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(4.16/5)  1  Europarat: Vertragsverletzungsverfahren gegen Türkei

Der Türkei droht der Rauswurf aus dem Europarat. Hintergrund ist die Weigerung Ankaras, den inhaftierten Osman Kavala aus der Haft zu entlassen. … 2021-12-03 09:47 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.08/5)  2  Giffey-Plan: Kinder in Berlin sollen in Schulen und Kitas geimpft werden

Ab Mitte Dezember soll es möglich sein, Kinder zwischen 5 und 11 Jahren gegen Corona zu impfen. Doch wie soll das vonstatten gehen? Franziska Giffey hat da einige Ideen. 2021-12-03 09:34 3KB www.rnd.de

(2.04/5)  3  Baden-Württemberg verbietet Großveranstaltungen

Großveranstaltungen werden angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise in Baden-Württemberg untersagt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus 2021-12-03 09:49 1KB www.t-online.de

(2.04/5)  4  Zeremonie: Bidens lassen Weihnachtsbaum am Weißen Haus erstrahlen

Weihnachtstradition am Weißen Haus: US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill haben feierlich den Weihnachtsbaum erstrahlen lassen. 2021-12-03 09:39 1KB www.t-online.de

(2.04/5)  5  Noch ein Silvester (fast) ohne Raketen und Böller

Für die einen sind die funkelnden Lichter und lauten Böller an Silvester ein Muss, für die anderen ein Ärgernis. Für alle gilt: Angesichts voller Krankenhäuser … 2021-12-03 09:29 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.04/5)  6  Wissenschaftler: Kleinkinder nicht vor Omikron gefeit

Die Virusvariante Omikron wurde zuerst in Südafrika entdeckt. Da sich dort die Fälle häufen, kommen viele der Erkenntnisse von Forschenden vor Ort. Sie … 2021-12-03 09:27 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.04/5)  7  USA: Kamala Harris' Sprecherin tritt zurück – Druck wächst

Die Sprecherin der US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat gekündigt. Harris gerät damit zunehmend unter Druck: In ihrem Team soll es Spannungen geben. Auch über den Rücktritt einer weiteren Mitarbeiterin wird spekuliert. 2021-12-03 09:20 2KB www.t-online.de

(2.04/5)  8  Ex-Angestellter schildert im Maxwell-Prozess strenge Regeln im Epstein-Anwesen

Im Prozess gegen die Ex-Partnerin von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein spricht ein Zeuge von strikten Regeln. Alle Mitarbeiter waren zum Schweigen gezwungen. 2021-12-03 08:53 3KB www.tagesspiegel.de

(2.04/5)  9  Auch nächste Saison vier Rennen im Free-TV: RTL kauft Formel-1-Rechte von Sky

Auch kommende Saison kommen Motorsport-Fans zumindest in den Genuss von einigen Formel-1-Rennen im Free-TV. Rechte-Inhaber und Pay-TV-Sender Sky einigte sich mit RTL darauf, dass erneut vier Rennen parallel übertragen werden. 2021-12-03 08:19 1KB www.sportbuzzer.de

(2.04/5)  10  Schulen in Neu Delhi wegen Smog erneut geschlossen

Erneut müssen in der indischen Hauptstadt die Schüler dem Unterricht fern bleiben. Der Grund: hefitge Luftverschmutzung. Wegen … 2021-12-03 08:01 979Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.06/5)  11  Inzidenz in Thüringen überschreitet 1000er Marke

Etwa eine Woche nach dem Inkrafttreten strengerer Corona-Regeln in Thüringen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat über die 1000er Marke geklettert. Beim 2021-12-03 09:26 1KB www.t-online.de

(1.03/5)  12  Polizei fürchtet mehr Aggressivität durch 2G

Die Politik kündigt strenge Kontrollen der verschärften Corona-Maßnahmen an. Für die Polizei bedeute das viel zusätzliche Arbeit, sagt Gewerkschaftschef Malchow. Er geht davon aus, dass sich das ohnehin aggressive Verhalten einiger Ungeimpfter nochmals verstärkt. 2021-12-03 08:25 2KB www.n-tv.de

(1.03/5)  13  Inzidenz steigt nach Rückgang wieder an

Nachdem die Inzidenz drei Tage in Folge sank, steigt der Wert wieder an. Auch die Zahl der Neuinfektionen klettert laut dem Robert-Koch-Institut wieder leicht nach oben. Eine Beurteilung der Lage fällt dem RKI allerdings schwer - denn die Behörden kommen mit der Meldung neuer Fälle kaum hinterher. 2021-12-03 07:41 4KB www.n-tv.de

(1.02/5)  14  ÖVP berät über Regierungsumbildung: Staatssekretär Brunner wird.

Nach dem Bundesparteivorstand lädt die Partei um 11.30 Uhr zu einem Pressestatement. Gerhard Karner könnte dem künftigen Kanzler Karl Nehammer als Innenminister nachfolgen. Mit Livestream. 2021-12-03 09:36 2KB www.diepresse.com

(1.02/5)  15  Nehammer - der neue Kanzler?

Nach dem politischen Erdbeben in der österreichischen Regierung und Volkspartei wird die ÖVP am Vormittag beraten, wer nun welchen Posten übernehmen soll. Gesucht wird vor allem ein neuer Kanzler. Von Clemens Verenkotte. 2021-12-03 08:55 3KB www.tagesschau.de

(1.02/5)  16  Alec Baldwin erschiesst Kamerfrau: Das ist bis jetzt bekannt

Der Schauspieler Alec Baldwin hat auf einem Filmset eine Kamerafrau mit einer Waffe tödlich verletzt. Ihm war gesagt worden, die Waffe sei nicht geladen. Die wichtigsten Antworten zum Vorfall. 2021-12-03 08:28 15KB www.nzz.ch

(1.02/5)  17  Alec Baldwin im Interview: "Jemand ist verantwortlich für den Vorfall – ich weiß, dass ich es nicht bin"

Alec Baldwin hat in einem Fernsehinterview beteuert, dass er nicht Schuld sei am Tod einer Kamerafrau bei Dreharbeiten im US-Bundesstaat New Mexico. Jemand habe … 2021-12-03 07:22 5KB www.stern.de

(1.01/5)  18  Stadtschloss: Kritik an Änderungsplänen für Berliner Humboldt Forum

Koloniales Raubgut unterm Christenkreuz, demokratische Debatten hinter christlichen Unterwerfungsfantasien - die Architektur ist Belastung für das Humboldt Forum Berlin. 2021-12-03 09:49 5KB www.t-online.de

(1.01/5)  19  Mutmaßliche Einbrecher mit Unterkühlung

Drei mutmaßliche Einbrecher sind in Salzatal (Saalekreis) von Rettungskräften wegen Unterkühlung behandelt worden. Ein Polizeihubschrauber habe die Männer in der Nacht zum Freitag beim Einbruch … 2021-12-03 09:42 1KB www.stern.de

(1.01/5)  20  Ungar gewinnt Eis-Weltmeisterschaft

Das beste Eis der Welt kommt laut der Jury der Gelato Festival World Masters aus Ungarn. Bei der Weltmeisterschaft in der italienischen Stadt Bologna vergaben 2021-12-03 09:40 1KB www.t-online.de

(1.01/5)  21  Corona: Auch nächste Woche wird weniger Impfstoff geliefert

Die Kassenärztliche Vereinigung verlangt mehr Transparenz bei der Lieferung von Impfstoff an die Ärzte. Auch in der kommenden Woche müssen die Praxen mit weniger Dosen … 2021-12-03 09:30 2KB www.haz.de

(1.01/5)  22  Allofs zu Corona: "Impfen wird am Ende die Lösung sein"

Fußball-Europameister und Vize-Weltmeister Klaus Allofs sieht den Fußball durch die Corona-Krise in einer schwierigen Situation. 'Der Fußball ist wie viele 2021-12-03 09:22 2KB www.t-online.de

(1.01/5)  23  Bundesliga-Kracher: BVB gegen den FC Bayern live im TV und Stream sehen

Es ist das Topspiel des 14. Spieltags: Borussia Dortmund empfängt den FC Bayern. t-online sagt Ihnen, wo Sie das Spiel live im TV verfolgen können. 2021-12-03 09:21 2KB www.t-online.de

(1.01/5)  24  Israel stellt Handy-Überwachung von Omikron-Infizierten ein

Eine Überwachung von Corona-Infizierten mittels Handydaten hatte Israel bereits in einer früheren Phase der Pandemie eingesetzt. Nun ist diese Maßnahme aber nach kurzer Zeit … 2021-12-03 09:13 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  25  Darüber spricht die Liga: Corona, Top-Spiel, Korkut-Debüt

Spitzenspiel im Schatten von Corona: Der BVB darf am Samstag beim Gipfeltreffen mit Bayern München nur 15.000 Zuschauer ins Stadion lassen. Hertha BSC erhofft sich … 2021-12-03 08:13 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  26  Traditionsclub - Atlético Mineiro: Nach 50 Jahren wieder Meister in Brasilien

Erstmals seit 50 Jahren gewinnt der Traditionsclub Atlético Mineiro wieder die brasilianische Fußballmeisterschaft. 2021-12-03 08:13 1KB www.t-online.de

(1.01/5)  27  Wirtschaft: US-Regierung will Deal um Chipdesigner verhindern

NZZ Nachrichten, Hintergründe, Meinungen aus der Schweiz, International, Sport, Digital, Wirtschaft, Auto & mehr. Fundierte Berichterstattung rund um die Uhr. 2021-12-03 07:36 4KB www.nzz.ch

(0.04/5)  28  Afghanistan: Sanktionen stellen NGOs vor Herausforderungen

In Afghanistan stehen Hilfsorganisationen seit der Machtübernahme der Taliban vor neuen Herausforderungen. Vor allem internationale Sanktionen erschweren die Arbeit im Land. Auch die Frage nach der Zusammenarbeit mit dem Regime bringt die NGOs in eine schwierige Lage. 2021-12-03 09:14 2KB www.rnd.de

(0.02/5)  29  Corona-Update LIVE bei BILD: Letzter Spahn-Auftritt an der Seite von Wieler

Verfolgen Sie die Pressekonferenz von Jens Spahn und Lothar Wieler hier im Livestream. 2021-12-03 09:41 2KB www.bild.de

(0.02/5)  30  Corona-Ticker: Experten fordern "Kontaktbremse" auch für Geimpfte

Mehrere Mediziner halten die jüngsten staatlichen Beschlüsse für unzureichend. Mehr Corona-News im Live-Ticker. 2021-12-03 09:40 14KB www.ndr.de

(0.02/5)  31  Das haben die Türken nicht verdient

Der türkische Staatspräsident Erdoğan schädigt die Wirtschaft seines Landes zielstrebig und ruiniert breite Schichten der Bevölkerung. 2021-12-03 09:24 5KB www.faz.net

(0.02/5)  32  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das . 2021-12-03 09:12 1003Bytes www.tt.com

(0.02/5)  33  Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg: Diese Maßnahmen gelten wohl ab Samstag

Nachdem Bund und Länder neue Corona-Regeln beschlossen haben, kündigt Baden-Württemberg strengere Regeln an. Die sollen voraussichtlich ab Samstag gelten. … 2021-12-03 08:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(0.02/5)  34  Böllerverbot, Versammlungsverbot und 2G: Die Corona-Regeln für Silvester

Auch in diesem Jahr ist der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester verboten. Auf diese Regeln einigten sich Bund und Länder beim Corona-Gipfel … 2021-12-03 08:52 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(0.02/5)  35  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-12-03 08:18 823Bytes www.zeit.de

(0.02/5)  36  Neue Corona-Beschlüsse: „Horrortrip für Livemusik und Clubkultur“

Es sind erneut düstere Zeiten für die Kultur: Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz sehen abermals Einschränkungen für Veranstaltungen vor. Mancherorts ist das Besuchen von Konzerten und Clubs schon seit knapp zwei Wochen nicht mehr möglich. Die Resilienz bei Veranstaltern und Clubbetreibern „schmilzt dahin“, wie die Livemusikkommission berichtet. 2021-12-03 08:17 3KB www.rnd.de

(0.02/5)  37  Amazon Prime: Diese Serien und Filme kommen im Dezember neu dazu

Der Streaminganbieter Amazon Prime Video geht nahezu täglich mit neuen Serienformaten, Staffeln und Filmen an den Start. Diese Titel kommen als Nächstes neu hinzu. 2021-12-03 08:16 2KB www.rnd.de

(0.02/5)  38  Gernot Blümel im Porträt: Abgang in Kurz' Schatten

Nach dem Rückzug von ÖVP-Chef Sebastian Kurz aus allen politischen Ämtern hat auch Finanzminister Gernot Blümel seine. 2021-12-03 07:35 4KB www.tt.com

 39  Papua-Ureinwohner durch Musks Raum-Flughafen bedroht

Seit 1961 kämpfen die Bewohner Westneuguineas für ihre Unabhängigkeit. Zusätzlich zur ständigen Bedrohung durch den Kolonialisierer Indonesien, müssen die Papua-Ureinwohner nun um ihren Lebensraum. 2021-12-03 09:52 5KB www.diepresse.com

 40  Nicht am falschen Ende Strom sparen: Diese Geräte dürfen nicht vom Netz!

Strom sparen ist gut und richtig, doch nicht für jedes Elektrogerät sinnvoll. Wann Sie den Stecker außerdem nicht ziehen sollten. 2021-12-03 09:52 2KB www.t-online.de

 41  Genuss oder schon Sucht? Mit diesen zwei Fragen erkennen Sie einen Alkoholiker

Die Grenze zwischen Alkoholsucht und kontrolliertem Alkoholkonsum ist fließend. Alkoholprobleme zu erkennen, ist daher schwierig. Doch es gibt Kriterien. 2021-12-03 09:51 2KB www.t-online.de

 42  New York bangt um "Fearless Girl" vor der Wall Street

Ein Mädchen aus Bronze erinnnert in Manhatten an Frauenrechte - nun könnte das „Fearless Girl“ bald Geschichte sein. 2021-12-03 09:51 2KB www.diepresse.com

 43  Corona-Studie: Diese Blutgruppe könnte vor schwerem Covid-19-Verlauf schützen

Schwere und leichte Verläufe, Todesfälle oder gar keine Symptome – Covid-19 trifft jeden Patienten anders. Es mehren sich die Hinweise, dass eine bestimmte Blutgruppe die Erkrankung beeinflussen könnte. 2021-12-03 09:49 3KB www.t-online.de

 44  Zwei NFL-Footballer für gefälschte Impfpässe gesperrt

Antonio Brown und Mike Edwards haben damit gegen die Corona-Vorschriften der Liga verstoßen. 2021-12-03 09:45 1KB www.diepresse.com

 45  Impfgegner-Demonstration verboten: Aufrufe im Internet

Eine für Samstag in Berlin geplante Demonstration von Impfgegnern und Corona-Skeptikern ist von der Polizei verboten worden. Im Internet werde aber weiterhin 2021-12-03 09:44 1KB www.t-online.de

 46  Merkels Zapfenstreich: Optische Täuschung sorgt für Lacher! Haben Sie es gesehen?

Am Donnerstag wurde Angela Merkel mit einem großen Zapfenstreich als Bundekanzlerin verabschiedet. Am Rande dieser Zeremonie erfreute eine Spiegelung in den Helmen der Soldaten die Gemüter. 2021-12-03 09:44 2KB www.t-online.de

 47  Fluch und Segen unter der Erde

Früher galten Bergbau und die Suche nach Rohstoffen als Sinnbild des Fortschritts und steigenden Wohlstands. Heute steht der Abbau von Rohmaterialen für die Zerstörung der Natur, für Ausbeutung. 2021-12-03 09:44 1KB www.diepresse.com

 48  Lira-Krise: Türkische Inflation steigt auf über 21 Prozent

Die drastische Abwertung der Landeswährung Lira treibt die Teuerung weiter an. Ökonomen erwarten einen weiteren Anstieg der Inflationsrate. 2021-12-03 09:44 2KB www.diepresse.com

 49  Mit 140 Stundenkilometer unterwegs: Polizei stoppt Raser in Königsmoos

Einen 40-Jährigen hat die Polizei in Königsmoos gestoppt: Der Mann war viel zu schnell unterwegs. Was erwartet den Raser jetzt? … 2021-12-03 09:42 961Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 50  Die große Chance zur Wachablösung

Mehr geht nicht in der Bundesliga: Borussia Dortmund spielt gegen den FC Bayern. Für den BVB könnte das Spitzenspiel zum bestmöglichen Zeitpunkt kommen, glauben zwei Experten. Denn beim Rekordmeister krache es an vielen Stellen im Gebälk. 2021-12-03 09:42 1KB www.welt.de

 51  Häufige Fehler bei Sportwetten: Vermeiden Sie die Frust-Wette

Jeder Sportwetter kennt das: Nach einer verlorenen Wette will man sein Glück erzwingen und platziert eine unbedachte Wette: Die Frust-Wette. Doch die führt selten zum Erfolg und das Wettkonto steht schnell bei Null. 2021-12-03 09:42 3KB www.t-online.de

 52  Wie im Film: Heimische Kinokultur

Kinos kann man nicht digitalisieren. Gut, dass manche Menschen sie lieben, pflegen und erhalten. Als Nahversorger magischer Momenteund Schatzwärter der Filmkultur. 2021-12-03 09:41 1KB www.diepresse.com

 53  Bei Corona hat die Ampel einen Fehlstart hingelegt

Es war eine Fehleinschätzung der Ampelparteien, nach der Bundestagwahl zu glauben, bei Corona sei das Schlimmste überstanden und jetzt komme die neue Freiheit. Auch die Beendigung der epidemischen Lage war falsch. Dafür sollten sich SPD, Grüne und FDP bei den Bürgern entschuldigen. 2021-12-03 09:39 5KB www.welt.de

 54  "Let's Dance"-Profi Evgeny Vinokurov ist Vater geworden: "Es war eine 'Scheiße'"

Es war ein dramatischer Auftakt für ein kleines Leben: 'Let's Dance'-Profi Evgeny Vinokurov ist zum ersten Mal Vater geworden. Die Geburt seines Sohnes war jedoch eine Strapaze für ihn und seine Frau. 2021-12-03 09:38 2KB www.t-online.de

 55  Ministerin Schmitt sieht 2G-Regel im Handel kritisch

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) hat die bundesweite 2G-Regel im Handel kritisiert. 'Die Regelung für den Einzelhandel 2021-12-03 09:37 2KB www.t-online.de

 56  Keine Lust auf Reifenwechsel - der Siegeszug der Ganzjahresreifen.

Das liegt daran, dass Ganzjahresreifen auch im Winter immer besser werden, wie zahlreiche Test beweisen. Noch vor zehn Jahren waren Ganzjahresreifen ein fauler Kompromiss, das … 2021-12-03 09:36 5KB www.stern.de

 57  Sollten Geimpfte zum Antikörpertest?

Service Düsseldorf Die Nachfrage nach Antikörpertests ist in Düsseldorf rasant angestiegen. Doch sollte man sich vor der Booster-Impfung testen lassen? Und wo werden die Tests … 2021-12-03 09:35 6KB rp-online.de

 58  Mit ihrer Liebe ist sie "mehr als glücklich"

Turtelfotos und verliebte Küsse: Sophia Thomalla (32) und Alexander Zverev (24) zeigen offen ihre Liebe. Die 32-Jährige begleitete den Tennisstar bereits zu mehreren Turnieren. … 2021-12-03 09:34 2KB www.stern.de

 59  Ihn stören die Fotografen in Beverly Hills

Model und Moderatorin Heidi Klum (48) und ihr Ehemann (seit 2019), Musiker Tom Kaulitz (32), leben gemeinsam mit ihren vier Kindern aus früheren Beziehungen in Klums Villa … 2021-12-03 09:34 2KB www.stern.de

 60  Ghislaine Maxwell und der Fall Epstein: die wichtigsten Fragen

Jeffrey Epstein war des sexuellen Missbrauchs angeklagt, als er sich im August 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Am 29. November begann nun der Prozess gegen seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell, die ihm jahrelang neue Mädchen zugeführt haben soll. 2021-12-03 09:32 7KB www.nzz.ch

 61  Deutscher Supermarkt ändert seinen Namen – neues Design und Strategie

Ein neues Konzept, ein neues Design und in dem Zuge auch ein neuer Name. Globus benennt sich um. Was können Kunden erwarten? Und was wird sich ändern? 2021-12-03 09:32 2KB www.t-online.de

 62  Schnee für Sachsen-Anhalt

Auf die Menschen in Sachsen-Anhalt kommt ein ungemütliches Wochenende zu. Am Freitag soll das Wetter zunächst noch vielerorts sehr freundlich sein, wie ein Sprecher … 2021-12-03 09:32 1KB www.stern.de

 63  Laura Müllers Adventskalender: Damit überrascht der Wendler sie an Tag zwei

Auch dieses Jahr stellen der Wendler und seine Frau tagtäglich ihren gemeinsamen Adventskalender vor. Mit einer Neuheit: Fans müssen zahlen, um die Inhalte zu sehen. 2021-12-03 09:31 2KB www.t-online.de

 64  Website erstellen mit KI: Fünf Website-Baukästen im Test

Ohne viel Aufwand zur Website – das verspricht Künstliche Intelligenz. Ob Webdesigner nun komplett überflüssig werden, zeigt unser Test von fünf KI-Tools. 2021-12-03 09:30 1KB www.heise.de

 65  Gulacsi und Weihnachten: Für mich kommen jetzt neue Zeiten

Im und am Haus von RB Leipzigs Torwart Peter Gulacsi wird es weihnachtlich. 'Ich war früher keine Weihnachtsperson, muss ich ehrlich sagen. Aber meine Frau ist 2021-12-03 09:28 1KB www.t-online.de

 66  Neu im Miniatur Wunderland: Rio de Janeiro wird Stadtteil von Hamburg

"Es ist über ein Jahrzehnt her, dass wir mit der Hafenverwaltung über unsere Ausbauträumereien gesprochen haben", erinnert sich Gerrit Braun, einer der beiden Zwillingsbrüder, … 2021-12-03 09:28 1KB www.stern.de

 67  Feuerwerk verboten – das sagen Politiker und Verbände

Die Debatte um ein Böllerverbot kocht jedes Jahr aufs Neue hoch. Die Corona-Lage befeuert die Diskussion. Wer sich für ein Verbot ausspricht und wer dagegen. 2021-12-03 09:27 10KB www.tagesspiegel.de

 68  Abschied von der aggressiven Zinspolitik

Kaum sonst in Europa sind die Zinsen so schnell gestiegen, wie in der Tschechischen Republik und die straffe Anhebung der CNB stößt nicht. 2021-12-03 09:27 1KB www.faz.net

 69  Christ Koumadje, der Mann für die Präsenz unter dem Korb

Albas Center Koumadje freut sich auf Mailand. Einfach wird es beim Gastspiel In Italien für die Berliner allerdings kaum. 2021-12-03 09:25 2KB www.tagesspiegel.de

 70  Keime im Keksteig? Behörde warnt vor krankmachenden Bakterien im Mehl

Die News von heute im  stern -Ticker:    Der Europarat hat wegen der anhaltenden Inhaftierung des türkischen Kulturförderers und Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala ein Strafverfahren … 2021-12-03 09:25 10KB www.stern.de

 71  Klöckner sieht Entspannung bei Waldschäden - Entwicklung aber nur „ein zartes Pflänzchen“

Dem Wald scheint es etwas besser zu gehen: Laut Agrarministerium ist im vergangenen Berechnungszeitraum weniger Schadholz angefallen, als prognostiziert. Das Ministerium hat in diesem Jahr 1,5 Milliarden Euro für Aufforstung bereitgestellt. Allerdings haben auch das relativ späte Frühlingswetter und ein eher kühler und regenreicher Sommer dem Wald gut getan. 2021-12-03 09:24 2KB www.rnd.de

 72  Bewaffnete überfallen Wettbüro in Berlin-Mitte

Betrunkener Autofahrer flüchtet vor der Polizei + Mutmaßlicher Tankstellenräuber in Hostel in Tegel festgenommen + Der Blaulicht-Blog. 2021-12-03 09:24 953Bytes www.tagesspiegel.de

 73  Anspruch, Standing, Perspektive: BVB-Trainer Rose und Bayern-Coach Nagelsmann im Vergleich

Auf dieses Spiel wartet Deutschland: Am Samstag kommt es in der Bundesliga zum Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Vor der Partie vergleicht der SPORTBUZZER die beiden Trainer Marco Rose und Julian Nagelsmann. 2021-12-03 09:24 4KB www.sportbuzzer.de

 74  Maria Ehrichs Sex-Szenen-Trick - Wo dieses Herz hingeklebt wird

Schauspielerin Maria Ehrich (28) packt herrlich ehrlich über Sex-Szenen-Tricks aus. 2021-12-03 09:22 3KB www.bild.de

 75  US-Schauspieler Eddie Mekka (✝69) ist tot

In den USA war er ein gefeierter Seriendarsteller, konnte durch sein Engagement in der Sitcom 'Laverne & Shirley' wurde Eddie Mekka zum Star. Nun ist der Schauspieler mit 69 Jahren gestorben. 2021-12-03 09:21 2KB www.t-online.de

 76  Leihe im Winter? BVB-Manager Michael Zorc nennt Plan mit Youssoufa Moukoko

Youssoufa Moukoko spielt auch mit Blick auf die Rückrunde eine entscheidende Rolle in den Plänen von Borussia Dortmund. Manager Michael Zorc schließt eine Leihe des Top-Talents aus, hält sich für Transfers aber alle Türen offen. 2021-12-03 09:21 1KB www.sportbuzzer.de

 77  Parteien entscheiden über Koalitionsvertrag – Linke macht den Anfang

Giffey plant 100-Tage-Programm für neuen Senat + Kipping soll neue Sozialsenatorin werden + Der Newsblog. 2021-12-03 09:20 1018Bytes www.tagesspiegel.de

 78  Neue Corona-Regeln: Hier sehen Sie die Pressekonferenz mit Söder im Live-Stream

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern wird Markus Söder heute bei einer Pressekonferenz erklären, wie die Corona-Regeln in Bayern verschärft werden. Hier finden Sie … 2021-12-03 09:17 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 79  Polizei sucht Zeugen nach mutmaßlicher Brandstiftung

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung am Gesundheitsamt in Altenkirchen (Westerwald) sucht die Polizei nach Zeugen. Alle, die Hinweise auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände machen können, … 2021-12-03 09:17 1KB www.stern.de

 80  Sturm und Schnee zum Wochenende

An der Nordseeküste wird es erneut stürmisch. Wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte, seien vor allem am Freitag schwere Sturmböen zu erwarten, die … 2021-12-03 09:16 1KB www.stern.de

 81  25 Millionen Euro für in Not geratene Schausteller und Veranstalter

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) will den Schaustellern helfen. 25 Millionen Euro stehen im Angebot an Liquiditätshilfen. Aber nicht jeder profitiert. … 2021-12-03 09:15 2KB www.haz.de

 82  BVB-Ziel für Zorc klar: Am Samstagabend Tabellenführer

Borussia Dortmund freut sich nach den Worten von Sportdirektor Michael Zorc "total" auf das Bundesliga-Gipfeltreffen mit Spitzenreiter Bayern München an diesem Samstagabend (18. … 2021-12-03 09:15 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 83  Corona: So viele Intensivbetten im Norden sind belegt

Aktuelle Zahlen: Wie viele Covid-19-Patienten belegen Intensivbetten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen? 2021-12-03 09:14 1KB www.ndr.de

 84  Detzer: Grün an Regierung ist keine Revolution

Aus Sicht der scheidenden baden-württembergischen Grünen-Parteichefin Sandra Detzer können die Bundes-Grünen aus den Erfahrungen der Südwestpartei lernen. «Alle in Baden-Württemberg wissen, … 2021-12-03 09:14 1KB www.stern.de

 85  Memphis Grizzlies feiern den höchsten Sieg der NBA-Geschichte

Seit 75 Jahren wird in der NBA Basketball gespielt. Doch ein solches Spiel gab es noch nie. Die Memphis Grizzlies zerlegen ihren Gegner mit einer Rekord-Punktzahl. Für Oklahoma ist es der zweite historische Tiefpunkt binnen weniger Monate. 2021-12-03 09:12 3KB www.welt.de

 86  Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und . 2021-12-03 09:09 925Bytes www.tt.com

 87  Samsonite Laptop-Rucksack für 66 statt 149 Euro: Das sind die Top-Deals am Freitag

Vielleicht kennen Sie das: Um ein gutes Angebot zu ergattern, muss man sich häufig mühsam von Seite zu Seite klicken, sich womöglich noch bei dem … 2021-12-03 09:09 5KB www.stern.de

 88  Gemeinderat legt sein Amt nieder

Eine personelle Veränderung steht auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag, 8. Dezember, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Niederschönenfeld. Gemeinderat Magnus … 2021-12-03 09:07 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 89  Belgiens Pläne für einen Atomausstieg 2025 wanken

Die Regierung nimmt ab heute Beratungen über den Bericht des grün geführten Energieministeriums auf. Doch immer mehr Politiker stellen den geplanten Atomausstieg in Frage. 2021-12-03 09:03 2KB www.diepresse.com

 90  Innenminister: Strengere Kontrollen bei Corona-Protesten

Teilnehmer an Kundgebungen und Protestspaziergängen gegen die Corona-Einschränkungen müssen sich im Nordosten auf strengere Kontrollen einstellen. Das hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD) am Freitag … 2021-12-03 09:02 1KB www.stern.de

 91  Naturnahe Bestattungen rund um Augsburg

Der Trend zur Nachhaltigkeit und Individualität spielt auch bei Bestattungen eine wachsende Rolle. Wo in Augsburg naturnahe Bestattungen möglich sind. … 2021-12-03 09:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 92  Tennis-Männer spielen weiterhin in China

Der Tennisverband der Männer lehnt es ab, sich dem China-Boykott der Frauen-Tennisorganisation WTA anzuschließen 2021-12-03 09:01 2KB www.tagesspiegel.de

 93  Bilder des Tages

1 von 200 Zurück Weiter Zurück Weiter © Thierry Zoccolan / AFP 1 von 200 3. Dezember: Ja, is' denn heut' scho' Karneval? Moulins, Frankreich. Nein, … 2021-12-03 09:01 2KB www.stern.de

 94  Hohe Inzidenz durch kleine Zahl an Kindern?

Eine Bildungsministerin behauptet, die Inzidenz bei Kindern erscheine so hoch, weil die Gruppe so klein sei. Auch ihre Äußerungen zum Infektionsgeschehen an Schulen sorgen für Diskussionen. Von P. Gensing und A. Reisin. 2021-12-03 09:00 6KB www.tagesschau.de

 95  Betrunkener Motorradfahrer stürzt und fährt weiter

An der Autobahn 63 bei Biebelnheim (Landkreis Alzey-Worms) hat die Polizei einen betrunkenen Motorradfahrer gestoppt, der nach einem Unfall verletzt auf seinem beschädigten Fahrzeug … 2021-12-03 08:58 1KB www.stern.de

 96  E-coli-Bakterien im Mehl: Behörden warnen vor Keimen im Keksteig

Im Mehl wurden krank machende Keime gefunden. Naschen des rohen Teigs also verboten. 2021-12-03 08:57 2KB www.bild.de

 97  Corona-Auszeit beim HCI ist vorbei: Die Viruslast soll die Haie nicht einbremsen

Nach 14-tägiger Corona-Pause stehen die Innsbrucker Haie heute (19.30 Uhr/live Puls24) im Geister-Heimspiel gegen den. 2021-12-03 08:56 2KB www.tt.com

 98  „Für manche Anhänger schwierig“ – Lambsdorff stimmt FDP auf härtere Corona-Linie ein

FDP-Fraktionsvize Lambsdorff stimmt seine Partei auf eine härtere Linie ein. Als Teil der Regierung müsse die FDP bei Corona eine „verantwortungsvolle Politik“ machen. Wie die aussehen soll, machte auch Parteichef Christian Lindner bereits deutlich. 2021-12-03 08:55 4KB www.welt.de

 99  Spiel in Nachbarort verlegt – ist das erlaubt?

Plus Bayernligist ESV Buchloe hat sein Heimspiel wegen des Lockdowns im Ostallgäu in Türkheim ausgetragen. Der Verband weiß Bescheid, das Landratsamt ist weniger begeistert. In … 2021-12-03 08:55 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 100  Epidemiologe Grundmann: Impfung besser als Lockdown

Der Freiburger Infektionsepidemiologe Hajo Grundmann mahnt angesichts verstärkter Forderungen nach einem Lockdown zur Vorsicht. «Weder ein Lockdown noch Kontaktbeschränkungen werden uns auf Dauer weiterhelfen, das … 2021-12-03 08:53 2KB www.stern.de

 101  Dortmunder Polizei ermittelt wegen gefälschter Impfausweise

Bei der Dortmunder Polizei sind im November 56 Strafanzeigen wegen gefälschter Impfausweise eingegangen. Dabei gehe es um 115 Fälle, in denen Verdächtige die falschen Nachweise … 2021-12-03 08:51 1KB www.stern.de

 102  DIHK warnt vor massiven Umsatzeinbußen kleinerer Firmen durch neue Corona-Regeln

Nach den neuen Corona -Beschlüssen von Bund und Ländern hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor massiven Umsatzeinbußen besonders bei kleineren Unternehmen gewarnt. Es … 2021-12-03 08:51 2KB www.stern.de

 103  Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 442,1

Liveblog Düsseldorf Das Robert-Koch-Institut meldet bundesweit 74.352 Neuinfektionen und 390 weitere Todesfälle. Und: Grünen-Chef Habeck drängt auf eine rasche Umsetzung der … 2021-12-03 08:51 1KB rp-online.de

 104  Schärfere Corona-Vorgaben in NRW angekündigt

Düsseldorf Weniger Teilnehmer bei Großveranstaltungen, weitgehende 2G-Regeln beim Einkaufen, Beschränkungen für Ungeimpfte: Um die dramatische Pandemielage in den Griff zu bekommen, legen Bund und Länder … 2021-12-03 08:51 5KB rp-online.de

 105  Ex-Assistent Mirko Slomka: Darum ist Ralf Rangnick der richtige Trainer für Manchester United

161 Mal stand Mirko Slomka als Co-Trainer an der Seite von Ralf Rangnick. Ohne seinen langjährigen Assistenten geht der 63-Jährige seine neue Aufgabe bei Manchester United an. Vor dem Debüt von Rangnick in der Premier League schwärmt Slomka im SPORTBUZZER-Interview vom "Fußballprofessor". 2021-12-03 08:48 5KB www.sportbuzzer.de

 106  Infektiologe Rupp: Strengere Corona-Maßnahmen überfällig

Bei den Ungeimpften müsse der Druck eklatant höher werden, sagt der Direktor der Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie am UKSH in Lübeck im Interview. 2021-12-03 08:47 893Bytes www.ndr.de

 107  Schnee und Regen in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Zum Wochenende erwartet die Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland Schnee. Ab Freitagnachmittag kann es in der Westeifel bereits schneien, später zieht der Schnee Richtung Osten … 2021-12-03 08:46 1KB www.stern.de

 108  Der Coronavirus-Blog

Wieder wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr Genesene als positive Tests in Tirol registriert. Laut einer aktuell. 2021-12-03 08:46 975Bytes www.tt.com

 109  Explosion und Brand in Marburger Tapetenfabrik

In der Marburger Tapetenfabrik hat es eine Explosion gegeben. Nach ersten Informationen war ein Kessel explodiert. Drei … 2021-12-03 08:45 863Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 110  Parkzonen nur für Anwohner – Petition gestartet

Mobilität und mehr Themen in unserem meistgelesenen Bezirksnewsletter, freitags aus Charlottenburg-Wilmersdorf. Hier ein Themen-Überblick. 2021-12-03 08:45 1KB www.tagesspiegel.de

 111  „An einer Impfpflicht gibt es kein Vorbeikommen mehr“

Der Ruf der Wirtschaftsverbände nach einer allgemeinen Impfpflicht wird lauter. Auch eine 2G-Regelung am Arbeitsplatz halten mehrere Interessenvertreter für wünschenswert. Eine Stimme sieht die Impfpflicht sogar als „geringeren Eingriff in die Freiheitsrechte“. 2021-12-03 08:45 1KB www.welt.de

 112  Weissrussland: Die wichtigsten Entwicklungen

Als Reaktion auf Sanktionen der EU ermuntert Lukaschenko Migranten, über Weissrussland die EU-Aussengrenze zu passieren. EU-Staaten mit einer Grenze zu Weissrussland reagieren mit dem Ausnahmezustand und Grenzschliessungen. 2021-12-03 08:44 16KB www.nzz.ch

 113  Sexismusvorwürfe gegen „TV Total“: Genannte FDP-Politikerin meldet sich zu Wort

Nach einem anfänglich guten Comeback von „TV Total“ sieht sich die Sendung nun Sexismusvorwürfen ausgesetzt. Denn: Moderator Sebastian Pufpaff spricht mit Politiker Gregor Gysi über die „schärfste Biene der FDP“ – und blendet dann sogar noch Bilder von Politikerinnen ein. Die Kritik daran ist groß. Auch Nicole Bauer, eine der genannten Politikerinnen, hat kein Verständnis für diesen „Gag“. 2021-12-03 08:41 3KB www.rnd.de

 114  Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag stellen Popkritiker/innen ab 21 Uhr auf Radio eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Irreversible Entanglements, Milan Ring, Arca und Geese. 2021-12-03 08:39 782Bytes www.tagesspiegel.de

 115  „Macht der General Corona - und der Gesundheitsminister kümmert sich ums Kiffen?“

Bei Maybrit Illner gerieten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann aneinander. Karl Lauterbach wurde als „Gesundheitsminister der Herzen“ vorgestellt und zeigte sich zuversichtlich, dass die SPD das Amt „sehr kompetent“ besetzen wird. 2021-12-03 08:37 1KB www.welt.de

 116  Weil erwägt Ausnahmen für Booster-Geimpfte bei 2G-Plus

Wer seine Corona-Impfung auffrischen lässt, könnte künftig von den in Niedersachsen geltenden 2G-Plus-Regeln ausgenommen werden. Dies teilte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit. 2021-12-03 08:36 5KB www.ndr.de

 117  Hat die NATO Versprechen gebrochen?

Russlands Präsident Putin fordert neue Sicherheitsgarantien für sein Land. Schließlich habe die NATO ihr Versprechen, sich nicht nach Osten auszudehnen, gebrochen. Doch was ist dran an diesem Versprechen? Von Silvia Stöber. 2021-12-03 08:32 6KB www.tagesschau.de

 118  Schneeschuhwanderung von Grinzens auf die Figl: In Erinnerung an die Gefallenen

Der TT-Tourentipp führt diesmal auf die Figl oberhalb von Grinzens. Den tollen Aussichtsberg haben wir mit Schneeschu. 2021-12-03 08:30 1KB www.tt.com

 119  „Gipfel der Götter“: Die Suche nach Antworten am Dach der Welt

Der Bergsteiger-Trickfilm „Gipfel der Götter“ startet beim Streamingdienst Netflix. 2021-12-03 08:30 2KB www.tt.com

 120  Interaktive Spiegel, Gamification und Muskeln mit Strom trainieren: Neue Trends in der Fitnessbranche

Sport in den eigenen vier Wänden boomt seit dem ersten Lockdown. Viele Videoworkouts machen den Fitnessstudios Konkurrenz – auch Gamification beim Sport und interaktive Spiegel bieten manche Unternehmen an. Ein Trainingswissenschaftler ordnet ein, wie sinnvoll solche Angebote sind. 2021-12-03 08:29 5KB www.rnd.de

 121  Vermisste Rebecca: Familie steht weiter hinter tatverdächtigem Schwager

Seit fast drei Jahren fehlt von der Schülerin Rebecca aus Berlin jede Spur. Eine RTL-Doku wirft einen chronologischen Blick auf die Ereignisse und spricht mit der Familie der damals 15-Jährigen. Darin kommen neben den Eltern und Schwestern auch Ermittler in dem Fall zu Wort. 2021-12-03 08:27 3KB www.rnd.de

 122  Literatur, Tabletten, Kaugummi: Mit diesen Tipps könnt ihr die Nikotinsucht bekämpfen

Laut dem Epidemiologischen Suchtsurvey ( ESA ) gibt es alleine in Deutschland an die zwölf Millionen Raucher – bezogen auf die Gesamtbevölkerung rauchen 26 Prozent der Männer und 20 Prozent … 2021-12-03 08:26 5KB www.stern.de

 123  BVB: Die Wahrheit hinter Watzkes Bayern-Strategie

Demut vor dem Meister-Gipfel, Attacke-Ansage in Europa. Das steckt hinter der neuen Titel-Taktik von Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke – Kommentar 2021-12-03 08:25 3KB www.bild.de

 124  Was passiert mit dem Theater des Westens?

Der aktuelle Untermietervertrag mit Stage Entertainment läuft zum Herbst 2022 aus. Noch ist unklar, wie es danach weitergehen könnte. 2021-12-03 08:25 4KB www.tagesspiegel.de

 125  Der Fall Peng Shuai: EU fordert «nachprüfbare Beweise»

Die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai hat Anfang November den früheren chinesischen Vizeministerpräsidenten Zhang Gaoli des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Seitdem ist unbekannt, wo sich die 35-Jährige aufhält und ob sie in Sicherheit ist. 2021-12-03 08:22 10KB www.nzz.ch

 126  50 000 Euro Schaden Unfall mit Lkw auf A8

Schwerer Verkehrsunfall bei starkem Schnellfall. Bei einem Überholmanöver krachte ein Lkw-Fahrer auf der A8 bei Rosenheim in Leitplanke. 2021-12-03 08:22 1KB www.bild.de

 127  Glühwein selber machen: Tipps und Rezepte für den perfekten Glühwein

Glühwein gehört zur Weihnachtszeit dazu. Am besten schmeckt er natürlich selbst gemacht. Tipps, welche Weine sich am besten eignen und welche Gewürze nicht fehlen dürfen. 2021-12-03 08:22 4KB www.t-online.de

 128  Netflix-Ranking: Diese Serien und Filme sind aktuell am beliebtesten

Welche Serien und Filme sind auf Netflix gerade besonders beliebt? Wer für den nächsten Filmabend Entscheidungshilfe sucht, findet sie einerseits in den aktuellen Tages-Rankings. Inzwischen bietet der Streamingdienst auch Wochen-Rankings an. Hier die aktuellen Charts. 2021-12-03 08:21 2KB www.rnd.de

 129  Turbine will gegen Frankfurt oben dran bleiben

Sophie Weidauer und Turbine Potsdam wollen am Freitag ihre Serie aufrechterhalten und sich am ewigen Rivalen vorbeischieben. 2021-12-03 08:20 3KB www.tagesspiegel.de

 130  Aktien Frankfurt Ausblick: Erneuter Erholungversuch - Schaukelbörse geht weiter

Am deutschen Aktienmarkt dürfte sich vor dem Wochenende das Wechselspiel aus Rückschlag und Erholung fortsetzen. 2021-12-03 08:20 2KB www.t-online.de

 131  Fünf spannende Fakten über den Netflix-Hit

Am 3. Dezember geht es bei "Haus des Geldes" in den finalen Showdown. Wird es dem Professor (Álvaro Morte, 46) gelingen, seine Bankräuber ohne weitere Verluste … 2021-12-03 08:20 4KB www.stern.de

 132  Fernsehprogramm: Was läuft heute Abend im TV?

Was läuft heute Abend im Fernsehen, welche Highlights haben ZDF, Pro Sieben, RTL und Co. im Programm? Die Sendungen im Free-TV zur Primetime um 20.15 Uhr in der Übersicht. 2021-12-03 08:19 2KB www.rnd.de

 133  Aktuelle Charts: Diese Podcasts sind derzeit in Deutschland angesagt

Welche Podcasts sind aktuell in Deutschland am beliebtesten? Hier finden Sie die täglichen Podcastcharts von Spotify und Apple iTunes. 2021-12-03 08:18 5KB www.rnd.de

 134  Sport: Marco Odermatt gewinnt den Super-G in Beaver Creek

800. Tor von Cristiano Ronaldo. Nur 15 000 Zuschauer beim Bundesliga-Gipfel zwischen Dortmund und Bayern. Der zusammengebrochene Christian Eriksen trainiert wieder. Die wichtigsten Meldungen aus der Welt des Sports im Überblick. 2021-12-03 08:15 11KB www.nzz.ch

 135  Wie wird das Wetter? Die Übersicht für Deutschland

Wie wird das Wetter heute, morgen und in den kommenden Tagen? Wo ist mit Regen zu rechnen und wo lockt die Sonne? Mit unserer täglich aktualisierten Wettervorhersage sind Sie immer informiert. 2021-12-03 08:14 3KB www.rnd.de

 136  Impfpflicht in Pflege und Klinik ab März

Die angekündigte Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und in Krankenhäusern soll einem Medienbericht zufolge ab dem 16. März gelten. Mit der Übergangsfrist hätten alle Betroffenen genug Zeit, sich jetzt noch impfen zu lassen. 2021-12-03 08:09 2KB www.tagesschau.de

 137  Corona: So ist die Infektionslage bei Ihnen

Die Corona-Fallzahlen steigen sprunghaft an. Vor allem bei den Ungeimpften ist die Inzidenz derzeit hoch. 2021-12-03 08:08 3KB www.t-online.de

 138  Neu Delhi: Schulschliessungen wegen Luftverschmutzung

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen sieht sich die Verwaltung in der indischen Hauptstadt gezwungen, wegen der schlechten Luftqualität die Schulen zu schliessen. Hilfsorganisationen fordern die Regierung zum Handeln auf. 2021-12-03 08:07 2KB www.nzz.ch

 139  Corona: Bei diesen Vorerkrankungen sind Impfdurchbrüche häufiger

Vollständig gegen Corona geimpft und trotzdem infiziert oder gar erkrankt: Die Zahl der Durchbruchsinfektionen steigt. Für welche Menschen das Risiko erhöht ist. 2021-12-03 08:06 2KB www.t-online.de

 140  Antibiotika richtig einnehmen: Was Sie wissen sollten

Antibiotika töten Bakterien und heilen so den Menschen. Allerdings helfen sie nicht bei jeder Krankheit – und auch nur dann, wenn der Patient die Regeln genau einhält. Wie gut kennen Sie sich mit Antibiotika aus? 2021-12-03 08:06 4KB www.t-online.de

 141  COMPUTER BILD-Netztest 5G-Netz längst nicht so schnell wie beworben

Im Test der COMPUTER BILD waren die 5G-Verbindungen deutlich schneller als LTE, blieben aber hinter den Werbeversprechen zurück. 2021-12-03 08:05 2KB www.bild.de

 142  Visual Studio Code, Teil 3: Eigene Erweiterungen implementieren

Teil 3 der Serie erklärt, was zum Erstellen eigener Erweiterungen notwendig ist und welche Möglichkeiten auch bei speziellen Anforderungen offen stehen. 2021-12-03 08:05 1KB www.heise.de

 143  Darüber freuen sich Katzenliebhaber: zehn schöne Geschenkideen

Gemessen an der Anzahl der Haustiere in deutschen Haushalten besitzen die meisten Haustierbesitzer eine Katze: Alleine 2018 wurden 14,8 Millionen Stubentiger gezählt – nur … 2021-12-03 08:04 4KB www.stern.de

 144  Hubertus Heil: „Deutschland muss eine Weiterbildungsrepublik werden“

Der SPD-Politiker Hubertus Heil hat in den vergangenen Jahren das Ministerium für Arbeit und Soziales geführt. Im RND-Interview spricht er über die neuen Ampel-Pläne. Heil verrät, wann der 12-Euro-Mindestlohn kommen soll und wie er Arbeitnehmern mit einem System von Bildungszeiten und Bildungsteilzeiten helfen will. 2021-12-03 08:03 10KB www.rnd.de

 145  Motorradabdeckung für den Winter: So schützen Sie Ihr Fahrzeug im Freien

Grundsätzlich ist es für ein Motorrad immer besser, wenn es den Winter über in einer Garage steht, damit es den örtlichen Witterungsverhältnissen (wie zum Beispiel Sonne … 2021-12-03 08:03 2KB www.stern.de

 146  Das Ende einer Ära: Merkels Dank von Herzen

Nach 16 Jahren im Amt ist Angela Merkel am Donnerstagabend mit einem Großen Zapfenstreich gewürdigt worden. Sie ruft zur Verteidigung der Demokratie auf und dazu, die Welt auch mit den Augen des anderen zu sehen. Zum Schluss nimmt sie sich eine Rose – und geht. 2021-12-03 08:02 5KB www.rnd.de

 147  Dunstabzugshaube reinigen: So beseitigen Sie Fett- und Schmutzrückstände

Abgesehen davon, dass eine verschmutze Dunstabzugshaube unansehnlich ist, wird auch ihre Leistungsfähigkeit reduziert: Ist der Metallfilter durch zu viele Fett- und Schmutzrückstände verstopft, kann die Luft … 2021-12-03 08:02 4KB www.stern.de

 148  Warum eine Impfpflicht gegen die Verfassung verstößt

Eine Impfpflicht, behauptet die Politik, sei ein geeignetes Mittel zur Beendigung der Pandemie. Aber ist die Maßnahme auch erforderlich und angemessen? Nein, sagt die Rechtsprofessorin Frauke Rostalski. Nur eine einzige Form der Impfpflicht hält sie für verfassungsgemäß. 2021-12-03 08:01 1KB www.welt.de

 149  US-Kongress stimmte für Abwendung von drohendem Shutdown

Hintergrund war ein Streit über Impfvorschriften im Kampf gegen Corona. Mit der Abwendung des "Shutdowns" ist eine Kr. 2021-12-03 08:01 4KB www.tt.com

 150  Skepsis nach dem Bund-Länder-Gipfel

Die neuen bundesweiten Corona-Regeln treffen vor allem Ungeimpfte. Führenden Medizinern und Virologen reicht das nicht. Es brauche mehr Kontaktbeschränkungen und Testpflichten für Geimpfte und Genesene. 2021-12-03 08:00 5KB www.tagesschau.de

 151  Was die Hannoveraner 2021 am meisten auf Spotify gehört haben

Anfang Dezember jeden Jahres veröffentlicht Spotify personalisierte Jahresrückblicke für seine Nutzerinnen und Nutzer. Wir haben das Unternehmen gefragt: Welche Songs wurden denn in Hannover besonders … 2021-12-03 08:00 1KB www.haz.de

 152  Mehr Regen als Schnee in der Arktis – bereits in 30 bis 60 Jahren

Dass mit steigender Erderwärmung in der Arktis mehr Regen fallen würde, war klar. Laut einer neuen Studie geschieht dies aber viel früher als bisher angenommen. 2021-12-03 08:00 1KB www.heise.de

 153  Osteuropa-Experte Mangott: „Sehe keinen Ausweg für Russland“

Kremlchef Putin hat sich mit seinen Forderungen in Zugzwang gebracht, sagt Experte Mangott. 2021-12-03 08:00 3KB www.tt.com

 154  Fast 900.000 Euro für Burgheims Ortskernbelebung

Weil der Markt Burgheim seinen Ortskern in einem Modellprojektbeleben kann, bekommt die Gemeine fast 900.000 Euro an Fördermitteln aus Berlin. Was die Gemeinde mit … 2021-12-03 08:00 843Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 155  Vier Siege für RB Leipzig bis zum Jahresende? Coach Jesse Marsch: "Ich bin Realist"

RB Leipzigs Coach Marsch gewährte vor dem Gastspiel bei Union Berlin am Freitag einen Einblick in sein Seelenleben und verbreitete angesichts des ständigen Auf und Abs in Sachen Leistung wenig Optimismus für die in diesem Jahr noch anstehenden Liga-Partien. 2021-12-03 07:59 3KB www.sportbuzzer.de

 156  Corona-Inzidenz in NRW stabilisiert sich auf hohem Niveau

Düsseldorf Das Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Im Vergleich zur Vorwoche gibt es kaum Veränderungen. 2898 Menschen in NRW … 2021-12-03 07:58 2KB rp-online.de

 157  Zapfenstreich der Kanzlerin: Bei diesem Lied kommen Angela Merkel die Tränen

Nach 5860 Tagen ist Schluss: Die Bundeswehr verabschiedete die Bundeskanzlerin mit dem Großen Zapfenstreich. Angela Merkel zeigt sich sichtlich gerührt – und sorgt für einen Gänsehaut-Moment. 2021-12-03 07:55 1KB www.t-online.de

 158  Zapfenstreich der Kanzlerin: Das war Angela Merkels Erfolgsgeheimnis

Kanzlerin Angela Merkel mit Zapfenstreich verabschiedet: Bei der Zeremonie kämpfte Angela Merkel mit den Tränen – und einen am Ende einen Rat. 2021-12-03 07:52 6KB www.t-online.de

 159  SSC Neapel: Victor Osimhen sprang nach Zusammenprall Auge heraus

Victor Osimhen wird der SSC Neapel mit mehreren Frakturen im Gesicht monatelang fehlen. Wie der Teamarzt des italienischen Topklubs nun erzählte, hätte der frühere Wolfsburger zudem beinahe sein Auge verloren. 2021-12-03 07:51 2KB www.t-online.de

 160  „Es wären noch weitergehende Maßnahmen notwendig“

Bund und Länder haben schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen. Aber reichen die aus, um die Pandemie zu brechen? Ärzte, Verbände und Gewerkschaften haben ihre Zweifel. „Die Welle wird nicht so schnell aufhören“, warnt ein Experte. 2021-12-03 07:50 5KB www.welt.de

 161  Aus Corona für die Klimakrise lernen

Außerdem: Wenn die Korallen sterben, warum es Klimaaußenpolitik braucht und jeder einzelne zählt. Ein Gespräch mit Kira Vinke über die globale Krise. 2021-12-03 07:50 2KB www.tagesspiegel.de

 162  16 Jahre Merkel: "Unaufgeregt und unbestechlich ihre Arbeit gemacht"

Mit Olaf Scholz hätten die Deutschen einen Angela Merkel sehr ähnlichnen Kanzler gewählt, sagt Biografin Ursula Weidenfeld. 2021-12-03 07:49 744Bytes www.ndr.de

 163  DAX- geht weiter

Der DAX dürfte auch zum Wochenschluss seinem Muster der vergangenen Tage treu bleiben: Auf Verluste folgen Gewinne und umgekehrt. Heute dürfte es also mal wieder bergauf gehen. Die Frage ist nur, wie lange. 2021-12-03 07:49 1KB www.tagesschau.de

 164  Eurowings-Chef erwartet Pleitewelle

Wie geht die Lufthansa-Billigflugtochter mit der Corona-Krise um? Eurowings-Chef Jens Bischof erklärt es im Background-Mobility-Podcast "Fast Lane". 2021-12-03 07:49 2KB www.tagesspiegel.de

 165  Schärfere Corona-Regeln: Was ergibt Sinn, und was ist Willkür?

2G im Einzelhandel, Schließungen ab einer Inzidenz von 350 und Kontaktbeschränkungen für Geimpfte: Welche Corona-Regeln gelten künftig in Deutschland, warum ist die Inzidenz eine willkürliche Größe, und vertraut die Politik einem General mehr als sich selbst? 2021-12-03 07:48 2KB www.welt.de

 166  Fliegerbombe in Würzburg gefunden

In Würzburg ist am Donnerstagabend eine Fliegerbombe entdeckt worden. Die Entschärfung ist für heute Nachmittag geplant, vorher müssen Anwohner ihre Wohnungen verlassen. … 2021-12-03 07:47 893Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 167  Steigende Nachfrage: Darum sind Corona-Schnelltests vielerorts vergriffen

Die vierte Welle hat Deutschland fest im Griff: Immer mehr Ungeimpfte, aber auch geimpfte Menschen stecken sich mit dem Corona-Virus an. Um sicherzugehen, dass … 2021-12-03 07:46 4KB www.stern.de

 168  „Shutdown“ in den USA vorerst verhindert

Mit seiner Zustimmung zum Entwurf hat der US-Senat eine Haushaltssperre abgewendet. Zuvor gab es Konflikte wegen der erlassenen Impfpflicht. 2021-12-03 07:44 3KB www.tagesspiegel.de

 169  Hamburg: Zwölf Festnahmen bei Razzien in wegen Glücksspiel

In Hamburg-Harburg sind mehrere Lokale gestürmt und durchsucht worden. In erster Linie sollte es um illegales Glücksspiel gehen. Es wurden jedoch auch ein Dutzend Menschen festgenommen. 2021-12-03 07:43 1KB www.t-online.de

 170  Weihnachtsgeschenke online shoppen: Top Deals und Blitzangebote im Überblick

Gerade erst feierte die Black Week 2021 ihr großes Finale am Cyber Monday, den 29. November,  da startet Amazon schon das nächste Deal Event: Ab … 2021-12-03 07:43 6KB www.stern.de

 171  Frostige Nacht: Mehrere Glätte-Unfälle in Niedersachsen

Autofahrer hatten am Freitagmorgen in mehreren Regionen in Niedersachsen mit stellenweise glatten Straßen zu kämpfen. Es kam zu mehreren Verkehrsunfällen. 2021-12-03 07:42 1KB www.ndr.de

 172  Hauswand in Ottensen eingestürzt - Suche nach der Ursache

Nach der Explosion im Hamburger Stadtteil Ottensen sucht die Polizei nach der Ursache. Die Hauswand eines mehrstöckigen Gebäudes war nach dem gewaltigen Knall am Donnerstag eingestürzt, zwei Menschen sind verletzt. 2021-12-03 07:40 1KB www.ndr.de

 173  Frankfurt/Seeheim-Jugenheim: Frau wird von Auto eingeklemmt und stirbt

Südlich von Frankfurt hat ein 79-Jähriger einen tödlichen Unfall verursacht: Als er mit seinem am Hang stehenden Auto losfahren wollte, rollte der Wagen rückwärts und erfasste eine dort stehende Frau. 2021-12-03 07:36 2KB www.t-online.de

 174  Gut zu wissen: Diese Skigebiete öffnen am Wochenende in Tirol

Nordkette, Kühtai, Ischgl, Kitzbühel und einige weitere Tiroler Skigebiete öffnen trotz Lockdown ihre Lifte und Piste. 2021-12-03 07:36 1KB www.tt.com

 175  Nach Messerangriffen in Japan: Das Land will Überwachungskameras in Zügen installieren

In den vergangenen Jahren ist es wiederholt zu Angriffen in Zügen und auf Bahnhöfen in Tokio gekommen. Darauf will Japan nun reagieren - mit der Installation von Sicherheitskameras in Bahnen. Erst an Halloween hatte ein Japaner in einem Zugabteil Feuer gelegt und dann auf Menschen eingestochen. 2021-12-03 07:35 2KB www.rnd.de

 176  Alexander Schallenberg im Porträt: Der Blitzkanzler

Alexander Schallenberg (ÖVP) hat seinen Abgang aus dem Kanzleramt angekündigt und sich damit zum kürzest dienenden Re. 2021-12-03 07:35 5KB www.tt.com

 177  Kein Job unter Rangnick: Interimstrainer Carrick verlässt Manchester United nach 15 Jahren

Mit dem Amtsantritt von Trainer Ralf Rangnick endet bei Manchester United auch eine Ära: Wie der Klub bekannt gab, verlässt der bisherige Interimscoach Michael Carrick die "Red Devils" – nach über 15 Jahren als Spieler und Trainer im Old Trafford. 2021-12-03 07:35 2KB www.sportbuzzer.de

 178  Schalke-Sportvorstand Knäbel lobt Sportdirektor Schröder: "Der kann den Pott"

Nach 15 Zweitliga-Spieltagen hat Schalke-Sportvorstand ein erstes Fazit gezogen und Sportdirektor Rouven Schröder für dessen Arbeit gelobt. Spitzenreiter und Gegner FC St. Pauli sieht Knäbel indes als Vorbild für S04. 2021-12-03 07:34 2KB www.sportbuzzer.de

 179  „Koblenz gewann an Schönheit, als ich es geschafft hatte, wieder heraus zu kommen“

Vor fast 200 Jahren erschienen die ersten britischen Deutschland-Reiseführer. Sie sparten nicht mit Kritik an Land und Leuten. Was hat sich seitdem verändert? Mit dieser Frage und den alten Büchern im Gepäck begab sich Christian Eisert auf Spurensuche. 2021-12-03 07:33 9KB www.welt.de

 180  Wasserhahn entkalken: So leicht entfernen Sie die lästigen Ablagerungen

Kalk, in der Fachsprache auch Calciumcarbonat genannt, befindet sich in den meisten Gesteins- und Bodenschichten. Je nachdem, wie viel Kalk sich in der Erde befindet, … 2021-12-03 07:33 3KB www.stern.de

 181  Feuerwerks-Verkaufsverbot: Weco-Mitarbeiter bangen um Jobs

40 Mitarbeiter im Kieler Werk des Feuerwehrsproduzenten Weco müssen offenbar um ihre Jobs bangen. Hintergrund ist das von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene Verkaufsverbot von Silvester-Feuerwerk. 2021-12-03 07:32 1KB www.ndr.de

 182  Was die Ampel-Pläne für unseren Geldbeutel bedeuten

Im Podcast “heute wichtig” analysiert der Chefredakteur von "Capital" und Leiter des Hauptstadtbüros von stern , "Capital" und "Business Punk", Horst von Buttlar, den Koalitionsvertrag und sagt: "Die Rente … 2021-12-03 07:31 3KB www.stern.de

 183  Saugroboter mit KI und Objekterkennung im Test

Die Saugroboter dieses Tests nutzen Kameras und KI, um Hindernisse wie Kabel, Schnürsenkel oder Bauklötze rechtzeitig zu bemerken. 2021-12-03 07:30 2KB www.heise.de

 184  Pferdetorso von Jos Pirkner vor Landesgericht in Innsbruck platziert

Die Platzierung des Kunstwerkes auf dem Vorplatz des Landesgerichtes geriet gestern zum Kunststück. Der Pferdetorso d. 2021-12-03 07:30 2KB www.tt.com

 185  Fußgänger von Auto angefahren und tödlich verletzt

Bei einem Unfall in Hildburghausen ist ein Fußgänger ums Leben gekommen. Der 23-Jährige wurde am Donnerstagabend beim Überqueren der Friedrich-Rückert-Straße von einem Auto … 2021-12-03 07:27 1KB www.stern.de

 186  Nach dem Tod von Ringo Klemm (75) ist nur noch der „Schöne Klaus“ übrig Der letzte Pate von St. Pauli

Der vorletzte Pate der Reeperbahn ist tot! Jetzt lebt nur noch ein Boss der blutigen 80er! 2021-12-03 07:25 1KB www.bild.de

 187  Lebewohl, Parsifal

Sebastian Kurz kehrt der Politik den Rücken, so seelenruhig und selbstbewusst wie immer. War er ein Roboter, wie viele denken? Ein politisch gewordener Jesus der Jetztzeit? Ich habe ihn über viele Jahre begleitet – und statt eines Urteils nur Erinnerungen. 2021-12-03 07:25 1KB www.welt.de

 188  Kommentar zur deutschen Corona-Lage: Späte Einsicht, aber immerhin

Die Mehrheit der Deutschen war der Politik zuletzt voraus. Mobilitätsauswertungen als auch Umfragen zeigen, dass sich. 2021-12-03 07:25 1KB www.tt.com

 189  Mehr zum Coronavirus

Neue politische Maßnahmen beruhen auf diesem Wert. Dabei gibt es an dieser Kennzahl für die Beurteilung der Corona-Lage große Kritik. … 2021-12-03 07:23 530Bytes www.ndr.de

 190  ÖVP hält an Tschirgant-Tunnel fest, Kritik an Grünen

Empörung über drohendes Aus für geplanten Tschirgant-Tunnel. Hörl wirft den Grünen Hinterfotzigkeit vor, für LHStv. G. 2021-12-03 07:20 904Bytes www.tt.com

 191  Darüber spricht das Fahrerlager in Dschidda

Die Formel 1 hat sich erstmals nach Saudi-Arabien aufgemacht. Damit muss sich die Motorsport-Königsklasse Fragen nach der Menschenrechtslage in dem konservativen Königreich stellen. … 2021-12-03 07:19 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 192  DEL-Chance für Talente: Indians schließen Kooperation mit Fischtown Pinguins

Die Hannover Indians haben eine Kooperation mit den Fischtown Pinguins geschlossen. "Wir möchten unseren talentiertesten Spielern die Möglichkeit bieten, sich in der höchsten Liga empfehlen zu können", erläutert Coach Lenny Soccio die Zusammenarbeit mit dem Klub aus der DEL. 2021-12-03 07:16 2KB www.sportbuzzer.de

 193  Symphonie als Grabmal: Die ganz neue Wiener Klassik

Dem österreichischen Komponisten Thomas Larcher gelingt es mit seiner Musik, Signale für die Gegenwart in den scheinbar altvertrauten Formen der Symphonie und des Liederzyklus zu setzen. 2021-12-03 07:16 1KB www.diepresse.com

 194  Die gute Geschichte: Ein Stück Unabhängigkeit für Lida

Dank einer elektronischen Lupe kann eine 13-Jährige aus Armenien mit Sehschwäche wieder eigenständig lesen und schrei. 2021-12-03 07:15 2KB www.tt.com

 195  Vier Lokale in Hamburg-Harburg wegen Verstößen geschlossen

Mit einem Großaufgebot der Polizei sind am Donnerstagabend mehrere Lokale in Hamburg -Harburg kontrolliert worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei vor allem die Einhaltung … 2021-12-03 07:14 1KB www.stern.de

 196  DSDS-Star Marvin aus Homburg Schmerz-Song nach Liebes-Aus

Es war die große DSDS-Liebe, die jäh zerbrach: Jetzt singt sich der Homburger Marvin Ventura Estradas (28) seinen Trennungs-Frust von der Seele. 2021-12-03 07:06 1KB www.bild.de

 197  Eurovignette: Das letzte Aufbäumen für eine Reform der Reform

Zurück an den Start – das forderten gestern EVP und Grüne für die neue Eurovignette. Rote, Liberale und EU-Kommission. 2021-12-03 07:05 930Bytes www.tt.com

 198  Was bei Fortuna jetzt noch Hoffnung macht

Analyse Düsseldorf Die Düsseldorfer wollen in der Liga endlich die Kurve bekommen. Doch nun müssen sie ausgerechnet beim SV Darmstadt 98 antreten. Es gibt immerhin … 2021-12-03 07:00 3KB rp-online.de

 199  Keine Aufführungen, kaum Konzerte: Österreichs Musikverlage schlagen Alarm

Die Corona-Krise hat Bühnen- und Musikverlage hart getroffen. Sie fordern nun eine eigene Verlagsförderung. 2021-12-03 07:00 4KB www.tt.com

 200  Anhörung vor Supreme Court: Recht auf Abtreibung in den USA vor Aus

Auf dem Spiel stehen auch die Legitimität des US-Höchstgerichts und die Wahl 2022. 2021-12-03 07:00 3KB www.tt.com

 201  Hunderte Flüge nach Mitternacht im ersten BER-Jahr

In der Kernzeit des Nachtflugverbots am Hauptstadtflughafen BER hat es im ersten Betriebsjahr 618 Starts und Landungen gegeben. Das geht aus Zahlen der Flughafengesellschaft hervor. … 2021-12-03 06:59 2KB www.stern.de

 202  Topfavorit auf Trainerjob: Rösler stellt sich vor - und hat ein "gutes Gefühl"

Geht es jetzt ganz schnell? Am Mittwoch hat sich Uwe Rösler in Hannover vorgestellt, nach dem Gespräch mit 96-Boss Kind und Manager Mann hat er ein "gutes Gefühl. Ich würde das sehr gerne machen." Der 53-Jährige ist offenbar der Topfavorit auf die Zimmermann-Nachfolge. 2021-12-03 06:57 3KB www.sportbuzzer.de

 203  Zapfpistole in Schkeuditz gegen Kopf geschleudert

Ein Mann ist an einer Tankstelle in Schkeuditz von einer Zapfpistole mit voller Wucht am Kopf getroffen worden. Ein 39 Jahre alter Autofahrer hatte die Zapfpistole … 2021-12-03 06:53 1KB www.stern.de

 204  Wie lange gilt mein Impf-Zertifikat jetzt noch?

Düsseldorf Bund und Länder wollen nun die Gültigkeit des Impfzertifikats auf maximal neun Monate begrenzen. Dann muss die Auffrischimpfung kommen. Das hat Folgen. In Baden-Württemberg … 2021-12-03 06:41 7KB rp-online.de

 205  Bremst Corona die Thüringer Theater in Weihnachtszeit aus?

Die verschärften Corona -Beschlüsse von Bund und Ländern haben keine Auswirkungen auf die Thüringer Theater, die bereits nach 2G-Regel agieren. Man hoffe aktuell, dass … 2021-12-03 06:38 2KB www.stern.de

 206  Glatze bei Männern: Wenn der Haarausfall plötzlich einsetzt

Mehr als 80 Prozent der Männer in Europa sind im Laufe ihres Lebens von Haarausfall betroffen. Dementsprechend boomt das Geschäft mit Haartransplantationen und vermeintlichen Haarwuchsmitteln. Der Wunsch eines Lebens ohne Glatze treibt viele Männer zu Medikamenten, deren Nachwirkungen unterschätzt werden. 2021-12-03 06:30 3KB www.nzz.ch

 207  Lawinengefahr in den Alpen: Warndienst startet tägliche Berichte mit neuen Karten

Weite Teile der Alpen sind schneebedeckt, das Allgäu startet in die Skisaison. Wer ein weißes Wochenende abseits der Pisten in den Bergen verbringen will, sollte sich aber über die Lawinengefahr informieren. Bei den Lageberichten dazu gibt es nun einige Veränderungen. 2021-12-03 06:15 2KB www.rnd.de

 208  80 Prozent der Patienten auf Tirols Intensivstationen nicht geimpft

Zuletzt gab es in Tirol wieder deutlich mehr Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung, auch unter den V. 2021-12-03 06:05 998Bytes www.tt.com

 209  „Bestes Tourismusdorf der Welt": Hohe Ehre fürs Kaunertal

Das Kaunertal darf seit gestern den Titel „Bestes Tourismusdorf der Welt“ tragen. Die Auszeichnung – ein touristische. 2021-12-03 06:05 1KB www.tt.com

 210  Let's-Dance-Star Patricija im 9. Monat schwanger schön

„Let's Dance“-Star Patricija Belousova (26) zeigt uns jetzt, wie schön schwanger sein kann. 2021-12-03 06:03 1KB www.bild.de

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Europarat: Vertragsverletzungsverfahren gegen Türkei (4.16/5)

Der Türkei droht der Rauswurf aus dem Europarat. Hintergrund ist die Weigerung Ankaras, den inhaftierten Osman Kavala aus der Haft zu entlassen.
Europarat: Vertragsverletzungsverfahren gegen Türkei
stern.de
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Menschenrechte - Europarat: Vertragsverletzungsverfahren gegen Türkei
t-online.de
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Türkei: Europarat leitet Vertragsverletzungsverfahren ein
nzz.ch
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Europarat leitet Vertragsverletzungsverfahren gegen Türkei ein
tagesspiegel.de
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Giffey-Plan: Kinder in Berlin sollen in Schulen und Kitas geimpft werden (2.08/5)

Berlin. Berlins designierte Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey hat vorgeschlagen, die bald geplanten Corona- Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren direkt in Schulen anzubieten – mit Hilfe mobiler Teams. „Wir müssen Kindern zügig und unkompliziert ein Impfangebot machen, am besten dort, wo sie sowieso täglich sind – in der Schule und auch für die fünfjährigen Kitakinder“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. „In Berlin bereiten wir genau das gerade vor.“ Nötig seien aber auch niedrigschwellige Angebote an anderen Orten, gerade im Hinblick auf die Weihnachtsferien, in denen Schulen ja geschlossen seien: „In den Impfzentren, mit besonderen Impfstraßen für die Kinder, an Orten, an denen Kinder vielleicht noch etwas erleben können.“ Denkbar sei eine Impfung beim Zoobesuch. Giffey hat aber noch andere Ideen: „Man könnte bei den Dinosauriern im Naturkundemuseum impfen oder im Olympiastadion“, so die Politikerin, die am 21. Dezember im Abgeordnetenhaus zur Regierungschefin gewählt werden soll. „Ich glaube, dass Kinderimpfungen ein echter Wendepunkt sein können, was die Frage der höheren Impfquote betrifft“, sagte sie. Denn gerade in dieser Altersgruppe sei die Inzidenz sehr hoch in Berlin. „Wenn über 200.000 Kinder geimpft werden können, würde das einen großen Unterschied machen“, so Giffey. „Ich weiß, dass viele Kinder sich das wünschen, damit sie sich sicherer fühlen können. Sobald der Impfstoff da ist, muss so schnell wie möglich alles unternommen werden, um den Kindern diese Impfung zu ermöglichen, ihnen mehr Sicherheit, mehr Schutz zu geben.“ Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte vor kurzem das Vakzin von Biontech als ersten Corona-Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige zugelassen – mit einer niedrigeren Dosierung als für Erwachsene. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Kinderimpfungen steht noch aus, ist aber in Aussicht gestellt. Am 13. Dezember soll der erste Impfstoff ausgeliefert werden. „Wenn der Impfstoff da ist, müssen wir alles daran setzen, dass die Kinder ihre Impfung auch bekommen“, so Giffey. Parallel sollte die Zahl der Impfstellen für Erwachsene aus ihrer Sicht weiter ausgebaut werden. „Wir müssen die Wartezeiten reduzieren und auch da zu weiteren Angeboten kommen“, so Giffey. „Ich finde es richtig, das Impfungen nun auch in Apotheken angeboten werden sollen und dass auch Zahnarztpraxen dazukommen sollen“, sagte die Politikerin. „Ich bin auch dafür, dass Veterinärmediziner, die ebenso eine medizinische Ausbildung dafür absolviert haben, impfen dürfen.“ In Berlin ist die Corona -Lage sehr angespannt, auch wenn die Inzidenz, also die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner und Woche, mit zuletzt rund 360 (Stand Donnerstag) niedriger ist als in etlichen anderen Bundesländern. Bei den Kindern liegt der Wert weit über dem Landesdurchschnitt. Am Donnerstag gab die Gesundheitsverwaltung die Inzidenz in der Altersgruppe der fünf- bis neunjährigen Kinder mit rund 730 an. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen betrug sie rund 830. RND/dpa
Wegen 2G-Regel: Polizeigewerkschaft befürchtet mehr Aggressivität vor allem bei Ungeimpften
rnd.de
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Giffey will Kinder an Schulen und Kitas impfen
tagesspiegel.de
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Giffey will Impfangebot an Schulen und Kitas für Kinder zwischen fünf und elf Jahren
bild.de
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Baden-Württemberg verbietet Großveranstaltungen (2.04/5)

Großveranstaltungen werden angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise in Baden-Württemberg untersagt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen. Demnach werde für sämtliche Veranstaltungen wie Fußballspiele oder Kulturveranstaltungen künftig eine "harte Obergrenze" von 750 Personen gelten. Die Regeln sollen am Samstag in Kraft treten.
Baden-Württemberg verbietet Großveranstaltungen
stern.de
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„Harte Obergrenze“ ab Samstag Baden-Württemberg verbietet Großveranstaltungen
bild.de
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Zeremonie: Bidens lassen Weihnachtsbaum am Weißen Haus erstrahlen (2.04/5)

Washington (dpa) - Gemeinsam mit Ehefrau Jill hat US-Präsident Joe Biden den Weihnachtsbaum am Weißen Haus zum Leuchten gebracht. Die fast 100 Jahre alte Zeremonie zum Beginn der Festzeit feierten die Bidens am Donnerstagabend (Ortszeit) zusammen mit Künstlern wie LL Cool J, Billy Porter oder Kristin Chenoweth. Auch Vize-Präsidentin Kamala Harris und ihr Ehemann Doug Emhoff waren anwesend. "Der immergrüne Baum erinnert uns daran, dass auch in den kältesten und dunkelsten Tagen des Winters das Leben und die Fülle zurückkehren werden", sagte Biden. Der bunt beleuchtete Baum steht im Ellipse-Park zwischen dem Weißen Haus und dem Washington Monument. Erstmals brachte Präsident Calvin Coolidge 1923 einen Weihnachtsbaum zum Leuchten. Der Nationale Weihnachtsbaum wird ab Samstag auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. "Mein Name ist Joe Biden. Ich bin der Ehemann von Jill Biden", begrüßte der US-Präsident die Zuschauerinnen und Zuschauer. "Wir denken auch an diejenigen, die durch dieses Virus oder andere grausame Schicksalsschläge oder Unfälle Angehörige verloren haben", sagte er in seiner kurzen Ansprache weiter.
Bidens bringen Weihnachtsbaum am Weißen Haus zum Leuchten
rp-online.de
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Bidens lassen Weihnachtsbaum am Weißen Haus erstrahlen
stern.de
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Noch ein Silvester (fast) ohne Raketen und Böller (2.04/5)

Für die einen sind die funkelnden Lichter und lauten Böller an Silvester ein Muss, für die anderen ein Ärgernis. Für alle gilt: Angesichts voller Krankenhäuser wird Silvester 2021/22 weitgehend böllerfrei.
Bund-Länder-Beschluss: Noch ein Silvester (fast) ohne Raketen und Böller
t-online.de
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Noch ein Silvester (fast) ohne Raketen und Böller
stern.de
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 6 /210 

Wissenschaftler: Kleinkinder nicht vor Omikron gefeit (2.04/5)

Die Virusvariante Omikron wurde zuerst in Südafrika entdeckt. Da sich dort die Fälle häufen, kommen viele der Erkenntnisse von Forschenden vor Ort. Sie schildern nun eine Beobachtung bei Kinder-Infektionen.
Südafrika - Wissenschaftler: Kleinkinder nicht vor Omikron gefeit
t-online.de
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Wissenschaftler: Kleinkinder nicht vor Omikron gefeit
stern.de
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USA: Kamala Harris' Sprecherin tritt zurück – Druck wächst (2.04/5)

Die Sprecherin der US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat gekündigt. Harris gerät damit zunehmend unter Druck: In ihrem Team soll es Spannungen geben. Auch über den Rücktritt einer weiteren Mitarbeiterin wird spekuliert. Die Sprecherin von US-Vizepräsidentin Kamala Harris, Symone Sanders, tritt zum Ende des Jahres zurück. Das Weiße Haus bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte. "Es ist ganz natürlich, dass sie nach ein paar Jahren bereit ist, etwas Neues zu machen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. "Die Arbeit im ersten Jahr einer Amtszeit im Weißen Haus ist aufregend und bereichernd, aber auch anstrengend und ermüdend." Solche Abgänge "sind auch eine Gelegenheit, (.) neue Gesichter, neue Stimmen und neue Perspektiven einzubringen", sagte Psaki weiter. Medienberichte über einen weiteren Rücktritt im engsten Kreis der Vizepräsidentin, nämlich der Kommunikationschefin Ashley Etienne, wollte sie hingegen nicht kommentieren. "Ich liebe Symone", sagte Harris, als sie nach dem Rücktritt gefragt wurde. "Ich bin gespannt, was sie als Nächstes tun wird." Für die Vizepräsidentin lief es politisch zuletzt nicht rund. Ihr wird nachgesagt, Schwierigkeiten zu haben, ihren Platz im Weißen Haus zu finden. Mehreren US-Medien zufolge hat ihr Team zudem mit internen Spannungen zu kämpfen. Auch die Beziehungen zu den Mitarbeitern von Präsident Joe Biden gelten als angespannt. In Washington haben politische Kommentatoren bereits damit begonnen, offen über die politische Zukunft der ersten Frau im zweithöchsten Staatsamt der USA zu spekulieren.
Sprecherin von US-Vizepräsidentin tritt zurück
tagesspiegel.de
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Pressesprecherin von US-Vizepräsidentin tritt zurück
nzz.ch
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 8 /210 

Ex-Angestellter schildert im Maxwell-Prozess strenge Regeln im Epstein-Anwesen (2.04/5)

Ein ehemaliger Hausangestellter des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat dessen langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell als „Hausherrin“ des Multimillionärs dargestellt. Juan Alessi, der in den 90er Jahren als Hausverwalter für Epstein gearbeitet hatte, berichtete den Geschworenen beim Prozess in New York am Donnerstag, dass Maxwell eine „enorme“ Anzahl von Regeln angeordnet habe. Dazu habe etwa die Vermeidung von Augenkontakt mit Epstein gehört. „Schauen Sie ihm niemals in die Augen, schauen Sie in einen anderen Teil des Raumes und antworten Sie ihm“, zitierte Alessi, der auf dem Anwesen in Palm Beach in Florida arbeitete, die Anweisung Maxwells. „Denken Sie daran, dass Sie nichts sehen, nichts hören und nichts sagen dürfen, es sei denn, Sie antworten auf eine an Sie gerichtete Frage“, heißt es dazu in einer vor Gericht vorgelegten Anleitung für das Personal, die auf 2002, kurz nach Alessis Weggang, datiert ist. Die Anleitung verbat es dem Personal demnach komplett, über die Aktivitäten oder Aufenthaltsorte von Maxwell und Epstein zu sprechen. Laut einer Checkliste mussten die Angestellten zudem sicherstellen, dass sich immer eine Pistole in der Schublade eines Beistelltisches im Schlafzimmer Epsteins befand. Alessi erinnerte sich auch daran, zwei Mädchen gesehen zu haben, die ihm minderjährig erschienen - 14 oder 15 Jahre alt, sagte er. Darunter war eines, das Anfang dieser Woche unter dem Pseudonym „Jane“ ausgesagt hatte. Alessi sagte, er habe Jane 1994 zum ersten Mal getroffen, als sie mit ihrer Mutter das Anwesen besucht habe. Er erzählte auch, dass er sie von der Schule abgeholt habe. Diese Details schienen die Aussage von Jane zu bestätigen. Jane, die inzwischen erwachsen ist, hatte den Geschworenen am Dienstag geschildert, wie Epstein sie ab dem Alter von 14 Jahren jahrelang sexuell missbraucht haben soll. Sie sagte, Maxwell sei oft dabei gewesen und habe sich manchmal an den sexuellen Handlungen beteiligt. Sechs Anklagepunkte wegen Sexhandel Der Prozess gegen Maxwell hatte am Montag begonnen. Die US-Justiz wirft ihr vor, über Jahre Minderjährige für Epstein rekrutiert zu haben, die dann von dem Finanzinvestor missbraucht wurden. Die Staatsanwältin hatte die 59-Jährige zum Prozessauftakt als „gefährliche“ Frau bezeichnet, die Epstein Minderjährige zum „sexuellen Missbrauch serviert" habe. Maxwell wird in sechs Anklagepunkten Sexhandel zur Last gelegt. Die Anklage umfasst einen Zeitraum von 1994 bis 2004, im Zentrum des Prozesses stehen vier mutmaßliche Epstein-Opfer.
Zeuge: Maxwell war Epsteins "Hausherrin"
n-tv.de
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An den sexuellen Handlungen habe sich Maxwell regelmäßig beteiligt
welt.de
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 9 /210 

Auch nächste Saison vier Rennen im Free-TV: RTL kauft Formel-1-Rechte von Sky (2.04/5)

Motorsport-Fans können auch in der kommenden Saison vier Rennen der Formel 1 im frei zu empfangenden Fernsehen bei RTL schauen. Der Kölner Privatsender und Sky einigten sich auf einen entsprechenden Vertrag, wie der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurde. Welche Rennen der Free-TV-Sender im nächsten Jahr zeigen wird, ist demnach noch nicht geklärt. Nachdem RTL im Vorjahr das Wettbieten um die Rechte der Formel 1 gegen den Pay-TV-Anbieter verloren hatte, erwarb er nun vom Konkurrenten zum zweiten Mal eine Sub-Lizenz. Alle Übertragungen der wichtigsten Motorsport-Serie sind auch 2022 nur für Sky-Kunden zu sehen. Für die noch laufende Serie gilt eine ähnliche Regelung wie im kommenden Jahr. Sky zeigt in dieser Saison alle 22 Rennen für seine Kunden, aber vier Rennen laufen parallel im Free-TV bei RTL. Dazu zählt auch der vorletzte Grand Prix an diesem Sonntag in Saudi-Arabien. Letztmals liefen alle Rennen der Motorsport-Serie 2020 parallel bei RTL und Sky.
Formel 1 läuft 2022 wieder im Free-TV
rp-online.de
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Sub-Lizenz von Sky: RTL zeigt wieder vier Formel-1-Rennen
augsburger-allgemeine.de
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 10 /210 

Schulen in Neu Delhi wegen Smog erneut geschlossen (2.04/5)

Erneut müssen in der indischen Hauptstadt die Schüler dem Unterricht fern bleiben. Der Grund: hefitge Luftverschmutzung. Wegen Corona waren die Schulen zuvor bereits gut zwei Jahre geschlossen.
Umwelt: Schulen in Neu Delhi wegen Smog erneut geschlossen
t-online.de
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Schulen in Neu Delhi wegen Smog erneut geschlossen
stern.de
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 11 /210 

Inzidenz in Thüringen überschreitet 1000er Marke (1.06/5)

Etwa eine Woche nach dem Inkrafttreten strengerer Corona-Regeln in Thüringen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat über die 1000er Marke geklettert. Beim Robert Koch-Institut wurden mit Stand vom Freitag für Thüringen 1013,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche gemeldet. Am Donnerstag lag der Wert bei 993,8. Thüringen hat damit bundesweit die zweithöchste Inzidenz und nähert sich Negativ-Spitzenreiter Sachsen, das eine Inzidenz von 1224,7 auswies, weiter an. Besonders stark betroffen ist der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit einer Inzidenz von 1614,5. Seit Beginn der Pandemie sind in Thüringen 223.403 Infizierte gemeldet worden und 5087 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Am Freitag kamen den Angaben zufolge 3896 Neuinfektionen und 34 Todesfälle hinzu. In Thüringen waren vergangene Woche neue Corona-Maßnahmen in Kraft getreten, die helfen sollten, die vierte Corona-Pandemie-Welle im Freistaat einzudämmen. Dazu gehört eine 2G-Regelung im Einzelhandel, Schließungen von Bars, Clubs und Diskotheken, 2G-plus-Regeln in einigen Bereichen sowie eine Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen für Menschen, die weder gegen Corona geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind.
Inzidenz steigt nach drei Tagen Rückgang wieder – RKI fällt Beurteilung der Lage schwer
stern.de
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Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt nähert sich Wert von 800
stern.de
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 12 /210 

Polizei fürchtet mehr Aggressivität durch 2G (1.03/5)

Die Politik kündigt strenge Kontrollen der verschärften Corona-Maßnahmen an. Für die Polizei bedeute das viel zusätzliche Arbeit, sagt Gewerkschaftschef Malchow. Er geht davon aus, dass sich das ohnehin aggressive Verhalten einiger Ungeimpfter nochmals verstärkt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet durch die neuen Corona-Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte eine Zunahme der Aggressivität. Sie sei ja bereits vorhanden, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow. "Wir kennen ja schon aus der dritten Welle aggressives Verhalten nicht nur gegenüber der Polizei - denken Sie an den Mitarbeiter einer Tankstelle, der das Leben verloren hat, weil einer die Maske nicht tragen wollte." In Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz hatte ein Mann einen Studenten, der in einer Tankstelle an der Kasse als Aushilfe jobbte, im Streit um das Tragen einer Corona-Maske erschossen. Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz vom Donnerstag würden Ungeimpfte von vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen, sagte Malchow. "Die werden natürlich zusätzlich aggressiv sein. Und die, die nichts verstehen, sowieso." Dass mit den von der Politik beschlossenen harten Kontrollen auch auf die Polizei mehr Arbeit zukomme, lasse sich nicht vermeiden, sagte Malchow. "Wir reden hier über keine Lappalien mehr, sondern wir haben volle Intensivstationen, Menschen, die sterben. Und insofern muss die Polizei hier auch Prioritäten setzen." Die ohnehin hohe Arbeitsbelastung der Beamte könne in diesem Fall keine Rolle spielen. "Wir sperren uns nicht dagegen und sagen auch nichts von der ausgequetschten Zitrone." Aufgrund der Gefährlichkeit des Virus und der Probleme dieser Pandemie sei es notwendig, Kontrollen zu machen, damit Menschenleben, mindestens aber die Gesundheit anderer geschützt würden.
Wegen 2G-Regel: Polizeigewerkschaft befürchtet mehr Aggressivität vor allem bei Ungeimpften
rnd.de
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Inzidenz steigt nach Rückgang wieder an (1.03/5)

Nachdem die Inzidenz drei Tage in Folge sank, steigt der Wert wieder an. Auch die Zahl der Neuinfektionen klettert laut dem Robert-Koch-Institut wieder leicht nach oben. Eine Beurteilung der Lage fällt dem RKI allerdings schwer - denn die Behörden kommen mit der Meldung neuer Fälle kaum hinterher. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor nun wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 442,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen (Vortag: 73.209). Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer. Der gebremste Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz könne "einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein", heißt es im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend. Allerdings könnte die Entwicklung "regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein". Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 390 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 357 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.051.560 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,47 an (Mittwoch: mit 5,61). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 5.023.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 102.568. Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv. de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann. Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.
Inzidenz steigt nach drei Tagen Rückgang wieder – RKI fällt Beurteilung der Lage schwer
stern.de
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ÖVP berät über Regierungsumbildung: Staatssekretär Brunner wird. (1.02/5)

Nach dem Bundesparteivorstand lädt die Partei um 11.30 Uhr zu einem Pressestatement. Gerhard Karner könnte dem künftigen Kanzler Karl Nehammer als Innenminister nachfolgen. Mit Livestream. Nach dem Rückzug von Sebastian Kurz als Parteiobmann und dem Verzicht von Alexander Schallenberg auf das Kanzleramt haben Freitagfrüh um kurz vor acht Uhr in der Politischen Akademie der ÖVP die Beratungen über deren Nachfolge begonnen. Erwartet wird eine größere Umbildung des Regierungsteams. Neuer Regierungschef und Parteiobmann wird wohl Innenminister Karl Nehammer. Seit 9 Uhr tagt dazu der Bundesparteivorstand. Für 11:30 Uhr ist ein Pressestatement angekündigt. Das Pressestatement im Livestream: Am Donnerstag hatte zunächst Ex-Kanzler und Parteiobmann Sebastian Kurz seinen Abschied aus der Politik angekündigt. Später stellte Bundeskanzler Alexander Schallenberg sein Amt zur Verfügung, auch Gernot Blümel gab seinen Rückzug als Finanzminister und Wiener ÖVP-Chef bekannt. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck könnten ebenfalls vor der Ablöse stehen. Blümels Finanzressort übernimmt, wie die „Presse“ erfahren hat, Staatssekretär Magnus Brunner. Nachfolger von Nehammer als Innenminister könnte der Niederösterreicher Gerhard Karner, derzeit Zweiter Präsident des Landtages, werden. Aber auch Verfassungsministerin Karoline Edtstadler ist noch im Gespräch. Außenminister Michael Linhart geht dagegen "jetzt einmal" davon aus, dass er weiter Außenminister bleibt. "Ich bin gekommen, um Außenminister zu sein und für Österreich zu arbeiten", sagte Linhart am Freitag am Rande der OSZE-Außenministertagung in Stockholm gegenüber dem Ö1-"Morgenjournal". Alexander Schallenberg könnte diese Pläne allerdings durchkreuzen und auf seinen früheren Posten zurückkehren. (Red.)
Nach Kurz tritt auch Blümel ab, Schallenberg will Kanzleramt abgeben
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Nehammer - der neue Kanzler? (1.02/5)

Nach dem politischen Erdbeben in der österreichischen Regierung und Volkspartei wird die ÖVP am Vormittag beraten, wer nun welchen Posten übernehmen soll. Gesucht wird vor allem ein neuer Kanzler. Für erhebliche Lücken in der Regierungsmannschaft der ÖVP hat der Rücktritt von Sebastian Kurz gesorgt. Lücken, die der Parteivorstand der konservativen Volkspartei bei seiner Sitzung am Vormittag in Wien möglichst rasch schließen will. Als Favorit für die Nachfolge von Sebastian Kurz als ÖVP-Chef und Kanzler gilt österreichischen Medienberichten zufolge Innenminister Karl Nehammer. Die Landesregierungschefin von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner, die dem ÖVP-Landesverband anführt, sprach sich klar für den 49-Jährigen aus: "Ich schätze Karl Nehammer sehr, und er wäre einer, der für Stabilität in der Regierung sorgen könnte." Nehammer war vor seinem Amtsantritt als Innenminister ÖVP-Generalsekretär, gehört dem einflussreichen niederösterreichischen Landesverband an und zählte nicht zum engsten Kreis von Ex-Kanzler Kurz. Ein Vorteil für ihn, denn die ÖVP-Landesparteichefs sind offenkundig darum bemüht, einen klaren Schnitt mit der Ära Kurz zu machen. Sie hatten gestern die Losung ausgegeben, Parteivorsitz und Kanzleramt müssten in einer Hand sein, und damit Bundeskanzler Alexander Schallenberg indirekt zum Rücktritt aufgefordert. Wenige Stunden später entsprach Schallenberg dieser Maßgabe. Es sei nie sein Ziel gewesen, Chef der ÖVP zu werden, schrieb Schallenberg, der erst vor knapp zwei Monaten nach dem Kanzlerrücktritt von Kurz eher der Not gehorchend vom Außenministerium an die Regierungsspitze gewechselt hatte. Beide Ämter müssten möglichst bald wieder zusammengeführt werden. Daher trete er, Schallenberg, zurück. Kurz darauf veröffentlichte Finanzminister Gernot Blümel, der als einer der engsten Vertrauten von Sebastian Kurz gilt und gegen den die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt, ein Video im Netz: Auch er trete zurück, aus Rücksicht auf seine Familie: "Ich habe mich dazu entschieden, die Politik zu verlassen, vor allem für meine Familie." Es ist ungewiss, wie die ÖVP-Ministerposten neu besetzt werden. Bis in die Nacht berieten die Vorsitzenden der ÖVP-Landesverbände über die anstehenden Personalrochaden. Sollte Innenminister Nehammer neuer ÖVP-Chef und künftiger Kanzler werden, könnte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler das Innenressort übernehmen, wie österreichische Medien erfahren haben wollen. Alexander Schallenberg, der Zeit seines beruflichen Lebens Diplomat und kein Parteipolitiker war, könne entweder zurück ins Außenministerium gehen, oder Verfassungsminister werden. Von den gravierenden personellen Veränderungen in der ÖVP-Regierungsmannschaft zeigt sich der Koalitionspartner, die Grünen, unbeeindruckt. Bei den Grünen werde alles so bleiben, wie es ist, sagte Parteichef und Vize-Kanzler Werner Kogler: "Das grüne Regierungsteam wird mit Sicherheit das gleiche bleiben. Es ist ein hervorragendes Team und möchte auch zum Ausdruck bringen, dass man wieder mal sieht, dass die Grünen hier für Stabilität mit anderen zusammen in dem Land sorgen." Österreich steht eine große Regierungsumbildung auf Seiten der ÖVP bevor - ausgelöst vom Abgang des Ex-Kanzlers von der politischen Bühne. Einer Entscheidung, von der - so sagen die Grünen - sie erst aus den Medien erfahren hätten.
Nach Kurz tritt auch Blümel ab, Schallenberg will Kanzleramt abgeben
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Alec Baldwin erschiesst Kamerfrau: Das ist bis jetzt bekannt (1.02/5)

Der Schauspieler Alec Baldwin hat auf einem Filmset eine Kamerafrau mit einer Waffe tödlich verletzt. Ihm war gesagt worden, die Waffe sei nicht geladen. Die wichtigsten Antworten zum Vorfall. Schauspieler und Produzent Alec Baldwin (links) sprach in einem Interview mit George Stephanopoulos von «ABC News» über den tödlichen Unfall auf dem Filmset von «Rust». Wie ist der Stand der Ermittlungen? Alec Baldwin hat in einem Interview mit dem Fernsehsender ABC beteuert: «Ich habe nicht abgedrückt». Er würde niemals mit einer Waffe auf eine Person zielen und abdrücken. Baldwin habe während der Dreharbeiten die Waffe gezogen und dann zusammen mit den Kameraleuten die Einstellungen für die Kamera vorgenommen, wie die Szene gefilmt werden solle. Dabei habe er zwar den Schlagbolzen gespannt, jedoch nie am Abzug gedrückt: «Es war im Drehbuch auch gar nicht vorgesehen, dass ich hätte abdrücken sollen», so Baldwin weiter. Er habe «keine Ahnung», wie die scharfe Munition ihren Weg in die Waffe fand. Jemand müsse die Waffe mit scharfer Munition geladen haben, obwohl es nicht vorgesehen war, dass sich richtige Munition auf dem Set befinde. Während des 45-minütigen Gesprächs, das der Sender am Donnerstag (2. 12.) veröffentlichte, brach Baldwin mehrfach in Tränen aus. Alec Baldwin im ABC-Gespräch über den Moment, als sich auf dem Set der Schuss aus der Waffe löste. Die Ermittler wollten sich zu den Angaben von Baldwin nicht äussern. Bis anhin wurde von den Behörden keine Strafanzeige erstattet. Die Ermittlungen konzentrieren sich aktuell auf die Frage, wie scharfe Munition überhaupt in die Waffe gelangen konnte. Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western «Rust» wurde am 21. Oktober die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt. Hauptdarsteller und Produzent Alec Baldwin hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Am Set stiessen Ermittler auf drei Handfeuerwaffen und etwa 500 Schuss Munition, darunter Platzpatronen und sogenannte Dummy-Patronen, die kein Schiesspulver enthalten. Doch vermutlich war auch scharfe Munition darunter, teilten die Ermittler mit. Am Mittwoch (1. 12.) waren Gerichtsdokumente veröffentlicht worden, aus denen hervorgeht, dass das Gelände eines Anbieters von Requisiten in Alberquerque durchsucht worden sei. Dort haben man neben Dokumenten der «Rust» -Produktion auch scharfe Munition jener Art gefunden, die in Baldwins Revolver gesteckt hatte. Der Inhaber des Requisiten-Handels, Seth Kenny, gab gegenüber der Polizei an, bei der am Set gefundenen Munition könnte es sich um rezyklierte Munition handeln, die unter anderem aus echten Kugeln hergestellt werde. Die Ermittler sprachen auch mit Thell Reed, dem Vater der Waffenmeisterin von «Rust», Hannah Gutierrez-Reed. Er arbeitet selbst erfolgreich als Waffenmeister an Filmsets und habe Anfang Jahr nach einer gemeinsamen Produktion mit Seth Kenny diesem überschüssige scharfe Munition überlassen. Im Fokus steht mittlerweile eine Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed. Die Anwälte der 24-Jährigen haben «Sabotage» ins Spiel gebracht. Jemand könnte eine Kugel mit scharfer Munition in eine Schachtel mit harmlosen Dummy-Patronen gelegt haben, um den Dreh zu sabotieren, sagte der Anwalt Jason Bowles in der «Today Show». Es habe unzufriedene Mitarbeiter am Set gegeben, die sich über die Arbeitsbedingungen beschwert hätten, führte Bowles weiter aus. Gutierrez-Reed hatte Vorwürfe der Nachlässigkeit am Set bereits zuvor zurückgewiesen. Sie habe «keine Ahnung», wo die gefundene scharfe Munition hergekommen sei, teilte sie Ende Oktober über ihre Anwälte in einem Schreiben mit. Ein ebenfalls im Fokus der Ermittlungen stehender Regieassistent räumte ein, er habe die Sicherheitsvorkehrungen nicht strikt befolgt und die Waffe nur unvollständig geprüft. Laut Staatsanwältin Carmack-Altwies ist nach wie vor unklar, wie die echte Patrone in die Waffe gelangte. Carmack-Altwies muss in dem Fall entscheiden, ob eine strafrechtliche Anklage gegen Schauspieler Alec Baldwin erhoben wird, der den tödlichen Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins versehentlich abgefeuert hat. Rechtsexperten halten es für möglich, dass Baldwin wegen «fahrlässiger Tötung» belangt werden könnte, wenngleich nicht für wahrscheinlich. Carmack-Altwies sagte an der Pressekonferenz am 27. Oktober: «Ich will keine Option ausschliessen.» Die Ermittlungen könnten sich jedoch noch über Wochen oder Monate hinziehen, ehe es zu einer möglichen Anklage kommen könnte. Baldwin hat eine freiwillige Aussage über den Vorfall gemacht. Stunden nach dem tragischen Unfall hatte sich der Schauspieler auf Twitter zu Wort gemeldet: «Es gibt keine Worte, um meinen Schock und meine Trauer zu fassen», schrieb er. 1- There are no words to convey my shock and sadness regarding the tragic accident that took the life of Halyna Hutchins, a wife, mother and deeply admired colleague of ours. I'm fully cooperating with the police investigation to address how this tragedy occurred and Er werde mit der Polizei kooperieren und stehe mit den Angehörigen der getöteten Kamerafrau in Kontakt. «Mein Herz ist gebrochen.» Baldwin besuchte nach der Tragödie Matt Hutchins, den Ehemann von Halyna Hutchins, und ihren neunjährigen Sohn. Wer hat bis anhin Klage eingereicht? Anfang November reichte der Beleuchter Serge Svetnoy Mitarbeiter Klage gegen mehrere Beteiligte ein. Er wirft unter anderem Hauptdarsteller und Produzent Alec Baldwin, der Waffenmeisterin und dem Regieassistenten fahrlässiges Verhalten vor. Er fordert Schadenersatz, weil der tödliche Vorfall eine schwere emotionale Belastung sei. Kurz darauf reichte auch die Skript-Aufseherin Mamie Mitchell Klage ein, die nach dem Vorfall den Rettungsdienst alarmiert hatte. Ihre Mandantin habe sich in der Schusslinie befunden, erklärte deren Star-Anwältin Gloria Allred bei einer Pressekonferenz. Der traumatische Vorfall habe bei ihr «körperlichen und emotionalen Schaden» ausgelöst. Mitchell sei nun nicht mehr in der Lage ihren langjährigen Beruf auszuüben. Die Klägerin verlangt Schadenersatz in nicht genannter Höhe. Laut der eingereichten Klage seien am Set viele Sicherheitsvorkehrungen missachtet worden. Unter keinen Umständen hätte scharfe Munition am Drehort sein dürfen. Baldwin habe es unterlassen, selber zu prüfen, ob die angereichte Waffe ungefährlich war. Die Anwältin Allred warf dem Star fahrlässiges Verhalten vor. Baldwin habe «Russisches Roulette» gespielt, als er die Waffe bediente, ohne sie zuvor zu prüfen. Zudem habe die Szene, als der Schuss fiel, gar nicht von ihm verlangt, den Abzug zu bedienen. Was ist über den Unfallhergang sonst noch bekannt? Bei den Dreharbeiten zu dem Western «Rust» sollte der einen Banditen spielende Alec Baldwin offenbar in einer Szene schiessen. Der Regieassistent mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Branche habe dem Schauspieler die Waffe als «cold gun», also nicht geladen, gereicht. Die zuständige Bezirks-Staatsanwältin Mary Carmack-Altwies sagte in einem Interview, dass es sich bei Baldwins Waffe nach vorläufigen Erkenntnissen nicht bloss um eine «Prop-Gun», also um eine Requisitenwaffe, gehandelt habe. Die in einigen Gerichtsdokumenten zu dem Fall benutzte Terminologie sei irreführend, denn die Pistole sei echt gewesen: eine antike Waffe, die zu der Ära des 19. Jahrhunderts passe, in welcher der Film spielt. Laut Sheriff Mendoza handelt es sich um einen Pietta Long Colt Revolver. Mary Carmack-Altwies ist die zuständige Bezirks-Staatsanwältin und untersucht die Geschehnisse am Filmset. Laut Polizeiberichten ereignete sich der Vorfall direkt nach der Mittagspause. Ein aufziehender Schatten veranlasste die Crew, die Kamera an einem anderen Ort zu platzieren. Baldwin sass auf einer Bank und führte vor, wie er die Waffe aus dem Holster ziehen würde und wo sein Arm dann sein würde. Als er die Waffe zog, löste sich laut Angaben des Kameraassistenten ein Schuss, der die Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich in die Brust traf. Auch der Regisseur Joel Souza, der ihr über die Schulter geblickt hatte, wurde getroffen und an der Schulter verletzt. Die Filmproduktion wurde sofort unterbrochen. Hutchins wurde mit einem Helikopter in ein Spital geflogen und dort für tot erklärt. Souza wurde mit einem Krankenwagen in ein Spital in Santa Fe gebracht, konnte jedoch schon bald wieder entlassen werden. Die per Notruf zu dem Set gerufene Polizei durchsuchte den Drehort und befragte Augenzeugen. Wer war die erschossene Kamerafrau? Halyna Hutchins war 42 Jahre alt. Sie stammte aus der Ukraine und arbeitete zunächst als Investigativ-Reporterin in Europa. 2015 schloss sie ein Studium am American Film Institute in Los Angeles ab, vier Jahre später wurde sie von der American Society of Cinematographers zu einem von zehn «Rising Stars» gewählt. Nach ihrem Tod sprachen viele von ihrem grossen Talent. Hutchins war verheiratet und hatte einen Sohn. Ihr letzter Post auf Instagram zeigt Hutchins zwei Tage zuvor am Filmset bei einem Ausritt, den sie an einem freien Tag unternahm. Ein Beitrag geteilt von Halyna Hutchins (@halynahutchins) Warum war in der Waffe scharfe Munition? Das ist noch völlig unklar. Laut dem Vernehmungsprotokoll, das der «Los Angeles Times» vorliegt, hatten drei Personen Kontakt zu der Waffe: die Waffenmeisterin, der Regieassistent, der die Waffe übergab, und Baldwin selbst. US-Medien berichteten über Kritik an der 24 Jahre alten Waffenmeisterin, die für die ordnungsgemässe Handhabung aller Waffen am Set zuständig war. «Rust» war erst der zweite Film, an dem sie in dieser Funktion beteiligt war. Zu den Aufgaben der Waffenmeisterin gehört es, die verwendeten Requisiten mit Platzpatronen zu laden und den Schauspielern und Regieassistenten den Umgang damit zu erklären. Scharfe Munition ist am Set verboten. Der Regieassistent Dave Halls hat offenbar bereits bei einer früheren Produktion Sicherheitsstandards verletzt. So teilte das Unternehmen Rocket Soul Studios am Dienstag mit, dass Dave Halls bereits 2019 wegen eines Schusswaffenunfalls aus einer Filmproduktion entlassen worden sei. Bei dem Zwischenfall am Set des Films «Freedom’s Path» habe sich eine Waffe «unerwartet entladen», wie CNN berichtet. Ein Mitglied der Toncrew sei leicht verletzt und von einem Sanitäter behandelt worden. Die Person sei wenige Tage später an das Set zurückgekehrt. Regieassistent Halls sei noch am Tag des Vorfalls entlassen worden. Gegenüber den Ermittlern räumte er nun ein, nicht alle Kugeln in der Trommel überprüft zu haben, bevor er die Waffe Baldwin überreichte. CNN berichtete über weitere Vorwürfe aus dem Jahr 2019 bei der Produktion der Serie «Into the Dark». Auch damals sei Halls Regieassistent gewesen. Aus der Crew habe es Beschwerden über ihn gegeben, unter anderem, weil er Sicherheitsregeln für den Gebrauch von Waffen und Pyrotechnik nicht eingehalten habe. Zeichen der Trauer und Solidarität für die getötete Kamerafrau Halyna Hutchins. Auch beim Dreh von «Rust» hat es wohl bereits im Vorfeld Kritik gegeben: Laut einem Bericht der «Los Angeles Times» sollen sich Mitarbeiter am Set des Low-Budget-Westerns über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und schlechte Bedingungen wie lange Arbeitszeiten beschwert haben. Gemäss den Polizeiberichten hatten sechs Personen wegen Unstimmigkeiten bei der Unterbringung und der Bezahlung das Set verlassen. Die in Hollywood üblichen Sicherheitsprotokolle seien nicht strikt befolgt worden, hiess es. Regisseur Souza bestätigte, dass am Donnerstagmorgen deswegen eine neue Kameracrew engagiert werden musste. Das Online-Magazin «The Wrap» berichtete unter Berufung auf Insiderinformationen, dass Crewmitglieder die Waffe vor dem verheerenden Unfall ausgeliehen hätten, um mit scharfer Munition auf Bierdosen zu schiessen. Eine offizielle Bestätigung dieses Vorfalls steht jedoch aus. Wie aus einem Polizeibericht hervorgeht, gab es am Set drei Requisitenwaffen, die aufgrund von Corona-Beschränkungen ausserhalb der Anlage in einem Wagen gelagert wurden. Die Szene sei vor der Mittagspause vorbereitet worden. Doch in seiner Aussage war sich der Regisseur Joel Souza nicht sicher, ob die Requisiten nach der Pause nochmals überprüft wurden. Souza sagte der Polizei zudem, dass seines Wissens niemand beim Betreten des Sets auf Waffen oder Munition überprüft werde. Die «Los Angeles Times» schreibt weiter, Baldwins Stunt-Double habe bereits Tage vor dem tödlichen Unfall versehentlich zwei Schüsse aus einer Requisitenwaffe abgefeuert, nachdem ihm gesagt worden war, sie sei «kalt». Die Produktionsfirma Rust Movie Productions weist die Vorwürfe zurück. Es seien keine offiziellen Beschwerden über die Sicherheit von Waffen oder Requisiten am Set bekannt gewesen, zitierte die «New York Times» aus einer Mitteilung. In einem Interview mit ABC dementierte auch Schauspieler und Produzent Alec Baldwin die Berichte über Beschwerden wegen mangelnden Sicherheitsvorkehrungen. Einzig bei der Art der Unterbringung sei es vereinzelt zu Unstimmigkeiten am Set gekommen. Luftaufnahme der Bonanza Creek Ranch in Santa Fe, wo die Dreharbeiten und der tödliche Unfall stattfanden. Wer ist Alec Baldwin? Der 63-jährige Hollywood-Schauspieler übernahm Rollen in Actionfilmen wie «Jagd auf Roter Oktober» oder «Mission: Impossible – Rogue Nation», war aber auch in Dramen wie «Blue Jasmine» oder «Still Alice – Mein Leben ohne Gestern» zu sehen. Zu grosser Beliebtheit verhalf Baldwin seine Parodie des ehemaligen Präsidenten Donald Trump in der Show «Saturday Night Live». Alec Baldwin telefoniert nach dem Unfall vor der Polizeistation in Santa Fe. Doch ist der Schauspieler im Laufe seiner Karriere auch negativ in die Schlagzeilen geraten. 2007 lieferte er sich einen Scheidungs- und Sorgerechtsstreit mit der Schauspielerin Kim Basinger. 2019 wurde Baldwin von einem Gericht dazu verurteilt, an einem Anti-Aggressions-Training teilzunehmen, nachdem er im Streit um einen Parkplatz einen Wutanfall bekommen hatte. Wie nutzt Trump den Vorfall, um sich zu rächen? Jahrelang hatte Baldwins Trump-Parodie in der Show «Saturday Night Live» liberale Amerikaner begeistert. Nun nutzen Trump und sein Sohn Donald Trump Jr. den Vorfall am Set, um sich an Baldwin zu rächen: In seinem Online-Shop bietet Trump Jr. Oberteile mit dem Schriftzug «Waffen töten keine Menschen, Alec Baldwin tötet Menschen» an. Der Ex-Präsident bewarb die Kollektion auf Instagram mit den Worten: «Lasst uns alle zusehen, wie Alec Baldwin der Waffe die Schuld gibt.» Baldwin setzt sich seit langem dafür ein, dass der private Besitz von Waffen in den USA stärker reguliert wird. Mit Agenturmaterial. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
„Wenn ich mich verantwortlich fühlen würde, hätte ich mich vielleicht umgebracht“
tagesspiegel.de
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Alec Baldwin im Interview: "Jemand ist verantwortlich für den Vorfall – ich weiß, dass ich es nicht bin" (1.02/5)

Alec Baldwin hat in einem Fernsehinterview beteuert, dass er nicht Schuld sei am Tod einer Kamerafrau bei Dreharbeiten im US-Bundesstaat New Mexico. Jemand habe eine scharfe Patrone in die Waffe geladen, die einen Schuss abgab und Halyna Hutchins tötete, sagte der Hollywood-Star. "Jemand lud eine scharfe Kugel in eine Schusswaffe, eine Kugel, die nicht auf dem Gelände hätte sein dürfen", sagte Baldwin in dem am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview. "Jemand ist verantwortlich für das, was geschehen ist, und ich kann nicht sagen, wer das ist, aber ich weiß, dass ich es nicht bin." Der 63-jährige Schauspieler sprach in dem emotionalen Interview mit dem US-Fernsehsender ABC zum ersten Mal ausführlich über den tragischen Vorfall am 21. Oktober am Set des Westerns "Rust". Er hatte bei den Dreharbeiten auf der Bonanza Creek Ranch nahe Santa Fe bei einer Probe für eine Szene das Ziehen der Requisitenwaffe geübt, als sie plötzlich einen Schuss abgab. Baldwin war gesagt worden, der antike Colt Revolver enthalte keine scharfe Munition. Kamerafrau Hutchins (42) wurde tödlich verletzt, Regisseur Joel Souza (48) wurde an der Schulter getroffen. Noch prüfen Ermittler den Unfallhergang. Sie versuchen zu klären, wie es dazu kommen konnte, dass eine scharfe Patrone in die Waffe gelangte und warum die zuständigen Crew-Mitglieder die Patrone bei der Überprüfung übersahen. Das FBI ermittelt, warum der Revolver den Schuss abgab. Obwohl er sich nicht verantwortlich fühlt für Hutchins' Tod, sei der Vorfall das Schlimmste, was ihm je zugestoßen sei, sagte Baldwin. Der "Rust"-Hauptdarsteller und -Produzent kämpfte mehrmals gegen Tränen an, als er während des Interviews über Hutchins sprach. Alle Kollegen hätten sie sehr gemocht und bewundert, sagte Baldwin und fügte hinzu, dass ihr Tod ihm nicht real erscheine. Er habe nicht gewusst, was er Hutchins Ehemann Matthew Hutchins beim ersten Zusammentreffen nach dem Vorfall sagen sollte: "Mir ging durch den Kopf, dass sein kleiner Junge keine Mutter mehr hat und dass wir sie nicht zurückbringen können." Er glaube nicht, dass es sich bei dem Vorfall um Sabotage handelte, sagte Baldwin weiter. Es sei "überwältigend wahrscheinlich", dass es ein Unfall gewesen sei. "Rust"-Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed hatte den Sabotage-Vorwurf erhoben, aber Baldwin konnte für ein solches Szenario keine Gründe erkennen. Das sei ein "ungeheurer Vorwurf", sagte er dem ABC-News-Moderator George Stephanopoulos. "Warum sollte jemand das tun? Um wen anzugreifen? Um wen zu diskreditieren? Um mir zu schaden? Der Produktion? Was wäre das Motiv?", sagte Baldwin. Baldwin sagte weiter, er habe den Abzug der Filmwaffe nicht betätigt: "Ich würde niemals eine Waffe auf jemanden richten und abdrücken." Nachdem er den Hahn der Waffe gespannt hatte, habe er den Hahn losgelassen und ein Schuss löste sich, so Baldwin. "Ich habe den Abzug nie betätigt", bekräftigte er. Diese Aussage, die Baldwin in einem von ABC am Mittwoch vorab veröffentlichten Interviewausschnitt machte, wurde von "Rust"- Regieassistent David Halls bestätigt. Halls' Anwältin Lisa Torraco sagte ABC am Donnerstag, Halls sage ihr dies seit dem Unfall. Baldwins Finger habe sich laut Halls die ganze Zeit außerhalb des Abzugbügels befunden, parallel zum Lauf. Halls war es, der Baldwin die Filmwaffe mit den Worten "kalte Waffe" – Filmjargon für eine ungeladene oder mit Pufferpatronen geladene Waffe – reichte. "Was dort geschah, und warum er diese Aussage machte und was die tatsächlichen Gegebenheiten waren – ich habe keine Ahnung", sagte Baldwin im Interview. Halls sagte Ermittlern, dass er nicht alle Patronen in dem Revolver überprüfte, bevor er sie Baldwin gab. Baldwin sagte, dass er nicht erwarte, dass eine strafrechtliche Anklage gegen ihn erhoben werde. Mit den Vorgängen vertraute Personen und Behördenvertreter hätten ihm gesagt, dass eine Anklage höchst unwahrscheinlich sei. Er gehe aber davon aus, dass Hutchins' Ehemann eine Zivilklage einreichen werde. "Ich persönlich bin der Meinung, dass er Anspruch auf etwas hat", so Baldwin. Zwei Crew-Mitglieder haben bereits Zivilklagen gegen Baldwin und die anderen "Rust"-Produzenten eingereicht. Sie werfen ihnen Fahrlässigkeit vor. Laut Baldwin hat er sich für das Interview mit ABC entschieden, da eine Reihe von Fehlannahmen existierten, die er ansprechen wollte. Er glaube nicht warten zu können, bis die Ermittlungen der Polizei im Februar oder März abgeschlossen seien.
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Stadtschloss: Kritik an Änderungsplänen für Berliner Humboldt Forum (1.01/5)

Berlin (dpa) - Pläne für Veränderungen am umstrittenen Erscheinungsbild des Berliner Humboldt Forums sind umgehend auf Kritik gestoßen. Nach anhaltenden Diskussionen will das Forum die rekonstruierte Schlossfassade an entscheidender Stelle ändern. Eine weithin sichtbare Inschrift um die Kuppel mit christlichem Unterwerfungsanspruch soll künstlerisch abgewandelt werden. Das Humboldt Forum solle ein "weltoffener, demokratischer Debattenort" werden, kündigte Generalintendant Hartmut Dorgerloh am Donnerstagabend in Berlin mit Hinweis auf den Koalitionsvertrag im Bund an. Deswegen müssten Fragen etwa zu Kreuz und Kuppel mit Inschrift immer wieder neu gestellt werden. Dabei solle der Versuch unternommen werden, "vielleicht auch neue Antworten zu formulieren". Dorgerloh will Ideen entwickeln, "wie wir mit etwas umgehen, was bis heute nicht befriedigt und nicht befriedet". Kultureller Bruch gefürchtet Wilhelm von Boddien vom "Förderverein Berliner Schloss", der gut 100 Millionen Euro an Spenden für die rekonstruierte Barockfassade gesammelt hat, fürchtet "einen kulturellen Bruch, wie wir ihn in unserer Geschichte noch nie hatten - die Herrschaft der Säkularisierung über unsere 2000 Jahre alten Wurzeln im Christentum". Ihm wurde entgegengehalten, das Humboldt Forum sei kein religiöses, sondern ein säkulares Gebäude. Andere Diskussionsteilnehmer erinnerten während der Veranstaltung "Verkuppelt. Die Sache mit dem Kreuz und der Inschrift" an die Warnung des Rabbiners Andreas Nachama vor einem "Rückfall in die Gedankenwelt eines Preußenkönigs". Der langjährige Direktor der Stiftung Topographie des Terrors hatte sich von christlichen Bischöfen gewünscht, an der Spitze einer Bürgerinitiative dafür zu plädieren, dass der Spruch beseitigt wird. Die goldene Inschrift auf blauem Grund um die Kuppel des gerade für 680 Millionen Euro errichteten Zentrums für Kultur, Kunst und Wissenschaft fordert eine Unterwerfung aller Menschen unter das Christentum. Mit der nachträglich aufgesetzten Kuppel, Kreuz und Bibelspruch unterstrichen die Hohenzollern während der Revolution 1848 den Herrschaftsanspruch der Monarchie gegen demokratische Bestrebungen. Koloniales Raubgut ausgestellt Im Humboldt Forum werden auch Kunstobjekte aus kolonialen Unrechtszusammenhängen gezeigt. Die Verantwortlichen wollen das Zentrum zu einem Diskussionsforum über die koloniale Vergangenheit Deutschlands und die Auswirkungen bis in die Gegenwart machen. Dabei gelten die christlichen Insignien als Symbole auch kolonialer Unterwerfung als erschwerend. Mit Hilfe der Initiative Leuchtturm Berlin soll das Spruchband nun künstlerisch bearbeitet werden. Die Initiatoren Sven Lochmann und Konrad Miller wollen dem umstrittenen Spruch kurzfristig "eine dauerhafte, positive und zeitgemäße Aussage entgegensetzen". Dazu soll nach bisherigen Entwürfen ein Netz von Leuchtdioden vor das weiter sichtbare Spruchband montiert werden. Bei Einbruch der Dunkelheit sollen Auszüge aus Grundgesetz und Menschenrechtserklärung als Laufschrift vor dem Bibelspruch zu lesen sein. Das historische Zitat montierte Friedrich Wilhelm IV. selbst aus mehreren Bibelversen: "Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind." Tafel auf Dachterrasse geplant Bisher hieß es beim Humboldt Forum, Kuppel, Kreuz und Inschrift seien "im Kontext ihrer historischen Entstehungssituation" zu verstehen. Auf der Dachterrasse ist neben der Kuppel inzwischen eine Tafel geplant. "Alle Institutionen im Humboldt Forum distanzieren sich ausdrücklich von dem Allgemeingültigkeits- und Herrschaftsanspruch des Christentums." Das 40.000 Quadratmeter umfassende Gebäude bespielen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit zwei ihrer Museen, das Land Berlin, die Humboldt-Universität und die Stiftung Humboldt Forum. Gezeigt werden Exponate aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Objekte zur Geschichte Berlins. Umstritten ist die koloniale Vergangenheit von Ausstellungsstücken, etwa den bekannten Benin-Bronzen. Diese Kunstwerke stehen im Mittelpunkt einer intensiven Debatte um Restitutionen an die Herkunftsgesellschaften.
Nach erneuter Kritik: Ausweg für Symbole am Berliner Humboldt Forum?
rnd.de
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Mutmaßliche Einbrecher mit Unterkühlung (1.01/5)

Drei mutmaßliche Einbrecher sind in Salzatal (Saalekreis) von Rettungskräften wegen Unterkühlung behandelt worden. Ein Polizeihubschrauber habe die Männer in der Nacht zum Freitag beim Einbruch auf ein Firmengelände erwischt, sagte ein Polizeisprecher. Die Männer im Alter zwischen 35 und 41 Jahren sollen bereits unterkühlt gewesen sein, als die Beamten sie stellten. Den Angaben vom Freitagmorgen zufolge wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.
Großbrand in Tapetenfabrik - lauter Knall, drei Verletzte
rnd.de
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Ungar gewinnt Eis-Weltmeisterschaft (1.01/5)

Das beste Eis der Welt kommt laut der Jury der Gelato Festival World Masters aus Ungarn. Bei der Weltmeisterschaft in der italienischen Stadt Bologna vergaben elf Experten Gold für die Kreation "Pistachio Fruit" (Pistazie Frucht) von Adam Fazekas aus Budapest. Der Ungar habe die Jury mit Geschmack und seinem Präsentationsvideo "davon geweht", schrieben die Organisatoren des Wettbewerbs. Die Entscheidung fiel in der Nacht zu Freitag. Deutschland ging bei der Eis-WM leer aus. Die Beiträge aus Rastatt in Baden-Württemberg und Wernigerode in Sachsen-Anhalt schafften es nicht auf das Podium. Der zweite Platz ging an Carlo Guerriero aus der spanischen Hafenstadt Cádiz mit seinem knallig-bunten Eis "Cremoso al Vino Oloroso" (Creme auf Oloroso-Wein). Bronze holte der Italiener Marco Venturino aus dem norditalienischen Küstenort Varazze mit seiner etwas schlichter aussehenden Eis-Darbietung "Bocca di Rosa" (Rosenmund). 32 internationale Eis-Macher traten zu dem Wettstreit an. Die Organisatoren hatten nach eigenen Angaben vier Jahre lang weltweit in Hunderten Events aus rund 3500 Kandidaten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt, die in Bologna um den Titel kämpfen durften.
Ungar gewinnt Eis-Weltmeisterschaft
stern.de
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 21 /210 

Corona: Auch nächste Woche wird weniger Impfstoff geliefert (1.01/5)

Die Kassenärztliche Vereinigung verlangt mehr Transparenz bei der Lieferung von Impfstoff an die Ärzte. Auch in der kommenden Woche müssen die Praxen mit weniger Dosen auskommen. Auch in der kommenden Woche werden die Ärzte in Niedersachsen weniger Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten als ursprünglich zugesagt. Dadurch werde die eigentlich hohe Impfkraft der Praxen der niedergelassenen Ärzte gebrochen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, am Donnerstag in Hannover. Bereits vereinbarte Impftermine für Erst- und Zweitimpfungen sowie die Booster-Impfung müssten wegen der Lieferschwierigkeiten abgesagt und verschoben werden, betonte er. Das Logistikmanagement des Bundesgesundheitsministeriums, des pharmazeutischen Großhandels und der Apotheken sei alles andere als transparent, kritisierte Barjenbruch. Jedes Amazon-Paket könne vom Kunden über das Internet verfolgt werden. „Nur wo die Impfstoffdosen gerade sind, weiß niemand“, rügte der KVN-Sprecher. Vor dem Hintergrund der Lockdowndebatten und der Verschärfung der Kontaktbeschränkungen müsse die knappe Zeit für Impfungen effektiv genutzt werden, betonte der stellvertretende Vorsitzende der KVN, Jörg Berling. „Es darf nicht sein, dass kurzfristig Impftermine abgesagt werden müssen, weil der bestellte Impfstoff nicht zur Verfügung steht“, sagte er. Das Virus interessiere sich nicht für die Diskussion über 2G plus oder 3G und geschlossene oder geöffnete Weihnachtsmärkte. „Die Praxen müssen die Impfstoffmengen erhalten, die sie brauchen.“ Darum müssten sich jetzt alle Beteiligten kümmern. Bund und Länder hatten zuvor angekündigt, dass zur Eindämmung der Corona-Pandemie künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Virus vornehmen dürfen. Der Kreis der dazu berechtigten Personen werde deutlich ausgeweitet, hieß es in einem Beschluss. Für die geplante Beschleunigung der Corona-Impfungen bis zum Jahresende will der Bund zusätzliche Impfdosen organisieren. Nach Verhandlungen mit dem Hersteller Moderna könnte eine Lieferung von zehn Millionen Dosen aus dem dritten Quartal des kommenden Jahres auf Dezember vorgezogen werden. Von Mathias Klein
Zu wenig Impfstoff: Schwerpunktpraxen können nicht starten
ndr.de
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 22 /210 

Allofs zu Corona: "Impfen wird am Ende die Lösung sein" (1.01/5)

Fußball-Europameister und Vize-Weltmeister Klaus Allofs sieht den Fußball durch die Corona-Krise in einer schwierigen Situation. "Der Fußball ist wie viele wirtschaftliche Bereiche in einer herausfordernden Situation, die es zu meistern gilt. Ich habe von Beginn an die Überzeugung geteilt, dass Impfen der Weg ist. Das wird am Ende die Lösung sein, bedeutet aber zumindest im Augenblick nicht, dass man nicht trotzdem erkranken kann", sagte der Düsseldorfer vor seinem 65. Geburtstag am Sonntag im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben, das mit der Zeit aber hoffentlich seinen Schrecken verliert", sagte Allofs, der seit mehr als einem Jahr als Vorstandsmitglied bei Fortuna Düsseldorf wieder in seiner Heimatstadt wirkt. Er hofft darauf, dass die Impfquote in seinem Team bald bei 100 Prozent liegt und man zukünftig von Beginn an darauf achten könnte. "Sollte es rechtlich in Ordnung sein, würden wir sicherlich bei Neueinstellungen den Impfstatus abfragen. Ich habe auch absolutes Verständnis dafür, dass man sich fragt, warum müssen die Zuschauer geimpft sein, die Spieler aber nicht", sagte der ehemalige Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Seine Karriere als Spieler und Manager bei Fortuna Düsseldorf, Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg sowie drei Jahren in Frankreich bei Olympique Marseille und Girondins Bordeaux verlief außerordentlich erfolgreich und ist von vielen Titeln gekrönt. "Wenn man als Kind davon träumt, im Rheinstadion zu spielen und Fußballprofi zu werden, und das dann schafft, ist das schon ein erfüllter Traum", befand der ehemalige Offensivspieler, der noch immer zu den zehn besten Torjägern der Bundesligageschichte zählt.
Allofs zu Corona: «Impfen wird am Ende die Lösung sein»
stern.de
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 23 /210 

Bundesliga-Kracher: BVB gegen den FC Bayern live im TV und Stream sehen (1.01/5)

Es ist das Topspiel des 14. Spieltags: Borussia Dortmund empfängt den FC Bayern – und kann mit einem Sieg neuer Tabellenführer in der Bundesliga werden. t-online sagt Ihnen, wo Sie das Spiel live im TV verfolgen können. Es lief die 72. Minute im Wolfsburger Autostadion, als Erling Haaland den Rasen betrat. Trainer Marco Rose wechselte den torgefährlichen Norweger für Neuzugang Donyell Malen ein, der BVB führte mit 2:1. Keine zehn Minuten später war er da, der Torjäger vom Dienst. Nach einer butterweichen Flanke von Julian Brandt sprang der Star-Stürmer spektakulär in den Ball und erzielte mit seinem linken Fuß das entscheidende 3:1. Der "Brecher mit dem Babyface" – er ist zurück. Und das vor dem so wichtigen Topspiel am kommenden Samstag. Dann empfängt der BVB im Topspiel den FC Bayern München. Der Rekordmeister, der sich am Samstag mit einem mühsamen 1:0-Sieg gegen Bielefeld in der Tabelle wieder vor die Dortmunder schob, muss im Westfalenstadion mindestens einen Punkt holen, um die Tabellenführung gegen die Schwarz-Gelben zu verteidigen. Doch wo ist die Partie überhaupt zu sehen? t-online mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum Spiel. Nein, das Topspiel wird nicht Im Free-TV zu sehen sein. Das Bayern-Spiel können Sie beim Pay-TV-Sender Sky verfolgen. Kommentator ist wie gewohnt bei den Samstagabendspielen Wolff Fuss. Das Spiel beginnt um 18.30 Uhr, der Sky Sport Bundesliga 1 steigt bereits ab 17.30 Uhr in die Berichterstattung ein. Sebastian Hellmann moderiert, Lothar Matthäus ist der Experte. Ab 17.45 Uhr ist sowohl eine sogenannte "Star Cam" im Einsatz (Sky Sport Bundesliga 3), auf Sky Sport Bundesliga 4 ist die Partie zudem im "Tactical Feed", also in permanenter Weitwinkelperspektive zu sehen. Wer das Spiel nur online verfolgen möchte, kann das über die kostenpflichtigen Player Sky Go oder Sky Ticket tun.
Union Berlin gegen RB Leipzig live im TV und Online-Stream sehen
sportbuzzer.de
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 24 /210 

Israel stellt Handy-Überwachung von Omikron-Infizierten ein (1.01/5)

Eine Überwachung von Corona-Infizierten mittels Handydaten hatte Israel bereits in einer früheren Phase der Pandemie eingesetzt. Nun ist diese Maßnahme aber nach kurzer Zeit wieder beendet worden.
Israel stellt Handy-Überwachung von Omikron-Infizierten ein
stern.de
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 25 /210 

Darüber spricht die Liga: Corona, Top-Spiel, Korkut-Debüt (1.01/5)

Spitzenspiel im Schatten von Corona: Der BVB darf am Samstag beim Gipfeltreffen mit Bayern München nur 15.000 Zuschauer ins Stadion lassen. Hertha BSC erhofft sich frischen Wind vom neuen Trainer.
14. Bundesliga-Spieltag - Darüber spricht die Liga: Corona, Top-Spiel, Korkut-Debüt
t-online.de
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 26 /210 

Traditionsclub - Atlético Mineiro: Nach 50 Jahren wieder Meister in Brasilien (1.01/5)

Salvador (dpa) - Traditionsclub Atlético Mineiro hat erstmals nach 50 Jahren wieder die brasilianische Fußballmeisterschaft gewonnen. Der Club besiegte am Donnerstagabend in der Arena Fonte Nova in Salavador - angeführt von dem ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Hulk - Bahia nach 0:2-Rückstand mit 3:2 (0:0). Damit liegt Atlético-MG (81 Punkte) uneinholbar vor dem zweitplatzierten Titelverteidiger Flamengo Rio de Janeiro (70) - das Team hat noch drei Spiele. Atlético-MG hatte das Spiel in Salvador in der zweiten Halbzeit nach dem 0:2-Rückstand noch gedreht. Den Auftakt machte dabei Hulk: Der 35-Jährige, der mit 18 Treffern auch die Torjägerliste anführt, verwandelte in der 73. Minute einen Elfmeter. Dann traf Keno zwei Male. Zuvor hatten Luiz Otavio (62.) und Gilberto (66.) Bahia, das gegen den Abstieg kämpft, in Führung gebracht.
Atlético Mineiro: Nach 50 Jahren wieder Meister in Brasilien
augsburger-allgemeine.de
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 27 /210 

Wirtschaft: US-Regierung will Deal um Chipdesigner verhindern (1.01/5)

Elon Musk veräussert erneut Tesla-Papiere Elon Musk ist Teslas grösster Einzelaktionär. wej. Tesla-Chef Elon Musk hat erneut Aktien seines Konzerns veräussert. Wie aus Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht in der Nacht auf Freitag (3. 12.) hervorging, verkaufte er rund 934 000 Papiere im Wert von ungefähr 1 Mrd. $. Die Tesla-Aktie verlor im nachbörslichen Handel an der Nasdaq am Donnerstag 0,98% auf 1074 $. Insgesamt hat Musk bisher rund 10 Mio. Tesla-Aktien im Wert von knapp 11 Mrd. $ verkauft. Damit nähert sich der Unternehmer dem Ziel, 10% seiner Beteiligung an dem Elektroautohersteller Tesla abzustossen. Hintergrund ist eine Umfrage Musks von Anfang November auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, ob er Teile seiner Tesla-Aktien verkaufen soll. Musk hielt zuvor rund 17% aller Aktien. Mit einem Vermögen von 284,1 Mrd. $ ist Musk laut Bloomberg Billionaires Index der reichste Mensch der Welt. Sein Vermögen ist im laufenden Jahr um 128,1 Mrd. $ gestiegen. US-Regierung klagt gegen Kauf des Chipdesigners Arm durch Nvidia Der Chipkonzern Nvidia will die britische Firma Arm kaufen, doch mit dem Widerstand von amerikanischen Kartellwächtern sinken die Chancen darauf. (dpa) Die amerikanische Regierung will einen Milliardendeal um den Chipdesigner Arm verhindern, dessen Technik in praktisch allen Smartphones steckt. Die geplante Übernahme der britischen Firma durch den amerikanischen Grafikkarten-Spezialisten Nvidia könne Innovationen bremsen, begründete die Handelsbehörde FTC ihre Klage am Donnerstag (2. 12). Nvidia setzte bereits im September 2020 zum damals rund 40 Mrd. $ schweren Kauf von Arm an. Es geht um die grösste Übernahme in der Halbleiterbranche, deren Wert mit dem Kursanstieg der Nvidia-Aktie inzwischen etwa doppelt so hoch wäre. Von Arm stammt die Grund-Architektur der Chips, die in so gut wie allen Smartphones und den meisten Tablet-Computern verwendet werden. Auf Basis der Arm-Designs entwickeln unter anderem Apple und Samsung die Prozessoren für ihre Smartphones. Auch der Chipkonzern Qualcomm, dessen Chips in vielen Android-Telefonen stecken, greift darauf zurück. Die Arm-Architekturen setzten sich in Smartphones gegen Chip-Systeme des Halbleiter-Riesen Intel durch – unter anderem weil sie deutlich stromsparender arbeiten. Inzwischen werden Chips auf Basis von Arm-Designs auch in Rechenzentren eingesetzt – und Apple nutzt sie in seinen neuen Mac-Computern. Die Arm-Architekturen setzten sich in Smartphones gegen Chip-Systeme des Halbleiter-Riesen Intel durch – unter anderem weil sie deutlich stromsparender arbeiten. Inzwischen werden Chips auf Basis von Arm-Designs auch in Rechenzentren eingesetzt – und Apple nutzt sie in seinen neuen Mac-Computern. Die Bedenken der FTC gehen nun in dieselbe Richtung. Der Deal könne Nvidia erlauben, Konkurrenten auf unfaire Weise zu benachteiligen, argumentierte die Behörde. Sie sieht die Gefahr unter anderem bei Assistenzsystemen in Autos und Prozessoren für Cloud-Dienste. Auch werde Nvidia durch den Kauf von Arm Zugang zu vertraulichen Informationen einiger seiner Konkurrenten bekommen, die ebenfalls Kunden des Chipdesigners sind. Die FTC warnte vor höheren Preisen und schlechteren Produkten für Verbraucher. In Europa haben die britischen Wettbewerbshüter und die EU-Kommission bereits vertiefte Prüfungen des Deals eingeleitet. Mit dem Widerstand der FTC könnte die Übernahme ernsthaft ins Wanken geraten. Von der neuen FTC-Chefin Lina Khan wird allgemein eine härtere Gangart mit Blick auf die Marktmacht von Technologiekonzernen erwartet. Amazon und Facebook forderten bereits, sie solle sich aus Untersuchungen zu ihren Unternehmen heraushalten, weil sie als Kritikerin befangen sei. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Musk verkauft weitere Tesla-Aktien für eine Milliarde Dollar
stern.de
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 28 /210 

Afghanistan: Sanktionen stellen NGOs vor Herausforderungen (0.04/5)

Kabul. In Afghanistan stehen Hilfsorganisationen seit der Machtübernahme der Taliban vor vielen neuen Herausforderungen. Vor allem die Sanktionen machten ihnen zu schaffen, sagte die Afghanistan-Landesdirektorin des International Rescue Committee (IRC), Vicki Aken, der Deutschen Presse-Agentur. Nach bestehenden Regeln könne eine Organisation monatlich 25.000 US-Dollar von einem Bankkonto beheben. IRC mit seinen zahlreichen Projekten brauche allerdings 400.000 US-Dollar die Woche. Die militant-islamistischen Taliban haben in Afghanistan Mitte August die Macht militärisch übernommen. Gleichzeitig stellten Geberländer die Zahlung von Entwicklungsgeldern ein, Reserven der afghanischen Zentralbank wurden eingefroren. Internationale Überweisungen in das Land über das Swift-System sind ausgesetzt. Insgesamt steckten Hilfsorganisationen in einer Zwickmühle. Die Taliban-Regierung sei international nicht anerkannt, aber sie sei die Regierung, mit der die Hilfsorganisationen zusammenarbeiten müssten. Es gälten im Land weiterhin die gleichen Gesetze für Nichtregierungsorganisationen - und diese ringen nun etwa mit der Frage, ob sie weiterhin Steuern in dem Land zahlten oder nicht. Manche Geber sagten, sie sollten keine Steuern zahlen. „Aber vielleicht wirft uns dann die Regierung aus dem Land“, so Aken. RND/dpa
Wegen 2G-Regel: Polizeigewerkschaft befürchtet mehr Aggressivität vor allem bei Ungeimpften
rnd.de
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 29 /210 

Corona-Update LIVE bei BILD: Letzter Spahn-Auftritt an der Seite von Wieler (0.02/5)

Die Corona-Beschlüsse von Noch-Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU), ihrem Bald-Nachfolger Olaf Scholz (63, SPD) und den Länder-Chefs versetzen uns erneut in Lockdown-Angst. So wurde u.a. wurde ein Inzidenz-Grenzwert (350) festgelegt, bei dessen Überschreiten regionale Schließungen z.B. von Kneipen und Bars drohen – aktuell teilt diese Grenze auch die Deutschland-Karte: Im Osten und Süden Deutschlands haben viele Bundesländer und Landkreise diese Marke „gerissen“. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (43) appellierte deshalb ab Freitagmorgen an die Länder, die beschlossenen Maßnahmen zügig umzusetzen. Am Freitagmorgen nehmen auch Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler (60) wieder Stellung zu den aktuellen Entwicklungen. Für Spahn wird es der letzte gemeinsame Auftritt mit Wieler sein – ab sofort wird dann der noch nicht benannte Nachfolger an seiner Stelle die aktuellen Corona-Zahlen erklären. Ab 10 Uhr geben Spahn und Wieler ihre Pressekonferenz – verfolgen Sie den Auftritt bei BILD im TV oder hier im Livestream!
Impf-Skepsis - Warum viele Migranten auf Intensivstationen liegen
bild.de
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 30 /210 

Corona-Ticker: Experten fordern "Kontaktbremse" auch für Geimpfte (0.02/5)

Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute - am Freitag, 3. Dezember 2021 - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Zum Nachlesen: der Blog vom Donnerstag. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Norwegen-Reisende müssen nach der Ankunft in dem skandinavischen Land seit heute unabhängig von ihrem Impfstatus einen Corona-Test machen. An Grenzübergängen mit Teststationen muss man sich direkt dort testen lassen. Wo diese Stationen fehlen, muss der Test innerhalb von 24 Stunden anderswo erfolgen - ein Schnelltest reicht in diesem Fall. Die Testpflicht gilt für Geimpfte und Ungeimpfte. Ausnahmen gibt es für Grenzpendler, Flugpersonal und Berufskraftfahrer. In Mecklenburg-Vorpommern ermittelt die Polizei immer häufiger wegen gefälschter Impfpässe. Wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) in Rampe bei Schwerin sagte, wurden im Monat November 48 solcher Fälle bekannt. Das seien viermal mehr als im Oktober. Im gesamten Jahr 2021 wurden den Angaben zufolge bisher 68 solcher Fake-Impfpässe vom LKA im Nordosten registriert, die entweder zum Kauf angeboten oder auch bereits benutzt wurden. Wer seine Corona-Impfung auffrischen lässt, könnte künftig von den in Niedersachsen geltenden 2G-Plus-Regeln ausgenommen werden. Dies werde innerhalb der Landesregierung geprüft, teilte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit. Für Menschen mit einer sogenannten Booster-Impfung könnte dann notwendige zusätzliche Test entfallen. Teilnehmer an Kundgebungen und Protestspaziergängen gegen die Corona-Einschränkungen müssen sich im Nordosten auf strengere Kontrollen einstellen. Das hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD) mit Blick auf zuletzt insgesamt fast 2.000 Teilnehmer bei Protesten in Wolgast, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald angekündigt. Selbstverständlich könnten Menschen das Recht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen, erklärte der 47-jährige Minister. Die Pandemie-Situation habe sich aber wieder deutlich verschärft. "Demonstrationsteilnehmer, die auch nach Aufforderung durch die Polizei keine Maske tragen, gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit und die ihrer Angehörigen, sondern auch die ihrer Mitbürger", sagte Pegel. Es sei nicht hinnehmbar, dass Menschen das Leben anderer aufs Spiel setzen. Beamte würden bei den nächsten Demonstrationen mit den Ordnungsbehörden, konsequent die Einhaltung der jetzt geltenden Hygieneregeln durchsetzen. Der Infektiologe Jan Rupp begrüßt die von Bund und Ländern beschlossenen strengeren Corona-Regeln und bezeichnete sie als "überfällig" und als "Mischung aus politischem Willen und infektionsdynamischer Überlegung". "Bei den Ungeimpften muss der Druck jetzt eklatant höher werden, letztlich geht es ja darum, gerade die zu schützen", sagte der Direktor der Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie bei NDR Info. Jedem, der noch nicht geimpft ist, müsse klargemacht werden, dass die Lösung in der Impfung liegt. Um aktuell die vierte Corona-Welle zu brechen, seien vor allem die Kontaktbeschränkungen wichtig. Zu Impfungen für Fünf- bis Elfjährige sagte Rupp, er hoffe, dass sich viele Eltern dazu entschließen, ihre Kinder impfen zu lassen. Er würde jedoch davon abraten, auf diese Gruppe Druck auszuüben, denn die Verläufe bei Kindern in diesem Alter seien in der Regel mild. In Amerika werde diese Altersgruppe bereits mit Hochdruck geimpft, der Impfstoff sei gut verträglich. "Gerade in der aktuellen Zeit würden wir sehr schnell erfahren, wenn in der Anwendung vermehrt Krankheitsfälle oder Nebenwirkungen auftreten würden." Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Biontech-Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren bereits zugelassen. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) steht noch aus. Ärztepräsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse des Corona-Gipfels für unzureichend. "Um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen, wären aus unserer Sicht noch weitergehende Maßnahmen notwendig", sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er forderte, dass für Geimpfte und Genesene bundesweit und obligatorisch in Bars, Restaurants sowie für Sportaktivitäten und Kulturveranstaltungen in Innenräumen die 2G-Plus-Regelung gelten solle, "also geimpft, genesen und getestet", sagte Reinhardt. Vor allem müssten die Einhaltung der Zutrittsvoraussetzungen strikt kontrolliert und deren Missachtung verbindlich sanktioniert werden. 40 Mitarbeiter im Kieler Werk des Feuerwehrsproduzenten Weco müssen offenbar um ihre Jobs bangen. Hintergrund ist das von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene Verkaufsverbot von Silvester-Feuerwerk. Im Bundestag sollen bald alle Abgeordneten über eine allgemeine Impfpflicht abstimmen - so hat es der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt. Eine Umfrage zeigt: Die Hamburger Bundestagsabgeordneten sind mehrheitlich dafür. Der offizielle Start der Impfungen in 180 Schwerpunktpraxen in Niedersachsen verschiebt sich weiter. Nach wie vor kommt nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung nicht genügend Impfstoff an. Auch in der kommenden Woche werden voraussichtlich nicht die ursprünglich bestellten Impfstoffmengen ausgeliefert, wie ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) sagte. Genaue Zahlen nannte er nicht. Eine Arztpraxis im Landkreis Friesland etwa rechnet nach eigenen Angaben in der kommenden Woche mit etwa 75 Prozent weniger Dosen als benötigt. Solange die Mengen nicht stabil seien, könnten die Schwerpunktpraxen nicht starten. Das Robert Koch-Institut hat für Niedersachsen 3.282 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert - 199 weniger als am Donnerstag und 133 weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt im Landesdurchschnitt 205,9 Fälle je 100.000 Einwohner (Vortag: 206,8; Vorwoche: 201,2). 23 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Der Schweriner Weihnachtsmarkt ist seit heute geschlossen. Insbesondere die Vorgabe, dass nur noch Geimpfte und Genesene mit negativem Corona-Test die Angebote nutzen können, haben nach Angaben von Veranstalter Arno Teegen zur Absage geführt. Mit einem Großaufgebot der Polizei sind am Donnerstagabend mehrere Lokale in Hamburg-Harburg kontrolliert worden. Wie die Polizei mitteilte, sei vor allem die Einhaltung der nach der Corona-Verordnung vorgeschriebenen 2G-Regeln überprüft worden. Vier Betriebe seien wegen verschiedener Verstöße geschlossen worden. Die angekündigte Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten soll ab dem 16. März gelten. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND. Nach Informationen aus "Kreisen der Ampel-Parteien" müssten dem Bericht zufolge alle bereits heute Beschäftigten und alle, die ab 1. Januar neu beginnen, spätestens bis zum 15. März einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorweisen. Wer danach seine Tätigkeit starte, benötige den entsprechenden Nachweis von Anfang an, hieß es weiter. Mit der Übergangsfrist hätten alle Betroffenen genug Zeit, sich jetzt noch impfen zu lassen. Ausgenommen von der Pflicht seien Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Der Gesetzentwurf zur "einrichtungsbezogenen Impfpflicht" solle bis spätestens Mitte Dezember im Bundestag beschlossen werden. Bis zu 30 Millionen Corona-Impfungen peilen Bund und Länder bis Weihnachten in Deutschland an. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen bald erstmals auch Zahnärzte, Zahnärztinnen, Apotheker, Apothekerinnen und Pflegekräfte impfen. Nach Informationen von NDR 90,3 sind eine Reihe von Apotheken in Hamburg darauf schon vorbereitet. "Die Motivation ist groß", sagte Kai-Peter Siemsen, Präsident der Hamburger Apothekerkammer. Rund 50 seiner Kolleginnen und Kollegen haben sich schon fürs Impfen schulen lassen, etwa 200 weitere haben Interesse. Bald könnte es also noch mal deutlich mehr Impfstellen in Hamburg geben. In dieser Woche fehlte bei fast 40 Prozent der neuen Corona-Fälle die Information zum Impfstatus der Betroffenen. Die Folge: Wenn die aktuellen Sieben-Tages-Inzidenzen nach Impfstatus ausgewiesen werden, wird schon mal die größte Gruppe gar nicht berücksichtigt. Doch warum ist das so? Der Leiter der Landesmeldestelle, der Virologe Helmut Fickenscher, erklärt das mit dem Ablauf. Der britischen Studie "COV-Boost" zufolge, sind die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna am besten für eine dritte Auffrischimpfung geeignet. Die Studie ergab, dass eine volle oder halbe Dosis von Pfizer/BioNTech oder eine volle Dosis von Moderna sowohl die Antikörper- als auch die T-Zell-Werte sehr wirksam ansteigen ließen. Wenn AstraZeneca, Novavax, Johnson & Johnson und Curevac als Auffrischungsimpfung verabreicht wurden, erhöhten sie ebenfalls die Antikörperspiegel für beide Erstimpfstoffe, wenn auch in geringerem Maße. Das Robert Koch-Institut meldet 74.352 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 2.062 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche, als 76.414 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder auf 442,1 von 439,2 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 390 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 102.568. Insgesamt wurden in Deutschland bislang mehr als sechs Millionen Corona-Infektionen gemeldet. Mehrere Experten fordern nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Corona-Bekämpfung die Einführung von Maßnahmen für verringerte Kontakte auch für Geimpfte. "Wir brauchen deutliche Kontaktbeschränkungen, aktuell tatsächlich am besten für alle", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Marx verwies dabei auch auf die neu entdeckte Omikron-Mutante. "Über die neue Virusvariante wissen wir einfach noch nicht genug. Wir können nicht ausschließen, dass die Impfstoffe vermindert wirken", mahnte er. "Es ist ein Fehler, Kontaktbeschränkungen für Geimpfte auszuschließen", sagte der Virologe Klaus Überla. "Denn inzwischen treten fast die Hälfte der symptomatischen Infektionen bei Geimpften auf. Die Geimpften spielen eine beträchtliche Rolle bei der Ausbreitung des Virus." Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie sagte dem RND ebenfalls: "Es wäre besser gewesen, Kontaktbeschränkungen für alle zu verhängen, also auch für Geimpfte und Genesene." Auch eine regionale Regelung abhängig vom Infektionsgeschehen sei sinnvoll. Auch in Schleswig-Holstein, wo die Inzidenzen derzeit bundesweit am niedrigsten sind, müssen sich Einzelhändler jetzt auf die 2G-Regel einstellen. Der Schlag trifft sie hart in der eigentlich umsatzstärksten Jahreszeit vor Weihnachten. Wegen des unverändert hohen Infektionsgeschehens in Mecklenburg-Vorpommern kommt der Landtag am Mittag in Schwerin erneut zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Den Antrag dazu hatte die Landesregierung kurzfristig gestellt. Sie will mit den Abgeordneten über die aktuelle Corona-Lage im Land und mögliche Zusatzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beraten. Am Donnerstag hatten Bund und Länder schärfere Vorgaben und Einschränkungen beschlossen, die bundesweit gültig sind und die vierte Corona-Welle brechen sollen. Ein Teil davon, wie etwa Kontaktbeschränkungen und strenge Regeln für Restaurant- oder Kinobesuche gelten in Mecklenburg-Vorpommern bereits. Die Landesregierung hatte damit auf die steigende Zahl von Neuinfektionen und Krankenhauseinweisungen von Corona-Patienten reagiert. Die Ministerpräsidentenkonferenz hat gestern weitere Regel-Verschärfungen beschlossen. Ungeimpfte werden nun bundesweit aus vielen Bereichen ausgeschlossen. Die wichtigsten Beschlüsse: Alle Details liefert der Artikel auf NDR. de: In Bremen wird am Vormittag ein neues großes Impfzentrum für täglich bis zu 5.000 Impfungen gegen das Coronavirus eröffnet. Es wurde in der historischen Schalterhalle der Sparkasse in der Innenstadt eingerichtet. Wie in den vergangenen Monaten stützt sich die Hansestadt bei der Organisation der Impfungen auf eine enge Zusammenarbeit von Gesundheitsbehörde, Hilfswerken und örtlicher Wirtschaft. Das kleinste Bundesland Bremen liegt beim Anteil vollständig Geimpfter seit Längerem an der Spitze der Länder. Gestern betrug die Quote 80,3 Prozent der Bevölkerung. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. In Schleswig-Holstein sind binnen eines Tages 700 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren etwas mehr als eine Woche zuvor (684), aber weniger als am Vortag (857). Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, sanken die maßgeblichen Inzidenzwerte erneut leicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert weiter, sie fiel von 152,2 auf 151,0. Im Vergleich der Bundesländer hat Schleswig-Holstein laut Robert Koch-Institut noch immer die geringste Sieben-Tage-Inzidenz. Die Hospitalisierungsinzidenz sank von 3,71 am Vortag auf 3,26. 189 Corona-Patienten lagen im Krankenhaus - 6 weniger als am Vortag. Zwei weitere Infizierte starben. Auf den Intensivstationen lagen 53 Patienten (minus 2 zum Vortag) im Zusammenhang mit Corona, 25 davon mussten beatmet werden (minus 3). Im Kreis Herzogtum Lauenburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 241,0 erneut am höchsten im Land. Dahinter folgen weiterhin Lübeck mit 207,1 und der Kreis Pinneberg 188,9. In all diesen Regionen sank die Zahl seit Mittwoch. Im Kreis Dithmarschen ist der Wert mit 84,8 weiterhin am niedrigsten. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie außerdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter über die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Freitag, 3. Dezember - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Donnerstag nachlesen.
Coronavirus: Aktuelle Zahlen für den Norden
ndr.de
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Das haben die Türken nicht verdient (0.02/5)

W as immer man vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan hält, Inkonsequenz kann man ihm nicht vorwerfen. Und so erscheint der Rauswurf von Finanzminister Lütfi Elvan nach nur einem Jahr folgerichtig. Denn der hielt wenig vom geld- und finanzpolitischen Kurs des allmächtigen Staatspräsidenten, der die Inflation beschleunigt und den Wert der Lira ins Bodenlose stürzen lässt. Dass Erdoğan die Wirtschaft des Landes zielstrebig schädigt und breite Schichten seines immer schärfer in wenige Reiche und viele Arme geteilten Landes ruiniert, will er nicht wahrhaben. In den späten Jahren seiner Karriere macht Erdoğan sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Kritiker ersetzt er durch Jasager. In der Notenbank hat er missliebige Gouverneure so lange ausgetauscht, bis sie tun, was er will – obwohl die Verfassung die Unabhängigkeit der Geldpolitik festschreibt. Damit nicht genug. In bester Autokratenmanier hat Erdoğan sich das Land untertan gemacht, die Institutionen entkernt. Seine Partei, die nur dem Namen nach noch für „Gerechtigkeit und Aufschwung“ steht, besteht aus willfährigen Claqueuren, das Parlament ist entmachtet, die Justiz zappelt an seinem Gängelband. Es sei nur an das himmelschreiende Unrecht erinnert, das dem seit vier Jahren ohne Urteil in Haft sitzenden Philanthropen Osman Kavala widerfährt. Erdoğans außenpolitischer Schaukelkurs zwischen Russland und Amerika lässt die Zweifel am NATO -Bündnispartner wachsen. Seine stete Mischung aus Drohungen und freundlichen Gesten in Richtung der EU macht jede verlässliche politische Kalkulation zielstrebig zunichte. Entsprechend frostig sind die Beziehungen. Große Teile der türkischen Wirtschaft, die mit Erdoğans Staatsaufträgen reich geworden ist, schauen weg oder maulen im Verborgenen. Dabei schrillen bei ihr längst die Alarmglocken. Die Betriebe wissen um die Irrationalität des Kurses, den Erdoğan, mit dem Koran in der Hand wedelnd, eingeschlagen hat. Oft genug ist sein mit „unorthodox“ euphemistisch umschriebenes zinspolitisches Gedankengebäude als Unsinn entlarvt worden: Mit niedrigeren Zinsen bekämpft man keine Inflation. Zu viel Liquidität beseitigt man nicht, indem man mehr hinzugibt. Erdoğan schüttet Öl in das Feuer am Währungsmarkt und wundert sich, dass das Land brennt. Wenn er schon dem Lehrbuchwissen der Ökonomie nicht traut, sollte er die Tauglichkeit seiner Ideen mit einem Blick über die Grenzen schärfen: Weltweit ziehen Notenbanken die geldpolitischen Zügel wegen der Inflation an. Nur in der Türkei, wo die amtliche Rate mit 20 Prozent den Wertverlust wohl nur unzureichend spiegelt, sinken die Zinsen. Erdoğan will damit die Volkswirtschaft ankurbeln. Sie wächst aktuell schon um beachtliche 10 Prozent. 2022 dürfte sich das Bruttoinlandsprodukt jedoch abflachen – auch wegen der Zinssenkungen. Denn der damit politisch geförderte Absturz der Lira trifft die Wirtschaft mehrfach. So müssen die in hohen Milliardenbeträgen in Dollar und Euro verschuldeten Unternehmen für Zins und Tilgung immer mehr Lira erwirtschaften. Außenhändler, die in Dollar oder Euro abrechnen, können nicht sicher sein, dass ihre Geschäftspartner die Devisen noch auftreiben können. Im Land treibt der Währungsverfall die hohen Importpreise zusätzlich an. Die Preise für Lebensmittel, Mieten, Benzin, Strom und Gas klettern rasant. Der knapp bemessene Mindestlohn reicht nicht mehr fürs Leben. Manche Verkäufer horten Waren, weil sie auf steigende Preise spekulieren – so wie jene Türken, die es sich leisten können, verfügbare Lira in Devisen oder Edelmetalle getauscht haben. Ihr Vertrauen in die Lira als Mittel der Wertaufbewahrung ist dahin. Dieser Tage warnten Apotheker vor Versorgungsknappheit, weil die reglementierten Preise nicht reichen, um Import-Arzneimittel zu bezahlen. Als Antwort kommandiert Erdoğan Kon­trolleure in die Apotheken ab, so wie er Lebensmittelhändlern wegen Preisanhebungen die Wettbewerbskontrolle auf den Hals schickt und die Notenbank Millionen ihrer schrumpfenden Reserven für sinn- und folgenlose Interventionen am Währungsmarkt verpulvern lässt. Im Jahr 2023 wird gewählt. Es ist nicht erkennbar, dass Erdoğan, den seine Kritiker „den Sultan“ rufen, von seinem wirtschaftlichen Katastrophenkurs abweichen wird. Eher besteht die Sorge, dass der gesundheitlich offenbar angeschlagene Machtpolitiker politische Krisen inszeniert, um von anderem Versagen abzulenken. Das haben die Türken nicht verdient.
Das haben die Türken nicht verdient
faz.net
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Sport aktuell Blog (0.02/5)

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
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Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg: Diese Maßnahmen gelten wohl ab Samstag (0.02/5)

Nachdem Bund und Länder neue Corona-Regeln beschlossen haben, kündigt Baden-Württemberg strengere Regeln an. Die sollen voraussichtlich ab Samstag gelten.
Beschlüsse beim Corona-Gipfel: Ab wann gelten die neuen Corona-Regeln?
augsburger-allgemeine.de
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Böllerverbot, Versammlungsverbot und 2G: Die Corona-Regeln für Silvester (0.02/5)

Auch in diesem Jahr ist der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester verboten. Auf diese Regeln einigten sich Bund und Länder beim Corona-Gipfel am Donnerstag
Corona-Regeln in Tschechien: 2G in Hotels und Restaurants
augsburger-allgemeine.de
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Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl. (0.02/5)

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Neue Corona-Beschlüsse: „Horrortrip für Livemusik und Clubkultur“ (0.02/5)

Die Rede ist von „Mindeststandards“: Die verschärfenden Corona-Maßnahmen, die am 2. Dezember von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten beschlossen worden sind, stellen Veranstalterinnen und Veranstalter aus der Kulturbranche und Clubbetreiberinnen und -betreiber erneut vor ein faktisches Aus. Für Clubs und Diskotheken gilt jetzt: In Hotspotregionen sollen sie geschlossen werden. Der Grenzwert liegt dabei bei einer Inzidenz von 350 in einem Landkreis. In den noch offenen Clubs gilt 2G plus und es müssen Masken getragen werden. Doch das will die Branche nicht einfach so hinnehmen und fordert mit einem „Marshall-Plan für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft“ schnelles Handeln der Politik. „Nichts ist gut und wir alle wissen es oder ahnen es“, heißt es in einer Mitteilung der Livemusikkommission, dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland. Die von der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) beschlossenen Maßnahme der Schließung von Clubs- und Diskotheken bei einer Inzidenz von 350 lässt Verzweiflung bei Clubbetreiberinnen und -betreibern und Konzertveranstalterinnen und -veranstaltern aufkommen. „Die Reise der Kultur durch die Pandemie war schon schwierig, für Livemusik und die Clubkultur ist sie ein Horrortrip“, heißt es in der Mitteilung weiter. Neben den großen wirtschaftlichen Belastungen durch das „Hin- und Her“ bei Schließungen und Wiedereröffnungen verstreue sich nun das Personal, klagt der Verband. Die Lage sei düster, vor allem weil sich Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Clubbetreibenden keine Perspektive eröffne – auch nach den Impfungen. Zwar kämen Hilfen an, doch stünden Soloselbstständige mit Lebenshaltungskosten und Minijobber und -jobberinnen erneut vor dem „Nichts“. „Die Resilienz schmilzt dahin“, klagt der Verband. „Wann und unter welchen Bedingungen ist ein Clubbetrieb (ohne Masken und Abstand) wieder möglich?“, „Wie wirken sich Clubschließungen auf die Pandemie aus?“, „Welches Risiko sind wir als Gesellschaft bereit einzugehen, um wieder ein (halbwegs) normales Leben zu leben?“: Auf all diese Fragen gebe es derzeit keine Antwort, klagt der Verband. Deshalb fordert er nun konsequente Schritte seitens der Politik: Es solle ein „Marshall-Plan für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft“ entwickelt werden, der einen „Restart und den Schutz einer einzigartigen Clubkulturlandschaft“ vorsieht. Zudem sollen „Hilfen (.) weitergeführt, angepasst, entbürokratisiert und verbessert werden“. Auch solle ein „Fahrplan“ gesetzt werden, der „Orientierungswerte und abgestufte Maßnahmen ohne Maskenpflicht und Abstand“ vorsehe, durch das Schaffen von „sicheren Räumen“ durch PCR-Tests, Antigentests und mithilfe der Corona-Warn-App. Der Verband betont: „Clubkultur mit Maske und Distanz ist wie Fußballsport ohne Ball und Tor.“ All dies solle jedoch erst erfolgen, sobald die vierte Welle gebrochen werde. RND/mhs
Neue Corona-Beschlüsse: „Horrortrip für Livemusik und Clubkultur“
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Amazon Prime: Diese Serien und Filme kommen im Dezember neu dazu (0.02/5)

Zeit für einen entspannten Filmabend oder Lust auf den nächsten ausgiebigen Serienmarathon? Wir verraten Ihnen, welche neuen Serien, Staffeln und Filme auf Amazon Prime Video anlaufen und für Abonnenten kostenlos sind. Monatlich gehen bei Amazon Prime Video eine Reihe neuer Filme und Serien oder Staffeln an den Start. Dazu gehören sowohl die sogenannten Amazon Originals, also Eigenproduktionen des Video-on-Demand-Anbieters, als auch zahlreiche andere Serienformate. Was wann als Nächstes neu hinzukommt listen wir hier auf: Ab 1. Dezember auf Amazon Prime: Ab 2. Dezember auf Amazon Prime: Ab 3. Dezember auf Amazon Prime: Ab 6. Dezember auf Amazon Prime: Ab 7. Dezember auf Amazon Prime: Ab 8. Dezember auf Amazon Prime: Ab 9. Dezember auf Amazon Prime: Ab 10. Dezember auf Amazon Prime: Ab 15. Dezember auf Amazon Prime: Ab 16. Dezember auf Amazon Prime: Ab 17. Dezember auf Amazon Prime: Ab 21. Dezember auf Amazon Prime: Ab 23. Dezember auf Amazon Prime: Ab 24. Dezember auf Amazon Prime: Ab 27. Dezember auf Amazon Prime: Ab 29. Dezember auf Amazon Prime: Ab 30. Dezember auf Amazon Prime: Ab 31. Dezember auf Amazon Prime: Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. RND/do
Netflix im Dezember: Diese Serien und Filme kommen neu dazu
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Gernot Blümel im Porträt: Abgang in Kurz' Schatten (0.02/5)

Nach dem Rückzug von ÖVP-Chef Sebastian Kurz aus allen politischen Ämtern hat auch Finanzminister Gernot Blümel seinen Rücktritt erklärt. Auch der zweifache Familienvater führt familiäre Gründe an, aber lässt auch die Verbindung zum Ende der Ära Kurz nicht unerwähnt. Wien – Gernot Blümel hat die vergangenen Jahre des öfteren wie der etwas weniger talentierte Zwilling von Sebastian Kurz gewirkt. Nunmehr geht er im Schatten des Altkanzlers in den politischen Ruhestand. Auch der zweifache Familienvater führt familiäre Gründe an, aber lässt auch die Verbindung zum Ende der Ära Kurz nicht unerwähnt. Video auf Gernot Blümels Facebook-Seite: Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Ob Blümel freiwillig geht, wird wohl unterschiedlich beantwortet werden. Offenkundig ist, dass die ÖVP einen Bruch zur türkisen Zeit will und der Finanzminister für diese steht wie außer Kurz kein anderer. Zudem ist Blümel beschädigt durch die Ermittlungen der Justiz im ÖVP-Umfeld und publik gewordene – freundlich ausgedrückt – saloppe Chats mit dem nun auch schon länger abgelösten ÖBAG-Chef Thomas Schmid. Blümel wirkte in seinem politischen Leben immer etwas kühler als Kurz, manche nannten es auch herablassender. Symbolisch dafür steht, als er einst in Socken durch den Plenarsaal schritt, für nicht wenige Abgeordnete Ausdruck der Respektlosigkeit. Andere schätzten ihn als intelligenten Gesprächspartner, selbst jene aus anderen Fraktionen, zudem war ihm politisches Geschick durchaus gegeben. Schließlich konnte Blümel sogar vor dem Wählervolk punkten, was dem stets etwas reservierten Wiener mit niederösterreichischen Wurzeln viele nicht zugetraut hätten. Mehr als 20 Prozent bei der Wien-Wahl holte die ÖVP unter Blümel. Ob wegen ihm lässt sich schwer beurteilen. Zumindest gestört hat er die Wähler offenbar nicht. Freilich, die Kommunalpolitik schien Blümel stets eher Beiwerk, wohler fühlte er sich im Bund - ob als relativ kurzzeitiger Generalsekretär der Bundespartei, als der er von Michael Spindelegger aus dem Hut gezaubert wurde, oder später unter Türkis-Blau als Minister im Kanzleramt oder zuletzt mit den Grünen als Finanzminister. Dort hatte er sich vor allem anfangs in der Pandemie viel anhören müssen, zu spät die Hilfe, zu wenig und zu geizig. Diese Kritik hat sich mittlerweile abgeschwächt. Als Pluspunkt seiner Ära verbuchen kann Blümel den Einstieg in die CO2-Bepreisung bei gleichzeitiger Entlastung von Wirtschaft und Arbeitnehmern. Wohl am ärgerlichsten für ihn ist, dass der konsolidierte Staatshaushalt als Ziel in Corona-Zeiten bestenfalls ein Wunschtraum war. Unglücklicher agierte Blümel sowieso an Nebenfronten. Ein allgemein als präpotent empfundener Auftritt im U-Ausschuss hängt ihm bis heute nach. Das gilt umso mehr für eine Hausdurchsuchung bei ihm daheim im Zusammenhang mit Parteispenden-Vorwürfen. Was Blümel künftig macht, man weiß es nicht. Als Cartellbruder und durch seine vielfältige politischen Kontakte wird der studierte Philosoph und Flügelhornspieler wohl genug Verbindungen haben, um da oder dort einen Fuß in ein erfolgreiches Privatwirtschaftsleben setzen zu können. Mehr Zeit für die Familie wird da für den langjährigen Vielarbeiter auch abzuzwacken sein. Blümel lebt seit vielen Jahren mit einer Journalistin zusammen. Das Paar hat zwei Kinder. (APA) Gernot Blümel, geboren am 24. Oktober 1981 in Wien, aufgewachsen in Moosbrunn, liiert. Studium der Philosophie sowie an der Executive Academy der WU. 2008-2010 Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei. Ab Dezember 2013 Generalsekretär der ÖVP, seit Oktober 2015 Obmann der Wiener Volkspartei. Von Dezember 2017 bis Juni 2019 Kanzleramtsminister mit den Agenden Kunst, Kultur, Medien und EU, ab Jänner 2020 Finanzminister.
Fünf Fragen an Mitterlehner: „Kurz-Rücktritt war logischer Schritt“
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Papua-Ureinwohner durch Musks Raum-Flughafen bedroht

Seit 1961 kämpfen die Bewohner Westneuguineas für ihre Unabhängigkeit. Zusätzlich zur ständigen Bedrohung durch den Kolonialisierer Indonesien, müssen die Papua-Ureinwohner nun um ihren Lebensraum fürchten, denn dort könnten bald „SpaceX-Raketen“ starten. Biak ist eine tropische Insel mit malerischen Sandstränden und üppiger Flora, wie sie im Buche steht. Die idyllische Kulisse könnte aber schon bald Geschichte sein, denn die Pazifik-Insel in Westguinea steht gerade hoch im Kurs bei der Raumfahrtindustrie. „SpaceX"-Gründer Elon Musk sieht in dem indonesischen Gebiet nördlich von Australien einen idealen Ausgangspunkt für Ausflüge ins All. Biak ist nämlich nicht nur reich an Nickel und Kupfer, das für den Raketenbau verwendet wird; die Nähe zum Äquator bedeutet außerdem, dass bei einem Raketenstart weniger Treibstoff benötigt wird. Die indonesische Regierung begrüßt Musks Interesse an der Insel – ganz im Gegensatz zu den Papua-Ureinwohnern. Für den Abrauw-Klan, der seit 15 Generationen auf Biak heimisch ist, hätte es massive Einschnitte zufolge, sollte die Insel für die Raumfahrt genutzt werden. Mit 1746 Quadratkilometern Fläche ist Biak nicht viel größer als so manche europäische Großstadt. Gerade einmal 100.000 Einwohner zählt sie – die meisten von ihnen leben in ruralen Areal und dörflichen Gemeinschaften. Manche Siedlungen fallen entweder direkt in das Gebiet des geplanten Flughafens, oder liegen wie die Ortschaft Saukobye im unmittelbaren Einzugsgebiet der Raketen. Aber nicht nur Wohngebiete, sondern auch die Lebensgrundlage der Ureinwohner würde dem „SpaceX"-Projekt zum Opfer fallen. Die Haupteinnahmequellen der Abrauw sind Wald-, Jagd- und Fischereigebiete, die sich auf dem Gebiet des geplanten Flughafens befinden. Auch die heliotropen Bäume, die den Ureinwohnern heilig sind, wachsen in diesem Areal. Nach eigenen Angaben hat die indonesische Raum- und Luftfahrtbehörde „Lapan“ das betreffende Areal bereits 1980 von den Papua-Ureinwohnern erworben. Die sehen das aber anders und wehren sich nun gegen die geplanten Eingriffe in ihren Lebensraum. Wie in einer Reportage der „New York Times“ zu lesen ist, sind die Häuptlinge des in Biak ansässigen Abrauw-Klans der Meinung, dass sie niemals Land an Indonesien verkauft hätten. Jene vier Männer, die das Dokument unterschrieben haben, seien nicht einmal Mitglieder des Klans gewesen und hätten somit nicht das Recht gehabt, Ländereien der Ureinwohner zu veräußern. Der Vertrag wäre somit ungültig – ein Detail, das „Lapan“ aber gekonnt ignoriert. Ähnlich problematisch verhält es sich generell mit den Beziehungen zwischen Biak und Indonesien. Bei Westneuguinea handelt es sich seit Jahrzehnten um eine Kolonie, die bis zum Zweiten Weltkrieg in niederländischen Händen war. Während die Osthälfte der Insel als Papua-Neuguinea einen eigenen Staat bildet, fiel Westneuguinea in den 1960er Jahren in indonesische Hände. Grundlage für die Übergabe des Territoriums ist ein Vertrag, der als „The Act of Free Choice“ bekannt wurde. Der Name ist paradox, denn von freiem Willen kann bei Annexion keine Rede sein. Für die „Abstimmung" über die Zugehörigkeit Westneuguineas wurden Tausende Häuptlinge der Papua-Ureinwohner zusammengetrieben und so lange festgehalten, bis sie für die Vereinigung mit Indonesien gestimmt hatten. Bis heute kämpfen die Einwohner Westneuguineas für dessen Unabhängigkeit. Seit Beginn der Auseinandersetzungen mit dem indonesischen Militär haben Schätzungen zufolge 100.000 von einst 700.000 Papua-Ureinwohnern ihr Leben in kriegerischen Auseinandersetzungen verloren. Jedes Jahr am 1. Dezember hissen Separatisten die Morgensternflagge, die an diesem Tag 1961 zum ersten Mal zum Symbol für ein freies Westneuguinea geworden war. Die Abrauw würden durch den Bau eines Raumfahrt-Flughafens auf Biak aber nicht nur ihren angestammten Lebensraum verlieren, sondern ferner auch langfristig heimatlos bleiben. Für Papua-Ureinwohner ist Land nämlich gleichgesetzt mit Identität. Wie der Häuptling des Klans, Marthen Abrauw, der „New York Times“ gegenüber berichtete, würden die Abrauw durch Musks Pläne zu Vertriebenen werden, die von keinen anderen Papua-Ureinwohnern, auf deren Land akzeptiert werden würden. Eine solche Umverteilung könnte Blutfehden hervorrufen, die sich über Generationen ziehen. Auch Klan-Mitglied Markus Abrauw fürchtet um die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder. „Wir Papua-Ureinwohner müssen das Land bewohnen, das wir geerbt haben. Wenn wir das nicht tun, wird es Krieg geben", klagt er der indonesischen Ausgabe der „BBC“. Befürworter des Projekts lassen hingegen verlautbaren, dass ein Raumfahrt-Flughafen für die indonesische Insel vor allem eins bedeuten würde – Modernisierung, die lange überfällig ist. „Lapan"-Vorstand Thomas Djamaluddin meint gegenüber der „BBC“, das Musk-Projekt würde Biaks Tourismus und Wirtschaft ankurbeln und die Bevölkerung innerhalb der nächsten Dekade in eine „moderne Gesellschaft“ verwandeln. Was eine solche „Modernisierung“ für eine Gesellschaft wie die Abrauw langfristig bedeuten würde, wird allerdings nicht erwähnt. Djamaluddin bezieht sich außerdem auf Briefe von 60 Häuptlingen, die ihm seine Unterstützung ausgesprochen hätten. Die Abrauw dementieren, eine solche Erklärung abgegeben zu haben.

 

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Nicht am falschen Ende Strom sparen: Diese Geräte dürfen nicht vom Netz!

Strom sparen ist gut und richtig, doch nicht für jedes Elektrogerät sinnvoll. Moderne Fernseher sollten zum Beispiel dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden sein. Wann Sie den Stecker außerdem nicht ziehen sollten. Der Ansatz, Geräte ganz vom Stromnetz zu trennen, damit sie im Stand-by nicht unnötig Energie verbrauchen, ist goldrichtig. Am einfachsten klappt das mit schaltbaren Steckerleisten. Doch nicht jedes Gerät darf vom Netz getrennt werden. Ist das bei einem Gerät der Fall, weisen die Hersteller in aller Regel in der Bedienungsanleitung darauf hin. Moderne OLED-Fernseher etwa sollten angeschlossen bleiben, damit sie nachts einen Regenerationslauf für das Display durchlaufen können. Dem WLAN-Router schadet es zwar nicht prinzipiell, wenn man ihn Nacht für Nacht vom Netz trennt. Es ist aber nicht unbedingt notwendig und kann zudem unangenehme Nebenwirkungen haben. Ein anderes Beispiel sind Tintenstrahldrucker. Auch bei ihnen ist es nicht sinnvoll, sie nach jedem Gebrauch wieder vom Strom zu nehmen. Denn die Drucker starten jedes Mal, wenn sie vom Netz getrennt worden sind und dann wieder eingeschaltet werden einen Druckkopfreinigungslauf. Dabei wird viel Tinte verbraucht. Und die ist meist teurer als der eingesparte Strom.

 

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Genuss oder schon Sucht? Mit diesen zwei Fragen erkennen Sie einen Alkoholiker

Die Grenze zwischen Alkoholsucht und kontrolliertem Alkoholkonsum ist fließend. Alkoholprobleme zu erkennen, ist daher schwierig. Doch es gibt Kriterien. Eine britische Forschergruppe an der University of Leicester hat herausgefunden: Zwei Fragen genügen, um zu erkennen, ob ein Mensch Alkoholiker ist. Die britischen Wissenschaftler untersuchten 17 Studien, in denen Ärzte ihren Patienten Fragen zum Alkoholkonsum gestellt hatten. Dabei zeigte sich: Wurde nur eine Frage zu den Trinkgewohnheiten gestellt, lag die Trefferquote, einen Alkoholiker zu erkennen, nur bei 54 Prozent. Bei zwei Fragen stieg die Genauigkeit der Diagnose auf 87 Prozent. Die zuverlässigsten Ergebnisse lieferte die Frage "Wie oft trinken Sie sechs oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit?" Wer hier zugeben muss, dies häufig oder gar regelmäßig zu tun, hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein Alkoholproblem. Dies ließ sich bei den Probanden jeweils mit anderen Tests bestätigen. Ebenfalls relativ sicher war das Ergebnis, wenn folgende Frage gestellt wurde: "Haben Sie jemals morgens zuerst Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren?". Nach Ansicht von Studienleiter Alex Mitchell könnte das Ergebnis der Studie dazu beitragen, dass Hausärzte die Alkoholprobleme ihrer Patienten leichter erkennen. Durch das Einstreuen zweier Fragen im Gespräch könne man so aufwendige Standardtests umgehen. Alkohol ist in Deutschland sehr akzeptiert und es wird viel getrunken. Jeder Deutsche trinkt im Jahr im Durchschnitt eine ganze Badewanne voll alkoholischer Produkte – über 135. 2018 gab es über 244 Todesfälle aufgrund dessen, dass eine Person im Straßenverkehr alkoholisiert war. Hinzu kommen Hunderte Verletzte. Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig. Dazu kommen knapp zwei Millionen, deren Alkoholkonsum als problematisch eingestuft wird.

 

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New York bangt um "Fearless Girl" vor der Wall Street

Ein Mädchen aus Bronze erinnnert in Manhatten an Frauenrechte - nun könnte das „Fearless Girl“ bald Geschichte sein. Seit 2017 erinnert ein 1,20 Meter großes Mädchen aus Bronze in Downtown Manhattan an die Frauenrechte - nun ist die Genehmigung der Statue des "Furchtlosen Mädchens" vor der berühmten New Yorker Börse vor wenigen Tagen ausgelaufen. Aktivistinnen und die Künstlerin kämpfen nun für ihren Verbleib. "Ich bin hier, um zu bekräftigen, warum das Kunstwerk erhalten bleiben sollte und warum es wichtig ist", sagte Bildhauerin Kristen Visbal am Standort der Statue. Lokale Behörden in New York müssen nun entscheiden, was mit dem "Fearless Girl" geschehen soll. Das kleine Mädchen aus Bronze trägt ein wehendes Kleid und einen Pferdeschwanz, die Hände hat es trotzig in die Hüften gestemmt. 2017 starrte es zunächst eineinhalb Jahre lang die berühmte Statue des "Wall-Street-Bullen" wenige Meter entfernt an. Danach zog es vor die Börse und schaute zu dem wichtigen internationalen Handelsplatz hinauf. In den vergangenen Jahren erlangte es immer mehr Beliebtheit - Tausende Menschen machten Fotos mit der Statue. Für Künstlerin Visbal steht das "Fearless Girl" dabei für weit mehr als nur für die Macht von Frauen in Führungspositionen: "Die Fragen der Zusammenarbeit zwischen den Geschlechtern und der Vielfalt aller Gleichstellungsideale, die hinter 'Fearless Girl' stehen, sind so wichtig, damit wir unser Potenzial als globale Gesellschaft voll ausschöpfen können", meint sie. Die Bildhauerin betont, sie wolle mit den New Yorker Behörden zusammenarbeiten, damit das "Furchtlose Mädchen" in Manhattan bleiben könne. (APA)

 

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Corona-Studie: Diese Blutgruppe könnte vor schwerem Covid-19-Verlauf schützen

Schwere und leichte Verläufe, Todesfälle oder gar keine Symptome – Covid-19 trifft jeden Patienten anders. Es mehren sich die Hinweise, dass eine bestimmte Blutgruppe die Erkrankung beeinflussen könnte. Schon länger gibt es Vermutungen, dass bei der Immunabwehr gegen Corona genetische Faktoren eine Rolle spielen könnten. Eine Studie von deutschen und norwegischen Wissenschaftlern bestätigte bereits im Juni einen Zusammenhang zwischen den Blutgruppen und dem Risiko einer Corona-Infektion. Das Forscherteam um Dr. Tom Karlsen vom Osloer Universitätsklinikum hat im Frühjahr 2020 mehr als 1.600 Blutproben von Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf in Spanien und Italien ausgewertet. Dazu wurden die genetischen Merkmale der Proben mit denen von gesunden Blutspendern verglichen. An der Studie waren auch Forscher der Uniklinik Kiel beteiligt. Auch chinesischen Forschern war bei früheren Untersuchungen aufgefallen, dass überdurchschnittlich viele Covid-19-Patienten die Blutgruppe A hatten. Forscher aus Dänemark haben Daten aus nationalen Gesundheitsregistern von mehr als 473.000 auf Covid-19 getestete Personen mit einer Kontrollgruppe von mehr als 2,2 Millionen Menschen verglichen. Das Ergebnis: Unter den Covid-19-Positiven fanden sich im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger Menschen mit der Blutgruppe 0 – und überdurchschnittlich viele mit den Blutgruppen A, B und AB. Daraus schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass Personen mit Blutgruppe 0 weniger anfällig für eine Infektion mit dem Coronavirus sind. Beide Studien wurden im englischsprachigen Fachblatt "Blood Advances" veröffentlicht. Die Studienautoren merken an, dass weitere Untersuchungen erforderlich seien, um besser zu verstehen, warum sich die Blutgruppen auf das Krankheitsgeschehen bei Covid-19 auswirken. Von den vier Blutgruppen A, B, AB und 0 ist dem Deutschen Roten Kreuz zufolge die Blutgruppe A mit rund 43 Prozent Anteil in der deutschen Bevölkerung am häufigsten. Ebenfalls sehr häufig kommt die Blutgruppe 0 vor (41 Prozent). Die Blutgruppe B besitzen elf Prozent der Menschen und die Blutgruppe AB ist mit fünf Prozent am seltensten.

 

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Zwei NFL-Footballer für gefälschte Impfpässe gesperrt

Antonio Brown und Mike Edwards haben damit gegen die Corona-Vorschriften der Liga verstoßen. Football-Profi Antonio Brown ist von der NFL für drei Spiele gesperrt worden. Der Wide Receiver der Tampa Bay Buccaneers hat gegen die Corona-Vorschriften der Liga verstoßen, da er sich ihren Angaben zufolge einen gefälschten Impfausweis besorgt hatte. Neben Brown sind auch dessen Teamkollege Mike Edwards sowie der vertragslose John Franklin III. für den gleichen Verstoß für drei Spiele gesperrt worden. US-Medienberichten zufolge habe ein ehemaliger Koch Browns angegeben, dass sich der Buccaneers-Spieler während der Saisonvorbereitung einen gefälschten Impfpass zugelegt habe. Brown hatte sich kurz darauf dafür entschieden, sich doch gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Nach abgesessener Sperre darf Brown am 26. Dezember wieder für die Buccaneers auflaufen. Derzeit ist der Wide Receiver wegen einer Knöchelverletzung ohnehin nicht einsatzfähig. (APA/dpa)

 

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Impfgegner-Demonstration verboten: Aufrufe im Internet

Eine für Samstag in Berlin geplante Demonstration von Impfgegnern und Corona-Skeptikern ist von der Polizei verboten worden. Im Internet werde aber weiterhin mobilisiert, sagte ein Sprecher am Freitagmorgen. Die Polizei werde im Lauf des Freitags noch mal deutlich auf das Verbot hinweisen und weitere Informationen dazu veröffentlichen. Nach den Erfahrungen des Jahres ist aber trotzdem nicht ausgeschlossen, dass Initiatoren und Teilnehmer versuchen, auf der Straße zu protestieren. Ähnliche Demonstrationen waren in diesem Jahr immer mal wieder verboten worden, weil die Veranstalter zum bewussten Ignorieren der Corona-Regeln wie Masken- und Abstandspflicht aufriefen. Teilweise gab es dann heftige Rangeleien von Teilnehmern mit der Polizei. Der Titel der Demonstration lautete "Unspaltbar - Nein zum Impfzwang". Angemeldet waren 1000 Teilnehmer, die von Mitte nach Kreuzberg laufen wollten. Hinter der Anmeldung stand eine Initiative, die extremistischen Einstellungen nahesteht. Angemeldet waren außerdem ab dem Mittag verschiedene Gegendemonstrationen.

 

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Merkels Zapfenstreich: Optische Täuschung sorgt für Lacher! Haben Sie es gesehen?

Am Donnerstag wurde Angela Merkel mit einem großen Zapfenstreich als Bundekanzlerin verabschiedet. Am Rande dieser Zeremonie erfreute eine Spiegelung in den Helmen der Soldaten die Gemüter. Für Angela Merkel war es ein emotionaler Abend. 16 Jahre lang führte die 67-Jährige Deutschland an. Was aus dieser langen Zeit ihr am Abend des Zapfenstreichs besonders im Kopf herumspukte, weiß wohl nur sie selbst. Doch die Zeremonie hielt nicht bloß andächtige Momente bereit. Bei Twitter sorgt eine optische Täuschung für Erheiterung. Man übersieht es leicht, aber wenn man es einmal erkannt hat, kann man kaum woanders hinschauen. In den Helmen, die die Soldaten zu Ehren Angela Merkels absetzten und in den Händen hielten, spiegelte sich am Donnerstagabend das Licht derart, dass es so aussah, als würden die schwarzen Kappen grinsen. Kleine Smileys prangten auf der dunklen Oberfläche und zauberten ihren Betrachtern unwillkürlich ebenfalls ein Lächeln aufs Gesicht. Via Twitter amüsierten sich viele Nutzer über diese Täuschung. "Ich mag die Smileys auf den Helmen" oder "Wenigstens die Helme haben Spaß" schrieben aufmerksame Betrachter. Außerdem gab es lustige Vergleiche, wie die Helme dank ihrer strahlenden Fassade nun aussehen würden. Zum Lachen ist allerdings nicht allen beim Anblick der Helme. Viele kritisieren das Auftreten der Soldaten in ihrem gesamten Aufzug in Kombination mit den Fackeln, die sie in den Händen halten.

 

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Fluch und Segen unter der Erde

Früher galten Bergbau und die Suche nach Rohstoffen als Sinnbild des Fortschritts und steigenden Wohlstands. Heute steht der Abbau von Rohmaterialen für die Zerstörung der Natur, für Ausbeutung und Leid. Dabei entscheiden gerade Rohstoffe, ob die Energiewende gelingt. Gerade einmal 0,6 Gramm Zinn sind in einem Smartphone, und dennoch sorgt der Abbau des wertvollen Metalls weltweit für Empörung. Umweltschützer prangern den Tagbau in Indonesien an. Dort, auf den sogenannten "Zinninseln" Bangka und Belitung, werden Regenwälder in Kraterlandschaften verwandelt. Auch am Meeresboden wird Zinn abgebaut, ohne Rücksicht auf Korallenriffe und Tierwelt. Die Bilder aus den Abbaustätten sind trostlos. Indonesien besitzt nach China die größten Vorkommen. Gemeinsam sind die beiden Länder für 50 Prozent der weltweiten Zinn-Produktion verantwortlich. Benötigte man das Metall früher vor allem für Konservendosen, wird es heute als Lötzinn auf Leiterplatten verwendet. Während Umweltschützer die Zerstörung kostbarer Regenwälder kritisieren, warnen Ärzte vor den Gefahren der aufgelassenen Zinnminen. Die Lacken dort dienen als ideale Brutstätte der Malariamücke. Seit Bergbau betrieben wird, sei auch die Zahl der Malariainfektionen dramatisch angestiegen, berichten Ärzte.

 

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Lira-Krise: Türkische Inflation steigt auf über 21 Prozent

Die drastische Abwertung der Landeswährung Lira treibt die Teuerung weiter an. Ökonomen erwarten einen weiteren Anstieg der Inflationsrate. Die Inflationsrate in der Türkei ist im November angesichts der drastischen Abwertung der Landeswährung Lira über die Marke von 20 Prozent gestiegen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 21,31 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Freitag mitteilte. Das ist der höchste Wert seit drei Jahren. Befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 20,7 Prozent gerechnet, nachdem die Teuerungsrate im Oktober noch knapp unter 20 Prozent gelegen hatte. Die hohe Inflation schmälert die Einkünfte und Ersparnisse der Türken, was viele Haushalte in Bedrängnis bringt. Ökonomen erwarten, dass das Ende der Fahnenstange damit noch längst nicht erreicht ist. Im kommenden Jahr könnten demnach Inflationsraten von etwa 30 Prozent erreicht werden. Das wird zum großen Teil auf die starke Währungsabwertung zurückgeführt, da dadurch Importe wie Medikamente, Öl und andere Rohstoffe teurer im Ausland eingekauft werden müssen. Heuer hat die türkische Lira rund 47 Prozent an Wert verloren. Das liegt Experten zufolge auch daran, dass die Zentralbank ihren Leitzins auf aktuell 15 Prozent gesenkt hat. Dadurch wird die Lira für Anleger unattraktiver. "Zinsen sind ein Übel, das die Reichen reicher und die Armen ärmer macht", hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan in dieser Woche den umstrittenen Kurs verteidigt. Erdogan, der immer wieder auf Zinssenkungen drängt, hat zudem drei Notenbankchefs binnen zweieinhalb Jahren verschlissen, was die Glaubwürdigkeit der Währungshüter erschüttert hat. In dieser Woche hat er zudem Finanzminister Lütfi Elvan nach nur rund einem JahrAmtszeit gegen dessen bisherigen Stellvertreter Nureddin Nebatiausgetauscht. Dieser verteidigte den umstrittenen Zinskurs. Es sei "kein Problem", die Zinssätze unter den derzeitigen Marktbedingungen niedrig zu halten, twitterte der neue Finanzminister. (APA)

 

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Mit 140 Stundenkilometer unterwegs: Polizei stoppt Raser in Königsmoos

Einen 40-Jährigen hat die Polizei in Königsmoos gestoppt: Der Mann war viel zu schnell unterwegs. Was erwartet den Raser jetzt?

 

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Die große Chance zur Wachablösung

D er sogenannte „deutsche Clasico“, das interessanteste Spiel, das die Bundesliga zu bieten hat, war und ist ein Kampf mit ungleichen Waffen - in Bezug auf das Budget. Vor Anpfiff steht es gemessen am gesamten Personalaufwand der beiden Klubs 350 zu 205 Millionen Euro für die Bayern. Und am Ende schießt Geld dann halt doch Tore. Meistens zumindest. Was jedoch nicht heißt, dass Bayern immer gewinnen muss. Diesmal gibt es Anzeichen, dass nicht nur das Spiel, sondern auch der Titelkampf einen unerwarteten Ausgang nehmen könnte. Ist die Zeit für eine Wachablösung tatsächlich gekommen? „Die vergangenen Wochen sind nicht spurlos an den Spielern des FC Bayern vorübergegangen. Das merkt man“, sagt Dietmar Hamann, der 106 Mal für Bayern in der Bundesliga spielte, im Gespräch mit WELT.

 

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Häufige Fehler bei Sportwetten: Vermeiden Sie die Frust-Wette

Will man bei Sportwetten langfristig erfolgreich sein, ist eines unabdingbar: Disziplin. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn genau daran scheitern die meisten Hobby-Tipper. Jeder, der regelmäßig auf Sportereignisse wettet, kennt dieses Gefühl. Nach einer oder mehreren verlorenen Wetten wächst das Frustgefühl. Man will es dem Buchmacher zeigen: „Jetzt erst recht! Ich hole mir mein Geld zurück!“ Bevor man es realisiert hat, ist es meistens schon passiert und man hat sich zu einer Wette aus der Emotion heraus hinreißen zu lassen. Die Frust-Wette, oder auch Tilt-Wette genannt, ist platziert. Disziplin Ade. Man ist vom Gedanken getrieben, sich den verlorengegangenen Einsatz so schnell wie möglich wieder zurückzuholen. Am besten noch mit doppeltem Einsatz, um die Verluste zu überkompensieren. Die sachliche und ausführliche Auseinandersetzung mit dem oder den Spielen, auf die man in einer solchen Situation sein Geld setzt, wird meist außer Acht gelassen oder zumindest vernachlässigt. Darüber freut sich meist nur einer: Ihr Buchmacher. Denn solche Hau-Ruck-Aktionen führen in den seltensten Fällen und vor allem nicht auf Dauer zum gewünschten Erfolg. Es hilft, sich stets vor Augen zu halten: Verlorene Wetten gehören zum Geschäft dazu. Mit längeren Pechsträhnen haben selbst erfahrene Profizocker zu kämpfen. Wichtig in solchen Phasen ist, dass man nicht von seiner Strategie abweicht. Heißt: Nicht plötzlich abenteuerliche Einsätze platzieren, die man sonst nie aufbringen würde. Oder in Ligen oder Sportarten zu wetten, in denen man sich nicht wirklich auskennt. Die Gefahr ist nämlich in dieser Konstellation sehr hoch, dass man einen Totalverlust erleidet (deswegen Tilt-Wette genannt). Heißt: Man spielt sein Wettkonto auf Null. Um das zu verhindern, ist Selbstdisziplin gefragt. Behalten Sie ihre Einsatz-Limits, die Sie klar definieren sollten, unbedingt und vor allem in solchen Frust-Situationen bei. Empfohlen werden maximal 5 Prozent des Wettbudgets pro Wette einzusetzen. Konkret bedeutet das: Ist das Wettkonto mit 100 Euro gefüllt, sollten die Einsätze pro Tipp höchstens bei 5 Euro liegen. Und wetten Sie weiter auf dem Terrain, auf dem Sie sich eine Expertise angeeignet haben. Prädestiniert, um ihr Terrain zu verlassen, sind Live-Wetten. Sie stellen die größte Versuchung für Frust-Wetten dar, weil sie den vermeintlich schnellsten Weg versprechen, um seine Verluste wieder auszugleichen. Da man hier zusätzlich zur fehlenden Vorab-Recherche unter zeitlichen Stress geraten kann, weil die Quote ja fallen könnte, ist auch hier größte Vorsicht geboten. Haben Sie eine längere Pechsträhne, legen Sie eher eine Pause ein, anstatt Ihr Glück wieder und wieder erzwingen zu wollen. Lösen Sie sich aus dem Negativstrudel und gehen mit etwas Abstand ohne negative Emotionen in aller Ruhe an die nächste Wette ran. Das steigert direkt die Erfolgsaussichten.

 

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Wie im Film: Heimische Kinokultur

Kinos kann man nicht digitalisieren. Gut, dass manche Menschen sie lieben, pflegen und erhalten. Als Nahversorger magischer Momente und Schatzwärter der Filmkultur. Das muss doch Magie sein. Sonst wären die Menschen doch nicht so in den Bann geschlagen – von ganz bestimmten Orten: Die Kinos sind die Zauberschlösser des Films. Und auf das Publikum lassen sie gleich mehrere Zaubersprüche gleichzeitig wirken: die Architektur, die Nostalgie, die Geschichte, das Gefühl, nicht nur Konsument, sondern auch Publikum zu sein. All das triggert Sympathien. Schließlich lässt sich Atmosphäre auch nicht digitalisieren. Noch dazu weiß man aus Filmen: Magie und Liebe sind Urverwandte. So pflegen manche Menschen in Wien eine ganz intensive Beziehung zu „magischen“ Orten der Filmkultur und befeuern damit auch die Leidenschaft aller anderen. Da schwören sie Communitys auf ihre Lieblingsgenres ein, da lassen sie Kinobesucher brav der Raum- und Gefühlsdramaturgie folgen, die die Gestalter einst so raffiniert für sie ausgelegt haben. Allzu viele Kinos mussten in den letzten Jahrzehnten schließen. Aber das Engagement einiger Menschen hält die Türen von ein paar ganz besonderen Orten noch immer standhaft offen.

 

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Bei Corona hat die Ampel einen Fehlstart hingelegt

L ange bevor sie zu blinken begann, hat die Ampel einen gewichtigen Fehler begangen. Als die drei später koalitionsvereinten Parteien noch im Wahlkampf standen, sahen sie eine Chance, sich von der vorsichtigen Bundeskanzlerin abzusetzen. Da die Corona-Gefahr im Sommer schwinden zu schien, versprachen sie freiere, lockere Zeiten. Kein Lockdown mehr. Und später die Aufhebung der „epidemischen Lage von nationaler Trageweite“. Heute wissen alle, dass das ein Fehler war. Noch vor dem formellen Regierungsantritt war die Ampel genötigt, das neue Infektionsschutzgesetz Schritt um Schritt zu verschärfen. Gut, dass das geschieht. Es reicht aber nicht, will die Ampel nicht gleich zu Anfang das selbstgeschaffene Image einer verantwortungsvollen, anständigen und sich selbst gegenüber Rechenschaft ablegenden Regierung beschädigen. Die Ampel-Parteien müssten über das, was sie da verbockt haben, reden. Und sich entschuldigen. Eigentlich sollte ihnen das gar nicht so schwerfallen. Zwar sind alle drei beteiligten Parteien – wie alle Parteien – im Rechthaben stark. Aber sie verfügen auch über andere Traditionsbestände. Die weit mehr als 100 Jahre lange Geschichte der deutschen Sozialdemokratie ist voller Selbstkorrekturen. Sie gingen meist in ein und dieselbe Richtung: von der Revolution zur Reform, vom großen Bogen zur Einzelheit. Die Partei hat unter diesem Verzicht auf den großen Schlag zwar gelitten. Sie war aber auch stolz auf den Mut, die große Phrase hinter sich gelassen und sich in die reformerische Detailarbeit gestürzt zu haben. Sie hat sich peu à peu von der revolutionären Illusion und Anmaßung distanziert. Auch der FDP sollte es eigentlich nicht schwerfallen, den Fehler einzugestehen. Denn zur Freiheit des liberalen Menschen gehört auch die Fähigkeit, zu hinterfragen. Und zwar nicht nur dies und das, sondern im Prinzip alles. Auch das Allerheiligste. Zum Beispiel den Markt und die Frage der notwendigen Staatstätigkeit. Liberale sehen meist dann schwach oder etwas verknöchert oder albern aus, wenn sie auf alle Fragen, die von den Ereignissen herangespült werden, immer nur die eine Antwort kennen: weniger Staat. Kluge Liberale wissen, dass man mit dem ausschließlichen Gebrauch dieser Parole im liberalen Himmel zwar Recht haben mag, in der realen Welt aber kaum je Recht bekommt. Fehler einzugestehen, ist eine ur-liberale Tugend. Und könnte auch eine grüne sein. Die Grünen haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten im Zuge ihrer allgemeinen Reputierlichwerdung gelernt, dass es im Interesse der Stimmenmehrung hilfreich ist, wohlklingende, anspruchsvolle, zuweilen etwas weihevolle Vokabeln in den eigenen Sprachgebrauch zu integrieren. Nachhaltigkeit gehört schon lange dazu. Neueren Datums ist der Erwerb des Wortes „fehlerfreundlich“. Damit lässt sich einiges assoziieren. Erst einmal, dass Fehler nun einmal passieren und das nicht weiter schlimm ist. Vor allem dann nicht, wenn man bereit und fähig ist, den Fehler zuzugeben und selbstreflexiv zu korrigieren. Und schließlich die politisch-theoretische Überhöhung: Systeme, die Fehler nicht ausschließen wollen, sondern sie zum Motor von Selbstverbesserung machen, sind anpassungs- und überlebensfähiger sowie innovativer als solche, die das nicht tun. Auch in dieser Hinsicht müsste es den Grünen leichtfallen, ihren Corona-Fehler zu korrigieren, den sie nicht aus Überzeugung, sondern im Blick auf ihre Koalitionspartner gemacht haben. Von diesem klugen Umgang mit einem eigenen Fehler lassen die Ampel-Parteien derzeit nicht viel erkennen. Zwar korrigieren sie Zug um Zug ihre leichtsinnigen Lockerungsideen. Aber sie tun das verdruckst, wort- und sprachlos sowie immer noch im Gestus der politischen Überlegenheit. Marco Buschmann und Katrin Göring-Eckart tun sich ganz besonders im Schön- und Wegreden hervor. Und der kommende Bundeskanzler Olaf Scholz liefert einen weiteren Beweis für seine Taktik des Schweigens, der Verweigerung von Erklärungen und Erläuterungen. Er sagt erst einmal gar nichts, um dann plötzlich als ganz Entschlossener aufzutauchen. Er stellt, als wäre das auf einmal das Selbstverständlichste der Welt, die Verordnung einer Impfpflicht in Aussicht. Und äußerst sich mit keinem Wort zu der verklemmten Debatte, genauer: Nicht-Debatte die diesem Entschluss vorausgegangen ist. Corona ist nun einmal derzeit das ganze große Thema. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass ihnen die Wahrheit gesagt wird. Und dass sie nachvollziehen können, warum wann welche Maßnahmen getroffen werden. Der Corona-Schwenk der Ampel ist keine Kleinigkeit. Wer sie als solche behandelt, verachtet den Souverän und meint, es passe zu einer Demokratie, wortlos Fakten zu schaffen. Man kann den Ampel-Koalitionären nur wünschen, dass sie das auch so sehen. Und dass sie den Bürgerinnen und Bürgern nicht beiläufig, sondern gemeinsam und mit Nachdruck mitteilen: „Es tut uns leid, wir haben einen Fehler gemacht. Und bitten dafür um Entschuldigung. Es soll nicht wieder vorkommen.“

 

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"Let's Dance"-Profi Evgeny Vinokurov ist Vater geworden: "Es war eine 'Scheiße'"

Es war ein dramatischer Auftakt für ein kleines Leben: "Let's Dance"-Profi Evgeny Vinokurov ist zum ersten Mal Vater geworden. Die Geburt seines Sohnes war jedoch eine Strapaze für ihn und seine Frau. Vor wenigen Monaten freute sich Evgeny Vinokurov, dass er zum ersten Mal Vater wird. Damit habe er sich einen Traum erfüllt. Nun überrascht der Profitänzer von " Let's Dance " seine Fans nicht nur mit der Nachricht, dass sein Sohn Nio bereits auf der Welt ist, sondern zeigt bereits ein erstes Foto seines Kindes. Doch bei all der Freude kommt er nicht umher, von den dramatischen Umständen der Geburt zu berichten. Auf einem neuen Bild, welches der TV-Star auf seinem Instagram-Profil teilt, posiert er mit seinem kleinen Sohnemann auf dem Schoß, blickt lässig in die Kamera. "Manchmal kann man nicht alles planen", schreibt der 31-Jährige zu dem Foto. "Das Leben macht alles anders, als du es geplant hast und dann muss man mit den Umständen klar kommen und das Beste daraus machen." Denn: Sein Sohn Nio Vero Vinokurov kam bereits am 28. Oktober auf die Welt. Der errechnete Termin wäre allerdings erst Wochen später gewesen, nämlich am 15. Dezember. Und es kommt noch dicker: Evgeny erkrankte trotz Impfung an Corona, steckte sogar seine schwangere Frau Nina Bezzubova an. Noch immer ärgert der Tänzer sich: "Leider waren die Ärzte nicht in der Lage zu erkennen, wie gefährlich Covid-19 für eine schwangere Frau sein kann. Das war für uns sehr ärgerlich." Doch nun blickt die zum Trio gewachsene Familie positiv in die Zukunft. "Wir sind sehr glücklich, dass alles wieder gut ist, was wir nicht über die ersten drei Wochen sagen können. Es war, mit einfachen Worten, eine 'Scheiße'. Sorry dafür. Aber wir haben es als Familie überstanden und das ist, was am Ende zählt."

 

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Ministerin Schmitt sieht 2G-Regel im Handel kritisch

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) hat die bundesweite 2G-Regel im Handel kritisiert. "Die Regelung für den Einzelhandel finde ich ein Stück weit schwierig", sagte Schmitt im Radioprogramm SWR Aktuell. In Rheinland-Pfalz habe man darauf gesetzt, die Zahl der Kunden auf eine Person pro zehn Quadratmeter zu begrenzen. Allerdings äußerte Schmitt auch Verständnis für die deutschlandweit einheitliche Regelung. "Mit 2G habe ich die Möglichkeit, meinen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, im Gegensatz zum letzten Dezember". Jetzt gehe es darum, die 2G-Regel in den Geschäften zu kontrollieren, was Aufwand mit sich bringe. Den Einzelhändlern sicherte die Wirtschaftsministerin weitere Unterstützung zu. "Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Überbrückungshilfe IV bis ins Frühjahr 2022 verlängert werden muss." Im Moment liefen gerade die letzten Abstimmungen. Der Handel habe auf das Weihnachtsgeschäft gehofft. "Jetzt müssen wir die Betriebe in dieser schwierigen Situation begleiten. Denn man geht von Umsatzeinbrüchen von 30 bis 50 Prozent aus. Das ist eine harte Situation." Mit Blick auf 2G-Plus in der Gastronomie in Rheinland-Pfalz kündigte Schmitt an, einen "beobachteten Selbsttest" gegen das Coronavirus zu ermöglichen. "Die Gastronomie hat es dann auch in der Hand, dass die Leute in die Betriebe, in die Gastronomie kommen können und dann nach einem beaufsichtigten Selbsttest einen schönen Abend im Restaurant verbringen können." Von morgen an brauchen Geimpfte und Genesene in Rheinland-Pfalz zusätzlich ein negatives Testergebnis, um beispielsweise Zutritt zu Gaststätten oder Sportstudios zu erhalten.

 

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Keine Lust auf Reifenwechsel - der Siegeszug der Ganzjahresreifen.

Das liegt daran, dass Ganzjahresreifen auch im Winter immer besser werden, wie zahlreiche Test beweisen. Noch vor zehn Jahren waren Ganzjahresreifen ein fauler Kompromiss, das änderte sich, als Michelin in 2015 den CrossClimate vorstellte. Inzwischen hat auch die Konkurrenz nachgezogen, Ganzjahresreifen erreichen heute fast die Leistungen der Spezialisten. Und auch dieses „fast“ ist erklärungsbedürftig. Richtig ist, auf lockerem oder festgefahrenem Schnee erreichen reine Winterreifen bessere Bremswerte. Auf trockener oder nasser Fahrbahn kann das Bild aber ganz anders aussehen. Im nördlichen Finnland ist man mit reinen Winterreifen oder gar Spikes also gut bedient. Doch in Deutschland kann man in vielen Regionen, insbesondere in Norddeutschland, nicht mehr mit einer festen Schneedecke von sechs Monaten rechnen. Wer sich für den Schnee rüstet, ist auch bei Sonnenschein oder bei Dauerregen unterwegs. Über die Saison hinweg können Alljahresreifen also eine gute Alternative zu Winterreifen sein. Und wann sind die Straßen überhaupt noch weiß? Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland fallen selbst in den Wintermonaten Dezember, Januar, Februar nur noch selten unter 0 Grad. Wie soll da eine Schneedecke entstehen? „Ganzjahresreifen sind ein Segment, welches kontinuierlich durch die Kundennachfrage wächst,“ sagt Theres Gosztonyi, Vice President Sales B2C bei Michelin. „Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend wegen der klimatischen Veränderungen, der höheren Temperaturen und der späteren Winter noch verstärken wird.“ Dazu kommt der Zeitfaktor. „Wir sehen auch, dass die Menschen sorgsamer mit ihrer Zeit umgehen. 60 Prozent gaben in einer Umfrage an, dass sie mehr Geld für Produkte und Services ausgeben, die ihr Leben einfacher machen,“ so Gosztonyi. Ein Auto soll problemlos funktionieren. Autopflege als Hobby hat ausgedient. „Wir haben auch die Frage gestellt, womit wollen Sie ihre Zeit verbringen? Da hat das Auto nicht mehr die Priorität wie früher. Insbesondere der Reifenwechsel wird als notwendiges Übel angesehen.“ Zweimal im Jahr müssen die Reifen sonst gewechselt werden. Das heißt zweimal Besuch bei einer Werkstätte. Wenn man dabei berücksichtigt, dass ein neuerer Wagen nur alle zwei Jahre einmal für TÜV und Inspektion in die Werkstatt muss, sind Reifen aufwendig. Die Kosten liegen bei zweimaligem Wechsel und Einlagerung bei mindestens 100 Euro im Jahr – in fünf Jahren kommen immerhin 500 zusammen. So viel kostet in etwa ein Satz Marken-Gummis für einen Mittelklassewagen. Natürlich sollten auch Ganzjahresreifen regelmäßig auf ihren Zustand überprüft werden. Und ein Tipp: Profis in den Werkstätten können in der Regel gut einschätzen, ob ein Ganzjahresreifen zum Fahrprofil passt. Zeit, Kosten und gute Performance sprechen für die Ganzjahresschlappen, dazu kommen weitere Gründe. Etwa die Eitelkeit: Nur die wenigsten Fahrer, die Winterreifen nutzen, gönnen sich einen zweiten Satz Alufelgen. Dann fährt ein Wagen, der über 50.000 Euro gekostet hat, ein halbes Jahr mit unansehnlichen Stahlfelgen herum. „Reifen sind von den Herstellern für Sicherheit, Komfort, Fahrspaß und auch Nachhaltigkeit optimiert. Für mich persönlich sind Reifen auch ein Design-Element und es ist schade, in Summe schöne Fahrzeuge zu sehen, die aber unten irgendwie nach Reservereifen aussehen“, bedauert die Michelin Managerin. Die Verbreitung von Leasing auch unter Privatleuten ergibt ein Übriges. Für nur zwei Winter möchte sich niemand einen weiteren Satz Reifen zulegen, den er nach Rückgabe des Fahrzeugs bei E-Bay verkaufen muss. Im Autoabo werden nur Alljahresreifen aufgezogen, denn sonst müsste der Vermieter die Kosten für den Reifenwechsel tragen. Immer mehr Hersteller liefern die Autos zudem mit Ganzjahresreifen aus. So wird der gewohnte Reifenwechsel verlernt. Wer das erst mal erlebt hat, steigt kaum wieder auf zwei Paare um. Die Reifen des Erstausrüsters halten einige Jahre. Danach orientieren sich Kunden beim Reifenkauf an den Testergebnissen der Autozeitschriften und der Automobilklubs. „Wir wissen, dass das Abschneiden der Reifen in den großen Tests für viele Kunden wichtig als Orientierung für die Kaufentscheidung ist.“ Sich an den Testsieger zu halten, fällt auch einfach, weil die Reifen der Markenhersteller zwar nicht exakt das gleiche kosten, sich preislich aber nicht stark unterscheiden. Wirklich sparen, kann man nur mit No-Name-Reifen. Sie kosten teilweise 50 Prozent eines Markenprodukts. Sind schneiden in den Tests allerdings auch deutlich schlechter ab. Hinzu kommt, dass die Kosten für Aufziehen, Wuchten und Montage des Reifensatzes immer gleich sind. „Wenn die Kosten auf die Lebensdauer umgelegt werden, relativiert sich der Preisvorteil meist.“ Das ist ein generelles Problem von Tests. Eine Waschmaschine wäscht nach fünf Jahren nicht schlechter als zu Beginn, doch die Leistung von Reifen verändert sich. „Wir prüfen auch, wie sich die Reifen im eingefahrenen Zustand bewähren. Wie gut sie über ihre ganze Lebensspanne sind –bis hin zu einer Profiltiefe von 1,6 Millimetern. Und da wage ich zu sagen, gibt es auch unter den Premiumherstellern Unterschiede“, sagt die Managerin von Michelin.

 

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Sollten Geimpfte zum Antikörpertest?

Service Düsseldorf Die Nachfrage nach Antikörpertests ist in Düsseldorf rasant angestiegen. Doch sollte man sich vor der Booster-Impfung testen lassen? Und wo werden die Tests angeboten und übernehmen die Krankenkassen die Kosten dafür? Die wichtigsten Antworten. leieV nfeoüdrDnnlreessi nud sdlrrüDofsee rhfoefen hdrcu ttestnrpierkAsö zu aefn, rher bo rih Ichzmmustnu cohn ueedhsnarci tis dreo ise uzr ropgismtBefuon egneh l.tonles „Dei sientme shMenecn ebtesmmni ireh Akerrintöp tllukae rov dnu nhca hierr ntetdir pnmfguI eodr hnac eirne ueacecdtrhgmnh knfo“Iitn,e sgta anleaI me.zHru Sie sti Loiarmzeridniben dun hesäGrftüsnhcefri erd ineeczhiidnMs rotaraioeLnb lüeD, sfdsor edi ide seimnte edesrroslüfD sehKnraänuerk nmzerilaisdichbo dnu brsomihgkilicoo sogtvrer udn numabtla mit ehrm als 5010 reeandsiglnenees nrniÄzent udn reÄztn ruenteaisea. mmzbt Gtu 520 ksepröAersttnit drwnee in end ziinecehsdinM otanbierrLao ertuziz tigläch tanlseyrai udn imdat atfs 40 renzoPt hrem lsa ocnh mi O.oebrtk ohDc asw knönen dei seTts esnitle nud saw t?cinh eiD tineshigcwt rwtnotAn.e aWs tsi nei? nTr-ttrpiekseAö ieB nieer Ifniokent itm med aorvniCsoru tibeld rde Kreprö las aontnumtmrwI trpeAnrikö geeng edn rErg. ree aD edi ntimsee mfpstfofeI – atew edi von hoBinec,t ndareMo erod n zeasac–terA sad -ieenpPkotriS ovn R-CA2-VoSS sla nsnnetagose iegAnlinteZ- n,utenz kmomt se anhc ienre Ifpgmnu in rde legRe zru nilBdgu von fphznssiieec ektnönirprA gneeg deessi inrPet.o Diese nkna nma nwneehac:is So elsotl nei ecuhtirdel egAinst iedres nnesetnonag ögi-tAreGnIrkp egewin ohnecW nahc edr teiwzen upnfgmI im uBtl kenrabnre snei. 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Mit ihrer Liebe ist sie "mehr als glücklich"

Turtelfotos und verliebte Küsse: Sophia Thomalla (32) und Alexander Zverev (24) zeigen offen ihre Liebe. Die 32-Jährige begleitete den Tennisstar bereits zu mehreren Turnieren. Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung erklärt sie: "Warum sollte ich ein Problem damit haben, hinter meinem Partner zu stehen, ihn zu unterstützen?" Wo es gehe und angebracht sei, sei Thomalla "gerne 'Spielerfrau'". Das weiß Zverev offenbar zu schätzen. "Eine harmonische Beziehung ist immer von Vorteil", erklärt der 24-Jährige. "Wir verstehen uns gut und geben uns gegenseitig die Möglichkeit, uns auf den Beruf bestmöglich zu konzentrieren". Thomalla fügt an: "Ich bin privat mehr als glücklich." Die Moderatorin hat gerade erst drei Fotos der beiden bei Instagram veröffentlicht, die das Paar am Strand auf den Malediven zeigen. Ihr sei es lieber, eigenständig "gute Fotos" zu teilen, "anstatt alles klammheimlich zu machen", hatte Thomalla zuvor im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" erklärt. Dabei erzählte sie auch, dass sie die Heimlichtuerei von anderen Promipaaren nicht nachvollziehen könne: "In meinen Augen ist das anstrengend. Ich respektiere das, aber ich bin da mittlerweile easy going." Weiter erklärte sie, dass es für die Beziehung sogar unkomplizierter sei, dass beide Personen des öffentlichen Lebens sind. Man verstehe "das Leben des anderen etwas einfacher". Die Beziehung hatte Thomalla im Oktober ebenfalls mit einem Kussfoto am Strand öffentlich gemacht. "Ich hätte da für 2021 noch ein Ass im Ärmel", kommentierte sie das Bild.

 

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Ihn stören die Fotografen in Beverly Hills

Model und Moderatorin Heidi Klum (48) und ihr Ehemann (seit 2019), Musiker Tom Kaulitz (32), leben gemeinsam mit ihren vier Kindern aus früheren Beziehungen in Klums Villa in Los Angeles. Klums Instagram-Posts nach zu urteilen, führt die Patchworkfamilie dort ein glückliches Leben. Doch eine Sache stört Kaulitz offenbar sehr, wie er nun im gemeinsamen Podcast mit seinem Zwillingsbruder Bill Kaulitz (32), "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood", erzählt hat. Und das sind die Paparazzi. "Das ist unglaublich. Sobald du in Beverly Hills reinfährst und irgendwo parkst, auf einmal: acht Fotografen! Ich weiß gar nicht, wo die herkommen. Die müssen an irgendeinem Punkt stehen, wo man dran vorbeifährt, wo die einem dann hinterherfahren. Das ist unfassbar. Das ist ätzend", erzählt Tom Kaulitz. Der jüngste derartige Vorfall ist offenbar erst wenige Tage her. "Ich wurde diese Woche wieder von Paparazzi fotografiert - nämlich beim Möbelshoppen", beschwert er sich. Tatsächlich kursieren Fotos unter anderem bei "Mail Online", die Klum und Kaulitz in einer Art Partnerlook - er in Rosa, sie in Himmelblau - vor und in einem Möbelladen zeigen. So richtig viel Verständnis zeigt Zwillingsbruder Bill allerdings nicht. "Du bist der dekadentere Zwilling von uns. Der Arme wurde fotografiert", antwortet er lachend. Den Podcast betreiben die beiden seit August.

 

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Ghislaine Maxwell und der Fall Epstein: die wichtigsten Fragen

Jeffrey Epstein war des sexuellen Missbrauchs angeklagt, als er sich im August 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Am 29. November begann nun der Prozess gegen seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell, die ihm jahrelang neue Mädchen zugeführt haben soll. Eine Gerichtszeichnung zeigt die Zeugin (hinten rechts) weinend. Die neusten Entwicklungen Was ist die Vorgeschichte zu dem Prozess? Im Jahr 2019 wurde der amerikanische Investmentbanker Jeffrey Epstein wegen Prostitution, Menschenhandel und der vielfachen Vergewaltigung Minderjähriger angeklagt. Er soll Dutzende von minderjährigen Mädchen missbraucht und sie seinen Freunden zur Verfügung gestellt haben. Zwischen 2002 und 2005 soll Epstein in den amerikanischen Gliedstaaten New York und Florida zudem einen Sexsklavenring mit Minderjährigen aufgebaut haben. Ein Schneeballsystem soll für stetigen Nachschub an Mädchen gesorgt haben. Mindestens 80 der Opfer, so steht es in den Ermittlungsakten, sollen zum Zeitpunkt der Tat 14 Jahre oder jünger gewesen sein. Die Vorwürfe gegen Epstein waren nicht neu, 2008 wurde er im Gliedstaat Florida wegen fast identischer Anschuldigungen angeklagt. Damals halfen ihm aber offenbar seine Beziehungen, einer langen Haftstrafe zu entgehen. Er wurde zu nur 13 Monaten Haft verurteilt. Wie bereits 2008 plädierte Epstein auch 2019 auf nicht schuldig. Wäre das Verfahren neu aufgerollt und er schuldig gesprochen worden, hätte ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu 45 Jahren gedroht. Am 10. August 2019 wurde Epstein in seiner Zelle des Metropolitan Correctional Center in New York tot aufgefunden. Laut offiziellen Angaben hat er im Alter von 66 Jahren Suizid begangen. Nach seinem Tod verbreiteten sich jedoch Verschwörungstheorien, wonach Epstein Hilfe zum Selbstmord erhalten habe oder womöglich gar umgebracht worden sei. Heute geht man deshalb davon aus, dass Epsteins Suizid aufgrund der laxen Vorkehrungen im New Yorker Gefängnis möglich geworden war. In der Folge geriet Ghislaine Maxwell umso mehr in den Fokus von Ermittlern und Öffentlichkeit, vergangenes Jahr schliesslich wurde auch sie verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, die wichtigste Komplizin in Epsteins Missbrauchsring gewesen sein. Wer ist Ghislaine Maxwell und was wird ihr vorgeworfen? Die 59-jährige Ghislaine Maxwell dürfte in Jeffrey Epsteins Leben eine Schlüsselrolle gespielt haben: Sie gilt als mutmassliche Mittäterin der Missbräuche. Maxwell soll Epstein jahrelang neue Mädchen zugeführt haben, indem sie sie unter dem Vorwand, sie für Massagen einzustellen, in das gemeinsame Anwesen von Epstein und Maxwell lockte. Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und seine mutmassliche Mittäterin Ghislaine Maxwell im Jahr 2005 an einer Benefizveranstaltung an der Wall Street. In der Anklageschrift heisst es, die 59-Jährige habe den Missbrauch durch Epstein erleichtert, «indem sie mit Opfern über sexuelle Themen sprach, sie ermutigte, Epstein zu massieren und sich vor einem Opfer auszog». Sie sei zudem bei «bestimmten sexuellen Begegnungen zwischen minderjährigen Opfern und Epstein anwesend» gewesen. Konkret geht es um Vorwürfe aus den Jahren 1994 bis 2004. Vier Opfer werfen Maxwell unter anderem Sexhandel mit Minderjährigen, Verführungen zu illegalen Sexhandlungen und Meineid vor. Maxwell bestreitet illegales Handeln. Ihre Verteidigung dürfte versuchen, ihre Mandantin von Epstein zu distanzieren. Maxwell ist in sechs Punkten angeklagt, ihr drohen im Falle einer Verurteilung viele Jahre Haft. Maxwell ist die Tochter des verstorbenen Londoner Verlegers Robert Maxwell. Sie kam in den frühen 1990er Jahren nach New York, wo sie Epstein traf. Die beiden wurden ein Liebespaar und sollen danach Freunde geblieben sein. Nach Epsteins Festnahme und seinem Selbstmord im vergangenen Sommer hat sich Maxwell an verschiedenen Orten in New England versteckt – bis sie im Juli 2020 schliesslich verhaftet wurde. Hier bekommen Sie Hilfe Wenn Sie selbst Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Unterstützung benötigt, wenden Sie sich bitte an die Berater der Dargebotenen Hand. Sie können diese vertraulich und rund um die Uhr telefonisch unter der Nummer 143 erreichen. Spezielle Hilfe für Kinder und Jugendliche gibt es unter der Nummer 147. Wer war Jeffrey Epstein? 1953 geboren, verbrachte Jeffrey Epstein den Grossteil seiner Kindheit im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Nachdem er sein Mathematikstudium ohne Abschluss beendet hatte, arbeitete er zunächst als Mathematiklehrer, bevor er im Jahr 1976 als Börsenspekulant bei der Investmentbank Bear Stearns einstieg. Dort wurde er 1980 Mitglied der Geschäftsleitung. Zwei Jahre später gründete er mit der Firma J. Epstein & Co. seine eigene Vermögensverwaltung, spezialisierte sich auf Geldanlagen für Milliardäre und verdiente damit selbst einen Haufen Geld. Zu seinen Kunden gehörte etwa Leslie Wexner, der Besitzer der bekannten Damenunterwäsche-Kette Victoria’s Secret. Obwohl Epstein in den Medien oft als Milliardär bezeichnet wurde, war die Grösse seines Vermögens unbekannt. Das amerikanische Magazin «Forbes» listete ihn nicht als Milliardär auf. Dennoch war Epsteins Vermögen immens: Nebst einer Villa in Florida besass er eine Ranch in New Mexico, eine Wohnung in Paris, zwei Privatjets sowie eine der Jungferninseln. Wer waren Epsteins Freunde? Epsteins Tätigkeit als Hedge-Funds-Manager war sein Schlüssel zur Welt der Reichen und Berühmten: Epstein feierte in Villen rauschende Partys, liebte die Gesellschaft schöner, meist junger Frauen und umgab sich gerne mit den Reichen und Mächtigen. Zu seinem Freundeskreis gehörten neben anderen der Ex-Präsident Bill Clinton, der Schauspieler Kevin Spacey und der britische Prinz Andrew. Gegen Letztgenannten wurde vor einigen Jahren ebenfalls der Vorwurf laut, über Epstein an Minderjährige für Sex gelangt zu sein. Dieser Vorwurf wird sowohl von Andrew als auch vom Buckingham-Palast bis heute zurückgewiesen. Im August 2021 ist gegen Andrew in den USA eine Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs eingereicht worden. Klägerin ist das Epstein-Opfer Virginia Giuffre. Sie wirft dem Prinzen vor, sie 2001 im Alter von 17 Jahren mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Auch der ehemalige amerikanische Präsident Donald Trump schwärmte einst von Epstein. Gegenüber dem Magazin «New York» erklärte Trump im Jahr 2002, dass er Epstein seit vielen Jahren kenne und es in seiner Gegenwart sehr lustig sei. Epstein sei ein toller Typ. «Es wird sogar erzählt, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich. Und viele von denen sind eher von der jüngeren Sorte.» Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Deutscher Supermarkt ändert seinen Namen – neues Design und Strategie

Ein neues Konzept, ein neues Design und in dem Zuge auch ein neuer Name. Globus benennt sich um. Was können Kunden erwarten? Und was wird sich ändern? Die Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG wird nicht nur sein Konzept, sondern auch seinen Namen ändern. Ab Januar 2022 nennt sich das Unternehmen Globus Markthallen Holding GmbH & Co. KG. Die Änderung von SB-Warenhaus in Markthalle hat einen Grund: Der Name soll das neue Konzept und somit die überarbeitete Strategie der Geschäfte widerspiegeln. So steht künftig vermehrt die eigene Herstellung vor Ort im Vordergrund. Dafür werden die Märkte unter anderem mit einer Bäckerei, Sushi- oder Salatbars und Theken mit "täglich frisch von Hand hergestellten Fleisch-, Wurst-, Back- und Frischewaren" ausgestattet. Um das neue Konzept und die überarbeitete Strategie besser umsetzen zu können, ändert Globus auch das Design der Geschäfte. Ziel sei es, die "Erlebnisse der Kunden auf der Großfläche noch persönlicher und attraktiver [zu] gestalten sowie die Interaktion zwischen Mitarbeiter und Kunde [zu] intensivieren", erklärt einer der beauftragten Architekten. Darüber hinaus setzt Globus auf Digitalisierung. So kann künftig beispielsweise ein "Globus-Online-Abholservice" möglich sein. Auch Ladestationen für E-Fahrzeuge, an denen die Kunden während ihres Einkaufs ihre Autos, Fahrräder und Co. aufladen können, sind bei einigen Märkten in Planung. Bereits jetzt können Kunden das neue Konzept und Design in dem Globus-Markt in Eschborn kennenlernen.

 

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Schnee für Sachsen-Anhalt

Auf die Menschen in Sachsen-Anhalt kommt ein ungemütliches Wochenende zu. Am Freitag soll das Wetter zunächst noch vielerorts sehr freundlich sein, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. Tagsüber bleibt es trocken und zumindest bis Mittag auch sonnig bei Höchsttemperaturen von bis zu vier Grad. Schon in der Nacht wird allerdings bis ins Tiefland hinein Schnee erwartet, der vor allem im Harz und in den östlichen Landesteilen auch für kurze Zeit liegen bleiben kann. Ab dem Samstag zeichnet sich dann dem DWD-Sprecher zufolge ein Gefälle ab: Während in den südlicheren Landesteilen nasskaltes, verregnetes Wetter bei Höchsttemperaturen um die fünf Grad herrscht, soll es im Nordosten nicht wärmer als zwei Grad werden. Im Harz wird oberhalb von 600 Metern wieder Schnee erwartet, in der Altmark sogar bis ins Tiefland hinein. In der Nacht kühlt es im Süden bis auf etwa drei Grad ab, im Norden bis auf den Gefrierpunkt. Am Sonntag soll sich das winterliche Wetter auch in den Süden ausbreiten. In weiten Teilen von Sachsen-Anhalt ist dann mit Schnee zu rechnen. Erst am Nikolausmontag kann man wieder auf Sonne hoffen - und auf einen klassischen Wintertag mit Temperaturen knapp über null Grad.

 

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Laura Müllers Adventskalender: Damit überrascht der Wendler sie an Tag zwei

Auch dieses Jahr stellen der Wendler und seine Frau tagtäglich ihren gemeinsamen Adventskalender vor. Mit einer Neuheit: Fans müssen zahlen, um die Inhalte zu sehen. Wenn das so weitergeht, könnte der Adventskalender der Wendlers in die Millionen gehen. Hinter Türchen Nummer eins verbarg sich am Mittwoch eine protzige Luxuskarre, am zweiten Tag kam eine Tasche von Modedesigner Christian Dior dazu. Es scheint sich um eine Handtasche aus der Jungle-Kollektion des Luxuslabels zu handeln. Umgerechnet dürfte das funkelnde, silberne Exemplar um die 3.000 Euro wert sein. Laura Müller ist von dem Geschenk ihres Gatten ganz entzückt. "Ich habe noch nie eine so schöne Tasche gesehen", tönt sie in dem Video. Am 1. Dezember gab es einen Range Rover Westminster. Geschätzter Grundwert für so einen Schlitten: mehr als 120.000 Euro. Auch wenn unklar bleibt, ob Michael Wendler den SUV für seine Laura geleast oder gekauft hat, wirkt dieser erste Aufschlag für einen Adventskalender allemal kostspielig. Wie schon im vergangenen Jahr hatte das Paar angekündigt, seinen Fans tagtäglich Einblicke in den Adventskalender zu ermöglichen. 2020 waren Luxusgüter wie teure Taschen, Schmuck und schicke Schuhe darunter. Doch dieses Jahr gab Laura Müller vor ihren rund 580.000 Instagram-Fans eine Neuerung bekannt.

 

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Website erstellen mit KI: Fünf Website-Baukästen im Test

Webdesign: Website gestalten mit Künstlicher Intelligenz Web-Layout: Mit CSS-Generatoren schneller zur fertigen Website Responsive Design: Web-App auf responsiv trimmen Webseiten stylen mit dem Frontend-Framework TailwindCSS Webdesign: Internetgeschwindigkeit mit dem Browser ermitteln Minimalistische Ladeanimation für Webseiten erstellen Online-Umfragen: Zehn Web-Dienste im Vergleich Webdesign: Website gestalten mit Künstlicher Intelligenz Web-Layout: Mit CSS-Generatoren schneller zur fertigen Website Responsive Design: Web-App auf responsiv trimmen Webseiten stylen mit dem Frontend-Framework TailwindCSS Webdesign: Internetgeschwindigkeit mit dem Browser ermitteln Minimalistische Ladeanimation für Webseiten erstellen Online-Umfragen: Zehn Web-Dienste im Vergleich

 

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Gulacsi und Weihnachten: Für mich kommen jetzt neue Zeiten

Im und am Haus von RB Leipzigs Torwart Peter Gulacsi wird es weihnachtlich. "Ich war früher keine Weihnachtsperson, muss ich ehrlich sagen. Aber meine Frau ist ein Riesen-Weihnachtsfan, und deshalb dekorieren wir alles in unserem Haus und beleuchten es draußen", sagte der 31 Jahre alte ungarische Fußball-Nationalkeeper in einem Interview auf der "11Freunde"-Seite des "Tagesspiegel". Er sei gespannt, wie es werde, meinte Gulacsi, Vater von zwei kleinen Söhnen. "Auch für mich kommen jetzt neue Zeiten. Mit Kindern Weihnachten zu feiern ist einfach etwas Anderes, und ich glaube, dass Weihnachten in den nächsten Jahren immer größer und größer wird", sagte Gulacsi.

 

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Neu im Miniatur Wunderland: Rio de Janeiro wird Stadtteil von Hamburg

"Es ist über ein Jahrzehnt her, dass wir mit der Hafenverwaltung über unsere Ausbauträumereien gesprochen haben", erinnert sich Gerrit Braun, einer der beiden Zwillingsbrüder, die das Miniatur Wunderland vor gut 20 Jahren gründeten. "Daraus ist die verrückte Idee mit der Brücke entstanden, die kleine Züge und Menschen über das Fleet in eine neue Welt führt. Dass diese Vision nun Wirklichkeit geworden ist, fühlt sich für mich noch ganz unwirklich an und ist einfach nur wunderschön."

 

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Feuerwerk verboten – das sagen Politiker und Verbände

„The same procedure as every year“. Miss Sophie bringt es mit ihrem Satz aus der berühmten und jedes Jahr am Silvesterabend beliebten Geschichte „Dinner for one“ auf den Punkt. Alles scheint sich zu wiederholen. Auch so manche Debatten kehren alle Jahre wieder. So auch jene um ein Böllerverbot zu Silvester. Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird nun auch in diesem Jahr verboten. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag. Auf besonders publikumsträchtigen Plätzen soll es demnach zudem ein Feuerwerksverbot geben. Für betroffene Unternehmen ist eine entsprechende Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen. Eine Einigung auf das gesamte Beschlusspapier mit weiteren Punkten stand allerdings am frühen Nachmittag noch aus. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz Hendrik Wüst (CDU) sagte am Donnerstag, Bund und Länder hätten eine entsprechende Regelung wie im vergangenen Jahr beschlossen. Bereits im vergangenen Jahr war wegen der Corona-Pandemie der Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt, zugleich galt ein An- und Versammlungsverbot für Silvester und Neujahr. Ziel war es, die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen - unter anderem, indem Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht verhindert werden. So auch dieses Jahr. Die Corona-Lage, in der sich Deutschland derzeit befindet, ist weiter angespannt. Die Intensivbetten platzen mancherorts aus allen Nähten. Corona-Patienten füllen die Betten auf den Stationen der Krankenhäuser und müssen verlegt werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag in Deutschland liegt bei 486,2. 3,6 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Auf den Intensivstationen des Landes liegen 4793 Covid-Patienten. Das ergibt eine Auslastung von über 88 Prozent. Die Angst, dass am Silvesterabend zahlreiche Verletzte zusätzlich in die Intensivstationen strömen, ist wieder in aller Munde. Auch die Ansammlungen von Menschenmassen, die dicht an dicht stehen und dem Farbspektakel am Himmel zuschauen könnten, sich dabei möglicherweise mit dem Coronavirus infizieren, spricht für einige für das Böllerverbot zu Silvester. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer für Böllerverbot Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) war einer der ersten, die sich für ein Verbot ausgesprochen haben. Erst am Montag führte er die angespannte Pandemie-Lage und die hohen Inzidenzwerte in Sachsen als Begründung an. Am Montag lag der Wert noch bei 1284,8. Am Donnerstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland bei 1498. Das geht aus Tagesspiegel-Daten hervor. „Planbarkeit ist mir wichtig und dazu gehört aber auch, dass jemand der im Handel tätig ist, jetzt nicht anfängt, Feuerwerk für Silvester zu bestellen“, sagte Kretschmer. „Das wird es so nicht geben können. Auch wenn es vielen wichtig ist, das können wir in dieser Situation überhaupt nicht gebrauchen.“ Helge Lindh, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion erklärte auf Tagesspiegel-Anfrage, er sei gegen ein Verbot von Feuerwerkskörpern. Vor dem Hintergrund der überlasteten Intensivstationen sei der diesjährige Beschluss allerdings zu begrüßen. „Die hiervon betroffenen Unternehmen dürfen aufgrund vom Verkaufsverbot nicht in finanzielle Krise geraten und werden im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen eine entsprechende Kompensation erhalten.“ Nach der Pandemie würde er dafür plädieren, Feuerwerk zentral in den Städten zu gestalten. „Ähnlich wie in Berlin am Brandenburger Tor, oder in Düsseldorf auf der Rheinpromenade. Hierbei wird auch wieder ein für mich wichtiger Bestandteil von Silvester zentralisiert. Das Zusammenkommen von Menschen, von welchem wir in letzter Zeit gelernt haben, wie schmerzlich es fehlen kann“, so der SPD-Mann weiter. Ähnlich äußerte sich auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach der Konferenz. Die Silvesterfeiern führten nicht nur zu mehr Infektionen, sondern auch zu weiteren Belastungen der Kliniken, sagte er in Hamburg. Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Lerche, erklärte kürzlich auf der Fraktions-Website: „Freies Böllern für freie Bürger! Durch ein grundsätzliches Verkaufsverbot entgeht den Herstellern von Pyrotechnik das Jahresgeschäft und den ohnehin schon gebeutelten Einzelhändlern Umsatz zum Jahresende.“ Weitaus schlimmer noch sei die Bevormundung der Bürger, „welche mit erneuten Verboten im Zuge der Corona-Maßnahmen weiter gegängelt werden sollen. Und das, obwohl Busse und Bahnen überfüllt sind und die Bürger dicht an dicht sitzen.“ Vorschlag von unionsgeführten Länder und aus Baden-Württemberg Der Vorschlag für ein generelles Verkaufsverbot für Pyrotechnik vor Silvester kam von den unionsgeführten Länder und vom Grün geführten Baden-Württemberg. Das geht aus einer vorläufigen Beschlussvorlage mit Ergänzungen der sogenannten B-Länder für die Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise am Donnerstag hervor. „Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen“, heißt es in dem Arbeitspapier. Laut Vorschlag der unionsgeführten Länder und Baden-Württembergs solle am Silvester- und am Neujahrstag bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt werden. Neben dem geforderten Verkaufsverbot für Pyrotechnik wird „vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems“. Auch Erwin Rüddel, CDU-Abgeordneter aus Rheinland-Pfalz, begrüßte den Beschluss aus gesundheitspolitischen Gründen. „Fairerweise muss man dazu sagen, dass übermäßiger Alkoholkonsum die Notaufnahmen an Silvester mindestens ebenso stark belastet. Deswegen appelliere ich an alle, beim Feiern und Spaß haben die eigenen Grenzen zu kennen." Einen Entwurf für die nächsten Jahre sieht er im Böllerverbot allerdings nicht. „Langfristig halte ich nichts von einem Feuerwerksverbot. Ich finde es einen schönen Brauch, um das neue Jahr zu begrüßen und die bösen Geister zu vertreiben”. Breites Bündnis fordert Böllerverbot zu Silvester Zu einem Bündnis das sich für ein Feuerwerksverbot zum Jahreswechsel ausspricht, haben sich Umweltorganisationen, die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Ärzte zusammengeschlossen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) argumentierte bereits auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im November, dass Böller und Raketen zu einer hohen Luftbelastung führen, dass sie Tiere schädigen, die Umwelt verschmutzen und für eine Überlastung von Einsatzkräften und Krankenhäusern sorgen. Die Überlastung von Ärzte, Pflegekräfte und Krankenhäuser könne angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie nur durch ein Verbot verhindert werden. Dem Bündnis gehören neben der DUH und der Polizeigewerkschaft die Stiftung Vier Pfoten, das Deutsche Tierschutzbüro und Ärztevertreter an. „Ich wünsche allen Mitmenschen rauschende Silvesterfeste - aber bitte ohne Silvester-Böllerei“, sagte der Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch. Das Ende der Böllerei zu Silvester sei überfällig. Die Luftbelastung mit Feinstaub zum Jahreswechsel trage zu Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. 2000 Tonnen hochgiftigen Feinstaubs gerieten jedes Silvester in die Luft, erklärte Resch. Er verwies auf einem am Montag veröffentlichten Bericht der EU-Umweltagentur EEA, nach der allein in Deutschland jährlich zehntausende Menschen vorzeitig wegen einer hohen Feinstaubbelastung der Luft sterben. 2019 seien dies 54.000 Menschen gewesen, teilte die EEA mit. Insgesamt sei die Zahl der Toten durch Feinstaub in den vergangenen Jahren in Europa aber zurückgegangen, weil sich die Luftqualität verbessert habe. Ärzte und Polizeigewerkschaft Der Augenarzt Andreas Reuland und Lungenarzt Norbert Mülleneisen verwiesen auf weitere gesundheitliche Probleme, die durch das Böllern entstünden. So würden jedes Silvester etwa 500 Menschen in Deutschland durch Feuerwerk an den Augen verletzt, davon hundert schwer, sagte Reuland. Mülleneisen berichtete von Asthmatikern, die teilweise noch eine Woche nach dem Jahreswechsel Anfälle hätten. Lesen Sie auch auf Tagesspiegel Plus: Das hohe Verletzungsrisiko und unkalkulierbare Brandgefahren seien gute Gründe genug, um Feuerwerk nur an bestimmten Orten zuzulassen, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek. Es gehe auch um die Sicherheit der Einsatzkräfte in dieser Nacht. Sarah Ross von vier Pfoten erklärte, dass Hunde und Katzen durch das laute Knallen in Panik gerieten. Teils hielten Angstsymptome über Tage an. Feuerwerkshersteller warnen vor „Todesstoß“ für die Branche Das von Bund und Ländern beschlossene erneute Feuerwerksverbot an Silvester bedeutet nach Einschätzung der Böller-Hersteller „mit aller Wahrscheinlichkeit den Todesstoß für die gesamte Feuerwerksbranche in Deutschland“. Den 3000 Beschäftigten der Branche drohe die Arbeitslosigkeit, warnte der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) am Donnerstag. „Mit der Entscheidung gegen Feuerwerk haben Bund und Länder auf Basis von falsch gesetzter Panik riskiert, dass es jetzt endgültig aus sein könnte für unsere Branche“, sagte der VPI-Vorsitzende Thomas Schreiber. Legales Silvesterfeuerwerk führe weder dazu, dass die Notaufnahmen an Silvester ein Problem hätten, noch dazu, dass sich die Situation auf den Intensivstationen verschärfe, sagte Schreiber. „Die Probleme sind übermäßiger Alkoholgenuss und illegale Feuerwerksprodukte.“ Klaus Gotzen, Geschäftsführer des VPI, sagte: „Das ist ein symbolisches Verbot auf unserem Rücken und ohne Wirkung.“ Dabei werde eine gesamte Industrie sich selbst und der drohenden Insolvenz überlassen. Aerosolforscher hält Versammlungsverbote für kontraproduktiv Auch bei anderen Feuerwerkfans ist der Frust groß: „Ich warte 364 Tage oder eben 730 Tage. und dann sowas. Das tut mir richtig weh“, schreibt etwa eine Instagram-Nutzerin. „Ich verstehe nicht, wie so eine alte Tradition verboten wird. Der eine Tag ändert auch nichts an den anderen 364 Tagen, wo die Umwelt belastet wird“, schreibt ein anderer. Dem Beschluss vom Donnerstag zufolge müssen Kommunen bestimmen, an welchen besonders beliebten Orten kein Feuerwerk gezündet werden darf, ein pauschales Verbot aber gibt es auch in diesem Jahr nicht. Es soll aber Versammlungsverbote geben. Die hält Aerosolforscher Gerhard Scheuch für kontraproduktiv: „Weil diese Versammlungen dann natürlich in Innenräumen stattfinden werden und wir wissen, dass die Ansteckungsgefahr in Innenräumen um ein Vielfaches höher ist als draußen.“ Die Daten zeigten dies eindeutig.

 

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Abschied von der aggressiven Zinspolitik

D ie Notenbank der Tschechischen Republik (CNB) betreibt eine konservative Geldpolitik, ihre Vorstandsmitglieder gelten als zinspolitische „Falken“. Dennoch hatten sie Anfang November mit einer Zinserhöhung überrascht, die noch höher ausfiel als am Markt erwartet. Um 1,25 Punkte auf 2,75 Prozent stieg der Satz für zweiwöchige Ausleihungen, seit Sommer waren das 250 Basispunkte. Mehr Zuwachs gab es in der Zeit nur in Brasilien: 400 Punkte. Doch mit der aggressiven Zinspolitik in Tschechien dürfte nun erst einmal Schluss sein. So große Schritte wie in den letzten beiden Sitzungen seien für die Sitzung am 22. Dezember nicht zu erwarten, sagte Marek Mora, der Vizegouverneur der Prager Notenbank, im F. A. Z. -Gespräch: „Wir sind bereit, die Zinsen weiter zu erhöhen, aber nicht mehr so stark. Wir haben genug getan. Jetzt kommt es auf das Feintuning an.“

 

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Christ Koumadje, der Mann für die Präsenz unter dem Korb

Berlin - Christ Koumadje von Alba Berlin ist mit seinen 2,23 Metern der größte Spieler in der Euroleague. „Wie viele Kinder in Afrika habe ich erst Fußball gespielt. Nach einem Wachstumsschub mit 15 riet mein Onkel mir, mit Basketball anzufangen“, erzählt der im Tschad geborene Koumadje, „ich war nicht wirklich gut. Aber mit der Zeit wurde es besser.“ In dieser Saison ist der 25-Jährige nach seiner Verletzung mittlerweile eine wichtige Persönlichkeit im Spiel der Berliner. Albas Trainer Israel Gonzalez freut sich über die physischen Vorteile des Centers beim Rebounding. „Er gibt uns eine große Präsenz unter den Körben“, sagt Gonzalez. Auch am Freitag gilt es für Koumadje, wichtige Rebounds einzusammeln, wenn Alba Berlin in der Euroleague Mailand (20 Uhr, Magentasport) empfängt. „Mailand ist einer der Anwärter auf den Titel in der Euroleague“, sagte Gonzalez. „Sie haben in den letzten drei Spielen drei Niederlagen kassiert, aber in der gesamten Saison nur vier Spiele verloren. Wir erwarten eine zornige Mannschaft, die alles für einen Sieg geben wird.“ Doch auch die Berliner wollen gewinnen und gehen nach dem Sieg gegen Maccabi 91:86 (45:35) mit Selbstvertrauen in die Partie. Besonders die Formkurve von Koumadje zeigt nach oben. In den letzten beiden Euroleague-Spielen erzielte er je zwölf Punkte und holte wichtige Rebounds. „Persönliche Statistiken interessieren mich nicht so sehr. Ich gehe immer raus und spiele hart“, sagt Koumadje. Nachdem sein Onkel ihm den ersten Basketballanreiz gab, wurde Koumadje auf einem Markt in Dakar aufgrund seiner Größe angesprochen und für die Basketballakademie gewonnen. Er schaffte den Sprung nach Amerika ans College und spielte danach in der Entwicklungsliga der NBA, wo er zum besten Verteidiger gewählt wurde. Bei seinen ersten Stationen in Europa, bei Estudiantes Madrid und Awtodor Saratow, konnte Koumadje nicht nachhaltig überzeugen und wechselte im Februar 2021 nach Berlin, wo er mit Alba die Meisterschaft gewann.

 

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Keime im Keksteig? Behörde warnt vor krankmachenden Bakterien im Mehl

Die News von heute im stern -Ticker: Der Europarat hat wegen der anhaltenden Inhaftierung des türkischen Kulturförderers und Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala ein Strafverfahren gegen die Türkei eingeleitet. Das Ministerkomitee des Europarats in Straßburg stimmte für die Einleitung des Verfahrens, wie das Gremium mitteilte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte im Dezember 2019 Kavalas Freilassung angeordnet, das Urteil wurde jedoch von der türkischen Regierung ignoriert. Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist wieder gestiegen. Das Robert-Koch-Institut gab die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit 1224,7 an. Gestern lag der Wert bei 1180,1, am Mittwoch bei 1209,4. Der Freistaat bleibt somit den RKI-Daten zufolge mit Abstand der Corona-Hotspot Deutschlands, gefolgt von Thüringen (1013,6) und Sachsen-Anhalt (757,2) Fast alle Kreise und Städte in Sachsen lagen mit ihren Inzidenzen laut RKI über der 1000er-Schwelle. Lediglich die Landkreise Nordsachsen (992,2), Zwickau (962,1) und der Vogtlandkreis (961,1) sowie die Stadt Leipzig (696,9) bewegten sich noch darunter. Die höchste bundesweite Inzidenz hat den Angaben zufolge der Landkreis Mittelsachsen (2062,5). Auch in Frankreich steigt die Zahl der Infektionsfälle mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus. Wie das Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, wurden inzwischen neun Fälle bestätigt. Betroffen sind demnach fünf Regionen auf dem Festland sowie das französische Überseegebiet La Réunion. Football-Profi Antonio Brown ist von der amerikanischen Liga NFL für drei Spiele gesperrt worden. Der Wide Receiver der Tampa Bay Buccaneers hat gegen die Corona-Vorschriften der Liga verstoßen, da sich Brown ihren Angaben zufolge einen gefälschten Impfausweis besorgt hatte. Neben Brown sind einer Mitteilung zufolge auch dessen Teamkollege Mike Edwards sowie der vertragslose John Franklin III. für den gleichen Verstoß für drei Spiele gesperrt worden. US-Medienberichten zufolge habe ein ehemaliger Koch Browns angegeben, dass sich der Buccaneers-Spieler während der Saisonvorbereitung einen gefälschten Impfausweis zugelegt habe. Brown hatte sich kurz darauf dafür entschieden, sich doch gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der Essenslieferdienst Gorillas will noch vor einer gesetzlichen Regelung den Stundenlohn für seine Fahrerinnen und Fahrer von derzeit 10,50 Euro ab Januar auf 12 Euro anheben. Der Bonus, den die sogenannten Rider pro Lieferung erhalten, soll dann zudem von vier auf fünf Euro steigen, wie das Unternehmen mitteilte. Allerdings gelten die neuen Regelungen nur für die Fahrerinnen und Fahrer und nicht für andere Beschäftigte etwa in den Lagern. Dort gälten andere Vergütungsmodelle, sagte Gorillas Deutschlandchef Alexander Brunst der Deutschen Presse-Agentur. Die künftige Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will den Mindestlohn bundesweit für alle Branchen auf zwölf Euro anheben. Wann das Vorhaben Reaalität sein wird, ist noch nicht klar. Der US-Bundesstaat New York hat die ersten Fälle der Omikron-Variante des Coronavirus registriert. "Der Staat New York hat fünf Fälle der Omikron-Variante bestätigt", erklärte Gouverneurin Kathy Hochul auf Twitter. Weitere Fälle wurden aus Los Angeles sowie Hawaii gemeldet. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in den USA auf zehn. Auch Australien meldete, dass ein Student in Sydney, der noch nie ins Ausland gereist war, positiv auf die Variante getestet wurde. Bei vorher entdeckten Fällen hatte es jeweils einen Bezug zu Auslandsreisen gegeben. Insgesamt wurden mittlerweile in mehr als zwei Dutzend Staaten weltweit Omikron-Infektionen gemeldet. Nach dem tödlichen Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins an einem US-Filmset hat der Schauspieler Alec Baldwin jegliche Verantwortung abgestritten. Jemand sei für das Unglück verantwortlich, "aber ich weiß, dass ich es nicht bin", sagte Baldwin in einem Interview mit dem Sender ABC News. Er fügte hinzu: "Wenn ich mich verantwortlich fühlen würde, hätte ich mich vielleicht umgebracht". Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor nun wieder gestiegen. Das Robert-Koch-Institut gab den Wert mit 442,1 an, am Vortag lag er bei 439,2, vor einer Woche bei 438,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 5,47 an. Von rohem Keksteig sollten Plätzchenbäcker dieser Tage besser nicht naschen: Lebensmittelkontrolleure haben in Weizenmehl krankmachende Bakterien nachgewiesen. In 22 von insgesamt 242 untersuchten Proben aus Mühlenbetrieben (gut 9 Prozent) wiesen sie im vergangenen Jahr sogenannte STEC-Bakterien nach, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilte. Diese können schwere Darmentzündungen hervorrufen. Beim Backen würden mögliche Keime abgetötet – das Knabbern fertiger Kekse ist also kein Problem. Der US-Kongress hat in letzter Minute einen Übergangshaushalt verabschiedet und somit eine drohende Haushaltssperre verhindert. Zuvor hatte bereits das Repräsentantenhaus grünes Licht gegeben. Der Übergangshaushalt stellt eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 18. Februar sicher. Vor der Abstimmung hatten einige republikanische Senatoren damit gedroht, die Abstimmung zu torpedieren. Sie wollten Biden zu Zugeständnissen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie zwingen. Hätten sich die Senatoren nicht auf den Entwurf einigen können, hätten in der kommenden Nacht zahlreiche Bundesbehörden schließen und hunderttausende Staatsbedienstete in den unbezahlten Urlaub gehen müssen. Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist eine Frau in der südhessischen Gemeinde Seeheim-Jungenheim zwischen zwei Autos eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei heute mitteilte, stieg ein 58-jähriger in sein am Hang geparktes Auto. Das Automatikfahrzeug rollte daraufhin auf der steilen Straße rund zwei Meter rückwärts. Dabei erfasste es eine 79-Jährige und klemmte sie zwischen dem rückwärts rollenden Fahrzeug und einem weiteren geparkten Auto ein. Laut Polizei löste der Mann vermutlich die Handbremse und beschleunigte nicht ausreichend, um das Rollen des Autos zu verhindern. Die Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Eine Region im Westen Kanadas hat einen neuen Temperaturrekord im Winter aufgestellt. In Penticton, einer Stadt im Zentrum der Provinz British Columbia, wurde am Mittwoch eine Höchsttemperatur von 22,5 Grad Celsius gemessen. "Das ist ein Rekord, oder besser gesagt, es ist rekordverdächtig", sagte der Meteorologe Armel Castellan von der Wetterbehörde Environment Canada jetzt der Nachrichtenagentur AFP. Penticton liegt ein paar hundert Kilometer südöstlich von Lytton. Lytton erlangte im Sommer internationale Aufmerksamkeit, weil es einen neuen kanadischen Hitzerekord von 49,6 Grad Celsius aufstellte, bevor es Tage später von einem Feuer heimgesucht wurde, bei dem mindestens zwei Einwohner ums Leben kamen. Bei der historischen Hitzewelle, die auf den Klimawandel zurückzuführen ist, kamen in der gesamten Provinz hunderte Menschen ums Leben. Einer vorläufigen Studie aus Südafrika zufolge ist bei der Omikron-Variante des Coronavirus das Risiko, sich erneut anzustecken, im Vergleich zu den Delta- oder Beta-Stämmen dreimal größer. Die Arbeit basiert auf vom südafrikanischen Gesundheitssystem gesammelten Daten und wurde auf einen sogenannten Preprint-Server hochgeladen. Das bedeutet, dass sie noch nicht von Fachkollegen geprüft wurde. Zuvor hatte bereits die Infektiologin Anne von Gottberg von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten bei einer Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation gesagt, dass eine überstandene Corona-Infektion nicht vor einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante schütze. "Wir glauben jedoch, dass die Impfstoffe immer noch vor schweren Erkrankungen schützen", fügte sie hinzu. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will einem Bericht zufolge das Arbeiten im Homeoffice unterstützen. "Mit der neuen Bundesregierung werden wir den Menschen den Rücken stärken, die auch nach Corona gelegentlich oder häufiger mobil arbeiten wollen", sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wir schaffen einen Rechtanspruch für die Beschäftigen, mit dem Arbeitgeber konkret über ihren Homeoffice-Wunsch zu sprechen, einen sogenannten Erörterungsanspruch." Nehme der Arbeitgeber keine Stellung, werde der Homeoffice-Wunsch zum Anspruch. Der Arbeitgeber könne einen Homeoffice-Wunsch aus betrieblichen Gründen aber ablehnen, so Heil, "aber eben nicht willkürlich, sondern mit einer plausiblen Begründung". Zwei US-Astronauten haben bei einem Außeneinsatz ein defektes Antennensystem an der Internationalen Raumstation ISS ersetzt. Thomas Marshburn und Kayla Barron verließen die ISS dafür rund 6 Stunden und 30 Minuten lang, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Der Einsatz – Barrons erster und Marshburns fünfter – sei erfolgreich verlaufen. Er war eigentlich bereits für Dienstag geplant gewesen, aber wegen der Gefahr von Trümmern im Weltall verschoben worden. Um welche Art von Trümmern es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt. Vor rund zwei Wochen hatte sich die ISS-Besatzung wegen einer befürchteten Kollision mit Weltraumschrott in zwei an der Station angedockten Raumschiffen in Sicherheit bringen müssen. Einen Tag später hatte Russland bestätigt, sein Militär habe eine Anti-Satelliten-Rakete getestet und einen ausgedienten Satelliten abgeschossen. International gab es viel Kritik, Russland habe damit die Sicherheit der ISS gefährdet. Die US-Regierung hat die erste Hürde im Kongress genommen, um eine drohende Haushaltssperre zu verhindern. Die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhauses verabschiedete einen Übergangshaushalt, der eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 18. Februar sicherstellt. Der Entwurf wird nun dem Senat vorgelegt, der ebenfalls zustimmen muss. Einige republikanische Senatoren könnten das Vorhaben allerdings torpedieren. Sie wollen US-Präsident Joe Biden zu Zugeständnissen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie zwingen.

 

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Klöckner sieht Entspannung bei Waldschäden - Entwicklung aber nur „ein zartes Pflänzchen“

Berlin. Bei den Schäden in deutschen Wäldern deutet sich laut Bundesagrarministerium eine etwas glimpflichere Entwicklung an. Aktuell ist von 203 Millionen Kubikmetern beschädigtem Holz auszugehen, wie nach Länderdaten für die Zeitspanne von 2018 bis 2021 mit Stand bis zum dritten Quartal ermittelt wurde. Das ist etwas weniger als die zuletzt prognostizierte Menge von 213 Millionen Kubikmetern an anfallenden Schadholz. Die geschäftsführende Ministerin Julia Klöckner sagte der Deutschen Presse-Agentur, damit zeichne sich im Wald eine leichte Entspannung ab. „Diese positive Entwicklung ist aber noch ein zartes Pflänzchen“, betonte die CDU-Politikerin. Denn die Wiederbewaldung und der Waldumbau seien ein Projekt für Generationen. Vielen Wäldern haben in den vergangenen Jahren Stürme, Dürre und Schädlinge schwer zugesetzt. Stark betroffen sind laut Ministerium auch in diesem Jahr Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bundesweit müssen 277.000 Hektar wiederbewaldet werden. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als elf Millionen Hektar Wald. Hintergrund der leichten Entspannung dürften den Angaben zufolge auch relativ spätes Frühlingswetter und ein eher kühler und regenreicher Sommer gewesen sein, was die Entwicklung von Borkenkäfern bremste. Das Ministerium verwies aber zugleich auf umfangreiche Unterstützung von Bund und Ländern mit einem gestarteten ökologischen Umbauprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Klöckner sagte, die Bundesregierung habe die Weichen gestellt, um den Wald als „besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel“ zu stärken. „Dieser Weg muss konsequent weitergegangen werden.“ RND/dpa

 

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Bewaffnete überfallen Wettbüro in Berlin-Mitte

Immer auf dem Laufenden in Berlin: Lesen Sie die aktuellen Meldungen aus Polizei, Justiz und Verkehr in unserem Blog. [Sicherheit vor der eigenen Haustür: In unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken geht es auch oft um die Polizei. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]

 

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Anspruch, Standing, Perspektive: BVB-Trainer Rose und Bayern-Coach Nagelsmann im Vergleich

Im Frühjahr einte ein unsichtbares Band Julian Nagelsmann und Marco Rose in einer für sie wunderbaren, aber doch kniffligen Situation. Den einen Trainer, Nagelsmann, ereilte der Ruf des FC Bayern München, er konnte sich seinen Kindheitstraum erfüllen. Also bat der Chefcoach von RB Leipzig seinen Arbeitgeber um Freigabe, musste aber bis zum Durchbruch der Gespräche gegenüber der Öffentlichkeit herumeiern. Im April herrschte Klarheit. Zwei Monate zuvor hatte ein anderes Versteckspiel geendet: Rose machte von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2022 laufenden Vertrag Gebrauch und kündigte seinen Abschied in Mönchengladbach an, um in Dortmund sein Glück zu suchen. Der BVB musste eine Ablöse in Höhe von 5 Millionen Euro nach Gladbach überweisen, die Bayern zahlten für Nagelsmann die Trainerweltrekord-Ablöse von rund 20 Millionen Euro. Fünf Monate sind die Wunschtrainer ihrer Klubs nun im Amt, da treffen sich die Hoffnungsträger nach der Ouvertüre DFL-Supercup, den Bayern Mitte August mit 3:1 in Dortmund gewann, am Samstag erstmals zum Topspiel in der Bundesliga. Beide haben turbulente Zeiten erlebt und sich aus Wettbewerben und damit von Titelträumen (Bayern aus dem DFB-Pokal, Dortmund aus der Champions League) verabschieden müssen. "Es gab schon mal einfachere Zeitpunkte, Bayern-München-Trainer zu werden", sagte Nagelsmann letzte Woche und erwähnte das Corona-Thema rund um Joshua Kimmich sowie die eskalierte Jahreshauptversammlung. Der 34-Jährige: "Es ist schon ein Durchschlängeln." Das gilt ebenso für den elf Jahre älteren Rose. Das Duell am Samstag (18.30 Uhr, Sky) wird die bisher schwierigste Prüfung für beide, weil der Ausgang des deutschen Prestigeduells einen Trend in Richtung Meisterschaftskampf offenbaren wird. Eine Ge­gen­über­stel­lung des bisherigen Wirkens von Rose und Nagelsmann: Ihr Anspruch: "Gut zu spielen und die Spieler weiterzuentwickeln", formulierte es Nagelsmann – wohlwissend, dass in München solch weiche Fakten kaum zählen, sondern in erster Linie Zählbares, also Titel. Sein Detailwissen und die Gegneranalyse beeindrucken die Mannschaft. Vorstandsboss Oliver Kahn lobt: "Es ist sehr, sehr schnell gegangen, dass man seine Handschrift erkennt." Rose überzeugt mit direkter Ansprache, zehn Siege in 13 Bundesliga-Partien sprechen für ihn. Im Gegensatz dazu steht das frühe Königsklassenaus in der Vorrunde. Ihr Standing: Als Typen kommen beide gut im Verein an. Während Rose sich auf die sportlichen Belange konzentrieren kann, gab Nagelsmann den Außenminister. "Dass er ein sehr guter Coach ist, ein Systementwickler, und junge Spieler besser machen kann, wusste man vorher", sagt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. „Wie er sich zuletzt als Einziger allen Themen gestellt hat, war unglaublich – das hat mich beeindruckt.“ BVB-Boss Hans-Joachim Watzke betonte, dass Rose "hervorragend zum Klub passt". Allerdings müsse sich der Coach „an diese ganzen Dinge gewöhnen, die um Borussia Dortmund herum passieren. Das hat er mittlerweile alles gut auf dem Schirm.“ Ihre Perspektive: Nagelsmann soll nach Hansi Flick (sieben Titel in 20 Monaten) eine Ära prägen, dafür erhielt er einen Fünfjahresvertrag. Andererseits darf er nicht der Trainer werden, der nach neun Meisterschaften in Serie an Titel Nummer zehn scheitert. Rose hat einen Vertrag bis 2024. Mit Edin Terzic (39), der vor knapp einem Jahr als Interimstrainer für Lucien Favre übernahm und den Pokal gewann, hat der BVB ein Sicherheitsnetz. Im Fall der Fälle könnte der technische Direktor auf die Trainerbank zurückkehren.

 

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Maria Ehrichs Sex-Szenen-Trick - Wo dieses Herz hingeklebt wird

Wenn am Filmset eine Liebes-Szene ansteht, bekommen viele Stars ganz schön Muffensausen. Kein Wunder, ist ja auch nicht ganz so einfach, wenn man sich vor laufender Kamera nackt in den Federn wälzen soll. Eine, die jetzt herrlich ehrlich über Sex-Szenen-Tricks auspackt, ist Schauspielerin Maria Ehrich („Rubinrot“, „Ku’damm 63“). Auf Instagram zeigt die 28-Jährige lachend ein beigefarbenes Teil mit Herz, bei dem man sich fragt: Was ist das und wo kommt das hin? „Also wisst ihr, Liebes-Szenen zu drehen ist schon immer irgendwie sehr speziell“, erklärt Maria Ehrich. „Man macht sich tagelang (wochenlang) einen Kopf, wie die Sache wohl laufen wird (ich jedenfalls) und versucht, sich mit aller Kraft davon zu überzeugen, dass es nicht völlig verkorkst ist, nackt in einem Raum voller angezogener Menschen rumzuspringen, während eine Kamera auf einen gerichtet ist.“ Sie weiß aus eigener Erfahrung: „Selbst wenn man im Film davon am Ende meistens gar nichts sieht, kann man natürlich trotzdem nicht in chilliger Jogginghose dasitzen. Also – runter mit den Hüllen.“ Gerade steht Maria wieder vor der Kamera, im Drehbuch steht offenbar auch eine Sex-Szene. Also sei sie „natürlich latent nervös“ in ihren Trailer gekommen und habe „hunderte verschiedene Arten und Formen der Unterwäsche“ vorgefunden, „die meiner Hautfarbe nah kommen und sich gut vor der Kamera verstecken lassen.“ Die Ladys vom Kostüm hätten sich selbst übertroffen, um es ihr so angenehm wie möglich zu machen, berichtet die Schauspielerin. „Von Hotpants über Stringtangas zu Nippel-Klebern – es war alles da. Mein absolutes Highlight war allerdings dieses Exemplar. Klebt hinten und vorne und in der Mitte und zeichnet ein verdammtes Herz auf deinen Hintern.“ Nicht nur Marias Follower sind über so viel Offenheit begeistert, auch einige Kollegen melden sich unter ihrem Knaller-Instagram-Post zu Wort. „Liebe Maria, der Shibue (ein unsichtbarer Slip, Anm. d. Red.) ist ja wirklich ein Klassiker – so schön, dass Du Dich wohlgefühlt hast“, kommentiert Schauspielerin und Intimitätskoordinatorin Julia Effertz (41). „Der Klassiker diese Kleber“, schreibt Timur Bartes (26, „Club der roten Bänder“) amüsiert. „Bei mir halten die nie richtig und ich hol mir vom Licht oder Grip Department das schwarze Gaffer (starkes Haftklebeband, Anm. d. Red. ). Sicher ist sicher.“ Ja, auch die Männer können ein Lied vom Sex-Szenen-Dreh singen. GZSZ-Star Felix von Jascheroff (39) verriet erst kürzlich in BILD am Sonntag: „Manchmal hat man eine Jeans unter der Decke an. Oder wir tragen einen fleischfarbenen Schlüpper. Es gab bei uns aber auch Kollegen, die haben sich einen Kaffeefilter über das beste Stück geklebt.“

 

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US-Schauspieler Eddie Mekka (✝69) ist tot

In den USA war er ein gefeierter Seriendarsteller, konnte durch sein Engagement in der Sitcom "Laverne & Shirley" wurde Eddie Mekka zum Star. Nun ist der Schauspieler mit 69 Jahren gestorben. Eddie Mekka spielte die Rolle des Carmine Ragusa in der erfolgreichen 70er Jahre Serie "Laverne & Shirley". In den Vereinigten Staaten war die Sitcom ein großer Erfolg, lief immerhin von 1976 bis 1983 im TV. Während der dritten Staffel war die Produktion sogar die am meisten gesehene Serie im Programm. Es blieb auf ewig Mekkas ganz große Rolle. Der frühere Serienstar soll bereits am 27. November in seinem Zuhause in Newhall, Kalifornien gestorben sein. Woran der Schauspieler gestorben ist, ist nicht bekannt. Sein Freund und Kollege Pat Benti nahm auf Facebook Abschied. Demnach soll Mekka friedlich gestorben sein. Zudem schreibt er: "Ruhe in Frieden, wir hatten schon viel Spaß gemeinsam!" Mekka begann seine Karriere am Broadway, wo er für seine Rolle in "The Lieutenant" 1975 für einen Tony Award nominiert wurde. Weitere Auftritte hatte er etwa in der Serie " 24 ", "It's Always Sunny in Philadelphia", " Emergency Room ", "Power Rangers Wild Force" oder "Reich und Schön". Auf der Bühne spielte er 2006 in Las Vegas in dem Musical "Hairspray" und ging 2010 für "Grease" auf Tour. Mekka hinterlässt nach seinem Tod seine Frau Yvonne Marie Grace und die gemeinsame Tochter Mia.

 

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Leihe im Winter? BVB-Manager Michael Zorc nennt Plan mit Youssoufa Moukoko

Trotz der noch ausstehenden Leistungsexplosion bei Youssoufa Moukoko setzt man bei Borussia Dortmund weiterhin voll auf das 17 Jahre alte Top-Talent. Eine Leihe des Stürmers im kommenden Winter sei "kein Thema", betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in einem Sport1 -Interview und verwies darauf, dass der Teenager "in den vergangenen Monaten großes gesundheitliches Pech" hatte. Tatsächlich wurde Moukoko seit Mitte Oktober immer wieder von Muskelverletzungen ausgebremst. Ob der U21-Nationalspieler in diesem Jahr noch einmal zum Einsatz kommen kann, scheint ungewiss. Insgesamt stand er in der laufenden Saison in zehn Pflichtspielen auf dem Platz und blieb dabei ohne Tor. Moukoko gilt als das vielleicht größte Talent des deutschen Fußballs und hatte im Juniorenbereich zahlreiche Rekord aneinandergereiht. Beim generellen Blick auf die am 1. Dezember beginnende Wechselperiode, hält sich der BVB alle Optionen für etwaige Transfers offen. "Ich schließe nie etwas aus und will mich in keiner Weise limitieren. Natürlich werden wir nach der Vorrunde schauen und analysieren, ob und wo es eine Notwendigkeit gibt. Wir stellen uns immer die Frage: Müssen wir nachbessern? Haben wir Verletzte? Wie sieht die wirtschaftliche Lage aus? Und wen gibt es überhaupt auf dem Markt?", meinte Zorc.

 

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Parteien entscheiden über Koalitionsvertrag – Linke macht den Anfang

Der rot-grün-rote Koalitionsvertrag für die neue Berliner Legislaturperiode steht. Nun entscheiden die Parteien darüber. Die Linke startet am Freitag ihren Mitgliederentscheid, der bis zum 17. Dezember läuft. Bei SPD und Grünen müssen Parteitage dem Koalitionsvertrag noch zustimmen, die für den 4. und 12. Dezember geplant sind. Aktuellen Entwicklungen im Newsblog.

 

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Neue Corona-Regeln: Hier sehen Sie die Pressekonferenz mit Söder im Live-Stream

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern wird Markus Söder heute bei einer Pressekonferenz erklären, wie die Corona-Regeln in Bayern verschärft werden. Hier finden Sie den Live-Stream.

 

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Polizei sucht Zeugen nach mutmaßlicher Brandstiftung

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung am Gesundheitsamt in Altenkirchen (Westerwald) sucht die Polizei nach Zeugen. Alle, die Hinweise auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände machen können, sollten sich an die Polizei Koblenz wenden, teilte die Behörde am Freitag mit. In Altenkirchen waren am frühen Samstagmorgen durch ein Feuer die Eingangstür sowie Teile der Fassade beschädigt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der oder die Täter eine brennbare Flüssigkeit vor dem Gebäude ausgossen und anzündeten. Eine «Tatmotivation im Zusammenhang mit den aktuellen gesundheitspolitischen Entscheidungen und Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie» sei nicht auszuschließen, teilte die Polizei am Freitag mit. Das Fachkommissariat für politisch motivierte Kriminalität in Koblenz habe die Ermittlungen übernommen.

 

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Sturm und Schnee zum Wochenende

An der Nordseeküste wird es erneut stürmisch. Wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte, seien vor allem am Freitag schwere Sturmböen zu erwarten, die ihren Höhepunkt am Nachmittag erreichen sollten. Die Temperaturen liegen bei maximal 7 Grad an der Küste und bei 2 bis 5 Grad im restlichen Niedersachsen. Am Samstag kann es schneien. Am Sonntag sei das noch im südlichen Niedersachsen möglich, so die Meteorologin. Die Temperaturen sinken leicht auf maximal 6 Grad an der Küste und 2 bis 4 Grad im Landesinneren.

 

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25 Millionen Euro für in Not geratene Schausteller und Veranstalter

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) will den Schaustellern helfen. 25 Millionen Euro stehen im Angebot an Liquiditätshilfen. Aber nicht jeder profitiert. Angesichts der vierten Corona-Welle und den damit verbundenen Einschränkungen für Veranstalter und Schausteller hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) zügige Hilfen des Landes für die Branche angekündigt. So werde in Kürze eine 25 Millionen Euro umfassende Förderrichtlinie zur Liquiditätssicherung für Veranstalter und Schausteller veröffentlicht. Die Liquiditätshilfe solle die Überbrückungshilfen III und III Plus des Bundes aufstocken. Sie komme daher nur Unternehmen und Soloselbstständigen des Veranstaltungs- und Schaustellergewerbes zugute, die diese Überbrückungshilfen bei der NBank bereits erfolgreich beantragt haben, schränkte das Ministerium ein. Althusmann sagte, er könne die Sorgen der Schausteller und Veranstalter gut nachvollziehen. „Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen können aufgrund der Corona-Lage kaum noch wirtschaftlich stattfinden und werden zum Teil bereits abgesagt. Wie schon im vergangenen Jahr muss mit deutlichen Umsatzeinbußen gerechnet werden. Mit unserer Förderung wollen wir daher erneut ganz gezielt der Veranstaltungswirtschaft und dem Schaustellergewerbe helfen, um die Verluste in diesem Winter so gut es geht abzufedern.“ Von Michael B. Berger

 

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BVB-Ziel für Zorc klar: Am Samstagabend Tabellenführer

Borussia Dortmund freut sich nach den Worten von Sportdirektor Michael Zorc "total" auf das Bundesliga-Gipfeltreffen mit Spitzenreiter Bayern München an diesem Samstagabend (18.

 

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Corona: So viele Intensivbetten im Norden sind belegt

Mit der vierten Welle steigt die Zahl der Intensivbetten, die mit Covid-19-Intensivpatientinnen und -patienten belegt sind. Einige Krankenhäuser stoßen bereits an ihre Kapazitätsgrenzen. Die folgende Grafik zeigt die Situation in den norddeutschen Landkreisen. Die Grafik zeigt, dass die Intensivstationen in den Krankenhäusern in der Regel auch ohne Covid-19-Patienten schon gut ausgelastet sind. Wenn in kurzer Zeit relativ viele Corona-Patienten mit schweren Verläufen aufgenommen werden müssen, kommen Krankenhäuser und Pflegekräfte schnell an ihre Belastungsgrenze. Die folgende Tabelle zeigt die Situation in den Intensivstationen und den Anteil der Covid-Patienten nach Ländern aufgeschlüsselt. Intensivmediziner machen immer wieder darauf aufmerksam, dass das Problem nicht so sehr bei fehlenden Intensivbetten liegt, sondern dass die Anzahl der Schwestern und Pfleger oft zu gering ist. Im Laufe der Corona-Pandemie haben viele Pflegekräfte ihrem Beruf den Rücken gekehrt. Die folgende Grafik zeigt die Auslastung der Intensivbetten in Norddeutschland im Verlauf der Pandemie. Obwohl im Norden mittlerweile mehr als 70 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind, steigen die Infektionszahlen stark. Besonders für Ungeimpfte erhöht sich damit auch das Risiko eines schweren Verlaufs.

 

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Detzer: Grün an Regierung ist keine Revolution

Aus Sicht der scheidenden baden-württembergischen Grünen-Parteichefin Sandra Detzer können die Bundes-Grünen aus den Erfahrungen der Südwestpartei lernen. «Alle in Baden-Württemberg wissen, dass Grün an der Regierung keine Revolution bedeutet, sondern eine stetige Evolution in Richtung Ökologie, Innovation und Zusammenhalt. Das steht auch im Bund an: Dort solide zu arbeiten und die Regierungsfähigkeit zu belegen», sagte sie in einem Interview mit der «Rhein-Neckar-Zeitung» (RNZ/Freitag). Grün-Schwarz sei in Baden-Württemberg die richtige Entscheidung gewesen. «Das Ziel war, gemeinsam für die Breite des Landes Politik zu machen und den Zusammenhalt zu stärken.» Zugleich freut sie sich auf die Dreierkonstellation aus SPD, Grünen und FDP im Bund, wo die Zeichen ihr zufolge auf Aufbruch stehen. «Wir werden beide Varianten in Arbeit sehen - und jeweils geht es darum, konkrete Probleme zu lösen.» Die Heidelbergerin Sandra Detzer hat die grüne Landespartei fünf Jahre geführt. Bei der Bundestagswahl verpasste sie im Wahlkreis Ludwigsburg das Direktmandat, doch über die Landesliste sicherte sich die 41-Jährige einen Platz im Bundestag. An diesem Samstag wählt der Landesparteitag eine neue Parteispitze.

 

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Memphis Grizzlies feiern den höchsten Sieg der NBA-Geschichte

D ie Memphis Grizzlies haben NBA-Geschichte geschrieben. Das Team aus Tennessee setzte sich am Donnerstagabend mit 152:79 gegen die Oklahoma City Thunder durch. Der 73-Punkte-Erfolg ist gleichbedeutend mit dem höchsten Sieg in der 75-jährigen Geschichte der besten Liga der Welt. Die bisherige Bestmarke hatten die Cleveland Cavaliers gehalten, die im Dezember 1991 einen 68-Punkte-Erfolg (148:80) gegen Miami Heat verzeichnet hatten. In Memphis hatte die Heimmannschaft schon zur Pause mit 72:36 geführt, zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sogar 78 Punkte. Gleich neun der zwölf eingesetzten Spieler punkteten beim Scheibenschießen gegen Oklahoma zweistellig, Jaren Jackson Jr. avancierte mit 27 Zählern zum Topscorer. „Es fühlt sich großartig an, in den Geschichtsbüchern zu stehen“, jubelte Pointguard De‘Anthony Melton: „Jeder Einzelne hat heute dazu beigetragen.“ Für den Gegner bedeute die Niederlage den zweiten historischen Tiefpunkt binnen weniger Monate. Vor der Auswärtsniederlage in Memphis hatten die City Thunder im Mai bereits die höchste Heimniederlage in der NBA-Geschichte kassiert. Gegen die Indiana Pacers verloren sie am Ende der vergangenen Saison mit 57 Punkten Rückstand. Einen neuen Klub-Rekord haben derweil die Phoenix Suns aufgestellt. Durch einen 114:103 (69:51)-Heimerfolg gegen die Detroit Pistons fuhr das Team aus Arizona seinen 18. Sieg in Folge ein – die längste Erfolgsserie der Franchise-Geschichte. Dabei mussten die Suns auf ihren verletzten Topscorer Devin Booker verzichten. Dies fingen die Suns gemeinschaftlich auf: Sieben Spieler punkteten zweistellig. Die Toronto Raptors stoppten unterdessen den Lauf der Milwaukee Bucks: Mit 97:93 (48:40) gewann das Team aus Kanada, womit die Bucks zum ersten Mal nach acht Erfolgen hintereinander wieder eine Partie verloren. Bei den Gästen setzte MVP Giannis Antetokounmpo angeschlagen aus. Die Chicago Bulls bestätigten durch einen 119:115 (69:51)-Auswärtssieg ihre starke Form. DeMar DeRozan und Zach LaVine erzielten die letzten 14 Punkte Chicagos und führten die Bulls zum 15. Saisonerfolg.

 

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Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und die heißesten Transfergerüchte inklusive. Zum Blog: https://liveblog.tt.com/428/fussball2021

 

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Samsonite Laptop-Rucksack für 66 statt 149 Euro: Das sind die Top-Deals am Freitag

Vielleicht kennen Sie das: Um ein gutes Angebot zu ergattern, muss man sich häufig mühsam von Seite zu Seite klicken, sich womöglich noch bei dem hundertsten Newsletter anmelden und dann im nervigsten Fall noch weitere Bedingungen erfüllen. Kurzum: Die Schnäppchenjagd ist oft mit Mühe und Zeit verbunden – und kostet manchmal auch Nerven. Um Ihnen die Suche nach den besten Deals zu erleichtern, finden Sie hier täglich lohnende Deals aus verschiedenen Bereichen auf einen Blick: Schnäppchen wie Tablets oder Smartphones, Küchengadgets oder andere Alltagshelfer. 56 % Rabatt: Samsonite 2WM Laptop-Rucksack, wasserbeständig, mit wasserdichten Reißverschlüssen, mit Helm-Befestigungssystem und Magnetbefestigung für Kopfhörer, reflektierende Details, für 66,20 Euro statt 149 Euro. Hier geht's zum Deal. 50 % Rabatt: Hybrid Herren Smartwatch HR Neutra mit Herzfrequenz-, Aktivitäts- und Schlaf-Tracking für 99 Euro statt 199 Euro. Hier geht's zum Deal. 45 % Rabatt: Amazon Premium Spirituosen Adventskalender 2021 - 24 Miniaturflaschen inkl. Booklet mit Verkostungsnotizen und Cocktailrezepten für 43,99 Euro statt 79,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 46 % Rabatt: Beats Solo Pro Kabellose Bluetooth On-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling – Apple H1 Chip, Bluetooth der Klasse 1, aktives Noise-Cancelling, Transparenzmodus, 22 Stunden Wiedergabe für 159 Euro satt 229,95 Euro. Hier geht's zum Deal. 50 % Rabatt: WMF Motion Wasserkaraffe 0,8l, Höhe 24 cm, Glas-Karaffe, Silikondeckel, CloseUp-Verschluss, spülmaschinengeeignet für 17,64 Euro statt 34,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 30 % Rabatt: HAMMER Crosstrainer CT3, kompakt und platzsparend, Smartphone- und Tablethalterung für Multimedia-Unterhaltung, Cardiogerät mit Handpulssensoren, einfachste Bedienung, max. Gewichtsbelastung 100 kg, für 258,15 Euro statt 369,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 46 % Rabatt: FURBO HUNDEKAMERA: Full HD WiFi Haustierkamera mit Leckerli Ausgabe, 2-Wege-Audio, Nachtsicht und Bell-Alarm (bekannt aus VOX hundkatzemaus) für 139,00 Euro statt 259,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 20 % Rabatt: PLAYTIVE® Kinder Kaufmannsladen, aus Holz, für 39,99 Euro statt 49,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 49 % Rabatt: Sodastream Wassersprudler» Easy«, mit Kunststoffflasche, 1 l Fassungsvermögen für 49,99 Euro statt 99,90 Euro. Hier geht's zum Deal. 35 % Rabatt: PHILIPS Luftreiniger "AC0819/10", mit Automatikmodus, für 103,77 Euro statt 159,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 41 % Rabatt: PHILIPS Bodenstaubsauger Beutellos PowerPro Comp act "FC9329/09" für 99,99 Euro statt 169,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 41 % Rabatt: Krups Küchenmaschine mit Kochfunktion HP50A8 Prep&Cook XL, 1550 W, 4,5 l Schüssel, für 599,00 Euro statt 1019,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 50 % Rabatt: Sun Kaufladen» Natur, weiß/grau«, mit Kreidetafel, für 49,99 Euro statt 99,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 36 % Rabatt: Philips 43PUS8106/12 LED-Fernseher (108 cm/43 Zoll, 4K Ultra HD, Android TV, Smart-TV, 3-seitiges Ambilght) für 459 Euro statt 719 Euro. Hier geht's zum Deal. 51 % Rabatt: Krups Kaffeevollautomat EA895N Evidence One, inkl. 250 Gramm ESPRESSO KAFFEE - KRUPS BEST im Wert von 6,99 UVP, für 559 Euro statt 1149 Euro. Hier geht's zum Deal. 38 % Rabatt: Bosch 18 Volt Akku GSR 18 V-21, GBH 18 V-21, GWS 18 V-7, 2 Akkus, 25tlg. Bitset, für 359 Euro statt 580,72 Euro. Hier geht's zum Deal. 71 % Rabatt: Taschenlampe Brennenstuhl® CREE Premium Akku LED IP67 700lm Auto Fokus sehr hell für 19,99 Euro statt 69,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 42 % Rabatt: KitchenAid 5KSM7591XE Heavy Duty 6,9L Küchenmaschine mit Schüsselheber für 549 Euro statt 949 Euro. Hier geht's zum Deal. 44 % Rabatt: Rommelsbacher RCS1350 Raclettegrill Tischgrill Natursteinplatte 8 Personen für 49,90 Euro statt 89,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 31 % Rabatt: Ring Fit Adventure - [Nintendo Switch] für 61,99 Euro statt 89,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 41 % Rabatt: SAMSUNG TAB A7 LITE WIFI, Tablet, 32 GB, 8,7 Zoll, Dark-Gray, für 149,99 Euro statt 169,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 37 % Rabatt: SNAKEBYTE Gaming Seat EVO (Green) Gaming Stuhl, Grün/Schwarz, für 124,99 Euro statt 199,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 29 % Rabatt: HUAWEI 55034496 FREEBUDS 4 True Wireless (WIRED CASE), In-ear Kopfhörer Bluetooth Silver Frost, für 104,99 Euro statt 149,00 Euro. Hier geht's zum Deal. Es gibt jeden Tag neue Möglichkeiten zu sparen – besonders aber bei Rabattaktionen wie dem Amazon Prime Day oder dem Black Friday oder Black Monday. Wenn Sie sich jetzt für eine kostenlose 30-Tage-Mitgliedschaft bei Amazon Prime anmelden, können Sie schon 30 Minuten vorab auf Blitzangebote zugreifen. Das Abo können Sie nach der Rabattaktion einfach wieder kündigen. So profitieren Sie zwar von den Vorteilen, müssen allerdings nichts dafür bezahlen. Außerdem entfallen bei Prime-Produkten die Versandkosten. Übrigens: Gutscheine und Rabatte für zahlreiche Online-Shops finden Sie zusätzlich hier. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Gemeinderat legt sein Amt nieder

Eine personelle Veränderung steht auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag, 8. Dezember, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Niederschönenfeld. Gemeinderat Magnus Kastenhofer legt sein Amt nieder. „Nach über 25 Jahren im Gemeinderat habe ich mich entschlossen, aus persönlichen Gründen aus dem Gremium auszuscheiden. Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen sowie der mutmaßlichen Nachfolgerin weiterhin eine gedeihliche Zusammenarbeit“, so Kastenhofer. Der Rücktritt kam für das Ratsgremium überraschend, aber „ein demokratischer Wechsel ist nichts Außergewöhnliches“, so Kastenhofer weiter, der seit Mai 1996 Gemeinderat und viele Jahre schon Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses ist. Erste Listennachfolgerin des Unabhängigen Bürgerblocks Feldheim ist die Industriekauffrau Christine Ringer. Der Gemeinderat hat nun die Amtsniederlegung und das Nachrücken förmlich festzustellen. Einbezugssatzung Gartenstraße, Austausch Wasserzähler und Sachstandsbericht Sanierung Gartenstraße / Rainer Straße sind die weiteren Themen der Sitzung. (arh)

 

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Belgiens Pläne für einen Atomausstieg 2025 wanken

Die Regierung nimmt ab heute Beratungen über den Bericht des grün geführten Energieministeriums auf. Doch immer mehr Politiker stellen den geplanten Atomausstieg in Frage. In Belgien berät die Regierung ab heute über den für 2025 geplanten Atomausstieg. Grundlage ist ein Bericht des grün geführten Energieministeriums. Belgischen Medienberichten zufolge könnte die Regierung damit zwei Reaktoren mit rund 36 Jahren Laufzeit länger als 2025 am Netz lassen, wenn die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet ist. Deutschland und Luxemburg drängen Belgien schon seit Jahren, seine zum Teil als pannenanfällig geltenden Atomkraftwerke sicherer zu machen. Kernkraftgegnerinnen und -gegner in der Grenzregion fordern das Aus für zwei Reaktorblöcke bei Lüttich unweit der deutschen Grenze und bei Antwerpen. In beiden Meilern hatten Expertinnen und Experten bereits im Jahr 2012 gravierende Mängel festgestellt. Das Thema Atomausstieg gilt in Belgien als politisch heikel, da es zu Spannungen in der Koalitionsregierung geführt hat. Schnelle Entscheidungen werden deshalb nicht erwartet. Doch die Pläne sind ins Wanken geraten. Politiker im flämischen wie französischsprachigen Teil Belgiens stellen den geplanten Ausstiegstermin offen in Frage – und begründen dies mit dem Klimaschutz. „Es ist unmöglich, die Atomkraftwerke 2025 abzuschalten“, sagt etwa der einflussreiche Senator Georges-Louis Bouchez von den wallonischen Liberalen, die zur belgischen Regierungskoalition gehören. Er meint, bei einem Ausstieg könne Belgien seine Klimaziele nicht erreichen. Ähnlich argumentiert auch die wohlhabende Region Flandern, in der gut die Hälfte der knapp zwölf Millionen Belgier leben. Sie weigert sich, dem Bau eines modernen Gaskraftwerks zuzustimmen, das die entstehende Lücke bei der Energieversorgung füllen soll. Denn Gas ist ein fossiler Energieträger, und damit würden Belgiens Treibhausgase wieder zunehmen. Das setzt die belgische Energieministerin Tinne Van der Straeten unter Druck. Die Grünen-Politikerin hat Ministerpräsident Alexander De Croo einen Fortschrittsbericht zu dem bereits 2003 beschlossenen Atomausstieg vorgelegt, über den ein Teil des Kabinetts am Freitag erstmals berät. Nach Angaben belgischer Medien lässt er der Regierung eine Hintertür offen: Danach könnten die beiden „jüngsten“ Reaktoren mit immerhin auch schon 36 Jahren Laufzeit länger als 2025 am Netz bleiben, wenn die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet ist. (AFP, red.)

 

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Innenminister: Strengere Kontrollen bei Corona-Protesten

Teilnehmer an Kundgebungen und Protestspaziergängen gegen die Corona-Einschränkungen müssen sich im Nordosten auf strengere Kontrollen einstellen. Das hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD) am Freitag mit Blick auf zuletzt insgesamt fast 2000 Teilnehmer bei Protesten in Wolgast, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald angekündigt. Selbstverständlich könnten Menschen das Recht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen, erklärte der 47-jährige Minister. Die Pandemiesituation habe sich aber wieder deutlich verschärft. «Demonstrationsteilnehmer, die auch nach Aufforderung durch die Polizei keine Maske tragen, gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit und die ihrer Angehörigen, sondern auch die ihrer Mitbürger», sagte Pegel, der seit Mitte November im Amt ist. Es sei deshalb nicht hinnehmbar, dass Menschen das Leben anderer aufs Spiel setzen. Beamte würden bei den nächsten Demonstrationen, mit den Ordnungsbehörden, konsequent die Einhaltung der jetzt geltenden Hygieneregeln durchsetzen. Pegel mahnte zudem, genau zu schauen, mit wem man demonstrieren geht. «Zunehmend nutzen Verfassungsfeinde das Thema Corona, um ihre Ideologie zu verbreiten.» Im Nordosten finden seit Monaten immer wieder montags solche Proteste statt, in Wolgast auch mittwochs.

 

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Naturnahe Bestattungen rund um Augsburg

Der Trend zur Nachhaltigkeit und Individualität spielt auch bei Bestattungen eine wachsende Rolle. Wo in Augsburg naturnahe Bestattungen möglich sind.

 

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Tennis-Männer spielen weiterhin in China

Der Tennisverband der Männer, ATP, hat es abgelehnt, sich dem China-Boykott der Frauen-Tennisorganisation WTA wegen der zeitweise verschwundenen chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai anzuschließen. ATP-Chef Andrea Gaudenzi sagte am Donnerstag: "Wir wissen, dass der Sport einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben kann". Der Verband sei aber "generell der Meinung, dass wir mit einer globalen Präsenz die besten Chancen haben, Chancen zu schaffen und etwas zu bewirken." Der Weltranglisten-Zweite im Tennis der Männer, Daniil Medwedew, sagte dazu: "Wenn nächste Woche ein Turnier in China stattfände, würde sich niemand wohlfühlen". Das nächste ATP-Turnier sei aber im Herbst. "In vielen Ländern gibt es Probleme, und doch spielen wir in den meisten von ihnen Tennisturniere", fügte Medwedew hinzu. "Die WTA hat eine starke Entscheidung getroffen, aber ich möchte niemandem die Schuld geben, der nicht die gleiche Entscheidung trifft." Anders als Medwedew hatte die Nummer Eins im Tennis der Männer, Novak Djokovic, den China-Boykott der WTA zuvor gelobt: "Ich unterstütze die Position der WTA voll und ganz, weil wir nicht genug Informationen über Shuai Peng haben", sagte er am Vortag. Die WTA hatte wegen des Falls der zeitweise aus der Öffentlichkeit verschwundenen chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai angekündigt, vorerst keine Turniere mehr in China ausrichten. Er könne die Sportler nicht "mit gutem Gewissen" bitten, dort an Turnieren teilzunehmen, hatte Verbandschef Steven Simon am Mittwoch erklärt. "Peng Shuai darf nicht frei kommunizieren und wurde anscheinend unter Druck gesetzt, um ihre Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs zurückzunehmen." Die Doppel-Siegerin in Wimbledon und bei den French Open war mehr als zwei Wochen lang nicht in der Öffentlichkeit gesehen worden, nachdem sie Anfang November im Onlinedienst Weibo Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli erhoben hatte. Peng und Zhang hatten über Jahre eine Beziehung mit vielen Unterbrechungen geführt.

 

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Bilder des Tages

1 von 200 Zurück Weiter Zurück Weiter © Thierry Zoccolan / AFP 1 von 200 3. Dezember: Ja, is' denn heut' scho' Karneval? Moulins, Frankreich. Nein, noch ist kein Karneval, und auch die mittelfranzösische Stadt ist nicht unbedingt als Hochburg des organisierten Frohsinns bekannt. Die Farbenpracht des Karnevals von Rio fasziniert aber auch hier – und sie kann derzeit bestaunt werden in einer Ausstellung des Centre national du Costume de Scene. Wer sich das gerne anschauen mag: Die Kostüme sind noch bis Ende April im CNCS zu sehen. Mehr Weitere Bilder dieser Galerie Inhalte im Überblick Service Die Newsletter von stern.de Die RSS-Feeds von stern.de Aktuelle Nachrichten Archiv Wissenscommunity Themenübersicht Sitemap stern aktuelle Ausgabe Weitere stern Hefte Sonderausgaben STERN Reisewelten Browser-Benachrichtigungen Ratgeber Altersvorsorge Australien China Eigenheim Energiesparen Erbe Geldanlage Krankenkasse Miete New York Südafrika Urlaub Versicherung Ratgeber Allergie Diabetes Erkältung Haut Fitness Kinderkrankheiten Kopfschmerz Rücken Schlaf Sexualität Zähne Tools Gutscheine Alle Gutschein-Shops Beliebte Gutscheine Gutschein-Kategorien Krankenkassenvergleich Vergleichsportal Firmen und Produkte Handytarife Produktvergleich Gehaltsrechner Top-Themen Intervallfasten Immobilienbewertung kostenlos Steuererklärung Schnell abnehmen Facebook Account löschen Ischias Muskelverhärtung Bundesligasaison Tatort Handy Gadgets

 

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Hohe Inzidenz durch kleine Zahl an Kindern?

Eine Bildungsministerin behauptet, die Inzidenz bei Kindern erscheine so hoch, weil die Gruppe so klein sei. Auch ihre Äußerungen zum Infektionsgeschehen an Schulen sorgen für Diskussionen. In der Diskussion über die Sicherheit von Kindern während der Corona-Pandemie hat die Ministerin für Bildung und Kindertagesstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, mit Äußerungen für viel Diskussionen in den sozialen Netzwerken gesorgt. Die Linken-Politikerin, die auch stellvertretende Ministerpräsidentin ist, schrieb bei Twitter, die Zahlen, gemeint sind die Inzidenzen bei den Jüngeren, "erscheinen hoch, weil die Anzahl der Kinder und Jugendlichen insgesamt klein ist". Die Äußerung stieß auf viel Kritik. Björn Schwendtker, NDR-Datenexperte, sagte dazu: "Dass die Inzidenzen der Kinder im Vergleich zu anderen Altersgruppen größer seien, weil es ja weniger Kinder gebe als etwa Erwachsene, ist schlichtweg falsch. Tatsächlich ist es andersherum: In den Inzidenzen ist der Unterschied zwischen den Altersgruppen schon herausgerechnet. Gerade darum sind Inzidenzen zwischen verschiedenen Gruppen vergleichbar." Ein Sprecher der Ministerin teilte auf Anfrage des ARD-faktenfinder mit: "Die Sieben-Tage-Inzidenzen sind hoch, die Gesamtzahl der Kinder- und Jugendlichen ist aber geringer als die der Erwachsenen." Diese Aussage erklärt die falsche Rechnung der Ministerin allerdings nicht. Die Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ist seit Wochen besonders hoch. Bereits im Oktober erreichte sie in einigen Landkreisen mehr als 500 Fälle innerhalb von sieben Tagen - gerechnet auf 100.000 Personen. Die Inzidenz lag zu dem Zeitpunkt insgesamt bei unter 70. Zuletzt kletterte die Inzidenz laut RKI-Wochenbericht bei den Fünf- bis Neunjährigen auf 953 und bei den Zehn- bis 14-Jährigen auf 1067. Der Durchschnitt insgesamt wird mit 479 angegeben. Inwieweit die Inzidenz bei Schülerinnen und Schülern durch die regelmäßigen Testungen besser erfasst wird als bei Erwachsenen, ist ein umstrittenes Thema. Es liegt nahe, dass das Dunkelfeld durch die Tests in den Schulen kleiner ist als bei Erwachsenen. Eine Auswertung von RKI-Daten nach Altersklassen durch das Science Media Center kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass die Rate positiver Tests bei Schülerinnen und Schülern sehr hoch liegt. Eine hohe Positivrate weist eigentlich darauf hin, dass zu wenig getestet wird. Dazu kommt: Die Fünf- bis Neunjährigen sowie die meisten Zehn- bis 14-Jährigen sind noch nicht geimpft - was wiederum dazu beitragen dürfte, dass die Inzidenz deutlich höher ist als bei den überwiegend geimpften Erwachsenen. Ebenfalls für Diskussionen sorgten die Aussagen von Oldenburg, kein Ort sei "so sicher wie die Schulen". Es sei "bewiesen, dass die Infektionsrate in der Häuslichkeit vier bis sechs Mal höher ist als in der Schule". Allerdings ist die Datenlage dazu in Deutschland seit Ausbruch der Pandemie äußerst dünn, in den allermeisten Fällen ist unklar, wo sich Menschen infiziert haben. So betonte das RKI selbst, die Statistik zum Infektionsumfeld von Ausbrüchen sei "mit Zurückhaltung zu interpretieren", die Zuordnung sei "nicht immer eindeutig". In einigen Ausbrüchen spielten mehrere Situationen eine Rolle und es lasse "sich nicht immer abgrenzen, wo genau die Übertragung stattgefunden hat". In einigen Umfeldern, beispielsweise im Bahnverkehr, lassen sich Ausbrüche nur schwer ermitteln, daher könnten solche Bereiche "untererfasst" sein. Der Virologe Christian Drosten sagte im NDR-Podcast, es sei für viele Menschen im Nachhinein kaum festzustellen, wo man sich infiziert hat. An eine Familienfeier erinnere man sich allerdings. Ganz abgesehen davon könnten die meisten Infektionsquellen ohnehin nicht nachvollzogen werden. Das zeigen auch aktuelle Zahlen des RKI: In der Kalenderwoche 47 bis zum 28. November konnten laut RKI gerade einmal 11.106 von 398.679 Neuinfektionen einem konkreten Ausbruch zugeordnet werden. Das heißt, gerade einmal bei rund 2,8 Prozent aller Infektionen weiß man aktuell, wo Menschen sich infiziert haben. Auf Anfrage des ARD-faktenfinder teilte der Sprecher der Ministerin mit, dass die Aussagen, "wonach Schulen keine Treiber der Corona-Pandemie sind", vom sogenannten Schugi-MV-Projekt bestätigt würden. Dieses wissenschaftliche Projekt beobachtet das Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern. Demnach zeigen Daten, dass "in Schulen durchschnittlich ca. fünf Prozent der Klassenkameradinnen und Klassenkameraden von infizierten Kindern positiv getestet" würden. Bei Haushaltskontakten sei dieser Wert wesentlich höher. Laut wissenschaftlicher Studien der Kultusministerkonferenz (KMK) stehe fest, dass das Infektionsrisiko in der Häuslichkeit um ein Vielfaches höher ist als in Schulen, so der Sprecher weiter. Auf welche Studienergebnisse sich diese Aussagen konkret beziehen, erläuterte er nicht. Die Rolle der Schule beim Infektionsgeschehen wird seit Monaten heftig diskutiert. Die Kultusministerkonferenz hatte eine Studie dazu in Auftrag gegeben, die zu dem Schluss kam, dass Schulen durchaus Teil des Infektionsgeschehens seien. So heißt es unter anderem im dritten Zwischenbericht, der im September veröffentlicht wurde: "Ansteckungen durch Infektionen von SchülerInnen und LehrerInnen sind sowohl in der Schule als auch im Haushaltskontext relevant und sollten reduziert werden." Zudem lautet kommen auch andere Studien zu dem Schluss, dass Schulen Teil des Infektionsgeschehens seien. Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, bekräftigte dies Anfang Oktober noch einmal, als er sagte, die Rücknahme der Maskenpflicht in den Schulen sei "nicht sinnvoll" gewesen. "Masken, Tests und Konzepte sind da. Nur wo sie umgesetzt werden, gehen die Zahlen runter." Auch der Zwischenbericht im Auftrag der KMK kommt zum Ergebnis, dass Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Luftfilter offenkundig einen Effekt zeigen, um die Verbreitung des Virus zu begrenzen. Dass Schulen aber generell sichere Orte seien, wird dort nicht behauptet. Das RKI stellt in seinem Wochenbericht vom 2. Dezember fest, bei der Zahl der übermittelten Schulausbrüche sei "seit Mitte Oktober 2021 wieder ein sehr rascher Anstieg" beobachtet worden. Seitdem überstieg die Zahl der Schulausbrüche bei Weitem das Niveau der zweiten und dritten Welle. Bei der zugenommenen Ausbruchshäufigkeit spielen laut RKI vermutlich die leichtere Übertragbarkeit der Delta-Variante und auch die ausgeweiteten Testaktivitäten eine Rolle, wobei Infektionen - auch asymptomatische - frühzeitig erkannt würden.

 

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Betrunkener Motorradfahrer stürzt und fährt weiter

An der Autobahn 63 bei Biebelnheim (Landkreis Alzey-Worms) hat die Polizei einen betrunkenen Motorradfahrer gestoppt, der nach einem Unfall verletzt auf seinem beschädigten Fahrzeug weitergefahren war. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatten Zeugen den Motorradfahrer kurz nach Mitternacht gesehen. Er sei auf der Autobahn von der Fahrbahn abgekommen und im Grünstreifen gelandet. Ein nachfolgender Autofahrer habe angehalten und kurz mit dem offenbar verletzten Mann gesprochen, dieser sei dann aber weitergefahren. Die Polizei fand den leicht verletzten 20-Jährigen demnach auf einem Parkplatz an der Autobahn. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Der 20-Jährige wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Seinen Führerschein musste er abgeben, zudem erwarten ihn mehrere Strafverfahren.

 

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E-coli-Bakterien im Mehl: Behörden warnen vor Keimen im Keksteig

Berlin (dpa) - Von rohem Keksteig sollten Plätzchenbäcker dieser Tage besser nicht naschen: Lebensmittelkontrolleure haben in Weizenmehl krankmachende Bakterien nachgewiesen. In 22 von insgesamt 242 untersuchten Proben aus Mühlenbetrieben (gut 9 Prozent) wiesen sie im vergangenen Jahr sogenannte STEC-Bakterien nach, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilte. Diese können schwere Darmentzündungen hervorrufen. Beim Backen würden mögliche Keime abgetötet – das Knabbern fertiger Kekse ist also kein Problem. E.coli-Bakterien gehören bei Mensch und Tier zur gesunden Darmflora. STEC-Bakterien – Shiga-Toxin bildende E. coli Bakterien – sind hingegen krank machende Varianten der E.coli-Bakterien. Sie zeichnen sich durch eine Reihe von besonderen Eigenschaften aus, unter anderem der namensgebenden Fähigkeit, einen bestimmten Giftstoff zu bilden. Gelangen die Bakterien in den Körper, können sie eine Darmentzündung auslösen, die einen schweren Verlauf nehmen kann. Besonders gefährdet seien ältere oder immungeschwächte Menschen sowie kleine Kinder, hieß es. Bei ihnen kann eine Infektion bis zum hämolytisch-urämischen Syndrom führen, das oftmals mit einem akuten Nierenversagen einhergeht, wie das BVL erläutert. „Essen Sie Keks- oder Plätzchenteig möglichst nicht roh“, sagte BVL-Präsident Friedel Cramer. „Erst bei vollständiger Erhitzung im Backofen werden mögliche STEC-Bakterien im Mehl abgetötet; vorher sollten Sie Ihre Kinder nicht naschen lassen.“ Zudem solle eine gute Küchenhygiene eingehalten werden, um eine Übertragung der Erreger auf andere Lebensmittel zu verhindern. Insgesamt hatten die Überwachungsbehörden der Bundesländer im Jahr 2020 fast 369 000 Betriebe und nahezu 597 000 Erzeugnisse kontrolliert.

 

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Corona-Auszeit beim HCI ist vorbei: Die Viruslast soll die Haie nicht einbremsen

Nach 14-tägiger Corona-Pause stehen die Innsbrucker Haie heute (19.30 Uhr/live Puls24) im Geister-Heimspiel gegen den KAC vor einem Kaltstart. Von Alex Gruber Innsbruck – Es war gefühlt ein kleiner Feiertag, der sich gestern in der Tiwag-Arena im Haifischbecken abspielte. Denn erstmals seit über zwei Wochen konnte Cheftrainer Mitch O’Keefe wieder vier Linien und alle Cracks in der Kabine begrüßen. Topscorer Michael Huntebrinker war der Letzte, der gestern aus der Quarantäne kam: „Es war hart, so lange weg zu sein. Ich glaube, es waren 15 Tage bei mir“, sagte der 29-jährige Amerikaner, der wie viele Kollegen überhaupt keine Symptome hatte: „Es war eine große Herausforderung, die wir jetzt zumindest überstanden haben. Es wird ein bisschen dauern, bis wir wieder voll da sind. Wir konnten ja nicht einmal spazieren gehen“, schmunzelt der Angreifer: „Ich glaube, augenblicklich sind alle glücklich, wieder zurück und zusammen zu sein.“ Life is schließlich live und die vielen Skype-Konferenzen mit den Kollegen in den letzten Wochen können keine gemeinsamen Eiszeiten ersetzen. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Nach den medizinischen Tests schaltet die Ampel heute für die Haie in der ICE Hockey League gegen Titelverteidiger KAC wieder auf Grün: „Wir sind nach der Pause nicht da, wo man vielleicht in dieser Phase der Saison sein sollte, aber wir brauchen nicht frustriert sein, sondern müssen zusammenhalten“, legt Huntebrinker nach. Denn genau mit diesem speziellen Teamspirit und Teamwork haben die Haie schon öfters Favoriten geärgert: „Wir haben eine so gute Gruppe, in der sich jeder um jeden kümmert. Der Start war gut, aber die Saison ist noch lang und wir sind nicht zufriedengestellt.“ Die Kärntner Rotjacken stehen sicher weit mehr in der Bringschuld.

 

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„Für manche Anhänger schwierig“ – Lambsdorff stimmt FDP auf härtere Corona-Linie ein

V or dem Eintritt in die künftige Bundesregierung hat der FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff seine Partei auf politische Zugeständnisse in der Corona-Politik eingestimmt. Die FDP müsse sich angesichts der Pandemielage als Regierungspartei auf eine restriktivere Linie einstellen, sagte Lambsdorff der Nachrichtenagentur AFP. „Das ist für manche unserer Anhänger schwierig, aber die FDP ist eine Partei mit einer großen Regierungstradition und wird deswegen auch verantwortungsvolle Politik machen.“ „Konsequenter Gesundheitsschutz bei größtmöglicher gesellschaftlicher Freiheit bedeutet in einer schwierigen Lage eben auch einschränkende Maßnahmen, die wir mit beschließen müssen“, sagte der Liberale. In der Opposition hatte die FDP die Position vertreten, dass die Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen auf ein Minimum reduziert werden müssten. Neue Lockdown-Maßnahmen schloss die FDP damals aus. Sie war zudem die treibende Kraft hinter dem Beschluss mit den Ampel-Partnern SPD und Grünen, die vom Bundestag festgestellte pandemische Notlage als Rechtsgrundlage für viele Corona-Einschränkungen auslaufen zu lassen. Kurz vor dem für kommende Woche geplanten Eintritt in die Ampel-Regierung ist die FDP auf eine härtere Linie eingeschwenkt. Zuletzt sprach sich etwa Parteichef Christian Lindner für eine allgemeine Corona-Impfpflicht aus – bis vor kurzem war eine solche Haltung in der FDP noch tabu. Als Regierungspartei müsse sich die FDP der kritischen Corona-Lage stellen, sagte Lambsdorff zu AFP. „Es gilt das Wort von Wolfgang Schäuble: Regieren ist ein Rendezvous mit der Realität.“ FDP-Vorstandsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann rief dazu auf, dass sich die FDP auch als Regierungspartei für ein Maximum an Freiheiten einsetze. „Ein grundsätzlicher Lockdown ist nach wie vor für uns eine ganz ganz schlechte Situation“, sagte sie zu AFP. „Wir gehören nicht zu den Lockdown-Rufern.“ Lockdowns könnten „lokal erforderlich sein“, sagte sie. „Möglichst kein Lockdown, möglichst keine Schulschließungen – das ist für uns nach wie vor ein hoher Wert.“ Am Sonntag soll ein Bundesparteitag der FDP über den Koalitionsvertrag mit der SPD und den Grünen abstimmen. Es wird mit einer breiten Zustimmung gerechnet. Die Koalitionsverhandlungen werden parteiintern weithin als erfolgreich für die FDP gewertet. Lambsdorff widersprach aber der Einschätzung, dass sich die FDP als kleinster Koalitionspartner in entscheidenden Punkten zulasten von SPD und Grünen durchgesetzt habe. „Beim Mindestlohn und in der Rentenpolitik etwa hat sich eher die SPD durchgesetzt, außerdem hat die SPD das Bundeskanzleramt, da hat sie ohnehin eine sehr starke Rolle“, sagte er. „Auch die Grünen haben Akzente gesetzt und wichtige Ministerien bekommen: Gerade das Wirtschafts-, Energie- und Klimaministerium von Robert Habeck gibt ihm ein großes Instrumentarium an die Hand“, sagte Lambsdorff. „Von daher glaube ich nicht, dass wir uns über Gebühr durchgesetzt haben, sondern, dass es für alle Koalitionspartner die Chance ist, sich zu verwirklichen.“ Strack-Zimmermann sagte, es gebe in der Partei „eine große Zustimmung zu unseren Ministerien – Finanzen, Bildung, Justiz, und Digitales, das sind genau die Kernthemen, die wir in den letzten Jahren sehr hervorgehoben haben.“ Im „Kick-off Politik“ geben wir Ihnen montags bis freitags im Gespräch mit WELT-Experten die wichtigsten Hintergrundinformationen zu einem politischen Top-Thema des Tages. Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.

 

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Spiel in Nachbarort verlegt – ist das erlaubt?

Plus Bayernligist ESV Buchloe hat sein Heimspiel wegen des Lockdowns im Ostallgäu in Türkheim ausgetragen. Der Verband weiß Bescheid, das Landratsamt ist weniger begeistert. In Ulm hatten es bereits die Spatzen von den Dächern gepfiffen und die Zeitungen geschrieben: Das Eishockeyspiel der Devils Neu-Ulm /Ulm beim ESV Buchloe werde ausfallen. Grund war der hohe Inzidenzwert im Ostallgäu. Doch die Partie fand statt – im acht Kilometer entfernten Türkheim.

 

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Epidemiologe Grundmann: Impfung besser als Lockdown

Der Freiburger Infektionsepidemiologe Hajo Grundmann mahnt angesichts verstärkter Forderungen nach einem Lockdown zur Vorsicht. «Weder ein Lockdown noch Kontaktbeschränkungen werden uns auf Dauer weiterhelfen, das kann nur die Impfung», sagte der medizinische Leiter des Instituts für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg in einem Interview mit der «Badischen Zeitung» (BZ/Freitag). Zwar würden durch einen Lockdown die Zahlen schnell zusammenbrechen und man hätte wieder Platz in den Kliniken. Dafür gäbe es aber wieder Menschen in Kurzarbeit sowie in Arbeitslosigkeit und es drohten Insolvenzen. Mit der 2G-Regelung gebe es bereits einen Quasi-Lockdown für Ungeimpfte. «Diesen bestehenden Maßnahmen muss man etwas Zeit geben und sich anschauen, wie sich das entwickelt. Einen solchen vorsichtigen Weg würde ich derzeit noch für sinnvoll halten.» Die Impfung kann man ihm zufolge nicht hoch genug bewerten. «Sie ist das Einzige, was uns aus dieser Katastrophe herausführen kann. Sonst bleibt das ein Schrecken ohne Ende und wir hangeln uns von einem Lockdown zum nächsten, das könnte noch Jahre so weitergehen.» Nach Einschätzung Grundmanns ist der vorläufige Höhepunkt der vierten Welle erreicht. «Der Grund dafür scheint mir, dass die Besorgnis bei der Bevölkerung angekommen ist.» Die beschlossenen Kontaktreduzierungen würden helfen, die Corona-Zahlen zu senken. «Wenn wir nun keine neue Variante hinzukriegen, wird die Erholung der Infektionszahlen bald spürbar werden», so der Epidemiologe. Auf den Intensivstationen rechnet er aber noch bis zur dritten oder vierten Dezemberwoche mit einer zunehmenden Eskalation.

 

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Dortmunder Polizei ermittelt wegen gefälschter Impfausweise

Bei der Dortmunder Polizei sind im November 56 Strafanzeigen wegen gefälschter Impfausweise eingegangen. Dabei gehe es um 115 Fälle, in denen Verdächtige die falschen Nachweise zum Beispiel in Apotheken vorgelegt hätten, um einen personalisierten QR-Code zu erhalten, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Polizei ermittelt wegen Urkundenfälschung. Dies könne mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden. Wer einen Impfnachweis fälsche, begehe nicht nur eine Straftat, sondern gefährde auch die eigene Gesundheit und das Leben anderer Menschen, sagte Polizeipräsident Gregor Lange.

 

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DIHK warnt vor massiven Umsatzeinbußen kleinerer Firmen durch neue Corona-Regeln

Nach den neuen Corona -Beschlüssen von Bund und Ländern hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor massiven Umsatzeinbußen besonders bei kleineren Unternehmen gewarnt. Es sei zwar ein "wichtiges Signal", dass mit den Beschlüssen ein erneuter Lockdown für den größten Teil der Wirtschaft verhindert werde, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Rheinischen Post" vom Freitag. Sie bedeuteten für viele Unternehmen jedoch mehr Aufwand und höhere Kosten bei niedrigeren Einnahmen. Die Spitzen von Bund und Ländern hatten am Donnerstag weitreichende neue Corona-Maßnahmen beschlossen. So soll unter anderem der Einzelhandel nur noch Geimpften oder Genesenen offenstehen - ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte und Apotheken. Ebenfalls am Donnerstag hatte das Institut der Deutschen Wirtschaft mitgeteilt, dass eine umfassende Anwendung der 2G-Regel zu Milliardeneinbußen im Einzelhandel und im Gastgewerbe führen dürfte. "Dort, wo 2G bereits in Handel und Gastronomie gilt, berichten gerade kleinere Geschäfte von wegbleibenden Kunden und praktischen Umsetzungsproblemen, auch weil die Kontrolle der Impfzertifikate viel Personal bindet", sagte Adrian dazu der "Rheinischen Post". Die Impf- und Testregeln würden zudem "die Kundenfrequenz gerade im Konsumbereich dämpfen". Die Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen sei deshalb eine folgerichtige und wichtige Entscheidung. Gerade Schausteller und Markthändler bräuchten jetzt rasch Hilfe. "Viele verlieren gerade einen Großteil ihres Jahresumsatzes." Das Bundeswirtschaftsministerium hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, dass die Bedingungen für die Überbrückungshilfe IV stehen, demnach sollen die Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März 2022 verlängert werden. Die derzeitigen Hilfen für von der Pandemie geschädigte Firmen gelten bis zum Jahresende. In der neuen Überbrückungshilfe gibt es laut Ministerium einen verbesserten Eigenkapitalzuschuss, der besonders Unternehmen zugute kommen soll, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind. Das betrifft etwa Schausteller, Marktleute und private Veranstalter.

 

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Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 442,1

Liveblog Düsseldorf Das Robert-Koch-Institut meldet bundesweit 74.352 Neuinfektionen und 390 weitere Todesfälle. Und: Grünen-Chef Habeck drängt auf eine rasche Umsetzung der neuen Maßnahmen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

 

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Schärfere Corona-Vorgaben in NRW angekündigt

Düsseldorf Weniger Teilnehmer bei Großveranstaltungen, weitgehende 2G-Regeln beim Einkaufen, Beschränkungen für Ungeimpfte: Um die dramatische Pandemielage in den Griff zu bekommen, legen Bund und Länder deutlich nach. Regierungschef Wüst kündigt eine schnelle Umsetzung an. Nordrhein-Westfalen stehen deutlich schärfe Maßnahmen gegen die vierte Corona-Welle bevor. Bund und Länder einigten sich am Donnerstag auf bundesweit einheitliche Maßnahmen wie eine 2G-Regelung im Einzelhandel. Mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf - wie Supermärkte - dürfen dann nur noch Geimpfte oder Genesene in Läden. „Wir haben ein umfangreiches Paket beschlossen, um die vierte Welle zu brechen. #NRW wird es zeitnah & konsequent umsetzen“, kündigte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in einem Tweet am Donnerstagabend an. Ab wann genau die neuen Regeln gelten, blieb zunächst unklar. An der neuen Corona-Schutzverordnung wurde am Donnerstagnachmittag noch gearbeitet. Sie wird Startpunkt und Details zu wichtigen Punkten regeln. Veranstaltungen: Die Bund-Länder-Runde mit Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und ähnliche Großveranstaltungen beschlossen. Künftig sollen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden dürfen. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15 000 sein. Volle Fußballstadien wie am vergangenen Wochenende beim Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach wird es damit vorerst nicht mehr geben. Das hatte Wüst bereits in den vergangenen Tagen für NRW deutlich gemacht. Am Wochenende könnte die neue Vorgabe das Spitzenspiel Dortmund-Bayern betreffen. Der Tabellenzweite der Bundesliga teilte unterdessen mit, dass für die Partie in Dortmund an diesem Samstag nur die maximal erlaubten 15 000 Eintrittskarten verkauft würden. Diese würden sich auf die vier Unterränge sowie den Nord-Oberrang verteilen. „Es werden ausschließlich Sitzplätze zur Verfügung stehen“, teilte der Club mit. Für alle Zuschauer gelte die 2G-Regel, nach der nur gegen Covid-19 Geimpfte sowie Genesene ins Stadion dürfen. Kontakte: Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Menschen teilnehmen, sind dem Beschluss zufolge auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Menschen eines weiteren Haushaltes zu beschränken. Kinder bis zum Ende des 14. Lebensjahres sind ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen beziehungsweise Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten auch ohne gemeinsamen Wohnsitz als ein Haushalt. Die Regelung gilt nicht für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen. Regionale Maßnahmen möglich: In Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 350 soll bei privaten Feiern und Zusammenkünften eine Teilnehmergrenze von 50 Personen (Geimpfte und Genesene) in Innenräumen und 200 Personen (Geimpfte und Genesene) im Außenbereich gelten. Vereinbart wurde ferner, dass Clubs und Diskotheken bei hohen Corona-Infektionszahlen wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen werden müssen. Dies gilt spätestens ab einer Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. In NRW standen am Donnerstag fünf der 53 kreisfreien Städte und Kreise über der Marke 350 bei der Sieben-Tage-Inzidenz: Köln (433,0), der Kreis Minden-Lübbecke (401,3), der Kreis Herford (383,2) und der Oberbergischer Kreis (380,6) und die Stadt Krefeld (370,3). Diese Zahlen gelten aber nur für den Donnerstag und sagen nichts über den Zeitraum aus, ab dem Maßnahmen greifen könnten. Silvester: Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird in diesem Jahr - wie schon im vergangenen - verboten sein. Auf besonders publikumsträchtigen Plätzen soll es zudem ein Feuerwerksverbot geben. Einige Städte in Nordrhein-Westfalen wie Düsseldorf hatten bereits ein Böllerverbot für bestimmte Bereiche verkündet. Impfen: Um die Impfkampagne zu beschleunigen, können sich daran künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte beteiligen. Viele Apotheken starten nach Verbandsangaben mit den Vorbereitungen. Es gebe erste Hinweise, dass die Apotheken ab Januar in das reguläre Impfgeschehen mit einbezogen werden sollen - zunächst begrenzt bis zum Jahresende 2022, sagte der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis. Im Rheinland gebe es 500 Apotheken mit über 1000 geschulten Apothekerinnen und Apothekern, die impfberechtigt seien. Mehr als 200 Apotheken in Westfalen-Lippe wären laut ihrem Verband in der Lage, zeitnah Auffrischungsimpfungen vorzunehmen.

 

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Ex-Assistent Mirko Slomka: Darum ist Ralf Rangnick der richtige Trainer für Manchester United

Es gibt wohl kaum einen anderen Trainer, der Ralf Rangnick so gut kennt wie Mirko Slomka. Der inzwischen 54-Jährige stand dem neuen Interimscoach von Manchester United in über 150 Spielen als Co-Trainer bei Hannover 96 und beim FC Schalke 04 zur Seite. Am Sonntag steht das Debüt des 63-Jährigen von Rangnick gegen Crystal Palace an. Im Interview mit dem SPORT BUZZER spricht Slomka über den Wechsel seines langjährigen Weggefährten in die Premier League, die anstehenden Veränderungen bei ManUnited und ein vielleicht noch längeres Rangnick-Engagement als Trainer bei den Red Devils. SPORT BUZER: Herr Slomka, Manchester United präsentierte Ralf Rangnick als "erste Wahl als Übergangscoach". Ist er auch aus Ihrer Sicht der Top-Kandidat für diesen Posten gewesen? Mirko Slomka (54): Die Entscheidung der ManUnited-Verantwortlichen hat mich gar nicht überrascht. Es gibt kaum einen deutschen Trainer, der mit seiner strukturierten und planvollen Arbeit so viel Erfolg hatte wie Ralf. Es gibt auch auf der Welt ganz wenige Trainer, die mit ihrer akribischen Art so einen positiven Einfluss auf die Mannschaft und das Umfeld nehmen. Er wird auch in Manchester alle mitziehen und viel Systematik reinbringen. Ihm ist es wichtig, dass sich das Team und alle anderen Mitarbeiter wohl fühlen. Rangnick führte in diesem Jahr auch Gespräche mit anderen Klubs. Es waren wohl auch Angebote in Verbindung mit einem Trainerposten dabei. Er ging aber im Juli als Sportdirektor zu Lokomotive Moskau. War damit zu rechnen, dass Rangnick so kurze Zeit später als Coach bei einem der größten Vereine der Welt landet? Als es die Trainer-Diskussionen bei den Premier-League-Klubs FC Arsenal oder auch Tottenham Hotspur gab, stand Ralf bestimmt auch auf der Shortlist. Er hat ein unfassbares Know-how bei der Entwicklung von Spielern und auch Trainern. Julian Nagelsmann oder Marco Rose haben beispielsweise von ihm sehr profitiert. Das hat sich auch auf der Insel rumgesprochen. Nach England wollte Ralf schon immer gerne. Er hat dort auch studiert und spricht perfektes englisch. Die Aufgabe bei Manchester United ist groß. Wie schätzen Sie die aktuelle Situation der Red Devils ein? Der Platz im Mittelfeld der Premier League hört sich natürlich erstmal schlecht an. Der Abstand zum ersten Champions-League-Platz ist aber überschaubar. In der Champions League steht Manchester bereits im Achtelfinale. Und die Königsklasse ist eine große Motivation für Ralf. Dort hat er die große Möglichkeit, allen seine Handschrift zu zeigen. Rangnick hat große Klubs in Deutschland trainiert, ist er auch bereit für einen der mächtigsten und erfolgreichsten Klubs der Welt? Ich bin mir sicher, dass Ralf mit seiner intensiven Arbeit als Team in jeden großen Verein passen würde. Ich kenne kaum einen Trainer, der sich so sehr mit dem Verein beschäftigt wie Ralf. Er genießt auf der ganzen Fußball-Welt ein sehr hohes Standing und ist einer der besten Trainer der Welt. Andere große Trainer wie Louis van Gaal oder auch José Mourinho haben es bei ManUnited auf Dauer nicht gepackt. Was unterscheidet Rangnick von diesen Kollegen? Ich weiß nicht, wie van Gaal oder Mourinho mit einer Mannschaft arbeiten. Mit Ralf habe ich sehr lange und eng zusammengearbeitet. Er ist ein großartiger Kommunikator und kann das ganze Umfeld mit seiner positiven Art anstecken. Es kann aber auch mal nerven, weil er immer so verbissen an Themen dranbleibt. In puncto Kommunikation muss sich Ralf vor keinem Trainer der Welt verstecken. Er kann alle anzünden. Wie stark wird sich Manchester United unter Rangnick verändern? Ralf steht für eine Struktur, Ordnung und klare Regeln – daran muss sich jeder halten. Auf dem Platz sind ihm Dinge wie Pressing, Gegenpressing und das Einhalten der Laufwege wichtig. Es gibt immer ein paar Typen, die davon vielleicht nicht ganz so begeistert sind. Bei Manchester United fallen mir da Cristiano Ronaldo, Edinson Cavani und Paul Pogba ein. Aber auch das wird Ralf hinbekommen. Die Mannschaft umfasst so viele tolle Spieler wie Jadon Sancho, der vom neuen Trainer sehr profitieren kann. Wie geht Rangnick mit Superstars wie Ronaldo & Co. um? Ralf hat schon in Hannover und auf Schalke schwierige Typen trainiert. Jan Simak ist ein gutes Beispiel. Es gab keinen Trainer, der ihn so gut gemacht hat wie Ralf. Er hatte also auch für die schwierigen Charaktere immer ein gutes Händchen, eine gute Ansprache und nimmt sie mit auf den Weg. Ralf bewertet solche komplizierten Spielertypen eher als spannend und reizvoll. Wenn er in der Premier League unter den Top drei landet und die Champions League gewinnt, darf er bestimmt auch als Trainer weitermachen… Das könnte ich mir gut vorstellen. In England haben die Trainer mehr Macht und das passt zu Ralf. Aber auch als Berater wäre er wichtig für ManUnited. Er hat super Kontakte.

 

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Infektiologe Rupp: Strengere Corona-Maßnahmen überfällig

03.12.2021 | 08:21 Uhr | von Stefan Schlag 9 Min| Verfügbar bis 10.12.2021 Bei den Ungeimpften müsse der Druck eklatant höher werden, sagt der Direktor der Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie am UKSH in Lübeck im Interview.

 

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Schnee und Regen in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Zum Wochenende erwartet die Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland Schnee. Ab Freitagnachmittag kann es in der Westeifel bereits schneien, später zieht der Schnee Richtung Osten weiter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Zuvor ist es meist wolkig bis stark bewölkt bei Höchsttemperaturen zwischen 2 und 4 Grad. In der Nacht zu Samstag schneit es zunächst noch etwas, später geht der Niederschlag laut Vorhersage auch im Bergland in Regen über. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte durch Schnee und überfrierenden Regen. Der Samstag beginnt laut DWD-Prognose trübe. Im Tagesverlauf kann es regnen, in höheren Lagen ist auch Schneeregen möglich. Dazu werden Höchstwerte zwischen 4 und 9 Grad erwartet. Für die Nacht zu Sonntag erwarten die Meteorologen weiteren leichten Regen oder Schneeregen, im Bergland auch etwas Schnee. Am Sonntag soll es überwiegend trocken bleiben bei Temperaturen bis 6 Grad.

 

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Der Coronavirus-Blog

Wieder wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr Genesene als positive Tests in Tirol registriert. Laut einer aktuellen Studie aus Großbritannien sind alle derzeit zugelassenen Impfstoffe als Booster wirksam. Alle Details im Live-Blog. >> ZUM LIVE-BLOG

 

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Explosion und Brand in Marburger Tapetenfabrik

In der Marburger Tapetenfabrik hat es eine Explosion gegeben. Nach ersten Informationen war ein Kessel explodiert. Drei Menschen wurden verletzt.

 

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Parkzonen nur für Anwohner – Petition gestartet

Unsere Leute-Newsletter versorgen Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, mit Nachrichten aus den zwölf Bezirken und wurden inzwischen berlinweit mehr als 257.000 Mal abonniert. Mit mehr als 34.300 Abos ist Charlottenburg-Wilmersdorf der meistgelesene unserer Bezirksnewsletter und erscheint am heutigen Freitag wieder, geschrieben von unserem City-West-Experten Cay Dobberke. Unsere Leute-Newsletter aus Charlottenburg-Wilmersdorf und allen anderen Berliner Bezirken können Sie hier kostenlos bestellen: leute. tagesspiegel. de Cay Dobberke hat unter anderem folgende Themen für Sie: Gerade in diesen Zeiten wichtig: Lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unserem Newsletter aus Charlottenburg-Wilmersdorf und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

 

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„An einer Impfpflicht gibt es kein Vorbeikommen mehr“

Z ahlreiche Wirtschaftsverbände sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland aus, um die Pandemie zu bekämpfen. „Impf-Appelle reichen offenbar leider nicht, an einer Impfpflicht gibt es kein Vorbeikommen mehr“, sagte Wolfgang Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), WELT. Ein Lockdown und erneute Schulschließungen müssten verhindert werden. Harsche Kritik gibt es an der wieder eingeführten Home-Office-Pflicht. Familienunternehmer-Präsident Reinhard Eben-Worlée greift die Politik dafür scharf an.

 

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Weissrussland: Die wichtigsten Entwicklungen

Als Reaktion auf Sanktionen der EU ermuntert Lukaschenko Migranten, über Weissrussland die EU-Aussengrenze zu passieren. EU-Staaten mit einer Grenze zu Weissrussland reagieren mit dem Ausnahmezustand und Grenzschliessungen. Polnische Soldaten und Polizisten bewachen die Grenze zu Weissrussland, wo hinter Stacheldraht seit Anfang November etliche Migranten in der Kälte ausharren. Die neusten Entwicklungen Wie ist die politische Situation in Weissrussland? Seit über 25 Jahren regiert Präsident Alexander Lukaschenko in Weissrussland. Bei den letztjährigen Präsidentschaftswahlen vom 9. August wurde er von Swetlana Tichanowskaja herausgefordert. Tichanowskaja fand in der Bevölkerung viel Zuspruch, Tausende von Weissrussen kamen zu ihren Wahlkampfterminen. Der 66-jährige Lukaschenko erklärte sich noch am Wahlabend mit über 80 Prozent der Stimmen zum Sieger. Westliche Länder sind sich sicher, dass die Wahlen gefälscht wurden. Dies führte zu den bisher grössten Protesten in der Geschichte des Landes. Nach Schätzungen von Aktivisten waren an manchen Tagen mehr als eine halbe Million Menschen auf den Beinen. Allein in der Hauptstadt Minsk demonstrierten zum Teil Hunderttausende. Die Demonstrationen verliefen friedlich, doch Tausende von Personen sind festgenommen worden. Die weissrussische Polizei wurde zudem vom Innenministerium ermächtigt, auf Demonstranten zu schiessen. In Videos und auf Fotos vom November 2020 war zu sehen, wie Uniformierte teilweise ohne Erkennungszeichen friedliche Menschen brutal zu Boden drücken und verhaften. Wie ist das Verhältnis Weissrusslands zum Westen? Noch vor wenigen Jahren proklamierte Lukaschenko, sich nicht zwischen Russland und dem Westen als Partner festlegen zu wollen. Stattdessen versuchte er sich im Ukraine-Konflikt als Vermittler zu positionieren. Lukaschenko äusserte gar Interessen, bessere Beziehungen zur Nato pflegen zu wollen und brachte den Kreml damit in Alarmbereitschaft. Die strategische Positionierung zwischen Ost und West diente Lukaschenko vor allem als Mittel, um eine Unabhängigkeit Weissrusslands zu garantieren. Sie täuschte jedoch nicht darüber hinweg, dass Lukaschenko das Land repressiv regierte und keine demokratischen Prozesse zuliess. Die westlichen Staaten sehen die Regierung von Machthaber Alexander Lukaschenko äusserst kritisch und erkennen die Wahl vom August 2020 nicht an. Seit den gefälschten Wahlen nahmen die Repressionen gegen Oppositionelle und Journalisten weiter zu. Die EU versucht mit Sanktionen gegen die Wirtschaft des Landes sowie gegen Einzelpersonen Druck auf das Regime auszuüben. Setzt Lukaschenko Migranten als Druckmittel ein? Die EU und besonders die betroffenen Nachbarstaaten Lettland, Litauen und Polen werfen Lukaschenko vor, in organisierter Form Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Aussengrenze bringen zu lassen, um Druck auf die EU auszuüben. Der Grenzstreit führte unter anderem dazu, dass Lettland am 11. August den Ausnahmezustand ausrief. Anfang November wurde er bis zum 10. Februar 2022 verlängert. Die Massnahme ermächtigt den lettischen Grenzschutz, illegal aus Weissrussland eingereiste Migranten zurückzuschicken. Bis Mitte Oktober wurden so nach Angaben des Innenministeriums fast 1800 Personen von einem illegalen Übertritt der Grenze zu Weissrussland abgehalten. Auch Polen rief Anfang September den Ausnahmezustand aus und verlängerte diesen am 1. Oktober um 60 Tage. Seit Anfang November spitzt sich die Lage auch an der Grenze zu Polen zu. Seit dem 8. November versuchen immer wieder grössere Gruppen von Migranten, die EU-Aussengrenze von weissrussischer Seite aus zu durchbrechen. Nach Erkenntnissen der polnischen Behörden hielten sich zu dem Zeitpunkt zwischen 3000 und 4000 Migranten im weissrussisch-polnischen Grenzgebiet auf. Das weissrussische Regime ermuntert die Migranten offenbar dazu, indem es ihnen verspricht, die Grenze zur EU stehe ihnen offen. Der polnische Grenzschutz hingegen reagiert mit Grenzschliessungen und Tränengas, um die Migranten aufzuhalten. Nach Lettland und Polen hat auch Litauen im Grenzgebiet zu Weissrussland den Ausnahmezustand ausgerufen. Inzwischen wurden Hunderte von Menschen zurück in ihre Heimat geflogen. Sie berichten Folter und Misshandlung in den Notunterkünften an der Grenze. Doch im Westen der Ex-Sowjetrepublik warten weiterhin Tausende von Migranten darauf, dass sich die Grenze insbesondere zu Polen öffnet. Sie wollten bleiben, bis die EU sie reinlasse, sagten zahlreiche Iraker und Syrer einem Reporter der Deutschen Presse-Agentur in einer Notunterkunft in Brusgi. Der Grenzpunkt dort ist mit Betonbarrieren und Stacheldraht geschlossen. Versuche etwa von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Lage durch Gespräche mit Lukaschenko zu beruhigen, sehen die Nachbarländer Weissrusslands kritisch, weil die EU Lukaschenko nicht mehr als Staatsoberhaupt anerkennt. Polens Präsident Andrzej Duda unterstrich zudem, sein Land werde keine Vereinbarungen akzeptieren, die ohne seine Beteiligung getroffen würden. «Wir sind ein souveränes Land, das das Recht hat, selbst über sich zu entscheiden.» Wer ist Alexander Lukaschenko? Lukaschenko führt das Land seit 1994 und trat jetzt seine sechste Amtszeit an. Aufgrund eines Referendums im Jahr 2006 kann er sich unbegrenzt oft wählen lassen – zuvor war die Amtszeit eines Präsidenten auf zwei Perioden begrenzt. Im Demokratie-Index 2019 der britischen Zeitschrift «The Economist» belegt Weissrussland Platz 141 von 167. Der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko wird manchmal als «der letzte Diktator» Europas bezeichnet. Von 1975 bis 1977 arbeitete Lukaschenko als politischer Instruktor für den sowjetischen Geheimdienst KGB, von 1980 bis 1982 war er als Polit-Kommissar bei der Roten Armee tätig. Er hat früh gelernt, die sowjetische Staatsideologie zu verteidigen. Seine diktatorischen Praktiken sind drastisch. So liess Lukaschenko unter anderem zahlreiche Demonstrationen oppositioneller Gruppen gewaltsam unterdrücken und Kritiker festnehmen. Einige von ihnen sind bis heute verschwunden und dürften umgebracht worden sein. Seit dem Sturz des damaligen jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic im Jahr 2000 bezeichnen Kritiker Lukaschenko als Europas letzten Diktator. Er gilt als Verfechter eines streng sozialistischen Systems in Europa. Wie ist das Verhältnis zu Russland? Trotz neuen Sanktionen aus dem Westen bekommt Lukaschenko weiter Hilfe aus Moskau. Nach einem Besuch von Lukaschenko in der Sommerresidenz von Wladimir Putin im Mai 2021 in Sotschi fuhr der Langzeitautokrat mit einem 500 Millionen Dollar Unterstützungskredit wieder nach Hause. Die beiden Präsidenten Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin bei einem Treffen im November 2017. Putin steht hinter Lukaschenko, somit hat dieser keine Motivation, innenpolitisch etwas zu ändern. Allerdings übernimmt Moskau nicht die Darstellung der Schwierigkeiten als gemeinsame, russisch-weissrussische Herausforderung. Nur zögerlich gibt Russland weitere Kredite frei für das Nachbarland, dessen Wirtschaftsmodell jahrelang auf indirekten russischen Subventionen beruhte. Der Wirtschaft geht es schlecht, unter den gegebenen Bedingungen ist keine Besserung in Sicht. Was hatte es mit der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs vom Mai auf sich? Der Programmierer Andrei Selzer, der Ende September bei einer Razzia des weissrussischen Geheimdienstes erschossen worden ist. Die Behörden im autoritär regierten Weissrussland haben am 23. Mai 2021 eine Passagiermaschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair auf dem Weg von Athen nach Vilnius in Litauen umgeleitet und zur Notlandung in der weissrussischen Hauptstadt Minsk veranlasst. Als Vorwand diente eine offenbar fingierte Bombendrohung. Die Aktion zielte nach Einschätzung westlicher Regierungen und Beobachter auf einen prominenten Passagier an Bord, den vom weissrussischen Regime international gesuchten Journalisten und Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch. Dieser wurde nach der Landung in Minsk zusammen mit seiner Freundin Sofia Sapega festgenommen. An Bord befanden sich mehr als 120 Passagiere. Unter ihnen waren überwiegend Litauer, aber auch einige deutsche Staatsbürger, Personen aus weiteren EU-Staaten sowie mehrere Amerikaner. Sie konnten erst nach einem siebenstündigen, von Kontrollen und langem Schlangestehen begleiteten Aufenthalt in Minsk nach Vilnius weiterreisen. Nach Ansicht des Ryanair-Unternehmenschefs Michael O’Leary waren auch Agenten des weissrussischen Geheimdienstes KGB an Bord. Neue Sanktionen: Welche Folgen hatte die erzwungene Landung des Ryanair-Flugzeugs und die von Minsk angeheizte Migrationskrise an der EU-Aussengrenze? Beim EU-Gipfel vom 24. Mai wurden neue Sanktionen gegen Weissrussland beschlossen. Laut dem Beschluss des EU-Rats dürfen weissrussische Fluggesellschaften künftig nicht mehr den Luftraum der EU nutzen und auch nicht mehr Flughäfen in der EU anfliegen. Anfang Juni fügte die EU gezielte Wirtschaftssanktionen hinzu und verhängte Einreisesperren gegen Unterstützer Lukaschenkos. Die USA, Kanada und Grossbritannien haben ebenfalls Strafmassnahmen beschlossen. Aufgrund der Situation an der polnisch-weissrussischen Grenze reagierte die EU Anfang November mit weiteren Sanktionen gegenüber Minsk. So wurden Visaerleichterungen für Weissrussland teils ausgesetzt. Der Entschluss betrifft gezielt Amtsträger des weissrussischen Regimes. Auch Fluggesellschaften von Drittstaaten werden sanktioniert, die am Transport von Migranten nach Weissrussland beteiligt sind. Auf Druck der EU hin lässt die Türkei Staatsbürger mehrerer arabischer Staaten nicht mehr von ihrem Staatsgebiet aus nach Weissrussland fliegen. Wie steht es um den Blogger Protasewitsch? Die weissrussischen Behörden hatten am 24. Mai die Festnahme des Bloggers und Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch bestätigt. Er sei in Untersuchungshaft genommen worden, teilte das Innenministerium im Nachrichtenkanal Telegram mit. In einem von den Justizbehörden veröffentlichten, vermutlich unter Zwang entstandenen Video sagte der 26-Jährige, dass er gut behandelt werde und bereits ein Geständnis abgelegt habe. In einem zweiten, am 3. Juni im weissrussischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview lobt der Blogger Machthaber Lukaschenko. Auch in diesem Fall wird vermutet, dass die Aussagen mit Drohungen und Folter erzwungen worden sein könnten. Viele Weissrussen fordern die sofortige Freilassung des Bloggers Roman Protasewitsch. Protasewitsch, der in seiner Heimat unter anderem wegen Anstiftung zu Protesten gegen Lukaschenko zur Fahndung ausgeschrieben war, hatte im Exil in Litauen gelebt. Ihm drohen nun viele Jahre Haft oder gar die Todesstrafe. Laut BBC Russia wurde der Blogger nun aber mit seiner ebenfalls inhaftierten Freundin, der Russin Sofia Sapega, in den Hausarrest verlegt. Auch ein Video der beiden veröffentlichte das Regime. Darin gibt Sapega an, einen regimekritischen Telegram-Kanal betrieben zu haben. Ihre Eltern betonen jedoch gegenüber Medien, Sapega habe sich nicht für Politik interessiert, sie halten das Geständnis der Tochter für erzwungen. Sind Neuwahlen denkbar? Alexander Lukaschenko hat Mitte Februar 2021 eine neue Verfassung mit weniger Vollmachten für den Präsidenten angekündigt, über die das Volk Anfang 2022 abstimmen soll. Gleichzeitig machte Lukaschenko klar, dass er noch länger an der Macht bleiben will. Es werde irgendwann ein Weissrussland ohne ihn geben, sagte er bei der zweitägigen Gesamtweissrussischen Volksversammlung in Minsk. Aber: «Verstehen Sie, nicht heute, nicht morgen, nicht übermorgen.» Die Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja hält Neuwahlen für den einzigen Ausweg aus der derzeitigen Situation in ihrem Land. «In den Augen des Volkes ist Lukaschenko nicht mehr länger der legitime Präsident», sagte sie nach einem Treffen mit Polens Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki im September 2020. Ungeachtet dessen hat sich Lukaschenko für eine neue Amtszeit vereidigen lassen. Die Amtseinführung fand ohne vorherige Ankündigung und hinter verschlossenen Türen statt. Wie ist die Opposition organisiert? Tichanowskaja, die überraschenderweise zur Wahl zugelassen wurde, stellte gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Maria Kolesnikowa und Weronika Zepkalo zum ersten Mal seit Jahren eine ernstzunehmende Herausforderung für das Regime dar. Um die drei Frauen bildete sich eine lose Protestbewegung. Nachdem sich Lukaschenko zum Sieger erklärte, reiste Tichanowskaja nach Litauen aus, mutmasslich auf Druck des Regimes hin. Seitdem unterstützt sie die Proteste aus dem Ausland. Am 17. August 2020 erklärte sie sich in einer Videobotschaft aus ihrem Exil bereit, die Bewegung gegen Lukaschenko zu führen. «Ich bin bereit, in dieser Zeit Verantwortung zu übernehmen und als nationale Anführerin zu handeln», sagte die 38-Jährige. Ende September wurde bekannt, dass sie aus dem Exil mit der Bildung einer alternativen Führung für Weissrussland begonnen habe. Am 31. August 2020 gab die Demokratiebewegung in Weissrussland um die Oppositionelle Maria Kolesnikowa die Gründung einer Partei zur Erneuerung des Landes bekannt. Die politische Kraft mit dem Namen «Wmestie»– zu Deutsch: «Gemeinsam» – solle den Menschen, die Veränderungen wollten, eine Basis geben, sagte die damals 38-Jährige. Maria Kolesnikowa. Kolesnikowa hat viele Jahre von Stuttgart aus internationale Kulturprojekte geleitet und lebt seit einiger Zeit wieder dauerhaft in Minsk. Sie gilt als eines der wichtigsten Gesichter in der Bürgerbewegung gegen Staatschef Alexander Lukaschenko. Anfang September vorigen Jahres wurde Maria Kolesnikowa vom Geheimdienst KGB in Minsk entführt. Als sie in die Ukraine abgeschoben werden sollte, zerriss sie kurz vor dem Grenzübergang ihren Pass und vereitelte so Pläne, sie aus dem Land zu vertreiben. Die Aktivistin betonte immer wieder, den Kampf gegen Lukaschenko nicht aus dem Ausland führen zu wollen. Zuvor war die Oppositionelle Olga Kowalkowa ins Nachbarland Polen ausgereist. Sie sei von den Behörden in Weissrussland dazu gedrängt worden, sagte Kowalkowa laut dem Internetportal tut.by am 5. September 2020. Anfang September 2021 wurde Maria Kolesnikowa in einem international kritisierten Prozess zu elf Jahren Straflager verurteilt. Der autoritäre weissrussische Staatsapparat wirft ihr versuchte Machtergreifung vor. Gab es früher schon ernstzunehmende Herausforderer Lukaschenkos? Lukaschenko geht seit Jahren mit repressiven Mitteln gegen seine Kritiker vor. Ernstzunehmende Herausforderer hatten keine Chance, überhaupt bei der Wahl anzutreten. Die Zulassung Swetlana Tichanowskajas kam deshalb überraschend. Vor der Wahl im Jahr 2006, zu der er nur aufgrund einer Verfassungsänderung zugelassen werden konnte, verschärfte Lukaschenko sein Vorgehen gegen Kritiker. Dasselbe tat er bei den darauffolgenden Wahlen in den Jahren 2010 und 2015. Lukaschenko gewann alle vergangenen Wahlen offiziell mit über 80 Prozent der Stimmen, die Ergebnisse wurden jedoch immer angezweifelt. Auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stellte regelmässig Unstimmigkeiten fest. Zudem kam es mehrmals zu Grossdemonstrationen gegen die Regierung, welche in der Regel brutal niedergeschlagen wurden. Demonstranten versammelten sich im vergangenen August in Minsk und skandierten: «Geh weg!» Die Protestrufe richteten sich gegen Präsident Alexander Lukaschenko, der bereits seine sechste Amtszeit antritt. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Sexismusvorwürfe gegen „TV Total“: Genannte FDP-Politikerin meldet sich zu Wort

Dass der Restart von „TV Total“ ohne Stefan Raab und mit Sebastian Pufpaff quotentechnisch als auch von der Zuschauerkritik her so gut gelungen ist, überraschte viele – doch der neue Entertainer der Pro-Sieben-Sendung überzeugt die Zuschauerinnen und Zuschauer. Bis jetzt. In der neuesten Folge leistet der Moderator sich einen „Gag“, der Sexismusvorwürfe auslöst. So fragte Pufpaff Bundestagspolitiker Gregor Gysi (Die Linke), wer „die schärfste Biene im neuen Bundestag“ sei. Anstatt die Frage einfach nicht zu beantworten, sagt der Politiker: „Die kenne ich schon, ist eine von der FDP“, sagt er und ergänzt auf Nachfrage, welche es denn sei, dass Pufpaff die selbst finden müsse. Doch damit nicht genug: Danach macht sich Pufpaff wirklich auf die Suche, es werden Bilder zweier FDP-Politikerinnen eingeblendet: Nicole Bauer und Ria Schröder. Kein Wunder, dass im Netz daraufhin Sexismusvorwürfe laut werden. „Ich kann es gar nicht fassen: Gestern hat sich #TVTotal auf die Suche nach der „schärfsten Biene der FDP“ gemacht und hat so weibliche Politikerinnen gedemütigt. Das lässt mich fassungslos zurück. Ich hoffe, die Redaktion schämt sich in Grund und Boden“, schreibt etwa Franziska Brandmann, Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, auf Twitter, und fordert eine Entschuldigung von „TV Total“ und dem Sender Pro Sieben. Mittlerweile hat sich auch eine der beiden genannten Politikerinnen kritisch zu Wort gemeldet. „Halte ich die Aktion von #tvtotal für sexistisch und problematisch? Ja. Das tue ich und ich frage mich auch, in welcher Zeit wir 2021 überhaupt leben, dass Frauen in der Öffentlichkeit so sehr auf ihre Optik reduziert werden“, so die deutlichen Worte von Nicole Bauer auf Twitter. „Die Selbstverständlichkeit, mit der Frauen (und hier insb. Politikerinnen) primär nach ihrem Äußeren beurteilt und gedemütigt werden, ist fürchterlich und frustrierend!“, schreibt sie weiter, und weist darauf hin, dass sie sich als frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion seit Jahren für „eine respektvollere Gesellschaft“ einsetze. „Bis dahin haben wir wohl noch einen weiten Weg und viel Arbeit vor uns“, so ihr Fazit nach dem „TV Total“-Beitrag. Ein offizielles Statement des Senders oder des Moderators Pufpaff zu den Vorwürfen gibt es bisher nicht. RND/hsc

 

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Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Irreversible Entanglements: Open The Gates (Internatinal Anthem) Milan Ring: I'm Feeling Hopeful (Astral People/PIAS) Arca: KICK ii (XL Recordings) Geese: Projector (PIAS/Partisan)

 

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„Macht der General Corona - und der Gesundheitsminister kümmert sich ums Kiffen?“

E s droht zu einer gespenstischen Routine zu werden. Woche für Woche debattieren Spitzenpolitiker und führende Experten in TV-Talkrunden über die Corona-Notlage. Immer dringlicher werden die Appelle, immer ausgeklügelter die vorgestellten „Instrumentenkästen“ mit Maßnahmen. Dennoch spitzt sich die Lage seit Wochen immer weiter zu. Am Donnerstagabend – nach einem erneuten Krisengipfel zwischen Bund und Ländern – war es Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der bei Maybrit Illner erklären sollte, wie er die dramatische Lage in seinem Bundesland in den Griff bekommen will.

 

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Weil erwägt Ausnahmen für Booster-Geimpfte bei 2G-Plus

Das werde innerhalb der Landesregierung geprüft, erklärte Weil. Man wolle den Menschen nicht mehr abverlangen, als notwendig sei. Für Menschen mit einer sogenannten Booster-Impfung könnte dann der unter 2G-Plus-Bedingungen notwendige zusätzliche Test entfallen. Weil begründete dies mit einem erhöhten Impfschutz der Menschen mit einer Drittimpfung. Dieser sei auf einem derart hohen Niveau, dass die Gefahr, dass Geimpfte untereinander das Virus weitergeben, "wahrscheinlich nur noch verschwindend gering" sei, so Weil. Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sieht Handlungsbedarf. "Wir sollten den Kurs für die Geboosterten kurzfristig korrigieren", sagte er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Dies schaffe auch neue Perspektiven für die Gastronomie und den Handel. Die aktuelle 2G-Plus-Regelung führe "zu kaum zumutbaren Zuständen für die bereits geimpften Bürgerinnen und Bürger", sagte Althusmann der Zeitung. Ministerpräsident Weil zeigte sich zufrieden mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels am Donnerstag. Er begrüße die strengeren Corona-Regeln, die bei dem digitalen Treffen der Länderchefs mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) beschlossen wurden. Im Wesentlichen sei der vorsichtige Kurs Niedersachsens bestätigt worden, sagte Weil im Anschluss. Die 2G-Regel für den Einzelhandel wird laut Bund-Länder-Beschluss bundesweit in Kraft treten. Ausgenommen davon sind Geschäfte des täglichen Bedarfs, also etwa Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken. Weil sagte, dass dieser Beschluss in der kommenden Woche in die Landes-Verordnung eingearbeitet werden soll. Dann solle feststehen, von welchem Tag an dies genau gelten soll. Kritik wird vonseiten des Handelsverbands in Niedersachsen laut: Der Verband hält die 2G-Regel in Geschäften für überzogen. Einkaufen sei während der ganzen Pandemie sicher gewesen, zum einen wegen der Abstände und der Masken, zum anderen würden sich Kunden ohnehin nicht besonders lange in Geschäften aufhalten, sagte Hauptgeschäftsführer Mark Alexander Krack. Der Niedersächsische Städtetag hingegen findet 2G im Handel nicht so problematisch, vor allem weil die Regelung für den Einkauf von Dingen des täglichen Bedarfes nicht gilt. Vorbehalte hat der Städtetag dagegen bezüglich der 2G-Plus-Regelung in Gastronomie und Kultur. Angesichts fehlender Testkapazitäten sei dies ein Lockdown durch die Hintertür. Laut Beschluss wird künftig die Zuschauerzahl für Sport-, Kultur- und andere Großveranstaltungen deutlich verringert. Maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität darf genutzt werden - in Innenräumen aber höchstens 5.000 Besuchende, im Freien höchstens 15.000. Zudem sind medizinische Masken zu tragen, 2G gilt ohnehin. Allerdings kann Teilnehmenden auch 2G-Plus, also ein zusätzlicher aktueller Corona-Test, vorgeschrieben werden. In Ländern mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen Veranstaltungen nach Möglichkeit abgesagt und Sportveranstaltungen als sogenanntes Geisterspiel durchgeführt werden. Für Weil sei vorstellbar, bei der maximalen Anzahl von Zuschauern draußen deutlich herunterzugehen, sagte er und verwies dabei auf die Sitzung im Landtag am kommenden Dienstag. Für private Feiern in Innenräumen gilt künftig auch für Geimpfte eine Obergrenze von 50 Personen, bei Veranstaltungen im Freien sind maximal 200 Leute erlaubt. In Niedersachsen sind diese Zahlen derzeit strenger. Dies müsse überprüft werden, sagte Weil. Ob es zu einer bundesweiten sogenannten Weihnachtsruhe komme, die er zuvor gefordert hatte, werde in der kommenden Woche von den Regierungschefs verhandelt, sagte Weil. Eine allgemeine Corona-Impfpflicht, für die sich Weil ebenfalls ausgesprochen hatte, soll zunächst im neuen Bundestag diskutiert und entschieden werden. Sie könnte ab dem kommenden Februar greifen, sagte Noch-Kanzlerin Merkel. Der Ethikrat soll dazu bis Jahresende eine Empfehlung vorbereiten. Am kommenden Dienstag soll der Landtag in Hannover zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Themen sind Ministerpräsident Weil zufolge, ob das Land von der Länderöffnungsklausel im Infektionsschutzgesetz Gebrauch machen sollte und wie die Warnstufe 3 ausgestaltet werden soll. Weil betonte nach dem Gipfel, rund zehn Prozent der Neuinfektionen gingen von Ungeimpften an Geimpfte über. Um diese Zahl zu senken, sei die Booster-Impfung wichtig. Angesprochen auf die langen Schlangen vor den Testzentren wies Weil auf die Möglichkeit hin, sich beim Arbeitgeber zertifiziert testen zu lassen. Entscheidend sei nicht, dass der Test in einem Zentrum erfolge, sondern dass er unter Aufsicht vorgenommen werde. Unterdessen gab das Robert Koch-Institut bekannt, dass inzwischen mehr als eine Million Menschen in Niedersachsen eine Auffrischungs-Impfung erhalten haben. Demnach stieg der Wert im Vergleich zum Vortag um 75.398 auf rund 1,04 Millionen Booster-Impfungen. Das entspricht etwa 13 Prozent der Bevölkerung des Landes. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen hat sich die Zahl damit mehr als verdoppelt.

 

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Hat die NATO Versprechen gebrochen?

Russlands Präsident Putin fordert neue Sicherheitsgarantien für sein Land. Schließlich habe die NATO ihr Versprechen, sich nicht nach Osten auszudehnen, gebrochen. Doch was ist dran an diesem Versprechen? Rechtlich verbindliche Sicherheitsgarantien fordert Russlands Präsident Wladimir Putin von den USA und deren Verbündeten. Sie sollten jedwedes weitere Vorrücken der NATO nach Osten und die Stationierung offensiver Waffensystemen in unmittelbarer Nähe zur Russischen Föderation ausschließen, sagte er am 30. November vor ausländischen Diplomaten in Moskau. Über frühere mündliche Versprechen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehne, hätten die westlichen Partner hinweggesetzt. Dies behauptet Putin seit Jahren. Auch in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahre 2007 sprach er von derartigen Zusicherungen der westlichen Partner nach dem Zerfall des Warschauer Vertrages. Dieser Pakt der mittel- und osteuropoäischen Staaten, unter Kontrolle der Sowjetunion, existierte von 1955 bis 1991. Er war das Gegenstück zu NATO. Wesentlich für die Behauptung einer Zusage an die Sowjetunion sind Gespräche im Februar 1990 zwischen dem damaligen US-Außenminister James Baker und Staatschef Michail Gorbatschow. Einem Memorandum zufolge sagte Baker damals: Die Amerikaner hätten verstanden, dass für die Sowjetunion und andere europäische Länder Garantien wichtig seien für den Fall, dass die USA ihre Präsenz in Deutschland im Rahmen der NATO beibehalten würden, "sich die gegenwärtige Militärhoheit der NATO nicht ein Zoll in östlicher Richtung ausdehnen wird". Gemeint war jedoch das Gebiet der DDR - an eine NATO-Mitgliedschaft von Staaten des 1990 noch bestehenden Warschauer Paktes war damals nicht zu denken. Putin verwies in München auf eine Aussage des damaligen NATO-Generalsekretärs Manfred Wörner am 17. Mai 1990: "Schon die Tatsache, dass wir bereit sind, die NATO-Streitkräfte nicht hinter den Grenzen der Bundesrepublik Deutschland zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien." Auch hier war das Gebiet der DDR gemeint. Das wird an einem weiteren Satz Wörners deutlich, den er danach sagte: "Wir könnten uns eine Übergangszeit vorstellen, in der eine verringerte Anzahl von Sowjettruppen in der heutigen DDR stationiert bleiben." Die Wiedervereinigung fand Monate später, am 3. Oktober 1990, statt. Der Abzug der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte vom Gebiet der ehemaligen DDR zog sich bis 1994 hin. Bundeskanzler Helmut Kohls damaliger außenpolitischer Berater Horst Teltschik erklärte später einem Arbeitspapier der Bundesakademie für Sicherheitspolitik zufolge, es sei damals über den Übergangsstatus für das Gebiet der DDR und Berlins verhandelt worden, solange noch sowjetische Truppen dort stationiert waren. Zu keiner Zeit sei es um eine Erweiterung der NATO über Deutschland hinaus gegangen. Teltschik war nach eigener Aussage bei allen Treffen Kohls mit den damaligen Staats- und Regierungsschefs dabei, unter ihnen Gorbatschow. Gorbatschow selbst zitierte mehrfach die Worte, wonach sich die NATO keinen Zentimeter nach Osten bewegen würde, so auch in einem Interview mit der "Bild" im Jahr 2009. Fünf Jahre später sagte er im ZDF jedoch, es sei 1990 um das Territorium der DDR gegangen. Eine NATO-Expansion sei damals nicht diskutiert worden: "Der Warschauer Pakt existierte doch noch. Die Frage stellte sich damals gar nicht." Es sei ein Mythos, dass er vom Westen betrogen worden sei. Dass sich eine Erweiterung der NATO in Richtung Osten nicht zwangsläufig gegen Russland richten musste, war daran zu sehen, dass in den 1990er-Jahren über eine Mitgliedschaft Russlands in der westlichen Militärallianz diskutiert wurde. Doch die Differenzen zwischen den Militärs blieben zu groß. Stattdessen wurde im Mai 1997 die NATO-Russland-Akte unterzeichnet, mit der auch der NATO-Russland-Rat etabliert wurde. Damit bekamen russische Diplomaten Zugang zum NATO-Hauptquartier in Brüssel. Erst danach begannen die Beitrittsgespräche mit den mitteleuropäischen Staaten. Die NATO sicherte zu, keine Atomwaffen, keine Kommandozentralen und keine Truppen mit einer Stärke von mehr als 10.000 Soldaten pro Land in den Beitrittsländern zu stationieren. 1999 traten Polen, Tschechien und Ungarn bei, 2004 unter anderem Estland, Lettland und Litauen. Mit dem Kosovo-Krieg 1999 und nach dem Aufstieg Putins an die Macht verschlechterten sich die Beziehungen. Dazu trug damals US-Präsident George W. Bush bei, der unter anderem in Europa eine Raketenabwehr vorantreiben wollte und 2001 den Austritt der USA aus dem ABM-Vertrag zur Begrenzung von Abwehrraketensystemen erklärte. Bush setzte sich beim NATO-Gipfel 2008 in Bukarest für die Aufnahme der Ukraine und Georgiens ein, erreichte jedoch nur eine generelle Zusage für deren Beitritt, ohne einen Fahrplan (Membership Action Plan - MAP) und einen zeitlichen Horizont. Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere sprachen sich angesichts massiver Kritik Russlands gegen einen Beitritt der beiden ehemaligen Sowjetrepubliken aus. Relevant ist bis heute die Frage, ob die NATO in der Lage wäre, ihrer Beistandsverpflichtung nach Artikel 5 nachzukommen. Das betrifft ihre militärischen Fähigkeiten angesichts der hochgerüsteten und sehr mobilen russischen Streitkräfte. Hinzu kommt die Frage, ob in den NATO-Staaten genug politischer Wille vorhanden wäre. Umfragen des US-Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center zeigen seit Jahren, dass die Unterstützung der Bevölkerung in vielen NATO-Staaten schon für Einsätze in den baltischen NATO-Staaten nicht hoch ist. In den Krieg in Georgien im Jahr 2008, der nun angesichts der Spannungen um die Ukraine wieder thematisiert wird, griffen weder die NATO, noch die USA im Alleingang militärisch ein. Bis heute verfolgt der Westen gegenüber Georgien und der Ukraine den Kurs, die Selbstverteidigungskräfte dieser Länder zu stärken und Russland ansonsten mit Wirtschaftssanktionen zu belegen. Auch wenn die Ukraine und Georgien den Beitritt zur NATO in ihren Verfassungen verankert haben und Umfragen seit Jahren eine relativ hohe Zustimmung zeigen, ist ein Beitritt in absehbarer Zukunft unrealistisch - selbst wenn damit keine angeblichen politischen Versprechen gegenüber Russland gebrochen würden. Würde die NATO auf Druck Putins hin jedoch eine Garantie für den Nichtbeitritt beider Staaten geben, würde dies deren außenpolitische Souveränität verletzen.

 

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Schneeschuhwanderung von Grinzens auf die Figl: In Erinnerung an die Gefallenen

Der TT-Tourentipp führt diesmal auf die Figl oberhalb von Grinzens. Den tollen Aussichtsberg haben wir mit Schneeschuhen erreicht – ein wenig Kondition ist erforderlich. Von Irene Rapp Grinzens – Ganz ehrlich: Die Tourenski werden im Winter immer mein liebstes Sportgerät bleiben – nicht zuletzt wegen traumhafter Abfahrten im Pulver. Allerdings kommen hin und wieder auch Schneeschuhe zum Einsatz, so wie am vergangenen Sonntag. Da sind wir von Grinzens aus auf die Figl – in einigen Karten findet sich der Name Fiegl – gewandert. Bis kurz unterhalb des Gipfelkreuzes der 1944 Meter hohen Erhebung geht es ziemlich steil durch Wald hinauf, zu bewältigen sind rund 930 Höhenmeter. Oben angelangt, kann man noch auf einem Kamm weiter Richtung Süden wandern, doch dazu später.

 

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„Gipfel der Götter“: Die Suche nach Antworten am Dach der Welt

Der Bergsteiger-Trickfilm „Gipfel der Götter“ startet beim Streamingdienst Netflix. Innsbruck – Bergfilme gibt es besonders hierzulande nicht wenige, von Action-, Adrenalin- und Taurin-getränkten Rekord-Jagden bis zu emotionalen Spiel- oder Doku-Dramen. Doch keinen, der seine alpinistische Story wie „Gipfel der Götter“ ins Bild setzt: als Animationsfilm mit packender Erzählung und psychologischem Tiefgang. Das gezeichnete Langfilmdebüt des französischen Filmemachers Patrick Imbert folgt dem Fotojournalisten Makoto Fukamachi, der sich auf eine doppelte Suche begibt. Die aus einer gleichnamigen Manga-Serie und einem japanischen Roman adaptierte Geschichte bedient sich dafür eines perfekten McGuffins, also eines Objekts im Film, das Vorwand und Spannung liefert: der Fotoapparat von George Mallory, jenem Alpinisten, der vielleicht schon knapp 30 Jahre vor Edmund Hillary den Gipfel des Mount Everest erreichte. 📽️| Trailer: Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und YouTube (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. In Film-Noir-Manier wird die Suche nach dem historischen Fotobeweis schnell zur Suche nach dem japanischen Bergsteiger Habu Joji. Er soll den Fotoapparat am Mount Everest geborgen haben, ist aber selbst seit Jahren verschwunden. Seine Geschichte von Japan über die Alpen bis nach Kathmandu wird geschickt in Rückblenden aufgerollt. Doch abseits der mittels Animation wunderbar inszenierten Bergaction und der physischen und psychischen Härte des Alpinismus geht es dem Film um mehr: Die Sinnsuche in der Höhe und die Faszination des Bergsteigens stehen im Fokus. Die ewige Frage nach dem Warum macht „Gipfel der Götter“ auch für Nicht-Bergfexe spannend. Und am Ende ist die große historische Frage des Höhenbergsteigens, ob Mallory bereits beim Aufstieg oder erst beim Abstieg starb und wer denn nun der Erste war am Dach der Welt, eigentlich unwichtig. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Der Film feierte seine Premiere fernab der Berge beim diesjährigen Filmfestival von Cannes an der Côte d’Azur – nun ist er auf Netflix abrufbar. (maw)

 

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Interaktive Spiegel, Gamification und Muskeln mit Strom trainieren: Neue Trends in der Fitnessbranche

Millionen Menschen haben ihr Sportprogramm seit der Pandemie vom Fitnessstudio oder der Vereinssporthalle in die eigenen vier Wände verlegt. Mit zahlreichen kostenlosen Workoutvideos von Fitnessinfluencerinnen und -influencern, günstigem Trainingszubehör aus dem Internet bis hin zu teuren Fitnessgeräten erlebten Homeworkouts gerade in den Lockdownphasen einen regelrechten Boom. Trotz Wiederaufnahme von Vereinssport und Mitgliedschaften in Fitnessstudios wird zusätzlich auch weiter zu Hause geturnt. Der Sport ist im Wandel. Trainingswissenschaftler Heinz Klein­öder geht davon aus, dass das Homeworkout künftig eine beliebte Option bleiben wird – ähnlich wie das Homeoffice im Berufsleben. Aus seiner Sicht ist der Trend eine positive Entwicklung: „In Corona-Zeiten haben Menschen ohnehin schon – je nach Studie – bis zu 30 Prozent weniger Sport getrieben. Daher finde ich es gut, dass der Sport nach Hause getragen wurde“, betont der Forscher am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der Deutschen Sporthochschule in Köln. Das heimische Workout könne somit ein guter Ersatz für das Fitnessstudio sein. „Entscheidend ist nicht, wo wir uns bewegen, sondern dass wir uns bewegen“, so Kleinöder. Die Vorteile des Trainings zu Hause, etwa mit kostenlosen Videos auf Youtube und Co., liegen für Kleinöder auf der Hand: „Es ist bequem, weil man nirgendwo hin muss – und für das Training mit dem eigenen Körpergewicht ist auch nicht viel Geld für Ausstattung nötig.“ Für Heimgeräte wie die Fitnessbikes der US-Firma Peloton oder die interaktiven Spiegel des deutschen Startups Vaha, bei denen Kurse und Trainer im Angebot sind, müssen Sportbegeisterte jedoch tief in die Tasche greifen: Die Kosten liegen teilweise im dreistelligen Bereich. Die Firmen verzeichneten aber dennoch große Wachstumsraten in der Corona-Pandemie. Unter der Anleitung von digitalen Trainerinnen und Trainern, die auf dem Bildschirm zwischen den Handgriffen des Bikes oder auf dem Spiegel zu sehen sind, radeln und trainieren Nutzerinnen und Nutzer in verschiedenen Kursen, was das Zeug hält. Inzwischen bahnt sich ein weiterer Trend in der Fitnessbranche an, der auch schon in anderen Bereichen wie Beruf, Schule und Marketing zum Einsatz kommt: Gamification. Viele Fitnessfirmen gehen bereits neue Wege und verbinden das Workout mit Gamingelementen. So bietet etwa das Münchner Start-up „Fun with Balls“ interaktives Squash an. Dabei schmettern Spielerinnen und Spieler den Ball mit einem Schläger gegen eine interaktive Wand, auf der sie bestimmte Ziele treffen müssen. So erhalten sie Punkte und können sich mit anderen messen. Auch Spielekonsolen gehen mit dem Trend und bieten Fitnessspiele an – etwa „Ring Fit Adventure“ für die Nintendo Switch, das mit einem speziellen Controller gespielt wird. Während die virtuellen Fitnessangebote wachsen, ächzen analoge Studios noch unter den Auswirkungen der Lockdowns. So teilte der Arbeitgeberverband Deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen mit, dass das Vorkrisenniveau frühestens 2023 wieder erreicht werden könne. „Es liegt jetzt an den Fitnessstudios, etwas anzubieten, was man zu Hause nicht haben kann. Ihre Kunden brauchen nach der Pandemie wieder Gründe, sich aufzuraffen und hinzugehen“, betont Kleinöder. Als Beispiel für ein attraktives Angebot nennt der Sportwissenschaftler etwa die Elektromyostimulation (EMS), bei der man keine Gewichte stemmen muss, um Muskeln aufzubauen. Bei der EMS wird eine Ganzkörperweste getragen, bei der der Strom von den Elektroden über angefeuchtete Pads auf der Haut direkt zu den Nervenenden gelangt. Dabei werden die Muskeln ganz ohne Hanteln trainiert, indem sie durch den Strom kontrahiert werden. Kleinöder sieht vor allem auch in kompetentem Personal Training eine große Stärke der Fitnessstudios. „Ein Trainer ist nicht ersetzbar. Virtuelle Trainer können keine Hilfestellung leisten oder die Haltung korrigieren“, betont er. So kommt es nicht selten zu Schmerzen oder Verletzungen bei Homeworkouts. „Oft werden in Videoworkouts Einheiten vorgegeben, die mit den Kompetenzen des Trainierenden nichts zu tun haben. Wer keine große Trainingserfahrung hat, kann mit so einem Workout einen absoluten Schiffbruch erleiden“, warnt Kleinöder. Auch manche Heimfitnessgeräte können ein Sicherheitsrisiko darstellen. So musste Peloton im Mai manche Modelle seiner Laufbänder in den USA zurückrufen, nachdem ein Kind nach einem Unfall mit einer Maschine gestorben war und weitere Unfälle mit der Nutzung der Laufbänder in Verbindung gebracht wurden. „Ein Training muss Spaß machen, aber auch gut für die Gesundheit sein. Ziel muss es sein, dass wir uns künftig beim Workout mehr an wissenschaftlichen Kriterien orientieren“, empfiehlt Kleinöder.

 

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Vermisste Rebecca: Familie steht weiter hinter tatverdächtigem Schwager

Was geschah im Februar 2019 wirklich, als die 15-jährige Rebecca spurlos aus ihrem Elternhaus verschwand? Diese Frage stellen sich seit inzwischen fast drei Jahren die Angehörigen des verschwunden Mädchens aus Berlin. Der Vermisstenfall Rebecca bewegt die Menschen – in der RTL-Dokumentation „Rebecca – was geschah mit unserer Tochter?“ haben Familienmitglieder mit Journalistin Nazan Eckes gesprochen. In einer chronologischen Reihenfolge der Ereignisse arbeitet die Doku den Fall um die vermisste Schülerin auf. Im Gespräch mit Nazan Eckes: Rebeccas Eltern, ihre Schwestern, ein Schulfreund sowie Ermittler und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Berlin. Im Fokus des Ganzen: die Frage, was vor fast drei Jahren mit dem jungen Mädchen passiert ist. Auch die stark diskutierte Frage nach der Auswahl des medial kontrovers behandelten Fotos, mit dem nach der damals 15-Jährigen gesucht wurde, kam zur Sprache. „Wir waren selber geschockt von diesem Bild“, beschreibt Rebeccas Mutter im Gespräch mit Nazan Eckes die damalige Situation. Bis heute steht der Schwager des Mädchens im Visier der Ermittler. Er wird verdächtigt, Rebecca getötet und an einem unbekannten Ort abgelegt zu haben. Die Familie der Schülerin steht jedoch voll und ganz hinter dem Ehemann der ältesten von drei Töchtern, widerlegt diverse Indizien. Auch im Gespräch mit Nazan Eckes wird immer wieder deutlich: Rebeccas Familie steht hinter dem Tatverdächtigen. Laut der Staatsanwaltschaft hingegen deutet die Faktenlage darauf hin, dass Rebecca das Haus ihrer Schwester nicht lebend verlassen hat. Die Doku beleuchtet aber auch eine weitere Theorie um das verschwundene Mädchen. Rebecca war nämlich Fan der südkoreanischen Boyband BTS. Ihre Familie hält es für möglich, dass die 15-Jährige am Tag ihres Verschwindens im Rahmen einer Fan-Aktion Fotos machen wollte. „Natürlich ist es möglich, dass über diese Schiene ein Kontakt stattgefunden hat, den man bisher vielleicht gar nicht verifizieren konnte“, erklärt Kriminalkommissar Schnieders. „Dass jemand unter dem Deckmantel oder über diese Gruppe an sie herangetreten sein könnte.“ Für die Staatsanwaltschaft bleibt – aller weiteren Theorien zum Trotz – der Schwager des Mädchens hauptverdächtig. Auf die Frage von Nazan Eckes, warum Rebeccas Schwager Fahrten nach Polen unternommen hat, reagiert der Vater des vermissten Mädchens schwammig: „Ich weiß was, aber dazu möchte ich mich nicht äußern“. Was Rebeccas Vater damit meint, kann die Doku nicht aufklären. Auch der Tatverdächtige selbst wollte sich im Rahmen der TV-Sendung nicht persönlich äußern. RND/liz

 

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Literatur, Tabletten, Kaugummi: Mit diesen Tipps könnt ihr die Nikotinsucht bekämpfen

Laut dem Epidemiologischen Suchtsurvey ( ESA) gibt es alleine in Deutschland an die zwölf Millionen Raucher – bezogen auf die Gesamtbevölkerung rauchen 26 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen (Stand 2018). Darf man dieser Statistik Glauben schenken, werden in den nächsten Jahren immer weniger Menschen zur Zigarette greifen. Aber wie viele Raucher schaffen es tatsächlich beim ersten Versuch, ihren Nikotinkonsum komplett herunterzufahren? Tatsächlich gelingt das nur drei bis fünf Prozent, alle anderen brauchen durchschnittlich sechs bis acht Versuche, bis sie nicht mehr am Glimmstängel hängen. Wenn Sie auch mit dem Gedanken spielen, mit dem Rauchen aufzuhören, können Ihnen die folgenden Tipps möglicherweise dabei helfen. Welcher Raucher wünscht sich nicht, binnen weniger Wochen ohne große Mühen seiner Nikotinsucht entsagen zu können? Das Buch "Endlich Nichtraucher! Der einfache Weg, mit dem Rauchen Schluss zu machen" verspricht jedem Willigen, dass er mithilfe der "Easyway"-Methode in nur kurzer Zeit seine körperliche und psychische Sucht überwinden kann. Darf man den Kundenbewertungen Glauben schenken, scheint der Leitsatz kein loses Versprechen zu sein. Das Buch bekommen Sie hier. Wenn Sie wirklich mit dem Rauchen aufhören wollen, sollten Sie alles aus Ihren vier Wänden verbannen, das Sie an Zigaretten erinnert: von Aschenbechern über Feuerzeuge bis hin zu Tabak und Blättchen. Und da Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trotzdem ans Rauchen denken werden, ist es gerade am Anfang wichtig, sich abzulenken. Suchen Sie sich neue Aufgaben, beschäftigen Sie sich mit neuen Dingen oder treffen Sie Freunde. Gerade die ersten Tage sind besonders hart für langjährige Raucher, da sie nicht nur gegen ihre Sucht ankämpfen müssen, sondern auch gegen Entzugserscheinungen. Hier kann Sport zum einen helfen, damit Sie Ihre überschüssige Energie abbauen und abgelenkt sind, zum anderen können Sie sich auch für Ihr Durchhaltevermögen belohnen – und jeden Tag Geld sparen, das Sie zum Beispiel in ein schönes Abendessen oder einen Kinobesuch investieren. Die meisten Raucher haben feste Rituale, zu denen sie sich immer eine Zigarette anzünden. Sei es nach der morgendlichen Tasse Kaffee, nach jeder Mahlzeit oder auch nach jedem Schluck Alkohol. Aus diesem Grund sollten Sie gerade in der Anfangszeit alles vermeiden, dass Sie mit Nikotin in Verbindung bringen. Steigen Sie auf Tee am Morgen um, kauen Sie nach jeder Mahlzeit ein Kaugummi und verzichten Sie auf alkoholische Getränke. Wenn Sie den Entschluss gefasst haben, mit dem Rauchen aufzuhören, müssen Sie stark bleiben. Wenn Sie Ihren Zigarettenkonsum nur langsam runterfahren wollen, ist das okay, doch sollten Sie spätestens dann, wenn Sie einen Tag lang gar nicht geraucht haben, auf jede weitere Zigarette verzichten. Wenn Sie erst damit anfangen, sich ein Tageslimit von zwei oder drei Zigaretten am Tag zu setzen, werden daraus ganz schnell mehr und am Ende stehen Sie wieder am Anfang. Kaum haben Sie es ein paar Tage geschafft, auf Ihre Glimmstängel zu verzichten, machen sich die ersten Vorteile bemerkbar. Das liegt mitunter daran, dass sich Ihre Atemwegsfunktion schon nach drei rauchfreien Tagen verbessert. Nach einer Woche bekommen Sie einen niedrigeren Blutdruck und nach neun Monaten husten Sie schon deutlich weniger, da sich der Schleim aus Ihrer Lunge löst. Bleiben Sie also am Ball! Nutzen Sie Ihr familiäres Umfeld, um bei dem Unternehmen, das Rauchen aufzugeben, von allen Seiten unterstützt zu werden. Je mehr Menschen Sie in Ihren Plan einweihen, desto mehr mentalen Support bekommen Sie. Abgesehen davon werden Sie Freunde und Familienmitglieder sicherlich darin bestärken, Ihre Sucht erfolgreich zu bekämpfen, und auch dabei helfen, nicht mehr rückfällig zu werden. Halten Sie sich stets vor Augen, was es für Sie und Ihre Gesundheit bedeutet, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Nichtraucher leben nicht nur länger, sondern senken das Risiko, schwer zu erkranken. Ihre Haut wird es Ihnen genauso danken wie Ihre Lunge, vielmehr aber auch Ihre Familie und Ihr Partner. Abgesehen davon wird sich Ihr Geruchs- und Geschmackssinn deutlich verbessern, sodass Sie leckere Speisen noch mehr genießen können. Es gibt Menschen, die können von einem Tag auf den nächsten mit dem Rauchen aufhören – das ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel. Wenn sich keinen radikalen Entzug zutrauen, können Sie auch schrittweise versuchen, ihren Nikotinkonsum zu reduzieren. Dabei helfen sollen diese Kaugummis oder diese Pflaster von Nicorette. Wobei der Hersteller selbst darauf hinweist, dass seine Produkte eher was für unregelmäßige Raucher sind. Viele Raucher befürchten, dass sie deutlich zunehmen werden, wenn sie auf Zigaretten verzichten. Denn tatsächlich sorgt der kalte Entzug bzw. der Verzicht auf Nikotin anfangs für vermehrten Appetit. Dem können Sie jedoch entgegenwirken, indem Sie auf eine gesunde Ernährung setzen und regelmäßig Sport treiben. Dadurch mindern Sie die Gefahr, dass Sie automatisch ein paar Kilos zunehmen, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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BVB: Die Wahrheit hinter Watzkes Bayern-Strategie

Vom gnadenlosen Attacke-Aki zum verbalen Florettfechter in neun Jahren! Auch bei BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (62) hat die liga-lähmende Bayern-Dominanz seit 2013 Spuren hinterlassen. Während zwei Tage vorm Meister-Gipfel früher die Luft zwischen Dortmund und München, zwischen Kallefranzuli und Akikloppozorci brannte, herrscht jetzt – bei nur einem Punkt Unterschied – nahezu Funkstille. „Wir können am Samstag Tabellenführer werden, aber wir lassen uns nicht mehr treiben“, sagte Watzke eher staatsmännisch auf der Aktionärssitzung des BVB. Hat der designierte DFL-Aufsichtsratschef nach neun Titel-Pleiten in Serie etwa resigniert? NEIN! Watzke hat die Strategie gewechselt. Seine neue Methode: Er verpackt die Bayern-Attacke in Demut. Wo er früher mit Sprüchen provozierte, ist Watzke jetzt auf Schleichfahrt unterwegs. Bedeutung herunterspielen, statt zusätzlichen Druck aufbauen! Bevorzugt verweist der BVB-Chef auf den über 100 Mio. Euro höheren Spieler-Etat der Bayern und lässt den Titel damit als fast unerreichbar erscheinen. In Wahrheit sehnt er sich aber danach, Dauermeister-Bayern unbedingt den 10. Titel in Serie zu zerstören. Dass Watzke immer das Maximum will und erwartet, verrät er schließlich mit seinem jetzt ausgegebenen Ziel für die Europa League: Watzke fordert nicht weniger als den Titel. Gut, dass es den Attacke-Aki auch noch gibt.

 

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Was passiert mit dem Theater des Westens?

Die Uraufführung des Musicals „ Kudamm 56 “ ist erfolgreich im Theater des Westens über die Bühne gegangen – wie die Zukunft des Traditionshauses aber langfristig aussehen könnte, ist derzeit absolut unklar. Wenn genug Publikum die Geschichte um die Tanzschule „Galant“ sehen möchte, wird „Kudamm 56“ bis Ende April 2022 laufen. Die Macher der Show haben dafür einen Untermietvertrag mit der Stage Entertainment geschlossen, dem Musical-Marktführer in Deutschland. Der wiederum hat die Immobilie vom Land Berlin gemietet. Der derzeitige Vertrag läuft zum Herbst 2022 aus, noch aber hat sich die Stage Entertainment nicht entschieden, ob sie ihn verlängern möchte. Sei es, um das Haus für eigene Produktionen zu nutzen, wie bis zum Beginn der Pandemie; sei es, um das Gebäude erneut unterzuvermieten. Aktuell laufen Gespräche mit dem Intendanten der Komödie am Kudamm, Martin Woelffer. Woelffer ist in einer Zwickmühle, weil sich die Bauarbeiten für den Neubau seines Privattheaters innerhalb des Großprojekts „Fürst“ am Kurfürstendamm verzögern. Noch bis zum Sommer 2022 kann die Komödie im Schillertheater spielen, doch dann müssen die Künstler ausziehen, weil dort die Komische Oper folgt. Deren eigenes Domizil in Mitte wird gerade generalsaniert. Martin Woelffer möchte zum Stand der Verhandlungen mit Stage Entertainment nichts sagen, aus der Berliner Kulturverwaltung ist auf Anfrage immerhin zu erfahren, dass der Senat in unterstützender Funktion mit dabei ist. Bis vor fünf Jahren hat Stage Entertainment in Berlin noch eine zweite große Bühne bespielt, das Theater am Potsdamer Platz. Weil sich dessen Betrieb aber finanziell nicht rechnete, war nach dem Auslaufen des Udo Lindenberg-Musicals „Hinterm Horizont“ im Sommer 2016 Schluss. Zwar wurde das von Renzo Piano erbaute Theater noch einmal pro Jahr durch die Berlinale genutzt, den Rest der Zeit aber stand es meistens leer. Schließlich fand sich mit dem internationalen Konzertveranstalter Live Nation tatsächlich ein neuer Interessent für das 1750-Plätze-Haus. Zum Winter 2020 sollte hier der erste europäische Ableger des „Cirque du Soleil“ mit der eignes für Berlin entwickelten Show „Nysa“ starten. Für „mehr als fünf Jahre“ habe man das Theater am Potsdamer Platz gemietet, verkündete Live Nation stolz. Dann aber kam Corona. Der Traum, „Nysa“ mit einem italienischen Regie-Team zu realisieren, ist noch nicht ausgeträumt, jetzt aber will Live Nation erst einmal wieder vorsichtig in den Spielbetrieb einsteigen, mit drei Aufführungen des „We Will Rock You“-Musicals vom 15. bis 17. Dezember. Und auch ein paar Untermieter haben sich schon gefunden für die Zeit, bis sich das Haus – hoffentlich – im Februar wieder in den Berlinale-Palast verwandelt kann. Die Berlinale-Leitung verkündete am Donnerstag, dass das Filmfestival weiterhin wie geplant vom 10. bis 20. Februar stattfinden soll. Der „Russian Circus on Ice“ will hier gastieren, das „Moscow Classic Ballet“ die Klassiker „Nussknacker“ und „Schwanensee“ zeigen, das Beatles-Musical „All You Need Is Love“ hat sich angekündigt und es soll diverse Filmmusikkonzerte geben. Der Zeitpunkt für das Soft Opening der Bühne ist strategisch klug gewählt, denn gerade werden in der Nachbarschaft sowohl die Potsdamer Platz Arkaden als auch das Sony Center für viele Millionen Euro optisch neu hergerichtet. Wenn sich die Pandemie in den Griff bekommen lässt, könnte aus der in die Jahre gekommenen neuen Mitte Berlins tatsächlich wieder eine attraktive Gegend werden, zum Shoppen und Ausgehen. Für Berliner wie Touristen.

 

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Der Fall Peng Shuai: EU fordert «nachprüfbare Beweise»

Die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai hat Anfang November den früheren chinesischen Vizeministerpräsidenten Zhang Gaoli des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Seitdem ist unbekannt, wo sich die 35-Jährige aufhält und ob sie in Sicherheit ist. Chinesische Staatsmedien teilten am Wochenende ein Bild, das Peng Shuai an einem Nachwuchsturnier zeigt. Die neusten Entwicklungen Warum ist Peng verschwunden, und was ist seither passiert? Anfang November machte Peng über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo öffentlich, sie sei vom ehemaligen chinesischen Vizeministerpräsidenten Zhang Gaoli sexuell missbraucht worden. Peng schrieb, sie habe zwischen 2007 und 2012 eine heimliche sexuelle Beziehung zu Zhang entwickelt. Damals war Zhang Parteisekretär der Küstenstadt Tianjin. Sie hätten gemeinsam Tennis, Tischtennis und Schach gespielt und gesungen. Mindestens einmal soll Zhang sie zu Sex gezwungen haben. Die Zensoren löschten den Post nach zwanzig Minuten. Nie zuvor war ein so hohes Kadermitglied der Kommunistischen Partei des sexuellen Missbrauchs bezichtigt worden. Nach dem Post verschwand Peng, auch ihr Weibo-Konto ist unauffindbar. Bei der Suchmaschine Baidu datiert der jüngste Medienbericht über sie vom September 2020. Am 17. November wurde eine E-Mail von Peng an Steve Simon veröffentlicht, den CEO der Frauen-Tennisvereinigung WTA. Das Schreiben wurde von chinesischen Staatsmedien verbreitet. Darin steht: «Die News, die die WTA über ihre Seite publizierte, sind nicht bestätigt und wurden ohne meine Zustimmung veröffentlicht.» Die Tatsachen, inklusive des Vorwurfs der sexuellen Belästigung, seien falsch. Ausserdem sei sie nicht verschwunden, so Peng Shuai weiter, sie habe sich einfach nur zu Hause ausgeruht. Mitte November veröffentlichten chinesische Staatsmedien Bilder von Peng, die sie an einem Nachwuchsturnier sowie in einem Restaurant zeigen. Die Authentizität der verschiedenen Lebenszeichen wurde in Zweifel gezogen. Can any girl fake such sunny smile under pressure? Those who suspect Peng Shuai is under duress, how dark they must be inside. There must be many many forced political performances in their countries. pic.twitter.com/2oDOghBTvA Am 21. November führte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOK), Thomas Bach, ein Videotelefonat mit Peng. In einer Mitteilung auf seiner Website teilt das IOK mit, es gehe Peng Shuai gut und sie sei in Sicherheit. Nebst Bach war auch Emma Terho beim Gespräch dabei. Die finnische Vorsitzende der IOK-Athletenkommission sagte: «Ich war erleichtert, zu sehen, dass es Peng Shuai gutgeht. Sie machte einen entspannten Eindruck. Gleichzeitig habe ich ihr angeboten, mit ihr in Kontakt zu bleiben, wann immer sie das wünscht.» Einen Kommentar des IOK-Präsidenten Bach gab es nicht. Die Mitteilung des IOK mag die schlimmsten Befürchtungen über den Verbleib von Peng zerstreut haben. Doch die Unklarheiten bleiben bestehen darüber, wie frei sie sprechen und sich bewegen kann. Ihre Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen den hohen Parteikader Zhang Gaoli wurden beim Gespräch mit dem IOK offenbar nicht thematisiert. Wie reagiert die Sportwelt auf das Verschwinden? Prominente Tennisspielerinnen und Tennisspieler protestierten unter dem Hashtag #WhereIsPengShuai in den sozialen Netzwerken gegen das Verschwinden von Peng und forderten Aufklärung. Dem Protest schlossen sich unter anderem auch Serena Williams, die Weltnummer 1 Novak Djokovic und Stan Wawrinka an. Roger Federer äusserte sich gegenüber dem TV-Sender Sky Italia. «Diese Nachrichten sind schon sehr beunruhigend», sagte Federer. I am devastated and shocked to hear about the news of my peer, Peng Shuai. I hope she is safe and found as soon as possible. This must be investigated and we must not stay silent. Sending love to her and her family during this incredibly difficult time. #whereispengshuai pic.twitter.com/GZG3zLTSC6 Deutliche Worte fand der WTA-CEO Steve Simon. Er verlangte ein Lebenszeichen von Peng und drohte damit, die Geschäftsbeziehungen zu China abzubrechen. Angesichts des Gesprächs zwischen dem IOK und Peng sagte eine Sprecherin der WTA in der Nacht auf Montag (22.11.) gegenüber der «New York Times», die jüngsten Videos minderten die Sorge darüber nicht, dass Peng nicht unzensiert und frei von öffentlichem Druck sprechen könne. «Wir fordern weiterhin eine volle, faire und transparente Untersuchung von Pengs Shuais Vorwürfen eines sexuellen Übergriffs.» "We're definitely willing to pull our business and deal with all the complications that come with it, because this is bigger than the business." -Women's Tennis Association chairman Steve Simon on threatening to pull out of China over a missing tennis star https://t.co/gZVVzz7mth pic.twitter.com/Wvpl8jnlOj Was sagen die chinesischen Behörden zum Fall Peng? In Peking äusserte sich mit Zhao Lijian, dem Sprecher des Aussenministeriums, am 23. November erstmals ein Regierungsvertreter offiziell zum Fall. China kritisierte das internationale Aufsehen um Peng scharf. Die Rede ist von bösartigen Unterstellungen. «Ich denke, einige Leute sollten aufhören, dieses Thema absichtlich und böswillig aufzubauschen», sagte Zhao Lijian. Welche Auswirkungen könnte der Fall Peng auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking haben? In knapp zehn Wochen, am 4. Februar 2022, werden in Peking die Olympischen Winterspiele eröffnet. Letzte Woche gab der amerikanische Präsident Joe Biden zu, man überlege sich, zu den Winterspielen keine politischen Würdenträger zu entsenden. Am Freitag äusserte sich die US-Regierung explizit zum Schicksal von Peng Shuai. Man sei «zutiefst besorgt», sagte Jen Psaki, Pressesprecherin im Weissen Haus. «Wir schliessen uns der Forderung an die chinesischen Behörden an, unabhängige und überprüfbare Beweise über Pengs Verbleib und Sicherheit zu liefern.» Ob einzelne Sportler oder Ligen die Olympischen Spiele boykottieren werden, ist schwierig abzuschätzen. Am ehesten hätte die NHL daran Interesse. Die nordamerikanische Eishockeyliga nimmt jeweils nur nach langen Verhandlungen mit dem IOK an den Spielen teil, 2018 in Pyeongchang fehlten die NHL-Spieler. Ein Unterbruch der Meisterschaft wegen der Olympischen Spiele kostet die umsatzstarke Liga viel Geld. Mit einem Boykott könnte die NHL also Einnahmeausfälle verhindern und gleichzeitig das Image aufpolieren. The Peng Shuai case has made it all the way to the White House: pic.twitter.com/pMn90h1L7p Verschwundene Menschen – hat das in China System? Immer wieder verschwinden in China bekannte Menschen: etwa der Alibaba-Gründer Jack Ma Ende 2020, nachdem er die Regulatoren öffentlich kritisiert hatte. Der Journalist Chen Qiushi verschwand, nachdem er im Frühjahr 2020 eigenständig aus Wuhan berichtet hatte. Die berühmte Schauspielerin Fan Bingbing verschwand 2018, nachdem ihr vorgeworfen worden war, Steuern hinterzogen zu haben. Wenn die Personen nach Monaten oder Jahren wieder auftauchen, sagen sie nicht viel zu ihrem mysteriösen Abgang. Jack Ma meldete sich nach drei Monaten wieder mit einem kurzen Video, er wirkte stumpf und emotionslos. Chen Qiushi war erst nach achtzehn Monaten wieder in einem Youtube-Live-Stream zu sehen, er sah abgemagert aus. Es gebe vieles, über das er nicht sprechen könne, sagte er. Fan Bingbing erschien nach drei Monaten mit einem Schambekenntnis und einer Bitte um Verzeihung. «Ohne die gute Politik der Partei und des Staates, ohne die Liebe der Volksmassen gibt es keine Fan Bingbing», schrieb sie. Das «Verschwinden» hat in China System und eine rechtliche Grundlage. Menschenrechtsorganisationen sprechen von staatlich organisiertem Kidnapping. Für sechs Monate kann eine Art Privatpolizei des Parteiapparats eine Person an einem geheimen Ort festhalten, ohne dass sie rechtlichen Beistand erhält oder dass Familienmitglieder informiert werden müssen. Wohin die Menschen gebracht werden, ist unterschiedlich. Es kann sein, dass sie bei sich zu Hause überwacht werden, es kann ein Hotel sein, eine staatliche Wohnung oder eine schallisolierte Einzelzelle im Gefängnis. Wer ist die Tennisspielerin Peng Shuai? Im Steckbrief auf der WTA-Website steht, sie bewundere John McEnroe, das legendäre Enfant terrible. Peng Shuai kam 1986 in der Provinz Hunan zur Welt, mit 14 Jahren wurde sie zur weiteren sportlichen Ausbildung nach Boca Raton, Florida, geschickt, in die Tennisakademie der 18-fachen Grand-Slam-Turniersiegerin Chris Evert und von deren Bruder John. Vor dem Umzug hatte ein Herzfehler behoben werden müssen. Chris Evert erinnert sich in der «New York Times»: «Sie sprach kein Englisch, und sie blieb zwei Jahre bei uns. Sie war unglaublich schüchtern, und wir coachten sie vor allem mittels Zeichensprache. Wegen der Sprachbarriere war es schwierig für sie, sich einzuleben, ich spürte ihre Einsamkeit.» Peng Shuai feierte primär als Doppelspielerin grosse Erfolge. Mit verschiedenen Partnerinnen gewann sie 23 Turniere, darunter zwei Majors: Wimbledon 2013 und das French Open 2014. 2014 führte sie während 20 Wochen die Weltrangliste an. Als Einzelspielerin gewann Peng Shuai zwei WTA-Turniere, beide im Heimatland China, 2016 in Tianjin und 2017 in Nanchang. Ihr bestes Ranking erreichte sie 2011 als Weltnummer 14, das wertvollste Resultat am US Open 2014, als sie in den Viertelfinals den Lauf der damals erst 17-jährigen Belinda Bencic stoppte, ehe sie in den Halbfinals gegen Caroline Wozniacki verlor. Peng Shuai wurde immer wieder von Verletzungen gestoppt. Zum ersten und bis jetzt einzigen globalen Tennisstar aus China stieg nicht sie auf, sondern die vier Jahre ältere Li Na. Li Na triumphierte 2011 am French Open und 2014 am Australian Open, stiess in der Weltrangliste bis auf den zweiten Platz vor – und galt wegen ihrer witzigen Art als Sympathieträgerin. Peng Shuai wurde 2018 von der Tennis Integrity Unit für sechs Monate gesperrt, weil sie gegen eine Anti-Korruptions-Regel verstossen hatte. Kurz vor dem Wimbledon-Turnier wollte sie nach dem Meldeschluss die Doppelpartnerin wechseln, weshalb sie der Spielerin, mit der sie angemeldet war, Geld für deren Rückzug bot. Letztmals aktiv auf der WTA-Tour in Erscheinung trat Peng Shuai im Februar 2020 am Turnier in Doha. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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50 000 Euro Schaden Unfall mit Lkw auf A8

Bernau – Schwerer Verkehrsunfall bei starkem Schnellfall. Bei einem Überholmanöver trotz winterlicher Straßenverhältnisse hat ein Lastwagenfahrer auf der Autobahn 8 in der Nähe von Bernau (Landkreis Rosenheim) einen schweren Unfall verursacht. Er überholte nach Polizeiangaben vom Freitag mehrere Fahrzeuge, bevor er beim Spurwechsel die Kontrolle über das Gespann verlor. Der Lastwagen krachte in die Mittelleitplanke, prallte ab und schleuderte auf die gegenüberliegende Leitplanke. +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ Wegen starkes Schneefalls war die abschüssige Autobahn in der Nacht von Donnerstag auf Freitag stellenweise glatt. Der Lkw rutschte weiter die Straße hinab und krachte mit einem anderen Lastwagen zusammen. Beide kamen schließlich an der Mittelleitplanke zum Stehen. Niemand wurde verletzt. Der Schaden beträgt rund 50 000 Euro.

 

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Glühwein selber machen: Tipps und Rezepte für den perfekten Glühwein

Glühwein gehört zur Weihnachtszeit dazu. Am besten schmeckt er natürlich selbst gemacht. Tipps, welche Weine sich am besten eignen und wie sich typische Glühwein-Fehler verhindern lassen, finden Sie hier. Ein Glas Glühwein kommt bei diesem Rezept auf rund 187 Kalorien. Zutaten für sechs Gläser: Zubereitung: Glühwein muss weniger gesüßt werden, wenn ein süßerer Rotwein die Grundlage bildet. Bei etwas gerbstoffmilderen Sorten ist beispielsweise nicht so viel Süßung nötig, wie bei einem kräftigen Dornfelder, der von Natur aus mehr Tannine enthält. Spätburgunder oder Portugieser sind leichter und fruchtbetonter, sodass sie oft sogar ohne zusätzliche Süße auskommen. Glühwein lässt sich auch aus dezent säuerlichen Weißweinsorten zubereiten wie zum Beispiel Silvaner oder Müller-Thurgau. Wer süßen möchte, nimmt dafür am besten etwas Kandis, Agavendicksaft oder Honig. 1. Fehler: Minderwertige Zutaten verwenden Viele denken, dass ein guter Wein im Glühwein unnötig ist. Doch die Qualität ist wichtig für den Geschmack. Verwenden Sie am besten keine billigen Landweine, sondern Qualitätsweine. Die müssen auch nicht teuer sein. Außerdem sollten die Gewürze frisch und hochwertig sein. 2. Fehler: Glühwein zum Kochen bringen Ein Kardinalfehler bei der Zubereitung von Glühwein ist es, den Wein zu stark zu erhitzen. Dann werden die Gewürze bitter, und die Fruchtaromen des Weins gehen verloren. Ab einer Temperatur von 78 Grad Celsius entweicht außerdem der Alkohol. Ideal sind 50 bis 60 Grad beim Erhitzen des Glühweins. 3. Fehler: Zu viele Gewürze verwenden Unterschätzen Sie die Aromen der Gewürze nicht und setzen Sie sie nur vorsichtig ein. Gerade zu viel Gewürznelke kann den Glühwein ungenießbar machen. Aber auch zu viel Zimt, Sternanis und Piment können den Genuss verderben und die Fruchtaromen des Weins überdecken. 4. Fehler: Zu wenig Zeit einplanen Ein guter Glühwein braucht Zeit. Wenn Sie es nicht eilig haben, lassen Sie den Glühwein nach dem ersten Erhitzen ruhig ein paar Stunden ziehen, damit sich die Aromen voll entfalten können. Danach gießen Sie den Glühwein am besten durch ein Sieb, damit die Gewürze beim Trinken nicht stören. 5. Fehler: Den Alkoholgehalt unterschätzen Wer abends Glühwein getrunken hat, spürt das oft am nächsten Tag. Weil man den Alkohol kaum schmeckt, unterschätzen viele den Gehalt und trinken schlicht zu viel. Glühwein steigt außerdem zu Kopf: Durch die Wärme werden die Gefäße besser durchblutet und das Getränk entfaltet schnell seine Wirkung. Zucker fördert zudem die Alkoholaufnahme. Ein 0,2-Liter-Becher mit zehn Prozent Alkohol erhöht den Blutalkoholgehalt um bis zu 0,25 Promille. Tipp: Lieber mit Tee oder alkoholfreiem Punsch abwechseln. Und auch hier ist die Qualität entscheidend. Bei guten Zutaten bekommt man keinen Brummschädel. Zum Würzen bieten sich die klassischen Weihnachtsaromen an. Als Basis eignen sich Zur Ergänzung, damit der Glühwein ein bisschen facettenreicher wird, eignen sich je nach Belieben folgende Gewürze: Wenn Sie Glühwein kindertauglich oder autofahrerfreundlich brauen wollen, verzichten Sie einfach auf Alkohol und nehmen als Basis Früchtetee und Saft. Zutaten: Zubereitung: Auch für Punsch sind gute Zutaten eine wichtige Grundlage. Basis ist meist Rotwein, der mit Rum oder einem anderem hochprozentigen alkoholischen Getränk wie Arrak ergänzt wird. Planen Sie für dieses Rezept etwa 15 Minuten Zubereitungszeit ein. Der Weihnachtspunsch hat rund 162 Kalorien pro Glas. Zutaten für sechs Gläser: Zubereitung: Tipp: Probieren Sie doch mal geröstete Pinienkerne im Punsch. Prost!

 

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Netflix-Ranking: Diese Serien und Filme sind aktuell am beliebtesten

Mit seinem Tagesranking bietet Netflix bereits seit 2020 Hilfestellung bei der Film- und Serienauswahl. Ab November 2021 veröffentlicht der Streamingdienst auch Wochenrankings. Netflix reagiert damit auch auf Vorbehalte gegen die bisherige Veröffentlichungspraxis, bei der nicht ersichtlich war, auf welchen Kriterien die Rankings basierten. Laut Netflix ist die Gesamtzahl der Stunden, die Abonnenten mit dem Ansehen einer Serie, eines Films oder anderer Formate in der Vorwoche (Montag bis Sonntag) verbracht haben, entscheidend für das Ranking. Was momentan auf Netflix in Deutschland angesagt ist, zeigen wir hier. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Aktuell ( Freitag, 03.12.2021) sind diese Serien am beliebtesten in Deutschland: Im Zeitraum 22. bis 28. November wurden diese Serien in Deutschland am meisten gestreamt: Aktuell ( Freitag, 03.12.2021) sind diese Filme am beliebtesten in Deutschland: Im Zeitraum von 22. bis 28. November wurden diese Filme in Deutschland am meisten gestreamt: RND/do

 

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Turbine will gegen Frankfurt oben dran bleiben

Aus der spanischen Sonne zurück in den Bundesliga-Alltag: Bis Donnerstag war Sophie Weidauer zehn Tage mit der deutschen U-20 beim Vier–Nationen-Turnier unterwegs. Nachmittags ging es mit dem Flieger direkt nach Frankfurt. Am Freitag (18 Uhr, Eurosport und Magentasport) trifft sie hier mit Turbine Potsdam im Spitzenspiel auf die Eintracht. „Jeder Spielerin ist bewusst, was ein Spiel gegen Frankfurt bedeutet, gerade in der aktuellen Tabellensituation“, sagt die Stürmerin. Für Turbine geht es in eine vorentscheidende Saisonphase. Vor Weihnachten treffen die Potsdamerinnen mit Frankfurt, Bayern und Wolfsburg noch auf die Top drei der Fußball-Bundesliga. Genug Selbstbewusstsein ist nach sieben Siegen aus den letzten acht Spielen aber da. „Unser Selbstvertrauen ist groß. Wir wissen was wir können und sind als Team zusammengewachsen“, sagt Weidauer, die für den DFB gegen Frankreich vom Punkt traf. Turbines Nationalspielerinnen sind regelmäßig für Dänemark, Polen, Österreich oder Slowenien unterwegs, für Deutschland hingegen nur im Nachwuchs. Viele haben zwar wie Weidauer die U-Auswahlen durchlaufen, seit Johanna Elsig spielte aber keine mehr fürs A-Team. Weidauer glaubt trotzdem fest daran, den Sprung zu schaffen, auch wenn es lange dauern kann. [Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können] In den erfolgreichsten Jahren der Nationalelf bildeten die beiden Gegner Potsdam und Frankfurt das Grundgerüst. Auf der einen Seite etwa Torhüterin Nadine Angerer, Tabea Kemme und Anja Mittag. Auf der anderen die Frankfurterinnen Linda Bartusiak, Kerstin Garefrekes und Ausnahmestürmerin Birgit Prinz. Anders als Turbine hat die Eintracht im Zentrum wieder eine feste Achse mit DFB–Spielerinnen. Deutschlands aktuelle Nummer Eins Merle Frohms im Tor, Innenverteidigerin Sophia Kleinherne, im Mittelfeld Sjoeke Nüsken und vorne Torjägerin Laura Freigang. Besonders Nüsken stand in der Länderspielpause im Fokus. „Meine Entwicklung hat auf jeden Fall Fahrt aufgenommen“, sagt Nüsken selbst. Beim 8:0 gegen die Türkei traf sie per Kopf. „Sjoeke bringt fußballerisch und physisch sehr viel mit, kann Tore machen, hat ein gutes Kopfballspiel“, sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Auch Turbines Trainer Sofian Chahed konnte der Länderspielpause etwas Positives abgewinnen. Gegen Frankfurt kehren einige zuvor verletzte oder angeschlagene Spielerinnen in den Kader zurück. Weidauer macht sich trotzdem keine Sorgen um ihren Platz im Kader, sie sei mit einer guten Leistung abgereist und wolle genau da weitermachen.

 

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Aktien Frankfurt Ausblick: Erneuter Erholungversuch - Schaukelbörse geht weiter

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt dürfte sich vor dem Wochenende das Wechselspiel aus Rückschlag und Erholung fortsetzen. Der X-Dax signalisiert für den deutschen Leitindex einen leichten Kursanstieg um 0,69 Prozent auf 15 368 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Plus von 0,73 Prozent für den Dax ab, der vor einer Woche infolge erster Nachrichten zur neuen Coronavirus-Variante Omikron unter die Marke von 15 500 Punkten abgerutscht war - seitdem bewegt er sich zwischen 15 000 und 15 500 Punkten. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 wird am Freitag ähnlich erholt erwartet. Anleger schwanken weiter zwischen der Virusangst und der täglichen Verlockung, gefallene Kurse zum Einstieg zu nutzen. Angesichts der Unsicherheit durch Omikron verglich Marktbeobachter Michael Hewson vom Broker CMC Markets die vergangenen Tage mit einer Achterbahnfahrt der Kurse und Gefühle. Die Experten der Landesbank Helaba sehen die Gefahr für den Dax noch nicht gebannt. Weiter im Fokus steht für sie der Kampf um die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie. Neben der neuen Virusvariante rücken zum Wochenschluss auch Konjunkturdaten in den Blick: Aus den USA kommt am Nachmittag der monatliche Arbeitsmarktbericht, der als wichtiges Indiz für den künftigen Spielraum der US-Notenbank Fed bei ihrer geplanten geldpolitischen Straffung gilt. Zuletzt hatte es von Fed-Chef Jerome Powell Andeutungen gegeben, dass die Fed ihre Geldpolitik rascher als gedacht straffen könnte. Derweil gibt sich der Kupfer konzern Aurubis nach einem Gewinnsprung im vergangenen Geschäftsjahr auch für die Zukunft optimistisch. Wie er bei der Vorlage ausführlicher Jahreszahlen mitteilte, will er im laufenden Geschäftsjahr ein operatives Vorsteuerergebnis zwischen 320 und 380 Millionen Euro erzielen - der Analystenkonsens liegt am unteren Ende der Spanne. Auch der angehobene Dividendenvorschlag liegt über den Erwartungen. Die Aktien stiegen vorbörslich um rund drei Prozent. Der Windturbinenhersteller Nordex konnte bei den Anlegern mit einem Auftrag aus den USA punkten, wie das vorbörsliche Kursplus von fast zweieinhalb Prozent zeigte. Er liefert für einen Windpark Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 300 Megawatt.

 

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Fünf spannende Fakten über den Netflix-Hit

Am 3. Dezember geht es bei "Haus des Geldes" in den finalen Showdown. Wird es dem Professor (Álvaro Morte, 46) gelingen, seine Bankräuber ohne weitere Verluste und samt Gold aus der Bank von Spanien zu lotsen? Ehe die letzten Folgen über die TV-Bildschirme flimmern, gibt es hier noch einmal fünf spannende Fakten über den erfolgreichen Netflix -Hit. Kaum zu glauben, aber ehe "Haus des Geldes" bei Netflix verfügbar war, erwies sich die Serie als Flop. Die erste Staffel lief zuerst auf dem spanischen Sender Antena 3, wo zunächst passable Einschaltquoten erreicht werden konnten. Jedoch sank das Interesse der Zuschauer ab der zweiten Staffel enorm, sodass Antena 3 die Serie absetzte. Anschließend kam Netflix ins Spiel. Der Streamingdienst nahm die ersten beiden Staffeln in sein Sortiment auf - und machte aus der Serie einen internationalen Hit. Inzwischen gilt die Storyline rund um den Professor und seiner Bande mit einer Sehdauer von mehr als 600 Millionen Stunden als beliebteste spanischsprachige Serie. Etwas, das die Serie neben ihren Charakteren und der Handlung so einzigartig macht, sind die ikonischen Looks der Bankräuber: Weltweit wurde der rote Overall und die Maske des spanischen Künstlers Salvador Dalí (1904-1989) zum beliebten Kostüm für Karneval, Fasching oder Halloween. Dabei standen neben Dalí noch andere Gesichter Auswahl. "Man zog auch ernsthaft ein Abbild von Don Quijote in Erwägung. Als Verkörperung von Themen wie Wahnsinn, Genie und Romantik", verriet Drehbuchautor Javier Gómez Santander (38) in einem Interview mit der spanischen Zeitung "Elmundo". Am Ende hätten sie sich für Dalí entschieden, "weil er ikonographisch sehr stark war". "Haus des Geldes" machte das Partisanenlied " Bella Ciao " zum internationalen Hit. Der Song, der von den Charakteren während des Grabens ihres Fluchtwegs aus der Banknotendruckerei gesungen wurde, hat Drehbuchautor Santander mit Bedacht gewählt, wie er "Elmundo" erklärte. Die Produktion steckte vorübergehend in einer Sackgasse. "Es war sehr frustrierend und am nächsten Morgen wachte ich traurig auf. Bei schlechter Laune höre ich oft 'Bella Ciao', um mich aufzuheitern. Das tat ich (.) und mir wurde klar, dass es das Lied ist." In der dritten Staffel trat ein prominenter Gast vor die "Haus des Geldes"-Kamera: Kein Geringerer als Fußballstar Neymar (29) schlüpfte für eine Folge in die Rolle eines Mönchs. Auf Twitter schwärmte er von seiner Gastrolle: "Ich konnte meinen Traum verwirklichen und Teil meiner Lieblingsserie werden." In Sachen Erzähler war man sich in Kreisen der Produktion offenbar zunächst nicht ganz einig. Ursprünglich sah man für diesen Part den Professor vor. Allerdings befürchteten die Produzenten, dass die Ich-Erzählung seines eigenen Plans zu narzisstisch wirken könnte. Anschließend stand Moskau (Augustín Ramos) zur Debatte, um der Handlung einen emotionaleren Touch zu verleihen. Letztendlich entschied man sich für Tokio (Úrsula Corberó, 32), da die weibliche Perspektive das überwiegend kalte und männliche Umfeld weicher mache, hieß es. Achtung! Die folgenden Zeilen enthalten massive Spoiler aus den ersten Folgen der fünften Staffel. Unklar ist allerdings, ob auch die letzten Folgen der fünften und letzten Staffel aus jener Perspektive erzählt werden. Denn: Tokio kam in der letzten Episode während eines Waffengefechts mit der Polizei tragisch ums Leben.

 

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Fernsehprogramm: Was läuft heute Abend im TV?

Ob Spielfilme, Serien, Dokumentationen oder Quizshows – dem Fernsehzuschauer bieten sich täglich eine bunte Mischung. Einschalten lohnt sich oftmals vor allem um 20.15 Uhr, wenn die Sender ihre Highlights zur Primetime vorstellen. Was läuft heute auf ARD, ZDF, Pro Sieben, RTL und Co.? Die tägliche Übersicht finden Sie hier. Zur besten Sendezeit des Tages laufen in der Regel Spielfilme, Serien und große Shows. Das haben die privaten und öffentlich-rechtlichen TV-Sender heute Abend zur Primetime um 20.15 Uhr im Programm. Das Erste Wenn das fünfte Lichtlein brennt D 2021 - TV-Komödie ZDF Die Chefin D/A/CH 2021 - Krimiserie RTL Ninja Warrior Germany – Halbfinale, Teil 1 D 2021 - Sportshow Sat.1 Geh aufs Ganze! D 2021 - Spielshow Pro Sieben Ghost in the Shell USA/GB 2017 - Sci-Fi-Action Kabel 1 Criminal Minds USA 2017 - Krimiserie RTL Zwei Killer's Bodyguard USA 2017 - Actionkomödie Vox Princess Charming D 2021 - Kuppelsoap Tele 5 A Christmas Carol – Die drei Weihnachtsgeister USA 1999 - TV-Märchen Die Primetime bezeichnet die Hauptsendezeit im klassischen Fernsehen. Es handelt sich um den Zeitpunkt, zu dem die Einschaltquoten besonders hoch sind. Für Sender und Werbetreibende stellt die Primetime somit den wichtigsten Zeitraum dar. In Deutschland gelten Sendungen, die um 20.15 Uhr starten, als Primetime-Highlights, wenngleich der Begriff von Medienwissenschaftlern auch auf das gesamte Abendprogramm bis 23 Uhr angewendet wird. In Deutschland gibt es einen weiteren Grund, weshalb sich ausgerechnet 20.15 Uhr als Primetime etabliert hat. Grund dafür ist die Tagesschau, die ihren Sendeplatz, seit ihrer Erstausstrahlung vor annähernd 70 Jahren, pünktlich von 20.00 Uhr bis 20.15 Uhr einnimmt. Viele Zuschauer erwarten mittlerweile, dass Sendungen erst um 20.15 Uhr beginnen – selbst wenn sie keine Zuschauer der Tagesschau sind. Die Hauptsendezeit wird im Radio als „Drivetime” bezeichnet und liegt zwischen 6 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 16 Uhr und 18 Uhr. Erreicht werden zu diesen Uhrzeiten insbesondere Pendler, die gerade auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause sind – traditionell im Auto, daher der Name. In der sogenannten Daytime wird dagegen nur ein kleinerer Teil der Zuhörer erreicht. RND/do

 

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Aktuelle Charts: Diese Podcasts sind derzeit in Deutschland angesagt

Das Angebot an Podcasts in Deutschland ist mittlerweile nahezu unüberschaubar. Die einen handeln von Filmen und Serien, die anderen von Computer- oder Gesellschaftsspielen. Beliebt sind auch Podcasts über Kriminalfälle, das tägliche Leben oder, aus aktuellem Anlass, Corona: Wer sich ein wenig auf den gängigen Plattformen wie iTunes oder Spotify umschaut, verliert schnell den Überblick. Abhilfe schaffen können die Rankings von Apple, Spotify und Co., die jeweils tagesaktuelle Charts herausbringen. Die Auswahl erfolgt nach eigenen Kriterien. Trotzdem können sie gerade Unentschlossenen dabei helfen, neue Podcasts zu entdecken und auf dem Laufenden zu bleiben. Welche Podcasts aktuell besonders beliebt sind, sehen Sie hier. Das sind die Podcast-Rankings auf iTunes und Spotify von heute: Das aktuelle Podcast-Ranking auf iTunes: Das aktuelle Podcastranking auf Spotify: Wie lassen sich Podcastzahlen verlässlich messen? Während Zeitschriften und Zeitungen, der Hörfunk und das Fernsehen auf einheitliche Standards setzen, fehlt ein solcher bisher für Podcasts in Deutschland. Die in diesem Artikel verwendeten Charts basieren auf den Rankings von Apple und Spotify, den aktuell größten Plattformen für Podcasts. Sie greifen jedoch auf jeweils eigene Kriterien bei der Chart-Zusammenstellung zurück. Die USA sind diesbezüglich bereits einen Schritt weiter und verwenden den sogenannten IAB-Standard zur einheitlichen Messung von Podcastdownloads. Dieser vom Interactive Advertising Bureau ins Leben gerufene Standard dient unter anderem dazu, Podcastern und Advertisern mehr Vergleichbarkeit von Reichweiten auf dem Markt zu bieten. Das Interactive Advertising Bureau (IAB) ist ein internationaler Wirtschaftsverband der Onlinewerbebranche, der die Interessen der digitalen Werbe- und Medienindustrie vertritt und sich für Vereinheitlichungen und Standardisierungen einsetzt. Beteiligt haben sich an dem Standard beispielsweise Player wie Audible, Libsyn, MidRoll Media, Podtrac oder Nielsen. Auch Plattformen wie Spotify greifen in den USA auf den Guide zurück, um die Performance eines Podcasts zu messen. Da es sich bei iTunes derzeit um die meistgenutzte Plattform für Podcasts handelt, ist diese in der Regel auch erste Anlaufstelle für aktuelle Podcastcharts, die Apple mehrfach am Tag veröffentlicht und für alle User bereitstellt. Tatsächlich gilt aber: Wie genau die iTunes-Charts wirklich funktionieren, weiß außer Apple niemand. Denn nach getätigten Downloads in absteigender Reihenfolge scheint sich das Ranking nicht zu bilden. S o schaffte es beispielsweise der Podcaster Daniel Friesenecker, mit lediglich drei Downloads auf Platz eins der österreichischen iTunes-Charts zu landen. Wie die Charts genau zustande kommen, lässt sich nur mutmaßen – denkbar ist eine Mischung verschiedener Faktoren, wie etwa Abonnentenzahlen, Aufrufen, Bewertungen, Downloads und sonstigen Nutzerinteraktionen. Außerdem werden die iTunes-Podcastcharts mehrfach täglich aktualisiert, pro Tag kann es also mehrere beliebteste Podcasts geben. Geyer & Niesman“ – der politische Wochendurchblick aus unserem Hauptstadtbüro Zusammen mit Auskennern aus Hauptstadtpresse und Politikbetrieb besprechen Steven Geyer und Andres Niesmann immer Samstags, was hinter den Schlagzeilen über Wahlkampf, Parteienstreit und Politpeinlichkeiten steckt. „Unverkrampft, ohne Floskeln, mit alles und mit scharf“, verspricht der Beipackzettel bei Spotify, iTunes, GetPodcast – und überall sonst, wo es Podcasts gibt. „Klima und wir“ − der Klima-Podcast vom RND Der Podcast „Klima und wir – Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft“ nimmt die Klimakrise und ihre Auswirkungen genauer unter die Lupe. Immer dienstags alle zwei Wochen spricht Maximilian Arnhold, RND-Volontär, mit Menschen über die Klimakrise, deren Alltag sie bestimmt. „So geht Papa“ – der RND-Podcast mit prominenten Vätern Im Podcast „So geht Papa“ dreht sich alles um das Vatersein. Dafür macht sich Autor Birk Grüling gemeinsam mit prominenten Vätern auf die Suche nach Antworten. Mit dabei sind zum Beispiel: Rolf Zuckowski, André Gatzke und Ralph Ruthe. „Ach, komm!“ – Podcast rund um Liebe, Partnerschaft und Sex Magazin-Redakteurin Caro Burchardt und Paar- und Sexualtherapeutin Ann-Marlene Henning sprechen über die Liebe in Zeiten von Corona. In der Podcastreihe geht es um Einblicke, Fragen und Antworten rund um Partnerschaft, Zusammenleben, Einsamkeit und Sexualität. Neue Folgen gibt es jeweils dienstags und donnerstags. „Eine Halbzeit mit“: Der Fußballpodcast mit Wolff Christoph-Fuss und Heiko Ostendorp Ob Bundesliga-Neustart in Corona-Zeiten, Spielertransfers, neue Trainer oder die Highlights des letzten großen Spiels – die wohl bekannteste Stimme des deutschen Fußballs spricht mit dem Fußballchef des RND über aktuelle Geschehnisse im Sport. „Staat, Sex, Amen“: der Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz Staat, Sex, Amen? Nicht Staatsexamen? Nein – Staat: Grimm und Teetz reden über das Land und die Leute. Sex – die beiden sprechen über menschliche Zusammenhänge. Amen – die zwei diskutieren über alles, was sonst noch wichtig ist zwischen Himmel und Erde. Alle 14 Tage werden die beiden Redakteure des RND über das reden, was passiert ist oder passieren sollte. „RND-Update“ – kompakter Nachrichtenpodcast Das RND-Update informiert schnell und kompakt über die wichtigsten Nachrichten des Tages – stündlich neu und immer aktuell. RND/do

 

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Sport: Marco Odermatt gewinnt den Super-G in Beaver Creek

800. Tor von Cristiano Ronaldo. Nur 15 000 Zuschauer beim Bundesliga-Gipfel zwischen Dortmund und Bayern. Der zusammengebrochene Christian Eriksen trainiert wieder. Die wichtigsten Meldungen aus der Welt des Sports im Überblick. Basketball: Grizzlies mit höchstem NBA-Sieg aller Zeiten Die Memphis Grizzlies schreiben NBA-Geschichte. Das Team aus dem US-Bundesstaat Tennessee setzte sich in der Nacht auf Freitag 152:79 gegen die Oklahoma City Thunder durch. Der 73-Punkte-Erfolg ist gleichbedeutend mit dem höchsten Sieg in der 75-jährigen Geschichte der nordamerikanischen Profiliga. Die bisherige Bestmarke hatten die Cleveland Cavaliers gehalten, die im Dezember 1991 einen Vorsprung von 68 Zählern (148:80) gegen die Miami Heat verzeichneten. Neun der zwölf eingesetzten Spieler Memphis’ punkteten zweistellig, Jaren Jackson Jr. avancierte mit 27 Zählern zum Top-Skorer. Eishockey: Meier in der NHL on fire Timo Meier skort und skort. Beim 2:1-Auswärtssieg nach Verlängerung der San Jose Sharks über die New York Islanders hat er bei beiden Treffern den Stock im Spiel. Sehenswert ist insbesondere der Assist beim Siegtreffer. Meier zieht rechts am Torhüter vorbei und spielt von hinter Grundlinie einen perfekten Pass auf den heranstürmenden Verteidiger Erik Karlsson. Nachdem der Schweizer Söldner in der vergangenen Partie zweimal getroffen hatte, äufnete er nun sein Skorerkonto mit zwei Assists. Der 25-jährige Appenzeller steht nach 18 Partien bereits bei 24 Zählern (11 Tore/13 Assists) - ein vorzüglicher Wert. Ski alpin: Marco Odermatt gewinnt überlegen den Super-G in Beaver Creek Marco Odermatt auf dem Weg zum Sieg in Beaver Creek. (sda) Marco Odermatt fährt im ersten Weltcup-Super-G des Winters in einer eigenen Liga. Mit dem überlegenen Sieg in Beaver Creek, Colorado, setzt der Nidwaldner auch im Kampf um den Gesamtweltcup ein deutliches Zeichen. Odermatts unermessliche Qualitäten sind hinlänglich bekannt. Doch der Nidwaldner versteht es trotzdem immer wieder, die Skiwelt ins Staunen zu versetzen – dann zum Beispiel, wenn er sich wie am Donnerstag in seiner eigenen Welt bewegt, wenn er seine Konkurrenten in Grund und Boden fährt. Es war eine weitere Machtdemonstration Odermatts, ähnlich der im letzten Super-G des vergangenen Winters bei seinem Sieg in Saalbach-Hinterglemm, den er mit 62 Hundertsteln Vorsprung eingefahren hatte. Nun betrug die Marge auf den Zweitbesten, den Olympiasieger und Gewinner der Abfahrt in Lake Louise, den Österreicher Matthias Mayer, sogar 78 Hundertstel. Dahinter sorgte der kaum bekannte Broderick Thompson mit Rang 3 für die Überraschung des Tages. Der Kanadier hatte zuvor erst einmal im Super-G Weltcup-Punkte geholt, dank Platz 24. Der gut umgesetzte Plan – Pinturault hält Schaden in Grenzen Odermatt löste die schwierige, zuweilen komplizierte Aufgabe, die auch im Kreis der bestandenen Athleten einige Ausfälle forderte, auf der berüchtigten Piste «Birds of Prey» bravourös. Er verstand es wie kein Zweiter, das Limit auszuloten und trotzdem die Kontrolle über seine Ski zu bewahren. Die vorerst gehegte Befürchtung, im Mittelteil der Strecke einen Spitzenplatz vergeben zu haben, bestätigte sich nicht einmal im Ansatz. Auf die Unsicherheit folgte bald einmal die Gewissheit, ein weiteres Mal Ausserordentliches geleistet zu haben. «Ich hatte einen Plan, und den habe ich offenbar sehr gut umgesetzt.» Odermatt führte eine Schweizer Delegation an, die als Team überzeugte. Justin Murisier schaffte in seinem erst sechsten Weltcup-Super-G mit Rang 8 sein zweitbestes Ergebnis in dieser Disziplin, Gino Caviezel egalisierte mit Platz 10 seinen bisherigen Super-G-Bestwert. Stefan Rogentin steigerte seine persönliche Bestmarke um fünf Plätze und belegte gemeinsam mit Beat Feuz Rang 12. Urs Kryenbühl, der wegen fehlender Corona-Impfung nicht nach Lake Luise reisen konnte, kehrte gut zehn Monate nach seinem schlimmen Sturz in Kitzbühel mit Platz 16 in den Rennbetrieb zurück. In der Weltcup-Gesamtwertung hat Odermatt als Führender 165 Punkte mehr als der Franzose Alexis Pinturault. Sein vermutlich grösster Rivale im Kampf um den grössten Glaspokal hat zum Auftakt der vier Speed-Rennen in Beaver Creek als Sechster überzeugt – und immerhin den Schaden auf den entfesselten Nidwaldner einigermassen in Grenzen gehalten. Beaver Creek, Colorado (USA). Weltcup-Super-G der Männer: 1. Marco Odermatt (SUI) 1:08,61. 2. Matthias Mayer (AUT) 0,78 zurück. 3. Broderick Thompson (CAN) 0,95. 4. Andreas Sander (GER) 0,98. 5. Vincent Kriechmayr (AUT) 1,02. 6. Alexis Pinturault (FRA) 1,13. 7. Adrian Smiseth Sejersted (NOR) 1,14. 8. Justin Murisier (SUI) 1,26. 9. Mattia Casse (ITA) 1,32. 10. Gino Caviezel (SUI) 1,39. Ferner die weiteren Schweizer: 12. Beat Feuz und Stefan Rogentin 1,52. 16. Urs Kryenbühl 1,80. 19. Thomas Tumler 1,95. 21. Ralph Weber 2,05. 30. Niels Hintermann 2,60. 33. Loïc Meillard 2,82. - 60 Fahrer gestartet, 46 klassiert. - Ausgeschieden u. a.: Dominik Paris (ITA), Max Franz (AUT), Aleksander Aamodt Kilde (NOR). Fussball: 800. Tor von Cristiano Ronaldo (sda) Als erster Fussballer der Geschichte erreichte Cristiano Ronaldo die Marke von 800 Treffern auf höchster Profi-Ebene. Gemäss der Website des britischen TV-Senders BBC war das 2:1 des Stürmerstars von Manchester United im Premier-League-Spiel gegen Arsenal London die Nummer 800. Später kam mit einem Foulpenalty zum 3:2-Siegtor auch noch Treffer Nummer 801 dazu. «CR7» traf 450 Mal für Real Madrid, 130 Mal für Manchester United, 115 Mal für die portugiesische Nationalmannschaft, 101 Mal für Juventus Turin sowie 5 Mal für Sporting Lissabon. Ronaldos Rivale Lionel Messi steht bei 756 Toren für den FC Barcelona, Paris Saint-Germain und die argentinische Nationalmannschaft. Fussball: Der zusammengebrochene Christian Eriksen trainiert wieder Christian Eriksen (sda/dpa) Knapp ein halbes Jahr nach seinem dramatischen Zusammenbruch während der EM hat der dänische Fussballprofi Christian Eriksen in seiner Heimat mit dem Aufbautraining begonnen. Der Mittelfeldspieler von Inter Mailand trainiere auf der Klubanlage seines Heimatvereins Odense BK, wie ein Vereinssprecher bestätigte. Der 109-fache Internationale war am 12. Juni während der EM-Partie zwischen Dänemark und Finnland in Kopenhagen nach einem Herzstillstand auf dem Rasen kollabiert. Eriksen musste wiederbelebt werden, ein schnelles Eingreifen der Mediziner rettete ihm das Leben. Wie es mit der Karriere des 29-Jährigen weitergeht, ist noch offen. Wegen seines eingesetzten Defibrillators darf Eriksen in der italienischen Liga nicht spielen. Fussball: Bundesliga-Gipfel zwischen Dortmund und dem FC Bayern vor nur 15 000 Zuschauern (dpa) Borussia Dortmund hat zügig auf die Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Runde reagiert und die Zuschauerzahl für das Top-Spiel der Bundesliga gegen den FC Bayern München drastisch reduziert. Wie der Tabellenzweite am Donnerstag mitteilte, werden für die Partie an diesem Samstag (18.30 Uhr) nur die maximal erlaubten 15 000 Eintrittskarten verkauft. Diese würden sich auf die vier Unterränge sowie den Nord-Oberrang verteilen. «Es werden ausschliesslich Sitzplätze zur Verfügung stehen», teilte der Klub mit. Für alle Zuschauer gelte die 2G-Regel, nach der nur gegen Covid-19 Geimpfte sowie Genesene ins Stadion dürfen. Der BVB hatte bereits am Vortag mitgeteilt, dass der Vorverkauf für das Spiel gegen den Bundesliga-Ersten mit insgesamt 67 000 verkauften Tickets storniert wird. Auch Borussia Mönchengladbach wird für das Spiel gegen den SC Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr) nur 15 000 Karten verkaufen, teilte der Verein via Twitter mit. Leichtathletik: Julien Wanders erhält nachträglich EM-Bronze Julien Wanders (sda) Julien Wanders erhält nachträglich die Bronzemedaille von der Cross-EM im Dezember 2019 in Lissabon. Der für Schweden startende Sieger Robel Fsiha wurde wegen einer positiven Dopingprobe disqualifiziert, die hinter ihm Klassierten rücken nun offiziell nach. Wanders erhält seine Medaille am Sonntag anlässlich des traditionellen Genfer Stadtlaufs Escalade überreicht. Wanders hatte am 8. Dezember 2019 im Lauf über 10,2 km die Medaillenränge als Vierter knapp verpasst. Auf das Podest, auf dem ausschliesslich gebürtige Afrikaner standen, büsste er vier Sekunden ein. Nun darf sich der 25-jährige Genfer über seine erste Medaille auf internationaler Stufe freuen. Ski Freestyle: Zwei Schweizer Aerials-Podestplätze zum Saisonauftakt (sda) Die Schweizer Aerials-Athleten starten mit Podestplätzen in den Olympia-Winter. Pirmin Werner und Noé Roth klassieren sich in Ruka in Finnland hinter dem russischen Überflieger Maxim Burow als Zweiter und Dritter. Werner knüpfte fast dort an, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hatte. Im vergangenen März hatte der im Zürcher Weinland wohnende Schaffhauser beim Finale in Almaty in Kasachstan seinen ersten Weltcup-Sieg errungen. Roth liess sich nicht anmerken, dass er wegen einer entzündeten Patellasehne einen Teil der Vorbereitung verpasst hatte. Der Zuger hatte sich als Letzter gerade noch für den Super-Final der besten sechs qualifiziert, vermochte sich in der Entscheidung aber nochmals zu steigern. Biathlon: Weger mit starkem Auftritt in den Top Ten (sda) Dank einem fehlerfreien Schiessen belegt Benjamin Weger beim Biathlon-Weltcup in Östersund im Sprint den starken 10. Platz. Weger lief erstmals seit seinem 3. Rang Mitte Januar in Oberhof wieder in die Top Ten. Der 32-jährige Oberwalliser liess wie im ersten Sprint-Wettkampf im schwedischen Wintersport-Ort am letzten Sonntag, als er 15. wurde, keine Scheibe stehen und zeigte sich in der Loipe deutlich verbessert. Bei den Frauen war auch Lena Häcki im Schiessstand perfekt. Die Engelbergerin hat im Vergleich zu den vergangenen Jahren aber in der Laufleistung etwas nachgelassen, so dass sie als 15. die Top Ten verpasste. Die 26-jährige büsste auf den 7,5 km 45 Sekunden auf die Top-Ten-Läuferinnen ein, auf die Schnellste sogar anderthalb Minuten. Bei den Männern holte sich der Schwede Sebastian Samuelsson den zweiten Heimsieg innerhalb von fünf Tagen, bei den Frauen schwang die Österreicherin Lisa Theresa Hauser obenaus. Ski alpin: Sonderbewilligung für Skirennen in St. Moritz Nun herrscht Klarheit: die Ski-Rennen in St. Moritz können stattfinden. Die Organisatoren der Frauen-Weltcup-Rennen in St. Moritz dürfen aufatmen. Der Kanton Graubünden gab unter Auflagen Grünes Licht für die Durchführung der zwei Super-G im Engadin. Die Rennen stehen am 11. und 12. Dezember auf dem Programm. Der Kanton gewährt eine Ausnahmebewilligung für die Einreise in die Schweiz. Mit dieser dürfen die für die Rennen vor Ort zwingend erforderlichen Personen ohne die erforderliche zehntägige Quarantäne nach St. Moritz reisen. Dank dieser kurzfristig erteilten Bewilligung ist gewährleistet, dass insbesondere die Weltcup-Fahrerinnen und der ganze Betreuerstab aus Lake Louise in die Schweiz einreisen können. Kanada war am Abend des 29. November auf die Quarantäneliste der Schweiz gesetzt worden. Die genauen Bestimmungen, die mit dieser Ausnahmebewilligung einhergehen, werden zurzeit noch geprüft. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Wie wird das Wetter? Die Übersicht für Deutschland

Wie wird das Wetter in Deutschland? Welche Temperaturen erwarten uns tagsüber und in der Nacht? Die Wettervorhersage für heute und die nächsten Tage: Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Am Freitag ziehen über den Norden und Nordwesten graue Wolken. Sie bringen zeitweise Regen, vereinzelt auch Schneeregen oder Schnee. Bis zum Abend kommen die Regen- und Schneefälle bis zur Mitte und Saar voran. Sonst scheint wie in Sachsen und nach letzten Schneeschauern an den Bayerischen Alpen auch im Süden die Sonne längere Zeit. Hier kann es allerdings auf manchen Straßen noch glatt sein. Mit minus 2 bis plus 6 Grad bleibt es nasskalt. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der See auch starker Wind aus Süd bis West. In der Nacht von Freitag auf Samstag breiten sich fast überall Regen-, im Osten und Südosten auch Schneeregen- oder Schneefälle aus. Auf einigen Straßen kann es rutschig werden. Die Luft kühlt sich auf plus 6 Grad auf Helgoland und minus 6 Grad in Reith im Winkel ab. Am Samstag ziehen fast überall graue Wolkenfelder vorüber, vereinzelt stören Nebelfelder. Häufig fällt teilweise Regen oder Sprühregen, im Osten und Südosten anfangs auch noch Schneeregen oder Schnee. Die Schneeallgrenze sinkt bis zum Abend von 900 bis 1400 auf 600 bis 1000 Metern Höhe. Auf einigen Höhenstraßen und in den Alpen besteht Gefahr von Straßenglätte. Die Höchsttemperaturen erreichen minus 1 bis plus 9 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer, in Böen frischer bis starker Wind aus Süd bis West. In der verbreitet regnerischen Nacht von Samstag auf Sonntag gibt es nur vereinzelt Schneeregen oder Schnee. Die Temperaturen sinken plus 4 bis minus 1 Grad. Auch am Sonntag hat es die Sonne schwer. In vielen Gebieten überwiegen dichte Wolken, sie bringen teils Regen oder Schneeregen, teils Schnee. Nur im äußersten Südosten lassen die Niederschläge nach, und die Wolken können für die Sonne zum Teil auflockern. Die Schneeallgrenze sinkt erst zum Abend wieder bis in tiefere Lagen. Auf einigen Straßen kann es rutschig werden. Mit minus 1 bis plus 6 Grad bleibt es recht kalt. Es weht ein oft mäßiger bis frischer, an der Küste starker Wind aus Südwest, im Norden aus Nordost. Am Montag kommt die Sonne nur vereinzelt im Norden zum Vorschein. Die Regen, Schneeregen- oder Schneefälle lassen im Tagesverlauf nur zum Teil nach. Besonders am Erzgebirge und im Südosten sorgen Schneeregen und Schnee für gefährlich glatte Straßen. Minus 3 bis plus 5 Grad werden erwartet. Es weht ein teils schwacher, teils mäßiger Wind aus West bis Nord. Weitere Wettervorhersagen, Karten und Unwetterwarnungen finden Sie auf Wetterkontor. de. RND/Wetterkontor

 

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Impfpflicht in Pflege und Klinik ab März

Die angekündigte Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und in Krankenhäusern soll einem Medienbericht zufolge ab dem 16. März gelten. Mit der Übergangsfrist hätten alle Betroffenen genug Zeit, sich jetzt noch impfen zu lassen. Die Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten soll ab dem 16. März in Kraft treten. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND mit Bezug auf Informationen aus "Kreisen der Ampel-Parteien". Demnach müssen alle bereits heute Beschäftigten und alle, die ab 1. Januar neu beginnen, spätestens bis zum 15. März einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorweisen. Wer danach seine Tätigkeit starte, benötige den entsprechenden Nachweis von Anfang an, hieß es weiter. Mit der Übergangsfrist hätten alle Betroffenen genug Zeit, sich jetzt noch impfen zu lassen. Ausgenommen von der Pflicht seien Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Ohne Nachweis dürfe die Tätigkeit nach den aktuellen Plänen nicht mehr ausgeübt werden. Eine Missachtung werde als Ordnungswidrigkeit behandelt und mit Bußgeldern geahndet. Mit der Gesetzesänderung sollen insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden. Vor allem in Pflegeheimen war es in der Vergangenheit immer wieder zu Covid-19-Ausbrüchen gekommen. Bund und Länder hatten sich am Donnerstag auf eine "einrichtungsbezogene Impfpflicht" für bestimmte Berufsgruppen im Gesundheitswesen verständigt. Einen entsprechenden Vorschlag für einen Gesetzentwurf hat das Bundesgesundheitsministerium bereits erarbeitet. Er soll laut RND bis spätestens Mitte Dezember im Bundestag beschlossen werden. Zudem sprachen sich Bund und Länder dafür aus, dass der Bundestag "zeitnah" über eine allgemeine Impfpflicht entscheiden soll. Der Ethikrat soll dazu bis Jahresende eine Empfehlung vorbereiten.

 

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Corona: So ist die Infektionslage bei Ihnen

Die Corona-Lage spitzt sich zu: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist derzeit so hoch wie nie, vor allem bei den Ungeimpften. Wir zeigen, wo sich die Ansteckungen besonders häufen. Mehr als ein Jahr lang hat die Politik anhand der Corona-Neuinfektionen über neue Maßnahmen entschieden. Mittlerweile spielen neben der Inzidenz auch die Impfquote, Hospitalisierungsinzidenzen und der R-Wert bei der Einschätzung der Lage in einem Land eine große Rolle. In allen Bundesländern steigen die Inzidenzen derzeit rasant an, die vierte Welle rollt mit voller Wucht über Deutschland. Doch wie ist die aktuelle Lage in Ihrer Region? Unsere interaktive Karte zeigt, von welchen Inzidenzwerten das Robert Koch-Institut (RKI) in Ihrem Landkreis ausgeht. * Zudem bleibt die Sorge vor anderen, gefährlicheren Varianten. Kürzlich wurde auch eine Delta-Plus-Variante entdeckt, die vereinzelt auch schon in Deutschland nachgewiesen werden konnte, bisher aber noch keine große Rolle spielt. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde bereits zu Beginn der Pandemie 2020 eingeführt, um aktuelle Hotspots zu identifizieren und gegebenenfalls Maßnahmen zu beschließen oder zu verschärfen. Auch wenn künftig zusätzliche andere Faktoren miteinbezogen werden sollen, bleiben die Inzidenzen wichtig. Die nachfolgende Tabelle verschafft einen ersten Überblick, welche Landkreise laut RKI aktuell die niedrigsten oder höchsten Inzidenzwerte aufweisen: Wichtiger als diese Tageswerte ist zudem eine Beobachtung der Entwicklungen über einen längeren Zeitraum. Wenn einzelne Landkreise aufgrund von Feiertagen, wegen technischer Probleme, Personalmangels oder aufgrund eines "Meldestaus" an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen keine neuen Zahlen an das RKI übermitteln, kann das zum Teil zu erheblichen Verzerrungen führen. Der Effekt durch den Meldeverzug ist in den einzelnen Landkreisen unterschiedlich ausgeprägt und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf den offiziellen Seiten Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises über aktuelle Daten und Maßnahmen. * Hinweis zur Bedienung der Karten: Fahren Sie mit dem Mauszeiger über einen Landkreis, um zu erfahren, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gab. Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut und werden täglich aktualisiert. Bitte beachten: Landkreise und gleichnamige Kreisstädte werden gesondert ausgewiesen. Um beispielsweise den Wert für die Stadt Rosenheim im Landkreis Rosenheim zu sehen, müssen Sie gegebenenfalls in die Karte hineinzoomen.

 

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Neu Delhi: Schulschliessungen wegen Luftverschmutzung

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen sieht sich die Verwaltung in der indischen Hauptstadt gezwungen, wegen der schlechten Luftqualität die Schulen zu schliessen. Hilfsorganisationen fordern die Regierung zum Handeln auf. Smog über Neu Delhi. (dpa) Wegen starken Smogs über der indischen Hauptstadt Neu Delhi sind dort die Schulen von Freitag an bis auf weiteres geschlossen. Das Höchste Gericht des Landes hatte dies bereits am Donnerstag angekündigt. Die Schulen waren erst kürzlich wegen der heftigen Luftverschmutzung geschlossen, nach einer leichten Verbesserung dann aber wieder geöffnet worden. Das Gericht forderte die Regierung auf, etwas gegen das Problem zu unternehmen. Der Indien-Chef der Hilfsorganisation Safe the Children sagte: «Es ist entsetzlich, dass die Verschmutzung so schlimm ist, dass Kinder nicht zur Schule gehen können.» Wegen Corona waren die Schulen zuvor bereits gut zwei Jahre geschlossen. Die Feinstaubbelastung in und um Delhi liegt derzeit ein Vielfaches über den als akzeptabel angesehenen Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nach offiziellen Angaben handelte es sich um die schlimmste Luftverschmutzung in einem November in sechs Jahren. Die Luftqualität in der Metropole gehört zu den schlechtesten der Welt, vor allem im Winter. Dann verbrennen Bauern in den umliegenden Bundesstaaten Ernte-Reste, um schnell und kostengünstig wieder anbauen zu können. Das ist eigentlich verboten, aber das Verbot wird kaum durchgesetzt. Dazu kommen die Abgase von vielen Autos, der Industrie, Staub von Baustellen und Müllverbrennungen. Viele Menschen in der Hauptstadt sehen die Luftverschmutzung nicht als grosses Problem. Besser gestellte Menschen leisten sich Luftreiniger, um die Luft in den Häusern sauber zu halten. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Corona: Bei diesen Vorerkrankungen sind Impfdurchbrüche häufiger

Vollständig gegen Corona geimpft und trotzdem infiziert oder gar erkrankt: Die Zahl der Durchbruchsinfektionen steigt. Für welche Menschen das Risiko erhöht ist. Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter und immer mehr Menschen, die sich infizieren, sind bereits vollständig geimpft. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Impfstoffe nicht mehr schützen. Insgesamt 261.735 Impfdurchbrüche sind dem Robert Koch-Institut (RKI) seit 1. Februar 2021 bekannt (Stand Ende November). Tendenz steigend. Dies lässt sich der Ständigen Impfkommission (Stiko) zufolge unter anderem durch den mit der Zeit nachlassenden Impfschutz besonders bei älteren Menschen erklären. Zudem steigt laut RKI derzeit die Wahrscheinlichkeit, als vollständig geimpfte Person mit dem Virus in Kontakt zu kommen, da dieses sich derzeit wieder stärker ausbreite. Doch nicht nur bei Älteren lässt der Impfschutz schneller nach. Mediziner verweisen auch auf den Aspekt, dass bei den meisten geimpften Corona-Patienten schon im Vorfeld ein Immundefizit vorliegt. Ihre wichtigsten Erkenntnisse, die kürzlich im Fachmagazin "Journal of Medical Economics" veröffentlicht wurden, waren demnach: Zu den Erkrankungen, die die Immungeschwächten aufwiesen, zählten:

 

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Antibiotika richtig einnehmen: Was Sie wissen sollten

Antibiotika töten Bakterien und heilen so den Menschen. Allerdings helfen sie nicht bei jeder Krankheit – und auch nur dann, wenn der Patient die Regeln genau einhält. Wie gut kennen Sie sich mit Antibiotika aus? Trotzdem sind Antibiotika keine Allerweltsmedizin, die man einfach so einwirft – zu beachten gibt es einiges. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Das Wort setzt sich aus den Bestandteilen "Anti" (gegen) und "bios" (Leben) zusammen. "Antibiotika sind Medikamente, die gegen das Leben von Bakterien wirken", erläutert Prof. Ulrich R. Fölsch, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Anders gesagt: Antibiotika töten also Krankheitserreger ab oder hemmen ihr Wachstum. Über 80 verschiedene Wirkstoffe werden als Antibiotika eingesetzt, sagt Ursula Sellerberg von der Bundesapothekerkammer. Denn nicht jedes Antibiotikum kann jedes Bakterium stoppen. Breitband-Antibiotika wirken gegen viele verschiedene Erreger. Schmalspektrum-Antibiotika kommen eher zum Einsatz, wenn ganz bestimmte Bakteriengruppen vernichtet werden sollen. Sind die Erreger resistent, also besonders widerstandsfähig, kann der Arzt zudem Reserveantibiotika verordnen. Das ist aber eher die Ausnahme. Fölsch rät Patienten, dem Arzt zu vertrauen. Laien fehlen in aller Regel Fachkenntnisse, um zu beurteilen, welches Antibiotikum in welcher Situation das richtige ist. "Haben Patienten bei diesem oder jenem Präparat ein ungutes Gefühl, zum Beispiel weil ein Angehöriger damit negative Erfahrungen gemacht hat, dann sollten sie dies mit ihrem Arzt besprechen", so der Experte. Das hängt vom jeweiligen Erregertypus und von der Stärke der Infektion ab. Der behandelnde Arzt muss auch wissen, ob der Patient regelmäßig Medikamente einnimmt. Denn manche Antibiotika können in Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln zu Komplikationen führen. Patienten sollten sich unbedingt an die vorgegebenen Einnahmezeiten halten. "Dreimal täglich zum Beispiel heißt, dass das Antibiotikum alle acht Stunden eingenommen werden sollte", so Sellerberg. Ebenfalls wichtig: Patienten müssen das Mittel so lange einnehmen, wie es ihnen verschrieben wurde. "Steht auf dem Rezept 'fünf Tage dreimal täglich eine Tablette', dann sollten Patienten sich strikt daran halten", sagt Fölsch. Das gilt auch dann, wenn etwa nach zwei Tagen die Beschwerden abgeklungen sind. Hört man dann schon wieder auf, sind die Bakterien eventuell noch nicht vollständig vernichtet. Zwei Stunden vor und zwei Stunden nach der Einnahme eines Antibiotikums sollten Patienten zudem keine Milch und keine Milchprodukte zu sich nehmen. "Ansonsten besteht die Gefahr, dass Magen-Darm-Beschwerden auftreten", so Fölsch. Am besten ist es, ein Antibiotikum mit Wasser einzunehmen. Bleiben in einer Packung noch Tabletten übrig, kann und sollte man sie entsorgen – und nicht in die Hausapotheke packen, so Sellerberg. "Keinesfalls sollten sie für die nächste Infektion aufgehoben oder an andere Patienten weitergegeben werden."

 

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COMPUTER BILD-Netztest 5G-Netz längst nicht so schnell wie beworben

Mehr als zwei Jahren ist es her, dass die ersten 5G-Sender in den deutschen Mobilfunknetzen starteten. Das Versprechen: modernere Technik für mehr Tempo und schnellere Reaktionszeiten. Doch in der Realität ist die neue Technik längst nicht so schnell wie beworben. Das zeigt der aktuelle Mobilfunk-Netztest von COMPUTER BILD (Ausgabe 25/2021). Die Fachzeitschrift ermittelte dafür das Tempo der Netze anhand von Messungen auf normalen Smartphones. Von Anfang Januar bis Mitte November 2021 wurde die COMPUTER BILD-SpeedTest-App dafür über 291 000-mal eingesetzt. Das Resultat: Im Schnitt waren die Tester per 5G rund dreimal so schnell unterwegs wie per LTE – und mehr als doppelt so schnell wie ein durchschnittlicher DSL-Anschluss in Deutschland. Das höchste 5G-Tempo erreichte Testsieger Telekom mit durchschnittlich 157 Megabit pro Sekunde (Mbps), gefolgt von Telefónica O₂ (145 Mbps) und Vodafone (134 Mbps) – per LTE waren es nur 49 bis 69 Mbps. Aber: Theoretisch sollten im 5G-Netz Spitzengeschwindigkeiten von 500 Mbps und mehr drin sein. Viel ist dieser Tage zu hören von Pluto. tv. Ein Video-Streaming-Anbieter, der scheinbar aus dem Nichts kommt. BILD sagt, warum der D. Jedes Jahr vergibt Apple den „App Store Award“, um herausragende Entwickler zu würdigen. Und: Richtig überzeugen konnte das 5G-Tempo in allen Netzen nur in Großstädten. Hier ist das Mobilfunknetz traditionell am besten ausgebaut, wird auch am stärksten gefordert. Die Telekom gewinnt in den meisten Städten, aber nicht überall. In Leipzig (186 Mbps, höchster Messwert im Test), Bremen (135 Mbps) und Frankfurt (114 Mbps) etwa hat Vodafone beim Download die Nase vorn, in Essen (78 Mbps) und Duisburg (81 Mbps) Telefónica O₂. In kleineren Städten brach das Tempo bei Vodafone und O₂ deutlich ein, in ländlichen Regionen müssen O₂-Kunden in der Regel mit LTE Vorlieb nehmen. Das Fazit von COMPUTER BILD: Der Geschwindigkeitsvorteil von 5G ist real und mit dem entsprechenden Smartphone, Tarif und eben Netz deutlich spürbar. Doch noch ist 5G längst nicht für jeden und nicht überall zu haben. Wer ein gutes und schnelles Netz in ganz Deutschland haben will, liegt bei Testsieger Telekom richtig. Für viele Großstädter aber ist ein günstiger 5G-Tarif im O2-Netz eine günstigere Alternative.

 

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Visual Studio Code, Teil 3: Eigene Erweiterungen implementieren

Visual Studio Code, Teil 1: Ein Code-Editor für alle(s)? Visual Studio Code, Teil 2: Den Code-Editor durch Erweiterungen ausbauen Visual Studio Code, Teil 3: Eigene Erweiterungen implementieren Visual Studio Code, Teil 1: Ein Code-Editor für alle(s)? Visual Studio Code, Teil 2: Den Code-Editor durch Erweiterungen ausbauen Visual Studio Code, Teil 3: Eigene Erweiterungen implementieren

 

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Darüber freuen sich Katzenliebhaber: zehn schöne Geschenkideen

Gemessen an der Anzahl der Haustiere in deutschen Haushalten besitzen die meisten Haustierbesitzer eine Katze: Alleine 2018 wurden 14,8 Millionen Stubentiger gezählt – nur zum Vergleich: 9,4 Millionen Haustierbesitzer leben hingehen mit einem Hund unter einem Dach. Da ist es kaum verwunderlich, warum es so viele Geschenkideen für Katzenliebhaber gibt. Falls Sie noch auf der Suche nach einem originellen Präsent für einen Freund, den Partner oder ein Familienmitglied sind, der oder die einen Stubentiger besitzt, ist unter den folgenden Vorschlägen vielleicht eine passende Idee für den nächsten Geburtstag dabei. Es mag nicht das kreativste Geschenk sein, aber dennoch ist es praktisch – denn jeder Mensch trägt Socken, auch Haustierbesitzer. Warum also nicht ein besonders schönes Paar verschenken, die nicht nur die Füße warmhalten, sondern mit niedlichen Katzenmotiven bedruckt sind. Wer kann da schon widerstehen? Hier finden Sie die Socken. Eine ebenso witzige wie leckere Idee zum Verschenken sind Nudeln, die wie kleine Katzen aussehen. Die aus 100 Prozent Hartweizengrieß bestehende Pasta mit Auszügen aus Spinat, Tomate, Paprika, Karotten und Roter Beete gibt es in der 250-Gramm-Packung und ist somit für zwei Portionen geeignet. Hier gibt es die Nudeln. Kennen Sie Simon’s Cat? Dabei handelt es sich um ein buntes Potpourri aus animierten Webvideos, Büchern und Daily strips von Simon Tofield. In seinen Werken erzählt der britische Illustrator kurze Momentaufnahmen aus dem Leben einer Hauskatze – auf eine wundervolle und lustige Art und Weise. Hier finden Sie den Kalender. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit stehen Mehrwegtaschen hoch im Kurs: Das Praktische an den wiederverwendbaren Beuteln ist nicht nur der mehrfache Nutzen, sondern auch der komfortable Transport – zusammengefaltet nehmen die Taschen kaum Platz weg und können zu jeder Zeit eingesetzt werden. Hier finden Sie den Beutel. Für Katzenliebhaber ebenfalls ein schönes Geschenk ist diese Wärmflasche im "Ed, the Cat"-Design. Mit einem Fassungsvermögen von 1,5 Litern kann das Modell für Erwachsene und Kinder eingesetzt werden. Der weiche Überzug kann zudem abgenommen und bei 30 Grad gewaschen werden. Hier gibt es die Wärmflasche. "Katzen brauchen kein Yoga, kein Schlaflabor und keinen Psychiater; sie sind ebenso eitel wie klug, gehen chronisch fremd, sind unerträglich wählerisch und zeigen sich mit höherem Alter zunehmend ungeduldig und eigensinnig. Dazu erbitten sie sich uneingeschränkten Respekt und unbedingte Liebe. Kluge Frauen wissen diese Herausforderung zu schätzen!" Hier finden Sie das Buch. Eine praktische wie schöne Idee ist auch diese rutschfeste Fußmatte mit Katzenmotiv (43 mal 71 Zentimeter groß). Sie eignet sich vor allem dann als Präsent, wenn die zu beschenkende Person gerade eine neue Wohnung bezogen hat – oder aber wenn sie noch keine Fußmatte besitzt, die den Schmutz aus der Wohnung fernhält. Hier gibt es die Fußmatte. Auch Katzenliebhaber trinken gerne Kaffee oder Tee. Vielleicht sogar unterwegs? Um weniger Plastikmüll zu produzieren, werden Isolierbecher derzeit immer beliebter. Warum also nicht das Praktische mit dem Schönen verbinden? Dieser Thermobecher im Katzendesign soll Getränke bis zu zehn Stunden warmhalten. Hier finden Sie den Becher. Die kleine Tischlampe mit 3D-Effekt kann via USB-Anschluss mit Strom versorgt werden oder auch durch einfache Batterien. Mit ihren sieben veränderbaren Farbmodi (Rot, Grün, Blau, Gelb, Cyan, Lila und Weiß) verbreitet die Katze ein stimmungsvolles Licht und ist somit für Schlaf- und Wohnräume gleichermaßen geeignet. Hier gibt es die Lampe. Eine Dose für Naschkatzen aus Dolomitenkeramik, geeignet für Kaffee, Tee, Zucker – oder Kekse. Das 15 Zentimeter hohe und 12 Zentimeter breite Gefäß macht sich in der Küche genauso gut wie im Badezimmer: Hier bietet es Platz für kleinere Gegenstände, wie etwa Wattestäbchen oder Schminkutensilien. Hier bekommen Sie die Dose. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Hubertus Heil: „Deutschland muss eine Weiterbildungsrepublik werden“

Berlin. Herr Heil, die nächste Corona-Welle droht das Land lahmzulegen – die Omikron-Variante des Virus bringt neue Risiken. Ist der Aufschwung am Arbeitsmarkt jetzt gefährdet? Ich will den Arbeitsmarkt gut durch diesen harten Winter bringen. Mit der Kurzarbeit haben wir in der Krise Millionen von Arbeitsplätzen gesichert und setzen diesen Weg auch in das kommende Jahr fort. Ich bin dankbar, dass die neuen 3G-Regeln in den Betrieben vorbildlich umgesetzt werden. Das stärkt den Arbeits- und Gesundheitsschutz und sorgt für eine höhere Impfbereitschaft. Und genau die brauchen wir, um die Krise bewältigen zu können. Brauchen wir eine allgemeine Impfpflicht, damit sich das alles im kommenden Jahr nicht noch mal wiederholt? Ja und ich setze darauf, dass schon die Debatte dazu beiträgt, dass sich noch mehr Menschen impfen lassen. In einem ersten Schritt setzen wir eine einrichtungsbezogene Impfpflicht in Kliniken und in der Pflege noch vor Weihnachten um. Ich bin auch dafür, dass der Bundestag in einem zweiten Schritt über eine allgemeine Impfpflicht abstimmt, die dann im Frühjahr in Kraft treten kann. Eines der wesentlichen Wahlversprechen der SPD war der gesetzliche Mindestlohn von 12 Euro die Stunde. Ab wann genau bekommen die Betroffenen Arbeitnehmer die Erhöhung? Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro wird eines der ersten Projekte sein, die wir in der neuen Regierung angehen. Davon profitieren zehn Millionen Menschen – das sind überwiegend Frauen und sehr viele Beschäftige in Ostdeutschland. Für das Gesetz zur Erhöhung des Mindestlohns gibt es bereits Vorbereitungen im Bundesarbeitsministerium. Bis zum Sommer wollen wir es umgesetzt haben. Eigentlich ist die Mindestlohn-Kommission – in der Arbeitgeber und Gewerkschaften vertreten sind – für die Erhöhung des Mindestlohns zuständig. Bleibt es beim einmaligen Eingreifen der Politik oder behalten Sie sich auch für die Zukunft vor, den Mindestlohn politisch zu erhöhen? Wir haben uns in der Ampel-Koalition darauf verständigt, per Gesetz diesen Erhöhungsschritt zu gehen. Mit ihm werden 60 Prozent des mittleren Einkommens für den Mindestlohn zugrunde gelegt. Damit machen wir den Mindestlohn armutsfest. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Leistungsgerechtigkeit. Für weitere Erhöhungen ist dann wieder die Mindestlohnkommission zuständig. Sie pochen auf eine Stärkung der Tarifbindung. Wie soll das gelingen? Öffentliche Aufträge des Bundes werden künftig nur noch an die Unternehmen gehen, die nach Tarif bezahlen. Auch das wollen wir möglichst schon im Jahr 2022 gesetzlich so festlegen. Das ist ein Signal für faire Löhne. Als Staat werden wir kein Lohndumping unterstützen. Sprechen wir über den Arbeitsmarkt der Zukunft. Durch Digitalisierung und technischen Wandel fallen in den kommenden Jahren viele Jobs weg – andere werden entstehen. Gelingt es Ihnen, Weiterbildung so zu organisieren, dass die Menschen deswegen nicht arbeitslos werden? Deutschland muss eine Weiterbildungsrepublik werden. Wir müssen den Menschen ihre Jobs und der Wirtschaft die Fachkräfte sichern. Die Arbeit in Deutschland verschwindet nicht. Aber in vielen Bereichen verändern sich die Tätigkeitsanforderungen. Hier werden wir neue Möglichkeiten schaffen. Sie wollen auf das Instrument der Bildungszeit und Bildungsteilzeit setzen. Was bedeutet das praktisch für die Menschen? Wir führen in Deutschland ein System von Bildungszeiten und Bildungsteilzeiten wie in Österreich ein. Wer eine Vereinbarung mit seinem Arbeitgeber darüber trifft, dass er sich weiterbildet, wird dann auch die Zeit und das Geld haben, das zu tun. Wer bis zu einem Jahr eine Bildungszeit nimmt, bekommt in diesem Zeitraum von der Bundesagentur für Arbeit eine Unterstützung in Höhe des Arbeitslosengeldes. Möglich ist auch eine Bildungsteilzeit von bis zu zwei Jahren. Die Bildungszeit muss so selbstverständlich werden wie die Elternzeit. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Können Sie ein praktisches Beispiel nennen, wo die Bildungszeit hilft? Nehmen Sie einen gelernten Mechaniker, der Umwelttechniker werden will und dafür einen Aufbaukurs machen möchte. Wenn der Arbeitgeber auch daran interessiert ist und die beiden sich einigen, ist das eine Win-Win-Situation. Das Recht auf Bildungszeit kann im Lauf des Berufslebens immer wieder in Anspruch genommen werden. Es gilt für den Ende 20-Jährigen, der nach einigen Jahren Arbeit mit seiner Ausbildung nicht mehr weiterkommt, ebenso wie für den 55-Jährigen, dessen Betrieb in einer Branche ist, die vom Strukturwandel betroffen ist. Was wollen Sie noch tun, damit das große Wort von der Weiterbildungsrepublik Realität wird? Wir schaffen ein Transformationskurzarbeitergeld, bei dem wir Kurzarbeit mit Qualifizierung verbinden. Wenn ein Unternehmen, das bisher Zulieferteile für den Verbrennungsmotor geliefert hat, demnächst Zulieferteile für den Elektromotor schaffen muss, geht es darum, ganze Belegschaften weiterzubilden. Darüber hinaus verbessern wir die Möglichkeiten, Menschen in Transfergesellschaften für eine berufliche Neuorientierung zu qualifizieren, wenn ihre bisherigen Arbeitsplätze wegfallen. Was ist mit den Menschen, die bereits arbeitslos sind? Für Menschen in Arbeitslosigkeit schaffen wir mit einer Weiterbildungsprämie von 150 Euro einen zusätzlichen Anreiz für Weiterbildung. Diesen Zuschlag gibt es für die gesamte Zeit der Weiterbildung zusätzlich zur Arbeitslosenversicherung oder zum Bürgergeld, mit dem wir die Grundsicherung weiterentwickeln. Zwei Drittel der Langzeitarbeitslosen haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Deshalb wird zukünftig das Nachholen eines Berufsabschlusses Vorrang haben vor Vermittlung in unsichere Arbeit. Wir wollen die Menschen dauerhaft aus der Arbeitslosigkeit holen. Beim Thema Homeoffice konnten Sie sich in der letzten Legislaturperiode nicht mit der Union einigen. Schafft die Ampel einen Rechtsanspruch auf Homeoffice? Homeoffice hat in Corona-Zeiten einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz geleistet. Mit der neuen Bundesregierung werden wir den Menschen den Rücken stärken, die auch nach Corona gelegentlich oder häufiger mobil arbeiten wollen. Wir schaffen einen Rechtanspruch für die Beschäftigen, mit dem Arbeitgeber konkret über ihren Homeoffice-Wunsch zu sprechen, einen sogenannten Erörterungsanspruch. Was ist dieser Anspruch wert, wenn der Arbeitgeber Bedenken hat? Eine Menge, denn: Nimmt der Arbeitgeber keine Stellung, wird der Homeoffice-Wunsch zum Anspruch. Dennoch wird auch künftig gelten: Der Bäcker kann seine Brötchen nicht zu Hause backen. Der Fabrikarbeiter wird seine Arbeit in der Werkshalle machen müssen. Der Arbeitgeber kann einen Homeoffice-Wunsch aus betrieblichen Gründen ablehnen – aber eben nicht willkürlich, sondern mit einer plausiblen Begründung. Wir erleben ja gerade, in wie vielen Berufen mobiles Arbeiten möglich ist. Sie planen einen Bonus von bis zu 2000 Euro im Jahr, damit Menschen sich Haushaltshilfen leisten können. Wer soll profitieren? Es geht uns darum, dass sich Familien mit normalen Einkommen legale Hilfe im Alltag leisten können. Im ersten Schritt führen wir für Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Menschen, die Angehörige pflegen, einen jährlichen Bonus von maximal 2000 Euro ein, mit dem sie sich Alltagshelfer leisten können, die voll sozialversichert sind und die sie über eine Service-Agentur buchen. Dabei müssen die Menschen 60 Prozent selbst zahlen, 40 Prozent übernimmt der Staat. Das kostet 400 Millionen Euro im Jahr. Wenn wir das in einem späteren Schritt für alle Menschen anbieten, wird es 1,6 Milliarden Euro im Jahr kosten. Gibt es keine Einkommensgrenzen? Ich bin offen dafür zu diskutieren, ob wir Einkommensgrenzen einführen. Die Frage dabei ist, ob das praktikabel wäre. Letztlich ist das aber nicht der Hauptaspekt. Wir bekämpfen mit diesem Gesetz Schwarzarbeit ganz aktiv und sorgen durch das Schaffen zahlreicher sozialversicherungspflichtiger Jobs dafür, dass auch die Staatskasse nicht über Gebühr belastet wird. Wegen einer Entscheidung der Ampel-Parteien fällt die Rentenerhöhung im kommenden Jahr geringer aus. Finden Sie das fair? Es hat keine Rentenkürzung in der Pandemie gegeben, und es wird auch künftig keine Rentenkürzung geben. Mit dem Rentenniveau von 48 Prozent sorgen wir dauerhaft für Stabilität, damit Rentnerinnen und Rentner nicht von der Lohn- und Gehaltentwicklung abgekoppelt werden. Es stimmt, dass die Wiedereinführung des Nachholfaktors zu einer gewissen Dämpfung des Rentenanstiegs führt. Die gute Nachricht ist: Es wird immer noch eine gute Rentenerhöhung von voraussichtlich 4,4 Prozent im nächsten Jahr geben. Ist es also fair oder nicht? Ich halte es für vertretbar und es ist das, worauf sich SPD, FDP und Grüne verständigt haben. Mit der Rentengarantie haben wir Rentenkürzungen in der Corona-Krise verhindert, während viele Beschäftigte weniger Geld zur Verfügung hatten. Machen Sie in den nächsten vier Jahren als Arbeitsminister weiter? Darüber entscheidet Olaf Scholz am Wochenende. Nicht nur die Jusos können sich Kevin Kühnert gut als SPD-Generalsekretär vorstellen. Sie auch? Ich führe hier keine Personaldebatte. Nur so viel: Ich persönlich habe mit Kevin Kühnert in der Parteispitze zwei Jahre gut zusammengearbeitet und traue ihm viel zu.

 

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Motorradabdeckung für den Winter: So schützen Sie Ihr Fahrzeug im Freien

Grundsätzlich ist es für ein Motorrad immer besser, wenn es den Winter über in einer Garage steht, damit es den örtlichen Witterungsverhältnissen (wie zum Beispiel Sonne und Regen, Schnee und Eis) nicht ausgesetzt werden muss. Hat der Besitzer jedoch keine geschlossene Unterstellmöglichkeit für sein Fahrzeug, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sein motorisiertes Zweirad im Freien zu parken. Damit es nicht Gefahr läuft, Rost anzusetzen oder von einer dicken Staubschicht bedeckt wird, ist eine passende Motorradabdeckung empfehlenswert. Welche Vorteile die Plane fürs Bike hat und was Sie bei der Anschaffung alles beachten sollten, wird in diesem Artikel erläutert. Eine Motorradabdeckung für den Außenbereich muss vor allem eins sein: wetterfest. Die Plane sollte oder Motorrad vor jeglichen Wettereinflüssen schützen, damit es den Winter unbeschadet überstehen kann. Möglich wird das durch verschiedene Faktoren, auf die Sie beim Kauf achten sollten, wie etwa: Neben der Tatsache, dass eine Motorradabdeckung Ihr Fahrzeug trocken und sicher durch den Winter bringt, hat die Plane weitere Vorteile: Da die Sonne das ganze Jahr über scheint, wird der Lack unter der UV-beständigen Abdeckung vor den Sonnenstrahlen geschützt. Und damit eben jener beim Über- und Abziehen der Plane nicht zerkratzt wird, besitzen hochwertige Motorradabdeckungen eine spezielle Innenfläche (meist aus weichem Polyester-Gewebe), die den empfindlichen Lack schont. Eine gewöhnliche Motorradabdeckung ist in der Regel nicht waschbar. Dennoch sollte die Plane gereinigt werden, wenn sie nicht mehr benötigt wird – damit sie auch in der nächsten Wintersaison wieder zum Einsatz kommen kann. Dazu ist es vollkommen ausreichend, wenn Sie das Material von Staub und Dreck, Pollen und Laub befreien. Zudem sollten Sie die Abdeckung auf mögliche Löcher hin untersuchen, um sicherzugehen, dass sie weiterhin kein Wasser durchlässt. Bevor Sie die Plane im Anschluss an die gründliche Reinigung zusammenfalten, sollte sie komplett trocken sein. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Das Ende einer Ära: Merkels Dank von Herzen

Berlin. Nein, Angela Merkel kommen nicht die Tränen. Sie hat sich vermutlich extra kein Lied für den Großen Zapfenstreich zu ihren Ehren ausgesucht, bei dem sie die Fassung verlieren könnte. Sie will auch nicht so viel Aufhebens machen um ihren Abschied. Sie ist froh, nach 16 harten Amtsjahren jetzt wirklich gehen zu können. Aber ergriffen wirkt die 67-Jährige am Donnerstagabend bei der höchsten Würdigung, die die deutschen Streitkräfte einer Zivilperson erweisen, im Berliner Bendler-Block doch. Und zwar nicht, als das Stabsmusikkorps der Bundeswehr im Schein der Fackelträger ihre Wunschlieder „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen, Hildegard Knefs Chanson „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ und das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben Dich“ spielen. Es war vielmehr der Moment, als Oberstleutnant Kai Beinke vor Merkel steht und seinen Soldaten das Kommando gibt: „Helm ab zum Gebet“. Da steht die Kanzlerin zwischen riesigen roten Rosensträußen und ob der Kälte im schwarzen Mantel und mit schwarzen Handschuhen und schaut immer wieder gen Boden. Und wer auch immer sich das ausgedacht hat (die Bundeswehr sagt, sie sei es nicht gewesen), es dürfte Merkel gerührt haben: Zu Beginn der Zeremonie gibt es ein Feuerwerk im Hintergrund und gegen Ende läuten Kirchenglocken. Es ist ein feierlicher Abend. Das Ende einer Ära. Merkel ruft in ihrer siebenminütigen Rede ein letztes Mal als Bundeskanzlerin dazu auf, die Demokratie gegen Hass, Gewalt und Falschinformationen zu verteidigen. Es müsse überall dort Widerspruch geben, wo wissenschaftliche Erkenntnis geleugnet und Verschwörungstheorien und Hetze verbreitet würden. sagt die Wissenschaftlerin. „Unsere Demokratie lebt auch davon, dass überall da, wo Hass und Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen erachtet werden, unsere Toleranz als Demokratinnen und Demokraten ihre Grenze finden muss.“ Die Demokratie lebe auch von Vertrauen in Fakten. Das müsse verteidigt werden. Merkel sagt, sie empfinde vor allem Demut für das Amt, das sie so lange habe ausüben dürften und Dankbarkeit für das Vertrauen, das sie erfahren habe. „Vertrauen, dessen war ich mir immer bewusst, ist das wichtigste Kapital in der Politik. Es ist alles andere als selbstverständlich und dafür danke ich von ganzem Herzen.“ Es seien herausfordernde 16 Jahre gewesen. Politisch und menschlich. Sie hätten sie aber immer auch erfüllt. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Sie ruft noch dazu auf, „die Welt immer auch mit den Augen des anderen zu sehen“ – auch die unbequemen Perspektiven des Gegenübers. Unter den Gästen ist auch ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD). Ihm und seiner Ampel-Regierung wünscht Merkel „alles, alles Gute und eine glückliche Hand und viel Erfolg“. Nun müssten sie Antworten finden. Sie sei überzeugt, dass die Zukunft gut gestalten werden könne, „wenn wir uns nicht mit Missmut, Missgunst und Pessimismus, sondern mit Fröhlichkeit im Herzen an die Arbeit machen“. So jedenfalls habe sie es immer für sich gehalten in der DDR und erst recht „unter den Bedingungen der Freiheit“. Dieser besondere Tag für Merkel verläuft bis zum Abend wie immer: in hoher Schlagzahl politischer Ereignisse. Nur wenige Stunden zuvor gab sie ihre letzte Pressekonferenz nach einer Ministerpräsidentenkonferenz. Warum sie Nina Hagen, die darüber selbst völlig überrascht war, ausgewählt habe, wird Merkel gefragt. Das Lied sei ein „Highlight“ ihrer Jugend gewesen, die ja bekanntermaßen in der DDR stattgefunden habe, sagt sie. Darin wird auch der Sanddorn am Strand von Hiddensee besungen und so spielt es außerdem in ihrem früheren Wahlkreis. „Insofern passt alles zusammen.“ Es ist so ein typisch nüchternen Satz von Merkel. Ohne Pathos. Ohne Tamtam. Nicht einmal an einem so großen Tag. Die Knef sang: „Mit 16, sagte ich still / Ich will, will alles oder nichts / (…) / Und heute, sage ich still / Ich sollt mich fügen, begnügen / Ich kann mich nicht fügen / Kann mich nicht begnügen / Will immer noch siegen, will alles, oder nichts.“ Und dann der Schluss: „Für mich soll‘s rote Rosen regnen / Mir sollten ganz neue Wunder begegnen / Mich fern vom Alten neu entfalten / Von dem, was erwartet, das meiste halten / Ich will, ich will“. Das Lied passt dann doch sehr gut zu Merkel. Sich vom Alten entfalten – das wird sie jetzt angehen. Als die Soldaten mit ihren Fackeln an ihr vorbei gezogen sind und die Limousinen vorfahren, um Merkel abzuholen, schaut sie noch einmal zur Tribüne, wo die Gäste sitzen. Sie erheben sich von ihren Plätzen und applaudieren. Merkel wirkt gelöst. Sie strahlt. Und dann geht sie zu dem Rosenstrauß und nimmt sich eine Rose raus und geht.

 

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Dunstabzugshaube reinigen: So beseitigen Sie Fett- und Schmutzrückstände

Abgesehen davon, dass eine verschmutze Dunstabzugshaube unansehnlich ist, wird auch ihre Leistungsfähigkeit reduziert: Ist der Metallfilter durch zu viele Fett- und Schmutzrückstände verstopft, kann die Luft nicht mehr richtig aufgesogen werden. Das sieht man und das riecht man auch, wenn sich die beim Kochen entstandenen Dünste in der Küche ungefiltert ausbreiten. Umso wichtiger ist es, die Dunstabzugshaube (innen und außen) regelmäßig zu reinigen. Wie das am besten funktioniert und was Sie dabei beachten sollten, verraten wir Ihnen. Um zu verstehen, wie eine Dunstabzugshaube funktioniert und warum es so wichtig ist, diese regelmäßig zu reinigen, müssen wir zwischen drei verschiedenen Arten unterscheiden – denn es gibt Abluft-, Umluft- und Hybrid-Systeme. Diese unterscheiden sich wie folgt voneinander: Unabhängig davon, welches System in Ihrer Dunstabzugshaube verbaut wurde, einen abnehmbaren Metallfilter besitzen heutzutage (fast) alle neuen Geräte. Da sie Fett- und Schmutzrückstände aus der Luft filtern, setzt sich an der Oberfläche im Laufe der Zeit ein schmieriger Film ab. Um diesen zu entfernen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie reinigen ihn von Hand – oder aber in der Spülmaschine. Dabei sollten folgende Hinweise beachtet werden. Möchten Sie den Metallfilter von Hand säubern, können Sie sich entweder bewährter Hausmittel bedienen, wie Spülmittel und Wasser. Oder aber Sie greifen zu klassischen Haushaltsreinigern, wie etwa einem Fettlöser. Je nachdem, wie groß die Filter (oft sind es zwei einzelne) sind, können Sie diese in der Spüle oder alternativ in der Dusche reinigen. Füllen Sie das Becken mit heißem Wasser und Spülmittel oder Fettlöser, anschließend weichen Sie das Gitter für mindestens eine Stunde darin ein. Um alle Rückstände zu entfernen, sollte die Oberfläche zum Schluss noch mit einer sauberen Spülbürste abgeschrubbt werden. Spülen Sie das Metall mit frischem Wasser nach und trocknen es mit einem Küchentuch ab, bevor es zurück in die Dunstabzugshaube wandert. Soll der Metallfilter in der Spülmaschine gereinigt werden, gilt es auch hier einige Punkte zu beachten: Prüfen Sie im Vorfeld, ob Ihr Modell für die Maschine geeignet ist, die meisten Hersteller geben dazu Auskunft. Für leichte Verschmutzungen reicht es aus, das Gitter senkrecht in die Maschine zu stellen. Für hartnäckige Fett- und Schmutzrückstände sollten Sie die Filter besser waagerecht hineinlegen, damit die gesamte Oberfläche so gut wie möglich gesäubert wird. Danach müssen Sie nur noch das Intensivprogramm starten und abwarten. Im Anschluss sollten Sie das Metallgitter trocken reiben, bevor es in der Dunstabzugshaube platziert wird. Nicht nur die Metallfilter ziehen Schmutzrückstände magisch an: Auch auf dem Gehäuse der Dunstabzugshaube sammelt sich im Laufe der Zeit ein schmieriger Fettfilm. Um diesen zu entfernen, können Sie auf bewährte Putzmittel setzen, wie einen Edelstahlreiniger. Für anderweitige Materialien wie etwa Aluminium, Glas oder Kunststoff können Sie auch auf bewährte Hausmittel setzen, zum Beispiel Zitronensäure, Natron – oder sogar gewöhnliches Speiseöl: Noch ein wichtiger Hinweis: Nutzen Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, wenn Sie die Dunstabzugshaube reinigen wollen. Diese können das Material angreifen und beschädigen. Abhängig davon, wie oft Sie kochen, muss die Dunstabzugshaube häufiger oder seltener gereinigt werden. Wenn Sie täglich in der Küche stehen und Essen zubereiten, werden Sie spätestens nach zwei bis vier Wochen schon einen leichten Fettfilm auf den Metallfiltern bemerken. Je länger Sie mit der Reinigung warten, desto schwerer lassen sich Fett- und Schmutzrückstände entfernen – da sie mit der Zeit aushärten. Der Aktivkohlefilter beim Umluftbetrieb sollte hingegen alle drei Monate ausgetauscht werden. Ein Fettfiltervlies hingegen, wie ihn viele alte Dunstabzugshauben noch haben, muss alle drei bis sechs Monate komplett ausgetauscht werden. Reinigen kann man es leider nicht. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Warum eine Impfpflicht gegen die Verfassung verstößt

D as bisherige Tabu einer allgemeinen Impfpflicht ist gefallen. Ein entsprechendes Gesetz soll nach den Vorstellungen des voraussichtlichen neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz vorbereitet und zur Abstimmung im Bundestag gebracht werden. Wie jede andere Coronaschutzmaßnahme muss sich aber auch eine allgemeine Impfpflicht am verfassungsrechtlichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bemessen lassen. Dessen Voraussetzungen sind nicht gewahrt.

 

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US-Kongress stimmte für Abwendung von drohendem Shutdown

Hintergrund war ein Streit über Impfvorschriften im Kampf gegen Corona. Mit der Abwendung des "Shutdowns" ist eine Krise allerdings nur vorerst abgewendet – ein weitaus größeres Problem wartet schon auf die Parlamentarier. Washington – Der US-Kongress hat einen befürchteten "Shutdown" der Regierung ein weiteres Mal kurz vor Fristablauf abgewendet. Repräsentantenhaus und Senat billigten am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Übergangsregelung, die einen teilweisen Stillstand der Regierungsgeschäfte verhindert. Damit ist die Finanzierung des Staatsapparats bis zum 18. Februar sichergestellt. Zunächst hatten sich einige republikanische Senatoren gegen eine schnelle Abstimmung gesperrt. Hintergrund war ein Streit über Impfvorschriften im Kampf gegen Corona. Mit der Abwendung des "Shutdowns" ist eine Krise allerdings nur vorerst abgewendet – ein weitaus größeres Problem wartet schon auf die Parlamentarier. Der aktuelle Übergangshaushalt läuft an diesem Freitag um Mitternacht aus. Bis dahin musste der Kongress eine Haushaltsregelung beschließen, sonst wäre es zu einem "Shutdown" gekommen. Das Haushaltsjahr war eigentlich bereits Ende September zu Ende gegangen. Der Kongress hatte damals in letzter Minute einen Übergangshaushalt bis zum 3. Dezember beschlossen. Die erneute Übergangslösung, für die der Kongress nun stimmte, sieht vor, dass die Regierung auf dem derzeitigen Ausgabenniveau bis Mitte Februar weiterarbeiten kann. Hinzu kommen noch mehrere Milliarden US-Dollar für Evakuierte aus Afghanistan. Nun muss Präsident Joe Biden das Gesetz noch unterschreiben. Die Verabschiedung des Gesetzes hatte sich tagelang verzögert. Hintergrund war ein Konflikt im Senat. Dort drohten einige Republikaner, den Abstimmungsprozess zu verzögern. Sie sind nicht einverstanden mit den Corona-Impfvorschriften von Präsident Biden. Schließlich gab der Mehrheitsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, aber eine Einigung bekannt. So war eine Abstimmung über die Finanzierungsvorlage doch noch möglich. Hätte der Senat den Gesetzesentwurf nicht vor Ablauf der Frist bewilligt, wäre es wahrscheinlich zumindest zu einem kurzen "Shutdown" über das Wochenende gekommen. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. "Shutdowns" von Teilen der Regierung kommen in den USA öfter vor. Das heißt, Staatsbedienstete müssten zum Teil zwangsbeurlaubt werden oder vorübergehend ohne Bezahlung arbeiten. Je nach Länge könnten bestimmte Behördendienste eingeschränkt oder Zahlungen verzögert werden. Vor drei Jahren hatte ein erbitterter Haushaltsstreit Teile der US-Regierung über den Jahreswechsel mehrere Wochen lang lahmgelegt. Mit einer Dauer von fünf Wochen war es der längste "Shutdown" in der Geschichte der USA. Damals ging es vor allem um die Finanzierung der vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump angestrebten Mauer an der Grenze zu Mexiko. Mit der Verhinderung des "Shutdowns" ist allerdings erstmal nur ein Problem gelöst. Als nächstes müssen sich die Abgeordneten auf eine Erhöhung der Schuldengrenze einigen – sonst droht den USA bald der Zahlungsausfall. Nach Einschätzung des unabhängigen Haushaltsamtes des Kongresses könnte dies bereits vor Ende des Monats der Fall sein. Das Finanzministerium hatte zuletzt sogar gewarnt, der Regierung von Präsident Biden könne schon Mitte Dezember das Geld ausgehen. Ein Zahlungsausfall der weltgrößten Volkswirtschaft könnte eine globale Finanzkrise und einen wirtschaftlichen Abschwung auslösen. Wie auch der drohende "Shutdown" bereitete die Schuldenobergrenze den USA bereits vor einigen Wochen schon großes Kopfzerbrechen. Im Oktober konnte ein drohender Zahlungsausfall mit einer kurzzeitigen Erhöhung der Schuldenobergrenze gerade noch einmal abgewendet werden. Damit wurde der Regierung zumindest bis Dezember finanzieller Spielraum gegeben. Dieser Übergangslösung war aber heftiger Streit zwischen Demokraten und Republikanern vorausgegangen. Aber schon damals war klar, dass das Problem damit nur aufgehoben und keineswegs gelöst ist.

 

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Skepsis nach dem Bund-Länder-Gipfel

Die neuen bundesweiten Corona-Regeln treffen vor allem Ungeimpfte. Führenden Medizinern und Virologen reicht das nicht. Es brauche mehr Kontaktbeschränkungen und Testpflichten für Geimpfte und Genesene. Mit ihren gestrigen Beschlüssen wollen Bund und Länder vor allem den Druck auf Ungeimpfte erhöhen, sich gegen Covid-19 immunisieren zu lassen. Führenden Vertretern aus Medizin und Wissenschaft geht das nicht weit genug. So sagte der Präsident der Intensivmedizinervereinigung Divi, Gernot Marx, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Wir brauchen deutliche Kontaktbeschränkungen, aktuell tatsächlich am besten für alle." Über die neue Virusvariante Omikron wisse man noch nicht genug. "Wir können nicht ausschließen, dass die Impfstoffe vermindert wirken", sagte er. "Wegen dieses Nicht-Wissens ist zwingend notwendig, besonders vorsichtig zu sein." Ähnlich äußerte sich Virologe und Mitglied der Ständigen Impfkommission Klaus Überla gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Es ist ein Fehler, Kontaktbeschränkungen für Geimpfte auszuschließen." Inzwischen träten fast die Hälfte der symptomatischen Infektionen bei Geimpften auf. "Die Geimpften spielen eine beträchtliche Rolle bei der Ausbreitung des Virus." Auch aus Sicht des Bundesärztekammer-Präsidenten Reinhardt sind weitergehende Maßnahmen nötig, um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderte er, dass bundesweit in Bars, Restaurants sowie bei Sport- und Kulturveranstaltungen in Innenräumen 2G plus gelten müsse - dann wären Geimpfte und Genesene verpflichtet, ein Corona-Test vorzulegen. Vor allem müsse die Einhaltung der Zutrittsvoraussetzungen strikt kontrolliert und deren Missachtung verbindlich sanktioniert werden, mahnte Reinhardt. Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen sagte, einige der Beschlüsse seien schwer umzusetzen. "Es ist fraglich, wie die Kontaktbeschränkungen von Ungeimpften durchgesetzt und kontrolliert werden können." Er erwarte noch etwa drei bis vier Wochen einen Anstieg der Fälle in den Kliniken und auf den Intensivstationen. Auch die Inzidenz werde noch einige Zeit steigen. "Die Welle wird nicht so schnell aufhören." Der Städte- und Gemeindebund hält die Bund-Länder-Beschlüsse für einen richtigen Ansatz. "Der Maßnahmenkatalog kommt spät, aber besser spät als gar nicht", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". Skeptisch zeigte er sich hinsichtlich der 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten. "Wir hören immer wieder, dass die Impfstoffe bei der Verteilung noch nicht so vorhanden sind, wie von den Ärzten gewünscht." Der Präsident des Deutschen Städtetags, Markus Lewe, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "In vielen Städten kommt derzeit jedoch nicht genügend Impfstoff an." Epidemiologe Zeeb rechnete: "Wenn wir weiter eine Million Menschen am Tag impfen, dann haben wir bis 24. Dezember erst rund 20 Millionen." Die Zahl der Impfungen müsse auf rund 1,5 Millionen pro Tag steigen, um 30 Millionen zu erreichen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet eine Zunahme der Aggressivität von Menschen. GdP-Bundeschef Oliver Malchow sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Wir kennen ja schon aus der dritten Welle aggressives Verhalten nicht nur gegenüber der Polizei - denken Sie an den Mitarbeiter einer Tankstelle, der das Leben verloren hat, weil einer die Maske nicht tragen wollte." Bund und Länder hatten sich gestern in einer Spitzenrunde auf schärfere Corona-Regeln geeinigt, die bundesweit gelten sollen. Diese reichen von erheblichen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nicht-Genesene bis hin zu 2G-Regelungen für den Besuch von Restaurants, Kinos, Theatern und anderen Freizeiteinrichtungen. Zusätzlich kann sogar ein aktueller Test - also 2G plus - vorgeschrieben werden. Auch in Läden - mit Ausnahme solcher für den täglichen Bedarf wie Lebensmittel - kommen jetzt nur noch Geimpfte oder Genesene. Dies gilt unabhängig von den Inzidenzen. Die Runde beschloss darüber hinaus eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und ähnliche Großveranstaltungen. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15.000 sein. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind dem Beschluss zufolge auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränken. Kinder bis zum Ende des 14. Lebensjahres sind hiervon ausgenommen. Die Regelung gilt nicht für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen.

 

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Was die Hannoveraner 2021 am meisten auf Spotify gehört haben

Anfang Dezember jeden Jahres veröffentlicht Spotify personalisierte Jahresrückblicke für seine Nutzerinnen und Nutzer. Wir haben das Unternehmen gefragt: Welche Songs wurden denn in Hannover besonders oft abgerufen? Das Jahr 2021 neigt sich langsam dem Ende entgegen – Zeit für die ersten Rückblicke. Das Streaming-Unternehmen „Spotify“ nutzt die Zeit Anfang Dezember, um seinen Nutzerinnen und Nutzern individuelle Auswertungen des eigenen Hörverhaltens übers Jahr anzubieten. Viele posten das Ergebnis auf Instagram oder Facebook. Wir haben uns gefragt: Was ist denn in 2021 der Sound von Hannover gewesen? Welche Künstler und welche Songs wurden am häufigsten gehört? Der 2008 in Schweden gegründete Audio-Streaming-Service Spotify ist mit rund 381 Millionen monatlich aktiven Nutzern und 172 Millionen zahlenden Abonnenten in 184 Ländern der weltgrößte Musikstreamingdienst. Weitere Streaming-Anbieter sind Amazon Music, Apple Music, Deezer, Google Play Music, Napster, Soundcloud oder Bandcamp. Von RND/kha

 

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Mehr Regen als Schnee in der Arktis – bereits in 30 bis 60 Jahren

Wie kann Deutschland klimaneutral werden? Wie kann KI Klimamodelle besser machen? Und: Was steckt hinter negativen Emissionen? Um diese und weitere Fragen dreht sich das aktuelle Klima-Sonderheft von MIT Technology Review (jetzt im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich). TR im heise shop bestellen Wie kann Deutschland klimaneutral werden? Wie kann KI Klimamodelle besser machen? Und: Was steckt hinter negativen Emissionen? Um diese und weitere Fragen dreht sich das aktuelle Klima-Sonderheft von MIT Technology Review (jetzt im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich). TR im heise shop bestellen

 

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Osteuropa-Experte Mangott: „Sehe keinen Ausweg für Russland“

Kremlchef Putin hat sich mit seinen Forderungen in Zugzwang gebracht, sagt Experte Mangott. Von Floo Weißmann Moskau, Washington – Im Konflikt zwischen Russland und dem Westen bzw. der Ukraine pochen zwar beide Seiten auf Dialog (siehe rechts). Doch dahinter stehen unvereinbare Positionen, sagte der Osteuropa-Experte Gerhard Mangott der TT. Er spricht von einem Dilemma, das die Kriegsgefahr steigen lässt. Auf der russischen Seite hat Kremlchef Wladimir Putin am Mittwoch so deutlich wie noch nie gesagt, was er will: eine rechtsgültige Zusage, dass die NATO die Ukraine und Georgien nicht aufnimmt und in diesen Ländern keine Waffensysteme stationiert. Die NATO jedoch wird laut Mangott „sicher keinen Konsens finden“, ihre Open Door Policy aufzugeben. Damit ist gemeint, dass jedes Land beitreten kann, das möchte und die Bedingungen erfüllt. Schon gar nicht kann so eine Änderung des Nordatlantik-Vertrags auf Zuruf oder Drohung aus Moskau passieren. Statt dem Kreml entgegenzukommen, hat sich die NATO deshalb darauf verständigt, vorerst mit Wirtschaftssanktionen zu drohen. Mangott bezweifelt allerdings, dass dies Putin von einer Invasion in der Ukraine abhalten würde. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Das Problem: Putin hat sich mit dem Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine und mit seinen offenen Forderungen an die NATO selbst in Zugzwang gebracht. In dieser Situation nicht zu handeln, käme einer politischen Niederlage gleich und wäre mit einem enormen Gesichtsverlust verbunden, sagt Mangott. „Ich sehe keinen Ausweg für die russische Seite.“ Nach russischer Lesart hat die Gegenseite diese Zwangslage provoziert. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat bisherige Vereinbarungen und Gesprächsformate in Frage gestellt und rüstet mit westlicher Hilfe massiv auf. „Für Russland vollzieht sich gerade der Beitritt der Ukraine zur NATO – nicht de jure, aber de facto“, sagt Mangott. Russlands Truppenaufmarsch sollte deshalb wohl auch ein Signal aussenden, dass für Moskau eine rote Linie bereits überschritten ist. In einer Zwangslage sieht sich auch die Ukraine. Russland hat entgegen früheren Sicherheitsgarantien die Krim annektiert und unterstützt die Separatisten im Donbass. Eine Abkehr vom Westkurs sei deshalb in der Ukraine auf absehbare Zeit nicht mehrheitsfähig, sagt Mangott. Noch hat der russische Aufmarsch nicht die kritische Größe für eine Invasion in der Ukraine erreicht, sagt Mangott. Aber „angesichts der Unlösbarkeit des Dilemmas steigt das Risiko, dass Russland mit militärischen Aktionen Fakten schaffen möchte“.

 

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Fast 900.000 Euro für Burgheims Ortskernbelebung

Weil der Markt Burgheim seinen Ortskern in einem Modellprojektbeleben kann, bekommt die Gemeine fast 900.000 Euro an Fördermitteln aus Berlin. Was die Gemeinde mit dem Geld plant.

 

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Vier Siege für RB Leipzig bis zum Jahresende? Coach Jesse Marsch: "Ich bin Realist"

Leipzig. Gibt es eine Art Ultimatum für Jesse Marsch? Muss der US-Amerikaner gehen, wenn er bis zur Winterpause keine vier Siege holt? Gerüchte dieser und ähnlicher Art gab es in den vergangenen Tagen immer wieder. Für den Coach ist die Lage vor der wichtigen Partie bei Union Berlin am Freitag in mehrfacher Hinsicht ungemütlich. Die Köpenicker haben daheim in dieser Saison nur einmal verloren – 2:5 gegen die Bayern. RB ist in der Fremde seit fast acht Monaten ohne Bundesliga-Dreier, kämpft mit sagenhafter Unbeständigkeit. Dass sein Team angesichts der fehlenden Konstanz bis zur Winterpause eine Siegesserie hinlegt, wie sie beispielsweise Konrad Laimer nach dem 1:3 gegen Leverkusen gefordert hatte, hält der Coach für wenig wahrscheinlich. „Ich bin Realist. Es ist jetzt der falsche Zeitpunkt um soweit vorauszuschauen. Wir können nur von Spiel zu Spiel denken“, so der Trainer. Breiter Optimismus klingt anders. Wie gern die Club-Verantwortlichen um Vorstandschef Oliver Mintzlaff solche Aussagen hören, kann man nur spekulieren. Man sei stets in offenem und ehrlichem Austausch, wenn auch nicht immer einer Meinung, erklärte der 48-Jährige. Dass er in der Öffentlichkeit viel Kritik abbekomme, sei in Ordnung. „Das muss so sein. Ich habe dabei aber nicht das Gefühl, alleine zu sein.“ Ein wenig allein ist der Coach aktuell dennoch. Er sitzt weiter in Corona-Quarantäne fest, wird auch in Berlin fehlen. Nur dank der Technik kann er täglich am Geschehen am Cottaweg teilhaben – per Livestream vom Training. Mehrere Stunden täglich verbringt er in Videokonferenzen. „Alle zwei, drei Tage spreche ich selbst mit der Mannschaft.“ Die Partien verfolgt Marsch auf zwei Laptops. Daneben liegen zwei Handys für die Verbindung auf die Bank. Das Homeoffice hat Tücken. Vom Laptop aus verfügte Marsch im Spiel gegen Leverkusen die Auswechslung von Brian Brobbey. Für die Aktion zwei Minuten vor der Pause entschuldigte sich der Trainer beim 19-Jährigen. „Es ist schwierig, von daheim aus alles zu managen, zumal es ja auch noch eine zeitliche Differenz zwischen dem Livespiel und dem Fernsehbild gibt.“ Dominik Szoboszlai hätte früher auf den Platz kommen sollen, musste sich noch warm machen. „Wir hätten dann sicher mit dem Wechsel auf die Pause warten können.“ Dass der Coach sich entschuldigt, zeugt von Größe. Dennoch wachsen in Marsch offenbar Zweifel. „Ich habe immer versucht, das Beste zu liefern. Man muss die Frage stellen, ob es nicht genau passt.“ Aufgeben kommt nicht in Frage. „Wir haben mit unserem Spielstil etwas Flexibilität probiert, mehr Themen aus den vergangenen zwei Jahren übernommen. Aber mein Stil ist auch Aggressivität, Intensität mit dem Ball und gegen den Ball. Die ganze Kombination passt manchmal perfekt und manchmal nicht. Das verstehe und akzeptiere ich nicht.“ Die Suche nach der Lösung für dieses Dilemma läuft. Positive Neuigkeiten gibt es dennoch. Bis auf die Langzeitverletzten sowie Willi Orban und Hugo Novoa sind am Freitag alle RB-Kicker an Bord. Möglich ist sogar, dass Co-Trainer Achim Beierlorzer und Interims-Motivator Yussuf Poulsen ihre Quarantäne rechtzeitig verlassen dürfen. Das Spiel in Berlin wird vor Fans stattfinden. Stand Donnerstagabend sind 13.506 Zuschauer zugelassen. Gut 900 RB-Anhänger haben ein Auswärtsticket gekauft – und dürfen live dabei sein.

 

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Corona-Inzidenz in NRW stabilisiert sich auf hohem Niveau

Düsseldorf Das Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Im Vergleich zur Vorwoche gibt es kaum Veränderungen. 2898 Menschen in NRW werden derzeit wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt. Die Corona-Inzidenz bleibt in Nordrhein-Westfalen weitgehend stabil. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen 288,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Donnerstag hatte der Wert bei 282,7 gelegen und vor einer Woche bei 274,2. NRW liegt damit weiter deutlich unter dem Bundeswert, der für Freitag mit 442,1 angegeben wurde. Innerhalb von 24 Stunden wurden in NRW 10.428 Neuinfektionen gemeldet. 59 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Köln verzeichnet nach wie vor die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz, sie stieg auf 454,1. Inzidenzen über 400 gibt es auch im Oberbergischen Kreis (417,7) und im Landkreis Minden-Lübbecke (411,3). Am niedrigsten liegt der Wert laut RKI in Münster (133,7). Mit Stand vom Donnerstag wurden in NRW nach Angaben der Landesregierung 2898 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt. 720 von ihnen waren auf der Intensivstation, 373 wurden beatmet. Es gab noch 329 verfügbare Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit, nach 296 am Mittwoch.

 

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Zapfenstreich der Kanzlerin: Bei diesem Lied kommen Angela Merkel die Tränen

Nach 5860 Tagen ist Schluss: Die Bundeswehr verabschiedet die Bundeskanzlerin mit dem Großen Zapfenstreich. Angela Merkel zeigt sich sichtlich gerührt – und sorgt für einen Gänsehaut-Moment. Am Donnerstagabend ist Angela Merkel mit dem Großen Zapfenstreich in Berlin formell verabschiedet worden. Mit einer Rede und Liedern von Hildegard Knef und Nina Hagen – vorgetragen vom Musikkorps der Bundeswehr – wurde das Zeremoniell begangen. Bei "Für mich soll's rote Rosen regnen" reagierte die Kanzlerin sichtlich emotional. Sie hatte sich den Hit von Hildegard Knef vorher gewünscht. Die Bilder der Noch-Kanzlerin beim Zapfenstreich sehen Sie hier – oder oben im Video.

 

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Zapfenstreich der Kanzlerin: Das war Angela Merkels Erfolgsgeheimnis

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser, so geht eine Ära zu Ende: Ein kalter Winterabend im Zentrum von Berlin, Temperatur um den Gefrierpunkt, Fackelschein auf den Fassaden. Auf dem Hof vor dem Bendlerblock stehen Bundeswehrsoldaten in Reih und Glied, sitzen ein paar Dutzend Gäste, steht die Kanzlerin. Schwarzer Mantel, kurze Rede. "Unsere Demokratie lebt von der Fähigkeit zum kritischen Austausch und zur Selbstkorrektur", sagt Angela Merkel und nennt die großen Herausforderungen unserer Zeit: "den Klimawandel, die Digitalisierung, Flucht und Migration." Sie wünscht ihrem Nachfolger, dem "lieben Olaf Scholz alles, alles Gute, eine glückliche Hand und viel Erfolg". Er möge sich mit "Fröhlichkeit im Herzen an die Arbeit machen". So habe auch sie selbst es stets gehalten. Als die Kapelle "Du hast den Farbfilm vergessen" intoniert, hat sie Tränen in den Augen. 19 Jahre war sie jung, als Nina Hagen den Schlager durch die DDR trällerte. 16 Jahre lang hat Angela Merkel die Geschicke des wiedervereinigten Deutschlands gelenkt. Sie hat Erfolge errungen und Niederlagen weggesteckt und dabei mehr Zähigkeit bewiesen als die meisten ihrer politischen Weggefährten. Er habe "niemand anderen erlebt, der über einen so langen Zeitraum so viel gearbeitet hat", sagt ihr früherer außenpolitischer Berater Christoph Heusgen. "Es war immer wieder unglaublich zu sehen, wie sie mit als Letzte ins Bett gegangen und als Erste wieder aufgestanden ist." So habe Merkel "von morgens bis abends voller Energie, mit Fleiß und Hingabe alles für ihr Amt gegeben – wenn sie sich mal einen halben Tag die Woche gönnte, war das viel". Tatsächlich dürfte ihre geradezu stoische Ruhe das Erfolgsgeheimnis gewesen sein, dank dem sie plötzliche Eskalationen meistern konnte. Wenn alle Welt kopflos umherrannte und Alarm schrie, blieb sie besonnen und suchte Auswege. Meistens fand sie sie. Das war stark. Weniger stark war, was dann oftmals folgte: Hatte sie die unmittelbare Notlage beigelegt, verlor sie die Dinge aus den Augen, ließ sie laufen, wandte sich anderen Dingen zu. Zu Beginn ihrer Regierungszeit inszenierte sie sich als Klimakanzlerin. Doch als sie feststellte, dass mit dem Thema kein Blumentopf zu gewinnen war, ließ sie es fallen und widmete ihm allenfalls in Sonntagsreden noch ein paar Sätze. Es war vielleicht der größte politische Fehler, der hierzulande in den vergangenen Jahren begangen worden ist. Wäre die Bundesregierung schon damals konsequent auf einen klimafreundlichen Kurs umgesteuert, müsste sie jetzt nicht in halsbrecherischem Tempo und für zig Milliarden Euro die Versäumnisse der Vergangenheit wettmachen, wäre die deutsche Solarbranche nicht zusammengebrochen, könnte die Bundesrepublik heute womöglich mehr moderne Energietechnik in die ganze Welt exportieren und anderen Ländern beim Umstieg helfen. Wäre, hätte, könnte. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Digitalisierung: Auch die fand Angela Merkel immer irgendwie wichtig, doch das Deutschland, das sie ihrem Nachfolger überlässt, ist ein digitales Entwicklungsland. Vielerorts Funklöcher, fehlendes Wlan in Schulen, mit Faxgeräten hantierende Gesundheits- und Bürgerämter, genervte Bürger: Den Rückstand aufzuholen, wird Jahre dauern. Und teuer wird es auch. Oder die Flüchtlingskrise 2015: Für die humane Entscheidung, die aus Budapest kommenden Kriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak ins Land zu lassen, ließ Angela Merkel sich weltweit feiern. Hierzulande jubelten ihr plötzlich auch Linke zu. Und es war ja auch richtig. Nicht so richtig erschien allerdings ihre Entscheidung, die deutschen Grenzen anschließend monatelang geöffnet zu lassen, sodass auch Hunderttausende Migranten aus Nordafrika und Afghanistan einreisen konnten. Viele Bürgermeister und noch viel mehr Bürger fühlten sich überfordert. Aber da war Frau Merkel schon wieder auf der nächsten Baustelle unterwegs: Nun galt es, die freie Welt gegen Donald Trump zu verteidigen. Unterm Strich lässt sich in Merkels Krisenmanagement ein wiederkehrendes Muster feststellen: Anfangs hurra, später so lala. Wobei ihre Antwort auf die Finanz- und Eurokrise die rühmliche Ausnahme bildet. Dieser Herausforderung widmete sie sich tatsächlich jahrelang mit unermüdlicher Energie – und half so, den Kontinent in stürmischen Zeiten stabil zu halten. Pikanterweise dankt man ihr das in Frankreich, Spanien und Italien mehr als hierzulande. Sieht man so ein politisches Chaos, fällt der Blick auf Angela Merkels politische Bilanz gnädiger aus. In 16 Jahren hat diese Frau keinen einzigen Skandal ausgelöst, sie hat sich nicht bereichert und keine Gesetze gebrochen. In Zeiten, in denen ordinäre Egoisten wie Donald Trump und gewissenlose Karrieristen wie Sebastian Kurz die Politik in Verruf bringen, ist schon das allein eine Leistung. So gesehen: Danke für die Normalität, Frau Merkel! Stefa Schick berichtet mir von einem rührenden Erlebnis: "Weil die Kinder unserer Kita in Berlin zum wiederholten Mal in Quarantäne müssen, sind die Erzieherinnen allein an ihrem Arbeitsplatz. Ihre heitere Zuwendung für die Kinder – trotz all dem Corona-Wahnsinn – finde ich immer wieder außerordentlich bemerkenswert. Gleichwohl sind auch bei ihnen Bedrückung, Verzweiflung und Traurigkeit wahrzunehmen. Also haben wir Eltern einen Adventskalender gebastelt, und eine Mutter hat ihn durch Wind und Regen zum Kindergarten gefahren. Denn für so viel Herzlichkeit und Freundlichkeit gebührt allen Erziehern und Lehrern Dank!" Was amüsiert mich? Die Charaktere sind ja verschieden. Ich wünsche Ihnen einen schwungvollen Tag. Die Tagesanbrüche am Samstag und Montag kommen von meinen Kollegen Sebastian Späth und David Schafbuch, von mir lesen Sie am Dienstag wieder. Herzliche Grüße, Ihr Florian Harms Chefredakteur t-online E-Mail: t-online-newsletter@stroeer.de Mit Material von dpa. Den täglichen Tagesanbruch-Newsletter können Sie hier kostenlos abonnieren. Alle Tagesanbruch-Ausgaben finden Sie hier. Alle Nachrichten lesen Sie hier.

 

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SSC Neapel: Victor Osimhen sprang nach Zusammenprall Auge heraus

Victor Osimhen wird der SSC Neapel mit mehreren Frakturen im Gesicht monatelang fehlen. Wie der Teamarzt des italienischen Topklubs nun erzählte, hätte der frühere Wolfsburger zudem beinahe sein Auge verloren. Schockierende Details nach der Horroverletzung von Stürmerstar Victor Osimhen von der SSC Neapel: Wie Teamarzt Gianpaolo Tartaro nun der der italienischen Sporttageszeitung "Corriere dello Sport" erklärte, sei beim Zusammenprall mit Gegenspieler Milan Skriniar im Topspiel gegen Inter Mailand (21. November, 2:3-Niederlage für die SSC, Anm. d. Red.) Osimhens Auge aus der Höhle gesprungen. "Er hatte mehrere Brüche, es war so, als wäre sein Kopf unter eine Presse gekommen", schilderte Tartaro das Schreckensszenario. Der Mediziner weiter: "Sein Auge sprang aus der Höhle. Es war eine sehr heikle Angelegenheit, da die Augenhöhle gebrochen und der Wangenknochen stark verbogen war" Osimhen musste im Anschluss über drei Stunden operiert werden. Dabei setzten Ärzte dem früheren Wolfsburger Bundesliga-Profi 6 Platten und 18 Schrauben ein, um den lädierten Schädel zu stabilisieren. Die gute Nachricht: das Auge wurde nicht nachhaltig geschädigt, auch die Sehkraft des Torjägers wird zukünftig nicht beeinträchtigt sein. An eine baldige Rückkehr des nigerianischen Nationalspielers sei aktuell gar nicht zu denken, so Tartaro: "Victor muss sehr vorsichtig sein. Wenn es nämlich ein Problem gibt, liegt er sofort wieder auf dem Operationstisch." Bereits vor einigen Tagen gab SSC Neapel bekannt, dass Osimhen mindestens drei Monate ausfallen werde. Auch im Anschluss wird er wohl zunächst nur mit einer Maske, die momentan speziell für ihn angefertigt wird, Fußball spielen können.

 

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„Es wären noch weitergehende Maßnahmen notwendig“

G erade erst haben Bund und Länder neue Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie gefasst. Schon werden Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut. So plädierte etwa der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Städte und Gemeinden bezweifeln insbesondere, dass die von der Politik angestrebte Zahl von 30 Millionen Corona-Impfungen bis Weihnachten zu schaffen ist. Bund und Länder hatten am Donnerstag Maßnahmen vorgestellt, um die Virusausbreitung zu bremsen. Dazu zählen erhebliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Ihnen wird im Weihnachtsgeschäft auch der Zutritt zu den meisten Läden verwehrt. Auch Apotheken und Pflegefachkräfte sollen gegen Corona impfen können, im Dezember kommen Millionen Dosen zusätzlich. Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird bundesweit verboten. Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen sagte, einige der Beschlüsse seien schwer umzusetzen. „Es ist fraglich, wie die Kontaktbeschränkungen von Ungeimpften durchgesetzt und kontrolliert werden können.“ Er meinte: „Mit den Beschlüssen werden wir noch etwa drei bis vier Wochen einen Anstieg in den Kliniken und auf den Intensivstationen haben.“ Auch die Inzidenz werde noch einige Zeit steigen. „Die Welle wird nicht so schnell aufhören.“ Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor nun wieder eine steigende Sieben-Tage-Inzidenz. Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 442,1. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen. Divi-Präsident Marx sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Wir brauchen deutliche Kontaktbeschränkungen, aktuell tatsächlich am besten für alle.“ Über die neue Virusvariante Omikron wisse man noch nicht genug. „Wir können nicht ausschließen, dass die Impfstoffe vermindert wirken“, sagte er. „Wegen dieses Nicht-Wissens ist zwingend notwendig, besonders vorsichtig zu sein.“ Bundesärztekammer-Präsident Reinhardt sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen, wären aus unserer Sicht noch weitergehende Maßnahmen notwendig.“ Seiner Meinung nach sollte für Geimpfte und Genesene bundesweit verpflichtend in Bars, Restaurants sowie für Sport und Kulturveranstaltungen in Innenräumen 2G plus gelten – dann müsste zusätzlich auch noch ein Test vorgelegt werden. Vor allem müsse die Einhaltung der Zutrittsvoraussetzungen strikt kontrolliert und deren Missachtung verbindlich sanktioniert werden, mahnte er. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Einhaltung der Corona-Vorschriften habe nun Priorität. „Das ist im Moment einfach wichtiger, als Parkverstöße oder überhöhte Geschwindigkeit zu kontrollieren.“ Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet eine Zunahme der Aggressivität von Menschen. GdP-Bundeschef Oliver Malchow sagte der dpa: „Wir kennen ja schon aus der dritten Welle aggressives Verhalten nicht nur gegenüber der Polizei – denken Sie an den Mitarbeiter einer Tankstelle, der das Leben verloren hat, weil einer die Maske nicht tragen wollte.“ In Rheinland-Pfalz hatte ein Mann einen Studenten, der in einer Tankstelle an der Kasse als Aushilfe jobbte, im September im Streit um das Tragen einer Corona-Maske erschossen. Der Städte- und Gemeindebund hält die Bund-Länder-Beschlüsse für einen richtigen Ansatz. „Der Maßnahmenkatalog kommt spät, aber besser spät als gar nicht“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Rheinischen Post“. Skeptisch zeigte er sich hinsichtlich der 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten. „Wir hören immer wieder, dass die Impfstoffe bei der Verteilung noch nicht so vorhanden sind, wie von den Ärzten gewünscht.“ Der Präsident des Deutschen Städtetags, Markus Lewe, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „In vielen Städten kommt derzeit jedoch nicht genügend Impfstoff an.“ Epidemiologe Zeeb rechnete: „Wenn wir weiter eine Million Menschen am Tag impfen, dann haben wir bis 24. Dezember erst rund 20 Millionen.“ Die Zahl der Impfungen müsse auf knapp 1,5 Millionen pro Tag steigen, um 30 Millionen zu erreichen. Der Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag von ARD-„Tagesthemen“ und WELT zeigt, dass nur noch 26 Prozent der Deutschen mit der Pandemiepolitik zufrieden sind. Hinter der enormen aktuellen Frustration steht der Eindruck, dass die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung „nicht weit genug“ gehen. Dieser Ansicht sind 60 Prozent und damit mehr als doppelt so viele wie noch im November.

 

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Aus Corona für die Klimakrise lernen

Die Durchschnittstemperatur der Erde hat sich bereits um mindestens ein Grad erhöht. In Deutschland spüren wir die Folgen inzwischen auch deutlich. Aber in vielen anderen Regionen der Welt, die nicht so reich und nicht so entwickelt sind, schlägt die Klimakrise noch viel stärker durch. Was das für die betroffenen Menschen bedeutet, warum es jetzt eine Klimaaußenpolitik braucht, und welche Lehren sich aus der Coronakrise für die Klimakrise ziehen lassen, darum und mehr geht es im Klimapodcast mit Kira Vinke. Kira Vinke leitet das neu gegründete Zentrum Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik hier in Berlin, Sie ist Vize-Vorsitzende des Beirats der Bundesregierung für Zivile Krisenprävention und Friedensförderung und forscht am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Im Podcast spricht sie über ihre Erfahrung auf den Marschallinseln und in Burkina Faso, wo die Menschen jetzt schon massiv vom Klimawandel bedroht sind. Sie sagt, warum das Sterben der Korallen auch ein Problem für uns in Deutschland ist, was sie vom Koalitionsvertrag hält – und warum es trotz des globalen Problems Klimakrise immer auch auf den Einzelnen ankommt. Neugierig geworden? Den Podcast können Sie gleich hier hören: Falls Sie außerdem eine Frage an den Gradmesser, Anregungen oder Kritik haben, dann schreiben Sie bitte an gradmesser@tagesspiegel.de - wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Den Gradmesser können Sie auch abonnieren unter anderem hier bei Apple Podcasts und Spotify. Weitere Folgen des Gradmessers können Sie auch direkt hier hören: Alle Gradmesser-Folgen finden Sie hier.

 

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16 Jahre Merkel: "Unaufgeregt und unbestechlich ihre Arbeit gemacht"

16 Jahre Merkel: "Unaufgeregt und unbestechlich ihre Arbeit gemacht" 03.12.2021 | 07:05 Uhr 7 Min| Verfügbar bis 10.12.2021 Mit Olaf Scholz hätten die Deutschen einen Angela Merkel sehr ähnlichnen Kanzler gewählt, sagt Biografin Ursula Weidenfeld.

 

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DAX- geht weiter

Der DAX dürfte auch zum Wochenschluss seinem Muster der vergangenen Tage treu bleiben: Auf Verluste folgen Gewinne und umgekehrt. Heute dürfte es also mal wieder bergauf gehen. Die Frage ist nur, wie lange. Der DAX dürfte mit einem kräftigen Aufschlag in den letzten Handelstag der Woche starten. Banken und Broker taxieren die 40 deutschen Standardwerte aktuell 0,9 Prozent höher bei 15.398 Punkten. Die Volatilität am deutschen Aktienmarkt bleibt damit auch zum Wochenschluss hoch. Die Nervosität dürfte die Börsen noch einige Zeit begleiten, bis Wissenschaftler mehr über die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus-Variante Omikron herausgefunden hätten, gab Sam Stovall, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses CFRA, zu bedenken.

 

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Eurowings-Chef erwartet Pleitewelle

Jens Bischof, Chef der Lufthansa-Billigflugtochter Eurowings, erwartet eine Pleitewelle auf dem Airline-Markt. Trotz der leichten Erholung in den zurückliegenden Monaten könne für einige Fluggesellschaften noch die Rechnung kommen, sagte Bischof im neuen Mobilitäts-Podcast „Fast Lane“ von „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“. Bischof ist überzeugt, dass Konkurrenten an den Folgen der Pandemie scheitern werden. „Ich gehe davon aus, dass die Konsolidierungswelle eher in beschleunigter Form noch vor uns liegt.“ Seit dem ersten Lockdown 2020, der für Fluggesellschaften wie Eurowings die Einstellung des kompletten Flugbetriebs zur Folge hatte, sind nur kleine Airlines pleite gegangen. Wenn jetzt Hilfskredite zurückgezahlt werden müssten und Zinsen fällig seien, würden „einige Marktteilnehmer nicht mit diesen Herausforderungen zurechtkommen“, ist der Eurowings-Chef überzeugt. Konkurrenten wie Ryanair, die gerade wieder mit Billigtickets von durchschnittlich 33 Euro auf Angriff schalten, fürchtet der Eurowings-Chef nicht. Der Preis für ein Flugticket sei nicht alles. Bischof: „Der Wunsch nach Sicherheit und Gesundheit schlägt im Moment alles, auch den Flugpreis.“ Eurowings werde „nicht zusammenzucken, wenn Ryanair mal wieder einen neuen Anlauf nimmt.“ Im Gegenteil: Die Lufthansa-Tochter fühle sich mit Basisflughäfen im Westen (Nordrhein-Westfalen), mit Hamburg im Norden und Stuttgart im Süden gut aufgestellt. Und „wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird, werden wir auch im Osten Gas geben“, kündigte Bischof im „Fast Lane“-Podcast an.

 

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Schärfere Corona-Regeln: Was ergibt Sinn, und was ist Willkür?

Abo nnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed. Außerdem geht es in dieser Podcastfolge um den rassistischen Anschlag in Hanau und den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen. Koalitions-Poker, CO2-Preise und Inzidenzwerte – jeden Morgen gibt es neue Schlagzeilen. Im täglichen Podcast „Kick-off Politik“ geben wir Ihnen im Gespräch mit WELT-Experten die wichtigsten Hintergrundinformationen zu einem politischen Top-Thema des Tages. Außerdem erfahren Sie, welche Themen und Termine wichtig werden. Der Podcast für alle, die wissen möchten, was der Tag so bringt. Im „Kick-off Politik“ hören Sie im Wechsel Antonia Beckermann, Judith Mischke, Wim Orth, Lena Zimmermann und Sonja Gillert. Mehr Podcasts von WELT finden Sie hier. Im Machtwechsel diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander jeden Mittwoch die spannendsten Themen des Wahljahres. Die wichtigsten News an den Märkten und das Finanzthema des Tages hören Sie morgens ab 5 Uhr bei „Alles auf Aktien“ – dem tägliche Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion.

 

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Fliegerbombe in Würzburg gefunden

In Würzburg ist am Donnerstagabend eine Fliegerbombe entdeckt worden. Die Entschärfung ist für heute Nachmittag geplant, vorher müssen Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

 

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Steigende Nachfrage: Darum sind Corona-Schnelltests vielerorts vergriffen

Die vierte Welle hat Deutschland fest im Griff: Immer mehr Ungeimpfte, aber auch geimpfte Menschen stecken sich mit dem Corona-Virus an. Um sicherzugehen, dass man Freunde und Familien weiterhin guten Gewissens treffen kann, machen viele einen Schnelltest zu Hause oder auf der Arbeit. Waren die Teststäbchen zu Anfang der Pandemie fast überall vergriffen, konnte man sich mit den Schnelltests in den letzten Wochen problemlos eindecken – bis jetzt. Denn plötzlich sind die Corona-Selbsttests in vielen Geschäften nicht mehr erhältlich. Und wenn man endlich einen gefunden hat, fällt schnell auf: die Preise sind merklich gestiegen. Was hat das zu bedeuten? Und wo bekommt man noch einen Corona-Schnelltest? Die steigende Nachfrage ist der Grund dafür, dass die Corona-Schnelltests plötzlich vergriffen sind. Bereits Anfang November verlautete aus dem Apothekerverband, dass die Verfügbarkeiten kritisch werden. "Vielerorts sind Tests nicht mehr erhältlich", erklärte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbandes Nordrhein e.V., der Rheinischen Post. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine Momentaufnahme, sprich es wird angenommen, dass es nur zu kurzfristigen Engpässen kommen wird – wodurch auch die steigenden Preise zu erklären sind. Und auch im Handel wird davon ausgegangen, dass die Verfügbarkeiten bald wieder steigen. Bis es soweit ist, bekommen Sie die Corona-Schnelltests noch in vielen Online-Shops und -Apotheken. Wo genau, erfahren Sie im nächsten Abschnitt. Online-Apotheken wie Aponeo, Pharmeo und Shop Apotheke verfügen nach wie vor über Corona-Schnelltests für zu Hause. Und auch Parfümerien wie Douglas und Flaconi haben noch Kapazitäten. Viele Drogerieketten und Discountermarken wie zum Beispiel Rossmann, dm oder Lidl hingegen besitzen derzeit ein kleines Kontingent, verweisen deshalb in den jeweiligen Online-Shops auf ihre Filialen, in denen es nach wie vor Teststäbchen geben soll – in welchen genau, können Sie auf der Webseite in Erfahrung bringen. Und wenn selbst Internetriesen wie Amazon eine Durststrecke haben, bekommen Prime-Mitglieder über fresh noch immer einen Corona-Selbsttest. Bevor Sie sich jetzt jedoch mit einer Großbestellung eindecken, denken Sie daran, dass auch andere Menschen davon profitieren wollen. Kaufen Sie nur so viele Tests, wie Sie wirklich brauchen. Ansonsten wird es sicherlich in Kürze wieder reichlich Nachschub geben. Die meisten Corona-Selbsttests sind für den sogenannten Nasen- oder Rachenabstrich geeignet. Wie der Test im Detail angewendet wird, können Sie der jeweiligen Gebrauchsanweisung des Herstellers entnehmen. Wichtig zu wissen ist, dass Sie sich immer ganz genau an die Anleitung halten sollten. Je präziser Sie den Test durchführen, desto genauer ist das Ergebnis. Wenn Sie einen Corona-Schnelltest gemacht haben, müssen Sie noch einmal 15 bis 20 Minuten warten, bis Sie das Ergebnis ablesen können. Es folgt ein Beispiel, wie Sie den Corona-Selbsttest von Aponeo anwenden: Nasenabstrich Möchten Sie die Probe aus der Nase entnehmen, muss der Abstrichtupfer darin eingeführt werden (mindestens 1,5 Zentimeter tief), bis Sie einen leichten Widerstand spüren. Führen Sie das Stäbchen 15 Sekunden lang vier bis sechs Mal im Kreis entlang der inneren Nasenwand – und wiederholen den Vorgang noch einmal in Ihrem anderen Nasenloch. Rachenabstrich Möchten Sie die Probe aus Ihrem Mund entnehmen, empfiehlt das Robert Koch-Institut, einen Spatel zur Hilfe zu nehmen – um Ihre Zunge herunterzudrücken. Anschließend müssen Sie mit dem Abstrichtupfer entlang des Rachens in kreisenden Bewegungen entlangstreichen, ohne dabei den Gaumen (oder auch die Zunge) zu berühren. In beiden Fällen wird das Stäbchen danach in der Flüssigkeit des Extraktionsröhrchens mindestens 15 Sekunden lang eingeweicht, indem sie es mehrmals drehen und (von außen) zusammendrücken. Drücken Sie das Röhrchen erneut zusammen, wenn Sie den Tupfer entnehmen. Anschließend geben Sie vier bis fünf Tropfen der Flüssigkeit in die Aufnahmeöffnung der Testkassette. Zu guter Letzt warten Sie 15 Minuten, bevor Sie das Ergebnis ablesen. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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„Shutdown“ in den USA vorerst verhindert

In den USA hat der Senat am späten Donnerstagabend einem Gesetzentwurf für den Übergangshaushalt zur Finanzierung der US-Regierung bis Mitte Februar zugestimmt und damit einen Shutdown verhindert. Mit 69 zu 28 Stimmen wurde die Finanzierung der Regierung bis zum 18. Februar auf dem derzeitigen Niveau belassen. Ohne die kurzfristige Verabschiedung des Gesetzentwurfs wäre die Finanzierung am Freitag um Mitternacht ausgelaufen. Jetzt muss nur noch US-Präsident Joe Biden das Gesetz unterzeichnen, damit es rechtskräftig wird. „Ich bin froh, dass sich am Ende ein kühlerer Kopf durchgesetzt hat. Die Regierung bleibt geöffnet, und ich danke den Mitgliedern dieser Kammer dafür, dass sie uns vor einem vermeidbaren, unnötigen und kostspieligen Stillstand bewahrt haben“, sagte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, nach der Einigung mit den Republikanern, die den Weg für die Verabschiedung des Gesetzes frei machte. Nur wenige Stunden zuvor hatte das Repräsentantenhaus mehrheitlich mit 221 zu 212 Stimmen für den Gesetzentwurf gestimmt. Der Anführer der republikanischen Minderheit im Senat, Mitch McConnell, lies zunächst offen, ob in der Kammer ein beschleunigtes Gesetzesverfahren angewendet werden würde. Vor der Abstimmung hatten einige republikanische Senatoren damit gedroht, die Abstimmung zu torpedieren. Sie wollten Biden zu Zugeständnissen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie zwingen. Hätten sich die Senatoren nicht auf den Entwurf einigen können, hätten in der Nacht zum Samstag zahlreiche Bundesbehörden schließen und hunderttausende Staatsbedienstete in den unbezahlten Urlaub gehen müssen. Hintergrund des Streits mit den Republikanern war die von Biden erlassene Impfpflicht. Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern sollen ab Anfang kommenden Jahres verpflichtet werden dafür zu sorgen, dass ihre Mitarbeiter geimpft sind oder ein Mal pro Woche getestet werden. Das stößt bei den Republikanern auf breite Ablehnung. Die Demokraten hatten sich jedoch bereiterklärt, eine Mehrheitsabstimmung über die Aufhebung der Maßnahmen zuzulassen. Diese scheiterte erwartungsgemäß. Auch Schuldenobergrenze könnte platzen Die Verabschiedung des Gesetzes, das die Finanzierung des Bundes bis Mitte Februar sichern soll, gibt den Abgeordneten zwölf Wochen, um ihre Differenzen über zwölf jährliche Einzelbudgets zu überwinden. Diese gehören zum Fiskaljahr 2022, das in den USA am 01. Oktober begann. Ihr Umfang beträgt etwa 1,5 Billionen Dollar. Darin nicht enthalten sind Ausgaben für gewisse Bundesprogramme wie etwa Sozialhilfen im Rahmen der Social Security, die automatisch erneuert werden. Die Debatten im Kongress finden vor dem Hintergrund der Zwischenwahlen im kommenden Jahr statt. Dabei werden das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu bestimmt.

 

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Hamburg: Zwölf Festnahmen bei Razzien in wegen Glücksspiel

In Hamburg-Harburg sind mehrere Lokale gestürmt und durchsucht worden. In erster Linie sollte es um illegales Glücksspiel gehen. Es wurden jedoch auch ein Dutzend Menschen festgenommen. In einem gemeinsamen Schlag haben Polizei, Zoll und Bezirksamt im Hamburger Stadtteil Harburg mehrere Betriebe durchsucht. Das bestätigt ein Sprecher der Polizei Hamburg t-online. Bei der Razzia am Mittwochabend seien vier Kulturvereine und zwei Gaststätten wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels durchsucht worden. Zahlreiche Gegenstände wie Spielautomaten und Bargeld wurden beschlagnahmt. Außerdem wurden zwölf Menschen vorläufig festgenommen, so der Sprecher gegenüber t-online. Sie werden verdächtigt, sich illegal im Land aufzuhalten. Reporter vor Ort berichten, dass es bei der Aktion auch um die Einhaltung der 2G-Regelung ging, was der Sprecher jedoch zunächst nicht bestätigen konnte.

 

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Weihnachtsgeschenke online shoppen: Top Deals und Blitzangebote im Überblick

Gerade erst feierte die Black Week 2021 ihr großes Finale am Cyber Monday, den 29. November, da startet Amazon schon das nächste Deal Event: Ab heute lockt der Onlineshop mit zahlreichen Produkten aus unterschiedlichen Kategorien, die noch bis zum 23. Dezember günstiger zu haben sind. Wenn Sie noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Weihnachtsgeschenk sind, werden Sie hier vielleicht fündig. Auf die Schnäppchen, fertig – los! 18 % Rabatt: CHUWI HiPad Plus Tablet 11 Zoll, Android 11.0 Tablett PC mit 4 GB RAM + 128 GB ROM, Octa Core 2.0Ghz Prozessor, 2176 x1600 FHD IPS,5MP+13MP Kamera, 7300 mAh, WiFi, Bluetooth, Type C, für 219,99 Euro statt 269,98 Euro. Hier geht's zum Deal. 20 % Rabatt: Amazfit GTS 2 Mini Smartwatch, GPS Fitness Aktivitätstracker mit Alexa, AMOLED, 14 Tagen Akkulaufzeit, 70 Sportmodi, Überwachung von SpO2, Herzfrequenz, Schlaf und Stress, für 71,92 Euro statt 89,90 Euro. 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Frostige Nacht: Mehrere Glätte-Unfälle in Niedersachsen

Allein in den Regionen Osnabrück, Emsland und in der Grafschaft Bentheim meldete die Rettungsleitstelle zwischen Donnerstagabend Freitagmorgen etwa ein Dutzend Unfälle. In Rastede (Landkreis Ammerland) rutschte ein Sattelzug auf der glatten Fahrbahn in einen Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zwei weitere Fahrzeuge verunglückten an derselben Stelle. Dabei blieb es bei Sachschäden. Auch in Oldenburg kamen mehrere Autos ins Rutschen. Betroffen war dabei auch ein Streufahrzeug. Menschen wurden nicht verletzt. Im Oberharz sorgten Eis- und Schneeglätte am frühen Morgen für Verkehrsbehinderungen. Lkw-Fahrer wurden aufgefordert, das Gebiet zu meiden.

 

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Hauswand in Ottensen eingestürzt - Suche nach der Ursache

Möglicherweise war eine Verpuffung die Ursache. "Das Haus hat einen Gasanschluss und den haben wir stillgelegt. Ob er ursächlich für die Explosion war, wird die Polizei klären müssen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. In den oberen zwei Etagen des dreigeschossigen Hauses in der Winterstraße war die Fassade komplett zerstört worden. Zwei Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Nachbarn hatten den Mann aus den Trümmern gezogen. Er liegt mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zeigte sich betroffen. "Die Stadt wird den Betroffenen helfen, wo es geht", sagte er. Zu dem Schwerverletzten erklärte Tschentscher: "Er ist jetzt außer Lebensgefahr, und ich wünsche ihm gute Genesung." Die Rettungskräfte waren mit rund 80 Frauen und Männern im Einsatz. Um die Mittagszeit hatte das Technische Hilfswerk kleine Drohnen in das Haus fliegen lassen - auch um zu schauen, ob noch Menschen im Haus sind. Die Rettungshundestaffel suchte in den Trümmern auf der Straße nach Verletzten.

 

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Frankfurt/Seeheim-Jugenheim: Frau wird von Auto eingeklemmt und stirbt

In Südhessen hat ein 58-Jähriger einen tödlichen Unfall verursacht: Als er mit seinem am Hang stehenden Auto losfahren wollte, rollte der Wagen rückwärts und erfasste eine dort stehende Frau. Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist eine Frau in der südhessischen Gemeinde Seeheim-Jungenheim zwischen zwei Autos eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am frühen Freitagmorgen mitteilte, stieg ein 58-Jähriger in sein am Hang geparktes Auto. Das Automatikfahrzeug rollte daraufhin auf der steilen Straße rund zwei Meter rückwärts. Dabei erfasste es eine 79-Jährige und klemmte sie zwischen dem rückwärts rollenden Fahrzeug und einem weiteren geparkten Auto ein. Laut Polizeiangaben löste der Mann vermutlich die Handbremse und beschleunigte nicht ausreichend, um das Rollen des Autos zu verhindern. Die Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Zwei weitere Menschen, die zum Zeitpunkt des Unfalls neben dem Opfer standen, konnten sich der Polizei zufolge noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden nur leicht verletzt. Die genaue Unfallursache werde nun von einem Sachverständigen geklärt. Ein Polizeisprecher sagte, auch Automatikfahrzeuge könnten losrollen, "wenn es steil genug ist". Auch bei den Dienstfahrzeugen der Polizei sei das bereits vorgekommen.

 

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Gut zu wissen: Diese Skigebiete öffnen am Wochenende in Tirol

Nordkette, Kühtai, Ischgl, Kitzbühel und einige weitere Tiroler Skigebiete öffnen trotz Lockdown ihre Lifte und Pisten. Manche starten gleich voll durch, andere vorerst im Wochenendbetrieb. Wir haben einen aktuellen Überblick für euch, wo Wintersportler schon bald auf ihre Kosten kommen – und wo es noch etwas länger dauert. Innsbruck – Die Skilifte sind in Österreich vom aktuellen Lockdown ausgenommen, doch für manche Betreiber rechnet sich das Aufsperren noch nicht oder nur teilweise. Wir haben eine aktuelle Übersicht nach Bezirken zusammengestellt, welche Bergbahnen in Tirol den Betrieb dennoch am kommenden Wochenende aufnehmen, welche bereits geöffnet sind und wo es noch etwas länger dauert.

 

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Nach Messerangriffen in Japan: Das Land will Überwachungskameras in Zügen installieren

Tokio. Nach wiederholten Angriffen mit Messern in Zügen erwägt Japan die einheitliche Installierung von Sicherheitskameras in Bahnen. Wie japanische Zeitungen am Freitag berichteten, beraten Experten und Expertinnen im Auftrag des Verkehrsministeriums, Bahnbetreiber zum Einbau von Überwachungskameras in allen neuen Wagen einschließlich Shinkansen-Hochgeschwindkeitszügen zu verpflichten. Anlass ist ein Vorfall vor kurzem in einem Abteil der Keio-Linie in Tokio, bei dem ein junger Japaner an Halloween Feuer gelegt und mit einem Messer mehr als ein Dutzend Menschen verletzt hatte. In dem Zug hatte es keine Überwachungskameras gegeben. Bislang sei die Installation solcher Kameras den Betreibenden überlassen gewesen, hieß es. Auch fehle es bislang an einheitlichen Standards bezüglich der Funktionsweise solcher Geräte. Dies solle sich künftig ändern. In den vergangenen Jahren war es wiederholt zu Angriffen in Zügen und auf Bahnhöfen in Tokio gekommen. Erst im August wurden zwei Menschen in einer U-Bahn verletzt, als ein Mann eine Säure ins Gesicht eines anderen Mannes spritzte. Einen Tag vor der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele stach zudem ein Mann wahllos auf zehn Fahrgäste ein. Ungeachtet solcher Vorfälle genießt die Nummer Drei der Weltwirtschaft den Ruf, eines der sichersten Länder zu sein. RND/dpa

 

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Alexander Schallenberg im Porträt: Der Blitzkanzler

Alexander Schallenberg (ÖVP) hat seinen Abgang aus dem Kanzleramt angekündigt und sich damit zum kürzest dienenden Regierungschef Österreichs gemacht. Allzu traurig wird er persönlich wohl kaum sein, hat er den Posten doch nie angestrebt. Wien – Aus dem nichts war er da und schon ist er wieder weg. Alexander Schallenberg (ÖVP) hat am Abend nolens volens seinen Abgang aus dem Kanzleramt angekündigt und sich damit zum kürzest dienenden Regierungschef Österreichs gemacht. Allzu traurig wird er persönlich wohl kaum sein, hat er den Posten doch nie angestrebt. Dennoch wäre er wohl gerne mit einem anderen Rekord in die Annalen eingegangen. Von Anfang an war Schallenberg unter dem Verdacht gestanden, nur den Platzhalter für Sebastian Kurz (ÖVP) zu spielen. Jetzt wo der sich doch für den Abschied aus der Politik entschied, hat sich dieser bestätigt. Weder wollte Schallenberg Parteichef werden noch war dies für die Partei eine echte Option. Da der Obmann aber auch Kanzler sein sollte, war die Zeit für Schallenberg abgelaufen. Ohnehin war sein Auftreten in der neuen Rolle nicht nur glücklich. Schon beim ersten Auftritt Kurz freizusprechen, wurde allgemein als mäßig gelungen aufgenommen. Auch sonst wirkte Schallenberg nicht immer trittsicher. Tagelang wehrte er sich gegen einen Lockdown für Geimpfte, um ihn letztlich dann doch absegnen zu müssen. Immerhin wurde unter ihm das Verhältnis zum Koalitionspartner wieder etwas entspannt. Dialogfähigkeit ist ohnehin etwas, das Schallenberg zugeschrieben wird, auch wenn er gerade in der Zuwanderungspolitik auch mal zu brachialer Rhetorik griff. Takt hat er wohl auch am diplomatischen Parkett gelernt, das seine Familie seit Jahrzehnten betritt. Sein Vater Wolfgang war Generalsekretär im Außenministerium, und auch die Karriere des Filius sollte sich in ähnlichen Regionen abspielen. Am vergangenen Freitag war Kanzler Alexander Schallenberg Gast bei „Tirol Live“ und sprach dabei über den Lockdown, Impfpflicht und den Zustand der türkis-grünen Koalition. Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Geboren wurde Schallenberg 1969 in Bern, auf wuchs er in Indien, Spanien und Frankreich. Von 1989 bis 1994 studierte der aus altem oberösterreichischen Adelsgeschlecht Stammende Rechtswissenschaften in Wien und Paris, danach Europäisches Recht am Europacollege in der belgischen Stadt Brügge. Wurzeln hat er im Mühlviertel in Oberösterreich, sein nasaler Sprechstil steht aber wie seine Art von Humor eher fürs diplomatische Parkett denn für den Stammtisch, den man für Wahlerfolge auch erobern sollte. Schallenbergs erste Auslandsstation war Brüssel, genauer die österreichische EU-Vertretung dort, wo er fünf Jahre lang die Rechtsabteilung leitete. Zurück in Österreich machte sich Schallenberg als Pressesprecher der früheren Außenministerin Ursula Plassnik sowie später von deren Nachfolger Michael Spindelegger (beide ÖVP) einen guten Namen. Als Kurz die Agenden des Außenministers übernahm, beförderte er den Kommunikationsprofi zum Leiter für "strategische außenpolitische Planung". Auch in den Regierungsverhandlungen nach der Nationalratswahl 2017 zählte Kurz auf ihn. So folgte der ausgewiesene Europaexperte ihm auch ins Bundeskanzleramt, wo er während der türkis-blauen Regierungszeit die Stabsstelle Strategie und Planung leitete. 🔴 Live-Blog: Kurz zieht sich aus der Politik zurück Zu Ministerehren kam der vierfache Vater in der Experten-Regierung nach Ibiza, wo er das Außenamt für den Übergang leitete. Allerdings galt er damals schon als heimlicher Kanzler, der die in Regierungsgeschäften unerfahrene Brigitte Bierlein tatkräftig unterstützte, wohl auch mit einem leichten Seitenblick auf Nutzen für die Volkspartei. Die Rolle stand ihm wohl besser als die ganz an der Front. Sie aufzugeben dürfte Schallenberg nicht sonderlich schwer fallen. Ob ihn sein weiterer Weg an die alte Wirkungsstätte im Außenministerium führt, wird er wohl selbst entscheiden. Denn eine komplette Demontage wird ihm die Partei eher nicht antun. (TT. com, APA) Alexander Schallenberg, geboren am 20. Juni 1969 in Bern (Schweiz), geschieden, Vater von vier Kindern. Jurist. Seit 1997 im Außenministerium, u.a. an Österreichs Vertretung bei der EU in Brüssel, weist er eine lange Karriere in ÖVP-Kabinetten auf. Ab 2006 Pressesprecher von Außenministerin Ursula Plassnik und ab 2008 von ihrem Nachfolger Michael Spindelegger. Ab 2013 unter Außenminister Sebastian Kurz für "strategische außenpolitische Planung" zuständig. Ab 1. März 2018 Leiter der EU-Koordinationssektion des Bundeskanzleramts, ab 3. Juni 2019 Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres im Übergangskabinett von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, seit Jänner 2020 Außenminister im Kabinett Kurz II., ab 11. Oktober Bundeskanzler.

 

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Kein Job unter Rangnick: Interimstrainer Carrick verlässt Manchester United nach 15 Jahren

Das neue Kapitel bei Manchester United wird ohne eine große Klub-Ikone aufgeschlagen: Wie die Nordengländer am Donnerstagabend nach dem 3:2-Sieg über den FC Arsenal bekannt gaben, verlässt Michael Carrick den Klub. Nach drei Spielen als Interimstrainer der "Red Devils" wird der 40 Jahre alte ehemalige englische Nationalspieler keine Aufgabe im Trainerstab des künftigen United-Coachs Ralf Rangnick übernehmen. Nach über 15 Jahren im Verein kehrt Carrick dem Old Trafford stattdessen den Rücken. Offen bleibt damit, wie sich Rangnicks künftiger Stab zusammensetzt. "Meine Zeit in diesem großartigen Verein werden immer die besten Jahre meiner Karriere bleiben. Als ich vor über 15 Jahren unterschrieben habe, hätte ich nicht einmal in meinen wildesten Träumen gedacht, so viele Titel zu gewinnen", wird Carrick in einer Mitteilung des Vereins zitiert. "Nach vielen Überlegungen habe ich nun aber entschlossen, dass es die richtige Zeit ist, den Verein zu verlassen." Dem neuen Cheftrainer Rangnick, der bei United am Freitag offiziell vorgestellt werden soll und den Klub zunächst bis Saisonende trainieren wird, dann eine Beraterrolle einnimmt, wünschte Carrick alles Gute. In seiner aktiven Karriere gehörte Carrick zu den besten Mittelfeldspielern Englands. Aus der Jugend von West Ham United stammend wechselte er 2006 von den Tottenham Hotspur zu ManUnited. In zwölf Jahren als Spieler im Old Trafford gewann er unter anderem fünf Meisterschaften und 2008 die Champions League. Direkt im Anschluss an sein Karriereende 2018 blieb er dem Klub zunächst als Co-Trainer unter José Mourinho, dann unter Ole Gunnar Solskjaer erhalten. Nach dem Aus des Norwegers vor knapp zwei Wochen übernahm er als "Caretaker Manager". In der Champions League gewann United unter seiner Führung gegen Villareal. In der Premier League holte man einen beachtlichen Punkt gegen Spitzenreiter Chelsea und den Sieg gegen Arsenal am Donnerstag.

 

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Schalke-Sportvorstand Knäbel lobt Sportdirektor Schröder: "Der kann den Pott"

Sportvorstand Peter Knäbel hat die Arbeit von Sportdirektor Rouven Schröder beim Neuaufbau der Mannschaft des FC Schalke 04 in höchsten Tönen gelobt. Die Arbeit des 46-Jährigen sei unter anderem bei der Verpflichtung von Spielern wie Ko Itakura oder Thomas Ouwejan sehr, sehr wertvoll gewesen, sagte Knäbel im Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Bei Rouven kommt als Kirsche auf die Sahne dazu, dass das ein sehr emotionaler, dabei geerdeter und natürlicher Mensch ist, der einfach hier hinpasst. Der kann den Pott", urteilte der Sportvorstand. Der FC Schalke 04 war in der vergangenen Saison aus der Bundesliga in die 2. Liga abgestiegen. Nach 15 Spieltagen sind die Gelsenkirchener mit 26 Punkten Tabellensechster und spielen am Samstagabend im Topspiel (20.30 Uhr, Sky) bei Spitzenreiter FC St. Pauli. Mit einem Sieg könnte sich Königsblau näher an die Aufstiegsränge tasten. Die Hamburger könnten in gewisser Hinsicht auch ein Vorbild für Schalke sein, meinte Knäbel, aber man wolle nichts kopieren. Der FC St. Pauli gehöre derzeit zweifelsfrei zu erfolgreichen Modellen im Fußball, befand der Sportvorstand. "Diese Verbindung zwischen notwendiger Innovation, klarer politischer und gesellschaftlicher Haltung und wirtschaftlichem Erfolg verfolgen wir schon sehr genau. Aber wir müssen unseren eigenen Weg finden", betonte Knäbel, der früher in der Bundesliga für die Kiez-Kicker gespielt hat.

 

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„Koblenz gewann an Schönheit, als ich es geschafft hatte, wieder heraus zu kommen“

E r gilt als Erfinder des modernen Reiseführers: John Murray (1808–1892). Zwischen 1836 und 1901 erschienen Reisehandbücher ( handbooks for travellers) des Briten, die man wegen ihres roten Einbands Red Books nannte. Zur damaligen Zeit galten sie als eine Art „Bibel“ für Reisende. 1836 erschien der erste Band der Reihe, das „Handbuch für Norddeutschland“. Zwei Jahre später das für Süddeutschland. Über Jahrzehnte prägten sie das Bild vieler Deutschland-Besucher. Durch Zufall bekam Christian Eisert, ein Berliner TV-Autor und Satiriker, die Bücher in die Hände und fragte sich, wie es wohl wäre, „mit dem fremden Blick des Briten“ gewissermaßen „eine Auslandsreise im Inland zu machen“. Kurz gesagt: Murrays Spuren zu folgen. In einem gerade veröffentlichten Buch beschreibt Eisert seine Zeitreise. WELT: Haben Sie sich auf Ihrer Deutschland-Tour oft verfahren? Christian Eisert: Ich nicht, aber mein Navi. Gelegentlich fuhren mein Camper und ich auf frisch asphaltierten Straßen, laut Navi-Display aber über glattes Grün. Dass ich ein Navi genutzt habe, ist übrigens kein Anachronismus. Murray empfiehlt explizit, sich in fremden Gegenden einem kundigen Reiseführer anzuvertrauen. Manchmal irritierte mich mein elektronischer Reiseführer allerdings mit Ansagen wie: „Fahren Sie im Kreisverkehr geradeaus.“ WELT: Sie waren aber sicher schneller unterwegs als Murray in der Kutsche? Eisert: Schon, wobei ich selten mehr als 200 Kilometer am Tag zurücklegte, gemächliches Reisen schärft den Blick. Manches will man allerdings gar nicht entdecken – ich sag’ nur Lübeck! WELT: So? Was ist denn mit Lübeck? Eisert: Eine fantastische Stadt. Die Hotelbetten allerdings! Zumindest in meinem hatten dem Matratzenschoner zufolge andere Gäste eine besondere Vorliebe für. – sagen wir Latte Macchiato. Kein Wunder, dass sich Murray in der Pflicht sah, britische Reisende auf „das volle Ausmaß des Elends hinzuweisen, denen sie beim Schlafen in deutschen Betten“ ausgesetzt sein würden. WELT: Murray scheint ja ein richtiges Lästermaul gewesen zu sein, was hat ihn denn noch so an Deutschland gestört? Eisert: Nun, seine Handbücher beinhalten einige Warnungen, etwa, dass die Bayern hundsmiserable Straßen hätten und sich nicht auf die Zubereitung von Fleisch verstünden; dass Regensburg sehr düster und das einst prächtige Nürnberg zu einer langweiligen Provinzstadt heruntergekommen sei. Oder dass man an Malaria erkranken könne, wenn man sich nach Stuttgart begebe, weil die umgebenden Hügel eine freie Luftzirkulation verhinderten. Das sind natürlich sehr subjektive Eindrücke, ich habe ganz andere gewonnen. Oft sogar bessere. Zu Stuttgart kann ich allerdings nichts sagen, die Stadt habe ich sicherheitshalber umfahren. Auf Landstraßen natürlich. WELT: Wieso Landstraßen? Eisert: Ich habe mich ja als Zeitreisender verstanden und vor 200 Jahren gab es noch keine Autobahnen. Deshalb dieselte ich über rund 6000 Kilometer Landstraße durch Deutschland. Das sind fast tausend Kreisverkehre! Meist habe ich noch zu einem Campingplatz gefunden. WELT: Künftig also nur noch Campingplätze? Eisert: Es gibt ja zwei Arten zu campen. Die stationäre, bei der man die ganze Zeit an einer Stelle bleibt und ab und zu Grillwürste wendet oder die Parzellengrenzhecke pflegt. Und die mobile. Bei der man fast täglich unterwegs ist. Wobei die einen im kultigen VW-Bus die Welt erkunden wollen und die anderen im elefantengroßen Luxuscamper Baden-Württemberg. Ich lag wohnmobiltechnisch dazwischen, da ich in einem Crossover Utility Vehicle reiste. Auf deutsch: umgebauter Lieferwagen. Der klapperte wie eine alte Kutsche. WELT: Womit wir wieder bei Murray wären. Haben Sie bei Ihrer Tour eigentlich alle Kritikpunkte Murrays checken können? Eisert: Alle wollte ich gar nicht checken, er war ja schon ein ziemlicher Mäkelfritze. WELT: So schlimm? Eisert: Ich zitiere mal aus dem Kapitel „Bayrische Hotels“: „In den Zimmern offenbart die Art der Waschgelegenheit, die gewöhnlich auf eine flache Auflaufform, eine Karaffe oder einen Wasserbecher sowie ein Taschentuch anstelle eines Handtuchs beschränkt ist, die Gewohnheit der Deutschen diesbezüglich und zeigt, auf welche einfache Weise ihr Waschwunsch befriedigt wird.“ WELT: Solche Ehrlichkeit vermisst man heute in modernen Reiseführern. Es wird zwar vor Gefahren gewarnt, vernichtende Urteile über Städte gibt es aber in aller Regel nicht, selbst wenn die Orte potthässlich sind. Sie hingegen müssen sich keine Zurückhaltung auferlegen, deshalb bitte eine ehrliche Antwort: Was kann man sich ersparen in Deutschland? Eisert: Auch das Hässliche kann interessant sein. Aber wer keine Zeit verlieren will, sollte Koblenz meiden, denn es ist die Stadt gewordene Kabelschublade mit Hochstraßen, Unterführungen und Brücken neben-, über- und vor allem durcheinander. Koblenz gewann an Schönheit, als ich es geschafft hatte, wieder heraus zu kommen. Und Dresden empfand ich als völlig durchdisneysierten Barockerlebnispark. Zu Murrays Zeiten war die Bausubstanz ja noch original. Er war überzeugt, in Dresden werde „die deutsche Sprache mit erträglicher Reinheit gesprochen“. Naja. Was Hamburg angeht, muss ich Murray aber zustimmen. Er schrieb: „die Bekleidung, die man auf den Straßen Hamburgs sieht, hat nicht das geringste Unterscheidbare“. Als ich durch die Hafencity bummelte, trugen die Bewohner nicht nur alle Burberry-Stepp, ihre Westen waren sogar farblich auf die ihrer Hunde abgestimmt. WELT: Spielt da vielleicht eine andere Wahrnehmung eine Rolle, weil Sie im tristen Ost-Berlin zur Welt kamen? Eisert: Wenn, dann nur, weil das Aufwachsen in der DDR den Blick für Zwischentöne schärfte. Das heißt aber nicht, dass ich den Osten Deutschlands wohlwollender betrachtete. Eine Freundin, die mich zeitweise begleitete und deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sagte, einige Städte in Brandenburg seien „gestorbene Orte“. Besser kann man es nicht ausdrücken. WELT: Dabei ist doch alles durchsaniert und nett anzusehen. Eisert: Das stimmt und deshalb muss, wer einen Film über die letzten Jahre der DDR machen will, in Oberfranken drehen. Im ehemaligen Zonenrandgebiet sieht es heute sehr nach spätem Realsozialismus aus. Durchaus reizvoll. WELT: Zurück zu Murray, was hat sich denn kulinarisch in den vergangenen 200 Jahren in Deutschland getan? Eisert: Murray fand die deutsche Küche fürchterlich. Da wäre er heutzutage wohl zufriedener. Es gibt kulinarisch mehr Auswahl. Deutschland ist buchstäblich zum Melting Pot geworden. So aß ich zum Beispiel im brandenburgischen Herzberg bei aus Mazedonien stammenden Albanern sehr gut italienisch. Eine Empfehlung, die nicht bei Murray stand. Der schlug andere Gasthäuser vor. WELT: Gibt es noch viele davon? Eisert: Erstaunlich viele, aber oft wechselten die Namen, wegen neuer Besitzer oder weil die Traditionsnamen nicht mehr zum Zeitgeist passen. Das Hotel „Drei Mohren“ in Augsburg heißt beispielsweise seit Sommer 2020 nach der Straße, in der es steht „Maximilian’s“. Die Augsburger Jugendgruppe von Amnesty hatte gegen den alten Namen eine Petition eingereicht. Andere haben sich namentlich nicht geändert und auch kaum äußerlich. Ich habe im Laufe der Reise ein Faible für alte Gasthäuser entwickelt. WELT: Können Sie welche empfehlen? Eisert: Alle, die „Krone“ oder „Post“ heißen oder irgendwas mit „golden“ im Namen haben. Und wenn es dort nicht schmeckt, ist das Essen nicht misslungen, sondern murrayesk. WELT: Wenn man Ihren Routen folgen will, aber nur zwei Wochen Zeit hat – wohin sollte man zuerst den Camper lenken? Eisert: Jede Ecke von Deutschland hat Schönes, Bedeutendes, Kurioses. Wer entspanntes Sightseeing in historischen Stadtzentren liebt, sollte das am besten morgens zwischen sechs und neun Uhr machen. Da sind Parkplätze kostenlos und es lässt sich in den örtlichen Bäckereien gut frühstücken. WELT: Und was bleibt von Murrays Erkenntnissen? Eisert: Murray setzte in seinen Reiseführern erstmals auf das Prinzip des Sehenswerten und führte für historische Stadtkerne, Schlösser, Burgen, Kirchen und Klöster eine Sterne-Bewertung ein. Es sind dieselben Sehenswürdigkeiten, die wir heute noch besuchen. Wir lieben eben Altes. Deshalb macht auch niemand beim Berlinbesuch einen Ausflug zu den Plattenbauten von Marzahn und Hellersdorf. In 200 Jahren sieht das vielleicht schon anders aus. Das Buch von Christian Eisert „Man reise vorzugsweise mit der eigenen Bettdecke“ ist am 1. Dezember 2021 im Polyglott Verlag erschienen, es hat 272 Seiten und kostet 16,99 Euro.

 

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Wasserhahn entkalken: So leicht entfernen Sie die lästigen Ablagerungen

Kalk, in der Fachsprache auch Calciumcarbonat genannt, befindet sich in den meisten Gesteins- und Bodenschichten. Je nachdem, wie viel Kalk sich in der Erde befindet, durch das unser Grundwasser fließt und letztendlich am Wasserhahn wieder herauskommt, fällt der Calciumcarbonat-Gehalt unterschiedlich hoch aus. Das ist auch der Grund dafür, warum das Wasser in manchen Regionen Deutschlands besonders kalkhaltig oder auch kalkarm ist – und die Armaturen im Badezimmer mehr oder weniger Ablagerungen aufweisen. Am Ende spielt es jedoch keine Rolle, wie viel Kalk sich am Wasserhahn ablagert, denn Fakt ist: Mit den richtigen Handgriffen können Sie die weißen Ränder ganz leicht wieder entfernen. Unabhängig davon, wie viel Kalk sich an den Armaturen abgelagert hat. Kalk bietet nicht nur den idealen Nährboden für Keime, sondern sorgt mitunter dafür, dass weniger Wasser durch den Hahn fließt – denn auch das darin befindliche Sieb wird durch die Ablagerungen mit der Zeit verstopft. Am Ende spritzt das Wasser in alle Richtungen, nur nicht mehr dahin, wo es eigentlich landen soll: im Waschbecken. Damit der Wasserstrahl wieder geradeaus fließen kann, müssen Sie einfach nur das Sieb entkalken. Dabei gehen Sie wie folgt vor: Aber auch andere Hausmittel haben sich mittlerweile als wahre Entkalkungswunder entpuppt, wie etwa Cola und Aspirin – oder auch Amidosulfonsäure: Das Pulver wird ebenfalls in Wasser aufgelöst (etwa fünf Gramm pro 500 Milliliter Flüssigkeit) und kurz aufgekocht. Anschließend legen Sie den Perlator für fünf Minuten in die heiße Amidosulfonsäurelösung. Ein genauso altbewährtes Hausmittel ist die Zitronensäure: Das in kaltem Wasser aufgelöste Pulver können Sie ebenfalls nutzen, um den Perlator in seinen Einzelteilen darin für 30 Minuten einzuweichen. Währenddessen können Sie ein Mikrofasertuch ins Wasser tunken und die verkalkten Armaturen von außen reinigen. Die Zitronensäure ist zudem auch für Wasserkocher geeignet. Zu guter Letzt können Sie natürlich auch gewöhnliche Reinigungsmittel gegen Kalk verwenden, um die weißen Ränder an den Armaturen zu entfernen. Die äußerlichen Ablagerungen behindern zwar nicht den Wasserstrahl, sehen dafür aber trotzdem nicht sehr schön aus und breiten sich zudem immer weiter aus, wenn man sie nicht regelmäßig entfernt. Und noch ein Tipp zum Schluss: Um lästige Kalkablagerungen in der Zukunft zu vermeiden, müssen Sie den Wasserhahn einfach nur trocken halten – dann können sich keine weißen Ränder bilden. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Feuerwerks-Verkaufsverbot: Weco-Mitarbeiter bangen um Jobs

Die Weco-Firmenleitung in Nordrhein-Westfalen rechnet nach eigenen Angaben mit einem großen finanziellen Schaden. Auch 2020 war der Verkauf von Feuerwerk für die Silvesternacht verboten worden. Wie schon im vergangenen Jahr soll auch dieses Jahr damit verhindert werden, dass die Krankenhäuser zusätzlich durch Patienten belastet werden, die sich beim Böllern verletzen. Ob es auch ein An- und Versammlungsverbot gibt, will die Landesregierung von der Inzidenz abhängig machen. In Folge des Verkaufsverbots im vergangenen Jahr hatte Weco in einem anderen Werk bereits 100 Mitarbeiter entlassen müssen. Bereits einige Tage vor dem Verbot hatte der Vorsitzende des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI), Thomas Schreiber, gemahnt, der pyrotechnischen Industrie mit ihren 3.000 Mitarbeitern drohe bei einem erneuten Verkaufsverbot das Aus. "Bei einer Branche, deren Hauptumsatz - also mehr als 90 Prozent - in nur drei Tagen zum Jahresende entsteht, ist es umso schmerzhafter, wenn nach Monaten harter Arbeit und Hoffnung auf einen Silberstreif am Horizont die komplette wirtschaftliche Überlebensgrundlage entzogen wir", sagte er. Unter dem Dach des VPI haben sich 21 Mitgliedsunternehmen zusammengefunden, darunter auch die großen deutschen Anbieter Weco, Comet und Nico. Die Corona-Maßnahme s

 

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Was die Ampel-Pläne für unseren Geldbeutel bedeuten

Im Podcast “heute wichtig” analysiert der Chefredakteur von "Capital" und Leiter des Hauptstadtbüros von stern, "Capital" und "Business Punk", Horst von Buttlar, den Koalitionsvertrag und sagt: "Die Rente mit 67 wurde auch nicht angetastet, also Rente mit 70 kommt auch erst mal nicht – das bedeutet erst mal höhere Lasten für die jüngere Generation. Gleichzeitig wollen sie auch, dass der Rentenbeitragssatz, dass der nicht über 20 Prozent steigt. Das heißt, man wird das irgendwann nur über höhere Steuerzuschüsse regeln können." Außerdem gibt's Neuerungen, was das Geld aus dem Rententopf angeht, die Koalition will, "ein Teil des Geldes, (…) zehn Milliarden Euro künftig am Kapitalmarkt anlegen. Da muss man keine Angst haben, dass die Rente deswegen verzockt wird, am Aktienmarkt. Das ist ein kleiner Betrag, also 10 Milliarden ist wirklich wenig, die Rentenversicherung schleust einen dreistelligen Milliardenbetrag durch." Auch Harz IV wird umbenannt in "Bürgergeld". Auch der Mindestlohn soll von jetzt 9,60 Euro auf 12 Euro angehoben werden. "Und das ist für die (Millionen Menschen) eine gute Nachricht. Natürlich hat es auch Auswirkungen auf manche Dienstleistungen, es kann sein, dass sich dann der Haarschnitt beim Friseur verteuert, das wissen wir nicht." Der neue Koalitionsvertrag hat viele Hoffnungen erfüllt – einige aber auch enttäuscht. Darunter auch die Erwartung vieler Menschen mit Behinderung, mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht zu bekommen. Das sagt Luisa L’Audace, Mitbegründerin der Initiative "Angry Cripples", die sich für mehr Rechte und Partizipation behinderter Menschen in Deutschland stark macht. "Der Koalitionsvertrag kratzt für mich ziemlich an der Oberfläche", sagt L’Audace, "unsere Lebensrealität findet sich da eigentlich nicht wirklich wieder." Vor allem kritisiert sie, dass Menschen mit Behinderung oft einfach gar nicht gehört würden: "Ich bin immer wieder entsetzt, wenn wir selbst bei Diversitätsdebatten, wo es eigentlich um das Mitdenken marginalisierter Gruppen gehen sollte, keinen Platz am Tisch finden, da unsere Gruppe einfach vergessen wird." Ein weiteres großes Versäumnis: Arbeitsmarktintegration. "Es arbeiten über 300.000 behinderte Menschen in Deutschland in Werkstätten für etwa 1,35 Euro die Stunde, während wir über einen Mindestlohn für alle sprechen." L’Audace sagt, niemand könne von Inklusion reden, solange die Regierung nicht einmal vorhabe, jede behinderte Person die Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

 

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Saugroboter mit KI und Objekterkennung im Test

Drei Saugroboter mit Selbstreinigung im Test Roborock S6: Saugroboter mit Wischfunktion und Laser-Navigation Ecovacs und Roborock: Neue Saugroboter mit intelligenter Objekterkennung Wischroboter iRobot Braava Jet M6: Smarte Bodenreinigung Ohne China-Cloud: Xiaomi-Saugroboter per MQTT und HTTP steuern Sechs Saugroboter mit Raumerkennung und App-Steuerung im Test Roborock S6: Saugroboter mit Wischfunktion und Laser-Navigation Roomba & Co: Acht Saugroboter mit iPhone-Steuerung im Test iRobot Roomba i7+: Saugroboter mit Selbstreinigung Ecovacs Winbot X: Fensterputzroboter mit Akku und Sicherungsleine Drei Saugroboter mit Selbstreinigung im Test Roborock S6: Saugroboter mit Wischfunktion und Laser-Navigation Ecovacs und Roborock: Neue Saugroboter mit intelligenter Objekterkennung Wischroboter iRobot Braava Jet M6: Smarte Bodenreinigung Ohne China-Cloud: Xiaomi-Saugroboter per MQTT und HTTP steuern Sechs Saugroboter mit Raumerkennung und App-Steuerung im Test Roborock S6: Saugroboter mit Wischfunktion und Laser-Navigation Roomba & Co: Acht Saugroboter mit iPhone-Steuerung im Test iRobot Roomba i7+: Saugroboter mit Selbstreinigung Ecovacs Winbot X: Fensterputzroboter mit Akku und Sicherungsleine

 

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Pferdetorso von Jos Pirkner vor Landesgericht in Innsbruck platziert

Innsbruck – Die Platzierung des Kunstwerkes auf dem Vorplatz des Landesgerichtes geriet gestern zum Kunststück. Der Pferdetorso des bekannten Künstlers Jos Pirkner, ein Bronzeguss, der eine Tonne wiegt, wurde mit dem Tieflader von der Gießerei in Berlin angeliefert. Eine örtliche Schlosserfirma stellte die Skulptur per Kran auf und verankerte sie. Der Meister, der just am 2. Dezember seinen 94. Geburtstag feierte, war zwar nicht vor Ort, wies jedoch seinen Werkstättenleiter Peter Gussnig anhand übermittelter Fotos an, wie die Skulptur auszurichten sei. Pirkner ist als Bildhauer international ein Begriff, so hat er 14 überlebensgroße Stiere beim Red Bull Headquarter in Fuschl am See geschaffen. Es ist die größte Bronzeplastik Europas. Den Nachguss des Pferdetorsos für die Bespielung des Platzes vor dem Landesgericht leitete Wigbert Zimmermann, Vizepräsident des Oberlandesgerichts, in die Wege, der in regem Kontakt mit Pirkner steht. Gussnig betont, wie außergewöhnlich diese Leihgabe sei: „Normalerweise gibt es keine Nachgüsse.“ Das Motto des Künstlers sei, die Objekte rar zu halten. Präsident Klaus Schröder verfolgte die Aufstellung und bezeichnete die Skulptur als „einen Gewinn für Innsbruck“. Sie sei auch ein Zeichen dafür, dass die Justiz ein Teil der Gesellschaft ist. Kultur nimmt für Schröder eine wichtige Vermittlerrolle ein. 2015 wurde etwa in Kooperation mit dem Landestheater das Stück „Sophie Scholl“ im Schwurgerichtssaal gezeigt. (pla) 📸| Bildergalerie: 1 von 7 © Rita Falk / Tiroler Tageszeitung © Rita Falk / Tiroler Tageszeitung 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

 

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Fußgänger von Auto angefahren und tödlich verletzt

Bei einem Unfall in Hildburghausen ist ein Fußgänger ums Leben gekommen. Der 23-Jährige wurde am Donnerstagabend beim Überqueren der Friedrich-Rückert-Straße von einem Auto angefahren, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, dort sei er gestorben. Nach den Angaben vom Freitag hatte der 45 Jahre alte Autofahrer den Mann übersehen, der hinter einem entgegenkommenden Lastwagen die Straße betreten hatte. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

 

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Nach dem Tod von Ringo Klemm (75) ist nur noch der „Schöne Klaus“ übrig Der letzte Pate von St. Pauli

Der vorletzte Pate der Reeperbahn ist tot! Jetzt lebt nur noch ein Boss der blutigen 80er Jahre auf dem Kiez: Klaus Barkowsky (68). Der ehemalige Zuhälter trug damals den verrückten Spitznamen „Der schöne Klaus“. Zeitweise fuhr er gleich zwei Lamborghinis, 15 Frauen schafften für ihn an. BILD sprach mit mit der einstigen Kiez-Größe. Lesen Sie mit BILDplus, wovon die einstige Kiez-Legende heute lebt.

 

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Lebewohl, Parsifal

E r stutzte, hielt inne, dachte mehrere Sekunden lang nach, schien geradezu in verzweifeltes Brüten zu verfallen, und gab auf: „Ich kann dir beim Schreiben deines Romans nicht helfen. Ich bin da überhaupt nicht gut, glaube ich.“ Ich hatte ihm erzählt, gerade unter einer Schreibblockade zu leiden. Prompt dachte er allen Ernstes darüber nach, mein Buch fertig zuschreiben! Nicht aus Größenwahn, sondern aus Hilfsbereitschaft. Sebastian Kurz war nie im Stress, man konnte ihn immer erreichen. Selbst im größten Sturm war er so ruhig wie andere in der dritten Woche ihres Hawaii-Urlaubs.

 

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Kommentar zur deutschen Corona-Lage: Späte Einsicht, aber immerhin

Kommentar Die Mehrheit der Deutschen war der Politik zuletzt voraus. Mobilitätsauswertungen als auch Umfragen zeigen, dass sich viele Leute angesichts der Corona-Infektionszahlen derzeit selbst einschränken – sei es bei Lokal-, Veranstaltungs- oder privaten Besuchen. Eine Mehrheit reicht aber nicht aus, um die Pandemie zu beenden, nicht einmal Kontaktbeschränkungen oder Ausgangssperren für alle. Restriktionen bekämpfen zwar eine Welle erfolgreich, sie verhindern aber keine weiteren.

 

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Mehr zum Coronavirus

Neue politische Maßnahmen beruhen auf diesem Wert. Dabei gibt es an dieser Kennzahl für die Beurteilung der Corona-Lage große Kritik. mehr

 

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ÖVP hält an Tschirgant-Tunnel fest, Kritik an Grünen

Empörung über drohendes Aus für geplanten Tschirgant-Tunnel. Hörl wirft den Grünen Hinterfotzigkeit vor, für LHStv. Geisler ist der Tunnel keinesfalls gestorben.

 

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Darüber spricht das Fahrerlager in Dschidda

Die Formel 1 hat sich erstmals nach Saudi-Arabien aufgemacht. Damit muss sich die Motorsport-Königsklasse Fragen nach der Menschenrechtslage in dem konservativen Königreich stellen.

 

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DEL-Chance für Talente: Indians schließen Kooperation mit Fischtown Pinguins

Die Hannover Indians haben ein Ruhrpott-Wochenende vor sich. Sie treten am Freitag (20 Uhr) bei den Hammer Eisbären an. Am Sonntag (19 Uhr) sind die Moskitos Essen zu Gast am Pferdeturm. Die Indians, bei denen Branislav Pohanka, Mike Miesz­kowski und Niko Esposito zurück im Kader sind, haben eine Kooperation mit den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven geschlossen. Mit dem DEL-Klub gibt es demnach einen Austausch von Spielern. Gut möglich, dass Talente aus Bremerhaven demnächst beim ECH zum Einsatz kommen – aber auch umgekehrt. Nick Aichinger und Robin Palka haben vorerst eine DEL-Förderlizenz erhalten. „Nicht ohne Grund haben Spieler aus Hannover in drei der letzten vier Jahre die Wahl zum Rookie des Jahres gewonnen. Wir möchten unseren talentiertesten Spielern die Möglichkeit bieten, sich in der höchsten Liga empfehlen zu können“, sagt Indians-Coach Lenny Soccio. Bremerhaven sei nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe der Wunschkandidat gewesen. Wie bereits zuletzt bleibt die Zu­schau­er­ka­pa­zi­tät am Pferdeturm auf 1000 Besucher beschränkt. Die In­di­ans verkaufen Tickets nur noch über den Fanshop am Eisstadion, der dienstags bis donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet ist. Nur wenn noch nicht 1000 Karten verkauft wurden, öffnet die Abendkasse. Für die nächsten Heimspiele gegen Essen, Tilburg und Erfurt waren zuletzt noch rund 300 Karten erhältlich. Im Eisstadion am Pferdeturm gilt die 2G-Regel, in der Halle besteht Maskenpflicht.

 

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Symphonie als Grabmal: Die ganz neue Wiener Klassik

Dem österreichischen Komponisten Thomas Larcher gelingt es mit seiner Musik, Signale für die Gegenwart in den scheinbar altvertrauten Formen der Symphonie und des Liederzyklus zu setzen. Das war eine der einprägsamsten Premieren, die unsere Philharmoniker in der jüngeren Vergangenheit ihrer Abonnementkonzerte präsentierten: Semyon Bychkov dirigierte 2016 die Uraufführung von Thomas Larchers Zweiter Symphonie. Es war ein Auftragswerk zum 200-Jahr-Jubiläum der Nationalbank, aber weit von einem Jubelhymnus entfernt. Angesichts der Bilder von der Flüchtlingskrise, die damals die Welt erschütterten, skizzierte Larcher einen „Kenotaph“, ein Grabmal, das leer bleibt, um seine Funktion als Denkmal zu erfüllen.

 

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Die gute Geschichte: Ein Stück Unabhängigkeit für Lida

Dank einer elektronischen Lupe kann eine 13-Jährige aus Armenien mit Sehschwäche wieder eigenständig lesen und schreiben. Gjumri – Lida ist 13 Jahre alt und kommt aus Gjumri in Armenien. Sie hat einen älteren und einen jüngeren Bruder und lebt gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern in einer Wohnung. Das Mädchen hat eine starke Sehschwäche, deshalb braucht sie viel Unterstützung im Alltag. Durch technische Hilfsmittel, die Lida im Rahmen eines Caritas-Projektes erhalten hat, konnten für sie Barrieren beim Lesen und Schreiben abgebaut werden. So werden Lida und ihre Familie von Caritas-Mitarbeiterinnen unterstützt, damit sie an der Regelschule teilnehmen kann. Neben Sozialarbeit mit den Familien gibt es auch Unterstützung für die Schulen in ihrer inklusiven Schulentwicklung. Einen besonderen Stellenwert nimmt aber die Verwendung technischer Hilfsmittel ein, die in Armenien oftmals nicht zu kaufen sind. So auch im Fall von Lida. Nach einer Operation im Ausland hat man ihr die Verwendung einer elektronischen Lupe ans Herz gelegt. Dazu Lidas Mutter: „Der Doktor hat gesagt, dass das ein sehr hilfreiches Gerät für Lida wäre. Als wir nach der Operation nach Armenien zurückgekehrt sind, konnten wir aber kein Gerät dieser Art finden. Seit damals träume ich davon, dass meine Tochter dieses Hilfsmittel bekommt.“ Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit Bianca Vonmetz und Markus Fischnaller vom Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol konnte Lida mit einer modernen elektronischen Lupe ausgerüstet werden – finanziert über eine Privatspenderin. Sowohl die Präsentation des Geräts als auch die Einschulung für die konkrete Verwendung erfolgten online im Rahmen von virtuellen Austauschtreffen mit den Expertinnen und Experten des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Lida kann nun ohne Unterstützung ihrer Mutter in Büchern lesen und ihre Hausaufgaben erledigen. Lidas Mutter ist glücklich und erleichtert: „Die elektronische Lupe ist sehr einfach zu bedienen. Bereits nach wenigen Tagen konnte Lida mehr Dinge selbstständig machen.“ (TT)

 

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Vier Lokale in Hamburg-Harburg wegen Verstößen geschlossen

Mit einem Großaufgebot der Polizei sind am Donnerstagabend mehrere Lokale in Hamburg -Harburg kontrolliert worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei vor allem die Einhaltung der nach der Corona-Verordnung vorgeschriebenen 2G-Regeln überprüft worden. Vier Betriebe seien wegen verschiedener Verstöße geschlossen worden.

 

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DSDS-Star Marvin aus Homburg Schmerz-Song nach Liebes-Aus

Homburg – Es war die große DSDS-Liebe, die jäh zerbrach: Jetzt singt sich Marvin Ventura Estradas (28) seinen Trennungs-Frust von der Seele. Der Homburger und Katharina Eisenblut (27) waren das Liebes-Paar der letzten Staffel der RTL-Castingshow. Doch im Sommer trennten sich ihre Wege. Das Ende der großen TV-Liebe! +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ Jetzt präsentiert Marvin seine erste Single. Titel: „Zerrissen wie Papier“. Eine Anspielung auf sein Liebes-Aus? „Den Song habe ich schon früher geschrieben. Es passt aber gerade in die Zeit.“ Fünffach-Mama Bettina Orth (34) aus Saargemünd will Frauen motivieren, niemals aufzugeben. Im Advent verwandelt Hartmut Schäfer sein Haus in ein weihnachtliches Winter-Wunder-Land! Der Kontakt zu Katharina sei komplett abgebrochen. Marvin: „Es hat einfach nicht funktioniert. Ich bin ein Typ vom Land, sie kommt aus der Großstadt.“ Eine neue Frau an seiner Seite gibt es aktuell nicht. Marvin gegenüber BILD: „Ich warte, bis die Richtige kommt. Dann werde ich es diesmal aber langsamer angehen lassen.“

 

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Eurovignette: Das letzte Aufbäumen für eine Reform der Reform

Zurück an den Start – das forderten gestern EVP und Grüne für die neue Eurovignette. Rote, Liberale und EU-Kommission sehen hierfür keinen Grund.

 

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Was bei Fortuna jetzt noch Hoffnung macht

Analyse Düsseldorf Die Düsseldorfer wollen in der Liga endlich die Kurve bekommen. Doch nun müssen sie ausgerechnet beim SV Darmstadt 98 antreten. Es gibt immerhin ein paar Hoffnungsschimmer, die den Rheinländern durchaus Mut machen können. ciürtaNlh ualsK s. Afllo nI erd Liets rde grojproeäT-T esd ulselD hniwczse atrmastDd 89 ndu otrunFa hetst red nsoatrVd dre dsflosüreDer ocnh asu eisern aitekvn eiZt lsa mSrerüt mit reiv ernffreT na erd zeS. tpi iEn gcessrhnmiufHfnm?o nI deeins esrtint nTeag rfteig nam las naF erd -eRWnoßiet achn ejmde honc os linkeen lhmtaSr.oh neDn ide eagL sti mla dweeir. srnet heSr nestr sgo.ra eeaGdr ttleaum eid aMncasthnf tmi iener neiswges iymnkDa edm raebgnlmaie ieAtsbg ni dei iseaglskittiDtrk. neteggne Am aeritgF.8031( rUh) am oölatllrelnfB kann se chons ternu nieegssw säedUmnnt mu dei hucierbfel tuufnZk onv eanrriT rsaCthiin rßePure ebi tnrFauo gen.he ndSltseredeb its mi reLga rde erlofrDdüses chon eeiknr i,reetb iigiwrlfel ied weiße Fhena zu shn. esi dnU thchsclitäa bgit es chau ohnc rimme gute, erGdün ide rfaüd secrne,hp dass man lbasadl hocd honc ied rKeuv. mtbokme e,Zngeugbe man mssu bei dme einen erdo ennarde Atespk awset edlolr nard g,ublena iatdm se hkwciirl las Aeunmgtr, agutt dcilneh neie crtilsheop Wened uz lbr. neee rDhuc nde fsuallA onv Mahistat mmmernnaiZ Ca(roo)n dirw hers ihrecs eKhald Nyaer asl irgiRtdrseecethev lauuffean. fAu dre andener iStee cirpsht iegseni rüf enein reenetnu Esitzna esd cngrishieech leeaasNnlrpistio odonarLe. itosruK In idrese inonKmoatib ärwe se ieen äßesutr feeonfvsi nrvuigeAndeiugtß,e die ni edr gaLe, ist edn grneeG tcoldhnier zu.gbsäitefecnh sBdeesron oiturKs tigez ncah eeimn ieeihnwczthzlsneic lflcSamlnlhoa rw(a rfü eine eiartP usa med arKde) nfleeogg eierdw lucthedi neeniegatds o.rFm Im elpSi eeggn iedhiHmene aht re in dem il,eT in edm re nhoc esPtu tte,ah fldeleasnj cdiltheu den iNcasweh, atrhebcr ein twehrMer für dsa aeTm nesi zu nekönn. iEn wtreeire ucretmMah tsi Ao anaaTk. rDe rpJanea ath bie naFtoru islgban os llaa aeeegbirf.lt asW umz grßentö lTie huca ndara legnege h,at sads er gewen ännEsezit bei erd aneipnashcj itatanNomahafcnsnl hrme ni rde fLut sla mi ibgtebiTeainnsrr dozfrnneviu rw.a, unN tgeuuhas,r ktnenö re mzu peUehinrtdsirlescse mi Mltieedtfl we.nerd ufA der nnaered eeSti mssu nTresto entkLcireehb in siemne maeT edn slfAaul vno nbaiFa crltlhaShned o.einmrnespek i„De nsMtnfcaah sti foruskties und irw dnis eitbre rfü dei aAufe, gb“ sgta rPrueße dun ägretnz cno:h Wr„i süenms hmer itfnehscLdae und rueFe iz.“geen hlhsicTcäta etaht nma whtilrodee ned ikEr, dnuc idewrnegr tthäe edi enbHsdrame egeeignlt. sdsneBeor ereiklne kgRüccsähle ndrhäwe ienes eilSps rhfeütn lsechln a,zdu sdas ied kaistcthe rdngunO nis anWnek t.eiegr hAuc esbldah ehatt cish eßPrrue trnue dre Wehoc mti inenes üselrnirshnupgeF auhua. scttegs ieD eifr etrentiireeprt emssnn: umguaZfas rWi„ cfnsfaeh d“sa.

 

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Keine Aufführungen, kaum Konzerte: Österreichs Musikverlage schlagen Alarm

Die Corona-Krise hat Bühnen- und Musikverlage hart getroffen. Sie fordern nun eine eigene Verlagsförderung. Von Joachim Leitner Innsbruck, Wien – Die Arbeit von Musik- und Bühnenverlagen findet zumeist abseits des Rampenlichts statt. Sie stellen die Arbeitsunterlagen für das her, was in Theatern und Konzerthäusern stattfindet: Partituren und Textbücher, die verliehen oder verkauft werden. Sie verwalten Urheberrechte, vergeben Aufführungslizenzen; sie werben um Aufmerksamkeit für neue Werke und pflegen das Erbe großer Meister. Das breite Publikum bekommt von dieser Arbeit wenig mit. Und die heimische Kulturpolitik scheint mit den aktuellen Sorgen der gerade in Österreich traditionsreichen Unternehmen zu fremdeln. Corona hat die Branche massiv getroffen. Das, was im Verlagsgeschäft die „Großen Rechte“ genannt wird, also Lizenzen für Bühnenwerke, sei seit März 2020 zu großen Teilen weggebrochen, sagt Astrid Koblanck, Vorstand der Wiener Universal Edition. Aber auch der Konzertbetrieb stand monatelang so gut wie still. „Während der Lockdowns fand bis auf einige digitale Formate nichts statt – und zwischen den Lockdowns viel weniger als vor der Pandemie“, sagt Koblanck. Auch die Musikalienhandlungen und Musikschulen waren lange geschlossen, Chöre, Kapellen und Orchester – egal ob Profis oder Amateure – konnten kaum proben, geschweige denn auftreten. Je nach Bereich wurden Umsatzrückgänge von 40 bis 90 Prozent verzeichnet, erklärt Koblanck. Die Musikverleger Union Österreich und der Verband der Bühnenverleger Österreichs rechnen für die Jahre 2020 bis 2023 mit Umsatzverlusten von rund 28 Millionen Euro. Sie neige nicht zum Dramatisieren, sagt Koblanck, „aber die Situation ist dramatisch“. 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Zumal ein Ende der Krise nicht in Sicht ist – und die von der Regierung in Aussicht gestellten Hilfsmaßnahmen nur bedingt greifen. Kurzarbeit und Fixkostenzuschüsse hätten die Einbußen kaum abfedern können, so Astrid Koblanck. „Dadurch gelang es nur, zu verhindern, dass Unternehmen in die Insolvenz rutschten. Unseren verlegerischen Kernaufgaben und unseren Verpflichtungen den Autorinnen und Autoren gegenüber können wir trotzdem kaum noch nachkommen“, sagt sie. Notwendige Projekte, die die Verlage zukunftssicherer machen sollen, etwa die Digitalisierung der Bestände, seien aktuell nicht mehr finanzierbar. In einigen Unternehmen habe es bereits personelle Maßnahmen gegeben, so Koblanck. Sie befürchtet, dass sich die Lage auch nach dem aktuellen Lockdown nur langsam ändern wird. „Machen wir uns nichts vor“, sagt sie, „es wird für lange Zeit weniger Veranstaltungen geben.“ Auch deshalb sei ein Mindestmaß an Planungssicherheit notwendig, unterstreicht die Verlegerin – und stellt klar: „Die Wirtschaftshilfen müssen weiterlaufen, sonst überleben wir die nächsten Jahre nicht.“ Anders als für Buchverlage gibt es für Bühnen- und Musikverlage keine staatliche Verlagsförderung. Bislang habe es die auch nicht gebraucht, sagt Koblanck. Nun müsse der Bund in Person von Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) aber aktiv werden. „Wir bemühen uns seit Langem um einen Termin bei ihr. Bislang ohne Erfolg. Es ist uns noch nicht gelungen, klar zu kommunizieren, welchen Beitrag wir zu Österreichs kultureller Identität leisten“, sagt sie. Um die Situation der Musik- und Bühnenverlage abzusichern, seien Subventionen von fünf Mio. Euro im Jahr notwendig. Die staatliche Subvention für Buchverlage wurde zuletzt Pandemie-bedingt auf drei Mio. Euro jährlich erhöht. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

 

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Anhörung vor Supreme Court: Recht auf Abtreibung in den USA vor Aus

Auf dem Spiel stehen auch die Legitimität des US-Höchstgerichts und die Wahl 2022. Von Floo Weißmann Washington – In den USA steht das verfassungsmäßige Recht auf Abtreibung nach fast fünf Jahrzehnten vor dem Aus. Das ließ die konservative Mehrheit der Höchstrichter in einer Anhörung durchklingen. Das Urteil ergeht zwar erst im Sommer 2022, aber aus den Aussagen und Fragen der Richter lässt sich zumeist heraushören, wie sie denken. 1973 hatte das Gericht im Fall „Roe v. Wade“ entschieden, dass das Recht auf Abtreibung nicht eingeschränkt werden darf, bis der Fötus lebensfähig wäre – nach aktuellem Stand der Medizin etwa ab der 23. Woche. Seitdem betreiben Konservative die Umfärbung des Gerichts. Da der abgewählte Präsident Donald Trump drei Höchstrichter neu bestellen konnte, verfügen sie am Supreme Court nun über eine historische Mehrheit von sechs zu drei Stimmen. Im Anlassfall geht es um ein Gesetz aus Mississippi, das Abtreibungen nur bis zur 15. Woche erlaubt – ein Verstoß gegen „Roe“. Der Bundesstaat räumte ein, dass das Gesetz als Vehikel dient, das Grundsatzurteil von 1973 zu kippen. Sollte das passieren, würden mehr als 20 konservativ regierte Bundesstaaten Abtreibung weitgehend verbieten. Das Thema steht in den USA seit Jahrzehnten im Zentrum des Kulturkampfs zwischen Konservativen und Liberalen. Gegner argumentieren – meist religiös motiviert – mit dem Recht des Kindes auf Leben. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Die Befürworter der Wahlfreiheit halten die Selbstbestimmung von Frauen dagegen. Vor dem Supreme Court sagte die Anwältin einer Abtreibungsklinik in Mississippi: „Wenn ein Staat die Kontrolle über den Körper einer Frau übernimmt und verlangt, dass sie Schwangerschaft und Geburt durchsteht, mit allen physischen Risiken und lebensverändernden Konsequenzen, die das bedeutet, dann ist das eine fundamentale Beraubung ihrer Freiheit.“ Je nach Fragestellung unterstützen 60 bis 80 Prozent der Amerikaner die Möglichkeit einer legalen Abtreibung. Auf dem Spiel steht damit auch die Legitimität des Supreme Court. „Wird diese Institution den Gestank überleben, den sie in der öffentlichen Wahrnehmung erzeugt, dass die Verfassung und ihre Auslegung nur politische Akte sind?“, warnte die liberale Höchstrichterin Sonia Sotomayor in der Anhörung. Ein Triumph vor dem Supreme Court könnte die Republikaner zugleich im Kongresswahlkampf 2022 vor Probleme stellen. Jahrelang hatten sie selbst mit dem Thema Abtreibung ihre Klientel mobilisiert. Nun bereiten sich die Demokraten darauf vor, den Republikanern einen „Krieg gegen Frauen“ vorzuwerfen – und damit die zuletzt wahlentscheidende Gruppe der Mittelschicht-Frauen zu ködern.

 

 201 /210 

Hunderte Flüge nach Mitternacht im ersten BER-Jahr

In der Kernzeit des Nachtflugverbots am Hauptstadtflughafen BER hat es im ersten Betriebsjahr 618 Starts und Landungen gegeben. Das geht aus Zahlen der Flughafengesellschaft hervor. Am BER gilt ein Flugverbot von Mitternacht bis 5.00 Uhr. Ausgenommen davon sind jedoch Postflüge, Ambulanz- und Rettungsflüge, Einsatzflüge von Militär und Polizei sowie Notlandungen und Überführungen. Unmittelbar vor und nach dem Nachtflugverbot gab es deutlich mehr Flüge. Vom 1. November 2020 bis 31. Oktober 2021 wurden jeweils in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr insgesamt 6856 Flüge gezählt. 5933 davon waren gewerbliche Flüge, also in der Regel Linienmaschinen, wie die brandenburgische Landesregierung auf eine Anfrage der AfD antwortete. Diese sieht darin «eine weitere Fragwürdigkeit im stotternden Betrieb» des BER. Vor der Eröffnung des neuen Flughafens gab es am Standort Schönefeld kein Nachtflugverbot, doch auch die neue Regelung ist umstritten. Brandenburg machte sich wiederholt beim Land Berlin und dem Bund für eine Ausweitung des Flugverbots stark, um die Anwohner im dicht besiedelten Umland zu schützen. In den sogenannten Randzeiten von 22.00 Uhr bis 24.00 sowie von 5.00 bis 6.00 Uhr sind Linienflüge jedoch erlaubt, wenn auch mit Beschränkungen. Die Flughafengesellschaft rechnet bei vollständigen Betrieb mit durchschnittlich 77 Flügen täglich in dieser Zeit, gut das Vierfache des ersten Betriebsjahres. Über einzelne Ausnahmen vom Nachtflugverbot entscheidet die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlins und Brandenburgs. Aufsehen erregte eine Entscheidung vom Februar, denn betroffen waren die Fußball-Profis des FC Bayern München. Sie durften in Schönefeld nicht mehr abheben, obwohl ihre Maschine abflugbereit war. Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß fühlte sich «verarscht» und unterstelle bösen Willen. Der Antrag auf Startfreigabe war jedoch um drei Minuten nach Mitternacht gekommen.

 

 202 /210 

Topfavorit auf Trainerjob: Rösler stellt sich vor - und hat ein "gutes Gefühl"

Am Donnerstag hat er noch mal nachgezählt: Gut 40 Bewerbungen, direkt oder über Umwege, haben Martin Kind und der 96-Manager Marcus Mann innerhalb kürzester Zeit erhalten, „man glaubt gar nicht, was da für Namen dabei waren“, sagt der 96-Boss. Offenbar ist Hannover auch im Keller der 2. Bundesliga für viele Trainer weiterhin eine erstklassige Adresse. Zwei Kandidaten sind nun übrig geblieben, Uwe Rösler (53, zuletzt Fortuna Düsseldorf) und Daniel Thioune (47, zuletzt Hamburger SV), einer von beiden wird das Duell um die Nachfolge von Jan Zimmermann gewinnen, diese Entscheidung ist intern gefallen. Am Montag will 96 den neuen Trainer öffentlich benennen – der Plan ist, rund um das wichtige HSV-Spiel am Sonntag keine zusätzliche Unruhe reinzubekommen. Dass bis dahin nichts durchsickert um die wohl wichtigste Personalie dieser launischen Saison, ist aber eher unwahrscheinlich. Am Freitag soll, wenn Berater und Anwälte ihre Arbeit rechtzeitig fertig bekommen, bereits der Vertrag für den Neuen unterschrieben werden. Sehr gut möglich, dass unten rechts auf dem Papier der Name des bisherigen Außenseiters steht, der nun durch einen Vorstellungsbooster in Großburgwedel die Favoritenrolle übernommen hat: Rösler! Für das persönliche Ge­spräch bei Kind und Mann war der Trainer am Mittwochabend mit dem Auto aus Düsseldorf gekommen. Der 96-Boss zeigte sich angetan von dem bodenständigen Fußballlehrer, der mal bei Manchester City spielte und vor seiner eher unglücklichen Düsseldorfer Zeit vor allem in England als Trainer Erfahrungen sammelte. Rösler erfüllt auch eher als Thioune die schon am Montag formulierten Vorgaben des 96-Chefs für einen erfolgreichen Ab­stiegs­kampf: gern etwas äl­ter, gern etwas härter, gern etwas direkter. Dass Kind nach dem Treffen mit Thioune auch viel Positives über den jüngeren Bewerber gesagt hatte – geschenkt. Thioune glaubt auch noch an seine Chance, am Donnerstag sagte er beim TV-Sender Sky: „96 sucht einen neuen Trainer, ich suche eine neue Herausforderung, das sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen.“ Aber es werde „viel spekuliert“. Auch Manns Vorstellungen passen wohl eher zur Lö­sung Rösler: „Der Kandidat muss davon überzeugt sein, hier mit dieser Mannschaft aus dem Keller herauszukommen. Ein entscheidender Faktor ist, wer sich diese Aufgabe zutraut.“ Rösler traut es sich zu, er hat ein „gutes Gefühl“ und berichtete von ei­nem konstruktiven Gespräch mit den 96-Vertretern: „Ich würde das sehr gerne ma­chen, weil 96 ein attraktiver Verein ist. Hannover muss entscheiden, wer der beste Mann für sie ist.“ Dann mal los.

 

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Zapfpistole in Schkeuditz gegen Kopf geschleudert

Ein Mann ist an einer Tankstelle in Schkeuditz von einer Zapfpistole mit voller Wucht am Kopf getroffen worden. Ein 39 Jahre alter Autofahrer hatte die Zapfpistole am Donnerstagabend beim Losfahren im Tank vergessen, wie die Polizei mitteilte. Nach den Angaben vom Freitag spannte sich der Tankschlauch und federte dann zurück - gegen den Kopf des anderen Autofahrers, der eine Zapfsäule weiter tankte. Der 32-Jährige sei vor Ort ambulant behandelt worden.

 

 204 /210 

Wie lange gilt mein Impf-Zertifikat jetzt noch?

Düsseldorf Bund und Länder wollen nun die Gültigkeit des Impfzertifikats auf maximal neun Monate begrenzen. Dann muss die Auffrischimpfung kommen. Das hat Folgen. In Baden-Württemberg gilt das gelbe Impfbuch aus Papier nicht mehr als 2G-Nachweis. Das muss man wissen. Erst hieß es: Wer zweimal geimpft ist, gilt als vollständig immunisisiert. Bei Johnson&Johnson reichte sogar schon ein Piks. Doch die digitalen Impfzertifikate sind schon jetzt nur ein Jahr lang gültig. Wegen der nachlassenden Wirkung der Impfstoffe soll diese Zeitspanne nun verkürzt werden. „Weil der Schutz der Corona-Impfung bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen etwa ab dem fünften Monat kontinuierlich nachlässt, wird der Impfstatus zu verändern sein, sofern keine Auffrischungsimpfung erfolgt“, heißt es dazu im Beschlusspapiers der Bund-Länder-Konferenz von Donnerstag. Welche Verkürzung ist geplant? Auf Ebene der Europäischen Union werde diskutiert, dass der Impfstatus nach der zweiten Impfung seine Gültigkeit für neun Monate behalten soll, heißt es in dem Bund-Länder-Papier weiter. „Bund und Länder werden sich unter Berücksichtigung der Impfkampagne und der zur Verfügung stehenden Impfstoffe bis zum Jahresende verständigen, ab wann und wie eine entsprechende Regelung in der Bundesrepublik Deutschland Anwendung finden soll.“ Wenn die Gültigkeitsdauer überschritten ist, soll die App künftig das Zertfikat nicht mehr blau hinterlegen. Warum wird das nicht sofort entschieden? Auf der einen Seite will Deutschland im Takt mit der EU marschieren, die für eine Verkürzung auf neun Monate ist. Auf der anderen Seite sind die Länder sich nicht einig: Die SPD-geführten Länder wollten zwischenzeitig sogar, dass das Impfzertifikat nur noch sechs Monate gilt. Die Regelung soll aber ohnehin erst starten, wenn alle die Chance auf eine Boosterung hatten und den Impfnachweis auf aktualisieren können. Was sind die Folgen für die Bürger? Unabhängig davon, auf welche Frist man sich einigt: Bürger, die ihren Status „vollständig geimpft“ auf Dauer erhalten wollen, werden eine Auffrischimpfung benötigen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Erwachsenen eine Auffrischung ab sechs Monaten, bei ausreichender Verfügbarkeit der Vakzine auch nach fünf Monaten. Wofür ist der Status wichtig? Der Status „vollständig geimpft“ ist wichtig bei allen Veranstaltungen und Orten, bei denen die 2G-Regel gilt. 2G gilt mit den Beschlüssen von Bund und Ländern auch im deutschen Einzelhandel, sofern es nicht um Geschäfte des täglichen Bedarfs geht wie Supermärkte und Apotheken. Das heißt, in jeder Buchhandlung, in jedem Kaufhaus und in jedem Schuhladen muss nun 2G nachgewiesen werden. Auch bei Reisen ins Ausland ist der Status wichtig, zudem bei der Rückkehr aus Hochrisiko-Gebieten, weil nur mit 2G die Quarantäne entfällt. Wie kommt der Nachweis in den Pass? Nach erfolgter Auffrisch-Impfung erhält man - wie bei den ersten beiden Impfungen - ein Zertifikat mit einem QR-Code, den man schon jetzt in die Coronawarn- oder Covpass-App hochladen kann. Bisher ist das einfach eine Ergänzung. Künftig sollen die Apps „Vollständig geimpft“ nur noch anzeigen, wenn auch das Booster-Zertifikat hochgeladen ist. Das Zertifikat mit dem QR-Code stellt entweder der Arzt oder die Impfstelle aus - oder man geht mit seinem gelben Heft zur Apotheke und lässt sich dort ein digitales Zertifikat anfertigen. „Seit der Zunahme der Booster-Impfungen steigt die Nachfrage in den Apotheken nach Ausstellung eines digitalen Impfnachweises – sei es für das Smartphone oder als Scheck-Karte“, sagt Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. „Durch die kürzere Geltungsdauer des digitalen Impfnachweises, auf die sich Bund und Länder verständigt haben, wird die Nachfrage weiter steigen.“ Es sei sinnvoll, dass die Gültigkeit EU-weit auf maximal neun Monate beschränkt werde, da die Wirksamkeit der Impfstoffe nachlasse. Bürger, die sich ihr Zertifikat in der Apotheke in Form einer Scheckkarte haben ausstellen lassen, müssen sich diese künftig neu ausstellen lassen - aber erst, wenn die Gültigkeit abgelaufen ist und sie geboostert sind. Ein Nachladen der Karte ist nicht möglich. In der Regel kostet ein solcher Impfnachweis in Scheckkarten-Form zehn Euro. Grundsätzlich soll das gelbe Impfbuch aus Papier gültig bleiben. Auch hier zeigen künftig im Regelfall drei Aufkleber an: vollständig geimpft. Doch in den ersten Ländern kann man das Buch nicht mehr an der Zugangskontrollen einsetzen. In Baden-Württemberg etwa haben nur noch Bürger mit einem Impfnachweis in digitalisierter Form Zugang zu Veranstaltungen, für die 2G oder 2G-plus vorgeschrieben ist. So will das Land den Schutz vor gefälschten gelben Impfausweisen erhöhen. Was sagen die Krankenhäuser zu den Bund-Länder-Beschlüssen? Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, begrüßt die geplante 2G-Pflicht im Handel und die allgemeine Impfpflicht. „Die Beschlüsse sind absolut richtig, und wir begrüßen sie. Sie müssen jetzt auch konsequent umgesetzt und kontrolliert werden“, sagte Gaß unserer Redaktion. „Wir begrüßen sehr, dass die 2G-Regelung inzidenzunabhängig für den Freizeitbereich ausgerollt wird. Insgesamt entsprechen die vorgesehenen Kontaktbeschränkungen gerade für Ungeimpfte dem Ernst der Lage und den Erwartungen der Krankenhäuser.“ Ausdrücklich lobte Gaß auch die einrichtungsbezogene wie die allgemeine Impfpflicht: „Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht einzuführen, ist nach den klaren Aussagen des Ethikrats eine gute und wichtige Entscheidung. Hier muss nur sichergestellt werden, dass die Regelung Ausweichtendenzen verhindert. Wir begrüßen deshalb auch, dass schnell eine allgemeine Impfpflicht kommen soll.“ Zugleich forderte er weitere wirtschaftliche Hilfen von der neuen Bundesregierung: „Noch unbeantwortet sind drängende Fragen zur wirtschaftlichen Stabilität der Krankenhäuser über das Jahresende hinaus, denn die Pandemie wird am 31. Dezember nicht zu Ende sein. Dies ist jetzt die erste Aufgabe des neuen Gesundheitsministers. Hier braucht es schnell Klarheit, damit die Höchstbelastungen in den Krankenhäusern nicht zusätzlich zu existenzbedrohenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen und einem nachhaltigen Schaden für unser Gesundheitssystem wird.“

 

 205 /210 

Bremst Corona die Thüringer Theater in Weihnachtszeit aus?

Die verschärften Corona -Beschlüsse von Bund und Ländern haben keine Auswirkungen auf die Thüringer Theater, die bereits nach 2G-Regel agieren. Man hoffe aktuell, dass man mit Hilfe der Maßnahmen gut durch die Weihnachtsvorstellungen komme, sagte eine Sprecherin des Deutschen Nationaltheaters (DNT) in Weimar. Neben der durchgehenden Maskenpflicht für die geimpften und genesenen Gäste besetzt man hier, wie auch in anderen Theatern, zudem nur jeden zweiten Platz. Zwei Wochen nach der letzten Bund-Länder-Runde hatten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und die Bundesregierung am Donnerstag weitere Verschärfungen und Vereinheitlichungen von Corona-Maßnahmen beschlossen. Bundesweit soll auch für Gaststätten, Kinos oder Theater 2G gelten - zusätzlich kann ein Corona-Test verlangt werden. Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind möglich. Die strengen Regeln führen aber auch zu Absagen. So steht etwa unter mehreren Terminen im Spielplan des Theaterhauses in Jena «Coronabedingt abgesagt!». Auch sind viele Vorstellungen im Land aufgrund der reduzierten Platzauswahl nun schon restlos ausverkauft. Die 2G-Regeln gelten aber nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Ensembles und Orchester. Die Theater in Erfurt und Weimar etwa berichten, dass die internen Testungen auch zum Schutz der Schauspielenden, Singenden und Musizierenden tagesaktuell durchgeführt würden. Bei positiven Fällen helfe man sich mit Aushilfen oder Gästen aus. Bis auf einen hier und da mal reduzierten Chor habe man bisher keine Einschränkungen gehabt.

 

 206 /210 

Glatze bei Männern: Wenn der Haarausfall plötzlich einsetzt

Mehr als 80 Prozent der Männer in Europa sind im Laufe ihres Lebens von Haarausfall betroffen. Dementsprechend boomt das Geschäft mit Haartransplantationen und vermeintlichen Haarwuchsmitteln. Der Wunsch eines Lebens ohne Glatze treibt viele Männer zu Medikamenten, deren Nachwirkungen unterschätzt werden. Streamen Sie die Dokumentation hier in voller Länge: Inhaltsübersicht Mehr als 80 Prozent der Männer in Europa sind im Laufe ihres Lebens von Haarausfall betroffen. Ein Drittel der 30-Jährigen haben heute mindestens eine Halbglatze. Dementsprechend boomt das Geschäft mit Haartransplantationen, genauso wuchert die Palette von vermeintlichen Haarwuchsmitteln. Doch der Wunsch eines Lebens ohne Glatze treibt viele Männer auch zu Medikamenten, deren Nachwirkungen oft unterschätzt werden. NZZ Format hat einige Männer bei ihrer Suche nach mehr Haar begleitet. Und einen, der mit seiner Glatze gut leben kann. Ein junger Schweizer reist nach Istanbul, wo er sich seine schütteren Stellen am Hinterkopf mit eigenen Follikeln mit der FUE Technik (Follicular Unit Extraction) transplantieren lässt. Ein anderer Altersgenosse verzichtet auf eine Haartransplantation. Er hat sich für ein Medikament mit dem Wirkstoff Finasterid entschieden. Eine Entscheidung, die ein Berliner Arzt zutiefst bereut - denn bei rund 5 Prozent der Männer, die die 1mg Tablette täglich schlucken, können die Nebenwirkungen fatal sein: Impotenz, Zeugungsunfähigkeit, Depression bis hin zu Suizid-Gedanken. Experten sprechen dabei vom Post-Finasterid-Syndrom. Warum also ein solches Risiko eingehen, wenn man auch mit Glatze attraktiv sein kann? Aus dieser Überlegung hat Christos Stavrou die Community-Plattform wenighair gegründet. Seine Message: Was hilft bei Haarausfall? Eine Glatze. «NZZ Format»: Dok-Filme der «Neuen Zürcher Zeitung»: Jeden Donnerstag um 23 Uhr auf SRF 1 und sonntags um 19.10 Uhr auf 3sat. Streamen Sie weitere «NZZ Format» -Filme in voller Länge hier. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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Lawinengefahr in den Alpen: Warndienst startet tägliche Berichte mit neuen Karten

Augsburg. Pünktlich zum Start der Skisaison im Allgäu startet der Lawinenwarndienst wieder seine täglichen Berichte zu den Risiken in den bayerischen Alpen. Dabei gibt es nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) ab diesem Freitag einige Neuerungen: Unter anderem werden die Gefahrenstufen auf einer interaktiven Karte genauer angezeigt als zuvor. Zudem erstellt der Warndienst für zehn statt bisher sechs Regionen Berichte zur Lawinengefahr, um die Lage besser abzubilden. Bei der neuen Darstellung habe sich das LfU an den Warnkarten in Österreich orientiert, sagte ein Sprecher der Behörde. Damit könnten Bergsportler nun auch grenzübergreifende Touren einfacher planen. Die Berichte würden zudem schon um 18.00 Uhr für den nächsten Tag veröffentlicht, um die Vorbereitung für Ausflüge zu erleichtern. Da im vergangenen Winter sämtliche Skigebiete in Bayern coronabedingt geschlossen waren, hatten sich viele Bergsportler für Skitouren und Schneeschuhwanderungen abseits der Pisten entschieden. Neun Lawinenunfälle wurden der Warnzentrale in diesem Zeitraum gemeldet, allerdings keiner davon tödlich. Der Boom bei Skitouren sei auch nicht der Grund für die Veränderungen im Lagebericht, sagte ein LfU-Sprecher. Die Planung dazu habe schon vor der Pandemie begonnen. Derzeit gilt fürs Skifahren in Bayern die 2G-plus-Regel: Nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis dürfen Gondeln und Lifte benutzen. Wegen der dramatischen Corona-Lage sei dieses Jahr aber „erneut mit Schließungen von Bergbahnen und Pisten“ zu rechnen, teilte das LfU mit. In diesem Fall sei ein verantwortliches Verhalten der Bergsportler „besonders gefordert“. Dazu gehörten auch Grundkenntnisse zu Lawinengefahren. RND/dpa

 

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80 Prozent der Patienten auf Tirols Intensivstationen nicht geimpft

Zuletzt gab es in Tirol wieder deutlich mehr Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung, auch unter den Verstorbenen ist der Großteil ungeimpft. Heute startet eine Impfaktion in 100 Gemeinden.

 

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„Bestes Tourismusdorf der Welt": Hohe Ehre fürs Kaunertal

Kaunertal – Das Kaunertal darf seit gestern den Titel „Bestes Tourismusdorf der Welt“ tragen. Die Auszeichnung – ein touristisches Nachhaltigkeitsgütesiegel – wurde gestern erstmals von der UN-Welttourismusorganisation in Madrid verliehen. „Ich bin unfassbar stolz“, freute sich TVB-Geschäftsführerin Michaela Gasser-Mark, die nach Spanien gereist war. „Es ist die Ernte der jahrzehntelangen Arbeit der Kaunertaler“, erklärte sie – von der Entwicklung des Naturparks über Bemühungen zur Klimaanpassung bis zu barrierefreien Projekten. Von einem Preis für die gesamte Region sprach auch TVB-Obmann Armin Falkner. Insgesamt 170 Destinationen aus 75 Ländern hatten eingereicht. Das Kaunertal ist die einzige österreichische Destination unter den 44 Preisträgern. Lob gab’s von ganz oben – Bundespräsident Alexander Van der Bellen, selbst ein Kaunertaler, gratulierte: Die Entwicklung hin zu einem nachhaltigen Tourismus sei „in Zeiten der Klimakrise der einzige richtige und erfolgversprechende Weg“. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger zeigte sich „sehr stolz, dass das Kaunertal auf internationaler Bühne vor den Vorhang geholt wird“. Auch Bürgermeister Pepi Raich war erfreut: „Tourismus kann nur in einer gesunden Symbiose nachhaltig funktionieren.“ (TT, mr) 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

 

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Let's-Dance-Star Patricija im 9. Monat schwanger schön

Hamburg – So schön kann schwanger sein! „Let's Dance“-Star Patricija Belousova (26) erwartet ihr erstes Kind. Sie ist Anfang des 9. Monats schwanger – und zeigt uns jetzt, wie schön das sein kann. Die Profitänzerin und ehemalige „Miss Litauen Universe“ hat trotz des Baby-Bäuchleins einen perfekt trainierten Körper. +++ BILD gibt es jetzt auch im TV! Hier geht’s zu BILD LIVE +++ „Let‘s Dance“-Star Patricija Belousova (26) holte bei der WM im „Showdance“ in Leipzig den Vize-Titel! „Let's Dance“-Star Patricija Belousova (26) ist im 7. Monat schwanger, erwartet einen Jungen. Sie zu BILD: „Ich bin voller Vorfreude und hoffe, das Baby bald in den Armen halten zu können. Ich habe vor einer Woche die letzte Show getanzt, jetzt konzentriere ich mich ganz auf die Schwangerschaft.“ Sie und ihr Verlobter Alexandru Ionel (27) wollen ihren Jungen Noelis nennen. Patricija in der 14. Staffel der RTL-Show mit Profiboxer Simon Zachenhuber


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