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DC5n Deutschland mix in german 237 articles, created at 2021-12-20 04:09
(7.16/8)  1  Expertenrat fordert schnelle Einführung von Kontaktbeschränkungen

Berlin Der neue Corona-Expertenrat der Bundesregierung sieht wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante „Handlungsbedarf“ bereits für die kommenden Tage. Boosterimpfungen alleine würden keine ausreichende Eindämmung … 2021-12-19 21:31 6KB rp-online.de

(3.22/8)  2  Mihambo, Zverev und Bahnrad-Vierer der Frauen gekürt

Zum 75. Mal haben Deutschlands Sportjournalisten die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres gewählt. Tennisspieler Alexander Zverev und der Bahnrad-Vierer der Frauen wurden erstmalig ausgezeichnet, Weitspringerin Malaika Mihambo bereits zum dritten Mal in Folge. 2021-12-20 00:00 3KB www.swr.de

(3.18/8)  3  Panne in Olpe - Kinder bekommen nicht zugelassenen Moderna-Impfstoff

Liveblog Düsseldorf Am Sonntag ist es zu einer Panne im Impfzentrum des Kreises Olpe gekommen. Mehreren Kindern wurde der Impfstoff von Moderna gespritzt - obwohl für … 2021-12-19 23:57 1KB rp-online.de

(3.17/8)  4  Stararchitekt Richard Rogers gestorben

Das "Centre Pompidou" in Paris machte Richard Rogers und seinen markanten Stil in den 1970er-Jahren weltweit bekannt. Am Samstagabend starb der Pritzker-Preisträger im Alter von 88 Jahren. 2021-12-19 09:04 2KB www.tagesschau.de

(3.04/8)  5  Philippinen: Mehr als 140 Tote durch Taifun "Rai"

'Wände und Dächer wie Papier abgerissen' - so beschreiben Einwohner der Philippinen die Wucht von Tropensturm 'Rai'. 2021-12-19 22:46 4KB www.t-online.de

(2.18/8)  6  Weltmeisterschaft in London: Debütant Hempel gewinnt deutsches Duell bei Darts-WM

Debütant Florian Hempel hat das deutsche Duell bei der Darts-WM für sich entschieden und seinen Landsmann Martin Schindler besiegt. 2021-12-19 22:30 2KB www.t-online.de

(2.16/8)  7  Corona – Lauterbach warnt vor Omikron-Welle in Deutschland

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach beantwortet bei BILD die wichtigsten Fragen. 2021-12-19 22:47 4KB www.bild.de

(2.15/8)  8  Bund und Länder beraten am Dienstag über Corona-Lage

Bund und Länder beraten am Dienstag über die Corona-Lage und das weitere Vorgehen angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante. Auch über Kontaktbeschränkungen für Geimpfte soll diskutiert werden. 2021-12-19 21:39 2KB www.welt.de

(2.07/8)  9  Bidens Sozial- und Klimapaket vor Aus? Demokrat im Senat sagt Nein

Senator Joe Manchin will nicht für das Vorhaben stimmen. Der konservative Demokrat stürzt US-Präsident Biden und die . 2021-12-19 20:52 4KB www.tt.com

(2.06/8)  10  Breitscheidplatz: Gedenken und Trauer fünf Jahre nach Anschlag von Berlin

Kurz vor Weihnachten 2016 erlebt Deutschland den schlimmsten islamistischen Terroranschlag. 2021-12-19 19:56 5KB www.t-online.de

(2.03/8)  11  Linksgerichteter Boric gewinnt Präsidentschaftswahl in Chile

Der linksgerichtete Abgeordnete und frühere Studentenführer Gabriel Boric hat die Präsidentschaftswahl in Chile gewonnen. Nach der Auszählung von 99 Prozent der Stimmen setzte sich Boric … 2021-12-20 00:28 1KB www.stern.de

(1.10/8)  12  Niederlande-Lockdown alarmiert NRW

Düsseldorf Harter Lockdown in den Niederlanden – wegen der Omikron-Variante bleiben Restaurants und Geschäfte wochenlang geschlossen. Städte am Niederrhein erwarten nun mehr Besucher aus … 2021-12-19 21:16 4KB rp-online.de

(1.06/8)  13  Jetzt abstimmen: Wählen Sie Tirols Sportler des Jahres 2021

Tiroler Tageszeitung und ORF laden wieder zur großen Sportlerwahl. Stimmen Sie für Ihren Tiroler Sportler des Jahres . 2021-12-19 09:45 852Bytes www.tt.com

(1.05/8)  14  Tausende demonstrieren in Bayern gegen Corona-Maßnahmen

Der Unmut über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat am Wochenende rund 28.000 Menschen im Freistaat auf die Straßen getrieben. Den größten Andrang … 2021-12-20 00:25 4KB www.stern.de

(1.05/8)  15  Corona| Lauterbach lässt nationales Impfregister prüfen

Die mögliche Einführung eines nationalen Impfregisters ist umstritten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will nun prüfen, ob eine solche zentrale Erfassung von Impfdaten sinnvoll ist. Alle Infos im Newsblog. 2021-12-19 23:06 81KB www.t-online.de

(1.05/8)  16  Lauterbach schließt Lockdown über Weihnachten aus

In hohem Tempo boostern - das ist die Botschaft von Gesundheitsminister Lauterbach, um die sich anbahnende Omikron-Welle abzubremsen. Einen Lockdown über Weihnachten - so wie in den Niederlanden - schloss er im Bericht aus Berlin aus. 2021-12-19 16:04 3KB www.tagesschau.de

(1.05/8)  17  Hüpfburg-Unglück in Australien: Sechstes Kind gestorben

Mehrere Kinder stürzten Augenzeugen zufolge aus bis zu zehn Metern Höhe in die Tiefe. Zwei Kinder befänden sich noch . 2021-12-19 11:15 2KB www.tt.com

(1.03/8)  18  Besuch in Litauen: Lambrecht pocht auf militärische Abschreckung

Der Weihnachtsbesuch der neuen Verteidigungsministerin in Litauen ist hochpolitisch. 2021-12-19 22:56 4KB www.t-online.de

(1.03/8)  19  Mehrere Kinder bekommen falschen Impfstoff

Der Impfstoff von Biontech ist der einzige in der EU, der für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist. In einem Impfzentrum in NRW bekommen mehrere Kinder nun aber ein anderes Vakzin gespritzt. Die Mitarbeiter räumen den Fehler zwar schnell ein. Dennoch führt die Panne zu einer Anzeige bei der Polizei. 2021-12-19 22:00 2KB www.n-tv.de

(1.03/8)  20  Lichtermeer als Antwort auf Ausschreitungen

Mehr als 30.000 Menschen erinnerten mit einer Kette aus Licht unter dem Motto #YesWeCare an die Opfer der Pandemie. Am Vortag hatte die Polizei Probleme mit Demonstranten. 2021-12-19 20:07 6KB www.diepresse.com

(1.03/8)  21  Speed-Queen: Fünfter Streich von Sofia Goggia

Italienerin weiter unantastbar, viele Punkte für ÖSV-Damen. 2021-12-19 18:21 2KB www.diepresse.com

(1.02/8)  22  Freiburg kletterte mit Heimsieg gegen Leverkusen auf Platz drei

Der SC Freiburg hat eine starke Hinrunde mit einem verdienten Sieg gegen Bayer Leverkusen beendet und überwintert ers. 2021-12-19 19:25 2KB www.tt.com

(1.02/8)  23  Freiburg bestraft Leverkusener Mauertaktik

Der SC Freiburg hat defensiv eingestellte Leverkusener 2:1 geschlagen. Durch den Sieg verdrängten die Breisgauer Bayer von Platz 3 der Tabelle. 2021-12-19 17:49 4KB www.tagesschau.de

(1.02/8)  24  Texas errichtet eigene Mauer

Ex-US-Präsident Trump wollte eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen - sein Nachfolger Biden stoppte das Projekt. Nun hat der texanische Gouverneur Abbott das Vorhaben in Eigenregie wieder aufgenommen. 2021-12-19 11:52 2KB www.tagesschau.de

(1.02/8)  25  Zahl der Todesopfer durch Taifun steigt weiter

Infolge eines Tropensturms auf den Philippinen sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Taifun legte Strom- und Kommunikationsleitungen lahm und isolierte Inseln und Städte. Die Suche nach Überlebenden geht weiter. 2021-12-19 07:30 2KB www.tagesschau.de

(1.02/8)  26  Präsidentenwahl in Chile bringt Richtungsentscheidung

Chile stimmt am Sonntag über seinen künftigen Präsidenten ab. Die Menschen haben die Wahl zwischen dem deutschstämmigen Rechtspolitiker José Antonio Kast und dem früheren Studentenführer Gabriel Boric. … 2021-12-19 04:56 1KB www.tt.com

(1.01/8)  27  Brüssel: Mehr als 50 Festnahmen bei Corona-Protesten

In Belgien sind Tausende Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung auf die Straße gegangen. Der Protest sei laut Polizei zunächst friedlich verlaufen, ehe es später noch zu Krawallen kam. 2021-12-20 01:25 1KB www.t-online.de

(1.01/8)  28  Der Spielabbruch in Duisburg ist ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus

Meinung Duisburg Rassistische Beleidigungen im Fußball – ein Thema, das leider alle paar Wochen wieder auf der Agenda steht. Nun ist das Drittligaspiel zwischen dem MSV Duisburg … 2021-12-19 21:30 5KB rp-online.de

(1.01/8)  29  Ist Gefleckter Schierling wirklich so giftig?

Im " Tatort : Wunder gibt es immer wieder" (19.12., das Erste) ermitteln die Münchner Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec, 67) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, 63) … 2021-12-19 21:15 4KB www.stern.de

(1.01/8)  30  27-Jähriger rettet Beifahrerin aus sinkendem Auto und ertrinkt

Remseck am Neckar Am Sonntagmorgen ist es zu einer Tragödie in Baden-Württemberg gekommen. Ein 27-Jähriger ist im Neckar ertrunken, kurz nachdem er der Beifahrerin … 2021-12-19 19:43 1KB rp-online.de

(1.01/8)  31  Falschaussagen von Lisa Fitz zu angeblichen Impftoten: SWR löscht "Spätschicht" aus allen Kanälen

Nach falschen Aussagen der Kabarettistin Lisa  Fitz  zu Impftoten in der SWR-Comedy-Sendung "Spätschicht" hat der Südwestrundfunk Fehler eingeräumt. Fitz sprach in der Sendung, die am … 2021-12-19 19:13 2KB www.stern.de

(1.01/8)  32  DEG verlängert überraschend vorzeitig mit Leistungsträgern

Die Düsseldorfer EG aus der Deutschen Eishockey Liga hat die Verträge mit den beiden Leistungsträgern Alex Ehl und Brendan O'Donnell vorzeitig um jeweils zwei 2021-12-19 17:54 1KB www.t-online.de

(1.01/8)  33  Nach Corona-Haustierboom: Lage in Tierheimen spitzt sich zu

Während der Lockdowns haben sich viele Menschen in Deutschland Haustiere angeschafft - und viele wollen sie nun wieder loswerden. 2021-12-19 17:49 4KB www.t-online.de

(1.01/8)  34  Omikron in England nun dominant

60 Prozent aller Fälle sind nun auf die Omikron-Mutante des Coronavirus zurückzuführen. Offenbar wird ein Lockdown nach den Weihnachtstagen debattiert. 2021-12-19 17:28 2KB www.diepresse.com

(1.01/8)  35  Brexit-Minister David Frost tritt wegen Boris Johnson zurück

Während die Omikron-Welle in Grossbritannien alle Rekorde bricht, tritt der Brexit-Chefunterhändler David Frost aus Protest gegen die Corona-Restriktionen und die generelle «Fahrtrichtung» der Regierung zurück. Dies bestärkt die parteiinternen Rebellen – und droht Boris Johnson im Kampf gegen die Pandemie zu lähmen. 2021-12-19 14:15 6KB www.nzz.ch

(1.01/8)  36  Umstrittene Parlamentswahl in Hongkong

Seit der Neuregelung werden nur noch 20 der 90 Sitze im Parlament direkt gewählt. Nur "Patrioten" dürfen ins Parlament. 2021-12-19 11:30 4KB www.diepresse.com

(0.12/8)  37  Mehr als 30.000 Menschen bei Wiener Lichtermeer

Unter dem Motto „#YesWeCare - das #Lichtermeer“ fand heute, Sonntag, Abend in Wien eine Kundgebung am Ring statt, die unter anderem an die - inzwischen mehr … 2021-12-19 22:42 4KB www.tt.com

(0.07/8)  38  Mehr Krise als Christstollen

Die neue Verteidigungsministerin Lambrecht wollte bei ihrer ersten Auslandsreise nach Litauen die Truppe kennenlernen und Weihnachtsgrüße überbringen. Doch russische Drohgebärden überschatten den Besuch. Von Kai Küstner. 2021-12-19 23:43 4KB www.tagesschau.de

(0.02/8)  39  Castingshow: Schmuserocker Sebastian Krenz ist "The Voice of Germany"

Schmuserocker Sebastian Krenz gewinnt die elfte 'The Voice of Germany'-Staffel. 2021-12-20 01:20 3KB www.t-online.de

(0.02/8)  40  +++ 00:08 Lauterbach: Impfpflicht-Beschluss so schnell wie möglich +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-20 00:08 40KB www.n-tv.de

(0.02/8)  41  3. Liga: Duisburg - Osnabrück wegen Rassismus-Vorfall abgebrochen

Die Partie Duisburg gegen Osnabrück wurde wegen eines Rassismus-Vorfalls abgebrochen. 2021-12-19 22:00 3KB www.bild.de

(0.02/8)  42  Tiroler Kindl und Egle sprinteten auf der Heimbahn in Igls zum Sieg

Österreichs Rodel-Equipe sorgte auch am Sonntag für rot-weiß-rote Festspiele in Igls. Zwei Siege und drei weitere Pod. 2021-12-19 21:00 4KB www.tt.com

(0.02/8)  43  Kristoffersen gewann den Riesentorlauf in Alta Badia, Feller Dritter

Manuel Feller holte beim Riesentorlauf in Alta Badia seinen nächsten Podestplatz. Der Tiroler musste sich lediglich S. 2021-12-19 15:17 5KB www.tt.com

(0.02/8)  44  Eltern und Kind gerettet - Zwillinge (4) tot

Bei einem Wohnungsbrand im Landkreis Heilbronn können sich die Eltern mit einem ihrer Kinder retten, für ihre Zwillinge (4) kommt jedoch jede Hilfe zu spät. 2021-12-19 11:34 949Bytes www.bild.de

(0.02/8)  45  Corona-Krisenkoordination: Mit GECKO gegen die drohende Gefahr

Das neue österreichische Pandemiemanagement wurde gestern im Detail von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundh. 2021-12-19 08:35 3KB www.tt.com

 46  Tod eines ehemaligen Pastors: Prozess vor dem Abschluss

Berlin (dpa/bb) – Nach rund achtmonatigem Prozess um den Tod eines ehemaligen Pastors ist ein Urteil des Berliner Landgerichts in Sicht. Für heute (9.30 Uhr) 2021-12-20 01:06 1KB www.t-online.de

 47  Keiner kauft Maradonas Apartment und Autos

Mehr als 1500 Bieter melden sich für eine Online-Auktion von Diego Maradonas Hinterlassenschaften an. Doch die größten Posten erweisen sich als Ladenhüter, nur etwa 26.000 Dollar kommen zusammen. Es sollten weit mehr als eine Million sein - um seine Schulden zu begleichen. 2021-12-19 23:52 2KB www.n-tv.de

 48  Tim Mälzer bei „Kitchen Impossible“: Warum der TV-Koch nix zu tun hatte

Es war ein Duell der Koch-Giganten! Nur Tim Mälzer durfte erstaunlich wenig mitkämpfen … 2021-12-19 23:48 5KB www.bild.de

 49  Konflikte: Aserbaidschan lässt zehn Armenier frei

Das mit Armenien verfeindete Aserbaidschan übergibt nach EU-Vermittlungen zehn Kriegsgefangene an Eriwan. 2021-12-19 23:23 1KB www.t-online.de

 50  Coupe de France: Paris Saint-Germain locker in die zweite Pokalrunde

Paris Saint-Germain hat im französischen Fußballpokal mit einem Pflichtsieg gegen den Fünftligisten SC Feignies die zweite Runde erreicht. 2021-12-19 23:21 1KB www.t-online.de

 51  Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und . 2021-12-19 23:15 1KB www.tt.com

 52  Primera Division: Nullnummer von Real Madrid gegen Cadiz

Trotz einer Nullnummer hat der spanische Fußballclub Real Madrid die Tabellenführung in der Primera Division behauptet. 2021-12-19 23:07 1KB www.t-online.de

 53  Darts-WM: Pfeile-Königin Fallon Sherrock ist entthront!

Was für ein Abend bei der Darts-WM! Erst der deutsche Knaller, dann kam Fallon Sherrock. 2021-12-19 22:57 3KB www.bild.de

 54  Corona-Sondergipfel schon Dienstag: Neuer Notfall-Plan gegen Omikron

Sonder-Gipfel wegen Omikron: Bund und Länder kommen Dienstag überraschend zusammen. 2021-12-19 22:54 3KB www.bild.de

 55  Serie A: AC Mailand verliert Heimspiel gegen Neapel und Platz zwei

Der italienische Fußballclub SSC Neapel hat den AC Mailand vom zweiten Tabellenplatz der Serie A verdrängt. 2021-12-19 22:54 1KB www.t-online.de

 56  Hit im Netz: Schizophrener zeigt, wie sich die Krankheit anfühlt

Mit seinen Zeichnungen und Animationen zeigt Christopher Gilbert Grant, wie er die Welt wahrnimmt. Das Besondere daran: Der junge Mann ist schizophren. Seine Videos erreichen Hunderttausende. 2021-12-19 22:50 1KB www.t-online.de

 57  FC Barcelona: Mitglieder billigen Milliardenausgaben für Stadion-Umbau

Die Vereinsmitglieder des hoch verschuldeten FC Barcelona haben in einer Onlineabstimmung mit großer Mehrheit das milliardenschwere Finanzierungskonzept für den Ausbau der Club-Anlagen Espai Barça und des Stadions Camp Nou gebilligt. 2021-12-19 22:50 2KB www.t-online.de

 58  BVB-Analyse: Haaland oder nix – Dortmund muss jetzt All-in gehen!

Vorrunden-K.o. in der Champions League. Abgehängt vom bald 10-maligen Meister aus München (jetzt uneinholbare 9 Punkte vor)! und 9 von 26 Pflichtspielen (Supercupfinale inklusive) verloren! Die große BILD-BVB-Analyse der Hinrunde. Haaland oder nix! Warum Dortmund jetzt All-in gehen muss, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 22:47 1KB www.bild.de

 59  Das BILD-Trainer-Zeugnis: Wer neben Julian Nagelsmann die 1 bekommt

Acht Klubs waren mit neuen Trainern in die Bundesliga Saison gegangen. Zwei davon (van Bommel in Wolfsburg, Marsch in Leipzig) sind längst wieder gefeuert. Drei Neue kam dazu (Korkut zu Hertha, Tedesco zu Leipzig und Kohfeldt zu Wolfsburg).BILD verteilt nach der Hinrunde Zeugnisse an die elf Trainer. Die Note Eins bekamen von den BILD-Reportern nur zwei Trainer. Und einer eine glatte Sechs. Alle elf Zeugnisse – nur mit BILDplus! *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 22:46 1KB www.bild.de

 60  Thomas Gottschalk: Das wird sein erstes Patchwork-Weihnachten

Seine wertvollsten Geschenke brachte Thomas Gottschalk (71) aus Amerika mit.Am dritten Adventswochenende kamen der Entertainer und seine Partnerin Karina Mroß (59) aus dem Urlaub zurück. Im Gepäck hatten sie Thomas‘ Sohn Roman (39) mit Ehefrau Melissa (34) und Enkel Sebastian (2).Erstmals feiern sie Weihnachten als Patchworkfamilie. Auch Karinas Tochter Melinda (26) ist dabei. Lesen Sie mit BILDplus, wie das Paar dieses große Familienfest geplant hat – und was zur Bescherung serviert wird. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 22:41 1KB www.bild.de

 61  Christian Lindner verspricht - Steuererklärung wird einfacher!

Zudem sollen Frauen, die in Teilzeit arbeiteten, von neu festgelegten Steuerklassen profitieren. 2021-12-19 22:28 1KB www.bild.de

 62  Frisch verliebt – und jetzt Sex? 9 Tipps für ein erfolgreiches erstes Mal

Es ist in Pandemiezeiten zwar nicht so einfach, jemanden kennenzulernen, aber manchmal findet auch jetzt zusammen, was zusammengehört. Gerade um die Feiertage rum ist das ja ganz schön. Man sitzt nicht schon wieder alleine beim Familienessen und Silvester hat man auch endlich wieder jemanden zum Knutschen. Wer nicht beim ersten Date schon miteinander in die Kiste gesprungen ist, muss sich jetzt nur noch auf „das erste Mal“ mit der neuen Lady einrichten. Vielleicht gibt es das ja sogar als Weihnachtsgeschenk … Lesen Sie mit BILDplus alles über die Dos and Dont’s beim ersten Sex mit dem neuen Partner. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 22:18 2KB www.bild.de

 63  Schon wieder Panne bei der "Tagesschau"

Die "Tagesschau" hat täglich ein Millionenpublikum - und das durfte in der heutigen Hauptausgabe der Nachrichtensendung erneut eine Panne erleben. Ursache sind diesmal wohl technische Probleme. 2021-12-19 22:12 2KB www.n-tv.de

 64  Müller-Milliarden: Wer wird Nachfolger des Drogerie-Königs?

Eine liebende Ehefrau kann Segen oder Fluch sein – für den Gatten und dessen Umfeld.Drogeriekönig Erwin Müller (89) droht laut „Manager Magazin“ (MM), „die Kontrolle über sein Unternehmen an ein glitschig-glamouröses Netzwerk zu verlieren“.Lesen Sie, welche Rolle bei der „Erbschlacht um das Milliardenimperium“ Müllers zweite Frau und Ex-Sekretärin Anita Müller (54) spielen soll und wer laut des Magazins die „engsten“ Opfer sind. Außerdem: So schätzt eine Insiderin die Situation ein. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 22:02 1KB www.bild.de

 65  Kindheit auf dem Müll

Tausende syrische Kinder arbeiten im Müll, statt zur Schule zu gehen. Es ist ihre einzige Chance, die Familien im Lebensunterhalt zu unterstützen. Dabei riskieren sie ihre Gesundheit und ihre Zukunft. Von Daniel Hechler. 2021-12-19 22:01 4KB www.tagesschau.de

 66  Kommentar - Impfzwang schadet nur!

Impf-Muffel überzeugt man nicht mit Drohungen, sondern nur mit Fakten und Argumenten. 2021-12-19 21:55 1KB www.bild.de

 67  Post von Wagner - Breitscheidplatz – Platz des Leides

Wenn man nur vergessen könnte … Die Schreie der Verletzten, die Bilder der Toten. 2021-12-19 21:54 1KB www.bild.de

 68  Super League: Mario Frick wird Trainer beim FC Luzern

Mario Frick, der Trainer des FC Vaduz, bestätigt seinen Wechsel zum FC Luzern – er ist die letzte Hoffnung des Sportchefs Remo Meyer. 2021-12-19 21:48 5KB www.nzz.ch

 69  Und die Kirche tut das, was sie am besten kann

München Für Batic und Leitmayr ging es diesmal raus aus München und rein ins Klosterleben. Dort hüteten Nonnen ein Geheimnis – und versuchten verzweifelt, ihr Kloster … 2021-12-19 21:45 5KB rp-online.de

 70  So geht Preußer mit der Fan-Kritik an seiner Person um

Düsseldorf Er steht mit dem Rücken zur Wand – doch Christian Preußer kämpft um seinen Job bei Zweitligist Fortuna. Der 37-Jährige hat allerdings auch … 2021-12-19 21:40 3KB rp-online.de

 71  Außenministerin Truss übernimmt

Die britische Außenministerin Truss übernimmt die Aufgaben des zurückgetretenen Brexit-Ministers Frost. Dessen Rücktritt ist ein weiterer Rückschlag für den unter Druck geratenen Premier Johnson. 2021-12-19 21:37 3KB www.tagesschau.de

 72  Zwei Menschen sterben bei Hausbrand

Frühmorgens gehen bei der Polizei Notrufe ein. Eine Dachgeschosswohnung brennt. Rund 200 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Für zwei Menschen kommt die Hilfe jedoch zu spät - sie sterben. 2021-12-19 21:37 1KB www.n-tv.de

 73  „Düsseldorf soll eine Stadt sein, in der niemand auf der Straße leben muss“

Zur Person Michael Busch, geboren 1964 in Düsseldorf, hat VWL und Politikwissenschaft studiert und ist seit 2016 Geschäftsführender Gesellschafter sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der Thalia Bücher GmbH. … 2021-12-19 21:37 1KB rp-online.de

 74  USA: Bidens wichtigstes Projekt steht vor dem Aus – Senator verweigert Zustimmung

Politisches Erdbeben in den USA! Das Klima- und Sozialpaket von US-Präsident Joe Biden (79) droht zu scheitern. 2021-12-19 21:34 4KB www.bild.de

 75  Queen Elizabeth: Royale Mission – rettet Omas Weihnachten!

Es ist ihr erstes Weihnachten als Witwe – und soll trotz der dramatischen Ausbreitung der Corona-Variante Omikron nicht ihr einsamstes sein! 2021-12-19 21:31 1KB www.bild.de

 76  Am 4. Advent Rauschebart-Biker und Weihnachts-Feuerwehr

Weißwasser / Thum – Hier kommen die sächsischen Weihnachtsengel angebraust! In der Lausitz sorgten am Wochenende geschmückte Feuerwehrautos für glänzende Kinderaugen. 2021-12-19 21:18 1KB www.bild.de

 77  Pauline aus Koblenz wird 17. beim Jugend-ESC

Die 13 Jahre alte Pauline aus Koblenz hat beim 19. Junior Eurovision Song Contest (JESC) in Paris den drittletzten Platz belegt. Sie war … 2021-12-19 21:18 1KB www.stern.de

 78  Die Meistermacher Das Geheimnis der erfolgreichen Handwerker Sachsens

Leipzig – Bei diesen beiden liegt das Handwerkern in den Genen! Kai Rasenberger (20) ist Deutschlands bester Anlagenmechaniker. Und alles was er kann und. 2021-12-19 21:10 2KB www.bild.de

 79  Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen

Rund 274 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 5,3 Millionen Infizierte sind gestorben. Mehr als 8,6 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. 2021-12-19 20:46 17KB www.nzz.ch

 80  Skispringen: Peier bereit für Coup an der Vierschanzentournee

Der Romand wird in Engelberg zweimal Vierter, am Sonntag trennen ihn bloss 0,4 Punkte vom Podest. Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann hingegen bangt um die Olympiateilnahme. 2021-12-19 20:30 7KB www.nzz.ch

 81  17. Spieltag: Modeste erlöst Köln - VfB auf Relegationsplatz

Modeste, wer sonst? 2021-12-19 20:07 4KB www.t-online.de

 82  Netflix: Diese Serien und Filme werden Ende des Jahres gelöscht

Nach der Silvester-Sause an Neujahr gemütlich mit der Lieblings-Sitcom auf dem Sofa entspannen? Das könnte Netflix manchem Serien-Fan vermiesen. 2021-12-19 20:05 1KB www.bild.de

 83  Sind wir auf dem Weg in eine infantile Gesellschaft?

Donald Trump agierte wie ein Dreijähriger. In den sozialen Medien toben kindische Shitstorms. Theaterstücke … 2021-12-19 20:00 1KB www.haz.de

 84  Brettspiel-Tipps für die Weihnachtszeit: „Wie? Du spielst das alleine?“

Gesellschaftsspiele haben Hochkonjunktur. Seit Jahren verzeichnet die Branche ein stetiges Umsatzplus. Durch den Foku. 2021-12-19 20:00 1KB www.tt.com

 85  Caroline Hamann: Ex-Tagesschau-Sprecherin trauert um ihren Mann

Er ist viel zu früh gegangen: Mit nur 51 ist der Mann von Ex-Tagesschau-Sprecherin Caroline Hamann (50) gestorben. 2021-12-19 19:59 1KB www.bild.de

 86  Liverpool rettet Punkt in Unterzahl gegen Tottenham - Klopp-Team verliert Anschluss an ManCity

Im letzten Spiel vor Weihnachten muss Jürgen Klopp den corona-geschwächten FC Liverpool erneut umbauen. Gegen Tottenham Hotspur reicht es so nur zu einem Remis. 2021-12-19 19:36 2KB www.sportbuzzer.de

 87  Stuttgart über Weihnachten auf Relegationsplatz: 0:1 in Köln

Der VfB Stuttgart muss die Weihnachtstage auf dem Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga verbringen. Die über die gesamte Hinrunde von großen Verletzungs-Sorgen geplagten Schwaben verloren … 2021-12-19 19:32 1KB www.stern.de

 88  Kosmische Strahlen sollen das Grab des geheimnisvollen ersten Kaisers unter seiner Terrakotta-Armee aufspüren

Peking steht vor einem Problem: Wie kann man die inneren Geheimnisse der Grabanlagen des ersten Kaisers Qin Shi Huang erforschen, ohne die Terrakotta-Armee, die … 2021-12-19 19:32 5KB www.stern.de

 89  Die skurrilen (Alb-) Träume einer Modemagazin-Diva

Kurt Weills „Lady in the Dark“ konterkariert gekonnt Erwartungen und punktet mit sensationellen Darstellern und großen Revue-Szenen. 2021-12-19 19:23 1KB www.diepresse.com

 90  Kobayashi flog mit Engelberg-Erfolg in die Tournee-Favoritenrolle

Österreichs Skispringer erlebten beim letzten Weltcup vor der Vierschanzentournee ein durchwachsenes Wochenende. Dani. 2021-12-19 19:05 3KB www.tt.com

 91  Studie: Menschen können Schreie kaum unterscheiden

Aus Glück, vor Angst oder vor Schmerzen – Menschen geben aus den unterschiedlichsten Gründen Schreie von sich. Umso erstaunlicher ist es, dass wir einer Studie zufolge kaum unterscheiden können, warum ein Mensch schreit. Das Ergebnis hat auch die Forschenden überrascht. 2021-12-19 19:05 1KB www.rnd.de

 92  Als Wunsch ans Christkindl: 15 Kinder- und Jugendbuch-Tipps für kleine Leseratten

Auf dem Wunschzettel fürs Christkindl ist noch etwas Platz? Dann ist ein Buch genau das Richtige. Wir haben einige Le. 2021-12-19 19:01 1KB www.tt.com

 93  „Kevin – Allein zu Haus": Das Quiz zum weihnachtlichen Film-Klassiker

So pünktlich wie das Christkind die Geschenke unter den Christbaum legt, flimmern „Kevin – Allein zu Haus" und die Fo. 2021-12-19 19:01 913Bytes www.tt.com

 94  Heimleiter entlarvte Impfpass-Fälschung

In einem Hildesheimer Seniorenheim arbeitet eine Pflegerin mit gefälschtem Impfpass. Erst als sie sich mit Corona infiziert, kommt die Wahrheit ans Licht. Kurze Zeit später sterben drei Heimbewohnerinnen. Auch ein Krankenhaus in Neumünster wird gerade von einem Impfpass-Skandal erschüttert. 2021-12-19 18:53 4KB www.n-tv.de

 95  Nachfrage nach Karpfen als Festessen steigt

Karpfen ist in vielen Regionen ein Klassiker zu Weihnachten. Er gilt als regional und nachhaltig - und gewinnt deshalb an Beliebtheit. In diesem Jahr könnte der Genuss aber etwas teurer werden. 2021-12-19 18:50 3KB www.rnd.de

 96  Boxen: Legende Wegner lobt SES-Talent Eifert

JJetzt hat Boxer Michael Eifert auch seinen ersten Männer-Titel! Und bekommt Legenden-Lob. 2021-12-19 18:49 2KB www.bild.de

 97  Bei Omikron ist das Impfen allein nicht die Lösung

Noch ist nicht sicher, ob die neue Corona-Variante weniger schwere Erkrankungen auslöst. Doch angesichts von elf Millionen ungeimpften Erwachsenen in Deutschland ist das zweitrangig. Selbst wenn nur ein geringer Anteil schwer erkrankt, bringt das Gesellschaft und Krankenhäuser ans Limit. 2021-12-19 18:34 2KB www.welt.de

 98  Deutschlandfahnen-Träger wollten sich in den Vordergrund drängen

Düsseldorf Die wenigsten Kritiker der Corona-Maßnahmen hielten sich an die geltenden Hygieneregeln, ihr Protest war aber überwiegend friedlich. Zur Gegendemonstration kamen etwa 300 Menschen … 2021-12-19 18:29 5KB rp-online.de

 99  Stiller Protest: Auf dem Gelände der Commedia Futura demonstrieren Vermummte für Freiheit

In der Commedia Futura in der Eisfabrik in Hannover hat „Wally & Egon. Running wild“ Premiere. Draußen demonstrieren … 2021-12-19 18:28 1KB www.haz.de

 100  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-12-19 18:25 845Bytes www.zeit.de

 101  Bald Einigung bei Regelung für Schwerarbeiter

Beamte der Justizwache könnten mit 60 in Pension. 2021-12-19 18:21 1KB www.diepresse.com

 102  SPÖ: Ministerien sollen Studien veröffentlichen

Die Partei will künftig eine Veröffentlichungspflicht. 2021-12-19 18:21 1KB www.diepresse.com

 103  Frohes Fest! Die Furtwängler mag’s vegetarisch

Veggie-Weihnacht! Dieses Jahr kommt bei Maria Furtwängler (55) zum Fest keine Gans in den Ofen. 2021-12-19 18:20 1KB www.bild.de

 104  Drei Tote: Gruseliges Drama im Corona-Haus

Der Christbaum leuchtet hinter dem Haus im 400-Seelen-Dorf Lindach (Bayern). Doch der weihnachtliche Frieden täuscht – in dem Haus wurden drei Leichen gefunden! Was geschah hinter den Mauern?Oberstaatsanwalt Björn Pfeifer (48) sagt zu BILD am SONNTAG: „Das ist ein spezieller Fall.“Mehr zu dem gruseligen Drama lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 18:19 1KB www.bild.de

 105  Die ideale Komödie für interessante Zeiten

Alexandra Liedtke hat im Theater in der Josefstadt voller Elan Oscar Wildes Lustspiel „Der ideale Mann“ in Elfriede Jelineks bissiger Übertragung inszeniert. Das Ensemble tobte sich aus. 2021-12-19 18:18 1KB www.diepresse.com

 106  Hongkong: Historisch niedrige Beteiligung bei LegCo-Wahlen

Seit Peking Hongkongs Wahlsystem im Frühjahr umgestaltet hat, hat sich der demokratische Entscheidungsspielraum der Bevölkerung weiter verringert. Die meisten Hongkonger blieben der Parlamentswahl vom Sonntag fern. 2021-12-19 18:17 5KB www.nzz.ch

 107  Hongkong: Wahlabstinenz ist das letzte Mittel des Protests

Die Parlamentswahl in der chinesischen Sonderverwaltungszone vom Sonntag ist eine Farce. Die tiefe Wahlbeteiligung zeigt: Die Regierung hat die Mehrheit der Bevölkerung längst abgehängt. 2021-12-19 18:16 4KB www.nzz.ch

 108  Kulturmeldungen aus dem Feuilleton der NZZ

NZZ Nachrichten, Hintergründe, Meinungen aus der Schweiz, International, Sport, Digital, Wirtschaft, Auto & mehr. Fundierte Berichterstattung rund um die Uhr. 2021-12-19 18:10 7KB www.nzz.ch

 109  Wo kommt der denn her? Hier spaziert ein Wolf über den Dorfplatz

Das Raubtier spaziert durch Bergen. Die örtliche CSU postet ein Video – und fordert sofort den Abschuss des Tiers. 2021-12-19 18:01 2KB www.bild.de

 110  Jetzt im Videostream: Das Innsbrucker Christkindl zieht wieder digital ein

Rund 25.000 Zuschauer säumen unter normalen Umständen die Straßen der Innsbrucker Innenstadt, um den alljährlichen Ch. 2021-12-19 18:00 2KB www.tt.com

 111  ÖSV-Adler schwach in Engelberg

Skispringen, Biathlon, Langlauf und Co.: Ergebnisse und Kurznachrichten aus dem Wintersport. 2021-12-19 17:58 20KB www.diepresse.com

 112  Sekundäre Navigation

In Nürnberg waren Tausende Demonstranten unterwegs: Auf der einen Seite protestierten Menschen gegen die Corona-Maßnahmen, auf der anderen Seite standen Gegen-Kundgebungen. Allein auf dem Volksfestplatz versammelten sich mehr als 10.000 Menschen. 2021-12-19 17:52 4KB www.br.de

 113  Juventus: Mino Raiola deutet Abschied von Matthijs de Ligt an

Berater Mino Raiola hat einen Abschied von Juventus Turins Abwehrspieler Matthijs de Ligt (22) angedeutet. Der Niederländer sei "bereit für den nächsten Schritt" erklärte der … 2021-12-19 17:50 1KB www.stern.de

 114  Inzidenz und Zahl der Intensiv-Coronapatienten gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist am Sonntag leicht gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte, lag der Wert der 2021-12-19 17:49 1KB www.t-online.de

 115  Wetter in Deutschland: Hier kommt es in den nächsten Stunden richtig runter

Nach zuletzt warmen Wintertagen drohen nun graue, ungemütliche und vor allem kältere Tage. In welchen Regionen ein Kälteeinbruch zu erwarten ist, verrät diese t-online-Wetteranimation. 2021-12-19 17:48 1KB www.t-online.de

 116  Comeback erneut verschoben: Thiem sagte für ATP Cup und Sydney ab

Ob Österreichs Nummer eins beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open, antreten kann, soll Ende D. 2021-12-19 17:29 3KB www.tt.com

 117  Warum die Winterpause für Borussia zur rechten Zeit kommt

Pause Mit dem Abpfiff in Hoffenheim gingen die Borussen in die kurze Winterpause, die bereits am 7. Januar mit dem Spiel in München wieder endet. … 2021-12-19 17:27 1KB rp-online.de

 118  Bezahlung mal anders: Diese Geschenke können Sie mit Bitcoins kaufen

Für Fans ist Bitcoin als Zahlungsmittel im Alltag schwer im Kommen. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Unternehmen die Kryptowährung für sich entdecken. Und gerade jetzt suchen Fans Online-Händler, die Bitcoins als Zahlungsmittel anbieten. BILD ließ einen Blockchain-Experte mal auf die Suche gehen. Was kriege ich zu Weihnachten mit Bitcoins? *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 17:25 1KB www.bild.de

 119  Geld-Turbulenzen in der Türkei - Erdogan spricht von „Unabhängigkeitskrieg“

Die Türkei befindet sich in einer brutalen Wirtschaftskrise – und Präsident Recep Tayyip Erdogan (67) greift zu drastischen Worten. 2021-12-19 17:24 2KB www.bild.de

 120  Eklat in Duisburg: DFB ermittelt wegen Rassismusvorfall

Ein rassistischer Vorfall führt zum Abbruch der Partie in Duisburg. Nicht nur der betroffene Osnabrücker Profi ist geschockt und erfährt Solidarität. Der … 2021-12-19 17:17 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 121  Krippenspiel mit Anmeldung: So feiern die Kirchen Weihnachten

Plus In vielen Pfarreien im Augsburger Land müssen sich die Besucher für die Gottesdienste an Heilig Abend anmelden. Nicht überall gilt die 3G-Regel. Noch … 2021-12-19 17:15 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 122  Polizei-Einsatz in Mörslingen und Dillingen

Nach einem Streit am Bauwagen in Mörslingen erwartet einen 25-Jährigen eine Anzeige wegen Körperverletzung. In Dillingen ging ein Trio aufeinander los. … 2021-12-19 17:15 898Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 123  BBL: Lo führt Alba in letzter Sekunde zum Sieg in Heidelberg

Basketball-Nationalspieler Maodo Lo hat Alba Berlin mit einem erfolgreichen Wurf mit der Schlusssirene zu einem 81:79 (40:43)-Auswärtssieg bei den MLP Academics Heidelberg … 2021-12-19 17:11 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 124  Neue Ausstellung "Mensch und digital" im Neuburger Kreativraum "das Otto"

Plus Im Kreativraum „das Otto“ in Neuburg sind Werke der Künstler Rainer Röschke und Gerhard Brandl zu sehen. Welche Werke die Besucherinnen und Besucher erwarten. … 2021-12-19 17:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 125  Bingo am Sonntag: Zahlen und Gewinne im Überblick

Neue Woche, neues Glück bei Bingo am Sonntag im NDR. Hier geben wir die Gewinnzahlen der aktuellen Sendung bekannt. 2021-12-19 16:59 4KB www.rnd.de

 126  Bei früherem Booster-Start wäre schon mehr als ein Drittel der Bevölkerung zum dritten Mal geimpft

Die Schweiz hat die Booster-Impfungen verschlafen, viele Kantone impften bisher frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfung. Wo stünden wir mit einem früheren Start? Ein Rechenspiel. 2021-12-19 16:58 6KB www.nzz.ch

 127  Friedrich bleibt im Bob-Weltcup ungeschlagen - Kalicki siegt

Friedrich lässt auf seiner Heimbahn erneut nichts anbrennen. Dazu unterschrieb er noch einen Sponsorenvertrag - für seinen Gegner. Bei … 2021-12-19 16:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 128  Gut zu wissen: Diese Einreiseregeln gelten ab dem 20. Dezember in Österreich

Aus Sorge vor der neuen Corona-Variante Omikron verschärft Österreich ab Montag seine Einreiseregeln. Nötig ist künft. 2021-12-19 16:55 1KB www.tt.com

 129  Um die Ecke gedacht, Teil 126: Das etwas andere Kreuzworträtsel

Rätseln, prüfen, lösen: Spielen Sie das beliebte Rätsel "Um die Ecke gedacht" aus dem TT-Sonntagsmagazin "Um die Ecke. 2021-12-19 16:55 1KB www.tt.com

 130  Die Private Krankenversicherung fühlt sich voller Kraft

Grüne und SPD würden sie gern abschaffen, doch die Bedeutung der PKV ist groß. Nun gibt es neue Zahlen. 2021-12-19 16:50 1KB www.faz.net

 131  Ehepaar bei Überfall in Bergheim schwer verletzt: Kriminalpolizei ermittelt

Ein Ehepaar wird im Augsburger Stadtteil Bergheim Opfer eines Überfalls. Dabei werden beide schwer verletzt. Die … 2021-12-19 16:40 951Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 132  Leitner im Massenstart als Vierter knapp am Podest vorbei

Im Frauen-Bewerb holte Lisa Hauser ihren dritten Top-Ten-Platz an diesem Wochenende. Die Tirolerin landete beim Sieg . 2021-12-19 16:38 4KB www.tt.com

 133  Experten-Tipp: Diese Zimmerpflanzen brauchen wenig Licht

Licht ist wichtig für Zimmerpflanzen. Aber nicht alle mögen einen Platz direkt am Fenster. Welche eignen sich für dunklere Ecken und Plätze im Regal? 2021-12-19 16:31 2KB www.t-online.de

 134  Das Christkind trägt Gelb-Schwarz: Eine Paketzustellerin und ihr Knochenjob

Dieser Tage hat Monika Palaver alle Hände voll zu tun. Haustür für Haustür arbeitet sich die Paketzustellerin in Vomp. 2021-12-19 16:21 1KB www.tt.com

 135  Knesset-Cluster: Israelisches Parlament schränkt Aktivitäten ein

Elf Abgeordnete sind in Quarantäne, weil sie mit einem Reporter in Kontakt waren, der Omikron haben dürfte. Regierungschef Naftali Bennett stimmt die Bevölkerung auf eine fünfte Welle ein. 2021-12-19 16:19 2KB www.diepresse.com

 136  Keine Skitage möglich, aber Infos zu Lawinen an Schulen

Vom Ministerium Corona-bedingt untersagt, dürfen keine externen Personen an Schulen Vorträge halten, gleichzeitig sin. 2021-12-19 16:15 1KB www.tt.com

 137  Recruiting 2.0: Firmen bewerben sich heutzutage um Personal

Weil in vielen Branchen Fachkräfte fehlen, ändert sich das Recruiting. Wo sich früher noch Bewerberinnen und Bewerber beweisen mussten, kämpfen heute Unternehmen um die Fachkräfte. Wie aus einem Arbeitgebermarkt immer stärker ein Bewerbermarkt wurde, lesen Sie hier. 2021-12-19 16:00 6KB www.rnd.de

 138  Reiseverbot droht: Israel stuft Deutschland wegen Omikron-Variante „rot“ ein

Die Omikron-Variante verbreitet sich weltweit rasant. Israel will mit strengen Einreiseregeln die Ausbreitung verlangsamen. Davon ist künftig wohl auch Deutschland betroffen. 2021-12-19 15:50 1KB www.rnd.de

 139  1860 München: Vertragsauflösung mit Sascha Mölders ist offiziell

Jetzt ist das Kapitel 1860 München für Sascha Mölders (36) endgültig Geschichte! 2021-12-19 15:46 2KB www.bild.de

 140  Booster: Der Kurswechsel des Bundesrats fordert die Kantone

Mit der Verkürzung der Wartefrist für die Auffrischimpfung steigt die Zahl der Booster-Berechtigten rasant – entsprechend begehrt sind die begrenzten Impftermine. 2021-12-19 15:39 6KB www.nzz.ch

 141  Kardashian-Verobter Travis Barker wünscht sich Kourtneys Fuß zu Weihnachten

Travis Barker (46) liebt Kourtney Kardashian (42) – und zwar jeden Zentimeter an ihr! Was das bedeutet, zeigt er auf Instagram. 2021-12-19 15:31 1KB www.bild.de

 142  Auch Marvin Ducksch trifft: 96 kassiert bittere Niederlage gegen Werder Bremen

Zum Jahresabschluss musste Hannover 96 eine bittere 1:4-Pleite gegen Werder Bremen hinnehmen. Die Roten zeigten durchaus eine engagierte Leistung, vor dem gegnerischen Tor fehlte allerdings die Abgezocktheit. Tore von Schmid, Ex-96er Ducksch, Jung und Friedl brachten Werder schließlich den Auswärtssieg, für 96 traf Sebastian Kerk. 2021-12-19 15:19 3KB www.sportbuzzer.de

 143  Anstiftung zum Glücklichsein: Das Weihnachtskonzert des Staatsorchesters

Jubel, Trubel, Frömmigkeit: Andreas Spering dirigiert das traditionsreiche Weihnachtskonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters im Galeriegebäude in Herrenhausen. Es wird gejauchzt, aber nicht frohlockt, denn Bachs „Weihnachtsoratorium“ … 2021-12-19 15:11 1KB www.haz.de

 144  Noch sind weiße Weihnachten drin

Ob man an den Feiertagen mit den Liebsten durch eine weiße Winterlandschaft wandern kann - noch ist dies ungewiss. Denn die neue Woche bietet einen Mix aus Regen und Schnee mit Temperaturen von minus 2 bis zu 10 Grad plus. Weiße Überraschungen sind aber möglich, meint Wetterexperte Björn Alexander. 2021-12-19 15:05 6KB www.n-tv.de

 145  Bei illegaler Party im Erzgebirge Mob prügelt Polizisten in Klinik

Als die Polizei eine Party in Annaberg-Buchholz beenden wollte, wurde sie plötzlich von einem wütenden Mob beschimpft und angegriffen. 2021-12-19 15:05 2KB www.bild.de

 146  Dieb im Vorgarten: „Für mein Rentier wäre ich fast gestorben“

Der Kriminalfall ereignete sich am Abend des 13. Dezember im Kreis Soest (NRW), als Tochter Maya (14) rief: „Hey, da klaut einer was aus unserem Vorgarten!“ 2021-12-19 15:04 3KB www.bild.de

 147  Daimler schlägt Tesla

Seit Elon Musk angekündigt hat, Tesla-Aktien zu verkaufen, schwächelt der Aktienkurs. Mit Daimler war in diesem Jahr mehr Geld zu. 2021-12-19 15:00 1KB www.faz.net

 148  Experten rechnen mit mehr Tagesbrüchen, Starkregen und Hochwasser

Düsseldorf Der Klimawandel erhöht die Gefahr plötzlich auftretender Schlaglöcher und Krater in Bergbaugebieten. Und: Nach Auffassung der allermeisten Wissenschaftler werden Starkregenereignisse infolge des Klimawandels auch … 2021-12-19 14:59 3KB rp-online.de

 149  Winterspiele in Peking: Mehrheit für Olympia-Boykott

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet einen diplomatischen Boykott der Winterspiele in China. Die Bundesregierung ist noch unentschlossen. 2021-12-19 14:56 3KB www.bild.de

 150  Kleines Haus, große Hürden

In Zeiten horrender Immobilienpreise wächst das Interesse an Kleinsthäusern. Doch die Suche nach einem Stellplatz ist in Deutschland oft schwierig. Welche Chancen hat die Wohnform? Von C. Hofmann und M. Barthelmann. 2021-12-19 14:53 4KB www.tagesschau.de

 151  Weihnachtsgerichte mit Geschichte: Für viele gehören Traditionen zum Fest dazu

An Weihnachten geht es traditionell zu. Das gilt auch beziehungsweise gerade fürs Essen. Auf jeden Fall soll es etwas Besonderes sein – zum Fest der Feste. Die Pandemie macht sich aber auch an der Weihnachtstafel bemerkbar. 2021-12-19 14:50 6KB www.rnd.de

 152  Mit frischem Klang und viel Tempo: Der Bachchor singt in der Marktkirche

Trompetenklang, Jubelgesang und Glühweinduft: Der Bachchor hat am Wochenende dreimal zum traditionellen Weihnachtskonzert mit Musik von Bach eingeladen. Mehr Marktkirchenweihnacht geht kaum. Draußen … 2021-12-19 14:50 1KB www.haz.de

 153  Spielhallen, Wettbüros und Shisha-Bars in Langenfeld durchsucht

Langenfeld Kontrolliert wurden laut Polizei insgesamt 80 Personen, zehn Objekte und 24 Fahrzeuge. Das Ergebnis des Einsatzes am Samstag zwischen 19.30 und 23.30 Uhr: … 2021-12-19 14:50 3KB rp-online.de

 154  Dutzende Wissenschaftler wehren sich gegen Angriffe

Hamburg Am Sonntag sind dutzende Forschende an die Öffentlichkeit gegangen und haben Gesellschaft und Politik dazu aufgefordert, die Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft und Forschung … 2021-12-19 14:49 3KB rp-online.de

 155  Vatikan untersucht Missbrauchsfälle in Spanien

Der Vatikan hat eine umfassende Untersuchung gegen 251 Mitglieder des Klerus und einige Laien in religiösen Einrichtungen eingeleitet, die des Kindesmissbrauchs beschuldigt werden. Dies berichtete … 2021-12-19 14:45 2KB www.tt.com

 156  Drakeo the Ruler ist tot: Rapper bei Backstage-Streit auf Festival in Los Angeles erstochen

Der Rapper Drakeo the Ruler ist im Backstage-Bereich eines Festivals in Los Angeles erstochen worden. 2021-12-19 14:40 2KB www.bild.de

 157  Jake Paul & Julia Rose: ER will Weltmeister werden, SIE ist zu heiß für Instagram

Am amerikanischen Celebrity-Himmel geht ein neuer Stern auf! In den USA stehen derzeit wenige so sehr in der Öffentlichkeit wie Julia Rose und Jake Paul. 2021-12-19 14:39 3KB www.bild.de

 158  Während der Fahrt brach Feuer aus Bus auf der A3 in Flammen

In einem Linienbus brach während der Fahrt auf der Autobahn bei Ratingen plötzlich Feuer aus. 2021-12-19 14:39 1KB www.bild.de

 159  Staatsanwalt ermittelt gegen Betreuerin wegen Impfpass-Fälschung

Hildesheim Nach einem Corona-Ausbruch mit drei Todesfällen in einem Pflegeheim in Hildesheim ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine frühere Mitarbeiterin. Es besteht der Verdacht, dass … 2021-12-19 14:38 4KB rp-online.de

 160  Neuer Corona-Impfstoff kurz vor Zulassung: Wie funktioniert Novavax?

Am Montag entscheidet die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) über die Zulassung des Tot-Impfstoffes von US-Hersteller Novavax. Damit könnte erstmals eine Alternative zu den bisherigen mRNA-Vakzinen (Biontech, Moderna) und den Vektor-Impfstoffen (AstraZeneca, Johnson&Johnson) auch auf den deutschen Markt kommen. Eine Option, auf die viele warten, die die bisher verfügbaren Impfstoffe skeptisch sehen. BILD klärt alle wichtigen Fragen zur Vakzin von Novavax und sagt, warum es sich dabei gar nicht um einen Tot-Impfstoff handelt. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 14:36 1KB www.bild.de

 161  Florian König meldet sich - TV-Moderator fiel monatelang krank aus

Aufatmen! TV-Moderator Florian König (54) kann nach längerer Pause wieder auf Sendung gehen. 2021-12-19 14:32 1KB www.bild.de

 162  „Die Zeit drängt“: Kretschmann fühlt sich von Ampel schlecht über Corona-Lage informiert

Es ist ein Rennen gegen die Zeit: Wie lange kann Deutschland die Ausbreitung von Omikron aufhalten? Und was passiert, wenn die Virusvariante auch hierzulande dominant wird? 2021-12-19 14:30 2KB www.rnd.de

 163  Dank Blaine Byron – 3:2-Sieg gegen Iserlohn Roosters

Drei Punkte zum 4. Advent +++ 5:1-Sieg bei den Krefeld Pinguinen +++ Heimsieg gegen Köln +++ Spiel in Augsburg wird verlegt +++ Mehr im Blog 2021-12-19 14:24 877Bytes www.tagesspiegel.de

 164  NRW-Konzerne drängen auf Impfpflicht

Exklusiv Düsseldorf Prominente Konzerne wie Evonik, Post, Eon oder Qiagen befürworten, dass der Staat eine Impfpflicht einführt, Bayer gibt sich auch positiv. Gleichzeitig starten fast … 2021-12-19 14:24 8KB rp-online.de

 165  Skifahrerin erlitt bei Sturz in Ellmau schwere Kopfverletzungen

Die junge Frau kam aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. 2021-12-19 14:15 1KB www.tt.com

 166  Zahl der Toten nach Explosion in Pakistan auf 17 gestiegen

Die Wucht einer Explosion hat in der pakistanischen Stadt Karachi ein Bankgebäude einstürzen lassen. Laut den bisherigen Ermittlungen ist unklar, was die Explosion ausgelöst haben könnte. Im Verdacht steht ein Gasleck, aber auch ein Terroranschlag wird nicht ausgeschlossen. 2021-12-19 14:12 3KB www.nzz.ch

 167  Italien erwägt allgemeine Impfpflicht für Beschäftigte

Zusätzliche Maßnahmen sollen Anstieg der Neuinfektionen über die Feiertage verhindern. 2021-12-19 13:53 1KB www.diepresse.com

 168  Zweitliga-Konferenz im Liveticker mit Werder Bremen, Darmstadt 98 und dem KSC

Der SV Werder Bremen will das Jahr am Sonntag mit einem Sieg in Hannover erfolgreich beenden und wieder in Richtung Aufstiegsränge blicken. Darmstadt 98 kann indes in Regensburg bis auf einen Zähler an Platz eins rücken. Und der KSC empfängt Hansa Rostock. Die Spiele in der Konferenz im SPORTBUZZER-Liveticker. 2021-12-19 13:26 2KB www.sportbuzzer.de

 169  Zehntausende in Sicherheit gebracht

Wegen schwerer Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Malaysia Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit der Hauptstadt Kuala Lumpur. 2021-12-19 13:16 2KB www.tagesschau.de

 170  Protest gegen Wildtiere in Berliner Weihnachtszirkus

Tierschutz, Engagement und mehr Themen in unseren Bezirksnewslettern, montags aus Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Hier ein Themenüberblick. 2021-12-19 13:15 1KB www.tagesspiegel.de

 171  Vor der Pension „Sonnenblume“ in Bochum Hier fasst die Polizei einen mutmaßlichen Frauen-Killer

Zugriff vor der Bochumer Pension „Sonnenblume“! Ein Mann (44) soll eine Frau in Bayern getötet haben. Er war tagelang auf der Flucht gewesen. 2021-12-19 13:12 2KB www.bild.de

 172  „Das Interesse an Deutschland ist groß“

Die Bundesrepublik bleibt ein gefragte Standort für ausländische Unternehmen. Besonders aus zwei Ländern. 2021-12-19 13:11 3KB www.faz.net

 173  Chris Noth nach Vorwurf des sexuellen Missbrauchs: „Alles Fiktion!“

Drei Frauen werfen „Sex and the City“-Star Chris Noth sexuelle Gewalt vor – zwei davon beschuldigen ihn der Vergewaltigung. Er weist jede Schuld von sich. 2021-12-19 12:56 3KB www.bild.de

 174  Zoff in der Dresdner Union wegen Unterschlagung CDU-Vorstand will Stadträtin Walter loswerden

Dresden – Am 10. Dezember war CDU-Stadträtin Daniela Walter (49) wegen Unterschlagung in 17 Fällen zu einer Geldbuße von 13 000 Euro verurteilt. 2021-12-19 12:45 1KB www.bild.de

 175  Pakistan warnt vor Chaos im Nachbarland Afghanistan

Wegen der wachsenden wirtschaftlichen und humanitären Krise in Afghanistan schlägt das Nachbarland Pakistan Alarm. 2021-12-19 12:34 2KB www.diepresse.com

 176  Früheres Freitesten für Kontaktpersonen bei Omikron-Verdacht möglich

Ein Freitesten ist nun bereits am fünften Tag der Quarantäne möglich. Ansonsten beträgt die Quarantänedauer zehn Tage. 2021-12-19 12:33 1KB www.tt.com

 177  Weiter aufwärts in Schanghai

Der Shanghai Composite Index ist das Gesicht der chinesischen Börse. Als der Dax im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Krise schwächelte,. 2021-12-19 12:17 5KB www.faz.net

 178  Lkw-Fahrer überrollt Mann auf Rasthof an A2 und fährt weiter

Auf dem Autobahn-Rastplatz Lehrter See Nord soll ein Lkw-Fahrer am späten Samstagabend einen Mann mit seinem Sattelzug überrollt haben und weitergefahren sein. Das Opfer starb noch am Unfallort. 2021-12-19 12:16 1KB www.ndr.de

 179  Wie die Kirche zum Fest mit Ungeimpften verfährt

"Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Dieses Jesus-Zitat gilt als einer der Grundsätze der christlichen Kirchen. Was aber tun mit ungeimpften Kirchgängern an Weihnachten - keine Regeln, ganz ausschließen oder nur mit Test? Die Kirchen haben sehr unterschiedliche Antworten auf diese Frage. 2021-12-19 12:11 5KB www.n-tv.de

 180  Japan lässt Grenzen weiter geschlossen

Japan hat die Grenzschließungen aus Sorge vor der Omikron-Variante verlängert. Für die wenigen, die noch einreisen dürfen, wird die Pflichtquarantäne wegen fehlender Hotelzimmer zu einer Zumutung. Von Kathrin Erdmann. 2021-12-19 11:44 2KB www.tagesschau.de

 181  Virologin Kimpel glaubt an mehr als einen Stich beim Totimpfstoff

Auf den Totimpfstoff heißt es warten, die Zulassung eines Proteinimpfstoffes steht bevor. Virologin Janine Kimpel rec. 2021-12-19 11:43 880Bytes www.tt.com

 182  Schulärztin in Kärnten droht Entlassung wegen Impfablehnung

Medizinein möchte von der Impfung abraten dürfen. Sie filmte Gespräch mit der Bildungsdirektion und stellte es ins Internet. 2021-12-19 11:37 1KB www.diepresse.com

 183  "Wir müssen wissen, was in den Gefängnissen passiert"

Im kommenden Jahr dürften etliche IS-Rückkehrer freikommen. Auch während der Haft lässt ihre Radikalisierung oft nicht nach, weiß Verfassungsschutz-Präsident Haldenwang. Er warnt deshalb vor der Gefahr durch islamistischen Terror. 2021-12-19 11:11 3KB www.tagesschau.de

 184  Rafael Nadal stellt Melbourne-Start infrage

Hinter dem Antreten von Rafael Nadal beim ersten Tennis-Grand-Slam-Turnier des Jahres steht ein Fragezeichen. 2021-12-19 11:05 1KB www.diepresse.com

 185  Willi Herren: Witwe Jasmin plant „letzte große Party“ für ihn

Das soll „seine“ letzte große Party werden. Ex-„Lindenstraße“-Schauspieler und Reality-Star Willi Herren starb am 20. April. 2021-12-19 11:00 2KB www.bild.de

 186  Russland, Ukraine: Ungleiche Brüder

Lesen Sie in diesem Artikel: Welch gemeinsame Wurzel die Ukraine und Russland haben Welcher kulturelle Graben durch die Ukraine verläuft Was den gegenwärtigen Konflikt ausgelöst … 2021-12-19 11:00 787Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 187  Dem Weißen Tod einen Schritt voraus sein: Fünf Experten zur Lawinengefahr

Trotz steigender Zahlen von Wintersportlern, die sich im freien Gelände bewegen, ist die Zahl der Lawinentoten konsta. 2021-12-19 11:00 1KB www.tt.com

 188  Hildesheim: Pflegerin krank! Erster Corona-Fall 4 Tage nach Rauswurf

Es war die Schock-Nachricht am Samstag: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Pflegekraft (44) aus Hildesheim (bei Hannover) u. a. wegen des Verdachts auf Totschlag. Die Frau hat im Vitanas-Pflegeheim als sogenannte Alltagsbegleiterin gearbeitet – mit einem gefälschten Impfpass, trotz Corona-Infektion!Jetzt kommt raus: Nur vier Tage nach ihrer fristlosen Kündigung gab es den ersten Corona-Fall im Heim. Drei Menschen starben kurz darauf. Wie die Frau ihre Täuschung aufrecht erhielt, lesen Sie mit BILDplus.  *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-19 10:59 1KB www.bild.de

 189  Kontaktverbote nach Feierabend

In Portugal treten in Kürze neue strenge Regeln in Kraft, um Arbeit und Freizeit auch im Homeoffice zu trennen. Außerhalb der Arbeitszeit soll der Chef keine Aufträge mehr erteilen dürfen - unter Androhung hoher Strafen. Von Reinhard Spiegelhauer. 2021-12-19 10:55 4KB www.tagesschau.de

 190  2,2 Millionen Euro sollen für sechs Ärztezentren in Tirol fließen

Das Land und Österreichische Gesundheitskasse haben sich jetzt auf die Finanzierung der bis 2023 geplanten sechs Ärzt. 2021-12-19 10:48 963Bytes www.tt.com

 191  Einkommen: "In schlechteren Zeiten sind junge Arbeitnehmer die Verlierer"

In den vergangenen Krisenjahren sind Pensionen und die Einkommen von Älteren und Beamten gestiegen – laut einer Studi. 2021-12-19 10:48 982Bytes www.tt.com

 192  Pfizer-Forscher: Pandemie dürfte bis 2024 andauern

In einigen Regionen werde es in den kommenden zwei Jahren weiter hohe Fallzahlen geben. 2021-12-19 10:47 1KB www.diepresse.com

 193  Hausbrand in Heilbronn ++ Tragödie fünf Tage vor Heiligabend Zwillinge (4) sterben in Flammen-Hölle

Nach dem Feuerdrama in Neuenstadt am Kocher (Ba.-Wü.) wurden zwei Leichen gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um die Kinder der Familie handelt. 2021-12-19 10:43 4KB www.bild.de

 194  Referendum stärkt Beziehungen zu den USA

Die Menschen in Taiwan haben die demokratische Regierung und die Beziehungen zu den USA gestärkt. Die Opposition verlor vier Referenden - darunter eines zum geforderten Importstopp von US-Schweinefleisch. Von Kathrin Erdmann. 2021-12-19 10:32 1KB www.tagesschau.de

 195  Gutes Gefühl mit steuerlichem Vorteil

Spenden ist historisch und kulturell tief in unserer Gesellschaft verankert. Wer dabei ein paar Dinge beachtet, kann sogar über die. 2021-12-19 10:31 2KB www.faz.net

 196  Mit Handy gespielt: Autofahrer zog im Innviertel Spur der Verwüstung

Der 58-Jährige kam mit dem Pkw auf einer geraden Strecke von der Fahrbahn ab, schlitterte 70 Meter über eine Wiese un. 2021-12-19 10:29 1KB www.tt.com

 197  Vier Palästinenser festgenommen

Nach der Tötung eines Israelis im Westjordanland haben israelische Sicherheitskäfte vier Tatverdächtige festgenommen. Auch die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. 2021-12-19 10:11 2KB www.tagesschau.de

 198  Drei Verletzte bei Frontalkollision in Reith bei Kitzbühel

Ein Autofahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Die beiden Lenker w. 2021-12-19 10:01 1KB www.tt.com

 199  Krimikomödie „Nord Nord Mord – Sievers und die Stille Nacht“: Jagd auf den Weihnachtsmann

In der Festausgabe der Krimireihe „Nord Nord Mord“ (20. Dezember, ZDF) sucht der grummelige Sylter Kommissar Sievers den Mörder eines Unternehmers. Der hatte – wie sollte es anders sein – ein Weihnachtsmannkostüm an. Die Idee ist nicht neu im deutschen Fernsehkrimi, dennoch schafft Regisseur Sven Nagel es trotzdem, dem strapazierten Sujet noch etwas abzugewinnen. 2021-12-19 10:00 5KB www.rnd.de

 200  Klassiker neu interpretiert: vier Kochideen für ein vegetarisches und veganes Weihnachtsessen

Zu Weihnachten gibt es in den meisten Familien vor allem Fleisch und andere Tier­produkte. Damit auch Vegetarie­rinnen und Veganer am Tisch glücklich werden, können Sie Ihr Essen ganz einfach umwandeln. Wir zeigen, wie’s geht. 2021-12-19 10:00 6KB www.rnd.de

 201  Leitartikel zu GECKO: Wunderwaffe oder Symbolakt

Erfolg oder Misserfolg eines Krisenstabs hängt in erster Linie davon ab, ob die Politik sich in dessen Arbeit einmisc. 2021-12-19 09:34 811Bytes www.tt.com

 202  ÖVP-Ermittlungen: SPÖ für Veröffentlichung aller Ministeriums-Studien

Leichtfried forderte von der Regierung die Veröffentlichung aller Studien der vergangenen Jahre unter der türkisen Re. 2021-12-19 09:31 2KB www.tt.com

 203  Vorsicht oberstes Gebot: Die Royals sagen für Queen alle Termine ab

Gerade in diesem Jahr ist es der königlichen Familie besonders wichtig, zusammenzukommen. Schließlich ist es für die . 2021-12-19 09:23 2KB www.tt.com

 204  "Die 30 Millionen sind zu schaffen"

Bis Jahresende 30 Millionen Corona-Impfungen - das ist das Ziel der neuen Bundesregierung: Der Leiter des neuen Corona-Krisenstabs, Generalmajor Breuer, zeigt sich nun zuversichtlich, dass diese Zahl bis Jahresende erreicht werden kann. 2021-12-19 09:11 2KB www.tagesschau.de

 205  Regisseur Dornhelm: „Ursula Strauss hat mich wirklich berührt“

Regisseur Robert Dornhelm schwärmt von der Schauspielerin in der Rolle der Maria Theresia. Besonders beim bevorstehen. 2021-12-19 09:00 1KB www.tt.com

 206  Die unbelohnte Moral nährt im Haifischbecken die Zuversicht

Die Moralinjektion war den Innsbrucker Haien am Freitagabend in der ICE Hockey League garantiert. Schließlich feierte. 2021-12-19 08:57 2KB www.tt.com

 207  Kein Sieg als Hochzeitsgeschenk für Schwazer Handballer Huber

Die 28:29-Niederlage im gestrigen Spitzenspiel der HLA-Meisterliga auswärts bei Westwien schmerzte Schwaz Handball Ti. 2021-12-19 08:53 1KB www.tt.com

 208  Bestattung ohne Pfarrer: Tiroler Trauerredner erzählen von ihrer Arbeit

Immer mehr Menschen wünschen keine kirchliche Bestattung. Wer dennoch eine Zeremonie begleitet haben möchte, kann sic. 2021-12-19 08:49 2KB www.tt.com

 209  Covid 19: Endlich redet die Schweiz über mehr Betten

Über alles hat man in dieser Pandemie geredet: die Triage-Richtlinien, die Mitverantwortung der Ungeimpften, über 3 G, 2 G, 2 G plus – nur über den Mangel an Intensivpflegeplätzen nicht. Jetzt kommt die Diskussion in Gang. Endlich. 2021-12-19 08:41 5KB www.nzz.ch

 210  Tödlicher Eiskletterunfall in Kaunertal: 58-Jähriger lag leblos im Schnee

Zwei Eiskletterer fanden am Samstagnachmittag im Kaunertal in der Eiskletterarena Versetz am Wandfuß der Route „Der g. 2021-12-19 08:28 1KB www.tt.com

 211  Jede zehnte Schule in NRW ist ohne Schulleitung

Düsseldorf An jeder zehnten Schule in Nordrhein-Westfalen ist der Schulleiterposten unbesetzt. Besonders stark betroffen sind Grundschulen. In der Pandemie kommt der Leitung eine besondere Verantwortung … 2021-12-19 08:20 5KB rp-online.de

 212  FBI-Dokument enthüllt Welche Infos WhatsApp & Co. von Ihnen speichern

Wie zuverlässig schützen Anbieter Kundendaten? Ein US-Dokument enthüllt Überraschendes. BILD verrät, was die Betreiber von Messenger-Apps verraten. 2021-12-19 08:00 3KB www.bild.de

 213  Kinderkostenstudie für Experte Wolfgang Mazal eine Frage der Sozialpolitik

Der Arbeits- und Sozialrechtsexperte sieht die Studie aus dem Sozialministerium in einigen Punkten als hinterfragensw. 2021-12-19 07:55 1KB www.tt.com

 214  Händels Imperator auf Filmsternchengröße geschrumpft

Theater an der Wien: Regisseur Keith Warner verlegt Händels „Giulio Cesare“ als wirre Nummernshow in einen Kinotempel. 2021-12-19 07:45 3KB www.tt.com

 215  Gewalt gegen Angestellten: Popstar Rod Stewart bekennt sich schuldig

Der britische Popstar Rod Stewart hat sich schuldig bekannt, bei einer Kinderparty in einem Hotel in den USA in der S. 2021-12-19 07:37 2KB www.tt.com

 216  Kurz und seine Außenpolitik: Taktische Abstecher in Europas Schmuddelecke

Außenpolitik als Spiegel der Innenpolitik, Allianzen mit Rechtsnationalen: Sebastian Kurz hat in Österreichs Außenauf. 2021-12-19 07:30 917Bytes www.tt.com

 217  Krippen als Unesco-Kulturerbe: Ein Brauch für Generationen

Der heimische Krippenbrauch wurde ins Verzeichnis des immateriellen Unesco-Kulturerbes aufgenommen. Zur Veranschaulic. 2021-12-19 07:30 1KB www.tt.com

 218  Tirol appelliert: Mehrwertsteuer soll weiter gesenkt bleiben

Es sollte eine Hilfe für die Betriebe in der Pandemie sein: Mit dem neuen Jahr soll aber die reduzierte Umsatzsteuer . 2021-12-19 07:25 864Bytes www.tt.com

 219  Liste der Verzweiflung: Mahnwache für Mittelmeer-Flüchtlinge

38 Stunden harren Demonstranten aus, um die Namen von 44.764 Verzweifelten, die bei der Flucht nach Europa starben, z. 2021-12-19 07:22 874Bytes www.tt.com

 220  Skifahrer stießen im Raum Bergeralm zusammen: Frau schwer verletzt

Die 52-jährige Österreicherin war am späten Vormittag aus unbekannten Gründen mit einem 21-jährigen Österreicher zusa. 2021-12-19 07:19 1KB www.tt.com

 221  Die Gute Geschichte: Wärme und ein gutes Zuhause im Barbaraladen

Der Barbaraladen in Schwaz ist mehr als ein Sozialmarkt. Er ist soziales Zentrum und ein Treffpunkt in angenehmer Atm. 2021-12-19 07:13 5KB www.tt.com

 222  Bangladesh - seit 50 Jahren unabhängig

Vor fünfzig Jahren trennte sich das damalige Ostpakistan von Westpakistan. Der neue unabhängige Staat Bangladesh galt erst als hoffnungsloser Fall, wurde dann aber zum Vorbild für Entwicklung und Armutsbekämpfung. 2021-12-19 06:51 12KB www.nzz.ch

 223  Kein Erfolgserlebnis für Tiroler Clubs

Das Selbstbewusstsein nach erst zwei Niederlagen in der heurigen Saison war dementsprechend groß. Am Ende leuchtete a. 2021-12-19 06:47 1KB www.tt.com

 224  RKI meldet weniger als 30.000 neue Fälle

Kurz vor Weihnachten gehen die Corona-Neuinfektionen weiter zurück. Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntagmorgen weniger als 30.000 neue Fälle und auch die Inzidenz sinkt. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante jedoch eine baldige Trendumkehr. 2021-12-19 06:43 3KB www.n-tv.de

 225  Heumilch profitiert von Pandemie, Exporte legen zu

Nachhaltigkeit ist der Geschäftsführerin der ARGE Heumilch, Christiane Mösl, ein Anliegen. Sie will die CO2-Bilanz de. 2021-12-19 06:40 871Bytes www.tt.com

 226  Zustimmung weiter hoch: Pandemie als Lackmustest für die EU

Die Zahl jener, die sich für einen Austritt aus der EU aussprachen, nahm seit Beginn der Pandemie um zwölf Prozentpun. 2021-12-19 06:39 1KB www.tt.com

 227  Eishockey: Kufsteiner Derbyhelden und Weerberger Torflut

Nach dem dritten Derbysieg (5:2) im dritten Saisonduell mit Kundl in der Österreichischen Eishockey-Liga wusste man a. 2021-12-19 06:03 2KB www.tt.com

 228  Notenbank-Chef Holzmann sieht Gefahr höherer Inflation

Österreichs Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann sieht die Gefahr, dass die Inflation im Euroraum höher ausfällt, . 2021-12-19 05:35 2KB www.tt.com

 229  Adyen: Pieter van der Does ist Gründer des erfolgreichen Startups

Sein erstes Geld verdiente er mit dem Frisieren von Töffli, heute ist der 52-jährige Pieter van der Does einer der reichsten Niederländer. Seine Firma Adyen hat von Grund auf alles selbst entwickelt – im Gegensatz zum ehemaligen Konkurrenten Wirecard, der im Chaos versunken ist. 2021-12-19 05:30 11KB www.nzz.ch

 230  Die Situation mit den Großtraktoren in Vill bleibt verfahren

Für viele Reaktionen hat der Artikel über die Proteste der Anrainer des Handlhofweges in Vill gesorgt. 62 Personen fo. 2021-12-19 05:30 2KB www.tt.com

 231  Lego, iPhone, Post-it: Warum Produkte erfolgreich werden

Von den vielen Produktneuheiten setzen sich nur wenige am Markt durch. Eine wichtige Rolle spielt der Zufall. Was sich aus den Erfolgsgeschichten von Lego, iPhone und Post-it ableiten lässt. 2021-12-19 05:30 13KB www.nzz.ch

 232  Mit der Kunst gegen den Untergang der Schöpfung

Die Schöpfung ist bedroht. Die Kunst erschafft sie mit ihren Abbildern und Gegenbildern noch einmal neu – und hebt damit zugleich Schönheit und Gefährdung ins Bewusstsein. 2021-12-19 05:30 16KB www.nzz.ch

 233  Radovon Vitek, Milliardär mit Walliser Wohnsitz

Der Geschäftsmann mit Wohnsitz im Wallis schreckte nie vor zweifelhaften Methoden zurück. Crans-Montana hängt von ihm ab. Gleichzeitig arbeitet er derzeit an einer Milliardentransaktion, bei der er einmal mehr seine Schlauheit unter Beweis stellt. 2021-12-19 05:30 8KB www.nzz.ch

 234  Haftbefehl gegen Demokratie-Aktivisten

Die Behörden beschuldigten unter anderem den in Großbritannien lebenden Nathan Law, während einer Videokonferenz die . 2021-12-19 05:22 1KB www.tt.com

 235  Zürich: Rechtsanwalt zu Freiheitsstrafe verurteilt

Ein Zürcher Rechtsanwalt musste sich wegen gewerbsmässigen Betrugs und Urkundenfälschung vor Bezirksgericht Zürich verantworten. Er wurde von der Anwaltskanzlei angezeigt, in der er angestellt war. 2021-12-19 05:05 5KB www.nzz.ch

 236  Tiroler Gleichbehandlungsbeauftragte drängt zum Nachschärfen

Diskriminierende Vorfälle werden häufiger gemeldet und auch rechtlich seien in den vergangenen Jahren „wesentliche Verbesserungen“ zu verzeichnen gewesen, betonte Tiroler Gleichbehandlungsbeauftragte Isolde Kafka im APA-Interview. … 2021-12-19 05:02 5KB www.tt.com

 237  Wohl mehr zivile Opfer bei US-

Bei Drohnenangriffen im Nahen Osten nehmen US-Streitkräfte offenbar verheerende Folgen für Zivilisten fahrlässig in Kauf. Das berichtet die "New York Times". Abschüsse seien oft "übereilt" oder "ungenau". 2021-12-19 04:18 3KB www.tagesschau.de

Articles

DC5n Deutschland mix in german 237 articles, created at 2021-12-20 04:09

 

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Expertenrat fordert schnelle Einführung von Kontaktbeschränkungen (7.16/8)

Berlin Der neue Corona-Expertenrat der Bundesregierung sieht wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante „Handlungsbedarf“ bereits für die kommenden Tage. Boosterimpfungen alleine würden keine ausreichende Eindämmung der Omikronwelle bewirkten. „Zusätzliche Kontaktbeschränkungen“ seien notwendig. Kurz vor Weihnachten sorgt die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in europäischen Ländern für große Beunruhigung auch in Deutschland - und erhöht den Druck auf die Politik. Der neue Corona-Expertenrat der Bundesregierung warnte vor einer dramatischen Lage. Omikron bringe eine „neue Dimension“ in das Pandemiegeschehen, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten ersten Stellungnahme. Es gebe „Handlungsbedarf“ bereits für die kommenden Tage. Boosterimpfungen alleine bewirkten keine ausreichende Eindämmung der Omikronwelle, es seien „zusätzlich“ Kontaktbeschränkungen notwendig. In europäischen Ländern breitet sich Omikron rasend schnell aus. In den Niederlanden gilt deswegen seit Sonntag ein neuer strenger Lockdown, auch Dänemark fährt große Teile des öffentlichen Lebens wieder herunter. In Deutschland schloss Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Sonntag einen harten Lockdown vor Weihnachten aus. Zugleich mehren sich Forderungen nach baldigen Beratungen von Bund und Ländern. Nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) müssen diese noch vor Weihnachten einen gemeinsamen Fahrplan vereinbaren. „Wir brauchen eine gemeinsame Strategie gegen Omikron“, sagte Wüst am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. NRW hat den Vorsitz in der Ministerpräsidentenkonferenz. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte der dpa, er sei sehr alarmiert über das, was er mit Blick auf Omikron höre. In der Stellungnahme des Corona-Expertenrats heißt es, Omikron zeichne sich durch eine stark gesteigerte Übertragbarkeit und ein Unterlaufen eines bestehenden Immunschutzes aus. Die Variante infiziere in kürzester Zeit deutlich mehr Menschen und beziehe auch Genesene und Geimpfte stärker in das Infektionsgeschehen ein: „Dies kann zu einer explosionsartigen Verbreitung führen.“ Zum Expertenrat zur Beratung der Regierung gehören neben anderen der Virologe Christian Drosten, der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, und der Virologe Hendrik Streeck. „Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen“, heißt es in der Stellungnahme. Die aktuell geltenden Maßnahmen müssten darüber hinaus „noch stringenter“ fortgeführt werden. Anfang Dezember hatten Bund und Länder sich unter anderem auf strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte verständigt. „Parallel sollte die Impfkampagne erheblich intensiviert werden“, so die Experten. „Die Boosterimpfungen, wie auch die Erst- und Zweitimpfungen, müssen auch über die kommenden Feiertage mit allen verfügbaren Mitteln fortgesetzt und weiter beschleunigt werden.“ Insbesondere für Ältere und andere Personen mit bekanntem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf sei „höchste Dringlichkeit“ geboten, so der Expertenrat. „Neben den notwendigen politischen Entscheidungen muss die Bevölkerung intensiv zur aktiven Infektionskontrolle aufgefordert werden. Dazu gehören die Vermeidung größerer Zusammenkünfte, das konsequente, bevorzugte Tragen von FFP2 Masken, insbesondere in Innenbereichen, sowie der verstärkte Einsatz von Schnelltests bei Zusammenkünften vor und während der Festtage.“ Nationale und internationale Modellierungen der Infektionsdynamik und möglicher Spitzen-Inzidenzen zeigten eine „neue Qualität der Pandemie“ auf. „Die in Deutschland angenommene Verdopplungszeit der Omikron-Inzidenz liegt aktuell im Bereich von etwa 2-4 Tagen.“ Durch die derzeitig gültigen Maßnahmen sei diese Verdoppelungszeit im Vergleich zu England zwar etwas langsamer, aber deutlich schneller als bei allen bisherigen Varianten. „Sollte sich die Ausbreitung der Omikron-Variante in Deutschland so fortsetzen, wäre ein relevanter Teil der Bevölkerung zeitgleich erkrankt und/oder in Quarantäne“, heißt es. „Dadurch wäre das Gesundheitssystem und die gesamte kritische Infrastruktur unseres Landes extrem belastet.“ Um die Ausbreitung von Omikron in Deutschland zu verlangsamen, hatte die Bundesregierung beschlossen, dass die Einreise aus Großbritannien ab Montag drastisch eingeschränkt wird. Großbritannien wurde als Virusvariantengebiet eingestuft - das ist die höchste Risikokategorie. Für Einreisende gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht, auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden. Die Lage in Großbritannien hatte sich in den vergangenen Tagen durch Omikron zugespitzt. In den Niederlanden trat angesichts der sich schnell verbreitenden Omikron-Variante ein harter Lockdown in Kraft. Fast alle Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure bleiben geschlossen. Ausgenommen sind etwa Supermärkte und Apotheke. Gesundheitsminister Lauterbach sagte dem „Bericht aus Berlin“ der ARD: „Nein, einen Lockdown wie in den Niederlanden vor Weihnachten, den werden wir hier nicht haben.“ In der Bild-Sendung „Die richtigen Fragen“ sagte der SPD-Politiker nach „Bild“-Angaben: „Einen harten Lockdown jetzt vor Weihnachten, den würde ich ausschließen. Das ist klar.“ Zur Frage eines Lockdowns in Deutschland für die Zeit nach den Festtagen sagte Lauterbach dem Bericht zufolge: „Ich glaube, auch da werden wir keinen harten Lockdown haben.“ Mit Blick auf die zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht vorliegende Stellungnahme des Expertenrats sagte er: „Auf der Grundlage dieser neuen Erkenntnisse werden wir in den nächsten Tagen unseren Plan vorstellen.“
Expertenrat für zeitnahe
tagesschau.de
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+++ 02:15 Krankenhäuser warnen vor Eskalation durch Omikron-Ausbreitung +++
n-tv.de
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Expertenrat der Bundesregierung für Kontaktbeschränkungen
augsburger-allgemeine.de
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Corona-Expertenrat will Kontaktbeschränkungen
bild.de
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Lockdown wie in den Niederlanden? FDP-Gesundheitspolitikerin ist dagegen
rnd.de
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Omikron zwingt London in die Knie, Niederlande vor Lockdown
tt.com
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Expertenrat der Bundesregierung für neue Kontaktbeschränkungen
welt.de
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Royales Weihnachten auf Sandringham wegen Omikron auf der Kippe
rnd.de
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Mihambo, Zverev und Bahnrad-Vierer der Frauen gekürt (3.22/8)

Die Ehrung als Sportler des Jahres ist für Tennisspieler Alexander Zverev die Krönung seiner bisher erfolgreichsten Saison. Der 24-Jährige gewann 2021 die Masters in Madrid und Cincinnati, die ATP-Finals in Turin und vor allem holte er bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold im Herren-Einzel – als erster Deutscher überhaupt. "Ich bin extrem glücklich, was ich erlebt habe, vor allem in dieser schwierigen, weil was in der Welt alles vorgeht mit Corona", sagte Zverev. Die Auszeichnung zum Sportler des Jahres ist die erste für das deutsche Männer-Tennis seit Wimbledonchampion Michael Stich 1991. Ikone Boris Becker gewann gleich viermal (1985, 1986, 1989, 1990). Auf Platz zwei landete der Schwimmer Florian Wellbrock, Dritter wurde Skispringer Karl Geiger. Weitspringerin Malaika Mihambo aus Oftersheim bei Heidelberg wurde bereits zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet. Das gelang vor ihr nur der Tennisspielerin Steffi Graf Ende der 80er Jahre. Die Ringerin Aline Rotter-Focken aus Triberg im Schwarzwald wurde Zweite, Kanutin Ricarda Funk, die für Bad Kreuznach startet, Dritte. Mihambo hatte 2021 nach einem nervenaufreibenden Finale Olympia-Gold geholt. Vor ihrem letzten Versuch war sie Dritte, dann sprang sie sieben Meter und damit 21 Jahre nach Heike Drechsler zum Weitsprung-Olympiasieg. "Also ich muss sagen, dass schon lange die Ziele im Äußeren in Form von Medaillen mich eigentlich nicht mehr so antreiben, sondern dass ich den Sport eher als innere Meisterschaft sehe, besser zu werden, zu wachsen, weiterzukommen und gleichzeitig bin ich auch einfach neugierig und will wissen, wie weit ich überhaupt noch springen kann. Und um diese Frage zu erfüllen, trainiere ich eben fleißig weiter." Team des Jahres wurde der Bahnrad-Vierer der Frauen vor der Dressur-Equipe und dem Tischtennisteam der Männer. Der Vierer wurde Europameister, Weltmeister und in der Besetzung Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein und Mieke Kröger Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung mit Weltrekordzeit. Es war das erste Gold des deutschen Frauen-Bahnradfahrens in der Königsdisziplin. Die Veranstaltung im Kurhaus in Baden-Baden fand coronabedingt mit strengen Hygienemaßnahmen und weniger Gästen als üblich statt. Rund 200 Gäste waren geladen. An der Wahl hatten sich 980 Sportjournalisten und Sportjournalistinnen beteiligt.
Auszeichnungen - "Sportler des Jahres": Mihambo, Zverev und Bahnrad-Vierer
t-online.de
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"Sportler des Jahres" 2021: Mihambo, Zverev und Bahnrad-Vierer gekürt
t-online.de
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Mihambo, Zverev und Bahnrad-Vierer als „Sportler des Jahres“ gekürt
rp-online.de
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Zverev und Mihambo als Sportler des Jahres geehrt
welt.de
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Panne in Olpe - Kinder bekommen nicht zugelassenen Moderna-Impfstoff (3.18/8)

Liveblog Düsseldorf Am Sonntag ist es zu einer Panne im Impfzentrum des Kreises Olpe gekommen. Mehreren Kindern wurde der Impfstoff von Moderna gespritzt - obwohl für sie bisher nur das Mittel von Biontech zugelassen ist. Und: Bund und Länder werden am Dienstag erneut zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Alle News im Blog.
Panne im Impfzentrum: Kinder bekommen Moderna-Impfstoff statt Biontech
t-online.de
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Panne: Kinder bekommen Moderna-Impfstoff statt Biontech
stern.de
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Deutsche Regierung wegen Omikron unter Druck
tt.com
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Corona-Maßnahmen: Bund und Länder besprechen am Dienstag weiteres Vorgehen
stern.de
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Stararchitekt Richard Rogers gestorben (3.17/8)

Das "Centre Pompidou" in Paris machte Richard Rogers und seinen markanten Stil in den 1970er-Jahren weltweit bekannt. Am Samstagabend starb der Pritzker-Preisträger im Alter von 88 Jahren. Der berühmte britische Architekt Richard Rogers ist gestorben. Wie mehrere Medien berichten, starb der Architekt am Samstagabend im Alter von 88 Jahren. Sein Sohn Roo Rogers bestätigte der "New York Times" seinen Tod. Die Todesursache ist nicht bekannt. Er hinterlässt seine Frau und vier Söhne. Rogers galt als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Architekten weltweit. Er wurde am 23. Juli 1933 als Sohn einer anglo-italienischen Familie in der italienischen Stadt Florenz geboren. Seine Familie zog kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach England. Bekannt wurde er mit seinen markanten Entwürfen: wie etwa für das röhrenförmige Kulturzentrum "Centre Pompidou", das er in den Siebzigern gemeinsam mit Renzo Piano entwarf - oder dem Bau des riesigen "Millennium Domes" in London, der wie ein außerirdisches Raumschiff zu schweben scheint. Er war auch verantwortlich für Bürogebäude am Potsdamer Platz in Berlin und das Gebäude des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Kurz vor seinem 85. Geburtstag schloss er den Bau des "Three World Trade Centers" ab - ein 80-stöckiges Hochhaus an der Stelle der Zwillingstürme in New York. Im Jahr 1991 wurde er zum Ritter geschlagen. Und 2007 erhielt er den Pritzker-Preis, die höchste Auszeichnung für Architektur. Die Jury lobte seine "einzigartige Interpretation der Faszination der modernen Bewegung für das Gebäude als Maschine". Er habe Museen revolutioniert, indem er das, was einst elitäre Monumente gewesen seien, in populäre Orte des sozialen und kulturellen Austauschs verwandelt habe, die mit dem Herzen der Stadt verwoben seien. Rogers war einer der Pioniere der High-Tech-Architektur, die sich durch Glas- und Stahlstrukturen und freiliegende Rohrleitungen auszeichnet. Er hatte aber auch Kritiker: Zu ihnen zählte laut BBC auch Prinz Charles, der bei mehreren Gelegenheiten seine Abneigung gegen dessen Entwürfe zum Ausdruck gebracht habe.
Millennium Dome, Centre Pompidou: Architekt Richard Rogers tot
nzz.ch
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Zum Tod von Richard Rogers: Sprung in die Vogelperspektive
nzz.ch
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Berühmter britischer Architekt Richard Rogers gestorben
tt.com
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Stararchitekt Richard Rogers ist tot
n-tv.de
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Philippinen: Mehr als 140 Tote durch Taifun "Rai" (3.04/8)

Manila (dpa) - Häuser wie mit Äxten zerkleinert, zerstörte Felder und Ernten, mindestens 142 Tote: "Rai", der bisher stärkste Taifun dieses Jahres auf den Philippinen, hat bei seinem Durchzug zwischen Donnerstag und Samstag eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders betroffen waren östliche und westliche Provinzen im Zentrum des Inselstaates - von der bei Surfern beliebten Insel Siargao, wo "Rai" am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde (km/h) auf Land traf, bis hin zur Provinz Negros Occidental im Westen. Hunderttausende mussten sich in Sicherheit bringen Die meisten Toten gab es Behörden zufolge mit 72 Opfern in der Provinz Bohol. Mehr als 480.000 Menschen entlang des Pfades von "Rai" mussten sich in Sicherheit bringen, viele dürften obdachlos geworden sein. Vielerorts waren Stromversorgung und Telekommunikation zusammengebrochen. Am Sonntag bildeten sich in einigen der betroffenen Gebiete an den Ausgabestellen für Trinkwasser und andere Güter lange Schlangen. "Die Leute stehen Schlange für Wasser, Essen und Benzin. Wir haben Familienmitglieder, die ihre Häuser verloren haben", beschrieb der aus dem Fernsehen bekannte Schauspieler und Unternehmer Slater Young die Lage in der Provinz Cebu. Dort seien einige Geschäfte geplündert worden, berichtete Young, der in der Provinz ein Unternehmen für Baumaterialien besitzt. "Cebu ist ein Chaos", schrieb er in einem Beitrag auf Instagram. "Rai" hatte am Samstag die Philippinen verlassen und war westlich Richtung Südchinesisches Meer weitergezogen. Damit besserte sich das Wetter in einigen der betroffenen Regionen und erlaubte verstärkte Rettungsarbeiten. Ärzte, Rettungskräfte und andere Notfallteams wurden in verwüstete Gebiete geflogen, ebenso Nahrungsmittel, Wasser und andere Hilfsgüter. "Ich habe gesehen, wie 'Rai' unser Parlamentsgebäude Stück für Stück auseinandergerissen hat", sagte Jeffrey Crisostomo, der Sprecher der Regierung auf der Insel Dinagat, am Sonntag dem Radiosender DZBB. Dort starben mindestens zehn Menschen durch den Taifun, weitere wurden noch vermisst. "Abgerissen und weggeblasen" "Wir haben unsere Häuser verloren, Wände und Dächer wurden von 'Odette' wie Papier abgerissen und weggeblasen", beschrieb die Gouverneurin von Dinagat, Arlene Bag-ao Dinagat, die Kraft des Taifuns, der auf den Philippinen "Odette" genannt wird. "Unsere Landschaft erinnert an die Zeit, als "Yolanda" unsere Provinz heimsuchte, wenn nicht sogar noch schlimmer", fügte sie hinzu und bezog sich dabei auf den Super-Taifun "Haiyan" von 2013. Der südostasiatische Inselstaat wird jedes Jahr von im Mittel etwa 20 Taifunen heimgesucht - und "Haiyan" war einer der schlimmsten: Mehr als 6300 Menschen starben damals. In der Zentralprovinz Bohol rief Gouverneur Arthur Yap über Facebook dazu auf, tragbare Generatoren zu spenden, die in den Städten verteilt werden sollten, um die Wassertankstellen mit Strom zu versorgen. "Wir können die nächsten zwei bis drei Wochen nicht überleben, wenn wir nur darauf warten, dass die Stromleitungen repariert werden", teilte er mit. "Es ist klar, dass unsere Bevölkerung durch die zerstörten Häuser und die Verluste in der Landwirtschaft sehr gelitten hat." Staatspräsident Rodrigo Duterte verschaffte sich am Samstag bei einem Flug über mehrere Provinzen einen Eindruck von den Zerstörungen. Aufnahmen zeigten über weite Flächen reichende Schäden, viele Häuser ohne Dächer oder dem Erdboden gleichgemacht, Bäume umgeknickt oder ohne Blätter sowie Trümmer überall. Die meisten der bisher bestätigten Opfer seien durch umstürzende Bäume oder Trümmer eingestürzter Gebäude ums Leben gekommen, so der Katastrophenschutz. Andere ertranken.
Taifun Rai kostet mehr als 140 Menschen das Leben
diepresse.com
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Taifun «Rai» sorgt für schwere Schäden auf den Philippinen
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Über 140 Tote nach Taifun auf den Philippinen
n-tv.de
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Weltmeisterschaft in London: Debütant Hempel gewinnt deutsches Duell bei Darts-WM (2.18/8)

London (dpa) - Debütant Florian Hempel hat das deutsche Duell bei der Darts-WM für sich entschieden und seinen Landsmann Martin Schindler besiegt. Der 31-Jährige setzte sich in London klar mit 3:0 durch und erreichte damit die zweite Runde des wichtigsten Turniers der Welt. Hempel zeigte bei seinem ersten Spiel im Alexandra Palace wenig Nervosität und sorgte mit Finishes von 156 und 158 Punkten früh in der Partie für Höhepunkte. Der gebürtige Brandenburger Schindler hingegen verlor auch seine dritte WM-Partie. "Ich bin natürlich glücklich, habe es genossen auf der Bühne, es hat echt Spaß gemacht", sagte der Sieger im Interview bei Sport1. Die neuen Corona-Beschränkungen, die eine Heimreise während des Turniers unmöglich machen, nimmt Hempel gelassen. "Jetzt ist volle Konzentration aufs nächste Spiel, was danach passiert, weiß ich nicht. Sollte ich gewinnen, bleibe ich natürlich hier", sagte er. Hempel bekommt es nun am Dienstagabend (22.00 Uhr/Sport1 und DAZN) mit dem belgischen Topspieler Dimitri van den Bergh, der an Position fünf gesetzt ist, zu tun. Schindler gegen Hempel war erst das zweite deutsche Duell in der Geschichte der Weltmeisterschaft. Im Vorjahr hatte die deutsche Nummer eins Gabriel Clemens das Zweitrundenduell mit Nico Kurz 3:1 für sich entschieden. Schon beim Einlauf wurde ein Kontrast zwischen den beiden Trainingspartnern deutlich. Während Schindler zu "Ich will" von Rammstein auf die Bühne kam, sang der Wahl-Kölner Hempel lautstark bei "Kölsche Jung" von Brings mit. Für das euphorische Publikum im Alexandra Palace war das nichts, sie schienen den deutschen Partysong schlicht nicht zu kennen. Zumindest Hempel dürfte bis zu seinem Match gegen van den Bergh etwas bekannter geworden sein.
Hempel gewinnt deutsches Duell bei Darts-WM in London
t-online.de
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Florian Hempel gewinnt das deutsche Duell bei der Darts-WM
welt.de
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Darts-WM: Debütant Hempel entscheidet deutsches Duell für sich
t-online.de
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Hempel gewinnt deutsches Duell bei Darts-WM in London
stern.de
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Corona – Lauterbach warnt vor Omikron-Welle in Deutschland (2.16/8)

Angst vor der Ausbreitung der Omikron-Variante, Sorge vor einem neuen Lockdown und Schulschließungen! Wenige Tage vor Weihnachten haben Millionen Deutsche das Gefühl: Es ist alles so wie vor einem Jahr! Im BILD-Talk „Die richtigen Fragen“ gab Gesundheitsminister Karl Lauterbach (58, SPD) zumindest in einem Punkt Entwarnung: „Einen harten Lockdown jetzt vor Weihnachten, den würde ich ausschließen. Das ist klar!“ Doch wie geht es danach weiter? Lauterbach: „Omikron ist da, wird sich verbreiten und wir müssen eine Strategie entwickeln.“ Und: „Das fängt an, wirklich bedenklich zu werden.“ Die Modellierungen der Experten würden ab Januar steigende Fallzahlen voraussagen, „die dann dominiert werden durch Omikron“, so Lauterbach. Mit der neuen Variante und ohne Einschränkungen „hätten wir eine Explosion der Fallzahlen“. Lauterbach: Mit Omikron gut zu leben, werde nur gelingen, „wenn der allergrößte Teil der Bevölkerung geimpft ist. Sie können nicht mit einem Tiger als Haustier leben.“ Denn darauf laufe es hinaus: mit Omikron oder mit neuen Varianten zu leben, ohne dass die Bevölkerung wirklich geimpft sei. Trotz der Omikron-Gefahr glaubt Lauterbach auch nach Weihnachten nicht daran, dass ein Lockdown notwendig sein wird: „Ich glaube, auch da werden wir keinen harten Lockdown haben.“ Es sei auch „davon auszugehen“, dass Restaurants offen bleiben können. Ja, sagt Lauterbach – aber die Maskenpflicht muss bleiben: „Wir müssen die Kinder in der Schule dazu anhalten. Es muss Maske getragen werden.“ Es wäre ein Fehler, ohne Maske jetzt zu unterrichten, da dann viele Kinder in Quarantäne müssten und der Unterricht ausfiele. Komplett ausschließen wollte der Minister aber keine Maßnahme! DENN: Der neue Corona-Schlachtplan der Bundesregierung steht noch nicht! Man habe „ganz wichtige Informationen aus England bekommen, weil da die Omikron-Variante schon sehr viel weiter“ ist, erklärte der Minister. Man wolle ein „komplettes Bild“ haben „und dann kommen wir mit Empfehlungen“. Lauterbach will, dass der Bundestag „so schnell wie es geht“ darüber entscheidet. „Ich rate uns, diesen Weg zu gehen. Sie wird uns aber mehr schützen vor weiteren Wellen, als dass sie helfen wird, die Omikron-Welle zu beherrschen.“ Er glaube aber nicht, dass die Impfpflicht schon im Januar beschlossen wird. Zudem würde die Umsetzung Monate dauern. Nein, sagt Lauterbach. Wer Vorwürfe erhebe, der Staat wolle die Bürger gängeln – biege sich die Rechtfertigungen zurecht: „Die Verschwörungstheoretiker, mit denen ich zu tun habe, sagen, der Staat hat in Wirklichkeit einen geheimen Plan – und begründet das mit der Virus-Situation, die in Wirklichkeit harmlos ist. Aber das sind halt abwegige, vollkommen verrückte Verschwörungstheorien. Wahr ist: Wir reagieren auf die Virus-Situation.“ „Das Entscheidende ist – das ist mein wichtigster Rat an alle, die jetzt an Weihnachten ihre Eltern, Großeltern besuchen, wo Familien zusammenkommen: Bitte testen vor der Abreise“, so Lauterbach. Lauterbach: „In ganz kleiner Runde, zunächst vier Leute und dann noch mal sechs Leute. Aber getestet, geboostert, mit kompletter Sicherheit.“ Sein Festtagesessen: unklar. „Da lasse ich mich überraschen. Ich bin ein Koch für niemanden, ich bin darauf angewiesen, bedient zu werden.“
Gesundheitsminister Lauterbach: „Lockdown vor Weihnachten werden wir nicht haben“
rnd.de
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Herr Lauterbach im BILD-Talk: Wie hart trifft uns die Omikron-Variante?
bild.de
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Omikron – Härtere Maßnahmen?: Nächster Corona-Gipfel am Dienstag
bild.de
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Omikron-Welle lässt sich laut Lauterbach nicht mehr aufhalten
rp-online.de
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Bund und Länder beraten am Dienstag über Corona-Lage (2.15/8)

B und und Länder haben sich kurzfristig zu einer neuen Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Dienstagnachmittag verabredet. Das vereinbarten Bundeskanzler Olaf Scholz und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst. Über das geplante Treffen berichteten zuerst die Nachrichtenagentur dpa und „ Business Insider “. Demnach seien neben Verschärfungen bei Veranstaltungen auch eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht im Gespräch, sowie Kontaktbeschränkungen für Geimpfte. Hintergrund seien unter anderem Warnungen des wissenschaftlichen Corona-Beratergremiums von Kanzler Olaf Scholz (SPD), die in einer Stellungnahme vor gravierenden Auswirkungen eines weiteren Ausbreitens der Omikron-Variante warnen. „Sollte sich die Ausbreitung der Omikron-Variante in Deutschland so fortsetzen, wäre ein relevanter Teil der Bevölkerung zeitgleich erkrankt und/oder in Quarantäne“, so der Expertenrat. „Dadurch wäre das Gesundheitssystem und die gesamte kritische Infrastruktur unseres Landes extrem belastet.“ Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte kurz vor Bekanntwerden der Stellungnahme einen Lockdown noch ausgeschlossen. „Nein, einen Lockdown – so wie in den Niederlanden, vor Weihnachten – den werden wir hier nicht haben“, sagte der SPD-Politiker der ARD in einem Interview. Eine fünfte Corona-Welle werde kommen, da bereits jetzt eine kritische Zahl von Infizierten mit der neuen, ansteckenderen Omikron-Variante überschritten worden sei. „Somit lässt sich diese Welle nicht mehr komplett aufhalten. Und der müssen wir begegnen. Das ist ganz klar.“ Am Wochenende hatten sich Forderungen nach baldigen Beratungen von Bund und Ländern gemehrt. „Wir brauchen eine gemeinsame Strategie gegen Omikron“, hatte Wüst gesagt.
Bund und Länder beraten am Dienstag über Corona-Lage
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Bund und Länder beraten am Dienstag über Corona-Lage
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Corona-Maßnahmen: Bund und Länder besprechen am Dienstag weiteres Vorgehen
stern.de
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Bidens Sozial- und Klimapaket vor Aus? Demokrat im Senat sagt Nein (2.07/8)

Senator Joe Manchin will nicht für das Vorhaben stimmen. Der konservative Demokrat stürzt US-Präsident Biden und die Partei damit in echte Probleme. Washington – Eines der innenpolitischen Kernvorhaben von US-Präsident Joe Biden steht womöglich vor dem Aus. Trotz monatelanger Überzeugungsarbeit gelang es dem Demokraten nicht, im Senat alle Parteikollegen für sein geplantes billionenschweres Sozial- und Klimapaket an Bord zu holen. Der demokratische Senator Joe Manchin, der das Projekt seit langem aufhält, kündigte am Sonntag sein Nein an. Für Biden und seine Partei bedeutet dies ein Jahr vor den Kongresswahlen ein echtes Problem. Dem Fernsehsender Fox News sagte Manchin, er habe seit jeher Vorbehalte und könne nicht für das Vorhaben stimmen. "Ich kann es einfach nicht. Ich habe alles Menschenmögliche versucht." Auf die Nachfrage, ob seine Entscheidung endgültig sei, antwortete der Senator aus West Virginia: "Dies ist ein Nein zu dieser Gesetzgebung. Ich habe alles versucht, was ich kann." Biden kenne seine Bedenken. Es gebe dringende Probleme wie Corona und die steigende Inflationsrate, auf die man sich nun konzentrieren müsse. Kurz darauf veröffentlichte Manchin eine ähnlich lautende schriftliche Erklärung. Da die Demokraten im US-Senat nur eine hauchdünne Mehrheit haben und die Republikaner das Paket ablehnen, ist der Präsident in der Kammer auf die Stimme des Senators angewiesen. Ob sich das Projekt noch retten lässt - oder zumindest Teile davon -, ist unklar. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, reagierte in ungewöhnlich scharfer Tonlage: Manchin habe versprochen, in den kommenden Tagen weitere Gespräche zu führen und nach einem Kompromiss zu suchen. Sollte dies nun ein Ende dieser Bemühungen bedeuten, sei das "eine plötzliche und unerklärliche Kehrtwendung und ein Bruch seiner Verpflichtungen gegenüber dem Präsidenten und den Kollegen des Senators im Repräsentantenhaus und im Senat". Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Das Weiße Haus werde weiter auf ihn einwirken, um zu sehen, "ob er seine Position noch einmal ändert, um seine früheren Zusagen einzuhalten und zu seinem Wort zu stehen", sagte Psaki. Der Kampf für das Paket sei zu wichtig. Man werde "einen Weg finden, nächstes Jahr weiterzumachen". In dem Entwurf für das Gesetzespaket ist unter anderem vorgesehen, die mitunter immensen Kosten für Kinderbetreuung für viele Familien zu reduzieren, Familien steuerlich zu entlasten und Gesundheitsleistungen auszubauen. Mehr als 500 Milliarden Dollar sind für den Kampf gegen die Klimakrise eingeplant, darunter Investitionen in erneuerbare Energien oder Steueranreize für den Kauf von Elektroautos. Das Repräsentantenhaus hatte das Paket im November mit einer knappen Mehrheit der Demokraten verabschiedet. Die Zustimmung der anderen Kongresskammer, des Senats, fehlt aber. Demokraten reagierten erbost auf Manchins Ankündigung. Die demokratische Abgeordnete Ayanna Pressley warf ihm vor, die Agenda des Präsidenten auf verantwortungslose Weise zu behindern. Senator Bernie Sanders sagte dem Sender CNN, Manchin werde den Menschen in West Virginia erklären müssen, warum er ihnen wichtige soziale Verbesserungen vorenthalte. Dass ein Kernprojekt des Präsidenten aus den eigenen Reihen derart torpediert wird, ist ungewöhnlich. Biden hat sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale geworfen, um das Vorhaben durchzusetzen. Das Sozial- und Klimapaket sowie das bereits beschlossene Paket mit großen Infrastrukturinvestitionen gehören zu den Kernanliegen seiner Präsidentschaft - sie sollten so etwas wie sein Vermächtnis sein. Dass Biden nun trotz einer - wenn auch hauchdünnen - Mehrheit in beiden Kongresskammern nicht in der Lage scheint, dies durchzusetzen, kratzt an seiner Autorität. Vor den Kongresswahlen im November 2022 bräuchten er und seine Partei das Paket als Erfolg - zumal sie ihre Mehrheit in beiden Kammern verlieren könnten. Außerdem verschärft Manchins Ankündigung interne Flügelkämpfe und eine Vertrauenskrise innerhalb der Demokratischen Partei. Liberale Demokraten hatten das zuvor beschlossene Infrastrukturpaket mitgetragen unter der Prämisse, dass moderate Demokraten auch dem Sozial- und Klimaschutzpaket zustimmen. (APA/dpa)
Joe Bidens Sozial- und Klimapaket steht vor dem Aus
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US-Senator will gegen Bidens Sozial- und Klimapaket stimmen
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Texas beginnt mit Bau von eigener Grenzmauer nach Mexiko
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Breitscheidplatz: Gedenken und Trauer fünf Jahre nach Anschlag von Berlin (2.06/8)

Berlin (dpa) - Fünf Jahre nach dem islamistischen Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche haben Politiker und Angehörige von Opfern an die Schreckenstat erinnert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier räumte am Sonntagabend bei einer Andacht in der Kirche Fehler des Staates ein. "Der Staat hat sein Versprechen auf Schutz, auf Sicherheit und Freiheit nicht einhalten können", sagte Steinmeier. Er "steht in der Pflicht, die Fehler, Versäumnisse und Probleme auszuräumen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Anschlag nicht verhindert wurde". Unter den Teilnehmern der Andacht waren auch die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, seine designierte Nachfolgerin Franziska Giffey (alle SPD) und mehrere Berliner Senatoren. Nach der Andacht versammelten sich die etwa 200 Menschen zum Gedenken an dem Mahnmal an den Stufen hinter der Kirche. Dort lagen zahlreiche Kränze und Blumen. Auf den Stufen standen Fotos der Todesopfer und brennende Kerzen. Auch der Name des 13. Todesopfers - eines Helfers, der im Oktober dieses Jahres an den Spätfolgen seiner Verletzungen starb - war an den Stufen angebracht. Die Beleuchtung am Weihnachtsmarkt wurde ausgeschaltet, es wurde still. Die Namen der Opfer wurden vorgelesen, während an den Absperrgittern schweigend zahlreiche Besucher standen. Kurz nach 20.02 Uhr, dem Zeitpunkt des Anschlags, läutete eine Kirchenglocke 13 Mal. Am 19. Dezember 2016 war ein islamistischer Terrorist in einem entführten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gefahren. Infolge der Tat starben 13 Menschen, Dutzende wurden verletzt. Der Attentäter floh damals nach Italien, wo er von der Polizei erschossen wurde. Steinmeier: Anschlag galt unserer Art zu leben Steinmeier sagte weiter, der Anschlag habe die Hinterbliebenen in Schmerz und Trauer gestürzt. "Der Riss des 19. Dezember 2016 teilt Ihr Leben in ein Davor und ein Danach", sagte Steinmeier. Der Anschlag "galt unserer Art zu leben: in Frieden, Freiheit und Demokratie". Diese dürfe man sich nicht nehmen lassen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte zuvor erklärt: "Der Staat muss wehrhaft sein und seine Bürgerinnen und Bürger schützen." Beide erinnerten an den tiefen Schmerz der Angehörigen. Der Regierende Bürgermeister Müller sagte in der Kirche: "Auch wenn wir wachsam bleiben müssen, werden wir unser Leben nicht von Angst und Hass bestimmen lassen." Die Terroristen "haben keinen Sieg davon getragen". Eine Frau, die ihren Vater bei dem Anschlag verlor, sprach in einer kurzen Rede am Mahnmal von einem "ewigen Schmerz". Für die Opfer gebe es ein Recht auf Aufklärung. "Seien wir alle wach und wachsam." Einige Opfer hatten sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung unzufrieden geäußert. Sie forderten einen würdigen Umgang mit den Betroffenen und die umfassende Aufklärung der Tat. Bundesinnenministerin Faeser sagte dies zu. "Soweit noch Fragen offen sind, werden wir Antworten suchen." Sie betonte: "Nichts wird unter den Teppich gekehrt. Das sind wir den Opfern und Hinterbliebenen schuldig." Die Opferorganisation Weißer Ring erinnerte daran, dass die Aufarbeitung noch längst nicht abgeschlossen sei. "Es laufen immer noch mühsame Prozesse vor allem im Bereich der Opferentschädigung, es gibt etliche Erwerbsunfähigkeiten von Betroffenen", sagte Bundesgeschäftsführerin Bianca Biwer der "Heilbronner Stimme". Kritik am Umgang mit Opfern und Hinterbliebenen Teils kämen noch neue Fälle hinzu, weil Menschen nur scheinbar gut zurecht gekommen seien. "Sie haben das Trauma zunächst gar nicht erkannt", sagte Biwer. Die Behörden hätten im Umgang mit den Opfern Fehler gemacht, etwa bei der Zusendung blutgetränkter Gegenstände, aber auch bei Entschädigungsanträgen. "Da war kein opfersensibler Umgang zu erkennen, es gab keine Transparenz." Der Berliner Opferbeauftragte Roland Weber sagte, die Kommunikation staatlicher Stellen sei von Anfang an nicht glücklich gewesen, und die Opfer hätten sich bei Anträgen auf Unterstützung wie Bittsteller gefühlt. "Das führt zu Wut und Frust", sagte der Anwalt im Deutschlandfunk. Gleichwohl gebe es Verbesserungen. "Der Breitscheidplatz, denke ich, kann durchaus als Zäsur im Opferschutz angesehen werden." Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sagte den Opfern mehr Unterstützung zu. "Die Betroffenen können gewiss sein, dass wir für sie da sein werden." Er unterstütze den Plan der Ampel-Koalition, den 11. März zum nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt zu erklären.
"Der Staat hat sein Versprechen nicht einhalten können"
tagesschau.de
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Anschlag am Breitscheidplatz: Bundespräsident beklagt Fehler
stern.de
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Linksgerichteter Boric gewinnt Präsidentschaftswahl in Chile (2.03/8)

Der linksgerichtete Abgeordnete und frühere Studentenführer Gabriel Boric hat die Präsidentschaftswahl in Chile gewonnen. Nach der Auszählung von 99 Prozent der Stimmen setzte sich Boric laut Angaben der Wahlbehörde am Sonntag (Ortszeit) mit 55,86 Prozent gegen seinen Kontrahenten José António Kast durch. Der Ultrakonservative erlangte bei der Stichwahl demnach 44 Prozent der Stimmen. Kast hatte seinem Kontrahenten bereits vor Bekanntgabe des offiziellen Ergebnisses zum Sieg gratuliert. "Ich habe gerade mit Gabriel Boric gesprochen und ihm zu seinem großen Triumph gratuliert", schrieb er bei Twitter. Boric, Sohn kroatischer und katalanischer Einwanderer, will das Land wirtschaftspolitisch vom Erbe des früheren Militärdiktators Augusto Pinochets lösen, das er für die große soziale Ungleichheit in Chile verantwortlich macht. Er setzt sich für eine Reform des privaten Rentensystems und eine stärkere Rolle des Staates im Gesundheits- und Bildungswesen ein.
Präsidenten-Wahl in Chile: Der Linke Gabriel Boric liegt vorn
nzz.ch
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Duell der Extreme um die Macht in Chile
diepresse.com
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Niederlande-Lockdown alarmiert NRW (1.10/8)

Düsseldorf Harter Lockdown in den Niederlanden – wegen der Omikron-Variante bleiben Restaurants und Geschäfte wochenlang geschlossen. Städte am Niederrhein erwarten nun mehr Besucher aus dem Nachbarland. Was auf NRW zukommen könnte. Das rigorose Vorgehen der niederländischen Nachbarn gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante sorgt auch in Nordrhein-Westfalen für Diskussionen. Während Industrie und Handel vor schärferen Corona-Maßnahmen oder gar einem Lockdown warnen, fordert die Opposition von SPD und Grünen im Düsseldorfer Landtag ein konsequentes Handeln der schwarz-gelben Landesregierung. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte am Sonntag, mit Blick auf die hoch ansteckende Omikron-Variante nicht nachlässig zu werden und die Entwicklungen in den Nachbarländern ernstzunehmen – verzichtete vorerst aber auf einen Appell an die Niederländer, derzeit vom touristischen Grenzverkehr abzusehen. Grundsätzlich seien Einschränkungen im Alltag auch im neuen Jahr zwingend notwendig. „Bund und Länder müssen daher noch vor Weihnachten einen Fahrplan für die nächsten Wochen vereinbaren“, sagte Wüst. Die NRW-Städte im deutsch-niederländischen Grenzgebiet rechnen derweil damit, dass vermehrt Tagestouristen zum Geschenke-Shoppen und Weihnachtsmarktbesuch aus den Niederlanden kommen, wo seit Sonntagnacht ein strenger Lockdown gilt: Alle Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure bleiben bis mindestens Mitte Januar geschlossen. Ausgenommen sind nur Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkte und Apotheken. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen gibt aber zu bedenken, dass das Weihnachtsgeschäft wegen der 2G-Regelungen ohnehin eher verhalten laufe. „Man wird den Lockdown bei den Nachbarn sicher bei uns spüren, aber es wird keinen Riesenansturm geben“, sagte Achten. Städte wie Düsseldorf, Mönchengladbach und Weeze am Niederrhein wollen das Besucheraufkommen genau im Blick behalten. Letztendlich sei es die Entscheidung jedes Einzelnen, heißt es von der Stadt Mönchengladbach. Die 2G-Kontrolle in den Geschäften sei in der Stadt über eine Bändchenregelung gewährleistet. Georg Koenen, Bürgermeister von Weeze, schätzt, dass etliche Niederländer nach Düsseldorf, Kleve oder auch in die Einkaufszentren NRWs kommen werden. „Das könnte auch einige Probleme geben“, sagte Koenen. Grünen-Landeschefin Mona Neubaur spricht von einer „komplett absurden Situation“: Während die Niederlande in einen harten Lockdown gingen, fänden wenige Kilometer hinter der Grenze noch verkaufsoffene Sonntage statt. „Man kann ohne viel Fantasie davon ausgehen, dass in der kommenden Woche ein Großteil des niederländischen Weihnachtsgeschäfts in NRW stattfinden wird“, sagte die Spitzenkandidatin der Grünen. Die Landesregierung müsse jetzt alle Möglichkeiten ausreizen, etwa die Präsenzpflicht an Schulen an den letzten Tagen vor den Ferien aufheben. Auch SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty fordert ein härteres Vorgehen der Landesregierung. Die müsse jetzt dafür Sorge tragen, dass die Weihnachtstouristen aus den Niederlanden nicht ersatzweise NRW als Ausflugsland nutzten. „Im vergangenen Jahr hat es solche Appelle bereits gegeben. Wir erwarten, dass die Landesregierung jetzt umgehend reagiert“, sagte Kutschaty. Alarmiert durch die Zuspitzung der Lage ist auch Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. „Wir sollten unbedingt einen neuen Lockdown in NRW und in Deutschland vermeiden“, sagte er. Es sei zu wünschen, dass möglichst wenige Niederländer nach Deutschland kommen. Wenig Sinn habe es, nun über weitere Einschränkungen des Einzelhandels nachzudenken. „Der Handel spielt keine große Rolle bei der Pandemie.“ Stattdessen wäre wichtig, dass so viele Bürger wie möglich geboostert werden, um den Infektionsschutz hoch zu halten. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich gegen einen Lockdown ausgesprochen. „Nein, einen Lockdown wie in den Niederlanden vor Weihnachten, den werden wir hier nicht haben“, sagte der SPD-Politiker am Sonntag dem „Bericht aus Berlin“ der ARD.
Niederlande-Lockdown: Appell von SPD und Grünen an Regierung
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Corona-Maßnahmen: Bund und Länder besprechen am Dienstag weiteres Vorgehen
stern.de
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Jetzt abstimmen: Wählen Sie Tirols Sportler des Jahres 2021 (1.06/8)

Tiroler Tageszeitung und ORF laden wieder zur großen Sportlerwahl. Stimmen Sie für Ihren Tiroler Sportler des Jahres 2021 ab und machen Sie mit beim Gewinnspiel! https://www.sportlerwahl.at/
"Sportler des Jahres" 2021: Mihambo, Zverev und Bahnrad-Vierer gekürt
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Tausende demonstrieren in Bayern gegen Corona-Maßnahmen (1.05/8)

Der Unmut über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat am Wochenende rund 28.000 Menschen im Freistaat auf die Straßen getrieben. Den größten Andrang gab es am Sonntag in Nürnberg und in Schweinfurt. Aber auch andernorts war einiges los. Zudem gab es in vielen Kommunen auch Gegendemonstrationen, auf denen Bürgerinnen und Bürger für ein solidarisches Miteinander warben. So kamen in Nürnberg nach Angaben der Polizei mehr als 2000 Menschen zu Gegenprotesten zusammen. Denn auf dem Volksfestplatz hatte das Bündnis «Schüler stehen auf» zu einer Demonstration aufgerufen. Die Polizei ordnet dieses Bündnis der «Querdenker» -Szene zu. Diese Szene sei sehr heterogen und umfasse alle politischen Strömungen, sagte Polizeisprecher Michael Konrad. Es seien sicherlich auch Menschen aus dem rechtsextremen Spektrum dabei gewesen. Demonstrantinnen und Demonstranten zogen mit Plakaten und Transparenten durch die Südstadt, auf denen «Denkpflicht statt Impflicht» oder «Wir halten Stand» geschrieben war. Auch Schriftzüge wie «Impfen macht frei» - die von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) in Bayern als antisemitisch bewertet werden - seien zu sehen gewesen. Unter den Demonstranten waren Menschen aller Altersgruppen, auch Familien mit Kindern. «Die «Querdenker» haben zwischen 10.000 und 12.000 Teilnehmer mobilisieren können», sagte Konrad. Rund 2500 Menschen zählte die Polizei zudem bei einer AFD-Kundgebung in der Nürnberger Innenstadt, bei der auch die beiden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Alice Weidel und Tino Chrupalla, auftraten. Beide sprachen sich gegen eine Impfpflicht aus. «Niemand darf gegen seien Willen zu einer medizinischen Behandlung gezwungen werden», betonte Weidel. Nicht einmal einen Kilometer entfernt erinnerte zeitgleich eine «Menschenkette für Menschenrechte» an die Corona-Toten. «Wir stehen gemeinsam auf gegen Hetze, Desinformation und Verschwörungstheorien», schrieb Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) dazu auf Twitter. Auch im unterfränkischen Schweinfurt haben bei einer nicht angemeldeten Veranstaltung bis zu 3000 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert, wie die Polizei mitteilte. Es seien keine Straftaten angezeigt worden, jedoch wurden mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zeitweise waren Sicherheitsabstände nicht eingehalten worden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten immer wieder versucht, sich in Kleingruppen abzusondern. Einen «unkoordinierten Versammlungsverlauf» verhinderte die Polizei jedoch nach eigenen Angaben. Bereits am Samstag hatten laut Polizei mehr als 15.000 Menschen - allerdings in verschiedenen Orten im Freistaat - gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Im Großen und Ganzen blieb es dabei friedlich, doch in Traunstein wurde nach Angaben der Polizei ein Beamter leicht verletzt, nachdem ein Teilnehmer einen Platzverweis erhalten hatte. Auch in anderen Kommunen gab es Platzverweise sowie Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht oder wegen Beleidigung. Die größte Demo am Samstag war in Ansbach, gut 40 Kilometer westlich von Nürnberg. Da die meisten der - von der Polizei geschätzten - 4200 Teilnehmer die Anordnung, mindestens medizinische Masken zu tragen, am Anfang nicht einhielten, stoppten die Beamten den Zug vorübergehend. In Augsburg versammelten sich laut Polizei rund 2300 Maßnahmenkritiker. In Regensburg waren es demnach in der Spitze rund 2400 Menschen. 2300 Kritiker protestierten nach Polizeiangaben in Neumarkt in der Oberpfalz. In Bamberg versammelten sich zwischen 1800 und 2000 Maßnahmengegner, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch in anderen Städten und Gemeinden im Freistaat gab es Versammlungen mit bis zu einigen hundert Teilnehmern. An vielen Orten formierten sich auch Gegendemonstrationen, die unter anderem ihre Solidarität mit dem Pflegepersonal ausdrückten.
Deutsche Regierung wegen Omikron unter Druck
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Tausende Polen demonstrieren für die Pressefreiheit
stern.de
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Corona| Lauterbach lässt nationales Impfregister prüfen (1.05/8)

Die mögliche Einführung eines nationalen Impfregisters ist umstritten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will nun prüfen, ob eine solche zentrale Erfassung von Impfdaten sinnvoll ist. Alle Infos im Newsblog. Eine schwere Corona-Welle erschüttert Deutschland: In vielen Regionen sind die Infektions- und Todeszahlen hoch, Krankenhäuser sind erneut überlastet. Nun bereitet eine neu aufgetretene Variante den Experten zusätzliche Sorgen: Omikron. Rund 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind vollständig geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 321,8. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lässt prüfen, ob die Einrichtung eines nationalen Corona-Impfregisters zur zentralen Erfassung von Impfdaten sinnvoll wäre. "Ich lasse das prüfen", sagte der SPD-Politiker am Sonntag in der Bild-Sendung "Die richtigen Fragen". Komme bei der Prüfung heraus, dass das Register ein "Riesen-Bürokratiemonster" werde, weil es sehr schwer sei, die Impfungen der Bürger rückwirkend zu erfassen, dann werde er "wahrscheinlich dagegen sein". Stelle sich heraus, dass das Impfregister nicht viel Mühe mache, "dann werde ich dafür sein". Beim Schlagwort Impfregister geht es um Überlegungen, den Corona-Impfstatus der Menschen zentral zu erfassen. Dies ist vor dem Hintergrund der Frage, wie eine mögliche allgemeine Corona-Impfpflicht kontrolliert werden könnte, in die Diskussion gekommen. Für ihn habe jetzt Priorität, das Impfen zu beschleunigen, sagte Lauterbach. "Ich will eines verhindern, dass wir mit noch mehr Bürokratie und Dokumentation die Ärztinnen und Ärzte vom Impfen abhalten." Die mögliche Einführung eines Impfregisters ist auch innerhalb von Lauterbachs Partei umstritten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich skeptisch gezeigt, Generalsekretär Kevin Kühnert lehnte eine zentrale Erfassung von Impfdaten ab. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (ebenfalls SPD) hatte dagegen ein nationales Impfregister gefordert. Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante in Europa warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einer weiteren Eskalation der Situation in deutschen Krankenhäusern. "Diese fünfte Welle würde uns nach den Berechnungen der Wissenschaftler treffen, noch bevor die aktuell hohe Belegung auf den Intensivstationen deutlich gesunken ist. Wir sehen in Großbritannien und Dänemark, dass durch die hohen Infektionszahlen auch deutlich mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen coronabedingt ausfallen. Noch mehr schwerkranke Patienten und zeitgleich massive Personalausfälle wäre eine weitere Eskalation der Situation, die über das bisherige hinausgeht", sagt der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Zeitung "Rheinische Post". Die Regelversorgung müsste dann noch stärker und auch deutschlandweit eingeschränkt werden, um zumindest die dringlichsten Notfälle auch jenseits von Corona versorgen zu können. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet die Zulassung des proteinbasierten US-Impfstoffs Novavax binnen 24 Stunden. Der Minister sagt im "Bild"-Talk "Die richtigen Fragen": "Ich rechne morgen mit der Zulassung von Novavax." Zuständig für die Zulassung ist die EU-Arzneimittelbehörde EMA. Lauterbach warnte vor der Annahme, dass der neue Impfstoff "ein Game Changer wird." Studien zufolge seien Moderna und Biontech "eine ganze Spur sicherer". Allerdings wartet ein Teil der Impfskeptiker auf Novavax sowie auf Totimpfstoffe, weil sie den mRNA-Impfstoffen nicht vertrauen. In der Folge könnte die Impfquote in Deutschland steigen. Wegen der sich rasant ausbreitenden Virusvariante Omikron in Europa müssen nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) Bund und Länder noch vor Weihnachten einen gemeinsamen Fahrplan vereinbaren. "Wir brauchen eine gemeinsame Strategie gegen Omikron", sagte Wüst am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir nehmen die Corona-Entwicklungen bei unseren europäischen Nachbarn aufmerksam wahr und die aktuellen Hinweise aus der Wissenschaft ausgesprochen ernst", sagte der CDU-Politiker weiter. In den Niederlanden als Nachbarland zu Nordrhein-Westfalen gilt seit Sonntag ein harter Lockdown. Seit 5.00 Uhr blieben fast alle Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure geschlossen. Ausgenommen sind etwa Supermärkte und Apotheken. Die Politik müsse den Bürgern ehrlich sagen, dass Einschränkungen im Alltag auch im neuen Jahr zwingend notwendig sein werden, sagte der NRW-Regierungschef. "Ich bin sicher, viele Menschen rechnen auch damit. Sie erwarten von uns zu Recht eindeutige Ansagen und so viel Planungssicherheit, wie sie in einer Pandemie möglich ist", so Wüst Israels Gesundheitsministerium hat sich am Sonntag für ein Reiseverbot in weitere Länder ausgesprochen, darunter auch Deutschland und die USA. Die Maßnahme zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus solle nach einer Billigung durch die Regierung am Dienstag um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten, hieß es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Weitere als "rot" eingestufte Länder seien Italien, Belgien, Ungarn, Marokko, Portugal, Kanada sowie die Türkei und die Schweiz. In Israel gilt bereits ein Einreiseverbot für Ausländer. Mehr als 50 Länder – vor allem in Afrika – galten außerdem schon als "rot", Israelis dürfen dorthin nur mit Sondergenehmigung reisen. Die britische Regierung schließt angesichts der rasanten Ausbreitung der stark ansteckenden Omikron-Variante stärkere Corona-Einschränkungen noch vor Weihnachten nicht aus. "Ich glaube nicht, dass es bei dieser Pandemie irgendwelche Garantien gibt", sagte Gesundheitsminister Sajid Javid am Sonntag in der BBC. "Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir einfach alles im Auge behalten." Die Regierung nehme die "ernüchternden" Ratschläge ihrer Wissenschaftler ernst und beobachte die Daten "fast stündlich". Dies werde gegen die Folgen neuer Einschränkungen für Wirtschaft und Bildung abgewogen. "Wir bewerten die Situation, sie ist sehr schnelllebig", sagte Javid. Noch immer wisse man zu wenig über Omikron. Aber wenn man warte, bis die Datenlage klarer sei, könne es zu spät sein, darauf zu reagieren, warnte der Minister. Londons Bürgermeister Sadiq Khan hatte zuvor den Notstand ausgerufen, um die Krankenhäuser der Stadt bei der Bewältigung der Situation zu unterstützen. Premierminister Boris Johnson steht wegen seiner Corona-Politik auch in der eigenen Partei unter Beschuss. Mehr als 100 konservative Abgeordnete haben Anfang der Woche gegen die jüngsten Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gestimmt. Auf die Frage, ob Johnson mittlerweile zu schwach sei, um weitere Beschränkungen einzuführen, sagte Javid: "Nein, ich glaube nicht, dass das der Fall ist." Wenn die Regierung der Meinung wäre, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssten, würden diese dem Parlament vorgelegt. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann fühlt sich im Kampf gegen das Coronavirus schlecht von der neuen Bundesregierung informiert. Er habe noch keinerlei Informationen über die Omikron-Variante vom neu eingesetzten Expertengremium der Bundesregierung erhalten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Die Zeit drängt, deshalb erwarte ich, dass wir zügig einen Stand bekommen. Wenn man so ein Gremium einsetzt, müssen die Infos auch ankommen", sagte der Grünen-Politiker. Auch die Grünen im Bundestag seien nicht ins Bild gesetzt worden. Die Informationspolitik müsse besser werden, sagte Kretschmann. "Das sind Startschwierigkeiten der neuen Bundesregierung, aber die Pandemie und ihre Dynamik mit der neuen Variante erlaubt jetzt keine Einarbeitungszeit. Das muss jetzt flutschen." Kretschmann sagte, er sei sehr alarmiert über das, was er mit Blick auf Omikron höre. "Aber wir sind da auf die Einschätzungen der Experten angewiesen. Was heißt das für den Impfschutz? Wann rechnet die Wissenschaft damit, dass Omikron dominant ist? Das müssen wir wissen, aber das kann ich nicht selber bewerten." Der Ministerpräsident geht davon aus, dass eine Bund-Länder-Schalte noch vor Weihnachten nötig ist. "Wenn es noch im alten Jahr zu einem Hochlauf der Omikron-Welle kommt, müssen wir uns zügig beraten." Die italienische Regierung erwägt neue Corona-Maßnahmen bis hin zu einer allgemeinen Impfpflicht für Beschäftigte. "Einige Maßnahmen, wie die Einführung einer Maskenpflicht auch im Freien, könnten bald ergriffen werden", sagte Franco Locatelli, einer der wichtigsten wissenschaftlichen Berater der Regierung, der Zeitung "Corriere della Sera". Damit solle verhindert werden, dass es über die Feiertage zu einem starken Anstieg der Neuinfektionen kommt. Zudem könnte die Impfpflicht ab Januar auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet werden, so die Zeitung. Bislang ist die Impfung nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in Schulen, bei der Polizei und beim Militär vorgeschrieben. Regierungschef Mario Draghi könnte dem Zeitungsbericht zufolge nach einem Treffen mit den Ministern am 23. Dezember die Verpflichtung einführen, dass geimpfte Personen auch einen negativen Test vorweisen müssen, um Zugang zu stark besuchten Orten wie Diskotheken und Stadien zu erhalten. Negative Tests könnten auch für den Zutritt zu Kinos und Theatern verlangt werden. Bislang haben Personen, die geimpft oder genesen sind, freien Zugang zu Sitzplätzen in Bars und Restaurants, Museen, Kinos, Clubs und Sportveranstaltungen. Dem Nationalen Gesundheitsinstitut (ISS) zufolge breitet sich die Omikron-Variante in Italien rasch aus. Erst vor wenigen Tagen hat die Regierung den Corona-Notstand bis zum 31. März verlängert. Zudem müssen alle Besucher aus EU-Ländern vor ihrer Abreise einen Test vorlegen. 60 Prozent der Neuinfektionen in Großbritannien sind Gesundheitsminister Sajid Javid zufolge auf die Virus-Variante Omikron zurückzuführen. Das gehe aus einer Analyse der vorliegenden Daten hervor, sagt Javid bei Sky News. Aufgrund von Impfungen und Tests sei das Land aber in einer besseren Lage als im vergangenen Jahr zu Weihnachten. Die Regierung beobachte die Entwicklung genau und berate fast stündlich mit Experten sowie Beratern und werde tun, was nötig sei, um die Ausbreitung einzudämmen. Der Leiter des Corona-Krisenstabs im Kanzleramt, General Carsten Breuer, geht davon aus, dass das Regierungsziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Jahresende erreicht wird. "Wir haben jetzt 24.418.540 Menschen geimpft und jetzt noch knapp zwei Wochen Zeit. Die 30 Millionen sind zu schaffen", sagte Breuer der "Bild am Sonntag. Man rechne von der Ministerpräsidentenkonferenz am 18. November bis zum 31. Dezember. Die aktuelle Zahl (24.418.540) zeigt den Stand der Impfungen bis einschließlich Freitag. Um die 30 Millionen zu erreichen, will Breuer auch in der Weihnachtszeit das hohe Impftempo aufrecht erhalten. "Die Woche vor und die Woche nach Weihnachten sind von enormer Bedeutung", so Breuer. Viele Menschen hätten frei und damit Zeit, sich ihre Spritze abzuholen. "Darum muss das Impfangebot möglichst flächendeckend aufrechterhalten werden. Die Impfzentren bleiben hochgefahren." Der australische Gesundheitsminister Greg Hunt sieht keinen Grund für eine Verschärfung der Corona-Beschränkungen über Weihnachten. "Hier beginnt nun der Sommer und wir haben eine der höchsten Impfquoten der Welt", sagte Hunt am Sonntag vor Journalisten. Australien sei auch angesichts der Omikron-Variante gut vorbereitet. Trotz steigender Infektionsraten brauche man sich keine Sorgen zu machen, meinte auch der Ministerpräsident des Bundesstaates New South Wales, Dominic Perrottet bei einer Pressekonferenz in Sydney. Die Zahl der Covid-Patienten in den Intensivstationen bleibe weiterhin niedrig. Über 90 Prozent der Australier über 16. Jahre sind vollständig geimpft. Die Coronavirus-Variante Omikron verbreitet sich der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge weitaus schneller als Delta. Die Infektionen mit Omikron verdoppelten sich alle 1,5 bis drei Tage, teilt die WHO mit. Bislang sei die Variante in 89 Ländern festgestellt worden. Die Bundesregierung stuft Frankreich und Dänemark wegen hoher Corona-Infektionszahlen nun als Hochrisikogebiete ein. Die Regelung trat in der Nacht zum Sonntag um Mitternacht in Kraft. Damit gelten künftig bis auf Luxemburg alle Nachbarländer Deutschlands als Hochrisikogebiet. Wer von dort einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss grundsätzlich für zehn Tage in Quarantäne. Mit einem negativen Test kann man sich nach frühestens fünf Tagen davon befreien. Neue Hochrisikogebiete sind auch Norwegen, der Libanon und Andorra, wie das Robert Koch-Institut bereits am Freitag bekannt gegeben hatte. Von der Risikoliste gestrichen wurden Bulgarien, Estland, Lettland, Albanien, Nordmazedonien und Moldau. Die britische Hauptstadt London hat wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus am Samstag den Katastrophenfall ausgerufen. "Der Anstieg der Omikron-Fälle in unserer Hauptstadt ist sehr besorgniserregend", teilte Bürgermeister Sadiq Khan am Samstag mit. "Deshalb rufen wir erneut den Katastrophenfall aus." Khan verwies darauf, dass die Zahl der Covid-Patienten in Londons Krankenhäusern wieder massiv steigt. Lesen Sie hier mehr dazu. Impfen ja – Impfpflicht nein: Das Stiko-Mitglied Christian Bogdan vom Universitätsklinikum Erlangen sieht den Aufwand einer Impfpflicht in keinem Verhältnis zum Nutzen. "Persönlich halte ich von einer gesetzlichen Impfpflicht nicht viel, da diese einen Rattenschwanz an Administration, Impfbefreiungszeugnissen und Klagen nach sich zieht und die gesellschaftliche Entzweiung fördert", sagte der Experte der Ständigen Impfkommission (Stiko) den "Nürnberger Nachrichten" und der "Nürnberger Zeitung" (Samstag). "Das Ziel, möglichst viele Menschen zu impfen, erreicht man über andere Wege viel einfacher. Allein die Einführung der 2G-Regel hat ja schon dazu geführt, dass sich sehr viele Unentschlossene impfen haben lassen", sagte Bogdan. "Die drei oder vier Prozent, die generell jede Impfung ablehnen, sind der Mühe nicht wert, eine Impfpflicht einzuführen." Zugleich verteidigte Bogdan die Arbeit der Stiko. "Wenn es zu Verzögerungen gekommen ist, dann aufgrund von Impfstoffmangel oder aufgrund von politischen Entscheidungen, die in der Bevölkerung den Eindruck hinterließen, die Pandemie sei vorbei." So habe die Politik das Zurückfahren der Impfzentren angekündigt und damit eine Impflethargie in der Bevölkerung ausgelöst. Nur fünf Wochen später seien dann Booster-Impfungen gefordert worden. In Großbritannien steigt die Zahl der registrierten Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante sprunghaft. Bis Freitagabend wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden 24.968 Omikron-Fälle bestätigt. Das seien über 10.000 Fälle mehr als 24 Stunden zuvor. Die Niederlande stehen möglicherweise vor einem neuen harten Corona-Lockdown noch vor Weihnachten. Ministerpräsident Mark Rutte will an diesem Samstagabend (19 Uhr) neue Verschärfungen ankündigen, teilte die Regierung in Den Haag mit. Das Beratergremium der Regierung hatte wegen der sich schnell ausbreitenden Omikron-Variante des Virus zu einem strengen Lockdown geraten. Eine Entscheidung darüber soll nach einer Dringlichkeitssitzung des Kabinetts am Nachmittag fallen. Die Experten hatten empfohlen, dass fast alle Geschäfte mit Ausnahme der Supermärkte und Apotheken schließen. Auch Gaststätten, Sport, Kultur, Kinos und Schulen würden geschlossen. Zurzeit gilt ein Abendlockdown – das heißt, dass alles mit Ausnahme von Supermärkten um 17 Uhr schließen muss. Aus Zahlen aus Amsterdam wird deutlich, dass sich die Zahl der Infektionen mit der Omikron-Variante alle zwei bis drei Tage verdoppelt. Bereits vor Weihnachten werde diese Variante in der Hauptstadt dominant sein, erwarten die Experten. Vor allem die Krankenhäuser stehen aber noch unter einem so hohen Druck, dass sie nach Befürchtung der Experten einen weiteren Zustrom von Patienten nicht auffangen könnten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich besorgt gezeigt über die drohende Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus. Der SPD-Politiker rief erneut dazu auf, sich impfen zu lassen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. "Der beste Schutz vor der nächsten Welle ist eine hohe Impfquote. Omikron wird vor allem die Ungeimpften hart treffen", sagte Weil der Deutschen Presse-Agentur. "Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir im Januar eine harte Infektionswelle haben werden. Das Problem ist, dass sich diese fünfte Welle auf die vierte Welle obendrauf setzt", erklärte Weil. "Allein durch die schiere Zahl der zu befürchtenden Ansteckungen ist eine steigende Belastung des Gesundheitssystems fast unvermeidlich. Deswegen sind die Maßnahmen, die wir jetzt treffen, auch vorbeugender Brandschutz vor Omikron." Niedersachsens Landesregierung hat für die Zeit von Heiligabend bis zum 2. Januar eine sogenannte Weihnachtsruhe angekündigt. Landesweit gilt dann die Warnstufe 3 mit erneut verschärften Corona-Regeln. Unter anderem werden Tanzveranstaltungen untersagt, Testvorgaben verschärft und die Zahl der zulässigen Kontakte reduziert. Die bereits geltende 2G-Regel im Einzelhandel hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg dagegen gekippt. Für die Geschäfte sollen daher kommende Woche neue Regeln verkündet werden. Am Freitag sind erneut mehr als eine Million Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das geht aus den am Samstag veröffentlichten Zahlen auf dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums hervor. Demnach wurden am Freitag etwa 1,1 Millionen Dosen gespritzt, der Großteil – rund 921.000 davon – waren Auffrischungsimpfungen. In den vergangenen sieben Tagen wurden damit den Angaben zufolge im Schnitt täglich 1,0 Millionen Impfdosen verabreicht. Insgesamt haben nach der Statistik nun 70,2 Prozent aller Menschen in Deutschland den vollständigem Grundschutz gegen das Virus. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben den Angaben zufolge mindestens 58,4 Millionen Menschen bekommen. Eine zusätzliche Booster-Spritze zur Auffrischung haben nunmehr mindestens 25,2 Millionen Menschen oder 30,3 Prozent der Bevölkerung bekommen. Weiterhin gibt es beim Stand der Impfungen gegen das Coronavirus erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 85,9 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. In dem Bundesland sind mittlerweile 82,0 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Sachsen ist Schlusslicht: Die Quote bei den Erstimpfungen liegt hier bei 62,4 Prozent, vollständig geimpft sind laut RKI 59,5 Prozent. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat nach Beratungen mit der Industrie angekündigt, die Herstellung von Corona-Impfstoffen weiter vorantreiben zu wollen. "Staatliche Abnahmegarantien können auf längere Sicht helfen, die Impfstoffproduktion auf Niveau zu verstetigen", sagte Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es gehe nun darum, "die nächste Impfstoffgeneration rechtzeitig für den nächsten Winter einzulagern". Kurzfristig helfe das aber nicht, sagte der Vizekanzler. "Das Problem ist: Es wurde nicht genug Impfstoff angefordert in einer Phase, als es gegangen wäre", betonte Habeck. Schuldzuweisungen wollte Habeck aber nicht aussprechen: "Wir sind jetzt die Regierung. Es ist also unsere Krise." Habecks Wirtschaftsministerium arbeitet in der Task Force Impfstoffproduktion mit dem Gesundheits- und Finanzressort sowie dem Kanzleramt daran, die Herstellung von Impfstoffen anzukurbeln. Für den Einkauf ist hingegen allein das Gesundheitsministerium zuständig. Etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland geht Ungeimpften über die Feiertage lieber aus dem Weg. Das geht aus einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Die Fragestellung lautete: "Über die Feiertage kommen viele Menschen mit Freunden und Verwandten zusammen. Spielt es dabei für Sie eine Rolle, ob die anderen gegen das Coronavirus geimpft sind?" Darauf gaben 35 Prozent der mehr als 2.000 Befragten an, Treffen mit Ungeimpften vermeiden zu wollen. Ein knappes Viertel wollte bei solchen Zusammenkünften weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen: 15 Prozent sagten, sie wollten besonders auf Abstands- und Hygieneregeln achten, weitere 9 Prozent wollten um einen Corona-Schnelltest bitten. Für 9 Prozent der Befragten spielt die mangelnde Impfung zwar eine Rolle, sie wollen diese aber in Kauf nehmen. Für immerhin 29 Prozent war die fehlende Immunisierung hingegen unerheblich. Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, gibt ungeimpften Erwachsenen die Schuld an der Debatte um Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche. Verantwortlich für die Debatte seien die "Erwachsenen, die zu stur waren, sich impfen zu lassen", sagte Hilgers der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). Eine Impfpflicht für Kinder kann sich Hilgers allerdings "kaum vorstellen". "Hätten wir eine deutlich höhere Impfquote bei den Erwachsenen, bei denen, die dafür in Frage kommen, hätte man gar nicht so heftig über das forcierte Impfen von Kindern diskutieren müssen", sagte Hilgers der Zeitung. Bezüglich der Kinderimpfung riet Hilgers, "dass sich Eltern und Kinder in dieser Frage eingehend vom Kinderarzt beraten lassen sollten". Er betonte, eine Impfung sollte "immer einvernehmlich von Eltern mit Kindern und Jugendlichen entschieden werden." Derzeit würde er "davon abraten, Kinder und Jugendliche ohne eine solche sorgfältige Beratung, also in Massen-Aktionen an Schulen oder Kindertagesstätten, impfen zu lassen". Gesundheitsexperten, die die niederländische Regierung in der Corona-Strategie beraten, haben einen strikten Lockdown empfohlen, berichteten niederländische Medien am Freitag. Ein teilweiser Lockdown ist gerade erst bis Januar verlängert worden. Der Sender RTL Nieuws und die Zeitung NRC Handelsblad zitierten Quellen innerhalb des Expertengremiums, dass sie zur Schließung aller außer wesentlichen Geschäfte geraten haben. Gesundheitsminister Hugo de Jonge sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters vor Journalisten vor einer Kabinettssitzung am Freitag, er habe „große Sorgen“ über die schnelle Ausbreitung von Omikron. Er wollte zu weiteren Regelverschärfungen keine Aussagen machen, verwies aber auf den Expertenrat. Dessen Vorschläge müssen noch formal der Regierung übermittelt werden. Schon jetzt müssen Bars, Restaurants und viele Geschäfte zwischen 17 Uhr und 5 Uhr schließen. Für Grundschulen beginnen die Ferien früher. Vor dem letzten großen Verkaufswochenende vor Weihnachten hat der Handel die Kundinnen und Kunden um Respekt im Umgang mit den Beschäftigten gebeten, die die 2G-Regelung überprüfen. "Die Kundinnen und Kunden sollten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Einzelhandels, die die 2G-Prüfungen durchführen, mit dem nötigen Respekt begegnen und Beleidigungen unterlassen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Textil Schuhe Lederwaren (BTE), Rolf Pangels, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir hoffen, dass sich die Verbraucherinnen und Verbraucher mit den 2G-Prüfungen im Einzelhandel zwischenzeitlich vertraut gemacht haben und diese nicht als Hindernis ansehen, in den Innenstädten ihre Modeeinkäufe zu tätigen", sagte Pangels. Der Branchenkenner geht aber davon aus, das die Umsätze auch an diesem Wochenende auf jeden Fall unter denen im Vorkrisenwinter 2019 liegen werden. Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus hat Irland eine Sperrstunde für Bars und Restaurants verhängt. Ab Sonntag müssen die Lokale täglich ab 20.00 Uhr (Ortszeit) schließen, wie Regierungschef Micheal Martin am Freitag mitteilte. Er räumte ein, dass die Ankündigung sicherlich "für viele enttäuschend sei". Es sei jedoch zwingend erforderlich, dass "in ganz Europa die Kontakte zwischen den Menschen sehr stark und sofort reduziert werden". Die Einschränkungen sollen demnach bis zum 30. Januar in Kraft bleiben. Martin kündigte außerdem an, dass die Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich um die Hälfte reduziert werden müssen. Bei Hochzeiten seien maximal 100 Gäste erlaubt. "Das ist alles nicht einfach. Wir sind alle erschöpft von Corona und den Einschränkungen", betonte der Regierungschef. Die Omikron-Variante breite sich jedoch "so aggressiv in allen Altersgruppen aus, dass wir wahrscheinlich eine Infektionsrate erleben werden, die weit über alles hinausgeht, was wir bisher gesehen haben", warnte er. In Großbritannien sind 93.045 Neuinfektionen nachgewiesen worden und damit so viele wie noch nie seit dem Beginn der Pandemie. Die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle fiel dagegen auf 111 von 146. Britische Experten haben angesichts von Omikron gewarnt, dass in den kommenden Wochen Rekordwerte bei Neuinfektionen zu erwarten seien. Die Omikron-Variante breitet sich derzeit mit rasender Geschwindigkeit in Großbritannien aus, gleichzeitig gibt es weiterhin auch eine hohe Zahl an Infektionen mit der Delta-Variante. Auch bei den Krankenhauseinweisungen ist inzwischen ein Anstieg zu verzeichnen, wenn auch nicht im gleichen Maß wie bei den Infektionen. In Deutschland darf auch in diesem Jahr kein Silvesterfeuerwerk verkauft werden. Der Bundesrat beschloss am Freitag eine Verordnung, mit der der üblicherweise in den letzten Dezember-Tagen erlaubte Verkauf von Silvesterböllern wie im Vorjahr untersagt wird. Hintergrund ist die aktuelle Belastung der Kliniken mit Covid-19-Fällen. Um Krankenhauskapazitäten zu schonen, sollen Unfälle durch unsachgemäßen Gebrauch der Feuerwerkskörper vermieden werden. Die Verordnung regelt nur das Verkaufsverbot, das Anzünden von Feuerwerkskörpern ist davon nicht erfasst. Ein solches regeln aber Länder und Kommunen in Eigenregie für bestimmte Gebiete – etwa den Alexanderplatz in Berlin. Pfizer und BioNTech wollen eine dritte Dosis des Covid-19-Impfstoffs im Rahmen einer bereits laufenden Studie von Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren testen. Die Immunreaktion nach zwei Dosen des Impfstoffs sei nämlich in der Gruppe der Zwei- bis Fünfjährigen geringer ausgefallen, als in der Vergleichsgruppe im Alter von 16 bis 25 Jahren, teilen die Unternehmen mit. Der neue SPD-Chef Lars Klingbeil hat zugesagt, dass es genügend Impfstoff für alle Deutsche geben wird. "Wir werden sicherstellen, dass es genügend Impfstoff gibt", sagte Klingbeil bei Bild Live. Gesundheitsminister Karl Lauterbach sei "jeden Tag 24 Stunden im Einsatz für mehr Impfstoff". Eine überarbeitete Corona-Regelung zum Einzelhandel in Niedersachsen soll es in der ersten Hälfte der kommenden Woche geben. Das teilte eine Regierungssprecherin am Freitag in Hannover mit. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte die erst seit kurzem geltende 2G-Regel im Einzelhandel in Niedersachsen gekippt. Die Maßnahme sei zur weiteren Eindämmung des Coronavirus nicht notwendig und auch nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar, entschied das Gericht am Donnerstag. Die neue Corona-Variante Omikron tritt auch in Nordrhein-Westfalen verstärkt auf. "Wir haben zurzeit in Nordrhein-Westfalen (.) 370 gemeldete Omikron-Infektionen", sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Die Zahl sei in der vergangenen Woche sprunghaft angestiegen. "Eine neue Variante hält man aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf", fügt er hinzu. Die Ausbreitung könne nur verzögert werden. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert vom Bund eine schnelle Entscheidung, Großbritannien wegen der sich dort rasant ausbreitenden Corona-Variante Omikron als Virus-Variantegebiet einzustufen. Der CSU-Politiker verwies in enem Interview der Sender RTL und ntv darauf, dass die Zahlen in Großbritannien "vehement" anstiegen. Deshalb sollte bei der Einreise ein PCR-Test verpflichtend vorgelegt werden. Frankreich hat bereits den Reiseverkehr nach Großbritannien wegen Omikron erheblich eingeschränkt. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt künftig, andere Corona-Impfstoffe dem Wirkstoff von Johnson & Johnson vorzuziehen. Damit werde eine Empfehlung von einem Beratergremium übernommen, das kurz zuvor einstimmig entsprechend abgestimmt hatte, teilte die CDC am Donnerstag mit. Das Risiko einer Hirnthrombose in Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson sei höher als bislang bekannt, hieß es von dem Beratergremium zur Begründung. Dutzende Fälle und mindestens neun Todesfälle seien in den vergangenen Monaten erkannt worden. Neben Johnson & Johnson sind in den USA noch die Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Die Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson waren im Frühjahr schon einmal vorübergehend ausgesetzt, nachdem erste Fälle von Hirnthrombosen bekannt geworden waren. Jegliche Impfung sei aber besser als keine Impfung, betonte die CDC. Wer keine Impfung mit Biontech/Pfizer wolle oder haben könne, dem werde weiter das Präparat von Johnson & Johnson zur Verfügung stehen. In Sachsen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen über 12.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Binnen eines Tages kamen 70 Todesfälle hinzu, die Gesamtzahl stieg bis Freitag auf 12.041, wie das Institut am Freitag mitteilte. Mehr als jeder zehnte der bundesweit rund 108.000 Todesfälle wurde damit in Sachsen registriert. Der Freistaat stellt mit vier Millionen Einwohnern aber nur knapp fünf Prozent der Bevölkerung. Mehr Corona-Tote verzeichneten nur die bevölkerungsreichen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Südafrika will anderen afrikanischen Ländern rund zwei Millionen Impfdosen des US-Herstellers Johnson & Johnson spenden. Die Maßnahme sei ein Zeichen der Solidarität im gemeinsamen Kampf gegen die beispiellose Bedrohung der Gesundheit und der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Kontinent, erklärt die Regierung. Die Impfdosen sollen nun so schnell wie möglich an die ärmsten Länder verteilt werden, kündigt die Afrikanische Union an. In Südafrika sind rund 38 Prozent aller Erwachsenen geimpft. Das ist deutlich mehr als in vielen anderen afrikanischen Ländern, aber weit von Südafrikas Ziel bis Jahresende entfernt. Zuletzt verlangsamte sich die Immunisierungskampagne, es kam zu einem Überangebot an Impfdosen. Deutschland und Frankreich halten verpflichtende PCR-Tests auf das Coronavirus bei Reisen innerhalb der EU derzeit für nicht sinnvoll. "Wir haben nicht vor, innerhalb der Europäischen Union diese Tests einzuführen, weil wir viel Wert auf das reibungslose Funktionieren unseres gemeinsamen Raums legen", sagte der französische Präsident Emmanuel Macron in der Nacht zu Freitag nach dem EU-Gipfel in Brüssel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Zudem wäre die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme sehr reduziert, weil in der Regel Grenzpendler von ihnen ausgenommen würden. Scholz sagte: "Freizügigkeit innerhalb Europas ist wichtig, deshalb haben wir auch entsprechend unsere bisherigen Maßnahmen ausgerichtet." Die Lage werde beobachtet werden müssen. Aber erst einmal sei man "so unterwegs wie Frankreich". Diskutiert werden mögliche neue Testauflagen vor allem wegen der besorgniserregenden Omikron-Variante. Italien verlangt deshalb bereits von allen Einreisenden – auch geimpften – aus dem EU-Ausland einen negativen Corona-Test. Auch Irland und Griechenland haben neue Testpflichten. Angesichts der besorgniserregenden Omikron-Variante wollen sich die EU-Staaten 180 Millionen Dosen angepassten Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer liefern lassen. Ein bestehender Vertrag sehe vor, dass die Unternehmen die Impfstoffe – falls gewünscht – innerhalb von 100 Tagen an neue Varianten anpassen, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in der Nacht zum Freitag nach einem EU-Gipfel in Brüssel. Die EU-Staaten nutzen ihr zufolge nun diese Möglichkeit. Insgesamt sieht der Vertrag mit Biontech/Pfizer die Lieferung von bis zu 1,8 Milliarden Impfdosen bis Ende 2023 vor. "Wir wissen, dass die Omikron-Variante uns wirklich bedroht", sagte von der Leyen. Sie verbreite sich mit einer extrem schnellen Geschwindigkeit und es bestehe möglicherweise das Risiko, dass sie zumindest teilweise den Impfschutz umgehe. Schon jetzt seien die Gesundheitssysteme überlastet. Dies sei auf die hohe Zahl Ungeimpfter zurückzuführen. Die Antwort darauf könne nur sein, das Impfen auszubauen, Kinder ab fünf zu impfen, Auffrischimpfungen zu verabreichen und Schutzmaßnahmen zu befolgen. Von der Leyen kündigte zudem an, dass ihre Behörde zeitnah Leitlinien mit Blick auf den EU-Impfnachweis vorlegen werde. Es gehe um einen gemeinsamen Ansatz beim Umgang mit Booster-Impfungen und die Frage, wie lange das Zertifikat gültig sei. Auffrischungsimpfungen werden demnach spätestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung empfohlen. Das Impfzertifikat soll drei weitere Monate gültig sein, ehe eine Auffrischung nötig ist. Die Impfmittelhersteller BioNTech und Pfizer beantragen eine reguläre US-Zulassung für ihren gemeinsamen Impfstoff bei Jugendlichen von zwölf bis 15 Jahren. Ein entsprechender Antrag sei bei der Aufsichtsbehörde FDA eingereicht worden, teilen sie mit. Die Notfallzulassung für diese Altersgruppe wurde im April beantragt und etwa einen Monat später erteilt. Ein Datenleck im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) erschüttert das Vertrauen der Österreicher in die Corona-Politik. Das zentrale Register für ansteckende Krankheiten erlaubt zum Beispiel die Kontaktnachverfolgung von Personen im Falle einer Corona-Infektion. Das EMS dient auch zur Ausstellung von Genesungszertifikaten und soll bei der Umsetzung der geplanten Impfpflicht eine wichtige Rolle spielen. Jetzt berichtet "Der Standard", dass monatelang Unbefugte Zugriff auf die Datenbank hatten. So habe das Bundesland Tirol dem Labor HG Lab Truck, das PCR-Tests auswertet, einen Zugang zum EMS eingerichtet. Die Firma habe den Zugang dann an weitere Subunternehmen weitergeleitet. "Der Zugang des Labors erlaubte es, von jedem beliebigen Gerät im ganzen Land aus Krankheiten für alle Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft einzutragen", berichtet "Der Standard". "Nicht nur Corona-Infektionen, auch Aids, Syphilis, Malaria oder andere anzeigepflichtige Erkrankungen konnten eingetragen werden". Auch Namen, Adressen, Emailadressen und Handynummern seien abrufbar gewesen. Zwei Impfungen mit dem Produkt des US-Hersteller Moderna schützen gegen Omikron weniger gut als gegen bestimmte frühere Varianten. Das zeigt eine Laborstudie von US-Forschern – darunter Mitarbeiter der Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) und von Moderna –, die als Preprint veröffentlicht wurde, also nicht in einer von Experten begutachteten Fachzeitschrift. Demnach hatten Geimpfte vier Wochen nach der zweiten Dosis wesentlich weniger Antikörper gegen die Omikron-Variante als gegen bestimmte frühere Varianten im Blut. Um die Wirkung eines Impfstoffs gegen eine bestimmte Variante von Sars-CoV-2 zu untersuchen, machen Forscher in der Regel sogenannte Neutralisationstests. Es wird geschaut, wie viele Antikörper ein Geimpfter im Blut hat, die an die Virusvariante binnen können und sie damit ausschalten. Der tatsächliche Schutz von Geimpften kann damit aber nicht bestimmt werden, dafür braucht es klinische Studien mit tausenden Probanden oder Auswertungen des laufenden Infektionsgeschehens. Die Anzahl der gegen Omikron gerichteten Antikörper stieg etwa zwei Wochen nach einer Booster-Impfung mit Moderna deutlich an. Eine Auffrischdosis könne das Erkrankungsrisiko deutlich senken, heißt es in der Studie. Das Team schränkt jedoch ein, es handele sich nur um Laborversuche. Zudem fehlten Daten dazu, wie lange die Reaktion der neutralisierenden Antikörper nach der Boosterimpfung andauere. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen kündigt angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen an. In den vergangenen Tagen hat sich die Zahl der Infektionen mit der neuen Virus-Variante alle 24 Stunden verdoppelt. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass neue Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Infektionskette zu unterbrechen", sagt Frederiksen. Die EU-Arzneimittelbehörde Ema könnte am Montag über eine Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Novavax entscheiden. Die zuständige Experten-Kommission werde dann in einer außerordentlichen Sitzung den Zulassungsantrag behandeln, teilte die Ema am Donnerstag in Amsterdam mit. Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen worden. Das Unternehmen hatte die Marktzulassung in der EU im November beantragt – die Ema hatte damals erklärt, eine Entscheidung werde in einigen Wochen erwartet. Die Experten der Ema geben nach Prüfung aller Studien und Daten eine Empfehlung ab. Dann muss die EU-Kommission noch zustimmen. Das gilt aber als Formsache. Die Experten hatten bereits im laufenden Prüfverfahren Studien zur Wirkung und Risiken bewertet. Das Novavax-Produkt namens Nuvaxovid (NVX-CoV2373) ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff – wie die Präparate von Biontech und Moderna – noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen. Wie alle Impfstoffe soll Nuvaxovid das Immunsystem auf eine mögliche Infektion vorbereiten. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät zu Corona-Impfungen bei Fünf- bis Elfjährigen entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). "Nicht auf Omikron-Impfstoff warten! ! ! ", teilte der Verband am Donnerstag mit. Die Organisation stellte damit eine missverständliche Formulierung vom Vortag richtig. In der dpa-Meldung hatte es geheißen, Eltern könnten je nach Alter und Gesundheit ihrer Kinder aus Sicht des Berufsverbands auf einen möglicherweise von Frühjahr an verfügbaren Omikron-Impfstoff warten. Man rate entsprechend der Stiko-Empfehlung zur Impfung von Kindern mit Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder mit Angehörigen mit hohem Risiko, hieß es. "Außerdem kann nach individueller Aufklärung bei entsprechendem Impfwunsch auch gesunden jungen Kindern ohne Risikofaktoren ein Impfangebot gemacht werden." Die EU-Kommission will Deutschland in den kommenden Wochen offenbar zusätzliche 35 Millionen Dosen des Coronaimpfstoffs von Moderna beschaffen. Das berichten der "Spiegel" und die Nachrichtenagentur dpa übereinstimmend. Demnach reagiert Brüssel damit auf die Warnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor einem Impfstoffmangel. Den Berichten zufolge sollen noch im Dezember zusätzliche zehn Millionen Dosen Spikevax an den Bund geliefert werden, bis März weitere 25 Millionen Dosen. Diese sollten ursprünglich erst im zweiten Halbjahr 2022 kommen. Die Menge entspricht 70 Millionen Booster-Dosen, da bei der dritten Moderna-Impfung nur die halbe Menge verabreicht wird. Außerdem stehen die EU-Mitgliedstaaten laut dem "Spiegel" kurz davor, 150 Millionen Dosen des Mittels von Biontech und Pfizer nachzubestellen. Dies würde bedeuten, dass Deutschland in den kommenden Monaten mindestens 27 Millionen weitere Dosen Comirnaty erhält. Die Corona-Impfungen in Deutschland haben am Mittwoch einen Tagesrekord erreicht. Gespritzt wurden 1,496 Millionen Dosen, wie aus Meldedaten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag hervorgeht. Darunter waren fast 1,3 Millionen Auffrischungsimpfungen und 97.400 Erstimpfungen. Bisheriger Rekord-Impftag in der Pandemie war der 9. Juni mit 1,43 Millionen gespritzten Impfdosen. Insgesamt ist nun auch die Marke von 70 Prozent aller Einwohner mit vollständigem Grundschutz erreicht. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben den Angaben zufolge nun mindestens 58,2 Millionen Menschen bekommen. Eine zusätzliche Boosterspritze zur Auffrischung haben inzwischen mindestens 22,9 Millionen Menschen oder 27,6 Prozent der Bevölkerung erhalten. Frankreich schränkt den Reiseverkehr von und nach Großbritannien erheblich ein. Zur Begründung verweist die Regierung auf die rasant steigenden Corona-Fallzahlen in Großbritannien im Zuge des Auftauchens der Omikron-Variante. Von Frankreich nach Großbritannien dürfen demnach nur noch britische Staatsangehörige reisen, die auf dem Weg nach Hause seien. Ausnahmen gelten zudem für Lkw-Fahrer sowie für Menschen, die zur Bestattung eines nahen Verwandten oder etwa aus medizinischen Gründen nach Großbritannien müssten. Nach Frankreich einreisen dürfen nur noch französische Staatsangehörige oder Ausländer mit ständiger Aufenthaltsgenehmigung sowie Menschen, die wichtige Arbeit verrichten oder Zwischenstopps einlegen, die höchstens 24 Stunden dauern. Voraussetzung für die Einreise aus Großbritannien ist außerdem ein negativer PCR-Test oder ein Antigen-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Nach der Einreise besteht eine siebentägige Pflicht zur Selbstquarantäne, die nach 48 Stunden beendet werden kann, wenn ein in Frankreich gemachter Test negativ ausfällt. Bis Silvester müssen in Nordrhein-Westfalen laut Regierung noch rund 1,1 Millionen Auffrischungsimpfungen angeboten werden, um das bundesweite 30-Millionen-Ziel zu erreichen. Das gab NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags bekannt. Wie weit die vorhandenen Dosen auch im kommenden Jahr für Auffrischungsimpfungen reichten, könne er noch nicht abschließend sagen, sagte Laumann. Sobald er verlässliche Zahlen aus den derzeit häufig tagenden Gesundheitsministerkonferenzen für Januar habe, werde er das Parlament informieren. "Ich wünsche mir sehr, dass man es so hinkriegt, dass der Impf-Turbo nicht durch zu wenig Impfstoff wieder gedrosselt werden muss." Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich für Fehler im Corona-Pandemiemanagement entschuldigt, die er persönlich zu verantworten habe. Er bitte dafür um Verzeihung, sagte Ramelow am Donnerstag im Landtag in einer Regierungserklärung, in der es vor allem um die Folgen und die Eindämmung der Corona-Pandemie ging. Konkrete Fehler nannte Ramelow nicht, er verwies aber auf die Kurzlebigkeit von Informationen, auf deren Basis Entscheidungen zur Eindämmung der hohen Infektionszahlen getroffen werden mussten. "Manche Erkenntnis überdauerte den Tag nicht." Ramelow warb für Gemeinsamkeit und Solidarität der Thüringer bei der Bewältigung der Corona-Krise. Eine Mehrheit der Menschen im Freistaat stehe dafür, auch wenn viele angesichts der Dauer der Pandemie müde und auch wütend seien. Nach Razzien bei radikalisierten Impfgegnern hat Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) ein konsequentes Vorgehen der Sicherheitsbehörden gefordert und vor einer Gewalteskalation gewarnt. "Auf Gedanken folgen Worte und auf Worte folgen Taten", sagte er am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Das habe die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt. Umso mehr komme es jetzt darauf an, dass der Staat einschreitet. "Es darf nicht passieren, dass man das, was dort verbal passiert, nicht ernst nimmt", warnte Pistorius. Was in Chats geäußert werde, dürfe nicht auf die leichte Schulter genommen werden. In diesem Zusammenhang erneuerte der Innenminister auch seine Forderung nach einem Vertriebsstopp der Telegram-App durch die Großkonzerne Apple und Google. Ziel sei es, das Geschäftsmodell von Telegram infrage zu stellen und den Zugang zum Messengerdienst zu erschweren. Das könne keine abschließende Maßnahme sein, sagte Pistorius. Telegram an sich sei nicht das Problem. Zum Problem werde die Anwendung nur, wenn sich der Anbieter nicht an die Gesetze halte. Die EU hat sich die Lieferung von einer halben Million Einheiten neuentwickelter Covid-Medikamente auf Antikörperbasis gesichert. Die "Augsburger Allgemeine" berichtete, dass die EU-Kommission Verträge mit drei Pharmakonzernen über die Lieferung von Therapeutika mit sogenannten monoklonalen Antikörpern geschlossen habe. Die Zeitung berief sich auf eine Antwort von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Europaabgeordneten Moritz Körner. Monoklonale Antikörper sind künstlich hergestellte Antikörper, die an bestimmte Oberflächenstrukturen des Coronavirus andocken können. Auf diese Weise verringert sich die Fähigkeit des Virus, in menschliche Zellen einzudringen. "Die Verträge sehen die Möglichkeit vor, die Produkte zu kaufen, nachdem sie eine (bedingte) EU-Zulassung oder eine nationale Notfallgenehmigung erhalten haben", erklärte die EU-Kommissarin demnach. Mit dem Hersteller Roche sei die Lieferung von 55.000 Dosen des Mittels "REGN-COV2" vereinbart, mit GlaxoSmithKline 220.000 Dosen des noch nicht zugelassenen Mittels Sotrovimab und mit dem Hersteller Eli Lilly 220.00 Dosen eines Kombinations-Präparats aus Bamlanivimab und Etesevimab. Israel verlängert das Einreiseverbot für Touristen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus um weitere sieben Tage. Damit bleiben die Grenzen für Ausländer bis zum 29. Dezember um Mitternacht geschlossen, wie das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett am Mittwochabend mitteilte. Weiterhin müssen damit auch alle Personen mit Wohnsitz in Israel, die aus einem beliebigen Land zurückkehren - darunter auch geimpfte Israelis – bei der Einreise mindestens drei Tage lang in Quarantäne gehen. Die Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als "besorgniserregend" ein. Ende November wurden auch in Israel die ersten Fälle von Omikron nachgewiesen. Aktuell sind die Corona-Infektionszahlen in dem Mittelmeerland verhältnismäßig niedrig. Allerdings warnen Experten vor dem Beginn einer neuen Infektionswelle. Weil bei Impfungen gegen das Coronavirus kein oder nicht genug Impfstoff verabreicht worden sein soll, ermittelt die Polizei in Baden-Württemberg gegen eine Arztpraxis. Bei drei Patienten seien trotz einer Erst- und Zweitimpfung keine Antikörper gegen das Coronavirus nachweisbar gewesen, teilte die Polizei in Ravensburg am Mittwoch mit. Für diesen Befund gebe es aus medizinischer Sicht keine nachvollziehbaren Gründe. Es bestehe der Verdacht, dass Patienten ohne ihr Wissen kein oder kein ausreichender Impfstoff gegeben wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Praxis wurde durchsucht. Das Gesundheitsamt schrieb alle Patienten der Praxis an und riet dazu, sich so schnell wie möglich Blut für einen Antikörpertest entnehmen zu lassen. Weitere Einzelheiten teilten die Ermittler nicht mit. In der Debatte um eine Impfpflicht gegen das Coronavirus liegt im Bundestag der Entwurf für einen ersten Antrag vor. Das von mehr als 20 FDP-Abgeordneten unterschriebene Papier spricht sich klar gegen eine solche Pflicht aus. Nach dem Entwurf soll der Bundestag bekräftigen, "dass es in der Bundesrepublik Deutschland keine allgemeine Impfpflicht gegen Sars-CoV-2 geben wird". Der Bundestag verbinde dies "mit dem Appell, dass sich weiter möglichst viele Menschen bestmöglich gegen Covid-19 schützen, indem sie die empfohlenen Angebote einer Coronaschutzimpfung wahrnehmen". Prominentester Unterzeichner des Antragsentwurfs, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ist Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki. Die Bundesregierung wird darin unter anderem gebeten, "die Anstrengungen unterhalb des Grundrechtseingriffs einer Impfpflicht oder sog. 2G-Maßnahmen zu intensivieren". Vorgeschlagen werden beispielsweise "mehrsprachige Aufklärungs- und Werbespots und eine breite, von relevanten gesellschaftlichen Akteuren wie Kirchen, muslimischen Verbänden, Gewerkschaften, Sportvereinen mit getragene Kampagne für das Impfen". Die Bundesregierung wird ferner dazu angehalten, weitere niedrigschwellige Impfangebote aufrechtzuerhalten und zu intensivieren, etwa Impfaktionen bei Großveranstaltungen oder zu Kernzeiten vor Baumärkten und in Einkaufszentren. Zu prüfen sei zudem das persönliche Anschreiben mit dem Angebot eines Impftermins für jeden Bürger und jede Bürgerin. Der Chef des Weltärztebundes, Frank-Ulrich Montgomery, spricht sich einem Medienbericht zufolge für die Begrenzung der Gewinne von Impfstoff-Herstellern aus. BioNTech habe 375 Millionen Euro vom deutschen Staat bekommen für die Entwicklung eines Impfstoffes, sagt Montgomery dem Sender RTL einer redaktionellen Fassung zufolge. Dann habe der Konzern in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinn von sieben Milliarden Euro ausgewiesen. "Hier bin ich schon dafür, dass man die Gewinne mit staatlichen Maßnahmen beschränkt oder aber das Geld nutzt, um damit Impfstoff zu kaufen für die armen Menschen in der Welt." Wegen des Anstiegs bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus verschärft Südkorea erneut die Kontakt- und Versammlungsbeschränkungen. Vor allem der Umfang privater Treffen und die Geschäftszeiten im Gastronomiebetrieb sollen landesweit von diesem Wochenende an bis Anfang Januar wieder stärker eingeschränkt werden. Das kündigte das Gesundheitsministerium am Donnerstag an. Unter den neuen Maßnahmen dürfen sich maximal vier Personen privat treffen. Restaurants und Cafés müssen um 21 Uhr schließen. Zudem dürfen dort nur höchstens vier nachweislich geimpfte Gäste zusammensitzen, wenn sie in Gruppen kommen. Auch für Bars, Nachtclubs und andere Unterhaltungseinrichtungen gelten diese Regeln. Kinos und Konzertsäle dürfen eine Stunde später schließen. Wie die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten, wurden am Mittwoch 7.622 Neuinfektionen erfasst. Die Gesamtzahl kletterte demnach auf 544.117. Es seien an einem Tag 989 Schwererkrankte und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie gezählt worden. Die Europäische Union (EU) sichert sich eine halbe Million Einheiten neuentwickelter Covid-Medikamente auf Antikörperbasis. Die EU-Kommission habe konkrete Verträge mit drei Pharmakonzernen über die Lieferung von Therapeutika mit monoklonalen Antikörpern geschlossen, berichtet die Zeitung "Augsburger Allgemeine" aus einer Antwort von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Europaabgeordneten Moritz Körner. Mit dem Hersteller Hoffmann-La Roche sei die Lieferung von 55.000 Dosen des Mittels Regn-Cov2 vereinbart, mit GlaxoSmithKline 220.000 Dosen des noch nicht zugelassenen Medikaments Sotrovimab und mit Eli Lilly 220.00 Dosen eines Kombinations-Präparats aus Bamlanivimab und Etesevimab. Ein niederländisches Gericht hat einem rechtsgerichteten Politiker am Mittwoch untersagt, die Corona-Beschränkungen in den Online-Netzwerken mit dem Holocaust zu vergleichen. Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Forum für Demokratie, Thierry Baudet, hatte bei Twitter geschrieben, dass "die Ungeimpften die neuen Juden" seien. Überlebende des Zweiten Weltkriegs und jüdische Organisationen hatten ihn deshalb verklagt. In einem weiteren Beitrag in den Online-Netzwerken veröffentlichte Baudet das Foto eines niederländischen Jungen, der aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht an einer Nikolausfeier teilnehmen konnte. Daneben stellte er das Bild eines jüdischen Jungen in einem polnischen Ghetto zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Das Gericht warf Baudet "Beleidigung von Holocaust-Opfern und deren Angehörigen" vor. Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei auch für einen Politiker nicht unbegrenzt, urteilte der Richter einem Bericht der niederländischen Nachrichtenagentur ANP zufolge. Der 38-jährige Politiker muss die entsprechenden Beiträge nun binnen 48 Stunden löschen und darf keine Bilder vom Holocaust mehr in Debatten über niederländische Gesundheitsbeschränkungen einbringen, wie örtliche Medien berichteten. Sollte er sich nicht an das Urteil halten, droht ihm eine tägliche Geldbuße in Höhe von 25.000 Euro. Die Regierung in Paris schließt die Einführung einer Impfpflicht ausdrücklich nicht aus. Dies sei "durchaus möglich", sagt Präsident Emmanuel Macron den Fernsehsendern TF1 und LCI. Gegenwärtig habe dies jedoch keine Priorität. Der britische Premierminister Boris Johnson hat vor einer massiven Welle an Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien gewarnt. "Die Omikron-Welle schwappt weiterhin durch das ganze Vereinigte Königreich", sagte der konservative Politiker bei einer Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street am Mittwochabend. Er bat die Briten fast flehend darum, sich eine Booster-Impfung zu holen. Großbritannien verzeichnete am Mittwoch mit 78.610 Fällen die höchste je innerhalb eines Tages registrierte Zahl an Neuinfektionen. Die Zahl von Fällen mit der Omikron-Variante verdopple sich derzeit in weniger als zwei Tagen, fuhr Johnson fort. Der britische Epidemiologe und Regierungsberater Chris Whitty erwartet, dass in den kommenden Wochen mehrfach die Fallzahl-Rekorde gebrochen werden. Insbesondere in London steige gegenwärtig die Zahl der Einlieferungen ins Krankenhaus, sagt der oberste Mediziner Englands. Wegen der anhaltend kritischen Corona-Lage hat der Mainzer Carneval-Verein (MCV) den Rosenmontagszug am 28. Februar abgesagt. Dies teilte der Präsident des veranstaltenden Vereins am Mittwochabend nach einer Vorstandssitzung mit. "Wir machen keine Züge, weil wir sie nicht machen können", sagte MCV-Präsident ReinhaAuchrd Urban der Deutschen Presse-Agentur. Nach der gegenwärtigen Corona-Verordnung des Landes seien nur 10.000 Zuschauer zugelassen. Auch im Januar und Februar werde nicht mit einer Verordnung gerechnet, die das gemeinsame Feiern von mehreren hunderttausend Menschen ermögliche. In Düsseldorf war der Rosenmontagszug bereits Anfang Dezember verschoben worden, und zwar vom 28. Februar auf den 29. Mai. In Mainz wurde eine solche Verschiebung auf einen Termin nach Aschermittwoch ebenso wie in Köln ausgeschlossen. Zum Kölner Rosenmontagszug gibt es bislang noch keine Entscheidung. Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus beschwört ein internationales Expertengremium für Krisenprävention alle Regierungen der Welt, dringend zu handeln. Statt über mögliche mildere Krankheitsverläufe zu spekulieren, müssten vielmehr umgehend Maßnahmen durchgesetzt werden, um das Vordringen von Omikron zu verlangsamen, forderte der von der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2018 einberufene Ausschuss für weltweite Krisenprävention (GPMB) am Mittwoch in einem Appell. "Wenn wir jetzt nicht handeln, wird es zu spät sein", heißt es in dem Aufruf. Die rasante Ausbreitung werde vor allem für Gruppierungen und Länder, die begrenzten Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen haben, schwere Folgen haben. Optimistische Erwartungen zur Schwere der durch Omikron verursachten Erkrankung oder zur Wirksamkeit der Impfstoffe basierten auf begrenzten Erkenntnissen, warnen die Experten. "Das spendet falschen Trost und lullt einige Länder ein, die dadurch im Zustand der Untätigkeit verharren." Die Länder müssten umgehend die als effektiv bekannten Maßnahmen durchsetzen, darunter Abstand halten, Maske tragen, Desinfizieren, Lüften, Testen und Isolieren von Betroffenen. Um den Teufelskreis von neuen Varianten, Einschränkungen und Panik zu durchbrechen, müsse mehr in die Erforschung und dezentrale Herstellung von neuen Covid-Medikamenten und -Impfstoffen investiert werden. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt eine Auffrischungsimpfung mit dem Präparat des US-Herstellers Johnson & Johnson mindestens zwei Monate nach der Impfung. Das teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Daten zeigten eine Zunahme von Antikörpern bei Erwachsenen gegen das Coronavirus nach einer Auffrischung mindestens zwei Monate nach der Impfung. Vom Impfstoff von Johnson & Johnson ist im Gegensatz zu den übrigen Präparaten nur eine Dosis notwendig. Über Nebenwirkungen durch diese Booster-Impfung wie etwa die sehr seltenen Fälle von Thrombosen mit Thrombozytopenie sei bislang nichts bekannt. Die EMA werde weiterhin alle Daten zur Wirkung und Sicherheit des Impfstoffs prüfen. Der Johnson-Impfstoff kann nach Ansicht der EMA-Experten auch als Booster nach einer Impfung mit Präparaten der Hersteller Pfizer oder Moderna gegeben werden. Die Entscheidung, wann Booster-Impfungen gegeben werden sollen, treffen nationale Gesundheitsbehörden. Die Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci ist als Delegierte für die Bundesversammlung gewählt worden. Der rheinland-pfälzische Landtag stimmte ihrer Nominierung durch die SPD-Fraktion bei einer Sitzung am Mittwoch in Mainz zu. Türeci habe sich mit ihrem Mann Ugur Sahin mit der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs weltweit einen Namen gemacht, erklärte die SPD-Fraktion zu ihrer Nominierung. Diese stehe stellvertretend für die wichtige Rolle, welche die Wissenschaft in der Bekämpfung der Pandemie spiele. Die Bundesversammlung wählt am 13. Februar 2022 den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin. Die Versammlung setzt sich aus den 736 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Delegierten zusammen, die von den Landesparlamenten entsandt werden. Die rheinland-pfälzische SPD benannte nach dem Verteilungsschlüssel 15 Mitglieder. Insgesamt werden 37 Delegierte aus Rheinland-Pfalz an der Wahl teilnehmen. Neben Türeci wurden als Delegierte unter anderem Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne), der BASF-Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller und der Pfarrer Jörg Meyrer aus dem von der Flutkatastrophe schwer getroffenem Ahrweiler gewählt. Die Omikron-Variante des Coronavirus dürfte nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC schon innerhalb der ersten beiden Monaten 2022 zur dominierenden Variante in Europa werden. Es werde mit einer weiteren zügigen Zunahme der Omikron-Fallzahlen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gerechnet, schrieb die in Stockholm ansässige Behörde in einer am Mittwoch aktualisierten Risikobewertung. Zum EWR zählen die 27 EU-Staaten, Norwegen, Island und Liechtenstein. Die epidemiologische Lage in der Region sei derzeit weiterhin von hohen Fallzahlen und einer niedrigen, aber langsam ansteigenden Sterberate geprägt, schrieb das ECDC. Noch herrsche die Delta-Variante vor. Omikron werde Modellvorhersagen zufolge aber wahrscheinlich innerhalb der ersten beiden Monate des kommenden Jahres im EWR zur dominanten Variante werden. Abhängig sei dies vom Verbreitungsvorteil im Vergleich zu Delta und dem Grad der sogenannten Immunflucht des Erregers. Es werde als sehr wahrscheinlich betrachtet, dass Omikron zusätzliche Krankenhauseinlieferungen und Todesfälle verursachen werde. Nach massiver Kritik schränkt die NRW-Landesregierung die Möglichkeit einer Booster-Impfung nur vier Wochen nach der letzten Spritze wieder stark ein. Bei einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus solle "im Regelfall" ein Abstand von mindestens fünf Monaten zur Grundimmunisierung eingehalten werden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Der Mindestabstand von vier Wochen sei in "Einzelfallentscheidungen aufgrund einer medizinischen Indikation" weiterhin möglich. Ein entsprechender Erlass sei an die Landkreise und kreisfreien Städte verschickt worden. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte noch am Tag zuvor bekräftigt, dass Booster-Impfungen in NRW grundsätzlich nach vier Wochen möglich seien. Experten hatten den Alleingang des Bundeslandes massiv kritisiert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet, dass die Omikron-Variante des Coronavirus in Europa schon bald vorherrschend sein wird. "Die Wissenschaft sagt uns, dass wir damit rechnen müssen, dass Mitte Januar bereits Omikron die neue dominante Variante in Europa sein wird", sagte von der Leyen am Mittwoch vor dem EU-Parlament in Straßburg. Die neue Variante sei "offensichtlich noch ansteckender" als die bisherigen. Sie sei "besorgt" über die neue Omikron-Variante, sagte die Kommissionschefin: "Wenn man sich die Zeit der Verdopplung der Fälle der Neuinfektionen anschaut, dann sind das gerade zwei bis drei Tage, das ist rasant." Von der Leyen betonte, die EU habe ausreichend Corona-Impfstoff für alle Europäer sowohl für die Grundimmunisierung als auch für die Auffrischungsimpfungen. 62 Millionen Menschen in der EU hätten bereits eine Booster-Impfung erhalten. Die ersten Daten zu Omikron würden zeigen, "dass diese Dreifachimpfung der beste weltweit zurzeit zur Verfügung stehende Schutz gegen Omikron ist", sagte von der Leyen. Weltweit haben sich mehr als 270,83 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 5,61 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, seit dieses im Dezember 2019 erstmals im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Die höchsten Zahlen weisen die USA auf. Bei den Ansteckungsfällen folgen Indien, Brasilien und Großbritannien auf die USA. Bei den Todesfällen sind es Brasilien, Russland und Indien. In den USA steigt die Zahl der Neuinfektionen um mindestens 111.695 binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 50,32 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Gesundheitsbehörden verzeichnen mindestens 1.750 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus, insgesamt sind es damit 803.203. Die USA weisen weltweit die höchsten Infektions- und Todeszahlen auf. Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits mehr als 800.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das ging am Dienstagabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Schwelle von 700.000 Toten war Anfang Oktober überschritten worden. Kein Land weltweit hat mehr Corona-Tote registriert als die Vereinigten Staaten, in denen rund 330 Millionen Menschen leben. Auf Platz zwei steht derzeit Brasilien mit gut 600.000 Toten, dahinter folgt Indien mit fast 500.000 Opfern. In Mexiko und Russland sind es nach offiziellen Zahlen jeweils rund 300.000 Tote. Experten gehen allerdings in allen Ländern von höheren Dunkelziffern aus, denn viele Todesfälle und Corona-Infektionen werden den Behörden gar nicht gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA seit Beginn der Pandemie hatte erst am Montag die Schwelle von 50 Millionen überschritten. Aktuell werden dort pro Tag rund 120.000 Neuansteckungen gemeldet, fast ausschließlich mit der Delta-Variante. Jeden Tag sterben dem CDC zufolge im Durchschnitt rund 1.100 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, rechnet, dass die Entwicklung eines an die neue Omikron-Variante des Coronavirus angepassten Impfstoffs noch wenige Monate dauern wird. "Die Hersteller der mRNA-Impfstoffe (Biontech und Moderna) haben signalisiert, dass sie in der Lage wären, innerhalb von sechs Wochen eine Stammanpassung umzusetzen und dann innerhalb von wenigen Wochen Millionen Dosen herstellen zu können", sagte Cichutek der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Drei bis vier Monate erscheinen durchaus realistisch bei mRNA-, vielleicht auch bei Vektor-Impfstoffen, deren Originalimpfstoff bereits zugelassen ist." Die Zulassung der neuen Impfstoffe soll dann vergleichsweise schnell gehen: "Wenn die Anträge für variante Covid-Impfstoffe vollständig sind, kann der Ausschuss für Human-Arzneimittel bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), in dem das Paul-Ehrlich-Institut vertreten ist, innerhalb weniger Tage darüber entscheiden", sagte der PEI-Präsident der "NOZ". Der rechtliche Rahmen für solche angepassten Impfstoffe sei "bereits gesteckt". Wenn die Änderungen im Vergleich zum ursprünglichen Impfstoff nur gering sind, "dann ist in der EU dazu nur eine kleine klinische Prüfung erforderlich, um die ursprüngliche Zulassung umzustellen", erläuterte Cichutek. Geprüft würden in so einem Fall die Umstellungen im genetischen Material und im Herstellungsprozess. Außerdem werde an einer "geringeren Anzahl freiwillig und nach informierter Zustimmung teilnehmender Probanden" getestet, ob der angepasste Impfstoff eine "vergleichbar gute Immunreaktion auslöst", sagte er. Das britische Unterhaus hat gegen großen Widerstand in den eigenen Reihen einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen zur Bekämpfung der hochansteckenden Omikron-Variante zugestimmt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstagabend nach einer emotionalen Debatte mit einer Mehrheit für die Maßnahmen, die eine Verschärfung der Maskenpflicht sowie die besonders umstrittenen 3-G-Nachweise für Nachtclubs und Großveranstaltungen vorsehen. Außerdem lässt die britische Regierung in der Nacht zu Mittwoch das wegen der Omikron-Variante verhängte Einreiseverbot für elf afrikanische Staaten fallen. Dies gelte für Südafrika und zehn weitere afrikanische Staaten, darunter Nigeria, erläuterte Gesundheitsminister Sajid Javid. Die Beschränkung sei nun "weniger wirksam" im Kampf gegen die Ausbreitung von Omikron, da die Variante des Coronavirus inzwischen in Großbritannien sehr verbreitet sei. Ab Mittwoch 5 Uhr (MEZ) stünden die elf Staaten nicht mehr auf der "Roten Liste", erklärte Javid. Bislang durften Reisende aus diesen Ländern nur nach Großbritannien einreisen, wenn sie die britische oder irische Staatsbürgerschaft oder ein Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich haben. Nach ihrer Ankunft mussten sie sich zudem in Hotels in Quarantäne begeben. Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Anti-Corona-Pille nach einer finalen Auswertung der klinischen Studie bestätigt. Demnach zeigte die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält. Pfizer hatte im November vorläufige Studienergebnisse veröffentlicht, wonach die Pille im Vergleich zu einem Placebo zu 89 Prozent wirksam bei der Verhinderung von Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen war. Die Zwischenergebnisse basierten auf Daten von rund 1.200 Personen, die endgültigen Ergebnisse umfassen weitere 1.000 Probanden. Keiner der Studienteilnehmer, die die Pfizer-Behandlung erhielten, verstarb – verglichen mit zwölf Todesfällen unter denen, die das Placebo einnahmen. Der Pharmakonzern legte auch erste Daten aus einer zweiten klinischen Studie vor, die zeigten, dass die Behandlung die Zahl der Krankenhausaufenthalte bei rund 600 Erwachsenen mit einem normalen Risiko bei einer Infektion um etwa 70 Prozent reduzierte. "Wir sprechen hier von einer unglaublichen Anzahl von geretteten Leben und verhinderten Krankenhausaufenthalten. Und natürlich können wir die Übertragung drastisch reduzieren, wenn wir dieses Mittel schnell nach der Infektion einsetzen", sagte Pfizer-Forschungschef Mikael Dolsten. Im November sind in Deutschland 20 Prozent mehr Menschen gestorben als im Mittel der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat. Das geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Ein Vergleich der Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut gemeldeten Covid-19-Todesfälle ist dem Amt zufolge nur bis einschließlich 21. November möglich. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen in der betreffenden Woche 23 Prozent über dem Schnitt. Die beim RKI gemeldeten Covid-Toten erklären dem Amt zufolge den Anstieg nur zum Teil. Es seien mehrere Ursachen denkbar, schreiben die Statistiker. So könnten unerkannte Covid-19-Todesfälle, zeitliche Verschiebungen von Sterbefällen nach dem Ausfall der Grippewelle oder Folgen verschobener Operationen und Vorsorgeuntersuchungen eine Rolle spielen. Auf Länderebene lassen sich die Sterbefallzahlen erst bis zur 45. Kalenderwoche (8. bis 14. November) abbilden. Am höchsten war die Abweichung in Thüringen (plus 43 Prozent), Sachsen (plus 37 Prozent) und Bayern (plus 30 Prozent). "Die Befunde zur Übersterblichkeit sind damit in den Bundesländern am deutlichsten, in denen auch das Infektionsgeschehen in den vorangegangenen Wochen am höchsten war", teilen die Statistiker mit. In Thüringen, Sachsen und Bayern erklären die bislang beim RKI gemeldeten Covid-19-Todesfälle jedoch nur ungefähr die Hälfte des Anstiegs der Sterbefallzahlen in der 45. Kalenderwoche. Brandenburg führt wegen der steigenden Belastung der Krankenhäuser teils schärfere Corona-Regeln ein als von Bund und Ländern vereinbart. Clubs und Diskotheken werden ab Mittwoch unabhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen geschlossen. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in Potsdam. Bars müssen nicht zumachen, wenn dort nicht getanzt wird. Für private Treffen gilt eine Obergrenze von 50 Menschen drinnen und 200 Menschen draußen – jeweils nur geimpft oder genesen, unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz. Großveranstaltungen wie Bundesliga-Spiele oder Konzerte mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern sind künftig verboten. Die 2G-Regel mit Zutritt für Geimpfte und Genesene im Einzelhandel, in Gaststätten, Theatern und Kinos gilt weiter, wird allerdings um eine Maskenpflicht erweitert. Maske muss auch in Bahnhöfen und Flughäfen getragen werden. Von 2G sind Kinder unter 14 Jahren künftig ausgenommen, bisher waren es Kinder unter 12 Jahren. Für Versammlungen gilt ab Mittwoch im Freien eine Obergrenze von 1000 Teilnehmern – bei Maskenpflicht und Mindestabstand; drinnen darf die jeweilige Kapazitätsgrenze nur bei Einhaltung des Mindestabstands ausgeschöpft werden. Für Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht bei Demonstrationen drohen Bußgelder bis zu 500 Euro. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte in Hotspot-Regionen wird verlängert. Die neuen Regeln sind zunächst bis 11. Januar in Kraft. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) appellierte an die Verantwortung aller Bürger, den Menschen auf den Intensivstationen beizustehen, die um ihr Leben kämpfende Patienten helfen. "Ich persönlich fürchte, dass diese Herausforderungen in den kommenden Tagen und Wochen noch deutlich größer werden." Die Lage in den Krankenhäusern wird jeden Tag angespannter. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten an den Intensivbetten im Land stieg auf 28,3 Prozent. Geimpfte, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben, sind in Bayern künftig in weiten Bereichen von zusätzlichen Testpflichten befreit. In Bereichen, in denen Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus gelten (gegen Corona geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) entfällt nach dem sogenannten Booster also der verpflichtende zusätzliche Test. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte. Die Booster-Impfung ersetze den Test, sagte er. Greifen solle dies 15 Tage nach der Auffrischungsimpfung. Ausgenommen seien aber etwa Alten- und Pflegeheime - dort bleibt es also weiter bei der Testpflicht. An Dienstagnachmittag wollten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern dies auch bundeseinheitlich so beschließen – konkret umsetzen müssen es aber die Länder. Einzelne Bundesländer verfahren bereits so. Der Karneval kann nach den Worten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wegen der Corona-Pandemie auch in dieser Saison nicht wie gewohnt stattfinden. Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen in engen Innenräumen begegneten, seien in den nächsten Monaten nicht verantwortbar, sagte Wüst am Dienstag nach einem Gespräch mit Vertretern des organisierten Karnevals. Dies gelte etwa für Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen, bei denen Abstandsgebote und Maskenpflicht nur schwerlich umsetzbar seien. Deshalb hätten die Karnevalsvertreter freiwillig zugesagt, auf solche Veranstaltungen zu verzichten. Eine Booster-Impfung schon nach vier Wochen macht aus Sicht von Immunologen wenig Sinn. In Nordrhein-Westfalen ist eine dritte Impfung gegen das Coronavirus nach einem Erlass der Landesregierung künftig wohl bereits nach einem Monat möglich. Manche Politiker fordern bereits, diesen Weg auszuweiten. Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie sieht das kritisch: Vier Wochen nach der Zweitimpfung seien bestimmte immunologische Prozesse noch nicht abgeschlossen. Der Booster wirke dann viel schlechter. "Die Politik hat hier zwei Dinge vermischt, die nicht vermischt werden dürfen", sagte Prof. Carsten Watzl (Dortmund), Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur. Das eine ist die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, manche Menschen schon nach vier Wochen zu boostern. "Das bezieht sich aber nur auf Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die auf die ersten beiden Impfungen nicht oder kaum reagiert haben", erklärte der Immunologe. "Mit der dritten Impfung wird deren Immunität nicht geboostert – ich muss sie erst einmal herstellen." Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich für eine Reform der Stiko aus. Man müsse darüber nachdenken, sagt der CSU-Chef. Die Kommission müsse mit mehr Personal und mit effizienteren Strukturen ausgestattet werden, um Impf-Empfehlungen in und vor der Welle zu haben und nicht auf eine nachlaufende Datenlage zu warten. Thüringen ist weiterhin das Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz in Deutschland. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Das RKI gab den Wert am Dienstag mit 984,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage an. Im Nachbarbundesland Sachsen lag der Wert bei 916,9. Bundesweit wurde die Inzidenz mit 375 angegeben. In Thüringen wurden innerhalb eines Tages 2.134 neue Ansteckungen mit dem SARS-CoV-2-Virus und 32 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet. Sechs der zehn Landkreise mit der höchsten Corona-Inzidenz bundesweit lagen dem RKI-Dashboard zufolge in Thüringen. Für den Landkreis Hildburghausen wurde ein Wert von 1442,2 ausgewiesen – nirgendwo in Deutschland gab es höhere Werte. Im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen wird die Polizei am Donnerstag verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Vorgeschrieben sind die Beschränkung auf Geimpfte, Genesene und Getestete nach der 3G-Regel sowie die Maskenpflicht. Bei schwerwiegenden Verstößen drohten hohe Bußgelder, kündigte das Innenministerium in Hannover am Dienstag an. "Leider kommt es in Bussen und Bahnen weiterhin zu Verstößen und sogar aggressivem Verhalten gegenüber dem kontrollierenden Zugpersonal", erklärte Innenminister Boris Pistorius (SPD). "Es ist nicht hinzunehmen, dass einige wenige sich nach wie vor weigern, sich an die so wichtigen Hygienemaßnahmen zu halten." Das Land NRW hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie weit über 100 Millionen Schnell-Tests gekauft, die zwischen 59 Cent und 14,63 Euro pro Stück gekostet haben. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD im Landtag hervor. Demnach seien die Preise von "marktüblichen Einflussfaktoren" wie der Verfügbarkeit abhängig gewesen. Wann und bei wem man fast 15 Euro pro Test bezahlt hat, sagt die Regierung nicht - dies unterliege dem Geschäftsgeheimnis. In dem Bericht an den Landtag werden rund 70 Lieferanten aufgezählt. Darunter Apotheken, bei denen man 50 oder 60 Tests erwarb – aber auch Siemens Healthcare mit fast 94 Millionen Stück. Das Unternehmen liefert bis Jahresende die Schnell-Tests für weiterführende Schulen. Die Omikron-Variante des Coronavirus wird sich nach Einschätzung der niedersächsischen Gesundheitsministerin auch in Deutschland schnell ausbreiten. "Wir gehen davon aus (.), dass wir im Grunde Ende Januar, Anfang Februar Omikron schon als vorherrschende Variante in Deutschland haben werden", sagte Daniela Behrens (SPD) am Dienstagmorgen im Gesundheitsausschuss des Landtags in Hannover. Die Variante verbreite sich "rasend schnell". Behrens betonte, dass die eingesetzten Impfstoffe auch gegen Omikron wirkten. Unklar sei aber noch, ob die Intensität von zwei Impfungen für die Immunantwort ausreiche. Die Ministerin erklärte zudem, dass die in Niedersachsen geplante Weihnachtsruhe vor allem zur Eindämmung der Omikron-Variante gedacht sei. Die Landesregierung verschärft von Heiligabend bis zum 2. Januar die Corona-Regeln – unabhängig von den dann aktuellen Indikatoren zur Corona-Lage. Damit geht das Land einen Sonderweg. Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hält die Debatte über eine generelle Impfpflicht auch für Kinder noch für verfrüht. "Die Debatte halte ich im Moment, ehrlich gesagt, noch für verfrüht, denn jetzt fangen wir erst mal mit dem Impfen an", sagte Spiegel am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die große Resonanz zum Start der Kinderimpfungen für Fünf- bis Elfjährige zeige, dass man damit einen Nerv treffe und es viele Familien ausdrücklich teilten, dass es wichtig sei, ihre Kinder impfen zu lassen. "Ich im Übrigen auch." Das Bundesgesundheitsministerium will Einreisenden aus Virusvarianten-Gebieten künftig vorschreiben, dass sie zusätzlich zu einem Corona-Test vor Abflug auch noch nach Ankunft in Deutschland einen PCR-Test machen müssen. "Die betroffenen Einreisenden müssen sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses unmittelbar in Quarantäne begeben", heißt es in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf für die Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern. Im Kampf gegen Omikron kündigt Norwegen schärfere Maßnahmen wie ein Verbot des Alkoholausschanks in Bars und Gaststätten an. Wer von zu Hause aus arbeiten könne, müsse dies tun, kündigt Ministerpräsident Jonas Gahr Störe weiter an. Er gibt zudem Einschränkungen etwa für Turnhallen und Schwimmbäder bekannt. "Für viele wird sich dies wie ein Lockdown anfühlen, wenn nicht der Gesellschaft, so doch für ihr Leben und ihre Existenzgrundlage", sagt er. Kalifornien will wieder die Maskenpflicht in allen öffentlichen Innenräumen einführen. Grund seien die steigenden Corona-Zahlen, die von der neuen Omikron-Variante angetrieben würden, gibt Gesundheitsminister Mark Ghaly bekannt. Die Maßnahme gelte ab Mittwoch. Sie solle einen Monat dauern. Der US-Arzneimittelhersteller setzt für die Produktion seiner mRNA-Impfstoffe neben den USA und Europa nun auch auf den Standort Australien. "Mit dieser neuen Partnerschaft bauen wir unsere Unabhängigkeit zur Herstellung dieser Impfstoffe hier in Australien auf", sagte der australische Ministerpräsident Scott Morrison in Melbourne. Die Anlage im Bundesstaat Victoria werde ab 2024 voraussichtlich bis zu 100 Millionen mRNA-Impfeinheiten pro Jahr produzieren. Morrison nannte keine finanziellen Einzelheiten. Australische Medien berichteten, dass der Deal mit umgerechnet etwa 1,26 Milliarden Euro (zwei Millionen australische Dollar) beziffert wird. Die mRNA-Technologie kommt bei den Covid-19 -Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer zum Einsatz, kann aber auch zur Herstellung von Vakzinen gegen andere Atemwegserkrankungen und die saisonale Grippe verwendet werden. Pharmaunternehmen sehen auch bei der Behandlung von Krebs Fortschritte durch mRNA-Impfstoffe. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Organisation der Corona-Impfkampagne für Kinder ab fünf Jahren scharf kritisiert. "Die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte erhalten erst am 10. Januar wieder neuen Impfstoff. Dabei könnten wir bereits in der Woche davor schon mit der zweiten Dosis beginnen", sagte der Sprecher des BVKJ Nordrhein, Axel Gerschlauer, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Durch schlechte Organisation werden ausgerechnet Kinder- und Jugendärzte benachteiligt, die sich besonders um vorerkrankte Kinder kümmern sollen", sagte Gerschlauer weiter. Zugleich sei der Andrang groß: "Fast alle Eltern sprechen mich darauf an", sagte der Kinderarzt. "Durch Omikron ist die Verunsicherung noch größer geworden." Das gleiche schlechte Bild biete sich beim Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren: "Die Lieferungen sind weiterhin ein Lotteriespiel. Es ist stets eine Überraschung, wie viel man bekommt", sagte der BVKJ-Sprecher der "Rheinischen Post". Er forderte, den Impfstoff von Biontech den Jüngeren zu überlassen, "weil Moderna erst ab 30 Jahren geimpft werden darf. Da ist Solidarität der Großen schon sinnvoll." Vor der ersten Beratung eines Corona-Expertengremiums hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Bedeutung des Austausches mit Wissenschaftlern hervorgehoben. "Politik in der Pandemie braucht wissenschaftliche Beratung", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". "Der stärkere Einbezug der Wissenschaft wird meine Arbeit prägen. Der Austausch mit den früheren Kolleginnen und Kollegen wird Basis meines Krisenmanagements und der gesamten Bundesregierung sein." Gerade in dieser schwierigen Phase komme der Einschätzung des Expertenrates eine ganz zentrale Rolle zu. "Um politisch entscheidungsfähig zu sein, werden wir unter anderem darüber diskutieren, wie gefährlich die neue Omikron-Variante ist, wie stark Boostern hilft und wie wir die aktuelle Welle weiter brechen", sagte Lauterbach weiter. Irland meldet einen Anstieg von Infektionen mit der Omikron-Variante. Die Virus-Mutante sei derzeit wahrscheinlich für elf Prozent der neuen Covid-19-Fälle in Irland verantwortlich, teilen die Gesundheitsbehörden des Landes mit. Sie prognostizieren einen "sehr schnellen Anstieg" der Omikron-Infektionen in den kommenden Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland kommen laut der Verbandschefin der Amtsärzte wieder etwas besser mit dem Übermitteln von Corona-Nachweisen hinterher. "Ich gehe davon aus, dass sich die Meldedaten im Vergleich zu vor zwei Wochen verbessert haben", sagte die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert. In vielen Ämtern werde das Personal nun nur noch dafür eingesetzt, eingehende Infektionsmeldungen zu bearbeiten, dafür gebe es weniger Kontaktnachverfolgung. Auch die Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten vielerorts habe die Lage entspannt. Es sei nach wie vor schwierig zu beurteilen, ob es einen echten Rückgang bei den Neuinfektionen gebe oder ob die Werte weiterhin stark von einer Untererfassung der nachgewiesenen Infektionen geprägt seien, sagte Teichert. "Vermutlich ist beides der Fall." Die Belastung der Gesundheitsämter sei nach wie vor flächendeckend hoch – auch in den Bundesländern mit vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen. Teichert weist darauf hin, dass lange Zeit eine Inzidenz von 50 als Obergrenze für die Belastbarkeit der Gesundheitsämter galt. Aktuell liegen selbst Bundesländer mit vergleichsweise niedrigen Inzidenzen bei einem Wert von weit über 100.
Gesundheitsminister Lauterbach: „Lockdown vor Weihnachten werden wir nicht haben“
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Lauterbach schließt Lockdown über Weihnachten aus (1.05/8)

In hohem Tempo boostern - das ist die Botschaft von Gesundheitsminister Lauterbach, um die sich anbahnende Omikron-Welle abzubremsen. Einen Lockdown über Weihnachten - so wie in den Niederlanden - schloss er im Bericht aus Berlin aus. Europaweit wächst die Sorge vor der Omikron-Welle, in den Niederlanden gilt über die Festtage ein Lockdown. Ein Szenario auch für Deutschland? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat dies jetzt ausgeschlossen. "Nein, einen Lockdown wie in den Niederlanden vor Weihnachten - den werden wir hier nicht haben", sagte der SPD-Politiker im Bericht aus Berlin. Zugleich warnte er vor der Omikron-Variante: "Wir werden eine fünfte Welle bekommen. Wir haben eine kritische Zahl von Omikron-Infizierten überschritten - somit lässt sich diese Welle nicht mehr komplett aufhalten", ergänzte er. Zentrale Botschaft sei, "dass wir mit einer Booster-Kampagne tatsächlich diejenigen schützen können, die sonst besonders gefährdet wären. Da wollen wir ansetzen. Das wird intensiv vorbereitet." Darüber hinaus gehe es darum, die Menschen aufzuklären, was über die Feiertage möglich ist und was nicht, sagte Lauterbach weiter. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen hält eine Verschärfung der Corona-Regeln noch vor Weihnachten für möglich. Die sich schneller verbreitende Omikron-Variante könne bedeuten, dass weitergehende Maßnahmen kurzfristig nötig würden, sagte Dahmen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Angesprochen auf die Debatte, ob ein nationales Impfregister geschaffen werden soll, zeigte sich der SPD-Politiker Lauterbach zurückhaltend. Zwar lasse er dies derzeit prüfen, aber: "Mir geht es jetzt darum, so schnell wie möglich - unbürokratisch mit maximalem Tempo - die Booster-Kampagne und auch die Erstimpfungskampagne nach vorn zu tragen. Es kann jetzt nicht meine Aufgabe sein, eine weitere Bürokratie einzufordern." Lauterbach ging auch auf Befürchtungen ein, dass es wegen der Omikron-Variante zu massiven Ausfällen etwa bei Klinikpersonal, Polizei oder Feuerwehr kommen könnte. "Wir prüfen tatsächlich, wie wir die sogenannte kritische Infrastruktur schützen können, wenn es zu einer solchen Entwicklung käme. Ich hoffe, dass das nicht der Fall sein wird. Wir tun alles, was wir können, um dies zu verhindern. Aber wir müssen vorbereitet sein." Daran arbeite er auch zusammen mit Generalmajor Carsten Breuer, dem Leiter des Krisenstabs. Zugleich verwies er auf Krisenpläne des Robert Koch-Instituts, des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, des Bundesinnenministeriums und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Es gebe auf allen Ebenen entsprechende Pläne, die derzeit zusammengetragen würden. "Aber ich hoffe nach wie vor, dass wir es einfach mit medizinischen Mitteln abwenden können."
Gesundheitsminister Lauterbach: „Lockdown vor Weihnachten werden wir nicht haben“
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Hüpfburg-Unglück in Australien: Sechstes Kind gestorben (1.05/8)

Mehrere Kinder stürzten Augenzeugen zufolge aus bis zu zehn Metern Höhe in die Tiefe. Zwei Kinder befänden sich noch immer in kritischem Zustand. Devonport – Wenige Tage nach dem Hüpfburg-Unglück auf der australischen Insel Tasmanien ist ein sechstes Kind an seinen Verletzungen gestorben. Das bestätigte Polizeikommissar Darren Hine in Devonport im Norden der Insel am Sonntag. In dem Ort war die aufblasbare Hüpfburg am Donnerstag bei einem Fest in einer Volksschule durch heftigen Wind in die Luft gerissen worden. Mehrere Kinder stürzten Augenzeugen zufolge aus bis zu zehn Metern Höhe in die Tiefe. Zwei Kinder befänden sich noch immer in kritischem Zustand in einem Krankenhaus der tasmanischen Hauptstadt Hobart, sagte Hine weiter. Ein drittes erhole sich zu Hause. Die Hillcrest-Schule hatte ihre Weihnachtsfeier abgehalten und mit Aktivitäten wie dem Hüpfburg-Hüpfen das Ende des Jahres gefeiert. Die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück kam, würden einige Zeit brauchen, sagte Hine. "Angesichts des Ausmaßes dieses kritischen Vorfalls und der Notwendigkeit, innerhalb kurzer Zeit mit einer großen Zahl traumatisierter Kinder zu sprechen, haben wir ein Angebot der Polizei von New South Wales (Bundesstaat in Australien) angenommen, bei den Befragungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu helfen", fügte er hinzu. Australiens Premierminister Scott Morrison sagte am Samstag, dass zusätzlich 800.000 australische Dollar (etwa 507.000 Euro) zur Verfügung gestellt würden, um Traumaberatung für die Betroffenen zu finanzieren. Davon sollen etwa 250.000 Dollar für Ersthelfer bereitstehen und 550.000 Dollar für die Allgemeinheit, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Außerdem ging mehr als eine Million Dollar an Spenden zur Unterstützung der Trauernden ein. (APA/dpa)
Sechstes Kind nach Hüpfburg-Unglück in Australien gestorben
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Sechstes Kind nach Hüpfburg-Unglück in Australien gestorben
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Besuch in Litauen: Lambrecht pocht auf militärische Abschreckung (1.03/8)

Rukla (dpa) - Zum Start gleich eine Krise: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat Litauen mit Blick auf die Spannungen an der Nato-Ostflanke die Unterstützung Deutschlands für eine glaubhafte Abschreckung zugesichert. Zugleich bekräftigte die SPD-Politikerin am Sonntag, Konflikte mit Russland sollten auf dem Wege der Diplomatie beigelegt werden. "Meine erste Einsatzreise führt mich ganz bewusst nach Litauen", sagte Lambrecht im litauischen Rukla, wo sie deutsche Soldaten des Nato-Gefechtsverbandes (eFP) in dem Land besuchte. Die Reise findet vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit Russland statt, die im russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine sowie der aus Belarus befeuerten Migrationskrise an den Grenzen zu Polen und auch Litauen sichtbaren Ausdruck finden. Russland verlangt zudem Sicherheitsgarantien des Westens. Gefordert wird, dass die Nato ihre militärische Infrastruktur auf die Positionen von 1997 zurückziehe. Der litauischen Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas sagte bei einer Pressekonferenz mit Lambrecht, es dürfe Russland nicht erlaubt werden, rote Linien zu ziehen. Es sei auch nicht akzeptabel, wenn die Führung in Moskau über Einflusszonen in Europa verhandeln wolle oder einen Rückzug der Nato-Partner aus östlichen Mitgliedsstaaten des Bündnisses als Verhandlungsziel ausgebe. Er sagte, sein Land sei bereit zu Waffenlieferungen an die Ukraine. "Wir müssen die Ukraine mit allen Mitteln und Maßnahmen unterstützen, und Litauen ist bereit, das zu tun, auch mit der Übergabe letaler Waffen", wurde er auf der Pressekonferenz übersetzt. Als Reaktion auf die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland 2014 nach dem Umsturz in der Ukraine hatte die Nato die Sicherung der eigenen Ostflanke verstärkt. In den drei baltischen Staaten und Polen wurden als Teil einer "verstärkten Vornepräsenz" (Enhanced Forward Presence) gemeinsame Kampfverbände stationiert. Sie werden alle sechs Monate ausgetauscht, auch weil die Nato-Russland-Grundakte keine dauerhafte Stationierung alliierter Truppen in Osteuropa erlaubt. Lambrecht bekräftigte die Bedeutung des Zusammenhaltes unter den Alliierten: "Wir stehen fest an der Seite unserer Partner und Freunde." Die hervorragende Kooperation werde fortgesetzt. Sie sei überzeugt, dass die angespannte Lage diplomatisch gelöst werden müsse. "Zugleich bedarf es aber der glaubhaften Abschreckung. Ein ganz wichtiges Signal. Dabei leistet Deutschland mit seinen Truppen bei eFP einen wichtigen Beitrag zur Abschreckung im Bündnis", sagte Lambrecht. "Wir sind in der Nato bereit, für die Sicherheit unserer Verbündeten entschlossen und auch geschlossen einzutreten." Die gemeinsamen Herausforderungen seien vielfältig. "Wir haben intensiv über die Lage an der belarussischen Grenze gesprochen", sagte sie. "Die Lage in der Ukraine ist ernst. Wir verfolgen sie sehr, sehr aufmerksam und ich kann die Sorgen unserer baltischen Verbündeten nachvollziehen und verstehen, wenn man sich bedroht fühlt." Deutschland stellt etwa die Hälfte der 1200 Männer und Frauen der multinationalen Einheit in Litauen und führt diese als sogenannte Rahmennation. Mit der Reise pflegt Lambrecht auch eine Tradition ihrer Vorgänger, die stets bemüht waren, einem der Einsätze im Ausland in der Adventszeit einen Besuch abzustatten. Der Nato-Gefechtsverband ist in einer Kaserne in der Stadt Rukla zusammen mit litauischen Einheiten untergebracht. Auch Niederländer, Belgier und Norweger sind beteiligt sowie Soldaten aus Tschechien und Luxemburg. Vor der Reise hatte Lambrecht schon auf persönliche Sanktionen gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin und seine Vertrauten als Reaktion auf die militärische Eskalation im Grenzgebiet zur Ukraine gedrängt. "Aktuell müssen wir Putin und sein Umfeld ins Visier nehmen. Die für die Aggression Verantwortlichen müssen persönliche Konsequenzen spüren, zum Beispiel, dass sie nicht mehr zum Shoppen auf die Pariser Champs Élysées reisen können", sagte Lambrecht der "Bild am Sonntag". "Der Aggressor ist Russland. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine Eskalation zu stoppen. Dazu gehört auch die Drohung mit harten Sanktionen."
Diplomatie und "glaubhafte Abschreckung"
tagesschau.de
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Mehrere Kinder bekommen falschen Impfstoff (1.03/8)

Der Impfstoff von Biontech ist der einzige in der EU, der für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist. In einem Impfzentrum in NRW bekommen mehrere Kinder nun aber ein anderes Vakzin gespritzt. Die Mitarbeiter räumen den Fehler zwar schnell ein. Dennoch führt die Panne zu einer Anzeige bei der Polizei. Im Impfzentrum des Kreises Olpe in Nordrhein-Westfalen haben mehrere Kinder den Impfstoff von Moderna gespritzt bekommen - obwohl für sie bisher nur das Mittel von Biontech zugelassen ist. "Die Eltern der betroffenen Kinder wurden sofort über den Vorfall informiert", teilte der Kreis mit. Im Gespräch mit der ärztlichen Leitung des Impfzentrums sei ihnen mitgeteilt worden, dass für den Impfstoff Moderna die Zulassung für Kinder bei der Europäischen Arzneimittelagentur beantragt sei. Bei den Kindern, die das Mittel von Moderna bekamen, seien zum Zeitpunkt des Verlassens des Impfzentrums keine Auffälligkeiten festzustellen gewesen. Auf Wunsch der Eltern sei der Vorfall bei der Polizei angezeigt worden. Er war der impfenden Medizinischen Fachangestellten selbst aufgefallen, wie es hieß. Um wie viele Kinder es geht, wurde nicht mitgeteilt. Das Impfzentrum habe den Fehler der Fachangestellten zum Anlass genommen, sämtliche Abläufe und Kinderimpfungen noch einmal zu überprüfen. "Sollten dabei weitere Fälle festgestellt werden, werden die Eltern davon in Kenntnis gesetzt", hieß es. Um "eine unabhängige ärztliche Expertise" zu erhalten, empfahl der Kreis Olpe den Eltern, einen Termin bei einem Kinderarzt wahrzunehmen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im November grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Es ist der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist. Die Kinder sollen von dem Impfstoff nur ein Drittel der Erwachsenen-Dosis erhalten und zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Der Moderna-Impfstoff Spikevax ist bisher in der EU für Menschen ab zwölf Jahren zugelassen. Allerdings empfiehlt die Ständige Impfkommission für Menschen unter 30 ausschließlich die Impfung mit dem Mittel von Biontech.
Moderna statt Biontech Kinder bekamen falschen Impfstoff gespritzt
bild.de
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Lichtermeer als Antwort auf Ausschreitungen (1.03/8)

Mehr als 30.000 Menschen erinnerten mit einer Kette aus Licht unter dem Motto #YesWeCare an die Opfer der Pandemie. Am Vortag hatte die Polizei Probleme mit Demonstranten. Wien. Man sollte mit Kerzen kommen, oder die in den Mobiltelefonen eingebauten Taschenlampen einschalten: Mehr als 30.000 Menschen (laut Polizeiangaben) folgten Sonntagabend dem Aufruf, im Rahmen der überparteilichen #YesWeCare-Initiative der mehr als 13.000 Corona-Todesopfer in Österreich zu gedenken. Und um dem Gesundheitspersonal Solidarität zu bekunden. Dies war als Ziel des Lichtermeers auf der Wiener Ringstraße ausgegeben worden. Die Aktion hätte ursprünglich schon am späten Nachmittag stattfinden sollen. Aus Rücksicht auf den Handel - die Geschäfte durften am heutigen vierten Adventsonntag öffnen - wurde sie um zwei Stunden verschoben. Schon kurz nach 18.00 Uhr hatten sich zahlreiche Menschen entlang des Rings eingefunden. Dieser wurde um 18.45 für den Autoverkehr gesperrt. Der Aufforderung der Ordner, nun auf die Fahrbahn zu treten, wurde anfangs von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern - darunter auch zahlreiche Familien mit Kindern - nur zögerlich befolgt. Auf die Mitnahme von Transparenten, Fahnen, Trommeln oder Trillerpfeifen hatten die Lichtermeer-Aktivisten weitgehend verzichtet. Vereinzelt wiesen Teilnehmer darauf hin, "geimpft" zu sein - etwa mit entsprechenden Aufschriften auf Lebkuchenherzen. Bei Demos der Maßnahmengegner waren zuletzt solche Herzen aufgetaucht, auf denen "ungeimpft" prangte. Die Wiener Linien bespielten die Bim-Anzeigetafeln mit "Yes we care"-Schriftzügen. Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die mitgebrachte Lichter in die Höhe gestreckt. Das Ende nach rund zehn Minuten wurde mit Jubel und Applaus quittiert. Reden gab es keine. Wie ein Sprecher der Polizei betonte, sei die Teilnehmerzahl relativ schwer zu schätzen - da der Ring unterschiedlich gut besucht war. Sehr viele Menschen haben sich etwa bei der Oper oder beim Rathaus eingefunden. Spärlicher besetzt war die Straße am Kai. Es dürften sich aber jedenfalls mehr als 30.000 Menschen beteiligt haben, hieß es. Zwischenfälle wurden vorerst nicht gemeldet. Anders als bei den Demonstrationen der Maßnahmenkritiker waren auch kaum Menschen zu sehen, die auf das Tragen einer FFP2-Maske verzichteten. Im Vorfeld hatten zahlreiche Organisationen ihre Unterstützung bekundet, darunter die Wiener Ärztekammer, Attac, die Volkshilfe, Samariterbund und SPÖ. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen erklärte sich solidarisch. Das Staatsoberhaupt stellte eine Kerze in ein Fenster der Hofburg. Auch das Gesundheitspersonal selbst sandte am Sonntag eine Botschaft aus. Und zwar in Form einer „Lichtermeer-Erklärung“. Darin heißt es: „Wir, die hier unterzeichnenden Ärztinnen und Ärzte, möchten uns zu Wort melden, genau jetzt, wo die Pandemie einer Infektion immer mehr zu einer Pandemie der Emotionen wird.“ Und: Man wolle Stellung beziehen – „zur gezielten Desinformation und zu den Attacken gegen Wissenschaft und gegen Gesundheitspersonal“. Weiter: „Eine Impfung ist keine politische Aussage. Sie ist nicht rot, grün, schwarz, pink oder blau. Sie sollte farblos und neutral sein.“ Dann hieß es noch: „Es sterben tagtäglich Menschen, weil sie ungeimpft sind. Sie sind ungeimpft, weil sie Angst haben und weil sie fehlinformiert wurden und weiterhin fehlinformiert werden.“ Die Erklärung ist zuletzt von etwa 3800 Ärzten unterzeichnet worden, darunter auch von Gesundheitsminister und Arzt Wolfgang Mückstein. Weitere Unterstützungserklärungen konnten/können abgegeben werden (Link: aerztinnenvscovid. info). Initiiert wurde das Lichtermeer bzw. die entlang des Wiener Rings verlaufende Lichterkette von Daniel Landau, einem Bildungsaktivisten aus Wien, und dem Innsbrucker Roman Scamoni, die sich via Twitter vernetzten. Man wollte ein „kurzes, ruhiges Zeichen“ setzen. Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres bezeichnete #YesWeCare etwa als „ein wichtiges Zeichen zur richtigen Zeit“ und kündigte sich für das stille Event an. Auch Michael Häupl, Wiens ehemaliger Bürgermeister und nunmehriger Präsident der Wiener Volkshilfe, gab seine Teilnahme bekannt. Obwohl die Initiatoren angaben, die Veranstaltung nicht als „Gegen-Demo“ zu sehen, übte Häupl bei dieser Gelegenheit auch Kritik an jenen Menschen, die sich aus Angst vor „neuen technologischen Entwicklungen“ von Rechtsextremen auf deren Demonstrationen instrumentalisieren lassen. Apropos Demonstrationen: Wie berichtet hatte es auch am Samstag wieder Kundgebungen von Coronamaßnahmen-Gegnern in der Wiener Innenstadt gegeben. Im Vorfeld waren Demonstrationszüge bis 18 Uhr polizeilich untersagt worden. Bestimmte Standkundgebungen waren erlaubt. Die Polizei hatte nach Konsultationen mit Stadtpolitik und Wirtschaft (auch) das Grundrecht der Erwerbsfreiheit schützen wollen (zu Lasten des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit). Sprich: Die Leute sollten wenigstens an diesem Wochenende ungehindert Weihnachtseinkäufe machen können. Aber: Das Vorhaben der Polizei scheiterte zumindest zum Teil. An einigen Stellen durchbrachen Hunderte Demonstranten die Sperrgitter-Barrieren. Die Stimmung war aufgeheizt. In sozialen Netzwerkern, wo Videos vom Überrennen der Sperrlinien kursieren, ist unter anderem von einem Versagen der Polizei die Rede. Diese sieht das im Rückblick anders. „Das Ziel der Coronamaßnahmen-Gegner, dass Demonstrationszüge mit mehreren Tausend Menschen in die Innenstadt gelangen und das Geschäftstreiben lahmlegen, haben wir durch unsere Taktik vereitelt“, sagte Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl zur Austria Presse Agentur. Große Demonstrationszüge hätten durch die Untersagungen im Vorfeld verhindert werden können. Teil der Taktik sei auch die Zersplitterung der Demo-Züge gewesen. Letztlich seien 150 bis 200 Personen im Bereich des Stephansplatzes und 400 bis 500 Personen im Bereich Mariahilfer Straße aus verschiedenen Richtungen zusammengekommen. Diese Gruppen seien letztlich aufgelöst worden. Es gab sieben Festnahmen und mehr als 300 Anzeigen.
+++ 02:15 Krankenhäuser warnen vor Eskalation durch Omikron-Ausbreitung +++
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Speed-Queen: Fünfter Streich von Sofia Goggia (1.03/8)

Italienerin weiter unantastbar, viele Punkte für ÖSV-Damen. Val d'Isère. Ausnahme-Rennfahrerin Sofia Goggia ist der Konkurrenz in Val d'Isère erneut davongerast. Nach ihrem Erfolg in der Abfahrt triumphierte die italienische Olympiasiegerin auch im Super-G. Dahinter feierte Ragnhild Mowinckel (NOR) ein Podest-Comeback nach zahlreichen Verletzungspausen, Dritte wurde Elena Curtoni (ITA), seit Kindheitstagen eine Teamkollegin von Goggia. Die 29-Jährige aus Bergamo gilt auch bei den Olympischen Spielen in Peking als klare Favoritin auf Gold. Der Sieg in den französischen Alpen war bereits ihr fünfter Weltcup-Erfolg in diesem Winter. Mikaela Shiffrin als Fünfte von Val d'Isère bleibt Goggias erste Verfolgerin im Gesamtweltcup, kann in den beiden anstehenden Riesentorläufen am Dienstag und Mittwoch in Courchevel bereits zurückschlagen. Dort wird auch Titelverteidigerin Petra Vlhová wieder mit dabei sein. Die Österreicherinnen fuhren in Val d'Isère dieses Mal am Podest vorbei, Tamara Tippler war als Siebente beste ÖSV-Dame. Dennoch landeten alle neun ÖSV-Starterinnen in den Top 23 und damit in den Punkterängen. Cornelia Hütter meldete sich als Achte nun auch im Super-G zurück, Elisabeth Reisinger punktete als 14. in ihrer Comebacksaison auch in ihrem dritten Rennen. „Es war ein sehr mühsamer Weg zurück, aber mit den Rennen kommt das Vertrauen zurück“, meinte die 25-jährige Oberösterreicherin. (red.) 1. Sofia Goggia (ITA) 1:19,23 Min. 2. Ragnhild Mowinckel (NOR) +0,33 Sek. 3. Elena Curtoni (ITA) +0,51 Weiters: 4. Brignone +0,52 5. Shiffrin +0,75 7. Tippler +0,92 8. Hütter +1,00 12. Siebenhofer +1,47 13. Rädler +1,48 14. Reisinger +1,49. Gesamtweltcup: 1. Goggia 635 2. Shiffrin 570. ("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2021)
Serientäterin Goggia in Val d'Isere auch Siegerin im Super-G
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Der fünfte Streich von Sofia Goggia
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Freiburg kletterte mit Heimsieg gegen Leverkusen auf Platz drei (1.02/8)

Der SC Freiburg hat eine starke Hinrunde mit einem verdienten Sieg gegen Bayer Leverkusen beendet und überwintert erstmals in der deutschen Bundesliga auf einem Champions-League-Platz. Das Team von ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart kletterte am Sonntag durch das 2:1 (1:1) auf Platz drei im Oberhaus - und weckte damit Erinnerungen an die historische Saison 1994/95, als der Sportclub sowohl zur Winterpause als auch am Saisonende Platz drei belegt hatte. Allerdings hatte dieser Tabellenplatz damals noch keinen Champions-League-Status inne, seinerzeit qualifizierte sich einzig der Meister für die damals noch kompaktere Königsklasse. Kurz vor dem zehnjährigen Dienstjubiläum von SC-Trainer Christian Streich am 29. Dezember trafen Vincenzo Grifo (32.) per Handelfmeter und der eingewechselte Kevin Schade (84.) für Freiburg. Beim Siegtreffer machte Gäste-Keeper Lukas Hradecky keine gute Figur. Für Leverkusen war das Tor von Charles Aranguiz (45.+2) zu wenig. Die Werkself, weiter ohne den rekonvaleszenten Julian Baumgartlinger, rutschte vor der kurzen Weihnachtspause von Rang drei auf Platz vier zurück. Das letzte Spiel der Hinrunde entschied am Sonntagabend Köln mit 1:0 gegen Stuttgart für sich. Anthony Modeste kurz vor Schluss sorgte für den entscheidenden Treffer. Die Kölner verbesserten sich auf Rang acht. Stuttgart steckt am Relegationsplatz 16 fest. (APA, TT.com)
Dank Joker Schade: Freiburg schlägt Leverkusen und überwintert auf einem Champions-League-Platz
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Freiburg bestraft Leverkusener Mauertaktik (1.02/8)

Zweimal hatte Bayer Leverkusen zuletzt eine 2:0-Führung verspielt - beim SC Freiburg versuchten sie es defensiver. Kurz vor Schluss bestrafte ein Joker die Mauertaktik, der SC ist jetzt Tabellendritter in der Fußball-Bundesliga. Mit dem 2:1 (1:1) am Sonntag (19.12.2021) verdrängten die Freiburger das Bayer-Team von Rang drei und gehen auf einem Champions-League-Platz in die kurze Weihnachtspause. Leverkusen folgt einen Punkt dahinter und muss sich ärgern, binnen einer Woche eine herausragende Halbserie mit nur einem Zähler aus drei Partien ziemlich eingetrübt zu haben. Die Chance, Leverkusen noch zu überholen, wollten die Freiburger vom Anpfiff weg mit überfallartigen Angriffen ergreifen. Schon nach einer Minute musste Bayer-Keeper Lukas Hrádecký die erste Großchance entschärfen, als der aufgerückte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck völlig frei vor dem Tor auftauchte. Sekunden später war die Abwehr der Gäste erneut komplett unsortiert, diesmal scheiterte Lucas Höler nach einem Dribbling von Vincenzo Grifo aus kurzer Distanz an Hrádecký. Leverkusen kam zunächst überhaupt nicht in die Partie, wirkte lethargisch, unkonzentriert und in der Rückwärtsbewegung völlig überfordert - dabei hatte Trainer Gerardo Seoane mit drei Sechsern vor der Viererkette und nur drei wirklich offensiv ausgerichteten Spielern die ganz risikoarme Aufstellung gewählt. Die hohe Schlagzahl aus der Anfangsphase konnten die Gastgeber nicht komplett durchhalten, sie hätten aber dennoch durch einen Rechtsschuss von Christian Günter nach 25 Minuten in Führung gehen können. Das längst fällige 1:0 besorgte dann Grifo mit einer fast schon übermütigen Elfmeter-Ausführung (33. Minute), nachdem Jeremie Frimpong eine Hereingabe von Weo-Yeong Jeong mit dem ausgestreckten Arm abgewehrt hatte. Grifo, der zuletzt gegen Hoffenheim einen entscheidenden Strafstoß vergeben hatte, lupfte die Kugel vom Punkt aus fast im Zeitlupentempo halbhoch und zentral - Hrádecký hätte beinahe die Gelegenheit gehabt, nach seinem Abtauchen in die falsche Ecke wieder aufzustehen und den Ball noch aufzunehmen. Auch nach dieser Szene kam spielerisch von den Leverkusenern kaum etwas, doch ein Standard brachte sie zurück ins Geschehen. Jonathan Tah beförderte bereits in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Eckball von Kerem Demirbay per Seitfallzieher zurück an den Fünfmeterraum, wo Charles Aránguiz frei einköpfen konnte. Im zweiten Durchgang drängte sich schnell der Verdacht auf, dass beiden Mannschaften der Punkt lieber war als das offene Visier. Freiburg hatte zwar doppelt so viele Torschüsse, war aber längst nicht mehr so druckvoll. Dafür gelang es der Defensive der Breisgauer, den in der Hinrunde 16 Mal erfolgreichen Patrik Schick beinahe vollständig aus der Partie zu nehmen. Eine Viertelstunde vor dem Ende holte Seoane den Tschechen dann vom Feld - auch das war ein Beleg dafür, dass die Gäste an diesem Sonntag nicht mit aller Macht auf das Siegtor gehen wollten. Die Taktik schien auch beinahe so aufzugehen, doch dann stachen zwei Joker von Christian Streich. U-21-Nationalspieler Kevin Schade, der in der Hinrunde schon mehrfach auf sich aufmerksam gemacht hatte, drückte sechs Minuten vor dem Ende eine Hereingabe des ebenfalls eingewechselten Ermedin Demirovic aus kurzer Distanz zum 2:1-Siegtor über die Linie. Darauf hatte Leverkusen dann keine Antwort mehr - mit vier Kilometern weniger Laufleistung und 6:14 Torschüssen wäre ein Remis für die Gäste aber auch nicht verdient gewesen. Bayer Leverkusen empfängt am Samstag (9.1.2022; 15.30 Uhr) Union Berlin. Der SC Freiburg tritt zeitgleich gegen Arminia Bielefeld an. Quelle: sportschau.de
Dank Joker Schade: Freiburg schlägt Leverkusen und überwintert auf einem Champions-League-Platz
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Texas errichtet eigene Mauer (1.02/8)

Ex-US-Präsident Trump wollte eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen - sein Nachfolger Biden stoppte das Projekt. Nun hat der texanische Gouverneur Abbott das Vorhaben in Eigenregie wieder aufgenommen. Texas hat mit dem Bau einer eigenen Mauer aus riesigen Stahlstangen an der Grenze zu Mexiko begonnen. "Texas unternimmt einen für einen Bundesstaat beispiellosen Schritt zum Schutz der Souveränität der Vereinigten Staaten und unseres Staates", sagte der texanische Gouverneur Greg Abbott auf einer Pressekonferenz am Samstag (Ortszeit). Dies sei notwendig, weil die Regierung von US-Präsident Joe Biden "ihre Aufgabe nicht erfüllt hat", sagte er in Rio Grande City vor einem Kran und Stahlstangen. Der republikanische Gouverneur, dem nachgesagt wird, dass er selbst Ambitionen auf das Weiße Haus hat, prangerte die "tödlichen Folgen" von Bidens Grenzpolitik an. "Diese Grenzmauer, die Sie hinter uns sehen, ist eine Nachbildung der Grenzmauer, die Präsident Trump errichtet hat - gleiches Material, gleiches Konzept", fügte er hinzu und bezog sich dabei auf Bidens Vorgänger Donald Trump. "Der heutige Tag stellt nicht nur die erste Phase der texanischen Grenzmauer dar, sondern ist auch ein wichtiger Meilenstein in unseren Bemühungen, die illegale Einwanderung zu bekämpfen, den Schmuggel von Drogen und Menschen zu stoppen und unsere Gemeinschaften zu schützen", ist auf der Website des Büros des Gouverneurs zu lesen. Trump hatte den Bau einer Mauer entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko zu einem der wichtigsten Projekte seiner Amtszeit gemacht. Auf mehr als 700 Kilometer der Grenze wurde eine Mauer errichtet, wobei damit vor allem bereits bestehende Barrieren ersetzt wurden. Die Mauer sollte den Grenzübertritt von Migranten aus dem Süden verhindern. Als Biden im Januar dieses Jahres sein Amt antrat, wurden die Arbeiten gestoppt. Im Juni dieses Jahres kündigte der texanische Gouverneur Abbott erstmals an, die Pläne für den Bau entsprechender Barrieren fortsetzen zu lassen. Biden wird von vielen Seiten für seinen Umgang mit der illegalen Einwanderung kritisiert: Die einen finden seine Politik immer noch zu hart, die anderen fordern noch härtere Maßnahmen.
Texas beginnt mit Bau von eigener Grenzmauer nach Mexiko
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Zahl der Todesopfer durch Taifun steigt weiter (1.02/8)

Infolge eines Tropensturms auf den Philippinen sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Taifun legte Strom- und Kommunikationsleitungen lahm und isolierte Inseln und Städte. Die Suche nach Überlebenden geht weiter. Die Zahl der Todesopfer des Tropensturms "Rai" auf den Philippinen ist von den Behörden deutlich nach oben korrigiert worden. Der Gouverneur des beliebten Urlaubsortes Bohol, Arthur Yap, teilte auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit, dass die Bürgermeister der verwüsteten Insel 49 Todesopfer in ihren Ortschaften gemeldet hätten. Damit stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Todesopfer auf mehr als 100. Die Nachrichtenagentur AP berichtete von 112 Toten. Yap erklärte, dass zehn Menschen auf der Insel noch immer vermisst wurden. Zudem hätte sich wegen unterbrochener Kommunikationsleitungen nur knapp die Hälfte der Bürgermeister bei seinen Mitarbeitern gemeldet. Tausende Kräfte von Militär, Polizei, Küstenwache und Feuerwehr sind im Einsatz, um die Such- und Rettungsarbeiten in den am schlimmsten betroffenen Gebieten des riesigen Archipels zu unterstützen. Mit Baggern räumen sie blockierte Straßen frei. Wohlfahrtsverbände und Rettungsdienste haben zu Spenden aufgerufen. Die Rettungskräfte versorgen abgeschnittene Gebiete mit Wasser und Lebensmitteln. Der Taifun hatte am Donnerstag und Freitag schwere Verwüstungen auf mehreren Inseln im Süden des Landes angerichtet. In vielen Gebieten wurde die Stromversorgung lahmgelegt. Der Tropensturm deckte deckte Häuser ab; Betonmasten stürzten um und zahlreiche Dörfer wurden überflutet. Mehr als 300.000 Menschen flohen, viele von ihnen suchten zwischenzeitlich Zuflucht in Notunterkünften. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde war "Rai" auf die Philippinen getroffen - und wurde als "Super-Taifun" eingestuft. Inzwischen ist er auf das Südchinesische Meer weitergezogen. Der Sturm traf die Philippinen zum Ende der Taifun-Saison. Er war der schlimmste Taifun in diesem Jahr. Die meisten heftigen Wirbelstürme entwickeln sich zwischen Juli und Oktober. Der südostasiatische Inselstaat wird jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Durch den Klimawandel und die damit steigenden Meerestemperaturen nehmen Wirbelstürme in ihrer Zahl und Intensität zu. Der bisher schlimmste Taifun "Haiyan" hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als vier Millionen Menschen mussten fliehen.
Mindestens 75 Todesopfer nach Taifun auf den Philippinen
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Präsidentenwahl in Chile bringt Richtungsentscheidung (1.02/8)

Chile stimmt am Sonntag über seinen künftigen Präsidenten ab. Die Menschen haben die Wahl zwischen dem deutschstämmigen Rechtspolitiker José Antonio Kast und dem früheren Studentenführer Gabriel Boric. Bei der Wahl entscheidet sich auch, ob Chile den nach den Studentenprotesten vor zwei Jahren eingeschlagenen Kurs beibehält, mit dem Erbe der Pinochet-Diktatur bricht und sich vom neoliberalen Wirtschaftsmodell löst, oder ob der gesellschaftliche Öffnungsprozess gestoppt wird. Der gerade einmal 35 Jahre alte Boric will ein öffentliches Bildungswesen, bessere Gesundheitsversorgung und setzt sich für die Rechte von Migranten, Indigenen und Homosexuellen in dem südamerikanischen Land ein. Der neunfache Vater und strenggläubige Katholik Kast dagegen verspricht Steuersenkungen, einen Grenzgraben gegen illegale Einwanderung und eine harte Hand gegen Kriminelle. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Duell der Extreme um die Macht in Chile
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Brüssel: Mehr als 50 Festnahmen bei Corona-Protesten (1.01/8)

In Belgien sind Tausende Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung auf die Straße gegangen. Der Protest sei laut Polizei zunächst friedlich verlaufen, ehe es später noch zu Krawallen kam. In Belgien sind Proteste gegen die Corona-Politik der Regierung am Sonntag erneut in Gewalt umgeschlagen. Die Polizei nahm in der Hauptstadt Brüssel mehr als 50 Menschen fest, wie eine Polizeisprecherin am Abend mitteilte. Dabei kamen in einem Park in der Nähe der EU-Gebäude auch Wasserwerfer und Tränengas zum Einsatz. Zuvor hatten nach Polizeiangaben etwa 3.500 Menschen friedlich demonstriert. Die Veranstalter selbst sprachen von etwa 50.000 Teilnehmern. Die eigentliche Kundgebung sei bis zum Ende friedlich verlaufen, sagte die Polizeispecherin. Anschließend habe jedoch eine kleine Gruppe "mit Absicht die Konfrontation mit der Polizei gesucht". Ein Demonstrant sei ins Krankenhaus gebracht worden. Bereits an den beiden vorigen Wochenenden hatte es nach Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen Krawalle und Festnehmen gegeben.
Mehr als 50 Festnahmen bei Corona-Protesten
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Der Spielabbruch in Duisburg ist ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus (1.01/8)

Meinung Duisburg Rassistische Beleidigungen im Fußball – ein Thema, das leider alle paar Wochen wieder auf der Agenda steht. Nun ist das Drittligaspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück wegen eines Rassismus-Vorfalls abgebrochen worden. Die Reaktion macht Hoffnung. Immer wieder beklagen Fußballer, dass sie von Fans, gelegentlich auch von gegnerischen Spielern, rassistisch beleidigt werden. Nicht selten sind die rassistischen Rufe im Stadion deutlich zu vernehmen. Am Sonntag ist dies in der 3. Liga im Spiel zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück wieder geschehen. In der 33. Minute unterbrach Schiedsrichter Nicolas Winter die Partie und schickte beide Teams in die Kabine. Der Grund: Eine rassistische Beleidigung eines Fans gegen VfL-Angreifer Aaron Opoku. Das Spiel wurde später ganz abgebrochen, weil sich die Osnabrücker nicht mehr im Stande sahen, das Spiel fortzusetzen. Eine Entscheidung, die nicht hoch genug anzuerkennen ist. Und zwar bei Schiedsrichter und Team. Denn viel zu oft gibt es einfach keine oder nur symbolische Reaktionen auf solche Vorfälle. Und so ist es dann auch der ersten Spielabbruch wegen eines solchen Vorfalls in einer der drei höchsten Fußball-Ligen in Deutschland. Immer wieder diskutiert die Fußballwelt über die Reaktion auf derartige Vorfälle. Allzu oft wollen die Schiedsrichter von den Beleidigungen nichts gehört haben, auch Vereinsverantwortlich sagen später gerne mal, so genau hätten sie das nicht mitbekommen. Mitspieler überreden die Betroffenen, nicht vom Platz zu gehen. Es gibt auch Beispiele, in denen die Akteure auf dem Platz deutlich auf den Rassismus aufmerksam machen oder tatsächlich das Spielfeld verlassen. Die Regel ist aber immer noch, dass nach ein paar Worten mit dem Schiedsrichter, nach vielleicht noch einer Ermahnungen an die Fans oder Gespräche zwischen Spielern und Kurve, einfach weitergespielt wird. So zum Beispiel im Februar 2020 im DFB-Pokalachtelfinale zwischen Hertha BSC und Schalke, als der Berliner Jordan Torunarigha von Schalker Fans rassistisch beleidigt wurde. Völlig aufgelöst spielte Torunarigha weiter und flog später mit Rot vom Platz. Dabei gibt es beim DFB einen drei Stufen Plan für diese Situationen, der als ein Mittel den Abbruch vorsieht. Rassismus im Stadion ist immer noch Alltag, weil es kaum harte Konsequenzen oder Reaktionen wie heute gibt – Konsequenzen, die die sogenannten Fans direkt betreffen, die dem eigenen Verein dann auch schaden. Deswegen ist die Reaktion aller Beteiligten beim MSV-Spiel ein wichtiges Zeichen. Sie macht deutlich, dass Rassisten im Stadion keinen Freifahrtschein haben. Sie zeigt, dass es möglich ist, die dafür vorhandene Regel zum Spielabbruch auch anzuwenden. Es braucht Vereine und Schiedsrichter, die als Beispiel vorangehen und zeigen, dass es nicht reicht, auf rassistische Beleidigungen aufmerksam zu machen. Den Opfern muss deutlich gemacht werden, dass die anderen Spieler, der Schiedsrichter, die Teams, die Fans hinter ihnen stehen. Dass man sie schützt. Das haben die Verantwortlichen des VfL Osnabrück gemacht, indem sie ihren Spieler, ihre Mannschaft nicht überredet haben, weiterzuspielen - ungeachtet der möglichen Folgen für den Verein, denn der DFB muss nun entscheiden, wie das Spiel gewertet wird. Das hat der MSV Duisburg gemacht, indem er sich direkt mit dem Gegner solidarisiert, den Vorfall verurteilt und den Abbruch begrüßt hat. Das hat der Schiedsrichter getan, indem er das Spiel umgehend unterbrochen hat. Damit hat endlich ein Unparteiischer dieses ihm zur Verfügung stehende Instrument auch angewendet. Das haben auch die Fans des MSV Duisburg gemacht. Denn auf TV-Bildern ist zu sehen, wie sich einige direkt um den mutmaßlichen Täter versammelten, der dann aus dem Stadion gewiesen wurde. So konnte die Polizei direkt Ermittlungen aufnehmen. Es schallten „Nazis raus! “-Rufe durch das Stadion. Über die Lautsprecher wurde der Antifaschismus-Song „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten gespielt. Der Spielabbruch ist daher in vielerlei Hinsicht ein positives und wichtiges Zeichen. Ein Zeichen, das Strahlkraft für den gesamten Fußball haben muss. Das dazu führen muss, dass in solchen Fällen nicht mehr diskutiert wird, ob der Schiedsrichter die Rufe nun gehört hat oder nicht. Dass es nicht mehr als Schwäche gilt, wenn ein Spieler oder eine Mannschaft das Spiel nicht fortsetzt. Nur so kommt man gegen die Rassisten im Stadion an: Wenn sie merken, dass ihr Hass, ihre Beleidigungen nicht hingenommen werden und sie isoliert und vor allem auch bestraft werden.
Mit Foto von Modeste: Köln dankt Duisburg und Osnabrück
t-online.de
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Ist Gefleckter Schierling wirklich so giftig? (1.01/8)

Im " Tatort: Wunder gibt es immer wieder" (19.12., das Erste) ermitteln die Münchner Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec, 67) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, 63) ausnahmsweise nicht in der Stadt, sondern in einem Kloster im Voralpenland. Vier Fragen zum Krimi. Ein Wirtschaftsprüfer stirbt auf der Heimreise im Zug, was erst am Münchner Hauptbahnhof entdeckt wird. Die Ermittlungen führen die Münchner Kommissare in ein Nonnenkloster im Voralpenland, wo der Tote zuletzt tätig war. "Visuell lag für uns ein großer Reiz darin, die Kommissare in die bis dahin so noch nicht gesehene Land- und Bergwelt zu 'versetzen' und damit einen Kontrast zum sonst üblichen 'Tatort'-Kosmos der Stadt zu schaffen", schwärmt Produzentin Annie Brunner (geb. 1969, Roxyfilm) von der Idee. Die Handlung spielt in einem Kloster im fiktiven Dannerberg. Gedreht wurde im Karmeliten-Kloster Reisach in Oberaudorf im Landkreis Rosenheim. "Auf der Suche nach der passenden Location haben wir viele unbewohnte oder für eine andere Nutzung umfunktionierte Klöster in Bayern besichtigt, bis wir schließlich im Kloster Reisach in Oberaudorf fündig wurden", erzählt die Produzentin weiter. Seit die Ordensleute vor zwei Jahren abgezogen wurden, steht das Klostergebäude leer und war somit eine perfekte Kulisse für den Krimi. "Es atmet eine besondere Atmosphäre und man spürt noch den Geist der Ordensleute, die dort bis vor Kurzem lebten", so Brunner. Im Film sind sechs Nonnen zu sehen. Schwester Barbara, die Priorin des Klosters, wurde gespielt von der mehrfachen Grimme-Preisträgerin Corinna Harfouch (67, "Deutschland 89"). Berlin-"Tatort"-Fans haben hier schon mal die Gelegenheit, sich die künftige Kommissarin anzusehen - wenngleich als Nonne und damit in einer ganz anderen Rolle. Christiane Blumhoff (79) spielte Schwester Julia. Sie ist nach wie vor eine vielbeschäftigte Schauspielerin. Noch länger als ihre Filmografie ist nur die Auflistung der Hörbücher, bei denen sie mitgewirkt hat. Sie ist die Mutter des Münchner Schauspielers, Synchronsprechers (u.a. "Harry Potter und der Halbblutprinz ") und Comedians Simon Pearce (40). Schwester Antonia wird von der Wiener Schauspielerin Maresi Riegner (geb. 1991) verkörpert. Im "Tatort: Paradies" (2014) aus ihrer Heimatstadt stand die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin sogar schon mit TV-Legende Peter Weck (91, "Ich heirate eine Familie") vor der Kamera. Schauspielerin Petra Hartung (52) schlüpfte in die Rolle von Schwester Jacoba. In einem Sonntagkrimi war sie zuletzt im "Polizeiruf 110: Monstermutter" zu sehen, mit dem Maria Simon (45) sich 2019 verabschiedete. Schwester Klara wurde von Constanze Becker (43) verkörpert, die vor allem als Theaterstar bekannt ist. Für ihre Bühnenarbeit wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Titel "Schauspielerin des Jahres" (Theaterzeitschrift "Theater heute"). Theaterschauspielerin Ulrike Willenbacher (66) ist als Schwester Angela im Krimi zu sehen. Mit den Münchner Ermittlern spielte sie 2019 schon im "Tatort: One Way Ticket" - auch in diesem Film starb übrigens jemand durch ein Pflanzengift. Apropos für alle Nicht-Pflanzenkundlerinnen und -kundler. Im "Tatort: Wunder gibt es immer wieder" spielt der Gefleckte Schierling eine Rolle. Und ja, den gibt es wirklich und er gehört auch tatsächlich zu den giftigsten einheimischen Pflanzenarten. Optisch erinnert er allerdings an die ungiftige Schafgarbe. Mit dem sogenannten "Schierlingsbecher", in dem sich ein Getränk mit dem Pflanzensud befand, wurde in der Antike in Athen hingerichtet.
«Tatort» aus München: Auch in Klöstern gibt’s Leichen im Keller
nzz.ch
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27-Jähriger rettet Beifahrerin aus sinkendem Auto und ertrinkt (1.01/8)

Remseck am Neckar Am Sonntagmorgen ist es zu einer Tragödie in Baden-Württemberg gekommen. Ein 27-Jähriger ist im Neckar ertrunken, kurz nachdem er der Beifahrerin aus seinem versinkenden Auto geholfen hatte. In einer Rechtskurve auf einer Landstraße in der Nähe von Remseck in Baden-Württemberg war der Mann am frühen Sonntagmorgen mit einem Geländewagen nach links von der Fahrbahn abgekommen und hatte eine Leitplanke durchbrochen, wie die Polizei mitteilte. Das Fahrzeug stürzte einen Abhang herunter und landete im Fluss. Der Mann konnte noch seiner Beifahrerin helfen - für ihn selbst war es demnach aber zu spät. Die 30-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Auto in Neckar versunken Fahrer (27) rettet seine Beifahrerin (30) und ertrinkt
bild.de
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Falschaussagen von Lisa Fitz zu angeblichen Impftoten: SWR löscht "Spätschicht" aus allen Kanälen (1.01/8)

Nach falschen Aussagen der Kabarettistin Lisa Fitz zu Impftoten in der SWR-Comedy-Sendung "Spätschicht" hat der Südwestrundfunk Fehler eingeräumt. Fitz sprach in der Sendung, die am vorvergangenen Freitagabend im SWR ausgestrahlt worden war, von EU-weit 5000 Corona-Impftoten. Weil es sich um eine falsche Tatsachenbehauptung von Fitz handle, werde die Sendung aus der ARD-Mediathek genommen und auch von allen SWR-Plattformen und -Kanälen entfernt, teilte der Sender am Sonntag mit. Fitz spricht mit Blick auf die Politik in der Sendung etwa von einem Prozent Panikmacher, "die 99 Prozent Lemminge" steuerten. Die Impfpflicht sei der "feuchte Traum der Pharma". "Die Kritik an dieser Ausgabe der "Spätschicht" trifft uns zu Recht", sagte Clemens Bratzler, SWR -Programmdirektor Information. "Bei der Konzeption der fraglichen Ausgabe war es das Anliegen der Redaktion, unterschiedlichen und kritischen Meinungen auch zum sensiblen Thema Impfen Raum zu geben." Die Meinungsäußerungsfreiheit gelte jedoch nicht unbegrenzt, sondern ende auch in einer Comedy- oder Satiresendung bei falschen Tatsachenbehauptungen. "Die Aussage von Lisa Fitz zur Anzahl der Impftoten ist nachweislich falsch." In einer vorherigen Stellungnahme hatte der SWR noch betont, dass die Äußerungen von Fitz zwar in ihrer Wirkung schwierig, aber von der Meinungsfreiheit gedeckt seien. "Meinungsfreiheit ist für uns ein hohes Gut", betonte Bratzler am Sonntag. "Dennoch war die erste Reaktion falsch, weil es hier eben nicht um eine Meinungsäußerung geht." Die Debatte schärfe den Blick auf die journalistischen Standards und die Wirkung der Angebote. Zuvor hatte unter anderem die Berliner Tageszeitung "taz" über den Auftritt von Lisa Fitz und die erste Stellungnahme des SWR berichtet.
Kabarettistin Lisa Fitz verbreitet falsche Zahlen zu Impftoten
rp-online.de
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DEG verlängert überraschend vorzeitig mit Leistungsträgern (1.01/8)

Die Düsseldorfer EG aus der Deutschen Eishockey Liga hat die Verträge mit den beiden Leistungsträgern Alex Ehl und Brendan O'Donnell vorzeitig um jeweils zwei Jahre verlängert. Das teilte der achtmalige deutsche Meister am Sonntag mit. Beide Angreifer unterschrieben demnach einen neuen Kontrakt bis jeweils 2024. Beide Stürmer entwickelten sich in dieser Spielzeit zu Leistungsträgern. Der 22 Jahre alte Nationalspieler Ehl hat aktuell gute Chancen auf seine erste WM-Teilnahme im kommenden Jahr. O'Donnell kam erst im September von Slovan Bratislava zur DEG und wurde dort zum Top-Scorer.
DEG verlängert überraschend vorzeitig mit Leistungsträgern
stern.de
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Nach Corona-Haustierboom: Lage in Tierheimen spitzt sich zu (1.01/8)

Berlin (dpa) - Als Folge des Haustierbooms während der Corona-Lockdowns geraten viele deutsche Tierheime an ihre Grenzen. "Seit dem Sommer müssen immer wieder einzelne Tierheime Aufnahmestopps verhängen, in Teilen Deutschlands spitzt sich die Lage zu", sagte Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund der Deutschen Presse-Agentur. Während die Vermittlungslage bis Anfang 2021 relativ normal oder aufgrund der hohen Nachfrage nach Tieren sogar besser gewesen sei, habe sich dies mit Ende des zweiten Lockdowns im Frühjahr 2021 umgekehrt. Die Nachfrage sei nicht mehr so groß, während gleichzeitig zahlreiche Abgabetiere, Fundtiere und beschlagnahmte Tiere hinzukämen. "Manche Tierheime haben zwar nach wie vor höchstens mit Einzelfällen von Abgaben und kaum veränderten Beständen zu tun, andere Tierheime hingegen haben gerade ganz massiv zu kämpfen", sagte Pommerening. Sven Fraaß vom Hamburger Tierschutzverein von 1841, der das Tierheim Süderstraße trägt, sagte der dpa: "Es haben sich definitiv mehr Menschen Tiere angeschafft." Weil die Vermittlung gut klappe, seien die Zahlen im Tierheim trotz vieler Aufnahmen bisher nicht so hoch. Da es teilweise nicht mehr so einfach möglich war, einfach im Tierheim vorbeizukommen, habe man bei der Vermittlung mehr auf das Internet gesetzt. "Wir haben auch die Tiervorstellungen auf unserer Webseite stark ausgebaut", sagte Fraaß. Das sei gut angenommen worden. Besonders große Hunde und Katzen, aber auch Kleintiere wurden nach Angaben des Tierschutzbundes häufig von Menschen, die die Tiere wohl unüberlegt während der Lockdowns über Vermittlung im Internet, aus dem Zoofachhandel oder vom Züchter zu sich holten, an die Tierheime abgegeben. Hinzu kämen Fundtiere, deren genaue Herkunft zwar unklar sei, deren Alter aber ebenfalls auf einen Corona-Hintergrund hindeute. Auch beschlagnahmte Tiere, insbesondere Hundewelpen, aus dem zuletzt florierenden illegalen Handel fänden häufig ihren Weg in die Tierheime. Fraaß sprach von einer "Welpen-Mafia", die den illegalen Handel mit jungen Hunden betreibe. Früher habe man ungefähr ein halbes Dutzend solcher Tiere im Jahr bekommen, jetzt seien es eher hundert. Kranke oder störende Hunde würden von den Händlern auch teilweise einfach im Müll entsorgt oder vergraben. In Teilen Deutschlands scheint es zudem nach Informationen des Tierschutzbundes viel mehr Straßenkatzen zu geben, das Katzenelend nehme vielerorts dramatisch zu. Einer Erhebung im Auftrag des Industrieverbands Heimtierbedarf und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands zufolge gab es von 2019 zu 2020 eine Zunahme von knapp einer Million Katzen in deutschen Haushalten. "Wenn diese nun vermehrt ausgesetzt oder sich selbst überlassen werden oder trotz Freigang schlicht nicht kastriert wurden, können sich die Tiere unkontrolliert vermehren", sagte Pommerening. Viele Tierheime berichteten von einer regelrechten Katzenschwemme. In Hamburg gebe es dieses Problem auch, sagte Fraaß. Zudem sei das ältere Katzenhaus des Tierheims einsturzgefährdet und deswegen nicht nutzbar. Das verschärfe die Situation. Auch die Feiertage machen dem Tierschutzbund Sorgen: "Leider erleben wir alle Jahre wieder, dass Tiere zum Weihnachtsfest verschenkt werden", sagte Pommerening. "Aus Tierschutzsicht muss klar gesagt werden: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum." Auch von Spontan- und Überraschungskäufen rate man dringend ab. Viele Tiere endeten dann im Tierheim. Die Gründe seien vielfältig: "Unerwartete Kosten oder die bis dahin unbekannten Ansprüche des Tieres lassen die Freude über ein neues Familienmitglied teils schnell vergehen." Oft bemerkten Eltern auch zu spät, dass ein Großteil der Versorgung an ihnen hängen bleibe, sagte Pommerening. Grundsätzlich gelte: Eine Adoption oder der Kauf eines Tieres sollte immer gut überlegt sein. Wer dann noch entschlossen sei, finde im Tierheim viele Tiere, die auf ein neues Zuhause warteten und Pflegerinnen und Pfleger, die beraten könnten. Dem Deutschen Tierschutzbund sind nach eigenen Angaben 16 Landesverbände und rund 740 örtliche Tierschutzvereine mit 550 vereinseigenen Tierheimen und Auffangstationen angeschlossen.
Tierheime geraten an ihre Grenzen
n-tv.de
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Omikron in England nun dominant (1.01/8)

60 Prozent aller Fälle sind nun auf die Omikron-Mutante des Coronavirus zurückzuführen. Offenbar wird ein Lockdown nach den Weihnachtstagen debattiert. Die hoch ansteckende Omikron -Mutante ist in England zur dominierenden Variante des Coronavirus geworden. Omikron mache nun 60 Prozent aller Fälle im Land aus, sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Sonntag im Sky News-Interview. Die Variante hatte sich in den vergangenen Wochen rasant ausgebreitet: Allein am Samstag wurden im Vereinigten Königreich 10.059 neue Omikron -Fälle gemeldet - dreimal so viele wie am Tag zuvor. Auch in Schottland ist Omikron bereits dominant. Gleichzeitig spitzt sich in Großbritannien, wo bisher noch recht weitreichende Freiheiten gelten, die Debatte um schärfere Corona-Maßnahmen zu. Medienberichten zufolge laufen Diskussionen über eine Art Wellenbrecher-Lockdown nach den Weihnachtstagen. Wissenschaftliche Berater fordern eine möglichst schnelle Verschärfung der Maßnahmen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Man sei "fast sicher, dass es aktuell Hunderttausende neue Omikron -Infektionen pro Tag" in England gebe - also eine hohe Dunkelziffer. Einige Modellierer warnten dem "Guardian" zufolge, ohne schärfere Maßnahmen drohten bis zum Jahreswechsel bis zu zwei Millionen Neuinfektionen täglich. Boris Johnsons Regierung hofft noch immer, sich weitgehend auf den Schutz der Impfungen verlassen zu können. Gesundheitsminister Javid verschärfte den Ton gegenüber den rund fünf Millionen Ungeimpften - etwa zehn Prozent der Bevölkerung. "Sie müssen wirklich über den Schaden nachdenken, den sie der Gesellschaft antun, indem sie Krankenhausbetten belegen, die ansonsten für jemand anderen genutzt werden könnten, vielleicht jemanden mit einem Herzproblem oder einer Operation", sagte der Minister bei Sky News. (APA/dpa)
Omikron - in 60 Prozent aller Fälle
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Brexit-Minister David Frost tritt wegen Boris Johnson zurück (1.01/8)

Während die Omikron-Welle in Grossbritannien alle Rekorde bricht, tritt der Brexit-Chefunterhändler David Frost aus Protest gegen die Corona-Restriktionen und die generelle «Fahrtrichtung» der Regierung zurück. Dies bestärkt die parteiinternen Rebellen – und droht Boris Johnson im Kampf gegen die Pandemie zu lähmen. David Frost begründet seinen Schritt mit seiner Besorgnis über die «Fahrtrichtung» der Regierung. David Frost ist ein Brexiteer von Kopf bis Fuss. Der bullige Karrierediplomat, den Boris Johnson 2019 mit den Brexit-Verhandlungen mit Brüssel beauftragte und später mit einem Sitz im House of Lords und im Kabinett belohnte, ist überzeugt, dass Grossbritannien nur in voller Unabhängigkeit von europäischen Institutionen und Regeln gedeihen kann. Im persönlichen Gespräch wirkt der Brexit-Minister umgänglich und fachkundig, auch wenn sein Hang zum Dogmatismus durchschimmert. Seine Prinzipienfestigkeit demonstriert Lord Frost, der einst in der britischen Vertretung in Brüssel seine Sporen abverdiente, mitunter auch in der Wahl von Socken, auf denen ein Strickmuster mit dem britischen Union Jack prangt. Unmut über Johnsons «Fahrtrichtung» Am Wochenende nun hat der enge Vertraute von Johnson den Bettel hingeworfen und ist aus der Regierung zurückgetreten. Der krisengeschüttelte Premierminister hatte Frost zunächst gebeten, noch bis im Januar zu bleiben. Doch nachdem Frosts Rücktrittsbrief an die Presse durchgesickert war, erfolgte die Trennung mit sofortiger Wirkung. Im Rücktrittsschreiben begründet Frost seinen Schritt mit seiner Besorgnis über die «Fahrtrichtung» der Regierung. Diese hat sich nach Frosts Ansicht vom Ziel einer «wenig regulierten Wirtschaft mit tiefen Steuern und Unternehmergeist» entfernt. Konkret hadert Frost mit Johnsons Steuererhöhungen und seinem Sozialausbau, aber auch mit der ambitionierten Klimapolitik. READ: Lord Frost's resignation letter: pic.twitter.com/LjrxyGUjg3 Das Fass zum Überlaufen brachten für Frost die neuen Corona-Restriktionen zur Eindämmung der Omikron-Welle. Diese brachte Johnson letzte Woche nach einer Massenrebellion der konservativen Hinterbänkler nur dank der Opposition durchs Unterhaus. Er sei enttäuscht, dass sich die Aufhebung aller Covid-19-Beschränkungen nicht wie von Johnson im Sommer versprochen als «unumkehrbar» erwiesen habe, schreibt Frost. Neue Restriktionen wegen Omikron-Welle? Der Rücktritt von Frost ist der dritte empfindliche Schlag für Boris Johnson innert weniger Tage. Nach der Rebellion im Unterhaus erlitten die Konservativen am Donnerstag bei einer Unterhausnachwahl ein Debakel im Wahlkreis North Shropshire, den die Tories seit rund 200 Jahren gehalten hatten. Auch wenn ein parteiinternes Misstrauensvotum gegen Johnson nicht bevorsteht, nimmt der Unmut über den Premierminister zu, der mit Affären rund um Lockdown-Partys oder der aus dem Ruder gelaufenen Renovation seiner Dienstwohnung für anhaltende Negativschlagzeilen sorgt. Frosts Rücktritt bestärkt die Corona-Rebellen und droht Johnsons Handlungsfähigkeit im Kampf gegen die Omikron-Welle einzuschränken. Jüngst schnellten die Ansteckungen auf die rekordhohe Zahl von 100 000 Fällen pro Tag empor. Zum Epizentrum der Epidemie hat sich London entwickelt, in manchen Spitälern hat Omikron bereits einen Drittel der Mitarbeiter ausser Gefecht gesetzt. Da gleichzeitig die Zahl der hospitalisierten Corona-Patienten innert einer Woche um einen Drittel angestiegen ist, rief der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan am Samstag einen Notstand aus, wobei dieser Schritt wenig praktische Folgen hat. Zwar ist das Niveau der Immunität in der Bevölkerung viel höher als vor einem Jahr, was den Anteil der schweren Krankheitsverläufe reduzieren könnte. Doch Omikron verbreitet sich bis jetzt so rasant, dass das Gesundheitswesen trotzdem rasch an Kapazitätsgrenzen stossen könnte. Regierungsberater empfehlen neue Restriktionen, und Gesundheitsminister Sajid Javid schloss am Sonntag weitere Massnahmen nach Weihnachten oder sogar noch vor den Festtagen nicht aus. Angesichts des Widerstands der Tories ist aber unsicher, ob Johnson politisch noch in der Lage ist, neue Freiheitsbeschränkungen zu verhängen. Flucht vor Brexit-Widersprüchen Unsicher sind auch die Folgen von Frosts Abgang für den Brexit-Prozess. Mit den Aufgaben Frosts betreute Johnson Aussenministerin Liz Truss, eine ehemalige Remainerin, die sich zur überzeugten Brexit-Befürworterin gemausert hat. Frost verhandelte jüngst mit Brüssel über eine Revision des Nordirland-Protokolls, doch lief er mit seinem Konfrontationskurs auf. Seine Drohung, missliebige Teile des Nordirland-Protokolls einseitig auszusetzen, konterte die EU mit der Drohung, das ganze Brexit-Freihandelsabkommen aufzukündigen. Schliesslich weichte London die ultimative Forderung auf, wonach der Europäische Gerichtshof in Nordirland keine Rolle spielen dürfe, obwohl die Provinz nach dem Brexit faktisch im Binnenmarkt der EU verblieben ist. Frosts Rücktritt ist daher auch eine Flucht vor solchen Widersprüchen und Zielkonflikten des Brexits, die nun immer deutlicher zutage treten. Die von Frost beklagte falsche «Fahrtrichtung» der Regierung ist nicht zuletzt eine Konsequenz davon, dass Johnson den Erfolg beim Brexit-Referendum von 2016 und seinen Wahlsieg von 2019 den Stimmen ehemaliger Labour-Wähler im postindustriellen Nordengland verdankt. Diese haben nie für Frosts Vision eines deregulierten Brexit-Britanniens mit schlankem Staat gestimmt. Ihnen hat Johnson vielmehr versprochen, die wirtschaftlichen Unterschiede zum reichen Süden mit üppigen Staatsinvestitionen auszugleichen. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Brexit-Minister Frost tritt zurück: Nächster Schlag für Johnson
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Umstrittene Parlamentswahl in Hongkong (1.01/8)

Seit der Neuregelung werden nur noch 20 der 90 Sitze im Parlament direkt gewählt. Nur "Patrioten" dürfen ins Parlament. Mit einer äußerst niedrigen Wahlbeteiligung bei der umstrittenen Parlamentswahl setzen die Menschen in Hongkong ein Zeichen gegen die Einschränkung der Demokratie durch China. Zur Halbzeit der Wahl am Sonntagnachmittag (Ortszeit) haben laut Behörden erst 19 Prozent ihre Stimme abgegeben. Bei der Stimmabgabe von Regierungschefin Carrie Lam protestierten Demokratie-Aktivisten gegen die umstrittene Wahlrechtsreform, mit der sich Peking die Kontrolle über die Wahl verschafft hat. Bis 22.30 Uhr (15.30 Uhr MEZ) können die 4,5 Millionen Wahlberechtigten noch ihre Stimme abgeben. Ergebnisse werden bereits in der Nacht oder spätestens am Montagfrüh erwartet. 2016 hatte die Wahlbeteiligung zur Halbzeit noch bei 27 Prozent gelegen. Wegen der Wahlreform war bereits zuvor mit einer niedrigen Beteiligung gerechnet worden. Seit der Neuregelung werden nur noch 20 der 90 Sitze im Hongkonger Parlament direkt gewählt. 40 Sitze im Legislativrat werden von einem Komitee vergeben, das aus Peking-treuen Repräsentanten besteht. Die restlichen 30 Sitze werden von Interessengruppen und Wirtschaftsverbänden bestimmt. Auch diese gelten als China-freundlich. Zudem wurden vor der Abstimmung alle Kandidaten auf ihren "Patriotismus" und ihre politische Loyalität gegenüber Peking hin überprüft. Mit Werbung, Flugblättern, SMS und kostenlosem Nahverkehr versuchte die Stadtregierung, die Bürger zur Stimmabgabe zu bewegen. Auch große Privatunternehmen, darunter auch einige ausländische Firmen, forderten ihre Mitarbeiter Berichten zufolge zur Wahl auf. Weil die Grenze nach Festland-China nach wie vor geschlossen ist, wurden auch dort Wahllokale eingerichtet, um den dort lebenden Hongkongern die Stimmabgabe zu ermöglichen. Die größten pro-demokratischen Parteien der Stadt haben keine Kandidaten aufgestellt. Dutzende prominente Oppositionelle - darunter viele, die bei den letzten Wahlen Sitze im Parlament gewonnen hatten - wurden wegen Verstößen gegen das sogenannte Nationale Sicherheitsgesetz inhaftiert, disqualifiziert oder sind ins Ausland geflohen. Die Behörden erließen zudem Haftbefehle gegen Aktivisten im Exil, die zum Boykott der Wahlen oder zur Abgabe ungültiger Stimmzettel aufgerufen hatten. Seit Beginn des Jahres ist es in der ehemaligen britischen Kronkolonie untersagt, zum Boykott der Wahl oder zur Abgabe ungültiger Stimmen aufzurufen. Bisher wurden zehn Menschen auf Grundlage dieses Gesetzes verhaftet. Obwohl ihnen Strafen drohen, demonstrierten am Sonntag drei Aktivisten am Wahllokal der Peking-treuen Regierungschefin Lam. Als Lam an ihrem Wahllokal eintraf, skandierten die Demonstranten der pro-demokratischen Partei Liga der Sozialdemokraten: "Ich will ein echtes allgemeines Wahlrecht". Der Aktivist Chan Po-ying sagte vor Journalisten, Lam habe eine "Verbesserung des Wahlrechts" versprochen. Die Reform habe den Hongkongerinnen und Hongkongern aber "in Wirklichkeit das Wahlrecht entzogen". Die junge Buchhalterin Loy sagte der Nachrichtenagentur AFP. Sie habe nicht vor zu wählen. "Meine Stimme wird nichts bedeuten, denn letztendlich gewinnen die Leute aus Peking." Der 65-jährige Daniel So hingegen gehörte zu den ersten, die vor einem Wahllokal in einem wohlhabenden Bezirk der Finanzmetropole standen. "Die jungen Leute sind nicht so sehr an dieser Wahl interessiert, weil sie von ausländischen Politikern und Medien in die Irre geführt werden", sagte er AFP. "China geht es jetzt so gut." Seit der Einführung des umstrittenen Sicherheitsgesetzes durch Peking im vergangenen Jahr gehen die Behörden in Hongkong hart gegen alle Aktivitäten vor, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit Chinas bedrohen. Die Behörden haben deshalb hunderte Aktivisten verhaftet. (APA/AFP)
Umstrittene Parlamentswahl in Hongkong
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Mehr als 30.000 Menschen bei Wiener Lichtermeer (0.12/8)

Unter dem Motto „#YesWeCare - das #Lichtermeer“ fand heute, Sonntag, Abend in Wien eine Kundgebung am Ring statt, die unter anderem an die - inzwischen mehr als 13.000 - Covid-Toten in Österreich erinnern sollte. Um 19.00 Uhr versammelten sich laut Polizeiangaben mehr als 30.000 Teilnehmer für rund zehn Minuten auf der Straße. Sie trugen Kerzen, Lampen oder hatten die Lichter ihrer Mobiltelefone eingeschaltet. Letztere waren bereits im Vorfeld als Alternative genannt worden, wenn, wie befürchtet, der Wind zu stark ausfallen sollte. Tatsächlich war das Wetter aber gnädig, die Veranstaltung konnte bei fast windstillen Verhältnissen über die Bühne gehen. Schon kurz nach 18.00 Uhr hatten sich zahlreiche Menschen entlang des Rings eingefunden. Dieser wurde um 18.45 für den Autoverkehr gesperrt. Der Aufforderung der Ordner, nun auf die Fahrbahn zu treten, wurde anfangs von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern - darunter auch zahlreiche Familien mit Kindern - nur zögerlich befolgt. Auf die Mitnahme von Transparenten, Fahnen, Trommeln oder Trillerpfeifen hatten die Lichtermeer-Aktivisten weitgehend verzichtet. Vereinzelt wiesen Teilnehmer darauf hin, „geimpft“ zu sein - etwa mit entsprechenden Aufschriften auf Lebkuchenherzen. Bei Demos der Maßnahmengegner waren zuletzt solche Herzen aufgetaucht, auf denen „ungeimpft“ prangte. Die Wiener Linien bespielten die Bim-Anzeigetafeln mit „Yes we care“-Schriftzügen. Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die mitgebrachte Lichter in die Höhe gestreckt. Das Ende nach rund zehn Minuten wurde mit Jubel und Applaus quittiert. Reden gab es keine. Wie ein Sprecher der Polizei auf APA-Anfrage betonte, sei die Teilnehmerzahl relativ schwer zu schätzen - da der Ring unterschiedlich gut besucht war. Sehr viele Menschen haben sich etwa bei der Oper oder beim Rathaus eingefunden. Spärlicher besetzt war die Straße am Kai. Es dürften sich aber jedenfalls mehr als 30.000 Menschen beteiligt haben, hieß es. Zwischenfälle wurden vorerst nicht gemeldet. Anders als bei den Demonstrationen der Maßnahmenkritiker waren auch kaum Menschen zu sehen, die auf das Tragen einer FFP2-Maske verzichteten. Man verstehe sich nicht als „Gegendemo“ zu den Corona-Kundgebungen der vergangenen Wochen, haben die Initiatoren zuletzt betont. Ihren Ausgang nahm die Initiative mit einem „Frustposting von mir auf Twitter“, so der Innsbrucker Roman Scamoni zuletzt bei einem Pressetermin. Geplant war ein Zeichen des Miteinanders und des Gedenkens. Unterstützung erhielt er von Daniel Landau aus Wien. Die Aktion hätte ursprünglich schon am späten Nachmittag stattfinden sollen. Aus Rücksicht auf den Handel - die Geschäfte durften am heutigen vierten Adventsonntag öffnen - wurde sie um zwei Stunden verschoben. Am gestrigen Samstag hatten Maßnahmenkritiker diese Rücksicht nicht walten lassen. Teilnehmer einer von der Partei MFG organisierten Kundgebung hatten Polizeisperren durchbrochen und waren unter anderem über die Mariahilfer Straße gezogen. Unterstützungszusagen für das Lichtermeer kam von zahlreichen Organisationen, unter anderem von Gewerkschaft, Volkshilfe, Ärztekammer und Religionsgemeinschaften. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen erklärte sich solidarisch. Das Staatsoberhaupt stellte eine Kerze in ein Fenster der Hofburg. Auch in Vorarlberg wurden an mehreren Orten Lichterketten gebildet. Insgesamt nahmen laut Polizei 600 Menschen an den Aktionen teil - 400 davon versammelten sich in den Seeanlagen am Bodensee in Bregenz. Am Nachmittag protestieren wiederum ebenfalls in Bregenz etwa 1.500 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen. 22 Anzeigen wurden erstattet, die meisten wegen Missachtung der Maskenpflicht. Zudem wurden drei Personen kurzzeitig festgenommen.
#YesWeCare: Mehr als 30.000 versammelten sich in Wien für das Lichtermeer
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Mehr als 30.000 Menschen bei Wiener Lichtermeer
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Mehr Krise als Christstollen (0.07/8)

Die neue Verteidigungsministerin Lambrecht wollte bei ihrer ersten Auslandsreise nach Litauen die Truppe kennenlernen und Weihnachtsgrüße überbringen. Doch russische Drohgebärden überschatten den Besuch. Die neue Verteidigungsministerin steht vor einem wahren Fahrzeug-Ungetüm - dem vier Meter hohen, gepanzerten Schwerlasttransporter "Mammut" - und bittet um Geduld: "Vielen Dank, dass Sie mir das alles so vorgestellt haben. Und sehen Sie es mir nach, wenn ich noch laienhafte Fragen gestellt habe." Gerade hat Christine Lambrecht vom NATO-Kampfverband in Litauen unter anderem einen Schützenpanzer und eine Flugabwehrrakete vorgeführt bekommen, in einen rollenden Gefechtsstand ist sie sogar selber eingestiegen. Oberfeldwebel Julia hat die SPD-Politikerin mit einem gepanzerten Sanitätsfahrzeug vertraut gemacht - zu kurz war der Austausch, als dass sie schon allzu viel über die "Neue" im Amt sagen könne, gesteht sie: "Der erste Eindruck ist erstmal positiv - wir werden weiter sehen, wie sie sich so macht." Vieles jedenfalls macht Lambrecht in diesen Tagen zum ersten Mal, und dazu gehört nicht nur das Probesitzen in gepanzerten Fahrzeugen oder der Dialog mit der Truppe: Gezwungenermaßen muss sie sich der Frage stellen, wie Deutschland, wie die NATO mit Russland umgehen sollen. Eine alte Frage, die aber brandaktuell geworden ist, seit Präsident Wladimir Putin nahe der ukrainischen Grenze mehr als 70.000 Soldaten aufmarschieren ließ. Ganz bewusst, unterstreicht die SPD-Politikerin, habe sie als Ziel ihrer ersten Auslandsreise Litauen - also Osteuropa - gewählt: "Um auch ein deutliches Signal zu senden: Dass wir an der Seite unserer Verbündeten stehen, dass sich die EU und die NATO nicht auseinanderdividieren lässt. Und dass wir sehr wohlüberlegt, aber auch sehr konsequent auf Aggressionen von Russland reagieren." Nur: Wie genau Deutschland, EU und NATO auf die jüngsten Drohgebärden reagieren sollen, scheint noch nicht ausgemacht. Innerhalb der Militärallianz kursieren Ideen, statt Putin Zugeständnisse zu machen, die NATO-Ostflanke weiter zu verstärken. Lambrechts litauischer Amtskollege Arvydas Anusauskas bekundet, er könne sich vorstellen, auch letale Waffen an die Ukraine zu liefern. Was die deutsche Ministerin sagt, klingt nach der bekannten Doppelstrategie aus Druck und Dialog, aus Gesprächsangebot und Abschreckung. Ohne dass schon klar wäre, in welche der beiden Waagschalen Christine Lambrecht mehr Gewicht packen wird: "Momentan ist die Zeit, auf diplomatischem Weg und über Sanktionen nachzudenken und solche auch klar aufzuzeigen. Aber wir müssen auch die militärische Abschreckung im Blick haben", betont die SPD-Politikerin in Rukla vor Journalisten. Womit sie sich und der Bundesregierung zunächst alle Türen im Umgang mit Moskau offen hält. Dass sie in dieser Frage nach gerade mal zehn Tagen im Amt abtastend-vorsichtig agiert, ist keine Überraschung. Russland jedenfalls ist der Grund, weshalb die Bundeswehr überhaupt in Litauen präsent ist: Die NATO hatte als Reaktion auf die Annexion der Krim Anfang 2017 vier jeweils rotierende Kampfverbände an die Ostflanke entsandt. Den in Litauen führen die rund 570 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr an. Sie verbringen auch die Feiertage hier: "Es ist nun mal eine besondere Herausforderung, Soldatin und Soldat zu sein in so einem Einsatz. Dass Sie das auch über die Weihnachtszeit wahrnehmen, dafür unser ganzer Respekt", sagte die Ministerin zum Abschluss ihres Besuchs und an Hunderte vor mit roten Kerzen und Christstollen gedeckten Tischen sitzende Soldatinnen und Soldaten gewandt. Ob angesichts der Weltlage in dem NATO-Kampfverband aber wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen kann, ist eine andere Frage.
"Putin und sein Umfeld ins Visier nehmen"
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Diplomatie und "glaubhafte Abschreckung"
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Castingshow: Schmuserocker Sebastian Krenz ist "The Voice of Germany" (0.02/8)

Berlin (dpa) - Sebastian Krenz aus dem Oppurg in Thüringen hat die elfte Staffel "The Voice of Germany" gewonnen. Der 29-jährige Gründer einer Gesundheitsfirma bekam im Finale der ProSiebenSat.1-Castingshow 36 Prozent der Zuschauerstimmen. Nach dem durchaus überraschenden Sieg setzte sich Krenz erstmal auf den Studioboden und schüttelte ungläubig den Kopf. "Mein Herz rast, ich habe immer noch übelst Puls. Ich zittere innerlich so sehr und kann es nicht glauben", sagte er kurz nach dem Sieg. Der Schmuserocker überzeugte die ganze Staffel über mit seiner kräftigen und hohen Stimme, mit der er unter anderem Rockballaden von den Scorpions und Bon Jovi coverte. Im dreieinhalbstündigen Finale sang er mit seinem Coach Johannes Oerding die gemeinsame Single "What They Call Life" und im Duett mit dem britischen Sänger James Arthur (33, "SOS"). Erfolg für Neuzugang Oerding Oerding gewann die Show gleich bei seiner Premierenstaffel. "Ich komme hier hin als der Neue und stehe gleich oben auf dem Treppchen. Das ist natürlich ein schönes Gefühl und auch eine Bestätigung, an der ein oder anderen Stelle die richtige Entscheidung getroffen zu haben", sagte das Hamburger Musiktalent der Deutschen Presse-Agentur. Auf den zweiten Platz kam die in Hamburg lebende Musicaldarstellerin Gugu Zulu (29) im Team von Nico Santos, die bei vielen als Favoritin gegolten hatte. Auf den weiteren Rängen landeten Katarina Mihaljevic (21) aus Pfungstadt in Hessen (Team Sarah Connor), die Schweizerin Linda Elsener (20, Team Elif) und das Ehepaar Florian und Charlene Gallant aus dem rheinland-pfälzischen Mutterstadt (36 und 32, Team Mark Forster). Pannen, Pech und Heiratsanträge Die elfte "Voice"-Staffel wurde bis zuletzt vom Corona-Pech verfolgt. Im September erkrankte Sarah Connor (41) während der Dreharbeiten und musste in dieser Zeit aus der Quarantäne zugeschaltet werden. Im Halbfinale vor einer Woche musste die angekündigte Rockband Coldplay wegen eines Corona-Falls in ihrem Team passen. Aus dem gleichen Grund sagte für das Finale kurzfristig Weltstar Ed Sheeran (30) ab. Für ihn sprang die Britin Birdy (26, "Skinny Love") ein. Sheeran grüßte per Videobotschaft und sang von zuhause aus sein Weihnachtslied "Merry Christmas" Für Lacher sorgte in der Live-Show aus Berlin eine Putzpanne: Während einer Moderation von Lena Gercke waren mehrere Sekunden lang zwei Reinigungskräfte mit ihren Wischern im Bild, die den Boden rund um Gercke von kleinen Goldblättchen befreien wollten. Einen "Grimmepreis-Moment" nannte Mark Forster die amüsante Szene - wenige Minuten später wischte er selbst aus Spaß das Parkett. Romantik gab es bereits vor dem Finale: Rund 15 Minuten vor Beginn der Sendung erschienen der bereits ausgeschiedene Kandidat Robin Becker (25) und sein Coach Nico Santos auf der Bühne, um den Bruno-Mars-Song "Marry Me" anzustimmen. Danach machte Becker seinem Freund Fabian einen Heiratsantrag - Santos reichte dazu den Ring.
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+++ 00:08 Lauterbach: Impfpflicht-Beschluss so schnell wie möglich +++ (0.02/8)

Gesundheitsminister Karl Lauterbach dringt auf eine möglichst schnelle Entscheidung des Bundestags zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Im "Bild"-Talk sagt er, dies müsse "so schnell, wie es geht" stattfinden. "Ich rate uns, diesen Weg zu gehen, damit wir zukünftige schwere Welle nicht fürchten müssen" - auch wenn die Impfpflicht keinen wesentlichen Beitrag leisten könne, die Omikron-Welle zu brechen. "Ich gehe nicht davon aus, dass Omikron die letzte Variante ist." +++ 23:11 Mehrere Städte verbieten "Montagsspaziergänge" +++ Die für diesen Montag geplanten "Montagsspaziergänge" sind in mehreren Städten verboten. Diese seien bewusst nicht angemeldet worden, heißt es unter anderem zur Begründung. Bei den Veranstaltungen protestieren Menschen regelmäßig gegen Corona-Maßnahmen. Die Verbote gelten in Frankenthal, Neustadt an der Weinstraße, dem Kreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) sowie der Stadt Karlsruhe (Baden-Württemberg). Die Kreisverwaltung Bad Dürkheim teilt mit, es bestehe die Besorgnis, "dass die betreffenden Personen, bei denen eine zunehmende Enthemmung und Radikalisierung festzustellen ist, (.) gleichsam ein 'Katz-und-Maus-Spiel' mit der Versammlungsbehörde, der Ordnungsbehörde und der Polizei treiben". +++ 22:09 Zahl der Infektionen in Großbritannien in einer Woche um 52 Prozent gestiegen +++ In Großbritannien ist die Zahl der Neuinfektionen in der Woche bis zum 19. Dezember kräftig gestiegen. In den sieben Tagen hätten die Fälle um 51,9 Prozent zugenommen, teilt die Regierung mit. Für Sonntag meldete Großbritannien 82.886 neue Ansteckungen mit Sars-CoV-2 und 45 Tote. Das dynamische Infektionsgeschehen in dem Land ist vor allem durch die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante zu erklären. +++ 21:50 Lauterbach erwartet Zulassung des Impfstoffs Novavax für Montag +++ Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet die Zulassung des proteinbasierten US-Impfstoffs Novavax binnen 24 Stunden. Der Minister sagt im "Bild"-Talk "Die richtigen Fragen": "Ich rechne morgen mit der Zulassung von Novavax." Zuständig für die Zulassung ist die EU-Arzneimittelbehörde EMA. Lauterbach warnt vor der Annahme, dass der neue Impfstoff "ein Game Changer wird". Studien zufolge seien Moderna und Biontech "eine ganze Spur sicherer". Allerdings wartet ein Teil der Impfskeptiker auf Novavax sowie auf Totimpfstoffe, weil sie den mRNA-Impfstoffen nicht vertrauen. In der Folge könnte die Impfquote in Deutschland steigen. +++ 21:36 Gewalt bei Protesten gegen Maßnahmen in Belgien +++ In Belgien sind Proteste gegen die Corona-Politik der Regierung erneut in Gewalt umgeschlagen. Die Polizei nahm in der Hauptstadt Brüssel mehr als 50 Menschen fest, wie eine Polizeisprecherin am Abend mitteilt. Dabei kamen in einem Park in der Nähe der EU-Gebäude auch Wasserwerfer und Tränengas zum Einsatz. Zuvor hatten nach Polizeiangaben etwa 3500 Menschen friedlich demonstriert. Die Veranstalter selbst sprechen von etwa 50.000 Teilnehmern. Die eigentliche Kundgebung sei bis zum Ende friedlich verlaufen, sagt die Polizeisprecherin. Anschließend habe jedoch eine kleine Gruppe "mit Absicht die Konfrontation mit der Polizei gesucht". Ein Demonstrant sei ins Krankenhaus gebracht worden. Bereits an den beiden vorigen Wochenenden hatte es nach Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen Krawalle und Festnehmen gegeben. +++ 21:15 Panne in Impfzentrum: Kinder bekommen Moderna-Impfstoff statt Biontech +++ Im Impfzentrum des Kreises Olpe in Nordrhein-Westfalen haben mehrere Kinder den Impfstoff von Moderna gespritzt bekommen - obwohl für sie bisher nur das Mittel von Biontech zugelassen ist. "Die Eltern der betroffenen Kinder wurden sofort über den Vorfall informiert", teilt der Kreis mit. Im Gespräch mit der ärztlichen Leitung des Impfzentrums sei ihnen mitgeteilt worden, dass für den Impfstoff Moderna die Zulassung für Kinder bei der Europäischen Arzneimittelagentur beantragt sei. Bei den Kindern, die das Mittel von Moderna bekamen, seien zum Zeitpunkt des Verlassens des Impfzentrums keine Auffälligkeiten festzustellen gewesen. Auf Wunsch der Eltern sei der Vorfall bei der Polizei angezeigt worden. Er war der impfenden Medizinischen Fachangestellten selbst aufgefallen, wie es heißt. Um wie viele Kinder es geht, wurde nicht mitgeteilt. +++ 20:56 In sechs Bundesländern steigen die Inzidenzen - in Brandenburg und Bremen deutlich +++ In der Mehrheit der Bundesländer entspannt sich die Virus-Lage etwas. Doch in sechs steigt die Sieben-Tage-Inzidenz zum Teil deutlich, wie eine ntv. de-Auswertung der Länderdaten ergibt. Den stärksten Anstieg verbucht Brandenburg: Hier steigt das Fallaufkommen pro 100.000 Einwohner und Woche um 15,6 auf 581,7. In Bremen springt die Inzidenz um 12,03 auf 277,0. Geringere Erhöhungen gibt es außerdem in Baden-Württemberg (plus 0,2 auf 345,6), Berlin (plus 1,4 auf 315,4), Hamburg (plus 1,0 auf 314,4) und Schleswig-Holstein (plus 0,7 auf 168,2). +++ 20:42 Justizminister Buschmann für "angemessene Maßnahmen" gegen Omikron +++ FDP-Politiker und Bundesjustizminister Marco Buschmann zeigt sich vor dem Hintergrund der Stellungnahme des Corona-Expertenrats grundsätzlich offen für neue Kontaktbeschränkungen. "Die FDP ist eine Freiheitspartei und eine Partei der Verhältnismäßigkeit. Das heißt, dass man immer genau schaut, wie ist die Lage, wie gefährlich ist sie und welche Maßnahmen sind angesichts dieser Gefahr auch angemessen und verhältnismäßig", sagt Buschmann im "Bericht aus Berlin" der ARD. "Wenn wir allerdings jetzt Daten aus Großbritannien haben, dass Omikron sehr, sehr ansteckend ist, dass eine neue Welle möglicherweise auf die Intensivstationen zurollt, wird man angemessene Maßnahmen ergreifen müssen." Man werde die Stellungnahme des Expertenrats nun in der Bundesregierung gemeinsam besprechen und auswerten. +++ 20:20 Bund-Länder-Treffen zu Omikron noch vor Weihnachten +++ Nach der Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats zur Omikron-Variante wollen Bund und Länder schon in Kürze über das weitere Vorgehen beraten. Solche Beratungen sollen nach Informationen von ntv bereits am Dienstag stattfinden. Denkbar sei es, dass die Obergrenze für Veranstaltungen in Innenräumen von 50 auf 20 bis 25 Teilnehmer gesenkt werde und für Freiluftveranstaltungen von 200 auf 100 Teilnehmer, heißt es in einem Bericht vom Redaktionsnetzwerk Deutschland. Zudem könnten Clubs und Diskotheken geschlossen werden. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 19:59 Wochenbilanz: Deutschland registriert 280.203 neue Fälle und 2590 weitere Tote +++ In dieser Woche haben die 16 Bundesländer 280.203 neue Ansteckungen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Das sind laut ntv. de-Berechnungen deutlich weniger als in den Vorwochen. So wies die Bilanz am 28. November 406.553 Infektionen für die abgelaufene Woche aus. In der aktuellen Woche kamen laut Länderangaben zudem 2590 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzu. In dieser Hinsicht ist kaum von einer Entspannung zu sprechen: Im Vergleich zur Vorwoche ging die Zahl der Toten lediglich um 2,23 Prozent zurück. +++ 19:38 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 25.732 neue Fälle gemeldet - Zahlen rückläufig +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.800.213 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 25.732 neue Fälle hinzu. Das sind 15,4 Prozent weniger als noch vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 143 auf 108.285. Letzten Sonntag waren 158 Tote gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 876.000 Personen. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,89 angegeben (Vortag: 0,90). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4621 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2634 davon werden invasiv beatmet. Im Vergleich zum Vortag ist das ein leichter Rückgang. Rund 3561 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei - Tendenz steigend. +++ 19:17 Ärztepräsident Reinhardt hält neuen Lockdown für "kaum zu vermeiden" +++ Angesichts der rasanten Ausbreitung der neuen Omikron-Variante sieht der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf Deutschland zukommen. "Die Gefahr besteht, dass wir in einen neuen Lockdown müssen", sagt er dem "Tagesspiegel": "Wenn sich die Omikron-Variante bei uns trotz der Booster-Kampagne so schnell ausbreitet, wie das gerade in England oder den Niederlanden der Fall ist, werden weitere Kontaktbeschränkungen wahrscheinlich kaum zu vermeiden sein." Deutschland stehe eine "große Belastung der Infrastruktur" bevor, warnt Reinhardt. "Das gilt vor allem für das Personal in den Krankenhäusern, aber auch für Haus- und Fachärzte, Feuerwehrleute, Polizeibeamte oder im Krankentransport und Rettungsdienst. Die werden alle in den kommenden Wochen auf die Zähne beißen müssen." +++ 18:56 Omikron in weniger als zwei Wochen zur vorherrschenden Variante in Irland geworden +++ Omikron hat sich in Irland zur vorherrschenden Variante entwickelt. Man gehe nach aktuellen Analysen davon aus, dass die Hälfte (51,6 Prozent) aller bestätigten Infektionen Omikron-Fälle seien, teilt das irische Gesundheitsministerium mit. Der medizinische Chef-Berater Irlands, Tony Holohan, sagt dem Sender RTÉ zufolge: "Es hat weniger als zwei Wochen gedauert, bis Omikron zur dominanten Covid-Variante in Irland geworden ist, was zeigt, wie ansteckend die Variante ist." Es sei nun unbedingt notwendig, Kontakte zu beschränken und die Kurve der Neuinfektionen abflachen zu lassen, um unnötige Todesfälle zu verhindern und das Gesundheitssystem zu schützen. Sowohl die Kurve der Neuinfektionen als auch die der Todesfälle war in den vergangenen Tagen und Wochen in dem Land mit rund fünf Millionen Einwohnern steil angestiegen. +++ 18:28 Lauterbach zu Merz-Kritik: Erst nachdenken und wissenschaftlich absichern, dann reden +++ Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach reagiert auf die Kritik des designierten CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz. Im ARD-"Bericht aus Berlin" sagt Lauterbach: "Ich neige dazu, dass, was ich sage, erstens darüber vorher nachzudenken und zum Zweiten es gut wissenschaftlich abzusichern. Ich bin auch im engen Kontakt, zum Beispiel mit den Mitgliedern des Expertenrats, aber auch mit Wissenschaftlern, die ich sehr schätze." Merz hatte dem Sozialdemokraten vorgeworfen, in "gewissen Situationen zu sehr starken Übertreibungen" zu neigen. "Er wird im Amt jetzt ein vernünftiges Maß finden müssen, und er muss vor allem den Menschen wieder die Zuversicht vermitteln, dass wir irgendwann die Pandemie auch hinter uns haben", sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung am Samstag. Lauterbach entgegnet nun auf die Frage, ob er sich über die Aussagen von Merz ärgere, nein, das sei Parteipolitik. "Das erinnert mich so ein bisschen an die Parteipolitik der 80er Jahre, wo man versucht hat, jemanden, ich will jetzt nicht sagen zu diffamieren, aber jemandem ein Etikett anzupassen. Wenn die Sorgen, die ich habe, die mich derzeit umtreiben, wenn die anders kämen und es verläuft alles harmloser, bin ich froh." +++ 18:06 "Herbe Enttäuschung": Handel unzufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft +++ Die deutschen Einzelhändler sind auch nach dem vierten Adventswochenende mehrheitlich enttäuscht vom Weihnachtsgeschäft. Zwei Drittel der 1000 Befragten seien mit dem bisherigen Verlauf unzufrieden, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. "Das diesjährige Weihnachtsgeschäft ist eine herbe Enttäuschung für viele Händlerinnen und Händler", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. "2G setzt ihnen seit Wochen zu, und das in der für gewöhnlich umsatzstärksten Zeit des Jahres." Mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs wie Supermärkte und Drogerien dürfen wegen der vierten Welle nur Geimpfte oder Genesene (2G) die Läden betreten. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 17:40 Expertenrat der Bundesregierung spricht sich für zeitnahe Kontaktbeschränkungen aus +++ Der Expertenrat der Bundesregierung spricht sich für Kontaktbeschränkungen "bereits in den kommenden Tagen" aus. In einer Stellungnahme des Gremiums, die ntv vorliegt, heißt es: "Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens" seien vorzubereiten. Der Expertenrat selbst trifft keine politischen Entscheidungen, sondern berät die Regierungen in Bund und Ländern. Dem Gremium gehören unter anderem der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, der Leiter des Virologischen Instituts der Uniklinik Bonn, Hendrik Streeck, und der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, an. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 17:21 Weidel nennt Ungeimpfte auf AfD-Kundgebung "neue Sündenböcke für Versagen der Politik" +++ In Nürnberg haben sich laut Polizei etwa 2500 Menschen zu einer Kundgebung der AfD versammelt, bei der auch die Fraktionsvorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel auftraten. Weidel beschuldigte die Bundesregierung, ihre "Fehler und Verfehlungen" nicht zugeben zu wollen. "Die Ungeimpften sind die neuen Sündenböcke für das Versagen der Politik", sagte sie. Chrupalla verglich die Situation mit der Zeit vor der deutschen Einheit. "Es ist schlimmer heute als 1989." In der Nähe der AfD-Kundgebung protestierten etwa 2000 Gegendemonstrierende. Zuvor hatten etwa 1000 Menschen an einer kontaktlosen Menschenkette gegen Corona-Leugner teilgenommen. Außerdem zogen etwa 10.000 bis 12.000 "Querdenker" durch die Stadt. Bis zum Nachmittag waren der Polizei zufolge keine größeren Zwischenfälle bekannt. +++ 17:03 Israel setzt europäische Länder auf Rote Liste - auch Reiseverbot für Deutschland geplant +++ Israel setzt weitere europäische Länder auf eine Rote Liste von Ländern, in die Israelis wegen der Omikron-Variante nicht reisen dürfen. Das Parlament stimmte einer Anordnung des Gesundheitsministeriums zu, mit der Reisen nach Frankreich, Spanien, Irland, Norwegen, Finnland, Schweden und in die Vereinigten Arabischen Emirate untersagt werden. Großbritannien und Dänemark standen bereits auf der Roten Liste. Das Gesundheitsministerium empfiehlt inzwischen auch, Deutschland, die USA, Kanada, Belgien, Italien, Ungarn, Marokko, Portugal, die Schweiz und die Türkei auf die Rote Liste zu setzen. Dafür hat die Regierung aber noch kein grünes Licht gegeben. +++ 16:35 Lauterbach schließt Lockdown in Deutschland vor Weihnachten aus +++ Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach schließt einen Weihnachts-Lockdown, wie er seit heute in den Niederlanden gilt, für Deutschland aus. Auf eine entsprechende Frage in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagt der SPD-Politiker: "Nein, einen Lockdown wie in den Niederlanden vor Weihnachten - den werden wir hier nicht haben." Zugleich warnt er vor einer fünften Welle, die durch die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante nicht mehr aufzuhalten sei. Daher betont Lauterbach die Wichtigkeit der Booster-Impfkampagne, um besonders vulnerable Gruppen vor einer Covid-19-Erkrankung mit schwerem Verlauf zu schützen. +++ 16:21 Immunologe Fauci warnt US-Bürger: Omikron "wütet auf der ganzen Welt" +++ Der medizinische Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, mahnt die Amerikaner angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante zur Vorsicht. Diese "wütet auf der ganzen Welt", sagt Fauci dem Sender NBC. Er forderte alle US-Bürger, die über die Feiertage verreisen wollen, zu einer Impfung auf. Omikron wurde bisher in mehr als 20 US-Bundesstaaten und rund 90 Ländern nachgewiesen, nachdem es Ende November erstmals im südlichen Afrika und in Hongkong entdeckt worden war. +++ 15:59 Wüst fordert gemeinsamen Fahrplan von Bund und Ländern noch vor Weihnachten +++ Wegen der sich rasant ausbreitenden Virusvariante Omikron in Europa müssen nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst Bund und Länder noch vor Weihnachten einen gemeinsamen Fahrplan vereinbaren. "Wir brauchen eine gemeinsame Strategie gegen Omikron", sagt der CDU-Politiker. "Wir nehmen die Corona-Entwicklungen bei unseren europäischen Nachbarn aufmerksam wahr und die aktuellen Hinweise aus der Wissenschaft ausgesprochen ernst." In den Niederlanden als Nachbarland zu Nordrhein-Westfalen gilt seit Sonntag ein harter Lockdown. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 15:50 Grünen-Experte Dahmen warnt vor Personalausfall durch Omikron +++ Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen warnt für den Fall einer weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante vor massiven personellen Engpässen etwa in Krankenhäusern. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass in Bereichen der kritischen Infrastruktur sehr viel Personal krankheitsbedingt ausfallen wird", sagt Dahmen dem "Handelsblatt". "Ich sehe diese Gefahr nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, sondern beispielsweise auch bei der Feuerwehr, Polizei, in Apotheken und dem Lebensmittelhandel." Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 15:28 Studie zu Omikron-Ausbruch in Oslo - Drosten: "Sieht mir nicht nach einer milderen Erkrankung aus" +++ Ende November steckten sich Dutzende Menschen - trotz Impfung und vorherigem Schnelltest - bei einer Weihnachtsfeier in Oslo mit der Omikron-Mutante an. Eine Studie mehrerer norwegischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat Daten über die betroffenen Personen zusammengetragen und kommt zu dem Schluss, dass Omikron hoch infektiös ist und sich auch Menschen, die zweifach gegen Sars-CoV-2 geimpft sind, anstecken können. Der Berliner Virologe Christian Drosten schlussfolgert anhand der Ergebnisse, dass Omikron auch bei Geimpften größtenteils symptomatische Fälle auslöst, "sieht mir nicht nach einer milderen Erkrankung aus", twittert er. Auf eine spätere Nachfrage präzisiert er, dass er bei "weniger Husten, weniger Fieber", von einer milden Erkrankung sprechen würde. +++ 15:11 EU bekommt von Biontech/Pfizer 20 Millionen Impfdosen extra +++ Die EU-Kommission rüstet sich mit weiteren Impfdosen gegen die Omikron-Welle. Mit den Herstellern Biontech und Pfizer sei für das erste Quartal 2022 die Lieferung von zusätzlichen 20 Million Dosen vereinbart worden, teilt die Behörde in Brüssel mit. Demnach sollen im Januar und Februar jeweils fünf Millionen Dosen für die Mitgliedsstaaten bereitstehen, im März dann zehn Millionen. Außerdem sei eine erste Option für die Bestellung von mehr als 200 Millionen Impfstoffen aktiviert worden. +++ 15:01 Mehrere Abgeordnete in Quarantäne: Israelisches Parlament schränkt Aktivitäten ein +++ Das israelische Parlament (Knesset) schränkt seine Aktivitäten aus Sorge vor einem Ausbruch der Omikron-Variante ein. Neun weitere Abgeordnete müssen nach Medienberichten in Quarantäne, weil sie mit einem mutmaßlich mit der Omikron-Variante infizierten Reporter in Kontakt waren. Viele Aktivitäten sollen jetzt nur noch online und über Zoom stattfinden, bestätigt ein Sprecher. Über das genaue Ausmaß der Beschränkungen werde aber noch beraten. Insgesamt seien bereits elf Abgeordnete in Quarantäne, sagt er. Nach Angaben des betroffenen Reporters mussten etwa 130 Knesset-Mitarbeiter in Quarantäne. Regierungschef Naftali Bennett stimmt das Volk derweil auf eine fünfte Welle ein. Die vor drei Wochen verhängten Einreisebeschränkungen seien nicht ausreichend, sagt er während einer Kabinettssitzung in Jerusalem. +++ 14:50 Zahl der Intensivpatienten sinkt weiter - aber einige Landkreise ohne freie Betten +++ In Deutschland werden nach den jüngsten Angaben des DIVI-Intensivregisters 4621 Patientinnen und Patienten wegen Covid-19 intensivmedizinisch behandelt. Das ist ein leichter Rückgang um 28 im Vergleich zum Vortag. Von den Betroffenen müssen 2634 invasiv beatmet werden (29 weniger als Samstag). 3561 Intensivbetten gelten bundesweit als frei - ein Zuwachs um 193. 85,6 Prozent der Intensivbetten sind belegt. Dabei gibt es jedoch von Region zu Region zum Teil erhebliche Unterschiede. In 26 Landkreisen sind derzeit laut DIVI gar keine Betten mehr frei, etwa in Schleswig-Flensburg, Gifhorn, Schweinfurt, Trier-Saarburg und Ebersberg. +++ 14:37 FDP-Gesundheitspolitikerin gegen Lockdown wie in den Niederlanden +++ Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus bezeichnet die Pandemielage in Deutschland wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante als "sehr ernst". Sie spricht sich trotzdem gegen einen Lockdown wie in den Niederlanden aus. "Statt eines Lockdowns sollten die bestehenden vielfältigen Instrumente ausgeschöpft werden. Insbesondere darf es keine Schulschließungen geben, denn unsere Kinder haben unter dem Verlust ihrer Sozialkontakte und Bildungschancen bereits sehr gelitten", sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. "Fakt bleibt: Impfen ist und bleibt der Weg aus der Pandemie. Daher tun wir alles, um das Angebot zum Impfen und Boostern massiv auszuweiten." +++ 14:18 Britische Regierung schließt härtere Maßnahmen vor Weihnachten nicht aus +++ Die britische Regierung schließt angesichts der rasanten Ausbreitung der stark ansteckenden Omikron-Variante stärkere Einschränkungen noch vor Weihnachten nicht aus. "Ich glaube nicht, dass es bei dieser Pandemie irgendwelche Garantien gibt", sagt Gesundheitsminister Sajid Javid in der BBC. "Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir einfach alles im Auge behalten." Die Regierung nehme die "ernüchternden" Ratschläge ihrer Wissenschaftler ernst und beobachte die Daten "fast stündlich". Dies werde gegen die Folgen neuer Einschränkungen für Wirtschaft und Bildung abgewogen. "Wir bewerten die Situation, sie ist sehr schnelllebig", so Javid. +++ 14:00 Ungeimpft zur Arbeit: Staatsanwaltschaft wirft Hildesheimer Pflegerin Totschlag vor +++ In einem Hildesheimer Seniorenzentrum kommt es zu einem Corona-Ausbruch, drei Einwohner sterben. Bei einer Kontrolle fällt auf: Eine Pflegerin, die positiv zur Arbeit erschien, hat einen gefälschtem Impfpass. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Totschlags. +++ 13:38 Spaniens Regierungschef Sánchez beruft Krisensitzung ein +++ Spaniens Regierungschef Pedro Saánchez beruft wegen schnell steigender Infektionszahlen eine Krisensitzung für kommenden Mittwoch ein. Bei der Videokonferenz mit den Präsidenten der autonomen Gemeinschaften, die in etwa Ministerpräsidenten in Deutschland entsprechen, solle es um Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gehen, sagt Sánchez bei einer TV-Ansprache. Die hoch ansteckende Omikron-Variante des Virus zirkuliert auch in Spanien und dürfte nach Einschätzung von Experten schon bald vorherrschend sein. Die Gefahr durch das Virus sei auch in Spanien trotz der hohen Impfquote von 90 Prozent aller Bürger über zwölf Jahre "real", warnt Sánchez. Die Infektionszahlen sind rapide auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von nun fast 320 gestiegen. "Diese Inzidenz können wir nicht hinnehmen. Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen", betont der Regierungschef. Ein neuer Notstand oder andere drastische Maßnahmen wie ein Lockdown werden jedoch nicht erwartet, weil die Lage in den Krankenhäusern nicht so dramatisch wie im vergangenen Jahr ist. +++ 13:12 Angst vor Radikalisierung: Impfärzte finden Grabkerzen vor Praxen und Heimen +++ Fluten an Hassmails, Drohbriefe mit Fleisch: Die Anfeindungen gegen Politiker, Ärzte oder Schulleiter nehmen unterschiedliche, teils abstruse Formen an. Ziel ist in der Regel Einschüchterung - so auch im Falle nordrhein-westfälischer Impfärzte, denen Impf-Gegner Grablichter vor die Praxen stellen. Bei einer Demonstration in Koblenz hatten die Teilnehmer ebenfalls Grablichter getragen (Eintrag 11.33 Uhr). +++ 12:50 Italien erwägt laut Medienbericht allgemeine Impfpflicht für Arbeitnehmer und Maskenpflicht im Freien +++ Die italienische Regierung erwägt offenbar neue Corona-Maßnahmen bis hin zu einer allgemeinen Impfpflicht für Beschäftigte. "Einige Maßnahmen, wie die Einführung einer Maskenpflicht auch im Freien, könnten bald ergriffen werden", sagt Franco Locatelli, einer der wichtigsten wissenschaftlichen Berater der Regierung, der Zeitung "Corriere della Sera". Damit solle verhindert werden, dass es über die Feiertage zu einem starken Anstieg der Neuinfektionen kommt. Zudem könnte die Impfpflicht ab Januar auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet werden, so die Zeitung. Bislang ist die Impfung nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in Schulen, bei der Polizei und beim Militär vorgeschrieben. +++ 12:24 Nach Gerichtsurteil: Einzelhändler in Niedersachsen zufrieden mit Geschäft ohne 2G +++ Volle Innenstädte, kauffreudige Kunden: Anders als in vielen Teilen Deutschlands ziehen die Einzelhändler in Niedersachsen eine positive Bilanz des vierten Adventssamstags. "Wir hatten eine deutlich verstärkte Kundenfrequenz in den größeren Städten", sagt Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Niedersachsen-Bremen. Allerdings liege der Umsatz noch 25 bis 28 Prozent unter dem Wert vom vierten Adventssamstag 2019 - also vor der Pandemie. Die Menschen seien mit klaren Kaufwünschen gekommen und hätten häufig größere Summen ausgegeben. Positive Rückmeldungen gibt es laut Krack unter anderem aus Hannover, Braunschweig, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Emden. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hatte am Donnerstag überraschend die 2G-Regel für den Einzelhandel gekippt, die in Niedersachsen erst fünf Tage zuvor in Kraft getreten war. +++ 12:00 Kinderärztin über Impfungen: "Die STIKO-Empfehlung wird oft falsch verstanden" +++ Seit dieser Woche können auch Kinder gegen Corona immunisiert werden. Im Gespräch mit ntv berichtet Kinderärztin Christiane Thiele, wie das in ihrer Praxis ankommt und stellt klar, weshalb die Aussage der STIKO oft falsch interpretiert wird. +++ 11:33 Rund 1800 Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrieren in Koblenz +++ Rund 1800 Gegner der Corona-Maßnahmen haben in Koblenz bei einem nicht angemeldeten Aufzug demonstriert. Teilnehmer hätten am Samstagabend Grablichter getragen und lautstark Parolen gegen die Maßnahmen der Pandemie-Bekämpfung skandiert, teilt die Polizei am Morgen mit. Der Aufzug sei zunächst begleitet und dann schließlich aufgelöst worden. Zu der Demonstration sei zuvor in gängigen Internetforen aufgerufen worden. +++ 11:07 60 Prozent der Neuinfektion in Großbritannien auf Omikron zurückzuführen +++ 60 Prozent der Neuinfektionen in Großbritannien sind Gesundheitsminister Sajid Javid zufolge auf die Virus-Variante Omikron zurückzuführen. Das gehe aus einer Analyse der vorliegenden Daten hervor, sagt Javid bei Sky News. Aufgrund von Impfungen und Tests sei das Land aber in einer besseren Lage als im vergangenen Jahr zu Weihnachten. Die Regierung beobachte die Entwicklung genau und berate fast stündlich mit Experten sowie Beratern und werde tun, was nötig sei, um die Ausbreitung einzudämmen. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 10:38 Verfassungsschutzchef Haldenwang warnt vor radikalisiertem Protestmilieu +++ Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, sieht im radikalisierten Corona-Protestmilieu viel "Maulheldentum", schließt aber Gewalttaten nicht aus. Auf die Frage, ob er Anschläge befürchte, sagt Haldenwang den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Es ist viel Maulheldentum dabei. Über Gewalt zu reden und sie zu begehen, ist ein Unterschied. Aber denken Sie nur an das Tötungsdelikt in Idar-Oberstein, wo jemand aus der spontanen Situation heraus eine Waffe holte und in der Tankstelle einen anderen Menschen erschoss." Solche irrationalen Gewaltausbrüche aus Wut- oder Ohnmachtsgefühlen halte er auch in Zukunft für nicht unwahrscheinlich. Angesprochen auf mögliche Mordkomplotte fügt er hinzu: "Bei gewaltorientierten Rechtsextremisten und im radikalisierten Corona-Protestmilieu ist kein Szenario auszuschließen." +++ 10:13 Mehrere Corona-Fälle an Bord: 300 Urlauber müssen Kreuzfahrtschiff vorzeitig verlassen +++ Wegen mehrerer Corona-Fälle an Bord eines Kreuzfahrtschiffs müssen rund 300 Passagiere vorzeitig ihre Reise auf Gran Canaria beenden. Wie das Unternehmen Tui Cruises mitteilt, gehen alle 1600 Passagiere des Schiffes "Mein Schiff 4" heute in Las Palmas de Gran Canaria von Bord, die meisten von ihnen planmäßig. Rund 300 von ihnen hätten eigentlich noch sieben Tage auf dem Schiff verbringen wollen, sagt eine Unternehmenssprecherin. Die Infektionen seien bei zunächst vier Gästen festgestellt worden. Nach einer vollständigen Testung von Passagieren und Besatzung seien einige weitere Fälle hinzugekommen. Die Betroffenen und Kontaktpersonen wurden in Absprache mit den spanischen Behörden in einem dafür vorgesehenen Bereich an Bord isoliert. Sie sollen nun an Land weiter in Quarantäne bleiben. Die Infizierten hätten entweder keine oder nur leichte Symptome. Noch am Sonntag sollte das Schiff mit neuen Gästen ablegen. +++ 09:47 US-Vizepräsidentin Harris: Haben Varianten nicht kommen sehen +++ US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat in einem Interview eingeräumt, dass die US-Regierung die Corona-Varianten, die die Pandemie verlängert und verschlimmert haben, nicht vorhergesehen habe. "Wir haben Delta nicht kommen sehen. Ich denke, die meisten Wissenschaftler, auf deren Rat und Anleitung wir uns verlassen haben, haben Delta nicht kommen sehen", sagt sie der "Los Angeles Times". "Wir haben Omikron nicht kommen sehen. Und das liegt in der Natur dieses schrecklichen Virus, das, wie sich herausstellt, Mutationen und Varianten aufweist." Außerdem befürchte sie, dass "Fehlinformationen" über Impfstoffe die Pandemie bis weit in ein drittes Jahr hinein verlängern werden. +++ 09:22 Handel in Hessen: Weihnachtsgeschäft mit "angezogener Handbremse" +++ Das Weihnachtsgeschäft im zweiten Pandemie-Jahr läuft nach Einschätzung der hessischen Einzelhändler "mit angezogener Handbremse". Bei der Besucher-Frequenz liege man deutlich unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019, sagt Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbands Hessen. Belastbare Zahlen zu den Umsätzen liegen nach seinen Worten noch nicht vor. "Unser Hauptproblem ist die massive Verunsicherung in der Bevölkerung, die auch ein Stück weit nachvollziehbar ist, wenn man auf das Infektionsgeschehen schaut", sagt Ruths zur Situation im stationären Handel. Das führe dazu, dass viele Kunden lieber zu Hause blieben. Aktuell gilt in Hessen: Fürs Shopping in Läden, die nicht der Alltagsversorgung dienen, greift die 2G-Regel. Zutritt haben also nur Geimpfte oder Genesene. Um das Prozedere zu vereinfachen, haben mehrere Kommunen in Hessen Armbänder eingeführt. Diese tragen Kunden nach einer einmaligen 2G-Kontrolle am Handgelenk und zeigen diese beim Betreten der Läden vor. +++ 08:55 Kinos, Theater und Zoos bleiben in Dänemark ab sofort geschlossen +++ Wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante fährt auch Dänemark große Teile des öffentlichen Lebens wieder herunter. Seit 8 Uhr müssen Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Sportstätten geschlossen bleiben. Restaurants dürfen nur nach den Vorgaben der Regierung abends nur noch bis 23 Uhr öffnen. Die strengeren Regeln gelten zunächst bis Mitte Januar. Für Rückkehrer aus Dänemark sowie auch aus Frankreich nach Deutschland gelten jetzt schärfere Regeln. Beide Staaten sind - wie nun fast alle Nachbarländer - seit Sonntag als Hochrisikogebiete eingestuft. Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen kann man sich mit einem negativen Test davon befreien. +++ 08:21 Acht von zehn Regionen mit den höchsten Inzidenzen liegen in Thüringen +++ Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz ist der Landkreis Hildburghausen die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge weist die krisengeplagte Region in Thüringen einen Wert von 1343,8 neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Dahinter folgen Cottbus in Brandenburg (1245,3) und der Ilm-Kreis (1135,4) in Thüringen. Von den zehn Regionen mit den höchsten Werten liegen laut RKI acht in Thüringen, einer in Brandenburg und einer in Sachsen. Die größten Lichtblicke gibt es im niedersächsischen Friesland. Demnach weist der Landkreis mit einem Wert von 59,6 die bundesweit niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz auf. +++ 07:42 Neuer Lockdown in Niederlanden in Kraft +++ In den Niederlanden gilt wegen der Omikron-Variante ein neuer strenger Lockdown. Seit 5 Uhr müssen fast alle Geschäfte sowie Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure geschlossen bleiben. Ausgenommen sind nur Läden wie Supermärkte und Apotheken, die für die Versorgung wichtig sind. Jeder Haushalt darf nun in der Regel nur noch zwei Gäste empfangen. Nur über Weihnachten und zum Jahreswechsel sind ausnahmsweise bis zu vier Besucher erlaubt. Der Lockdown soll zunächst bis zum 14. Januar gelten - also bis ins neue Jahr hinein. +++ 07:15 Flickenteppich an Regelungen bei Weihnachtsgottesdiensten ++ Für das zweite Weihnachtsfest in der Pandemie zeichnet sich bei den Festgottesdiensten ein bundesweiter Flickenteppich von Regelungen ab. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche überlassen das Vorgehen den Gemeinden weitgehend selbst. Dadurch unterscheiden sich die Regelungen oft von Gemeinde zu Gemeinde, sogar von Gottesdienst zu Gottesdienst innerhalb ein- und derselben Gemeinde. Im Kindergottesdienst und in der Christmette gilt dann zum Beispiel 2G oder 3G, und man muss sich zusätzlich anmelden. Aber die restlichen Gottesdienste werden häufig unter den normalen Abstands- und Hygieneregeln zelebriert, sofern die Coronaschutzverordnung des jeweiligen Landes das zulässt. Das heißt dann: Hier können Ungeimpfte sogar ungetestet teilnehmen. "Das ist das falsche Signal", kritisiert Josef Ridders, Vorsitzender des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). "Die unverbindlichen Empfehlungen sind ein Delegieren der Verantwortung nach unten. Ein gemeinsam erstelltes Konzept, das klar kommuniziert wird, ist da der bessere Weg." Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, weist die Kritik zurück: "Die Kirche reagiert auf die landesspezifisch und regional verschiedenen Erfordernisse angesichts der Coronasituation", sagt er. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 06:44 Fast jeder fünfte Deutsche will trotz Pandemie über Weihnachten verreisen +++ Trotz hoher Corona-Infektionszahlen will fast jeder fünfte Deutsche Weihnachten verreisen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagen 13 Prozent, sie wollen verreisen, um mit Freunden oder Verwandten Weihnachten feiern zu können. 6 Prozent der Befragten planen eine Urlaubsreise. 79 Prozent wollen dagegen über die Feiertage zu Hause bleiben. 2 Prozent machen keine Angaben. Zum ersten Weihnachtsfest während der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr war die Reiselust der Deutschen noch deutlich geringer - die Impfkampagne hatte zu dem Zeitpunkt in Deutschland noch nicht begonnen. Damals sagten in einer YouGov-Umfrage nur 9 Prozent, sie wollten zu Freunden oder Verwandten fahren oder fliegen. Nur ein Prozent plante eine Urlaubsreise. 87 Prozent wollten damals zu Hause bleiben. +++ 06:09 Folge des Corona-Haustierbooms: Lage in Tierheimen spitzt sich zu +++ Als Folge des Haustierbooms während der Lockdowns geraten viele deutsche Tierheime an ihre Grenzen. "Seit dem Sommer müssen immer wieder einzelne Tierheime Aufnahmestopps verhängen, in Teilen Deutschlands spitzt sich die Lage zu", sagt Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund. Während die Vermittlungslage bis Anfang 2021 relativ normal oder aufgrund der hohen Nachfrage nach Tieren sogar besser gewesen sei, habe sich dies mit Ende des zweiten Lockdowns im Frühjahr 2021 umgekehrt. Die Nachfrage sei nicht mehr so groß, während gleichzeitig zahlreiche Abgabetiere, Fundtiere und beschlagnahmte Tiere hinzukommen. +++ 05:31 Inzidenz sinkt auf 315,4 - RKI meldet weniger als 30.000 neue Fälle +++ Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 29.348 Corona-Neuinfektionen. Das sind 3298 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche, als 32.646 Positiv-Tests gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 315,4 von 321,8 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 180 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Vor einer Woche waren es 132 Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 108.233. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 6,79 Millionen Corona-Tests positiv aus. Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht vo n jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv. de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann. Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird. +++ 04:46 Nehammer: Antidemokratische Impfgegner in Deutschland und Österreich kooperieren +++ Die österreichische Regierung warnt vor einer Zusammenarbeit rechtsextremer Impfgegner aus Österreich und Deutschland. "In der Corona-Pandemie arbeiten diese Staatsverweigerer aus Deutschland und Österreich eng zusammen", sagt Bundeskanzler Karl Nehammer der "Welt am Sonntag". Die extremen Antidemokraten formierten sich und versuchten grenzüberschreitend, die Stimmung unter den Impfgegnern auszunutzen und sie weiter anzuheizen. Dies sei gefährlich, so der ÖVP-Politiker. Dagegen müsse man gemeinsam vorgehen. +++ 03:16 Hohe Impfquote: Australischer Gesundheitsminister sieht Weihnachten gelassen entgegen +++ Der australische Gesundheitsminister Greg Hunt sieht keinen Grund für eine Verschärfung der Corona-Beschränkungen über Weihnachten. "Hier beginnt nun der Sommer und wir haben eine der höchsten Impfquoten der Welt", sagt Hunt vor Journalisten. Australien sei auch angesichts der Omikron-Variante gut vorbereitet. Trotz steigender Infektionsraten brauche man sich keine Sorgen zu machen, meint auch der Ministerpräsident des Bundesstaates New South Wales, Dominic Perrottet bei einer Pressekonferenz in Sydney. Die Zahl der Covid-Patienten in den Intensivstationen bleibe weiterhin niedrig. Über 90 Prozent der Australier über 16 Jahren sind vollständig geimpft. +++ 02:16 Corona-Krisenstab-Leiter: "Die 30 Millionen sind zu schaffen" +++ Der Leiter des neuen Corona-Krisenstabs im Kanzleramt, Generalmajor Carsten Breuer, hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das Regierungsziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Ende des Jahres erreicht werden kann. Seit Mitte November seien mehr als 24,4 Millionen Menschen geimpft worden. Jetzt seien noch knapp zwei Wochen Zeit. "Die 30 Millionen sind zu schaffen", sagt Breuer der "Bild am Sonntag". Berechnet wird das Impfziel ausgehend von einer Bund-Länder-Runde am 18. November. Ein hohes Impftempo ist zentraler Baustein in der Strategie der neuen Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP zur Bekämpfung der Pandemie. Breuer betonte, das Tempo müsse auch in der Weihnachtszeit aufrechterhalten werden. "Die Woche vor und die Woche nach Weihnachten sind von enormer Bedeutung." +++ 01:05 Bildungsministerin Stark-Watzinger will verstärkt in der Schule impfen +++ Die neue Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger plädiert dafür, deutlich mehr in der Schule zu impfen. "Wir müssen verstärkt in die Schulen gehen und dort Impfangebote machen. Das muss ganz oben auf der Agenda der Länder stehen, um die Schulen offen zu halten", sagt Stark-Watzinger dem "Tagesspiegel". Denkbar sei es, dass die Schulärztin in der großen Pause impfe. "Oder mobile Impfteams, die in die Schulen gehen. Natürlich immer in Absprache mit den Eltern", betont die FDP-Politikerin. Wichtig sei, dass das Angebot für die Impfungen der Kinder- und Jugendlichen niedrigschwellig sei. "Das sehe ich zusammen mit Hygienemaßnahmen und digitalen Angeboten als Schlüssel, um den Schulbetrieb zuverlässig aufrecht zu erhalten." Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.
+++ 00:08 Lauterbach: Impfpflicht-Beschluss so schnell wie möglich +++
n-tv.de
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3. Liga: Duisburg - Osnabrück wegen Rassismus-Vorfall abgebrochen (0.02/8)

„Ein trauriger Tag für den Fußball.“ Osnabrücks Sportdirektor Amir Shapourzadeh (39) zu BILD. ★★★ Das hat es in Deutschland noch nie gegeben! In der 3. Liga wurde die Partie zwischen Duisburg und Osnabrück Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0 abgebrochen. Grund: VfL-Profi Aaron Opoku (22) soll rassistisch beleidigt worden sein! DIE SCHANDE VON DUISBURG! ► 33. Minute: Ecke für Osnabrück. Opoku geht Richtung Außenlinie, redet auf Schiri-Assistent Schneider ein und zeigt immer wieder auf die Tribüne. Schiedsrichter Winter nimmt sich den Osnabrücker zur Seite und schickt beide Teams direkt danach in die Kabine. Der Unparteiische bei MagentaSport: „Er war schockiert und gar nicht richtig aufnahmefähig. Ich habe ihm gesagt: Wir sind da und schützen ihn!“ Was ist passiert? Nach BILD-Informationen gab es im Spielverlauf immer wieder Affenlaute gegen Opoku. Zudem soll vor dem Abbruch der Spruch „Du Affe kannst eh keine Ecken schießen" gefallen sein. Auf der Tribüne wird der vermeintliche Täter, ein 55-jähriger Mann, schnell identifiziert und mithilfe anderer Fans zur Stadionwache gebracht. Die Polizei nimmt ihn in Gewahrsam. Währenddessen skandieren die Fans: „Nazis raus!“ Dazu läuft der Anti-Faschismus-Song „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten. Nach gut 30-minütiger Unterbrechung wird die Partie abgebrochen. Shapourzadeh: „Aaron war fix und fertig, am Boden zerstört. Deshalb haben wir als Mannschaft gesagt: Wir wollen ein Zeichen setzen, da waren uns auch die Statuten egal.“ Heißt: Osnabrück nahm eine Spielwertung für Duisburg in Kauf! Jetzt liegt der Fall beim Sportgericht. Der Sportdirektor weiter: „Wir haben nicht weitergespielt, damit auch der letzte Hohlkopf begreift, dass so was gesellschaftlich geächtet werden muss.“ Am Abend teilte die Polizei Duisburg mit: „Wir haben umgehend Anzeige erstattet und die Zeugen sowie den Tatverdächtigen vernommen. Der Staatsschutz ist informiert. Die Ermittlungen dauern an.“ Wer ist Opfer Opoku? Geboren in Hamburg, spielt er seit der Jugend für den HSV. Aktuell ist er bis Sommer an Osnabrück ausgeliehen. Bestritt zudem sechs Länderspiele für die deutsche U20.
MSV Duisburg gegen VfL Osnabrück wegen Rassismus in der 3. Liga abgebrochen
bild.de
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Tiroler Kindl und Egle sprinteten auf der Heimbahn in Igls zum Sieg (0.02/8)

Österreichs Rodel-Equipe sorgte auch am Sonntag für rot-weiß-rote Festspiele in Igls. Zwei Siege und drei weitere Podestplätze – diese Ausbeute kann sich sehen lassen. Igls – Österreichs Rodler haben den Heim-Weltcup in Igls am Sonntag mit fünf Stockerlplätzen abgeschlossen. Im Herren-Sprint triumphierte Wolfgang Kindl vor seinem Landsmann Jonas Müller. Madeleine Egle landete im Frauen-Einsitzer an der zweiten Stelle und gewann kurz danach den Sprint. Für Thomas Steu/Lorenz Koller reichte es im Doppelsitzer-Sprint zu Platz drei. Egle war im Sprint 0,05 Sekunden schneller als die Weltcup-Führende Julia Taubitz aus Deutschland und jubelte damit über ihren dritten Saisonsieg. Selina Egle, Lisa Schulte und Hannah Prock fuhren auf die Plätze sechs, sieben und acht. „Der Sieg im Sprint war unglaublich, der Lauf war nahezu perfekt. Ich habe mich in den letzten Jahren schrittweise hochgearbeitet, kann mittlerweile jeden Lauf voll durchziehen. Es ist richtig cool, wie es heute funktioniert hat", sagte Madeleine Egle. 📽️ Video| Österreichs Rodler trumpfen auch in Igls auf Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Davor hatte sie im Einzel Rang zwei erreicht und damit den ersten ÖRV-Stockerlplatz bei den Frauen seit Angelika Neuner vor 23 Jahren geschafft. Die Tirolerin führte zur Halbzeit, wurde dann aber noch um 0,012 Sekunden von Taubitz abgefangen, die dabei einen neuen Bahnrekord aufstellte. Schulte wurde unmittelbar vor Prock Neunte, Selina Egle landete an der 13. Stelle. Im Gesamtweltcup fehlen der nun zweitplatzierten Madeleine Egle 72 Punkte auf Taubitz. Kindl, der seinen vierten Sprint- und insgesamt neunten Weltcup-Erfolg holte, setzte sich 0,04 Sekunden vor Müller durch. „Ich bin überglücklich, fühle mich so wohl wie noch nie. Es war auch heute, wie schon gestern, der erste Lauf von oben bis unten perfekt. Das vor Heimpublikum, wenn alle da sind, freut es einen dann umso mehr. Es macht zu Zeit richtig viel Spaß, ist einfach nur cool. Natürlich möchte ich die Form bis zu den Olympischen Spielen mitnehmen, wenn ich dann als Mit-Favorit antreten sollte, kann ich mittlerweile gut damit leben", meinte Kindl. David Gleirscher klassierte sich unmittelbar vor Nico Gleirscher an der neunten Stelle, Reinhard Egger wurde 13. Im Gesamtweltcup ist Kindl Zweiter, 94 Punkte hinter dem Deutschen Johannes Ludwig. Im Doppelsitzer-Sprint erreichten die Vortagessieger Thomas Steu/Lorenz Koller Platz drei. Vor dem Duo lagen nur die zweitplatzierten Letten Andris und Juris Sics und die Sieger Toni Eggert/Sascha Benecken. Die Deutschen hatten 0,065 Sekunden Vorsprung auf die Gesamtweltcup-Fünften Steu/Koller. ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl zog ein positives Resümee. „Es war ein fulminantes Wochenende. Dass wir mittlerweile in allen drei Disziplinen gewinnen können, ist gewaltig und natürlich wunderbar. Bei den Damen trägt die langjährige Aufbauarbeit Früchte und schön, wenn man über so ein starkes Herren-Team verfügt. Vor einer Woche haben wir noch die Konstanz bemängelt, heute haben sie abgeliefert", erklärte Friedl. Hinsichtlich Olympia-Qualifikation werden noch vor Weihnachten die ersten Vornominierungen bekanntgegeben. „Es sind noch einige Rennen, da kann sich jeder noch empfehlen. Den letzten Platz in allen Disziplinen lassen wir uns bis nach dem Weltcup in Oberhof (Anm.: 15. und 16. Jänner) offen", sagte Friedl. Der Weltcup wird am 1. und 2. Jänner in Winterberg fortgesetzt. (TT.com)
Rodler Kindl und M. Egle in Innsbruck Sprint-Sieger
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Kristoffersen gewann den Riesentorlauf in Alta Badia, Feller Dritter (0.02/8)

Manuel Feller holte beim Riesentorlauf in Alta Badia seinen nächsten Podestplatz. Der Tiroler musste sich lediglich Sieger Henrik Kristoffersen (NOR) und RTL-Leader Marco Odermatt (SUI) geschlagen geben. Für die Aufholjagd des Tages sorgte ÖSV-Läufer Patrick Feurstein, der von Halbzeitrang 27 auf Platz vier vorfuhr. Alta Badia – Ski-Ass Manuel Feller ist zum zweiten Mal hintereinander in einem Riesentorlauf auf das Podest gestürmt. Schneller im ersten von zwei Rennen in Alta Badia waren am Sonntag nur Sieger Henrik Kristoffersen und Marco Odermatt (+0,31 Sekunden). Feller hatte 0,37 Rückstand auf Kristoffersen, der nach zweijähriger Pause wieder in dieser Disziplin gewann. Der Vorarlberger Patrick Feurstein katapultierte sich mit einem Traumlauf vom 27. auf den sensationellen 4. Platz (+0,58) nach vor. Stefan Brennsteiner verbesserte sich im zweiten Durchgang noch auf Platz zehn. Marco Schwarz gab als 18. ein für ihn zufriedenstellendes Riesentorlauf-Comeback. Halbzeit-Leader Mathieu Faivre verbremste die Entscheidung und fiel auf den 16. Platz zurück. Auch sein französischer Landsmann Alexis Pinturault erlebte als 15. eine Enttäuschung. Am Montag folgt am selben Ort ein weiterer Riesentorlauf (10.00/13.30/live TT.com-Ticker). Feller schaffte zum zehnten Mal den Sprung aufs Podest, sieben davon sind ihm im Slalom gelungen. "Es fühlt sich definitiv schöner an, wenn man sich wieder zurückkämpfen muss", sagte der Tiroler. "Das Niveau ist sehr, sehr hoch. Von dem her ist es nicht selbstverständlich." Nach Punkten ist Feller aktuell der viertbeste Riesentorläufer der Welt. Erstmals seit Dezember 2018 - also genau drei Jahren - stellte der ÖSV in drei darauffolgenden Riesentorläufen wieder jeweils einen Mann auf dem Podest. War dies damals dreimal Marcel Hirscher, so ist dies nun neben Feller auch Roland Leitinger (Sölden), dessen Saison nach einem Kreuzbandriss bereits zu Ende ist. Feurstein erlebte sein persönliches Ski-Wunder. "Es ist so wunderschön, ich kann es gar nicht glauben." Der Vorarlberger, der schwierige Monate mit einer Nervenentzündung im Kopfbereich hinter sich hat, war schon in Val d'Isere 18. geworden. Das war bisher auch sein bestes Ergebnis im Weltcup. "Ich bin einfach froh, dass ich wieder zurück bin", sagte der 25-Jährige, der im Finale der Top 30 die schnellste Fahrt in den Schnee zog. Erst der Halbzeit-Siebente und spätere Sieger Kristoffersen warf ihn vom Platz des Führenden. Kristoffersen, der im Riesentorlauf zuletzt 2019 ebenfalls in Alta Badia gewonnen hatte, wirkte im Zielraum gelöst. "Es ist ein super Gefühl. Ich habe so viel mit dem Material gearbeitet. Ich habe gestern etwas Neues probiert, das hat funktioniert." In der Vorsaison hatte es der langjährige Konkurrent von Marcel Hirscher kein einziges Mal in dieser Disziplin aufs Stockerl geschafft. Er fand sich damals in einem "Teufelskreis" wieder, wie er im ORF sagte. "Ich bin nicht Marcel, ich muss auch mehr an das Skifahren denken. Aber wenn das Material passt, dann passt auch das Skifahren und dann passt auch das Selbstvertrauen." Feller legte den Grundstein schon im ersten Durchgang, als er mit Startnummer 16 auf Platz drei fuhr. Anschließend berichtete er grinsend im TV, dass er über den Sommer "gewisse technische Mankos" behoben hätte. Die neue Feinabstimmung und der Erfahrungsschatz eines 29-Jährigen machen das frühere Hasardieren offenbar überflüssig. "Ich habe auch ein bisschen mehr Routine gekriegt, wo es Risiko benötigt." Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Auf dem "brutal aggressiv und führigen" Schnee vertraute Feller im zweiten, weit drehenderen Lauf, auf sein Gefühl. "Ich habe einfach versucht, immer in den Ausfahrten der Steilstücke ins Flache Tempo zu machen. Unten ist ein bisschen mehr Wasser drinnen im letzten Teil. Das ist mir dann sehr entgegengekommen." Er hielt Platz drei trotz einiger Fehler. Schwarz war mit dem Riesentorlauf-Comeback nach seinem Syndesmosebandriss ziemlich zufrieden. "Wichtig ist, dass ich von Lauf zu Lauf wieder mehr Selbstvertrauen kriege." Die Lust aufs Rennfahren sei groß. "Ich war fünf Wochen nicht dabei und würde am liebsten jeden Tag fahren. Ich freue mich darauf, dass morgen noch eine Chance ist. Es sind gute Schwünge dabei, auf dem will ich aufbauen." Für Brennsteiner gelten als sechstbester Riesentorlauf-Läufer der Vorsaison andere Maßstäbe. An diese Leistungen konnte der Salzburger nach seinem Ausfall in Sölden und Rang 15 in Val d'Isere erneut nicht ganz anschließen. Die viertschnellste Laufzeit im zweiten Durchgang stimmte ihn jedoch für das Da Capo am Montag optimistisch. (APA, TT.com) ⏱ Riesentorlauf der Herren in Alta Badia: Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren.
Feller stürmt als Alta-Badia-Dritter erneut auf das Podest
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Eltern und Kind gerettet - Zwillinge (4) tot (0.02/8)

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Snowboarder fliegt ins Tal
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Corona-Krisenkoordination: Mit GECKO gegen die drohende Gefahr (0.02/8)

Das neue österreichische Pandemiemanagement wurde gestern im Detail von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) vorgestellt. Wesentlich dabei: Die Letztentscheidung treffe weiterhin die Politik, so Nehammer. Wien – Mehr Struktur und militärische Führung, weniger Kuddelmuddel – so könnte man das Wesen von GECKO (Gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination) zusammenfassen. Das neue österreichische Pandemiemanagement wurde gestern im Detail von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) vorgestellt. Wesentlich dabei: Die Letztentscheidung treffe weiterhin die Politik, so Nehammer. An Bord des Gremiums sind viele Experten, die der Regierung schon seit Beginn der Pandemie beratend zur Seite stehen. Bisher kannte man schon Taskforce, Prognosekonsortium und Ampelkommission – was also kann GECKO besser machen? Der prognostizierten gewaltigen Omikron-Welle soll mit aller Kraft und auf allen Ebenen begegnet werden. Für die Themen Impfen, Testen und Medikamente brauche es wissenschaftliche Analyse und operative Planung, dafür steht auch die Doppelspitze: Chief Medical Officer Katharina Reich ist für den medizinischen Bereich zuständig, Generalmajor Rudolf Striedinger für Logistik. Wichtig ist GECKO die engere Abstimmung zwischen fachlicher Expertise und operativer Umsetzung. „Omikron ist schnell, wir müssen schneller sein“, gab Reich als Parole aus. 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Aus jedem bestehenden Stab wird eine Person in das neue Gremium geholt, bisherige Kommissionen werden aber nicht aufgelöst. „Wir verzahnen die bestehenden Strukturen, um sie noch resilienter zu machen“, erklärte Mückstein. Unter anderem an Bord sind der Molekularbiologe Andreas Bergthaler, Kurzzeit-Verteidigungsminister Thomas Starlinger (Covid-19 Future Operations Clearing Board), Medizinrechtler Karl Stöger, die Journalistin Ingrid Brodnig (Spezialistin für Fake-News-Vorbeugung), Vertreter der Sozialpartner und Sozialversicherung. Auch die Landesamtsdirektoren des jeweils aktuellen und künftigen Vorsitzlandes der Landeshauptleutekonferenz sind dabei, für Tirol also Herbert Forster. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Dass militärische Führung im Krisenmanagement sehr hilfreich sein kann, haben Portugal und Italien bereits vorgezeigt. Striedinger begründete die Betrauung eines Soldaten mit Eigenschaften wie dem Verfolgen klarer Zielsetzungen und der Verwendung einer klaren Sprache. Man arbeite auch im Sinne einer Einheit der Führung. (car)
Umfrage-Trend: ÖVP hat sich unter Nehammer stabilisiert
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Tod eines ehemaligen Pastors: Prozess vor dem Abschluss

Berlin (dpa/bb) – Nach rund achtmonatigem Prozess um den Tod eines ehemaligen Pastors ist ein Urteil des Berliner Landgerichts in Sicht. Für heute (9.30 Uhr) wird noch das Plädoyer eines der Verteidiger erwartet. Danach könnte es zur Verkündung eines Urteils kommen. Zwei Männer sind angeklagt. Gegen einen 22-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft auf eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes plädiert. Im Fall des 25-jährigen Mitangeklagten forderte der Ankläger zwölf Jahre Haft wegen Raubes mit Todesfolge. Das 77-jährige Opfer wurde laut Ermittlungen am 30. Juni oder am 1. Juli 2020 in seiner Wohnung getötet. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus Habgier und zur Verdeckung einer anderen Straftat aus. Der 22-Jährige sei mit einem gesondert verfolgten dritten Komplizen in der Wohnung des Seniors gewesen. Sie hätten ihn berauben wollen. Der 25-jährige Angeklagte sei an der Tatplanung beteiligt gewesen und habe die Gegebenheiten in der Wohnung beschrieben, sei aber nicht am Tatort gewesen, sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer.

 

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Keiner kauft Maradonas Apartment und Autos

Mehr als 1500 Bieter melden sich für eine Online-Auktion von Diego Maradonas Hinterlassenschaften an. Doch die größten Posten erweisen sich als Ladenhüter, nur etwa 26.000 Dollar kommen zusammen. Es sollten weit mehr als eine Million sein - um seine Schulden zu begleichen. Eine Auktion von dutzenden Besitztümern des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona ist zu einem Reinfall geworden: Bei der Online-Versteigerung am Abend erwiesen sich die größten Posten als Ladenhüter. Ein Haus, das Maradona für seine Eltern gekauft hatte, blieb ebenso ohne Käufer wie zwei BMWs und ein Apartment am Meer. Für die Auktion hatten sich laut Organisatoren mehr als 1500 Bieter aus der ganzen Welt angemeldet. Insgesamt kamen bei der dreistündigen Versteigerung nach AFP-Berechnungen jedoch nur rund 26.000 Dollar (23.000 Euro) zusammen. Posten im Schätzwert von rund 1,4 Millionen Dollar blieben dagegen liegen. Das höchste Gebot erzielte mit 2150 Dollar das Gemälde "Zwischen Fiorito und dem Himmel", das die Künstlerin Lu Sedova von Maradona gemalt hatte. An zweiter Stelle folgte ein Foto des Fußballers mit dem früheren kubanischen Staatschef Fidel Castro, das für 1600 Dollar an einen Bieter aus Dubai ging. Immerhin 270 Dollar war einem Bieter aus Deutschland eine Trainingshose wert, die Maradona in seiner Zeit bei Borussia Dortmund getragen hatte. Die Versteigerung war von der argentinischen Justiz angeordnet worden, um Schulden Maradonas zu begleichen. Das Gericht muss nun entscheiden, was mit den nicht verkauften Besitztümern passieren soll. Maradona gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Das Leben des Weltmeisters von 1986 war nach seiner aktiven Karriere von Drogen- und Alkoholsucht geprägt. Am 25. November 2020 starb er im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt.

 

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Tim Mälzer bei „Kitchen Impossible“: Warum der TV-Koch nix zu tun hatte

Es war ein Duell der Koch-Giganten! In der Weihnachts-Edition von „Kitchen Impossible“ (Vox) traten die TV-Köche Tim Mälzer (50) und Tim Raue (47) gegen die österreichischen Spitzenköche Konstantin Filippou und Sepp Schellhorn (54) an. Sepp Schellhorn war begeistert: „Das ist ja zum ersten Mal ein richtiges Ösi-Deutschland-Duell.“ Nur Tim Mälzer durfte bei diesem Duell erstaunlich wenig mitkämpfen… Die Kochbrüder im Geiste Tim Mälzer und Tim Raue wurden von ihren Gegnern ins Salzburger Land nach Werfen geschickt. Dort mussten sie bei Rudi (60) und Karl (68) Obauer antreten – echte und vielfach ausgezeichnete Kochbrüder. Tim Mälzer malte dem Duo Mälzer-Raue beste Chancen aus: „Wir sind wie Ronaldo und Messi.“ Nach kurzem Überlegen fragte Mälzer: „Haben die jemals zusammen gespielt?“ Im gemeinsamen Spiel saß Mälzer dieses Mal aber auf der Küchen-Ersatzbank! Denn das Menü war so gar nichts für den Hamburger Koch mit der Schnodderschanuze. Schon bei der Vorspeise winkte Mälzer ab, übergab an seinen Partner: „Das ist dein Ding, das sehe ich jetzt schon. Das kann der Raue.“ Bei der Hauptspeise hatte Raue dann auch noch sofort den richtigen Riecher: „Das ist leider ein einhundertprozentiges, super klassisches, mir absolut bekanntes Gericht der Obauers: Forellenstrudel.“ Woran Raue das erkannte? Stolz gab der Sterne-Koch zu: „Ich habe halt tatsächlich in meinem Leben überdurchschnittlich viele Kochbücher gelesen, alle Gourmet-Magazine der letzten 30 Jahre.“ Raue wusste über alles Bescheid – Mälzer langweilte sich: „Dann hoffe ich mal, dass wir vier Gänge kochen müssen dieses Mal, weil ich bislang nichts zu tun habe.“ Beim Nachtisch schlug dann endlich Mälzers Stunde. Raue fluchte: „Salzburger Nockerl. Fuck ey, fuck you.“ Mälzer blieb cool: „Das ist ein Signature-Gericht Österreichs. Das ist das hohe Lied der Kulinarik Österreichs. Das ist meins. Das kloppe ich dir morgen zusammen.“ In der Profi-Küche der Obauers sorgte Tim Mälzer erst einmal für klare Verhältnisse: „Vorspeise und Hauptgang macht der Raue, da brauche ich nicht mitgehen, das schafft der alleine. Er wird die wesentlichen Faktoren angehen, und ich bin heute der Patisserie-Gott.“ Sprach der TV-Koch Mälzer und fragte die Brüder Oberauer entspannt: „So, trinken wir einen Schnaps, oder was?“ Tim Raue ackerte los, Tim Mälzer stürzte erstmal einen Schnaps, dann machte er sich an seine Interpretation des Strudelteigs. Karl Obauer beobachtete besorgt Mälzers Backversuche: „Für uns ist das wahnsinnig interessant, wie sie den Strudelteig angegangen sind. Der Strudelteig entspricht mit Sicherheit nicht dem, was wir praktisch als Strudelteig verstehen.“ Doch Mälzer war von seinem Teig überzeugt, frotzelte in Richtung der Koch-Brüder: „Könnt ihr euch das im Alter noch merken? Wollt ihr nicht mitschreiben, falls ihr euch die Rezeptur merken wollt?“ Wofür Mälzer auch noch Zeit hatte: Kommentare zur Arbeit von Tim Raue. Der verzweifelte an einem Fisch und dessen Haut. Mälzer rief ihm zu: „Das ist offensichtlich, dass es falsch ist, das ist, glaube ich, jedem klar.“ Raue, total gestresst: „Dass was falsch ist?“ Mälzer trocken: „Das, was du da machst.“ Doch Raue wollte sich nicht helfen lassen, seine Gänge unbedingt alleine zubereiten. Tim Mälzer war etwas geknickt: „Ich finde das toll, mit Tim in der Küche zu stehen, auch wenn wir gerade komplett nicht miteinander arbeiten, sondern aneinander vorbei.“ Später gab Tim Raue kleinlaut zu: „Der Ehrgeiz hat wieder Besitz von mir ergriffen. Ich war im Erledigungstunnel.“ Aber da blieben ja noch die Mälzer-Nockerl! Der TV-Koch war von seinem Talent überzeugt: „Ich habe sie schon tausendmal gemacht. Deswegen war ich mir die ganze Zeit so sicher, dass ich das Ding auf der linken Arschbacke abrutsche.“ Doch der traditionelle Nachtisch ging daneben, war teilweise noch nicht richtig durch. Ein Jury-Mitglied meckerte: „Es ist nicht aufgegangen und ist unten noch praktisch flüssig.“ Mälzer, you had one job! Das Mälzer-Fazit nach seinem Minimal-Einsatz: „Als Team haben wir heute nicht ganz funktioniert, aber als Freunde haben wir heute funktioniert.“ Mit nur 4,7 Punkten mussten sich die Freunde Tim Raue und Tim Mälzer dem Ösi-Duo geschlagen geben – die hatten stolze 6,8 Punkte eingekocht. Tim Raue fair: „Ihr habt grandios gekocht und verdient gewonnen.“ Besinnlich und versöhnlich gab sich sogar Tim Mälzer am Ende der Weihnachts-Edition: „Ich bin oft anderer Meinung, aber an der Stelle kann ich es nicht anders sagen.“

 

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Konflikte: Aserbaidschan lässt zehn Armenier frei

Baku/Eriwan (dpa) - Nach Vermittlung durch die EU hat die Südkaukasus-Republik Aserbaidschan zehn Kriegsgefangene ans Nachbarland Armenien übergeben. "Eine wichtige humanitäre Geste, die den gegenseitigen Willen demonstriert, Vertrauen zu stärken", schrieb EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter. Sowohl die aserbaidschanische als auch die armenische Seite bestätigten die Freilassung der zehn armenischen Soldaten, die bei Gefechten zwischen den beiden verfeindeten Ländern Mitte November gefangen genommen worden sein sollen. Die EU hatte Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan und dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev vor einigen Tagen bei einem gemeinsamen Treffen in Brüssel Unterstützung in ihrem Konflikt um die Region Berg-Karabach zugesichert. So wurde etwa Hilfe bei der Minenräumung in der Region in Aussicht gestellt. Zuvor hatten sich Paschinjan und Aliyev stets auf Vermittlung des russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Putin hatte im Krieg zwischen den Ex-Sowjetrepubliken 2020, bei dem Aserbaidschan große Teile Berg-Karabachs zurückeroberte, einen Waffenstillstand ausgehandelt. Trotzdem kommt es seitdem immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen an der Grenze. Bei den Gefechten im November waren mehrere Menschen getötet und verletzt worden.

 

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Coupe de France: Paris Saint-Germain locker in die zweite Pokalrunde

Valenciennes (dpa) - Paris Saint-Germain hat im französischen Fußballpokal mit einem Pflichtsieg gegen den Fünftligisten SC Feignies die zweite Runde erreicht. Doppeltorschütze Kylian Mbappé (16. Minute/Elfmeter/51.) und Mauro Icardi (31./Elfmeter) trafen am Sonntagabend beim lockeren 3:0 (2:0) für die Mannschaft aus der französischen Hauptstadt. Erst am Freitagabend hatten zum Auftakt der Pokalrunde erneut Zuschauerkrawalle für den Abbruch eines Spiels unter Beteiligung von Olympique Lyon gesorgt. Das Duell zwischen dem Zweitligisten FC Paris und dem Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers Peter Bosz wurde beim Stand von 1:1 kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erst für rund 50 Minuten unterbrochen und dann nicht wieder angepfiffen. Grund dafür waren Fanausschreitungen auf der Tribüne - Pyrotechnik wurde gezündet, es gab Schlägereien. Zahlreiche Zuschauer stürmten den Platz, um sich in Sicherheit zu bringen.

 

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Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und die heißesten Transfergerüchte inklusive. Zum Blog: https://liveblog.tt.com/428/fussball2021 Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Primera Division: Nullnummer von Real Madrid gegen Cadiz

Madrid (dpa) - Trotz einer Nullnummer hat der spanische Fußballclub Real Madrid die Tabellenführung in der Primera Division behauptet. Verfolger FC Sevilla könnte den Rückstand zum Spitzenreiter mit einem Sieg im nächsten Spiel aber auf drei Punkte verkürzen. Mit Ex-Nationalspieler Toni Kroos in der Startelf kam der Favorit im Heimspiel nicht über ein 0:0 gegen den Abstiegskandidaten FC Cadiz hinaus. Der Champions-League-Achtelfinalist aus der spanischen Hauptstadt führt nach dem 18. Spieltag mit nunmehr 43 Punkten vor dem FC Sevilla (37), der aber ein Spiel weniger bestritten hat, und Betis Sevilla (33).

 

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Darts-WM: Pfeile-Königin Fallon Sherrock ist entthront!

Was für ein Abend bei der Darts-WM! Erst der deutsche Knaller, in dem sich Florian Hempel (31) 3:0 durchsetzte. Danach regiert die Pfeile-Königin im Alexandra Palace („Ally Pally“) von London. Doch sie wird in einem Darts-Krimi entthront! Fallon Sherrock (27) verliert gegen den erfahrenen und stark spielenden Steve Beaton (57), Spitzname „The Bronzed Adonis“, 2:3 nach Sätzen. Das Märchen ist in der ersten Runde vorbei. ★ ★ ★ Alles wartete seit Wochen auf diesen Auftritt: Um 22.02 Uhr schallt es dann endlich „Last Friday Night“ von Pop-Star Katy Perry durch den Norden von London. Unter frenetischem Jubel betritt Sherrock „ihre“ Bühne. Vor zwei Jahren besiegte sie als erste Frau einen Mann bei der Darts-WM. Seitdem wird sie als „Queen of the Palace“ gefeiert. Im Erstrunden-Match gegen Darts-Ikone Beaton geht's auch richtig rund. Der erste Satz geht über die volle Distanz, Beaton holt ihn sich am Ende mit einem Mega-Finish (126 Punkte). Dann schlägt Sherrock zurück! Den zweiten Satz krallt sich Engländerin, der „Ally Pally“ tobt. Es ist jetzt auch ein Mega-Match! Beide spielen im zweiten Durchgang einen Drei-Würfe-Schnitt („Average“) von über 100 Punkten. Weltklasse. „Allererste Sahne“, brüllt Sport1-Kommentator Basti Schwele, als es in die Pause geht. Die 3000 Fans in der Halle feiern im „Sherrock Wonderland“. Ein umgedichteter Song, der eigentlich nur für Legende Phil Taylor gesungen wird. Doch der dritte Satz geht glatt an Beaton, weil Sherrock mehrere Doppelversuche auslässt. Aber Sherrock kämpft! Die Darts-Queen holt sich auf der Doppel-4 das wichtige Break im vierten Satz. Ein ganz wichtiger Moment. Und sie gleicht tatsächlich aus! 2:2! Entscheidungssatz! Die Halle kocht. Beaton startet mit einer perfekten Aufnahme, holt sich das erste Leg. Und Sherrock wackelt jetzt. Trotz Party-Push auf den Rängen scort sie nicht mehr so wie vorher. Wenige Triple-Aufnahmen sind dabei (Zwischen-Average von 79 Punkten). Unter Buh-Rufen verwandelt Beaton seinen ersten Match-Dart auf der Doppel-16. Die „Queen of the Palace“ ist entthront. Das Märchen ist schon früh vorbei. ★ ★ ★ Die Ergebnisse des Abends: Martijn Kleermaker – John Michael 3:1 Florian Hempel – Martin Schindler 3:0 Steve Beaton – Fallon Sherrock 3:2 Jonny Clayton – Keane Barry 3:2

 

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Corona-Sondergipfel schon Dienstag: Neuer Notfall-Plan gegen Omikron

Sonder-Gipfel wegen Omikron: Bund und Länder kommen morgen überraschend zur nächsten Corona-Konferenz zusammen! Das sickerte Sonntagabend aus Regierungskreisen durch. Nach BILD-Informationen wollen die Chefs der Länder-Staatskanzleien heute neue Maßnahmen beraten. NRW-Regierungschef Hendrik Wüst (46, CDU) zu BILD: „Bund und Länder müssen noch vor Weihnachten einen Fahrplan für die nächsten Wochen vereinbaren.“ HINTERGRUND: Der neue Corona-Expertenrat der Regierung warnt, die Überlastung des Gesundheitssystems durch die Omikron-Variante ist kaum noch zu verhindern! Es drohten in den „ersten Wochen des Jahres 2022“ massive Versorgungsprobleme, heißt es im 3-seitigen Papier (liegt BILD vor). Begründung: Im Extrem-Szenario müssten Hunderttausende Deutsche gleichzeitig in Quarantäne. Der 19-köpfige Expertenrat, den Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) eingerichtet hat, fordert Schutz von Polizei, Feuerwehr, Kliniken etc. Gefordert – einstimmig – wird ein Notfall-Plan: ►„Es müssen in den kommenden Tagen Vorkehrungen für die ersten Monate des Jahres 2022 getroffen werden, und zwar auf politischer und organisatorischer Ebene des Bundes, der Länder, der Städte und Gemeinden.“ Dabei sollen Bundeswehr, THW etc. früh eingebunden werden. ► Wegen „des gleichzeitigen, extremen Patientenaufkommens ist eine erhebliche Überlastung der Krankenhäuser zu erwarten“, heißt es. Zur Begründung für seine Empfehlung verwies der Rat auf die als besonders infektiös geltende Omikron-Virusvariante, die eine „neue Dimension“ in das Pandemiegeschehen bringe: „Die in Deutschland angenommene Verdopplungszeit der Omikron-Inzidenz liegt aktuell im Bereich von etwa zwei bis vier Tagen.“ Neben den notwendigen politischen Entscheidungen müsse die Bevölkerung intensiv zur aktiven Infektionskontrolle aufgefordert werden. „Dazu gehören die Vermeidung größerer Zusammenkünfte, das konsequente, bevorzugte Tragen von FFP2 Masken, insbesondere in Innenbereichen, sowie der verstärkte Einsatz von Schnelltests bei Zusammenkünften vor und während der Festtage“, so die Experten-Empfehlung. Laut RND prüft die Regierung u.a. strengere Party-Regeln zu Silvester: Drinnen max. 25 statt 50 Gäste, draußen max. 100 statt 200. Zudem könnten Clubs und Diskotheken geschlossen werden. Voraussichtlich werden diese Beschränkungen noch nicht an Weihnachten, sondern erst nach den Feiertagen in Kraft treten. Dies würde allerdings bedeuten, dass Silvester-Veranstaltungen deutlich kleiner ausfallen müssten. In europäischen Ländern breitet sich Omikron rasend schnell aus. In den Niederlanden gilt deswegen seit Sonntag ein neuer strenger Lockdown, auch Dänemark fährt große Teile des öffentlichen Lebens wieder herunter. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt zwar derzeit – noch. Das Robert Koch-Institut gab am Sonntagmorgen den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 315,4 an - am Vortag hatte er bei 321,8 gelegen. Allerdings befürchten Experten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante eine baldige Trend-Umkehr.

 

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Serie A: AC Mailand verliert Heimspiel gegen Neapel und Platz zwei

Mailand (dpa) - Der italienische Fußballclub SSC Neapel hat den AC Mailand vom zweiten Tabellenplatz der Serie A verdrängt. Eljif Elmas erzielte in der 5. Minute das Siegtor zum 1:0 (1:0) für die Gäste. Die Mannschaft von Stürmer-Oldie Zlatan Ibrahimovic fiel nach der dritten Saisonniederlage auf Platz drei zurück. Der vermeintliche Ausgleichstreffer für Milan in der Nachspielzeit fand wegen Abseits keine Anerkennung. Nach dem Top-Spiel des Wochenendes ist Neapel hinter Titelverteidiger Inter Mailand (43) nun Zweiter vor dem punkgleichen Milan (beide 39). Inter hatte bereits am Freitag mit 5:0 beim Tabellen-Schlusslicht Salernitana gewonnen.

 

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Hit im Netz: Schizophrener zeigt, wie sich die Krankheit anfühlt

Mit seinen Zeichnungen und Animationen zeigt Christopher Gilbert Grant, wie er die Welt wahrnimmt. Das Besondere daran: Der junge Mann ist schizophren. Seine Videos erreichen Hunderttausende. "Chester" ist Christopher Gilbert Grants Freund, auch wenn er für alle anderen unsichtbar ist. Denn "Chester" ist eine Halluzination des Kanadiers. Eine, die immer wieder auftaucht, genau wie viele weitere Figuren und Geräusche. Doch viele von ihnen sind bei Weitem nicht so freundlich wie "Chester". Wie die Wahrnehmung des schizophrenen Künstlers aussieht, zeigt er mit seinen Videos im Netz. Hunderttausende sind begeistert von seinen Zeichnungen und Animationen, die Zugang zu einer ganz eigenen Realität schaffen. Wie der kanadische Künstler seine Krankheit verbildlicht und mit welchen Animationen er andere Menschen in seine Welt eintauchen lässt, sehen Sie hier oder oben im Video.

 

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FC Barcelona: Mitglieder billigen Milliardenausgaben für Stadion-Umbau

Barcelona (dpa) - Die Vereinsmitglieder des hoch verschuldeten FC Barcelona haben in einer Onlineabstimmung mit großer Mehrheit das milliardenschwere Finanzierungskonzept für den Ausbau der Club-Anlagen Espai Barça und des Stadions Camp Nou gebilligt. 87,8 Prozent hätten mit Ja und 10,4 mit Nein gestimmt, teilte der Club auf seiner Internetseite mit. 1,8 Prozent hätten ein leeres Abstimmungsformular geschickt. Insgesamt beteiligten sich 48.623 stimmberechtigte Mitglieder (44,13 Prozent). Die Erhöhung der Stadionkapazität um 10.000 Plätze auf dann 110.000 sowie der Ausbau anderer Clubanlagen soll mit einem Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro finanziert werden. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im kommenden Sommer beginnen. Das Projekt sei wegen der zu erwartenden höheren Einnahmen von 200 Millionen Euro pro Jahr durch das größere Stadion und andere Einrichtungen von "fundamentaler Bedeutung" für den FC Barcelona, hatte Club-Präsident Joan Laporta betont. Während des Umbaus soll der FC Barcelona im Ersatzstadion Johan Cruyff spielen. Das ist jedoch wesentlich kleiner als das Camp Nou. Der Verein gibt aktuell eine Kapazität von nur 6000 Zuschauern an. Es soll mit 20 Millionen Euro aufgewertet werden.

 

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BVB-Analyse: Haaland oder nix – Dortmund muss jetzt All-in gehen!

Vorrunden-K.o. in der Champions League. Abgehängt vom bald 10-maligen Meister aus München (jetzt uneinholbare 9 Punkte vor)! und 9 von 26 Pflichtspielen (Supercupfinale inklusive) verloren! Die große BILD-BVB-Analyse der Hinrunde. Haaland oder nix! Warum Dortmund jetzt All-in gehen muss, lesen Sie mit BILDplus.

 

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Das BILD-Trainer-Zeugnis: Wer neben Julian Nagelsmann die 1 bekommt

Acht Klubs waren mit neuen Trainern in die Bundesliga Saison gegangen. Zwei davon (van Bommel in Wolfsburg, Marsch in Leipzig) sind längst wieder gefeuert. Drei Neue kam dazu (Korkut zu Hertha, Tedesco zu Leipzig und Kohfeldt zu Wolfsburg). BILD verteilt nach der Hinrunde Zeugnisse an die elf Trainer. Die Note Eins bekamen von den BILD-Reportern nur zwei Trainer. Und einer eine glatte Sechs. Alle elf Zeugnisse – nur mit BILDplus!

 

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Thomas Gottschalk: Das wird sein erstes Patchwork-Weihnachten

Seine wertvollsten Geschenke brachte Thomas Gottschalk (71) aus Amerika mit. Am dritten Adventswochenende kamen der Entertainer und seine Partnerin Karina Mroß (59) aus dem Urlaub zurück. Im Gepäck hatten sie Thomas‘ Sohn Roman (39) mit Ehefrau Melissa (34) und Enkel Sebastian (2). Erstmals feiern sie Weihnachten als Patchworkfamilie. Auch Karinas Tochter Melinda (26) ist dabei. Lesen Sie mit BILDplus, wie das Paar dieses große Familienfest geplant hat – und was zur Bescherung serviert wird.

 

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Christian Lindner verspricht - Steuererklärung wird einfacher!

Darauf haben Millionen Deutsche gewartet! Die Steuererklärung soll nach dem Willen von Bundesfinanzminister Christian Lindner (42, FDP) einfacher werden! ▶︎ Daten, die die Behörden bereits haben, sollen künftig vorab ausgefüllt angeboten werden. „Wir leiten jetzt die Schritte ein, um diese Erleichterung schnellstmöglich in die Praxis zu bekommen“, sagte Lindner laut „Funke“-Medien. Zudem kündigte er an: Die Steuerklassen sollten vor allem zugunsten von Frauen, die Teilzeit arbeiteten, neu festgelegt werden. Erklärtes Ziel der Ampel-Koalition ist, den Kontakt zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltung komplett digital zu machen. Auch die steuerliche Absetzbarkeit fürs Homeoffice will Lindner verlängern: Wer pandemiebedingt im Homeoffice arbeitet, soll auch im kommenden Jahr noch eine Pauschale bei der Steuererklärung geltend machen können. Ansetzen kann man pro Tag im Homeoffice derzeit 5 Euro – maximal 600 Euro im Jahr.

 

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Frisch verliebt – und jetzt Sex? 9 Tipps für ein erfolgreiches erstes Mal

Es ist in Pandemiezeiten zwar nicht so einfach, jemanden kennenzulernen, aber manchmal findet auch jetzt zusammen, was zusammengehört. Gerade um die Feiertage rum ist das ja ganz schön. Man sitzt nicht schon wieder alleine beim Familienessen und Silvester hat man auch endlich wieder jemanden zum Knutschen. Wer nicht beim ersten Date schon miteinander in die Kiste gesprungen ist, muss sich jetzt nur noch auf „das erste Mal“ mit der neuen Lady einrichten. Vielleicht gibt es das ja sogar als Weihnachtsgeschenk… Lesen Sie mit BILDplus alles über die Dos and Dont’s beim ersten Sex mit dem neuen Partner.

 

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Schon wieder Panne bei der "Tagesschau"

Die "Tagesschau" hat täglich ein Millionenpublikum - und das durfte in der heutigen Hauptausgabe der Nachrichtensendung erneut eine Panne erleben. Ursache sind diesmal wohl technische Probleme. Bei der ARD war man vor ein paar Jahren mächtig stolz, als das neue "Tagesschau"-Studio erstmals auf Sendung ging. Doch auch die neuen technischen Möglichkeiten verhindern offenbar nicht, dass es auch in Deutschlands meistgesehener Nachrichtensendung mal zu einer Panne kommt, in letzter Zeit sogar gleich zu mehreren. In der heutigen Hauptausgabe der "Tagesschau" um 20 Uhr sahen die Zuschauer hinter Nachrichtensprecherin Julia-Niharika Sen hauptsächlich die Farbe blau: Die Hintergrundbilder und Schriften, die normalerweise eingeblendet werden, während die Nachrichtensprecherin oder der Nachrichtensprecher redet, fehlten komplett. Niharika Sen entschuldigte sich mehrfach in der Sendung für die Panne und erklärte das Fehlen von Bildern und Schrift mit technischen Problemen. Zuschauer, die die "Tagesschau" in der ARD-Mediathek schauen, dürften von der Panne dagegen nichts gemerkt haben: Für die Online-Fassung korrigierte der Sender offenbar die Fehler, Bilder und Schriften waren wieder zu sehen. Zuletzt hatte es bei der "Tagesschau" mehrere Pannen gegeben. So dürfte ein Versprecher für Lacher bei den Zuschauern gesorgt haben - der Sprecher hatte statt Kanzler Scholz versehentlich Kanzler Kohl gesagt. Und bei einer Ausgabe im vergangenen Monat fehlte der Gong am Anfang.

 

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Müller-Milliarden: Wer wird Nachfolger des Drogerie-Königs?

Eine liebende Ehefrau kann Segen oder Fluch sein – für den Gatten und dessen Umfeld. Drogeriekönig Erwin Müller (89) droht laut „Manager Magazin“ (MM), „die Kontrolle über sein Unternehmen an ein glitschig-glamouröses Netzwerk zu verlieren“. Lesen Sie, welche Rolle bei der „Erbschlacht um das Milliardenimperium“ Müllers zweite Frau und Ex-Sekretärin Anita Müller (54) spielen soll und wer laut des Magazins die „engsten“ Opfer sind. Außerdem: So schätzt eine Insiderin die Situation ein.

 

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Kindheit auf dem Müll

Tausende syrische Kinder arbeiten im Müll, statt zur Schule zu gehen. Es ist ihre einzige Chance, die Familien im Lebensunterhalt zu unterstützen. Dabei riskieren sie ihre Gesundheit und ihre Zukunft. Jeden Tag stochert Rakan im Müll nach alten Schuhen, Klamotten, Elektroschrott, einfach allem, was er zu Geld machen kann. Dem Elfjährigen fällt das besonders schwer, weil er nach einem Luftangriff syrischer Kampfjets vor drei Jahren einen Unterarm verloren hat. Heute hat er eine alte Solarmatte entdeckt. Ein Glücksfall. Geschickt jongliert er sie auf seiner Schulter durch die Deponie und hofft auf einen guten Preis. Oft genug aber kommt er auch mit leeren Händen zurück. Rakan hasst diese Arbeit. "Ich würde viel lieber auf die Schule gehen, etwas lernen", sagt er. "Wenn ich groß bin, könnte ich dann anderen etwas beibringen, Lehrer werden, das wäre etwas Sinnvolles." Die Realität aber sieht anders aus. Tausende Kinder zieht es jeden Tag auf die Mülldeponien Idlibs. Es stinkt bestialisch. Überall lauern Parasiten. Es ist ein Sammelbecken der Schwächsten in einer Krisenregion, die ihnen sonst nichts zu bieten hat: Keine Spielsachen, keine Bildung, keine Zukunft. Die Provinz ist die letzte Hochburg der Aufständischen in Syrien. Islamisten haben hier das Sagen. Zivilisten sind die Leidtragenden, vor allem Frauen und Kinder. Immer wieder fallen Bomben, kommt es zu Scharmützeln mit der syrischen Armee trotz einer Waffenruhe. Die Infrastruktur wurde im Krieg schwer getroffen. Viele Kliniken sind geschlossen, ebenso Schulen. "Ich habe nie etwas gelernt", erzählt Farhan. Auch er ist elf Jahre alt. "Schon als Kind bin ich nicht mehr zur Schule gegangen." Hassan würde gerne einen leichteren Job machen. "Mir tun die Hände weh, weil ich ständig Eisenstücke kleinschlagen muss, um sie besser verkaufen zu können", sagt der 13-Jährige. Mitleid oder gar Respekt können sie für ihre Arbeit nicht erwarten. Oft schlägt ihnen Verachtung entgegen. "Die Menschen mögen mich nicht, weil ich so schmutzig bin und die Menschen Angst vor Corona haben", sagt Rakan. "Wenn ich mal niesen muss, glauben alle gleich, ich hätte sie angesteckt." Rakan ist in seiner Familie die Rolle des Ernährers zugefallen. Eine große Bürde für ein Kind mit nur einem Arm, doch eine Wahl hatte er nicht. Er lebt mit seiner Mutter, einem Bruder und drei Schwestern in einem Camp bei Maarat Misrin. Sie flohen vor den Bomben syrischer Kampfjets aus ihrem Dorf bei Aleppo. Ihr Vater fiel Soldaten der syrischen Armee in die Hände, ist seither verschollen. Sie leben in einem schlichten Zelt. Es herrscht Tristesse am Rande des Existenzminiums. Ein paar Hühner sind ihr gesamtes Eigentum. "Allein Geld zu verdienen ist schon schwer", sagt Rakan. "Manchmal helfen mir Menschen, die Müllsäcke zu tragen, auch meine Geschwister. An einigen Tagen finden wir etwas, an anderen nichts." Um diese Jahreszeit sinken die Temperaturen nachts Richtung Gefrierpunkt. Rakans Mutter Jozah zündet Olivenzweige an, um Wasser auf einer Kochstelle aufzuwärmen. Damit wäscht sie Rakans Haare nach einem langen Tag auf der Mülldeponie. Er hat sie länger wachsen lassen, um seine Brandwunden am Kopf und der Schulter zu verdecken. In den frühen Morgenstunden zieht Rakan wieder los. Fünf Kilometer sind es bis zur Deponie. Manchmal begleitet ihn seine jüngere Schwester und hilft ein wenig. Auf dem Weg kaufen sie sich belegte Brote. Fast 50 Cent kosten sie mittlerweile pro Stück. Die Preise für Lebensmittel sind in den vergangenen Monaten massiv gestiegen. In Idlib wird mit türkischer Lira gezahlt, die seit Monaten im Wert verfällt. Viele Waren sind nun unerschwinglich geworden. Nach dem langen Fußmarsch ist Rakan oft schon völlig erschöpft. Doch dann beginnt erst die eigentliche Arbeit. Im Wettstreit mit den anderen Kindern auf der Deponie zieht er oft den Kürzeren. Körperlich sind sie ihm haushoch überlegen und lassen ihn das auch spüren. Auf anderen Deponien Idlibs hat er noch weniger Chancen. "Da werde ich von den Jungs weggejagt. Die wollen nicht, dass ich da suche", erzählt er. Die oft karge Ausbeute bringen sie am Ende des Tages zu einem Schrotthändler in der Nähe der Deponie. Dort tauschen sie Müll gegen Bares. Die Ware wird sortiert und abgewogen. Ein knallhartes Geschäft, bei dem nur wenige gut verdienen, aber viele ihre Gesundheit aus Spiel setzen: Haut- und Darmerkrankungen grassieren. "Ich mag dieses Leben nicht", sagt Rakan frustriert. Und doch sieht er sich in der Pflicht für seine Familie. Ohne Bildung aber fehlt ihm jede Perspektive.

 

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Kommentar - Impfzwang schadet nur!

Heute ist der Tag, an dem die Zeit der Ausreden für Impf-Muffel vorbei ist: Der Totimpfstoff „Novavax“ wird zugelassen. Er kann und wird viele vor schweren Corona-Verläufen schützen, die gegenüber den Vakzinen von Biontech und Moderna skeptisch sind. Das ist wunderbar! ▶︎ Umso befremdlicher ist, dass etliche Entscheider den Glauben an den gesunden Menschenverstand der Bevölkerung verloren haben – und nur noch auf den Zwangs-Piks setzen. Die Rufe nach einer schnellen Impfpflicht wirken schon angesichts der immer neu auftretenden Impfstoff-Engpässe wie Hohn. Und auch die erneute Aufregung um FDP-Vize Kubicki zeigt: Vielen ist staatlicher Zwang lieber als die Kraft der Argumente. Das ist sehr bedenklich! Impf-Muffel überzeugt man nicht mit Drohungen. Und schon gar nicht mit staatlichen Anordnungen. Sondern nur mit Fakten und der Kraft der Argumente. Die aktuelle Berichterstattung zum Thema lesen Sie hier.

 

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Post von Wagner - Breitscheidplatz – Platz des Leides

Zwei- oder dreimal die Woche komme ich zu Fuß oder mit dem Auto vorbei. Der Mensch ist angelegt zu vergessen. Touristenbusse, Alltägliches. Gibt es ein tröstliches Vergessen? Ich lebe in Berlin-Charlottenburg, zehn Minuten vom Breitscheidplatz. Ich mag ihn nicht mehr. Wenn man nur vergessen könnte… Die Schreie der Verletzten, die Bilder der Toten. Gestern Abend um 20.02 Uhr klangen 13 Glockentöne in die Nacht von Berlin. Jede Glocke ein Toter. Der Bundespräsident entschuldigte sich, dass wir zu wenig für die Opfer taten. Für Menschen, die auf einem Weihnachtsmarkt fröhlich sein wollten. Niemand kann am Breitscheidplatz fröhlich sein. Herzlichst Ihr F. J. Wagner Die aktuelle Berichterstattung zum Thema finden Sie hier.

 

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Super League: Mario Frick wird Trainer beim FC Luzern

Mario Frick, der Trainer des FC Vaduz, bestätigt seinen Wechsel zum FC Luzern – er ist die letzte Hoffnung des Sportchefs Remo Meyer. Mario Frick wechselt vom Ersten der Challenge League zum Letzten der Super League. Als Stürmer hinterliess Mario Frick Spuren in Italien. In Umbrien, bei Ternana Calcio, sangen die Fans: «La vie c’est fantastique, quando segna Mario Frick.» Der Liechtensteiner Frick, 47, bewies immer wieder Durchschlagskraft, einst setzte er sich sogar in Duellen mit Adrian Mutu und Alberto Gilardino durch. Was sich gut trifft, weil diese Tugend in den nächsten Monaten gefragt sein wird, wenn Frick den FC Luzern betreut. Am Sonntag bestätigte der Coach in Interviews, dass er den FC Vaduz verlassen wird und nach Luzern wechselt, vom Ersten der Challenge League zum Letzten der Super League. Frick ist in Liechtenstein eine Art Nationalheiliger, was den Fussball angeht. Er hält viele Rekorde im Fürstentum. Und prägte zuletzt als Coach während dreier Jahre den FC Vaduz, den er trotz bescheidenen Ressourcen zurück in die Super League führte. Nun wird er sein Land als Trainer erstmals verlassen. Aller trüben Gegenwart zum Trotz ist der Wechsel nach Luzern ein Aufstieg; die Perspektiven der beiden Klubs lassen sich nicht vergleichen. Doch der FCL und sein Umfeld bilden ein Haifischbecken, schon der Ex-Coach Markus Babbel wusste das. Zuletzt musste das Fabio Celestini erfahren, der wenige Monate nach dem Cup-Sieg, dem grössten Erfolg in den letzten knapp dreissig Jahren Klubgeschichte, entlassen wurde. Celestini war der fünfte Coach in der Ära des 2017 eingesetzten Sportchefs Remo Meyer, der im Verein verblüffend viel Rückhalt zu geniessen scheint. Meyer, 41, verkalkulierte sich bei den Anstellungen von René Weiler und Thomas Häberli. Und er opferte den bis 2023 gebundenen Celestini. Der Trainer zahlte auch für die Fehler seines direkten Vorgesetzten, den auf dem Transfermarkt zuletzt die Fortune verliess. Als Meyer im Sommer den ehemaligen deutschen Nationalspieler Holger Badstuber verpflichtete, schwärmte er: «Er wird uns nicht nur defensive Stabilität verleihen, sondern mit seiner ausgesprochenen Siegermentalität zusätzlich prägen.» Badstubers Vertrag wurde vergangene Woche vorzeitig aufgelöst, er war ein noch drastischerer Fehlgriff als der im Frühjahr 2020 aus Belgien eingekaufte Marco Bürki, der inzwischen im FC Thun aktiv ist. Eine enttäuschende Halbsaison ist zu Ende. Analysieren und besser machen, heisst die Devise für die Rückrunde. Wir werden wieder aufstehen und uns zurückkämpfen. Nome Lozärn 💙🤍. #FCL #nomeLozärn #seit1901fürimmer pic.twitter.com/lULeE4cQYx Es waren nicht die einzigen unvorteilhaften Investments: Im Sommer zahlte Luzern eine knappe halbe Million Franken an Servette für Varol Tasar, einen Offensivspieler, der eine miserable Vorrunde spielte und für Celestinis Ballbesitzfussball ungeeignet war. Auch sonst gelang es Meyer nicht, dem Kader Qualität beizufügen, die Probleme des FCL sind nicht zuletzt darin begründet. Es ist eine hausgemachte Krise, die etwas Erstaunliches hat, nun da der über Jahre schwelende Zwist unter den Aktionären im Frühjahr beigelegt wurde und es im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit nicht an finanziellen Mitteln mangelt. Der neue Trainer soll den Befreiungsschlag bringen und den ersten Abstieg seit 2003 verhindern – vom Ausgang des Unterfangens muss auch die Zukunft Meyers abhängen. Frick ist eine vernünftige Wahl, der Coach hat etwas Hemdsärmliges, Unbestechliches auch. Und er ist ein Mann der klaren Worte, das war er schon als Spieler. Die Trainer Jörg Berger und Gilbert Gress kritisierte Frick öffentlich harsch, Gress warf er vor, «menschlich in der Steinzeit stehen geblieben» zu sein. Diese Art kann ankommen in der Zentralschweiz, auch wenn Fricks Fussball nicht so ambitioniert sein mag wie jener von Celestini, diesem Coach, der stets zu vermitteln verstand, dass auch die schmählichste Niederlage nur eine Zwischenetappe auf dem Weg in ganz hohe, unerreichte Sphären ist. Mit Frick wird im FCL mehr Realismus Einzug halten, im Abstiegskampf ist das nicht die schlechteste Strategie. Für Luzern geht es um viel in den nächsten Monaten. Für den Klub wäre das Leben nur schon dann fantastique, wenn er im Sommer die Liga-Zugehörigkeit nicht verlöre. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Und die Kirche tut das, was sie am besten kann

München Für Batic und Leitmayr ging es diesmal raus aus München und rein ins Klosterleben. Dort hüteten Nonnen ein Geheimnis – und versuchten verzweifelt, ihr Kloster zu retten. Wie das ausgeht, bleibt offen. Darum ging’s Ein Wirtschaftsprüfer wird vergiftet, kurz nachdem er – angeblich zur inneren Einkehr – in einem Kloster bei München genächtigt hat. Dort machte er auch die Betriebsprüfung, doch schlechte Zahlen waren nicht der Grund für seinen Tod. Der lag vielmehr in einem Geheimnis, das die sechs verbliebenen Nonnen des Klosters verbissen hüteten. Novizin Antonia (Maresi Riegner) hatte nach einer Affäre mit einem Jungen aus dem Dorf ein Kind geboren. Doch Antonia wollte im Kloster bleiben – und Priorin Barbara (Corinna Harfouch) sie unbedingt dort halten, weil sonst zu wenige Nonnen da gewesen wären, um das Kloster halten zu können. Unter zehn, so sagt sie es, schaut die Kirche genau drauf, bei unter sieben wird’s eng. Deshalb wird auch der Tod von Schwester Johanna, die angeblich ebenfalls zur inneren Einkehr verreist ist, in Wahrheit aber längst im Klostergarten begraben wurde, geheim gehalten. Am Ende machen die Nonnen reinen Tisch – und Schwester Klara (Constanze Becker), eine ehemalige Apothekerin, gesteht den Giftmord. Lechner hatte das Geheimnis der Nonnen entdeckt und sich über einen Trick für sein Schweigen bezahlen lassen. Bevor Klara ins Kloster kam, saß sie im Gefängnis, über Schwester Jacoba (Petra Hartung), die auch als Knast-Seelsorgerin arbeitet, kam auch der Kontakt zu den Nonnen zustande. Sie hatte ihren Mann vergiftet, weil der sie sonst totgeschlagen hätte, wie sie sagt. Nun kam abermals ein Mann ihr zu nahe. „Lechner hätte uns nie in Ruhe gelassen, er hätte alles zerstört“, sagt sie, und: „Ich hab doch nichts anderes.“ Helfen tut das freilich nicht, Schwester Klara muss wieder ins Gefängnis und die Zukunft des Klosters bleibt ungeklärt. Eine letzte Hoffnung könnten die beiden mysteriösen Besucher aus dem Vatikan sein. Diese, so finden die Ermittler Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) eher zufällig heraus, sind nämlich vor Ort, um ein angebliches Wunder zu überprüfen: eine Madonnenstatue, die Blut weint. Doch so recht wollen sie dem keinen Glauben schenken, egal, wie sehr Schwester Julia (Christiane Blumhoff), deren Heimat das Kloster schon sei 50 Jahren ist, das beteuert. „Aber am Ende entscheidet Roma“, sagt einer von ihnen, und Batic ergänzt – angelehnt an den Titel des Films: „Wunder gibt es immer wieder.“ Das war gut Überzeugend und mal was Anderes war die Szenerie des Klosters – gedreht wurde übrigens im 2019 aufgelösten Kloster Reisach im bayerischen Oberaudorf. Das Kammerspiel auf engem Raum funktionierte auch wegen der durchweg überzeugenden Darstellerinnen und Darsteller, denen die Schicksalsgemeinschaft der sechs Nonnen absolut abzunehmen war. Und nicht zuletzt überzeugte auch die Inszenierung mit farbenfrohen Bildern von der Außenwelt des Klosters, vom Garten oder dem Blick auf die Berge, kontrastiert mit düsteren und mit Thriller-Elementen ausgeschmückten Bildern aus dem Innern. Das Eintauchen in eine für viele Zuschauer völlig fremde Welt macht den Reiz dieses „Tatort“ aus. „Wir hatten uns Nonnen als respektable, gläubige, aber von dem, was wir als Leben verstehen, zurückgezogene Frauen vorgestellt“, sagt Regisseurin Maris Pfeiffer dazu. „Und trafen weltoffene, reflektierte und total im Leben stehende Frauen, die sich nach langer Prüfung für ein Leben in einer Ordensgemeinschaft entschieden hatten.“ Also gibt es hier eben auch Schwester Angela (Ulrike Willenbacher), die ziemlich erfolgreich an der Börse spekuliert. Und auch der Konflikt der Nonnen ist glaubhaft: Sie hängen an ihrem Kloster und an ihrem Leben dort, auch wenn Außenstehende wie die Kommissare das nicht nachvollziehen können. Und am Ende tut die Kirche letztlich das, was sie derzeit am besten kann, nämlich schweigen, vertuschen und von oben herab entscheiden. Auch wenn Schwester Barbara damit zu brechen scheint, wenn sie sagt: „Es ist falsch, ein Kind zu verstecken, es hätte uns gut getan, es nicht anzunehmen wie eine Schande, sondern wie eine Freude.“ Das war seltsam Mehr Drama als Krimi war dieser „Tatort“ und auch nicht durchweg gelungen. Manche Dialoge kamen dann doch etwas hölzern daher, nicht jeder Gag saß. Auch die Tatsache, dass das Mordopfer völlig ohne Geschichte auf- und wieder abtauchte und letztlich nur einen Anlass bot, mal hinter Klostermauern zu ermitteln, war nicht unbedingt elegant gelöst. Und was einem die Szenen mit Assistent Kalli (Ferdinand Hofer), den die Ermittler mit wiederholten Anrufen beim Baden am See störten, sagen sollen, wird wohl auch ein Geheimnis bleiben. Das Fazit Wem die Sonntagabendkrimis am besten gefallen, wenn sie von der ersten bis zur letzten Minute die Spannung hochhalten, der wird von „Wunder gibt es immer wieder“ eher enttäuscht sein. Doch für alle anderen bot der bereits 88. gemeinsame Fall des Münchner Duos trotz mancher Schwächen gute Unterhaltung – und vor allem mal ein ganz neues und interessantes Setting.

 

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So geht Preußer mit der Fan-Kritik an seiner Person um

Düsseldorf Er steht mit dem Rücken zur Wand – doch Christian Preußer kämpft um seinen Job bei Zweitligist Fortuna. Der 37-Jährige hat allerdings auch nicht den ultimativen Plan, wie kurzfristig Besserung gelingen soll. Vieles ist Prinzip Hoffnung und das ist in der prekären Lage etwas wenig. Christian Preußer wird auch im Januar 2022 Cheftrainer von Fortuna sein. Unmittelbar nach der peinlichen Pleite gegen den SV Sandhausen (0:1) hatte er eine Jobgarantie vom Vorstand bekommen. Am Tag danach stellte er sich in einer Medienrunde fast eine Stunde den Fragen. Doch wer Antworten erwartet hatte, die alles auf den Kopf stellen würden, der wurde schnell enttäuscht. Dafür gibt es aber wohl auch einfach zu viele Baustellen im Kader. Das Gespräch ging rund 45 Minuten. Daraus den einen zentralen Satz zu ziehen, ist schwer möglich. Und doch ist wohl dieser eine Moment besonders aussagekräftig: „Ich verspreche, dass wir weiter hart arbeiten und einen neuen Anlauf nehmen, um gegen Werder Bremen das Blatt zu wenden.“ Nun weiß auch Preußer, dass man durchaus verwundert die Frage stellen kann, warum nicht 18 Spiele ausreichend gewesen sein sollen, um dieses Ziel bereits zu erreichen. Was soll anders werden? Warum soll ausgerechnet im neuen Jahr gelingen, was bisher nicht geschafft wurde? Leistungsschwankungen zu verhindern, individuelle Fehler abzustellen und Konstanz ins Spiel zu bekommen. Preußer sagt: „Da kann ich nicht widersprechen, auch ich bin total unzufrieden mit der Situation.“ Das Publikum hat ihn bislang weitestgehend unbehelligt gewähren lassen. „Preußer raus“-Rufe hielten sich in Grenzen. Wenn immer angeführt wird, Düsseldorf sei ein schwieriger Standort, sollte man fortan entgegen: Bei vielen anderen Klubs hätte man einen jungen Trainer niemals so lange erfolglos wirken lassen. Eben weil Düsseldorf so ein gestandenes Fußball-Umfeld hat, ist erklärbar, warum es so lange so ruhig geblieben ist. Mit der nun lauter aufkommenden Kritik kommt Preußer nach eigenem Bekunden klar: „Ich kann das trennen. Aber natürlich begegnet mir Fortuna auch immer wieder in meinem privaten Umfeld. Mein Nachbar ist Fortuna-Fan, gegenüber auf dem Balkon hängt eine Fortuna-Fahne. Wenn ich Menschen persönlich begegne, dann haben wir immer einen sehr respektvollen Austausch, da gibt es überhaupt keine Probleme.“ In den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sei er nicht aktiv, weshalb er Kommentare nur mitbekommen würde, wenn sie an ihn herangetragen werden. Für Preußer ist auch klar, dass es noch eine Verstärkung für die Abwehr geben sollte. Man sei entsprechend auf der Suche. Kritik am Kader will er öffentlich nicht austragen. „Wir gehen da sehr offen und durchaus kritisch miteinander um, aber hinter verschlossenen Türen“, sagt Preußer. „Wir wollen nichts schönreden.“ Durchaus eine nachvollziehbare Taktik. Doch manchmal täte auch der junge Trainer gut daran, eben auch öffentlich noch etwas mehr Tacheles zu reden und zu benennen, was denn tatsächlich die Probleme sind. Hier geht es zur Bilderstrecke: Diese Noten haben wir und die Fans den Fortunen gegeben

 

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Außenministerin Truss übernimmt

Die britische Außenministerin Truss übernimmt die Aufgaben des zurückgetretenen Brexit-Ministers Frost. Dessen Rücktritt ist ein weiterer Rückschlag für den unter Druck geratenen Premier Johnson. Nach dem Rücktritt von Brexit-Minister David Frost wird die britische Außenministerin Liz Truss dessen bisherige Aufgaben übernehmen. Ein Regierungssprecher teilte am Abend in London mit, Truss werde mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für die Beziehung Großbritanniens mit der EU tragen. In dieser Rolle übernimmt sie nun auch als Chef-Verhandlerin die laufenden Gespräche mit Brüssel über Brexit-Sonderregeln für Nordirland. Im früheren Kabinett war sie Wirtschaftsministerin und hatte mit Nicht-EU-Staaten Handelsverträge ausgehandelt. Frost hatte seinen Rücktritt in einem Schreiben an Premierminister Boris Johnson erklärt. Als Grund gab er an, er stimme mit der aktuellen Richtung der Konservativen Partei nicht überein. Auslöser sollen die jüngsten Corona-Beschlüsse gewesen sein. Auch Steuererhöhungen und Johnsons Klimapolitik sollen nicht der Vorstellung des Ex-Ministers entsprechen. Für den unter Druck geratenen Premier Johnson ist Frosts Rücktritt ein weiterer Rückschlag innerhalb kurzer Zeit. Zunächst wurde bekannt, dass in seinem Amtssitz in der Downing Street während des Lockdowns im vergangenen Jahr eine Weihnachtsfeier stattfand. Dann verloren die Konservativen nach fast 200 Jahren den Unterhaussitz in North Shropshire. Im Unterhaus versagten zudem 100 Abgeordnete der Tories ihrem Premier die Gefolgschaft bei der Einführung weiterer Corona-Maßnahmen. Johnson bedauerte den Rücktritt seines engen Vertrauten Frost. Er betonte, Frost solle stolz auf seine historischen Dienste für die Regierung sein. Der scheidende Minister schrieb in seinem Rücktrittsschreiben, der Brexit sei jetzt abgesichert. Aber: "Die Herausforderung für die Regierung besteht nun darin, die Chancen zu nutzen, die er uns bietet." Er habe Bedenken wegen des aktuell eingeschlagenen Weges. Frost hatte mit EU-Unterhändler Michel Barnier im vergangenen Jahr in letzter Minute den Brexit-Handelspakt erreicht. Dieser ermöglicht auch nach dem Brexit weitgehend zollfreien Handel zwischen Großbritannien und der EU. Allerdings gibt es weiterhin viele Probleme und Streitpunkte. Dazu gehören Sonderregeln für die britische Provinz Nordirland, die noch immer den Regeln des EU-Binnenmarktes folgt, damit keine harte Grenze zum EU-Mitglied Irland entsteht. In den stockenden Gesprächen darüber, die Frost in den vergangenen Monaten mit EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic geführt hat, waren beide Seiten zuletzt etwas aufeinander zu gegangen. Von der Lösung aller Probleme ist man aber noch immer meilenweit entfernt.

 

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Zwei Menschen sterben bei Hausbrand

Frühmorgens gehen bei der Polizei Notrufe ein. Eine Dachgeschosswohnung brennt. Rund 200 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Für zwei Menschen kommt die Hilfe jedoch zu spät - sie sterben. Zwei Menschen sind bei einem Brand in einer Dachgeschosswohnung im Kreis Heilbronn ums Leben gekommen - dabei könnte es sich um zwei Kinder handeln. Bei dem Feuer wurden zudem drei Bewohner des Gebäudes im Alter von 29, 27 und 8 Jahren schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Bei den Toten könnte es sich laut Polizei um "zwei weitere Kinder der betroffenen Familie handeln". Die Identifizierung stehe noch aus. Um 6 Uhr morgens gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, die meldeten, dass das Dach eines Hauses brenne. Rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei sowie Notfallseelsorger eilten daraufhin herbei. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Wohnungen seien aktuell unbewohnbar, hieß es. Die Brandursache ist noch unklar. Die Stadt brachte weitere Bewohner des Gebäudes vorübergehend unter. Die Kriminalpolizei Heilbronn ermittelt.

 

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„Düsseldorf soll eine Stadt sein, in der niemand auf der Straße leben muss“

Zur Person Michael Busch, geboren 1964 in Düsseldorf, hat VWL und Politikwissenschaft studiert und ist seit 2016 Geschäftsführender Gesellschafter sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der Thalia Bücher GmbH. Verein Wer sich engagieren möchte, kann sich bei Mona Monsieur melden: Telefon 97632348, m. monsieur@housingfirstduesseldorf. de. Alle Infos online: www.housingfirstduesseldorf.de.

 

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USA: Bidens wichtigstes Projekt steht vor dem Aus – Senator verweigert Zustimmung

Politisches Erdbeben in den USA! Das wichtigste innenpolitische Vorhaben von Präsident Joe Biden (79) steht vor dem Aus: das billionenschwere Klima- und Sozialpaket. Und das, weil ein Partei-Kollege nicht zustimmen will! Biden hatte das Projekt in der Vergangenheit als „historisch“ angepriesen. Das Paket werde Millionen Jobs schaffen und für die „bedeutendsten Investitionen“ der Geschichte im Kampf gegen den Klimawandel sorgen, hatte sich der US-Präsident gerühmt. Auf Druck aus Teilen seiner eigenen Partei hatte der Demokrat Biden seine Pläne schon drastisch zusammenstreichen müssen: Aus geplanten 3,5 Billionen Dollar wurden 1,75 Billionen. Und jetzt droht das Paket ganz zu scheitern! Trotz monatelanger Überzeugungsarbeit gelang es Biden nicht, im Senat alle Partei-Kollegen an Bord zu holen. Der demokratische Senator Joe Manchin (74), der das Projekt seit Langem aufhält, kündigte am Sonntag sein Nein an. Dem Fernsehsender Fox News sagte Manchin, er habe seit jeher Vorbehalte und könne nicht für das Vorhaben stimmen. „Ich kann es einfach nicht. Ich habe alles Menschenmögliche versucht.“ Auf die Nachfrage, ob seine Entscheidung endgültig sei, antwortete der Senator aus dem Bundesstaat West Virginia: „Dies ist ein Nein zu dieser Gesetzgebung. Ich habe alles versucht, was ich kann.“ Weil die Demokraten im US-Senat nur eine hauchdünne Mehrheit haben und die Republikaner das Paket ablehnen, ist der Präsident in der Kammer auf die Stimme des Senators angewiesen. Ob sich das Projekt oder zumindest Teile davon noch retten lassen – unklar! Bidens Sprecherin Jen Psaki (43) reagierte ungewöhnlich scharf: Manchin habe versprochen, in den kommenden Tagen weitere Gespräche zu führen und nach einem Kompromiss zu suchen. Sollte seine nun ein Ende dieser Bemühungen bedeuten, sei das „eine plötzliche und unerklärliche Kehrtwendung und ein Bruch seiner Verpflichtungen gegenüber dem Präsidenten und den Kollegen des Senators im Repräsentantenhaus und im Senat“. Das Weiße Haus werde weiter auf ihn einwirken, um zu sehen, „ob er seine Position noch einmal ändert, um seine früheren Zusagen einzuhalten und zu seinem Wort zu stehen“, sagte Psaki. Der Kampf für das Paket sei zu wichtig. Man werde „einen Weg finden, nächstes Jahr weiterzumachen“. Viele Demokraten sind sauer auf ihren Partei-Kollegen Manchins. Die demokratische Abgeordnete Ayanna Pressley (47) warf ihm vor, die Agenda des Präsidenten auf verantwortungslose Weise zu behindern. Senator Bernie Sanders (80) sagte dem Sender CNN, Manchin werde den Menschen in West Virginia erklären müssen, warum er ihnen wichtige soziale Verbesserungen vorenthalte. Dass ein Kernprojekt des Präsidenten aus den eigenen Reihen derart torpediert wird, ist ungewöhnlich. Biden hatte sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale geworfen, um das Vorhaben durchzusetzen. Das Sozial- und Klimapaket sowie das bereits beschlossene Infrastruktur-Paket gehören zu den Kernanliegen seiner Präsidentschaft. Sie sollten sein Vermächtnis sein. Dass Biden sich nicht durchsetzen kann, kratzt massiv an seiner Autorität. In dem Entwurf für das Gesetzespaket ist unter anderem vorgesehen, die mitunter immensen Kosten für Kinderbetreuung für viele Familien zu reduzieren, Familien steuerlich zu entlasten und Gesundheitsleistungen auszubauen. Mehr als 500 Milliarden Dollar sind für den Kampf gegen die Klimakrise eingeplant, darunter Investitionen in erneuerbare Energien oder Steueranreize für den Kauf von Elektroautos. Das Repräsentantenhaus hatte das Paket im November mit einer knappen Mehrheit der Demokraten verabschiedet. Die Zustimmung der anderen Kongresskammer, des Senats, fehlt aber.

 

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Queen Elizabeth: Royale Mission – rettet Omas Weihnachten!

Es ist ihr erstes Weihnachten als Witwe – und soll trotz der dramatischen Ausbreitung der Corona-Variante Omikron nicht ihr einsamstes sein! Das traditionelle Christfest der Queen (95) auf ihrem Landsitz Sandringham soll mit einem royalen Geheimplan gerettet werden. Wie die „Daily Mail“ berichtet, hat Prinz Charles (73) bereits mehrere Blitzbesuche unternommen, um Sandringham samt der Angestellten auf die Feiertage vorzubereiten. Er soll nach dem Tod seines Vaters Prinz Philip († 99) auch erstmals die Fasanen-Jagd am „Boxing Day“ (26. Dezember) anführen. Ein Insider: „Die Queen sehnt sich danach, dass es so normal wie möglich abläuft. Aber natürlich gibt es praktische Bedenken.“ DENN: Die Monarchin ist seit Monaten gesundheitlich angeschlagen, hat seit dem Tod ihres Gatten im April deutlich an Gewicht verloren. Um sie zu schützen, sollen für alle Familienmitglieder Covid-Tests obligatorisch sein. William (39) und Kate (39) feiern zudem nur einen Fußmarsch entfernt auf ihrem Landsitz Anmer Hall. Der Insider: „Weihnachten wird nicht ausfallen, wenn die Familie es irgendwie verhindern kann!“

 

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Am 4. Advent Rauschebart-Biker und Weihnachts-Feuerwehr

Weißwasser / Thum – Hier kommen die sächsischen Weihnachtsengel angebraust! In der Lausitz sorgten am Wochenende geschmückte Feuerwehrautos und im Erzgebirge Weihnachtsmänner auf DDR-Bikes für Adventsstimmung. „Wir wollten vor allem wieder leuchtende Kinderaugen sehen“, sagt Jürgen Herzog (65), Mitorganisator der Lausitzer Feuerwehr-Weihnachten. Rund um Weißwasser tourten acht historische Einsatzfahrzeuge und drei Motorräder, die Fahrer kostümierten sich dazu. Die Weihnachts-Biker rollten langsam durchs Erzgebirge Ebenfalls verkleidet, ließen sich knapp 30 Biker mit Simsons, Schwalben und DKWs im Erzgebirge bejubeln. Hier war es anders herum: Die Weihnachtsmänner wurden vom privaten Organisator beschenkt! „Wir bekamen eine Mandarine, Schokolade und einen Verdauerli“, so ein Teilnehmer zu BILD.

 

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Pauline aus Koblenz wird 17. beim Jugend-ESC

Die 13 Jahre alte Pauline aus Koblenz hat beim 19. Junior Eurovision Song Contest (JESC) in Paris den drittletzten Platz belegt. Sie war bei dem internationalen Jugend-Musikwettbewerb für Deutschland angetreten - mit dem Song «Imagine Us». Die gelernte Schlagzeugerin, Pianistin und Sängerin kam auf Platz 17 unter 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gewonnen hat den Wettbewerb die 13-jährige Sängerin Maléna hat für Armenien mit ihrem Lied «Qami qami», wie der Kindersender KiKa am Sonntagabend mitteilte. Das JESC-Motto lautete in diesem Jahr «Imagine», Deutschland war erst zum zweiten Mal dabei.

 

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Die Meistermacher Das Geheimnis der erfolgreichen Handwerker Sachsens

Leipzig – Bei diesen beiden liegt das Handwerkern in den Genen! Kai Rasenberger (20) ist Deutschlands bester Anlagenmechaniker. Und alles was er kann und weiß, hat ihm sein Vater Uwe (55) beigebracht. Für Kai war früh klar, dass er einmal den gleichen Beruf ergreifen will wie sein Vater. Seine Lehre absolvierte er deshalb im familieneigenen Betrieb in Möckern. Sonderbehandlung durch den Papa? Fehlanzeige! Uwe Rasenberger: „Er musste sich genauso beweisen wie die anderen Lehrlinge.“ Und die harte Schule hat sich gelohnt: Kai gewann dreimal die Leipziger Stadtmeisterschaft der Anlagenmechanik-Azubis. Kai beim Erledigen einer Aufgabe für die Deutsche Meisterschaft in Koblenz 2021 holt er sich den Landesmeisterschaftssieg und krönte das Jahr im Dezember mit dem Titel: Deutschlands bester Anlagenmechaniker im Bereich Sanitär, Heizung und Klima. In vier Kategorien – Spülkasten umbauen, einen Kreis löten, Carbon-Stahl biegen und eine Infrarot-Armatur anbringen – setzte Kai sich gegen zehn Konkurrenten durch. Vater Uwe: „Ich bin sehr stolz! Ich habe ihn so ausgebildet, dass er alles kann. Der Rest ist dann Ehrgeiz.“ Seit Oktober besucht Kai die Meisterschule. ALLERDINGS: In die Firma des Papas will Kai nicht einsteigen: „Ich möchte meinen eigenen Betrieb aufmachen. Da kann ich dann meine eigenen Ideen umsetzen.“ Die Siegerurkunde: Jetzt möchte Kai zu den Weltmeisterschaften nach Shanghai

 

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Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen

Rund 274 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 5,3 Millionen Infizierte sind gestorben. Mehr als 8,6 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. Moderna will wegen der Omikron-Variante sein Vakzin überarbeiten. Allerdings steht dabei längst nicht fest, wann es auf den Markt kommen soll. Die neusten Entwicklungen Die Entwicklungen in der Schweiz finden Sie hier. Die Lage in Europa In Europa steigen die Zahlen derzeit in fast allen Ländern stark an. Viele Regierungen setzen aufgrund steigender Infektionszahlen und der Omikron-Variante wieder auf Verschärfungen. In den meisten Ländern gelten 3-G- oder 2-G-Regeln: Zugang haben entweder nur Geimpfte, Genesene und Getestete (3 G) oder aber Geimpfte und Genesene (2 G). Die Impfaktionen schreiten mit unterschiedlichem Tempo voran: Portugal, Spanien und Dänemark liegen weit vorne, geringer sind die Raten in Österreich oder der Schweiz, vor allem aber in Rumänien, Albanien und Bulgarien. (0 = gar nicht frei, 10 = sehr frei) In manchen Ländern gelten inzwischen wieder Lockdowns oder Teil-Lockdowns. Zudem bieten viele Länder ihrer Bevölkerung Booster-Impfungen an. Auch über eine Impfpflicht, etwa für bestimmte Berufsgruppen, wird insbesondere dort diskutiert, wo die Impfquoten niedrig sind. Ferien in beliebten Destinationen sind möglich. Je nach Land gelten andere Bestimmungen. Hier geht es zur Übersicht In Deutschland gilt die 3-G-Regel am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Verkehr. Je nach Infektionslage können die Bundesländer Massnahmen wie 3 G, 2 G oder 2 G-plus beschliessen. In einigen Bundesländern wurden bereits strengere Massnahmen angeordnet. So sind beispielsweise in Bayern Bars und Discos geschlossen, Restaurants müssen spätestens um 22 Uhr schliessen. Genaueres zur Situation in Deutschland erfahren Sie hier. Der in Österreich im November begonnene Lockdown ist Mitte Dezember für Geimpfte und Genesene weitgehend aufgehoben worden. Unterschiedlich ist das Vorgehen bei Gastronomie und Hotellerie in den verschiedenen Bundesländern. Bundesweit gelten eine FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen sowie eine Sperrstunde für die Gastronomie um 23 Uhr. Alle Ungeimpften dürfen bis auf weiteres ihr Zuhause nur für den Weg zur Arbeit, zur Erledigung von Einkäufen des täglichen Bedarfs oder zur Erholung verlassen. Ab Februar 2022 soll zudem eine generelle Impfpflicht gelten. Wer sich nicht impfen lässt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Weiter dürfen nur noch Menschen mit einem gültigen 2G-Nachweis einreisen. Konkret bedeutet dies, Einreisende müssten dreifach geimpft sein. Wer keine Auffrischungsimpfung hat, muss einen PCR-Test vorlegen, dasselbe gilt für Genesene. Die Niederlande haben wegen hoher Fallzahlen einen Teil-Lockdown eingeführt. Für Ungeimpfte gibt es Zugangsbeschränkungen im öffentlichen Raum. Geschäfte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportklubs müssen bereits um 17 Uhr schliessen. Davon ausgenommen sind Supermärkte. In Kinos, Theatern und Gaststätten gilt eine Kapazitätsbeschränkung. In Italien muss seit Mitte Oktober jeder Beschäftigte in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Sektor nachweisen, dass er geimpft, genesen oder getestet ist. Gleiches gilt für den öffentlichen Nahverkehr und Hotels. In vielen Bereichen gilt darüber hinaus die 2-G-Regel. Für medizinisches Personal, Schulpersonal sowie Polizisten und Soldaten gilt eine Impfpflicht. Spanien und Portugal hatten lange mit hohen Corona-Zahlen, strikten Lockdowns und einer Überlastung des Gesundheitswesens zu kämpfen. Nun verzeichnen die beiden Länder eine im internationalen Vergleich besonders hohe Impfquote. Dennoch stiegen die Inzidenzen in beiden Ländern zuletzt wieder. Es gilt eine Maskenpflicht in Innenräumen und in manchen Bereichen die 3-G-Regel. In Frankreich gilt derzeit eine Zertifikatspflicht. Die Kliniken befinden sich im Notfall-Modus, um Kranke zwischen Kliniken in der Region verlegen zu können. Geimpfte müssen über eine Auffrischimpfung verfügen, damit sie weiter als vollständig geimpft gelten und ihr Corona-Pass gültig bleibt. Wegen der in Grossbritannien stark grassierenden Omikron-Variante hat Frankreich die Einreise aus sowie die Ausreise nach Grossbritannien stark eingeschränkt. In Belgien sind Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern in Innenräumen verboten. Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen. Weiter empfiehlt die Regierung, private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, und hat die Maskenpflicht ausgeweitet. In der Slowakei sind nach einem zweiwöchigen Lockdown die Läden wieder geöffnet und einige Dienstleistungen für Geimpfte wieder möglich. Ungeimpfte dürfen nur in Geschäfte des lebensnotwendigen Bedarfs gehen. An weiterführenden Schulen findet der Unterricht online statt. Im Vereinigten Königreich wurden aufgrund der Omikron-Variante die Massnahmen wieder verschärft. Home-Office-Regeln gelten ebenso wie eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen und die Zertifikatspflicht für Clubs und grosse Veranstaltungen. Bis im April müssen Angestellte des Gesundheitsdienstes in England nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind. In Irland gelten Einschränkungen für Theater, Kinos und die Gastronomie. Auch für private Treffen gelten Einschränkungen: Es dürfen sich maximal Angehörige von vier Haushalten treffen. Die Lage in Nordeuropa In Norwegen gelten wieder verschärfte Massnahmen, etwa eine Maskenpflicht und Teilnehmer-Beschränkungen für Sport- und Kulturveranstaltungen. Der Ausschank von Alkohol in der Gastronomie ist für vier Wochen verboten. In Dänemark gelten seit Mitte November strengere Corona-Massnahmen, eine Maskenpflicht sowie 3 G für Veranstaltungen und die Gastronomie. Aufgrund von besorgniserregend hohen Corona-Zahlen seit Anfang Dezember werden die Schulkinder in Dänemark vor Weihnachten vorzeitig nach Hause geschickt. Die Omikron-Variante hat sich im Land besonders schnell ausgebreitet. Schweden führt trotz einer erfolgreichen Impfkampagne wieder Beschränkungen ein. Das Land hatte in der Pandemie einen besonders liberalen Kurs verfolgt und vergleichsweise wenige Massnahmen verordnet. Teilnehmer grosser Veranstaltungen müssen geimpft sein. Die Lage in Russland und Osteuropa In einigen osteuropäischen Ländern ist die Impfbereitschaft sehr gering, etwa in Russland. Dort schiessen die Raten der Ansteckungen in die Höhe. Für manche Berufsgruppen gilt eine Impfpflicht. Ab Februar 2022 soll zudem die 2-G-Regel an öffentlichen Orten sowie in Zügen und Flugzeugen gelten. Die Lage in Südosteuropa Griechenland vermeldete im November Rekordinzidenzen. Es gilt eine 3-G-Regel. Zudem gilt eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und für Personen über 60. Die Lage in den USA und in Kanada Die USA sind das Land mit den weltweit meisten bestätigten Coronavirus-Fällen. Die monatelang geltenden Einreisebeschränkungen wurden im November für vollständig geimpfte Personen aufgehoben. Ab Januar gelten strenge Impf- und Testvorgaben für über 80 Millionen Arbeitnehmer. Kanada lässt seit September wieder ausländische Touristen einreisen, allerdings nur geimpfte. Je nach Region ist das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenräumen und Verkehrsmitteln Pflicht. Die Lage in Mittel- und Südamerika Einige Länder in Mittel- und Südamerika wurden von der Pandemie stark getroffen. Vielerorts kamen das Gesundheitswesen und insbesondere die Intensivstationen an ihr Limit, so etwa in Chile und Brasilien. In Brasilien ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt leicht zurückgegangen. Die Lage in Asien, Australien und Ozeanien China ist das Ursprungsland der Pandemie. Mit rigorosen Massnahmen hatte es das Virus für lange Zeit unter Kontrolle bekommen. Sobald in einer Region steigende Neuinfektionen verzeichnet werden, ergreift die Regierung rigorose Massnahmen zur Eindämmung. Südkorea hatte die Pandemie trotz gelegentlichen Ausbrüchen lange Zeit gut unter Kontrolle und musste nie einen landesweiten Lockdown durchführen. Doch sieht sich das Land mittlerweile einer vierten Infektionswelle ausgesetzt. Bei den Impfungen kommen manche Länder in diesen Regionen nur schleppend voran, zum Beispiel Taiwan, auch weil der Zugang erschwert ist. Thailand empfängt seit November wieder internationale Touristen. Diese müssen jedoch einige Corona-Anforderungen erfüllen. Die ursprünglich für Anfang Dezember vorgesehene Öffnung von Nachtklubs, Kneipen und Karaokebars wird laut Medienberichten jedoch bis mindestens Mitte Januar verschoben. Indien ist stark von der Pandemie betroffen. Lange waren die Spitäler völlig überlastet, der medizinische Sauerstoff ging aus. Inzwischen ist die Zahl der Ansteckungen wieder deutlich gesunken. Australien hatte das Virus durch strenge Massnahmen zunächst weitgehend in den Griff bekommen. In dem Land wurden auch bei wenigen Fällen Gebiete oder Städte tage- oder wochenweise abgeriegelt. Nach dem Erreichen einer Impfquote von 80 Prozent aller über 16-Jährigen wurden die Grenzen für bestimmte Personengruppen wieder geöffnet. Das Nachbarland Neuseeland hat lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt, so dass die Menschen weitgehend normal leben konnten – monatelang auch ohne obligatorische Masken. Anfang Oktober kündigte die Regierung jedoch an, diese Strategie aufgeben zu wollen. Das Umdenken ist auf die ansteckende Delta-Variante zurückzuführen, die im November für Rekordinzidenzen in dem Land sorgte. Seit März 2020 hat Neuseeland seine Grenzen quasi geschlossen. Ab dem 30. April 2022 sollen vollständig geimpfte Touristen wieder ins Land dürfen. Die Lage im Nahen und im Mittleren Osten Die Unterschiede zwischen den Ländern im Nahen und Mittleren Osten ist gross. In Bahrain sind 66 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner vollständig geimpft, in den Vereinigten Arabischen Emirate gut 90 Prozent. In Israel sind es rund 64 Prozent. Früher als Westeuropa wurde Israel von einer vierten Welle getroffen, konnte die Zahlen jedoch inzwischen wieder deutlich senken. Die Lage auf dem afrikanischen Kontinent Auch wenn es nach Ansicht von Experten eine hohe Dunkelziffer gibt, ist der gesamte afrikanische Kontinent im globalen Vergleich bis jetzt am wenigsten von der Pandemie betroffen. Die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Etliche Länder der Welt haben für Südafrika, Lesotho, Eswatini, Namibia, Simbabwe, Botswana und Moçambique Einreisebeschränkungen beschlossen. Nachdem in Südafrika Mitte November sehr geringe Infektionswerte vorhanden waren, steigen die Zahlen nun stark. Vor allem jüngere Menschen seien betroffen, erklärte das südafrikanische Institut für Ansteckende Krankheiten NICD. Bei den Todeszahlen gebe es bisher allerdings einen eher geringen Anstieg. Bisher sind erst knapp 26 Prozent der Bevölkerung in der 60-Millionen-Nation geimpft. Südafrika ist zahlenmässig das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Afrika. Verschiedene Länder in Afrika setzen im Kampf gegen das Coronavirus seit Mitte Mai auch den russischen Impfstoff Sputnik V ein. Der Kontinent liegt bei den Impfungen weit zurück und kann sein Ziel, 60 Prozent der Bevölkerung zu impfen, voraussichtlich erst 2022 erreichen. Bis jetzt sind etwa 7 Prozent der Bevölkerung des Kontinents vollständig immunisiert. Die WHO hatte als Ziel vorgegeben, bis Ende September 10 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Mittlerweile haben alle Staaten Impfaktionen gestartet – ausser Eritrea und Burundi. Die höchsten Impfraten verzeichnen derzeit die Seychellen (knapp 80 Prozent), Mauritius (72 Prozent) und Marokko (62 Prozent). Wie schreitet die weltweite Impfaktion voran? Das erste Land, das einen Impfstoff zugelassen hat, war Russland. Noch vor Abschluss der üblichen klinischen Tests wurde im August 2020 das Vakzin Sputnik V für Impfungen freigegeben. Insgesamt forschen rund 300 Institute an diversen Corona-Impfstoffen. Rund zehn Impfstoffe haben in einzelnen oder mehreren Ländern eine Zulassung erhalten. In der Europäischen Union und der Schweiz wurde Mitte Dezember der erste Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zugelassen, das Vakzin der deutschen und amerikanischen Biotech- und Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer. Im Januar wurde in den meisten EU-Staaten und der Schweiz mit dem Impfen begonnen. In der EU sind mittlerweile vier Vakzine zugelassen, nämlich die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna, Johnson & Johnson und AstraZeneca. In der Schweiz sind drei Impfstoffe zugelassen: Pfizer/Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Corona-Impfung: Können wir trotz Mutationen weltweite Herdenimmunität erreichen? Bisher sind weltweit rund 8,5 Milliarden Impfdosen verabreicht (Stand 14. 12.) worden. Viele Länder setzen inzwischen auf sogenannte Booster-Impfungen, also Auffrischungen, die etwa ein halbes Jahr nach der zweiten Dosis verabreicht werden. Studien hatten gezeigt, dass der Impfschutz nach einer Weile nachgelassen hatte. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Corona-Impfung finden Sie hier. Welche wirtschaftlichen Folgen hat die Pandemie? Die Corona-Pandemie hat einen Wirtschaftseinbruch ausgelöst, dessen langfristige Folgen mindestens so stark sein dürften wie diejenigen der Finanzkrise von 2007/2008. Sie hat über Monate das Wirtschaftsleben zeitweise fast zum Erliegen gebracht. Zahlreiche Länder wurden in Lockdowns oder Shutdowns geschickt. Unternehmen standen teilweise still, Lieferketten waren unterbrochen. Millionen von Menschen waren arbeitslos. Gesundheitssysteme kamen an den Rand eines Kollapses. Staaten investierten Tausende von Milliarden im Kampf gegen die Krise. Die Pandemie und die Lockdowns haben in den meisten Ländern eine aussergewöhnlich starke Rezession ausgelöst, denn sie drosselten schockartig nicht nur die Angebotsseite der Produktion, sondern sie bremsten auch die Nachfrage durch die Konsumenten massiv. Der Verlauf der Rezession ist immer noch nicht völlig klar. Erst befürchtete man eine U- oder sogar L-Form, also einen länger anhaltenden Stillstand auf einem tiefen Niveau. Aufgrund der überraschend schnellen Erholung im Herbst 2020 hoffte man dann eher auf ein Szenario in V-Form, also einen heftigen, aber kurzen Einbruch. Seit Sommer 2021 zeichnet sich ein Verlauf in W-Form ab, also sich wiederholende rezessive Tendenzen. Unter dem Strich wird die globale Wirtschaftsleistung bis Ende 2021 immer noch mindestens 2 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau liegen. Zudem profitieren längst nicht alle von der Erholung: Vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer kämpfen immer noch mit vielen Corona-Neuinfektionen, Hindernissen bei der Impfung und beschränkten staatlichen Hilfen. In zwei Dritteln dieser Länder werden die Pro-Kopf-Einkommensverluste auch bis im kommenden Jahr nicht aufgeholt werden können. In vielen einkommensschwachen Volkswirtschaften hat die Pandemie frühere Erfolge in der Armutsbekämpfung zunichtegemacht. Die Pandemie werde somit Armut und Ungleichheit verstärken, schreibt die Weltbank. Nötig seien deshalb weltweite Impfprogramme und Schuldenerlasse. In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise. Wo nahm das Virus seinen Anfang? Anfang Januar 2020 teilte die WHO mit, dass eine mysteriöse Lungenerkrankung in der zentralchinesischen Metropole Wuhan durch ein neuartiges Coronavirus verursacht werde. Die chinesischen Behörden meldeten die Krankheit der WHO erstmals am 31. Dezember 2019. Laut verschiedenen Studien sind die ersten Fälle von Covid-19 in Wuhan Ende November oder Anfang Dezember 2019 aufgetreten. Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass das neue Coronavirus schon Wochen oder Monate früher in Südchina zirkuliert haben könnte, möglicherweise sogar im August. Der Stammbaum des Virus lässt sich über die Veränderungen in seinem Genom nachvollziehen (Details hier). Die am engsten mit Sars-CoV-2 verwandten Viren sind Fledermausviren, was darauf hindeuten könnte, dass Fledermäuse an der Infektionskette beteiligt sind. Die WHO hält einen tierischen Ursprung für das wahrscheinlichste Szenario. Zum Erklärstück Coronavirus, Covid-19, Sars-CoV-2 – was bedeuten die verschiedenen Bezeichnungen? Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («severe acute respiratory syndrome coronavirus 2»). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss. Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung wurde Covid-19 («coronavirus disease 2019») genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die den Erreger Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen. Ein ausführliches Glossar mit den zwanzig wichtigsten Begriffen im Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier. mit Agenturmaterial Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Skispringen: Peier bereit für Coup an der Vierschanzentournee

Der Romand wird in Engelberg zweimal Vierter, am Sonntag trennen ihn bloss 0,4 Punkte vom Podest. Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann hingegen bangt um die Olympiateilnahme. Killian Peiers Sprung scheint auf allen Schanzen und bei allen Bedingungen wieder zu funktionieren. Es war das leistungsmässig beste Wochenende seiner bisherigen Karriere, stabiler ist Killian Peier noch nie gesprungen – und trotzdem endete der Heimauftritt in Engelberg für den 26-Jährigen mit einem Wermutstropfen. Zum ersten Mal war Peier im Weltcup nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen, die Weltcup-Führenden Ryoyu Kobayashi und Karl Geiger befanden sich in scharfer Lauerstellung. Im finalen Sprung fiel Peier noch auf den vierten Rang zurück, 0,4 Punkte oder umgerechnet 20 Zentimeter trennten ihn vom Podest. Am Samstag waren es, er war ebenfalls Vierter, noch 5,6 Punkte gewesen. Grandioses Comeback In einer vergleichbaren Situation hatte sich der Romand erst einmal befunden, 2019 an den Weltmeisterschaften in Innsbruck. Er führte nach dem ersten Durchgang, verwackelte im Final die Landung, konnte nach langem, bangem Warten aufs Verdikt aber noch die Bronzemedaille retten. Dieses Happy End fehlte nun, es wäre Peiers zweite Podestklassierung im Weltcup nach Rang 2 2019 in Nischni Tagil gewesen. Peier war im ersten Moment enttäuscht, doch je später der Abend wurde, desto mehr dürfte der Stolz die Ernüchterung verdrängt haben. Peiers Comeback nach dem Kreuzbandriss ist grandios, noch nie ist ein Skispringer nach dieser Verletzung so stark zurückgekehrt, sein Sprung scheint auf allen Schanzen und bei allen Bedingungen wieder zu funktionieren. Am Dienstag wird Peier mit dem Schweizer Team im Hinblick auf die Vierschanzentournee ein Training in Oberstdorf absolvieren – der erste Podestplatz in dieser Saison ist nur noch eine Frage der Zeit. Anders ist die Gemütslage bei Simon Ammann: Setzt er die im Frühling 2020 kommunizierte Absicht um, die Karriere nach diesem Winter zu beenden, erlebte er in Engelberg seinen letzten Auftritt als aktiver Skispringer. Und vielleicht erklärt dies, wieso er am Sonntag an der Titlisschanze den Ausgang durch die Hintertüre wählte und im Hotel verschwand. Ammann erwarb in den letzten Jahren eine gewisse Routine im Abhaken von Rückschlägen, doch nie steckte er den Kopf in den Sand, immer stand er Rede und Antwort. Bereits der erste Wettkampf am Samstag war ihm missglückt. Ammann, dieses Pokerface, hatte sich verpokert. 40-jährig ist er mittlerweile, der Energiehaushalt ist schon länger ein gewichtiges Thema bei ihm. Er wollte am Samstag seine ganze Energie in die zwei Wettkampfsprünge legen und hatte deshalb auf die Trainingssprünge am Donnerstag ebenso verzichtet wie auf den Probedurchgang am Samstag. Doch Ammann war nicht bereit, fand nicht die richtige Anfahrtsposition und erreichte bloss Rang 29. Er hatte sich auf einem guten Weg geglaubt, auf einem viel besseren als vor einem Jahr, als er erst Ende Januar zum ersten Mal unter die ersten 30 flog. Katastrophal, ja haarsträubend sei er vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt unterwegs gewesen, sagte Ammann im Vorfeld des Weltcups in Engelberg. Ein Beitrag geteilt von Simon Ammann (@windrider1981) Er, wie auch die Trainer, waren guter Dinge. Ammann hatte sich zwischen den Rängen 20 und 30 festgesetzt, die Richtung schien nach einer schwierigen Vorbereitung zu stimmen. Im Sommer-Grand-Prix hatte er mit einem dritten Rang in Courchevel geglänzt, danach aber zog er sich einen Bänderriss im rechten Fuss zu und konnte nur drei Wochen auf der Schanze trainieren. Sechs Chancen aufs Olympiaticket Doch dann scheitert Ammann am Sonntag in der Qualifikation für den zweiten Wettkampf, so wie vor einem Jahr, in jenen haarsträubenden Wochen. Er hatte das Glück gewiss nicht auf seiner Seite, er musste oben lange warten, weil der Wind stark von hinten blies. Und nun wird langsam, aber sicher die Qualifikation für die Olympischen Spiele zum Thema. Mit Killian Peier, Gregor Deschwanden und Dominik Peter hat sich bereits ein Schweizer Trio für Peking qualifiziert, Ammann braucht noch eine Top-20-Klassierung bis am 16. Januar, sechs Chancen bleiben. Es wäre die siebente Olympia-Teilnahme für den vierfachen Olympiasieger und Schweizer Rekord, wegen der Spiele von Peking entschied er im Frühling 2020, die Karriere zu verlängern. Am Samstag, nach dem ersten Wettkampf, hatte ihn ein deutscher Journalist gefragt, was man von ihm in dieser Saison erwarten dürfe. Ammann lacht sein typisches Ammann-Lachen, «was für eine geile Frage», und antwortet im tiefsten Brustton der Überzeugung: «Alles!» Am Sonntag lieferte er den Beweis, den er so nicht hätte erbringen wollen. Rauerer Wind bei der Materialkontrolle ako. · Fünf Springer aus fünf verschiedenen Nationen haben die ersten fünf Weltcup-Springen dieses Winters gewonnen, die Ausgeglichenheit an der Spitze ist ungewöhnlich gross. Es kann fast alles passieren. Fürs Skispringen ist das eine erfreuliche Entwicklung; sie generiert mehr Aufmerksamkeit. Der österreichische Nationaltrainer Andreas Widhölzl liefert eine auf den ersten Blick eigenwillige Erklärung. Der Grund für die Ausgeglichenheit sei «die Reduzierung der Anzüge», also letztlich eine geringere Tragfläche. Dabei gab es im Hinblick auf diese Saison gar keine Änderungen beim Anzugsreglement. Doch es wird anders gemessen. Seit fast 30 Jahren war die Materialkontrolle das Reich des Österreichers Sepp Gratzer, nun steht Mika Jukkara in der Verantwortung. Der Finne sucht stärker als sein Vorgänger den Kontakt zu Trainern und Athleten, macht sie darauf aufmerksam, wenn sie die Grenzen des Reglements zu sehr ausloten; er warnt sie, schreckt aber auch nicht vor Disqualifikationen zurück. Und da kann es selbst die Besten treffen, so wie in Nischni Tagil den Japaner Ryoyu Kobayashi. «Mit Mika Jukkara weht ein rauerer Wind, er verfolgt eine klare Linie. Das macht die Sportart fairer», sagt der österreichische Cheftrainer Widhölzl. Es sei auch mehr Ruhe eingekehrt, weil nicht mehr ständig über mögliche Anzugsvorteile der Konkurrenz spekuliert werde. Vielleicht war die Sportart tatsächlich noch nie so fair wie seit Beginn dieser Saison. Aber auch die meist stabilen Bedingungen spielen eine Rolle. Ein Windstoss hat schon manches Klassement durcheinandergewirbelt. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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17. Spieltag: Modeste erlöst Köln - VfB auf Relegationsplatz

Köln (dpa) - Nach dem späten Heimsieg verdunkelten die Kölner das Stadion und feierten ihr Team auf der Endrunde, gerührt umarmte Siegtorschütze Anthony Modeste seine glücklichen Kollegen und weinte in den Armen von Trainer Steffen Baumgart. "Am 19. Dezember habe ich vor drei Jahren meinen Papa verloren. Und ich denke, für diese Aktion war mein Papa für mich da", sagte Matchwinner Modeste im DAZN-Interview. "Wir haben 25 Punkte in der Hinrunde geholt. Aber das ist nur die Hälfte der Saison, jetzt müssen wir erst mal Weihnachten genießen." Kölns Modeste mit elftem Saisontreffer Die über die gesamte Hinrunde von großen Verletzungs-Sorgen geplagten Schwaben kassierten zum Abschluss der ersten Saison-Hälfte eine verdiente 0:1 (0:0)-Niederlage beim 1. FC Köln und überwintern mit 17 Punkten als Tabellen-16. Den Siegtreffer für Köln erzielte Modeste (88. Minute), der zuvor zahlreiche Chancen vergeben hatte. Es war das elfte Saisontor des Franzosen. Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo blieb noch ein paar Sekunden sitzen, dann ging er mit enttäuschten Blick zum Abklatschen an der Bank vorbei und entschwand direkt in der Kabine. Der VfB verbringt Weihnachten auf dem Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga. "Wir hatten heute die Chance, die Hinrunde zu krönen - und das haben wir mit dem späten Tor auch geschafft", sagte der eingewechselte Kölner Kingsley Schindler. Die Stuttgarter sehnen dagegen nun die komplette Genesung ihrer lange verletzten Offensiv-Stars Silas Katompa Mvumpa und Sasa Kalajdzic herbei. Neuzugänge im Winter schloss Sportdirektor Sven Mislintat auch mit Blick auf sie vor dem Spiel aus. Der FC, der in der Vorsaison erst in der Relegation den Abstieg vermied, beendet die erste Halbserie unter dem neuen Trainer Baumgart dagegen mit 25 Zählern auf einem beachtlichen achten Platz. Die Europa-League-Ränge sind nur zwei Punkte entfernt, der VfB dagegen acht Zähler. Der FC ging erstmals unter Baumgart mit einer unveränderten Startelf ins Spiel. Der VfB wechselte dagegen nach dem 0:5 unter der Woche gegen den FC Bayern offensiv: Der frühere Kölner Chris Führich und Mateo Klimowicz ersetzen Marc Oliver Kampf und den erkälteten Atakan Karazor. Im letzten Bundesliga-Spiel des Kalenderjahrs 2021 wurden den überlegenen Kölnern schon in der Anfangsphase (3./10. Minute) gleich zwei Treffer wegen eines Handspiels und einer Abseitsstellung aberkannt. VfB überwintert auf Relegationsplatz Doch am Drücker war von Beginn der FC - der durch Modeste sogar schnell traf. Weil Passgeber Florian Kainz den Ball zuvor mit der Hand berührt hatte, zählte das Tor jedoch nicht. Sieben Minuten später hatten die Gäste noch mehr Glück: Nach Louis Schaubs sehenswertem Schuss unter die Latte jubelten die Kölner länger, doch diesmal verhinderte eine ganz knappe Abseitsstellung von Modeste die Anerkennung des Treffers. In der Folge verflachte die Partie. Der VfB stand nun sicherer, setzte offensiv aber immer noch wenig Akzente. Die Kölner fanden weniger Mittel und hatten auch nur noch eine gute Gelegenheit vor der Pause, als Modeste knapp vorbei köpfte (42.). Nach dem Wechsel waren zunächst die Stuttgarter aktiver. Bei einem Schuss von Omer Marmoush aus spitzem Winkel musste Kölns Torhüter Marvin Schwäbe erstmals ernsthaft eingreifen (51.). Fünf Minuten später zeigte Baumgart, wo er den größten Verbesserungspotenzial sah: Mit Schaub, Sebastian Andersson und Ondrej Duda nahm er gleich drei seiner fünf Offensiv-Spieler vom Feld, mit Kainz ging später der vierte. Der eine, der blieb, war die Konstante: Modeste verzog nach Hereingabe von Jonas Hector aber knapp (65.). 20 Minuten vor dem Ende vollzog auch VfB-Coach Pellegrino Matarazzo einen Dreifach-Wechsel, brachte unter anderem Silas. Die nächste Chance hatte natürlich wieder Modeste, der aus zehn Metern verzog (73.). Und dann ganz spät doch noch traf.

 

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Netflix: Diese Serien und Filme werden Ende des Jahres gelöscht

Nach der Silvester-Sause an Neujahr gemütlich mit der Lieblings-Sitcom auf dem Sofa entspannen? Da könnte Netflix dem ein oder anderen Serien-Fan einen Strich durch die Rechnung machen. Denn: Bis zum Ende des Jahres löscht der Streaming-Anbieter eine ganze Reihe von Serien aus seinem Angebot. Grund: Die Lizenzen laufen aus. Die bekanntesten Titel auf der Streich-Liste: „Family Guy“, „New Girl“, „How I met your Mother“, „Prison Break“, „Sons of Anarchy“, „Vampire Diaries“ und „Der Prinz von Bel-Air“. Bei den Filmen stehen keine großen Namen auf der Liste. Allerdings wurden in der zurückliegenden Woche bereits „Grand Budapest Hotel“, „Am grünen Rand der Welt“ und der Animationsstreifen „Ratchet & Clank“ gelöscht. Wichtig zu wissen: Ganz hartgesottene Fans, die auf ihre Lieblinge nicht verzichten wollen, können diese noch bei fast jedem anderen Anbieter (etwa iTunes, Amazon, Sky, MagentaTV oder Maxdome) anschauen. Dafür muss aber natürlich gezahlt werden – zum Beispiel, wenn man die jeweilige Serie einfach kauft.

 

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Sind wir auf dem Weg in eine infantile Gesellschaft?

Donald Trump agierte wie ein Dreijähriger. In den sozialen Medien toben kindische Shitstorms. Theaterstücke werden mit Triggerwarnungen versehen. Wir sind empfindlich und schnell beleidigt. HAZ-Redakteur Bert Strebe fragt: Werden wir nicht mehr erwachsen? Ein Beitrag zur Debatte. Im Staatstheater Hannover hatte jüngst das Stück „Anatomy of a Suicide“ Premiere. Auf der Internetseite des Theaters ist dazu zu lesen, die Inszenie.

 

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Brettspiel-Tipps für die Weihnachtszeit: „Wie? Du spielst das alleine?“

Gesellschaftsspiele haben Hochkonjunktur. Seit Jahren verzeichnet die Branche ein stetiges Umsatzplus. Durch den Fokus auf Einzelspieler-Spiele wird auf Interessen reagiert und gleichzeitig werden einsame Lockdown-Abende verkürzt. Von René Holzer Die Pandemie hat ihres dazu beigetragen, dass österreichische Haushalte mit Brett-, Karten- und Würfelspielen aller Art besser und vielfältiger bestückt sind als je zuvor. Schon längst ist das Spielen am Tisch kein Kinderkram mehr. Die Ausstattungen werden nobler, die Spielanleitungen zugänglicher, die Themenvielfalt breiter und die Aufbereitungen diverser. Da scheint es auch nur nachvollziehbar, dass auch neue Zielgruppen erschlossen werden.

 

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Caroline Hamann: Ex-Tagesschau-Sprecherin trauert um ihren Mann

Er ist viel zu früh gegangen: Mit nur 51 ist der Mann von Ex-Tagesschau-Sprecherin Caroline Hamann (50) gestorben. Boris Winkelmann starb unerwartet am Mittwochabend in Hamburg. Von 2014 bis 2020 war er CEO von DPD Deutschland. Wie BILD erfuhr, soll er an einem Aneurysma verstorben sein. Er hinterlässt seine Frau und die gemeinsamen Töchter Victoria (11) und Valentina (13). Nachrichtenfrau Caroline Hamann wurde 2007 die Nachfolgerin von Eva Herman (63) bei der Tagesschau. 2009 gab sie bekannt, dass sie nach der Geburt ihrer zweiten Tochter nicht zur Tagesschau zurückkehren werde. Seit 2003 war die Moderatorin mit Boris Winkelmann glücklich. Damals zog Hamann der Liebe wegen nach Hamburg zu ihm. 2006 heiratete das Paar in Südfrankreich, kaufte sich eine Hamburger Wohnung. Damals sagte Hamann zu BILD: „Für uns ist ein Traum wahr geworden! Hochzeit, der perfekte Job – ich habe das große Los gezogen.“ Jetzt ist dieser Traum zerplatzt.

 

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Liverpool rettet Punkt in Unterzahl gegen Tottenham - Klopp-Team verliert Anschluss an ManCity

Der FC Liverpool trennt sich nach einer turbulenten Partie 2:2 (1:1) von Tottenham Hotspur und lässt Titel-Konkurrent Manchester City auf drei Punkte davonziehen. Die Spurs sind Siebter haben aber wegen des Corona-Chaos in England auch drei Spiele weniger absolviert. Nachdem unter der Woche Abwehrchef Virgil van Dijk, Mittelfeld-Stratege Fabinho sowie Curtis Jones positiv auf Covid-19 getestet worden waren, musste Trainer Jürgen Klopp sein Startelf vor allem in der Zentrale erneut umbauen, weil auch Ex-Bayern-Profi Thiago am Sonntag einen positiven Corona-Test hatte. Zudem fehlte Kapitän Jordan Henderson krankheitsbedingt. Für das Duo begannen Naby Keita und James Milner. Dazu feierte der 19-Jährige Tyler Morton sein Startelf-Debüt für die Profis. Während Liverpool erst vor drei Tagen zuletzt gespielt hatte, war es für die Spurs derweil die erste Partie seit zwei Wochen. Die letzten beiden Liga-Spiele zuvor waren dem Corona-Lage auf der Insel zum Opfer gefallen. Und die Gastgeber schienen nach der längeren Pause zu Beginn der Partie wacher, hatten die besseren Chancen und ging in der 13. Minute durch Harry Kane in Führung. Der Stürmer-Star hatte wenig später Glück, dass er nach einem harten Foul an Robertson (20.) nicht vom Platz flog. Der gefoulte Linksverteidiger der "Reds" spielte auch eine Viertelstunden später eine tragende Rolle, als er mit einer Flanke den 1:1-Ausgleich durch Diogo Jota (35.) vorbereitete. Dass Klopp den Sieg unbedingt wollte, zeigte er nach einer Stunde. Für Debütant Morton brachte er Roberto Firmino, der mit Jota, Sadio Mané und Mo Salah fortan eine Vierer-Angriff bildete. Neun Minuten später ist es mit Robertson dann jedoch ein Defensivspieler, der das Spiel für Liverpool drehte. Doch auch diese Führung hatte bei dem offenen Schlagabtausch nicht lange Bestand. LFC-Torwart Alisson Becker verschätze sich und trat bei einem langen Pass am Spielgerät vorbei. Nutznießer Heung-Min Son schob ins leere Tor zum 2:2 ein. Fast direkt im Anschluss stand erneut Robertson im Mittelpunkt. Der Schotte trat Tottenhams Emerson an der Seitenlinie heftig in die Beine. Nach Ansicht der Video-Bilder zückte der Schiedsrichter die Rote Karte. Mit einem Mann weniger konzentrierte Liverpool sich in der Folge erfolgreich auf die Verteidigung des einen Punktes.

 

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Stuttgart über Weihnachten auf Relegationsplatz: 0:1 in Köln

Der VfB Stuttgart muss die Weihnachtstage auf dem Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga verbringen. Die über die gesamte Hinrunde von großen Verletzungs-Sorgen geplagten Schwaben verloren am Sonntag beim 1. FC Köln 0:1 (0:0) und bleiben mit 17 Punkten weiter auf dem 16. Platz. Die Kölner, bei denen Anthony Modeste in der 88. Minute der Siegtreffer gelang, weisen indes 25 Zähler auf und belegen damit den achten Rang.

 

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Kosmische Strahlen sollen das Grab des geheimnisvollen ersten Kaisers unter seiner Terrakotta-Armee aufspüren

Peking steht vor einem Problem: Wie kann man die inneren Geheimnisse der Grabanlagen des ersten Kaisers Qin Shi Huang erforschen, ohne die Terrakotta-Armee, die ihn bewacht, zu zerstören? In den Anfängen der Archäologie waren die Sucher ziemlich skrupellos. Wenn sie auf der Suche nach einem Schatz oder Königsgrab waren, wurden die Schichten darüber rücksichtslos abgetragen. So wollen die Chinesen heute nicht vorgehen. Die Funde werden nur dann freigelegt, wenn garantiert ist, dass sie auch bewahrt und konserviert werden können. Heute schätzt man, dass der Kaiser von etwa 8000 Mann umgeben wurde. 2000 wurden bereits ans Licht gebracht. "Als die Keramikfiguren zum ersten Mal ausgegraben wurden, waren sie meist farbig, mit roten Gürteln und dunkler Rüstung, aber es fehlte uns damals an Konservierungsfähigkeiten und die Farben verblassten", so der Archäologe Liu Zheng. Aber trotz des enormen Aufwands – es kursieren Videos, die Hunderte von Konservatoren bei der Arbeit zeigen – ist überhaupt nicht abzuschätzen, wann die riesige Anlage freigelegt sein wird. Über 40 Jahre arbeiteten Hunderttausende an der Totenstadt, sie ist 70-mal so groß wie der Sitz des Kaisers in Peking – die sogenannte "Verbotene Stadt". Dort wird der erste Kaiser von Tausenden von Soldaten seiner Terrakotta-Armee bewacht, sie stellen die erste Qin-Armee dar. Die Arbeiten müssen sehr vorsichtig geschehen, denn unter dem Einfluss von Sauerstoff verbleichen die leuchtenden Farben der Soldaten schnell. Die Terrakotta-Armee erfüllt China mit Stolz, aber das größte Geheimnis liegt unter ihr. Die Nekropole wurde nie geöffnet und geplündert. Alles ist in dem Zustand wie zur Zeit des Todes des ersten Kaisers. Also muss auch die Grabkammer noch intakt sein und dort befindet sich der Sarg von Huang, der ab 221 v. Chr. elf Jahre lang regierte. Die Schätze der Totenstadt dürften nur ein Abglanz der Funde sein, die in dieser Kammer warten. Dazu ranken sich zahllose Legenden um die letzte Ruhestätte des grausamen Kaisers. Chinas erster Kaiser war von okkulten Kräften besessen, er soll mit Magie nach dem ewigen Leben gesucht haben. Kein Wunder also, dass die Wissenschaftler nicht Hunderte von Jahren warten wollen, bis die Bergungsarbeiten die Kammer erreichen. Sie wollen einen sogenannten Myonen-Detektor einsetzen, um den Raum aufzuspüren. Diese Teilchen entstehen, wenn kosmische Strahlen auf die Erdatmosphäre stoßen. Die Myonen werden von dicken, dichten Objekten absorbiert, durchdringen aber leichtere Materialien. Derartige Detektoren wurden bereits bei den Pyramiden, in Vulkanen und Höhlen eingesetzt. "Als alte Zivilisation mit einer langen Geschichte verfügt China über eine große Anzahl von kulturellen Relikten, die archäologisch erforscht werden müssen", so die Wissenschaftler der Beijing Normal University. "Für die nicht-intrusive Erkennung der inneren Struktur einiger großer Artefakte, wie z. B. kaiserlicher Gräber, haben die traditionellen geophysikalischen Methoden, die in der Archäologie verwendet werden, gewisse Grenzen. Die Anwendung der Myonenabsorption im archäologischen Bereich kann eine wichtige Ergänzung zu den traditionellen geophysikalischen Methoden sein", hoffen sie. Die Forscher sind überzeugt, dass die Methode Erfolg haben wird. Bevor sie an die eigentliche Arbeit gehen, hatten sie Dummies von Grabkammern angelegt und vergraben, um so die Leistungsfähigkeit des Detektors zu überprüfen. Mit Erfolg, nun sind sie überzeugt, dass ihr Gerät die echte Kammer finden wird. Der Detektor wurde eigens für diese Aufgabe entwickelt. Dikun Yang, Assistenzprofessor für Geophysik an der Southern University of Science and Technology in Shenzhen, sagte, dass er so klein geworden sei, dass er von einem Kind getragen werden könne. Die Größe ist wichtig, denn der Detektor kann nicht einfach in einem Karren über die Oberfläche gezogen werden, er wird in den Boden eingelassen. Je kleiner das Gerät ist, umso einfacher wird es, ihn in die Tiefe zu bringen, ohne andere Fundstücke zu beschädigen. Qin Shi Huang sorgte sich schon in jungen Jahren um sein Weiterleben. Mit dem Bau seines Grabes wurde begonnen, als er den Thron von Qin – einer der damaligen chinesischen Teilstaaten – bestiegen hatte. Er war damals erst 13 Jahre alt. Qin Shi Huang eroberte die anderen Teilstaaten und gilt daher als erster Reichseiniger. Seine Reformen in der Verwaltung, der Sprache und bei Maßen und Gewichten prägten das chinesische Kaiserreich. Er gilt auch als Gründer der Chinesischen Mauer, die ihren Ursprung in seinen Befestigungsanlagen hatte. Qin Shi Huang war ein rationaler Machtmensch, hatte aber auch ein enormes Interesse am Okkulten. Vor allem am ewigen Leben. Auf "kaiserlichen Inspektionsreisen" versuchte er Magier oder Alchemisten zu finden, die ihm ein Lebenselixier brauen sollten. In diesem Zusammenhang muss man auch das einzigartige Mausoleum sehen.

 

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Die skurrilen (Alb-) Träume einer Modemagazin-Diva

Kurt Weills „Lady in the Dark“ konterkariert gekonnt Erwartungen und punktet mit sensationellen Darstellern und großen Revue-Szenen. Vorhang auf, Blick frei auf eine riesige Couch: Kurt Weills „Musical Play“ mag manche Besucher überraschen. Keine aufbrausende Ouvertüre, gar keine Musik in den ersten zehn Minuten. Einfach nur die Praxis eines Psychoanalytikers, in welche die Herausgeberin einer Modezeitschrift, Liza Eliott, kommt, weil sie sich fühlt, als „zerbreche sie in Stücke“. Was bei der Uraufführung von „Lady in the Dark“ 1941 revolutionär und irritierend gewesen sein mag, passt in Wahrheit gut zu diesem Stück, das Weill mit Absicht nicht rein als „Musical“ bezeichnete. Es gibt kammerspielartige, intime Szenen, die die Hauptperson vorstellen. Und dann opulente, die, wenn die Musik startet, in deren Träume eintauchen lassen.

 

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Kobayashi flog mit Engelberg-Erfolg in die Tournee-Favoritenrolle

Österreichs Skispringer erlebten beim letzten Weltcup vor der Vierschanzentournee ein durchwachsenes Wochenende. Daniel Huber wurde am Sonntag als bester ÖSV-Adler Achter. Engelberg – Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat sich am Sonntag im letzten Bewerb vor der Vierschanzentournee der Skispringer zum Favoriten für den Klassiker um den Jahreswechsel gemacht. Der 25-Jährige gewann den zweiten Engelberg-Weltcupbewerb nach Rang zwei vom Vortag bei schwierigen und wechselnden Bedingungen 12,2 Punkte vor dem deutschen Vortagessieger und Weltcup-Führenden Karl Geiger. Bester Österreicher wurde Daniel Huber als Achter, er verlor 28,7 Zähler auf den Sieger. "Es hat jetzt einmal sehr gut getan, anzuschreiben", meinte Huber nach seinem bisher besten Einzel-Saisonergebnis. "Einmal halbwegs die Leistungen bestätigen. Ich bin mega-happy, dass ich den Fluch hoffentlich beendet habe. Heute war ein wichtiger Schritt in die Richtung, dass ich die Erkenntnis kriege, dass sich Geduld lohnt." Der Salzburger war im zweiten Durchgang im Österreicher-Paket mit Jan Hörl und Daniel Tschofenig von Rückenwind benachteiligt, vermied mit 128,5 Metern einen Absturz aber einigermaßen. 🏆 Gesamtweltcup: Mit Tschofenig als Zehntem bei seinem besten Saisonergebnis schaffte es noch ein zweiter Österreicher in die Top Ten, der 19-Jährige war als Fünfter nach dem ersten Sprung ÖSV-Bester gewesen. "Das fühlt sich brutal befreiend an", sagte der Youngster. "Im zweiten (Durchgang, Anm.) hat auch die Nervosität mitgespielt. Es war ein guter Sprung, aber man merkt, es geht nicht mehr alles so leicht von der Hand. Daran werde ich arbeiten." Wisla-Sieger Hörl fiel vom sechsten auf den zwölften Platz zurück, wogegen sich Huber von der siebenten Position aus nur leicht verschlechterte. "Der alte Fehler", kommentierte der Salzburger seinen nicht so geglückten zweiten Versuch. "Da möchte ich zu viel Gas geben in der Position und dann geht es sich nicht mehr aus mit dem Schwerpunkt. Da ist zu wenig Energie drinnen." Immerhin punktete Hörl gut, Ulrich Wohlgenannt (31.) und Philipp Aschenwald (35.) gingen hingegen leer aus. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Klingenthal-Sieger Stefan Kraft hatte nach Halbzeitrang 23 im Final-Heat etwas mehr Windglück und kam noch auf Position 14. Manuel Fettner wurde 27. "Es war sehr schwierig zum Springen", merkte der im Weltcup vom dritten auf den fünften Rang zurückgefallene Kraft an. "Im ersten habe ich sehr viel Rückenwind gehabt und noch einen kleinen Fehler beim Absprung. Dann bist du schnell wieder 23. Im zweiten war es vielleicht ein bisschen ein riskanter Sprung, aber da musst du riskieren." Kobayashi hingegen scheint derzeit nichts aus der Balance zu bringen. Die vergangenen drei Springen schloss der Asiate auf den Rängen 1, 2 und 1 ab. Vom zweiten Zwischenrang aus überholte er nach Sprüngen von 132,5 und 136,5 m noch Killian Peier, der Schweizer wurde wie am Vortag Vierter. 0,3 Zähler hinter Geiger ergatterte der Norweger Marius Lindvik nach einem 138,5-m-Satz den letzten Podestplatz. Im Weltcup führt Geiger 98 Punkte vor Kobayashi, Kraft liegt 136 Zähler zurück. (APA)

 

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Studie: Menschen können Schreie kaum unterscheiden

Frankfurt/Main. Jemand schreit besonders laut. War das aus Überraschung? Freut sich da ein Mensch über einen Sieg? Oder hat jemand Schmerzen? All diese Schreie hören sich ganz schön ähnlich an. Forschende haben gerade herausgefunden, dass Menschen solche Schreie kaum unterscheiden können. In einer Studie wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Geräusche von Gefühls-Lauten vorgespielt. Wenn die Schreie besonders laut und intensiv waren, konnten die Zuhörenden die Gefühle kaum mehr zuordnen. „Das Ergebnis hat uns selbst überrascht“, erklärte eine Wissenschaftlerin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten bei lauten Schreien nicht einmal mehr sagen, ob es ein Schrei wegen eines guten Gefühls oder wegen eines schlechten Gefühls war. Schmerzensschreie und Freudenschreie klangen ähnlich. dpa

 

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Als Wunsch ans Christkindl: 15 Kinder- und Jugendbuch-Tipps für kleine Leseratten

Auf dem Wunschzettel fürs Christkindl ist noch etwas Platz? Dann ist ein Buch genau das Richtige. Wir haben einige Lese-Empfehlungen gesammelt – vom Pappbilderbuch über den Jugendroman bis hin zum Sachbuch. Von Tamara Stocker Innsbruck – Dicke Bücher sind nicht jederkinds Sache. Die einen verschlingen die Harry-Potter-Saga Band um Band, die anderen schreckt schon ein dünnes Erstleserbuch ab. Noch dazu ist die Auswahl schier unendlich – damit also keine Überforderung aufkommt, haben wir eine Expertin um Rat gefragt. Monika Resler von der Buchhandlung Tyrolia hat uns verraten, welche Kinder- und Jugendbücher unbedingt unter den Christbaum gehören.

 

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„Kevin – Allein zu Haus": Das Quiz zum weihnachtlichen Film-Klassiker

So pünktlich wie das Christkind die Geschenke unter den Christbaum legt, flimmern „Kevin – Allein zu Haus" und die Fortsetzung „Kevin – Allein in New York" über die TV-Bildschirme. Wie gut kennt ihr euch mit dem Weihnachts-Klassiker aus?

 

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Heimleiter entlarvte Impfpass-Fälschung

In einem Hildesheimer Seniorenheim arbeitet eine Pflegerin mit gefälschtem Impfpass. Erst als sie sich mit Corona infiziert, kommt die Wahrheit ans Licht. Kurze Zeit später sterben drei Heimbewohnerinnen. Auch ein Krankenhaus in Neumünster wird gerade von einem Impfpass-Skandal erschüttert. Weil in einem Pflegeheim im niedersächsischen Hildesheim innerhalb kürzester Zeit drei Bewohnerinnen am Coronavirus gestorben sind, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine frühere Mitarbeiterin der Einrichtung unter anderem wegen des Anfangsverdachts des Totschlags. Es bestehe der Verdacht, dass die 44-Jährige mit einem gefälschten Impfpass im Heim gearbeitet habe, während sie Corona hatte, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Beschuldigte habe die Verwendung des gefälschten Impfpasses eingeräumt, sagte die Sprecherin. "Mit den Infektionen will sie nichts zu tun haben. Wir treffen sämtliche Maßnahmen, die dazu geeignet sind, um die Vorwürfe aufzuklären." Die Frau, die als Alltagsbegleiterin in dem Heim tätig war, wurde fristlos entlassen, wie Einrichtungsleiter Michael Ossenkopp sagte. Sie war Medienberichten zufolge zunächst als Impfgegnerin aufgefallen, bevor sie schließlich Ende November einen Impfpass vorlegte, der sich später als gefälscht herausstellte. "Als ihr Kind an Corona erkrankte, erlaubten wir ihr, weiter zur Arbeit zu kommen. Denn sie hatte keine Symptome. Dann bekam auch sie Corona-Symptome", erklärte Ossenkopp in der "Bild am Sonntag". Daraufhin habe der Heimleiter ihren Impfpass überprüft und festgestellt, dass die Chargennummern ihrer Impfungen nicht existieren. Danach habe die Einrichtung Anzeige gegen die 44-Jährige gestellt. Der aktuelle Corona-Ausbruch zieht Heimleiter Ossenkopp zufolge weite Kreise. In jüngster Zeit hätten sich elf Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Beschäftigte infiziert. Wie lange die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern werden, war zunächst unklar. "Der Anfangsverdacht richtet sich ausschließlich gegen die Mitarbeiterin", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung". Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius reagierte bestürzt auf den Fall: "Das zeigt, was für furchtbare Konsequenzen die Ignoranz gegenüber Covid haben kann. Wer vorsätzlich ohne Impfung mit alten, vorbelasteten oder kranken Menschen arbeitet, handelt rücksichts- und skrupellos. Das ist höchst kriminell", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, forderte ein zentrales Impfregister zumindest für medizinisch-pflegerische Berufe. "Wer seine Impfnachweise fälscht, handelt feige und unverantwortlich", sagte er. "Gerade pflegebedürftige und kranke Menschen müssen darauf vertrauen können, dass die Zertifikate des Personals echt sind." Deutschland mache es Fälschern derzeit noch zu leicht. Auch in Schleswig-Holstein gibt es Ermittlungen wegen des Verdachts einer Impfpass-Fälschung. Ein Arzt der Kinderstation des Friedrich-Ebert-Krankenhauses in Neumünster soll einen gefälschten Impfnachweis vorgelegt haben. Das berichtet der NDR mit Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Demnach infizierte sich der Arzt mit dem Coronavirus, arbeitete jedoch trotz Erkältungssymptomen zunächst weiter. Es bestehe der Verdacht, dass der Arzt eine Person aus dem Mitarbeiterumfeld des Krankenhauses angesteckt habe, sagte die Sprecherin des Krankenhauses dem NDR. Der Mann sei freigestellt und die Polizei eingeschaltet worden, teilte Klinik-Geschäftsführerin Kerstin Ganskopf mit. Einen ähnlichen Fall habe es nach Angaben der Klinik-Chefin schon vor einigen Wochen gegeben. Der betroffene Mitarbeiter habe sich nach einem Gespräch selbst angezeigt, ihm sei inzwischen fristlos gekündigt worden.

 

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Nachfrage nach Karpfen als Festessen steigt

Höchstadt. Karpfen kommt in diesem Jahr zu den Feiertagen zunehmend auf den Tisch. Die Nachfrage ist nach Angaben von Fachleuten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, das Angebot ist aber geringer. Der Grund seien die relativ kühlen Temperaturen, erläutert Martin Oberle, Leiter der Karpfenteichwirtschaft bei der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Höchstadt. „Deshalb sind die Fische nicht ganz so gut gewachsen wie in anderen Jahren.“ Die Karpfensaison geht üblicherweise von September bis April. Für den bundesweiten Absatz ist jedoch der Dezember mit am wichtigsten, denn zu Weihnachten und rund um den Jahreswechsel wird in vielen Regionen traditionell Karpfen gegessen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fast 4800 Tonnen Karpfen deutschlandweit gezüchtet, Bayern und Sachsen führen dabei mit großem Abstand. Fast drei Viertel der erzeugten Karpfen kamen demnach aus diesen beiden Bundesländern. In Sachsen ist der Karpfen auch in der Weihnachtszeit, aber besonders zu Silvester ein beliebtes Festessen. „Der Karpfenmarkt ist aktuell so gut wie leergefegt“, sagt Andreas Stummer vom sächsischen Landesfischereiverband. „Das liegt vor allem an der hohen Nachfrage aus Polen, die wir uns derzeit nicht vollständig erklären können.“ Möglicherweise habe das mit einer geringeren Produktion in Polen, Tschechien und Ungarn zu tun. Auch die Karpfenteichwirte in der bayerischen Oberpfalz berichten von vielen Vorbestellungen. „Die letzten drei, vier Tage vor Weihnachten zieht es richtig an“, sagt Alfred Stier vom bayerischen Landesfischereiverband. Es könne allerdings sein, dass das Angebot in diesem Jahr wegen der ungünstigen Temperaturen geringer sei. „Deshalb hat der Preis angezogen“, sagt er. In Niedersachsen rechnen die Teichwirte mit einem guten Geschäft. Anders als in den trockenen und heißen Sommern in den vergangenen Jahren seien die Wachstumszahlen dieses Jahr sehr zufriedenstellend, sagt Christina Hiegel von der Landwirtschaftskammer in Hannover. Die Nachfrage nach regional erzeugten Karpfen habe leicht zugenommen - und übersteige das Angebot. Denn Fischotter und Kormoran hätten für erhebliche Verluste gesorgt. RND/dpa

 

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Boxen: Legende Wegner lobt SES-Talent Eifert

Jetzt hat Boxer Michael Eifert (23) auch seinen ersten Männer-Titel! In Magdeburg krönte sich der dreifache Junioren-Weltmeister am Samstag zum Deutschen Meister im Halbschwergewicht – und erntete dafür direkt Lob von einer echten Legende. „Er hat eine große Perspektive“, lobt Kult-Trainer Ulli Wegner (79) nach Eiferts krachendem K.o. in der 3. Runde gegen Niels Schmidt (32/Wismar). Dem gebürtigen Bautzener gehört die Zukunft! Sympathisch: Er bleibt ganz bodenständig. „Ich werde mich jetzt nicht entspannen, nur weil eine Box-Legende sagt, ich sei ein Talent. Ich gebe trotzdem weiter jeden Tag 100 Prozent“, betont Eifert, der 2022 Bock auf weitere Titel hat – so wie Stall-Kollege Roman Fress (27). Das Cruisergewicht aus Magdeburg wurde im anderen Hauptkampf zum zweiten Mal in seiner Karriere internationaler Deutscher Meister. Gegner Adam Usumov (38/Torgau) gab vor der fünften Runde mit Schmerzen in der Schulter verletzt auf. Joscha Blin (24/Hamburg) siegte bei seinem Profi-Debüt ebenfalls vorzeitig.

 

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Bei Omikron ist das Impfen allein nicht die Lösung

D ie Niederlande sind wieder im Lockdown, die Inzidenzen in Großbritannien, Dänemark und anderen europäischen Ländern schnellen in die Höhe. Keine Frage, Omikron ist da – und lässt sich nicht aufhalten. Und jetzt? Hilft es Deutschland, den Booster-Turbo zu zünden, den ja bereits Gesundheitsminister Jens Spahn wollte und den sein Nachfolger Karl Lauterbach nun vorantreibt? Hilft es, wenn die europäische Zulassungsbehörde am Montag mutmaßlich das von Impfzauderern lange erwartete Vakzin Nuvaxovid von Novavax zulässt? Hilft Impfen? Ja! Impfen bewahrt viele Menschen davor, sich anzustecken und schwer zu erkranken. Impfen hilft dabei, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Der Blick nach Dänemark, England und viele andere Staaten zeigt aber auch: Impfen allein ist keine Lösung. Nicht gegen Omikron. Denn diese neue Variante kann den Impfschutz unterlaufen. Das Risiko für eine Wiederansteckung ist britischen Daten zufolge 5,4-mal höher als bei der Delta-Variante. Vor allem aber ist Omikron extrem ansteckend, in Großbritannien verdoppelt sich die Zahl der Omikron-Infizierten derzeit alle zwei Tage. Noch ist nicht sicher, ob Omikron nur ansteckender ist als Delta oder ob es vielleicht auch seltener schwere Erkrankungen auslöst. Doch angesichts von elf Millionen ungeimpften Erwachsenen in Deutschland ist das zweitrangig. Denn selbst wenn nur ein ganz geringer Anteil von ihnen schwer krank wird: Es werden sich viele infizieren, und das bedeutet, dass sie zu Hause bleiben müssen. Die Arbeitsausfälle durch viele Infizierte ohne Symptome würden Kliniken, Ämter, Polizei, Schulen und öffentlichen Nahverkehr an ihr Limit bringen. Und zu viele Infizierte auf einmal, das würde auch ein hoch entwickeltes, mit extrem vielen Intensivbetten ausgestattetes Land wie Deutschland ans Limit bringen. Was also hilft gegen Omikron? Impfen plus: Impfen und all die anderen Maßnahmen, die wir alle mittlerweile rückwärts beten können.

 

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Deutschlandfahnen-Träger wollten sich in den Vordergrund drängen

Düsseldorf Die wenigsten Kritiker der Corona-Maßnahmen hielten sich an die geltenden Hygieneregeln, ihr Protest war aber überwiegend friedlich. Zur Gegendemonstration kamen etwa 300 Menschen nach Düsseldorf. So verliefen die Züge in der Landeshauptstadt. geGne icffIh, mpplt eid aeglencibh o„k-iCDarrn“aoutt ndu eid nmhaeßMna ruz nmnmEudigä dre nePimdea isnd ma Sasgtma in relDfsdsoü hnac Scägzhntu erd ezPliio awet 4000 eechnnsM afu eid ßaetSr aggege.nn nchSo rdeäwnh edr egbndgnKuu ab 51 rhU am noR-satzahla-nueJP ilef ufa, assd kaum amjend rde Adnesnewne ekaMs ut,gr edi tbnAeäds erudwn esiensrdeobn rieh tinch eena. hetglin In edn ovn nrnhewVuulsggeznsreähcrö ehndctszerut eedRn ßehi es entru ane, erdm sads itm aoCron d„ei eotlta tlnKoleor bsi in uere hueonWngn i“hinen rtelnga nwreed le.sol Imemr erwied nrefbeie shci eid eemtordesDnniner afu asd Grz, etngdseu dei ihterFei und Wüedr des ch,nenMse hlrcewe esi hcis cdrhu ide leghanbiec ntriCaoroukt“D„-a eutbrab sehe.n nI menie egetadiebrR zeteenbihec amn ichs tebsls Tslle ia„ red rötgßne nedhifcelri koebgeitg. e“aDnewrmu eiBstre in edr egvrgeannne coeWh atneht rdnu 5200 nsceeMhn neegg die Cnheanoraon-mMßa soprieettrt. bDeia raw es zu declnhbkenei Seznen tim fPclee, ahnkc, cieaisemttnhsin S-ndosrNeheanverlm und intintsocihaalnes tlPakane ndu unesAfru omenmkg.e Oeeembrrüegirtrbs Stepanh lleKre DC)U( eatth im acgnhNga deise nud nlcheäih runÄgeeunß eirerutlvt udn chFklmecärase ucüialskhcrd g,srnautet hselwab eid uVmergemsinlarlest am gamtSsa nordbsese fradau eneni, wish dssa derwe ohPcrnytike chno tpendrenhecse naPolre dero aglnFge lratube nud üegthscwn seeni. rDe ugZ frühte melsida wesbuts tcihn an dre ecshdjüni -Manh nud sktenteGedät vibr.eo Das ünsdnBi „üoeslsfdDr eltlst sihc erqu“ D(SQS) taeth uz ineer eegdmGnoe fnuu, rfgeae dei tzciglhiee am sefMennanmanru fua Höhe sde KIT dfa. ttnast tnerGten vno rneei rceonekl iheeR hnsasfncsubtaesM edr ozeliiP raesemnlvtem hcis nahc bnnAaeg nvo QSDS rund 300 csnhMeen netru edm zMatkeatooon„iiNtn drrnvnh“ee.i osaJhenn bräecreöDh,rn ien Serhrcpe esd, iBüsssednn achrps ovn rinee hcteil pnnnsgeneaat ungtimmS dwänreh erd dKuggubnn.e gtemInass eedltme edi ieiPolz mi ehaRnm der ndeieb teomsDnoetinnra gdelslanir kinee ewif. säehZcnll Gngee 16 Uhr setzet chis erd gutsrPzteo rde gsnenentona rdenrukeeQ ni egeg. Bwun ntrUe eeamrnd hucrd die urNsees raß, eSt lkeBri eAlle und edi athrcFißeidresr finlee ied tsrtmaenDnneo itm nmTlroe,m haruLestnrepc udn Mefagoenn bis zur elgs. eilaKnö rÜbe dei ei,ee-AHei-nceHlnihrl rsneseterßnaKa und ekBlri reStßa ftehür dei sehcs Kotilrmee glena tkScere dnna üurckz umz tAu. sgarnsgo iDe Odrern sde laaVrttsesren rnwae bmeüth, ide eneeehTdmninl uaf eid Adbänste zheninesiuw – rslnegdail grevidwoen tmi dme li,eZ edn mnazorstguneositD iatmd iochpts uz älnegn. hetfAroaur nmtsuse setli elngreä nrtWiazeeet in uafK ehnme,n eevli drweun jecodh ti.etmeglue ieD Pnsenaast dnu wrAhoenn eeritegnra hres crhludiectn, ihse vno atrersk eglnhbnAu udn heprcnentsed ntheuledci rtnWeo üreb etzenlnevire pZrhcusu arw eelsiv aibde. ufA elnvie tßanerS nwera ibe egrmau lNtsieeteewr dasrglenil unr weinge dreena ecMnnhes erwnuetg.s einE nziedleEiährlnn csbethrewe ihc,s ied emDo erdüw ziäzctulhs edi eenwing enundK ne.ekcbhrcas ufA rde Kö crsheerth mrhe rt.bieeB oDtr lemnfit lveie die, emoD nie ßetroGli otrnrieegi ads ehnehseGc o.dechj ieD dGenoegme tfar imeb nertceboLigh ufa rde öK chon ianlem fau die r.uQede„er“nk esiDe enamrgVlsmu vno rndu 501 eMsnnhec bhea amn tual sJhaneno rörDehernbcä anntspo l.entgmaede naM sei bdaie ovn der lPioeiz lestgeekisne orndew. nI bpesacrAh heab nma ied krüecB hauc renlvsaes erdfn.ü ziletenVre httnäe Mligetdire sed nüsedBnsis chau annlget rde eekctSr ihner ortetPs tnkae. nudg noV lnieFiam tmi enKdirn sbi uz vrnlntateeia oLarCg-ueeonnrn rnwae tenur nde Tedlnhineeemn der earint-D-nmooCAo chua naehnF red eeFrni iknneL zu detenkce.n hcAu Vteterrer dhrernivecees csrhet rezoendnuendir neeiPrat ndu nueGeprgripnu wnrea d.abie dIeeboernsns ied iPraet „rQerdr “„eeiek,nu deD ssaB,“i abg hsci ihctedul uz e.enrnenk nBseedsro liguälffa awr cuha niee puGepr mit hlntndufehe, Dansac dei hfcrmahe vehrecu,st schi ni ned ernrduVrdog zu d.äegnnr ebiaD sllo es hics atlu nehesdeircevr nleeQlu mu iiglMeredt erd nitagnAganioedru-oDsJf ni NRW und rde enttdnreIiä eBuegnwg lgnedtaeh n.eahb Die iePzloi wltoel dise nctih bent, tgsäie akm djceho med nWhcus rde mtemleVnugsgnraiusl hc,na dseei epGpru eehr ni eid titeM edr emoD zu r.meknemneoiptil Am atngoM slol se etwerei Petorset gbee.n bA 17 Urh nrawt dei ziioePl vor brkuhreVendgeenrshnei in red üeosrrdflsDe nIdnen.astt

 

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Stiller Protest: Auf dem Gelände der Commedia Futura demonstrieren Vermummte für Freiheit

In der Commedia Futura in der Eisfabrik in Hannover hat „Wally & Egon. Running wild“ Premiere. Draußen demonstrieren Vermummte für die Freiheit. Erklären wollen sie ihren Protest aber nicht. Das Theater beginnt vor dem Theater: 13 Personen haben sich vor dem Eingang zur Commedia Futura in der Eisfabrik aufgestellt. Sie tragen weiße Overall.

 

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Bald Einigung bei Regelung für Schwerarbeiter

Beamte der Justizwache könnten mit 60 in Pension. Wien. Die Beamtinnen und Beamten der Justizwache können hoffen, dass auch sie demnächst unter die Schwerarbeiterregelung fallen – wie die Polizei. Damit können sie mit 60 Jahren in Pension gehen. Die Verhandlungen der zuständigen Fachminister stehen kurz vor der Einigung. Die Gespräche finden zwischen Justizministerin Alma Zadić und Beamtenminister Werner Kogler (beide Grüne) statt. Danach muss noch mit der ÖVP verhandelt werden. Seit 2006, als die Polizei in diese Reglung aufgenommen worden ist, fordert dies auch die Justizwache. Die Gleichstellung wurde ihr immer wieder versprochen, 2019 gab es einen (nicht verbindlichen) Entschließungsantrag im Nationalrat. Alle Personalvertretungen und Parteien außer die Neos unterstützen die Forderung. Für die Justizwache-Bediensteten bedeutet die Aufnahme in die Schwerarbeiterregelung, dass auch sie – wenn sie zumindest die Hälfte ihrer Dienstzeit in direktem Kontakt mit Insassen stehen – künftig mit 60 Jahren in den Ruhestand treten können. Insgesamt sind in Österreich rund 3300 Justizwachebeamte im Exekutivdienst beschäftigt. Ihre Hauptaufgabe ist die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit in Gefängnissen. (APA) ("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2021)

 

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SPÖ: Ministerien sollen Studien veröffentlichen

Die Partei will künftig eine Veröffentlichungspflicht. Wien. Vergangene Woche präsentierte das Finanzministerium einen Bericht: Die Kommunikationsabteilung im eigenen Haus hatte seit 2015 intransparent und undokumentiert Studien in Auftrag gegeben und bezahlt. Von 28 Studien wurden nur zwei veraktet, der Rest musste von der Abteilung für Interne Revision in den vergangenen Wochen organisiert werden. Überprüft wurden diese Vorgangsweisen, nachdem die Justiz gegen Sebastian Kurz und frühere Mitarbeiter des Finanzressorts ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Kurz weist die Vorwürfe strikt zurück. Die SPÖ fordert nun, dass alle Studien der vergangenen Jahre veröffentlicht werden. Die Oppositionspartei will auch ein Gesetz einbringen, das eine Veröffentlichungspflicht für Studien vorsieht – wenn sie mit öffentlichen Geldern finanziert wurden. Für Vize-Klubchef Jörg Leichtfried sei nun auch klarer, warum die Volkspartei seit Jahren ein Gesetz zur Informationsfreiheit blockiere: „Denn damit wäre verbunden, dass alle Studien, die mit öffentlichen Geldern finanziert werden, veröffentlicht werden müssen.“ Das hätte ein solches Vorgehen im Finanzministerium unmöglich gemacht. (APA) ("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2021)

 

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Frohes Fest! Die Furtwängler mag’s vegetarisch

Hamburg - Veggie-Weihnacht! Dieses Jahr kommt bei Maria Furtwängler (55) zum Fest keine Gans in den Ofen: Sie, ihr Mann Hubert Burda (81) und die Kinder essen vegetarisch. +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ Und was? „Wir suchen noch. Ich habe verschiedene Kochbücher und will mit den Kindern nochmal genauer gucken“, so Furtwängler. Worauf sie sich besonders freut: „Viel reden und viel essen, einfach jenseits von Handy und E-Mail. Die Menschen, die einem am nächsten sind, um sich haben – das ist für mich Weihnachten.“ Seit 2017 Chef im Norden: Daniel Günther (48, CDU) Wie feiern Spitzenpolitiker die besinnlichen Tage? MP Daniel Günther (48, CDU) verbringt Weihnachten im kleinen Kreis mit der Familie. Der Vater von zwei Töchtern: „Meine Schwiegereltern sind da, es gibt etwas zu essen, wir spielen, es werden Geschenke ausgepackt. Die Mädels bekommen eine ganze Menge Geschenke, nicht nur von uns, sondern auch von Verwandten.“ Heiligabend mit fünf Liebsten! Günther: „Ich werde wenig Termine machen, mich nur um Politik kümmern, wenn es etwas Wichtiges ist.“ Frohes Fest!

 

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Drei Tote: Gruseliges Drama im Corona-Haus

Der Christbaum leuchtet hinter dem Haus im 400-Seelen-Dorf Lindach (Bayern). Doch der weihnachtliche Frieden täuscht – in dem Haus wurden drei Leichen gefunden! Was geschah hinter den Mauern? Oberstaatsanwalt Björn Pfeifer (48) sagt zu BILD am SONNTAG: „Das ist ein spezieller Fall.“ Mehr zu dem gruseligen Drama lesen Sie mit BILDplus.

 

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Die ideale Komödie für interessante Zeiten

Alexandra Liedtke hat im Theater in der Josefstadt voller Elan Oscar Wildes Lustspiel „Der ideale Mann“ in Elfriede Jelineks bissiger Übertragung inszeniert. Das Ensemble tobte sich aus. Halten Sie, geneigte Liebhaber der gepflegten britischen Gesellschaftskomödie, Lady Chiltern, diese durch und durch edle, der reinen Fantasie des irischen Spötters Oscar Wilde entsprungene Figur, für eine ideale Ehefrau? Ist es glaubwürdig, dass sie ihren Gatten, den Politiker Sir Robert Chiltern, für makellos hält? Selbst dann noch, als längst verdrängte Manipulationen des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt offenbar werden, die diesen Aufsteiger einst reich und mächtig gemacht haben? Dann sollten Sie sehen, wie Silvia Meisterle zum Höhepunkt des Dramas James Browns Hit „It's a Man's Man's Man's World“ singt – inbrünstig, geradezu gefährlich enthemmt. Danach weiß man garantiert: Es gibt kein richtiges Leben in dieser falschen Society. Und hinter jedem idealen Mann, mag er noch so vielversprechend scheinen, steht eine entsprechende Frau. Oder ein Mann.

 

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Hongkong: Historisch niedrige Beteiligung bei LegCo-Wahlen

Seit Peking Hongkongs Wahlsystem im Frühjahr umgestaltet hat, hat sich der demokratische Entscheidungsspielraum der Bevölkerung weiter verringert. Die meisten Hongkonger blieben der Parlamentswahl vom Sonntag fern. Die neusten Parlamentswahlen Hongkongs lockten nur ein knappes Drittel der Wahlberechtigten an die Urne. Bis eine Stunde vor Schliessung der Wahllokale lag die Mobilisierung der Stimmbürger in Hongkong bei einem Rekordtief: Nur knapp über 29 Prozent aller registrierten Wahlberechtigten hatten ihre Stimme abgegeben – so wenige wie nie zuvor. Resultate sollen am Montag vorliegen. «Es ist nur eine Show. Das Wahlsystem ist fundamental undemokratisch», sagt der 2019 zum Bezirksrat gewählte Kawai Lee, der mittlerweile im britischen Exil lebt, in einer Online-Konferenz zum Thema. Der prodemokratische Aktivist steht mit seinen Aussagen längst nicht allein. Doch tatsächlich waren die Wahlen zum Hongkonger Legislativrat niemals wirklich demokratisch. Seitdem allerdings Peking im Frühjahr das Wahlsystem der Finanzmetropole laut eigenen Vorstellungen «verbessert» hat, sind die Abstimmungen nur mehr rein symbolischer Natur: Konnte zuvor zumindest die Hälfte aller Abgeordneten direkt vom Volk gewählt werden, sind es mittlerweile nur mehr etwas über 20 Prozent. 40 der insgesamt 90 Sitze werden hingegen von einem auserlesenen, Peking-loyalen Wahlkomitee bestimmt, die restlichen 30 von wirtschaftlichen Interessenverbänden. Aufruf zum Wahlboykott ist in Hongkong eine Straftat Den alles entscheidenden Hebel setzte Chinas Staatsführung zudem bei der Bestimmung der Kandidaten an: Jeder Anwärter auf einen Abgeordnetensitz muss erst durch ein staatliches Komitee legitimiert werden. Dessen Genehmigungen beruhen nicht nur auf den Berichten der für die nationale Sicherheit zuständigen Polizei, sondern folgen der ausgegebenen Maxime, gemäss welcher nur «Patrioten», die die Volksrepublik China lieben, antreten dürfen. Die politische Opposition ist seit letztem Sommer ohnehin nicht mehr existent. Damals zwang Peking den Hongkongern schliesslich ein Gesetz zur nationalen Sicherheit auf, welches grundsätzliche Kritik an der Regierung unter Strafe stellt. Allein 47 prodemokratische Politiker sind auf Grundlage jenes Gesetzes verhaftet worden. Ihnen wird Subversion vorgeworfen – weil sie an einer staatlich nicht genehmigten Vorwahl teilgenommen haben. Die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt am Wahlsonntag waren hoch. Laut Reuters waren 10 000 Polizisten und etwa 40 000 staatliche Wahlhelfer im Einsatz. Um den Wahlen vom Sonntag nun den Anschein demokratischer Legitimierung zu verleihen, haben die Autoritäten auf verschiedenen Wegen versucht, die Wahlbeteiligung künstlich zu steigern. Rund ein Dutzend Bürger, die auf sozialen Netzwerken dazu aufriefen, die Wahl zu boykottieren, wurden von den Behörden in Gewahrsam genommen. Selbst Medien, die bei ihren Wahlumfragen die Antwortmöglichkeit einer ungültigen Stimmabgabe inkludiert hatten, werden nun strafrechtlich verfolgt. Trotz allem herrschte am Sonntag vor vielen Wahllokalen gähnende Leere. Auf sozialen Netzwerken mokierten einige Nutzer, dass oftmals mehr Reporter als Stimmvolk zu sehen gewesen seien. Doch auch für diesen Fall hatten sich die Spindoktoren der Hongkonger Regierung bereits gerüstet. Die Regierungschefin Carrie Lam hatte bereits vor der Wahl argumentiert, dass eine geringe Wahlbeteiligung keinesfalls als Kritik zu verstehen sei. Es könne vielmehr bedeuten, dass die Bevölkerung eben zufrieden mit der Politik sei und keinen Bedarf an Veränderung habe. Noch 2019 war die Wahlbeteiligung auf einem Rekordhoch Jenseits der Grenze zum Festland zelebrierten Chinas Staatsmedien die Hongkonger Parlamentswahl allen Unkenrufen zum Trotz als demokratisches Volksfest. Die englischsprachige «China Daily» titelte am Wochenende, dass Hongkong «von Wahlbegeisterung gepackt» worden sei. Und die Nachrichtenagentur Xinhua vermeldete euphorisch, dass die Wahlbeteiligung des 1500-köpfigen, von Peking auserlesenen Wahlkomitees bereits am Nachmittag bei über 90 Prozent gelegen habe. Wie eine wirklich freie Wahl ausgegangen wäre, liesse sich freilich nur vermuten. Doch bei den Kommunalwahlen im November 2019 zogen rekordverdächtige 71 Prozent aller Stimmberechtigten an die Urne. Damals gelang dem prodemokratischen Lager ein regelrechter Erdrutschsieg, 17 von 18 Bezirksräten konnten sie für sich gewinnen. «Das war einer der Hauptgründe, warum Peking das System ändern wollte. Denn käme es zu weiteren freien Wahlen, wären die Chancen ebenfalls hoch, dass Pro-Peking-Kandidaten verlören», sagt der Hongkonger Journalist Kris Cheng, der mittlerweile im britischen Exil lebt, in einer Online-Konferenz. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Hongkong: Wahlabstinenz ist das letzte Mittel des Protests

Die Parlamentswahl in der chinesischen Sonderverwaltungszone vom Sonntag ist eine Farce. Die tiefe Wahlbeteiligung zeigt: Die Regierung hat die Mehrheit der Bevölkerung längst abgehängt. Aller Werbung zum Trotz: Die meisten Hongkonger liessen sich am Sonntag nicht für eine Wahl einspannen, in der ihre Stimme wenig zählt und die Kandidaten im Vorfeld von Peking geprüft werden. Die Parlamentswahl in Hongkong vom Sonntag ist das erste Stimmungsbarometer der Bevölkerung, seit Peking der Stadt ein nationales Sicherheitsgesetz auferlegt hat. Das Votum: vernichtend. Nur ein Drittel der Wahlberechtigten hat bis eine Stunde vor Wahlschluss eine Stimme abgegeben. Die tiefe Wahlbeteiligung ist ein klares Zeichen der Bevölkerung gegen die v on Peking verordnete Wahlreform vom März. Die Regierung Hongkongs ist unter dem Joch Pekings und macht Politik an ihrer eigenen Bevölkerung vorbei. Sie hat das Vertrauen der Menschen verspielt. Eine Schlappe für die Regierungschefin Carrie Lam Wie gefährlich es für die Kontrolle der Kommunistischen Partei über die Stadt werden kann, wenn die Hongkonger freier wählen können, zeigten die Gemeinderatswahlen von 2019. Damals, mitten im Kontext der anhaltenden, zum Teil gewaltsamen Proteste für mehr Demokratie und Autonomie, siegten die prodemokratischen Kandidaten. Es war eine Schlappe für Carrie Lam. Eine Schlappe, die sich dieses Jahr auf Parlamentsebene in der heute noch möglichen Form wiederholt hat. Die Regierung gibt zwar nicht zu, dass eine tiefe Wahlbeteiligung der bereits stark entdemokratisierten Wahl zusätzlich Legitimation abspricht. Die Wahlreform, die sicherstellt, dass pekingtreue Kandidaten dominieren, sollte der Stadt «Stabilität und Wohlstand» bringen. Lams Ziel sei es, so zitiert sie die « South China Morning Post», effiziente, sichere und faire Wahlen zu gewährleisten und sicherzustellen, dass alle Kandidaten «Patrioten» seien. Doch die grossflächige staatliche Werbekampagne für die Wahl offenbarte die Unsicherheit der Regierung in Hongkong. Auch der Zentralregierung in Peking ist sehr wohl bewusst, dass die demonstrative Politikverdrossenheit die letzte Form des Protests ist, die der Bevölkerung Hongkongs übriggeblieben ist. Gespenstisch stille «Wahlen» Diese Art von passivem, individuellem Protest erinnert an die Verhältnisse auf dem chinesischen Festland. Dort lehnen sich die Jungen gegen den hohen Leistungsdruck der Gesellschaft auf, indem sie sich zurückziehen und nichts tun. «Tangping» – «sich flach hinlegen» – nennt sich diese stille Form der Rebellion. Nun haben sich auch die jungen Hongkonger, die zuvor zu Hunderttausenden auf die Strasse gegangen waren, sich in prodemokratischen Vereinen und Parteien, Kunst und Kultur für ein freieres Hongkong eingesetzt hatten, ebenfalls «hingelegt». Sie haben die Hoffnung aufgegeben, etwas aktiv verändern zu können. Folgerichtig lassen sie sich nicht für eine Pseudowahl einspannen, die sie nie gewollt haben. So waren es allem Anschein nach vor allem die Jungen, welche die Wahl vom Sonntag boykottierten. Während in den vergangenen Parlamentswahlen vor allem die unter 30-Jährigen bis spätabends noch Schlange gestanden waren, tröpfelten am Sonntag tagsüber vereinzelt ältere Hongkonger in die Wahlbüros, wie lokale Medien berichteten. Auch im Vorfeld war es gespenstisch still um die Wahl geblieben. Das ist kein Wunder, wenn die prodemokratische Opposition entweder von der Wahl ausgeschlossen, im Exil oder im Gefängnis ist. Demokratie braucht Parteienvielfalt, braucht Reibung, braucht eine freie, lebhafte Debatte. All das hat Peking eliminiert. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Kulturmeldungen aus dem Feuilleton der NZZ

SWR stolpert über Falschaussagen von Kabarettistin Lisa Fitz Kabarettistin Lisa Fitz live mit ihrem Programm Flüsterwitz im Comedia Theater im Rahmen des Köln Comedy Festival 2018. In der Sendung «Spätschicht», die am 10. Dezember im Südwestrundfunk (SWR) ausgestrahlt wurde, erklärte die Kabarettistin Lisa Fitz (70), die Schutzmassnahmen gegen Omikron seien reine «Panikmache», die Impfpflicht der «feuchte Traum der Pharma» und im EU-Raum seien mindestens 5000 Menschen an den Folgen der Coronaimpfung verstorben. Florian Schroeder, ebenfalls Kabarettist und zudem Gastgeber der «Spätschicht» leitete den Beitrag von Fitz mit den Worten «hier zählt Meinungsvielfalt. Und deshalb folgt jetzt eine Meinung, die ich persönlich nicht teile und die trotzdem hier stattfinden darf» ein. Die Berliner Tageszeitung «taz» hatte über den Auftritt berichtet und den SWR damit konfrontiert, dass es sich bei der Aussage, 5000 Menschen seien an Impffolgen verstorben, nicht um eine Meinung, sondern klar um Falschinformationen handle. Nach einigem Zögern stimmte der SWR dem nun zu und entfernte die Sendung aus allen Datenbanken. Soul-Sänger Joe Simon gestorben Joe Simon: «The mouth of the south». Joe Simon war lange einer der bedeutendsten Sänger und Songwriter des Southern Soul. In den sechziger und siebziger Jahren zumal, als über vierzig seiner Songs in den R'n'B-Charts landeten, darunter Hits wie «The Chokin' Kind» (1969) oder «Power Of Love» (1972). Für «The Chokin’ Kind» erhielt «The mouth of the south», wie er genannt wurde, auch einen Grammy. In den achtziger Jahren sank sein Stern am Pop-Himmel allmählich. Zunächst erschienen noch einzelne Songs, die der Country-Sänger Porter Wagoner produziert hatte. Ende des Jahrzehnts aber wechselte der Sänger die Szene, er widmete sich fortan ganz dem Gospel. Am letzten Montag ist Joe Simon im Alter von 85 Jahren gestorben. Bruce Springsteen verkauft Songrechte Bruce Springsteen an einem Benefiz-Konzert in New York im November 2019. wej. / (dpa) Der mehrfache Grammy-Gewinner Bruce Springsteen hat seine Master- und Musikverlagsrechte an Sony Music verkauft. Der Deal soll Springsteen rund 500 Millionen Dollar einbringen, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag mitteilte. Durch den Verkauf wird Sony Music Eigentümerin des umfangreichen Portfolios des 72 Jahre alten Musikers. Springsteen hat in seiner Karriere mehr als zwanzig Alben veröffentlicht, darunter das 15-fache Platin-Album «Born in the USA» und das 5-fache Platin-Album «The River». Springsteen zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Rockmusikern der letzten Jahrzehnte. Weltweit hat er mehr als 130 Millionen Alben verkauft. Es handele sich womöglich um den grössten Deal, der bisher für das Werk eines einzelnen Künstlers abgeschlossen worden sei, hiess es weiter in der «New York Times». Ein offizielles Statement von Sony oder Springsteen lag zunächst nicht vor. Vertreter des Musikkonzerns und des Künstlers, der von Millionen Fans «The Boss» genannt wird, lehnten eine Stellungnahme zunächst ab, schrieb das Blatt. Die Vereinbarung zum Verkauf wurde demnach in den vergangenen Wochen abgeschlossen. Einzelheiten zu den Bedingungen seien nicht bekannt. Immer mehr Musikerinnen und Musiker trennen sich von ihren Songrechten – zuletzt etwa Paul Simon, Tina Turner, Neil Young oder Bob Dylan. Die Gründe sind unter anderem sinkende Tonträgerverkäufe und wegen der Pandemie wegbrechende Konzerteinnahmen – während Erlöse aus dem Streaming- und dem Serien-Boom für die Branche wertvoller werden. Preise der Conrad Ferdinand Meyer Stiftung 2022 (pd) Die von Camilla Meyer im Andenken an ihren Vater, den Dichter Conrad Ferdinand Meyer, errichtete Stiftung vergibt nach dem Willen der 1936 verstorbenen Stifterin Preise in den Bereichen Geisteswissenschaft sowie Sprach-, Bild- und Tonkunst zur Förderung von jüngeren Talenten mit Zürcher Lebensbezug Die Auszeichnungen 2022 werden im Feld der Literatur verliehen an Anna Stern und an Ivna Žic. Zudem wird der Musikwissenschafter Louis Delpech geehrt, der an der Zürcher Universität forscht und lehrt. Anna Stern wird für ihren Roman «das alles hier, jetzt» ausgezeichnet. Die Autorin schliesst zurzeit ihre Dissertation an der ETH ab. Anlass für die Anerkennung an Ivna Žic ist der Roman «Die Nachkommende». Die kroatisch-schweizerische Autorin hat sich bisher auch als Verfasserin und Inszenatorin von Theaterstücken ausgezeichnet. Louis Delpech, selber auch Organist, hat nach musikwissenschaftlichen Forschungen in Frankreich und Deutschland kürzlich in Zürich seine Habilitationsschrift über Musik und Gedächtnis anhand literarischer Werke von Marcel Proust und Thomas Mann abgeschlossen. Gegenwärtig wertet er die in der ZB Zürich aufbewahrte Korrespondenz zu den Notenausgaben von Hans Georg Nägeli (1773–1836) aus. Die Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von je 10 000 Franken verbunden. Die Verleihung ist geplant für den 2. Februar 2022 in Zürich. Autorin und Feministin Bell Hooks ist gestorben (dpa) Die amerikanische Literaturwissenschafterin und Feministin Bell Hooks ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Das teilten das Berea College im Gliedstaat Kentucky und mehrere Medien unter Berufung auf ihre Familie am Mittwoch mit. Hooks sei in ihrem Haus in Berea nach längerer Krankheit gestorben. Die Universität, an der Hooks gelehrt hatte, würdigte die Professorin als grossartige Autorin, Intellektuelle und «eine der bedeutendsten feministischen Wissenschafterinnen des Landes». Die amerikanische Vizepräsidentin Kamala Harris bezeichnete Hooks als «erfolgreiche Autorin, Aktivistin und Wegbereiterin». «Der tiefgreifende und positive Einfluss von Bell Hooks wird uns noch über Generationen hinweg begleiten», schrieb Harris auf Twitter. Hooks veröffentlichte mehr als dreissig Bücher, die sich vor allem mit Genderfragen, Rassismus und Feminismus beschäftigten. Sie zählte seit den 1970er Jahren zu den bedeutendsten Stimmen für Frauen- und Bürgerrechte. Und kritisierte, dass der Anspruch des Feminismus, für alle Frauen zu sprechen, «die einzigartigen Erfahrungen von Frauen aus der Arbeiterklasse und von schwarzen Frauen an den Rand gedrängt» habe. Hooks war unter dem Namen Gloria Jean Watkins am 25. September 1952 in Hopkinsville in Kentucky geboren worden. Sie übernahm ihren Künstlernamen – eigentlich in Kleinschreibung – von ihrer Urgrossmutter mütterlicherseits, Bell Blair Hooks. Hooks wurde im Laufe ihrer Karriere mehrfach ausgezeichnet und lehrte an mehreren Universitäten. Als ihre bekanntesten Bücher gelten «Ain’t I a Woman? Black Women and Feminism» aus dem Jahr 1981 und «Alles über Liebe. Neue Sichtweisen» (2018). Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Wo kommt der denn her? Hier spaziert ein Wolf über den Dorfplatz

Bergen – Das Raubtier spaziert durch die Stadt. Ein Wolf mitten in Bergen am Chiemsee? Die CSU Siegsdorf teilt im sozialen Netzwerk Facebook ein Video der Szene und schreibt: „Die Siegsdorfer CSU ist sehr besorgt um die Sicherheit von Menschen und Nutztieren.“ Nicht nur im Ort wurde das Tier gesichtet. Eine Bauernfamilie aus Bergen erzählt: Sie habe bereits am Mittwochabend ein „großes graues Tier“ dabei beobachtet, wie es eine Ziege attackiert habe. Siegsdorfs CSU-Chef Jürgen Leikert zu BILD: „Einen Tag nach der Sichtung in Bergen wurde ein Reh gerissen.“ Er vermutet: In beiden Fällen war es der Wolf aus Bergen. Die CSU Siegsdorf fordert nach den Vorfällen: „Wir unterstützten ausdrücklich die Forderung unseres Landrats Sigi Walch bezüglich der leider dringend nötigen Abschüsse derartiger Wölfe.“ Leikert: „Gegner von Abschüssen sagen, der Wolf sei scheu. Aber das ist ja die Frage, wenn er in den Dorfkern vordringt.“ Wohl aus der Dresdner Heide begab sich ein Wolfswelpe auf Erkundungstour. Sie leben auf dem Balkan. Jetzt hat sich ein seltener Goldschakal in den Bayerischen Wald im Grenzgebiet zu Tschechien verlaufen. Auf Facebook ist man verschiedener Meinung. Eine Nutzerin: „Abschießen geht gar nicht.“ Nutzer Bernd Gröner: „Wenn sie nicht bejagt werden, wird die Scheu auch nicht aufgebaut!“ Andere zweifeln daran, dass es überhaupt ein Wolf war. Laut „Bayerischer Rundfunk“ geht das Landesamt für Umwelt aber davon aus.

 

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Jetzt im Videostream: Das Innsbrucker Christkindl zieht wieder digital ein

Rund 25.000 Zuschauer säumen unter normalen Umständen die Straßen der Innsbrucker Innenstadt, um den alljährlichen Christkindleinzug mitzuverfolgen. Auch heuer, am vierten Adventsonntag ab 18 Uhr, gibt es ein Angebot für Familien – coronabedingt allerdings wieder in veränderter Form. Von zuhause kann man online zwei Kinder begleiten, die mit ihrem Opa weihnachtliche Vorbereitungen teilen. Untermalt wird das Ganze mit traditionellen Liedern, die zum Mitsingen einladen. Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. >> Sondersendung Christkindleinzug 2021 - auf Tirol TV von Sonntag ab 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde bis Montag 17:59 Uhr >> Weitere Infos: www. christkindleinzug. at >> Christkindleinzug-Folder zum Downloaden Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren.

 

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ÖSV-Adler schwach in Engelberg

Skispringen, Biathlon, Langlauf und Co.: Ergebnisse und Kurznachrichten aus dem Wintersport. Skispringen: Wechselnder Wind machte die Tournee-Generalprobe in Engelberg zur Lotterie. Es gewann der Japaner Ryoyu Kobayashi (132,5/136,5) vor dem Deutschen Karl Geiger (135/131,5). Beste ÖSV-Adler wurden Daniel Huber (8., 137/128,5) und das 19-jährige Talent Daniel Tschofelnig (10., 137,5/128). Die Vierschanzentournee startet am 29. Dezember in Oberstdorf. Biathlon: Felix Leitner hat am Sonntag im Biathlon-Weltcup in Annecy den vierten Rang im Massenstart geholt. Der Österreicher lag nach dem dritten Schießen längere Zeit auf dem zweiten Rang und war auf Podestkurs. Obwohl einziger fehlerfreier Schütze im Feld, büßte Leitner dann aber doch noch zwei Ränge ein. Der Sieg ging nach 35:54,8 Minuten an den Franzosen Emelien Jacquelin (1 Fehlschuss) vor seinem Landsmann Quentin Fillon Maillet (+3,5/2) und dem Norweger Tarjei Bö (+10,3/1). "Der Einstieg in das Rennen verlief ein wenig hektisch, aber ich wusste, dass ich mich auf mein Schießen konzentrieren muss, denn dann ist einiges möglich", resümierte Leitner via ÖSV-Aussendung. Obwohl es beim letzten Schießen im Stadion extrem laut gewesen sei, habe Jacquelin dies beinhart durchgezogen. "Ich wusste, ich muss bei mir bleiben und das zeigen, was ich kann - und das ist mir gelungen. Die Schlussrunde war dann wirklich beinhart, aber jetzt bin ich happy, dass das erste Wettkampf-Trimester so ausgegangen ist." Die Motivation für die letzte Runde war aufgrund seiner Zwischenposition natürlich erhöht. "Grundsätzlich ist die letzte Runde immer schwer, aber so macht es eindeutig mehr Spaß." Jacquelin übernahm mit 371 Punkten nach neun Rennen auch die Gesamtführung im Weltcup nur zwei Zähler vor Fillon Maillet. Leitner rückte auf Gesamt-Rang 19 (162 Zähler) vor. Der zweite für das Massenstartrennen qualifizierte Österreicher Simon Eder landete mit einem Schießfehler auf dem 17. Rang (+1:16,9 Min.). Bereits zuvor hatte Lisa Hauser im letzten Weltcuprennen vor der Weihnachtspause einen weiteren Top-Ten-Platz erreicht. Die seit kurzem 28-jährige Weltmeisterin belegte im Massenstart Rang neun. Bis zum letzten Schießen lag die Tirolerin fehlerfrei noch auf Podestkurs, ehe sie eine Strafrunde noch zurückwarf. Der Sieg ging wie schon in der Verfolgung am Samstag vor Tausenden Fans an die Schwedin Elvira Öberg. Die aktuell schnellste Läuferin siegte vor der Französin Julia Simon (+10,7 Sek.). Dritte wurde die Russin Kristina Reszowa (12,1). Das Topduo musste jeweils zwei Strafrunden drehen. Hauser fehlten nach einer und nicht optimaler Leistung in der Loipe 31,1 Sekunden auf Öberg. "Dieses Wochenende, mit insgesamt drei Top-Ten-Platzierungen, war richtig genial. Am Schießstand war es einfach nur cool. Läuferisch hat es vielleicht nicht ganz so gut funktioniert", meinte Hauser. Sie darf nach einem zweiten Platz und einem Sprintsieg zum Auftakt in Östersund sowie drei Top-Ten-Plätzen in Frankreich zufrieden in die bis 6. Jänner dauernde Pause gehen. "Jetzt freue ich mich in den nächsten Tagen vor allem auf ein paar Weihnachtskekse", so Hauser. Kombination: Seriensieger Jarl Magnus Riiber hat am Sonntag sein Double in Ramsau komplett gemacht. Der Norweger, der nach dem Springen mit 21 Sekunden Vorsprung in die Loipe gegangen war, gewann überlegen vor drei Deutschen. Vinzenz Geiger war 15,3 Sekunden nach Riiber der erste des Trios, Eric Frenzel und Terence Weber hatten schon über 34 Sekunden Rückstand. Die Österreicher hatten diesmal im Kampf um die Podestplätze nichts mitzureden und verpassten auch einen Top-Ten-Platz. Johannes Lamparter sprang vom enttäuschenden 26. Rang nach dem Bakken noch auf Platz elf (+1:46,6 Min.) und kam unmittelbar vor Mario Seidl (7. nach Sprung) ins Ziel. Drittbester ÖSV-Mann war Martin Fritz als 16. Snowboard: Die Kärntner Snowboarderin Daniela Ulbing hat am Donnerstag ihren ersten Weltcupsieg in der Olympia-Disziplin Parallel-Riesentorlauf gewonnen. Die 23-Jährige siegte im Finale des Weltcups von Carezza/Italien gegen die Tschechin Ester Ledecka. Es ist der dritte Weltcupsieg Ulbings, der erste im Riesentorlauf. Die Burgenländerin Julia Dujmovits schied gegen Ulbing im Viertelfinale aus, wurde wie Benjamin Karl Fünfter. Der Deutsche Stefan Baumeister gewann. Skispringen: Ryoyu Kobayashi hat am Sonntag in Klingenthal seinen zweiten Weltcupsieg in dieser Skisprung-Saison gefeiert. Der 25-jährige Japaner setzte sich nach Sprüngen auf 129,5 und 139 Metern mit 262,8 Punkten durch und verhinderte einen norwegischen Vierfachsieg. Daniel Andre Tande (260,2) und Marius Lindvik (256,6) schafften den Sprung aufs Podest. Vortagessieger Stefan Kraft musste sich mit Rang 26 (209,4) begnügen. Bester Österreicher war Philipp Aschenwald als Zehnter (233,2). Unmittelbar dahinter landete bei aufgrund von Regen schwierigen Bedingungen sein Landsmann Manuel Fettner (232,2). Jan Hörl belegte Rang 15 (226,2), Daniel Huber wurde 16. (223,5). Biathlon: Lisa Hauser beendete die abschließende Verfolgung in Hochfilzen auf dem 23. Rang. Der Sieg ging an die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland. Zuvor hatten Österreichs Herren auch die zweite Staffel der Weltcup-Saison verpatzt. Nach dem 17. Rang in Schweden kamen David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Patrick Jakob am Sonntag in Tirol bei Prachtwetter mit großem Rückstand nicht über Platz 16 hinaus. Den Sieg sicherten sich die Norweger, die in den beiden Einzelrennen in Tirol leer ausgegangen waren. Wie in Östersund gewannen die Skandinavier vor Frankreich und Russland. ÖSV-Cheftrainer Ricco Groß war natürlich nicht zufrieden. "Mehr war nicht mehr drinnen, das muss man analysieren und trotzdem den Blick nach vorne haben und konzentriert weiterarbeiten. Etwas anderes bleibt uns momentan nicht übrig", meinte der Deutsche im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Die einzigen Lichtblicke des durch die Verletzung von Julian Eberhard geschwächten Männerteams waren bisher die Verfolgungen von Eder als Sechster in Östersund und Leitner als Siebenter in Hochfilzen. Kombination: Johannes Lamparter hat dank starker Laufleistung im Sonntag-Bewerb der Nordischen Kombination in Otepää den sechsten Platz geholt. Im Springen wie beim neunten Vortagesrang im Massenstart ohne Wind-Glück, skatete der Tiroler mit zweitbester Zeit noch vom 13. Rang (+34,2 Sek.) nach vorne. Nach der Aufholjagd waren die Rivalen im Sprint der Verfolger hinter Jarl Magnus Riiber aber stärker. Der Norweger feierte 33,5 Sekunden vor Fabian Rießle (GER) seinen 41. Sieg im Weltcup. Langlauf: Norwegens Langlauf-Team hat am Sonntag die Langlauf-Weltcuprennen in Davos dominiert. Über 10 km Skating der Frauen war einmal mehr Therese Johaug die Beste, 14,5 Sekunden vor Jesse Diggins (USA). Bei den Männern lagen nach 15 km fünf Norsker unter den besten sechs. Teresa Stadlober lief auf den 20. Platz, 57,9 Sekunden trennten sie von Johaug. Bei den Männern gewann Simen Hegstad Krüger, der Olympiasieger 2018 im Skiathlon, 22,9 Sekunden vor dem Vortagessieger des Sprints, Johannes Hösflot Kläbo. Hinter dem drittplatzierten Russen Sergej Ustjugow (+27,2) landeten drei weitere Norweger. Der Steirer Mika Vermeulen verpasste als 31. (+1:57,0) einen Weltcuppunkt um 2,4 Sekunden. Bernhard Flaschberger wurde 59. (+2:53,6). Biathlon: Biathlet Felix Leitner hat in der Weltcup-Verfolgung von Hochfilzen ohne Schießfehler einen großen Sprung vom 32. auf den siebenten Platz gemacht. Ähnliches war Simon Eder zuletzt mit Rang sechs in Schweden gelungen, am Samstag reichte es für den Salzburger vom 40. Startplatz aus mit drei Strafrunden aber nur zu Rang 38. David Komatz wurde 49. Die Franzosen Quentin Fillon-Maillet und Emilien Jacquelin feierten wie im Vorjahr einen Doppelsieg. Aber auch Leitner hatte nach durchwachsenem Saisonbeginn endlich Grund zur Freude. Der Tiroler ging bei Schneetreiben nach vier makellosen Schießleistungen sogar als Dritter in die Schlussrunde, verlor in einer Sechsergruppe aber noch einige Positionen. "Heute habe ich das Schießen perfekt durchgezogen und es ist ein super Ergebnis geworden", meinte Leitner. Alle 20 Scheiben trafen sonst nur noch zwei weitere Athleten. Es habe viel zusammenpasst, nur die letzte Runde wurme ihn ein wenig. "Das ärgert mich ein bisschen, aber ich habe gewusst, dass es ein harter Kampf wird, und ein siebenter Platz ich echt super." Die Frauen-Staffel (4 x 6 km) landete überraschend im Spitzenfeld gelandet. Dunja Zdouc, Lisa Hauser, Julia Schwaiger und Christina Rieder holten am Samstag den sechsten Platz. Der Sieg ging an die Schwedinnen vor Russland und Frankreich. Die Weltcup-Events an diesem Wochenende finden ohne Zuschauer statt. Kombination: Schnellster Läufer, bester Springer: Auch bei umgedrehter Reihenfolge im Massenstart-Bewerb hat sich Jarl Magnus Riiber als aktuell beherrschender Athlet in der Nordischen Kombination durchgesetzt. Der Norweger feierte am Samstag in Otepää einen klaren Sieg im Weltcup, 13,5 Punkte vor seinem Landsmann Espen Björnstad. Martin Fritz (-24,5) klassierte sich als bester Österreicher unmittelbar vor Doppel-Weltmeister Johannes Lamparter (-24,8) an der achten Stelle. Skispringen: Marita Kramer siegte in Klingenthal mit Sprüngen auf 133 und 124,5 m vor Silje Opseth (NOR) und Ursa Bogataj (SLO). Mit Daniela Iraschko-Stolz (8.) und Eva Pinkelnig (9.) sprangen zwei weitere ÖSV-Athletinnen in die Top Ten. Snowboardcross: Alessandro Hämmerle hat nach 2015 und 2019 zum insgesamt dritten Mal seinen Montafoner Heim-Weltcup im Snowboard Cross gewonnen. Der Titelverteidiger im Gesamt-Weltcup siegte am Freitag im Vierer-Finale nach Fotofinish-Entscheid vor dem US-Amerikaner Nick Baumgartner. Hämmerles Landsmann Lukas Pachner wurde nach einem Sturz im "kleinen Finale" Achter. Der Sieg bei den Frauen ging an die Britin Charlotte Bankes. Hämmerle führte als Qualifikations-Vierter ein österreichisches Quintett in der Entscheidung an, sie alle schafften es ins Viertelfinale. Da schieden Julian Lüftner (11.) und Jakob Dusek sowie Sebastian Jud aber aus. Pachner erwischte es im Semifinale, im Kampf um Rang fünf kam der Wiener früh zu Sturz. Hämmerle gewann bis zum Finale alle seine drei Heats, in der Entscheidung aber fiel er nach einem Fehler zunächst auf Rang zwei hinter den später gestürzten Deutschen Nils Martin Nörl zurück. Biathlon: Für Österreichs Biathlon-Elite hat es am Freitag zum Auftakt des Heim-Weltcups in Hochfilzen in den Sprints zu keinem Top-25-Platz gereicht. Die als Weltcup-Führende in die Konkurrenz gegangene Lisa Hauser warfen stehend zwei Fehlschüsse bzw. Strafrunden entscheidend zurück, die Tirolerin wurde nach 7,5 km 26. In der Männer-Konkurrenz über 10 km war Felix Leitner als 32. ÖSV-Bester. Es gewannen die Weißrussin Hanna Sola und der Deutsche Johannes Kühn. "Der Schießplatz war sehr tückisch, aber es ist bei mir nicht daran gelegen", sagte Hauser im ORF-Interview. "Es ist brutal schade. Ich weiß, dass man mit einem Fehler ein gutes Ergebnis machen kann, aber es waren zwei." Mit dem Rennen sei sie aber nicht so unzufrieden, auch wenn sie für das Verfolgungsrennen am Sonntag "ganz schön hinten" sei. "Mir war es von Anfang an klar, dass das Gelbe Trikot schwer zu verteidigen ist. Aber mir hat es brutal getaugt, mit dem Gelben Trikot rauszustarten." Freeski: Matej Svancer hat sich nun wirklich in die Top-Favoritenrolle für die Olympischen Spiele hineinmanövriert. Der 17-jährige Freeskier setzte beim Big-Air-Weltcup in Steamboat Kunststücke in den Schnee, wurde mit 90,50 und 98,00 (188,50) Punkten belohnt. Zweiter wurde der US-Amerikaner Alexander Hall (185,75), Dritter der Franzose Antoine Adelisse (180). Es war der letzte Weltcup-Bewerb dieser Disziplin vor den Winterspielen im Februar in Peking. "Ich kann es nicht glauben, es gab eine 50:50-Chance, dass ich den stehe", sagte Svancer zum zweiten Sprung. Er gewann damit souverän die Disziplinwertung, Kristallkugel gibt es bei nur zwei Bewerben aber keine. Svancer war am Freitag als Vierter in seinem Heat in das Finale der Top 10 bei den Männern eingezogen. Dabei hatte er einen "Switch tripple Cork 13" präsentiert, den vorher noch niemand gezeigt hatte und erhielt 91,66 Punkte. Hannes Rudigier ging mit seinem "Double Cork 19" ebenfalls neue Wege, bekam aber nur 89,00 und stieg als 14. nicht auf. "Dies ist einfach besonders bitter, denn Hannes hätte sicherlich einen Finaleinzug verdient gehabt", hatte Headcoach Martin Premstaller gemeint. Bei den Frauen war Laura Wallner im Training vor der Qualifikation gestürzt, nach Untersuchungen im Krankenhaus wurde aber Entwarnung gegeben. Lara Wolf wurde Zwölfte (84,00) und verpasste das Finale der Top acht. Der Sieg ging am Samstag in einer hochklassigen Entscheidung an die Chinesin Gu Ailing Eileen (184,25) vor der Französin Tess Ledeux (177,50) und der Norwegerin Johanne Killi (177,00). Big Air: Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser hat am Samstag im Big Air in Steamboat den zweiten Platz belegt, Clemens Millauer landete bei den Männern ebenfalls auf dem zweiten Rang. Die Kärntnerin kam nach drei Durchgängen auf 148 Punkte und musste sich nur der Japanerin Reira Iwabuchi (178,25) geschlagen geben. Dritte wurde die Deutsche Annika Morgan (132,25). Für Millauer war es sein zweites Podest der Karriere sowie nach Rang drei 2018 das beste Ergebnis überhaupt. Gasser legte mit einer starken Leistung und 85 Punkten los. Den zweiten Versuch stand sie nicht und griff im dritten Durchgang aus der vierten Position aus an. Nach weiteren 63 Punkten reichte es für Platz zwei. Bereits in ihrem ersten Big-Air-Weltcup Ende Oktober in Chur war Gasser Zweite geworden. Millauer brachte in dem top besetzten Wettbewerb 63,50 und 76 Zähler in die Wertung (139,50), es siegte der Chinese Su Yiming mit 155,25. Dritter wurde der Norweger Mons Roisland (134). Skispringen: Österreichs Skispringer haben den Weltcup-Teambewerb am Samstag in Wisla mit einem Sieg beendet. Manuel Fettner, Jan Hörl, Daniel Huber und Stefan Kraft kamen auf 843 Punkte, es folgten knapp dahinter Deutschland (842,7) und Slowenien (834,4). In dem engen und vom Wind stark beeinflussten Wettkampf war das ÖSV-Team zur Halbzeit 3,4 Punkte vor Polen, 23,3 vor Slowenien und 31 vor Deutschland gelegen. Wechselnde Verhältnisse machten es bis zum letzten Sprung spannend. Das ÖSV-Team startete gut, Auftaktspringer Manuel Fettner sorgte mit 121 m für den zweiten Zwischenrang, Jan Hörl brachte mit 134,5 das Team in Führung. Nach 116 m von Daniel Huber war die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Widhölzl Dritter. Schlussspringer Stefan Kraft ließ sich vom Wind nicht verunsichern, landete bei 122 m und fixierte die rot-weiß-rote Halbzeitführung. Mit ständig wechselnden Führungen ging es auch im Finaldurchgang, bei dem laut neuem Modus nach jeder Gruppe die Startreihenfolge nach dem aktuellen Stand abgepasst wurde, weiter. Österreich rangierte nach den 115 m von Fettner auf dem dritten Zwischenrang. 121,5 vom Salzburger Hörl, der am Freitagabend Qualifikationssieger für den Einzel-Weltcup am Sonntag (16.00 Uhr/live ORF 1) war, brachte Österreich wieder in Front. Nach den 113 m von Huber schien der Sieg bei 24,4 Zählern Rückstand auf Slowenien außer Reichweite. Doch Kraft setzte 126 m in den Schnee und hielt den Deutschen Karl Geiger (125) und den Slowenen Anze Lanisek (111,5) auf Distanz. Kombination: Österreichs Nordische Kombinierer haben am Samstag im ersten Saison-Teambewerb der Männer, der gleichzeitig schon die Generalprobe für den Olympia-Mannschaftsbewerb im Februar war, das angepeilte Podest verpasst. Nach Rang drei im Springen mussten sich Martin Fritz, Lukas Klapfer, Stefan Rettenegeger und Johannes Lamparter Japan nur um eine Zehntelsekunde geschlagen geben und wurden Vierte. Der Sieg ging nach 52:56,1 Minuten an Gastgeber Norwegen 5,3 Sekunden vor Deutschland. Den knapp verfehlten Podestplatz holte dann für Österreich Lisa Hirner nach. Die 18-jährige Steirerin schaffte im insgesamt erst dritten Weltcup-Bewerb dieser für Frauen noch jungen Sportart hinter Weltmeisterin Gyda Westvold Hansen, die wie am Vortag vor ihrer norwegischen Landsfrau mari Leinan Lund (+52,6 Sek.) siegte, Rang drei. Hirner ist wegen diverser Ausfälle einzige Österreicherin in Lillehammer. Sie war am Freitag schon Vierte gewesen. "Ich war heute sicher ein bisserl nervöser am Start. Ich bin als Vierte rausgestartet, habe Annika dann gleich einmal eingeholt, und bin dann allein gelaufen und super zufrieden heute", erklärte Hirner im ORF-Gespräch. "Ich habe mich auf der Schanze super gesteigert, es war ein cooler Tag heute:" Biathlon: Lisa Hauser hat in Östersund ihren nächsten Weltcup-Podestplatz als Vierte nur knapp verpasst, das Trikot der Gesamtführenden vor den Heimbewerben in Hochfilzen damit aber verteidigt. Die Siegerin des Sprints musste am Samstag in der Verfolgung trotz makelloser Schießleistung die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland und die Französinnen Anais Bescond und Anais Chevalier-Bouchet vorbeilassen. Hauser ging nach 20 Treffern in einer Viererspitzengruppe als Zweite vom letzten Schießen weg, auf der Schlussrunde kam die Vizeweltmeisterin mit den diesmal schnelleren Konkurrentinnen aber nicht ganz mit. Im Ziel fehlten ihr aber nur 0,9 Sekunden auf Rang drei, der ihren zehnten Podestplatz bedeutet hätte. Die anderen Österreicherinnen kamen nicht in die Weltcup-Punkteränge. Im Anschluss bestritten die Männer ihre Staffel, die Frauen laufen den Teambewerb am Sonntag. Biathlon: Lisa Hauser hat in Östersund erstmals einen Sprintbewerb gewonnen und damit auch die Gesamtweltcupführung übernommen. Die Massenstart-Weltmeisterin triumphierte am Donnerstag nach 7,5 Kilometern ohne Fehlschuss 12,5 Sekunden vor der Schwedin Elvira Öberg, die zweimal in die Strafrunde musste. Dritte wurde mit einem Fehlschuss 14,4 Sekunden zurück die Weißrussin Hanna Sola. Für Hauser war es der insgesamt dritte Weltcuperfolg sowie der neunte Podestplatz. Beim Auftakt in der Vorwoche am gleichen Schauplatz war die Tirolerin im Einzel über 15 km bereits Zweite geworden. Den darauffolgenden Sprint hatte sie nach zwei Fehlschüssen auf Rang 21 beendet. Im neuerlichen Sprint traf sie bei tiefen Temperaturen und leichtem Schneefall alle zehn Scheiben und war auch in der Loipe sehr schnell unterwegs. An die Zeit der mit Nummer 31 gestarteten Kitzbühelerin kam in der Folge niemand mehr heran, wodurch sie am Samstag nicht nur als Erste in die Verfolgung starten wird, sondern als erste Österreicherin auch das Weltcupführungstrikot tragen wird. In dieser Disziplin mit viermaligem Schießen ist die 27-Jährige Vizeweltmeisterin. Im Gegensatz zu Hauser kamen die restlichen Österreicherinnen im Sprint trotz starker Schießleistungen nicht unter die besten 30. Im Anschluss stand auch noch das Männer-Rennen über die kürzeste Distanz auf dem Programm. Skispringen: Weltmeister Stefan Kraft hat sich im zweiten Saisonbewerb in Nischnij Tagil stark zurückgemeldet. Der am Vortag nach seinem Quali-Aus zum Zuschauen gezwungene Salzburger belegte am Sonntag Rang drei. Besser waren bei Schneefall und wechselnden Windbedingungen nur der überlegene Weltcup-Titelverteidiger Halvor Egner Granerud aus Norwegen und der deutsche Samstag-Sieger Karl Geiger. Jan Hörl stürzte im Finale vom zweiten auf den 24. Rang ab. Daniel Huber fiel von der vierten an die elfte Stelle zurück. Kraft machte hingegen von Rang 14 aus einen großen Sprung nach vorne. Der am Samstag zweitplatzierte Japaner Ryoyu Kobayashi durfte wegen seines in der Qualifikation als regelwidrig eingestuften Anzugs nicht starten. Die zweite Station ist kommendes Wochenende Ruka in Finnland. Rodeln: Madeleine Egle hat sich am Sonntag in die Rolle der Olympia-Mitfavoritin gehievt. Die Tirolerin feierte beim Testrennen für die Winterspiele 2022 im neuen Eiskanal in Yanqing ihren ersten Erfolg im Weltcup und den ersten einer Österreicherin seit 1997. Mit Bestzeit in beiden Läufen triumphierte die 23-Jährige aus Rinn mit 0,106 Sekunden Vorsprung auf die deutsche Weltmeisterin Julia Taubitz. Lisa Schulte (+0,528) stand als Dritte und zweite ÖRV-Rodlerin auf dem Podest. asdf (APA/red.)

 

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Sekundäre Navigation

Nach Angaben der Polizei hatten sich allein auf dem Volksfestplatz 10.000 bis 12.000 Menschen versammelt, die gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern demonstrierten. Darunter waren Menschen aller Altersgruppen, auch Familien mit Kindern. Ursprünglich waren 1.000 Teilnehmer erwartet worden. "Denkpflicht statt Impfpflicht" und "Nein zur Impfpflicht" stand unter anderem auf den Plakaten, die Demonstranten in die Luft hielten. Die Polizei musste zu Beginn des Aufzugs die Teilnehmer immer wieder ermahnen, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Nach Einschätzung von BR-Reportern waren auch mehrere Gruppen gewaltbereiter Hooligans vor Ort, NPD-Akteure aus Nürnberg sowie eine Gruppe von Neonazis aus dem Raum Oberbayern, ebenso wie Mitglieder der rechtsextremen "Identitären Bewegung", wie dieses Bild zeigt: Es gebe einen starken Zulauf, sagte ein Polizeisprecher. Zum Teil seien die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch überregional angereist. Dementsprechend sei auch die Polizei vorbereitet gewesen, betonte eine Sprecherin gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Die örtlichen Einheiten seien von der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei unterstützt worden. Etwa 2.500 Menschen waren in Nürnberg einem Aufruf der AfD und anderen Initiativen gefolgt, um gegen die Corona-Auflagen zu protestieren. Flankiert vom Protest von AfD-Gegnern hielten die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie andere Funktionäre Reden, in denen sie die Maskenpflicht und die 2G-Regel heftig kritisierten. Die wenigsten Teilnehmer trugen FFP2-Masken, auch die Abstandsregeln wurden von vielen Gegnern der Corona-Maßnahmen ignoriert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, ließ die teilnehmenden Menschen aber gewähren. In Sichtweite der Bühne gab es Proteste mehrerer Initiativen von AfD-Gegnern. Auch die "Allianz gegen Rechtsextremismus" hielt eine Kundgebung ab, zu der etwa 2.000 Menschen kamen – unter anderem auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Im Corona-Protest-Milieu machen sich immer mehr Rechtsextremisten breit. Die Grenzen zwischen Querdenkern und Rechtsradikalen verschwimmen", sagte Herrmann in seiner Rede. Als Demokrat müsse man sich von solchen Umtrieben distanzieren und dürfte nicht "mit solchen Leuten" auf die Straße gehen. Der Pneumologe und Chefarzt im Klinikum Nürnberg, Prof. Dr. Joachim Ficker, zeigte sich in seinem Appell wütend über politisch motivierte Desinformationen. "Solche Aussagen spielen bewusst mit dem Leben von Menschen", so der Arzt. Er warb eindringlich für das Impfen: Er glaube fest an eine Normalität nach Corona. Dazu aber müsse jeder einen Beitrag leisten. "Wir brauchen Disziplin im Denken, das heißt, wir müssen klar denken und Fakten als solche anerkennen. Und wir brauchen Disziplin im Handeln. Das heißt, es muss jeder Seines dazu beitragen", so Ficker. Für Ficker ist das Impfen der einzige Weg aus Corona. Nach seinen Angaben sind bisher im Klinikum Nürnberg mehr als 700 Menschen an Corona gestorben, Darunter auch junge schwangere Frauen und ihre Ungeborenen – sowie Mitarbeiter des Klinikums. Die Proteste von Gegnern der Corona-Maßnahmen sowie mehrere Gegenkundgebungen liefen der Polizei zufolge weitgehend störungsfrei ab. Zwölf Verstöße registrierte die Polizei. In den meisten Fällen wurde eine sogenannte passive Bewaffnung beanstandet, sagte Polizeisprecherin Janine Mendel, etwa das Mitführen von Sturmhauben oder Tierabwehrspray. Zudem seien einige Polizistinnen und Polizisten beleidigt worden. Festnahmen gab es den Angaben zufolge bis zum späten Nachmittag nicht. "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung! nach oben nach oben

 

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Juventus: Mino Raiola deutet Abschied von Matthijs de Ligt an

Berater Mino Raiola hat einen Abschied von Juventus Turins Abwehrspieler Matthijs de Ligt (22) angedeutet. Der Niederländer sei "bereit für den nächsten Schritt" erklärte der extrovertierte Agent in einem Interview mit NRC. Raiola verkündete: "De Ligt ist bereit für den nächsten Schritt und ich glaube, er sieht das auch so." Raiolas Worte kommen durchaus überraschend, schließlich steht de Ligt in Turin noch bis 2024 unter Vertrag. Im kommenden Sommer dürfte er den Klub allerdings für die festgeschriebene Ablöse von 150 Millionen Euro verlassen. In dieser Saison absolvierte der EM-Teilnehmer 19 Pflichtspiele für die Bianconeri, in denen ihm ein Treffer gelang. Vor de Ligts 85-Millionen-Transfer von Ajax zu Juventus im Sommer 2019 zeigten eine ganze Reihe europäischer Spitzenvereine Interesse. Darunter der FC Barcelona und auch Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern. Konkrete Wechselgerüchte um de Ligt kursieren aktuell nicht. Im Herbst war er in Spanien lose als möglicher Nachfolgekandidat für Antonio Rüdiger beim FC Chelsea gehandelt worden. Rüdigers Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

 

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Inzidenz und Zahl der Intensiv-Coronapatienten gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist am Sonntag leicht gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte, lag der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 345,6. Am Samstag waren es 345,4, am Freitag noch 353,1. Auch die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen im Land stieg im Vortagesvergleich - um 3 auf 613. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten pro 100.000 Menschen und Woche, verharrte bei 4,66. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist in der Regel höher als in der Inzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Das Landesgesundheitsamt meldete am Sonntag 2322 weitere Corona-Fälle, damit erhöhte sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 972.401. Bislang wurden den Angaben zufolge 136 Fälle der Omikron-Variante im Südwesten gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg wie am Vortag um 10 auf nun 12.571.

 

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Wetter in Deutschland: Hier kommt es in den nächsten Stunden richtig runter

Nach zuletzt warmen Wintertagen kommt es Richtung Weihnachten zum Wetterumschwung. In welchen Regionen es ungemütlich wird und wo Schnee fällt, zeigt die t-online-Wetteranimation. Verhältnismäßig warme Tage hatte Deutschland in der vergangenen Woche zu bieten. Ein Hochdruckgebiet sorgte weitestgehend für Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Kalte Luft aus Skandinavien bringt nun aber einen Temperatursturz. Die Polarluft hat auch Auswirkungen auf den Niederschlag. Wo es schneit und regnet, welches Wetter Sie in Ihrer Region in der Vorweihnachtszeit erwartet und wo ein Temperatursturz vorhergesagt wird, erfahren Sie oben im Video oder wenn Sie hier klicken.

 

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Comeback erneut verschoben: Thiem sagte für ATP Cup und Sydney ab

Ob Österreichs Nummer eins beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open, antreten kann, soll Ende Dezember entschieden werden. Dubai – Die Pechsträhne bleibt Dominic Thiem erhalten. Österreichs Ex-US-Open-Sieger hat wegen einer in Dubai erlittenen Erkältung überraschend die Heimreise nach Österreich angekündigt und für den Teambewerb ATP Cup sowie für das Turnier in Sydney abgesagt. Zudem lässt der Tennis-Weltranglisten-15. seinen Start bei den am 17. Jänner beginnenden Australian Open in Melbourne offen. "Wir werden Ende Dezember eine finale Entscheidung treffen", so Thiem am Sonntag via sein Management. Thiem hatte zuletzt einige Wochen in Dubai trainiert, sich nun aber zu einer Planänderung entschlossen. "Nachdem ich mit meinem Team gesprochen haben, haben wir uns entschlossen, nach Österreich zurückzukehren, anstatt direkt nach Australien zu fliegen. Unglücklicherweise habe ich in Dubai eine Erkältung erwischt (und negativ auf Covid-19 getestet, Anm.) und konnte letzte Woche nicht trainieren", ließ Thiem die Öffentlichkeit wissen. "Daher werde ich nicht im nötigen körperlichen Zustand sein, um den ATP Cup sowie in Sydney zu spielen", führte Thiem weiter aus. Er könne nach sechs Monaten ohne Wettkampf nicht "zu früh zurückzukommen und eine weitere Verletzung riskieren". Alles in allem sei die Zeit in Dubai aber "großartig" gewesen. "Ich habe meine Intensität und das Level meines Trainings erhöht und mein Handgelenk ist bei fast 100 Prozent", erklärte Thiem. Allerdings lässt er aus Sicherheitsgründen hinter seinem Comeback bei den Australian Open noch ein Fragezeichen. "Mein Ziel ist es immer noch, die Australian Open zu spielen, aber wir werden eine finale Entscheidung über meine Teilnahme per Ende Dezember treffen." Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Der insgesamt vierfache Major-Finalist und Ex-Weltranglisten-Dritte hatte nach seiner am 22. Juni beim Rasenturnier auf Mallorca erlittenen Handgelenksverletzung pausieren müssen. Das geplante Comeback beim Schau-Turnier in Abu Dhabi diese Woche hat er kurzfristig abgesagt, weil er sich noch nicht bereit fühlte, auf dem höchsten Level mithalten zu können. Vor allem die mentale Komponente macht ihm bei der Vorhand noch zu schaffen. "Das Schwierigste ist, das aus dem Kopf hinauszubekommen, die Bewegung, wo es passiert ist. Mir ist es zweimal passiert und das ist noch immer sehr präsent im Kopf." Da nützt es nur marginal, dass das Handgelenk nun stärker und beweglicher als je zuvor ist. Nach seinem Mediengespräch am Mittwoch hatte Thiem dann wieder aufhorchen lassen, weil er dann via Instagram doch weitere Pläne für Februar bekanntgab, die er bei dem Termin noch nicht hatte preisgeben wollen. Im Februar will er bei den Sandplatz-Turnieren in Buenos Aires und Rio aufschlagen. Aufgrund der neuesten Entwicklungen scheint es nun nicht unmöglich, dass Thiem gleich erst auf Sand in den Circuit zurückkehrt. (APA)

 

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Warum die Winterpause für Borussia zur rechten Zeit kommt

Pause Mit dem Abpfiff in Hoffenheim gingen die Borussen in die kurze Winterpause, die bereits am 7. Januar mit dem Spiel in München wieder endet. Auftakt Deswegen werden die Gladbacher auch schon vor Silvester das Training wieder aufnehmen. Die erste Einheit ist am 29. Dezember.

 

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Bezahlung mal anders: Diese Geschenke können Sie mit Bitcoins kaufen

Für Fans ist Bitcoin als Zahlungsmittel im Alltag schwer im Kommen. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Unternehmen die Kryptowährung für sich entdecken. Und gerade jetzt suchen Fans Online-Händler, die Bitcoins als Zahlungsmittel anbieten. BILD ließ einen Blockchain-Experte mal auf die Suche gehen. Was kriege ich zu Weihnachten mit Bitcoins?

 

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Geld-Turbulenzen in der Türkei - Erdogan spricht von „Unabhängigkeitskrieg“

Die Türkei befindet sich in einer brutalen Wirtschaftskrise – und Präsident Recep Tayyip Erdogan (67) greift zu drastischen Worten. Trotz der Mega-Inflation im Land von 21 Prozent hält er hartnäckig an der Senkung des Leitzinses von 19 auf 14 Prozent fest. Jetzt donnerte Erdogan in einer Rede vor afrikanischen Jugendlichen: Die Geldpolitik der Türkei sei Teil eines „wirtschaftlichen Unabhängigkeitskriegs“. Er werde nicht zulassen, dass die Türken von der Last der Zinssätze „zerquetscht“ würden – etwa durch teure Kredite. Ihm sei es schon einmal gelungen, die Inflationsrate auf etwa vier Prozent zu drücken. Dies werde er auch diesmal schaffen. „So Gott will, wird die Inflation bald sinken“, sagte Erdogan. Ökonomen raufen sich wegen seiner Geldpolitik die Haare. Denn: Das Leben für die Menschen im Land wird von Tag zu Tag teurer. Der größte Unternehmerverband des Landes Tüsiad forderte den Präsidenten dagegen auf, seine Geldpolitik aufzugeben und zu den „Regeln der Wirtschaftswissenschaft“ zurückzukehren. Es sei „ein Umfeld des Misstrauens und der Instabilität geschaffen worden“, kritisierte der Verband Tüsiad. Das Wirtschaftsmodell drohe in Zukunft noch „viel größere“ Probleme zu verursachen. „Selbst die Exporte, von denen erwartet wird, dass sie am meisten davon profitieren, sind in diesem Umfeld geschädigt worden“, hieß es. Ayhan Ogan, ein Berater Erdogans, wies die Forderungen zurück: „Die Regeln der Wirtschaftswissenschaft akzeptieren den Westen als Zentrum.“ Im kommenden Jahr dürfte die Geldentwertung nach Prognose von Ökonomen sogar 30 Prozent erreichen. Das geht vor allem auf den Verfall der türkischen Währung Lira zurück. Sie hat in diesem Jahr mehr als die Hälfte ihres Wertes zum Dollar eingebüßt.

 

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Eklat in Duisburg: DFB ermittelt wegen Rassismusvorfall

Ein rassistischer Vorfall führt zum Abbruch der Partie in Duisburg. Nicht nur der betroffene Osnabrücker Profi ist geschockt und erfährt Solidarität. Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt.

 

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Krippenspiel mit Anmeldung: So feiern die Kirchen Weihnachten

Plus In vielen Pfarreien im Augsburger Land müssen sich die Besucher für die Gottesdienste an Heilig Abend anmelden. Nicht überall gilt die 3G-Regel. Noch ein Weihnachtsfest unter Corona-Bedingungen. Wieder soll es im kleinen, privaten Kreis stattfinden und wieder diskutiert das Land heftig über Viren und Impfungen. Auch die Kirchen bereiten sich auf die anstehenden Feiertage vor. Im Landkreis Augsburg gehen die Pfarreien allerdings sehr unterschiedlich mit den Corona-Regeln um. Wer an Heilig Abend in die Kirche will, sollte sich unbedingt vorher informieren.

 

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Polizei-Einsatz in Mörslingen und Dillingen

Nach einem Streit am Bauwagen in Mörslingen erwartet einen 25-Jährigen eine Anzeige wegen Körperverletzung. In Dillingen ging ein Trio aufeinander los.

 

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BBL: Lo führt Alba in letzter Sekunde zum Sieg in Heidelberg

Basketball-Nationalspieler Maodo Lo hat Alba Berlin mit einem erfolgreichen Wurf mit der Schlusssirene zu einem 81:79 (40:43)-Auswärtssieg bei den MLP Academics Heidelberg geführt.

 

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Neue Ausstellung "Mensch und digital" im Neuburger Kreativraum "das Otto"

Plus Im Kreativraum „das Otto“ in Neuburg sind Werke der Künstler Rainer Röschke und Gerhard Brandl zu sehen. Welche Werke die Besucherinnen und Besucher erwarten. Das Otto – Kreativraum und co-working-space in der Schmidstraße – ist jetzt auch Galerie. „Mensch und Digital“ heißt die Ausstellung des Künstlerduos Röschke und Brandl, das seit einiger Zeit gemeinsame Projekte realisiert.

 

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Bingo am Sonntag: Zahlen und Gewinne im Überblick

Fünf Richtige – Bingo! Hier informieren wir sonntags über alle Gewinne und Quoten bei „Bingo! Die Umweltlotterie“ im NDR-Fernsehen. Alle Angaben ohne Gewähr. B 7 - 13 - 14 I 16 - 17 - 18 - 19 - 21 - 23 N 38 - 40 - 41 - 42 G 47 - 49 - 52 - 53 - 56 O 63 - 73 - 74 - 75 Mit den Serien- und Losnummern erhalten Sie einen der noch offenen Telefonwandgewinne aus der Bingo-Sendung. Nach Bekanntgabe, listen wir diese hier auf: Gespielt wird mit dem Bingo-Los. Auf diesem ist eine sogenannte Bingo-Matrix abgebildet, ein Feld bestehend aus 5 x 5 Zahlen. Diese bestehen aus einem zufälligen Zahlenkreis von 1-75, Sie können die Zahlen nach Kauf direkt auf Ihrer Spielquittung sehen. Live im Fernsehen werden die insgesamt 22 Gewinnzahlen präsentiert und können bequem von zu Hause aus mitverfolgt werden. Ziel des Spiels ist es, fünf Treffer in waagerechter, senkrechter oder diagonaler Reihe zu erzielen. In diesem Fall heißt es dann „BINGO!“. Dabei unterscheidet man folgendes: Wer Chancen auf weitere Gewinne haben möchte, kann an den Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6 teilnehmen. Jeden Sonntagnachmittag wird Bingo im Fernsehen übertragen. Ab 17 Uhr startet die Show mit dem Moderatorenteam Jule Gölsdorf und Michael Thürnau im NDR-Fernsehen. Bingo-Umweltquiz Schon seit 1997 setzt sich das Format für die Belange der Natur ein, das BINGO! -Umweltquiz ist daher eines der bekannten Highlights der Show. Während der Livesendung treten zwei Kandidaten gegeneinander an und müssen möglichst viele Fragen aus Natur und Umwelt korrekt beantworten. Die Teilnehmer werden stets im Vorfeld per Zufallsgenerator aus allen Anrufern ermittelt – registrieren lassen können sich Interessierte zwischen Sonntag, 18 Uhr bis zum darauffolgenden Samstag, 14 Uhr unter der Hotline 0137 595 1000 (14 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk und Preise aus dem Ausland abweichend). In der Folgewoche werden die ausgewählten Kandidaten dann ins Studio eingeladen. Bingo-Telefonspiel Am Telefonspiel kann jeder teilnehmen, der mit einem „Bingo” auf seinem gültigen Los im Studio unter der 01802-246462 (6 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent, Preise aus dem Ausland abweichend) anruft. Insgesamt besteht das Telefonspiel aus drei Spielrunden, währenddessen werden zwölf Telefonkandidaten ins Studio live zu Michael Thürnau durchgestellt. In jeder der drei Spielrunden wählen jeweils vier Telefonkandidaten Felder aus der Telefonspielmatrix aus. Dahinter befinden sich entweder verschiedene Sachpreise oder der sogenannte Superpreis, der einen besonders hochpreisigen Sachgewinn darstellt – etwa ein Auto. Der Superpreis wandert so lange von Runde zu Runde, bis er von den Teilnehmern erspielt wird. Bingo-Finalspiel Der Gewinner des Bingo-Umweltquiz sichert sich den Einzug in das Finalspiel „Das süße Glück”. Dort hat der Finalist die Möglichkeit, verschiedene Geldbeträge zu gewinnen, die zwischen 2000 Euro und 9000 Euro liegen. Zusätzlich wartet ein Höchstgewinn von 10.000 Euro. Der Finalist wählt per Zufallsgenerator ein Feld auf einer großen Multimediawand aus, der angezeigte Betrag ist der Gewinn. Nun hat der Finalist einmalig die Möglichkeit, sich für ein anderes Feld zu entscheiden, um seinen Gewinn so bestenfalls noch einmal zu erhöhen – natürlich kann mit Pech auch das Gegenteil der Fall sein und ein kleinerer Gewinn wird aufgedeckt. Ein Mindestgewinn von 2000 Euro ist allerdings in jedem Fall garantiert. Ein Bingo-Los kostet 3 Euro pro Ziehung. Zusätzlich fallen 60 Cent Gebühren an. Zur Teilnahme benötigen Sie ein Bingo-Los. Allerdings bieten nicht alle Lotto-Gesellschaften Lose zum Kauf an. Aktuell können Sie in folgenden Bundesländern teilnehmen: Die entsprechenden Lose können Sie in den jeweiligen Annahmestellen oder online kaufen. Im Vergleich zum klassischen Lotto sind die Gewinnchancen beim Bingo wesentlich höher, dafür sind die Gewinne wiederum niedriger. Die Gewinnwahrscheinlichkeiten liegen bei: RND/do

 

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Bei früherem Booster-Start wäre schon mehr als ein Drittel der Bevölkerung zum dritten Mal geimpft

Die Schweiz hat die Booster-Impfungen verschlafen, viele Kantone impften bisher frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfung. Wo stünden wir mit einem früheren Start? Ein Rechenspiel. In der Schweiz wurden die Auffrischungsimpfungen erst spät zugelassen. Die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen Ansteckungen lässt nach einigen Monaten deutlich nach. Was schon lange vermutet wurde, zeigen nun auch wissenschaftliche Studien. Im neuen Jahr droht zudem neues Ungemach: Nach ersten Erkenntnissen wird die Virusvariante namens Omikron, die wohl nochmals deutlich ansteckender ist, dem Immunschutz doppelt Geimpfter teilweise entkommen können und so viele neue Ansteckungen verursachen. Vor diesem Hintergrund ist in den reichen Ländern der Welt die Booster-Impfkampagne angelaufen. Während Israel bereits im August mit den Auffrischungsimpfungen loslegte, liessen sich andere Länder teilweise deutlich mehr Zeit. Die Schweiz hinkt bei den Impfungen hinterher Besonders das Vorgehen in der Schweiz steht seit einigen Wochen in der Kritik. Die Nachfolgeimpfung mit den in der Schweiz verabreichten mRNA-Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna wurde erst Ende Oktober zugelassen, und das nur für ältere Personen über 65. Es vergingen weitere Wochen bis die Eidgenössische Impfkommission ihren Entscheid revidierte. Seit dem 26. 11. gilt die Booster-Empfehlung auch für unter 65-Jährige. Die Folge: Erst 16,3 Prozent der Schweizer Bevölkerung hat eine dritte Impfung erhalten. Das ist deutlich weniger als etwa bei den Nachbarländern Deutschland (27 Prozent), Österreich (35 Prozent) und Frankreich (23 Prozent). Noch deutlicher sind die Unterschiede im Vergleich zu Grossbritannien, wo schon über 37 Prozent der Bevölkerung eine Nachfolgeimpfung erhalten haben und wo alle, die es möchten, bis Ende des Jahres ein drittes Mal geimpft werden sollen. Zudem geht es in der Schweiz weiterhin eher gemächlich zur Sache, wie ein Blick aufs Impftempo zeigt. Das hat zwar in den letzten Wochen deutlich zugelegt. Die Nachbarländer und besonders Österreich und Deutschland impfen aber schneller. In vielen Kantonen konnten sich Impfwillige bisher erst nach sechs Monaten für die Auffrischungsimpfung anmelden. Dieses Regime hat der Bundesrat am Freitag, den 17. Dezember, jedoch beendet und die Wartefrist auf vier Monate verkürzt, so wie von Experten empfohlen. Der Abstand zwischen Zweit- und Drittimpfung dürfte bisher aber in vielen Fällen deutlich länger als sechs Monate ausgefallen sein. Hohe Booster-Quote bei termingerechter Drittimpfung nach fünf Monaten Wo stünde die Schweiz also heute, wenn jeder doppelt Geimpfte exakt fünf beziehungsweise sechs Monate nach der Zweitimpfung den Booster erhalten hätte? Für diese Rechnung schauen wir, wie viele Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt die zweite Impfung erhalten haben, und verrücken die Kurve der Zweitimpfungen um einige Monate nach rechts. Das Impftempo bei den Drittimpfungen würde sich dann also am Tempo der Zweitimpfungen orientieren. Im ersten Szenario wollen wir wissen, wo wir stünden, wenn eine geimpfte Person exakt fünf Monate nach der Zweitimpfung eine weitere Dosis erhalten hätte. Im zweiten Szenario erhält ein Geimpfter die dritte Impfung hingegen erst nach exakt sechs Monaten. Es zeigt sich: Hätten alle doppelt Geimpften nach genau fünf Monaten die dritte Dosis bekommen, hätte die Boosterquote am 16. Dezember bereits bei 46 Prozent gelegen statt bei nur 16 Prozent. Hätten sie diese nach genau 6 Monaten bekommen, würde die Quote bei knapp 31 Prozent liegen. Es hätten also schon doppelt bis dreimal so viele Menschen die dritte Dosis erhalten als es aktuell der Fall ist. In der Realität ist jedoch nicht davon auszugehen, dass sich jeder doppelt Geimpfte auch zum dritten Mal impfen lässt. Auch in Israel zeigt sich offenbar bereits eine gewisse Impfmüdigkeit. Geht man davon aus, dass sich nur zwei von drei doppelt Geimpften auch zum dritten Mal impfen lassen, so läge die Boosterquote in unserem Rechenspiel aber immer noch bei 31 statt bei 16 Prozent, wenn die Schweiz allen doppelt Geimpften bereits nach 5 Monaten ein weiteres Impfangebot gemacht hätte. Hohe Booster-Quote auch bei einem Start einen Monat früher Das Problem an diesen Berechnungen: Die Auffrischungsimpfungen hätten bereits Anfang Sommer losgehen müssen, da bei einigen Geimpften dann bereits die fünf Monate abgelaufen waren. So früh fing aber nicht einmal Israel an. In der auf Sicherheit bedachten Schweiz wäre ein solch früher Start schlicht unmöglich gewesen. Laut einem NZZ-Bericht waren jedoch spätestens Anfang Oktober alle notwendigen Daten aus Israel und den USA vorhanden, so dass eine Zulassung problemlos drei bis vier Wochen früher möglich gewesen wäre. Nehmen wir also an, dass die Schweiz einen Monat früher begonnen hätte, Drittimpfungen zu verabreichen, und im selben Tempo wie jetzt geimpft hätte. Hierzu verrücken wir die Kurve der Booster-Impfungen um einen Monat nach links. Rechnen wir pessimistisch und nehmen an, dass der Höhepunkt der Booster-Kampagne bereits vor einem Monat erreicht worden wäre und das Impftempo danach stark gesunken wäre, zeigt sich trotzdem: 28 Prozent wären bereits ein drittes Mal geimpft. Hätte die Schweiz hingegen einen Monat früher gestartet und das jetzige Impftempo für einen Monat beibehalten, so läge die Quote sogar bei 35 Prozent, an Weihnachten wären dann 41 Prozent erreicht. Auch wenn es nur ein Rechenspiel ist und die Annahmen mehr oder weniger realistisch sind: Die Schweiz hätte durch einen früheren Start mit dem jetzigen Impftempo bis heute wohl mehr als doppelt so viele Menschen ein drittes Mal impfen können. Die Älteren, bei denen der Impfschutz besonders schnell nachlässt, wären dann bis Weihnachten schon alle geschützt, und ein grösserer Teil der anderen Geimpften hätte die dritte Dosis noch vor einer Ansteckung mit Omikron erhalten. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Friedrich bleibt im Bob-Weltcup ungeschlagen - Kalicki siegt

Friedrich lässt auf seiner Heimbahn erneut nichts anbrennen. Dazu unterschrieb er noch einen Sponsorenvertrag - für seinen Gegner. Bei den Frauen hat sich der Wechsel der Anschieberinnen ausgezahlt.

 

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Gut zu wissen: Diese Einreiseregeln gelten ab dem 20. Dezember in Österreich

Aus Sorge vor der neuen Corona-Variante Omikron verschärft Österreich ab Montag seine Einreiseregeln. Nötig ist künftig ein gültiger 2G-Nachweis, für Doppelt-Geimpfte gibt es aber eine neue Hürde: Ohne Booster oder PCR-Test geht es in die Quarantäne.

 

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Um die Ecke gedacht, Teil 126: Das etwas andere Kreuzworträtsel

Rätseln, prüfen, lösen: Spielen Sie das beliebte Rätsel "Um die Ecke gedacht" aus dem TT-Sonntagsmagazin jetzt auch online. Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Die Private Krankenversicherung fühlt sich voller Kraft

D ie Private Krankenversicherung bleibt auch unter der neuen Bundesregierung erhalten, und sie strotzt nach eigener Einschätzung vor Kraft. Einer neuen Untersuchung zufolge hat das System 2019 über direkte, indirekte und induzierte Effekte 41,9 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung in Deutschland beigetragen, 12,3 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Gleichzeitig sei die Zahl der dadurch gesicherten Arbeitsplätze um 5,3 Prozent auf fast 743.000 gestiegen, heißt es in einer noch unveröffentlichten Studie des Forschungsinstituts Wifor für den Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV), die der F.A.Z. vorliegt. Die SPD und die Grünen wollten ihrem Programm zufolge eigentlich eine Bürgerversicherung einführen, in der die Privatversicherung wenig Platz gehabt hätte. Durch Regierungsbeteiligung der FDP kommt es jetzt nicht zu diesem radikalen Schnitt. Ein Argument der PKV-Befürworter lautet stets, dass sie sich für die Volkswirtschaft an sich lohne, auch für die gesetzlich Versicherten. Die neuen Zahlen sollen belegen, dass die Effekte weit über den Marktanteil der PKV von 10,6 Prozent hinausreichen.

 

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Ehepaar bei Überfall in Bergheim schwer verletzt: Kriminalpolizei ermittelt

Ein Ehepaar wird im Augsburger Stadtteil Bergheim Opfer eines Überfalls. Dabei werden beide schwer verletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

 

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Leitner im Massenstart als Vierter knapp am Podest vorbei

Im Frauen-Bewerb holte Lisa Hauser ihren dritten Top-Ten-Platz an diesem Wochenende. Die Tirolerin landete beim Sieg der Schwedin Öberg auf Rang neun. Annecy – Felix Leitner hat am Sonntag im Biathlon-Weltcup in Annecy den vierten Rang im Massenstart geholt. Der Österreicher lag nach dem dritten Schießen längere Zeit auf dem zweiten Rang und war auf Podestkurs. Obwohl einziger fehlerfreier Schütze im Feld, büßte Leitner dann aber doch noch zwei Ränge ein. Der Sieg ging nach 35:54,8 Minuten an den Franzosen Emelien Jacquelin (1 Fehlschuss) vor seinem Landsmann Quentin Fillon Maillet (+3,5/2) und dem Norweger Tarjei Bö (+10,3/1). "Der Einstieg in das Rennen verlief ein wenig hektisch, aber ich wusste, dass ich mich auf mein Schießen konzentrieren muss, denn dann ist einiges möglich", resümierte Leitner via ÖSV-Aussendung. Obwohl es beim letzten Schießen im Stadion extrem laut gewesen sei, habe Jacquelin dies beinhart durchgezogen. "Ich wusste, ich muss bei mir bleiben und das zeigen, was ich kann - und das ist mir gelungen. Die Schlussrunde war dann wirklich beinhart, aber jetzt bin ich happy, dass das erste Wettkampf-Trimester so ausgegangen ist." Die Motivation für die letzte Runde war aufgrund seiner Zwischenposition natürlich erhöht. "Grundsätzlich ist die letzte Runde immer schwer, aber so macht es eindeutig mehr Spaß." Jacquelin übernahm mit 371 Punkten nach neun Rennen auch die Gesamtführung im Weltcup nur zwei Zähler vor Fillon Maillet. Leitner rückte auf Gesamt-Rang 19 (162 Zähler) vor. Der zweite für das Massenstartrennen qualifizierte Österreicher Simon Eder landete mit einem Schießfehler auf dem 17. Rang (+1:16,9 Min.). Bereits zuvor hatte Lisa Hauser im letzten Weltcuprennen vor der Weihnachtspause einen weiteren Top-Ten-Platz erreicht. Die seit kurzem 28-jährige Weltmeisterin belegte am Sonntag im Massenstart von Annecy Rang neun. Bis zum letzten Schießen lag die Tirolerin fehlerfrei noch auf Podestkurs, ehe sie eine Strafrunde noch zurückwarf. Der Sieg ging wie schon in der Verfolgung am Samstag vor Tausenden Fans an die Schwedin Elvira Öberg. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Die aktuell schnellste Läuferin siegte vor der Französin Julia Simon (+10,7 Sek.). Dritte wurde die Russin Kristina Reszowa (12,1). Das Topduo musste jeweils zwei Strafrunden drehen. Hauser fehlten nach einer und nicht optimaler Leistung in der Loipe 31,1 Sekunden auf Öberg. "Dieses Wochenende, mit insgesamt drei Top-Ten-Platzierungen, war richtig genial. Am Schießstand war es einfach nur cool. Läuferisch hat es heute vielleicht nicht ganz so gut funktioniert", meinte Hauser. Sie darf nach einem zweiten Platz und einem Sprintsieg zum Auftakt in Östersund sowie drei Top-Ten-Plätzen in Frankreich zufrieden in die bis 6. Jänner dauernde Pause gehen. "Jetzt freue ich mich in den nächsten Tagen vor allem auf ein paar Weihnachtskekse", so Hauser. Ausgerechnet in Hochfilzen hatte sie nach zuvor eroberter Weltcupführung ihre schlechtesten Saisonleistungen abgeliefert. In der Gesamtwertung ist Hauser nach den Frankreich-Rennen starke Vierte. Es führt weiter die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland vor Öberg. Die bisher enttäuschende Titelverteidigerin Tiril Eckhoff trat am Sonntag nicht an. Neben Hauser waren im Massenstart keine anderen Österreicherinnen startberechtigt. Auch daran erkennt man, dass hinter Hauser eine große Lücke klafft. (APA)

 

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Experten-Tipp: Diese Zimmerpflanzen brauchen wenig Licht

Licht ist wichtig für Zimmerpflanzen, denn sie brauchen es zur Gewinnung von Energie. Aber nicht alle mögen einen Platz direkt am Fenster. Welche eignen sich für dunklere Ecken und Plätze im Regal? Am Fenster ist kein Platz? Einige Zimmerpflanzen fühlen sich dort ohnehin nicht wohl und ziehen lieber in die zweite Reihe ohne direkte Sonneneinstrahlung. Hier ein paar Pflanzen für Stellen, an denen Sie bisher vielleicht kein Grün platziert haben. Allerdings muss man als Besitzer damit rechnen, dass die Kaladie vom November an für einige Zeit kein Hingucker mehr ist. Dann geht die Pflanze in den Winterschlaf und wirft dafür alle Blätter ab. Man muss die Kaladie dann aber auch nicht mehr gießen, und es macht ihr nichts aus, wenn man sie zum Beispiel in den Keller verbannt. Ab Ende Januar aber sollte sie wieder an ihren Stammplatz gebracht werden. Auch die Calathea (Korbmarante) mag einen solchen Standort. Da sie aus den Urwäldern des Amazonasgebietes stammt und dort im Schatten unter dichter Vegetation lebt, bietet sie sich für die dunkleren Ecken an. Natürlich kommt keine typische Zimmerpflanze ganz ohne Licht aus. Aber die einfarbigen Arten des Kolbenfadens (Aglaonema) können vergleichsweise dunkel stehen, die bunten brauchen etwas mehr Licht. Wichtig ist dem Kolbenfaden aber, dass sein Standort eine hohe Luftfeuchtigkeit hat, ein Platz im Bad ist also für ihn ideal. Es bietet sich sonst an, die Pflanze häufig mit einem Wassernebel zu besprühen – nicht direkt, sondern um sie herum. Oder man stellt einen Luftbefeuchter daneben.

 

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Das Christkind trägt Gelb-Schwarz: Eine Paketzustellerin und ihr Knochenjob

Dieser Tage hat Monika Palaver alle Hände voll zu tun. Haustür für Haustür arbeitet sich die Paketzustellerin in Vomp voran – bei mehr als 200 Paketen pro Tag ein regelrechter Knochenjob. Doch ihre Arbeit ist das Schönste für sie. Von Rosa Karbon Es ist noch dunkel draußen, wenn Monika Palaver frühmorgens ihren gelben Lieferwagen an die Laderampe parkt. Um 6.30 Uhr herrscht im Logistikzentrum Tirol der Österreichischen Post in Vomp bereits rege Betriebsamkeit. „Eigentlich ist heute mein freier Tag, wegen der vielen Pakete arbeiten wir derzeit aber an sechs Tagen in der Woche“, erklärt die Paketzustellerin.

 

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Knesset-Cluster: Israelisches Parlament schränkt Aktivitäten ein

Elf Abgeordnete sind in Quarantäne, weil sie mit einem Reporter in Kontakt waren, der Omikron haben dürfte. Regierungschef Naftali Bennett stimmt die Bevölkerung auf eine fünfte Welle ein. Das israelische Parlament (Knesset) schränkt seine Aktivitäten aus Sorge vor einem Ausbruch der Omikron-Variante des Coronavirus ein. Neun weitere Abgeordnete mussten nach Medienberichten in Quarantäne, weil sie mit einem mutmaßlich mit der Omikron-Variante infizierten Reporter in Kontakt waren. Viele Aktivitäten sollten jetzt nur noch online und über Zoom stattfinden, bestätigte ein Sprecher am Sonntag. Über das genaue Ausmaß der Beschränkungen werde aber noch beraten. Insgesamt seien bereits nun elf Abgeordnete in Quarantäne, sagte er. Nach Angaben des betroffenen Reporters mussten etwa 130 Knesset-Mitarbeiter in Quarantäne. Regierungschef Naftali Bennett stimmte das Volk am Sonntag auf eine fünfte Corona-Welle ein. Die vor drei Wochen verhängten Einreisebeschränkungen seien nicht ausreichend, sagte er während einer Kabinettssitzung in Jerusalem. Es gebe bereits Ansteckungen mit der Omikron-Variante innerhalb des Landes und die Zahl steige an. "Die Welle kommt, jede Familie muss sich vorbereiten." Bennett rief erneut zu Booster-Impfungen und Impfungen von Kindern auf. Bei 175 Israelis ist bereits eine Infektion mit der Omikron-Variante nachgewiesen worden. Dazu kommen 380 Verdachtsfälle. Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich. Zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder etwas angestiegen. Nur rund 59 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Dies sind zweifach Geimpfte bis zu sechs Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Booster-Impfung. 32 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung schon abgelaufen. Israels Gesundheitsministerium sprach sich unterdessen am Sonntag für eine Ausweitung des Reiseverbots ins Ausland aus. Die Maßnahme zur Eindämmung der Omikron-Variante solle nach einer Billigung durch die Regierung am Dienstag um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten, hieß es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums. (APA/dpa)

 

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Keine Skitage möglich, aber Infos zu Lawinen an Schulen

Vom Ministerium Corona-bedingt untersagt, dürfen keine externen Personen an Schulen Vorträge halten, gleichzeitig sind auch auswärts Schulveranstaltungen – wie Skitage – untersagt. Weil das heuer aber nicht möglich ist, will man seitens der Bildungsdirektion zumindest auf Online-Workshops setzen. Innsbruck – Vom Land Tirol gefördert, gehören für Kinder kostenlose Lawinenkurse seit einigen Jahren zum winterlichen Fixprogramm vieler Schulen. Eine Initiative, die bereits vor Jahren ins Leben gerufen wurde. Nicht zuletzt, weil es immer wieder schwere Lawinenunglücke mit jugendlichen Einheimischen gibt, wie kürzlich am Venet, wo ein 14-Jähriger nach einem Lawinenabgang tödlich verunglückte und zwei Buben schwerst verletzt wurden. Die Gruppe war zu sechst abseits der Piste unterwegs.

 

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Recruiting 2.0: Firmen bewerben sich heutzutage um Personal

Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich noch erinnern: Für sie war es oft schwer, beruflich Tritt zu fassen. Viele Ausbildungs­plätze waren heiß begehrt, von manchen Studien­gängen wurde wegen mangelnder Einstellungs­chancen regelrecht abgeraten, bei Bewerbungen war die Konkurrenz groß. Arbeitgeber hingegen konnten aus einer Vielzahl von qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten auswählen. Das hat sich inzwischen deutlich geändert. In vielen Branchen herrscht Fachkräftemangel – insbesondere im Handwerk, Gesundheits­wesen und IT-Bereich. Immer häufiger hängen in Geschäften Stellengesuche aus, Unternehmen werben auf ihren Fahrzeugen um Nachwuchs. „Es ist für Firmen viel schwieriger, Arbeitskräfte zu finden, als vor 15 Jahren“, sagt Enzo Weber, von Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zuzana Blazek vom Kompetenz­zentrum Fachkräfte­sicherung des Instituts der deutschen Wirtschaft erkennt sogar eine Umbruchphase: „Aus einem Arbeitgebermarkt wird zunehmend ein Arbeitnehmermarkt.“ Das hat Auswirkungen auf Bewerbungen: Während sich qualifizierte Fachkräfte teilweise Jobs aussuchen können, müssen Unternehmen um sie buhlen. „Früher war es der Kampf der Talente, heute ist es der Kampf um die Talente“, sagt Fabian Prudencia De Almeida, Geschäfts­führer des Personal­services Dahmen. „Das Recruiting hat sich stark verändert“, bestätigt Blazek: „Nur Unternehmen, die mutig sind und neue Wege gehen, werden es in Zukunft schaffen, Menschen zu einer Bewerbung zu bewegen.“ Um bei der Stellenbesetzung erfolgreich zu sein, können und müssen viele Unternehmen an verschiedenen Stellschrauben drehen. Es genüge oft nicht, Stellengesuche in der Zeitung zu veröffentlichen, sagt Jochen Mai, Autor der „Karrierebibel“. Unternehmen müssten etwa auf Jobmessen, Online­jobbörsen und in den sozialen Medien präsent sein und sich auf Bewerber­daten­banken wie Xing oder Linkedin umschauen. Stellengesuche sollten zudem möglichst offen formuliert werden, um auch Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen, die nicht exakt auf das Jobprofil passen, rät Weber. Das Bewerbungsverfahren, oder neudeutsch die „Candidate Journey“, sollte zudem vereinfacht werden, empfiehlt Blazek. So könne mitunter auf ein Anschreiben verzichtet werden. Wichtig sei es außerdem, schnell zu reagieren: „Kandidatinnen und Kandidaten wollen nicht ewig warten“, betont sie. Auch Transparenz sei hilfreich – etwa konkrete Angaben zum Gehalt. Die klassische Bewerbungs­mappe habe zwar nicht ausgedient, ergänzt Mai. Aber zunehmend sei es üblich, Bewerbungen per E-Mail zu versenden. Einige Unternehmen verwendeten bereits Onlineformulare. „In 20 Jahren wird es nur noch One-Click-Verfahren geben“, ist Blazek überzeugt. Arbeitgeber, die es besonders schwer haben, Fachkräfte zu finden, müssten sich für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber attraktiv machen, führt die Expertin weiter aus. Auf einer Karrierewebsite könnten sie sich zum Beispiel mit der Kultur und den Werten, die im Unternehmen gelebt werden, präsentieren. Das Schlagwort dafür lautet „Employer Branding“. Firmen sollten als Marke erkennbar sein, ein positives Image ausstrahlen und die eigenen Vorteile herausstellen. Hilfreich sei es dafür, Geschichten zu erzählen und zum Beispiel Videos zu präsentieren, die ein Gefühl dafür vermitteln, wie es ist, in dem Unternehmen zu arbeiten, so Blazek. Außerdem sollten Arbeitgeber die Persönlichkeit der Jobsuchenden in den Mittelpunkt stellen und durch ihre Brille schauen. Vielen seien etwa Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Weiterbildungs- und Karriere­möglichkeiten wichtig. Und die Arbeitssuchenden? Hat sich ihre Einstellung zur Bewerbung geändert? Bei manchen sei zumindest ein Wandel in der Haltung zum künftigen Job zu beobachten, sagt Weber: „Sie möchten etwas haben, das zu ihnen passt, und sich nicht passend machen.“ Viele wollten im Job eigen­verantwortlich gestalten und auf die Arbeits­weise selbst Einfluss nehmen können. Das betreffe zum Beispiel die Möglichkeit, Zeiten im Homeoffice zu verbringen. Jobsuchende wählen zudem immer häufiger digitale Medien für ihre Bewerbungen. Sie verschicken Videos oder Schreiben mit QR-Codes, die auf weitere Informationen verweisen und auf Social-Media-Kanäle verlinken. „Die Firmen sind bei der Suche ohnehin im Netz unterwegs. Die Frage ist deshalb nicht, ob, sondern wie ich mich dort präsentiere“, betont Weber. Auch Bewerbungs­gespräche erfolgten zunehmend digital. Der Vorteil für die Bewerberinnen und Bewerber sei, dass sie sich zu Hause oft wohler fühlten, so der Arbeitsmarkt­experte: „Sie sollten aber trotzdem professionell auftreten, und auch die Technik muss gut funktionieren.“ Trotz der derzeitigen Corona-Delle: Die Wirtschaft in Deutschland boomt. Die Zahl der versicherungs­pflichtigen Beschäftigten ist seit 2010 um gut sechs Millionen auf 33,63 Millionen gestiegen. In immer mehr Branchen herrscht Fachkräfte­mangel: Die Agentur für Arbeit stellte 2019 Engpässe bei 185 Berufsgattungen fest. Der demo­graphische Wandel macht eine Verschärfung des Problems wahrscheinlich, denn in den kommenden Jahren treten Beschäftigte aus geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand. Da die Situation in anderen Ländern vergleichbar ist, können dort kaum Arbeitskräfte rekrutiert werden. Kleinere Firmen haben es meist besonders schwer, Personal zu finden. Hinzu kommt, dass viele Mitarbei­terinnen oder Mitarbeiter abgeworben werden: Inzwischen werden fast 50 Prozent aller Stellen nicht aus einer Arbeitslosigkeit, sondern aus einem anderen Job besetzt. RND

 

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Reiseverbot droht: Israel stuft Deutschland wegen Omikron-Variante „rot“ ein

Tel Aviv. Israels Gesundheitsministerium hat sich am Sonntag für ein Reiseverbot in weitere Länder ausgesprochen, darunter auch Deutschland und die USA. Die Maßnahme zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus solle nach einer Billigung durch die Regierung am Dienstag um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten, hieß es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Weitere als „rot“ eingestufte Länder seien Italien, Belgien, Ungarn, Marokko, Portugal, Kanada sowie die Türkei und die Schweiz. In Israel gilt bereits ein Einreiseverbot für Ausländer. Mehr als 50 Länder – vor allem in Afrika – galten außerdem schon als „rot“, Israelis dürfen dorthin nur mit Sondergenehmigung reisen. RND/dpa

 

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1860 München: Vertragsauflösung mit Sascha Mölders ist offiziell

Jetzt ist das Kapitel 1860 München für Sascha Mölders (36) endgültig Geschichte! Die Löwen und der Kult-Stürmer haben sich auf eine sofortige Aufhebung des ursprünglich bis Saisonende laufenden Vertrages geeinigt. Wie der Klub mitteilt, seien alle Missverständnisse ausgeräumt und am Ende sich beide Parteien einig gewesen, dass die beste Lösung eine Vertragsauflösung ist. Mölders machte 16 Spiele in dieser Drittliga-Saison (5 Tore). Doch Anfang Dezember hatte ihn der Klub bis auf Weiteres suspendiert, er gehörte nicht mit zum Kader für die letzten beiden Drittliga-Spiele der Hinrunde. Die Löwen hatten die Tür offen gelassen, boten ihm eine Rückkehr an, sofern er seinen vermeintlich fehlenden Fitness-Zustand nachgeholt hat! Mölders: „Ich habe seit 2016 bei den Löwen viel erlebt. Den Abstieg bis in die Regionalliga und genauso den sofortigen Wiederaufstieg in die dritte Liga. Ich bin stolz, dass ich Kapitän dieses Teams sein durfte und blicke gerne auf viele schöne Erlebnisse zurück. Ich werde der Mannschaft immer die Daumen drücken und hoffe, dass der Verein seine Ziele erreichen kann. Danke an alle Fans, die immer zu mir gehalten haben.“ Geschäftsführer Günther Gorenzel: „Auch wenn ein Kapitel seiner Karriere zu Ende geht, kann Sascha Mölders auf viele Jahre zurückblicken, in denen er Großes geleistet hat. Die gesamte Löwen-Familie dankt Sascha Mölders dafür und wünscht ihm und seiner Familie alles Gute und das Beste für die Zukunft.“

 

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Booster: Der Kurswechsel des Bundesrats fordert die Kantone

Mit der Verkürzung der Wartefrist für die Auffrischimpfung steigt die Zahl der Booster-Berechtigten rasant – entsprechend begehrt sind die begrenzten Impftermine. Von Booster-Willigen überrannt: Impftram der Verkehrsbetriebe Zürich. In Zürich noch vor Weihnachten eine Booster-Impfung zu ergattern, wird zur Herkulesaufgabe. Selbst vor Jahresende noch einen Termin zu vereinbaren, wird längst nicht für alle Booster-Willigen möglich sein. In den Zürcher Impfzentren und Apotheken sind 2021 laut dem Impfterminmonitor «Boostli» nur noch eine Handvoll Termine frei. Im beliebten Impftram kann man sich beispielsweise erst ab Mitte Januar wieder zum dritten Mal stechen lassen. Grund für den Ansturm auf Drittimpfungen ist, dass der Bundesrat am Freitag angekündigt hatte, die Wartefrist für den Booster auf vier Monate zu verkürzen. Von dieser Ankündigung zeigen sich nun viele Kantone, darunter Zürich, überrumpelt – ein wiederkehrender Vorgang in der Schweizer Pandemiebekämpfung. In einem Anflug von Pragmatismus hatten die Verantwortlichen im Zürcher Impftram im Dezember bereits Personen geimpft, deren zweite Impfung noch keine sechs Monate zurücklag. Doch diese Praxis wurde rasch wieder unterbunden, nachdem mehrere Medien, darunter die NZZ, darüber berichtet hatten. Auch im Kanton St. Gallen waren Booster-Impfungen schon vor dem Bundesratsentscheid nach fünfeinhalb Monaten möglich. Aus anderen Kantonen hingegen gab es Meldungen über Personen, die selbst wenige Stunden vor Ablauf der sechs Monate in Impfzentren abgewiesen wurden. Jetzt also die Kehrtwendung. In den Kantonen fragt man sich, wie der Grossandrang auf die Auffrischimpfungen bewältigt werden soll. «Das ist eine enorme Herausforderung ohne nennenswerte Vorwarnzeit», sagte Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), gegenüber SRF. In Zürich hat der Kanton die Frist zunächst erst einmal nur um zwei Wochen verkürzt, um den Ansturm etwas zu bremsen – und weil offensichtlich nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Rund 200 000 zusätzliche Personen können so jetzt den Booster buchen; über 30 000 haben das allein am letzten Samstag getan. Über das weitere Vorgehen will der Kanton bald informieren. Noch unklar ist beispielsweise, ob die Wartezeit in Zürich sofort oder stufenweise auf vier Monate reduziert werden soll. Bereits angekündigt wurde der Ausbau der Impfkapazitäten durch eine Ausweitung der Öffnungszeiten und durch die Inbetriebnahme neuer Impfzentren. Ein Amtschef kritisiert Peter Indra, der Chef des Zürcher Amts für Gesundheit, kritisierte am Wochenende in den Tamedia-Zeitungen das Vorgehen des Bundesrats. Dass der verordnete Abstand zwischen Zweit- und Drittimpfung verkürzt werde, komme zwar nicht überraschend. «Doch wir finden das Vorgehen des Bundesrats problematisch. Es war eine Hauruckübung», sagt Indra. «Auf einen Schlag» bekämen in Zürich zusätzlich rund 600 000 Personen die Möglichkeit, sich boostern zu lassen. Der Bundesrat wecke mit seiner Ankündigung in der Bevölkerung eine «riesige Anspruchs- und Erwartungshaltung», sagt der Amtschef. «Hunderttausende Zürcher glauben nun, dass sie bis Weihnachten noch einen Booster bekommen.» Doch das werde nicht möglich sein. «Auch wenn wir mit Höchstgeschwindigkeit impfen.» Verkompliziert wird die Situation durch den Umstand, dass die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) noch keine offizielle Empfehlung abgegeben hat. Der Ekif-Präsident Christoph Berger hatte noch vor kurzem das Festhalten an der Wartefrist von sechs Monaten verteidigt. Das plötzliche Umdenken begründete Berger jetzt in den Medien mit dem Auftauchen der Omikron-Variante und der rasanten Ausbreitung derselben. Der Zürcher Amtschef Indra spricht von einer «grossen Verunsicherung der Bevölkerung», die verursacht worden sei. Der Kanton Zürich werde erst in den nächsten Tagen erfahren, wie die Empfehlung genau laute. Es sei schon heute wahrscheinlich, dass der Booster mit einer viermonatigen Wartefrist eine Off-Label-Use-Anwendung werde, weil die Zulassung der Heilmittelbehörde Swissmedic dafür fehle. Priorisierung dürfte kommen Weil es nun plötzlich schnell geht und sich wegen der verkürzten Frist deutlich mehr Personen für eine Auffrischimpfung qualifizieren, könnte es zu einer Priorisierung bei den Anmeldungen kommen – etwa für ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen, deren Zweitimpfung schon länger zurückliegt. Davon geht der GDK-Generalsekretär Michael Jordi aus, wie er am Sonntag auf Anfrage sagte. Doch erst müsse man die Empfehlung der Ekif abwarten. Was die Verkürzung der Booster-Wartefrist auf vier Monate anbelangt, so habe die GDK diese mitgetragen. Die Kantone seien jedoch vom Tempo des Bundesrats überrascht worden, also davon, dass diese so kurzfristig eingeführt worden sei. Natürlich könne man von den Kantonen verlangen, dass diese immer auf alles vorbereitet seien, sagt Jordi. Es gebe aber auch «übertriebene Flexibilitätserwartungen». Gesundheitsminister Alain Berset hatte am vergangenen Freitag gesagt, dass bis spätestens Anfang Februar alle eine Booster-Impfung erhalten sollen, die dies wünschen und brauchen. Bis dahin dürfte seitens der Kantone noch ein gewaltiger Effort nötig sein, zumal neben dem Booster-Nachholbedarf in nächster Zeit auch noch die Impfung von Kindern bewerkstelligt werden muss. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Kardashian-Verobter Travis Barker wünscht sich Kourtneys Fuß zu Weihnachten

Travis Barker (46) liebt Kourtney Kardashian (42) – und zwar jeden Zentimeter an ihr! Was das bedeutet, zeigt er auf Instagram. Dort postet der Musiker ein Foto von sich, auf dem er die zierlichen Füße seiner Verlobten in den Händen hält – und abknutscht! Ein Fetisch oder wahre Zuneigung? Fakt ist, Kourtney findet das Zehen-Geknabbere offenbar ganz gut. Denn sie postete dasselbe Foto in ihrer Story. Travis Barker macht kein Geheimnis daraus, wie sehr er auf Kourtney steht. Auf seinem Instagram-Profil lassen sich unzählige verliebte Paar-Postings finden, vom gemeinsamen Urlaub bis hin zu wilden Knutsch-Aufnahmen. Privatsphäre wird hier ganz kleingeschrieben. Zuletzt verbrachte das verliebte Paar gemeinsam mit seinen Kids eine romantische Weihnachtsauszeit in Disneyland. Kourtney schreibt zu einer ganzen Reihe von Bildern: „Der glücklichste Ort der Welt, im Regen zur Weihnachtszeit.“ Und Travis antwortet darauf: „Kann mir nichts Besseres vorstellen.“ Seufz! Und nach diesem Fuß-Liebesgeständnis ihres Zukünftigen hat Kourtney doch sicherlich auch schon das perfekte Geschenk für ihn im Kopf.

 

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Auch Marvin Ducksch trifft: 96 kassiert bittere Niederlage gegen Werder Bremen

Nach kurzem Abtasten zu Beginn des Spiels nahm die Partie zwischen 96 und Werder Bremen schnell Fahrt auf. Obwohl sich der Platz in der HDI-Arena zum Jahresabschluss in einem äußerst schlechten Zustand befand, versuchten beide Teams durchaus Fußball zu spielen. Werder war zu Beginn etwas gefährlicher als die Dabrowski-Elf und vergab durch Ex-96er Marvin Ducksch früh die erste gute Chance (8.). Nur drei Minuten später kam Werder durch Anthony Jung aus spitzem Winkel erneut zu einer guten Chance, doch 96-Keeper Martin Hansen konnte parieren. Die Bremer hatten etwas Oberwasser, doch auch 96 wurde zunehmend zielstrebiger. Nach einem starken Solo von Linton Maina war Niklas Hult plötzlich völlig frei, scheiterte aus fünf Metern aber an Werder-Schlussmann Pavlenka. Es war nun ein offenes Spiel mit guten Momenten auf beiden Seiten. Einen dieser Momente nutzte Werders Romano Schmid schließlich zur Führung. In der 22. Minute schlenzte der Österreicher den Ball aus gut 16 Metern traumhaft in den rechten Torwinkel. 96 ließ sich von diesem Rückstand aber keineswegs unterkriegen und belohnte sich schließlich durch ein Traumtor von Sebastian Kerk mit dem Ausgleich (34.). Einen Freistoß aus ca. 40 Metern zog der Toptorjäger der Roten einfach mal aufs Tor und überraschte damit Pavlenka, der den Einschlag nicht mehr verhindern konnte. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb 96 gefährlich und kam durch Maina direkt zur ersten guten Chance (47.). Diesmal war Pavlenka allerdings aufmerksam. Das einzige Manko: 96 nutzte die Chancen nicht, Werder hingegen schon. In der 51. Minute traf Marvin Ducksch schließlich gegen seinen alten Verein und brachte den Bundesliga-Absteiger wieder in Führung - auf kuriose Art und Weise. Mike Frantz tauchte bei einer Jung-Flanke unter dem Ball durch, sodass Ducksch im Sechzehner zum Abschluss kam. Sein Kopfball flog hoch über Hansen hinweg und senkte sich ins Tor. Im Anschluss versuchte 96 alles, um die drohende Niederlage noch abzuwenden. Nach einer guten Stunde (64.) leistete Bremens Ömer Toprak beinahe Schützenhilfe, als er einen Ball aus über 20 Metern fast ins eigene Tor bugsierte. Nur zwei Minuten später scheiterte Maximilian Beier an Pavlenka. Aber es sollte einfach nicht sein. 96 nutzte seine Chancen nicht - und wurde dafür eiskalt bestraft. Nach einer Ecke von Ducksch kam der Ball über Umwege zu Marco Friedl, der Hansen mit einer Hereingabe überspielte und den Kopf von Anthony Jung fand. Dieser hatte wenig Mühe, das Spielgerät aus zwei Metern ins leere Tor zu drücken (72.). Kurz vor Schluss (84.) kam es dann sogar noch dicker für 96. Friedl blieb vor Hansen eiskalt und erhöhte auf 4:1 aus Werder-Sicht. Letztendlich war es eine Niederlage, die sicherlich etwas zu hoch ausgefallen ist. 96 zeigte nämlich durchaus eine engagierte Leistung, die Bremer waren aber letztendlich zu abgezockt. Die Roten überwintern somit auf dem 15. Tabellenplatz, während Werder inzwischen Anschluss zu den Aufstiegsplätzen hergestellt hat.

 

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Anstiftung zum Glücklichsein: Das Weihnachtskonzert des Staatsorchesters

Jubel, Trubel, Frömmigkeit: Andreas Spering dirigiert das traditionsreiche Weihnachtskonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters im Galeriegebäude in Herrenhausen. Es wird gejauchzt, aber nicht frohlockt, denn Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit seinem Auftaktchor „Jauchzet, frohlocket“ steht beim Weihnachtskonzert d.

 

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Noch sind weiße Weihnachten drin

Ob man an den Feiertagen mit den Liebsten durch eine weiße Winterlandschaft wandern kann - noch ist dies ungewiss. Denn die neue Woche bietet einen Mix aus Regen und Schnee mit Temperaturen von minus 2 bis zu 10 Grad plus. Weiße Überraschungen sind aber möglich, meint Wetterexperte Björn Alexander. Die Unsicherheiten, die die Computermodelle für den Weihnachts-Wettertrend transportieren, sind nach wie vor groß. An Weihnachten 2021 ist wettertechnisch nämlich extrem viel möglich. Das beinhaltet - neben weißen Überraschungen - leider auch weniger beschauliche Wetterphänomene. Insbesondere entlang der Mittelgebirge ist an Heiligabend beispielsweise ein breiter Streifen mit gefrierendendem Regen und Glatteis nicht auszuschließen. Denn - und zumindest dabei gibt es eine relative Übereinstimmung bei den Wettercomputern - wir steuern an Weihnachten auf eine sogenannte Grenzwetterlage hin. Der Weg bis dahin ist ebenfalls eine durchaus abwechslungsreiche Geschichte. Neben der Kaltluft, die uns in der neuen Wetterwoche erreicht, tagsüber Winterfeeling und nachts frostige Werte bringt, steigen vor allem in den wolken- und nebelgeplagten Regionen die Sonnenanteile endlich wieder an. Das betrifft insbesondere die Landesmitte und die trüben Niederungen im Süden. So hat zum Beispiel Düsseldorf im ganzen Dezember bislang nur 10,5 Sonnenstunden bekommen, dürfte aber bereits am Montag und Dienstag insgesamt 10 bis 13 sonnige Betriebsstunden obendrauf bekommen. Das entspricht einer Verdopplung der Sonnenanteile binnen nur zwei Tagen und dürfte vielen von uns als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk wie gerufen kommen. Endlich mal wieder Sonne und Licht. Zuspitzen wird sich die winterliche Wetterlage besonders von Mittwoch bis Freitag, wenn sich Niederschläge dazugesellen und zum Teil als Schnee, zum Teil als Regen mit Glatteisgefahr niedergehen. Und weil sich die verschiedenen Wettermodelle auch an Weihnachten (noch) nicht für einen gemeinsamen Weg entscheiden können, ist zwischen Tau- und Winterwetter reichlich Luft vorhanden. Hier die Details. Nacht zum Montag: Öfter frostig, teilweise glatt Verbreitet bekommen wir leichten Frost oder Bodenfrost und bevorzugt im Süden und Südosten fällt etwas Schnee oder Schneeregen, was dort auch zu glatten Straßen führen kann. Ansonsten bleibt es trocken. Aber dennoch ist beispielsweise Reifglätte nicht auszuschließen. Ebenso sollten Sie morgens ein paar Minuten mehr zum Scheibenkratzen einplanen. Montag: Endlich mal wieder mehr Sonne Richtung Erzgebirge und im Südosten Bayerns sind noch ein paar Schneeflocken, in tiefen Lagen Schneeregen und örtlich Glatteisgefahr möglich. Im großen Rest bleibt es aber endlich mal sonniger und trocken. Einziger Schönheitsfehler sind die Temperaturen, die trotz des Sonnenzuwachses in der Abwärtsbewegung sind. Meistens erwarten uns minus 1 bis plus 4 Grad, nur am Rhein sowie im äußersten Nordwesten werden es noch 5 bis 7 Grad. Dienstag: Eiskalter Start in den Tag Nach oft klarer und mitunter eisiger Nacht geht es tagsüber zeitweise sonnig und trocken weiter. Einzig im äußersten Norden und Osten ist es wolkiger. Die Temperaturen starten dabei mit minus 1 bis minus 6 Grad, in Alpentälern auch um minus 10 Grad in den Tag. Später erwarten uns vielfach 1 bis 3, auf Sylt um 4 Grad, während sich im Bergland der leichte Dauerfrost ausbreitet. Mittwoch: Schnee im Norden und Osten Morgens geht es abermals frostig los. Einzig in Friesland ist die Frostgefahr geringer. Anschließend zeigen sich der Norden und der Osten zunehmend wolkig und nordöstlich einer Linie Bremerhaven-Berlin fällt etwas Schnee oder Schneeregen, während es im übrigen Land freundlich und trocken bleibt. Dazu minus 2 bis plus 3, an der Nordsee um 4 Grad. Donnerstag: Schnee im Norden und Osten Zunächst fällt an der Küste etwas Schnee oder Schneeregen. Sonst zwar wolkig, bis Mittag aber meist noch trocken. Nachmittags setzt im Südwesten unseres Landes ebenfalls Schneefall ein, der später in Regen mit Glatteisbildung übergeht. Die Temperaturen erreichen im Norden und Osten minus 1 bis plus 3, im Südwesten 3 bis 7 Grad. Heiligabend: Nordhälfte winterlich, Süden milder Nördlich einer Linie Eifel-Fichtelgebirge dürfte es mit 0 bis 3, an der Nordsee um 4 Grad durchaus winterlich kalt bleiben. Hier könnte hauptsächlich an der Küste und in Mecklenburg-Vorpommern etwas Schnee, in Ostfriesland eher Schneeregen fallen. Südlich dieser Linie ist es stark bewölkt und es fällt zeitweise etwas Regen, an der Grenze zur kalten Luft ist ebenfalls Schnee oder Schneeregen bis in tiefere Lagen möglich. Leider ist aufgrund der Frostsituation in den Tagen und Nächten zuvor auch gefrierender Regen oder Glatteis denkbar. Hierbei bringen es die Temperaturen im Süden auf 4 bis 8, Oberrhein vielleicht sogar auf bis zu 10 Grad. Erster Weihnachtsfeiertag: Unsicherheiten werden größer Die Wettertrends können sich einfach noch nicht einigen. Insofern hier die zwei wahrscheinlichsten Szenarien. Entweder ist es zeitweise sonnig und kalt bei minus 2 bis plus 3 Grad. Dabei wäre dann auch noch etwas Schneefall in Alpennähe drin. Die andere Variante sieht hingegen wesentlich weniger Winter kommen mit vielen Wolken und zeitweiligem Regen ihm Norden bei milderen 3 bis 10 Grad. Zweiter Weihnachtsfeiertag: Weihnachtslotterie in der Verlängerung Wenn es am ersten Weihnachtsfeiertag schon große Unterschiede gibt, dann werden diese natürlich am zweiten nicht geringer. Dementsprechend beschreibt die eine Seite der Berechnungen einen freundlichen und kalten Sonntag mit minus 4 bis plus 2 Grad. Die andere Seite sieht dagegen milde 4 bis 11 Grad und Regen im Westen.

 

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Bei illegaler Party im Erzgebirge Mob prügelt Polizisten in Klinik

Annaberg-Buchholz – Mehrere Polizisten sind bei einem Einsatz gegen eine illegale Party im Erzgebirge Sonntagnacht massiv angegriffen worden. Die Beamten wurden gegen 0.45 Uhr in die Lindenstraße nach Annaberg-Buchholz gerufen. Zeugen hatten gemeldet, dass in der dortigen Diskothek „Wolpertinger Kultbar“ eine Veranstaltung mit etwa 30 Leuten stattfinden würde. „Der Zutritt würde mittels eines Messenger-Dienstes über den Liefereingang reguliert“, so ein Polizeisprecher. Zwei Beamte sprachen an der Tür mit dem Inhaber, der bestätigte eine private Geburtstagsfeier zu veranstalten. Eine Rentnerin (84) wollte einer Frau das Leben retten und wurde selbst vom Zug erfasst. Kein Schnee, kein Schlitten! Diesen Weihnachtsmann interessiert das nicht. Nachdem sie ihn aufgefordert hätten, die Veranstaltung zu beenden, seien einige der stark alkoholisierten Besucher herausgekommen und weggerannt. Etwa 25 griffen jedoch den Streifenwagen mit Flaschen an. Zwei Beamten zogen sich daraufhin in das Fahrzeug zurück. Ein weiterer Kollege (60) sei draußen von dem Mob umzingelt, niedergeschlagen und am Boden mehrfach getreten worden. Er kam später verletzt ins Krankenhaus. Mit hinzugezogener Verstärkung konnte die Polizei später 16 Personen in der Nähe feststellen. „Diese haben offensichtlich an der Geburtstagsfeier teilgenommen und stehen im Verdacht, an den Übergriffen auf die Polizeibeamten beteiligt gewesen zu sein. “ Der 60-jährige Beamte wurde zum Glück nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

 

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Dieb im Vorgarten: „Für mein Rentier wäre ich fast gestorben“

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kann sachdienliche Hinweise geben, die zum Auffinden eines geraubten Deko-Rentiers führen? Der ungewöhnliche Kriminalfall ereignete sich am Abend des 13. Dezember im 3000-Einwohner-Örtchen Lippborg im Kreis Soest (NRW): Gegen 19 Uhr stand Bianca D. (39) mit ihrem Mann Mirco (46) in der Küche, als Tochter Maya (14) rief: „Hey, da klaut einer was aus unserem Vorgarten!“ Altenpflegerin Bianca rannte vor die Tür. Was dann passierte, schildert sie BILD am SONNTAG so: „Ein Mann warf gerade unsere beiden Weihnachtsmänner und das Rentier in ein Auto, stieg ein. Er schaute mich bloß dumm an. Gegenüber stand der Fahrer, der dann hinters Steuer sprang.“ +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ Bianca traute ihren Augen kaum: die lieb gewonnenen Terrakotta-Figuren, die seit vier Jahren die Adventszeit vor dem Hauseingang verbringen, sollten geraubt werden! Und das wollte sie nicht kampflos zulassen. Bianca schrie: „Heraus mit unseren Sachen“, und stellte sich vor das Fluchtauto, einen blauen VW! Doch der Fahrer gab Gas, Bianca stürzte auf die Motorhaube, Gatte Mirco zog sie im selben Moment zur Seite. „Zum Glück ist mir nicht viel passiert. Ich dachte bloß, was seid ihr denn für A*****!“ Ihr Mann Mirco alarmierte die Polizei. Die Beamten notierten für die Anzeige: räuberischer Diebstahl, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Unfallflucht. Zum Glück hatte sich die Familie das Kennzeichen gemerkt. Kurz darauf bekam die Halterin des VW Besuch von zwei Kommissaren. Polizeisprecher Holger Rehbock (53): „Dort gab ein 32-Jähriger an, dass er den Wagen gefahren habe, aber über keine gültige Fahrerlaubnis verfüge. Aufgrund seines Alkoholgeruchs und seiner auffälligen Pupillenreaktion bestand zudem der Verdacht der Trunkenheitsfahrt unter Einfluss von Alkohol und Drogen.“ Das Fluchtauto wurde beschlagnahmt, der Verdächtige kam für eine Blutprobe ins Krankenhaus, musste anschließend zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit zur Wache. Bislang hat er seinen Komplizen nicht verraten, deshalb fahndet die Polizei nach folgendem Mann: 28–35 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, Dreitagebart. Er trug einen schwarzen Jogginganzug. Von der festlichen Beute (Wert knapp 100 Euro) fehlt jede Spur. Den Verlust nimmt Bianca D. inzwischen gelassen. „Ich habe schon einen Ersatz-Weihnachtsmann bestellt.“

 

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Daimler schlägt Tesla

E r hat es wieder getan: Elon Musk holte sich diese Woche ein bisschen Geld von der Börse. 906 Millionen Dollar, um genau zu sein, denn der Vorstandschef und Großaktionär von Tesla verkaufte ein weiteres Aktienpaket. Musk hatte Anfang November angekündigt, er werde sich von 10 Prozent seiner Anteile am weltgrößten Hersteller von Elektroautos trennen. Zuvor hatte der Amerikaner seine Anhänger auf Twitter über das Vorhaben abstimmen lassen. Die Einnahmen aus seinem jüngsten Verkauf nutzt der Superstar-Unternehmer laut einer Börsenpflichtmitteilung, um Steuern zu bezahlen, die fällig werden, weil er weitere Optionen zum verbilligten Erwerb von Tesla-Aktien ausgeübt hat. Musk hatte diese von dem Autobauer in früheren Jahren als Bezahlung erhalten. An der Börse kam die Aktion des reichsten Mannes der Welt diese Woche gar nicht gut an. Der Aktienkurs von Tesla stand diese Woche in New York ähnlich wie andere Technologiewerte schwer unter Druck. Der Börsenwert von Tesla rutschte erstmals seit Oktober unter die symbolträchtige Marke von einer Billion Dollar, was freilich immer noch mehr als dreimal so viel ist wie der Wert von BMW, Daimler und VW zusammen.

 

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Experten rechnen mit mehr Tagesbrüchen, Starkregen und Hochwasser

Düsseldorf Der Klimawandel erhöht die Gefahr plötzlich auftretender Schlaglöcher und Krater in Bergbaugebieten. Und: Nach Auffassung der allermeisten Wissenschaftler werden Starkregenereignisse infolge des Klimawandels auch in unseren Regionen künftig zunehmen. iW„r werdne – bngdiet rdhcu die eteosoktcHsrrwaphahsa im uilJ – in esdeim hJra mehr erehüsgaTcb eh“esn, sgeta nAdeasr zWe,l gilnuiettebesrAl für uaBrgbe udn eErneig ieb rde irrresegekuginzB brsregnA, mi Ldangta. eBi trngSkerea bhnae schi dsa srWase nieesn Weg ewta rcdhu ttgeellslgei häcSt, hec eid edrE ennkö in euggnBwe rteae.gn Zwra egeb se ebür 100 tainrKagf, ero edi sad uaesbcrhegBnghee erd eoingR ela. btbined saD atgsmee aietlaMr mi iHblinkc fau etdähfrege eibGete rtesuezanuw, ise raeb eeni Geuatraegna, ebnfeion so Wel.z Ncah Ansgusfauf edr enaslmletrie Wssnsifrhaecetl edwner eksrigngaeeStirseren gieolfn des anliwmKsedla hacu in rsuenne nneioReg gintüfk enznmehu. Dei utakhFetrosaptl mi uliJ etath dre zttsrhsucpaahotenK rzouv hcno sal aseswrHoch gtinfestu,e ads menila ni 0010 Jeahnr roed ecahrmontsr sroag unr anemli ni 0.0001 arnheJ frttita.u Neben med renUtabegaut keönnn ied leFgon auhc rubsgeeniK roed den gTaauboetn, efnterf os eneghcseh wtae im Kires isueEkhcrn und mi Shnes-K. rRei-egii nI tsetfEmad-Breslst htate eeni ebgersKiu aglewgiet eramdnEss in wgugeBen esztgte, ide emiduwre äeurHs dun äebdGeu tmi csih gesesinr und ieenn rrKeta mit ierne shneafrc brkcebhunaAt irnheslstaen. hnetat eiW usa meien ecBihtr nov NnemsiRtWhsatsiWtfr-ric serndaA Pnrkawit PD)F( afu Afagern dre tninaFrGen-ürko or,rthegveh sti erd aTaebug sesBlem ndsie rde ngieiez urtne aifcsethgBru ehen, teds edr in eimne ueergmsbnsecghiÜwmtbe igl.te mA iargtFe hteant hcsi eid greMilidet des ischnPlnertraamea sssatushsghuuccsUeeusnrn urz ertotptuFaashlk ovr Otr ni sttfatrdE ine dilB vno erd kaltlnuee gaeL afscrfh. tev chuA in Esatdttrf sgite das ssWrae örh,eh las se edi lwnteeaVrocihtnr ruvzo ni eenim atrrSeex-nzoimE oegennmman ae.nhtt Am deEn agl ied Mkrae 0,21 ertMe beür mde gPle,e erd bihser üfr ien hrsaoseHcw menongnmea rdw,i dsa unr nilame in 1000 Jnraeh taftiru.t „iWr nsüems ied ögvereunBkl rfdaua ei,tnmminse dass nsir, eagesehpsatKrtenoi eid wir hiersb run vno anrsdoew tkaenn,n fküitgn hacu hier ntidetfntas kn,enön“ gteas der tsrEe iBdeegetonre vno at,Ertsdft ögrJ arzmtnB. nee sE äwre tord uz emien ieenerwt aeesstrD mekemno,g wnne dei wFuereehr cniht rizehtectig eine iKnr-eso dnu eien rekdti ngnaeeebdedinle ltensugaGi tigpüefrsel tt ehä. reD fWs-airrhmiittWtsceRnNs gter in iensme hBctrie rfü den gdnatLa ellicdhig na, zu p,nefür b„o hauc ni lnesetgziche uleneggenR uzr ih,ichrSete urz roisRsgvekiroo dun uzm gRtnmeomsiaenika ebi, b-Tauage nsug-aAbbgr droe otingenss enerwGiebsnigtnenbu gndnnurÄee fleihcodrrer n,sdi mu cuah mi lFla esien eetxmner eaoHwshsrsc enine diicrhhenenen Szcuth shoowl dre ieerebBt als auch der mbgugUne lleisut.er“cheszn

 

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Winterspiele in Peking: Mehrheit für Olympia-Boykott

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet einen diplomatischen Boykott der Winterspiele in Peking. So lautet das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Tibet-Initiative. 53 Prozent der Befragten befürworteten demnach einen diplomatischen Boykott von Olympia in China angesichts der Menschenrechtsverletzungen im Land. Nur 24 Prozent lehnen einen solchen Boykott ab. ► Am meisten Zuspruch findet der Boykott bei Wählern der Grünen (64 Prozent), gefolgt von Wählern der Union (58 Prozent), der Linkspartei (57 Prozent), der SPD (56 Prozent) und der FDP (49 Prozent). Lediglich unter AfD-Wählern überwiegt die Ablehnung eines Boykotts (44 Prozent) die Befürworter (40 Prozent). Die USA, das Vereinigte Königreich, Kanada, Australien und Neuseeland haben bereits einen solchen Boykott angekündigt: Weder Staatsoberhäupter noch Regierungsmitglieder oder Diplomaten werden zu den Spielen nach Peking reisen. Die deutsche Regierung ist noch unentschlossen, ringt derzeit um eine gemeinsame europäische Position. „Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zeigen deutlich: Die deutsche Bevölkerung ist weiter als die Politik“, sagt Tenzyn Zöchbauer, Geschäftsführerin der Tibet Initiative in Deutschland. Angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen in Tibet, Xinjiang und China müssten Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (41, Grüne) sich zu einem diplomatischen Boykott bekennen, fordert Zöchbauer. „Dabei sollten sie den Grund für ihr Fernbleiben klar benennen: Repression und Unterdrückung in China. Fatal wäre, wenn sich die neue Ampelkoalition hinter Ausreden wie Corona-Restriktionen versteckt.“ Sollte ein gesamteuropäischer Boykott nicht erreicht werden, müsste die Bundesregierung auch allein Position beziehen und zeigen, wie ernst die Ankündigungen im Koalitionsvertrag bezüglich China gemeint sind. In der Kritik steht auch der Versicherungskonzern Allianz, einer der Sponsoren der Winterspiele. 53 Prozent der Befragten sind der Ansicht, die Allianz sollte den Sponsorenvertrag für die Winterspiele wegen der dortigen Menschenrechtsverletzungen kündigen, nur 19 Prozent sind dagegen. „Der deutsche Allianz-Konzern unterstützt die Olympischen Spiele in der chinesischen Diktatur mit Hunderten Millionen Euro. Die Deutschen sagen zu Recht: Das geht gar nicht!“, so Zöchbauer. „Unsere Forderung ist klar: Die Allianz muss ihr Olympia-Sponsoring für die Spiele in Peking beenden.“

 

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Kleines Haus, große Hürden

In Zeiten horrender Immobilienpreise wächst das Interesse an Kleinsthäusern. Doch die Suche nach einem Stellplatz ist in Deutschland oft schwierig. Welche Chancen hat die Wohnform? Wohnung, Villa, Bungalow, Reihenhaus oder Doppelhaushälfte: Die Vielfalt von Wohnraum ist in Deutschland groß. Doch mit neuen Gebäudeformen tun sich Behörden und Gemeinden vielerorts bislang schwer; unter anderem mit sogenannten Tiny Houses, englisch für "kleine Häuschen". Eine Definition sucht man sowohl im Duden als auch im deutschen Baurecht vergeblich, und auch die Größe ist nicht definiert. Meist spricht man bei bis zu 50 Quadratmetern von einem Tiny House. Wenn die Häuser auf einem Fahrgestell montiert sind, umfasst die Fläche aber oft nur etwa 25 Quadratmeter. Verlässliche Zahlen, wieviele Tiny Houses es mittlerweile in Deutschland gibt, existieren bis heute nicht. Dennoch wächst das Interesse an den kleinen Häusern laut dem "Tiny House Verband" kontinuierlich. Laut Verband werden in Deutschland mehr als 500 Tiny Houses von mehr als 75 Herstellern jedes Jahr gebaut. Die Internet-Suchanfragen zum Thema bei Google hätten in den vergangenen fünf Jahren immer weiter zugenommen - mit einem Höhepunkt in der Pandemie, etwa zum Jahreswechsel 2020/2021. Wer in einem Tiny House dauerhaft leben möchte, muss sich darauf gefasst machen, dass die Stellplatzsuche nicht einfach wird oder im Extremfall sogar scheitern kann. So war es bei Thorsten Thane aus Wolfratshausen in Oberbayern. Monatelang tüftelte und bastelte er an seinem Haus auf Rädern. Das Tiny House war sein Lebenstraum und gleichzeitig seine Altersvorsorge: "Ich bin schon lange selbstständig und war lange im Ausland, aber wenn ich sehe, was auf meinem Rentenbescheid steht, war für mich ganz klar: Davon werde ich nicht leben können." Thanes Idee: ein Tiny-House-Dorf in der Region Wolfratshausen. Diesen Plan präsentierte er vor einigen Jahren den Kommunalpolitikern und stieß auf große Vorbehalte. Er und seine Mitstreiter gründeten daraufhin den Verein "einfach-gemeinsam-leben" und begaben sich auf die Suche nach einem Pachtgrundstück, wo sie ihre Tiny Houses abstellen können. Die Anforderungen an ein solches Grundstück sind hoch, denn sobald ein Tiny House dauerhaft bewohnt wird, gilt es als Immobilie mit den gleichen Anforderungen wie bei einem Einfamilienhaus. Dann werden Anschlüsse an Straße, Wasser, Kanalisation und vieles mehr nötig. Trotz intensiver Suche fand sich in den vergangenen Jahren in und um Wolfratshausen kein geeigneter Eigentümer, der bereit war, seinen Grund zur Verfügung zu stellen. Thane vermutet, dass die potentiellen Verpächter den Unmut in der Gemeinde zu sehr fürchteten. Die Stadt Wolfratshausen und ihr Bürgermeister Klaus Heilinglechner können das nicht nachvollziehen - sie stünden Tiny Houses grundsätzlich positiv gegenüber. Nach mehreren Jahren ohne Aussicht auf einen Stellplatz gab Thane nun auf und verkaufte sein Tiny House. Anderswo hatten Besitzer mehr Erfolg: Vroni und Thomas Börnicke haben ihr 25-Quadratmeter-Haus in Hallstadt bei Bamberg abgestellt. Dort steht das 25-Quadratmeter-Haus auf einem unbebauten Baugrundstück mitten im Wohngebiet. Es ist an das öffentliche Netz angeschlossen und bezieht Wasser und Strom, wie ein normales Haus ohne Keller. In der Wohngegend kommt das Tiny House gut an. "Die Nachbarn finden das Haus super. Die waren alle neugierig, hatten Fragen und wollten sich das Tiny House anschauen“, erzählt Vroni Börnicke. Sie und ihr Mann Jonas schätzen die verhältnismäßig niedrigen Pacht- und Anschaffungskosten im Vergleich zu einer konventionellen Immobilie sowie die Flexibilität, die ihnen ihr kleines Haus bietet. Denn im besten Fall können sie es einfach mitnehmen. Thomas Söder, der Bürgermeister von Hallstadt, hat die Börnickes bei ihren Plänen unterstützt. Aus seiner Sicht bietet diese Wohnform neue Chancen für die Kleinstadt: "Der Wohnraum ist sehr, sehr knapp, weil wir einen großen Zuzug haben. Die Baukosten sind gewaltig gestiegen. Die Grundstückspreise sind enorm gestiegen, und wir möchten schon, dass junge Menschen in unserem Ort auch eine Zukunft haben." Den Börnickes ist klar, dass sie auf die Unterstützung der Stadt angewiesen waren: "Die Gemeinde muss definitiv offen sein, und wenn sie das nicht ist, kann man immer einen Grund finden, der einem das nicht erlaubt." Doch immer mehr bayerische Gemeinden sehen eine Chance in der kleinen Wohnform - und so entstehen derzeit Projekte im ganzen Bundesland.

 

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Weihnachtsgerichte mit Geschichte: Für viele gehören Traditionen zum Fest dazu

Berlin. Weihnachten ist eine Art Zeitmaschine: ein Familienfest, an dem man die Familienchronik noch einmal aufschlägt – auch kulinarisch. „Bei uns gibt es jedes Jahr dasselbe an Weihnachten – nämlich Schäufele mit Kartoffelsalat, ganz einfach“, sagt Landwirtin Monika Schnaiter aus Oberhamersbach im Schwarzwald. „Aber am ersten Weihnachtsfeiertag geht‘s in die Vollen, dann wird richtig festlich gekocht: Fleischbrühe mit Klößchen als Vorspeise und danach Reh mit Rotkraut und Prinzesskartoffeln.“ So wie Monika Schnaiter im Schwarzwald halten es viele zu Weihnachten. Sie setzen beim Essen auf Traditionen. Es werden Gerichte gekocht, die an frühere Zeiten erinnern. So kommen einer Umfrage aus dem vergangenen Jahr zufolge am 24. Dezember bei knapp einem Fünftel Würstchen mit Kartoffelsalat (19 Prozent) auf den Tisch, knapp gefolgt von Fondue und Raclette (17 Prozent). Bei etwa jedem Zehnten gibt es Braten (Rind oder Schwein, 9 Prozent), bei jeweils 8 Prozent wird Fisch oder Geflügel serviert, bei 4 Prozent Wild. Experimente in der Küche – zum Beispiel mit veganen (2 Prozent) oder vegetarischen (5 Prozent) Gerichten – sind an Heiligabend selten, wie die Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Lebensmittelverbands ergab. Häufig werden die Rezepte von Generation zu Generation innerhalb der Familie weitergegeben. So auch in der Familie von Schnaiter, die seit 1995 Mitglied des Landfrauenverbands Südbaden ist. „Die Rezepte geben bei uns die Mütter an die Töchter weiter. Auch ich habe Wildkochen von meiner Mutter gelernt und gebe das an meine drei Kinder weiter, diese überlieferten Dinge“, sagt die 54-Jährige. Traditionen an der Weihnachtstafel haben eine lange Geschichte, sie gehen vor allem auf christliche Riten zurück, haben aber auch eine Funktion inne, sagt der Kulturwissenschaftler und Kulinarik-Experte Peter Peter aus München. „Es findet ja in den wenigsten Familien im Alltag noch eine traditionelle deutsche Küche statt – anders an Weihnachten. Die Food-Blogs sind voll mit klassischen Gerichten in dieser Zeit. Man zoomt sich zu Weihnachten künstlich in altmodische Zeiten zurück“, erklärt Peter. So sei Weihnachten „eine kulinarische Zeitmaschine, denn gerade an diesen Tagen gibt es oft den Wunsch, Gerichte der Kindheit zu wiederholen.“ Man schaue sich alte Fotos an, schwelge zusammen in Erinnerungen. Aber es gibt noch mehr Gründe, warum das Essen an Weihnachten eine so große Bedeutung hat. „Essen ist das große Leitnarrativ unserer Gesellschaft geworden, es stiftet Identität in einer Welt, die sich immer schwieriger erklären lässt“, erklärt der Kulturantrophologe Prof. Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg. Das sei ein Grund, darüber hinaus solle es auch immer was Besonderes sein. „Wir befinden uns an Weihnachten in einer Sondersituation, in einer Ventilsituation. Viele essen in diesen Tagen Dinge, die sie sonst nicht essen, aber an Weihnachten werden dann die großen Ausnahmen gemacht, man gönnt sich was.“ Die Pandemie habe diese Entwicklung gefördert, sagt Hirschfelder. „Wir sind eine Erlebnisgesellschaft mit wenig Erlebnissen. Durch die coronabedingt wegfallenden Möglichkeiten, Geld auszugeben, wird die Bereitschaft, mehr fürs Essen zu bezahlen, geboostert“, glaubt er. Exotik sei dabei jedoch nicht gefragt, sondern eben die Klassiker auf dem Teller. „Traditionelle Gerichte an Weihnachten sind emotionale Ankerwürfe – man sucht vermeintlich Vertrautes. Wir suchen Sicherheit in der Vergangenheit, in der alles Alte zum Wertvollen gerät. ‚Alle Jahre wieder‘ ist heute ein Versprechen, dass es wieder zurück zur guten alten Normalität kommt. Wir haben eine Sehnsucht nach dem Früher – und diese traditionellen Gerichte markieren das“, führt der Wissenschaftler weiter aus. Aber warum essen wir eigentlich das, was wir essen? Was ist die Geschichte der Gerichte an Weihnachten? „Würstchen mit Kartoffelsalat ist ein Gericht, das ursprünglich aus dem katholischen Fastenverständnis kommt. Es ist ein einfaches und günstiges Essen, das nicht viel Arbeit macht und leichter ist als der Gänsebraten, wenn man zu später Stunde aus der Christmette kommt“, so Peter. Gleiches gelte für den Karpfen auf dem Teller an Heiligabend. Denn schließlich ende die Fastenzeit erst in der letzten Stunde des 24. Dezembers und die Fastenzeit lasse Fisch zu, aber kein Fleisch. Fondue und Raclette seien hingegen „ein Kind der 68er-Generation“, so der Experte für Kulinarik. „Es geht zurück auf die Entwicklung des Skitourismus. Bis in die frühen 60er-Jahre kam man in schicken Grand Hotels unter. Dann tauchten die urigen Skihütten auf, die Chalets, wo das kernige Fondue aufgetischt wurde. Es ist ein praktisches Essen, das nicht großartig vorbereitet werden muss und die Hausfrau entlastet.“ Jeder bereite sein Essen praktisch selbst zu, es fördere Tischgespräche. Durch die Tatsache, dass alle aus einem Topf essen, ist es in den Augen des Kulturwissenschaftlers Peter ein geradezu demokratisches Gericht, das den Geist der Sixties widerspiegele. Aber Weihnachtsküche ist auch immer Jahreszeitenküche – auch das zeigt sich in den traditionellen Gerichten. Das weiß auch Landfrau Monika Schnaiter. „Wir haben hier im Schwarzwald noch lange selbst geschlachtet und daher auch die Brühe aus den Knochen gekocht. Früher hat es ja keinen Salat im Winter gegeben, aber dafür Kohl – in allen Variationen.“ Und Kohl wird bei der Familie jedes Jahr an Weihnachten zum Wild gereicht. Aber wenn eine der Töchter zu Weihnachten kommt, die sich vegetarisch ernährt, zeigt sich Familie Schnaiter – zumindest an Heiligabend – kulinarisch flexibel. Da gibt es statt dem Schäufele mit Kartoffelsalat auch mal einen Gemüsebratling. „Das essen dann auch alle mit“, sagt Monika Schnaiter. Doch am ersten Weihnachtsfeiertag kommt dann doch wieder der Rehbraten auf den Tisch. Da bleiben die Schnaiters der Weihnachtstradition treu. RND/dpa

 

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Mit frischem Klang und viel Tempo: Der Bachchor singt in der Marktkirche

Trompetenklang, Jubelgesang und Glühweinduft: Der Bachchor hat am Wochenende dreimal zum traditionellen Weihnachtskonzert mit Musik von Bach eingeladen. Mehr Marktkirchenweihnacht geht kaum. Draußen Glühweinduft, drinnen Trompetenklang und Jubelgesang. Weihnachtsmarkt und Weihnachtsoratorium zugleich.

 

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Spielhallen, Wettbüros und Shisha-Bars in Langenfeld durchsucht

Langenfeld Kontrolliert wurden laut Polizei insgesamt 80 Personen, zehn Objekte und 24 Fahrzeuge. Das Ergebnis des Einsatzes am Samstag zwischen 19.30 und 23.30 Uhr: zehn Straf- sowie etliche Ordnungswidrigkeiten-Verfahren. Mit einem Großaufgebot sind Polizei, Steuerfahndung und städtisches Ordnungsamt am Samstagabend gegen das illegale Glücksspiel und die Autoposer-Szene in Langenfeld vorgegangen. Im Fokus der Razzia standen Spielhallen und Wettbüros, aber auch Shisha-Bars, Cafés und andere Gaststätten. Kontrolliert wurden laut Polizei insgesamt 80 Personen, zehn Objekte und 24 Fahrzeuge. Das Ergebnis des Einsatzes zwischen 19.30 und 23.30 Uhr: zehn Straf- sowie etliche Ordnungswidrigkeiten-Verfahren, neben illegalem Glücksspiel und „unnützem Hin- und Herfahren“ unter anderem wegen Alkoholausschanks ohne Konzession, Steuerhinterziehung, unerlaubten Auto-Tunens, Missachtung von Polizei-Anweisungen sowie Verstößen gegen das Waffengesetz, die Corona-Schutzverordnung und das Nichtraucherschutzgesetz. Kontrolliert wurde an der Solinger und der Richrather Straße, am Marktplatz und am Immigrather Platz. In einer Teestube an der Solinger Straße stellten die Einsatzkräfte vier illegale Geldspielautomaten sowie mehr als 1000 Euro Bargeld sicher. Kleinere Mengen nicht versteuerten Shisha-Tabaks fand der Zoll in zwei Betrieben. In einem Kiosk an der Solinger Straße stellte die Polizei eine nicht erlaubte Gaspistole samt Munition sowie einen Elektroschocker (Taser) sicher. Im Umfeld der überprüften Objekte kontrollierten die Beamten insgesamt 24 Autos und ihre Fahrzeugführer. Ein Essener ist die Betriebserlaubnis für seinen Mercedes jetzt erst einmal los – wegen nicht eingetragener Tuning-Teile an seinem Auto. Er muss seinen Wagen nun noch einmal einer Prüforganisation vorführen. „Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun weiter zusammengetragen und dienen insbesondere der Polizei dabei, die bisher erkannten Strukturen in und rund um die überprüften Orte weiter aufzuhellen“, lautet das Einsatz-Fazit der Behörden. Ein weiteres Ziel: „Durch erhöhte Polizeipräsenz in den Objekten und deren Umfeld das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung stärken.“

 

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Dutzende Wissenschaftler wehren sich gegen Angriffe

Hamburg Am Sonntag sind dutzende Forschende an die Öffentlichkeit gegangen und haben Gesellschaft und Politik dazu aufgefordert, die Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft und Forschung zu schützen. Auslöser dafür war ein umstrittener Artikel der „Bild“-Zeitung. In einem am Sonntag veröffentlichten Beitrag des Internetportals „Zeit Online“ äußerten sich insgesamt 31 Forschende und Experten, darunter die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim. „Wenn Wissenschaft medial weiterhin aus dem Kontext gerissen und willkürlich ideologisch zurechtgebogen wird, werden sich immer mehr seriöse und kluge Köpfe zurückziehen und ihre wissenschaftliche Expertise nicht mehr mit Öffentlichkeit und Politik teilen“, sagte die Chemikerin. „Wenn wir daran nichts ändern, hat unsere Demokratie ein Problem.“ Mojib Latif, Klimaforscher am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, sagte, Wissenschaft müsse frei sein und ihre Stimme erheben können, wenn Fehlentwicklungen drohen. Eine freie Gesellschaft könne es nur mit einer freien Wissenschaft geben. „Wir müssen Hass und Hetze gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entschieden entgegentreten, wenn wir unser Land nicht an die Rücksichtslosesten unter uns verlieren wollen“, mahnte Latif. Die Soziologin Jutta Allmendinger warnte vor dem Rückzug gerade junger Wissenschaftler aus der öffentlichen Debatte. „Es ist daher zwingend und geboten, dass die Wissenschaft zusammensteht und sich gegen Angriffe wie jene der 'Bild'-Zeitung wehrt“, sagte die Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Auch der Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Gießen, Friedemann Weber, kritisiert die Berichterstattung der Boulevardzeitung: „Ich bin der Meinung, dass die Betroffenen quasi für vogelfrei erklärt werden, wenn ihre solchermaßen betitelten Porträts millionenfach an Tankstellen, Supermärkten und Kiosken ausliegen.“ Die „Bild“-Zeitung hatte in einem Online-Beitrag vom 4. Dezember die drei Wissenschaftler Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität, Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und Michael Meyer-Herrmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung als „Lockdown-Macher“ bezeichnet. Der Deutsche Presserat prüft derzeit zahlreiche Beschwerden wegen des Berichts. Ein Sprecher der „Bild“-Gruppe hatte erklärt, Kritik an Wissenschaftlern und ihren Vorschlägen müsse möglich sein, aber immer angemessen geübt werden. In dem Beitrag von „Zeit Online“ kommen unter anderem auch die Virologin Sandra Ciesek, der Klimaforscher Stefan Rahmstorf, die Sozialpsychologin Pia Lamberty, die Politökonomin Maja Göpel, der Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen, die Soziologin Jutta Allmendinger und der Berliner Modellierer Kai Nagel zu Wort.

 

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Vatikan untersucht Missbrauchsfälle in Spanien

Der Vatikan hat eine umfassende Untersuchung gegen 251 Mitglieder des Klerus und einige Laien in religiösen Einrichtungen eingeleitet, die des Kindesmissbrauchs beschuldigt werden. Dies berichtete die spanische Tageszeitung „El Pais“ (Sonntagsausgabe). Ein Reporter der Tageszeitung habe dem Papst Anfang Dezember während seines Flugs nach Griechenland ein 385-seitiges Dossier mit den Ergebnissen einer Untersuchung zum Thema Missbrauch in der spanischen Kirche übergeben. Das Dossier wurde an die Glaubenskongregation überreicht, die für die Bewertung von Untersuchungen über Pädophilie in der gesamten katholischen Welt zuständig ist und vom spanischen Jesuiten Luis Ladaria geleitet wird. El Pais übergab das Dossier auch an den Vorsitzenden der spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Juan José Omella, Erzbischof von Barcelona. Im Dossier geht es um mutmaßliche sexuelle Übergriffe, die zwischen den 1940er und 2000er Jahren in Spanien begangen wurden. Der Vatikan habe den Missbrauchsopfern die „Aufmerksamkeit“ und „Nähe“ des Papstes übermittelt, berichtete „El Pais“. Der Pontifex wies die Glaubenskongregation an, die gemeldeten Fälle zu untersuchen. Die spanische Bischofskonferenz, die sich bisher geweigert hat, eine allgemeine Untersuchung über angeblichen Missbrauch in der spanischen Kirche einzuleiten, hat nun ebenfalls begonnen, die Fälle zu prüfen, fügte El País hinzu. Die spanische Zeitung begann 2018 eine journalistische Untersuchung, durch die sie 602 Fälle von angeblichem Missbrauch aufdeckte und mindestens 1.237 Opfer identifizierte. Derzeit gibt es keine offiziellen Daten über Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche in Spanien. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Drakeo the Ruler ist tot: Rapper bei Backstage-Streit auf Festival in Los Angeles erstochen

Tödliche Messerstecherei im Backstage-Bereich! Beim Musikfestival „Once Upon A Time In LA“ ist der Rapper Drakeo the Ruler tödlich verletzt worden. Wie TMZ berichtet, brach gegen 20.30 Uhr ein Streit aus. Dem 28-Jährigen sei dabei ein Messer in den Hals gerammt worden. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür noch nicht. Nach dem Vorfall sei Drakeo the Ruler in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er an seinen Verletzungen starb, berichtet TMZ weiter. Bei ihren Ermittlungen will die Polizei nun mit den Künstlern und ihren Crews sprechen, die sich zum Zeitpunkt der Messerstecherei im Backstage-Bereich befanden. Unmittelbar nach dem tödlichen Streit wurde das Festival abgebrochen – die Star-Acts Snoop Dogg und 50 Cent traten erst gar nicht auf. In den sozialen Medien reagierten Musiker-Kollegen bestürzt auf den Vorfall. Drake postete ein Foto des Rappers, schrieb dazu: „Das gibt es nicht. Was zur Hölle tun wir? Mit deiner Energie hast du mir immer gute Laune gemacht. Ruhe in Frieden, Drakeo!“

 

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Jake Paul & Julia Rose: ER will Weltmeister werden, SIE ist zu heiß für Instagram

Am amerikanischen Celebrity-Himmel geht ein neuer Stern auf! In den USA stehen derzeit wenige so sehr in der Öffentlichkeit wie dieses Traumpaar: Julia Rose (27) und Jake Paul (24). Das Insta-Sternchen und der Boxer bilden das perfekte Duo. Den Höhepunkt ihrer internationalen Bekanntheit erreichten Rose und Paul wohl an diesem Wochenende. Paul kämpfte in seinem fünften Kampf gegen Ex-UFC-Champion Tyron Woodley (39) – und bleibt durch einen K.o. in Runde sechs weiterhin ungeschlagen. Vor dem Kampf machten die beiden u.a. durch ein Sex-Verbot auf sich aufmerksam. Irre: Um den Kampf sehen zu können, mussten Zuschauer dem Bezahlsender US PPV einmalig 60 Dollar zahlen. Wo führt das noch hin? Noch wahnsinniger wird es, wenn man sich Pauls Karriere ansieht. Nachdem er auf der amerikanischen Social-Media-Plattform Vine bekannt wurde, begann er, in der Serie „Bizaardvark“ (Disney-Channel) zu schauspielern. Im Laufe seiner Karriere sorgte Paul aufgrund seines Verhaltens immer wieder für Schlagzeilen – u.a. riskante Stunts, sexuell anzügliches Verhalten oder die Veröffentlichung von altersunangemessenem Material auf YouTube. Er wurde als Schauspieler bei der Serie „Bizaardvark“ gefeuert und wegen Hausfriedensbruchs und unerlaubter Versammlung angeklagt. Im Anschluss war er hauptsächlich auf YouTube aktiv (Stand jetzt: 20,4 Mio. Abonnenten). Geht Paul in den Ring, steht auf dem Rücken seines Bademantels „Problem Child“. VOM SOCIAL-MEDIA-STAR ZUM BOX-CHAMPION! Pauls Boxkarriere begann 2018. Damals besiegte er den britischen YouTuber Deji Olatunji (25) in einem Amateurkampf. Seitdem hat Paul vier weitere Kämpfe bestritten. Am Samstag gegen Woodley den letzten. Nach dem Sieg ist sein Ziel kein geringeres als Weltmeister zu werden. Nicht weniger öffentlichkeitsverliebt und kontrovers ist Pauls Freundin: Julia Rose. Das Insta-Sternchen wurde bekannt durch die MTV-Dating-Show „Are You The One?“ im amerikanischen Fernsehen. Mittlerweile hat sie sich auf Instagram zu einer bekannten Persönlichkeit gemausert, hat dort knapp 840 000 Follower. Kurios: Ihr altes Profil mit mehr als vier Millionen Follower wurde gelöscht. Grund: zu viel freizügiger Content. Zudem gründete Rose das Digital-Magazin „Shagmag“, das man als modernen Playboy bezeichnen könnte. Wird man Mitglied, erhält man „exklusive“ und „unzensierte“ Bilder – unter anderem auch von ihr. Da scheinen sich nun also zwei echte Reality-Stars gesucht und gefunden zu haben. Die beiden werden in der Zukunft sicherlich noch das ein oder andere Mal von sich hören lassen.

 

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Während der Fahrt brach Feuer aus Bus auf der A3 in Flammen

Ratingen – Zwei Löschtrupps der Feuerwehr bekämpfen an einem Linienbus die letzten Flammen. Kurz darauf steht nur noch ein verkohltes Gerippe auf dem Seitenstreifen der A3 bei Ratingen. Samstagabend war der Rheinbahn-Bus gegen 21.30 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache während der Fahrt auf der A 44 in Brand geraten. Laut Feuerwehr meldeten mehrere Autofahrer das qualmende Fahrzeug. Passagiere waren zum Glück nicht an Bord. Der Fahrer steuerte den Bus noch aus dem Autobahn-Dreieck Ratingen und stoppte auf dem A 3-Seitenstreifen. Warum der Rheinbahn-Bus während der Fahrt Feuer fing, ist unklar Als die Feuerwehr eintraf, stand das hintere Drittel des Busses schon im Vollbrand. Durch einen massiven Löschangriff mit Wasser und Schaum wurden die Flammen erstickt. Der Bus ist nur noch Schrott Der Fahrer hatte laut Polizei leichte Verletzungen erlitten. Schadenshöhe und Brandursache sind noch nicht abschließend ermittelt. Während der Löscharbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt.

 

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Staatsanwalt ermittelt gegen Betreuerin wegen Impfpass-Fälschung

Hildesheim Nach einem Corona-Ausbruch mit drei Todesfällen in einem Pflegeheim in Hildesheim ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine frühere Mitarbeiterin. Es besteht der Verdacht, dass die 44-Jährige mit einem gefälschten Impfpass im Heim gearbeitet hat, während sie infiziert war. Das sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Da im engen zeitlichen Zusammenhang drei mit dem Virus infizierte Bewohnerinnen starben, ermittelt die Anklagebehörde zudem wegen des Anfangsverdachts des Totschlags. Die Beschuldigte habe die Verwendung des gefälschten Impfpasses eingeräumt, sagte die Sprecherin am Freitag. „Mit den Infektionen will sie nichts zu tun haben. Wir treffen sämtliche Maßnahmen, die dazu geeignet sind, um die Vorwürfe aufzuklären.“ Über die Ermittlungen hatte zunächst die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ berichtet. Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, forderte am Sonntag ein zentrales Impfregister zumindest für medizinisch-pflegerische Berufe. „Wer seine Impfnachweise fälscht, handelt feige und unverantwortlich“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Gerade pflegebedürftige und kranke Menschen müssen darauf vertrauen können, dass die Zertifikate des Personals echt sind.“ Deutschland mache es Fälschern derzeit noch zu leicht. Die Frau, die als Alltagsbegleiterin in dem Heim tätig war, wurde fristlos entlassen, wie Einrichtungsleiter Michael Ossenkopp sagte. Ihm zufolge legte die Frau dem Heim einen Impfpass vor, der sich als gefälscht herausstellte. Danach habe die Einrichtung Anzeige gegen die 44-Jährige gestellt. Später wurde nach Angaben der Heimleitung klar, dass die Frau trotz der Gefahr einer Corona-Erkrankung in dem Heim gearbeitet hatte. Laut dem Zeitungsbericht hatte die Frau - zunächst ohne Covid-Symptome - weitergearbeitet, als ihr Mann und ihr Kind bereits an Covid-19 erkrankt waren. Sie habe gegenüber Gesundheitsamt und Arbeitgeber auf ihre angebliche Doppelimpfung verwiesen. Der aktuelle Corona-Ausbruch zieht Heimleiter Ossenkopp zufolge weite Kreise. In jüngster Zeit hätten sich elf Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Beschäftigte infiziert. Wie lange die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern werden, war zunächst unklar. „Der Anfangsverdacht richtet sich ausschließlich gegen die Mitarbeiterin“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“. Nach derzeitigem Kenntnisstand habe die Heimleitung alles richtig gemacht. Die Frau war in dem Heim Medienberichten zufolge zunächst als Impfgegnerin aufgefallen, bevor sie schließlich doch einen Impfpass vorlegte, der sich dann als gefälscht herausgestellt habe. Auch in Neumünster (Schleswig-Holstein) gibt es Ermittlungen wegen des Verdachts von Impfpass-Fälschung. Im Fokus: Zwei Mitarbeiter des Friedrich-Ebert-Krankenhauses (FEK). Im jüngeren Fall sei der Betroffene freigestellt und die Polizei eingeschaltet worden, teilte Klinik-Geschäftsführerin Kerstin Ganskopf mit. Geprüft werde auch, ob der Kollege trotz Symptome einer Covid-Erkrankung zur Arbeit gekommen sei. Nachdem ein positives Testergebnis vorlag, habe sich der Mitarbeiter in Quarantäne begeben. Es habe sich kein Patient angesteckt. Unter Hinweis auf die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten und auf das laufende Verfahren machte Ganskopf keine weiteren Angaben. Einen ähnlichen Fall habe es schon vor einigen Wochen gegeben. Dieser Mitarbeiter habe sich nach einem Gespräch selbst angezeigt, ihm sei inzwischen fristlos gekündigt worden.

 

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Neuer Corona-Impfstoff kurz vor Zulassung: Wie funktioniert Novavax?

Am Montag entscheidet die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) über die Zulassung des Tot-Impfstoffes von US-Hersteller Novavax. Damit könnte erstmals eine Alternative zu den bisherigen mRNA-Vakzinen (Biontech, Moderna) und den Vektor-Impfstoffen (AstraZeneca, Johnson&Johnson) auch auf den deutschen Markt kommen. Eine Option, auf die viele warten, die die bisher verfügbaren Impfstoffe skeptisch sehen. BILD klärt alle wichtigen Fragen zur Vakzin von Novavax und sagt, warum es sich dabei gar nicht um einen Tot-Impfstoff handelt.

 

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Florian König meldet sich - TV-Moderator fiel monatelang krank aus

Beste Nachrichten zu Weihnachten! Nach monatelanger krankheitsbedingter Pause meldet sich TV-Moderator Florian König (54) endlich wieder zurück! Auf Twitter schreibt er: „Ich freue mich sehr darauf im Januar wieder beim dopa („Doppelpass“, d. Red.) einzusteigen. Danke euch allen für die vielen guten Wünsche – hat geholfen.“ Zudem bedankt sich König bei Rudi Brückner (66), der ihn beim „Doppelpass“ auf Sport1 solange vertreten hatte. König, der auch als Moderator bei RTL ausgefallen war, hatte sich in den vergangenen Wochen mehreren Gesundheitschecks unterzogen. RTL hatte Mitte Oktober mitgeteilt, dass es sich um „keine schwere Erkrankung“ handle, jedoch sei eine „kurzfristige berufliche Pause notwendig, um seine baldige Genesung sicherzustellen“. Sobald er das Okay der Ärzte erhält, wollte König wieder auf Sendung gehen – und Anfang nächsten Jahres ist es zum Glück wieder soweit!

 

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„Die Zeit drängt“: Kretschmann fühlt sich von Ampel schlecht über Corona-Lage informiert

Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) fühlt sich schlecht von der neuen Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP informiert. Er habe noch keinerlei Informationen über die Omikron-Variante vom neu eingesetzten Expertengremium der Regierung erhalten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Die Zeit drängt, deshalb erwarte ich, dass wir zügig einen Stand bekommen. Wenn man so ein Gremium einsetzt, müssen die Infos auch ankommen“, sagte der Grünen-Politiker. Ein Bericht des Expertengremium wird bald erwartet. Kretschmann sagte außerdem, er sei sehr alarmiert über das, was er mit Blick auf Omikron höre. „Aber wir sind da auf die Einschätzungen der Experten angewiesen. Was heißt das für den Impfschutz? Wann rechnet die Wissenschaft damit, dass Omikron dominant ist? Das müssen wir wissen, aber das kann ich nicht selber bewerten.“ Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte: „Wir müssen die Ausbreitung von Omikron so lange wie möglich verhindern und maximal verlangsamen, damit sich noch mehr Menschen impfen lassen können.“ Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Kretschmann hält eine rasche Bund-Länder-Schalte zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland für möglich. „Wenn es noch im alten Jahr zu einem Hochlauf der Omikron-Welle kommt, müssen wir uns zügig beraten“, sagte Kretschmann der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Kurz vor Weihnachten setzt die rasante Ausbreitung der Virusvariante Omikron in Europa auch die neue Bundesregierung unter Druck. Unklar ist, ob kurzfristig noch schärfere Corona-Maßnahmen ergriffen werden. RND/dpa

 

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Dank Blaine Byron – 3:2-Sieg gegen Iserlohn Roosters

- News und bei den Spielen wird der Newsblog zum Liveblog - Schon wieder eine Heimniederlage - DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke im Interview

 

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NRW-Konzerne drängen auf Impfpflicht

Exklusiv Düsseldorf Prominente Konzerne wie Evonik, Post, Eon oder Qiagen befürworten, dass der Staat eine Impfpflicht einführt, Bayer gibt sich auch positiv. Gleichzeitig starten fast alle großen Unternehmen Booster-Impfungen, um ihre Belegschaft und teilweise auch deren Angehörigen zu schützen. Zumindest bei einem Konzern ist Impfstoff massenhaft vorhanden. nieE ehRie dnüehrfre metnernUhne ni RNW eehgisseewnubzi rdnee hVtcadsessnorf hentla se rüf irnnfte, güv ennw neie eegniallme cipmlfthfIp gtferhnüei redw.ü aDs geirbt inee amfUegr eusenrr noRiaketd ebi mnerointpne neesdrAs rde tN,fiWW-hctRrsa ni ide hauc nieeig eAsuasng efnieel, inß edi agMerna etebris herorv teghcma ath. tne Dei meraUfg etizg uac,h eiw rtkas dei nmnrnehtUee mi tmoenM edi eune ekgammnfpIpa mzu sontoBre ewios rüf eewerti strE- dnu gfZeitwumnpeni tnn. üztetesru eDr n-oeeyKrnBrza sau snvekreueL terkrlä auf a,rAefgn run iene e„srh ieen hhoe eIuq“opmft ennkö, lehefn edi inmeeaPd ni„ ned f“iGfr uz mn.okbeme eedrJ nlizeeEn sei rortefdge ivkat zu d,eenrw etis lrAip ebah der onrzKen eestirb 020.70 nemuIngpf ieon. iagsrrt E„ien htmlpfcfpIi ötkenn heri h,feenl ewtiree ceFotirhrtts zu cn,aemh ewboi mzu episliBe hdiincsizeme dnürGe onv tnRioknpseeaiti droe ucah eiigeörsl gunezeubegnÜr als indürrseHngeudng tcceitkübghsri eernwd etüs. “nms coiorhvVdntkasfeE-ns lanlunmK heiiFret„ etihß meirm uach n“wtneoturrgaV mäUercsiitdnsvlshn ätrßue ishc iarnCtshi anlmul,nK vrddVasonrizetentssor eds miilertzhcSsnpaeeebaei ioEvkn sua: ssnEe erehti„iF eßtih iemmr auhc truatonrgVnwe ashbeDl ath reejd uhac rwnttVuronga,e cnthi run hcis bstsle uz eztshcü,n donnesr achu seein am,iieFl ensei tcänesN,h nsiee a.cNbanhr hrDea üfotrerebw ihc niee hp“tfm. 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Skifahrerin erlitt bei Sturz in Ellmau schwere Kopfverletzungen

Ellmau – Eine 21-Jährige verletzte sich bei einem Skiunfall in Ellmau schwer. Am Samstag gegen 22 Uhr fuhr eine vierköpfige Gruppe nach der Einkehr in ein Bergrestaurant mit den Skiern ab. Dabei kam die junge Frau aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Nach der Erstversorgung wurde die 21-Jährige von der Rettung ins Krankenhaus St. Johann eingeliefert. (TT.com)

 

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Zahl der Toten nach Explosion in Pakistan auf 17 gestiegen

Die Wucht einer Explosion hat in der pakistanischen Stadt Karachi ein Bankgebäude einstürzen lassen. Laut den bisherigen Ermittlungen ist unklar, was die Explosion ausgelöst haben könnte. Im Verdacht steht ein Gasleck, aber auch ein Terroranschlag wird nicht ausgeschlossen. Nach der Explosion in der pakistanischen Hafenstadt Karachi ist die Zahl der Toten auf 17 gestiegen. Mindestens sieben weitere Menschen seien ihren Verletzungen erlegen, teilte ein Polizeisprecher am Sonntag mit. Zunächst war von mindestens zehn Toten die Rede gewesen. Weitere zehn Verletzte wurden demnach noch in Krankenhäusern behandelt. Die Behörden hatten als Grund für die Explosion an einem Bankgebäude zunächst auch einen Terroranschlag für möglich gehalten, schlossen dies aber am Sonntag aus. Die Explosion hatte sich am Samstag in einem Abwassersystem im Stadtteil Sher Shah ereignet. Die Wucht war so gross gewesen, dass das Gebäude einer Privatbank zerstört wurde, das über einer Abwasserleitung errichtet worden war. Der Explosion warf ein Schlaglicht auf Verstösse gegen die Bauvorschriften in der grössten Stadt des Landes. Dort gehören illegale Bauten, insbesondere über Abwasserleitungen, zu den Hauptgründen für Überschwemmungen. Alarmglocken läuten nach Vorfall Der Vorfall hatte in der Hauptstadt Islamabad die Alarmglocken läuten lassen: Er ereignete sich nur wenige Stunden vor Beginn der 17. ausserordentlichen Sitzung des Aussenministerrats der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Islamabad. Bei der Sitzung sollte es um die Verschärfung der humanitären Lage in Afghanistan gehen. Die Stadtverwaltung von Islamabad hatte als Sicherheitsmassnahme bereits zuvor eine dreitägige Feiertagsruhe angekündigt, den Mobilfunkverkehr eingestellt und eine grosse Zahl von Sicherheitskräften eingesetzt, um der Bedrohung durch die pakistanischen Taliban oder Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) zu begegnen. Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hatte die TTP ihre Angriffe – offenbar beflügelt durch den Erfolg der Islamisten im Nachbarland – intensiviert, bis man sich Anfang November auf die temporäre Waffenruhe geeinigt hatte. Im Dezember kündigte die TTP diese Waffenruhe aber auf. Seitdem gab es erneut Anschläge. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Italien erwägt allgemeine Impfpflicht für Beschäftigte

Zusätzliche Maßnahmen sollen Anstieg der Neuinfektionen über die Feiertage verhindern. Die italienische Regierung erwägt neue Corona-Maßnahmen bis hin zu einer allgemeinen Impfpflicht für alle Beschäftigte. "Einige Maßnahmen, wie die Einführung einer Maskenpflicht auch im Freien, könnten bald ergriffen werden", sagte Franco Locatelli, einer der Berater der Regierung, der Zeitung "Corriere della Sera". Zudem könnte die Impfpflicht ab Jänner auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet werden. Bisher gibt es die Impfpflicht u.a. im Gesundheitswesen und in Schulen. Regierungschef Mario Draghi könnte dem Zeitungsbericht zufolge nach einem Treffen mit den Ministern am 23. Dezember die Verpflichtung einführen, dass geimpfte Personen auch einen negativen Test vorweisen müssen, um Zugang zu stark besuchten Orten wie Diskotheken und Stadien zu erhalten. Negative Tests könnten auch für den Zutritt zu Kinos und Theatern verlangt werden. Bisher haben Personen, die geimpft oder genesen sind, freien Zugang zu Sitzplätzen in Bars und Restaurants, Museen, Kinos, Clubs und Sportveranstaltungen. Mit den angedachten neuen Maßnahmen soll verhindert werden, dass es über die Feiertage zu einem starken Anstieg der Neuinfektionen kommt. Dem Nationalen Gesundheitsinstitut (ISS) zufolge breitet sich die Omikron-Variante in Italien rasch aus. Erst vor wenigen Tagen hat die Regierung den Corona-Notstand bis zum 31. März verlängert. Zudem müssen alle Besucher aus EU-Ländern vor ihrer Abreise einen Test vorlegen. (APA)

 

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Zweitliga-Konferenz im Liveticker mit Werder Bremen, Darmstadt 98 und dem KSC

Im Nordduell treffen am Sonntag Hannover 96 und Werder Bremen in der 2. Bundesliga aufeinander. Das Aufeinandertreffen (13.30 Uhr, Sky) hat für beide Klubs eine große Bedeutung: 96 kann die Bremer mit einem Erfolg von einem Sprung nach oben in der Tabelle abhalten. Bei Hannover soll danach entschieden werden, ob Interimstrainer Christoph Dabrowski zur Dauerlösung wird. Die beiden jeweils neuen Trainer Ole Werner bei Werder und Dabrowski bei den 96ern haben bisher zwei Ligapartien mit ihren Vereinen bestritten - in beiden Spielen ging ihr jeweiliges Team als Sieger vom Platz. Im Parallelspiel zwischen dem Tabellensiebten Jahn Regensburg und dem Tabellenzweiten Darmstadt 98 könnten die "Lilien" indes mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Spitzenreiter FC St. Pauli heranrücken. Für das Topspiel in der Donaustadt hat Trainer Thorsten Lieberknecht zwei Ausfälle zu beklagen. "Klaus Gjasula und Luca Pfeiffer fallen aus", sagte der "Lilien"-Coach. In Regensburg erwartet er "einen intensiven und arbeitsreichen Tag". Im dritten Spiel am Sonntag spielt der KSC gegen Hansa Rostock. Der Karlsruher SC erwartet zum Jahresausklang noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Auf "Abnutzungskampf pur" stelle er sich ein, sagte Trainer Christian Eichner mit Blick auf die Partie gegen Hansa am Sonntag. Die Hinrunde hatten die Badener auf Rang zehn abgeschlossen. Im ersten Spiel der zweiten Saisonhälfte müssen sie auf den verletzten Stürmer Malik Batmaz verzichten. Offensivspieler Kyoung-Rok Choi ist nach abgesessener Sperre hingegen wieder dabei.

 

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Zehntausende in Sicherheit gebracht

Wegen schwerer Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Malaysia Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit der Hauptstadt Kuala Lumpur. In Malaysia sind wegen Überschwemmungen nach Angaben staatlicher Medien mehr als 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die seit Freitag andauernden Monsun-Regenfälle ließen in mehreren Regionen im Zentrum und Nordosten des Landes die Flüsse über die Ufer treten. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit der Hauptstadt Kuala Lumpur; allein dort flohen fast 10.000 Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen vor den Wassermassen. Straßen wurden überflutet, Tausende Autofahrer saßen fest. Dutzende Buslinien in und um die Hauptstadt wurden eingestellt. Wegen des Ausfalls von drei Wasseraufbereitungsanlagen in Selangor erwarten die Behörden, dass Zehntausende Menschen in Teilen des Bundesstaates sowie in der Hauptstadt in den kommenden Tagen ohne frisches Wasser auskommen müssen. Regierungschef Ismail Sabri Yaakob zeigte sich erstaunt über die niedergegangene Regenmenge. Sie entspreche der üblichen Menge eines Monats, sagte er auf einer Pressekonferenz. Den Überschwemmungsopfern versprach er Schadenersatzzahlungen von umgerechnet rund 20 Millionen Euro. Zuvor hatte er Armee, Polizei und Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt, um betroffene Menschen in Sicherheit zu bringen. Meteorologen haben für zwölf der 16 Bundesstaaten und Territorien weitere starke Regenfälle vorausgesagt. Zum Jahresende kommt es in dem tropischen südostasiatischen Land immer wieder zu stürmischem Wetter. Überschwemmungen machen regelmäßig Evakuierungsmaßnahmen erforderlich. Die schlimmste Überschwemmungskatastrophe ereignete sich in Malaysia im Jahr 2014. Damals mussten 118.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen.

 

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Protest gegen Wildtiere in Berliner Weihnachtszirkus

Unsere Leute-Newsletter, inzwischen berlinweit rund 260.000 Mal abonniert, bringen Ihnen Aktuelles und Hintergründiges aus Ihrem Bezirk. Die Woche beginnt bei uns immer mit Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Unsere Newsletter aus diesen beiden Berliner Bezirken können Sie, wie auch alle anderen Bezirksnewsletter vom Tagesspiegel, hier kostenlos bestellen: leute. tagesspiegel. de. Aus LICHTENBERG schreibt Masha Slawinski: Aus TREPTOW-KÖPENICK schreibt Thomas Loy: Gerade in diesen Zeiten wichtig: Lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Lichtenberg und Treptow-Köpenick und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

 

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Vor der Pension „Sonnenblume“ in Bochum Hier fasst die Polizei einen mutmaßlichen Frauen-Killer

Bochum – In der Pension „Sonnenblume“ machte der Mann (44) einen netten Eindruck. Niemand schöpfte Verdacht. Bis am Samstagabend die Polizei klingelte und die Inhaber aufforderte, jetzt ganz leise zu sein… Beamte eines Spezialeinsatzkommandos haben in Bochum (NRW) am Samstagabend einen gesuchten Killer aus Fürth (bei Nürnberg) festgenommen! „Der Mann steht unter Verdacht, am 10. Dezember in Burgfarrnbach eine 36-jährige Frau getötet zu haben. Er wird noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt“, bestätigte Michael Konrad vom Polizeipräsidium Mittelfranken. Nach BILD-Informationen handelt es sich um Franz S. (44), einen Bekannten der getöteten Frau. Er war schnell ins Visier der Ermittler geraten, deutschlandweit zur Fahndung ausgeschrieben. Jetzt konnten Zielfahnder der Polizei seinen Aufenthaltsort im Ruhrgebiet ermitteln. Am Samstagabend um 21 Uhr wurde er an der Pension überwältigt. +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ Wohnungsdurchsuchung wird zur Schießerei! Ein Polizist durch Streifschuss verletzt. Das Opfer war am Tattag schwer verletzt in seiner Wohnung gefunden worden. Aufgrund der Verletzungen war schnell klar, dass es sich um ein Gewaltdelikt handelt. Notärzte versuchten, der Frau das Leben zu retten – doch sie starb noch am selben Tag im Krankenhaus. Die Polizei hatte mit Hunden und einem Polizeihubschrauber nach dem Täter gesucht. Zeugen hatten ihn als 1,80 Meter großen Mann mit einer schwarzen Kapuzenjacke beschrieben, der zu Fuß Richtung Bahnhof geflüchtet war. Franz S. entkam offenbar unbemerkt. Vier Tage nach dem Verbrechen checkte er in der Bochumer Pension ein. Eine Zeugin: „Er fragte freundlich nach einem Zimmer. Erst für eine Nacht, dann wollte er bis zum 20. bleiben. Er sprach davon, dass er auf Autoteile wartet…“ Weitere Details zum Verbrechen wollen Polizei und Staatsanwaltschaft morgen bekannt geben.

 

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„Das Interesse an Deutschland ist groß“

T rotz Corona-Pandemie bleibt Deutschland ein gefragter Investitionsstandort – vor allem für Unternehmen aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden nach Angaben der bundeseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) 540 neue Projekte von ausländischen Investoren angekündigt, eines weniger als im gleichen Zeitraum 2020. „Das Interesse an Deutschland ist groß – trotz des bis in den Mai hineinreichenden Lockdowns“, sagte der GTAI-Abteilungsleiter der Investorenanwerbung, Achim Hartig. Nach dessen Ende habe die Nachfrage um mehr als 25 Prozent angezogen. Mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze sollen dabei entstehen. Die bei den Fördergesellschaften der Bundesländer angemeldeten Projekte seien in diesen Daten noch nicht berücksichtigt. Größter ausländischer Investor bleiben den Angaben nach die Vereinigten Staaten: Von dort kamen 124 neue Vorhaben, was knapp einem Viertel entspricht. Auf dem zweiten Platz behauptet sich Großbritannien mit 59 Neuansiedlungen. „Der Brexit drückt die Unternehmen aus dem Land heraus“, sagte Hartig dazu. „Sie finden oft keine Mitarbeiter mehr im Vereinigten Königreich, dazu kommen noch Zollschranken und Handelsbeschränkungen.“ Schätzungen zufolge fehlen allein der britischen Transportbranche derzeit rund 100.000 Fahrer, weshalb zeitweise Tankstellen und Supermärkte nicht ausreichend beliefert werden konnten. „Es gibt aber noch einen indirekten Brexit-Effekt“, sagte Hartig. „Viele Investoren aus Ländern wie Indien oder Japan siedeln ihre Projekte nach dem EU-Austritt nicht mehr in Großbritannien an, sondern auf dem europäischen Festland. Davon profitiert Deutschland.“ Der ungewisse Ausgang der Bundestagswahl im September hat der GTAI zufolge nicht zu einer Verunsicherung von potentiellen Investoren geführt. „Die nehmen Deutschland als stabilen Ort wahr mit einem demokratischen und rechtssicheren System, ganz unabhängig vom Wahlausgang“, sagte Hartig. Für potentielle Interessenten spiele eher eine Rolle, ob sie hierzulande nachhaltig produzieren und beispielsweise Strom aus erneuerbaren Energien beziehen können. Auffallend sei, dass Deutschland bei mehr multinationalen Konzerne hoch im Kurs stehe. „Der sichere Hafen Deutschland wird in der Corona-Krise bewusst angesteuert“, sagte Hartig dazu. Für die größten Schlagzeilen sorgte in den vergangenen Jahren der Autobauer Tesla, der sich nahe Berlin angesiedelt hat und Tausende Arbeitsplätze schaffen will. Auch andere Hochtechnologie-Unternehmen würden kommen – etwa aus den Bereichen Halbleiter, Supercomputer, Computerfertigung oder Komponenten für die Batteriezellfertigung.

 

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Chris Noth nach Vorwurf des sexuellen Missbrauchs: „Alles Fiktion!“

„Sex and the City“-Star Chris Noth (67) sieht sich aktuell mit Vorwürfen der sexuellen Gewalt von drei Frauen konfrontiert, zwei der drei beschuldigen ihn der Vergewaltigung. Seine Ehefrau Tara Wilson (39) nimmt sich über Weihnachten eine Beziehung-Auszeit. Und am Freitag ließ ihn seine Schauspielagentur fallen. Das dritte mutmaßliche Opfer (30), das wie die ersten beiden anonym bleiben möchte, erhob im Magazin „ The Daily Beast “ den Vorwurf, Noth habe sie im Jahr 2010 in einem Lokal in Manhattan sexuell missbraucht. Sie hatte dort damals als 18-Jährige gearbeitet. Bitter: Schon 1995 soll Noths Ex Beverly Johnson (69) eine einstweilige Verfügung gegen ihn beantragt haben – wegen Misshandlung und Todesdrohungen. Jetzt meldet sich der als „Mr. Big“ bekannt gewordene Schauspieler zu den aktuellen Anschuldigungen selbst zu Wort. Er sagt ganz klar: Der Vorwurf sei nichts als „schlechte Fiktion“. „Die Geschichte ist komplett erfunden, und die angeblich detaillierten Berichte lesen sich wie eine schlechte Fiktion“, sagte ein Sprecher von Noth gegenüber dem „ People “-Magazin. Der Schauspieler „würde diese Grenze nie überschreiten“. Laut dem 30-jährigen mutmaßlichen Opfer, das sich „Ava“ nennt, zog Noth sie an besagtem Abend im Jahr 2010 immer wieder gegen ihren Willen auf seinen Schoß und befummelte sie. Dabei soll er immer wieder gesagt haben: „Ich liebe kanadische Frauen.“ Am Ende ihrer Schicht sei Noth ihr gefolgt. Er habe „Ava“ immer weiter bedrängt, gegen den Tresen gepresst, geküsst und sie angefasst. „Zuerst fühlte es sich an, als wäre ich die einzige Person im Universum, die mich ‚Nein‘ sagen hörte“, so „Ava“. Sie habe versucht, ihn mit ihren Armen und ihrem Körper von sich zu stoßen. Am nächsten Morgen hätten sogar ihre Glieder geschmerzt. „Er hörte nicht auf mein, Nein‘, aber er begriff, als ich, Nicht hier‘ sagte, und ich überzeugte ihn, dass ich ihn woanders treffen würde“, erklärte „Ava“. Sie sagte auch, dass Noth ihr von zu Hause aus eine SMS geschickt und nach ihrer Adresse gefragt habe, um ein Auto zu schicken, aber sie habe ihm nie geantwortet. ► Anfang der Woche hatten zwei Frauen den heute 67-jährigen Darsteller des sexuellen Übergriffs beschuldigt. Dem Branchen-Magazin „ Hollywood Reporter “ erzählten sie unter Pseudonym von ihren Begegnungen mit dem Serien-Herzensbrecher, der auch in der „Sex and the City“-Neuauflage „And Just Like That“ mitspielt. Auch diese Anschuldigungen wies Noth als „kategorisch falsch“ zurück. „Nein heißt immer Nein – das ist eine Grenze, die ich nicht überschritten habe. Die Begegnungen waren einvernehmlich“, beteuerte der Schauspieler in einer Stellungnahme. Er habe diese Frauen nicht vergewaltigt. Strafrechtlich ermittelt wurde bislang in keinem der Fälle. Für Noth sind diese Vorfälle nie passiert.

 

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Zoff in der Dresdner Union wegen Unterschlagung CDU-Vorstand will Stadträtin Walter loswerden

Dresden – Die CDU will Raffke-Politikerin Daniela Walter (49) loswerden! Das Amtsgericht hatte die Stadträtin wegen Unterschlagung zu 13 000 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Vorwurf: Walter soll in zahlreichen Fällen Geschenke für hochbetagte Jubilare in ihrer Ortschaft Schönfeld-Weißig selbst eingesteckt haben. CDU-Kreischef Markus Reichel (53) schrieb nun in einer Mitglieder-Mail, man habe Daniela Walter gebeten, „ihre Funktionen bis zur abschließenden rechtlichen Klärung ruhen zu lassen“. Laut Dresdner Amtsgericht unterschlug eine CDU-Politikerin Präsente für Senioren. Bei CDU-Stadtratsfraktionschef Peter Krüger (61) sorgt das für Unmut: „Das ist eine Meinungsäußerung der Kreispartei“, so Krüger. „Ich stehe da fest zu Frau Walter. Bis zum Ergebnis der Berufung gilt die Unschuldsvermutung.“ Walters Anwältin Uta Modschiedler (51) teilte dem Vorstand nun mit: „Diese Art und Weise des Nicht-Umgangs verhöhnt die jahrelangen Aktivitäten und Erfolge unserer Mandantin.“ Daniela Walter selbst will sich zur Sache nicht äußern, sie ist krankgeschrieben. Der Berufungsprozess könnte im Frühsommer 2022 stattfinden. Kreischef Reichel ist jedenfalls zusehends genervt: „Das werde ich jetzt nicht öffentlich kommentieren.“

 

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Pakistan warnt vor Chaos im Nachbarland Afghanistan

Wegen der wachsenden wirtschaftlichen und humanitären Krise in Afghanistan schlägt das Nachbarland Pakistan Alarm. "Wenn nicht sofort etwas unternommen wird, steuert Afghanistan auf ein Chaos zu", sagte der pakistanische Ministerpräsident Imran Khan am Sonntag bei der außerordentlichen Sitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Islamabad. Taliban-Außenminister Amir Khan Muttaqi ist ebenfalls vor Ort, auch wenn bisher kein Land die neue Regierung in Kabul anerkannt hat. "Chaos ist für niemanden gut", warnte der pakistanische Regierungschef. Flüchtlingskrise und mehr Gewalt durch die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS), die mit den Taliban in Feindschaft stehen, könnten die Folge sein. "Sie müssen die Taliban-Regierung von den 40 Millionen afghanischen Bürgern abkoppeln", forderte Khan von den Konferenzteilnehmern. In Afghanistan droht vor dem Wintereinbruch eine Hungersnot für Millionen Menschen. Das hat eine wachsende Besorgnis bei den Nachbarländern ausgelöst. Die internationale Gemeinschaft hat jedoch Schwierigkeiten, eine koordinierte Antwort zu finden. Ein Grund dafür: Der Westen zögert, der Taliban-Regierung zu helfen, die im August die Macht übernommen hat. An dem zweitägigen Treffen in Islamabad nehmen auch Vertreter der Vereinten Nationen und internationaler Finanzinstitutionen sowie von Weltmächten wie den USA, der Europäischen Union und Japan teil. Der amtierende Außenminister der Taliban, Amir Khan Muttaqi, ist ebenfalls dabei. Taliban-Vertreter haben um Hilfe beim Wiederaufbau der zerstörten afghanischen Wirtschaft und bei der Versorgung von mehr als 20 Millionen vom Hunger bedrohten Menschen gebeten. Einige Länder und Organisationen haben mit der Bereitstellung von Hilfsgütern begonnen, aber der Beinahe-Zusammenbruch des Bankensystems des Landes hat ihre Arbeit erschwert. Vieles wird davon abhängen, ob Washington bereit ist, die Sanktionen gegen die Taliban-Führer aufzuheben. Diese lässt viele Institutionen und Regierungen vor direkten Geschäften mit der Regierung in Kabul zurückzuschrecken. Die Taliban sind diplomatisch isoliert, da ihre Regierung weder von einem Land noch von den Vereinten Nationen anerkannt wurde. Ihre Regierung ist auch mit Wirtschaftssanktionen konfrontiert, die die finanzielle Unterstützung des Landes durch die Vereinigten Staaten und andere Geldgeber blockieren. Die USA haben außerdem das Vermögen der afghanischen Zentralbank in Höhe von mehr als 9,5 Milliarden Dollar (etwa 8,5 Milliarden Euro) eingefroren. (APA)

 

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Früheres Freitesten für Kontaktpersonen bei Omikron-Verdacht möglich

Ein Freitesten ist nun bereits am fünften Tag der Quarantäne möglich. Ansonsten beträgt die Quarantänedauer zehn Tage. Wien – Am Sonntag hat das Gesundheitsministerien neue Regeln für Kontaktpersonen bei Omikron-Verdachtsfällen bekanntgegeben. Wesentlichste Änderung: Ein Freitesten ist nun bereits am fünften Tag der Quarantäne möglich. Ansonsten beträgt die Quarantänedauer zehn Tage. Begründet wird dies damit, dass es derzeit keine Evidenz für eine verlängerte Inkubationszeit der Omikron-Variante im Vergleich zu Delta gibt. Daher sei die Freitestung am Tag 5 ebenso wie bei der Delta-Variante gerechtfertigt. Erste Studien würden zeigen, dass auch Geimpfte/Genesene von Omikron infiziert werden können. Deswegen sei eine Herabstufung von Geimpften/Genesenen bei Omikron-Verdacht auf Kontaktperson der Kategorie 2 nach wie vor nicht gerechtfertigt. (APA) 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Weiter aufwärts in Schanghai

C hina war für mich in meinen ersten vier Lebensjahrzehnten wenig mehr als ein verwunschenes Land, das früher als alle andere um die Herstellung von Schwarzpulver und Porzellan wusste. Später wurde mein Blick durch Mao Zedong, seine „Rote Bibel“, vom Langen Marsch, der Kuomintang, hehren kommunistischen Idealen und ihrer erbärmlichen Umsetzung, von Hungersnöten, Bevölkerungsexplosion, wirtschaftlicher Rückständigkeit et cetera geprägt. In dieser Zeit hatte China für uns Europäer letztlich so gut wie keine Bedeutung. Das hat sich geändert. China ist eine selbstbewusste Weltmacht geworden: wirtschaftlich, militärisch und politisch. Ohne China geht bei uns nichts mehr. Das erfahren wir spätestens seit Corona: Am Anfang waren es Masken, heute sind es Halbleiter oder Magnesium. Nicht zuletzt könnte die Pandemie nicht nur in China zu der Einschätzung geführt haben, dass ein autokratisches System mit den Herausforderungen unserer Zeit weit besser und schneller klarkommt als eine Demokratie nach unserem Verständnis. Auch der chinesische Aktienmarkt hat einen vergleichbaren schwungvollen Aufstieg erfahren wie das Land selbst: vom wenig beachteten, gering kapitalisierten Nischenmarkt in den Neunzigern bis hin zu einer aus der internationalen Finanzmarktszene schlicht nicht mehr wegzudenkenden, hoch kapitalisierten, Weltunternehmen beherbergenden Börse. Das Gesicht der chinesischen Börse ist für mich der Shanghai Composite Index. Was auffällt: Obwohl China seit Monaten am Rand einer veritablen Immobilienkrise wandelt, ist davon beim Shanghai Comp. nicht viel zu sehen. Angesagt war vielmehr ein scheinbar motivationsloses Hin und Her in den Grenzen zwischen 3400 und 3700 Punkten. Aber genau darin liegt der Charme dieses Charts: Er hatte reichlich Gelegenheit, nach unten wegzubrechen, konnte dies aber stets vermeiden. Allerdings reichte die Kraft der Optimisten auch nicht aus, den Index über 3700 Punkte hinaus ausbrechen zu lassen. Was zunächst nach einem dauerhaften Patt zwischen Bullen und Bären aussieht, bekommt eine völlig andere Note, wenn man eine sehr werthaltige Regel der technischen Analyse anwendet: Im Regelfall bestätigen Seitwärtsphasen einen überlagernden Aufwärtstrend. Der analytische Hintergrund ist relativ einfach: Erstens ist nichts beständiger als ein Trend, zweitens weist meist die größere Dynamik den Weg, die seit dem Jahr 2019 nach oben gerichtet ist, und schließlich drittens wird in solchen Konsolidierungen die zuvor entstandene „Überkauftheit“ abgebaut: Die Investoren gewöhnen sich an das neue, höhere Kursniveau. Vorteilhaft bestätigt wird diese Einschätzung durch den eingeblendeten MACD (Moving Average Convergence Divergence). Dieser Standardindikator der technischen Analyse macht nichts anderes, als den Unterschied zwischen zwei gleitenden Durchschnitten, einem kurzen mit 12 Perioden und einem längeren mit 26 Perioden, zu beurteilen. Flacht sich die Dynamik im Aufwärtstrend ab, fällt der agilere kurze Durchschnitt unter den längeren, trägeren zurück und generiert damit ein „Fällt“-Signal. Nimmt die Dynamik zu, steigt der kurzfristige über den längerfristigen gleitenden Durchschnitt, und dadurch entsteht, wie hier beim Shanghai Comp., ein neues „Steigt“-Signal. Die aktuelle Verfassung des MACD signalisiert demnach, dass der „überkaufte“ Zustand erfolgreich abgebaut werden konnte und gerade neue Dynamik nach oben reinkommt. Das ist gut. Der Shanghai Composite wird deshalb in meinen Augen die Barriere bei 3700 Punkten bald überwinden und danach seinen Anstieg fortsetzen. Für die ungefähre Zielermittlung kann der Abstand zwischen dem Hoch und dem Tief der aktuell noch intakten Konsolidierung auf die Ausbruchsstelle angetragen werden. Für den Shanghai Comp. ergibt sich damit ein Ziel von rund 4000 Punkten. Nur zur Sicherheit und explizit wider Erwarten: Ein Rückfall unter 3400 Punkte wird diese zuversichtliche Prognose wahrscheinlich in ihr Gegenteil verkehren. Mit Blick auf einen meiner Beiträge in den vergangenen Wochen: Kann es wirklich sein, dass der DAX nicht gut aussieht, der chinesische Index hingegen schon? Das ist schon denkbar. Bestes Beispiel: Von einem Corona-Crash im beginnenden Frühling 2020 und Verlusten wie beim DAX von 40 Prozent ist beim Shanghai Index absolut nichts zu sehen. Ich bin übrigens froh, dass unsere Christbäume aus europäischen Wäldern stammen: Unterbrochene Lieferketten sind so gut wie kein Problem. Die Vorstellung, dass ein Schwesterschiff der Ever Given mit unserer Nordmanntanne an Bord im Suezkanal feststeckt und erst im Jahr 2022 in Hamburg anlegt, ließe mich nicht unbedingt frohlocken. Der Autor leitet die Staud Research GmbH in Bad Homburg.

 

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Lkw-Fahrer überrollt Mann auf Rasthof an A2 und fährt weiter

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Männer zuvor in der Raststätte an der A2 in Lehrte (Region Hannover) in Streit geraten. Zeugen meldeten kurz darauf, dass ein Sattelzug beim Anfahren einen anderen Mann überrollt habe. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Verstorbene ist laut Polizei noch nicht identifiziert. Die Einsatzkräfte fanden den geparkten Unfallwagen auf dem Rastplatzgelände und nahmen den 38-jährigen Fahrer fest. Weil er nach Alkohol roch, wurde eine Blutprobe angeordnet. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Der genaue Unfallhergang und die Umstände müssten noch geklärt werden, so die Polizei. Sie sucht Zeugen.

 

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Wie die Kirche zum Fest mit Ungeimpften verfährt

"Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Dieses Jesus-Zitat gilt als einer der Grundsätze der christlichen Kirchen. Was aber tun mit ungeimpften Kirchgängern an Weihnachten - keine Regeln, ganz ausschließen oder nur mit Test? Die Kirchen haben sehr unterschiedliche Antworten auf diese Frage. "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" heißt eines der bekanntesten Adventslieder - doch an Weihnachten gilt diese Einladung für Ungeimpfte lange nicht überall. Um Corona-Infektionen vorzubeugen, schreiben viele Gemeinden für die Gottesdienste an Heiligabend und Weihnachten die 2G-Regel vor. Kritiker sind empört und erinnern an ein bekanntes Jesus-Wort aus der Bibel: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Die Diskussion läuft sowohl in der katholischen wie in der evangelischen Kirche. Beide Kirchen überlassen das Vorgehen den Gemeinden weitgehend selbst. Dadurch unterscheiden sich die Regelungen oft von Gemeinde zu Gemeinde, ja sogar von Gottesdienst zu Gottesdienst innerhalb ein- und derselben Gemeinde. Im Kindergottesdienst und in der Christmette gilt dann zum Beispiel 2G oder 3G, und man muss sich zusätzlich anmelden. Aber die restlichen Gottesdienste werden häufig unter den normalen Abstands- und Hygieneregeln zelebriert. Das heißt dann: Hier können Ungeimpfte sogar ungetestet teilnehmen. "Das ist das falsche Signal", kritisiert Josef Ridders, Vorsitzender des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). "Die unverbindlichen Empfehlungen sind ein Delegieren der Verantwortung nach unten. Ein gemeinsam erstelltes Konzept, das klar kommuniziert wird, ist da der bessere Weg." Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, weist die Kritik zurück: "Die Kirche reagiert auf die landesspezifisch und regional verschiedenen Erfordernisse angesichts der Corona-Situation", sagt er. "Es ist der Kirche sehr wichtig - zumal an Weihnachten als für die Christen zentralem Glaubensfest - in dieser für uns alle schweren Zeit bei den Menschen zu sein und die Religionsausübung zu gewährleisten." Dabei nähmen die Bistümer und Gemeinden ihre Verantwortung sehr ernst. Ähnlich sieht es die Evangelische Kirche (EKD) in Deutschland. Die Gemeinden verfügten mittlerweile über große Erfahrung, adäquat auf sich verändernde Situationen zu reagieren, sagt ein EKD-Sprecher. "Jeder, der Weihnachten an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, wird dazu in seiner Regionen die Möglichkeit haben." Einiges liegt tatsächlich nicht in der Hand der Kirchen, sondern wird durch die Corona-Schutzverordnungen der Länder vorgegeben. So sind Gottesdienste in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen ganz ohne Zugangsbeschränkung ("0G") verboten. Dort gilt landesweit mindestens das 3G-Modell. Gläubige, die nicht geimpft oder genesen sind, können also nur mit einem aktuellen negativen Testergebnis teilnehmen. Lang nicht alle sind damit einverstanden. So sagt der Generalvikar des Bistums Görlitz, Alfred Hoffmann: "Wir sind nicht für 3G, halten uns an Abstand und Vorsicht. Nach unserer Erfahrung geht von Gottesdiensten keine Gefahr aus, wir haben keine Kenntnis davon, dass sich jemand dort angesteckt hat." Das Unverständnis sei deshalb groß. In anderen Bundesländern, etwa in Nordrhein-Westfalen und Bayern, reicht ein Hygiene-Konzept, das heißt, die Gläubigen müssen Abstand halten und Maske tragen. So können im Kölner Dom alle Gottesdienste am ersten und zweiten Weihnachtstag ohne Nachweis des Gesundheitsstatus besucht werden. "Das Recht zur Ausübung der Religionsfreiheit, zu der auch der Besuch des Gottesdienstes gehört, ist ein verfassungsmäßig geschütztes Gut", argumentiert eine Sprecherin des Erzbistums Köln. Man wolle nach Möglichkeit verhindern, dass Gläubige am Kirchenportal abgewiesen würden. Andernorts nimmt man das im Interesse des Gesundheitsschutzes durchaus in Kauf. "Die Empfehlung der Landeskirche für die Heiligabend- und Weihnachtsgottesdienste ist 2G", sagt eine Sprecherin der Evangelischen Kirche von Westfalen. Auch mit Test kommt ein Ungeimpfter hier also nicht in den Gottesdienst. Die katholische Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins hält eine solche restriktive Linie für vertretbar. "Natürlich ist die Teilnahme an Gottesdiensten gerade an wichtigen Festen ein hohes Gut. Aber man muss auch abwägen zwischen dem Recht auf Teilnahme und dem Recht auf Gesundheitsschutz. Und da würde ich ganz klar sagen: Es kann nicht sein, dass das Gros der Gottesdienstteilnehmer in Gefahr gebracht wird, weil einige nicht geimpft sind. Meine Linie ist: kein freier Zugang für Ungeimpfte zu Gottesdiensten in geschlossenen Räumen." Stattdessen böten sich für sie Krippenfeiern im Freien oder Online-Gottesdienste an. Aufeinander aufzupassen und füreinander Verantwortung zu übernehmen, spiele im christlichen Ethos eine ganz große Rolle, betont die Professorin von der Universität Münster: "Es geht eben nicht alles unter allen Bedingungen."

 

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Japan lässt Grenzen weiter geschlossen

Japan hat die Grenzschließungen aus Sorge vor der Omikron-Variante verlängert. Für die wenigen, die noch einreisen dürfen, wird die Pflichtquarantäne wegen fehlender Hotelzimmer zu einer Zumutung. Aus Sorge vor einem Anstieg der Corona-Infektionen durch die Omikron-Variante wird Japan seine Grenzen weiter geschlossen halten. Das gab Regierungschef Fumio Kishida bekannt. Für manche Fluggäste wird die Einreise indes zu einer regelrechten Zumutung. Erst ein Langstreckenflug und dann bis zu fünf Stunden am Flughafen warten, bis alle Sicherheits- und Gesundheitschecks zigmal kontrolliert wurden. Das ist für alle Einreisenden nach Japan schon seit Beginn der Pandemie so. Aber jetzt kommt es noch schlimmer. In einem Rückkehrforum in den sozialen Medien berichten Fluggäste, dass sie nach Ankunft in Tokio in einen Bus gesetzt und ins sieben Stunden entfernte Nagoya gebracht wurden. Dort müssen sie ihre Pflichtquarantäne absolvieren, die Japan kürzlich wegen der Omikron-Variante für einige Länder eingeführt hat. Danach geht es wieder sieben Stunden zurück. Die Einreisenden werden offenbar auch nicht richtig informiert, sondern einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Das führt zu erheblichem Unverständnis. Grund für diese Zumutungen sind nach wie vor fehlende Hotelzimmer in Tokio. Auf Nachfrage des ARD-Hörfunks beim Gesundheitsministerium hieß es, die Entscheidung der Regierung für die Pflichtquarantäne sei so schnell gefallen, dass man sich nicht habe vorbereiten können. Inzwischen gibt es knapp 70 Omikron-Infektionen in Japan. Ob sie durch Staatsbürger oder Ausländer eingeschleppt wurden, ist nicht bekannt. Regierungschef Kishida begründete die erneute Verlängerung der Grenzschließungen mit zu vielen Unbekannten in Bezug auf die neue Variante. Kein anderes G7-Land hat so strikte Reisebeschränkungen wie Japan, das quasi nur noch