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DC5n Deutschland mix in german 291 articles, created at 2021-12-06 03:35
(6.99/7)  1  Grünen-Votum soll Weg für deutsche Ampelregierung freimachen

Nach dem Ja von SPD und FDP bleibt nur noch eine Hürde auf dem Weg zur ersten deutschen Ampel-Koalition auf Bundesebene: Am Montag wird … 2021-12-05 23:29 1KB www.tt.com

(5.30/7)  2  Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß Nordhessen

Auf einer Bundesstraße in Nordhessen fährt ein Auto in den Gegenverkehr. Fünf Menschen sterben, der Unfallort gleicht einem Trümmerfeld. Ein … 2021-12-06 02:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(4.91/7)  3  Mindestens 14 Tote nach Vulkanausbruch auf Java

Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. Auf der Insel Java ist nun der Vulkan Semeru ausgebrochen. Dabei sind mindestens 14 Menschen getötet worden. 2021-12-05 17:53 2KB www.rnd.de

(4.36/7)  4  Wahnsinn in der Wüste - Hamilton-Sieg vor Verstappen

Was für ein Wahnsinns-Rennen: Das WM-Duell der Formel 1 eskaliert schon wieder. Es kracht, es fliegen Autoteile. Lewis … 2021-12-06 01:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(3.23/7)  5  Fünf Tote bei Frontalkollision zweier Autos in Deutschland

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Bundesstraße 253 bei Fritzlar im Norden des deutschen Bundeslandes Hessen sind laut Polizei fünf Menschen getötet worden. Ein Auto … 2021-12-06 00:11 2KB www.tt.com

(3.17/7)  6  Zaubern statt singen: „Harry Potter“-Stück in Hamburg

Am Sonntag hat es doch noch geklappt: 20 Monate nach dem von Corona zunichtegemachten ersten Anlauf hat die Großproduktion „Harry Potter und das verwunschene Kind“ … 2021-12-05 22:04 4KB www.tt.com

(3.13/7)  7  Sport: Gladbach geht mit 0:6 gegen Freiburg unter

Rangnick mit Sieg beim Debüt als Manchester-United-Trainer. Russland zum dritten Mal Davis-Cup-Sieger. Und Bronze an der Unihockey-WM für die Schweizerinnen. Die wichtigsten Meldungen aus der Welt des Sports im Überblick. 2021-12-05 23:06 12KB www.nzz.ch

(3.09/7)  8  Wirtschaft: Rüstungsverkäufe steigen

NZZ Nachrichten, Hintergründe, Meinungen aus der Schweiz, International, Sport, Digital, Wirtschaft, Auto & mehr. Fundierte Berichterstattung rund um die Uhr. 2021-12-06 01:47 19KB www.nzz.ch

(3.05/7)  9  Erste Erkenntnisse zu Omikron laut Fauci "etwas ermutigend"

Liveblog Düsseldorf Erste Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante deuten nach Einschätzung des US-Experten Anthony Fauci nicht auf schwerere Krankheitsverläufe hin. Derweil hat der designierte Vizekanzler Robert Habeck … 2021-12-05 21:41 1KB rp-online.de

(2.28/7)  10  Barrow bleibt im Amt

Bei der Wahl zum Staatsoberhaupt des afrikanischen Landes hat der bisherige Amtsinhaber seinen Posten verteidigt. Laut Wahlkommission landete er mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. 2021-12-06 02:03 1KB www.tagesschau.de

(2.28/7)  11  Langjähriger Republikaner-Anführer Bob Dole gestorben

Der langjährige frühere US-Senator und ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Bob Dole ist tot. Wie seine Familie mitteilte, ist er am Sonntag mit 98 Jahren gestorben. … 2021-12-05 23:53 5KB www.tt.com

(2.10/7)  12  RB Leipzig entlässt den Trainer: Mintzlaffs Marsch-Mission gescheitert

Nach fünf Monaten ist Schluss mit US-amerikanischem Flair in der Messestadt: Jesse Marsch ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig. Doch am Cottaweg müssen sich nicht nur die Verantwortlichen an die Nase fassen - auch die Spieler sollten sich hinterfragen, ob sie nicht mehr hätten tun können. 2021-12-05 21:30 3KB www.sportbuzzer.de

(2.08/7)  13  Formel 1: Verstappen erklärt seine Podiums-Flucht nach Chaos-Rennen

Der Red-Bull-Pilot blieb nicht für die Feierlichkeiten. Ins Saisonfinale gehen er und Hamilton punktgleich. 2021-12-05 23:32 3KB www.bild.de

(2.06/7)  14  Weil schlägt Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten vor

Wie umgehen mit der Pandemie über die Feiertage? Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil schlägt nun erneut eine Kontaktpause über Neujahr vor. … 2021-12-06 00:41 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.04/7)  15  Söder: Würde Lauterbach als Gesundheitsminister begrüßen

Der SPD-Experte Karl Lauterbach würde nach Ansicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder einen guten Gesundheitsminister abgeben. Es brauche einen Ressortchef, der keine zehn Minuten Einarbeitungszeit … 2021-12-05 23:24 1KB www.stern.de

(2.04/7)  16  Formel 1: Lewis Hamilton macht das Titelduell spannend

Lewis Hamilton gewinnt den ersten Grand Prix von Saudiarabien. Der Titelverteidiger im Mercedes verweist seinen WM-Rivalen Max Verstappen im Red Bull nach einem verrückten Duell auf Platz 2. Am nächsten Wochenende in Abu Dhabi kommt es zum grossen Showdown. 2021-12-05 22:36 5KB www.nzz.ch

(2.04/7)  17  Wer spielt die alte Kollegin von Adam Raczek?

Im neuen Fall " Polizeiruf 110 : Hermann" (5. Dezember, das Erste) ermittelt Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, 45) zum ersten Mal ohne Olga Lenski (Maria Simon, 45). … 2021-12-05 20:25 2KB www.stern.de

(1.26/7)  18  Hamilton wahrt mit Jeddah-Sieg Chance auf achten Titel

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2021 geht in ein dramatisches Finale. Lewis Hamilton gewann am Sonntag den turbulenten und kontroversen Grand Prix von Saudi-Arabien vor Max Verstappen … 2021-12-06 00:02 6KB www.tt.com

(1.22/7)  19  Fünf Menschen sterben auf der B253

Südlich von Fritzlar kommt es am Abend zu einem schrecklichen Verkehrsunfall, als ein Auto auf einer Bundesstraße in den Gegenverkehr fährt. Keiner der Insassen der beteiligten Fahrzeuge überlebt. Möglicherweise war zumindest eines der Autos mit unangepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn unterwegs. 2021-12-06 00:20 2KB www.n-tv.de

(1.20/7)  20  Sieg-Hattrick für Goggia, Puchner vor Tippler im Super-G Dritte

Die Goggia-Show fand am Sonntag in Lake Louise ihren krönenden Abschluss: Nach zwei Abfahrten gewann die Italienerin . 2021-12-05 20:38 4KB www.tt.com

(1.19/7)  21  Der Coronavirus-Blog

Nach mehreren Gesprächsrunden mit Fachleuten aus Medizin, Recht und Wissenschaft hat die Regierung einen ersten Entwu. 2021-12-05 20:34 1KB www.tt.com

(1.12/7)  22  Van der Bellen gelobt neue ÖVP-Minister an

Die neuen Mitglieder des ÖVP-Regierungsteams, allen voran Karl Nehammer als Neo-Kanzler werden am Montag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt. Die Zeremonie … 2021-12-05 22:25 1KB www.tt.com

(1.11/7)  23  Papst auf Lesbos: Umgang mit Flüchtlingen ist „Schiffbruch der Zivilisation“

Papst Franziskus ist zurück auf Lesbos. Dort, wo er 2016 im Chaos-Lager Moria bei Flüchtlingen war. Nun sind die Migr. 2021-12-05 14:36 6KB www.tt.com

(1.07/7)  24  Zahlreiche Tote nach missglückter Militäraktion in Indien

Im Zuge eines missglückten Einsatzes der Armee gegen mutmaßliche Rebellen sind im äußersten Nordosten Indiens laut Medienberichten mindestens 15 Zivilisten und ein Soldat ums Leben … 2021-12-05 16:46 2KB www.tt.com

(1.05/7)  25  "Menschen, Bilder, Emotionen" - Abschied: Jauch moderiert letzten RTL-Jahresrückblick

Abschluss mit Rap-Song: Nach 25 Jahren hat sich Günther Jauch aus dem beliebten Jahresrückblicksformat 'Menschen, Bilder, Emotionen' verabschiedet. 2021-12-06 02:09 3KB www.t-online.de

(1.03/7)  26  Ein wohlfeiler Appell, der niemandem hilft

Meinung Der designierte Verkehrsminister hat erkannt: „Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020.“ Das sagte Volker Wissing (FDP) der „Bild am Sonntag“ … 2021-12-05 14:15 3KB rp-online.de

(1.02/7)  27  Peter Altmaier verrät Details zu seiner Diät

Nicht nur das Leben des Noch-Wirtschaftsministers Peter Altmaier ändert sich bald. Sein Wunschgewicht wohl auch, denn er hat bereits seine Ernährung umgestellt. 2021-12-06 00:33 2KB www.t-online.de

(1.02/7)  28  Politiker empört über Fackel-Mob von Grimma - „Ein Angriff auf die Demokratie“

Bilder wie aus düstersten deutschen Grusel-Zeiten: Ein radikaler Mob zog drohend mit Fackeln vor das Haus der sächsischen Gesundheitsministerin. 2021-12-05 22:55 2KB www.bild.de

(1.02/7)  29  Hertha BSC spielt 2:2 beim VfB Stuttgart

Nach einem 0:2-Rückstand holt Hertha BSC beim VfB doch noch ein Unentschieden. Stevan Jovetic trifft doppelt für die Berliner. 2021-12-05 18:53 4KB www.tagesspiegel.de

(1.02/7)  30  "Großes Kompliment an die Mannschaft": Die Stimmen zum Hertha-Debüt von Tayfun Korkut

Dank eines Doppelpacks von Stürmer Stevan Jovetic kommt Hertha BSC im ersten Spiel unter Trainer Tayfun Korkut beim VfB Stuttgart zu einem verdienten Remis, das Spieler und Neucoach des Berliner Bundesligisten optimistisch auf die nächsten Wochen blicken lässt. 2021-12-05 18:39 3KB www.sportbuzzer.de

(1.01/7)  31  Tumulte bei Auftritt von Rechtspopulist Éric Zemmour

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Frankreich gab es Zusammenstöße zwischen Rechtsextremisten und Demonstranten. Auslöser war ein Auftritt des extremem Publizisten Éric Zemmour. 2021-12-06 01:49 2KB www.t-online.de

(1.01/7)  32  Mutter wegen Beihilfe zum Missbrauch von Tochter angeklagt

Eine Mutter soll zugelassen haben, dass mindestens ein Mann ihre damals zwölfjährige Tochter sexuell missbraucht hat. Ab heute steht die Frau wegen Beihilfe zu 2021-12-06 01:11 1KB www.t-online.de

(1.01/7)  33  Mehr Spielraum für die Länder

Mit einem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes setzen die Ampel-Parteien die Bund-Länder-Beschlüsse um. Demnach sollen die Länder künftig Restaurants schließen können. Zudem soll ab März die Impfpflicht in der Pflege gelten. 2021-12-05 22:16 3KB www.tagesschau.de

(1.01/7)  34  SPD stellt ihre Ministerinnen und Minister vor

Grüne und FDP haben die Besetzung der von ihnen künftig geführten Bundesministerien bereits verkündet. Nun folgen die Sozialdemokraten. Spannend … 2021-12-05 22:13 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/7)  35  Landtag stimmt über epidemische Lage ab - Demo vor Parlament

Der Sächsische Landtag will heute über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. In der Begründung ihres Antrages macht die sächsische Regierung auf die … 2021-12-05 21:39 2KB www.stern.de

(1.01/7)  36  Traktorfahrer will Betrunkene aus Graben retten und stirbt

In den Niederlanden ist ein Mann bei dem Versuch Bekannte aus einem Graben zu retten, selbst ums Leben gekommen. Der Traktorfahrer habe das verunglückte Auto bergen wollen und wurde dabei selbst eingeklemmt. Er starb noch am Unfallort. 2021-12-05 20:16 1KB www.rnd.de

(1.01/7)  37  Die brisante Anspielung eines Teenagers

Referee Felix Zwayer steht nach dem deutschem Topspiel im Brennpunkt. 2021-12-05 19:53 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  38  Banksy will früheres Gefängnis in Kunstort verwandeln

Das Projekt soll mit Einnahmen aus dem millionenschwerem Verkauf einer Schablone finanziert werden. 2021-12-05 19:21 2KB www.diepresse.com

(1.01/7)  39  Westen verurteilt Massenexekutionen

Laut einem Bericht haben die Taliban Sicherheitsleute hinrichten oder verschwinden lassen. 2021-12-05 18:24 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  40  Rangnicks gelungener Einstand in Manchester

Ralf Rangnick hat einen erfolgreichen ersten Premier-League-Nachmittag als neuer Trainer von Manchester United verbracht. 2021-12-05 17:19 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  41  Salzburgs Champions-League-Generalprobe ließ Luft nach oben

2:1 gewonnen, jedoch ist Salzburgs Offensivspiel vor dem Duell mit Sevilla zwingend ausbaufähig. Trainer Jaissle ist mit der Moral zufrieden, am MIttwoch muss zumindest ein Punkt für den großen. 2021-12-05 15:33 3KB www.diepresse.com

(1.01/7)  42  Wien wächst vor allem am Stadtrand

Der Konflikt um den Lobautunnel wirft ein Schlaglicht auf das starke Wachstum der Wiener Außenbezirke. 2021-12-05 09:27 3KB www.diepresse.com

(1.01/7)  43  Inzidenz sinkt leicht auf 439,2

Die bundesweite Inzidenz sinkt nach RKI-Angaben erneut leicht - die Gesundheitsämter meldeten mit 42.055 Neuinfektionen rund 2500 Ansteckungen weniger als vor einer Woche. An der Belastbarkeit der Zahlen gibt es aber weiterhin Zweifel. 2021-12-05 08:56 3KB www.tagesschau.de

(0.77/7)  44  Harte Debatte um Öffnungen steht bevor

Kaum angelobt wird sich der neue Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) einer zähen Diskussion um die bevorstehenden Öffnungen stellen müssen. Bei dem für Mittwoch anvisierten Corona-Gipfel … 2021-12-05 15:17 4KB www.tt.com

(0.15/7)  45  Regierung in Deutschland: 98 Prozent stimmen für die Berliner Ampel

Der SPD-Parteitag stimmte für die Regierung mit Grünen und FDP. Die Liste der roten Minister liegt noch nicht vor. 2021-12-05 06:33 3KB www.tt.com

(0.14/7)  46  Papst Franziskus besucht Migrantenlager auf Lesbos

Papst Franziskus ist am Sonntag zu einem Besuch in einem Migrantenlager auf der griechischen Mittelmeerinsel Lesbos angekommen. Der Pontifex fuhr in dem Camp Kara Tepe … 2021-12-05 11:03 1KB www.tt.com

(0.12/7)  47  Premierensieg! ÖSV-Skispringer Hörl triumphierte bei Weltcup in Wisla

Wisla war für die ÖSV-Adler eine Reise wert: Nach dem Sieg im Teamspringen am Samstag war am Sonntag im Einzel Jan Hö. 2021-12-05 18:54 4KB www.tt.com

(0.12/7)  48  Neuinfektionen gingen in Österreich auf 5.192 Fälle zurück

5.192 Corona-Infektionen sind in Österreich seit Samstag binnen 24 Stunden (Stand Sonntag, 9.30 Uhr) verzeichnet worden. Das liegt unter dem Schnitt der … 2021-12-05 15:38 4KB www.tt.com

(0.08/7)  49  4,5 Meter tief verschüttet: Drei junge Skitourengeher starben bei Lawinenabgang in Salzburg

Eine Gruppe von elf jungen Skitourengehern ist im Salzburger Land unterwegs, als sie von einer Lawine überrascht werd. 2021-12-05 18:57 4KB www.tt.com

(0.08/7)  50  Dritter zweiter Platz für Lamparter in Olympiasaison

Johannes Lamparter hat am Sonntag beim Weltcup in Lillehammer zum dritten Mal in dieser Olympia-Saison Rang zwei geholt. Der Doppel-Weltmeister in der Nordischen Kombination, … 2021-12-05 15:07 3KB www.tt.com

(0.06/7)  51  Mütter in Vorstandspositionen besser schützen

Will man erreichen, dass Frauen leichter in Führungspositionen kommen, liegt die Verbesserung der rechtlichen Lage in puncto Mutterschutz, Elternkarenz oder Pflegefreistellung als geeignetes. 2021-12-05 20:36 1KB www.diepresse.com

(0.06/7)  52  Elf Wochen Vulkanausbruch auf La Palma und 842 Millionen Euro Schaden

Nach elf Wochen Vulkanausbruch auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel La Palma hat die Regionalregierung die bish. 2021-12-05 15:46 1KB www.tt.com

(0.06/7)  53  Investoren geben eine Milliarde für Trumps geplantes Online-Netzwerk

Wer genau die Investoren hinter der eine Milliarde Dollar sind, wurde in der Mitteilung nicht gesagt. Die Plattform „. 2021-12-05 10:01 2KB www.tt.com

(0.06/7)  54  Hütter „ohne Stress“ in Lake Louise zurück in Erfolgsspur

Am 1. Dezember 2017 hatte Cornelia Hütter in Lake Louise 331 Tage nach einem Kreuzbandriss sensationell gleich ihr erstes Rennen nach langer Verletzungspause gewonnen. Fast … 2021-12-05 05:04 5KB www.tt.com

(0.04/7)  55  Regierung versucht einen Neustart

ÖVP und Grüne zeigen sich nach den stürmischen Zeiten, die sie zuletzt durchlebt haben, optimistisch für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Der Sand im Getriebe ist … 2021-12-05 15:51 5KB www.tt.com

(0.03/7)  56  Männer-Abfahrt in Beaver Creek wegen Windböen abgesagt

Die zweite Weltcup-Abfahrt der Männer am Sonntag im Beaver Creek (USA) ist wegen der Windsituation mit heftigen Böen abgesagt worden. Damit fanden nur vier … 2021-12-05 21:06 1KB www.tt.com

(0.03/7)  57  Geimpfte, Neuinfektionen, Ampel: Grafiken und Zahlen zur Corona-Lage in Österreich

Zahlen, Verläufe und Entwicklungen: Daten und Statistiken rund um die Corona-Situation in Österreich gibt es hier im . 2021-12-05 20:10 1KB www.tt.com

(0.03/7)  58  Russland zum dritten Mal Davis-Cup-Sieger

Das Tennis-Davis-Cup-Finalturnier in Madrid hat am Sonntag mit einem überlegenen Triumph der russischen Mannschaft über Kroatien geendet. Daniil Medwedew (7:6/9, 6:2 … 2021-12-05 19:53 1KB www.tt.com

(0.03/7)  59  Mayer musste sich in Abfahrt von Beaver Creek nur überragendem Kilde beugen

Nach seinem Triumph im Super-G am Freitag ließ Aleksander Aamodt Kilde auch in der Abfahrt die Muskeln spielen. Mit e. 2021-12-05 07:42 4KB www.tt.com

(0.02/7)  60  Impfpflicht-Gesetz sieht Strafe von bis zu 3.600 Euro vor

Der Gesetzesentwurf für die Impfpflicht sieht eine Strafhöhe von 600 Euro alle drei Monate vor, die Höchststrafe beträgt 3.600 Euro bzw. 2.400 Euro … 2021-12-05 21:33 1KB www.tt.com

(0.02/7)  61  Kramer baut mit Sieg in Lillehammer Weltcupführung aus

Sara Marita Kramer hat ihren zweiten Saisonsieg im Weltcup der Skispringerinnen klar gemacht. Die Salzburgerin, die am Vortag auf Platz zwei gekommen war, verwies am Sonntag … 2021-12-05 19:59 2KB www.tt.com

(0.02/7)  62  Austria holt nach Blitzstart im Wiener Derby 1:1 bei Rapid

Das 334. Wiener Fußball-Derby hat in der 17. Bundesliga-Runde ein 1:1 (1:1) und damit Neo-Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer einen Teilerfolg … 2021-12-05 19:15 4KB www.tt.com

(0.02/7)  63  Nikolaus-Besuch auch im Lockdown möglich

Trotz des österreichweiten Corona-Lockdowns können Nikolaus-Besuche auch zu Hause wieder stattfinden. Laut den aktuellen staatlichen Covid-Bestimmungen handelt es sich beim Nikolaus-Besuch … 2021-12-05 14:23 1KB www.tt.com

(0.02/7)  64  FAQ: IoT-Netze mit LoRaWAN

Funksensoren für Industrieanlagen müssen keine großen Datenmengen verschicken. Wichtiger sind robuste Übertragung und große Reichweiten – beides bietet LoRaWAN. 2021-12-05 13:32 1KB www.heise.de

(0.02/7)  65  Nach Leichenfund bei Berlin kein Tatverdacht gegen Dritte

Im Fall von fünf Toten in Brandenburg gehen die Fahnder derzeit davon aus, dass es keinen außenstehenden Verdächtigen gibt. „Es gibt derzeit keinen Tatverdacht gegen … 2021-12-05 12:01 1KB www.tt.com

(0.02/7)  66  Härtere Maßnahmen gefordert

Zugangsbeschränkungen, Schulschließungen, Reisewarnungen: Viele Politiker fordern angesichts hoher Corona-Zahlen schärfere Maßnahmen. Auch die Stimmen für eine allgemeine Impfpflicht mehren sich. 2021-12-05 09:38 5KB www.tagesschau.de

(0.02/7)  67  Familie von Covid-Verstorbener ging auf Spitalspersonal los

Elf Angehörige einer 67-jährigen Covid-Patienten, die auf der Intensivstation im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf verstarb, sind am Samstag auf die Krankenhausmitarbeiter losgegangen. Dabei … 2021-12-05 09:33 1KB www.tt.com

(0.02/7)  68  Indische Sicherheitskräfte töten 13 Zivilisten

In Indien sind bei einem Vorfall mit der Armee 13 Menschen erschossen worden. Zu den Toten im nordöstlichen Bundesstaat Nagaland zählen sechs Arbeiter, die bei … 2021-12-05 09:28 1KB www.tt.com

 69  Landesrechnungshof stellt Jahresbericht vor

Die Finanzlage des Landes Berlin ist das zentrale Thema, mit dem sich der Landesrechnungshof im zweiten Teil seines Jahresberichts beschäftigt. Heute stellt 2021-12-06 01:40 1KB www.t-online.de

 70  Ischinger schlägt Ex-Merkel-Berater für Vorsitz der Sicherheitskonferenz vor

Wolfgang Ischinger will den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz in „jüngere Hände“ übergeben. Als Nachfolger schlägt er den früheren Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christoph Heusgen, vor. Der Ex-Diplomat soll nächstes Jahr übernehmen. 2021-12-06 01:28 1KB www.welt.de

 71  Kompetenzzentrum für Kinderschutz am UKE wird eröffnet

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) startet heute offiziell das neue 'Childhood-Haus Hamburg - Kompetenzzentrum für Kinderschutz'. Dort sollen 2021-12-06 01:22 1KB www.t-online.de

 72  Aus Sorge um Hunde? Polizist soll Razzia verraten haben

Ein Polizist einer Spezialeinheit soll eine Razzia verraten haben. Heute wird der Fall am Düsseldorfer Amtsgericht verhandelt. Dort ist der 48-Jährige wegen 2021-12-06 01:19 1KB www.t-online.de

 73  „The Voice“-Jury perplex - Nach den Proben sang SIE noch woanders

Teilnehmerin Gugu Zulu (29) beeindruckte beim Viertelfinale von „The Voice“ die Jury mit ihren vielen Engagements. 2021-12-06 01:07 4KB www.bild.de

 74  „Halte es für unvorstellbar, dass Nord Stream 2 dann noch ans Netz gehen kann“

Angesichts des massiven Aufmarsches russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine wachsen die Sorgen vor einer Eskalation. Im Fall eines Krieges sollte die Gaspipeline Nord Stream 2 nicht in Betrieb genommen werden, sagt CDU-Außenpolitiker Röttgen. An die Ampel richtet er eine Forderung. 2021-12-06 00:43 2KB www.welt.de

 75  St.-Brown-Touchdown bringt Sieg: Lions beenden Leidenszeit

Keines seiner ersten elf NFL-Spiele hat Amon-Ra St. Brown gewonnen - auch Partie Nummer zwölf sieht nicht gut aus. Doch dann fängt der Deutsch-Amerikaner … 2021-12-06 00:13 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 76  Trotz Delle am US-Arbeitsmarkt – die Notenbank dürfte geldpolitisch auf die Bremse treten

Amerikanische Firmen haben im November überraschend wenige Jobs geschaffen – und auch die neue Virusvariante bereitet Sorgen. Doch echte Optimisten lassen sich davon nicht beirren. 2021-12-06 00:05 6KB www.nzz.ch

 77  Mit wenig Aufwand zur ESG-Bewertung

Die Bewertung der Nachhaltigkeitsanstrengungen der eigenen Firma und ihrer Lieferanten wird heute für die Unternehmen immer wichtiger. Mit CRIF ESG lässt sich beides mit überschaubaren Anstrengungen und reduzierten Kosten bewältigen. 2021-12-06 00:05 6KB www.nzz.ch

 78  Komödie: Neue Bundschuh-Komödie im ZDF

Mit ihren Romanen über Familie Bundschuh landet Schauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki in den Bestsellerlisten. 2021-12-06 00:04 4KB www.t-online.de

 79  Schauspieler: Komisch ist er fast immer - Judd Apatow wird 54

Drama und Komödie gehen bei ihm Hand in Hand: Judd Apatow ist der King of Comedy. 2021-12-06 00:02 2KB www.t-online.de

 80  Sahnetag in der Heimat

Ratiopharm Ulm jubelt bei den 46ers in Gießen über den fünften Auswärtssieg der Saison. Beim 87:76 trumpft vor allem Routinier Per Günther groß auf. … 2021-12-06 00:01 929Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 81  Der Wille ist da, aber die Cleverness fehlt

Der SSV Ulm 1846 Fußball verliert das Top-Duell gegen den FC 08 Homburg. Bei der 1:2-Niederlage erteilen die Gäste den Spatzen eine Lektion … 2021-12-06 00:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 82  +++ 01:44 Ärztevertreter für mehr Impfangebote an Wochenenden +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-06 00:00 9KB www.n-tv.de

 83  Norbert Röttgen: „Die CDU ist in einem gefährlichen Zustand“

Klare Kante dürfe sich nicht in plakativen Vokabeln erschöpfen, findet CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen. Im RND-Interview erklärt er, warum er für die Corona-Impfpflicht ist – und warum sein Hund ihm beim Wahlkampf hilft. Einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine schließt er nicht aus – die Nato werde nicht militärisch reagieren, sondern die Wirtschaftssanktionen verschärfen. 2021-12-06 00:00 13KB www.rnd.de

 84  Thüringens Innenminister nennt Corona-Proteste besorgniserregend

In Sachsen und Thüringen kam es am Wochenende wieder zu Protesten gegen die Corona-Beschränkungen. Vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) zogen Demonstranten mit Fackeln auf. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) findet das unerträglich. 2021-12-06 00:00 2KB www.rnd.de

 85  Windows 10: Welchen Virenschutz braucht ein Windows-PC wirklich?

In Zeiten steigender Bedrohungen im Internet scheint Schutz für den PC unerlässlicher denn je. In Windows arbeitet standardmäßig ein Virenschutz namens Defender. Genügt der schon? 2021-12-06 00:00 4KB www.t-online.de

 86  Früherer Bamberger Basketballer Stevan Jelovac ist tot

Die Basketballer von Brose Bamberg trauern um einen ehemaligen Mitspieler. Stevan Lelovac, zuletzt bei AEK Athen, starb an den Folgen eines Schlaganfalls. 2021-12-05 23:49 1KB www.t-online.de

 87  „Grill den Henssler“: Vergiftungs-Sorge um die Jury

Staffel-Finale bei „Grill den Henssler“! Moderatorin Laura Wontorra (32) musste in der letzten Ausgabe in diesem Jahr allerdings die Jury schützen. 2021-12-05 23:41 3KB www.bild.de

 88  Flixmobility-Chef warnt vor stillstehenden Zügen

Angesichts der Coronakrise muss die Schienenmaut rasch dauerhaft sinken, fordert André Schwämmlein. Die Flixbusse will er möglichst viel fahren lassen. 2021-12-05 23:36 2KB www.tagesspiegel.de

 89  „Ein Herz für Kinder“-Gala 2021: Herzens-Spenden und Baby-Träume

WAS! FÜR! EINE! NACHT! Über 90 Stars an den Spendentelefonen machten „Ein Herz für Kinder“ zum Mega-Erfolg! 2021-12-05 23:22 2KB www.bild.de

 90  Kritik an diskriminierendem Video-Thumbnail: ZDF reagiert auf Vorwürfe zu Omikron-Beitrag

Das ZDF „heute-journal“ hat mit dem Thumbnail eines Videos für Aufruhr gesorgt. In der Online-Mediathek des Senders war ein Beitrag über die Omikron-Variante mit dem Foto einer schwarzen Frau bebildert worden. Bei Twitter entschuldigt sich der Sender nun für das Titelbild. 2021-12-05 23:04 3KB www.rnd.de

 91  Coronavirus-Blog: Inzidenz in MV höher als der Bundesdurchschnitt

In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 440,2. Der Bundesdurchschnitt beträgt 439,2. Mehr Corona-News im Blog. 2021-12-05 22:56 23KB www.ndr.de

 92  Wirtschaftsminister Altmaier über Merkel, Müsli und magere Hähnchen

„Ich habe Fehler gemacht“: Wirtschaftsminister Peter Altmaier spricht im BILD-Interview über Merkel, Müsli und magere Hähnchen. 2021-12-05 22:55 7KB www.bild.de

 93  Stromausfall in Augsburg-Pfersee: Viele Haushalte betroffen

Von einem Stromausfall in Augsburg am Sonntagabend waren viele Haushalte im Stadtteil Pfersee betroffen. Das Problem war nach einer Stunde bei allen Betroffenen behoben. … 2021-12-05 22:53 967Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 94  "Schlimmste Zeit meiner Karriere": Lucas Hernandez spricht über Probleme nach Bayern-Wechsel

Er ist bis heute der teuerste Neuzugang der Bundesliga-Geschichte: Doch in den ersten anderthalb Jahren erfüllte Lucas Hernandez die Erwartungen des FC Bayern nicht. Der Weltmeister von 2018 war oft verletzt. Im Interview mit dem "Kicker" hat der 25-Jährige nun über seine Probleme in den ersten Bayern-Jahren gesprochen. 2021-12-05 22:44 3KB www.sportbuzzer.de

 95  Corona-Leugner: Diese Hetzer spalten das Land

BILD zeigt fünf der schlimmsten Hetzer aus der Szene der Corona-Leugner. 2021-12-05 22:39 2KB www.bild.de

 96  „Ein Herz für Kinder“: Wie Maite Kelly ihren Geburtstag feierte

Mini-Party zum Geburtstag: Ihren 42. Geburtstag feierte Maite Kelly bei der Spendengala. Und was Sie außerdem nicht im TV sahen! 2021-12-05 22:30 2KB www.bild.de

 97  Im Fenster hing schon der Weihnachtsstern Was geschah im Brandenburger Todeshaus?

In Brandenburg wurde eine fünfköpfige Familie tot aufgefunden. Es gibt einen schrecklichen Verdacht. 2021-12-05 22:22 3KB www.bild.de

 98  Post von Wagner - Beruf: Schiedsrichter

Ein Schiedsrichter hat unparteiisch zu sein, sein Herz gehört niemandem. 2021-12-05 22:19 1KB www.bild.de

 99  Ab nächstem Jahr - Lidl und Aldi setzen auf deutsche Schweine

Die deutschen Discount-Riesen stellen ihre Fleischproduktion um! 2021-12-05 22:16 1KB www.bild.de

 100  NFL: Tom Brady leistet sich verrückten Anfängerfehler

Verrückter Anfängerfehler von Quarterback-Legende Tom Brady! Alle Spiele des NFL-Sonntags in der Übersicht! 2021-12-05 22:16 10KB www.bild.de

 101  Marlon macht Mut Früher gemobbt, heute Werbestar

Er wurde ausgegrenzt, seinen Mut verlor er nie. Marlon Morsby (32) aus Mülheim stammt aus der Karibik – und ist Albino. 2021-12-05 22:16 2KB www.bild.de

 102  Für Super-Orgasmen: Alles über den G-Punkt des Mannes

Heute sprechen wir mal über Sex durchs Hintertürchen. Nein, nicht über „a tergo“, was soviel wie „von hinten“ heißt und Analsex meint. Dieses Mal geht es um den männlichen G-Punkt und der befindet sich… in der Prostata! Die wiederum haben nur Männer und man erreicht sie eben durch das besagte Hintertürchen, also den Anus. Ganz schön viele Infos auf einmal, aber so eine Prostatamassage soll – wie mir berichtet wurde – ganz großartig sein und zu einem Super-Orgasmus führen. Lesen Sie mit BILDplus, wo dieser grandiose G-Punkt – oder auch P-Punkt – genau zu erreichen ist und wie die Dame des Herzens ihn korrekt bearbeitet… *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-05 22:14 1KB www.bild.de

 103  Erotik-Model zerfleischt Nur Minuten nach diesem Foto biss Troya zu

Erotikmodel Jessica posierte neben einem Leoparden. Kurz darauf griff die Raubkatze an! 2021-12-05 22:14 2KB www.bild.de

 104  Merkel galt als „alte Freundin des chinesischen Volkes“ - jetzt kommt Baerbock

Der Ampel-Koalitionsvertrag benennt offen die Konflikte mit China. Die neue Bundesregierung verlässt damit Angela Merkels Kurs des Schweigens gegenüber der Volksrepublik. Die designierte Außenministerin Annalena Baerbock kündigt eine härtere Gangart an – Peking reagiert prompt. 2021-12-05 22:14 2KB www.welt.de

 105  Künftiger Verkehrsminister rät von Reisen zu Weihnachten ab

Inmitten der hohen Infektionszahlen merken viele, dass auch diese Adventszeit nicht unbeschwert ist. Und wie wird es zum Fest? … 2021-12-05 22:13 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 106  Mehr zum Coronavirus

Neue politische Maßnahmen beruhen auf diesem Wert. Dabei gibt es an dieser Kennzahl für die Beurteilung der Corona-Lage große Kritik. … 2021-12-05 22:10 530Bytes www.ndr.de

 107  Gesetzes-Änderungen wegen Corona - DAS will die Ampel beschließen

Die Änderungen am Infektionsschutzgesetz kommen – erste Details sind bereits bekannt. 2021-12-05 22:07 4KB www.bild.de

 108  Österreich legt Strafen für Impfverweigerer fest

Österreich plant für den Februar die Einführung einer Impfpflicht. Medien berichten nun über weitere Einzelheiten des Gesetzes. Demnach soll alle drei Monate eine Strafe fällig werden. Eine letzte Warnung soll zuvor vom Gesundheitsminister in einem eigenen Schreiben kommen. 2021-12-05 21:57 2KB www.n-tv.de

 109  So soll der Regierungswechsel diese Woche ablaufen

News, Analysen und Ergebnisse im Live-Blog zur Bundestagswahl 2021 Die Bundestagswahl findet alle vier Jahre statt und muss auf einen Sonntag oder Feiertag fallen. … 2021-12-05 21:57 2KB www.augsburger-allgemeine.de

 110  England feiert sechsjährigen Arthur Labinjo-Hughes

Großartige Szenen in Englands Fußballstadien an diesem Wochenende! Tausende von Fans stehen in der sechsten Minute auf, Partien werden unterbrochen und sie zollen nur einem Tribut: … 2021-12-05 21:57 1KB www.stern.de

 111  Borussias blamable Woche - Freiburg kratzt an Gladbacher Bestmarken

Mönchengladbach Vier Gegentore in der zweiten Hälfte in Köln, sechs in der ersten Hälfte gegen Freiburg - Borussia Mönchengladbach hat eine desaströse Woche erlebt, die an 1998 … 2021-12-05 21:55 3KB rp-online.de

 112  Was aus den „Samstag Nacht“-Comedians geworden ist

Comedy-Serie Die RTL-Comedy-Serie „Samstag Nacht“ wurde erstmals am 6. November 1993 ausgestrahlt. Am 23. Mai 1998 … 2021-12-05 21:47 1KB rp-online.de

 113  Andrea Nahles soll Chefin der Arbeitsagentur werden

Berlin Den Sprung in das Bundeskabinett von Olaf Scholz macht Andrea Nahles nicht. Doch die frühere Bundesarbeitsministerin soll nun auf den Chefposten der Bundesagentur für Arbeit … 2021-12-05 21:46 3KB rp-online.de

 114  DWN Express - Grünen-Ministerpräsident Kretschmann: „Das Impfen ist der Moses, der uns aus dieser Pandemie herausführt!“

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried „Kretschmann sagte am Samstag beim Grünen-Landesparteitag in Heidenheim: ,Das ist für uns alle kaum mehr zu ertragen‘. … 2021-12-05 21:46 934Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 115  Es rollt das „R“ beim bösen Deutschen

Der Frankfurter „Polizeiruf“ hat sich nicht weniger als die Aufarbeitung der deutschen Geschichte vorgenommen – ein Versuch, der scheitert. Weil man auf die Wirkung eines Mannes … 2021-12-05 21:45 4KB rp-online.de

 116  Haftbefehl nach blutiger Attacke im Weihnachtsgeschäft

Update Mönchengladbach Der 21-Jährige, der am Samstag an der Hindenburgstraße auf einen 29-Jährigen eingestochen haben soll, muss in Untersuchungshaft. Noch im Gewahrsam randalierte … 2021-12-05 21:45 3KB rp-online.de

 117  „Es kann jeden treffen“

In Köln sprechen städtische Mitarbeiter bei sogenannten Kältegängen in frostigen Nächten gezielt Obdachlose an und bieten ihnen sichere Schlafplätze an. In Düsseldorf wird ganzjährig ein „Gutenachtbus“ … 2021-12-05 21:44 1019Bytes rp-online.de

 118  „These ist nicht mehr haltbar“: Das sagen Fachleute zur ehemaligen Trend-Diät Trennkost

Eine Zeit lang galt Trennkost als Wundermittel, um Gewicht zu verlieren. Dann sprach plötzlich niemand mehr darüber. Wie beurteilen Fachleute die Ernährungsform heute? 2021-12-05 21:40 5KB www.rnd.de

 119  Unbekannte fällen 15-Meter-Tanne und verstecken sich hinter Riesen-Nikolaus

Uedem Drei Unbekannte haben mit einer Axt die 15-Meter-Tanne vor dem Bauernmarkt Lindchen in Uedem gefällt. Anschließend ließen sie den Baum liegen. Eine Kamera … 2021-12-05 21:40 2KB rp-online.de

 120  Auto stürzte in Kematen über Böschung: Lenker (56) mit Bergeschere befreit

Der 56-Jährige war auf der Sellraintalstraße in Richtung Zirl bei der sogenannten Martinsbrücke plötzlich von der Str. 2021-12-05 21:35 1KB www.tt.com

 121  In NRW fällt zum Wochenbeginn Schnee

Essen Es wird kalt in NRW – vor allem in den Nächten. Dann kann es auch schneien. Am Morgen drohen … 2021-12-05 21:32 1KB rp-online.de

 122  Er prophezeit den Untergang Frankreichs – und preist sich als Retter an

Frankreichs Muslime ruft er auf, dem „Islam abzuschwören“. Éric Zemmour will Marine Le Pen rechts überholen und Emmanuel Macron aus dem Amt jagen. Er hat allerdings ein großes Problem. 2021-12-05 21:30 1KB www.welt.de

 123  Verdi warnt vor Gewalt gegen Journalisten

In Berlin kommt es am Wochenende auf einer Protestkundgebung gegen Corona-Maßnahmen zu Übergriffen auf Journalisten. Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Schutzkonzepte. Sie befürchtet weitere Angriffe in den nächsten Monaten, "insbesondere mit Blick auf Sachsen". 2021-12-05 21:19 2KB www.n-tv.de

 124  Hier sprechen die Nobelpreisträger

Empfänge, Bankette, Zeremonien. Doch die wissenschaftlichen Höhepunkte der Nobelpreiswoche sind die Vorträge der Laureaten. Wer Internet hat, kann zuhören. 2021-12-05 21:17 2KB www.tagesspiegel.de

 125  Mohamed Salah zeigt sich geschmeichelt von Barca-Interesse

Stürmer Mohamed Salah vom FC Liverpool fühlt sich geschmeichelt vom angeblichen Interesse des FC Barcelona, betont aber auch, dass er am liebsten in der englischen Premier League … 2021-12-05 21:03 2KB www.stern.de

 126  So retteten die Kellers das Landhaus Alfons in Bad Wörishofen

Plus Eines der bemerkenswertesten Häuser Bad Wörishofens erstrahlt in neuem Glanz. Die Liebe dazu wurde für Silvia und Claus Keller aber zu einem Abenteuer. Es … 2021-12-05 21:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 127  Zwei Schwerverletzte - lange Sperrung

Ein Falschfahrer legte am Freitagabend den Verkehr auf der A111 nördlich von Berlin stundenlang in beiden Richtungen lahm – und sorgte für mehrere Karambolagen. 2021-12-05 20:58 1KB www.tagesspiegel.de

 128  Ausschreitungen bei Corona-Protestdemo in Brüssel

In Brüssel ist es bei Protesten gegen die Corona-Regeln zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Rund 8.000 Menschen hätten an … 2021-12-05 20:50 3KB www.tt.com

 129  Abschied von Angela Merkel: Wie erinnert sich ihr Wahlkreis? Aus dieser Sendung Mehr Nordmagazin Das könnte Sie auch interessieren

Sie hat 31 Jahre lang einige Projekte hier befeuert. Die Stralsunder und Stralsunderinnen wünschen ihr nur das Beste für den Ruhestand. 2021-12-05 20:49 869Bytes www.ndr.de

 130  Epsteins „Schwarzes Buch“: Eine Nummer führt direkt ins Weiße Haus!

In New York steht Epstein-Gefährtin Ghislaine Maxwell (59) gerade in einem mehrwöchigen Prozess vor Gericht. Am vierten Tag des Sensations-Prozesses feierte das Beweisstück 52 sein lang erwartetes Debüt. Dabei handelt es sich um Jeffrey Epsteins († 66) berüchtigtes „kleines schwarzes Buch“ – das Telefonbuch mit einer großen Liste an Namen und Nummern von Epsteins reichen und mächtigen Freunden. Das Buch wurde jetzt erstmals Gegenstand der Verhandlung, als Juan Alessi in den Zeugenstand gerufen wurde. Alessi war von etwa 1991 bis 2002 Butler, Fahrer und Gehilfe in Epsteins Haus in Palm Beach. Was er über das schwarze Buch vor Gericht erzählte, welche Kontakte darin gelistet waren und welches irre Regelwerk Epstein für seine Angestellten hatte, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-05 20:49 2KB www.bild.de

 131  Markus Schöttl: „Keine Zweifel, dass ich zaubern kann“

Der gebürtige Kärntner Markus Schöttl spielt den erwachsenen Harry Potter im neuen Theaterstück. 2021-12-05 20:47 1KB www.diepresse.com

 132  Wo brave Eheleute sündigten

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen. 2021-12-05 20:46 1KB www.diepresse.com

 133  Kühlungsborn: Entscheidung über Grundstück neben Villa Baltic vertagt

Das städtische Baugrundstück am Baltic Park in Kühlungsborn soll für einen Anbau an die Villa Baltic verkauft werden. Beim Bürgerentscheid dazu am Sonntag wurde die erfordeliche Mindeststimmzahl nicht erreicht. 2021-12-05 20:45 2KB www.ndr.de

 134  Kritik an geplanter Photovoltaik-Anlage in Pronstorf Aus dieser Sendung Mehr Schleswig-Holstein Magazin Das könnte Sie auch interessieren

In Pronstorf soll für 52 Millionen Euro eine 87 Hektar große Photovoltaikanlage gebaut werden. Aus der Bevölkerung gibt es Protest. 2021-12-05 20:44 894Bytes www.ndr.de

 135  Giorgio Parisi, der Dompteur des Chaos

Am Montag bekommt er den Nobelpreis. Parisi hat das Komplexe berechenbarer, greifbarer gemacht. Doch seine jüngste Herausforderung harrt noch einer Lösung. 2021-12-05 20:44 8KB www.tagesspiegel.de

 136  Parkverbot längst unnötig: Keine Strafe

Höchstrichter heben alte Grazer Verordnung auf. 2021-12-05 20:43 912Bytes www.diepresse.com

 137  Kündigung in Zeit der Kurzarbeit wirksam

Oberster Gerichtshof verneint individuellen Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, der sich einer Kurzarbeitslösung nicht angeschlossen hat. 2021-12-05 20:41 1KB www.diepresse.com

 138  Staatsanwälte suchen Quereinsteiger

Anwälte oder Notare könnten schon ab Mitte 2022 ernannt werden. 2021-12-05 20:38 1KB www.diepresse.com

 139  Vereine im Landkreis Dillingen verlieren immer mehr Mitglieder

Plus Coronabedingt ist Mitgliederschwund auch im Landkreis Dillingen kein Fremdwort mehr. Ein Experte hat Tipps, wie man entgegenwirken kann. Die Vereine … 2021-12-05 20:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 140  Top 10: Die besten Actioncams 2021 ab 136 Euro

Actioncams sind kompakt, leicht und hart im Nehmen. Marktführer GoPro ist nicht der Einzige, der gute Kameras im Angebot hat. TechStage zeigt, worauf es neben Auflösung und Preis ankommt. | TechStage 2021-12-05 20:30 14KB www.techstage.de

 141  Bei Minusgraden Die elf größten Fehler beim Wintergrillen

Griller sind härter – und räumen ihren Grill darum im Herbst nicht in Keller oder Garage. BILD nennt die elf größten Fehler beim Wintergrillen. 2021-12-05 20:29 3KB www.bild.de

 142  Ampel-Regierung soll Ex-SPD-Chefin Andrea Nahles neuen Posten geben

Einem Medienbericht zufolge soll die ehemalige SPD-Vorsitzende Andrea Nahles eine neue Stelle antreten. Mitglied in Scholz' Kabinett wird sie aber nicht. … 2021-12-05 20:27 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 143  Leichter Anstieg der Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein

Die Corona -Wochen-Inzidenz ist in Schleswig-Holstein am Sonntag wieder leicht auf jetzt 143,7 gestiegen. Zuvor war der Wert, der die erfassten Neuinfektionen … 2021-12-05 20:27 2KB www.stern.de

 144  Nach positivem Corona-Test: AfD-Politikerin Beatrix von Storch in Quarantäne

Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, hat nach eigenen Angaben ein positives PCR-Testergebnis erhalten. Sie habe sich in Quarantäne begeben. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. 2021-12-05 20:21 2KB www.rnd.de

 145  Aktivisten kaufen 21 Berliner aus Gefängnis frei

Wer wiederholt ohne Fahrschein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, muss hohe Strafen zahlen – oder gar in Haft. Die Initiative „Freiheitsfonds“ kritisiert die Praxis scharf. 2021-12-05 20:18 3KB www.tagesspiegel.de

 146  US-Abgeordneter posiert mit Waffen unterm Weihnachtsbaum

Nur wenige Tage nach dem tödlichen Schusswaffen-Angriff auf eine Schule im US-Bundesstaat Michigan hat ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses mit einem Weihnachtsgruß für Empörung … 2021-12-05 20:14 2KB www.stern.de

 147  Backen, Quizzen, Spielen oder Ausmisten: So wird es im Lockdown nicht fad

Sich beim Kabarett schieflachen, durch Museen flanieren, Quiz-Champion werden, Kochrezepte ausprobieren oder neue Tan. 2021-12-05 20:11 2KB www.tt.com

 148  Wie sich Männer mit Gewaltproblemen helfen lassen können

30 Frauen wurden heuer bisher in Österreich von Männern getötet. Zum Großteil handelte es sich bei den Tätern um Part. 2021-12-05 20:11 1KB www.tt.com

 149  Haie-Rückkehr verläuft weiter ziemlich holprig

Zwei Tage nach 0:4 gegen den KAC verlor der HCI 3:6 in Salzburg. Die Haie suchen nach der Form, die sie vor der lange. 2021-12-05 20:04 3KB www.tt.com

 150  +++ 23:44 Lauterbach: Boostern das wichtigste Mittel gegen Omikron +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-05 20:00 35KB www.n-tv.de

 151  Wenn die Wut in die Provinz wandert

Fackelmärsche und „Spaziergänge“: Wie Corona-Proteste radikalisierter Querdenker aus Sachsen in anderen Bundesländern Nachahmer findet. 2021-12-05 19:58 5KB www.tagesspiegel.de

 152  Das trügerische Postkartenidyll

Saudiarabien investiert Milliarden in Sportevents, um das Image aufzupolieren. Auch die Formel 1 spielt eine Rolle, für 900 Millionen Dollar. F1-CEO Stefano Domenicali erklärt. 2021-12-05 19:56 1KB www.diepresse.com

 153  Alba Berlin rotiert und gewinnt klar gegen Chemnitz

Alba Berlin gewinnt zwei Tage nach dem Sieg gegen Mailand auch gegen das BBL-Überraschungsteam. Luke Sikma, Maodo Lo und Marcus Eriksson werden geschont. 2021-12-05 19:55 4KB www.tagesspiegel.de

 154  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-12-05 19:54 885Bytes www.zeit.de

 155  Evelyn Burdecki trauert: „Man stellt sich die Frage: Warum Papi?“

Es sind Worte, die tief bewegen. Auf Instagram nahm Evelyn Burdecki Abschied von ihrem verstorbenen Vater Klemens. 2021-12-05 19:47 3KB www.bild.de

 156  "Haben über alles gesprochen": Macron besucht.

Macron war einer der ersten westlichen Staats- oder Regierungschefs seit der Ermordung des regierungskritischen saudi-arabischen Journalisten Khashoggi, die den mächtigen Kronprinzen besuchten. 2021-12-05 19:45 4KB www.diepresse.com

 157  Was Bezirk und Senat gegen Rassismus im Berliner Alltag tun wollen

Kampf gegen Diskriminierung und mehr Themen in unseren Bezirksnewslettern, montags aus Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Hier ein Themenüberblick. 2021-12-05 19:45 1KB www.tagesspiegel.de

 158  Edward Shames (99) ist tot: Letzter „Band of Brothers“-Offizier gestorben

Als Fallschirmjäger der US-Armee riskierte Edward Shames sein Leben, um Europa von den Nazis zu befreien. Jetzt ist er tot. 2021-12-05 19:40 2KB www.bild.de

 159  Historisches Debakel für Borussia Mönchengladbach

Nach dem 1:4 im Derby in Köln kassiert Gladbach nun sogar sechs Treffer - und stellt dabei mehrere Vereins-Negativrekorde auf. 2021-12-05 19:34 4KB www.tagesspiegel.de

 160  Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und . 2021-12-05 19:30 919Bytes www.tt.com

 161  Die zweite Chance, Ängste zu nehmen

Eine Leserin macht unserem Autor klar, wie wichtig es ist, sich gerade bei umkämpften Themen besonders verständlich auszudrücken. Ein Kommentar. 2021-12-05 19:30 2KB www.tagesspiegel.de

 162  Mit denkwürdiger Gala in Halbzeit eins: Freiburg demontiert Gladbach und bleibt in der Spitzengruppe

Der SC Freiburg hat sich in einem denkwürdigen Bundesliga-Spiel am Sonntagabend deutlich gegen Borussia Mönchengladbach durchgesetzt. Die Schützlinge von Trainer Christian Streich brachen bei einer Gala in der ersten Halbzeit mehrere Rekorde. Für Gladbach und Coach Adi Hütter setzt sich der Negativtrend indes weiter fort. 2021-12-05 19:20 4KB www.sportbuzzer.de

 163  Plutonium auf Privatgelände: Brisanter Fund in Niedersachsen

Bei Hausdurchsuchungen Ende Oktober in Braunschweig und im Landkreis Gifhorn fanden Ermittler mehr radioaktive Stoffe als bisher bekannt. Für Umweltminister Lies ein "beunruhigender Vorfall". 2021-12-05 19:17 4KB www.ndr.de

 164  Fahrlässige Bus-Attacke auf Borussia Dortmund!

„TV total“-Moderator Pufpaff dringt per Bus ins Dortmunder Stadion ein. Das Bomben-Attentat auf den BVB von 2017? Juckt ihn nicht mehr! KOMMENTAR 2021-12-05 19:01 3KB www.bild.de

 165  "Das war erst der Anfang": Die Stimmen zum Sieg von Hannover 96 über den Hamburger SV

Hannover 96 gewinnt nach acht sieglosen Spielen in Serie das Nordduell gegen den Hamburger SV nach aufopferungsvollem Kampf mit 1:0. Was die Protagonisten nach der Partie und der Beförderung Christoph Dabrowskis zu sagen hatten, lest ihr hier. 2021-12-05 19:01 1KB www.sportbuzzer.de

 166  Woran man erkennt, dass jemand Schwachsinn sagt

Über Stilmittel und Phrasen, die vor allem bei großem Unsinn eingesetzt werden. 2021-12-05 18:55 1KB www.diepresse.com

 167  Das Land sperrt auf – aber wie?

Am 12. Dezember „müssen“ Handel, Gastro, Kultur und Sport öffnen. Das fordert der Tiroler Landeshauptmann. Die Grünen sind zögerlicher, versprechen aber, „behutsam“ zu öffnen. 2021-12-05 18:48 2KB www.diepresse.com

 168  WM-Showdown in Dubai: Magnus Carlsen führt mit 5:3

Schachweltmeister Magnus Carlsen hat mit seinem zweiten Sieg den nächsten großen Schritt Richtung Titelverteidigung gemacht. 2021-12-05 18:47 1KB www.diepresse.com

 169  National League: Die ZSC Lions bezwingen Ambri-Piotta

Und Freiburg gewinnt das Spitzenspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers im Penaltyschiessen. Neuigkeiten, Spiele und Resultate aus der National League gibt es in «National League kompakt». 2021-12-05 18:40 8KB www.nzz.ch

 170  Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein

Bei einem Protest gegen Corona-Maßnahmen in Brüssel werfen Jugendliche mit Feuerwerkskörpern nach Sicherheitskräften. Kurz darauf setzt die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstrierenden ein. In Belgien kam es schon vor zwei Wochen auf einem ähnlichen Protest zu Straßenschlachten. 2021-12-05 18:40 2KB www.n-tv.de

 171  Wissen aus dem Alpenzoo: Bären riechen 100.000-mal besser als Menschen

Martina und Ander heißen die Europäischen Braunbären im Alpenzoo. Sie verstehen sich gut, auch wenn Bären eigentlich . 2021-12-05 18:37 3KB www.tt.com

 172  Sturm Graz: Ein Lüftlein im halb leeren Glas

Sturm Graz geht nach intensiven Wochen die Luft aus. Die Wechselpolitik von Trainer Ilzer gibt Fragen auf. 2021-12-05 18:37 2KB www.diepresse.com

 173  Recken mussten wieder zittern: TSV Hannover-Burgdorf bezwingt TuS N-Lübbecke knapp

Die TSV Hannover-Burgdorf hat es wieder einmal spannender gemacht, als es hätte sein müssen. Am Sonntagnachmittag setzte sich das Team von Trainer Christian Prokop knapp mit 22:21 gegen den TuS N-Lübbecke durch. 2021-12-05 18:31 5KB www.sportbuzzer.de

 174  Polen lud zum Gipfel der Rechten

Ein Gipfeltreffen der beiden Rechtsaußengruppen im Europaparlament in Warschau hat keine Einigung über ein Bündnis gebracht. 2021-12-05 18:29 1KB www.diepresse.com

 175  Rapid oder Austria: Ein Remis krönt keine Nummer 1 in Wien

Grünweiß und Violett trennen sich in einem lange mäßigen, zu selten guten Derby mit 1:1. FAK-Präsident Frank Hensel plaudert derweil über den neuen Investor. Ob Sebastian Prödl dabei ist, verriet. 2021-12-05 18:23 3KB www.diepresse.com

 176  Model Elena Carrière: Ihr überraschender Baby-Plan

Es war ein Abend der Superlativen – und der ganz intimen Geständnisse! Bei der „Ein Herz für Kinder“-Gala verriet Model Elena Carrière ihren Baby-Plan! 2021-12-05 18:21 2KB www.bild.de

 177  Christian Lindners kluge Demut

Anders als sein Vorgänger Guido Westerwelle schürt der FDP-Chef keine unerfüllbaren Erwartungen an die künftige Koalition. Stattdessen schwört er die Liberalen auf Kompromisse ein. Dass er Opposition kann, hat Lindner bewiesen. Ab sofort geht es um die Frage: Kann er regieren? 2021-12-05 18:03 3KB www.welt.de

 178  Corona-Kontrolle Shisha-Bar-Mitarbeiter flüchtet vor Polizei

Ein Angestellter ist bei einer Corona-Kontrolle in Völklingen einfach verduftet! 2021-12-05 18:03 2KB www.bild.de

 179  Diesen Plan verfolgt Allofs im Transferwinter

Düsseldorf Es war mächtig Druck auf dem Kessel – bei einer weiteren Niederlage wäre ungewiss gewesen, was mit Trainer Christian Preußer bei Fortuna passiert wäre. … 2021-12-05 18:00 4KB rp-online.de

 180  Feuer zerstört Fachwerkhaus in Bad Essen - Drei Verletzte

Die Männer erlitten Rauchgasvergiftungen. Das historische Mehrfamilienhaus ist einsturzgefährdet. Die Polizei ermittelt. 2021-12-05 17:50 1KB www.ndr.de

 181  Quindt rettet das Remis: TSV Havelse holt Punkt beim VfL Osnabrück

Der TSV Havelse hat in der 3. Fußball-Liga im Niedersachsen-Duell beim VfL Osnabrück überraschend einen Punkt geholt. Eine Woche nach der 2:3-Heimniederlage gegen 1860 München kam der Aufsteiger am Sonntag zu einem 0:0 beim Zweitliga-Absteiger. 2021-12-05 17:48 3KB www.sportbuzzer.de

 182  Menschenrechte statt Mauern

Mit deutlichen Worten hat Papst Franziskus am zweiten Tag seines Griechenland-Besuchs den Umgang mit Migranten angeprangert. In Athen betonte er, dass es wichtig sei, auf die Außenseiter der Gesellschaft zu schauen. Von Verena Schälter. 2021-12-05 17:42 2KB www.tagesschau.de

 183  Immer Ärger mit Felix Zwayer

Dortmund Felix Zwayer erklärt seine viel kritisierten Entscheidungen im Spitzenspiel zwischen dem BVB und dem FC Bayern. Es ist nicht das erste Mal, dass Zwayer … 2021-12-05 17:39 3KB rp-online.de

 184  Ohne Gottes Beistand

Meinung Schon Bundeskanzler Gerhard Schröder verzichtete 1998 bei seinem Amtseid auf die Formel „So wahr mir Gott helfe“. So will es auch Olaf Scholz halten. … 2021-12-05 17:36 8KB rp-online.de

 185  Das große Jugendwörter-Quiz: Wie brainy am been bist du in diesem Vokabeltest, Brudi?

Lockdown ballert grade nicht so, oder? Hast du auch schon ein Bore-out vom Chillinger machen? Dann hör jetzt auf zu k. 2021-12-05 17:23 1005Bytes www.tt.com

 186  Russland und Ukraine: das Wichtigste zur Krise im Überblick

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr löst Russland mit einem Truppenaufmarsch nahe der Grenze zur Ukraine grosse Besorgnis aus. Was ist über die Lage bekannt, und welche Interessen verfolgt Moskau? Ein Überblick. 2021-12-05 17:20 5KB www.nzz.ch

 187  253 Todesfälle mit Covid-Bezug in Pflegeheimen

In einem Pflegeheim in Rudolstadt sterben 18 Bewohner in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der Großteil von ihnen war auf Anraten der Angehörigen nicht geimpft. In Thüringen stieg die Zahl der Todesfälle in Heimen damit auf mehr als 250 - in nur einem Monat. 2021-12-05 17:12 3KB www.n-tv.de

 188  Fast neun Stunden lang: Birte Schneider liest für „heute-show“ Ampelkoalitionsvertrag an einem Stück vor

Die „heute-show“ hat in einem Youtube-Video gezeigt, wie lang der Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grüne wirklich ist. In dem Video liest Komikerin Christine Prayon in ihrer Rolle als Birte Schneider den gesamten Vertrag an einem Stück vor – fast neun Stunden lang. Zuschauer und Zuschauerinnen sind von der Aktion begeistert. 2021-12-05 17:09 3KB www.rnd.de

 189  BVB: Wie geht's Brandt und wo stand Gelb-Rot-Rose?

Dieser Gipfel war nicht nur auf dem Papier ein Spitzenspiel! BILD beantwortet die letzten Fragen zur Schlacht um die Schale. 2021-12-05 17:03 2KB www.bild.de

 190  Baum in der Schale: Langsam gedeiht das Bonsai-Hobby

Wer Bonsais ziehen möchte, braucht Schalen, Drähte und Zangen. Am meisten aber braucht er Zeit. Martin Kofler aus Inn. 2021-12-05 17:00 1KB www.tt.com

 191  Kommentar Johannes Boie: Das Land zusammenhalten

Deutschland driftet auseinander. Corona greift nicht nur unsere Körper an. Sondern auch unsere Gesellschaft. 2021-12-05 16:57 3KB www.bild.de

 192  Über das Gehalt redet man nicht gern

Frage nach Einkommen wird als Tabuthema empfunden. 2021-12-05 16:57 2KB www.diepresse.com

 193  Corona-Protestdemos in mehreren europäischen Städten

In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen. Nirgends gingen aber so viele Menschen … 2021-12-05 16:56 3KB www.tt.com

 194  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das . 2021-12-05 16:55 863Bytes www.tt.com

 195  Antisemitismus: Deutsche Welle beendet Kooperation mit Hass-Sender

Jetzt gibt es doch noch Konsequenzen. Am Freitag hatte die DW den jordanischen Sender noch verteidigt. 2021-12-05 16:54 3KB www.bild.de

 196  Winterdom in Corona-Zeiten: Schausteller sind zufrieden

Nach vier Wochen Volksfest auf dem Hamburger Heiligengeistfest haben die Stadt und die Schausteller eine überwiegend positive Bilanz des Winterdoms gezogen. Die Veranstaltung fand unter 2G-Bedingungen statt. 2021-12-05 16:54 2KB www.ndr.de

 197  Schleudersitz zu vergeben

Das Gesundheitsministerium ist das zentrale Ressort in der Pandemie. Doch in den Koalitionsverhandlungen wurde es herumgereicht wie eine heiße Kartoffel. Wer tut sich den Job an? Darf Karl Lauterbach ran? 2021-12-05 16:52 1KB www.welt.de

 198  Irre Szenen in Berlin: Antifa-Aktivisten drängen Querdenker aus S-Bahn

Irre Szenen in der Berliner S-Bahn! Samstag machten offenbar Aktivisten der Antifa Jagd auf Querdenker. 2021-12-05 16:50 3KB www.bild.de

 199  Auswertung im Lockdown zeigt: Menschen bleiben nicht daheim

Bodenschwingungen als Beweis: Die hochsensiblen Messgeräte von Seismologen liefern den Beweis, dass es im mittlerweil. 2021-12-05 16:49 879Bytes www.tt.com

 200  Stärker vom Punkt: LASK gewinnt 62. OÖ-Derby gegen Ried 1:0

Der LASK hat sich mit einem 1:0-Derbysieg gegen die SV Ried im Rennen um die Meistergruppe in der Fußball-Bundesliga zurückgemeldet und sich … 2021-12-05 16:42 3KB www.tt.com

 201  Coronavirus in der Schweiz – die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 1 034 666 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 11 189 Infizierte sind gestorben. 2021-12-05 16:37 24KB www.nzz.ch

 202  Rund 140 Tote bei Terrorangriffen in Mali und im Niger

In den armen Sahel-Staaten werden jihadistische Gruppen immer aggressiver. Das Militär wird der Gefährdung nicht Herr. 2021-12-05 16:36 3KB www.tt.com

 203  Schnee und Regen wechseln sich ab

Pünktlich zum Nikolaustag fallen im Bergland nochmal einige Flocken - und auch den Rest der Woche stehen deutschlandweit viel Regen und Schnee auf dem Programm. Am dritten Adventssonntag entscheidet sich schließlich, ob es mild oder kalt weitergeht. 2021-12-05 16:20 5KB www.n-tv.de

 204  Bundesliga: Die Spitzenpartie hat für Bellingham ein Nachspiel

Nach dem 2:3 kritisiert der 18-Jährige den Schiedsrichter Zwayer für dessen Entscheidungen. Bellingham spielt auf Zwayers Rolle im Wettskandal von 2005 an. Derweil festigen die Bayern ihre Position als Leader. 2021-12-05 16:15 5KB www.nzz.ch

 205  ÖHB-Frauen: "Nicht beeindrucken lassen"

Aufstieg in nächste Phase für Interims-Teamchef praktisch fix, Pandza rückte nach Corona-bedingten Ausfällen in eine Führungsrolle. Nächster Gegner ist Spanien. 2021-12-05 16:09 3KB www.diepresse.com

 206  Management braucht Fantasie

Spitzenmanagement sei staubtrocken? Im Gegenteil. Ohne Fantasie könnten Manager nie die Visionen erdenken, die ihre Leute später auf den Boden bringen. 2021-12-05 16:08 826Bytes www.diepresse.com

 207  Glühwein selbst gemacht: So holen Sie den Weihnachtsmarkt zu sich nach Hause

Glühwein ist das typische Getränk der Adventszeit und wird vor allem auf Weihnachtsmärkten getrunken. Wegen der Corona-Pandemie haben dieses Jahr aber viele Märkte geschlossen. Kein Grund für Verzicht: So leicht machen Sie Glühwein zu Hause selbst. 2021-12-05 15:58 1KB www.rnd.de

 208  Was Bitcoin so speziell macht

Mehr als 13.000 Kryptowährungen soll es inzwischen geben. Viele haben einen Nutzen, manche sind Spaßprojekte, manche gar Betrug. Keine ist jedoch so dezentral, sicher und hart wie Bitcoin. 2021-12-05 15:58 1KB www.diepresse.com

 209  Demos an Stränden von Kapstadt gegen Öl-Erkundungen

Hunderte Demonstranten haben am Sonntag gegen die Erkundung von Öl- und Gasvorkommen vor der südafrikanischen Küste durch den Energieriesen Shell protestiert. Bei Kundgebungen an den Stränden … 2021-12-05 15:55 1KB www.tt.com

 210  Iran weist Kritik von USA und EU zu Atomgesprächen zurück

Der Iran weist laut Regierungskreisen die jüngste Kritik westlicher Staaten am Stocken der Atomgespräche zurück und bekundet Interesse an einer Rettung des Abkommens. „Wir glauben, … 2021-12-05 15:45 5KB www.tt.com

 211  Ist Grossbritannien zu attraktiv für irreguläre Migranten?

Laut der französischen Regierung ist der informelle Arbeitsmarkt in Grossbritannien der Hauptgrund dafür, dass so viele Migranten den Ärmelkanal überqueren wollen. Doch auf der Insel sind die Bedingungen für Sans-Papiers in den letzten Jahren immer unattraktiver geworden. Trotzdem bleibt der Bedarf an Arbeitskräften auch nach dem Brexit hoch. 2021-12-05 15:35 8KB www.nzz.ch

 212  Olympiaticket trotz quälender Bandscheiben

Vanessa Herzog lief in Salt Lake City zum Quotenplatz für die Spiele in Peking 2022. 2021-12-05 15:27 2KB www.diepresse.com

 213  Eltern des Schul-Schützen von Michigan plädieren auf nicht schuldig

In einem seltenen Schritt erhebt die Staatsanwaltschaft in den USA Anklage gegen die Eltern eines minderjährigen Todesschützen. Sie sollen Warnungen ignoriert haben und mitverantwortlich sein. Dann versuchten sie zu fliehen. Das Paar plädiert auf nicht-schuldig. 2021-12-05 15:26 3KB www.rnd.de

 214  Eine App hilft Afrikas Bauern

In Kenia sind landwirtschaftliche Geräte für viele Kleinbauern unbezahlbar. Über eine Smartphone-App können sie die Maschinen mieten - nach dem Prinzip des Taxidienstes "Uber". Von Antje Diekhans. 2021-12-05 15:12 3KB www.tagesschau.de

 215  Wo ist der Rest des teuflischen Trios? Trans-Verbrecherin „La Diabla“ in Hamburg gefasst

„Die Teufelin“ wurde festgenommen. Doch von den beiden hochgefährlichen Komplizen fehlt jede Spur. 2021-12-05 15:09 2KB www.bild.de

 216  CDU-Politiker wollen Unionskandidatin für Bundespräsidentenwahl

Unter anderem Friedrich Merz unterstützt den Vorschlag des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst – eine klare Absage an Frank-Walter Steinmeier. Dabei hatte zuletzt CSU-Chef Söder lobende Worte für den amtierenden Bundespräsidenten gefunden. 2021-12-05 15:04 4KB www.welt.de

 217  Mirco Nontschew (†52): Die „LOL“-Dreharbeiten waren nicht immer lustig

Sein Talent war einmalig!Der verstorbene Comedian Mirco Nontschew (†52) konnte seine Kollegen mit nur einem einzigen Blick zum Lachen bringen. Aber die Dreharbeiten zu „LOL – Last One Laughing“ waren für die Stars nicht nur zum Lachen, sondern auch anstrengend.In der Comedy-Kult-Show müssen die Kandidaten sechs Stunden versuchen, die anderen zum Kichern zu bringen. Denn: Beim Amazon-Format ist Lachen verboten. Erfahren Sie mit BILDplus, was hinter den Kulissen los war. *** BILDplus Inhalt *** 2021-12-05 15:04 1KB www.bild.de

 218  In Bari wohnt der Nikolaus: Mit allen heiligen Wassern gewaschen

Wo wohnt eigentlich der Nikolaus? In Bari, und zwar schon seit fast 1000 Jahren. Dabei ist er eigentlich ein gekidnap. 2021-12-05 15:00 1KB www.tt.com

 219  Auto abgestürzt: Zufallsbild rettete Kasko bei Totalschaden

Ein Schnappschuss von einem Pkw zeigte nach dem Fahrzeugabsturz die angezogene Handbremse. Damit wurde der Fall doch . 2021-12-05 14:48 859Bytes www.tt.com

 220  Kurzes Auslüften am Skiberg: Unsicherer Start in die Saison

Liftbetreiber gehen in eine Saison voller Unsicherheiten. Die Skifahrer geben sich im Corona-Regelwerk routiniert. Lo. 2021-12-05 14:48 891Bytes www.tt.com

 221  Lobau: Das Naturjuwel am Rande der Millionenstadt

Die Lobau bzw. der zugehörige Tunnel, der nicht gebaut werden soll, ist in aller Munde. Für Wien ist das Naturschutzg. 2021-12-05 14:47 1KB www.tt.com

 222  Sophia Thomalla und Alexander Zverev bei „Ein Herz für Kinder“: Gott, sind die verliebt!

Sophia Thomalla (32) und Alexander Zverev (24) schwer verknallt bei „Ein Herz für Kinder“. 2021-12-05 14:16 3KB www.bild.de

 223  Videogipfel von Biden und Putin zur Lage in der Ukraine

Inmitten wachsender Spannungen im Ukraine-Konflikt werden Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden am Dienstag miteinander reden. Der Kreml und das Weiße Haus … 2021-12-05 14:07 4KB www.tt.com

 224  Security: Malware-Bedrohungen erkennen und einordnen mit Online-Analyse-Services

Gefährlicher Trojaner oder Fehlalarm? Dieser Artikel stellt verschiedene Analyse-Plattformen vor, die schnell und kostenlos bei der Einschätzung helfen können. 2021-12-05 14:00 1KB www.heise.de

 225  Die mühsame Reise von Deutschland nach Deutschland

Der scheidende Gesundheitsminister will strengere Corona-Regeln. Doch wer zur Zeit durch Deutschland reist, dem wird schnell klar: Dieses Land braucht keinen weiteren Lockdown. Es ist auch jetzt schon unbequem genug. 2021-12-05 13:53 1KB www.welt.de

 226  TT-Leitartikel: Die Zeit nach Sebastian Kurz

Die einen verehrten ihn, andere hassten ihn, niemanden ließ er kalt: Die Politik muss sich nach dem Abgang des Türkis. 2021-12-05 13:51 944Bytes www.tt.com

 227  Ermittler finden Abschiedsbrief

Zwei Erwachsene und drei Kinder sind tot. Offenbar starben sie alle gewaltsam. Was genau in dem Einfamilienhaus im Idyll südlich von Berlin geschah, ist weiter offen. Ermittler haben nun aber womöglich eine erste Spur. 2021-12-05 13:47 3KB www.n-tv.de

 228  DWN Express - Schachweltmeisterschaft geht in zweite Runde: Titelverteidiger führt mit 4:3

Bei der Schachweltmeisterschaft in Dubai ist die Hälfte des Wettkampfs beendet: Nach sieben von 14 Partien führt Titelverteidiger Magnus Carlsen aus Norwegen gegen seinen russischen … 2021-12-05 13:44 861Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 229  Kindl rodelte im Sotschi-Sprint erstmals in dieser Saison aufs Podest

Im Einzelrennen der Frauen belegte die Tirolerin Madeleine Egle Rang fünf und ist in der Gesamtwerung Dritte. Der Sie. 2021-12-05 13:38 3KB www.tt.com

 230  Kinderpsychiater über Pandemiefolgen: „Inzwischen kommen jeden Tag ein bis zwei Kinder als Notfall zu uns“

Wie kommen Kinder und Jugendliche mit der Pandemie zurecht? „Wir erleben, dass in den Familien die Nerven blank liegen“, berichtet Gottfried Maria Barth, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen. Er beobachtet bei seinen jungen Patientinnen und Patienten suizidale Gedanken, mangelnde Zukunftsperspektive und Magersucht in einem noch nie da gewesenen Ausmaß. 2021-12-05 13:37 11KB www.rnd.de

 231  Miss Januar macht Lust auf Sonne

Das spanische Model Zurine Aspiunza ist Miss Januar im neuen Playboy. 2021-12-05 13:24 701Bytes www.bild.de

 232  Das Quiz ist kein Kinderspiel: Sind Sie bereit für das "Innsbruck-Spiel Kids"?

Warum macht der Alpenzoo keine Flug-Show mit Geiern? Warum hat Kaiser Max I. das Zeughaus gebaut? Wer die Antworten k. 2021-12-05 13:21 1KB www.tt.com

 233  Trauer um Comedian Mirco Nontschew: „100 Komiker in einem“

Mirco Nontschew war für seine Grimassen bekannt und brachte Millionen zum Lachen. Nun ist der Comedian aus „RTL Samst. 2021-12-05 13:18 6KB www.tt.com

 234  Salzburger RFJ-Obmann legt Funktion zurück

ÖVP, Grüne und Neos kritisieren Szenen auf Corona-Demo in Wien und fordern Entschuldigung von FPÖ-Parteiobfrau Svazek. 2021-12-05 13:18 2KB www.diepresse.com

 235  Hunderte Euro Prämie pro Jahr – so verdienen E-Auto-Besitzer mit ihrem Wagen Geld

Weitere Subvention fürs Elektroauto: Bald können Besitzer mehrere Hundert Euro pro Jahr einstreichen. Möglich macht das die Treibhausgasminderungsquote. Neue Anbieter werben bereits damit, den Anspruch schnell zu Geld zu machen – mit fragwürdigem Klimaeffekt. 2021-12-05 13:02 1KB www.welt.de

 236  Abstimmung, Bundestag: Kein Fraktionszwang bei Corona-Vote!

Lesen Sie in diesem Artikel: Mit welchem moralisierenden Stichwort jede Diskussion in Sachen Impfflicht abgewürgt wird  Welche Forschungsergebnisse die Abgeordneten vor der Abstimmung zur Kenntnis … 2021-12-05 13:01 938Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 237  In der Winterstille des Waldes die Ruhe finden

Schlechte Nachrichten und Dauerstress lassen derzeit manchmal darauf vergessen, dass Gutes in Tirol oft nahe liegt. E. 2021-12-05 13:00 1KB www.tt.com

 238  Wiener Philharmoniker spielten im leeren Musikverein

Es ist nicht direkt ein Aufmunterungswerk in Zeiten der Pandemie, mit dem die Wiener Philharmoniker am Sonntagvormittag inmitten des Lockdowns einen musikalischen Gruß aus dem Musikverein … 2021-12-05 12:32 2KB www.tt.com

 239  Schwarz oder Türkis: „Müssen weg von Kurz-Partei hin zur ÖVP“

Was bedeutet die türkise Erosion in der Bundes-VP für die Tiroler Volkspartei? Für den Politologen Ferdinand Karlhofe. 2021-12-05 12:27 892Bytes www.tt.com

 240  China, Scholz: Merkels Unterwürfigkeit schadete Deutschland

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie Deutschlands Außenpolitik China "gehört" Wie Merkels Export-Fixierung die deutsche Wirtschaft schwächt  Wie Merkels China-Politik zu Zerwürfnissen in Europa … 2021-12-05 12:13 859Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 241  Nur 5,3 Prozent Rücklaufquote bei Gurgeltests in NÖ

In Niederösterreich ist der anfängliche Ansturm auf die PCR-Gurgeltests, die in Spar-Märkten erhältlich sind, abgeflaut. Derzeit liegt die Rücklaufquote lediglich bei 5,3 Prozent. … 2021-12-05 12:13 1KB www.tt.com

 242  Technologie, Uni: Forscher fertigt Nanoteile im 3D-Druck

Lesen Sie in diesem Artikel: wie das neue Verfahren funktioniert warum es so wichtig ist welche beiden Welten es kombiniert  article:full_access … 2021-12-05 12:10 730Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 243  Deutsch-Russische Beziehungen: Es kann nur besser werden

Lesen Sie in diesem Artikel: In welchem Konflikt Deutsche und Russen kooperierten Was der entscheidende Wendepunkt zum Schlechten war Welche deutsche Partei zum gezielten Vertragsbruch … 2021-12-05 12:07 803Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 244  Corona: Kantonale Impfpflicht für Pflegepersonal möglich

Noch will der Bundesrat nicht über ein nationales Impfobligatorium diskutieren. Doch die Forderungen nach einer weitergehenden Alternative zu 2 G werden lauter. 2021-12-05 12:02 7KB www.nzz.ch

 245  E-Auto, Klima: Kapitalisten und Aktivisten halten zusammen

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie eine neue Führungsschicht entsteht, die ökologisch lackiert, aber sozial- und umweltblind ist Wie neue E-Mobilitäts-Werke geschaffen werden - … 2021-12-05 11:54 992Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 246  Der Rotmilan: eine überraschende Schweizer Erfolgsgeschichte

Die intensive Landwirtschaft bringt zahlreiche Arten des Kulturlandes arg in Bedrängnis. Nur der Rotmilan scheint dagegen immun zu sein. Was sind die Gründe dafür? 2021-12-05 11:46 12KB www.nzz.ch

 247  Der Glanz des Goldes

Vor 150 Jahren entstand mit der Einführung der Mark die erste deutsche Währungsunion. Ihre wechselvolle Geschichte zeigt, dass sich auch. 2021-12-05 11:43 1KB www.faz.net

 248  Buxtehude: Mann fällt unter Zug und wird von zweitem überrollt

Der 27-Jährige war am Sonntagmorgen auf dem Bahnhof Neukloster unter die Bahn geraten. Er wurde tödlich verletzt. 2021-12-05 11:35 1KB www.ndr.de

 249  Thermomix-Rezepte: So zaubern Sie ein weihnachtliches Drei-Gänge-Menü

Wer einen Multikocher sein Eigen nennt, wird ihn wahrscheinlich nicht mehr eintauschen wollen. Schnell und beinahe selbstständig kann er kochen. Auch zu Weihnachten gibt es schöne Rezepte, die der ganzen Familie schmecken. 2021-12-05 11:31 2KB www.rnd.de

 250  CNN entlässt Starmoderator Cuomo

Erst suspendiert, nun entlassen: CNN trennt sich von seinem Starmoderator Cuomo. Er soll Ermittlungen zufolge geholfen haben, die gegen seinen Bruder erhobenen Vorwürfe der sexuellen Belästigung zurückzuweisen. 2021-12-05 11:29 2KB www.tagesschau.de

 251  Waschbär, Bisamratte und Co.: Auf den Spuren ungebetener Tiere

Putzig, aber nicht gern gesehen: Aus dem Ausland eingeschleppte Säugetiere verdrängen oft die einheimischen. Sie sind. 2021-12-05 11:00 1KB www.tt.com

 252  Land NÖ vergab Hans-Weigel-Literaturstipendien

Die diesjährigen Hans-Weigel-Literaturstipendien des Landes Niederösterreich sind an Amira Ben Saoud und Sabine Schönfellner vergeben worden. Sie erhalten 12.000 Euro, damit sie … 2021-12-05 10:55 1KB www.tt.com

 253  Israels Plan B, wenn der Iran nicht verhandelt

Die Verhandlungen für einen neuen Atom-Deal mit Iran stocken. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit einer atomaren Bewaffnung des Landes. In Israel sieht man drei Möglichkeiten, das noch zu verhindern – doch alle sind mit erheblichen Risiken verbunden. 2021-12-05 10:51 2KB www.welt.de

 254  Manuel H. (41) aus Hürth: Hygiene-Beauftragter soll Gift-Mörder sein

Manuel H. (41) soll zwei Frauen mit dem Rattengift Thallium getötet haben. Seine Freundin und ihr ungeborenes Kind kämpfen noch um ihr Leben. 2021-12-05 10:41 8KB www.bild.de

 255  2G im Einzelhandel: Diese Regeln gelten beim Einkaufen

Bund und Länder haben sich auf verschärfte Corona-Maßnahmen geeinigt. Zugang zum Einzelhandel sollen nur noch Geimpfte und Genesene erhalten. Was die neuen Regeln für den Einkauf bedeuten. 2021-12-05 10:31 3KB www.rnd.de

 256  AfD und Corona: Falk Richters „Heldenplatz“ in München

„Heldenplatz (Corona)“ steht auf den Tickets der Münchner Kammerspiele, und das ist durchaus doppeldeutig. Einerseits mussten am Samstagabend bereits früher gelöste Karten umgetauscht werden, … 2021-12-05 10:25 6KB www.tt.com

 257  Omikron – was Anleger jetzt erwartet

Die neue Virusvariante Omikron hat den Investoren die Stimmung verhagelt. Die Jahresendrally fällt vermutlich aus. Doch was bedeuten die. 2021-12-05 10:22 1KB www.faz.net

 258  Neo-Verbandspräsident Walser ortet „großes Potenzial“ in Tirol

Tirols Tennis-Parlament tagte, stellte in der 71. Generalversammlung die Weichen für die Zukunft. Ohne Untergriffe un. 2021-12-05 10:00 2KB www.tt.com

 259  Je 1000 Euro BILD-Bonus - Neue, bewegende Geschichten unserer Pflege-Helden

Seit Wochen liegt Zita Edit Kis (54) im Krankenhaus. Als sie vom BILD-Pflegebonus las, entschied sie: „Ich nominiere meine Lieblings-Krankenschwester!“ 2021-12-05 09:58 6KB www.bild.de

 260  Angreifer erschossen

In Jerusalem hat es erneut einen Messerangriff gegeben - dabei wurde ein Israeli verletzt. Für Diskussionen sorgt ein Video, das offenbar zeigt, wie Sicherheitskräfte den liegenden Angreifer erschießen. Von B. Hammer. 2021-12-05 09:49 2KB www.tagesschau.de

 261  Zwei Tourengeher in der Steiermark von Lawine mitgerissen

Bei einem Lawinenabgang am Samstag am Sonntagskogel in den Seckauer Tauern wurde ein 29-Jähriger teilverschüttet und . 2021-12-05 09:31 1KB www.tt.com

 262  Mindestens fünf Tote bei neuen Protesten in Myanmar

Bei neuen Protesten gegen die Militärregierung in Myanmar sind am Sonntag mehrere Menschen erschossen worden. In Yangon, der größten Stadt des südasiatischen Landes, feuerten Soldaten … 2021-12-05 09:29 1KB www.tt.com

 263  Auch nach Lockdown-Ende bleiben Adventmärkte in OÖ zu

Fast gänzlich ohne Adventmärkte müssen die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher erneut in dieser Saison auskommen - selbst nach Ende des Lockdowns. 2021-12-05 09:24 3KB www.diepresse.com

 264  Günstige 4K-Fernseher mit LCD- und OLED-Technik im Test

Welche Displaytechnik sorgt fürs schönste Bild, welche Apps und Komfortfunktionen bringen aktuelle Smart-TVs mit? Sechs interessante 4K-Fernseher im Test. 2021-12-05 09:00 2KB www.heise.de

 265  Bessere Infrastruktur, mehr Zustimmung?

US-Präsident Bidens Infrastrukturpaket soll Straßen, Brücken, schnelleres Internet bringen. Hilft ihm das aus dem Umfragetief? Im Bundesstaat Kentucky glauben viele nicht daran, dass das Geld ankommt. Von Kerstin Klein. 2021-12-05 08:23 4KB www.tagesschau.de

 266  Der Papst bringt ein wenig Hoffnung

Mit seiner Reise nach Zypern und Griechenland richtet der Papst die Aufmerksamkeit erneut auf die Situation von Flüchtlingen. Heute besucht er Lesbos, wo den Menschen wieder ein harter Winter bevorsteht. Von V. Schälter. 2021-12-05 08:16 3KB www.tagesschau.de

 267  Missing Link: Das Rätsel Dunkle Materie – auf der Jagd nach einem Gespenst

Nachdem deutlich ist, warum wir wissen, dass es Dunkle Materie geben muss, stellt sich die nächste Frage: Woraus besteht sie und wie können wir sie nachweisen? 2021-12-05 08:05 1KB www.heise.de

 268  Emotionale Intelligenz: Kann man sie als Erwachsener noch lernen?

Wir besitzen nicht nur eine kognitive, sondern auch emotionale Intelligenz, heißt es oft. Diese soll uns helfen, unsere Gefühle und die von anderen Menschen richtig zu verstehen und uns in sie hinein­zu­versetzen. Doch das Konzept der emotionalen Intelligenz ist wissenschaftlich umstritten – kann man sie noch lernen? 2021-12-05 07:59 7KB www.rnd.de

 269  San Antonio feiert bei Golden State vierten Sieg in Serie

Die San Antonio Spurs sind in der National Basketball Association (NBA) weiter im Aufwind. Mit einem 112:107 bei Leader Golden State Warriors haben sie … 2021-12-05 07:42 2KB www.tt.com

 270  Verdacht auf gefälschtes Impf-Zertifikat: 35-Jähriger landete auf Intensivstation

Im Krankenhaus Kufstein gab ein 35-Jähriger bei seiner Einlieferung wegen einer Corona-Erkrankung an, geimpft zu sein. 2021-12-05 07:30 2KB www.tt.com

 271  Irrer Crash nach Notlandung Lkw rammt Flugzeug auf Autobahnbrücke

Unfassbar: Auf einer Autobahnbrücke sind ein Flugzeug und ein Lkw zusammengestoßen! 2021-12-05 07:26 2KB www.bild.de

 272  Hochwasserschutz im Unterland: Sicherheit für 1000 Bewohner

Um 9,5 Millionen Euro sollen innerhalb von vier Jahren 121 Gebäude in Waidring und St. Ulrich vor Hochwasser geschütz. 2021-12-05 07:15 921Bytes www.tt.com

 273  Hacker, Viren, Spam & Co. So wird Ihr Weihnachten sicher

Hacker nutzen Weihnachten für ihre miesen Geschäfte. Mit unserer schnellen Checkliste vermeiden Sie zuverlässig die häufigsten Bedrohungen im Internet. 2021-12-05 07:00 809Bytes www.bild.de

 274  Chirurgen warnen vor Trampolinunfällen

Trampoline liegen im Trend. Denn das Hüpfen macht Spaß und ist gut für die Motorik. Immer häufiger kommt es bei Kindern jedoch zu Unfällen - teilweise mit schwerwiegenden Folgen. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, gilt es einiges zu beachten. 2021-12-05 06:48 4KB www.n-tv.de

 275  Jahresresümees im Fernsehen mit messerscharfer Klinge

Der kleine Boom satirischer Jahresrückblicke setzt sich auch heuer fort und lässt somit das von Corona-Pandemie, Klim. 2021-12-05 06:45 3KB www.tt.com

 276  Die gute Geschichte: Haussammlung mit Mehrwert

Bei der Haussammlung der Caritas geht es um viel mehr als „nur“ um das Lukrieren von Spenden für Menschen in Notsitua. 2021-12-05 06:40 4KB www.tt.com

 277  Schauspieler John Cleese beschäftigt das Thema Tod

Cleese fasziniert ein mögliches Leben nach dem Tod, wie er jetzt in einem Interview erklärte. „Ich beschäftige mich s. 2021-12-05 06:35 2KB www.tt.com

 278  Volksharfe trifft Kontrabass: „A Hauch Volksmusik“

„Flying Sparks“ nennen Katrin und Werner Unterlercher ihr neuestes Werk. Und der musikalische Funke springt über. 2021-12-05 06:25 2KB www.tt.com

 279  Wegen Pandemie gab es in Österreich weniger Recycling

Österreich ist bei den Themen Recycling und Abfallreduktion schon ganz gut, Firmen haben sich pandemiebedingt heuer a. 2021-12-05 06:25 2KB www.tt.com

 280  Prämienanstieg um bis zu 25 Prozent – So senken Privatversicherte ihre Beitragslast

Zurzeit bekommen viele privat Krankenversicherte Bescheid, dass ihre Prämien steigen. Im Extremfall geht es um zehn, 15 oder sogar 25 Prozent. Viele stellt das vor große Probleme. WELT erklärt, mit welchen Strategien Betroffene ihre Beiträge senken können. 2021-12-05 06:01 1KB www.welt.de

 281  Weihnachten weltweit: Diese traditionellen Gerichte zieren die Festtagstische

Über Jahrzehnte und Jahrhunderte haben sich weltweit unterschiedliche Weihnachtsgerichte etabliert. So wird in Deutschland an Heiligabend mehrheitlich Kartoffelsalat mit Würstchen aufgetischt. In anderen Ländern reichen diese Festtagstraditionen wiederum sogar bis hin zu frittierten Hähnchen. 2021-12-05 06:00 3KB www.rnd.de

 282  «È stata la mano di Dio»: Was Paolo Sorrentino Maradona verdankt

Der italienische Regisseur arbeitet in seinem neuen Film ein traumatisches Jugenderlebnis auf. Das hält ihn nicht davon ab, Maradona ein Denkmal zu setzen. 2021-12-05 05:30 4KB www.nzz.ch

 283  CSU in Bayern: Droht das Ende ihrer Ausnahmestellung?

Die CSU blickt gebannt auf die Landtagswahl 2023. Ein Besuch in Bayern zeigt: Die Nervosität steigt. In den letzten Jahren beschleunigte sich schliesslich der Niedergang der Christlichsozialen. 2021-12-05 05:30 12KB www.nzz.ch

 284  Feinstaub von Cheminees und Pellets schadet weiter der Gesundheit

Die Schweiz hat den Ausstoss von Feinstaub deutlich verringert. Die unachtsame Verbrennung von Holz produziert aber immer noch viele gesundheitsgefährdende Staubpartikel. Vor allem kleine Anlagen können Dreckschleudern sein. 2021-12-05 05:30 10KB www.nzz.ch

 285  Mit Karacho durch Paris: die charmante Komödie „Notre Dame“

Der Kinofilm „Notre Dame“ von Regisseurin Valérie Donzelli ist eine charmante Komödie über verschlungene Lebenswege – vor allem aber eine liebevolle Hommage an Paris. 2021-12-05 05:30 2KB www.rnd.de

 286  Grenze zu Mexiko: Biden kehrt zu Trumps Asylpraxis zurück

Präsident Joe Biden wollte Trumps «unmenschlichen» Umgang mit Asylbewerbern an der Südgrenze der USA beenden. Nach einer Einigung mit Mexiko setzt Washington jedoch das alte Regime erneut in Kraft. Ein Gerichtsurteil zwingt Biden dazu, kommt ihm angesichts rekordhoher Migrationszahlen aber auch gelegen. 2021-12-05 05:30 5KB www.nzz.ch

 287  Open-Source-Adventskalender: Der Tor-Browser fürs anonyme Surfen

Open Source ist eine Insel im kommerzialisierten Internet. Bis zum 24. Dezember öffnet heise online jeden Tag "Kalendertürchen" mit dem Porträt eines Projekts. 2021-12-05 05:08 1KB www.heise.de

 288  Corona in Zürich: Jugendliche im psychiatrischen Notfall

Fachleute schlagen Alarm. Immer mehr Jugendliche leiden unter Suizidgedanken oder verletzen sich selbst. Im Notfall der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Zürich zeigt sich ein bedrückendes Bild. 2021-12-05 05:05 13KB www.nzz.ch

 289  Prozessreigen um Kokain-Verkäufe in Millionenhöhe in Linz

Bereits kommende Woche ist im Landesgericht Linz der Auftakt von Prozessen gegen einen Drogenring, der in zehn Jahren mehr als 200 Kilogramm Kokain mit einem Straßenverkaufswert … 2021-12-05 05:01 2KB www.tt.com

 290  Bergsteiger bekommt halben Edelsteinschatz

Mitte des letzten Jahrhunderts zerschellen zwei Passagierflugzeuge aus Indien am Mont Blanc. Jahrzehnte später entdeckt ein junger Bergsteiger ein Kästchen mit Smaragden, Saphiren und Rubinen. Jetzt bekommt der ehrliche Finder die Hälfte des Juwelenschatzes. 2021-12-05 04:17 2KB www.n-tv.de

 291  Experten beantworten häufige Corona-Fragen

Auch nach Monaten der Pandemie sind viele Fragen rund um das Coronavirus noch ungeklärt, gefundene Antworten müssen ständig hinterfragt werden. Sie beschäftigen nicht nur die Wissenschaft, sondern alle im täglichen Leben. Hier beantworten Virologen und Mediziner Fragen von Zuschauern und Lesern. 2021-12-05 03:45 10KB www.n-tv.de

Articles

DC5n Deutschland mix in german 291 articles, created at 2021-12-06 03:35

 

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Grünen-Votum soll Weg für deutsche Ampelregierung freimachen (6.99/7)

Nach dem Ja von SPD und FDP bleibt nur noch eine Hürde auf dem Weg zur ersten deutschen Ampel-Koalition auf Bundesebene: Am Montag wird das Votum der Grünen-Mitglieder zum Koalitionsvertrag bekanntgegeben. An einer Zustimmung zweifelt niemand, auch wenn es zuvor Streit über die Postenvergabe gab. Sollte es so kommen, könnte das Regierungsbündnis am Dienstag mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags besiegelt werden. Am Mittwoch soll dann Olaf Scholz (SPD) zum Kanzler gewählt und sein Kabinett vereidigt werden. Die Namen der neun Minister der Grünen und der FDP sind schon bekannt, sieben weitere werden am Montag von der SPD benannt. Die spannendste Frage ist: Wer wird Gesundheitsminister? Der Bundestagsabgeordnete, Epidemiologe und häufige Talkshow-Gast Karl Lauterbach hat dabei viele Sympathien auf seiner Seite. Scholz hat für die Vergabe der Kabinettsposten ein Versprechen abgegeben: Er will mindestens genauso viele Frauen wie Männer in seiner Regierung haben. Dafür müsste er fünf seiner sieben Kabinettsposten mit Frauen besetzen. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
FDP stimmt für
tagesschau.de
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FDP-Parteitag stimmt Ampel-Koalitionsvertrag zu
diepresse.com
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Altmaier bei BILD im TV über Merkel: „Sie hat geschafft, dass man Deutschland liebt“
bild.de
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Scholz-Appell an Ungeimpfte: „Gebt euch jetzt einen Ruck, macht das“
rnd.de
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FDP-Parteitag stimmt Ampel-Koalitionsvertrag zu
tt.com
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FDP-Parteitag stimmt über Ampel-Koalitionsvertrag ab
tt.com
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Grünen-Votum soll Weg für deutsche Ampelregierung freimachen
tt.com
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Bundesparteitag der FDP: Freiheit contra Impfpflicht?
nzz.ch
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FDP-Parteitag stimmt über Ampel-Koalitionsvertrag ab
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FDP-Parteitag stimmt über Ampel-Koalitionsvertrag ab
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führt uns nach vorn"
tagesschau.de
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FDP-Parteitag stimmt Ampel-Koalitionsvertrag zu
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FDP-Parteitag stimmt über Ampel-Koalitionsvertrag ab
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Grünen-Votum soll Weg für deutsche Ampelregierung freimachen
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FDP-Parteitag stimmt über Ampel-Koalitionsvertrag ab
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FDP-Chef Lindner wirbt für Ampel-Koalitionsvertrag
tt.com
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Freie Fahrt in Richtung Ampel?
tagesschau.de
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Und dann formuliert Lindner seinen Jamaika-Satz um
welt.de
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Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß Nordhessen (5.30/7)

Auf einer Bundesstraße in Nordhessen fährt ein Auto in den Gegenverkehr. Fünf Menschen sterben, der Unfallort gleicht einem Trümmerfeld. Ein Gutachter soll den genauen Hergang klären.
Fünf Menschen sterben bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße
hessenschau.de
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Unfall: Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Hessen
t-online.de
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Unfall: Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß Nordhessen
t-online.de
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Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Hessen
stern.de
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Fünf Tote bei Frontalzuzsammenstoß
rp-online.de
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Auto geriet in Gegenverkehr: Fünf Tote bei Frontal-Crash in Nordhessen
bild.de
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Mindestens 14 Tote nach Vulkanausbruch auf Java (4.91/7)

Jakarta. Bei einem Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java sind mindestens 14 Menschen getötet worden. 41 weitere erlitten Brandverletzungen, wie die Behörden mitteilten. Zwei Menschen würden noch vermisst, acht Bergleute seien in einem Steinbruch eingeschlossen worden, sagte die stellvertretende Distriktchefin von Lumajang, Indah Masdar, bei einer Pressekonferenz am Samstag. Der Vulkan Semeru im Osten von Indonesiens bevölkerungsreichster Insel war am Samstag ausgebrochen und hatte mit einer riesigen Rauchwolke in den umliegenden Dörfern den Tag zur Nacht gemacht. Örtliche TV-Stationen zeigten Videos von Menschen, die schreiend flohen. Der Einsatz der Retter werde durch dicken Schlamm und den Einsturz einer größeren Brücke zwischen zwei Distrikten erschwert, sagte Suharyanto, der Leiter des Nationalen Katastrophenschutzes. „Der Schlamm ist so dick, dass selbst Fahrzeuge mit Vierradantrieb kaum durchkommen“, sagte er weiter. Der fast 3700 Meter hohe Vulkan ist der höchste Berg auf Java und liegt im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru. Er ist seit Dezember 2020 wieder verstärkt aktiv. Der Distriktchef von Lumajang, Thoriqul Haq, sagte, seit Freitag sei ein Grollen aus dem Vulkan zu hören gewesen. „Nun ist es finster in den Dörfern“, sagte er dem Sender Kompas TV. Glühende Lava floss bis zu 800 Meter weit vom Kraterrand, wie der Nationale Katastrophenschutz mitteilte. Mehr als 1000 Menschen könnten vorerst nicht in ihre Häuser zurück, sagte dessen Sprecher Abdul Muhari. Er warnte auch davor, sich dem dortigen Fluss zu nähern, weil Schlammströme aus dem Vulkan, sogenannte Lahare, Überschwemmungen auslösen könnten. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. Der Inselstaat mit rund 275 Millionen Einwohnern hat knapp 128 aktive Vulkane. In diesem Jahr waren bereits der Merapi auf Java, der Sinabung auf Sumatra und der Lewotolo auf Lembata ausgebrochen. RND/dpa
Mindestens 14 Tote nach Vulkanausbruch
tagesschau.de
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Mindestens 13 Tote und Vermisste nach Vulkanausbruch auf Java
tt.com
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13 Menschen sterben bei Vulkanausbruch auf Insel Java
tt.com
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Indonesien: Bei Vulkanausbruch sterben mindestens 13 Personen
nzz.ch
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13 Menschen sterben bei Vulkanausbruch auf Java
n-tv.de
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13 Tote nach Vulkanausbruch auf Java
tt.com
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13 Tote nach Vulkanausbruch auf Java
tt.com
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13 Menschen sterben bei Vulkanausbruch auf Insel Java
tt.com
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13 Tote nach Vulkanausbruch auf Java
tt.com
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13 Tote nach Vulkanausbruch auf Java
tt.com
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Wahnsinn in der Wüste - Hamilton-Sieg vor Verstappen (4.36/7)

Was für ein Wahnsinns-Rennen: Das WM-Duell der Formel 1 eskaliert schon wieder. Es kracht, es fliegen Autoteile. Lewis Hamilton zieht im Klassement mit Max Verstappen gleich, der reichlich sauer ist.
Adrenalin-Wahnsinn in der Wüste: Hamilton siegte vor Verstappen
tt.com
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Wahnsinn in der Wüste - Hamilton-Sieg vor Verstappen
augsburger-allgemeine.de
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Formel 1: WM-Krieg in der Wüste: Verstappen lässt Hamilton auffahren.
bild.de
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Lewis Hamilton gewinnt den Wahnsinn in der Wüste – und rückt Verstappen auf die Pelle
stern.de
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Formel 1: Wahnsinn in der Wüste - Hamilton-Sieg vor Verstappen
t-online.de
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Formel-1-Rennen in Jeddah zwei Mal gestoppt
tt.com
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Formel 1: Red Bull-Boss Dr. Marko: „Hoffen auf Bestrafung für Hamilton“
bild.de
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Fünf Tote bei Frontalkollision zweier Autos in Deutschland (3.23/7)

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Bundesstraße 253 bei Fritzlar im Norden des deutschen Bundeslandes Hessen sind laut Polizei fünf Menschen getötet worden. Ein Auto sei von der Fahrbahn abgekommen und mit einem anderen Wagen des Gegenverkehrs zusammengestoßen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Bei den Getöteten handelte es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei um fünf Erwachsene. Zu ihrer Identität lagen zunächst keine näheren Angaben vor. Der Unfall ereignete sich nach Informationen der Polizei um etwa 20.30 Uhr nahe der Anschlussstelle zur Bundesstraße 450. Die Unfallstelle sei weiträumig abgesperrt worden. Ein Auto sei am Ende einer Ausbaustrecke in den Gegenverkehr gefahren. Dort sei es dann zu dem Zusammenprall mit dem anderen Wagen gekommen. Die Fahrzeuge seien in den Straßengraben geschleudert worden. Alle Insassen in den beiden Autos seien ums Leben gekommen, hieß es. Weitere Fahrzeuge seien nicht in den Unfall verwickelt gewesen. Erst Mitte September hatte sich in Hessen ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Toten ereignet. Bei Friedberg im Wetteraukreis war ein Autofahrer auf der Autobahn 5 in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Es kam bei hohem Tempo zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto mit vier jungen Insassen. Zwei von ihnen starben, die anderen beiden wurden schwer verletzt. In den Unfall wurden zwei weitere Pkw verwickelt. Für den 68 Jahre alten Fahrer eines der beiden Wagen kam ebenfalls jede Hilfe zu spät. Der 52 Jahre alte Fahrer des anderen Pkw wurde leicht verletzt. Auch der Geisterfahrer starb später in einer Klinik. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Hessen
stern.de
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Polizei: Fünf Tote bei Zusammenstoß zweier Autos in Hessen
augsburger-allgemeine.de
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Unfall: Fünf Tote bei Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Hessen
t-online.de
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Hessen: Fünf Tote bei Frontalcrash zweier Autos
t-online.de
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Zaubern statt singen: „Harry Potter“-Stück in Hamburg (3.17/7)

Am Sonntag hat es doch noch geklappt: 20 Monate nach dem von Corona zunichtegemachten ersten Anlauf hat die Großproduktion „Harry Potter und das verwunschene Kind“ in Hamburg ihre Premiere gefeiert. Mit gigantischem Aufwand war das Mehr! Theater am Großmarkt in eine Musicalbühne verwandelt worden. Fazit nach einem fast achtstündigen Theater-Tag: ein hoch professionelles, unterhaltsames Unternehmen, dessen Zaubertricks Staunen machen und dessen Handlung keineswegs platt ist. Das von J.K. Rowling gleichsam als achtes Potter-Abenteuer geschriebene und im Sommer 2016 in London uraufgeführte zweiteilige Stück spielt 22 Jahre nach der „Schlacht von Hogwarts“ und zeigt Harry Potter (gespielt vom Kärntner Markus Schöttl) als Familienvater und hochrangigen Beamten im Zaubereiministerium. Mit Ginny (Sarah Schütz) hat er drei Kinder, von denen Albus (Vincent Lang) das Sorgenkind ist. Er ist linkisch, einsam und fühlt sich als Loser. Das hat er mit Scorpius (Mathias Reiser), dem Sohn von Harry Potters altem Rivalen Draco Malfoy (Alen Hodzovic), gemeinsam. Ausgerechnet mit diesem freundet er sich bei seiner ersten Fahrt mit dem Hogwarts Express an. Die beiden Teenager tragen schwer an der Last der Vergangenheit und werden gemobbt. Als sie beschließen, mittels eines Zeitumkehrers die Vergangenheit auszubessern und den Tod von Cedric an der Seite von Harry Potter ungeschehen zu machen, wird alles nur noch schlimmer. Da kommen etwa Ron (Sebastian Witt) und Hermine (Jillian Anthony) gar nicht zusammen - weswegen deren Tochter Rose (Madina Frey), die als einzige nett zu den beiden Burschen ist, gar nicht erst geboren wird. Die von John Tiffany inszenierte deutschsprachige Erstaufführung betreibt einen gigantischen Aufwand, den man hierzulande nur von Musical-Produktionen gewohnt ist. Tatsächlich gibt es etliche Momente, in denen Bühnen-Effekte, Choreografien und laut einsetzende Musik nahelegen: Jetzt wird gesungen! Wird nicht. Statt dessen wird gezaubert. Der Abend besticht durch etliche gelungene Zauberkunststücke (Illusionen & Magie: Jamie Harrison), bei denen ein Zauberei-Duell zwischen Harry und Draco, ein Verwandlungszauber, menschenfressende Bücherregale und Telefonzellen oder ein Gespenster-Ritt durch den Zuschauerraum zu den Höhepunkten des rund dreistündigen ersten Teils zählen. Darstellerisch überzeugen vor allem Vincent Lang und Mathias Reiser, als Maulende Myrte legt Glenna Weber (wie Schöttl an der MUK Privatuni in Wien ausgebildet) einen glänzenden Auftritt hin. Den ebenfalls inklusive Pause fast dreistündigen zweiten Teil kann man, muss man aber nicht am gleichen Tag sehen. Bei der Premiere ging es nach einer zweistündigen großen Pause weiter. Zunächst setzt das Stück mit einer abermaligen missglückten Zeitreise auf Faschismus-Warnung: So wäre die Welt geworden, hätte Harry Potter die bösen Mächte nicht besiegt. Auf Hogwarts regiert ein Schreckensregime, bei dem sich die Malfoys hervortun. Gegrüßt wird mit „Für Voldemort und Wagemut“, Ron, Hermine und Severus Snape sind als kleine Widerstands-Gruppe in den Untergrund gegangen. Als diese Gefahr gebannt und die Zeit wieder eingerenkt ist, wartet noch eine letzte Gefahr: Lord Voldemort hat ein Tochter (Kristina Peters), die nun ihrerseits die Zeit zurückdrehen möchte. Als Zuschauer, der zu diesem Zeitpunkt schon mit einigen Erschöpfungserscheinungen kämpft, wünscht man sich, das Rad der Zeit könnte sich ein wenig schneller drehen. Man wird Zeuge einer Rückführung in die ersten Lebensjahre von Harry Potter und landet nach einigen Etappen lupenreiner Trauma-Aufarbeitung in „so einem Vater-Sohn-Ding“ zwischen Harry und Albus. Die Produktion, bei der nicht mit lauten und grellen Effekten gegeizt wurde, endet schließlich erstaunlich behutsam und leise - und mit Standing Ovations. Mit 2G-plus und FFP-2 trotzt man im Mehr! -Theater mit seinen 1.673 Plätzen der Pandemie. Die Produktion und der Umbau des Hauses, der gekonnt die Mischung aus Bahnhofs- und Internatshalle von der Bühne in den Zuschauerraum verlängert, haben rund 42 Millionen Euro gekostet. 350.000 Tickets sollen schon verkauft sein. Die Mundpropaganda wird ohne Zweifel anspringen, denn der Besuch des Spektakels lohnt sich nicht nur für „Harry Potter“-Fans. Nur Corona sollte draußen bleiben. Wenn es Leute gibt, die dabei auf Entwurmungsmittel setzen, gibt es sicher auch welche, die an einen passenden Bannspruch glauben. „Corona durch Potter weggezaubert“, das wäre mal eine Schlagzeile der Muggel-Presse. Doch noch sind die bösen Mächte nicht besiegt. )
Großer Zauber in Hamburg: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ hat Premiere
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Zaubern statt singen: „Harry Potter“-Stück in Hamburg
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So magisch ist „Harry Potter und das verwunschene Kind“
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J. K. Rowlings Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“ feiert Premiere in Hamburg
rnd.de
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Sport: Gladbach geht mit 0:6 gegen Freiburg unter (3.13/7)

Rangnick mit Sieg beim Debüt als Manchester-United-Trainer. Russland zum dritten Mal Davis-Cup-Sieger. Und Bronze an der Unihockey-WM für die Schweizerinnen. Die wichtigsten Meldungen aus der Welt des Sports im Überblick. Fussball: Monumentale Blamage für Borussia Mönchengladbach Gladbachs Verteidigung mit dem Schweizer Torhüter Yann Sommer (2. von rechts) bricht total zusammen. (sda) Borussia Mönchengladbach blamiert sich in der 14. Runde der Bundesliga. Die Gladbacher verlieren zu Hause gegen Freiburg 0:6. Nach 12 Minuten steht es 0:3, nach 25 Minuten 0:5 und nach 37 Minuten 0:6. Für die Mannschaft von Trainer Adi Hütter, in der alle vier Schweizer Söldner zum Einsatz kamen, hatte das Debakel sogar eine historische Dimension. Nach Angaben des Statistik-Dienstleisters Opta war es für Gladbach unter anderem der grösste Rückstand in einem Bundesliga-Spiel in der Pause. Zugleich war es der höchste Halbzeit-Rückstand einer Bundesliga-Mannschaft seit dem 29. April 1978. Die Freiburger ihrerseits schossen bei ihrem höchsten Bundesliga-Sieg als erstes Team der Liga-Geschichte in einem Auswärtsspiel fünf Tore innerhalb der ersten 25 Minuten. Bundesliga. Resultate. Sonntag: VfB Stuttgart - Hertha Berlin 2:2 (2:1). - Tore: 15. Marmoush 1:0. 19. Forster 2:0. 40. Jovetic 2:1. 76. Jovetic 2:2. Borussia Mönchengladbach - Freiburg 0:6 (0:6). - Tore: 2. Eggestein 0:1. 5. Schade 0:2. 12. Lienhart 0:3. 19. Höfler 0:4. 25. Höler 0:5. 37. Schlotterbeck 0:6. - Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, Zakaria und ab 29. mit Embolo. Rangliste: 1. Bayern München 14/34 (45:15). 2. Borussia Dortmund 14/30 (35:22). 3. Bayer Leverkusen 14/27 (35:19). 4. SC Freiburg 14/25 (25:13). 5. Hoffenheim 14/23 (30:22). 6. Union Berlin 14/23 (22:20). 7. Mainz 05 14/21 (20:14). 8. Wolfsburg 14/20 (15:20). 9. 1. FC Köln 14/19 (23:23). 10. Bochum 14/19 (15:22). 11. RB Leipzig 14/18 (25:18). 12. Eintracht Frankfurt 14/18 (18:20). 13. Borussia Mönchengladbach 14/18 (18:24). 14. Hertha Berlin 14/15 (15:29). 15. VfB Stuttgart 14/14 (20:25). 16. Augsburg 14/13 (14:25). 17. Arminia Bielefeld 14/10 (10:20). 18. Greuther Fürth 14/1 (12:46). Ski alpin: Die zweite Männer-Abfahrt in Beaver Creek wird wegen zu starken Windes abgesagt (sda) Das verlängerte Weltcup-Wochenende der Männer in Beaver Creek, Colorado, endet mit einer Absage. Die zweite Abfahrt kann wegen starken Windes nicht stattfinden. Dreimal war der Start, der ursprünglich für 20 Uhr geplant war, um eine halbe Stunde verschoben worden. Dazu wurde der Reservestart als Option in Betracht gezogen, um das Rennen doch noch durchführen zu können. Doch alle Bemühungen nützten nichts. Der böige Wind blies zu stark. Die zweite Abfahrt war als Ersatz für das am Freitag vor einer Woche in Lake Louise in Kanada abgesagte Rennen vorgesehen gewesen. Wann und wo die Abfahrt, die ursprünglich den Auftakt in die Speed-Saison der Männer hätte bilden sollen, nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Fussball: Rangnick mit Sieg beim Debüt als Manchester-United-Trainer Ralf Rangnick (rechts) mit gutem Einstand. (dpa) Ralf Rangnick hat zum Debüt als Cheftrainer bei Manchester United einen Sieg bejubelt. Der englische Rekordmeister setzte sich am Sonntag mit 1:0 gegen Crystal Palace durch und verbesserte sich vorerst auf Platz sechs der Premier League. Eine weitgehend überzeugende Vorstellung der Gastgeber krönte der Brasilianer Fred in der 77. Minute mit dem ersten Tor in Rangnicks Amtszeit. Der 63 Jahre alte Coach schüttelte vor Freude die Faust, nachdem sein Team zuvor einige gute Gelegenheiten ausgelassen hatte. «Es gibt noch einige Dinge, die wir verbessern müssen», versicherte Rangnick und forderte weitere Spiele ohne Gegentor. «Nach nur einer Trainingseinheit war ich ziemlich beeindruckt. Wir waren viel besser als erwartet», lobte Rangnick. Von Beginn an hatten die Hausherren im Old Trafford mehr vom Spiel und zeigten schon Ansätze von Rangnicks Spielphilosophie. United setzte Palace früh unter Druck, gefiel phasenweise auch durch präzises Passspiel. Das hohe Tempo konnte die Rangnick-Elf allerdings nicht durchhalten. Freds feiner Schlenzer verschaffte dem neuen Trainer aber den erhofften Starterfolg. Ein Sieg im ersten Spiel war zuvor noch keinem deutschen Coach in der Premier League gelungen. Rangnick war erst am Freitag offiziell bei Manchester United vorgestellt worden. Das 3:2 gegen den FC Arsenal hatte er am Donnerstag als Zuschauer im Stadion gesehen, weil ihm noch die notwendige Arbeitserlaubnis fehlte. Am letzten Montag hatte United bekanntgegeben, dass Rangnick die Nachfolge des zuletzt glücklosen Ole Gunnar Solskjaer antritt. Er soll bis zum Saisonende das Team führen. Anschliessend soll Rangnick für weitere zwei Jahre als Berater im Klub arbeiten. Premier League. Resultate. Samstag: West Ham United - Chelsea 3:2. Newcastle United - Burnley 1:0. Southampton - Brighton & Hove Albion 1:1. Wolverhampton Wanderers - Liverpool 0:1. Watford - Manchester City 1:3. - Sonntag: Leeds United - Brentford 2:2. Manchester United - Crystal Palace 1:0. Tottenham Hotspur - Norwich City 3:0. Aston Villa - Leicester City 2:1. - Montag: Everton - Arsenal (21 Uhr). Rangliste: 1. Manchester City 15/35 (32:9). 2. Liverpool 15/34 (44:12). 3. Chelsea 15/33 (35:9). 4. West Ham United 15/27 (28:19). 5. Tottenham Hotspur 14/25 (16:17). 6. Manchester United 15/24 (25:24). 7. Arsenal 14/23 (17:20). 8. Wolverhampton Wanderers 15/21 (12:13). 9. Brighton & Hove Albion 15/20 (14:16). 10. Aston Villa 15/19 (21:24). 11. Leicester City 15/19 (23:27). 12. Brentford 15/17 (19:21). 13. Crystal Palace 15/16 (19:21). 14. Leeds United 15/16 (15:22). 15. Southampton 15/16 (14:21). 16. Everton 14/15 (17:24). 17. Watford 15/13 (20:29). 18. Burnley 14/10 (14:21). 19. Newcastle United 15/10 (17:30). 20. Norwich City 15/10 (8:31). Tennis: Russland zum dritten Mal Davis-Cup-Sieger (sda) Das Davis-Cup-Finalturnier in Madrid endet mit einem überlegenen Triumph der russischen Equipe. Russland besiegt im Final Kroatien. Daniil Medwedew und Andrei Rublew holten mit Einzelsiegen in jeweils zwei Sätzen gegen Borna Gojo (Rublew) und Marin Cilic (Medwedew) den Davis Cup zum dritten Mal nach 2004 und 2006 nach Russland. Schon im Halbfinal gegen Deutschland hatten Medwedew und Rublew der russischen Equipe den Sieg vor dem Doppel gesichert. Russlands Triumph in Madrid überraschte nicht. Mit vier Einzelspielern aus den Top 30 der Weltrangliste stellten die Russen das klar stärkste Team. Geehrt wurde in Madrid Russlands 73-jähriger Captain Schamil Tarpischew, der 1974 erstmals im Davis Cup das russische Team anführte und in Madrid übers Wochenende an den Begegnungen 100 (Halbfinal) und 101 (Final) mitmachte. In den letzten 25 Jahren verpasste der Captain Tarpischew bloss eine Begegnung. Für die nächstjährige Austragung kündigte der Weltverband ITF bereits wieder Änderungen an – nur drei Jahre nach der grossen Davis-Cup-Revolution und erst zwei Finalturnieren seither. Im nächsten Jahr soll die Finalrunde in vier Vierergruppen (statt sechs Dreiergruppen) und in vier Städten ausgetragen werden. Für die K. o. -Phase erfolgt dann der Umzug an eine fünfte Stätte, womöglich Abu Dhabi. Die Austragungsorte der Vorrunde werden nächsten Frühling, nach der Qualifikation (am 4./5. März) bekanntgegeben. Ebenfalls Anfang März spielt die Schweiz wieder. Als nächster Gegner wurde der Libanon zugelost, der im Davis-Cup-Ranking acht Plätze vor der Schweiz klassiert ist. Dem Sieger der Partie winkt der Aufstieg in die Weltgruppe 1. Ski nordisch: Peier beisst sich in den Top Ten fest (sda) Killian Peier überzeugte auch beim Skispringen in Wisla. Der Waadtländer belegte Platz 9. Im zweiten Umgang gelang dem WM-Dritten von Seefeld 2019 von Position 17 aus der Vorstoss in die Top Ten. Bei seinem Flug nutzte er die Windstille für einen Satz auf 129 Meter. Nach diesem Sprung verkürzte die Jury den Anlauf gleich um zwei Luken, was einige der nachkommenden Flieger benachteiligte, denn der leichte Rückenwind setzte wieder ein. Nach den Plätzen 16, 6, 6 und 11 in den vorangegangenen Wettkämpfen dieser Saison ist das Resultat von Wisla aber kein Zufall. Peier ist nach dem Kreuzbandriss sehr stark zurückgekehrt. In der Overall-Wertung erscheint er als Neunter. Simon Ammann war nicht nach Wisla gereist. Die Schanze in Polen behagt ihm nicht, zudem ist dort der Aufsprunghang oft schlecht präpariert. Seinen ersten Weltcup-Sieg feierte der 23-jährige Österreicher Jan Hörl. Mit 121 und 128 Metern klassierte er sich vor dem Norweger Marius Lindvik und dem Landsmann Stefan Kraft. Unihockey: WM-Bronze für die Schweizerinnen Die Schweizerinnen gewinnen WM-Bronze gegen Tschechien. Das Schweizer Unihockey-Nationalteam der Frauen gewinnt an der 13. WM zum zehnten Mal eine Medaille. Die Mannschaft von Trainer Rolf Kern setzt sich im Spiel um Rang 3 gegen Tschechien mit 5:2 durch. Corin Rüttimann brachte die Schweizerinnen mit einem Doppelschlag innert 102 Sekunden 2:0 in Führung (10.). Als die Tschechinnen in der 24. Minute mit zwei Toren innerhalb von 36 Sekunden ausglichen, schien die Partie zu kippen. Doch fingen sich die Schweizerinnen wieder auf. Dank einem weiteren Doppelschlag, Isabelle Gerig (36.) und Michelle Wiki (37.) trafen innert 66 Sekunden, lagen sie auch zur zweiten Pause mit zwei Treffern vorne. In der 46. Minute zeichnete Wicki mit ihrem zehnten Tor an diesem Turnier für die Vorentscheidung verantwortlich. In der Vorrunde hatten die Schweizerinnen gegen die Tschechinnen mit dem gleichen Resultat verloren. Deshalb mussten sie im Halbfinal am Samstag gegen die hochfavorisierten Schwedinnen antreten, gegen die sie mit 1:14 die höchste Niederlage überhaupt in der Schweizer Länderspiel-Historie kassiert hatten. Biathlon: Olympiaticket für die Frauenstaffel Die Schweizer Biathletinnen bleiben beim Staffel-Weltcup in Östersund mit Platz 9 leicht unter den Erwartungen. Immerhin ist mit dieser Klassierung das von Swiss Olympic geforderte Top-Ten-Resultat für Peking 2022 in trockene Tücher gelegt. Seit den drei Podestplätzen im Winter 2019/20 gilt die Frauenstaffel als Paradedisziplin der Biathlon-Equipe. Vergangene Saison fielen die Resultate zwar bescheidener aus, gleichwohl geniesst dieser Wettkampf bei den Frauen eine besonders hohe Bedeutung und schweisst die Equipe zusammen. Amy Baserga hatte bei ihrer Premiere zunächst eine ordentliche Leistung abgeliefert. Nach einem fehlerfreien Liegendanschlag verhinderte die Junioren-Weltmeisterin aus Einsiedeln stehend die Strafrunde. Sie übergab mit 38 Sekunden Rückstand auf Platz 10, Lena Häcki rückte auf Platz 6 vor, der Abstand zum Podestplatz betrug 40 Sekunden. Der Einbruch kam mit Aita Gasparin und der Strafrunde. Selina Gasparin übernahm als Neunte und verteidigte diese Position mit nur einem Fehlschuss souverän. Fussball: RB Leipzig trennt sich von Trainer Marsch Jesse Marsch ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig. Nach nur fünf Monaten trennt sich der Bundesligist Leipzig von seinem Trainer Jesse Marsch. Zwei Tage nach dem 1:2 gegen Urs Fischers Union Berlin stellt der Klub den 48-jährigen Amerikaner frei. Damit zog Leipzig die Konsequenzen aus der sportlichen Krise des Champions-League-Teilnehmers, der in der Bundesliga nach 14 Runden und mit nur 18 Punkten lediglich auf Platz 12 klassiert ist. Zuletzt hatten die Sachsen dreimal in Folge verloren. Marsch hatte erst im Sommer von Partnerklub Salzburg zu Leipzig gewechselt, als Nachfolger des zu Bayern München abgewanderten Julian Nagelsmann. Nach phasenweise ansprechenden Leistungen zeigte die Leistungskurve Leipzigs zuletzt radikal nach unten, wobei Marsch seine Mannschaft wegen einer Corona-Infektion phasenweise nur aus der Ferne coachen konnte. Ein Nachfolger präsentierte der Klub noch nicht. Am Dienstag wird der Trainerassistent Achim Beierlorzer in der Champions League gegen Manchester City auf der Bank sitzen. In der Königsklasse haben die Leipziger (gegen Man City und Paris Saint-Germain) den Einzug in die Achtelfinals bereits verpasst. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Gladbach geht gegen Freiburg unter - historische Klatsche für Borussia
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Historisches 0:6-Heimdebakel von Gladbach gegen Freiburg
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Gladbach - Freiburg: 0:6! Die Hütter-Elf geht unter wie nie
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Historisches 0:6-Heimdebakel von Gladbach gegen Freiburg
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Wirtschaft: Rüstungsverkäufe steigen (3.09/7)

Corona-Pandemie kein Bremsklotz für weltweite Rüstungsverkäufe Der Pavilion der Vereinigten Arabischen Emirate bei der EDEX Ausstellung in Ägypten am 30. November 2021, der zweiten internationalen Waffenmesse des Landes. (dpa) Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne der Erde setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem am Montag (6. 12.) veröffentlichten Bericht mitteilte. Das entsprach einem währungsbereinigten Anstieg um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es ist der sechste jährliche Zuwachs in Folge. Das Nonplusultra auf dem internationalen Rüstungsmarkt bleiben die USA. Die 41 US-Konzerne unter den Top 100 verkauften 2020 nach einem Anstieg um 1,9 Prozent Rüstungsgüter im Gesamtwert von 285 Milliarden Dollar. Die vier im Sipri-Bericht aufgezählten deutschen Konzerne lagen mit einem Gesamtzuwachs um 1,3 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar im internationalen Durchschnitt. Start-up-Bank Vivid auf dem Weg in die Gewinnzone Der traditionellen Bankenmarkt in Deutschland und Europa wird durch Smartphonebanken immer mehr aufgemischt. (dpa) Die Berliner Smartphone-Bank Vivid Money ist nach Angaben von Firmenmitbegründer Alexander Emeshev auf einem guten Weg, sich aus der Verlustzone zu bewegen. «Wir werden schätzungsweise in weniger als zwei Jahren, in etwa zwölf bis 24 Monaten, die erste Profitabilitätsschwelle erreichen», sagte Emeshev der Deutschen Presse-Agentur. Bis dahin werde sein Unternehmen die Ausgaben für den laufenden Betrieb, die Kundenbetreuung und andere operative Ausgaben aus den laufenden Einnahmen bestreiten. Vivid gehört wie das grösste deutsche Fin-Tech-Unternehmen N26 zu den so genannten Neobanken, die das Banking-Geschäft in Deutschland umkrempeln wollen. Start-up-Unternehmen in der Finanzbranche nehmen üblicherweise eine jahrelange Verlustphase in Kauf, um sich am Markt durchzusetzen. Vivid Money ist in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien aktiv. Im April hatte das Unternehmen in einer zweiten Finanzierungsrunde 60 Millionen Euro vor allem von amerikanischen Wagniskapitalgebern eingesammelt, um gegen Neo-Banken wie N26 und Revolut, aber auch gegen traditionelle Institute und Direktbanken anzutreten. Vivid steht aber auch in Konkurrenz zu Online-Brokern wie Trade Republic oder den Berliner Kryptowährungsspezialisten Nuri (ehemals Bitwala). Im Vergleich zu N26 verfolgt Vivid in Deutschland eine andere Strategie. Statt eine eigene Banklizenz zu beantragen, stützt sich Vivid auf die Dienste der Solarisbank, die selbst nicht im Endkundengeschäft mitmischt, sondern als Spezialist für Banking-as-a-Service agiert. Dafür bietet Vivid aber nicht nur ein Girokonto an, sondern ermöglicht den Kunden auch mit Aktien und Kryptowährungen zu handeln. Dabei kooperiert Vivid mit dem Münchner Finanzinstitut CM-Equity. Vivid strebe an, maximal 20 bis 30 Prozent aus einer einzigen Einnahmequelle erhalten, sagte Emeshev. Neben Interbank-Entgelten seien das Erlöse aus einem Premiumdienst, dem Aktienhandel und dem Kryptosegment. «Wir legen also nicht alle Eier in einen Korb.» In der Profit-Prognose für die kommenden zwei Jahre seien nicht die Kosten für das Wachstum inbegriffen - also mögliche Übernahmen oder die Teams, die neue Produkte entwickeln. Diese zweite Schwelle der Profitabilität wolle Vivid bis 2024 oder 2025 erreichen. Die Profitabilität im Geschäftsbetrieb sei aber wichtig, betonte Emeshev. «Ab diesem Zeitpunkt ist man nicht mehr auf Investorengelder angewiesen, da man die bezahlte Akquisition einstellen kann und sofort profitabel wird. Wir bitten also nur um Geld, um unser Wachstum zu beschleunigen. Uns stehen keine Milliarden zur Verfügung, um viel Geld zu verbrennen.» Vivid wolle eine Marke sein, die ständig neue Werte liefere. «Deshalb veröffentlichen wir ständig neue App-Aktualisierungen, manchmal dreimal pro Woche, um jede einzelne Funktion ein wenig zu verbessern.» Boeing 737 Max steht vor der Wiederzulassung in China (dpa) Der US-Flugzeugbauer Boeing macht bei der angestrebten Wiederzulassung seines Krisenjets 737 Max in China wichtige Fortschritte. Die dortige Luftfahrtaufsicht CAAC erliess am Donnerstag eine Direktive an Fluggesellschaften, um die letzten Schritte vor der Wiederinbetriebnahme zu regeln. Damit sind die Weichen gestellt, damit Boeings nach zwei Abstürzen mit 346 Toten im wichtigen Auslandsmarkt China seit fast drei Jahren mit einem Flugverbot belegter Mittelstreckenjet endlich wieder abheben kann. Boeing erklärte in einem Statement, die Entscheidung der chinesischen Behörde sei ein «wichtiger Meilenstein» auf dem Weg zur Wiederzulassung. Ein Sprecher des Unternehmens betonte jedoch, dass es bis zur endgültigen Freigabe der 737 Max noch etwas dauern könnte, da beispielsweise noch Änderungen an den Flugzeugen und Pilotentraining erforderlich seien. Chinas Luftfahrtaufsicht hat bisher auch noch keinen konkreten Zeitplan für die Wiederzulassung ausgegeben. Weitere Zwischenschritte sind nicht auszuschliessen. Die 737 Max ist zurzeit Boeings meistverkauftes Modell und ein wichtiger Gewinnbringer. Die Baureihe war nach zwei verheerenden Abstürzen seit März 2019 weltweit mit Startverboten belegt und auch im Heimatmarkt USA erst im November 2020 wieder freigegeben worden. Als Grund für die Unglücke galt eine defekte Steuerungssoftware, deren Mängel mit Software-Updates behoben werden sollten. China war das erste Land, das der 737 Max nach den Abstürzen die Flugerlaubnis entzog und nimmt sich bei der Wiederzulassung besonders viel Zeit. Laut Boeing haben mehr als 180 von 195 Ländern das Modell schon wieder freigegeben. Paul Bulcke tritt nicht mehr für den Roche-Verwaltungsrat an Paul Bulcke, Verwaltungsratspräsident von Nestlé Im Verwaltungsrat von Roche kommt es auf die Generalversammlung vom nächsten Frühling hin zu einer Veränderung. Paul Bulcke, ehemaliger Konzernchef und heutiger Präsident von Nestlé, wird sich nicht mehr zur Wahl aufstellen, wie der Pharmakonzern am Freitagabend mitteilte. Der Belgier hatte dem Gremium während elf Jahren angehört. Jemilah Mahmood, designierte Roche-Verwaltungsrätin. An seiner Stelle wird den Aktionären Jemilah Mahmood zur Wahl vorgeschlagen. Die Gynäkologin ist derzeit Sonderberaterin für öffentliche Gesundheit des Premierministers von Malaysia. Die designierte Verwaltungsrätin verfüge über eine grosse Expertise im Bereich der öffentlichen Gesundheit und profunde Kenntnisse über die Herausforderungen und Chancen für eine bessere Gesundheitsversorgung, wird Roche-Präsident Christoph Franz in der Mitteilung zitiert. August von Finck ist tot August von Finck im Jahr 2006. tsf. / wej. Der Münchner Unternehmer und Milliardär August von Finck junior ist im Alter von 91 Jahren in London gestorben. Dies geht aus einer der NZZ vorliegenden Todesanzeige vom Freitag (3. 12.) hervor. Von Finck galt als einer der reichsten Deutschen. Der 1930 geborene Baron von Finck hatte 1990 die von seinem Vater übernommene Münchner Privatbank Merck Finck & Co verkauft. Nach und nach trennte er sich auch von Beteiligungen an der Allianz, der Münchner Rück oder der Münchner Löwenbräu. In den 1990er Jahren verlegte er den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten auf die Schweiz. Hier stieg er beispielsweise beim Gastronomie- und Hotelkonzern Mövenpick ein. Zusätzlich konzentrierte sich der Milliardär auf Beteiligungen an Schweizer Unternehmen wie der früheren Alusuisse-Lonza, dem Industriekonzern Oerlikon, dem Warenprüfunternehmen SGS und Von Roll. 1999 verlegte August von Finck seinen Wohnsitz ins herrschaftliche Schloss Weinfelden. In den letzten Jahren hat er sich zunehmend aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen. An seiner Stelle werden vermehrt die Söhne August François und Luitpold-Ferdinand aktiv. Das Familienvermögen wird von Forbes auf über 10 Mrd. Fr. geschätzt. August Von Finck fiel zudem als Parteispender auf. In den Jahren 2008 und 2009 spendete er mehr als 1 Mio. Euro an die FDP und mehr als 800 000 Euro an die CSU. Zuletzt unterstützte er die AfD. Laut einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» vom März 2021 soll der CSU-Politiker und Rechtsanwalt Peter Gauweiler in seiner Zeit als Abgeordneter vom Milliardär von Finck elf Millionen Euro erhalten haben. Dabei handelte es sich offenbar um Honorare für die Beratertätigkeit als Anwalt. Arbeitslosenrate in den USA sinkt überraschend Angestellter in einem Amazon-Lager in Robbinsville, New Jersey. (dpa) In den USA ist die Arbeitslosigkeit im November überraschend stark zurückgegangen. Die Quote fiel gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte auf 4,2 %, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Es ist der fünfte Rückgang der Quote in Folge. Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 4,5% gerechnet. Allerdings schuf die US-Wirtschaft im November wesentlich weniger Arbeitsplätze als erwartet. Ausserhalb der Landwirtschaft seien 210 000 Stellen hinzugekommen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 550 000 Stellen gerechnet. In der Corona-Krise war der Arbeitsmarkt eingebrochen. Mittlerweile hat er sich zwar erholt. Von Vollbeschäftigung, wie vor Ausbruch der Krise, ist der Jobmarkt aber noch weit entfernt. Disney: Susan Arnold wird Verwaltungsratspräsidentin Susan Arnold wej. Susan Arnold wird neue Verwaltungsratschefin des Disney-Konzerns. Damit steht zum ersten Mal in der 98 Jahre alten Geschichte des amerikanischen Unterhaltungsriesen eine Frau an der Spitze. Wie Disney mitteilte, wird Arnold am 31. Dezember 2021 die Nachfolge von Bob Iger antreten. Iger werde das Unternehmen verlassen, nachdem er bereits 2020 als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten sei, heisst es im Communiqué weiter. Als Verwaltungsratschefin wird sich Arnold die Verantwortlichkeiten in der Chefetage mit dem Vorstandsvorsitzenden teilen. Sie sitzt seit 2007 im Aufsichtsrat von Disney. Davor war sie unter anderem bei Procter & Gamble tätig. Türkische Zentralbank stützt die Lira (Bloomberg) Die türkische Zentralbank hat am Freitag (3. 12.) zum zweiten Mal in drei Tagen am Devisenmarkt interveniert, um die Lira angesichts «ungesunder Kursformationen» zu stabilisieren. In der Folge legte die Währung gegenüber dem Dollar bis zu 2,1% zu, nachdem ihr Wert zuvor auf ein weiteres Rekordtief gefallen war. Zeitweise ging der Kursgewinn jedoch auch wieder komplett verloren. Die Inflation in der Türkei hat sich den sechsten Monat in Folge beschleunigt und im November im Jahresvergleich mehr als 21% erreicht. Der Lira-Abverkauf kommt in den Zahlen dabei nur teilweise zum Ausdruck, da er erst Mitte vergangenen Monats eingesetzt hat. Präsident Erdogan hatte Ökonomen mit der Ankündigung frappiert, die Preise durch Zinssenkungen stabilisieren zu wollen. Zaghafte Erholung am Schweizer Aktienmarkt (awp) Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Freitag eine Spur fester. Obwohl nach den jüngsten Einbussen eigentlich eine Gegenbewegung angezeigt wäre, trauen sich viele Anleger nicht aus der Deckung. Der Markt finde keine klare Richtung, sagen Händler. Das Geschäft verlaufe daher recht ruhig. Die Corona-Sorgen hielten sich hartnäckig, auch wenn es gewisse Zeichen dafür gebe, dass die Omikron-Variante des Coronavirus weniger tödlich ist als ihre Vorgänger. Doch in vielen Ländern werden die Pandemiemassnahmen wieder verschärft. Dazu komme eine gewisse Unsicherheit im Zusammenhang mit der Geldpolitik. Im kommenden Jahr könnten neben der US-Notenbank Fed auch andere Zentralbanken die Zügel anziehen, heisst es. Vom Fed würden 2022 zwei Zinsschritte erwartet. Daher wollte die Anleger auch abwarten, wie der US-Arbeitsmarktbericht ausfällt, der am Freitagnachmittag (3. 12.) veröffentlicht wird. Sollte dieser zu positiv ausfallen, könnte dies die Zinserhöhungserwartungen am Markt weiter anheizen. Die Anleger blieben etwas nervös, so ein Händler. Dies zeige der Volatilitätsindex des SMI. Das Angstbarometer der Börse ist zwar leicht gesunken, liegt aber mit knapp 21 Punkten noch immer klar im erhöhten Bereich. Der SMI bewegt sich in engen Spanne um den Vortagesschluss und notiert um 11 Uhr um 0,19% höher auf 12 200.23 Punkten und in etwa auf dem Vorwochenschluss. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, legt 0,23% zu auf 1970.12 und der breite SPI steigt um 0,10% auf 15 577,13 Zähler. 17 Gewinnern im SLI stehen zwölf Verlierern gegenüber, einer (Julius Bär) ist unverändert. Europas Börsen tendieren im Mittagshandel knapp behauptet. Nach einer Achterbahnfahrt im bisherigen Wochenverlauf lag der DAX im Tagesvergleich 0,2% im Minus. Für die Wall Street signalisieren die Futures ebenfalls leichte Verluste. «Das Marktumfeld ändert sich», sagte Steven Wieting, Chef-Anlagestratege der Citigroup Private Bank, im Gespräch mit Bloomberg TV. «Die Geldpolitik und die Fiskalpolitik verlieren an Kraft. Das bedeutet nicht, dass der Markt einbricht. Aber es wird nicht mehr so sein wie im Aufschwung, in der starken Erholung, die wir im vergangenen Jahr bei fast allen Vermögenswerten hatten.» Allianz peilt profitables Wachstum und höhere Dividenden an Der Versicherer Allianz will seine Ausschüttungen an die Aktionäre künftig jedes Jahr steigern. (dpa) Der Versicherungskonzern Allianz will das Wachstum in den kommenden Jahren etwas beschleunigen. Da der Konzern zudem höhere Margen im operativen Geschäft erzielen und Aktien zurückkaufen will, soll der Gewinn je Anteil stärker als der Umsatz zulegen, wie der Konzern am Freitag (3. 12.) in München mitteilte. Die Allianz kündigte zudem weiter steigende Dividenden an. Der Umsatz soll bis 2024 auf mehr als 160 Mrd. Euro ansteigen. Das wäre ein Plus von 3 bis 4% jährlich. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit Erlösen zwischen 140 und 145 Mrd. Euro. Der operative Gewinn soll in den kommenden Jahren im Schnitt um 4% auf mehr als 14,5 Mrd. Euro im Jahr 2024 zulegen. Bereits am Donnerstagabend hatte die Allianz angekündigt, die Dividende in den kommenden Jahren immer um mindestens fünf Prozent anheben zu wollen. Zudem will der Konzern weitere Aktien zurückkaufen, wenn überschüssiges Kapital vorhanden ist. So wird der Gewinn je Aktie gesteigert. Nach einer Dividende von 9.60 Euro je Aktie für 2019 und 2020 dürfen sich die Aktionäre also auf mindestens 10.08 Euro für das laufende Geschäftsjahr freuen. Die Allianz-Aktie gehört bisher zu den schwächeren Werten im Dax und unter den europäischen Versicherern. Bis zum Xetra-Schluss am Donnerstag büsste das Papier im bisherigen Jahresverlauf fast zwei Prozent ein, während der deutsche Leitindex und der Stoxx 600 Insurance deutlich zulegten. Mit einem Börsenwert von knapp 82 Mrd. Euro ist die Allianz dennoch weiter der wertvollste europäische Versicherer - gefolgt von der Axa (61 Mrd. Euro) und der Zurich (57 Mrd. Euro). Elon Musk veräussert erneut Tesla-Papiere Elon Musk ist Teslas grösster Einzelaktionär. wej. Tesla-Chef Elon Musk hat erneut Aktien seines Konzerns veräussert. Wie aus Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht in der Nacht auf Freitag (3. 12.) hervorging, verkaufte er rund 934 000 Papiere im Wert von ungefähr 1 Mrd. $. Die Tesla-Aktie verlor im nachbörslichen Handel an der Nasdaq am Donnerstag 0,98% auf 1074 $. Insgesamt hat Musk bisher rund 10 Mio. Tesla-Aktien im Wert von knapp 11 Mrd. $ verkauft. Damit nähert sich der Unternehmer dem Ziel, 10% seiner Beteiligung an dem Elektroautohersteller Tesla abzustossen. Hintergrund ist eine Umfrage Musks von Anfang November auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, ob er Teile seiner Tesla-Aktien verkaufen soll. Musk hielt zuvor rund 17% aller Aktien. Mit einem Vermögen von 284,1 Mrd. $ ist Musk laut Bloomberg Billionaires Index der reichste Mensch der Welt. Sein Vermögen ist im laufenden Jahr um 128,1 Mrd. $ gestiegen. US-Regierung klagt gegen Kauf des Chipdesigners Arm durch Nvidia Der Chipkonzern Nvidia will die britische Firma Arm kaufen, doch mit dem Widerstand von amerikanischen Kartellwächtern sinken die Chancen darauf. (dpa) Die amerikanische Regierung will einen Milliardendeal um den Chipdesigner Arm verhindern, dessen Technik in praktisch allen Smartphones steckt. Die geplante Übernahme der britischen Firma durch den amerikanischen Grafikkarten-Spezialisten Nvidia könne Innovationen bremsen, begründete die Handelsbehörde FTC ihre Klage am Donnerstag (2. 12). Nvidia setzte bereits im September 2020 zum damals rund 40 Mrd. $ schweren Kauf von Arm an. Es geht um die grösste Übernahme in der Halbleiterbranche, deren Wert mit dem Kursanstieg der Nvidia-Aktie inzwischen etwa doppelt so hoch wäre. Von Arm stammt die Grund-Architektur der Chips, die in so gut wie allen Smartphones und den meisten Tablet-Computern verwendet werden. Auf Basis der Arm-Designs entwickeln unter anderem Apple und Samsung die Prozessoren für ihre Smartphones. Auch der Chipkonzern Qualcomm, dessen Chips in vielen Android-Telefonen stecken, greift darauf zurück. Die Arm-Architekturen setzten sich in Smartphones gegen Chip-Systeme des Halbleiter-Riesen Intel durch – unter anderem weil sie deutlich stromsparender arbeiten. Inzwischen werden Chips auf Basis von Arm-Designs auch in Rechenzentren eingesetzt – und Apple nutzt sie in seinen neuen Mac-Computern. Die Arm-Architekturen setzten sich in Smartphones gegen Chip-Systeme des Halbleiter-Riesen Intel durch – unter anderem weil sie deutlich stromsparender arbeiten. Inzwischen werden Chips auf Basis von Arm-Designs auch in Rechenzentren eingesetzt – und Apple nutzt sie in seinen neuen Mac-Computern. Die Bedenken der FTC gehen nun in dieselbe Richtung. Der Deal könne Nvidia erlauben, Konkurrenten auf unfaire Weise zu benachteiligen, argumentierte die Behörde. Sie sieht die Gefahr unter anderem bei Assistenzsystemen in Autos und Prozessoren für Cloud-Dienste. Auch werde Nvidia durch den Kauf von Arm Zugang zu vertraulichen Informationen einiger seiner Konkurrenten bekommen, die ebenfalls Kunden des Chipdesigners sind. Die FTC warnte vor höheren Preisen und schlechteren Produkten für Verbraucher. In Europa haben die britischen Wettbewerbshüter und die EU-Kommission bereits vertiefte Prüfungen des Deals eingeleitet. Mit dem Widerstand der FTC könnte die Übernahme ernsthaft ins Wanken geraten. Von der neuen FTC-Chefin Lina Khan wird allgemein eine härtere Gangart mit Blick auf die Marktmacht von Technologiekonzernen erwartet. Amazon und Facebook forderten bereits, sie solle sich aus Untersuchungen zu ihren Unternehmen heraushalten, weil sie als Kritikerin befangen sei. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Umsätze von Waffenproduzenten weltweit gestiegen
tt.com
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Umsatzplus für große
tagesschau.de
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Sipri: Umsätze von Waffenproduzenten weltweit trotz Corona-Pandemie gestiegen
stern.de
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Erste Erkenntnisse zu Omikron laut Fauci "etwas ermutigend" (3.05/7)

Liveblog Düsseldorf Erste Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante deuten nach Einschätzung des US-Experten Anthony Fauci nicht auf schwerere Krankheitsverläufe hin. Derweil hat der designierte Vizekanzler Robert Habeck angekündigt, er werde einer Impfpflicht im Deutschen Bundestag zustimmen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Omikron: Biden-Berater Fauci sieht erste "ermutigende".
diepresse.com
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Fauci: Erkenntnisse sind "etwas ermutigend"
n-tv.de
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Biden-Berater sieht „ermutigende“ Erkenntnisse zu Omikron
tt.com
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Barrow bleibt im Amt (2.28/7)

Bei der Wahl zum Staatsoberhaupt des afrikanischen Landes hat der bisherige Amtsinhaber seinen Posten verteidigt. Laut Wahlkommission landete er mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Bei der Präsidentenwahl in Gambia hat Amtsinhaber Adama Barrow einen deutlichen Sieg errungen. Wie die Wahlkommission am Sonntagabend mitteilte, kam er nach dem Ende der Auszählung auf rund 457 500 Stimmen. Mit deutlichem Abstand folgt demnach auf Platz zwei Ousainou Darboe mit gut 238 000 Stimmen. Nach ersten Zwischenergebnissen, die für einen Sieg Barrows sprachen, hatte sich Darboe am Nachmittag zunächst geweigert, seine Niederlage einzugestehen. Die Abstimmung gilt als Lackmustest für die vier Jahre junge Demokratie in dem kleinen westafrikanischen Staat. Es war die erste Wahl ohne Yahya Jammeh, der lange Jahre diktatorisch als Staatschef geherrscht hatte. Jammeh war 2016 von einer Koalition unter dem jetzigen Präsidenten Barrow gestürzt und nach Äquatorial-Guinea ins Exil geschickt worden. Das englischsprachige Gambia, ein Land mit etwa einem Viertel der Größe der Schweiz, grenzt im Norden, Osten und Süden an den frankophonen Senegal und hat gut zwei Millionen Einwohner. Nach den Tabellen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zählt es zu den 20 ärmsten Ländern der Welt.
Amtsinhaber Barrow gewinnt Präsidentschaftswahl in Gambia
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Amtsinhaber Barrow gewinnt Präsidentschaftswahl in Gambia
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Amtsinhaber Barrow vor Sieg bei Präsidentenwahl in Gambia
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Präsidentenwahl in Gambia: Amtsinhaber nach Auszählung klar vorn
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Amtsinhaber Barrow vor Sieg bei Präsidentenwahl in Gambia
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Langjähriger Republikaner-Anführer Bob Dole gestorben (2.28/7)

Der langjährige frühere US-Senator und ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Bob Dole ist tot. Wie seine Familie mitteilte, ist er am Sonntag mit 98 Jahren gestorben. Dole gehörte in den 1980er und 1990er Jahren zu den politischen Schwergewichten der konservativen Partei. Bei der Präsidentenwahl 1996 zog er gegen den demokratischen Amtsinhaber Bill Clinton den Kürzeren. Den Staat Kansas vertrat er fast drei Jahrzehnte im US-Senat. Bei seiner Präsidentschaftskandidatur war Dole 73 Jahre alt. Damit war er bis zum Duell von Donald Trump (74) und Joe Biden (78) bei der Wahl 2020 die älteste Person, die von einer der beiden US-Großparteien jemals ins Rennen ums Weiße Haus geschickt worden waren. Dole war auch der letzte Veteran des Zweiten Weltkriegs, der bei einer US-Präsidentschaftswahl antrat. US-Präsident Biden würdigte seinen früheren Senatskollegen. Dole sei „ein amerikanischer Staatsmann wie wenige in unserer Geschichte“ gewesen. „Er hatte ein unverrückbares Gefühl für Integrität und Ehre“, erklärte Biden. Im Senat seien sie oft unterschiedlicher Meinung gewesen, aber Dole habe nie gezögert, mit ihm oder den Demokraten zusammenzuarbeiten, so Biden weiter. Dole sei für ihn ein wahrer Freund gewesen, erklärte der 79-Jährige. Zu Ehren des Verstorbenen werden die Flaggen in den USA bis Donnerstagabend auf halbmast gesetzt, wie Biden ankündigte. Der Erlass des Präsidenten gilt für die Flaggen über dem Weißen Haus, allen öffentlichen Gebäuden, Militäreinrichtungen und den Botschaften und Konsulaten im Ausland. Auch die Ex-Präsidenten Donald Trump (Republikaner) und Barack Obama (Demokraten) würdigten Dole und sein politisches Vermächtnis. „Amerika hat einen seiner Helden verloren, unsere Familie hat ihren Fels verloren“, erklärten die Hinterbliebenen. „Unsere Trauer wird durch die Dankbarkeit gemildert, ein so außergewöhnliches Leben geteilt zu haben.“ Dole hatte im Februar bekanntgegeben, dass er wegen Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium behandelt werde. Dole galt als Vertreter des wertkonservativen Flügels der Republikaner. In den Senat gewählt wurde er im Jahr 1969. Sieben Jahre später machte ihn US-Präsident Gerald Ford zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten, doch gingen die beiden bei der Wahl 1976 mit fliegenden Fahnen unter. Der politischen Karriere Doles tat dies aber keinen Abbruch. Im Jahr 1985 wurde er zum Fraktionschef der Republikaner im Senat, drei Jahre später konnte er sich in der Vorwahl der US-Republikaner nicht gegen den amtierenden Vizepräsidenten George H. W. Bush durchsetzen. Acht Jahre später war es dann soweit. Die oppositionellen Republikaner kürten Dole zu ihrem Herausforderer bei der Präsidentenwahl 1996. Der demokratische Amtsinhaber Clinton konnte sich jedoch insbesondere wegen des Antretens des texanischen Rechtspopulisten Ross Perot, der acht Prozent der Stimmen erreichte, im Weißen Haus halten. Obwohl sich Clinton mit 49 zu 41 Prozent durchsetzte, wurde Doles Ergebnis als beachtlich angesehen. Nach dem Ende seiner aktiven politischen Karriere zog sich Dole keineswegs zurück, sondern blieb unter anderem als gefragter Fernsehkommentator aktiv. Er arbeitete Dole als Anwalt in Washington, er trat in Talkshows auf und machte Werbung beispielsweise für Pepsi-Cola und auch das Potenzmittel Viagra. Er sei trotz seiner politischen Rückschläge glücklich mit seinem Leben, sagte er der „Washington Post“ nach der gescheiterten Präsidentschaftskandidatur: „Manche Leute haben vielleicht von mir erwartet, deprimiert oder bitter oder so etwas zu sein.“ Aber er habe ein „glückliches Gesicht“ aufgesetzt und sich amüsiert. Vor der Präsidentschaftswahl 2016 unterstützte Dole den Gouverneur von Florida, Jeb Bush, als republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Nach dem Vorwahlsieg von Trump war Dole aber der einzige lebende republikanische Ex-Präsident bzw. Präsidentschaftskandidat, der sich hinter den umstrittenen Rechtspopulisten stellte. Nach dessen Wahlniederlage im Jahr 2020 distanzierte sich Dole aber von Trump und betonte, dass es „nicht den geringsten Wahlbetrug“ gegeben habe. Dole diente im Zweiten Weltkrieg im US-Militär und wurde 1945 in Italien schwer verwundet, als seine Einheit von deutscher Artillerie beschossen wurde. Nach dem Krieg befand er sich rund drei Jahre vor allem in Krankenhäusern oder Rehabilitationszentren. Sein rechter Arm blieb infolge seiner Verletzungen zeitlebens teils gelähmt. Dole studierte nach dem Krieg Jus, wurde Staatsanwalt und ging schon 1960 als Abgeordneter in die Politik. Acht Jahre später wurde er für seinen Heimat-Bundesstaat Kansas erstmals in den mächtigen US-Senat gewählt. Er beeinflusste dabei auch die US-Außenpolitik stark mit. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte machte er sich auch für Rechte Behinderter stark.
Langjähriger US-Senator Bob Dole mit 98 Jahren gestorben
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Einstiger US-Präsidentschaftskandidat Bob Dole ist tot
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Langjähriger Republikaner-Anführer Bob Dole gestorben
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Langjähriger Republikaner-Anführer Bob Dole gestorben
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Langjähriger Republikaner-Anführer Bob Dole gestorben
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RB Leipzig entlässt den Trainer: Mintzlaffs Marsch-Mission gescheitert (2.10/7)

Leipzig. Als der US-Amerikaner Jesse Marsch zum Cheftrainer der Roten Bullen gekürt wurde, war er happy, stolz, euphorisch, motiviert bis unter den Seitenscheitel, verbreitete Aufbruchstimmung. All das hatte nach der bleiern nachwirkenden 1:4-Pokal-Final-Pleite gegen den BVB was von großer weiter Welt, erinnerte an Barack Obamas „Yes, we can!“ Ja, wir können, wir schaffen das! Pokale holen und stemmen! Mit Marsch-Fußball zurück zur RB-DNA! Mit Marsch-Fußball nasse Handtücher anzünden! Mit Marsch-Fußball in München und Dortmund Angst und Schrecken verbreiten! Der Marsch-Fußball hat weniger Verästelungen als jener unter Julian Nagelsmann. Marschs Stil beruht auf Leidenschaft, vielen intensiven Läufen und Zweikämpfen. Balljagd, Angriffspressing und blitzartiges Spiel in den Strafraum hörten sich mindestens so gut an wie Obamas Vorhaben. Und stießen an mindestens so viele Grenzen. Während der US-Präsident unter anderem an der NSA-Affäre und der Gemengelage zwischen Kongress und dem Weißen Haus zu beißen hatte, gingen Marsch erst die Mitstreiter, dann die Punkte und schließlich die Argumente für eine Weiterbeschäftigung aus. Als Boss Oliver Mintzlaff seinen (Wunsch-) Trainer und Freund am Samstag abend telefonisch mitteilte, dass es vorbei ist, war da am anderen Ende der Telefonleitung in Gohlis natürlich Enttäuschung übers Aus nach nur fünf Monaten. Aber auch die Erkenntnis, dass diese Trennung mit Blick auf die Tabelle und nicht erkennbarer Stoßrichtung alternativlos ist. Und da war auch Erleichterung über ein Ende mit Schrecken. Marsch war bei allem Bemühen und Enthuisiasmus nie vorgedrungen in die Kleinhirne der Fußballer. Manche Spieler hatten schlicht keine Lust auf Bälle-Jagen und steten 180er Puls. Andere konnten/wollten das zehrende Anforderungsprofil physisch nicht leisten. Wieder andere sehnten sich nach Nagelsmanns Kombinations-Orgie und den dabei erholsam wirkenden Pausen zurück. Am Cottaweg muss dringend feucht durchgewischt werden. Die Profis müssen sich gefälligst fragen, was sie für den kriselnden Verein tun können und nicht, was der Verein für sie tun kann. Dass RB einen Bundesliga-Novizen geholt und diesem keinen Sportchef mit Expertise und Strahlkraft zur Seite gestellt hat, war eine Unterlassungssünde. Bliebe die Frage: Welchen Trainer holt man? Beziehungsweise: Wen kriegt, wenn es derart pressiert? Die Fähigsten sind in Amt und Würden. Ausnahmen wie Monsieur Zidane bestätigen diese Regel. Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) wäre die größte und kostspieligste Lösung. In Mainz bauen sie Bo Svensson gerade ein Denkmal und in Dortmund steht schon eins von Pokal-Held Edin Terzic. Dass sich Roger Schmidt gen Eindhoven abgeseilt hat, spricht nicht für dessen XXL-Ambitionen. Übrigens: Sascha Lense, Ex-Sportpsychologe der Rasenballer, gehört ab sofort zur Ralf Rangnicks Trainerteam bei Manchester United. Und Jesse Marsch, Rangnicks hochsymphathischer Assistent aus der RB-Saison 2018/2019, ist ab sofort zu haben. Good luck, Mister Marsch!
RB Leipzig trennt sich von Trainer Marsch
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Nach nur 14 Spielen: RB Leipzig trennt sich von Trainer Marsch
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RB Leipzig trennt sich von Trainer Marsch
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Formel 1: Verstappen erklärt seine Podiums-Flucht nach Chaos-Rennen (2.08/7)

Das wollte er sich nicht mit ansehen! Eigentlich gehört es in der Formel 1 zur Etikette, dass bei der Siegerehrung Champagner verspritzt wird und die Fahrer miteinander feiern. Beim Großen Preis von Saudi-Arabien war das anders! Nach der Pokal-Übergabe verzichtetete Max Verstappen (24) auf die traditionelle Jubel-Zeremonie mit den überdimensionalen Sekt-Flaschen. Zuvor hatte er sich im Rennen seinem WM-Konkurrenten Lewis Hamilton (36) geschlagen geben müssen, nachdem die beiden mehrfach aneinander geraten waren. Ins Saisonfinale gehen die Hamilton und Verstappen nun punktgleich. Verstappen zur Podiums-Flucht bei Sky: „Da war kein Champagner dabei. Das hat keinen Spaß gemacht.“ Alkohol ist in Saudi-Arabien verboten, verspritzt wurde Rosenwasser. Auch Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko (78) sieht darin kein Problem. Der Österreicher zu BILD: „Nach dem Rennen ist es okay, wenn er seine Emotionen gezeigt.“ Der Verstappen-Abgang war das Ende eines denkwürdigen Abends, an dem es mehrfach so aussah, als würden beide Fahrer das Rennen möglicherweise nicht beenden. Vor allem Verstappen kämpfte knallhart um seine Führung. Hamilton: „Es war wichtig für mich beide Rennen zu beenden und Punkte zu holen. Das war heute schwierig unter diesen Bedingungen, aber ich habe es geschafft, das Auto in einem Stück nach Hause zu bringen.“ Mehrfach kamen beide bei Überholmanövern von der Strecke ab. Immer war es Hamilton, der ausweichen musste. Für ein Manöver wird Verstappen von den Stewards mit einer 5-Sekunden-Strafe belegt. Verstappen wütend: „Ich finde es interessant, dass ich bestraft werde, wenn beide über die Linie gehen. In Brasilien war es okay, hier kriege ich eine Strafe. Aber ich beschäftige mich nicht zu sehr damit, wir müssen nach vorne schauen.“ In Runde 37 erreicht das Rennen seinen Höhepunkt! Verstappen bekommt von seinem Team die Nachricht, er müsse Hamilton vorbeilassen. Zuvor hatte er bei einem Verteidigungsmanöver erneut die Strecke verlassen. Doch Verstappen bremst so abrupt, dass sein Hintermann auffährt. Hamilton hat den Schuldigen klar ausgemacht: „Ich habe nicht verstanden, was da passiert ist. Er hat abgebremst, dann haben wir uns berührt und dann ist er wieder schneller geworden.“ Verstappen sieht den Fehler nicht bei sich: „Ich habe abgebremst, damit er vorbeifahren kann. Dann haben wir uns berührt. Ich verstehe nicht ganz, was da passiert ist.“ Am 12. Dezember steigt das Saison-Finale in Abu Dhabi. Beide sind momentan punktgleich. Wer besser abschneidet, wird Weltmeister. Scheiden beide aus, heißt der Champion Verstappen. Das Finale, es wird garantiert wieder spannend und verbissen.
Formel 1: Wahnsinn in der Wüste - Hamilton-Sieg vor Verstappen
t-online.de
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Chaos-Rennen in Saudi-Arabien: Hamilton gewinnt, Verstappen von der Rolle
sportbuzzer.de
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Weil schlägt Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten vor (2.06/7)

Wie umgehen mit der Pandemie über die Feiertage? Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil schlägt nun erneut eine Kontaktpause über Neujahr vor.
+++ 00:40 Weil bringt Neujahrs-Ruhe ins Spiel +++
n-tv.de
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Corona: Ministerpräsident Weil bringt Neujahrs-Ruhe ins Spiel
t-online.de
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Coronavirus: Weil schlägt Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten vor
t-online.de
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Söder: Würde Lauterbach als Gesundheitsminister begrüßen (2.04/7)

Der SPD-Experte Karl Lauterbach würde nach Ansicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder einen guten Gesundheitsminister abgeben. Es brauche einen Ressortchef, der keine zehn Minuten Einarbeitungszeit benötige, sagte der CSU -Vorsitzende am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Anne Will». «Ich glaube, Herr Lauterbach kann das auf jeden Fall.» Er würde es begrüßen, sollte die Wahl auf ihn fallen. «Ich hoffe, ich schade jetzt ihm da in dieser Situation nicht.» Söder würdigte Lauterbachs «Grundkompass». «Wir sind zwar von ganz unterschiedlichen Polen her, aber wir haben oft ähnliche Positionen. Und ja, ich schätze und respektiere ihn.» Lauterbach selbst wollte sich zu der Personalspekulation nicht äußern. Die Besetzung der SPD -Ministerposten in der Ampel-Koalition steht noch aus. Der wohl künftige Kanzler Olaf Scholz will die Ministerinnen und Minister seiner Partei am Montagvormittag vorstellen. Mit Spannung wird erwartet, wer inmitten der vierten Corona-Welle das Gesundheitsressort übernimmt.
DWN Express - Söder: Würde Karl Lauterbach als Gesundheitsminister begrüßen
express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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Karl Lauterbach als Gesundheitsminister? Söder fände es gut – „Doc Caro“ auch
rnd.de
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Formel 1: Lewis Hamilton macht das Titelduell spannend (2.04/7)

Lewis Hamilton gewinnt den ersten Grand Prix von Saudiarabien. Der Titelverteidiger im Mercedes verweist seinen WM-Rivalen Max Verstappen im Red Bull nach einem verrückten Duell auf Platz 2. Am nächsten Wochenende in Abu Dhabi kommt es zum grossen Showdown. Zeitweise gab es sehr viel Verkehr während des GP von Saudiarabien, das führte zu Neustarts. Die Formel 1 hat ihr Traumfinale am nächsten Wochenende in Abu Dhabi. Nach Lewis Hamiltons drittem Sieg in Folge und der schnellsten Rennrunde im GP von Saudiarabien biegen der Titelverteidiger und sein Herausforderer Max Verstappen punktgleich auf die Zielgerade der Saison ein. Selten war ein so entscheidender Grand Prix so chaotisch und blieben die Entscheidungen der Rennleitung so umstritten wie am Sonntag in Dschidda. Selbst die Rennleitung verlor den Überblick Im Mittelpunkt der Diskussionen stand einmal mehr der Red-Bull-Fahrer Verstappen, der mit acht Punkten Vorsprung angereist war. In einer Mischung aus Trotz und Dreistigkeit zeigte er über die 50 Runden auf dem schnellsten Strassenkurs der Welt wieder jenes Gesicht, das ihm in seinen Debütantenjahren in der Königsklasse den wenig schmeichelhaften Spitznamen «Mad Max» eingetragen hatte. Den Schlusspunkt setzte er mit dem vorzeitigen Verlassen des Siegerpodiums. Der zweite Platz hinter einem stets cool gebliebenen Hamilton kam für ihn einer schweren Niederlage gleich. Bis das Rennen auf der engen und gefährlichen Piste in Gang gekommen war, brauchte es drei Starts. Auf der bis dato fast unbekannten Strecke lief zunächst alles für Hamilton. Er entschied aus der Pole-Position souverän das Duell am Start für sich. Doch der Vorteil war dahin, als Mick Schumacher seinen Haas-Ferrari in die Barrieren setzte. Der Safety Car musste ausrücken, Mercedes wechselte sofort die Reifen. Verstappen blieb draussen, eine Verzweiflungstaktik. Doch die Rennleitung entschied sich kurz darauf für einen Abbruch. Jetzt half das Regelwerk Verstappen, der nun ohne Zeitverlust neue Pneus aufziehen durfte. Spätestens da war klar, dass es ein verrücktes Rennen werden würde. Beim Neustart in der 15. Runde ging Hamilton von links aussen als erster in die Kurve, ehe Verstappen die Kurve abkürzte, den Gegner böse schnitt und sich so an die Spitze zurücktrickste. Hamilton musste ausweichen, er durfte sich keinen Ausfall leisten. Aber bevor die Empörung hochkochen konnte und Verstappen den Vorteil auf der Strecke zurückgeben musste, kam die nächste rote Flagge. Selbst die Rennleitung verlor den Überblick und begann einen unglücklichen Kuhhandel. Sie gab zunächst Red Bull die Gelegenheit, freiwillig auf Position zwei zurückzugehen. Sie wollte das Titelrennen wohl nicht durch drastische Strafen entscheiden. Nach langem Hin und Her, währenddessen die Beschuldigten sogar Bedenkzeit verlangten, wurde Rang drei für Verstappen beim Neustart akzeptiert. Von dort aus schob er sich mit einem Überraschungsangriff sofort wieder nach vorne. «Der ist verrückt», tobte Hamilton Doch es blieb unübersichtlich. Immer wieder bremsten virtuelle Neutralisierungen den Parallelflug der sich belauernden Titelkandidaten. 14 Runden vor Schluss kam die erste Attacke Hamiltons, mit viel Überschuss. Verstappen konterte mit einem wilden Schlenker, Hamilton konnte gerade noch die Kollision vermeiden. Der Niederländer blieb nur vorn, weil er wieder eine Kurve abkürzte. «Der ist verrückt», tobte Hamilton. In dem Moment, als Verstappen in der Runde danach die Anweisung vom Kommandostand bekam, Hamilton durchzulassen, machte er sich in der Mitte der Piste breit, verlangsamte plötzlich. Absicht oder Missverständnis? Der überraschte Hamilton wollte innen vorbei und fuhr dabei auf Verstappens Auto auf. Der Frontflügel am Mercedes splitterte an der Seite, Verstappens Red Bull trug Schnitte im Reifen davon. Sofort bezichtigte der Brite den Gegner der Absicht, doch der blieb stur an der Spitze, bis er für sein erstes Vergehen fünf Strafsekunden aufgebrummt bekam. Hamilton konnte doch noch vorbei und machte den WM-Rückstand wett. Möglicherweise kommt auf Verstappen weiterer Ärger zu: Die Rennleitung debattierte nach dem Rennen noch über sein gefährliches zweites Manöver. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Formel-1-Rennen in Jeddah zwei Mal gestoppt
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Hamilton gewinnt verrücktes Rennen - und hält WM-Entscheidung spannend
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Wer spielt die alte Kollegin von Adam Raczek? (2.04/7)

Im neuen Fall " Polizeiruf 110: Hermann" (5. Dezember, das Erste) ermittelt Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, 45) zum ersten Mal ohne Olga Lenski (Maria Simon, 45). Den Mord an Bauingenieurin Daniela Nowak muss der Kommissar dennoch nicht allein aufklären. Die Ermittlungen führen ihn nach Cottbus, wo er sich mit seiner ehemaligen Kollegin Alexandra Luschke zusammentut. Verkörpert wird die taffe Kommissarin von Gisa Flake (36). Die Schauspielerin ist ein echtes Multitalent und dürfte vor allem Comedy-Fans bekannt vorkommen. Gisa Flake wurde 1985 in Braunschweig geboren und begann nach ihrem Abitur an der Bayerischen Theaterakademie August Everding ihre Schauspielausbildung, die sie 2010 auch erfolgreich abschloss. Seitdem ist sie in vielen TV- und Kinoproduktionen zu sehen gewesen. 2009 gab sie in Michael Bully Herbigs (53) Realverfilmung der gleichnamigen Zeichentrick-Fernsehserie "Wickie und die starken Männer" ihr Filmdebüt. Auch in der Fortsetzung "Wickie auf großer Fahrt" (2011) hatte die 36-Jährige einen Auftritt als Tjures Frau. Schon zwei Jahre später arbeitete Flake erneut mit Bully im Rahmen seiner Sitcom "Bully macht Buddy" (2013) zusammen und übernahm neben Herbig und Rick Kavanian (50) eine der Hauptrollen. Ihr komödiantisches Talent stellte Flake zudem in Serien wie "Pastewka" (2012) und "Jerks." (2017) sowie in der ZDF-Satiresendung "heute-show" (2021) und der Sketchshow "Queens of Comedy" (seit 2021) unter Beweis. Die Welt des Krimis ist der Künstlerin ebenfalls längst nicht mehr fremd. 2011 stand sie für den Kölner "Tatort: Unter Druck" gemeinsam mit Klaus J. Behrendt (61) und Dietmar Bär (60) vor der Kamera. Und als Sachbearbeiterin Uhlmann war sie 2017 in dem Erfolgsformat "4 Blocks" zu sehen. Seit 2018 verkörpert sie Henni Gottschalk in der ZDF-Reihe "Ella Schön". Aber nicht nur als Schauspielerin ist Gisa Flake erfolgreich: Als Kabarettistin und Sängerin tingelt sie ebenfalls regelmäßig durchs Land.
Polizeiruf 110: Von Gier und Schuld – Raczek ermittelt allein in Folge „Hermann“
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Der «Polizeiruf» liefert eine Geschichte hinter der Geschichte
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Hamilton wahrt mit Jeddah-Sieg Chance auf achten Titel (1.26/7)

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2021 geht in ein dramatisches Finale. Lewis Hamilton gewann am Sonntag den turbulenten und kontroversen Grand Prix von Saudi-Arabien vor Max Verstappen und Valtteri Bottas und geht dank schnellster Rennrunde nun punktgleich mit dem Red-Bull-Piloten ins Finale in einer Woche in Abu Dhabi. Eine Untersuchung nach Rennende wegen eines umstrittenen Verstappen-Manövers, das zu einer Kollision führte, veränderte das Ergebnis nicht mehr. Das ereignisreiche Rennen auf dem neuen Kurs in Jeddah musste zwei Mal gestoppt und drei Mal gestartet werden. Hamilton fuhr den Sieg letztlich trotz eines beschädigten Frontflügels heraus. Die beinahe WM-entscheidende Schlüsselszene passierte sieben Runden vor Schluss. Verstappen hatte sich davor durch Abkürzen einen unlauteren Vorteil verschafft und sollte Hamilton deshalb vorbeilassen. Dabei kam der Brite mit seinem Mercedes so knapp an das Heck des Niederländers heran, dass er beim „Bremstest“ Verstappens seinen Flügel beschädigte. Trotzdem schaffte es der siebenfache Weltmeister wieder an Verstappen vorbei und sicherte sich am Ende seinen 103. GP-Sieg, der ihm nun doch noch die Chancen auf den WM-Titel offen hält. Die Rennleitung bestimmte nach Anhörung der beiden Fahrer Verstappen als Hauptverursacher der Kollision, er fasste dafür eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe aus. Die Stewards beurteilten das Verhalten des Niederländers bei dem Vorfall am Sonntag als „erratisch“. Auf das Ergebnis hatte die Strafe aber keine Auswirkung, da Verstappens Vorsprung auf den Dritten Bottas groß genug war. Vor der Entscheidung kommenden Sonntag in Abu Dhabi halten beide Piloten bei 369,5 Punkten. Der nach Österreich schon 32 Punkte voranliegende Verstappen hat allerdings einen Sieg mehr vorzuweisen. Scheiden dort beide aus, würde der Niederländer erstmals Weltmeister werden. Verstappen war Samstag auf dem Weg zu einer klaren Pole in der letzten Kurve gegen die Mauer gekracht und musste deshalb von Platz drei in das vorletzte WM-Rennen 2021 starten. „Für uns zählt hier eigentlich nur ein Sieg“, hatte Team-Konsulent Helmut Marko angesichts der Überlegenheit des RB16B vor dem Start gemeint. Die Hoffnung, am Start zumindest einen Mercedes zu packen, erfüllte sich nicht. Hamilton kam aus der Pole gut weg, Bottas deckte links von ihm die Frontlinie ab und so musste sich Verstappen auf dem nagelneuen, 6,17 Kilometer langen und superschnellen Stadtkurs in der Lagune von Jeddah zunächst mit Platz drei zufriedengeben. Mercedes kontrollierte das Rennen und hatte mit Hamilton vor Bottas das Momentum für sich, während Verstappens „Wingman“ Sergio Perez hinter dem Ferrari von Charles Leclerc auf Platz fünf feststeckte. Trotz der Crash-Befürchtungen - das Formel-2-Hauptrennen war davor wegen einer Startkollision abgebrochen worden - entwickelte sich zunächst ein problemloses Rennen, in dem Hamilton seinen Vorsprung konsequent ausbaute. Es war Haas-Pilot Mick Schumacher, der auf dem in nur sieben Monaten aus dem Boden gestampften Kurs mit einem Unfall in Runde zehn ein Safety Car auslöste und alles auf den Kopf stellte. Hamilton und Bottas kamen sofort zum Reifenwechsel an die Box, Verstappen blieb draußen. Weil die beschädigten TechPro-Barrieren repariert werden mussten, wurde das Rennen aber gestoppt. Die rote Flagge holte das Feld an die Box zurück und war scheinbar der Jackpot für Verstappen. Denn damit ging er nicht nur als Führender in den stehenden Re-Start, sondern ersparte sich auch noch einen Reifenwechsel-Stopp. Die Fortsetzung dauerte aber nur Sekunden. Hamilton gewann von P2 aus den Start, Verstappen überholte ihn aber mit einem unerlaubten Abkürz-Manöver in Kurve eins und hinten crashten drei Fahrer. Erneut wurde das Rennen gestoppt. Red Bull bekam von Renndirektor Michael Masi zunächst das Angebot, als Schadens-Wiedergutmachung von P2 zu starten. Masi hatte aber übersehen, dass Alpine-Pilot Esteban Ocon im Tumult ganz nach vorne gekommen war. So verlief der Neustart letztlich mit Ocon vor Hamilton und Verstappen. Der Niederländer nutzte die Gunst der Stunde und ging in Kurve eins in Führung, Hamilton überholte Ocon. Auch danach zeigte der Speedkurs mit kaum Auslaufzonen und dafür vielen Mauern seine Schwächen. Denn immer wieder lösten kleine Unfälle eine Reihe von virtuellen Safety Cars aus. 13 Runden vor Schluss war Hamilton dann an Verstappen doch so gut wie vorbei, ehe der mit Händen und Füßen kämpfende Niederländer wieder abkürzte, um in Führung zu bleiben. „Der Typ ist verrückt“, beschwerte sich Hamilton. Dann kam es zur umstrittensten Szene des Abends: Obwohl Verstappen verzögerte, um den Platz zurück wie angeordnet zu geben, hielt sich Hamilton zunächst zurück. Er kam aber dem Heck des Red Bull so nahe, dass er bei Verstappens „Bremstest“ seinen Frontflügel beschädigte. „Ich habe nicht verstanden, warum er plötzlich so hart auf die Bremse gestiegen ist“, sagt ein „verwirrter“ Hamilton später. Insgesamt sei das Rennen „unglaublich hart“ gewesen. „Ich habe versucht, so hart und vernünftig wie möglich zu sein, mit all meiner Erfahrung.“ In Runde 42 ließ Verstappen Hamilton dann doch vorbei, nur um sich die Führung postwendend zurückzuholen. Dazu kam aber auch eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe (insgesamt also am Ende 15 Sekunden) und das Rennen kippte endgültig zugunsten Hamiltons, der danach zu einem seiner wichtigsten Siege fuhr. „Ich weiß nicht, warum er nicht einfach vorbeigefahren ist“ wunderte sich Verstappen. Marko meinte beweisen zu können, dass sein Fahrer nicht abrupt gebremst hatte. „Lewis hat sich einfach verschätzt“, war der Steirer überzeugt. „Für mich ist das nicht die Formel 1. Es ist heute nur um Strafen und nicht ums Racing gegangen“, ärgerte sich Verstappen. „Es ist unglaublich, was heute passiert ist.“ Toto Wolff war die Erleichterung hingegen anzusehen. „Es war ein unheimlich intensives Rennen, das ein paar Mal gewonnen und ein paar Mal verloren schien“, gestand der Mercedes-Teamchef. Mit den Untersuchungen habe er keine Probleme, so der Wiener.
Formel-1-Rennen in Jeddah zwei Mal gestoppt
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Hamilton nach Jeddah-Sieg punktgleich ins WM-Finale
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Formel 1: WM-Krieg in der Wüste: Verstappen lässt Hamilton auffahren.
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Hamilton wahrt mit Jeddah-Sieg Chance auf achten Titel
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Formel 1: Red Bull-Boss Dr. Marko: „Hoffen auf Bestrafung für Hamilton“
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Hamilton nach Jeddah-Sieg punktgleich ins WM-Finale
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Fünf Menschen sterben auf der B253 (1.22/7)

Südlich von Fritzlar kommt es am Abend zu einem schrecklichen Verkehrsunfall, als ein Auto auf einer Bundesstraße in den Gegenverkehr fährt. Keiner der Insassen der beteiligten Fahrzeuge überlebt. Möglicherweise war zumindest eines der Autos mit unangepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn unterwegs. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 in Nordhessen sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, waren am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr in der Nähe von Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis zwei Autos frontal zusammengestoßen. Bei den Getöteten handelte es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei um fünf Erwachsene. Zu ihrer Identität lagen zunächst keine näheren Angaben vor. Der Unfall ereignete sich nahe der Anschlussstelle zur Bundesstraße 450. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt. Am Ende einer Ausbaustrecke sei ein Auto in einer Kurve in den Gegenverkehr gefahren, erklärte die Polizei. Dort sei es dann zu dem Zusammenprall mit dem anderen Wagen gekommen. Die Fahrzeuge seien in den Straßengraben geschleudert worden. Alle Insassen in den beiden Autos seien ums Leben gekommen, hieß es. Weitere Wagen seien nicht in den Unfall verwickelt gewesen. "Ein Pkw war mit einer Person besetzt, im zweiten Auto saßen vier Menschen", sagte ein Polizeisprecher gegenüber dem Hessischen Rundfunk. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt nass. Möglicherweise waren die Fahrzeuge zu schnell unterwegs. "Das könnte ein Grund für den Unfall sein", so der Polizeisprecher. Ein Gutachter soll jetzt die Ursache klären. Erst Mitte September hatte sich in Hessen ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Toten ereignet. Bei Friedberg im Wetteraukreis war ein Autofahrer auf der Autobahn 5 in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Bei einem Frontalzusammenstoß und Folgeunfällen starben vier Menschen, unter ihnen auch der Falschfahrer.
Fünf Menschen sterben bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße
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Fünf Menschen sterben auf der B252
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13 Menschen sterben bei Vulkanausbruch auf Java
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Sieg-Hattrick für Goggia, Puchner vor Tippler im Super-G Dritte (1.20/7)

Die Goggia-Show fand am Sonntag in Lake Louise ihren krönenden Abschluss: Nach zwei Abfahrten gewann die Italienerin auch den Super-G. Im ÖSV-Lager durfte ebenfalls gejubelt werden. Lake Louise – Sofia Goggia hat zum dritten Mal binnen drei Tagen ein Speedrennen im alpinen Ski-Weltcup in Lake Louise gewonnen. Die Italienerin setzte sich am Sonntag im Super-G vor Weltmeisterin Lara Gut-Behrami aus der Schweiz und Mirjam Puchner durch. Die Salzburgerin war bereits am Freitag Abfahrts-Dritte gewesen und holte nach dem ersten auch den zweiten Podestplatz der ÖSV-Frauen in dieser Saison. Tamara Tippler kam knapp dahinter auf Position vier. Puchner sprach von einer „sehr großen Überraschung" für sie. „Ich habe zwar gewusst, dass es im Super-G auch in der Vorbereitung ganz gut gepasst hat. Motiviert hat mich, dass die 'Tami' so gut gefahren ist, da habe ich mir gedacht, weil wir doch den gleichen Servicemann haben: der Ski geht auf alle Fälle", berichtete die Salzburgerin, die 0,44 Sekunden hinter der Siegerin lag. „Jetzt sind wir schon einmal nur noch eine halbe Sekunde hinter der Sofia. Also wir probieren, den Rückstand zu verringern." Goggia siegte dank eines famosen Schlussabschnitts mit 0,11 Sekunden Vorsprung vor der grippegeschwächten Gut-Behrami. Zuletzt hatte Mikaela Shiffrin, die diesmal Sechste wurde, drei Weltcup-Rennen an drei Tagen nacheinander gewonnen. Die US-Amerikanerin war Ende 2016 am Semmering in zwei Riesentorläufen und einem Slalom nicht zu biegen. Lindsey Vonn holte 2015 in Lake Louise ebenfalls an drei Tagen zwei Abfahrten und einen Super-G. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. „Heute ist ein unglaublicher Tag", sagte Goggia. „Der Super-G war meine persönliche Challenge. In der letzten Saison konnte ich, wenn ich in der Abfahrt gewonnen habe, nicht den Wechsel zum Super-G machen." Diesmal schaffte die 29-Jährige aus Bergamo das, nachdem sie auf der Strecke schon am Freitag und Samstag entfesselt zu Siegen in der Abfahrt gerauscht war. Insgesamt war es der 14. Weltcup-Erfolg von Goggia, der vierte im Super-G. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Mit Startnummer 3 zeigte auch Tippler in ihrer Paradedisziplin eine sehr gute Fahrt, sie konnte die extremen Radien von Goggia und Gut-Behrami nur nicht ganz mitgehen. „Es ist sehr knapp, aber ich bin trotzdem heute stolz auf mich, dass ich den Lauf mit dem (wenigen/Anm.) Training richtig attackiert habe", meinte die Steirerin, die keine optimale Vorbereitung gehabt hatte. „Letztes Jahr war ich eine Sekunde oft weg, jetzt fehlen mir fünf Zehntel auf den Sieg. Damit kann man leben." Mit Ramona Siebenhofer, genau eine Sekunde zurück, auf Platz acht landete eine dritte Österreicherin innerhalb der ersten zehn. „Man will natürlich ganz nach vorne, aber nach dem, was ich letztes Jahr so gezeigt habe, bin ich sehr zufrieden mit einem Top-Ten-Platz", erklärte die noch immer verschnupfte Steirerin. Nicole Schmidhofer belegte in ihrem dritten Comeback-Rennen mit 1,40 Rückstand den 15. Platz. „Unten, wo es richtig schnell wird, da tue ich mir noch ein bisschen schwer. Aber ich kann heute nur darüber lachen, ich habe eine Mega-Freude", sagte sie. Auch Cornelia Hütter (18./+1,55), Ricarda Haaser (19./+1,59) und Christine Scheyer (21./+1,76) durften sich zumindest über Weltcup-Punkte freuen, was Stephanie Venier als 34. verwehrt blieb. Ariane Rädler verlor den Außenski und rammte ein Tor. Die Vorarlbergerin stand aber sofort wieder auf und fuhr selbstständig hinunter, nachdem sie den Ski wieder angeschnallt hatte. (APA) ⏱ Super-G der Damen in Lake Louise – Endstand: Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren.
Goggia gelingt Lake-Louise-Hattrick, Puchner Super-G-Dritte
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Goggia gelingt Lake-Louise-Hattrick, Puchner Super-G-Dritte
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Goggia gelang Lake-Louise-Hattrick, Puchner Super-G-Dritte
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Goggia auch in zweiter Abfahrt von Lake Louise nicht zu schlagen, Hütter Vierte
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Der Coronavirus-Blog (1.19/7)

In der österreichischen Bevölkerung gibt es eine knappe Mehrheit für die von der Regierung angekündigte Impfpflicht. 63 Prozent befürworten Strafen für Impfverweigerer. Die Zahl der Corona-Infizierten hat in Tirol in den vergangenen 24 Std. stark abgenommen, umgekehrt gab es eine Zunahme bei den Spitalsaufnahmen. Alle Details im Live-Blog. >> ZUM LIVE-BLOG 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Mehrheit der Bevölkerung für Impfpflicht und für Strafen
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Österreicher mehrheitlich für Impfpflicht
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Österreicher mehrheitlich für Impfpflicht
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Österreicher mehrheitlich für Impfpflicht
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Van der Bellen gelobt neue ÖVP-Minister an (1.12/7)

Die neuen Mitglieder des ÖVP-Regierungsteams, allen voran Karl Nehammer als Neo-Kanzler werden am Montag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt. Die Zeremonie findet um 13 Uhr in der Hofburg statt. Es werden insgesamt sechs Positionen neu besetzt. Der bisherige Innenminister Nehammer löst Alexander Schallenberg als Kanzler ab. Neuer Innenminister wird der Niederösterreicher Gerhard Karner, Finanzminister wird der bisherige Staatssekretär Magnus Brunner. Der steirische Uni-Rektor Martin Polaschek löst Bildungsminister Heinz Faßmann ab. Die Bundeschefin der Jungen ÖVP, Claudia Plakolm, wird Staatssekretärin im Bundeskanzleramt. Sie übernimmt von Familienministerin Susanne Raab die Jugend-Agenden. Van der Bellen nutzte das Wochenende für intensive Gespräche mit den neuen Regierungsmitgliedern. Als erstes war gleich am Samstagvormittag der designierte Bundeskanzler Nehammer in der Hofburg. Nach ihm empfing das Staatsoberhaupt den neuen und alten Außenminister Schallenberg und die neue Staatssekretärin Plakolm. Am Sonntag folgten Karner und Brunner. Montagvormittag vor der Angelobung ist noch Polaschek dran. Der Bundespräsident hatten Freitagabend in einer TV-Ansprache die ÖVP ermahnt, bei der Besetzung höchster Staatsämter nicht „nur auf Macht-und Einflusssphären“ zu schauen, sondern auf die Menschen in unserem Land und auf deren große und berechtigte Erwartungen.
Vorstellrunde für die Neuen: Kanzler und Minister in der Hofburg
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Van der Bellen gelobt neue ÖVP-Minister an
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Nehammer soll als neuer Kanzler in Österreich vereidigt werden
tagesspiegel.de
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Krisenmanagement steht beim Präsidenten auf ständiger Agenda
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Papst auf Lesbos: Umgang mit Flüchtlingen ist „Schiffbruch der Zivilisation“ (1.11/7)

Papst Franziskus ist zurück auf Lesbos. Dort, wo er 2016 im Chaos-Lager Moria bei Flüchtlingen war. Nun sind die Migranten in einem anderem Camp, aber hoffen weiterhin auf Hilfe. Franziskus will ihnen Mut spenden. Für andere findet er deutliche Worte. Lesbos – Der Papst will sie alle berühren. Die Kinder, die Frauen, die Männer - egal, ob sie aus Afrika kommen, aus Afghanistan oder aus Syrien. Franziskus will all denen Mut machen, die nach dem Verlassen ihrer Heimat nun hier auf der griechischen Insel auf bessere Zeiten hoffen. Also beginnt er seinen Besuch im Migrantencamp Kara Tepe nicht damit, dass er in seinem Fiat 500 an den Flüchtlingen hinter den Absperrgittern vorbeifährt. Der 84-Jährige steigt aus und geht den Schotterweg entlang, an hunderten Menschen vorbei. Der Pontifex schüttelt Hände, plaudert, lacht, legt Kindern die Hand auf den Kopf. Die Kardinäle und Politiker, die mit anderen Migranten in einem Zelt auf ihn warten, brauchen jetzt Geduld. Den Leuten draußen sagt Franziskus: „Ich bin hier, um euch zu sagen, dass ich euch nahe bin. Ich bin hier, um eure Gesichter zu sehen und euch in die Augen zu schauen. Augen voll Angst und Erwartung, Augen, die Gewalt und Armut gesehen haben, Augen gerötet von zu vielen Tränen.“ Fünf Jahre ist es her, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche schon einmal auf Lesbos war. Damals war er schon bei den Flüchtlingen, noch im berüchtigten Lager Moria. Jenes überfüllte und chaotische Camp, das zum Sinnbild wurde für die Unfähigkeit des Westens, mit der Migrantenkrise umzugehen. Moria brannte 2020 nieder. An diesem Sonntag nun kommt Franziskus in ein Lager, in dem keine zerfetzten Baracken mehr stehen, sondern weiße Container. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat sie als Behausung aufgestellt. Gut ist die Lage der Migranten deswegen nicht, natürlich nicht. „Wir sind seit drei Jahren hier“, erzählt Hamad. Nach einer fünf Monate dauernden Flucht aus Afghanistan lebten er, seine Frau und die drei Kinder zunächst in Moria. Jetzt sind sie in dem Camp unten am Meer. Sie hoffen, dass sie vom Papst Unterstützung bekommen. „Wir brauchen Hilfe“, sagt Hamad. Einige Reihen weiter sitzt Orphee. Der 28-Jährige floh aus dem Kongo. Er ist noch nicht so lange da: Mit seiner schwangeren Frau Rosette kam er am 1. Juni. Am 21. September wurde Tochter Maduda geboren. Orphee sagt: „Wir wünschen uns ein Leben ohne diese Anspannung und Unsicherheit.“ Während der Papst spricht, kuschelt das Baby unter einer Decke an Rosettes Brust. Die Migration sei „ein Weltproblem, eine humanitäre Krise, die alle angeht“, mahnt Franziskus. „Eure Gesichter, eure Augen bitten uns, uns nicht abzuwenden.“ Den Migranten will der Papst Mut und Hoffnung spenden. Für Politik und Gesellschaft findet er scharfe Worte. Den Umgang mit Flüchtlingen bezeichnet Franziskus als „Schiffbruch der Zivilisation“. Schon bei der ersten Station seiner Reise auf Zypern hatte Franziskus die Auswüchse der Migrationskrise kritisiert, von „Sklaverei“ gesprochen, von Lagern, die es nicht nur zur Nazi-Zeit gegeben habe, sondern die es auch heute noch gibt. „Wir leben in einer Epoche der Mauern und des Stacheldrahts.“ Auch Kara Tepe ist mit Stacheldraht gesichert. Dahinter stehen die Container, dazwischen notdürftige Behausungen aus Brettern und Stoff. Rund 2200 Migranten wohnen laut den Behörden hier auf einem ehemaligen Schießübungsplatz des griechischen Militärs. In Moria waren es 20 000 und mehr. Damals wurden Besucher gewarnt, nach Anbruch der Dunkelheit herrschten „Machete und Hasch“. Das neue Camp wird von der Polizei kontrolliert. Es ist eine Übergangslösung. Der Baubeginn eines dauerhaften Lagers verzögert und verzögert sich. Franziskus findet grundsätzlich, dass sich in der Frage der Migration seit seinem ersten Besuch „wenig verändert“ habe. Griechenland bemühte sich, werde aber im Stich gelassen. „Lasst uns die lähmende Angst überwinden, die todbringende Gleichgültigkeit, das zynische Desinteresse, das in Samthandschuhen die am Rand Stehenden zum Tode verurteilt“, sagt der Argentinier. Nicht nur auf Lesbos. Die Vereinten Nationen zählen weltweit derzeit 82 Millionen Migranten. 📽️ Video| Papst fordert zum Zusammenrücken auf Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Nach dem Gebet gehen zwei Mädchen zum Papst. Sie kriegen Präsente. Ein kleines Kind läuft zu ihm hin, dann noch eines. Der Mann im weißen Gewand lässt sie zu sich und lächelt. Das sind typische Franziskus-Momente einer typischen Franziskus-Reise. Er fühlt sich für die Kleinen, Schwachen und Vergessenen verantwortlich. Nicht die großen Arenen mit Zigtausenden Leuten ziehen ihn an, sondern kleine Orte, Kirchen, Flüchtlingscamps. „Papst Franziskus hat ja von Anfang an gesagt, er wolle an die Ränder gehen und vielleicht auch an die Ränder dessen, wo wir nicht so hingucken“, sagt Pater Nikodemus Schnabel, ein Benediktinermönch aus Jerusalem. Zu diesem Bistum gehört auch Zypern, wo Franziskus vor Lesbos zu Besuch war. Dass der Vatikan Dutzenden Geflüchteten von dort nun die Möglichkeit gibt, nach Italien zu kommen, beeindruckt den Ordensbruder. Franziskus sei nicht nur abstrakt das Oberhaupt von 1,3 Milliarden Katholiken, sondern ein wahrer „Hirte“. Seit Jahren setzt sich Franziskus für Migranten ein, ein roter Faden in seinem Pontifikat. Am Ende seines Besuchs auf Lesbos steigt Franziskus noch einmal aus dem Auto aus, um mit Migranten zu plaudern. Jungs fahren mit ihren Fahrrädern herum. „Wenn wir neu anfangen wollen, sollten wir vor allem in die Gesichter der Kinder schauen“, sagt der Papst. „Lasst uns den Mut finden, uns vor ihnen, die unschuldig sind und die Zukunft bedeuten, zu schämen.“
Papst Franziskus beklagt auf Lesbos Umgang mit Migration
tt.com
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Papst Franziskus beklagt auf Lesbos Umgang mit Migration
tt.com
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Papst prangert Europas Umgang mit Flüchtlingen an
n-tv.de
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Zahlreiche Tote nach missglückter Militäraktion in Indien (1.07/7)

Im Zuge eines missglückten Einsatzes der Armee gegen mutmaßliche Rebellen sind im äußersten Nordosten Indiens laut Medienberichten mindestens 15 Zivilisten und ein Soldat ums Leben gekommen. Die Soldaten hätten am Samstagabend in Mon im Bundesstaat Nagaland Aufständischen aufgelauert, aber irrtümlich das Feuer auf einen Kleintransporter mit Bergarbeitern eröffnet, berichteten Medien unter Berufung auf Lokalpolitiker. Sechs Bergleute seien dabei getötet worden. Daraufhin hätten wütende Dorfbewohner zwei Armeefahrzeuge angezündet und die Soldaten angegriffen. Als diese in „Selbstverteidigung“ auf die Menschenmenge schossen, seien sieben weitere Menschen getötet worden, meldete der Sender NDTV. Auch ein Soldat sei bei dem Zusammenstoß ums Leben gekommen. Der indische Innenminister Amid Shah ordnete eine Untersuchung an und sprach den betroffenen Familien am Sonntag sein Beileid aus. Die indische Armee äußerte in einer Mitteilung ebenfalls ihr Bedauern. Der Regierungschef von Nagaland, Neiphiu Rio, bezeichnete den Vorfall als „äußerst verdammenswert“. Am Sonntag gab es weitere gewaltsame Proteste. Zwei Menschen seien ums Leben gekommen, nachdem eine Menschenmenge ein Armeecamp in Mon angegriffen und angezündet habe, meldete der Nachrichtensender Northeast Now. Weitere seien verletzt worden. Eine offizielle Bestätigung gab es hierfür zunächst nicht. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. In Nagaland nahe der Grenze zu Myanmar kämpfen seit vielen Jahren Rebellengruppen gegen die Regierung in Neu Delhi, darunter der Nationale Sozialistische Rat von Nagaland (Khaplang). Die Untergrundkämpfer ziehen sich nach Angriffen oft über die Grenze zurück. Es gibt auch andere separatistische, linksgerichtete und stammesorientierte Gruppen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten forderten diese Konflikte mehr als 15.000 Menschenleben.
Zahlreiche Tote nach missglückter Militäraktion in Indien
tt.com
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Zahlreiche Tote nach missglückter Militäraktion in Indien
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Militär erschießt Zivilisten nach Verwechslung
n-tv.de
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"Menschen, Bilder, Emotionen" - Abschied: Jauch moderiert letzten RTL-Jahresrückblick (1.05/7)

Hürth (dpa) - "Für mich war es immer die Sendung des Jahres!" - Mit diesen Worten hat sich Moderator Günther Jauch am Sonntagabend nach 25 Jahren als Gastgeber des RTL-Jahresrückblicks "Menschen, Bilder, Emotionen" verabschiedet. "Es war immer die Sendung, vor der ich am meisten aufgeregt war", erzählte der 65-Jährige am Ende der Show, die live aus Hürth gesendet wurde. Verabschiedet wurde er mit einem eigens für ihn gedichteten "Jauch-Song", den Rapper Eko Fresh vortrug. Als Überraschung für den Moderator setzte sich das Publikum dazu Pappmasken auf, auf die Jauchs Gesicht aufgedruckt worden war. Abschiedsgrüße und Gäste-Prominenz Prominente Gäste in Jauchs letzter Jahresshow waren unter anderem Lukas Podolski, Boris Becker, Bushido und Oliver Pocher. Tennis-Star Alexander Zverev schenkte dem 65-Jährigen zum Abschied den Tennisschläger, mit dem er in diesem Jahr Olympia-Gold in Tokio gewonnen hatte. Abschiedsgrüße kamen zudem von Jauchs langjährigen Kollegen Barbara Schöneberger und Thomas Gottschalk. Während Schöneberger einen Handygruß schickte, überraschte Gottschalk seinen Freund im Studio und gratulierte zum 25. Jubiläum der Sendung. Mehrere Zusammenschnitte erinnerten an die Höhepunkte vergangener Sendungen, wie etwa den Besuch des Superstars Robbie Williams. Als Gäste zu aktuellen Themen waren unter anderem ein Betroffener und eine freiwillige Helferin aus den Flutgebieten zu Gast. Die Aktivistin Theresa Breuer, Mitgründerin der "Luftbrücke Kabul", berichtete von der Rettung schutzbedürftiger Menschen aus Afghanistan und Chemiker Benjamin List, dem in diesem Jahr der Nobelpreis für Chemie zuerkannt wurde, erklärte einen Teil seiner Forschung. Corona-Gespräch mit Schäuble Über die Corona-Pandemie sprach Jauch schließlich mit dem CDU-Politiker Wolfgang Schäuble, der sich in der Sendung für eine Impfpflicht aussprach. "Wenn es nicht alle freiwillig tun, brauchen wir eine gesetzliche Regelung", sagte der ehemalige Bundestagspräsident. Zum Ende der Sendung verabschiedete sich Jauch mit feuchten Augen und dem Satz: "Ich bin ja nicht aus der Welt." Die Quizsendung "Wer wird Millionär?" will der 65-Jährige weiter moderieren, wie er zuvor bereits laut RTL-Mitteilung gesagt hatte. Jauch hatte die RTL-Rückblickshow erstmals am 15. Dezember 1996 moderiert. Von 1989 bis 1995 hatte er zuvor den Jahresrückblick "Menschen" im ZDF präsentiert.
Letzter RTL-Jahresrückblick: Gottschalk verabschiedet Jauch
stern.de
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Abschied: Jauch moderiert letzten RTL-Jahresrückblick
stern.de
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Ein wohlfeiler Appell, der niemandem hilft (1.03/7)

Meinung Der designierte Verkehrsminister hat erkannt: „Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020.“ Das sagte Volker Wissing (FDP) der „Bild am Sonntag“ und legt den Deutschen nahe, auf Reisen an Weihnachten zu verzichten. Damit entfernt er sich von einem liberalen Selbstverständnis. nA cidmtasaernh geuaWnnrn rüf edi ncteähsn conWeh und ntaMoe fleht se c.ithn arhneis„hhlWcic dwri ma Eedn esiesd nreWtsi os leizcmih dreej ni ahuDlcstdne etpfmg,i nnseege doer eoegbsntr s“ni,e ath gnlsnätu red ihddceeens nriusehemesugnndiBseidtst neJs ahnSp potsiiterzorgn – sad itngkl z,hynsci tüdfre bear isfkcaht nru. fezfet dUn: eDi etvrie lWele rde aeniemPd edrew rnud„ um Wehhetnaicn rnihe iegnatrur hnekuHtpö ieh. ercrn“e nUd cdho tsi es wolhifle, nwen ceetuarngshe red eeridesntig Bstukrenesesvmnirdihre Volrke Wgissni ned Apelpl mov atlpeS l,säst eihe„hnntWca mi ieknlne irseK zu uaeHs zu eenirgnrbv udn enike eeönßrgr nesieR srcdhu danL uz e“nn. alp Senie PDF tah ohcd in rde Pdaiemne tsset ied eehtiFri otebnt dun( nnu gderae mvo Bsgedrstrcinsnesvgfhuaeu neie trdhuesnLe th,neealr asds lhteacsiat mhnnMaßae iew ide naeotsngen sebBmstuoeenrnd htnic edm nGteugserdz reeswcr) ph.iend Aell ehnMnecs itm eartndsV nnedke snätgl btesls rebrdaü, cnah wie esi haecnthnieW cuah sedialm e,egiirnkhn hone hsci udn aneedr zu äenfrhged. dUn ied nheo tdesranV asnsle ishc kamu rcudh chslo ninee ppleAl r,eincheer ndernso lllenlaasf rhcud ctghiezlsee ne.hrcuEngnäkisn aegSonl amn laos enesir, dfar dernew edi cserlvbeenUinsehr sda im wZfeeil. tnu nUd die ietVgreünnfn ednerw tnhci lale ikigMölehcnte cnp, seuföhsa osednnr eid kiRisne angue angwebä dnu sich im wefleZi toztr nImpufg äicutshzzl imt ssTte binseharc. sAu issgsnWi pAepll hipt, rcs rulcmvheit nsiiubchc, lhta ucHtmho und nebe agreed inthc sad leilebra äVtnsidnsre nvo vrneto. Egrtnuaeiwng tnSelol an tWincnhahee eiuäzctlshz räantonehektgKcsknnbu elofrdhcrrie n,ise adnn smsu sda krla terlegeg drnw.ee iDe ufaAgeb der eunne suBungerndgerei füterd enegwir idnra igee,nl eid lenigemealn eeAppll, die nsu etis hemr lsa tnedlahrba nehJra b,eglietne fusa Nuee uz ewdoen, irleh esonrnd edi aeLg msnigamee itm edn ennnälrsduBde ni den rfGif zu e.iekngr Nbene end aeedrg ni atrKf eentrgenet ukEhegcnnäinnsr htge es eibad rvo emall ums fnIp.em ndU eid eeun Bgeuuesidrgnrne muss zgrgüie ganiree – endn ttezj ktmmo sei ins, tmA nud ied laet tgätr elitngdgü eeink wnaroetrVgutn mreh. kVeolr sigWisn hsett eib red äeknfgmpBu edr andmPeie htnic an tesrdverro tnFo,r rbae nwne er tmi dne tgu 0012 htäsigetfenBc niesse ütgnefikn Mnirssieitum angz nkektoer tBägeire insteel dü,erw tastt megelnaeil pepeAll uz dreioeweln,h tönkne er scih dvertnei h.emcna
Scholz-Appell an Ungeimpfte: „Gebt euch jetzt einen Ruck, macht das“
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Peter Altmaier verrät Details zu seiner Diät (1.02/7)

Nicht nur das Leben des Noch-Wirtschaftsministers Peter Altmaier ändert sich bald. Sein Wunschgewicht wohl auch, denn er hat bereits seine Ernährung umgestellt. Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier macht derzeit eine Diät, um auf sein Wunschgewicht zu kommen. "Ich habe meine Ernährung umgestellt und abgenommen", sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). "Wie viel genau wird noch nicht verraten. Aber der Knopf meiner Anzugsjacke saß noch nie so gut." Altmaier gab auch Details seiner Diät bekannt: "Zum Frühstück gibt's jetzt nur noch zuckerfreies Müsli mit Heidelbeeren und Ananas, zum Abendessen mageres Hühnchen. Das hilft." Der Politiker versucht sich nicht zum ersten Mal an Gewichtsreduzierung. Im Jahr 2018 hatte er bereits deutlich abgespeckt, verlor 28 Kilogramm. Damals hatte er nach Berichten von Mitarbeitern deutlich weniger gegessen. Wie viel er wiegt, bezeichnete er damals gegenüber der "Bild"-Zeitung aber als "Staatsgeheimnis". Zudem freut sich der CDU-Politiker darauf, nach seiner Amtszeit endlich wieder "liebe Menschen" sprechen und sehen zu können, die er in den vergangenen Jahren immer wieder habe vertrösten müssen. "Und in meinen Bücherregalen warten viele spannende Bücher, für die ich als Minister viel zu wenig Zeit hatte."
+++ 02:12 Sachsens Innenminister will "Schnellprozesse" bei Verstößen gegen Corona-Maßnahmen +++
n-tv.de
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Politiker empört über Fackel-Mob von Grimma - „Ein Angriff auf die Demokratie“ (1.02/7)

Bilder wie aus düstersten deutschen Grusel-Zeiten: Ein radikaler Mob zieht drohend mit Trommeln und Fackeln vor ein Politiker-Haus! Geschehen am Freitagabend in Grimma (Sachsen) vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD, Foto). Es sind Impfgegner, Neonazis, Corona-Leugner und „ganz normale Sachsen“. Sachsens Innenminister Roland Wöller (51, CDU) zu BILD: „Das war ein Angriff auf die Demokratie!“ Er fordert: „Schnellprozesse, um Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sofort und konsequent zu ahnden!“ Der Fackel-Aufzug von Grimma – die Spitze einer besorgniserregenden Entwicklung! Sachsens Verfassungsschutzchef Dirk-Martin Christian (59) zu BILD: „Rote Linien sind längst überschritten!“ Er beobachte eine „fortschreitende Radikalisierung“ der Corona-Leugner, so Christian. Die Bewegung stehe inzwischen zur „Idee eines gewaltsamen Widerstands gegen demokratische Regeln“. Besonders besorgt den Verfassungsschutz-Chef „die ausbleibende klare Distanzierung der nicht extremistischen Bevölkerungsteile von den Extremisten“. In Sachsen würden Demo-Teilnehmer „aus dem bürgerlichen Spektrum keinerlei Tendenzen erkennen lassen, sich von Extremisten und deren verfassungsfeindlicher Agenda klar zu distanzieren“, so Christian. Entsetzen über Parteigrenzen hinweg! ► Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (62, SPD) zu BILD: „Die Lage ist für Politiker umso riskanter, je mehr Rechte und Querdenker sich stark fühlen können, weil Staat und Gesellschaft ihnen nicht entschieden genug begegnen.“ Weil weiter: „Die Privatsphäre muss tabu sein (…), der Staat konsequent dazwischengehen.“ ► Der künftige Bundesjustizminister Marco Buschmann (44, FDP) zu BILD: „Frau Köpping hat den Rückhalt aller Demokraten verdient.“ ► Der Vizechef der Unions-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei (48, CDU), zu BILD: „Wir müssen aufpassen, dass hier nichts ins Rutschen gerät. Die Zivilgesellschaft muss aufstehen!“
+++ 02:12 Sachsens Innenminister will "Schnellprozesse" bei Verstößen gegen Corona-Maßnahmen +++
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Hertha BSC spielt 2:2 beim VfB Stuttgart (1.02/7)

Direkt nach dem Schlusspfiff klatschte Tayfun Korkut mit allen Spielern ab, die auf der Ersatzbank saßen. Große Emotionen zeigte der neue Trainer von Hertha BSC nicht, erleichtert wirkte er aber auf jeden Fall. Seine Mannschaft hatte beim VfB Stuttgart ein 2:2 (1:2) geholt. In der Tabelle der Fußball-Bundesliga hat der Punktgewinn nur kleine Auswirkungen: Hertha bleibt auf Rang 14., liegt jedoch weiter vor dem VfB. Gemessen am Spielverlauf war es ein Punktgewinn für die Moral, denn Hertha hatte früh 0:2 zurückgelegen. „Drei Punkte wären nicht unverdient gewesen, aber wir können mit dem Start zufrieden sein“, sagte Korkut bei Dazn. Von „gemischten Gefühlen“ sprach Offensivspieler Marco Richter: „Wir hätten gern die drei Punkte mit nach Hause genommen. Aber wir sind gut zurückgekommen.“ Während die Gäste mit dem Unentschieden leben konnten, herrschte beim VfB Frust. „Das nervt mich schon“, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo zur Tatsache, dass eine Führung mit zwei Toren nicht gereicht hat. „Wir haben nach dem 2:0 nicht weitergemacht“, kritisierte der Stuttgarter Trainer. Korkut, der mit weißem Hemd, dunklem Anzug und dunkler Jacke an der Seitenlinie agierte, hatte bei seinem bisherigen Vereinen in der Bundesliga beim Debüt stets mindestens einen Punkt geholt. Diese Serie hielt. Ansonsten erlebte der 47-Jährige einige Premieren: Sein erstes Spiel als Hertha-Trainer und seine erste Bundesligapartie ohne Fans. Genauer gesagt, fast ohne. 750 Personen durften nach einem Beschluss der Landesregierung Baden-Württembergs dabei sein, 395 Zuschauer waren es offiziell. Zumindest das Stadion kannte der Coach bestens: Korkut ist gebürtiger Stuttgarter, er hat im Jahr 2018 die Profis des VfB trainiert. Taktisch hatte Korkut das von ihm schon bei früheren Stationen favorisierte 4-4-2-System gewählt. Die Startelf veränderte er auf vier Positionen im Vergleich zum letzten Spiel von Vorgänger Pal Dardai. Suat Serdar fiel erkältet aus, für ihn durfte Vladimir Darida ran. Außerdem rückte Kapitän Dedryck Boyata nach seiner Rotsperre in die Innenverteidigung. Niklas Stark saß zunächst auf der Bank. Außerdem spielten Myziane Maolida und Stevan Jovetic statt Maximilian Mittelstädt und Jurgen Ekkelenkamp. Nicht im Kader stand Lucas Tousart, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Der Franzose hat nach Angaben des Klubs keine Symptome. Anfangs sah es ordentlich aus, was Hertha anbot. Defensiv gut gestaffelt, dazu insgesamt offensiver ausgerichtet und mit einer ersten Chance durch Ishak Belfodil nach einem Solo von Maolida. Dann wurde es vorübergehend sehr wild. Jovetic verlor in der 15. Minute am gegnerischen Strafraum den Ball. Ein langer Pass von Waldemar Anton reichte, um die komplett aufgerückte Mannschaft zu überspielen. So konnte Omar Marmoush frei Richtung Tor laufen. Boyata hatte keine Chance, ihn einzuholen und Marmoush traf zur Führung. Vier Minuten später fühlte sich beim nächsten Konter keiner für Philipp Förster zuständig, der unbedrängt abschloss. Wieder war Torwart Alexander Schwolow machtlos. 0:2 nach nicht einmal 20 Minuten, ermöglicht durch böse Fehler im Abwehrverhalten – schlimmer kann ein Trainerdebüt kaum beginnen. Ein noch trüberes Zwischenergebnis für die Berliner verhinderte Schwolow kurz danach gegen Marmoush. Sehenswerter Schlenzer aus der Distanz „Wir haben zwei einfache Tore bekommen, aber trotzdem nicht nachgelassen“, lobte Korkut. Stuttgart spielte nun in der Abwehr ähnlich nachlässig wie zuvor Hertha. Belfodils Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung von Darida nicht, eine zumindest diskutable Entscheidung. In der 40. Minute traf Jovetic mit einem Schlenzer aus der Distanz. Die zweite Hälfte begann ziemlich schleppend. Auf der einen Seite traf der eingewechselte Alexis Tibidi den Ball bei seinem Schussversuch nicht richtig, auf der anderen scheiterte Maolida beim Versuch, eine scharfe Hereingabe in die Mitte zu bringen. Und beim zweiten Treffer des Tages von Marmoush stand der Stürmer hauchdünn im Abseits.
Hertha punktet bei Korkut-Premiere
tagesschau.de
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"Großes Kompliment an die Mannschaft": Die Stimmen zum Hertha-Debüt von Tayfun Korkut (1.02/7)

Das war knapp: Erstmals seit März 2020 hat Hertha BSC in der Bundesliga nach einem 0:2-Rückstand gepunktet und beim Debüt von Trainer Tayfun Korkut beim VfB Stuttgart ein 2:2 geholt. Omar Marmoush (15. Minute) und Philipp Förster (19.) hatten Korkuts Ex-Club früh in Führung gebracht, doch Stevan Jovetic (40./76.) schlug noch zurück. Die abstiegsgefährdeten Berliner blieben sechs Tage nach dem Rauswurf von Pal Dardai auch im fünften Ligaspiel nacheinander sieglos, konnten in der Tabelle aber als 14. zumindest den VfB auf Distanz halten. Nach der Partie zog Korkut ein erstes Fazit. "Wir haben sehr, sehr gut angefangen, bekommen dann zwei einfache Tore und haben aber trotzdem nicht nachgelassen. Das war für mich eigentlich mit das Wichtigste", sagte er nach seinem ersten Auftritt als Hertha-Coach nach der Partie bei DAZN. "Vor allem haben wir nicht nur mit Kampf und Mentalität überzeugt, sondern uns die Situationen fußballerisch rausgespielt", befand der 47-Jährige und richtete ein "großes Kompliment an die Mannschaft, nach einem 0:2 so weiterzuspielen und letztlich hochverdient einen Punkt mitzunehmen". Viel wichtiger als der eine Zähler sei aber, dass die Dinge, die unter der Woche trainiert wurden, von den Spielern in einer positiven Weise versucht wurden umzusetzen. "Wir wollten fußballerisch von hinten heraus spielen und haben uns in den Räumen gut bewegt. Grundsätzlich können wir mit dem Start zufrieden sein. Das Spiel hat uns natürlich noch einmal neue Erkenntnisse und Eindrücke geliefert. Jetzt wird es darum gehen, dass wir die nächsten Schritte machen", richtete Korkut, dessen Team insgesamt sieben Kilometer mehr als der Gegner lief, den Blick bereits nach vorn. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es im ersten Heimspiel unter seiner Regie gegen Arminia Bielefeld weiter. Doppeltorschütze Jovetic erklärte nach seinen Saisontreffern drei und vier: "Natürlich wollten wir das Spiel gewinnen, aber wenn man mit 0:2 zurückliegt, kann am auch mit einem Unentschieden zufrieden sein. Die Voraussetzung war nach den beiden Gegentoren nicht einfach, doch wir haben Charakter gezeigt, nach dem ersten nicht gegebenen Tor trotzdem noch vor der Pause ein Tor erzielt. Wir haben danach viel besser gespielt und uns das Remis verdient. Die ersten Tage unter dem neuen Trainer waren gut, auch wenn wir nicht viel Zeit miteinander hatten. In der Halbzeitpause sagte er uns, dass wir weiter machen und an uns glauben sollen.“ Sein Offensivkollege Marco Richter berichtete von den ersten Tagen unter dem neuen Coach: "Er hat noch gar nicht so viel geändert. Er hat sich und seine Philosophie der Mannschaft vorgestellt. Wir hatten kurze Analysen und gute Trainingseinheiten mit viel Tempo und Spaß. Das war meines Erachtens erst mal eine Kennenlernwoche. So gehen wir jetzt in die nächsten Wochen und sind auf jeden Fall positiver Dinge. Wir sollten uns auf die einfachen Sachen konzentrieren und das hat auch ganz gut funktioniert."
Hertha punktet bei Korkut-Premiere
tagesschau.de
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Tumulte bei Auftritt von Rechtspopulist Éric Zemmour (1.01/7)

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Frankreich gab es Zusammenstöße zwischen Rechtsextremisten und Demonstranten. Auslöser war ein Auftritt des extremen Publizisten Éric Zemmour. Bei einem Auftritt des für die Präsidentschaftswahl in Frankreich kandidierenden extrem rechten Publizisten Éric Zemmour ist es zu Tumulten und Protesten gekommen. Gegner strömten am Sonntag vor die Veranstaltungshalle in Villepinte bei Paris, wo ein Polizeiaufgebot Gegendemonstranten auf Abstand hielt, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Mehr als 10.000 Anhänger des Extremisten versammelten sich in der Messehalle, wo Zemmour den Namen seiner neuen Bewegung "Reconquête" (Wiedereroberung) bekannt gab. Frankreich stehe am Abgrund und die Franzosen seien in ihrer Existenz bedroht, ein "Kampf größer als wir" sei zur Rettung nötig, sagte Zemmour. Wie die Organisation SOS Rassismus am Abend mitteilte, wurden Mitglieder bei einer Protestaktion im Saal angegriffen und teils verletzt. Videobilder zeigten tumultartige Szenen, bei den Fäuste und Stühle flogen und die Gegendemonstranten herausgedrängt wurden. Eine der Beteiligten stand im Anschluss mit blutverschmiertem Kopf vor einer Kamera vor dem Gebäude. In Paris selber demonstrierten rund 2.200 Menschen gegen Zemmour, ohne dass es zu Zwischenfällen kam. Zemmour wurde schon mehrfach wegen rassistischer Äußerungen verurteilt.
Tumulte und Protest bei Wahlkampfauftritt von Rechtspopulist Zemm
nzz.ch
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Mutter wegen Beihilfe zum Missbrauch von Tochter angeklagt (1.01/7)

Eine Mutter soll zugelassen haben, dass mindestens ein Mann ihre damals zwölfjährige Tochter sexuell missbraucht hat. Ab heute steht die Frau wegen Beihilfe zu schwerem sexuellen Missbrauch eines Kindes vor dem Landgericht Hannover. Die Übergriffe sollen sich bereits 2017 ereignet haben. Der 49-Jährigen wird vorgeworfen, dass sie länger andauernde Besuche von erwachsenen Männern in der Wohnung und im Kinderzimmer geduldet habe, obwohl sie von den Übergriffen von zumindest einem Mann gewusst haben soll. Drei Männer hätten die Taten weitgehend gestanden und seien bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden, sagte eine Gerichtssprecherin. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage angesetzt. (Az.: 31 KLs 6/21)
Warum eine Tochter um einen Intensivplatz für ihre Mutter bangen musste
rp-online.de
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Mehr Spielraum für die Länder (1.01/7)

Mit einem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes setzen die Ampel-Parteien die Bund-Länder-Beschlüsse um. Demnach sollen die Länder künftig Restaurants schließen können. Zudem soll ab März die Impfpflicht in der Pflege gelten. Die Pläne der Ampel-Parteien zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes werden konkreter. SPD, Grüne und FDP planen, besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Bundesländern die Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen zu ermöglichen. Das geht aus einem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. In dem veränderten Paragraphen 28a heißt es demnach, dass auch künftig die Schließung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel untersagt sein soll, "sofern es sich nicht um gastronomische Einrichtungen, Freizeit- oder Kultureinrichtungen oder um Messen oder Kongresse handelt". Etliche Bundesländern hatten gefordert, dass sie aber auch Restaurants schließen können müssten. Voraussetzung für die Anwendung der verschärften Maßnahmen ist dem Entwurf zufolge, dass die Landtage der Länder dies vorher beschließen. Zudem wollen SPD, Grüne und FDP die Forderung von Bund und Ländern nach einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht umsetzen. Ab dem 16. März 2022 soll demnach eine Impfpflicht für das Personal in Einrichtungen für besonders gefährdete Personen gelten. "Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und vulnerabler Personengruppen vor einer Covid-19-Erkrankung wird vorgesehen, dass in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätige Personen geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen COVID-19 besitzen müssen", heißt es nach Reuters-Angaben in dem Entwurf. Bereits beschäftigtes Personal muss einen entsprechenden Nachweis bis zum 15. März vorlegen. "Neue Tätigkeitsverhältnisse können ab dem 16. März 2022 nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eingegangen werden", heißt es in dem Papier. Die Regelung soll demnach etwa für Beschäftige in Pflege- und Altenheimen, Krankenhäusern und Entbindungseinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Rettungsdiensten und Tageskliniken gelten. Als Begründung für die teilweise Impfpflicht wird auf die hohe Zahl an Todesfällen und schwere Erkrankungen in Pflege- und Altenheimen verwiesen. Um die Virusausbreitung in den Einrichtungen zu vermeiden, sollte insbesondere das dort tätige Personal vollständig geimpft sein, heißt es. In dem gemeinsamen Entwurf von SPD, Grünen und FDP wird auch der Übergangszeitraum für besonders drastische Corona-Maßnahmen verlängert. Regelungen, die unter dem vorangegangenen Infektionsschutzgesetz - und somit vor dem Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite - veranlasst wurden, sollen vom 15. Dezember bis zum 15. Februar 2022 ausgedehnt werden können. Dies hatten die Bundesländer etwa gerade für Regionen mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen gefordert. Um die Impfkampagne weiter zu beschleunigen, soll laut Ampel-Entwurf auch Zahnärzten und Zahnärztinnen, Tierärzten und Tierärztinnen sowie Apothekern und Apothekerinnen vorübergehend das Impfen erlaubt werden, so sie denn geschult sind. Das Infektionsschutzgesetz soll in den kommenden Tagen im Bundestag beraten und beschlossen und noch vor dem 15. Dezember auch vom Bundesrat verabschiedet werden.
Entwurf: Ampel-Parteien wollen Impfpflicht für Pflegeheim-Personal ab 16. März
rnd.de
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SPD stellt ihre Ministerinnen und Minister vor (1.01/7)

Grüne und FDP haben die Besetzung der von ihnen künftig geführten Bundesministerien bereits verkündet. Nun folgen die Sozialdemokraten. Spannend vor allem: Wer folgt Jens Spahn als Gesundheitsminister?
SPD stellt ihre Ministerinnen und Minister vor
stern.de
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Landtag stimmt über epidemische Lage ab - Demo vor Parlament (1.01/7)

Der Sächsische Landtag will heute über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. In der Begründung ihres Antrages macht die sächsische Regierung auf die dramatische Lage aufmerksam. Bei einer Fortdauer der derzeitigen Dynamik könne sich die ohnehin schon hohe Inzidenz bis Jahresende auf bis zu 2800 erhöhen. Am Freitag hatte das Robert Koch-Institut für Sachsen eine Corona -Wocheninzidenz von 1224,7 ermittelt. Das ist der mit Abstand höchste Wert in Deutschland. Er gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche an. Mit der Feststellung der epidemischen Lage will die Regierung Rechtssicherheit für eine Fortsetzung bestehender Schutzmaßnahmen und ihre mögliche Erweiterung erlangen. Die aktuelle Notfallverordnung gilt bis 12. Dezember. Sie schreibt bereits stärkere Einschränkungen als in vielen anderen Bundesländern vor. Die sächsische Regierung schloss eine nochmalige Verschärfung nicht aus. Zunächst will sie aber die Wirkung der bisher verhängten Kontaktreduzierungen und die Vorgaben des neuen Infektionsschutzgesetzes abwarten. Parallel zur Landtagssitzung wird ein Protest von Kritikern der Schutzmaßnahmen erwartet. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor, da auch Extremisten über die sozialen Netzwerke zur Teilnahme aufriefen. Die Polizei kündigte eine «härtere Gangart» an. Zuletzt war sie in die Kritik geraten, weil Aufmärsche von Corona-Leugnern trotz Polizeipräsenz nahezu unbehelligt stattfinden konnten. Laut Notfallverordnung dürfen sich derzeit nur zehn Menschen versammeln. Mancherorts hatten mehrere Hundert Leute protestiert.
Corona-Proteste angekündigt Polizei bereitet Großeinsatz vor Sächsischem Landtag vor
bild.de
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Traktorfahrer will Betrunkene aus Graben retten und stirbt (1.01/7)

Hoogblokland. Ein Niederländer ist bei dem Versuch ums Leben gekommen, mit einem Traktor drei Bekannten zu helfen, die nach einer Alkoholfahrt nachts in einem Wassergraben gelandet waren. Als er das Auto in der Ortschaft Hoogblokland bergen wollte, kippte der Traktor um und der 25-Jährige wurde eingeklemmt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Den drei Insassen des Autos war es zuvor bereits gelungen, unverletzt aus dem Wagen zu klettern. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen den alkoholisierten Autofahrer ein. In den Niederlanden, die zu gut einem Drittel unter dem Meeresspiegel liegen, gibt es sehr viele Wasserläufe und Wassergräben, die teils auch an Stelle von Zäunen zur Abgrenzung der Felder dienen. Für Autofahrer gibt es spezielle Kurse, in denen sie trainieren können, wie man sich aus seinem Auto rettet, wenn man im Wasser landet. RND/dpa
Traktorfahrer (25) wollte Betrunkene aus Graben ziehen und starb
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Die brisante Anspielung eines Teenagers (1.01/7)

Referee Felix Zwayer steht nach dem deutschem Topspiel im Brennpunkt. Dortmund. In erster Empörung über die Niederlage wählte Jude Bellingham harsche Worte. Nach dem 2:3 im Spitzenspiel der deutschen Bundesliga gegen die Bayern diskutierten die Dortmunder weniger über den sehenswerten Schlagabtausch als über Referee Felix Zwayer. „Du gibst einem Schiedsrichter, der schon in Spielmanipulationen verwickelt gewesen ist, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?“, sagte der erst 18-jährige englische Nationalspieler Bellingham. Die Anspielung auf den Schiedsrichterskandal um Robert Hoyzer vor 16 Jahren könnte für Bellingham ein sportjuristisches Nachspiel haben. Schließlich ist Zwayer, der zu den Kronzeugen gegen den verurteilten Hoyzer gehört hat, mittlerweile rehabilitiert. Nicht minder verärgert war BVB-Coach Marco Rose. Grund dafür war der entscheidende Elfmeter von Robert Lewandowski (78.) nach Handspiel von Mats Hummels, den Zwayer nach Studium der Videobilder gab. BVB-Star Erling Haaland meinte: „Er war arrogant, mehr will ich nicht sagen.“ Selbst Bayern-Coach Julian Nagelsmann äußerte Verständnis und Ex-Referee Manuel Gräfe erklärte im ZDF: „Die Entscheidungen sind zulasten des BVB ausgefallen und damit leider spielentscheidend.“ ("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.12.2021)
Auftritt von Schiedsrichter Zwayer sorgt in Dortmund für Empörung
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Banksy will früheres Gefängnis in Kunstort verwandeln (1.01/7)

Das Projekt soll mit Einnahmen aus dem millionenschwerem Verkauf einer Schablone finanziert werden. Mit Einnahmen aus dem millionenschweren Verkauf einer Schablone will Banksy ein leerstehendes britisches Gefängnis, in dem einst Oscar Wilde einsaß, in ein Kunstzentrum umwandeln. Wie die Zeitung "Sunday Times" berichtete, bietet der sagenumwobene Street-Art-Künstler an, das Angebot des Stadtrats von Reading um zehn Millionen Pfund (11,7 Mio. Euro) auf 12,6 Millionen Pfund zu erhöhen. Es handelt sich um die Schablone, mit deren Hilfe Banksy im März ein großflächiges Kunstwerk auf die Außenwand der früheren Haftanstalt in Reading gemalt hatte. "Create Escape" zeigt einen Häftling, der sich mit Hilfe zusammengeknoteter Leintücher und einer Schreibmaschine abseilt. Das Werk gilt als Reverenz an Wilde, der von 1895 bis 1897 wegen homosexueller "Unzucht" hier eingesperrt war. Bisher ist erst einmal eine Zeichenvorlage von Banksy versteigert worden. "Ich hatte kaum ein Interesse an Reading, bis ich an Bord eines Schienenersatzverkehrbusses an dem Gefängnis vorbeifuhr", zitierte die Zeitung den Künstler. "Es ist selten, eine ununterbrochene, 500 Meter lange bemalbare Oberfläche mitten in einer Stadt zu finden. Ich bin geradezu über meinen Sitznachbarn geklettert, um einen besseren Blick zu erhaschen." Der Stadtrat von Reading, etwa 55 Kilometer westlich von London, unterstützt Banksys Angebot. Eine Offerte des Gremiums war zuletzt abgelehnt worden und das seit 2013 ungenutzte Gebäude einem Immobilienunternehmen zugeschlagen worden, doch auch dieser Deal kam nicht zustande. Das Justizministerium reagierte hingegen skeptisch auf Banksys Vorhaben. Die Angebotsfrist sei abgelaufen, hieß es. (APA)
Banksy will früheres Gefängnis zu Kunstort machen
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Westen verurteilt Massenexekutionen (1.01/7)

Laut einem Bericht haben die Taliban Sicherheitsleute hinrichten oder verschwinden lassen. Kabul. Die USA und weitere Staaten haben sich besorgt über Berichte von Menschenrechtsorganisationen über Massenhinrichtungen von ehemaligen afghanischen Sicherheitskräften durch die Taliban gezeigt. „Wir unterstreichen, dass die mutmaßlichen Taten schwere Menschenrechtsverletzungen darstellen und im Widerspruch zu der von den Taliban angekündigten Amnestie stehen“, hieß es in der vom US-Außenministerium veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern die Taliban auf, die Amnestie für ehemalige Angehörige der afghanischen Sicherheitskräfte und ehemalige Regierungsbeamte wirksam durchzusetzen.“ Die Erklärung unterzeichneten den Angaben zufolge auch Deutschland, die Schweiz, Großbritannien, Japan, Kanada und Australien. Nach einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) haben die Taliban seit ihrer Machtübernahme vor rund dreieinhalb Monaten in vier der 34 Provinzen des Landes mehr als 100 ehemalige Soldaten, Polizisten oder Geheimdienstler hingerichtet oder verschwinden lassen. Die Taliban-Führung hatte bereits viele Monate vor ihrer Machtübernahme eine Generalamnestie für alle Sicherheitskräfte erklärt und diese auch nach dem Fall der Hauptstadt Kabul bekräftigt. Die meisten Provinzen und auch Kabul waren weitgehend kampflos an die Islamisten gefallen. In mehreren Provinzen ergaben sich die Sicherheitskräfte in Massen. ("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.12.2021)
Appell an Taliban
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Rangnicks gelungener Einstand in Manchester (1.01/7)

Ralf Rangnick hat einen erfolgreichen ersten Premier-League-Nachmittag als neuer Trainer von Manchester United verbracht. Im ersten Spiel unter der Führung des Deutschen, der bis zum Saisonende übernommen hat, gewann der englische Fußball-Rekordmeister am Sonntag im Stadion Old Trafford gegen Crystal Palace mit 1:0. Das Tor erzielte Fred in der 77. Minute nach Vorarbeit von Mason Greenwood. United dominierte die Partie, es mangelte aber an konkreten Chancen. In der Premier-League-Tabelle belegen die "Red Devils" den sechsten Platz. Auf Platz fünf verbesserte sich Tottenham Hotspur, das 3:0 gegen Norwich City gewann und somit unter Neo-Coach Antonio Conte den dritten Sieg in Folge feierte. Rangnick war erst am Freitag offiziell bei ManUnited vorgestellt worden. Das 3:2 gegen Arsenal hatte er am Donnerstag noch als Zuschauer im Stadion gesehen, weil ihm noch die notwendige Arbeitserlaubnis gefehlt hatte. Am Montag hatte United bekanntgegeben, dass Rangnick die Nachfolge des zuletzt glücklosen Ole Gunnar Solskjaer antritt. Nach Ende der laufenden Spielzeit soll Rangnick für weitere zwei Jahre als Berater bei dem Club arbeiten. (APA/dpa)
Gelungener Einstand von Trainer Rangnick bei ManUnited
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Salzburgs Champions-League-Generalprobe ließ Luft nach oben (1.01/7)

2:1 gewonnen, jedoch ist Salzburgs Offensivspiel vor dem Duell mit Sevilla zwingend ausbaufähig. Trainer Jaissle ist mit der Moral zufrieden, am MIttwoch muss zumindest ein Punkt für den großen Coup her. Bei Salzburgs Generalprobe für das "Finale" um den Aufstieg in die Champions-League-K. o. -Phase haben zumindest das Ergebnis und die Einstellung gepasst. Nach einem 0:1-Rückstand erkämpfte der Titelverteidiger in der Fußball-Bundesliga gegen den TSV Hartberg noch ein Heim-2:1 und ging damit nach zuletzt zwei Pflichtspiel-Niederlagen wieder als Sieger vom Platz. Angenehmer Nebeneffekt war die Vergrößerung des Vorsprungs auf Sturm Graz auf 14 Punkte, wichtiger war für Trainer Matthias Jaissle jedoch, wie engagiert seine Truppe gegen den TSV zu Werke ging. "Ich war vor allem mit der Moral der Mannschaft sehr zufrieden", sagte der Deutsche. Allerdings wusste der Coach auch, dass am Mittwoch in Wals-Siezenheim gegen den FC Sevilla eine deutliche spielerische Steigerung nötig ist, um den fehlenden Punkt für den erstmaligen Einzug ins Achtelfinale der "Königsklasse" einzufahren. Gegen Hartberg fehlte im Offensivspiel lange Zeit jegliche Kreativität, erst die Einwechslungen von Brenden Aaronson, Benjamin Sisko und Nicolas Capaldo nach einer Stunde brachten Besserung. "Heute war es die Bank, die dieses Spiel entschieden hat, mit der Dynamik, dieser Zielstrebigkeit und dem nötigen Selbstvertrauen, immer wieder gegen einen tiefen Block anzukämpfen", resümierte Jaissle. Trainer-Lob gab es zudem für Rasmus Kristensen, den Torschützen zum 1:1. "Er ist ein Leader, der so ein Spiel entscheidend prägt." Etwas differenzierter fiel die Bewertung von Siegestorschützen Jerome Onguene aus, schließlich hatte der Verteidiger zuvor das 0:1 von Noel Niemann verschuldet. "Er weiß selbst, dass er da nicht gut ausgesehen hat, deshalb freut es mich umso mehr, dass er diesen Fehler mit dem Tor zum 2:1 ausgemerzt hat", meinte Jaissle. Der Deutsche betonte, man nehme aus der Partie "viel Positives" für das Duell mit dem FC Sevilla mit. "Die Jungs haben sich für ihren Aufwand belohnt." Trotzdem wirkten die Salzburger auch gegen Hartberg noch deutlich von ihrer Form zu Saisonbeginn entfernt. "Wir müssen mehr Gefahr ausstrahlen, die richtigen Pässe spielen und halt auch einmal mit einer Großchancen das 1:0 machen. Und wir müssen uns im letzten Drittel verbessern", forderte Jaissle. Trotz des offensichtlichen Steigerungsbedarfs überwiegt beim 33-Jährigen vor dem Mittwoch-Spiel der Optimismus. "Dieser Sieg kann beflügeln. Gegen Sevilla werden wir sicher mehr Räume finden, das kommt unserem Spiel entgegen." Hartberg-Trainer Kurt Russ wird den Salzburgern gegen Sevilla die Daumen drücken. "Es wäre extrem wichtig für den gesamten österreichischen Fußball, wenn sie den Aufstieg schaffen, und zu ihren bisherigen Leistungen in der Champions League kann man ihnen nur gratulieren", betonte der Ex-Teamspieler. Über den "Bullen"-Sieg gegen seine Mannschaft konnte sich Russ naturgemäß nicht freuen. "Mir fehlen ein bisschen die Worte, es tut richtig weh. Mir geht es schlecht und der Mannschaft geht es auch schlecht." Die Hartberger hatten bis zur 79. Minute geführt, das vermeintliche 2:0 der Steirer durch Donis Avdijaj wurde wegen einer äußerst knappen Abseitsstellung des Offensivspielers aberkannt. "Wenn das gezählt hätte, wären wir wahrscheinlich als Sieger vom Platz gegangen. Dann wären sie gebrochen gewesen", sagte Russ.
Salzburgs Champions-League-Generalprobe lässt Luft nach oben
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Wien wächst vor allem am Stadtrand (1.01/7)

Der Konflikt um den Lobautunnel wirft ein Schlaglicht auf das starke Wachstum der Wiener Außenbezirke. Mittlerweile lebt allein ein Fünftel der Wienerinnen und Wiener jenseits der Donau. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die stark wachsenden Grätzl vor allem an den Rändern der Hauptstadt, wie von APA und OGM ausgewertete Zahlen der Wiener Landesstatistik und der Statistik Austria zeigen. Die Verkehrspolitik stellt das vor gravierende Herausforderungen. Am stärksten zugelegt hat die Einwohnerzahl 2020 in der Leopoldau (plus 15 Prozent), wo auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks ein großes Wohnbauprojekt entsteht, und im Viertel um den Laaerberg (14 Prozent). Ebenfalls gewachsen sind Aspern, die Seestadt, Stammersdorf sowie Ober- und Unterlaa. Umgekehrt sind die Viertel in der Innenstadt bis auf wenige Ausnahmen geschrumpft, wie die APA/OGM-Grätzlanalyse zeigt: um mehr als vier Prozent Altlerchenfeld im 8. Bezirk, fast drei Prozent das Karmeliterviertel im 2. Bezirk. Getrotzt haben dem Trend St. Marx und das Arsenal im 3. Bezirk, sowie das Nordbahnviertel in der Leopoldstadt. "Besonders im innerstädtischen dichtverbauten Gebiet stößt die Bevölkerungszahl an ihre Grenzen", sagt Johannes Klotz von OGM. Tatsächlich nimmt der Anteil der zehn Innenbezirke (1. bis 9. und 20. Bezirk) an der Gesamtbevölkerung langsam, aber stetig ab - von 28,4 Prozent im Jahr 2011 auf heuer nur noch 26,9 Prozent. Zwar sind seit 2011 auch in den Innenbezirken 32.000 zusätzliche Wienerinnen und Wiener hinzugekommen. Im selben Zeitraum hat aber allein Favoriten 34.000 Einwohner zugelegt und die beiden Bezirke jenseits der Donau sind um 72.000 Menschen gewachsen. Mittlerweile lebt fast jeder fünfte Wiener in Floridsdorf und der Donaustadt (373.000 Menschen). Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier aber deutlich schlechter ausgebaut. So rechnete die Arbeiterkammer in einer Studie 2019 vor, dass zwar in den Innenbezirken fast alle Einwohner öffentliche Verkehrsmittel der höchsten Güteklassen nutzen können, in Floridsdorf sind es aber nur sieben von zehn, in der Donaustadt nur sechs von zehn und in Liesing nur die Hälfte. Entsprechend hoch ist dort auch der Anteil der Autofahrer: Kommen in den Innenbezirken auf 1000 Einwohner knapp 350 Autos, sind es jenseits der Donau 400 und in Liesing 500. Für die Stadtplanung sei das eine Herausforderung, betont auch der Wiener Planungsdirektor Thomas Madreiter, weil damit auch der hohe Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr ("Modal Split") verrutschen könnte. "Wenn man nicht aufpasst, kann es passieren, dass man aus demografischen Gründen den Modal Split verschlechtert", sagt Madreiter. Einen Grund, auf den Lobautunnel zu verzichten, sieht Madreiter darin aber nicht. "Wir geben dreimal so viel Geld für den öffentlichen Verkehr aus wie für den Straßenbau", betont der Planungsdirektor und verweist darauf, dass mit der Linie 27 bis 2025 eine dritte Straßenbahnverbindung zwischen Floridsdorf und der Donaustadt entsteht. Auch die S-Bahn werde ausgebaut. Aber in der östlichen Donaustadt seien 25.000 Wohnungen für 60.000 Menschen geplant: "Zu meinen, das ginge ohne Straße - sorry to say, aber das ist ein Blödsinn." Auch den Bodenschutz sieht Madreiter nicht als Argument gegen den Tunnelbau. Natürlich könne man die Entwicklung in Wien verhindern. Aber Wohnbauprojekte am Land hätten ein Vielfaches an Bodenverbrauch. "Wer es mit Bodenschutz ernst meint, der muss sich für eine Entwicklung in Wien an zentralen Standorten einsetzen." (APA)
Wien wächst vor allem in den Außenbezirken
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Inzidenz sinkt leicht auf 439,2 (1.01/7)

Die bundesweite Inzidenz sinkt nach RKI-Angaben erneut leicht - die Gesundheitsämter meldeten mit 42.055 Neuinfektionen rund 2500 Ansteckungen weniger als vor einer Woche. An der Belastbarkeit der Zahlen gibt es aber weiterhin Zweifel. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Ansteckungen in Deutschland ist wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 439,2 nach 442,7 am Samstag. Zudem registrierte das RKI 42.055 Neuinfektionen. Das sind 2346 Fälle weniger als vor einer Woche. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 103.040. Die höchste Inzidenz unter den Bundesländern weist dem RKI zufolge weiter Sachsen auf: Hier sank sie leicht auf 1227,1. Dann folgen Thüringen mit 1036,7, Sachsen-Anhalt mit 841,3 und Brandenburg mit 646,9. In Bayern ging die Inzidenz weiter leicht auf 529,6 zurück. In allen fünf Bundesländern ist die Impfquote unterdurchschnittlich. Die niedrigste Inzidenz gibt es weiter in Schleswig-Holstein, wo der Wert auf 142,1 sank. Nur noch zwei Landkreise liegen unter einem Wert von 100, die höchste Inzidenz weist der Landkreis Mittelsachsen auf, hier stieg sie auf 2208,5. Trotz der sinkenden Zahlen mahnen Experten bei ihrer Bewertung zur Vorsicht. Sie gehen nach wie von einer merklichen Untererfassung aus. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer. Der gebremste Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz könne "einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein", hieß es im RKI-Wochenbericht vom Donnerstag. Allerdings könnte die Entwicklung "regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein". Immer mehr Bundesländer setzen aufgrund der hohen Infektionszahlen und des Arbeitsaufkommens bei der Erfassung und Kontaktnachverfolgung auf die Hilfe der Bundeswehr - zuletzt auch Schleswig-Holstein mit seiner vergleichsweise niedrigen Inzidenz. Bereits seit März 2020 leisten Soldaten immer wieder Unterstützung in Gesundheitsämtern und Krankenhäusern. Aktuell sind nach Bundeswehrangaben allein in Nordrhein-Westfalen wieder rund 600 Unterstützungskräfte im Einsatz. In ganz Deutschland stehen nach Angaben der Streitkräftebasis in Bonn derzeit bis zu 12.000 Soldaten für Unterstützungseinsätze bereit.
Fallzahlen und Inzidenz gehen leicht zurück
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Harte Debatte um Öffnungen steht bevor (0.77/7)

Kaum angelobt wird sich der neue Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) einer zähen Diskussion um die bevorstehenden Öffnungen stellen müssen. Bei dem für Mittwoch anvisierten Corona-Gipfel zeichnet sich eine harte Debatte an. Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) sprach sich am Sonntag vehement für die Öffnung aller Bereiche aus. Auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger drängt auf ein Ende des Lockdowns. Andere Landeshauptleute und die Grünen halten dagegen. Platter verwies in der ORF-Pressestunde auf die Beschlüsse der Landeshauptleutekonferenz, deren Vorsitzender er derzeit ist, am Achensee am 19. November. Dort hätten Landeshauptleute und Regierung unterschrieben, dass am 12. Dezember der Lockdown für Geimpfte endet. „Wir haben das versprochen.“ Wenn man jetzt nur den Handel öffne, werde die Bevölkerung nicht mehr mitmachen. „Wenn wir so weiter tun, haben wir auch die Geimpften auf der Straße, weil sie sich auf die Regierung nicht verlassen können. Ich will, dass eingehalten wird, was vereinbart wurde“, so Platter. Die Öffnung solle aber von klaren Sicherheitsvorkehrungen begleitet sein und der Lockdown für Ungeimpfte weitergehen. Es solle keine Nachtgastronomie geben, fix zugewiesene Sitzplätze und Maskenpflicht. Es solle „deutliche Einschränkungen“ geben, aber „wenn wir was vereinbaren und die Zahlen in die richtige Richtung zeigen, muss man das einhalten.“ Unterstützung bekam er von Tourismusministerin Köstinger. „Der Lockdown für ungeimpfte Personen wirkt, das können wir jetzt nach zwei Wochen sagen und die Prognosen zahlreicher Expertinnen und Experten wird damit bestätigt. Mit 12. Dezember werden die Auswirkungen des generellen Lockdowns sichtbar. Tourismus und Gastronomie sollten unter strengen Regelungen wieder öffnen können.“ 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. „Aus meiner Sicht sollte es wieder bundesweite Mindeststandards geben. Das ist vor allem für den Tourismus und die Gastronomie wichtig. Jedes Bundesland kann für sich aber immer strengere Maßnahmen setzen“, so Köstiger. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) schätzte die Lange am Sonntag dagegen völlig anders ein: „Wir müssen jedenfalls der Gesundheit alles unterordnen. Möglicherweise kann man mit strengsten Regeln den Handel öffnen. Es könnte der Kompromiss sein. Die Gastronomie aufsperren? Da zögere ich, auch wenn mir das Herz blutet. Auch wenn ich der Erste bin, der gern ein Krügerl trinkt zu einem kleinen Gulasch. Ich meine, wir können aushalten, dass das jetzt nicht geht. Alles schwierig, aber sind es nicht auch Wohlstandsklagen? Ich habe Verständnis für die körpernahen Dienstleister und dennoch sollten wir nicht vergessen: Bis zur Frisur vom Polaschek ist es noch weit“, sagte er in der „Kleinen Zeitung“. Auch der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sowie Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Grünen-Klubchefin Sigrid Maurer sprachen sich nur für vorsichtige Öffnungsschritte aus. Kogler prognostizierte im „Kurier“ Öffnungsschritte, „aber wir werden nicht alles über Nacht aufsperren können. Es wird weiter Beschränkungen geben müssen zum Schutz unserer Gesundheit“. Maurer zeigte sich im „Hohen Haus“ am Sonntag ebenfalls zurückhaltend, was Öffnungen betrifft. Die Äußerung Platters sei der Wunsch eines Landeshauptmanns. Es gebe aber neun Landeshauptleute, einen Gesundheitsminister, einen Kanzler und einen Vizekanzler. „Es ist schon so, dass wir uns die Dinge gemeinsam ausmachen“, sagte Maurer. Sie gehe davon aus, dass Öffnungen möglich sein werden. „Aber es ist ganz sicher so, dass wir behutsam vorgehen müssen.“
Platter für komplette Öffnung am 13. Jänner
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Platter für komplette Öffnung am 13. Dezember
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TT-Analyse: Hinter Platter herrscht (fast) gähnende Leere
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Platter für komplette Öffnung am 13. Dezember
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Platter will nach Lockdown alles außer Nachtgastro öffnen
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Platter will keine Neuwahlen
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Platter für komplette Öffnung am 13. Dezember
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Nehammer kritisiert Corona-Demos
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Platter will keine Neuwahlen
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Platter will keine Neuwahlen
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Regierung in Deutschland: 98 Prozent stimmen für die Berliner Ampel (0.15/7)

Der SPD-Parteitag stimmte für die Regierung mit Grünen und FDP. Die Liste der roten Minister liegt noch nicht vor. Berlin –„Ja, und nun machen wir uns an die Arbeit“: Der wohl künftige deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz kommentierte gestern das Ergebnis des SPD-Parteitages in seiner gewohnt trockenen Art. 598 Delegierte hatten für die Ampelkoalition mit Grünen und FDP gestimmt. Sieben stimmten dagegen – und die drei Enthaltungen ließ die Parteitagsregie bei der offiziellen Auswertung unter den Tisch fallen. Auf dem Weg von Scholz ins Kanzleramt fehlt jetzt noch die Zustimmung der FDP-Gremien und das Ergebnis der grünen Basis. Noch hat Scholz auch nicht verraten, mit welchen Personen er die sozialdemokratischen Ministerien besetzen will. 📽️ Video| SPD-Parteitag in Berlin Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Vor der Abstimmung hatte Scholz eindringlich um Zustimmung geworben und eine Regierung versprochen, die sich nicht wegduckt und etwas wagt. „Wir haben jetzt die Chance: Ein Aufbruch kann für Deutschland stattfinden“, betonte er. Er bekräftigte seinen Anspruch, länger als vier Jahre an der Regierung zu bleiben. Die Ampel-Koalition trete an, „um miteinander freundlich zusammenzuarbeiten und um wiedergewählt zu werden“. Die SPD-Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken nannten die Bildung des neuen Bündnisses historisch. Bis die neue Regierung tatsächlich an die Arbeit geht, wird es noch einige Tage dauern. Heute stimmt die FDP über den Koalitionsvertrag ab und am Montag wird das Ergebnis der Urabstimmung der Grünen darüber bekannt gegeben. Sollten auch die beiden kleineren Koalitionspartner den Weg frei machen, wird das erste Dreierbündnis auf Bundesebene seit den 1950er-Jahren am Dienstag mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags besiegelt. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Für Mittwoch ist die Wahl von Olaf Scholz (63) zum neunten Kanzler der Bundesrepublik geplant. Er wäre dann der vierte Regierungschef aus den Reihen der SPD nach Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder. Am selben Tag soll das Kabinett vereidigt werden. In ihrem über Wochen ausgehandelten Koalitionsvertrag versprechen die Ampel-Parteien unter anderem große Anstrengungen beim Klimaschutz und einen Umbau der Industrie. Zugleich sind Verbesserungen etwa für Geringverdiener, Mieter und Familien vorgesehen. Der Mindestlohn soll rasch auf 12 Euro steigen und jährlich sollen 400.000 neue Wohnungen gebaut werden. „Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was wir da gemeinsam verhandelt haben“, betonte Generalsekretär Lars Klingbeil auf dem Parteitag. Anders als FDP und Grüne hat die SPD noch nicht bekannt gegeben, wen sie als Minister aufstellt. Die Sozialdemokraten übernehmen neben dem Kanzleramt die Ministerien für Arbeit und Soziales, Bauen, Gesundheit, Inneres, Verteidigung und wirtschaftliche Entwicklung. Außerdem stellt die SPD den Kanzleramtsminister. Es wird damit gerechnet, dass die Namen erst morgen bekannt gegeben werden. (dpa, TT)
FDP-Parteitag stimmt Ampel-Koalitionsvertrag zu
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Papst Franziskus besucht Migrantenlager auf Lesbos (0.14/7)

Papst Franziskus ist am Sonntag zu einem Besuch in einem Migrantenlager auf der griechischen Mittelmeerinsel Lesbos angekommen. Der Pontifex fuhr in dem Camp Kara Tepe vor, stieg dann entgegen des Protokolls sofort aus dem Auto aus und ging zu Fuß an Hunderten Migranten vorbei. Er gab vielen die Hand, plauderte und legte Kindern die Hand auf den Kopf. In einem eigens errichteten Zelt war im Anschluss ein Gebet mit Geflüchteten geplant. Franziskus kehrt mehr als fünf Jahre nach einem früheren Besuch auf die Insel zurück. 2016 war er in das damalige Lager Moria gekommen, das im Herbst 2020 abbrannte. Nun ist ein vorläufiges Camp errichtet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte schon auf der ersten Station seiner Reise in Zypern die Auswüchse der Migrationspolitik kritisiert und ein Umdenken gefordert. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Papst Franziskus kehrt auf Flüchtlingsinsel Lesbos zurück
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Papst Franziskus beklagt auf Lesbos Umgang mit Migration
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Papst Franziskus beklagt auf Lesbos Umgang mit Migration
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Premierensieg! ÖSV-Skispringer Hörl triumphierte bei Weltcup in Wisla (0.12/7)

Wisla war für die ÖSV-Adler eine Reise wert: Nach dem Sieg im Teamspringen am Samstag war am Sonntag im Einzel Jan Hörl erfolgreich. Auch Stefan Kraft landete auf dem Podest. Wisla – Jan Hörl hat seinen ersten Einzelsieg im Weltcup der Skispringer eingefahren. Der 23-Jährige setzte sich am Sonntag in Wisla im Großschanzenbewerb mit Sprüngen auf 121 und 128 m sowie 261,9 Punkten vor dem Norweger Marius Lindvik (255,2) und seinen Landsmann Stefan Kraft (253,6) durch. Im fünften Einzelspringen der Saison hat es also mit dem ersten Sieg eines Österreichers im Weltcup geklappt. Dabei behielt Hörl die Nerven, war er doch im Probedurchgang gestürzt. Es war auch der erste Einzel-Erfolg seit 28. Februar 2020 in Lahti für Österreich, als Kraft gewann. Und der erste rot-weiß-rote Sieger seit Michael Hayböck am 17. Dezember 2016 in Engelberg, der nicht Kraft hieß. Bereits am Vortag hatte Hörl entscheidend zum Sieg des ÖSV-Team im Mannschaftsbewerb von Wisla beigetragen. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. „Es ist ein Mega-Gefühl. Dafür habe ich jahrelang trainiert, dass es jetzt aufgeht, ist genial. Ich habe meine besten Sprünge zeigen können und den zweiten habe ich auch runtergebraucht", sagte der Salzburger Hörl, der als Halbzeitführender als letzter Springer im Finale über den Bakken ging. „Es braucht noch ein bissl, bis ich das realisiere, was am Wochenende passiert ist. Qualisieg, Teamsieg, Einzelsieg - Hattrick. Und Sturz auch noch, es war alles dabei." Im zweiten Durchgang hat er bisher mehrmals die Leistung aus dem ersten nicht wiederholen können, deshalb sei er auch nervös gewesen. Sonntag passte alles. „Es tut gut, dass ich den zweiten runtergekriegt habe. Es ist gut fürs Herz. Wenn man als Letzter oben sitzt und noch über die grüne Linie drübersegelt, was Schöneres gibt es nicht." Öfter habe er ein bisschen verhalten agiert. „Jetzt war ich Pilot, hatte alles unter Kontrolle. Vielleicht braucht es einfach die Aggressivität von mir." Das gute Gefühl wolle er nun mitnehmen. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. „Sehr cool, echt geil, wenn zwei Österreicher zum Schluss obenstehen", sagte Kraft, der zur Halbzeit noch Zweiter war, im Finale dann eine Position einbüßte. „Heute war es richtig fair und schön zum Springen, ich bin megahappy. Sehr konstant, es schaut aus, dass ich stabiler geworden bin. Ich fühle mich immer wohler." Zu Hörl meinte er: „Im Probedurchgang legt er sich hin, dann gewinnt er den Wettkampf, ich freue mich für ihn. Er ist es cool runtergesprungen. Er war heute der beste Mann." Der Teamsieg habe vielen gut getan, das habe Selbstvertrauen gegeben. „Für Jan war es Zeit", sagte Cheftrainer Andreas Widhölzl. „Super, dass er aktiv geblieben ist und nicht zurückgesteckt hat, sondern angriffslustig war. Das braucht es, das ist sein Sprungstil, das muss er durchziehen." Er freue sich für das ganze Team. „Wir sind gut aufgestellt, materialtechnisch und auch sprungtechnisch, wir haben ein gutes Paket. Mit dem Erfolg wird das Selbstvertrauen auch größer werden." Manuel Fettner landete auf Platz 16 (232,8 Punkte), Philipp Aschenwald auf 18 (232,1), Daniel Huber auf 22 (224,5), Daniel Tschofenig auf 23 (222,9). (APA, TT.com)
Weltcup-Premierenerfolg für Skispringer Hörl
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Hörl krönte Wisla-Auftritt mit Weltcup-Premierenerfolg
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Weltcup-Premierenerfolg für Skispringer Hörl
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Neuinfektionen gingen in Österreich auf 5.192 Fälle zurück (0.12/7)

5.192 Corona-Infektionen sind in Österreich seit Samstag binnen 24 Stunden (Stand Sonntag, 9.30 Uhr) verzeichnet worden. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (7.885 Fälle). Am vergangenen Sonntag (28. November) wurden fast doppelt so viele Neuinfektionen vermeldet (10.478). Mit Sonntag gibt es in Österreich 110.200 aktive Fälle, um 6.849 weniger als am Tag zuvor. 43 Todesfälle gab es seit gestern, im Sieben-Tages-Schnitt waren es täglich 58,3. In den vergangenen sieben Tagen wurden 408 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 12.796 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 143,2 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Im Krankenhaus lagen am Sonntag 3.029 Personen, um 134 weniger als am Vortag gemeldet waren. 651 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg seit gestern um drei und ist innerhalb einer Woche um 31 Patienten angestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Sonntag 617,9 Fälle auf 100.000 Einwohner. Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich 1.198.478 bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.075.482 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden gelten 11.998 als wieder gesund. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 409.980 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet (mehr als am vergangenen Sonntag mit 393.031). Davon waren 353.570 aussagekräftige PCR-Tests, deren Positiv-Rate betrug 1,5 Prozent (am vergangenen Sonntag betrug die Positivrate 3,2 Prozent bei 330.203 aussagekräftigen PCR-Tests). Der aktuelle 24-Stunden-Wert liegt unter dem Schnitt der vergangenen Woche (durchschnittlich 1,9 Prozent der PCR-Tests positiv). 79.559 Impfungen sind am Samstag durchgeführt worden - davon 10.399 Erststiche (13,07 Prozent). Damit liegt die Zahl der erstmaligen Impfungen unter dem Sieben-Tages-Schnitt von 10.660. 16.263 Impfungen waren Zweitstiche (Sieben-Tages-Schnitt: 16.256). 52.897 Drittstiche am Samstag sind 66,49 Prozent aller durchgeführten Impfungen. Damit lag die Zahl der Drittimpfungen unter dem Sieben-Tages-Schnitt von 74.000. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.400.311 bereits zumindest eine Impfung erhalten. 6.039.992 Menschen und somit 67,6 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. Nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 61,1 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 67,2 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 71,7 Prozent. 74,8 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 82,3 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 86,2 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,7 Prozent und die Gruppe 85plus 90,9 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre, die derzeit lediglich „Off Label“ geimpft werden, werden 0,7 Prozent ausgewiesen. Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 73,6 Prozent. In Niederösterreich haben 69,8 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 67,7 Prozent. Nach Wien (66,7), Tirol (66,5), Vorarlberg (64,8), Kärnten (64,5) und Salzburg (64,1) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 63,2 Prozent. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 1.020,9, gefolgt von Kärnten, Tirol und Salzburg (1.010,3, 752,1 bzw. 707,3). Weiters folgen Oberösterreich (701,4), die Steiermark (653,4), Niederösterreich (543,5), das Burgenland (428,4) und Wien (346,8). Die Zahl der seit gestern eingemeldeten Neuinfektionen betrug pro Bundesland: Burgenland 101, Salzburg 347, Vorarlberg 375, Kärnten 467, Tirol 557, Wien 776, Steiermark 834, Oberösterreich 850, Niederösterreich 885.
Neuinfektionen gingen in Österreich auf 5.192 Fälle zurück
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Neuinfektionen gingen in Österreich auf 5.193 Fälle zurück
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Neuinfektionen gingen in Österreich auf 5.193 Fälle zurück
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4,5 Meter tief verschüttet: Drei junge Skitourengeher starben bei Lawinenabgang in Salzburg (0.08/7)

Eine Gruppe von elf jungen Skitourengehern ist im Salzburger Land unterwegs, als sie von einer Lawine überrascht werden. Mehrere der Wintersportler werden verschüttet – für drei Menschen kommt jede Hilfe zu spät. Unter den Toten ist auch der 19 Jahre alte Motocross-WM-Fahrer René Hofer. Tweng – Bei einem Lawinenabgang auf der Lackenspitze in Tweng im Salzburger Lungau sind am Samstag drei Skitourengeher aus Oberösterreich von einem großen Schneebrett verschüttet und getötet worden. Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr und ein 24-Jähriger aus Wels-Land konnten nur noch tot geborgen werden. Ein 19-Jähriger aus Grieskirchen wurde reanimiert und schwer verletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Klagenfurt geflogen. Er verstarb im Spital. Wie wenig später bekannt, wurde handelt es sich bei dem 19-jährigen Todesopfer um Motocross-WM-Fahrer Rene Hofer. Sein Rennstall KTM bestätigte am Sonntag das Ableben des Oberösterreichers und drückte den Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl aus. Hofer hatte im Oktober in Italien als erster Österreicher seit über 30 Jahren einen WM-Lauf in einer der beiden Hauptklassen gewonnen und galt nicht erst seit damals als vielversprechendes Talent. 📽️ Video| Tourengeher in Lawine umgekommen Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Zwei weitere Verletzte, ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten und ein 24-Jähriger aus Schladming, wurden mit der Rettung ins Krankenhaus Tamsweg gebracht, sagte der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Anton Schilcher, im Gespräch mit der APA. Betroffen war eine Gruppe von elf Skitourengehern unter 30 Jahren aus dem Pongau, dem Ennstal und Oberösterreich. Die Lawine dürfte sich gegen 13.45 Uhr in rund 2400 Metern Höhe kurz unterhalb des Gipfels auf dem Nord-Osthang gelöst haben. Beim Aufstieg der Gruppe ging ein großes Schneebrett mit 200 Metern Breite und 500 Metern Länge ab und riss acht Tourengeher mit. Drei junge Oberösterreicher wurden komplett verschüttet. Laut dem Katastrophenschutzreferent des Lungaus, Christoph Wiedl, lagen die Verschütteten bis zu 4,5 Meter tief unter dem Schnee. Nach einer großangelegten Suchaktion konnten zwei verschüttete Tourengeher mittels Lawinen-Verschütteten-Gerät geortet und geborgen werden. Der dritte Verschüttete war ohne Notfallausrüstung unterwegs und konnte erst gegen 17.15 tot aufgefunden werden, berichtete die Bergrettung Salzburg. Die Bergrettung wurde innerhalb kürzester Zeit alarmiert und löste Bezirksalarm aus. Rund 70 Bergretter aus Mauterndorf, Obertauern, Tamsweg, Muhr und Zederhaus waren im Einsatz. Die Bergrettungshundestaffel trainierte zu diesem Zeitpunkt in Obertauern, sieben Hundeteams wurden von fünf Hubschrauber-Teams gemeinsam mit den Einsatzkräften der Bergrettung und Alpinpolizei zum Lawinenkegel geflogen. Das Gemeindegebäude Tweng wurde zum Einsatzzentrum umfunktioniert. Ein Kriseninterventionsteam betreute die unverletzten Tourengeher aus der Gruppe und die Angehörigen. Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte von Bergrettung, Polizei, Rotes Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Laut Bergrettung erfordert die Skitour zur Lackenspitze stabile Verhältnisse. In dem Gebiet galt am Samstag oberhalb der Waldgrenze Lawinenwarnstufe 3 (erheblich). Der starke Wind dürfte Triebschneemengen zusammengetragen haben, die als leicht auslösbar galten. Auch in der Steiermark wurden am Samstag zwei einheimische Skitourengänger von einer Lawine mitgerissen. Ein 29-Jähriger sei am Sonntagskogel teilweise verschüttet worden, berichtete die Polizei. Er sei geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Seine 27-jährige Begleiterin sei zwar von der Lawine erfasst worden, habe aber ihren Lawinenairbag auslösen können und sei deshalb nicht verschüttet worden. (APA)
Drei Tote und zwei Verletzte bei Lawinenabgang in Salzburg
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Drei Tote und zwei Verletzte bei Lawinenabgang in Salzburg
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Dritter zweiter Platz für Lamparter in Olympiasaison (0.08/7)

Johannes Lamparter hat am Sonntag beim Weltcup in Lillehammer zum dritten Mal in dieser Olympia-Saison Rang zwei geholt. Der Doppel-Weltmeister in der Nordischen Kombination, der schon nach dem Sprung Zweiter war, hielt sich in der 10-km-Loipe konstant auf dieser Position. Der nach dem Springen führende Jarl-Magnus Riiber aus Norwegen war aber einmal mehr eine Klasse für sich und nicht mehr einzuholen. Er siegte nach 25:40,1 Minuten 13,5 Sekunden vor Lamparter. „Ich bin sehr glücklich mit heutigem Tag. Ich habe einen tadellosen Sprung gehabt. Und heute auch super Material gehabt und mich so gut gefühlt. Ich habe immer wieder ein paar Sekunden auf Jarl aufholen können. Das bestätigt, dass ich sehr gut in Form bin“, konstatierte der 20-jährige Tiroler. Riiber war trotzdem nie in Gefahr, von Lamparter eingeholt zu werden. „Natürlich macht er das spielerisch. Aber ich glaube schon, dass ich ihn heute ein bisserl unter Druck setzen habe können“, so Lamparter. „Ich bin megaglücklich, so kann es auf alle Fälle weitergehen.“ Richtung Olympia ortete er aber noch „ein bisserl Reserven“. Für Seidl gab es ebenfalls nichts zu meckern. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf heute. Ich habe auf der Schanze schon einen lässigen Job gemacht.“ Auf der Loipe habe er probiert sein eigenes Rennen zu laufen, zumal Lamparter mit hohem Tempo begonnen hatte. „Davon habe ich mich nicht rausbringen lassen.“ Mit den aufschließenden Frenzel und Ofetbro wollte er so lange wie möglich mitlaufen und „das ist gut gelungen“. „Ich bin echt sehr positiv von mir überrascht, die Laufform kommt immer besser.“ Der erwähnte Deutsche Eric Frenzel (+ 45,6) wurde Dritter, Oftebro Vierter. Für Seidl war es seine zweite Top-5-Platzierung im Olympiawinter. Er kam mit 56,1 Sekunden Rückstand als Fünfter ins Ziel. Drittbester ÖSV-Mann wurde Team-Sprint-Weltmeister Lukas Greiderer als 15. Riiber holte bereits seinen 39. Weltcup-Erfolg und hat damit das Gelbe Trikot nach einem ganz kurzen Intermezzo wieder fest im Griff. Der Norsker hatte dieses ja vom 24. November 2018 bis 27. November dieses Jahres über drei Jahre ununterbrochen innegehabt. Am Vortag waren Österreichs Männer im Teambewerb nur Vierte geworden, allerdings hatte Cheftrainer Christoph Eugen weder Greiderer noch Seidl ins Team geholt. Beide waren noch etwas angeschlagen gewesen und wurden für den Einzelbewerb geschont. In der Gesamtwertung ist Eugen nun mit 272 Zählern ebenfalls Zweiter, nur 28 Punkte hinter dem schon wieder dreifachen Saisonsieger Riiber. Greiderer und Seidl folgen auf den Gesamträngen sieben und acht.
Kombinierer Lamparter in Lillehammer erneut Zweiter
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Dritter zweiter Platz für Lamparter in Olympiasaison
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Nur Dominator Riiber war für Lamparter eine Nummer zu groß
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Mütter in Vorstandspositionen besser schützen (0.06/7)

Will man erreichen, dass Frauen leichter in Führungspositionen kommen, liegt die Verbesserung der rechtlichen Lage in puncto Mutterschutz, Elternkarenz oder Pflegefreistellung als geeignetes Mittel auf der Hand. Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. >>> Mehr aus der Rubrik „Gastkommentare“ Wien. Vor fast genau elf Jahren fällte der EuGH eine Entscheidung, in der es um die Anwendung der Mutterschutzrichtlinie auf Vorstandsmitglieder einer AG bzw. um die korrekte Umsetzung der Richtlinie in der nationalen Rechtsordnung ging (Rechtssache Danosa vom 11. 11. 2010). Betroffen war ein weibliches Vorstandsmitglied einer lettischen AG, das seine Abberufung und Kündigung mit dem Argument bekämpfte, sie seien wegen der Schwangerschaft erfolgt.
Neue virtuelle Welt, neues Recht?
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Hausaufgaben für die künstliche Intelligenz
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Elf Wochen Vulkanausbruch auf La Palma und 842 Millionen Euro Schaden (0.06/7)

Santa Cruz de La Palma – Nach elf Wochen Vulkanausbruch auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel La Palma hat die Regionalregierung die bisherigen Schäden auf mehr als 842 Millionen Euro geschätzt. Seit dem Beginn des Ausbruchs in der Cumbre Vieja im Süden der Insel am 19. September habe die bis zu 1300 Grad heiße Lava fast 2800 Gebäude zerstört und 100 weitere schwer beschädigt, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE am Sonntag. Vor der Küste bildete sich eine neue, mehr als 40 Hektar große Landzunge aus erkalteter Lava. Rund 1140 Hektar seien mit Lava oder meterdicker Asche bedeckt. Das entspricht rund 1600 Fußballfeldern. 7000 Menschen mussten schon vor Wochen ihre Häuser verlassen, Schulen, Kirchen, Supermärkte sowie zahlreiche Straßen, Stromleitungen, Bewässerungsanlagen und Bananenplantagen wurden zerstört. Ein Mensch kam auf der Atlantikinsel vor der Westküste Afrikas ums Leben. Vulkanologen betonten, dass ein Ende des Ausbruchs weiter nicht absehbar sei. (dpa)
842 Millionen Euro Schaden durch Vulkanausbruch auf La Palma
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842 Millionen Euro Schaden durch Vulkanausbruch auf La Palma
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Investoren geben eine Milliarde für Trumps geplantes Online-Netzwerk (0.06/7)

Wer genau die Investoren hinter der eine Milliarde Dollar sind, wurde in der Mitteilung nicht gesagt. Die Plattform „Truth Social" soll Anfang kommenden Jahres an den Start gehen. Washington – Der frühere US-Präsident Donald Trump (2017-21) hat für sein geplantes Online-Netzwerk und einen damit verbundenen Börsengang Unterstützung bei finanzkräftigen Investoren gefunden. Diese wollten eine Milliarde Dollar (880 Millionen Euro) bereitstellen, teilten am Samstag die von Trump gegründete Trump Media & Technology Group (TMTG) und das Partnerunternehmen Digital World mit. Große Online-Dienste haben Trump wegen Regelverstößen ausgeschlossen. Wer genau die Investoren hinter der eine Milliarde Dollar sind, wurde in der Mitteilung nicht gesagt. Das Geld käme zu den 293 Millionen Dollar hinzu, die Digital World bereits im September bei seinem Börsengang im September erzielt habe, erklärten die beiden Unternehmen. Große Online-Plattformen wie Facebook, Twitter und Youtube haben Trump war nach der Kapitol-Erstürmung vom 6. Jänner durch vom damaligen Präsidenten aufgestachelte, radikale Anhänger verbannt. Damals wurden fünf Menschen getötet, weil Trump seine Abwahl nicht hinnehmen wollte. Der 75-Jährige hat seine eigene Plattform als Gegenentwurf zur „Tyrannei" der großen Technologie-Konzerne angekündigt. Sie soll unter dem Namen „Truth Social" firmieren und Anfang kommenden Jahres an den Start gehen. Trump erfreut sich trotz seiner Abwahl nach einer Amtszeit an der konservativen Basis nach wie vor großer Beliebtheit und liebäugelt mit einer erneuten Präsidentschaftskandidatur 2024. Digital World Acquisition Corp ist eine sogenannte Special Purpose Acquisition Company (SPAC). Als SPAC ist es gewissermaßen eine leere Hülle, die bereits an der Börse gehandelt wird. Die Nutzung solcher Börsenvehikel ist in den USA ein zunehmend beliebter Weg für einen Gang an die Wall Street. (APA/AFP)
Eine Milliarde soll in Trumps neues Online-Netzwerk fließen
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Eine Milliarde soll in Trumps neues Online-Netzwerk fließen
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Hütter „ohne Stress“ in Lake Louise zurück in Erfolgsspur (0.06/7)

Am 1. Dezember 2017 hatte Cornelia Hütter in Lake Louise 331 Tage nach einem Kreuzbandriss sensationell gleich ihr erstes Rennen nach langer Verletzungspause gewonnen. Fast drei Jahre nach einer unheilvollen Serie zahlreicher weiterer Verletzungen, rennloser Saisonen und Monaten auf Krücken fuhr die mittlerweile 29-jährige Steirerin am Samstag in Kanada als Vierte beinahe erneut auf das Podest. Nur 18 Hundertstel fehlten, Hütter strahlte dennoch über das ganze Gesicht. „Hier in Kanada ist es immer cool. Beim ersten Mal war ich zwar maßlos überfordert, ich hab‘s aber trotzdem gleich mögen“, sagte Hütter nach ihrem nächsten Ski-Comeback in Lake Louise. Die ehemalige Rallye-Fahrerin hatte einst als „Vollgas-Conny“ Bekanntheit erreicht und früh als Riesen-Abfahrtshoffnung gegolten. Dann aber machten Serienverletzungen dem Karriereplan einen dicken Strich durch die Rechnung. Denn nach einer mit 22 Jahren knapp verpassten WM-Medaille 2015 und dem Weltcup-Debütsieg im März 2016 erfolgte bald der erste große Dämpfer. Im Jänner 2017 verletzte sich Hütter in Saalbach beim WM-Vorbereitungstraining auf St. Moritz das rechte Knie schwer. Elf Monate später gelang ihr in Kanada zwar das Traum-Comeback, doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Das Weltcup-Finale im März 2018 verpasste sie nach einem Trainingssturz auf der Reiteralm, bei dem sie eine Lungenprellung und eine Läsion der Milz erlitt. Im Dezember 2018 musste die Steirerin wegen einer schon in Lake Louise erlittenen Knorpelfraktur der rechten Oberschenkelrolle erneut mehrere Wochen pausieren und kehrte nach der Absage von St. Anton im Jänner 2019 erst in Cortina d‘Ampezzo auf die Rennpiste zurück. Gleich danach zog sich die Freundin des ÖSV-Abfahrers Christian Walder bei einem Sturz in Garmisch-Partenkirchen aber einen Innenbandeinriss im rechten Knie und einen Muskelfasserriss in der linken Wade zu und verpasste damit auch die WM in Schweden. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Trotz ihrer gleich zwei Verletzungspausen in einer Saison kehrte Hütter noch Ende Februar auf Ski zurück. Das geplante Comeback fiel aber zunächst der Absage der Speedrennen in Sotschi zum Opfer. Und beim März-Finale in Soldeu (Andorra) erwischte es die Rennläuferin aus Kumberg bei Graz zum dritten Mal in nur einem Winter mit einem Kreuzbandriss sowie einer Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie schwer. Dass sie voll fit sei, könne sie schon länger nicht von sich behaupten, hatte Hütter damals nach der wahren Horror-Saison 2018/19 eingestanden. Deshalb verlief ab da das Comeback schaumgebremst. Obwohl sie im Folgewinter kein einziges Rennen bestritt, zog sich Hütter im März 2020 beim Training auf der Reiteralm erneut einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. „Es war, wie wenn ein Meteorit auf dich fällt“, erzählte sie später der APA beim Vorbereitungs-Camp auf die nächste Saison. Vergangenen Winter bestritt Hütter deshalb nicht wegen Corona sondern aus taktischen Gründen nur zwei Weltcuprennen, ehe sie nun in Kanada endlich fix zurückkehrte. „Nach fast drei Jahren hier wieder zu starten, ist grandios. Den vierten Platz nehme ich mit aller Dankbarkeit“, war Hütter überwältigt. Einiges hat sich bei Hütter durch die vielen Verletzungen, Pausen und Comebacks verändert. „Da ist sicher einiges nicht optimal gelaufen. Aber ich riskiere jetzt nicht mehr Kopf und Kragen. Skifahren macht wieder Spaß“, gestand sie Ö3 in Lake Louise. „Ich habe so viele negative Momente mit dem Sport erlebt, aber jetzt ist alles wieder hundertprozentig positiv.“ Sie habe sich nach den vielen Verletzungen geschworen: „Jetzt machst du es gescheit, oder du lasst es.“ Sie habe aber auch mitgeschworen, sich nicht mehr stressen zu lassen. „Da bin ich wirklich gereift. Es ist einfach nur Skifahren und es gibt wirklich wichtigere Sachen im Leben. Ohne Stress geht‘s offenbar wirklich besser.“ Neben Hütter gelang mit Christine Scheyer als Fünfter in Kanada einer ebenfalls verletzt gewesenen, ehemaligen Siegläuferin ein sehr gutes Ergebnis. Dazu kam das unerwartet frühe Comeback von Nicole Schmidhofer. „Wir haben schon einige Kaliber in den letzten Jahren vorgeben müssen“, erinnerte Damenchef Christian Mitter. „Jetzt sieht man wieder die wahre Stärke der Mannschaft. Auch Scheyer und Hütter sind ganz schnelle Kaliber, die in den letzten Jahren durch Verletzungen rausgerissen worden sind und jetzt wieder da sind.“ Sie treffen freilich derzeit auf eine überragende Sofia Goggia (Italien) und eine Breezy Johnson (USA), die sich von der Dauer-Dritten zur Permanent-Zweiten gemausert hat. „Goggia fährt auf einem sehr guten Niveau und schlägt sich fast nur selbst. Die ist wirklich stark“, gestand Mitter. „Wir haben uns gegenüber Freitag aber eh gesteigert. Wenn es in diesen Schritten weiter geht, sind wir bald dran an ihr.“
Goggia auch in zweiter Abfahrt von Lake Louise nicht zu schlagen, Hütter Vierte
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Regierung versucht einen Neustart (0.04/7)

ÖVP und Grüne zeigen sich nach den stürmischen Zeiten, die sie zuletzt durchlebt haben, optimistisch für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Der Sand im Getriebe ist aber spürbar. Nicht nur der Umbau des ÖVP-Regierungsteams, auch die Absage des Lobautunnels sorgt für kritische Töne. Den Forderungen nach Neuwahlen erteilten beide Parteien eine Absage. Angesichts der angespannten Corona-Lage seien Wahlen derzeit keine Option, hieß es am Sonntag. Morgen geht es zur Angelobung. Um 13 Uhr empfängt Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg das neue ÖVP-Regierungsteam. Insgesamt werden sechs Positionen neu besetzt. Der bisherige Innenminister Karl Nehammer löst Alexander Schallenberg als Kanzler ab, Schallenberg wird wieder Außenminister. Im Innenministerium folgt auf Nehammer der Niederösterreicher Gerhard Karner, die Finanzagenden vom zurückgetretenen Minister Gernot Blümel übernimmt der Vorarlberger und derzeitige Staatssekretär im Infrastrukturministerium, Magnus Brunner. Das Staatssekretariat im Infrastrukturministerium wird aufgegeben. Als Staatssekretärin holt sich Nehammer die Bundeschefin der Jungen ÖVP, Claudia Plakolm, ins Bundeskanzleramt. Sie übernimmt von Familienministerin Susanne Raab die Jugend-Agenden. Der steirische Uni-Rektor Martin Polaschek löst Bildungsminister Heinz Faßmann ab. Der Tirol Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) war Gast in der ORF-Pressestunde und zeigte sich dort zuversichtlich, dass die schwarz(türkis) -grüne Bundesregierung trotz der Turbulenzen in der ÖVP halten wird. Für Neuwahlen sah er in keinen Anlass. „Ich kenne wenige, die dafür sind.“ Die Menschen wollten keine Wahlen, denn das bedeute Verunsicherung. Grünen-Klubchefin Sigrid Maurer ortete „Irritationen, die sich jetzt setzen müssen“, sie legt sich allerdings nicht mehr darauf fest, dass die Regierung bis 2024 halten wird. Die Grünen hätten in der Vergangenheit eine gute Gesprächsbasis mit dem künftigen Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) gehabt, und es gebe ein Koalitionsabkommen, das es abzuarbeiten gelte. Zudem müssten zwei Krisen - die Pandemie und die Klimakrise - bekämpft werden. „Wir haben keine Zeit zu verlieren“, sagte Maurer in der ORF-Sendung „Hohes Haus“ am Sonntag. „Die ÖVP hat große Probleme und hat sich neu aufgestellt.“ Die Grünen sorgten dagegen für Stabilität. „Die Irritation muss sich jetzt setzen.“ Die letzten zwei Jahre seien reich an Irritationen gewesen, so Maurer. Aber die Grünen seien stabil geblieben und können weiterarbeiten. Sie sei zuversichtlich, „dass wir zusammenfinden können“: „Ich hoffe, dass sich die ÖVP schnell wieder festigt.“ Auf die Frage, ob die Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode hält, antwortete Maurer nicht mit Ja. „Neuwahlen sind zum jetzigen Zeitpunkt sicher keine Option, wie sich das entwickelt, kann niemand voraussehen.“ Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) richtete in der „Kleinen Zeitung“ mahnende Worte an die Grünen: „Den Grünen ist so ein bisschen der Kamm geschwollen. Ich kann nur hoffen und fordere es, dass die Regierung als Einheit auftritt. Dass nicht eine Fachministerin etwas beschließt, das von anderen Teilen der Regierung offen beeinsprucht wird. Das Gemeinsame ist ihre einzige Chance. Sonst zerflattert es. Das Land braucht Führung und Orientierung. Wir haben keinen Grund, die Koalition nicht fortzusetzen. Wir müssen den Grünen Luft zum Atmen geben, und wir müssen selbst wieder Tritt fassen. Auch Platter kritisierte die Entscheidung von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) den Bau des Lobautunnels abzusagen. Die Ministerin habe für hier Verunsichrung in der Bevölkerung gesorgt. Maurer wies das naturgemäß zurück und zeigte sich von den Klagsdrohungen der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) unbeeindruckt. Es sei das gute Recht der Landeshauptfrau, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn sie dazu einen Anlass sehe. Es sei aber die klare Aufgabe der Klimaschutzministerin, die Umwelt zu schützen und ein Naturschutzgebiet nicht durch einen Tunnel zu zerstören. Wenn es nicht anders gehe, werde man das eben vor Gericht austragen. „Ich glaube, dass es nicht klug ist. Ich glaube, man sollte sich eher damit beschäftigen, wie wir die Klimazeile erreichen. Aber es ist ihr unbenommen.“ Die FPÖ forderte am Sonntag einmal mehr Neuwahlen. „Der ÖVP geht es niemals um Österreich, sondern ausschließlich um den eigenen Machterhalt. Dafür ist ihr jedes Mittel recht“, meinte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Mit dem designierten ÖVP-Kanzler „Flex“ Nehammer stehe zudem bald ein Mann an der Spitze der Regierung, der seine Polizisten dazu missbraucht, die eigene Bevölkerung zu kontrollieren und abzustrafen - statt unsere Grenzen vor der illegalen Einwanderung zu schützen.
Koalition will trotz Turbulenzen weitermachen, Platter glaubt an Bestand
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Regierung versucht einen Neustart
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Männer-Abfahrt in Beaver Creek wegen Windböen abgesagt (0.03/7)

Die zweite Weltcup-Abfahrt der Männer am Sonntag im Beaver Creek (USA) ist wegen der Windsituation mit heftigen Böen abgesagt worden. Damit fanden nur vier der sechs geplanten Speed-Rennen in Nordamerika statt. Der Tross kehrt nun nach Europa zurück, am Wochenende fahren die Techniker Riesentorlauf und Slalom in Val d‘Isere. Weltcupführender ist der Schweizer Marco Odermatt (346) vor dem Kärntner Matthias Mayer (310) und dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde (229). Die Abfahrt in Lake Louise gewann Mayer vor Vincent Kriechmayr, die zweite Abfahrt und der Super-G in Kanada wurden wegen der Wettersituation abgesagt. Die Abfahrt wurde in Beaver Creek neu angesetzt, womit in Colorado vier Rennen in vier Tagen folgen hätten sollen. Odermatt gewann den ersten Super-G vor Mayer, im zweiten landete Kilde vor Odermatt seinen Comebacksieg, Mayer war Vierter. Kilde erbeutete auch den Triumph in der Abfahrt auf der Birds of Prey, Mayer zeigte als Zweiter erneut eine starke Leistung. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Wind als Spielverderber: Abfahrt der Herren in Beaver Creek abgesagt
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Geimpfte, Neuinfektionen, Ampel: Grafiken und Zahlen zur Corona-Lage in Österreich (0.03/7)

Zahlen, Verläufe und Entwicklungen: Daten und Statistiken rund um die Corona-Situation in Österreich gibt es hier im Überblick. Die Grafiken werden je nach Lage mit Daten des Gesundheitsministeriums täglich aktualisiert. Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren.
Russland servierte auch Kroatien ab und gewann den Davis Cup
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Russland zum dritten Mal Davis-Cup-Sieger (0.03/7)

Das Tennis-Davis-Cup-Finalturnier in Madrid hat am Sonntag mit einem überlegenen Triumph der russischen Mannschaft über Kroatien geendet. Daniil Medwedew (7:6/9, 6:2 gegen Marin Cilic) und Andrej Rublew (6:4,7:6/5 gegen Borna Gojo) holten mit Einzelsiegen in jeweils zwei Sätzen die begehrte Trophäe zum dritten Mal nach 2004 und 2006 nach Russland. Schon im Halbfinale gegen Deutschland hatten Medwedew und Rublew der russischen Auswahl den Sieg vor dem Doppel gesichert. Das Doppel wurde für den Ausgang der Partie bedeutungslos. Vor rund einem Monat hatte Russland in Prag auch bei den Damen den Sieg beim Billie-Jean-King-Cup gefeiert. Russlands Triumph in Madrid überraschte nicht. Mit vier Einzelspielern aus den Top-30 der Weltrangliste stellten die Russen das klar stärkste Team. Geehrt wurde in Madrid Russlands 73-jähriger Kapitän Schamil Tarpischew, der 1974 erstmals im Davis Cup das russische (sowjetische) Team anführte und in Madrid übers Wochenende bei den Begegnungen 100 (Halbfinale) und 101 (Finale) dabei war. In den vergangenen 25 Jahren verpasste Tarpischew nur eine Begegnung. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Russland servierte auch Kroatien ab und gewann den Davis Cup
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Mayer musste sich in Abfahrt von Beaver Creek nur überragendem Kilde beugen (0.03/7)

Nach seinem Triumph im Super-G am Freitag ließ Aleksander Aamodt Kilde auch in der Abfahrt die Muskeln spielen. Mit einer sensationellen Fahrt ließ er der Konkurrenz keine Chance. Matthias Mayer durfte sich über Platz zwei freuen. Beaver Creek (Colorado) - Matthias Mayer ist in der Abfahrtssaison weiterhin stark unterwegs. Nach dem Sieg im ersten Saisonrennen in Lake Louise musste sich der Kärntner am Samstag in Beaver Creek nur dem überragenden Norweger Aleksander Aamodt Kilde um 0,66 Sek. geschlagen geben. Dritter wurde Kugelverteidiger Beat Feuz aus der Schweiz (+1,01). Der ÖSV muss damit weiter auf den ersten Abfahrtserfolg auf der "Birds of Prey" seit Michael Walchhofer 2007 warten, Sonntag bietet sich die nächste Chance. Der mit Nummer fünf gefahrene Mayer jubelte im Ziel, denn es sei die erste Abfahrt in Beaver Creek gewesen, in der er es von oben bis unten durchgezogen habe, erklärte er im ORF-TV. Er hatte sich richtig überwunden, vom Material ein paar Sachen umgestellt und sei sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Instagram (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Bestes Ergebnis war zuvor in dieser Disziplin auf dieser Strecke ein neunter Platz 2014 für ihn gewesen. Dass es für den Sieg reichen werde, glaubte der Doppel-Olympiasieger freilich nicht, und der mit 19 ins Rennen gegangene Kilde gab ihm mit seiner Fahrt recht. "Ich glaube, ich habe Passagen sogar zu eng genommen, das war sicherlich nicht die ideale Linie, da ist noch was drinnen. Aber es fühlt sich gut an, dass wir die Schweizer wieder bissl auf Abstand halten", sagte Mayer kurz nach seiner Fahrt mit Blick auf Feuz. Im dritten von vier Rennen in Beaver Creek war es nach den Rängen zwei und vier in den beiden Super-G das dritte Topergebnis für Mayer. Im Gesamtweltcup hat Mayer als Zweiter 36 Zähler Rückstand auf den Schweizer Marco Odermatt, der in der Abfahrt 15. wurde. Kilde, der am Vortag den Super-G gewonnen und damit seinen Comebacksieg nach dem Kreuzbandriss gefeiert hatte, holte sich im untersten Abschnitt den großen Vorsprung heraus. Für den 29-jährigen war es der achte Weltcupsieg. Der Gesamtweltcupsieger von 2020 hievte sich im Rennen um die große Kugel auf Platz drei nach vorne, Titelverteidiger Alexis Pinturault (Frankreich) ist Sechster. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Auch wenn er auf den ersten Saisonsieg noch wartet, so öffnete Feuz ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte: es war für ihn der 42. Podestplatz seiner Karriere in einer Abfahrt, 41 haben sein Landsmann Peter Müller und der Kärntner Franz Klammer erreicht. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Unter die ersten zehn kamen von den Österreichern auch Daniel Hemetsberger als Achter (+1,35) und Weltmeister Vincent Kriechmayr als Neunter (+1,36), der damit freilich nicht zufrieden war. "Kilde und Mothl (Anm.: Mayer) waren außer Reichweite. Morgen habe ich noch eine Chance, dann mache ich das besser", sagte Kriechmayr. Hemetsberger war nach seiner überhaupt ersten Abfahrt in Beaver Creek "übermäßig froh", dass es so gut gegangen sei. Daniel Danklmaier reihte sich als Elfter ein (+1,50), Punkte gab es noch für Otmar Striedinger (21./+1,97) und Max Franz (25./+2,14). Stefan Babinsky kam über Platz 44 nicht hinaus, Christian Walder schied aus. Eine Passage der Abfahrt erhielt übrigens einen neuen Namen. Das steile Stück unterhalb "Screech Owl" wird nach Riesentorlauf-Legende Ted Ligety "Ligetys Legacy" (Ligetys Vermächtnis) benannt. (APA) ⛷📊 Ergebnisse Abfahrt der Herren in Beaver Creek: Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren.
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Impfpflicht-Gesetz sieht Strafe von bis zu 3.600 Euro vor (0.02/7)

Der Gesetzesentwurf für die Impfpflicht sieht eine Strafhöhe von 600 Euro alle drei Monate vor, die Höchststrafe beträgt 3.600 Euro bzw. 2.400 Euro pro Jahr. Von der Impfpflicht ausgenommen sind Kinder bis 14 Jahren, Schwangere, Genesene bis 180 Tage nach dem positiven Test und Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Das berichtete die „ZiB“ am Sonntag. Die Impfpflicht gilt ab 1. Februar 2022. Am 15. Februar 2022 bekommen alle Ungeimpften Post vom Gesundheitsminister mit der Aufforderung sich impfen zu gehen, ab 15. März werden dann die ersten Strafen von der Bezirksverwaltungsbehörde verschickt. Das Gesundheitsministerium bestätigt laut dem Bericht den Entwurf nicht und will nächste Woche die finale Gesetzesfassung veröffentlichen. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Impfpflicht-Gesetz sieht Strafe von bis zu 3.600 Euro vor
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Kramer baut mit Sieg in Lillehammer Weltcupführung aus (0.02/7)

Sara Marita Kramer hat ihren zweiten Saisonsieg im Weltcup der Skispringerinnen klar gemacht. Die Salzburgerin, die am Vortag auf Platz zwei gekommen war, verwies am Sonntag in Lillehammer mit Sprüngen auf 138 und 134,5 m sowie 268,9 Punkten die Deutsche Katharina Althaus (259,8) und die Norwegerin Silje Opseth (253,2) auf die Plätze. Es war der zehnte Einzelsieg für Kramer im Weltcup, sie baute auch ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Die bereits zur Halbzeit führende Kramer sprang den ersten Frauen-Sieg für Österreich im Skispringen im ehemaligen Olympia-Ort Lillehammer sicher nach Hause. „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag, ich habe umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe“, sagte die 20-Jährige im ORF-TV. „Es ist harte Arbeit, tägliche Arbeit. Es ist voll cool, dass ich das alles erleben kann. Ich werde weiterarbeiten.“ Im Weltcup hat sie nach vier Bewerben 330 Punkte auf dem Konto, Althaus folgt mit 285. Gute Ergebnisse gab es auch für weitere Österreicherinnen, Eva Pinkelnig wurde Fünfte (246,5), Daniela Iraschko-Stolz kam auf Platz neun (239,5), Jacqueline Seifriedsberger auf elf (199,3) und Lisa Eder auf 13 (197,6). Österreich übernahm damit auch die Führung im Nationencup (815) vor Slowenien (759) und Deutschland (497). „Supercool, ich habe zweimal hergebracht, was ich machen wollte. Großschanzen taugen mir, fliegen taugt mir“, sagte Pinkelnig und sprach ein Thema an, dass auch Kramer ein Anliegen ist. „Wir müssen unbedingt mehr auf Großschanzen springen. Aber der Kalender heuer geht in die richtige Richtung“, meinte Kramer. Iraschko-Stolz war nach dem Bewerb ein wenig ratlos. „Die Sprünge waren besser als das Ergebnis, ich muss das analysieren, ich hatte das Gefühl, ich habe Gummiski, so wie es mich hergefleddert hat.“ 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Kramer baut mit Sieg in Lillehammer Weltcupführung aus
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Austria holt nach Blitzstart im Wiener Derby 1:1 bei Rapid (0.02/7)

Das 334. Wiener Fußball-Derby hat in der 17. Bundesliga-Runde ein 1:1 (1:1) und damit Neo-Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer einen Teilerfolg gebracht. Im Hütteldorfer Geisterspiel musste Grün-Weiß am Sonntag schon nach 49 Sekunden die Führung der Austria durch Matthias Braunöder verdauen, kam in der Folge durch den Foulelfer von Ercan Kara (25.) zu einem verdienten Punkt. Der WAC gewann gegen SCR Altach mit 3:0 (1:0). Der LASK feierte einen 1:0 (1:0)-Derbysieg gegen Ried. Feldhofer nahm im Vergleich zum 2:2 in Ried vier Änderungen vor, einmal mehr fehlte Kapitän Maximilian Hofmann nach seiner Corona-Erkrankung. Die Austria agierte ohne Kapitän Markus Suttner (Hüftprellung), der zuletzt beim 2:1 über Sturm Graz gesperrte Braunöder kehrte in die Startelf zurück. Just Braunöder war es, der - neben schwacher Defensivarbeit von Grün-Weiß - für einen Paukenschlag sorgte: Der unbedrängte 19-Jährige beförderte eine Hereingabe von Ziad El Sheiwi ins lange Eck und erlegte Feldhofer damit eine erste Prüfung auf. Rapid gestaltete in der Folge dann auch das Spiel, agierte dabei aber nur mäßig kreativ. Violett tauchte offensiv fast völlig ab und verlor noch dazu früh Außenbahnspieler El Sheiwi mit einer Fußblessur. Nach einem ungeschickten Foul Eric Martels an Robert Ljubicic agierte Kara vom „Punkt“ souverän. Für die - wenigen - offensiven Highlights in der zweiten Spielhälfte sorgte im Dauerregen Rapid. Im Finish verzog Taxiarchis Fountas aus gut zwölf Metern bei einer echten Topchance (82./drüber), es blieb beim Remis. Zum fünften Mal in Folge endete damit ein Derby mit einem Unentschieden. Rapid ist mit 21 Zählern Fünfter, die punktegleiche Austria Sechster, dahinter lauern Ried (21), Hartberg (20) und die WSG Tirol (19). In der letzten Runde vor der Winterpause gastiert Rapid noch bei der Admira, die Austria empfängt den LASK, der als Zehnter auch nur vier Zähler weniger auf dem Konto hat. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Weder Winterwetter noch die Gäste aus Altach konnten den WAC bremsen. Die Wolfsberger gewannen die mit zweieinhalb Stunden Verspätung angepfiffene Partie gegen das Tabellenschlusslicht klar mit 3:0 und lösten mit dem siebenten Sieg in den jüngsten acht Spielen Sturm Graz auf Rang zwei ab. Nach der Schneeräumung und bei guten Bedingungen sorgte danach Thai Baribo mit seinem siebenten Saisontor für die Führung (38.), der kurz davor eingewechselte Dario Vizinger (70.) und Eliel Peretz (77.) machten alles klar. Altach hielt in der ersten halben Stunde gut dagegen und kreierte in Kontern auch die eine oder andere gefährliche Aktion. Danach bekam der WAC das Spiel aber immer besser unter Kontrolle und belohnte sich mit drei Treffern. Altach ist damit schon fünf Spiele ohne Punkt und ohne Torerfolg und hat nun drei Zähler Rückstand auf den Vorletzten Admira. Der LASK meldete sich indes mit dem 1:0-Derbysieg gegen Ried im Rennen um die Meistergruppe zurück und revanchierte sich für die Niederlage im ersten Saisonduell. Ein von Sascha Horvath verwandelter Handelfmeter (4.) machte im wenig hochstehenden, aber turbulenten 62. Oberösterreich-Derby den Unterschied. Rieds Stefan Nutz vergab hingegen einen Foulelfmeter (77.). Die Ungeschlagen-Serie der „Wikinger“ endete nach vier Partien. Dabei spielte der LASK nach einer Roten Karte für Milos Jovicic (3.) eine Hälfte lang in Überzahl, musste nach Gelb-Rot für Peter Michorl (50.) aber doch noch um den vierten Saisonsieg zittern. Die Linzer verkürzten den Rückstand in der Tabelle auf Ried und auf die Top sechs der Liga auf vier Punkte. Nach einem weiteren Heimspiel in der Conference League gegen Helsinki gastieren die Linzer zum Jahreskehraus bei der Wiener Austria. Ried empfängt Altach. Danach sind bis zur Liga- und Punkteteilung noch vier Runden zu spielen.
Austria holt nach Blitzstart im Wiener Derby 1:1 bei Rapid
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Nikolaus-Besuch auch im Lockdown möglich (0.02/7)

Trotz des österreichweiten Corona-Lockdowns können Nikolaus-Besuche auch zu Hause wieder stattfinden. Laut den aktuellen staatlichen Covid-Bestimmungen handelt es sich beim Nikolaus-Besuch um eine unentgeltliche ehrenamtliche Tätigkeit, die unter die Ausnahmeregeln für die Ausgangsbeschränkungen fällt. Sehr wohl gelten aber Schutzmaßnahmen, berichtete Kathpress am Sonntag. Wer als Nikolaus einen Besuch durchführt, muss die 3G-Regel erfüllen und eine FFP2-Maske tragen. Die Maskenpflicht entfällt, wenn ein 2G-Nachweis vorliegt. Findet eine Nikolausfeier im Rahmen eines katholischen Gottesdienstes statt, sind die zuletzt verschärften Gottesdienstregeln der Bischofskonferenz zu beachten. Den Hausbesuch dürfen insgesamt nur drei Personen (z.B. Nikolaus, Krampus und ein Engel) absolvieren, wie das Gesundheitsministerium in den Detailregelungen festhält. Die besuchten Kinder und Eltern benötigen keinen Nachweis im Sinne der G-Regeln und müssen auch keine FFP2-Maske tragen. „Während des Nikolaus- oder Krampusbesuchs dürfen jedoch keine weiteren Gäste (aus fremden Haushalten) empfangen werden, da dies einen Verstoß gegen die Ausgangsregelungen darstellt“, wird weiter erklärt. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Nikolaus-Besuch auch im Lockdown möglich
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FAQ: IoT-Netze mit LoRaWAN (0.02/7)

In c’t 26/2021 zeigen wir, wie der Umstieg von Windows 10 auf 11 in wenigen Mausklicks gelingt – und wie Sie höhere Hürden nehmen, etwa wenn Ihr PC die Harware-Anforderungen nicht erfüllt. Außerdem haben wir auf sechs Doppelseiten handverlesene Geschenketipps der c't-Redaktion zusammengetragen und schlaue Saugbots mit Objekterkennung getestet. Ausgabe 26/2021 finden Sie ab dem 3. Dezember im Heise-Shop und am gut sortierten Zeitschriftenkiosk. In c’t 26/2021 zeigen wir, wie der Umstieg von Windows 10 auf 11 in wenigen Mausklicks gelingt – und wie Sie höhere Hürden nehmen, etwa wenn Ihr PC die Harware-Anforderungen nicht erfüllt. Außerdem haben wir auf sechs Doppelseiten handverlesene Geschenketipps der c't-Redaktion zusammengetragen und schlaue Saugbots mit Objekterkennung getestet. Ausgabe 26/2021 finden Sie ab dem 3. Dezember im Heise-Shop und am gut sortierten Zeitschriftenkiosk.
Ampel-Digitalpolitik: Bürgerrechte gestärkt, Digitalisierungsziele schwammig
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Nach Leichenfund bei Berlin kein Tatverdacht gegen Dritte (0.02/7)

Im Fall von fünf Toten in Brandenburg gehen die Fahnder derzeit davon aus, dass es keinen außenstehenden Verdächtigen gibt. „Es gibt derzeit keinen Tatverdacht gegen eine dritte Person“, sagte Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon am Sonntag. Am Samstagmittag hatten Zeugen in einem Einfamilienhaus in Königs Wusterhausen bei Berlin leblose Menschen gesehen und die Polizei alarmiert. Beamte fanden die fünf Bewohner des Hauses mit Schuss- und Stichverletzungen tot auf - darunter waren auch drei Kinder im Alter von vier, acht und zehn Jahren. Die beiden Erwachsenen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Polizei 40 Jahre alt. Nach Angaben der Polizei werden Anrainer und Bekannte aus dem näheren Umfeld der Toten befragt. Die Spurensicherung sei die ganze Nacht am Tatort gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Toten würden von der Rechtsmedizin untersucht. Spekulationen kursierten, die Bewohner hätten sich in Corona-Quarantäne befunden. Bei den Kindern soll es sich um drei Mädchen gehandelt haben. Laut „Bild“-Zeitung sollen die Erwachsenen Lehrer gewesen sein. Die Ermittler wollten diese Angaben nicht bestätigen. Die Familie sei gerade erst vor ein paar Jahren hergezogen, erzählte eine Anrainerin. Das Haus sei neu gebaut worden. Zwei weitere Anrainer, die nur wenige Häuser von dem Wohnhaus entfernt wohnen, berichten, sie hätten vor einigen Tagen ein Schuss gehört. Am Sonntag standen Kerzen vor dem Haus.
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Härtere Maßnahmen gefordert (0.02/7)

Zugangsbeschränkungen, Schulschließungen, Reisewarnungen: Viele Politiker fordern angesichts hoher Corona-Zahlen schärfere Maßnahmen. Auch die Stimmen für eine allgemeine Impfpflicht mehren sich. Angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen geht die Diskussion darüber weiter, ob die von der Politik beschlossenen Maßnahmen zum Gegensteuern in der Pandemie ausreichen. So forderte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus eine weitere Verschärfung der Maßnahmen. "In Gebieten mit hohen Inzidenzen muss man auch über befristete Kontaktbeschränkungen für Geimpfte nachdenken", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In den Schulen müsse es natürlich das Bestreben der Schulminister sein, sie mit Maskenpflicht, Tests und Lüftung so lang wie möglich offenzuhalten. "Es darf aber für Regionen mit sehr hohen Inzidenzen keine Tabus geben." Er befürchte, dass die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern nicht reichten, um die Welle zu brechen. Der wohl künftige Bundesverkehrsminister Volker Wissing riet dazu, an Weihnachten zu Hause zu bleiben und auf Reisen zu verzichten. "Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020. Wir dürfen Corona nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagte der FDP-Politiker der "Bild am Sonntag". "Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich sind wichtig, um die Pandemie zu bekämpfen." In der aktuellen Situation scheine es sinnvoller zu sein, "Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen". Bund und Länder hatten am Donnerstag Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte beschlossen und für Freizeitveranstaltungen und Geschäfte festgelegt, dass nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt bekommen. Der designierte SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil betonte, es sei gut, dass es jetzt einen überparteilichen Konsens für Verschärfungen gebe. Zugleich räumte er ein, dass es Versäumnisse gegeben habe, die die Bekämpfung der vierten Welle erschwerten. "Da wurde zu spät oder zu zögerlich gehandelt. Aber die Politik war nicht alleine mit dieser Haltung. Selbst die Ständige Impfkommission empfahl vor wenigen Wochen die Auffrischungsimpfung nur für über 70-Jährige", sagte Klingbeil. "Aber es geht mir nicht darum, Verantwortung hin- und herzuschieben." Jetzt müsse beim Impfen und Boostern konsequent gehandelt werden. Auch über eine allgemeine Impfpflicht wird daher rege diskutiert, obwohl die Bundesregierung eine solche lange ausgeschlossen hatte. Der voraussichtliche neue Kanzler Olaf Scholz hat angekündigt, dass der Bundestag darüber ohne Fraktionszwang abstimmen soll. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert könnte dies Anfang kommenden Jahres der Fall sein. Sie könnte dann im Februar der März wirksam werden. Vorher soll der Deutsche Ethikrat befragt werden. Dessen Mitglied Frauke Rostalski wandte sich gegen eine allgemeine Impfpflicht. Deutschland habe noch nicht alle anderen Instrumente ausgeschöpft, erläuterte die Jura-Professorin im "Kölner Stadt-Anzeiger". Eine solche Maßnahme lasse sich auch unabhängig vom individuellen Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung nicht rechtfertigen. Anders sehe es bei den über 60-Jährigen aus, die einen Großteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen ausmachten. "Dann drängt sich doch auf, dass man genau diese Menschen schützen muss, um eine Überlastung des Gesundheitssystems auszuschließen, so Rostalski. Nach Ansicht des CDU-Politikers Norbert Röttgen, der einer der drei Kandidaten für den Vorsitz seiner Partei ist, wäre eine allgemeine Impfpflicht hingegen auch rechtlich haltbar: "In der Abwägung zwischen der nicht unbeachtlichen Eingriffsschwere und Schadensabwägung für die Gesellschaft ist sie verfassungsrechtlich klar zu rechtfertigen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er werde im Bundestag für eine allgemeine Impfpflicht stimmen. Die Impfquote sei zu niedrig und die gesellschaftliche Akzeptanz für eine Impfpflicht gestiegen. Laut Röttgen sind die Gegner der Corona-Impfungen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als staatliche Maßnahmen wie die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer". Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl (CDU) warnte, im Fall einer Impfpflicht könnten sich die Proteste weiter radikalisieren. Nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes könne man davon ausgehen, dass "eine Impfpflicht die aggressive Haltung der Querdenker-Bewegung noch verstärkt", sagte der baden-württembergische Innenminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Im Kampf gegen Corona sei es aber richtig, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen.
Forderung nach härteren Maßnahmen
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Familie von Covid-Verstorbener ging auf Spitalspersonal los (0.02/7)

Elf Angehörige einer 67-jährigen Covid-Patienten, die auf der Intensivstation im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf verstarb, sind am Samstag auf die Krankenhausmitarbeiter losgegangen. Dabei wurde eine Mitarbeiterin des Klinikums verletzt. Weitere Mitarbeiter wurden mit dem Umbringen bedroht. Fünf Polizeistreifen schritten ein und konnten die Situation schließlich unter Kontrolle bringen, berichtete die Polizei Oberösterreich. Die diensthabende Ärztin der Intensivstation verständigte zuvor die engsten Angehörigen der 67-jährigen Türkin, um ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu verabschieden, da die Frau aufgrund ihrer Covid-Erkrankung in einem sehr schlechten Zustand war. Die Angehörigen wollten über das türkische Konsulat erreichen, dass die 67-Jährige in die Türkei zur weiteren Behandlung überstellt wird. Ihr gesundheitlicher Zustand ließ einen Transport jedoch nicht zu, daher wurde dieser vom Oberarzt auch nicht bewilligt. Kurze Zeit später verstarb die Frau im Spital. Daraufhin fingen die elf Angehörigen, die im Eingang beim Portier warteten, wild zu gestikulieren an und attackierten das Personal. Die Polizei verwies die Angehörigen aus dem Klinikum, das ein Hausverbot aussprach. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
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Indische Sicherheitskräfte töten 13 Zivilisten (0.02/7)

In Indien sind bei einem Vorfall mit der Armee 13 Menschen erschossen worden. Zu den Toten im nordöstlichen Bundesstaat Nagaland zählen sechs Arbeiter, die bei der Rückkehr in ihr Dorf von den örtlichen Sicherheitskräften in einen Hinterhalt gelockt und getötet wurden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Armee sprach später von „Aufständischen“. Bei Auseinandersetzungen der Familienmitglieder mit den Tätern wurden sieben weitere Menschen getötet. Die indische Armee teilte in einer Erklärung mit, sie handle auf der Grundlage „glaubwürdiger Informationen“ bei der Verfolgung von Aufständischen, die in diesem Gebiet im Einsatz seien. Bei der Auseinandersetzung mit den Familienangehörigen starb demnach auch ein Angehöriger der Sicherheitskräfte. Der Regierungschef von Nagaland rief zur Ruhe auf und kündigte eine Untersuchung an. „Der bedauerliche Vorfall, der zur Tötung von Zivilisten geführt hat, ist in höchstem Maße zu verurteilen“, erklärte er auf Twitter. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
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Landesrechnungshof stellt Jahresbericht vor

Die Finanzlage des Landes Berlin ist das zentrale Thema, mit dem sich der Landesrechnungshof im zweiten Teil seines Jahresberichts beschäftigt. Heute stellt Rechnungshofpräsidentin Karin Klingen die Ergebnisse und ihre Einschätzungen dazu vor. Berlins Finanzlage ist nach Angaben des Landesrechnungshofs seit 2020 maßgeblich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Die Schulden in der Hauptstadt seien Ende 2020 auf ein Rekordniveau von 63,7 Milliarden Euro gestiegen. In seinem Jahresbericht geht der Landesrechnungshof unter anderem auf die Einhaltung der Schuldenbremse in Berlin sowie auf die Verschuldung im Kernhaushalt und bei den Landesunternehmen ein. Vor dem Hintergrund der weiter hohen Corona-Infektionszahlen ist die für die Vorstellung der Ergebnisse vorgesehene Pressekonferenz nur digital geplant. Der Landesrechnungshof begleitet die Finanzpolitik des Senats kritisch. Als Klingen im April den ersten Teil des Jahresberichts vorstellte, warf sie der Berliner Verwaltung unter anderem gravierende Fehler bei der Digitalisierung, aber auch bei Bauprojekten wie dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) vor. Ende Juli gab der Landesrechnungshof bekannt, das Corona-Management des Berliner Senats etwa auf mögliche Fälle von Geldverschwendung zu prüfen.

 

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Ischinger schlägt Ex-Merkel-Berater für Vorsitz der Sicherheitskonferenz vor

W olfgang Ischinger hat Christoph Heusgen als seinen Nachfolger an der Spitze der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) vorgeschlagen. Er führe die MSC seit 2008, sagte Ischinger dem „ Handelsblatt “ (Montag). „Nun ist es an der Zeit, die operative Führung in jüngere Hände zu übergeben. Ich habe dem Stiftungsrat deshalb vorgeschlagen, Botschafter Dr. Christoph Heusgen den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz anzuvertrauen.“ Heusgen soll demnach nach der nächsten Konferenz im Februar 2022 übernehmen. Er selbst bleibe Vorsitzender des Stiftungsrats, sagte Ischinger. Heusgen war 2017 nach zwölf Jahren als enger Mitarbeiter von Angela Merkel im Kanzleramt als deutscher Botschafter zu den Vereinten Nationen nach New York gegangen. Ende Juni endete seine Amtszeit. Seither wurde er als Anwärter auf die Nachfolge Ischingers gehandelt. Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltweit bedeutendste Treffen zur Sicherheitspolitik. Sie findet jährlich im Hotel „Bayerischer Hof“ statt. Der frühere US-Botschafter Ischinger leitet die Konferenz seit 2008.

 

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Kompetenzzentrum für Kinderschutz am UKE wird eröffnet

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) startet heute offiziell das neue "Childhood-Haus Hamburg - Kompetenzzentrum für Kinderschutz". Dort sollen künftig Kinder und Jugendliche, die Opfer oder Zeuge von Misshandlungen, sexualisierter Gewalt oder Vernachlässigung geworden sind, in kindgerechter Umgebung unter einem Dach untersucht, beraten und befragt werden. Das Childhood-Haus ist nach UKE-Angaben ein gemeinsames Projekt des UKE, der World Childhood Foundation Deutschland und des Hamburger Senats. Zur Eröffnung werden unter anderem Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD), Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne), der Direktor der UKE-Rechtsmedizin Benjamin Ondruschka und die Geschäftsführerin der World Childhood Foundation Deutschland, Astrid Helling-Bakki, erwartet. Die Stiftungsgründerin, Schwedens Königin Silvia, und der UKE-Vorstandschef Burkhard Göke wollen sich in Videobotschaften äußern.

 

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Aus Sorge um Hunde? Polizist soll Razzia verraten haben

Ein Polizist einer Spezialeinheit soll eine Razzia verraten haben. Heute wird der Fall am Düsseldorfer Amtsgericht verhandelt. Dort ist der 48-Jährige wegen Geheimnisverrats angeklagt. Gegen den Beamten wurde zusätzlich ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Angeblich sorgte der Beamte sich um die Hunde des Verdächtigen. Laut Anklage hatte er im August 2020 zwei Stunden vor der Razzia die Nachbarin des Hauptbeschuldigten und dann ihren Lebensgefährten angerufen, die er persönlich kannte. Er bat die Frau demnach, sich um die Hunde des Verdächtigen zu kümmern - da dieser gleich festgenommen werde. Bei der Razzia fand man laut Gericht letztlich "umfangreiches belastendes Beweismaterial gegen den Hauptbeschuldigten".

 

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„The Voice“-Jury perplex - Nach den Proben sang SIE noch woanders

Viertelfinale bei „The Voice of Germany”! So langsam kommen die Kandidaten dem Finale näher – und müssen immer mehr versuchen, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Entscheiden dürfen am Ende aber die Zuschauer. Sie wählten am Sonntagabend per Telefon oder App, wen sie im Halbfinale sehen möchten. Dementsprechend ehrgeizig versuchten die „The Voice“-Talente, mit ihren Performances zu überzeugen und waren vorher allesamt aufgeregt. Nur einer Kandidatin blieb sogar dafür kaum Zeit: Gugu Zulu (29) aus dem Team Nico ist nämlich zusätzlich noch Darstellerin beim „König der Löwen“-Musical in Hamburg. Sie hatte sich ein wahres Hardcore-Programm auferlegt: Nach den Proben düste sie direkt mit dem Zug von Berlin nach Hamburg, um dann dort auf die Bühne zu hetzen. Coach Nico Santos (28) war von so viel Tatendrang geplättet: „Sie muss von einem Act zum anderen fahren und rennen. Sie machen da fünf Shows in einer Woche! Das muss man erst mal schaffen.“ Schon alleine für diesen Einsatz hatte sie bei dem Sänger ein Stein im Brett: „Gugu ist für mich der Inbegriff von Professionalität.“ Die war zwar von ihrer Woche geplättet, freute sich aber trotzdem auf ihre Performance: „Diese Woche war sehr anstrengend. Aber ich nehme alles in Kauf, denn für mich ist es ein Traum.“ Und so studierte sie für das Viertelfinale sogar einen Song ein, der erst vor Kurzem veröffentlicht wurde: „Easy on me“ von Superstar Adele (33). Eine riesige Herausforderung, für die die 29-Jährige am Ende Standing Ovations erntete. Moderatorin Lena Gercke (33) entdeckte anschließend sogar ein paar Freudentränen bei Gugu und bemerkte: „Wie du siehst: Die Leute rasten aus. Das war wunderschön!“ Coach Nico ließ sich zu einem Kompliment der Extraklasse hinreißen, er behauptete: „Du bist das Professionellste, was ich auf dieser Bühne jemals gesehen habe!“ Kollegin Sarah Connor (41) hätte die Musicaldarstellerin am liebsten direkt eine Runde weitergeschickt: „Wenn du nicht ins Halbfinale einziehst, dann weiß ich auch nicht. Und ich ziehe meinen Hut vor dir vor dieser Doppelbelastung. Ich habe von Nico schon mitbekommen, wie viel Stress du hast.“ Aber dieser Stress hatte sich gelohnt: Für Gugu ging es schnurstracks ins Halbfinale. Doch auch weitere Teilnehmer galten als Favoriten: Ann Sophie Dürmeyer (31) hatte nach ihrer gelungenen Performance von „Halleluja“ endlich ihre traumatische ESC-Erfahrung überwunden, Sebastian Krenz (29) sorgte mit „Who wants to live forever“ für Gänsehaut. Für Zeynep Avci (38) hatte Coach Johannes Oerding (39) sogar extra ein paar Sätze Türkisch gelernt und sah sie schon in der nächsten Runde: „Musik ist Gefühl, und du warst heute eine Symphonie!“ Trotzdem bedeutete dieser Sonntagabend für Zeynep das Ende von „The Voice of Germany“. Ebenso wie Luna Farina (19), Jennifer Williams-Braun (64) und Joel Zupan (27) erhielt sie die wenigsten Anrufe und musste die Show verlassen.

 

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„Halte es für unvorstellbar, dass Nord Stream 2 dann noch ans Netz gehen kann“

F ür den Fall einer militärischen Eskalation an der Grenze zwischen Russland und der Ukraine hat sich der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen gegen eine Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 ausgesprochen. „Wenn es wirklich zu einem Krieg käme, halte ich es für unvorstellbar, dass die Pipeline noch ans Netz gehen kann“, sagte der Kandidat für den Parteivorsitz den Zeitungen des „ Redaktionsnetzwerks Deutschland “ („RND“, Montagsausgaben). Er betonte allerdings auch, „dass alles was genehmigt ist, von uns nicht zum Sanktionsgegenstand gemacht werden sollte“. Deutschland habe „sich leider in eine Situation gebracht, in der es inzwischen 50 Prozent seines Erdgases aus Russland bezieht“. Eine militärische Reaktion des Nato-Verteidigungsbündnisses auf einen Einmarsch der russischen Streitkräfte in der Ukraine schloss Röttgen aus. „Die Nato wird keinen Krieg mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin führen“, sagte er dem „RND“. Auch Waffenlieferungen Deutschlands an die Ukraine schloss er aus. Das habe die scheidende Bundesregierung so entschieden. „Von der neuen Regierung erwarte ich nichts anderes.“ Er rief die designierte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) auf, die Rolle der EU in der Welt zu stärken. „Ihre dringlichste Aufgabe besteht darin, eine handlungsfähige europäische Außenpolitik herbeizuführen“, sagte er. Angesichts der „europäischen Ohnmacht“ nach dem Abzug der US-Streitkräfte in Afghanistan müsse die EU künftig in der Lage sein, „ihre eigenen vitalen Interessen zu vertreten und notfalls auch robust zu verteidigen“. Angesichts eines massiven Aufmarsches der russischen Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine gibt es schon länger Befürchtungen, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Moskau weist entsprechende Vorwürfe zurück.

 

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St.-Brown-Touchdown bringt Sieg: Lions beenden Leidenszeit

Keines seiner ersten elf NFL-Spiele hat Amon-Ra St. Brown gewonnen - auch Partie Nummer zwölf sieht nicht gut aus. Doch dann fängt der Deutsch-Amerikaner den letzten Pass und sorgt für Riesenjubel.

 

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Trotz Delle am US-Arbeitsmarkt – die Notenbank dürfte geldpolitisch auf die Bremse treten

Amerikanische Firmen haben im November überraschend wenige Jobs geschaffen – und auch die neue Virusvariante bereitet Sorgen. Doch echte Optimisten lassen sich davon nicht beirren. In den USA gibt es mehr offene Stellen als arbeitslos Gemeldete Vollbremsung? Die amerikanischen Unternehmen haben im November 210 000 neue Stellen geschaffen – und das ist enttäuschend. Denn beim Gang durch die Strassenschluchten von New York begegnet man fast an jeder Ecke einem Jobangebot. Alle Welt ging denn auch davon aus, dass der Stellenzuwachs aufgrund des Feiertags- und Weihnachtsgeschäfts sowie der wachsenden Unterhaltungs- und Reiselust gut doppelt so hoch ausfallen würde. Eben so wie im Durchschnitt der vergangenen Monate. Gleichzeitig ist jedoch die Arbeitslosenquote stärker als erwartet auf 4,2% gesunken. Das scheinbar Widersprüchliche lässt sich dadurch erklären, dass sich der Beschäftigungsbericht des amerikanischen Arbeitsministeriums aus zwei Umfragen zusammensetzt – einer bei den Arbeitgebern und einer bei den privaten Haushalten. Während die einen weniger neue Stellen als erwartet schufen, nutzten im November 1,14 Mio. Personen die zum Teil schon länger bestehenden Stellenofferten und gingen ein neues Arbeitsverhältnis ein, was wiederum die Berechnungsgrundlage für die relative Arbeitslosigkeit veränderte. Das optisch enttäuschende Ergebnis des Arbeitsmarktberichts kommt zu einer ungeschickten Zeit. Denn zum einen sind die notwendigen Informationen schon vor dem verbreiteten Aufkommen der Omikron-Variante des Coronavirus gesammelt worden. Aus diesem Grund fürchten skeptische Marktbeobachter, der Stellenwiederaufbau in der amerikanischen Wirtschaft sei schon vorher ins Stocken geraten und werde nun durch Omikron verstärkt. In ihren Augen ist die Beschäftigungslage in den vergangenen Wochen vor allem im Freizeit- und im Gastgewerbe, aber auch im Einzelhandel von den neuerlichen Virussorgen gebremst worden. Das führe an den verunsicherten Finanzmärkten zur bangen Frage, wie die amerikanische Zentralbank darauf reagieren werde. Der Fed-Präsident Jerome Powell hat die Investoren in den vergangenen Tagen relativ überraschend auf ein schneller als erwartet eintretendes Ende der gewaltigen Geldflut der vergangenen Jahre vorbereitet – und er war damit nicht allein. Wird er nun angesichts einer einzelnen scheinbar enttäuschenden Kennzahl vom Arbeitsmarkt schon wieder seinen Kurs wechseln und zurückrudern? Wohl eher nicht. «Die Details des Arbeitsmarktberichts sind viel besser, als die Überschrift erwarten lässt. Dementsprechend wird das Federal Reserve wahrscheinlich in zwei Wochen beschliessen, die Anleihekäufe schneller zu reduzieren», heisst es zum Beispiel bei der Commerzbank. Nach ihrer Einschätzung und jener anderer Fachleute setzt sich der Aufschwung am amerikanischen Arbeitsmarkt fort. Immerhin seien die Zahlen der Arbeitsmarktstatistik in den vergangenen Monaten regelmässig nach oben revidiert worden, wieso also nicht auch im November? Ausserdem hätten die fest Beschäftigten in den vergangenen Wochen mehr als üblich gearbeitet, was zusammen mit steigenden Löhnen auf eine hohe Auslastung hindeute. Tatsächlich liegt die Arbeitslosenquote mit 4,2% nur noch knapp über dem Niveau von vor der Pandemie, und die Stundenlöhne sind im Jahresvergleich jüngst um durchschnittlich 4,8% gestiegen. Glaubt man Umfragen, wird das Lohnwachstum in nächster Zeit sogar noch anziehen und sich in der Preisentwicklung niederschlagen. Demzufolge rechnen zum Beispiel die Experten von Capital Economics damit, dass die Kerninflation bis Ende nächsten Jahres höher ausfallen wird als bisher vom Fed prognostiziert. Das Auftreten der Omikron-Variante sorge zwar für eine gewisse Nervosität, allerdings werde der Aufschwung kaum gefährdet, da die jüngsten Wellen von Neuinfektionen die amerikanische Volkswirtschaft immer weniger beeinflusst hätten, heisst es weiter. Allerdings sind nicht alle so zuversichtlich. Die Impfquote im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sei weit davon entfernt, die Herdenimmunität zu erreichen, und die Wirksamkeit der Impfstoffe sei mit Blick auf Omikron noch ungeklärt, argumentieren manche Skeptiker. Sie wollen pandemiebedingte Rückschläge für die Konjunktur in den USA keineswegs ausschliessen, da die Covid-Infektionszahlen in jüngerer Zeit selbst ohne Berücksichtigung der Unwägbarkeiten der Omikron-Mutation wieder merklich zugenommen hätten. Der Fed-Präsident Powell jedenfalls erklärte am Dienstag in seiner Rede vor dem Kongress, Omikron könne ein Risiko für den Aufschwung darstellen und den Inflationsdruck verschärfen. «Zunehmende Virusbedenken könnten die Bereitschaft der Menschen verringern, persönlich zu arbeiten, was den Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt verlangsamen und Störungen in der Versorgungskette verstärken würde», sagte er. Tatsächlich haben solche Entwicklungen den Aufschwung am amerikanischen Arbeitsmarkt immer wieder gebremst und die Arbeitgeber gezwungen, Arbeitskräfte mit höheren Löhnen, Sonderprämien und früher unüblichen Sozialleistungen anzulocken. Im Extremfall kommt der Schock sogar von aussen: falls China rigoros gegen Omikron vorgeht und zum Beispiel mit der Schliessung von Häfen die Lieferengpässe verschärft. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Mit wenig Aufwand zur ESG-Bewertung

Die Bewertung der Nachhaltigkeitsanstrengungen der eigenen Firma und ihrer Lieferanten wird heute für die Unternehmen immer wichtiger. Mit CRIF ESG lässt sich beides mit überschaubaren Anstrengungen und reduzierten Kosten bewältigen. Nachhaltigkeit hilft nicht nur der Natur, sondern kann auch einen positiven Einfluss auf die Stabilität einer Firma haben. Dieser Artikel wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von CRIF erstellt. CRIF trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt. Hier geht es zu den NZZ-Richtlinien für Native Advertising. Nachhaltigkeit wird für Unternehmen immer mehr zur Pflicht – und zwar nicht nur aus Reputationsgründen. Denn einerseits fordern inzwischen die unterschiedlichsten Anspruchsgruppen – seien dies Kunden, die breite Öffentlichkeit genauso wie Lieferanten oder Geldgeber –, dass eine Firma ihren Tätigkeiten unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien nachgeht. ESG steht dabei für «Environment», «Social» und «Governance» und umfasst die von der UNO 2005 als Grundsätze für verantwortungsvolle Investitionen festgelegten Vorgaben. Andererseits hat sich beispielsweise während der Corona-Pandemie gezeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften auch einen direkten und positiven Einfluss auf die Stabilität einer Organisation haben kann. Um die eigenen Nachhaltigkeitsanstrengungen und -erfolge zu messen, zu bewerten und auch gegenüber den Anspruchsgruppen transparent aufzuzeigen, führen viele Betriebe mittlerweile ESG-Evaluationen durch, die in einem ESG-Ranking resultieren. Schon heute bieten mehrere Ratingagenturen entsprechende Prüfungen an. Sie sind in der Regel jedoch mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden und richten sich häufig an grosse, vielfach börsenkotierte Unternehmen. Die hohen Hürden der Zertifizierung hat bisher zahlreiche Firmen abgeschreckt, sich einer solchen Prüfung zu unterziehen. Einfache ESG-Plattform für die Schweiz Mit CRIF ESG hat die Wirtschaftsauskunftei CRIF jüngst eine einfache Plattform für die Evaluation von Firmen nach ESG-Kriterien in der Schweiz lanciert. Das in Italien bereits bewährte Tool ermöglicht den Unternehmen diese Prüfung mit einem überschaubaren administrativen Aufwand. Neben dem unabhängigen ESG-Nachweis bietet die Plattform insbesondere für Firmen erhebliche Erleichterungen, welche die ESG-Prozesse ihrer Lieferketten verwalten müssen, um operative Risiken zu verringern. Die Funktionsweise der cloudbasierten Lösung ist simpel und schnell zu bewerkstelligen. Für das Zusammenstellen der Dokumente und die Eingabe der Daten düfte ein halber Tag ausreichen. Das reine Ausfüllen ist prompt erledigt: Nach der Registrierung füllt das Unternehmen einen standardisierten Fragebogen aus, ergänzt seine Lieferanten und lädt diese ein, ebenfalls einen Onlinefragebogen zu beantworten. Der Fragenkatalog umfasst allgemeine und branchenspezifische Punkte und ist in die vier Hauptbereiche Business, Environmental, Social und Governance unterteilt. Am Ende erhalten die Betriebe eine Übersicht über ihren eigenen ESG-Status und jenen der Lieferanten. Tool fördert Transparenz zwischen Unternehmen Die Lösung von CRIF bietet den Firmen eine einfache Art, um sich nach ESG-Kriterien zu bewerten und diese Information weiteren Parteien zugänglich zu machen. «Das Tool fördert die Transparenz zwischen den Unternehmen und steigert zudem die Attraktivität für neue Kunden, Kreditinstitute und Investoren», sagt CRIF-Sprecherin Heidi Hug. Die Ergebnisse sind über die CRIF-ESG-Plattform allen Mitwirkenden zugänglich. Darüber hinaus lässt sich das ESG-Zertifikat auch für externe Geschäftspartner zur Einsicht freischalten. CRIF ESG ist eine einfache Art, um Firmen nach ESG-Kriterien zu bewerten. Dank der hohen Standardisierung ist es weiter möglich, den Online-Fragebogen in der eigenen Sprache auszufüllen und diesen den Interessenten wiederum in ihrer Sprache zugänglich zu machen. Dabei wird jeder Fragebogen, der von einem Lieferanten ausgefüllt worden ist, im System gespeichert, so dass auch andere Kunden auf dessen Angaben zugreifen können. Damit kann die eigene Lieferkette rasch und sehr effizient bewertet werden, ohne dass der administrative Aufwand dadurch zunimmt. Die Nutzung der Plattform ist im ersten Jahr kostenlos. Bewährte ESG-Ratingplattform Doch wie glaubwürdig ist ein solches ESG-Rating, wenn die Unternehmen ihre Daten selbst eingeben und dafür nur ein geringer zeitlicher und administrativer Aufwand nötig ist? Laut CRIF-Sprecherin Heidi Hug basieren die Informationen – wie bei anderen Ratings auch – grundsätzlich auf den Angaben der Unternehmen und somit auf Vertrauen. Gänzlich auf eine Kontrolle will die Auskunftei allerdings nicht verzichten. «Wir vergleichen die Daten mit den Informationen von Unternehmen aus denselben Branchen», erklärt sie den Prozess. Würden sich grosse Abweichungen ergeben, gehe man diesen auf den Grund. «Am Ende sind aber die Firmen für ihre Angaben verantwortlich und auch selbst haftbar», so Hug. Bereits setzen zahlreiche Firmen auf CRIF ESG Die ESG-Plattform hat sich in Italien, wo die global agierende Wirtschaftsauskunftei-Gruppe CRIF ihren Hauptsitz hat, bereits bewährt. Zu den Nutzern des Tools gehören namhafte Unternehmen aus der Telekommunikation und der Modebranche. Mit dem Schritt in die Schweiz und den deutschsprachigen Raum wagt das Unternehmen nun einen ersten Expansionsschritt mit der ESG-Plattform, dem in den kommenden Monaten noch weitere folgen sollen. Kein unbekannter Anbieter Hierzulande ist CRIF übrigens kein Unbekannter: Bereits 2011 hat das Unternehmen die Geschäfte von Deltavista und Teledata in der Schweiz und in Österreich gekauft und sich damit im Bereich der Kredit- und Wirtschaftsinformationen und des Risikomanagements einen Namen gemacht. Mittlerweile bietet die Firma hierzulande Lösungen an für die Identifikation, Bonitätsprüfung und Betrugsprävention, für Kreditrisiko- und Adressmanagement sowie zu Digital­isierung und Predictive Analytics für Unternehmen und Finanzinstitute. Die ESG-Plattform ist somit die natürliche Erweiterung von Bonitätsprüfung und Geldwäschereiprüfung. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Komödie: Neue Bundschuh-Komödie im ZDF

Berlin (dpa) - 1726 gebaut, 13 Zimmer, 2 Bäder und der Wintergarten geht über in einen 4000 Quadratmeter großen Park: Das Anwesen, das Gerald Bundschuh ersteigert hat, soll der neue Sitz seiner Familie werden. "Ein einziger energetischer Alptraum", entfährt es Sohn Matz. Nicht das einzige Problem, das Bundschuh und seine Frau Gundula mit dem neuen Eigenheim haben: Zum einen sind da die beiden Mütter des Paares sowie Gundulas Bruder Hadi, dessen Frau und deren Sohn von einem Seitensprung. Sie alle wollen mit einziehen - und abgewimmelt bekommen die Bundschuhs sie nicht. Als Gerald beschwichtigend einwirft, Gundula habe doch immer mit ihrer Familie unter einem Dach leben wollen, entgegnet sie: "Aber doch nicht mit dieser Familie!" Problem Nummer zwei: Die sanierungsbedürftige Villa steht unter Denkmalschutz. "Aha! Der Haken", kommentiert Gundulas Mutter Ilse. Da ist Gerald noch zuversichtlich, die Kosten problemlos stemmen zu können. Doch die Frau vom Denkmalschutz macht schnell klar: "Hier darf nicht mal ein Nagel in die Wand geschlagen werden, ohne dass ich es genehmige." Es kommt, wie es kommen muss: Es wird turbulent, die Familie zofft sich, es scheint aussichtslos. Dabei wollten sie auf dem Land vor allem Ruhe, nachdem der Berliner Flughafen doch noch fertiggestellt wurde und sie nun in der Einflugschneise wohnten. Beste Sendezeit Das ZDF zeigt den sechsten Teil der Reihe um Familie Bundschuh, "Familie Bundschuh - Woanders ist es auch nicht ruhiger", am Montag zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Bis auf Part fünf, den im vergangenen Herbst nach Senderangaben 6,6 Millionen Menschen gesehen haben, sind alle Episoden angelehnt an die Bestseller von Autorin und Schauspielerin Andrea Sawatzki. Die 58-Jährige, die Gundula Bundschuh spielt, vermutet hinter dem Erfolg der Geschichten, "dass sich viele Menschen in den Bundschuhs wiedererkennen". Bei Lesungen sagten Leute, dass sie einen oder mehrere Bundschuhs zu Hause hätten "und dass sie jetzt endlich einmal darüber lachen können", berichtet Sawatzki in einem vom Mainzer Sender bereitgestelltem Interview. Wie die anderen Episoden setzt auch Teil sechs, "Woanders ist es auch nicht ruhiger", auf Familienchaos mit überspitzt gezeichneten Figuren. Da ist zum Beispiel Geralds Mutter Susanne, die ihrem Enkel erst eine Lektion in Sachen Aufklärung erteilt und später Teenager über Videochats in bester Dr.-Sommer-Manier bei Sexfragen berät. Oder Hadis Frau Rose die genauso penetrant schwäbelt wie sie ihre Religion auslebt - mit Bibelkreis und Beten fürs neue Heim. Breite Themenpalette Das Themenspektrum ist dabei breit: Von der durchaus ernsten Wohnproblematik zwischen der Herausforderung Denkmalschutz und der Frage, wie Witwen im Alter leben wollen. Über den Konflikt Stadt versus Land ("Wir sind nicht in Berlin, hier geht alles ein bisschen schneller. "). Bis zu Klimaschutz und damit verbundenen Konflikten zwischen Alt und Jung. So stellt sich Matz' Freundin seinen Eltern vor und erklärt, sie mache Podcasts über Umweltthemen: "Eigentlich über alles, was Ihre Generation verkackt hat." Es sind auch diese knackigen Wortgefechte und der bisweilen schwarze Humor, die die Unterhaltung ausmachen. Gespielt von der namhaften Stammbesetzung wie Axel Milberg, Thekla Carola Wied, Judy Winter, Stephan Grossmann, Eva Löbau und Uwe Ochsenknecht. Dass dann natürlich auch noch so ziemlich alles bei der Hausrenovierung schiefgeht, was nur schiefgehen kann, tut sein Übriges. Auf die Bundschuh-Geschichten kommt Sawatzki nach eigener Auskunft durch Erzählungen anderer Leute und über fremde Menschen, die sie beobachte. Die Ideen für weitere Bundschuh-Eskapaden seien also unerschöpflich, sagt sie. "Da wird uns der Stoff nicht ausgehen."

 

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Schauspieler: Komisch ist er fast immer - Judd Apatow wird 54

Berlin (dpa) - Sein Humor ist deftig - aber niemals brachial oder verletzend: Mit seinen Komödien hat Judd Apatow Kult-Status erlangt. Zudem hat der US-Regisseur, der heute 54 Jahre alt, seine Komik immer mehr verfeinert. Dafür steht die Netflix-Serie "Love", die Apatow als Erfinder und ausführender Produzent mit verschiedenen Regisseuren umgesetzt hat. Sie handelt von Gus (Paul Rust), einem ziemlichen Nerd und Privatlehrer von Kinderschauspielern, und Mickey (Gillian Jacobs), die nichts gegen reichlich Sex, Alkohol und Drogen einzuwenden hat. Die beiden orientierungslos durchs Leben driftenden Großstädter könnten unterschiedlicher nicht sein, entsprechend schwierig gestaltet sich ihre Beziehung. Sympathisch-chaotische Außenseiter Ziemlich orientierungslos und durch den Wind ist auch Steve Carell in der Komödie "Jungfrau (40), männlich, sucht." (2005), mit der Judd Apatow sein Kino-Regiedebüt gab. Andy (Carell) ist ein ziemlicher Loser, und Frauen sind für ihn völlig fremde Wesen. Als seine Arbeitskollegen erfahren, dass er mit 40 immer noch Jungfrau ist, wollen sie ihm helfen. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Nach seinem nächsten Film erhielt Judd Apatow einen Brief von Star-Regisseur Steven Spielberg, der sich bei der Dramedy "Beim ersten Mal" an das Generationenporträt "American Graffiti" erinnert gefühlt hätte. Den sympathisch-chaotischen Außenseiter spielt diesmal Seth Rogen, der nach einem One-Night-Stand mit einer TV-Journalistin erfahren muss, dass er Vater wird. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Judd Apatow stand viele Jahre als Stand-up-Comedian auf der Bühne. Und zu Beginn seiner Karriere teilte er sich zwei Jahre lang ein Appartement mit Adam Sandler, dem er eine Rolle in "Wie das Leben so spielt" gab. Der Film ist weniger Comedy als eine melancholische Geschichte über einen kranken, vereinsamten Komiker.

 

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Sahnetag in der Heimat

Ratiopharm Ulm jubelt bei den 46ers in Gießen über den fünften Auswärtssieg der Saison. Beim 87:76 trumpft vor allem Routinier Per Günther groß auf.

 

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Der Wille ist da, aber die Cleverness fehlt

Der SSV Ulm 1846 Fußball verliert das Top-Duell gegen den FC 08 Homburg. Bei der 1:2-Niederlage erteilen die Gäste den Spatzen eine Lektion in Sachen Effektivität.

 

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+++ 01:44 Ärztevertreter für mehr Impfangebote an Wochenenden +++

Ärztevertreter fordern mehr Impfangebote an den Wochenenden. "Die Menschen haben am Samstag und Sonntag Zeit und würden sich auch in viel größerer Zahl boostern lassen, wenn sie dafür nicht stundenlang in der Kälte anstehen müssten", sagt Susanne Johna, Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Man darf jetzt keine Kosten und Mühen scheuen, die Impfkampagne voranzubringen." Es sei absolut richtig, bis Weihnachten etwa 30 Millionen Impfungen zu erreichen. Das könne aber nur gelingen, wenn die Verteilung des Impfstoffs besser funktioniere, weitere Impfzentren reaktiviert würden und "wir auch am Wochenende impfen, was das Zeug hält." +++ 00:40 Weil bringt Neujahrs-Ruhe ins Spiel +++ Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil will bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz über weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte für die Zeit nach Weihnachten sprechen. "Klar ist, dass es über Weihnachten zahlreiche Familienkontakte geben wird. Die werden nach aller Erfahrung auch wieder für eine Reihe von Ansteckungen sorgen. Es ist also eine Überlegung wert, ob man die damit verbundene Infektionsdynamik nicht durch eine begrenzte Auszeit abmildern sollte", sagt Weil der "Welt". Am Ende müsse man die Entscheidung von der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Lage auf den Intensivstationen abhängig machen. +++ 23:44 Lauterbach: Boostern das wichtigste Mittel gegen Omikron +++ Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält im Kampf gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante Mutante rasches Impfen für das Dringlichste. "Die nächsten vier Wochen sind entscheidend", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". Durch Omikron seien auch Geimpfte und Genesene gefährdet. "Die schnellstmögliche Boosterimpfung ist das Wichtigste, was wir tun können." Lauterbach bekräftigt seine Position, dass eine Impfpflicht wichtig wäre, um aus dem "Hamsterrad" herauszukommen. Er gehe nicht davon aus, dass ein Lockdown nochmals nötig sei. Es sei aber nicht seriös, dies auszuschließen. +++ 22:54 Söder verteidigt strikte Restriktionen +++ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigt die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es sei in der vergangenen Woche gelungen, die Inzidenz in Bayern zu senken, sagt der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will". Geholfen hätten vor allem Kontaktreduktionen wie das Schließen von Bars, Discos und Weihnachtsmärkten sowie Geisterspiele beim Sport. Söder räumt aber mit Blick auf die Eingriffe ein: "Kontaktbeschränkungen sind das Schwerste." Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle erklärt, die aktuellen Kontaktbeschränkungen dürften ausreichen. Sollte sich dies ändern, müsse man nachbessern. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es mit der Ampelkoalition aber keinen absoluten Lockdown geben. Man werde versuchen, dies mit allen Mitteln zu vermeiden. +++ 22:19 Polizei löst illegale Party mit 75 Gästen in Neubrandenburg auf +++ Die Polizei hat eine illegale Musik- und Tanzparty in Neubrandenburg aufgelöst. Wie ein Polizeisprecher der Stadt sagte, hatten sich in der Nacht zu Sonntag etwa 75 Frauen und Männer in einer Baracke auf einem ehemaligen Gewerbegelände in der Ihlenfelder Vorstadt versammelt. Ein Zeuge hatte die Beamten wegen des Lärms gerufen. An der Mecklenburgischen Seenplatte sind gegenwärtig derartige Freizeitveranstaltungen wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen untersagt. Der Veranstalter musste dem Polizeisprecher zufolge alles wieder abbauen und hat sich nun wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung zu verantworten. +++ 21:53 Beatrix von Storch hat sich mit Corona angesteckt +++ Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. "Am Freitag habe ich ein positives PCR-Testergebnis erhalten und mich unmittelbar in die vorgeschriebene 14tägige Quarantäne begeben", schrieb die 50-Jährige auf Facebook. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. Nach Infektionen hatten sich zuvor bereits die Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in Quarantänen begeben. +++ 21:26 Ampel will Ländern weiterhin Schließung von Gastronomie ermöglichen +++ Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen besonders von der Pandemie betroffenen Bundesländern auch die Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen ermöglichen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. In dem veränderten Paragraphen 28a heißt es in dem Entwurf, dass auch künftig die Schließung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel untersagt sein soll, "sofern es sich nicht um gastronomische Einrichtungen, Freizeit- oder Kultureinrichtungen oder um Messen oder Kongresse handelt". Etliche Bundesländern hatten gefordert, dass sie aber auch Restaurants schließen können müssten. Voraussetzung für die Anwendung der scharfen Maßnahmen ist laut Ampel-Entwurf, dass die Landtage der entsprechenden Länder dies vorher beschließen. +++ 21:08 Ampel-Parteien wollen ab 16. März Impfpflicht für Pflegekräfte +++ Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen ab dem 16. März eine Corona-Impfpflicht für das Personal in Einrichtungen für besonders gefährdete Personen einführen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. "Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und vulnerabler Personengruppen vor einer COVID-19-Erkrankung wird vorgesehen, dass in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätige Personen geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen COVID-19 besitzen müssen", heißt es in dem Entwurf. Bereits beschäftigtes Personal muss einen entsprechenden Nachweis bis zum 15. März vorlegen. "Neue Tätigkeitsverhältnisse können ab dem 16. März 2022 nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eingegangen werden", heißt es weiter. +++ 20:41 Virologe: Erste Erkenntnisse zu Omikron sind "etwas ermutigend" +++ Erste Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante des Coronavirus deuten nach Einschätzung des US-Experten Anthony Fauci nicht auf schwerere Krankheitsverläufe hin. Die neue Variante breite sich in Südafrika schnell aus, sagte der oberste Corona-Berater von Präsident Joe Biden im Interview mit dem Fernsehsender CNN. Die Variante habe einen "Übertragungsvorteil". Nach derzeitigem Stand sehe es aber nicht danach aus, dass Omikron eine besonders schwere Covid-19-Erkrankung hervorrufe. "Bis jetzt sind die Signale etwas ermutigend", sagte Fauci. Es sei aber noch zu früh, um eine abschließende Einschätzung abzugeben. +++ 20:05 In Österreich ist der Trend der Neuinfektionen rückläufig, in den Niederlanden nicht +++ In Deutschland tobt die Debatte um die Wirkung verschiedener Lockdown-Maßnahmen, insbesondere mit Blick auf die Weihnachtszeit. Österreich und die Niederlande haben bereits im November neue Regeln erlassen, wenn auch verschiedene: Österreich ist am 22. November in einen harten Lockdown gegangen, der auch für Geimpfte gilt. Dort geht der 7-Tage Trend der Neuinfektionen zurück. Die Niederlande agierten wesentlich vorsichtiger. So haben sie zunächst die Maskenpflicht wieder eingeführt. In der Woche darauf, am 13. November, folgte der Teil- oder auch Abend-Lockdown. Dieser sollte drei Wochen dauern und bedeutet im Wesentlichen, das Bars und Restaurants früher schließen mussten. Am 26. November wurde nachgeschärft, die Sperrstunde von 20 auf 17 Uhr vorgezogen und der Lockdown verlängert. Der 7-Tage Trend der Neuinfektionen geht dort jedoch kaum zurück. +++ 19:34 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 37.700 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.169.972 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 37.700 neue Fälle hinzu. Damit liegt das heutige Meldeaufkommen um 6 Prozent unter dem Vorwochenniveau. Am vergangenen Sonntag hatten die Landesbehörden bundesweit insgesamt 40.123 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 85 auf 103.046. Als aktuell infiziert gelten rund 950.406 Personen. Das entspricht deutlich mehr als einem Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,96 angegeben (Vortag: 0,98). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4824 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2570 davon werden invasiv beatmet. Rund 3305 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

 

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Norbert Röttgen: „Die CDU ist in einem gefährlichen Zustand“

Berlin. Herr Röttgen, diese Woche wechselt die Regierung. Es endet die 16-jährige Amtszeit Merkels, und die CDU verliert die Regierungsmacht. Was bedeutet das für Sie? Ein langer Zeitabschnitt geht zu Ende. Nach 16 Jahren steht die CDU vor einem Rollenwechsel. Aber ich verbinde damit nicht nur das Wort Ende, sondern vor allem auch die Chance zu einem Aufbruch. Ich habe mir schließlich etwas vorgenommen. Sie wollen Parteichef werden. Was würden Sie von Merkel in die neue Zeit der CDU hinüberretten – und was würden Sie ändern? Ich möchte, dass die CDU in Frieden ist mit der Zeit ihrer Regierungsverantwortung. Die SPD hat uns vorgelebt, was es bedeutet, wenn man das nicht schafft. Das erschüttert die Partei bis heute. Wir sollten das anders machen und mit Stolz sagen: Wir haben mit Angela Merkel an der Spitze Deutschland durch schwierige Zeiten geführt. Dann müssen wir aber auch feststellen, wie die Lage jetzt ist: Die CDU ist in der Opposition und als Volkspartei erstmals gefährdet. Woran liegt das? Es liegt an Versäumnissen der letzten Jahre, dass wir in diesen gefährlichen Zustand gekommen sind. Ich beschreibe es mal positiv: Wir müssen wieder Anschluss in der ganzen Bandbreite der Gesellschaft finden. Noch vor einem halben Jahr galt für die CDU ein Wahlergebnis von unter 30 Prozent als schlecht, bei der Bundestagswahl sind wir bei 19 Prozent angekommen. Diese Analyse teilen alle drei Parteichefkandidaten. Was ist Ihr besonderer Ansatz? Ich glaube, dass ich als Parteichef für viele gesellschaftliche Gruppen anschlussfähig wäre, die uns zuletzt nicht mehr gewählt haben. Ich vertrete klare Meinungen, ohne zu polarisieren – hinter mir könnte sich die ganze Breite der Partei versammeln. In meinem Profil ist für konservativ gesonnene Menschen eine Menge drin, aber genauso für die Christlich-Sozialen und die Liberalen. Mein Anspruch ist, dass wir in den großen Fragen unserer Zeit wieder geistig-intellektuell führend werden, und ich habe den unbedingten Willen, das zu erreichen. Den unbedingten Willen zur Macht? Den unbedingten Willen, dass die Partei, der ich seit 40 Jahren angehöre und die Deutschland wie keine andere geprägt hat, Volkspartei bleibt. Aber Macht gehört natürlich dazu, denn vier Jahre Opposition reichen. In den vergangenen Jahren haben sich in der CDU vor allem die Konservativen beschwert, sie würden zu wenig berücksichtigt. Teilen Sie deren Eindruck? Wenn Sie die Christlich-Sozialen bei uns fragen, dann werden Sie dort auch hören, dass soziale Themen nicht mehr richtig vorgekommen sind. Ich denke, wir müssen alle Bereiche stärken. Für konservative Themen wie die innere Sicherheit muss bei uns genauso Platz sein wie für das Soziale. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Ist nicht die Fähigkeit zur Polarisierung das, was von einem Oppositionsparteiführer erwartet wird? Den Ruf nach Polarisierung und besonders harter Kante gibt es. Aber ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der CDU-Mitglieder mitbekommen hat, dass wir nicht an die AfD verloren haben, sondern an die SPD, die Grünen und die FDP, also in der Mitte. Und da schätzen die Menschen, meiner Überzeugung nach, klare Positionen, aber keinen Schaum vorm Mund. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus für die Oppositionsarbeit? In der Opposition müssen sich drei Dinge verbinden. Erstens: In einer Notlage, wie wir sie jetzt in der schlimmsten Phase der Pandemie haben, geht es um Gemeinsamkeit und Zusammenhalt. Zweitens: Wenn die Regierung Fehler macht, muss das scharf kritisiert werden, aber mit Argumenten, nicht nur mit plakativen Vokabeln. Und drittens müssen wir mit eigenen Inhalten zeigen, dass wir ein gutes Angebot für die Wählerinnen und Wähler haben. Die Jungen werden der CDU überhaupt erst wieder zuhören, wenn wir glaubwürdig vermitteln, es mit der Klimapolitik ernst zu meinen. Was heißt das für den Umgang mit der AfD? Zu einer Partei, die Rechtsextremismus als Teil der eigenen Strukturen akzeptiert, kann es nur scharfe Abgrenzung geben. Wir lehnen Extremismus ab und auch Parteien, die Extremismus bejahen. Da gibt es in der CDU keine Kompromisse. Wer diesen Konsens infrage stellt, wird scharfen Widerstand erleben. Ich kann nur jedem raten, der an diesem Grundsatz zweifelt, sich vor Augen zu führen, dass die große Mehrheit der Wählerinnen und Wähler jede auch nur sprachliche Annäherung an die AfD nicht honoriert – im Gegenteil. Apropos verbale Annäherung: Was halten Sie von dem von manchen in der Union benutzten Begriff „Links-Gelb“ für die Ampel? Ich habe diesen Begriff bislang nicht verwendet und habe das auch nicht vor. Die Ampel bietet schon jetzt genug Anlass, sie in der Sache zu kritisieren. Die CDU hat bei Jungwählern stark verloren. Wie wollen Sie das ändern? Die Jungen werden der CDU überhaupt erst wieder zuhören, wenn wir glaubwürdig vermitteln, es mit der Klimapolitik ernst zu meinen. Dazu gehört eine ehrliche Bilanz dessen, was wir beim Klimaschutz geschafft und eben auch nicht geschafft haben. Unser Anspruch für die Zukunft muss sein, die Partei mit den besten Lösungen für die Klimatransformation zu sein. Außerdem müssen wir in der Kommunikation besser werden und die Medien nutzen, auf denen junge Leute unterwegs sind. Wir müssen in den sozialen Medien präsent sein, und zwar in der Sprache, die dort genutzt und verstanden wird. Muss die CDU anschlussfähig werden für Fridays for Future? Wir teilen sicher nicht alle Positionen. Aber was den Klimaschutz angeht, müssen wir diskussionsbereit sein und uns gegenseitig ernst nehmen. Hat die CDU den Youtuber Rezo, der 2019 in einem Video mit der CDU abrechnete, nicht ernst genug genommen? Die CDU hat die Bedeutung und Wirkweise von sozialen Medien unterschätzt. Und das tun wir teilweise noch immer. Wir waren völlig hilflos gegenüber der großen Wirkung, die eine einzelne Person auf Youtube entfaltet hat. Wir müssen lernen, in den sozialen Medien zu Hause zu sein. Muss man auf Homestories und Hundebilder setzen, wie Sie das auf Ihren Onlinekanälen tun? Das ist die Kultur von sozialen Medien. Sie besteht auch darin, dass Persönliches und die Neugier der Menschen darauf nicht ausgeschlossen werden können. Wer glaubt, soziale Medien rein als Verkündungsplattform nutzen und sich dort nur als Politiker präsentieren zu können, der irrt. Es lässt sich nicht einfach die analoge Zeit mit einer neuen Technik fortsetzen. Das heißt, Sie brauchen die Hilfe Ihres Hundes? Crissy ist aktive Wahlkämpferin, ja. Im Zentrum der Politik steht nach wie vor die Corona-Bekämpfung. Kommendes Jahr wird im Bundestag über eine Impfpflicht abgestimmt. Wie werden Sie abstimmen? Ich war zunächst skeptisch gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht. Ich bin davon ausgegangen, dass sich auch auf freiwilliger Basis eine Impfquote erreichen lässt, die ausreichend vor Infektionswellen schützt. Das ist aber nicht der Fall. Dadurch ist auch die gesellschaftliche Akzeptanz für eine Impfpflicht gestiegen, die man ja nicht gegen die Menschen durchsetzen könnte. Das hat auch bei mir zu einem Umdenken geführt: Ich werde im Januar im Bundestag für eine Impfpflicht stimmen. Die Zeit bis dahin sollten wir nutzen, um zu diskutieren und zu erklären, warum eine Impfpflicht nun doch nötig ist, nachdem sie lange ausgeschlossen wurde. Das kann man nicht einfach verkünden. Halten Sie die Impfpflicht für rechtlich haltbar? In der Abwägung zwischen der nicht unbeachtlichen Eingriffsschwere und Schadensabwägung für die Gesellschaft ist sie verfassungsrechtlich klar zu rechtfertigen. Die Nichtimpfung hat so viel Krankheit und Tod zur Folge. Der kritische Punkt war für mich bislang eher die Frage der Impffolgen. Mittlerweile ist klar: Es gibt durch die gigantische Zahl der Impfungen weltweit ausreichend Daten, die die Sicherheit der Impfung belegen. Die Gegner der Impfpflicht argumentieren, sie spalte die Gesellschaft. Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer. Zur Außenpolitik: Die nächste Außenministerin heißt Annalena Baerbock. Was wird ihre dringlichste Aufgabe? Ihre dringlichste Aufgabe besteht darin, eine handlungsfähige europäische Außenpolitik herbeizuführen. Wir dürfen uns nicht mit der europäischen Ohnmacht abfinden, wie sie nach dem US-Rückzug aus Afghanistan zu sehen war. Die EU muss in der Lage sein, ihre eigenen vitalen Interessen zu vertreten und notfalls auch robust zu verteidigen. Das tut kein anderes Land für uns, auch nicht die USA. An deren neuen Prioritäten – das eigene Land und China – wird sich so schnell nichts ändern. Wir werden auf militärische Aggression gegen die Ukraine nicht mit einem eigenen militärischen Einsatz antworten. Das weiß Putin. An der Grenze der Ukraine hat Russland Truppen zusammengezogen. Die Nato warnt. Rechnen Sie mit einem Krieg? Ich weiß es nicht – und das allein sagt viel. Wladimir Putin zwingt die Ukraine durch eine massive Truppenkonzentration in der Grenzregion zum wiederholten Mal innerhalb kürzester Zeit, sich auf Krieg einzustellen. Rein militärisch könnte der jeden Tag stattfinden. Diese Einschüchterung belastet und destabilisiert das Land, weil kein normales ziviles und wirtschaftliches Leben mehr stattfinden kann. Auch das ist sicher eines der Ziele von Putin. Was folgt daraus für den Westen außer: warnen, warnen, warnen? Abschreckung, Abschreckung, Abschreckung. Die Nato wird keinen Krieg mit Putin führen. Wir werden auf militärische Aggression gegen die Ukraine nicht mit einem eigenen militärischen Einsatz antworten. Das weiß Putin. Aber er muss auch wissen, dass das, was wir stattdessen tun können, sein Land schwer treffen wird. Wir wollen Russland nicht isolieren. Aber wenn es zu einem Krieg käme, würde es sehr harte wirtschaftliche Sanktionen gegen das gesamte Regime geben. Was bedeutet es, dass US-Präsident Joe Biden Russland jetzt vor schweren Konsequenzen warnt? Erwarten Sie einen militärischen Alleingang der USA? Die USA unterstützen die Ukraine schon heute mit Waffenlieferungen. Im Falle eines Krieges würden sie das sicher intensivieren, aber dass die USA sich selbst militärisch beteiligen, nachdem sie gerade erst aus Afghanistan abgezogen sind, kann ich mir kaum vorstellen. Die wirtschaftliche Lage in Russland ist schon jetzt ziemlich verheerend, weitere Wirtschaftssanktionen würden Putin und sein System schwer treffen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Wird notfalls die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 gekappt? Ich habe Nord Stream 2 immer für ein falsches Projekt gehalten, das dazu dient, die Ukraine zu destabilisieren. Wenn es wirklich zu einem Krieg käme, halte ich es für unvorstellbar, dass die Pipeline noch ans Netz gehen kann. Gleichzeitig sage ich, dass alles, was genehmigt ist, von uns nicht zum Sanktionsgegenstand gemacht werden sollte. Deutschland hat sich leider in eine Situation gebracht, in der es inzwischen 50 Prozent seines Erdgases aus Russland bezieht. Die USA liefern Waffen in die Ukraine. Sollte sich Deutschland auch dazu entschließen? Die vergangene Regierung hat entschieden, nicht zu liefern. Von der neuen Regierung erwarte ich nichts anderes. Waffen für die Ukraine wird es also von Deutschland nicht geben. Die Flüchtlinge an der belarussisch-polnischen Grenze haben das Thema Migration wieder in den Vordergrund geschoben. Rechnen Sie noch mit einer EU-weiten Migrationsstrategie? Es ist nicht realistisch, mit einem EU-weiten Konzept zum Umgang mit Migration und der Integration und Aufnahme von Flüchtlingen zu rechnen. Umso wichtiger ist es, dass sich kooperationsbereite Staaten darum kümmern, mit Herkunfts- und Durchgangsländern von Migranten Abkommen zu schließen. Die Ampelkoalition will, dass sich aufnahmebereite EU-Mitgliedsstaaten zusammenschließen. Das sind keine neuen Ziele und wird ja im Grunde schon jetzt immer wieder so gehandhabt. Aber an der fehlenden Bereitschaft einer Mehrheit der Staaten, daran mitzuarbeiten, hat sich nichts geändert. Darin liegt das Problem. Im Koalitionsvertrag findet sich auch die Forderung nach einer europäischen Seenotrettung. Auch das ist vor allem mal ein Ziel, für das es in Europa keinen Konsens gibt. Es gehört zur Ehrlichkeit dazu, dass hinter dem Begriff ein Dilemma steckt: Es gibt die Pflicht, Menschen in Not zu helfen. Aber genauso ist es unsere Aufgabe, zu verhindern, dass sich diese Menschen überhaupt erst in Not begeben. Das muss zusammengedacht werden.

 

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Thüringens Innenminister nennt Corona-Proteste besorgniserregend

Berlin. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich angesichts der jüngsten Corona-Proteste in Thüringen, aber auch in Sachsen besorgt gezeigt. „Das ist grundsätzlich besorgniserregend“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Proteste würden „teilweise von Rechtsextremisten organisiert“, die zuweilen regelrecht „euphorisch“ seien. Dabei sei es „nicht völlig unerklärlich“, dass wegen der neuen 2G- und 3G-Regeln wohl vor allem Ungeimpfte an den Märschen teilnähmen, fügte Maier hinzu. „Sie merken jetzt, dass das Leben erhebliche Erschwernisse mit sich bringt.“ Der SPD-Politiker warb zugleich um Verständnis dafür, dass die Polizei auf Verhältnismäßigkeit achte. Man könne Proteste, bei denen keine Masken getragen und Mindestabstände nicht eingehalten würden, nicht einfach nur begleiten. „Das ist mir zu defensiv“, sagte er. Man müsse aber auch aufpassen, dass es nicht zu einer Eskalation der Gewalt komme, und könne, „wenn Frauen und Kinder dabei sind, nicht mit einem Wasserwerfer draufhalten“. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Auf jeden Fall müssten Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit finanziellen Konsequenzen rechnen. So würden für das Nichttragen von Masken 60 Euro fällig und für den Verzicht auf den Mindestabstand 100 Euro. Wer als Organisator derartiger Proteste in Erscheinung trete, für den könnten mehrere tausend Euro Strafe folgen. Mit Blick auf den jüngsten Protest vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sagte Maier: „Es ist perfide und unerträglich, dass Politiker auf diese Art und Weise eingeschüchtert werden.“ Teilweise würden die Privatadressen von ihnen im Netz veröffentlicht. „Das ist der Versuch einzuschüchtern, und der verklausulierte Aufruf zur Gewalt.“ Es sei nicht hinnehmbar.

 

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Windows 10: Welchen Virenschutz braucht ein Windows-PC wirklich?

In Zeiten steigender Bedrohungen im Internet scheint Schutz für den PC unerlässlicher denn je. In Windows arbeitet standardmäßig ein Virenschutz namens Defender. Genügt der schon? An Antivirensoftware herrscht kein Mangel. Zahlreiche Entwickler haben sich darauf spezialisiert. Sie bieten kostenlose Versionen ihrer Virenscanner oder dienen ihre Programme Herstellern gleich zur Installation ab Werk auf neuen PCs oder Notebooks an. Und die Bedrohungslage scheint der Angebotsfülle Recht zu geben: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ( BSI) registriert stetig mehr Angriffe. Und Schadsoftware agiert immer gefährlicher, wie etwa die Ransomware Emotet. Guter Schutz ist alternativlos. Ist andere Antiviren-Software damit überflüssig? "Tatsächlich bieten andere auch nicht mehr Schutz", sagt Ronald Eikenberg vom Fachmagazin "c't". Die kostenlosen Versionen der Virenschutz-Anbieter seien sich alle sehr ähnlich und böten einen etwa gleichwertigen hohen Schutz. Doch für Eikenberg haben auch die Wettbewerber eine Daseinsberechtigung. "Viele Hersteller bieten einen persönlichen Support, den der Defender nicht anbietet." Das ist besonders gut für unerfahrene Benutzer, die bei Unsicherheiten nicht allein gelassen werden wollen. Solch einen Service gibt es allerdings nur bei den kostenpflichtigen Premium-Versionen der Virenscanner. Diese enthalten zudem noch meist andere Tools, etwa zum sicheren Löschen von Dateien oder zum Aufräumen der Festplatte von Datenmüll. Ob diese Tools einen Kauf rechtfertigen, hängt von den persönlichen Bedürfnissen des Nutzers ab. Wer schon seit Jahren einen Virenscanner benutzt, braucht sein gewohntes Programm jedenfalls nicht gegen den Defender austauschen, wenn kein Grund dafür besteht. Ganz anders sieht es beim Thema Werbung aus. Viele kostenlose Virenscanner nerven mit Werbeeinblendungen auf dem Desktop. Selbst bei den kostenpflichtigen Premium-Versionen sind Pop-ups, die auf andere Produkte des Herstellers hinweisen, keine Seltenheit. Der Defender verzichtet erfreulicherweise auf solche Einblendungen. Werbegeplagte finden hier eine unaufdringliche Alternative. Für den Defender – wie auch für jede andere Antivirussoftware – gilt eine wichtige Regel: Er muss immer auf dem neuesten Stand sein. Ab Werk ist der Defender so eingestellt, dass er automatisch nach Updates sucht und diese selbstständig installiert. Ein Eingreifen des Nutzers ist nicht notwendig. Diese Einstellungen sollten am besten unverändert bleiben, um einen sicheren und bequemen Betrieb zu gewährleisten. Wie für alle Virenscanner gilt aber auch beim Defender, dass er keinen vollständigen Schutz gewährleisten kann. Deshalb kommt es auch auf das Verhalten des Nutzers an. "Halten Sie ihren Computer stets aktuell und installieren Sie Updates umgehend", rät David Bothe vom Gelsenkirchener Institut für Internet -Sicherheit, das zur Westfälischen Hochschule gehört. Dies gilt insbesondere für den Webbrowser, das Betriebssystem und alle anderen Programme, die mit dem Netzwerk oder mit dem Internet kommunizieren. Etwas herunterladen sollte man indes nur von bekannten und seriösen Quellen. Und auch Links, die einem verdächtig vorkommen, klickt man lieber nicht an. Oft verbirgt sich dahinter Schadsoftware.

 

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Früherer Bamberger Basketballer Stevan Jelovac ist tot

Die Basketballer von Brose Bamberg trauern um einen ehemaligen Mitspieler. Stevan Lelovac, zuletzt bei AEK Athen, starb an den Folgen eines Schlaganfalls. Der frühere Bundesliga-Basketballer Stevan Jelovac ist tot. Der Serbe starb im Alter von 32 Jahren, wie sein Verein AEK Athen am Sonntagabend bekanntgab. Jelovac, der in der Saison 2018/19 für Brose Bamberg spielte, war vor rund drei Wochen im Training ohnmächtig geworden. Später stellte sich heraus, dass er einen Schlaganfall erlitten hatte. "Uns fehlen die Worte. Ruhe in Frieden und alles Gute auf deiner letzten Reise! Zeige denen da oben, wie man Basketball spielt", schrieb der fränkische Bundesligist auf Twitter.

 

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„Grill den Henssler“: Vergiftungs-Sorge um die Jury

Staffel-Finale bei „Grill den Henssler“! Moderatorin Laura Wontorra (32) musste in der letzten Ausgabe in diesem Jahr allerdings die Jury schützen. Diese Staffel war keine gute für Steffen Henssler! Vier Niederlagen in fünf Sendungen waren die bittere Zwischenbilanz. Henssler ungläubig und genervt: „Die wievielte Staffel ist das? Ich glaube, ich habe noch nie so wenige Sendungen gewonnen wie diese Staffel, das ist wirklich desaströs. Zum Glück kriege ich trotzdem mein gleiches Geld. Ich kann gar nicht sagen, woran es liegt.“ Der TV-Koch hatte jedoch einen Verdacht: „Vielleicht liegt‘s auch an der Jury.“ Die Jury als Ursache allen Koch-Unglücks? Da bot das Dessert von DJ David Puentez (36) genau die richtige Möglichkeit, einzugreifen. Auf der Speisekarte stand: Gebackener Bananenpudding mit Ebereschen-Holundergelee. Sofort verstand Henssler, was sich hinter „Ebereschen“ verbarg: „Vogelbeeren? So werden wir die Jury endlich los! Aber kann man die essen? Heißt es nicht immer, die soll man nicht essen?“ Fragende Blicke von Henssler zum Gegner und zu Wontorra. Doch keiner kommentierte. Henssler weiter: „Nicht, dass ich schuld bin, wenn die Jury nachher mit dem Kopf in die Sahne fällt. Ich sehe schon die Überschrift:, Henssler killt Calli mit Dessert‘.“ Wenige Minuten vor Ende des Dessert-Durchgangs wollte Wontorra die Antwort auf die Zubereitung der Vogelbeeren aus David Puentez herausbekommen. Doch der schwieg weiterhin. Wontorra besorgt: „Wir müssen ein bisschen darauf achten, dass es richtig zubereitet ist, auch wegen der Jury.“ Koch-Coach Alexander Herrmann (50) flüsterte ihr das Vogelbeeren-Geheimnis ins Ohr: „Man muss die mit Zucker so fünf Minuten köcheln lassen. So sind die genussfähig, ohne dass der Körper rebelliert.“ Der Sterne-Koch schickte aber hinterher: „Wenn du jetzt rübergehst und das verrätst, sind wir nicht mehr Freunde, und dein Weihnachten wird nicht so glücklich.“ Aber Wontorra musste Steffen Henssler informieren! Die Moderatorin pflichtbewusst: „Es geht doch nicht um Steffen, es geht um die Jury. Wir müssen doch auf unsere Jury aufpassen!“ Dabei sind Vogelbeeren an sich gar nicht giftig, obwohl viele das noch glauben. Nur ihr Bitterstoff Parasorbinsäure führt bei übermäßigem Konsum der rohen Vogelbeeren zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall – Vergiftungssymptome! Vor allem bei Kindern können schon kleinere Mengen diese Symptome hervorrufen. Erst durch Erhitzen wandelt sich der unangenehme Bitterstoff Parasorbinsäure in die verträglichere Sorbinsäure um. Für Steffen Henssler waren die Vogelbeeren eh nicht das größte Problem beim Dessert. Der TV-Koch überfordert: „Ich habe in meinem Leben noch nie Pudding selbst gemacht…“ Trotzdem gewann Henssler mit 21:18 Punkten den kritischen Nachtisch – und die Sendung mit 101 zu 89 Punkten! Ein versöhnliches Ende für den geplagten Henssler. Ein Sieg auch ganz ohne Jury-Vergiftung. Die Jury wird nämlich definitiv noch weiterhin gebraucht. Wontorra verkündete: „Wir kommen wieder mit ‚Grill den Henssler'‘im nächsten Jahr!“

 

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Flixmobility-Chef warnt vor stillstehenden Zügen

Flixmobility-Chef André Schwämmlein warnt davor, dass die Züge seines Unternehmens wegen des starken Pandemie-Geschehens erneut stillstehen könnten. Ob Flixtrain auch 2022 mit dem vollen Angebot unterwegs sei, „hängt auch von den Trassenpreisen ab“, sagte Schwämmlein Tagesspiegel Background. Der Bund hat diese Benutzungsgebühren für das Schienennetz im Fernverkehr derzeit um 98 Prozent gesenkt, um die Bahnunternehmen während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Ab Januar 2022 sollen die Trassenpreise allerdings wieder steigen und in einem zweiten Schritt im Juni 2022 noch einmal. „Das ist angesichts der derzeit unterdrückten Nachfrage natürlich ein Damoklesschwert“, sagte Schwämmlein. Er hoffe, dass eine dauerhafte Senkung der Trassenpreise beim zukünftigen Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) „ganz oben auf dem Stapel liegt“. Im Busverkehr versuche Flixmobility, „auch bei einem starken wirtschaftlichen Risiko“ soviel wie möglich zu fahren, „damit unsere Partner Einnahmen generieren können“, betonte Schwämmlein. „Wenn die Pandemie unser Geschäft allerdings unmöglich macht“, müsse erneut der Staat für die Schäden der zumeist mittelständischen Busbetreiber aufkommen. „Wir können das nicht leisten, eine ganze Branche zu stabilisieren“, sagte Schwämmlein. Für die Zeit nach der Pandemie bereitet Flixmobility der Fahrermangel zunehmend Sorgen. „Wir sehen in fast allen Ländern, dass Fahrer fehlen“, sagte Schwämmlein. „Wenn wir nächstes Jahr das Netz wieder ausbauen wollen, wird das eine große Aufgabe werden, die nötigen Fahrer zu finden.“

 

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„Ein Herz für Kinder“-Gala 2021: Herzens-Spenden und Baby-Träume

WAS! FÜR! EINE! NACHT! Über 90 Stars an den Spendentelefonen machten die glanzvolle „Ein Herz für Kinder“-Spendengala zum rauschenden Erfolg! Berauscht vor Glück waren viele Gäste allerdings auch hinter den Kulissen! Schauspielerin Simone Thomalla (56) nutzte die Gelegenheit, den neuen Freund ihrer Tochter Sophia (32), Tennis-Ass Alexander Zverev (24), näher kennenzulernen. Verlobung und Hochzeit in Sicht? Simone Thomalla zu BILD: „Also – ein großes Familienfest wäre mir ganz recht…“ Das hatte Uschi Glas (77, „Fack ju Göhte“) bereits Anfang Oktober. „Ich bin in diesem Jahr Oma geworden. Und zwar gleich doppelte Oma! Meine Tochter hat Zwillinge bekommen. Das war sicher der schönste Moment in diesem Jahr.“ Mit diesem generationsübergreifenden Glück war Uschi Glas nicht allein. Jutta Speidel (67) verriet BILD strahlend: „Vor dreieinhalb Monaten bin ich zum zweiten Mal Oma geworden. Ich habe, bis ich zur Gala gefahren bin, mit meiner Enkelin Sophie gespielt.“ Wachsende Babypläne hat übrigens auch Model Elena Carrière (25). Sie zu BILD: „Ich möchte gerne Kinder adoptieren, weil es so viele ungewünschte Kinder auf der Welt gibt.“ Fehlt eigentlich nur noch eine Portion Babygetuschel. Das gab es rund um das Power-Paar Annemarie (44) und Wayne Carpendale (44). Ist da etwas Kleines unterwegs? Sie zu BILD: „Schaun wir mal.“

 

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Kritik an diskriminierendem Video-Thumbnail: ZDF reagiert auf Vorwürfe zu Omikron-Beitrag

Das ZDF hat für die Bebilderung eines Info-Beitrages in der Mediathek heftige Kritik geerntet. Der Sender hatte einen Beitrag des „heute-journals“ über die neue Corona-Variante mit dem Bild einer schwarzen Frau auf Youtube hochgeladen. Das Vorschaubild sorgte vor allem bei Twitter für Aufruhr. Ein Nutzer machte den Sender auf die rassistisch anmutende Darstellung aufmerksam und kommentierte: „Kurze Frage an ZDFheute - wollt ihr mich verarschen?“ Der Nutzer erhielt daraufhin zahlreiche unterstützende Kommentare. Viele Twitter-User sehen die Verknüpfung einer schwarzen Frau in Verbindung mit dem Titel „Omikron: Infektionen explodieren“ für diskriminierend an. „Was zum Teufel?“, schrieb eine Nutzerin unter dem Tweet. „Die Bebilderung ist auf so vielen Ebenen einfach nur falsch! Unfassbar!“ „Geht‘s noch? Nehmt diese Bebilderung raus! Schlimmer geht‘s kaum“, lautete ein Kommentar. Eine weitere Nutzerin kommentierte: „Da gibt man sich die allergrößte Mühe, die Varianten neutral zu benennen, überspringt sogar Buchstaben -aus Gründen-, um dann…“ Dass das Foto in einen suggestiven Kontext gesetzt wurde, betonte auch ein weiterer Nutzer unter dem Tweet: „[Das Bild] Ist eine Mauer in Südafrika (J.burg?), allerdings geht der Kontext hier völlig verloren, so dass man genau den Eindruck gewinnen kann, den niemand gewinnen sollte. Ich hoffe, liebes ZDFheute, dass es einfach Gedankenlosigkeit war, dieses Bild auch dafür zu verwenden.“ Der Sender reagierte schnell auf die Anschuldigungen und nahm das Bild wenig später aus der Mediathek. „Wir haben das Thumbnail des betroffenen Videos ausgetauscht, da das vorherige Hintergrundbild in Kombination mit der Headline als Zusammenhang verstanden werden konnte, der nicht beabsichtigt war“, teilte das ZDF via Twitter mit. „Wir bitten um Entschuldigung.“ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte schon vorige Woche erklärt, warum sie gerade diesen griechischen Buchstaben als Bezeichnung für die Variante B.1.1.529 wählte, als sie sie als besorgniserregend einstufte: Es gehe darum, Missverständnisse und Stigmatisierungen zu vermeiden. Die UN-Gesundheitsbehörde ist schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, neu auftretende Varianten nach und nach anhand des griechischen Alphabets zu benennen. Damit sollte verhindert werden, dass die Orte, an denen die Mutanten erstmals auftreten, als Bezeichnung verwendet und sprachlich an den Pranger gestellt werden. Vor Omikron wären nun aber noch die Buchstaben Ny und Xi an der Reihe gewesen. Ny, das auf Englisch Nu heißt, klinge zu sehr nach „new“ (deutsch: „neu“) und wäre daher missverständlich gewesen, hieß es dazu von der WHO. RND/al mit Material von dpa

 

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Coronavirus-Blog: Inzidenz in MV höher als der Bundesdurchschnitt

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Sonntag, 5. Dezember 2021, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Montagmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Das war's für heute mit der Berichterstattung im Corona-Blog. Morgen früh sind wir mit einem neuen Blog wieder für Sie am Start. Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verteidigt. Es sei in der vergangenen Woche gelungen, die Inzidenz in Bayern zu senken, sagte der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will". Geholfen hätten vor allem Kontaktreduzierungen, das Schließen von Bars, Discos und Weihnachtsmärkten sowie Geisterspiele beim Sport. Söder räumte aber mit Blick auf die Eingriffe ein: "Kontaktbeschränkungen sind das Schwerste." Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Bundesländern auch die Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen ermöglichen. Das geht aus einem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. In dem Paragraphen 28a heißt es bislang, dass auch künftig die Schließung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel untersagt sein soll, "sofern es sich nicht um gastronomische Einrichtungen, Freizeit- oder Kultureinrichtungen oder um Messen oder Kongresse handelt". Etliche Bundesländern hatten gefordert, dass sie aber auch Restaurants schließen können müssten. Voraussetzung für die Anwendung der scharfen Maßnahmen ist, dass die Landtage der entsprechenden Länder dies vorher beschließen, heißt es in dem Papier. Die 2G-Plus-Regelung in der Gastronomie führt zu deutlich weniger Umsatz. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband MV forder daher von der Politik finanzielle Hilfen für die betroffene Branche. Wie ein Blick nach Rostock zeigt, kommen weniger Gäste, zudem wurden und werden gebuchte Weihnachtsfeiern abgesagt. Die Gastronomen sorgen sich um ihre Zukunft. Im Stadtstaat Bremen tritt mit Wochenbeginn eine neue Corona-Verordnung mit mehreren Verschärfungen in Kraft. Ungeimpfte dürfen sich dann nur mit dem eigenen Hausstand und zwei weiteren Personen eines anderen Hausstandes treffen. In der derzeitigen Warnstufe zwei dürfen nur Geimpfte und Genesene (2G) im Einzelhandel einkaufen, ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. In den Schulen muss künftig in allen Jahrgängen eine Maske getragen werden; bislang waren die Grundschulen ausgenommen. Bremen übernimmt damit die Bund-Länder-Beschlüsse von vergangener Woche. Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag eine illegale Musik- und Tanzparty in Neubrandenburg aufgelöst. Wie ein Polizeisprecher der Stadt sagte, hatten sich gegen 2.30 Uhr etwa 75 Frauen und Männer in einer Baracke auf einem ehemaligen Gewerbegelände in der Ihlenfelder Vorstadt versammelt. Ein Zeuge hatte die Beamten wegen des Lärms gerufen. An der Mecklenburgischen Seenplatte sind gegenwärtig derartige Freizeitveranstaltungen wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen untersagt. Die Wochen-Inzidenz lag am Sonntag bei 473 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und damit über dem Durchschnitt Mecklenburg-Vorpommerns von 440. Der Veranstalter musste dem Polizeisprecher zufolge alles wieder abbauen und hat sich nun wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung zu verantworten. Von allen Gästen seien die Personalien erfasst worden, da sie vom zuständigen Ordnungsamt ebenfalls zur Verantwortung gezogen werden sollen. Im Bundesland Bremen sind heute 121 neue Corona-Fälle gemeldet worden. 93 davon entfallen auf die Stadt Bremen, dort beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 203,9. Für die Stadt Bremerhaven wurden 28 Neuinfektionen gemeldet, die Inzidenz dort liegt nun bei 268,6. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau, die Kontaktnachverfolgung ist vielerorts kaum mehr möglich: Deutschland steht ein weiterer Corona-Winter bevor. Strengere Maßnahmen wurden bereits beschlossen, weitere Verschärfungen sind nicht ausgeschlossen. Auch die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht rückt immer näher, obwohl die noch amtierende Bundesregierung sie lange ausgeschlossen hatte. Die Universität Hamburg wechselt angesichts steigender Corona-Zahlen morgen in den 2G-Lehrbetrieb. Damit dürfen dann nur noch Geimpfte und Genesene an Präsenzveranstaltungen teilnehmen. Ungeimpften solle bei Bedarf aber ein Ersatzangebot gemacht werden, teilte die Hochschule mit. Den Lehrenden sei nach wie vor selbst überlassen, ob sie ihre Veranstaltungen in Präsenz, digital oder hybrid umsetzen wollen. Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen, wie etwa Labortätigkeiten, können den Angaben zufolge vorerst weiter unter 3G-Vorgaben stattfinden - also geimpft, genesen oder frisch negativ getestet. Die Universität Hamburg zählt mit ihren derzeit fast 45.000 Studierenden und rund 14.800 Beschäftigten - darunter 673 Professorinnen und Professoren - zu den größten Hochschulen Deutschlands. Erstmals in der vierten Corona-Welle übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz der registrierten Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern den bundesweiten Durchschnittswert. Am Sonntag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 305 neue Corona-Infektionen (Vortag: 855; Vorwoche: 447). Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen stieg somit auf 440,2 (Vortag: 437,6; Vorwoche: 400,9) - ein neuer Höchstwert für MV. Bundesweit wurde sie heute vom Robert Koch Institut (RKI) mit 439,2 angegeben. Bei den Ungeimpften liegt sie bei knapp 1.200. Die Landes-Hospitalisierungsinzidenz sank leicht von 8,4 auf 8,0. Die Corona-Ampel für das ganze Land steht auf "orange". Die Zahl der Todesfälle stieg auf 1.355 (+2). Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handele es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI lediglich 13 Omikron-Fälle bestätigt. Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. Die Behörden riefen alle Menschen auf, sich zu melden, die nach dem 26. November noch das Restaurant in Oslo besucht haben. Die vom Studentenwerk Schleswig-Holstein für Mitte Dezember beschlossene vorübergehende Schließung fast aller Mensen stößt unter Studierenden auf scharfe Kritik. Obwohl fast alle Studierenden auf ein gesundes und abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken angewiesen seien, mache das Studierendenwerk zehn Tage vor den letzten Vorlesungen des Jahres fast alle Mensen und Café Lounges dicht, monierte der Sprecher der Hochschulgruppe Südschleswig, Marvin Schmidt. Er sprach von einer realitätsfernen Entscheidung und forderte, die Einrichtungen erst am 23. Dezember zu schließen und am 10. Januar wieder zu öffnen. Das Studentenwerk SH hatte am vergangenen Donnerstag auf seiner Homepage mitgeteilt, dass wegen der kontinuierlich sinkenden Nachfrage fast alle Mensen und Café-Lounges an den Standorten Kiel, Flensburg, Lübeck und Heide vom 13. Dezember bis zum 17. Januar 2022 geschlossen seien. "Wir hätten den Betrieb gern noch bis Weihnachten aufrechterhalten. Leider bleibt uns trotz erhöhter Sicherheit durch die 2G-Regel durch die sinkende Präsenz auf dem Campus auch aus wirtschaftlicher Sicht keine andere Möglichkeit", hatte Hochschulgastronomie-Leiter Torsten Schmidt erklärt. Die Ampel-Koalition bereitet auf Wunsch mehrerer Ministerpräsidenten offenbar deutliche Verschärfungen der Corona-Regeln für die Gastronomie vor. Wie die "Bild-Zeitung" berichtete, soll bereits an einer neuen Öffnungsklausel für das Infektionsschutzgesetz gearbeitet werden. Diese ermögliche weitergehende Einschränkungen in der Verantwortung der Länder - bis hin zur umfassenden Schließung von Restaurants. Dazu werde das Infektionsschutzgesetz in der kommenden Woche geändert. "Damit wird es den Ländern wieder ermöglicht, neben Clubs und Diskotheken auch Restaurants und Kneipen zu schließen, also einen Gastro-Lockdown zu verhängen", sagte demnach eine informierte Quelle der "Bild". Die neue Klausel sei auf Betreiben der Bundesländer, besonders Sachsens, Bayerns und Baden-Württembergs, aufgenommenen worden. Bis zum 12. Dezember soll das geänderte Infektionsschutzgesetz den Bundestag passieren. Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann will das parlamentarische Verfahren zur Entscheidung über eine Corona-Impfpflicht nicht überstürzen. Auch die Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht seien sich darin einig, dass die Impfpflicht "nicht vor Februar oder März" kommen müsse, sagte Buschmann dem TV-Sender Phoenix. Dafür müsse zunächst die Organisation stehen. "Nichts wäre schlimmer, als wenn man Menschen zu etwas verpflichtet und dann kein Impfangebot zur Verfügung stellen kann", sagte er. "Das muss gut vorbereitet sein." Um die aktuelle Corona-Welle zu brechen, müssten jetzt so viele Menschen wie möglich eine Booster-Impfung erhalten. Hamburgs Schüler bekommen auch in den Frühjahrsferien 2022 kostenlose und freiwillige Lernangebote, um durch die Corona-Pandemie verursachte Lernrückstände aufzuholen. Bereits die zurückliegenden Herbstferien hätten knapp 6.500 Schülerinnen und Schüler an 261 Schulen zum Abbau von Lernrückständen genutzt, teilte die Schulbehörde mit. Schulsenator Ties Rabe (SPD) betonte: "Diese Zahlen bestärken uns darin, dass es richtig ist, die Hamburger Lernferien bis Ende 2022 zu verlängern." Neueste Überprüfungen der Lernstände hätten bestätigt, dass dringend Mathematik und Lesen geübt werden müsse. Die Lernangebote reichen den Angaben zufolge von den Grundschulen über die Stadtteilschulen und die Gymnasien bis hin zu den Regionalen Bildungs- und Beratungszentren. In Dänemark ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron sprunghaft auf mehr als 180 Fälle angestiegen. Mittlerweile seien 183 Infektionen mit der zuerst in Südafrika festgestellten Variante nachgewiesen worden, teilten die dänischen Gesundheitsbehörden mit. Das EU-Land hatte wegen der womöglich besonders ansteckenden Virusvariante kürzlich seine Corona-Schutzmaßnahmen ausgeweitet. Nach vier Wochen Volksfest auf dem Hamburger Heiligengeistfest haben die Stadt und die Schausteller eine überwiegend positive Bilanz des Winterdoms gezogen. Rund 800.000 geimpfte und genesene Menschen haben das Gelände seit Anfang November besucht, wie der Veranstalter mitteilte. "Im Vergleich zum Sommerdom im 3G-Modell konnte der Winterdom als 2G-Veranstaltung und damit ohne Besucherzahlbegrenzung erfolgreich durchgeführt werden", sagte der Leiter des Dom-Referats Sören Lemke. Auch die Schausteller blicken weitgehend gut gelaunt auf den vergangenen Monat. "Das war insgesamt zufriedenstellend. Die Umsätze waren auf jeden Fall merkbar besser als zum Sommerdom mit 3G", sagte Sascha Belli, Fachgruppenleiter für die Schausteller im Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg. Erneut muss Weihnachten unter Pandemie-Bedingungen gefeiert werden. Die Kirchen setzen dennoch auf Präsenz-Gottesdienste. Aus Osnabrück und Hildesheim werden die Messen im Internet übertragen. Der deutsche Einzelhandel hat sich mit den Umsätzen am zweiten Adventswochenende unzufrieden gezeigt. Nach einem bereits schwachen Auftakt des Weihnachtsgeschäfts hätten Corona-Maßnahmen in den vergangenen Tagen für erhebliche Einbußen gesorgt, hieß es in einer Mitteilung des Handelsverbands Deutschland. "Die Einführung verschärfter Corona-Maßnahmen in Geschäften ist eine dramatische Zäsur im Weihnachtsgeschäft", sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Demnach geht aus einer HDE-Trendumfrage unter etwa 1.600 Unternehmen hervor, dass die Umsätze im stationären Nicht-Lebensmittel-Handel um durchschnittlich 26 Prozent geringer ausfielen als im Vorkrisenjahr 2019. "Unter 2G-Bedingungen sind die Besucherzahlen im Innenstadthandel durchschnittlich um 41 Prozent zu 2019 gesunken." Der Verband bekräftigte seine Forderung, Wirtschaftshilfen anzupassen und den Handel zu unterstützen. FDP-Chef Christian Lindner hat gezieltere Maßnahmen zur Corona-Eindämmung verteidigt und mehr Schub bei den Impfungen gefordert. "Jeder hatte wohl gehofft und mit der Verfügbarkeit der Impfstoffe auch erwartet, dass dieser Winter ein anderer sein würde als der im vergangenen Jahr", sagte er bei einem Parteitag in Berlin. "Diese Hoffnung hat sich nicht bestätigt." Die vierte Welle mit dramatischen Infektionszahlen stelle eine neue besondere Gefahr da. Lindner betonte, damit nicht weitere Corona-Maßnahmen beschlossen werden müssten, baue man auf das Verantwortungsgefühl der Menschen, jetzt Kontakte zu reduzieren und sich impfen zu lassen. "Der Weg in die Normalität, er liegt in Ihren Händen", appellierte er an die Bürger. In einer Pandemie gehe es "nicht um Freiheit oder Gesundheitsschutz, sondern die richtige Balance aus beidem". Lindner räumte ein, dass in der Übergangsphase nach der Bundestagswahl das Bild der "staatlichen Verantwortungsgemeinschaft" von Regierung, Parlament, Bund und Ländern "nicht zufriedenstellend" gewesen sei. Die Polizei hat eine private Feier mit rund 150 Gästen im Landkreis Osnabrück aufgelöst. Nach Hinweisen seien die Beamten am Sonnabend zu der Feier in Melle gefahren, teilte die Polizei mit. Die Veranstalter, ein 27-Jähriger und seine 21 Jahre alte Frau, hätten keine Kontaktdatenerfassung vorlegen können. Sie hätten auch zugegeben, die erforderlichen Nachweise zur 2G-Plus-Regelung nicht überprüft zu haben. Gemäß der Regelung haben nur Geimpfte oder Genesene mit negativem Test Zutritt. Neun Personen konnten den Angaben zufolge bei einer stichprobenartigen Kontrolle keinen aktuellen Negativtest nachweisen. Sechs Gäste konnten keinen Impfnachweis vorlegen, sie hatten sich jedoch vorher testen lassen. Die Polizei schrieb mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Nach Angaben der Sozialbehörde sind in Hamburg binnen 24 Stunden 571 neue Corona-Fälle registriert worden. Das sind 137 weniger als am Sonnabend und sechs Neuinfektionen weniger als am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen stieg von 236,8 am Sonnabend auf jetzt 237,5. Am Sonntag vor einer Woche lag der Inzidenzwert bei 246,5. Die Testpflicht für dreifach gegen Corona geimpfte Menschen sollte nach Auffassung der CDU auch in Mecklenburg-Vorpommern schnellstens entfallen. Die Landesregierung sollte umgehend dem Vorbild Niedersachsens folgen, wo die 2G-Plus-Regel für Menschen mit erfolgter Booster-Impfung seit Sonnabend nicht mehr gilt, forderte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag, Franz-Robert Liskow. Dort haben die Menschen nach einer Booster-Impfung wieder ohne zusätzlichen Test Zugang zu Einrichtungen, in denen 2G plus gilt. Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) hat sich offen für die Streichung der Testpflicht für "Geboosterte" gezeigt. Allerdings hofft sie auf eine bundesweite Lösung. Sie wolle das Thema bei der Gesundheitsministerkonferenz an diesem Montag ansprechen, so ein Ministeriumssprecher. "Ich bin für die Corona-Impfung, aber gegen eine Impfpflicht. Ist das ein Widerspruch?" Ulrich Schönborn, Chefredakteur der "Nordwest-Zeitung", legt seine Meinung im Wochenkommentar dar. Seit Mitternacht gilt Polen wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen wieder als Hochrisikogebiet. Aus diesem Grund gelten jetzt wieder schärfere Einreisebestimmungen. Wer sich in Hamburgs Bussen und Bahnen nicht an die 3G-Regeln hält, soll in Zukunft 80 Euro zahlen. Der HVV führt die sogenannte Vertragsstrafe zum 13. Dezember ein. In den niedersächsischen Gefängnissen sind seit Ausbruch der Pandemie im März vergangenen Jahres 87 Corona-Infektionen registriert worden. Aktuell sind zehn Häftlinge infiziert. "Das Virus ist sehr häufig bei neuaufgenommenen Gefangenen festgestellt worden", teilte ein Sprecher des Justizministeriums mit. Um einen Eintrag des Virus in die Haftanstalten zu verhindern, würden neue Gefangene in den ersten 14 Tagen zunächst isoliert von Mithäftlingen in einem abgetrennten Bereich aufgenommen. Erst nach einem negativen Corona-Test folge die Aufnahme in andere Haftbereiche. Aktuell leben 4.539 Menschen in den Justizvollzugs- und Arrestanstalten des Landes. Wie das Justizministerium weiter mitteilte, sind aktuell 65 Prozent der Gefangenen vollständig gegen das Coronavirus geimpft - in ganz Niedersachsen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 70 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Für Niedersachsen hat das Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 2.117 Neuinfektionen registriert. Das sind 681 weniger als am Sonnabend und 34 weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 203,5 Fällen pro 100.000 Einwohner (Vortag: 203,0; Vorwoche: 212,2). Ein weiterer Patient ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen und will Schulschließungen in besonders betroffenen Regionen nicht ausschließen. "In Gebieten mit hohen Inzidenzen muss man auch über befristete Kontaktbeschränkungen für Geimpfte nachdenken", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er befürchte, dass die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern nicht reichten, um die Welle zu brechen und die Infektionszahlen schnell nach unten zu drücken. Schulschließungen seien erhebliche Belastungen für die Kinder, aber auch für die Eltern. "Natürlich muss es das Bestreben der Schulminister sein, mit Maskenpflicht, Tests und Lüftung die Schulen so lange wie möglich offenzuhalten", sagte Brinkhaus. "Es darf aber für Regionen mit sehr hohen Inzidenzen keine Tabus geben." Gegner der Corona-Impfungen sind nach Ansicht des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als staatliche Maßnahmen wie die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar. Er selber werde bei der Abstimmung im Bundestag für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona stimmen, sagte Röttgen. Die Impfquote sei zu niedrig und die gesellschaftliche Akzeptanz für eine Impfpflicht gestiegen. "Das hat auch bei mir zu einem Umdenken geführt." Außerdem gebe es "durch die gigantische Zahl der Impfungen weltweit ausreichend Daten, die die Sicherheit der Impfung belegen". Die Bundeswehr hilft erneut Kommunen bei der Bewältigung der Corona-Lage. Aktuell leiste man in Kiel, Neumünster, Büdelsdorf, Bad Oldesloe und Prisdorf (Kreis Pinneberg) Amtshilfe, sagte der Pressesprecher des Landeskommandos Schleswig-Holstein. Insgesamt seien zurzeit 25 Soldatinnen und Soldaten in stationären Impfstellen des Landes im Einsatz - zusätzlich würden ab Montag fünf weitere Bundeswehrangehörige in Prisdorf eingesetzt. Eine weitere Anfrage gibt es nach Angaben des Landeskommandos aus dem städtischen Krankenhaus Kiel. Dort solle von Donnerstag an ein Soldat die Krankenhausapotheke unterstützen. Aktuell stehen nach Bundeswehrangaben derzeit bis zu 12.000 Soldaten für Unterstützungseinsätze bereit. Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Polen und die Schweiz von heute an als Hochrisikogebiete ein. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Mit der Schweiz ist ein beliebtes Winterreiseziel der Deutschen unter den neuen Hochrisikogebieten. Mit Polen und der Schweiz sind nun fünf von acht Nachbarländern Deutschlands als Hochrisikogebiete eingestuft. Nur Dänemark, Luxemburg und Frankreich stehen noch nicht auf der Liste. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am heute Morgen mit 439,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 442,7 gelegen, vor einer Woche bei 446,7 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 42.055 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 44.401 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 94 Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Schleswig-Holstein erneut leicht gesunken. Die Behörden registrierten 340 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Am gleichen Tag vor einer Woche waren es mehr als 440 Neuansteckungen gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank den vierten Tag in Folge leicht auf nun 142,1. Im Vergleich der Bundesländer hat Schleswig-Holstein laut Robert Koch-Institut (RKI) noch immer die geringste Sieben-Tage-Inzidenz. Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt weiterhin 3,26. Sie besagt, wie viele Corona-Kranke innerhalb einer Woche je 100.000 Menschen in Kliniken kamen. 184 Corona-Patientinnen - oder Patienten wurden im Krankenhaus behandelt. 32 Schwerkranke mussten - wie am Tag zuvor - beatmet werden. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 blieb gleich. In Lübeck ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 187,6 am höchsten, im Kreis Dithmarschen liegt der Wert mit 74,3 weiterhin am niedrigsten. Es bleibt der einzige Kreis mit einer Inzidenz unter 100. Steigende Infektionszahlen, sinkende Anzahl trainierender Kinder: Damit hat der Wolgaster Judo-Verein zu kämpfen - und ist sicher kein Einzelfall. Denn viele Eltern sind unsicher, ob Training in der Halle gerade eine so gute Idee ist. Und die Vereinsvorsitzenden haben mit stets neuen Verordnungen zu kämpfen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie außerdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter über die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Sonntag, 5. Dezember - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Blog finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Sonnabend nachlesen.

 

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Wirtschaftsminister Altmaier über Merkel, Müsli und magere Hähnchen

Er stand Kanzlerin Angela Merkel so nahe wie kaum ein anderer Spitzenpolitiker, diente ihr u.a. als Umwelt- und Kanzleramtsminister, zuletzt als Wirtschaftsminister: Peter Altmaier (63, CDU). Im BILD-Interview zieht der Saarländer Bilanz, spricht über Merkel, Müsli und mageres Hähnchen. BILD: Herr Altmaier, erinnern Sie sich noch an den Tag, an dem Sie Angela Merkel zum ersten Mal über den Weg gelaufen sind? Altmaier: „Das war an einem Novembertag in den frühen 90er-Jahren, ich nahm damals an einem ökumenischen Gottesdienst beim CDU-Bundesparteitag in Düsseldorf teil und Angela Merkel saß in der Kirche ein paar Reihen vor mir. Als ich sie sah, war ich sehr stark beeindruckt und auch berührt - und wusste nicht warum. Denn gesprochen hatten wir damals nicht miteinander.“ Es scheint Vorsehung gewesen zu sein: Viele Jahre später wurde sie zu einem der engsten Vertrauten der Kanzlerin. Wie ist es Ihnen gelungen, ihr Vertrauen zu gewinnen? Altmaier: „Das ist eine Frage für die Kanzlerin, nicht für mich. Aber persönliche Loyalität und die vielen Krisen haben sicher das ihre getan. Als ich 2009 Parlamentarischer Geschäftsführer wurde, mussten wir in jeder Abstimmung um unsere Kanzlermehrheit kämpfen - egal, ob es um die Eurokrise oder den Atomausstieg ging. Später waren es z.B. die Ukraine-Krise und die Flüchtlingskrise. Ich habe damals viele Nächte durchgearbeitet und hielt mich mit Kannen voller Kaffee und anderen Hilfsmitteln wach…“ Das klingt nach einer Schlagzeile, das sollten sie näher ausführen. Altmaier ( lacht): „Natürlich nur mit ‚legalen Drogen‘, wie Schokolade und Cola. Ich war früh überzeugt, dass Angela Merkel eine herausragende Kanzlerin ist, die auch international ihresgleichen sucht. Ich habe auch deshalb gerne für sie gearbeitet, weil ich die allermeisten ihrer Überzeugungen teilte und ihre menschliche Art gerade gegenüber Schwächeren und Benachteiligten sehr schätze.“ Klingt so, als sei sie eine sehr fordernde Chefin. Altmaier: „Stimmt. Aber ich war bereit, sehr hart zu arbeiten, so wie andere in unserem Team auch, manchmal bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Ich habe es übrigens nie bereut, weil ich dadurch die Chance hatte, Angela Merkel bei ihrer Arbeit für Deutschland und Europa zu unterstützen. Das war ein großes Privileg. Mit Merkel hat sich das Bild Deutschlands in der Welt zum Positiven gewandelt. In den Jahren davor wurde Deutschland aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke international – teils widerwillig - respektiert, heute genießen wir überall auf der Welt enorme Wertschätzung und Sympathie. Das ist gerade auch das Verdienst von Angela Merkel, ihrer persönlichen Bescheidenheit und ihrer klaren Prinzipien.“ Als Steuerzahler freue ich mich natürlich, dass Sie so aufopferungsvoll ihrem Job nachgegangen sind. Aber fürchten Sie nicht, dass am Mittwoch in ein tiefes Loch fallen könnten, wenn der Staat sie aus dem Dienst entlässt? Altmaier: „Da mache ich mir keine Sorgen. Schon in den letzten Wochen ist es ruhiger geworden, weil ich nicht an den Koalitionsverhandlungen beteiligt war.“ Es sieht sogar so aus, als hätten Sie abgenommen… Altmaier: „Stimmt, ich habe meine Ernährung umgestellt und abgenommen - wie viel genau wird noch nicht verraten. Aber der Knopf meiner Anzugsjacke saß noch nie so gut. Zum Frühstück gibt’s jetzt nur noch zuckerfreies Müsli mit Heidelbeeren und Ananas, zum Abendessen mageres Hühnchen. Das hilft. Und auch die Vorfreude darauf, dass ich jetzt liebe Menschen wieder sprechen und sehen kann, die ich in den letzten Jahren immer wieder vertrösten musste. Und in meinen Bücherregalen warten viele spannende Bücher, für die ich als Minister viel zu wenig Zeit hatte.“ Stimmt es eigentlich, dass Sie 500 Bücher über Bismarck gesammelt haben? Peter Altmaier: „ Nein, das stimmt nicht.“ Dann bin ich falsch informiert. Altmaier: „Ja, es sind nämlich ungefähr 640! Über kaum einen anderen Politiker ist so viel geschrieben und gestritten worden.“ Zur Wahrheit über Bismarck gehört auch, dass er ein zwiespältiges Verhältnis zur Demokratie hatte. Das Parlament empfand er als lästig. Auch in den vergangenen Monaten hatten viele Bundestags-Abgeordnete den Eindruck, dass die Bundesregierung unter Merkel das Parlament als geradezu störend empfunden habe. Hätte die Bundesregierung die Abgeordneten in der Corona-Krise besser einbinden müssen? Altmaier: „Das ist eindeutig falsch: Das Parlament hatte und hat es stets in der Hand, die wesentlichen Fragen in der Pandemie an sich zu ziehen, was es ja auch einige Male getan hat. Aber die Entscheidung trifft immer noch die Mehrheit und nicht die lautstarke Minderheit der AfD-Abgeordneten, die die Sorgen vieler Bürger gefährlich missbrauchen.“ Gibt es Menschen, bei denen Sie sich entschuldigen müssen und möchten? Altmaier: „Jeder macht mal Fehler, und ich habe ganz sicher auch welche gemacht, zumal ich oft ein Freund der klaren Worte bin. Wenn ich dabei ungewollt jemandem Unrecht getan oder ihn verletzt habe, habe ich mich in der Regel aber dafür entschuldigt. Angela Merkel hat übrigens viel dazu beigetragen, das der Ton im Parlament heute weniger rau und verletzend ist.“ Wie ist es mit Herrn Laschet, hat er ihnen schon verziehen, dass sie sich vor ein paar Monaten gegen ihn stellten? Altmaier: „Wir haben damals hart mit der Frage gerungen, mit welchem Kanzlerkandidaten wir die besten Chancen haben wieder den Regierungsauftrag zu erhalten und unser Land mitgestalten zu können. Ich war und bin der Überzeugung, dass Markus Söder damals die bessere Wahl gewesen wäre. Das habe ich im Bundesvorstand meiner Partei damals auch sachlich begründet. Nachdem Armin dann Kanzlerkandidat war, habe ich ihn in rund 50 Wahlveranstaltungen unterstützt. Weder für das eine noch für das andere muss ich mich entschuldigen oder um Verzeihung bitten. Dass Ihre Zeitung, die BILD, praktisch alles aus jener Vorstandssitzung quasi ‚live‘ berichten konnte, war ja nun nicht das Problem von Paul Ronzheimer, sondern desjenigen in der CDU, der das Gebot der Vertraulichkeit verletzt hat.“ Ist es gut, dass sich die Union jetzt in der Opposition erholen kann? Altmaier: „Ich habe mir die Opposition nicht gewünscht. Aber die Wählerinnen und Wähler haben anders entschieden. Wenn wir ehrlich sind, dann haben wir es ihnen mit einer Serie von Pleiten, Pech und Pannen auch nicht sehr leicht gemacht, sich für uns zu entscheiden. Jetzt müssen wir die enttäuschten Bürgerinnen und Bürger für die Union zurückgewinnen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass unser Land bei CDU und CSU gut aufgehoben und regiert ist, wie man an den Ergebnissen der letzten 16 Jahre sehen kann. Das muss nun eine neue Generation von Politikerinnen und Politikern leisten. Als überzeugter Christdemokrat seit 46 Jahren werde ich das gerne unterstützen, auch wenn ich mich aus der Tagespolitik weitestgehend zurückhalten werde.“

 

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Stromausfall in Augsburg-Pfersee: Viele Haushalte betroffen

Von einem Stromausfall in Augsburg am Sonntagabend waren viele Haushalte im Stadtteil Pfersee betroffen. Das Problem war nach einer Stunde bei allen Betroffenen behoben.

 

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"Schlimmste Zeit meiner Karriere": Lucas Hernandez spricht über Probleme nach Bayern-Wechsel

Nicht Leroy Sané, nicht Erling Haaland – und auch nicht Mario Götze: Lucas Hernandez ist mit der Ablöse von 80 Millionen Euro der teuerste Bundesliga -Neuzugang der Geschichte. 2019 überwies der FC Bayern München diese Summe an Atlético Madrid. Nur wirkliche Freude sollte der Klub mit dem Innenverteidiger zunächst nicht haben: Der heute 25 Jahre alte Franzose, der 2018 Weltmeister wurde, war in seinen ersten Bayern-Monaten vom Verletzungspech verfolgt. Im Interview mit dem Kicker hat Hernandez nun auf den schwierigen Beginn beim Rekordmeister zurückgeblickt. "Die ersten eineinhalb Spielzeiten war ich verletzt, das war definitiv die schlimmste Zeit meiner Karriere, sehr kompliziert", sagte der Abwehr-Spezialist. "Zunächst habe ich sechs Monate gefehlt, dann war ich zwei Monate auf dem Rasen, dann wieder vier draußen. Wenn du nicht jeden Tag mit deinen Mitspielern zusammen und viel allein bist, belastet dich das." Hernandez war bereits bei seiner Bayern-Ankunft verletzt: Wegen einer Innenbandverletzung verpasste er große Teile der Saisonvorbereitung, Wegen eines Innenbandrisses im Sprunggelenk musste der Verteidiger dann wenig später 14 Pflichtspiele aussetzen. Bei der EM 2021 im Sommer dann der nächste Rückschlag: Hernandez zog sich einen Einriss des Innenmeniskus am linken Knie zu und musste operiert werden. Wieder verpasste er Teile der Vorbereitung: "Die erneute Verletzung nach der Europameisterschaft hat mich gleich wieder an meine Anfangszeit in München erinnert", so der Bayern-Star. "Wenn du immerzu nur Stunden allein mit dem Athletiktrainer in der Reha arbeiten kannst, ist das nicht immer schön, aber ich bin mental stark genug, um das wegzustecken." Hernandez zeigt sich kämpferisch: "Ich wusste, dass das eben eine Zeit ist, die ich überstehen muss, und dass danach wieder schöne Momente kommen." Und die hatte Hernandez schon zuvor: In der vergangenen Saison blieb der Franzose dann weitestgehend verletzungsfrei und gehörte zu den wichtigen Bausteinen im Team von Hansi Flick. Wettbewerbsübergreifend absolvierte Hernandez im vergangenen Jahr 37 Pflichtspiele und gewann mit dem FCB die Meisterschaft. Zum Ende der Triple-Saison 2019/20 war der Franzose auch wieder fit. "Dann ist das Glück zu mir zurückgekehrt, ich konnte wieder spielen und habe jetzt wieder Spaß am Fußball. Ich fühle mich im Verein wie auch in der Stadt sehr wohl. Der FC Bayern ist einer der besten Klubs der Welt", schwärmte der Franzose mit spanischen Wurzeln. Beim FC Bayern sei er inzwischen angekommen: "Ich fühle mich gut, bereit und bin motiviert – ebenso wie meine Mannschaftskollegen. Wir haben Lust darauf, weiter Geschichte zu schreiben und Titel zu gewinnen."

 

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Corona-Leugner: Diese Hetzer spalten das Land

Sie kritisieren nicht nur die Corona-Maßnahmen, sie verbreiten zugleich auch Hass und Hetze! BILD nennt fünf der schlimmsten Hetzer: Früherer Vegan-Koch. Radikalisierte sich während der Corona-Krise, verbreitete in seinen Telegram-Gruppen antisemitische Hetze, verherrlichte den Nationalsozialismus. Ist mittlerweile in der Türkei untergetaucht, entzieht sich so der deutschen Justiz. Spielt in der Szene nicht mehr die ganz große Rolle. HNO-Arzt, gilt als Mediziner in der Querdenker-Szene als vermeintliche „wissenschaftliche Autorität“. Dabei verbreitet Schiffmann immer wieder bizarre Falschinformationen zu Covid-19. Seit vielen Jahren in der rechtsextremen Szene aktiv. Ist Chef der vom Verfassungsschutz beobachteten „Freien Sachsen“, die in Sachsen inzwischen in vielen Orten die Corona-Proteste dominiert. Früherer Kader der Neonazi-Organisation „Blood and Honour“, tritt inzwischen als rechtsextremer Politclown auf vielen Querdenker-Demos auf. Hat die Corona-Krise als lohnendes Geschäftsfeld entdeckt. Präsentiert seine besonders einfältigen Verschwörungstheorien im Stile eines Shopping-Senders, verkauft dabei Werbeartikel an seine Fans.

 

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„Ein Herz für Kinder“: Wie Maite Kelly ihren Geburtstag feierte

Das Spiel ist erst aus, wenn „Wonti“ abpfeift… Promis und Star-Gäste warteten gespannt aufs Mega-Ergebnis der „Ein Herz für Kinder“-Spendensumme. EINER machte immer weiter. Als sich Bald-Kanzler Olaf Scholz (63), Wladimir Klitschko (45) und die anderen Promis fürs Final-Foto mit großem Herz positionierten, ging Fußball-Legende Jörg Wontorra (73) in die NachSPENDEN-Zeit. Er zu BILD: „111 Euro habe ich noch reingeholt. So was lasse ich doch nicht liegen.“ Mit einer 20 000-Euro-Spende sackte der Sport-Kommentator auch die größte Einzelsumme am Promi-Telefon ein. Olympia-Helden finden immer eine Lösung. Wladimir Klitschko (45, Box-Gold 1996) und Herz-Junge Noah (6) kennen sich seit fast drei Jahren. Beim Warten auf die Gala wurde dem Kleinen langweilig. Er wollte einen Fußball. Keiner da. Klitschko lenkte ihn mit einer kleinen Fotosession ab. Das kickte auch! TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer (38) trägt und guckt Gucci. Er (im Samt-Sakko der italienischen Marke): „Wir haben zu Weihnachten für unsere Freunde ein Kino gemietet und gucken, House of Gucci‘.“ Welt-Premiere der Tatort-Tenöre. Axel Prahl (61), Jan Josef LIefers (57) und Roland Kaiser (69) sangen den Lennon-Hit „War is over“. Prahl verriet: „Mein Kaiser-Lieblings-Hit:, Sieben Fässer Wein‘. Der macht immer gute Laune. Da bin ich auch zu 100 Promille textsicher.“ Mini-Party zum Geburtstag. Ihren 42. Geburtstag feierte Maite Kelly erst live auf der Bühne, dann noch mit Freunden (2G+) in der Garderobe. Mit einem feinen Schlückchen Wodka.

 

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Im Fenster hing schon der Weihnachtsstern Was geschah im Brandenburger Todeshaus?

Königs Wusterhausen (Brandenburg) – Kuscheltiere, Kerzen und herzzerreißende Briefe zeugen von der großen Trauer und Fassungslosigkeit in der Gemeinde bei Berlin. Drinnen – im liebevoll eingerichteten Kinderzimmer – hockt eine Spielzeugpuppe auf dem Schränkchen, die Kinderbücher sind fein säuberlich im Regal aufgereiht – und im Fenster hängt schon ein Weihnachtsstern. Neben Kerzen wurden auch Kuscheltiere zum Haus gebracht ▶︎In diesem Einfamilienhaus im Königs Wusterhausener Ortsteil Senzig fanden Polizisten am Samstag eine Leiche. Und: In den anderen Räumen des Einfamilienhauses lagen vier weitere – alle mit Schuss- und Stichverletzungen. Nur der Chihuahua überlebte. Das Grauen am Krüpelsee in Brandenburg: fünf Tote, die Eltern und ihre drei kleinen Töchter, eine Bilderbuchfamilie. Das Motiv? Offiziell sagt die Polizei nichts. Doch es gibt einen schrecklichen Verdacht: Ermordete Vater Devid R. (40) seine Familie und tötete sich dann selbst? Vater Devid R. (40) war Berufsschullehrer in Wildau ▶︎„Im Haus wurde ein Abschiedsbrief gefunden“, sagt Oberstaatsanwalt Gernot Banthleon zu BILD und betont: „Es gibt derzeit keinen Tatverdacht gegen eine dritte Person.“ Vater Devid R., seine Frau Linda (40) und die Töchter Leni (10), Janni (8) und Rubi (4) lebten seit vier Jahren in Senzig. Nachbarn beschreiben die Familie als harmonisch und fröhlich. Mutter Linda R. (40) arbeitete als Diplom-Betriebswirtin Dieser Brief wurde vor dem Todes-Haus abgelegt Devid R. arbeitete als Berufsschullehrer im nahe gelegenen Wildau, leitete nebenbei eine Veranstaltungsagentur. „Er war nett und sehr kontaktfreudig“, so ein Anwohner. „Kommendes Jahr wollte er bei einem Nachbarn einen Brunnen bohren.“ Die Leichen wurden am Samstagabend aus dem Haus gebracht Seine Frau Linda war Diplom-Betriebswirtin an der Technischen Hochschule in Wildau. Die älteren Kinder gingen in die Grundschule, die kleine Rubi in die Kita. Für das Gerücht, die Familie habe sich zuletzt in Corona-Quarantäne befunden, gab es bis Sonntag keine offizielle Bestätigung. In einem Wohnhaus in Senzig (Brandenburg) fand die Polizei am Samstag fünf Leichen. Im Fall der toten Familie aus Senzig verdichtet sich jetzt eine Vermutung. „Ich habe Leni am Freitag das letzte Mal in der Schule gesehen“, sagt eine Zehnjährige, die mit ihren Eltern zum Haus gekommen ist. Sie wollte unbedingt Abschied von ihrer Schulfreundin nehmen. Das Familienhündchen, ein Chihuahua, überlebte die Tat, wurde in einer Transportbox abgeholt Die zehnjährige Leni war in einer Tanzgruppe. Ihr Schulfreund Leon malte ihr dieses Bild BILD berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www. telefonseelsorge. de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

 

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Post von Wagner - Beruf: Schiedsrichter

„Schiri, ans Telefon“, riefen wir, als es noch keine Handys gab. Der Schiri sollte das Stadion verlassen, weil es nur außerhalb Telefonzellen gab. Später wurden die Rufe böser: „Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht.“ Tatsächlich brannten einige Schiri-Autos ab. Es gibt zwei Berufe, die ich nie ausüben wollte. Den Beruf des Schlachters und den Beruf des Schiedsrichters. In beiden Berufen steht man auf der falschen Seite. Leben oder sterben. Ein Schiedsrichter hat unparteiisch zu sein, sein Herz gehört niemandem. Das Spiel Dortmund gegen Bayern wogte hin und her. Am Ende entschied es der Schiedsrichter. Der Schiedsrichter Felix Zwayer hat ein Grundgehalt von 80 000 Euro, er kassiert pro Spiel 5000 Euro Prämie. Er entscheidet im Augenblick, was ein Foul ist, was eine Schwalbe, was ein Handspiel, was ein Rückenstoß. Er entscheidet über Sieg und Niederlage. Es gibt nur einen Menschen, der über dem Schiedsrichter steht. Für die Katholiken ist es der Papst. Herzlichst, Ihr F. J. Wagner Die aktuelle Berichterstattung zum Thema lesen Sie hier.

 

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Ab nächstem Jahr - Lidl und Aldi setzen auf deutsche Schweine

Die deutschen Discount-Riesen stellen ihre Fleischproduktion um! Lidl will ab Anfang 2022 nur noch Schweinefleisch in Eigenmarken verkaufen, das komplett in Deutschland erzeugt wurde. Aldi will bis Ende 2022 nachziehen. Das meldet die „Agrar-Zeitung“. Heißt: Im Frischesortiment der Discounter soll dann nur sogenanntes „5D“-Schweinefleisch liegen: Alle fünf Produktionsschritte von Geburt über Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung erfolgen in Deutschland. Tiertransporte zur Schlachtung ins Ausland fallen weg. Beide Discount-Riesen gehen auch bei Tierhaltung neue Wege: Aldi will ab 2030 nur noch Frischfleisch von Schweinen aus Haltungsstufen 3 (Außenklima) und 4 (Bio) anbieten. Lidl hat für 2021 Ausgleichszahlungen von 50 Millionen Euro an seine Schweinemäster über das Tierwohllabel angekündigt.

 

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NFL: Tom Brady leistet sich verrückten Anfängerfehler

Woche 13 in der NFL – und die hatte es in sich! Quarterback-Legende Tom Brady leistet sich einen verrückten Anfängerfehler, die Arizona Cardinals sind weiterhin kaum zu stoppen, die Texans blamieren sich weiter & die Detroit Lions gewinnen nach einem Jahr wieder mal ein Football-Spiel - durch einen Deutschen! Alle Spiele des NFL-Sonntags in der Übersicht: Tom Brady (44) ist tatsächlich nur ein Mensch! Der Quarterback-Superstar, der einzige Spieler mit sieben Super-Bowl-Ringen, leistet sich gegen die Falcons einen gewaltigen Bock. Brady fängt wie gewohnt an, spielt eigentlich überragend. 21 von 27 Pässen finden ihr Ziel. Doch dann passiert ihm ein unfassbarer Anfängerfehler – der die NFL-Fans ausflippen lässt! Der Quarterback-Superstar will aus der eigenen Endzone heraus einen kurzen Pass auf seinen Running Back Lennard Fournette werfen, vergisst dabei aber scheinbar total die Verteidigung! Oder was auch immer ihn da geritten hat?! Atlantas Marlon Davidson muss nur noch die Arme ausstrecken, fängt das Ei und kann ungestört zum Touchdown laufen! Für den Verteidiger ein besonderer Moment: Es ist sein erster Touchdown in der NFL-Karriere – und dann noch gegen den wohl besten Spieler aller Zeiten! Nach Bradys erster Interception seit fünf Spielen schlägt er aber mit voller Wucht zurück! Insgesamt bringt er es auf 368 Yards (51 Versuche), wirft dabei vier Touchdowns. Was für ein Spektakel in Cincinnati! Die Chargers legen los wie die Feuerwehr. Für das Team aus L.A. muss auch ein Sieg her, da mit den Denver Broncos, Kansas City Chiefs und Las Vegas Raiders gleich alle vier Teams aus der Division um den ersten Rang streiten. Quarterback Justin Herbert erwischt einen Bomben-Start, bringt seine Chargers mit 24:0 in Führung. Mit seinem Touchdown-Pass auf Jalen Guyton wirft er den zweitlängsten Pass der Saison (61,2 Yards in der Luft). Aber: Mit Joey Bosa muss einer der besten Verteidiger der Liga verletzt raus. Die Bengals kommen in der Folge zurück! Selbst ein angeknackster Finger hält Quarterback Joe Burrow nicht auf. Die Bengals verkürzen auf 22:24! Doch gerade auf der Welle der Euphorie verliert Running Back Joe Mixon das Ei! Chargers-Verteidiger Campbell schnappt sich das Ding und rennt in die Endzone. Und besiegelt damit das Spiel. Für den Lacher des Spiels sorgt der Schiedsrichter: Als die Chargers bei 38:22 eine Interception in der eigenen Endzone fangen, kündigt der Schiri an, dass es ein Touchdown sein – wenig später bemerkt er seinen Fehler und muss selber lachen. Es war wohl der erste und letzte Arbeitstag von Alex Kessman! Der Kicker der New York Jets wurde erst kurz vor dem Spieltag in den Kader berufen. Der großen Aufgabe war er aber nicht gewachsen! Kessman verballert seine ersten zwei Versuche – aus 15 Yards! Jets-Coach Robert Saleh hat genug gesehen. Er verzichtet im ganzen Spiel auf Kessman, lässt die vierten Versuche lieber ausspielen. Was für eine Demütigung! Die Eagles dagegen erlebten die Show von Aushilfs-Quarterback Gardner Minshew II! Minshew wurde in der Sommerpause bei den Jaguars noch vom Hof gejagt, nun ersetzt er Jalen Hurts und spielt groß auf! Minshew bringt 20 von 25 Pässen (242 Yards) an, wirft dabei zwei Touchdowns! Der Quarterback ist bei den NFL-Fans aufgrund seines Schnauzers Kult. Minshew kostet diese Rolle voll aus. Vor dem Spiel betrat er das Stadion mit einem extravaganten Outfit – angelehnt an den Film Top Gun! Das heißeste Team der Liga spielt weiter phänomenal. Die Arizona Cardinals fahren den 10. Sieg der Saison ein (nur zwei Niederlagen) und sind das erste Team, das die Zehn-Siege-Schallmauer durchbricht! Bereits nach drei Spielzügen holt sich die Cardinals-Defensive durch Safety Jalen Thompson die Interception! Das Team spielt mutig, bereits im ersten Viertel wird der vierte Versuch ausgespielt. Und wie! Quaterback Kyler Murray, der zuletzt drei Spiele gefehlt hat, findet Deandre Hopkins, der mit einem unfassbaren Catch in die Endzone fliegt! Kurz danach gibt es gleich die nächste Interception! Bears-Spieler Cole Kmet kann den Ball nicht festhalten, Budda Bakker springt dazwischen und trägt den Ball 68 Yards weit. Murray entweicht dem Sack und rennt später zum TD (14:0). Danach erhöht Murray mit einem weiteren Touchdown. Der 24-Jährige erzielt als viertjüngster Spieler überhaupt seinen 10.000 Yard. Kurze Zeit lenkt aber ein Fan den Fokus auf sich: Minutenlang kriegt er im strömenden Regen seinen Poncho nicht angezogen! Beide Mannschaft kommen lange Zeit überhaupt nicht voran. Kurz vor der Halbzeit steht es bei einem mickrigen 3:3! Durch dann hat Dolphins-Quarterback Tua Tagovailoa einen magischen Moment. Bei noch 26 Sekunden auf der Uhr bringt er sein Team mit einem Touchdown in Führung! Am Ende bringen es die Dolphins dann doch noch locker über die Ziellinie! Mit sechs Siegen und sieben Niederlagen muss Miami – dank Tua – die Playoffs-Träume doch noch nicht aufgeben. Die Texans stehen damit bei nur zwei Siegen, aber zehn Pleiten. Die Texaner wollen scheinbar so wenig Spiele wie möglich gewinnen, um den besten Platz im kommenden NFL-Draft zu bekommen. Gegner Indianapolis braucht anfangs noch ein bisschen, um in Gang zu kommen. Doch dann rollt der Zug um Quarterback Carson Wentz! Running Back Jonathan Taylor erläuft zwei Touchdowns. Selbst mit der B-Mannschaft bleiben die Colts cool und gewinnen zu null. Die Detroit Lions können tatsächlich ein Football-Spiel gewinnen. Und sie machen es richtig spannend: Lange Zeit haben sie den Sieg eigentlich sicher, bringen die Vikings aber nochmal zurück ins Spiel. Im Fokus: Lions-Quarterback Jared Goff! Im vierten Viertel verliert er komplett seine Nerven. Erst wirft er eine Interception. . dann wird es noch schlimmer: Anstatt das Ei wegzuwerfen, wird es nicht los und fumbelt schließlich den Ball. Die Vikings stehen kurz vor der Endzone, werfen einen Touchdown. 27:23! Am Ende haben die Lions dann aber noch einen Versuch! Und diese Chance nutzt Goff! Im letzten Versuch wirft er einen 11-Yard-Touchdown – auf den Deutsch-Amerikaner Amon-Ra St. Brown! Damit gewinnen die Lions im zwölften Spiel ihr erstes Spiel der NFL-Saison (ein Unentschieden)! Damit ist es der erste Sieg seit einem Jahr! Für Riesen-Aufregung in der Woche vorm Spiel sorgt die Enthüllung, dass Quarterback-Oldie Ben Roethlisberger (39) nach der Saison seine Karriere beenden will. Als Nachfolger macht einer der größten Namen der NFL die Runde: Aaron Rodgers von den Green Bay Packers! Der Quarterback war vor der Saison unglücklich in Wisconsin. Zum ersten Mal seit 2008 gibt es zwischen diesen beiden Teams keinen Punkt im ersten Viertel. Aua! Ravens-Quarterback Lamar Jackson humpelt, nachdem er am Spielfeld-Rand auf die First-Down-Markierungs-Stange gelaufen ist. Zwölf Sekunden vor Schluss kommen die Ravens auf 19:20 ran. Und gehen aufs Ganze bei der Two-Point-Conversion - aber die geht schief! Jackson schmeißt wütend seinen Helm zu Boden. Schock-Moment schon gleich beim Kick-off: Trenton Cannon kriegt das Knie von Mitspieler Talanoa Hufanga volle Lotte gegen den Kopf. Er muss mit dem Krankenwagen vom Platz gefahren werden. Seattle geht mit drei Pleiten in Folge ins Spiel - und legt los mit einem Super-Trick! Ein Punt-Fake 74 Yards vor der Endzone - Travis Homer bringt die Seahawks mit einem Salto-Touchdown in Führung! George Kittle (2x) und Elijah Mitchell bringen mit ihren Touchdowns die 49ers in Führung. NFL-Legende Adrian Peterson und D'Wayne Eskridge bringen die Seahawks mit ihrem Touchdown wieder ran. Ausgleich im dritten Viertel! Jimmy Garoppolo wird in der eigenen Endzone gesackt. Gibt zwei Punkte für die Seahawks. Und dann sogar die Seattle-Führung! Wahnsinn! Tyler Lockett mit einem tollen Touchdown-Catch. 22 Sekunden vor Ende sind die 49ers gaaaanz nah an der Endzone dran. Jetzt geht es um ALLES im vierten Versuch! Doch Garoppolos Pass wird geblockt. Das Ende! Washington-Spielmacher Taylor Heinicke serviert zwei Touchdowns. 37 Sekunden vor Schluss macht Washington durch ein 48-Yards-Field-Goal von Kicker Brian Johnson den Sieg klar. Klare Sache für die Rams hier! 16:7 zur Pause für die Heim-Mannschaft, die zuletzt drei Spiele in Folge verloren hatte. Durch zehn Kick-Punkte von Kicker Matt Gay und einem Touchdown von Sony Michel für die Gastgeber. Cooper Kupp, der vor der Pause kaum zu sehen ist, rennt nach einer kurzen Körpertäuschung zum ersten Touchdown im Spiel für ihn. Verrückte Szene: Quarterback Matthew Stafford stolpert und tackelt seinen eigenen Mitspieler um. Im nächsten Angriff wirft er den Ball zu Odell Beckham jr. zum nächsten Touchdown! +++++ Der USA-Insider! Nils Suling lebt in den USA, analysiert die Themen, über die Amerika spricht. Alles zu Football, Basketball, Eishockey, Baseball, Fußball, Kampfsport. Folgen Sie dem USA-Insider bei Twitter: @NilsSuling

 

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Marlon macht Mut Früher gemobbt, heute Werbestar

Mülheim – Er wurde ausgegrenzt und gemobbt, seinen Mut verlor er nie. Marlon Morsby (32) aus Mülheim stammt aus der Karibik – und ist Albino. „Als Kind hatte ich es schwer, ich war der einzige mit heller Haut in der Schule. Da wurde oft mit dem Finger auf mich gezeigt und gelacht“, erinnert sich der Jamaikaner. Cooler Typ: Marlon Morsby erfährt derzeit viel Zuspruch trotz seines Albinismus. „In der Modelwelt sind besondere Typen gerade gefragt.“ „Zum Glück war ich schon immer selbstbewusst, hatte gute Freunde, die mich verteidigten. Und meine Eltern haben mein Aussehen nie angesprochen. Sie gaben mir das Gefühl, dass es normal ist.“ Marlon als kleiner Steppke neben seiner Mutter Merlentine (heute 64), die inzwischen in den USA lebt, und seinem zwei Jahre älteren Bruder Orlando (heute 34) Die Schule brach er trotzdem ab, hielt sich mit Musik über Wasser. „Früher war ich eher der Gangster-Typ.“ Doch vor drei Jahren zog Marlon der Liebe wegen nach Mülheim – ein Wendepunkt. In einem VW-TV-Spott trat Marlon gleich mehrmals in Erscheinung… Seine Freundin Nina (39), mit der er einen Sohn (3) hat, ist Musical-Darstellerin bei „Tanz der Vampire“. „Sie hat mich auch überzeugt, mich als Model zu versuchen. Eigentlich ist Mode nicht meine Welt, ich bin ja Reggae-Künstler.“ Oft helfen prominente Namen ja – bei ihm nicht. Ein Soap-Star über Mobbing in der Schule. Ob Bühne oder Shooting – Marlon mag das Rampenlicht. Nie sah er da seine genetische Besonderheit als Makel. „Darum habe ich mich auch bei einer Modelagentur in Berlin gemeldet und bin allein durch meine Privatfotos genommen worden. Ich sehe zwar anders aus, aber dafür muss ich mich nicht schämen. “…unter anderem auch in der Schluss-Sequenz ▶︎Seitdem startet der Mülheimer auch ohne Modelmaße (1,73 m) durch, drehte zuletzt einen TV-Clip für VW, stand für Adidas vor der Kamera und spielte in diversen Musikclips mit. Verdienst: von 300 bis zu 10 000 Euro pro Auftrag. Unter dem Künstlernamen „Dotta Coppa“ brachte Marlon 2020 außerdem sein erstes Album („We love dancehall“) raus. Dotta steht für die Punkte (engl.: dots), Muttermale an seinem Körper. Coppa ist eine Abwandlung des englischen Wortes copper für kupfern. „So nannte man mich früher wegen meiner Haut.“

 

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Für Super-Orgasmen: Alles über den G-Punkt des Mannes

Heute sprechen wir mal über Sex durchs Hintertürchen. Nein, nicht über „a tergo“, was soviel wie „von hinten“ heißt und Analsex meint. Dieses Mal geht es um den männlichen G-Punkt und der befindet sich… in der Prostata! Die wiederum haben nur Männer und man erreicht sie eben durch das besagte Hintertürchen, also den Anus. Ganz schön viele Infos auf einmal, aber so eine Prostatamassage soll – wie mir berichtet wurde – ganz großartig sein und zu einem Super-Orgasmus führen. Lesen Sie mit BILDplus, wo dieser grandiose G-Punkt – oder auch P-Punkt – genau zu erreichen ist und wie die Dame des Herzens ihn korrekt bearbeitet…

 

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Erotik-Model zerfleischt Nur Minuten nach diesem Foto biss Troya zu

Eisenberg/Nebra – Jessica Leidolph (36) blättert ihren neuen Kalender durch. Das Titelblatt und der August machen ihr noch heute Gänsehaut. Auf den Bildern posiert das Erotikmodel aus Thüringen in Nebra (Burgenlandkreis) neben dem Leoparden Troya (16): Minuten nachdem diese Bilder entstanden griff die Raubkatze an. Jessica Leidolph (36) mit ihrem neuen Kalender für 2022 ▶︎„Jahreskalender mit sexy Fotos von mir und meinen Schützlingen mache ich schon seit vielen Jahren“, erzählt die engagierte Tierschützerin aus Eisenberg. „Der Verkaufserlös fließt in den Unterhalt meiner privaten Tierauffangstation.“ Für ihr 2022er-Kalenderprojekt hatte sie im August einen Fototermin in der Seniorenresidenz für Showtiere in Nebra. Hinter der Kamera: der Jenaer Fotograf Harald Krczizek (61, Artono). Das Model: „Für das Shooting hatte ich mir Harald gewünscht, weil er Ruhe ausstrahlt, ich mich beschützt fühle.“ Der Fotograf erinnert sich: „Wir hatten von der Chefin der Tierpension eine ausführliche Sicherheitsunterweisung erhalten. Sie hat uns mit den Tieren und den Gegebenheiten im Gehege vertraut gemacht.“ Jessica hatte bereits mehrere Einstellungen in verschiedenen Outfits mit Troya hinter sich, als der Leopard sie plötzlich angriff und böse am Kopf verletzte. Krczizek und die Pensionschefin brachten die Schwerverletzte sofort aus der Gefahrenzone: „Wir haben Jessy in die Dusche gebracht, den Notarzt alarmiert.“ Jessica und der Fotograf Harald Krczizek (61) kehrten vier Wochen nach der Leoparden-Attacke zurück an das Gehege in Wangen bei Nebra Dass das Model vier Wochen nach dem Unglück mutig den Leoparden erneut besuchte, sorgte in der Öffentlichkeit für Erstaunen. „Der Besuch war Teil meiner Therapie, die mir half, das Unglück zu verarbeiten“, sagt die Physiotherapeutin, die sich seit ihrer Kindheit um Tiere in Not kümmert. Dann klappt sie ihren neuen Kalender zu, streicht lächelnd über das Cover: „Ich habe meinen Frieden wiedergefunden und Troya längst verziehen.“ Es ist keine zwei Monate her, da lag sie selber schwer verletzt in der Klinik.

 

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Merkel galt als „alte Freundin des chinesischen Volkes“ - jetzt kommt Baerbock

A m Ende ihrer Amtszeit verlieh der chinesische Präsident Angela Merkel einen Titel, der deutlich machte, wie wichtig die deutsche Kanzlerin für die Wahrnehmung Chinas in der Welt war. Während eines Videotelefonats im Oktober nannte Xi Jinping die scheidende Regierungschefin eine „alte Freundin des chinesischen Volkes“. Merkel steht damit in einer Reihe mit den sozialistischen Revolutionären und späteren Diktatoren Fidel Castro, Robert Mugabe und Hugo Chávez, aber auch mit dem ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon und dem Microsoft-Gründer Bill Gates. Der Ehrentitel zeigt, welchen Dienst die deutsche Kanzlerin Peking erwies. Vor dem Hintergrund dramatisch schlechter amerikanisch-chinesischer Beziehungen war sie für die Volksrepublik ein Anker der Stabilität. Peking musste nicht fürchten, von ihr auf offener Bühne kritisiert zu werden. Das ändert sich nun.

 

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Künftiger Verkehrsminister rät von Reisen zu Weihnachten ab

Inmitten der hohen Infektionszahlen merken viele, dass auch diese Adventszeit nicht unbeschwert ist. Und wie wird es zum Fest? Die Politik rechtfertigt härtere Auflagen - und forciert das Impfen.

 

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Mehr zum Coronavirus

Neue politische Maßnahmen beruhen auf diesem Wert. Dabei gibt es an dieser Kennzahl für die Beurteilung der Corona-Lage große Kritik. mehr

 

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Gesetzes-Änderungen wegen Corona - DAS will die Ampel beschließen

Die Änderungen am Infektionsschutzgesetz kommen – erste Details sind bereits bekannt. Die wichtigsten Entscheidungen traf die Bund-Länder-Runde schon bei der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Donnerstag – jetzt müssen diese Vereinbarungen noch ins Infektionsschutzgesetz eingearbeitet werden. Bis zum 12. Dezember sollen die Änderungen dann durch den Bundestag sein. ▶︎ Bereits am Freitag vermeldete BILD exklusiv, dass auf Bitten der Länder auch ein Gastro-Lockdown kommen soll. Dies bestätigt die Nachrichtenagentur Reuters jetzt mit Verweis auf einen ihr vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. In dem veränderten Paragraphen 28a des Gesetzes heißt es in dem Entwurf, dass auch künftig die Schließung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel untersagt sein soll, „sofern es sich nicht um gastronomische Einrichtungen, Freizeit- oder Kultureinrichtungen oder um Messen oder Kongresse handelt“. Etliche Bundesländern hatten zuvor gefordert, dass sie aber auch Restaurants schließen können müssten. Voraussetzung für die Anwendung der scharfen Maßnahmen ist laut Ampel-Entwurf, dass die Landtage der entsprechenden Länder dies vorher beschließen. Zudem wollen SPD, Grüne und FDP die Bund-Länder-Forderung nach einer Teil-Impfpflicht umsetzen. „Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und vulnerabler Personengruppen vor einer COVID-19-Erkrankung wird vorgesehen, dass in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätige Personen geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen COVID-19 besitzen müssen“, heißt es in dem Entwurf. Ab dem 16. März sei eine Corona-Impfpflicht für das Personal in Einrichtungen für besonders gefährdete Personen geplant. Bereits beschäftigtes Personal muss einen entsprechenden Nachweis bis zum 15. März vorlegen. „Neue Tätigkeitsverhältnisse können ab dem 16. März 2022 nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eingegangen werden“, so die Ampel-Parteien in dem Entwurf. ▶︎ Die Regelung soll unter anderem für Personal in Pflege- und Altenheimen, Krankenhäusern und Entbindungseinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Rettungsdiensten und Tageskliniken gelten. Der Grund dafür, dass die Regelung erst ab Mitte März gelten soll, ist, dass ungeimpftes Personal zuvor die Möglichkeit zur vollständigen Impfung haben soll. Als Begründung für die Teil-Impfpflicht wird auf die hohe Zahl an Todesfällen und schwere Erkrankungen in Pflege- und Altenheimen verwiesen. Um dort eine Eintragung und Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden, sollte insbesondere das dort tätige Personal vollständig geimpft sein, heißt es. In dem Entwurf werden zudem der Übergangszeitraum für besonders drastische Corona-Maßnahmen, die die Ampel-Parteien mit dem vorangehenden Infektionsschutzgesetz und dem Auslaufenlassen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite abgeschafft hatten, vom 15. Dezember bis zum 15. Februar 2022 verlängert. Dies hatten die Bundesländer etwa gerade für Regionen mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen gefordert. Um die Impfkampagne weiter zu beschleunigen, soll zudem auch „Zahnärzte und Zahnärztinnen, Tierärzte und Tierärztinnen sowie Apotheker und Apothekerinnen“ vorübergehend das Impfen erlaubt werden. Sie müssen aber eine entsprechende Schulung haben. Das Infektionsschutzgesetz soll bis zum 12. Dezember im Bundestag beraten und beschlossen und noch vor dem 15. Dezember auch vom Bundesrat verabschiedet werden. Eine Mehrheit in beiden Kammern gilt trotz der Abstimmung ohne Fraktionszwang als sicher, weil auch die künftig oppositionelle Union mehrheitlich dieser Teilimpfpflicht zustimmen dürfte.

 

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Österreich legt Strafen für Impfverweigerer fest

Österreich plant für den Februar die Einführung einer Impfpflicht. Medien berichten nun über weitere Einzelheiten des Gesetzes. Demnach soll alle drei Monate eine Strafe fällig werden. Eine letzte Warnung soll zuvor vom Gesundheitsminister in einem eigenen Schreiben kommen. Österreich will nach dem Inkrafttreten der Impfpflicht im Februar Verweigerer alle drei Monate zur Kasse bitten. Das berichten mehrere Medien des Landes. Demnach sieht der entsprechende Gesetzentwurf Zahlungen von 600 Euro vor - und das alle drei Monate. Stichtag soll der 15. März sein. Wer zu diesem Zeitpunkt keinen Impfnachweis erbringen kann, müsse zahlen. Wie die Medien - etwa der " Kurier " oder " Heute " - weiter berichten, sind Schwangere, Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Kinder unter 14 Jahren sowie Genesene (für sechs Monate) von der Impfpflicht befreit. Darüber hinaus regelt das Gesetz offenbar auch, wie oft sich die Menschen künftig impfen lassen müssen. So ist die Erstimpfung ab 1. Februar Pflicht. Die Zweitimpfung müsse innerhalb von höchstens 42 Tagen nach der Erstimpfung erfolgen. Weitere mindestens 120 und höchsten 270 Tage haben die Menschen dann Zeit für den Booster, wie es heißt. Alle Ungeimpften werden den Berichten zufolge dann am 15. Februar vom Gesundheitsminister persönlich per Brief aufgefordert, ihre Impfung nachzuholen. Als Frist dafür gilt dann der 15. März - der erste Zahlungstermin einer etwaigen Strafe, wie es weiter heißt. Rechnerisch kostet die Weigerung damit in einem Jahr allein 2400 Euro Strafe, hinzu können demnach Gebühren kommen, sodass sich die Summe bis auf 3600 Euro erhöhen könnte. Im letzten Schritt oder bei anhaltender Weigerung seien Ersatz-Freiheitsstrafen denkbar. Das Gesetz soll zunächst bis Ende Januar 2024 befristet sein.

 

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So soll der Regierungswechsel diese Woche ablaufen

News, Analysen und Ergebnisse im Live-Blog zur Bundestagswahl 2021 Die Bundestagswahl findet alle vier Jahre statt und muss auf einen Sonntag oder Feiertag fallen. Die Wahllokale haben immer von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Danach werden direkt Prognosen veröffentlicht, die auf Befragungen der Wähler beruhen. Wenig später folgt eine erste Hochrechnung auf der Basis der bisherigen Auszählung. Bis die vorläufigen Ergebnisse vorliegen, dauert es im Normalfall bis in die Nacht oder bis zum nächsten Morgen. Bei der Bundestagswahl 2021 entscheidet sich zum einen, welche Direktkandidatinnen oder Direktkandidaten aus den 299 Wahlkreisen in Deutschland in den Bundestag einziehen. Zum anderen bestimmten die Wählerinnen und Wähler, welche Parteien es ins Parlament schaffen und wie viele Sitze sie jeweils bekommen. Mit dem Ergebnis steht noch nicht fest, wie die künftige Bundesregierung aussieht. Mehrere Parteien werden eine Koalition aushandeln müssen, um eine Mehrheit im Parlament zu haben. Wenn die Regierung steht, wählen die Abgeordneten die neue Bundeskanzlerin oder den neuen Bundeskanzler. Angela Merkel war bei der Bundestagswahl 2021 nicht noch einmal als Kanzlerkandidatin angetreten. Um ihre Nachfolge entwickelte sich ein Dreikampf: Ins Rennen waren Annalena Baerbock (Grüne), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) gegangen. Wer sind die Gewinner der Bundestagswahl 2021? Wer die Verlierer? Ab dem 26. September finden Sie im Live-Blog nicht nur die News und Ergebnisse, sondern auch Analysen und Hintergründe, die den Ausgang der Wahl einordnen. (AZ) Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

 

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England feiert sechsjährigen Arthur Labinjo-Hughes

Großartige Szenen in Englands Fußballstadien an diesem Wochenende! Tausende von Fans stehen in der sechsten Minute auf, Partien werden unterbrochen und sie zollen nur einem Tribut: dem sechsjährigen Arthur Labinjo-Hughes, der von seinen Eltern vergangenes Jahr grausam getötet worden war. "Wir lieben dich, Arthur!", stand auf den Bannern und einem Bild, welches ein Bild des kleinen Fans von Birmingham City zeigte. Der Junge war im Juni 2020 ermordet worden, nachdem er zuvor von seiner Stiefmutter Emma Tustin und seinem Vater Thomas Hughes wochenlang misshandelt worden war. Das Paar filmte seine Gräueltaten sogar, in einer Sequenz ist zu hören, wie der Kleine sagt: "Niemand liebt mich!" Vergangenen Freitag waren die Eltern wegen Mordes bzw. Totschlags zu einer lebenslangen bzw. 21-jährigen Haftstrafe verurteilt worden.

 

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Borussias blamable Woche - Freiburg kratzt an Gladbacher Bestmarken

Mönchengladbach Vier Gegentore in der zweiten Hälfte in Köln, sechs in der ersten Hälfte gegen Freiburg - Borussia Mönchengladbach hat eine desaströse Woche erlebt, die an 1998 erinnerte. Dem SC Freiburg wiederum gelangen Dinge, die zuletzt die Gladbacher geschafft hatten. Christian Streich konnte es kaum fassen, dieses 6:0 seiner Mannschaft in Gladbach. Damit war er nicht alleine an diesem Abend, aber niemand fasste seinen perplexen Zustand derart gerührt in Worte. „Ich bin schon lange Trainer. Auch als A-Jugend-Trainer habe ich sowas noch nie erlebt“, sagte der Coach des SC Freiburg mit beinahe von Ehrfurcht erfüllter Stimme. „Es ist einfach schön, dass wir mal ein Spiel in Gladbach gewonnen haben. Hier habe ich noch nie eins gewonnen, das letzte war 1995.“ Damals spielte Streich, der bald sein Zehnjähriges als Bundesliga-Trainer feiert, seine letzte aktive Saison für den Freiburger FC. Rekord-Potenzial hatte es vorab tatsächlich gegeben. Hätte Borussia mindestens einen Punkt geholt, wäre es das Bundesliga-Duell geworden mit den meisten Spielen in Folge ohne Auswärtssieg. So gab es den ersten seit Arie van Lents 1:0 vor fast 20 Jahren, und die Paarungen Kaiserslautern gegen Bremen (1966 bis 1979) sowie Frankfurt gegen Gladbach (1979 bis 1992) behielten die Höchstmarke von 27 Partien nacheinander ohne Erfolg der Gastmannschaft. Wie weit entfernt die Einstellung des Rekordes im Borussia-Park war und wie früh sich das Thema erledigt hatte, das sorgte für ein paar andere Rekorde. Freiburg ist das erste Auswärts-Team, dem in den ersten 25 Minuten fünf Tore gelangen. So schnell war im Oktober nicht einmal der FC Bayern bei Bayer Leverkusen (37 Minuten). Ausgerechnet Borussia hatte zu Hause schon mal fünf Tore in 25 Minuten geschafft, 1984 beim 10:0 gegen Eintracht Braunschweig, dem bislang letzten zweistelligen Sieg in der Bundesliga. Auch eine Pausenführung mit sechs Toren Differenz gab es letztmals mit Gladbacher Beteiligung: Beim 12:0 gegen Borussia Dortmund vor 43 Jahren teilten die Fohlen ihre Treffer genau auf beide Halbzeiten auf. An der Zweistelligkeit wurde im Borussia-Park am Sonntagabend letztlich nicht gekratzt. Für Freiburg war das 6:0 trotzdem der höchste Sieg der Bundesliga-Geschichte, Gladbach kassierte nur zwei höhere Niederlagen: 2010 beim VfB Stuttgart und 1966 zu Hause gegen Werder Bremen hieß es jeweils 0:7. Eine Bundesliga-Heim-Pleite mit mindestens sechs Toren Unterschied unterlief Borussia sonst nur noch 1998 beim 2:8 gegen Bayer Leverkusen. Damals folgte ein 1:7 gegen den VfL Wolfsburg. Das historische Ausmaß der zehn Gegentore in 90 Minuten gegen Köln (alle Treffer fielen dort in der zweiten Hälfte) und gegen Freiburg (nach der ersten Hälfte stand das Endergebnis fest) kann am ehesten mit jener Horrorwoche aus der Abstiegssaison mithalten. Hier geht es zur Infostrecke: Gladbachs höchste Bundesliga-Niederlagen

 

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Was aus den „Samstag Nacht“-Comedians geworden ist

Comedy-Serie Die RTL-Comedy-Serie „Samstag Nacht“ wurde erstmals am 6. November 1993 ausgestrahlt. Am 23. Mai 1998 lief die letzte Folge. Mit produziert wurde sie von Hugo Egon Balder, der auch Mirco Nontschew entdeckt und für die Serie gewonnen hat. Gedenken Zum Gedenken an Mirco Nontschew sendet RTL am Sonntag, 5. Dezember, ab 0.00 Uhr nach "Menschen, Bilder, Emotionen" eine 40-minütige Sondersendung „In Liebe an Mirco Nontschew" mit den besten Szenen aus „RTL Samstag Nacht“. Anschließend werden bis zum frühen Morgen mehrere "Best of RTL Samstag Nacht"-Folgen wiederholt.

 

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Andrea Nahles soll Chefin der Arbeitsagentur werden

Berlin Den Sprung in das Bundeskabinett von Olaf Scholz macht Andrea Nahles nicht. Doch die frühere Bundesarbeitsministerin soll nun auf den Chefposten der Bundesagentur für Arbeit rücken Andrea Nahles war müde. Um sie herum tobte der Karneval, doch Nahles war an jenem März-Tag 2018 eingeschlafen, wie jemand berichtet, der dabei war. Sitzend auf der Bank in einer Gastwirtschaft in ihrem Heimatort in der Eifel, erschöpft von den Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU über eine nächste große Koalition, die die SPD ursprünglich nicht wollte. Nahles träumte damals wahrlich nicht davon, eines Tages Chefin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation mit Sitz in Bonn zu werden. Oder Direktorin der Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Nürnberg. Nahles hatte zu diesem Zeitpunkt vor Augen, etwas später im Jahr als erste Frau in der langen Geschichte der deutschen Sozialdemokratie SPD-Chefin zu werden, weil der glücklose Martin Schulz vom SPD-Vorsitz lassen musste. Doch politische Karrieren sind kaum planbar. Vieles kam anders, als Nahles es sich vorgestellt hatte. Nur 14 Monate, nachdem die Delegierten eines SPD-Bundesparteitages in Wiesbaden die ehemalige Juso-Vorsitzende und frühere SPD-Generalsekretärin zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt hatten, erklärte Nahles ihren Rücktritt von jenem Posten, das nach einem längst geflügelten Wort des einstigen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering „das schönste Amt neben Papst“ sei. Nach dem schlechten Ergebnis bei der Europa-Wahl und einigen Pannen davor erklärte Nahles ihren Rücktritt von allen politischen Ämtern. Doch für den völligen Rückzug ins Private war die heute 51 Jahre alte Vollblutpolitikerin nur bedingt gemacht. Im August 2020 trat sie ihren neuen Job an: Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation mit Sitz in Bonn, nicht weit entfernt von ihrer Heimat in der Eifel. Nun, mit dem Regierungswechsel, ist Nahles, die von 2013 bis 2017 Bundesarbeitsministerin war, wieder für einen neuen Posten im Gespräch. Den Sprung ins Kabinett des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz macht sie wohl nicht. Angeblich will sie selbst nicht zurück in die Politik. Aber Nahles soll von Bonn nach Nürnberg wechseln und dort nächste Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA) werden, wie „Bild am Sonntag“ berichtete. Nahles könnte dort ihren neuen Posten am 1. April kommenden Jahres antreten, wenn der Vertrag des bisherigen BA-Chefs Detlef Scheele ausläuft. Allerdings muss der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit Nahles noch wählen, und das Bundeskabinett der Personalie zustimmen.

 

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DWN Express - Grünen-Ministerpräsident Kretschmann: „Das Impfen ist der Moses, der uns aus dieser Pandemie herausführt!“

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried „Kretschmann sagte am Samstag beim Grünen-Landesparteitag in Heidenheim:, Das ist für uns alle kaum mehr zu ertragen‘. Das

 

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Es rollt das „R“ beim bösen Deutschen

Der Frankfurter „Polizeiruf“ hat sich nicht weniger als die Aufarbeitung der deutschen Geschichte vorgenommen – ein Versuch, der scheitert. Weil man auf die Wirkung eines Mannes nicht vertraut hat. Worum ging es? Um ein Stück deutsche Geschichte. Zvi Spielmann (Dov Glickman) wurde in Cottbus geboren, dann mit seiner Familie deportiert, nun ist er mit seiner Tochter zurückgekehrt, um den Anspruch auf sein Elternhaus vor Gericht durchzusetzen. An der Immobilie haben viele Interesse: Elisabeth Behrend (Monika Lennartz), damals ein Nachbarskind, sieht sich durch einen Schenkungsvertrag als rechtmäßige Besitzerin. Auch Immobilien-Entwickler Karl Winkler (Sven-Eric Bechtolf) versucht, sich das Grundstück zu sichern, und ist einen Deal mit den Spielmanns eingegangen. Doch bei den Besitzverhältnissen scheinen alle zu lügen. Eine Bau-Ingenieurin hatte ein belastendes Dokument gefunden – das war der Grund dafür, dass sie umgebracht und in einem Bauschuttcontainer versteckt wurde. Weil die Leiche in Polen gefunden wird, fährt Kommissar Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) nach Cottbus. Wie war es? Regisseur Dror Zahavi hat im Kern eine berührende Geschichte mit wichtigen Fragen nach Schuld und Vergebung entwickelt. Mit dem israelischen Schauspieler Dov Glickman (auch bekannt als Rabbiner in der Netflix-Serie „Shtisel“) ist ihm bei der Besetzung als Zvi Spielmann, der vor seiner Emigration nach Israel Hermann geheißen hat. ein Glücksgriff gelungen: Dessen Spiel des heimkehrenden Juden, den Ängste, Heimatlosigkeit und Erinnerungen quälen, ist wahrlich famos. Aber leider vertraut auch Drehbuchautor Mike Bäuml nicht der Kraft dieser Geschichte, sondern drapiert zu viele Dinge drumherum. Der Konflikt zwischen Raczek und seinem alten Dienststellenleiter erschließt sich nicht, ebensowenig was dessen Freundschaft mit dem Sohn von Elisabeth Behrend mit dem Fall zu tun hat. Behrends Sohn Jakob sagt Sätze wie „Die Tochter vom Juden“ oder „Die Juden, die lügen“. Wachsender Antisemistismus wird so angedeutet, aber nicht wirklich diskutiert. Auch die moralische Verantwortung der alten Dame an der Deportation der Familie wird an Spielmanns Krankenbett irgendwie weggestreichelt. Vielleicht ist das alles zu viel – so bleiben allenfalls Schlaglichter, die zu wenig selbsterklärend sind und den richtigen Fokus des Falls zu sehr verengen – Zvi Spielmanns Rückkehr hätte vollkommen genügt. Ebenfalls übertrieben ist, dass der Immobilien-Hai in einer Szene das R in „Rrrrrrrrraus, sofort!“ wie in besten Wochenschau-Zeiten rollt. Dabei ist es eigentlich eine berührende Szene, weil er zuvor mit „Am Arsch“ zwei Wörter benutzt, die der alte Mann mit seiner Zeit im KZ verbindet, weil damit SS-Leute Misshandlungen oder Erschießungen einleiteten. Das ruft bei ihm Erinnerungen wach, und es kommt zu einem emotionalen Ausbruch. Mit dem Zerrbild eines bösen Deutschen wird es aber nahezu grotesk. Im Umfeld des umtriebigen Grundstücks-Entwicklers ist natürlich auch der Täter zu finden. Und natürlich hatte er auch versucht, die jüdische Familie über den Tisch zu ziehen. Die lustigste Szene Raczek hat in Cottbus bei seinem Dienststellenleiter verbrannte Erde hinterlassen. Laut dem Kommissar traut Markus Oelßner immer noch „keinem Polen, der nicht im Knast sitzt“. Da hat der polnische Kommissar natürlich schlechte Karten. Umso witziger ist es, dass er seinen alten Chef in einer Szene begrüßt mit einem sprachlich inkorrektem „Gibt’s Problem?“ und ihn damit auf die Schippe nimmt. Warum war Radzek allein? Dem Ermittler ist Partnerin Olga Lenski abhanden gekommen. Schauspielerin Maria Simon ist nach zehn Jahren aus dem „Polizeiruf“-Team ausgestiegen. In diesem Übergangsfall bekam er die Cottbusser Kollegin Alexandra Luschke (Gisa Flake) an die Seite. Sie funktionierten gut zusammen. Es bleibt aber wohl eine einmalige Kooperation: Im nächsten Krimi aus Frankfurt/Oder, der im ersten Quartal 2022 zu sehen sein wird, steigt André Kaczmarczyk ein, Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus.

 

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Haftbefehl nach blutiger Attacke im Weihnachtsgeschäft

Update Mönchengladbach Der 21-Jährige, der am Samstag an der Hindenburgstraße auf einen 29-Jährigen eingestochen haben soll, muss in Untersuchungshaft. Noch im Gewahrsam randalierte er weiter und verletzte dabei einen Polizisten ernsthaft. Nach dem blutigen Streit an der Hindenburgstraße, bei dem am Samstagnachmittag mitten im Weihnachtsgeschäft ein 29-Jähriger schwer verletzt wurde, ist der 21 Jahre alte Hauptverdächtige am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt worden. Der Richter erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Haftrichter erkannte Fluchtgefahr, weil der Hauptverdächtige aus Mönchengladbach ohne festen Wohnsitz ist. Der 21-Jährige soll mit einem spitzen Gegenstand auf sein Opfer eingestochen haben. Dabei erlitt der 29-Jährige schwere Verletzungen, Lebensgefahr bestand aber nicht. Er war am Sonntag aber noch im Krankenhaus. Ebenfalls am Samstag festgenommen worden war ein 54-Jähriger aus Mönchengladbach, der dem verletzten 21-Jährigen gegen den Kopf geschlagen hatte, als die Polizei bereits vor Ort war. Er wurde am Sonntag aus dem Polizeigewahrsam entlassen, sagte eine Polizeisprecherin. Um welche Tatwaffe es sich handelte und zu den Hintergründen der Auseinandersetzung machte die Polizei auch am Sonntag noch keine Angaben. Nach Informationen unserer Redaktion soll es sich dabei nicht um ein Messer gehandelt haben. Offen ist noch, ob die drei Männer sich kannten oder sich zufällig begegneten und in Streit gerieten. Der Konflikt war in einem Linienbus entstanden. Alle drei Männer waren als Fahrgäste darin unterwegs. Als sie an einer Bushaltestelle an der Hindenburgstraße direkt an der Kreuzung zur Bismarckstraße ausstiegen, eskalierte der Streit. Mitten auf der zu dieser Zeit belebten Einkaufsmeile soll der 21-Jährige gegen 17.15 Uhr am Samstag mit einer spitzen Tatwaffe auf sein Opfer eingestochen haben. Zeugen berichteten von blutenden Wunden. Als die ersten Polizisten eintrafen, hatte sich bereits eine große Menschentraube gebildet. Die Beamten riefen Verstärkung, es kam zu einem größeren Polizeieinsatz, die Stimmung war aufgebracht. Auch Polizeihunde waren vor Ort. Im Polizeigewahrsam ging die Auseinandersetzung aber weiter. Der 21-Jährige randalierte dort, leistete Widerstand und griff einen der Polizeibeamten an. Der 32-jährige Polizist erlitt dabei eine Verletzung, die im Krankenhaus behandelt werden musste, und war anschließend nicht mehr dienstfähig. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Noch nicht erfasste Zeugen, die Angaben zum Tathergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 zu melden. Hier geht es zur Bilderstrecke: Größerer Polizei-Einsatz in der Innenstadt

 

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„Es kann jeden treffen“

In Köln sprechen städtische Mitarbeiter bei sogenannten Kältegängen in frostigen Nächten gezielt Obdachlose an und bieten ihnen sichere Schlafplätze an. In Düsseldorf wird ganzjährig ein „Gutenachtbus“ als mobiles Ess- und Sprechzimmer eingesetzt, der in Notfällen auch für den Personentransport genutzt wird.

 

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„These ist nicht mehr haltbar“: Das sagen Fachleute zur ehemaligen Trend-Diät Trennkost

Berlin/Porta Westfalica. Eiweiß und Kohlenhydrate getrennt essen und bald ist das Wunschgewicht erreicht: Das ist ein zentrales Versprechen der früher zeitweise sehr angesagten Trennkost. Obwohl es sein kann, dass man während der Trennkost Gewicht verliert: Fachleute raten nicht mehr zu dieser Form der Ernährung. Die Sinnhaftigkeit der „Diät“ sei längst widerlegt, sagt Manuela Marin. „Denn die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiß ist in der Praxis gar nicht möglich“, so die Berliner Diplom-Ökotrophologin. Das Konzept geht zurück auf den amerikanischen Arzt William Howard Hay, der von 1866 bis 1940 lebte. In Deutschland verbreitete sich die Idee der Trennkost nach dem Zweiten Weltkrieg und fand in den darauffolgenden Jahrzehnten viele Anhänger. Eine Annahme der Trennkost-Verfechter lautete, dass der Körper schädliche Säuren produzieren würde, wenn Eiweiße und Kohlenhydrate gemeinsam aufgenommen werden. „Diese These ist nicht mehr haltbar und stammt aus einer Zeit, in der über die Ernährung noch zu wenig Wissen vorlag“, ordnet Manuela Marin ein. Die Ernährungsberaterin erklärt: Der Körper verfüge über Regulationssysteme, die eine Bildung von schädlichen Säuren verhindern. Das zeige sich auch darin, dass Kohlenhydrate und Eiweiße in der Natur gemeinsam vorkämen. Das beste Beispiel sei Muttermilch, sagt Marin. „Und die kann ja wohl nicht schädlich sein.“ Fast alle Lebensmittel enthalten Kombinationen von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten in unterschiedlichen Anteilen. Es gibt auch bestimmte Eiweiß-Kohlenhydratkombinationen, die besonders wertvoll seien, sagt die Ernährungsberaterin. Dazu zählten Kartoffeln und Ei, genau wie Müsli mit Milch oder Joghurt. Bei diesen Paaren kann der Körper enthaltene Eiweiße besonders gut verarbeiten. Wie ist es aber zu erklären, dass einige Menschen mithilfe einer Trennkost-Diät Abnehm-Erfolge erzielten? Für die Ernährungsberaterin ist das keine Überraschung. Marin sagt: „Abnehmen ist eine Frage der Kalorienzufuhr einerseits und des Kalorienverbrauchs andererseits. Wer mehr verbraucht als er zuführt, nimmt ab.“ Diese Vorgabe zu erreichen, sei auch mit Trennkost möglich. An dem Konzept ist längst nicht alles schlecht. Es enthalte auch günstige Empfehlungen, sagt Marin. Dazu zählt etwa der gesteigerte Verzehr von rohem Obst und Gemüse und Vollkornprodukten. Außerdem werde im Rahmen der Trennkost geraten, langsam zu essen und gut zu kauen. Ein Rat, den Fachleute noch heute unterschreiben würden. Trotzdem sagt Manuela Marin: „Als Dauerernährung ist die Trennkost nicht zu empfehlen.“ Ihre Begründung: Wer sich strikt daran hält, könnte Mangelerscheinungen bei Eiweiß, Calcium, Jod, Eisen und wichtigen Fettsäuren riskieren. Auch die Diätassistentin Heike Dethardt rät davon ab, für eine gesunde Ernährungsweise auf die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiß zu setzen. „Fachleute wie Diätassistenten, Ernährungsmediziner und Ökotrophologen haben nie Trennkost empfohlen“, sagt sie. „Daran hat sich nichts geändert. Der Stellenwert ist meiner Ansicht nach heute noch geringer als vor einigen Jahren.“ Es könne zwar durchaus sinnvoll sein, den Kohlenhydratanteil der Nahrung etwas zu reduzieren. Das müsse allerdings nicht im Rahmen einer Trennkost passieren, so die Expertin aus Porta Westfalica. Auch sie sagt: Nicht alles an dem Ansatz ist schlecht. „Die Haysche Trennkost ist eine ballaststoffreiche, überwiegend lacto-vegetarische Ernährungsform. Sie hat einen moderaten Fett- und Energiegehalt“, so Dethardt. „Das erklärt die Erfolge bei der Gewichtsreduktion. Dafür benötigt es aber keine Trennung der Nährstoffe.“ Generell kann es allerdings manchmal sinnvoll sein, für eine möglichst gesunde Ernährung auf die Kombination bestimmter Nährstoffe zu achten. „Zum Beispiel kann Oxalsäure, die in Rhabarber, Spinat oder Mangold vorkommt, die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Eisen behindern“, sagt Ernährungsberaterin Marin. „Allerdings spielt das bei abwechslungsreicher Ernährung von Gesunden eher keine Rolle.“ Wichtig könne das hingegen für Veganer oder Nierenkranke sein. Nährstoffe können sich auch besonders positiv beeinflussen: „Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen“, sagt Marin. „Deshalb ist es durchaus sinnvoll, die meistens zum Schnitzel servierte Zitronenscheibe über das Fleisch zu träufeln.“ Solche Zusammenhänge beziehen sich aber nur auf die optimale Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen - mit einer Gewichtsreduktion, wie sie die Trennkost anstrebt, hat dieses Ernährungswissen nichts zu tun. RND/dpa

 

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Unbekannte fällen 15-Meter-Tanne und verstecken sich hinter Riesen-Nikolaus

Uedem Drei Unbekannte haben mit einer Axt die 15-Meter-Tanne vor dem Bauernmarkt Lindchen in Uedem gefällt. Anschließend ließen sie den Baum liegen. Eine Kamera hat aufgezeichnet, wie sich die Männer hinter einem Riesen-Nikolaus versteckten. Jedes Jahr aufs Neue stellt der Bauernmarkt Lindchen in Uedem einen 15 Meter hohen Tannenbaum auf, um auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen. Am 4. Dezember wurde der leuchtende Weihnachtsbaum jedoch von drei Personen in mühsamer Handarbeit gefällt. „Unser Tannenbaumverkauf in Uedem am Niederrhein hat seit Jahren große Tradition und zieht Weihnachtsliebhaber aus der ganzen Region an“, sagt Peter Hesseling vom Lindchen. „Das nun, kurz vor dem Zweiten Advent, unser schöner großer Baum nachts von Randalierern gefällt wurde, ist sehr ärgerlich.“ Die drei Täter müssen zwischen 1.20 Uhr und 1.50 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag den großen Baum auf dem freistehenden Feld gegenüber des hiesigen Bauernmarktes mit einer Axt abgeholzt haben. Dass sie sich dabei immer wieder hinter dem zehn Meter großen Nikolaus versteckt haben, hat eine installierte Kamera festgehalten. Peter Hesseling bietet den Verantwortlichen an, sich bis zum 10. Dezember persönlich bei ihm zu melden. Ansonsten werden rechtliche Schritte gegen die Tatverdächtigen eingeleitet, wie er sagt. Mit Sitz in Uedem, hat das Lindchen einen Einzugskreis bis in das Ruhrgebiet und in die Niederlande. Verkauft werden hier normalerweise Obst und Gemüse, Blumen und Eingemachtes. Das Sortiment umfasst mittlerweile mehr als 600 Produkte.

 

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Auto stürzte in Kematen über Böschung: Lenker (56) mit Bergeschere befreit

Kematen – Bei einem Pkw-Absturz in Kematen ist am Sonntagnachmittag ein Einheimischer (56) verletzt worden. Der 56-Jährige war auf der Sellraintalstraße in Richtung Zirl bei der sogenannten Martinsbrücke plötzlich von der Straße abgekommen. Der Wagen rutschte über die angrenzende Böschung hinunter und blieb dort schwer beschädigt liegen. Die Feuerwehr musste den Lenker mittels Bergeschere aus dem Wrack befreien. Der Verletzte wurde anschließend in die Innsbrucker Klinik gebracht. Warum er die Kontrolle über sein Auto verlor, ist nicht bekannt. (TT.com)

 

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In NRW fällt zum Wochenbeginn Schnee

Essen Es wird kalt in NRW – vor allem in den Nächten. Dann kann es auch schneien. Am Morgen drohen dann glatte Straßen und später rutschiger Schneematsch. Die neue Woche bringt den Menschen in NRW winterliches Wetter mit Schnee und Schneeregen, vor allem in den Nächten. Im Bergland würden die Flocken tagsüber auch mal liegen bleiben, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag. Mehr als eine dünne Schicht sei aber nicht zu erwarten. Im Flachland werde aus Schnee eher Schneematsch, wie es hieß. Frost und Tauwetter wechseln sich in den kommenden Tagen ab. Auf den Straßen kann es glatt werden. Die Sonne zeigt sich kaum.

 

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Er prophezeit den Untergang Frankreichs – und preist sich als Retter an

F rankreichs Muslime ruft er auf, dem „Islam abzuschwören, der ihnen einen politischen Rechtskodex aufzwingt“. Am Sonntag fügte Zemmour hinzu: „Wir reichen Euch die Hand, aber unsere Hand ist streng.“ Die Staatsbürgerschaft sei kein „Menü“, in dem man frei wählen könne. Éric Zemmour, Sohn jüdischer Einwanderer aus Algerien, geboren in bescheidenen Verhältnissen im Pariser Vorort Drancy, wuchs in einem Arbeiterviertel der Hauptstadt auf. Der Vater war Krankenwagenfahrer, die Mutter Hausfrau. Seine Obsession und sein einziges Thema war von Anfang an die „Überfremdung Frankreichs“. Seine Nerven sind schwach. Jüngste Umfragen zeigen, dass die deutliche Mehrheit der Franzosen Zemmour als.

 

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Verdi warnt vor Gewalt gegen Journalisten

In Berlin kommt es am Wochenende auf einer Protestkundgebung gegen Corona-Maßnahmen zu Übergriffen auf Journalisten. Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Schutzkonzepte. Sie befürchtet weitere Angriffe in den nächsten Monaten, "insbesondere mit Blick auf Sachsen". Die Gewerkschaft Verdi befürchtet bei Anti-Corona-Protesten zunehmende Gewalt und Attacken auf Journalisten. Man schätze die Bedrohung für Medienvertreter als sehr hoch ein, sagte Verdi-Experte Jörg Reichel. "Die Demonstranten sind zum Teil gewaltbereit und scheuen auch nicht davor zurück, JournalistInnen körperlich anzugreifen." Die Hemmschwelle sei sehr niedrig. "Und wir sind in großer Sorge, dass es in den nächsten Monaten insbesondere mit Blick auf Sachsen auch zu weiteren Übergriffen kommen wird." In Berlin hatte es laut Verdi am Samstag bei einer ungenehmigten Protestkundgebung Übergriffe auf Journalisten gegeben. Am Freitagabend hatten Gegner der Corona-Politik mit einem Fackelaufmarsch vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping protestiert. Reichel ist Berliner Geschäftsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi. Er warf den Sicherheitskräften vor, nicht für ausreichend Schutz zu sorgen. "Die Schutzkonzepte der sächsischen Polizei funktionieren nicht und allenfalls bei stationären Kundgebungen ist es erkennbar, dass Polizei eingreift." Aber insbesondere bei laufenden Demonstrationen oder ungenehmigten Protesten - wie am Samstag in Berlin und in weiten Teilen von Sachsen - "gibt es keinen Schutz durch die Polizei". Dies sei eine alarmierende Bedrohungslage. Hier müsse dringend gehandelt werden. Der Gewerkschafter kritisierte, dass die Behörden das Gewaltpotenzial stets unterschätzten. Zu wenige Polizisten begleiteten die Demonstrationen. "Wir fordern nicht den starken Staat, wir fordern aber, dass es kluge und angemessene Konzepte gibt." Es gehe darum, diejenigen, die berechtigterweise protestieren wollten, protestieren zu lassen, sagte Reichel. Zudem müssten Journalisten geschützt werden. Man müsse aber auch denjenigen, die sich auf nicht genehmigten und verbotenen Demonstrationen aufhielten, deutliche Grenzen setzen.

 

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Hier sprechen die Nobelpreisträger

Anders als in normalen Jahren, in denen die Wissenschafts-Nobelpreisträger über mehrere Tage in Stockholm hofiert werden, wird nun zum zweiten Mal in Folge die Nobelpreiswoche etwas anders ausfallen. Es sind aber mehr Präsenz-Events geplant als 2020. Auf der Website des Nobelkomitees steht allerdings nach wie vor zu lesen, dass die Pläne sich auch kurzfristig noch ändern können. Am Mittwoch, 8. Dezember, soll Giorgio Parisi seinen Festvortrag halten. Titel: „Multiple equilibria“. Vor ihm eingeplant sind die beiden weiteren Physik-Preisträger Syukuro Manabe („Physical Modelling of Earth's Climate“) und der Hamburger Klaus Hasselmann („The Human Footprint of Climate Change“). Der zweite 2021 ausgezeichnete Deutsche ist der Chemiker Benjamin List, der den Preis für die Entwicklung organischer Katalysatoren erhält. Er und sein Co-Laureat David MacMillan halten am selben Tag ab 11 Uhr ihre Vorträge. Schon am Dienstag, 7. Dezember, sollen die Medizin-Preisträger David Julius und Ardem Patapoutian ab 14 Uhr ihre Vorträge halten. Ein Überblick der Livestreams: Nobelvorträge der Preisträger: 7.12., 14 Uhr Medizin; 17 Uhr Literatur ( Abdulrazak Gurnah). 8.12., 9 Uhr Physik; 11 Uhr Chemie; 13 Uhr Wirtschaft ( David Card, Joshua Angris, Guido Imbens). Nobelpreis-Zeremonien: 10.12. ab 13 Uhr, beginnend mit dem Friedensnobelpreis und Vorträgen der Laureaten Maria Ressa und Dmitry Muratov. Links zu allen Streams unter: https://www.nobelprize.org/nobel-week-live-streams-2021.

 

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Mohamed Salah zeigt sich geschmeichelt von Barca-Interesse

Stürmer Mohamed Salah vom FC Liverpool fühlt sich geschmeichelt vom angeblichen Interesse des FC Barcelona, betont aber auch, dass er am liebsten in der englischen Premier League bleiben wollen würde. "Ich habe vom Interesse von Xavi gelesen", erklärte Salah dem ägyptischen TV-Sender MBC Masr. "Es freut mich, dass ein Team wie Barcelona an mir interessiert ist, aber ich bin glücklich in Liverpool und man wird sehen, was in der Zukunft passiert." Salah, dessen Kontrakt bei den Reds noch bis 2023 läuft, würde es "bevorzugen, in der Premier League zu bleiben, denn das ist die stärkste Liga der Welt." Dennoch zieht sich eine mögliche Vertragsverlängerung seit Wochen. "Ich habe es bereits mehrmals gesagt: wenn ich die Entscheidung treffen könnte, würde ich gerne in Liverpool bleiben", bekräftigte der 29-Jährige. "Aber die Entscheidung liegt beim Management, sie müssen das regeln." Salah gehe es nicht nur um die finanziellen Rahmenbedingungen, sondern auch um "die Ambitionen des Teams und des Trainers. Es geht darum, was er mit dem Team vor hat und welche Spieler er will. Das sind alles wichtige Punkte, die in die Entscheidungsfindung einfließen." Obwohl die "Beziehung zu Jürgen Klopp sehr gut" sei, ist man nicht immer einer Meinung. "Wir denken unterschiedlich, aber in den meisten Dingen sind wir uns einig. Man kann nicht sagen, dass wir immer einer Meinung sind, aber wir sind auch nicht nie einer Meinung." Eine Diskussionskultur, die Salah in England sehr schätzt. "Ich hatte anfangs ein Problem damit, mit dem Trainer zu sprechen, denn in Ägypten werden die Entscheidungen des Trainers nicht hinterfragt", erklärte er. "Der Trainer hat mehr Autorität als jeder Spieler in Ägypten, man kann ihn nicht in Frage stellen, denn sonst spielt man nicht mehr", fuhr er fort. "Das bedeutet nicht, dass die Spieler hier in England die Oberhand haben, aber hier kann man offen diskutieren." Deshalb könne er Klopp auch "immer fragen, warum ich nicht spiele oder warum er mich geschont hat. Ich will natürlich immer spielen, aber er ist der Trainer und er will seine Spieler aufgrund der hohen Anzahl an Spielen auch mal schonen."

 

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So retteten die Kellers das Landhaus Alfons in Bad Wörishofen

Plus Eines der bemerkenswertesten Häuser Bad Wörishofens erstrahlt in neuem Glanz. Die Liebe dazu wurde für Silvia und Claus Keller aber zu einem Abenteuer. Es gehört schon mehr als reine Begeisterung für alte Häuser dazu, um den gewaltigen Kraftakt zu stemmen, den sich Claus Keller und seine Frau Silvia in Bad Wörishofen vorgenommen hatten. Am Ende stand die Rettung eines bemerkenswerten Gebäudes der Bad Wörishofer Stadtgeschichte – und die Erfüllung eines Wohntraums.

 

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Zwei Schwerverletzte - lange Sperrung

Zwei Schwerverletzte und mindestens sieben beschädigte Autos sind die Bilanz von Karambolagen, die ein 84-jähriger Falschfahrer auf der A111 verursacht hat. Laut Polizei war er am Freitagabend auf der Autobahn 111 nördlich von Berlin in falscher Richtung unterwegs und legte den Verkehr in der Folge für Stunden lahm. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, konnte ein 44-jähriger Autofahrer, der zwischen den Anschlussstellen Stolpe und Hennigsdorf in Fahrtrichtung Berlin fuhr, nicht mehr ausweichen, so dass es zum Zusammenstoß kam. In der Folge fuhren zwei weitere Wagen in die Unfallstelle. Drei Fahrzeuge wurden durch Trümmerteile auf der anderen Fahrbahnseite beschädigt. Insgesamt wurden so mindestens sieben Autos auf beiden Autobahnseiten beschädigt. Der 84-Jährige wurde laut Polizei lebensgefährlich verletzt, der 44 Jahre alte Autofahrer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Autobahn 111 war in Richtung Berlin fast sechs Stunden, in der Gegenrichtung knapp vier Stunden gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen - auch auf den Umleitungsstrecken.

 

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Ausschreitungen bei Corona-Protestdemo in Brüssel

In Brüssel ist es bei Protesten gegen die Corona-Regeln zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Rund 8.000 Menschen hätten an den Protesten in der belgischen Hauptstadt teilgenommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Aus einer Gruppe heraus seien Feuerwerkskörper und Gegenstände auf Polizisten geworfen worden, diese hätten Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt. Sechs Personen seien verletzt worden, es gab 20 Festnahmen. In mehreren europäischen Städten waren am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen. Nirgends demonstrierten aber so viele wie in Wien, wo am Samstag wieder über 40.000 Corona-Maßnahmengegner gezählt wurden. Viele Menschen protestierten in den Niederlanden und Italien. In Luxemburg wurde ein Weihnachtsmarkt gestürmt. Der Demonstrationszug in Brüssel verlief zunächst friedlich. Die Teilnehmer hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie „Impfung - nein, danke“. Eine Gruppe Frauen skandierte „Keine Impfung für unsere Kinder“. Später wurden einige Demonstranten gewalttätig, während ihrer Angriffe auf Polizisten riefen sie immer wieder „Freiheit, Freiheit“. Bei den Auseinandersetzungen wurden nach Angaben aus Polizeikreisen vier Demonstranten und zwei Polizisten verletzt. Rund 20 Menschen seien festgenommen worden. Vor rund zwei Wochen war es bei einem ähnlichen Protest mit rund 35.000 Teilnehmern zu schweren Ausschreitungen und Straßenschlachten gekommen. Im benachbarten Luxemburg stürmten Demonstranten nach Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Samstag einen Wintermarkt. Sie hätten die Zugangsregeln für den Markt missachtet und Absperrgitter weggeschoben, teilte die Polizei mit. Es sei zu „leichten Ausschreitungen“ gekommen. Der Weihnachtsmarkt wurde geschlossen. Weil die Demonstranten auch die Abgeordnetenkammer ansteuerten, wurden dort die Eingänge von Polizisten versperrt. An den Demonstrationen zuvor nahmen 2.000 Menschen teil. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. In der niederländischen Stadt Utrecht marschierten am Samstag etwa 5.000 Menschen durch die Straßen. Im Unterschied zu früheren Protesten in dem Nachbarland, die in Gewalt umschlugen, verlief der Demonstrationszug dieses Mal friedlich. In Italien kam es ebenfalls wieder zu Kundgebungen. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer zwischen einigen Dutzend wie in Rom bis zu mehreren Tausend in Turin und Bologna an. Auch hier hielten sich viele nicht an die Maskenpflicht. Berichte über Ausschreitungen gab es zunächst nicht.

 

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Abschied von Angela Merkel: Wie erinnert sich ihr Wahlkreis? Aus dieser Sendung Mehr Nordmagazin Das könnte Sie auch interessieren

Sie hat 31 Jahre lang einige Projekte hier befeuert. Die Stralsunder und Stralsunderinnen wünschen ihr nur das Beste für den Ruhestand.

 

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Epsteins „Schwarzes Buch“: Eine Nummer führt direkt ins Weiße Haus!

In New York steht Epstein-Gefährtin Ghislaine Maxwell (59) gerade in einem mehrwöchigen Prozess vor Gericht. Am vierten Tag des Sensations-Prozesses feierte das Beweisstück 52 sein lang erwartetes Debüt. Dabei handelt es sich um Jeffrey Epsteins († 66) berüchtigtes „kleines schwarzes Buch“ – das Telefonbuch mit einer großen Liste an Namen und Nummern von Epsteins reichen und mächtigen Freunden. Das Buch wurde jetzt erstmals Gegenstand der Verhandlung, als Juan Alessi in den Zeugenstand gerufen wurde. Alessi war von etwa 1991 bis 2002 Butler, Fahrer und Gehilfe in Epsteins Haus in Palm Beach. Was er über das schwarze Buch vor Gericht erzählte, welche Kontakte darin gelistet waren und welches irre Regelwerk Epstein für seine Angestellten hatte, lesen Sie mit BILDplus.

 

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Markus Schöttl: „Keine Zweifel, dass ich zaubern kann“

Der gebürtige Kärntner Markus Schöttl spielt den erwachsenen Harry Potter im neuen Theaterstück. Der Gestus eines Zauberers ist Markus Schöttl nicht fremd. Als Kind bastelte der Kärntner seine eigenen Zaubertricks und fuhr mit seiner Oma nach Wien, um sich in der „Zauberklingl“, einem Geschäft beim Naschmarkt, mit Zubehör einzudecken. Jahrzehnte später trainierte er nun mit einem eigenen „Magic Coach“ seine Fingerfertigkeit. Schließlich soll man ihm auch die Zaubererfahrung eines Harry Potter abnehmen. „Als ich zum ersten Mal meinen Zauberstab in die Hand genommen hab, hat sich das angefühlt wie im „Harry Potter“-Film: Der Stab hat mich ausgesucht. Da hatte ich nie Zweifel, dass ich zaubern könnte.“ Markus Schöttl spielt die Rolle des erwachsenen Harry im Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“, das gerade in Hamburg Premiere hatte. Das Stück kennt er schon länger als die Bücher von J. K. Rowling. Den Hype um diese hatte der heute 44-Jährige einst nur mit Desinteresse wahrgenommen. Als Freunde ihn vor einigen Jahren schließlich in London ins Theater mitschleppten, um „Harry Potter“ auf der Bühne zu sehen, war er begeistert von der Produktion – so sehr, dass er sich für deren deutsche Adaption bewarb. Erst dann tauchte er, um die Biografie seiner Rolle nachvollziehen zu können, auch in Rowlings dichtes, eine ganze Welt auffächerndes Œuvre ein und suchte darin nach den prägenden Erlebnissen seiner Figur: „Man fühlt sich da teilweise mehr wie ein Wissenschaftler als wie ein Schauspieler.“

 

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Wo brave Eheleute sündigten

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen. Ein buntes Treiben herrschte einst im Nestroyhof Hamakom. An den Abenden waren anrüchige Einakter zu sehen, Kapellen spielten heitere Lieder, Gäste suchten die Séparées auf und es galt: Was im Nestroyhof passierte, blieb auch hier. „Man kam im beginnenden 20. Jahrhundert aus dieser moralinsauren Gesellschaft hierher, um schlüpfrige Geschichten zu hören und sich zu amüsieren, um dann aber wieder brav als Eheleute das Theater zu verlassen“, erzählt Paul Spittler. Als Regisseur inszeniert er nun den Theaterfilm „Das Höschen der Baroness“ am Wiener Theater, das mit Aufführungen erotischer Zoten und Ärger mit der Zensurbehörde von 1904 bis 1919 für Furore sorgte. Die Idee zum Theaterfilm, dessen Premiere am 15. Dezember angesetzt ist, hat Theaterdirektorin Ingrid Lang bereits vor zwei Jahren entwickelt – vor der Pandemie ursprünglich als Bühnenstück gedacht. Damals fand Lang in alten Archiven der St. Pöltener Zensurbehörde Einakter, die vom Theater eingereicht wurden. „Der Nestroyhof war eines der Theater mit den meisten Verboten, es hat die deftigsten und saftigsten Stücke eingereicht“, sagt Lang. So hat auch „Das Höschen der Baroness“ (ein Stück aus dem Jahr 1917, das nun sowohl als Namensgeber als auch Grundgerüst für den Theaterfilm dient) für Furore gesorgt, weil sich Schauspielerinnen und Schauspieler die gleiche Hose teilen sollten.

 

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Kühlungsborn: Entscheidung über Grundstück neben Villa Baltic vertagt

Die 6.981 wahlberechtigten Einwohner Kühlungsborns waren aufgerufen, dafür oder dagegen zu stimmen, ob Teile des alten Schwimmhallengrundstücks verkauft werden, um die Villa Baltic zu retten und öffentlich zugänglich zu machen. Allerdings brachte der Bürgerentscheid noch keine Klarheit in dieser Frage. Laut Stadtverwaltung wurden zwar 1.670 Ja-Stimmen und 1.500 Nein-Stimmen abgegeben, aber die erforderliche Mindeststimmzahl von 1.746 (25 Prozent der Wahlberechtigten) wurde nicht erreicht. Jetzt entscheidet die Stadtvertretung am 16. Dezember. Mit der Bebauung der Fläche wollen die Eigentümer, die Brüder Jan und Berend Aschenbeck, die Sanierung und den Betrieb der denkmalgeschützten Villa finanzieren. Die soll nach derzeitigem Planungsstand zum großen Teil öffentlich genutzt werden. Daneben, auf besagtem Grundstück, soll ein Hotel mit etwa 120 Zimmern entstehen, aus dessen Einnahmen nach Aussagen der Besitzer die Anforderungen des Denkmalschutzes und Veranstaltungen in der Villa finanziert werden sollen. Eine Sanierung ohne diesen Anbau würde sich nicht rechnen. Gegen diesen Plan hatte sich die Bürgerinitiative "Rettet den Baltic Park" gebildet. Die Mitglieder bezweifeln nämlich, dass die Restaurierung nur mit dem Hotel-Neubau möglich sei. Die Gruppe will, dass der Baltic Park an der Villa grün bleibt. Die Stadt solle keine Fläche davon verkaufen, vor allem nicht für eine weitere "Bettenburg". Die Fläche war von Seiten der Stadt allerdings nie als reine Grünfläche vorgesehen, sondern ist bereits seit Jahrzehnten städtisches Bauland. Viele Jahre stand dort nämlich eine marode Schwimmhalle, die 2017 abgerissen wurde. Investor Aschenbeck will das Hotel auf knapp 70 Prozent der damaligen Schwimmhallen-Fläche bauen. Der bestehende Bebauungsplan muss dafür jedoch geändert werden.

 

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Kritik an geplanter Photovoltaik-Anlage in Pronstorf Aus dieser Sendung Mehr Schleswig-Holstein Magazin Das könnte Sie auch interessieren

In Pronstorf soll für 52 Millionen Euro eine 87 Hektar große Photovoltaikanlage gebaut werden. Aus der Bevölkerung gibt es Protest.

 

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Giorgio Parisi, der Dompteur des Chaos

„In der Physik gibt es viele einfache Probleme, die komplexe Lösungen haben.“ Das sagt Giorgio Parisi, der sich Zeit seines Forscherlebens mit Komplexem und Kompliziertem befasst hat. Er weiß nur zu gut, dass dies nicht allein für sein Fach gilt. Schließlich hat er ebenso in der Zoologie und Genetik, in der Informations- und Klimawissenschaft sowie als Präsident der Akademie der Wissenschaften Italiens gearbeitet. Parisi sind entscheidende Durchbrüche gelungen, wenn es darum ging, das Komplexe greifbarer, berechenbarer zu machen. Wie groß die Mühen waren, lässt sich allenfalls erahnen, wird ihm doch nachgesagt, er könne Lösungen intuitiv erraten, wo andere mühsam rechnen müssten. Rom statt Stockholm Seine Forschung wurde vielfach ausgezeichnet. Am heutigen Montag wird dem 73-Jährigen die größte denkbare Ehrung zuteil, der Nobelpreis. Wie im vergangenen Jahr werden pandemiebedingt nicht alle Preisträger zur festlichen Verleihung nach Stockholm reisen. Sie erhalten dann Urkunde und Medaille von den jeweiligen Botschaftern in ihren Heimatländern. Der Festakt für Parisi ist an der Universität La Sapienza in Rom geplant. Seine Nobelvorlesung wird, wie die der anderen Preisträgerinnen und Preisträger, gestreamt. Der Physiknobelpreis wird ihm für seine „bahnbrechenden Beiträge zur Theorie komplexer Systeme, insbesondere zum Wechselspiel von Unordnung und zufälligen Schwankungen“ verliehen, hieß es bei der Verkündung Anfang Oktober. Was damit gemeint ist, erklärt Parisi folgendermaßen: „Stellen Sie sich eine Party mit hundert Leuten vor. Die geht zu Ende und die Gäste wollen mit zwei Bussen zu einer weiteren Location fahren.“ Natürlich möchte man lieber mit denjenigen in einem Bus sitzen, die man mag, als mit denen, die einem unsympathisch sind. Im Idealfall teilen sich alle Gäste auf die beiden Busse auf und sitzen in angenehmer Gesellschaft. Wollte man eine Person fragen, ob sie in den anderen Bus wechseln wolle, würde sie frustriert ablehnen, weil sie sich ja gerade so gut unterhält. Aber vielleicht lässt sich ein Paar zweier Gesprächspartner gewinnen, das zusammenbleiben kann? Die Sympathie-Kennziffer „Das lässt sich alles berechnen, indem man für jede Person Kennziffern nutzt, die Sympathie und Antipathie beschreiben, und so das Ganze optimiert“, sagt Parisi. Mit der Zahl der Personen steigt die Komplexität, bei zwei Bussen mag es noch gehen. „Bei einer Million kann man das nicht mehr berechnen.“ Doch eine Annäherung ist möglich. Das Glück von Partygästen ist allerdings nicht das Thema seiner nun erneut ausgezeichneten Forschung, sondern Spingläser. So werden Materialien bezeichnet, in denen die magnetischen Momente der Atome (Spins) ungeordnet in verschiedene Richtungen weisen. Sie bilden dann eine ungeordnete Struktur - wie ein Glas, und anders als etwa ein Kristall. Spingläser sind Studienobjekte für verschiedenste komplexe Systeme, etwa neuronale Netze. Sie zu verstehen und mathematisch zu beschreiben, verspricht zahlreiche Anwendungen. Parisi bändigte das scheinbare Chaos mithilfe des „Replika-Tricks“. Dabei werden viele Kopien desselben Systems, die sich jeweils nur in winzigen Details unterscheiden, analysiert. Der Trick war in den 1970er Jahren schon bekannt, ließ sich aber nicht auf Spingläser anwenden. Das gelang erst Parisi 1979. Er entdeckte ein verborgenes Muster in den Replikas und konnte dies mathematisch beschreiben. Noch war seine Lösung etwas intuitiv, Mathematiker verfeinerten und verbesserten die Formeln in den folgenden Jahren. Zufall und Chaos überall, und Parisis Arbeiten mittendrin „Seine Erkenntnisse werden heute in vielen Disziplinen genutzt, in der Klimaforschung, Optimierungstheorie, in neuronalen Netzen für schnelle Bildanalysen oder Spracherkennung, in der Hirnforschung und in Modellen für soziale Netzwerke, die die Meinungsbildung der Gesellschaft beschreiben“, sagt Eckehard Schöll, Professor für Nichtlineare Dynamik und Kontrolle an der TU Berlin und Gastwissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er forscht unter anderem daran, wie Stromnetze organisiert und betrieben werden müssen, damit sie stabil bleiben. Solche Netze seien „nicht statisch, es gibt permanent Änderungen durch viele Einspeiser und noch mehr Verbraucher“, erläutert der Physiker. Viele kleine, zufällige Abweichungen können sich verstärken und das System destabilisieren: Einzelne Leitungen etwa fallen aus, und am Ende können ganze Regionen ohne Stromversorgung sein. „Um einen Blackout zu verstehen und dann zu verhindern, könnten auch Parisis Methoden genutzt werden“, sagt Schöll. Eiszeiten, Klimaerwärmungen Die stochastische Resonanz – Verstärkung von kleinen periodischen Veränderungen durch zufällige Schwankungen – habe Parisi entdeckt, als er die regelmäßige Wiederkehr der Eiszeiten alle 100 000 Jahre erklären konnte, ergänzt der TU-Forscher. Diese lassen sich mit den geringfügigen Variationen der Umlaufbahn der Erde oder der Solarkonstante allein nicht erklären. Erst das Zusammenspiel mit scheinbar irregulären zufälligen Schwankungen führte zu regelmäßigen Eisvorstößen aus dem Norden. In der Forschungsarbeit von 1982 zitiert Parisi unter anderem den deutschen Physiker und Klimaforscher Klaus Hasselmann, der für seine Arbeiten nun ebenfalls den Nobelpreis erhält. Parisi forschte auf vielen weiteren Gebieten, etwa zum Wachstum von Halbleiterkristallen und deren Oberflächenrauigkeit. Das inspirierte wiederum Arbeiten zu Tumorwachstum oder Turbulenzphänomenen. Er analysierte außerdem die Flugdynamik in großen Vogelschwärmen. Parisi war und ist nicht nur Forscher, sondern ein engagierter Bürger Italiens. Vielfach forderte er, die Wissenschaft im Land zu stärken, gerade jungen Kolleginnen und Kollegen eine Perspektive zu bieten. Vor etlichen Jahren setzten er und weitere Professoren sich dafür ein, dass ein Auftritt von Papst Benedikt XVI. zur Eröffnung des akademischen Jahres an der Universität La Sapienza unterblieb, berichtet die „NZZ“. Sie wollten nicht, dass - zumal zu einem solchen symbolträchtigen Termin - kreationistische Auffassungen vom Katheder verkündet wurden. Forschung erzeigt kein Defizit Zuletzt war er drei Jahre lang Präsident der Accademia dei Lincei, der nationalen Akademie der Wissenschaften Italiens. Es ist eine traditionsreiche Einrichtung, die es seit mehr als vier Jahrhunderten gibt. Doch was ist das wert, wenn gerade in der Physik große Fortschritte in China erzielt werden, gewaltige Forschungsanlagen dort in kurzer Zeit aufgebaut werden, während in Europa noch diskutiert wird? „China hat verstanden, dass die Zukunft einer Gesellschaft auf Wissenschaft basiert und sie investieren viel mehr als wir“, sagt Parisi. Das müsse sich ändern, mehr Investitionen und stabile Budgets seien nötig. Er folge dem Europapolitiker Jacques Delors, der argumentierte: Investitionen in Forschung und Entwicklung sollten nicht als Staatsausgaben im Sinne des Maastricht-Defizits angesehen werden. Dieses besagt, dass das Finanzierungsdefizit eines Mitgliedstaates drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) nicht überschreiten darf. „Jedes Land sollte großes Interesse haben, in Forschung und Entwicklung, in seine Zukunft, zu investieren.“ Im August endete Parisis Amtszeit als Akademie-Chef. Er wollte sich nun endlich wieder mehr der Physik widmen, erzählt er. Bis zum 5. Oktober, als bekannt wurde, dass er den Nobelpreis erhält. Bald antwortet sein Mailprogramm automatisch: „Am 7. Oktober hatte ich mehr als 1500 Emails zu beantworten, ich bitte für Verzögerungen um Nachsicht“. Es folgt der übliche Nobelpreis-Stress mit Interviews, Vorträgen, Empfängen. Für das einfache Problem – mehr Zeit zum Forschen – muss er nun wohl auch nach komplexen Lösungen suchen.

 

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Parkverbot längst unnötig: Keine Strafe

Höchstrichter heben alte Grazer Verordnung auf. Wien. Um Baufirmen bei der Wiedererrichtung der Grazer Synagoge zu helfen, hatte der Stadtsenat im Jahr 1999 ein Parkverbot am Grieskai verordnet. Man brauchte den Platz, um Material zu lagern und um Baucontainer aufzustellen. Die Bauarbeiten sind seit dem Jahr 2000 abgeschlossen, die Verordnung zum Parkverbot bleibt aber bestehen.

 

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Kündigung in Zeit der Kurzarbeit wirksam

Oberster Gerichtshof verneint individuellen Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, der sich einer Kurzarbeitslösung nicht angeschlossen hat. Wien. In Zeiten coronabedingter Einschränkungen für Betriebe hat sich die staatlich geförderte Kurzarbeit als ein Erfolgsmodell erwiesen, um Arbeitsplätze zu erhalten. Sind damit auch die individuellen Rechte der einzelnen Beschäftigten gegenüber dem Unternehmen gestärkt worden? Diese Frage beschäftigt die Praxis, seit es die Coronakurzarbeit gibt. Nun hat der Oberste Gerichtshof (OGH) erstmals zu deren ersten Phase ab März 2020 geurteilt.

 

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Staatsanwälte suchen Quereinsteiger

Anwälte oder Notare könnten schon ab Mitte 2022 ernannt werden. Wien. Im Sprengel der Oberstaatsanwaltschaft Wien fehlen zurzeit 13 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Deshalb wendet sich die OStA jetzt mit einem Appell an die juristische Öffentlichkeit: „Wir suchen Leute mit Rechtsanwalts- oder Notariatsprüfung, die Interesse an der Tätigkeit in der Staatsanwaltschaft haben“, sagt Michael Klackl, stellvertretender Leiter der für Wien, Niederösterreich und Burgenland zuständigen OStA Wien, zur „Presse“.

 

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Vereine im Landkreis Dillingen verlieren immer mehr Mitglieder

Plus Coronabedingt ist Mitgliederschwund auch im Landkreis Dillingen kein Fremdwort mehr. Ein Experte hat Tipps, wie man entgegenwirken kann. Die Vereine werden immer kleiner. Mitgliederschwund ist auch im Landkreis Dillingen kein Fremdwort. Deshalb hat das Regionalmanagement des Kreises Dillingen einen Kulturstammtisch zum Thema „Tipps gegen das Schrumpfen von Vereinen“ organisiert – online. Besonders der durch die Corona-Pandemie verursachte Mitgliederschwund in den meisten eingetragenen Vereinen in Deutschland stand zur Diskussion.

 

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Top 10: Die besten Actioncams 2021 ab 136 Euro

Beim Thema Actioncams kommen einem zuerst waghalsige Sportvideos vom Marktführer GoPro in den Sinn. Doch die gute Bildqualität macht die kleinen Kameras auch für Urlaub, Social-Media und Freizeit interessant. Unter den bestplatzierten Geräten unserer Tests finden sich neben den hochpreisigen Modellen von GoPro, Insta360 und DJI auch einige günstige Kameras. Wir erklären die Unterschiede und zeigen auf, wo man Abstriche machen kann, um ordentlich Geld zu sparen. Design Der allergrößte Teil der Actioncams orientiert sich am bewährten Design von GoPro. Allerdings gibt es einige Ausreißer, wie die nur Feuerzeug-große Insta360 Go-Serie oder die kleine Würfel-Kamera DJI Action 2. Außerdem gibt es viele kleine, aber entscheidende Unterschiede. So verfügen einige der Kameras neben einem Display auf der Rückseite über eine zusätzliche Anzeige neben der Kameralinse. Das ist etwa sinnvoll, um bei Selfie-Aufnahmen zu prüfen, ob man im korrekten Aufnahmemodus arbeitet. Bei Modellen mit farbigen Zweitdisplay lässt sich hier auch der Aufnahmewinkel überprüfen. Die Hersteller DJI und Insta360 haben zudem zwei modulare Kameras im Angebot, die aus verschiedenen Einzelkomponenten bestehen. So kann die Actioncam perfekt für die jeweilige Aufnahmesituation ausgestattet werden. Hart im Nehmen sind Actioncams eigentlich immer – aber meist nur mit zusätzlichem Gehäuse. Zwar sind die Marken-Modelle mehrheitlich auch ohne zusätzliches Case wasserdicht, allerdings gilt das nur für niedrige Wassertiefen. Zudem schützen die Gehäuse auch bei Stürzen oder Crashs vor Beschädigungen. Bildqualität Die Bildqualität der aktuellen Actioncams ist trotz der kleinen Bildsensoren sehr ordentlich – zumindest bei guten Lichtbedingungen. Tagsüber gelingen so auch mit günstigen Kameras flüssige Videos mit knackiger Schärfe und natürlichen Farben. Insbesondere bei der Bilddynamik gibt es allerdings Unterschiede. Bei Aufnahmen bei wenig Licht und mit großen Helligkeitsunterschieden sind die Marken-Kameras den Budget-Geräten noch deutlich überlegen. Hier kommt es deutlich später zur Artefakt-Bildung, Bildrauschen und Unschärfe. Auflösung und Bildrate haben in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Die Spitzenmodelle liefern mittlerweile bis zu 5,3K (5312 x 2988 Pixel) mit maximal 60 Bildern pro Sekunde. Das klingt zwar hoch spannend, hat in der Praxis aber auch Nachteile. Die maximale Bildqualität heizt die Hardware auf, verkürzt die Akkulaufzeit und braucht viel Speicherplatz. Wer solche High-End-Videos im Nachhinein bearbeiten will, braucht außerdem einen sehr leistungsfähigen PC, um nur einigermaßen vernünftig arbeiten zu können. 4K-Auflösung beherrschen fast alle Kameras, bei günstigen Modellen sind dann aber nur geringe Bildwiederholungsraten möglich. In der Praxis ist es deshalb häufig sinnvoller, mit klassischer Full-HD-Auflösung zu arbeiten. Stabilisierung Eine elektronische Bildstabilisierung, kurz EIS (electronic image stabilisation), ist mittlerweile bei den meisten Actioncams vorhanden. Die Funktion ermöglicht sichtbar ruhigere Aufnahmen, was nicht nur bei Action-Videos sinnvoll ist. Selbst einfachen Schwenks und stationäre Aufnahmen aus der Hand gelingen dank der Stabilisierung in deutlich höherer Qualität. Die bestmögliche Bildstabilisierung bieten derzeit die Markenhersteller DJI, GoPro und Insta360. Wer die Kamera tatsächlich für schwierige Aufnahmesituationen auf Fahrradlenker, Helm oder ähnlichem benötigt, sollte darauf achten. Aber selbst bei günstigen Modellen ist der Unterschied zwischen stabilisierten und unstabilisierten Videos deutlich sichtbar. Akku und Zubehör Die Akkulaufzeit bei Actioncams ist mit zwischen 30 und 90 Minuten verhältnismäßig kurz. Zwar gibt es ansteckbare Zusatz-Akkus oder die Möglichkeit, die Kamera per USB mit Strom zu versorgen, das ist allerdings nicht in allen Aufnahmesituationen möglich oder sinnvoll. Wer die Kamera länger benötigt, sollte deshalb unbedingt darauf achten, ob der Akku austauschbar ist. Dies ist nicht bei allen Kameras der Fall. Zwar kommen alle Actioncams mit einigem Zubehör zum Kunden, allerdings sind die Markenhersteller hier verhältnismäßig knausrig. Während GoPro oder DJI in der Regel nur das allernötigste dazu packen, sind bei den Budgetmodellen von etwa Akaso, gleich eine ganze Reihe an Halterungen, Adaptern, Zusatz-Akkus oder eine Mehrfachladestation im Lieferumfang enthalten. So kommen neben dem höheren Anschaffungspreis bei Marken-Actioncams häufig noch Mehrkosten für Zubehör hinzu. Übersicht der Top 10 Platz 1: GoPro Hero 10 Gopro Hero10 Black Bild: TechStage.de Die GoPro Hero 10 (Testbericht) ist derzeit die beste Actioncam in Bezug auf Bildqualität und Stabilisierung. Mit der GoPro entstehen selbst bei halsbrecherischen Abfahrten ruhige und cineastische Aufnahmen. Auch die hohe Bilddynamik und der schnelle Weißabgleich hinterlassen einen positiven Eindruck. Der zweite Monitor neben der Kameralinse hat im Test ebenfalls punkten können. Eine Besonderheit der GoPro-Modelle ist das integrierte GPS-Modul, mit dessen Hilfe neben dem Standort auch Höhe und Geschwindigkeit mit aufgezeichnet werden. Diese Daten lassen sich dann im Nachhinein im Video einblenden. Leider hat die Kamera bei Nutzung der höchsten Auflösung und Bildwiederholungsrate schnell ein Überhitzungsproblem. Viel mehr als fünf bis fünfzehn Minuten Aufnahme am Stück sind mit 5,3K bei 60 FPS oder bei 4K mit 120 FPS nicht möglich. Wer nur mit 4K und 60 FPS arbeitet, sollte aber keine Probleme haben. Der große Nachteil der Hero 10 ist ihr stattlicher Preis von derzeit gut 480 Euro. Platz 2: Insta360 OneR Die One R zusammen mit dem 4K-Weitwinkelmodul. Die zweitplatzierte Kamera ist die modulare Actioncam OneR von Insta360 (Testbericht). Diese besteht aus einem kleinen Bildschirm-Modul, einem Akku-Modul und der eigentlichen Kamera-Einheit. Wer die Kamera für Actionaufnahmen nutzen will, greift auf das 4K-Actioncam-Modul mit kleinem Bildsensor zurück. Wer sie für ruhige Aufnahmen nutzt, kann auf das leistungsfähigere 1-Zoll-Modul zurückgreifen und die Bildqualität so noch einmal deutlich steigern. Auch ein 360-Grad-Kamera-Modul für Rundumaufnahmen ist verfügbar. Die Kamera überzeugt im Test mit guter Bildqualität und guter Stabilisierung. Mit dem 4K-Aufsatz gibt es die Kamera ab 235 Euro. Das Bundle mit zusätzlichem 360-Grad-Modul kostet 418 Euro. Am teuersten ist die OneR zusammen mit dem 1-Zoll-Modul, dann sind satte 500 Euro fällig. Platz 3: DJI Action 2 DJI Action 2 Bild: TechStage.de Die sehr kompakte Würfel-Kamera DJI Action 2 (Testbericht) landet auf Platz drei unserer Bestenliste. Zwar verzichtet der Hersteller auf ein Display an der Kamera und die Bildqualität kann in einigen Situation nicht ganz mit den erstplatzierten Modellen mithalten, allerdings gibt es aktuell keine kleinere Kamera mit 4K-Auflösung und bis zu 120 FPS. Für die Nutzung auf Helm oder Multikopter ist die Action 2 somit ideal. Wer längere Akkulaufzeiten oder ein Display für seine Kamera benötigt, kann diese bei der Action 2 ganz bequem anstecken und so den Funktionsumfang noch einmal erweitern. Die hohe Bildqualität und die kompakte Bauform haben allerdings ihren Preis. Aktuell kostet die DJI Action 2 stolze 400 Euro zusammen mit dem zusätzlichen Akku-Modul. Wer das Bundle mit ansteckbarem Display möchte, muss sogar über 500 Euro hinblättern. Platz 4: GoPro Hero 9 GoPro Hero 9 (Black) Bild: Amazon Die GoPro Hero 9 unterscheidet sich nur in wenigen Punkten vom erstplatzierten Modell. Sie verfügt ebenfalls über ein zweites Farbdisplay neben der Kameralinse, eine hervorragende Bildqualität und eine sehr leistungsfähige Bildstabilisierung. Für 4K-Aufnahmen mit maximal 60 FPS würden wir die Hero 9 dem Top-Modell wegen des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses sogar vorziehen. Aktuell ist die Hero 9 ab 367 Euro erhältlich. Platz 5: GoPro Hero 8 Gopro Hero 8 (Black) Wer auf das farbige Frontdisplay und die 5K-Auflösung verzichten kann, bekommt mit der GoPro Hero 8 (Testbericht) ebenfalls eine erstklassige Actioncam mit toller Stabilisierung und erstklassiger Bildqualität. Der Preisunterschied zum 9er-Modell ist mit knapp 70 Euro nicht unerheblich und so bleibt beim Preis von etwa 300 Euro auch noch Budget für zusätzliche Akkus oder anderes Zubehör. Platz 6: Insta360 Go2 Insta360 Go 2 Bild: TechStage.de Auf Platz sechs landet die wasserdichte Mini-Actioncam Insta360 Go 2 (Testbericht). Diese punktet mit extrem kompakten Abmessungen von 53 x 24 x 21 mm und einem Gewicht von gerade einmal 26,5 g. Damit fällt die Go2 aber nicht nur in Sachen Design aus dem Rahmen. Die winzige Kamera ist auch das einzige Modell, welches kein 4K unterstützt. Die höchste Auflösung liegt bei 2560 x 1440 Pixeln bei 50 FPS. IN FHD sind dann aber auch hier bis zu 120 FPS möglich. Die maximale Länge der Videos ist allerdings immer auf zehn Minuten begrenzt. Die geringe Größe wirkt sich auch auf die Akkulaufzeit aus. Ohne die im Lieferumfang enthaltene Ladeschale hält die Go2 nur 20 bis 30 Minuten durch. Im Lade-Case sind 110 bis 150 Minuten möglich. Neben der Größe punktet die Go2 mit einer sehr hohen Bildqualität und einer überraschend effektiven Bildstabilisierung. Mit 300 Euro ist die kleinste aller Actioncams genauso teuer wie die Hero 8. Platz 7: DJI Osmo Action Actioncam DJI Osmo Action Die erste Actioncam von DJI, die DJI Osmo Action (Testbericht), hat bei Ihrer Veröffentlichung alle mit toller Leistung überrascht. Neben der starken Bildstabilisierung überzeugt die Kamera mit hervorragender 4K-Bildqualität mit bis zu 60 FPS und gutem Handling. Mit dem farbigen Frontdisplay und der hohen Datenrate von bis zu 100 Mbit/s schaffte es DJI sogar am damaligen Platzhirsch GoPro Hero 7 vorbeizuziehen. Zwar ist die Osmo Action nicht mehr ganz aktuell und vergleichsweise schwer, allerdings punktet sie neben der exzellenten Bildqualität auch mit einem einwandfreien Preis. Die Osmo Action ist schon ab 235 Euro erhältlich. Wer auf 5K oder 120 FPS verzichten kann, bekommt hier eine erstklassige Kamera zu einem sehr fairen Kurs. Für uns ist die Osmo Action die Actioncam mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Platz 8: Akaso Brave 7 Akaso Brave 7 Bild: TechStage.de Bei der Akaso Brave 7 (Testbericht) handelt es sich um eine günstige Actioncam für Einsteiger. Zwar kann die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen und starken Bewegungen nicht mit den hochpreisigen Modellen mithalten, für Alltags-Aufnahmen bei Tageslicht ist die Brave 7 aber trotzdem gut geeignet. 4K Videos sind mit maximal 30 FPS möglich. Im Test überrascht die Brave 7 nicht nur mit der ordentlichen Verarbeitung und Bildqualität, auch der Lieferumfang fällt deutlich großzügiger aus als bei den Marken-Kameras. Neben einer Vielzahl an Halterungen spendiert der Hersteller zwei zusätzliche Akkus und ein praktisches Mehrfachladegerät. Zwar gibt es ein Frontdisplay, dieses zeigt allerdings nur die Aufnahmeparameter und nicht das Kamerabild. Mit einem Preis von 136 Euro bis 160 Euro ist die Akaso Brave 7 unser Budget-Tipp. Platz 9: SJCam SJ8 Pro SJCam SJ8 Pro Auch die schon mehrere Jahre lang erhältliche SJCam SJ8 Pro (Testbericht) schafft es in unsere Top 10. Die Kamera ist mit etwa 230 Euro zwar teurer als das Modell von Akaso, dafür bietet die SJ8 Pro auch bis zu 60 FPS bei 4K. Auch die Stabilisierung der Videos gefällt uns ebenfalls einen Tick besser. Ansonsten sind die Kameras in Sachen Ausstattung vergleichbar. Auch hier ist etwa ein S/W-Front-Display vorhanden. Neben der überraschend hohen Bildqualität und dem Preis punktet die Kamera auch mit einem großzügigen Zubehörpaket. Platz 10: Insta360 Go Insta360 Go Die Insta360 Go ist das Vorgängermodell der sechstplatzierten Kamera Go 2. Auch diese winzige Kamera wiegt unter 30 Gramm und ist nicht viel größer als ein Feuerzeug. Zwar sind hier nur FHD-Videos möglich, die sehen aber großartig aus und und sind sehr effektiv stabilisiert. Größtes Manko der Kamera ist die kurze Aufnahmedauer von maximal 30 Sekunden. Für kurze Alltagsclips und als immer-dabei-Kamera ist die Go trotzdem geeignet. Der Preis von knapp 150 Euro ist hinsichtlich der tollen Bildqualität und der guten Stabilisierung auf jeden Fall verlockend. Fazit Wer Wert auf maximale Auflösung, hohe Bildwiederholungsfrequenz und sehr hohe Stabilisierung legt, muss derzeit mit Kosten von 375 Euro und mehr rechnen. Mehr als 4K liefern etwa die GoPro Hero 9, GoPro Hero 10 und die Insta360 OneR mit dem 1-Zoll-Modul. Lediglich 4K, aber dafür volle 120 FPS bietet die superkompakte Würfel-Kamera DJI Action 2. Mit einem Preis ab 400 Euro ist die Kamera allerdings teuer und so lohnt sich die Anschaffung hauptsächlich dann, wenn es um kleine Abmessungen und niedriges Gewicht geht. So toll 4K und 120 FPS auch klingen mögen, in der Praxis sind in der Regel schon FHD-Auflösung und 60 FPS ausreichend. Wer sich für solch eine Mittelklasse-Kamera entscheidet, sollte mit Kosten ab etwa 230 Euro rechnen. Wer auch mit 30 FPS auskommt und in der Regel tagsüber filmt, bekommt aber auch mit günstigen Modellen wie der Akaso Brave 7 sehr ordentliche Aufnahmen hin. Geht es in erster Linie um einen kleinen Formfaktor, führt aktuell kein Weg an der Insta360 Go2 vorbei. Die einzige Kamera, die hier nur ansatzweise mithalten kann, ist die deutlich teurere DJI Action 2. Wer sich schwertut, sich für eines der GoPro-Modelle zu entscheiden, der sollte unseren Vergleich der verschiedenen Hero-Generationen ansehen. Mehr zu den technischen Unterschieden erfährt man im Artikel Actioncams von 30 bis über 400 Euro: Was ist wirklich nötig? Die besten Speicherkarten für Actioncams finden sich in unserem Micro-SD-Ratgeber.

 

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Bei Minusgraden Die elf größten Fehler beim Wintergrillen

Griller sind härter – und räumen ihren Grill darum im Herbst NICHT in Keller oder Garage, sondern brutzeln auch bei Minustemperaturen weiter draußen. Schließlich schmecken Steaks und Würstchen vom Rost auch im Winter. Damit die richtig gelingen, verrät BILD-Grillmeister Michael Quandt die elf häufigsten Fehler, die Sie beim Wintergrillen vermeiden sollten. Das macht das Grillen im Winter fast unmöglich, da es bei kühlen Temperaturen, Wind und Wetter schwer wird, eine schöne Glut zu erzeugen. Bei niedrigen Außentemperaturen wird deutlich mehr Kohle benötigt als im Sommer, darum sollte mindestens zehn bis 20 Prozent mehr Verbrauch eingeplant werden als im Sommer. Grillbriketts brauchen zwar länger als Holzkohle, bis sie richtig durchgeglüht sind, dafür halten sie aber die Hitze viel länger, verbrennen langsamer und geben die Hitze gleichmäßiger ab. Grillbriketts sind im Winter besser geeignet als Holzkohle Nicht jedes Gas eignet sich für das Wintergrillen. Butangas verflüssigt sich schon ab minus einem Grad (Siedepunkt), dann ist das Grillen nicht mehr möglich. Besser geeignet ist Propangas, dessen Siedepunkt erst bei circa minus 40 Grad Celsius erreicht wird. Auch wenn es noch kälter und ungemütlicher ist: Der Griller steht immer frontal zum Wind. Der Grund: Öffnet man den Deckel des Grills, kühlt das Grillgut auf dem Rost nicht ganz so schnell aus, da der geöffnete Deckel den Wind abhält. Es gilt dieselbe Regel wie im Sommer: Fleisch und Fisch sollten mit Zimmertemperatur auf den Rost gelegt werden, damit das Grillgut im Kern warm werden kann, bevor es von außen verkohlt ist. Darum sollte das Grillgut bis zum Auflegen am besten in einer Styropor- oder Thermobox aufbewahrt werden, um ein Auskühlen zu verhindern. Oder Sie bringen die Zutaten erst aus der Küche in den Garten, wenn wirklich sofort losgegrillt wird. Grill ist an, Bier gekühlt – da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder? Denkste! BILD erklärt die häufigsten Grill-Irrtümer. Hummerkrabben, Gänsebrust mit Granatapfelsauce und Birnen mit Gorgonzola – so sieht ein gegrilltes Weihnachts-Menü aus. Auch wenn es schwerfällt: nicht fünf Zentimeter dicken Steaks auf den Rost legen! Besser geeignet sind dünnere kleine Steaks oder Filets, Würstchen, Schafskäse oder Garnelen. Die kühlen Außentemperaturen verlängern die Grillzeit. Besonders bei großen und dicken Fleischstücken kann sich das dann ziemlich lang hinziehen. Faustregel: Mindestens 20 Prozent mehr Zeit als im Sommer einplanen. Das Bier hat beim Wintergrillen nichts zu suchen. Stattdessen heißen Tee oder Glühwein zubereiten – wärmt Griller und Gäste gleichermaßen. Besser als Bier: Glühwein zum Wintergrillen Der beste Freund des Wintergrillers ist der Heizstrahler, der hinter oder neben ihm platziert wird. Optisch schöner und uriger: Feuerschalen, um sich die Gäste platzieren können und so warmgehalten werden. Eine Feuerschale wärmt die Gäste und strahlt Gemütlichkeit aus Porzellan sieht zwar eleganter aus, aber darauf kühlt das Grillgut aus, noch bevor man den ersten Bissen abgeschnitten hat. Besser, auch wenn es nicht so schön aussieht: Pappteller. Wenn es doch unbedingt Porzellan sein muss: Unbedingt im Backofen vorheizen!

 

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Ampel-Regierung soll Ex-SPD-Chefin Andrea Nahles neuen Posten geben

Einem Medienbericht zufolge soll die ehemalige SPD-Vorsitzende Andrea Nahles eine neue Stelle antreten. Mitglied in Scholz' Kabinett wird sie aber nicht.

 

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Leichter Anstieg der Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein

Die Corona -Wochen-Inzidenz ist in Schleswig-Holstein am Sonntag wieder leicht auf jetzt 143,7 gestiegen. Zuvor war der Wert, der die erfassten Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in einer Woche angibt, mehrere Tage lang gesunken. Am Sonntag registrierten die Behörden im Land zudem 246 Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand: 18.44 Uhr). Am gleichen Tag vor einer Woche waren es rund 220 Neuansteckungen gewesen. Im Vergleich der Bundesländer hat Schleswig-Holstein laut Robert Koch-Institut (RKI) noch immer die geringste Sieben-Tage-Inzidenz. Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Sonntag - wie am Freitag und Samstag - 3,26. Sie besagt, wie viele Corona-Kranke innerhalb einer Woche je 100 000 Menschen in Kliniken kamen. 184 Corona-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt. Davon befanden sich wie schon am Samstag 54 auf den Intensivstationen; 32 dieser Schwerkranken mussten - ebenfalls wie am Tag zuvor - beatmet werden. Die Zahl der registrierten Corona-Todesfälle blieb erneut unverändert: Sie lag am Sonntag weiter bei 1807 seit Beginn der Pandemie. In Pinneberg war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 192,1 am höchsten, im Kreis Dithmarschen lag der Wert mit 90,8 weiterhin am niedrigsten. Es blieb der einzige Kreis mit einer Inzidenz unter 100.

 

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Nach positivem Corona-Test: AfD-Politikerin Beatrix von Storch in Quarantäne

Berlin. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. „Am Freitag habe ich ein positives PCR-Testergebnis erhalten und mich unmittelbar in die vorgeschriebene 14tägige Quarantäne begeben“, schrieb die 50-Jährige am Sonntag bei Facebook. „Mich schmerzt sehr, dass ich aus diesem Grund in der nächsten Woche nicht an den Sitzungen in Parlament und Fraktion teilnehmen kann. Das umso mehr, da wichtige Entscheidungen anstehen, die uns alle betreffen – unsere Freiheit, unser Leben, unsere Zukunft.“ Die Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler werde kein guter Tag für Deutschland. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Nach Corona-Infektionen hatten sich zuvor bereits die Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in Quarantänen begeben. Chrupalla war Ende Oktober positiv auf Covid-19 getestet worden, wie die Bundestagsfraktion der AfD bekanntgegeben hatte. Die Corona-Infektion von Weidel war im November bekannt gegeben worden. Weidel habe sich, „nachdem sie grippeähnliche Symptome feststellte, einem Corona-Test unterzogen“, sagte ihr Sprecher Daniel Tapp am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. RND/dpa

 

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Aktivisten kaufen 21 Berliner aus Gefängnis frei

Hunderte Menschen kommen jedes Jahr in Haft, nachdem sie ohne Fahrschein mit BVG oder S-Bahn gefahren sind: Wenn sie die entsprechenden Strafen wiederholt nicht zahlen, müssen sie eine sogenannte „ Ersatzfreiheitsstrafe“ ableisten. Die Initiative „Freiheitsfonds“ von „Frag den Staat“-Gründer Arne Semsrott will diese Praxis ändern: Nach eigenen Angaben haben sie in den vergangenen Tagen insgesamt 21 Menschen aus Berliner Gefängnissen freigekauft, die wegen des Fahrens ohne Fahrschein inhaftiert waren. Darunter waren demnach auch alle Frauen, die wegen des Deliktes einsaßen. „"Fahren ohne Fahrschein" ist seit 1935 eine Straftat, eingeführt von den Nazis. Tausende Menschen müssen jedes Jahr ins Gefängnis, weil sie sich kein Ticket für Bus und Bahn leisten können. Dieses System ist entwürdigend, willkürlich und sinnlos. Es muss abgeschafft werden“, schreibt Arne Semsrott auf seinem Twitter-Account. Mit Spenden habe die Initiative demnach für 28.420 Euro insgesamt 2130 Hafttage aufgelöst, was laut Rechnung der Aktivist: innen dem Staat zugleich fast 320.000 Euro Haftkosten erspare. In Berlin sitzen jährlich rund 500 Menschen eine Ersatzfreiheitsstrafe ab, offiziell heißt das Delikt „Erschleichen von Leistungen“. Im Durchschnitt sitzen die Betroffenen laut Justizverwaltung 30 Tage in Haft und kosten das Land damit Millionen: Ein Hafttag kostet den Staat rund 160 Euro. Laut den Aktivist: innen der Freiheitsfonds-Initiative sind insbesondere arbeitslose Menschen, Menschen ohne festen Wohnsitz und solche, die bereits als suizidgefährdet gelten, von Ersatzfreiheitsstrafen betroffen – da sie sich zunächst den Fahrschein und dann anschließend auch die Geldstrafen nicht leisten können. Die Initiative verweist dabei auf eine aktuelle Recherche von „Frag den Staat“ und dem „ZDF Magazin Royale". Angezeigt wegen des „Erschleichens von Leistungen“ wird in der Regel, wer mindestens drei Mal beim Fahren ohne Fahrschein erwischt wurde. Die Ersatzfreiheitsstrafe wird jenen Menschen auferlegt, die sich die daraus resultierende Geldstrafe nicht leisten können oder wollen. Die künftige Ampel-Koalition im Bund will das Thema angehen: Im Koalitionsvertrag heißt es, dass die drei Parteien sich im Bund „für weitere Schritte zur Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein und des Containerns“ einsetzen wollen. Besser als eine Inhaftierung sei deren Vermeidung: So sollen Angebote wie die gemeinnützige Arbeit statt Strafe gestärkt und auch die Quote, nach der Geldstrafen in Hafttage umgewandelt werden, angepasst werden.

 

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US-Abgeordneter posiert mit Waffen unterm Weihnachtsbaum

Nur wenige Tage nach dem tödlichen Schusswaffen-Angriff auf eine Schule im US-Bundesstaat Michigan hat ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses mit einem Weihnachtsgruß für Empörung gesorgt: Der Republikaner Thomas Massie posiert auf dem Foto mit seiner Familie vor einem Weihnachtsbaum - und alle halten eine Waffe in der Hand. Dazu schrieb der Abgeordnete aus dem Bundesstaat Kentucky: "Frohe Weihnachten. PS: Weihnachtsmann, bitte bring Munition." Massie veröffentlichte das Foto nur wenige Tage nach einem erneuten tödlichen Schusswaffenvorfall: Ein 15-Jähriger hatte an seiner Schule in der nördlich von Detroit gelegenen Kleinstadt Oxford am Dienstag das Feuer eröffnet. Er tötete vier Mitschüler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren und verletzte sieben weitere Menschen. Vor allem in diesem Kontext sorgte Massies Foto am Sonntag für allgemeine Empörung sowohl bei demokratischen als teilweise auch bei republikanischen Politikern. Auch der für ein schärferes Waffenrecht kämpfende Aktivist Fred Guttenberg, dessen Tochter beim Parkland-Schulmassaker 2018 getötet worden war, meldete sich zu Wort: "Thomas Massie, wenn wir gerade schon Familienfotos teilen, hier sind meine", schrieb er auf Twitter und veröffentlichte Fotos: "Das eine ist das letzte Foto, das ich von Jaime gemacht habe. Das andere zeigt den Ort, wo sie begraben ist."

 

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Backen, Quizzen, Spielen oder Ausmisten: So wird es im Lockdown nicht fad

Sich beim Kabarett schieflachen, durch virtuelle Museen flanieren, Quiz-Champion werden, Koch- und Backrezepte ausprobieren oder neue Tanzschritte lernen – all das geht auch, ohne das Haus zu verlassen. Wie man dem Lagerkoller in den eigenen vier Wänden vorbeugt, erfahren Sie hier: Innsbruck – Plötzlich wieder sehr viel Zeit allein daheim oder mit der Familie? Der Lockdown stellt viele Tirolerinnen und Tiroler nun vor die Frage: Wie strukturieren wir unseren Tag zuhause? Was können wir tun, wenn alle gewohnten Wege und Orte wegfallen? Wenn den Kindern die Freunde fehlen und den Erwachsenen ihr Sport? Diese Tipps machen Laune und helfen, die Zeit daheim mit Leben zu füllen: Damit wird einem garantiert nicht fad. Bei unseren Schlagzeilen-Rätseln, muss mit gekonnt eingesetzten Buchstaben, der Titel eines Artikels der Tiroler Tageszeitung erraten werden. Wer lieber sein Wissen testet, der kann sich in unserem Quiz -Dossier die Zeit vertrieben – bis der Kopf raucht. Versuchen Sie es aus! Das erwartet Sie unter anderem: Wo haben rohe und wo gekochte Speisen ihren optimalen Platz im Kühlschrank? Was soll man in die Tür stellen? Und wie ist das mit Tomaten und Zitronen – kühlen oder nicht? Beim Einräumen des Kühlschranks gibt es einiges zu beachten. Wir verraten, wie Sie es richtig machen – und wie das Putzen leicht von der Hand geht. 👉 Zu den „Gut zu wissen"-Tipps Nordkette, Kühtai, Ischgl, Kitzbühel und einige weitere Tiroler Skigebiete öffnen trotz Lockdown ihre Lifte und Pisten. Manche starten gleich voll durch, andere vorerst im Wochenendbetrieb. Wir haben einen aktuellen Überblick für euch, wo Wintersportler schon bald auf ihre Kosten kommen – und wo es noch etwas länger dauert. 👉 Zur Übersicht „Wem die Scheiße bis zum Hals steht, der soll den Kopf nicht hängen lassen" unter diesem Motto wird Markus Koschuh mit „KACK" den ganzen Advent über täglich online gehen. KACK ist der „Advent-Corona-Kalender" des Tiroler Kabarettisten und wird lockdown- und coronakompatible Bauernregeln zum Besten geben. Kurz & knackig, ganz wie es Bauernregeln so an sich haben.

 

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Wie sich Männer mit Gewaltproblemen helfen lassen können

30 Frauen wurden heuer bisher in Österreich von Männern getötet. Zum Großteil handelte es sich bei den Tätern um Partner oder Ex-Partner der Opfer. Der Leiter Männerberatungsstelle Mannsbilder, Martin Christandl, spricht im Gut-zu-wissen-Podcast über Täterarbeit, warum Prävention im Kindesalter ansetzen muss und Haft keine Lösung ist. 🎧 Podcast| Gut zu wissen: Wie sich Männer mit Gewaltproblemen helfen lassen können 📱 Sie möchten „Gut zu wissen" in Ihrer bevorzugten Podcast-App anhören? Klicken Sie dazu einfach auf „Abonnieren" in der rechten unteren Ecke im Player. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

 

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Haie-Rückkehr verläuft weiter ziemlich holprig

Zwei Tage nach 0:4 gegen den KAC verlor der HCI 3:6 in Salzburg. Die Haie suchen nach der Form, die sie vor der langen Pause auszeichnete. Von Tobias Waidhofer Salzburg – Die Überform der Haie ist dahin. Nachdem man vor der Länderspiel- und anschließenden Corona-Pause einen Sieg an den anderen gereiht hatte, ließ man auf das 0:4 gegen den KAC am Sonntag eine 3:6-Niederlage in Salzburg folgen. Es soll aber schnell wieder Schwung aufgenommen werden – denn schon am Dienstagabend (19.15 Uhr) gastiert Znojmo in der Tiwag Arena. Dabei waren die Bullen schon im ersten Spiel-Abschnitt der klare Herr auf der Eisfläche: Für Rückkehrer J.P. Lamoreux wurde es im Salzburger Kasten eigentlich nur einmal brenzlig. Doch der wohl beste Keeper der Liga hatte in der 10. Minute gegen Lukas Bär das bessere Ende für sich. Zu diesem Zeitpunkt führten die Bullen bereits mit 1:0, weil Paul Huber HCI-Keeper Rene Swette schon nach drei Minuten keine Chance gelassen hatte. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels traf Peter Schneider zum 2:0 (18. Minute). Doch die Haie (diesmal ohne Dario Winkler und Simon Bourque) kamen mit viel Schwung aus der Kabine – und nachdem eine erste Chance ausgelassen wurde, gelang Antonin Boruta nach 25 Minuten der heißersehnte Anschlusstreffer. Es war das erste Tor für die Haie seit der leidigen Corona-Pause. Doch die Freude darüber hielt nicht allzu lange, denn Peter Schneider gelang in der 30. Minute das 3:1. Gegen das starke Powerplay der Salzburger war dabei einfach kein Innsbrucker Kraut gewachsen. Und der vierte Salzburger Treffer durch Benjamin Nissmer ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Abschießen wollten sich die Haie aber nicht lassen, der erneute Anschlusstreffer von Ex-Bulle Nico Feldner zum 2:4 aus Haie-Sicht war deshalb die erste passende Antwort aus Innsbrucker Sicht. Die zweite folgte in der 39. Minute durch den dritten Tiroler Treffer durch Daniel Leavens. Nichts ist fix, aber alles ist möglich, lautete daher das Motto für das Schlussdrittel, doch der Schwung der Tiroler wurde durch das 5:3 von Jan-Mikael Järvinen gebremst (45.), der sechste Salzburger Treffer von Thomas Raffl war dann die Vorentscheidung. Die Salzburger trafen in der Folge wie auch die Tiroler die Stange – das war‘s. Die Haie brauchen noch ein bisschen, am Dienstag soll es anders aussehen. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren.

 

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+++ 23:44 Lauterbach: Boostern das wichtigste Mittel gegen Omikron +++

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält im Kampf gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante Mutante rasches Impfen für das Dringlichste. "Die nächsten vier Wochen sind entscheidend", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". Durch Omikron seien auch Geimpfte und Genesene gefährdet. "Die schnellstmögliche Boosterimpfung ist das Wichtigste, was wir tun können." Lauterbach bekräftigt seine Position, dass eine Impfpflicht wichtig wäre, um aus dem "Hamsterrad" herauszukommen. Er gehe nicht davon aus, dass ein Lockdown nochmals nötig sei. Es sei aber nicht seriös, dies auszuschließen. +++ 22:54 Söder verteidigt strikte Restriktionen +++ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigt die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es sei in der vergangenen Woche gelungen, die Inzidenz in Bayern zu senken, sagt der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will". Geholfen hätten vor allem Kontaktreduktionen wie das Schließen von Bars, Discos und Weihnachtsmärkten sowie Geisterspiele beim Sport. Söder räumt aber mit Blick auf die Eingriffe ein: "Kontaktbeschränkungen sind das Schwerste." Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle erklärt, die aktuellen Kontaktbeschränkungen dürften ausreichen. Sollte sich dies ändern, müsse man nachbessern. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es mit der Ampelkoalition aber keinen absoluten Lockdown geben. Man werde versuchen, dies mit allen Mitteln zu vermeiden. +++ 22:19 Polizei löst illegale Party mit 75 Gästen in Neubrandenburg auf +++ Die Polizei hat eine illegale Musik- und Tanzparty in Neubrandenburg aufgelöst. Wie ein Polizeisprecher der Stadt sagte, hatten sich in der Nacht zu Sonntag etwa 75 Frauen und Männer in einer Baracke auf einem ehemaligen Gewerbegelände in der Ihlenfelder Vorstadt versammelt. Ein Zeuge hatte die Beamten wegen des Lärms gerufen. An der Mecklenburgischen Seenplatte sind gegenwärtig derartige Freizeitveranstaltungen wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen untersagt. Der Veranstalter musste dem Polizeisprecher zufolge alles wieder abbauen und hat sich nun wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung zu verantworten. +++ 21:53 Beatrix von Storch hat sich mit Corona angesteckt +++ Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. "Am Freitag habe ich ein positives PCR-Testergebnis erhalten und mich unmittelbar in die vorgeschriebene 14tägige Quarantäne begeben", schrieb die 50-Jährige auf Facebook. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. Nach Infektionen hatten sich zuvor bereits die Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in Quarantänen begeben. +++ 21:26 Ampel will Ländern weiterhin Schließung von Gastronomie ermöglichen +++ Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen besonders von der Pandemie betroffenen Bundesländern auch die Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen ermöglichen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. In dem veränderten Paragraphen 28a heißt es in dem Entwurf, dass auch künftig die Schließung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel untersagt sein soll, "sofern es sich nicht um gastronomische Einrichtungen, Freizeit- oder Kultureinrichtungen oder um Messen oder Kongresse handelt". Etliche Bundesländern hatten gefordert, dass sie aber auch Restaurants schließen können müssten. Voraussetzung für die Anwendung der scharfen Maßnahmen ist laut Ampel-Entwurf, dass die Landtage der entsprechenden Länder dies vorher beschließen. +++ 21:08 Ampel-Parteien wollen ab 16. März Impfpflicht für Pflegekräfte +++ Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen ab dem 16. März eine Corona-Impfpflicht für das Personal in Einrichtungen für besonders gefährdete Personen einführen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. "Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und vulnerabler Personengruppen vor einer COVID-19-Erkrankung wird vorgesehen, dass in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätige Personen geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen COVID-19 besitzen müssen", heißt es in dem Entwurf. Bereits beschäftigtes Personal muss einen entsprechenden Nachweis bis zum 15. März vorlegen. "Neue Tätigkeitsverhältnisse können ab dem 16. März 2022 nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eingegangen werden", heißt es weiter. +++ 20:41 Virologe: Erste Erkenntnisse zu Omikron sind "etwas ermutigend" +++ Erste Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante des Coronavirus deuten nach Einschätzung des US-Experten Anthony Fauci nicht auf schwerere Krankheitsverläufe hin. Die neue Variante breite sich in Südafrika schnell aus, sagte der oberste Corona-Berater von Präsident Joe Biden im Interview mit dem Fernsehsender CNN. Die Variante habe einen "Übertragungsvorteil". Nach derzeitigem Stand sehe es aber nicht danach aus, dass Omikron eine besonders schwere Covid-19-Erkrankung hervorrufe. "Bis jetzt sind die Signale etwas ermutigend", sagte Fauci. Es sei aber noch zu früh, um eine abschließende Einschätzung abzugeben. +++ 20:05 In Österreich ist der Trend der Neuinfektionen rückläufig, in den Niederlanden nicht +++ In Deutschland tobt die Debatte um die Wirkung verschiedener Lockdown-Maßnahmen, insbesondere mit Blick auf die Weihnachtszeit. Österreich und die Niederlande haben bereits im November neue Regeln erlassen, wenn auch verschiedene: Österreich ist am 22. November in einen harten Lockdown gegangen, der auch für Geimpfte gilt. Dort geht der 7-Tage Trend der Neuinfektionen zurück. Die Niederlande agierten wesentlich vorsichtiger. So haben sie zunächst die Maskenpflicht wieder eingeführt. In der Woche darauf, am 13. November, folgte der Teil- oder auch Abend-Lockdown. Dieser sollte drei Wochen dauern und bedeutet im Wesentlichen, das Bars und Restaurants früher schließen mussten. Am 26. November wurde nachgeschärft, die Sperrstunde von 20 auf 17 Uhr vorgezogen und der Lockdown verlängert. Der 7-Tage Trend der Neuinfektionen geht dort jedoch kaum zurück. +++ 19:34 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 37.700 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.169.972 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 37.700 neue Fälle hinzu. Damit liegt das heutige Meldeaufkommen um 6 Prozent unter dem Vorwochenniveau. Am vergangenen Sonntag hatten die Landesbehörden bundesweit insgesamt 40.123 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 85 auf 103.046. Als aktuell infiziert gelten rund 950.406 Personen. Das entspricht deutlich mehr als einem Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,96 angegeben (Vortag: 0,98). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4824 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2570 davon werden invasiv beatmet. Rund 3305 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. +++ 19:22 Rio de Janeiro bangt nach Absage von Silvesterparty um Karneval +++ Wegen der Corona-Pandemie hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro erneut ihre große Silvesterparty abgesagt. Nun warten die "Cariocas", die Bewohner Rios, gespannt auf die Entscheidung zum brasilianischsten aller Feste: "Hoffentlich muss ich nicht auch noch den Karneval absagen, nicht nur wegen der Bedeutung dieses Fests für die Kultur, sondern auch wegen der wirtschaftlichen Bedeutung für die Stadt und Brasilien", sagte Rios Bürgermeister Eduardo Paes. "Wir hören auf die Wissenschaft." Mit diesen Worten hatte Paes bereits die Silvesterparty am Strand von Copacabana abgesagt. Das wissenschaftliche Komitee der Stadtverwaltung habe die Veranstaltung genehmigt, das des Bundesstaates nicht. "Also geht es nicht." +++ 17:29 Bundeswehr nun auch in Schleswig-Holstein im Einsatz +++ Die Bundeswehr hilft Kommunen in Schleswig-Holstein erneut bei der Bewältigung der Corona-Lage. Aktuell leiste man in Kiel, Neumünster, Büdelsdorf, Bad Oldesloe und Prisdorf Amtshilfe, sagte der Pressesprecher des Landeskommandos Schleswig-Holstein auf Anfrage. Insgesamt seien zurzeit 25 Soldatinnen und Soldaten in stationären Impfstellen des Landes im Einsatz - zusätzlich würden ab Montag fünf weitere Bundeswehrangehörige in Prisdorf eingesetzt. Aktuell sind nach Bundeswehrangaben allein in Nordrhein-Westfalen wieder rund 600 Unterstützungskräfte im Einsatz. In ganz Deutschland stehen nach Angaben der Streitkräftebasis in Bonn derzeit bis zu 12.000 Soldaten für Unterstützungseinsätze bereit. +++ 17:47 Patientenschützer: Kranke sind bereits "Teil einer stillen Triage" +++ Angesichts knapper Krankenhaus-Kapazitäten werden in Krankenhäusern immer mehr planbare Operationen verschoben. Die Entwicklung ruft Patientenschützer auf den Plan, die vor gravierenden Folgen für die Betroffenen warnen. Bundesweit informierten derzeit rund drei Viertel der 1900 Kliniken immer mehr Kranke darüber, dass ihre Therapien verschoben würden, erklärte Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz. "Selbst bei Krebspatienten werden stationäre Aufnahmen bis zu 18 Prozent heruntergefahren." All dies geschehe "mit Rückendeckung von Bund und Ländern". Doch was sich hinter diesem technischen Begriff planbarer Operationen verberge, sei "reine Willkür", so Brysch. Der Gesetzgeber habe nirgends festgelegt, welche Kriterien dafür herangezogen werden müssten. Viele kranke Menschen erlebten derzeit, dass sie "Teil einer stillen Triage sind". +++ 17:26 Kassenärzte in Sachsen-Anhalt kritisieren Impfstoff-Deckel +++ Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen-Anhalt sieht in der Kontingentierung der Impfstoffe eine Gefahr für die Impfkampagne. "Der Impfmotor kommt dadurch ins Stocken. Die Praxen benötigen Planungssicherheit zur Liefermenge. Es ist keine Zeit in den Praxen vorhanden, um ständig umzuplanen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jörg Böhme laut einer Mitteilung. Ärzte bekämen weniger Impfstoff als bestellt und müssten deshalb Impftermine verschieben und Patienten vertrösten, hieß es weiter von der KV. +++ 16:42 Seit April mindestens 1200 Fälle mit gefälschten Impfpässen in NRW +++ Im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit April in mehr als 1200 Fällen ermittelt. Das teilte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) mit. In vielen Fällen versuchten Verdächtige, durch die Vorlage eines gefälschten Impfpasses in Apotheken oder Arztpraxen einen personalisierten QR-Code zu erhalten. Es gehe aber auch um das Ausstellen und Inverkehrbringen von Fälschungen. +++ 15:54 Jurist: "Schutz des Gesundheitswesens" rechtfertigt Impfpflicht +++ Der Potsdamer Rechtswissenschaftler Thorsten Ingo Schmidt hält eine mögliche allgemeine Impfpflicht für vereinbar mit dem Grundgesetz. "Unter dem Gesichtspunkt des Fremdschutzes und des Schutzes des Gesundheitswesens vor Überlastung wäre eine Impfpflicht zu rechtfertigen", sagte der Professor für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam. "Das gilt unter der Voraussetzung, dass es genug Impfstoff gibt, der Impfstoff wirksam ist und die Nebenwirkungen für den Einzelnen hinnehmbar sind." +++ 15:35 Zahl der Omikron-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt +++ Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt. Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. +++ 15:13 Niederlande: Boostern ohne Termin wegen Verkehrschaos beendet +++ Der Ansturm auf Booster-Impfungen hat in mehreren niederländischen Städten zu Verkehrschaos geführt. Das Angebot von Dritt-Impfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland mit. Bereits am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Straßen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hieß es. In den Niederlanden sind Auffrisch-Spritzen im Moment vorrangig für ältere Menschen vorgesehen, deren vorige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. +++ 14:55 Zahl bestätigter Omikron-Fälle in Dänemark springt auf 183 +++ In Dänemark ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron sprunghaft auf mehr als 180 Fälle angestiegen. Mittlerweile seien 183 Infektionen mit der zuerst in Südafrika festgestellten Variante nachgewiesen worden, teilten die dänischen Gesundheitsbehörden mit. Das EU-Land hatte wegen der womöglich besonders ansteckenden Virusvariante kürzlich seine Schutzmaßnahmen ausgeweitet. +++ 14:30 Lindner verteidigt gezielte Corona-Maßnahmen +++ FDP-Chef Christian Lindner hat gezieltere Maßnahmen zur Corona-Eindämmung verteidigt und mehr Schub bei den Impfungen gefordert. "Jeder hatte wohl gehofft und mit der Verfügbarkeit der Impfstoffe auch erwartet, dass dieser Winter ein anderer sein würde als der im vergangenen Jahr", sagte er bei einem Parteitag in Berlin. "Diese Hoffnung hat sich nicht bestätigt." Die vierte Welle mit dramatischen Infektionszahlen stelle eine neue besondere Gefahr da. Es gehe nun um eine Strategie, "die konsequenter Risiken bekämpft, die aber zugleich mehr gesellschaftliches Leben erhält". Es gebe "keine Kehrtwende" seiner Partei in der Pandemiepolitik, sagte Lindner. Dieser Winter unterscheide sich vom Winter 2020, da pauschale und flächendeckende Schließungen nun nicht beabsichtigt seien. +++ 13:48 Scholz: "Zig Millionen Impfungen" Gebot der Stunde +++ Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz hält rasche Fortschritte bei der Impfkampagne für entscheidend im Kampf gegen die derzeitige Corona-Welle. "Es geht jetzt bis Weihnachten um zig Millionen Impfungen, das wollen wir gemeinsam hinkriegen", sagt er beim digitalen SPD-Landesparteitag in Berlin. "Das ist das Gebot der Stunde. Darum geht es jetzt, wenn wir die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen wollen." Scholz beklagt, dass immer noch viele Menschen nicht geimpft seien. "Das ist nämlich unser Problem." Die Impfquote sei zwar hoch, aber immer noch nicht hoch genug, um das Infektionsgeschehen zu bremsen. +++ 13:25 Dobrindt kritisiert Wissing-Ratschlag für Reiseverzicht an Weihnachten +++ CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kritisiert die Empfehlung des designierten Verkehrsministers Volker Wissing, an Weihnachten möglichst zu Hause zu bleiben. "Es gibt kein Ausreiseverbot aus Deutschland, auch kein Reiseverbot innerhalb Deutschlands in den Weihnachtsferien", sagt Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". "Natürlich sind Reisen möglich, und natürlich unter Beachtung der Coronaregeln." Es verwundere ihn, wenn Wissing als Kritiker der bisherigen Corona-Regeln jetzt offensichtlich an neue umfangreiche Reisebeschränkungen denke. +++ 12:54 Mehr Daten zu Omikron aus Südafrika - "Scheint bisher milder zu verlaufen" +++ Laut Professor Willem Hanekom, Direktor des Africa Health Research Institutes in Südafrika, gibt es mittlerweile mehr Daten zu der neuen Omikron-Variante. Demnach sei die Mutante zwar hochgradig übertragbar, aber die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Infektion liege bei weniger als ein Prozent, so Hanekom gegenüber der BBC. Zudem deuteten Daten zu Krankheitsverläufen darauf hin, "dass die Krankheit eher bei jüngeren Menschen und vor allem bei jüngeren Menschen, die nicht geimpft sind, auftritt. Und insgesamt scheint die Krankheit bisher milder zu verlaufen". Allerdings betont Hanekom, dass bei dieser Einschätzung Vorsicht geboten sein: "Es ist noch sehr früh." +++ 12:29 Reisebranche kritisiert schärfere Einreiseregeln nach Großbritannien +++ Mit scharfer Kritik reagiert die britische Reisebranche auf die erneute Verschärfung von Einreiseregeln. "Die öffentliche Sicherheit hat Priorität, aber Unternehmen werden pleite gehen sowie Reisende stranden und Lebensgrundlagen werden durch das Fehlen einheitlicher Pläne der Regierung zerstört", sagt der Chef des Branchenverbands Business Travel Association, Clive Wratten, laut BBC. Zuvor hatte die Regierung angekündigt, dass von diesem Dienstag an alle international Reisenden über 12 Jahre frühestens 48 Stunden vor ihrer Abfahrt ins Vereinigte Königreich einen Corona-Test machen müssen. +++ 11:42 Zehn Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in New Orleans +++ Bei der Rückkehr eines Kreuzfahrtschiffes mit mehr als 3200 Menschen an Bord stellen die US-Behörden zehn Corona-Fälle fest. Nun werden alle Passagiere und Besatzungsmitglieder auf Corona getestet, bevor sie die "Norwegian Breakaway" im Hafen von New Orleans verlassen dürften, teilte die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Louisiana auf Twitter mit. Das Schiff war den Angaben zufolge am 28. November aus New Orleans aufgebrochen und hatte auf seiner Reise in Belize, Honduras und Mexiko Station gemacht. Erst seit Mai 2021 dürfen in den USA wieder Kreuzfahrten stattfinden, bei denen Besatzung und Passagiere gegen Corona geimpft sind. +++ 11:26 Handelsverband: Verschärfte Maßnahmen belasten Weihnachtsgeschäft massiv +++ Der Handelsverband Deutschland (HDE) beklagt einen massiven Rückgang der Umsätze bei den Einzelhändlern wegen der Corona-Maßnahmen. Nach dem bereits schwachen Auftakt des Weihnachtsgeschäfts hätten verschärfte Restriktionen in der Woche vor dem zweiten Advent erhebliche Einbußen für den Einzelhandel gezeigt, teilt der Verband mit. Aus einer aktuellen Trendumfrage unter etwa 1600 Handelsunternehmen gehe hervor, dass die Umsätze im stationären Handel - ohne Lebensmittel - um durchschnittlich 26 Prozent geringer ausfielen als im Vorkrisenjahr 2019. +++ 11:10 Australien lässt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf zu +++ In Australien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer nun auch für Kinder von fünf bis elf Jahren zugelassen. Die Impfungen in dieser Altersgruppe können somit am 10. Januar beginnen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilt. Nach anfänglichen Verzögerungen wurde Australien schnell zu einem der Länder mit der höchsten Impfquote weltweit: Fast 88 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits zweimal geimpft. +++ 10:38 Omikron-Variante erstmals in Rumänien bestätigt - Regierung berät über mögliche Maßnahmen +++ In Rumänien bestätigen die Behörden erstmals zwei Fälle der Omikron-Variante durch Genomsequenzierung. Dies meldet die Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Bukarest. Die 48-jährige Frau und ein 49-jähriger Mann weisen keine Symptome auf. Beide seien am 30. November mit dem Flugzeug aus Südafrika gekommen und nach ihrer Ankunft positiv getestet worden. Ministerpräsident Nicolae Ciuca berief in der Nacht eine Sitzung der Spitzen der Gesundheitsverwaltung ein, um mögliche Maßnahmen zu erörtern. Rumänien hatte im Oktober den Höhepunkt einer verheerenden Corona-Welle hinter sich gelassen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 50. Nur 39 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. +++ 10:07 Erneut mehr als 1200 Todesfälle in Russland - Neuinfektionen rückläufig +++ Die Zahl der Corona-Todesfälle in Russland bewegt sich weiter auf hohem Niveau: Zuletzt wurden 1206 Tote binnen 24 Stunden gemeldet. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt in etwa auf demselben Niveau, sinkt zuletzt jedoch leicht. Die Neuinfektionen gehen hingegen erkennbar zurück, zuletzt werden im Schnitt rund 33.000 Fälle gemeldet. Vor einem Monat lag der Schnitt noch bei über 40.000 Fällen täglich. +++ 09:29 EU-Behörde: Zahl der Omikron-Fälle steigt deutlich - bisher 15 in Deutschland +++ Die Zahl der in der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum erfassten Omikron-Fälle legt auf niedrigem Niveau deutlich zu: Bis Samstag wurden 58 weitere Fälle binnen 24 Stunden gemeldet, teilte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC in ihrem jüngsten Update mit. Damit steigt die Zahl der erfassten Fälle binnen eines Tages um rund 53 Prozent von 109 auf 167. Die meisten davon wurden in Portugal (34) erfasst, dahinter folgt Norwegen (19), die Niederlande und Dänemark (jeweils 18). Für Deutschland weist die EU-Behörde 15 bestätigte Fälle aus. Nach Einschätzung der ECDC könnte Omikron schon in wenigen Monaten die dominierende Variante in Europa sein. +++ 08:57 Inzidenz in zwei Bundesländern über 1000, in vier weiteren über 500 +++ In zwei Bundesländern liegt die Inzidenz weiter über 1000: Thüringen und Sachsen. Vor allem in Sachsen sind die Fallzahlen im Verhältnis zur Bevölkerung weiter hoch, die Inzidenz ist dort mit 1227 am höchsten. Thüringen weist einen Wert von rund 1037 auf. In vier weiteren Bundesländern liegt die Inzidenz über der 500er-Schwelle: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Am niedrigsten ist sie mit 142 in Schleswig-Holstein. +++ 08:33 Forscher: Gibt verschiedene Thesen zum Ursprung von Omikron +++ Noch immer gibt es viele offene Fragen zur neuen Corona-Variante Omikron - eine betrifft ihren genauen Ursprung. Dazu gebe es verschiedene Thesen, sagte Wolfgang Preiser von der Stellenbosch University in der Nähe von Kapstadt. Er ist Mitglied des Forschungskonsortiums, das die Variante entdeckt hat. Die Corona-Variante könnte etwa in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form von Immunschwäche entwickelt haben. Die Idee dahinter: In Menschen mit geschwächtem Immunsystem könnte sich das Virus über viele Monate vermehren und Stück für Stück verändern, ohne dass es gänzlich vom Immunsystem ausgeschaltet wird. "Das ist eine spekulative These und nicht belegt", sagte Preiser. Eine weitere Hypothese geht davon aus, dass sich Omikron in Tieren entwickelt hat. Mehr dazu lesen Sie hier +++ 08:04 Lage in Indien bleibt stabil - trotz niedriger Impfquote +++ Die Corona-Lage in Indien bleibt weiter auf stabil niedrigem Niveau. Im Mai durchlitt der Subkontinent eine heftige zweite Welle mit im Schnitt fast 400.000 Neuinfektionen täglich. Doch danach hat sich die Lage merklich beruhigt, zuletzt werden lediglich 8895 neue Fälle aus dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land gemeldet. Nur ein Drittel der Bevölkerung ist vollständig geimpft. Untersuchungen zeigen jedoch eine weite Verbreitung von Antikörpern in der Bevölkerung - sowohl durch die Impfung als auch wegen überstandener Infektionen. +++ 07:28 Bundesweit mittlerweile drei Landkreise mit Inzidenz über 2000 +++ Mittlerweile weisen drei Landkreise in Deutschland eine Inzidenz von über 2000 auf - einer mehr als am Vortag. Alle drei liegen im Bundesland Sachsen. Der höchste Wert wird aus dem Kreis Mittelsachsen mit rund 2209 gemeldet, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Auch die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge liegen über der 2000er-Schwelle. Insgesamt 31 Landkreise haben eine Inzidenz von über 1000. Den bundesweit niedrigsten Wert weist der Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein mit 74,3 auf. +++ 06:49 Davidstern mit "ungeimpft"-Aufschrift - Festnahme bei Impfgegner-Demo in Frankfurt +++ Bei Protesten von Impfgegnern in Frankfurt am Main wird eine Person festgenommen, die einen Davidstern mit dem Wort "ungeimpft" auf der Jacke trug, teilt die Polizei mit. Am Frankfurter Opernplatz und auf einer zentralen Einfahrtsstraße hatten sich am Samstag insgesamt mehr als 2000 Menschen versammelt, um gegen die Corona-Politik zu demonstrieren. Wegen wiederholter und anhaltender Verstöße gegen die Abstandsregeln und Maskenpflicht löste die Polizei beide Versammlungslagen auf. Es soll auch zu vereinzelten Angriffen auf Polizeikräfte gekommen sein. Insgesamt gab es 11 Festnahmen. +++ 06:03 Grüne-Jugend: Ampel muss sich für Freigabe der Impfstoff-Patente einsetzen +++ Die Grüne-Jugend-Sprecherin Sarah-Lee Heinrich drängt die Ampelkoalition, sich für eine Freigabe der Corona-Impfstoff-Patente einzusetzen. Angesichts des Auftretens der Corona-Virus-Mutation Omikron sei dies wichtiger als die Profitinteressen weniger Unternehmen, sagt sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Über 100 Staaten, darunter die USA, plädierten für diesen Weg. "Es wird Zeit, dass Deutschland und die EU die Blockadehaltung beenden und den Weg für eine global gerechte Pandemiebekämpfung freimachen." +++ 05:24 Stimmung gedreht: Fast zwei Drittel wollen Impfpflicht +++ Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten eine allgemeine Corona-Impfpflicht. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 63 Prozent dafür aus, alle Menschen in Deutschland zur Immunisierung gegen das gefährliche Virus zu verpflichten. Nur 30 Prozent sind dagegen, 7 Prozent machten keine Angaben. Wenige Tage nach der ersten Impfung am 26. Dezember vergangenen Jahres hatten sich in einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür ausgesprochen. +++ 04:27 RKI meldet 42.055 Neuinfektionen, Inzidenz rückläufig +++ Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut 42.055 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 2346 Fälle weniger als am vergangenen Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 439,2 von 442,7 am Vortag. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Vor einer Woche wurden 104 Tote gezählt. Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv. de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann. Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird. +++ 03:20 Röttgen: Impfgegner spalten Gesellschaft mehr als Impfpflicht +++ Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen sind Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagt Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht hält Röttgen für rechtlich haltbar. +++ 02:34 Brinkhaus fordert Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte +++ Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, fordert eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen und appelliert an die Länderchefs, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten "beherzt zu nutzen." Es sei wichtig, die Kontakte noch weiter zu reduzieren, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "In Gebieten mit hohen Inzidenzen muss man auch über befristete Kontaktbeschränkungen für Geimpfte nachdenken." Schulen müssten mit Maskenpflicht, Tests und Lüftung so lange wie möglich offen gehalten werden. "Es darf aber für Regionen mit sehr hohen Inzidenzen keine Tabus geben." +++ 01:42 Umfrage: 20 Prozent der Ungeimpften wollen sich noch impfen lassen +++ 63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild am Sonntag" hervor. 20 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten mit "weiß nicht/ keine Angabe". +++ 00:57 Künftiger Verkehrsminister rät von Reisen zur Weihnachtszeit ab +++ Angesichts der vierten Corona-Welle rät der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing den Bürgern an Weihnachten von Reisen ab. "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen", sagt er der "Bild am Sonntag". Wissing, derzeit noch FDP-Generalsekretär, rechtfertigt gegenüber der Zeitung die Kehrtwende seiner Partei bei den Corona-Maßnahmen: "Jetzt ist die Situation eine andere, auch weil wir neue Mutationen haben. Das Virus wandelt sich, die Gefährlichkeit des Virus nimmt zu." Mehr dazu lesen Sie hier +++ 23:52 Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Thüringer Städten +++ Über 2000 Menschen haben in mehreren Thüringer Städten gegen Corona-Beschränkungen demonstriert. Allein in Greiz, gelegen in Ostthüringen an der Landesgrenze zu Sachsen, kamen am Samstagabend etwa 1500 Menschen zusammen, teilte die Polizei mit. Die Versammlung war nicht angemeldet. Vereinzelt wurde Pyrotechnik gezündet, außerdem wurden Flaschen geworfen. Mobilisiert hatten unter anderem Rechtsextreme Parteien wie die AfD und der Dritte Weg. In Eisenach berichtete die Polizei von etwa 500 Teilnehmern an einem Protest gegen die Corona-Politik, in der Kleinstadt Bad Liebenstein seien etwa 230 Teilnehmer gezählt worden. Die Thüringer Corona-Notverordnung erlaubt derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit bis zu 35 Teilnehmern. Im Freistaat lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt bei über 1026, die Hospitalisierungsinzidenz bei über 20. Mehr dazu lesen Sie hier. +++ 23:18 Omikron-Variante in Chile festgestellt +++ Chile hat zweites Land in Lateinamerika nach Brasilien einen Omikron-Fall registriert. Die infizierte Person war am 25. November aus Ghana eingereist. Der Gesundheitszustand des Reisenden, der komplett mit Biontech/Pfizer geimpft ist, sei gut teilte das regionale Gesundheitssekretariat für die Hafenstadt Valparíso (Seremi) mit. Der Mann war mit einem negativen PCR-Test eingereist. Ein weiterer Test am Flughafen der Haupstadt Santiago de Chile fiel positiv aus, bei der Sequenzierung wurde die Omikron-Variante festgestellt. +++ 22:26 Prinzessin Beatrix hat sich mit Corona angesteckt +++ Die Mutter des niederländischen Königs, Prinzessin Beatrix, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 83-Jährige habe sich wegen leichter Erkältungsbeschwerden testen lassen, teilte das Königshaus in Den Haag mit. Sie habe sich in häusliche Isolation begeben und halte sich an die Regeln für positiv getestete Menschen. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert. +++ 22:05 In einem Monat sterben 253 Senioren in Thüringer Heimen an oder mit Corona +++ In Thüringer Pflegeheimen sind binnen vier Wochen 253 Senioren an oder mit einer Infektion gestorben. Am 3. Dezember verzeichnete das Landesverwaltungsamt, das auch für die Heimaufsicht zuständig ist, 1185 Corona-Infektionen in 142 Einrichtungen. Davon wurden 414 Infektionen bei Mitarbeitern registriert. Der steile Anstieg bei den täglichen Infektionszahlen in den Heimen hat sich somit nicht fortgesetzt. +++ 21:41 Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr +++ Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit. +++ 21:22 Verdi-Chef kritisiert Unentschlossenheit in der Corona-Politik +++ Das politische Hin und Her rund um das Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite hat aus Sicht des Verdi-Chefs Frank Werneke wertvolle Zeit im Kampf gegen die Pandemie gekostet. "Es war aus meiner Sicht ein schwerer Fehler, die Feststellung der epidemischen Notlage aufzuheben und damit den Ländern einen Teil der Bekämpfungsmöglichkeiten zu nehmen", sagte Werneke der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt wird das wieder korrigiert, aber es hat zu Wochen der Unklarheit geführt." Die epidemische Lage von nationaler Tragweite bot einen rechtlichen Rahmen für die Länder, um harte Gegenmaßnahmen in der Corona-Krise durchzusetzen. Ende November war der Status ausgelaufen - stattdessen wurde mit einer Reform des Infektionsschutzgesetzes ein veränderter Katalog an Maßnahmen ermöglicht, den Kritiker als unzureichend ansahen. +++ 20:58 Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt steigen stark an +++ Der rückläufige Trend der Neuinfektionen in Bayern setzt sich fort. Wurden am Vortag noch 13.802 Ansteckungen gemeldet, sind es nun 10.669. Auch in Sachsen ist ein Rückgang von 9471 Neuinfektionen auf 7007 zu beobachten. Doch in Sachsen-Anhalt steigt die Zahl der neuen Fälle an - von 3811 am Vortag auf nun 4542. +++ 20:31 Großbritannien führt Testpflicht bei Einreise wieder ein +++ Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verlangt Großbritannien wieder Corona-Tests von allen internationalen Reisenden. Vom kommenden Dienstagmorgen an müssen auch Geimpfte vor Abreise ins Vereinigte Königreich ein negatives Ergebnis vorlegen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid ankündigte. Grund sei, dass immer mehr Infektionen mit Reisen in Verbindung gebracht werden könnten, sagte Javid. Er betonte, die Maßnahmen seien vorübergehend. Einen Zeitraum nannte der Minister aber nicht. Großbritannien hatte die vorgeschriebenen Tests vor Einreise für Geimpfte erst Mitte Oktober abgeschafft. +++ 19:57 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 55.628 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.132.272 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 55.628 neue Fälle hinzu. Damit liegen die gemeldeten Neuinfektionen um 5 Prozent unter dem Vorwochenniveau. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 262 auf 102.961. Als aktuell infiziert gelten rund 937.659 Personen, wobei diese Zahl nur auf den bekannten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen beruht. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,98 angegeben (Vortag: 0,95). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4805 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, das sind acht mehr als am Vortag. 2560 davon werden invasiv beatmet. Rund 3113 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. Die vorangegangenen Entwicklungen können Sie hier lesen.

 

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Wenn die Wut in die Provinz wandert

Die Telegram-Kommentarspalten der sogenannten „Freien Sachsen“ sind ein Hort des Hasses. Regelmäßig veröffentlichen User konkrete Todesdrohungen, fantasieren einen Bürgerkrieg herbei oder tauschen sich über verhasste Politiker und Politikerinnen aus. Insbesondere der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz (CDU) und die Gesundheitsministerin des Freistaates, Petra Köpping (SPD) geraten nahezu täglich ins Visier der Telegram-Nutzer. Immer wieder finden sich in diesen Chats auch Hinweise auf die Wohnorte und Privatadressen der Parlamentarier. So ist es im Endeffekt wenig verwunderlich, dass Rechtsextremisten und Gegner der Corona-Maßnahmen tatsächlich Politiker zuhause aufsuchen, wie am Freitagabend vor Petra Köppings Privathaus in Grimma geschehen. Mit Fackeln und Plakaten hatten sich etwa 30 Personen vor dem Gebäude der Gesundheitsministerin unangemeldet versammelt und laut rufend ihren Protest zum Ausdruck gebracht. Die Ministerin befand sich zu dem Zeitpunkt nach Zeitungsberichten tatsächlich zu Hause. Als die Polizei eintraf, konnte sie die Identität von 25 Beteiligten feststellen, die versuchten mit mehreren Fahrzeugen zu flüchten. Parteiübergreifend wurde der Fackel-Protest als Einschüchterungsversuch gegen Köpping gewertet. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) sieht darin klare Hinweise für eine Radikalisierung der Szene. Dem Evangelischen Pressedienst sagte er, in den vergangenen Tagen hätten die Sicherheitsbehörden festgestellt, dass in Messenger-Diensten wie Telegram Aufrufe zugenommen hätten, die Privatadressen von Politikern öffentlich zu machen. Verbunden sei dies mit dem Aufruf, „für die solle es jetzt ungemütlich werden“. "Faschistoid" Den geschäftsführenden Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erinnerte der Aufmarsch an „die dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte“, SPD-Chef Norbert Walter-Borjans definierte das Geschehen auf Twitter als „faschistoid“ und selbst der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla verurteilte den Protest über den Kurznachrichtendienst. Unterdessen kündigten die „Freien Sachsen“ via Telegram an, sich „juristisch gegen Fakenews und Hetze“ zu wehren, die der Kleinstpartei unterstellen würde, sie hätte zu dem Aufmarsch vor Köppings Wohnhaus aufgerufen. Tatsächlich finden sich dafür in den sozialen Netzwerken keine Belege, dennoch gilt die Partei als maßgeblicher Treiber der maßnahmen-kritischen Versammlungen im Bundesland. Die Führungsriege der Partei um den Chemnitzer Anwalt Martin Kohlmann von Pro Chemnitz und dem NPD-Politiker Stefan Hartung verfolgt dabei eine erfolgreiche Taktik der dezentralen Mobilisierung. Szenekenner beobachten seit Monaten, dass die Corona-Proteste in den großen sächsischen Städten wie Leipzig oder Dresden immer kleiner ausfallen, die Teilnehmerzahlen in der Provinz dafür stetig steigen. Insbesondere der Montag ist im gesamten Bundesland zu einem Protesttag gegen die Corona-Maßnahmen geworden, vergangene Woche mobilisierte die Partei in über 70 Städten und Gemeinden. Im Erzgebirge kommen regelmäßig hunderte Teilnehmer zu den nicht erlaubten, als „Spaziergänge“ getarnten Demonstrationen der Bewegung. Schwerpunkte der Versammlungen sind unter anderem Freiberg und Zwönitz, aber auch Bautzen und Zittau im östlichen Sachsen. Nur wenige Teilnehmer in Berlin Das dezentrale Mobilisierungskonzept hat mittlerweile auch Anklang in angrenzenden Bundesländern wie Brandenburg und Thüringen gefunden. Während die Mobilisierung für die zwar verbotene, aber dennoch erwartete Querdenken-Demonstration am Sonnabend in Berlin überraschend gering ausfiel und sich nur wenige hundert Teilnehmer überhaupt in der Hauptstadt einfanden, steigen die Teilnehmerzahlen im Berliner Umland rasant an. So gingen vergangene Woche etwa 300 Menschen in Königs Wusterhausen auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, darunter Verschwörungsideologen. In Bernau im Norden Berlins waren es gar 500 bis 700 Menschen am Dienstagabend, in Cottbus deutlich über tausend, die einem Aufruf des rechtsextremen Vereins „Zukunft Heimat“ am Wochenende folgten. Für diese Woche sind weitere Versammlungen in Oranienburg, Eberswalde und Bernau geplant. Organisator der einzelnen Proteste ist unter anderem eine Telegram-Gruppierung die sich „Freie Brandenburger“ nennt und offenbar versucht, das sächsische Erfolgsmodell zu kopieren. Experten befürchten angesichts der aktuellen Corona-Lage, neuen Maßnahmen und der sich anbahnenden Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht eine weitere Radikalisierung des Milieus. Insbesondere Ärzte, Mitarbeiter von Impf- und Testzentren sowie Journalisten gelten im Alltag als besonders gefährdet. Letztere wurden am Sonnabend in Berlin im Rahmen der verbotenen Querdenken-Proteste von Rechtsextremisten angegriffen. Insgesamt fünf Pressevertreter wurden attackiert, drei wurden verletzt.

 

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Das trügerische Postkartenidyll

Saudiarabien investiert Milliarden in Sportevents, um das Image aufzupolieren. Auch die Formel 1 spielt eine Rolle, für 900 Millionen Dollar. F1-CEO Stefano Domenicali erklärt. Dschidda. Postkartenmotive, Idyll der Wüste und Glamour, den Sportveranstaltungen transportieren: Wer derzeit Richtung Katar oder Saudiarabien blickt, der möchte meinen, das Who's Who der Sportwelt ist seit jeher in diesen Ländern unterwegs. Ob Fußball-WM in Katar 2022, Formel 1 in Saudiarabien für die nächsten zehn Jahre, Boxkämpfe, MotoGP oder gekaufte Premier-League-Vereine (Newcastle): Sport dient dem Königshaus unbestritten als Spielzeug. Dass dieses Spiel auch seinen Preis hat, mag unbestritten sein. Nur das Motiv hinter der ganzen Kulisse bleibt umstritten. Für gemeinhin wurde es „Sportswashing“ getauft.

 

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Alba Berlin rotiert und gewinnt klar gegen Chemnitz

Luke Sikma saß in Trainingshose und Aufwärmshirt auf der Bank, tauschte sich gelegentlich mit Co-Trainer Sebastian Trzcionka aus und sah außerordentlich entspannt aus. Es verging das erste Viertel, dann auch das zweite, doch den Eindruck, irgendwann noch an diesem Spiel teilzunehmen, machte Alba Berlins Kapitän nicht. Trainer Israel Gonzalez setzte zwei Tage nach dem Sieg gegen das Euroleague-Spitzenteam Olimpia Mailand auf Belastungssteuerung, wie es in der modernen Sportfachsprache heißt. Neben Sikma, der zumindest im Kader stand, pausierten im Heimspiel am Sonntag gegen die Niners Chemnitz auch Spielmacher Maodo Lo und Dreierspezialist Marcus Eriksson. Die drei wohl wichtigsten Profis gemeinsam zu schonen, und das im Duell mit der Überraschungsmannschaft der Saison, war durchaus ein Risiko. Schließlich war Chemnitz mit der gleichen Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen ins Spiel gegangen und hatte vor wenigen Wochen Bayern München aus dem Pokal geworfen. Doch das Experiment glückte. Nach ausgeglichener erster Hälfte, drehte Alba nach der Pause auf. Vor den maximal zugelassenen 2500 Zuschauern, darunter etwa die Hälfte aus Chemnitz, gewannen die Berliner 83:62 (17:12, 16:20, 31:14, 19:16) und feierten wettbewerbsübergreifend den vierten Sieg in Folge. Beste Werfer bei Alba waren Johannes Thiemann (14 Punkte), Tim Schneider (13), Yovel Zoosmann (12) und Louis Olinde (12). "Dass wir ein gutes Team wie Chemnitz schlagen können, obwohl drei wichtige Spieler fehlen, zeigt wie gut wir sind als Team", sagte Olinde. Auch Jonas Mattisseck war nach einem "tollen Basketball-Abend" sehr glücklich. "Es f ühlt sich an wie eine volle Halle", sagte der Guard zum Stimmungsduell zwischen den beiden Fanlagern. Alba begann das Spiel trotz der ungewohnten Startformation gut und das hatte vor allem mit Thiemann zu tun. Der Nationalspieler übernahm die Rolle Sikmas, zumindest so weit das bei solch einem einzigartigen Alleskönner möglich ist. Nach wenigen Minuten hatte Thiemann drei teils schwierige Würfe getroffen und einen schönen Assist verteilt. Ab Mitte des ersten Viertels erspielte sich Alba eine leichte Führung und wäre die Dreierquote mit einem Treffer bei acht Versuchen nicht ziemlich miserabel gewesen, wäre die Begegnung wahrscheinlich schon sehr früh sehr eindeutig geworden. Doch Chemnitz ließ sich nicht abschütteln und wurde von den vielen mitgereisten Fans lautstark angefeuert. Zwar leisteten sich die Sachsen ohne ihre zwei angestammten Spielmacher – Gerald Robinson war unter der Woche per Ausstiegsklausel nach Italien gewechselt und Nelson Weidemann ist verletzt – einige Fehler, hielten aber voll dagegen. Es war abgesehen von kleinen Highlights wie einem kraftvollen Dunk von Isiaha Mike oder einem spektakulären Block von Olinde kein schönes Spiel, phasenweise geradezu fahrig, doch zumindest war es in dieser Phase noch spannend. Mit einem Dreier in letzter Sekunde verkürzte Chemnitz‘ Mindaugas Susinskas auf 32:33 zur Halbzeit. Im dritten Viertel fand dann Tamir Blatt seinen Rhythmus und verschaffte Alba mit zwei Dreiern wieder einen etwas deutlicheren Vorsprung. Als Thiemann einen Ball eroberte und den anschließenden Korbleger sowie den fälligen Freiwurf verwandelte, war dieser bereits in den zweistelligen Bereich gewachsen. Die Gäste nahmen eine Auszeit und leisteten noch ein bisschen Widerstand, mussten sich dann aber schnell geschlagen geben. Mit 18 Punkten Vorsprung ging es ins letzte Viertel – und Luke Sikma konnte ganz entspannt auf der Bank sitzen bleiben.

 

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Evelyn Burdecki trauert: „Man stellt sich die Frage: Warum Papi?“

Es sind Worte, die tief bewegen. Auf Instagram nahm TV-Star Evelyn Burdecki (33) am Sonntag symbolisch Abschied von ihrem verstorbenen Vater Klemens (†76). Der ehemalige Sicherheitsmann aus Düsseldorf starb vor wenigen Tagen ganz plötzlich an einem Herzinfarkt im Krankenhaus. Klemens Burdecki hatte sich mit dem Coronavirus angesteckt, lag allerdings nach BILD-Informationen nicht auf der Intensivstation, als er seinem Herzinfarkt erlag. Seine Tochter postete nun ein Schwarz-Weiß-Foto, das sie mit ihrem geliebten Papa zeigt. Dazu schreibt sie: „Wo und wie soll ich anfangen, ich weiß es nicht… Ich habe die Hölle durchgemacht, als der Anruf aus dem Krankenhaus kam und mir gesagt wurde, dass du nicht mehr da bist! Ich bin zusammengebrochen, habe mir die Seele aus dem Leib geschrien, mir wurde regelrecht der Boden unter den Füßen weggerissen!“ Evelyn weiter: „In einer Sekunde kannst du alles haben und in der anderen Sekunde wird dir alles genommen. Diesen Schmerz, der in meiner Brust ist, kann ich mit keinem Schmerz auf dieser Welt vergleichen! Mein Vater, der immer fröhlich und gesund war, wurde aus meinem/unseren Leben gerissen und man stellt sich immer die Frage: Warum Papi? Er war doch immer zu jedem nett, ob es Menschen oder Tiere waren. Das Lachen, den Charakter, die Zielstrebigkeit, das Aussehen, die Stärke – das alles hab ich von meinem Papa, ein Mann, welcher mich mein Leben lang auf Händen getragen hat, ist nicht mehr da!“ „Papa, du bist und warst für mich der stärkste, der größte und der liebste Mensch der Welt“, schreibt die 33-Jährige auf Instagram. „Ich werde dich für immer lieben. Ich wollte dir noch soviel von der Welt zeigen und mit dir erleben, die Enkelkinder wollte ich dir auch noch schenken:-( Ach Papi, das Leben kann ungerecht und unfair sein, aber eins weiß ich, dein Lächeln, was du mir geschenkt hast und deine lebensfrohe Art werde ich nie und für niemanden aufgeben, für mich lebst du weiter und egal wo ich bin, weiß ich das du bei mir sein wirst! Für die Mama müssen wir Kinder jetzt stark sein, sie braucht uns! Danke das du uns Kraft schickst, wir lieben dich! ! ! ! “ Es ist die tiefe Trauer einer Tochter, die ihren geliebten Vater viel zu früh verloren hat. Zuspruch in dieser schwierigen Zeit bekommt Evelyn nicht nur von ihren Fans, sondern auch von anderen Promis. Simone Thomalla (56) kommentiert liebevoll: „Ich nehme dich in den Arm und schicke dir ganz viel Kraft.“ Lilly Becker (45) schickt ein Herz-Emoji, und Evelyns ehemaliger „Let‘s Dance“-Tanzpartner Evgeny Vinokurov (31) schreibt: „Mein herzliches Beileid, liebe Evelyn… Ich bin echt geschockt… ich umarme dich ganz fest!!!“

 

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"Haben über alles gesprochen": Macron besucht.

Macron war einer der ersten westlichen Staats- oder Regierungschefs seit der Ermordung des regierungskritischen saudi-arabischen Journalisten Khashoggi, die den mächtigen Kronprinzen besuchten. Trotz der Vorwürfe gegen den saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman wegen der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den mächtigen Mann des Golfstaates besucht. Mit dem Gespräch in Jeddah schaltete sich Macron am Samstag als Vermittler in den diplomatischen Konflikt zwischen Riad und Beirut ein. Der libanesische Premier Najib Mikati sprach von einem wichtigen Schritt zur Wiederaufnahme der Beziehungen zu Saudi-Arabien. "Wir haben über alles gesprochen, ohne jedes Tabu", sagte Macron nach seinem Treffen mit dem Kronprinzen. "Und wir konnten natürlich auch die Frage der Menschenrechte ansprechen." In den kommenden Wochen und Monaten werde sich zeigen, "ob wir in dieser Frage Fortschritte machen". Macron war einer der ersten westlichen Staats- oder Regierungschefs seit der Ermordung des regierungskritischen saudi-arabischen Journalisten Khashoggi, die den mächtigen Kronprinzen besuchten. Khashoggi war im Oktober 2018 im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul ermordet worden. Nach Darstellung Riads handelte das saudi-arabische Mordkommando auf eigene Faust. Laut einem Bericht der US-Geheimdienste steckte aber der Thronfolger dahinter. "Der Dialog mit Saudi-Arabien ist eine Notwendigkeit", rechtfertigte Macron seinen Besuch. Der französische Präsident verwies auf das "demografische, wirtschaftliche, historische und religiöse Gewicht" des erzkonservativen Golfstaates. Die Regionalmacht Saudi-Arabien ist ein wichtiger Gegenspieler des schiitischen Iran. In der Unterredung im Königspalast in Jeddah nahm nach Macrons Worten der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Libanon viel Raum ein. Wegen kritischer Äußerungen des libanesischen Informationsministers George Kordahi zu dem von Riad angeführten Militäreinsatz im Jemen war es Ende Oktober zum Zerwürfnis zwischen Saudi-Arabien und dem Libanon gekommen. Saudi-Arabien rief seinen Botschafter in Beirut zurück und wies den libanesischen Botschafter in Riad aus. Außerdem verhängte es ein Einfuhrverbot für libanesische Waren. Auch die Golfstaaten Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate (VAE) und Kuwait beschlossen Strafmaßnahmen gegen den Libanon, was die dortige Wirtschaftskrise weiter vertiefte. Nach ihrer Unterredung telefonierten Macron und der Kronprinz gemeinsam mit dem libanesischen Regierungschef Mikati, um einen Ausweg aus der Krise zwischen Beirut und Riad zu finden. Mikati erklärte später im Onlinedienst Twitter, das Gespräch sei ein "wichtiger Schritt zur Wiederaufnahme der historisch brüderlichen Beziehungen" zu Saudi-Arabien gewesen. Bereits am Freitag war Informationsminister Kordahi zurückgetreten. Nach seinen Angaben geschah dies auf Wunsch Frankreichs. Macron hatte vor Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar besucht. Abschließend bezeichnete er seine Reise in die Region als "nützlich", denn "unsere Präsenz hier in diesem geopolitischen Moment war wichtig". In Dubai hatte Macron ein bedeutendes Abkommen mit den Emiraten über den Kauf von 80 französischen Kampfflugzeugen vom Typ Rafale abgeschlossen. Die Bestellung hat einen Umfang von 14 Milliarden Euro, insgesamt orderten die Emirate militärische Güter im Wert von 17 Milliarden Euro. Auch in Saudi-Arabien gab es Aufträge für die französische Wirtschaft. Der Flugzeugbauer Airbus soll 26 zivile Hubschrauber an ein saudi-arabisches Unternehmen liefern. Der Konzern Veolia bekam einen Auftrag für die Trinkwasserversorgung von Riad sowie einen weiteren für die Abfallentsorgung des Erdölriesen Aramco. (APA)

 

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Was Bezirk und Senat gegen Rassismus im Berliner Alltag tun wollen

Unsere Leute-Newsletter, inzwischen berlinweit mehr als 257.000 Mal abonniert, bringen Ihnen Aktuelles und Hintergründiges aus Ihrem Bezirk. Die Woche beginnt bei uns immer mit Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Unsere Newsletter aus diesen beiden Berliner Bezirken können Sie, wie auch alle anderen Bezirksnewsletter vom Tagesspiegel, hier kostenlos bestellen: leute. tagesspiegel. de. Aus LICHTENBERG schreibt Robert Klages: Aus TREPTOW-KÖPENICK schreibt Simone Jacobius: Gerade in diesen Zeiten wichtig: Lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Lichtenberg und Treptow-Köpenick und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

 

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Edward Shames (99) ist tot: Letzter „Band of Brothers“-Offizier gestorben

Als Fallschirmjäger der US-Armee riskierte Edward Shames sein Leben, um Europa von den Nazis zu befreien. Shames war der letzte lebende Offizier der legendären „Easy Company“ – jetzt ist er im Alter von 99 Jahren zu Hause im US-Staat Virginia gestorben. Seine Helden-Truppe war Vorlage für das Buch und die von Tom Hanks (65) und Steven Spielberg (74) ins Leben gerufene Miniserie „Band of Brothers“. „Er machte seinen ersten Kampfsprung in der Normandie am D-Day im Rahmen der Operation Overlord. Er meldete sich freiwillig für die Operation Pegasus und kämpfte dann mit der Easy Company bei der Operation Market Garden und der Ardennen-Schlacht in Bastogne“, heißt es in einem Nachruf auf der Internetseite des „Holomon-Brown Funeral Home & Crematory“. Shames war das erste Mitglied seiner Division, das das Konzentrationslager Dachau betrat – nur wenige Tage nach dessen Befreiung. Beim weiteren Vormarsch kam es zu einer besonderen Situation: „Als Deutschland kapitulierte, drangen Ed und seine Männer der Easy Company in Hitlers Adlernest ein, wo es Ed gelang, einige Flaschen Cognac zu erwerben, auf deren Etikett stand, sie seien, nur für den Führer bestimmt’“, heißt es in dem Nachruf weiter. Historisch: Später stieß er mit dem Cognac auf die Bar Mitzwa seines ältesten Sohnes an. Nach dem Krieg arbeitete Shames als Experte für Angelegenheiten des Nahen Ostens. Er diente auch in der Army-Reserve und ging später als Oberst in den Ruhestand. Shames hinterlässt seine Söhne Douglas und Steven, vier Enkelkinder und 12 Urenkel.

 

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Historisches Debakel für Borussia Mönchengladbach

Adi Hütter hat die wohl schlimmste Woche seiner Trainerkarriere erlebt. Acht Tage nach dem 1:4-Derby-Debakel beim 1. FC Köln präsentierte sich Borussia Mönchengladbach beim in vielfacher Hinsicht historischen 0:6 (0:6) gegen den SC Freiburg wie eine Schülermannschaft. Vor allem der Ex-Borusse Vicenzo Grifo demütigte seinen früheren Arbeitgeber mit drei direkten Torvorlagen. Beteiligt war der Italiener gar an fünf Treffern. Mit Profifußball hatte der schlimme Gladbacher Auftritt am Sonntag nicht ansatzweise mehr etwas zu tun und erinnerte teilweise an das 2:8 im Oktober 1998 gegen Bayer Leverkusen. Damals war Gladbach am Ende der Saison erstmals aus der Bundesliga abgestiegen. Vor 23 Jahren hatte es zur Pause aber nur 0:4 gestanden. Sechs Gegentore wie die von Maximilian Eggestein (2.), Kevin Schade (5.), Philipp Lienhardt (13.), Nicolas Höfler (19.), Lucas Höler (25.) und Nico Schlotterbeck (37.) bei der ersten Heimniederlage in dieser Saison hatte die Borussia daheim in der ersten Halbzeit in der Fußball-Bundesliga noch nie kassiert. Am 29. April 1978 hatte es schon einmal 0:6 zur Pause aus Gladbacher Sicht gestanden, seinerzeit auswärts bei Borussia Dortmund. Angesichts des desolaten Auftritts konnten die Borussen froh sein, dass pandemiebedingt nur 10.025 Zuschauer bei der denkwürdigen Klatsche dabei waren. Das Pfeifkonzert und die Reaktionen der Fans wären sonst noch heftiger gewesen. Viele Zuschauer waren zur Pause ohnehin nicht mehr da. Etliche hatten den Borussia-Park beim Scheibenschießen der Freiburger bereits verlassen. Nicht nur sie dürften sich gefragt haben, was in der Zeit seit dem furiosen 5:0 im Pokal gegen den FC Bayern Ende Oktober in Hütters Team passiert sein mag, das es erst im Derby kaum Gegenwehr zeigte und diese Leistung im negativen Sinne nun gar noch einmal toppte. Hütter, der für 7,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt gekommene Nachfolger von Marco Rose, dürfte nun in den kommenden Tagen unangenehme Fragen angesichts von zehn Gegentoren binnen einer Woche beantworten müssen. Immerhin wurde das Ergebnis nach der Pause nicht noch übler. Das Gästeteam von Trainer Christian Streich spielte allerdings auch lange nicht mehr so zielstrebig und effektiv wie vor dem Wechsel. Die Miene von Streichs Kollegen Hütter hatte sich im ersten Durchgang fast minütlich verfinstert und hellte sich auch nicht mehr auf. Zwei Gegentore in den ersten 300 Sekunden „Aufgrund dieses Ergebnisses müssen wir jetzt aber gegen Freiburg eine Reaktion zeigen“, hatte der Gladbacher Coach nach dem schon schlimmen 1:4 beim Erzrivalen 1. FC Köln gefordert und wurde bitter enttäuscht. Schon nach fünf Minuten stand es 0:2, weil die Borussen defensiv nahezu jeden Einsatz verweigerten. Zwei Gegentore in den ersten 300 Sekunden, das hatte es zuletzt vor 56 Jahren in der Bundesliga gegeben, damals gegen den Hamburger SV. Dass die lange verletzten Stefan Lainer und Marcus Thuram erstmals seit gut drei Monaten wieder in der Startelf standen, zahlte sich überhaupt nicht aus. Vor allem der Österreicher Lainer agierte defensiv schwach - wenn auch das gesamte Gladbacher Abwehr- und Zweikampfverhalten erbärmlich und nicht profitauglich war. Nach nicht einmal einer halben Stunde saß Lainer auch schon wieder auf der Bank. Hütter reagierte mit einem Doppelwechsel auf die Arbeitsverweigerung seiner Spieler. Neben seinem Landsmann Lainer musste auch Alassane Plea vom Feld. Patrick Herrmann und Breel Embolo kamen ins Spiel. Indes stand beim Doppelwechsel auch schon 0:5. So schlecht wie am Sonntag war die Borussia statistisch gesehen noch nie. 1979 hatte sie schon einmal fünf Gegentore in einer Spielzeit gegen den FC Bayern kassiert. Vor über 40 Jahren fiel das fünfte Gegentor aber erst in der 45. Minute und nicht schon in der 25. Zeit genug also, sich weiter zu blamieren. Auch Nationalspieler Schlotterbeck durfte noch vor der Pause zum sechsten Tor einnicken.

 

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Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und die heißesten Transfergerüchte inklusive. Zum Blog: https://liveblog.tt.com/428/fussball2021

 

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Die zweite Chance, Ängste zu nehmen

Ich habe mich unklar ausgedrückt und bitte Monika W. um Entschuldigung. Zu meinem Kommentar über „Kiezblocks“ gegen Auto-Durchgangsverkehr schreibt Frau W., „ich frage mich, ob der Artikel von M. Hesselmann genauso aussehen würde, wenn er – wie ich – 80 Jahre alt wäre. Dann käme er mit seinem Auto zum Einkaufen wohl aus dem Wohngebiet, könnte aber seine Einkäufe nicht in sein Haus bringen!“ Ich nutze die Chance, hier klarzustellen, dass durch Kiezblocks nur durchfahrende Autos „blockiert“ werden. Das Hinaus- und Hereinfahren bleibt für Anwohnende möglich, also auch für Frau W. mit ihren Einkäufen. Ja, es sollte sogar einfacher werden, weil dann weniger Autos im Kiez unterwegs sind. Das Thema „Verkehrswende“, die für Klimaschutz, Fairness und Sicherheit wichtig ist und nur das Ende des Vorrangs für den Autoverkehr bedeutet, nicht das Ende des Autoverkehrs, weckt offenbar Ängste, die durch mehr Klarheit und Kommunikation zu nehmen wären. Neuer Senat und neue Bezirksämter haben dafür jetzt eine zweite Chance in den nächsten fünf Jahren, gerade bei diesem umkämpften Vorhaben. „In Wohngebieten unterstützt die Koalition Maßnahmen zur Vermeidung von motorisiertem Durchgangsverkehr und zur Verkehrsberuhigung, zum Beispiel Kiezblocks“, steht übrigens im gerade veröffentlichen Koalitionsvertrag. Hier noch einige Themen, die Sie im aktuellen Newsletter für Charlottenburg-Wilmersdorf vom Tagesspiegel finden, den Sie hier kostenlos bestellen können: Die Tagesspiegel-Newsletter haben gerade ihr fünfjähriges Jubiläum gefeiert und sie gibt es für alle zwölf Berliner Bezirke, mit mehr als 256.000 Abonnements. Darin informieren wir Sie einmal in der Woche gebündelt und kompakt darüber, was so los ist in Ihrem Bezirk. Auch lassen wir in den Newslettern oft Leserinnen und Leser zu Wort kommen, schließlich kennt keiner die Berliner Kieze so gut wie die Leute, die dort leben.