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DC5n Deutschland mix in german 385 articles, created at 2021-12-15 03:35
(7.72/8)  1  Tanklaster explodiert: Über 60 Tote in Haiti

Im bitterarmen Karibikstaat Haiti fehlt es am Nötigsten, vor allem an Benzin. Als ein Tanklastzug umkippt, wittern viele Menschen ihre Chance, an Treibstoff zu kommen. … 2021-12-15 01:53 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(6.16/8)  2  FC Bayern sichert sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft

Serge Gnabry und Robert Lewandowski schießen den FC Bayern München beim 5:0 in Stuttgart zur Herbstmeisterschaft. Einen ersten Rückschlag kassiert Hertha BSC unter Tayfun Korkut. … 2021-12-14 22:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(4.17/8)  3  Corona-Lage: Lauterbach: "Impfstoff reicht nicht für Boosterkampagne"

Die Boosterkampagne im neuen Jahr steht auf der Kippe. Es sei viel zu wenig Impfstoff bestellt worden, sagt Gesundheitsminister Lauterbach – und kritisiert seinen Amtsvorgänger. Alle Infos im Newsblog. 2021-12-15 01:51 19KB www.t-online.de

(3.49/8)  4  Dutzende Menschen wollen nach Tanklaster-Unfall Benzin stehlen – dann entzündet sich der Treibstoff

Dutzende Menschen sind bei der Explosion eines Tanklasters in Haiti ums Leben gekommen. Offenbar hatten viele der Opfer nach einem Unfall versucht, Benzin zu stehlen, … 2021-12-14 20:43 2KB www.stern.de

(3.10/8)  5  Testpflicht für Geboosterte fällt in Deutschland

Der Beschluss betrifft knapp 20 Millionen Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Die Testbefreiung bei 2G-Plus soll ab dem 15. Tag nach der Auffrischungsimpfung gelten. 2021-12-14 19:43 3KB www.diepresse.com

(3.07/8)  6  US-Senat billigt 2,5 Billionen Dollar Schulden

Erst im Oktober stimmte der US-Kongress einer Erhöhung der Schuldengrenze zu. Nun waren die Abgeordneten erneut mit dem drohenden Zahlungsausfall der Regierung konfrontiert. … 2021-12-15 00:03 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.42/8)  7  Auto mit Migranten fuhr in Ungarn in Haus - Sieben Tote

Bei einem Autounfall auf der Flucht vor der Polizei sind im ungarischen Grenzort Mórahalom in der Nacht auf Dienstag sieben illegale Migranten ums Leben gekommen. … 2021-12-14 15:23 1KB www.tt.com

(2.12/8)  8  Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko warnt vor russischer Invasion

Der Ex-Boxer bittet die deutsche Regierung um Unterstützung. Als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt ist er für. 2021-12-14 10:22 2KB www.tt.com

(2.11/8)  9  37. America's Cup: Red Bull sticht jetzt auch in See

Dietrich Mateschitz und Ernesto Bertarelli schmieden eine Allianz, RB Racing und Alinghi wollen Neuseeland 2024 die älteste Trophäe der Welt abnehmen. Unterstützung mit Finanzkraft und. 2021-12-14 13:42 5KB www.diepresse.com

(2.06/8)  10  Senat stimmt für Anhebung der Schuldenobergrenze

Washington US-Demokraten und Republikaner stritten seit Monaten über den Haushalt. Jetzt wurde die Gesetzesvorlage verabschiedet und die Schuldengrenze um 2.5 Billionen Dollar erhöht - … 2021-12-15 00:30 4KB rp-online.de

(2.05/8)  11  EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bleiben eingefroren

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei liegen bereits seit mehreren Jahren auf Eis. Und daran wird sich aus Sicht von Brüssel vorläufig auch nichts ändern. … 2021-12-14 21:49 1005Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(2.04/8)  12  „Joko und Klaas gegen ProSieben“: Was die Moderatoren jetzt live erwartet

Das Glück war nicht auf ihrer Seite. Joko und Klaas kämpften erfolglos gegen ProSIeben und müssen nun eine rutschige Aufgabe meistern. 2021-12-15 00:47 4KB www.bild.de

(2.04/8)  13  Nasa-Sonde berührt als erstes Raumschiff die Sonne

Mit einer Sonde namens "Parker Solar Probe" will die Nasa mehr über unser Sonnensystem erfahren. Der Flugkörper ist ungefähr so groß wie ein Kleinwagen und kann … 2021-12-15 00:41 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.04/8)  14  EU beschließt düstere Erklärung zu Beitrittsverhandlungen mit Türkei

Der Abschluss weiterer Verhandlungskapitel könne nicht in Betracht gezogen werden, wurde verlautbart. Die Türkei habe. 2021-12-14 22:18 2KB www.tt.com

(2.04/8)  15  Konzert-Marathon in fast leerer Arena

Musikalische Schlagkraft auf der Bühne der fast leeren Barclays-Arena in Hamburg. Rund 50 bekannte Musiker und Nachwuchskünstler haben mit kurzen Auftritten bei einem besonderen Streaming-Konzert … 2021-12-14 22:03 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.02/8)  16  2020 brachte Rekordtemperatur für Arktis und Antarktis

In der Arktis ist mit 38 Grad im vergangenen Jahr ein Temperaturrekord gemessen worden. Die Weltwetterorganisation (WMO) erkannte die Messung vom 20. Juni 2020 in Sibirien … 2021-12-14 15:19 3KB www.tt.com

(1.11/8)  17  SPÖ fordert eine Impf-Prämie, Neos treffsichere Hilfen

Personen, die dreifach gegen das Coronavirus geimpft sind, sollen belohnt werden, findet die SPÖ. Die Neos stoßen sich am Gießkannenprinzip bei den Wirtschaftshilfen. 2021-12-14 12:01 3KB www.diepresse.com

(1.07/8)  18  Leader Bayern fertigt Stuttgart in Liga auswärts mit 5:0 ab

Bayern München hat sich zum Auftakt der 16. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga mit dem sechsten Pflichtspielsieg in Folge weiter von der Konkurrenz abgesetzt. Der Champions-League-Achtelfinal-Gegner … 2021-12-14 23:22 3KB www.tt.com

(1.07/8)  19  Expertin warnt vor Doppelinfektionen mit Grippe- und Coronavirus

Erstmals kursieren Influenza und Sars-Cov-2 gleichzeitig in Europa. In China hatte es am Beginn der Pandemie Doppelinfektionen gegeben, die „ganz besonders schwer verlaufen sind“, warnt Virologin. 2021-12-14 13:59 3KB www.diepresse.com

(1.06/8)  20  Große Ehre für WSG-Präsidentin: Langes im Executive Board des Golden Boy

Bei der Golden-Boy-Gala, der Wahl der besten U21-Fußballer, wurden Pedri (FC Barcelona/Journalistenwahl) und Karim Ad. 2021-12-14 13:19 1KB www.tt.com

(1.05/8)  21  Red-Bull-Berater Marko sieht Strategiefehler bei Mercedes

"Wenn man verliert, muss man das akzeptieren“, richtet Helmut Marko Mercedes aus. „Sie hätten ja auch an die Box kommen können“, urteilt er über die turbulente Schlussphase des. 2021-12-14 21:56 2KB www.diepresse.com

(1.05/8)  22  DWN Express - Österreich gibt bald grünes Licht für Booster-Impfung ab 12 Jahren

In Österreich wird das Nationale Impfgremium (NIG) voraussichtlich am Mittwoch die dritte Teilimpfung für Kinder ab zwölf Jahren empfehlen, kündigt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein … 2021-12-14 16:10 834Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.04/8)  23  "Er hat den Bogen überspannt"

Dass der britische Premier Johnson die Verschärfung der Corona-Regeln am Ende mit Hilfe der Labour-Opposition durch das Unterhaus bringen würde, war keine Frage. Doch Abgeordnete seiner eigenen Partei fügten ihm die größte Abstimmungsschlappe seiner Amtszeit zu. Von Gabi Biesinger. 2021-12-15 02:08 4KB www.tagesschau.de

(1.04/8)  24  Deutschland fehlt wohl schon bald Impfstoff für die Booster-Kampagne

Die Gesundheitsminister der Länder schaffen Anreize für dreimal Geimpfte. Laut dem neuen Gesundheitsminister wurden für 2022 aber nicht genug Dosen geordert. 2021-12-14 21:48 6KB www.tagesspiegel.de

(1.04/8)  25  Bayern kürt sich zum Herbstmeister

Bereits zum 25. Mal hat sich Bayern München den inoffiziellen Herbstmeisterschaftstitel gesichert: Gegen Stuttgart feierte der Rekordmeister ein klares 5:0. Serge Gnabry war mit drei Treffern der entscheidende Mann auf dem Platz. 2021-12-14 20:48 3KB www.tagesschau.de

(1.04/8)  26  Verstappen in Goldenen Schuhen zurück im Cockpit

Max Verstappen ist erstmals als Weltmeister ins Cockpit seines Red Bull Racing gestiegen. In goldenen Schuhen absolvierte der neue Formel-1-Weltmeister am Dienstag in Abu Dhabi Reifentests. … 2021-12-14 19:51 1KB www.tt.com

(1.04/8)  27  DWN Express - Bayern schafft Testpflicht für Geboosterte ab

Bayern schafft für Geboosterte die Testpflicht ab. Wer nach der vollständigen Immunisierung eine Auffrischungsimpfung erhalten habe, müsse bei 2G plus-Regelungen keinen zusätzlichen Test … 2021-12-14 16:08 767Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.03/8)  28  FC Bayern München: Jubel-Rätsel um Robert Lewandowski

Nächste Bestmarke für Robert Lewandowski. Aber die Tore bejubelte er zurückhaltend. 2021-12-14 22:23 2KB www.bild.de

(1.03/8)  29  Schuldenwächter für rasche Maßnahmen statt späte Lockdowns

Der mit der Überwachung der EU-Budgetregeln in Österreich betraute Fiskalrat hat die Regierung aufgefordert, sich bei der Bewältigung der Corona-Krise nicht von wirtschaftlichen Befürchtungen … 2021-12-14 14:25 4KB www.tt.com

(1.02/8)  30  Corona-Impfungen für Fünf- bis Elfjährige starten

In Niedersachsen starten heute die Corona-Impfungen für Fünf- bis Elfjährige. Unter anderem gibt es ein Angebot im ehemaligen Regenwald-Panorama am Zoo 2021-12-15 01:42 1KB www.t-online.de

(1.02/8)  31  Was ist denn da los?| Nächster Mega-Verballerer in der Bundesliga!

Jetzt Show gucken – alle Spiele in 15 Minuten! 2021-12-14 22:53 1KB www.bild.de

(1.01/8)  32  O.J. Simpson vorzeitig aus der Bewährung entlassen

Der 74-jährige ehemalige Football-Held und Schauspieler, der wegen Mord in Kalifornien angeklagt aber freigesprochen und wegen bewaffnetem Raubüberfall in Las Vegas verurteilt wurde, ist am 1. Dezember aus der Bewährung entlassen worden. 2021-12-15 02:10 2KB www.nzz.ch

(1.01/8)  33  Bereits mehr als 800.000 Corona-Tote in den USA

Trauriger Spitzenreiter: Mit über 800.000 verlorener Menschenleben verzeichnen die USA mehr Corona-Tote als jedes andere Land der Welt. … 2021-12-15 02:03 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  34  +++ 00:15 Antisemitismus-Beauftragter kritisiert Kardinal Müller: "absurde Verschwörungsmythen" +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-15 00:00 5KB www.n-tv.de

(1.01/8)  35  7:0 gegen Leeds für Manchester City höchster Sieg seit 2019

Manchester City hat sich zumindest für zwei Tage an der Tabellenspitze der englischen Fußball-Premier-League etwas Luft verschafft. Die „Citizens“ feierten mit einem 7:0 … 2021-12-14 23:22 1KB www.tt.com

(1.01/8)  36  Medaillentraum der deutschen Handballerinnen beendet

Das DHB-Team startet gut in die Partie, kommt dann aber aus dem Konzept und unterliegt letztlich Gastgeber Spanien. 2021-12-14 23:01 2KB www.tagesspiegel.de

(1.01/8)  37  Auch Biontech-Doppelimpfung könnte gegen Omikron-Erkrankungen helfen

Eine Datenanalyse von 78.000 PCR-Tests in Südafrika zeigt auch bei „nur“ doppelter Impfung mit Biontech/Pfizer eine Schutzwirkung vor schweren Verläufen. Experten befürchten dennoch Überlastung. 2021-12-14 21:42 2KB www.diepresse.com

(1.01/8)  38  Steinmeier liest Weihnachtsgeschichte in Dieburg

Hoher Besuch im südhessischen Dieburg : Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben am Dienstag in der Kirche St. Peter und Paul festlich Weihnachten … 2021-12-14 21:32 2KB www.stern.de

(1.01/8)  39  Zur "Persönlichkeit des Jahres" gewählt: Was hinter dem Erfolg von Elon Musk steckt

Was steckt hinter dem Erfolg von Elon Musk ? Ein Teil der Antwort ist einfach: harte Arbeit. Der Mann hört nie auf zu arbeiten. Er ist … 2021-12-14 21:30 3KB www.stern.de

(1.01/8)  40  TV-Figur "Stromberg" ist zurück!

Eigentlich hat sich Christoph Maria Herbst (55) 2014 von seiner Paraderolle verabschiedet. Im Zeichen der deutschen Impfkampagne verwandelt sich der Schauspieler nun jedoch erneut in … 2021-12-14 21:28 2KB www.stern.de

(1.01/8)  41  Lobautunnel nicht mehr im Bauprogramm der Asfinag

Der Aufsichtsrat der Asfinag berücksichtigte die Evaluierung des Lobautunnels durch das Klimaministerium und beschloss am Dienstag das Bauprogramm neu: Der Lobautunnel ist nicht mehr dabei. 2021-12-14 19:23 5KB www.diepresse.com

(1.01/8)  42  Thiem-Comeback verschoben - Kein Start bei Exhibition-Event

Dominic Thiem hat sein dieser Tage angepeiltes Turnier-Comeback nach hinten geschoben. Österreichs Tennis-Aushängeschild sagte am Dienstag seine Teilnahme an der Mubadala World Tennis Championship … 2021-12-14 18:34 1KB www.tt.com

(1.01/8)  43  Gibbon-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn ertrunken

Das Jungtier fiel auf der Affeninsel ins Wasser und ertrank. Der Zoo nimmt das Unglück „sehr ernst“ und will die Sich. 2021-12-14 18:27 1KB www.tt.com

(1.01/8)  44  John Williams in Wien ist erfolgreichstes Klassik-Album in Deutschland

Der Hollywood-Komponist hatte vergangenes Jahr im Wiener Musikverein seine beliebtesten Melodien von "Star Wars" bis zu "Jurassic Park“ dirigiert. 2021-12-14 16:37 1KB www.diepresse.com

(1.01/8)  45  Ermittlungen gegen Ordensgemeinschaft von Mutter Teresa

Mädchen sollen von der Ordensgemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe zum Tragen von Kreuzen und zur Bibel-L. 2021-12-14 16:16 2KB www.tt.com

(1.01/8)  46  DWN Express - Norwegens Staatsfonds wirft ESG-Sünder aus dem Portfolio

Der 1,4 Billionen Dollar schwere weltgrößte Staatsfonds sortiert wegen Nichteinhaltung von sozialen und ökologischen Standards neun Unternehmen aus seinem Portfolio aus. Eine Überprüfung habe … 2021-12-14 16:07 810Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.01/8)  47  Tiroler Busfahrer dürfte nach Messerattacke in Anstalt kommen

Ein Busfahrer hatte am Montag absichtlich ein Einsatzfahrzeug gerammt und einen Rettungssanitäter mit einem Messer attackiert. Der Mann gab an, dass er "ein Problem mit. 2021-12-14 15:48 2KB www.diepresse.com

(1.01/8)  48  Corona, Omikron: Die Biontech-Impfung ist besonders wirksam

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie die südafrikanische Studie durchgeführt wurde Warum die Biontech-Impfung vor Omikron schützen soll Wie hoch das Risiko einer Omikron-Neuinfektion … 2021-12-14 14:35 862Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.01/8)  49  Mehr Hering, weniger Seelachs

Seelachs, Kabeljau und Scholle gehören zu den beliebtesten Speisefischen. Weil ihre Bestände in der Nordsee zurückgehen, legte die EU nun entsprechend niedrigere Fangquoten fest. Hering darf dagegen mehr gefischt werden. 2021-12-14 13:43 3KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  50  Lockdown-Effekt am Arbeitsmarkt laut Kocher geringer als erwartet

Der in vielen Branchen zu Ende gegangene dreiwöchige Lockdown hat den Arbeitsmarkt weniger stark getroffen als erwart. 2021-12-14 13:39 5KB www.tt.com

(1.01/8)  51  Um 1,4 Punkte: Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose für das kommende Jahr

Die vierte Corona-Welle bremst die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr aus. Das Münchner Ifo-Institut hat am Dienstag seine Konjunkturprognose für das kommende Jahr um 1,4 Punkte gesenkt und geht jetzt von einem Plus von 3,7 Prozent aus. Erst im übernächsten Jahr soll alles besser werden. 2021-12-14 11:34 2KB www.rnd.de

(1.01/8)  52  2859 Neuinfektionen, aber 64 Todesfälle

Die Zahl der Neuinfektionen (2859) und der Corona-Patienten in Krankenhäusern sinkt, die Zahl der Verstorbenen ist weiterhin hoch. 2386 Corona-Patienten werden derzeit in Spitälern behandelt, 565. 2021-12-14 11:06 4KB www.diepresse.com

(0.22/8)  53  „Diktator nimmt Rache“: Tichanowskajas Mann muss 18 Jahre in Haft

Swetlana Tichanowskaja wurde zum Gesicht der belarussischen Opposition, weil sie im vergangenen Jahr anstelle ihres i. 2021-12-14 20:00 5KB www.tt.com

(0.20/8)  54  Handel mit „Dschihadisten-Droge“: Großer Prozess in Salzburg

Am Landesgericht Salzburg hat heute, Dienstag, ein umfangreicher Prozess wegen Handels von 13,8 Millionen Captagon-Aufputschtabletten mit einem mutmaßlichen Verkaufswert von rund 40 Millionen Euro … 2021-12-14 17:24 4KB www.tt.com

(0.17/8)  55  Biden besucht von Tornados getroffenen US-Staat Kentucky

Nach der verheerenden Tornado-Serie mit Dutzenden Toten will US-Präsident Joe Biden am Mittwoch den besonders schwer getroffenen Bundesstaat Kentucky besuchen. Biden hatte den Opfern … 2021-12-14 22:25 1KB www.tt.com

(0.12/8)  56  Starke Abnahme der Vulkantätigkeit auf La Palma

Der Ausbruch des Vulkans auf der spanischen Kanaren-Insel La Palma hat am Dienstag stark nachgelassen. Seit Montagabend seien keine Explosionen mehr zu hören gewesen … 2021-12-14 21:48 2KB www.tt.com

(0.12/8)  57  Als Sex-Tourist Kinder missbraucht: Dreieinhalb Jahre für Hausmeister

Ein heute 57-Jähriger soll über Jahre hinweg auf verschiedene Art und Weise Minderjährige missbraucht haben. Unter an. 2021-12-14 15:32 5KB www.tt.com

(0.12/8)  58  EU-Gericht stärkt Rechte von Regenbogenfamilien

Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte von Regenbogenfamilien in der EU gestärkt. In dem Fall eines Mädchens mit zwei Müttern entschied das höchste EU-Gericht … 2021-12-14 15:25 3KB www.tt.com

(0.12/8)  59  Bisher 59 Infektionen mit Omikron in Österreich bestätigt

In Österreich sind bisher 59 Infektionen mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Das sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstag bei einer Pressekonferenz … 2021-12-14 14:04 3KB www.tt.com

(0.07/8)  60  Johnson braucht für Corona-Maßnahmen Hilfe der Opposition

Für sein politisches Überleben benötigt der britische Premierminister Boris Johnson Unterstützung von der Opposition. Denn Dutzende Abgeordnete seiner Konservativen Partei haben bereits angekündigt, am Dienstag … 2021-12-14 07:29 4KB www.tt.com

(0.06/8)  61  Tote Flüchtlinge im Burgenland: Schlepper festgenommen

Im Fall der beiden Flüchtlinge, die Ende Oktober tot in einem Klein-Lkw bei Siegendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) gefunden worden waren, ist der mutmaßliche Schlepper … 2021-12-14 15:57 2KB www.tt.com

(0.06/8)  62  NEOS fordern „echten“ Corona-Krisenstab

Einen „echten“ Pandemie-Krisenstab nach deutschem Vorbild fordert NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Nicht mehr drei Stäbe in verschiedenen Ministerien sollten zuständig sein sondern ein … 2021-12-14 15:51 2KB www.tt.com

(0.06/8)  63  Sternsinger sammeln heuer für den brasilianischen Regenwald

Klimaschwerpunkt auch bei den Sternsingern: Zehntausende österreichische Kinder und Jugendliche sammeln heuer für die indigenen Völker in Brasiliens Regenwald und damit auch den Erhalt der „grünen Lunge … 2021-12-14 15:39 1KB www.tt.com

(0.06/8)  64  AK und ÖGB rufen nach Sicherheitskonzept für Kindergärten

Laut AK und ÖGB wäre eine bundeseinheitliche Teststrategie für die Kleinsten dringend notwendig. Auch fordern sie ein. 2021-12-14 14:43 5KB www.tt.com

(0.06/8)  65  Keine Tsunami-Warnung nach Erdbeben im Osten Indonesiens

Aufatmen nach einem starken Seebeben im Osten Indonesiens: Die zuständigen Behörden haben eine Tsunami-Warnung für die gesamte Region am Dienstag nach kurzer Zeit aufgehoben. … 2021-12-14 08:51 2KB www.tt.com

(0.05/8)  66  Bayern-Trainer Nagelsmann über Coman-Verletzung: "Hoffentlich nicht so dramatisch"

Der FC Bayern bangt mit Blick auf das Bundesliga-Spiel am kommenden Freitag um den Einsatz von Kingsley Coman. Der Flügelstürmer musste im Spiel gegen den VfB Stuttgart früh ausgewechselt werden. Trainer Julian Nagelsmann äußert sich zu der Blessur. 2021-12-14 21:55 1KB www.sportbuzzer.de

(0.04/8)  67  Bundesliga-Konferenz im Liveticker mit dem VfL Wolfsburg, Mainz 05 und dem VfL Bochum

Der VfL Wolfsburg will seine Negativserie in der Bundesliga am Dienstagabend gegen den 1. FC Köln beenden. Außerdem spielt Mainz 05 gegen Hertha BSC und Arminia Bielefeld gegen den VfL Bochum. Die Spiele in der Konferenz im SPORTBUZZER-Liveticker. 2021-12-14 20:15 2KB www.sportbuzzer.de

(0.03/8)  68  Corona in Zürich: die wichtigsten Antworten zur Booster-Impfung

Wer wann an die Reihe kommt, wie man sich anmeldet und alles, was Sie zur Booster-Impfung wissen müssen. 2021-12-14 17:13 8KB www.nzz.ch

(0.02/8)  69  Tedesco will mit RB Leipzig Auswärtsmisere beenden

Der neue Trainer Domenico Tedesco will mit RB Leipzig zum Hinrunden-Abschluss in der Fußball-Bundesliga die Auswärtsbilanz auffrischen. In der Partie des 16. 2021-12-15 02:14 1KB www.t-online.de

(0.02/8)  70  Landtag in Kiel entscheidet über Landeshaushalt 2022

Der Haushalt 2022 dominiert die letzte Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtags in diesem Jahr. Das Parlament will den Etat am heutigen Tag beschließen. 2021-12-15 02:03 4KB www.t-online.de

(0.02/8)  71  Gut zu wissen: Wie man den Christbaum richtig transportiert

Autofahrer haben manchmal äußerst kreative Ideen dafür, den Christbaum nach dem Kauf nach Hause bringen. Wir geben Ti. 2021-12-14 22:19 1KB www.tt.com

(0.02/8)  72  Neue niederländische Regierung nach 271 Tagen perfekt

In den Niederlanden ist nach den längsten Koalitionsverhandlungen der Landesgeschichte das neue Regierungsbündnis so gut wie perfekt. Nach fast neun Monaten schlossen die rechtsliberale Partei VVD … 2021-12-14 19:27 3KB www.tt.com

(0.02/8)  73  Italien verlängert Corona-Ausnahmezustand bis 31. März

Die italienische Regierung hat den coronabedingten Ausnahmezustand über den 31. Dezember hinaus auf den 31. März 2022 verlängert. Der Ministerrat hat … 2021-12-14 19:10 2KB www.tt.com

(0.02/8)  74  FDP: Jetzt geht auch der Fraktionschef

Beat Walti, Chef der FDP-Fraktion im nationalen Parlament, stellt sein Amt zur Verfügung. Er ist der vierte Partei-Kadermann, der innert anderthalb Jahren abtritt. 2021-12-14 17:16 1KB www.nzz.ch

(0.02/8)  75  Tempo 30 in Zürich: Ein Kompromiss, immerhin – aber ein seltsamer

Eine flächendeckende Temporeduktion ist in der Stadt Zürich vom Tisch. Das ist positiv. Doch zugleich schafft der Stadtrat einen Flickenteppich und dehnt Tempo 30 dennoch problematisch weit aus. 2021-12-14 17:00 6KB www.nzz.ch

(0.02/8)  76  Zeigt uns eure besten Fotos: So schön ist der Winter in Tirol

Herrliche Winterlandschaften, beeindruckende Bergpanoramen oder weihnachtliche Stimmungsbilder: Wir suchen die besten. 2021-12-14 16:50 1KB www.tt.com

(0.02/8)  77  Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben eine Corona-Impfung erhalten? Zahlen zur Impfquote. 2021-12-14 16:41 2KB www.ndr.de

(0.02/8)  78  Vertrauen in politisches System ins Minus gekippt

Der vom Institut SORA verantwortete „Demokratie Monitor“ sieht das Vertrauen in das politische System Österreichs auf dem tiefsten Punkt seit Erhebungsbeginn 2018. Derzeit sind 58 Prozent … 2021-12-14 15:38 4KB www.tt.com

(0.02/8)  79  Um die Ecke gedacht, Teil 123: Das etwas andere Kreuzworträtsel

Rätseln, prüfen, lösen: Spielen Sie das beliebte Rätsel "Um die Ecke gedacht" aus dem TT-Sonntagsmagazin "Um die Ecke. 2021-12-14 14:30 1KB www.tt.com

 80  Corona-Lage: Impfstoff-Mangel ein "Skandal" – FDP und Kassenärzte empört

Der neue Gesundheitsminister teilt mit: Wir haben einen erheblichen Impfstoffmangel. Sein Vorgänger Jens Spahn hatte zuvor beteuert, es sei genug vorhanden. Das sorgt für Kritik. Alle Infos im Newsblog. 2021-12-15 02:20 23KB www.t-online.de

 81  Bundespräsidentenwahl: Bürgerschaft wählt Stimmberechtigte

Die Hamburgische Bürgerschaft wird am heutigen Tag die Hamburger Stimmberechtigten bei der Wahl des Bundespräsidenten Anfang kommenden Jahres bestimmen. 2021-12-15 02:16 1KB www.t-online.de

 82  Aktuelle Stunde im Landtag über Situation der Pflegekräfte

Über die Situation der Pflegekräfte wird heute in der Landtagssitzung in Hannover beraten. Die Grünen-Fraktion hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine 2021-12-15 02:03 1KB www.t-online.de

 83  Ehemaliger Kölner Polizeipräsident klagt am OVG in Münster

Sechs Jahre nach den Vorfällen in der Silversternacht 2015/2016 in Köln beschäftigt sich das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG)am hetigen Tag 2021-12-15 02:03 1KB www.t-online.de

 84  Freiburg will sich bei Union rehabilitieren

Fußball-Bundesligist SC Freiburg will sich im Auswärtsspiel bei Union Berlin am Mittwoch (20.30 Uhr) für die jüngste Niederlage gegen Hoffenheim 2021-12-15 01:52 1KB www.t-online.de

 85  Gericht will Urteil im "Tiergartenmord"-Prozess verkünden

Das Berliner Kammergericht will heute sein Urteil im sogenannten Tiergartenmord-Prozess sprechen. Mehr als ein Jahr lang haben die Richter versucht, die 2021-12-15 01:47 1KB www.t-online.de

 86  O.J. Simpson ist offiziell frei

O.J. Simpson ist wieder ein freier Mann. Nach neun Jahren Haft und über vier Jahren unter behördlicher Aufsicht hebt ein Gericht die restliche Bewährungsstrafe gegen den ehemaligen Footballstar auf. 2021-12-15 01:38 2KB www.n-tv.de

 87  Wieder Rechtsstreit um Hotel mit Schlafboxen in Hannover

Das Verwaltungsgericht Hannover beschäftigt sich am heutigen Mittwoch erneut mit einem Hotel mit fensterlosen Mini-Zimmern. Der Betreiber wendet sich mit einer 2021-12-15 01:33 1KB www.t-online.de

 88  Museumsschiff "Cap San Diego" feiert 60-jähriges Jubiläum

Mit einem Brückenempfang feiert das Museumsschiff 'Cap San Diego' am heutigen Mittwoch sein 60-jähriges Jubiläum. Auch Hamburgs Bürgermeister Peter 2021-12-15 01:33 1KB www.t-online.de

 89  Die Anwaltslobby kann sich im Ständerat nicht durchsetzen

Ist es gut, wenn Beschuldigte bei der Befragung ihrer mutmasslichen Komplizen von Anfang an dabei sind? Nein, findet der Ständerat. Er will den Staatsanwälten mehr Spielraum geben. Die Rechtsanwälte verlieren auch im Kampf um höhere Honorare. 2021-12-15 01:18 4KB www.nzz.ch

 90  Nationalrat debattiert intensiv über Massentierhaltungsinitiative

Die Schweiz müsse mehr tun zum Schutz von Rindern, Schweinen und Hühnern, fordern Vertreter des linken Lagers. Sie sind offen für einen abgeschwächten Gegenvorschlag, den die Gegner der Massentierhaltungsinitiative jedoch ablehnen. Die Schweiz habe bereits heute sehr hohe Standards. 2021-12-15 00:54 4KB www.nzz.ch

 91  Fehler 404 - Seite nicht gefunden

Hinweis: Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt! Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser. Wir … 2021-12-15 00:50 650Bytes www.t-online.de

 92  Bundesgerichtshof verkündet Urteil zu NSU-Helfer André E.

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute, ob das Urteil gegen den NSU-Unterstützer André E. rechtskräftig ist. Das Münchner Oberlandesgericht (OLG) hatte 2021-12-15 00:32 1KB www.t-online.de

 93  1. FC Köln: Späte Rache: Modeste verhöhnt Schmadtke nach Sieg in Wolfsburg

Die werden keine Freunde mehr! Köln-Star Modeste verhöhnt VfL-Boss Schmadtke nach Sieg. 2021-12-15 00:13 2KB www.bild.de

 94  Sängerin und Schauspielerin - "Wasser" statt Schnee: Lina Larissa Strahl wird 24

Als freche Hexe Bibi hat sie sich in die Herzen zahlreicher Teenies gezaubert. 2021-12-15 00:03 2KB www.t-online.de

 95  TV-Tipp: Wie Erinnerungen täuschen können - Serie "8 Zeugen" auf Vox

Wie sehr kann man sich auf Erinnerungen verlassen? 2021-12-15 00:03 3KB www.t-online.de

 96  Gefährdete Demokratie: Nur jeder zweite Deutsche vertraut dem politischen System

Einer Umfrage der Körber-Stiftung zufolge vertrauen ein Drittel der Demokratie wenig bis gar nicht. Die Wissenschaft kann sich immerhin auf den Zuspruch von gut zwei Drittel der Bevölkerung verlassen. Politischen Organen wie dem Bundestag und Bundesrat sowie Parteien vertrauen weniger als ein Drittel der Deutschen. 2021-12-15 00:01 2KB www.rnd.de

 97  Das Kalenderblatt am 15. Dezember – was ist heute passiert?

Mittwoch, 15.12.2021. Was ist am 15. Dezember passiert, welche Berühmtheit wurde heute geboren, wer ist gestorben? Den Überblick gibt es im täglichen Kalenderblatt. 2021-12-15 00:01 3KB www.rnd.de

 98  +++ 01:55 "Bild"-Zeitung: Mehr Intensivpflegekräfte als vor der Pandemie +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-15 00:00 7KB www.n-tv.de

 99  Robert Habeck: Die Wandlungen des grünen Vizekanzlers

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck ist mittlerweile Minister für Wirtschaft und Klimaschutz – und Vizekanzler. Dabei hat der 52-Jährige zuletzt gezeigt, dass ihm Machtpolitik nicht fremd ist. Gemessen wird er letztlich an Zahlen, die keine Interpretation zulassen. 2021-12-15 00:00 9KB www.rnd.de

 100  Die grüne Schaltzentrale: Wie Habeck das Wirtschaftsministerium umbaut

Robert Habeck rüstet sein neues Ministerium auf: vom Wirtschafts- und Energieressort zur grünen Schaltzentrale. Nicht nur holt er 70 Mitarbeiter aus dem Umweltministerium seiner Parteifreundin Steffi Lemke in sein Haus. Auch die drei Staatssekretäre für Energie, Klima und Wirtschaft sind politische Schwergewichte – eine vierte soll die Vorhaben aller grünen Bundesminister koordinieren und gegenüber Olaf Scholz durchsetzen. 2021-12-15 00:00 5KB www.rnd.de

 101  Vor erstem EU-Gipfel mit Scholz: Warnung an Russland aus Deutschland

Jede Aggression gegen die Ukraine werde schmerzhafte politische und wirtschaftliche Folgen haben, sagen deutsche Diplomaten. Welche das sein werden, lassen sie bewusst offen – nach Drähten zu Putin wird trotzdem gesucht. 2022 hat Deutschland die G7-Präsidentschaft – der Gipfel wird wieder in Schloss Elmau in Bayern stattfinden. 2021-12-15 00:00 4KB www.rnd.de

 102  Amnesty International wirft Taliban schwere Kriegsverbrechen vor

Die Islamisten sollen die Verbrechen während ihrer Machtübernahme begangen haben. Auch bei Angriffen der afghanischen Streitkräfte und des US-Militärs seien Zivilistinnen und Zivilisten zu Tode gekommen, so die NGO. Amnesty forderte den Internationalen Strafgerichtshof auf, möglichen Kriegsverbrechen aller Parteien nachzugehen. 2021-12-15 00:00 2KB www.rnd.de

 103  Kevin Kühnert: „Wie der Mensch Olaf Scholz tickt, das weiß ich nicht“

Wie hat es Olaf Scholz zum Bundeskanzler geschafft? Und wer ist der Mensch hinter dem Amt? Das waren Fragen, denen die Gäste im ZDF-Talk „Markus Lanz“ nachgingen. Unter anderem der neue SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert und ein Scholz-Biograf berichteten von ihrem Verhältnis zum Kanzler. 2021-12-14 23:47 2KB www.rnd.de

 104  EU-Kommission will Schengen-Raum mit verbindlichen Reisebeschränkungen reformieren

Seit Jahren erschweren immer wieder verlängerte Kontrollen das Reisen im Schengen-Raum. Damit das Schengener Abkommen nicht noch weiter ausgehöhlt wird, schlägt die EU-Kommission Reformen vor, darunter verbindliche Beschränkungen an den Außengrenzen. 2021-12-14 23:40 3KB www.welt.de

 105  Riccardo Ehrman ist tot – der Journalist, der den Mauerfall auslöste

Am 9. November 1989 kam er zu spät zur Pressekonferenz. Trotzdem fragte er Günter Schabowski nach dem Reisegesetz. Und verstand sofort: „Die Mauer ist weg.“ 2021-12-14 23:33 3KB www.tagesspiegel.de

 106  Haiti: Stecken Drogenkartelle hinter dem Mord an Präsident Moïse?

Die Ermordung von Moïse im Juli stürzte das Land in eine schwere Krise. Laut der «New York Times» wollte der Präsident eine Liste mit Drogenschmugglern an die USA weitergeben. Ex-Präsident Michel Martelly soll ebenfalls in den Mord seines politischen Zöglings verstrickt sein. 2021-12-14 23:24 6KB www.nzz.ch

 107  Nach 1:0 und 2:1-Führung: VfL Wolfsburg verliert auch gegen Köln

Der VfL Wolfsburg hat auch das sechste Pflichtspiel in Folge verloren. Am Dienstagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt trotz zweimaliger Führung dem 1. FC Köln mit 2:3 (1:1). 2021-12-14 23:22 3KB www.ndr.de

 108  Rohrweck Weltcup-Vierter in Arosa

Johannes Rohrweck hat beim Weltcup der Ski-Crosser in Arosa so wie beim Auftakt in China das große Finale erreicht, aber einen Podestplatz verpasst. Der 31-jährige Oberösterreicher … 2021-12-14 23:22 1KB www.tt.com

 109  Je unklarer die Lage, desto unbarmherziger das Urteil

Auf Corona war niemand vorbereitet. Bis heute gilt: Nichts Genaues weiß man nicht. Trotzdem verteidigt jeder seine Position vehement. Ein Kommentar. 2021-12-14 23:12 3KB www.tagesspiegel.de

 110  Kevin-Prince Boateng motzt nach Hertha-Debakel in Mainz: "Das war ein Totalausfall"

Kevin-Prince Boateng zieht nach der deutlichen Pleite von Hertha BSC bei Mainz 05 ein vernichtendes Fazit. Trainer Tayfun Korkut spricht von einem "gebrauchten Abend". Nun muss das Spiel am kommenden Samstag zeigen, wie sehr der neue Coach das Team bisher stabilisieren konnte. Der Gegner: Borussia Dortmund. 2021-12-14 23:05 2KB www.sportbuzzer.de

 111  Ungewohntes Heimatgefühl: Bielefeld meldet sich zurück

Endlich hat Arminia Bielefeld wieder zu Hause gesiegt. Dem  Tabellenvorletzten gelingt ein 2:0 gegen den VfL Bochum. Ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. … 2021-12-14 23:03 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 112  Premier League kompakt: Manchester City demontiert Leeds - Gerrard und Aston Villa siegen

Manchester City bleibt in der Premier League weiter das Maß der Dinge. Die Mannschaft von Star-Trainer Pep Guardiola setzte sich am Dienstagabend gegen Leeds United deutlich durch. Norwich City bleibt nach einer Pleite gegen Aston Villa indes Tabellenletzter. 2021-12-14 22:54 2KB www.sportbuzzer.de

 113  Neue Fangquoten für Nordsee und Atlantik

Cem Özdemir hatte seinen ersten internationalen Auftritt als Agrarminister. Für einen Fisch hat er besonders stark gekämpft. 2021-12-14 22:51 4KB www.tagesspiegel.de

 114  Wilderer töten 24 Nashörner - neun Verdächtige festgenommen

Südafrikanischen Behörden ist ein Schlag gegen Wilderer gelungen. Neun Verdächtige wurden seit Monatsbeginn festgenommen. Im selben Zeitraum haben Wilderer mindestens 24 Nashörner getötet. 2021-12-14 22:47 1KB www.rnd.de

 115  Hertha-Aufschwung unter Korkut dahin - Pleite in Mainz

Die Hoffnung auf bessere Zeiten sind bei der Hertha erst einmal dahin. Die Berliner präsentieren sich wie ein Absteiger und kassieren die erste Niederlage im … 2021-12-14 22:41 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 116  "Enttäuschung" gegen Köln: Wolfsburger Krise geht weiter

Der VfL Wolfsburg war im Spiel auf einem guten Weg. Gegen den 1. FC … 2021-12-14 22:39 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 117  So viel Spaß hat er mit seinen Kindern!

Ex-Fußball-Star David Beckham (46) ist vierfacher Vater. Wie viel Spaß er mit seinen Kids hat, zeigt der ehemalige englische Nationalspieler nun auf Instagram . … 2021-12-14 22:34 1KB www.stern.de

 118  Studie zeigt: Unmittelbar vor dem Einschlafen kommen uns die besten Ideen

Es gibt eine alte Legende über den genialen Erfinder Thomas Edison (1847–1931). Der US-Amerikaner soll sich mitunter mit einem Ball in jeder Hand ins Bett … 2021-12-14 22:31 3KB www.stern.de

 119  „In der Friedrichstraße hat sie mich in einen Zug gesetzt“

Gedenken und mehr Themen in unseren Leute-Newslettern aus Berlins Bezirken, mittwochs aus Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Hier eine Themenvorschau. 2021-12-14 22:30 1KB www.tagesspiegel.de

 120  Ganz normal historisch

Grüne Revolution tief im Berliner Westen? Nicht ganz. Aber die Mischung aus Neuem und Erprobtem lässt hoffen. Ein Kommentar. 2021-12-14 22:30 2KB www.tagesspiegel.de

 121  Oooohhh und Ahhhhh - Last-Minute-Geschenke für die Lust

Na, haben Sie schon alle Geschenke zusammen? Falls nicht, kommen hier noch ein paar Vorschläge, die mit Sicherheit zu entzückten Oooohs und Aaaaahs führen dürften. Und zwar auf beiden Seiten. Denn Liebeskugeln, Druckwellenvibratoren & Co. gibt es mittlerweile für SIE und IHN. Wer also noch auf der Suche nach einer aufregenden Überraschung ist, wird hier fündig. Lesen Sie mit BILDplus, über welche Spielzeuge unterm Weihnachtsbaum sich Erwachsene freuen! *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-14 22:29 1KB www.bild.de

 122  Kreisklasse Neuburg: Dreikampf an der Spitze und eine Schießbude

Plus Welche Mannschaften in der Kreisklasse Neuburg positiv überrascht und enttäuscht haben, wer die meisten Tore geschossen hat und wo die Trainer gewechselt wurden. Ein Rückblick. … 2021-12-14 22:27 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 123  Schaden 300 000 Euro Fast acht Jahre Haft für Barthels Hof-Zündler

Leipzig – Im Januar 2019 richtete eine Brand im Leipziger Traditionslokal Barthels Hof einen immensen Schaden von mehr als 300 000 Euro an. 2021-12-14 22:25 1KB www.bild.de

 124  Finanzminister Lindner - Ja-Wort in Bella Italia

Wie BILD exklusiv erfuhr, heiraten Bundesfinanzminister Christian Lindner (42) und die RTL-Chefreporterin Franca Lehfeldt (32) im Sommer 2022 in Italien.In welchem schönen Städtchen die Hochzeit stattfindet, welches Kleid Franca tragen wird und auf welcher Sprache getraut wird, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-14 22:23 1KB www.bild.de

 125  Sechs Ehrenamtliche und die IT-Sicherheit der deutschen Wirtschaft

Freiwillige Tüftler programmieren das weitverbreitete Software-Modul Log4j, dessen Schwachstelle nun Hacker nutzten. Wie es dazu kam und was helfen könnte. 2021-12-14 22:23 4KB www.tagesspiegel.de

 126  Gefährliches Klimagas in Australien: Methanwolken kreisen über Kohleminen

Satellitenbilder zeigen große Mengen an Methanemissionen über Australiens Kohleminen. Wissenschaftler und Experten fürchten, dass die australische Regierung diese Emissionen nicht ausreichend erfasst. Auch andere Länder könnten das gefährliche Klimagas unterschätzen. 2021-12-14 22:23 5KB www.rnd.de

 127  Handball-Frauen im WM-Viertelfinale ausgeschieden

Die WM-Reise der deutschen Handball-Frauen endet im Viertelfinale. Gegen Gastgeber Spanien leistet sich das DHB-Team zu viele Fehler und scheidet aus. … 2021-12-14 22:21 1007Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 128  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-12-14 22:19 837Bytes www.zeit.de

 129  Personalkostenzuschüsse für Freie Schulen in Brandenburg werden deutlich erhöht

Die Brandenburger Koalition einigte sich mit den Freien Schulen. Zuvor gab es Streit vor Gericht. 2021-12-14 22:18 3KB www.tagesspiegel.de

 130  Krebskranker Mutter Haare gespendet: „Mama, mein Zopf ist dein Zopf!"

Es sind 40 Zentimeter, die das Leiden von Mama Renate etwas leichter machen. 2021-12-14 22:17 1KB www.bild.de

 131  Italien führt Testpflicht für Einreisende ein

Bislang hat für Einreisende nach Italien ein negativer Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis ausgereicht. Mit den steigenden Fallzahlen der Omikron-Variante werden auch die Bestimmungen verschärft. Gleichzeitig verlängert die Regierung auch den Notstand. 2021-12-14 22:04 3KB www.n-tv.de

 132  Junge Mutter (26) erstochen Larissa schrieb Verbrecher Liebesbriefe in Knast – er tötete sie!

Sie war auf der Suche nach einem Partner, der sie auch bei der Erziehung ihrer Tochter Sofia (2) unterstützt. 2021-12-14 22:03 942Bytes www.bild.de

 133  Schließung von Clubs, Obergrenze für Treffen, neue Bußgelder

Die Inzidenz in Brandenburg liegt weit über dem Bundesschnitt, die Kliniken steuern auf eine Notlage zu. Nun führt das Kabinett mehrere Regelverschärfungen ein. 2021-12-14 22:00 3KB www.tagesspiegel.de

 134  Moskau räumt Datenlücken bei Sputnik ein

Das Eingeständnis hat Seltenheitswert: Obwohl Russland als erstes Land der Welt ein Corona-Vakzin entwickelt, fehlt Sputnik V bis heute eine Zulassung der WHO oder der EU. Nun gibt Moskau zu, die nötigen Daten nicht geliefert haben. Und verzichtet ganz auf Verschwörungstheorien. 2021-12-14 21:58 3KB www.n-tv.de

 135  Birgit Schrowange: TV-Comeback und Hochzeitspläne!

Im Dezember 2019 hörte Birgit Schrowange (63) bei RTL mit ihrer Sendung „Extra“ auf, „die Luft war einfach raus“. Seitdem befindet sich die Moderatorin in selbst gewählter Rente. Auch, wenn sie seither zahlreiche Angebote bekam …Doch jetzt nimmt die TV-Karriere von Schrowange nochmal ordentlich Fahrt auf! Lesen Sie mit BILDplus, wer Schrowange nochmal vor die Kamera holt, was ihre Karrierepläne sind und was die Moderatorin in Sachen Liebe plant. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-14 21:58 1KB www.bild.de

 136  Konzertmarathon für die Musikbranche: „Traurig, dass wir das noch immer machen müssen“

Musikalische Schlagkraft auf der Bühne der fast leeren Barclays-Arena in Hamburg. Rund 50 Musikstars und Nachwuchskünstlerinnen und -künstler haben mit kurzen Auftritten bei einem besonderen Streaming-Konzert mitgemacht. Ihr Ziel: Geld sammeln, damit die vielfältige Branche überleben kann. 2021-12-14 21:57 5KB www.rnd.de

 137  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – egal ob Winter-, US- oder Motorsport: Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf de. 2021-12-14 21:56 823Bytes www.tt.com

 138  Newcastle United: Wird Sven Botman der neue Abwehrchef?

Der abstiegsbedrohte englische Erstligist Newcastle United strebt im Januar einen Transfer des niederländischen U21-Nationalspielers Sven Botman vom Ligue-1-Meister OSC Lille an. Das … 2021-12-14 21:55 2KB www.stern.de

 139  Ukraine-Konflikt - Schicken wir deutsche Truppen in die Ukraine, Frau Außenministerin?

Nach Putins Truppenaufmarsch nahe der Ukraine: Die Außenministerin telefoniert mit Amtskollege Lawrow. Die Welt hält den Atem an. 2021-12-14 21:54 3KB www.bild.de

 140  Corona-Regel-Wirrwarr zum Fest: Kirchenstreit um Ungeimpfte zu Weihnachten

Zoff um die Corona-Regeln an Heiligabend in Deutschlands Kirchen! GRUND: Ungeimpfte sollen in vielen Gotteshäusern draußen bleiben. 2021-12-14 21:54 3KB www.bild.de

 141  Der Coronavirus-Blog

Gesundheitsminister Mückstein und Experten informierten heute zur Omikron-Variante und deren Ausbreitung in Österreic. 2021-12-14 21:51 1KB www.tt.com

 142  Kommentar - Jesus würde niemanden abweisen

Wie gottvergessen sind Kirchen, die sich verhalten wie Club-Besitzer mit Türsteher? 2021-12-14 21:51 1KB www.bild.de

 143  Post von Wagner - Betrifft: Die Kimmich-Verwandlung

Es schien monatelang, dass sich an Ihrer Meinung zur Corona-Impfung nichts ändern würde. Nun die Wende. 2021-12-14 21:50 1KB www.bild.de

 144  Öl am Herd zurückgelassen: Küche brannte in Reith

Die Bewohnerin hatte einen Topf mit Speiseöl erhitzt und wohl vergessen, die Herdplatte wieder auszuschalten. Das Öl . 2021-12-14 21:41 1KB www.tt.com

 145  Söder gibt Einblicke ins Gefühlsleben als Krisenmanager

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht bei „Augsburger Allgemeine Live“ über die Krisen, sowohl was Corona als auch die Union in der Opposition angeht. … 2021-12-14 21:37 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 146  Itzehoer Stutthof-Prozess: 93-jährige Zeugin schildert die Gräuel in dem KZ

"Verfluchte Judenbande!" - So wurden eine junge Litauerin und ihre Mitgefangenen 1944 im KZ Stutthof begrüßt. Die heute 93-Jährige schildert im Prozess gegen eine ehemalige Schreibkraft des Lagers ihren Leidensweg. 2021-12-14 21:37 4KB www.ndr.de

 147  Mann sitzt 21 Jahre unschuldig im Gefängnis – weil ihm ein Polizist gezielt einen Mord unterschob

Darryl Howard wurde im Jahr 1995 wegen  Mordes  und Brandstiftung zu 80 Jahren Gefängnis verurteilt, angeblich sollte er für den Tod von Doris Washington und ihrer 13-jährigen Tochter Nishonda … 2021-12-14 21:37 3KB www.stern.de

 148  Experten warnen vor baldigen Terror-Anschlägen durch „Corona-Leugner“

Lesen Sie in diesem Artikel: Wieso Sicherheitsexperten mit schweren Anschlägen rechnen Welche Gewalttaten durch Rechtsextremisten im Telegram-Messenger geplant werden Welche Experten seit zwei Jahren vor … 2021-12-14 21:37 933Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 149  Einbruch bei Kaffeemillionär Albert Darboven Die Diebe stiegen übers Schlafzimmer ein

Es gelang den Verbrechern, ins Haus eines der prominentesten Hamburger einzusteigen. 2021-12-14 21:35 2KB www.bild.de

 150  Erste Rentner bekommen mehr als 3000 Euro

3000 Euro Rente im Monat? Davon träumen Millionen Senioren! 40 Rentnern ist das Kunststück jetzt laut neuer Statistik der Rentenversicherung geglückt. 2021-12-14 21:34 1KB www.bild.de

 151  Bundesregierung will Arbeitsplätze bei Alstom retten

Nach den Plänen für einen Stellenabbau beim Bahntechnik-Hersteller Alstom hat die Bundesregierung angekündigt, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen. «Wir sind sowohl mit … 2021-12-14 21:34 2KB www.stern.de

 152  Nehammer erstmals als Bundeskanzler in Brüssel

Antrittsbesuch in Brüssel: Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) wird am Mittwoch erstmals als Regierungschef nach Brüssel reisen. Gleich zum Auftakt am frühen Nachmittag (13.30 Uhr) … 2021-12-14 21:33 1KB www.tt.com

 153  Nationalrat behandelt Volksbegehren und Beamtengehälter

Zum Auftakt der letzten Plenarwoche des Jahres 2021 behandelt der Nationalrat am Mittwoch die jüngsten drei Volksbegehren, die die 100.000-Unterstützer-Hürde genommen haben. … 2021-12-14 21:32 1KB www.tt.com

 154  Mutmaßlicher Drogenboss kommt in Linz vor Gericht

Der mutmaßliche Drogenboss, dessen Ring in zehn Jahren mehr als 200 Kilo Kokain mit einem Straßenverkaufswert von gut 16 Millionen Euro u.a. nach Österreich … 2021-12-14 21:32 1KB www.tt.com

 155  Fußgängerin in Oetz von Auto erfasst und verletzt

Der Lenker des Autos erfasste die Frau beim Abbiegen auf einen Parkplatz. Die 71-Jährige wurde zu Boden geschleudert . 2021-12-14 21:26 1KB www.tt.com

 156  "Wir haben zu wenig Impfstoff"

Um die Impfkampagne weiter vorantreiben zu können, braucht es mehr Corona-Impfstoff. Doch es gibt offenbar nicht genug. Der Mangel habe viele überrascht - auch ihn, sagte Gesundheitsminister Lauterbach in den tagesthemen. 2021-12-14 21:19 4KB www.tagesschau.de

 157  Nach Rodungsaktion: Bargteheide bekommt jetzt einen Klimawald

Wie konnte das passieren? Im Herbst 2020 hatten Mitarbeiter des Bauhofs in Bargteheide im Kreis Stormarn einen Wald offenbar aus Versehen gerodet. Jetzt wurden auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern neue Bäume gepflanzt. 2021-12-14 21:05 1KB www.ndr.de

 158  Keine längeren Weihnachtsferien wegen Corona

Düsseldorf Die aktuelle Corona-Lage in NRW sieht alles andere als gut aus. Innerhalb von einer Woche wurden 17.509 Fälle in Schulen gemeldet. Trotzdem … 2021-12-14 20:59 2KB rp-online.de

 159  "Die Omikron-Welle wird kommen"

In Deutschland sinken die Corona-Fallzahlen - doch damit könnte es bald vorbei sein. Mit der Ausbreitung der Omikron-Variante steht bereits die fünfte Welle in den Startlöchern. Im Januar oder Februar könnte sie ihren Höhepunkt erreichen, befürchtet Epidemiologe Timo Ulrichs. 2021-12-14 20:58 5KB www.n-tv.de

 160  Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen

Rund 269,6 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 5,3 Millionen Infizierte sind gestorben. Mehr als 8,4 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. 2021-12-14 20:56 23KB www.nzz.ch

 161  Vom Mahner zum Macher?

Meinung Was das Wissen über Corona angeht, macht dem neuen Gesundheitsminister Karl Lauterbach keiner etwas vor. Jetzt muss der SPD-Politiker aber auch zeigen, dass … 2021-12-14 20:53 3KB rp-online.de

 162  Ärzte lehnen Boosterpläne von NRW ab

Düsseldorf NRW erlaubt Auffrischungen bereits nach vier Wochen. Kassenärzte, Immunologen und Apotheker halten eine so kurze Frist jedoch für unsinnig, die Praxen wollen den Erlass … 2021-12-14 20:52 6KB rp-online.de

 163  Asyl in Griechenland – Freifahrtschein nach Deutschland

Wer in Griechenland Asyl erhält, kann ungehindert nach Deutschland weiterziehen. Zehntausende haben das dieses Jahr schon genutzt und die europäischen Regeln ausgetrickst, ergaben Recherchen von WELT. Für die Bundesregierung wird das zur Zerreißprobe. 2021-12-14 20:45 1KB www.welt.de

 164  Omikron: Chance für Massnahmen ohne Lockdown

Die Corona-Fallzahlen stagnieren – und könnten sogar zurückgehen. Derweil rechnet die wissenschaftliche Task-Force mit der Dominanz der Omikron-Variante ab Anfang des nächsten Jahres. Die Zeitverhältnisse, um einen neuen Lockdown abzuwenden, sind abgesteckt. 2021-12-14 20:44 6KB www.nzz.ch

 165  Alkoholmissbrauch von Schülern im Corona-Jahr 2020 rückläufig

Weniger Partys gleich weniger Rausch bei Jugendlichen? Das legt zumindest das Ergebnis einer Studie nahe, die die DAK -Gesundheit an diesem Dienstag vorgestellt hat. Demnach … 2021-12-14 20:43 4KB www.stern.de

 166  „Was lebt im Meer?“: Quizfrage bei RTL „Punkt 12″ sorgt für Erheiterung

Die Antwortmöglichkeiten auf eine Quizfrage in der RTL-Sendung „Punkt 12″sorgen für Verblüffung. „Was lebt im Meer?“, will Moderatorin Roberta Bieling von den Zuschauerinnen und Zuschauern wissen. Der Sender nimmt den Wirbel in sozialen Medien mit Humor. 2021-12-14 20:40 1KB www.rnd.de

 167  Booster schon nach vier Wochen? Deshalb sind Immunologen skeptisch

Ein Booster soll möglichst gut vor einer Infektion mit dem Coronavirus schütze. Doch eine solche Impfung schon nach vier Wochen nach der zweiten Spritze macht … 2021-12-14 20:40 4KB www.stern.de

 168  Für Impfverweigerer könnte es teuer werden

Die vierte Corona-Welle rollt über Deutschland, Omikron klopft bereits an die Tür - und die Impfquote? Die ist nach wie vor zu niedrig. Eine allgemeine Impfpflicht ist für viele Experten und Politiker die einzige Lösung. Doch wie setzt man sie um? Und welchen Strafen drohen? 2021-12-14 20:39 5KB www.n-tv.de

 169  Rumpfteam der Füchse Berlin scheitert im Pokal in Lemgo

Die Füchse Berlin haben mit ihrer Rumpftruppe den Einzug ins Viertelfinale des deutschen Handball-Pokals verpasst. Im Achtelfinale unterlagen die Berliner am Dienstagabend beim Titelverteidiger TBV Lemgo Lippe … 2021-12-14 20:37 2KB www.stern.de

 170  Juventus: Paulo Dybala nennt seine beiden Vorbilder

Juventus -Stürmer Paulo Dybala verehrte in seiner Kindheit die beiden Superstars Ronaldinho und Juan Riquelme. Das verriet der argentinische Nationalspieler gemäß calciomercato.com während einer Fragerunde … 2021-12-14 20:37 2KB www.stern.de

 171  Hessen reformiert sein Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Der hessische Landtag hat am Dienstag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen eine Reform des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes verabschiedet. Unter anderem … 2021-12-14 20:36 1KB www.stern.de

 172  SC Magdeburg schlägt IK Sävehof nach Steigerung 29:26

Der SC Magdeburg hat in der European League nach schwachem Start den nächsten Sieg gefeiert und Rang eins in Gruppe C gefestigt. Beim schwedischen Meister IK Sävehof … 2021-12-14 20:34 1KB www.stern.de

 173  Oaklynn wurde nur zwei Monate alt - Das jüngste Opfer des Monster-Tornados

Mindestens 88 Menschen starben bei dem Monster-Orkan, darunter die zwei Monate alte Oaklynn. 2021-12-14 20:28 2KB www.bild.de

 174  +++ 23:18 Polizei in Niedersachsen findet bei Hausdurchsuchung 1300 Impfausweis-Aufkleber +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-14 20:00 36KB www.n-tv.de

 175  Podcast Phrasenmäher: Gerald Asamoah verrät, warum Hoeneß sauer war

Gerald Asamoah spricht im Podcast Phrasenmäher über Schalke, ein Bayern-Angebot – und er erzählt, wie er im Alltag immer wieder Opfer von Rassismus wird. 2021-12-14 19:58 1KB www.bild.de

 176  Das Virus als Nährboden für Gewalt

Analyse Düsseldorf Fackelzüge und Aufmärsche bei Politikern – radikale Demonstranten in Ostdeutschland sorgen derzeit für Aufsehen. Dabei lässt die Bedrohungslage im Westen Polizei und Verfassungsschutz … 2021-12-14 19:57 7KB rp-online.de

 177  Kanton Zürich: Steuersenkung ist Tatsache

Die Bürgerlichen und die GLP haben einen tieferen Steuerfuss bei den Beratungen zum Budget 2022 des Kantons Zürich problemlos durchgebracht. Gleichzeitig hat der Regierungsrat einen Sparauftrag gefasst. Die Entscheide der Debatte im Überblick. 2021-12-14 19:50 14KB www.nzz.ch

 178  Tannenbaumklau im großen Stil

Moers Weihnachtsbäume sind begehrt, auch bei Dieben: Insgesamt 69 Nordmanntannen ließen Unbekannte von einem Verkaufsgelände am Kaufland-Parkplatz in Moers mitgehen. Sie müssen ein größeres Fahrzeug … 2021-12-14 19:46 4KB rp-online.de

 179  Was Hütter sich vorwerfen lassen muss - und was nicht

Analyse Mönchengladbach Vor dem Duell mit Ex-Klub Eintracht Frankfurt steckt Adi Hütter mit Borussia Mönchengladbach in einer komplizierten Lage. Welchen Anteil der Trainer daran … 2021-12-14 19:46 6KB rp-online.de

 180  Was Riccardo Muti lehrt

Dirigieren sei nicht „Verkehrsregelung“, und in der Opernwelt herrsche Verwirrung: Ein Besuch in Mutis Musikakademie in Mailand. 2021-12-14 19:42 3KB www.diepresse.com

 181  Damit kann man den Lockdown-Blues hinter sich lassen

Jazzpianist George Cables begeisterte im Porgy & Bess vor Live-Publikum. 2021-12-14 19:40 2KB www.diepresse.com

 182  „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – so geht es weiter

Was passiert in den nächsten Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“? Mit unserer Vorschau sind Sie täglich informiert. 2021-12-14 19:38 7KB www.rnd.de

 183  Fünfjähriges Kind ertrinkt in Hallenbad

In einem schwäbischen Hallenbad treibt ein Junge leblos im Becken. Versuche, den Fünfjährigen wiederzubeleben, scheitern. Der Nichtschwimmer war Teilnehmer eines Wasserorientierungskurses. Nun ermittelt die Polizei. 2021-12-14 19:23 1KB www.n-tv.de

 184  Brüssels Pläne für die Schiene

Mehr Verbindungen, mehr Passagiere, mehr Tempo - aber weniger kompliziert: Die EU-Kommission will das EU-weite Schienennetz ausbauen und stärker nutzen. Noch sieht die Wirklichkeit aber anders aus. Von Jakob Mayr. 2021-12-14 19:18 3KB www.tagesschau.de

 185  Budgetüberschuss schon 2025

Der Fiskalrat ist rundum optimistischer als die Regierung – sowohl, was die Entwicklung des Budgets und der Verschuldung betrifft, als auch in Bezug auf Firmenpleiten. 2021-12-14 19:16 4KB www.diepresse.com

 186  Traum vom Fliegen auf heiklem Terrain

Einst herrschte am Flughafen Jerusalem Jetset-Hochbetrieb, dann legte Israel ihn still. Minister Frej schlägt nun eine Wiedereröffnung vor, von der auch die Palästinenser profitieren sollen. Die Stadt Jerusalem hat andere Pläne. Von Benjamin Hammer. 2021-12-14 19:14 6KB www.tagesschau.de

 187  Der ganze „Hoff“, in eine Schau gepackt

Vom Zigarettenetui bis zur Weltausstellung: Das MAK zeigt die bisher umfassendste Ausstellung zum Lebenswerk des Gesamtkünstlers Josef Hoffmann. Eine opulente Zeitreise in die Epoche, die er. 2021-12-14 19:08 1KB www.diepresse.com

 188  Obdachloser in Düsseldorf starb an Unterkühlung und Covid-19

Düsseldorf Anfang Dezember war ein obdachloser Mann stark unterkühlt auf einer Parkbank am Düsseldorfer Rheinufer aufgefunden worden und starb später im Krankenhaus. Jetzt steht das Obduktionsergebnis … 2021-12-14 18:59 3KB rp-online.de

 189  Rechtsstreit um Freistellung: 96 sieht bei Zuber-Urlaub "grob schuldhaften Verstoß"

Beim Wiedersehen mit Ex-Manager Gerhard Zuber vorm Arbeitsgericht wurde klar: 96 sieht in dessen Mallorca-Urlaub einen "grob schuldhaften Verstoß", der die Freistellung rechtfertige. Eine außergerichtliche Einigung scheint weiter in weiter Ferne. 2021-12-14 18:51 2KB www.sportbuzzer.de

 190  Rückschlag für Ampel: Atom- und Kohleenergie wieder wichtiger

Rückschlag für die neue Bundesregierung! Der Anteil der Erneuerbaren am Strommix sinkt. 2021-12-14 18:35 3KB www.bild.de

 191  Macht auf Rod Stewart - Nur drei Punkte für Bohlen-Tanz von Joachim Llambi

Jetzt tanzt auch der Pop-Titan: Dieter und seine Carina machen es Rod Stewart nach. Bei Joachim Llambi sind sie gnadenlos durchgefallen. 2021-12-14 18:31 2KB www.bild.de

 192  Legalisierung von Cannabis steht in Malta kurz bevor

Malta steht kurz davor, als erstes EU-Land die Verwendung, den Kauf und den Anbau von Cannabis für den Freizeitkonsum zu erlauben. Das Parlament des … 2021-12-14 18:31 2KB www.tt.com

 193  Erinnerungsarbeit in der Reha-Klinik: Rainald Grebe schreibt ein Buch und pflanzt Bäume

Kurz vor dem Konzert waren die Worte weg: Nach mehreren Schlaganfällen verbrachte Rainald Grebe einige Zeit in der Reha-Klinik und schrieb dort ein berührendes Buch … 2021-12-14 18:30 1KB www.haz.de

 194  Können Songs Suizide verhindern?

Ein US-Rapper singt von überwundenen Selbstmordgedanken, rät zu Rat auf Draht – und hat damit wohl Leben gerettet. Aber wie soll das Beispiel Schule machen? 2021-12-14 18:14 3KB www.diepresse.com

 195  Gutschein-Lösung für abgesagte Konzerte endet: Ab 1.1. gibt's Ticket-Geld zurück!

Wegen Corona fielen Hunderttausende Kultur-Veranstaltungen aus. Viele Ticket-Inhaber mussten sich mit Gutscheinen zufriedengeben. Das Geld – erst mal futsch! Ab 1. Januar 2022 müssen Veranstalter den Gegenwert der Coupons erstatten – die sogenannte „Gutschein-Lösung“ läuft aus. Allerdings könnte es Probleme geben, wenn ein Veranstalter zahlungsunfähig ist oder wird. BILD fragte bekannte Veranstalter: Wie und wann zahlen Sie aus? Wer sich dazu äußerte und wer nicht, ob jetzt Veranstalter-Insolvenzen kommen und was Sie als Verbraucher wissen müssen, verrät Ihnen BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-14 18:12 1KB www.bild.de

 196  Serien-Opferstockdieb im Bezirk Kufstein ausgeforscht

Die Tiroler Polizei hat einen mutmaßlichen Opferstockdieb ausgeforscht, der für mindestens elf entsprechende Taten zw. 2021-12-14 18:08 1KB www.tt.com

 197  Aktienexperte: „Die EZB zeigt überhaupt kein Problembewusstsein“

Die großen Notenbanken stehen vor wichtigen Entscheidungen. Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater hofft auf klarere Ansagen zur Inflation. Für die Geldanlage hat er ein klares Szenario. 2021-12-14 18:08 4KB www.rnd.de

 198  Klebstoff, Markt: Wie Henkel zum Klebstoff-Koloss aufsteigt

Lesen Sie in diesem Artikel: wie sich die Klebstoff-Industrie weltweit entwickelt welche deutsche Firmen eine wichtige Rolle spielen welche Faktoren den globalen Markt nach … 2021-12-14 18:08 855Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 199  Fed und EZB haben die Wahl zwischen Härte und Unsicherheit

Wie geht es weiter mit den Anleihekäufen? Die Ergebnisse dürften höchst unterschiedlich ausfallen. Der Zentralbank in Frankfurt steht. 2021-12-14 18:08 1KB www.faz.net

 200  Konflikt um Lobau-Camp: Angst und Wut wegen 50 „Drohbriefen“

Die von der Stadt Wien in Auftrag gegebenen Briefe, mit denen Klimaaktivisten rechtliche Schritte, samt Schadenersatzforderungen, angedroht werden, lassen die Wogen hochgehen. 2021-12-14 18:01 1KB www.diepresse.com

 201  Hannoversche Volksbank steigt bei Kreditvermittler ein

Das Geldinstitut in Hannover hat gemeinsam mit anderen Volksbanken das Vergleichsportal Fincompare erworben. Die Firma vermittelt Kredite für kleinere und mittlere Unternehmen. Die Genossenschaftsbanken … 2021-12-14 18:00 1KB www.haz.de

 202  Kurz informiert: Unfallstatistik, VulcanForged, Sibirien, Astronauten

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen. 2021-12-14 18:00 1KB www.heise.de

 203  Diese Position kann sich Zimmermann im neuen Fortuna-System vorstellen

Düsseldorf Matthias Zimmermann ist nach Corona-Quarantäne ins Fortuna-Training zurückgekehrt. Ob es schon für ein Comeback gegen Sandhausen reicht, ist offen. Der 29-Jährige … 2021-12-14 18:00 3KB rp-online.de

 204  Hass im Netz wird zum Massenphänomen

In einer Bitkom-Umfrage berichten vier von fünf Befragten von Cyberkriminalität. Persönliche Bedrohung ist erstmals häufiger als Onlinebetrug. Vieles wird nicht angezeigt, weil Opfer den Staat für digital inkompetent halten. 2021-12-14 17:55 4KB www.rnd.de

 205  „Kindergärten sind noch immer die Vergessenen der Pandemie“

Es gebe nur „minimalistische Hygienehandreichungen“, kein Testkonzept und zu wenig Personal in den Kindergärten, kritisieren Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund. Sie fordern eine. 2021-12-14 17:54 1KB www.diepresse.com

 206  Auch im Mai kann man jeck sein

Meinung Die Karnevalssession in NRW findet wegen der Pandemie ohne Sitzungen, Bälle und Partys in Innenräumen statt. Schnell sollten jetzt auch die Karnevalsumzüge abgesagt werden - … 2021-12-14 17:54 2KB rp-online.de

 207  „Log4Shell“ und die Folgen – was jeder Internetnutzer jetzt wissen muss

„Log4Shell“ ist die Sicherheitslücke des Jahrzehnts. Sie bedroht auch die Endnutzer, wenn auch weitgehend indirekt. WELT erläutert, worauf im Umgang mit Laptop, Router und Co. jetzt unbedingt zu achten ist. 2021-12-14 17:53 1KB www.welt.de

 208  Madrid feiert als würde es Corona nicht geben

Obwohl auch in Madrid die Corona-Zahlen wieder steigen, stehen sich die Menschen vor Discos, Restaurants und Einkaufstempeln in der spanischen Hauptstadt gegenseitig auf den Füßen. Eine 3G-Regel gibt es nicht, und Ungeimpfte dürfen auch ohne Tests nahezu überall rein. 2021-12-14 17:52 6KB www.n-tv.de

 209  Neue Finanzchefin: Katja Dürrfeld rückt als zweite Frau in den Continental-Vorstand

Katja Dürrfeld rückt in den Conti-Vorstand auf – als zweite Frau. Sie übernimmt als Finanzchefin die Nachfolge von Wolfgang Schäfer, der im November wegen … 2021-12-14 17:47 1KB www.haz.de

 210  Autobranche: China liegt technologisch vorne

Für deutsche Autobauer wird die Volksrepublik China immer wichtiger. Dabei spielt die Software für vernetzte Fahrzeuge eine entscheidende Rolle. Langfristig braucht es in Europa Konzepte, um bei der Digitalisierung der Mobilität aufzuholen, kommentiert Frank Wenzel. 2021-12-14 17:44 2KB www.rnd.de

 211  Weihnachtsmann & Co. KG: Wie gut kennen Sie sich mit der Kult-Serie aus?

Alle Jahre wieder wird die Adventzeit mit der Ausstrahlung von „Weihnachtsmann & Co. KG" geprägt. Im Intro-Lied der K. 2021-12-14 17:41 957Bytes www.tt.com

 212  Die Rache Lukaschenkos an seinen Gegnern

„Anstiftung zum sozialen Hass": Der bekannte Videoblogger und Mann von Oppositionschefin Swetlana Tichanowskaja wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt. 2021-12-14 17:40 2KB www.diepresse.com

 213  Einbruchsversuch in Festhalle Uderns: Hinweise erbeten

Während des vierten harten Lockdowns haben Unbekannte versucht, in die Festhalle Uderns einzubrechen. Die Tat ereigne. 2021-12-14 17:39 1KB www.tt.com

 214  Holzmaden in Schwaben: Örtchen impft 3x mehr Menschen, als es Einwohner hat

Mehr als 9000 Menschen wurden in den letzten Wochen in dem Örtchen Holzmaden geimpft – dabei hat der Ort selbst nur rund 2200 Einwohner. 2021-12-14 17:35 4KB www.bild.de

 215  Hält die Impfpflicht auch bei der Omikron-Variante?

Trotz geringerer Wirkung kann man laut Juristen die Pflicht zum Stich argumentieren, solang man damit Spitäler spürbar entlastet. 2021-12-14 17:31 1KB www.diepresse.com

 216  Experte zur Entwicklung künstlicher Intelligenz: „Eine Art Kampf zwischen Mensch und Maschine“

Neue KI-basierte Systeme bieten faszinierende Möglichkeiten. Aber mit dem falschen Ansatz können diese Superkapazitäten auch Schaden anrichten. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) warnt Mark Nitzberg, geschäftsführender Direktor des Center for Human-Compatible AI an der UC Berkeley, vor den Gefahren. 2021-12-14 17:30 11KB www.rnd.de

 217  Afghanistan: Was tut die Bundesregierung für die Frauen im Taliban-Knast?

Das Frauen-Gefängnis von Herat in Afghanistan – ein grausamer Ort, den BILD letzte Woche besuchte. Bis zu 20 Frauen sind dort in einem Raum eingesperrt. . 2021-12-14 17:28 3KB www.bild.de

 218  Drohschreiben an Politiker und Medien

Politiker, Medien und Institutionen haben Drohschreiben erhalten, in denen "blutiger Widerstand" gegen die geplante Impfpflicht angekündigt wird. Sie zeigen, wie sehr sich die Protestbewegung radikalisiert. Von M. Götschenberg und G. Heil. 2021-12-14 17:21 3KB www.tagesschau.de

 219  Kanada will Indigene entschädigen

Bis zu 28 Milliarden Euro will die kanadische Regierung für eine Sozialreform und Entschädigungszahlungen aufbringen. Damit sollen Indigene für jahrzehntelanges staatliches Versagen entschädigt werden. 2021-12-14 17:18 2KB www.tagesschau.de

 220  Armee hilft beim Boostern: Warum nur in der Romandie?

Seit dieser Woche unterstützt die Armee das Westschweizer Gesundheitswesen bei der Booster-Kampagne. Funktioniert das gut? Ein Augenschein im Impfzentrum Delsberg. 2021-12-14 17:18 6KB www.nzz.ch

 221  Die Ampel kann sich freuen – die Union wird zur Resterampe

Die Union hat die Posten in ihrer Bundestagsfraktion neu verteilt. Doch statt auf frischen Wind zu setzen, bevorzugte man altbekannte Gesichter. Die Union funktioniert immer noch nach dem fatalen Schema, das zu Laschets Kanzlerkandidatur und zum Absturz geführt hat. 2021-12-14 17:14 1KB www.welt.de

 222  Klimawandel: Drohen uns Tornados bald auch häufiger in Europa?

Vor wenigen Tagen haben Tornados in den USA massive Zerstörungen angerichtet und sogar Menschenleben gefordert. Durch den Klimawandel könnten solche Stürme in Zukunft womöglich häufiger auftreten. Wie groß ist die Gefahr für Europa? 2021-12-14 17:13 5KB www.rnd.de

 223  Was tun gegen die Aggression?

Pfefferspray in Reutlingen, Angriffe auf Reporter in Leipzig, oder gezielte Drohungen gegen Politikerinnen und Politiker. Manche Gegner der Corona-Maßnahmen werden immer aggressiver. Die Politik ist gefordert. Aber wie? Von Björn Dake. 2021-12-14 17:08 4KB www.tagesschau.de

 224  Schwachstelle in Log4j: Die Abhängigkeiten sind gefährlich

Der Fall von Log4j zeigt: Dass Unternehmen heute Software nicht mehr von Grund auf selbst programmieren, kann gefährlich sein. 2021-12-14 17:00 5KB www.nzz.ch

 225  Autismus: Intervention bei Babys fördert Kommunikationsfähigkeit

Babys mit einer autistischen Veranlagung profitieren, wenn Eltern empathisch auf sie eingehen. Die angeborene Eigenheit bleibt zwar bestehen, aber wenn Eltern das Verhalten ihres Babys richtig deuten und darauf eingehen, lernt das Kind leichter zu kommunizieren. 2021-12-14 16:59 7KB www.nzz.ch

 226  Die Polizeireporter

Kai Salander und Ingmar Schmidt berichten von ihren spannenden Erlebnissen als Polizeireporter in Hamburg – dem "Tor zur Unterwelt". 2021-12-14 16:55 992Bytes www.ndr.de

 227  Einschätzung zu Omikron noch vor Weihnachten

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung ist zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen - und setzt sich das Ziel, bis Weihnachten eine Stellungnahme zu der Omikron-Variante abzugeben. Manchem geht das aber nicht schnell genug. 2021-12-14 16:51 3KB www.tagesschau.de

 228  Wieder Corona-Rekord bei täglichen Neuinfektionen in Dänemark

Die Zahlen sind mittlerweile viermal so hoch wie noch Anfang November. Immer mehr Omikron-Fälle werden gemeldet. In Kopenhagen könnte die Variante bald dominieren. 2021-12-14 16:47 1KB www.diepresse.com

 229  Wie eine Krankenhaus-Seelsorgerin die Pandemie erlebt

Nordstadt Seelsorgerin und Intensiv-Leitung aus dem Johanna-Etienne-Krankenhaus sprechen über die Belastung durch Corona-Todesfälle. „Es macht uns fassungslos, wenn Menschen ihr Leben … 2021-12-14 16:47 4KB rp-online.de

 230  TechStage Deals-Check: 8K-TV, OLED-Fernseher, iPhones und True-Wireless-Testsieger zu Tiefstpreisen

Zum Start in die Woche gibt es einen 8K-TV mit 55 Zoll für unter 1500 Euro, ein Nokia-Mittelklasse-Handy für 139 Euro und die derzeit besten True-Wireless-Kopfhörer zu Tiefstpreisen. | TechStage 2021-12-14 16:33 7KB www.techstage.de

 231  Autor Mwanza Mujila erhielt Prix Les Afriques

Der kongolesisch-österreichische Autor Fiston Mwanza Mujila („Tram 83“) erhält für seinen Roman „La danse du Vilain“, der im Frühjahr auf Deutsch unter dem Titel „Tanz … 2021-12-14 16:30 2KB www.tt.com

 232  Go East: Deutsche Autobauer setzen mehr denn je auf China

BMW will seinen großen SUV künftig auch in der Volksrepublik bauen. Auch Mehrheiten bei Point Ventures in der Volksrepublik werden kommen. An China als Technologieführer kommt kein Autobauer mehr vorbei. 2021-12-14 16:29 5KB www.rnd.de

 233  44-Jähriger bei Streit in Kössen mit Pfefferspraypistole verletzt

Ein 28-Jähriger zog im Zuge eines Streits auf dem Parkplatz eines Lokals in Kössen eine Pfefferspraypistole, richtete. 2021-12-14 16:21 1KB www.tt.com

 234  DWN Express - Geoblocking: Dobrindt fordert schärferes Vorgehen gegen Telegram

Die CSU im Bundestag fordert ein schärferes Vorgehen gegen den Messengerdienst Telegram. Es bestehe «dringender Handlungsbedarf», sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Dienstag in … 2021-12-14 16:19 832Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 235  Alibaba entlässt mutmaßliches #MeToo-Opfer

Eine Angestellte hatte nach Missbrauchsvorwürfen eine Debatte über sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz ausgelöst. Nun wurde sie wegen angeblicher Falschaussagen gefeuert. Chinas Zensoren dulden die. 2021-12-14 16:11 1KB www.diepresse.com

 236  Mann hackt Frau beide Hände ab

Als eine Frau in Russland die Scheidung von ihrem Mann will, dreht dieser durch: Er schlägt, verfolgt und entführt sie. Schließlich greift er zur Axt und hackt ihr beide Hände ab. Russland muss der Frau nun 350.000 Euro zahlen, denn das Land bietet kaum Schutz vor häuslicher Gewalt. 2021-12-14 16:10 2KB www.n-tv.de

 237  Blauer Saphir mit 1,5 Millionen Karat gefunden

Über 300 Kilogramm schwer ist der in Sri Lanka entdeckte Edelstein. Vom Finder wurde er „Queen of Asia“ getauft. 2021-12-14 16:10 1KB www.diepresse.com

 238  Polizei geht gegen Koks-Taxis in Berlin vor

Kunden bestellen die Ware per Telefon und bekommen sie wenig später in sogenannten Taxis geliefert: Bei diesem Geschäftsmodell einer mutmaßlichen Drogenbande geht es allerdings nicht um Pizza, sondern um Kokain. Die Berliner Polizei nimmt nun Razzien im Clan-Milieu vor. 2021-12-14 16:07 3KB www.n-tv.de

 239  Pfizer-Studie bestätigt hohe Wirksamkeit von Corona-Pille Paxlovid

Das Medikament dürfte laut US-Pharmakonzern auch bei Omikron helfen. Das antivirale Medikament soll bei Risikopatient. 2021-12-14 16:04 2KB www.tt.com

 240  Was wissen wir über Omikron, Frau Protzer?

Die Prognosen sind einhellig: Omikron wird die dominierende Coronavirus-Variante. Doch lassen sich aus den bislang vor allem aus Südafrika und England stammenden Daten Vorhersagen für den Verlauf hierzulande treffen? Virologin Protzer gibt bei ntv Antworten. 2021-12-14 16:00 5KB www.n-tv.de

 241  Kitzbühel hält an Skifans fest: „Wir werden alles versuchen“

4000 statt 50.000 Gäste? Während der Ski-Weltcup der Damen in Lienz ohne Fans stattfindet, entsteht ein Hahnenkamm-Ko. 2021-12-14 15:54 919Bytes www.tt.com

 242  Die Wüste ruft in die Schwimmhalle

Nach Max Verstappen träumt auch Felix Auböck vom WM-Coup in Abu Dhabi, der Schwimmer will sich über 400 m Kraul das schönste Geburtstagsgeschenk selbst schenken. Dafür pendelte er zwischen „zwei. 2021-12-14 15:54 1KB www.diepresse.com

 243  Die Omikron-Variante setzt sich in Europa rasend schnell durch

Zwei Impfungen reichen nach einigen Monaten kaum noch aus, um eine Omikron-Infektion zu verhindern. Aber verursacht Omikron auch schwerere Covid-19-Erkrankungen? 2021-12-14 15:51 9KB www.nzz.ch

 244  Spezialeinsatzkommando stürmt Haus in Rheydt

Mönchengladbach Am Dienstagmorgen, 14. Dezember, ist ein Objekt in Mönchengladbach-Geneicken gestürmt und durchsucht worden. Was bisher dazu bekannt … 2021-12-14 15:45 2KB rp-online.de

 245  Tunesien: Kais Saied präsentiert Fahrplan für Weg aus der Krise

Im kommenden Jahr sollen die Tunesier über Verfassungsreformen und ein neues Parlament abstimmen. Doch die Zeit drängt, denn die wirtschaftliche Lage ist desolat. 2021-12-14 15:40 4KB www.nzz.ch

 246  Sanitäter von Buslenker in St. Johann gerammt und mit Messer attackiert

Schock beim Roten Kreuz: Der Lenker eines Schulbusses attackierte am Montagmorgen ein Notarztteam. Der Mann rammte zu. 2021-12-14 15:38 968Bytes www.tt.com

 247  Habsburger-Villa in Bayern um 7.500 Euro zu mieten

, wie die „Süddeutsche Zeitung“ zuerst berichtete. Demnach gibt es schon gut 20 Interessenten. Von der Villa, die zuletzt laut dem Zeitungsbericht … 2021-12-14 15:37 3KB www.tt.com

 248  Weissrussland: Hartes Urteil gegen Sergei Tichanowski

Als Video-Blogger wurde der Unternehmer so populär, dass er dem Machthaber Lukaschenko zu gefährlich wurde. Längst ist seine Frau weltweit viel bekannter als er. 2021-12-14 15:36 5KB www.nzz.ch

 249  „Spaß fürs Kind, nicht für die Eltern“: Wann ein Buch ein gutes Geschenk für Kinder ist

Manche Kinder lesen ohnehin liebend gern Bücher. Andere finden eher weniger Freude am Lesen. Expertin Christine Kranz erklärt, wann ein Buch für die Kleinen ein passendes Weihnachtsgeschenk ist – und wann nicht. 2021-12-14 15:35 5KB www.rnd.de

 250  DWN Express - Auch Schweiz startet mit Corona-Impfung von Kindern ab 5 Jahren

Die Schweiz will Anfang 2022 mit der Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren beginnen. Die Arzneimittelbehörde Swissmedic habe das für Kinder … 2021-12-14 15:32 797Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 251  Antifa verübt Anschlag auf Moschee in Leipzig

In Leipzig haben Mitglieder der Antifa-Linksextremisten einen Anschlag auf eine Moschee verübt. Zuvor hatte eine linke Gruppe eine Online-Karte mit Moscheen in Kassel … 2021-12-14 15:31 935Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 252  Sieben Tipps: So bleibt der Weihnachtsbaum länger frisch

Viele Weihnachtsbäume trocknen schnell aus und verlieren ihre Nadeln. Wenn dann echte Kerzen am Baum brennen, kann das gefährlich werden. Damit der Baum frisch bleibt, muss man schon beim Kauf und bei der Lagerung auf einiges achten. 2021-12-14 15:29 2KB www.rnd.de

 253  2388 Firmen gingen 2021 an die Börse

2021 ist gekennzeichnet von einem Boom an Börsengängen, den die Welt seit gut 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Mehr als ein Viertel davon entfiel auf leere Hüllen, die nun erst ein Unternehmen. 2021-12-14 15:28 3KB www.diepresse.com

 254  WHO: Corona-Infektionszahlen in Afrika steigen

Der Kontinent verzeichnet ein Plus von 83 Prozent bei den Neuinfektionen. In Südafrika führen Omikron-Infektionen weiter eher zu milderen Verläufen. Der Grund dafür ist nach wie vor unklar. 2021-12-14 15:21 3KB www.diepresse.com

 255  US-Erzeugerpreise steigen im Rekordtempo

Vor allem Energiepreise, Engpässe bei Lieferketten und Corona-bedingte Nachholeffekte sorgen derzeit für anhaltenden Preisdruck. 2021-12-14 15:18 2KB www.diepresse.com

 256  Kommentar zu Log4j: Es funktioniert wie spezifiziert

Über den Java-Slogan "Write Once, Run Everywhere" wurden schon viele Witze gemacht. Den log4j-Exploit behandeln viele nun wie einen Bug – aber das ist er nicht. 2021-12-14 15:15 1KB www.heise.de

 257  Innsbrucker Budgetgemeinderat wird doch schon Donnerstag fortgesetzt

Beim mehrheitlich gestürzten Abänderungsantrag sieht der Innsbrucker Bürgermeister rechtliche Bedenken. Eine Fortsetz. 2021-12-14 15:11 7KB www.tt.com

 258  Stephen Curry steht knapp vor NBA-Rekord für Dreier

Basketball-Superstar Stephen Curry fehlen nur noch zwei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe für den NBA-Rekord. Der langjährige Leistungsträger der Golden State Warriors erzielte beim 102:100-Sieg … 2021-12-14 15:09 1KB www.tt.com

 259  Hütter vor Wiedersehen mit Frankfurt in unangenehmer Lage

Adi Hütter war im Frühjahr der deutschen Fußball-Bundesliga Teil einer spektakulären Trainerrochade. Momentan scheint der Vorarlberger deren erster Verlierer zu sein. Trotz aller Beteuerungen: Nach … 2021-12-14 15:08 3KB www.tt.com

 260  DWN Express - Lauterbach: „90 Prozent Impfquote reicht nicht gegen Omikron-Variante“

„Focus Online“ berichtet: „Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht hier in den neuen Varianten ein rhetorisches Schlupfloch für Scholz & Co: Omikron mache eine Impfpflicht … 2021-12-14 15:05 820Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 261  Felix Auböck - „WM wichtig, ob wir auf richtigem Weg sind“

Schwimmer Felix Auböck ist heuer auf seiner Karriereleiter hinaufgeklettert. Im Mai in Budapest war er über 400 m Kraul Vize-Europameister geworden, im August in Tokio … 2021-12-14 15:04 5KB www.tt.com

 262  „Mit einer Genauigkeit von 99,99 Prozent“: Einsteins Relativitätstheorie besteht Tests an Pulsaren

Ein internationales Forscherteam hat Albert Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie an Pulsaren getestet. Das Ergebnis: Die Theorie des Physikers hält auch heute noch stand. Den Erfolg sehen Astrophysiker und Astrophysikerinnen aber mit gemischten Gefühlen. 2021-12-14 15:02 5KB www.rnd.de

 263  Kekse für die Bikinifigur: Sechs Tipps und Tricks für gesünderes Backen

Nun gut. Kekse mit der Bikinifigur in Verbindung zu bringen, ist etwas übermotiviert. Aber es gibt zumindest ein paar. 2021-12-14 15:00 1KB www.tt.com

 264  4000 Zuschauer dürfen am Bergisel jubeln, über 3000 Tickets bereits weg

Bei den beiden Vierschanzentournee-Bewerben in Deutschland sind keine Zuschauer erlaubt. Innsbruck und Bischofshofen . 2021-12-14 15:00 960Bytes www.tt.com

 265  Weniger Alkohol, mehr Depressionen

Während der Pandemie ist der Alkoholmissbrauch und der Konsum von Tabak und Cannabis bei Jugendlichen zurückgegangen. Laut dem Kinder- und Jugendreport der DAK gab es aber mehr Depressionserkrankungen. 2021-12-14 14:48 2KB www.tagesschau.de

 266  Die Korrespondenten in Delhi

Reporterleben im ARD-Studio Südasien: Silke und Peter berichten persönlich über Grenzerfahrungen in fremden Kulturen. 2021-12-14 14:45 1KB www.ndr.de

 267  Corona-Cluster in zwei NÖ Justizanstalten angewachsen

In zwei niederösterreichischen Justizanstalten (JA) ist die Zahl der Corona-Fälle am Dienstag weiter gestiegen. In Hirtenberg (Bezirk Baden) wurden 61 (plus sieben) gezählt, in Sonnberg (Bezirk Hollabrunn) 54 (plus … 2021-12-14 14:39 2KB www.tt.com

 268  Die verlogene Werbekampagne der Berliner Verkehrsbetriebe

Verdreckte U-Bahnhöfe der Drogenszene überlassen? Das ist nur eine versteckte Liebesbotschaft – so wollen es die Berliner Verkehrsbetriebe ihren Kunden weismachen. Die neueste Idee: ein essbares „Hanfticket“. Es zeigt, wie verlogen die ironische Werbekampagne ist. 2021-12-14 14:35 1KB www.welt.de

 269  Was tun, wenn der Gasanbieter kündigt?

Wegen der hohen Gaspreise stellen derzeit nahezu täglich Versorger Lieferungen ein und kündigen Verträge. Für Betroffene oft ein Schock. Was die Verbraucher tun müssen und worauf sie achten sollten. 2021-12-14 14:31 3KB www.tagesschau.de

 270  „Wir beide wussten, es war was passiert“: Theater Fensterzurstadt inszeniert australischen Jugendroman

Ein rebellischer Teenager und die erste große Liebe: Das Theater Fensterzurstadt inszeniert den Jugendroman „Wir beide wussten, es war was passiert“. Für die Uraufführung im Pavillon … 2021-12-14 14:30 1KB www.haz.de

 271  Portopreise ab 2022: Was kostet ein Brief?

Was kostet ein Brief, wie viel Porto müssen Sie für ein Einschreiben bereitlegen, und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Paket und einem Päckchen? Alle Infos zum aktuellen Briefporto hier. 2021-12-14 14:25 4KB www.rnd.de

 272  13-Jähriger bei Ausweichmanöver in Volders verletzt, Pkw-Lenker gesucht

Ein Schüler musste einem entgegenkommenden Auto in Volders mit einem Sprung zur Seite ausweichen. Er wurde dabei verl. 2021-12-14 14:18 1KB www.tt.com

 273  „Inflation entwickelt ein gefährliches Eigenleben“

Der Stanford-Ökonom Hanno Lustig spricht über steigende Preise, große Rettungspakete und finanzielle Abenteuer in Deutschland. Dass nach. 2021-12-14 14:16 1KB www.faz.net

 274  Toyota will in Spitzengruppe der Elektroautohersteller vorstossen

In Sachen Hybrid-Fahrzeugen sind die Japaner Pioniere, doch bei vollelektrischen Autos haben sie wenig zu melden. Eine grosse Offensive soll das jetzt ändern. 2021-12-14 14:16 8KB www.nzz.ch

 275  Baerbock droht Russland, Ukraine beschuldigt Deutschland und Moskau wartet ab

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Vorwürfe Baerbock der russischen Führung macht Wie der aktuelle Stand um Nord Stream 2 ist Warum Kiew wütend ist … 2021-12-14 14:16 823Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 276  Sarah Ferguson über ihre Beziehung zu Diana

Sarah Ferguson - frühere Rebellin im englischen Königshaus - spricht über ihre Beziehung zu Lady Diana, ihre Rolle in der Königsfamilie und ihr heutiges Leben. 2021-12-14 14:12 2KB www.diepresse.com

 277  Realme Pad im Test Was taugt der günstige iPad-Klon aus China?

Es sieht aus wie das iPad Pro, aber es ist ein Android-Tablet und kostet einen Bruchteil. Lohnt sich der Kauf der Apple-Alternative aus China? 2021-12-14 14:09 969Bytes www.bild.de

 278  Gefangen, verendet, weggeworfen

Verwüstete Meeresböden, gestörte Ökosysteme, als "Beifang" verendete Tiere - Recherchen von Report Mainz zeigen: Tierschutz beim Fischfang spielt so gut wie keine Rolle. Von Edgar Verheyen. 2021-12-14 14:07 5KB www.tagesschau.de

 279  Auktion von Karl Lagerfelds Erbe: So lebte der Modezar

Aus den Residenzen des Modezar wurde das Erbe von Karl Lagerfeld zusammengetragen - und das kommt in Paris unter den Hammer. Darunter sind Möbel- und Kleidungsstücke oder teure Champagnerflaschen. Auch einige seiner seltenen Entwurfsskizzen werden versteigert. 2021-12-14 14:05 1KB www.rnd.de

 280  Wellen werfen Frachter an Land

Drohnenaufnahmen zeigen ein chinesisches Frachtschiff, das während eines Sturms in einer Hafenstadt im Osten Russlands auf Grund läuft. 2021-12-14 14:05 828Bytes www.bild.de

 281  Zwei Seeleute bei Schiffsunglück betrunken

Beim Zusammenstoß zweier Frachtschiffe zwischen Ostsee-Inseln stirbt ein Crew-Mitglied, ein weiteres wird vermisst. Um die Ursache zu ermitteln, müssen sich ihre Kollegen einem Drogen- und Alkohol-Test unterziehen. Nicht alle bestehen ihn. 2021-12-14 14:05 2KB www.n-tv.de

 282  Stralsunderin Müller soll Werftenbeauftragte des Bundes werden

Wie geht es weiter mit den Werften - nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern? Auf diese Frage muss bald jemand aus Mecklenburg-Vorpommern Antworten suchen. Die Stralsunder Grünen-Bundestagsabgeordnete Claudia Müller wird nach NDR Informationen neue Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. 2021-12-14 14:05 3KB www.ndr.de

 283  "Götzens bewegen" tritt bei Gemeinderatswahl im Februar nicht mehr an

Zweitstärkste Kraft im Götzner Gemeinderat kandidiert bei den Wahlen kommenden Februar nicht mehr. "Grundsätzliche po. 2021-12-14 14:00 1KB www.tt.com

 284  Der Opernball in Hannover fällt 2022 aus

Eigentlich sollte am 18. und 19. Februar in den Räumen der Staatsoper Hannover unter dem Motto „Bésame mucho“ getanzt werden. Doch die Corona-Pandemie … 2021-12-14 13:59 1KB www.haz.de

 285  IEA rechnet mit Öl-Überschuss

Die Internationale Energieagentur rechnet für das kommende Jahr nicht mehr mit einer Ölknappheit. Gleichzeitig belasten Corona-Sorgen um die neuen Omikron-Variante die Preise. 2021-12-14 13:58 2KB www.tagesschau.de

 286  G7-Gipfel Ende Juni 2022 wieder auf Schloss Elmau in Bayern

Der nächste G7-Gipfel wird vom 26. bis zum 28. Juni 2022 auf Schloss Elmau in Bayern abgehalten. Deutschland übernimm. 2021-12-14 13:57 1KB www.tt.com

 287  Die Corona-Krise zerstört die Mittelschicht und den Mittelstand

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie die Corona-Krise die Mittelschicht zerstört Welche Rolle der Vatikan bei diesem Prozess spielt Welche umstrittene Rolle das Weltwirtschaftsforum … 2021-12-14 13:57 839Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 288  „Bachelor in Paradise“: Serkan wird Papa – Was seine Ex Carina Spack dazu sagt

„Bachelor in Paradise“-Kandidat Serkan wird Papa. Was seine Ex Carina dazu sagt. 2021-12-14 13:55 2KB www.bild.de

 289  Solarpaneele beim Sonnenbad: Ausstellung in der MAK-Galerie

„Ich habe Solarpaneele auf Urlaub geschickt.“ Was wie ein schräger Filmtitel à la „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ klingt, ist Johanna Pichlbauers Erklärung … 2021-12-14 13:50 2KB www.tt.com

 290  Auch letzte Anleihe der Republik stark nachgefragt

Republik stockt 10-jährige Anleihe für 805 Millionen Euro auf. Seit 2015 liegen die durchschnittlichen Renditen für die heimischen 10-jährigen Papiere durchgehend unter einem Prozent. 2021-12-14 13:43 2KB www.diepresse.com

 291  SPÖ will Polizeiprämie, FPÖ eine Impf-Ausnahme für Polizeischüler

Es sei ein Schlag ins Gesicht der Exekutive, dass trotz türkis-grüner Versprechen noch keine Prämie ausbezahlt wurde, findet die SPÖ. Auch die FPÖ nimmt den neuen Innenminister in die Pflicht. 2021-12-14 13:37 2KB www.diepresse.com

 292  Zahlen, bitte! 8 Millionen US-Dollar Strafe für einen kostenlosen Browser

Mit markigen Worten und einer gefüllten Kriegskasse trat Microsoft 1995 in einen Verdrängungswettbewerb, der als "Browserkrieg" IT-Geschichte schreiben sollte. 2021-12-14 13:37 1KB www.heise.de

 293  CSL bietet 11,7 Milliarden Dollar für Vifor – Freude bei Ebner

Als Spezialist für die Behandlung von Nierenerkrankungen bietet Vifor CSL die Chance, in neue Geschäftsfelder vorzustossen. Der australische Konzern nimmt dafür viel Geld in die Hand und sorgt so vorab beim Vifor-Grossaktionär Martin Ebner für Zufriedenheit. 2021-12-14 13:31 6KB www.nzz.ch

 294  "Goldener Windbeutel" geht an REWE

REWE hatte Hähnchenfleisch als "klimaneutral" beworben - die Organisation Foodwatch wirft dem Konzern Täuschung vor und vergibt ihren Negativpreis "Goldener Windbeutel" an die Supermarktkette. REWE hält das für unberechtigt. 2021-12-14 13:28 2KB www.tagesschau.de

 295  Italien ohne Bambini: Ein neues Rekordtief an Geburten

Die Zahl der Kinder pro Italienerin sank auf 1,17. Ganz Italien ist 2021 unter die Zahl von 60 Millionen Einwohner gesunken. 2021-12-14 13:26 2KB www.diepresse.com

 296  Julia Schmid führt Haller SPÖ in die Gemeinderatswahl

Die 38-jährige Julia Schmid tritt erstmals als Spitzen- und Bürgermeisterkandidatin der Haller SPÖ an. 2021-12-14 13:24 1KB www.tt.com

 297  19-Jähriger prallte in OÖ mit Auto gegen Mast und starb

Ein 19-jähriger Autolenker ist in der Nacht auf Dienstag in Redlham (Bezirk Vöcklabruck) mit stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und frontal gegen … 2021-12-14 13:07 1KB www.tt.com

 298  Bisher größte Ausstellung zu Josef Hoffmann im MAK zu sehen

„Eine Riesen-Unternehmung“, nennt es MAK-Generaldirektorin Lili Hollein, „eine Ausstellung der Superlative mit über 1.000 Exponaten“. „Josef Hoffmann. Fortschritt durch Schönheit“ ist nämlich „die … 2021-12-14 13:01 6KB www.tt.com

 299  Wenig Spielraum: Tirols Kulturbudget bleibt klein und begehrt

Es ist eher ein Schrittchen als ein Sprung. Die Ausgaben des Landes für die Kultur steigen in den kommenden Jahren le. 2021-12-14 13:00 1KB www.tt.com

 300  Ablenkung von Pandemie: Österreicher im Videospiel-Hype

5,3 Millionen Österreicher spielen regelmäßig Videospiele. Dabei ist es kein Männerhobby mehr: Etwa 48 Prozent der Sp. 2021-12-14 12:55 3KB www.tt.com

 301  Denkmalamt-Nein zu weißer Fassade des früheren Verkehrsbüros

Das ehemalige Verkehrsbüro am Wiener Naschmarkt darf laut Bescheid des Bundesdenkmalamts (BDA) nicht weiß bleiben. Wie der „Kurier“ am Dienstag berichtet, wurde der nachträglich eingebrachte Antrag … 2021-12-14 12:50 1KB www.tt.com

 302  Omikron: Mückstein empfiehlt "Booster-Shot" ab zwölf Jahren

In Österreich wurden bisher 59 Omikron-Fälle gezählt. Der Gesundheitsminister mahnt deshalb dazu, sich dreimal gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das Vakzin von Novavax könnte noch in dieser. 2021-12-14 12:48 6KB www.diepresse.com

 303  Flugausfälle und Staus nach starkem Schneefall in Moskau

Starker Schneefall hat in Russlands Hauptstadt Moskau zu Flugausfällen und langen Staus auf den Straßen geführt. An den drei Flughäfen von Europas größter Metropole wurden … 2021-12-14 12:46 1KB www.tt.com

 304  Sylt: Warum viele Buhnen abgebaut werden - aber nicht alle

Aktuell rollen wieder Bagger über die Strände von Sylt. Südlich von Westerland entfernen Arbeiter Buhnen. Bis 2024 sollen insgesamt 80 dieser Bauwerke abgebaut sein. Der Grund: Sie erfüllen ihren Zweck nicht wie gewünscht. 2021-12-14 12:28 2KB www.ndr.de

 305  Swarovski Optik erzielte Rekordumsatz, Plus von 27 Prozent erwartet

Das Tiroler Unternehmen Swarovski Optik, Hersteller von Ferngläsern, Teleskopen und Zielfernrohren, mit Stammsitz in . 2021-12-14 12:21 2KB www.tt.com

 306  Auf echten Rumms folgt ein verbaler: Hitzige Debatte nach Bahnunfall in Pflach

Nach einer Häufung von Bahnunfällen in letzter Zeit wirft Alt-Gemeinderat Tschauko der Pflacher Führung vor, die fals. 2021-12-14 12:19 1KB www.tt.com

 307  30 Jahre Frauen bei der Tiroler Polizei: Als die Exekutive weiblich wurde

Vor 30 Jahren traten in Wien, Graz und Linz 40 ehemalige „Politessen“ ihren Dienst als Polizistinnen an. In Tirol sta. 2021-12-14 12:19 1KB www.tt.com

 308  Deutsche Maschinenbauer senken Produktions-Prognose

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum die Maschinenbauer gern mehr produziert hätten An welchen Teilen es den deutschen Maschinenbauern mangelt Wann sie eine Entschärfung der Lage erwarten … 2021-12-14 12:12 812Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 309  Gefälschte Impfausweise: Verband rät Apotheken nicht generell zur Anzeige

Es ist unklar, ob die Apotheker mit der Anzeige gegen ihr Berufsgeheimnis verstoßen. Mehr zu den Recherchen von NDR, WDR und "SZ" bei tagesschau.de. 2021-12-14 12:11 917Bytes www.ndr.de

 310  DWN Express - Maschinenbauer erwarten keine Stornierungen von Aufträgen

Die deutschen Maschinenbauer gehen davon aus, dass die wegen des weit verbreiteten Materialmangels noch nicht abgewickelten Aufträge nicht verloren gehen. "Wir sehen bislang keine Stornierungen", … 2021-12-14 12:11 821Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 311  Dänemark: Ex-Migrationsministerin Stöjberg verurteilt

Ein Sondergericht, das nur sehr selten zusammentritt, hat die frühere liberale Migrationsministerin Inger Stöjberg wegen Amtsmissbrauchs zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt. Doch die polarisierende Politikerin gibt sich unbeeindruckt. Ihr winkt eine mögliche neue Karriere weiter rechts in Dänemarks politischem Spektrum. 2021-12-14 12:09 5KB www.nzz.ch

 312  Missbrauchsskandal: Opfer von Larry Nassar werden entschädigt

Über drei Jahre nach der Verurteilung von Larry Nassar müssen der Turnverband und das Olympische und Paralympische Komitee der USA Schadenersatz zahlen. Die über 500 missbrauchten Frauen erhalten 380 Millionen US-Dollar. 2021-12-14 12:05 5KB www.nzz.ch

 313  21 Monate nach Corona-Ausbruch: In Ischgl ist wieder Ski-Party!

Es geht wieder los: 21 Monate nach dem Corona-Ausbruch in Ischgl )Österreich) startet das Ibiza der Alpen den Après-Ski-Wahn­sinn neu!Lesen Sie mit BILDplus, was die feierwütigen Gäste berichten, was sich in Ischgl aufgrund der Corona-Pandemie alles verändert hat – und was die Gastronomen zur veränderten Situation sagen. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-14 12:02 1KB www.bild.de

 314  Messenger-Urteil Gericht verbietet WhatsApp-Scheidung

Laut Beschluss des OLG Frankfurt müssen Scheidungspapiere per Post verschickt werden. Damit bleibt ein deutsch-kanadisches Paar vorerst verheiratet. 2021-12-14 12:02 2KB www.bild.de

 315  Der unbekannte britische Omikron-Tote

In Großbritannien stirbt ein Mensch, der mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert war. Ist die Mutation also doch gefährlicher als bisher angenommen? Eine Antwort ist noch schwierig. 2021-12-14 12:01 4KB www.n-tv.de

 316  Serien in der ARD Mediathek: Tipps für den Winter

In der ARD Mediathek lassen sich viele Serien finden. Ob Thriller, Drama, Doku oder Komödie - die ARD Mediathek bietet für jeden Serienfan etwas. 2021-12-14 11:42 9KB www.ndr.de

 317  Hinweise auf Wölfe in mehreren Tiroler Gemeinden, drei Bären nachgewiesen

Gleich in drei Gemeinden gibt es Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen gingen bei den Tiroler Behörden in den verga. 2021-12-14 11:33 1KB www.tt.com

 318  Neues Siedlungsprojekt: Leistbares Wohnen am Hausstattfeld in Kitzbühel

Grundstücke und Wohnungen zu leistbaren Preisen für Einheimische will die Stadt Kitzbühel mit der Bebauung des Hausst. 2021-12-14 11:32 1KB www.tt.com

 319  PSG statt Benfica für Real „Skandal", „nicht hinnehmbar", „Betrug" und „Schande"

Als „überraschend, bedauerlich und sehr schwer zu verstehen" bezeichnete Real in einer Aussendung die Wiederholung de. 2021-12-14 11:28 3KB www.tt.com

 320  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Deutschland verfügt über eine wirksame Waffe gegen das Virus: Die Corona-Schutzimpfung könnte den Weg zurück in die Normalität ebnen. Wie viele Menschen sind bereits komplett geimpft? Die wichtigsten Zahlen im Überblick. 2021-12-14 11:28 15KB www.n-tv.de

 321  Zoll übergab artgeschützte Lederwaren dem NHM

Der Zoll hat dem Naturhistorischem Museum Wien beschlagnahmte artgeschützte Lederwaren übergeben. Die illegal gehandelten Produkte waren 2014 beim Harley Treffen am Faaker See in Kärnten … 2021-12-14 11:23 5KB www.tt.com

 322  Kritik nach Corona-Demo in der Nähe der Einsatzzentrale in Kirchberg

Eine Versammlung am Sonntag in Kirchberg im Bereich der Zufahrt zu Bergrettung und Feuerwehr in Kirchberg hat ein Nac. 2021-12-14 11:20 1KB www.tt.com

 323  Edtstadler fordert mehr Tempo bei Pandemiebekämpfung in EU

Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) fordert mehr Tempo bei der Pandemiebekämpfung in der EU. Wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron sei es „notwendig, noch schneller zu … 2021-12-14 11:14 3KB www.tt.com

 324  DWN Express - Nato-Chef Stoltenberg will norwegische Zentralbank führen

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (62) sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur NTB, er habe große Lust auf den Job. Das Finanzministerium habe ihn im November angesprochen … 2021-12-14 11:12 802Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 325  Fast ein Drittel des Stroms in Deutschland kommt aus Kohlekraftwerken

Die Verbrennung fossiler Rohstoffe ist wegen des Klimawandels umstritten. Trotzdem sind Kohle, Atomkraft und Gas weiterhin die wichtigsten Energieträger in Deutschland. Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromeinspeisung sinkt sogar. 2021-12-14 11:08 2KB www.rnd.de

 326  Börsenreport, DWN news: Dax langsam auf hohem Niveau

Lesen Sie in diesem Artikel: wie sich die Börsen entwickeln welche wichtigen Ereignisse stattfinden wie die Kurse gestern verlaufen sind article:full_access … 2021-12-14 11:04 727Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 327  Angepasster Booster laut Virologe Krammer „sehr wahrscheinlich" nötig

Für den Virologen ist jetzt trotzdem eine gute Zeit, sich eine Auffrischungsimpfung zu holen. Es gebe aber Hinweise, . 2021-12-14 11:03 3KB www.tt.com

 328  Sagt nicht „jüdisch“ zu seiner Musik!

Der israelische Jazzpianist Omer Klein über Diaspora, orientalische Einflüsse und seine späte Liebe zur Klassik – anlässlich seines bisher intensivsten Albums. 2021-12-14 11:03 1KB www.diepresse.com

 329  Europäischer Filmpreis zieht nach Island und in die Schweiz

Am Wochenende ist in Berlin der 34. Europäische Filmpreis als Hybridgala mit dem Triumph der österreichischen Koproduktion „Quo Vadis, Aida?“ über die semivirtuelle … 2021-12-14 10:59 1KB www.tt.com

 330  Lkw kippte in Buch auf Tiroler Straße zur Seite und prallte mit Pkw zusammen

Auf der B171 kippte am Montag ein Lkw um und prallte in einen entgegenkommenden Pkw. Der Lkw-Fahrer wurde mit der Ret. 2021-12-14 10:54 1KB www.tt.com

 331  DWN Express - Keine Strafen nach Tötung afghanischer Zivilisten durch US-Truppen

Die Verantwortlichen für einen US-Drohnenangriff, bei dem Ende August in Kabul zehn Zivilisten getötet wurden, müssen nicht mit einer Bestrafung rechnen. In einem Untersuchungsbericht, … 2021-12-14 10:53 830Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 332  ECMO-Therapie rettet nicht genug Leben

Für einige Covid-Infizierte ist die ECMO-Therapie mit einer künstlichen Lunge die letzte Chance. Doch die Sterberate nach dem Eingriff ist in Deutschland besonders hoch: Zwei Drittel der Patienten überleben die Therapie nicht. Intensivmediziner halten dies für inakzeptabel und vermeidbar. 2021-12-14 10:52 4KB www.n-tv.de

 333  Bankkunden könnten bald leichter an Bitcoin kommen

Wer Kryptowährungen kaufen will, muss sich schon ein bisschen mit Technik und Geldanlage auskennen. Das könnte sich bald ändern. Die. 2021-12-14 10:45 1KB www.faz.net

 334  Formel-1-Thriller: „Wenn es scheppert und rund geht, das mögen die Leute“

Die Kontroverse von Abu Dhabi schlug hohe Wellen: Ex-Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck bekommt immer noch Gänsehaut, . 2021-12-14 10:24 1KB www.tt.com

 335  BAG macht Ausnahme bei Einreiseregeln für Genesene

Trotz durchgemachter Krankheit erhalten Genesene oft ein positives Resultat bei einem PCR-Test. Für diese Personen war die Einreise in die Schweiz bisher praktisch unmöglich. Der Bund hat nun reagiert. 2021-12-14 10:21 4KB www.nzz.ch

 336  Vom Paradies auf den Teller: Drei einfache und schnelle Bratapfel-Rezepte

Vom Paradies auf den Teller Der Duft und das Aroma von Bratäpfeln machen Weihnachten erst richtig schön. Wir haben. 2021-12-14 10:21 2KB www.tt.com

 337  „Ganymed“-Team inszeniert 2022 Murakami im Wiener Odeon

„Ganymed“-Regisseurin Jacqueline Kornmüller setzt im Jahr 2022 auf „Die unheimliche Bibliothek“ und bringt damit eine Novelle des japanischen Bestsellerautors Haruki Murakami zur Uraufführung. Premiere … 2021-12-14 10:18 1KB www.tt.com

 338  Roboterdichte steigt auf Rekordhoch

Weltweit ist die Zahl der eingesetzten Roboter erneut deutlich gestiegen - auch in Deutschland. Die Bundesrepublik gehört zu den am stärksten automatisierten Volkswirtschaften weltweit. 2021-12-14 10:10 2KB www.tagesschau.de

 339  Neue Wien-Verbindung: Erster Nachtzug in Paris angekommen

Der erste ÖBB-Nachtzug aus Wien ist am Dienstagfrüh in Paris angekommen. In die Stadt der Liebe reist man nun in 14 Stunden Fahr- bzw. Schlafzeit. Auch der Orient-Express war auf dieser Strecke. 2021-12-14 10:08 2KB www.diepresse.com

 340  Zahl der Verkehrstoten steuert auf Tiefststand zu

Im vergangenen Jahr fällt die Zahl der Verkehrstoten aufgrund von Homeoffice und Lockdown auf einen historischen Tiefststand. Dieses Jahr hält der Trend an. Sollte sich die Entwicklung bestätigen, würden dennoch täglich im Schnitt sieben Menschen auf deutschen Straßen sterben. 2021-12-14 10:07 2KB www.n-tv.de

 341  Advent-Quiz mit 20 Fragentürchen: Was wissen Sie über die Zeit bis Weihnachten?

O du clevere! Dass der Adventkranz kein Kuchen ist und irgendwas mit Weihnachten zu tun hat – das dürfte klar sein. A. 2021-12-14 10:06 982Bytes www.tt.com

 342  Immer mehr Arbeitgeber suchen nach geimpftem Personal

Der Schweizer Arbeitsmarkt hat die Pandemie-Krise weitgehend hinter sich gelassen – zumindest vorerst. Die Firmen suchen derzeit so viel Personal wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Gefragt sind zunehmend die Geimpften. 2021-12-14 10:04 4KB www.nzz.ch

 343  Statistik der Woche: Welche Start-ups hinter den Einhörnern Europas stecken

ByteDance, Anbieter der App TikTok, ist derzeit das wertvollste Einhorn weltweit. Welche Einhörner aus Europa kommen, zeigt unsere Infografik. 2021-12-14 10:00 1KB www.heise.de

 344  Kritik an Covid-Hilfen: „Türöffner für Gewinn-Subventionierung“

Der Volkswirt Alexander Huber vom Momentum Institut sieht bei Corona-Hilfen Hinweise auf „Gewinnsubventionierung über. 2021-12-14 09:59 1KB www.tt.com

 345  Tourismus-Start verlief sanft: Eine Wintersaison „auf sehr dünnem Eis“

Die ersten Gäste reisen an, die Buchungen für Silvester steigen. Der Start im Tourismus verläuft sanft, die Saison ta. 2021-12-14 09:58 910Bytes www.tt.com

 346  „Hässlichster" Wurf, aber bester Werfer

Ziga Habat war der Goldgriff der Swarco Raiders: Der Slowene mit dem eigenwilligen Wurfstil ist ein Garant für den Er. 2021-12-14 09:45 891Bytes www.tt.com

 347  Die technischen Hintergründe von Amazons AWS-Ausfall

Eine automatische Skalierung und das Ausbleiben der gewünschten Reaktion führten zu einem der größten Ausfälle in der Geschichte der Cloud. 2021-12-14 09:41 1KB www.heise.de

 348  Könnt ihr das neue Rätsel lösen? Das Schlagzeilen-Raten auf TT.com

Rätseln, raten, knobeln: Welcher Artikel verbirgt sich hier wohl dahinter? Setzen Sie die Buchstaben gekonnt ein und . 2021-12-14 09:37 918Bytes www.tt.com

 349  Energiepreise noch nicht am Ende der Fahnenstange

Der Preisschub noch nicht ganz bei Verbrauchern angekommen. Der Regulator ist besorgt über Umstellung von Fixpreisen auf Floater, denn das Risiko würde auf Kunden überwälzt. 2021-12-14 09:04 5KB www.diepresse.com

 350  „Enteignungsgleicher Eingriff“ – das bedeuten die neuen EU-Pflichten für Hausbesitzer

Europas 240 Millionen Gebäude sind das nächste große Klimaprojekt der EU. Zum ersten Mal will sie strenge Energiestandards vorschreiben. Aus der Wohnungswirtschaft kommt harsche Kritik. Den Grünen gehen die Pflichten nicht weit genug. Vor allem einen Zwang vermissen sie. 2021-12-14 09:02 1KB www.welt.de

 351  Weihnachtsstern aus dem 3D-Drucker: Bunt blinkend und per WLAN steuerbar

Dieses Jahr peppen wir einen Weihnachtsstern aus dem 3D-Drucker mit einem Mikrocontroller und tollen Lichteffekten auf. 2021-12-14 09:02 2KB www.heise.de

 352  Für einen guten Zweck Vodafone versteigert erste SMS der Welt!

Historische Gelegenheit: Die erste SMS kommt unter den Hammer, wird von einem französischen Auktionshaus versteigert. BILD erklärt, wie das geht. 2021-12-14 09:00 3KB www.bild.de

 353  Interview: Wie reagiert die Politik auf die Anti-Corona-Demos?

MV-Innenminister Pegel sagte auf NDR Info, die Behörden stellten zunehmend eine Unterwanderung der Protestaktionen durch radikalisierte Gruppen fest. 2021-12-14 08:47 826Bytes www.ndr.de

 354  Immobilien-Anteile schon mit kleinem Geld

Schon mit kleinen Summen können sich Anleger beim Immo-Crowd­investing an Bauvorhaben beteiligen. Dafür erhalten sie verhältnismäßig hohe Zinsen bei geringen Abgaben und kurzen Laufzeiten. 2021-12-14 08:46 1KB www.diepresse.com

 355  TT-Leitartikel: Innsbruck, die Stadt der Showpolitik

Mit ihrer Hinterzimmerpolitik will das Bündnis aus Für Innsbruck, ÖVP und FPÖ vor allem den grünen Bürgermeister Geor. 2021-12-14 08:42 1KB www.tt.com

 356  ÖVP-Staatssekretärin Claudia Plakolm: „Luxuspensionen abschaffen“

Die neue ÖVP-Staatssekretärin für Jugend Claudia Plakolm will Tabus brechen. Sie stellt das gesetzliche Pensionsalter. 2021-12-14 08:40 2KB www.tt.com

 357  Süßes vom Raclettegrill: Diese Desserts versüßen Weihnachten und Silvester

Obst, Pfannkuchen und Vanillesoße aus dem Pfännchen? Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber hervorragend. Welcher Nachtisch wie mit dem Raclette gelingt – eine Rezeptsammlung. 2021-12-14 08:32 5KB www.rnd.de

 358  Halb so viel Passagiere am Flughafen Wien wie vor Krise

Die Flughafen Wien AG spürt weiterhin die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Luftfahrt. 2021-12-14 08:29 1KB www.diepresse.com

 359  Belvedere nimmt Kurs auf Jubiläumsjahr 2023

343 Besucher hat das Belvedere am Sonntag, dem ersten Tag nach dem vierten Lockdown gezählt. Vor der Pandemie tummelten sich an guten Tagen zwischen 3. … 2021-12-14 08:22 5KB www.tt.com

 360  Stärkstes Jahr für Börsengänge seit rund 20 Jahren

Die meisten Börsengänge im weltweiten Vergleich wurden heuer in China gezählt, in Österreich gab es keinen einzigen. 2021-12-14 08:20 2KB www.diepresse.com

 361  Finanzinvestor Silver Lake steigt bei Software AG ein

Das Investment von 344 Millionen Euro sei Teil einer strategischen Partnerschaft, die das Wachstum des deutrschen Konzerns beschleunigen soll, heißt es. 2021-12-14 08:15 2KB www.diepresse.com

 362  Kapital und Klima versöhnen

Nur mit einer nachhaltigen Finanzwirtschaft kann die Klimawende gelingen. Jetzt kommt es auf die richtigen Regeln an. Und auf eine. 2021-12-14 08:14 5KB www.faz.net

 363  Ein Schritt in die Zukunft: TailwindCSS präsentiert Just-in-Time-Compiler

Das Utility-Framework hebt sich von der Masse an Konkurrenten ab. Ein neuer JIT-Compiler bringt zusätzliche Features und soll bestehende Fehler beheben. 2021-12-14 08:08 2KB www.heise.de

 364  „Haben Angst, dass er stirbt": Bruder in großer Sorge um Julian Assange

Gabriel Shipton ist sehr besorgt über den Gesundheitszustand seines Bruders und Wikileaks-Gründers Julian Assange: „W. 2021-12-14 07:28 2KB www.tt.com

 365  Mädchen im Milser Stadtbus belästigt: Polizei sucht nach weiteren Opfern

In Mils kam es am Montag in einem Stadtbus offenbar zu mehreren Übergriffen. Mindestens ein Mädchen wurde unsittlich . 2021-12-14 07:13 1KB www.tt.com

 366  Budgetsperre in Fügenberg wurde vom Gemeinderat knapp abgelehnt

Offene Rechnungen von 2019 heizen die Diskussion im Gemeinderat Fügenberg an. Ein Darlehen muss her. 2021-12-14 06:53 1KB www.tt.com

 367  Gericht verurteilt erste Corona-Randalierer

Beim Corona-Protest in Schweinfurt sprechen die Behörden am Sonntag von "teils heftiger Aggressivität". Zwei Männer griffen Beamte an, zwei weitere versuchten, ein Polizeiauto anzuzünden. Am nächsten Tag sind sie bereits verurteilt. 2021-12-14 06:51 2KB www.n-tv.de

 368  Inzidenz sinkt überraschend stark - etwa 31.000 Neuinfektionen

Angaben der deutschen Gesundheitsämter weisen noch immer auf ein hohes Niveau des Infektionsgeschehens hin. Doch im Vergleich zur Vorwoche verbessert sich die Lage deutlich. Laut der Verbandschefin der Amtsärzte kommen die Gesundheitsämter auch wieder besser mit dem Übermitteln von Nachweisen hinterher. 2021-12-14 06:50 4KB www.n-tv.de

 369  Zuversicht im Tiroler Handel nach Öffnung, Demo-Stopp gefordert

Der Handel nimmt wieder Fahrt auf, Protestkundgebungen in den Einkaufsstraßen behindern das Shopping aber, so der Han. 2021-12-14 06:45 1KB www.tt.com

 370  Innsbrucks Bürgermeister Willi bei „Tirol Live“: Budgetänderungen in Prüfung

Der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi warnt vor drastischen Folgen, die die eingebrachten Budgetkürzungen mit sic. 2021-12-14 06:44 1KB www.tt.com

 371  Grüne Hoffnungen im Bezirk Kufstein: Iris Kahn geht in Wörgl ins Rennen

Die Grünen schicken in Wörgl mit Iris Kahn eine erfahrene Kommunalpolitikerin ins Rennen um den Bürgermeistersessel d. 2021-12-14 06:37 3KB www.tt.com

 372  14 Tage Quarantäne: Schärfere Regeln wegen Omikron auch in Tirol

Wegen der ansteckenderen Corona-Mutante werden jetzt die Quarantäneregeln verschärft. In Tirol gab es bisher sechs Fä. 2021-12-14 06:36 2KB www.tt.com

 373  TT-Analyse zur Formel 1: Viel Show, hohe Quoten und lächelnde Besitzer

Dass eine der wohl besten Formel-1-Saisonen aller Zeiten ein so unrühmliches Ende am grünen Tisch erfährt, war genau . 2021-12-14 06:35 1KB www.tt.com

 374  Schnörkelloses Bugdet in Kufstein: Ein Voranschlag ohne Wahlzuckerl

Bürgermeister Martin Krumschnabel legt am Mittwoch dem Kufsteiner Gemeinderat ein schnörkelloses Budget für 2022 über. 2021-12-14 06:32 1KB www.tt.com

 375  Kampf gegen Omikron: IHS-Experte für mehr PCR-Tests

Es sei wichtig, die PCR-Testinfrastruktur auszuweiten und 2G-plus vorzubereiten, meint Thomas Czypionka vom Institut für Höhere Studien. 2021-12-14 06:31 3KB www.diepresse.com

 376  Landecker Budget: „Katastrophe ist nicht eingetreten“

Bei der Budgeterstellung fürs kommende Jahr war man im Landecker Gemeinderat optimistischer als noch 2021. Trotzdem s. 2021-12-14 06:29 1KB www.tt.com

 377  Was nun, reicher Mann?

Bankkunden ärgern sich über Verwahrgebühren. Doch die Alternativen sind mit Risiken verbunden und sollten mit Vorsicht genossen werden. 2021-12-14 06:15 1KB www.faz.net

 378  Wie man „Nazi-Dreck“ richtig sammelt – oder loswird

Zerstören, verkaufen, aufbewahren? Das Haus der Geschichte widmet sich in einer kleinen Sonderausstellung der Frage, was man mit NS-Relikten machen soll. Und erklärt auch, wie es als Museum mit. 2021-12-14 05:46 1KB www.diepresse.com

 379  Wie das Mittelalter uns nachhaltiges Leben lehrt

Alle sprechen von Nachhaltigkeit. Dabei gab es schon im Mittelalter Wirtschaftsformen wie die Sharing-Economy oder Mikrokreditbanken. Davon sollten wir uns inspirieren lassen, sagt die Historikerin Annette Kehnel. 2021-12-14 05:31 9KB www.nzz.ch

 380  Sammlung Bührle: Das Kunsthaus Zürich in der Verantwortung

Absurde Forderungen und Begriffs-Durcheinander tragen nichts zur Klärung des Zürcher Kunststreits um die Sammlung Bührle bei. 2021-12-14 05:30 9KB www.nzz.ch

 381  Amerikas Notenbank weist dem Euro-Raum den Weg

Diese Woche wird sichtbar, wie verschieden die Notenbanken auf die Inflation reagieren. In den USA wird gehandelt, im Euro-Raum herrscht Realitätsverweigerung. 2021-12-14 05:30 4KB www.nzz.ch

 382  Corona: Olma-Artikel bleibt, trotzdem Kapazitätsbeschränkungen

Ein kleiner Gesetzesartikel spaltet Linke und Bürgerliche, Regierung und Parlament. Eine kleine Geschichte, wie hart Politik in der fortschreitenden Pandemie geworden ist. 2021-12-14 05:30 7KB www.nzz.ch

 383  Nazaré mit Skimboard: Brasilianer Lucas Fink surft Rekord-Welle

«Witwenmacher» nennen Einheimische die Wellen vor dem portugiesischen Küstenort Nazaré, Surfer sprechen vom «Biest»: Auf eine Höhe von bis zu 30 Metern türmt sich das Wasser hier in den kalten Monaten. Optimale Bedingungen für Weltrekorde – ein junger Brasilianer hofft nun, dass er ein weiteres Kapitel in der faszinierenden Geschichte des Big-Wave-Surfing geschrieben hat. 2021-12-14 05:30 8KB www.nzz.ch

 384  Open-Source-Adventskalender: Das E-Mail-Programm Thunderbird

Open Source ist eine Insel im kommerzialisierten Internet. Bis zum 24. Dezember öffnet heise online jeden Tag "Kalendertürchen" mit dem Porträt eines Projekts. 2021-12-14 05:05 2KB www.heise.de

 385  Experten beantworten häufige Corona-Fragen

Auch nach Monaten der Pandemie sind viele Fragen rund um das Coronavirus noch ungeklärt, gefundene Antworten müssen ständig hinterfragt werden. Sie beschäftigen nicht nur die Wissenschaft, sondern alle im täglichen Leben. Hier beantworten Virologen und Mediziner Fragen von Zuschauern und Lesern. 2021-12-14 03:45 9KB www.n-tv.de

Articles

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Tanklaster explodiert: Über 60 Tote in Haiti (7.72/8)

Im bitterarmen Karibikstaat Haiti fehlt es am Nötigsten, vor allem an Benzin. Als ein Tanklastzug umkippt, wittern viele Menschen ihre Chance, an Treibstoff zu kommen. Es endet in einer Katastrophe.
Mindestens 60 Tote nach Explosion von Tanklaster in Haiti
stern.de
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Viele Tote bei Explosion von Tanklaster
tagesschau.de
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Haiti: 50 Personen sterben bei Explosion eines Tanklasters
nzz.ch
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Rund 60 Tote nach Explosion von Tanklaster in Haiti
tt.com
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Unglücke - Tanklaster explodiert: Über 60 Tote in Haiti
t-online.de
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Mehr als 60 Menschen sterben nach Explosion
n-tv.de
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Dutzende Tote nach Explosion von Tanklaster in Haiti
tt.com
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Dutzende Tote bei Explosion eines Tankwagens in Haiti
diepresse.com
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Dutzende Tote nach Explosion von Tanklaster in Haiti
tt.com
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FC Bayern sichert sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft (6.16/8)

Serge Gnabry und Robert Lewandowski schießen den FC Bayern München beim 5:0 in Stuttgart zur Herbstmeisterschaft. Einen ersten Rückschlag kassiert Hertha BSC unter Tayfun Korkut.
Hertha BSC verliert 0:4 in Mainz
tagesspiegel.de
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25. Herbstmeisterschaft: Wie oft der FC Bayern den Titel holte - und wer sie noch abfing
sportbuzzer.de
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"20 Minuten eine Lehrstunde": VfB-Sportdirektor Mislintat sucht Erklärungen für Bayern-Klatsche
sportbuzzer.de
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Gnabry und Lewandowski schießen Bayern zur Herbstmeisterschaft
rp-online.de
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Gnabry und Lewandowski überragend: Bayern ist Herbstmeister
stern.de
fa5a9151272c762bb88ddb197556be8f
Hertha verliert erstmals unter Korkut, Bielefeld setzt Ausrufezeichen
welt.de
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Mainz 05 - Hertha 4:0! Nach Korkut-Klatsche: Boateng-Abrechnung im TV!
bild.de
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Corona-Lage: Lauterbach: "Impfstoff reicht nicht für Boosterkampagne" (4.17/8)

Die Boosterkampagne im neuen Jahr steht auf der Kippe. Es sei viel zu wenig Impfstoff bestellt worden, sagt Gesundheitsminister Lauterbach – und kritisiert seinen Amtsvorgänger. Alle Infos im Newsblog. Das britische Unterhaus hat gegen großen Widerstand in den eigenen Reihen einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen zur Bekämpfung der hochansteckenden Omikron-Variante zugestimmt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstagabend nach einer emotionalen Debatte mit einer Mehrheit für die Maßnahmen, die eine Verschärfung der Maskenpflicht sowie die besonders umstrittenen 3-G-Nachweise für Nachtclubs und Großveranstaltungen vorsehen. Außerdem lässt die britische Regierung in der Nacht zu Mittwoch das wegen der Omikron-Variante verhängte Einreiseverbot für elf afrikanische Staaten fallen. Dies gelte für Südafrika und zehn weitere afrikanische Staaten, darunter Nigeria, erläuterte Gesundheitsminister Sajid Javid. Die Beschränkung sei nun "weniger wirksam" im Kampf gegen die Ausbreitung von Omikron, da die Variante des Coronavirus inzwischen in Großbritannien sehr verbreitet sei. Ab Mittwoch 5 Uhr (MEZ) stünden die elf Staaten nicht mehr auf der "Roten Liste", erklärte Javid. Bislang durften Reisende aus diesen Ländern nur nach Großbritannien einreisen, wenn sie die britische oder irische Staatsbürgerschaft oder ein Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich haben. Nach ihrer Ankunft mussten sie sich zudem in Hotels in Quarantäne begeben. Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Anti-Corona-Pille nach einer finalen Auswertung der klinischen Studie bestätigt. Demnach zeigte die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält. Pfizer hatte im November vorläufige Studienergebnisse veröffentlicht, wonach die Pille im Vergleich zu einem Placebo zu 89 Prozent wirksam bei der Verhinderung von Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen war. Die Zwischenergebnisse basierten auf Daten von rund 1.200 Personen, die endgültigen Ergebnisse umfassen weitere 1.000 Probanden. Keiner der Studienteilnehmer, die die Pfizer-Behandlung erhielten, verstarb – verglichen mit zwölf Todesfällen unter denen, die das Placebo einnahmen. Der Pharmakonzern legte auch erste Daten aus einer zweiten klinischen Studie vor, die zeigten, dass die Behandlung die Zahl der Krankenhausaufenthalte bei rund 600 Erwachsenen mit einem normalen Risiko bei einer Infektion um etwa 70 Prozent reduzierte. "Wir sprechen hier von einer unglaublichen Anzahl von geretteten Leben und verhinderten Krankenhausaufenthalten. Und natürlich können wir die Übertragung drastisch reduzieren, wenn wir dieses Mittel schnell nach der Infektion einsetzen", sagte Pfizer-Forschungschef Mikael Dolsten. Im November sind in Deutschland 20 Prozent mehr Menschen gestorben als im Mittel der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat. Das geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Ein Vergleich der Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut gemeldeten Covid-19-Todesfälle ist dem Amt zufolge nur bis einschließlich 21. November möglich. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen in der betreffenden Woche 23 Prozent über dem Schnitt. Die beim RKI gemeldeten Covid-Toten erklären dem Amt zufolge den Anstieg nur zum Teil. Es seien mehrere Ursachen denkbar, schreiben die Statistiker. So könnten unerkannte Covid-19-Todesfälle, zeitliche Verschiebungen von Sterbefällen nach dem Ausfall der Grippewelle oder Folgen verschobener Operationen und Vorsorgeuntersuchungen eine Rolle spielen. Auf Länderebene lassen sich die Sterbefallzahlen erst bis zur 45. Kalenderwoche (8. bis 14. November) abbilden. Am höchsten war die Abweichung in Thüringen (plus 43 Prozent), Sachsen (plus 37 Prozent) und Bayern (plus 30 Prozent). "Die Befunde zur Übersterblichkeit sind damit in den Bundesländern am deutlichsten, in denen auch das Infektionsgeschehen in den vorangegangenen Wochen am höchsten war", teilen die Statistiker mit. In Thüringen, Sachsen und Bayern erklären die bislang beim RKI gemeldeten Covid-19-Todesfälle jedoch nur ungefähr die Hälfte des Anstiegs der Sterbefallzahlen in der 45. Kalenderwoche. Brandenburg führt wegen der steigenden Belastung der Krankenhäuser teils schärfere Corona-Regeln ein als von Bund und Ländern vereinbart. Clubs und Diskotheken werden ab Mittwoch unabhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen geschlossen. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in Potsdam. Bars müssen nicht zumachen, wenn dort nicht getanzt wird. Für private Treffen gilt eine Obergrenze von 50 Menschen drinnen und 200 Menschen draußen – jeweils nur geimpft oder genesen, unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz. Großveranstaltungen wie Bundesliga-Spiele oder Konzerte mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern sind künftig verboten. Die 2G-Regel mit Zutritt für Geimpfte und Genesene im Einzelhandel, in Gaststätten, Theatern und Kinos gilt weiter, wird allerdings um eine Maskenpflicht erweitert. Maske muss auch in Bahnhöfen und Flughäfen getragen werden. Von 2G sind Kinder unter 14 Jahren künftig ausgenommen, bisher waren es Kinder unter 12 Jahren. Für Versammlungen gilt ab Mittwoch im Freien eine Obergrenze von 1000 Teilnehmern – bei Maskenpflicht und Mindestabstand; drinnen darf die jeweilige Kapazitätsgrenze nur bei Einhaltung des Mindestabstands ausgeschöpft werden. Für Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht bei Demonstrationen drohen Bußgelder bis zu 500 Euro. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte in Hotspot-Regionen wird verlängert. Die neuen Regeln sind zunächst bis 11. Januar in Kraft. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) appellierte an die Verantwortung aller Bürger, den Menschen auf den Intensivstationen beizustehen, die um ihr Leben kämpfende Patienten helfen. "Ich persönlich fürchte, dass diese Herausforderungen in den kommenden Tagen und Wochen noch deutlich größer werden." Die Lage in den Krankenhäusern wird jeden Tag angespannter. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten an den Intensivbetten im Land stieg auf 28,3 Prozent. Geimpfte, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben, sind in Bayern künftig in weiten Bereichen von zusätzlichen Testpflichten befreit. In Bereichen, in denen Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus gelten (gegen Corona geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) entfällt nach dem sogenannten Booster also der verpflichtende zusätzliche Test. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte. Die Booster-Impfung ersetze den Test, sagte er. Greifen solle dies 15 Tage nach der Auffrischungsimpfung. Ausgenommen seien aber etwa Alten- und Pflegeheime - dort bleibt es also weiter bei der Testpflicht. An Dienstagnachmittag wollten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern dies auch bundeseinheitlich so beschließen – konkret umsetzen müssen es aber die Länder. Einzelne Bundesländer verfahren bereits so. Der Karneval kann nach den Worten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wegen der Corona-Pandemie auch in dieser Saison nicht wie gewohnt stattfinden. Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen in engen Innenräumen begegneten, seien in den nächsten Monaten nicht verantwortbar, sagte Wüst am Dienstag nach einem Gespräch mit Vertretern des organisierten Karnevals. Dies gelte etwa für Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen, bei denen Abstandsgebote und Maskenpflicht nur schwerlich umsetzbar seien. Deshalb hätten die Karnevalsvertreter freiwillig zugesagt, auf solche Veranstaltungen zu verzichten. Eine Booster-Impfung schon nach vier Wochen macht aus Sicht von Immunologen wenig Sinn. In Nordrhein-Westfalen ist eine dritte Impfung gegen das Coronavirus nach einem Erlass der Landesregierung künftig wohl bereits nach einem Monat möglich. Manche Politiker fordern bereits, diesen Weg auszuweiten. Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie sieht das kritisch: Vier Wochen nach der Zweitimpfung seien bestimmte immunologische Prozesse noch nicht abgeschlossen. Der Booster wirke dann viel schlechter. "Die Politik hat hier zwei Dinge vermischt, die nicht vermischt werden dürfen", sagte Prof. Carsten Watzl (Dortmund), Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur. Das eine ist die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, manche Menschen schon nach vier Wochen zu boostern. "Das bezieht sich aber nur auf Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die auf die ersten beiden Impfungen nicht oder kaum reagiert haben", erklärte der Immunologe. "Mit der dritten Impfung wird deren Immunität nicht geboostert – ich muss sie erst einmal herstellen." Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich für eine Reform der Stiko aus. Man müsse darüber nachdenken, sagt der CSU-Chef. Die Kommission müsse mit mehr Personal und mit effizienteren Strukturen ausgestattet werden, um Impf-Empfehlungen in und vor der Welle zu haben und nicht auf eine nachlaufende Datenlage zu warten. Thüringen ist weiterhin das Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz in Deutschland. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Das RKI gab den Wert am Dienstag mit 984,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage an. Im Nachbarbundesland Sachsen lag der Wert bei 916,9. Bundesweit wurde die Inzidenz mit 375 angegeben. In Thüringen wurden innerhalb eines Tages 2.134 neue Ansteckungen mit dem SARS-CoV-2-Virus und 32 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet. Sechs der zehn Landkreise mit der höchsten Corona-Inzidenz bundesweit lagen dem RKI-Dashboard zufolge in Thüringen. Für den Landkreis Hildburghausen wurde ein Wert von 1442,2 ausgewiesen – nirgendwo in Deutschland gab es höhere Werte. Im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen wird die Polizei am Donnerstag verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Vorgeschrieben sind die Beschränkung auf Geimpfte, Genesene und Getestete nach der 3G-Regel sowie die Maskenpflicht. Bei schwerwiegenden Verstößen drohten hohe Bußgelder, kündigte das Innenministerium in Hannover am Dienstag an. "Leider kommt es in Bussen und Bahnen weiterhin zu Verstößen und sogar aggressivem Verhalten gegenüber dem kontrollierenden Zugpersonal", erklärte Innenminister Boris Pistorius (SPD). "Es ist nicht hinzunehmen, dass einige wenige sich nach wie vor weigern, sich an die so wichtigen Hygienemaßnahmen zu halten." Das Land NRW hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie weit über 100 Millionen Schnell-Tests gekauft, die zwischen 59 Cent und 14,63 Euro pro Stück gekostet haben. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD im Landtag hervor. Demnach seien die Preise von "marktüblichen Einflussfaktoren" wie der Verfügbarkeit abhängig gewesen. Wann und bei wem man fast 15 Euro pro Test bezahlt hat, sagt die Regierung nicht - dies unterliege dem Geschäftsgeheimnis. In dem Bericht an den Landtag werden rund 70 Lieferanten aufgezählt. Darunter Apotheken, bei denen man 50 oder 60 Tests erwarb – aber auch Siemens Healthcare mit fast 94 Millionen Stück. Das Unternehmen liefert bis Jahresende die Schnell-Tests für weiterführende Schulen. Die Omikron-Variante des Coronavirus wird sich nach Einschätzung der niedersächsischen Gesundheitsministerin auch in Deutschland schnell ausbreiten. "Wir gehen davon aus (.), dass wir im Grunde Ende Januar, Anfang Februar Omikron schon als vorherrschende Variante in Deutschland haben werden", sagte Daniela Behrens (SPD) am Dienstagmorgen im Gesundheitsausschuss des Landtags in Hannover. Die Variante verbreite sich "rasend schnell". Behrens betonte, dass die eingesetzten Impfstoffe auch gegen Omikron wirkten. Unklar sei aber noch, ob die Intensität von zwei Impfungen für die Immunantwort ausreiche. Die Ministerin erklärte zudem, dass die in Niedersachsen geplante Weihnachtsruhe vor allem zur Eindämmung der Omikron-Variante gedacht sei. Die Landesregierung verschärft von Heiligabend bis zum 2. Januar die Corona-Regeln – unabhängig von den dann aktuellen Indikatoren zur Corona-Lage. Damit geht das Land einen Sonderweg. Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hält die Debatte über eine generelle Impfpflicht auch für Kinder noch für verfrüht. "Die Debatte halte ich im Moment, ehrlich gesagt, noch für verfrüht, denn jetzt fangen wir erst mal mit dem Impfen an", sagte Spiegel am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die große Resonanz zum Start der Kinderimpfungen für Fünf- bis Elfjährige zeige, dass man damit einen Nerv treffe und es viele Familien ausdrücklich teilten, dass es wichtig sei, ihre Kinder impfen zu lassen. "Ich im Übrigen auch." Das Bundesgesundheitsministerium will Einreisenden aus Virusvarianten-Gebieten künftig vorschreiben, dass sie zusätzlich zu einem Corona-Test vor Abflug auch noch nach Ankunft in Deutschland einen PCR-Test machen müssen. "Die betroffenen Einreisenden müssen sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses unmittelbar in Quarantäne begeben", heißt es in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf für die Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern. Im Kampf gegen Omikron kündigt Norwegen schärfere Maßnahmen wie ein Verbot des Alkoholausschanks in Bars und Gaststätten an. Wer von zu Hause aus arbeiten könne, müsse dies tun, kündigt Ministerpräsident Jonas Gahr Störe weiter an. Er gibt zudem Einschränkungen etwa für Turnhallen und Schwimmbäder bekannt. "Für viele wird sich dies wie ein Lockdown anfühlen, wenn nicht der Gesellschaft, so doch für ihr Leben und ihre Existenzgrundlage", sagt er. Kalifornien will wieder die Maskenpflicht in allen öffentlichen Innenräumen einführen. Grund seien die steigenden Corona-Zahlen, die von der neuen Omikron-Variante angetrieben würden, gibt Gesundheitsminister Mark Ghaly bekannt. Die Maßnahme gelte ab Mittwoch. Sie solle einen Monat dauern. Der US-Arzneimittelhersteller setzt für die Produktion seiner mRNA-Impfstoffe neben den USA und Europa nun auch auf den Standort Australien. "Mit dieser neuen Partnerschaft bauen wir unsere Unabhängigkeit zur Herstellung dieser Impfstoffe hier in Australien auf", sagte der australische Ministerpräsident Scott Morrison in Melbourne. Die Anlage im Bundesstaat Victoria werde ab 2024 voraussichtlich bis zu 100 Millionen mRNA-Impfeinheiten pro Jahr produzieren. Morrison nannte keine finanziellen Einzelheiten. Australische Medien berichteten, dass der Deal mit umgerechnet etwa 1,26 Milliarden Euro (zwei Millionen australische Dollar) beziffert wird. Die mRNA-Technologie kommt bei den Covid-19 -Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer zum Einsatz, kann aber auch zur Herstellung von Vakzinen gegen andere Atemwegserkrankungen und die saisonale Grippe verwendet werden. Pharmaunternehmen sehen auch bei der Behandlung von Krebs Fortschritte durch mRNA-Impfstoffe. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Organisation der Corona-Impfkampagne für Kinder ab fünf Jahren scharf kritisiert. "Die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte erhalten erst am 10. Januar wieder neuen Impfstoff. Dabei könnten wir bereits in der Woche davor schon mit der zweiten Dosis beginnen", sagte der Sprecher des BVKJ Nordrhein, Axel Gerschlauer, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Durch schlechte Organisation werden ausgerechnet Kinder- und Jugendärzte benachteiligt, die sich besonders um vorerkrankte Kinder kümmern sollen", sagte Gerschlauer weiter. Zugleich sei der Andrang groß: "Fast alle Eltern sprechen mich darauf an", sagte der Kinderarzt. "Durch Omikron ist die Verunsicherung noch größer geworden." Das gleiche schlechte Bild biete sich beim Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren: "Die Lieferungen sind weiterhin ein Lotteriespiel. Es ist stets eine Überraschung, wie viel man bekommt", sagte der BVKJ-Sprecher der "Rheinischen Post". Er forderte, den Impfstoff von Biontech den Jüngeren zu überlassen, "weil Moderna erst ab 30 Jahren geimpft werden darf. Da ist Solidarität der Großen schon sinnvoll." Vor der ersten Beratung eines Corona-Expertengremiums hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Bedeutung des Austausches mit Wissenschaftlern hervorgehoben. "Politik in der Pandemie braucht wissenschaftliche Beratung", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". "Der stärkere Einbezug der Wissenschaft wird meine Arbeit prägen. Der Austausch mit den früheren Kolleginnen und Kollegen wird Basis meines Krisenmanagements und der gesamten Bundesregierung sein." Gerade in dieser schwierigen Phase komme der Einschätzung des Expertenrates eine ganz zentrale Rolle zu. "Um politisch entscheidungsfähig zu sein, werden wir unter anderem darüber diskutieren, wie gefährlich die neue Omikron-Variante ist, wie stark Boostern hilft und wie wir die aktuelle Welle weiter brechen", sagte Lauterbach weiter. Irland meldet einen Anstieg von Infektionen mit der Omikron-Variante. Die Virus-Mutante sei derzeit wahrscheinlich für elf Prozent der neuen Covid-19-Fälle in Irland verantwortlich, teilen die Gesundheitsbehörden des Landes mit. Sie prognostizieren einen "sehr schnellen Anstieg" der Omikron-Infektionen in den kommenden Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland kommen laut der Verbandschefin der Amtsärzte wieder etwas besser mit dem Übermitteln von Corona-Nachweisen hinterher. "Ich gehe davon aus, dass sich die Meldedaten im Vergleich zu vor zwei Wochen verbessert haben", sagte die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert. In vielen Ämtern werde das Personal nun nur noch dafür eingesetzt, eingehende Infektionsmeldungen zu bearbeiten, dafür gebe es weniger Kontaktnachverfolgung. Auch die Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten vielerorts habe die Lage entspannt. Es sei nach wie vor schwierig zu beurteilen, ob es einen echten Rückgang bei den Neuinfektionen gebe oder ob die Werte weiterhin stark von einer Untererfassung der nachgewiesenen Infektionen geprägt seien, sagte Teichert. "Vermutlich ist beides der Fall." Die Belastung der Gesundheitsämter sei nach wie vor flächendeckend hoch – auch in den Bundesländern mit vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen. Teichert weist darauf hin, dass lange Zeit eine Inzidenz von 50 als Obergrenze für die Belastbarkeit der Gesundheitsämter galt. Aktuell liegen selbst Bundesländer mit vergleichsweise niedrigen Inzidenzen bei einem Wert von weit über 100. Ältere Nachrichten zum Coronavirus lesen Sie hier in einem vorherigen Newsblog.
Boris Johnson bringt umstrittene Corona-Verschärfungen durch
tt.com
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Coronavirus-Blog: Lauterbach moniert fehlenden Impfstoff
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Lauterbach: "Impfstoff reicht nicht für Boosterkampagne"
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Lauterbach nach Inventur: Impfstoff reicht nicht für Booster-Kampagne
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Boris Johnson bringt umstrittene Verschärfungen durch
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Dutzende Menschen wollen nach Tanklaster-Unfall Benzin stehlen – dann entzündet sich der Treibstoff (3.49/8)

Dutzende Menschen sind bei der Explosion eines Tanklasters in Haiti ums Leben gekommen. Offenbar hatten viele der Opfer nach einem Unfall versucht, Benzin zu stehlen, ehe der Treibstoff Feuer fing. Der stellvertretende Bürgermeister von Cap-Haïtien, Patrick Almonor, sprach im Radio von 47 Todesopfern, die bis zur Unkenntlichkeit verbrannt seien. Es sei unmöglich, sie zu identifizieren. Nach seinen Angaben gerieten zudem rund 20 umliegende Häuser durch die Explosion am frühen Morgen (Ortszeit) in Brand. Dort seien weitere Opfer zu befürchten. Das Hauptkrankenhaus von Cap-Haïtien war mit der Behandlung der vielen Verletzten völlig überfordert. Viele von ihnen schwebten in Lebensgefahr. "Wir haben nicht die Mittel, um die vielen Menschen mit schweren Verbrennungen zu versorgen", sagte eine Krankenschwester der Uniklinik Justinien der Nachrichtenagentur AFP. "Ich befürchte, wir werden nicht alle retten können." "Mit Bestürzung und Erschütterung habe ich die traurige Nachricht erhalten, dass gestern Abend in Cap-Haïtien ein mit Benzin beladener Tanklastwagen explodiert ist, was etwa 40 Tote, Dutzende Verletzte und erhebliche Sachschäden zur Folge hatte", schrieb Premierminister Ariel Henry auf Twitter. Der Tanklastzug war vor der Explosion offenbar in einen Unfall verwickelt worden und umgekippt. Daraufhin strömten zahlreiche Menschen an die Stelle, um Benzin zu stehlen. Dann entzündete sich der Treibstoff und der Lkw explodierte. Haiti ist das ärmste Land des amerikanischen Kontinents und leidet unter Gewalt, Korruption und Naturkatastrophen. Anfang Juli wurde Staatspräsident Jovenel Moïse in seiner Residenz erschossen, die Hintergründe sind bis heute ungeklärt. Kriminelle Banden kontrollieren vor allem rund um die Hauptstadt Port-au-Prince große Gebiete. Der arme Karibikstaat leidet unter massiver Treibstoffknappheit, da kriminelle Banden wichtige Versorgungsleitungen unter ihre Kontrolle gebracht haben. Erst am Montag hatte es mehrere Protestkundgebungen gegen die Erhöhung der Benzinpreise gegeben.
Viele Tote nach Brand und Explosion von Tank-Lkw in Haiti
tt.com
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Drei Tote bei Explosionen an kolumbianischem Flughafen
tt.com
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Drei Tote bei Explosionen auf kolumbianischem Flughafen
tt.com
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Kinderleiche in Twistringen: Ermittler gehen von Unfall aus
ndr.de
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Drei Tote bei Explosionen auf kolumbianischem Flughafen
tt.com
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Drei Tote bei Bombenexplosionen am Flughafen in Kolumbien
diepresse.com
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Testpflicht für Geboosterte fällt in Deutschland (3.10/8)

Der Beschluss betrifft knapp 20 Millionen Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Die Testbefreiung bei 2G-Plus soll ab dem 15. Tag nach der Auffrischungsimpfung gelten. Für Corona-Geimpfte mit Auffrischimpfung entfällt künftig in Deutschland die Testpflicht bei 2G-Plus-Regeln. Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstagabend beschlossen. Allerdings wird in medizinischen und Pflege-Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen auch von Geboosterten weiterhin ein negatives Testergebnis verlangt. Nach zwei Monaten wird die Regel überprüft. Gesundheitsminister Karl Lauterbach sagte in der Sitzung nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek, dass der Bund zu wenig Impfstoff vor allem für Booster-Kampagnen im ersten Quartal 2022 habe. Das müsse geklärt werden, wenn man über eine Impfpflicht und damit noch einmal deutlich mehr Impfungen rede, sagte der CSU-Politiker. Lauterbach hatte vor der Sitzung gesagt, dass mit der Maßnahme das Boostern noch attraktiver gemacht werden solle. Der Beschluss der Gesundheitsminister betrifft derzeit knapp 20 Millionen Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Die Testbefreiung soll ab dem 15. Tag nach der Auffrischungsimpfung gelten. Die Abschaffung der Testpflicht für Dreifach-Geimpfte ist aber umstritten. "Es ist verfrüht, Menschen mit Booster-Impfung von der Testpflicht zu befreien", sagte etwa die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD), Ute Teichert, der Funke-Mediengruppe. Sie verwies darauf, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron auf dem Vormarsch sei und man noch nicht genau wisse, wie gut die Booster-Impfungen dagegen wirkten. Hintergrund sind auch Warnungen aus Großbritannien, dass sich die Omikron-Variante sehr rasch ausbreiten könne. Lauterbach widersprach dem nach der ersten Sitzung des neuen Expertengremiums der Regierung. Die Ansteckungsgefahr sei nach der Auffrischungsimpfung wesentlich geringer ebenso wie die Übertragung. Der SPD-Politiker kündigte an, dass das Expertengremium noch vor Weihnachten eine Einschätzung zur Gefährlichkeit von Omikron vorlegen werde. Dann müsse die Politik entscheiden, ob weitere Maßnahmen nötig seien. Einige Länder verschärften ihre Corona-Maßnahmen. "Karneval als Massenveranstaltung scheint nicht verantwortbar", sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nach Gesprächen mit Vertretern des organisierten Karnevals. Das gelte etwa für Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen in engen Räumen. Wüst stellt zugleich finanzielle Hilfen für die Veranstalter in Aussicht. (APA/Reuters)
Bayern entlässt Geboosterte aus Testpflicht
n-tv.de
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Testpflicht für Geboosterte soll fallen
tagesschau.de
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Geboosterte sollen im Regelfall von Testpflicht befreit werden
rp-online.de
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US-Senat billigt 2,5 Billionen Dollar Schulden (3.07/8)

Erst im Oktober stimmte der US-Kongress einer Erhöhung der Schuldengrenze zu. Nun waren die Abgeordneten erneut mit dem drohenden Zahlungsausfall der Regierung konfrontiert.
US-Senat erhöht Schuldengrenze um Zahlungsausfall zu verhindern
nzz.ch
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US-Senat stimmte für höhere Schuldenobergrenze
tt.com
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Regierungsgeschäfte: US-Senat billigt 2,5 Billionen Dollar Schulden
t-online.de
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Auto mit Migranten fuhr in Ungarn in Haus - Sieben Tote (2.42/8)

Bei einem Autounfall auf der Flucht vor der Polizei sind im ungarischen Grenzort Mórahalom in der Nacht auf Dienstag sieben illegale Migranten ums Leben gekommen. Drei weitere Flüchtlinge wurden verletzt, ebenso wie der serbische Lenker des Wagens mit ebenfalls serbischen Kennzeichen, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Das Fahrzeug war von der Straße abgekommen und in ein Blumengeschäft gerast. Die Nationalität der Flüchtlinge war zunächst unbekannt. Die Migranten hatten keine Dokumente bei sich, erklärte die Presseabteilung des Polizeipräsidiums vom Komitat Csongrád-Csanád auf APA-Anfrage. Gegen den festgenommenen Fahrer des Wagens wurde ein Verfahren wegen Schlepperei und Verursachen eines tödlichen Unfalls eingeleitet. Zu dem Unglück war es gekommen, als der serbische Schlepper Beamte der Schleierfahndung bemerkte und versuchte mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen. Dabei raste er in der Nähe des Friedhofs in das Blumengeschäft, so dass ein Teil der Mauer einstürzte. Das Fahrzeug schlitterte noch weiter und kam nach rund 20 Metern zum Stehen. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Schlepper-Auto kracht bei Flucht vor Polizei in Haus in Ungarn
diepresse.com
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Auto mit Migranten fuhr in Ungarn in Haus - Sieben Tote
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Auto mit Migranten fuhr in Ungarn in Haus - Sieben Tote
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Kinderleiche in Twistringen: Ermittler gehen von Unfall aus
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Auto mit Migranten fuhr in Ungarn in Haus - Sieben Tote
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Lenker flüchtete vor Polizei und prallte gegen Haus: Sieben Tote in Ungarn
tt.com
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Auto mit Migranten fuhr in Ungarn in Haus - Sieben Tote
tt.com
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Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko warnt vor russischer Invasion (2.12/8)

Der Ex-Boxer bittet die deutsche Regierung um Unterstützung. Als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt ist er für den Zivilschutz zuständig. Kiew/Moskau – Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat vor einer russischen Invasion gewarnt. "Wir bereiten uns in der ganzen Ukraine darauf vor, dass Russlands Präsident Wladimir Putin den Kriegsbefehl geben könnte", erklärte Klitschko in einem Gastbeitrag in der "Bild"-Zeitung (Dienstag). "Als Soldat habe ich einst geschworen, das Land zu verteidigen, und bin auch jetzt bereit, für mein Mutterland zu kämpfen." Er organisiere als Bürgermeister den Zivilschutz der Hauptstadt. Seine Behörden hätten bereits die Rekrutierung und Ausbildung von Reservisten der Territorialen Verteidigungsbrigade intensiviert. Klitschko forderte dringend "internationale Unterstützung und militärische Hilfe" und richtete einen Appell an Deutschland: "Die neue Bundesregierung muss verstehen, dass Hilfe für unser Land noch nie so wichtig war." Die Ukraine liege im Zentrum Europas an der Grenze zu mehreren EU-Ländern. "Wir sind ein europäisches Land, das mehr denn je europäische Unterstützung braucht", betonte Klitschko. Russland hat an der Grenze zur Ukraine in den vergangenen Wochen Zehntausende Soldaten zusammengezogen. Dies nährt Befürchtungen im Westen, dass eine Invasion der russischen Armee im Nachbarland bevorstehen könnte. Moskau bestreitet dies und wirft der Regierung in Kiew seinerseits Provokationen vor. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung In der Ostukraine bekämpfen sich seit 2014 pro-russische Milizen und die ukrainische Armee, nachdem Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hatte. Moskau unterstützt in dem Konflikt die Separatisten, die in Luhansk und Donezk sogenannte Volksrepubliken ausgerufen haben. Mehr als 13.000 Menschen wurden bei den Kämpfen bereits getötet. (APA/AFP)
Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor russischer Invasion
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Kiewer Bürgermeister Klitschko warnt vor russischer Invasion
diepresse.com
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Ukraine-Krise: Russland fordert viel, hat aber wenig zu bieten
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Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor russischer Invasion
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37. America's Cup: Red Bull sticht jetzt auch in See (2.11/8)

Dietrich Mateschitz und Ernesto Bertarelli schmieden eine Allianz, RB Racing und Alinghi wollen Neuseeland 2024 die älteste Trophäe der Welt abnehmen. Unterstützung mit Finanzkraft und Formel-1-Technologie, Doppel-Olympiasieger Hans-Peter Steinacher ist Navigator. Red Bull steigt in den America's Cup der Segler ein. Das österreichische Unternehmen von Dietrich Mateschitz wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz am Genfer See als Partner des Schweizer Syndikats Alinghi präsentiert, das Team tritt unter dem Namen "alinghi Red Bull Racing" an. Es wird um den Gewinn der weltweit ältesten Sport-Trophäe gehen, die 37. Auflage wird 2024 entschieden. Der Austragungsort ist von Titelverteidiger Neuseeland noch zu bestimmen. Das Syndikat Alinghi hatte die Trophäe 2003 als erstes Team aus einem Binnenland geholt und 2007 erfolgreich verteidigt. Alinghi-Gründer ist der Schweizer Milliardär Ernesto Bertarelli, über ihn ging auch die nunmehrige Einbindung von Red Bull. Nach dem Erfolg 2007 verlagerte sich das Geschehen für Alinghi zusehends vom Wasser in den Gerichtssaal, es entwickelte sich ein juristischer Rechtsstreit. Es kam zu einem Duell mit Oracle, die US-Amerikaner siegten 2010 mit 2:0. Red Bull soll einerseits die so wichtige Finanzkraft einbringen, schon allein das Startgeld für die Auflage 2024 beträgt 1,5 Mio. Dollar (1,33 Mio. Euro). Aber auch die Technologie betreffend soll viel einfließen, nicht zuletzt vom Red-Bull-Team der Formel 1. "Wir nehmen die Formel-1-DNA und verwenden sie für das Boot. Da ist so volle Energie drinnen", sagte Christian Horner, Red Bulls Formel-1-Teamchef, beim Medientermin. "Vielleicht bekommen wir Mercedes und Ferrari auch auf das Wasser." An vorderster Front beim neuen Projekt ist von Red-Bull-Seite Hans Peter Steinacher. Der Doppel-Olympiasieger im Tornado mit dem auch einzubindenden Roman Hagara wird zwar nicht selbst um die Trophäe segeln, der 53-Jährige soll aber wichtiger Bestandteil des neuen Projekts sein. "In der Formel 1 ist nur einer im Cockpit, beim America's Cup nur acht Leute an Board", erläuterte Steinacher die Bedeutung seiner Aufgabe. "Aber das Team dahinter ist sehr groß, das Team dahinter ist sehr wichtig." Nach 2003, 2007 und 2010 wird es der vierte Alinghi-Anlauf auf den America's Cup, am Ende soll der dritte Gewinn stehen. "Wir sind zurück, aber wir waren nie wirklich weg", meinte Bertarelli. Es waren erinnerungswürdige Momente, aber wir hatten immer in Gedanken, dass wir eines Tages zurückkommen. Wir sind bereit für etwas Anderes, Neues, Aufregendes." Schon vor Jahren habe er Hobby-Segler Mateschitz getroffen, mit ihm überlegt, in einem Team Leistung und Technologie zu optimieren. Im vergangenen Jahrzehnt waren Alinghi und Red Bull freilich auf Ebene der Extreme Sailing Series Konkurrenten, zweimal ging dieser Titel an Alinghi. Steinacher erinnerte sich da an einen Zwischenfall 2014 in Qingdao, als er und Hagara mit ihrem Team Red Bull Sailing einen spektakulären Zusammenstoß mit der Alinghi hatten: "Das war sozusagen unser erster Kuss. Jetzt geht es um das Größte, das man im Segelsport erreichen kann. Wir als Red Bull machen alles, um das Team erfolgreich zu machen." Die große Ambitionen und den Enthusiasmus verdeutlichte auch Horner, in einer Video-Zuschaltung war ihm seine Heiserkeit von den Feierlichkeiten nach dem WM-Gewinn am vergangenen Sonntag von Max Verstappen noch anzumerken. "Adrian Newey hat daran immer Interesse gezeigt", verriet der Engländer über den Konstrukteur des Formel-1-Teams. "Er wird mit seinem Team eingebunden sein. Das ist eine neue Herausforderung und eine aufregende Möglichkeit." Mit im Team wird mit Brad Butterworth ein ehemaliger America's-Cup-Gewinner mit Alinghi sein, diesmal aber ebenfalls nicht mit an Bord. Der mittlerweile 62-Jährige soll mit seiner Erfahrung den wichtigen Input bringen, er hat den Bewerb bereits viermal gewonnen. Sowohl 2003 als auch 2007 war er als Skipper mit dabei, davor hatte der Neuseeländer den America's Cup 1995 und 2000 auf der Yacht Black Magic für Neuseeland gewonnen: "Ich werde die alte Schule in die neue Welt bringen." Über das in das Projekt gepumpte Geld wird freilich geschwiegen. "Wir sprechen nicht über das Budget", betonte Baltarelli. "Wir haben gute Ressourcen. Das wichtigste aber sind die menschlichen Ressourcen." Weitere Schlüssel-Elemente der Kampagne werde man zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen. Letztlich brachte es Silvio Arrivabene, einer der Leiter des Projekts, auf den Punkt. "Wir haben am Sonntag (Formel 1, Anm.) gesehen, wie sich ein Traum realisiert hat. Nun gehen wir wieder darauf los."
„alinghi Red Bull Racing“ nimmt Anlauf auf 37. America‘s Cup
tt.com
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„alinghi Red Bull Racing“ nimmt Anlauf auf 37. America‘s Cup
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Segeln: Alinghi Red Bull Racing will den America's Cup gewinnen
nzz.ch
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Senat stimmt für Anhebung der Schuldenobergrenze (2.06/8)

Washington US-Demokraten und Republikaner stritten seit Monaten über den Haushalt. Jetzt wurde die Gesetzesvorlage verabschiedet und die Schuldengrenze um 2.5 Billionen Dollar erhöht - ein entscheidender Schritt, um eine Zahlungsunfähigkeit der Regierung abzuwenden. Der US-Senat hat eine Erhöhung der Schuldenobergrenze um 2,5 Billionen Dollar gebilligt, um eine unmittelbar drohende Zahlungsunfähigkeit der USA abzuwenden. Eine entsprechende Einigung hatten die Fraktionschefs von Demokraten und Republikanern erst vor wenigen Tagen erzielt und so einen brisanten Streitpunkt bis nach den Zwischenwahlen im kommenden Jahr entschärft. US-Finanzministerin Janet Yellen hatte im November erklärt, sie rechne mit einem Zahlungsausfall der USA für Mitte Dezember, falls der Kongress die Schuldenobergrenze nicht anhebt. Nach dem 15. Dezember werde ihr Ministerium nicht mehr genügend Mittel haben, um die Regierung noch finanzieren zu können. Die Abstimmung in der Kongresskammer über die Vorlage verlief mit 50 zu 49 Stimmen entlang der Parteigrenzen. Nun geht sie ans Repräsentantenhaus, wo mit ebenfalls knapper Mehrheit der Demokraten eine Zustimmung möglicherweise noch am Abend (Ortszeit) erwartet wird, um dann Präsident Joe Biden zur Unterschrift vorgelegt zu werden. Biden benötigt die Erhöhung der Schuldenobergrenze zur Finanzierung seiner Billionenprogramme für Infrastruktur, Gesundheit, Umwelt und Soziales. Der Senat hatte erst vergangene Woche den Weg für ein einmaliges Schnellverfahren zur Erhöhung der Schuldenobergrenze geebnet. Die Republikaner verzichten dabei auf das sogenannte Filibustern - Dauerreden, die Debatten in die Länge ziehen und nur mit einer Mehrheit von 60 der 100 Stimmen des Oberhauses beendet werden können. Der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, hatte schon vor Monaten zwei Bedingungen für die Erhöhung der Schuldengrenze genannt und nun auch durchgesetzt: Die Demokraten mussten diese aus eigener Kraft, ohne republikanische Unterstützung, beschließen, und sie mussten einen spezifischen Betrag nennen. Der Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, lobte die Einigung, die seinen Demokraten die Verabschiedung der Vorlage ohne drohendes Filibustern erlaubte. Es gehe darum, von beiden Parteien angehäufte Schulden zu zahlen, sagte Schumer am Dienstag. Die aktuelle Schuldenlast der USA liegt bei 28,9 Billionen Dollar. Sie häufte sich über Jahrzehnte an. Zu den größten Treibern gehören populäre Ausgabenprogramme wie Sozialversicherung und Medicare, die öffentliche Krankenversicherung für ältere und behinderte Bürger, Zinszahlungen für die Schulden und jüngste Corona-Hilfspakete. Auch eine Reihe von Steuererleichterungen, die von republikanischen Präsidenten erlassen wurden, trugen dazu bei. Dazu zählen laut einer Analyse des Finanzministeriums auch 7,8 Billionen Dollar, die während der vierjährigen Präsidentschaft von Donald Trump hinzu kamen. Trump selbst wetterte wiederholt gegen die von McConnell erzielte Abmachung mit den Demokraten. Dieser habe nicht den Mumm gehabt, die Karte der Schuldenobergrenze auszuspielen. Sie „hätte den Republikanern einen vollständigen Sieg über praktisch alles gegeben“, erklärte Trump.
US-Senat erhöht Schuldengrenze um Zahlungsausfall zu verhindern
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US-Senat stimmte für höhere Schuldenobergrenze
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EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bleiben eingefroren (2.05/8)

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei liegen bereits seit mehreren Jahren auf Eis. Und daran wird sich aus Sicht von Brüssel vorläufig auch nichts ändern.
EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bleiben eingefroren
stern.de
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bleiben eingefroren
tagesschau.de
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„Joko und Klaas gegen ProSieben“: Was die Moderatoren jetzt live erwartet (2.04/8)

Das Glück war nicht auf ihrer Seite. Schon in der letzten Woche hatten die Moderatoren Joko Winterscheidt (42) und Klaas Heufer-Umlauf (38) so richtig Pech. Sie verloren gegen ihren Haussender ProSieben und mussten dafür am Samstagabend beim „Duell um die Welt“ das Finale an ihre „Zukunft-Ichs“ abgeben. Am Dienstagabend legte der Sender dann noch eine Schippe drauf und hatte für die beiden Moderatoren knifflige Spiele ausgesucht. Dabei war Joko immer noch angeschlagen und mit einer Krücke unterwegs. So schlecht fand er das allerdings gar nicht: „Ich glaube, ich mache das in Zukunft öfter so, weil ich dann ganz anders behandelt werde. Die Leute kümmern sich um einen!“ Zum Beispiel Florida TV-Kollege Jakob Lundt (35), der bei körperlich anstrengenden Spielen wieder einspringen durfte. Und geschont wurde die Truppe nicht! Für eine Aufgabe musste sogar ein echtes Krokodil herhalten, dass im Florida TV-Büro saß. Es hatte ein Handy auf den Rücken geschnallt, das Klaas sich schnappen musste. Joko verabschiedete sich vorsorglich von seinem Kollegen: „Ich muss sagen, es war eine gute Zeit mit dir.“ Doch nicht nur Klaas hatte es schwer, auch Joko selbst erwischte es übel. Beim Spiel „Carbrüll-Karaoke“ wurde er von Rennfahrer Matthias Malmedie (46) im Auto immer wieder im Turbo im Kreis gefahren und musste dazu Songs wie „Titanium“ und „Crazy in love“ schmettern, die Klaas dann erraten sollte. Ein Angriff auf Jokos Magen! Der Moderator musste anschließend immer wieder würgen, sodass Klaas ihm zu Hilfe eilte: „Joko muss aus dem Auto raus zum Kotzen!“ Sogar die Kameraleute wollte er fernhalten: „Back off!“ Ein wirklich ergreifender Anblick: Immer wieder stützte sich Joko auf seine Krücke und würgte. Malmedie plagte das schlechte Gewissen: „Es tut mir leid. Aber es musste sein!“ Das Spiel war allerdings trotzdem verloren. Beim Match „Runterhauen“ schaffte es Klaas zwar, Fußballer Patrick Owomoyela (42) eine Pizza aus der Hand zu schlagen – am Ende ging aber auch diese Runde für Joko und Klaas verloren. Für das Finale „Gegen die Wand“ hatten die beiden Moderatoren dann nur einen einzigen Vorteil gesammelt. Hier mussten in der Zeit, in der eine Wand von einer Seite zur anderen wandert, neun Aufgaben gelöst werden. Dazu gehörte das Aufschließen eines Schrankschlosses mit einem Boxhandschuh und das Zurücklegen von insgesamt 50 Metern mit einem Skateboard. Das Team bemühte sich – doch am Ende mussten die drei sich gegen Pro Sieben geschlagen geben. Als Moderator Steven Gätjen (49) jedoch die Strafe verkündete, die auf Joko und Klaas wartete, erntete er fassungslose Blicke. Er eröffnete: „Pro Sieben veranstaltet einmalig und live eine Call In-Show, und zwar morgen ( Mittwoch, die Red.). Sie können die beiden von 16 bis 17 Uhr auf Pro Sieben alles fragen!“ Doch nicht nur das schockierte das Moderatoren-Team – Gätjen hatte nämlich noch eine zweite Ankündigung im Gepäck: „Nächste Woche gibt es Joko und Klaas gegen Pro Sieben on ice. Diese LED-Fläche wird verschwinden und von einer Eisfläche ersetzt werden!“ Und Klaas schüttete sich aus vor Lachen: „Ich bin eigentlich schlecht drauf, weil ich verloren habe, aber ich finde das witzig mit dem Eis.“ Da kann man nur hoffen, dass alles GLATT läuft.
Call-in-Show auf Pro Sieben: Joko und Klaas müssen Zuschauerfragen beantworten
rnd.de
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Moderatoren-Duo verbucht erneut Niederlage
stern.de
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Nasa-Sonde berührt als erstes Raumschiff die Sonne (2.04/8)

Mit einer Sonde namens "Parker Solar Probe" will die Nasa mehr über unser Sonnensystem erfahren. Der Flugkörper ist ungefähr so groß wie ein Kleinwagen und kann extremer Hitze und Strahlung standhalten.
Raumfahrt: Nasa-Sonde berührt als erstes Raumschiff die Sonne
t-online.de
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Nasa-Sonde berührt als erstes Raumschiff die Sonne
stern.de
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EU beschließt düstere Erklärung zu Beitrittsverhandlungen mit Türkei (2.04/8)

Der Abschluss weiterer Verhandlungskapitel könne nicht in Betracht gezogen werden, wurde verlautbart. Die Türkei habe sich immer weiter von der EU entfernt. Brüssel – Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bleiben nach einem einstimmigen Beschluss des Ministerrates eingefroren. "Der Rat stellt mit Bedauern fest, dass die Türkei sich immer weiter von der Europäischen Union entfernt", heißt es in einer am Dienstagabend in Brüssel verabschiedeten Erklärung. Die Öffnung beziehungsweise der Abschluss weiterer Verhandlungskapitel könne nicht in Betracht gezogen werden, wurde verlautbart. Konkret kritisieren die EU-Staaten, dass die türkische Außenpolitik zunehmend mit den Prioritäten der EU kollidiere. Als Beispiel wird der Fall Libyen genannt, wo Regierungstruppen illegale Waffenlieferungen aus der Türkei bekommen haben sollen. Zudem werden Verstöße der Türkei gegen Zollunion-Vereinbarungen mit der EU angeprangert. Beim Thema Demokratie, Menschenrechte und Grundrechte bekräftigt der Ministerrat die bekannten Vorwürfe. Die weiteren Rückschritte in diesen Bereichen seien zutiefst besorgniserregend, heißt es in der Erklärung. Dies gelte auch für die Meinungsfreiheit und die mangelnde Unabhängigkeit der Justiz. Die Zivilgesellschaft und ihre Organisationen müssten unter anhaltendem Druck in einem zunehmend schwierigen Umfeld agieren. Die 2005 begonnenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei liegen bereits seit mehreren Jahren wegen der aus Brüsseler Perspektive unbefriedigenden Entwicklungen in dem Land auf Eis. Als ein Grund dafür, dass die Gespräche noch nicht endgültig beendet wurden, gilt die Bedeutung des Landes für den Kampf gegen illegale Migration nach Westeuropa. Es soll deswegen auch in Zukunft von EU-Finanzhilfen profitieren. Weitere EU-Unterstützung für Flüchtlinge und Gastgemeinden werde rechtzeitig sichergestellt, heißt es zu dem Thema in der Erklärung vom Dienstag. (dpa) Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
EU beschließt düstere Erklärung zu Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
tagesspiegel.de
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bleiben eingefroren
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Konzert-Marathon in fast leerer Arena (2.04/8)

Musikalische Schlagkraft auf der Bühne der fast leeren Barclays-Arena in Hamburg. Rund 50 bekannte Musiker und Nachwuchskünstler haben mit kurzen Auftritten bei einem besonderen Streaming-Konzert mitgemacht. Ihr Ziel: Geld sammeln, damit die vielfältige Branche überleben kann.
Konzert-Marathon in fast leerer Arena – Musiker sammeln für Branche
rp-online.de
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Konzert-Marathon in fast leerer Arena
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2020 brachte Rekordtemperatur für Arktis und Antarktis (2.02/8)

In der Arktis ist mit 38 Grad im vergangenen Jahr ein Temperaturrekord gemessen worden. Die Weltwetterorganisation (WMO) erkannte die Messung vom 20. Juni 2020 in Sibirien als Rekord für die Region nördlich des Polarkreises an, wie sie am Dienstag in Genf mitteilte. Das sei ein Anzeichen für den Klimawandel und lasse die Alarmglocken läuten, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Die Temperaturen in der Arktis sind mehr als doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Auch in der Antarktis, am entgegengesetzten Pol, wurde 2020 ein Rekord gemessen: 18,3 Grad. Die WMO führt das Register solcher Rekorde. Sie prüft vor der Aufnahme stets, mit welchen Instrumenten und unter welchen Bedingungen gemessen wurde, um unzuverlässige Messungen oder außergewöhnliche Umstände auszuschließen. Den Temperaturrekord in Sibirien hatte die seit 1885 betriebene meteorologische Beobachtungsstation in Werchojansk während einer beispiellosen Hitzewelle 2020 gemeldet. Die Station liegt 115 Kilometer nördlich des Polarkreises. Damals lagen die Temperaturen in der Region rund zehn Grad über dem langfristigen Durchschnittswert. Das führte zu verheerenden Waldbränden und einer großen Meereis-Schmelze. 2020 war eines der drei wärmsten Jahre, verglichen mit dem Durchschnitt von 1850 bis 1900. Die WMO-Experten untersuchen zur Zeit drei weitere Rekorde, berichtete die Organisation. Zwei Messungen von 54,4 Grad in diesem und im vergangenen Jahr stammen vom heißesten Ort der Welt, dem Death Valley im US-Bundesstaat Kalifornien. Eine dritte von 48,8 Grad wurde im Sommer 2021 in Sizilien gemessen. Das Team habe noch nie so viele Untersuchungen zu Temperaturrekorden gleichzeitig geführt. Die Folgen der Erderwärmung sind in der Antarktis bereits zu spüren: Forscher eines britisch-amerikanischen Projekts haben vor einem „dramatischen Wandel“ an einem gigantischen Gletscher gewarnt. Bereits innerhalb von weniger als zehn Jahren könne ein auf dem Meer schwimmender Teil an der Vorderseite des Gletschers „zersplittern wie die Windschutzscheibe eines Autos“, warnte der leitende US-Glaziologe Ted Scambos von dem Projekt International Thwaites Glacier Collaboration (ITGC) im Gespräch mit der BBC. Sowohl veröffentlichte als auch noch unveröffentlichte Studien deuteten dies an, fuhr der Forscher fort. Grund dafür sei warmes Wasser, das unter den Gletscher gelange. Der Thwaites-Gletscher, der auch als „Doomsday Glacier“ (Gletscher des Jüngsten Gerichts) bezeichnet wird, liegt in dem als Marie-Byrd-Land bezeichneten westlichen Teil der Antarktis. Das Eisfeld erstreckt sich über eine Fläche von der Größe des US-Bundesstaats Florida. Sollte das gesamte Eis im Einzugsgebiet des Gletschers eines Tages schmelzen, würde das den Meeresspiegel um bis zu 65 Zentimeter steigen lassen, wie die BBC berichtete. Mit diesem Szenario, auf das sich die Bezeichnung mit dem Jüngsten Gericht bezieht, wird aber erst in mehreren Jahrhunderten gerechnet. Die Menge an Eis, die den Gletscher verlässt, hat sich nach Angaben der Forscher in den vergangenen 30 Jahren allerdings verdoppelt.
2020 brachte Rekordtemperaturen in Arktis und Antarktis
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38 Grad in Sibirien: Temperaturrekord in der Arktis offiziell anerkannt
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SPÖ fordert eine Impf-Prämie, Neos treffsichere Hilfen (1.11/8)

Personen, die dreifach gegen das Coronavirus geimpft sind, sollen belohnt werden, findet die SPÖ. Die Neos stoßen sich am Gießkannenprinzip bei den Wirtschaftshilfen. Die Oppositionsparteien haben vor der abschließenden Plenarwoche des Jahres noch einmal einige ihrer Forderungen deponiert. So pochte etwa für die SPÖ der stellvertretende Klubchef Jörg Leichtfried in einer Pressekonferenz einmal mehr darauf, dass dreifach gegen das Coronavirus Geimpfte eine Prämie erhalten sollen, sobald ein Impfquote von 90 Prozent erreicht ist. Die Neos wollen mehr Treffsicherheit bei den Wirtschaftshilfen und ein Abgehen vom Gießkannenprinzip. Die SPÖ will zudem etwa einen Verzicht auf die Ökostrom-Pauschale und ein Verbot von Vollspaltenböden. Letzterer Punkt spielt auf das Tierschutz-Volksbegehren an, das am Mittwoch vom Plenum beraten wird. Weitere Forderungen der SPÖ beziehen sich hier auf ein Verbot der Ferkel-Kastration ohne Betäubung sowie auf eine Untersagung des Kücken-Schredderns. Anders als bei der Tierschutz-Initiative lehnt die SPÖ jenes Volksbegehren gegen die Impfpflicht ab, das ebenfalls am Mittwoch beraten wird. Den Gesetzesvorschlag der Koalition sieht man als brauchbaren Entwurf. Wenn Verbesserungen auftauchten, sei man auch gegenüber Änderungen offen. Wichtig ist der SPÖ, dass 3G am Arbeitsplatz bestehen bleibt. Dies bekräftigten am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz auch Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl und ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann: Man müsse Beschäftigung ermöglichen, meinte Anderl, Konfliktstellungen sollten nicht in die Betriebe getragen werden, ergänzte Schumann. Der Regierung warf Leichtfried vor, nichts gegen die Teuerung tun zu wollen. Er attestiert Ignoranz und fehlenden Willen. Als konkreten Vorschlag brachte er den Verzicht auf die Ökostrompauschale. Die Menschen würden mit 35 Euro belastet und bekämen dafür aktuell nichts. Ein besseres Krisenmanagement des Finanzministeriums erwarten sich wiederum die Neos. Nach 21 Monaten Pandemie könne man dies auch verlangen, findet der stellvertretende Klubobmann Nikolaus Scherak. Die Hilfen müssten zielgerichteter ausfallen. Koste es, was es wolle, könne nicht mehr das Motto sein. Die Hilfen dürften nicht weiter mit der Gießkanne verteilt werden, vielmehr sollte man konkret auf jene Unternehmer schauen, die diese auch bräuchten. Auch der Bezug auf den Vergleichszeitraum im Jahr 2019 bei den Unterstützungen sei nicht mehr zeitgemäß, so Scherak. Schließlich seien etliche Unternehmer in der Zwischenzeit gewachsen oder geschrumpft, einige wurden erst danach gegründet. "Der Vergleichszeitraum 2019 kann kein relevanter mehr sein." Statt einer Verlängerung der COFAG-Hilfen sei eine "echte Verlustkompensation" nötig, argumentierte der Neos-Vizeklubchef. Die COFAG ist auch der pinken Finanzsprecherin Karin Doppelbauer ein Dorn im Auge. Diese sei intransparent und gewissermaßen eine "Black Box", so Doppelbauer: "Sie ist nämlich der parlamentarischen Kontrolle vollkommen entzogen." Niemand wisse, was mit den 40 Mrd. passiert, die darin liegen. Zudem erhielten Unternehmer nicht einmal einen Bescheid und könnten somit auch nicht rechtlich dagegen vorgehen, wenn sie ihrer Meinung nach zu wenig bekommen haben. (APA)
Opposition erhebt Forderungen vor Nationalrat
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Opposition erhebt Forderungen vor Nationalrat
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Opposition erhebt Forderungen vor Nationalrat
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Leader Bayern fertigt Stuttgart in Liga auswärts mit 5:0 ab (1.07/8)

Bayern München hat sich zum Auftakt der 16. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga mit dem sechsten Pflichtspielsieg in Folge weiter von der Konkurrenz abgesetzt. Der Champions-League-Achtelfinal-Gegner von Red Bull Salzburg fertigte ohne ÖFB-Star Marcel Sabitzer den VfB Stuttgart auswärts mit 5:0 ab und baute den Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger Borussia Dortmund auf neun Punkte aus. Im Dress von Arminia Bielefeld glänzte Patrick Wimmer mit einem Tor und Assist. Serge Gnabry leitete Bayerns Auswärtserfolg am Dienstagabend mit Toren kurz vor (40.) und nach der Pause (53.) ein und sorgte nach einem Patzer von VfB-Tormann Florian Müller auch noch für den Schlusspunkt (74.). Der 26-Jährige hält nun bei neun Ligatreffern. Noch deutlich besser unterwegs ist Robert Lewandowski, der doppelt traf und mit 18 Toren seine Stellung als Nummer eins der Liga weiter untermauerte. Einen Triplepack des 33-jährigen Polen verhinderte nur die Stange. Die Truppe von Coach Julian Nagelsmann ist damit zum 25. Mal Hinrundenmeister. Nur dreimal reichte es für die Münchener danach nicht zum Titel. Borussia Mönchengladbach (1971), Werder Bremen (1993) und Dortmund (2012) fingen die Bayern noch ab. Die Dortmunder sind erst am Mittwoch gegen das abgeschlagene Schlusslicht Greuther Fürth im Einsatz. Der Aufwärtstrend von Stuttgart nach sieben Punkten aus drei Partien wurde jäh gestoppt. Damit droht dem auf Platz 15 liegenden Arbeitgeber des verletzten ÖFB-Stürmers Sasa Kalajdzic am Mittwoch der Rückfall auf den Relegationsplatz. Dafür müsste allerdings der FC Augsburg zu Hause RB Leipzig besiegen. Augsburg selbst liegt nur noch drei Zähler vor Bielefeld, da die auf Platz 17 liegende Arminia mit einem 2:0 gegen den VfL Bochum ihren zweiten Saisonsieg feierte. Mann des Spiels war der 20-jährige Ex-Austrianer Wimmer, der den ersten Treffer des Ex-Salzburgers Masaya Okugawa (51.) vorbereitete und mit einem für Manuel Riemann haltbaren Schuss (69./2. Saisontor) alles klarmachte. Wimmer wurde in der 79. Minute ausgetauscht, Manuel Prietl und Alessandro Schöpf spielten im Mittelfeld durch. „Es ist auf jeden Fall schön, gewonnen zu haben, aber am Samstag geht es schon weiter“, meinte Wimmer. Gegen Leipzig habe das Team die nächste Chance, „vielleicht ist es nach dem Spiel dann noch knapper und wir halten den Anschluss an die oberen Tabellenplätze“. Jubeln durften auch Florian Kainz und der für den verletzten Landsmann Dejan Ljubicic in die Startelf gerückte Louis Schaub im Dress des 1. FC Köln nach einem Last-Minute-3:2-Erfolg beim VfL Wolfsburg. Kainz war am 1:1 mitbeteiligt, nach seinem Lattenschuss nach Schaub-Hereingabe köpfelte Anthony Modeste ein. Der Stürmer avancierte mit seinem zweiten Treffer in der 89. Minute auch zum Matchwinner. Wolfsburg kassierte ohne Xaver Schlager und Ersatzgoalie Pavao Pervan bereits die sechste Pflichtspielniederlage in Folge. Über den Vorstoß auf Rang sechs durfte sich Mainz 05 freuen. Hertha BSC Berlin war beim 0:4 chancenlos. Im Dress der Mainzer agierten auch Karim Onisiwo (bis 63.) und Kevin Stöger (ab 77.).
Leader Bayern fertigt Stuttgart in Liga auswärts mit 5:0 ab
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Leader Bayern fertigt Stuttgart in Liga auswärts mit 5:0 ab
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Dreierpack und zwei Vorlagen: Serge Gnabry macht den FC Bayern in Stuttgart zum Herbstmeister
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Expertin warnt vor Doppelinfektionen mit Grippe- und Coronavirus (1.07/8)

Erstmals kursieren Influenza und Sars-Cov-2 gleichzeitig in Europa. In China hatte es am Beginn der Pandemie Doppelinfektionen gegeben, die „ganz besonders schwer verlaufen sind“, warnt Virologin Monika Redlberger-Fritz. Die strikten Covid-19-Maßnahmen verpatzten dem Influenzavirus die vergangene Wintersaison (2020/21) gänzlich. "Heuer gibt es hingegen in Europa schon breite Influenza-Aktivitäten", berichtete Monika Redlberger-Fritz von der Medizinischen Universität Wien. Bei den hohen Covid-19-Fallzahlen müsse man "mit Doppelinfektionen rechnen, die besonders schwer verlaufen, weil das Immunsystem nicht mit beiden Erregern gleichzeitig zurande kommt", sagte sie am Dienstag vor Journalisten. Derzeit gäbe es in Europa schon 41 Patienten, die wegen Influenzavirus-Infektionen auf der Intensivstation versorgt werden mussten, obwohl die Grippesaison noch gar nicht begonnen hat, erklärte die Expertin vom Zentrum für Virologie der Meduni Wien: "Im Vorjahr waren es über die gesamte Saison verteilt lediglich vier Personen." Viele der Intensivpatienten wären Kinder. "Es trifft also nicht nur die älteren Personen, wie viele Menschen glauben", sagte sie. Durch die schweren Influenza-Erkrankungen würden freilich auch die Intensivstationen zusätzlich zu den Covid-19-Fällen belastet. Laut des europäischem Überwachungssystems "Sentinel" gäbe es vor allem in Russland und teils in Schweden verbreitet Infektionsaktivitäten des Grippevirus, es ist aber auch schon im Nachbarland Deutschland angekommen, so Redlberger-Fritz: "Influenza ist ein reisendes Virus, es wird heuer ganz sicher auch nach Österreich eingeschleppt werden." Sie rechne spätestens damit, wenn nach dem Lockdown wieder vermehrt Reisende nach Österreich kommen. "Das ergibt eine Situation, die wir zuvor noch nicht hatten", erklärte sie. Wenn Influenza und SARS-CoV-2 zeitgleich zirkulieren, wären Doppelinfektionen möglich. Weil es im Vorjahr quasi Null Prozent Grippeaktivität gab, existierte diese Problematik damals nicht. Man kenne aber Fallberichte vom Beginn der Covid-19-Pandemie in China, wo Doppelinfektionen "ganz besonders schwer verlaufen sind", berichtete die Expertin. Für das Immunsystem wäre es wohl schwer, mit beiden Erregern gleichzeitig zurecht zu kommen. "Es kann zu einem sogenannten Zytokinsturm kommen, wo viele Botenstoffe ausgeschieden werden und es zu einer massiven Überreaktion des Immunsystems kommt." Für die Betroffenen ist dies eine akut lebensbedrohliche Situation. Verhindern könne man solche Doppelinfektionen durch Impfungen. "Man sollte dabei nicht nur auf SARS-CoV-2 schauen, sondern auch gegen Influenza impfen", meint sie. Bei Kindern bis 14 Jahren wäre die Influenza-Impfung heuer kostenlos, und sie ist schon ab einem Alter von sechs Monaten zugelassen. "Medizinisch gesehen kann man beide Seren gleichzeitig verabreichen", erklärte Redlberger-Fritz. Wenn die Kinder oder Erwachsenen verunsichert sind, könnte man dazwischen ein paar Tage verstreichen lassen. "Ein Zeitabstand ist nicht notwendig, aber O.K., wenn man sich dabei wohler fühlt", sagte sie. (APA)
Warnung vor Doppelinfektionen mit Influenza und SARS-CoV-2
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Warnung vor Doppelinfektionen mit Influenza und SARS-CoV-2
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Corona- und Grippevirus: Expertin warnt vor Doppelinfektionen
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Große Ehre für WSG-Präsidentin: Langes im Executive Board des Golden Boy (1.06/8)

Bei der Golden-Boy-Gala, der Wahl der besten U21-Fußballer, wurden Pedri (FC Barcelona/Journalistenwahl) und Karim Adeyemi (Salzburg/Online-Voting) geehrt. Sensation aus Tiroler Sicht: WSG-Tirol-Präsidentin Diana Langes wurde dabei als erster Neuzugang im Executive Board des Golden Boy 2022 vorgestellt. Ein Board, das aus Fußballlegenden (u. a. Pavel Nedved, Lothar Matthäus, Hristo Stoichkov) besteht. „Die Aufnahme ins Board für den Golden-Boy-Award 2022 ist für mich eine große Ehre“, freut sich die langjährige WSG-Präsidentin auf ihre neue, internationale Aufgabe. (TT) Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Salzburgs Adeyemi mit "Golden Boy" geehrt
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Salzburgs Adeyemi in Turin mit „Golden Boy“ ausgezeichnet
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Red-Bull-Berater Marko sieht Strategiefehler bei Mercedes (1.05/8)

"Wenn man verliert, muss man das akzeptieren“, richtet Helmut Marko Mercedes aus. „Sie hätten ja auch an die Box kommen können“, urteilt er über die turbulente Schlussphase des WM-entscheidenden Grand Prix. Nach dem WM-Triumph von Max Verstappen soll sich Mercedes nach Einschätzung von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko mit der Titelentscheidung abfinden. "Wir verstehen die Frustration", räumte der Österreicher im Hörfunkprogramm der BBC ein. "Aber was ich nicht verstehe: Sie hätten auch an die Box kommen können. Sie haben es aber nicht getan. Das war ihr Fehler." Bei RTL/ntv sagte der 78-Jährige, er sei erstaunt, "dass das überhaupt solche Ausmaße annimmt. Ich glaube, dass das ein enormer Imageschaden für Mercedes ist". In einer kontroversen Schlussphase mit spätem Safety Car im letzten Grand Prix des Jahres am Sonntag in Abu Dhabi ließ sich Red-Bull-Pilot Verstappen nochmals frische Reifen aufziehen. Auf der letzten Runde überholte er Lewis Hamilton im Mercedes noch, der draußen geblieben war und lange wie der sichere Formel-1-Weltmeister ausgesehen hatte. "Wenn man verliert, muss man das akzeptieren", befand Marko bei der BBC. Mercedes legte unmittelbar nach Rennende zweimal Protest ein - beide wurden abgewiesen. "Wir waren wirklich enttäuscht, dass sie mit einem Anwalt, einem der bestbezahlten Anwälte Englands, zum letzten Rennen erschienen sind", ätzte Marko bei der BBC. "Wir nehmen die bestbezahlten Ingenieure mit zum Rennen, um das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Wie sie sich nach dem Rennen verhalten haben, ist für uns nicht wirklich nachvollziehbar." Mercedes hat bis Donnerstag Zeit, um in Berufung zu gehen. Die Silberpfeile kritisieren die Abläufe rund um die Rennfreigabe nach der letzten Safety-Car-Phase kurz vor Schluss. Marko meinte bei RTL/ntv, dass sich der Rennstall auch im Falle einer Änderung des Ergebnisses als moralischer Sieger fühlen würde. sg/ttr (APA/dpa)
Marko erneuert Kritik an Mercedes: „Das war ihr Fehler"
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Red-Bull-Berater Marko sieht Strategiefehler bei Mercedes
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DWN Express - Österreich gibt bald grünes Licht für Booster-Impfung ab 12 Jahren (1.05/8)

In Österreich wird das Nationale Impfgremium (NIG) voraussichtlich am Mittwoch die dritte Teilimpfung für Kinder ab zwölf Jahren empfehlen, kündigt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein
Mückstein: Empfehlung für Booster ab 12 Jahren steht bevor
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Impfung - Mückstein: Empfehlung für Booster ab 12 Jahren steht bevor
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"Er hat den Bogen überspannt" (1.04/8)

Dass der britische Premier Johnson die Verschärfung der Corona-Regeln am Ende mit Hilfe der Labour-Opposition durch das Unterhaus bringen würde, war keine Frage. Doch Abgeordnete seiner eigenen Partei fügten ihm die größte Abstimmungsschlappe seiner Amtszeit zu. Knapp 100 konservative Abgeordnete versagten ihrem Premierminister Boris Johnson die Zustimmung zur Impf- oder Testpflicht für Besucher von Nachtclubs und Großveranstaltungen. Über 60 Tory-Rebellen stimmten gegen eine Impfpflicht für Krankenhaus-Personal, und knapp 40 Fraktionsmitglieder votierten gegen die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Räumen. Seit Johnson vor zwei Jahren gewählt wurde, ist er parteiintern noch nie so abgestraft worden. Sebastian Payne von der Financial Times sieht den Premierminister deutlich angeschlagen. Der Premierminister steht wegen diverser Skandale derzeit in der Kritik. Während des Lockdowns vor einem Jahr sollen in seinem Amtssitz illegale Partys stattgefunden haben. Außerdem soll er Renovierungskosten für seine Wohnung falsch deklariert haben. Und er hatte versucht, einen Parteifreund vor den Konsequenzen verbotener Lobbyarbeit zu schützen. Mark Harper, einer der Wortführer der Tory-Rebellen, erklärte nach der Abstimmung in der BBC, man habe dem Premierminister eine klare Botschaft vermitteln wollen - die ein bisschen wie eine Drohung klang. Tory-Rebell Charles Walker bekräftigte, Johnson müsse das Ergebnis auch als Warnung sehen, sollte er weitergehende Corona-Einschränkungen planen. Ab kommender Woche sind die Parlamentarier in der Weihnachtspause. Viele fordern, dass die Regierung das Parlament zurückrufen müsse, sollte sie planen, weitere Corona-Maßnahmen einzuführen. Oppositionsführer Keir Starmer, dessen Labour-Partei Johnson die erforderliche Mehrheit verschaffte, konnte sich als Retter der Nation verkaufen. Boris Johnson selbst nimmt sich nach der Geburt einer kleinen Tochter in der vergangenen Woche eigentlich eine Auszeit. Trotzdem war er ins Unterhaus geeilt, um vor der Abstimmung in einem Hinterzimmer Abgeordneten ins Gewissen zu reden und zu versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Auch hatte er noch einmal Wissenschaftler in Stellung gebracht, um die Abgeordneten entsprechend vorzubereiten. Der konservative Gesundheitsminister Sajid Javid hatte noch einmal eindringlich vor den Folgen der heranrollenden Omikron-Welle gewarnt. Experten zufolge läge die Dunkelziffer der täglichen Infektionen derzeit bei 200.000 neuen Fällen, sie werde sich alle zwei, drei Tage verdoppeln. Die Wissenschaft habe noch nie eine so ansteckende Corona-Variante beobachtet, darum müsse man die Verbreitung nachhaltig verhindern. Neben den beschlossenen Corona-Maßnahmen möchte die Regierung die Omikron-Verbreitung mit einem ambitionierten Booster-Impfprogramm eindämmen. Bis Jahresende soll allen Erwachsenen eine dritte Impfung angeboten werden. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon warnte, die mangelnde Unterstützung für den Premierminister stelle in der derzeitigen Situation eine Gefahr für das ganze Land dar. Sie selbst rief die Menschen in Schottland dazu auf, ihre sozialen Kontakte in der Vorweihnachtszeit auf drei Haushalte zu beschränken. Die Politikerin der Schottischen Nationalpartei SNP betonte, es gehe nicht darum, Weihnachten abzusagen. Aber angesichts steigender Omikron-Infektionszahlen sei es vernünftig, Feierlichkeiten so klein wie möglich zu halten. Was das Schicksal von Premierminister Boris Johnson angeht, so wartet schon morgen die nächste Herausforderung auf ihn. Dann findet eine Nachwahl in North-Shropshire im ländlichen Nordengland statt. Seit 190 Jahren haben die Konservativen diesen Wahlkreis fast ununterbrochen inne. Derzeit sehen die Wettbüros die Liberaldemokraten vorne. Sollten die tatsächlich gewinnen, droht dem Premierminister weiteres Ungemach.
Boris Johnson bringt umstrittene Corona-Verschärfungen durch
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Deutschland fehlt wohl schon bald Impfstoff für die Booster-Kampagne (1.04/8)

Für die weitere Booster-Impfkampagne Anfang kommenden Jahres fehlen nach Angaben des neuen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach ausreichende Mengen an Impfstoff. „Wir haben einen Impfstoffmangel für das erste Quartal“, sagte der SPD-Politiker den ARD-Tagesthemen am Dienstagabend. Dies habe in einer vorgenommenen Impfstoff-Inventur viele überrascht. „Mich auch“, sagte Lauterbach. Der Minister arbeitet nach eigenen Worten bereits daran, den Mangel zu beseitigen. „Ich hoffe, dass ich da in den nächsten Tagen eine positive Botschaft übermitteln kann.“ Bemühungen liefen über alle Kanäle, auch direkt zu den Unternehmen, es müsse aber alles EU-konform sein. „Wir müssen hier Geschwindigkeit gewinnen.“ Am Dienstag hatte sich der neue Gesundheitsminister mit seinen Länderkollegen ausgetauscht. "Für das gesamte erste Quartal ist viel zu wenig Impfstoff gekauft worden. Die Mengen reichen nicht, um die Booster-Impfkampagne zu fahren", hatte Lauterbach nach Informationen des "Spiegels" in der Sitzung gesagt. "In dem wichtigen Monat der Boosterkampagne fehlt der Impfstoff. Und die Situation ist im Februar und März nicht besser." Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek teilte in einer Pressekonferenz ebenfalls mit, dass Lauterbach erklärt habe, dass Deutschland mehr Impfstoff benötige. Die Länder hätten ihn bestärkt, dass er auch mit "unkonventionellen Methoden" und im direkten Kontakt mit den Impfstoffherstellern versuchen solle, Impfdosen zu beschaffen, erklärte der CSU-Politiker. Schon vor einigen Tagen hatten die Hausärzte Alarm geschlagen, dass Impfstoff fehle. Laut "Spiegel"-Bericht soll es in den letzten beiden Dezemberwochen von Biontech nur 1,2 Millionen beziehungsweise 0,8 Millionen Impfdosen geben. So habe es Lauterbach in der Sitzung gesagt. In der ersten Kalenderwoche 2022 kämen dann nur 1,2 Millionen Dosen hinzu. Moderna werde in dem Zeitraum pro Woche zehn Millionen Dosen ausliefern. In der zweiten, dritten und vierten Januarwoche werde es insgesamt aber nur 3,6 Millionen Boosterdosen pro Woche geben. In einem Dokument des Bundesgesundheitsministeriums mit Stand 10. Dezember waren noch andere Zahlen genannt worden. Demnach sollte es in den letzten beiden Dezemberwochen von Biontech einmal 2,4 Millionen und einmal 0,9 Millionen Dosen geben. Was Moderna angeht, sind in dem Dokument für die 51. Kalenderwoche zehn Millionen und für die 52. acht Millionen Dosen genannt. Warum die Zahlen so voneinander abweichen, ist nicht klar. Möglicherweise ist die Inventur der Grund. Die Gesundheitsminister hatten sich am Dienstag darauf verständigt, dass für Geimpfte mit „Booster“-Auffrischimpfung zusätzliche Testpflichten bei Corona-Zugangsregeln weitgehend wegfallen sollen. Konkret geht es um Corona-Regeln nach dem Modell 2G-Plus - also, wenn bei Zugang nur für Geimpfte und Genesene (2G) auch von ihnen noch ein Test verlangt wird. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek erläuterte nach der Sitzung, dass eine Befreiung davon 15 Tage nach der Booster-Impfung greifen könne. Das ist als Anreiz gedacht, sich den dritten Piks zu holen. Bewertung der Maßnahme nach zwei Monaten Die Erleichterungen für Geboosterte sollen spätestens nach zwei Monaten bewertet und gegebenenfalls entsprechend der Lagedynamik angepasst werden, sagte Holetschek. Außerdem soll beim Zutritt zu medizinischen und Pflege-Einrichtungen zum Schutz der dortigen besonders verwundbaren Menschen weiterhin auch von „Geboosterten“ zusätzlich ein negatives Testergebnis verlangt werden. 2G gilt nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen unter anderem für Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen - ergänzend können auch noch 2G-Plus-Vorgaben dazu kommen. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf, hatte Karl Lauterbachs Gesundheitsministerium anlässlich der aktuellen Gesundheitsministerkonferenz (GMK) verfasst. Tests bei Geboosterten seien nicht sinnvoll, die Auffrischungsimpfung allerdings schon – so die Argumentation Lauterbachs. Mit Blick auf das pragmatische Argument der besseren Wirksamkeit einer dritten Impfdosis vor schweren Covid-19-Erkrankungen begrüßten mehrere Fachleute den Vorschlag – darunter der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit und der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), der die GMK leitet. Dass dreimal Geimpfte von der Testpflicht befreit werden, ist kein neues Konzept. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und das Saarland fahren diese Linie. Bislang ist die Datenlage noch zu dünn, um Schlüsse über etwaige Verbesserungen der pandemischen Lage - insbesondere mit Blick auf Omikron - oder der Testkapazitäten ziehen zu können. Aufgrund ebenjener Unwägbarkeiten gibt es auch Kritik an dem geplanten Booster-Lockerungskurs. Derlei Gedanken seien verfrüht, warnen etwa die deutschen Amtsärzte. So sei es „klüger, abzuwarten, wie sich die Pandemie in den kommenden Wochen entwickelt“, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Mehr zum Thema auf Tagesspiegel Plus: Auch seitens der Deutschen Stiftung Patientenschutz kommt Kritik. Mit Blick auf die Omikron-Variante „dürfen die Gesundheitsminister keine Lockerungen beschließen“, sagte Vorstand Eugen Brysch den Funke-Zeitungen. Politische Weihnachtsgeschenke würden im Januar abgestraft. „Genau den Fehler gab es schon im letzten Jahr“, so Brysch. Auch die weitere Definition einer Testbefreiung dürfte für Diskussionen sorgen. Von den Ländern, die diese Regel bereits für Geboosterte anwenden, bieten Baden-Württemberg und Thüringen dies auch für bestimmte Zweitgeimpfte (zweite Dosis weniger als sechs Monate alt) und für bestimmte Genesene (Infektion nicht länger als sechs Monate her). Gut möglich, dass diese Sonderregelungen nun fallen. Ebenfalls debattiert werden müssen die letzten allgemeinen pandemiepolitischen Schritte durch das ausklingende Jahr. „Um politisch entscheidungsfähig zu sein, werden wir unter anderem darüber diskutieren, wie gefährlich die neue Omikron-Variante ist, wie stark Boostern hilft und wie wir die aktuelle Welle weiter brechen“, hatte Lauterbach vor der GMK angekündigt.
Lauterbach nach Inventur: Impfstoff reicht nicht für Booster-Kampagne
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Bayern kürt sich zum Herbstmeister (1.04/8)

Der FC Bayern München ist zum 25. Mal Herbstmeister der Bundesliga. Nach dem Sieg am Dienstag (14.12.2021) gegen den VfB Stuttgart zum Auftakt des 16. Spieltags kann Borussia Dortmund den Rekordmeister nicht mehr einholen. Serge Gnabry war der Mann des Tages mit fünf Torbeteiligungen. Julian Nagelsmann hatte sich im Vorfeld der Partie in Stuttgart gewünscht, dass seine Mannschaft möglichst dominant auftreten wird. Tatsächlich gelang das von Beginn an, die Bayern stürmten und hatten nach 13 Minuten schon fünf Torschüsse auf dem Konto. Nur fehlte bei den Abschlüssen noch die Präzision. In der 19. Minute musste Stuttgarts Keeper Florian Müller erstmals stark parieren. Einen Lupfer vom frei aufs Tor zustürmenden Serge Gnabry wehrte er mit einer Hand ab, den Nachschuss schoss der Nationalspieler vorbei. Kurz darauf hatte der VfB seine erste Möglichkeit, Omar Marmoush verfehlte aus spitzem Winkel aus elf Metern jedoch das Tor (25. Minute). Die Bayern spielten gewohnt offensiv, hatten viel Ballbesitz, kamen einige Male in aussichtsreicher Position zum Abschluss - Stuttgart aber war kämpferisch die bessere Mannschaft, gewann deutlich mehr Zweikämpfe als der Rekordmeister. Kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte sich aber dann doch die spielerische Klasse der Bayern durch. Nach einem Konter legte der für den verletzten Kingsley Coman eingewechselte Leroy Sané den Ball quer auf Serge Gnabry, der ihn mit viel Gefühl ins lange Eck unhaltbar zum 1:0 ins Netz zirkelte (41.). Nach der Pause startete Stuttgart forsch, kombinierte sich durch die hoch anlaufenden Pressingreihen der Münchner und stellte die Defensive vor Probleme. Allein dem letzten Zuspiel fehlte es an Genauigkeit. Und das bestraften die Bayern. Wieder kam nach einem Konter Gnabry im gegnerischen Strafraum an den Ball, ließ einen Gegenspieler aussteigen und schob locker zum 2:0 ein (54.). Damit schnürte der 26-Jährige bereits seinen dritten Doppelpack der Saison. Und Vorlagengeber Thomas Müller verbesserte seine Ausbeute auf schon 14 Assists. Kein Spieler in der Liga hat annähernd so viele Tore vorbereitet. Den komfortablen Vorsprung nutzten die Bayern, um angesichts der angespannten Personalsituation Kräfte zu sparen. Die Angriffe fuhr die Mannschaft nicht mehr mit gewohnt hoher Geschwindigkeit, auf das offensive Pressing verzichtete der FCB gänzlich. Und doch gelangen München noch weitere Tore. Zunächst machte sich Gnabry als Vorbereiter verdient und Robert Lewandowski erzielte per Lupfer sein 17. Saisontor (69.). Nur vier Minuten später sorgte die gleiche Kombination für das 4:0. Für Lewandowski waren es im Kalenderjahr die Treffer Nummer 41 und 42. Kurz darauf durfte Gnabry nach einem Fehler von Müller aus wenigen Metern erneut einschieben (74.) - das 5:0 mit fünf Torbeteiligungen des ehemaligen Stuttgarters, der im Anschluss sofort ausgwechselt wurde. In der Folge hatten die Bayern noch weitere Gelegenheiten, die beste vergab Lewandowski, der in der 83. Minute den Pfosten traf. Auch den letzten Spieltag eröffnen die Bayern am kommenden Freitag (17.12.2021) gegen den VfL Wolfsburg. Stuttgart beschließt die Hinrunde zwei Tage später mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Quelle: sportschau.de
Gnabry und Lewandowski überragend: Bayern ist Herbstmeister
stern.de
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Verstappen in Goldenen Schuhen zurück im Cockpit (1.04/8)

Max Verstappen ist erstmals als Weltmeister ins Cockpit seines Red Bull Racing gestiegen. In goldenen Schuhen absolvierte der neue Formel-1-Weltmeister am Dienstag in Abu Dhabi Reifentests. Der 24-jährige Niederländer drehte 124 Runden in den 18-Zoll-Reifen (46 cm) für die Saison 2022. „Es fühlte sich gut an, wieder am Steuer zu sitzen und ein Gefühl für die neuen Reifen zu bekommen. Alles lief reibungslos“, sagte Verstappen. „Nächstes Jahr ändert sich alles und die Autos werden ganz anders sein, daher ist es gut, erste Informationen zu den Reifen zu haben. Es war heute ein guter Tag am Ende einer sehr langen, aber letztlich sehr lohnenden Saison und jetzt freue ich mich sehr auf die Zeit abseits der Rennstrecke“, erklärte der Weltmeister. Verstappen hat sich am Sonntag auf dem Yas Marina Circuit in einem spannenden und umstrittenen Duell mit Titelverteidiger Lewis Hamilton den WM-Titel geholt. Ob Hamiltons Team Mercedes gegen das Ergebnis Einspruch erhebt, ist noch offen. Mercedes hat noch bis Donnerstag Zeit, am Donnerstagabend erhält Verstappen bei einer Gala in Paris die WM-Trophäe.
Segeln: Alinghi Red Bull Racing will den America's Cup gewinnen
nzz.ch
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DWN Express - Bayern schafft Testpflicht für Geboosterte ab (1.04/8)

Bayern schafft für Geboosterte die Testpflicht ab. Wer nach der vollständigen Immunisierung eine Auffrischungsimpfung erhalten habe, müsse bei 2G plus-Regelungen keinen zusätzlichen Test
Bayern entlässt Geboosterte aus Testpflicht
n-tv.de
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FC Bayern München: Jubel-Rätsel um Robert Lewandowski (1.03/8)

Die nächste Bestmarke für Robert Lewandowski (33). Mit seinem Doppelpack gegen Stuttgart (5:0) stellt der Super-Stürmer den Bomber-Rekord von Gerd Müller mit 42 Liga-Toren in einem Kalenderjahr ein. Dazu wurde er vorher noch von der italienischen Sportzeitung „Tuttosport“ als Spieler des Jahres ausgezeichnet. Trostpreis für die Skandal-Wahl beim Ballon d‘Or und dem Sieg von Lionel Messi (34). Doch auffällig: In Feier-Laune ist Lewandowski in Stuttgart nicht wirklich. Bei beiden Treffern in Stuttgart zeigt der Pole einen äußerst verhaltenen Jubel. Das 3:0: Gnadenlos-Gnabry (3 Tore) schickt den Stürmer, der alleine vor Torwart Müller ins Tor lupft. Toller Treffer! Aber Lewandowski dreht sofort ab und senkt den Kopf. Er schlendert zurück, zeigt den Daumen hoch in Richtung Gnabry. Das 4:0: Wieder Gnabry auf Lewandowski, der diesmal per Tor-Grätsche trifft. Das gleiche Bild. Lewandowski verzieht keine Miene, geht wieder emotionslos Richtung eigene Hälfte. +++ HIER können Sie die beschriebenen Lewandowski-Bilder noch einmal selbst im VIDEO sehen +++ Warum feiert er seine Tore nicht? Jubel-Rätsel um Lewandowski! Ein offensichtlicher Grund liegt wohl nicht vor. Der ehrgeizige Lewandowski (will immer gewinnen und Tore schießen) ist trotz der Treffer nicht so im Spiel, wie er will. Womöglich ist er frustriert, weil er bis zur 69. Minute keine Bälle bekommt. Auch gegen Mainz hatte er am Samstag nicht getroffen. Im ersten Durchgang lässt sich der Pole oft weit nach hinten fallen, um die Kugel zu bekommen. Mehr als ein Schüsschen (12. Minute) kommt aber nicht heraus. Erst nach 69 Minuten platzt der Tor-Knoten. Eine Gala liefert aber Gnabry! Mit drei Treffern und zwei Vorlagen stiehlt er Lewy diesmal die Show.
Salzburgs Adeyemi in Turin mit „Golden Boy“ ausgezeichnet
tt.com
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Schuldenwächter für rasche Maßnahmen statt späte Lockdowns (1.03/8)

Der mit der Überwachung der EU-Budgetregeln in Österreich betraute Fiskalrat hat die Regierung aufgefordert, sich bei der Bewältigung der Corona-Krise nicht von wirtschaftlichen Befürchtungen leiten zu lassen. Fiskalratspräsident Christoph Badelt forderte bei einer Pressekonferenz am Dienstag einen „Primat der Gesundheitspolitik“: „Wenn man den Epidemiologen rechtzeitig folgt, ist das sicher auch billiger, als man folgt ihnen zu spät und hat dann längere Lockdowns.“ Trotz der hohen Kosten der Krisenbewältigung von knapp 19 Mrd. Euro 2020 und noch einmal 16,4 Mrd. Euro 2021 (noch ohne den vierten Lockdown) rechnet der Fiskalrat mit einer raschen Erholung der Staatsfinanzen. Schon 2024 erwarten die Budgetwächter einen ausgeglichenen Haushalt. 2025 könnte der Bund einen Überschuss von 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung erzielen. Damit ist die Prognose des Fiskalrats optimistischer als das Finanzministerium selbst, das für 2025 noch mit einem Defizit rechnet und die Krisenkosten 2020/21 mit 50 Mrd. Euro beziffert. Grund für die Differenz, wie Büroleiter Bernhard Grossmann erläuterte: Der Fiskalrat rechnet in seiner Prognose bereits mit den (belebenden) Auswirkungen der Steuerreform und mit geringeren (Sozial) Ausgaben als das Finanzministerium. Auch die Krisenkosten setzen die Schuldenwächter niedriger an, auch weil sie bei den Staatshaftungen mit deutlich weniger Pleitefällen rechnen als die Regierung. Grundsätzlich rechnet der Fiskalrat für 2022 mit dem Auslaufen des Großteils der Coronamaßnahmen. Allerdings betonte Badelt, dass eine Fortsetzung der Pandemiebekämpfung verkraftbar wäre. „Das löst keine fiskalpolitische Katastrophe aus“, schickte er beruhigende Signale an die Politik. Natürlich sei das kein Freibrief zum Geldausgeben, aber die Regierung habe genug Spielraum, die Krisenbekämpfung ausschließlich unter gesundheitspolitischen (und nicht wirtschaftlichen) Aspekten zu sehen. „Bitte macht alles, um diese Erkrankungszahlen im Zaum zu halten und lasst euch nicht von irgendwelchen Katastrophenvorstellungen wirtschaftlicher Art daran hindern“, appellierte Badelt an die Regierung. Natürlich wolle man weitere Lockdowns verhindern, aber: „Solange sich das alles in wenigen Wochen bewegt, ist nicht die fiskalische Situation des Landes das Problem.“ Zudem habe sich gezeigt, dass zu lange aufgeschobene Lockdowns sowohl gesundheitlich größere Schäden anrichten als auch ökonomisch ungünstiger seien als frühere kürzere Eingriffe. Die Kosten für eine Lockdown-Woche schätzt der Fiskalrat auf 650 Mio. Euro (bzw. 450 Mio. Euro für einen Teillockdown). Weiters empfiehlt der Fiskalrat der Regierung die Evaluierung der bisherigen Unterstützungsleistungen. Außerdem sollte die Krise dafür genützt werden, den innerösterreichischen Stabilitätspakt zu reformieren und den Schuldenpfad der Länder anzupassen. Angesichts der in den nächsten Jahren günstigen Budgetlage sollte die laut Badelt auch Spielraum für die Klimapolitik und die alternde Gesellschaft schaffen. Insbesondere sollte die Politik auf außertourliche Pensionserhöhungen verzichten: „Gäbe es sonst keine Sorgen in diesem Land, könnte man die Pensionskosten darstellen“, so Badelt. Aber es gebe eben auch andere Themen, für die der Staat Geld brauche. Unterstützt wird die Forderung nach einer Reform des Stabilitätspakts vom Städtebund. Generalsekretär Thomas Weninger forderte in einer Aussendung das Finanzministerium aber auch auf, die vorgesehene Arbeitsgruppe zur Reform der Grundsteuer rasch einzuberufen, um eine verfassungskonforme Reform in die Wege zu leiten. Auch die vom Fiskalrat befürwortete Bildungsoffensive wäre für Weninger nötig, aber: „Es muss aber klar sein, dass ein Ausbau zusätzliche Mittel benötigt.“
Fiskalrat: Rasches Gegensteuern besser als später Lockdown
diepresse.com
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Schuldenwächter für rasche Maßnahmen statt späte Lockdowns
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Corona-Impfungen für Fünf- bis Elfjährige starten (1.02/8)

In Niedersachsen starten heute die Corona-Impfungen für Fünf- bis Elfjährige. Unter anderem gibt es ein Angebot im ehemaligen Regenwald-Panorama am Zoo Hannover. Zum Start um 15.30 Uhr wird Regionspräsident Steffen Krach (SPD) erwartet. Der Landkreis Lüneburg beginnt ebenfalls mit einem Angebot speziell für Kinder ab fünf Jahren. Um 14.00 Uhr geht es in einer Sporthalle der Stadt los. Angesprochen seien vor allem Kinder, die Vorerkrankungen haben oder sich nicht in ihrer Kinder- oder Hausarztpraxis impfen lassen könnten, hieß es. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer ist seit kurzem auch für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. In Bremen starteten die Kinder-Impfungen bereits am Dienstag. Es werde der gleiche Wirkstoff verwendet wie für Erwachsene, allerdings in einer niedrigeren Konzentration, teilte die Gesundheitsbehörden mit.
Corona in Zürich: Regierung will kein Zwangs-Home-Office
nzz.ch
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Was ist denn da los?| Nächster Mega-Verballerer in der Bundesliga! (1.02/8)

Hammer-Herbstmeister! Die Bayern fegen Stuttgart vom Platz und erzielen drei Tore in fünf Minuten. Mainz spielt furios und lässt Hertha beim 4:0 keine Chance. Köln schlägt Wolfsburg mit 3:2 und rutscht weiter in die Krise. Und Bielefeld profitiert beim 2:0-Sieg gegen Bochum von einem Mega-Bock. Die Szenen, über die die Bundesliga spricht, sehen Sie nur BILDplus! Die Bundesliga mit BILDplus! Alle Highlights aus 617 Saisonspielen Direkt nach Abpfiff als Video
Bundesliga kompakt: VfL Wolfsburg verliert trotz zweimaliger Führung - Hertha BSC geht in Mainz unter
sportbuzzer.de
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O.J. Simpson vorzeitig aus der Bewährung entlassen (1.01/8)

Der 74-jährige ehemalige Football-Held und Schauspieler, der wegen Mord in Kalifornien angeklagt aber freigesprochen und wegen bewaffnetem Raubüberfall in Las Vegas verurteilt wurde, ist am 1. Dezember aus der Bewährung entlassen worden. O.J. Simpson ist vorzeitig entlassen worden. Der Ex-Footballstar O.J. Simpson, der bis 2017 wegen bewaffneten Raubs und Körperverletzung eine Gefängnisstrafe verbüsste, ist vorzeitig aus der Bewährung entlassen worden. Die Entscheidung des Bewährungsausschusses im Gliedstaat Nevada sei nach einer Anhörung Anfang Dezember unterzeichnet worden, teilte Polizeisprecherin Kim Yoko Smith am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Simpsons Bewährung wäre planmässig am 9. Februar zu Ende gegangen. Voraussetzung für eine frühere Entlassung sind unter anderem gute Führung. Simpson war im Oktober 2017 nach neun Jahren Haft aus einem Gefängnis im Westen des Gliedstaates Nevada entlassen worden. Ein Gericht hatte den Ex-Footballstar und Schauspieler 2008 wegen bewaffneten Raubs und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von maximal 33 Jahren verurteilt. Er musste eine Mindeststrafe von neun Jahren absitzen. 2007 war Simpson mit mehreren Komplizen bewaffnet in ein Hotelzimmer in Las Vegas eingedrungen und hatte zwei Sammler von Fan-Artikeln gezwungen, ihm persönliche Erinnerungsstücke zu geben. In dem Verfahren von 2008 ging es nicht um den Tod von Simpsons Ex-Frau Nicole Brown Simpson und deren Freund Ronald Goldman. Simpson war 1994 beschuldigt worden, die beiden mit Messerstichen getötet zu haben. 1995 stand er deswegen vor Gericht. Die Geschworenen sprachen ihn trotz scheinbar erdrückender Beweislast letztlich frei. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
O.J. Simpson vorzeitig aus der Bewährung entlassen
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Bereits mehr als 800.000 Corona-Tote in den USA (1.01/8)

Trauriger Spitzenreiter: Mit über 800.000 verlorener Menschenleben verzeichnen die USA mehr Corona-Tote als jedes andere Land der Welt.
Pandemie: Bereits mehr als 800.000 Corona-Tote in den USA
t-online.de
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+++ 00:15 Antisemitismus-Beauftragter kritisiert Kardinal Müller: "absurde Verschwörungsmythen" +++ (1.01/8)

Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, kritisiert die Äußerungen des Kardinals und Vatikan-Richters Gerhard Ludwig zur Corona-Pandemie. Dieser hatte in einem Interview Verschwörungsmythen über eine geplante Gleichschaltung der Menschen und einen Überwachungsstaat verbreitet. Klein betont gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, in der Pandemie bräuchten jene Menschen Halt und Unterstützung, die mit der Unsicherheit offenbar nicht zurechtkämen, die sich bedroht fühlten und sich an simple, irrationale Erklärungsmodelle klammerten. "Das genaue Gegenteil hat Kardinal Müller getan, indem er absurde, antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet, die schädlich für unsere Gesellschaft sind und bestehende Probleme nur verstärken", so Klein. +++ 23:18 Polizei in Niedersachsen findet bei Hausdurchsuchung 1300 Impfausweis-Aufkleber +++ Bei einer Razzia hat die Polizei knapp 1300 Impfausweis-Etiketten in der Wohnung eines 28-Jährigen im niedersächsischen Kreis Northeim entdeckt. Das zuständige Amtsgericht hatte nach einem Hinweis der Polizei Stuttgart einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung erwirkt. Der Beschuldigte überreichte den Beamten acht Bögen mit insgesamt 1296 Chargen-Etiketten, teilt die Polizei mit. Außerdem beschlagnahmten sie einen Stempel mit der Aufschrift eines Impfzentrums im Landkreis Hildesheim. +++ 22:31 US-Fluggesellschaften wollen Neueinstellungen forcieren +++ Top-Führungskräfte der großen US-Fluggesellschaften wollen trotz Sorgen wegen der Pandemie Neueinstellungen forcieren. Das geht aus schriftlichen Aussagen der Manager hervor, die Reuters einsehen konnte. Die Spitzenkräfte erscheinen am Mittwoch vor einem Senatsausschuss. Die Airlines wollen mehr als 30.000 Mitarbeiter im kommenden Jahr einstellen. Die Fluggesellschaften haben in der Pandemie Corona-Hilfen von der Regierung in Höhe von 54 Milliarden Dollar erhalten. +++ 22:09 Biden: Haben für zehn Millionen US-Bürger Anti-Corona-Pillen bestellt +++ Die USA haben Präsident Joe Biden zufolge genug von Pfizers neuen Anti-Corona-Pillen bestellt, um zehn Millionen US-Bürger zu behandeln. Die vom US-Pharmakonzern heute veröffentlichen Daten seien ermutigend, heißt es in einer Erklärung. Das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie bleibe weiter die Impfung. +++ 21:43 Italien verlängert Notstand bis Ende März +++ Italien verlängert den Notstand bis Ende März. Die im Januar vergangenen Jahres eingeführten Sonderregeln sollten eigentlich Ende Dezember auslaufen. Das Gesundheitsministerium in Rom erklärt zudem, dass vom 16. Dezember bis zum 31. Januar alle Besucher aus EU-Ländern vor ihrer Abreise sich testen lassen müssen. Für viele Nicht-EU-Staaten gilt die Regel bereits. +++ 21:16 Abgeordnete stimmen für schärfere Maßnahmen in England +++ Das britische Parlament stimmt für eine Impfpflicht für Mitarbeiter der Gesundheits- und Sozialdienste in England. Die Entscheidung gehört zu einer Reihe von Verschärfungen im Kampf gegen Omikron. Auch die Maskenpflicht soll erweitert werden. Die Maßnahmen sind umstritten: Etwa 100 konservative Abgeordnete von Premierminister Boris Johnson stimmten gegen die Vorlage seiner Regierung. +++ 20:52 Britischer Gesundheitsminister warnt vor Omikron-"Tsunami" +++ +++ 20:43 WHO: Infektionszahlen in Afrika steigen +++ Die Zahl der erfassten Corona-Infektionen in Afrika nimmt im Wochenvergleich um 83 Prozent zu. In der vergangenen Woche wurden 196.000 neue Fälle gemeldet - im Vergleich zu 107.000 Neuinfektionen in der Vorwoche. Das teilt die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Während die Infektionszahlen vor allem in Südafrika so rapide ansteigen wie nie zuvor, sei man "vorsichtig optimistisch", dass die vierte Welle in Afrika weniger Todesfälle und weniger schwere Krankheitsverläufe mit sich bringen werde, sagt Matshidiso Moeti, Afrika-Regionaldirektorin der WHO. +++ 20:15 Bundesländer melden 42.042 Neuinfektionen +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.581.728 gestiegen. Das sind 42.042 Neuinfektionen und 525 Todesfälle mehr als am Vorabend, wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht. Bei den Neuinfektionen hält die rückläufige Entwicklung an: Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs um rund 16,9 Prozent unter dem Niveau von Dienstag vergangener Woche. (Am 7. Dezember hatten die Bundesländer insgesamt 50.578 neue Corona-Fälle gemeldet.) Bei den Todesfällen geht es dagegen weiter nach oben: Die Anzahl von 525 neu erfassten Covid-Toten übertrifft die Zahl der übermittelten Todesfälle von Dienstag vergangener Woche deutlich. Am 7. Dezember waren 412 Todesfälle gemeldet worden. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,84 angegeben (Vortag: 0,88). Bundesweit sind die Zahlen rückläufig, aber regional sehr zeigt sich ein anderer Trend: Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein melden heute jeweils die bisher höchsten Tageszuwächse bei den Neuinfektion seit Pandemiebeginn. Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.
„Ich verstehe es nicht“ – Söder kritisiert Verschwörungsmythen von Kardinal Müller
welt.de
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7:0 gegen Leeds für Manchester City höchster Sieg seit 2019 (1.01/8)

Manchester City hat sich zumindest für zwei Tage an der Tabellenspitze der englischen Fußball-Premier-League etwas Luft verschafft. Die „Citizens“ feierten mit einem 7:0 gegen Leeds United den höchsten Pflichtspielsieg seit einem 8:0 gegen Watford am 21. September 2019 und setzten sich vier Punkte von Verfolger Liverpool ab. Die „Reds“ haben erst am Donnerstag zum Abschluss der 17. Runde den Vorletzten Newcastle United zu Gast. Beim siebenten Ligasieg des Titelverteidigers in Folge traf nur Kevin de Bruyne (32., 62.) doppelt. Die restlichen Treffer erzielten Phil Foden (8.), Jack Grealish (13.), Riyad Mahrez (49.), John Stones (74.) und Nathan Ake (78.). Für Leeds‘ argentinischen Trainerveteran Marcelo Bielsa war es in 568 Spielen die höchste Niederlage seiner Karriere als Clubtrainer. Leeds rutschte in der Tabelle wegen der vielen Gegentore auf Platz 16 ab und nähert sich den Abstiegsrängen. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Torfestival für Guardiola: Man City überrollt Leeds mit 7:0
augsburger-allgemeine.de
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Medaillentraum der deutschen Handballerinnen beendet (1.01/8)

Heimflug statt Halbfinale: Der Traum von der ersten WM-Medaille seit 14 Jahren ist für Deutschlands Handball-Frauen geplatzt. Die DHB-Auswahl verlor am Dienstagabend im Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Gastgeber Spanien mit 21:26 (10:14). Beste Werferin für das Team von Bundestrainer Henk Groener war vor 2000 Zuschauern in Granollers Rückraumspielerin Julia Maidhof mit sechs Toren. Nach der schwachen Vorstellung bei der deftigen 16:32-Pleite gegen Dänemark zum Abschluss der Hauptrunde hatte sich die deutsche Mannschaft geschworen: Das passiert uns nicht noch einmal. Diese Einstellung war von der ersten Sekunde an zu spüren. Die Abwehr stand zunächst wie eine Mauer und ließ den Spanierinnen kaum eine Lücke. Zudem gab Torfrau Dinah Eckerle in der Anfangsphase mit einigen Paraden zusätzliche Sicherheit. Der Lohn war eine schnelle 3:0-Führung nach fünf Minuten. Der erste Treffer im Spiel gelang Spanien sogar erst nach acht Minuten. Dank der überzeugenden Defensivleistung führte Deutschland zunächst konstant mit drei bis vier Toren. Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich dann jedoch einige technische Fehler ein. „Wir schmeißen die Bälle vorne zu einfach weg“, monierte Groener in der Auszeit. Der Flow war dahin – und die Führung beim 8:8 (22.) auch. Kurz darauf lag das deutsche Team erstmals im Spiel zurück. Nun schwächelten die DHB-Frauen in der Deckung und liefen sich bei eigenen Angriffen immer wieder an der spanischen Abwehr fest. So ging es mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause. Nach dem Wechsel rückte Katharina Filter für Eckerle ins Tor. Die Beach-Europameisterin gab mit einigen Paraden den dringend benötigten Rückhalt. Schritt für Schritt kämpfte sich das DHB-Team ins Spiel zurück – ohne den Rückstand zunächst entscheidend verkürzen zu können. Mitte der zweiten Halbzeit keimte beim 17:19 doch noch einmal Hoffnung, die wenig später nach einem 3:0-Lauf Spaniens wieder dahin war. Das DHB-Team steckte zu keiner Zeit auf, vergab aber weiter reihenweise Chancen und konnte die Wende nicht mehr erzwingen.
Deutsche scheitern an Spanien
tagesschau.de
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Auch Biontech-Doppelimpfung könnte gegen Omikron-Erkrankungen helfen (1.01/8)

Eine Datenanalyse von 78.000 PCR-Tests in Südafrika zeigt auch bei „nur“ doppelter Impfung mit Biontech/Pfizer eine Schutzwirkung vor schweren Verläufen. Experten befürchten dennoch Überlastung der Gesundheitssysteme. Zwei Impfungen mit dem Corona-Vakzin von Biontech /Pfizer bieten einer südafrikanischen Studie zufolge einen guten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bei einer Infektion mit der Omikron-Variante. "Die doppelte Dosis des Impfstoffs von Pfizer/Biontech zeigt eine 70-prozentige Wirksamkeit bei der Verringerung des Risikos von Krankenhausaufenthalten", sagte der Leiter der an der Studie beteiligten privaten Krankenversicherung Discovery, Ryan Noach, am Dienstag. Die Studie, die Discovery zusammen mit dem Südafrikanischen Rat für medizinische Forschung (SAMRC) ausführte, basiert auf Proben von 78.000 PCR-Tests, die zwischen dem 15. November und dem 7. Dezember in Südafrika entnommen wurden. "Die Ergebnisse ermutigen uns sehr", sagte SAMRC-Leiterin Glenda Gray. Discovery-Chef Noach warnte jedoch, dass die Gesundheitssysteme trotz des recht guten Schutzes bei zwei Impfdosen bald überlastet sein könnten, da sich die Omikron-Variante in Südafrika und weiterenLändern rasant ausbreite und die Zahl der Neuinfektionen sehr hoch sei. Auch die Hersteller Biontech und Pfizer hatten kürzlich mitgeteilt, dass zwei Impfdosen ihres Vakzins wahrscheinlich nicht ausreichen, um vor einer Ansteckung mit Omikron zu schützen. Sie bieten ersten Studienergebnissen zufolge jedoch einen wirksamen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. (APA/AFP)
BioNtech-Doppelimpfung schützt gut vor Omikron
tt.com
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Steinmeier liest Weihnachtsgeschichte in Dieburg (1.01/8)

Hoher Besuch im südhessischen Dieburg: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben am Dienstag in der Kirche St. Peter und Paul festlich Weihnachten gefeiert. Die Aufzeichnung der ZDF-Sendung «Weihnachten mit dem Bundespräsidenten» moderierte Johannes B. Kerner. Die Feier, bei der Steinmeier auch die Weihnachtsgeschichte liest, findet nach Angaben des Bundespräsidialamtes jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt. «Es ist ein Angebot für Menschen, die zu Hause sind», sagte eine Sprecherin. Die aufgezeichnete Feier wird an Heiligabend um 18.00 Uhr ausgestrahlt. Als Gäste und Beteiligte waren auch der Schauspieler Hannes Jaenicke und Sänger Clueso geladen. Musikalisch wurde die Feier begleitet vom Hessischen Staatsorchester und den Limburger Domsingknaben. Weitere Gäste waren der Sprecherin zufolge pandemiebedingt nicht zugelassen. Die Kirche als Wallfahrtsort und das besondere Gedenken an den Jesuiten Alfred Delp in Dieburg seien für den Bundespräsidenten wichtig gewesen. Delp lebte vorübergehend in Dieburg und gehörte den Widerstandskämpfern des Kreisauer Kreises gegen die Nationalsozialisten an. Er wurde im Februar 1945 hingerichtet.
„Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“: Domsingknaben und Clueso beim ZDF-Konzert
rnd.de
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Zur "Persönlichkeit des Jahres" gewählt: Was hinter dem Erfolg von Elon Musk steckt (1.01/8)

Was steckt hinter dem Erfolg von Elon Musk? Ein Teil der Antwort ist einfach: harte Arbeit. Der Mann hört nie auf zu arbeiten. Er ist getrieben, lässt nicht locker, kommt nie zur Ruhe. Für seine Mitarbeiter kann das ein Albtraum sein. In der Tesla-Zentrale im kalifornischen Palo Alto stand seine Bürotür immer offen. Zum Schrecken der Angestellten. Denn dadurch Musk war stets präsent und trieb unaufhörlich zur Arbeit an. Oft mit harschen Worten. Viele hielten das nicht aus. Der zweite Teil der Antwort ist komplizierter. Wenn man sich die Projekte von Musk ansieht, hat man das Gefühl, dass hier ein Mann seine kindlichen Träume verwirklicht. Raketen für Ausflüge zum Mond – oder gleich zum Mars. Tunnelsysteme unter den Städten sollen den Autoverkehr der Zukunft aufnehmen und die überfüllten Straßen entlasten. Oder wie wäre es mit einem oberirdischen Tunnelsystem, dass Menschen in Kapseln in ein paar Minuten von Los Angeles nach San Francisco transportieren kann? Diese Idee, das sogenannte Hyperloop, wird gerade umgesetzt. Viele haben noch gar nicht verstanden, was Tesla im Kern darstellt. Seine Firma beschäftigt sich nur auf den ersten Blick mit selbstfahrenden Elektroautos. In Wirklichkeit geht es um Technologie, die Entwicklung von künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Systemen. Software ist der Kern des Geschäftsmodells. Nicht die Hardware, die wir inzwischen immer häufiger auf unseren Straße sehen. Ich habe Elon Musk vor vielen Jahren auf einer Bühne in San Francisco live erlebt. Das sprach ein Mann, der nicht gerne im Rampenlicht steht. Er hat sich seit dem deutlich verbessert, was öffentliche Auftritte angeht. Er ist heute in der Lage, seinen Humor und seine jungenhafte Ausstrahlung anzuknipsen, wie eine Nachttischlampe. Aber viel lieber hängt er immer noch seinen Ideen nach. Und ihrer rasanten Umsetzung. Elon Musk hat dabei von Apple-Gründer Steve Jobs gelernt und ihm genau zugehört: "Du kannst sie zitieren, du kannst ihnen widersprechen, du kannst sie verherrlichen oder verteufeln, nur eines kannst du nicht tun: Sie ignorieren - denn sie verändern Dinge. Sie bringen die menschliche Rasse nach vorne. Diejenigen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, tun es auch." Genau wie Jobs will sich auch Musk nicht mit abfinden, die Welt so hinzunehmen, wie sie sich andere für ihn ausgedacht haben. Er hat es geschafft, die Träume seiner Kindheit zu erhalten und arbeitet mit Hochdruck daran, sich die Welt so zu erschaffen, wie er sie sich immer vorgestellt hat. Geht nicht? Haben wir noch nie so gemacht? Technisch unmöglich? Wer das behauptet, hat in der Welt des Elon nichts zu suchen. Das ist das Geheimnis seines Erfolges.
"Time"-Magazin kürt Elon Musk zur Person des Jahres 2021
diepresse.com
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TV-Figur "Stromberg" ist zurück! (1.01/8)

Eigentlich hat sich Christoph Maria Herbst (55) 2014 von seiner Paraderolle verabschiedet. Im Zeichen der deutschen Impfkampagne verwandelt sich der Schauspieler nun jedoch erneut in das Büro-Ekel " Stromberg ". Zu sehen sind die Werbeclips unter anderem bei ProSieben, Sky und Comedy Central, wie die Produktionsfirma Brainpool am Dienstag (14. Dezember) mitteilte. Zu sehen ist Bernd Stromberg in insgesamt sechs Kurzfilmen von jeweils knapp 30 Sekunden Länge. Darin sträubt er sich gewohnt stoisch zunächst gegen den Piks und vergleicht den Corona-Impfstopf in einem Clip beispielsweise mit Leberwurst. In einem anderen erfindet er kurzerhand ein Zitat von Albert Einstein (1879-1955). Widerlegt werden Strombergs Aussagen jeweils durch einen eingeblendeten Fakt, der den Zuschauern vorgelesen wird. Schlussendlich lässt sich der unfreundliche Büro-Chef jedes Mal doch impfen. Verantwortlich für die kurzen Werbeclips war "Stromberg"-Erfinder Ralf Husmann (57). "Die Lage ist so ernst, dass wir den Papa zurückbringen mussten", erklärt er die witzige Aktion. "Der ist ja grundsätzlich skeptisch. Beim Arbeiten, bei Frauen und auch beim Impfen." Wenn sich aber selbst Bernd Stromberg am Ende überzeugen lasse, "überzeugen wir hoffentlich auch noch den ein oder anderen", sagt Husmann weiter. Mit den sechs Werbeclips unterstützen die Macher die Kampagne "Deutschland krempelt die #ÄrmelHoch" des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Zu sehen sind sie auch auf dem YouTube-Kanal von "MySpass". Schauspieler Christoph Maria Herbst wurde ab 2004 durch die Verkörperung des gemeinen Büro-Tyranns Stromberg deutschlandweit bekannt. Die Serie nach dem Vorbild des britischen Originals "The Office" lief bis 2012. Zwei Jahre später folgte der Kinofilm "Stromberg - Der Film".
Kult-Ekel Stromberg ist zurück! Für den guten Zweck
bild.de
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Lobautunnel nicht mehr im Bauprogramm der Asfinag (1.01/8)

Der Aufsichtsrat der Asfinag berücksichtigte die Evaluierung des Lobautunnels durch das Klimaministerium und beschloss am Dienstag das Bauprogramm neu: Der Lobautunnel ist nicht mehr dabei. Der Streit um den Lobautunnel und andere Straßenprojekte hat am Dienstag eine weitere Dimension erhalten: Demnach befinden sich die umstrittenen Vorhaben nicht im neuen Bauprogramm der Asfinag, das am Dienstag im Aufsichtsrat der Gesellschaft mehrheitlich beschlossen worden ist. Die Asfinag habe das Programm "auf Basis der gesetzlichen Rahmenbedingungen (.) unter Berücksichtigung der Evaluierung und der Zielvorgaben des Klimaschutzministeriums dem Aufsichtsrat" vorgelegt. Der Aufsichtsratbeschluss bedeutet den formalen Stopp jener Autobahnprojekte, wo die Evaluierung durch Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) zuletzt ein negatives Ergebnis brachte. Das betrifft unter anderem den umstrittenen Lobautunnel in Wien oder die S37 zwischen Kärnten und Steiermark. Hier würden keinerlei Bauaktivitäten mehr seitens der Asfinag gesetzt, laufende Verfahren etwa zu Wasserrechten würden im Sinne der Rechtssicherheit aber fortgeführt, erklärte eine Asfinag-Sprecherin. Gewessler verteidigte in einer Stellungnahme erneut den Stopp der umstrittenen Straßenbauvorhaben: "Mit der Evaluierung des Asfinag-Bauprogramms haben wir überprüft: Sind Entscheidungen, die wir vor zwanzig oder dreißig Jahren getroffen haben, heute noch vernünftig. Oder brauchen wir heute besser Lösungen, um zukunftsfit mobil zu sein, unser Klima zu schützen und unsere einzigartige Natur zu erhalten." Das Bauprogramm umfasse Vorhaben für die nächsten sechs Jahre und beruhe auf den Ergebnissen des Klimachecks. Dabei sei der Klimacheck zu deutlichen Ergebnisse gekommen, so die Ministerin: "Die Expertinnen und Experten sagen uns: Mehr Straßen führen zu mehr Verkehr. Aus diesem Grund werden wir die Lobauautobahn mit ihrem Tunnel durch ein sensibles Naturschutzgebiet nicht weiterverfolgen. Denn wenn einmal die Bagger durch diese unberührte Natur fahren, ist sie für immer verloren. Wenn die Natur einmal zubetoniert ist, kommt sie nie wieder zurück." Das nun beschlossene Programm sei "ein wichtiger Schritt, denn in diesem Bauprogramm ist auch Geld für die Planung von besseren, zukunftsfitten Alternativen vorgesehen". Gewessler sagte, sie habe Wiens Verkehrs- und Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und NÖ-Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) zu Planungen für diese Alternativen eingeladen. "Denn ich hoffe, dass die Expertinnen und Experten jetzt rasch die Arbeit aufnehmen können und gemeinsam die besten Lösungen erarbeiten. Für die Menschen in der Region und für den Schutz unserer Böden und unseres Klimas", sagte die Umwelt- und Verkehrsministerin. Unterdessen pochten die politischen und wirtschaftlichen Spitzenvertreter von Wien und Niederösterreich erneut auf den Bau des Lobautunnels: In gemeinsamen Aussendungen forderten die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), der Präsident der nö. Wirtschaftskammer, Wolfgang Ecker, Wiens Landeshauptmann Michael Ludwig (SPÖ) sowie der Wiener Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck erneut die Einhaltung der Gesetze beim Bau des Tunnels. Dabei erinnerten die Wiener und niederösterreichischen Vertreter daran, dass der Lobautunnel durch viele Verfahren, darunter auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung, genehmigt worden sei. Er sei im Bundesstraßengesetz und im - bisherigen - Bauprogramm der Asfinag verankert. "Dieser wichtige Lückenschluss des Regionenrings muss daher umgehend umgesetzt werden", appellierten sie. Mit dem nun adaptierten Bauprogramm wurde auch eine Mittelfrist-Planung in der Aufsichtsratssitzung mehrheitlich beschlossen. Aufsichtsratsvorsitzende Christa Geyer betonte in einer Aussendung: "Mit dem heute beschlossenen Bauprogramm haben wir die Grundlagen für die Arbeit der nächsten Jahre eines der bedeutendsten Infrastrukturunternehmen des Landes abgesichert. Zwei zentrale Ziele werden damit erreicht: Wir gewährleisten weiterhin ein verlässliches, hochrangiges Straßennetz und gehen gleichzeitig einen nächsten großen Schritt zur Positionierung der Asfinag als Mobilitätspartner für ganz Österreich." Die Gesellschaft bleibe "mit Investitionen von mehr als sieben Milliarden Euro in den nächsten sechs Jahren ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft im Land". Bereits jetzt würden mehr als vier Milliarden Euro in die Erhaltung des bestehenden Autobahnnetzes fließen. "Zukünftig wird es neben den beschlossenen Bauprojekten auch vermehrt Investitionen in erneuerbare Energien sowie in einen massiven Ausbau von E-Ladestationen in ganz Österreich geben", sagten die Asfinag-Vorstände Josef Fiala und Hartwig Hufnagl. (APA)
Lobautunnel aus Bauprogramm der Asfinag geflogen
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Thiem-Comeback verschoben - Kein Start bei Exhibition-Event (1.01/8)

Dominic Thiem hat sein dieser Tage angepeiltes Turnier-Comeback nach hinten geschoben. Österreichs Tennis-Aushängeschild sagte am Dienstag seine Teilnahme an der Mubadala World Tennis Championship in Abu Dhabi ab. „Ich habe geplant in Abu Dhabi wieder ins Bewerbsgeschehen einzugreifen, aber ich habe das Gefühl, dass ich jetzt noch nicht bereit bin, um auf dem höchsten Level mithalten zu können“, begründete der 28-jährige Niederösterreicher. Es sei enttäuschend, dieses Jahr bei diesem Exhibition-Turnier nicht dabei sein zu können. „Ich muss aber meine Vorbereitung für die neue Saison fortsetzen und hoffe wirklich, dass ich in Zukunft bei der Mubadala World Tennis Championship spielen kann“, wurde Thiem zitiert. Der US-Open-Sieger von 2020 hat wegen einer Handgelenksverletzung seit seinem Antreten auf Mallorca am 22. Juni auf der Tour pausieren müssen. Auch deshalb ist er im Ranking mittlerweile auf Position 15 zurückgefallen. Sein Comeback hätte er am Donnerstag gegen Andy Murray geben soll. In den Genuss, auf den schottischen Ex-Weltranglistenersten zu treffen, kommt nun ein anderer Akteur. Nachnominiert wurden mit dem Briten Dan Evans und dem US-Amerikaner Taylor Fritz gleich zwei Spieler, da auch der Norweger Casper Ruud seine Nennung zurückgezogen hat.
Dominic Thiem "noch nicht bereit" für Comeback
diepresse.com
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Gibbon-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn ertrunken (1.01/8)

Der Zoo nimmt das Unglück „sehr ernst“ und will die Sicherheitsmaßnahmen überprüfen. Wien – Ein Gibbon-Jungtier ist vergangene Woche im Tiergarten Schönbrunn in Wien ins Wasser gefallen und ertrunken. Das berichtete der Zoo auf seiner Facebook-Seite. "In den 20 Jahren, in denen wir die Gibbons auf der Affeninsel halten, ist so ein Unglück noch nie vorgekommen", hieß es in der Stellungnahme. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Man nehme den Vorfall "sehr ernst" und überprüfe umgehend die Sicherheitsmaßnahmen und das Gehegekonzept. "Als unsere Tierpfleger es bemerkten, haben sie das Jungtier sofort aus dem Wasser geholt. Leider kam jede Hilfe zu spät. Der Schock und die Traurigkeit in unserem Team sind groß", so der Tiergarten. (APA) Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Gibbon-Nachwuchs in Schönbrunn ertrunken
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John Williams in Wien ist erfolgreichstes Klassik-Album in Deutschland (1.01/8)

Der Hollywood-Komponist hatte vergangenes Jahr im Wiener Musikverein seine beliebtesten Melodien von "Star Wars" bis zu "Jurassic Park“ dirigiert. Der Livemitschnitt " John Williams in Vienna" des Filmmusikkomponisten am Pult der Wiener Philharmoniker ist das erfolgreichste Klassikalbum 2021 in Deutschland. Dies teilte GfK Entertainment am Dienstag mit. Im Wiener Musikverein hatte der Amerikaner dabei Anfang 2020 Ausschnitte aus seinen Scores von "Star Wars" bis zu "Jurassic Park" dirigiert und mit Anne-Sophie Mutter auch einen Stargast an der Seite. Nun bleibt abzuwarten, ob Berlin da mithalten kann, hat die Deutsche Grammophon für den 4. Februar doch bereits angekündigt "The Berlin Concert" zu veröffentlicht. Für diesen Mitschnitt stand Williams am Pult der Berliner Philharmoniker. In jedem Falle fanden sich die Wiener Philharmoniker heuer gleich noch mit einer zweiten Platte unter den Top-Five der Klassikalben in Deutschland. Das Neujahrskonzert unter Riccardo Muti kam immerhin hinter Lang Langs "Goldberg-Variationen" und Igor Levits "Beethoven-Sonaten" auf Platz 4 zum Liegen. (APA)
Wiener Philharmoniker und John Williams erobern Deutschland
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Ermittlungen gegen Ordensgemeinschaft von Mutter Teresa (1.01/8)

Mädchen sollen von der Ordensgemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe zum Tragen von Kreuzen und zur Bibel-Lektüre gezwungen worden sein. Ahmedabat – Die indische Polizei hat Ermittlungen gegen die von Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa gegründete Ordensgemeinschaft eingeleitet, weil sie Mädchen zum Tragen von Kreuzen und zum Lesen der Bibel gezwungen haben soll. Die Ermittler gingen dem Verdacht der "Zwangsbekehrung" durch die Missionarinnen der Nächstenliebe nach, teilten die Behörden des Bundesstaats Gujarat der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Die Ordensgemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe war 1950 von der inzwischen verstorbenen Mutter Teresa gegründet worden. Die aus dem heutigen Nordmazedonien stammende katholische Nonne lebte die meiste Zeit ihres Lebens in Kolkata und wurde für ihren Einsatz in den Armenvierteln im Jahr 1979 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seit 2016 wird sie in der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt. Ihre Tätigkeit ist nicht unumstritten. Kritiker bemängeln etwa, dass sie eigenen Aussagen zufolge der Missionierung den Vorrang for der humanitären Hilfe eingeräumt hatte. Gujarat ist der Heimatstaat des indischen Regierungschefs Narendra Modi. Dort wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrere Verfahren wegen "Zwangsbekehrung" in Gang gebracht. Modis Partei BJP steht seit dessen Amtsantritt 2014 im Verdacht, religiöse Minderheiten zu benachteiligen. 2020 führte die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit Indien deswegen erstmals seit 2004 als ein Land auf, in dem die Entwicklungen mit "besonderer Sorge" verfolgt werden müssten. Modis Regierung bestreitet jedoch, eine besonders auf die Vorherrschaft von Hindus abzielende Agenda zu verfolgen. Nach Angaben von Aktivisten gab es heuer bereits 300 anti-christliche Vorfälle in Indien. (APA/AFP)
Orden soll Mädchen zwangsbekehrt haben
n-tv.de
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DWN Express - Norwegens Staatsfonds wirft ESG-Sünder aus dem Portfolio (1.01/8)

Der 1,4 Billionen Dollar schwere weltgrößte Staatsfonds sortiert wegen Nichteinhaltung von sozialen und ökologischen Standards neun Unternehmen aus seinem Portfolio aus. Eine Überprüfung habe
Norwegens Staatsfonds wirft ESG-Sünder aus dem Portfolio
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Tiroler Busfahrer dürfte nach Messerattacke in Anstalt kommen (1.01/8)

Ein Busfahrer hatte am Montag absichtlich ein Einsatzfahrzeug gerammt und einen Rettungssanitäter mit einem Messer attackiert. Der Mann gab an, dass er "ein Problem mit Blaulichtorganisationen" habe und Aufmerksamkeit erregen wollte. Ein Busfahrer, der Montagfrüh in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) absichtlich ein Einsatzfahrzeug gerammt und dessen Lenker - einen 46-jährigen Rettungssanitäter - mit einem Klappmesser attackiert hatte, dürfte aller Voraussicht nach auf Anordnung des Innsbrucker Landesgerichts in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden. Dies berichtete der ORF Tirol am Dienstag. Das Verfahren und die Befragung des Mannes waren im Gange, hieß es. Sein psychischer Zustand sei dafür ausschlaggebend gewesen, dass er nicht - wie sonst üblich - in Untersuchungshaft genommen wurde, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er habe "ein Problem mit Blaulichtorganisationen" und wollte Aufmerksamkeit erregen, hatte der Buslenker die Tat gegenüber der Polizei gerechtfertigt. Er wurde daraufhin am Montag festgenommen. Wie die Exekutive berichtete, war der mutmaßliche Täter mit einem mit 24 Schülern besetzten Bus unterwegs, als er das Notarztfahrzeug mit Blaulicht sah. Der Rettungssanitäter hatte verkehrsbedingt angehalten, so die Polizei. Nach der absichtlich herbeigeführten Kollision habe der Buslenker sein Fahrzeug abgestellt, sei zum Einsatzfahrzeug gegangen und habe den Lenker durch die geöffnete Seitenscheibe versucht zu attackieren. Der Rettungssanitäter konnte ausweichen und wurde nur leicht verletzt. Nach der Attacke ging der Buslenker zu seinem Fahrzeug zurück und fuhr mit dem inzwischen leeren Bus nach Going. Der Notarzt hatte die 24 Schülerinnen und Schüler, die mitfuhren, zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Bus und in Sicherheit gebracht, hieß es. Die Polizei konnte den Flüchtigen nach knapp zehn Minuten stellen. Weitere Erhebungen seien im Gange. (APA)
Tiroler Busfahrer nach Messerattacke in Haft
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Corona, Omikron: Die Biontech-Impfung ist besonders wirksam (1.01/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie die südafrikanische Studie durchgeführt wurde Warum die Biontech-Impfung vor Omikron schützen soll Wie hoch das Risiko einer Omikron-Neuinfektion sein soll article:full_access
Entspannung bei Corona in Deutschland - aber Omikron droht
tt.com
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Mehr Hering, weniger Seelachs (1.01/8)

Seelachs, Kabeljau und Scholle gehören zu den beliebtesten Speisefischen. Weil ihre Bestände in der Nordsee zurückgehen, legte die EU nun entsprechend niedrigere Fangquoten fest. Hering darf dagegen mehr gefischt werden. Ab Januar gelten neue Fangquoten in der Nordsee. Das betrifft auch deutsche Fischer. Sie dürfen künftig 22 Prozent mehr Hering fangen, jedoch 25 Prozent weniger Seelachs als dieses Jahr. Die Fangquote für Kabeljau wurde um zwei Prozent leicht gesenkt. Auch für Scholle sinken die zulässigen Fänge um zehn Prozent. Nahezu unverändert bleiben die Fangmengen für deutsche Fischer mit Blick auf Schellfisch, arktischen Kabeljau und Schwarzen Heilbutt bei Grönland im kommenden Jahr. Diese Entscheidung fiel bei einem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister. Der neue Bundesagrarminister Cem Özdemir von den Grünen zeigte sich zufrieden und sprach von einem ausgewogenen Kompromiss. Er hätte sich mit Blick auf Kabeljau in der Nordsee "ein etwas ambitionierteres Vorgehen" gewünscht, sagte er. Umweltschützer sehen diesen Bestand ebenfalls besonders kritisch. "Alle Zeichen stehen auf Zusammenbruch", kritisierte der WWF. Es werde immer noch mehr gefischt, als von Wissenschaftlern empfohlen. Auch die US-amerikanische Umweltschutzorganisation Oceana kritisiert, dass ein Drittel der nun festgelegten Fangbeschränkungen zu hoch sei. Rupert Howes, Chef der Organisation MSC, die ein Siegel für nachhaltige Fischerei herausgibt, betont, wie wichtig ein anständiges Management der Bestände ist und kritisiert, dass mehrere Fischbestände stärker als von Forschern empfohlen gefischt werden. Es gebe aber Besserung: "Im Jahr 2005 wurden nur 25 Prozent der europäischen Bestände nachhaltig befischt, heute sind es fast 60 Prozent." Die EU-Staaten legen jedes Jahr die zulässigen Gesamtfangmengen für bestimmte Gewässer fest. Auf dieser Basis entfallen auf die einzelnen Länder durch festgeschriebene Verteilungsschlüssel die jeweiligen nationalen Fangmengen. Grundlage der Verhandlungen ist eine Vorlage der EU-Kommission, die in erster Linie auf wissenschaftlichen Empfehlungen beruht. Viele Fischbestände befinden sich in eher schlechtem Zustand. Im Oktober hatten sich die EU-Fischereiminister auf Fangquoten für die Ostsee geeinigt. Wegen des weiterhin schlechten Zustands der Bestände dürfen Fischer kommendes Jahr in weiten Teilen der Ostsee keinen Hering und Dorsch fangen, außer wenn sie als Beifang ins Netz geraten. Für die von der EU und Großbritannien geteilten Gewässer gab es noch keine Einigung. "Trotz unserer größten Bemühungen, die Beratungen rechtzeitig abzuschließen, sind diese mit dem Vereinigten Königreich über die Fischfangquoten für 2022 noch im Gange", sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius. Mit Großbritannien solle "so schnell wie möglich" eine Einigung gefunden werden.
Mehr Hering, weniger Scholle: So einigen sich die EU-Länder beim Nordsee-Fischfang
rnd.de
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Lockdown-Effekt am Arbeitsmarkt laut Kocher geringer als erwartet (1.01/8)

Wien – Der in vielen Branchen zu Ende gegangene dreiwöchige Lockdown hat den Arbeitsmarkt weniger stark getroffen als erwartet. Aktuell sind 372.109 Menschen ohne Job, davon sind 300.121 Personen arbeitslos gemeldet und 71.988 Personen befinden sich in AMS-Schulungen, wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. In der vergangenen Woche waren es 371.463 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer. Zur Kurzarbeit sind derzeit 108.802 Personen angemeldet, in der Vorwoche waren es 90.500. Damit liege die Arbeitslosigkeit (inklusive Schulungen) weit unter dem Niveau des Vergleichszeitraums im Vorjahr und nur etwas höher als im Vorkrisenjahr 2019. Ohne Schulungsteilnehmer sei die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen derzeit geringer als in den Vorjahren, nur 2012 und 2011 habe es mehr Arbeitslose gegeben. 📽️ Video| Kocher präsentierte Arbeitsmarktzahlen Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. "Der Arbeitsmarkt entwickelt sich trotz der dreiwöchigen bundesweiten Schließungen glücklicherweise viel besser als noch vor einem Jahr", sagte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) bei einer Pressekonferenz in Wien. "Die Effekte des Lockdowns sind schwächer als wir erwartet haben." Erste Öffnungen würden sich noch nicht in den Zahlen widerspiegeln, aber die Arbeitsmarktentwicklung natürlich positiv beeinflussen. Kocher erwartet, dass die Kurzarbeitszahlen in den kommenden Wochen aufgrund rückwirkender Anträge noch steigen werden. Bis zum Ende der Woche können Unternehmen noch Kurzarbeit rückwirkend bis zum Start des Lockdown anmelden. Kocher sieht mehrere Gründe für den nur gering ausfallenden Lockdown-Effekt auf den Arbeitsmarkt im Vergleich zu früheren coronabedingt erfolgten Schließungen. Es habe bald Anzeichen für ein Ende des Lockdown gegeben, das sei für die Erwartungshaltung wichtig gewesen. Man sei auch mit viel besseren Zahlen in den Lockdown gestartet, also mit einer sehr hohen Zahl an offenen Stellen im Handel, am Bau und in der Produktion. Auch die Wirtschaft und die Konsumenten hätten sich gut eingestellt, viele Tätigkeiten seien trotz Lockdown möglich gewesen, etwa Einkäufe mittels Click und Collect. Probleme habe es bei den körpernahen Dienstleistern gegeben, aber Kurzarbeit und Saisonstarthilfen hätten auch geholfen. "Da der Lockdown relativ kurz war, glaube ich dass wir gut durchgekommen sind." 📽️ Video| Analyse von Peter Fritz (ORF) Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Zur anvisierten Reform der Arbeitslosenversicherung zog Kocher eine Zwischenbilanz: "Nach den bisherigen Gesprächen zur Arbeitsversicherung Neu deutet vieles in Richtung einer degressiven Gestaltung des Arbeitslosengeldes, bei der Arbeitssuchenden am Anfang mehr zur Verfügung steht", sagte Kocher. "Wie genau die Stufen aussehen, ist Teil der Diskussion." Es brauche auch eine Weiterentwicklung der Sanktionsmöglichkeiten des AMS. Zur Diskussion um den Zuverdienst während der Arbeitslosigkeit, der derzeit bis zur Geringfügigkeitsgrenze möglich ist, meinte Kocher, das sei "ein zweischneidiges Schwert": Bei Menschen mit guten Chancen hemme ein Zuverdienst den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, bei Menschen mit Problemen beim Wiedereinstieg sei es ein Beitrag zur Einkommenssicherung, um nicht in Armut abzurutschen und den Fuß in der Tür zu behalten. Vermittlungshemmnisse wie Alter und Gesundheitseinschränkungen müssten in die Diskussion einbezogen werden. Insgesamt gehe es darum, ein "austariertes Gesamtpakt" vorzulegen, der Reformdialog sei noch nicht zu Ende, so Kocher. Der Zeitplan für das Gesetzespaket könnte sich leicht verzögern. "Es könnte sein, dass es sich auf das zweite Quartal 2022 verschiebt". Kocher nannte vier Punkte für sein weiteres Programm als Arbeitsminister: Qualifizierung, Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit, Strukturreform durch Arbeitslosenversicherung neu und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Kocher vermeldete auch neue Zahlen zu AMS-Programmen. Im Rahmen der Corona-Joboffensive erhielten 185.000 Personen eine Aus- und Weiterbildung, knapp 100.000 davon haben die Ausbildung bereits in diesem Jahr abgeschlossen. Damit sei das Ziel für diese Joboffensive bereits erreicht worden, sie laufe aber nächstes Jahr noch weiter. Der Schwerpunkt sei auf Ausbildungen in Digitalisierung und Naturwissenschaft, in Gesundheitsberufen und Pflege sowie im Umwelt-und Nachhaltigkeit gelegt worden. Seit April ist laut dem Arbeitsminister die Langzeitarbeitslosigkeit um 37.000 Personen gesunken. Ein Gutteil davon sei auf das AMS-Programm "Sprungbrett" zurückzuführen. Das Ziel, die Langzeitarbeitslosigkeit bis Ende 2022 unter 100.000 zu senken, habe man noch nicht erreicht, aber man sei auf einem guten Weg. (APA) 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com
Wöchentliche Arbeitslosenzahlen nur minimal gestiegen
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Um 1,4 Punkte: Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose für das kommende Jahr (1.01/8)

München. Die Wirtschaft kommt langsamer als erwartet aus dem Corona-Loch. Das Münchner Ifo-Institut senkte am Dienstag seine Konjunkturprognose für das kommende Jahr um 1,4 Punkte und geht jetzt von einem Plus von 3,7 Prozent aus. Dafür soll die Wirtschaft 2023 stärker wachsen als im Herbst vorhergesagt und um 2,9 Prozent zulegen. „Die anhaltenden Lieferengpässe und die vierte Coronawelle bremsen die deutsche Wirtschaft spürbar aus. Die zunächst erwartete kräftige Erholung für 2022 verschiebt sich weiter nach hinten“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Die Prognose für das laufende Jahr beließen die Wirtschaftsforscher bei einem Plus von 2,5 Prozent. Sie hatten sie allerdings mehrfach herunterstufen müssen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Bei der Inflation erwartet das Institut einen weiteren Anstieg auf 3,3 Prozent im kommenden Jahr nach 3,1 Prozent 2021. Treiber sind Kosten durch Lieferengpässe und eine verzögerte Anpassung an die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise. 2023 soll sich der Preisanstieg dann normalisieren und auf 1,8 Prozent sinken. Die Europäische Zentralbank strebt eine Teuerungsrate von 2 Prozent an. Die Arbeitslosenquote wird der Prognose zufolge sinken: nach einem Jahresdurchschnitt von 5,7 Prozent in diesem Jahr auf 5,2 Prozent im kommenden und 4,9 Prozent 2023. Auch für das Defizit im Staatshaushalt sagt Ifo einen Rückgang vorher: von 162 Milliarden Euro 2021 auf 80 Milliarden im kommenden Jahr und 20 Milliarden 2023. RND/dpa
DWN Express - Deutschland: Ifo kappt Konjunkturerwartungen für 2022
express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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2859 Neuinfektionen, aber 64 Todesfälle (1.01/8)

Die Zahl der Neuinfektionen (2859) und der Corona-Patienten in Krankenhäusern sinkt, die Zahl der Verstorbenen ist weiterhin hoch. 2386 Corona-Patienten werden derzeit in Spitälern behandelt, 565 davon auf den Intensivstationen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sinkt weiter und ist heute so niedrig wie zuletzt Ende Oktober. Die Ministerien melden seit gestern 2859 Neuinfektionen in Österreich. Vor einer Woche waren es noch 4233. Der Schnitt der vergangenen sieben Tage sinkt damit auf 3961. Auch die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern bildet mit 310,4 den Abwärtstrend ab. Mit 565 müssen immer noch sehr viele Schwerkranke Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut werden, doch auch hier werden es immer weniger. Vor einer Woche lagen österreichweit noch 670 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen. In den Krankenhäusern werden derzeit insgesamt 2386 Patienten behandelt, das sind um 65 weniger als am Vortag und um 729 als vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle ist hingegen weiterhin hoch. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 64 mit einer Covid-19-Infektion verstorbene Personen gemeldet, das liegt deutlich über dem Sieben-Tage-Schnitt von täglich 51,6. In den letzten sieben Tagen waren insgesamt 361 Todesopfer zu beklagen. Insgesamt hat die Pandemie bisher in Österreich 13.282 Opfer gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 148,7 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. In Wien werden heute 490 Neuinfektionen gemeldet, nur in Oberösterreich waren es mit 633 noch deutlich mehr. In Niederösterreich sind es 465, in Tirol 311, in der Steiermark 307, in Vorarlberg 263, in Kärnten 210, in Salzburg 122 und im Burgenland 58. Mit 596,9 hat Vorarlberg die mit Abstand höchste Sieben-Tages-Inzidenz. Es ist das einzige Bundesland mit einer Inzidenz über 500. Die zweithöchste Inzidenz hat Kärnten (414,3), die dritthöchste Oberösterreich (344,2). Die niedrigste Inzidenz hat das Burgenland (206,8), zuvor meldete wochenlang Wien (223,9) die niedrigste Inzidenz der neun Bundesländer. Österreichweit wurden 61.583 aktive Corona-Fälle gezählt, um 3.211 weniger als am Tag zuvor. Seit Pandemiebeginn stieg die Zahl der positiv getesteten Fälle somit auf 1.235.063. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.160.198 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 6.006 als wieder gesundet. In den vergangenen 24 Stunden wurde erneut eine hohe Anzahl an Corontests durchgeführt und gemeldet, insgesamt 693.338 PCR- und Antigen-Schnelltests. Davon waren 497.872 aussagekräftige PCR-Tests. Alles in allem steht man nun bei 147.880.062 durchgeführten Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,6 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert lag unter dem Schnitt der vergangenen Woche, als durchschnittlich 1,1 Prozent positiv ausgefallen waren. Derzeit haben 6.128.861 Menschen in Österreich ein gültiges Impfzertifikat. Das entspricht 68,61 Prozent der Bevölkerung. 6.485.033 Personen (72,60 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten, 2.919.354 (32,68 Prozent) bereits die dritte. Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 63,7 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 69,1 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 73 Prozent. 75,7 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 83 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 86,6 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,1 Prozent und die Gruppe 85plus 85,8 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre wurden 1,4 Prozent ausgewiesen. Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 74,1 Prozent. In Niederösterreich haben 70,6 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 68,8 Prozent. Nach Wien (67,7), Tirol (67,4), Vorarlberg (65,8), Kärnten (65,4) und Salzburg (65,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 64,2 Prozent. (red./APA)
2.859 Corona-Neuinfektionen und 64 weitere Todesfälle
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„Diktator nimmt Rache“: Tichanowskajas Mann muss 18 Jahre in Haft (0.22/8)

Swetlana Tichanowskaja wurde zum Gesicht der belarussischen Opposition, weil sie im vergangenen Jahr anstelle ihres inhaftierten Ehemannes Sergej bei der Präsidentenwahl kandidierte. Sie floh ins Ausland – er muss in der Heimat nun für viele Jahre ins Straflager. Gomel – chon vor der Urteilsverkündung gegen ihren Ehemann spricht die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja am Dienstagvormittag von einer „rechtswidrigen“ Entscheidung. Dann, wenige Stunden später, steht die Strafe für Sergej Tichanowski fest: 18 Jahre Lagerhaft – unter besonders harten Bedingungen. Die belarussische Justiz wirft dem 43-Jährigen vor, „Massenaufstände“ vorbereitet und organisiert zu haben. Doch Oppositionelle und Menschenrechtler sind überzeugt, dass hinter dem Urteil, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Gefängnis verlesen wurde, politisches Kalkül steckt – und Vergeltung für den Mut, sich gegen den autoritären Machthaber Alexander Lukaschenko aufzulehnen. Tichanowski wollte ursprünglich bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr gegen Lukaschenko kandidieren, wurde dann aber noch Monate vor der Abstimmung festgenommen. An seiner Stelle trat seine Frau Swetlana an, die nun mit Blick auf die Urteilsverkündung schreibt: „Der Diktator nimmt öffentlich Rache an seinen stärksten Gegnern.“ Viele Belarussen sehen die 39-Jährige als wahre Siegerin der Wahl. Auch die EU erkennt Lukaschenko nach der als gefälscht geltenden Abstimmung nicht mehr als Präsidenten an. 📽️ Video| 18 Jahre Haft für Oppositionsführer Tichanowski Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Neben Tichanowski wurden am Dienstag fünf weitere Männer zu vielen Jahren Freiheitsentzug verurteilt – darunter der prominente Oppositionspolitiker Nikolai Statkewitsch, der für 14 Jahre ins Straflager muss. Das Team des Politikers Viktor Babariko – er wurde bereits im Sommer zu 14 Jahren Lagerhaft verurteilt – kritisiert, dass alle Beschuldigten politische Gefangene seien. Für besonderes Entsetzen in Deutschland hatte zuletzt auch der Fall von Babarikos Mitarbeiterin Maria Kolesnikowa gesorgt, die mehrere Jahre als Kulturmanagerin in Stuttgart gearbeitet hatte und für elf Jahre ins Straflager muss. Menschenrechtler sprechen von Hunderten politischen Gefangenen in belarussischen Haftanstalten. Auch an den neuen Urteilen kam umgehend Kritik aus dem Westen: „Der Einsatz für Demokratie und Freiheit ist kein Verbrechen, sondern Menschenrecht“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der FDP-Menschenrechtsexpertin Gyde Jensen und des Grünen-Bundestagsabgeordneten Robin Wagener. Die Gerichtsentscheidung sei „brutale Willkür“ Lukaschenkos. „Dieses Urteil spricht jeder Rechtsstaatlichkeit Hohn“, sagte der deutsche SPD-Außenpolitiker Nils Schmid dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der CDU-Abgeordnete Jürgen Hardt bezeichnete die Vorwürfe gegen Tichanowski und seine Mitangeklagten demnach als „absurd und erkennbar konstruiert“. Der Linken-Politiker Gregor Gysi erklärte: „Lukaschenko irrt auch, wenn er glaubt, seine Macht so absichern zu können. Genau das Gegenteil wird er damit bewirken.“ Der immer wieder als „letzter Diktator Europas“ bezeichnete Lukaschenko steht im Westen auch deshalb in der Kritik, weil seine Sicherheitskräfte in den Monaten nach der Präsidentenwahl oft brutal gegen friedliche Demonstranten vorgingen. Zehntausende wurden damals festgenommen, Hunderte verletzt und mehrere Menschen getötet. Unter anderem deshalb verhängte die EU zahlreiche Sanktionen gegen die Ex-Sowjetrepublik, die nun noch abhängiger ist von der Rückendeckung Russlands als zuvor. Swetlana Tichanowskaja, die kurz nach der Abstimmung nach Litauen floh und sich von dort weiter für die belarussische Demokratiebewegung einsetzt, betonte immer wieder, nicht aufgeben zu wollen. Auch nun gibt sie sich kämpferisch: Irgendwann komme der Tag, an dem sie ihren geliebten Mann wiedersehe, sagt sie in einer Videobotschaft – an der Wand hinter ihr hängt ein Bild von Sergej. „Und alles, was ich mache, mache ich für diesen Moment.“ In der Haft besuchen können wird Tichanowskaja ihren Mann, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hat, in den kommenden Jahren wohl nicht: In ihrer Heimat ist sie nach ihrer Flucht zur Fahndung ausgeschrieben worden. Im Falle einer Rückkehr drohen auch ihr viele Jahre Straflager. (dpa)
18 Jahre Haft in Belarus für Tichanowskajas Mann
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18 Jahre Haft in Belarus für Tichanowskajas Mann
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Urteil im Fall Sergej Tichanowski in Belarus erwartet
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18 Jahre Haft in Belarus für Tichanowskajas Mann
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18 Jahre Haft in Belarus für Tichanowskajas Mann
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Handel mit „Dschihadisten-Droge“: Großer Prozess in Salzburg (0.20/8)

Am Landesgericht Salzburg hat heute, Dienstag, ein umfangreicher Prozess wegen Handels von 13,8 Millionen Captagon-Aufputschtabletten mit einem mutmaßlichen Verkaufswert von rund 40 Millionen Euro begonnen. Die 14 Beschuldigten sollen Mitglieder einer internationalen Tätergruppe sein, die Drogen von Juni 2016 bis März 2021 aus dem Libanon nach Österreich geschmuggelt hat. Doch laut Verteidigung seien „keine einzige Tablette“, kein Abnehmer und kein Bargeld gefunden worden. Den Angeklagten - elf Männer und drei Frauen - im Alter von 27 bis 54 wird Suchtgifthandel und das Verbrechen der kriminellen Organisation vorgeworfen. Sie stammen vorwiegend aus dem arabischen Raum beziehungsweise aus dem Libanon und sind teils österreichische Staatsbürger. Viele davon sind miteinander verwandt, arbeiteten zuletzt in der Gastronomie und sind unbescholten. Ein Beschuldigter, der als einziger Angeklagter nicht in Untersuchungshaft ist, blieb der Verhandlung fern. Die Verteidiger der anwesenden Angeklagten erklärten heute, dass diese nicht schuldig seien. Österreich spielte bei diesem Handel mit Captagonpillen - auch als „Dschihadisten-Droge“ bekannt -, die unter das Suchtmittelgesetz fallen, offenbar die Rolle einer Zwischenstation. Das Captagon wurde den Ermittlungen zufolge im Libanon hergestellt und war für Saudi-Arabien bestimmt. Der Umweg über Europa erfolgte nur deshalb, weil Importe aus der EU in Saudi-Arabien offenbar deutlich weniger kontrolliert werden als die Wareneinfuhr aus dem Vorderen Orient. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Über eine Scheinfirma wurden die Drogen auf dem Seeweg nach Gent in Belgien geschifft, so die Staatsanwaltschaft. Von dort wurden sie mittels Speditionen nach Österreich gebracht und in Lager verteilt, wobei eine Pizzeria in Bürmoos (Flachgau) eine zentrale Drehscheibe gebildet habe. Dort sollen die Suchtmittel in Industrie-Pizzaöfen, Waschmaschinen und anderen Elektrogeräten versteckt und so nach Saudi-Arabien verfrachtet worden sein. Als Chef der Drogenbande gilt ein 60-jähriger Libanese, der untergetaucht ist. Die Droge wirkt ähnlich aufputschend wie Amphetamin und war bereits öfters in Zusammenhang mit terroristischen Anschlägen gebracht worden. Die Produktion der Pillen kostete offenbar nur drei oder vier Cent, verkauft wurden sie um drei Euro. Ein pikantes Detail hat heute für heftige Kritik seitens der Verteidigung gesorgt. Die nicht zertifizierte Hauptdolmetscherin in dem Ermittlungsverfahren - sie übersetzte Vernehmungs- und Telefonüberwachungsprotokolle - soll seit Juni 2019 mit dem Kronzeugen heimlich liiert gewesen sein. Die Anklage basiert zu einem Gutteil auf den Angaben des in Salzburg lebenden Irakers. Er soll eingeräumt haben, in die Drogengeschäfte involviert gewesen zu sein, und dafür im Vorfeld eine Diversion erhalten haben. Die Verteidiger bezeichneten die Vorwürfe als haltlos. Im Fokus der Gegenäußerungen stand das Liebesverhältnis zwischen dem Kronzeugen und der Dolmetscherin. „Alles, was sie übersetzt hat, ist mit Nichtigkeit bedroht“, sagte Verteidiger Leopold Hirsch. Er beantragte die Neuübersetzung aller Protokolle, die von der Dolmetscherin übersetzt worden waren. Für sie gelte eine Befangenheit nach der Strafprozessordnung. Ins selbe Horn stießen die anderen Verteidiger, es war auch von Skandal und Unglaubwürdigkeit des Kronzeugen die Rede. Rechtsanwalt Kurt Jelinek kündigte eine Strafanzeige an. Es bestehe der Verdacht, dass die Dolmetscherin nicht alles und auch nicht richtig übersetzt habe. Die Staatsanwältin hatte zuvor betont, dass die Richtigkeit der Übersetzung nachprüfbar sei. Nach den Gegenäußerungen vertagte die vorsitzende Richterin des Schöffensenats den Prozess auf morgen, Mittwoch, zur Einvernahme der Angeklagten. Sie hat noch nicht bekannt gegeben, ob die Protokolle tatsächlich neu übersetzt werden. Das würde den Prozess deutlich verzögern. In dem rund drei Jahre dauernden Ermittlungsverfahren wurden allein rund 200.000 Telefonate abgehört, zu einem überwiegenden Teil in arabischer Sprache, die vorwiegend von der nun in die Kritik geratenen Dolmetscherin übersetzt wurden.
Handel mit „Dschihadisten-Droge“: Großer Prozess in Salzburg
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Handel mit „Dschihadisten-Droge“: Großer Prozess in Salzburg
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Handel mit „Dschihadisten-Droge“: Großer Prozess in Salzburg
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Prozess um Handel mit 13,8 Mio. Captagon-Pillen in Salzburg
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Biden besucht von Tornados getroffenen US-Staat Kentucky (0.17/8)

Nach der verheerenden Tornado-Serie mit Dutzenden Toten will US-Präsident Joe Biden am Mittwoch den besonders schwer getroffenen Bundesstaat Kentucky besuchen. Biden hatte den Opfern bereits die Unterstützung der Regierung zugesagt und will sich nun ein Bild von der Lage machen. Tornados hatten am Wochenende in Kentucky und anderen Bundesstaaten wie Tennessee, Arkansas oder Illinois eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Allein in Kentucky im Südosten der USA kamen mehr als 70 Menschen ums Leben. Biden hatte betont, dass er nicht direkt nach der Katastrophe in die Region gereist sei, um nicht im Weg zu sein. „Die Verwüstung ist überwältigend. Ich meine, es steht nichts mehr“, sagte er. Wohnhäuser oder Geschäfte seien einfach „ausgelöscht worden“. Für die USA ist es die jüngste einer ganzen Reihe von Naturkatastrophen. Allein in diesem Jahr hat es schon zahlreiche Stürme, Überflutungen und Waldbrände gegeben. Biden sieht in der Häufung und Heftigkeit der Katastrophen eine Folge des Klimawandels, dessen Bekämpfung er zu einer seiner Top-Prioritäten gemacht hat. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Viele Tote nach Brand und Explosion von Tank-Lkw in Haiti
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Biden besucht von Tornados getroffenen US-Staat Kentucky
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Starke Abnahme der Vulkantätigkeit auf La Palma (0.12/8)

Der Ausbruch des Vulkans auf der spanischen Kanaren-Insel La Palma hat am Dienstag stark nachgelassen. Seit Montagabend seien keine Explosionen mehr zu hören gewesen und es sei auch kaum noch Lava ausgetreten, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE. Zudem seien kaum noch Erschütterungen im Erdinnern registriert worden. Nur der Ausstoß von Schwefeldioxid sei weiterhin hoch. Der am Dienstag zeitweise unterbrochene Flugverkehr wurde am Nachmittag wieder aufgenommen. Experten rieten angesichts aufkeimender Hoffnung auf ein Ende des seit mehr als drei Monaten andauernden Vulkanausbruchs weiterhin zur Vorsicht. Der Vulkanologe Rubén López betonte, die geringe Aktivität bedeute nicht unbedingt, dass der Vulkan kurz vor dem Ende stehe. Solche Ruhephasen habe es schon wiederholt gegeben, wenn auch nicht so lang wie diese, sagte er RTVE. Noch am Montag hatte es bis in die Abendstunden heftige Explosionen gegeben und es waren große Gas- und Lavamengen ausgestoßen worden. Seit dem Beginn des Ausbruchs am 19. September hat die mehr als 1.000 Grad heiße Lava fast 2.900 Wohnhäuser und andere Bauten zerstört. Knapp 1.200 Hektar wurden mit einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Das entspricht fast 1.700 Fußballfeldern. Mehr als 7.000 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden, die Schäden werden auf mehr als 900 Millionen Euro geschätzt. Vor der Küste entstanden durch erkaltete Lava zwei neue Landzungen mit einer Größe von zusammen etwa 50 Hektar. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Flugverkehr zur Vulkaninsel La Palma zeitweise unterbrochen
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Flugverkehr zur Vulkaninsel La Palma unterbrochen
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Starke Abnahme der Vulkantätigkeit auf La Palma
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Als Sex-Tourist Kinder missbraucht: Dreieinhalb Jahre für Hausmeister (0.12/8)

Ein heute 57-Jähriger soll über Jahre hinweg auf verschiedene Art und Weise Minderjährige missbraucht haben. Unter anderem war er auch als Sex-Tourist auf den Philippinen unterwegs. Wien – Ein Wiener Hausmeister ist am Dienstag am Landesgericht zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen worden, weil er als Sex-Tourist auf den Philippinen Kontakt zu Kindern und Minderjährigen gesucht haben soll. Er ließ sich im Rahmen sogenannter Live Sex-Shows Mädchen zuführen. "Sie haben vor mir aufreizend getanzt und sich ausgezogen. Dann ist es zu Berührungen gekommen", berichtete der 57-Jährige. Der Angeklagte war Ende Juni in der Bundeshauptstadt festgenommen worden, seither sitzt er in U-Haft. Der bisher Unbescholtene, der nach außen hin ein unauffälliges Leben führte – seit Jugend an durchgehend in Beschäftigung, insgesamt vier Mal verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern –, sei von einer "vielschichtigen pädosexuellen Aktivität" geprägt, und zwar "in einer Dimension, die dem Begriff der geistig-seelischen Abnormität höheren Grades entspricht". Das legte der von der Justiz zum Gutachter bestellte psychiatrische Sachverständige Peter Hofmann dem Gericht als Expertise dar. Der Hausmeister wiederum legte vor einem Schöffensenat (Vorsitz: Eva Brandstetter) ein umfassendes Geständnis ab. Er schilderte, wie er zunächst in einem einschlägigen Chat einen auf den Philippinen lebenden Gleichgesinnten kennenlernte, der ihm eines Tages Sex-Kontakte in seiner Heimat anbot: "Er hat gesagt, er kann mir auch behilflich sein, eine Unterkunft zu suchen." Fortan flog der Wiener ein Mal jährlich auf die Philippinen, wobei ihn sein Bekannter zunächst mit seiner Schwester vertraut machte. "Mit der war ich zwei Jahre zusammen. Von 2013 bis 2015. Wir waren eine ganz normale Partnerschaft", erklärte der Angeklagte. Sie sei erwachsen gewesen, betonte er. Seine Familie in Wien hatte von der Fernbeziehung keine Ahnung. "Irgendwann hat er mich gefragt, ob ich an jungen Mädchen interessiert bin", setzte der Angeklagte seine Schilderung fort. In Wien nahm er in weiterer Folge über Skype "Live Sex-Shows" mit jungen Mädchen auf den Philippinen in Anspruch, für die er per Western Union Geld überwies. Im Urlaub im Fernen Osten ließ er sich Mädchen auf sein Hotelzimmer bringen. Zumindest in einem Fall ließ er dabei von einem Kind geschlechtliche Handlungen an sich vornehmen. Das habe er dann aber abgebrochen, "als ich bemerkt habe, dass sie sich unwohl fühlt", gab der Mann zu Protokoll. Seine Kontaktperson wurde 2018 festgenommen und auf den Philippinen mittlerweile zu 15 Jahren Haft verurteilt. Der Mann habe über Jahre hinweg einen länderübergreifenden Sex-Ring für Kindesmissbrauch unterhalten, wusste die Staatsanwältin in Wien. Das – nicht rechtskräftige – Urteil gegen den Hausmeister bezog sich nicht nur auf sexuellen Missbrauch von Unmündigen. Darüber hinaus hatte er im Internet nicht weniger als 608 männliche jugendliche Chat-Partner dazu gebracht, im Rahmen von Videochats sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Neun der Betroffenen waren unmündig, das heißt noch keine 14 Jahre alt. Die Clips speicherte der Hausmeister auf diversen Festplatten ab. An das Material war er mit einer ebenso raffinierten wie heimtückischen Methode gelangt. Er gab sich den jungen Burschen gegenüber als Mädchen aus und besorgte sich eine Software, die ihm beim Video-Chat mit seinen Gesprächspartnern ein entsprechendes attraktives Äußeres gab. Nachdem er die Betroffenen zur Vornahme von Handlungen aufgefordert hatte, speicherte er die Szenen ab. Auf die Frage der vorsitzenden Richterin, warum er sich an Buben herangemacht habe, erwiderte der 57-Jährige: "Weil es im Internet hauptsächlich Burschen gab." Ihm tue es jetzt leid, "dass sie Schwierigkeiten mit der Polizei und der Familie bekommen haben. Das wollte ich nicht. Ich wollte nur in der Anonymität des Internet bleiben." Er tat sich dabei auch in den dunklen, verbogenen Pfaden um. Im Darknet rief der Angeklagte 3300 kinderpornografische Websites auf und legte sich mit dem Material, das missbrauchte Kinder ab dem Babyalter mitumfasste, eine entsprechende Sammlung an. Dem psychiatrischen Gutachten zufolge ist der Mann "nicht ausschließlich pädophil", hat aber einen starken, hochgradig abnormen Drang in diese Richtung. Nach der Urteilsverkündung erbat der 57-Jährige Bedenkzeit, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab. Sollte das Urteil in Rechtskraft erwachsen, kann der Mann nach Verbüßung der über ihn verhängten Strafe zeitlich unbefristet weiter im Maßnahmenvollzug angehalten werden, bis man seine pädophile Ader mit haftbegleitenden therapeutischen Maßnahmen insoweit in den Griff bekommt, als er keine Gefahr mehr darstellt. "Für uns ist klar, dass von Ihnen eine große Gefahr ausgeht, wenn Sie nicht in einer dafür geeigneten Anstalt behandelt werden", bemerkte die Vorsitzende zur Einweisung in eine Sonderstrafanstalt. (APA)
Sex-Tourismus mit Kindern: Hausmeister verurteilt
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Sex-Tourismus mit Kindern: Hausmeister verurteilt
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Sex-Tourismus mit Kindern: Hausmeister verurteilt
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EU-Gericht stärkt Rechte von Regenbogenfamilien (0.12/8)

Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte von Regenbogenfamilien in der EU gestärkt. In dem Fall eines Mädchens mit zwei Müttern entschied das höchste EU-Gericht am Dienstag, dass die von einem EU-Staat anerkannte Beziehung zwischen Kind und Eltern auch von allen anderen EU-Staaten anerkannt werden müsse. Dabei verwiesen die Richter vor allem auf das Recht der Betroffenen, sich frei in der EU bewegen zu können. Der europäische Dachverband der Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen-, Trans- und Intersexorganisationen Ilga sprach von einem richtungsweisenden Urteil. Konkret geht es um zwei verheiratete Frauen - eine Bulgarin und eine Britin -, die in Spanien, wo sie leben, eine Tochter bekommen haben. In der spanischen Geburtsurkunde werden beide Frauen als Mütter des Kindes aufgeführt. Doch die bulgarischen Behörden lehnten einen Antrag für eine bulgarische Geburtsurkunde des Mädchens ab, und wollten wissen, wer die leibliche Mutter ist. Die Angabe zweier Elternteile weiblichen Geschlechts laufe der öffentlichen Ordnung des Landes zuwider. Ohne bulgarische Geburtsurkunde bekommt das Mädchen jedoch keinen bulgarischen Personalausweis oder Reisepass, wodurch seine Rechte als EU-Bürger eingeschränkt werden. Die Mutter mit bulgarischer Nationalität klagte gegen die Entscheidung vor dem Verwaltungsgericht der Stadt Sofia, das den EuGH anrief. Dabei ging das Gericht davon aus, dass das Kind die bulgarische Staatsangehörigkeit hat. Der EuGH entschied nun, dass Bulgarien dazu verpflichtet ist, dem Mädchen einen Personalausweis oder Reisepass auszustellen, ohne zuvor eine Geburtsurkunde der eigenen Behörden zu verlangen. Bulgarien und auch die anderen EU-Staaten seien dazu verpflichtet, die spanische Geburtsurkunde des Mädchens anzuerkennen. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Die österreichischen Grünen zeigten sich über das „richtungsweisende Urteil“ erfreut. Dieses gebe Anlass, auch in Österreich die rechtliche Anerkennung von Regenbogenfamilien unter die Lupe zu nehmen. „In den letzten Jahren ist hier viel passiert. Was wir jetzt noch brauchen ist die Klärung von abstammungsrechtlichen Fragen bei lesbischen Paaren mit Kind“, betonte die außenpolitische Sprecherin Ewa Ernst-Dziedzic in einer Aussendung. Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, ergänzte: „Alle Familien müssen in allen EU-Mitgliedstaaten gleiche Rechte und Freiheiten genießen können, unabhängig von sexueller Zugehörigkeit oder Geschlechtsidentität der Familienmitglieder.“ LGBTIQ+ Rechte seien EU-Rechte, das müssten alle Mitgliedsländer akzeptieren. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat das Problem bereits benannt. Die CDU-Politikerin sagte im September 2020, sie werde sich für die gegenseitige Anerkennung familiärer Beziehungen in der EU einsetzen. „Wenn Sie in einem Land Vater oder Mutter sind, sind Sie in jedem Land Vater oder Mutter.“
EU-Gericht stärkt Rechte von Regenbogenfamilien
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EuGH stärkt Rechte von Regenbogenfamilien
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EU-Gericht stärkt Rechte von Regenbogenfamilien
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Bisher 59 Infektionen mit Omikron in Österreich bestätigt (0.12/8)

In Österreich sind bisher 59 Infektionen mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Das sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. 49 davon wurden mittels PCR-Test festgestellt, die weiteren zehn wurden sequenziert. Allein sechs Fälle gab es bisher in der Bundeshauptstadt. Mückstein kündigte zudem an, dass das Nationale Impfgremium (NIG) demnächst eine Empfehlung für eine Booster-Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren abgeben wird. Demnach erwartet der Ressortchef die Empfehlung des NIG bereits für morgen, Mittwoch. Bisher gab es das Booster-Angebot nur für über 18-Jährige. Lediglich in Wien wurde die Drittimpfung ab 16 angeboten. Mückstein und Experten hatten bei der Pressekonferenz schlechte, aber auch gute Nachrichten zu der neuen Variante: „Die Daten belegen, dass Omikron tatsächlich ansteckender als Delta ist“, sagte der Gesundheitsminister. Allerdings sei bisher nicht klar, ob die neue Variante auch schwerere oder leichtere Krankheitsverläufe mit sich bringt. Die gute Nachricht überbrachte der Molekularbiologe Andreas Bergthaler: Daten aus Großbritannien belegen demnach, dass Dreifach-Geimpfte bzw. Genesene mit zwei Impfdosen einen relativ guten Schutz gegen eine Infektion mit Omikron haben. Menschen mit lediglich zwei Impfdosen sind hingegen kaum gegen diese infektiösere Variante geschützt. Folgerichtig lautete Mücksteins Appell: „Holen Sie sich bitte vor dem Weihnachtsfest Ihren Booster.“ Das schütze auch das Gesundheitspersonal. Und die herkömmlichen Maßnahmen seien „nach wie vor wirkungsvoll: Hände waschen, Abstand halten, Maske tragen“. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Bergthaler betonte, dass in den kommenden Wochen mit einer absoluten Erhöhung der Infektionsraten zu rechnen ist. Omikron sei „um vieles infektiöser“ als Delta. Dies unterstrich auch Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), der von einer Verdoppelung der Zahlen alle zwei bis drei Tage ausging. Die Spitzen an Neuinfektionen mit Omikron erwartete der Experte für Jänner. Ziel sei nun, die Verbreitung der neuen Variante möglichst lange hinauszuzögern - bis es im Frühjahr einen eigenen Impfstoff gegen Omikron geben soll. Neben den bekannten Hygienemaßnahmen verwiesen die Wissenschafter vor allem auf die Impfung: Vor allem eine Dreifach-Immunisierung würde nach derzeitigem Wissensstand ein Ansteckungsrisiko um etwa 70 Prozent senken und auch schwere Verläufe verhindern. Impfstoff ist laut Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, genügend vorhanden. Zudem rechnete Reich damit, dass der neue Proteinimpfstoff Novavax in den kommenden Tagen zugelassen und noch im Dezember nach Österreich geliefert wird.
Bisher 59 Infektionen mit Omikron in Österreich bestätigt
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Bisher 59 Infektionen mit Omikron in Österreich bestätigt
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Bisher 59 Infektionen mit Omikron in Österreich bestätigt
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Johnson braucht für Corona-Maßnahmen Hilfe der Opposition (0.07/8)

Für sein politisches Überleben benötigt der britische Premierminister Boris Johnson Unterstützung von der Opposition. Denn Dutzende Abgeordnete seiner Konservativen Partei haben bereits angekündigt, am Dienstag im Parlament gegen die von Johnson geplanten schärferen Corona-Regeln zu stimmen. Die Regierung will wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante unter anderem die Maskenpflicht ausweiten und den Zutritt zu Nachtclubs und größeren Veranstaltungen nur gegen Vorlage eines Impfpasses oder negativen Tests erlauben. Die größte Oppositionskraft Labour hat signalisiert, für diese Maßnahmen zu stimmen - das würde Johnsons Mehrheit retten. Der Druck auf den Premier ist seit dem Wochenende erneut gewachsen. Da berichtete die Zeitung „Sunday Mirror“, Johnson habe vor einem Jahr während des Corona-Lockdowns persönlich - wenn auch virtuell - an einer Weihnachtsfeier in der Downing Street teilgenommen. Auf Fotos war zu sehen, dass weder der Regierungschef, der offenbar als Quizmaster fungierte, noch seine neben ihm platzierten und weihnachtlich kostümierten Mitarbeiter eine Maske trugen. Johnson hat wiederholt bestritten, dass es Weihnachtsfeiern in der Downing Street gegeben habe. Erst vor wenigen Tagen weckte ein Video aus dem Regierungssitz aber erhebliche Zweifel an seinen Aussagen. Für den Premier handle es sich um „die vielleicht schwierigste Woche“ seiner 2019 begonnen Amtszeit, meldete die Nachrichtenagentur PA. Die heikle Abstimmung im Unterhaus ist erst der Anfang. Die rebellischen Tory-Abgeordneten befürchten nicht nur, dass schärfere Restriktionen die Erholung der britischen Wirtschaft hemmen werden. Vor allem führen sie an, dass die Maßnahmen schwer umzusetzen seien, wenn sich offensichtlich nicht einmal Regierungsbeamte oder Johnson selbst an Regeln halten. Nach Zählung der konservativen Zeitschrift „Spectator“ haben - Stand Montagnachmittag - 77 der 361 Tory-Abgeordnten angekündigt oder angedeutet, dass sie gegen die Regierung stimmen werden. Johnson hat eine Mehrheit von 79 Stimmen im Unterhaus. Johnson und sein Gesundheitsminister Sajid Javid warben am Montag noch einmal um Vertrauen. Der sogenannte Plan B sei verhältnismäßig und unerlässlich für die öffentliche Gesundheit, sagte Johnson. Er hatte im Sommer die Corona-Regeln im größten britischen Landesteil England aufgehoben. Damals sprach er von einem „vorsichtigen, aber unwiderruflichen“ Weg aus der Krise. Doch Omikron macht dem Premier einen Strich durch die Rechnung, zumal deutlich wird, dass das viel gelobte Impfprogramm nicht auszureichen scheint. Am Wochenende warnte Johnson vor der „Flutwelle“ Omikron. Die Variante breitet sich rasant aus im Land, deshalb musste Johnson zurückrudern. Das nehmen ihm konservative Hardliner übel. Auch die Opposition hat Johnson ins Visier genommen. Mittlerweile fordert die Labour-Partei die Tories mit Nachdruck auf, dem Premier das Vertrauen zu entziehen. „Boris Johnson ist ungeeignet, unser Land zu führen“, twitterte Oppositionsführer Keir Starmer unlängst. Dennoch verkündete der Labour-Chef, der sich am Montagabend in einer Fernsehansprache an die Nation wandte, am Dienstag für die Maßnahmen der Regierung zu stimmen. Er will dies als Akt der Vernunft verstanden wissen. „Sich impfen zu lassen, Masken zu tragen und von zuhause aus zu arbeiten wird Infektionen verhindern“, sagte der Politiker am Abend in der BBC. Es sei eine patriotische Pflicht, dies zu tun und sich an die Regeln zu halten. Auf Johnson kommen indes weitere Probleme zu. Im Fokus steht eine Nachwahl für ein Parlamentsmandat am kommenden Donnerstag. Amtsinhaber Owen Paterson, ein Parteifreund Johnsons, musste wegen seiner Verwicklung in einen Lobbyismus-Skandal zurücktreten. Nun droht die Konservative Partei, den Sitz in der westenglischen Tory-Hochburg North Shropshire an die Liberaldemokraten zu verlieren.
Boris Johnson bringt umstrittene Corona-Verschärfungen durch
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Johnson braucht für Corona-Maßnahmen Hilfe der Opposition
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Tote Flüchtlinge im Burgenland: Schlepper festgenommen (0.06/8)

Im Fall der beiden Flüchtlinge, die Ende Oktober tot in einem Klein-Lkw bei Siegendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) gefunden worden waren, ist der mutmaßliche Schlepper festgenommen worden. Ein 19-jähriger Lette wurde in seinem Heimatland gefasst, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag. Er soll das Fahrzeug gelenkt haben und bei der Kontrolle durch Soldaten des Bundesheeres geflüchtet sein. Derzeit befindet er sich in Übergabehaft. Der 19-Jährige soll am 19. Oktober 29 Migranten über die grüne Grenze bei Siegendorf gebracht haben. Zwei syrische Flüchtlinge konnten damals nur noch tot aus dem Klein-Lkw geborgen werden. Sie dürften erstickt sein. Eine Alarmfahndung, die grenzüberschreitend auch in Ungarn stattfand, blieb erfolglos. In weiterer Folge wurden laut Polizei Ermittlungen gegen eine international agierende Vereinigung aufgenommen, die vor allem afghanische und syrische Flüchtlinge nach Österreich gebracht haben soll. Im Zuge dessen seien zwölf Schlepper in Österreich und acht weitere in Ungarn festgenommen worden, die letztlich auch zu dem flüchtigen Lenker von Siegendorf geführt hätten. Weil dieser mittlerweile wieder in Lettland war, wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen und Kontakt mit der lettischen Zielfahndungseinheit aufgenommen. In Ogre sei der 19-Jährige schließlich auf offener Straße gefasst worden. In den kommenden Tagen soll der mutmaßliche Schlepper nach Österreich gebracht und in Untersuchungshaft genommen werden. Dann könne er von den Ermittlern zu der Schleppung bei Siegendorf befragt werden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag gegenüber der APA. Dabei werde geklärt, wie sich der 19-Jährige verantworte. Danach erfolge eine etwaige Abschlussanzeige. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hob in diesem Zusammenhang die Arbeit der Zielfahnder des Bundeskriminalamtes hervor, die die Fahndung nach dem Schlepper Ende November auf Ersuchen des Landeskriminalamtes Burgenland übernommen hatten. „Durch dieses engmaschige Netzwerk der Sicherheitsbehörden und die gute internationale Zusammenarbeit der Polizei kann sich kein Täter auf der Flucht sicher fühlen“, betonte Karner. Die 20 weiteren Schlepper, die im Zuge der Ermittlungen festgenommen wurden, befinden sich in Untersuchungshaft.
Tote Flüchtlinge im Burgenland: Schlepper festgenommen
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Tote Flüchtlinge im Burgenland: Schlepper festgenommen
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NEOS fordern „echten“ Corona-Krisenstab (0.06/8)

Einen „echten“ Pandemie-Krisenstab nach deutschem Vorbild fordert NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Nicht mehr drei Stäbe in verschiedenen Ministerien sollten zuständig sein sondern ein zentraler Krisenstab im Kanzleramt eingerichtet werden. Gerry Foitik vom Roten Kreuz sollte als „Erklär-Bär“ die Kommunikation verbessern - und Ex-FPÖ-Vizekanzlerin Susanne Riess für die Durchführung der Maßnahmen sorgen, schlägt Meinl-Reisinger vor. Riess selbst sagte dafür ab. Mit drei Stäben im Kanzleramt sowie im Gesundheits- und Innenministerium sei das Pandemie-Management von Regierung und Ländern viel zu träge. Es dauere viel zu lange, bis auf neue Entwicklungen reagiert wird. Angesichts der neuen Corona-Variante Omikron müsste man vorausschauend planen und Präventionskonzepte erarbeiten, stellte Meinl-Reisinger fest. Dafür müssten die Kompetenzen in einem „echten“ Krisenstab gebündelt werden - der die Regierung berät, Vorschläge aufarbeitet, die Umsetzung von Maßnahmen unterstützt und im Dialog den Bürgerinnen und Bürgern Ängste nimmt. Foitik als „Erklär-Bär“ könnte dafür sorgen, dass die „Parteipolitik aus der Krisenkommunikation rausgenommen wird“ - was angesichts des massiv geschädigten Vertrauens in die Politiker nötig sei. Wüstenrot-Generaldirektorin Riess sollte mit ihrer Management-Erfahrung für die Umsetzung von Maßnahmen in Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden sorgen. Warum die NEOS gerade die ehemalige FPÖ-Vizekanzlerin vorschlagen, begründete deren Vizeklubchef Nikolaus Scherak bei einer Pressekonferenz am Vormittag damit, dass diese nicht nur eine „erfahrene Managerin“ sei, sondern auch in der Politik tätig war. Es gehe aber weniger um die Person an sich, sondern um ihre Managementqualitäten, so Scherak: „Das sind nur Vorschläge, die wir gemacht haben.“ Auf APA-Anfrage meinte Riess in einem Statement, dass sie einen Fulltime-Job habe und für so eine Funktion nicht zur Verfügung stehe, Außerdem sollten Experten aus unterschiedlichen Disziplinen - Epidemiologen, Virologen, Psychologen, Ökonomen - im Krisenstab gemeinsam die notwendigen Maßnahmen erarbeiten. Auch der Verfassungsdienst sollte einbezogen werden, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen verfassungskonform sind. Der Krisenstab sollte einheitliche Maßnahmen erarbeiten, die alle Länder einhalten müssen, wobei freilich - je nach Situation - regionale Unterschiede möglich sein sollten, schlägt Meinl-Reisinger in einer Pressemitteilung vor.
NEOS fordern „echten“ Corona-Krisenstab
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Sternsinger sammeln heuer für den brasilianischen Regenwald (0.06/8)

Klimaschwerpunkt auch bei den Sternsingern: Zehntausende österreichische Kinder und Jugendliche sammeln heuer für die indigenen Völker in Brasiliens Regenwald und damit auch den Erhalt der „grünen Lunge der Erde“. Doch es geht auch um das hiesige Klima. Die positive Resonanz im Vorjahr habe nämlich gezeigt, „wie wichtig es den besuchten Leuten ist, dass die Heiligen Könige den weihnachtlichen Segen für das neue Jahr bringen“, hieß es am Dienstag von der Dreikönigsaktion. Wie während den Corona-Weihnachten im Vorjahr werden die Sternsinger wieder mit Maske und Abstand unterwegs sein. Über 85.000 Sternsinger aus 3.000 Pfarren ziehen jedes Jahr rund um den Dreikönigstag (6. Jänner) für die größte entwicklungspolitische Aktion des Landes von Haus zu Haus. Im Vorjahr kamen so mehr als 13 Millionen Euro an Spenden zusammen. Unterstützt werden 500 Sternsingerprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Heuriger Schwerpunkt sei der brasilianische Regenwald, der von indigenen Bewohnern gegen Ausbeutung und Zerstörung verteidigt wird. versendet werden.
Sternsinger sammeln heuer für den brasilianischen Regenwald
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AK und ÖGB rufen nach Sicherheitskonzept für Kindergärten (0.06/8)

Laut AK und ÖGB wäre eine bundeseinheitliche Teststrategie für die Kleinsten dringend notwendig. Auch fordern sie einheitliche Sicherheitskonzepte für die Kindergärten und mehr Unterstützungspersonal. Wien – Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund schlagen wegen der Situation in den Kindergärten Alarm: Die Beschäftigten seien am Limit, der Aufwand in der Corona-Pandemie sei fast nicht mehr bewältigbar. Es sei nun endlich dringend eine bundeseinheitliche Teststrategie für die Kleinsten notwendig, einheitliche Sicherheitskonzepte für die Kindergärten und mehr Unterstützungspersonal, forderten ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann und AK-Präsidentin Renate Anderl am Dienstag. Die Situation des Personals in der ersten Bildungseinrichtung für Kinder sei "schon längst angespannt", nicht erst seit der Pandemie, betonte Anderl. Es gehe um Personalmangel, Bezahlung und einen enormen Arbeitsdruck. "Die Pandemie hat diese Situation noch einmal verschärft." Die körperlichen und psychischen Belastungen seien enorm hoch, und die Politik schaue kaum auf diesen Bereich, obwohl die Elementarpädagoginnen und -pädagogen in Wahrheit systemerhaltend seien, kritisierte Anderl. Die Liste an Herausforderungen sei "unendlich lang", berichtete Alexandra Csar, Kindergartenleiterin und Betriebsrätin, bei der Pressekonferenz aus der Praxis. Sie fühlt sich von der Bundesregierung vergessen. Es gebe kaum mehr Austauschmöglichkeiten untereinander, weil die Gruppen nicht mehr vermischt werden dürfen. Auch mache den Pädagoginnen die eingeschränkte Kommunikation mit den Eltern zu schaffen - man versuche, andere Wege zu finden, "aber es braucht dafür Ressourcen, die wir oft nicht haben", erklärte Csar. Es gehe viel Beziehungsarbeit verloren, während die Ängste und Bedürfnisse der Eltern gerade jetzt steigen. Die Sorgen der Eltern übertragen sich auf die Kinder, betonte Csar. Die Kleinen seien damit konfrontiert, dass Eltern erkranken, in ihrem Kindergarten sei zuletzt ein Vater an Covid verstorben. All das löse Ängste aus. Die Pädagoginnen müssten versuchen, diese aufzuarbeiten. Viele Kolleginnen hätten auch Angst, Weihnachten mit ihren eigenen Familien zu feiern, weil sie das Virus weder wo hineinschleppen noch umgekehrt in den Kindergarten bringen wollen, erzählte Csar. Hinzu komme der Mehraufwand durch Hygienemaßnahmen wie der regelmäßigen Desinfektion der Spielsachen, aber auch durch administrative Arbeit etwa bei Verdachtsfällen. Viele Beschäftigte im elementarpädagogischen Bereich seien "ausgebrannt und erschöpft". Die neue Virus-Variante Omikron werde die Situation noch einmal verschärfen. Die Elementarpädagoginnen seien "noch immer die Vergessenen der Pandemie", beklagte auch ÖGB-Vizepräsidentin Schumann. Es brauche kurzfristig eine bundesweit einheitliche Teststrategie für die Kleinsten, um letztlich Schließungen zu verhindern, außerdem einheitliche Sicherheitskonzepte für die Kindergärten und dringend mehr Unterstützungspersonal. Man könne das nicht den Ländern überlassen, die eigentlich für die Kindergärten zuständig sind. Der Bund sei hier gefordert und müsse das finanzieren, forderte Schumann. Auch müsse die Sonderbetreuungszeit erweitert werden. 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Auch SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner appellierte in einer Presseaussendung an die Bundesregierung: Die Elementarpädagoginnen seien während der Pandemie von der Regierung "völlig vergessen" worden. "Viele sind ausgebrannt und können nicht mehr", dabei leisteten sie als Systemerhalterinnen in der Krise einen enormen Beitrag. "Lassen Sie die Pädagog*innen, Kinder und Eltern nicht länger im Stich", forderte Holzleitner. NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre forderte von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP), den elementarpädagogischen Bereich endlich mit entsprechenden Mitteln auszustatten. "Er ist jetzt gefordert, hier bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, um mehr Personal in die Kindergärten zu bringen." Die ÖVP und die Grünen, die im Bund regieren, forderten am Dienstag auf Wiener Ebene indes per Aussendung die rot-pinke Stadtregierung zum Handeln auf: "Wir fordern endlich den flächendeckenden Einsatz von PCR-Lollipop-Tests in allen Wiener Kindergärten", meinte ÖVP-Gemeinderätin Silvia Janoch. Was in anderen Bundesländern möglich sei, müsse auch in Wien möglich sein. Stadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) habe es "leider verabsäumt, ein Konzept für mehr Sicherheit in Kindergärten vorzulegen", meinten auch die Wiener Grünen-Bildungssprecher Julia Malle und Felix Stadler. "Anträge der Grünen zur Einführung von Lollipop-Tests und Luftreinigungsgeräten in allen Wiener Kindergärten wurden von SPÖ und NEOS immer abgelehnt." (APA)
AK und ÖGB fordern Corona-Konzepte für Kindergärten
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Keine Tsunami-Warnung nach Erdbeben im Osten Indonesiens (0.06/8)

Aufatmen nach einem starken Seebeben im Osten Indonesiens: Die zuständigen Behörden haben eine Tsunami-Warnung für die gesamte Region am Dienstag nach kurzer Zeit aufgehoben. „Die Tsunami-Warnung ist beendet. Die Öffentlichkeit kann zu ihren Aktivitäten zurückkehren“, sagte der Leiter des indonesischen Erdbebenzentrums, Setiyo Prayitno. Es entstanden nur geringe Schäden, eine Person wurde verletzt, teilten die Behörden mit. Nach Angaben der nationalen Agentur für Meteorologie, Klima und Geophysik (BMKG) hatte das Beben, das sich zu Mittag (Ortszeit) etwa 110 Kilometer nordwestlich der Insel Flores ereignete, eine Stärke von 7,4. Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte es mit 7,3. Das Zentrum des Bebens lag laut indonesischen Behörden in rund zwölf Kilometern Tiefe. Die USGS sprach von einer Tiefe von 18,5 Kilometern. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Mehrere andere Länder wie Malaysia, die Philippinen, Chile und Australien hatten die Warnung zuvor ebenfalls aufgehoben. Bei vielen war kurzzeitig die Sorge groß, dass sich der gewaltige Tsunami wiederholen könnte, der die Region Weihnachten 2004 verwüstet hatte. Damals hatte ein Seebeben der Stärke 9 vor der Insel Sumatra brachiale Wellen ausgelöst, die Tod und Zerstörung auch an viele andere Küsten des Indischen Ozeans brachten. Etwa 230.000 Menschen kamen ums Leben. Neben Indonesien waren vor allem Indien, Sri Lanka, Thailand und Malaysia betroffen. Der südostasiatische Inselstaat Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde mit häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Örtliche Fernsehsender zeigten Aufnahmen von zahlreichen Anwohnern auf Flores, die zu Fuß oder auf Motorrädern versuchten, die Küstenregionen zu verlassen. Ein Behördensprecher sagte, es sei in der Provinz Ost-Nusa Tenggara, zu der Flores gehört, an mehreren Orten zu einem leichten Anstieg des Wasserstands gekommen. Es habe somit einen kleinen Tsunami gegeben, der die Menschen jedoch nicht beunruhigen müsse.
Keine Tsunami-Warnung nach Erdbeben im Osten Indonesiens
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Bayern-Trainer Nagelsmann über Coman-Verletzung: "Hoffentlich nicht so dramatisch" (0.05/8)

Der FC Bayern muss mit Blick auf den Jahresabschluss am kommenden Freitag gegen den VfL Wolfsburg den nächsten Ausfall befürchten. Flügelstürmer Kingsley Coman zog sich beim 5:0 am Dienstagabend beim VfB Stuttgart eine Muskelverletzung zu und droht die aktuelle Ausfallliste des deutschen Rekordmeisters weiter zu verlängern. Gegen den VfB fehlten bereits Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Corentin Tolisso, Josip Stanisic, Marcel Sabitzer und Eric Maxim Choupo-Moting. Zudem biss Youngster Jamal Musiala mit einem Mittelhandbruch auf die Zähne. " Ich weiß noch nicht, was er hat. Es ist eine muskuläre Thematik, aber wir wissen noch nicht wie schlimm es ist. Wir hoffen, dass es nicht so dramatisch ist ", sagte Trainer Julian Nagelsmann nach dem Erfolg bei den Schwaben, der gleichbedeutend mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft war. Coman habe gegen den VfB bereits nach rund einer Viertelstunde über Probleme geklagt, dann allerdings ohne Beschwerden weitergespielt. Kurz vor seinem Aus in der 27. Minute, habe der Franzose nach Angaben Nagelsmanns dann einen "ekligen" Schritt gemacht, der den Wechsel nötig machte.
Nach Gala-Auftritt: Bayern-Trainer Nagelsmann wünscht sich Vertragsverlängerung von Gnabry
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Bundesliga kompakt: VfL Wolfsburg verliert trotz zweimaliger Führung - Hertha BSC geht in Mainz unter
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Bundesliga-Konferenz im Liveticker mit dem VfL Wolfsburg, Mainz 05 und dem VfL Bochum (0.04/8)

Nach fünf Niederlagen am Stück will der VfL Wolfsburg in der Bundesliga endlich seine Negativserie durchbrechen. Gegner am Dienstagabend (20.30 Uhr, Sky) ist der 1. FC Köln. Gegen den FC soll nach der 0:2-Pleite gegen den VfB Stuttgart endlich der Bann gebrochen werden. Alte Sympathien spielen da keine Rolle: Der Kölner Trainer Steffen Baumgart spielte in der Saison 1998/99 selbst für den VfL und machte außerdem zusammen mit dem Wolfsburger Coach Florian Kohfeldt die Trainerausbildung. Hertha BSC nimmt nach dem 2:0-Erfolg über Arminia Bielefeld parallel die obere Tabellenhälfte ins Visier. Mit einem Sieg am Dienstag bei Mainz 05 würde die derzeit mit 18 Zählern auf dem 14. Tabellenplatz liegende Hertha nach Punkten mit dem Tabellenachten gleichziehen. Allerdings beträgt der Abstand der Berliner auf den Relegationsplatz vor dem vorletzten Hinrundenspieltag auch nur zwei Punkte. Im dritten Spiel kommt es zum Westfalen-Duell zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum. Fünf Spiele stehen am 16. Spieltag noch am Mittwoch auf dem Programm: Zunächst empfangen kriselnde Gladbacher die formstarke Eintracht aus Frankfurt (18.30 Uhr). Am späteren Abend trifft Borussia Dortmund dann auf Greuther Fürth, Union Berlin empfängt den SC Freiburg, Bayer Leverkusen spielt gegen die TSG Hoffenheim und Augsburg ist gegen RB Leipzig gefordert.
"20 Minuten eine Lehrstunde": VfB-Sportdirektor Mislintat sucht Erklärungen für Bayern-Klatsche
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Corona in Zürich: die wichtigsten Antworten zur Booster-Impfung (0.03/8)

In Zürich wurden über 250 000 Drittimpfungen verabreicht. Ab Januar können sich auch Kinder impfen lassen. Eine Übersicht. Die Booster-Impfung ist begehrt – auch in der Schweiz. Alle weiteren Nachrichten zum Coronavirus in der Schweiz finden Sie in unserer Übersicht. Wer darf sich gegenwärtig boostern lassen? Die dritte Impfung steht allen Personen ab 16 Jahren offen. Dies empfehlen das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) seit dem 26. November. Eine Bedingung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Erst dann kann man im Kanton Zürich einen Termin buchen. Insgesamt wurden in Zürich gemäss der Gesundheitsdirektion über 250 000 Drittimpfungen verabreicht (Stand 14. 12.). Damit seien 56 Prozent der über 65-Jährigen und ein Fünftel der über 16-Jährigen geboostert. Wo kann ich mich impfen lassen? Die fünf Impfzentren in Winterthur, Affoltern am Albis, Uster, am Hirschengraben und beim Stadtspital Triemli impfen und boostern. Zudem gibt es seit dem 6. Dezember ein Booster-Zentrum in Zürich Oerlikon und seit dem 8. Dezember ein neues Booster-Impfzentrum in der Stadthalle Bülach. Weiter gibt es rund 500 Hausärzte und 100 Apotheken, die impfen. Um den erwarteten Ansturm zu bewältigen, weiten die Impfzentren ihre Öffnungszeiten aus und werden neu sieben Tage die Woche geöffnet haben. Insgesamt werden im Kanton Zürich pro Tag bis zu 18 000 Impfungen verabreicht werden. Seit dem 13. Dezember steht zudem das Impftram in der Stadt Zürich offiziell für die Booster-Impfung im Einsatz. Davor konnte man im Impftram ohne Termin eine Auffrischungsimpfung bekommen – sogar, wenn die Frist von sechs Monaten noch nicht abgelaufen war. Wer das wollte, musste eine Einverständniserklärung zum Off-Label-Use unterschreiben. Die Abkehr von dieser inoffiziellen Praxis sorgte für Kritik. Um den Impfwilligen in der gegenwärtigen dynamischen Situation – gerade auch mit Blick auf die rasche Verbreitung der Virusvariante Omikron – einen besseren Zugang zur Booster-Impfung zu ermöglichen, will der Kanton Zürich das Angebot schrittweise mit flexiblen Pop-up-Impfzentren ergänzen, wie die Gesundheitsdirektion mitteilt (14. 12.). In Dietikon eröffnet kommende Woche ein Pop-up-Impfzentrum beim Bahnhof Dietikon (Bahnhofstrasse 5). In Zusammenarbeit mit dem Spital Männedorf öffnet ebenfalls nächste Woche ein Pop-up-Zentrum in Meilen. Es befindet sich in der Turnhalle Dorfprovisorium (DOP). Beide Impfzentren verfügen über eine Impfkapazität von 500 Impfungen pro Tag. Booster-Impfungen setzen eine Terminvereinbarung voraus. Im Impfzentrum Meilen können bereits ab Mittwoch, 15. Dezember, 13 Uhr, Termine über das kantonale Impftool VacMe gebucht werden. Die Terminfreischaltung für Dietikon soll in den nächsten Tagen erfolgen. In den Pop-up-Impfzentren Dietikon und Meilen sind vorerst ausschliesslich Booster-Impfungen vorgesehen. Weitere Pop-up-Impfzentren sind in der Region Horgen und im Zürcher Oberland geplant. Deren Eröffnung sei für Anfang Januar 2022 vorgesehen, schreibt die Gesundheitsdirektion. Dank den neuen Angeboten erweitere sich die Kapazität im Kanton auf 20 000 Impfungen pro Tag. Wie erhalte ich einen Impftermin? Der Kanton Zürich informiert seit dem Montag, 29. November, alle Geimpften ab 16 Jahren, die im kantonalen Impf-Tool registriert sind und die einen Termin buchen können, per SMS oder Brief – sofern seit ihrer letzten Impfung sechs Monate vergangen sind. Eine Anmeldung vor Ablauf der sechs Monate ist bis jetzt nicht möglich. Für die Impfung in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke kann im kantonalen Impf-Tool unter zh.vacme.ch ein Termin gebucht werden. Eine deutschsprachige Impf-Hotline ist unter 0848 33 66 11 täglich von 7 bis 23 Uhr in Betrieb. Es ist derzeit laut den Behörden nicht möglich, eine Booster-Impfung ohne Voranmeldung zu erlangen. Die Impf-Hotline ist zu bestimmten Zeiten auch auf Albanisch, Italienisch, Serbisch und Spanisch erreichbar. Die Zeiten und Nummern hat der Kanton auf einer gesonderten Site aufgeschaltet. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt die Gesundheitsdirektion generell, unter der Woche abends ab 18 Uhr oder an den Wochenenden anzurufen. Kann ich mich auch vor Ablauf der sechs Monate boostern lassen? Offiziell geht das nicht. Das heisst aber nicht, dass man es nicht versuchen kann, zum Beispiel bei Hausärztinnen oder -ärzten. Laut der Gesundheitsdirektion ist dies nur in Einzelfällen möglich. In so einem Fall wird man ärztlich beraten und muss ein Formular unterzeichnen, dass die Impfung im Off-Label-Use verabreicht wird. Was ist mit Kindern unter 16? Der Bund hat am 14. Dezember die Empfehlungen für die Impfung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren veröffentlicht. Der für die Kinderimpfung zugelassene Impfstoff wird in der Schweiz voraussichtlich ab Anfang Januar 2022 erhältlich sein. Kindern im Kanton Zürich sollen laut der Gesundheitsdirektion verschiedene Möglichkeiten für die Impfung zur Verfügung stehen: Das Kinderspital Zürich, das Impfzentrum am Hirschengraben sowie das Impfzentrum Uster werden Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren anbieten. Zudem werden Kinderärztinnen und Kinderärzte die Möglichkeit haben, den Impfstoff für Kinder zu bestellen. Nachdem der Kinderimpfstoff eingetroffen ist, wird die Gesundheitsdirektion über die Möglichkeiten der Terminbuchung informieren. Welcher Impfstoff wird bei der Auffrischungsimpfung verwendet? Sowohl der Pfizer- wie auch der Moderna-Impfstoff sind zugelassen, Pfizer ab 16 Jahren, Moderna ab 18 Jahren. Das BAG empfiehlt Personen im Alter von unter 30 Jahren aber die Auffrischimpfung mit dem Pfizer-Impfstoff, unabhängig davon, mit welcher Vakzine die Person zuerst geimpft wurde. Grund ist eine sehr seltene Nebenwirkung – eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) –, die vor allem bei Personen im Alter zwischen 12 und 29 Jahren auftreten kann, mehrheitlich bei Männern. Das Risiko einer Myokarditis ist laut der Gesundheitsdirektion insgesamt sehr gering, beim Pfizer-Impfstoff ist das Risiko allerdings halb so hoch wie nach einer Moderna-Impfung. Alle anderen Personen sollen laut dem BAG grundsätzlich möglichst eine Impfung mit demjenigen Impfstoff erhalten, den sie bereits erhalten haben. Im Off-Label-Use werden – zum Beispiel beim Hausarzt – zum Teil auch Kreuzimpfungen verabreicht. Wie lang ist das Covid-Zertifikat nach einer Booster-Impfung gültig? Nach der Auffrischungsimpfung kann ein neues Covid-Zertifikat für die Dauer von zwölf Monaten ausgestellt werden. Das Bundesamt für Gesundheit berät über eine generelle Verlängerung des Zertifikats für vollständig geimpfte Personen und wird darüber gemäss eigenen Angaben «zu gegebener Zeit» informieren. Warum hat sich die Booster-Kampagne in der Schweiz verzögert? Die Schweiz ist im Vergleich zu ihren Nachbarländern spät dran mit der Booster-Impfung. Während hierzulande erst die Senioren die dritte Impfung erhalten haben, sind andernorts bereits die jüngeren Generationen dran. Das liegt einerseits am Prozedere der Bundesbehörden, bei dem Swissmedic die Zulassung erteilen und die Eidgenössische Kommission für Impffragen ihre Empfehlungen abgeben muss. Andererseits ist der politische Druck bis anhin weniger hoch, weil im Vergleich zu den Nachbarländern die Spitäler noch nicht so ausgelastet sind. Einen Booster-Termin buchen kann man erst, wenn die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Dieser Entscheid beruht unter anderem auf Daten aus klinischen Studien von Moderna und Pfizer/Biontech. Wegen des steigenden Drucks und Kritik aus der Politik ist die Diskussion darüber, die sechsmonatige Frist zwischen den Impfungen allenfalls zu verkürzen, angelaufen. 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Corona in Zürich: Regierung will kein Zwangs-Home-Office
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Tedesco will mit RB Leipzig Auswärtsmisere beenden (0.02/8)

Der neue Trainer Domenico Tedesco will mit RB Leipzig zum Hinrunden-Abschluss in der Fußball-Bundesliga die Auswärtsbilanz auffrischen. In der Partie des 16. Spieltags beim FC Augsburg heute (20.30 Uhr/Sky) peilt der 36-Jährige den ersten Erfolg seit saisonübergreifend zehn sieglosen Spielen in der Fremde an. Nach dem 4:1 über Borussia Mönchengladbach bei Tedescos Premiere auf der Leipziger Trainerbank würde ein weiterer voller Sieg im vorletzten Spiel des Jahres die Sachsen wieder näher an die internationalen Startplätze bringen. Der frühere Coach von Erzgebirge Aue, Schalke 04 und Spartak Moskau wird in Augsburg wohl der gleichen Startelf das Vertrauen schenken wie schon beim Sieg über Gladbach. Noch offen ist, ob Lukas Klostermann oder Amadou Haidara in den Kader rutschen. Verzichten muss der neue Coach auf die verletzten Dani Olmo, Yussuf Poulsen und Marcel Halstenberg.
Augsburg und Fürth mit Schwung in schwierige Aufgaben
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Landtag in Kiel entscheidet über Landeshaushalt 2022 (0.02/8)

Der Haushalt 2022 dominiert die letzte Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtags in diesem Jahr. Das Parlament will den Etat am heutigen Tag beschließen. Die Corona-Kosten samt der ungewissen Folgen der vierten Welle prägen die Lage ebenso wie die positive November-Steuerschätzung. Diese führe dazu, dass sich die absehbaren Lücken in der Finanzplanung bis 2030 von zunächst erwarteten drei Milliarden um mehr als zwei Milliarden Euro reduzieren, sagte CDU-Fraktionschef Tobias Koch am Dienstag. Als Risiko nannte er neben weiteren Corona-Folgen die Inflation. Für 2022 plant das Land Ausgaben von 14,6 Milliarden Euro und Einnahmen von 13,9 Milliarden. Da infolge der guten Steuerschätzung auch Schulden von 259 Millionen Euro getilgt werden sollen, ist eine Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben von 931 Millionen Euro zu schließen. Dafür sieht Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) rund 700 Millionen Euro aus dem Corona-Notkredit vor, den der Landtag im Vorjahr in Höhe von 5,5 Milliarden bewilligt hatte. Hinzu kommen Rücklagen, zum Beispiel aus dem Investitionsprogramm "Impuls". Mit der Nachschiebeliste hatte die Regierung den Entwurf an mehreren Stellen aufgestockt. So soll es 105 neue Lehrerstellen geben, darunter 25 für das neue Pflichtfach Informatik in der Sekundarstufe I. Es soll Koch zufolge zunächst an einem Drittel der Schulen starten. "Der Einstieg für ein neues Unterrichtsfach ist geschafft." Zusatzausgaben in Millionenhöhe sind auch geplant für Artenvielfalt, Schulgeldfreiheit bei Gesundheitsberufen, emissionsarme Ställe, Einbruchschutz, Polizeibauten, Boote der Wasserschutzpolizei und zur Beseitigung eines Müllbergs in Norderstedt. Am Dienstag teilten die Koalitionsfraktionen mit, dass sie das Kita-Bauprogramm um insgesamt 25 Millionen Euro für die Jahre 2023 und 2024 aufstocken wollen. Damit sollen Investitionen in neue Plätze unterstützt werden. Für 2022 hat das Land schon 15 Millionen Euro bereitgestellt. So bekämen die Kommunen auch für die nächsten Jahre Sicherheit, sagte Koch. Die Schaffung weiterer Plätze sei für viele Kommunen eine große Herausforderung, sagte Grünen-Fraktionschefin Eka von Kalben. Die zusätzlichen Plätze würden aber benötigt. Die weitere Verbesserung der Kita-Angebote sei ein großer Schwerpunkt dieser Wahlperiode, betonte auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Christopher Vogt. Für den Haushalt 2022 bringt Jamaika in letzter Minute auch noch für die Krankenhäuser einen Liquiditätsrettungsschirm über ein Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro ein. Die Regierung soll ermächtigt werden, Bürgschaften und Darlehen an Kliniken zu vergeben, die aufgrund der Corona-Pandemie - weil sie Betten für Covid-19-Patienten frei halten und damit planbare Operationen aufschieben müssen - in finanzielle Engpässe geraten sind und die Lage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. "Leider ist der Bund bisher nicht gewillt, unsere Krankenhäuser in der Corona-Krise ausreichend zu unterstützen", sagte SSW-Fraktionschef Lars Harms, der das Jamaika-Vorhaben unterstützt. Die SPD hatte zahlreiche Vorschläge zum Haushalt eingebracht, scheiterte damit aber im Finanzausschuss. Dies verwundere sie nicht, sagte Fraktionschefin Serpil Midyatli. Aus ihrer Sicht tut Jamaika zu wenig für Bildung, die Digitalisierung in Schule und Verwaltung sowie den Klimaschutz und die Energiewende. Auch sei Schleswig-Holstein das einzige Land im Norden ohne Beitragsfreiheit an Kitas. Der oppositionelle SSW trägt den Etat mit. "Wir stimmen zu, weil wir zu bestimmten Haushaltsanträgen positive Verhandlungen mit der Jamaika-Koalition hatten", sagte der Fraktionsvorsitzende Harms der Deutschen Presse-Agentur. "Und wir tun es, weil unser skandinavisches Verständnis von Haushaltspolitik darauf basiert, zu verhandeln, Teile des Haushaltes mit zu vertreten und sicherzustellen, dass das Land einen breit getragenen Haushalt bekommt." FDP-Fraktionschef Vogt sprach von einem Krisenhaushalt. Haushaltsdisziplin sei stark gefordert. "Die Schuldenbremse muss auf Landesebene auf jeden Fall erhalten bleiben." Dennoch gebe es großen Investitionsbedarf, auch für Krankenhäuser und Hochschulen. Grünen-Fraktionsvize Lasse Petersdotter kritisierte die oppositionelle SPD: Diese setze zur Gegenfinanzierung auch auf höhere Einnahmen aus Geldstrafen. Statt 3,8 Millionen wolle sie mit 6,2 Millionen planen. "Das trägt nicht wirklich durch." Weitere Themen der zweitägigen Landtagssitzung sind der Tourismus, der Nahverkehr und die Impfungen gegen das Coronavirus.
Landtag verabschiedet Haushalt 2022 und Versammlungsgesetz
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Gut zu wissen: Wie man den Christbaum richtig transportiert (0.02/8)

Autofahrer haben manchmal äußerst kreative Ideen dafür, den Christbaum nach dem Kauf nach Hause bringen. Wir geben Tipps, wie der Transport mit dem Auto unfall- und straffrei klappt. Innsbruck – Alle Jahre wieder, wenn der Christbaum in der Adventzeit gekauft wird, stehen viele vor dem Problem, wie man ihn denn nun mit dem Auto mitnimmt. 71 Prozent von 1002 Teilnehmern an einer vom ÖAMTC beauftragten Umfrage wollen ihren Haushalt mit einem Christbaum schmücken. Die große Mehrheit (82 Prozent) schafft ihn mit dem Auto zu seinem Bestimmungsort. Dabei können Schwierigkeiten auftreten. Denn auch der kleinste Baum hat ein gewisses Gewicht und ist ziemlich sperrig. Beim Transport müssen Vorschriften eingehalten werden:
Gut zu wissen: Wie die PCR-Gurgeltests in Tirol funktionieren
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Neue niederländische Regierung nach 271 Tagen perfekt (0.02/8)

In den Niederlanden ist nach den längsten Koalitionsverhandlungen der Landesgeschichte das neue Regierungsbündnis so gut wie perfekt. Nach fast neun Monaten schlossen die rechtsliberale Partei VVD von Ministerpräsident Mark Rutte, die linksliberale D66, die christdemokratische CDA und die ChristenUnie am Montagabend in Den Haag ihre Verhandlungen ab - genau 271 Tage nach der Wahl. Mittlerweile stimmten alle vier Fraktionen dem Koalitionsvertrag am Dienstag zu. Als sicher gilt, dass Rutte erneut Regierungschef wird. Der 54-Jährige regiert das westeuropäische Land mit etwa 17,5 Millionen Einwohnern bereits seit elf Jahren. Die genauen Pläne der neuen Koalition wurden zunächst nicht bekannt. Deutlich ist nur, dass erheblich mehr in Klimaschutz, Kinderbetreuung und Wohnungsbau investiert werden soll. Rutte selbst sprach von einem „guten Abkommen“. Die Fraktionsvorsitzende von D66, Sigrid Kaag, nannte die Vereinbarungen einen „sehr ausgewogenen Vertrag“. Der bisherige Finanzminister und CDA-Chef, Wopke Hoekstra, zeigte sich erleichtert nach einer „Zangengeburt“. Die Wahl in den Niederlanden war am 17. März. Der neue Koalitionsvertrag soll nun am Mittwoch dem Parlament präsentiert werden. Dann soll Rutte auch erneut mit der Bildung einer Regierung beauftragt werden. Es wird sein viertes Kabinett. Der Rechtsliberale ist bereits der längst amtierende Regierungschef des Landes. Die neue Regierung wird wahrscheinlich aber erst nach der Weihnachtspause von König Willem-Alexander vereidigt - fast ein Jahr, nachdem die alte Regierung nach einer umfassenden Affäre um Kinderbeihilfen zurückgetreten war. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Die Affäre löste eine große politische Krise aus. Zehntausende Niederländer waren über Jahre von den Steuerbehörden fälschlicherweise als Betrüger abgestempelt worden - und mussten oft Zehntausende Euros bezahlen. Die Opfer wurden noch immer nicht vollständig entschädigt. Bei der Wahl im März wurde die VVD von Rutte dennoch erneut stärkste Kraft, gefolgt von der linksliberalen D66. Doch die Koalitionsgespräche stockten, nach einem Skandal um Rutte: Ein großer Teil des Parlaments hatte ihm nach einer Lüge das Vertrauen entzogen. Er hatte versucht, einen kritischen Abgeordneten aus dem Parlament wegzubekommen und darüber nicht die Wahrheit gesagt. Es dauerte Monate, bis Rutte bei seinen Partnern Glaubwürdigkeit zurückgewinnen konnte. Der Rechtsliberale verspricht nun eine „Regierung mit neuem Elan“. Größte Herausforderungen sind Klimaschutz, Wohnungsnot, Gesundheitsversorgung und die Bewältigung der Coronakrise. Nur noch 16 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Corona-Politik der Regierung. Die Kritik an einem Zickzack-Kurs und undeutlicher Kommunikation ist groß. Und das Vertrauen in der Bevölkerung in die neue Regierung niedrig: Nach Meinungsumfragen könnte die Koalition, wenn jetzt gewählt würde, nicht mehr mit einer Mehrheit rechnen. Rutte wurde von Beobachtern der Spitzname „Teflon-Mark“ verpasst, weil er in seiner politischen Karriere schon zahlreiche Affären und Skandale ohne gröbere Schrammen überstanden hat. Rutte ist seit Oktober 2010 mit wechselnden Koalitionspartnern Regierungschef. Nach dem Abschied der deutschen Kanzlerin Angela Merkel ist nunmehr der längst dienende Regierungschef Westeuropas, in der ganzen EU ist nur der ungarische Premier Viktor Orban, der sich im Frühjahr der Wiederwahl stellt, länger im Amt.
Neue niederländische Regierung nach 271 Tagen perfekt
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Italien verlängert Corona-Ausnahmezustand bis 31. März (0.02/8)

Die italienische Regierung hat den coronabedingten Ausnahmezustand über den 31. Dezember hinaus auf den 31. März 2022 verlängert. Der Ministerrat hat am Dienstagnachmittag eine dementsprechende Verordnung gebilligt, wie die Regierung bestätigte. Auf dem Ausnahmezustand basieren mehrere Verordnungen für Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Der Staat kann auf dieser Grundlage Einsatzkräfte besser koordinieren und bürokratische Hürden umgehen. So kann der für das Impfprogramm zuständige Regierungskommissar Francesco Paolo Figliuolo weiterhin im Amt bleiben und das wissenschaftliche Komitee CTS, das die Regierung im Umgang mit der Pandemie berät, weiterarbeiten. Die Regierung hatte den Notstand erstmals Ende Jänner 2020 ausgerufen, nachdem in Italien der erste Coronavirus-Fall gemeldet worden war. Seither wurde er mehrmals verlängert. Sechs Millionen Euro macht die Regierung für Infrastrukturen unter Aufsicht des Verteidigungsministeriums locker, in denen Impfdosen für „nationale Bedürfnisse“ gelagert werden könnten. Dies sei auch in Hinblick auf „weitere künftige Gesundheitsnotstände“ wichtig, hieß es in der Mitteilung der Regierung von Premier Mario Draghi. Die rechte Oppositionspartei „Brüder Italiens“ (Fdl - Fratelli d ́Italia) kritisiert den Ausnahmezustand seit langem. Aus ihrer Sicht wird durch eine Machtfülle der Regierung das Parlament geschwächt. Auch die an der Regierung beteiligte rechte Lega steht einer Verlängerung skeptisch gegenüber und fordert die Aufhebung. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung Die Regierung erwiderte, dass die Pandemie noch nicht besiegt worden sei. Diese Ansicht teilt auch Ex-Premier Giuseppe Conte, Chef der mitregierenden Fünf-Sterne-Bewegung. „Es ist (.) klar, dass wir angesichts der epidemiologischen Kurve und einer Variante, die sehr ansteckend zu sein scheint, eine Verlängerung für notwendig halten“, so Conte. Auch Sozialdemokraten-Chef Enrico Letta urgierte eine Verlängerung des Ausnahmezustands. „Wir müssen dafür sorgen, dass wir nicht wieder einen Lockdown ausrufen müssen“, so der Ex-Premier.
Italien will Corona-Ausnahmezustand bis 31. März verlängern
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FDP: Jetzt geht auch der Fraktionschef (0.02/8)

Beat Walti, Chef der FDP-Fraktion im nationalen Parlament, stellt sein Amt zur Verfügung. Er ist der vierte Partei-Kadermann, der innert anderthalb Jahren abtritt. Der Zürcher Nationalrat Beat Walti gibt das Amt des Präsidenten der FDP-Bundeshausfraktion auf. Der Erste, der ging, war Samuel Lanz. Im April letzten Jahres wurde bekanntgegeben, dass der 36-Jährige seine Stelle als Generalsekretär der FDP Schweiz kündigen und im Herbst als Kommunikationschef zu Interpharma, dem Verband der forschenden Pharmaunternehmen der Schweiz, wechseln werde. Ein Jahr später folgte der Abgang der Parteipräsidentin Petra Gössi. Gössi hatte gemeinsam mit Lanz die politische Klimawende der Partei eingeleitet. Doch sie schaffte es nicht, die in vielen Fragen gespaltene Partei zu einen. Wenig später reichte auch die Kommunikationschefin Fanny Noghero ihre Kündigung ein. Sie konnte sich eine Zusammenarbeit mit dem neuen Parteipräsidenten, Thierry Burkart, offenbar nicht vorstellen. Am Dienstag hat nun auch der Bundeshaus-Fraktionschef Beat Walti seinen Rücktritt bekanntgegeben. Wie die FDP mitteilte, stellt er sein Amt im Frühling zur Verfügung. Damit dürfte der Gardewechsel bei der FDP vollzogen sein. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Inland: FDP-Nationalrat Beat Walti gibt Fraktionspräsidium ab
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Tempo 30 in Zürich: Ein Kompromiss, immerhin – aber ein seltsamer (0.02/8)

Eine flächendeckende Temporeduktion ist in der Stadt Zürich vom Tisch. Das ist positiv. Doch zugleich schafft der Stadtrat einen Flickenteppich und dehnt Tempo 30 dennoch problematisch weit aus. Die Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart als Monteurin: In Zürich wurde auf der Höschgasse als erster Strasse in der Schweiz Tempo 30 nachts eingeführt. Daran knüpft der Stadtrat nun an. Extrempositionen sind in Verkehrsfragen selten zielführend. Auf eine solche hatte sich der Zürcher Stadtrat versteift, als er diesen Sommer Tempo 30 auch auf Hauptachsen zur neuen Doktrin erhob – unverständlicherweise. Apologeten der flächendeckenden Niedriggeschwindigkeit wurden zwar nicht müde, die Folgen dieses Schritts kleinzureden: Das sei reine Gewöhnungssache. Doch von Beginn weg war offensichtlich, dass sich der Stadtrat einen Reigen von Problemen einhandeln würde – von der Behinderung des öV über rechtliche und politische Konflikte mit dem Kanton bis zur Ausbremsung von Rettungsfahrzeugen. Pendelverkehr nicht betroffen Jetzt rückt der Stadtrat von dieser Extremposition ein wenig ab und schlägt nicht mehr alles über einen Leisten. Heisst: Auf einzelnen Hauptverkehrsachsen bleibt Tempo 50 bestehen. Bei anderen wechselt das Regime ab 22 Uhr. Ab dann gilt Tempo 30 über Nacht. Es bleibt eine Einschränkung, aber immerhin ist der Berufs- und Werkverkehr davon kaum betroffen, der Pendelverkehr im öV ebenso nicht. Aus Sicht des öV sind dank diesem Kompromiss die grössten Absurditäten ausgemerzt worden, derentwegen der Stadtrat zuletzt unter Druck geraten war. Die Kantonsregierung, namentlich die Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (fdp.), hatte verbal eine rote Linie gezogen und ihre Partei auf kantonaler Ebene eine Initiative lanciert, die es den Städten verbieten sollte, den öV auf Hauptverkehrsachsen auszubremsen. Stadtrats- und verwaltungsintern dürften die Bedenken der VBZ Gewicht gehabt haben. Die Attraktivität des Stadtzürcher öV wäre ernsthaft bedroht gewesen. Diese Auswüchse sind also vom Tisch. Davon abgesehen sind Jubelstürme aber nicht angebracht. Auf dreissig Kilometern soll neu Tempo 30 bei Nacht gelten, auf zusätzlichen 150 Kilometern Tempo 30 generell. Das zeigt, wo die Stossrichtung liegt. Der Stadtrat drückt aufs Bremspedal. Er macht nur wenige Ausnahmen. So soll auf mehreren Hauptverkehrsachsen trotzdem Tempo 30 gelten, beispielsweise auf der Rosengartenstrasse. Besser wäre eine einheitliche Regelung gewesen – auf allen Hauptverkehrsachsen Tempo 50 zumindest tagsüber. Entstanden ist nun ein Flickenteppich mit zum Teil absurden Beispielen. Beim Schaffhauserplatz etwa gilt künftig stadteinwärts Tempo 50 und stadtauswärts Tempo 30 nachts. Beim Schaffhauserplatz gilt künftig stadteinwärts T50 und stadtauswärts T30 nachts. pic.twitter.com/f6ZYWKdBDo So wird der Schilderwald in Zürich wachsen. Wechselnde Geschwindigkeiten werden die Verkehrsteilnehmer verwirren. Und auch beim öV ist nicht alles eitel Sonnenschein. Zwar dürfen Trams und Busse auf den laut Stadtrat Michael Baumer (fdp.) wichtigsten ÖV-Strecken weiterhin mit 50 Kilometern pro Stunde fahren. Aber der öV wird dennoch auf vielen Strecken verlangsamt. Der Mehrbedarf an Personal und Material bei den VBZ wird sich summieren – von geschätzt einmalig 75 Millionen Franken und jährlich 20 Millionen Franken gingen die VBZ bisher aus, nun sind es laut Baumer immer noch 15 Millionen Franken jährlich. Kein Klacks für eine Stadt, die in den nächsten Jahren jährliche Fehlbeträge um die 200 Millionen Franken budgetiert. Wirkung wird überschätzt Die Wirkung von Tempo 30 auf die Lärmreduktion wird von rot-grünen Politikern oft bewusst überzeichnet – sie sehen darin eine Waffe gegen das Auto in der Stadt. Der Stadtrat spricht bereits von einer Verengung des Strassenraums, der mit Tempo 30 möglich sei. Der Verdacht bleibt, dass es letztlich darum geht, das Auto aus der Stadt zu verbannen. Das Allheilmittel ist Tempo 30 in der Lärmschutzfrage nicht. Im Durchschnitt sinkt die Lärmbelastung im Vergleich zu Tempo 50 um 3 Dezibel. Das ist klar hörbar, aber der Verkehrslärm wird dadurch nicht, wie oft behauptet, halbiert. Das wirksamste Mittel gegen den Lärm sind bauliche Lösungen. Die Lärmschutzverordnung auf Stufe Bund muss so angepasst werden, dass Bauen im Lärm möglich ist. Dafür sollte sich der Zürcher Stadtrat in Bern starkmachen. Man kann den neuen Plan des Stadtrats positiv sehen: Gegenüber der Radikalposition vom Sommer lässt dieser einen gewissen Realitätssinn erkennen. Aber insgesamt ist an diesem Kompromiss einiges faul. Fast scheint es, als sei der Stadtrat mit Kalkül vorgegangen: Wer zunächst eine Extremposition einnimmt, kann sich später als kompromissbereit verkaufen. Nicht zu goutieren ist die Abbremsung des öffentlichen Verkehrs. Das steht im Gegensatz zu der nötigen Aufwertung desselben. Wenn Tram und Bus nur noch mit Tempo 30, also mit der Geschwindigkeit eines Mofas, fahren dürfen, werden sie der Lächerlichkeit preisgegeben. Wer will sich noch in solchen lahmen Enten fortbewegen? Die flächedeckende Temporeduktion in der Stadt war, ist und bleibt ein Fehler. Also bleiben auch diesbezügliche Kompromisse ein Fehler, i.e. ist also alles andere, als positiv! Und mit Blick auf den besagten Flicken - Teppich zusätzlich äusserst problematisch dazu. Irrelevant der teilweisen ermöglichte Tempo-30-Ausdehnung. Man muss hier sogar von einer Verschlimm-Besserung sprechen. Enorm irritierend! Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Stadt Zürich: Flächendeckend Tempo 30 überraschend vom Tisch
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Zeigt uns eure besten Fotos: So schön ist der Winter in Tirol (0.02/8)

Herrliche Winterlandschaften, beeindruckende Bergpanoramen oder weihnachtliche Stimmungsbilder: Wir suchen die besten Leserfotos und Schnappschüsse vom winterlichen Tirol. Einfach Fotos in der Galerie (grüner Button rechts oben) selbst hochladen. 📸 Bildergalerie| So schön ist die Advent- und Winterzeit in Tirol Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Pointner-Kolumne: Mut zum Absprung
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Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden (0.02/8)

72,5 Prozent der Menschen in Norddeutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Am höchsten ist der Anteil der vollständig Geimpften derzeit in Bremen mit 81,3 Prozent. 11.367.435 Menschen, also 75,5 Prozent der Bevölkerung in den Nord-Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern), haben bislang mindestens eine erste Impfdosis bekommen. (Stand: 14. Dezember 2021) Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut (RKI), der zentralen Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheitsüberwachung und -prävention. Das RKI sammelt die Daten zu allen verabreichten Corona-Impfungen in Deutschland und veröffentlicht sie werktäglich. Angesichts der rasant ansteigenden Infektionszahlen im Herbst ist die Auffrischungsimfpung, das "Boostern", in den Fokus gerückt. Laut Beschluss der Gesundheintsministerkonferenz von Anfang November haben alle Geimpften sechs Monate nach der zweiten Impfung Anspruch auf Auffrischung, alle mit Johnson & Johnson Geimpften vier Wochen nach der Impfung. In der vergangenen Kalenderwoche wurden in Deutschland 6.524.462 Impfdosen verabreicht. Das sind 13,5 Prozent mehr als in der Kalenderwoche davor. Für den 13.12.2021 wurden 47.480 Erstimpfungen, 45.454 vollständige Impfungen und 603.383 Auffrischungsimpfungen gemeldet. Die Zahlen können sich jedoch im Nachhinein durch Nachmeldungen noch erhöhen. (Datenstand: 14.12.21, 08:00 Uhr). Noch ist die Impfquote unter den 12- bis 17-Jährigen geringer als die bei Älteren. Sie dürfen nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) erst seit August gegen Corona geimpft werden. Sinken oder steigen die Infektionszahlen? Wie hoch ist die Impfquote bei Ihnen zu Hause? Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um aktuelle Corona-Zahlen für Ihren Landkreis zu sehen. Hinweis: Da in manchen Fällen Postleitzahlgrenzen der Deutschen Post die administrativen Landkreisgrenzen überschneiden, kann es in seltenen Fällen zu falschen Landkreiszuordnungen kommen. Nutzen Sie dann am besten die Postleitzahl des Stadtzentrums Ihrer Kreisstadt. Sie können diese Zahlen auch in allen NDR-Apps abfragen.
Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen
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Vertrauen in politisches System ins Minus gekippt (0.02/8)

Der vom Institut SORA verantwortete „Demokratie Monitor“ sieht das Vertrauen in das politische System Österreichs auf dem tiefsten Punkt seit Erhebungsbeginn 2018. Derzeit sind 58 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass es weniger oder gar nicht gut funktioniert. Gesunken ist das Vertrauen in allen Bevölkerungsgruppen, der Vertrauensverlust fällt im oberen und mittleren Einkommensdrittel der Gesellschaft jedoch stärker aus, hieß es in einer Pressekonferenz am Dienstag. Das Systemvertrauen lag dabei bereits im Spätsommer/Herbst (Befragungszeitraum August bis Oktober) deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Bei 46 Prozent der rund 2.000 online und telefonisch Befragten (repräsentativ für in Österreich lebende Menschen ab 16) war es im negativen Bereich, bei 52 Prozent noch im positiven. Die dann erst so richtig ins Rollen gekommene Inseraten-Affäre und der erneute Lockdown verschärften die Entwicklung dann noch einmal. In einer Follow-up-Befragung (unter rund 500 Personen im November und Dezember) sahen nur noch 41 Prozent das politische System sehr oder ziemlich gut funktionieren, 58 Prozent werteten es als weniger oder gar nicht gut. In den Jahren davor war das Ergebnis jeweils noch im positiven Bereich gelegen, im Jahr 2020 im Verhältnis 66 zu 32 Prozent, 2019 bei 51 zu 45 und 2018 bei 64 zu 33 Prozent. „Das Vertrauen in das österreichische politische System ist sehr stark zusammengebrochen“, fasste Günther Ogris von SORA das Ergebnis zusammen: „Wir haben das Niveau von Rumänien erreicht, also wirklich tief im Keller.“ Für die Regierung und die anderen politisch Verantwortlichen sei es höchste Zeit für einen Neubeginn. Im unteren Einkommensdrittel der Gesellschaft sei das Vertrauen in das politische System seit Erhebungsbeginn 2018 geringer und weniger von aktuellen Ereignissen abhängig, so Studienautorin Martina Zandonella. Aktuell denke nur knapp ein Drittel (31 Prozent) der Menschen im unteren Drittel, dass das politische System gut funktioniere - im Vergleich zu 42 Prozent in der Mitte und 54 Prozent im oberen Drittel. Mit der ökonomischen Unsicherheit gingen Erfahrungen von Ungleichwertigkeit und fehlender Repräsentation einher, die dem demokratischen Prinzip der politischen Gleichheit widersprechen und mit dem geringen Vertrauen in Zusammenhang stehen. Im Zuge der Corona-Pandemie haben laut SORA nun auch Menschen aus der Mitte und dem oberen Drittel der Gesellschaft die Erfahrung gemacht, dass ihre Lebensumstände in der Politik weniger Beachtung finden. So berichten für die Zeit vor der Pandemie 70 Prozent der Menschen im oberen Drittel und 57 Prozent der Menschen in der Mitte, dass bei politischen Entscheidungen auch ihre Lebensumstände berücksichtigt wurden. Für die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung denken dies jedoch nur 51 Prozent des oberen Drittels und 38 Prozent der Mitte. Gelitten hat das Systemvertrauen laut SORA außerdem unter der Inseraten-Affäre: Derzeit sind rund 90 Prozent der Menschen davon überzeugt, dass die österreichische Politik ein Korruptionsproblem hat. Dabei wird Korruption nicht nur mit einzelnen Personen oder Parteien verbunden: 41 Prozent der Menschen gehen davon aus, dass das, was die Chats rund um Ex-ÖVP-Chef Sebastian Kurz gezeigt haben, typisch für alle Parteien ist. Den Schaden derartiger Entgleisungen politischer Eliten tragen laut der Forscherin also nicht nur die direkt Beteiligten, sondern das gesamte politische System. Nach wie vor denken aber 88 Prozent der Menschen in Österreich, dass die Demokratie - trotz mancher Probleme - die beste Staatsform ist. Dieser Wert sei über die Erhebungsjahre hinweg auch weitgehend konstant, hieß es. 75 Prozent sprechen sich für eine Stärkung der Demokratie aus, im Moment seien diese Stimmen aber sehr leise, weil die Diskussion um die Pandemie-Maßnahmen so stark im Vordergrund stehe, so Zandonella.
Vertrauen in politisches System ins Minus gekippt
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Um die Ecke gedacht, Teil 123: Das etwas andere Kreuzworträtsel (0.02/8)

Rätseln, prüfen, lösen: Spielen Sie das beliebte Rätsel "Um die Ecke gedacht" aus dem TT-Sonntagsmagazin jetzt auch online. Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung
Tourismus-Lage, Arbeitnehmer und Budget-Streit in Innsbruck: Das war „Tirol Live"
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Corona-Lage: Impfstoff-Mangel ein "Skandal" – FDP und Kassenärzte empört

Der neue Gesundheitsminister teilt mit: Wir haben einen erheblichen Impfstoffmangel. Sein Vorgänger Jens Spahn hatte zuvor beteuert, es sei genug vorhanden. Das sorgt für Kritik. Alle Infos im Newsblog. Die Kassenärzte reagieren mit Unverständnis und Kritik auf die Aussagen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), im ersten Quartal 2022 sei nicht genügend Impfstoff vorhanden. "Wir haben in Deutschland gerade Rekord-Tempo beim Impfen in den Praxen erreicht, da kommt diese Nachricht. Ein fatales Signal an alle, die gerade mit vollem Einsatz diese Pandemie bekämpfen", sagt der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Zeitung "Bild". Es sei niemandem zu erklären, dass im Land der Impfstoffentwicklung zu wenig Impfstoff gekauft wurde. Die FDP machte Jens Spahn (CDU) direkt verantwortlich. Der frühere Gesundheitsminister habe wiederholt kommuniziert, es sei genug Impfstoff vorhanden, kritisierte Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus in der "Bild". Der Mangel sei daher "schockierend" und ein "Skandal". Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits mehr als 800.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das ging am Dienstagabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Schwelle von 700.000 Toten war Anfang Oktober überschritten worden. Kein Land weltweit hat mehr Corona-Tote registriert als die Vereinigten Staaten, in denen rund 330 Millionen Menschen leben. Auf Platz zwei steht derzeit Brasilien mit gut 600.000 Toten, dahinter folgt Indien mit fast 500.000 Opfern. In Mexiko und Russland sind es nach offiziellen Zahlen jeweils rund 300.000 Tote. Experten gehen allerdings in allen Ländern von höheren Dunkelziffern aus, denn viele Todesfälle und Corona-Infektionen werden den Behörden gar nicht gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA seit Beginn der Pandemie hatte erst am Montag die Schwelle von 50 Millionen überschritten. Aktuell werden dort pro Tag rund 120.000 Neuansteckungen gemeldet, fast ausschließlich mit der Delta-Variante. Jeden Tag sterben dem CDC zufolge im Durchschnitt rund 1100 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, rechnet, dass die Entwicklung eines an die neue Omikron-Variante des Coronavirus angepassten Impfstoffs noch wenige Monate dauern wird. "Die Hersteller der mRNA-Impfstoffe (Biontech und Moderna) haben signalisiert, dass sie in der Lage wären, innerhalb von sechs Wochen eine Stammanpassung umzusetzen und dann innerhalb von wenigen Wochen Millionen Dosen herstellen zu können", sagte Cichutek der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Drei bis vier Monate erscheinen durchaus realistisch bei mRNA-, vielleicht auch bei Vektor-Impfstoffen, deren Originalimpfstoff bereits zugelassen ist." Die Zulassung der neuen Impfstoffe soll dann vergleichsweise schnell gehen: "Wenn die Anträge für variante Covid-Impfstoffe vollständig sind, kann der Ausschuss für Human-Arzneimittel bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), in dem das Paul-Ehrlich-Institut vertreten ist, innerhalb weniger Tage darüber entscheiden", sagte der PEI-Präsident der "NOZ". Der rechtliche Rahmen für solche angepassten Impfstoffe sei "bereits gesteckt". Wenn die Änderungen im Vergleich zum ursprünglichen Impfstoff nur gering sind, "dann ist in der EU dazu nur eine kleine klinische Prüfung erforderlich, um die ursprüngliche Zulassung umzustellen", erläuterte Cichutek. Geprüft würden in so einem Fall die Umstellungen im genetischen Material und im Herstellungsprozess. Außerdem werde an einer "geringeren Anzahl freiwillig und nach informierter Zustimmung teilnehmender Probanden" getestet, ob der angepasste Impfstoff eine "vergleichbar gute Immunreaktion auslöst", sagte er. Das britische Unterhaus hat gegen großen Widerstand in den eigenen Reihen einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen zur Bekämpfung der hochansteckenden Omikron-Variante zugestimmt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstagabend nach einer emotionalen Debatte mit einer Mehrheit für die Maßnahmen, die eine Verschärfung der Maskenpflicht sowie die besonders umstrittenen 3-G-Nachweise für Nachtclubs und Großveranstaltungen vorsehen. Außerdem lässt die britische Regierung in der Nacht zu Mittwoch das wegen der Omikron-Variante verhängte Einreiseverbot für elf afrikanische Staaten fallen. Dies gelte für Südafrika und zehn weitere afrikanische Staaten, darunter Nigeria, erläuterte Gesundheitsminister Sajid Javid. Die Beschränkung sei nun "weniger wirksam" im Kampf gegen die Ausbreitung von Omikron, da die Variante des Coronavirus inzwischen in Großbritannien sehr verbreitet sei. Ab Mittwoch 5 Uhr (MEZ) stünden die elf Staaten nicht mehr auf der "Roten Liste", erklärte Javid. Bislang durften Reisende aus diesen Ländern nur nach Großbritannien einreisen, wenn sie die britische oder irische Staatsbürgerschaft oder ein Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich haben. Nach ihrer Ankunft mussten sie sich zudem in Hotels in Quarantäne begeben. Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Anti-Corona-Pille nach einer finalen Auswertung der klinischen Studie bestätigt. Demnach zeigte die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält. Pfizer hatte im November vorläufige Studienergebnisse veröffentlicht, wonach die Pille im Vergleich zu einem Placebo zu 89 Prozent wirksam bei der Verhinderung von Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen war. Die Zwischenergebnisse basierten auf Daten von rund 1.200 Personen, die endgültigen Ergebnisse umfassen weitere 1.000 Probanden. Keiner der Studienteilnehmer, die die Pfizer-Behandlung erhielten, verstarb – verglichen mit zwölf Todesfällen unter denen, die das Placebo einnahmen. Der Pharmakonzern legte auch erste Daten aus einer zweiten klinischen Studie vor, die zeigten, dass die Behandlung die Zahl der Krankenhausaufenthalte bei rund 600 Erwachsenen mit einem normalen Risiko bei einer Infektion um etwa 70 Prozent reduzierte. "Wir sprechen hier von einer unglaublichen Anzahl von geretteten Leben und verhinderten Krankenhausaufenthalten. Und natürlich können wir die Übertragung drastisch reduzieren, wenn wir dieses Mittel schnell nach der Infektion einsetzen", sagte Pfizer-Forschungschef Mikael Dolsten. Im November sind in Deutschland 20 Prozent mehr Menschen gestorben als im Mittel der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat. Das geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Ein Vergleich der Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut gemeldeten Covid-19-Todesfälle ist dem Amt zufolge nur bis einschließlich 21. November möglich. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen in der betreffenden Woche 23 Prozent über dem Schnitt. Die beim RKI gemeldeten Covid-Toten erklären dem Amt zufolge den Anstieg nur zum Teil. Es seien mehrere Ursachen denkbar, schreiben die Statistiker. So könnten unerkannte Covid-19-Todesfälle, zeitliche Verschiebungen von Sterbefällen nach dem Ausfall der Grippewelle oder Folgen verschobener Operationen und Vorsorgeuntersuchungen eine Rolle spielen. Auf Länderebene lassen sich die Sterbefallzahlen erst bis zur 45. Kalenderwoche (8. bis 14. November) abbilden. Am höchsten war die Abweichung in Thüringen (plus 43 Prozent), Sachsen (plus 37 Prozent) und Bayern (plus 30 Prozent). "Die Befunde zur Übersterblichkeit sind damit in den Bundesländern am deutlichsten, in denen auch das Infektionsgeschehen in den vorangegangenen Wochen am höchsten war", teilen die Statistiker mit. In Thüringen, Sachsen und Bayern erklären die bislang beim RKI gemeldeten Covid-19-Todesfälle jedoch nur ungefähr die Hälfte des Anstiegs der Sterbefallzahlen in der 45. Kalenderwoche. Brandenburg führt wegen der steigenden Belastung der Krankenhäuser teils schärfere Corona-Regeln ein als von Bund und Ländern vereinbart. Clubs und Diskotheken werden ab Mittwoch unabhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen geschlossen. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in Potsdam. Bars müssen nicht zumachen, wenn dort nicht getanzt wird. Für private Treffen gilt eine Obergrenze von 50 Menschen drinnen und 200 Menschen draußen – jeweils nur geimpft oder genesen, unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz. Großveranstaltungen wie Bundesliga-Spiele oder Konzerte mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern sind künftig verboten. Die 2G-Regel mit Zutritt für Geimpfte und Genesene im Einzelhandel, in Gaststätten, Theatern und Kinos gilt weiter, wird allerdings um eine Maskenpflicht erweitert. Maske muss auch in Bahnhöfen und Flughäfen getragen werden. Von 2G sind Kinder unter 14 Jahren künftig ausgenommen, bisher waren es Kinder unter 12 Jahren. Für Versammlungen gilt ab Mittwoch im Freien eine Obergrenze von 1000 Teilnehmern – bei Maskenpflicht und Mindestabstand; drinnen darf die jeweilige Kapazitätsgrenze nur bei Einhaltung des Mindestabstands ausgeschöpft werden. Für Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht bei Demonstrationen drohen Bußgelder bis zu 500 Euro. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte in Hotspot-Regionen wird verlängert. Die neuen Regeln sind zunächst bis 11. Januar in Kraft. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) appellierte an die Verantwortung aller Bürger, den Menschen auf den Intensivstationen beizustehen, die um ihr Leben kämpfende Patienten helfen. "Ich persönlich fürchte, dass diese Herausforderungen in den kommenden Tagen und Wochen noch deutlich größer werden." Die Lage in den Krankenhäusern wird jeden Tag angespannter. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten an den Intensivbetten im Land stieg auf 28,3 Prozent. Geimpfte, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben, sind in Bayern künftig in weiten Bereichen von zusätzlichen Testpflichten befreit. In Bereichen, in denen Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus gelten (gegen Corona geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) entfällt nach dem sogenannten Booster also der verpflichtende zusätzliche Test. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte. Die Booster-Impfung ersetze den Test, sagte er. Greifen solle dies 15 Tage nach der Auffrischungsimpfung. Ausgenommen seien aber etwa Alten- und Pflegeheime - dort bleibt es also weiter bei der Testpflicht. An Dienstagnachmittag wollten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern dies auch bundeseinheitlich so beschließen – konkret umsetzen müssen es aber die Länder. Einzelne Bundesländer verfahren bereits so. Der Karneval kann nach den Worten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wegen der Corona-Pandemie auch in dieser Saison nicht wie gewohnt stattfinden. Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen in engen Innenräumen begegneten, seien in den nächsten Monaten nicht verantwortbar, sagte Wüst am Dienstag nach einem Gespräch mit Vertretern des organisierten Karnevals. Dies gelte etwa für Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen, bei denen Abstandsgebote und Maskenpflicht nur schwerlich umsetzbar seien. Deshalb hätten die Karnevalsvertreter freiwillig zugesagt, auf solche Veranstaltungen zu verzichten. Eine Booster-Impfung schon nach vier Wochen macht aus Sicht von Immunologen wenig Sinn. In Nordrhein-Westfalen ist eine dritte Impfung gegen das Coronavirus nach einem Erlass der Landesregierung künftig wohl bereits nach einem Monat möglich. Manche Politiker fordern bereits, diesen Weg auszuweiten. Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie sieht das kritisch: Vier Wochen nach der Zweitimpfung seien bestimmte immunologische Prozesse noch nicht abgeschlossen. Der Booster wirke dann viel schlechter. "Die Politik hat hier zwei Dinge vermischt, die nicht vermischt werden dürfen", sagte Prof. Carsten Watzl (Dortmund), Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur. Das eine ist die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, manche Menschen schon nach vier Wochen zu boostern. "Das bezieht sich aber nur auf Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die auf die ersten beiden Impfungen nicht oder kaum reagiert haben", erklärte der Immunologe. "Mit der dritten Impfung wird deren Immunität nicht geboostert – ich muss sie erst einmal herstellen." Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich für eine Reform der Stiko aus. Man müsse darüber nachdenken, sagt der CSU-Chef. Die Kommission müsse mit mehr Personal und mit effizienteren Strukturen ausgestattet werden, um Impf-Empfehlungen in und vor der Welle zu haben und nicht auf eine nachlaufende Datenlage zu warten. Thüringen ist weiterhin das Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz in Deutschland. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Das RKI gab den Wert am Dienstag mit 984,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage an. Im Nachbarbundesland Sachsen lag der Wert bei 916,9. Bundesweit wurde die Inzidenz mit 375 angegeben. In Thüringen wurden innerhalb eines Tages 2.134 neue Ansteckungen mit dem SARS-CoV-2-Virus und 32 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet. Sechs der zehn Landkreise mit der höchsten Corona-Inzidenz bundesweit lagen dem RKI-Dashboard zufolge in Thüringen. Für den Landkreis Hildburghausen wurde ein Wert von 1442,2 ausgewiesen – nirgendwo in Deutschland gab es höhere Werte. Im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen wird die Polizei am Donnerstag verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Vorgeschrieben sind die Beschränkung auf Geimpfte, Genesene und Getestete nach der 3G-Regel sowie die Maskenpflicht. Bei schwerwiegenden Verstößen drohten hohe Bußgelder, kündigte das Innenministerium in Hannover am Dienstag an. "Leider kommt es in Bussen und Bahnen weiterhin zu Verstößen und sogar aggressivem Verhalten gegenüber dem kontrollierenden Zugpersonal", erklärte Innenminister Boris Pistorius (SPD). "Es ist nicht hinzunehmen, dass einige wenige sich nach wie vor weigern, sich an die so wichtigen Hygienemaßnahmen zu halten." Das Land NRW hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie weit über 100 Millionen Schnell-Tests gekauft, die zwischen 59 Cent und 14,63 Euro pro Stück gekostet haben. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD im Landtag hervor. Demnach seien die Preise von "marktüblichen Einflussfaktoren" wie der Verfügbarkeit abhängig gewesen. Wann und bei wem man fast 15 Euro pro Test bezahlt hat, sagt die Regierung nicht - dies unterliege dem Geschäftsgeheimnis. In dem Bericht an den Landtag werden rund 70 Lieferanten aufgezählt. Darunter Apotheken, bei denen man 50 oder 60 Tests erwarb – aber auch Siemens Healthcare mit fast 94 Millionen Stück. Das Unternehmen liefert bis Jahresende die Schnell-Tests für weiterführende Schulen. Die Omikron-Variante des Coronavirus wird sich nach Einschätzung der niedersächsischen Gesundheitsministerin auch in Deutschland schnell ausbreiten. "Wir gehen davon aus (.), dass wir im Grunde Ende Januar, Anfang Februar Omikron schon als vorherrschende Variante in Deutschland haben werden", sagte Daniela Behrens (SPD) am Dienstagmorgen im Gesundheitsausschuss des Landtags in Hannover. Die Variante verbreite sich "rasend schnell". Behrens betonte, dass die eingesetzten Impfstoffe auch gegen Omikron wirkten. Unklar sei aber noch, ob die Intensität von zwei Impfungen für die Immunantwort ausreiche. Die Ministerin erklärte zudem, dass die in Niedersachsen geplante Weihnachtsruhe vor allem zur Eindämmung der Omikron-Variante gedacht sei. Die Landesregierung verschärft von Heiligabend bis zum 2. Januar die Corona-Regeln – unabhängig von den dann aktuellen Indikatoren zur Corona-Lage. Damit geht das Land einen Sonderweg. Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hält die Debatte über eine generelle Impfpflicht auch für Kinder noch für verfrüht. "Die Debatte halte ich im Moment, ehrlich gesagt, noch für verfrüht, denn jetzt fangen wir erst mal mit dem Impfen an", sagte Spiegel am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die große Resonanz zum Start der Kinderimpfungen für Fünf- bis Elfjährige zeige, dass man damit einen Nerv treffe und es viele Familien ausdrücklich teilten, dass es wichtig sei, ihre Kinder impfen zu lassen. "Ich im Übrigen auch." Das Bundesgesundheitsministerium will Einreisenden aus Virusvarianten-Gebieten künftig vorschreiben, dass sie zusätzlich zu einem Corona-Test vor Abflug auch noch nach Ankunft in Deutschland einen PCR-Test machen müssen. "Die betroffenen Einreisenden müssen sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses unmittelbar in Quarantäne begeben", heißt es in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf für die Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern. Im Kampf gegen Omikron kündigt Norwegen schärfere Maßnahmen wie ein Verbot des Alkoholausschanks in Bars und Gaststätten an. Wer von zu Hause aus arbeiten könne, müsse dies tun, kündigt Ministerpräsident Jonas Gahr Störe weiter an. Er gibt zudem Einschränkungen etwa für Turnhallen und Schwimmbäder bekannt. "Für viele wird sich dies wie ein Lockdown anfühlen, wenn nicht der Gesellschaft, so doch für ihr Leben und ihre Existenzgrundlage", sagt er. Kalifornien will wieder die Maskenpflicht in allen öffentlichen Innenräumen einführen. Grund seien die steigenden Corona-Zahlen, die von der neuen Omikron-Variante angetrieben würden, gibt Gesundheitsminister Mark Ghaly bekannt. Die Maßnahme gelte ab Mittwoch. Sie solle einen Monat dauern. Der US-Arzneimittelhersteller setzt für die Produktion seiner mRNA-Impfstoffe neben den USA und Europa nun auch auf den Standort Australien. "Mit dieser neuen Partnerschaft bauen wir unsere Unabhängigkeit zur Herstellung dieser Impfstoffe hier in Australien auf", sagte der australische Ministerpräsident Scott Morrison in Melbourne. Die Anlage im Bundesstaat Victoria werde ab 2024 voraussichtlich bis zu 100 Millionen mRNA-Impfeinheiten pro Jahr produzieren. Morrison nannte keine finanziellen Einzelheiten. Australische Medien berichteten, dass der Deal mit umgerechnet etwa 1,26 Milliarden Euro (zwei Millionen australische Dollar) beziffert wird. Die mRNA-Technologie kommt bei den Covid-19 -Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer zum Einsatz, kann aber auch zur Herstellung von Vakzinen gegen andere Atemwegserkrankungen und die saisonale Grippe verwendet werden. Pharmaunternehmen sehen auch bei der Behandlung von Krebs Fortschritte durch mRNA-Impfstoffe. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Organisation der Corona-Impfkampagne für Kinder ab fünf Jahren scharf kritisiert. "Die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte erhalten erst am 10. Januar wieder neuen Impfstoff. Dabei könnten wir bereits in der Woche davor schon mit der zweiten Dosis beginnen", sagte der Sprecher des BVKJ Nordrhein, Axel Gerschlauer, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Durch schlechte Organisation werden ausgerechnet Kinder- und Jugendärzte benachteiligt, die sich besonders um vorerkrankte Kinder kümmern sollen", sagte Gerschlauer weiter. Zugleich sei der Andrang groß: "Fast alle Eltern sprechen mich darauf an", sagte der Kinderarzt. "Durch Omikron ist die Verunsicherung noch größer geworden." Das gleiche schlechte Bild biete sich beim Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren: "Die Lieferungen sind weiterhin ein Lotteriespiel. Es ist stets eine Überraschung, wie viel man bekommt", sagte der BVKJ-Sprecher der "Rheinischen Post". Er forderte, den Impfstoff von Biontech den Jüngeren zu überlassen, "weil Moderna erst ab 30 Jahren geimpft werden darf. Da ist Solidarität der Großen schon sinnvoll." Vor der ersten Beratung eines Corona-Expertengremiums hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Bedeutung des Austausches mit Wissenschaftlern hervorgehoben. "Politik in der Pandemie braucht wissenschaftliche Beratung", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". "Der stärkere Einbezug der Wissenschaft wird meine Arbeit prägen. Der Austausch mit den früheren Kolleginnen und Kollegen wird Basis meines Krisenmanagements und der gesamten Bundesregierung sein." Gerade in dieser schwierigen Phase komme der Einschätzung des Expertenrates eine ganz zentrale Rolle zu. "Um politisch entscheidungsfähig zu sein, werden wir unter anderem darüber diskutieren, wie gefährlich die neue Omikron-Variante ist, wie stark Boostern hilft und wie wir die aktuelle Welle weiter brechen", sagte Lauterbach weiter. Irland meldet einen Anstieg von Infektionen mit der Omikron-Variante. Die Virus-Mutante sei derzeit wahrscheinlich für elf Prozent der neuen Covid-19-Fälle in Irland verantwortlich, teilen die Gesundheitsbehörden des Landes mit. Sie prognostizieren einen "sehr schnellen Anstieg" der Omikron-Infektionen in den kommenden Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland kommen laut der Verbandschefin der Amtsärzte wieder etwas besser mit dem Übermitteln von Corona-Nachweisen hinterher. "Ich gehe davon aus, dass sich die Meldedaten im Vergleich zu vor zwei Wochen verbessert haben", sagte die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert. In vielen Ämtern werde das Personal nun nur noch dafür eingesetzt, eingehende Infektionsmeldungen zu bearbeiten, dafür gebe es weniger Kontaktnachverfolgung. Auch die Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten vielerorts habe die Lage entspannt. Es sei nach wie vor schwierig zu beurteilen, ob es einen echten Rückgang bei den Neuinfektionen gebe oder ob die Werte weiterhin stark von einer Untererfassung der nachgewiesenen Infektionen geprägt seien, sagte Teichert. "Vermutlich ist beides der Fall." Die Belastung der Gesundheitsämter sei nach wie vor flächendeckend hoch – auch in den Bundesländern mit vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen. Teichert weist darauf hin, dass lange Zeit eine Inzidenz von 50 als Obergrenze für die Belastbarkeit der Gesundheitsämter galt. Aktuell liegen selbst Bundesländer mit vergleichsweise niedrigen Inzidenzen bei einem Wert von weit über 100. Ältere Nachrichten zum Coronavirus lesen Sie hier in einem vorherigen Newsblog.

 

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Bundespräsidentenwahl: Bürgerschaft wählt Stimmberechtigte

Die Hamburgische Bürgerschaft wird am heutigen Tag die Hamburger Stimmberechtigten bei der Wahl des Bundespräsidenten Anfang kommenden Jahres bestimmen. Hamburg hat in der Bundesversammlung 16 Sitze. Am Montag hatten die Fraktionen ihre Kandidaten nominiert. Neben Landespolitikern sollen mit der Infektiologin Marylyn Addo vom UKE und der Politökonomin Maja Göpel auch zwei Forscherinnen für Hamburg stimmen. Sie wurden von SPD beziehungsweise Grünen vorgeschlagen. Auf der Vorschlagsliste der SPD-Bürgerschaftsfraktion stehen insgesamt 14 Namen. Die Grünen haben fünf, die CDU zwei, Linke und AfD jeweils nur einen Kandidaten nominiert. Die Bundesversammlung tritt am 13. Februar in Berlin zusammen, um das deutsche Staatsoberhaupt für fünf Jahre zu wählen. In der Aktuellen Stunde stehen anschließend die Nutzung industrieller Abwärme für die Fernwärme und 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zur Debatte. Außerdem werden sich die Abgeordneten unter anderem mit der neuen Corona-Eindämmungsverordnung des Senats, der Mobilisierung von Flächen für bezahlbaren Wohnraum und der Krankenhausversorgung befassen.

 

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Aktuelle Stunde im Landtag über Situation der Pflegekräfte

Über die Situation der Pflegekräfte wird heute in der Landtagssitzung in Hannover beraten. Die Grünen-Fraktion hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine Aktuelle Stunde mit dem Titel "Pflegekräfte am Ende ihrer Kräfte, Intensivbetten gesperrt - wie stoppen wir den #Pflexit?" eingebracht. Am Mittwoch wird ebenfalls über bezahlbares und klimaneutrales Wohnen im Bundesland debattiert - dies auf Antrag der SPD-Fraktion.

 

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Ehemaliger Kölner Polizeipräsident klagt am OVG in Münster

Sechs Jahre nach den Vorfällen in der Silversternacht 2015/2016 in Köln beschäftigt sich das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG)am hetigen Tag mit den Folgen. Der ehemalige Polizeipräsident der Domstadt wehrt sich gegen seine Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand. Die rot-grüne Landesregierung hatte Wolfgang Albers im Januar 2016 nur wenige Tage nach den zahlreichen sexuellen Übergriffen durch junge Männer mit ausländischem Hintergrund gegenüber Frauen auf der Kölner Domplatte von seinen Aufgaben entbunden. Der Polizeieinsatz hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Der NRW-Landtag setzte einen Untersuchungsausschuss ein. Albers argumentiert, dass es keine Gründe für seine damalige Entlassung gab. Außerdem sieht er in Nordrhein-Westfalen bei den Regeln für politische Beamte einen Verstoß gegen das Grundgesetz. In NRW sind alle 18 Polizeipräsidenten der kreisfreien Städte, wie auch die Regierungspräsidenten, politische Beamte. Sie können ohne Angaben von Gründen von der Regierung von ihrer Aufgabe entbunden werden. Albers war mit seiner Klage in der Vorinstanz vor dem Verwaltungsgericht Köln gescheitert. Sollte sich das OVG dieser Sicht nicht anschließen, könnte der Fall Albers und die NRW-Regeln zu politischen Beamten ein Thema für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe werden.

 

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Freiburg will sich bei Union rehabilitieren

Fußball-Bundesligist SC Freiburg will sich im Auswärtsspiel bei Union Berlin am Mittwoch (20.30 Uhr) für die jüngste Niederlage gegen Hoffenheim rehabilitieren. Die Breisgauer bangen allerdings um den Einsatz ihren Leistungsträgers Nico Schlotterbeck. Trainer Christian Streich bezifferte die Chance des Verteidigers, auflaufen zu können, am Dienstag auf "50 zu 50". Die Reise des Teams in die Hauptstadt sollte der U21-Europameister, der vergangene Saison an Union ausgeliehen gewesen war, jedenfalls mit antreten. Schlotterbeck hatte sich bei der 1:2-Pleite der Freiburger am Wochenende gegen 1899 Hoffenheim verletzt.

 

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Gericht will Urteil im "Tiergartenmord"-Prozess verkünden

Das Berliner Kammergericht will heute sein Urteil im sogenannten Tiergartenmord-Prozess sprechen. Mehr als ein Jahr lang haben die Richter versucht, die Hintergründe der Erschießung eines Georgiers tschetschenischer Abstammung im August 2019 mitten in Berlin zu klären. Die Bundesanwaltschaft geht von einem Auftrag staatlicher Stellen Russlands aus und hat lebenslange Haft beantragt. Das Urteil könnte schwere politische Folgen haben und der neuen Bundesregierung eine diplomatische Krise bescheren. Angeklagt ist ein 56 Jahre alter Russe, der mit einer Scheinidentität nach Berlin gereist sein soll. Er soll am 23. August 2019 den 40 Jahre alten Georgier in der Parkanlage Kleiner Tiergarten erschossen haben. Der Getötete, der seit Ende 2016 als Asylbewerber in Deutschland lebte, war von russischen Behörden als Terrorist eingestuft worden. Die Bundesanwaltschaft sieht darin das Motiv für die Tötung. Der Mann sei insbesondere deshalb als Staatsfeind betrachtet worden, weil er im Tschetschenien-Krieg gegen Russland gekämpft hatte. Die Verteidigung sieht dafür keine stichhaltigen Beweise. Der Beschuldigte selbst hatte zu Beginn des Prozesses über seine Anwälte erklären lassen, er heiße Vadim S., sei 50 Jahre alt und Bauingenieur. Verbindungen zum russischen Staat bestritt der Mann.

 

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O.J. Simpson ist offiziell frei

O.J. Simpson ist wieder ein freier Mann. Nach neun Jahren Haft und über vier Jahren unter behördlicher Aufsicht hebt ein Gericht die restliche Bewährungsstrafe gegen den ehemaligen Footballstar auf. Der Ex-Footballstar O.J. Simpson, der bis 2017 wegen bewaffneten Raubs und Körperverletzung eine Gefängnisstrafe verbüßte, ist vorzeitig aus der Bewährung entlassen worden. Die Entscheidung des Bewährungsausschusses im US-Staat Nevada sei nach einer Anhörung Anfang Dezember unterzeichnet worden, teilte Polizeisprecherin Kim Yoko Smith mit. Simpsons Bewährung wäre planmäßig am 9. Februar zu Ende gegangen. Voraussetzung für eine frühere Entlassung ist unter anderem gute Führung. Simpson war im Oktober 2017 nach neun Jahren Haft aus einem Gefängnis im Westen des Bundesstaates Nevada entlassen worden und lebte seitdem unter behördlicher Aufsicht in Las Vegas. Ein Gericht hatte den Ex-Footballstar und Schauspieler 2008 wegen bewaffneten Raubs und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von maximal 33 Jahren verurteilt. Er musste eine Mindeststrafe von neun Jahren absitzen. 2007 war Simpson mit mehreren Komplizen bewaffnet in ein Hotelzimmer in Las Vegas eingedrungen und hatte zwei Sammler von Fan-Artikeln gezwungen, ihm persönliche Erinnerungsstücke zu geben. In dem Verfahren von 2008 ging es nicht um den Tod von Simpsons Ex-Frau Nicole Brown Simpson und deren Freund Ronald Goldman. Simpson war 1994 beschuldigt worden, die beiden mit Messerstichen getötet zu haben. 1995 stand er deswegen vor Gericht. Die Geschworenen sprachen ihn trotz scheinbar erdrückender Beweislast letztlich frei.

 

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Wieder Rechtsstreit um Hotel mit Schlafboxen in Hannover

Das Verwaltungsgericht Hannover beschäftigt sich am heutigen Mittwoch erneut mit einem Hotel mit fensterlosen Mini-Zimmern. Der Betreiber wendet sich mit einer Klage gegen die Bestimmung der Landeshauptstadt, dass Gäste nur drei Tage hintereinander in einem sogenannten Boxhotel übernachten dürfen. Nach Auffassung der klagenden Firma geht es um ein besonderes Erlebnis, auf das sich die Gäste bewusst einlassen. Die Landeshauptstadt Hannover hingegen beruft sich auf eine Entscheidung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts. Die Lüneburger Richter hatten im Mai die Baugenehmigung für ein Boxhotel bestätigt, wenn dieses auf einen kurzzeitigen Aufenthalt in den Zimmern ausgerichtet sei. Ob es am Verwaltungsgericht Hannover an diesem Mittwoch bereits eine Entscheidung gibt, ist nach Auskunft einer Gerichtssprecherin noch unklar (AZ 4 A 1173/20)

 

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Museumsschiff "Cap San Diego" feiert 60-jähriges Jubiläum

Mit einem Brückenempfang feiert das Museumsschiff "Cap San Diego" am heutigen Mittwoch sein 60-jähriges Jubiläum. Auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) werde seine Glückwünsche persönlich übermitteln, teilten die Veranstalter mit. Vor 60 Jahren wurde der Stückgutfrachter getauft und fuhr danach für die Reederei Hamburg Süd nach Südamerika. Seit 2003 dient "der weiße Schwan" als Museum und Hotel, ist aber noch seetüchtig und fährt mehrmals jährlich von der Überseebrücke mit bis zu 500 Passagieren auf Nord- oder Ostsee hinaus. Nach Betreiberangaben ist die "Cap San Diego" das größte, fahrtüchtige Museumsfrachtschiff der Welt.

 

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Die Anwaltslobby kann sich im Ständerat nicht durchsetzen

Ist es gut, wenn Beschuldigte bei der Befragung ihrer mutmasslichen Komplizen von Anfang an dabei sind? Nein, findet der Ständerat. Er will den Staatsanwälten mehr Spielraum geben. Die Rechtsanwälte verlieren auch im Kampf um höhere Honorare. Die Regeln von Strafprozessen werden zurzeit im Parlament neu verhandelt. Im Bild: eine Szene am Obergericht Zürich. Normalerweise stehen sich Strafverteidiger und Staatsanwälte vor Gericht gegenüber. Zurzeit kreuzen sie die Klingen jedoch auch auf politischem Parkett. Das Parlament arbeitet an der ersten grösseren Reform der Strafprozessordnung (StPO), in der die Spielregeln für Strafverfahren festgelegt sind. Im Hintergrund vertreten die Verbände der Strafverfolger und der Rechtsanwälte ihre divergierenden Interessen in der branchenüblichen Schärfe. Am Dienstag hat der Ständerat eine mehrstündige Diskussion über die StPO-Reform geführt. Bei zwei besonders umstrittenen Punkten hat jeweils eine Mehrheit im Sinne der Staatsanwälte entschieden und Wünsche der Rechtsanwälte abgewiesen. Im Zentrum stehen die «Teilnahmerechte», die definieren, wann ein Beschuldigter und dessen Anwalt bei der Einvernahme eines Zeugen oder eines mutmasslichen Mittäters dabei sein und Fragen stellen können. Heute gehen die Teilnahmerechte so weit, dass sich Strafverfolger seit Jahren darüber beklagen, sie könnten teilweise nicht mehr vernünftig arbeiten. Vor allem bei Bandenkriminalität sehen sie sich vor dem Problem, dass Beschuldigte ihre Aussagen untereinander abstimmen können, wenn sie von Beginn weg bei allen Einvernahmen dabei sein dürfen. Erste vertiefte Befragung ist entscheidend Der Ständerat will dies ändern. Er hat einen Kompromiss gutgeheissen, der ursprünglich von einer paritätisch zusammengesetzten Expertengruppe erarbeitet worden war. Künftig könnte der Staatsanwalt einen Beschuldigten so lange von Einvernahmen anderer Involvierter ausschliessen, bis er ihn ein erstes Mal vertieft befragt hat. Befragungen im Haftverfahren sollen dabei keine Rolle spielen, weil sie in der Regel nicht ins Detail gehen. Der Anwaltsverband hatte mit einem kurzfristig eingebrachten Vorschlag versucht, den Kompromiss zu seinen Gunsten umzudeuten: Mit zeitlichen Fristen wollte er verhindern, dass die Staatsanwälte die erste vertiefte Einvernahme eines Beschuldigten verzögern können, um in der Zwischenzeit andere Beteiligte einzeln zu befragen. Diesen Zusatz hat der Ständerat mit 26 zu 17 Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit erachtete ihn als kaum umsetzbar. Zudem hiess es, die Anwälte könnten sich zur Wehr setzen, wenn ihr Mandant aus ihrer Sicht unnötig lange in Haft bleiben müsste. Auch Justizministerin Karin Keller-Sutter sprach sich gegen den Vorschlag der Anwälte aus. Sie hielt fest, dass unklar wäre, was passierte, wenn die Fristen nicht eingehalten würden. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Nun ist wieder der Nationalrat am Zug, der ein grosses Ohr für die Rechtsanwälte hat. Im Juni hatte er beschlossen, trotz der Kritik der Staatsanwälte am Status quo festzuhalten. Keine höheren Honorare Ein zweiter Punkt hingegen ist erledigt: Entgegen den Bemühungen des Anwaltsverbands werden Strafverteidiger für amtliche Mandate keine höheren Honorare erhalten als bisher. Sowohl im National- als auch im Ständerat war der Ablauf jeweils derselbe: Nachdem sich die Anwaltslobby in der Rechtskommission mit deutlicher Mehrheit durchgesetzt hatte, ist sie hier wie dort im Plenum gescheitert. Der Entscheid im Ständerat fiel mit 24 zu 16 Stimmen. Bei einem weiteren Thema tritt der Ständerat auf die Bremse: Er lehnte es ab, das Konzept der «restaurativen Justiz» bereits heute in die StPO einzubauen. Dieser Ansatz zielt auf ein Mediationsverfahren ab, in dem sich Opfer und Täter direkt an einer Lösung beteiligen. Aus Sicht des Ständerats, des Bundesrats und der Staatsanwälte sind zu viele Fragen offen, um heute verbindliche Entscheide zu fällen. Der Ständerat hat stattdessen einen Vorstoss überwiesen, der den Bundesrat beauftragt, eine Vorlage in dieser Sache auszuarbeiten. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Nationalrat debattiert intensiv über Massentierhaltungsinitiative

Die Schweiz müsse mehr tun zum Schutz von Rindern, Schweinen und Hühnern, fordern Vertreter des linken Lagers. Sie sind offen für einen abgeschwächten Gegenvorschlag, den die Gegner der Massentierhaltungsinitiative jedoch ablehnen. Die Schweiz habe bereits heute sehr hohe Standards. In konventionellen Masthallen würden 27 000 Hühner auf einmal gehalten. Die Grünen-Nationalrätin und Mitinitiantin Meret Schneider blieb gelassen, als sie nach ihrem Votum für das Volksbegehren von den Landwirten der SVP mit Fragen gelöchert wurde. Sie betonte, dass sie nicht den Bauern die Schuld gebe für Missstände in der Tierhaltung. Diese bemühten sich, auf Labels umzusteigen, ihre Produkte würden aber vom Detailhandel nicht abgesetzt. Schneider sagt, dass die infolge der Initiative reduzierte Fleischproduktion nicht zwangsläufig mit Importen aus dem Ausland ersetzt würde. Die Konsumenten würden lieber zwei Mal pro Woche Fleisch aus tiergerechter Haltung essen statt zwei Mal pro Tag Chickenwings aus Thailand. Der Nationalrat debattierte am Dienstag leidenschaftlich über die Massentierhaltungsinitiative. Eingereicht hat diese der Verein Sentience Politics, welcher laut eigener Umschreibung die Interessen nichtmenschlicher Tiere vertritt. Die Initiative will die Massentierhaltung verbieten und die Würde der Tiere in der Landwirtschaft in die Verfassung aufnehmen. Dafür sollen Anforderungen festgelegt werden, die mindestens denjenigen der Bio-Suisse-Richtlinien von 2018 entsprechen. Die Initiative verlangt ausserdem Vorschriften für den Import von Tieren und tierischen Erzeugnissen. Landwirte aus der Reserve gelockt Der Bundesrat lehnt die Initiative ab, weil bereits das geltende Recht Massentierhaltung verbiete. Dies gelte unabhängig davon, wie viele Tiere gehalten würden. Die Initiative hingegen will maximale Tierbestände pro Stall festlegen mit dem Ziel, die Zahl der Tiere pro Betrieb zu verkleinern. In einem Gegenentwurf will der Bundesrat zentrale Aspekte der Initiative wie die tierfreundliche Unterbringung, den regelmässigen Auslauf und die schonende Schlachtung von Nutztieren aufnehmen. Er verzichtet aber auf die Verankerung der Bio-Richtlinien und Importregelungen. Die Initiantin Schneider hat die Bauern im Nationalrat aus der Reserve gelockt, weil sie ihnen die Werbespots der Schweizer Fleischwirtschaft unter die Nase rieb. Darin seien Schweine mit Auslauf, Kühe auf der Weide und Hühner, die fröhlich im Stroh picken, zu sehen. Alle in diesen Werbungen präsentierten Betriebe entsprechen laut Schneider den Anforderungen der Initiative. Doch dies zeige ein falsches Bild, denn die konventionelle Haltung in Grossbetrieben sei weit entfernt von diesem Idyll. 27 000 Hühner würden in konventionellen Masthallen gehalten, weniger als 1 Quadratmeter stehe einem Schwein von 100 Kilogramm heute in der Schweiz auf Betonboden zu. «Würden wir unsere Golden Retriever so halten wie Schweine, wäre der Aufschrei gross.» Debatte geht am Mittwoch weiter Die Gegner konterten. Die Schweiz habe das strengste Tierschutzgesetz der ganzen Welt, sagte Markus Ritter, Mitte-Nationalrat und Präsident des Bauernverbands. Die Schweiz sei das einzige Land, welches die Tierzahlen pro Betrieb bei Geflügel, Schweinen und Mastkälbern begrenze. Das Maximum sei massiv tiefer als in den Ländern der EU. Die Umsetzung der Initiative würde laut Ritter dazu führen, dass für die gleiche Produktion 1600 neue Legehennenställe und mehr als 20 000 neue mobile Pouletmastställe errichtet werden müssten. Am Mittwoch entscheidet der Nationalrat über den Gegenentwurf des Bundesrats und einen Rückweisungsantrag von SP-, Grünen- und GLP-Nationalräten. Diese möchten im Sinne eines Kompromisses den Vorschlag des Bundesrats noch etwas abschwächen. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Bundesgerichtshof verkündet Urteil zu NSU-Helfer André E.

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute, ob das Urteil gegen den NSU-Unterstützer André E. rechtskräftig ist. Das Münchner Oberlandesgericht (OLG) hatte den Mann 2018 zu zweieinhalb Jahren Haft wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt (Az. 3 StR 441/20). Der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) um Beate Zschäpe hatte über Jahre unter anderem neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin ermordet. Der BGH kann das OLG-Urteil bestätigen, abändern oder aufheben. Im letzten Fall müsste in München neu über strittige Teile verhandelt werden. Alle anderen Urteile im NSU-Komplex sind rechtskräftig. Bei E. geht es vor allem um die Frage, wann er von den Absichten des NSU wusste. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass er deutlich länger als vom OLG angenommen geahnt haben muss, welche Ziele seine Freunde verfolgten. Sie fordert eine deutlich höhere Strafe. Der 42-Jährige selbst hingegen will einen Freispruch. Sein Anwalt argumentierte bei der mündlichen Verhandlung vor knapp zwei Wochen in Karlsruhe, E. habe selbst mit dem Beschaffen von Bahncards für Zschäpe und Uwe Böhnhardt auf seinen Namen und den seiner Frau - samt Passbildern - dem NSU nicht wirklich weitergeholfen.

 

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1. FC Köln: Späte Rache: Modeste verhöhnt Schmadtke nach Sieg in Wolfsburg

„Man trifft sich immer zweimal im Leben“, sagt Kölns Star-Stürmer und Doppel-Torschütze Anthony Modeste (33) nach dem 3:2-Sieg in Wolfsburg und genoss nicht nur den Köln-Triumph, sondern auch seine späte Rache an VfL-Sportboss Jörg Schmadtke (57) sichtlich! Seit 2017 ist das Tischtuch zwischen Schmadtke und Modeste durch. Als Köln-Boss transferierte Schmadtke den FC-Liebling damals für unglaubliche 35 Mio Euro nach China. Problem: Modeste behauptete damals wie heute, dass er nie wirklich weg wollte und, das Schmadtke die treibende Kraft hinter dem Transfer war. Der widerspricht. Jetzt das Wiedersehen in Wolfsburg. Modeste gegen Schmadtke. Der VfL-Macher musste auf der Tribüne mit ansehen, wie Kölns Stürmer per Doppelpack das Spiel entschied (BILD-Note 1) und Schmadtkes VfL mit der sechsten Pleite in Folge noch tiefer in die Krise stürzte. Modeste danach in der Sportschau: „Ich bin heute glücklich, weil wir in Wolfsburg gespielt haben und gegen die Mannschaft von Schmadtke gewonnen haben. Es ist sehr schön, hier zu gewinnen und Wolfsburg in die Krise zu schicken.“ Kölns Stürmer verhöhnt den VfL-Boss. Kölns Stürmer scheint auf den Moment lange gewartet zu haben. Bleibt die Frage, wie lange er auf die Antwort warten muss. Neue Freunde in Wolfsburg dürfte Modeste sich mit den Aussagen zumindest nicht gemacht haben.

 

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Sängerin und Schauspielerin - "Wasser" statt Schnee: Lina Larissa Strahl wird 24

Hamburg (dpa) - Für die Fans von Lina Larissa Strahl kommt Weihnachten in diesem Jahr ein bisschen früher. Die Schauspielerin und Sängerin hat für den 17. Dezember ihren neuen Song "Wasser" angekündigt. Und so langsam nehmen die vier Elemente Gestalt an: "Feuer, Feuer!" war schon dran. Letzteres Lied stammt aus dem dritten Teil der "Bibi & Tina"-Filmreihe, mit der Lina Larissa Strahl, die heute (15.12.) ihren 24. Geburtstag feiert, zum Teenie-Star geworden ist. Für die Bibi-Darstellerin war die Musik ein leichtes Spiel, hatte sie doch 2013 die Casting-Show "Dein Song" des Kindersenders KiKA gewonnen. "Angefangen hat das schon in meiner Kindheit", sagte sie vor einiger Zeit im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur". Ich habe immer gerne gesungen. In der sechsten Klasse habe ich mit meinen Freundinnen dann eine Mädchenband gegründet. Wir haben uns Instrumente selbst beigebracht. In der Zeit habe ich auch meinen ersten Song geschrieben." Inzwischen hat Lina Larissa Strahl bereits drei Soloalben veröffentlicht. Zuletzt landete "R3bellin" in den Charts auf Anhieb auf dem zweiten Platz. Sie ist Sängerin, Schauspielerin, eine begabte Eiskunstläuferin ("Dancing On Ice") - und eine große Hundeliebhaberin. In ihrem "Kleine Wölfin"-Shop gibt es faltbare Reisenäpfe, Halsbänder und "Kalle der Knochen".

 

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TV-Tipp: Wie Erinnerungen täuschen können - Serie "8 Zeugen" auf Vox

Berlin (dpa) - Die zehnjährige Politikertochter Emma verschwindet aus dem Berliner Naturkundemuseum. Die Täter zündeten eine Rauchbombe, um die anwesenden Menschen abzulenken. Das Kindermädchen der Kleinen weiß nicht, was los ist. Aber: Weiß sie es wirklich nicht? Die junge Frau gehört zu den Zeugen, die von Psychologin Jasmin Braun befragt werden. In der Hauptrolle: eine herausragend spielende Alexandra Maria Lara. Die Serie ist kammerspielartig aufgebaut und - auch wenn die Wissenschaftsbetonung etwas überstrapaziert wird - spannend anzusehen. Vox zeigt alle acht Folgen am 15. Dezember ab 20.15 Uhr. Die Mini-Serie setzt sich mit Fragen der Gedächtnispsychologie auseinander. Wie wirken sich Schubladendenken und Vorurteile auf das Erinnerungsvermögen aus? Psychologin Braun führt eigentlich keine polizeilichen Befragungen durch. Aufgrund der Dringlichkeit wird sie in diesem Fall doch hinzugezogen. Normalerweise, so sagt sie, bewertet sie Aussagen von Zeugen lediglich anhand von Transkripten - ohne die Zeugen persönlich zu treffen. Sie will damit ihren eigenen Vorurteilen aus dem Weg gehen. Denn: "Eine Aussage eines grobschlächtigen Schlägertypen verarbeitet unser Gehirn automatisch anders als die Aussage einer netten, alten Dame, die scheinbar niemandem etwas zuleide zu tun kann." Jasmin Braun spricht mit dem Kindermädchen, mit einem Wachmann, einer Studentin und einem Psychologie-Professor, der auch zu Besuch im Museum war. Dabei muss sie nicht nur deren Erinnerungen nachspüren, sondern auch die Polizei für sich gewinnen. Die Ermittler stehen der Wissenschaftlerin äußerst als skeptisch gegenüber. Außerdem zeigt sich, dass sie selbst mit Erinnerungen zu kämpfen hat. "Ich war sofort Feuer und Flamme", sagt Hauptdarstellerin Alexandra Maria Lara laut RTL über die Rolle. Die 43-Jährige gehört zu den wenigen deutschen Schauspielerinnen von internationalem Format und ist eher selten im Fernsehen zu sehen. Das komplexe Thema von "8 Zeugen" habe sie sofort fasziniert, sagt sie. "Eine Entführung, acht Zeugen und eine Rechtspsychologin - unsere Geschichte hat einen klaren Aufbau. Einerseits zeigen wir kammerspielartige Verhöre, in denen die Zeugen Dinge von sich preisgeben, die sie selbst überraschen. Andererseits ist da der Druck, das Leben eines Kindes retten zu wollen. Dadurch lässt die Spannung nie nach, und sowieso kommt in unserer Geschichte alles anders als gedacht." Damit trifft es die Schauspielerin auf den Punkt. Denn sobald der Zuschauer denkt, nun sei die Psychologin der Lösung des Falles nahe, gibt es eine neue Wendung. Und - nach gut drei Serienstunden - einen überraschenden Schluss.

 

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Gefährdete Demokratie: Nur jeder zweite Deutsche vertraut dem politischen System

Hamburg. Laut Umfrage vertrauen nur 50 Prozent der Deutschen der Demokratie, 30 Prozent vertrauen ihr weniger bis gar nicht. Stärker ist der Zuspruch der Deutschen gegenüber der Wissenschaft (67 Prozent) und dem Bundesverfassungsgericht (55 Prozent), wie die Körber-Stiftung am Dienstag in Hamburg mitteilte. Dagegen haben lediglich 32 Prozent Vertrauen in Bundestag und Bundesregierung, nur 20 Prozent vertrauen Parteien. Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut policy matters vom Oktober 2021 im Auftrag der Körber-Stiftung. Um die Demokratie zu stärken, befürwortet eine Mehrheit von 71 Prozent die Einbeziehung von Bürgern und Bürgerinnen bei wichtigen politischen Entscheidungen. Dies gilt insbesondere in bürgernahen Bereichen: Kommunale Fragen bilden dabei mit 84 Prozent den Spitzenwert, gefolgt von Fragen der Bildungspolitik (76 Prozent) und des Klimaschutzes (70 Prozent). Für den Philosophen Julian Nida-Rümelin sind die Ergebnisse ein Weckruf zur Erneuerung der Demokratie. „Eine Demokratie kann es sich nicht erlauben, größere Minderheiten in Fundamentalopposition, Resignation oder Wut abdriften zu lassen“, sagte der ehemalige Kulturstaatsminister. Wenn solche Entwicklungen mit einem massiven Rationalitätsverlust einhergingen und in faschistisches, mythologisch oder religiös geprägtes Verschwörungsdenken mündeten, sei die Demokratie gefährdet. RND/epd

 

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Das Kalenderblatt am 15. Dezember – was ist heute passiert?

Berlin. Das aktuelle Kalenderblatt für Mittwoch, den 15. Dezember 2021: Was geschah heute, wer wurde geboren, wer ist gestorben? Die Ereignisse in der Übersicht. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Ein Blick in die Geschichte kann den Blick auf die Gegenwart schärfen. Welche Ereignisse fanden am 15. Dezember statt? 2019 – Die UN-Klimakonferenz in Madrid endet mit dem Bekenntnis zu den Zielen des Pariser Abkommens von 2015. Erhoffte Regeln für die internationale Zusammenarbeit, insbesondere für den Handel mit Klimaschutz-Gutschriften, kommen nicht zustande. 2016 – Die ersten Dienste der europäischen Galileo-Satelliten sind startklar und stehen erstmals Behörden, Firmen und Bürgern zur Verfügung. Mit dem milliardenschweren Prestigeprojekt will Europa unabhängiger werden vom US-System GPS. 2011 – Als erstes westeuropäisches Land erkennt Island den Staat Palästina diplomatisch an. Islands Parlament hatte Israelis und Palästinenser zuvor zur Beendigung ihres Konfliktes durch einen Friedensvertrag aufgefordert. 1981 – Der Peruaner Javier Perez de Cuellar wird zum neuen UN-Generalsekretär gewählt. 1961 – Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, einer der Hauptverantwortlichen für die Deportation und Ermordung der europäischen Juden, wird in Israel zum Tode verurteilt. Am 1. Juni 1962 wird er hingerichtet. 1956 – In Dießen am Ammersee wird der Grundstein für das erste deutsche SOS-Kinderdorf gelegt. 1911 – Der britische König Georg V. legt den Grundstein zum Bau von Neu Delhi, das anstelle von Kalkutta indische Hauptstadt wird. 1846 – Die Eisenbahnstrecke Hamburg-Berlin geht in Betrieb. 1791 – In den USA werden zehn Zusatzartikel zur Verfassung, die die Grundrechte der Amerikaner garantieren, von der erforderlichen Mehrheit der Staaten ratifiziert. Die „Bill of Rights“ tritt damit in Kraft. Wer wurde am 15. Dezember geboren? 1971 – Cecilia Kunz (50), deutsche Schauspielerin („Dr. Stefan Frank“, „Unter uns“) 1966 – Katja von Garnier (55), deutsche Filmregisseurin („Bandits“, „Abgeschminkt“) 1958 – Stephan Weil (63), deutscher Politiker (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen seit 2013 1931 – Peter Schmidhuber, deutscher Politiker (CSU), EU-Kommissar 1987-1994, gest. 2020 1921 – Evelyn Künneke, deutsche Schauspielerin und Sängerin („Winke, Winke“), Tochter des Berliner Operetten-Königs Eduard Künneke, gest. 2001 Wer ist am 15. Dezember gestorben? 2011 – Walter Giller, deutscher Schauspieler („Rosen für den Staatsanwalt“), geb. 1927 1966 – Walt Disney, amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent („Micky Maus“, „Donald Duck“, „Das Dschungelbuch“), geb. 1901 RND/dpa

 

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+++ 01:55 "Bild"-Zeitung: Mehr Intensivpflegekräfte als vor der Pandemie +++

Die Zahl Pflegekräfte in der Intensivmedizin ist in der Pandemie laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung angestiegen. Eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit zeige, dass es im Juni 2021 insgesamt 24.999 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mit hoher Qualifizierung gegeben habe, schreibt die "Bild". Das seien rund 3,3 Prozent mehr als im Januar. Die Zahl der Intensivpfleger mit mittlerer Qualifizierung sei um 0,13 Prozent auf insgesamt 106.494 Beschäftigte gesunken. Unklar blieb dabei der Anteil der Teilzeit-Arbeitsverhältnisse. +++ 01:09 US-Studie: Impfstoffe ohne Booster gegen Omikron kaum wirksam +++ Alle drei in den USA zugelassenen Covid-19-Impfstoffe von Moderna, Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson scheinen laut einer Laborstudie ohne eine Auffrischungsimpfung deutlich weniger Schutz gegen die Omikron-Variante zu bieten. Die Untersuchungen des Massachusetts General Hospital (MGH), der Harvard-Universität und des MIT stellen eine "geringe bis fehlende" Antikörperneutralisierung der Variante bei den regulären Impfschemata der Vakzine fest. Das Blut von Personen, die erst kürzlich einen Booster erhalten hatten, weist der Studie zufolge jedoch eine starke Neutralisierung der Variante auf. Eine groß angelegte Studie aus Südafrika kommt hingegen zu dem Schluss, dass das Vakzin von Biontech/Pfizer nach zwei Impfungen bei einer Omikron-Infektion noch guten Schutz vor schweren Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten bietet. +++ 00:15 Antisemitismus-Beauftragter kritisiert Kardinal Müller: "absurde Verschwörungsmythen" +++ Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, kritisiert die Äußerungen des Kardinals und Vatikan-Richters Gerhard Ludwig zur Corona-Pandemie. Dieser hatte in einem Interview Verschwörungsmythen über eine geplante Gleichschaltung der Menschen und einen Überwachungsstaat verbreitet. Klein betont gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, in der Pandemie bräuchten jene Menschen Halt und Unterstützung, die mit der Unsicherheit offenbar nicht zurechtkämen, die sich bedroht fühlten und sich an simple, irrationale Erklärungsmodelle klammerten. "Das genaue Gegenteil hat Kardinal Müller getan, indem er absurde, antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet, die schädlich für unsere Gesellschaft sind und bestehende Probleme nur verstärken", so Klein. +++ 23:18 Polizei in Niedersachsen findet bei Hausdurchsuchung 1300 Impfausweis-Aufkleber +++ Bei einer Razzia hat die Polizei knapp 1300 Impfausweis-Etiketten in der Wohnung eines 28-Jährigen im niedersächsischen Kreis Northeim entdeckt. Das zuständige Amtsgericht hatte nach einem Hinweis der Polizei Stuttgart einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung erwirkt. Der Beschuldigte überreichte den Beamten acht Bögen mit insgesamt 1296 Chargen-Etiketten, teilt die Polizei mit. Außerdem beschlagnahmten sie einen Stempel mit der Aufschrift eines Impfzentrums im Landkreis Hildesheim. +++ 22:31 US-Fluggesellschaften wollen Neueinstellungen forcieren +++ Top-Führungskräfte der großen US-Fluggesellschaften wollen trotz Sorgen wegen der Pandemie Neueinstellungen forcieren. Das geht aus schriftlichen Aussagen der Manager hervor, die Reuters einsehen konnte. Die Spitzenkräfte erscheinen am Mittwoch vor einem Senatsausschuss. Die Airlines wollen mehr als 30.000 Mitarbeiter im kommenden Jahr einstellen. Die Fluggesellschaften haben in der Pandemie Corona-Hilfen von der Regierung in Höhe von 54 Milliarden Dollar erhalten. +++ 22:09 Biden: Haben für zehn Millionen US-Bürger Anti-Corona-Pillen bestellt +++ Die USA haben Präsident Joe Biden zufolge genug von Pfizers neuen Anti-Corona-Pillen bestellt, um zehn Millionen US-Bürger zu behandeln. Die vom US-Pharmakonzern heute veröffentlichen Daten seien ermutigend, heißt es in einer Erklärung. Das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie bleibe weiter die Impfung. +++ 21:43 Italien verlängert Notstand bis Ende März +++ Italien verlängert den Notstand bis Ende März. Die im Januar vergangenen Jahres eingeführten Sonderregeln sollten eigentlich Ende Dezember auslaufen. Das Gesundheitsministerium in Rom erklärt zudem, dass vom 16. Dezember bis zum 31. Januar alle Besucher aus EU-Ländern vor ihrer Abreise sich testen lassen müssen. Für viele Nicht-EU-Staaten gilt die Regel bereits. +++ 21:16 Abgeordnete stimmen für schärfere Maßnahmen in England +++ Das britische Parlament stimmt für eine Impfpflicht für Mitarbeiter der Gesundheits- und Sozialdienste in England. Die Entscheidung gehört zu einer Reihe von Verschärfungen im Kampf gegen Omikron. Auch die Maskenpflicht soll erweitert werden. Die Maßnahmen sind umstritten: Etwa 100 konservative Abgeordnete von Premierminister Boris Johnson stimmten gegen die Vorlage seiner Regierung. +++ 20:52 Britischer Gesundheitsminister warnt vor Omikron-"Tsunami" +++ +++ 20:43 WHO: Infektionszahlen in Afrika steigen +++ Die Zahl der erfassten Corona-Infektionen in Afrika nimmt im Wochenvergleich um 83 Prozent zu. In der vergangenen Woche wurden 196.000 neue Fälle gemeldet - im Vergleich zu 107.000 Neuinfektionen in der Vorwoche. Das teilt die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Während die Infektionszahlen vor allem in Südafrika so rapide ansteigen wie nie zuvor, sei man "vorsichtig optimistisch", dass die vierte Welle in Afrika weniger Todesfälle und weniger schwere Krankheitsverläufe mit sich bringen werde, sagt Matshidiso Moeti, Afrika-Regionaldirektorin der WHO. +++ 20:15 Bundesländer melden 42.042 Neuinfektionen +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.581.728 gestiegen. Das sind 42.042 Neuinfektionen und 525 Todesfälle mehr als am Vorabend, wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht. Bei den Neuinfektionen hält die rückläufige Entwicklung an: Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs um rund 16,9 Prozent unter dem Niveau von Dienstag vergangener Woche. (Am 7. Dezember hatten die Bundesländer insgesamt 50.578 neue Corona-Fälle gemeldet.) Bei den Todesfällen geht es dagegen weiter nach oben: Die Anzahl von 525 neu erfassten Covid-Toten übertrifft die Zahl der übermittelten Todesfälle von Dienstag vergangener Woche deutlich. Am 7. Dezember waren 412 Todesfälle gemeldet worden. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,84 angegeben (Vortag: 0,88). Bundesweit sind die Zahlen rückläufig, aber regional sehr zeigt sich ein anderer Trend: Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein melden heute jeweils die bisher höchsten Tageszuwächse bei den Neuinfektion seit Pandemiebeginn. Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

 

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Robert Habeck: Die Wandlungen des grünen Vizekanzlers

Berlin. Wenn man mit dem neuen Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz auf sein Büro zu sprechen kommt, dann bemüht er einen Vergleich mit der Vergangenheit. Raum A.1051, an dem „Bundesminister Dr. Robert Habeck“ steht, sei „ungefähr so groß wie meine erste WG“, in der vier oder sechs Leute gelebt hätten. Ganz genau wisse er das nicht mehr, sagt der Grünen-Politiker, nachdem er in einer Sitzecke Platz genommen hat. Und in der Tat könnte man aus dem hohen Raum von mindestens 80 Quadratmetern mit den riesigen Platanen vor den Fenstern locker eine Vier-Zimmer-Wohnung machen. Schon der Weg dorthin ist beeindruckend. Die ehemalige Unterkunft für Kriegsinvalide preußische Soldaten aus dem Jahr 1748 besteht aus langen Fluren und wuchtigen Treppenhäusern, in denen sich selbst Mitarbeiter bei mangelnder Aufmerksamkeit schon mal verlaufen. Nur den 52-Jährigen, der knapp 20 Jahre nach seinem Eintritt bei den Grünen ihr zweiter Vizekanzler nach Joschka Fischer geworden ist, ficht das nicht an. Das Haus mit seinen rund 2300 Mitarbeitern sei wie „eine aufgeblätterte Aufgabe“, sagt er in Anzughose, schwarzem T-Shirt und schwarzem Pulli. Überhaupt versucht Habeck den Eindruck zu zerstreuen, als sei er noch immer eine Art Greenhorn, das mit der Bildung der Ampel-Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen zufällig Neuland betrete. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. So amtierte der Vater von vier Söhnen von 2012 bis 2018 in Schleswig-Holstein als Minister für Landwirtschaft und Umwelt – mit damals immerhin 350 Beamtinnen und Beamten. Der größte Unterschied zu seiner Ministerzeit in Kiel sei, „dass das Ministerium hier eine andere Dimension hat“, sagt er. „Jede Entscheidung hat massive Auswirkungen.“ Hat sich Habeck also gar nicht verändert, wie manche meinen – sondern nur die Wahrnehmung seiner Person? Die Folie, auf der Habeck unverändert betrachtet wird, ist seine frühe Existenz als Doktor der Philosophie und Schriftsteller. Daran ist er selbst nicht unschuldig. Habecks Wirkung rührt ja gerade daher, dass er in seinen Reden stets umarmend das große Ganze beschwört und in mäandernden Sätzen, die sich bisweilen im Nirgendwo verlieren, den grünen Überbau liefert, wie es kein anderer kann. Diese Begabung, die wie jede Begabung auch eine Gefährdung bedeutet, lässt ihn zwei Jahre nach Parteieintritt zum Landesvorsitzenden in Kiel werden und begründet rasch einen weiter reichenden bundespolitischen Ruf. Der wiederum hievt Habeck im Januar 2018 in das Amt des Parteichefs, gemeinsam mit Annalena Baerbock, die, wie sie damals in Hannover kundtut, nicht einfach nur „die Frau an Roberts Seite“ sein will. Das Jahr 2021 bringt für Habeck Niederlage und Sieg zugleich. Im April muss er Baerbock zur Kanzlerkandidatin ausrufen. Statt hinter ihm zu bleiben, setzt sie zum Überholmanöver an. Der Geschlagene erleidet dabei sichtbare Schmerzen. Es ist von der „Frauenkarte“ die Rede, die Baerbock gespielt habe. Habeck macht sein Missfallen in zwei längeren Interviews publik, verschwindet ansonsten aber weithin von der Bildfläche und macht, was die ganze Partei macht: Wahlkampf. Wie populär Habeck bleibt, kann man in seiner Heimatstadt Flensburg erleben. Dort flaniert er vor einer Kundgebung den Hafen entlang, zeigt Fremden die Stadt und trifft manchmal auf Freunde von früher. Mein neues Büro ist ungefähr so groß wie meine erste WG. Der Zeitpunkt, an dem Robert Habeck sich zurückmeldet, lässt sich genau datieren: Es ist der 27. September, der Tag nach der Bundestagswahl. Während die erschöpfte Kanzlerkandidatin ihr Ergebnis verdauen muss, das nicht wenige als Scheitern betrachten, antwortet der Mann in der Berliner Bundespressekonferenz auf die Frage danach, wer Vizekanzler werde: „Gehen Sie davon aus, dass wir komplett sortiert sind.“ Wenig später sickert durch, dass Habeck die Aufgabe übernehmen wird. Seitdem ist er wieder obenauf. Nach außen ist es Habeck, der die Ampel schmiedet, zunächst mit dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, der stets nur Habecks Namen erwähnt, nie den Baerbocks. Habeck ist es auch, der später mit Lindner und dem neuen Kanzler Olaf Scholz den Koalitionsvertrag präsentiert. Dabei setzt er auf Ausgleich und zitiert gar Aussagen Lindners, während dieser neben ihm sitzt. Nach innen tritt Habeck als Machtpolitiker in Erscheinung. Obwohl prominente Grünen-Frauen protestieren, bleibt es dabei: Er wird Vizekanzler. Das Wirtschaftsministerium baut er zu einer zweiten Regierungszentrale aus – so wie es Scholz in der letzten Legislaturperiode mit dem Finanzministerium gemacht hat. Entsprechend holt Habeck die frühere Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk als Amtschefin und den Europa-Abgeordneten Sven Giegold aus Brüssel, Patrick Graichen von der Agora Energiewende und den schleswig-holsteinischen Finanzstaatssekretär Udo Philipp von der Küste. Auch die Parteisprecherin und Vertraute seit Kieler Zeiten, Nicola Kabel, geht mit. Bald löst der Minister zwei Drittel der Abteilungsleiter des eher konservativen Hauses ab. Habecks Faible für einen lässigen Outdoor-Stil muss unterdessen zurücktreten. Er trägt das Hemd meist nicht mehr über der Hose. Und zur Vereidigung erscheint er mit Schlips und Kragen, während wenigstens ein anderer Prominenter den Schlips weglässt: Karl Lauterbach, der Gesundheitsminister. Zum letzten Mal zeigt sich Habeck als Machtpolitiker bei der Vergabe der grünen Ministerposten. Während Baerbock sich auf ihre Rolle als kommende Außenministerin zurückzuziehen beginnt, ist er es, dem die Ausbootung des bisherigen Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter zugunsten des Ex-Parteichefs Cem Özdemir zugeschrieben wird. Der Bayer wird parteiintern mit der Erzählung zitiert, Habeck habe ihm das Amt des Tierschutzbeauftragten angeboten. Das käme einer Demütigung gleich. Dem widerspricht der Noch-Parteichef am Rande einer Fraktionssitzung. Es hätten sich Wege für Özdemir und Hofreiter finden lassen, sagt er – vorausgesetzt, die Partei hätte Kriterien wie Geschlechter- und Flügelparität weniger Bedeutung beigemessen. Es geht jetzt darum, das Haus so aufzustellen, dass wir Politik aus einem Guss machen können – mit dem Ziel, dass Wachstum und Ressourcenschonung zusammengehen. Dem pflichten andere bei. An der Version mit dem Tierschutzbeauftragten fehlten „ein paar entscheidende Dinge“, sagt ein Parteilinker – „zum Beispiel, dass einige Linke irgendwann gesagt haben, wir sind uns selbst wichtiger“. Eine andere Linke erinnert sich: „Bei (Joschka) Fischer und (Jürgen) Trittin ging es noch viel brutaler zu.“ Eine dritte betont, Habeck sei sehr wohl empathisch. Die ganze Geschichte tauge nicht zu einer Erzählung von Gut und Böse. „Ich versuche immer, möglichst viele Leute einzubinden“, sagt der in Verdacht Geratene. „Aber Konflikte habe ich im Zweifel nie gescheut.“ Überhaupt verbreitet Habeck den Eindruck, er sei im Kern so wie früher – umgänglich, soll das heißen, und nahbar. So wie Habeck Druck macht, hat er selbst welchen. Auf der einen Seite hat es der neue Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz mit einer Wirtschaft zu tun, die sich in Jahrzehnten an Amtsinhaber von Union und FDP gewöhnt hat. Da passt Habeck schon vom Habitus her nicht ins Bild. Dem hat er bei seiner Antrittsrede zu begegnen versucht, unter anderem mit der Behauptung, das Ministerium sei stets auf der Höhe der Zeit gewesen. Das fanden nicht alle glaubhaft. Auf der anderen Seite drängen Fridays for Future oder militantere Gruppen. „Herr Habeck wird liefern müssen“, mahnt die Aktivistin Luisa Neubauer. Das klingt insbesondere deshalb nicht sehr freundlich, weil Frau Neubauer Mitglied der Grünen ist. Als Mann der interpretationsfähigen Sätze wird Habeck nun vier Jahre lang an Zahlen gemessen, die keine Interpretation zulassen – am 2025 tatsächlich erreichten Anteil der Erneuerbaren Energien, am tatsächlichen Datum des Kohleausstiegs, an den tatsächlichen CO2-Emissionen. „Es geht jetzt darum, das Haus so aufzustellen, dass wir Politik aus einem Guss machen können – mit dem Ziel, dass Wachstum und Ressourcenschonung zusammengehen“, sagt der neue Minister, der seine Jacke über den Bürostuhl gehängt hat. Und dann sagt er noch, dass man die Wirtschaft erklären und die Gesellschaft mitnehmen müsse. Robert Habeck, der statt Vizekanzler lieber Kanzler geworden wäre, weiß genau: Seine Mission kann gelingen, sie muss aber nicht. Alle anderen wissen das auch.

 

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Die grüne Schaltzentrale: Wie Habeck das Wirtschaftsministerium umbaut

Berlin. Als die neuen Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP noch hinter verschlossenen Türen verhandelten und sich zu Stillschweigen verpflichtet hatten, gehörte zu den wenigen Informationen, die an die Öffentlichkeit kamen, ein Ministeriumsname, den es zuvor noch nicht gegeben hatte: Die Grünen würden das Ministerium für Transformation beanspruchen, hatte man aus Grünen-Kreisen erfahren. Doch erst seit die Verteilung der Ampel-Ministerien verkündet ist, ist klar, welches Ressort mit diesem Arbeitstitel gemeint war – und wie ernst es den Grünen-Chefs und vor allem Robert Habeck mit dieser „Transformation“ wirklich ist: Denn das neue „Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz“, wie es seit Habecks Umbau künftig heißt, soll weit mehr leisten als das bisherige Ressort, das einen grünen Anstrich erhält. Dass der der frische Vizekanzler es vielmehr zu einem Superministerium aufrüstet, zeigt sich schon an den Personalstellen: 176 neue Stellen will sich die neue Bundesregierung genehmigen. Das zeigt eine Vorlage des Finanzministeriums für den Bundestag, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Der Spitzenreiter ist mit insgesamt 28 neuen Stellen Habecks „Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz“ mit seinen zwei Standorten in Berlin und in Bonn. Schon als der damalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel 2013 Vizekanzler und Wirtschaftsminister der großen Koalition unter Angela Merkel (CDU) wurde, löste er die Zuständigkeit für den Bereich Energiepolitik aus dem Umweltministerium und holte ihn zu sich ins Haus. Bereits damals galt die Energiewende als Schlüsselprojekt, mit dem er sich profilieren wollte. Der grüne Vizekanzler Habeck weist dem Haus nun eine noch gewichtigere Stelle zu: als Schaltzentrale der grünen Klimaschutz-Politik in der Ampel-Regierung. Zu deren zentralen Vorhaben zählt der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf 80 Prozent am Stromverbrauch bis zum Jahr 2030. Nur so kann der vorgezogene Kohleausstieg gelingen, nur so bleibt das für die Grünen über allem stehende Ziel erreichbar, die deutschen Zusagen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen. Um das zu schaffen, verstärkt Habeck nicht nur die rund 2200 Mitarbeiter aus den klassischen Bereichen der Wirtschaftspolitik und aus den neueren Energie- und Klimaabteilungen zusätzlich um jene mindestens 70 Leute, die bislang noch im Bundesumweltministerium mit Klimaschutz befasst waren und die er damit der grünen Parteifreundin und Ministerin Steffi Lemke entzieht. Darüber hinaus installiert er – neben den drei für diese Bereiche zuständigen verbeamteten Staatssekretären – eine vierte für eine Spezialaufgabe: Die erfahrene Grünen-Politikerin und frühere Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk wird als „Schnittstelle für die grüne Regierungsarbeit gegenüber dem Kanzleramt“ fungieren, wie Habeck bei Amtsantritt erklärte. Sie soll demnach die Klimaschutz-Arbeit aller grün geführten Ministerien koordinieren und mit Olaf Scholz abstimmen – womit Habecks Ministerium eine herausgehobene Stelle unter den grünen Ressorts zukommt. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Doch auch die drei Staatssekretäre für die Fachpolitik sind politische Schwergewichte: Um den Bereich „Wirtschaft und Europa“ kümmert sich nach zwölf Jahren als Europa-Politiker Sven Giegold, der einst die globalisierungskritische Organisation Attac mitbegründete – übrigens unter anderem mit dem früheren Private-Equity-Manager Udo Philipp, der danach Finanz-Staatssekretär in Schleswig-Holstein und nun ebenfalls Staatssekretär unter Habeck wird – und als dessen Controler für die Fördermilliarden für Klimaschutzprojekte fungieren wird. Giegold verweist seinerseits darauf, dass auch er Wirtschaftskompetenz gesammelt hat: Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Birmingham sowie Bremen und noch vor seiner Zeit bei Attac baute er eine ökologische Wohnungsgenossenschaft auf und war Geschäftsführer eines Zentrum für ökologisches Bauen in Niedersachsen. Die Erfahrungen in der Wirtschaft, in der sozialen Bewegung und im EU-Parlament hätten ihn geprägt, sagt er heute. Als Chef über „Energiewende und Klimaschutz“ ist schließlich Patrick Graichen Habecks wichtigster Mann im Management des Ministeriums: Der promovierte Volkswirt begann 2001 als Klimaschutzreferent im Bundesumweltministerium und war nach zehn Jahren Referatsleiter für Klima- und Energiepolitik, wo er etwa für die wirtschaftlichen Tools des Kyoto-Protokolls mitverantwortlich war. Graichen ging 2012 jedoch in die Politikberatung und baute den angesehenen klimapolitischen Thinktank „Agora Energiewende“ mit auf, der oft genug die Basis für die Klima-Pläne, die Erneuerbaren und die Transformation der Industrie der Grünen lieferte.

 

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Vor erstem EU-Gipfel mit Scholz: Warnung an Russland aus Deutschland

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird sich bei seinem ersten EU-Gipfel in dieser Woche in Brüssel für ein klares Zeichen der Unterstützung für die Ukraine und zugleich der Warnung an Russland in dem Grenzkonflikt einsetzen – die Tür zum Dialog des Westens mit Moskau will er aber weit offenhalten. Von dem Treffen der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs am Donnerstag werde ein starkes Signal der Solidarität mit Kiew ausgehen, hieß es in Regierungskreisen in Berlin am Dienstag. Jede Aggression Russlands, das 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektierte und deswegen aus der Gruppe der acht führenden Industrienationen (G8) ausgeschlossen wurde, werde sehr ernste und schmerzhafte politische und wirtschaftliche Folgen haben, erklärten Diplomaten. Die territoriale Integrität der Ukraine sei unantastbar, für eine Verletzung werde ein sehr hoher Preis zu zahlen sein. Derzeit werde mit den USA und Großbritannien auch über mögliche Finanzsanktionen gegen Russland gesprochen. Um welche Maßnahmen es sich genau handeln, inwiefern Sanktionen verschärft oder die noch ausstehende Inbetriebnahme der umstrittenen Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland betroffen sein könnten, wurde nicht gesagt. Es wäre nicht klug, Reaktionen im Detail schon vorher zu erläutern, so würden sich auch in der EU-Gipfelerklärung keine präzise Aussagen über Sanktionen finden, hieß es. Russland müsse jetzt offen darlegen, was sein Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine zu bedeuten habe. Es mute geradezu sonderbar an, betonen zu müssen, dass von der Ukraine keine Gefahr für die Russische Föderation ausgehe, erklärten Regierungsvertreter. Die Ukraine sei nicht der Aggressor, und auch die Nato stelle keine Bedrohung dar. Zugleich betonten Regierungsvertreter den Willen Deutschlands und des Westens zum Dialog mit Russland und Kremlchef Wladimir Putin. Dafür gebe es mehrere Ebenen. Russland könne keine Zweifel an der Dialogbereitschaft der G7-Staaten sowie dem Willen zur Reaktivierung des sogenannten Normandie-Formats für die Konfliktlösung – hier verhandeln Deutschland und Frankreich mit der Ukraine und Russland – oder Gesprächen mit Nato-Vertretern haben. Der Westen stehe bereit, wenn sich Russland wieder einbringen wolle. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Scholz wird in seiner ersten Regierungserklärung als Bundeskanzler an diesem Mittwoch im Bundestag auf seine Linie für den EU-Gipfel eingehen, aber schwerpunktmäßig die nationalen Herausforderungen ansprechen. 2022 übernimmt Deutschland die G7-Präsidentschaft. Der Gipfel wird vom 26. bis 28. Juni – wie schon 2015 – in Schloss Elmau in den bayerischen Alpen ausgerichtet, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit. Schloss Elmau erfülle alle logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen an einen G7-Gipfelort, das Treffen 2015 habe einen reibungslosen Ablauf gewährleistet und weltweit bleibenden Eindruck hinterlassen. Der G7-Gruppe gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die USA und Kanada an. Außerdem ist die Europäische Union bei allen Treffen vertreten.

 

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Amnesty International wirft Taliban schwere Kriegsverbrechen vor

Berlin. Die Taliban haben laut Amnesty International während ihrer Machtübernahme in Afghanistan schwere Kriegsverbrechen begangen. Zugleich seien auch bei Angriffen der afghanischen Streitkräfte und des US-Militärs Zivilistinnen und Zivilisten zu Tode gekommen, erklärte die stellvertretende Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty, Julia Duchrow, am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung eines Berichts in Berlin. Der Internationale Strafgerichtshof müsse möglichen Kriegsverbrechen aller Parteien nachgehen. Im Sommer hatten die Taliban eine Offensive gestartet und Mitte August mit der Eroberung Kabuls die Macht in Afghanistan übernommen. Ende August verließen die letzten US-Soldaten das Land. Amnesty wirft den Taliban vor, während ihres Vormarsches die Angehörigen ethnischer und religiöser Minderheiten sowie afghanische Soldaten gefoltert und getötet zu haben. Das gesamte Ausmaß der Tötungen sei schwer zu erfassen, weil die Taliban in vielen ländlichen Gebieten den Mobilfunk unterbrochen und den Internetzugang stark eingeschränkt hätten. Duchrow sprach dennoch von einem „unglaublichen Blutvergießen durch die Taliban“. Derweil machen Menschenrechtler auch US-Truppen und afghanische Armee für den Tod von Zivilistinnen und Zivilisten verantwortlich. So dokumentiert der Bericht vier Luftangriffe zwischen 2017 und 2021 in dicht besiedelten Gebieten, bei denen 28 Menschen getötet wurden, darunter acht Kinder. Drei der Luftangriffe seien höchstwahrscheinlich von den USA und einer von der afghanischen Luftwaffe geflogen worden. RND/epd

 

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Kevin Kühnert: „Wie der Mensch Olaf Scholz tickt, das weiß ich nicht“

Der neue SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert pflegt ein hauptsächlich sachlich-distanziertes Verhältnis zu Bundeskanzler Olaf Scholz. „Wie der Mensch Olaf Scholz tickt, das weiß ich nicht, aber das ist für unsere Zusammenarbeit auch nicht so wichtig“, sagte Kühnert am Dienstagabend in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“. Gerade jetzt im Zuge seiner Wahl zum Bundeskanzler rede man „aber auch schon mal über zwischenmenschliche Dinge“, so Kühnert. Scholz erlebe er als zurückhaltend, er sei „niemand, aus dem es heraussprudelt“. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die „taz“-Journalistin Ulrike Herrmann fand nüchterne Worte über ihre Erfahrungen mit dem neuen Kanzler: „Im direkten Smalltalkbereich ist Herr Scholz schüchtern.“ Moderator Lanz ergänzte: „Es purzelt nichts aus ihm heraus, was ihm gefährlich werden könnte.“ Das bestätigte Lars Haider, Chefredakteur des „Hamburger Abendblatts“ und Scholz-Biograf: „Er wird jetzt noch vorsichtiger sein.“ Dass Scholz häufig ausweichend auf Fragen reagiere, wollte SPD-Generalsekretär Kühnert nicht bestätigen: „Wenn ich mit ihm rede, stelle ich ihm politische Fragen, und dann bekomme ich auch sehr präzise Antworten.“ Dass Scholz im Laufe der Jahre aber auch einen Wandel in seinem Auftreten vollzogen habe, betonte der Journalist Haider. Im Vergleich zu seiner Zeit als Generalsekretär Anfang der 2000er-Jahre sei er „heute ein Entertainer“. Doch nicht nur Olaf Scholz war Thema der Sendung, auch nüchternen politischen Fragen musste sich Kühnert stellen, etwa zur Wohnraum-Problematik in Deutschland – die war ein zentrales Thema des Bundestagswahlkampfes. Vor allem beim Mietrecht habe er sich „deutlich mehr gewünscht und erwartet“, sagte Kühnert mit Blick auf den Koalitionsvertrag. Das sei unterhalb dessen geblieben, was nötig sei, sagte der SPD-Politiker und stellte fest: „Es gibt Licht und Schatten in so einer Koalition.“ RND/seb

 

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EU-Kommission will Schengen-Raum mit verbindlichen Reisebeschränkungen reformieren

S eit Jahren führen Länder wie Dänemark, Österreich, Frankreich und auch Deutschland immer wieder Grenzkontrollen im Schengen-Raum durch. Mit Verweis auf Terrorgefahren, illegale Migration und zuletzt die Corona-Pandemie melden einige Mitgliedsländer seit Jahren immer wieder derartige Einschränkungen bei der EU-Kommission, die dann oft verlängert werden. Nun will die EU-Kommission Lehren aus den Bedrohungen ziehen und den Schengen-Raum fit für die Zukunft machen. Den Vorschlägen der Brüsseler Behörde vom Dienstag zufolge sollen Kontrollen im eigentlich grenzkontrollfreien Schengen-Raum wieder die Ausnahme werden. „Schengen ist unser Kronjuwel“, sagte EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sagte, dass täglich 3,5 Millionen Menschen zwischen den Schengen-Staaten pendeln. Der Schengen-Raum, dem 26 europäische Staaten und 420 Millionen Einwohner angehören, soll uneingeschränkten Personenverkehr in Europa gewährleisten. Konkret schlägt die EU-Kommission unter anderem vor, dass die EU-Staaten im Falle einer Bedrohung der öffentlichen Gesundheit verbindliche Reisebeschränkungen an den Außengrenzen einführen können. Dies ist bislang nur über unverbindliche Empfehlungen möglich. Bei Gefahr für die öffentliche Gesundheit oder durch Terror könnten die EU-Staaten auch Kontrollen innerhalb des Schengen-Raums genehmigen. Zugleich will die EU-Kommission sicherstellen, dass derlei interne Kontrollen die Ausnahme bleiben. Das betroffene Land soll diesen Schritt genauer begründen als bisher und nach 18 Monaten muss die Kommission eine Stellungnahme zur Verhältnismäßigkeit abgeben. Alternativen sollen bevorzugt werden. Im Fall einer Instrumentalisierung von Migranten, wie sie zuletzt an der Grenze von Belarus und Polen zu beobachten war, sollen die EU-Staaten weitere Maßnahmen ergreifen können. So könnte etwa die Zahl der Grenzübergänge reduziert werden. Außerdem soll die Frist für die Registrierung von Asylanträgen verlängert werden. Die gemeinsamen Regeln für die Schengen-Länder ergeben sich aus dem Schengener Grenzkodex, den die EU-Kommission nun überarbeitet hat. Jedoch müssen EU-Staaten und Europaparlament noch zustimmen.

 

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Riccardo Ehrman ist tot – der Journalist, der den Mauerfall auslöste

Der italienische Journalist Riccardo Ehrman, der für seine geschichtsträchtige Frage an den DDR-Politiker Günter Schabowski 1989 berühmt wurde, ist tot. Er sei im Alter von 92 Jahren in der spanischen Hauptstadt Madrid gestorben, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend unter Berufung auf seine Frau. Ehrman war damals Berlin-Korrespondent der Ansa. Bei der Pressekonferenz des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) am 9. November 1989 hatte Ehrman Schabowski eine Frage zum geplanten Reisegesetz gestellt: „Ich heiße Riccardo Ehrman, ich vertrete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Herr Schabowski, Sie haben von Fehlern gesprochen. Glauben Sie nicht, dass es war eine große Fehler, diese Reisegesetzentwurf, das sie haben vorgestellt vor wenigen Tagen?“ Das Mitglied des SED-Politbüros begründete zunächst die Entscheidung. Anschließend fragten Journalisten weiter nach, was Schabowski zu seiner denkwürdigen Antwort brachte: „Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen - Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse - beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt.“ Dies gelte „sofort. unverzüglich“. Ehrman war zu der Pressekonferenz eigentlich zu spät erschienen. Er hatte keinen Parkplatz gefunden, der Saal war überfüllt, so konnte er sich nur an den Fuß des Podiums hocken. Vom Leben wurde er trotzdem nicht bestraft: Um 18.53 Uhr kam er an die Reihe und konnte seine Frage nach dem geplanten Reisegesetz stellen, das er für viel zu bürokratisch hielt. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Der erfahrene Journalist verstand sofort, was passiert war, wie er zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls 2014 erzählte. „Ich bin sofort raus und habe ein Fernschreiben an meine Zentrale in Rom geschickt: „Die Mauer ist weg.““ Doch dem Ansa-Kollegen war die Nachricht erst einmal zu heiß. Und als Ehrman mit seinem Chefredakteur telefonierte, fragte der zuerst: "Riccardo, bist du verrückt geworden?" So ging es in vielen Redaktionen zu. Erst nach und nach wurde die Bedeutung von Schabowskis Äußerungen klar, meldeten dann auch die TV-Sender an erster Stelle in den Nachrichten, dass die Grenze offen ist. In Ost-Berlin strömten schließlich Menschenscharen zu den Übergängen, wo sie auf perplexe Grenzer stießen. Bis der erste Schlagbaum an der Bornholmer Straße tatsächlich aufging. Der Abend ging in die Geschichtsbücher ein.

 

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Haiti: Stecken Drogenkartelle hinter dem Mord an Präsident Moïse?

Die Ermordung von Moïse im Juli stürzte das Land in eine schwere Krise. Laut der «New York Times» wollte der Präsident eine Liste mit Drogenschmugglern an die USA weitergeben. Ex-Präsident Michel Martelly soll ebenfalls in den Mord seines politischen Zöglings verstrickt sein. Haitis im Sommer ermordeter Präsident Jovenel Moïse wurde längst beigesetzt, doch über die mächtigen Hintermänner des Mordes besteht weiterhin Unklarheit. Die Söldner, die in den frühen Morgenstunden des 7. Juli Jovenel Moïse töteten, durchsuchten anschliessend seine Villa im Nobelviertel Pèlerin 5 hoch über Port-au-Prince. Moïses Ehefrau Martine, die den Angriff verletzt überlebte, berichtete später, dass die spanisch sprechenden Männer das Haus auf den Kopf gestellt hatten, bevor sie schliesslich auf einem Regal mit Unterlagen ihres Mannes fündig wurden. Doch nach was genau sie suchten, wisse sie nicht, sagte die First Lady vor einigen Monaten in einem Interview. Ominöse Liste von Drogenhändlern Nun könnte die «New York Times» die Antwort gefunden haben. Moïse soll laut ihren Recherchen an einer Liste mit Namen von in den Drogen- und Waffenhandel verwickelten Personen gearbeitet haben. Unter ihnen seien einflussreiche haitianische Politiker und Unternehmer mit Verbindungen zu internationalen Drogenkartellen. Das Dossier habe er danach an die amerikanische Drogenbehörde DEA übergeben wollen. Vier Mitarbeiter von Moïse, die angaben, die Liste im Auftrag des Präsidenten erarbeitet zu haben, bestätigten dies gegenüber der Zeitung. Man solle niemanden schonen, habe Moïse ihnen aufgetragen. Der Präsident stand zu jenem Zeitpunkt mit dem Rücken zur Wand. Seit Jahresbeginn drängte die Opposition ihn zum Rücktritt, seine Amtszeit sei längst abgelaufen. Doch Moïse klammerte sich an sein Amt. Im Februar erklärte er, einen Plan zu seiner Ermordung aufgedeckt zu haben, und liess Verdächtige verhaften. Aus Angst vor weiteren Anschlägen verliess er danach kaum noch seine festungsartige Villa. Laut Recherchen der «New York Times» soll sich Moïse an sein Amt geklammert haben. Teile von Polizei und Militär anscheinend beteiligt Wie das aus zwei Dutzend kolumbianischen Söldnern bestehende Mordkommando ohne Gegenwehr der Präsidentengarde am frühen Morgen des 7. Juli dort eindringen konnte, ist bis heute unklar. Polizeiposten rund um das Haus waren in jener Nacht unbesetzt, was Medien als Indiz für ein Komplott ansehen, bei dem Teile der Polizei und des Militärs mitgemacht haben müssen. Hintermänner sollen mächtige Unternehmer sein, denen Moïse den Zugang zu Staatsaufträgen abschneiden wollte. Die «New York Times» hat nach eigenen Angaben mit mehr als 70 Personen in Haiti gesprochen, um Licht in das Rätsel zu bringen. So soll sich der Präsident gegen einstige Gefährten aus dem Drogen- und Waffenhändlermilieu aufgelehnt haben, allen voran Charles Saint-Rémy. Der unter dem Spitznamen Kiko bekannte Geschäftsmann ist der Schwager des ehemaligen Präsidenten Michel Martelly, der Haiti von 2011 bis 2016 regierte. Die DEA soll Kiko seit längerem auf den Fersen sein. Der hohe Treibstoffpreis treibt in Port-au-Prince Demonstranten auf die Strasse. Jovenel Moïse habe seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Kiko und anderen führenden Figuren des Drogen- und Waffenhandels gepflegt. Martelly, der in Haiti als Schnulzensänger von Karnevalsliedern bekannt geworden war, bevor er in die Politik ging, baute Moïse ab 2014 zu seinem Nachfolger auf. Da Präsidenten in Haiti nicht zur Wiederwahl antreten dürfen, habe Martelly nach einem willfährigen Strohmann gesucht, der seinen Stuhl warmhalte, bis Martelly selber bei der ursprünglich für 2020 geplanten Wahl wieder kandidieren konnte. Zudem sollte Moïse Korruptionsermittlungen der Justiz gegen Martelly behindern, was dieser tatsächlich tat. Doch im Lauf seiner Präsidentschaft habe sich Moïse immer mehr den Anweisungen seines Paten Martelly zur Vergabe von Staatsaufträgen und Ministerposten entzogen. Moïse vermutete seinerseits, dass der Chef seiner Leibgarde, Dimitri Hérard, ihn im Auftrag von Martelly ausspionieren sollte. Hérard ist nach Ansicht der DEA selber in den Drogen- und Waffenschmuggel verwickelt. Illegale Geschäfte auf höchster Ebene Nach dem gescheiterten Mordanschlag von Februar soll Moïse begonnen haben, die Liste seiner Feinde zusammenzustellen. Gleichzeitig ging er gegen die illegalen Geschäfte von Martellys Schwager vor. So plante er die Verstaatlichung eines Hafens, über den Saint-Rémy seine Schmuggelgeschäfte abwickelte. Gleichzeitig säuberte Moïse die Zollbehörde von Martellys Leuten und plante, ein illegales Rollfeld für Drogentransporte aus Venezuela in der Nähe von Port-au-Prince zu schliessen, berichtet die «New York Times». Offenbar wurde ihm dies zum Verhängnis. Präsident Moïse war ein politischer Zögling seines Amtsvorgängers Michel Martelly (Bild von 2010), der nun ebenfalls in den Mord verstrickt sein soll. Die ohnehin schlechte Sicherheitslage in Haiti hat sich seit dem Mord an Moïse weiter zugespitzt. So beherrschen gewalttätige Gangs grosse Teile des Landes. Sie haben auch die Kontrolle über den Treibstoffmarkt übernommen. Auch die Zahl von Entführungen hat deutlich zugenommen. Im Oktober entführte die Gang «400 Mawozo» 17 Mitglieder der amerikanischen Hilfsorganisation Christian Aid Ministries. Die Bande, die ein Lösegeld von einer Million Dollar pro Person fordert, hatte in den vergangenen Wochen insgesamt fünf Personen freigelassen. Von den restlichen Entführten fehlt nach wie vor jede Spur. Angesichts der angespannten Sicherheitslage ist unklar, wann die überfällige Wahl nachgeholt werden kann. Interims-Premier Ariel Henry peilt die erste Jahreshälfte 2022 an. Der frühere Präsident Martelly gilt als Favorit. 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Nach 1:0 und 2:1-Führung: VfL Wolfsburg verliert auch gegen Köln

von Florian Neuhauss Kohfeldt hatte bereits mit der Niederlage gegen Stuttgart (0:2) einen traurigen Rekord aufgestellt. Seit dem Bundesliga-Aufstieg der "Wölfe" im Jahr 1997 hatte noch kein VfL-Coach fünf Pflichtspielpleiten in Folge kassiert. Nun kam sogar noch ein weiteres Kapitel dazu. Und das war ein besonders bitteres. "Wir waren als Mannschaft viel besser als zuletzt. Aber drei Gegentore sind zu viel. Wir müssen jetzt dagegen ankämpfen, müssen weitermachen." Wolfsburg-Torhüter Koen Casteels Denn durch Tore von Lukas Nmecha und Wout Weghorst, der damit auf Rang zwei der Bundesliga-Rekordtorschützen des VfL kletterte, waren die Wolfsburger zweimal in Führung gegangen. Doch die Treffer gaben dem Team keine Sicherheit. Ganz im Gegenteil: In der vorletzten Spielminute traf der Kölner Anthony Modeste die Niedersachsen mit seinem zweiten Tor des Abends ins Mark. "Die zwei Tore am Ende - das darf uns niemals passieren. Das ist viel zu einfach", ärgerte sich Weghorst. Torhüter Koen Casteels sagte: "Wir waren als Mannschaft viel besser als zuletzt. Deshalb haben wir auch zweimal geführt. Wir müssen jetzt dagegen ankämpfen. Und wir werden das Ding drehen." Sein Optimismus in allen Ehren: Aber zum Abschluss des Spieljahres gastieren die "Wölfe" am Freitagabend bei Rekordmeister Bayern München. Um dort nicht unter die Räder zu kommen, braucht es schon eine sehr deutliche Steigerung. Nicht mit dabei sein wird Jerome Roussillon, der gegen Köln wegen Meckerns seine fünfte Gelbe Karte gesehen hat. Der Partie hatten die Wolfsburger Nmecha-Brüder zu Beginn noch ihren Stempel aufgedrückt. Felix brauchte bei seinem Startelfdebüt keine zwei Minuten für seine erste Chance, er scheiterte noch an Torhüter Marvin Schwäbe. Sechs Minuten später vollendete der ältere Nmecha-Bruder Lukas einen blitzsauberen Konter - mit etwas Glück - zum 1:0. Frei nach VfL-Philosoph Maximilian Arnold hatte Wolfsburg den "Scheiß-Ball" mal wieder über die Linie gedrückt. Doch das schien den Kölnern "scheiß-egal" zu sein. Unbeeindruckt machte die Mannschaft von Steffen Baumgart, von 1998 bis 1999 selbst VfL-Spieler, weiter - und kam zum Ausgleich. Baku verspielte im eigenen Strafraum den Ball, Florian Kainz traf noch die Latte, Modeste staubte ab (34.). Die zweite Hälfte schien ein Spiegelbild der ersten zu sein. Erst scheiterte Lukas Nmecha kurz nach dem Anpfiff an Schwäbe (48.). Dann führte kurz darauf ein Konter zur Wolfsburger Führung: Dodi Lukebakio spielte nach feiner Einzelleistung Weghorst frei, der nur noch einzudrücken brauchte - 2:1 (51.). Und wiederum kam Köln zum Ausgleich: Mark Uth bugsierte den Ball 74 Sekunden nach seiner Einwechslung mit der Brust zum 2:2 über die Linie (73.). Das Remis wäre leistungsgerecht gewesen. Doch die Kölner wollten den Dreier einen Tick mehr - und belohnten sich in der 89. Minute. Modeste vollstreckte eiskalt zum 3:2.

 

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Rohrweck Weltcup-Vierter in Arosa

Johannes Rohrweck hat beim Weltcup der Ski-Crosser in Arosa so wie beim Auftakt in China das große Finale erreicht, aber einen Podestplatz verpasst. Der 31-jährige Oberösterreicher landete auf Rang vier. Seine ÖSV-Kollegen Adam Kappacher und Tristan Takats schieden im Viertelfinale aus. Den Sieg holte sich der Schwede David Mobärg. Bei den Frauen gewann die Kanadierin Marielle Thompson, die Österreicherinnen Andrea Limbacher und Katrin Ofner kollidierten im Viertelfinale. Beide blieben dabei unverletzt. Rohrweck hatte am Ende gemischte Gefühle. „Zweimal in dieser Saison schon Vierter zu werden, tut ein wenig im Herzen weh, weil ein Podium natürlich viel schöner wäre. Es war aber trotzdem eine gute Leistung, und ich bin auch zu einem gewissen Grad stolz darauf, was mir in diesem Rennen gelungen ist, schließlich waren auch einige harte Fights mit dabei“, resümierte der 31-Jährige. Im großen Finale unterlief ihm schon beim Start ein Fehler. „Und Fehler verzeiht diese Sprintstrecke ganz einfach nicht“, wusste Rohrweck. Am Mittwoch (ab 19.00 Uhr) folgt ein Teambewerb.

 

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Je unklarer die Lage, desto unbarmherziger das Urteil

In Abwandlung eines Bonmots von Wilhelm Busch lassen sich viele Anti-Corona-Maßnahmen am besten mit dem Satz charakterisieren: „Der Sinn – und dieser Satz steht fest –, ist stets der Unsinn, den man lässt.“ Ein Beispiel: Bei einer korrekt sitzenden FFP2-Maske sinkt das Infektionsrisiko auf unter ein Promille (0,1 Prozent). Das gilt selbst dann, wenn eine infizierte und eine gesunde Person sich auf kurzer Distanz mehr als 20 Minuten lang begegnen. Tragen beide Personen eine OP-Maske, liegt die Ansteckungswahrscheinlichkeit allerdings bei bis zu zehn Prozent. FFP2- oder OP-Maske? Das darf trotzdem jeder für sich selbst entscheiden. Wer soll das verstehen? Die Zahlen resultieren aus einer Studie des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Vorausgesetzt, dass sie stimmen, stellt sich eine weitere Frage: Was rechtfertigt den Unterschied zwischen einem Ungeimpften mit FFP2-Maske und einem tagesaktuellen negativen Coronatest, der im Einzelhandel ein Weihnachtsgeschenk kaufen möchte, es aber aufgrund der 2G-Regel nicht darf – und einem Ungeimpften mit OP-Maske und ohne negativen Test, der zwei Stunden lang durch ein überfülltes Feinkostgeschäft schlendern darf? Über solche und ähnliche Vertracktheiten wird ebenso heftig wie ergebnislos diskutiert. Denn die Sehnsucht nach Widerspruchsfreiheit, Gerechtigkeit, Nutzen und Plausibilität eines jeden Pandemiebekämpfungsplans ist groß. Das Wissen aber über Ansteckungsorte und Übertragungswege ist leider begrenzt. Außerdem mutiert dieses Virus nach ihm eigenen Gesetzen. Es ist möglich, dass gegen die übernächste Mutante alle bisher gebrauchten Impfstoffe wirkungslos sind. Dann finge alles wieder von vorne an. Hoffentlich tut es das nicht. Im seltsamen Kontrast indes zur Vielzahl der Unvorhersehbarkeiten steht die weit verbreitete Neigung zum Fällen endgültiger Urteile. Schulen schließen, harter Lockdown, Impfpflicht für alle: Das fordern die einen. Weder Masken- noch Impfpflicht, die Grundrechte schützen: Das skandieren die anderen. Zu wenig, zu spät, zu halbherzig trifft auf zu hart, zu unbegründet, zu übergriffig. Je schwankender der Urteilsgrund, desto energischer wird die eigene Position verteidigt. „Ein Fanatiker, ein Schurke und ein äußerst gefährlicher Mensch“ Vom polnischen Dichter Czeslaw Milosz, der 1980 den Nobelpreis für Literatur erhalten hatte, stammt die Geschichte „Ein alter Jude aus Galizien“. Darin heißt es: „Wenn jemand zu 55 Prozent recht hat, dann ist das gut, und es hat keinen Sinn, darüber zu streiten. Und wenn jemand zu 60 Prozent recht hat, dann ist das wunderbar, ein großes Glück, und Gott sei gedankt dafür. Aber was ist, wenn jemand zu 75 Prozent recht hat? Kluge Leute sagen, das sei verdächtig. Nun gut, wie ist es dann, wenn jemand zu 100 Prozent recht hat? Wer auch immer sagt, dass er zu 100 Prozent recht hat, ist ein Fanatiker, ein Schurke und ein äußerst gefährlicher Mensch.“ Auf Corona war niemand vorbereitet. Es folgten Irrtümer und Ratlosigkeiten. Politiker aber wollen nicht wankelmütig wirken, sondern Sicherheit ausstrahlen. Alles im Griff. Dabei wissen die meisten Bürger, dass das nicht stimmt. Vielleicht ließe sich das Vertrauen am ehesten wiederherstellen, wenn einer der Verantwortlichen mal öffentlich mit den Achseln zucken würde.

 

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Kevin-Prince Boateng motzt nach Hertha-Debakel in Mainz: "Das war ein Totalausfall"

Kevin-Prince Boateng wirkte fassungslos. "Wir haben gar nicht ins Spiel gefunden und fast alle Zweikampfe verloren", bilanzierte der Mittelfeldspieler von Hertha BSC nach der bösen 0:4 (0:2)-Pleite bei Mainz 05 am Sky -Mikrofon: "Das war ein Totalausfall der gesamten Mannschaft." Der Routinier weiter: "Aber das ist nicht schlimm. Wir haben zwei gute Spiele gehabt, das heute kann mal passieren. Es war nicht unser Tag" Die Hoffnung auf eine Wende zum Besseren unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut wurde am Dienstagabend dennoch mehr als nur getrübt. Zu wenig hatte der Hauptstadtklub dem überlegenen Gegner entgegenzusetzen. In der zweiten Saisonhälfte wird dem so ambitionierten Hauptstadtklub wohl erneut nur eines erwarten: Der Kampf gegen den Abstieg. "Wir haben alles, was wir uns vorgenommen haben nicht auf den Platz gebracht", sagte Korkut: "Es war ein gebrauchter Abend." Damit war in den ersten beiden Spielen unter dem Coach durchaus ein Aufwärtstrend zu erkennen gewesen. Insgesamt wurden vier Punkte eingefahren. Doch: Der Blick auf die Tabelle relativiert: Das 2:2 beim VfB Stuttgart, wo man zunächst mit 0:2 ins Hintertreffen geriet, war ein Remis beim aktuell 15. des Klassements. Das 2:0 am vergangenen Wochenende gelang gegen Arminia Bielefeld - den Vorletzten des Tableaus. Mainz dürfte man schon als anderes Kaliber einordnen können. Und es wird nicht einfacher für die Hertha. Zum Hinrunden-Abschluss am kommenden Samstag reist Borussia Dortmund an. Der BVB rangiert auf Tabellenplatz zwei.

 

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Ungewohntes Heimatgefühl: Bielefeld meldet sich zurück

Endlich hat Arminia Bielefeld wieder zu Hause gesiegt. Dem Tabellenvorletzten gelingt ein 2:0 gegen den VfL Bochum. Ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.

 

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Premier League kompakt: Manchester City demontiert Leeds - Gerrard und Aston Villa siegen

Manchester City hat den Platz an der Spitze der Premier League manifestiert. Der amtierende englische Meister setzte sich am Dienstagabend gegen Leeds United souverän mit 7:0 (3:0) durch und sammelte den siebten Liga-Dreier in Folge. Phil Foden (8.), Jack Grealish (13.) und Ex-Bundesliga-Star Kevin De Bruyne (32.) schossen schon in Hälfte eins ein beruhigendes Polster heraus. Im zweiten Durchgang machten Riyad Mahrez (49.), De Bruyne mit seinem zweiten Treffer des Abends und John Stones (74.) zunächst das halbe Dutzend voll, ehe Nathan Aké (78.) den Schlusspunkt setzte. In der Tabelle haben die Schützlinge von Trainer Pep Guardiola dank des souveränen Erfolgs vier Punkte Vorsprung auf Verfolger FC Liverpool um den deutschen Trainer Jürgen Klopp. Die "Reds" können am Donnerstag mit einem Sieg gegen Newcastle United allerdings wieder auf einen Zähler heranrücken. Leeds rutscht durch das dritte sieglose Spiel in Serie auf Platz 16 ab und hat fünf Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz 18. Norwich City hat den zweiten Sieg seit der Entlassung des deutschen Trainers Daniel Farke am 6. November im Parallelspiel indes verpasst. Gegen Aston Villa um Neu-Trainer Steven Gerrard unterlagen die "Canaries" mit 0:2 (0:1). Jacob Ramsey (34.) und Ollie Watkins (87.) besiegelten die Norwich-Pleite mit ihren Treffern. Norwich musste sich damit nicht nur im dritten Spiel in Serie geschlagen geben, sondern blieb auch das dritte Mal in Folge ohne eigenes Tor. Mit zehn Punkten aus 17 Spielen liegt der Aufsteiger auf dem letzten Platz des Klassements. Zum rettenden Ufer fehlen drei Zähler. Aston Villa konnte sich dagegen für die Pleite gegen den FC Liverpool (0:1) am vergangenen Spieltag rehabilitieren und springt auf Platz neun. Die dritte Partie des Abends zwischen dem FC Brentford und Manchester United hatte zuvor aufgrund eines Corona-Ausbruchs bei den "Red Devils" abgesagt werden müssen. Mehrere Spieler und Betreuer waren positiv auf das Virus getestet worden. Die Verschiebung sei das Ergebnis von "Empfehlungen medizinischer Experten aufgrund der außergewöhnlichen Umstände eines Corona-Ausbruchs" bei Man United. Zuvor hatte der Klub von Trainer Ralf Rangnick bereits die vorläufige Schließung des Trainingsgelände für zunächst 24 Stunden bekanntgegeben.

 

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Neue Fangquoten für Nordsee und Atlantik

Bliebe der Hering doch nur zu Hause in der Ostsee, aber das tut er nicht. Sehr zum Verdruss der deutschen Ostseefischer. Weil der westliche Ostseehering vom Aussterben bedroht ist, dürfen die Fischer an den deutschen Ostseeküsten nämlich nicht mehr gezielt nach ihrem einstigen Butter-und-Brot-Fisch fischen. Das hatten die EU-Agrarminister im vergangenen Oktober beschlossen. Für die Fischer in Mecklenburg-Vorpommern war das ein schwerer Schlag, denn zugleich wurde ihnen auch das gezielte Fischen nach dem Dorsch untersagt. Nur noch als Beifang zur Sprotte, Seezunge oder der Flunder dürfen diese Tiere noch in den Netzen liegen. Das Problem: Der Ostseehering bleibt nicht im Osten, sondern wandert zum Fressen nach Westen. Im Kattegat, das zwischen Dänemark und Schweden liegt, und im nördlicher gelegenen Skagerrak zwischen Norwegen, Dänemark und Schweden vermischt sich der Ostsee- mit dem (häufig vorkommenden) Nordseehering – und landet dort in den Netzen der Nordseefischer, sehr zum Ärger der Kollegen aus dem Osten. Ein großes Problem, das der neue Agrar- und Fischereiminister Cem Özdemir (Grüne) bei seinem ersten, internationalen Auftritt im neuen Amt lösen musste. Verhandlungen über Fangquoten sind traditionell schwierig. Am Montag trafen sich die EU-Minister, in der Nacht zum Dienstag verhandelten sie durch. Die EU-Staaten legen jedes Jahr Gesamtfangmengen für bestimmte Gewässer fest. Die Vorlage liefert die EU-Komission, die sich auf wissenschaftliche Empfehlungen stützt. Damit soll verhindert werden, dass bestimmte Arten überfischt und so vom Aussterben bedroht werden. Auf Basis der Gesamtmenge werden dann Quoten für die einzelnen Länder festgelegt. Deutsche dürfen weniger Schollen und Seelachs fangen Für Deutschland bedeutet das: Die deutschen Fischer dürfen in der Nordsee im nächsten Jahr weniger Schollen (minus zehn Prozent) und Seelachs (minus 25 Prozent) fangen, beim grönländischen Rotbarsch sinkt die deutsche Quote um ein Drittel, im Nordostatlantik dürfen neun Prozent weniger Makrelen gefischt werden. Aufgestockt wird dagegen beim Hering. Hier dürfen die deutschen Fänge in der Nordsee ab Januar nächsten Jahres um 22 Prozent auf 41.155 Tonnen zulegen. Aber: Im Skagerrak und im Kattegat werden die tatsächlichen Fangmengen für Hering drastisch gesenkt, um den Ostseehering zu schonen. „Beim Hering hat Deutschland viel Druck gemacht“, lobt Valeska Diemel, Fischereiexpertin beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND). Einen ähnlichen Erfolg hätte sie sich beim Kabeljau gewünscht, doch das ist nicht passiert. Die von den Wissenschaftlern empfohlene Fangmenge wird für 2022 EU-weit um 11,5 Prozent überschritten – „das ist ein klarer Verstoß gegen die Regeln der gemeinsamen Fischereipolitik“, ärgert sich die Umweltschützerin. Für die deutschen Fischer sinkt die Fangquote beim Kabeljau leicht um zwei Prozent. „Auch wenn wir uns beim Kabeljau ein etwas ambitioniertes Vorgehen zur Bestandserholung gewünscht hätten, ist es insgesamt ein ausgewogener Kompromiss“, sagte Özdemir am Dienstag. Die Einschränkungen im Skagerrak und Kattegat seien „ein wichtiges Signal für unsere Ostseefischerei“. Die Konflikte mit Großbritannien sind noch nicht gelöst Auch wenn sich die EU-Minister nun auf Fangquoten für die Nordsee und den Atlantik geeinigt haben, bleibt ein heißes Eisen noch ungelöst: eine Einigung mit Großbritannien für Bestände, die gemeinsam mit der EU genutzt werden. Eine entsprechende Frist läuft am 20. Dezember aus, doch die Situation ist schwierig. Zwischen Frankreich und Großbritannien hat sich ein wahrer Fischereikrieg entwickelt. Sollte es keine Einigung geben, gibt es eine Übergangsregelung – allerdings gilt diese nur für die ersten drei Monate des nächsten Jahres. Wer Wert auf nachhaltigen Konsum legt, sollte nach Meinung Diemels an den Festtagen übrigens keinen Meeres-, sondern einen heimischen Süßwasserfisch servieren: den Karpfen – möglichst aus der Region und Bio. Dann ist seine Ökobilanz unschlagbar gut.

 

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Wilderer töten 24 Nashörner - neun Verdächtige festgenommen

Johannesburg. Allein in diesem Monat haben Wilderer in Südafrika mindestens 24 Nashörner getötet. Diese Zahl nannte das südafrikanische Umweltministerium am Dienstag und bestätigte damit lokale Medienberichte. Neun Verdächtige seien in den vergangenen zwei Wochen festgenommen worden, sagte Sprecher Albi Modise. Sieben Nashorn-Kadaver seien allein im berühmten Kruger-Nationalpark gefunden worden, ansonsten verteile sich die Wilderei über das gesamte Land. Erst am Donnerstag seien im Reservate Inverdoorn Private Game Reserve nahe Kapstadt vier Nashörner von Wilderern erschossen worden, darunter ein trächtiges Weibchen. Allen Tieren wurden die Hörner abgehackt. In Afrika werden Jahr für Jahr Hunderte Nashörner wegen ihres Horns getötet. Der Handel damit ist international verboten. Doch in Asien, vor allem in Vietnam und China, ist Horn als Inhaltsstoff traditioneller Medizin beliebt und bringt hohe Gewinne. In Afrika soll es Schätzungen zufolge noch rund 20.000 Breitmaulnashörner und 5000 Spitzmaulnashörner geben. RND/dpa

 

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Hertha-Aufschwung unter Korkut dahin - Pleite in Mainz

Die Hoffnung auf bessere Zeiten sind bei der Hertha erst einmal dahin. Die Berliner präsentieren sich wie ein Absteiger und kassieren die erste Niederlage im dritten Spiel unter Trainer Tayfun Korkut.

 

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"Enttäuschung" gegen Köln: Wolfsburger Krise geht weiter

Der VfL Wolfsburg war im Spiel auf einem guten Weg. Gegen den 1. FC Köln trifft Lukas Nmecha früh. Doch das Kohfeldt-Team gibt die Partie noch aus der Hand - und die Kölner feiern ihren Torjäger.

 

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So viel Spaß hat er mit seinen Kindern!

Ex-Fußball-Star David Beckham (46) ist vierfacher Vater. Wie viel Spaß er mit seinen Kids hat, zeigt der ehemalige englische Nationalspieler nun auf Instagram. Gemeinsam mit seinen Söhnen Romeo (19) und Cruz (16) sowie Töchterchen Harper (10) verbrachte er einige schöne vorweihnachtliche Stunden im mobilen Freizeitpark Winter Wonderland im Londoner Hyde Park. "Lustiger Abend in London mit den Kindern", kommentierte der 46-Jährige seinen Social-Media-Eintrag. Nicht mit von der Partie war offenbar Beckhams Ehefrau Victoria (47), was sich jedoch nicht auf den Spaßfaktor ausgewirkt zu haben scheint. Diesen Eindruck vermitteln zumindest zwei Videos und ein Foto des Mini-Familienausflugs. Die beiden kurzen Clips zeigen Papa David jeweils mit der zehnjährigen Harper während einer Achterbahnfahrt und in einer Schiffsschaukel. Auf dem Selfie lächelt das Duo gemeinsam mit Romeo und Cruz in die Kamera. Der zweiälteste Beckham-Spross hält unterdessen einen Eimer mit Zuckerwatte in der Hand. Neben Romeo, Cruz und Harper sind David und Victoria Beckham auch Eltern des 22-jährigen Brooklyn. Das britische Promi-Paar ist seit 1999 verheiratet.

 

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Studie zeigt: Unmittelbar vor dem Einschlafen kommen uns die besten Ideen

Es gibt eine alte Legende über den genialen Erfinder Thomas Edison (1847–1931). Der US-Amerikaner soll sich mitunter mit einem Ball in jeder Hand ins Bett gelegt haben. Wenn er eingenickt war, fielen ihm die Bälle aus der Hand, Edison war wieder wach und erholter als zuvor. Noch heute wird dieses Prinzip oft für Powernaps angewendet, um die Tiefschlafphase zu vermeiden. Doch der Kurzschlaf soll nicht nur müde Geister wieder munter machen, sondern auch für Geistesblitze sorgen. Oder besser gesagt: Den Gedanken auf die Sprünge helfen, die uns unmittelbar vor dem Einschlafen durch den Kopf schießen. In diesen Momenten soll nämlich Edison auf seine genialen Einfälle – unter anderem die Glühbirne – gekommen sein, auch Einstein und Dalí sollen diese Technik angewendet haben. Eine Studie hat nun die Theorie erhärtet, dass uns vor dem Einschlafen die besten Ideen kommen. Französische Schlafforscher: innen von der Sorbonne-Universität in Paris haben eine entsprechende Untersuchung im Fachjournal "Science Advances" veröffentlicht. Dafür haben sie die Schlaftechnik von Edison simuliert: Sie stellten einer Gruppe von Studierenden Mathe-Aufgaben. Anschließend durften sich diese 20 Minuten lang hinlegen, mit einem Gegenstand in der Hand. Ließen sie den Gegenstand fallen, fragten die Forschenden sie danach, was sie vor dem Einschlafen zuletzt gedacht hatten. Die Studie ergab, dass diejenigen Studierenden, die das Schlafstadium N1 – den Übergang zwischen Wachsein und Schlaf – erreicht hatten und direkt danach aufgewacht waren, die Aufgaben dreimal häufiger lösen konnte also solche, die gar nicht eingeschlafen waren, und sogar sechsmal häufiger als Teilnehmer: innen, die tiefer geschlafen und Phase N2 erreicht hatten. Die Forschenden bezeichnen in ihrer Arbeit die Einschlafphase als "kreativen Sweetspot", also den optimalen Punkt, um auf gute Ideen zu kommen. Delphine Oudiette, Neurowissenschaftlerin und Co-Autorin der Studie, denkt sogar schon weiter. Sie könne sich vorstellen, dass man Menschen auch so konditionieren könne, dass sie diese Kreativphase absichtlich und ohne Schlaf erreichen können, sagte sie dem Magazin "Scientific American". Dazu könne man zum Beispiel in der Einschlafphase ein bestimmtes Geräusch abspielen, welches das Gehirn nach einiger Zeit wiedererkennt. Quellen: "Science Advances" / "Scientific American"

 

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„In der Friedrichstraße hat sie mich in einen Zug gesetzt“

Bei unseren Leute-Newslettern, die inzwischen seit fünf Jahren erscheinen und berlinweit mehr als 257.000 Mal abonniert wurden, geht die Woche weiter mit Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Unsere Newsletter aus diesen drei Berliner Bezirken können Sie, wie auch alle anderen Bezirksnewsletter vom Tagesspiegel, hier kostenlos bestellen: leute. tagesspiegel. de. Masha Slawinski schreibt aus NEUKÖLLN: Aus dem Bezirk MITTE berichtet Julia Weiss: Aus REINICKENDORF meldet sich Lisa Erzsa Weil: Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Mitte, Neukölln, Reinickendorf und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

 

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Ganz normal historisch

Das sieht revolutionär aus, was da in drei benachbarten westlichen Berliner Bezirken gerade geschieht, erstmals grüne Rathaus-Chef: innen überall: In Tempelhof-Schöneberg wurde Jörn Oltmann schon im November gewählt, jetzt folgte Maren Schellenberg in Steglitz-Zehlendorf und die Wahl von Kirstin Bauch in Charlottenburg-Wilmersdorf ist nach der grün-roten Einigung auf eine Zählgemeinschaft wohl Formsache. Aber ist „revolutionär“ überhaupt der richtige Begriff? Selbst der übertragene Sinn (laut Duden eine „tief greifende Wandlung; umwälzende, bisher Gültiges, Bestehendes o. Ä. verdrängende, grundlegende Neuerung“) beschreibt nicht wirklich, was sich in den drei Rathäusern derzeit tut. Erstens sind die Grünen schon längst etabliert (für manche ein bisschen zu etabliert) und zweitens liefen die bezirklichen "Regierungswechsel" hier ohne den Stress, den es anderswo, auch in Berlin, zu solchen Anlässen gibt. „Echt und herzlich“ nennt unser Beobachter die historische Amtsübergabe im fünf Jahrzehnte christdemokratisch und jetzt grün geführten Berliner Südwesten. Mit welcher Würde die bisherige Bezirksbürgermeisterin und künftige Stadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) dabei auftrat, ist beispielhaft in Zeiten oft unnötig zugespitzten politischen Streits. Harmonisch-zupackend wirken die neuen (teils alten) Führungsteams auch in den anderen beiden Bezirken. Jetzt dann bitte mit diesem positiven Schwung, dieser Mischung aus Neuem und Erprobtem gute Politik machen: Klimaschutz, Gesundheit, Bildung, Wohnen, Mobilität, Digitalisierung, Vielfalt, Inklusion. Hier noch einige Themen, die Sie im aktuellen Newsletter für Steglitz-Zehlendorf vom Tagesspiegel finden, den Sie hier wie alle anderen Bezirksnewsletter kostenlos bestellen können: Die Tagesspiegel-Newsletter haben gerade ihr fünfjähriges Jubiläum gefeiert und sie gibt es für alle zwölf Berliner Bezirke, mit mehr als 257.000 Abonnements. Darin informieren wir Sie einmal in der Woche gebündelt und kompakt darüber, was so los ist in Ihrem Bezirk. Auch lassen wir in den Newslettern oft Leserinnen und Leser zu Wort kommen, schließlich kennt keiner die Berliner Kieze so gut wie die Leute, die dort leben.

 

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Oooohhh und Ahhhhh - Last-Minute-Geschenke für die Lust

Na, haben Sie schon alle Geschenke zusammen? Falls nicht, kommen hier noch ein paar Vorschläge, die mit Sicherheit zu entzückten Oooohs und Aaaaahs führen dürften. Und zwar auf beiden Seiten. Denn Liebeskugeln, Druckwellenvibratoren & Co. gibt es mittlerweile für SIE und IHN. Wer also noch auf der Suche nach einer aufregenden Überraschung ist, wird hier fündig. Lesen Sie mit BILDplus, über welche Spielzeuge unterm Weihnachtsbaum sich Erwachsene freuen!

 

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Kreisklasse Neuburg: Dreikampf an der Spitze und eine Schießbude

Plus Welche Mannschaften in der Kreisklasse Neuburg positiv überrascht und enttäuscht haben, wer die meisten Tore geschossen hat und wo die Trainer gewechselt wurden. Ein Rückblick. Die Amateurfußballer befinden sich in der Winterpause. 15 Spieltage sind in der Kreisklasse Neuburg absolviert, weiter geht es am 27. März 2022. Die Neuburger Rundschau blickt auf die bisherige Saison zurück.

 

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Schaden 300 000 Euro Fast acht Jahre Haft für Barthels Hof-Zündler

Leipzig – Im Januar 2019 richtete eine Brand im Leipziger Traditionslokal Barthels Hof einen immensen Schaden von mehr als 300 000 Euro an. Schnell wurde klar, dass dort ein Brandstifter am Werk war. Das Feuer gelegt hatte Martin M. (32). Er konnte im April 2020 endlich gefasst werden, nachdem er kurz zuvor nach einem Einbruch einen weiteren Brand in der Kleingartenanlage an den Theklaer Feldern einen weiteren Brand gelegt hatte (Schaden: 55 000 Euro). Es ist kaum auszudenken, was womöglich passiert wäre, wenn diese Leipzigerin nicht so geistesgegenwärtig reagiert hätte. Am Dienstag wurde der Mann aus Halle (Sachsen-Anhalt) nun wegen Brandstiftung in zwei Fällen am Landgericht verurteilt: zu sieben Jahren und zehn Monaten Haft. Das Feuer im Barthels Hof hatte der drogenabhängige Mann gelegt, um seine Einbruchsspuren auf der Suche nach Geld im Lokal zu verwischen.

 

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Finanzminister Lindner - Ja-Wort in Bella Italia

Wie BILD exklusiv erfuhr, heiraten Bundesfinanzminister Christian Lindner (42) und die RTL-Chefreporterin Franca Lehfeldt (32) im Sommer 2022 in Italien. In welchem schönen Städtchen die Hochzeit stattfindet, welches Kleid Franca tragen wird und auf welcher Sprache getraut wird, lesen Sie mit BILDplus.

 

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Sechs Ehrenamtliche und die IT-Sicherheit der deutschen Wirtschaft

Bis zum vergangenen Freitag dürfte kaum jemand außerhalb von IT-Entwicklungsabteilungen die Bezeichnung Log4j gehört haben. Dahinter steckt ein Softwarebaustein, der in tausenden Produkten enthalten ist, ohne dass Benutzer: innen es mitbekommen. Nun sorgt eine Schwachstelle dafür, dass Kriminelle Schadsoftware einschleusen, Systeme übernehmen oder Daten stehlen können – bei Unternehmen, Behörden und Institutionen. Die Lage ist ernst. Laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Checkpoint wurden 45 Prozent aller durch sie erfassten Firmennetzwerke in Deutschland angegriffen. Denn das Modul ist essenzieller Bestandteil zahlreicher Softwareprodukte. Konkret geht es um eine sogenannte Logging-Bibliothek, die Ereignisse innerhalb eines Server-Betriebs festhält und damit die Fehlerwartung ermöglicht. Genau diese Fehlerwartung hat aber offensichtlich nicht funktioniert. Und schon stellt sich die Frage: Wie konnte das passieren? Und was muss sich ändern? Die Antwort ist komplex, weil es hier um die Natur des Internets mit seiner Open-Source-Kultur geht. Denn das so essentielle Modul Log4j wird nicht von einem großen Unternehmen irgendwo auf der Welt programmiert, sondern von sechs Privatpersonen geschrieben und gewartet. Sie machen das unbezahlt, ehrenamtlich, im Feierabend und am Wochenende. Das Internet ist akademischer Herkunft - und in der Wissenschaft teilt man gern Erkenntnisse Das Internet hat, so wie die gesamte Informatik, eine akademische Herkunft. Das ist der Grund dafür, dass die Software-Bausteine zu einem großen Teil frei verfügbar sind und von enthusiastischen Freiwilligen gepflegt und entwickelt werden. Wie in der Wissenschaft teilt man gerne seine Erkenntnisse. Das Prinzip heißt „Open Source“, quelloffene Software, die von allen benutzt und weiterverwendet werden kann. Der Kern der Software auf jedem Android-Telefon oder der Webserver im Internet – alles ist aus Open-Source-Bausteinen zusammengesetzt und wird dann erst von großen Firmen wie Google als Produkt vertrieben. Daher greifen die jetzt aufkommenden Forderungen, dass die allseits geschätzte Arbeit der Freiwilligen auf nachhaltigere Füße gestellt werden müsse, um diese Komponenten besser zu pflegen, zu kurz. Ja, mehr Geld und mehr Förderung sind dringend geboten. Denn gerade „Fleißarbeit“ wie eine kontinuierliche Sicherheitsüberprüfung bleibt oft auf der Strecke. Die Internetgiganten nutzen die kostenlose Arbeit der Freiwilligen gern Und Industrie und insbesondere Internet-Giganten setzen die kostenlose Arbeit der Freiwilligen nur zu gerne ein, aber eine Förderkultur besteht nur in Ansätzen oder in Form von Pilotprojekten. Nachdem es 2014 eine ähnliche Schwachstelle ( „Heartbleet“) bei einer Verschlüsselungskomponente gegeben hatte, legte die EU 2016 einen Fonds auf, um die professionelle Sicherheitsüberprüfung von Open-Source-Komponenten zu finanzieren. Das Projekt wurde später nicht fortgesetzt. In Deutschland stellte die Open Knowledge Foundation kürzlich ihre Idee eines „Sovereign Tech Fund“ vor, um die Arbeit der Freiwilligen durch Bundesmittel zu verstetigen. Doch noch ist nicht offensichtlich, was genau mit mehr Geld angefangen werden soll: Kaum jemand hatte vor dem Fehler in Log4j diese Standardkomponente als mögliches Sicherheitsrisiko im Blick. Bis heute gibt es zudem keine umfassende Liste von Open-Source-Software, die als Infrastruktur für Software-Entwicklung besonderer Förderung bedürfte. Dazu kommt, dass die Arbeit von Freiwilligen oft nicht in die Abläufe von Behörden oder staatlichen Förderstellen passt – wie bildet man Enthusiasmus und Spaß an der Entwicklung in Prozessen oder in Stellenplänen ab? Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Sicherung der digitalen Infrastruktur in Form von Open Source müssen also noch viele Fragen beantwortet werden. Die Schwachstelle in Log4j zeigt, dass wir damit schnell anfangen müssen – die finanzielle Förderung der Arbeit von Freiwilligen kann dabei aber nur ein Schritt sein.

 

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Gefährliches Klimagas in Australien: Methanwolken kreisen über Kohleminen

Schwere Trucks rattern entlang der Trassen der Hail Creek Mine. Die Mine ist eine der großen Tagebauminen, die das Bowen Basin säumen, ein riesiges Kohlebecken an der Ostküste Australiens, das sich über eine Länge von 600 Kilometern und eine Breite von 250 Kilometern erstreckt. Hail Creek ist auch eine der Minen, die die Forscher des SRON Netherlands Institute for Space Research näher untersucht haben. Dafür waren die holländischen Wissenschaftler nicht vor Ort in Australien, stattdessen haben sie Satellitendaten der Europäischen Weltraumorganisation analysiert. Dabei stellten sie fest, dass 2018 und 2019 schätzungsweise 230.000 Tonnen Methan pro Jahr aus der von Glencore betriebenen Kohlemine austraten. Methan ist ein Klimagas, das nochmal deutlich potenter ist als Kohlendioxid. 30 Prozent der heutigen Erderwärmung gehen auf das Konto des Gases. Zwar verschwindet Methan wieder schneller aus der Atmosphäre, dafür hat es aber eine deutlich größere Erwärmungskraft – in den ersten 20 Jahren etwa 85-mal mehr als Kohlendioxid. Neben der Tierhaltung oder Abfalldeponien ist es vor allem die Gewinnung von Brennstoffen wie Kohle oder Gas, bei der Methanemissionen freigesetzt werden. Vor allem beim Gas entweichen an den Bohrstellen und entlang der Pipelines große Mengen, nicht nur in Australien, sondern auch in Ländern wie Russland oder Turkmenistan beispielsweise. Hail Creek ist nur eines der Beispiele im Bericht der niederländischen Forscher, an dem diese zu quantifizieren versuchen, wie viel Methanausstoß einzelne Minen zu verantworten haben. Die Ergebnisse stimmen aber vor allem auch deswegen nachdenklich, weil sie darauf hindeuten, dass Regierungen – wie in diesem Fall die australische – die Methanemissionen nicht in ausreichender Höhe erfassen, wie die Autoren Pankaj Sadavarte und Ilse Aben schreiben. Zu diesem Ergebnis kommt auch das Geoanalyseunternehmen Kayrros, dass bei seinen Auswertungen, bei denen es mit Satelliten- und meteorologischen Daten bearbeitet hat, ebenfalls große Methanlecks über Australiens Kohleminen entdeckt hat. „Wir haben sehr große, sehr signifikante Emissionen über Kohlebecken in Australien festgestellt, insbesondere über dem Bowen Basin“, berichtete Antoine Halff, ein Kayrros-Analyst, im Interview. Auch er merkte an, dass die Summen höher zu sein scheinen als diejenigen, die Australien offiziell bei internationalen Gremien meldet. In einer Pressemitteilung der Firma hieß es bereits im Juli, dass im australischen Bowen-Becken in den Jahren 2019 und 2020 durchschnittlich 1,6 Millionen Tonnen Methan pro Jahr emittiert wurden. Dies entspricht ungefähr der Menge an Treibhausgasen, die 30 Millionen Autos in einem ähnlichen Zeitraum an Treibhausgasen ausstoßen. Das australische Ministerium für Industrie, Wissenschaft, Energie und Ressourcen weist die Vorwürfe jedoch von sich. Man halte es für „verfrüht“, „Satellitendaten direkt zur Quantifizierung von Emissionen zu verwenden“, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Aus Sicht der Behörde mangelt es den Analysen von SRON und Kayrros zudem an Transparenz. Deshalb halte man die Schätzungen von Kayross wie auch die von SRON für „sehr unwahrscheinlich“. Auch die Betreiber der Minen wie Glencore, BHP oder Anglo American sind sich offiziell keiner Schuld bewusst. Gegenüber lokalen Medien wie dem australischen Sender ABC oder der Australian Financial Review gaben alle befragten Firmen an, sie würden ihre Daten entsprechend der Standards und Anforderungen in Australien erheben und veröffentlichen. Immerhin ist der Kohleunterstützer Australien bei der Klimakonferenz in Glasgow aber zumindest einen kleinen Schritt auf den Rest der Welt zugegangen. Kurz vor dem Gipfel verkündete das Land ein Nullemissionsziel bis 2050. Am mittelfristigen Ziel – die Treibhausgase bis 2030 um 26 bis 28 Prozent unter das Niveau von 2005 zu senken – will Australien jedoch nichts verändern, obwohl die jüngsten Prognosen zeigen, dass das Land die Emissionen bis dahin durchaus um 30 bis 35 Prozent senken könnte. Australien hat sich zudem auch nicht den 100 Nationen angeschlossen, die sich bei COP26 zur Reduzierung des Methangehalts in der Atmosphäre verpflichtet haben. Die Unterzeichner wollen den Methangehalt bis 2030 um 30 Prozent reduzieren. Um das Nullemissionsziel bis 2050 zu erreichen, will Australien bis 2030 mehr als 20 Milliarden Australische Dollar oder fast 13 Milliarden Euro in „emissionsarme Technologien“ investieren. Zur diesen sollen Kohlenstoffspeicherung, die Produktion von „grünem“ Stahl, „grünem“ Wasserstoff und günstigem Solarstrom gehören – gute Ideen, die aber für die Umsetzung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen werden. Diese Zeit könnte sich Australien mit der Eliminierung von Methanemissionen auf einfache Weise „erkaufen“, wie Antoine Halff erklärte. Denn die Technologie dazu sei bereits vorhanden, so der Experte. Auch die politische Opposition fordert mehr Engagement von der Regierung in Bezug auf die Methanemissionen des Landes. Die Grünen-Senatorin Sarah Hanson-Young sagte gegenüber dem australischen Fernsehsender ABC, dass dies zum Verhalten der Regierung passe, „unabhängigen Rat abzulehnen“ und stattdessen das Wort der fossilen Brennstoffindustrie für bare Münze zu nehmen. „Ich weiß, wem ich glaube“, sagte sie.

 

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Handball-Frauen im WM-Viertelfinale ausgeschieden

Die WM-Reise der deutschen Handball-Frauen endet im Viertelfinale. Gegen Gastgeber Spanien leistet sich das DHB-Team zu viele Fehler und scheidet aus.

 

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Personalkostenzuschüsse für Freie Schulen in Brandenburg werden deutlich erhöht

Der Streit um die künftige Finanzierung der Freien Schulen im Land Brandenburg ist beigelegt. Die Kenia-Koalition aus SPD, CDU und Grünen präsentierte am Dienstag einen mit den Freien Schulen ausgehandelten Kompromiss, nach dem die Personalkostenzuschüsse für die rund 180 Freien Schulen im Land deutlich erhöht werden – und das auf Dauer gesetzlich garantiert. „Es geht uns um eine faire Bezahlung der Lehrer an Freien Schulen“, sagte dazu etwa SPD-Fraktionschef Daniel Keller. Vor allem CDU und Grüne hatten sich seit Jahren dafür stark gemacht. Hintergrund ist, dass Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) für die Berechnung der Personalkostenzuschüsse für langjährige Lehrer Freier Schulen bisher lediglich die Entgeltstufe 4 ansetzen ließ, während Lehrer an öffentlichen Schulen in den Stufen 5 oder 6 eingestuft sind. Dies führte zu einem Gehaltsgefälle zwischen 800 und 1000 Euro im Monat. Für die Jahre 2018 bis 2021 hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) zuvor diese Benachteiligung der Freien Schulen als rechtswidrig gekippt, wogegen Ernst inzwischen Berufung am Oberverwaltungsgericht (OVG) einlegte. Das OVG-Verfahren läuft weiter. Das Land steuert auf eine Nachzahlung von rund 80 Millionen Euro zu, da das OVG in einem ähnlichen Verfahren schon einmal zu Gunsten der Freien Schulen urteilte. [Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Freie Schulen Brandenburgs (AFGS), Irene Petrovic-Wettstädt, dankte SPD, CDU und Grünen für den Kompromiss, mit dem die bisherige Linie von Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) korrigiert wird. Nach vierjährigen Auseinandersetzungen mit dem Ministerium habe sie das „schon nicht mehr zu hoffen gewagt“, sagte sie. Laut Arbeitsgemeinschaft können nun 2500 bis 3000 erfahrene, langjährige Lehrerinnen und Lehrer Freier Schulen, also etwa jeder zweite, mit einer Gehaltserhöhung rechnen. Das Land, das für die Freien Schulen mit 33000 unterrichteten Kindern bislang für 2022 242 Millionen Euro eingeplant hat, wird nach den Ankündigungen von SPD, CDU und Grünen diese Summe im nächsten Jahr um sechs bis sieben Millionen Euro erhöhen, ab 2023 sind es 15 Millionen Euro mehr. Diese Finanzierungssicherheit soll in das neue Schulgesetz aufgenommen werden, das der Landtag diese Woche beschließen will.

 

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Krebskranker Mutter Haare gespendet: „Mama, mein Zopf ist dein Zopf!"

Essen – Es sind 40 Zentimeter, die das Leiden etwas leichter machen. Renate P. (54) aus Essen (NRW) hat Bauspeicheldrüsenkrebs, das aggressive Geschwür hat in die Leber gestreut. Mit jeder Chemo-Sitzung verliert die technische Zeichnerin mehr und mehr Haare. Renate: „Ich habe es kaum ertragen, büschelweise fielen sie aus. Deshalb habe ich sie mir selbst abrasiert.“ Tochter Christin (26) ist traurig, ihre Mutter so leiden zu sehen – ihre Idee deshalb: „Mama, mein Zopf ist auch dein Zopf!“ Sie spendet ihre langen Haare, will daraus eine Echthaar-Perücke knüpfen lassen. Leider findet Christin niemanden, der das professionell für sie übernimmt – und schreibt BILD: „Könnt Ihr uns bitte helfen?“ Max Rieswiek (34), Chef der Zweithaar-Manufaktur Rieswick in Velen (NRW) sagt nach dem BILD-Anruf sofort: „Wir machen das!“ Inzwischen waren Christin und ihre Mama vor Ort zum Friseur-Termin. In 300 Arbeitsstunden wird nun aus dem Zopf der Tochter die Perücke für ihre Mutter. Christin: „Mama hat geweint vor Glück. Wir beide sind so sehr dankbar.“

 

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Italien führt Testpflicht für Einreisende ein

Bislang hat für Einreisende nach Italien ein negativer Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis ausgereicht. Mit den steigenden Fallzahlen der Omikron-Variante werden auch die Bestimmungen verschärft. Gleichzeitig verlängert die Regierung auch den Notstand. Italien hat mit den steigenden Fällen der Omikron-Variante die Corona-Testpflicht für Einreisende aus dem EU-Ausland eingeführt. Wer nach Italien komme, müsse vor der Abreise aus dem Herkunftsland einen negativen Test auf das Virus gemacht haben, teilte das Gesundheitsministerium mit. Minister Roberto Speranza habe dazu eine Anordnung unterzeichnet. Ungeimpfte müssten zusätzlich zu einem Test fünf Tage in Quarantäne. Bislang galt für die Einreise der sogenannte Grüne Pass, also entweder ein negativer Test, ein Impf- oder Genesungsnachweis. Erforderlich ist auch ein ausgefülltes digitales Einreiseformular. Zudem seien die Maßnahmen für Einreisende außerhalb der EU verlängert worden, erklärte das Ministerium weiter. Dort galten bereits Quarantäneregeln für Menschen, die sich zwei Wochen vor ihrer Einreise nach Italien in Drittstaaten aufgehalten hatten. Verlängert wurde auch die Einreisesperre für bestimmte Länder im südlichen Afrika, die die Regierung im Zuge der sich verbreitenden Omikron-Variante verhängt hatte. Die neuen Regeln gelten laut Gesundheitsministerium ab dem 16. Dezember bis zum 31. Januar. Italiens Regierung hat derweil auch den Notstand wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. März 2022 verlängert. Das teilte der Amtssitz von Ministerpräsident Mario Draghi in Anschluss an ein knapp einstündiges Treffen des Ministerrates mit. Per Dekret verlängerte die Regierung die Befugnisse für den Zivilschutz und den außerordentlichen Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, der unter anderem die Impfkampagne koordiniert. Den Notstand hatte die Vorgängerregierung des damaligen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte im Januar 2020 eingeführt. Er kann maximal zwölf Monate gelten. Damit kann die Regierung bestimmte Gremien einsetzen oder Regeln wie die Pflicht zum Tragen einer Maske beschließen. Bis Ende März bleiben auch die Regelungen für den sogenannten Grünen Pass, also der Nachweis über einen negativen Test, eine Impfung oder eine Genesung in Kraft, wie die Regierung weiter mitteilte. Die Corona-Lage hatte sich in Italien in den vergangenen Wochen schrittweise verschlechtert. Die Gesundheitsbehörden meldeten am Dienstag fast 20.700 Corona-Neuinfektionen und 120 Tote mit dem Virus.

 

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Junge Mutter (26) erstochen Larissa schrieb Verbrecher Liebesbriefe in Knast – er tötete sie!

Larissa S. (26) sehnte sich nach der großen Liebe. Sie war auf der Suche nach einem Partner, der sie auch bei der Erziehung ihrer Tochter Sofia (2) unterstützt. Und geriet an ihren Mörder! Alles zu dieser tragischen Liebesbeziehung lesen Sie mit BILDPlus!

 

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Schließung von Clubs, Obergrenze für Treffen, neue Bußgelder

Wegen der steigenden Belastung der Krankenhäuser gelten in Brandenburg ab Mittwoch zum Teil strengere Corona-Beschränkungen als von Bund und Ländern vereinbart. Das entschied das Kabinett am Dienstag. Demnach werden Clubs und Discos unabhängig von der Zahl neuer Infektionen geschlossen. Wer trotz des Verbots in einer Disco tanzt, dem drohen zwischen 100 und 1000 Euro Bußgeld. Bars müssen nicht zumachen, sofern dort nicht getanzt wird. Für private Treffen gelten Obergrenzen unabhängig von Inzidenzen: 50 Menschen drinnen und 200 Menschen draußen - jeweils nur geimpft oder genesen, also 2G. Wenn Ungeimpfte dabei sind, darf man sich nur mit höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Verboten werden Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern, wie große Fußballspiele oder Konzerte. Bund und Länder hatten lediglich vereinbart, dass bei überregionalen Veranstaltungen - unter Einhaltung der 2G-Regel - nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden darf - höchstens 5000 Zuschauer drinnen, 15.000 draußen. Die 2G-Regel mit Zutritt für Geimpfte und Genesene im Einzelhandel, in Gaststätten, Theatern und Kinos gilt weiter, wird allerdings um eine Maskenpflicht erweitert. Maske muss auch in Bahnhöfen und Flughäfen getragen werden. Von 2G sind Kinder unter 14 Jahren künftig ausgenommen, bisher waren es Kinder unter 12 Jahren. An Hochschulen kann die 2G-Regel eingeführt werden - mit Ersatzangebot für Studentinnen und Studenten. Demonstrationen: maximal 1000 Teilnehmer - und Maskenpflicht Für Versammlungen gilt ab Mittwoch im Freien eine Obergrenze von 1000 Teilnehmern bei Maskenpflicht und Mindestabstand; drinnen darf die jeweilige Kapazitätsgrenze nur bei Einhaltung des Mindestabstands ausgeschöpft werden. Für Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht bei Demonstrationen drohen Bußgelder bis zu 500 Euro. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte in Hotspot-Regionen wird verlängert. Die neuen Regeln sind zunächst bis 11. Januar in Kraft. Zu Silvester gilt wie im vergangenen Jahr ein Ansammlungsverbot und ein Feuerwerksverbot auf bestimmten belebten Plätzen. Der Verkauf von Böllern ist ohnehin bundesweit verboten. Epidemische Notlage: Inzidenz teilweise über 1000 Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) appellierte an die Verantwortung aller Bürger, den Menschen auf den Intensivstationen beizustehen, die um ihr Leben kämpfenden Patienten helfen. „Ich persönlich fürchte, dass diese Herausforderungen in den kommenden Tagen und Wochen noch deutlich größer werden.“ [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Die Lage in den Krankenhäusern wird jeden Tag angespannter. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten an den Intensivbetten stieg jüngst auf 28,3 Prozent. Die rot-schwarz-grüne Landesregierung geht davon aus, dass das Land an Weihnachten auf eine Notlage in den Kliniken zusteuert und die Behandlungskapazitäten nicht mehr reichen. Der Landtag hatte in einer Sondersitzung am Montag die Voraussetzungen für schärfere Regeln geschaffen, indem er eine epidemische Notlage nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes ausgerufen hatte. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 642,6 liegt weit über dem Bundesschnitt von 375. Am Montag hatte der Wert 657,9 betragen, vor einer Woche 636,6.

 

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Moskau räumt Datenlücken bei Sputnik ein

Das Eingeständnis hat Seltenheitswert: Obwohl Russland als erstes Land der Welt ein Corona-Vakzin entwickelt, fehlt Sputnik V bis heute eine Zulassung der WHO oder der EU. Nun gibt Moskau zu, die nötigen Daten nicht geliefert haben. Und verzichtet ganz auf Verschwörungstheorien. Russland hat eingeräumt, für eine Anerkennung seines Corona-Impfstoffs Sputnik V der Weltgesundheitsorganisation WHO bisher nicht alle erforderlichen Unterlagen übergeben zu haben. "Es gibt tatsächlich irgendwelche Informationen, die man für eine Zertifizierung zur Verfügung stellen muss", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. "Wir haben das bisher nicht gemacht, weil wir eine andere Auffassung hatten, welche Informationen das sind und wie sie überreicht werden sollen." Russland habe "andere Standards", passe sich aber allmählich den Anforderungen an. Das Eingeständnis gilt als außergewöhnlich, weil Russland immer wieder Vorwürfe erhoben hatte, es gebe politische Gründe für eine fehlende Anerkennung von Sputnik V. Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat das Präparat bisher nicht zugelassen. Die Besuche von Experten der EMA und der WHO hatten sich immer wieder wegen fehlender Voraussetzungen auf russischer Seite verzögert. Nun werden WHO-Sachverständige im Januar in Russland erwartet, um Produktionsanlagen in Augenschein zu nehmen. Probleme gibt es vor allem, weil Russland die geforderten Datensätze bisher nicht zur Verfügung gestellt hat. Dabei müsste Russland etwa nachweisen, dass die Produktionsstätten das Präparat immer in der gleichen, einwandfreien Qualität herstellen. Die WHO hatte eine Prüfung in Russland zeitweilig unterbrochen, weil die Antragsteller die für alle gleichen Regeln und Verfahren nicht explizit anerkannt hatten. Um den Zulassungsprozess abzuschließen, müssen laut WHO Inspektionen in den Herstellerfabriken aufgenommen werden. Die Organisation hat Notfallzulassungen bislang für die Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Astrazeneca, Moderna, Johnson&Johnson, Sinopharm und Sinovac erteilt. Russland hatte im vergangenen Jahr als erstes Land der Welt einen Corona-Impfstoff für die breite Bevölkerung zugelassen, obwohl Sputnik V laut Kritik von unabhängigen Medizinern noch nicht voll ausgetestet war. Inzwischen ist der Impfstoff nach russischen Angaben in mehr als 70 Ländern zugelassen, darunter in der EU etwa auch in Ungarn über eine nationale Genehmigung. Die Antikorruptionsstiftung des inhaftierten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny machte die russischen Behörden für die Verzögerungen beim Zulassungsverfahren der WHO verantwortlich. "Die anderen Impfstoffentwickler haben es geschafft, zu verstehen, was die WHO von ihnen für die Zertifizierung verlangt", erklärte die Stiftung ironisch auf Twitter. "Nur 'unsere Leute' verstehen es nicht". Die Konsequenz sei, "dass unsere eigenen Bürger diesem Impfstoff misstrauen, weil die WHO ihn nicht zulassen kann".

 

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Birgit Schrowange: TV-Comeback und Hochzeitspläne!

Im Dezember 2019 hörte Birgit Schrowange (63) bei RTL mit ihrer Sendung „Extra“ auf, „die Luft war einfach raus“. Seitdem befindet sich die Moderatorin in selbst gewählter Rente. Auch, wenn sie seither zahlreiche Angebote bekam… Doch jetzt nimmt die TV-Karriere von Schrowange nochmal ordentlich Fahrt auf! Lesen Sie mit BILDplus, wer Schrowange nochmal vor die Kamera holt, was ihre Karrierepläne sind und was die Moderatorin in Sachen Liebe plant.

 

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Konzertmarathon für die Musikbranche: „Traurig, dass wir das noch immer machen müssen“

Hamburg. Die Bässe wummern, die Lichter zucken, den Künstlerinnen und Künstlern steht die Spielfreude ins Gesicht geschrieben: In der Hamburger Barclays-Arena haben am Dienstag rund 50 namhafte oder aufstrebende Musikerinnen und Musiker vor fast leeren Rängen auf der Bühne gestanden und trotzdem mehrere tausend Menschen erreicht. Pohlmann, Cassandra Steen, Revolverheld, Laith Al-Deen, Max Giesinger, Eko Fresh, Joris, Antje Schomaker, Lina Larissa Strahl, die Lochmann-Zwillinge He/Ro, Luna, Deine Freunde, Alex Diehl, WHT?!, Älice, Deine Cousine und Nessi - die Liste des Abends war scheinbar endlos. Acht Stunden lang sollte der Konzert-Marathon kostenlos und live von Amazon Music auf Twitch.tv übertragen werden. „Wir haben ein Wahnsinns-Line-Up. Es ist toll, dass wir das machen können. Aber auch traurig, dass wir das noch immer machen müssen“, sagte Moderator Steven Gätjen kurz nach Beginn der besonderen Show. Denn den Musikern und Mitarbeitern auf und hinter der Bühne ging es bei dem Schlagabtausch nicht nur um die Euphorie des Auftritts, sondern vor allem um viele Spenden. Mit dem Spenden-Streaming-Konzert des Projektes „AllHandsOnDeck“ soll Geld zugunsten von existenzgefährdeten Konzertmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie Künstlerinnen und Künstlern gesammelt werden. Nach mehr als der Hälfte des Konzerts waren auf der Online-Spendenplattform Betterplace. org fast 60.000 Euro zusammengekommen. Die Branche zählt zu den Wirtschaftszweigen, die von den Corona-Einschränkungen seit März 2020 am intensivsten betroffen waren und sind. Das Geld geht den ehrenamtlichen Veranstaltern zufolge an vier Vereine und Organisationen, die die Spenden an die Menschen in der Branche verteilen, die die finanzielle Unterstützung gerade am dringendsten brauchen. Dass er einen Teil dazu beitragen möchte, war Sänger Laith Al-Deen sofort klar. „Die Veranstaltung war von vornherein deklariert für viele vor und hinter der Bühne, die über den Tellerrand fallen. Und sie fallen immer noch. Es gibt wahnsinnig viele Leute, ohne die könnte ich gar nicht hier sein. Der ganze Apparat wackelt in sich und bröselt langsam vor sich hin.“ Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die Probleme sind auch der Politik bekannt. „Die letzten Monate haben der Kultur wieder viel abverlangt, und der Livemusikbranche ganz besonders. In dieser Situation richtet AllHandsOnDeck zum zweiten Mal den Spot auf diejenigen, die auf und hinter der Bühne immer wieder einmalige Konzerterlebnisse möglich machen“, sagte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. „Nach fast zwei Jahren der Pandemie geht es jetzt darum, dass wir sie nicht verlieren, sondern dass es für sie weiter eine Perspektive in der Musikbranche gibt.“ Bei vielen Musikern ist indes die Geduld fast aufgebraucht. Sänger Wincent Weiss zeigte sich - vor allem mit Blick auf bis vor kurzem noch fast volle Fußballstadien und die Ungleichbehandlung - frustriert. „Mein letztes Konzert war hier 2019. Das ist schon lange, lange her. Uns allen zuliebe: Ich möchte, dass wir endlich wieder Konzerte spielen können, wie es sich für eine Veranstaltungsbranche gehört.“ Der Konzert-Abend war für die Fans an den Bildschirmen - und für die wenigen, die Tickets für die Arena gewonnen hatten - ein schöner Querschnitt durch die musikalische Landschaft. Ob Rap, Hip-Hop, Pop, Rock, Singer-Songwriter, Soul - fast alle Genres waren auf der Bühne vertreten. Und den Künstlerinnen und Künstlern war vor allem eines gemein: die unbändige Freude darüber, vor Publikum auftreten zu können. Auch Soul-Sängerin Cassandra Steen war für zwei Lieder in die Arena gekommen. „Es ist der Wahnsinn. Man hat diese Riesenhalle und es ist grundsätzlich schon schön, überhaupt ein Publikum zu haben und die Möglichkeit, mit anderen Künstlern aufzutreten.“ Auch Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel war die Begeisterung über den Auftritt und das Projekt deutlich anzumerken. „Echte Menschen, hammergeil.“ Er warb nachdrücklich fürs Spenden: „Ich mag das eigentlich nicht, zu betteln. Aber das ist Kohle für die ganze Peripherie, die dafür sorgt, dass hier überhaupt das Licht an ist.“ RND/dpa

 

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Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden.

 

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Newcastle United: Wird Sven Botman der neue Abwehrchef?

Der abstiegsbedrohte englische Erstligist Newcastle United strebt im Januar einen Transfer des niederländischen U21-Nationalspielers Sven Botman vom Ligue-1-Meister OSC Lille an. Das berichtet der Guardian. Demnach genieße eine Verpflichtung des Innenverteidigers "Priorität", um die wackelige Defensive zu stabilisieren. Botman gilt als großes Talent. 2020 kam er für acht Millionen Euro Ablöse aus der Reserve von Ajax Amsterdam nach Lille. Bei den Doggen entwickelte er sich prächtig und gewann mit ihnen überraschend im Sommer die Meisterschaft. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft noch bis 2025. Auch bei der AC Milan soll er ein Kandidat sein, dort ist man auf der Suche nach einem Ersatz für den schwer am Knie verletzten Simon Kjaer. Laut Guardian wären umgerechnet mehr als 30 Millionen Euro nötig, um Botman im Winter loszueisen. Lille könne gar eine Ablöse in Höhe von umgerechnet 47 Millionen Euro für den Stammspieler (15 Einsätze in dieser Saison) fordern. Geld, das Newcastle nach der Übernahme durch einen saudi-arabischen Staatsfonds vor wenigen Monaten zweifellos hat. Allerdings kriselt der Traditionsverein sportlich und liegt aktuell in der Premier League auf einem Abstiegsplatz. Auch, weil die Abwehr schwach ist und mit 34 Gegentoren die meisten der Liga schluckte. Newcastles neuer Trainer Eddie Howe will nun nicht nur Botman verpflichten, sondern auch Offensivspieler Jesse Lingard von Manchester United holen. Der Flügelflitzer ist im kommenden Sommer vertragslos, wird aber auch von West Ham gejagt.

 

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Ukraine-Konflikt - Schicken wir deutsche Truppen in die Ukraine, Frau Außenministerin?

Russische Truppenaufmärsche Richtung Ukraine! 100 000 Soldaten im Grenzgebiet. Die Welt hält den Atem an: WAS PLANT PUTIN? Nato, USA und EU-Verbündete haben schärfste Sanktionen angedroht für den Fall, dass der Kreml-Führer den Einmarsch in die Ukraine befiehlt. Am Dienstag beschloss die ukrainische Regierung, die Präsenz von Nato-Soldaten und -Waffen im Lande weiter zuzulassen: Demnach dürfen sich auch 2022 bis zu 4000 Nato-Soldaten (darunter 2000 US-Amerikaner) im Land aufhalten. Erlaubt sind zudem: 40 Nato-Flugzeuge oder -Hubschrauber und bis zu 20 Nato-Schiffe! Doch was kann die Bundesregierung tun, um die Ukraine vor der russischen Aggression zu schützen? Würde Deutschland sogar Soldaten entsenden, wenn Putin Ernst macht? Diese Frage umschiffte Außenministerin Annalena Baerbock (41, Grüne) am Dienstag beim Treffen der Abrüstungskonferenz „Stockholm Initiative“ in der schwedischen Hauptstadt. Auf direkte BILD-Anfrage zu der Entsendung von Soldaten im Kriegsfall gab die Außenministerin keine Antwort. ► Baerbock erklärte lediglich, sie habe im Gespräch mit ihrem ukrainischen Kollegen „deutlich gemacht, dass wir als Bundesrepublik, als EU, als G-7, voller Solidarität hinter der Ukraine stehen“ – und dass „ein aggressives Agieren Russlands massive wirtschaftliche und diplomatische Konsequenzen hätte“. ► Auch mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow (71) habe sie telefoniert. Derzeit sei „Deeskalation das wichtigste Gebot für die Sicherheit der Ukraine“. Damit liegt die Grüne auf Linie der Ampel-Koalition. „Oberste Priorität hat jetzt, die reale Kriegsgefahr zu mindern und die Spirale von Drohungen und Gegendrohungen zu durchbrechen“, so SPD-Verteidigungsexpertin Gabriela Heinrich (58) zu BILD. Aus ihrer Sicht bedeutet das: „Keine Waffenlieferungen an die Ukraine.“ Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (63, FDP) sieht Moskau am Zug: „Russland muss deeskalieren. Wir akzeptieren nicht, was sich an der russisch-ukrainischen Grenze abspielt.“ Dennoch gelte: „Keiner möchte Nato-Soldaten schicken. Wir haben auch andere Mittel, um Russland sehr deutlich zu machen, dass es mit den Drohgebärden aufhören muss.“

 

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Corona-Regel-Wirrwarr zum Fest: Kirchenstreit um Ungeimpfte zu Weihnachten

Zoff um die Corona -Regeln an Heiligabend in Deutschlands Kirchen! GRUND: Ungeimpfte sollen in vielen Gotteshäusern draußen bleiben. ▶︎ So gilt für die Christmette im Hamburger Michel knallhart 2G (Genesene und Geimpfte). Auch das Erzbistum Berlin legte 2G für Weihnachtsmessen fest. Jede Pfarrei solle aber mindestens einen Gottesdienst anbieten, zu dem auch Getestete gehen dürfen, sagte Erzbischof Heiner Koch zu BILD. „Weihnachten ist das Fest, wo Jesus und seine Familie ausgesperrt wurden. Das ist ein ganz schlechter Weg.“ Der renommierte Theologe Helmut Hoping wirft den 2G-Gemeinden vor, „Nichtgeimpfte auszugrenzen und moralisch zu diskreditieren“. Das sei „Spaltung“. „Weder Staat noch Bischöfe dürfen Gläubige an Weihnachten aussperren“, das sei ein Angriff auf die freie Religionsausübung. Ein Sprecher von EKD-Chefin Annette Kurschus beteuerte auf BILD-Anfrage: „Jeder, der Weihnachten an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, wird dazu in seiner Region die Möglichkeit haben.“ FAKT IST: Im Osten sind die Regeln lascher. So hieß es im Magdeburger Dom: „Die Gottesdienste hier sind null G, aber mit Abstand und Maske.“ Bedeutet: Jeder kann kommen, sofern er Mundschutz trägt. In der Thomaskirche in Leipzig (Sachsen) gilt für die Christvesper 3G. ABER: Auch in Freiburg im Breisgau sind die Weihnachtsgottesdienste für jeden offen – sogar für Ungetestete! Der Präsident der Gesellschaft für Labormedizin, Prof. Harald Renz (61), hält das für gefährlich: „Weihrauch hat keine antivirale Wirkung. Daher ist 3G – und noch besser 2G – sowie die Einhaltung von Abstandsregeln und ein Singverbot dringend erforderlich!“ Chefarzt Thomas Voshaar widerspricht: „Ich kenne kein größeres Infektionsgeschehen in Kirchen. Da ist viel Fläche und meist ein hohes Gewölbe – also nur geringes Risiko, wenn nicht gesungen wird!“ So widersprüchlich wie die Meinung der Medizin, so widersprüchlich sind die Regeln der Kirchen…

 

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Der Coronavirus-Blog

Gesundheitsminister Mückstein und Experten informierten heute zur Omikron-Variante und deren Ausbreitung in Österreich. Zwar gebe es in Bezug auf die Schwere der Verläufe etwas Hoffnung, doch eine Welle spätestens im Jänner mit der hochansteckenden Variante sei wohl unvermeidlich. Alle Details im Live-Blog. >> ZUM LIVE-BLOG Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Kommentar - Jesus würde niemanden abweisen

Nein, eine Kirche ist kein Kino! Und der Weihnachtsgottesdienst kein Jesus-Epos, das man zur Not auch zu Hause streamen kann. Wie gottlos ist dieses Land, dass solche Vergleiche angestellt werden? Wie gottvergessen sind Kirchen, die sich verhalten wie Club-Besitzer mit Türsteher am Heiligen Abend? Um nicht missverstanden zu werden: Auch bei Weihnachtsgottesdiensten muss es Hygiene-Konzepte geben. Abstand, Masken, genesen, geimpft und – ja – natürlich auch getestet. Aber offenbar ist einigen „Seelsorgern“ die automatisch abgebuchte Kirchensteuer so sehr zu Bauche gestiegen, dass man lieber Menschen wegschickt, als alles Erdenkliche möglich zu machen, um sie am Wiegenfest Jesu teilhaben zu lassen. Gottesdienst ist für Gläubige Seelenbrot. Zur Not hält man fünf Andachten ab und findet einen Platz mit genügend Abstand für einen Ungeimpften. Zu Pestzeiten im 14. Jahrhundert, als ein Drittel Europas der Seuche zum Opfer fiel, und in den Bombennächten des 2. Weltkriegs gab es Gottesdienste. Hätte Jesus auf 2G geachtet? Sicher. Aber er hätte trotzdem niemanden weggeschickt. Unsere aktuelle Berichterstattung zum Thema lesen Sie hier.

 

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Post von Wagner - Betrifft: Die Kimmich-Verwandlung

Es schien monatelang, dass sich an Ihrer Meinung nichts ändern würde. Nun die plötzliche Kehrtwende. Sie wollen sich impfen lassen. War es der Erkenntnisprozess der vielen Toten, das Leiden der Trauernden? Das, was man früher gedacht hat, denkt man heute nicht mehr. Wie verändert sich Meinung? Es sind andere Umstände, die man langsam wahrnimmt. Langsam sickert ein anderes Wissen in die Meinung. Am Ende kann man nicht mehr Ja oder Nein sagen. Man ringt mit sich. Seine Meinung aufzugeben ist schwer. Wir haben die Meinung unserer Eltern. Die Meinung unserer Gene. Joshua Kimmich hat sein Leben überprüft und seine Meinung überprüft – wie wir es eigentlich alle tun sollten. Herzlichst Die aktuelle Berichterstattung zum Thema lesen Sie hier.

 

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Öl am Herd zurückgelassen: Küche brannte in Reith

Reith im Alpbachtal – Zu einem Küchenbrand kam es am Dienstag in Reith im Alpbachtal. Laut Polizei verließ eine 37-Jährige gegen 13 Uhr ihr Haus. Zuvor hatte die Frau in ihrer Küche einen Topf mit Speiseöl erhitzt und wohl vergessen, die Herdplatte wieder auszuschalten. Das Öl fing Feuer und setzte die Küche in Brand. Eine Nachbarin machte die 37-Jährige auf den Brand aufmerksam, worauf diese die Feuerwehr alarmierte. Die Feuerwehren Reith und St. Gertraudi konnten den Brand mit 25 Einsatzkräften und zwei Löschfahrzeugen rasch löschen. Es entstand erheblicher Sachschaden in der Küche und an den Raumdecken im ersten Stock. Personen wurden nicht verletzt. (TT. com) Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Söder gibt Einblicke ins Gefühlsleben als Krisenmanager

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht bei „Augsburger Allgemeine Live“ über die Krisen, sowohl was Corona als auch die Union in der Opposition angeht.

 

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Itzehoer Stutthof-Prozess: 93-jährige Zeugin schildert die Gräuel in dem KZ

Nach ersten technischen Problemen konnte Asia Shindelmann per Videoschalte aussagen. Die heute 93-Jährige lebt im US-Staat New Jersey. 1928 wurde sie in Litauen geboren und wurde 1941 nach der deutschen Besetzung des baltischen Landes zunächst mit ihren Eltern in ein Ghetto und drei Jahre später in das KZ bei Danzig gebracht. In einem Zug aus Viehwaggons sei sie mit Eltern, einem Onkel und ihrer Großmutter nach Stutthof gebracht worden, erinnerte sie sich an die Ereignisse damals. Nach etwa viertägiger Fahrt hätten SS-Männer die Waggontüren aufgerissen und sie zur Eile angetrieben: "Schneller, schneller, verfluchte Judenbande!" Diesen Ruf gab Shindelman auf Deutsch wider. Als junges Mädchen erlebte sie, wie Gefangene von Wachen in Elektrozäune geworfen wurden und starben, wie andere vor Wachhunde geworfen und getötet wurden. Den SS-Männern sei alles erlaubt gewesen, sagte sie nach den Worten einer Dolmetscherin. "Die Deutschen konnten uns auch totschlagen." Nach einem Monat sei sie in ein Außenlager gebracht worden, wo sie und andere jüdische Frauen Gräben zur militärischen Verteidigung ausheben mussten. Zu essen gab es wenig - wenn überhaupt. Meist eine Wassersuppe und eine Scheibe Brot, erzählte Asia Shindelman von ihrer Zeit im KZ Stutthof. Sie hatte nur wenig Kleidung, war fast nackt, musste bei frostigen Temperaturen in einem Zelt schlafen, auf dem nackten Grasboden. Die 93-Jährige beschrieb die Bedingungen in dem Lager als unmenschlich. Während sie schilderte, was ihr und ihrer Familie angetan wurde, schaute die Angeklagte immer wieder kurz zum Monitor. Große Gefühlsregungen zeigte sie nicht. In der kommenden Woche sagt Shindelman weiter aus. Die angeklagte 96-jährige Irmgard F. muss sich unter anderem wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 11.000 Fällen verantworten. Sie soll als Schreibkraft von Juni 1943 bis April 1945 als Zivilangestellte in der Kommandantur gearbeitet haben. Zum Auftakt der Verhandlung am Dienstag kritisierte die Verteidigung den historischen Sachverständigen Stefan Hördler. Der KZ-Experte hatte an drei Verhandlungstagen über die Struktur des Lagers Stutthof sowie über die Rolle der Frauen in der KZ-Verwaltung und Bewachung referiert. Anwalt Niklas Weber warf ihm vor, einen für das Verfahren sehr wichtigen Kommandanturbefehl nicht vollständig vorgetragen zu haben. Mit dem Befehl vom 27. Oktober 1944 sei ein hochrangiger SS-Offizier mit "Sonderaufgaben" im Lager betraut worden. Dieser Begriff sei wie die "Endlösung" ein Codewort für Gräueltaten gewesen. In dem Befehl sei auch festgelegt worden, dass dem Hauptsturmführer für die "Erledigung der anfallenden schriftlichen Arbeiten in dieser Abteilung" ein SS-Unterscharführer zur Seite gestellt werde. Diese "besonders beauftragte Person" sei zur Geheimhaltung verpflichtet gewesen. Diese Passage des Befehls zu den Schreibarbeiten habe Hördler nicht vorgelesen, obwohl sie für den Vorwurf der Beihilfe zum Mord gegen seine Mandantin eine besondere Bedeutung habe, sagte Weber. Webers Kollege Wolf Molkentin stellte fest: "Nach der bisherigen Beweisaufnahme kann (.) mitnichten davon ausgegangen werden, dass die entscheidenden Fragen zur persönlichen Verantwortlichkeit der Angeklagten, insbesondere zu ihrer Kenntnis von den im Lagerbereich durchgeführten Mordtaten, bereits im Sinne der Anklage beantwortet wären."

 

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Mann sitzt 21 Jahre unschuldig im Gefängnis – weil ihm ein Polizist gezielt einen Mord unterschob

Darryl Howard wurde im Jahr 1995 wegen Mordes und Brandstiftung zu 80 Jahren Gefängnis verurteilt, angeblich sollte er für den Tod von Doris Washington und ihrer 13-jährigen Tochter Nishonda verantwortlich sein. Nach mehr als 20 Jahren im Gefängnis kam er im Jahr 2016 wieder frei, nachdem ein Richter des Bezirks Durham im US-Bundesstaat North Carolina einen Verfahrensfehler festgestellt hatte und neue DNA-Spuren den Mann entlastet hatten. Ein Jahr später reichte Howard eine bundesweite Bürgerrechtsklage gegen den ehemaligen Polizisten Darryl Dowdy ein. Der Vorwurf: Dowdy hätte die Geschichte, die zu seiner Verurteilung führte, frei erfunden. Daraufhin konnte festgestellt werden, dass der Ex-Polizist im Laufe seiner Ermittlungen Beweise gefälscht hatte. Die Opfer Doris Washington und ihre Tochter Nishonda wurden im Jahr 1991 ermordet. Etwa ein Jahr später plauderte Dowdy laut den Ermittlern Einzelheiten über den Fall gegenüber einer Sexarbeiterin und Drogenabhängigen mit psychischen Problemen aus. In einer früheren Aufnahme, die während des Prozesses 1995 abgespielt wurde, behauptete die Frau, sie habe gesehen, wie Howard Doris Washington angegriffen und nach oben in ihre Wohnung gebracht habe. Er soll danach erzählt haben, er habe die Leichen verbrennen müssen. Dabei gab es keine physischen Beweise, die ihn mit dem Tatort in Verbindung brachten. Erst im August dieses Jahres widerrief sie ihre Aussage mittels einer eidesstattlichen Erklärung und gab an, dass Dowdy ihr gesagt habe, was sie vor Gericht aussagen soll. Sowohl das Band als auch Dowdys Notizen zu dem Fall sind laut Gericht nirgends zu finden. Nun hat Darrly Howard vom Gericht einen Schadensersatz von sechs Millionen Dollar zugesprochen bekommen. Schließlich saß er über 20 Jahre fälschlicherweise im Gefängnis. Seine Anwälte gaben als Motiv Rassismus an: "Ich denke, dass wir mit unserer Verteidigungsstrategie in gewisser Weise erfolgreich waren. Aber ich denke auch, dass das Urteil die Leiden, die Darryl durchmachen musste, nicht würdigt", sagt Nick Brustin, einer von Howards Anwälten gegenüber "Unilad". Seine Anwältin Emma Freudenberger fügt hinzu: "Es ist eine große Summe [Schadensersatz, Anm. d. Redaktion}. und wissen Sie was? Sie ist nicht annähernd groß genug." Quelle: "Unilad", "ABC News"

 

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Experten warnen vor baldigen Terror-Anschlägen durch „Corona-Leugner“

Lesen Sie in diesem Artikel: Wieso Sicherheitsexperten mit schweren Anschlägen rechnen Welche Gewalttaten durch Rechtsextremisten im Telegram-Messenger geplant werden Welche Experten seit zwei Jahren vor möglichen Terror-Anschlägen warnen article:full_access

 

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Einbruch bei Kaffeemillionär Albert Darboven Die Diebe stiegen übers Schlafzimmer ein

Hamburg - Die imposante Villa auf dem Traum-Grundstück hoch über der Elbe ist streng gesichert: Spezialglas, Alarm-Anlage, Überwachungs-Kameras. Trotzdem schafften es die Einbrecher, bei Deutschlands Kaffee-König Albert Darboven (85, „Idee“-Kaffee) einzusteigen – während er zu Hause war. Dreister Coup in Hamburgs feinsten Kreisen! +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ Laut BILD-Informationen geschah es am Donnerstag vergangener Woche: Zwei schwarz gekleidete Maskierte mit Handschuhen sollen am frühen Abend auf das Grundstück der Kaffee-Legende und Werbe-Ikone gelangt sein. Offenbar wurden die Vermummten noch für einen Moment von den den Überwachungskameras eingefangen, danach schafften sie es, die Anlage außer Betrieb zu setzen. In den schönen Elbvororten steht die Villa von Albert Darboven Als der Multimillionär (J.J. Darboven, 900 Mitarbeiter), seine Frau und die Haushälterin im Erdgeschoss waren, hebelten die Täter wohl eine gekippt stehende Balkontür in der ersten Etage auf. Die Bewohner merkten nichts davon. Carolina Darboven (53) ist tot, Schwiegertochter von Unternehmer-Legende und Kaffee-König Albert Darboven (84, „J.J. Darboven“). Alles kalter Kaffee! Die geplante Adoption des Kaffee-Erben Andreas Jacobs (55) durch Albert Darboven (82) ist gescheitert. Aus einem Schlafzimmer raubten die Gangster zwei goldene Uhren, Schmuck und mehrere Hundert Euro Bargeld. Dazu einen Revolver – den Darboven legal zu seinem Schutz besitzen darf. BILD erfuhr: Auf der Flucht warfen die Verdächtigen die Waffe weg. Die Polizei stellte sie sicher. Trotz Fahndung mit mehreren Streifenwagen konnten die Unbekannten entkommen.

 

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Erste Rentner bekommen mehr als 3000 Euro

3000 Euro Rente im Monat? Davon träumen Millionen Senioren! 40 Rentnern ist das Kunststück jetzt laut neuer Statistik der Rentenversicherung geglückt: Sie haben 2020 die 3000-Euro-Schallmauer geknackt! Für die Maximal-Rente muss ein Arbeitnehmer mindestens 45 Jahre lang in die Kasse einzahlen – und dabei jedes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze erreichen, erklärt Rentenberater Andreas Irion. „Die liegt derzeit bei rund 84 000 Euro“, so Irion. Für jede Einzahlung bekommen die Arbeitnehmer Rentenpunkte gutgeschrieben. Ein Punkt steht dabei für das durchschnittliche Bruttogehalt in Deutschland (aktuell: monatlich 3380 Euro/Brutto). Maximal können sich Arbeitnehmer 2,04 Rentenpunkte im Jahr sichern. Jeder Rentenpunkt ist in den alten Bundesländern 34,19 Euro wert (Osten: 33,47 Euro). Heißt: Wer 45 Jahre lange zwei Rentenpunkte gesammelt hat, hat am Ende Anspruch auf 3138 Euro Rente! Rentenberater Irion hatte jedoch „noch keinen Rentner, der so die 3000er-Marke geknackt hat.“ Laut Rentenversicherung haben alle Bezieher der Rekord-Renten mehr als 45 Jahre einbezahlt.

 

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Bundesregierung will Arbeitsplätze bei Alstom retten

Nach den Plänen für einen Stellenabbau beim Bahntechnik-Hersteller Alstom hat die Bundesregierung angekündigt, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen. «Wir sind sowohl mit dem Unternehmen und dem Betriebsrat in Kontakt, um hier dafür einzutreten, dass hier die Arbeitsplätze erhalten bleiben», sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner (Grüne), am Dienstagabend nach einem Besuch im Alstom-Werk Görlitz. Der Zugbauer hatte am vergangenen Freitag erklärt, in mehreren seiner Werke in Deutschland nicht um eine «Anpassung der Positionen in der Fertigung» herumzukommen. In Görlitz will der Konzern rund 400 Stellen streichen. Das ist fast jeder zweite Arbeitsplatz. Insgesamt plant der französische Schienenfahrzeugkonzern einen Abbau von bis zu 1200 Stellen in Deutschland. Von den Kürzungen betroffen sind unter anderem Görlitz und Bautzen im östlichen Sachsen. Aber auch an anderen Alstom-Standorten wie Hennigsdorf bei Berlin, Salzgitter, Siegen oder Mannheim fallen Jobs in der klassischen Produktion weg. In der Lausitz steht in den kommenden Jahren schon das absehbare Aus der Braunkohle-Verstromung an - wie viele der Arbeitsplätze in andere Bereiche hinübergerettet werden können, ist unklar. Hinzu kommen Umbrüche in weiteren Branchen wie der Zug- und Bahntechnik. «Die Ampel-Koalition hat sich vorgenommen, den Schienenverkehr zu stärken und sich dafür einzusetzen, dass die Wertschöpfung in Deutschland, in der Region bleibt», sagte Kellner. Für die Verkehrswende würden mehr Kapazitäten gebraucht, also auch mehr Züge. Am Mittwoch will sich der Gesamtbetriebsrat in Berlin mit der deutschen Alstom-Geschäftsführung treffen. Die Arbeitnehmervertreter erwarten konkrete Aussagen zu einer Zukunftsstrategie, aber auch Fristen und Bereiche, wo Stellen abgebaut werden sollen.

 

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Nehammer erstmals als Bundeskanzler in Brüssel

Antrittsbesuch in Brüssel: Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) wird am Mittwoch erstmals als Regierungschef nach Brüssel reisen. Gleich zum Auftakt am frühen Nachmittag (13.30 Uhr) ist ein Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angesetzt. Danach trifft Nehammer mit den 26 anderen EU-Staats- und Regierungschefs und Spitzen der östlichen Partnerschaftsländer Ukraine, Georgien, Moldau, Armenien und Aserbaidschan zusammen. Am Donnerstag folgt der EU-Gipfel. Die Ukraine-Krise sowie Migrationskrise mit Belarus (Weißrussland) dürften den Gipfel am Mittwoch dominieren. Der weißrussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat die Teilnahme von sich aus suspendiert, die EU lehnt aber auch hochrangige Treffen mit Vertretern derzeit ab. Zudem will die EU 35 Millionen Euro aus dem EU-Budget bereitstellen, um Corona-Impfungen in den Ländern der östlichen Partnerschaft voranzutreiben. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Nationalrat behandelt Volksbegehren und Beamtengehälter

Zum Auftakt der letzten Plenarwoche des Jahres 2021 behandelt der Nationalrat am Mittwoch die jüngsten drei Volksbegehren, die die 100.000-Unterstützer-Hürde genommen haben. Beschlossen wird der Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst, der im Schnitt plus drei Prozent bringt, die Neuregelung der Beugehaft sowie mehrere Corona-Materien, etwa was Strafen oder die Medikamentenbeschaffung betrifft. Nach einer von den Grünen gestalteten Aktuellen Stunde gegen Atomkraft kommt zunächst das Volksbegehren gegen eine Impfpflicht zum Aufruf, das 269.000 Unterschriften vorweisen kann. Danach folgt das Tierschutz-Volksbegehren, unterfertigt von 416.000 Menschen. Schließlich wird noch der Wunsch nach Ethikunterricht für alle Schüler behandelt, was 160.000 Menschen unterstützt hatten.

 

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Mutmaßlicher Drogenboss kommt in Linz vor Gericht

Der mutmaßliche Drogenboss, dessen Ring in zehn Jahren mehr als 200 Kilo Kokain mit einem Straßenverkaufswert von gut 16 Millionen Euro u.a. nach Österreich geschmuggelt haben soll, steht ab Mittwoch in Linz vor Gericht. Das Urteil in dem Prozess wegen Suchtgifthandels aber auch wegen Erpressung ist für Freitagabend geplant. Sieben Bandenmitglieder standen schon vor Gericht und wurden teils zu Haftstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte, der schon in Österreich wegen Drogenhandels vor Gericht gestanden ist, war im April 2021 am Flughafen in Mailand festgenommen worden. Der Österreicher mit dominikanischen Wurzeln soll Kokainlieferungen mit Familienangehörigen in der Dominikanischen Republik organisiert haben. Dort wurde das Suchtgift gepresst und in Gegenständen des täglichen Gebrauchs versteckt. Lieferungen gingen auch nach Spanien, Italien und in die USA. Jetzt eine von drei Tourenrodel oder Lunch-Set gewinnen TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

 

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Fußgängerin in Oetz von Auto erfasst und verletzt

Oetz – Eine Fußgängerin ist am Dienstagnachmittag in Oetz von einem Auto erfasst worden. Ein 71-Jähriger fuhr mit seinem Auto auf der Ötztal Straße von Tumpen kommend talauswärts. In Oetz wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen, musste aber verkehrsbedingt anhalten. Als der Gegenverkehr vorbei war, bog der Mann ab. Er übersah dabei eine 71-jährige Fußgängerin, die auf dem Gehsteig vom Zentrum kommend in Richtung Süden ging und erfasste sie mit dem linken Außenspiegel. Die Frau wurde zu Boden geschleudert und unbestimmten Grades verletzt. Nach einer Erstuntersuchung bei einem Arzt wurde die 71-Jährige ins Krankenhaus überwiesen. Der Autolenker blieb unverletzt. (TT.com)

 

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"Wir haben zu wenig Impfstoff"

Um die Impfkampagne weiter vorantreiben zu können, braucht es mehr Corona-Impfstoff. Doch es gibt offenbar nicht genug. Der Mangel habe viele überrascht - auch ihn, sagte Gesundheitsminister Lauterbach in den tagesthemen. Die Corona-Impfkampagne könnte schon sehr bald ins Stocken geraten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bestätigte in den tagesthemen, dass die Reserven und Bestellungen für das 1. Quartal nicht ausreichen. Dies sei das Ergebnis seiner Impfstoffinventur. "Diesen Impfstoffmangel zu beseitigen, daran arbeite ich bereits seit Tagen", so der SPD-Politiker. "Aber in der Tat, wir haben zu wenig Impfstoff. Das hat viele überrascht - mich auch". Die Impfstoffbeschaffung laufe nun "über alle Kanäle, die zur Verfügung stehen. Wir können hier nichts auslassen. Ich nutze auch die Kanäle, die wir direkt zu den Unternehmen haben, aber es muss alles EU-konform funktionieren", erklärte Lauterbach. "Wir müssen hier an Geschwindigkeit gewinnen, von daher bin ich auf mehreren Ebenen unterwegs, schon seit dem Wochenende." Der neue Gesundheitsminister hatte sich am Freitag gemeinsam mit Bundeswehrgeneral Carsten Breuer einen Überblick über die in Deutschland vorrätigen Mengen an Coronaimpfstoffen verschafft. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte Breuer kürzlich zum Leiter des Corona-Krisenstabs im Kanzleramt ernannt. Der Generalmajor soll sich auf diesem Posten vor allem mit der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen befassen. Lauterbach hatte am Nachmittag bereits seine Kolleginnen und Kollegen aus den Bundesländern über den Impfstoffmangel im kommenden Jahr informiert. Bei dem Treffen wurde außerdem beschlossen, dass zusätzliche Tests bei Corona-Zugangsregeln für Geimpfte mit Booster-Auffrischimpfung vorerst weitgehend wegfallen. Allerdings soll in "medizinischen und pflegerischen Einrichtungen" zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen weiterhin auch von Geboosterten ein negatives Testergebnis verlangt werden. Die Erleichterungen beim Zugang nach dem Modell 2G plus sollen aber spätestens nach zwei Monaten überprüft werden. In den tagesthemen warb Lauterbach für bundeseinheitliche Regeln bei der Booster-Impfung. Er werde sich auf jeden Fall dafür einsetzen. Aus seiner Sicht seien vier Monate zwischen der zweiten und der dritten Impfung angemessen. "Klar ist, dass eine einheitliche Regelung richtig wäre. Klar ist auch, dass sie medizinisch keinen Sinn macht, bevor nicht vier Monate vergangen sind." Der Gesundheitsminister spielte damit auf den Vorstoß Nordrhein-Westfalens an, Booster-Impfungen bereits nach vier Wochen anzubieten. Das sei jedoch wenig sinnvoll, sondern allenfalls die Vervollständigung der Impfung derjenigen, "deren Immunantwort auf die Impfung nicht komplett antwortet. Da kann eine dritte Impfung schon einem Monat nach der zweiten Impfung sinnvoll sein." Mit Blick auf die hochansteckende Omikron-Variante erwartet Lauterbach Empfehlungen des neuen Expertenrats. Auch ob die Infektionszahlen bald wieder nach oben gehen, könne er nicht voraussagen. Ideal sei es, wenn die Delta-Variante so stark wie möglich zurückgedrängt und zugleich so viele Menschen wie möglich geboostert würden. "Wir können davon ausgehen, dass die Impfung nur nach der Booster-Impfung wirklich gut wirkt gegen die Omikron-Variante." Ganz abwenden könne man die Omikron-Welle aber vermutlich nicht, so Lauterbach. "Wir müssen uns wahrscheinlich mit Omikron hier in Europa und somit auch in Deutschland auseinandersetzen." Über die Ausbreitung der Variante mache sich auch der Krisenstab Gedanken. Das es wegen Omikron zu neuen Kontaktbeschränkungen noch vor Weihnachten kommen könnte, wollte Lauterbach nicht gänzlich ausschließen. Er hoffe, dass es nicht nötig sein werde, wolle aber auch nicht spekulieren. "Ich möchte dem Expertenrat nicht vorgreifen. Wir schließen nichts aus, wir reagieren sehr flexibel." Doch grundsätzlich werde die wissenschaftliche Evidenz, "eine viel größere Rolle für die Bundesregierung spielen als in der Vergangenheit". Das bedeute: "Wenn die Empfehlungen so wären, dass man radikale Schritte empfiehlt, dann würden wir die auf jeden Fall auch in Erwägung ziehen."

 

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Nach Rodungsaktion: Bargteheide bekommt jetzt einen Klimawald

Die Wiederaufforstung ist laut Stadt eine Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde. Mitarbeiter des Bauhofes hatten vor gut einem Jahr in einem Waldstück am Bornberg falsche Baum-Markierungen gesetzt - der Wald wurde gerodet. Bargteheides Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht (parteiunabhängig) möchte nun die Fläche mit einem Klimawald wieder aufforsten: "Es ist praktisch über die Jahrzente ja ein wild gewordener Wald geworden und jetzt wollen wir zukünftig durch die Forstgemeinschaft Stormarn sicherstellen, dass wir hier Baumbestände haben, die klimaverträglich sind." Die Stadt Bargteheide kommt für die Kosten der Aufforstung auf - das sind rund 20.000 Euro. Daneben kann auf die Stadt laut Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume für die illegale Rodungsaktion aber auch noch ein Bußgeld in Höhe von bis zu maximal 50.000 Euro zukommen.