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(6.23/7)  1  15-Jähriger tötet drei Mitschüler an US-Schule

Im US-Bundesstaat Michigan hat ein 15-Jähriger drei Mitschüler an einer Schule getötet. Der Täter wurde festgenommen. Zuvor gab es Gerüchte über Drohungen gegen die High School. 2021-12-01 01:28 3KB www.tagesschau.de

(5.73/7)  2  Es ist nicht nur Scholz - Die Impfpflicht-Umkipper

Viele Politiker fordern eine Impfpflicht – auch wenn sie vor Monaten noch dagegen waren. 2021-11-30 22:58 5KB www.bild.de

(4.10/7)  3  Prozess in den USA: Ehefrau von "El Chapo" muss ins Gefängnis

'El Chapo' führte 25 Jahre lang ein mächtiges und brutales mexikanisches Kartell an. Dafür sitzt er nun lebenslänglich hinter Gittern. Auch seiner Ehefrau Emma Coronel wurde nun der Prozess gemacht. 2021-11-30 23:22 2KB www.t-online.de

(3.17/7)  4  Erster Omikron-Fall in Düsseldorf bestätigt

Eine aus Südafrika eingereiste Person ist laut einer Sprecherin der Stadt Düsseldorf positiv auf die Omikron-Variante des Coronavirus getestet worden. … 2021-12-01 00:47 881Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(3.10/7)  5  Biontech-Chef: Impfstoffe werden bei Omikron schützen

Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Vakzine auch bei weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen. 2021-11-30 20:16 3KB www.diepresse.com

(2.16/7)  6  Coronavirus in Deutschland: Bund und Länder planen Verschärfungen

Der künftige Bundeskanzler Olaf Scholz ist bei Beratungen von Bund und Ländern auf die unionsgeführten Bundesländer zugegangen. Am Donnerstag sollen die Beschlüsse fallen. Scholz spricht sich auch für eine allgemeine Impfpflicht aus. 2021-11-30 18:14 5KB www.nzz.ch

(2.15/7)  7  Scholz verteidigt Abstimmung über Impfpflicht ohne Fraktionszwang

Die deutsche Politik diskutiert auf der Suche nach dem Ausweg aus der Corona-Krise auch über eine allgemeine Impfpflicht. Parteiübergreifend haben sich mehrere Politiker dafür ausgesprochen, eine solche Pflicht im Bundestag ohne Fraktionszwang zur Abstimmung zu stellen. Dazu gehört auch der wohl zukünftige Kanzler Olaf Scholz (SPD), der seine Haltung noch einmal untermauerte. 2021-12-01 00:11 2KB www.rnd.de

(2.10/7)  8  Eine Woche nach Geburt des Babys: Aaron Carter trennt sich von seiner Verlobten

US-Sänger Aaron Carter („I Want Candy“) hat sich eine Woche nach der Geburt seines ersten Kindes von On-off-Liebe Melanie Martin getrennt. 2021-12-01 01:24 2KB www.bild.de

(2.04/7)  9  Ausschuss zum Kapitol-Sturm: Trumps früherer Stabschef will doch vor Kongress erscheinen

Donald Trumps Ex-Mitarbeiter soll zur Attacke auf das Kapitol befragt werden. Zunächst hatte Mark Meadows die Vorladung des Kongresses noch missachtet. Nun er es sich offenbar anders überlegt – denn es droht eine Anklage. 2021-12-01 01:06 2KB www.t-online.de

(2.03/7)  10  Inflation im Euroraum steigt im November auf 4,9 Prozent

Die Preise im Euroraum steigen im Schnitt etwas weniger als in Deutschland. Trotzdem ist die Inflationswelle auch in diesen Zahlen. 2021-11-30 11:11 4KB www.faz.net

(2.02/7)  11  DFB-Frauen besiegen auch Verfolger Portugal

Das deutsche Frauenfußball-Nationalteam hat in der WM-Qualifikation Verfolger Portugal souverän mit 3:1 besiegt. Die DFB-Elf baut damit ihren Vorsprung in der Gruppe H auf fünf Punkte aus. 2021-12-01 00:04 3KB www.tagesschau.de

(1.07/7)  12  Corona-Hammer von Scholz: Impfstatus soll nach sechs Monaten ablaufen

Corona-Hammer von Olaf Scholz! Wer sich sechs Monate nach der zweiten Impfung nicht boostern lässt, gilt bald als Ungeimpfter!ALLE Informationen nur mit BILDplus!  *** BILDplus Inhalt *** 2021-11-30 16:13 1KB www.bild.de

(1.07/7)  13  Gipfel zur Impfpflicht: "Keiner hat gesagt, dass Demokratie.

Eine Impfpflicht gegen das Coronavirus sei „alternativlos“, sagt Gesundheitsminister Mückstein. Für Volksschüler wird sie aber wohl nicht gelten, meint Verfassungsministerin Edtstadler. Fest. 2021-11-30 11:57 6KB www.diepresse.com

(1.05/7)  14  Maxwell-Prozess: Erste Hauptzeugin sagt gegen Epstein-Vertraute Maxwell aus

Am zweiten Prozesstag erhebt die erste Hauptzeugin vor Gericht schwere Vorwürfe gegen Jeffrey Epsteins Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell. 2021-12-01 00:00 2KB www.t-online.de

(1.05/7)  15  Sympathie oder Können? Messi statt Lewandowski

Nicht jede Wahl zeichnet den aktuell Fußballer aus. Auch nicht der Ballon d'Or, den Superstar Lionel Messi zum siebenten Mal gewonnen hat. 2021-11-30 13:33 960Bytes www.diepresse.com

(1.03/7)  16  Corona: Griechenland führt Impfpflicht für Senioren ein

Die griechische Regierung führt die Impfpflicht für Senioren ein. Sie setzt damit bei jener Altersgruppe an, deren Schutz den grössten Einfluss auf das Gesundheitssystem hat. Den harten Kern von Impfgegnern umzustimmen, dürfte schwierig werden. 2021-11-30 17:07 4KB www.nzz.ch

(1.03/7)  17  An Bernd Förtsch führt kein Weg mehr vorbei

Mit der Übernahme der drei Anlegertitel des Finanzen-Verlags durch Bernd Förtschs Börsenmedien AG sinkt die Pluralität in der. 2021-11-30 14:38 3KB www.faz.net

(1.02/7)  18  Michigan: Drei Tote bei Schiesserei in High School

Acht weitere Personen wurden verletzt. Der mutmassliche Täter ist 15 Jahre alt. 2021-11-30 23:22 2KB www.nzz.ch

(1.02/7)  19  Was Bund und Länder diskutieren

Keine Beschlüsse, aber jede Menge Absichtserklärungen. Bund und Länder wollen am Donnerstag auf einer Ministerpräsidentenkonferenz zahlreiche neue Maßnahmen beraten. Was könnte kommen? Ein Überblick. 2021-11-30 19:23 2KB www.tagesschau.de

(1.02/7)  20  Lockdown offiziell bis 11. Dezember verlängert

Für die entsprechende Verordnung von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) stimmten die Regierungsfraktionen ÖVP und Grünen sowie die SPÖ. Christbäume dürfen auch während des Lockdowns. 2021-11-30 18:47 2KB www.diepresse.com

(1.02/7)  21  Er will Le Pen rechts überholen

Sohn algerischer Juden, wegen Volksverhetzung verurteilter Publizist, jetzt Präsidentschafts-Kandidat: Eric Zemmour macht in Frankreich nicht nur unter Rechten von sich reden. Für die Regierung ist er ein Trump-Abklatsch. Von Julia Borutta. 2021-11-30 16:35 4KB www.tagesschau.de

(1.02/7)  22  Zemmour kandidiert

Der rechtsradikale Ex-Journalist Zemmour will Frankreichs neuer Präsident werden. Er verkündete, im April kommenden Jahres gegen Amtsinhaber Macron anzutreten. In Umfragen liegt er bislang allerdings nur auf Rang drei. 2021-11-30 13:33 2KB www.tagesschau.de

(1.02/7)  23  Inflation im November auf höchstem Wert seit 1992

Steigende Treibstoff- und Energiepreise treiben weiterhin die Inflation nach oben. Mit 4,3 Prozent war die Teuerungsrate im November  so hoch wie zuletzt im Mai 1992. EU-weit dürften die Preise. 2021-11-30 12:31 3KB www.diepresse.com

(1.02/7)  24  Inzidenz geht ganz leicht zurück

Seit Wochen kennt die bundesweite Inzidenz nur eine Richtung: aufwärts. Heute meldet das RKI erstmals seit dem 8. November keinen neuen Negativ-Rekord. Von einer Trendwende kann aber noch keine Rede sein. 2021-11-30 05:13 3KB www.n-tv.de

(1.01/7)  25  WHO rät älteren Menschen ohne Impfschutz wegen Omikron-Variante zu Reiseverzicht

Nach dem Auftreten der neuen Omikron-Variante des Coronavirus hat die Weltgesundheitsorganisation ( WHO ) alle Risikopatienten und älteren Menschen ohne Impfschutz aufgerufen, ihre Reiseaktivitäten anzupassen. Menschen … 2021-12-01 01:07 2KB www.stern.de

(1.01/7)  26  Autsch-Moment im TV-Studio: Joko stürzt bei voller Fahrt aus Mini-Zug

Der Kampf um 15 Minuten Sendezeit endete für den Moderator mit einem verletzten Knie. 2021-12-01 00:58 5KB www.bild.de

(1.01/7)  27  Lichtermeer im Advent: Geht das auch stromsparend?

Wer das ganze Jahr über auf seinen ökologischen Fußabdruck achtet, könnte im Advent in eine moralische Zwickmühle geraten: Muss ich wegen Energieverschwendung auf die Lichterketten … 2021-12-01 00:51 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/7)  28  TV-Tipp: Serie "Ein Hauch von Amerika" im Ersten

Eine ARD-Serie mit Top-Schauspielern erzählt vom tiefgreifenden Wandel in der westdeutschen Provinz durch die Kontakte mit der US-Armee. 2021-12-01 00:03 4KB www.t-online.de

(1.01/7)  29  Göring-Eckardt will Bundestagsvizepräsidentin werden – Zwei Frauen für die Spitze der Grünen-Fraktion

Nach der Vergabe der Kabinettsposten stehen bei den Grünen nun weitere Personalentscheidungen ins Haus. Fraktionsvorsitzende dürften Katharina Dröge und Britta Haßelmann werden. Als Parteivorsitzende sind Ricarda Lang und Omid Nouripour im Gespräch. 2021-12-01 00:00 4KB www.rnd.de

(1.01/7)  30  Corona-Pandemie - Biontech-Chef: Haben noch harte Monate vor uns

Wirken die bisherigen Corona-Impfstoffe auch gegen die Omikron-Variante? 2021-11-30 23:52 4KB www.t-online.de

(1.01/7)  31  Corona-News I Kretschmann kritisiert Bund-Länder-Schalte

Der Grünen-Chef drängt auf eine schnelle Umsetzung einer allgemeinen Impfpflicht. Auch die Mehrheit seiner Parteikollegen sprach sich dafür aus. Alle Infos im Newsblog. 2021-11-30 23:39 59KB www.t-online.de

(1.01/7)  32  Antisemitismus-Vorwürfe gegen Deutsche Welle – Sender beauftragt Untersuchung

Laut einem Zeitungsbericht sollen mehrere Mitarbeiter der Deutschen Welle antisemitische und antiisraelische Äußerungen gepostet haben. Der Sender verspricht als Reaktion, die Vorwürfe extern untersuchen zu lassen. 2021-11-30 23:28 2KB www.welt.de

(1.01/7)  33  Omikron-Variante: Animation zeigt, wie das Coronavirus mutierte

Die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Eine Animation erklärt nun, wie Viren durch Mutation stärker, aber auch schwächer werden können. 2021-11-30 23:21 1KB www.t-online.de

(1.01/7)  34  Bauer sucht Frau – Das große Wiedersehen: Inkas Rekord-Landwirt baggert an neuer Hofdame

Die 17. Staffel von „Bauer sucht Frau“ ist vorbei. In der Wiedersehens-Show am Dienstag machte Profi-Kupplerin Inka Bause den Kassensturz in Sachen Liebe. 2021-11-30 23:20 5KB www.bild.de

(1.01/7)  35  Omikron und US-Notenbankchef belasten Dow

Der Erholungsversuch der US-Börsen hat am Dienstag vorerst ein Ende gefunden. Weiterhin plagten Sorgen wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron die Anleger. Zudem vergrätzten Aussagen … 2021-11-30 23:14 3KB www.stern.de

(1.01/7)  36  Deutschland erstmals seit 14 Jahren im Davis-Cup-Halbfinale

Dank Krawietz/Pütz siegte Deutschland 2:1 über Großbritannien. Innsbruck hat damit als Schauplatz nach sieben Länderk. 2021-11-30 23:05 3KB www.tt.com

(1.01/7)  37  46-Jähriger sticht auf Nachbarin ein: Frau in Lebensgefahr

Ein 46 Jahre alter Mann hat in Hannover eine Nachbarin mit einer Stichwaffe attackiert und lebensgefährlich verletzt. In einer Wohnung in einem 2021-11-30 22:46 1KB www.t-online.de

(1.01/7)  38  ÖFB-Frauen schossen Luxemburg in WM-Quali 8:0 ab

Enzinger steuerte zum ÖFB-Kantersieg einen lupenreinen Hattrick bei, Billa traf doppelt. Kirchberger schied schwer v. 2021-11-30 22:28 4KB www.tt.com

(1.01/7)  39  Omikron wohl schon länger in Europa

Niederländische Forscher haben Omikron-Spuren in Proben entdeckt, die älter sind als die bekannten Fälle. Weiter unklar ist, ob die bisherigen Impfstoffe gegen die Variante helfen. Moderna und BioNTech arbeiten an einem neuen Vakzin. 2021-11-30 21:58 6KB www.tagesschau.de

(1.01/7)  40  Nato in Alarmbereitschaft wegen russischer Truppen-Bewegungen in der Ukraine

Die Außenminister der 30 Nato-Staaten treffen sich in Riga, um über Russlands Militärpräsenz an der Grenze zur Ukraine zu beraten. Das Thema ist brisant – … 2021-11-30 21:04 841Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.01/7)  41  DWN Express - US-Experte: Bislang 226 bestätigte Omikron-Fälle weltweit

Dem US-Regierungsberater Anthony Fauci zufolge sind 226 Omikron-Fälle in 20 Ländern bestätigt worden, bislang jedoch keiner in den USA, so Reuters. Ob die Variante … 2021-11-30 20:14 788Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.01/7)  42  Höhepunkt der vierten Welle schon erreicht?

Seit langem steigt die Corona-Inzidenz in Deutschland erstmals nicht an, fällt sogar etwas. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Höhepunkt der vierten Welle bereits erreicht ist und strengere Maßnahmen nicht nötig sind. Schon möglich, man sollte aber nicht allzu sehr darauf hoffen. 2021-11-30 20:04 9KB www.n-tv.de

(1.01/7)  43  BioNTech- kommt wohl früher

Wenige Tage vor Weihnachten wollte BioNTech seinen Impfstoff für Kinder an die EU liefern - nun soll es eine Woche früher soweit sein. Für Deutschland sind 2,4 Millionen Dosen vorgesehen. Kinder bekommen zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. 2021-11-30 19:56 2KB www.tagesschau.de

(1.01/7)  44  Frau tot in Wiener Keller gefunden: Fahndung nach Lebensgefährten

Die Tochter hatte die 60-Jährige als vermisst gemeldet. Ein Polizeihund fand schließlich die Leiche der Frau im Kelle. 2021-11-30 19:22 4KB www.tt.com

(1.01/7)  45  Schach-WM: Vierte Partie, viertes Remis

Weltmeister Magnus Carlsen und Jan Nepomnjaschtschi teilten sich zum vierten Mal den Punkt. 2021-11-30 19:04 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  46  Josephine Baker zieht ins Panthéon ein

Sie war Tänzerin, Widerstandskämpferin und Bürgerrechtlerin: Seit heute hat Josephine Baker einen Platz im Pariser Panthéon. Sie ist die erste schwarze Frau in Frankreichs nationaler Ruhmesstätte. 2021-11-30 18:38 3KB www.tagesschau.de

(1.01/7)  47  Aldi will nur noch Schweinefleisch aus Deutschland verkaufen

Der Discounter verspricht, dass Schweinefrischfleisch in seinen Märkten künftig stets aus Deutschland stammt. Dies soll für die gesamte „Wertschöpfungskette“ gelten – von der Geburt der Tiere … 2021-11-30 18:12 1KB www.haz.de

(1.01/7)  48  Omikron: Infizierte Person fuhr mit Zug von München nach Tirol

Da sich andere Passagiere angesteckt haben können, rief die AGES alle Reisenden des EuroCity 83 am 23. November dazu auf, einen PCR-Test durchzuführen. 2021-11-30 18:02 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  49  Behörden schlagen Alarm

Mehrere Landkreise warnen vor ungültigen Corona-Testzertifikaten eines Hamburger Unternehmers. Nach SWR-Informationen geht die Wettbewerbszentrale mit einem Unterlassungsersuchen gegen das Angebot vor. 2021-11-30 17:59 7KB www.tagesschau.de

(1.01/7)  50  Neu ab Dezember: Masernimpfpflicht, Handyverträge, Pfändungsschutz

Die Übergangsfrist für die Masernimpfpflicht endet. Der Pfändungsschutz wird erweitert. Viele Handyverträge sind leichter kündbar. Mehr dazu und weitere Änderungen für Verbraucher im Dezember gibt es hier. 2021-11-30 17:32 11KB www.mdr.de

(1.01/7)  51  Wegen Lockdowns: Erstmals Geschäfte an einem Sonntag offen

Die Ausnahmeregelung gilt am 19. Dezember für vom Lockdown betroffene Branchen. Handelsbeschäftigte bekommen 100 Proz. 2021-11-30 17:10 7KB www.tt.com

(1.01/7)  52  Wie die chinesische KP westliche Journalisten „entsorgen“ will

Ein perfides Überwachungssystem soll in der Provinz Henan ausländische Journalisten per Gesichtserkennung kontrollieren. 2021-11-30 16:26 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  53  Die Looks und Auszeichnungen der Fashion Awards 2021

Nach einem Jahr des Wandels wurden Montagabend die Fashion Awards wieder in der Royal Albert Hall in London verliehen. Geehrt und gefeiert werden jene Menschen, die die Modewelt mit ihren. 2021-11-30 16:05 1KB www.diepresse.com

(1.01/7)  54  BVT ist Geschichte, neuer Verfassungsschutz nimmt am Mittwoch.

Leiten wird die neue Behörde, die nun „Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst" heißt, Omar Haijawi-Pirchner, zuvor Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich. Herzstück der. 2021-11-30 15:10 5KB www.diepresse.com

(1.01/7)  55  Hersteller von "echter Salzburger Mozartkugel" rollt in die Pleite

Die Ursachen für die Großinsolvenz liegen laut Unternehmen im Wegfall eines Großauftrags im Jahr 2016 und in einem si. 2021-11-30 14:32 5KB www.tt.com

(1.01/7)  56  "Taliban töten

Bei ihrer Machtübernahme in Afghanistan hatten die Taliban eine Amnestie angekündigt. Dennoch übten sie Vergeltung, berichtet Human Rights Watch. Mehr als 100 Ex-Sicherheitskräfte seien getötet worden oder verschwunden. 2021-11-30 14:07 4KB www.tagesschau.de

(1.01/7)  57  Welt noch weit entfernt von fairer Impfstoffverteilung

Afrika hat bisher nur einen Bruchteil seiner Bevölkerung impfen können. China und Indien bieten Hilfe an. 2021-11-30 13:15 3KB www.tt.com

(1.01/7)  58  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Deutschland verfügt über eine wirksame Waffe gegen das Virus: Die Corona-Schutzimpfung könnte den Weg zurück in die Normalität ebnen. Wie viele Menschen sind bereits komplett geimpft? Die wichtigsten Zahlen im Überblick. 2021-11-30 12:11 15KB www.n-tv.de

(1.01/7)  59  Arbeitslosenzahl sinkt auch im November: 2,317 Millionen Menschen ohne Job

Corona-Pandemie hin, Lieferengpässe her: Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiter robust. Die Zahl der Arbeitslosen ging auch im November noch einmal kräftig zurück. 2021-11-30 11:53 2KB www.rnd.de

(1.01/7)  60  Umstrittener Wiener Lobautunnel wird offenbar doch nicht gebaut

Die von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) eingeleitete Projektevaluierung soll sich gegen einen Bau in . 2021-11-30 09:38 3KB www.tt.com

(0.06/7)  61  Corona-Blog: Impfstoff für Kinder kommt eher als geplant

Biontech/Pfizer wollen ihr Vakzin für Fünf- bis Elfjährige bereits am 13. Dezember in die EU ausliefern. Alle Corona-News von Dienstag im Blog. 2021-12-01 00:57 41KB www.ndr.de

(0.06/7)  62  Erstes Urteil gegen Suu Kyi in Myanmar erst am Montag

Die Urteilsverkündung im Prozess gegen Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi verzögert sich offenbar. Die Entscheidung in dem Verfahren wegen des Vorwurfs … 2021-11-30 07:24 1KB www.tt.com

(0.03/7)  63  Der Coronavirus-Blog

Die Sozialpartner haben sich wegen des Lockdowns auf eine Sonntagsöffnung am 19. Dezember geeinigt. Bereits vor einer. 2021-11-30 22:15 1002Bytes www.tt.com

(0.03/7)  64  DWN Express - Es geht los: Hunger in Lateinamerika und Karibik breitet sich aus

In Lateinamerika und in der Karibik nimmt nach neuen Zahlen der Vereinten Nationen der Hunger zu. Binnen eines Jahres - von 2019 auf 2020 - stieg die Zahl … 2021-11-30 22:01 802Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.02/7)  65  Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen

Über 262 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 5,2 Millionen Infizierte sind gestorben. Fast 8 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. 2021-11-30 23:38 20KB www.nzz.ch

(0.02/7)  66  Mindestens acht von elf bisherigen Senatoren hören auf

Nach Behrendt, Pop und Co.: Breitenbach tritt nicht mehr als Senatorin an, auch Scheel wird neuem Senat wohl nicht angehören + Der Politik-Blog für Berlin. 2021-11-30 23:26 923Bytes www.tagesspiegel.de

(0.02/7)  67  Coronavirus in der Schweiz – die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 1 014 645 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 11 149 Infizierte sind gestorben. 2021-11-30 21:46 24KB www.nzz.ch

(0.02/7)  68  Grüne Initiative gegen privates Feuerwerk

Debatte um Silvester und mehr Themen in unseren Leute-Newslettern aus Berlins Bezirken, mittwochs aus Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Hier eine Themenvorschau. 2021-11-30 20:30 1KB www.tagesspiegel.de

(0.02/7)  69  DWN Express - Schachweltmeisterschaft: Viertes Remis in vierter Partie

Beim Duell um die Schachweltmeisterschaft hat es in der vierten Partie das vierte Remis gegeben. Titelverteidiger Magnus Carlsen (Norwegen), der heute seinen 31. Geburtstag … 2021-11-30 18:24 794Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.02/7)  70  So will der Bundesrat die 5. Corona-Welle brechen

Die Lage an der Pandemie-Front spitzt sich zu. Nach einer ausserordentlichen Krisensitzung kündigte der Bundesrat neue Einschränkungen an. Diese sind teilweise drastisch. 2021-11-30 16:45 6KB www.nzz.ch

(0.02/7)  71  "Little England" trennt sich von der Queen: Barbados ist Republik

Das Herrschaftsgebiet der Queen ist ein Stück kleiner geworden: Der Inselstaat Barbados hat sich von der britischen K. 2021-11-30 13:38 5KB www.tt.com

(0.02/7)  72  DWN Express - Söder sieht "Grundlage für neue Bundesnotbremse"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht im Urteil des Bundesverfassungsgerichts "die Grundlage für eine neue Bundesnotbremse". Es seien nun alle widerlegt, die versucht hätten, ein anderes … 2021-11-30 10:28 788Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.02/7)  73  Gäste konnten eingeschneites Pub in Nordengland verlassen

Nach drei Nächten in einem eingeschneiten Pub in Nordengland haben die rund 60 Gäste ihr unfreiwilliges Quartier wied. 2021-11-30 08:29 1KB www.tt.com

(0.02/7)  74  Dornauer und Abwerzger zweifeln an generellem Lockdown-Ende

SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer und FPÖ-Chef Markus Abwerzger diskutierten am Montag bei „Tirol Live“ über die aktuel. 2021-11-30 08:00 3KB www.tt.com

(0.02/7)  75  Austria Wien verhandelt mit "Austro-Gruppe" über Einstieg

Mit der 'Viola Investment GmbH' werden nun Detailverhandlungen gestartet. 2021-11-30 07:11 2KB www.diepresse.com

(0.02/7)  76  Temperatur-Überschreitung am Weg zum 1,5-Grad-Ziel riskant

Die meisten aktuellen Szenarien zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius lassen es zu, dass die globale Temperatur Mitte des Jahrhunderts über das Pariser Klimaziel … 2021-11-30 06:59 4KB www.tt.com

 77  US-Regierung droht Ende Dezember Zahlungsausfall

Die Warnungen mehren sich. Verheerend wäre ein Zahlungsausfall nicht nur für die USA. Einem Bericht zufolge könnte dieser schon Ende Dezember eintreten, sollte die Schuldenobergrenze nicht angehoben werden. 2021-12-01 01:14 2KB www.t-online.de

 78  Pressestimmen zu Corona-Beratungen: "Ein kommunikatives Armutszeugnis"

Die Bund-Länder-Gespräche waren als informelle Runde geplant. Konkrete Beschlüsse zu Maßnahmen gegen das Virus wurden auf Donnerstag verschoben. So bewertet die deutsche Presse die Beratungen. 2021-12-01 00:31 6KB www.t-online.de

 79  Moderatoren bekommen erneut Sendezeit

Am Dienstagabend haben sich Joko Winterscheidt (42) und Klaas Heufer-Umlauf (38) ein weiteres Mal dem Kampf gegen ihren Sender gestellt. Wie in der ersten Ausgabe … 2021-12-01 00:17 2KB www.stern.de

 80  Bund, Länder und die Ampel fahren das Klinikwesen an die Wand

Schwerkranke leiden unter verschobenen Operationen. Die Zeit für Experimente in der Corona-Politik sollte vorbei sein. Der … 2021-12-01 00:14 973Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 81  IG Metall beschließt weiteren Kurs im Streit mit Airbus

Im Streit über den geplanten Konzernumbau bei Airbus hat die IG Metall dem Flugzeugbauer mit erneuten Warnstreiks gedroht. Am Mittwoch (11.00 Uhr) will 2021-12-01 00:13 1KB www.t-online.de

 82  2G-plus-Regel kommt in weiten Teilen Niedersachsens

Vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-Infektion genesen, wird von Mittwoch an vielerorts in Niedersachsen nicht mehr ausreichen. Für 2021-12-01 00:13 1KB www.t-online.de

 83  +++ 01:14 US-Arzneimittelbehörde empfiehlt Notfallzulassung für Corona-Pille von Merck +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-12-01 00:10 9KB www.n-tv.de

 84  Kampf gegen Antisemitismus an Schulen

Antisemitismus ist bei jungen Menschen weit verbreitet. Auf Schulhöfen wird das Wort "Jude" als Schimpfwort benutzt. Ein Duisburger Pädagoge kämpft dagegen an. Von David Zajonz. 2021-12-01 00:08 4KB www.tagesschau.de

 85  Ghislaine Maxwell und der Fall Epstein: die wichtigsten Fragen

Jeffrey Epstein war des sexuellen Missbrauchs angeklagt, als er sich im August 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Am 29. November begann nun der Prozess gegen seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell, die ihm jahrelang neue Mädchen zugeführt haben soll. 2021-12-01 00:07 7KB www.nzz.ch

 86  "Die Führung ist da"

Ein Regierungswechsel inmitten der vierten Welle der Pandemie stellt die Politikspitzen vor eine besondere Herausforderung. Nach den Bund-Länder-Beratungen versicherte Noch-Vizekanzler Scholz in den tagesthemen, die neue Regierung sei bereit zum Handeln. 2021-12-01 00:05 7KB www.tagesschau.de

 87  Erbmonarchie: Japans Prinzessin Aiko wird volljährig

In Japan dürfen nur Männer auf den Thron. 2021-12-01 00:03 6KB www.t-online.de

 88  Carsten Breuer ist Deutschlands Corona-General

Ein Generalmajor soll die schleppende Corona-Impfkampagne auf Trab bringen: Carsten Breuer wird den Krisenstab der Ampel-Koalition leiten. Der 56-Jährige gilt als Logistik-Experte und erfahrener Krisenmanager. 2021-12-01 00:02 2KB www.tagesschau.de

 89  Neuer Opel Astra Sports Tourer Der Kompakte kommt groß raus

Nach Fünftürer folgt Kombi! Wir haben die ersten Informationen zum neuen Astra Sports Tourer. 2021-12-01 00:01 756Bytes www.bild.de

 90  Das Kalenderblatt am 1. Dezember – was ist heute passiert?

Mittwoch, 01.12.2021. Was ist am 1. Dezember passiert, welche Berühmtheit wurde heute geboren, wer ist gestorben? Den Überblick gibt es im täglichen Kalenderblatt. 2021-12-01 00:01 3KB www.rnd.de

 91  Vollstrom ist das neue Vollgas: Der Porsche Taycan GTS im Test

Von wegen öko: Elektroautos stehen für die nächste Dimension von Power. Ganz vorne dabei sind die berühmt-berüchtigten Spieler – wie Porsche mit dem Taycan GTS. … 2021-12-01 00:01 995Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 92  30 Millionen Impfungen bis Weihnachten? Experten zweifeln an Umsetzbarkeit

Um die vierte Corona-Welle zu brechen, wollen Bund und Länder neue Maßnahmen beschließen. Fachleute halten eine Ausweitung der 2G-Regel für notwendig, um die Infektionszahlen zu senken. Gegenüber dem RND zweifeln sie dagegen am Plan, bis Weihnachten 30 Millionen Impfdosen zu verabreichen. 2021-12-01 00:00 5KB www.rnd.de

 93  Buschmann geht von Bußgeld bei Verletzung einer möglichen Impfpflicht aus

Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann plädiert dafür, eine allgemeine Corona-Impfpflicht im Bundestag zu beraten. Sollte sie dort beschlossen werden, erwartet der FDP-Politiker Bußgeld bei einer Verletzung der Impfpflicht. Buschmann will außerdem den Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches sehr schnell abschaffen, sagte er dem RND. 2021-12-01 00:00 4KB www.rnd.de

 94  Hausärztechef Weigeldt kritisiert Impfstoffmangel in den Arztpraxen

Der Impfstoff in den Arztpraxen wird offenbar knapp. Der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, berichtet von zwei Drittel weniger Vakzindosen. „Geplante Impftermine müssen dann verschoben oder sogar komplett absagt werden.“ 2021-12-01 00:00 2KB www.rnd.de

 95  Konzertveranstalter: Mehr als 2G „wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“

Die im Raum stehenden Maßnahmen der Bund-Länder-Runde für den Corona-Winter würden die Veran­stal­tungs­branche hart treffen. Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft spricht sich gegen über das 2G-Modell hinausgehende Einschränkungen für Großveranstaltungen aus. „Das wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“, sagte Präsident Jens Michow. 2021-12-01 00:00 2KB www.rnd.de

 96  DWN Express - Oberstleutnant Biefang: „Ich lasse mich gern vögeln in Darkrooms“

Die Bundeswehr-Kommandeurin Anastasia Biefang stellt in gewisser Hinsicht die große Zukunft Deutschlands dar. In einem Gespräch mit der Dragqueen Jurassica Parka beichtete sie: „Ich … 2021-11-30 23:52 822Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 97  Funkstille bei vielen Teilnehmern

In der letzten Folge, zum Abschluss der Hofwochen, war zwischen den Bauern und ihren Hofdamen noch eitel Sonnenschein. Fast alle schwärmten und versprachen, sich unbedingt … 2021-11-30 23:30 4KB www.stern.de

 98  Jochen Breyer: Manuel Neuer und die kleine Gehässigkeit vor dem Topspiel gegen den BVB

Vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern hat sich Münchens Torwart Manuel Neuer eine kleine Gehässigkeit in Richtung des BVB erlaubt. SPORTBUZZER-Kolumnist Jochen Breyer findet: Ein bis zum Schluss offenes Meisterrennen täte der Bundesliga gut. 2021-11-30 23:29 2KB www.sportbuzzer.de

 99  „Total Financial Reset“: Warum der Goldstandard das Fiat-Geldsystem ersetzen wird

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum das Fiat-Geldsystem eine weltweite Katastrophe auslösen wird Wieso die Welt zu einem digitalen Goldstandard finden wird Welche Rolle … 2021-11-30 23:27 916Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 100  Premier League kompakt: Newcastle United bleibt weiter Schlusslicht - Leeds gelingt Last-Minute-Sieg

Zwei Spieler in der Premier League am Dienstagabend: Newcastle United verspielt dabei in Unterzahl eine Führung gegen Norwich City. Leeds United und Crystal Palace trennen sich torlos. 2021-11-30 23:27 1KB www.sportbuzzer.de

 101  Hertha BSC: So lief der Start von Trainer Tayfun Korkut

Dienstagnachmittag legte Hertha-Trainer Tayfun Korkut los. So lief der Start des Neuen. 2021-11-30 23:24 4KB www.bild.de

 102  Frank Zander geht für Obdachlosen-Aktion in Berlin auf Tour

Er möchte etwas zurückgeben. Deshalb beschenkt Entertainer Frank Zander in der Weihnachtszeit erneut Berliner Obdachlose und geht mit seinem Foodtruck auf Tour. Gemeinsam mit Prominenten will er Mahlzeiten, Geschenketaschen und Schlafsäcke an Bedürftige verteilen. 2021-11-30 23:22 2KB www.rnd.de

 103  Goggia Schnellste im ersten Abtasten von Lake Louise

Schnellste Österreicherin zum Kanada-Auftakt war Christina Ager. Die Strecke war nicht in Topzustand. Die Wetterlage . 2021-11-30 23:20 3KB www.tt.com

 104  Finanzministerium soll nicht an die FDP gehen, fordern SPD-Mitglieder

SPD, Grüne und FDP haben sich auf die Verteilung der Ministerien geeinigt. Bei einigen Sozialdemokraten gibt es aber offenbar Unmut, dass das Finanzministerium an Christian Lindner geht. Berliner SPD-Mitglieder wollen mit einem Antrag für den Parteitag diese Personalie verhindern. 2021-11-30 23:09 2KB www.welt.de

 105  Sport: Cologna lässt die Rennen in Lillehammer aus

Omikron gefährdet gemäss China die Winterspiele in Peking nicht. Die Squash-WM der Männer ist abgesagt – aber nicht wegen des Coronavirus. Und Deutschland steht in den Davis-Cup-Halbfinals. Die wichtigsten Meldungen aus der Welt des Sports im Überblick. 2021-11-30 23:01 10KB www.nzz.ch

 106  Post von Wagner - Lieber Robert Lewandowski,

für mich passen Sie nicht in die Ballon-d’Or-Show. Smoking und viel zu gebräunte Frauen. Allein die paillettenglitzernde Smokingjacke von Messi. 2021-11-30 23:00 1KB www.bild.de

 107  National League: ZSC besiegt Leader Fribourg im Penaltyschiessen

Auch der EV Zug verliert überraschend und verpasst den Sprung an die Tabellenspitze. Neuigkeiten, Spiele und Resultate aus der National League gibt es in «National League kompakt». 2021-11-30 22:56 7KB www.nzz.ch

 108  Von Taxi überrollt: 73-jährige Passagierin tödlich verletzt

Eine Frau ist in Wallbach (Rheingau-Taunus-Kreis) von einem rückwärtsfahrenden Taxi überrollt und tödlich verletzt worden. Zuvor wurde die 73-Jährige von dem Taxi … 2021-11-30 22:55 1KB www.stern.de

 109  Omikron verschreckt die Anleger

Die neue Virus-Variante Omikron hat den Anlegern den November vermiest. An den Aktienmärkten gab es kräftige Kursverluste. Auch am letzten Tag des Monats ging es abwärts. Öl ins Feuer goss der Fed-Chef. 2021-11-30 22:47 1KB www.tagesschau.de

 110  Bei Hausbrand in Hannover: Tote Frau entdeckt

Bei der Löschung eines Brandes entdecken Rettungskräfte einen leblosen Körper. Die Frauenleiche liegt neben glimmenden Textilien. Die Todesursache und die Ursache für das Feuer sind noch unklar. 2021-11-30 22:43 1KB www.rnd.de

 111  „Soll ich es Ihnen direkt sagen oder wollen Sie zehn Tage warten?“

Vielen geht das neue Infektionsschutzgesetz der Ampel nicht weit genug. Christian Lindner und Journalistin Melanie Amann gerieten deshalb bei „Anne Will“ aneinander. 2021-11-30 22:42 4KB www.tagesspiegel.de

 112  Bundesliga: Wen es wie hart trifft – Politiker sperren wieder Fans aus

In Leipzig sind Geisterspiele auf Anweisung der sächsischen Regierung wieder bittere Realität. Bald auch in Bayern und wohl in Baden-Württemberg. 2021-11-30 22:30 3KB www.bild.de

 113  Richter Harbarth & Merkel: Wie gefährlich ist diese Freundschaft für unsere Demokratie?

Dieses Karlsruher Urteil lässt Verfassungsexperten ratlos zurück. Im Visier der Kritiker: der Präsident des Bundesverfassungsgerichts. 2021-11-30 22:30 3KB www.bild.de

 114  Besitzer nach Brand in Shisha-Bar vor Gericht Hier fährt ein Angeklagter vor

Magdeburg – Auf einem Elektromobil „Invacare“ rollt Hussam S. (38) langsam Richtung Anklagebank. 2021-11-30 22:29 2KB www.bild.de

 115  Wie man besser googelt

Google ist seit mehr als 20 Jahren eine Konstante des Internets, viele Menschen sind auf die Suchmaschine angewiesen, um sich im Netz zurechtzufinden. Was sie … 2021-11-30 22:27 3KB www.stern.de

 116  Weniger Urlaub in Kurzarbeit rechtens

Die anteilige Kürzung vom Jahresurlaub ist rechtmäßig, wenn Arbeitnehmer durch Kurzarbeit tageweise nicht zur Arbeit gehen. Das hat das Bundesarbeitsgericht heute entschieden. 2021-11-30 22:25 3KB www.tagesschau.de

 117  Ampel-Rot auf Bundesstraße missachtet: Fahrer stirbt

Ein 60 Jahre alter Autofahrer ist auf der Bundesstraße 3 in Emmendingen gegen einen Baum geprallt und ums Leben gekommen. Ein medizinischer Notfall könne nicht … 2021-11-30 22:22 1KB www.stern.de

 118  Die Neuen im Bundestag Mehr Panorama 3 Das könnte Sie auch interessieren

Die neue Regierung steht in den Startlöchern und viele junge Abgeordnete ziehen ins Parlament - auch aus dem Norden. 2021-11-30 22:13 1KB www.ndr.de

 119  Hochfügener Straße wegen Lawinengefahr gesperrt

Der viele Schnee, der am Dienstagabend in Teilen Tirols fiel, führte gegen 17.45 Uhr dazu, dass die Hochfügener Stra. 2021-11-30 22:11 960Bytes www.tt.com

 120  Sturm und Schnee: Lastwagen kippt bei Bad Wörishofen um

Winböe drückt ein Lastwagengespann zwischen Bad Wörishofen und Kirchdorf von der Straße. Die Folge sind teils lange Umwege für die anderen Verkehrsteilnehmer. … 2021-11-30 22:11 812Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 121  Helene Fischer wieder Tante geworden

Aller guten Dinge sind drei! BILD erfuhr: Super-Star Helene Fischer (37) ist wieder Tante geworden. 2021-11-30 22:05 1KB www.bild.de

 122  Vor über 140 Jahren wurde die Ur-Version in Seiffen erfunden Die Rückkehr des ersten Nussknackers

Seiffen (Sachsen) – Die Füchtners sind Familie Nussknacker. Seit 150 Jahren dreht sich bei ihnen alles um die Weihnachts-Holzfigur. 2021-11-30 22:02 2KB www.bild.de

 123  Sommernächte für die Ewigkeit

Ein neues Buch zeigt die schönsten Momente aus 30 Jahren Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt. 2021-11-30 21:47 8KB www.tagesspiegel.de

 124  Sturm in Rostock: Bäume stürzen um, Dachteile lösen sich

Der starke Sturm am Dienstagnachmittag hat in Rostock Bäume zu Fall gebracht und Teile von Dächern gelöst. Die Feuerwehr teilte am Abend mit, sie sei … 2021-11-30 21:46 1KB www.stern.de

 125  Sturmtief zieht am Mittwoch über Norddeutschland

Norddeutschland steht am Mittwoch ein stürmischer Tag bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet vor allem an den Küsten von Nord- und Ostsee am Nachmittag und Abend teils schwere Sturmböen. 2021-11-30 21:46 1KB www.ndr.de

 126  „Alles gurgelt“-Erfinder: Testpflicht für Geimpfte „falscher Fokus“

Virologe Christoph Steininger von der Medizinischen Universität Wien sieht das für die Zeit nach dem Lockdown geplante 2-G-plus-Konzept durchaus kritisch – der Fokus der Bemühungen müsse in erster. 2021-11-30 21:45 2KB www.diepresse.com

 127  Polen schränkt Bewegungsfreiheit an der Grenze per Gesetz ein

Das polnische Parlament hat einem neuen Gesetz zum Schutz der Grenze zu Belarus zugestimmt. Der Grund: Der Ausnahmezustand läuft in der Nacht auf Mittwoch aus. 2021-11-30 21:42 1KB www.tagesspiegel.de

 128  Antrag für Parteitag - SPD soll Lindner Finanzministerium wegnehmen

Trotz Einigung der Ampel-Koalitionäre soll die SPD der FDP das zugesagte Finanzministerium wieder wegnehmen. So will es ein Antrag für den SPD-Parteitag. 2021-11-30 21:41 3KB www.bild.de

 129  Weissrussland: Die wichtigsten Entwicklungen

Als Reaktion auf Sanktionen der EU ermuntert Lukaschenko Migranten, über Weissrussland die EU-Aussengrenze zu passieren. EU-Staaten mit einer Grenze zu Weissrussland reagieren mit dem Ausnahmezustand und Grenzschliessungen. 2021-11-30 21:38 16KB www.nzz.ch

 130  Mehr zum Coronavirus

Neue politische Maßnahmen beruhen auf diesem Wert. Dabei gibt es an dieser Kennzahl für die Beurteilung der Corona-Lage große Kritik. … 2021-11-30 21:32 530Bytes www.ndr.de

 131  Cyber Monday verpasst? Diese Angebote gelten noch

Am Cyber Monday locken auch in diesem Jahr wieder viele Online-Shops mit attraktiven Angeboten – hier erfahren Sie alles, was Sie wissen sollten. 2021-11-30 21:28 6KB www.welt.de

 132  Umweltsünder in Wörgl auf frischer Tat ertappt

Ein bisher Unbekannter entledigte sich bei der Brixentaler Ache in Wörgl seines Abfalls. Das dürfte Folgen haben. 2021-11-30 21:20 1KB www.tt.com

 133  Straßburg verschärft Regeln für Weihnachtsmarkt

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben die Behörden im Elsass für den Straßburger Weihnachtsmarkt strikte Auflagen erlassen. Von Freitag an schließt der Weihnachtsmarkt bereits um 20 Uhr, … 2021-11-30 21:17 2KB www.stern.de

 134  Nach Quarantänepflicht: St. Moritz und Davos bangen um Weltcups

Sport profitiert vom Covid-Gesetz 2021-11-30 21:17 4KB www.nzz.ch

 135  Omikron-Variante ist in NRW angekommen

Exklusiv Düsseldorf Die erste Sequenzierung scheiterte, weil die Virenlast nicht ausreichte. Nach der zweiten Probe steht fest: Ein Reiserückkehrer aus Südafrika hat die Omikron-Variante … 2021-11-30 21:13 2KB rp-online.de

 136  „Super-Gelee“ aus dem Labor

Hydrogele haben die seltsamsten - und manchmal sehr erwünschte - Eigenschaften. Ein neues dieser Wundermaterialien setzt jetzt neue Maßstäbe. 2021-11-30 21:11 2KB www.tagesspiegel.de

 137  Leipzigs Oberbürgermeister für harten Lockdown in Sachsen

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung spricht sich für einen harten Lockdown in Sachsen, Thüringen, Bayern und angrenzenden Gebieten aus. «Keine Veranstaltungen, kein Einzelhandel - außer für Waren … 2021-11-30 21:11 1KB www.stern.de

 138  Wie kann Schleswig-Holstein klimaneutral werden? Aus dieser Sendung Mehr Schleswig-Holstein Magazin Das könnte Sie auch interessieren

Was erneuerbaren Energien angeht, liegt Schleswig-Holstein an der Spitze. Aber: Auch wenn die CO2-Emissionen seit 1990 um etwa 30 Prozent zurückgegangen sind - es geht zu langsam. 2021-11-30 21:11 974Bytes www.ndr.de

 139  Schüsse in Hannover: Angeklagter schweigt zum Prozessstart

Nach tödlichen Schüssen auf einer belebten Kreuzung in Hannover hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Schützen begonnen. Die Anklage wirft ihm versuchten Totschlag und Totschlag vor. 2021-11-30 21:06 1KB www.ndr.de

 140  Tschentscher: Hamburg will Kontakte von Ungeimpften einschränken

Angesichts der hohen Zahl von Corona-Zahlen planen Bund und Länder weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Konkrete Beschlüsse gab es aber am Dienstag noch nicht. Am Donnerstag soll es ein neues Treffen geben. 2021-11-30 21:05 3KB www.ndr.de

 141  Peinlich-Rückzieher nach Protest: EU will „Weihnachten“ doch nicht streichen

Auch christliche Namen wie „Maria und John“ seien diskriminierend, hieß es in dem EU-Leitfaden. 2021-11-30 21:05 2KB www.bild.de

 142  Protest zur Aufnahme Geflüchteter: Gala vor leeren Stühlen

Mit einer «Empfangsgala» vor 400 leeren Stühlen haben Menschenrechtsorganisationen am Dienstag in Stuttgart für die Aufnahme von mehr geflüchteten Menschen protestiert. Die Stühle stünden «sinnbildlich … 2021-11-30 21:04 1KB www.stern.de

 143  Klinikum Rosenheim: Belegschaft sendet Hilferuf mit rotem Licht

Die Belegschaft des Klinikums Rosenheim sendet einen leuchtenden Hilferuf. Beim Schichtwechsel schalten sie die LED-Lampen auf den Intensivstationen auf rotes Licht. Das Intensiv-Team will so ein Zeichen setzen und auf die prekäre und angespannte Situation in den Kliniken hinweisen. 2021-11-30 21:03 1KB www.rnd.de

 144  Covid-Massnahmen - der Bundesrat zeigt Augenmass

Die Stimmberechtigten haben sich am Wochenende klar hinter den Bundesrat gestellt: Er hätte wahrscheinlich auch weitergehende Massnahmen einleiten können, ohne dass der Volkszorn ausgebrochen wäre. Der Katalog zeigt aber auch: Viel weiter als vor einem Jahr ist das Land nicht. 2021-11-30 21:00 6KB www.nzz.ch

 145  Das Friedberger Kammerorchester mit saftigem Klang

Plus Stefan Immler leitete erstmals ein größeres Projekt des Friedberger Kammerorchesters. Händels "Messiah" hat überzeugt. Neben Bachs … 2021-11-30 21:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 146  „Wer das denkt, irrt sich gewaltig“

Exklusiv Berlin Manch einer in der Union scheint nicht unglücklich über die Absage des Präsenzparteitages im Januar zu sein - so muss nicht über die stärkere Beteiligung … 2021-11-30 21:00 3KB rp-online.de

 147  „Markus Lanz“: Gäste, Themen und Sendetermine im Überblick

Jeden Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend begrüßt Markus Lanz seine Gäste in der gleichnamigen Sendung aus den Bereichen Politik, Unterhaltung und Sport. Dabei wird ein Blick auf das aktuelle gesellschaftliche Leben geworfen. Welches Thema beschäftigt die Talkrunde und wer ist zu Gast? Die Infos zur aktuellen Ausgabe. 2021-11-30 20:50 3KB www.rnd.de

 148  Tirols bester Koch rät zur Ente: Benjamin Parths Rezept fürs Weihnachtsfest

Essen hat in Österreich keinen so hohen Stellenwert wie etwa in Frankreich oder Italien, sagt Benjamin Parth bei „Tir. 2021-11-30 20:39 2KB www.tt.com

 149  Kinderschutzbund: Corona-Pandemie macht Kinder traurig

Zum zweiten Mal während der Pandemie hat der Jugendrat des Kinderschutzbundes die Jugendlichen in Schleswig-Holstein gefragt, wie sie sich fühlen. Das Ergebnis: Corona beeinträchtigt die Stimmung deutlich. 2021-11-30 20:38 3KB www.ndr.de

 150  Behörden entlassen Paar aus Quarantäne

Sie hielten die Behörden über Tage in Atem: Ein aus Südafrika in die Niederlande eingereistes Paar wiedersetzt sich nach einem positiven Corona-Test der Frau den Anweisungen. Zwischenzeitlich büxten sie aus der Quarantäne aus und mussten festgenommen werden. Nun können alle das Kapitel abschließen. 2021-11-30 20:36 2KB www.n-tv.de

 151  Tiroler Fußball-Akademien: Ein Wunsch für das Übergangsjahr

Nach einem durchwachsenen Herbst sind die Tiroler Fußball-Akademien in der Winterpause angekommen. Die traditionellen. 2021-11-30 20:35 3KB www.tt.com

 152  Lukaschenko erkennt annektierte Krim als russisch an

Der belarussische Machthaber wolle der Halbinsel demnächst gemeinsam mit Putin einen offiziellen Besuch abstatten. 2021-11-30 20:31 2KB www.diepresse.com

 153  Geld verdienen mit dem grünen „Anti-Robo“

Das Fintech Vividam wirbt mit nachhaltigen Geldanlagen. Und ist damit erfolgreich, obwohl sein Angebot teurer als das von Konkurrenten. 2021-11-30 20:30 1KB www.faz.net

 154  „Ein hochinfektiöses Virus kann man nicht auf Dauer unter Kontrolle halten“

Der deutsche Virologe Wolfgang Preiser erhält Morddrohungen, weil er mit seinen Kollegen in Südafrika die Omikron-Variante entdeckt hat. Im WELT-Interview gibt er Einschätzungen, was nun getan werden sollte. Und erzählt, woran sein Team gerade arbeitet. 2021-11-30 20:30 1KB www.welt.de

 155  Die Botschaft der Freiheitskämpferin könnte nicht aktueller sein

Die Afroamerikanerin wird an dem Tag in der Pariser Ruhmeshalle geehrt, an dem ein Rassist seine Kandidatur für die Präsidentschaft verkündet. Ein Kommentar. 2021-11-30 20:30 3KB www.tagesspiegel.de

 156  Ingolstadt baut Impf- und Testkapazitäten weiter aus

Plus Am Audi Sportpark in Ingolstadt gibt es jetzt eine Drive-in-Impfmöglichkeit. Die mobile Station am Westpark wird ins Innere verlegt. Was sich ab … 2021-11-30 20:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 157  Styling-Tipps, um der Kälte zu trotzen

Es ist erst November, aber schon sehnen viele den Frühling mit seinen angenehmen Temperaturen herbei. Shorts und Miniröcke können schon jetzt aus dem Schrank geholt … 2021-11-30 20:29 2KB www.stern.de

 158  TT-Kommentar zum Ballon d’Or: Ein Theater voller Eitelkeiten

Da saßen sie nun aufgereiht in der erste Reihe des Theatre du Chatelet: Lewandowski neben Messi, Mbappé neben Donnaru. 2021-11-30 20:27 1KB www.tt.com

 159  Burlafingen ohne Wasser: Das war die Ursache für die Rohrbrüche

Plus Burlafingen und das Schulzentrum Pfuhl ohne Wasser: Mehrere Rohrbrüche ließen Teile Neu-Ulms auf dem Trockenen sitzen. Jetzt äußern sich die SWU zur Ursache. … 2021-11-30 20:27 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 160  "Times"-Reporter Paul Hirst: Mit Rangnick hat Manchester United die besten Erfolgschancen seit Ferguson

"Times"-Reporter Paul Hirst erklärt, warum Manchester United mit dem weiter auf seine Arbeitserlaubnis wartenden Ralf Rangnick an die glorreichen Zeiten unter Sir Alex Ferguson anknüpfen könnte. Wenn der deutsche Trainer die Kabine für sich gewinne, seien die "Red Devils" sogar ein Kandidat auf den Champions-League-Titel. 2021-11-30 20:27 3KB www.sportbuzzer.de

 161  Schützt die Corona-Impfung gegen die Omikron-Variante? Biontech-Chef Sahin sagt ja

Bei den Pharmakonzernen herrscht offensichtlich Uneinigkeit darüber, wie gut und ob die bisher zugelassenen Impfstoffe vor der Corona -Mutation Omikron schützen. Moderna-Chef Stéphane Blancel … 2021-11-30 20:13 3KB www.stern.de

 162  Der deutsche Forrest Gump

Jonas Deichmann ist am Ziel: In 14 Monaten hat er die Welt im Triathlon umrundet. Ein denkwürdiges Abenteuer, geprägt auch von der globalen Pandemie. 2021-11-30 20:08 960Bytes www.diepresse.com

 163  Trotz "Zeitdruck": Gegen den HSV sitzt Schmidt oder Dabrowski auf der 96-Bank

"Wir haben Zeitdruck, wollen aber keine unüberlegten Entscheidungen treffen", sagt 96-Boss Martin Kind mit Blick auf die Suche eines neuen Trainers. Favorit ist Daniel Thioune, gegen den HSV wird aber Stephan Schmidt oder Christoph Dabrowski aus dem NLZ auf der Bank sitzen. 2021-11-30 20:08 1KB www.sportbuzzer.de

 164  Coronavirus in Zürich: Klubs vor der Schliessung

Würden die Vorschläge des Bundesrates realisiert, müssten die Klubs schliessen, sagt Alexander Bücheli von der Bar- und Clubkommission. 2021-11-30 20:07 4KB www.nzz.ch

 165  Mehr als 50 Feuerwehreinsätze bei Sturm über Wien

100 Feuerwehrleute waren am späteren Nachmittag gleichzeitig in der Bundeshauptstadt unterwegs. In Floridsdorf wurde bei einem Arbeitsunfall ein Mann schwer verletzt. 2021-11-30 20:04 2KB www.diepresse.com

 166  Selbstgemachtes aus der Weihnachtsbäckerei: Marzipan selbst herstellen

Was schmeckt zur kalten Jahreszeit besser als Selbstgemachtes aus der Weihnachtsbäckerei? Und das müssen nicht immer Vanillekipferl oder Zimtsterne sein. Erfahren Sie hier, wie Sie Marzipan selbst herstellen und daraus leckere Plätzchen zaubern. 2021-11-30 20:01 2KB www.rnd.de

 167  RC-Nutzfahrzeuge: Ferngesteuerte Bagger, Kräne und Traktoren ab 10 Euro

Ferngesteuerte Baumaschinen müssen nicht teuer sein. Wir zeigen Nutzfahrzeuge für Baustellen, Landwirtschaft oder Lagerhaltung von günstig bis hochwertig. | TechStage 2021-11-30 20:00 12KB www.techstage.de

 168  +++ 23:58 EU-weiter Handel mit gefälschten digitalen Impfnachweisen nimmt zu +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-11-30 20:00 71KB www.n-tv.de

 169  Ein Geschenk zum Wegnaschen: So macht man Mozartkugeln selbst

Vor 130 Jahren erfand der Salzburger Konditor Paul Fürst eine runde Praline aus Schokolade, Pistazienmarzipan und Nougat. Heute gehört die Mozartkugel zu den wohl bekanntesten Pralinen der Welt. Mit unserem Rezept können Sie die kleine Köstlichkeit ganz einfach selbst kreieren. 2021-11-30 19:57 5KB www.rnd.de

 170  Was Eltern zur Kinder-Impfung wissen müssen

Düsseldorf Biontech will den Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren schon am 13. Dezember ausliefern. Die Ema hält ihn für wirksam und sicher. Zunächst wollen … 2021-11-30 19:50 6KB rp-online.de

 171  Verfassungsgericht gibt grünes Licht für knallharte Corona-Maßnahmen

Unter hohem Zeitdruck sollen zusätzliche Auflagen und Vorgaben her, um die Corona-Ausbreitung unter Kontrolle zu bringen. So planen es Bund und Länder. Die … 2021-11-30 19:49 824Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 172  „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – so geht es weiter

Was passiert in den nächsten Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“? Mit unserer Vorschau sind Sie täglich informiert. 2021-11-30 19:46 7KB www.rnd.de

 173  Handballerinnen ereilt Corona-Schock vor WM

Quarantäne statt WM-Teamcamp für Teamchef Herbert Müller. 2021-11-30 19:39 5KB www.diepresse.com

 174  Herr Kaufmann, wie singt man am schönsten Weihnachtslieder?

„Jeder, der das hört, bekommt eine Gänsehaut“: Jonas Kaufmann kommt mit einem Adventsprogramm nach Hannover – und verrät, wie man unterm Weihnachtsbaum besser singen kann. … 2021-11-30 19:30 1KB www.haz.de

 175  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-11-30 19:22 813Bytes www.zeit.de

 176  Zahnärzte und Apotheker dürfen bald impfen

Düsseldorf Die Zahnärzte im Rheinland haben schon vor einem Jahr Hilfe angeboten, auch an Feiertagen. Nun will der Bund den Weg freimachen. Die Debatte um … 2021-11-30 19:19 5KB rp-online.de

 177  JIM-Jugendstudie: Viele Teenager mit Hassbotschaften und Fake News konfrontiert

Der Klimawandel und die Corona-Pandemie sind die Themen, die Jugendliche aktuell am meisten bewegen. So lautet ein Ergebnis der aktuellen JIM-Jugendstudie. Außerdem verliert ein bei Teenagern angesagtes Soziales Netzwerk an Beliebtheit. 2021-11-30 19:09 2KB www.rnd.de

 178  „Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter

Berlin, wie es weint und lacht: In der Serie „Berlin – Tag & Nacht“ dreht sich alles um das turbulente Leben junger Hauptstadtbewohner. Seit 2011 läuft die Daily Soap im Vorabendprogramm von RTL 2. Hier verraten wir, wie es in den nächsten Folgen weitergeht. 2021-11-30 19:05 6KB www.rnd.de

 179  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das . 2021-11-30 19:05 989Bytes www.tt.com

 180  „Alles was zählt“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

Was passiert in den nächsten Folgen von „Alles was zählt“? Mit unserer Vorschau sind Sie immer im Bilde. 2021-11-30 19:04 3KB www.rnd.de

 181  Merkels Zapfenstreich: Scheiden tut weh – auch in den Ohren

Die Musikauswahl der Noch-Kanzlerin ruft zahllose Exegeten auf den Plan. Immerhin erspart sie den Deutschen das übliche Fremdschämen. 2021-11-30 19:01 1KB www.diepresse.com

 182  1. FC Magdeburg: So blieb Raphael Obermair trotz Corona-Quarantäne fit

Raphael Obermair überzeugte zuletzt beim 1. FC Magdeburg, obwohl er drei Wochen raus war. 2021-11-30 19:00 2KB www.bild.de

 183  Bluetooth-Headset: Jabra Evolve2 75 mit ANC und Mikrofonarm im Test

Das Jabra Headset soll ein bürotaugliches Mikrofon bieten, der Kopfhörer daheim bei Musik brillieren und unterwegs die U-Bahngeräusche ausblenden. 2021-11-30 19:00 2KB www.heise.de

 184  Diese neuen Corona-Regeln gelten in den Bundesländern

Die Bund-Länder-Beratungen haben noch keine allgemeine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hervorgebracht. Die Länder reagieren deshalb eigenständig auf die steigenden Infektionszahlen. Die jüngsten Beschlüsse und Vorhaben im Überblick. 2021-11-30 18:57 18KB www.n-tv.de

 185  Datenschutz-Bedenken WHO plant internationalen digitalen Impfausweis

Der gelbe Impfpass der WHO soll jetzt auch digital werden und international gelten. Eine gute Idee. Doch Datenschützer sind besorgt über den neuen Standard. 2021-11-30 18:50 1KB www.bild.de

 186  Serie A: In Live-Sendung betatscht – TV-Reporterin wehrt sich gegen Grabscher

Nach der Grabsch-Attacke eines Fußball-Fans vor laufender Kamera nach einem Serie-A-Spiel spricht das Opfer Greta Beccaglia (27). 2021-11-30 18:45 2KB www.bild.de

 187  Handel mit falschen Nachweisen nimmt zu

Das Geschäft mit gefälschten Impfnachweisen läuft auf Hochtouren. Entsprechende QR-Codes aus dem In- und Ausland werden in Online-Foren gehandelt. Recherchen von report München zeigen zudem: Apps erkennen Fälschungen oft nicht. 2021-11-30 18:42 7KB www.tagesschau.de

 188  Russland und Ukraine: das Wichtigste zur Krise im Überblick

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr löst Russland mit einem Truppenaufmarsch nahe der Grenze zur Ukraine grosse Besorgnis aus. Was ist über die Lage bekannt, und welche Interessen verfolgt Moskau? Ein Überblick. 2021-11-30 18:39 5KB www.nzz.ch

 189  Ukraine destabilisieren sei „kostspieliger Fehler“ - Knallhart-Warnung der Nato an Putin

Klare Kante gegen russische Aggressionen und Unterstützung für die Ukraine von Seiten der Nato. 2021-11-30 18:39 4KB www.bild.de

 190  Manchester United: Debüt von Ralf Rangnick verschoben – Arbeitserlaubnis fehlt!

Das Debüt von Ralf Rangnick als ManUnited-Trainer verzögert sich. Die Arbeitserlaubnis fehlt. 2021-11-30 18:34 2KB www.bild.de

 191  SMS führte zu gefälschter Bank-App: Tiroler verlor mehr als 10.000 Euro

Der Mann wurde Opfer von sogenanntem „Phishing“. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor derartigen Betrugsversuchen. 2021-11-30 18:32 2KB www.tt.com

 192  Kommentar: Aldi geht voll ins Risiko

Der Discounter setzt bei Frischfleisch auf Qualität aus deutschen Landen. Dies entspricht dem Wunsch vieler Kunden. Nun müssen … 2021-11-30 18:31 1KB www.haz.de

 193  Dieses Mega-Bauprojekt plant Fortuna

Düsseldorf Für rund 25 Millionen Euro soll ein Gebäude an der Arena entstehen. Unter einem Dach sollen darin alle Spieler der U19, der U23, der Lizenzspieler … 2021-11-30 18:30 6KB rp-online.de

 194  Daimler: Aus eins mach zwei

Daimler löst das Geschäft mit Bussen und Lkw aus dem Konzern heraus, am 10. Dezember geht Daimler Truck an die Börse. Aus Pkw- und Van-Sparte wird die Mercedes AG. 2021-11-30 18:25 3KB www.diepresse.com

 195  Koestler und das blutige Gesetz jeder Revolution

„Sonnenfinsternis“ über Stalins Schauprozesse machte Arthur Koestler berühmt - doch auch in seinem Spartakusroman zeigte er, warum revolutionäre Ideale unvermeidlich ins Gegenteil kippen: Nun. 2021-11-30 18:24 3KB www.diepresse.com

 196  Journalisten und Amnesty zeigen Solidarität für Bloggerin Zhang Zhan

Peking Die Bloggerin Zhang Zhan sitzt in Haft, weil sie kritisch über die Zustände in Wuhan zu Beginn der Pandemie berichtet hatte. Seit mehreren Monaten … 2021-11-30 18:24 5KB rp-online.de

 197  Ciesek über Omikron: Nicht verharmlosen, nicht in Panik verfallen

Die neue Coronavirus-Variante trägt mehr als 50 Mutationen. Aufmerksamkeit erregen vor allem jene, mit denen das Virus der Immunantwort entkommen könnte, sagt die Virologin Sandra Ciesek in einer Sonderfolge des Podcasts Coronavirus-Update von NDR Info. 2021-11-30 18:22 4KB www.ndr.de

 198  Aktienrally oder Crash – Wie endet das Börsenjahr 2021?

Die Aktienmärkte sind wegen der neuen Virusvariante in Aufruhr. Im Interview mit Starinvestor Henning Gebhardt klären wir, worauf sich. 2021-11-30 18:18 1KB www.faz.net

 199  Gut zu wissen: So reinigt und ordnet man seinen Kühlschrank richtig

Wo haben rohe und wo gekochte Speisen ihren optimalen Platz im Kühlschrank? Was soll man in die Tür stellen? Und wie . 2021-11-30 18:17 1KB www.tt.com

 200  Fake-Profil sorgt für Verwirrung

Claudia Roth soll Staatsministerin werden: Seit dieser Plan bekannt ist, steht die Grünen-Politikerin wieder besonders im Fokus. Und einmal mehr taucht ein Fake-Profil auf - das bemerkenswert erfolgreich ist. Von Patrick Gensing. 2021-11-30 18:17 6KB www.tagesschau.de

 201  Neue Corona-Gefahr durch fehlende HIV-Tests

Die Zahl der gemeldeten HIV-Neuinfektionen in Europa ist 2020 um knapp ein Viertel gesunken. Experten sehen darin allerdings keinen Erfolg im Kampf gegen das Virus, sondern einen Mangel an Tests. Das begünstige zudem die Verbreitung des Coronavirus. 2021-11-30 18:16 3KB www.n-tv.de

 202  Selfmade-Milliardärin bezichtigt Ex-Partner

Die Vorwürfe gegen die gefallene Silicon-Valley-Ikone Holmes wiegen schwer: Die Jungunternehmerin soll mit einem nutzlosen Bluttest Investoren getäuscht haben. Vor Gericht schiebt sie die Schuld auf ihren Ex-Freund und Geschäftspartner. Er soll sie zudem missbraucht und erniedrigt haben. 2021-11-30 18:15 3KB www.n-tv.de

 203  Zürich: Ab 2040 sind Öl- und Gasheizungen verboten

Die Stadt Zürich verabschiedet ihr eigenes «Energiegesetz»: Bis in 20 Jahren soll für Heizungen und Warmwasser nur noch klimafreundliche Energie zur Verfügung stehen. 2021-11-30 18:10 6KB www.nzz.ch

 204  Millionenschwere Schmugglerbande verhaftet

Vor rund drei Jahren finden Ermittler in Brasilien 690 Kilogramm Kokain - und folgen der Spur der Schmuggler bis nach Deutschland. Von Berlin ausgehend werden 40 Objekte durchsucht und 14 Personen verhaftet. Die Drogenhändler verfügten offenbar über hochprofessionelle Strukturen. 2021-11-30 18:08 4KB www.n-tv.de

 205  Laborbranche am Limit

Weil mit steigenden Infektionszahlen immer mehr PCR-Tests benötigt werden, stoßen Labore an ihre Grenzen. Ergebnisse lassen oft länger auf sich warten, vielerorts wird bereits priorisiert. Von Stephan Lenhardt. 2021-11-30 18:06 4KB www.tagesschau.de

 206  Diese (Ex-) Borussen könnten Hannes Wolf Mut machen

Mönchengladbach Hannes Wolf kämpft gegen das Fehleinkauf-Siegel, hat bei Borussia aber aktuell kaum eine Chance auf regelmäßige Einsätze. Warum sich die Aussichten so schnell … 2021-11-30 18:03 6KB rp-online.de

 207  Zürich wächst seit September schon wieder ungebremst

Zürich wird trotz dem Einbruch während der Corona-Pandemie in unglaublichem Tempo weiterwachsen – um gegen 80 000 Personen bis ins Jahr 2040. Das zeigen neue Berechnungen von Statistik Stadt Zürich. 2021-11-30 18:01 5KB www.nzz.ch

 208  Schufa & Co. sammeln

Wirtschaftsauskunfteien wie die Schufa speichern laut NDR und SZ seit Jahren Informationen über Mobilfunkverträge von mutmaßlich Millionen Menschen, ohne deren Einwilligung einzuholen. Datenschützer meinen, das sei nicht rechtens. 2021-11-30 18:00 6KB www.tagesschau.de

 209  Kurz informiert: Onlinebetrug, Internet, Google, Xenobots

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen. 2021-11-30 18:00 1KB www.heise.de

 210  Weihnachtliche Liköre: Anleitung für leckere Do-it-yourself-Geschenke

Wer zu Weihnachten eingeladen ist, bringt dem Gastgeber eine Aufmerksamkeit mit. Ein Mitbringsel, das garantiert für gute Laune und Überraschung sorgt, ist selbst gemachter Likör. Hier erfahren Sie, wie Sie das Last-minute-Geschenk ganz einfach selbst herstellen. 2021-11-30 17:59 4KB www.rnd.de

 211  VW-Chef Herbert Diess: Seine Erfolge und Misserfolge

Der offene Machtkampf bei einem der grössten Autohersteller der Welt tobt weiter. Betriebsräte und Gewerkschafter haben Konzernchef Diess das Vertrauen entzogen und drängen auf seine Ablösung. Doch dieser wehrt sich. Zu Recht, wie seine Erfolge zeigen. 2021-11-30 17:58 8KB www.nzz.ch

 212  „Bauer sucht Frau“-Traumpaar Kerstin und Peter: Umzug! Heirat! Kinder!

Sie sind das absolute Traumpaar der neuen „Bauer sucht Frau“-Staffel, werden von Millionen Fans seit Wochen gefeiert. Das macht offenbar Mut – denn nach nur vier Monaten Beziehung schalten Bauer Peter Ziegler (26) und seine Kerstin Scholz (28) schon in den Turbo-Modus! Sogar von Kindern und Heirat ist schon die Rede!Warum das Paar auf einmal Vollgas gibt und wie sie sich ihre gemeinsame Zukunft vorstellen, erfahren Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-11-30 17:54 1KB www.bild.de

 213  "So viele Impfungen wie möglich"

Schon bei der ersten Impfkampagne hatte Großbritannien im Vergleich zu anderen EU-Staaten die Nase vorn - nun soll es mit dem Boostern genauso schnell gehen. Für Unsicherheit sorgt aber die neue Omikron-Variante. Von C. Prössl. 2021-11-30 17:51 3KB www.tagesschau.de

 214  Wird 2022 das Jahr der Zinswende?

Die Deutsche Bank erwartet, dass die US-Notenbank Mitte 2022 die Zinswende einleitet. Die Eurozone dürfte 2023 oder 2024 nachziehen - vorausgesetzt, die Omikron-Variante zwingt die Wirtschaft nicht in die Knie. 2021-11-30 17:49 4KB www.tagesschau.de

 215  Die Angst vor Omikron geht unter den Börsianern um

Aussagen des Moderna-Chefs über die Wirksamkeit von Impfstoffen verunsichern die Finanzmärkte. Die Angst vor neuen Beschränkungen drückt vor allem Aktien aus der Reisebranche. Expertinnen und Experten befürchten panische Reaktionen von Anlegern. 2021-11-30 17:48 5KB www.rnd.de

 216  Verkäuferin in Uderns gab Ladebon-Codes an Betrügerin weiter

Eine Angestellte eines Geschäfts in Uderns erhielt am Dienstag einen Anruf von einer vermeintlichen Mitarbeiterin ein. 2021-11-30 17:47 1KB www.tt.com

 217  TUI-Chef zur Malle-Saison: Das ändert sich 2022 für Ballermann-Urlauber

Zunächst nicht ganz überraschend, das ewige Lieblings-Reiseziel der Deutschen wird es auch 2022 wieder sein: Mallorca! Dennoch wird sich im dritten Corona-Jahr vieles ändern, wie TUI Deutschland-Boss Stefan Baumert (47) exklusiv bei BILD verrät. Worauf sich Malle-Urlauber nächstes Jahr einstellen sollten, welche Vorteile es für Frühbucher gibt und was Ballermann-Fans unbedingt wissen müssen, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-11-30 17:44 1KB www.bild.de

 218  Frankfurt-OB Feldmann geht auf Gesundheitsminister los „Das Desaster hat einen Namen: Jens Spahn“

Der Frankfurter Oberbürgermeister geht auf Jens Spahn los. Grund: der Impfstoff-Mangel. 2021-11-30 17:44 1KB www.bild.de

 219  Gründer und CEO hört auf: Ohne Jack Dorsey geht es Twitter auch nicht gut

Twitter-Co-Gründer Jack Dorsey zieht sich von der Unternehmensspitze zurück. Von Investoren wurde der Schritt am Montag bejubelt, die Aktie stieg zunächst. Doch mittlerweile ist Ernüchterung eingekehrt: Die Aktie ist im Minus – womöglich, weil Dorsey eben doch kein schlechter Chef ist. 2021-11-30 17:42 5KB www.rnd.de

 220  Weissrussland: Iraker erheben nach Rückkehr schwere Vorwürfe

Der Irak hat in den vergangenen Tagen Hunderte von Kurden aus Weissrussland repatriiert. Die Rückkehrer erheben schwere Vorwürfe gegen das Regime in Minsk, aber auch gegen Litauen und Polen. Sie berichten von Push-backs, Misshandlungen und Folter. 2021-11-30 17:38 8KB www.nzz.ch

 221  Die Pflegenden werden zu Sündenböcken des systemischen Versagens

Klar ist: Pflegende sollten geimpft sein. Pflegende aber pauschal zu verdächtigen, wegen fehlender Impfungen das Coronavirus zu verbreiten, ist zu einfach: Schuld an der Infektionsgefahr in vielen Einrichtungen sind schlicht die Sparmaßnahmen an Personal und Material. 2021-11-30 17:35 5KB www.welt.de

 222  Vorbereitung auf Bundesliga-Gipfel gegen FC Bayern: BVB-Stars Reyna und Guerreiro zurück im Training

Wenige Tage vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern München lichtet sich das Lazarett des BVB ein wenig. Am Dienstag konnten sowohl Giovanni Reyna als auch Raphael Guerreiro wieder am Training teilnehmen. Jude Bellingham musste indes angeschlagen passen. 2021-11-30 17:33 1KB www.sportbuzzer.de

 223  „So Bilder wie vom Wochenende in Köln wird es und darf es nicht wieder geben“

Düsseldorf Die Landesregierung will am Mittwoch angesichts der zugespitzten Corona-Lage über Schließungen von Diskotheken, Bars und Clubs beraten. Auch Kapazitätsbeschränkungen von Großveranstaltungen wie Fußballspielen … 2021-11-30 17:32 1KB rp-online.de

 224  Der Bundesliga drohen bundesweit Geisterspiele

Köln Der Fußball-Bundesliga drohen bundesweit wieder Geisterspiele. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am Dienstag. Entsprechende Beschlüsse sollen im Laufe der Woche … 2021-11-30 17:28 4KB rp-online.de

 225  „Substanzlose Vorwürfe ohne Beweise“

Angeblich falsche Abrechnungen von mehr als 300.000 Euro: Der frühere Düsseldorfer CDU-Chef und EU-Rechnungshof-Präsident Klaus-Heiner Lehne nennt einen Medienbericht Unsinn. … 2021-11-30 17:26 5KB rp-online.de

 226  Japaner begrüßen Grenzschließung

Seit Mitternacht hat Japan seine Grenzen für Ausländer wegen der sich ausbreitenden Corona-Variante Omikron geschlossen. Beim Volk kommt die Führungsstärke des neuen Regierungschefs Kishida offenbar gut an. Von Kathrin Erdmann. 2021-11-30 17:21 2KB www.tagesschau.de

 227  Volksbanken rücken Raiffeisen näher

Die Volksbanken kämpfen trotz harter Restrukturierung mit ihren Kosten. Nun wollen sie in der IT mit Raiffeisen zusammenarbeiten. Der erste Schritt einer tiefgehenden Partnerschaft? 2021-11-30 17:20 1KB www.diepresse.com

 228  "Game On! Der DAZN Darts-Podcast" in Kooperation mit dem SPORTBUZZER: TV-Star trifft WM-Sensation

In der 86. Folge von "Game On! Der DAZN Darts Podcast", der in Kooperation mit dem SPORTBUZZER erscheint, sprechen Darts-Experte Elmar Paulke und Ex-Profi Tomas "Shorty" Seyler über die nun anstehende heißeste Zeit des Jahres - und exklusiv mit dem neuen deutschen Youngster Fabian Schmutzler. 2021-11-30 17:19 1KB www.sportbuzzer.de

 229  Verfassungsgericht winkt Corona-Notbremse einfach durch

Auf das Bundesverfassungsgericht kann sich nur noch einer verlassen: die Bundesregierung. Am Dienstag segneten die Richter weitreichende Grundrechtsbeschränkungen wegen Corona als verhältnismässig ab. 2021-11-30 17:16 5KB www.nzz.ch

 230  "Gibt Menschen, die eher Bußgeld in Kauf nehmen"

Kaum jemand hätte gedacht, dass Deutschland einen weiteren Pandemiewinter erlebt. Ursachen sind ein sehr anpassungsfähiges Virus, aber auch das Impfzögern vieler Menschen und unzureichende politische Maßnahmen. Aus den letzten Monaten ließe sich aber viel lernen, sagt Bevölkerungsmediziner Kayvan Bozorgmehr. 2021-11-30 17:11 8KB www.n-tv.de

 231  Sabrina Soussan verlässt Dormakaba bereits wieder Richtung Suez

Die frühere Siemens-Managerin Sabrina Soussan hat es bei der Zürcher Industriegruppe Dormakaba als Nachfolgerin des langjährigen CEO Riet Cadonau weniger als ein Jahr ausgehalten. Neu soll der bisherige Asien-Chef, Jim-Heng Lee, das Tagesgeschäft leiten. Cadonau bleibt derweil Verwaltungsratspräsident. Anleger reagieren schockiert. 2021-11-30 17:05 7KB www.nzz.ch

 232  Gucci-Familie ledert gegen Gucci-Film mit Lady Gaga: Es droht eine Klage

In Hollywood wird „House of Gucci“ bereits gefeiert, bei den Erben ganz und gar nicht. Sie fühlen sich falsch dargestellt und drohen mit einer Klage. 2021-11-30 17:03 3KB www.bild.de

 233  Über Füße und Spinnen: Theatermaler Alexander Schauerte veröffentlicht ein Kinderbuch

Der Theatermaler Alexander Schauerte aus Hannover hat ein Kinderbuch geschrieben. Die Themen von „Den Fussel stört das nicht“ sind sonderbar: Es geht um Füße und Spinnen. … 2021-11-30 17:00 1KB www.haz.de

 234  Zürich: Obergericht spricht Zuhälter frei

Das Obergericht hat einen Zuhälter von den Vorwürfen der Förderung der Prostitution und versuchten Nötigung freigesprochen. Die Aussagen der Geschädigten auf Video reichten nicht aus. 2021-11-30 17:00 5KB www.nzz.ch

 235  YouTuberin Paola Maria über Dubai - „Wir passen absolut nicht hierhin“

YouTuberin Paola Maria (28) hat 1,7 Millionen Follower auf YouTube, mehr als 4 Millionen bei Instagram – Sie gehört zu den beliebtesten Social Media-Star. 2021-11-30 16:59 2KB www.bild.de

 236  Prozessauftakt Die Folter-Bestie von Hamburg

Der Hafenarbeiter Holger H. (53) soll Margit K. vier Tage in ihrer Wohnung gefoltert haben. 2021-11-30 16:58 2KB www.bild.de

 237  Sieben besondere Orte zum Schlittschuhlaufen in NRW

Düsseldorf Eislaufen gehört zu den beliebtesten Attraktionen auf den Weihnachtsmärkten. Wo es sich in NRW am schönsten übers Eis kurven lässt und mit welchen skurrilen Aktivitäten … 2021-11-30 16:54 1KB rp-online.de

 238  Russland bringt Tiktok-Alternative Yappy auf den Markt

Die Firma Gazprom-Media, die auch die russische Youtube-Alternative Rutube besitzt, hatte die Entwicklung einer solchen App bereits Ende 2020 angekündigt. 2021-11-30 16:53 2KB www.diepresse.com

 239  Das Coronavirus-Update von NDR Info

Christian Drosten und Sandra Ciesek geben Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der Forschung. 2021-11-30 16:52 1KB www.ndr.de

 240  Pflegetipps: Das sind die besten Pflanzen für den Winter

Auch Pflanzen merken, dass es kalt wird. Einige bekommen braune Flecken oder verwelken sogar. Dauer- oder Winterblüher eignen sich dagegen auch zu dieser Jahreszeit gut, … 2021-11-30 16:45 3KB mads.de

 241  Eigentlich wollte sie nur ihr Haus zeigen

Social-Media-Star Lele Pons ist umgezogen. Die Roomtour durchs Haus wurde allerdings schnell zur Nebensache, denn alle achten nur auf ihren Bikini. 2021-11-30 16:42 844Bytes www.bild.de

 242  Die Korrespondenten in Delhi

Reporterleben im ARD-Studio Südasien: Silke und Peter berichten persönlich über Grenzerfahrungen in fremden Kulturen. 2021-11-30 16:37 1KB www.ndr.de

 243  Was der Corona-Beschluss bedeutet

Maßnahmen der "Bundesnotbremse" waren mit dem Grundgesetz vereinbar, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Doch das ist kein Freibrief für die Politik, analysieren Frank Bräutigam und Kolja Schwartz. 2021-11-30 16:23 7KB www.tagesschau.de

 244  „Da hätte man reihenweise Taschentücher verteilen können, so hart ist die Situation“

Leverkusen Die Branche leidet erneut unter der Pandemie. Weihnachtsfeiern bis Großveranstaltungen werden wieder abgesagt. Einnahmetechnisch sieht Dehoga-Kreisvorsitzender … 2021-11-30 16:22 4KB rp-online.de

 245  Der Fall Peng Shuai: EU fordert «nachprüfbare Beweise»

Die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai hat Anfang November den früheren chinesischen Vizeministerpräsidenten Zhang Gaoli des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Seitdem ist unbekannt, wo sich die 35-Jährige aufhält und ob sie in Sicherheit ist. 2021-11-30 16:14 10KB www.nzz.ch

 246  Weihnachtsgeschäft? Spielzeugbranche warnt vor leeren Regalen und steigenden Preisen

Die Spielzeugbranche steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu. Doch Versorgungsprobleme dämpfen die Freude im Weihnachtsgeschäft. Die Branche warnt davor, mit dem Weihnachtseinkauf zu warten. 2021-11-30 16:12 5KB www.rnd.de

 247  RealUnit: Sachwert-Währung gegen Inflation

Ein umtriebiger Bankier bringt eine Investmentgesellschaft an die Börse, deren Zweck der Erhalt der Kaufkraft ist. Mindestens die Hälfte der Anlagen besteht aus Bargeld und Edelmetallen. 2021-11-30 16:09 3KB www.nzz.ch

 248  Eisschnelläuferin Herzog hofft auf vorolympisches Wunder

Vanessa Herzog geht nach dem zweiten Bandscheibenvorfall in Salt Lake City aufs Eis, um das Olympia-Limit zu knacken. 2021-11-30 16:06 2KB www.diepresse.com

 249  Helden des Klimawandels

Bäume sind nicht nur gut für das Klima, sondern können auch das eigene Portfolio grüner machen. Dieser Überblick zeigt, wie das gelingen. 2021-11-30 16:03 1KB www.faz.net

 250  Schwacher Euro, starker Franken

Noch wehrt sich die Schweizer Notenbank nur verhalten gegen den Aufwertungsdruck. Willkommene Schützenhilfe kommt vom Inflationsgefälle. 2021-11-30 16:02 2KB www.faz.net

 251  Rechtsklarheit, aber kein Rechtsfrieden

Das höchste deutsche Gericht hat einstimmig entschieden: Der Schutz von Leben und Gesundheit rechtfertigt auch einschneidende Maßnahmen des Staats. Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen sind mit dem Grundgesetz vereinbar. Doch das Verfahren hatte zwei entscheidende Mängel. 2021-11-30 16:01 1KB www.welt.de

 252  Virologe Stöhr hält HIV-These für plausibel

Woher Omikron genau stammt, ist unbekannt. Und das dürfte laut Virologe Klaus Stöhr auch so bleiben. Im ntv-Interview erklärt er, was an der These dran sein könnte, dass die Mutation in einem HIV-Patienten entstanden ist. 2021-11-30 15:53 4KB www.n-tv.de

 253  Warum in Osteuropa Kriegsangst herrscht

Meinung Riga In der Ukraine empfinden die Menschen höchst reale Furcht vor einem militärischen Großkonflikt mit Russland. Das Gefühl des Ausgeliefertseins, das dort vorherrscht, hat … 2021-11-30 15:53 2KB rp-online.de

 254  Zwei Konflikte und eine Schlüsselfigur

Zwei Tage wollen die NATO-Außenminister über die Krisen an den Grenzen der Ukraine und von Belarus beraten. Doch der Blick richtet sich über die Grenzen hinaus - bis nach nach Moskau. Von Michael Schneider. 2021-11-30 15:47 3KB www.tagesschau.de

 255  Impfpflicht-Gesetzesentwurf am 6.12., Debatte um Altersschwelle und Strafen

Die Impfpflicht wird konkreter. Am Dienstag trafen sich Bundesregierung, SPÖ, NEOS und Experten, um über die konkrete. 2021-11-30 15:46 6KB www.tt.com

 256  Omikron-Fälle in den Niederlanden früher aufgetreten als angenommen

Die Behörden fanden die Variante in Testproben vom 19. und 23. November - noch vor der offiziellen Verkündung Südafrikas. Auch Fälle aus Schottland und Deutschland deuten darauf hin, dass die. 2021-11-30 15:38 3KB www.diepresse.com

 257  Künftige Intendantin Girkinger: „Ein europäisches Landestheater“

Irene Girkinger wird 2023 Intendantin des Tiroler Landestheaters. Sie will das Haus weiter öffnen, spartenübergreifen. 2021-11-30 15:36 2KB www.tt.com

 258  Mercedes und Stellantis verbünden sich mit Batteriehersteller

In vier Jahren will Mercedes-Benz 50 Prozent der Neuverkäufe mit vollelektrischen oder Plug-in-Autos erzielen. 2021-11-30 15:36 2KB www.diepresse.com

 259  Comebacks, Höhenflüge und Hoffnung: Weltcup-Winter auf Betriebs-Temperatur

Nach den ersten Weltcup-Stationen nimmt der Olympia-Winter im Skizirkus von Übersee bis Skandinavien immer mehr Fahrt. 2021-11-30 15:30 6KB www.tt.com

 260  Greenpeace für Regeln in der Fleischwerbung

Verführt Werbung für Fleisch-Angebote Verbraucher zu übermäßigem und klimaschädlichem Konsum? Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert strengere Vorschriften - ähnlich wie für die Tabakindustrie. 2021-11-30 15:30 5KB www.tagesschau.de

 261  Unterwegs mit den Drillingen: Da kommt selbst Papa Bushido durcheinander

Baby-Glück bei Bushido und Anna-Maria. Doch wer ist hier eigentlich wer? 2021-11-30 15:18 3KB www.bild.de

 262  Brüssel wollte Mitarbeitern vom Wort Weihnachten abraten – na und?

Ein interner Leitfaden der EU-Kommission hat Proteste bis hinauf zum Vatikan ausgelöst, weil darin der Verzicht auf das Wort „Weihnachten“ empfohlen wurde. Nun hat Brüssel eine „Überarbeitung“ angekündigt. Warum eigentlich? Das Papier bildete nur die Realität in Europa ab. 2021-11-30 15:09 3KB www.welt.de

 263  Börsen, Crash: Joe Biden unterschätzt die Gefahr einer großen Finanzkrise

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum Biden meint, dass es keinen Grund für eine finanzielle Panik gibt Welche Top-Experten Biden ausdrücklich widersprechen Für welchen Zeitraum … 2021-11-30 15:02 905Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 264  BKA fahndet mit Fotos nach Sexualstraftäter

Im Darknet lädt ein Mann Videos von sexuellem Missbrauch von Jungen hoch, beginnt Chats immer mit "Hy". Das BKA veröffentlicht Bilder von Kleidung und Tatorten, in der Hoffnung, dass jemand etwas darauf wieder erkennt. Denn der Täter hat vermutlich beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern zu tun. 2021-11-30 15:01 2KB www.n-tv.de

 265  Kein Streit. ist auch keine Lösung

Eine Frage. Zwei Gäste. Zwei Positionen. Susanne Stichler bringt zwei Expert*innen in den Streit und in die Lösungssuche. 2021-11-30 14:55 1KB www.ndr.de

 266  Die deutsche Erinnerungskultur liegt auch in der Verantwortung der Neudeutschen

Deutsches Gedenken im Heute richtet sich an die deutsche Gesellschaft von gestern und vorgestern. Das müssen wir korrigieren, denn die Erinnerung geht auch Neudeutsche aus der islamischen Welt etwas an. Das zu leugnen, erschwert ein Zusammenwachsen der Gesellschaft. 2021-11-30 14:55 1KB www.welt.de

 267  So wollen Land und Städte die Parkplatznot in NRW lösen

Düsseldorf Die Suche nach einer Parklücke kann in mancher Großstadt oft sehr mühsam sein. Land und Kommunen wollen das Problem unter anderem mit Quartiersgaragen und … 2021-11-30 14:52 5KB rp-online.de

 268  Gravierende Sicherheitslücken in Büro-Druckern von HP entdeckt

Über 150 Multifunktionsdrucker-Modelle des US-Konzerns können Cyberkriminellen offenbar als Einfallstor dienen. 2021-11-30 14:43 3KB www.diepresse.com

 269  Niederlande finden Omikron in älteren Tests

Seit einigen Tagen sorgen Berichte über eine neue Virus-Variante im Süden Afrikas für Verunsicherung. Länder schotten sich ab und verschärfen Regeln, aber eine Untersuchung älterer Tests in den Niederlanden ergibt: Omikron ist schon längst in Europa angekommen. Die Spurensuche wird nun ausgeweitet. 2021-11-30 14:41 2KB www.n-tv.de

 270  Coronakrise braucht noch Fiskalpolitik zur Unterstützung

Der deutsche Wirtschaftsweise Achim Truger warnt vor einer restriktiven Fiskal- und Geldpolitik in der Corona-Krise. 2021-11-30 14:41 3KB www.diepresse.com

 271  Salzburg kassiert, Austria verliert

Meister Salzburg hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut die Umsatzgrenze von 100 Millionen Euro geknackt. Wiener Austria machte erneut knapp fünf Mio. Euro Minus. 2021-11-30 14:36 3KB www.diepresse.com

 272  Die Mehrheit im Parlament ist für die Teilabschaffung der Verrechnungssteuer – hat das Volk das letzte Wort?

Nach dem Nationalrat hat sich nun auch der Ständerat im Grundsatz f¨ür die Abschaffung der Verrechnungssteuer auf Obligationenzinsen ausgesprochen. Dies soll Arbeitsplätze in die Schweiz zurückbringen. Die Linke ortet dagegen ein neues «Steuerschlupfloch». Ein Referendum liegt in der Luft. 2021-11-30 14:32 8KB www.nzz.ch

 273  Booster, Masken, Schulen, Tests: was derzeit in den Kantonen gilt

Der Bund hat den Ball den Kantonen zugespielt für eine allfällige Verschärfung der Corona-Massnahmen. Einige haben reagiert. Hier eine Übersicht über die derzeit gültigen Massnahmen in den Kantonen. 2021-11-30 14:30 14KB www.nzz.ch

 274  Corona in Deutschland: Bundesnotbremse war verfassungskonform

In Deutschland sind mehrere Verfassungsbeschwerden gegen die sogenannte Bundesnotbremse gescheitert. Das höchste Gericht im Land gibt damit auch einen Rahmen für künftige Massnahmen in der Pandemiebekämpfung vor. 2021-11-30 14:27 6KB www.nzz.ch

 275  Rudern mit den Ex-Rebellen

Kolumbiens unwegsame Flüsse waren Kriegsgebiet. Nun laden dort Ex-Guerilleros Touristen zu Rafting-Bootstouren ein. Eine Erfolgsgeschichte nach fünf Jahren Friedensprozess, die zugleich seine größten Schwierigkeiten zeigt. Von Anne Herrberg. 2021-11-30 14:18 6KB www.tagesschau.de

 276  Causa Gesfö: Tojner fühlt sich durch OGH-Urteil bestätigt

Oberster Gerichtshof prüfte Rechtsfrage zum Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz. Anwalt sieht "richtungsweisende Entscheidung“. 2021-11-30 14:16 2KB www.diepresse.com

 277  Bereitet die Ampel-Koalition insgeheim einen Corona-Soli vor?

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum Bundeskanzler Scholz die Einführung eines Corona-Solis möchte Wie der Corona-Soli gestaltet werden könnte Was Steuerfachleute im Zusammenhang … 2021-11-30 14:13 846Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 278  Bis zu acht Inhalte gleichzeitig Apple plant die Fernseher-Revolution

Auf einem Fernseher schauen bis zu acht Personen unterschiedliche Inhalte: GLEICHZEITIG! Ein Patent scheint zu zeigen, dass es möglich sein könnte. 2021-11-30 14:04 2KB www.bild.de

 279  Netnews: Kurze Geschichte des Usenet

Länger als 40 Jahre gibt es das Usenet schon und es hat viele Phasen erlebt: Aktuell wird es als Speicherplatz für illegal verbreitete Musik und Filme genutzt. 2021-11-30 14:00 1KB www.heise.de

 280  Meta muss Giphy wieder verkaufen

Die britische Wettbewerbsaufsicht CMA fordert den Verkauf der Clip-Plattform Giphy durch Meta. In der Begründung heißt es, der Kauf ersticke den Wettbewerb im Bereich animierter Bilder. 2021-11-30 13:57 2KB www.tagesschau.de

 281  Hier kommt Frau Goldman Sachs

Jung, weiblich, Bankerin: Stephanie Cohen macht bei Goldman Sachs Karriere. Ihr wird inzwischen sogar der Platz an der Bank-Spitze. 2021-11-30 13:56 1KB www.faz.net

 282  China schickt 150 Kampf-Jets in Richtung Taiwan

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie China militärischen Druck auf Taiwan ausübt Was Taiwan über die jüngsten Kampfjet-Einsätze Chinas sagt Ob es zu einer Eskalation … 2021-11-30 13:53 764Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 283  Kandidatur von Zemmour: Wahlkampf dürfte noch aggressiver werden

Der rechtsextreme Publizist steigt offiziell ins Rennen um den Élysée-Palast ein. Ob ihm der Rollenwechsel vom Provokateur zum Kandidaten gelingt, ist fraglich. Doch einen Sieg kann er bereits verbuchen. 2021-11-30 13:51 6KB www.nzz.ch

 284  "Stromschulden" belasten

Die steigenden Energiepreise belasten die Verbraucher zunehmend. Für viele Geringverdiener wird der steigende Strompreis immer öfter zur Existenzfrage. Verbraucherzentralen fordern Maßnahmen von der Politik. 2021-11-30 13:47 4KB www.tagesschau.de

 285  Zahlen, bitte! 12,7 mm Lochraster für die Ingenieure der Zukunft

Metallbaukästen, wie von Meccano, waren nicht einfach nur Spielzeug: Sie brachten Kindern Technik näher, die manchmal später als Entwickler Karriere machten. 2021-11-30 13:37 1KB www.heise.de

 286  Politik kündigt an

Immer mehr Politiker drängen darauf, die Zuschauerzahlen bei Sportveranstaltungen zu beschränken. Die Bund-Länder-Runde dürfte heute die Richtung vorgeben. Vielerorts werden wohl Geisterspiele kommen. 2021-11-30 13:27 5KB www.tagesschau.de

 287  Ein großes Herz: Österreicher spenden heuer rund 850 Millionen Euro

Gut 70 Prozent der Über-16-Jährigen in Österreich haben in diesem Jahr gespendet. Das Herz der Menschen in Österreich. 2021-11-30 13:22 3KB www.tt.com

 288  Betreiber von Telegram-Kanälen wegen Verkauf von gefälschten.

In Italien wurden mehrere Personen verhaftete, die via Telegram-Kanälen gefälschte Corona-Impfzertifikate verkauft haben. Sie sollen mindestens 35 Kanäle mit insgesamt 100.000 Nutzern betrieben haben. 2021-11-30 13:22 3KB www.diepresse.com

 289  Lifebrain baut Gurgeltest-Labor in Wien massiv aus

Laboranbieter investiert 18 Millionen Euro im ehemaligen Otto-Wagner-Spital. Damit wird die tägliche maximale Testkapazität bis Anfang 2022 auf rund 750.000 PCR-Tests erweitert. 2021-11-30 13:18 3KB www.diepresse.com

 290  Wirecard-Insolvenzverwalter: Von allen Seiten Steine in den Weg gelegt bekommen

Der Wirecard-Insolvenzverwalter kämpft gegen zahlreiche Widerstände. Das zeigt sein neuer Sachstandsbericht. Schwer in Bedrängnis bringt der Report auch die Verteidigungsstrategie des ehemaligen Wirecard-Chefs Markus Braun. 2021-11-30 13:14 4KB www.rnd.de

 291  Rechnungshof kritisiert Klimapolitik

Die scheidende Regierung hat laut Bundesrechnungshof in der Klimapolitik Geld nicht an der richtigen Stelle eingesetzt. Auch an anderer Stelle monieren die Prüfer Verschwendung von Steuermitteln. Von S. Tittelbach. 2021-11-30 13:12 3KB www.tagesschau.de

 292  Moritz Bleibtreu: „Wie kann man stolz auf ein Land sein?“

In der Serie „Faking Hitler“ spielt Moritz Bleibtreu den Hitler-Tagebuch-Fälscher Konrad Kujau. Im RND-Interview spricht er über rechte Verführungen, seine Distanz zu allem Nationalen – und seine Zeit als Italiener in New York 2021-11-30 13:11 12KB www.rnd.de

 293  So geht man mit der Rallye des US-Dollar um

Die Marktteilnehmer gehen mittlerweile von einer US-Zinserhöhung im Frühjahr aus. Das stärkte den Dollar zuletzt bereits mächtig. Welches Zauberwort europäische Anleger beherzigen müssen – und was. 2021-11-30 12:57 1KB www.diepresse.com

 294  Lebenslange Haft im Prozess um tote Jesidin

Ein mutmaßlicher IS-Anhänger ist wegen Kriegsverbrechens und Völkermords zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er ist laut Richterspruch für den Tod eines jesidischen Mädchens im Jahr 2015 verantwortlich. 2021-11-30 12:55 2KB www.tagesschau.de

 295  Im Norden Afrikas droht Krieg – das wären die Folgen für Europa

Die Migrationskrise hat Marokko gestärkt, das hat Deutschland bereits zu spüren bekommen. Nach den USA liefert nun auch Israel modernste Waffen an das arabische Land. Marokko wird damit ein entscheidender Player in der instabilen Region – mit wichtigen Transitländern der Migration nach Europa. 2021-11-30 12:53 2KB www.welt.de

 296  Corona-"Notbremse" war rechtmäßig

Die Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen vom Frühjahr waren verfassungsgemäß. Mit dieser Entscheidung hat Karlsruhe mehrere Klagen zurückgewiesen - und zugleich politische Entscheidungshilfe gegeben. Von Gigi Deppe. 2021-11-30 12:53 3KB www.tagesschau.de

 297  Was lange Bildschirmzeiten dem Auge antun

Nach der Zoom-Fatigue kommt die Quarantäne-Kurzsichtigkeit. Vor allem Kinderaugen leiden an den Folgen des ständigen auf den Bildschirm Starren. 2021-11-30 12:52 1KB www.diepresse.com

 298  MI6-Chef warnt vor Gefahren aus Tech-Welt

Cyberattacken, Datendiebstahl und Internetbetrug zeigen: Auch in der Kriminalität gibt es Trends und Innovationen, aber da haben die Behörden oft das Nachsehen - zu oft aus Sicht des MI6-Chefs. Der Brite schafft deshalb eine neue Stelle, die Fans der Bond-Filme bestens bekannt sein dürfte. 2021-11-30 12:51 2KB www.n-tv.de

 299  Saisonales Stimmungstief: Warum der Winter Menschen depressiv macht

Wenn es im Herbst und Winter dunkler und kälter wird, beginnt für Betroffene ein düsterer Zeitabschnitt: Es kann zu e. 2021-11-30 12:46 2KB www.tt.com

 300  Sachsen meldet Omikron-Fall ohne Auslandsbezug

Kurz nach der Entdeckung der Omikron-Variante des Coronavirus treten auch erste Fälle in Deutschland auf - bislang immer mit Verbindung zu Südafrika. Die Stadt Leipzig bestätigt nun die Infektion eines Mannes, der nicht in Kontakt mit Reiserückkehrern stand. 2021-11-30 12:44 2KB www.n-tv.de

 301  "Grandioses Geschäftsjahr" für Infineon Austria

25 Prozent mehr Umsatz, 84 Prozent mehr Vorsteuergewinn, mit 4820 Beschäftigten neuer Personalhöchststand: Die Österreich-Tochter von Infineon bleibt auf Wachstumskurs. 2021-11-30 12:40 2KB www.diepresse.com

 302  Deutscher Ex-Minister Müller ab nächster Woche Chef von Unido in Wien

Der scheidende deutsche Entwicklungsminister tritt das Amt in der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung in der kommenden Woche an. 2021-11-30 12:39 2KB www.diepresse.com

 303  Wendler und Laura auf „OnlyFans“: „Ihre Karriere leidet unter Michael“

Diese Nachricht kam nicht ganz so überraschend. Michael Wendler und Laura sind jetzt auf „OnlyFans“. Karrieresprung oder Karriereende? 2021-11-30 12:29 2KB www.bild.de

 304  14,7 Prozent pro Jahr – so erzielt Stanfords Starinvestor sagenhafte Renditen

Robert Wallace erzielt mit dem milliardenschweren Stiftungsfonds der Universität Stanford fantastische Renditen. Hier spricht er über seinen Erfolg und mit welchen Investments er diesen erzielt. Dabei nennt er immer wieder Aktien von zwei Unternehmen, die ihn besonders beeindrucken. 2021-11-30 12:28 1KB www.welt.de

 305  Ferienerlängerung wegen Corona: Das sind Schulschließungen durch die Hintertür!

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts geht es vor allem um eins: Drohen jetzt möglicherweise wieder bundesweite Schulschließungen?Darüber diskutierten drei Experten bei BILD Live: der Präsident des Deutschen Lehrerverbands Heinz-Peter Meidinger, Juristin Dr. Nicole Reese und Jakob Maske, Bundespressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.Lesen Sie mit BILDplus, was die Experten sagen – und warum auch Ferienverlängerungen für die Kinder eine Katstrophe wären!  *** BILDplus Inhalt *** 2021-11-30 12:27 1KB www.bild.de

 306  Präsidentschaftswahl in Frankreich: Das sind die Kandidaten

In Frankreich wird im April 2022 ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt. Eine Übersicht darüber, wer sicher zur Wahl antritt, wer sich noch in seiner Partei durchsetzen muss und wer die Franzosen auf die Folter spannt. 2021-11-30 12:20 13KB www.nzz.ch

 307  Indien will Afrika Impfstoff liefern

Dass das Coronavirus in Afrika zur Omikron-Variante mutierte, könnte an der niedrigen Impfquote dort liegen. Nach China will nun auch Indien dem Kontinent helfen und kündigt eine große Lieferung Impfstoff an. 2021-11-30 12:03 3KB www.n-tv.de

 308  Griechenland: Geldbußen für Ungeimpfte verhängt

In Griechenland erhält das Finanzamt die Daten von Menschen, die sich nicht impfen lassen, und treibt dann die fälligen Geldbußen ein. … 2021-11-30 12:03 704Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 309  Bundesverfassungsgericht: Bundesnotbremse verfassungsgemäß

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum die Bundesnotbremse nach Ansicht der Richter rechtens war Wie hart die Eingriffe waren und wer dagegen klagte Wie das Urteil … 2021-11-30 11:43 841Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 310  Börsenreport, DWN news: Moderna-Chef lässt Dax einkrachen

Lesen Sie in diesem Artikel: wie die Pharma-Aktien auf die Aussagen des Moderna-Chefs reagieren welche US-Konjunkturdaten nachher veröffentlicht werden wie die Kurse … 2021-11-30 11:41 827Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 311  Daimler stellt sich neu auf: Aufspaltung in Auto- und Lkw-Hersteller

Bei Daimler steht der Codename «Fokus» für die Aufteilung in einen Auto- und einen Lkw-Hersteller. Die eigentliche Trennung wird diskret abgewickelt. Auch andere Konzerne wagen den Bruch. 2021-11-30 11:27 4KB www.rnd.de

 312  BWB-Chef Thanner zieht sich zurück

Theodor Thanner hat sich entschieden: Er wird sich nicht für eine weitere Funktionsperiode als Generaldirektor für Wettbewerb bewerben. Seie Amtszeit endet Mitte 2022. Die stellvertretende. 2021-11-30 11:27 2KB www.diepresse.com

 313  Wie unabhängig ist die Justizbeauftragte?

Ministerin Zadić sucht noch einen Termin für ein Gespräch mit der Rechtsschutzbeauftragten. Vorbereitungen für U-Auss. 2021-11-30 11:24 1KB www.tt.com

 314  Swarco will im kommenden Jahr die Umsatz-Milliarde knacken

Der Tiroler Verkehrstechnik-Konzern Swarco hat stark expandiert und heuer fünf Unternehmen mit zusammen mehr als 250 . 2021-11-30 11:24 1KB www.tt.com

 315  DWN Express - In England gilt wieder Maskenpflicht

Nach mehreren Monaten der Freiheit gilt in England seit Dienstag wieder eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Zuvor hatte diese nur noch an einzelnen Orten … 2021-11-30 11:24 744Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 316  Firmen wollen weniger investieren

Deutsche Unternehmen wollen weniger investieren. Dabei macht gerade der Kampf gegen den Klimaschutz erhebliche Investitionen notwendig. Wo liegen die Gründe für die mangelnde Bereitschaft? Von Lilli Hiltscher. 2021-11-30 11:23 4KB www.tagesschau.de

 317  Ewige Single-Männer: Vorsicht vor dem „Golden Penis“- Syndrom

Gebildet, selbstbewusst und absolut unwillig sich zu binden - kommt Ihnen dieser Typus Mann bekannt vor? Man spricht hier vom „Golden Penis Syndrom". Erfahren Sie mit BILDplus mehr von dieser unliebsamen Spezies Mann und wie Sie ihn vermeiden können. *** BILDplus Inhalt *** 2021-11-30 11:23 1KB www.bild.de

 318  BKA jagt Kinderschänder Wer kennt DIESES Badezimmer?

Sieben Jungen wurden Opfer eines Pädophilen. Der jüngste war gerade mal ein Jahr alt. 2021-11-30 11:22 3KB www.bild.de

 319  Klappt es mit den neuen Regeln?

Wer nicht im Homeoffice arbeiten kann, muss im Job geimpft, genesen oder getestet sein. Ein organisatorischer Mehraufwand für Ungeimpfte und Unternehmen. Wie klappt es in der Praxis? Von Melissa Faust. 2021-11-30 11:16 3KB www.tagesschau.de

 320  Falt-Smartphone: Microsoft Surface Duo 2 mit neuer Kamera im Test

Bei der zweiten Generation des Surface Duo versucht Microsoft, Schwächen des Erstlings zu beheben. Wir zeigen, was das Microsoft Surface Duo 2 kann. 2021-11-30 11:15 1KB www.heise.de

 321  Melanie Müller erklärt das Ehe-Aus: „Ich habe Fehler gemacht“

Ihr Fremd-Flirt habe die Ehe zerstört, sagt Ehemann Mike. Melanie Müller sieht das allerdings etwas anders. 2021-11-30 11:10 2KB www.bild.de

 322  Könnt ihr das neue Rätsel lösen? Das Schlagzeilen-Raten auf TT.com

Rätseln, raten, knobeln: Welcher Artikel verbirgt sich hier wohl dahinter? Setzen Sie die Buchstaben gekonnt ein und . 2021-11-30 11:10 1KB www.tt.com

 323  Schneider Electric überzeugt mit Mittelfrist-Zielen

Erlös des französischen Elektrokonzerns soll zwischen 2022 und 2024 durchschnittlich um 5 bis 8 Prozent zulege. 2021-11-30 11:06 2KB www.diepresse.com

 324  Deutsche Wirtschaft schrumpft - DIW

Die deutsche Wirtschaft wird derzeit von einer ganzen Reihe von Problemen belastet. Daher wird die Wirtschaftsleistung laut DIW-Institut im laufenden vierten Quartal schrumpfen. … 2021-11-30 10:59 722Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 325  Geld zurück bei langsamem Internet

Das Telekommunikationsgesetz bringt ab Mittwoch einige handfeste Verbesserungen. Unter anderem können Kunden Geld zurück erhalten, wenn. 2021-11-30 10:50 5KB www.faz.net

 326  Gut 2000 Fälle bei verpflichtender Gewaltpräventionsberatung

Seit drei Monaten müssen sich Personen, gegen die ein Betretungs- und Annäherungsverbot besteht, verpflichtend berate. 2021-11-30 10:47 3KB www.tt.com

 327  Wenn der Versicherer die Berufsunfähigkeit anzweifelt

Wer berufsunfähig wird, braucht Nachweise, dass er seinen Job nicht mehr ausüben kann. Doch die Policen sind meist vage formuliert –. 2021-11-30 10:44 1KB www.faz.net

 328  Auf Teufel komm raus: Tiroler Polizei nimmt Krampusse ins Visier

Nach einem illegalen Krampuslauf am Wochenende in Lienz gab es mehrere Anzeigen. Die Polizei befürchtet in den nächst. 2021-11-30 10:44 1KB www.tt.com

 329  Betroffene verwundert: Abgesondert war früher, jetzt sind die Ressourcen knapp

Wer mit einem positiv Getesteten engen Kontakt hatte, musste in Quarantäne. Jetzt nicht mehr, weil der Behörde das Pe. 2021-11-30 10:44 929Bytes www.tt.com

 330  Mit Auto des Vaters: Polizei zog in Prutz 14-jährigen Raser aus dem Verkehr

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie in Prutz einen Raser anhielten: Ein sehr junges Duo saß alleine in de. 2021-11-30 10:43 1KB www.tt.com

 331  Empörung in Italien: TV-Reporterin bei Live-Schalte von Fan sexuell belästigt

Eine TV-Reporterin berichtet nach einem Fußballspiel live vor dem Stadion. Dann wird sie plötzlich von einem Fan am P. 2021-11-30 10:32 4KB www.tt.com

 332  Die Geheimrezepte von „Eiskönigin“ Kati Rankovic

Morgen beginnt in Bologna mit dem Finale der „Gelato World Tour“ die inoffizielle Speiseeis-WM. Österreich wird zum z. 2021-11-30 10:30 1KB www.tt.com

 333  Sicherheitspanne am Berliner Flughafen: Zwei Frauen unbemerkt im falschen Flieger

Panne am Berliner Flughafen: Zwei Frauen sitzen nach dem Boarding im falschen Flieger. Wie konnte das passieren und was sagt die Airline dazu? 2021-11-30 10:25 3KB www.bild.de

 334  DWN Express - Chinas Industrie nimmt im November überraschend Fahrt auf

Chinas Industrietätigkeit hat sich im November überraschend belebt und ist zum ersten Mal seit drei Monaten wieder gewachsen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende … 2021-11-30 10:24 809Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 335  DWN Express - Mehr als 45 Einkaufszentren werden Booster-Impfungen durchführen

In mehr als 45 Einkaufszentren in ganz Deutschland finden zwischen dem 2. und 4. Dezember Aktionen für Booster-Impfungen statt, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) … 2021-11-30 10:13 812Bytes express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 336  Prantner verlässt ORF, interne Lösung für Puls 4-Leitung

Das Personal-Karussell vor allem beim ORF dreht sich weiter. Thomas Prantner geht, Pius Strobl bleibt, Lisa Totzauer hat noch eine Bewerbung beim ORF offen. Und Alexander Wrabetz? 2021-11-30 10:13 4KB www.diepresse.com

 337  Sprachen-App Busuu für 385 Millionen Euro gekauft

Für den heimischen Start-up-Investor Hansi Hansmann hat sich das Busuu-Investment als äußerst lukrativ herausgestellt. "Ich habe zum ersten Mal einen dreistelligen Multiplikator, mein. 2021-11-30 10:03 2KB www.diepresse.com

 338  Gut Ding braucht Weile: Erster Sieg im zehnten Spiel für Hypo Tirol

Im zehnten AVL-Saisonspiel war es endlich so weit: Hypos Volleyballer schnappten sich den ersten Sieg. Und das zu ein. 2021-11-30 10:00 3KB www.tt.com

 339  USB-C-Anschluss des Raspberry Pi 4 reparieren und flexibel nutzen

Der USB-C-Port des Raspberry Pi 4 lässt sich vielseitig einsetzen. Die erste Platinenrevision hatte jedoch einen Fehler, deren Reparatur Lötarbeit erfordert. 2021-11-30 10:00 3KB www.heise.de

 340  Statistik der Woche: Deutsche immer offener gegenüber dem Elektroauto

Der Anteil an E-Autos und Hybrid-Wagen bei den Neuzulassungen steigt weiter. Welches Kaufargument weiterhin wichtig ist, zeigt unsere Infografik. 2021-11-30 10:00 1KB www.heise.de

 341  Karl Gerhold baut sein Getec-Imperium um

Der hannoversche Unternehmer konzentriert sich künftig auf das Energiemanagement für Großkunden. In der Familie steht die nächste Generation zur Übernahme der Geschäfte bereit. Der hannoversche … 2021-11-30 10:00 1KB www.haz.de

 342  Mehr Rentner wegen psychischer Krankheiten

Immer mehr Menschen beziehen aufgrund psychischer Erkrankungen Rente wegen Erwerbsminderung. Dabei hat sich die Anzahl der Anträge wegen psychischer Krankheiten seit 2000 fast verdoppelt. Diese Entwicklung ist jedoch nicht nur negativ. 2021-11-30 09:48 2KB www.n-tv.de

 343  In der Politik der USA grassiert eine Rhetorik der Gewalt

Manche Aussagen von Republikanern suggerieren, der Bürgerkrieg stehe unmittelbar bevor, aber auch Linke tendieren zur Dämonisierung der Gegner. Die Beschwörung der Apokalypse hat in den USA allerdings eine lange Geschichte. 2021-11-30 09:38 9KB www.nzz.ch

 344  Hoher Schaden durch Graffitis im Großraum Reutte: Vier Burschen ausgeforscht

Vier Burschen im Alter von 13 und 12 Jahren sind für eine Vielzahl an Graffitis im gesamten Talkessel Reutte verantwo. 2021-11-30 09:12 1KB www.tt.com

 345  Gehsteig in Kirchberg wurde 50 Prozent teurer als geplant

Erneut musste sich der Gemeinderat in Kirchberg mit einer großen Kostenüberschreitung beschäftigen. Nach der Tiefgara. 2021-11-30 08:59 1KB www.tt.com

 346  Corona: So viele Intensivbetten im Norden sind belegt

Aktuelle Zahlen: Wie viele Covid-19-Patienten belegen Intensivbetten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen? 2021-11-30 08:57 1KB www.ndr.de

 347  Kabarett, Kochen, Knobeln und Kurse: So wird es daheim im Lockdown nicht fad

Sich beim Kabarett schieflachen, durch Museen flanieren, Quiz-Champion werden, Kochrezepte ausprobieren oder neue Tan. 2021-11-30 08:56 1KB www.tt.com

 348  TT-Analyse: Alles richtig gemacht? Und weiter wie bisher

Österreichs Corona-Management ist kollabiert. Die Gesundheitshotline ist überlastet, das Test-Regime ebenso, das Cont. 2021-11-30 08:53 1KB www.tt.com

 349  Mit Feldhofer soll Rapid wieder erwachen: Zur Premiere wartet Wiener Derby

Mit breiter Brust trat Ex-Wacker-Kapitän Ferdinand Feldhofer (42) gestern seinen neuen Job als Rapid-Trainer an. Und . 2021-11-30 08:52 2KB www.tt.com

 350  20. Todestag: Ex-Beatles erinnern an George Harrison

Der legendäre Leadgitarrist der Beatles war am 29. November 2001 im Alter von 58 Jahren in Los Angeles an Krebs gesto. 2021-11-30 08:42 2KB www.tt.com

 351  Studie: 5G erreicht Ende 2021 zwei Milliarden Menschen

Beim Umstieg auf die fünfte Mobilfunkgeneration stehen vor allem die Anwender in Nordamerika und China in der ersten . 2021-11-30 08:41 3KB www.tt.com

 352  Mann in den USA wegen Tötung seiner vier Kinder festgenommen

Ein Vater soll in den USA seine vier Kinder und ihre Großmutter getötet haben. Der 29-Jährige sei nach den tödlichen . 2021-11-30 08:34 1KB www.tt.com

 353  Republikaner blockieren auch Verteidigungshaushalt im US-Senat

Einen neuen Tabubruch gab es im US-Kongress. Die Republikaner blockierten nun auch das Budget der US-Streitkräfte. Bi. 2021-11-30 08:29 2KB www.tt.com

 354  Montana Aerospace kauft in Brasilien zu

Hersteller von Wickel- und Gießwalzdraht mit 300 Mitarbeiternund 70 Millionen Euro Jahresumsatz wird übernommen. 2021-11-30 08:29 1KB www.diepresse.com

 355  Koubeks Vertrag läuft aus: Wird Melzer neuer Davis-Cup-Kapitän?

Der Rekord-Teamspieler auf der Teamchef-Bank? Im österreichischen Fußball gab es diese Konstellation noch nicht, im T. 2021-11-30 08:24 1KB www.tt.com

 356  Steuerfreie Weihnachtsgutscheine auch heuer wieder möglich

Anstatt einer Weihnachtsfeier sind Gutscheine bis zu 365 Euro pro Mitarbeiter steuerfrei. ÖVP und Grüne wollen diese Corona-Sonderreglung heute im Finanzausschuss fixieren. 2021-11-30 08:20 1KB www.diepresse.com

 357  Auch ohne Tennis-Stern gab es in Innsbruck Lichtblicke

Was bleibt für Österreich vom Davis-Cup-Finalturnier in Innsbruck? Und was für die Veranstalter? Ein Rückblick und ei. 2021-11-30 08:19 1KB www.tt.com

 358  Gepfefferte Muttermilch: Schon Säuglinge gewöhnen sich an scharfes Essen

Eine Studie der TU München zeigt, dass Piperin – das für die Schärfe von Pfeffer verantwortlich ist – in sehr geringe. 2021-11-30 08:02 2KB www.tt.com

 359  Günther Oberhuber gestorben: Puckszene trauert um Abräumer „Goro“

Die Tiroler Eishockey-Familie trauert um Günther Oberhuber, der in den Siebzigern bis Mitte der Achtzigerjahre in den. 2021-11-30 08:01 2KB www.tt.com

 360  Jakob Pöltl übertrifft Marke von 2.000 Rebounds in NBA

Jakob Pöltl hat am Montag (Ortszeit) beim 116:99 der San Antonio Spurs gegen die Washington Wizards die Marke von 2.000 Rebounds in der National Basketball Association (NBA) … 2021-11-30 07:57 2KB www.tt.com

 361  Gefechtsbereit in 24 Jahren? Europas Super-Panzer droht eine absurde Verspätung

Er soll der Nachfolger für den Leopard 2 und den Leclerc-Panzer werden – und eigentlich 2035 fertig sein. Nun warnt der Chef des Rüstungskonzerns KNDS vor einer Verspätung des Projekts um zehn Jahre. Zwei Gründe würden das Vorhaben vehement behindern. 2021-11-30 07:51 1KB www.welt.de

 362  Kroatien als erstes Team im Halbfinale des Davis Cups

Kroatien reist damit zum Halbfinale nach Madrid und trifft bei dem Nationen-Wettbewerb auf Serbien mit dem Weltrangli. 2021-11-30 07:22 2KB www.tt.com

 363  „Gute Nachrichten“ zieren Schaufenster in Imst

Auch heuer werden 24 Imster „Sternstunden“ über Gemeinwohl und Zusammenleben ausgestellt. 2021-11-30 07:14 2KB www.tt.com

 364  Auf Schneefahrbahn Kontrolle verloren: Auto landete bei Niederau in Bachbett

Montagabend schlitterte der Wagen einer 53-Jährigen von der Wildschönauer Landesstraße und landete im Bachbett auf de. 2021-11-30 07:12 1KB www.tt.com

 365  Ein Adventkalender voll mit guten Geschichten

In Kooperation mit der Caritas Tirol präsentiert die Tiroler Tageszeitung heuer wieder jeden Tag im Advent eine Gesch. 2021-11-30 07:04 2KB www.tt.com

 366  TT-Leitartikel: Verhärtete Fronten, vergebene Chancen

Der gestern in Wien gestarteten neuen Runde der Atomgespräche mit dem Iran droht das frühe Scheitern. Mittlerweile sc. 2021-11-30 06:52 1KB www.tt.com

 367  Gemeinderatssitzungen sind trotz fehlerhafter Ladung gültig

Laut Gemeindeaufsicht führt die falsche Ladung von Ersatzgemeinderäten nicht zur Nichtigkeit von Beschlüssen. Den Anl. 2021-11-30 06:50 1KB www.tt.com

 368  Ruf nach Visum für afghanische Forscherin Amena Karimyan

Die afghanische Forscherin Amena Karimyan befindet sich derzeit in Pakistan – und hofft auf ein Visum für Österreich. 2021-11-30 06:48 2KB www.tt.com

 369  Guldiner, Inn-Taler und Co. als lokale Förderung

Tirols Orts- und Stadtmarketing-Experten bewerben gemeinsam die lokalen Einkaufswährungen als Lockdown-Geschenkidee. 2021-11-30 06:48 2KB www.tt.com

 370  Neue Variante Omikron: Beginnen die Impfungen jetzt von vorn?

Sollte die neue Variante eine Adaptierung der Impfstoffe notwendig machen, wäre das ein schwerer Rückschlag für die Bekämpfung der Pandemie. 2021-11-30 06:47 1KB www.diepresse.com

 371  Österreichs EU-Mandatare geschlossen gegen Eurovignette

Neue Eurovignette (Lkw-Maut) gilt als untauglich, um die Transitlawine zu bremsen. Österreichs EU-Mandatare buhlen je. 2021-11-30 06:45 1KB www.tt.com

 372  „Magic Mike 3″: Channing Tatum kehrt als Stripper zurück

Stripper Mike Lane kommt zurück: Es wird eine Fortsetzung von „Magic Mike“ gedreht, in der auch Channing Tatum wieder mitspielt. Der dritte Teil der Stripper-Komödie soll 2022 bei HBO Max erscheinen. Nach dem Kinoerfolg schuf der US-Schauspieler unter dem Namen „Magic Mike“ auch Tanzshows in Australien, London und Berlin. 2021-11-30 06:42 1KB www.rnd.de

 373  Molden, Strauss und Pixner: Uraufführung bei Burgsommer Hall

Ernst Molden, Ursula Strauss und Herbert Pixner laden 2022 zur „Weltpremiere“ ihres gemeinsamen neuen Projekts – eine. 2021-11-30 06:40 3KB www.tt.com

 374  1,75 Mio. Euro mehr für Mietzinsbeihilfe in Tirol

In der heutigen Sitzung der schwarz-grünen Landesregierung soll der Beschluss gefasst werden, die Mietzinsbeihilfe mi. 2021-11-30 06:40 2KB www.tt.com

 375  Drei Beine gegen den Borkenkäfer in Osttirol

In Osttirol vermehren sich die Borkenkäfer rasant. Ein neues System erspart die Verwendung von giftigen Spritzmitteln. 2021-11-30 06:32 2KB www.tt.com

 376  Die Gruppe Wagner: Putins geheime Krieger

Russland sichert seine Interessen in Konfliktgebieten auch mit Söldnern, die teils brutal vorgehen sollen. Offiziell . 2021-11-30 06:31 1KB www.tt.com

 377  Herdenschutzprojekte: „Land hat Tierquälerei gefördert“

Fließer Schafbauern und der Verein Weidezone kritisieren das Pilotprojekt des Landes scharf. Die Projektleitung kündi. 2021-11-30 06:28 1KB www.tt.com

 378  Der Klimawandel verändert auch die Lawinenbedrohung

Wärrmere Temperaturen und geringere Schneedecken werden die Lawinengefahr im Pitztal nicht verringern, sondern veränd. 2021-11-30 06:27 2KB www.tt.com

 379  Ein Meilenstein für die Ellbögener Straße

Seit mittlerweile einem Jahrzehnt baut das Land Tirol die L38 aus. Mit dem Bau der neuen Sillbrücke sowie der Erweite. 2021-11-30 06:24 2KB www.tt.com

 380  „Überzeugungstäter“ Peter Weiermair ist tot

Peter Weiermair ist tot: Der Ausstellungsmacher, Sammler und Verleger verstand sich als „Überzeugungstäter“. 2021-11-30 06:24 3KB www.tt.com

 381  Vierter Triumph für Museumsverein

Die Arbeiten am Projekt „Erinnerungsort Südtiroler Siedlung“ werden mit dem Museumspreis 2021 belohnt. 2021-11-30 06:22 2KB www.tt.com

 382  Mobilfunk-Test zeigt 3G-Abschaltung macht Handynetze schneller

Die Fachzeitschrift „Chip“ hat die Qualität der Handynetze in Städten und auf dem Land gemessen, bei LTE- und 5G-Nutzung. 2021-11-30 06:20 3KB www.bild.de

 383  Omikron stellt alles auf den Prüfstand, deutsche Patienten nach Tirol?

Der Omikron-Fall in Tirol ist bestätigt, zwei Kontaktpersonen sind ebenfalls infiziert. Am Mittwoch soll es mehr Klar. 2021-11-30 06:15 5KB www.tt.com

 384  Sperrmüll fing Feuer: Mögliche Brandstiftung in Innsbruck

In der Nacht auf Dienstag wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Feuer vor einem Haus in Innsbruck gerufen. Warum der Spe. 2021-11-30 06:10 1KB www.tt.com

 385  Vermeintliches Opfer blieb Gericht fern: 44-Jähriger freigesprochen

Ein 44-Jähriger wurde vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. „Freispruch zur Gänze“, verkündete die Richterin. 2021-11-30 06:10 2KB www.tt.com

 386  Verbrauch senken mit smarten Stromzählern, Online-Auswertung und neuen Tarifen

Stromzähler mit sekundengenauer Auswertung über das Internet helfen beim Aufspüren von Optimierungspotenzial und machen flexible Stromtarife erst möglich. 2021-11-30 06:09 1KB www.heise.de

 387  Grünes Licht für die neue Trasse der ÖBB

In Langkampfen planen die ÖBB beim Weiterbau der neuen Unterinntalbahn die Errichtung einer neuen Haltestelle. 2021-11-30 06:01 2KB www.tt.com

 388  Indiens Regierungschef stellt Religion vor Reformen

Indiens Regierungschef Narendra Modi hat die umstrittenen Agrargesetze zurückgezogen, das Parlament wird das diese Woche bestätigen. Damit entfernt sich der Hindu-Nationalist weiter von seinem alten Image als Wirtschaftsreformer. 2021-11-30 05:30 6KB www.nzz.ch

 389  Claude Longchamp über das Covid-19-Gesetz und die SVP

Die Schweiz erlebte einen der gehässigsten Abstimmungskämpfe ihrer Geschichte. Der Politologe Claude Longchamp erklärt, wie das Ja zum Covid-19-Gesetz zu deuten ist, weshalb die SVP eine Hochrisikostrategie fährt – und was von der Protestbewegung bleiben wird. 2021-11-30 05:30 12KB www.nzz.ch

 390  Nationalstaat: Es gibt keine Freiheit ohne ihn

In Zeiten der Globalisierung wirkt der Nationalstaat veraltet. Ja nationales Denken gilt sogar als gefährlich. Dabei sind Nationalstaat und Föderalismus die besten Voraussetzungen, um die Freiheit des Einzelnen zu schützen. 2021-11-30 05:30 7KB www.nzz.ch

 391  «Play Pause Repeat»: ein Buch über technische Innovation im Pop

Pop ist ein Spielfeld technischer Innovationen. In einem aufschlussreichen Buch spürt der Publizist Tobi Müller den Wechselwirkungen von Musik, Technik und Kulturwandel nach. 2021-11-30 05:30 8KB www.nzz.ch

 392  Wagenknecht über Corona: Spitäler nicht wegen Ungeimpften voll

Ist sie eine der Letzten, die aussprechen, was viele denken? Oder erzählt sie bloss Räuberpistolen? Klar ist: Sahra Wagenknecht polarisiert wie nur wenige andere. Ein Gespräch über selbstgerechte Linke, vergiftete Debatten – und sie sagt, warum sie sich nicht impfen lässt. 2021-11-30 05:30 8KB www.nzz.ch

 393  Bundesnotbremse vor Gericht: Wer ist Stephan Harbarth?

Beispiellose Grundrechtseinschränkungen und ein sehr stilles Bundesverfassungsgericht mit einem Duzfreund der Kanzlerin an der Spitze: Diese Mischung erregte Besorgnis. Wer ist Stephan Harbarth? 2021-11-30 05:30 9KB www.nzz.ch

 394  KI: IBM möchte chemische Industrie umweltfreundlich machen

Immer mehr Chemiker lassen sich von künstlicher Intelligenz helfen, wenn es darum geht, Synthesewege für bestimmte Substanzen zu finden. Wie umweltfreundlich diese «Rezepte» sind, konnte die KI bis anhin nicht berücksichtigen. Das ändert sich jetzt. 2021-11-30 05:30 5KB www.nzz.ch

 395  Corona: Warum die Zahlen in den Kantonen so unterschiedlich sind

Der Bundesrat hat zuletzt seinen Verzicht auf weitere Corona-Massnahmen unter anderem mit den grossen Unterschieden zwischen den Kantonen begründet. Die höchste kantonale Ansteckungsquote liegt um mehr als das Fünffache über dem Tiefstwert. Eine Datenanalyse sucht nach Erklärungen. 2021-11-30 05:30 9KB www.nzz.ch

 396  Robert Blys "Eisenhans" hat die Männertherapie geprägt

Der amerikanische Autor ist letzte Woche 94-jährig gestorben. 1990 hat er einen Bestseller geschrieben, der Männertherapien und -gruppen auf der ganzen Welt beeinflusst hat. 2021-11-30 05:30 5KB www.nzz.ch

 397  Der Tod: Wegen Covid-19 erlebt er ein Revival

Wir wissen, dass wir sterben werden. Aber wir haben die Fähigkeit perfektioniert, die Endlichkeit hinauszuschieben. Die Pandemie zeigt, was dabei verloren geht. 2021-11-30 05:30 9KB www.nzz.ch

 398  Benin-Bronzen: was der Begriff der Raubkunst verschleiert

Raubgut muss zurückgegeben werden. Aber ist es richtig, die Konfiskation der Benin-Bronzen als Kunstraub zu bezeichnen? 2021-11-30 05:30 11KB www.nzz.ch

 399  Ai Weiwei und sein Vater Ai Qing: Freud und Leid in China

Der chinesische Künstler klagt in seinem neuen Buch die Unterdrückung in China an, die sich seit Generationen wiederholt. Im Gespräch erklärt er, wie ihn sein Sinn für Gerechtigkeit mit seinem Vater, dem berühmten Dichter Ai Qing, verbindet. 2021-11-30 05:30 19KB www.nzz.ch

 400  Aus Expo ist Trendquartier in Sevilla entstanden

Weltausstellungen hinterlassen oft Haushaltslöcher und verwaiste Pavillons. Danach sah es auch in Sevilla aus. Inzwischen haben sich auf dem ehemaligen Expo-Gelände jedoch zahlreiche Hightech-Unternehmen angesiedelt. 2021-11-30 05:30 6KB www.nzz.ch

 401  Tauwetter am Golf: Die Renaissance der Diplomatie im Nahen Osten

Saudi, Iraner und Türken haben die Grenzen der militärischen Konfrontation erfahren. Sie versuchen nun, am Verhandlungstisch die Spannungen in der Region zu entschärfen. Das ist ermutigend; der Westen sollte den Druck dazu aufrechterhalten. 2021-11-30 05:30 11KB www.nzz.ch

 402  Kurz-Ermittlung - Dokument soll Posten-Vereinbarung belegen

In den Falschaussage-Ermittlungen gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist offenbar ein neues Dokument aufgetaucht, das aus Sicht der WKStA den Vorwurf untermauere, Kurz … 2021-11-30 05:28 5KB www.tt.com

 403  Großer Anstieg bei Rad- und Mopedunfällen in Österreich

Im heurigen Jahr hat es einen deutlichen Anstieg an Radfahrunfällen in Österreich gegeben, Mopedunfälle haben sich gar verdreifacht. Das KFV Kuratorium für Verkehrssicherheit (KVF) erwartet … 2021-11-30 05:04 3KB www.tt.com

 404  Für Virologe Nowotny kein Grund, nicht zur Impfung zu gehen

Erste Labordaten, an denen sich ablesen lässt, wie gut die an vielen Stellen mutierte Omikron-Variante einer durch Impfung oder Erkrankung aufgebauten Immunabwehr entkommen kann, … 2021-11-30 05:02 4KB www.tt.com

 405  Österreichischer Komponist Thomas Larcher hat einen Lauf

Thomas Larcher gehört zu den erfolgreichsten österreichischen Tonsetzern. Ungeachtet des heimischen Lockdowns hat der 58-jährige Komponist aus Tirol derzeit einen echten Lauf - in Deutschland. … 2021-11-30 05:01 2KB www.tt.com

 406  Chinese Fan Zhendong gewann Tischtennis-WM

Der Weltranglistenerste Fan Zhendong hat zum ersten Mal in seiner Karriere Einzel-Gold bei der Tischtennis-WM gewonnen. Der 24 Jahre alte Chinese gewann das Endspiel … 2021-11-30 04:59 1KB www.tt.com

 407  43, keine Beziehung hält – was es mit den Eltern zu tun hat

Wenn die Partnersuche auf Dauer erfolglos bleibt, sucht man die Gründe dafür oft in der Kindheit. Dabei kann man sich auch von negativen Beziehungsvorbildern lösen, wissen unsere Single-Berater. 2021-11-30 04:19 1KB www.welt.de

 408  EU will mit Milliarden-Plan China auf der Welt Paroli bieten

Um den Einfluss der EU in der Welt auszubauen, sollen in den nächsten sechs Jahren bis zu 300 Milliarden Euro in die Infrastruktur von Schwellen- … 2021-11-30 03:46 3KB www.tt.com

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15-Jähriger tötet drei Mitschüler an US-Schule (6.23/7)

Im US-Bundesstaat Michigan hat ein 15-Jähriger drei Mitschüler an einer Schule getötet. Der Täter wurde festgenommen. Zuvor gab es Gerüchte über Drohungen gegen die High School. Ein 15-jähriger Schüler hat an seiner High School im US-Staat Michigan drei Mitschüler erschossen und acht weitere Menschen verletzt. Der Täter wurde kurz darauf von der Polizei festgenommen. Das Motiv für die Tat an der Oxford High School in Oxford Township sei nicht bekannt, erklärten die Behörden. Die Gemeinde mit rund 22.000 Einwohnern liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Detroit. Die Beamten hätten den Schützen wenige Minuten nach den Schüssen gestellt und ihn festgenommen, sagte der Polizeichef von Oakland County, Mike McCabe, auf einer Pressekonferenz. Er habe die Waffe noch bei sich gehabt und sei nicht verletzt worden. Bei dem Täter wurden eine halb automatische Waffe und mehrere Magazine sichergestellt. Zwei der Verletzten würden operiert, die sechs anderen seien in stabilem Zustand, sagte McCabe. Bei den Todesopfern handele es sich um einen 16-jährigen Jungen und zwei Mädchen im Alter von zwölf und 17 Jahren. Die Schule wurde abgeriegelt, einige Schüler mussten sich in verschlossenen Klassenzimmern aufhalten, während die Beamten das Gebäude durchsuchten. Kurz nach 14.00 Uhr sei ein Rettungshubschrauber auf dem Parkplatz der Schule gelandet. McCabe sagte, die Ermittler wollten Beiträge in den sozialen Medien nach Hinweisen auf ein mögliches Motiv durchsuchen. Der festgenommene 15-Jährige sei nach seinen Informationen noch nie polizeilich aufgefallen. Eine Mutter berichtete, ihr Sohn, ein Zwölftklässler, sei am Dienstag nicht zum Unterricht gegangen, weil er von Drohungen gegen die Schule gehört habe. Auch andere Schüler hätten aus diesem Grund nicht in die Schule gehen wollen. Die Schulleitung stellte in diesem Monat zwei Elternbriefe auf die Website der Schule, in denen sie auf Gerüchte über Drohungen nach einem bizarren Vandalismusvorfall reagierte. Laut einem Schreiben des Schulleiters Steve Wolf vom 4. November warf jemand einen Hirschkopf vom Dach der Schule in einen Innenhof, bemalte mehrere Fenster mit roter Acrylfarbe und verwendete dieselbe Farbe auf Beton in der Nähe des Schulgebäudes. Ohne auf diesen Vorfall einzugehen, wurde in einem zweiten Brief am 12. November versichert, dass es keine Drohungen gegen die Schüler oder das Gebäude gegeben habe. Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, sprach den Opfern ihr Beileid aus. "Waffengewalt ist eine Krise der öffentlichen Gesundheit, die jeden Tag Menschenleben fordert", sagte sie.
Mindestens drei Tote nach Schüssen an US-Schule
tagesspiegel.de
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Amoklauf in den USA: 15-Jähriger erschießt mehrere Schüler
bild.de
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Michigan: 15-Jähriger erschießt drei Mitschüler an seiner Schule
t-online.de
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15-Jähriger erschießt drei Mitschüler an High School – mehrere Verletzte
stern.de
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15-Jähriger erschoss an Schule im US-Staat Michigan drei Mitschüler
tt.com
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15-Jähriger erschoss drei Mitschüler im US-Bundesstaat Michigan
diepresse.com
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Es ist nicht nur Scholz - Die Impfpflicht-Umkipper (5.73/7)

Einer nach dem anderen kippten sie um! Bei BILD LIVE forderte Bald-Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) eine Bundestagsabstimmung über eine Impfpflicht, will selbst dafür stimmen, wie er in der Bund-Länder-Runde am Dienstag ankündigte. Bei einer Bundestagsdebatte im September hatte Scholz noch ganz anders geklungen: „Ich finde es falsch, wenn jetzt eine Debatte beginnt über Impfpflichten und ähnliches“, sagte der Bald-Kanzler damals. Olaf Scholz ist nicht der Einzige, der seine Meinung zur allgemeinen Impfpflicht um 180 Grad gedreht hat! ► Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) sprach sich noch im Juli im Deutschlandfunk gegen eine Impfpflicht aus, sogar für einzelne Berufsgruppen. Zu einer allgemeinen Impfpflicht sagte Söder: „Wir haben hier eine breite Diskussion schon einmal geführt, und da gibt es auch keine Mehrheit dafür, und das gilt es auch einfach zu respektieren. Es ist auch ein starker Grundrechtseingriff.“ Nun ist er einer der lautesten Befürworter genau davon! Im „Bericht aus Berlin“ sagte der Bayern-Landeschef am Sonntag, eine allgemeine Impfpflicht sei „die einzige Chance, um aus dieser Endlosschleife herauszukommen.“ Söder argumentierte, mit der Impfpflicht könne die Spaltung der Gesellschaft beendet werden. „Denn wenn es mal entschieden ist, dann wird es auch durchgesetzt. Dann gibt es auch Bußgelder, und am Ende wird sich der ganz große Teil impfen lassen“, erklärte der CSU-Chef. Davon sei er fest überzeugt. „Nur es muss entschieden werden: Je länger die Politik zögert, desto größer die Spaltung der Gesellschaft.“ ► Sogar Christian Lindner (42), Chef der Freien Demokraten, ist beim Thema Impfpflicht eingeknickt. Im September noch sprach sich Lindner sogar gegen eine Impfpflicht durch die Hintertür aus, etwa durch 2G. Der Augsburger Allgemeinen sagte Lindner: „Ich bin gegen eine Impfpflicht, auch gegen eine Impfpflicht, indem man den Menschen, die nicht geimpft sind, den Alltag so schwer wie möglich macht. Das wäre eine mittelbare Impfpflicht. Impfen muss eine Frage der Selbstbestimmung bleiben.“ In der ZDF-Sendung „Was nun?“ Ende November sagte Lindner zwar, eine allgemeine Impfpflicht sei zunächst verfassungsrechtlich zu prüfen und hochumstritten. Erst dann gebe es politische Entscheidungen. Doch: Lindner schloss eine allgemeine Impfpflicht nicht mehr aus! ► Noch im Oktober sagte Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (48, CDU), eine Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen wie Pflegekräfte sei ein letzter möglicher Schritt. Jetzt fordert Günther offensiv, einen Schritt weiterzugehen. Er sagte nach dem Corona-Gipfel am Dienstag, ein Bekenntnis zur allgemeinen Impfpflicht von der Bundesregierung sei wichtig, „sodass sich alle Bürgerinnen und Bürger darauf einstellen können, dass sie zu einem gegebenen Zeitpunkt Realität sein wird.“ ► Totale Meinungs-Kehrtwende auch bei Baden-Württembergs Landeschef Winfried Kretschmann (73, Grüne). Noch im Juli erteilte er einer Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen eine Absage, sprach sich sogar gegen Nachteile für Ungeimpfte aus. Diesen Monat schlug Kretschmann im „heute journal“ andere Töne an, betonte, dass man nicht um eine allgemeine Impfpflicht herumkäme. Verfassungsrechtliche Bedenken habe er dabei nicht, so Kretschmann: „Wir hatten ja ganz lange eine Impfpflicht in Deutschland. Die ist ja erst vor einigen Jahrzehnten aufgehoben worden, also das gab es schon. Wir haben das bei den Masern, wenn auch in abgeschwächter Form. Also das glaube ich nun mal nicht, dass das verfassungswidrig ist.“ ► Ein weiterer Umkipper: Grünen-Chef Robert Habeck (52). Nach dem Corona-Gipfel forderte er am Dienstagnachmittag, sofort mit den Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht zu beginnen. „Natürlich wäre eine Impfpflicht ein weitgehender Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Aber sie schützt eben Leben und letztlich auch die Freiheit der Gesellschaft“, so Habeck. Im ZDF-Sommerinterview hatte Habeck noch betont, jeder habe „das Recht, sich nicht impfen zu lassen.“ Eine Impfpflicht lehnte er ab, es gebe „bessere Möglichkeiten“, die „noch gar nicht ausgeschöpft“ seien.
Scholz für allgemeine Impfpflicht – Impfung soll nach sechs Monaten Anerkennung verlieren
welt.de
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Schwesig befürwortet Impfpflicht - Erleichterungen für Schüler
ndr.de
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Allgemeine Impfpflicht, Booster-Pflicht, Ablauf des Impfschutzes – Was Scholz plant
welt.de
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Politik will bundesweite Geisterspiele in Bundesliga & Co.: Entscheidung für härtere Corona-Maßnahmen vertagt
sportbuzzer.de
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Mehrere Länder für kleine Notbremse
tagesschau.de
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Scholz spricht sich für allgemeine Corona-Impfpflicht in.
diepresse.com
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Zusätzliche Corona-Maßnahmen in Sicht
tagesschau.de
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Einschränkungen für Ungeimpfte – Diese Länder verschärfen ihre Maßnahmen
welt.de
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+++ Teil-Lockdowns +++ Booster-Offensive +++ Flächendeckend 2G - Das hat der Corona-Gipfel auf den Weg gebracht
bild.de
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Prozess in den USA: Ehefrau von "El Chapo" muss ins Gefängnis (4.10/7)

"El Chapo" führte 25 Jahre lang ein mächtiges und brutales mexikanisches Kartell an. Dafür sitzt er nun lebenslänglich hinter Gittern. Auch seiner Ehefrau Emma Coronel wurde nun der Prozess gemacht. Wegen ihrer Beteiligung am Drogen-Imperium ihres Mannes ist die Ehefrau des früheren mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán in den USA zu 36 Monaten Haft verurteilt worden. Ein Bundesrichter in der Hauptstadt Washington entschied am Dienstag zudem auf anschließende vier Jahre Bewährung und eine Geldstrafe in Höhe von 1.499.970 Dollar (rund 1,33 Millionen Euro), wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte. Die Frau, Emma Coronel, hatte im Juni in drei Anklagepunkten auf schuldig plädiert: Verschwörung zum Schmuggel der Drogen Kokain, Heroin, Methamphetamin und Marihuana in die USA, Verschwörung zu Geldwäsche und Verletzung von US-Sanktionen gegen Guzmán. Die 32-Jährige, die sowohl die US-amerikanische als auch die mexikanische Staatsbürgerschaft besitzt, war am 22. Februar am internationalen Flughafen von Washington festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft warf ihr auch vor, Guzmán bei der Flucht aus einem mexikanischen Gefängnis im Jahr 2015 geholfen zu haben. Sie soll demnach insgesamt von 2011 bis 2017 an den Aktivitäten des Sinaloa-Kartells beteiligt gewesen sein. "El Chapo" hatte das mächtige und brutale mexikanische Kartell etwa 25 Jahre lang angeführt. Inzwischen sitzt er in einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat Colorado. Ein Gericht in New York hatte ihn im Juli 2019 zu lebenslanger Haft plus 30 Jahre verurteilt – Coronel war damals unter den Zuschauern im Gerichtssaal. Eine Jury befand den heute 64 Jahre alten Guzmán in einem der größten Drogenprozesse der amerikanischen Geschichte in allen zehn Anklagepunkten für schuldig – darunter Beteiligung an einer Verbrecherorganisation, Herstellung und internationale Verbreitung von Kokain und Heroin sowie Geldwäsche und Schusswaffengebrauch.
"El Chapos" Ehefrau muss drei Jahre in Haft
n-tv.de
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Drogenhandel und Geldwäsche: Ehefrau von "El Chapo" muss drei Jahre ins Gefängnis
stern.de
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Ehefrau von "El Chapo" zu drei Jahren Haft verurteilt
diepresse.com
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USA: Frau von "El Chapo" muss in den Knast
bild.de
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Erster Omikron-Fall in Düsseldorf bestätigt (3.17/7)

Eine aus Südafrika eingereiste Person ist laut einer Sprecherin der Stadt Düsseldorf positiv auf die Omikron-Variante des Coronavirus getestet worden.
Erster Omikron-Fall in Düsseldorf bestätigt
stern.de
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Coronavirus: Erster Omikron-Fall in Düsseldorf bestätigt
t-online.de
aa868cd3da01829dd7cc70d71c392bad
Corona-News I Stadt Düsseldorf bestätigt ersten Omikron-Fall
t-online.de
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Erster Omikron-Fall in Niederösterreich bestätigt
diepresse.com
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Biontech-Chef: Impfstoffe werden bei Omikron schützen (3.10/7)

Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Vakzine auch bei weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Biontech-Chef Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin am Dienstagabend in Mainz vor der Verleihung eines Preises an ihn und seine Frau. Der Mainzer Impfstoffhersteller arbeitet neben den laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. Erste Zwischenergebnisse dazu lägen noch nicht vor, sagte der Firmenchef. Niemand solle wegen Omikron die Nerven verlieren, vielmehr gehe es jetzt darum, allen möglichst schnell Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, sagte Sahin in einem Gespräch mit dem "Wall Street Journal". Omikron könne zu mehr Infektionen führen, aber der von Biontech und Pfizer auf den Markt gebrachte Impfstoff habe auch bei andere Varianten gut gegen schwere Erkrankungen geschützt. Deutlich skeptischere Aussagen von Moderna-Chef Stephane Bancel zur Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe gegen Omikron hatten am Dienstag die Börsen belastet. Bancel sagte in der "Financial Times", bestehende Impfstoffe dürften mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten. Sahin sagte dem "Wall Street Journal", der Körper bilde nach der Impfung Antikörper und T-Zellen, die der Immunabwehr dienten. Falls die Variante besser darin sei, die Antikörper zu überlisten, blieben immer noch die T-Zellen als Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. Es sei kaum vorstellbar, dass eine Variante beide Schutzmechanismen aushebeln könnte. US-Experten wie der Immunologe und Präsidentenberater Anthony Fauci betonen seit Tagen, dass die bestehenden Impfungen in gewissem Maß auch angesichts der neuen Variante vor schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen schützen werden. Unklar sei bisher aber, wie viel geringer ihre Schutzwirkung ausfallen werde, sagte Fauci am Dienstag. Die dahingehenden Tests liefen derzeit. Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci erklärte im Mainz, Pandemien werde es in Zukunft immer wieder geben - wegen der weltweit gestiegenen Mobilität vielleicht sogar noch häufiger. "Das Beste, um sich darauf vorzubereiten, ist Übung", betonte sie. Die Welt habe im Umgang mit der Corona-Pandemie viel lernen können - auf wissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene. Das Ehepaar wurde am Dienstagabend für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs mit dem Preis der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung ausgezeichnet. (APA)
Biontech schützt laut Ugur Sahin wohl auch bei Omikron vor schwerer Erkrankung
rp-online.de
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Biontech: Schwere Verläufe nicht mit Impfung
n-tv.de
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Omikron: Hilft Biontech besser als Moderna gegen die neue Corona-Variante?
bild.de
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Coronavirus in Deutschland: Bund und Länder planen Verschärfungen (2.16/7)

Der künftige Bundeskanzler Olaf Scholz ist bei Beratungen von Bund und Ländern auf die unionsgeführten Bundesländer zugegangen. Am Donnerstag sollen die Beschlüsse fallen. Scholz spricht sich auch für eine allgemeine Impfpflicht aus. Deutschland will bis Weihnachten 30 Millionen Impfdosen gegen Corona verabreichen. Nach den Beratungen von Bund und Ländern an diesem Dienstag soll es in Deutschland weitreichendere Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geben. Vor dem Hintergrund hoher Inzidenzen und drohender Überforderung des Gesundheitssystems bewegte sich der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für seine Koalition auf die unionsgeführten Bundesländer zu. Diese hatten am Dienstagmorgen ein Papier verbreitet, in dem sie Nachschärfungen bei der Pandemiebekämpfung gefordert hatten. Bereits an diesem Donnerstag sollen die Ergebnisse der Beratungen in förmliche Beschlüsse zwischen Bund und Ländern übergeführt werden. Scholz sagt Nachbesserung bei Infektionsschutzgesetz zu Scholz sagte bei der Schaltkonferenz zu, das am 18. November mit den Stimmen der Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP novellierte Infektionsschutzgesetz nachzubessern. So solle das Gesetz um wichtige Regelungen ergänzt werden, die den Ländern erlaubten, bei hohen Infektionszahlen auch künftig etwa Beschränkungen wie die befristete Schliessung der Gastronomie verfügen zu können. Diese Massnahmen könnten auch regional differenziert angeordnet werden, etwa auf Ebene der Landkreise. Die Nachbesserung war eine Kernforderung der unionsgeführten Bundesländer gewesen. Der Bundestag hatte Mitte November mit den Stimmen der «Ampel» ein Auslaufen der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite zum 25. November beschlossen. Diese war bisher die Grundlage für weitreichende Massnahmen wie die Verhängung von Ausgangsbeschränkungen. Länder, die vor dem Auslaufen bestimmte Massnahmen verhängt hatten, durften diese im Rahmen einer Übergangsregelung allerdings bis zum 15. Dezember fortführen. Besonders den unionsgeführten Ländern schien dies angesichts steigender Inzidenzen aber nicht ausreichend zu sein. Sie hatten ihre Zustimmung zum geänderten Infektionsschutzgesetz im Bundesrat an eine zeitnahe Evaluierung geknüpft. Bund und Länder verständigten sich bei der Schaltkonferenz zudem auf weitgehende Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Bei Veranstaltungen und im Einzelhandel soll künftig demnach streng die 2-G-Regel gelten. Ungeimpfte dürfen dann nur noch in Geschäften des täglichen Bedarfs wie Lebensmittelläden und Apotheken einkaufen, der übrige Einzelhandel steht nur Geimpften und Genesenen offen. Ausserdem soll die Maskenpflicht in Schulen wieder eingeführt werden. Auch Tierärzte sollen impfen dürfen Bei der Schaltkonferenz stellte Scholz mit Bundeswehrgeneral Carsten Breuer auch den Leiter des künftigen Krisenstabes im Bundeskanzleramt vor, der die Organisation der Impfkampagne verbessern helfen soll. Bis Weihnachten sollen etwa 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen verabreicht werden. Künftig sollen zudem auch Zahnärzte, Apotheker und Tierärzte Impfungen verabreichen dürfen. Laut Medienberichten kündigte Scholz bei der Schaltkonferenz Regelungen zur Dauer des Impfstatus an. Weil die Wirksamkeit der Impfstoffe über die Zeit deutlich nachlasse, werde der Impfstatus perspektivisch nach sechs Monaten seine Anerkennung als vollständiger Impfschutz verlieren. Der designierte Kanzler sprach sich zudem für eine allgemeine Impfpflicht aus. Noch in diesem Jahr solle der Bundestag das Gesetzgebungsverfahren in Gang bringen. Der Sozialdemokrat ging damit deutlich über die Vereinbarungen des Bundes mit den Ministerpräsidenten vom 18. November hinaus. Darin hatten sich Bund und Länder auf eine einrichtungsbezogene Impfpflicht etwa für Pflegepersonal verständigt. Scholz sagte allerdings, dass er die Einführung einer Impfpflicht ins Ermessen der einzelnen Abgeordneten des Bundestages stelle und sie nicht der Fraktionsdisziplin unterworfen seien. Am Donnerstag tagen Bund und Länder erneut Die Schaltkonferenz war kurzfristig anberaumt worden. Die künftige Bundesregierung hatte darauf bestanden, dass sie ausschliesslich beratenden Charakter haben solle. Ihre Ergebnisse werden am Mittwoch in eine Vorlage für die am Donnerstag vorzeitig einberufene beschlussfähige Ministerpräsidentenkonferenz eingearbeitet. Diese sollte sich ursprünglich erst am 9. Dezember treffen. Beide Seiten diskutierten vor dem Hintergrund der am Morgen ergangenen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, wonach die Massnahmen im Zusammenhang mit der sogenannten Bundesnotbremse vom Frühjahr rechtens waren. Gegen das Instrument, das zeitlich begrenzt bundeseinheitliche Massnahmen bei bestimmten Inzidenzlagen vorsah, waren zahlreiche Verfassungsbeschwerden eingegangen. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Zusätzliche Corona-Maßnahmen in Sicht
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Politik will bundesweite Geisterspiele in Bundesliga & Co.: Entscheidung für härtere Corona-Maßnahmen vertagt
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Scholz verteidigt Abstimmung über Impfpflicht ohne Fraktionszwang (2.15/7)

Berlin. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seine Auffassung verteidigt, dass es bei der Abstimmung über eine allgemeine Corona-Impfpflicht im Bundestag keinen Fraktionszwang geben soll. „Das ist eine gute Praxis bei so grundlegenden Fragen“, sagte Scholz am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“. „Fast jeder Deutsche hat dazu eine Meinung. Ich glaube, das sind genau die Fälle, die so entschieden werden müssen.“ Üblicherweise stimmen Fraktionen im Parlament geschlossen ab. Allerdings gab es auch in der Vergangenheit Abweichungen von diesem Prinzip, zum Beispiel bei Themen wie Sterbehilfe oder Organspenden. Scholz selbst will einer allgemeinen Impfpflicht zustimmen und rechnet mit einer Einführung im Februar oder März. Nicht genau festlegen wollte sich Scholz, ob auch die Auffrischungsimpfungen künftig verpflichtend sein sollen. „Wir diskutieren über die Frage, wann es so ist, dass die alte Impfung nicht mehr den vollständigen Impfschutz gewährleistet“, sagte er im ZDF-„heute journal“. Wissenschaftler würden derzeit die Auffassung vertreten, dass es nach sechs Monaten „dringend erforderlich“ sei, eine neue Impfung zu bekommen. In der Europäischen Union würde darüber diskutiert, dass nach neun Monaten kein vollständiger Impfschutz mehr gegeben sei. „Ich glaube, das ist etwas, wo wir uns einklinken sollten.“ Allerdings gebe es dann auch die Verpflichtung von Kommunen, Landkreisen, Bundesländern und dem Bund, diese Booster-Impfungen auch zu ermöglichen. Scholz und die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten sich am Dienstag mit den Regierungschefs der Länder darüber verständigt, dass in den kommenden Tagen neue Maßnahmen gegen die hohen Corona-Fallzahlen in weiten Teilen Deutschlands beschlossen werden sollen. Geplant sind demnach Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, strengere Auflagen bei Großveranstaltungen und 2G (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) für weitere Bereich wie den Einzelhandel. Außerdem sollen bis Weihnachten noch 30 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Dabei soll ein Krisenstab unter Leitung des Bundeswehr-Generals Carsten Breuer helfen. RND/dpa
Scholz für allgemeine Impfpflicht – Impfung soll nach sechs Monaten Anerkennung verlieren
welt.de
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Allgemeine Impfpflicht, Booster-Pflicht, Ablauf des Impfschutzes – Was Scholz plant
welt.de
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Scholz will allgemeine Impfpflicht für Deutschland
diepresse.com
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Eine Woche nach Geburt des Babys: Aaron Carter trennt sich von seiner Verlobten (2.10/7)

Kaum ist das Baby da, ist es mit der Liebe vorbei. Mal wieder. US-Sänger Aaron Carter („I Want Candy“) hat sich eine Woche nach der Geburt seines ersten Kindes von On-off-Liebe Melanie Martin getrennt. Aus „persönlichen Gründen“ gehe man getrennte Wege, schrieb der 33-Jährige auf Twitter. Carter und Martin hatten im Januar 2020 ihre Beziehung öffentlich gemacht. Und die war ein einziges Auf und Ab. Das Paar war erst wenige Monate zusammen, als Melanie ihrem Freund verkündete, dass sie schwanger sei. Aaron wollte das nicht glauben, es kam zum Streit mit häuslicher Gewalt. Das Instagram-Model wurde von der US-Polizei verhaftet, sie soll Aaron geschlagen und gekratzt haben. Es folgte die Trennung, kurz danach plötzlich die Verlobung, vor einer Woche das gemeinsame Baby und jetzt wieder die Trennung. Vorwürfe gab es dabei vor allem an seine Familie. In mehreren Botschaften beklagte sich der jüngere Bruder von „Backstreet Boys“-Sänger Nick Carter (41) über angebliche Lügen und Einmischungen seiner Familie. Seiner Ex-Verlobten warf er vor, heimlich Kontakt mit seiner Zwillingsschwester Angel zu unterhalten. Er sei von seiner Familie betrogen und hintergangen worden, schrieb Carter. Sie habe sich darum bemüht, ihn unter Vormundschaft zu stellen. Es sei nun seine wichtigste Aufgabe, sich als alleinstehender Vater ganz um seinen Sohn Prince zu kümmern. Prince kam am 22. November zur Welt. „Notkaiserschnitt nach 13 Stunden Wehen, aber meine Verlobte ist bester Gesundheit“, schrieb der Papa Aaron vorige Woche auf Instagram. Der Streit zwischen den Geschwistern sorgte schon häufiger für Schlagzeilen. Bruder Nick und Zwillingsschwester Angel hatten 2019 ein Kontaktverbot beantragt, nachdem Aaron Drohungen ausgesprochen haben soll. Der Musiker hatte zuvor mehrfach öffentlich über seine Drogen-Vergangenheit und psychische Störungen gesprochen.
Aaron Carter trennt sich von Melanie Martin
stern.de
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Aaron Carter trennt sich nach Geburt des ersten Kindes
stern.de
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Leute: Aaron Carter trennt sich nach Geburt des ersten Kindes
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Ausschuss zum Kapitol-Sturm: Trumps früherer Stabschef will doch vor Kongress erscheinen (2.04/7)

Donald Trumps Ex-Mitarbeiter soll zur Attacke auf das Kapitol befragt werden. Zunächst hatte Mark Meadows die Vorladung des Kongresses noch missachtet. Nun er es sich offenbar anders überlegt – denn es droht eine Anklage. Der einstige Stabschef des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Mark Meadows, will nun doch mit dem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses zur Erstürmung des Kapitols im Januar zusammenarbeiten. Meadows habe über seinen Anwalt Kontakt aufgenommen, teilte der Ausschussvorsitzende Bennie Thompson am Dienstag in Washington mit. "Er hat dem Ausschuss Unterlagen vorgelegt und wird bald zu einer ersten Befragung erscheinen." Im vergangenen Monat hatte Meadows eine Vorladung noch missachtet. Daraufhin drohte ihm Thompson mit strafrechtlichen Schritten. Trumps früherer Chef-Stratege Steve Bannon wurde bereits in zwei Fällen wegen Missachtung des Kongresses angeklagt. Bannon widersetzt sich jedoch weiterhin der Vorladung. Er weigert sich zudem, Dokumente zur Verfügung zu stellen. Bannon beruft sich auf das Vorrecht von US-Präsidenten, dem Kongress oder Gerichten gewisse Informationen vorzuenthalten – das sogenannte Exekutiv-Privileg. Dieses Argument führte zunächst auch Meadows an. Der neunköpfige Untersuchungsausschuss wird von den Demokraten von Trump-Nachfolger Joe Biden dominiert. Die beiden republikanischen Ausschussmitglieder sind bekannte Trump-Kritiker. Der Ex-Präsident selbst kämpft vor Gericht gegen die Freigabe von Dokumenten aus seinen vier Jahren im Weißen Haus. Anhänger des Republikaners hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist.
Sturm auf US-Kapitol: Trumps früherer Stabschef will vor Untersuchungsausschuss erscheinen
rnd.de
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Trumps früherer Stabschef Meadows zu Zusammenarbeit mit U-Ausschuss bereit
stern.de
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Inflation im Euroraum steigt im November auf 4,9 Prozent (2.03/7)

D ie Preise steigen auch im Euroraum insgesamt immer weiter. Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer ersten Schätzung mitteilte, lag die Inflationsrate im November bei 4,9 Prozent. Das ist der höchste Wert seit der Euroeinführung. Im Oktober hatte die Rate noch 4,1 Prozent betragen, nach 3,4 Prozent im September. Damit liegt die Rate für den Euroraum insgesamt niedriger als in Deutschland, wo sie mittlerweile nach der nationalen Berechnungsmethode 5,2 Prozent erreicht hat. Nach der europäischen Rechenweise des Harmonisierten Verbraucherpreis-Index (HVPI) liegt die deutsche Rate schon bei 6 Prozent. Besonders hoch ist die Inflation mittlerweile in den baltischen Staaten, wo sie zum Teil mehr als 9 Prozent beträgt. In vielen der größeren Eurostaaten hingegen ist sie niedriger als in Deutschland. In Frankreich stieg sie auf 3,4 Prozent, den höchsten Stand seit 2008. Spanien vermeldete für November einen Anstieg auf 5,6 Prozent. Das ist wie in Deutschland der höchste Stand seit fast 30 Jahren. Inflationstreiber sind weiterhin die Energiepreise. Aber auch diverse andere Waren und Dienstleistungen werden immer teurer. Zum Teil spielen dabei im Zusammenhang mit der Pandemie Faktoren eine Rolle, die im kommenden Jahr auslaufen dürften. So macht sich die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung in Deutschland aus dem Jahr 2020 anteilig auch in der europäischen Inflationsrate bemerkbar. Sie ist auch ein Grund, warum unter den Euroländern Deutschland im Moment in puncto Inflation zum oberen Mittelfeld gehört. Dieser Faktor müsste zum Jahreswechsel aus der Inflationsrate mechanisch verschwinden. Für die deutsche Inflation soll er etwa 1,2 Prozentpunkte ausmachen, die dann herausfallen müssten. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist unterdessen auf allen Kanälen bemüht zu beruhigen. EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel trat am Montag gleich in mehreren Fernsehsendungen mit der Botschaft auf, die höheren Inflationsraten seien nicht von Dauer. Ähnlich hatte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geäußert. Am 16. Dezember will sich die Notenbank mit einer Aktualisierung ihrer Inflationsprognosen und der Zukunft ihrer Anleihekäufe befassen. „Wir werden unser Pandemie-Notkaufprogramm an die Inflationsdynamik, an unsere Wirtschaftsprognosen und an die veränderte Gesundheitssituation anpassen“, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos am Dienstag. „Aber wir werden die Käufe nicht auslaufen lassen, wie es die amerikanische Notenbank getan hat.“ EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte angekündigt, dass die Nettokäufe im März enden werden. „Sie könnten aber bei Bedarf wieder aufgenommen werden“, hob de Guindos hervor. Die November-Inflationsrate könnte nach Einschätzung mancher Ökonomen den Höhepunkt der aktuellen Inflationswelle darstellen. Wie die Rate im Dezember ausfällt, ist noch etwas ungewiss, sie könnte aber etwas niedriger sein als im November, so wird geschätzt. Mit dem Jahreswechsel müsste die Rate wie gesagt eigentlich etwas weiter fallen. Umstritten ist unter Ökonomen aber, wie stark sie im nächsten Jahr zurückgehen wird, und ob man sich jetzt nicht doch tendenziell wieder auf etwas höhere Raten einstellen muss. Die Bundesbank sagt für Deutschland für nächste Jahr für längere Zeit weiterhin Raten von deutlich mehr als 3 Prozent vorher. Druck auf die Inflation dürften die hohen Rohstoff- und Vorproduktpreise ausüben. Die Löhne hingegen steigen bislang eher mäßig.
DWN Express - Inflation im Euro-Raum steigt auf 4,9 Prozent
express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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Höchster Wert seit 1992: Inflation im November auf 4,3 Prozent geschätzt
tt.com
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DFB-Frauen besiegen auch Verfolger Portugal (2.02/7)

Das deutsche Frauenfußball-Nationalteam feiert den "coolen Jahresabschluss", den sich Trainerin Martina Voss-Tecklenburg gewünscht hat. Auch Portugal ist zu schwach, und Lea Schüller trifft erneut. Geschafft von einer kräfteraubenden Partie an der Algarve, aber überglücklich: Die deutschen Fußballerinnen haben einen Riesenschritt in Richtung Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland gemacht. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzte sich in der WM-Qualifikation gegen Portugal am Dienstagabend in Faro sicher mit 3:1 (3:1) durch und liegt als Tabellenführer in der Gruppe H nun fünf Punkte vor dem härtesten Verfolger. Vor nur 500 Zuschauern im Estádio de São Luís trafen Torjägerin Lea Schüller vom FC Bayern München (15. Minute), die Wolfsburgerin Svenja Huth (23.) und Chelsea-Profi Melanie Leupolz (28.) für die Gäste. "Wir sind gut ins Spiel reingekommen, machen drei Tore, lassen den Gegner dann unnötigerweise wieder ins Spiel kommen. Da haben wir uns das Leben ein bisschen schwer gemacht", sagte Mittelfeldspielerin Leupolz nach ihrem 75. Länderspiel. "Wir sind froh über sechs Siege in sechs Spielen in der WM-Quali, und ich denke, dass wir da stolz drauf sein können." Die DFB-Auswahl landete damit den sechsten Sieg in der sechsten Partie auf dem Weg zur WM. Die deutlich unterlegenen Portugiesinnen kamen durch einen von Torhüterin Merle Frohms verursachten Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:3 durch Carole da Silva Costa (34.). Das Rückspiel gegen Portugal steht am 9. April an, am 12. April geht es nach Serbien. Nur die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das Endturnier. Die Zweiten spielen in Playoffs um zwei weitere Plätze. Nach dem 8:0-Erfolg zuletzt in Braunschweig gegen die Türkei wurden die Weltmeisterinnen von 2003 und 2007 dieses Mal mehr gefordert, spielten aber in der ersten Halbzeit zielstrebig nach vorne. Erstmals nach längerer Verletzungspause stand Abwehrchefin Marina Hegering (31) vom FC Bayern in der Startelf. Den Respekt in der Anfangsphase legte die DFB-Auswahl schnell ab und nach zwei vergebenen Chancen von Klara Bühl gelang Schüller ihr 23. Tor im 34. Länderspiel. Beim Gegentreffer per Strafstoß hatte Stammkeeperin Frohms Pech: Der Ball sprang erst an den Pfosten und dann vom Rücken der Frankfurterin ins Netz. Nach der Pause tat sich die deutsche Auswahl lange schwer gegen einen zunehmend aggressiven Gegner. Die eingewechselte Dzsenifer Marozsan vom US-Club OL Reign versuchte, dem Spiel wieder mehr Struktur zu geben, doch es blieb zerfahren. Die 19-jährige Hoffenheimerin Jule Brand vergab als Joker noch das 4:1 (76.). Wo das Team von Voss-Tecklenburg international wirklich steht, wird sich im Februar in England zeigen. Bei einem Einladungsturnier sind die Gegner das Gastgeber-Team, Spanien mit Spielerinnen vom Königsklassen-Gewinner FC Barcelona und Olympiasieger Kanada. "Dieses Turnier ist eine gute Möglichkeit, zum Start ins EM-Jahr echte Härtetests zu absolvieren", sagte die Bundestrainerin. In der EM-Vorrunde im Juli in England trifft der Rekord-Europameister auf ebenfalls auf Spanien sowie auf Dänemark und Finnland. Das deutsche Team hatte durch das Viertelfinal-Aus gegen Schweden bei der WM 2019 in Frankreich die Sommerspiele in Tokio verpasst. Quelle: sportschau.de
DFB-Frauen besiegen auch Verfolger Portugal
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Deutsche Fußballerinnen auf WM-Kurs
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Corona-Hammer von Scholz: Impfstatus soll nach sechs Monaten ablaufen (1.07/7)

Corona-Hammer von Olaf Scholz! Wer sich sechs Monate nach der zweiten Impfung nicht boostern lässt, gilt bald als Ungeimpfter! ALLE Informationen nur mit BILDplus!
Scholz für allgemeine Impfpflicht – Impfung soll nach sechs Monaten Anerkennung verlieren
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Gipfel zur Impfpflicht: "Keiner hat gesagt, dass Demokratie. (1.07/7)

Eine Impfpflicht gegen das Coronavirus sei „alternativlos“, sagt Gesundheitsminister Mückstein. Für Volksschüler wird sie aber wohl nicht gelten, meint Verfassungsministerin Edtstadler. Fest steht: Weitere Gesprächsrunden sind geplant. Ab Februar soll in Österreich eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus gelten. So lauten die Pläne der Bundesregierung. Doch wie ist eine solche argumentier- und realisierbar? Um diese Fragen zu klären, luden Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstag Experten aus Wissenschaft, Verfassungsrecht, Gesundheit, dem Verfassungsdienst, der Bioethikkommission sowie Vertreter von SPÖ und Neos zu einem Gipfeltreffen ins Kanzleramt. Nicht dorthin gerufen wurde die FPÖ. Die türkis-grüne Begründung dafür: Die Freiheitlichen lehnen eine Impfpflicht kategorisch ab. „Keiner hat gesagt, dass Demokratie einfach ist, aber es ist wert, Demokratie zu leben“, sagte Edtstadler nach dem zweieinhalbstündigen Termin. Die Gespräche seien „sehr fundiert" gewesen und „in die Tiefe gegangen", meinte die Ministerin. Es sei darum gegangen, wie eine Impfpflicht verfassungsrechtlich umgesetzt werden könne. Keine Frage hingegen sei mehr, ob sie möglich sei: „Es ist ausjudiziert“, betonte Edtstadler. Zwar handele es sich dabei um einen Eingriff in das Recht auf Privat- und Familienleben, das die Europäische Menschenrechtskonvention in Artikel acht festhalte, umsetzen könne man sie aufgrund der aktuellen pandemischen Lage aber sehr wohl. Zugleich entschuldigte sich die Ministerin dafür, dass bei der Überzeugungsarbeit für die Impfung in der Vergangenheit nicht alles optimal gelaufen sei. Man habe daraus gelernt: „Ich möchte mich bei denjenigen entschuldigen, die sich bisher nicht angesprochen fühlen.“ Niemand sollte „in ein Eck“ gedrängt werden. Mückstein ergänzte, dass es sich bei den Vakzinen gegen das Coronavirus um die derzeit wohl besterforschte Medizin handele. Daher wisse man auch, dass sie vor „schweren Verläufen“ schütze, weshalb eine Impfpflicht „alternativlos“ sei. Zwar hätten sich bisher mehr als 70 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal impfen lassen, „aber aus epidemiologischer Sicht reicht das nicht“. Nicht ausreichend sei im Übrigen das heutige Treffen gewesen: „Es wird weitere geben“, betonte Edtstadler, etwa um die Frage nach etwaigen Strafen zu klären oder jene, ab welchem Alter die Impfpflicht gelten soll. Aktuell könne sie dazu nur so viel sagen, meinte die Ministerin: „Wir werden nicht Volksschulkinder mit einer Impfpflicht versehen.“ Vor Beginn des Gipfeltreffens hatte sich SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu Wort gemeldet und betont, sehr froh über den Austausch mit Experten und Ministern zu sein. „Das gemeinsame Ziel muss sein, diesen Teufelskreis an Lockdowns und Überlastung der Spitäler zu durchbrechen“, sagte sie. Ihrer Ansicht nach gehe das nur mit einer hohen Durchimpfungsrate, die zu erreichen die Regierung leider verabsäumte habe. Daher sei eine allgemeine Impfpflicht „der einzige Weg“ dorthin. Allerdings: „Sie wirkt nicht von heute auf morgen, aber wenn sie mit Februar in Kraft tritt, dann haben wir gute Chancen, den nächsten Herbst ohne Lockdown zu schaffen“, pochte sie auf einen „raschen Umsetzungsfahrplan“. Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung der Klinik Favoriten, sagte, es gehe darum, von der Wirksamkeit der Vakzine die Impfplicht abzuleiten: „Wir haben leider gelernt, dass die Impfungen keine Lebendimpfungen sind, wo man mit einem Schuss einen lebenslangen Schutz hat.“ Stattdessen müssten sie öfter verabreicht werden. Und: Ihre Wirksamkeit variiere je nach Hersteller: „Da ist Moderna besser als Pfizer und das wieder besser als Johnson oder andere“, sagte Wenisch. Zum zweiten gehe es um ihre Intensität: „Wie viele schwerste Fälle auf Intensivstationen kann ich verhindern? Wie viele Patienten auf den Normalstationen?“ Zum dritten sei die Frage zu beantworten: „Wie lange hält man das aus?“ Das Ziel müsse sein, Covid-19 in den Spitälern so in den Griff zu bekommen wie die Grippe, folglich mit einer höheren Belastung für maximal ein, zwei Monate im Winter – das halte man aus. Medizinrechtsexperte Karl Stöger von der Universität Wien ergänzte, dass es sich bei der Impfpflicht um eine politische Entscheidung handle. Verfassungsjuristen in Österreich seien sich momentan darin einig, dass eine solche „als letztes Mittel“ zulässig sei – „auch wenn es sich um einen Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte handelt, das soll man gar nicht kleinreden“. Es sei daher penibel darauf zu achten, „dass das Ganze verhältnismäßig ist“ und geeignet, die Situation „nachhaltig zu entschärfen“. Vor wie nach dem Treffen festgehalten wurde: Der Gesetzesentwurf soll in der Woche vom 6. Dezember fertig sein. Nach einer Begutachtungszeit von mindestens vier Wochen könnte das Gesetz – nach Beschluss von Nationalrat und Bundesrat – im Februar in Kraft treten. Fest steht außerdem: FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigte sich ob seiner Nicht-Einladung zum Gipfel empört und hielt eine Parallel-Pressekonferenz über „Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Politik" ab. Dort kritisierte er sodann wortreich „ die dümmste, verlogenste und sadistischste Regierung“, die nichts andere tue, als die Gesellschaft in einer „noch nie dagewesenen Dimension“ zu spalten. Das erinnere ihn an die „dunkelsten Zeiten“ der Geschichte. Bezüglich der neuen Variante des Coronavirus Omikron sei Kickl, der gerade eine Covid-19-Erkrankung überstanden hat, „klar“, dass diese Mutante harmlos sei. Was er nicht dazu sagte: Mehrere Experten haben sich zu B.1.1.529 bereits zu Wort gemeldet, der einhellige Tenor: Omikron wird derzeit eingehend untersucht, eindeutige Ergebnisse liegen noch nicht vor.
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Maxwell-Prozess: Erste Hauptzeugin sagt gegen Epstein-Vertraute Maxwell aus (1.05/7)

New York (dpa) - Im Missbrauchsprozess gegen Ghislaine Maxwell hat die erste Hauptzeugin gegen Jeffrey Epsteins Ex-Partnerin ausgesagt. Die Frau mit dem Namen "Jane" erzählte vor dem New Yorker Gericht am Dienstag nach übereinstimmenden Medienberichten, dass sie zu Beginn der mutmaßlichen Verbrechen erst 14 Jahre alt gewesen sei. Zuerst sei sie von Maxwell und Epstein 1994 in einem Ferienlager angesprochen worden, danach habe der Multimillionär sie zu sich eingeladen und sie über Jahre missbraucht. Es sei zu "Küssen, Oralsex miteinander, Oralsex mit Jeffrey (und) vollem Geschlechtsverkehr" gekommen, sagte die Zeugin nach Angaben der "New York Times". Maxwell sei bei einigen Handlungen anwesend gewesen. Zudem sei sie mit dem Mädchen unter anderem Unterwäsche kaufen gegangen oder habe sie anderweitig eingeladen. Über ihre Gefühle nach ihrem ersten Missbrauch durch Epstein sagte sie: "Ich hatte Angst und fühlte mich eklig und schämte mich." Die Verteidigung stellte die Zeugin, die mittlerweile eine Schauspielerin ist, im Kreuzverhör demgegenüber als Frau dar, die es gewohnt sei, Rollen zu spielen. Auch betonte Anwältin Bobbi Sternheim, dass die Zeugin erst dann einen Anwalt einschaltete, als eine mögliche finanzielle Entschädigung aus einem Fonds möglich erschien. Der Prozess gegen Maxwell war am Montag gestartet und wird schätzungsweise sechs Wochen dauern, die Staatsanwaltschaft stützt sich auf vier Hauptzeuginnen. Die zu verhandelnden Fälle reichen von 1994 bis 2004, die mutmaßlichen Verbrechen sollen in Epsteins Anwesen in New York, Florida, Santa Fe und London begangen worden sein. Der mit vielen Prominenten bekannte Multimillionär war vor über zwei Jahren in einer New Yorker Gefängniszelle tot aufgefunden worden, eine Obduktion kam zu dem Schluss, dass es sich um Selbstmord handelte. Einen Prozess gegen ihn gab es deshalb nie.
Epsteins „rechte Hand“? Anklage wirft Maxwell Missbrauch vor
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Epsteins „rechte Hand“? Anklage wirft Maxwell Missbrauch vor
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Sympathie oder Können? Messi statt Lewandowski (1.05/7)

Nicht jede Wahl zeichnet den aktuell Fußballer aus. Auch nicht der Ballon d'Or, den Superstar Lionel Messi zum siebenten Mal gewonnen hat. Paris. Lionel Messi, wer sonst? Der argentinische Superstar hält ein Abonnement auf den von der französischen Fachzeitung „France Football“ verliehenen Ballon d'Or. Zum siebenten Mal wurde der Filigrantechniker mit dieser Auszeichnung geschmückt; doch diese Wahl weckt Kritik. Und Zweifel.
Ballon d'Or: Kritik an Lionel Messis Wahl
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Ballon d'Or: Messis Rekord, Ronaldos Ärger
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Corona: Griechenland führt Impfpflicht für Senioren ein (1.03/7)

Die griechische Regierung führt die Impfpflicht für Senioren ein. Sie setzt damit bei jener Altersgruppe an, deren Schutz den grössten Einfluss auf das Gesundheitssystem hat. Den harten Kern von Impfgegnern umzustimmen, dürfte schwierig werden. Ab Mitte Januar sollen über 60-Jährige in Griechenland gebüsst werden können, wenn sie nicht gegen Corona geimpft sind. Für Griechinnen und Griechen über 60 Jahren, die sich bis zum 16. Januar nicht für die erste Dosis einer Covid-19-Impfung angemeldet haben, wird es teuer: Sie müssen künftig eine Busse bezahlen. Dies kündigte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Dienstag an. Das Strafgeld über 100 Euro wird monatlich fällig. Bei einer durchschnittlichen Monatsrente von 725 Euro ist das ein äusserst schmerzhafter Betrag. Das Geld soll in einen Sonderfonds für griechische Spitäler fliessen. Mitsotakis sagte, es handle sich nicht um eine Busse, sondern um einen Gesundheitsbeitrag. Vergleich mit Portugal Mit der Impfpflicht für Senioren führt Griechenland erneut relativ früh eine Massnahme ein, die vor kurzem noch als Tabubruch galt. Im Juli folgte das Land dem französischen Beispiel und verfügte ein Impfobligatorium für Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Nun wird die allgemeine Bevölkerung in einer bestimmten Altersgruppe in die Pflicht genommen. Der Stichtag für die neue Massnahme liegt noch vor jenem in Österreich, wo ab Februar eine allgemeine Impfpflicht gelten soll. Die Fokussierung auf die Senioren begründete Mitsotakis mit der bekannten höheren Anfälligkeit dieser Altersgruppe für einen schweren Krankheitsverlauf und ihrem entsprechend grossen Anteil an hospitalisierten Patienten. Die Impfung eines 70-Jährigen habe für das Gesundheitssystem eine 34-mal grössere Wirkung als jene eines jungen Erwachsenen, sagte der Regierungschef. Mitsotakis verwies dabei auf Portugal, wo 99,5 Prozent der über 60-Jährigen geimpft sind und zurzeit 80 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch betreut werden. In Griechenland befinden sich bei gleicher Bevölkerungsgrösse zurzeit 657 Patienten in Intensivpflege. Der Anteil der geimpften Senioren liegt bei 83 Prozent. Kern harter Impfgegner Im regionalen Vergleich steht Griechenland eigentlich relativ gut da. 61,4 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft, weit mehr als etwa in Bulgarien, Rumänien oder Serbien. Südosteuropa ist die Hochburg der Impfskeptiker. Um die Überlastung des ohnehin schwachen Gesundheitssystems abzuwenden, reicht die Quote aber nicht aus. Zudem gibt es auch in Griechenland einen relativ starken und sehr lautstarken Kern harter Impfgegner, die unter keinen Umständen zu einem Meinungswechsel bereit sind. So wurden etwa 6000 Angestellte des Gesundheitsbereichs ohne Lohnausgleich suspendiert, weil sie sich dem Obligatorium widersetzten. Eine groteske Geschichte, die auch international für einiges Aufsehen gesorgt hat, zeigt zudem, dass es auch betrügerische Versuche gibt, Covid-19-Impfungen zu entgehen. Zehntausende von Personen haben griechische Ärzte bestochen, damit diese ihnen eine Kochsalzlösung injizieren, danach aber dennoch ein Impfzertifikat ausstellen. Die Ärzte stimmten zu, verabreichten aber ein echtes Vakzin. Insbesondere bei den Senioren spielt auch die ambivalente Haltung der orthodoxen Kirche eine Rolle. Während die Kirchenführung grundsätzlich hinter dem Kurs der Regierung steht, bekräftigen viele Priester die Skepsis unter ihren Gläubigen und vertreten etwa die Ansicht, dass man sich im Rahmen eines heiligen Gottesdienstes nicht anstecken könne. Meinungswechsel bei der Regierung Noch vor wenigen Wochen hatte sich Mitsotakis gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. Die Reaktion der Gegner würde umso heftiger ausfallen, je stärker die Regierung zu Zwangsmassnahmen greife, sagte er damals. Wohl auch unter dem Eindruck der noch unbekannten Gefahr, die von der jüngsten Virus-Variante ausgeht, hat die Regierung nun ihre Meinung geändert. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Schwesig: Es führt kein Weg an der allgemeinen Impfpflicht vorbei
stern.de
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An Bernd Förtsch führt kein Weg mehr vorbei (1.03/7)

E s ist nun mehr als 20 Jahre her, da hatten Börsenzeitschriften Hochkonjunktur. Im ersten Quartal des Jahres 2000 wurde rund eine Million Exemplare dieser Zeitschriften verkauft, die vor allem die heißesten und neuesten Aktientipps präsentierten. Doch mit der abkühlenden Börseneuphorie und dem aufkommenden Internet schrumpfte das Interesse an ihnen. Im vergangenen Quartal brachten es die einzelnen Magazine noch auf 10 bis 30 Prozent ihrer Spitzenauflagen. Auch die Zahl der Anbieter hat sich ausgedünnt – und ist nun noch einmal geringer geworden. Denn die Kulmbacher Börsenmedien AG, die unter anderem das wöchentlich erscheinende Anlegermagazin „Der Aktionär“ herausgibt, übernimmt den Münchener Finanzen Verlag. Damit gehen die Titel „Börse Online“, „Euro“ und „Euro am Sonntag“ im Verlag des nicht ganz unumstrittenen Verlegers Bernd Förtsch auf. Dieser hatte die Börsenmedien AG 1989 als Buchverlag gegründet. 1994 startete die Zeitschrift „Bulle & Bär“, 1996 „Der Aktionär“, die 1998 miteinander verschmolzen. Bekannt wurde der Verlag einem größeren Publikum mit dem Auftritt Förtschs in der Sendung „3satBörse“ im Jahr 1999. Förtsch, der anfangs wenig erfolgreich mit Nebenwerten wie der Achterbahn AG oder dem niederländischen Broker van der Moolen zu punkten versuchte, sprang bald erfolgreich auf den Neuer-Markt-Zug auf und erwarb sich den Beinamen „Mr. Dausend“, als er der Aktie des später in die Insolvenz gegangen Set-Top-Boxen-Herstellers Infomatec einen Kurs von 1000 Euro prophezeite. Richtig glücklich wurde Förtsch damit eher nicht. Es gab Ermittlungen der Finanzaufsicht, Durchsuchungen der Geschäftsräume, ganz zu schweigen von den schon früher üblichen maßlosen Beschimpfungen im Internet. Mit der Verknüpfung von Fondsmanagement, Börsenjournalismus, Anlegerfernsehen, Direktbank und privatem Investieren setzte sich Förtsch von jeher dem Verdacht aus, es dabei nicht immer so genau zu nehmen und dass weniger seine Anleger und Leser davon profitieren als vielmehr er selbst. Er selbst wurde dabei aber nie belangt, trotzdem immer wieder ermittelt wurde. Gleich zwei stellvertretende Chefredakteure des „Aktionärs“ wurden dagegen aber zu Bewährungsstrafen wegen Marktmanipulation verurteilt. Nichtsdestoweniger baute Förtsch, der seit dem Neuer-Markt-Trubel öffentlich eher wenig in Erscheinung tritt, erfolgreich ein Imperium auf. Das Manager Magazin verzeichnete ihn im Oktober 2021 auf seiner traditionellen Reichstenliste mit einem geschätzten Vermögen von rund 700 Millionen Euro auf Platz 265. Nun also gehen drei weitere Anlegertitel in Förtschs Börsenmedien AG auf. Vor drei Jahren schon hatte diese die Online-Plattform Finanztreff.de übernommen und wird künftig auch boerse-online.de betreiben. Im Einzelverkauf von Druckerzeugnissen steigt der Anteil der Börsenmedien AG nach eigenen Angaben im Segment der Wirtschaftstitel von 27 auf nun 49 Prozent – für Börsentitel dürfte dieser Anteil sehr viel höher sein, so dass an den Kulmbachern hier praktisch kaum noch ein Weg vorbei führt. Ob dies für ein meinungsgetriebenes Sujet wie Aktientipps für Privatanleger von Vorteil ist, mag bezweifelt werden.
Schwesig: Es führt kein Weg an der allgemeinen Impfpflicht vorbei
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Michigan: Drei Tote bei Schiesserei in High School (1.02/7)

Acht weitere Personen wurden verletzt. Der mutmassliche Täter ist 15 Jahre alt. Die Schiesserei sorgte für einen Grosseinsatz (Symbolbild). (dpa/Reuters) Ein Schütze hat an einer High School in Oxford im amerikanischen Gliedstaat Michigan das Feuer eröffnet und nach ersten Erkenntnissen mindestens drei Schüler getötet. Acht weitere Personen – darunter mindestens ein Lehrer – seien bei dem Vorfall am Dienstag durch Schüsse verwundet worden, teilte das Büro des Sheriffs im Bezirk Oakland mit. Bei den Getöteten handele es sich um einen 16-jährigen Jungen, ein 17-jähriges Mädchen und ein 14-jähriges Mädchen, sagte ein Polizeisprecher gegenüber Reportern am Tatort. Bei dem mutmasslichen Täter handele es sich um einen 15 Jahre alten Zehntklässler der Oxford High School nördlich der Metropole Detroit. Er sei festgenommen worden. Die Polizei habe eine Handfeuerwaffe beschlagnahmt. Der Verdächtige habe einen Anwalt verlangt und sich nicht zu einem etwaigen Tatmotiv geäussert. Ein Polizeisprecher sagte, es handele sich um «eine sehr tragische Situation». Der Verdächtige sei innerhalb von fünf Minuten nach dem ersten Notruf gefasst worden, der um 12.51 Uhr (Ortszeit) eingegangen sei. Er habe keinen Widerstand geleistet. Präsident Joe Biden wurde von Jake Sullivan, dem amerikanischen Sicherheitsberater, im Vorfeld eines Besuchs und einer Rede an einer technischen Hochschule in Minnesota über die Schiesserei informiert, wie Pressesprecherin Jan Psaki gegenüber Reportern erklärte. «Mein Herz schlägt für die Familien, die den unvorstellbaren Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen ertragen müssen», sagte Biden in Minnesota. Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, nannte die Schiesserei «entsetzlich». «Als Michiganer haben wir die Verantwortung, alles zu tun, was wir können, um uns gegenseitig vor Waffengewalt zu schützen», sagte Whitmer, eine Demokratin, in einer Erklärung. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Mindestens drei Tote nach Schüssen an US-Schule
tagesspiegel.de
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Was Bund und Länder diskutieren (1.02/7)

Keine Beschlüsse, aber jede Menge Absichtserklärungen. Bund und Länder wollen am Donnerstag auf einer Ministerpräsidentenkonferenz zahlreiche neue Maßnahmen beraten. Was könnte kommen? Ein Überblick. Eine allgemeine Impfpflicht wird wahrscheinlicher. Der Bundestag soll darüber abstimmen. Der wohl künftige Kanzler Olaf Scholz will dafür den Fraktionszwang aufheben. Eine Abstimmung ohne Fraktionszwang kommt bei ethisch heiklen Fragen in Betracht. Die von Union und Grünen geführten Länder forderten den Bund auf, die "Vorbereitungsarbeiten zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht zügig einzuleiten." Das Infektionsschutzgesetz könnte angepasst werden. So soll Hochinfektionsländern ein "angemessener Instrumentenkasten" zur Verfügung haben, heißt es in einem Papier der SPD-geführten Bundesländer. Als Beispiel werden Schließungen von Restaurants genannt. Die Bundesregierung will bis zu 30 Millionen Impfungen (Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung) bis Weihnachten möglich machen. Der Bund-Länder-Krisenstab soll deshalb umgehend seine Arbeit aufnehmen. Das bestätigte die geschäftsführende Bundesregierung. Der Kreis derjenigen, die impfen dürfen, soll ausgeweitet werden. Künftig könnten auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Pflegefachkräfte, Zahnärztinnen und Zahnärzte impfen können. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagte, dass vonseiten des Bundes zugesagt wurde, die rechtlichen Vorgaben dafür zu ändern. Der Impfstatus soll bereits nach sechs Monaten seine Anerkennung verlieren, heißt es in dem SPD-Papier. Bis Ende Januar/Februar soll es aber eine Übergangszeit geben - hier ist von sieben, acht, neun Monaten die Rede. Details müssen auch hier noch diskutiert werden. Bundesweit soll - zumindest nach den Vorschlägen der SPD-Länder - für den Einzelhandel, Einrichtungen und Veranstaltungen 2G gelten. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Kontrolliert werden soll dies von den Geschäften. Für Ungeimpfte könnte es Kontaktbeschränkungen geben. Das heißt: Private Zusammenkünfte wären für Ungeimpfte auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Auch dies ist eine Forderung aus dem SPD-Papier. In Gebieten mit hoher Inzidenz oder Hospitalisierungsrate könnten Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen geschlossen werden. Großveranstaltungen sollen deutlich eingeschränkt werden, es bleibt aber unklar, was das im Detail heißt.
Bund und Länder bereiten weitere Beschränkungen vor
n-tv.de
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Lockdown offiziell bis 11. Dezember verlängert (1.02/7)

Für die entsprechende Verordnung von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) stimmten die Regierungsfraktionen ÖVP und Grünen sowie die SPÖ. Christbäume dürfen auch während des Lockdowns verkauft werden. Der aktuell geltende Lockdown ist am späten Dienstagnachmittag im Hauptausschuss des Nationalrates wie geplant bis 11. Dezember verlängert worden. Für die entsprechende Verordnung von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) stimmten die Regierungsfraktionen ÖVP und Grünen sowie die SPÖ. Von NEOS und FPÖ kam keine Zustimmung, hieß es am Abend gegenüber der APA aus den Parlamentsklubs. Mit der "1. Novelle zur 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung" bleibt der aktuelle Lockdown wie von der Regierung angekündigt bis 11. Dezember in Kraft (insgesamt 20 Tage). Notwendig war die Novelle, da Ausgangsbeschränkungen laut Gesetz jeweils nur zehn Tage lang verordnet werden dürfen. Die übrigen Lockdown-Regelungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Die größte Änderung ist die schon am Vortag bekannt gewordene Beschränkung der Laden-Öffnungszeiten: Jene Geschäfte und Versorger, die im aktuellen Lockdown schon bisher zur Grundversorgung offenhalten durften, müssen ab Donnerstag spätestens ab 19 Uhr ihre Pforten schließen. Bisher war diesen ein Offenhalten bis maximal 21 Uhr möglich. Zusätzlich wird (in der "Rechtlichen Begründung" zur Verordnung) festgehalten, dass der Verkauf von Christbäumen unter die Ausnahme des "Agrarhandels" fällt. Daher können Christbäume auch während des Lockdowns verkauft werden, auch ein Verkauf an Ständen ist ausdrücklich zulässig. Das Gesundheitsministerium nutzte die Novelle außerdem dazu, um die angekündigte Verkürzung der Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass umzusetzen - von 360 auf 270 Tage. Ausgenommen sind Personen, die zwei Mal geimpft und genesenen sind. Für sie gilt das Impfzertifikat weiterhin 360 Tage lang. Diese Regelung tritt mit 6. Dezember in Kraft. Ein Nein zur Verlängerung kam wie erwartet von der den Lockdown grundsätzlich ablehnenden FPÖ sowie von den NEOS. Gegenüber der APA begründete man im pinken Parlamentsklub die Ablehnung u.a. mit dem Wunsch nach einer früheren Öffnung des Handels - "unter strengen Sicherheitsvorkehrungen".
Corona-Impf-Gipfel und Lockdown-Verlängerung am Dienstag
tt.com
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Er will Le Pen rechts überholen (1.02/7)

Sohn algerischer Juden, wegen Volksverhetzung verurteilter Publizist, jetzt Präsidentschafts-Kandidat: Eric Zemmour macht in Frankreich nicht nur unter Rechten von sich reden. Für die Regierung ist er ein Trump-Abklatsch. Zu den Klängen der 7. Symphonie von Beethoven haben Eric Zemmours Wahlkampfstrategen einen dramatischen Countdown inszeniert. Flackerlicht in changierenden Farbtönen sollte die über Wochen aufgebaute Spannung noch ein letztes Mal steigern, bevor er endlich im Bild erscheint. In einer altmodisch anmutenden Bibliothek sitzt Eric Zemmour am Tisch vor einem Mikrofon und liest vom Blatt seine bedrohliche Bestandsaufnahme eines ehemals großen Landes im Niedergang: "Liebe Landsleute, seit Jahren umklammert, erdrückt, verfolgt euch ein seltsames und stechendes Gefühl, ein Gefühl der Enteignung." Die Szenerie erinnert an das Bild von General De Gaulle vor dem Mikrofon, wie er 1940 von London aus die Franzosen zum Widerstand gegen die Deutschen aufruft. Zemmour sieht die Franzosen einem anderen Feind gegenüber - der angeblichen Überfremdung: "Sie sind nicht umgezogen, und doch haben sie das Gefühl, nicht mehr zu Hause zu sein. Sie haben Ihr Land nicht verlassen, aber es ist, als hätte Ihr Land Sie verlassen. Sie fühlen sich fremd in Ihrem eigenen Land. Sie sind im inneren Exil." Szenen von Gewalt, Sucht, Verrohung untermalen Zemmours Ausführungen: "Die Rechte und die Linke haben ihnen verschleiert, wie tief wir schon abgestiegen sind, haben Ihnen verheimlicht, dass wir bereits als Volk ersetzt werden", behauptet er. Karikaturhaft schließen sich Bilder eines längst vergangenen Frankreich an, das groß, stark, schön und friedlich gewesen sei - das Land, das Zemmour wiederauferstehen lassen will. Wie genau, das beantwortet er in seinem Wahlkampf-Eröffnungsvideo nicht. Er belässt es bei allgemeinen Aussagen: Er wolle den Minderheiten die Macht nehmen, die die Mehrheit der Gesellschaft gängelten. Zemmour, der Sohn jüdischer, algerischer Einwanderer und langjähriger Journalist der konservativen Tageszeitung "Le Figaro", hat mit seiner außergewöhnlichen Kandidatur-Bekanntmachung überrascht. Den Weg über einen Youtube-Kanal zu wählen, ist modern; die Inszenierung seines Vortrags hingegen konservativ, die bildliche Untermalung seiner Ausführungen plakativ. "Das alles zielt eindeutig auf den ersten Wahlgang ab", analysiert Bernard Sananès vom Meinungsforschungsinstitut ELABE. "Er will nach den zuletzt stagnierenden Umfragewerten Wähler mobilisieren - und zwar entweder die von der Kandidatin rechts außen, Marine Le Pen, oder die von den konservativen Republikanern." Denn nur, wenn er zunächst im rechten Lager die meisten Stimmen auf sich vereinen kann, hat er eine Chance, in die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen einzuziehen. Ob der rechtsnationalistische und wegen Volksverhetzung verurteilte Zemmour dann auch gemäßigte Konservative für sich gewinnen kann, wird auch davon abhängen, wie Zemmour weiter vorgeht. Zuletzt rutschte er in den Umfragen wieder hinter seine Rechtsaußen-Konkurrentin Marine Le Pen. In London und Genf verwehrte man ihm Auftritte in bereits gebuchten Sälen. Und die Gerüchte, dass Sahara Knafo, die mehr als 30 Jahre jüngere Lebensgefährtin und Wahlkampfmanagerin des dreifachen verheirateten Vaters schwanger sei, dürfte die katholische Wählerschaft verschrecken. Bei seinem jüngsten Besuch in Marseille kam er mit niemandem ins Gespräch, stattdessen zeigte er einer Demonstrantin, die ihm den Mittelfinger gezeigt hatte, ebenfalls den Stinkefinger. Eine willkommene Entgleisung für Regierungssprecher Gabriel Attal: "Wenn man politische Verantwortung trägt, und Präsident der Französischen Republik werden will, zeigt man den Leuten nicht den Stinkefinger", sagte er dazu. Zemmour bezeichne sich selbst immer wieder als französischen Donald Trump - "Aber er ist allenfalls ein Trump, der auf der Billigplattform Wish bestellt wurde." Nun wird es für Zemmour darauf ankommen, ein Programm auszuarbeiten, das auch andere Themen als Immigration und Sicherheit umfasst und eine positive Vision der Zukunft Frankreichs bietet. Und darauf, dass er die für eine offizielle Kandidatur vorgeschriebenen Patenschaften von insgesamt 500 gewählten Volksvertretern zusammenbringt.
Rechts und radikal: Éric Zemmour will französischer Präsident werden
diepresse.com
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Zemmour kandidiert (1.02/7)

Der rechtsradikale Ex-Journalist Zemmour will Frankreichs neuer Präsident werden. Er verkündete, im April kommenden Jahres gegen Amtsinhaber Macron anzutreten. In Umfragen liegt er bislang allerdings nur auf Rang drei. Bei der französischen Präsidentenwahl im April 2022 will der rechtsradikale Publizist Eric Zemmour kandidieren. In einer auf Online-Plattformen veröffentlichten Videobotschaft sagte der 63-Jährige, er habe sich zu einer Kandidatur entschieden, um Frankreich "zu retten". Zemmour galt schon seit Längerem als möglicher Herausforderer für Amtsinhaber Emmanuel Macron. In einer E-Mail informierte er seine Anhänger über die bevorstehende Kandidatur. "Bis jetzt war es nur ein Aufwärmen. Das eigentliche Rennen beginnt", hieß es darin. Der ehemalige Journalist, der für seine strikte Anti-Migrationspolitik bekannt ist, hatte mit seiner polarisierenden Sprache und seinem Auftreten die Vorwahlen dominiert. "Wir sind ein großartiges Volk. Wir lassen uns nicht austauschen, wir lassen uns nicht kolonisieren", erklärte Zemmour in dem auf seinem Youtube-Kanal veröffentlichten Video. Er vertritt den in rechtsextremen Kreisen verbreiteten Mythos des "großen Austausches", nach dem die europäische Bevölkerung angeblich durch muslimische Migranten und deren Nachfahren ersetzt wird. Der aus einer algerisch-jüdischen Familie stammende ehemalige Journalist mischt seit Wochen den Vorwahlkampf in Frankreich auf. In den Umfragen überholte er zeitweise die rechtspopulistische Politikerin Marine Le Pen. Zuletzt geriet seine Kampagne aber ins Stocken. Laut einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage käme er im ersten Wahlgang auf 14 bis 15 Prozent der Stimmen, während Le Pen auf rund 19 Prozent kommt. Amtsinhaber Macron kann demnach auf 25 Prozent hoffen. Die erste Wahlrunde ist für den 10. April angesetzt. Die Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten ist am 24. April vorgesehen. Der Rechtspopulist, der bereits wegen Volksverhetzung verurteilt wurde, soll heute Abend in der Nachrichtensendung des Senders TF1 auftreten - ein üblicher Schritt für Präsidentschaftskandidaten. Erst am Wochenende hatte Zemmour wieder für einen Eklat gesorgt. Nach einem Wahlkampfauftritt in Marseille wurde er fotografiert, wie er einer Demonstrantin, die ihm den Mittelfinger zeigte, die gleiche beleidigende und obszöne Geste entgegnete. Ärger hatte Zemmour zuletzt auch mit dem Boulevardmagazin "Closer". Er verklagte das Magazin, weil es behauptet hatte, seine wichtigste politische Beraterin erwarte ein Kind von ihm.
Rechts und radikal: Éric Zemmour will französischer Präsident werden
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Inflation im November auf höchstem Wert seit 1992 (1.02/7)

Steigende Treibstoff- und Energiepreise treiben weiterhin die Inflation nach oben. Mit 4,3 Prozent war die Teuerungsrate im November so hoch wie zuletzt im Mai 1992. EU-weit dürften die Preise sogar um 4,9 Prozent zulegen. Die Preisschübe bei Treibstoffen und Heizöl treiben europaweit die Inflation nach oben. In Spanien gab es im November mit 5,6 Prozent den höchsten Wert seit fast 30 Jahren, in Deutschland war die Inflation im November mit 5,2 Prozent so hoch wie zuletzt 1992. Auch vor Österreich macht die Inflationsspirale keinen Halt. Waren im Oktober 3,7 Prozent der höchste Wert seit 13 Jahren, so sind 4,3 Prozent im November bereits der höchste Wert seit Mai 1992. Das geht aus Berechnungen der Statistik Austria im Rahmen einer Schnellschätzung hervor. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,7 Prozent. Steigende Treibstoff- und Energiepreise würden weiter zu einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate führen, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas am Dienstag. Details zur heimischen Inflationsentwicklung im November wird die Statistik Austria am 17. Dezember veröffentlichen. Die Inflation im Euroraum ist im November aufgrund kräftig gestiegener Energiepreise auf das bisher höchste Niveau seit Beginn der Messung im Jahr 1997 geklettert. Die Teuerungsrate lag im November bei 4,9 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einer Rate von 4,5 Prozent gerechnet. Getrieben wurde die Teuerung im November einmal mehr durch einen extrem starken Anstieg der Preise für Energie, die sich zum Vorjahresmonat um 27,4 Prozent verteuerte. Lebens- und Genussmittel waren um 2,2 Prozent teurer als vor einem Jahr. Etwas deutlicher verteuerten sich Industriewaren und Dienstleistungen. Ohne Energie, Lebens- und Genussmittel stieg das Preisniveau um 2,6 Prozent. Diese sogenannte Kernrate wird von vielen Ökonomen als verlässliches Inflationsmaß angesehen. In den großen Volkswirtschaften der Eurozone ist die Inflation in Deutschland am stärksten. In Frankreich, der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft, ist der Preisauftrieb mit einer Rate mit 3,4 Prozent deutlich schwächer. In Italien liegt die Inflationsrate ebenfalls spürbar niedriger bei 4,0 Prozent. Volkswirte gehen davon aus, dass der Anstieg der Verbraucherpreise im November den Höhepunkt erreicht hat. Im kommenden Jahr sei mit einem deutlichen Rückgang der Inflation zu rechnen. "Zum einen fällt dann die Anhebung der Mehrwertsteuer in Deutschland Anfang dieses Jahres aus dem Vorjahresvergleich heraus", sagte Experte Christoph Weil von der Commerzbank. Außerdem dürften die Energiepreise in den kommenden Monaten nicht mehr so stark steigen wie in den ersten Monaten 2021. Das mittelfristige Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt bei zwei Prozent und wird bereits seit Monaten deutlich überschritten. Die Notenbank bewertet die Entwicklung als vorübergehend und rechnet im kommenden Jahr mit rückläufigen Inflationsraten. Leitzinserhöhungen hat die EZB bisher nicht signalisiert. Allerdings verweisen Analysten darauf, dass sich die Inflation im kommenden Jahr zäher auf einem erhöhten Niveau halten dürfte als bisher erwartet. Nach Einschätzung von Commerzbank-Experten Weil sollte sich diese Erkenntnis auch in der EZB durchsetzen, die ihre Inflationsprognose für das kommende Jahr ebenfalls nach oben revidieren dürfte. (APA/Reuters)
Höchster Wert seit 1992: Inflation im November auf 4,3 Prozent geschätzt
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Inzidenz geht ganz leicht zurück (1.02/7)

Seit Wochen kennt die bundesweite Inzidenz nur eine Richtung: aufwärts. Heute meldet das RKI erstmals seit dem 8. November keinen neuen Negativ-Rekord. Von einer Trendwende kann aber noch keine Rede sein. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals seit Wochen leicht gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Morgen liegt der Wert nun bei 452,2. Am Vortag war er auf den bisherigen Höchststand von 452,4 gestiegen. Am Dienstag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei knapp 400 gelegen. Am 8. November hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland erstmals die Schwelle von 200 und damit die bisherige Höchstmarke seit Pandemie-Beginn übersprungen. Seitdem wurden täglich neue Höchstwerte registriert. Auf dem Höhepunkt der zweiten Welle erreichte die bundesweite Inzidenz einen Wert von 197,6. Bundesweit wurden laut RKI-Angaben binnen 24 Stunden 45.753 Neuinfektionen verzeichnet, 427 mehr als am vergangenen Dienstag. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg laut RKI um 388 auf 101.344. Vor einer Woche wurden 309 Tote gezählt. Am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 100.000 überschritten. Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder am 18. November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Entscheidend ist allerdings der Tag der Infektionsmeldung, nicht der Krankenhausaufnahme. Deshalb liefert der Wert kein genaues Bild der aktuellen Lage. Am Montag lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,52. Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel - das heißt, nur Geimpfte und Genesene sind zugelassen. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie gibt das RKI mit 5.836.813 an. 4.893.300 Menschen gelten als genesen. Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv. de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann. Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.
DWN Express - Bundesagentur: Arbeitslosigkeit geht leicht zurück
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WHO rät älteren Menschen ohne Impfschutz wegen Omikron-Variante zu Reiseverzicht (1.01/7)

Nach dem Auftreten der neuen Omikron-Variante des Coronavirus hat die Weltgesundheitsorganisation ( WHO) alle Risikopatienten und älteren Menschen ohne Impfschutz aufgerufen, ihre Reiseaktivitäten anzupassen. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, sollten Reisen in Länder und Regionen, in denen lokale Übertragungen der neuen Corona-Variante nachgewiesen wurden, verschieben, erklärte die WHO am Dienstag in Genf. Allgemeine Reiseverbote, wie sie von zahlreichen Ländern verhängt wurden, wertete die WHO kritisch. Diese Verbote könnten die Ausbreitung der derzeit grassierenden Omikron-Variante des Corona -Virus "nicht verhindern". Zudem könnten sie sich negativ auf die künftige Bereitschaft der Staaten auswirken, die entscheidenden Gesundheitsdaten zu neu auftretenden Varianten zu übermitteln. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus rief die Regierungen mit Blick auf die neue Corona-Variante dazu auf, Ruhe zu bewahren und "rationale und verhältnismäßige Maßnahmen" zu ergreifen. "Die globale Reaktion muss ruhig, koordiniert und kohärent sein", sagte er. Nachdem Südafrika am vergangenen Donnerstag die Entdeckung der Omikron-Variante bekannt gegeben hatte, hatten zahlreiche Staaten weltweit Reisebeschränkungen für Südafrika und weitere Länder des südlichen Afrika verhängt. Die WHO stuft die neue Variante wegen der großen Zahl an Mutationen als "besorgniserregend" ein. Statistiken aus Südafrika deuten darauf hin, dass die Omikron-Variante deutlich ansteckender ist als bisherige Varianten. Ob sie auch gefährlicher ist, wird derzeit von Wissenschaftlern weltweit untersucht.
Wie Impfstoff-Hersteller nun reagieren
tagesschau.de
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Autsch-Moment im TV-Studio: Joko stürzt bei voller Fahrt aus Mini-Zug (1.01/7)

15 Minuten Sendezeit zur freien Verfügung - die gab es für das Kult-Moderatorenduo bei „Joko & Klaas gegen ProSieben“ am Dienstagabend wieder zu gewinnen. Über das erste Spiel freute sich Moderator Steven Gätjen (49) an diesem Abend ganz besonders und offenbarte freudestrahlend: „Wie man sieht, haben wir den Transrapid ins Studio gebaut!“ Seine leuchtenden Augen wirkten auf das Duo so verdächtig, dass Klaas sogar illegale Substanzen hinter der Begeisterung witterte: „Du hast so große Augen. Hast du irgendwas genommen? Hast du Drogen genommen?“ Joko schüttete sich vor Lachen aus: „Er ist high! Leute, er ist high!“ Eine provokante Unterstellung, die Steven allerdings nicht aus dem Konzept brachte. Geduldig erklärte er das Spiel „Der Zug“: Sieben Aufgaben sollten Joko und Klaas im Vorbeifahren erledigen. So mussten die beiden zum Beispiel 179 Gramm Mehl auf eine Waage befördern, einen Zugfahrplan an die Wand tackern, einen Koffer im Fundbüro abgeben und auch noch einen maskierten Gangster entwaffnen, den Tontechniker Frank Tonmann darstellte. Gätjen warnte noch kurz vor dem Start: „Der Zug fährt bis zu 10 km/h!“ Doch Joko war besonders enthusiastisch bei der Sache: Als er versuchte, einen Fahrplan an die Wand zu pinnen, stürzte er bei voller Fahrt aus dem Mini-Zug und brachte dabei fast noch den dahinterstehenden „Gangster“ Frank zu Fall. Anschließend blieb Joko auf dem Boden liegen, und sorgte damit bei Steven für einen Schreckmoment: „Alles ok? Wir halten mal kurz an!“ Der Zug wurde also gestoppt, während Gätjen den humpelnden Joko stützte, der sich das Knie verletzt hatte. Der bemühte sich, sein Leid zu verbergen: „Ich hatte schon mal weniger Schmerzen, aber ich versuche, das wie ein Profi durchzuziehen. Sah das so unwürdig aus, wie es sich angefühlt hat?“ Mitleid gab es von seinem Kollegen Klaas allerdings nicht. Der wollte nämlich direkt mit der Bimmelbahn weiterfahren und motzte: „Hören wir jetzt neuerdings auf, wenn sich einer verletzt, oder was?“ Glück im Unglück: Das Spiel gewannen die beiden trotzdem noch. Und auch zu späterer Stunde war Joko wieder voll einsatzfähig. Im Spiel „Nichts oder Lakritzschnaps“ stellten er, Klaas und Frank den Mentalisten Timon Krause (27) auf die Probe. Gätjen erklärte: „Ich werde euch Aktionen vorgeben, die muss immer nur einer von euch in echt erledigen, die anderen tun nur so.“ Als es dann hieß „Rollschuhe oder Plateauschuhe“, sausten Joko und seine Kumpanen durchs Studio - hinter einer Theke, so dass Timon nicht sehen konnte, wer von den dreien nun die Rollschuhe anhatte. Der Mentalist erriet es trotzdem: Klaas hatte den „Roller-Boy“ gespielt und bot anschließend sogar noch eine charmante Sondervorstellung. Diese Runde war also verloren - und beim Spiel „Fünf Dinge sollst du ordnen“ musste dann auch noch Milch nach ihrem Haltbarkeitsdatum sortiert werden, von „nicht vergoren“ bis „stark vergoren“. Steven freute sich diebisch: „Dafür haben wir euch extra Gläser hingestellt zum Probieren.“ Nach der Gammel-Probe folgte dann das Gin-Tasting: Die verschiedenen Sorten waren mit mehr oder weniger Wasser verdünnt - hier musste von schwach nach stark sortiert werden. Beim Probieren schwächelte Klaas: „Ich habe so ein bisschen Angst, dass ich kotze. Mit dem Zeug kannst du die Fenster putzen.“ Trotzdem gab es hier wieder einen Punkt - zum Finale von „Joko und Klaas gegen ProSieben“ stand es damit 3:3. Der Sender drohte mit einer bisher noch geheimen Strafe, falls die Moderatoren verlieren sollten: In der Live-Sendung „Duell um die Welt“ am kommenden Samstag werde etwas „Schreckliches, Unerwartetes und Fürchterliches“ passieren. Das geschah allerdings auch schon im Final-Spiel „Wer versuchet, der findet“: Der sowieso schon lädierte Joko verletzte seine Hand, als er eine Gabel in die Luft werfen musste und blutete stark. Doch die diversen Opfer hatten sich gelohnt: Wieder besiegten Joko & Klaas ihren Arbeitgeber und erhalten am Mittwochabend um 20:15 Uhr 15 Minuten freie Live-Sendezeit bei ProSieben.
Joko & Klaas gegen Pro Sieben: Moderatoren gewinnen erneut 15 Minuten Sendezeit
rnd.de
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Lichtermeer im Advent: Geht das auch stromsparend? (1.01/7)

Wer das ganze Jahr über auf seinen ökologischen Fußabdruck achtet, könnte im Advent in eine moralische Zwickmühle geraten: Muss ich wegen Energieverschwendung auf die Lichterketten verzichten? Mit Zuckerguss ins Wochenende Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.
Auf Qualität achten - Lichtermeer im Advent: Geht das auch stromsparend?
t-online.de
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TV-Tipp: Serie "Ein Hauch von Amerika" im Ersten (1.01/7)

Berlin (dpa) - Manchmal hilft ein Blick zurück, die Gegenwart besser zu verstehen. Wie war das, als "die Amis" nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland blieben? In dem sechsteiligen Fernsehspiel "Ein Hauch von Amerika" zeigt das Erste von Mittwoch (20.15 Uhr) an das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Lebensentwürfe. Dabei bildet die Zeitgeschichte nur den Rahmen für den Traum vom Glück, die Suche nach Liebe und den Hunger nach Gerechtigkeit. Dazwischen wird die dunkle Vergangenheit der Nazi-Zeit mit den vielen Millionen Toten wach. Traumatisiert sind hier viele: manche vom Krieg, manche vom Frieden. Die Freiheit schmeckt noch bitter "Willkommen in Kaltenstein", heißt die erste 45-minütige Episode. Kaltenstein ist der fiktive pfälzische Schauplatz der Serie. Hier bewirtschaftet Familie Kastner einen Hof, auf dessen Acker gleich zu Beginn ein Blindgänger explodiert. Ihr gut situiertes Pendant sind die Strumms mit Bürgermeister Friedrich als Familienoberhaupt. Die Töchter Erika Strumm und Marie Kastner sind beste Freundinnen - noch. In diese kleine Welt bricht die große Politik in Form der US-Armee ein. Sie bringt nicht nur Panzer, auch Petticoats und Luxusartikel wie Zigaretten und Nylonstrümpfe mit. Doch für die Einwohner schmeckt das Kriegsende noch nach Niederlage und nicht nach Freiheit. Regisseur Dror Zahavi ("Das Geheimnis der Freiheit") und Kameramann Gero Steffen halten die Spannung trotz einiger vorhersehbarer und plakativer Szenen über sechs Teile hinweg mit kluger Dramaturgie und eindringlichen Bildern hoch. Zudem erzählt die Geschichte nach einem Drehbuch von vier Autoren nicht nur von einem diffusen Damals in der Provinz. "Ein Hauch von Amerika" stellt die Diskriminierung gegen Schwarze und die Emanzipation der Frauen mit in den Mittelpunkt. Viel aktueller könnte ambitionierte TV-Unterhaltung kaum sein. Hochkarätige Besetzung Die Darsteller tragen entscheidend dazu bei: Franziska Brandmeier und Elisa Schlott als Schicksalsfreundinnen Erika und Marie sowie "Tatort"-Kommissar Dietmar Bär als Bürgermeister. Dazu Julia Koschitz als Offiziersgattin. Der Brite Reomy D. Mpeho muss als US-Soldat in der Serie zahlreiche beleidigende N-Wörter über sich ergehen lassen. Zwar ist manche Figur leicht auszurechnen. Aber insgesamt machen die Charaktere durchaus neugierig auf die Auflösung der Konflikte. Gedreht wurde "Ein Hauch von Amerika" unter anderem in der Eifel. Im Film ist die Westpfalz der Schauplatz. Heute ist Deutschland wohl nirgends so amerikanisch wie dort. Nicht zuletzt wegen des riesigen US-Militärstützpunkts Ramstein gilt Rheinland-Pfalz als "Flugzeugträger der Amerikaner in Deutschland". Und der damalige US-Präsident Donald Trump sorgte durch seine Vorfahren aus Kallstadt an der Weinstraße für einen "Hauch von Pfalz" im Weißen Haus. Die Serie fängt die Konflikte des Jahres 1951 ein. 70 Jahre später profitieren in Rheinland-Pfalz längst viele Seiten vom Zusammenleben - trotz wiederholten Streits etwa über Fluglärm und Aufrüstung in der Region. Der Sechsteiler zeigt, wie schwer die Anfänge nach dem Zweiten Weltkrieg waren, und hilft, aktuelle Debatten einzuordnen. Dabei begann die bilaterale Geschichte nicht erst 1945. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg kamen Tausende US-Soldaten nach Deutschland. Vielleicht auch einmal ein Thema für eine größere TV-Produktion.
Raus aus der Depression
ndr.de
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Göring-Eckardt will Bundestagsvizepräsidentin werden – Zwei Frauen für die Spitze der Grünen-Fraktion (1.01/7)

Berlin. Nachdem die Grünen am vergangenen Donnerstag nach hartem parteiinternem Streit geklärt haben, wer für sie die fünf Ministerposten in der künftigen Bundesregierung einnehmen wird, zeichnen sich weitere Personalentscheidungen ab. An die Spitze der Bundestagsfraktion dürften die bisherige wirtschaftspolitische Sprecherin Katharina Dröge und Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann rücken. Dröge, die zum linken Flügel zählt, hat ihre Kandidatur in einem am Dienstag bekannt gewordenen Brief offiziell bekannt gegeben. Darin schreibt sie unter anderem: „Die Grüne Fraktion ist eine Gruppe selbstbewusster Abgeordneter, die sich ihrer Verantwortung, vor allem aber auch ihrer Stärke und Macht bewusst ist. Eine Grüne Fraktion nickt nicht einfach ab. Sie mischt sich ein, macht die Arbeit der Regierung noch besser und setzt eigene Impulse. Dies ist unser Anspruch für die nächsten Jahre.“ Mit Haßelmanns Kandidatur wird fest gerechnet. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Klar ist, dass sich die noch amtierenden Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter nicht erneut bewerben werden. Das bestätigte eine Fraktionssprecherin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Beide hatten den Einzug ins Kabinett verpasst. Göring-Eckardt dürfte nun Bundestagsvizepräsidentin werden und damit Claudia Roth nachfolgen, die als Kulturstaatsministerin im Kanzleramt auserkoren ist. Die Thüringerin hat der Fraktion ihre Bereitschaft dazu schriftlich mitgeteilt; sie war 2005 erstmals zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt worden und 2009 abermals. Hofreiters Zukunft ist hingegen ungewiss. Unterdessen holt sich der designierte Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck die frühere Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk als Amtschefin ins Haus. Hajduk war bis zuletzt Bundestagsabgeordnete, hatte aber bei der Bundestagswahl nicht wieder kandidiert – vermutlich in der Erwartung einer neuen Verwendung. Sie gilt als ausgewiesene Finanz- und Haushaltsexpertin und war im Haushaltsausschuss des Bundestages zuletzt zuständig für den Etat des Wirtschaftsministeriums. Als Hamburger Senatorin genehmigte Hajduk 2008 den Neubau eines Steinkohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg, das die Grünen zuvor als „Klimamonster“ abgelehnt hatten. Sie sah sich zur Genehmigung rechtlich gezwungen, versah dies aber mit wasserrechtlichen Vorgaben. Weitere beamtete Staatssekretäre sollen der Europa-Politiker und Attac-Mitbegründer Sven Giegold, Patrick Graichen von der Agora Energiewende und der Finanz-Staatssekretär in Schleswig-Holstein, Udo Philipp, werden. Offen bleibt einstweilen, wer die aktuellen Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck ablösen wird, wenn sie wie vorgesehen in der kommenden Regierung Außenministerin wird und er wie geplant Wirtschafts- und Klimaschutzminister sowie Vizekanzler. Im Gespräch sind unter anderem die stellvertretende Parteivorsitzende Ricarda Lang und der Außenexperte Omid Nouripour. Die Entscheidung darüber wird Ende Januar fallen. Der Parteitag wird, wie der Politische Bundesgeschäftsführer Michael Kellner ankündigte, jedoch nicht analog, sondern digital stattfinden. Ende Januar werden Baerbock und Habeck vier Jahre lang amtiert haben.
Dröge kandidiert für
tagesschau.de
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Corona-Pandemie - Biontech-Chef: Haben noch harte Monate vor uns (1.01/7)

Mainz/Washington (dpa) - Den Menschen in Deutschland stehen nach Ansicht von Biontech-Chef Ugur Sahin wegen der vierten Pandemie-Welle noch "harte vier, fünf Monate" bevor. Aufgrund der kalten Jahreszeit und dem häufigeren Aufenthalt in Räumen sei die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus höher. Wichtig sei es jetzt, Geduld zu haben, die Corona-Verhaltensregeln zu beachten und sich impfen oder boostern zu lassen, sagte er am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Dann werde sich die Situation bis zum Frühjahr deutlich entspannen. Omikron nicht die erste Variante Sahin zeigte sich zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin in Mainz bei der Verleihung des diesjährigen Preises der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung an ihn und seine Frau Özlem Türeci. Der Mainzer Impfstoffhersteller arbeitet neben den laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. Erste Zwischenergebnisse der seit vergangenem Donnerstag laufenden Untersuchungen lägen noch nicht vor, sagte der Firmenchef. Niemand solle wegen Omikron die Nerven verlieren, vielmehr gehe es jetzt darum, allen möglichst schnell Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, sagte Sahin in einem Gespräch mit dem "Wall Street Journal". Omikron könne zu mehr Infektionen führen, aber der von Biontech und Pfizer auf den Markt gebrachte Impfstoff habe auch bei andere Varianten gut gegen schwere Erkrankungen geschützt. Moderna-Chef skeptisch Deutlich skeptischere Aussagen von Moderna-Chef Stephane Bancel zur Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe gegen Omikron hatten am Dienstag die Börsen belastet. Bancel sagte in der "Financial Times", bestehende Impfstoffe dürften mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten. US-Experten wie der Immunologe und Präsidentenberater Anthony Fauci betonen seit Tagen, dass die bestehenden Impfungen in gewissem Maß auch angesichts der neuen Variante vor schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen schützen werden. Unklar sei bislang aber, wie viel geringer ihre Schutzwirkung ausfallen werde, sagte Fauci am Dienstag. Die dahingehenden Tests liefen derzeit. Weitere Pandemien möglich Biontech hatte am vergangenen Freitag erklärt, dass das Unternehmen gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern. Dafür seien klinische Studien mit variantenspezifischen Impfstoffen gestartet worden, um Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit zu erheben. Diese könnten im Fall einer Anpassung bei den Behörden als Musterdaten vorgelegt werden. Biontech-Mitgründerin Türeci erklärte bei der Preisverleihung in Mainz, Pandemien werde es in Zukunft immer wieder geben - wegen der weltweit gestiegenen Mobilität vielleicht sogar noch häufiger. "Das Beste, um sich darauf vorzubereiten, ist Übung", betonte sie. Die Welt habe im Umgang mit der Corona-Pandemie viel lernen können - auf wissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.
Biontech-Chef: Haben noch harte Monate vor uns
augsburger-allgemeine.de
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Corona-News I Kretschmann kritisiert Bund-Länder-Schalte (1.01/7)

Baden-Württembergs Ministerpräsident hat sich von der Corona-Schalte von Bund und Ländern irritiert gezeigt. "Das ist schon sehr ungewöhnlich", meinte Winfried Kretschmann im Anschluss. Alle Infos im Newsblog. Eine schwere Corona-Welle erschüttert Deutschland: Im ganzen Land steigen die Infektions- und Todeszahlen, Krankenhäuser sind erneut überlastet. Nun bereitet eine neu aufgetretene Variante den Experten zusätzlich Sorgen: Omikron wurde auch in Deutschland bereits nachgewiesen. Die Impfquote im Land (vollständig geimpft) liegt bei rund 68 Prozent. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich irritiert gezeigt von der Bund-Länder-Schalte zur Corona-Pandemie. "Das war heute schon ein bisschen unsortiert", sagte er am Dienstag nach der Videokonferenz dem SWR. Es habe sich nicht um ein Beschlussgremium gehandelt, sondern um ein sogenanntes Kamingespräch, wo nur Vorschläge gesammelt würden. Diese sollen am Mittwoch zusammengetragen und erst auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag beschlossen werden. "Das ist schon sehr ungewöhnlich", meinte Kretschmann. Die Chefs der Staatskanzleien würden eigentlich Vorlagen erarbeiten, die dann beschlossen würden. "Das ist jetzt umgedreht. Das Verfahren wünsche ich mir für die Zukunft allerdings nicht." Das meiste, was Bund und Ländern beschließen würden, werde in Baden-Württemberg bereits gemacht, sagte Kretschmann dem Sender. Was noch besprochen werden müsse, sei eine 2G-Regel für den Einzelhandel – also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. Großveranstaltungen werde man einschränken. Der Regierungschef kündigte an, man wolle die neue Verordnung nach den Beschlüssen von Bund und Ländern vom Donnerstag am Freitag in Kraft setzen. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seine Auffassung verteidigt, dass es bei der Abstimmung über eine allgemeine Corona-Impfpflicht im Bundestag keinen Fraktionszwang geben soll. "Das ist eine gute Praxis bei so grundlegenden Fragen", sagte Scholz am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen". "Fast jeder Deutsche hat dazu eine Meinung. Ich glaube, das sind genau die Fälle, die so entschieden werden müssen." Üblicherweise stimmen Fraktionen im Parlament geschlossen ab. Allerdings gab es auch in der Vergangenheit Abweichungen von diesem Prinzip, zum Beispiel bei Themen wie Sterbehilfe oder Organspenden. Scholz selbst will einer allgemeinen Impfpflicht zustimmen und rechnet mit einer Einführung im Februar oder März. Nicht genau festlegen wollte sich Scholz, ob auch die Auffrischungsimpfungen künftig verpflichtend sein sollen. "Wir diskutieren über die Frage, wann es so ist, dass die alte Impfung nicht mehr den vollständigen Impfschutz gewährleistet", sagte er im ZDF-"heute journal". Wissenschaftler würden derzeit die Auffassung vertreten, dass es nach sechs Monaten "dringend erforderlich" sei, eine neue Impfung zu bekommen. In der Europäischen Union würde darüber diskutiert, dass nach neun Monaten kein vollständiger Impfschutz mehr gegeben sei. "Ich glaube, das ist etwas, wo wir uns einklinken sollten." Allerdings gebe es dann auch die Verpflichtung von Kommunen, Landkreisen, Bundesländern und dem Bund, diese Booster-Impfungen auch zu ermöglichen. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine Notfallzulassung für ein Corona-Medikament des US-Pharmakonzerns Merck empfohlen. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Gremiums am Dienstag nach stundenlanger Diskussion per Abstimmung aus. Das Abstimmungsergebnis ist für die FDA nicht bindend, meist folgt die Behörde aber der Einschätzung der Berater. Eine Notfallzulassung der FDA könnte nun innerhalb weniger Tage folgen. Merck hatte vor einigen Wochen mitgeteilt, dass das als Tablette verabreichte Medikament nach einer klinischen Studie bei Risiko-Patienten die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe deutlich reduziere. In der Studie hätten Corona-Patienten mit milden bis moderaten Symptomen, die mit einem Placebo behandelt wurden, in 14,1 Prozent der Fälle innerhalb von 29 Tagen ins Krankenhaus gemusst oder seien gestorben. In der Patienten-Gruppe, die mit dem Molnupiravir benannten Medikament behandelt wurde, seien es mit 7,3 Prozent nur etwa halb so viele gewesen. Die Zahlen basieren auf einer Auswertung der Daten von 775 Corona-Patienten. Alle Probanden wiesen mindestens einen Risikofaktor auf, der einen schweren Verlauf wahrscheinlich macht. In der Testgruppe, die das Merck-Medikament erhielt, habe es im Studienzeitraum keine Todesfälle gegeben, teilte das Unternehmen mit. Dagegen seien acht Menschen gestorben, die das Placebo erhielten. Die FDP steht hinter Vorschlägen des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) für den weiteren Kurs in der Corona-Pandemie. "Die Vorschläge von Olaf Scholz in der heutigen Runde waren natürlich mit der FDP abgestimmt. Sie finden unsere uneingeschränkte Unterstützung", hieß es am Dienstagabend aus der Partei. Und: "Wir plädieren gemeinsam dafür, dass die Länder ihre bestehenden Möglichkeiten zur Kontaktbeschränkung nutzen. Zugleich wollen wir pauschale und flächendeckende Lockdowns vermeiden." Scholz hatte in den Stunden zuvor mit Kanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefs der Länder über das weitere Vorgehen beraten. Biontech-Chef Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin am Dienstagabend in Mainz vor der Verleihung eines Preises an ihn und seine Frau. Der Mainzer Impfstoffhersteller arbeitet neben den laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs – vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. Erste Zwischenergebnisse dazu lägen noch nicht vor, sagte der Firmenchef. Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci erklärte, Pandemien werde es in Zukunft immer wieder geben – wegen der weltweit gestiegenen Mobilität vielleicht sogar noch häufiger. "Das Beste, um sich darauf vorzubereiten, ist Übung", betonte sie. Die Welt habe im Umgang mit der Corona-Pandemie viel lernen können – auf wissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene. Das Ehepaar wurde am Dienstagabend für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs mit dem Preis der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung ausgezeichnet. Nach dem Auftreten der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus hat UN-Generalsekretär António Guterres zu einem "globalen Impfplan" aufgerufen. Nur ein solcher Impfplan könne die Pandemie beenden, sagte Guterres am Dienstag zum Auftakt eines virtuellen Außenministertreffens der Gruppe der 77 Entwicklungstaaten und Chinas. Dass bei der Impfstoffversorgung immer noch eine breite Lücke zwischen armen und reichen Ländern klafft, nannte er "ungerecht und unmoralisch". Obwohl in Rekordzeit Vakzine gegen das Coronavirus entwickelt worden seien, seien dieses Jahr mehr Menschen an Covid-19 gestorben als 2020, sagte Guterres weiter. Nach wie vor habe Covid-19 "verheerende Auswirkungen" in allen Staaten. Deshalb müsse "jeder überall auf der Welt Zugang zu Impfstoffen, Tests und Therapien" bekommen. Guterres erinnerte an das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), "bis Ende des Jahres 40 Prozent der Weltbevölkerung und 70 Prozent bis Mitte des kommenden Jahres zu impfen". Nach UN-Angaben haben bisher zwölf Länder mit mittlerem Einkommen, 27 Länder mit höherem Einkommen und 71 Länder mit sehr hohem Einkommen die 40-Prozent-Marke bei ihrer Bevölkerung überschritten – aber keines der einkommensschwachen Länder. Bis zum 25. November hatten demnach weltweit 4,15 Milliarden Menschen mindestens eine Dosis erhalten, 3,2 Milliarden waren doppelt geimpft. Grünen-Chef Robert Habeck fordert, sofort mit den Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht zu beginnen. "Natürlich wäre eine Impfpflicht ein weitgehender Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Aber sie schützt eben Leben und letztlich auch die Freiheit der Gesellschaft", sagte Habeck am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Um in Zukunft die Oberhand zu behalten und eine fünfte Welle zu verhindern, müssen wir jetzt die Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht treffen." Eine hohe Impfquote sei die beste Chance, auf lange Sicht einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, Menschenleben zu retten und langfristig zu einer neuen Normalität zurückkehren zu können, sagte Habeck, der nächste Woche als Vizekanzler und Minister für Wirtschaft und Klimaschutz der neuen Bundesregierung vereidigt werden soll. "Hierfür gilt es jetzt umgehend die Weichen zu stellen." Nach Informationen der "Welt" habe sich auch die Mehrheit der Grünen-Abgeordneten für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Nur vereinzelte Stimmen sollen sich bei diesem Thema noch unsicher gewesen sein. Auch in Baden-Württemberg sind nun die ersten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht. Das Gesundheitsamt im Alb-Donau-Kreis habe vier Personen gemeldet, die sich nachweislich mit der Mutation infiziert hätten, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Drei der Infizierten seien von einer Geschäftsreise aus Südafrika zurückgekehrt, die vierte Person stamme aus dem familiären Umfeld von einem der Reiserückkehrer. Alle vier Personen seien vollständig geimpft. Eine vom Landesgesundheitsamt durchgeführte Mutationsanalyse habe die neue Variante bestätigt. Die Infizierten lebten im Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm und befänden sich zusammen mit ihren Haushaltsangehörigen in häuslicher Isolation. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt vor einer Überreaktion auf die neuartige Omikron-Variante. "Ich verstehe die Sorgen aller Länder gut, die ihre Bürger gegen eine Variante schützen wollen, die wir noch nicht vollständig verstehen", sagt er. "Aber gleichermaßen bin ich über die stumpfen Pauschalmaßnahmen mancher Staaten besorgt, die nicht auf Beweislagen beruhen oder für sich genommen effektiv sind, und Ungleichheiten nur verschlimmern werden." In Bayern gibt es 15 neue Verdachtsfälle auf die Omikron-Variante des Coronavirus. Diese seien bei am Sonntag mit dem Flugzeug aus dem südafrikanischen Kapstadt eingereisten Flugreisenden festgestellt worden, teilte das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Dienstag in München mit. Der Omikron-Verdacht ergab sich demnach durch spezifische PCR-Tests in Verbindung mit der Reiseanamnese. Sollte sich der Verdacht bestätigen, gäbe es 18 Omikron-Nachweise in Bayern. Wie das Landesamt mitteilte, geht es allen 18 Infizierten "den Umständen entsprechend gut". Schwere Krankheitsverläufe seien nicht beobachtet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt die neue Omikron-Variante des Coronavirus "extrem ernst". Das betonte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf. Er wandte sich an Minister und Diplomaten der 194 Mitgliedsländer, die an einer WHO-Sondersitzung über einen möglichen weltweiten Pandemievertrag teilnahmen. Die WHO teilte ihre bisherigen Erkenntnisse über Omikron anschließend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Solange die Welt es zulasse, dass die Pandemie sich hinziehe, seien Entwicklungen wie die Herausbildung einer neuen Virusvariante nicht überraschend, sagte Tedros. Dass die Pandemie bislang nicht beendet worden sei, liege unter anderem daran, dass die Impfstoffe unfair verteilt seien und dass Schutzmaßnahmen nicht überall konsequent umgesetzt würden. Der Großteil der Impfstoffe wurde bislang in reichen Ländern verabreicht, während mehrere Dutzend ärmere Länder mangels Impfstoff nach wie vor erst einen Bruchteil ihrer Bevölkerungen impfen konnten. Wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus schränkt auch Spanien den Flugverkehr mit sieben südafrikanischen Ländern drastisch ein. Vom 2. bis 15. Dezember dürfen keine Flugzeuge aus Südafrika, Botsuana, Simbabwe, Namibia, Lesotho, Eswatini, Mosambik und Malawi in Spanien landen, wie die Regierung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung bekanntgab. Das Landeverbot werde gegebenenfalls verlängert, erklärten das Gesundheits- und das Verkehrsministerium. Ausnahmen sollen den Angaben zufolge lediglich für Flüge mit "ausschließlich spanischen Staatsbürgern mit Wohnsitz in Spanien sowie Einwohnern von Andorra" und Passagieren auf der Durchreise in ein Land außerhalb des Schengen-Raums mit einem Zwischenstopp von weniger als 24 Stunden gelten. Letztere dürfen in Spanien aber nicht die Transitzone des Flughafens verlassen. Die Bundeswehr weitet ihren Corona-Hilfseinsatz in Mecklenburg-Vorpommern aus. Von diesem Mittwoch an sind 131 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, wie ein Sprecher des Landeskommandos auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin mitteilte. Am Dienstag waren es demnach 110. Sie seien in der Hansestadt Rostock sowie in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim, Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald eingesetzt. Sie helfen den örtlichen Behörden den Angaben zufolge beim Testen, bei der Kontaktnachverfolgung sowie in Impfzentren. Bis zu 45 weitere Covid-Patienten sollen in den kommenden Tagen in den norddeutschen Bundesländern aufgenommen werden. Das sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag in Hannover. Niedersachsen koordiniert dies für die norddeutschen Bundesländer. Diese Aufnahmen sind notwendig, da die Gesundheitssysteme mehrerer Bundesländer wegen der Corona-Lage überlastet sind und Menschen dort nicht mehr oder begrenzt aufgenommen werden können. Aus welchen Bundesländern diese Menschen kommen, war zunächst nicht bekannt. Laut Pistorius sind bislang 36 Menschen in norddeutschen Krankenhäusern aufgenommen worden, beziehungsweise einige Verlegungen dauerten am Montagnachmittag noch an. Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten einer Umfrage zufolge angesichts der Pandemie-Lage einen Lockdown. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten "Trendbarometer" von RTL und ntv hervor. Die coronabedingte Schließung etwa von Geschäften und Freizeiteinrichtungen sowie Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen halten demnach 65 Prozent der Befragten für richtig. 31 Prozent sind gegen einen Lockdown auch bei weiter steigenden Fallzahlen. Auch die Zustimmung zu einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus wächst demnach: 71 Prozent der Befragten waren für die Maßnahme, 26 Prozent dagegen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Umfrage Ende vergangener Woche rund 1.000 Menschen, allerdings noch vor dem breiten Bekanntwerden der neuen Corona-Variante Omikron. Die Corona-Zahlen in Sachsen sind weierhin sehr hoch. Das Bundesland bleibt mit einer Inzidenz von 1.268,9 der Corona-Hotspot in Deutschland. Im bundesweiten Vergleich erreicht der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge laut RKI am Dienstagmittag die höchste Inizidenz. Sie liegt bei 2.133,6. Danach folgen der Erzgebirgskreis (1.950,5) und Bautzen (1.791,2). Zur Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens sollen Klubs und Bars in Nordrhein-Westfalen einem Bericht zufolge wieder geschlossen werden. Das sieht nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" eine geplante Verschärfung der Coronaschutzverordnung des Landes vor, wie aus einer Vorabmeldung vom Dienstag hervorging. Demnach soll auch die maximale Auslastung der Fußballstadien erneut begrenzt werden. In Klubs und Bars sei über die Luca-Warn-App ein signifikantes Infektionsgeschehen messbar gewesen, habe es zur Begründung aus CDU-Kreisen geheißen. Geisterspiele in Fußballstadien soll es nach Informationen der Zeitung jedoch nicht geben. Stattdessen sollen die Stadien bis zu einem Drittel ausgelastet werden können. Das 2G-Konzept des 1. FC Köln habe sich bewährt, hieß es. Weihnachtsmärkte sollen demnach weiterhin für Geimpfte und Genesene geöffnet bleiben. Der Berliner Senat strebt eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen an. Geplant seien unter anderem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, strengere Obergrenzen für Veranstaltungen und eine 2G-Regelung für Weihnachtsmärkte, kündigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung an. Dort hätten dann nur noch geimpfte und genesene Menschen Zutritt. Einen Beschluss zu den angedachten Maßnahmen fasste der Senat zunächst jedoch noch nicht. Man wolle die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen vom Dienstag und mögliche Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene abwarten, so Kalayci. Sie stellte allerdings einen Senatsbeschluss noch im Verlauf dieser Woche in Aussicht. Der designierte Bundesjustizminister, Marco Buschmann (FDP), hat sich nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts weiter gegen einen flächendeckenden Lockdown ausgesprochen. "Wir haben einen sehr umfangreichen Maßnahmenkatalog", betonte Buschmann in Berlin im Bezug auf die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen. Er und seine Partei respektieren die Entscheidungen des Gerichts, obwohl sich die FDP ein anderes Ergebnis gewünscht hätte. Buschmann begründete seine Haltung gegen einen Lockdown unter anderem damit, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland unterschiedlich stark ausgeprägt sei. In Ländern wie Sachsen, Thüringen oder Bayern könne man aktuell nicht die gleichen Regeln anwenden wie etwa in Schleswig-Holstein. Anstatt die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen zu ändern, sei es deshalb wichtiger, dass die geltenden Maßnahmen auch von allen Bundesländern vollständig genutzt würden: "In Sachsen müsste beispielsweise mehr getan werden", so Buschmann. Als Beispiele nannte der FDP-Politiker etwa das Schließen von Clubs und Diskotheken und die Reduzierung von Großveranstaltungen. Die Universität Oxford, Partner des Impfstoffherstellers Astrazeneca, sieht keine Hinweise auf einen mangelnden Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bei der Virusvariante Omikron. Die Wirksamkeit des mit Astrazeneca entwickelten Vakzins werde in dieser Hinsicht genau untersucht, teilt die Uni weiter mit. Es gebe bisher nur begrenzt Daten zu Omikron. Sollte es aber notwendig sein, könnte rasch eine neue Version des Impfstoff entwickelt werden. In den Niederlanden ist die neue Omikron-Variante des Coronavirus schon deutlich früher aufgetreten als bisher vermutet. Wie das niederländische Institut für öffentliche Gesundheit (RIVM) am Dienstag mitteilte, wurde die Variante in zwei Testproben nachgewiesen, die auf den 19. und 23. November datiert sind. Südafrika hatte die Entdeckung der neuen Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 am 24. November offiziell bekanntgegeben. Die niederländischen Behörden waren bisher davon ausgegangen, dass es sich bei 14 Reisenden aus Südafrika um die ersten Infizierten mit der Omikron-Variante handelte. Diese waren am 26. November in zwei Fliegern aus Südafrika am Flughafen Schiphol angekommen. Noch sei unklar, ob sich die am 19. und 23. November getesteten Infizierten ebenfalls im Süden Afrikas aufgehalten hatten, erklärte das RIVM. Die Betroffenen seien informiert worden, die Behörden kümmerten sich um eine um eine Nachverfolgung ihrer Kontakte. In der vergangenen Woche wurden über 162.000 Covid-19-Impfungen in rheinland-pfälzischen Arztpraxen verabreicht. Das sei eine Steigerung gegenüber der Vorwoche um 70 Prozent, teilte die Kassenärztliche Vereinigung am Dienstag mit. Ein Großteil (132.000) seien Auffrischimpfungen, aber auch die Zahl der Erstgeimpften sei deutlich gestiegen. Mehr als 500 Praxen hätten sich gemeldet, um auch fremde Patientinnen und Patienten zu impfen. Der Interessenverband der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) warnt angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen, dass die Labore in einigen Regionen an ihre Grenzen stoßen. Die bundesweite Auslastung der Labore bei PCR-Tests habe in der vergangenen Woche bei 85 (Vorwoche: 86) Prozent gelegen, die Positivrate der SARS-CoV-2-PCR-Test sei auf 21,2 Prozent von 19,9 Prozent gestiegen. "In Ländern wie Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg oder Thüringen steht die Ampel nun schon seit längerer Zeit wieder auf Rot", sagt ALM-Vorstand Evangelos Kotsopoulos. Bei einer hohen Auslastung könnten schon bei kleineren Ausfällen von Personal oder Geräten die Befundlaufzeiten auf mehrere Tage steigen. Die in den Laboren eingesetzten PCR-Systeme detektierten die Omikron-Variante zweifelsfrei, fügt ALM-Vorsitzender Michael Müller hinzu. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage eine scharfe Einschränkung öffentlicher Veranstaltungen angekündigt. Man werde "ziemlich sicher" regeln, dass Fußballspiele und Sportgroßveranstaltungen nur noch ohne Publikum stattfinden können, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Freizeitbetriebe wie Clubs und Diskotheken werde man schließen. Die Abgabe von Alkohol im öffentlichen Raum soll verboten werden, sofern sich die Lage auf den Intensivstationen nicht bessert. Kretschmann sagte, dass man diese weitergehenden Maßnahmen in dieser Woche beschließen wolle. Die neue Verordnung solle am Donnerstag in Kraft treten. In Deutschland sind mittlerweile knapp 55 Millionen Erwachsene vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das entspricht einer Impfquote von 79,1 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahre, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. "Von diesen 55 Mio hat mehr als jeder Sechste (9,66 Mio) den empfohlenen Booster bereits erhalten", twitterte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag. Bei den 12- bis 17-Jährigen beträgt die Quote der vollständig Geimpften nach RKI-Angaben 46,1 Prozent. In der EU wurden bislang 42 Omikronfälle entdeckt. Sie seien in zehn EU-Ländern aufgetreten, teilt die Gesundheitsbehörde der Europäischen Union mit. Sechs mögliche weitere Fälle würden noch untersucht, sagt Andrea Ammon, Leiterin des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten. Bei den bestätigten Fällen gebe es entweder keine Symptome oder milde Verläufe. Die neue Coronavirus-Variante Omikron ist auch im französischen Überseegebiet La Réunion nachgewiesen worden. Paris sei am Montagabend über den Fall informiert worden, sagte Frankreichs Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag dem Sender Europe 1. Die infizierte Person sei Mitte November nach Mosambik gereist und am 21. November nach La Réunion zurückgekehrt. Die Insel liegt östlich von Afrika im Indischen Ozean. Omikron-Verdachtsfällen auf dem französischen Festland werde derzeit nachgegangen, sagte Attal. Am Sonntag hatte das französische Gesundheitsministerium mitgeteilt, zunächst seien acht Verdachtsfälle identifiziert worden. Vor den Bund-Länder-Gesprächen hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erneut härtere Kontaktbeschränkungen in Deutschland gefordert. "Von der heutigen Bund-Länder-Schalte muss eine deutliche Warnung an die Bevölkerung ausgehen", sagte er am Dienstag der "Bild"-Zeitung. "Alle unnötigen Kontakte müssen in den kommenden Wochen unterbleiben." Die Länder seien bereit zu handeln. Der Chef des US-Pharmakonzerns Moderna, Stephane Bancel, rechnet damit, dass die gegenwärtigen Corona-Impfstoffe wahrscheinlich nicht so wirksam gegen die neue Omikron-Variante sein dürften wie gegen die bislang dominierende Virus-Variante Delta. Von einer Wirksamkeit wie bei der Delta-Variante gehe er derzeit nicht aus, sagt Bancel der "Financial Times". "Ich denke, es wird ein erheblicher Rückgang sein. Ich weiß nur nicht, wie viel, weil wir die Daten abwarten müssen. Aber alle Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, sind der Meinung: 'Das wird nicht gut sein'." Die baden-württembergische Landesregierung will nun doch nicht wie angekündigt bereits am Dienstag schärfere Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschließen. "Mit Blick auf die ja sehr kurzfristig angesetzte Schalte zwischen Bund und Ländern werden wir erst im Nachgang dazu die konkreten Maßnahmen für das Land festzurren", teilte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. An den Verschärfungen wolle aber man festhalten, sagte die Sprecherin. Sie sollen vermutlich am Mittwoch per Umlaufverfahren beschlossen werden. In Hessen gibt es zwei weitere Verdachtsfälle auf die neu entdeckte Corona-Variante Omikron. Wie das Gesundheitsamt Frankfurt am Dienstagmorgen mitteilte, besteht damit bei insgesamt sechs Personen der Verdacht auf der Basis einer variantenspezifischen PCR-Testung. Die Sequenzierung zur Bestätigung sei noch nicht erfolgt. In drei Fällen hätten sich die Personen in Südafrika, in einem Fall in Simbabwe aufgehalten. Zwei Verdachtsfälle seien Folgefälle zweier Erkrankter. Sie hätten sich demnach in Deutschland angesteckt. Alle Betroffenen befinden sich laut Gesundheitsamt in häuslicher Isolierung. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat angesichts der steigenden Corona-Zahlen die Bundesregierung aufgerufen, ein Gesetz für eine generelle Corona-Impfpflicht vorzubereiten. "Meine Bitte ist einfach, dass es fertig in der Schublade liegt", sagte BA-Chef Detlef Scheele am Dienstag in Nürnberg. Wenn die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie keine Wirkung zeigten, müsse die Bundesregierung das Gesetz im Januar in den Bundestag einbringen und durchsetzen. "Wir gehen davon aus, dass wir vor einem wirklich schweren Winter stehen", sagte Scheele. Die Zahl der Kurzarbeitenden werde in den nächsten Monaten eher wieder steigen als sinken. Der Ausblick für 2022 sei getrübt: "Wir gehen inzwischen von erhöhter Arbeitslosigkeit auch im nächsten Jahr aus." Auch in Sachsen ist ein Fall der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Der Fall sei durch eine Genomsequenzierung bestätigt, teilte die Stadt Leipzig am Dienstag mit. Mittlerweile sind in etlichen Ländern – darunter auch Deutschland – Fälle der Variante aufgetaucht. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Intensivbetten der Brandenburger Krankenhäuser hat den Alarmwert von 20 Prozent überschritten. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervor. Die Quote lag demnach bei 21,2 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz – der Wert neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner in einer Woche – legte auf 727,8 zu. Das ist im Ländervergleich der dritthöchste Wert nach Sachsen und Thüringen. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 750 ist in sechs Kreisen sowie Frankfurt (Oder) und Cottbus überschritten – dort gelten schon oder kommen noch nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist die Warnampel auf Rot, bei neuen Corona-Patienten in Krankenhäusern binnen sieben Tagen noch auf Gelb. In mehr als 45 Einkaufszentren in ganz Deutschland finden zwischen dem 2. und 4. Dezember Aktionen für Booster-Impfungen statt, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. Kundinnen und Kunden könnten sich meist ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen – mit einer Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung. "Wir brauchen mehr Tempo bei den Impfungen und schnelle Booster-Aktionen, um die Pandemie dauerhaft erfolgreich zu bekämpfen", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Bisher seien mehr als 250.000 Impfdosen auf Parkplätzen vor Geschäften oder in Einkaufszentren verimpft worden. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobte die Aktion im Rahmen der Corona-Impfkampagne Leben statt Lockdown als wichtigen Beitrag, "um noch mehr niedrigschwellige Impfangebote zu schaffen". Die Bundeswehr soll erstmals auch sächsische Intensivpatienten zur Behandlungen nach Nordrhein-Westfalen fliegen. Das Spezialflugzeug der Luftwaffe wird die Schwerkranken nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch von Dresden nach Köln bringen. Die Landung des A310 MedEvac mit sechs Patienten in Köln ist am frühen Nachmittag geplant. In der vergangenen Woche war das bundesweite Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten in weniger belastete Bundesländer aktiviert worden. Das Konzept soll verhindern, dass dringend behandlungsbedürftige Patienten wegen Überlastung der Intensivmedizin in einem Bundesland nur noch unzureichend oder gar nicht mehr versorgt werden können. Die Omikron-Variante hat nun auch Japan erreicht. Ein aus Namibia eingereister Mann sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilt Kabinettschef Hirokazu Matsuno mit. Der Betroffene befinde sich in einer medizinischen Einrichtung. Man wisse bereits, mit welchen Personen er Kontakt gehabt habe. Details würden noch mitgeteilt. Die Nationalität des Betroffenen werde aber nicht offengelegt. Japan lässt als Vorkehrung gegen eine Einschleppung der neuen Coronavirus-Variante seit Dienstag für mindestens einen Monat keine Ausländer mehr ins Land. Wenige Stunden vor der Bund-Länder-Runde zu Corona hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erneut ein entschlossenes und gemeinsames Handeln aller eingefordert. "Jetzt muss halt der Bund seine Hausaufgaben machen", sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. Dazu gehöre es etwa, den Apotheken die Möglichkeit zum Impfen zu geben und für genügend Impfstoff zu sorgen. "Und die rechtliche Basis für eine allgemeine Impfpflicht zu legen." Es brauche einheitliche Maßnahmen in Deutschland und keinen Flickenteppich. Söder sagte in der "Radiowelt" auf Bayern 2, er erwarte sich Klarheit von den Gesprächen. Es sei aber alles ein wenig schwierig, weil es diesmal keine Vorgespräche gegeben habe. "Ein etwas seltsames Verfahren – wir hätten ja eigentlich mal besprechen müssen, um was es geht." Zum Thema vorgezogene Weihnachtsferien sagte Söder, er sei offen für Gespräche mit allen darüber. Derzeit gebe es keinen Anlass, die Schulen in Bayern zu schließen. Vor einer Bund-Länder-Schalte zur Corona-Krise pocht der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun auf eine "Notbremse", um der Infektionslage Herr zu werden. "Wir sind in Deutschland in die Lage gekommen, die wir immer vermeiden wollten: Unser Gesundheitssystem ist regional überlastet", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir brauchen jetzt eine Notbremse, dabei zählt nun jeder Tag." Nur damit könne es gelingen, die Infektionszahlen bis Weihnachten wieder zu senken. Ziel müsse es sein, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen die Kontakte schnell um 60 bis 70 Prozent zu reduzieren, forderte Braun, der für den CDU-Vorsitz kandidiert. "Wir müssen jetzt sämtliche Großveranstaltungen mit Tausenden Teilnehmern, zum Beispiel Bundesligaspiele, wieder ohne Besucher durchführen." In Schulen müsse es wieder eine Maskenpflicht in allen Jahrgangsstufen geben. "Dort, wo das Infektionsgeschehen besonders kritisch ist, muss über Schließungen von Einrichtungen nachgedacht werden, die dem Freizeitbereich zuzuordnen sind." Das gelte auch für die Gastronomie in den Abendstunden. Der Kanzleramtsminister forderte, die vergangene Woche ausgelaufene "epidemische Lage von nationaler Tragweite" wieder auszurufen. Diese Lage sei definitiv gegeben, und die Länder bräuchten die weitergehenden Maßnahmen, die damit verbunden seien. Vor den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Lage hält Grünen-Chef Robert Habeck schärfere Maßnahmen für unumgänglich. "Es ist völlig klar, was passieren muss: Die Kontakte müssen reduziert werden, 2G muss bundesweit verbindlich umgesetzt werden für alle Einrichtungen des öffentlichen Lebens außer des Bedarfs, den man in Supermärkten oder Apotheken hat", sagte Habeck am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir werden mit weiteren einheitlichen Maßnahmen den Winter bestreiten müssen." Bereits jetzt liege für die Länder ein "Bündel von Möglichkeiten auf dem Tisch", um auf die Notlage zu reagieren, betonte Habeck und führte als Beispiel die Absage von Weihnachtsmärkten, strengere Kontaktbeschränkungen und eine Ausweitung der 2G-Regeln an. "Das ist dann – man muss es so hart sagen – ein Lockdown für Ungeimpfte." Vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise hat die SPD-Vorsitzende Saskia Esken weitere Lockdown-Maßnahmen nicht ausgeschlossen. "In diesen Tagen würde ich dringend empfehlen, jedem, der in der Politik auch Verantwortung hat, gar nichts auszuschließen, denn wir wissen nicht, wie die Entwicklung ist", sagte Esken am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Mit Blick auf die am Vormittag erwarteten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu in der Pandemie verhängten Freiheitsbeschränkungen sagte sie: "Wir müssen uns das Urteil und seine Begründung natürlich sehr genau anschauen, aber wir sind auch in einer anderen Situation heute." Esken verwies auf die höhere Impfquote als im Frühjahr, "so dass diejenigen, die sich impfen haben lassen und die sich jetzt boostern lassen, auch erwarten dürfen, dass wir differenzieren bei der Frage der Einschränkungen, der Kontaktbeschränkungen und auch bei den Beschränkungen für große Veranstaltungen und ähnliches". Der Ruf nach härteren Gegenmaßnahmen war angesichts der neuen Omikron-Variante und der Wucht der vierten Corona-Welle zuletzt lauter geworden. Am Mittag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder telefonisch über die Krise und mögliche weitere Maßnahmen beraten. Konkrete Vorgaben über ihren Handlungsspielraum erhoffen sie sich von den ersten grundsätzlichen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu zuvor verhängten Freiheitsbeschränkungen in der Pandemie, die am Vormittag in Karlsruhe veröffentlicht werden. Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordert zum Eindämmen der bedrohlichen Corona-Ausbreitung ein stärkeres Herunterfahren vieler Bereiche des öffentlichen Lebens. "Wir brauchen einen einheitlichen Teil-Lockdown in vielen Regionen des Landes, um die vierte Welle zu brechen", sagte der Bundestagsabgeordnete. Dies bedeute keine allgemeinen, sondern gezielte Schließungen dort, wo die Lage außer Kontrolle sei. "Schulen und Kitas sollten mit Masken und täglichen Tests aber möglichst offen bleiben." Für Ungeimpfte sollte es Kontaktbeschränkungen im Privaten wie im ersten Lockdown geben. Neben Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) und für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) in Geschäften, Beruf und Verkehr seien Schließungen von Gastronomie, Bars, Diskotheken sowie das Untersagen größerer Veranstaltungen nötig, sagte Dahmen – also auch von Publikum bei Bundesligaspielen. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise "bundesweit einheitliche, notbremsende Maßnahmen" gefordert. "Das kann natürlich als Ultima Ratio, als letzter Schritt, auch ein Lockdown sein", sagte der CDU-Politiker beim TV-Sender Bild Live. "Aber es geht doch im Moment mal darum, dass wir überhaupt die Handlungsspielräume noch mal herstellen." Laut Hendrik Streeck, Chef der Virologie der Uniklinik Bonn, gibt es vorsichtige Hoffnung, dass die Infektionszahlen nicht weiter so steigen wie bisher. "Wir sehen steigende Fallzahlen. Aber das Wachstum des Anstiegs wird langsamer über die Zeit. Vor allem, wenn man sich den R-Wert anschaut. also, wie viele Menschen ein infizierter Mensch ansteckt, sehen wir schon seit einigen Tagen einen dauerhaften Rückgang. Das ist ein sehr gutes Zeichen", sagte Streek dem RTL Nachtjournal. Der R-Wert sei jetzt das erste Mal wieder unter eins gerutscht, so dass man hoffen könne, dass die Infektionszahlen nicht mehr weiter anstiegen, sondern vielleicht ein Plateau erreicht werde. Die US-Seuchenbehörde CDC empfiehlt eine Auffrischungsimpfung für alle Geimpften, die 18 Jahre oder älter sind. Wer ursprünglich das Mittel von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten habe, solle den Booster sechs Monate später verabreicht bekommen, heißt es in einer Mitteilung. Bei dem Vakzin von Johnson & Johnson solle der Zeitabstand dagegen nur zwei Monate betragen. Die Omikron-Variante zeige, wie wichtig Impfungen seien, erklärt CDC-Chefin Rochelle Walensky. Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat dafür plädiert, bei einer möglichen Entscheidung des Bundestags über eine allgemeine Impfpflicht die Abgeordneten von der Fraktionsdisziplin zu entbinden. "Die allgemeine Impfpflicht berührt viele schwierige Fragen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Bei solchen medizinethischen Themen hat es sich in der Vergangenheit bewährt, sie zur Gewissensfrage zu erklären." Buschmann nannte eine Reihe von Fragen, die beantwortet werden müssten: "Ist der Grundrechtseingriff in die körperliche Integrität verhältnismäßig? Welche Ausnahmen muss es geben? Wie setzt man diese Pflicht durch? Wie organisiert man es als Staat zu wissen, wer einer solchen Pflicht nachkommt und wer nicht?", sagte er. "All das wird in allen demokratischen Fraktionen strittig diskutiert." Bei solchen Gewissensthemen debattiere das Parlament dann normalerweise anhand von Gruppenanträgen. Solche Gruppenanträge sind nach RND-Informationen in Vorbereitung. Mehrere FDP-Vertreter lehnen bisher die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht strikt ab. Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech zieht angesichts der großen Impf-Nachfrage die Lieferung von Millionen Impfdosen an Deutschland vor. In dieser Woche werde der Bund 5,8 Millionen Impfdosen erhalten, weil eine eigentlich erst für kommende Woche vorgesehene Liefercharge von 2,9 Millionen Dosen auf diese Woche vorgezogen werde, teilte eine Unternehmenssprecherin am Montagabend mit. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Demnach reagiert Biontech mit dem Schritt auf den hochschnellenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen. Im Laufe des Dezembers wolle Biontech zwei Chargen liefern: nochmals 2,9 Millionen Dosen in der übernächsten Woche sowie 2,4 Millionen Dosen Kinder-Impfstoff kurz vor Weihnachten, hieß es in dem Bericht. Diese Zahlen gehen auch aus einer Übersicht des Bundesgesundheitsministerium mit Lieferprognosen der Hersteller hervor, die auf den 18. November datiert ist. Sachsens Sicherheitsbehörden sind über die zunehmende Radikalisierung von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen besorgt. "Die Idee eines gewaltsamen Widerstands gegen demokratische Regeln gehört inzwischen zu den typischen Standardforderungen der Bewegung der Corona-Leugner", erklärte der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Dirk-Martin Christian. Auch unter dem Einfluss von Rechtsextremisten, sogenannten Reichsbürgern und Antisemiten seien die Anti-Corona-Proteste im Verlauf der Pandemie immer aggressiver geworden. Spätestens mit den gewaltsamen Attacken auf Polizeibeamte und Journalisten sowie Verbalattacken gegen den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) seien eindeutig "rote Linien" überschritten worden. Die Gesundheitsminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) sehen in einem breiten Zugang zu Impfstoffen eine zentrale Voraussetzung für den Kampf gegen die neue Corona-Variante Omikron. Es sei von "strategischer Relevanz", den Zugang zu Impfstoffen zu ermöglichen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung nach einer von Großbritannien einberufenen Schaltkonferenz der G7 am Montag. Zu der Gruppe gehören neben Großbritannien und Deutschland auch die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. In ihrer Erklärung traten die G7-Gesundheitsminister dafür ein, die Zusagen für Impfstoffspenden voranzubringen. Zugleich betonten sie, dass die Impfkampagnen in Entwicklungsländern beschleunigt werden müssten. Dazu solle es Hilfestellungen geben. Konkrete Zusagen gab es am Montag aber nicht. Auch die WHO sieht die Bekämpfung von Pandemien ohne eine gerechte Verteilung von Impfstoffen extrem erschwert. "Impfstoff-Gerechtigkeit ist kein Akt der Güte, sie ist im besten Interesse jedes einzelnen Landes", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf zum Auftakt einer Ministerkonferenz über einen künftigen Pandemievertrag. In Niedersachsen gibt es einen ersten Verdachtsfall der Omikron-Variante des Coronavirus. Nach einem Aufenthalt in Südafrika bestehe bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel der begründete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein könnte, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Derzeit befinde er sich in Isolation. Laboruntersuchungen beim Landesgesundheitsamt sollen nun im Laufe der Woche Klarheit bringen, ob sich der Verdacht bestätigt. Laut Landesgesundheitsamt-Präsident Fabian Feil hatte der Mann nach seiner Rückkehr aus Südafrika nur Kontakt im häuslichen Umfeld. Alle im Haushalt wohnenden Menschen seien ebenfalls in Isolation. Mit weit mehr als 3,1 Millionen Corona-Impfungen war die vergangene Woche in Deutschlands Arztpraxen die zweitstärkste Impfwoche aller Zeiten. Das teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung am Montag in Berlin mit. Die Zahl von 3.161.348 Schutzimpfungen wurde demnach lediglich in der 23. Kalenderwoche im Juni dieses Jahres übertroffen, als die niedergelassenen Ärzte rund 3,38 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft hatten. Die Hausarztpraxen übernehmen den Angaben zufolge mit 75 Prozent den Löwenanteil aller Impfungen. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hat vor Spekulationen rund um die neue Omikron-Variante des Coronavirus gewarnt. "Wir wissen bezüglich der Übertragbarkeit der Virusvariante, der möglichen Schwere bei einer Erkrankung oder Impfdurchbrüchen noch zu wenig", sagte der Forscher von der Universität Hamburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Auch sei noch gar nicht klar, ob sich diese Variante durchsetzen werde. Erfreulich sei jedoch, dass sowohl einige Schnell- als auch die PCR-Tests die in Südafrika entdeckte Omikron-Variante detektieren können. "Auch geht niemand davon aus, dass die vorhandenen Impfstoffe bei der neuen Variante gar nicht mehr helfen." Schmidt-Chanasit geht davon aus, dass aufgrund der intensiven Forschungsarbeit bereits in wenigen Wochen und nicht erst in Monaten eine bessere Beurteilung der Omikron-Variante möglich sein wird. Für die Bevölkerung gelte nach wie vor: Eine Impfung, das Maskentragen und Abstandhalten schützten. Grenzschließungen sind aus seiner Sicht nicht zielführend, da die Ausbreitung einer Variante nur verlangsamt, aber nicht verhindert werden könne. Es bestehe die Gefahr, dass isolierte Länder künftig neue Varianten für sich behalten. Frühzeitige Informationen zu Omikron seien der guten Arbeit der Südafrikaner zu verdanken. An den Schulen in Deutschland steigen die Corona-Zahlen. Nach am Dienstag veröffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72.000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt. Das waren knapp 30.000 mehr als in der Woche davor. Darüber hinaus waren fast 126.000 von 10 Millionen Schülern in Quarantäne (Vorwoche rund 87.000). Die KMK legt im Wochenrhythmus Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus rund 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit knapp 10 Millionen Schülerinnen und Schülern. Die Statistik für die Woche vom 15. bis 19. November weist außerdem 5.670 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus (Vorwoche 3.600) und zusätzlich rund 3.400 Quarantäne-Fälle (Vorwoche: 2.100). Zugrunde liegen hier Angaben zu etwa 880.000 Lehrkräften. Die FDP bleibt bei ihrer Linie und will flächendeckende Schließungen vermeiden. "Einen bundesweiten Lockdown schließe ich im Moment aus", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, n-tv. Sie verweist auf die schweren sozialen und wirtschaftlichen Schäden vorheriger Lockdowns. Es müsse jetzt einerseits alles daran gesetzt werden, dass die Impfquote steige. Andererseits müsse es in den Hotspots Kontakteinschränkungen geben. So müssten etwa Clubs und Diskotheken geschlossen werden, auch Großveranstaltungen wie Fußballspiele "sollten meiner Meinung nach im Moment nicht möglich sein". Im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve ist ein weiterer Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten. Betroffen ist nach Angaben des Kreises vom Montag eine "vollständig immunisierte Person", die in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihrem Partner aus der südafrikanischen Stadt Johannesburg nach Frankfurt am Main reiste. Einen Tag nach der Ankunft in Deutschland sei ein PCR-Test bei einem der Reiserückkehrer positiv ausgefallen. Das Ergebnis der sogenannten Sequenzierung, um den Verdacht auf die neue Omikron-Variante zu klären, werde für die kommenden Tage erwartet. Der ebenfalls vollständig immunisierte Partner befindet sich nach Angaben des Kreises in Quarantäne und sei im ersten Schnelltest negativ gewesen. Das Ergebnis seines PCR-Tests stehe noch aus. Rumänien hat ein Flugzeug nach Südafrika geschickt, um eigene Staatsbürger und weitere in dem Land festsitzende Europäer auszufliegen. Bukarest werde rund 40 "rumänische Staatsangehörige zurückführen, die durch die Störungen im Luftverkehr im Süden Afrikas an der Rückkehr nach Rumänien gehindert wurden", erklärte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Raed Arafat, am Montag. Im Rahmen des Europäischen Zivilschutzmechanismus biete Rumänien auch etwa 50 Europäern einen Platz in dem Flugzeug an, erklärte Arafat weiter. Das Passagierflugzeug sei bereits in der Nacht in Rumänien gestartet, sagte der Sprecher der Fluggesellschaft Tarom, Marius Popescu, dem Sender Digi24. Es soll nach Angaben von Verkehrsminister Sorin Grindeanu am Mittwoch nach Bukarest zurückkehren. Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs – vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. Spenden von Corona-Vakzinen an Entwicklungsländer müssen nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besser organisiert werden, um Impfkampagnen zu beschleunigen. Geberländer sollten weniger aus dem Augenblick heraus, sondern vorhersehbar und in großen Mengen spenden, forderten die WHO, die globale Impfinitiative Covax und die Beschaffungskommission der Afrikanischen Union (Avatt) am Montag. Bislang seien laut WHO weltweit mehr als 90 Millionen Covid-19-Impfdosen mit Hilfe von Covax und Avatt gespendet worden. Der Großteil der Spenden sei relativ spontan erfolgt. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst dringt angesichts steigender Corona-Zahlen auf rasche Beratungen von Bund und Ländern. "Einheitliche Standards für deutliche Kontaktreduzierungen, die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht, das Bereitstellen von Wirtschaftshilfen für mögliche weitere Einschränkungen und die Einrichtung des neuen Krisenstabs beim Bund – all das müssen Bund und Länder dringend gemeinsam besprechen", forderte Wüst am Montag, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Eine solche Abstimmung müsse es in den kommenden Tagen geben, am besten schon am Dienstag, betonte Wüst. Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) fordert die Ampelkoalition in der Corona-Krise zu schnellem Handeln auf. "Die Lage ist dramatisch und verschärft sich täglich", sagte Bayaz dem Nachrichtenportal t-online. "Entscheidend ist, dass wir jetzt keine Zeit mehr verlieren und schnell handeln." Die Länder benötigten "wieder alle möglichen Instrumente, um die vierte Welle zu brechen", sagte Bayaz. "Es muss deshalb eine volle Länderöffnungsklausel im Infektionsschutzgesetz geben." Die Ampelparteien haben in ihrer Reform des Infektionsschutzgesetzes zwar eine Länderöffnungsklausel vorgesehen, mit der die Bundesländer eigene strenge Regeln beschließen können. Allerdings sind ein paar Instrumente wie etwa Ausgangssperren, die vorsorgliche Schließung der Gastronomie sowie ein flächendeckendes Verbot von Gottesdiensten davon ausgeschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern. Mit Blick auf die zahlreichen Covid-Patienten auf den Intensivstationen sagte er am Montag im Deutschlandfunk: "Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Art Katastrophen-Medizin hinein." Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, welchen Patienten sie zuerst helfen. Schon jetzt würden Intensivpatienten früher "als medizinisch vertretbar" auf Normalstationen verlegt werden, erklärte Gaß. "Man weiß: Wir können nicht mehr allen Patienten die bestmögliche Behandlung ermöglichen, (.) die wir im Regelfall zur Verfügung haben." Das sei schon eine Art von Triage. "Wenn wir von Triage sprechen, ist das ein schleichender Prozess, der nach und nach immer härter Realität wird", sagte Gaß. So müssten sich Patienten und Kliniken darauf einstellen, dass auch "medizinisch kompliziertere Fälle" beispielsweise mit einer Verschiebung ihrer Operationen rechnen müssten. Die existierenden Impfstoffe können nach Einschätzung des führenden südafrikanischen Seuchenexperten Salim Abdool Karim mit einiger Wahrscheinlichkeit schwere Krankheitsverläufe nach Infektionen mit der neuen Virusvariante Omikron verhindern. Es sei allerdings noch zu früh, um zu sagen, ob Omikron zu mehr schwereren Krankheitsbildern als ältere Varianten führen könne, sagt Karim auf einer Pressekonferenz. Es scheine aber, dass Omikron sich schneller verbreite und wahrscheinlich mehr bereits Geimpfte von dem neuen Virus betroffen würden als von älteren Varianten. In Österreich wurde bei einem Verdachtsfall aus Tirol die neuartige Coronavirus-Variante Omikron bestätigt. Nach einer Analyse der Experten deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Reisenden, der aus Südafrika zurückgekommen war, um die neuartige Mutation Omikron handelt, teilt das Bundesland Tirol mit. Die Corona-Maßnahmen im Saarland sollen vor allem für Ungeimpfte deutlich verschärft werden. Das kündigte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag in einer Sondersitzung des Landtags an. Die neuen Bestimmungen sollen an diesem Dienstag (30.11.) im Ministerrat beschlossen werden und voraussichtlich zwei Tage später in Kraft treten. "Diese werden Nicht-Geimpfte in stärkerem Maße treffen als die Geimpften", sagte Hans. Dies sei nur folgerichtig, nachdem man allen Saarländerinnen und Saarländern ein Impfangebot unterbreitet habe. Für Ungeimpfte gilt demnach künftig im öffentlichen und privaten Raum: Nur noch ein Haushalt plus eine nicht diesem Haushalt angehörige Person dürfen sich treffen. Für Geimpfte, Genesene, Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren gilt diese Regelung nicht. Auch Geimpfte und Genesene müssen sich künftig für einige Innenbereiche testen lassen. So wird künftig die Regelung 2G plus (auch Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen Test vorweisen) für den Innenbereich der Gastronomie festgeschrieben, ebenso für die Hotellerie, für körpernahe Dienstleistungen, für Freizeiteinrichtungen wie Schwimm- und Spaßbäder, Thermen und Saunen, für jegliche sportliche Betätigung in Innenräumen und für alle kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Die 2G-Regelung (geimpft und genesen) wird eingeführt für Freizeitaktivitäten im Außenbereich wie etwa in Freizeitparks, bei kulturellen Betätigungen in Gruppen, bei der Teilnahme am Freizeit- und Amateursportbetrieb, ebenso in Tanzschulen, in Fitnessstudios und auch der Außengastronomie. Außerdem gilt 2G auch in den Ladenlokalen – ausgenommen in jenen Läden, die der Grundversorgung dienen. Laut Hans hat sich die Landesregierung in der vergangenen Woche auf diese Eckpunkte geeinigt. Weitere detaillierte Regelungen sollen in dieser Woche in einer neuen Rechtsverordnung festgehalten werden. Nach Angaben eines Regierungssprechers werden die neuen Bestimmungen voraussichtlich ab Donnerstag gelten. Südafrika kritisiert die in mehreren europäischen Ländern erlassenen Einreiseverbote für Reisende aus Ländern im Süden Afrikas. Diese Maßnahmen seien keine Hilfe, sagt Gesundheitsminister Joe Phaahla auf einer Pressekonferenz. Er habe der US-Regierung erklärt, damit würden die Dinge schwieriger gemacht. Er kündigt eine Erklärung der Länder im südlichen Afrika auf der Weltgesundheitsversammlung an, in der die Einreiseverbote verurteilt werden. Die Weltgesundheitsversammlung ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält bundeseinheitliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung für "extrem wichtig". Mit einem Krisenstab, wie ihn die neue Regierung plant, könne die "Kakophonie" im Umgang mit dem Virus beendet werden, sagte Robert Schlögl am Montag im Inforadio vom rbb. Außerdem müssten die Kontakte schnellstmöglich reduziert werden. Zu einem möglichen Lockdown sagte Schlögl: "Das Wort darf man nicht sagen, aber natürlich ist die erste Maßnahme, wenn man sich überlegt die jetzige Pandemie einzudämmen, einfach Kontaktreduktion, denn Impfen wirkt nicht sofort." Wichtig sei auch eine sofortige Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen, betonte Schlögl. Außerdem müssten die Booster-Impfungen effizient organisiert werden. Dabei dürfe es nicht passieren, dass an irgendeiner Stelle der Impfstoff fehle, sagte Schlögl. Probleme in der Verwaltung müssten beseitigt werden. In Schottland sind nach Behördenangaben sechs Infektionen mit der neuen Corona-Variante Omikron nachgewiesen worden. In einigen Fällen habe es sich nicht um Reisende gehandelt. Das Gesundheitsministerium will nachverfolgen, zu wem die Betroffenen Kontakt hatten, um herauszufinden, woher das Virus kam. Erstmals war die neue Variante in Südafrika nachgewiesen worden, über das Wochenende wurden aber nach und nach auch immer mehr Verdachtsfälle in Europa gemeldet. Nur wenige Wochen nach einer Lockerung der strengen Corona-Einreisebestimmungen schließt Japan wegen der Omikron-Variante erneut seine Grenzen für Ausländer. "Wir werden die Einreise von Ausländern aus der ganzen Welt ab dem 30. November untersagen", sagte Ministerpräsident Fumio Kishida am Montag vor Reportern. Die Grenzen Japans waren seit Pandemiebeginn fast vollständig für Besucher aus dem Ausland geschlossen. Selbst ausländische Einwohner konnten zeitweise nicht ins Land einreisen. Anfang November kündigte die Regierung dann an, sie werde einigen kurzfristigen Geschäftsreisenden, ausländischen Studenten und anderen Visuminhabern die Einreise gestatten, Touristen jedoch weiterhin nicht einreisen lassen. Wegen der Omikron-Variante hatte Japan bereits Quarantäne-Maßnahmen für Reisende aus neun Ländern des südlichen Afrikas verhängt. Bislang wurden keine Omikron-Fälle festgestellt. Das Nationale Institut für Infektionskrankheiten untersucht derzeit jedoch den Fall eines Reisenden aus Namibia, der kürzlich positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Japan hat seit Beginn der Pandemie etwas mehr als 18.300 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet, blieb aber durch die Abschottung nach außen von schweren Corona-Wellen verschont. Inzwischen sind 76,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Auf den Philippinen startet eine Impfkampagne, bei der innerhalb von drei Tagen neun Millionen Menschen eine Spritze mit dem Corona-Vakzin erhalten sollen. Die Armee und Zehntausende Freiwillige sollen den Erfolg sicherstellen, wie die Regierung mitteilt. Auf der Inselgruppe gibt es Widerstände gegen Impfungen. Zudem stellt der Schutz der Bevölkerung auf dem weitläufigen Archipel eine logistische Herausforderung dar. Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha fordert, dass der Bundestag noch in dieser Woche wieder die epidemische Lage von nationaler Tragweite beschließen und den Weg für eine bundesweite Notbremse möglich machen soll. "Wir brauchen Kontaktbeschränkungen im Umfang von 70 bis 90 Prozent, sagt der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk. Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) müsse zudem schnell bekanntgeben, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werden soll. Auch wäre eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz in dieser Woche "sehr wünschenswert". Lucha sagt zudem, dass die drei Landes-Gesundheitsminister der Grünen mit der Grünen-Spitze in Berlin am Wochenende einen Krisenstab gebildet hätten. In der Schweiz ist der erste Omikron-Verdachtsfall festgestellt worden. Es handle sich um eine Person, die vor rund einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Eine Analyse der Probe solle in den kommenden Tagen Gewissheit bringen. Als Reaktion auf die neue Corona-Variante, die in Südafrika entdeckt worden war, verschärfte die Schweiz die Einreisebeschränkungen. So müssen Reisende aus 19 Ländern einen negativen Test vorlegen und bei der Ankunft für zehn Tage in Quarantäne. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina kritisiert das Ausbleiben neuer Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung. Man habe kein Verständnis für das Zögern der Politik, sagt die Medizinerin Jutta Gärtner im ZDF. Um die vierte Welle der Pandemie zu bremsen, seien Maßnahmen nötig und zwar sofort. Sie warnt vor einem drohenden Kollaps der Krankenhäuser. "Wir brauchen sofort Kontaktbeschränkungen." Zudem müsse mehr geimpft werden. Für die sogenannte Herdenimmunität müssten weit über 85 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Derzeit seien erst knapp 70 Prozent der Deutschen vor dem Virus geschützt. Die Direktorin für Kinder- und Jugendmedizin an der Universität Göttingen empfiehlt auch Kinder und Jugendliche zu impfen. Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nun möglicherweise auch in der Schweiz aufgetaucht. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit handle es sich um eine Person, die vor einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, berichtete die Agentur SDA am Sonntagabend. Genaueres werde in den nächsten Tagen von einer genetischen Untersuchung erwartet. Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Kanada entdeckt worden. Die Gesundheitsbehörde der Provinz Ontario teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, dass in Ottawa bei zwei Infizierten die Mutante festgestellt worden sei. Beide Personen, die aus Nigeria eingereist waren, seien inzwischen in Quarantäne. Auch Großbritannien, Dänemark, Belgien, Tschechien und Italien meldeten Fälle. In den Niederlanden wurden bei 13 Reisenden Omikron-Infektionen festgestellt. Die überraschend viele Mutationen tragende Corona-Variante Omikron könnte Experten zufolge in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form der Immunschwäche entstanden sein. Das sei denkbar und wahrscheinlich, ähnliche Befunde seien in anderen Fällen bereits publiziert worden, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), der Nachrichtenagentur dpa. In Menschen mit geschwächtem Immunsystem könne sich das Virus über viele Wochen vermehren, so Watzl. "Dabei können immer wieder vereinzelt Mutationen auftreten, die dem Virus eventuell keinen Vorteil bringen, die sich aber aufgrund der fehlenden Kontrolle durch das Immunsystem dennoch weiter vermehren können." Damit könnten zusätzliche Mutationen entstehen, die dann in der Kombination eventuell einen Vorteil brächten. Der Spitzenpolitiker der Grünen und möglicher neuer Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat im Deutschlandfunk gesagt, dass eine Impfpflicht auf die Tagesordnung gehöre. Bislang seien die beschlossenen Maßnahmen hilfreich. "Trotzdem, sage ich, werden wir wahrscheinlich nicht drum herumkommen, uns nochmal diese Lage anzuschauen und zu gucken, ob wir da nochmal nachsteuern müssen. Er schließt nicht aus, das Infektionsschutzgesetz erneut zu müssen. Enttäuscht zeigte sich Özdemir von der Arbeit der bisherigen Bundesregierung. "Manchmal frage ich mich, wann wir Deutschen das Organisieren verlernt haben." Ältere Nachrichten zur Corona-Pandemie lesen Sie hier in unserem vorherigen Newsblog.
Söder: Neue Einschnitte für Ungeimpfte und Geisterspiele
stern.de
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Antisemitismus-Vorwürfe gegen Deutsche Welle – Sender beauftragt Untersuchung (1.01/7)

N ach einem Bericht der „ Süddeutschen Zeitung “ über Antisemitismusvorwürfe gegen mehrere Mitarbeiter der Deutschen Welle (DW) lässt der Sender die Vorwürfe extern überprüfen. Ein Sprecher des deutschen Auslandssenders teilte am Dienstagabend mit: „Auf Anordnung des Intendanten wird die DW umgehend eine unabhängige externe Untersuchung beauftragen.“ Die in dem Artikel erhobenen Vorwürfe gegen einige Mitarbeitende der Arabisch-Redaktion sowie freischaffende Mitarbeiter des Senders im Ausland werden demnach eingehend geprüft. Die Zeitung hatte zuvor einen Online-Artikel mit dem Titel „Ein Sender schaut weg“ veröffentlicht. Die „SZ“ berichtet darin, dass mehrere Mitarbeiter in den vergangenen Jahren im Internet antisemitische und antiisraelische Äußerungen gepostet haben sollen und dass diese Einträge später gelöscht worden seien. Von der Deutschen Welle hieß es weiter: Die Untersuchung werde sich mit den in dem Artikel zitierten Äußerungen von DW-Mitarbeitenden in anderen Publikationen und ihren privaten Profilen in den Sozialen Medien befassen. Das Deutsche-Welle-Gesetz und die Verhaltensweisen bei dem Sender geben demnach klar vor, welche Werte alle Mitarbeiter zu respektieren und nach innen wie nach außen zu vertreten haben. „Der Kodex der Chefredaktion zeigt eindeutig, welche journalistischen Prinzipien sie im Hinblick auf den Umgang mit Antisemitismus beachten müssen.“ Nach einer ersten Prüfung werde der Sender gegebenenfalls „umgehend Konsequenzen ziehen, wenn sich Verstöße gegen diese Regeln bewahrheiten“.
Judenfeindliche Posts: Antisemitismus-Skandal bei der „Deutsche Welle“
bild.de
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Omikron-Variante: Animation zeigt, wie das Coronavirus mutierte (1.01/7)

Die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Eine Animation erklärt, wie Viren durch Mutation stärker, aber auch schwächer werden können. Mitten in der vierten Welle überrascht eine Nachricht Deutschland und die Welt: In Südafrika wurde eine neue Corona-Variante von Wissenschaftlern sequenziert. Seit Monaten kursiert nicht mehr nur das Ursprungs-Coronavirus in der Welt. Die neue Omikron-Variante ist nun möglicherweise ansteckender und könnte vielleicht sogar den Impfschutz besser durchbrechen als ihre Vorgänger. Eine Animation hier oder oben im Video zeigt vereinfacht, wie Viren überhaupt mutieren und so zu stärkeren, aber auch schwächeren Varianten ihrer selbst werden können.
Wie das Coronavirus im Osten zum aggressiven Politikum mutierte
welt.de
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Bauer sucht Frau – Das große Wiedersehen: Inkas Rekord-Landwirt baggert an neuer Hofdame (1.01/7)

Wie viele Herzen sind diesmal entflammt? Die 17. Staffel von „Bauer sucht Frau“ ist vorbei. In der Wiedersehens-Show am Dienstagabend machte Profi-Kupplerin Inka Bause (53) den Kassensturz in Sachen Liebe. Auch Rekord-Landwirt Björn Diefenbach (32) hatte Neuigkeiten im Gepäck. Insgesamt suchten zwölf einsame Bauern-Herzen die Nadel im Heuhaufen. Nicht alle wurden fündig. Ganz besonders interessierte Inka, wie es bei ihrem Staffel-Schönling weiterging. Sunnyboy Björn bekam die meisten Zuschriften, war beim Scheunenfest von Verehrerinnen förmlich umringt. Heilmasseurin Dani (35) und Projektentwicklerin Kathrin (34) lud der Agrar-Ingenieur zur Hofwoche ein. Doch mehr als Freundschaft war am Ende nicht drin. Der Landwirt gab beiden einen Korb. Beim großen Wiedersehen begrüßte sich das Trio herzlich. Und Björn verriet den Damen, welche von ihnen seine Geheim-Favoritin war. „Ich hatte nach dem Scheunenfest die Tendenz zu Dani“, plauderte der Hobby-Musiker aus. Die Blondine staunte: „Echt jetzt?“ Natürlich wollte Inka Bause wissen, ob der Frauenschwarm immer noch Single ist. Seine Antwort ließ wahrscheinlich hier und da ein Herz brechen. Björn erzählte nämlich: „Ja, ich bin noch Single, aber ich habe inzwischen jemanden kennengelernt. Das könnte was werden.“ Er war nicht der Einzige, dem das (Liebes-) Glück erst NACH der Dating-Show über den Weg lief. Zwischen Pferdewirtin Lara (26) und ihren Hofdamen entwickelte sich ebenfalls nichts. Am Dienstagabend verriet sie jedoch im TV: „Bei mir hat sich jemand gemeldet, der mich im Fernsehen gesehen hatte. Sie hat sich erst nicht getraut, brauchte einen Anstoß von Freunden.“ Inzwischen sind beide ein Paar. Auch Bio-Bauer Olaf (60) ist vom Markt. Mit Hofdame Bettina (55) hatte es zwar nicht geklappt, dafür mit einer „alten“ Bekannten. Der Brandenburger steckte den anderen Landwirten beim Wiedersehen: „Wir hatten vor ‚Bauer sucht Frau‘ eine Freundschaft Plus. Jetzt ist was Ernstes draus geworden.“ Rinderhalter Torsten (52) und Karin (58) zofften sich bei der Hofwoche immer wieder wegen ihrer beiden kleinen Hunde. Die mochte der TV-Single gar nicht. Trotzdem rauften sich die Streithähne bis zum Finale wieder zusammen. Leider nicht lange. Torsten über Karin: „Sie hat per SMS Schluss gemacht.“ Die Frührentnerin: „Er ist selbst schuld. Ich habe wochenlang nichts von ihm gehört.“ Milchbauer Enno (25) servierte seine Auserwählte Kim (21) vier Tage nach den Dreharbeiten am Telefon ab. „Ich habe dann gemerkt, dass das nötige Quäntchen fehlt.“ Die Zugbegleiterin traurig: „Das Gespräch hat nur zwei Minuten gedauert. Hätte er mir auch vorher sagen können.“ Bienenzüchter Hubert (39) aus Oberbayern schien mit Andrea (39) das große Glück gefunden zu haben. Doch die Schmetterlinge in seinem Bauch waren schnell wieder verflogen. Zu einem Treffen nach den Dreharbeiten kam es nicht mehr. „Der Funke war nicht so richtig da“, erklärte der Landwirt Inka Bause. Seine Hofdame hatte sich mehr erhofft. Kandidat Mike (40) sorgte für DEN Aufreger beim Scheunenfest. Erst lud er Sandra (31) zur Hofwoche ein, servierte sie am nächsten Tag direkt wieder ab. Für ihn startete Inka Bause beim Wiedersehen einen neuen Aufruf. Wenn es um Eyleen (32) geht, kommt Ackerbauer Mathias (33) immer noch ins Schwärmen. „Ich hätte mir keine bessere Frau für die Hofwoche wünschen können.“ Doch schon bei ihrem ersten Besuch ohne TV-Kameras gab’s Stress. Weil sie nicht länger bleiben konnte, war er sauer. Seitdem herrschte Funkstille. Zum Wiedersehen hatte der Landwirt einen Brief für seine Traumfrau mitgebracht und hoffte: „Hopfen und Malz sind noch nicht verloren.“ Schafhalter Dirk (25) verscherzte es sich gleich mit zwei Hofdamen. Erst suchte Saskia (25) das Weite, kurz darauf auch ihre Nachfolgerin Sophie (19). Der Grund waren die „Bachelor“-Attitüden des Landwirts, der mit anderen Bekanntschaften prahlte. Jetzt will es Dirk mit Elisabeth (18) probieren, der er beim Scheunenfest eigentlich schon einen Korb gegeben hatte. Seine Ex-Hofdamen lästerten: „Aller guten Dinge sind drei. Probieren wir noch die Letzte aus.“ Für diese Turteltauben hat sich „Bauer sucht Frau“ auf jeden Fall gelohnt: Peter (26) und Kerstin (28) sind seit der Hofwoche unzertrennlich, wollen bald zusammenziehen und sogar heiraten. Sogar über Nachwuchs hat das Paar schon gesprochen. Auch bei Bio-Landwirt Mathias (33) und Kosmetikerin Sabrina (34) hat es gefunkt. Beide führen aktuell eine Fernbeziehung. Genauso wie Mutterkuhhalter Nils (33) und seine Hofdame Vanessa (34), die sich ebenfalls bei der Kuppel-Show Hals über Kopf ineinander verliebt haben.
Bauer sucht Frau: Das große Wiedersehen und die Liebe
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Omikron und US-Notenbankchef belasten Dow (1.01/7)

Der Erholungsversuch der US-Börsen hat am Dienstag vorerst ein Ende gefunden. Weiterhin plagten Sorgen wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron die Anleger. Zudem vergrätzten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell, denn offenbar steuert die Fed auf eine schnellere Rückführung ihrer Wertpapierkäufe zu. So deutete Powell an, dass die hohe Inflation in den USA womöglich doch kein nur vorübergehendes Phänomen sein könnte. Der Dow Jones Industrial gab letztlich um 1,86 Prozent auf 34.483,72 Punkte nach und setzte dem überwiegend trüb verlaufenen Monat November damit noch einen drauf. Insgesamt beläuft sich das Minus für den US-Leitindex im vorletzten Monat des Jahres auf 3,7 Prozent. Die bisherige Jahresbilanz fällt mit 12,7 Prozent dennoch weiterhin klar positiv aus. Erleichternd dürfte zudem wirken, dass bislang die bei aktuell etwas unter 34.350 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie, die den längerfristigen Trend im Dow signalisiert, gehalten hat. Der marktbreite S&P 500 sank um 1,90 Prozent auf 4567,00 Zähler. Der Nasdaq 100 büßte nach anfangs stabilem Verlauf 1,61 Prozent ein auf 16.135,92 Punkte. Er verzeichnet damit weiterhin einen Monatsgewinn, der allerdings auf 1,8 Prozent zusammenschrumpfte. Das aktuelle Jahresplus beträgt aber immer noch rund ein Viertel. Für die Anteilsscheine von Moderna sowie Biontech ging es nach kräftigen Gewinnen der vergangenen zwei Handelstage um 4,4 Prozent respektive um 3,0 Prozent abwärts. Moderna-Chef Stephane Bancel sagte der «Financial Times», die vorhandenen Impfstoffe dürften mit der Omikron-Variante Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis ausreichend angepasste Präparate hergestellt werden könnten. Novavax indes gewannen 7,6 Prozent und machten damit einen Teil der heftigen Vortagesverluste wieder wett. Das US-Pharmaunternehmen hatte vor knapp zwei Wochen die Marktzulassung für seinen proteinbasierten Corona -Impfstoff in der EU beantragt. Die Aktien von Meta, dem Mutterunternehmen von Facebook, büßten an der Nasdaq 4,0 Prozent ein. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA will den Techkonzern zwingen, die vergangenes Jahr übernommene Clip-Plattform Giphy wieder zu verkaufen. Der Zusammenschluss schwäche den Wettbewerb zwischen Online-Diensten in Großbritannien, hieß es. Ein Meta-Sprecher sagte dazu, es werde erwogen, Widerspruch einzulegen. Apple zählten zu den wenigen Gewinnern an diesem düsteren Handelstag. Die Papiere des iPhone-Herstellers stiegen an der Dow-Spitze um 3,2 Prozent und schlossen damit nur leicht unter ihrem am 22. November erreichten Rekordhoch von knapp unter 166 US-Dollar. Der Euro ging im US-Handelsverlauf zunächst auf steile Talfahrt, erholte sich dann aber spürbar und kostete zum Börsenschluss an der Wall Street 1,1340 Dollar. Zuvor war er zeitweise bis auf 1,1236 Dollar abgesackt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1363 (Montag: 1,1276) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8800 (0,8868) Euro.
DWN Express - Fed-Chef Powell: Hohe Inflation könnte länger als erwartet andauern
express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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Deutschland erstmals seit 14 Jahren im Davis-Cup-Halbfinale (1.01/7)

Dank Krawietz/Pütz siegte Deutschland 2:1 über Großbritannien. Innsbruck hat damit als Schauplatz nach sieben Länderkämpfen ausgedient. Innsbruck – Erst zum zweiten Mal nach den glänzenden Zeiten von Boris Becker haben die deutschen Tennis-Herren im Davis Cup die Chance aufs Endspiel. Dank eines starken Jan-Lennard Struff und eines grandiosen Doppels mit Kevin Krawietz und Tim Pütz zog die deutsche Auswahl am Dienstagabend in Innsbruck erstmals seit 2007 wieder ins Halbfinale ein. Mit 2:1 bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Michael Kohlmann die favorisierten Briten. Nervenstark sorgten Krawietz/Pütz mit dem mitreißenden 7:6(10),7:6(5) gegen Joe Salisbury und Neal Skupski für Jubel in der deutschen Box – in der coronabedingt weitestgehend leeren Olympiahalle. Das Siegerduo holte im entscheidenden Tiebreak sogar einen 0:5-Rückstand noch auf. Struff hatte zuvor mit einem 7:6(6),3:6,6:2 gegen den Weltranglisten-Zwölften Cameron Norrie das vorzeitige Aus verhindert, nachdem Peter Gojowzyk gegen Daniel Evans beim 2:6,1:6 chancenlos geblieben war. Die Deutschen reisen jetzt nach Madrid und treffen am Samstag auf die starken Russen oder Außenseiter Schweden. Der Gegner wird am Donnerstag ermittelt. Nachdem die Jahre mit Becker und Michael Stich zu Ende gegangen waren, stand eine deutsche Auswahl nur vor 14 Jahren im Halbfinale des prestigeträchtigen Länder-Wettkampfs. Der Sprung unter die Top Vier im veränderten Modus ist jetzt auch hoch anzurechnen, weil Weltklasse-Spieler Alexander Zverev fehlt. Der 24-Jährige hat keine Lust aufs neue Format und entschied sich gegen die Teilnahme. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Immer wieder sprangen der deutsche ebenso wie der britische Tross auf, das Doppel war an Spannung kaum zu überbieten. 2019 waren die Deutschen – in anderer Formation – im Viertelfinale gegen die Briten ausgeschieden. Diesmal waren sie nach den beiden 2:1-Siegen in der Vorrunde gegen Serbien und Österreich optimistisch. Gerade auch wegen Krawietz und Pütz, die im Davis Cup unbesiegt sind. "Das ist auf jeden Fall einer der wichtigsten Siege, die ich errungen habe. Das bedeutet mir extrem viel", hatte Struff schon nach dem wichtigen 1:1 erklärt. Immerhin hatte Norrie im Oktober überraschend den Masters-1000-Titel in Indian Wells geholt. Damit ist nach insgesamt sieben Länderkämpfen bzw. 21 Matches in der Olympiaworld der Schauplatz Innsbruck beim Final-Turnier Geschichte. Als einziger der drei Austragungsorte konnte wegen der Coronavirus-Pandemie und den Maßnahmen der Bundesregierung nur vor leerer Kulisse gespielt werden, ein Umstand der besonders Dennis Novak und Co. als Hausherren wehgetan hatte. In Turin und Madrid sind Zuschauer erlaubt. Die weiteren beiden Viertelfinali sowie die Halbfinali und das Endspiel werden nun allesamt in Madrid ausgetragen. (APA/dpa) Großbritannien - Deutschland Endstand: 1:2
Erstmals seit 14 Jahren: Deutschland erreicht nach Sieg über Großbritannien Halbfinale im Davis Cup
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46-Jähriger sticht auf Nachbarin ein: Frau in Lebensgefahr (1.01/7)

Ein 46 Jahre alter Mann hat in Hannover eine Nachbarin mit einer Stichwaffe attackiert und lebensgefährlich verletzt. In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus habe er sich am Dienstag zunächst selbst oberflächliche Schnittverletzungen im Oberkörper zugefügt, teilte die Polizei mit. Dann habe er die Wohnung verlassen und gegen 12.50 Uhr an der Tür der 71-Jährigen geklopft. Als die Seniorin öffnete, habe der Mann die Frau beschimpft und unvermittelt mehrfach auf sie eingestochen. Zeugen hätten ihn schließlich gestoppt und überwältigt. Die lebensbedrohlich verletzte 71-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert, der 46-Jährige in Polizeigewahrsam gebracht. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Das Motiv für die Attacke sei noch unklar, hieß es.
Hannover: Mann sticht auf Nachbarin ein - Lebensgefahr
ndr.de
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ÖFB-Frauen schossen Luxemburg in WM-Quali 8:0 ab (1.01/7)

Enzinger steuerte zum ÖFB-Kantersieg einen lupenreinen Hattrick bei, Billa traf doppelt. Kirchberger schied schwer verletzt aus. Die ÖFB-Auswahl überwintert als Zweite punktgleich vor Nordirland. England fertigte Lettland mit einem schier unglaublichen 20:0 ab. Luxemburg – Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat die Pflichtaufgabe zum Abschluss des Länderspieljahres souverän gemeistert. Die ÖFB-Auswahl fertigte Luxemburg am Dienstag auswärts mit 8:0 ab und überwintert damit in der WM-Qualifikation nach dem vierten Sieg im sechsten Spiel fünf Zähler hinter dem makellosen Leader England und punktgleich vor dem Play-off-Rivalen Nordirland als Zweiter. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Mit einer schweren Verletzung von Virginia Kirchberger gab es aber auch eine Hiobsbotschaft. Die 28-jährige Abwehrspielerin von Eintracht Frankfurt schied nach einem unglücklichen Zweikampf schon in der Anfangsphase mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch aus. Die Partie war einige Minuten unterbrochen, ehe sie mit großen Schmerzen ins Krankenhaus gebracht wurde. Aus dem Konzept bringen ließen sich ihre Teamkolleginnen nicht. Stefanie Enzinger schaffte als erste ÖFB-Spielerin überhaupt einen lupenreinen Hattrick (16., 17., 23.) und traf damit in ihrem 25. Länderspiel genauso oft wie in den 24 Partien davor. Nicole Billa traf doppelt (27., 62.) und rückte mit 37 Länderspieltoren Rekord-Torschützin Nina Burger (48) näher. Auch Barbara Dunst (48.), Marie-Therese Höbinger (60.) und Sarah Zadrazil (68.) steuerten ein Tor bei. ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann entschied sich doch für eine größere Rotation. So fehlten in der Startformation im Vergleich zum 0:1 in Sunderland am Samstag nicht nur die aus privaten Gründen vorzeitig abgereiste Sarah Puntigam, sondern auch Stammtorfrau Manuela Zinsberger, Laura Wienroither, Katharina Naschenweng und Maria Plattner. Mit der Hereinnahme von Enzinger ging ein Schachzog auf. Die 31-jährige Stürmerin traf nach der Kirchberger-Verletzungspause innerhalb von weniger als zehn Minuten dreimal, Tor Nummer drei folgte nach einem Dunst-Lattenschuss. Dunst war es auch, die das 4:0 einleitete, Billa scheiterte zuerst noch an Lucie Schlime und staubte dann ab. Nach Wiederbeginn gab es neuerlich Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Dunst schoss vom Elfer überlegt in den Winkel, Höbinger köpfelte nach Billa-Flanke ein. Zwei Minuten später machte Billa, die zuvor auch die Stange getroffen hatte (49.), nach Georgieva-Lochpass ihren Doppelpack perfekt. Nachdem die Tirolerin weitere Chancen ausgelassen hatte, war es Zadrazil vorbehalten mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern für den Schlusspunkt zu sorgen. Ein noch höherer Sieg wurde es auch deshalb nicht, da ein Kopfballtor von Carina Wenninger (71.) wohl zu Unrecht wegen eines Foulspiels nicht anerkannt wurde. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Trotzdem wurde der höchste Sieg in der Verbandsgeschichte auf fremdem Boden eingefahren. Die Bestmarke hatte man erst kürzlich beim 8:1 in Lettland aufgestellt. Der allgemeine Rekordsieg ist weiter ein 11:0 (zweimal) gegen Armenien in der WM-Quali 2003. ÖFB-Torfrau Jasmin Pal musste über 90 Minuten keinen einzigen Ball halten. Noch deutlicher ging das Parallelspiel aus, England fertigte Lettland in Doncaster mit einem schier unglaublichen 20:0 (8:0) ab. (APA) Luxemburg - Österreich 0:8 (0:4). Luxemburg, Stade de Luxembourg, SR Andromachi Tsiofliki/GRE. Tore: Enzinger (16., 17., 23.), Billa (27., 62.), Dunst (48.), Höbinger (60.), Zadrazil (68.) Österreich: Pal - Georgieva, Wenninger, Kirchberger (15. Schiechtl) - Dunst (81. Schasching), Zadrazil (81. Degen), Eder (46. Plattner), Höbinger, Hanshaw (62. Naschenweng) - Billa, Enzinger Weiters: England - Lettland 20:0 (8:0)
Trefferreiche Pflichtübung der ÖFB-Frauen in Luxemburg
diepresse.com
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Omikron wohl schon länger in Europa (1.01/7)

Niederländische Forscher haben Omikron-Spuren in Proben entdeckt, die älter sind als die bekannten Fälle. Weiter unklar ist, ob die bisherigen Impfstoffe gegen die Variante helfen. Moderna und BioNTech arbeiten an einem neuen Vakzin. Die neue Coronavirus-Variante Omikron geht offenbar schon länger in Westeuropa um als bislang angenommen. Darauf deutet eine Mitteilung des niederländischen Gesundheitsinstituts RIVM hin, wonach zwei lokale Infektionen mit der Mutante entdeckt worden seien, die bis zu elf Tage zurücklägen. Erste Berichte über Fälle der zunächst in Südafrika erkannten Corona-Variante gab es vergangene Woche. Das RIVM entdeckte Omikron-Spuren nach eigenen Angaben in Proben, die auf die Zeit vom 19. bis 23. November datieren. Sie liegen damit zeitlich vor den positiven Omikron-Fällen unter den Passagieren, die am vergangenen Freitag aus Südafrika eingereist und am Amsterdamer Flughafen Schiphol getestet worden waren. Die Direktorin der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, Emer Cooke, erklärte, die Behörde sei auf Omikron vorbereitet. Es werde zwei Wochen dauern, um Hinweise darauf zu erlangen, ob die gegenwärtigen Covid-19-Impfstoffe mit der Variante fertig würden. Falls ein neues Vakzin benötigt werde, um Omikron entgegenzutreten, werde es bis zu vier Monate dauern, bis ein solches für den Einsatz in der EU zugelassen werde. "Wir sind vorbereitet", sagte Cooke vor EU-Parlamentariern und fügte hinzu, dass die Kooperation mit der Medizinindustrie bereits laufe, um sich für eine solche Eventualität zu rüsten. "Wir wissen, dass es irgendwann eine Mutation geben wird, die bedeutet, dass wir den aktuellen Ansatz ändern müssen." Cooke schlug besänftigendere Töne an als die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die das globale Risiko durch die Omikron-Variante am Montag als "sehr hoch" eingestuft hatte. Die Variante könnte zu Ausbrüchen mit schwerwiegenden Folgen führen, teilte die WHO mit. Die höchste Intensität an Omikron-Fällen gab es Berichten zufolge in und um die südafrikanischen Städte Johannesburg und Pretoria. Cooke erklärte, aus dem höheren Durschnittsalter der Bevölkerung und den höheren Impfraten folge für Europa insgesamt eine andere Situation. Bislang seien die verfügbaren Impfstoffe mit allen Virusvarianten fertig geworden. Eine wachsende Zahl von Staaten weltweit berichtet von Entdeckungen der neuen Virusvariante oder reagiert mit Beschränkungen des Flugverkehrs auf die Ausbreitung, während Wissenschaftler auf Hochtouren versuchen, herauszufinden, wie gefährlich Omikron genau ist. Moderna-Chef Stephane Bancel geht indes von einer geringeren Wirksamkeit der gegenwärtigen Covid-19-Impfstoffe gegen die neue Omikron-Variante aus. Der Schutz dürfte nicht auf demselben Niveau wie bei der hochansteckenden Delta-Variante liegen, sagte Bancel der "Financial Times". "Ich denke, es wird ein erheblicher Rückgang sein. Ich weiß nur nicht, wie stark, weil wir die Daten abwarten müssen. Aber alle Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, sind der Meinung: 'Das wird nicht gut sein'." Die Universität Oxford, Partner des Moderna-Rivalen AstraZeneca, sieht dagegen keine Hinweise auf einen mangelnden Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bei Omikron. Es gebe bisher nur begrenzt Daten zu der Variante. Sollte es aber notwendig sein, könnte rasch eine neue Version des Impfstoff entwickelt werden. Moderna und der Mainzer Hersteller BioNTech haben bereits mit den Arbeiten an einem neuen Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. BioNTech hatte allerdings erklärt, dass noch nicht klar sei, ob eine Anpassung seines Vakzins erforderlich sei und erwartet darüber nach Labortests mehr Klarheit in etwa zwei Wochen. Am Dienstag bestätigten Frankreich und Japan die ersten Fälle von Omikron-Nachweisen. Die französischen Behörden bestätigten im Übersee-Département La Réunion im Indischen Ozean erstmals eine Infektion mit der neuen Coronavirus-Variante. Patrick Mavingui, ein Mikrobiologe in der Forschungsklinik für Infektionskrankheiten auf der Insel, erklärte, ein 53-jähriger Mann, der vor seiner Rückkehr nach Réunion nach Mosambik gereist sei und einen Zwischenstopp in Südafrika eingelegt habe, sei positiv auf die Virusvariante getestet worden. Für den Mann wurde eine Quarantäne angeordnet. Er habe Muskelschmerzen und sei müde, sagte Mavingui nach Angaben des Fernsehsenders Réunion 1ere. In Japan wurde die neue Corona-Variante bei einem Mann nachgewiesen, der kürzlich aus Namibia eingereist war, wie Kabinettssekretär Hirokazu Matsuno mitteilte. Der Patient sei in seinen Dreißigern. Er sei am Sonntag nach seiner Ankunft am Flughafen positiv getestet und dann isoliert worden. Eine Genomanalyse habe dann am Dienstag ergeben, dass er sich mit der zuerst in Südafrika erkannten Variante angesteckt habe. Der Mann werde in einer Klinik behandelt. Erst am Montag hatte Japan als Vorsichtsmaßnahme ein Einreiseverbot für alle Ausländer verhängt. Die Regelung gilt ab dem heutigen Dienstag. Kambodscha verhängte Einreisesperren über Reisende aus zehn afrikanischen Staaten und berief sich dabei auf die Bedrohung durch die Omikron-Variante. Erst zwei Wochen zuvor hatte das Land seine Grenzen für vollständig geimpfte Reisende wieder geöffnet. Auch zwei Ärzte des Schiba-Krankenhauses nahe der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv haben sich mit der Omikron-Variante infiziert. Einer der beiden Kardiologen sei von einer medizinischen Konferenz in London zurückgekehrt und habe nach seiner Rückkehr seinen Kollegen angesteckt, teilte ein Sprecher der Klinik mit. Damit sind in Israel bisher vier Omikron-Fälle bestätigt, es gibt noch mehrere Verdachtsfälle. Beide Kardiologen seien dreifach mit dem BioNTech/Pfizer-Vakzin geimpft, erklärte der Sprecher. Sie zeigten bisher einen milden Krankheitsverlauf und hätten sich zuhause isoliert. Der Rückkehrer war erst nach seiner Ankunft in Israel positiv getestet worden. Es sei unklar, wo genau er sich in London angesteckt habe, sagte der Sprecher. Die israelische Regierung hatte am Sonntag beschlossen, zur Eindämmung der neuen Variante die umstrittene Handy-Überwachung von Erkrankten wieder einzuführen.
Omikron stellt Antikörper-Mittel vor Probleme
n-tv.de
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Nato in Alarmbereitschaft wegen russischer Truppen-Bewegungen in der Ukraine (1.01/7)

Die Außenminister der 30 Nato-Staaten treffen sich in Riga, um über Russlands Militärpräsenz an der Grenze zur Ukraine zu beraten. Das Thema ist brisant – genauso wie die Wahl des Tagungsorts.
Nato geht wegen russischer Truppenbewegungen in Krisenmodus
augsburger-allgemeine.de
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DWN Express - US-Experte: Bislang 226 bestätigte Omikron-Fälle weltweit (1.01/7)

Dem US-Regierungsberater Anthony Fauci zufolge sind 226 Omikron-Fälle in 20 Ländern bestätigt worden, bislang jedoch keiner in den USA, so Reuters. Ob die Variante zu schwereren Verläufen führe,
++ WHO rät Älteren vom Reisen ab ++
tagesschau.de
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Höhepunkt der vierten Welle schon erreicht? (1.01/7)

Seit langem steigt die Corona-Inzidenz in Deutschland erstmals nicht an, fällt sogar etwas. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Höhepunkt der vierten Welle bereits erreicht ist und strengere Maßnahmen nicht nötig sind. Schon möglich, man sollte aber nicht allzu sehr darauf hoffen. Mehr als einen Monat gingen die deutschen Corona-Fallzahlen ständig steil nach oben, der Höhepunkt der vierten Welle wurde frühestens im neuen Jahr erwartet. Jetzt hat die Kurve erstmals wieder einen sichtbaren Knick nach unten, gestern waren es 473,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, heute sind es 452,2. Ist der Scheitelpunkt also doch schon erreicht worden, haben 3G, 2G, 2G plus et cetera die Welle bereits gebrochen? Kann sein, vielleicht steht Deutschland aber auch nur im Stau und hat sich erschrocken. Eigentlich ist es ja erstaunlich, dass die Inzidenzen überhaupt noch so genau beobachtet werden, schließlich sollen ja jetzt die Hospitalisierungen im Fokus stehen. Aber da man schon länger weiß, dass der Index der Realität um zwei Wochen hinterherhinkt, ist es schon richtig, die Fallzahlen im Auge zu behalten. Sie ermöglichen nämlich zu sehen, wie es in den kommenden zwei Wochen in den Krankenhäusern aussehen wird. Insofern wäre ein Rückgang der Inzidenzen ein gutes Zeichen für das ausgelaugte Personal auf vielen Intensivstationen. Denn die Zahl der Corona-Patienten ist dort mit 4600 schon so hoch wie sie 2020 erst Mitte Dezember war. Vor einem Jahr gab es noch fast 5000 freie betreibbare Betten, heute weniger als die Hälfte. Am 30. November meldeten 315 Krankenhäuser einen eingeschränkten Betrieb, jetzt sind es mehr als doppelt so viele. Besonders wichtig wäre ein Rückgang der Fallzahlen in Sachsen, Bayern und Thüringen, von wo aus am Wochenende schon Patienten in weniger belastete Bundesländer ausgeflogen werden mussten. Dort liegt der Anteil der Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen bereits über 33 Prozent, in Sachsen sogar bei 41 Prozent. Tatsächlich ist die sächsische Inzidenz seit Freitag von 1430 Neuinfektionen auf 1269 recht deutlich gesunken. Das könnte etwas damit zu tun haben, dass der Freistaat schon am 8. November eine 2G-Regel eingeführt hat und zwei Wochen später in den Teil-Lockdown gegangen ist. Doch möglicherweise ist gegenwärtig ein anderer Effekt ausschlaggebender. So berichtet der MDR, Sachsens Gesundheitsämter seien von den hohen Fallzahlen völlig überfordert. Man käme mit den Meldungen an das RKI nicht mehr nach, sagte die Leiterin des Leipziger Gesundheitsamtes in einer Videokonferenz mit Ministerpräsident Kretschmer. "Die Fallzahlen liegen wohl durchaus höher als gemeldet." Das dürfte in anderen Bundesländern ähnlich sein. Schließlich wurde noch im vergangenen Februar über den Schwellwert 50 diskutiert. In einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz hieß es damals: "Mit erheblicher Unterstützung von Landes- und Bundesbehörden sowie der Bundeswehr wird daran gearbeitet, dass auch bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche die Kontaktverfolgung noch vollständig erfolgen kann." Selbst wenn die Gesundheitsämter aufgerüstet haben und vielleicht jetzt auch digital arbeiten können, sind sie kaum auf zehn oder 20 Mal höhere Inzidenzen vorbereitet gewesen. Es ist aber anscheinend auch nicht selten, dass die Ämter sogar schlechter dastehen als vor zehn Monaten. Der BR berichtete Mitte November, eine Umfrage habe ergeben, dass von 66 Gesundheitsämtern 36 zuletzt weniger Personal hatten als im vergangenen Frühjahr. Auch Bundesländer mit geringeren Inzidenzen haben überforderte Gesundheitsämter. Laut SWR stellten in Rheinland-Pfalz einige von ihnen die Kontaktverfolgung teilweise oder weitgehend ein, dem NDR nach sieht es in Niedersachsen nicht viel besser aus. Der RBB berichtete kürzlich, die Brandenburger Ämter schränkten die Nachverfolgung auf besonders gefährdete Personengruppen ein, in Baden-Württemberg wird es dem SWR zufolge ähnlich gehandhabt. Einschränkungen gibt es laut SR auch im Saarland, Hamburg hat dem NDR zufolge die Nachverfolgung schon vor vier Wochen heruntergefahren. Es ließen sich noch weitere Beispiele finden. Ein Indikator dafür, dass die Fallzahlen eher unterschätzt werden (Unterfassung), ist auch die Test-Positivrate. Die Erfassung der durchgeführten Tests sowie die Ermittlung des Anteils der positiven Tests ermöglichten eine Einschätzung zur Wirksamkeit der Teststrategie, schreibt das RKI in seinem Wochenbericht. Je höher der Positivanteil bei gleichzeitig anhaltend hohen Fallzahlen sei, desto höher wird die Anzahl unerkannter Infizierter in einer Population geschätzt Laut ALM (Akkreditierte Labore in der Medizin) ist der Positivanteil zum sechsten Mal in Folge deutlich gestiegen. In der vergangenen Woche betrug der Wert 21,9 Prozent, vor sieben Tagen war er noch um 12 Prozent niedriger. Anfang Oktober lag die Positivrate bei 6,4 Prozent. Gleichzeitig ist die Anzahl der angeforderten PCR-Tests um 5 Prozent auf 1.838.396 Proben gestiegen. Besonders ausgeprägt war laut RKI bereits in der Woche bis 21. November die Untererfassung in Thüringen und Sachsen mit Positivraten von 38 und 36,5 Prozent. Deutlich über dem Bundesdurchschnitt lagen auch Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit 27,8 und 22,1 Prozent. Am "ehrlichsten" scheint unter den Bundesländern mit besonders hohen Inzidenzen Bayern die Fallzahlen abzubilden. Dort war der Anteil der positiven Tests mit 18,7 Prozent relativ niedrig und sank in der vergangenen Woche auch leicht um 0,7 Prozent. Berlin machte mit einer Rate von 5,2 Prozent (- 1,4 Prozent) die beste Test-Figur, gefolgt von Bremen (7,2/+1,2 Prozent) und Schleswig-Holstein (8,8/+1,6 Prozent). Die Labore haben ihre Gesamtkapazität um 2 Prozent auf jetzt 2.202.594 Tests pro Woche gesteigert, allerdings liegt die bundesweite Auslastung der Labore bereits bei 85 Prozent. Das sind 5 Prozentpunkte über der Grenze zum roten Bereich, wo laut ALM auf Dauer nicht mehr alle Tests zeitnah bearbeitet werden können. Als Resultat steigt die Dunkelziffer. Das Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern haben sogar Laborauslastungen jenseits von 100 Prozent. "Auf Dauer sind auch 85 Prozent Auslastung im Bundesdurchschnitt nicht unbegrenzt machbar, zumal neben der COVID-19-Diagnostik die medizinische Versorgung der Bevölkerung mit Labordiagnostik sicherzustellen ist", so ALM-Vorstand Evangelos Kotsopoulos. "Die Gefahr besteht, dass bei einer Auslastung nahe oder regional oberhalb der Maximalgrenze schon bei kleineren Ausfällen von Personal oder Geräten die Befundlaufzeiten auf mehrere Tage steigen, was es unbedingt zu vermeiden gilt." Es spricht also einiges dafür, dass die aktuell in manchen Bundesländern sinkenden Inzidenzen keine Trendumkehr darstellen, sondern eine Unterfassung der Fallzahlen widerspiegeln. Trotzdem könnte es auch eine echte positive Entwicklung geben. Einerseits gibt es sicher Effekte durch die eingeführten Maßnahmen. Andererseits schränken sich möglicherweise Teile der Bevölkerung freiwillig stärker ein, als sie müssten, da sie den Ernst der Lage begriffen haben oder vielleicht auch angesichts der schon wieder hohen Todeszahlen und vollen Intensivstationen erschrocken sind. Der mithilfe von Mobilfunkdaten erstellte Mobilitäts-Monitor der Berliner Humboldt-Universität und des RKI zeigt, dass die Menschen im Vergleich zum Oktober etwas weniger unterwegs sind, aber sich nicht annähernd so stark zurückhalten wie vor einem Jahr. Der kleine Rückgang liegt vielleicht nur am schlechteren Wetter. Am zugehörigen Kontakte-Monitor sieht man nämlich, dass die durchschnittliche Anzahl von rund zwölf Kontakten pro Person und Tag wieder fast so hoch wie im September ist. Im vergangenen Jahr war es kaum anders. Bis Bund und Länder am 13. Dezember verschärfte Maßnahmen beschlossen, trafen die Deutschen durchschnittlich sogar fast 14 andere Personen. Erst danach ging's runter auf rund zehn Kontakte. Das spricht dafür, dass auch jetzt nur weitergehende Einschränkungen helfen. Andererseits gab es vor einem Jahr noch keine Impfstoffe und Schnelltests, die die Säulen der gegenwärtigen Maßnahmen sind. Man könnte also erstmal, wie von der kommenden Ampel-Regierung vorgesehen, diese Mittel voll ausreizen und durch lokale Lockdowns ergänzen. Das wiederum reicht möglicherweise nicht aus, da statt Alpha jetzt die ansteckendere Delta-Mutante von Sars-CoV-2 das Zepter in der Hand hält und eine weitreichendere Kontaktreduzierung als im Winter 2020 nötig macht. Außerdem muss die Politik bei ihren Entscheidungen berücksichtigen, dass die jüngste besorgniserregende Variante Omikron möglicherweise noch gefährlicher als Delta ist. Für einen positiven Trend spricht, dass die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele andere Personen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt, im 7-Tage-Schnitt gestern unter 1 gesunken ist. Allerdings lag sie davor noch darüber und es könnte sich nur um eine übliche Schwankung handeln. Die Pandemie ist und bleibt kompliziert. Schnelles Handeln ist gefragt, aber keine schnellen Schlüsse.
Corona-Machtvakuum in der vierten Welle
rp-online.de
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BioNTech- kommt wohl früher (1.01/7)

Wenige Tage vor Weihnachten wollte BioNTech seinen Impfstoff für Kinder an die EU liefern - nun soll es eine Woche früher soweit sein. Für Deutschland sind 2,4 Millionen Dosen vorgesehen. Kinder bekommen zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech und sein US-Partner Pfizer haben zugesagt, eine Woche früher als geplant ihren Corona-Impfstoff für Kinder an die EU auszuliefern. Die Auslieferung von "Comirnaty" für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten soll demnach am 13. Dezember erfolgen. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bestätigte entsprechende Medienberichte. Der Nachrichtenagentur dpa sagte der CDU-Politiker: "Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder eine Woche früher ausgeliefert wird." Dies habe der Hersteller zugesichert. "Angesichts der aktuellen Pandemielage ist das eine gute Nachricht für Eltern und Kinder. Viele warten sehnsüchtig darauf." Der niedriger dosierte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte vergangene Woche grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Es ist der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat noch keine Empfehlung zur Impfung von Kindern abgegeben. Der zur STIKO zählende Kinderarzt Martin Terhardt sagte vor wenigen Tagen im Deutschlandfunk, er erwarte zunächst eine STIKO-Empfehlung für Risikofälle unter den Kindern. Kinder können dennoch bereits legal geimpft werden. Allerdings wollen viele Ärzte die STIKO-Empfehlung abwarten. Kinder ab fünf Jahren sollen von dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff nur ein Drittel der Erwachsenen-Dosis erhalten und zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Laut einer kürzlich bekannt gewordenen Übersicht des Bundesgesundheitsministeriums sind zunächst 2,4 Millionen Dosen Kinderimpfstoff für Deutschland vorgesehen.
Biontech und Pfizer wollen Kinder-Vakzine früher ausliefern
diepresse.com
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Frau tot in Wiener Keller gefunden: Fahndung nach Lebensgefährten (1.01/7)

Die Tochter hatte die 60-Jährige als vermisst gemeldet. Ein Polizeihund fand schließlich die Leiche der Frau im Keller. Nach dem Lebensgefährten wird gefahndet. Wien – Eine 60-jährige Frau ist am Dienstag getötet in ihrem Kellerabteil in Wien-Brigittenau entdeckt worden. Die Polizei geht derzeit von Fremdverschulden aus. Eine Fahndung nach dem 64-jährigen Lebensgefährten, der eine kanadische und iranische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde eingeleitet. Die Tochter hatte die 60-Jährige zuvor als vermisst gemeldet. 📽️ Video| Frau tot in Wiener Keller gefunden Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Der Kontakt der 60-Jährigen mit ihrer 30-jährigen Tochter brach bereits am 19. November ab. Als die Frau zwei Tage später immer noch nichts von ihrer Mutter hörte, ging sie zur Polizei. Die Beamten fragten in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, ob sich die 60-Jährige dort aufhalten würde. Auch ihr Umfeld und ihre Wohnung wurden durchsucht, aber alles brachte keine Erkenntnis, wo sich die Frau befand. Nachdem auch der Lebensgefährte nicht mehr erreicht werden konnte, wurde am heutigen Dienstag die Wohnung erneut mit einem Polizeihund untersucht. Der Hund führte die Ermittler schließlich in den Keller, wo die Frau leblos unter einigen Gegenständen vergraben lag. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die genaue Todesursache ist noch unklar, Aufschluss soll eine gerichtsmedizinische Obduktion in den kommenden Tagen bringen. Nach dem Lebensgefährten wird nun gefahndet. An der Wohnadresse des Paares hat es in der Vergangenheit keine polizeilichen Vorfälle gegeben. Auch wurden in der Wohnung keine Kampfspuren entdeckt. Sollte sich herausstellen, dass die Frau von dem 64-Jährigen getötet worden ist, ist ein weiterer Femizid zu beklagen. In einer Aufzählung der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser sind exklusive des jüngsten Falls 29 Frauen in diesem Jahr getötet worden. "Es ist unerträglich, dass in Österreich laufend Frauen ermordet werden und niemand fühlt sich in der Sicherheits- und Frauenpolitik zuständig", zeigte sich Klaudia Frieben, Vorsitzende des Frauenrings, über diesen Fall betroffen und zornig. "Während bei Gewaltschutzgipfeln schöne Worte fallen, werden Frauen im Stich gelassen", so Frieben. Die Organisation forderte Innenminister Karl Nehammer und Frauenministerin Susanne Raab (beide ÖVP) auf, dafür zu sorgen, dass "sofort ein Krisenstab eingerichtet wird, der sich ausschließlich mit Gewalt gegen Frauen beschäftigt". Und weiter: "Dass wir gerade in Österreich im Zeitraum '16 Tage gegen Gewalt an Frauen' den 30. Femizid zur Kenntnis nehmen müssen, ist unerträglich und gleichzeitig beschämend", sagte Frieben. Schockiert zeigte sich auch SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner. "30 Mal haben Männer ihre (Ex-) Frauen alleine in diesem Jahr ermordet. Österreich hat ein Problem mit männlicher Gewalt. Die Regierung ist gefordert, raschest Hochrisikofallkonferenzen statt Show-Gipfel einzurichten und endlich die von Experten und Expertinnen geforderten 228 Millionen Euro für echten Gewaltschutz zur Verfügung zu stellen", so Holzleitner. Die SPÖ-Frauenvorsitzende fordert von der Bundesregierung mehr Tempo im Gewaltschutz ein. "Wir dürfen nicht länger wegschauen, wenn es um Gewalt von Männern geht." (APA)
Frau tot in Wiener Keller gefunden: Fahndung nach Lebensgefährten
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Schach-WM: Vierte Partie, viertes Remis (1.01/7)

Weltmeister Magnus Carlsen und Jan Nepomnjaschtschi teilten sich zum vierten Mal den Punkt. Vierte Partie, viertes Remis: Schachweltmeister Magnus Carlsen hat bei der WM in Dubai den erhofften Sieg an seinem 31. Geburtstag verpasst. Der Norweger trennte sich am Dienstag in Dubai von seinem russischen Herausforderer Jan Nepomnjaschtschi erneut remis. Damit steht das auf 14 Partien angesetzte WM-Duell 2:2. Die fünfte Partie findet am Mittwoch (13.30 Uhr) statt. Gut eine Dreiviertelstunde schaute Carlsen noch einmal tief in die Stellung, dann machte er die Punkteteilung mit einer Zugwiederholung perfekt. Im ersten Zug wechselte er vom Damenbauern zum Königsbauern. Nepomnjaschtschi reagierte mit einer der solidesten Eröffnungen, der schon viele Spieler in WM-Kämpfen vertraut hatten: Russisch. "Wenn schon nicht die russische Fahne am Brett stehen darf, spiele ich wenigstens die Russische Eröffnung", sagte der Russe in Anspielung auf das WADA-Urteil, das wegen staatlich organisierten Dopings derzeit russische Symbole bei Weltmeisterschaften verbietet. Während der Partien trägt der Titelverteidiger Hemden mit Logos seines Sponsors Unibet, obwohl Sportwetten und Werbung dafür in den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten sind. Wie sein Vater und Manager Henrik Carlsen und der Weltschachbund FIDE auf Nachfrage bestätigten, hat die Expo 2020 dem Weltmeister aber eine Sondererlaubnis erteilt. (APA/dpa)
Schach-WM in Dubai: Die vierte Partie endet ebenfalls remis
nzz.ch
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Josephine Baker zieht ins Panthéon ein (1.01/7)

Sie war Tänzerin, Widerstandskämpferin und Bürgerrechtlerin: Seit heute hat Josephine Baker einen Platz im Pariser Panthéon. Sie ist die erste schwarze Frau in Frankreichs nationaler Ruhmesstätte. Das Pariser Panthéon, in dem die Helden und Heldinnen Frankreichs ihre letzte Ruhestätte finden, würdigt erstmals auch eine schwarze Frau: die Tänzerin, Widerstandskämpferin und Bürgerrechtlerin Josephine Baker. Zumindest symbolisch erhielt die einstige Königin der Tanzhallen heute posthum die Ehre, an der Seite von gefeierten Franzosen und Französinnen wie Voltaire, Alexandre Dumas oder Marie Curie in die Heldenhalle einzuziehen. Bei der "Pantheonisierung" wurden allerdings nicht die sterblichen Überreste Bakers nach Paris gebracht. Diese bleiben auf Wunsch der Familie in Monaco. Stattdessen gibt es im Panthéon einen Sarg mit Erde aus den Ländern, die in Bakers schillerndem Leben die zentrale Rolle spielten. In dem Sarg befindet sich je eine Handvoll Erde aus ihrer amerikanischen Heimat, aus Paris, der Dordogne und aus Monaco. Die Würdigung wurde angestoßen durch eine Petition und entschieden von Präsident Emmanuel Macron. Sie gelte einer außergewöhnlichen Frau der französischen Geschichte, solle aber zugleich als Botschaft gegen den Rassismus verstanden werden und die französisch-amerikanische Beziehung unterstreichen, hieß es. Bereits am Montagabend wurde in New York zu Ehren Bakers das Empire State Building in den Farben Frankreichs beleuchtet. Ab Einbruch der Dunkelheit erstrahlte der obere Teil des berühmten US-Wolkenkratzers in blau, weiß und rot. Es handele sich um eine Würdigung für die "erste schwarze Frau, die in die Ruhmeshalle aufgenommen wurde", hieß es auf dem Twitter-Account des 102-stöckigen Gebäudes. Baker, geboren 1906 in St. Louis (USA) als uneheliche Tochter einer Waschfrau und eines Spaniers, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie arbeitete zunächst als Hausangestellte und schaffte es dann als Tänzerin nach Paris. 1925 wurde sie in der französischen Hauptstadt zum Star. Nur mit einem "Bananenrock" bekleidet eroberte sie im Théatre des Champs Elysées das Publikum. Später trat sie als Sängerin und Schauspielerin in Erscheinung. Ab 1939 spielte Baker eine wichtige Rolle im Widerstand gegen die Besatzer während des Zweiten Weltkriegs. Sie nutzte ihren Status als Künstlerin, um der französischen Armee vertrauliche Informationen zuzuspielen. Sie spionierte im Auftrag der alliierten Streitkräfte und übergab auf ihren internationalen Reisen geheime Dokumente, die mit unsichtbarer Tinte auf Partituren geschrieben waren. Frankreich habe sie zu dem gemacht, was sie sei, und sie werde dafür ewig dankbar sein, hatte Baker einst dem Offizier Jacques Abtey gesagt. Die Pariser hätten ihr alles gegeben, vor allem ihr Herz. Sie sei deshalb bereit, ihnen ihr Leben zu geben. Eines ihrer bekanntesten Lieder, "J'ai deux amours", handelt von ihren beiden Lieben: ihrem Land und Paris. Zurück in den USA wurde Baker Opfer der rassistischen Diskriminierung von Schwarzen im öffentlichen Leben. Anfang der 1960er-Jahre reiste sie erneut nach Amerika, um die Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King zu unterstützen. Sie adoptierte zwölf Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion als Symbol für Toleranz. Baker starb im April 1975 in Paris im Alter von 68 Jahren. Begraben wurde sie in Monaco. Das Datum für den Einzug in den Pariser Ruhmestempel wurde nicht zufällig gewählt, denn am 30. November 1937 hatte Baker den jüdischen Industriellen Jean Lion geheiratet, wodurch sie Französin wurde.
Widerstandskämpferin Josephine Baker findet als erste Schwarze Ruhestätte im Pariser Panthéon
rnd.de
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Aldi will nur noch Schweinefleisch aus Deutschland verkaufen (1.01/7)

Der Discounter verspricht, dass Schweinefrischfleisch in seinen Märkten künftig stets aus Deutschland stammt. Dies soll für die gesamte „Wertschöpfungskette“ gelten – von der Geburt der Tiere über Aufzucht, Mast und Schlachtung bis zur Zerlegung. Damit will das Unternehmen auch hiesige Landwirte unterstützen. Die Lebensmitteldiscounter Aldi Nord und Süd wollen in ihren deutschen Märkten künftig nur noch Fleisch von Schweinen verkaufen, die hierzulande aufge.
Schwein, Aldi: Fleisch jetzt nur noch aus Deutschland
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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Omikron: Infizierte Person fuhr mit Zug von München nach Tirol (1.01/7)

Da sich andere Passagiere angesteckt haben können, rief die AGES alle Reisenden des EuroCity 83 am 23. November dazu auf, einen PCR-Test durchzuführen. Bereits vor einer Woche ist eine mit der Omikron-Variante infizierte Person mit dem Zug von München nach Jenbach in Tirol gereist. Da sich andere Passagiere angesteckt haben können, rief die AGES alle Reisenden des EuroCity 83 am 23. November dazu auf, einen PCR-Test durchzuführen. In Tirol ist hierfür eine Anmeldung unter www. tiroltestet. at mit dem Kennwort Reiserückkehrer möglich. Alle Tests werden dann auf die neue Virusvariante analysiert. Der EC 83 fährt täglich um 15:34 Uhr vom Hauptbahnhof in München ab. Die infizierte Person stieg am Ostbahnhof ein und reiste bis Jenbach. Planmäßig erfolgt dort die Ankunft um 16.59 Uhr. Zugreisende, die beim Kauf des Tickets ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden direkt kontaktiert, hieß es in einer Aussendung der AGES. Für weitere Fragen steht die AGES Hotline unter der Telefonnummer 01/2675032 zur Verfügung. (APA)
Omikron-Fall: Infizierte Person fuhr mit Zug von München nach Tirol
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Behörden schlagen Alarm (1.01/7)

Mehrere Landkreise warnen vor ungültigen Corona-Testzertifikaten eines Hamburger Unternehmers. Nach SWR -Informationen geht die Wettbewerbszentrale mit einem Unterlassungsersuchen gegen das Angebot vor. Die Wettbewerbszentrale hat einen Online-Anbieter von negativen Corona-Testzertifikaten zur Unterlassung aufgefordert. Der gemeinnützige Verein ließ dem Anbieter der Seite dransay. com nach SWR -Informationen am Montag eine schriftliche Abmahnung zukommen. Solle der Betreiber und Anwalt, Can Ansay, sein Angebot bis Mittwoch nicht vom Netz nehmen, will die Wettbewerbszentrale gerichtliche Schritte einleiten. Der Betreiber der Seite bietet das Ausstellen negativer Corona-Testzertifikate an. Hierfür genügt das Ausfüllen eines Fragebogens. Im Oktober hatten SWR -Recherchen ergeben, dass sich die Testzertifikate auch ohne vorherige Durchführung eines Corona-Selbsttests erhalten lassen. Als überwachende Ärztin wird auf dem Zertifikat die 79-jährige Dr. med. Eva-Maria Ansay genannt, die ihre Frauenarztpraxis nach SWR -Informationen 2013 an eine Nachfolgerin verkaufte. Zur Unterlassungsaufforderung durch die Wettbewerbszentrale verweist Ansay auf ein Rechtsgutachten und schreibt, eine vorschriftsmäßige Überwachung sei "auch mittels online Fragebogen möglich." Nach SWR -Informationen werden die Zertifikate des Online-Anbieters seit der neu eingeführten 3G-Pflicht am Arbeitsplatz immer wieder von Arbeitnehmern als Nachweis vorgelegt. Auch auf den Internetseiten der Landkreise Osnabrück und Kleve heißt es in einer Mitteilung von Freitag, die Zertifikate tauchten seit der 3G-Pflicht am Arbeitsplatz "vermehrt" auf. Die Kreise warnen in ihren Mitteilungen daher, dass die Zertifikate "nicht dem Nachweis der 3G-Regel genügen, vom Gesundheitsdienst nicht anerkannt werden und damit rechtlich gesehen ungültig sind. Arbeitgeber dürfen diese vermeintlichen Nachweise also nicht akzeptieren." Die Hamburger Sozialbehörde veröffentlichte am Freitag eine ähnliche Meldung auf ihrer Seite, ohne aber konkret den Anbieter Can Ansay zu nennen. Nach SWR -Informationen gibt es im Internet mindestens einen weiteren Anbieter, der fragwürdige Test-Zertifikate verschickt. Die Seite dransay. com wirbt hingegen weiter mit der Gültigkeit der Zertifikate im Rahmen der 3G- bzw. 2G+-Regeln. Auch in einem auf den 23. November datierten Schreiben an Arbeitgeber, das dem SWR vorliegt, erklärt Ansay ausführlich, warum seine Testzertifikate im Rahmen der 3G-Regeln anzuerkennen seien. Das Schreiben endet angriffslustig: "Falls Sie unsere Test-Zertifikate dennoch nicht akzeptieren sollten, muss ich Sie leider vorsorglich auf Folgendes hinweisen: Wir bieten allen Arbeitnehmern bei Lohnverweigerung an, den vollen Lohn zu erstatten, den wir dann vom Arbeitgeber auf eigenen Namen und eigene Rechnung einklagen." Gegenüber dem SWR teilt Ansay schriftlich mit, dieses Vorgehen sei notwendig, "da vereinzelt böswillige Arbeitgeber die unsichere Lage ausnutzen, um missliebige Mitarbeiter willkürlich nicht zu entlohnen oder rechtswidrig los zu werden." Zur Einschätzung der Gültigkeit seiner Zertifikate schreibt er dem SWR in einer mehrseitigen Antwort: "Da die Rechtslage komplex ist und sich jederzeit ändern kann, ist zunächst die Frage viel wichtiger, ob unsere Lösung gut ist. Falls sie gut ist, sollte sie eindeutig erlaubt werden, falls sie schädlich ist, sollte sie verboten werden. Unsere einzigartige Lösung ist nicht gut, sie ist genial und sollte daher sogar gefördert werden." Das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hatte nach einer ersten SWR -Berichterstattung über die Test-Zertifikate des Online-Anbieters im Oktober Anzeige gegen den Betreiber der Seite erstattet, die Hamburger Polizei prüft den Anfangsverdacht einer Straftat. Ansay schreibt dem SWR hierzu, er wisse nichts von Ermittlungen und erkenne hierfür "auch keine Rechtsgrundlage". Nach Angaben eines Ministeriumssprechers hat vergangene Woche auch die Hamburger Sozialbehörde Strafanzeige gegen den Anbieter gestellt. Seit kurzem stellt der Anbieter zudem Genesenen-Zertifikate aus. Nach SWR -Recherchen erfolgt dies ähnlich wie bei den Testzertifikaten allein auf Grundlage eines ausgefüllten Fragebogens. Gegenüber dem SWR bestätigt Ansay diese Vorgehensweise und schreibt, sie sei "rechtmäßig." Die Hamburger Sozialbehörde teilt hingegen auf Nachfrage telefonisch mit, die Zertifikate könnten rechtlich gesehen nicht akzeptiert werden. Problematisch sei aber, dass auch für Genesenen-Zertifikate keine Einheitlichkeit gelte und sie daher bei Kontrollen vor Ort im Zweifel möglicherweise nicht als ungültig erkannt würden. Darüber hinaus versucht der Anbieter der Seite dransay. com offenbar Druck auf für das Gesundheitssystem zuständige Behörden in ganz Deutschland aufzubauen. So forderte er in mehreren per Mail verschickten Newslettern dazu auf, eine vorformulierte "Petition" an einen von ihm festgelegten Empfängerkreis per Mail zu versenden. Der Verteiler, der nach Angaben der Seite etwa 100 Mail-Adressen umfasst, beinhaltet personalisierte Mail-Adressen von Gesundheitsministerien, -behörden und Politikern. In einem der von Ansay verschickten Newsletter vom 12.11.2021 und Start der Spam-Mail-Aktion heißt es: "Kämpfe nun mit uns dafür, dass unser kostenloses online Selbsttest-Zertifikat Dich dauerhaft von Zugangsverboten befreit! Mach' daher jetzt mit bei unserer Massenpetition mit Sofortwirkung, die uns auch als mächtige 'Volks-Lobby' etabliert für gerechte und transparente Corona-Regeln." Nach SWR -Informationen gingen bei Empfängern, darunter zum Beispiel Vertretern des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums, in mehreren Wellen seit 12. November jeweils etwa 10.000 solcher Mails ein. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) spricht von jeweils "deutlich mehr als 6.300 Zusendungen" und teilt weiter mit: "Da eine Versendung überwiegend nicht an Funktionspostfächer, sondern an einzelne Bedienstete des BMG erfolgt, war deren Arbeitsfähigkeit vorübergehend erheblich eingeschränkt." Nach SWR -Informationen war auch der Betrieb mindestens eines Gesundheitsamts in Deutschland durch die Vielzahl der Mails empfindlich getroffen. Ansay teilt dem SWR auf Nachfrage mit, Ziel der Aktion sei es unter anderem gewesen, "Gesundheitsministerien und -Behörden über unsere kostenlosen online 'Bürgertests' zu informieren, damit die Gesetzgeber sie bei ihren Corona-Regelungen als scharfes Schwert gegen Corona berücksichtigen und nutzen." Weiter schreibt er: "Erschreckend, dass die Staats-Versager die legitimen Emails nachweislich sogar gelöscht haben, obwohl sie zur Bearbeitung verpflichtet sind." Er kündigt an: "Als nächstes gehen tausende Dienstaufsichtsbeschwerden bei den Staats-Versagern ein." Das baden-württembergische Gesundheitsministerium teilt dem SWR zu der Mailflut mit, in Zusammenarbeit mit der IT sei es bei ihnen schnell gelungen, "entsprechende Lösungen zu finden, sodass Arbeitsprozesse nicht nennenswert gestört wurden." Nichtsdestotrotz habe das Ministerium die Polizei informiert und den Landessicherheitsbeauftragten eingeschaltet. Auch das Bundesgesundheitsministerium prüft nach SWR -Informationen "mögliche Reaktionen auf diese Aktion".
Lockdown: Handel und Gastronomie schlagen Alarm
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Neu ab Dezember: Masernimpfpflicht, Handyverträge, Pfändungsschutz (1.01/7)

von Carmen Brehme, MDR-Wirtschaftsredaktion Stand: 30. November 2021, 17:42 Uhr Über eine Impfpflicht gegen das Coronavirus wird derzeit heftig gestritten, die Übergangsfrist für die Masernimpfpflicht endet 2021. Viele Handyverträge sind leichter kündbar. Der Pfändungsschutz bei P-Konten wird erweitert. Mehr dazu und weitere Änderungen für Verbraucher im Dezember gibt es hier. Warum Medikamente ab Dezember teurer werden, welche neuen Rechte Sie bei Ihren bestehenden Internetverträgen haben und welche neuen Regelungen für verschuldete Verbraucher gelten, sehen Sie in diesem Video. MDR um 4 Di 30.11. 2021 17:00 Uhr 01:18 min Infos zur Sendung Link des Videos Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK Auf dieser Seite: Übergangsfrist für Masernimpfpflicht nur noch bis Jahresende Die seit März 2020 per Gesetz eingeführte Impfpflicht soll vor allem Kinder schützen. Sie müssen einen Masernschutz nachweisen, wenn sie einen Kindergarten, die Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtungen besuchen wollen. "Wir wollen möglichst alle Kinder vor einer Masernansteckung bewahren. Denn Masern sind in höchstem Maße ansteckend und können einen sehr bösen, teils tödlichen Verlauf nehmen", erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn September 2019 das Gesetzesvorhaben. Lehrer, Betreuer und andere Mitarbeiter in den Einrichtungen sind ebenfalls zur Impfung verpflichtet. Desweiteren gilt die Masernimpfpflicht in Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften und in medizinischen Einrichtungen. Für jene, die vor März 2020 bereits eine der genannten Einrichtungen besuchten oder dort arbeiteten, wurde zunächst eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2021 eingeräumt, um einen Nachweis zu erbringen. Diese wurde aufgrund der Corona-Pandemie um fünf Monate bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Für Personen, die der Impfpflicht nicht nachkommen, gilt ein Betreuungs- bzw. Arbeitsverbot, zudem drohen Bußgelder von bis zu 2.500 Euro. Von der Masernimpfpflicht ausgenommen sind Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Impfung vertragen und alle vor 1970 Geborenen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts haben sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Masern noch durchgemacht und sind deshalb immun. Kinder unter einem Jahr müssen noch keinen Nachweis vorlegen. Das „Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention“ soll insbesondere Kinder besser vor Masern schützen. Weniger Geld für schlechtere Internetleistung Das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) soll für einen schnelleren und flächendeckenden Ausbau von Gigabitnetzen sorgen und beim Ausbau der digitalen Infrastruktur den rechtlichen Rahmen zwischen Telekommunikationsunternehmen und Bundesnetzagentur feststecken. Auch für Verbraucher bringt das am 1. Dezember 2021 in Kraft tretende TKMoG Neues: Stellt der Anbieter nicht die vertraglich vereinbarte Übertragungsrate bereit, kann der Kunde nun den Monatsbeitrag aufgrund des neu eingeführten proportionalen Minderungsrechtes verringern. Auch kann hier unter Umständen von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht werden. Kommt ein Techniker nicht zum vereinbarten Termin oder liegt eine nicht behobene Störung vor, kann dies sogar zu Entschädigungsansprüchen gegenüber dem Anbieter führen. Das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) schafft einen modernen Rechtsrahmen für den Telekommunikationsmarkt in Deutschland. Kündigungsrecht bei Internet- und Mobilfunk-Verträgen gestärkt Das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) stärkt auch die Rechte von Verbrauchern beim Abschließen und Kündigen von Verträgen: Anbieter müssen Verträge auch mit einer Laufzeit von maximal zwölf Monaten anbieten, maximal darf sie 24 Monate betragen. Ist die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen, kann dann auch mit einer Kündigungsfrist von einem Monat gekündigt werden. Bisher war dies nach automatischer Verlängerung erst nach Ablauf eines weiteren Jahres möglich. Die neue Regelung gelte dann auch für bereits bestehende Verträge, so die Verbraucherzentrale NRW e.V. Stichwort TKG-Novelle Das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) ist eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Gebühren für 0180-Nummern mobil nicht mehr höher Mit dem Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) werden auch die Gebühren bei 0180-Nummern angepasst. Es fallen dann für Anrufe aus Festnetz und Mobilfunk die selben Kosten an. Die Preise werden dafür von der Bundesnetzagentur netzübergreifend festgelegt. Informationen der Bundesnetzagentur zu 0180-Nummern Strengere Regeln bei Tierversuchen Tierversuche im Rahmen von Arzneimittelzulassungen oder diagnostischen Zwecken unterliegen ab Dezember strengeren Vorgaben. Diese müssen nach einer Neuregelung im Tierschutzgesetz nicht mehr nur angezeigt, sondern nun auch genehmigt werden. Behörden werden hierfür weitreichendere Prüfmöglichkeiten eingeräumt, etwa bei Kontrollen von Tierversuchseinrichtungen. Behördliche Genehmigungen müssen nun auch für Tierversuche im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildungen vorliegen. Bereits vor dem 1. Dezember 2021 angezeigte und genehmigte Tierversuche behalten ihre Gültigkeit bis zum 1. Dezember 2023. Das Tierschutzgesetz im Wortlaut Pfändungsschutz beim P-Konto wird erweitert Das Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, soll es Schuldnern und Schuldnerinnen ermöglichen, Schulden abzubauen, aber dennoch die wichtigsten Ausgaben wie Miete, Versicherungsbeiträge und Unterhaltszahlungen tätigen zu können. Denn hier gelten Freibeträge, die pfändungsfrei sind. Jeder Kontoinhaber hat das Recht, sein Girokonto von der Bank in ein P-Konto umwandeln zu lassen – ab Dezember auch, wenn das Konto im Minus ist. Neu ist unter anderem auch: Für Gemeinschaftskonten gilt nun ein Pfändungsschutz, allerdings begrenzt auf einen Monat: Zeit für Betroffene, um ein P-Konto einzurichten. Ist auf einem P-Konto pfändungsfreies Guthaben verbucht, kann dies nun drei Monate angespart werden (statt bisher einen Monat). Pfändungsschutz besteht ab Dezember dann auch auf Nachzahlungen von Arbeitseinkommen und Sozialleistungen. Zudem wird die Liste der Geldleistungen, die zu einer Erhöhung des Grundfreibetrages führen, erweitert. "Der Pfändungsschutz verfolgt das grundrechtlich gebotene Ziel, Schuldnerinnen und Schuldnern in der Zwangsvollstreckung ein Leben zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht." (Quelle: BMJV) Support für Windows 10, Version 2004 läuft aus Am 14. Dezember stellt Microsoft den Support für Windows 10 in der Version 2004 ein. Das System kann dann zwar weiter benutzt werden, Sicherheitsupdates wird es dann dafür aber nicht mehr geben. Daher empfiehlt Microsoft "ein Update auf die neueste Version von Windows 10", um weiterhin durch Updates geschützt zu werden. Support-Ende für Windows 10, Version 2014 - am 14. Dezember, Wartungsende Besserer Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt Am 1. Dezember tritt das Gesetz zur Regelung des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien (TTDSG) in Kraft. Es schafft unter anderem Rechtssicherheit beim Einsatz von Cookies und ähnlichen Technologien auf Webseiten oder von Apps. Der Nutzer muss nun seine Einwilligung "auf der Grundlage von klaren und umfassenden Informationen" gegeben haben, bevor diese aktiv werden. Sonst dürfen keine Informationen auf dem am Internet angeschlossenen Gerät des Nutzers mehr gespeichert oder darauf zurückgegriffen werden. Erklärt sein müssen die Funktionsdauer der Cookies und der Zugriff von Dritten. Eine Vorauswahl an Haken durch die Anbieter ist nicht mehr erlaubt, einer Datenverarbeitung muss damit bewusst zugestimmt worden sein. Von der Regelung ausgenommen bleiben essenzielle, also technisch notwendige, Cookies. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 300.000 Euro. Was sind Cookies? Cookies sind Textdateien, die auf dem Gerät des Nutzers gespeichert werden. Bei einem späteren Besuch der Webseite werden mit ihrer Hilfe die Nutzer und ihre Einstellungen wiedererkannt. Die Cookies dienen Website-Betreibern auch dazu, die Zahl der Zugriffe zu messen. Andererseits werden Cookies auch dazu verwendet, Verbrauchern individuelle Werbung zu präsentieren und das Surfverhalten insgesamt zu analysieren. Gesetz zur Regelung des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien (TTDSG) Rezepte für Krankenkassen 20 Cent teurer – Sonderbeitrag fließt in Fonds für Zusatzleistungen Ab 15. Dezember werden rezeptpflichtige Arzneimittel pro Packung 20 Cent teurer. Der Zuschlag wird allerdings von den Krankenkassen geleistet, für Verbraucher ändert sich am Preis nichts. Dieser Sonderbetrag soll in einen Fonds fließen, der zur Finanzierung zusätzlicher pharmazeutischer Dienstleistungen eingerichtet wurde, welcher wiederum Patienten und Patientinnen zu Gute kommt – durch Leistungen wie Medikationsanalysen für Menschen mit vielen Medikamenten oder Beratungen zur Anwendung spezieller Arzneiformen. Dies ist Teil des Gesetzes zur Stärkung von Vor-Ort-Apotheken. "Änderung der Arzneimittelpreisverordnung zur Erhebung eines Zuschlags von 20 Cent zur Finanzierung zusätzlicher pharmazeutischer Dienstleistungen" 2021 kam viel Neues auf uns zu: Die Patientenakte wurde digital, ein neuer Bußgeldkatalog brachte höhere Strafen für Raser, das Verbot von Einwegplastik wurde besiegelt. Viele weitere Neuerungen gibt es hier. Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN| MDR AKTUELL| 30. November 2021 | 19:30 Uhr Vegetarische Hausmannskost, die gut zur Weihnachtszeit passt – es gibt sie! Käsespätzle sind ein Klassiker aus dem Schwabenland und über die Landesgrenzen hinaus sehr beliebt, besonders mit sebst gemachten Spätzle! Gesünder zu essen gehört zu den Klassikern unter den Neujahresvorsätzen. Aber wie gelingt es, bei einer ausgewognenen Ernährung am Ball zu bleiben? Mit diesen Tipps bleiben Sie auch bei Rückschlägen motiviert! Wie entsteht Juckreiz? Und was passiert dann in unseren Nervenbahnen? "MDR AKTUELL"-Hörerin Katja Malik aus Görlitz möchte mehr über Sinn und Zweck dieses Phänomens erfahren. Wir haben für sie und uns nachgefragt. Ein positiver Schnelltest, ein Hinweis in der Warn-App: Bei vielen Menschen führt das zur Verunsicherung. Welche wichtigen Regeln sollte man im Ernstfall kennen? Wenn in einem Artikel wahrheitswidrige Behauptungen aufgestellt werden, kann die Zeitung zu einer Gegendarstellung verpflichtet werden. Aber was passiert damit, wenn der Ausgangsartikel irgendwann gelöscht wird? Mit Käse überbackener Auflauf schmeckt nicht nur, sondern ist auch eine tolle Gelegenheit, um Reste aus dem Kühlschrank zu verwerten. Spitzenkoch Christian Henze weiß ein leckeres Gratin-Rezept für Spaghetti vom Vortag.
Neu ab Dezember: Bessere Rechte für Handy- und Internet-Kunden
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Wegen Lockdowns: Erstmals Geschäfte an einem Sonntag offen (1.01/7)

Die Ausnahmeregelung gilt am 19. Dezember für vom Lockdown betroffene Branchen. Handelsbeschäftigte bekommen 100 Prozent Zuschlag und einen Ersatzruhetag. Für die Öffnung braucht es nun Verordnungen der Landeshauptleute. Wien – Eine heilige Kuh in Österreich wird geschlachtet: Die Sozialpartner haben sich auf eine Sonntagsöffnung am 19. Dezember geeinigt. Aufgrund des Lockdowns fällt der stationäre Handel heuer um drei Einkaufssamstage im Advent und den traditionell starken Marienfeiertag. Der offene Sonntag vor Weihnachten soll zumindest einen Teil des Umsatzes nachholen. Beschäftigte, die sich freiwillig für diesen Tag melden, verdienen das Doppelte und bekommen einen extra freien Tag. Für die Öffnung der Geschäfte braucht es nun Verordnungen der Landeshauptleute. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hat bereits erste Gespräche mit den Landeshauptleuten diesbezüglich aufgenommen und will auch ein Empfehlungsschreiben an alle übermitteln, so die Ministerin in einer Aussendung. Die Ausnahmeregelung für den 19. Dezember gilt nicht für Supermärkte und Drogerien, die auch derzeit im Lockdown offen haben dürfen. Profitieren sollen etwa Modehändler, Elektrogeschäfte, Spielzeugläden sowie Möbel- oder Buchhandel, die an diesem Tag zwischen 10 und 18 Uhr aufmachen dürfen. "Die Möglichkeit der einmaligen Öffnung betrifft ausschließlich jene Geschäftsstellen, die während der Zeit des Lockdowns geschlossen haben", stellte die Gewerkschaft klar. "Mit dieser Sonderlösung könnte es gelingen, den wirtschaftlichen Schaden für den österreichischen Handel einzugrenzen", sagte Handelsobmann Rainer Trefelik. Nach Berechnungen der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) entgehen dem österreichischen Handel durch den derzeitigen Lockdown Umsätze in Höhe von mehr als 3 Mrd. Euro. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Ein Türöffner für die generelle Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten soll der Ausnahmesonntag nicht werden. "Klar ist für uns, dass wir weiterhin eine Öffnung des Handels am Sonntag abseits einer möglichen Ausnahmeregelung für den 19.12. strikt ablehnen", so Martin Müllauer, Vorsitzender des Wirtschaftsbereiches Handel in der Gewerkschaft GPA. 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgebervertreter betonen die Freiwilligkeit der Öffnung am Sonntag. Betriebe können öffnen, müssen aber nicht. Auch für die Beschäftigten im Handel ist die Arbeit an diesem Sonntag freiwillig, wobei Lehrlinge grundsätzlich nicht beschäftigt werden dürfen. Für Beschäftigte mit Betreuungspflichten sollen die Kosten für die Kinderbetreuung übernommen werden. "Etwa die Hälfte der Handelsangestellten sind von mehreren Lockdowns betroffen, sind von Kurzarbeit und Gehaltseinbußen durch den Entfall von Zuschlägen in der Vorweihnachtszeit betroffen und haben Sorge um ihre Zukunft. Viele Kolleginnen und Kollegen sind deshalb nicht abgeneigt, an diesem Sonntag ausnahmsweise zu arbeiten", sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Teiber. Der Handelsverband hofft, dass sich möglichst viele krisengeschüttelte Klein- und Mittelunternehmen das Öffnen auch leisten können. Handelsobmann Trefelik plädiert für eine Öffnung der Geschäfte für Geimpfte und Genesene ab 13. Dezember. Zwar könne damit der Umsatzverlust im heurigen Weihnachtsgeschäft nicht mehr wettgemacht werden, aber es bestehe die Chance, einen Teil der Kaufkraft für den Handel zu sichern. (APA) Erstmals wollen die Sozialpartner das Einkaufen an einem Sonntag vor Weihnachten ermöglichen. Rufe nach verkaufsoffenen Sonntagen haben in Österreich Tradition, doch früher waren neben Gewerkschaften und Kirche selbst Wirtschaftstreibende dagegen. Die Corona-Pandemie mit ihren vielen Lockdowns hat das geändert. Hat früher vor allem Einkaufszentrumsbetreiber Richard Lugner für eine Sonntagsöffnung gekämpft, so sprach sich im vergangenen Dezember selbst Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer für bundesweit geöffnete Sonntage vor Weihnachten aus. Heuer mehrten sich die Forderungen, zumal dem stationären Handel wegen der staatlich angeordneten Schließungen der Großteil des Weihnachtsgeschäfts wegbricht. Wenn es die Pandemiesituation erlaubt, dürfen die Geschäfte abseits des täglichen Bedarfs nun am Sonntag, den 19. Dezember, aufmachen. In den Tourismuszonen acht österreichischer Bundesländer ist Einkaufen an Sonntagen grundsätzlich zulässig, Wien hatte hier immer eine Sonderstellung. Die Bestimmungen des Öffnungszeitengesetzes können von den jeweiligen Landeshauptleuten bzw. in Wien vom Bürgermeister durch eine Verordnung ausgedehnt werden. Besteht ein "besonderer regionaler Bedarf" können Geschäfte auch an Samstagen nach 18 Uhr, Sonntagen oder Feiertagen aufsperren. Mittels Verordnung kann auch festgelegt werden, dass Läden an Werktagen schon ab 5 Uhr aufmachen dürfen oder in wichtigen Tourismusorten länger als 21 Uhr offen halten können. Für den 19. Dezember müssen nun alle Landeshauptleute in Österreich ihr Go geben. Laut Öffnungszeitengesetz dürfen Geschäfte an Montagen bis Freitagen von 6 Uhr bis 21 Uhr und an Samstagen von 6 Uhr bis 18 Uhr offen halten, insgesamt also bis zu 72 Stunden pro Woche. An Sonntagen müssen die Läden zu bleiben, allerdings gibt es eine ganze Reihe von Ausnahmen. Grundsätzlich ausgenommen von diesem Gesetz sind das Gastbewerbe, Tankstellen, Verkaufsstellen im Kasernenbereich, Märkte und der Verkauf von Waren aus Automaten. Sonderregelungen gibt es darüber hinaus für Geschäfte in Bahnhöfen, Autobusbahnhöfen, auf Flughäfen und an Schiffslandeplätzen - diese dürfen auch am Sonntag offen haben. Allerdings dürfen in den Läden nur bestimmte Produkte wie Lebensmittel, Reiseandenken, Blumen, Toiletteartikel oder Zigaretten verkauft werden und die Verkaufsfläche 80 Quadratmeter nicht übersteigen. Per Verordnung kann aber auch eine größere Fläche erlaubt werden. Ausgenommen vom freien Sonntag sind auch Verkaufsstellen in Theatern, Museen, Kinos, Konzerthäusern, Kongressgebäuden, Zirkussen, Sporthallen, Sportplätzen sowie im Rahmen von Publikumsmessen oder messeähnlichen Veranstaltungen. Ausnahmen gibt es auch für Bäckereien und Floristen. Für sie kann der Landeshauptmann bzw. die Landeshauptfrau ebenfalls regeln, dass sie länger als 72 Stunden pro Woche aufsperren dürfen.
Einigung auf Sonntagsöffnung am 19. Dezember
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Wie die chinesische KP westliche Journalisten „entsorgen“ will (1.01/7)

Ein perfides Überwachungssystem soll in der Provinz Henan ausländische Journalisten per Gesichtserkennung kontrollieren. Die Regierungspläne lesen sich wie aus einem George-Orwell-Roman: Mit über 3000 Gesichtserkennungskameras baut die zentralchinesische Provinz Henan ein Überwachungssystem auf, das mit nationalen Datenbanken verbunden ist. In Echtzeit verfolgt werden sollen verdächtige Personen, allen voran ausländische Journalisten und internationale Studenten. Sie werden in Ampelfarben eingeteilt, um die „Dringlichkeit“ der Verfolgung zu kennzeichnen. Eine Kategorie lautet „Entsorgung“.
Chinesische Provinz verfolgt unliebsame Personen mit Gesichtserkennung
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Die Looks und Auszeichnungen der Fashion Awards 2021 (1.01/7)

Nach einem Jahr des Wandels wurden Montagabend die Fashion Awards wieder in der Royal Albert Hall in London verliehen. Geehrt und gefeiert werden jene Menschen, die die Modewelt mit ihren zukunftsweisenden Ambitionen und kreativen Ansätzen bereichern. Nachdem die Fashion Awards pandemiebedingt letztes Jahr nur im digitalen Raum abgehalten wurden, tobten sich Stars und Szeneninsiderinnen dieses Jahr kleidungstechnisch wieder ordentlich aus. Neben Tommy Hilfiger, der den Outstanding Achievement Award verliehen bekam, und Kim Jones, der nun den Titel „Designer of the Year 2021“ trägt, zeigten sich Gucci-Chefdesigner Alessandro Michele, der für seine unerschöpfliche Kreativität ausgezeichnet wurde, sowie Gabriela Hearst und Stella McCartney, die mitunter für ihre nachhaltigen Innovationen im Bereich der Mode gelobt wurden. Der erst kürzlich verstorbenen Designer Virgil Abloh wurde ebenfalls für seine kreative Leistung geehrt. Ein Foto des Designers wurde während der Verleihung übergroß auf die Bühne projiziert. (evdin)
Elon Musks Model-Mama stellt mit 73 alle in den Schatten
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BVT ist Geschichte, neuer Verfassungsschutz nimmt am Mittwoch. (1.01/7)

Leiten wird die neue Behörde, die nun „Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst" heißt, Omar Haijawi-Pirchner, zuvor Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich. Herzstück der Reform war die Trennung der Bereiche Staatsschutz und Nachrichtendienst. Der neue Verfassungsschutz nimmt morgen, Mittwoch, seine Arbeit auf. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat das am Dienstag zum Anlass genommen, um die neue Behörde, die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) heißt, vorzustellen. Herzstück der Reform war die Trennung der Bereiche Staatsschutz und Nachrichtendienst. Hinzukommt einer neuer, moderner Standort. Leiten wird die Behörde Omar Haijawi-Pirchner, zuvor Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich. An seiner Seite als Stellvertreter agieren werden David Blum, zuständig für den Geheimdienst, und Michael Lohnegger, der die staatspolizeilichen Agenden betreuen soll. Die DSN wird zusammen mit dem Bundeskriminalamt und Cyberzentrum in die Meidlinger Kaserne einziehen. Aus dem Areal wird eine Sicherheitszentrale mit einer Fläche von 200.000 Quadratmeter, die um ganze 600 Mio. Euro umgebaut und auf dem letzten Stand der Technik gebracht wird. Die Flugpolizei, die derzeit in der Meidlinger Kaserne untergebracht ist, übersiedelt nach Wiener Neustadt. Die für das Projekt verantwortliche Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) rechnet mit einem Bezug frühestens 2028. "Morgen ist ein historischer Tag im sicherheitspolitischem Sinne", sagte Nehammer. Sein Ressort habe die "große Herausforderung, den Verfassungsschutz völlig neu aufzubauen" geschafft. Das alte Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) "war die Schutzmauer der Republik, aber sie ist brüchig geworden". Und das Tragwerk sei durch die unter seinem Amtsvorgänger und nunmehrigem FPÖ-Chef Hebert Kickl erfolgte Hausdurchsuchung zusätzlich erschüttert worden. Die Mitarbeiter seien verunsichert worden und Misstrauen bei den Partnerdiensten entstanden. Tatsächlich habe es beim BVT Mitarbeiter gegeben, die Straftaten begangen hätten. Viele hätten aber nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet und seien durch die Verwerfungen im BVT unter massivem Druck gestanden. Nahammer zeigte sich froh darüber, dass nun ein Neustart vollzogen werde. Der künftige Verfassungsschutz habe eine neue Struktur, neue Ausbildungserfordernisse und neue Zugangserfordernisse. Mit Haijawi-Pirchner habe die Behörde auch ein "hocherfahrenes und kompetentes Führungsteam", zeigte sich Nehammer überzeugt. Der 41-jährige Haijawi-Pirchner hat sich zum obersten Ziel gesetzt, das Vertrauen der Bevölkerung in den Staatsschutz und das Vertrauen der Partnerdienste zurückzugewinnen, wie er bei der Pressekonferenz sagte. Er habe bereits zahlreiche Gespräche geführt und breite Zustimmung und die Zusage für jede weitere Unterstützung von den Partnerdiensten bekommen, so der neue Direktor, der an der Reform des Verfassungsschutzes mitgearbeitet hat. Die Behörde sei vom ersten Tag an voll einsatzbereit. Die Mitarbeiter wurden seit September geschult. Inhaltlich seien Prävention und dichter Informationsaustausch, etwas mit den Landespolizeidirektionen und der Justiz zwei Schwerpunkte. "Die DSN wird Erfolg haben, weil die Organisation des österreichischen Verfassungsschutzes durch die Reform an internationale Vorbilder angepasst und Konstruktionsfehler der Vorgängerbehörde behoben wurden", sagte der DSN-Direktor. Die aktuell größten Herausforderungen seien neben der vollkommenen Wiederherstellung des Vertrauens der Partnerdienste und der Öffentlichkeit in den österreichischen Verfassungsschutz, die Bekämpfung des Terrorismus, die Abwehr der Gefahren für den demokratischen Rechtsstaat aus dem Bereich Rechtsextremismus und von jeglichen Extremismen im Zusammenhang mit radikalen Corona-Maßnahmengegnern. Über die Zahl der Mitarbeiter wollte sich Haijawi-Pirchner auf Anfrage nicht äußern, in früheren Pressekonferenzen des Innenministeriums war von einer Aufstockung von derzeit 350 auf 650 Personen die Rede. SPÖ-Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner kündigte an, "die Qualität der Arbeit und insbesondere die Personalpolitik genau kontrollieren" zu wollen. "Im alten BVT war es üblich, Positionen nach ÖVP-Parteibuch und nicht nach Qualifikationen zu vergeben. Der neue Direktor Haijawi-Pirchner muss jetzt beweisen, dass dies nicht mehr der Fall sein wird. Wir werden ihm dabei sehr genau auf die Finger schauen." Kontrollieren will Einwallner auch, wofür die 600 Millionen Euro für Umbau der Meidlinger Kaserne genau ausgegeben werden. Das soll in einem Geheimdienstausschuss offengelegt werden. Entsetzt zeigte sich FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer. Nehammer habe sich "in weiten Teilen der Pressekonferenz wieder einmal in übelster Impfpropaganda verloren". "Trotz seiner beschwichtigenden Beteuerungen, Gräben angeblich zuschütten zu wollen, bekomme ich immer mehr das Gefühl, dass wir uns um die zunehmende Radikalisierung des Ministers selbst Sorgen machen müssen", so Amesbauer. Der Regierung sei mittlerweile jede Bühne recht, "um die Stimmungslage in unserem Land weiter in den Keller zu treiben". (APA)
Neuer Verfassungsschutz unter Direktor Omar Haijawi-Pirchner nimmt Arbeit auf
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Hersteller von "echter Salzburger Mozartkugel" rollt in die Pleite (1.01/7)

Die Ursachen für die Großinsolvenz liegen laut Unternehmen im Wegfall eines Großauftrags im Jahr 2016 und in einem signifikanten Umsatzrückgang ab 2020 durch die Corona-Krise. Unklar ist, ob das Unternehmen fortgeführt werden kann. Grödig – Am Landesgericht Salzburg ist am Dienstag das Konkursverfahren über den Süßwarenhersteller Salzburg Schokolade mit Sitz in Grödig (Flachgau) eröffnet worden. Laut KSV1870 sind rund 140 Dienstnehmer und 614 Gläubiger betroffen. Die Ursachen für die Großinsolvenz liegen laut Unternehmen im Wegfall eines Großauftrags im Jahr 2016 und in einem signifikanten Umsatzrückgang ab 2020 durch die Corona-Krise. Unklar ist, ob das Unternehmen fortgeführt werden kann. Wie der KSV1870 berichtete, dürften die Passiva nach ersten Informationen 27,29 Millionen Euro (Liquidationswert) betragen, auf der Aktiva-Seite würden 23,35 Millionen Euro stehen. Die vorgelegte Fortbestandsprognose ergebe ein vorerst negatives Ergebnis. Die Sanierbarkeit des Unternehmens werde noch gesondert zu prüfen sein. Nicht betroffen vom Konkurs ist ein Tochter-Werk in Tschechien, das sich auf die Verpackung von Süßwaren und Lebensmitteln spezialisiert hat. Obwohl man in den vergangenen Jahren Gewinne erzielen habe können, sei das Unternehmen ab 2020 schwer von der Corona-Pandemie getroffen worden, schrieb Geschäftsführer Christian Schügerl am Montag in einem der APA vorliegenden E-Mail an Mitarbeiter und Geschäftspartner. Aufgrund des massiven Rückgangs von Touristen, Veranstaltungen und Anlässen wie Geburtstags- und Hochzeitsfeiern sei die Nachfrage nach den Süßwaren von Salzburg Schokolade gesunken - was zu einem signifikanten Umsatzrückgang geführt habe. Zudem seien Süßwarenfachgeschäfte in Wien und Salzburg wegen fehlender Touristen teilweise wochenlang geschlossen gewesen. Den Umsatzrückgang aus dem Vorjahr habe man im neuen Geschäftsjahr nur teilweise kompensieren können. Trotz neuer Kunden im Exportgeschäft und der staatlichen Corona-Hilfen werde man wie im Vorjahr heuer erneut einen erheblichen Verlust einfahren. "Der aktuelle Lockdown und erhebliche Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie, Löhnen, Logistikkosten und Verpackungsmaterialien waren weitere Gründe", so Schügerl weiter. Den Mitarbeitern können die Novemberlöhne und -Gehälter und das Weihnachtsgeld nicht überwiesen werden. Das Unternehmen verwies auf den Insolvenzentgeltfonds, der die Zahlungen sichere, und riet den Beschäftigten, die Arbeiterkammer (AK) zu kontaktieren. Der Salzburger AK-Präsident Peter Eder sagte den betroffenen Mitarbeitern am Montagabend im APA-Gespräch Unterstützung zu. "Wir wollen alles in die Wege leiten, damit sich die Menschen zumindest über Weihnachten finanziell keine Sorgen machen müssen." Bekannt ist Salzburg Schokolade nicht nur für Süßigkeiten für den Endverbraucher - etwa seine Marken Bobby Schokoriegel, "Maria Theresia"-Taler und Salzburg Confisérie. Das Traditionsunternehmen stellt exklusiv für den US-Konzern Mondelez auch die "Echte Salzburger Mozartkugel" von Mirabell her. Außerdem beliefert die Firma Großverbraucher wie Bäckereien und Konditoren unter der Marke "nordpol" mit Halbfabrikaten wie Nougat, Marzipan, Couverturen, Waffeln oder Glasuren. Das Unternehmen wurde 1897 unter dem Namen Rajsigl-Süßwarenfabrik in der Stadt Salzburg gegründet und übersiedelte 1956 ganz nach Grödig. Nach mehreren Eigentümerwechseln gehört das Gros der Anteile seit dem Jahr 2014 der Philipp Harmer Beteiligungs-GmbH, Geschäftsführer Christian Schügerl hält einen kleinen Teil am Unternehmen. Während der Umsatz im Jahr 2019 noch 28,7 Millionen Euro betrug, sank er laut Angaben des Alpenländischen Kreditorenverbands im Coronajahr 2020 um sieben Millionen Euro (24,4 Prozent) auf 21,7 Millionen Euro. Die Bücher wiesen für 2020 einen Verlust von rund 1,2 Millionen Euro aus. Offen blieb am Dienstag, was das Insolvenz-Verfahren für die Produktion der Mirabell-Mozartkugeln bedeutet. Dabei geht es um die Frage, ob und wie lange die Kugeln noch in Grödig produziert werden können und wie ein Ausfall der Fertigung vom US-Süßwarengiganten kompensiert werden könnte. "Wir treten mit dem Unternehmen Salzburg Schokolade in den Austausch und werden die nächsten Schritte evaluieren", teilte eine Sprecherin von Mondelez dazu auf APA-Anfrage mit und bat zugleich um Verständnis, dass man im Moment nicht mehr zu der Situation sagen könne. (APA) 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com
Mozartkugel-Produzent in Konkurs
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"Taliban töten (1.01/7)

Bei ihrer Machtübernahme in Afghanistan hatten die Taliban eine Amnestie angekündigt. Dennoch übten sie Vergeltung, berichtet Human Rights Watch. Mehr als 100 Ex-Sicherheitskräfte seien getötet worden oder verschwunden. Taliban-Kämpfer haben nach einem Bericht von Human Rights Watch seit ihrer Machtübernahme in Afghanistan mehr als 100 frühere Polizei- und Geheimdienstangehörige getötet oder verschwinden lassen. Die Menschenrechtsorganisation wies in ihrem Bericht auf fortgesetzte Vergeltungsmaßnahmen gegen die Streitkräfte der gestürzten Regierung hin - trotz einer angekündigten Amnestie. Angehörige der Taliban hätten die früheren afghanischen Sicherheitskräfte, die sich ergeben hätten und Garantien für ihre Sicherheit erhalten hätten, mithilfe von Beschäftigungsnachweisen der gestürzten Regierung ins Visier genommen, heißt es in dem Bericht. In einigen Fällen hätten lokale Taliban-Kommandeure Listen mit Menschen zusammengestellt, die zum Ziel werden sollten. "Das Muster der Tötungen hat in ganz Afghanistan Terror gesät", hieß es. Niemand, der mit der früheren Regierung in Verbindung stehe, könne sicher sein, dass er der Bedrohung durch Vergeltungsmaßnahmen entkommen sei. Die Tötungen oder das erzwungene "Verschwinden" von 47 früheren Armeeangehörigen in vier Provinzen seien seit dem 15. August bis Ende Oktober dokumentiert worden - durch Interviews mit Zeugen, Angehörigen, Vertretern der früheren Regierung und Taliban-Vertretern. Die Untersuchungen legten zudem nahe, dass es in mindestens 53 weiteren Fällen zu Tötungen oder zum Verschwinden von Betroffenen kam, teilte die Menschenrechtsorganisation mit. Die Untersuchung konzentrierte sich demnach auf die vier Provinzen Gasni, Helmand, Kandahar und Kundus. "Aber die Fälle spiegeln ein breiteres Muster von Missbräuchen wider", hieß es. Kräfte der Taliban nehmen auch Menschen ins Visier, denen sie in der Provinz Nangarhar, einem Zentrum der IS-Attacken, die Unterstützung des "Islamischen Staats" unterstellen. In der Provinzhauptstadt Dschalalabad kam es zu einem achtstündigen Feuergefecht, als Taliban-Kämpfer ein angebliches Versteck von IS-Kämpfern angriffen. Die Taliban-Führung hat wiederholt erklärt, dass Mitarbeiter der früheren Regierung, darunter Angehörige der Streitkräfte, von ihnen nichts zu befürchten hätten. Frühere Armeeangehörige erklärten, sie seien angewiesen worden, ihre Waffen abzugeben. Dafür hätten sie im Gegenzug Dokumente erhalten, die ihre Aufgabe bezeugten und ihnen Sicherheit zusicherten. Der Regierungschef der afghanischen Taliban, Mullah Mohammed Hassan Achund, stritt am Samstag bei einer öffentlichen Ansprache ab, dass es zu Vergeltungsmaßnahmen komme. Als die Taliban die Macht ergriffen hätten, hätten sie eine "Amnestie für alle" verkündet. Mit Blick auf eine Vergeltung sagte er: "Gab es dafür irgendein Beispiel?" Es gebe kein Problem für irgendwen, sagte er. Doch wenn ein früherer Armeeangehöriger "seine schlechte Tat fortsetzt (.) dann wird er auf Grundlage seines Verbrechens bestraft." Es sei an den Taliban, weitere Tötungen zu verhindern, die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen und die Familien von Opfern zu entschädigen, sagte Patricia Gossman, Leiterin der Asien-Abteilung bei Human Rights Watch. Die nicht durch Tatsachen gestützten Behauptungen der Taliban, "sie würden handeln, um Missbrauch zu verhindern und Täter zur Rechenschaft zu ziehen, scheinen bisher nichts anderes als ein PR-Gag zu sein", so Gossman. Die Taliban hatten am 15. August die Macht übernommen. Seitdem kollabiert die Wirtschaft des Landes und die tödliche Gewalt durch die Terrorgruppe IS hat zugenommen.
Über 100 afghanische Sicherheitsleute getötet oder vermisst
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Welt noch weit entfernt von fairer Impfstoffverteilung (1.01/7)

Afrika hat bisher nur einen Bruchteil seiner Bevölkerung impfen können. China und Indien bieten Hilfe an. Neu-Delhi, Kapstadt – Der Corona-Impfstoffmangel in den ärmsten Gebieten der Welt ist trotz mahnender Appellen von Experten weiterhin drastisch. 54,2 Prozent der Weltbevölkerung hat laut Angaben von "Our World in Data" bisher zumindest eine Impfung erhalten. Fast acht Milliarden Dosen wurden international bis heute injiziert, aktuell sind es rund 30 Millionen pro Tag. Doch nur 5,8 Prozent aller Männer und Frauen in einkommensschwachen Ländern haben bisher zumindest eine Dosis erhalten. Während in Australien 72,5 Prozent der Bevölkerung vollständig immunisiert ist, liegt Europa mit 57,9 Prozent fast gleichauf mit Südamerika dahinter. In Nordamerika sind 54,5 Prozent der Männer und Frauen geimpft. Asien hat laut der verfügbaren Zahlen 48,1 Prozent seiner Population geimpft. In Afrika sind es hingegen nur geringe 7,2 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) appelliert seit langem mit Vehemenz an die Weltgemeinschaft, dieses Ungleichgewicht schnellstmöglich zu beenden. Andernfalls liege das Ende der Pandemie in weiter Ferne. Die Organisation warnte bereits mehrfach vor der Entstehung neuer Corona-Varianten in Gegenden mit geringer Durchimpfungsrate. Die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Omikron-Variante stufte sie nun als "besorgniserregend" ein. Bisher seien laut WHO weltweit mehr als 90 Millionen Covid-19-Impfdosen im Rahmen der Hilfsprogramme Covax und Avatt gespendet worden. Der Großteil der Spenden sei relativ spontan erfolgt. Indien hat afrikanischen Ländern, in denen die Omikron-Variante aufgetreten ist, nun Impfstoffe angeboten. Diese könnten entweder durch das UN-Impfprogramm Covax oder bilateral bereitgestellt werden, teilte das indische Außenministerium am Montagabend laut Nachrichtenagentur dpa mit. Die Regierung habe zudem unter anderem bisherige Bestellungen für den in Indien hergestellten AstraZeneca-Impfstoff Covishield von Malawi, Äthiopien, Sambia, Mosambik, Guinea und Lesotho freigegeben, hieß es. Indien sei auch bereit, Medikamente, Testkits, Schutzanzüge und Beatmungsgeräte zu liefern. 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Kurz davor hatte China Afrika eine Milliarde Impfdosen versprochen. In einer Rede sagte Präsident Xi Jinping am Montag, 600 Millionen Impfdosen wolle China kostenlos zur Verfügung stellen. Weitere 400 Millionen sollten Unternehmen beider Seiten gemeinsam produzieren. Die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt möchten ihren Einfluss auf dem Kontinent vergrößern. (APA)
Die Welt ist weit entfernt von fairer Covid-Impfstoffverteilung
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Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung (1.01/7)

Deutschland verfügt über eine wirksame Waffe gegen das Virus: Die Corona-Schutzimpfung könnte den Weg zurück in die Normalität ebnen. Wie viele Menschen sind bereits komplett geimpft? Die wichtigsten Zahlen im Überblick. Mediziner und Forscher sind sich einig: Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus schützt Geimpfte vor schweren Erkrankungen und sie verringert das Risiko andere anzustecken. Die Corona-Schutzimpfung könnte damit einen schnellen Ausweg aus der Pandemiesituation ermöglichen - wenn nur genügend Menschen in Deutschland mitziehen. Die Impferfolge weisen jedoch auch elf Monate nach Beginn der Impfkampagne noch viel zu große Lücken auf. Dabei gibt es in Deutschland längst ein Überangebot an kostenlosem Impfschutz. Die Auffrischungsimpfungen kommen nur langsam voran. Das Auftauchen der neuen Virusvariante Omikron lässt den raschen Aufbau wirkamer Impfbarrieren inmitten der laufenden Delta-Welle noch dringlicher erscheinen. Impfen dient dem Selbstschutz und dem solidarischen Schutz der Mitbürger. Wie ist der Stand in dem Bemühen, die Coronavirus-Pandemie durch eine Impfkampagne in Deutschland und aller Welt zu überwinden? ntv.de liefert den Überblick mit allen relevanten Daten, Fakten und Entwicklungen. Hinweis: Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht aktuelle Daten aus dem offiziellen Impfquoten-Monitoring derzeit nur von Montag bis Samstag. Die Impfdaten vom Wochenende werden jeweils zu Wochenbeginn nachgemeldet. In Deutschland haben sich bisher insgesamt rund 59,306 Millionen Menschen mindestens einmal gegen Covid-19 impfen lassen. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 71,3 Prozent (Vortag: 71,2 Prozent). Komplett geimpft sind in Deutschland laut RKI mittlerweile rund 56,956 Millionen Menschen. Das entspricht einer Impfquote von 68,5 Prozent der Bevölkerung. Insgesamt nimmt das Impftempo seit Anfang November erkennbar zu. Ausschlaggebend ist dabei vor allem die Impfleistung bei den Auffrischungsimpfungen, die für Hochaltrige und Risikopatienten dringend empfohlen werden. Bei diesen sogenannten Booster-Impfungen zieht das Impfaufkommen deutlich an. Bei den Erst- und Zweitimpfungen jedoch ist die tägliche Impfleistung phasenweise so gering, dass sich die Veränderungen bei der Berechnung der bundesweiten Impfquoten unterhalb der Rundungsschwelle abspielen. Die auf eine Stelle hinter dem Komma gerundeten Anteil der Einfach- oder Komplettgeimpften bleibt in solchen Fällen optisch unverändert. Da die Zahl der täglich verimpften Dosen im Wochenverlauf stark schwankt, berechnet ntv.de zur Darstellung der täglichen Impfleistung jeweils einen Mittelwert aus den vergangenen sieben Tagen (gleitender Wochendurchschnitt). Demnach werden in den Impfzentren, Krankenhäusern und Hausarztpraxen derzeit rund 630.000 Impfdosen pro Tag verabreicht. Die Schwankungen im Wochenverlauf sind weiter groß: Die stärksten Impftage fallen üblicherweise auf Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Übers Wochenenden bricht die Impfleistung dagegen regelmäßig deutlich ein. Mehr als 495.000 Dosen werden derzeit täglich im Sieben-Tages-Schnitt als Auffrischungsimpfung verabreicht. Insgesamt haben bereits rund 9,659 Millionen Menschen in Deutschland eine Auffrischung ihres Corona-Immunschutzes erhalten. Das entspricht einer Booster-Impfquote von rund 11,6 Prozent. Komplettgeimpfte, deren letzter Impftermin bereits sechs Monate zurückliegt, sollten sich den Empfehlungen der Mediziner zufolge dringend um eine Booster-Spritze bemühen - insbesondere, wenn sie zu den höheren Altersgruppen zählen, aufgrund von Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören oder durch ihren Beruf besonders exponiert sind, also etwa im Krankenhaus, im Supermarkt, in einem Heim, einer Schule oder einer Kindertagesstätte tätig sind. Die Drittimpfung wird sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie empfohlen, weil insbesondere der Schutz vor einer Ansteckung mit der Zeit nachlässt. Vor dem Aufkommen der Delta-Variante des Coronavirus waren Mediziner und Forscher davon ausgegangen, dass bei drei der vier in Europa zugelassenen Vakzine zwei Dosen für einen vollständigen Impfschutz ausreichend sind. Der Janssen-Impfstoff (auch bekannt unter dem Namen der US-Konzernmutter Johnson & Johnson) wurde sogar als Einmalimpfung eingesetzt. Mittlerweile wird hier eine Nachimpfung mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna empfohlen. Zukünftig dürften wohl alle vier in der EU zugelassenen Impfstoffe im Rahmen in Form von drei Impfdosen verabreicht werden. Wichtig zu wissen: Die hier dargestellten Impfquoten berechnen sich aus den offiziellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) und sind als Mindestangaben zu verstehen. Umfragen des RKI deuten darauf hin, dass die tatsächlichen Impfquoten wohl höher angesetzt werden müssten. Der Grund für die Untererfassung: Nicht alle durchgeführten Impfungen werden von dem Meldesystem erfasst, es gibt Unterschiede zum Beispiel beim Meldeverfahren der Impfzentren sowie der Haus- und Betriebsärzte. Der tatsächliche Impferfolg könnte demnach größer sein als bislang angenommen. Hochrechnungen auf Basis der Covimo-Befragungsreihe hätten ergeben, teilte das RKI im Oktober 2021 mit, dass womöglich bereits 85 Prozent der Erwachsenen geimpft sein könnten ( mehr dazu hier). Unklar ist, wie belastbar solche Umfrageergebnisse sind, schließlich handelt es sich um Hochrechnung auf Basis der Antworten einiger weniger Tausend Befragten. Die ntv. de-Grafiken geben nur die gesicherten Daten aus dem Impfquotenmonitoring (DIM) wieder, also den amtlich dokumentierten Impffortschritt. Die dort verzeichneten Prozentwerte sind somit Mindestangaben. Rnud 28,8 Prozent der Bevölkerung Deutschlands haben den RKI-Daten zufolge bisher noch keine Impfdosis erhalten. Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig. Medizinische Einwände, die gegen eine Corona-Schutzimpfung sprechen, sind nach Angaben von Fachleuten allerdings sehr selten: Selbst für Krebspatienten, heißt es, überwiegen im Zweifelsfall stets die Vorteile einer Immunisierung. Dennoch gibt es im Einzelfall medizinisch begründete Ausnahmen: Das RKI verweist in diesem Zusammenhang zum Beispiel auf akute Fiebererkrankungen. Diese sollten vor einer Impfung zunächst abklingen. Lediglich im Fall von seltenen Allergien gegen bestimmte Impfstoffbestandteile oder bestehende Vorerkrankungen wie TTS oder das Kapillarlecksyndrom, rät auch das RKI zur Vorsicht. In solchen Fällen sollten Betroffene nach Absprache mit den behandelnden Ärzten unter einem der vier in Deutschland zugelassenen Impfstoffen auswählen. Stärker dürfte bei vielen bislang noch Ungeimpften grundlegende Ängste, Missverständnisse oder allgemeine Unsicherheiten wiegen. Im Netz kursiert eine Vielzahl an vagen Vermutungen, offenen Unwahrheiten und unbelegten Behauptungen zu befürchteten Impfrisiken. Das Grundproblem: Die handfesten Risiken einer Coronavirus-Infektion werden dabei meist komplett ausgeblendet. Ein nicht zu vernachlässigender Teil der noch immer Ungeimpften hat vorerst keine andere Wahl: Für Kinder unter 12 Jahren gibt es erst seit 25. November 2021 einen in Europa zugelassenen Kinder-Impfstoff. Allein in Deutschland leben derzeit rund 9,2 Millionen Kinder. Kinder unter fünf Jahren müssen weiter auf eine zugelassene Impfstoff warten. Lediglich sogenannte "Off-Label-Impfungen" sind in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Arzt möglich - etwa bei bekannten Vorerkrankungen, die das Kind im Falle einer Infektion in akute Gefahr bringen würde. Zwar entwickeln Kinder im Fall einer Coronavirus-Infektion in der Regel sehr viel seltener schwere Symptome. Die möglichen Langzeitfolgen einer ungeschützten Infektion lassen sich derzeit jedoch noch nicht überblicken. Zuletzt hatten vor allem die Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren zur Steigerung der Erstimpfquote in der Gesamtbevölkerung beigetragen. Seit August empfiehlt die Ständige Impfkommission auch für diese Altersgruppe eine Corona-Impfung. Kinder im Alter unter 12 Jahren hingegen konnten sich bislang noch nicht regulär impfen lassen. Biontech-Chefmedizinerin Özlem Türeci zeigte sich allerdings zuversichtlich, die Zulassungsanträge für Kinder-Impfungen auch für die Altersgruppe der Kleinkinder bald schon stellen zu können. Bis Ende des Jahres würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet, hieß es. Die Impfung schützt die Geimpften mit großer Sicherheit vor einem schweren Krankheitsverlauf und dem Tod. Insbesondere für jüngere Erwachsene zwischen 18 und 59 Jahre attestiert das RKI den Impfstoffen eine hohe Wirksamkeit. Außerdem trägt eine hohe Impfquote maßgeblich zur Eindämmung der Pandemie bei, da auch das Übertragungsrisiko unter geimpften Personen geringer ausfällt. Ganz ausgeschlossen sind Infektionen jedoch auch nach einer Komplettimpfung offenbar nicht. Das bisher verfolgte Konzept einer Herdenimmunität durch Impfung gerät mehr und mehr ins Wanken: Wenn auch Geimpfte das Virus übertragen können, bietet auch eine Impfquote von mehr als 85 Prozent den verbleibenden Ungeimpften keinen sicheren Schutz. Daher raten Experten bei hohem Infektionsrisiko zur Beibehaltung der bekannten Vorsichtsmaßnahmen wie etwa der Maskenpflicht. Auch regelmäßiges Testen erscheint weiterhin sinnvoll und dient vor allem dem Schutz der Ungeimpften. Angesichts steigender Fallzahlen weisen Experten darauf hin, dass sich Ungeimpfte einem erhöhten Risiko aussetzen. Im weiteren Verlauf der Pandemie wird sich voraussichtlich jeder einmal oder mehrfach mit dem Coronavirus infizieren. Ohne einen natürlich erworbenen oder durch die Impfung herbeigerufenen Immunschutz besteht für die Betroffenen aber ein sehr viel höheres Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Krankheitsverlauf sowie bleibende Organschäden. Das betrifft vor allem, aber nicht nur, ältere Menschen sowie und Menschen mit Vorerkrankungen. Bereits vor Herbstbeginn hatten Experten davor gewarnt, dass die Impfquote in Deutschland nicht ausreicht, um eine hohe Belastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Die Bundesländer starteten dabei mit zum Teil sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die kalte Jahreszeit: Vor allem im Süden und Osten der Republik liegen die Impfquoten unter dem Bundesdurchschnitt. Thüringen und Sachsen bilden schon lange das Schlusslicht beim Impf-Fortschritt. Beide Länder waren von der vergangenen Winterwelle 2020 stark betroffen und wiesen den amtlichen Schätzwerten zufolge mit 7 beziehungsweise 6 Prozent die höchsten Genesenen-Quoten auf. Das bedeutet: Hier haben besonders viele Einwohnerinnen und Einwohner bereits eine Corona-Infektion durchgestanden und verfügen möglicherweise über einen gewissen natürlichen Immunschutz. Allerdings ist unklar, wie zuverlässig und lange dieser Schutz vorhält. Mehrere Monate nach überstandener Krankheit wird daher auch für Genesene eine zusätzliche Schutzimpfung empfohlen. Vollständig Geimpfte und Genesene müssen weniger Alltagseinschränkungen in Kauf nehmen. Für sie fiel zeitweise die Testpflicht weg, wenn sie ihren Impfstatus nachweisen können. Das geht zum Beispiel mit dem digitalen Impfnachweis, der auch für Reisen innerhalb Europas nützlich sein kann. Nach Reisen müssen Geimpfte und Genesene zudem nicht mehr in Quarantäne - es sei denn, sie reisen aus einem Virusvariantengebiet ein. Diese Regelungen sollten es ermöglichen, die geltenden Corona-Auflagen mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für eine wachsende Zahl an Menschen zumindest teilweise zu lockern. Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum galt aber für alle weiter. Der dramatische Anstieg der Fallzahlen ab Ende Oktober 2021 machte allen Hoffnungen auf Lockerungen oder gar ein echtes Ende der epidemischen Notlage zunichte. Noch ist offen, ob das Virus sich nicht weiter verändert. Ab wann auf sämtliche Vorsichtsmaßnahmen verzichtet werden kann, ist bisher noch nicht erkennbar. Vieles hängt davon ab, wie schnell ein möglichst breiter Immunschutz in der Bevölkerung hergestellt werden kann. In Deutschland kommen bisher vier verschiedene Impfstoffe im Kampf gegen Sars-CoV-2 zum Einsatz. Da die Impfstoffbeschaffung auf EU-Ebene organisiert wurde, sieht es in anderen europäischen Ländern ähnlich aus. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hatte bereits am 21. Dezember 2020 den Weg frei gemacht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Biontech und Pfizer. Nach der formellen Zulassung durch die EU-Kommission und dem in Deutschland zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) konnte die Impfkampagne noch im selben Monat starten. Die EMA-Zulassung für den Impfstoff des US-Herstellers Moderna erfolgte am 6. Januar. Der mRNA-Wirkstoff wird seit 15. Januar auch in Deutschland verimpft. Ab Februar stieß der Vektorimpfstoff von Astrazeneca hinzu. Die EU-Zulassung für den J&J-Impfstoff, der im Impfpass unter dem Namen des Herstellers Janssen auftaucht, wurde am 20. April erteilt. Vor allem mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (Janssen) waren viele Hoffnungen auf eine Beschleunigung der Impfbemühungen verbunden. Denn das Mittel ist das bislang einzige, dass nur einmal verabreicht werden muss. Die Impfstoffe der anderen Hersteller entfalten erst nach zweimaliger Verabreichung ihre volle Wirkung. Die Corona-Schutzimpfung wird in Deutschland je nach Wirkstoff als Erstimpfung, als obligatorische Zweitimpfung oder in Form einer Einmalimpfung im Fall des Janssen-Wirkstoffs (auch bekannt unter dem Namen des US-Mutterkonzerns Johnson & Johnson) verabreicht. Das führte bei der Zählung der eingesetzten Impfmengen immer wieder zu Verwirrungen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) unterscheidet bei der Impfquote zwischen "mindestens einmal geimpften" und "vollständig geimpften" Personen. Impfungen mit dem Janssen-Wirkstoff werden dabei in beiden Kategorien mitgezählt. Lediglich bei den Angaben zur Gesamtzahl der verabreichten Impfdosen werden die Janssen-Impfungen nur einfach erfasst. ntv.de dagegen unterscheidet je nach Fragestellung zwischen Erst- und Zweitimpfungen (nur Biontech, Moderna und Astrazeneca) sowie den Komplettimpfungen, also "abgeschlossenen Impfserien" nach Erstimpfung sowie den Einmalimpfungen mit Janssen. Für die Darstellung des Anteils der Ungeimpften im Balkendiagramm gibt es zudem die Kategorien der Komplettgeimpften und der "bisher nur Erstgeimpften". Nur diese Quoten lassen sich sinnvollerweise zur Gesamtheit 100 Prozent summieren. ntv.de Audio: #Corona Spezial - der Podcast mit dem täglichen Überblick zum Anhören Bezahlt wird die Impfung vom Bund, die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die Krankenkassen. Die Lieferungen werden nach einem feststehenden Schlüssel gemäß der Bevölkerungsanteile an die Bundesländer verteilt. Einige Bundesländer erhielten zeitweise Sonderzuteilungen, weil sie aufgrund ihrer Lage an den Landesgrenzen besonderen Risiken ausgesetzt waren. Bund und Länder hatten vereinbart, dass den Ländern wöchentlich mindestens 2,25 Millionen Impfstoffdosen für die Impfzentren und mobilen Impfteams zur Verfügung gestellt werden. Was darüber hinausgeht, soll an Haus- und Betriebsärzten weitergeleitet werden. Insgesamt rechnet das Bundesgesundheitsministerium mit einer zugesagten Liefermenge von rund 313 Millionen Impfdosen allein im Jahr 2021. Das ist mehr als genug, um theoretisch jeden Menschen in Deutschland dreimal zu impfen.
AGES wertete Daten aus: Corona-Impfung schützte zu 95 Prozent vor Spital
tt.com
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Arbeitslosenzahl sinkt auch im November: 2,317 Millionen Menschen ohne Job (1.01/7)

Nürnberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2,317 Millionen gesunken. Damit waren im November 60.000 Menschen weniger ohne Job als noch im Oktober und 382.000 weniger als im November 2020, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote gab die Bundesagentur mit 5,1 Prozent an, im Oktober hatte sie bei 5,2 Prozent gelegen. Die Quote sei damit um 0,8 Punkte niedriger als noch im November 2020. Für die November-Statistik hat die Bundesagentur Datenmaterial berücksichtigt, das bis zum 11. November eingegangen war. Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat sich damit bisher am Arbeitsmarkt kaum niedergeschlagen. „Am Arbeitsmarkt hat sich die Erholung der letzten Monate fortgesetzt. Folgen der aktuellen, besorgniserregenden Corona-Situation in Deutschland zeigen sich bislang kaum“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Etwas Bewegung gab es allerdings bei der Kurzarbeit. Anzeigen kämen weiter aus der von Lieferengpässen geplagten Industrie, vermehrt aber auch wieder aus dem Gastgewerbe, teilte die Bundesagentur mit. Vom 1. bis 24. November seien Anzeigen für 104.000 Personen zur Kurzarbeit eingegangen. Das sind rund 10.000 mehr, als die Bundesagentur im Oktober berichtet hatte. Die tatsächliche Inanspruchnahme liegt meist niedriger. Hierfür liegen gesicherte Daten bis September vor. Damals hatten 795.000 Menschen Kurzarbeit in Anspruch genommen. In der Spitze der ersten Corona-Welle waren es im April 2020 fast sechs Millionen. RND/dpa
Arbeitsmarkt im Norden: Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter
ndr.de
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Umstrittener Wiener Lobautunnel wird offenbar doch nicht gebaut (1.01/7)

Wien – Der umstrittene Lobautunnel, der als Teil der Wiener Außenring-Schnellstraße vorgesehen war, wird offenbar nicht gebaut. Wie die Tageszeitung "Heute" am Dienstag berichtete, soll sich die von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) eingeleitete Projektevaluierung gegen einen Bau in dem Naturschutzgebiet ausgesprochen haben. Seitens des Ministeriums wollte man die Berichte aber "weder dementieren noch bestätigen". Der Lobautunnel ist ein zentrales Element der geplanten Wiener Außenring-Schnellstraße. Dabei wäre die Lobau teilweise unterirdisch gequert worden. Die geplante Wiener Nordostumfahrung ist Teil der Wiener Außenringschnellstraße S1 und damit des "Regionenrings" um die Bundeshauptstadt. Konzipiert ist sie als vierspurige Strecke mit 19 Kilometern Länge, die Schwechat und Süßenbrunn verbinden soll. Umstritten ist vor allem der 8,2 Kilometer lange Tunnel unter der Donau und der Lobau. Der südöstliche Teil der S1 (vom Knoten Vösendorf nach Schwechat) ist bereits seit 2006 in Betrieb. Die Fortsetzung Richtung Nordosten entwickelte sich hingegen zum Marathon. Die Verfahren dauerten Jahre, immer wieder kam es zu Einsprüchen. Gegner des Projekts versuchten zudem bereits 2006, Probebohrungen mittels Besetzung zu stoppen. Aktuell campieren Klimaaktivsten an zwei Orten in der Donaustadt, an denen Arbeiten im Zusammenhang mit dem Megabauvorhaben anstehen. Die Kosten für die Nordostumfahrung werden von der Asfinag mit 1,9 Mrd. Euro beziffert. Im Zentrum des Projekts steht dabei jener Tunnel, der den Nationalpark in rund 60 Meter Tiefe unterqueren soll. Umweltschützer befürchten massive Auswirkungen auf Flora und Fauna. Die Stadt und die Asfinag beteuern hingegen, dass man weit unter dem Grundwasserstrom hindurchgräbt und keine Beeinträchtigung zu befürchten ist. Im Zusammenhang mit der Nordostumfahrung sollen in Wien Anschlussstraßen entstehen, die keinesfalls weniger umstritten sind. Da ist etwa die Spange Aspern. Diese 4,6 Kilometer lange Verbindung zwischen dem Knoten Raasdorf und dem Stadtteil Seestadt gehört noch zur S1. Das Projekt fällt damit wie die Umfahrung selbst in die Zuständigkeit des Bundes. Von der Seestadt soll daran anschließend quer durch den Bezirk die Stadtstraße errichtet werden. Die 3,2 Kilometer lange Strecke soll die Südosttangente (A23, Anschlussstelle Hirschstetten) mit der S1-Spange verknüpfen. Gegner sprechen von einer Stadtautobahn. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat hingegen erst kürzlich im Gemeinderat versichert, dass diese Bezeichnung falsch sei. Er beteuerte, dass auf der 3,2 Kilometer langen Verbindung Tempo 50 gelten soll. Auch werde die Straße zur Hälfte untertunnelt sein. Der Rest werde tiefer gelegt und mit Lärmschutzwänden ausgestattet, hielt er fest. Die Stadtstraße wird von den Kritikern vor allem deswegen ins Visier genommen, weil befürchtet wird, dass massiv Verkehr direkt von der S1 über die Tangente in Richtung Innenstadt geleitet wird. Im Rathaus wird hingegen argumentiert, dass die alten Ortskerne im 22. Bezirk damit vom Durchzugsverkehr entlastet werden. Wie Entlastung ohnehin eines der Hauptargumente für das Gesamtprojekt darstellt. 77.000 Autos sollen täglich auf der Südosttangente (A23) weniger unterwegs sein, wenn die Umfahrung kommt, sagen Stadt und Asfinag. (APA)
Steht der Lobautunnel endgültig vor dem Aus?
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Corona-Blog: Impfstoff für Kinder kommt eher als geplant (0.06/7)

In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Dienstag, 30. November 2021, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Die Ereignisse des Tages können Sie hier nachlesen. Mittwochmorgen starten wir einen neuen Blog. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Der Corona-Blog von NDR.de macht jetzt eine kleine Pause. Das Team wünscht Ihnen eine gute Nacht! Am Mittwochmorgen starten wir einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland. Wegen der aktuellen Corona-Lage empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Risikopatienten und älteren Menschen, auf Reisen derzeit zu verzichten. Menschen ab 60 und solche mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs sollten von Reisen absehen, erklärte die WHO. Allgemeine Reiseverbote, wie sie von zahlreichen Ländern verhängt wurden, wertete die WHO hingegen kritisch. Diese Verbote könnten die Ausbreitung der derzeit grassierenden Omikron-Variante des Corona-Virus "nicht verhindern". Zudem könnten sie sich negativ auf die künftige Bereitschaft von Staaten auswirken, Gesundheitsdaten zu neu auftretenden Varianten zu übermitteln. Einige Städte in Niedersachsen hatten ihre Weihnachtsmärkte schon im Vorfeld abgesagt. In Göttingen schließt nun morgen ein schon eröffneter Markt. Auf allen anderen gilt dann die 2G-Plus-Regel. Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte müssen Einrichtungen aus den Bereichen Kultur und Freizeit von morgen an schließen. Ausgenommen sind Restaurants. Der Kreis war sieben Tage lang auf der Corona-Ampel "rot" eingestuft worden. Wegen der drohenden Überlastung des Gesundheitssystems wurden Reha-Kliniken zu "Ersatzkrankenhäusern" erklärt. Die neun bislang nachgewiesenen Fälle der Omikron-Variante in Schottland sind nach Angaben der schottischen Regierung alle auf eine einzelne private Veranstaltung zurückzuführen. Diese habe am 20. November stattgefunden, teilte Regierungschefin Nicola Sturgeon mit. Man rechne im Laufe der weiteren Nachverfolgung von Kontakten mit weiteren damit in Verbindung stehenden Fällen. Um welche Art von Veranstaltung es sich dabei handelte, war zunächst unklar. Keiner der Betroffenen sei nach bisherigen Erkenntnissen kürzlich in den Süden Afrikas gereist, wo die besorgniserregende Corona-Variante als erstes entdeckt wurde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat alle Risikopatienten und älteren Menschen aufgerufen, auf das Reisen derzeit besser zu verzichten. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs sollten vom Reisen im Moment absehen, erklärte die WHO in Genf. Allgemeine Reiseverbote, wie sie von zahlreichen Ländern verhängt wurden, wertete die WHO kritisch. Diese Verbote könnten die Ausbreitung der derzeit grassierenden Omikron-Variante des Corona-Virus "nicht verhindern". Zudem könnten sie sich negativ auf die künftige Bereitschaft der Staaten auswirken, die entscheidenden Gesundheitsdaten zu neu auftretenden Varianten zu übermitteln. Die WHO empfahl: "Die Länder sollten bei der Umsetzung von Reisemaßnahmen weiterhin einen faktengestützten und risikobasierten Ansatz anwenden." Das könne etwa bedeuten, dass Passagiere vor der Abreise und bei der Ankunft getestet und gegebenenfalls in Quarantäne geschickt werden. Beschäftigten, die Pandemie-bedingt in sogenannter Kurzarbeit Null sind, kann der Urlaubsanspruch gekürzt werden. Das hat das Bundesarbeitsgericht in einem Grundsatzurteil entschieden. Die Richter verwiesen zur Begründung darauf, dass die Arbeitspflicht während dieser Zeit aufgehoben sei - und deshalb keine Urlaubsansprüche geltend gemacht werden könnten. Geklagt hatte eine Verkäuferin aus Nordrhein-Westfalen. Angesichts der aktuellen Infektionszahlen könnte sich das Urteil in den kommenden Monaten auf Zehntausende Arbeitnehmer in Deutschland auswirken. Bei der "Kurzarbeit Null" wird die Arbeit für eine vorübergehende Zeit vollständig eingestellt. Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen eine Woche früher als geplant ihren Corona-Impfstoff für Kinder in der EU ausliefern. Die Auslieferung von "Comirnaty" für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten soll am 13. Dezember erfolgen. Der niedriger dosierte und deshalb neu abgefüllte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder eine Woche früher ausgeliefert wird." Dies habe der Hersteller zugesichert. Deutschland soll laut Ministerium in einer ersten Lieferung 2,4 Millionen Dosen bekommen. Die europäische Arzneimittelbehörde hatte vergangene Woche grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Es ist der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist. Kinder ab fünf Jahren sollen von dem Biontech/Pfizer-Impfstoff nur ein Drittel der Erwachsenen-Dosis erhalten und zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat in der Landespressekonferenz schmerzhafte Bußgelder für Corona-Verstöße angekündigt - sowohl für Einrichtungen und Gaststätten als auch für die Kundinnen und Kunden. Die aktuellen Corona-Maßnahmen werden von nun an konsequenter kontrolliert, betonte Pistorius. Die Bußgelder können bis zu 20.000 Euro betragen. Nach den jüngsten Beratungen der Landesregierungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sich für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus ausgesprochen. Die genaue Ausgestaltung müsse breit in der Gesellschaft debattiert und vom Bundestag beschlossen werden. Ein erster Schritt sei die Impfpflicht für Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern bleiben wegen der Corona-Lage schon vom 20. statt vom 22. Dezember an geschlossen. Doch verlängern sich damit die Weihnachtsferien im Land nicht um zwei Tage, wie Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) nach der Kabinettssitzung in Schwerin betonte. Die Schüler würden für die beiden Tage Hausarbeiten bekommen. Laut Oldenburg soll die Maßnahme dazu beitragen, Lehrer und Gesundheitsämter in der Pandemie zu entlasten. Ziel der Landesregierung bleibe es, trotz der angespannten Infektionslage Kitas und Schulen offen zu halten. Statt der bislang üblichen zwei werde es nach dem Schulstart im Januar drei Corona-Tests pro Woche geben, kündigte die Ministerin an. Dafür habe das Land für fünf Millionen Euro Tests erworben. Wegen der engmaschigen Kontrollen in den Schulen diene fortan der Schülerausweis auch als Testzertifikat. Wegen der hohen Zahl von Corona-Patienten in den Kliniken des Landes gelten im Nordosten verschärfte Schutzvorkehrungen, darunter 2G plus etwa bei Kino-, Zoo- oder Restaurantbesuchen. Für Schüler entfielen somit die zusätzlich geforderten Tests. "Das entlastet die Eltern und schont die Testkapazitäten", erklärte Oldenburg. Ungeachtet hoher Infektionszahlen und wachsender Belastungen der Kliniken mit Corona-Patienten bleiben in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns die Weihnachtsmärkte weiter geöffnet. Darauf verständigte sich die Landesregierung in Schwerin. Allerdings haben von morgen an gemäß Corona-Landesverordnung nur noch Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Corona-Test Zugang (2G-Plus-Regel). Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, in dem die Krankenhauseinweisungen schon seit gut einer Woche über dem Schwellenwert von 9 je 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt, sollen die Corona-Schutzmaßnahmen noch einmal verschärft werden. Dort sollen nach den Weihnachtsmärkten auch Kinos, Museen und Theater geschlossen werden. Für die Spiele von Fußball-Zweitligist Hansa Rostock gilt fortan ein Zuschauerlimit von 1.000. Ursprünglich war eine Höchstgrenze von 7.250 vorgesehen. Angesichts der kritischen Corona-Situation in Deutschland haben Noch-Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Voraussichtlich-bald-Kanzler Olaf Scholz (SPD) und die Länder-Chefinnen und -Chefs heute neben den Möglichkeiten für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland über weitere Verschärfungen der derzeit geltenden Schutzmaßnahmen gesprochen - konkrete Beschlüsse gab es aber noch nicht. Die Politiker wollen diese nun bis Donnerstag vorbereiten - dann trifft sich die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zu ihrer nächsten regulären Sitzung eine Woche früher als geplant. Darum wird es dann voraussichtlich gehen: Einig sind sich Bund und Länder, dass bis Weihnachten bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ("Booster") gegen das Coronavirus möglich gemacht werden sollen. Um die Impfkampagne zu beschleunigen, sollen dem Vernehmen nach künftig auch Impfungen in Apotheken und bei Zahnärzten möglich sein. Sollten Corona-Schutzimpfungen in niedersächsischen Apotheken möglich sein, könnten sich nach Aussage von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Beginn landesweit rund 150 daran beteiligen. "Die sind nämlich schon Teil eines Modellvorhabens bei Grippeschutzimpfungen", sagte er. Bund und Länder haben sich angesichts der bedrohlichen Corona-Lage vorgenommen, den Kreis derjenigen deutlich auszuweiten, die Corona-Impfungen verabreichen dürfen, etwa auf Apotheker. Ab wann dies genau möglich sein soll, war zunächst noch nicht bekannt. Die Behörden haben im Bundesland Bremen 233 neue Corona-Fälle bestätigt (Vortag: 89; Vorwoche: 276). Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen liegt in der Stadt Bremen nun bei 210,9 und in Bremerhaven bei 223,7. Die neue Coronavirus-Variante trägt mehr als 50 Mutationen. Aufmerksamkeit erregen vor allem jene, mit denen das Virus der Immunantwort entkommen könnte, sagt die Virologin Sandra Ciesek in einer Sonderfolge des Podcasts Coronavirus-Update von NDR Info. In einer Videokonferenz haben die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder gemeinsam mit dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die aktuelle Corona-Lage beraten. Unter anderem ging es dabei um eine mögliche allgemeine Impfpflicht. Laut Stephan Weil (SPD) zeichnete sich in der Runde eine breite Mehrheit dafür ab. Bund und Länder planen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Konkrete Beschlüsse zu schärferen Maßnahmen gab es aber heute noch nicht. Am Donnerstag soll es ein neues Treffen geben. Bis dahin sollen Details der einzelnen Regelungen ausgearbeitet werden. Erwogen wird unter anderem, umfangreiche Kontaktbeschränkungen vor allem für Ungeimpfte einzuführen - auch bei privaten Zusammenkünften. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte nach den Beratungen: "Wir wollen, dass Ungeimpfte ihre Kontakte beschränken." Das bedeute, dass sich Ungeimpfte nur mit dem eigenen Hausstand plus maximal zwei weiteren Personen eines anderen Haushalts treffen dürfen. Diese Regelung könne derzeit noch nicht umgesetzt werden, weil es eine Bundesverordnung gebe, die das nicht vorsehe, so Tschentscher. Der Bund habe aber zugesichert, dass die Verordnung bald geändert werde, damit die geplante neue Kontaktbeschränkung bald rechtlich greifen könne. Bund und Länder haben heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) begrüßte Vorhaben wie Impfpflicht und Ausweitung der 2G-Regelung. Am Donnerstag sollen weitere Beschlüsse gefasst werden. Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern haben 1.661 neue Corona-Infektionen registriert (Vortag: 707; Vorwoche: 1.425). Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete 1.576 neue Ansteckungen binnen eines Tages. Nicht eingerechnet sind dabei 85 Neuinfektionen in Schwerin, die wegen technischer Probleme dem Landesamt nicht übermittelt worden waren. Allerdings funktioniere nach wochenlanger Störung nun wieder der elektronische Meldeweg aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, was die tagesaktuelle Beurteilung der Infektionslage erleichtere, teilte die Behörde mit. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat ein Gesetzgebungsverfahren für eine allgemeine Impfpflicht angekündigt, das noch in diesem Jahr eingeleitet werden könnte. Darüber sollten die Abgeordneten frei nach ihrem Gewissen abstimmen können, sagte Scholz im Sender Bild TV. Er begründete das Vorhaben mit dem notwendigen Schutz der Bevölkerung. Die Bund-Länder-Beratungen sind in Bezug auf den Sport noch ohne konkretes Ergebnis geblieben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Fußball-Geisterspiele in Bayern notfalls auch im Alleingang durchsetzen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte im Vorfeld der Beratungen zwar Geisterspiele explizit nicht ausgeschlossen, allerdings auch die Möglichkeit erwähnt, "auf eine Kapazitätsgrenze von 25 Prozent herunterzugehen". Fakt ist, dass die Inzidenzwerte im Norden deutlich unter denen im Süden und Südosten liegen. Allerdings sind auch in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen weitere Verschärfungen und Beschränkungen besprochen worden - unabhängig von dem Gipfel-Treffen. Bund und Länder planen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie härtere Maßnahmen wie zusätzliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Details sollen bis Donnerstag ausgearbeitet werden, um dann zu gemeinsamen Beschlüssen zu kommen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Unter anderem wollen Bund und Länder demnach auch über eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel und Einschränkungen bei Großveranstaltungen entscheiden. Zusätzlich zu einer Impfpflicht für bestimmte Einrichtungen rückt auch eine allgemeine Impfpflicht näher. Die Impfpflicht könnte ab Anfang Februar greifen, wie aus von der SPD-Seite vorgelegten Vorschlägen hervorgeht, die der dpa vorliegen. Bund und Länder nehmen sich nun zudem vor, bis Weihnachten bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich zu machen. Dafür soll der Kreis derjenigen deutlich ausgeweitet werden, die impfen dürfen, etwa auf Apotheker. Ein neuer Bund-Länder-Krisenstab im Bundeskanzleramt soll die Koordinierung der Impfkampagne, der Impfstofflieferung und -verteilung übernehmen. Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) stellte in der Bund-Länder-Videokonferenz Generalmajor Carsten Breuer als Leiter des geplanten Krisenstabs vor. Wegen der deutlich steigenden Corona-Zahlen kommt die Ministerpräsidentenkonferenz der Länder Insidern zufolge bereits am Donnerstag um 11 Uhr zusammen. Darauf haben sich die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel, ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz sowie die 16 Ministerpräsidenten nach Reuters-Informationen heute geeinigt. Angesichts der dramatischen Corona-Lage soll der Bundestag möglicherweise über eine allgemeine Impfpflicht abstimmen. Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach sich in einer Bund-Länder-Schaltkonferenz nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für eine entsprechende Abstimmung im Parlament ohne die sonst übliche Fraktionsdisziplin aus. Die von Union und Grünen geführten Länder forderten den Bund dort auf, die "Vorbereitungsarbeiten zur Einführung einer allgemeinen Impflicht zügig einzuleiten". Die Impfpflicht könnte ab Anfang Februar greifen, wie aus von der SPD-Seite vorgelegten Vorschlägen hervorgeht, die der dpa vorliegen. Beschlüsse sollte es aber heute noch nicht geben. Künftig sollen laut den Vorschlägen der SPD-Seite auch Apotheker impfen dürfen. Strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte sollen laut den SPD-Vorschlägen in allen Ländern veranlasst werden. Zudem zeigte sich die SPD-Seite bereit, das erst kürzlich geänderte Infektionsschutzgesetz wieder zu verschärfen. Zu den SPD-Vorschlägen zählt eine Prüfung des Bundes, inwieweit das Gesetz ergänzt werden muss, damit die Hochinfektionsländer auch künftig einen angemessenen Instrumentenkasten zur Verfügung haben. Dazu könnten zum Beispiel auch "zeitlich befristete Schließungen von Restaurants" gehören. Neu soll laut SPD-Seite die 2G-Regel auf den Einzelhandel ausgeweitet werden - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene. Ausgenommen werden sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs. Clubs, Diskotheken sollen nach den Vorschlägen der Unions- oder Grünen-geführten Länder geschlossen beziehungsweise unterbunden werden, laut dem SPD-Papier in Gebieten mit hohen Inzidenzen. Großveranstaltungen wollen beide Seiten deutlich einschränken - auch volle Fußballstadien seien nicht akzeptabel. In den Schulen soll nach den SPD-Vorschlägen generell wieder die Maskenpflicht gelten. Grünen-Chef Robert Habeck fordert, sofort mit den Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht zu beginnen. "Natürlich wäre eine Impfpflicht ein weitgehender Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Aber sie schützt eben Leben und letztlich auch die Freiheit der Gesellschaft", sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur. "Um in Zukunft die Oberhand zu behalten und eine fünfte Welle zu verhindern, müssen wir jetzt die Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht treffen." Bis zu 45 weitere Covid-Patientinnen oder -Patienten sollen in den kommenden Tagen in den norddeutschen Bundesländern aufgenommen werden. Das sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) in Hannover. Niedersachsen koordiniert dies für die norddeutschen Bundesländer. Diese Aufnahmen sind notwendig, da die Gesundheitssysteme mehrerer Bundesländer wegen der Corona-Lage überlastet sind und Menschen dort nicht mehr oder begrenzt aufgenommen werden können. Aus welchen Bundesländern diese Menschen kommen, war zunächst nicht bekannt. Laut Pistorius sind bislang 36 Menschen in norddeutschen Krankenhäusern aufgenommen worden, beziehungsweise einige Verlegungen dauerten heute Nachmittag noch an. Von den 36 Menschen kamen demnach 26 aus dem sogenannten Kleeblatt Ost und 10 aus dem Kleeblatt Süd. Niedersachsen bildet gemeinsam mit Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das Kleeblatt Nord, um sich bei Engpässen unter den Bundesländern gegenseitig zu helfen. Von diesen 36 Menschen entfällt nach Angaben des Innenministers die Hälfte auf Niedersachsen, die restlichen 18 verteilen sich auf die anderen norddeutschen Bundesländer. Hamburg stockt angesichts der vierten Corona-Welle seine Hilfen für die Wirtschaft noch einmal auf. Knapp 50 Millionen Euro stellt der Senat dafür zusätzlich zur Verfügung. Keiner müsse die Sorge haben, dass man in der vierten Corona-Welle allein gelassen werde, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) und versprach, dass der Hamburger Corona-Schutzschirm aufgespannt bleibe, so lange es nötig sei. Es ist eine kleine Trendwende: Die Zahl der Erstimpfungen gegen Covid-19 in Schleswig-Holstein nimmt wieder etwas zu. Laut der Impfstatistik des Robert Koch-Instituts haben sich in den vergangenen sieben Tagen 14.740 Menschen das erste Mal impfen lassen. Um die 2G-Plus-Regel für seine Besucher zu vermeiden, schließt der Zoo Osnabrück von morgen an seine Tierhäuser. "Wir haben uns im Zoo dazu entschieden, im Außenbereich bei 2G zu bleiben, was bedeutet, dass unsere Tierhäuser ab dem 1. Dezember geschlossen bleiben müssen", sagte der Geschäftsführer des Zoos, Andreas Busemann. Eine zusätzliche Kontrolle vor den Tierhäusern sei personell nicht machbar. Mit der Einführung der Corona-Warnstufe 2 gilt in Tierhäusern von Zoos die 2G-Plus-Regel, bei der auch Genesene und Geimpfte einen negativen Test nachweisen müssen. Die Universität Hamburg wechselt angesichts steigender Corona-Zahlen kommende Woche zum 2G-Lehrbetrieb. Damit dürfen dann nur noch Geimpfte und Genesene an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, wie die Universität mitteilte. Ungeimpften solle bei Bedarf aber ein Ersatzangebot gemacht werden. Den Lehrenden sei nach wie vor selbst überlassen, ob sie ihre Veranstaltungen in Präsenz, digital oder hybrid umsetzen wollen. Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen, wie etwa Labortätigkeiten, können den Angaben zufolge vorerst auch nach dem 6. Dezember unter 3G-Vorgaben stattfinden - also geimpft, genesen oder frisch negativ getestet. Die Akademie der Wissenschaften fordert eine Impfpflicht und sofortige Kontaktbeschränkungen. Claudia Wiesemann von der Leopoldina sagte, dass es wichtig sei, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um der Eskalation der Situation zu entkommen. Impfen sei der erste und ganz zentrale Schritt. Das betreffe Erstimpfungen, aber auch das Boostern. Bis Weihnachten sollten 1 bis 1,5 Millionen Boosterimpfungen pro Tag verabreicht werden. Das frühere Versprechen der Politik, keine Impfpflicht einzuführen, könne die Regierung auch wieder zurücknehmen. Die Umstände seien dramatisch genug. Die meisten Menschen in Hamburg haben Verständnis für die Kontrollen zur Einhaltung der 3G-Regeln im öffentlichen Nahverkehr. "Fast alle Fahrgäste begrüßen die Kontrollen", sagte Christoph Kreienbaum, Sprecher der Hamburger Hochbahn AG. Rund 98 Prozent aller Fahrgäste hätten den erforderlichen 3G-Nachweis bei sich gehabt, nur vereinzelt habe es Verstöße gegeben. Seit einer Woche müssen Fahrgäste, die in Busse oder Bahnen einsteigen, nachweisen können, dass sie genesen, geimpft oder getestet (3G) sind. Seitdem werden im Rahmen der regulären Ticket- und Maskenkontrollen stichprobenartig auch 3G-Prüfungen durchgeführt. Die Handball- und Basketball-Verbände in Niedersachsen und Bremen haben auf die steigenden Corona-Zahlen reagiert und ihren Spielbetrieb vorerst eingestellt. Der Niedersächsische Basketballverband (NBV), zu dem seit November auch Bremen gehört, hat alle Spiele vorerst bis zum 31. Dezember ausgesetzt. Die Handballregionen Ems-Jade, Bentheim-Emsland, West-Niedersachsen, Elbe-Weser, Mitte-Niedersachsen, Hannover-Weser-Leine, Südniedersachsen und Bremen gehen sogar noch weiter und unterbrachen den Spielbetrieb auf Regionsebene erst einmal bis zum 31. Januar 2022. Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) will trotz der an diesem Mittwoch eintretenden Warnstufe 2 grundsätzlich am Spielbetrieb im Freien festhalten. Die niedersächsischen Krankenhäuser sollen wegen der dramatischen Corona-Lage im Süden und Osten Deutschlands weitere Behandlungskapazitäten für verlegte Covid-Kranke in Reserve halten und nicht unbedingt nötige Eingriffe möglichst verschieben. Diese Regelung werde Teil der neuen Corona-Verordnung, die am Mittwoch in Kraft trete, kündigte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) an. Die aktuelle Belegung von 9,7 Prozent der im Land vorhandenen Intensivbetten mit Covid-Patientinnen und -Patienten ist deutlich geringer als etwa in Bayern oder Sachsen. Behrens sprach aber von einer "weiterhin angespannten Situation" auch im Nordwesten. Hier sei die Lage noch nicht dramatisch, jedoch durchaus ernst. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren mit Stand von heute Morgen insgesamt 223 Covid-19-Erkrankte in Niedersachsen in intensivmedizinischer Behandlung. Davon würden aktuell 163 beamtet, sagte Behrens. Außerdem kündigte Innenminister Boris Pistorius (SPD) schmerzhafte Bußgelder bei Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen an. "Die Zeit der Ermahnungen ist vorbei", sagte Pistorius. So seien bis zu 20.000 Euro Strafe für Restaurantbetreiber möglich. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzen sich die Metallarbeitgeber in Norddeutschland für eine generelle Impfpflicht ein. Angesichts drohender erneuter Lockdowns reiche eine Impfpflicht für Beschäftigte bestimmter Einrichtungen nicht. "Wenn wir in der Pandemiebekämpfung wirklich effektiv vorankommen wollen, brauchen wir den Mut der Regierenden zu umfassenden und möglichst schnellen Lösungen. Viel zu viel wertvolle Zeit ist bereits verstrichen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Nordmetall, Nico Fickinger. "Gerade weil auch eine allgemeine Impfpflicht nur mit Verzögerung wirkt, darf nicht länger gewartet werden." Die Wirtschaft verliert seit Längerem zunehmend die Geduld mit ungeimpften Beschäftigten: Mitte November hatte bereits der norddeutsche Arbeitgeberpräsident Philipp Murmann eindringlich an ungeimpfte Beschäftigte appelliert, sich "endlich impfen zu lassen". Der Hamburger Senat ist zu dem Entschluss gekommen, dass weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie notwendig sind. Kommen werde die 2G-Regel im Einzelhandel, ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Außerdem solle 2G-Plus bei "Tanzlustbarkeiten", also etwa in Clubs oder "überall, wo getanzt wird", gelten. Dort muss ein zusätzlicher negativer Corona-Test vorgelegt werden. "Es wird schwer für ungeimpfte Personen", sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Die neue Regelung solle ab Sonnabend gelten. Auch für Großveranstaltungen kündigte Schweitzer in Abhängigkeit der laufenden Beratungen mit dem Bund Neuregelungen an. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sicherte den Geschäftsleuten angesichts drohender Umsatzeinbußen Unterstützung zu: "Die Hilfen gehen weiter." Keiner müsse die Sorge haben, dass man in der vierten Corona-Welle allein gelassen werde. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist deutlich gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit 243,1 an. Am Montag hatte der Wert 233,7 betragen, vor einer Woche 223,2. Die Behörde meldete insgesamt 638 Neuinfektionen. Das sind 369 mehr als am Montag und 179 mehr als vor einer Woche. Damit haben sich seit Februar 2020 in der Hansestadt mindestens 114.511 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser werden aktuell 65 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 41 invasiv beatmet werden mussten. Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt gab die Gesundheitsbehörde Stand Montag mit 212 an. Die Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern durchläuft nach Ansicht des Dehoga-Verbands derzeit eine dramatische Lage. Die Situation könne in zwei Teile gegliedert werden - auf der einen Seite in die Gaststätten, in deren näherer Umgebung eine funktionierende Testinfrastruktur vorhanden ist, sagte der Präsident des Dehoga MV, Lars Schwarz. Diese hätten die Möglichkeit, sich bei großen Umsatzverlusten über Wasser zu halten. Auf der anderen Seite stünden die, deren potenzielle Gäste keine Chance haben, sich vor dem Besuch testen zu lassen. Dort sei die Gastronomie weitgehend verwaist. "Für uns wirkt die Einführung der 2G-Plus-Regelung ohne vorherigen Aufbau der Testinfrastruktur wie ein Lockdown." Viele Betriebe hätten deshalb bereits auf Abholung oder Lieferung umgestellt. Deutschlands Arbeitsmarkt hat sich ungeachtet der sich wieder zuspitzenden Corona-Lage auch im November positiv entwickelt. Bundesweit verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem November des Vorjahres 2020 um 382.000 Arbeitslose oder 0,8 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vormonat Oktober sank die Zahl "deutlich" um 60.000 auf 2,317 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent zurück. Auch die Inanspruchnahme der Kurzarbeit ging laut Daten der BA zuletzt weiter zurück. Im September - dem aktuellsten Monat, für den Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme verfügbar sind - waren 751.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Ihren Höhepunkt hatte die Kurzarbeit in Deutschland im April 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie mit knapp sechs Millionen Beziehern erreicht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den norddeutschen Bundesländer wider. Der israelische Corona-Experte Ran Balicer hält Einschätzungen zur Gefährlichkeit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus für verfrüht. Er habe bereits vor einigen Tagen geschrieben, "dass die kommenden zwei Wochen voll mit Meinungen, persönlichen Eindrücken, unvollständigen und zweideutigen Daten" sein werden, sagte Balicer, Vorsitzender des Expertenbeirats der israelischen Regierung. "Einige werden sagen, dass es ein ernstes Problem ist, schlimmer als erwartet, andere werden uns genau in die andere Richtung führen", sagte Balicer. In der Zwischenzeit sei es wichtig, "Kurs zu halten", bis wirklich wissenschaftlich verlässliche Daten vorliegen. Es heiße, Geduld zu haben. Moderna-Chef Stephane Bancel hatte sich skeptisch zur Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe gegen Omikron geäußert, Pfizer-Chef Albert Bourla sprach von einer möglicherweise verringerten Wirksamkeit. Der Chef des US-Impfstoffherstellers Moderna, Stephane Bancel, befürchtet eine stark eingeschränkte Wirksamkeit der existierenden Impfstoffe gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus. Wegen der vielen Mutationen der Variante gingen Wissenschaftler von einer "erheblichen Abnahme" der Schutzwirkung aus, sagte Bancel der "Financial Times". Sein Unternehmen habe bereits mit der Arbeit an einem überarbeiteten Impfstoff begonnen, aber dies werde einige Monate dauern. Virologen und Impfstoffhersteller hatten sich bislang zuversichtlich gezeigt, dass die existierenden Impfstoffe auch gegen die neue Variante gut wirken. Bancel sagte nun: "Alle Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, sagen: 'Das wird nicht gut sein'." Der Moderna-Chef verwies auf Angaben von Wissenschaftlern, denen zufolge 32 der 50 bei Omikron festgestellten Mutationen das Spike-Protein betreffen. Dieses Protein auf der Oberfläche des Virus wird von den Impfstoffen genutzt, um eine Immunreaktion gegen das Coronavirus hervorzurufen. "Ich glaube, die Wirksamkeit hat auf keinen Fall das gleiche Niveau wie gegen die Delta-Variante", sagte Bancel. Der niedersächsische Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut sieht in einer möglichen Impfpflicht viel Nutzen aber auch Gefahren. "Ich habe eher den Eindruck, dass eine solche Impfpflicht natürlich langfristig hilft, aber kurzfristig zu einer Verschärfung der Polarisierung in der Gesellschaft führt", sagte Witthaut im Interview der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Eine Überwindung dieser Polarisierung sei für ihn erst realistisch, wenn die Pandemie vorbei ist und damit die Maßnahmen zur Eindämmung dieser Seuche. Gewaltausbrüche wie zuletzt in Österreich und den Niederlanden hält der Verfassungsschutzpräsident aber für unwahrscheinlich: "Ich glaube eher, dass wir so etwas in Deutschland und in Niedersachsen nicht erleben werden." Die "Bundesnotbremse" zur Eindämmung der Corona-Pandemie war nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts kein unzulässiger Eingriff in die Grundrechte. Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen hätten "in der Gesamtheit dem Lebens- und Gesundheitsschutz“ sowie der Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems gedient, erklärten die Karlsruher Richter. Der Bund durfte demnach auch Wechselunterricht und Schulschließungen anordnen. Das Gericht wies Klagen von Schülern und Eltern dagegen ab, erkannte aber erstmals ein "Recht der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Staat auf schulische Bildung" an. Als erster sozialdemokratischer Regierungschef fordert Stephan Weil (SPD) eine allgemeine Corona-Impfpflicht. Er denkt, dass sie nach österreichischem Vorbild im Februar oder März kommen könnte. Die Vorlaufzeit solle Menschen die Möglichkeit geben, sich vorab freiwillig impfen zu lassen, sagte Niedersachsens Ministerpräsident. "Die Impfpflicht wird uns davor bewahren, dass auch im nächsten Winter wieder Tausende Menschen auf den Intensivstationen um ihr Leben ringen müssen", sagte Weil dem NDR. An der Maßnahme führe kein Weg vorbei. "Ich bin mir bewusst, dass das keine leichte Entscheidung ist, aber ich halte es für eine notwendige Entscheidung." Für einen wirksamen Schutz müssten sicherlich 90 bis 95 Prozent der Erwachsenen geimpft sein, sagte der Ministerpräsident. Davon sei man weit entfernt. Um die aktuelle Welle zu brechen, komme die Impfpflicht zu spät. Hier sieht der Landeschef Kontaktreduzierungen als probates Mittel, "aber erst nach Weihnachten". Er plädiert für eine Art Ruhepause nach dem Fest. Dann seien ohnehin Ferien, viele Arbeitnehmende hätten frei. Der Jugendrat des Kinderschutzbundes hat Jugendliche in Schleswig-Holstein gefragt, wie sie sich in der Pandemie fühlen. Bei vielen sind die Gedanken aber alles andere als positiv: 40 Prozent gaben an, oft traurig zu sein, das ist ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Emma Döhler vom Jugendrat hatte eine Verschlechterung der Stimmungslage im persönlichen Umfeld bereits ausgemacht, "das anhand der Zahlen zu sehen, dass sich das mit dem 'Bist du oft traurig?' fast verdoppelt hat, fand ich nochmal erschreckend zu sehen". Mehr als 300 14- bis 19-Jährige nahmen an der Onlinebefragung teil. Sie ist zwar nicht repräsentativ, gibt aber einen guten Einblick in die Gefühlslage vieler Jugendlicher. Die NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" widmet sich in diesem Jahr Kindern in unserer Gesellschaft, die ganz besonders unter der Corona-Pandemie und ihren Folgen leiden. Die Spenden gehen zu 100 Prozent an die vier norddeutschen Landesverbände des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Corona-Krise hat die Lage der obdach- und wohnungslosen Menschen auch in Niedersachsen und Bremen verschlechtert. Viele hätten wegen der Pandemie weniger Möglichkeiten, zeitweise bei Freunden und Verwandten unterzukommen, sagte Klaus-Dieter Gleitze, Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz Niedersachsen. Zudem könnten sich Wohnungslose und Obdachlose Hygiene- und Schutzmaterialien nicht in ausreichendem Maße leisten. "Sie sind häufiger von Vorerkrankungen betroffen und haben ein erhöhtes Risiko einer Coronavirus-Erkrankung und eines schwereren Krankheitsverlaufs", sagte Gleitze. "Außerdem sterben sie eher an Covid-19." Aus Sicht der Landesarmutskonferenz ist es für Obdachlose schwierig, an Test- und Impfmöglichkeiten zu kommen. Höhere Preise bei Lebensmitteln und weniger Einnahmen beim Betteln erschwerten die Situation zusätzlich. "Die Covid-19-Pandemie verstärkt massiv bestehende Ungleichheiten gerade für die Schwächsten der Schwachen", sagte Gleitze. Nicht in der Schule, sondern am heimischen Schreibtisch zu lernen, war vergangene Woche für Schülerinnen und Schüler von insgesamt 15 Schulen in Niedersachsen angesagt. Wegen der angespannten Pandemiesituation hatten die Gesundheitsämter sie ins sogenannte Distanzlernen geschickt. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind aktuell keine Schulen komplett geschlossen, allerdings mehrere Klassen in Quarantäne. Schulen zu schließen, das halten die meisten Menschen für falsch. Schließlich seien schon jetzt viele Defizite zu beklagen. Michael Blanck vom Verband Bildung und Erziehung in Mecklenburg-Vorpommern hofft, dass die Schulen weiterhin geöffnet bleiben. Allerdings hätte im Vorfeld mehr passiern müssen. Zu viel Zeit sei in der Politik mit Debatten verbracht worden. Das Miteinander von Bund, Land und Schulträgern sei eher ein "Flickenteppich". Der Bedarf an Mitarbeitern in niedersächsischen Testzentren ist seit der Verschärfung der Testvorgaben gestiegen. Das teilte der niedersächsische Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit. Wo hauptamtliches Personal fehle, könne es häufig durch geschulte ehrenamtliche Helfer ausgeglichen werden, sagte Azra Avdagic, Sprecherin des DRKs Niedersachsen. Der Verband fordert eine bessere Planbarkeit für die Testzentren. Die Landesregierung solle grob vorgeben, wie lange die Zentren betrieben werden sollen. Dies sei für die Personalplanung des Verbands wichtig. "Diese Testzentren lassen sich auf Dauer nicht allein durch das Ehrenamt unterhalten, auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen vor Ort ihren Dienst tun, was mit entsprechender zeitlicher Perspektive geplant werden muss", sagte Avdagic. Auch fordert der Verband, die Finanzierung der Zentren abschließend zu klären. Hier gehe es um die Frage, wer die Kosten übernehme und in welchem Umfang trage. Das Robert Koch-Institut hat für Niedersachsen 1.697 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Es sind 17 weitere Todesfälle verzeichnet worden. Die Zahl der Menschen, die in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 6.346. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt im Landesdurchschnitt 215,7 Fälle je 100.000 Einwohner (Vortag: 217,4). Ein Viertel der Beschäftigten sieht sich trotz Corona-Maßnahmen am Arbeitsplatz nur schlecht vor einer Ansteckung geschützt. Das geht aus dem "DGB-Index Gute Arbeit 2021" hervor, den die Gewerkschaften heute in Berlin vorstellen. Insbesondere Beschäftigte mit vielen persönlichen Kontakten fürchteten um ihre Gesundheit, so etwa Erzieherinnen, von denen sich knapp 60 Prozent große Sorgen machten. Ein Drittel der befragten Beschäftigten gab an, dass die Infektionsschutzmaßnahmen die Ausübung ihrer Tätigkeit erschwert hätten. Während der Pandemie wurde die Arbeit in vielen Branchen stark digitalisiert. Knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) arbeitet deshalb jetzt mit neuer Software beziehungsweise neuen Apps. Häufig ersetze digitale Kommunikation den unmittelbaren persönlichen Kontakt, was nicht ohne Folgen bleibe: Jeder dritte Beschäftigte ist dadurch stärkeren Belastungen ausgesetzt. Das Robert Koch-Institut meldet 45.753 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 427 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche, als 45.326 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 452,2 von 452,4 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 388 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 101.344. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 5,83 Millionen Corona-Tests positiv aus. Angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen wollen Bund und Länder heute ihr weiteres Vorgehen in der Pandemie abstimmen. Nach Informationen aus Regierungskreisen wird es am frühen Nachmittag ein Telefonat der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und des designierten Kanzlers Olaf Scholz (SPD) mit den Regierungschefs und -chefinnen der Länder geben. In Schleswig-Holstein stagniert die Sieben-Tage-Inzidenz weiter. Aktuell liegt die Zahl der Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 150,1 - nach 151,3 und 150,8 an den beiden Vortagen. Zuletzt kamen 605 neu gemeldete Fälle binnen eines Tages hinzu. Eine Woche zuvor waren es 677 registrierte Neuinfektionen. Am Mittwoch vergangener Woche war mit 954 Neuinfektionen der bisherige Höchstwert für Schleswig-Holstein an einem Tag seit Beginn der Pandemie gemeldet worden. Auf den Intensivstationen liegen aktuell 55 Patienten, 42 waren es am Wochenende. Allerdings sank die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken kamen - auf 3,88. Zuvor hatte dieser Wert mehrere Tage lang über 4 gelegen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion erhöhte sich in Schleswig-Holstein um acht. Bei einer Online-Kabinettssitzung heute Vormittag in Schwerin wird das Thema Corona ein Schwerpunkt sein. Dem Vernehmen nach soll darüber beraten werden, ob die ab Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern geltenden Kontaktbeschränkungen als ausreichend empfunden werden. Dann dürfen nur noch höchstens fünf Ungeimpfte aus zwei Haushalten in Innenräumen zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit. Ein Sprecher der Schweriner Staatskanzlei verwies in dem Zusammenhang auf Forderungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina nach weitergehenden Kontakteinschränkungen. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie außerdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter über die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. NDR Info sendet heute eine kurze Sonderfolge des Podcasts Coronavirus-Update. Im Gespräch zwischen Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig und Virologin Sandra Ciesek dreht sich alles um die Omikron-Variante des Coronavirus: Wie schnell breitet sich die im südlichen Afrika entdeckte Mutante in Europa aus? Auf welche Daten warten Wissenschaftler? Warum sind erste Berichte über milde Verläufe nicht aussagekräftig? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die B1.1.529-Variante als "besorgniserregend" eingestuft. Auch in Deutschland wurden bereits einige Omikron-Infektionen bestätigt und es gibt mehrere Verdachtsfälle. Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Dienstag, 30. November - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Montag nachlesen.
Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen
ndr.de
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Coronavirus: Aktuelle Zahlen für den Norden
ndr.de
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Erstes Urteil gegen Suu Kyi in Myanmar erst am Montag (0.06/7)

Die Urteilsverkündung im Prozess gegen Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi verzögert sich offenbar. Die Entscheidung in dem Verfahren wegen des Vorwurfs des Aufrufs zur Gewalt werde erst am kommenden Montag verkündet, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP. Eigentlich war erwartet worden, dass das Urteil gegen die Friedensnobelpreisträgerin von 1991 schon am Dienstag fällt. Details zu dem Verfahren vor einem Sondergericht in der Hauptstadt Naypyidaw sind nicht bekannt, Journalisten sind nicht zugelassen. Suu Kyi war im Februar nach einem Militärputsch abgesetzt und festgenommen worden. Die nun regierende Militärjunta überzog sie mit einer Reihe von Anschuldigungen, insgesamt drohen der 76-Jährigen mehrere Jahrzehnte Haft. Seine Machtübernahme hatte das Militär mit angeblichem Wahlbetrug bei der Parlamentswahl 2020 begründet, nachdem Suu Kyis Partei einen klaren Sieg errungen hatte. Bei Protesten gegen das Militär wurden seit Februar mehr als 1.200 Menschen getötet und mehr als 10.000 festgenommen. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.
Erstes Urteil gegen Suu Kyi in Myanmar erst am Montag
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Erstes Urteil gegen Suu Kyi in Myanmar erwartet
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Der Coronavirus-Blog (0.03/7)

Am Dienstag ging in Wien ein erstes Gipfeltreffen zwischen Regierung, Opposition und Experten zur Ausgestaltung der Impfpflicht über die Bühne. Mückstein (Grüne) und Edtstadler (ÖVP) informierten im Anschluss in einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen. Alle Details im Live-Blog. >> ZUM LIVE-BLOG
Corona-Impf-Gipfel und Lockdown-Verlängerung am Dienstag
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DWN Express - Es geht los: Hunger in Lateinamerika und Karibik breitet sich aus (0.03/7)

In Lateinamerika und in der Karibik nimmt nach neuen Zahlen der Vereinten Nationen der Hunger zu. Binnen eines Jahres - von 2019 auf 2020 - stieg die Zahl der Hungerleidenden dort um 30 Prozent: um
DWN Express - Bundesagentur: Arbeitslosigkeit geht leicht zurück
express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen (0.02/7)

Über 262 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 5,2 Millionen Infizierte sind gestorben. Fast 8 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Johannisburg transportiert Proben, die bei einer klinischen Studie zur Corona-Impfung entnommen wurden. Die neusten Entwicklungen Die Entwicklungen in der Schweiz finden Sie hier. Die Lage in Europa Auf keinem Kontinent steigen die Zahlen derzeit so stark an wie in Europa. Nachdem im Sommer zahlreiche europäische Länder die Einschränkungen gelockert haben, setzen viele Regierungen nun wieder auf Verschärfungen. In den meisten Ländern gelten 3-G- oder 2-G-Regeln: Zugang haben demnach entweder nur Geimpfte, Genesene und Getestete (3 G) oder Geimpfte und Genesene (2 G). Die Impfaktionen schreiten mit unterschiedlichem Tempo voran: Portugal, Spanien und Dänemark liegen weit vorne, geringer sind die Raten in Österreich oder der Schweiz, vor allem aber in Rumänien, Albanien und Bulgarien. (0 = gar nicht frei, 10 = sehr frei) In manchen Ländern gelten inzwischen wieder Lockdowns oder Teil-Lockdowns. Zudem bieten viele Länder ihrer Bevölkerung Booster-Impfungen an. Auch über eine Impfpflicht, etwa für bestimmte Berufsgruppen, wird insbesondere dort diskutiert, wo die Impfquoten niedrig sind. Ferien in beliebten Destinationen sind möglich. Je nach Land gelten andere Bestimmungen. Hier geht es zur Übersicht In Deutschland gilt die 3-G-Regel am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Verkehr. Je nach Infektionslage können die Bundesländer Massnahmen wie 3 G, 2 G oder 2 G-plus beschliessen. Ausgeschlossen sind unter anderem die Anordnung von Ausgangssperren oder Beherbergungsverboten. Zudem gelten einheitliche Einschränkungen bei steigenden Hospitalisierungsraten. Sollte diese Rate in einem Bundesland auf über 3 Spitaleinweisungen pro 100 000 Einwohner steigen, soll im Bundesland die 2-G-Regel für Hotels, Restaurants und Veranstaltungen gelten. Steigt dieser Wert auf 6, gilt im betreffenden Bundesland die 2-G-plus-Regel. Ab dem Schwellenwert 9 sollen weitreichendere Massnahmen wie Kontaktbeschränkungen beschlossen werden. In einigen Bundesländern wurden bereits strengere Massnahmen angeordnet. So sind beispielsweise in Bayern Bars und Discos geschlossen, Restaurants müssen spätestens um 22 Uhr schliessen. Genaueres zur Situation in Deutschland erfahren Sie hier. In Österreich begann am 21. November der vierte Lockdown. Nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs sind geöffnet. Die Menschen dürfen ihr Zuhause nur aus triftigem Grund verlassen. Die Schulen sind geöffnet, es ist den Eltern überlassen, ob sie ihren Nachwuchs zum Unterricht schicken. Kanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) betonte, dass die Ausgangsbeschränkungen am 13. Dezember beendet würden. Zuvor galten die erneuten Einschränkungen ausschliesslich für Geimpfte. Schallenberg nannte für diese Gruppe bisher keine Frist für die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen. Ab Februar 2022 soll zudem eine generelle Impfpflicht gelten. Die Niederlande haben wegen hoher Fallzahlen im November einen Teil-Lockdown eingeführt. Für Ungeimpfte gibt es Zugangsbeschränkungen im öffentlichen Raum. Supermärkte, Restaurants und Bars müssen um 20 Uhr schliessen, Läden des nicht täglichen Bedarfs bereits um 18 Uhr. Ausserdem wurde die 1,5-Meter-Abstandsregel wieder eingeführt. Die neuen Massnahmen gelten seit dem 12. November für drei Wochen. In Italien muss seit Mitte Oktober jeder Beschäftigte in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Sektor nachweisen, dass er geimpft, genesen oder getestet ist. Nur dann kann mit einem sogenannten Grünen Pass die Arbeitsstelle betreten werden. Ab dem 6. Dezember gelten in vielen Bereichen die 2-G-Regel, so etwa in Bars, Restaurants oder an Veranstaltungen. Die Regeln gelten landesweit zunächst bis zum 15. Januar. Zudem gilt für gewisse Berufsgruppen eine Impfpflicht, etwas für Lehrpersonen, Polizisten, Soldaten oder Rettungskräfte. Spanien und Portugal hatten lange mit hohen Corona-Zahlen, strikten Lockdowns und einer Überlastung des Gesundheitswesens zu kämpfen. Doch nun verzeichnen die beiden Länder eine im internationalen Vergleich besonders hohe Impfquote. In Portugal ist die Einreise auf dem Luftweg per 1. Dezember nur noch mit einem negativen Test möglich, das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Spanien lässt per 1. Dezember nur noch geimpfte Personen aus Grossbritannien einreisen. Reisende aus den südafrikanischen Ländern müssen sowohl geimpft sein, als auch einen negativen Test vorweisen. In Frankreich gilt derzeit eine Zertifikatspflicht, der Besuch von Restaurants und Museen oder die Fahrt im Fernzug ist nur mit 3-G-Zertifikat möglich. Alle Einwohner ab 18 Jahren sind zur Booster-Impfung aufgerufen, sobald ihre letzte Impfung fünf Monate zurückliegt. In Tschechien ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen im November auf einen Rekordwert gestiegen. Die Regierung hat mit der Einführung der 2-G-Regel reagiert. Zudem wird eine Impfpflicht für Senioren über 60 Jahren diskutiert. In der Slowakei ist am 25. November ein Lockdown in Kraft getreten, der vorerst zwei Wochen lang gelten soll. Im Vereinigten Königreich wurden die Corona-Massnahmen schrittweise aufgehoben und im Juli ein «Freedom Day» ausgerufen. Doch aufgrund der im südlichen Afrika aufgetretenen Omikron-Variante wurden die Massnahmen Ende November wieder verschärft. So müssen die Menschen in England seit dem 30. 11. wieder eine Masken in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln tragen. Schottland, Wales und Nordirland haben eigene, etwas strengere Regeln. Ungeimpfte Pflegekräfte dürfen seit Anfang November nicht mehr in Heimen in England arbeiten. Bis im April müssen Angestellte des Gesundheitsdienstes NHS in England nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind. Booster-Impfungen für über 40-Jährige werden seit dem 22. November angeboten. In Irland gilt seit dem 18. November fürs Restaurant, Bars und Clubs eine Sperrstunde ab Mitternacht. Die Lage in Nordeuropa In Dänemark gelten nach zwei Monaten ohne jegliche Beschränkungen seit Mitte November wieder vereinzelte Corona-Massnahmen. Unter anderem müssen bei grösseren Veranstaltungen wie Konzerten und Messen sowie im Restaurant, in der Bar oder in der Diskothek wieder ein Corona-Pass vorgezeigt werden. Seit 29. November gilt unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen wieder eine Maskenpflicht. Schweden hat die meisten Beschränkungen aufgehoben, unter anderem wegen einer erfolgreichen Impfkampagne. Das Land hatte in der Pandemie einen besonders liberalen Kurs verfolgt und vergleichsweise wenige Massnahmen verordnet. Ab Dezember soll für grössere Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen eine Zertifikatspflicht gelten. Restaurantbesuche sollen jedoch nicht betroffen sein. Auch Norwegen hat wegen der hohen Impfquote fast alle Beschränkungen fallenlassen. Die Lage in Russland und Osteuropa In einigen osteuropäischen Ländern ist die Impfbereitschaft sehr gering, etwa in Russland. Dort schiessen die Raten der Ansteckungen in die Höhe. Vom 28. Oktober bis zum 7. November 2021 wurde ein partieller Lockdown verhängt. Mehrere Regionen verlängerten ihn über das vorgesehene Datum hinaus. Für manche Berufsgruppen gilt eine Impfpflicht. Ab Februar 2022 soll zudem die 2-G-Regel an öffentlichen Orten sowie in Zügen und Flugzeugen gelten. Die Lage in Südosteuropa Auch Griechenland vermeldete im November Rekordinzidenzen. Es gilt eine 3-G-Regel. Mitarbeiter in Altersheimen werden suspendiert, wenn sie sich nicht impfen lassen wollen. Zudem gilt eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und Mitarbeiter von Altersheimen. Weiter wurden mehrere Dutzend Privatärzte zum Dienst in Spitälern verpflichtet. Juristen sagten, wer sich weigere, könne zu einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden. Die Lage in den USA und in Kanada Die USA sind das Land mit den weltweit meisten bestätigten Coronavirus-Fällen. Auch hier breitet sich derzeit vor allem die Delta-Variante wieder aus. Bis anhin sind rund 59 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft (Stand 30. 11.). Die monatelang geltenden Einreisebeschränkungen wurden am 8. November für vollständig mit international anerkannten Präparaten geimpfte Personen aus über 30 Ländern aufgehoben. Ab dem 4. Januar gibt es weitere strenge Impf- und Testvorgaben für über 80 Millionen Arbeitnehmer. Seit dem 19. November sind Auffrischimpfungen von Biontech/Pfizer und Moderna für alle Erwachsenen, die vor mindestens sechs Monaten ihre zweite Impfdosis erhalten haben, zugelassen. In Erwartung steigender Ansteckungen und in Anbetracht der neuen Omikron-Variante hat die Gouverneurin des Gliedstaates New York, Kathy Hochul, am 26. November den Notstand ausgerufen. Damit kann sie Spitäler verpflichten, Wahleingriffe zu verschieben, um Kapazitäten für Corona-Patienten freizuhalten. Die Massnahmen treten am Freitag (3. 12.) in Kraft. Kanada lässt seit September wieder ausländische Touristen einreisen, allerdings nur geimpfte. Je nach Region ist das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenräumen und Verkehrsmitteln Pflicht. Die Lage in Mittel- und Südamerika Einige Länder in Mittel- und Südamerika wurden von der Pandemie stark getroffen. Vielerorts kamen das Gesundheitswesen und insbesondere die Intensivstationen an ihr Limit, so etwa in Chile und Brasilien. In Brasilien ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt leicht zurückgegangen, die Impfquote im Land liegt hoch. Die Lage in Asien, Australien und Ozeanien China ist das Ursprungsland der Pandemie. Mit rigorosen Massnahmen hatte es das Virus für lange Zeit unter Kontrolle bekommen. Sobald in einer Region steigende Neuinfektionen verzeichnet werden, ergreift die Regierung rigorose Massnahmen zur Eindämmung. Südkorea hatte die Pandemie trotz gelegentlichen Ausbrüchen lange Zeit gut unter Kontrolle und musste nie einen landesweiten Lockdown durchführen. Doch sieht sich das Land mittlerweile einer vierten Infektionswelle ausgesetzt. Südkoreas Präsident Moon Jae In kündigte für November eine «allmähliche Rückkehr zum normalen Leben» nach der Pandemie an. Bei den Impfungen kommen manche Länder in diesen Regionen nur schleppend voran, zum Beispiel Taiwan, auch weil der Zugang erschwert ist. Thailand empfängt seit November wieder internationale Touristen. Diese müssen jedoch einige Corona-Anforderungen erfüllen. Die für Anfang Dezember vorgesehene Öffnung von Nachtklubs, Kneipen und Karaokebars wird laut Medienberichten jedoch bis mindestens Mitte Januar verschoben. Indien ist stark von der Pandemie betroffen. Lange waren die Spitäler völlig überlastet, der medizinische Sauerstoff ging aus. Einige Länder – darunter die Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und die USA – lieferten Beatmungsgeräte und Sauerstoff an den Subkontinent. Inzwischen ist die Zahl der Ansteckungen wieder deutlich gesunken. Australien hatte das Virus durch strenge Massnahmen zunächst weitgehend in den Griff bekommen. In dem Land wurden auch bei wenigen Fällen Gebiete oder Städte tage- oder wochenweise abgeriegelt. Nach dem Erreichen einer Impfquote von 80 Prozent aller über 16-Jährigen am 1. November, wurden die Grenzen wieder geöffnet, zunächst jedoch nur für Staatsbürger, Menschen mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung und deren Verwandten. Ab Dezember sollten Einreisebestimmungen für Studenten und Fachkräfte gelockert werden, denn das Land ist seit rund eineinhalb Jahren vom Rest der Welt abgeschottet. Doch wegen der Verbreitung der neuen Omikron-Variante hat das Land die Wiedereröffnung um zwei Wochen verschoben. Das Nachbarland Neuseeland hat lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt, so dass die Menschen weitgehend normal leben konnten – monatelang auch ohne obligatorische Masken. Anfang Oktober kündigte die Regierung jedoch an, diese Strategie aufgeben zu wollen. Das Umdenken ist auf die ansteckende Delta-Variante zurückzuführen, die im November für Rekordinzidenzen in dem Land sorgte. Ab dem 30. April 2022 sollen vollständig geimpfte Touristen wieder ins Land dürfen. Seit März 2020 hat Neuseeland seine Grenzen quasi geschlossen. Die Lage im Nahen und im Mittleren Osten Die Unterschiede zwischen den Ländern in diesen Regionen ist gross. In Bahrain sind 70 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner vollständig geimpft, in den Vereinigten Arabischen Emirate knapp 90 Prozent. In Israel sind es rund 64 Prozent. Anfang November wurde die israelische Grenze zudem für geimpfte Reisende geöffnet. Früher als Westeuropa wurde das Land von einer vierten Welle getroffen, konnte die Zahlen jedoch inzwischen wieder deutlich senken. Seit dem 22. November 2021 werden in Israel Kinder ab 5 Jahren gegen das Coronavirus geimpft. Am 27. November wurden die Grenzen für ausländische Reisende für zwei Wochen geschlossen um die Ausbreitung der Variante Omikron zu verhindern. Wegen der Delta-Variante waren in vielen Städten in Iran die Notaufnahmen mit neuen Corona-Patienten überfüllt. Mitte August war die Zahl der Neuinfektionen und der Corona-Toten in Iran so hoch wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Seither sinken die Zahlen wieder. Bisher wurden fast 54 Prozent der Iraner doppelt geimpft. Die Lage auf dem afrikanischen Kontinent Auch wenn es nach Ansicht von Experten eine hohe Dunkelziffer gibt, ist der gesamte afrikanische Kontinent im globalen Vergleich bis jetzt am wenigsten von der Pandemie betroffen. Die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Etliche Länder der Welt haben für Südafrika, Lesotho, Eswatini, Namibia, Simbabwe, Botswana und Moçambique Einreisebeschränkungen beschlossen. Nachdem in Südafrika Mitte November sehr geringe Infektionswerte vorhanden waren, steigen die Zahlen nun stark. Vor allem jüngere Menschen seien betroffen, erklärte das südafrikanische Institut für Ansteckende Krankheiten NICD. Bei den Todeszahlen gebe es bisher allerdings einen eher geringen Anstieg. Bisher sind erst 41 Prozent der Bevölkerung in der 60-Millionen-Nation geimpft. Südafrika ist zahlenmässig das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Afrika. Aktuell wurden dort knapp 3 Millionen Fälle dokumentiert. Rund 90 000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion. Die Restriktionen hatten verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft. (Stand 29. 11.) Verschiedene Länder in Afrika setzen im Kampf gegen das Coronavirus seit Mitte Mai auch den russischen Impfstoff Sputnik V ein. Der Kontinent liegt bei den Impfungen weit zurück und kann sein Ziel, 60 Prozent der Bevölkerung zu impfen, voraussichtlich erst 2022 erreichen. Bis jetzt sind nur rund 7 Prozent der Bevölkerung des Kontinents vollständig immunisiert (Stand 29. 11.). Die WHO hatte als Ziel vorgegeben, bis Ende September 10 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Nur 15 von 54 afrikanischen Ländern konnten dieses Ziel erreichen. Mittlerweile haben alle Staaten Impfaktionen gestartet – ausser Eritrea und Burundi. Die höchsten Impfraten verzeichnen derzeit die Seychellen (78,3 Prozent), Mauritius (68,9% Prozent) und Marokko (60,6 Prozent). Wie schreitet die weltweite Impfaktion voran? Das erste Land, das einen Impfstoff zugelassen hat, war Russland. Noch vor Abschluss der üblichen klinischen Tests wurde am 11. August 2020 das Vakzin Sputnik V für Impfungen freigegeben. Insgesamt forschen rund 300 Institute an diversen Corona-Impfstoffen. Rund zehn Impfstoffe haben in einzelnen oder mehreren Ländern eine Zulassung erhalten. In der Europäischen Union und der Schweiz wurde Mitte Dezember der erste Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zugelassen, das Vakzin der deutschen und amerikanischen Biotech- und Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer. Im Januar wurde in den meisten EU-Staaten und der Schweiz mit dem Impfen begonnen. In der EU sind mittlerweile vier Vakzine zugelassen, nämlich die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna, Johnson & Johnson und AstraZeneca. In der Schweiz sind drei Impfstoffe zugelassen: Pfizer/Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Corona-Impfung: Können wir trotz Mutationen weltweite Herdenimmunität erreichen? Die grosse Impfaktion gegen das Coronavirus ist im Dezember 2020 angelaufen. Inzwischen wurden weltweit rund 7,8 Milliarden Impfdosen verabreicht (Stand 25. 11.). Viele Länder setzen inzwischen auf sogenannte Booster-Impfungen, also Auffrischungen, die etwa ein halbes Jahr nach der zweiten Dosis verabreicht werden. Studien hatten gezeigt, dass der Impfschutz nach einer Weile nachgelassen hatte. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Corona-Impfung finden Sie hier. Welche wirtschaftlichen Folgen hat die Pandemie? Die Corona-Pandemie hat einen Wirtschaftseinbruch ausgelöst, dessen langfristige Folgen mindestens so stark sein dürften wie diejenigen der Finanzkrise von 2007/2008. Sie hat über Monate das Wirtschaftsleben zeitweise fast zum Erliegen gebracht. Zahlreiche Länder wurden in Lockdowns oder Shutdowns geschickt. Unternehmen standen teilweise still, Lieferketten waren unterbrochen. Millionen von Menschen waren arbeitslos. Gesundheitssysteme kamen an den Rand eines Kollapses. Staaten investierten Tausende von Milliarden im Kampf gegen die Krise. Die Pandemie und die Lockdowns haben in den meisten Ländern eine aussergewöhnlich starke Rezession ausgelöst, denn sie drosselten schockartig nicht nur die Angebotsseite der Produktion, sondern sie bremsten auch die Nachfrage durch die Konsumenten massiv. Der Verlauf der Rezession ist immer noch nicht völlig klar. Erst befürchtete man eine U- oder sogar L-Form, also einen länger anhaltenden Stillstand auf einem tiefen Niveau. Aufgrund der überraschend schnellen Erholung im Herbst 2020 hoffte man dann eher auf ein Szenario in V-Form, also einen heftigen, aber kurzen Einbruch. Seit Sommer 2021 zeichnet sich ein Verlauf in W-Form ab, also sich wiederholende rezessive Tendenzen. Unter dem Strich wird die globale Wirtschaftsleistung bis Ende 2021 immer noch mindestens 2 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau liegen. Zudem profitieren längst nicht alle von der Erholung: Vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer kämpfen immer noch mit vielen Corona-Neuinfektionen, Hindernissen bei der Impfung und beschränkten staatlichen Hilfen. In zwei Dritteln dieser Länder werden die Pro-Kopf-Einkommensverluste auch bis im kommenden Jahr nicht aufgeholt werden können. In vielen einkommensschwachen Volkswirtschaften hat die Pandemie frühere Erfolge in der Armutsbekämpfung zunichtegemacht. Die Pandemie werde somit Armut und Ungleichheit verstärken, schreibt die Weltbank. Nötig seien deshalb weltweite Impfprogramme und Schuldenerlasse. In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise. Wo nahm das Virus seinen Anfang? Anfang Januar 2020 teilte die WHO mit, dass eine mysteriöse Lungenerkrankung in der zentralchinesischen Metropole Wuhan durch ein neuartiges Coronavirus verursacht werde. Die chinesischen Behörden meldeten die Krankheit der WHO erstmals am 31. Dezember 2019. Laut verschiedenen Studien sind die ersten Fälle von Covid-19 in Wuhan Ende November oder Anfang Dezember 2019 aufgetreten. Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass das neue Coronavirus schon Wochen oder Monate früher in Südchina zirkuliert haben könnte, möglicherweise sogar im August. Der Stammbaum des Virus lässt sich über die Veränderungen in seinem Genom nachvollziehen (Details hier). Die am engsten mit Sars-CoV-2 verwandten Viren sind Fledermausviren, was darauf hindeuten könnte, dass Fledermäuse an der Infektionskette beteiligt sind. Die WHO hält einen tierischen Ursprung für das wahrscheinlichste Szenario. Zum Erklärstück Coronavirus, Covid-19, Sars-CoV-2 – was bedeuten die verschiedenen Bezeichnungen? Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («severe acute respiratory syndrome coronavirus 2»). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss. Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung wurde Covid-19 («coronavirus disease 2019») genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die den Erreger Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen. Ein ausführliches Glossar mit den zwanzig wichtigsten Begriffen im Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier. mit Agenturmaterial Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Kämpfe in Tigray, Äthiopien: die neusten Entwicklungen
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Mindestens acht von elf bisherigen Senatoren hören auf (0.02/7)

Der rot-grün-rote Koalitionsvertrag für die neue Berliner Legislaturperiode steht. Nun werden weitere Personalien bekannt: Sozialsenatorin Elke Breitenbach tritt nicht mehr als Senatorin an, Sebastian Scheel könnte dem neuen Senat allem Anschein nach nicht mehr angehören. Die Inhalte und alle aktuellen Entwicklungen im Newsblog.
Linken-Politikerin will das Amt „in jüngere Hände“ legen
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Coronavirus in der Schweiz – die aktuelle Situation (0.02/7)

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 1 014 645 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 11 149 Infizierte sind gestorben. Der Bundesrat möchte die Corona-Massnahmen erneut verschärfen. Die neusten Entwicklungen: Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit informiert an einer Pressekonferenz im Oktober. Alle Nachrichten zu den Entwicklungen ausserhalb der Schweiz finden Sie hier. Wie viele Infizierte und Todesfälle gibt es? Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Dienstag (30. 11.) 8422 neue Infektionen mit dem Coronavirus seit Freitag gemeldet. Zudem wurden 138 Patientinnen und Patienten neu ins Spital eingeliefert. 22 Personen starben in Zusammenhang mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 1 014 645 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 11 149 Infizierte sind gestorben. Wie angespannt ist die derzeitige Lage? Nachdem sich die Lage nach der vierten Welle im Spätsommer etwas entspannte, steigen die Fallzahlen seit Oktober wieder stark an. Laut dem Bundesamt für Gesundheit sind die Fallzahlen weiterhin in der Zentral- und Ostschweiz am höchsten. Am stärksten zirkuliert das Virus unter den 10- bis 19-Jährigen. Über ein Viertel der verfügbaren Spitalbetten ist derzeit von Covid-Patienten belegt (Stand: 30. 11.). Das Bundesamt für Gesundheit beurteilte die Lage Ende November als «sehr ungünstig» beziehungsweise sogar «kritisch». Bundespräsident Guy Parmelin mahnte die Schweizerinnen und Schweizer zur Vorsicht. Es sei wichtig, dass sich die Bevölkerung ihrer Verantwortung bewusst sei und dass sie sich an die Corona-Massnahmen halte, so Parmelin in der « Sonntagszeitung» (28. 11.). Sorge bereitet vor allem die neue Omikron-Variante, die zuerst in Südafrika entdeckt wurde. Offenbar kann die Variante die Immunabwehr von Genesenen und Geimpften umgehen. Laut der wissenschaftlichen Task Force des Bundes wird bis Weihnachten aber weiterhin die Delta-Variante das Infektionsgeschehen in der Schweiz dominieren. Das BAG versucht eine mögliche Verbreitung von Omikron mit einer strengeren Quarantäne und Isolation von Verdachtsfällen und ihren Kontakten in den Griff zu kriegen. Etliche Länder wurden neu auf die Quarantäneliste des Bundes gesetzt. Der Bundesrat will sich schon am Dienstag (29. 11.) wegen der Omikron-Variante zu einer Krisensitzung treffen. Die wissenschaftliche Covid-Task-Force des Bundes warnte Ende November, dass – sollte sich die Entwicklung so fortsetzen – bis Mitte Dezember rund 300 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation liegen könnten (Stand: 25. 11.). Damit wäre ein Punkt erreicht, bei dem es Abstriche in der Qualität der Behandlung geben und bereits Triagen stattfinden würden. Die Schweiz könnte damit bereits Mitte Dezember an einem ähnlichen Punkt stehen wie Österreich im November. Sollten bis Mitte Dezember sogar 400 Covid-19-Patienten Intensivpflege benötigen, wäre die Grenze des verfügbaren Fachpersonals erreicht, und alle nicht dringlichen Massnahmen müssten gestoppt werden. Laut den Fachleuten ist vor diesem Hintergrund eine Reaktion seitens der Politik nötig. «Eine Bremswirkung ist sofort erforderlich», hiess es etwa vonseiten der wissenschaftlichen Covid-Task-Force Ende November in Bezug auf die Notwendigkeit neuer Massnahmen. Die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz in Grafiken Wie viele Menschen sind geimpft? In der Schweiz sind laut dem BAG bisher 65,67 Prozent der Bevölkerung mit zwei Dosen vollständig geimpft worden; 67,39 Prozent haben eine Dosis erhalten. Dies geht aus den Angaben hervor, die das BAG auf seiner Website veröffentlicht hat (Stand 30. 11.). In der Bevölkerung ab 12 Jahren beträgt der Anteil der vollständig Geimpften 74,73 Prozent. Wie will der Bundesrat die Impfquote verbessern? Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern verzeichnet die Schweiz mit knapp 75 Prozent vollständig geimpften Personen ab 12 Jahren eine tiefe Impfrate (Stand 25. 11.). Die Behörden und sämtliche Fachleute sind der Ansicht, dass die Impfung das beste und schnellste Mittel ist für den Ausstieg aus der Covid-19-Pandemie. Nach dem heutigen Kenntnisstand sollte diese Impfrate – für die Delta-Variante und ohne Einrechnung der bereits genesenen Personen – bei den über 65-Jährigen bei zirka 93 Prozent und bei den 18- bis 65-Jährigen bei 80 Prozent liegen. Um Fahrt in die stagnierenden Impfungen zu bringen, setzte der Bundesrat im November auf eine nationale Impfwoche von Bund und Kantonen, für die er bis zu 96 Millionen Franken zur Verfügung stellte. Der Erfolg war jedoch bescheiden. Was bedeutet die Zertifikatspflicht, und was heisst 3 G? In der Schweiz gilt seit dem 13. September eine weitgehende Ausweispflicht für 3 G, gemeint sind dabei die Anfangsbuchstaben: g eimpft, g enesen, g etestet. Das Zertifikat weist somit nach, dass jemand gegen Covid-19 geimpft ist, eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht oder ein negatives Testresultat erhalten hat. Gültig ist es zusammen mit einem Personalausweis. Wie erhalte ich ein Covid-Zertifikat, und wozu dient es? Die Covid-Zertifikate werden sowohl in Papier- als auch in elektronischer Form ausgestellt. Die App trägt den Namen «Covid Certificate App» und steht in den gängigen App-Stores zum Download zur Verfügung. Sowohl die Papier- als auch die elektronische Variante enthalten einen fälschungssicheren QR-Code, versehen mit einer elektronischen Signatur des Bundes. Laut dem Bundesrat erlaubt dies eine sichere Überprüfung des Zertifikats, ohne dass dabei Personendaten übermittelt oder gespeichert werden. Für Geimpfte wird die Bescheinigung vom Arzt, in der Apotheke oder vom Impfzentrum ausgestellt. Der QR-Code kann in die App «Covid Certificate App» übernommen oder ausgedruckt werden. Personen, die im Ausland geimpft wurden, können ein Schweizer Zertifikat erhalten, sofern sie mit einem Vakzin geimpft wurden, das von der European Medicines Agency (EMA) zugelassen wurde. Die EU-Zertifikate werden in der Schweiz vollauf akzeptiert, auch wenn sie für andere Impfstoffe gelten. Genesene können das Zertifikat über ein Online-Formular ihres Wohnsitzkantons anfordern, wenn sie die durchgemachte Erkrankung durch einen aktuellen PCR-Test belegen können. Das Zertifikat wird vom Kanton über die App freigeschaltet. Das Zertifikat ist international 180 Tage lang gültig. Anschliessend ist der Nachweis eines negativen Tests oder der Impfung nötig. Weiterhin wird genesenen Personen empfohlen, sich ab vier Wochen nach der Infektion einmal impfen zu lassen. In diesem Fall wird ein 12 Monate gültiges Impfzertifikat ausgestellt. Negativ Getestete erhalten das Zertifikat im Testlokal direkt in der App. Nach einem PCR-Test ist das Zertifikat 72 Stunden gültig. Nach einem Antigen-Schnelltest ist es 48 Stunden gültig. Die Tests können in Testzentren, Spitälern oder Apotheken gemacht werden. Ab dem 11. Oktober sind die Tests kostenpflichtig: Ein Antigen-Schnelltest kostet um die 50 bis 80 Franken, ein PCR-Test durchschnittlich etwa 160 Franken. Wer einen Selbsttest anwendet, kann kein Zertifikat erhalten. Seit dem 16. November 2021 gibt es ein neues Zertifikat, das nur in der Schweiz und für eine Dauer von drei Monaten gültig ist. Das «Schweizer Covid-Zertifikat» bringt etliche Erleichterungen, vor allem für genesene Personen. Wer eine Covid-Erkrankung vor nicht länger als 180 Tagen durchgemacht hat und dies nachträglich mit einem positiven Antikörpertest (serologischem Bluttest) bestätigen kann, dem wird ein solches Spezialzertifikat ausgestellt. Grundsätzlich berechtigt der Spezialnachweis Zugang zu allen Angeboten in der Schweiz, die auch Personen mit einem bisherigen Zertifikat offenstehen. Lediglich für Reisen ins Ausland kann es nicht verwendet werden. Auch Personen, die sich medizinisch begründet weder impfen noch testen lassen können, können ein spezielles Zertifikat beantragen – dies betrifft beispielsweise Menschen mit Autismus oder Trisomie 21. Welche Tests sind zugelassen? In der Schweiz werden zum Nachweis einer gegenwärtigen Covid-Erkrankung PCR-Tests und Antigen-Schnelltests verwendet. Um nachzuweisen, ob eine Person in der Vergangenheit eine Covid-Infektion durchgemacht hat, gibt es Antikörpertests (Serologietests). Bei den Antigen-Schnelltests ist die Qualität der Proben von rein nasalen Abstrichen oft ungenügend. Der Bundesrat hat deshalb im November 2021 entschieden, dass diese nicht mehr zu einem Covid-Zertifikat führen sollen. Dafür zugelassen sind nur noch Antigen-Schnelltests mit einem Nasen-Rachen-Abstrich. Damit soll das Risiko gesenkt werden, dass infizierte Personen aufgrund eines falschen negativen Testergebnisses ein Zertifikat erhalten. Wie wirkt sich die Zertifikatspflicht im Alltag aus? Seit Mitte September dürfen nur noch geimpfte, genesene oder getestete Personen in Restaurants und vielen anderen Betrieben sowie zu öffentlichen Kultur- und Freizeitaktivitäten zugelassen werden. Nur Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen kein Covid-Zertifikat. Welches sind die Gründe für die 3-G-Pflicht? Die allgemeine Covid-Zertifikats-Pflicht ist ein vergleichsweise starker Eingriff in die persönliche Freiheit. Die entscheidende, aber umstrittene Frage ist, ob dieser verhältnismässig ist. Für die Befürworter ist die Verhältnismässigkeit gegeben, denn als Alternative kommen letztlich nur weit einschneidendere Massnahmen infrage, etwa Betriebsschliessungen oder Kapazitätsbeschränkungen. Der Bundesrat verspricht sich von der Zertifikatspflicht, dass sie die Ansteckungsgefahr verringert, ohne dass ein neuer Lockdown verhängt werden muss. Wichtigstes Ziel der 3-G-Pflicht ist es letztlich, eine Überlastung der Spitäler und des Gesundheitspersonals abzuwenden. Mehrere andere Länder, beispielsweise die Nachbarländer der Schweiz, haben eine weitgehende Zertifikatspflicht bereits eingeführt. Teilweise werden die Regelungen zu 2 G verschärft, beispielsweise in Österreich oder mehreren deutschen Bundesländern: Restaurants, Freizeiteinrichtungen oder Coiffeursalons dürfen dort nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. Die Einführung von 2 G wird meist damit begründet, dass Geimpfte das Virus weniger stark verbreiten als Ungeimpfte. Laut neuesten Studien geben infizierte Geimpfte das Virus etwa drei Tage lang weiter, Ungeimpfte dagegen etwa sieben Tage. In Deutschland setzen einige Bundesländer (beispielsweise Baden-Württemberg oder Berlin) auf die schärfere 2G-Plus-Regel. Hier wird auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich eine Testplicht bei Veranstaltungen und Besuchen im Innenbereich eingeführt. Grund dafür sind die Impfdurchbrüche, die wegen der neuen Virusvarianten häufiger geworden sind. Was sagen die Gegner? Die Zertifikatspflicht polarisiert stark. Die Gegner sehen darin eine Zweiklassengesellschaft und sprechen von Diskriminierung und einer unzulässigen Einschränkung der Grundrechte für Ungeimpfte. Die Zertifikatspflicht führe zu einem indirekten Impfzwang. Sie befürchten auch, dass viele Betriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten getrieben werden. An der Abstimmung vom 28. 11. haben die Stimmberechtigten das Covid-Gesetz und das darin vorgesehene Zertifikat deutlich gutgeheissen. Wo ist das Zertifikat Pflicht? Die Zertifikatspflicht bestimmt das öffentliche Leben weitgehend. Erfasst wird eine ganze Reihe von Innenräumen: Wer ein Restaurant, eine Bar, Discos, Tanzlokale, einen Klub oder Kasinos besuchen will, kommt um das Zertifikat nicht mehr herum. Auch der Zugang zu öffentlichen Orten wie Fitnesscentern, Museen, Bibliotheken, Zoos, Kletterhallen, Hallenbädern, Thermalbädern oder Billardhallen wird auf Personen mit einem Zertifikat eingeschränkt. Auch für praktisch alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen in Innenräumen ist das Zertifikat obligatorisch, wie beispielsweise Konzerte, Theateraufführungen, Kinos oder Sportveranstaltungen. Die Zertifikatspflicht gilt im Prinzip auch für Trainings und Proben von Musikvereinen und Theatergruppen in Innenräumen. Ausgenommen sind hier aber Gruppen von maximal 30 Personen, die regelmässig gemeinsam trainieren oder proben. Eine Ausnahmeregelung gilt auch für religiöse Veranstaltungen, politische Anlässe oder Selbsthilfegruppen: Sofern sie weniger als 50 Personen umfassen, kann man auch ohne Zertifikat teilnehmen. Die Zertifikatspflicht gilt nur für Innenräume, also nicht für die Aussenbereiche von Betrieben wie Restaurants. Auch im Transitbereich von Flughäfen braucht es kein Zertifikat. Bei Grossveranstaltungen draussen gilt die Zertifikatspflicht, wenn mehr als 1000 Personen sitzend oder mehr als 500 Personen stehend teilnehmen. Wenn es weniger sind, können die Veranstalter auf das Obligatorium verzichten. Dann gelten aber zwei Einschränkungen: Die Einrichtung darf nur zu zwei Dritteln der Kapazität besetzt sein, und es darf nicht getanzt werden. Auch private Anlässe wie Familienfeste oder Geburtstagsfeiern können von der Zertifikatspflicht betroffen sein, allerdings nur, wenn über 30 Personen teilnehmen. Weniger als 30 Personen können wie bisher im Freundes- und Familienkreis in Privathäusern ohne Zertifikat zusammenkommen. Dabei müssen die Personen dem Organisator bekannt sein, die Einrichtung darf nur zu zwei Dritteln besetzt sein, und es müssen Gesichtsmasken getragen werden. Was passiert bei einem Verstoss? Wer ohne Zertifikat ein Lokal oder eine Veranstaltung mit 3-G-Vorschrift besucht, kann mit 100 Franken gebüsst werden. Für die Kontrollen zuständig sind Betriebe und Organisatoren. Betrieben und Veranstaltern, welche die Zertifikatspflicht nicht beachten, droht eine Busse von bis zu 10 000 Franken. Im äussersten Fall wird der Betrieb geschlossen. Dürfen Arbeitgeber das Zertifikat verlangen? Arbeitgeber dürfen das Zertifikat einsetzen, um angemessene und differenzierte Schutzkonzepte einzuführen. Sie müssen vorab die Angestellten anhören, und insbesondere der Datenschutz muss garantiert sein. Die Kostenfrage ist geklärt: Wenn Angestellte regelmässig Tests vorweisen müssen, zahlt der Arbeitgeber oder der Bund. Wo bleibt das Zertifikat ausgeschlossen? Wichtige Bereiche des alltäglichen Lebens will der Bundesrat weiterhin von der Covid-Zertifikats-Pflicht ausnehmen. Dazu gehören unter anderem der öffentliche Verkehr, Läden des Detailhandels, Schalter von Behörden, Coiffeursalons, Therapien und Beratungen oder Gassenküchen sowie obligatorische Schulen. Hier gelten weiterhin und ohne Ausnahmen die allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte. Ausgenommen von der Zertifikatspflicht sind auch religiöse Veranstaltungen, Bestattungen sowie Anlässe zur politischen Meinungsbildung bis maximal 30 Personen. Keine Zertifikatspflicht gilt auch für Parlamente und Gemeindeversammlungen. Speziell ist die Lage der Altersheime: Ein Grossteil der Bewohner ist geimpft, doch könnte ihr Schutz sukzessive nachlassen. Dennoch sieht der Bundesrat keine bundesweite Zertifikatspflicht für die Heime vor. Er empfiehlt jedoch den Kantonen, eine solche gegebenenfalls einzuführen. Mehrere Kantone haben das bereits so gemacht. Der Bundesrat hatte dazu bereits günstige Voraussetzungen geschaffen: Ungeimpfte, die jemanden im Heim besuchen, dürfen sich weiterhin auf Staatskosten testen lassen. Welche weiteren Massnahmen gelten noch? Der Bund hat im November den Ball für eine allfällige Verschärfung der Corona-Massnahmen vor allem den Kantonen zugespielt. Einige haben reagiert. Hier eine Übersicht über die derzeit gültigen Massnahmen in den Kantonen. Sie betreffen vor allem die Maskenpflicht, Massnahmen an den Schulen, am Arbeitsplatz sowie den Zugang zur Booster-Impfung. Auslandreisen Viele Länder verlangen für die Einreise ein gültiges Covid-Zertifikat. Das Schweizer Zertifikat ist mit jenem der EU-Länder kompatibel und kann dort auf die Gültigkeit überprüft werden. Wer in ein EU-Land reist, ist mit dem Schweizer Zertifikat also auf der sicheren Seite. Auch verschiedene Fluggesellschaften verlangen ein Zertifikat. Möglich ist ausserdem, dass in anderen Ländern – anders als in der Schweiz – Zertifikate auch von Personen unter 16 Jahren verlangt werden. Für die Rückreise oder die Einreise in die Schweiz gelten folgende Regeln: Alle Personen, die weder genesen noch geimpft sind, müssen bei der Einreise einen negativen Test vorweisen. Das gilt unabhängig vom Herkunftsland und unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel die Einreise erfolgt. 4 bis 7 Tage nach der Einreise muss erneut ein Test durchgeführt werden. Ausgenommen sind Personen unter 16 Jahren. Die Tests müssen von den Einreisenden selbst übernommen werden. Das gilt sowohl für den Test vor als auch für jenen 4 bis 7 Tage nach der Einreise. Ausserdem müssen alle Einreisenden, auch die Geimpften, das sogenannte «Passenger Locator Form» (PLF) ausfüllen. Dies soll den Kantonen ermöglichen, Stichproben durchzuführen, ob Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, ihre Testpflicht erfüllen. Das Formular findet sich auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit, genauer: hier. Ende November hat der Bundesrat wegen der Verbreitung der neuen Omikron-Virusvariante zahlreiche Länder auf eine Risikoliste gesetzt. Für diese Länder wurden entsprechend die Reisevorschriften verschärft. Welche Impfstoffe sind in der Schweiz gültig? Swissmedic hat bisher drei Impfstoffe zugelassen: das Vakzin von Moderna, jenes von Pfizer/Biontech und jenes von Johnson & Johnson. Bisher wurde in der Schweiz nur mit den Vakzinen von Moderna und Pfizer/Biontech geimpft. Seit dem 5. Oktober ist auch der Impfstoff von Johnson & Johnson verfügbar. Er soll Menschen zur Verfügung stehen, die allergisch auf Inhaltsstoffe der mRNA-Vakzine reagieren könnten oder sich aus anderen Gründen nicht mRNA-Stoffen impfen lassen wollen. Von den noch nicht zugelassenen Vakzinen hat die Schweiz ausserdem Impfstoffdosen von den Herstellern AstraZeneca, Novavax und Curevac bestellt. Die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna sind auch für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Anfang Januar 2021 wurde mit der Impfung an der Bevölkerung begonnen. Inzwischen dürften alle Impfwilligen geimpft sein. Eine Impfpflicht ist seitens des Bundes nicht vorgesehen. Corona-Impfung: Können wir trotz Mutationen weltweite Herdenimmunität erreichen? Braucht es eine Auffrischungsimpfung? Die Zulassungsbehörde Swissmedic hat Ende Oktober 2021 eine dritte Impfstoffdosis für besonders gefährdete Personen und für Menschen mit geschwächtem Immunsystem genehmigt. Die Genehmigung gilt für die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Pfizer/Biontech. Im Gegensatz zum Impfstoff von Pfizer erfolgt die sogenannte Booster-Impfung bei Moderna mit einer halben Dosis. Das Bundesamt für Gesundheit und die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfehlen die Auffrischungsimpfung für Personen über 65 Jahren. Mit den Auffrischimpfungen wurde Mitte November begonnen. Für die breite Bevölkerung hat die Zulassungsbehörde Swissmedic die Booster-Impfung des Herstellers Pfizer/Biontech am 23. November für alle Personen ab 16 Jahren empfohlen. Für besonders gefährdete Personen bleibt der Booster ab 12 Jahren möglich. Bedingung ist in jedem Fall, dass die zweite Dosis mindestens sechs Monate zurückliegt. Mehrere Kantone lassen Booster-Impfungen für alle Personen ab 16 Jahren zu. Wie kann man sich schützen? Aufgrund der Erkenntnis, dass ein Grossteil der Virusübertragung über die Luft (Aerosole) erfolgt, hat das BAG sein Konzept der Hygieneempfehlungen angepasst. Neben der Impfung werden weiterhin vor allem Abstand, Lüften und Maskentragen empfohlen. Die Oberflächendesinfektionen stehen weniger stark im Vordergrund. Beim Husten oder Niesen sollen Mund und Nase mit einem Taschentuch oder der Armbeuge bedeckt, das Taschentuch hinterher entsorgt und die Hände gewaschen werden. Das BAG empfiehlt bei Innenräumen regelmässiges Lüften mit weit geöffneten Fenstern. Räume, in denen sich mehrere Personen längere Zeit aufhalten (Arbeitsräume, Aufenthaltsräume, Home-Office-Räume) sollen alle 1 bis 2 Stunden für 5 bis 10 Minuten gelüftet werden, Klassenräume nach jeder Lektion. Nebst dem Lüften erachtet das BAG auch Luftfilter- und UV-C-Geräte als sinnvoll. Bei Klima- und Lüftungsanlagen soll auf eine hohe Frischluftwechselrate sowie einen geringen Umluftanteil geachtet werden. Was kostet die Corona-Krise, und wie stark ist die Wirtschaft betroffen? Es ist schwierig, die Kosten der Pandemie genau festzustellen. Und noch schwieriger ist es, die Folgekosten der Pandemiepolitik zu messen. Das betrifft nicht nur die Schliessung von Betrieben oder die Überbrückungshilfen. Es geht um versteckte Folgen von Freiheitseinschränkungen, die Lebensqualität kosten, psychische Langzeitschäden verursachen oder (beispielsweise wegen Schulschliessungen) spätere Karrierechancen mindern. Die Schweiz hat im Corona-Jahr 2020 den stärksten Wirtschaftseinbruch seit der Erdölkrise von 1975 erlebt. In absoluten Zahlen entspricht der Wirtschaftseinbruch einer Wohlstandseinbusse von rund 21 Milliarden Franken gegenüber 2019. Nicht berücksichtigt in dieser Berechnung ist, dass die Wirtschaft ohne Pandemie mit grosser Wahrscheinlichkeit gewachsen wäre. Der Wertschöpfungsverlust für 2020 beträgt gegen 30 Milliarden Franken betragen. Für 2021 dürften nochmals rund 15 Milliarden dazukommen. Doch die Wirtschaft befindet sich auf dem Pfad der Erholung, für dieses Jahr geht die Konjunkturforschungsstelle der ETH von einem BIP-Wachstum von 3,2 Prozent aus. Die Corona-Wachstumslücke ist aber noch keineswegs geschlossen. Sie beträgt für die Schweiz immer noch 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (Stand November 2021). Insgesamt ist die Schweiz mit deutlich geringeren wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Wellen gekommen als andere Länder. Zu verdanken ist dies auch einer relativ günstigen Branchenstruktur mit starken Sektoren wie Pharma und Finanzen. Die vom Lockdown besonders betroffenen Branchen wie der Tourismus oder die Gastronomie haben in der Schweiz anteilmässig ein geringeres Gewicht als in Ländern wie Österreich, Italien oder Frankreich. Hinzu kommt, dass die Schweiz im ersten Lockdown den betroffenen Unternehmen und Arbeitgebern relativ rasch Hilfe in Form von Covid-19-Krediten, Kurzarbeitsgeldern und Entschädigungen für Selbständige zur Verfügung gestellt hat. Das dürfte einen noch tieferen Einbruch der Wirtschaft verhindert haben. Der Staat hat ein riesiges Hilfspaket geschnürt. Über 31 Milliarden hat der Bund im Jahr 2020 ausgegeben. Im laufenden Jahr kommen nochmals 25 Milliarden dazu. Dazu kommen Bürgschaften und Garantien: Über 42 Milliarden Franken hat das Parlament dafür bewilligt. Obendrauf sind Härtefallhilfen vorgesehen, die der Bundesrat von maximal 5 auf 10 Milliarden Franken aufgestockt hat. Mitte November 2021 wurde zudem entschieden, die Kantone mit einer zweiten Tranche von 200 Millionen Franken für besondere Härtefälle zu unterstützen. Im Bundeshaushalt hinterlässt die Pandemie entsprechend tiefe Spuren. 2020 schloss er mit einem rekordhohen Defizit von 15,8 Milliarden Franken ab. Im laufenden Jahr erwartet der Bund laut einer Übersicht vom August 2021 ein Defizit von 17,4 Milliarden Franken. Die Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie belaufen sich dabei auf 16,4 Milliarden Franken. Die Corona Krise liess die Staatsverschuldung der Schweiz von 25 auf 33 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Es dürfte Jahrzehnte dauern, den angehäuften Schuldenberg abzutragen. Coronavirus, Covid-19, Sars-CoV-2: Was bedeuten die verschiedenen Bezeichnungen? Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom «neuartigen Coronavirus». Sars-CoV-2: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («Severe Acute Respiratory Syndrome» -Coronavirus 2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss. Mittlerweile sind bereits mehrere Mutationen des Virus bekannt. Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung wurde Covid-19 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen. Ein ausführliches Glossar mit den zwanzig wichtigsten Begriffen im Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier. Mit Agenturmaterial. 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Coronavirus in der Schweiz: die wichtigsten Grafiken
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Grüne Initiative gegen privates Feuerwerk (0.02/7)

Bei unseren Leute-Newslettern, die inzwischen seit fünf Jahren erscheinen und berlinweit mehr als 256.000 Mal abonniert wurden, geht die Woche weiter mit Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Unsere Newsletter aus diesen drei Berliner Bezirken können Sie, wie auch alle anderen Bezirksnewsletter vom Tagesspiegel, hier kostenlos bestellen: leute. tagesspiegel. de. Madlen Haarbach schreibt aus NEUKÖLLN: Aus dem Bezirk MITTE berichtet Julia Weiss: Aus REINICKENDORF meldet sich Lisa Erzsa Weil: Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Mitte, Neukölln, Reinickendorf und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.
Schrottboot bleibt seit Jahren einfach im Wasser liegen
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DWN Express - Schachweltmeisterschaft: Viertes Remis in vierter Partie (0.02/7)

Beim Duell um die Schachweltmeisterschaft hat es in der vierten Partie das vierte Remis gegeben. Titelverteidiger Magnus Carlsen (Norwegen), der heute seinen 31. Geburtstag feiert, gelang es mit den
DWN Express - Schachweltmeisterschaft: Auch dritte Partie Unentschieden
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So will der Bundesrat die 5. Corona-Welle brechen (0.02/7)

Die Lage an der Pandemie-Front spitzt sich zu. Nach einer ausserordentlichen Krisensitzung kündigte der Bundesrat neue Einschränkungen an. Diese sind teilweise drastisch. Gesundheitsminister Alain Berset und Bundespräsident Guy Parmelin verkünden am Dienstag, welche weiteren Massnahmen sie für nötig halten. Das Auftreten der Omikron-Varianten hat die Ausgangslage schlagartig verändert. Und als Folge der steigenden Fallzahlen nehmen auch die Hospitalisierungen zu. Der Bundesrat will nun die Massnahmen auf nationaler Ebene verschärfen, nachdem er vergangene Woche noch davon abgesehen hat. Die Pandemiebekämpfung den Kantonen zu überlassen und auf weitergehende schweizweite Regeln zu verzichten, sei für den Bundesrat keine Option mehr, betonte Bundespräsident Guy Parmelin. Nun ist es aus Sicht des Bundesrates noch dringender, die fünfte Welle zu brechen. Erreichen will er dies mit einer Vielzahl an Massnahmen. Bis morgen Mittwoch schickt der Bundesrat die Regeln in die Konsultation. Gelten sollen sie vorerst bis zum 24. Januar. Wo soll die Maskenpflicht gelten? Schon heute gilt in gewissen Innenräumen eine Maskenpflicht. Diese soll nun ausgeweitet werden – und zwar auf «alle Innenbereiche von öffentlich zugänglichen Betrieben und Einrichtungen mit Zertifikatspflicht». Welche Bereiche sind davon konkret betroffen? Zum Beispiel Museen, Bibliotheken oder Veranstaltungen, die drinnen stattfinden. An Konzerten beispielsweise muss das Zertifikat schon heute vorgewiesen werden – neu aber muss während der ganzen Dauer auch eine Maske getragen werden. Muss die Maske also auch im Restaurant permanent getragen werden? Nein, der Vorschlag des Bundesrates sieht vor, dass in Einrichtungen, in denen das Maskentragen dauerhaft nicht möglich ist, Ersatzmassnahmen gelten. Der Bundesrat schreibt, dass für Gastronomieangebote in Innenbereichen eine Sitzpflicht für die Konsumation gelten soll. Was gilt bei sportlichen oder kulturellen Aktivitäten im Innenbereich? Hier sieht der Bundesrat eine Ersatzregel vor. Kann bei solchen Aktivitäten keine Maske getragen werden, müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Diese Regel gilt heute beispielsweise schon für Diskotheken. Verschärft der Bundesrat die Kapazitätsbeschränkungen? Nein – im Gegenteil: Sämtliche Kapazitätsbeschränkungen werden aufgehoben. Der Bundesrat ist dazu aufgrund des Covid-19-Gesetzes gezwungen. Darin heisst es: «Ist der impfwillige erwachsene Teil der Bevölkerung ausreichend geimpft, so sind die Kapazitätsbeschränkungen für öffentlich zugängli­che Einrichtungen und Betriebe so­wie Veranstaltungen und private Zusammenkünfte aufzuheben.» Das bedeutet, dass es keine Vorschriften mehr gibt, wonach Säle und andere Räume nur noch zu einem gewissem Prozentsatz gefüllt werden dürfen. Ist dies aus epidemiologischer Sicht sinnvoll? Der Bundesrat ist von diesem Schritt offenbar selber nicht überzeugt. In den Unterlagen, die er zur Medienkonferenz abgegeben hat, heisst es, Kapazitätsbeschränkungen wären «aus epidemischer Sicht angezeigt». Die Aufhebung erfolgte also aus rein rechtlichen Überlegungen. Auf welche Bereiche soll die Zertifikatspflicht erweitert werden? Geht es nach dem Willen des Bundesrates, sollen künftig nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen in Innenräumen und zu sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Laien in Innenräumen haben. Damit würde die heute bestehende Ausnahme für «beständige Gruppen» unter 30 Personen aufgehoben. Und bei Veranstaltungen im Freien würde bereits ab 300 Besuchern eine Zertifikatspflicht gelten. Heute liegt diese Limite bei 1000 Personen. Bleiben Weihnachtsfeiern im grösseren Familienkreis möglich? Ja – aber nur für Personen mit Zertifikat, falls mehr als zehn Leute zusammenkommen. Wenn die ungeimpfte Tante sich unter den Weihnachtsbaum gesellen will, hat sie zuerst einen Corona-Test zu machen (der natürlich negativ ausfallen muss). Wer das kontrollieren soll, ist noch offen. Gibt es Änderungen am Testregime? Ja, der Bundesrat reagiert auf Forderungen, die Epidemiologen wie Christian Althaus erhoben haben: Corona-Tests für die Zertifikate sollen künftig weniger lang gültig sein. Beim PCR-Test verkürzt sich diese Dauer von 72 auf nur noch 48 Stunden, bei Antigen-Schnelltests von 48 auf 24 Stunden. «Diese Verkürzung der Gültigkeitsdauern erhöht die Sicherheit der Testresultate», betont der Bundesrat. Muss der Grossteil der Angestellten wieder zu Hause arbeiten? Das ist noch offen. Der Bundesrat verfolgt das Ziel, die Zahl der persönlichen Kontakte am Arbeitsplatz und im öffentlichen Verkehr und damit die Ansteckungsgefahr zu verringern. Dafür stellt er drei Varianten zur Diskussion. Die erste sieht eine Maskenpflicht für alle Mitarbeitenden in Innenräumen vor, in denen sich mehrere Personen aufhalten – solche Regelungen haben zahlreiche Arbeitgeber bereits von sich aus erlassen. Wie einschneidend wären Variante 2 und 3? Der zweite Vorschlag betrifft nur Mitarbeitende, die weder geimpft noch genesen sind. Für sie würde eine Home-Office-Pflicht gelten. Ist das Arbeiten von zu Hause aus für diese ungeimpften Personen nicht möglich, müssten sie in Innenräumen eine Maske tragen. Am weitesten geht Variante 3: eine Home-Office-Pflicht für alle. Auch hier wäre das Maskentragen für jene Pflicht, die unbedingt an den Arbeitsplatz gehen müssen – sofern sich im entsprechenden Raum mehrere Personen aufhalten. Zudem will der Bundesrat bei dieser Version die Betriebe verpflichten, repetitive Testungen für die Mitarbeitenden anzubieten. Was ändert sich an den Schulen? Das Virus zirkuliert derzeit besonders stark bei den Jugendlichen. Dennoch testen lange nicht alle Kantone die Schulen konsequent durch. Das soll sich nun ändern. Der Bundesrat sieht vor, dass alle Primar- und Sekundarschulen sowie Gymnasien und Berufsschulen repetitive Tests anbieten müssen. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote
Corona: Bundesrat hält Omikron-Krisensitzung am Dienstag
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"Little England" trennt sich von der Queen: Barbados ist Republik (0.02/7)

Das Herrschaftsgebiet der Queen ist ein Stück kleiner geworden: Der Inselstaat Barbados hat sich von der britischen Krone verabschiedet und ist eine Republik geworden. Prinz Charles war als Ehrengast dabei – die Ex-Kolonialmacht hinterlässt jedoch ein brutales Erbe. Bridgetown – Die königliche gelbe Flagge ist zusammengefaltet, die Queen hat eine ihrer Perlen verloren: Vor den Augen des Thronfolgers Prinz Charles hat sich die Karibikinsel Barbados von der britischen Monarchie losgesagt. Die Richterin Sandra Mason wurde in der Nacht zum Dienstag mit einer feierlichen Parade und Salutschüssen in der Hauptstadt Bridgetown als erste Präsidentin des Landes vereidigt. Das Herrschaftsgebiet der Queen ist damit geschrumpft: Neben dem Vereinigten Königreich ist sie nun noch Staatsoberhaupt von 14 statt wie bisher 15 weiteren Ländern. Die Zeremonie auf dem Platz der Nationalhelden fand nicht vor der Statue des britischen Admirals Horatio Nelson statt, die dort – bis vor einem Jahr – gut 200 Jahre gestanden hatte. Inmitten von Protesten gegen Rassismus und Kolonialismus auf der ganzen Welt hatte die Regierung damals die Statue von dem zentralen Platz entfernt, wo die Helden des Landes geehrt werden sollen. "Wenn wir nicht wissen, wer wir sind; wenn wir uns nicht darüber im Klaren sind, wofür wir kämpfen wollen, dann sind wir dazu verdammt, wieder ausgebeutet und kolonialisiert zu werden", sagte dazu Premierministerin Mia Mottley. 📽️ Video| Barbados wird Republik Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Gut ein Jahr zuvor war der Bruch mit der Krone verkündet worden. "Es ist an der Zeit, unsere koloniale Vergangenheit vollständig hinter uns zu lassen", hieß es von Mottley in der jährlichen sogenannten Thronrede. Die Ansprache las Mason in ihrer bisherigen Rolle vor: als Generalgouverneurin des Inselstaates - also Vertreterin der Königin. Vor einigen Wochen hatte das Parlament von Barbados die 72-Jährige in das neu geschaffene Amt der Präsidentin gewählt. Regierungschefin bleibt Mottley. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Die Reaktion des Buckingham-Palasts fiel zurückhaltend aus: Die Angelegenheit sei "Sache der Regierung und des Volkes des Commenwealth-Staates", hieß es im September 2020. Prinz Charles, der seine 95 Jahre alte Mutter in Barbados vertrat, betonte nun dort: Auch wenn sich einiges ändere, werde manches gleich bleiben - etwa die "enge und vertrauensvolle Partnerschaft" und gemeinsame Werte. Die Queen selbst sendete Gratulationen: Sie beglückwünsche die Präsidentin zu ihrem ersten Tag im Amt und sende die besten Wünsche für "Glück, Frieden und Wohlstand" an alle Menschen in Barbados, schrieb die 95-Jährige in einer Botschaft. Auch Popstar Rihanna war bei der Zeremonie dabei. Mottley verkündete, dass die barbadische Sängerin, die auch Sonderbotschafterin ihres Landes ist, in den Orden der Nationalhelden aufgenommen werde. Das Commonwealth of Nations ist eine lose Verbindung von Staaten, die aus Großbritanniens ehemaligen Kolonien hervorgegangen sind. An der Spitze der Organisation steht Königin Elizabeth II. Barbados wurde am 30. November 1966 unabhängig von Großbritannien, die Queen blieb aber bisher Staatsoberhaupt. Zuletzt hatte sich im Jahr 1992 mit Mauritius ein Commonwealth-Mitglied von der Monarchie losgesagt. Vor 394 Jahren waren die ersten englischen Siedler nach Barbados gekommen. Bald bereicherten sie sich am Zuckeranbau durch afrikanische Sklaven. In seinem Buch "Die erste Gesellschaft schwarzer Sklaven" von 2016 beschrieb der barbadische Historiker Hilary Beckles die Insel zwischen 1636 und 1876 als "die systematisch gewalttätigste, brutalste und rassistisch unmenschlichste Gesellschaft der Neuzeit". Prinz Charles sprach in seiner Rede von der "entsetzlichen Gräueltat der Sklaverei, die unsere Geschichte für immer befleckt". Wegen dieser Vorgeschichte gibt es auf Barbados Forderungen nach Reparationen und Stimmen gegen den Besuch von Prinz Charles, wie der Aktivist Suleiman Bulbulia am Montag in der britischen Zeitung "The Guardian" schrieb. Zugleich wird das Land mit knapp 300 000 Einwohnern aufgrund des starken Einflusses britischer Kultur auch "Little England" (Klein-England) genannt. "Natürlich wird Barbados eine enge Beziehung zum Vereinigten Königreich aufrechterhalten", betonte Bulbulia. Dies sei aber eine neue Ära. "Was "Little England" angeht, so erfordern diese Zeiten vielleicht einen neuen Kosenamen." (APA/dpa)
Britische Königin als Staatsoberhaupt von Barbados abgelöst
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DWN Express - Söder sieht "Grundlage für neue Bundesnotbremse" (0.02/7)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht im Urteil des Bundesverfassungsgerichts "die Grundlage für eine neue Bundesnotbremse". Es seien nun alle widerlegt, die versucht hätten, ein anderes
DWN Express - Volvo Cars sieht Entspannung bei Lieferengpässen
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Gäste konnten eingeschneites Pub in Nordengland verlassen (0.02/7)

York – Nach drei Nächten in einem eingeschneiten Pub in Nordengland haben die rund 60 Gäste ihr unfreiwilliges Quartier wieder verlassen. Der Schneepflug sei am Montag "endlich durchgekommen", sagte Nicola Townsend, Wirtin des Tan Hill Inn, der Agentur PA am späten Montagabend. Von den 61 Gästen seien 59 abgereist. Die zwei verbliebenen Gäste wollten noch einen Tag anhängen und dann am Dienstag abreisen. Die 61 Gäste waren nach dem Auftritt einer Oasis-Cover-Band am Freitagabend gestrandet. Der Herbststurm Arwen hatte auch in anderen Landesteilen Großbritanniens für Verkehrschaos gesorgt und den Strom in vielen Haushalten ausfallen lassen. Die Besucher im angeblich höchstgelegenen Pub Englands vertrieben sich die Zeit mit Karaoke, Quiz und Brettspielen, wie Townsend berichtete. In den Nächten sei etwas improvisiert worden: Viele Gäste habe man in den Zimmern der Herberge untergebracht, andere schliefen auf Sofas oder auf Matratzen auf dem Boden. Jeder habe die Möglichkeit zum regelmäßigen Duschen bekommen. Auch für die Versorgung war gesorgt. Den Alkoholausschank habe sie auf die Zeit nach drei Uhr nachmittags beschränkt, fuhr Townsend fort. (APA/dpa)
Eingeschneite Gäste konnten Pub in Nordengland verlassen
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Dornauer und Abwerzger zweifeln an generellem Lockdown-Ende (0.02/7)

SPÖ-Vorsitzender Dornauer und FPÖ-Chef Abwerzger diskutierten bei „Tirol Live“ über die Corona-Politik. Innsbruck – Die SPÖ unterstützt den aktuellen harten Lockdown, die FPÖ kritisiert ihn massiv. Unterschiedlicher könnten die Positionen zwischen den beiden Oppositionsparteien SPÖ und FPÖ nicht sein. Bei „Tirol Live“ diskutierten Tirols SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer und FPÖ-Chef Markus Abwerzger über die derzeitigen Bruchlinien in der Corona-Politik. Was beide eint, ist die Skepsis, was das Ende des Lockdowns am 12. Dezember betrifft. An eine generelle Öffnung glauben sie nicht. Dornauer hofft auf „halbwegs normale Weihnachten. Ich gehe aber davon aus, dass vorerst nur der Handel öffnen wird.“ Abwerzger beurteilt die Situation ähnlich, eine generelle Öffnung bezweifelt er. Obwohl er selbst von der Wirksamkeit der Impfung überzeugt ist – Abwerzger ist doppelt geimpft, war zuletzt aber infiziert – und sie für ihn zur Bekämpfung der Pandemie dazugehört, lehnt er eine Impfpflicht kategorisch ab. „Vielmehr wäre eine 1-G-Regelung zielführender, die auf Tests abstellt. Die Impfpflicht wird die Situation nicht verbessern.“ 📽️ Video| Georg Dornauer und Markus Abwerzger in „Tirol Live“ Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Für Dornauer ist es hingegen eine „traurige Realität“, dass es eine Impfpflicht benötigt. Generell bedauert er, „dass wir uns als Gesellschaft in ein Eck hineinmanövriert haben. Eine Partei hat die Pandemie für beendet erklärt, die FPÖ schenkt den Impf- skeptikern Gehör.“ In dieser Phase agiere die SPÖ verantwortungsbewusst, stelle Oppositionspolitik zurück und versuche auf einer aufklärerischen Ebene tätig zu sein. „Das ist kein Schwenk von uns. Und ich denke, die Impfpflicht wird rechtlich möglich sein.“ 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Abwerzger wehrt sich wiederum, Impfgegner pauschal zu verunglimpfen. „Ein Drittel der Demonstranten sind geimpft, aber gegen den Zwang, sich impfen zu lassen. Ihren Unmut muss man verstehen.“ Der FPÖ-Landesparteiobmann wirft der Bundes- und Landesregierung Versagen auf allen Ebenen vor, „nicht einmal ein Intensivbett gibt es mehr, die Mitarbeiter in den Spitälern sind am Limit.“ 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Das Pandemie-Management in Bund und Land sieht Georg Dornauer ebenfalls kritisch. „Aber jetzt geht es darum, die Gräben zuzuschütten. Dazu lade ich auch die FPÖ ein – fernab der politischen Linie von Parteiobmann Herbert Kickl.“ Es gehe darum, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, um aus der massiven Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialkrise herauszukommen. (pn)
TT-Kommentar zum Tiroler SPÖ-Chef: Dornauers Schwenk
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Austria Wien verhandelt mit "Austro-Gruppe" über Einstieg (0.02/7)

Mit der 'Viola Investment GmbH' werden nun Detailverhandlungen gestartet. Der Weg der Wiener Austria aus ihrer finanziellen Schieflage ist einen Schritt konkreter geworden. In einer außerordentlichen Sitzung des Verwaltungsrats einigte man sich beim Fußball-Bundesligisten am Montagabend "final" auf jene Investorengruppe, mit der man nun über einen Einstieg verhandeln möchte. Es sei dies die "mehrheitlich österreichische" Gruppe von "Viola Investment GmbH", teilte die Austria in einer Aussendung mit. "Mit der 'Viola Investment GmbH' werden nun die Detailverhandlungen gestartet, um möglichst bald die erforderlichen Verträge zu unterzeichnen", hieß es. "Es war immer unser Ziel, die für die Austria sportlich und wirtschaftlich beste Lösung zu finden und bis spätestens Ende November zu einem Ergebnis zu kommen", wurde AG-Vorstand Gehard Krisch zitiert. "Jetzt gilt es letzte Detailverhandlungen abzuschließen und den Vertrag zeitnah zu unterfertigen." Am Dienstag wollte die Bundesliga die Finanzkennzahlen der einzelnen Clubs veröffentlichen. Und wird das ohne aktuelle Daten der Austria tun. Unabhängig davon ist die Austria seit Oktober den für die kommende Lizenzvergabe maßgeblichen Jahresabschluss samt Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers säumig. Je länger die Liga im Unklaren gelassen wird, desto drakonischer könnte die Sanktion im Lizenzentscheid für die kommende Saison ausfallen, ist aus Bundesligakreisen zu vernehmen. Die Unterlagen werde man nachreichen, sobald die Investorensache abgeschlossen ist, hatte Krisch am Sonntag versprochen. Drängend bleibt die Insolvenzfrage, denn bis zur finalen Abgabe der Lizenzunterlagen Anfang März müsste ein allfälliger "Corona"-Sanierungsplan gerichtlich abgesegnet sein. (APA)
Austria und der Deal mit der "Austro-Gruppe"
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Temperatur-Überschreitung am Weg zum 1,5-Grad-Ziel riskant (0.02/7)

Die meisten aktuellen Szenarien zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius lassen es zu, dass die globale Temperatur Mitte des Jahrhunderts über das Pariser Klimaziel hinausschießt und erst später gesenkt wird. Doch dieser Weg ist riskant, warnen Forscher im Fachjournal „Nature Climate Change“. Und sie zeigen, dass kurzfristige Klimaschutzmaßnahmen eine Überschreitung der Temperaturziele verhindern und langfristige wirtschaftliche Vorteile bringen könnten. Das Pariser Abkommen zielt darauf ab, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius einzudämmen und eine Begrenzung auf 1,5 Grad Celsius anzustreben. Der Weg dorthin ist allerdings noch nicht klar. Die meisten Szenarien konzentrieren sich darauf, diese Ziele bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu erreichen und lassen dabei eine vorübergehende Überschreitung dieser Temperaturziele zu. Um von diesen höheren Temperaturen wieder auf die ursprünglichen Ziele zu gelangen, müssten sogenannte „Netto-Negativ-Emissionen“ erreicht werden, also im großen Stil mittels Technologien aktiv Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnommen und gespeichert werden. Und es besteht die Gefahr, dass einige Auswirkungen der Erwärmung nicht umkehrbar sind. Diesem Dilemma widmen sich die beiden nun veröffentlichten Studien, die im Rahmen des vom Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien geleiteten Projekts „Exploring National and Global Actions to reduce Greenhouse gas Emissions“ (ENGAGE) entstanden sind und an denen auch Wissenschafter des IIASA beteiligt waren. In der einen Arbeit haben die Forscher um Laurent Drouet vom European Institute on Economics and the Environment (EIEE) in Mailand (Italien) die wahrscheinlichen physikalischen und wirtschaftlichen Auswirkungen für verschiedene Erwärmungsziele und Überschreitungsgrade auf der Grundlage von neun globalen Bewertungsmodellen berechnet. „Unsere Studie zeigt deutlich, dass das Überschreiten der angepeilten Temperaturwerte die Wahrscheinlichkeit vieler kritischer physikalischer Auswirkungen beeinflusst“, erklärte Drouet in einer Aussendung des IIASA. Die massivsten Auswirkungen würden sich bei den Hitzewellen zeigen, deren Dauer und Frequenz zunehmen würde, aber auch bei Ernteverlusten und Dürren. Zudem würde eine Überschreitung in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts sowohl zu höheren Kosten für den Klimaschutz als auch zu wirtschaftlichen Verlusten aufgrund weiterer Auswirkungen führen. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. Wie man mit kurzfristigen Klimaschutzmaßnahmen dazu beitragen könnte, eine Überschreitung der globalen Temperaturen zu verhindern und die damit verbundenen Risiken zu verringern, zeigt die zweite, vom IIASA-Direktor für das Energie-, Klima- und Umweltprogramm, Keywan Riahi, geleitete Studie. Nach Ansicht der Wissenschafter wäre es viel besser, sich erst gar nicht auf das „gefährliche Terrain“ zu begeben, das mit einer vorrübergehenden Überschreitung der Ziel-Temperaturen verbunden wäre. Denn die dann erforderlichen negativen Emissionen könnten sich als nicht durchführbar erweisen. Zudem würde selbst eine vorübergehende Überschreitung Gefahren wie Überschwemmungen und Waldbrände verstärken und könnte dem Klima und empfindlichen Ökosystemen dauerhaften Schaden zufügen. Dagegen wäre es bei raschen Emissionssenkungen in den nächsten Jahrzehnten nicht notwendig, netto-negativ zu werden: Stattdessen würden sich die globalen Temperaturen auf einem bestimmten Niveau einpendeln, etwa zu dem Zeitpunkt, an dem Netto-Null-Emissionen erreicht werden. Dies wäre nicht nur sicherer für den Planeten, sondern hätte auch langfristige wirtschaftliche Vorteile. „Vorabinvestitionen für eine rasche Umstellung auf ein globales Netto-Null-System zahlen sich langfristig aus“, so Riahi. Die Wissenschafter prognostizieren, dass das globale BIP im Jahr 2100 um bis zu zwei Prozent höher sein wird, wenn eine Überschreitung der Grenzwerte vermieden wird. )
Temperatur-Überschreitung am Weg zum 1,5-Grad-Ziel riskant
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US-Regierung droht Ende Dezember Zahlungsausfall

Die Warnungen mehren sich. Verheerend wäre ein Zahlungsausfall nicht nur für die USA. Einem Bericht zufolge könnte dieser schon Ende Dezember eintreten, sollte die Schuldenobergrenze nicht angehoben werden. In den USA droht der Regierung nach Einschätzung des unabhängigen Haushaltsamtes des Kongresses (CBO) ohne Erhöhung der Schuldenobergrenze durch das Parlament noch vor Ende des Monats ein Zahlungsausfall. Das Finanzministerium hatte zuletzt sogar gewarnt, der Regierung von Präsident Joe Biden könne schon Mitte Dezember das Geld ausgehen. Die CBO-Prognose ist also geringfügig optimistischer. Die aktuelle Schuldenobergrenze von rund 29 Billionen US-Dollar (26 Billionen Euro) ist nach Angaben des Haushaltsamts bereits überschritten. Ein Zahlungsausfall der weltgrößten Volkswirtschaft könnte eine globale Finanzkrise und einen wirtschaftlichen Abschwung auslösen. Falls das Ministerium eine am 15. Dezember anstehende Zahlung von 118 Milliarden US-Dollar in vollem Umfang leiste, wären die "außerordentlichen Maßnahmen" zur weiteren Finanzierung der Regierung schnell erschöpft, erklärte das CBO. "In diesem Fall würde dem Finanzministerium höchstwahrscheinlich vor Ende Dezember das Geld ausgehen." Ministerin Janet Yellen könne die Zahlung vom 15. Dezember aber verschieben oder nur teilweise leisten, um Spielraum bis Januar zu haben. Yellen, die kurz vor der CBO-Prognose im Senat aussagte, erklärte, die Zahlung werde in voller Höhe geleistet. Gleichzeitig deutete sie an, dass die Prognose ihres Hauses nicht auf den Tag exakt ist. "Ich habe nicht gesagt, dass es unmöglich ist, es über den 15. Dezember hinaus zu schaffen." Aber mit jedem Tag steige die Unsicherheit, weshalb sie den Kongress auffordere, die Obergrenze "rasch" anzuheben. Bidens Demokraten wollen die Schuldenobergrenze vorübergehend aussetzen oder deutlich anheben. Dagegen sperren sich die Republikaner. Der Streit um die Obergrenze wird im Kongress meist erbittert bis zur letzten Minute geführt. Bislang kam es aber noch nie zu einem folgenschweren Ausfall.

 

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Pressestimmen zu Corona-Beratungen: "Ein kommunikatives Armutszeugnis"

Die Bund-Länder-Gespräche waren als informelle Runde geplant. Konkrete Beschlüsse zu Maßnahmen gegen das Virus wurden auf Donnerstag verschoben. So bewertet die deutsche Presse die Beratungen. "Rhein-Zeitung" (Koblenz): "Dass Beschlüsse nun auf Donnerstag vertagt wurden, ist ein kommunikatives Armutszeugnis, zumal es offenbar Einigkeit von Bund und Ländern in einigen Punkten gibt. Die Ampel hat sich mit dem Beenden der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ein Ei ins Nest gelegt. Wie drückte es ausgerechnet der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann so schön aus: Er könne aktuell zwar Theater und Kinos schließen, müsse aber Bordelle offen lassen. Man brauche 'eine Systematik in der Krise'. Genau an dieser Systematik fehlt es gerade." "Schwäbische Zeitung" (Ravensburg): "Aufgewacht. Es hat wohl eine weitere Corona-Variante gebraucht, um die Regierenden im Bund und in den Bundesländern wieder in den Pandemie -Krisenmodus zu bringen. Mit ihrem Zaudern in der Corona-Politik haben es die Regierenden tatsächlich geschafft, auch diejenigen gegen sich aufzubringen, die hinter ihren Beschlüssen standen: Diejenigen, die sich impfen haben lassen, um sich und auch andere zu schützen; die Jugendlichen, die monatelang, ohne groß zu murren, auf Partys und Feiern verzichtet haben, um die ältere Generation nicht zu gefährden. Für die Ampel-Koalitionäre wird der Regierungsstart keinesfalls erfreulich werden. Sie müssen jetzt schleunigst das anpacken, wovor die bisherige Regierung zurückgeschreckt – obwohl sie nichts mehr zu verlieren hatte. Dazu gehört auf Bundesebene die Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht, für die sich nun auch der designierte Kanzler Olaf Scholz ausgesprochen hat. Für die Liberalen wird es eine harte Nuss, diesen Weg mitzugehen." "Neue Osnabrücker Zeitung": "Die Ampel ist doch noch aus dem Corona-Tiefschlaf aufgewacht. Kanzler in spe Olaf Scholz hat sich mit den Ländern auf einen konsequenteren Eindämmungskurs geeinigt, wo immer dies notwendig wird. Entscheidend ist, dass die Instrumente auch nach dem 15. Dezember dort angewendet werden können, wo die Corona-Lage aus dem Ruder läuft. Es wäre absolut unverantwortlich gewesen, hätte sich der Staat dieser Werkzeuge beraubt. Auch in Sachen Impfen wird endlich der Turbo gezündet. Und Auffrischimpfungen nach sechs Monaten verpflichtend zu machen, indem der Schutzstatus dann ausläuft, ist ebenfalls ein richtiger Schritt. Jetzt muss Scholz' neuer Krisenstab allerdings auch dafür sorgen, dass genug Impfstoff da ist, um die vollmundigen Ankündigungen auch umzusetzen." "Südwest Presse" (Ulm): "Der Druck, es Österreich in Sachen Impfpflicht nachzutun, wächst. Ja, heute und morgen hilft die nicht. Aber auf eine fünfte Welle kann doch nun wirklich keiner Lust haben. Mit einer freundlichen Impfeinladung kommt man da bei den meisten der 14 Millionen Ungeimpften nicht weiter. Ja, die Politik hätte mit der Impfpflicht ein Versprechen gebrochen. Aber aus gutem Grund. Wir müssen endlich raus aus dem Ausnahmezustand." "Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung": "Ein bundesweiter Lockdown, der in Deutschland bislang noch nie so konsequent war wie in anderen Staaten, ist nach dem Bund-Länder-Treffen vom Dienstag wohl vom Tisch. Zwei Drittel der Bevölkerung wollen laut einer Umfrage aber nicht nur hoffen, sondern konsequenter handeln: Sie plädieren für die coronabedingte Schließung von Geschäften und Freizeiteinrichtungen sowie für Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Wer hat nun den Ernst der Lage wohl begriffen?" "Frankfurter Rundschau": "Wer auf harte Ansagen durch die Bund-Länder-Konferenz gehofft hatte, wurde schnell desillusioniert. Vorsorglich hatten die Unionsgeführten Länder schon mal den Widerstand geprobt und einen eigenen Fünf-Punkte-Plan nach Berlin geschickt. Doch die Ampel-Parteien wollen die pandemische Notlage nicht wieder einsetzen. Immerhin soll es den Bundesländern aber durch eine Öffnungsklausel möglich sein, schärfere Maßnahmen gegen die Pandemie durchzusetzen. Regionale Ausgangssperren zum Beispiel und Lockdowns. Der Instrumentenkasten, so Olaf Scholz, solle "angemessen" erweitert werden, ohne wenig betroffene Regionen zu belasten. Mehr hat die SPD offenbar nicht gewollt. Olaf Scholz soll sich bei den Verhandlungen zwar für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen haben, was sinnvoll für die nähere Zukunft sein mag. Aber was hilft es aktuell?" "Reutlinger General-Anzeiger": "SPD, Grüne und FDP saßen lange Zeit in der Falle. Damit das Dreierbündnis überhaupt zustande kam, musste die epidemische Notlage als Gesetzesgrundlage abgeschafft werden. Das war die Bedingung der Liberalen. Doch nachdem die Corona-Zahlen explodierten, wurde der Druck immer größer, den Handlungsspielraum des Staates im Kampf gegen die Pandemie zu erhöhen, statt zu verkleinern. Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts ist der Spielraum der Ampel-Koalitionäre wieder größer geworden. Der designierte Kanzler Olaf Scholz war klug genug, um diese Gelegenheit zu nutzen. Er wird den rechtlichen Instrumentenkasten vergrößern. Beim Treffen mit den Ministerpräsidenten sagte er zu, das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen, um so den Ländern mehr Möglichkeiten an die Hand zu geben. Zugleich soll es bald wieder ein neues Treffen geben." "Stuttgarter Zeitung": "Auch wenn Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und Schulschließungen keine unüberwindbaren juristischen Hürden mehr entgegenstehen, sie bleiben politisch hoch umstritten. Zum Streiten haben Bund und Länder aber schlicht keine Zeit mehr. Dass die Länder nach Berlin zeigen und Handlungen einfordern, dass Berlin den Ländern vorwirft, nicht alles zu tun, was möglich ist, diese Endlosschleife hilft nur dem Virus bei seiner Verbreitung."

 

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Moderatoren bekommen erneut Sendezeit

Am Dienstagabend haben sich Joko Winterscheidt (42) und Klaas Heufer-Umlauf (38) ein weiteres Mal dem Kampf gegen ihren Sender gestellt. Wie in der ersten Ausgabe der neuen Staffel waren die beiden Moderatoren abermals im Finale der Sendung erfolgreich. Zuvor hatte es nicht danach ausgehen, dass es der Abend des Duos sein würde. In vorangegangenen Spielen, in denen sie sich teils Promis wie Nico Santos (28), Elif (28), Axel Stein (39) und Paul Janke (40) stellen mussten, konnten sie sich am Dienstagabend nur drei Vorteile für das Finale erkämpfen. "Wir hatten keine gute Sendung heute", merkte Winterscheidt auch an, bevor die letzten Herausforderungen anstanden. Durch die erspielten Vorteile mussten die Moderatoren vier von insgesamt sieben Doppelaufgaben lösen, für die sie zusammengerechnet jeweils zehn Versuche hatten. Zuvor mussten sie entscheiden, wer welchen Teil der Aufgabe in Angriff nimmt und wie viele Versuche er dafür maximal benötigt. Obwohl sich Winterscheidt beim Auffangen einer Gabel an der Hand verletzte, zeigte sich das Duo im Finale insgesamt recht souverän. Nur die zweite Aufgabe, den Titel der Sendung auf einer unbeschrifteten Tastatur einzutippen, gelang ihnen nicht. Somit erhalten die Moderatoren am 1. Dezember wieder 15 Minuten Live-Sendezeit zur Primetime auf ProSieben. In der vergangenen Woche zeigten die beiden "15 Minuten live aus Joko & Klaas". Sie schluckten winzige Kameras in Pillenform. Während das Duo moderierte, konnten die Zuschauer die Reise der Kamerapillen in Richtung Magen mitverfolgen. Ursprünglich sei ein "seriöser" Beitrag über Vorsorgeuntersuchungen geplant gewesen, woraus aber dann doch nichts wurde, weil man "irgendwann [.] falsch abgebogen" sei. Bei einer Niederlage hätte der Sender diesmal während ihrer Live-Show "Das Duell um die Welt", am 4. Dezember ab 20:15 Uhr, eine Überraschung - "etwas Schreckliches, Unerwartetes, Fürchterliches" - für die beiden gehabt, erklärte Moderator Steven Gätjen (49). Die dritte Folge der neuen Staffel von "Joko & Klaas gegen ProSieben " wird am 7. Dezember ab 20:15 Uhr ausgestrahlt.

 

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Bund, Länder und die Ampel fahren das Klinikwesen an die Wand

Schwerkranke leiden unter verschobenen Operationen. Die Zeit für Experimente in der Corona-Politik sollte vorbei sein. Der Zwang zur Triage wäre ein Verbrechen.

 

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IG Metall beschließt weiteren Kurs im Streit mit Airbus

Im Streit über den geplanten Konzernumbau bei Airbus hat die IG Metall dem Flugzeugbauer mit erneuten Warnstreiks gedroht. Am Mittwoch (11.00 Uhr) will Deutschlands größte Gewerkschaft berichten, wie es in dem seit dem Frühjahr schwelenden Konflikt weitergeht. Zuvor beraten die IG-Metall-Funktionäre und Betriebsräte. Am Freitag hatte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Daniel Friedrich, die fünfte Gesprächsrunde mit dem deutschen Airbus-Personalchef Lars Immisch abgebrochen. "Die Geschäftsführung verweigert sich erneut einer guten Gesamtlösung und will mit dem Kopf durch die Wand", hatte Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, erklärt. Airbus will die Fertigung von Teilen bei Premium Aerotec in Augsburg, im friesischen Varel und in Rumänien verkaufen. Zudem will der Konzern die Montage von Flugzeugrümpfen und -strukturen in einem neuen Tochterunternehmen zusammenfassen. Betroffen wären die Airbus-Werke Stade, Teile des Standorts Hamburg sowie die Tochter Premium Aerotec mit drei der vier Augsburger Werke sowie den Standorten Bremen und Nordenham. Die IG Metall will eine Aufspaltung verhindern. Mit den Betriebsräten fordert sie Beschäftigungsgarantien an den Standorten bis ins kommende Jahrzehnt.

 

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2G-plus-Regel kommt in weiten Teilen Niedersachsens

Vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-Infektion genesen, wird von Mittwoch an vielerorts in Niedersachsen nicht mehr ausreichen. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens ist laut Landesregierung zusätzlich ein negativer Test notwendig. Das gilt etwa für Innenbereiche in Restaurants, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen im Innenraum, Hotels oder körpernahe Dienstleistungen, also etwa Friseure oder Kosmetikstudios. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich in der Regel nicht zusätzlich testen, weil sie das in ihrem Schulalltag bereits oft machen. In wenigen Landkreisen im Bundesland ist 2G plus aufgrund der Corona-Infektionslage noch nicht erreicht. Dies muss allerdings nicht zwingend heißen, dass diese Regionen nicht auch schärfere Maßnahmen verhängen.

 

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+++ 01:14 US-Arzneimittelbehörde empfiehlt Notfallzulassung für Corona-Pille von Merck +++

Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine Notfallzulassung für ein Corona-Medikament des US-Pharmakonzerns Merck empfohlen. Dafür sprach sich eine knappe Mehrheit der Mitglieder des Gremiums nach stundenlanger Diskussion aus. Das Abstimmungsergebnis ist für die FDA nicht bindend, meist folgt die Behörde aber der Einschätzung der Berater. Eine Notfallzulassung der FDA könnte nun innerhalb weniger Tage folgen. Merck hatte vor einigen Wochen mitgeteilt, dass das als Tablette verabreichte Medikament nach einer klinischen Studie bei Risiko-Patienten die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe um 30 Prozent reduziere. +++ 00:35 Sahin prognostiziert noch harte "vier, fünf Monate" +++ Den Menschen in Deutschland stehen nach Ansicht von Biontech-Chef Ugur Sahin wegen der vierten Pandemie-Welle noch "harte vier, fünf Monate" bevor. Wichtig sei es jetzt, Geduld zu haben, die Corona-Verhaltensregeln zu beachten und sich impfen oder boostern zu lassen. Dann werde sich die Situation bis zum Frühjahr deutlich entspannen. Niemand solle wegen Omikron die Nerven verlieren, vielmehr gehe es jetzt darum, allen möglichst schnell Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, sagte Sahin in einem Gespräch mit dem "Wall Street Journal". Omikron könne zu mehr Infektionen führen, Sahin zeigte sich aber zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. +++ 23:58 EU-weiter Handel mit gefälschten digitalen Impfnachweisen nimmt zu +++ In Internet-Foren von EU-Ländern gibt es derzeit einen schwunghaften Handel mit gefälschten Covid-Zertifikaten, mit deren Hilfe dann QR-Codes für digitale Impfnachweise erhältlich sind. Grenzüberschreitende Überprüfungen fänden kaum statt, berichtet das ARD-Magazin "report München". Die Fälschungen würden weder von deutschen Prüf-Apps noch von Apps aus dem EU-Ausland zuverlässig als solche erkannt. Nach den Recherchen verschaffen sich Betrüger über Komplizen in Apotheken Zugang zu den Systemen und stellen QR-Codes auf Bestellung aus. Diese ließen sich meist problemlos in die deutsche Corona-Warn-App sowie die CovPass-App einlesen. Das Bundesgesundheitsministerium erklärte laut ARD, bisher gebe es noch keine Lösung für das Problem des grenzüberschreitenden Einsatzes digitaler Impfnachweise. +++ 23:11 Scholz: 2G im Einzelhandel kommt sicher +++ Bund und Länder werden nach Angaben des designierten Kanzlers Olaf Scholz am Donnerstag mit Sicherheit eine 2G-Regel im Einzelhandel beschließen. "Das, bin ich sicher, wird das Ergebnis sein. Dafür war der Konsens zu eindeutig", sagt der SPD-Politiker im ZDF mit Blick auf die zuvor vereinbarte Ministerpräsidentenkonferenz. Eine Ausnahme sei der Einkauf in Läden "für den täglichen Bedarf". +++ 22:26 Schwesig: An Impfpflicht führt kein Weg vorbei +++ Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig unterstützt die Pläne des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz für eine Impfpflicht in Deutschland. "Es führt kein Weg mehr an der allgemeinen Impfpflicht vorbei", sagte die SPD-Politikerin nach einer Kabinettssitzung in Schwerin. Zuvor hatte sie an einer Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Lage teilgenommen, bei der auch das Thema Impfpflicht erörtert worden sei. Die Hoffnung, dass sich genügend Menschen freiwillig für eine Corona-Schutzimpfung entscheiden, habe sich trotz intensiven Werbens nicht erfüllt. Die Folgen seien nun an der vierten Infektionswelle ersichtlich, die zu hoch sei. "Viele Menschen, die sich impfen lassen haben, die sich jetzt boostern lassen und sich an die Regeln halten, sind total frustriert", erklärte Schwesig. +++ 22:05 Klinik in Rosenheim sendet "Hilferuf" in Rot +++ Aus dem bayerischen Klinikum Rosenheim sendet die Belegschaft einen Hilferuf in Rot: Die Pflegekräfte von zwei Intensivstationen des RoMed Klinikums Rosenheim schalteten am heutigen Abend die LED-Lampen auf rotes Licht - wie seit Tagen beim Schichtwechsel am frühen Abend. Die individuell in unterschiedlichen Farben einstellbaren LED-Lichtleisten in den Patientenzimmern der Intensivstationen seien eigentlich zur Therapieunterstützung und Raumgestaltung gedacht, teilte das RoMed Klinikum mit. Aufgrund der prekären und angespannten Situation in den Kliniken wolle das Intensiv-Team ein Zeichen setzen und habe deshalb abends in allen Zimmern die Lampen auf die Alarmfarbe gestellt. "Das ist ein Hilferuf nach außen. Die Kliniken sind an der absoluten Belastungsgrenze und es werden dringend Pflegekräfte und Intensivärzte gebraucht, die uns unterstützen", sagte der kaufmännische Leiter des Klinikums, Max von Holleben, laut Mitteilung. +++ 21:41 FDP steht "uneingeschränkt" hinter Scholz' Vorschlägen +++ Die FDP steht hinter Vorschlägen des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz für den weiteren Kurs in der Corona-Pandemie. "Die Vorschläge von Olaf Scholz in der heutigen Runde waren natürlich mit der FDP abgestimmt. Sie finden unsere uneingeschränkte Unterstützung", hieß es am Abend aus der Partei. Und: "Wir plädieren gemeinsam dafür, dass die Länder ihre bestehenden Möglichkeiten zur Kontaktbeschränkung nutzen. Zugleich wollen wir pauschale und flächendeckende Lockdowns vermeiden." Scholz hatte in den Stunden zuvor mit Kanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefs der Länder über das weitere Vorgehen beraten. +++ 21:22 WHO rät älteren Menschen vom Reisen ab +++ Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Risikopatienten und älteren Menschen aufgerufen, auf das Reisen derzeit besser zu verzichten. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs sollten vom Reisen im Moment absehen, erklärte die WHO in Genf. Allgemeine Reiseverbote, wie sie von zahlreichen Ländern verhängt wurden, wertete die WHO kritisch. Diese Verbote könnten die Ausbreitung der derzeit grassierenden Omikron-Variante des Coronavirus "nicht verhindern". Zudem könnten sie sich negativ auf die künftige Bereitschaft der Staaten auswirken, die entscheidenden Gesundheitsdaten zu neu auftretenden Varianten zu übermitteln. +++ 20:57 Schottland meldet drei neue Omikron-Fälle +++ In Schottland bestätigen sich drei neue Omikron-Fälle. Das berichtet der Sender Sky News. Insgesamt sind damit in ganz Großbritannien bereits 14 Fälle bekannt, in denen sich Menschen mit der neuen Corona-Variante angesteckt haben. +++ 20:37 Angespannte Klinik-Lage: Berliner Intensivmediziner raten von Extremsport ab +++ In einem unveröffentlichten Appell, aus dem der Berliner " Tagesspiegel " zitiert, warnen die führenden Intensivmediziner der Hauptstadt vor Versorgungseinbrüchen. Demnach könne man die Behandlungen auf den Intensivstationen "nicht mehr lange auf dem heutigen Niveau aufrechterhalten", sollte die Zahl der Covid-19-Patienten weiter steigen. Der Chefarzt einer Berliner Intensivstation, Jörg Weimann, erklärte zudem: "Wir raten dazu, in den nächsten Wochen besonders vorsichtig zu sein. Dazu zählt etwa Extremsport auszusetzen, riskanten Drogenkonsum vermeiden und äußerst wachsam am Straßenverkehr teilzunehmen." +++ 20:19 Leipzigs OB fordert harten Lockdown für Sachsen, Thüringen und Bayern +++ Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung spricht sich für einen harten Lockdown in Sachsen, Thüringen, Bayern und angrenzenden Gebieten aus. "Keine Veranstaltungen, kein Einzelhandel - außer für Waren des täglichen Bedarfs, keine Gastronomie", sagte der SPD-Politiker in einem Interview der "Leipziger Volkszeitung". Das öffentliche und wirtschaftliche Leben müsse bis Anfang des neuen Jahres auf ein Mindestmaß zurückgefahren, Kontakte müssten drastisch reduziert werden, um die Infektionsketten zu durchbrechen. Jung plädierte außerdem dafür, auch geimpfte Angehörige von positiv Getesteten in Quarantäne zu schicken. Dass dies nicht geschehe, sei ein "Fehler im System". Der seit Anfang voriger Woche in Sachsen geltende Teil-Lockdown habe bereits Wirkung gezeigt, sagte Jung weiter. Aus ersten Auswertungen von Bewegungsprofilen sei eine 40- bis 50-prozentige Verringerung der Mobilität der Menschen abzulesen. Die Maßnahmen reichten jedoch nicht aus, um die extrem hohen Infektionszahlen im Freistaat deutlich zu reduzieren. +++ 19:38 Bundesländer melden 53.675 Neuinfektionen +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 5.861.485 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 53.675 neue Fälle hinzu. Das sind 214 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 397 (Vorwoche: 337) auf 101.454. Als aktuell infiziert gelten 842.114 Personen. Die Ansteckungsrate (Sieben-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,9 angegeben (Vortag: 0,93). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4636 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2383 davon werden invasiv beatmet. Rund 3121 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

 

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Kampf gegen Antisemitismus an Schulen

Antisemitismus ist bei jungen Menschen weit verbreitet. Auf Schulhöfen wird das Wort "Jude" als Schimpfwort benutzt. Ein Duisburger Pädagoge kämpft dagegen an. Burak Yilmaz erinnert sich noch gut an den Tag, an dem er anfing, sich verstärkt mit Antisemitismus zu beschäftigen. Vor zwölf Jahren arbeitete er als junger Pädagoge in einem Duisburger Jugendzentrum. Mehrere Jugendliche kamen zur Tür hinein, machten vor ihm den Hitlergruß und riefen "Heil Hitler". Es seien muslimische Jugendliche gewesen, erzählt Yilmaz - und sie kamen direkt von einer Anti-Israel Demonstration. Heute steht Yilmaz im Duisburger Norden vor einer Gruppe von Zehntklässlern und erzählt die Geschichte aus dem Jugendzentrum. Er will aufklären und junge Menschen für das Thema Antisemitismus sensibilisieren. Bei einer historischen Stadtteilführung erzählt er den Jugendlichen, dass hier, in ihrem eigenen Viertel, früher viele Juden lebten. Dann schildert er, wie jüdische Geschäfte und Synagogen brannten, und wie jüdische Menschen von den Nazis ermordet wurden. Die Schülerinnen und Schüler hören gebannt zu, das Entsetzen steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Sie sei schockiert und überrascht, erzählt die 16-jährige Nikola. Ihr Mitschüler Aziz ergänzt: "Ich hatte keine Ahnung, dass in Duisburg so viel passiert ist." Vom Holocaust hat der 15-Jährige nicht erst durch die Stadtteilführung erfahren. Allerdings war die Judenvernichtung für ihn bislang etwas, das vor allem in anderen Städten, zum Beispiel in Berlin, stattgefunden habe. Vom Grauen in ihrer eigenen Wohngegend zu erfahren, verändert, wie die Jugendlichen den Holocaust wahrnehmen. Plötzlich ist der Schrecken sehr viel näher. Diese Erfahrung ist Teil des pädagogischen Konzepts von Yilmaz. "Der Holocaust hat nicht in den Konzentrationslagern begonnen, sondern vor der eigenen Haustür", sagt der Seminarleiter. Yilmaz besucht mit seiner Seminarreihe verschiedene Schulen. Gefördert wird er dabei von der Antisemitismusbeauftragten in Nordrhein-Westfalen. Eine Woche nach der Stadtteilführung steht Yilmaz in der Aula der Duisburger Gesamtschule, an der die Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Er stellt ihnen Fragen zu ihren eigenen Erfahrungen mit Antisemitismus. Die Frage, ob sie das Wort "Jude" schon mal als Schimpfwort gehört hätten, wird von fast allen Schülern bejaht. "In der Schule wird das voll oft gesagt", sagt Lukas. Ihr selbst sei es schon in der dritten Klasse passiert, erzählt Alaa. Sie habe sich mit einer Freundin gestritten. Daraufhin habe die Freundin "Du Jüdin" zu ihr gesagt und damit versucht auszudrücken, dass sie jetzt nicht mehr mit ihr befreundet sei. Sie finde es einfach schrecklich, dass Kinder sich so verhielten, sagt Elissa. "Das sind vielleicht kleine Kinder - aber man weiß nicht, wozu das später führen kann." Im Verlauf des Seminars streut Yilmaz immer wieder Berichte über antisemitische Vorfälle ein. Er erzählt beispielsweise von den Protesten vor einer Synagoge in Gelsenkirchen im Mai dieses Jahres. Zu dieser Zeit gab es im Nahen Osten erneut Kämpfe zwischen Israelis und Palästinensern. Die Wut der jugendlichen Demonstranten traf aber in Deutschland lebende Juden. "Die haben vor der Synagoge gerufen 'Scheiß Juden, scheiß Juden'", erzählt Yilmaz den Schülerinnen und Schülern. "Und in der Begründung haben sie gesagt: 'Wir wollten Israel kritisieren'. Also, wenn man Israel kritisiert, dann gehe ich nicht vor eine Synagoge", stellt der Seminarleiter klar. Durch solche Schilderungen wird den Jugendlichen im Verlauf des Seminars immer bewusster, was es heißt, als Jude in Deutschland zu leben. Die 15-jährige Kader Hazal ist bedrückt: "Vielleicht sind die Juden sich bis heute noch nicht sicher, ob sie einfach durch die Straßen laufen können, ohne nach hinten schauen zu müssen." Aziz sagt, er wolle versuchen zu helfen, dass Juden in Deutschland ihre Identität nicht verstecken müssen. Der Entschluss der Schülerinnen und Schüler steht fest: Sie wollen von jetzt an auch andere Menschen aufklären - und gemeinsam gegen Antisemitismus kämpfen.

 

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Ghislaine Maxwell und der Fall Epstein: die wichtigsten Fragen

Jeffrey Epstein war des sexuellen Missbrauchs angeklagt, als er sich im August 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Am 29. November begann nun der Prozess gegen seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell, die ihm jahrelang neue Mädchen zugeführt haben soll. Eine Gerichtszeichnung zeigt die Zeugin (hinten rechts) weinend. Die neusten Entwicklungen Wer war Jeffrey Epstein? 1953 als Kind einer jüdischen Familie geboren, verbrachte Jeffrey Epstein den Grossteil seiner Kindheit im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Nachdem er sein Mathematikstudium ohne Abschluss beendet hatte, arbeitete er zunächst als Mathematiklehrer, bevor er im Jahr 1976 als Börsenspekulant bei der Investmentbank Bear Stearns einstieg. Dort wurde er 1980 Mitglied der Geschäftsleitung. Zwei Jahre später gründete er mit der Firma J. Epstein & Co. seine eigene Vermögensverwaltung, spezialisierte sich auf Geldanlagen für Milliardäre und verdiente damit selbst einen Haufen Geld. Zu seinen Kunden gehörte etwa Leslie Wexner, der Besitzer der bekannten Damenunterwäsche-Kette Victoria’s Secret. Obwohl Epstein in den Medien oft als Milliardär bezeichnet wurde, war die Grösse seines Vermögens unbekannt. Das amerikanische Magazin «Forbes» listete ihn nicht als Milliardär auf. Dennoch war Epsteins Vermögen immens: Nebst einer Villa in Florida besass er eine Ranch in New Mexico, eine Wohnung in Paris, zwei Privatjets sowie eine der Jungferninseln. Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und seine mutmassliche Mittäterin Ghislaine Maxwell im Jahr 2005 an einer Benefizveranstaltung an der Wall Street. Was wurde Epstein vorgeworfen? In der 2019 veröffentlichten Anklageschrift war von Prostitution, Menschenhandel und der vielfachen Vergewaltigung Minderjähriger die Rede. Konkret warf die New Yorker Staatsanwaltschaft dem damals 66-Jährigen vor, Dutzende von minderjährigen Mädchen missbraucht und sie seinen Freunden zur Verfügung gestellt zu haben. Zwischen 2002 und 2005 soll Epstein in den amerikanischen Gliedstaaten New York und Florida zudem einen Sexsklavenring mit Minderjährigen aufgebaut haben. Ein Schneeballsystem soll für stetigen Nachschub an Mädchen gesorgt haben. Mindestens 80 der Opfer, so steht es in den Ermittlungsakten, sollen zum Zeitpunkt der Tat 14 Jahre oder jünger gewesen sein. Die Vorwürfe gegen Epstein waren nicht neu; er galt bereits seit über einem Jahrzehnt höchst offiziell als Sexualstraftäter. 2008 wurde Epstein im Gliedstaat Florida wegen fast identischer Anschuldigungen angeklagt, nachdem mehrere Mädchen eine Klage gegen ihn eingereicht hatten. Damals halfen ihm aber offenbar seine Beziehungen, einer langen Haftstrafe zu entgehen. Er sass schliesslich nur 13 Monate ab. Zudem wurden ihm jeden Tag zwölf Stunden Ausgang gewährt. Wie bereits 2008 plädierte Epstein auch 2019 auf nicht schuldig. Wäre das Verfahren neu aufgerollt und er schuldig gesprochen worden, hätte ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu 45 Jahren gedroht. Doch dazu sollte es wegen seines frühzeitigen Todes nicht mehr kommen. Wie ist Epstein gestorben? Epstein wurde am 10. August 2019 in seiner Zelle des Metropolitan Correctional Center in New York tot aufgefunden. Laut offiziellen Angaben hat er im Alter von 66 Jahren Suizid begangen. Nach seinem Tod verbreiteten sich jedoch Verschwörungstheorien, wonach Epstein Hilfe zum Selbstmord erhalten habe oder womöglich gar umgebracht worden sei. Die Ermittlungen deuteten jedoch auf einen Fehler der Justizbehörden hin. So war Epstein bereits drei Wochen vor seinem Tod mit Wunden am Hals in seiner Zelle entdeckt worden. Danach hatte es für ihn erhöhten Schutz vor anderen Häftlingen sowie die «suicide watch» gegeben. Damit ist ein intensiver Überwachungsprozess gemeint, mit dem sichergestellt werden soll, dass eine Person keinen Selbstmordversuch unternehmen kann. Dieser Prozess war aber nach nur sechs Tagen wieder aufgehoben worden. Heute geht man deshalb davon aus, dass Epsteins Suizid aufgrund der laxen Vorkehrungen im New Yorker Gefängnis möglich geworden war. Hier bekommen Sie Hilfe Wenn Sie selbst Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Unterstützung benötigt, wenden Sie sich bitte an die Berater der Dargebotenen Hand. Sie können diese vertraulich und rund um die Uhr telefonisch unter der Nummer 143 erreichen. Spezielle Hilfe für Kinder und Jugendliche gibt es unter der Nummer 147. Wer waren Epsteins Freunde? Epsteins Tätigkeit als Hedge-Funds-Manager war sein Schlüssel zur Welt der Reichen und Berühmten: Epstein feierte in Villen rauschende Partys, liebte die Gesellschaft schöner, meist junger Frauen und umgab sich gerne mit den Reichen und Mächtigen. Zu seinem Freundeskreis gehörten neben anderen der Ex-Präsident Bill Clinton, der Schauspieler Kevin Spacey und der britische Prinz Andrew. Gegen Letztgenannten wurde vor einigen Jahren ebenfalls der Vorwurf laut, über Epstein an Minderjährige für Sex gelangt zu sein. Dieser Vorwurf wird sowohl von Andrew als auch vom Buckingham-Palast bis heute zurückgewiesen. Im August 2021 ist gegen Andrew in den USA eine Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs eingereicht worden. Klägerin ist das Epstein-Opfer Virginia Giuffre. Sie wirft dem Prinzen vor, sie 2001 im Alter von 17 Jahren mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Auch der heutige amerikanische Präsident Donald Trump schwärmte einst von Epstein. Gegenüber dem Magazin «New York» erklärte Trump im Jahr 2002, dass er Epstein seit vielen Jahren kenne und es in seiner Gegenwart sehr lustig sei. Epstein sei ein toller Typ. «Man sagt, er liebe wie ich schöne Frauen und sie seien eher auf der jüngeren Seite», so Trump damals. Wer ist Ghislaine Maxwell? Die 59-jährige Ghislaine Maxwell dürfte in Jeffrey Epsteins Leben eine Schlüsselrolle gespielt haben: Sie gilt als mutmassliche Mittäterin der Missbräuche. Maxwell soll Epstein jahrelang neue Mädchen zugeführt haben, indem sie sie unter dem Vorwand, sie für Massagen einzustellen, in das gemeinsame Anwesen von Epstein und Maxwell lockte. Amerikanische Medien berichteten Ende März 2021 unter Berufung auf Gerichtsdokumente, dass die Anklageschrift gegen die 59-Jährige um ein viertes Opfer erweitert wurde. Die Vorwürfe drehen sich um Sexhandel mit einer 14-jährigen Minderjährigen in den Jahren von 2001 bis 2004. Maxwell wurden im Juli 2020 im Fall von drei Mädchen unter anderem Verführung zu illegalen Sexhandlungen und Meineid im Zeitraum von 1994 bis 1997 vorgeworfen. Maxwell streitet alle Schuld ab. Bei einer Verurteilung im Prozess, der am 29. November beginnt, drohen ihr bis zu 35 Jahre Haft. Maxwell sitzt seit dem Sommer 2020 im Gefängnis. Maxwell ist die Tochter des Londoner Verlegers Robert Maxwell. Sie kam in den frühen 1990er Jahren nach New York, wo sie Epstein traf. Die beiden wurden ein Liebespaar und sollen danach Freunde geblieben sein. Nach Epsteins Festnahme und seinem Selbstmord im vergangenen Sommer hat sich Maxwell an verschiedenen Orten in New England versteckt – bis sie im Juli 2020 schliesslich verhaftet wurde. Service Abonnemente Marktplätze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote

 

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"Die Führung ist da"

Ein Regierungswechsel inmitten der vierten Welle der Pandemie stellt die Politikspitzen vor eine besondere Herausforderung. Nach den Bund-Länder-Beratungen versicherte Noch-Vizekanzler Scholz in den tagesthemen, die neue Regierung sei bereit zum Handeln. Trotz des Regierungswechsels sieht der designierte Kanzler-Nachfolger Olaf Scholz die Führung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gut vorbereitet. Nach den Beratungen von Bund und Ländern am Nachmittag sagte Scholz in den tagesthemen, es seien "jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen worden" und bekräftigte: "Die Führung ist da." Der Auftrag der neuen Regierung sei klar: "Wir müssen impfen, wir werden dazu einen Krisenstab einsetzen und wir brauchen neue Kontaktbeschränkungen, um das Infektionsgeschehen im Blick zu behalten." Kritik daran, dass die SPD noch immer keinen Bundesgesundheitsminister benannt hat, wies Scholz als "völlig unberechtigt“ zurück. Tatsächlich werde nächste Woche klar sein, welche Frauen und Männer für die SPD in die Bundesregierung einträten und "dann tritt die Regierung auch schnell zusammen und wird ihre Arbeit aufnehmen“. Mit Blick auf die Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht sprach sich Scholz für eine entsprechende Abstimmung im Parlament ohne die sonst übliche Fraktionsdisziplin aus. Eine Abstimmung ohne Fraktionszwang kommt bei ethisch heiklen Fragen in Betracht. Auch bei der Frage nach der Impfpflicht gehe es um eine Gewissensfrage, so Scholz. Zuvor hatten sich am Nachmittag Bund und Länder bei Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel und ihrem designierten Nachfolger auf neue, zusätzliche Corona-Maßnahmen geeinigt. In einem vorläufigen Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, hieß es, man wolle in einem "Akt der nationalen Solidarität" dafür sorgen, dass die Infektionszahlen sinken und das Gesundheitssystem entlastet werde. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Regierungssprecher Steffen Seibert teilten jeweils mit, die Details sollten in einem nächsten Schritt auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag abgesegnet werden. Im Anschluss erfolge die Umsetzung in den Verordnungen der Länder. Die Pläne von Bund und Ländern sehen dem vorläufigen Papier zufolge vor, bis Weihnachten eine neue Impfoffensive zu starten. Bis dahin brauche man bis zu 30 Millionen zusätzliche Impfungen in Form von Auffrischungen, Erst- und Zweitimpfungen. Dazu sei bereits ein Bund-Länder-Krisenstab eingesetzt worden, der umgehend seine Arbeit aufnehmen werde. Dieser kümmere sich um auftauchende Probleme etwa bei der Logistik und den Impfstofflieferungen. Bundeswehr-General Carsten Breuer soll diesen Krisenstab leiten, wie Regierungssprecher Seibert bestätigte. Zur Umsetzung der Impfkampagne soll der Kreis der zur Durchführung von Impfungen Berechtigten ausgeweitet werden - etwa auf Apothekerinnen und Apotheker sowie auf Pflegefachkräfte. Weil der Impfschutz im Laufe der Zeit deutlich nachlasse, solle der Impfstatus perspektivisch nach sechs Monaten seine Anerkennung als "vollständig" verlieren, hieß es weiter. Zudem ziehen Bund und Länder offenbar eine bundesweite 2G-Regel im Einzelhandel in Erwägung. Demnach dürften nur noch Geimpfte und Genesene Geschäfte betreten. Ausgenommen davon sind Läden des täglichen Bedarfs. Bund und Länder planen demnach auch strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sollen dann auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts beschränkt werden. Kinder bis zu 14 Jahren sollen davon ausgenommen sein. In Regionen mit einer hohen Inzidenz oder Hospitalisierungsrate sollen Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen den Plänen zufolge künftig geschlossen werden. Über Grenzwerte wurde zunächst aber noch nichts bekannt. Insgesamt sollen Großveranstaltungen deutlich eingeschränkt werden. Volle Fußballstadien wie am vergangenen Wochenende seien "nicht akzeptabel", hieß es. Ergänzend zur 2G-Regel sei etwa eine 2GPlus-Regelung denkbar, also ein zusätzlicher aktueller Corona-Test. In Schulen ist dem vorläufigen Papier zufolge außerdem eine generelle Maskenpflicht für alle Klassenstufen geplant. Diskutiert wurde auch über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Darüber werde der Bundestag zeitnah anhand von Gruppenanträgen entscheiden, hieß es. Die Impfpflicht könne greifen, sobald alle, die sich jetzt dazu entschließen, geimpft seien. Dies könne zum Beispiel ab Anfang Februar der Fall sein. Zuvor hatte Scholz bereits Sympathien für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona gezeigt. Im Sender Bild TV kündigte er ein Gesetzgebungsverfahren für eine allgemeine Impfpflicht an, das noch in diesem Jahr eingeleitet werden könnte. Über die geplante Vorschrift sollten die Abgeordneten dann frei nach ihrem Gewissen abstimmen können. Er begründete das Vorhaben mit dem notwendigen Schutz der Bevölkerung. "Wir werden ein Gesetzgebungsverfahren auf den Weg bringen, wo jeder Abgeordnete nach seinem Gewissen abstimmen kann über eine allgemeine Impfpflicht", sagte Scholz. Dabei sehe er allerdings nicht die künftige Bundesregierung als Akteur, vielmehr sei dies Sache des Parlaments. Bereits zuvor solle es eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für Alten- und Pflegeheime geben. Auch die Bundesärztekammer spricht sich für eine allgemeine Corona-Impfpflicht aus. "Eine sehr hohe Impfquote stellt die einzige Möglichkeit dar, aus der Lockdown-Endlosschleife mit massiven psychosozialen Kollateraleffekten insbesondere für Kinder und Jugendliche herauszukommen", heißt es in einem Schreiben des Präsidiums an die Teilnehmer der Bund-Länder-Beratungen. Der Bund müsse unverzüglich gesetzliche Regelungen für eine verfassungsrechtlich abgesicherte Impfpflicht für alle Erwachsenen schaffen, bei denen keine medizinischen Gegenanzeigen vorliegen. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) forderte die Wiederausrufung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. "Ohne diesen Beschluss haben wir Asymmetrie der Corona-Maßnahmen", sagte Kretschmann. Nach dem Infektionsschutzgesetz dürften die Länder zwar Kulturorte schließen, aber keine Geschäfte oder Messen. "Wenn wir Theater schließen, aber Bordelle offen lassen müssen, können Sie sich die Diskussion ja vorstellen", sagte Kretschmann. Söder zeigte sich zufrieden mit den heutigen Beratungen von Bund und Ländern. "Man kann sagen: Die Richtung stimmt", sagte er in München. Die Linie, auf die man sich verständigt habe, sei "auf jeden Fall so was wie ein Corona-Paket und ein Stück weit auch eine Notbremse". Söder dankte dabei ausdrücklich dem voraussichtlich neuen Bundeskanzler Scholz. "Es ist besser gelaufen, als ich gedacht habe. Es ist eine Menge vorangekommen. Und ich sage das jetzt auch so persönlich: Daran hat auch heute Olaf Scholz seinen Anteil." Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sprach von einem "gemeinsamen Verständnis" der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sowie von Merkel und Scholz über die kritische bis dramatische Lage in Deutschland. Er heiße Scholz' Bereitschaft, beim Infektionsschutzgesetz nachzubessern, gut. Dies sei besonders wichtig für die Länder mit sehr hohen Infektionszahlen. Mit Informationen aus dem ARD-Hauptstadtstudio

 

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Erbmonarchie: Japans Prinzessin Aiko wird volljährig

Tokio (dpa) - Auf ihr ruhen die Hoffnungen vieler Menschen in Japan: Prinzessin Aiko. Das einzige Kind von Kaiser Naruhito und seiner Gemahlin Masako wird am 1. Dezember 20 Jahre alt - und damit volljährig. Nur männliche Thronfolger - bislang Normalsterbliche Japanerinnen und Japaner dürfen ab diesem Alter Alkohol trinken, Rauchen und zur Wahl gehen. Die hinter den dicken Mauern des Kaiserpalastes in Tokio lebende Aiko darf dagegen nicht nur nicht wählen, sie darf nicht einmal in der Öffentlichkeit ihre eigene Meinung äußern. Und noch eines ist ihr verwehrt: der Thron. Auf den dürfen nach dem geltenden Hofgesetz nur Männer der männlichen Kaiserlinie. Doch der ältesten Erbmonarchie der Welt geht langsam der männliche Nachwuchs aus. Ist Aiko die Rettung? Seit ihrer Hochzeit mit Naruhito im Juni 1993 hatte Masako unter einem gewaltigen Erwartungsdruck gestanden, der Nation einen Thronfolger zu gebären. Als schließlich am 1. Dezember 2001 Aiko zur Welt kam, löste dies im Volk zwar Jubel und Erleichterung aus. Die Nachricht, dass es ein Mädchen ist, kam für viele allerdings überraschend, hatte man doch allgemein einen Jungen erwartet. Aikos Geburt löste denn auch eine Debatte darüber aus, ob das für manche frauenfeindliche Hofgesetz geändert werden sollte, um die Zukunft der Monarchie zu sichern. 2005 schien man fast so weit. Doch es sollte anders kommen. Als ein Entwurf zur Gesetzesänderung fast im Parlament eingebracht werden konnte, verkündete plötzlich Kiko, die Frau von Kronprinz Akishino, Naruhitos Bruder, dass sie noch ein weiteres Kind erwarte. "Natürlich war es ein Junge. Und schon war das Thema Kaiserin wieder vom Tisch", erklärt Ernst Lokowandt, ein intimer Kenner des japanischen Kaiserhauses. Doch als kürzlich Kikos älteste Tochter Mako (29) ihren bürgerlichen Studienfreund Kei Komuro heiratete und damit aus dem Hof ausschied, gewann die Debatte über die Thronfolge wieder an Fahrt. Während Mako und ihr Mann nach jahrelanger Kontroverse wegen eines Streits um Geld in Komuros Familie Japan für immer den Rücken kehrten, richten sich nun die Augen der Öffentlichkeit zunehmend auf ihre Cousine, Prinzessin Aiko. Hinter dem dichten Chrysanthemenvorhang des Kaiserhauses lebt sie in den Augen vieler ein Leben, wie es sich für eine Prinzessin gebührt. Wie ihr Vater, Kaiser Naruhito, besuchte Aiko die frühere Adeligenschule Gakushuin. Seit vergangenem Jahr studiert sie an der Gakushuin-Universität japanische Sprache und Literatur. Wie ihre Mutter liebt sie Tiere, hat einen Hund namens Yuri und züchtete seit ihrer Grundschulzeit Seidenwürmer - eine Aufgabe, die grundsätzlich Kaiserinnen haben. In ihrer Abschlussarbeit an der Oberschule beschäftigte sich Aiko mit "Katzen und Hunden der Heian-Zeit" (794-1185) in der Literatur. Im Mai dieses Jahres verabschiedete sie ihr geliebtes kaiserliches Reitpferd Toyoyoshi-go in den Ruhestand. 80 Prozent wünschen sich eine Frau auf dem Thron Als Aiko acht Jahre alt war, soll die kleine Prinzessin ebenso wie andere Kinder von Jungs an ihrer Schule gemobbt worden sein. Nachdem sie eine Weile dem Unterricht ferngeblieben war, brachte ihre Mutter Masako sie täglich zur Schule und holte sie wieder ab. Ein Vertreter des Hofes hielt sich zudem im Klassenzimmer auf. Eine Klassenfahrt ihrer Tochter soll die damalige Kronprinzessin Masako laut Medien gar in ihrem Dienstwagen samt ihrem höfischen Tross begleitet haben. "Das Volk verfolgt Aikos Leben mit großem Interesse", erklärt Lokowandt. In einer jüngsten Umfrage befürworteten mehr als 80 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger eine Frau auf dem Thron. Selbst in der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) gibt es laut Medien zunehmend Stimmen, die sich dafür aussprechen, dass Aiko eines Tages ihrem Vater Naruhito als Kaiserin auf dem Thron folgen sollte. Dies wäre an sich auch nichts Neues für Japan, denn zwischen dem 6. und dem 18. Jahrhundert hatte es gleich acht weibliche Monarchen in Japan gegeben. Die letzte war Go-Sakuramachi, die von 1762 bis 1771 regierte. Der Legende nach hat die Familie ihren Ursprung in der Sonnengöttin Amaterasu-omikami. In Japan kommt der Sicherung der kaiserlichen Thronfolge große Symbolkraft zu. Der Tenno ("Himmlischer Herrscher") gilt seit der Nachkriegszeit zwar nicht mehr als göttlich, aber nach der Verfassung ist er das "Symbol des Staates und der Einheit des Volkes". Regierungsbefugnisse sind Japans Monarchen alle genommen. Bis Ende des Jahres soll nun ein Gremium von Experten einen Vorschlag zur Lösung der Thronfolgeproblematik ausarbeiten. Denn die Zeit drängt: Derzeit stehen theoretisch nur noch drei Kandidaten als Nachfolger für Aikos Vater auf dem Thron bereit: Sein Bruder, Kronprinz Akishino (55), dessen 15 Jahre alter Sohn Prinz Hisahito und Naruhitos Onkel Masahito - der 85 Jahre alt ist. Sollte also Hisahito - der erste Prinz in Japan seit 41 Jahren und das einzige noch verbliebene männliche Mitglied der jüngsten Generation der Kaiserfamilie - eines Tages nicht für männlichen Nachwuchs sorgen, "hört das Kaiserhaus auf zu existieren", so Tenno-Experte Lokowandt. Würde das Haushofgesetz jedoch so geändert, dass grundsätzlich das erstgeborene Kind - unabhängig vom Geschlecht - auf den Thron kommt, wäre das Nachwuchsproblem gelöst. Denn dann würde auch einer erstgeborenen Tochter die Thronfolge vor einem jüngeren Bruder oder einem Cousin ermöglicht. Mit anderen Worten: Aiko würde eines Tages Kaiserin. Doch Japans Nationalisten ist die Vorstellung von Frauen auf dem Thron ein Graus. Dass die Nachkriegsverfassung des Landes die Gleichheit der Geschlechter vorsieht, interessiert sie nicht. Sie würden lieber eine Wiederaufnahme einiger Kaiserhausfamilien sehen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Status verloren und zu Privatpersonen geworden waren. Experten halten das jedoch für eine Schnapsidee. Schließlich lebten diese Familien längst ein normales Leben als Bürgerliche und würden wohl kaum ihre Freiheiten gegen die Zwänge am Hofe tauschen wollen. Und so wartet Japan weiter auf eine Lösung. Derweil wird Prinzessin Aiko ihren Geburtstag nach alter Tradition begehen. Dazu gehören Pilgergänge zu Shinto-Heiligtümern am Hofe, wo ihre kaiserlichen Vorfahren und Japans Götter verehrt werden. Aber erst vier Tage nach ihrem Geburtstag, weil sie an dem Tag zur Universität muss. Fortan wird Aiko dann als volljähriges Hofmitglied offizielle Aufgaben übernehmen. Wozu vielleicht ja eines Tages auch der Thron gehört.

 

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Carsten Breuer ist Deutschlands Corona-General

Ein Generalmajor soll die schleppende Corona-Impfkampagne auf Trab bringen: Carsten Breuer wird den Krisenstab der Ampel-Koalition leiten. Der 56-Jährige gilt als Logistik-Experte und erfahrener Krisenmanager. Der Bundeswehr-General Carsten Breuer soll den neuen Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt leiten. Dies teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach den Bund-Länder-Beratungen zur Pandemielage mit. Der Bund-Länder-Krisenstab soll demnach umgehend eingerichtet werden und "Koordinierung und Zusammenarbeit bei der Steuerung der Impfkampagne, bei Impfstofflieferung und -verteilung stärken". Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz hatte Breuer zuvor als künftigen Leiter des neuen Krisenstabs vorgestellt. Mit der Berufung des 56-Jährigen setzen die Ampel-Parteien auf einen auch im Corona-Krisenmanagement erfahrenen Soldaten. Der Kommandeur des in Berlin ansässigen Kommandos Territoriale Aufgaben koordiniert bereits seit dem vergangenen Jahr die Aufgaben der Bundeswehr in Pandemie-Belangen. Breuer gilt als Logistik-Experte mit umfassenden Erfahrungen im Krisenmanagement. Sein für Einsätze der Bundeswehr im Inland zuständiges Kommando half unter seiner Führung in den vergangenen Jahren auch bei Schnee- und Hochwasserkatastrophen. Breuer war auch als als KFOR-Kommandant im Kosovo im Einsatz und diente nach Stationen im NATO-Hauptquartier in Brüssel und dem Bundesverteidigungsministerium 2014 auch in Afghanistan. 2018 übernahm er die Leitung des Kommandos Territoriale Aufgaben. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nannte Breuers Ernennung eine "sehr gute Entscheidung". Breuer sei "als ein wichtiger Berater auch hier im Freistaat Sachsen" bekannt und habe dort eine wichtige Rolle bei der Fluthilfe gespielt. Breuer sei der richtige Kandidat für den Leitungsposten in dem Krisenstab, befand bereits am Montag die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. "General Breuer hat sich seit Beginn der Pandemie um Corona-Krisenmanagement und Amtshilfe für Kommunen verdient gemacht", schrieb sie im Online-Dienst Twitter. "Als Leiter des Kommandos, das für die Bundeswehr im Innern und damit für die Bewältigung nationaler Krisen und Notlagen zuständig ist, ist er genau der Richtige."

 

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Neuer Opel Astra Sports Tourer Der Kompakte kommt groß raus

Erst im September hat Opel die neue Astra-Generation vorgestellt – jetzt folgt auch schon der Sports Tourer genannte Kombi. Erste Informationen zu Motoren, Design, Technologien und Innenraum lesen sie mit BILDplus!

 

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Das Kalenderblatt am 1. Dezember – was ist heute passiert?

Berlin. Das aktuelle Kalenderblatt für Mittwoch, den 1. Dezember 2021: Was geschah heute, wer wurde geboren, wer ist gestorben? Die Ereignisse in der Übersicht. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Ein Blick in die Geschichte kann den Blick auf die Gegenwart schärfen. Welche Ereignisse fanden am 1. Dezember statt? 2020 – Bei einer Amokfahrt im rheinland-pfälzischen Trier sterben fünf Menschen, darunter ein neun Wochen altes Baby. 24 Menschen werden teils schwer verletzt. In einer Fußgängerzone hatte ein 51-jähriger Deutscher mit einem Geländewagen gezielt Passanten überfahren. Er kommt in Untersuchungshaft. 2020 – Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer beantragen bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema die Zulassung für ihren Corona-Impfstoff. Zuvor hatte bereits das US-Unternehmen Moderna einen Antrag eingereicht. 2006 – Der Bundestag beschließt die jahrelang umstrittene Anti-Terror-Datei. Sie soll beim Bundeskriminalamt eingerichtet werden und vorhandene Informationen von Polizei und Geheimdiensten vernetzen. 1991 – In der Ukraine entscheiden sich mehr als 80 Prozent der Bürger in einem Volksentscheid für die Unabhängigkeit der bisherigen Sowjetrepublik. 1971 – Der Deutsche Depeschen Dienst (ddp) wird gegründet. Die Nachrichtenagentur geht aus der amerikanischen Agentur UPI hervor. 1966 – Der Bundestag wählt den CDU-Politiker Kurt Georg Kiesinger zum Bundeskanzler. Mit der SPD bildet er die erste Große Koalition auf Bundesebene. Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt wird Außenminister. 1936 – Im „Gesetz über die Hitlerjugend“ wird die Jugendorganisation der Nationalsozialisten zum staatlichen Jugendverband erklärt. Für Jungen ab dem zehnten Lebensjahr wird die Mitgliedschaft im „Deutschen Jungvolk“, für Mädchen im „Jungmädelbund“ Pflicht. 1911 – In Berlin wird Hugo von Hofmannsthals Schauspiel „Jedermann“ unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt. 1876 – Die Berliner Stadtrohrpost mit anfangs rund 26 km Fahrrohr und 15 Rohrpostämtern wird der Allgemeinheit öffentlich zugänglich gemacht. Wer wurde am 1. Dezember geboren? 2001 – Aiko (20), japanische Prinzessin, Tochter des japanischen Kaisers Naruhito und seiner Ehefrau Kaiserin Masako 1966 – Michael Behrmann (55), deutscher Hockeytrainer, Bundestrainer Damen Feldhockey 2006-2012 1951 – Treat Williams (70), amerikanischer Schauspieler („Hair“, „Everwood“ (TV-Serie)) 1946 – Gilbert O‘Sullivan (75), irischer Sänger und Songschreiber („Clair“, „Alone Again“) 1946 – Karlheinz Kögel (75), deutscher Unternehmer, gründete unter anderem das Marktforschungsinstitut media control und den Last-Minute-Reiseveranstalter L‘Tur; Vorstandsvorsitzender L‘Tur (1987-2008) Wer ist am 1. Dezember gestorben? 2011 – Christa Wolf, deutsche Schriftstellerin („Kassandra“, „Kein Ort. Nirgends“, „Nachdenken über Christa T.“, „Der geteilte Himmel“), geb. 1929 1521 – Leo X., Papst 1513-1521, er exkommunizierte Martin Luther und seine Anhänger, geb. 1475 RND/dpa

 

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Vollstrom ist das neue Vollgas: Der Porsche Taycan GTS im Test

Von wegen öko: Elektroautos stehen für die nächste Dimension von Power. Ganz vorne dabei sind die berühmt-berüchtigten Spieler – wie Porsche mit dem Taycan GTS. Der Test.

 

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30 Millionen Impfungen bis Weihnachten? Experten zweifeln an Umsetzbarkeit

Hannover. Der Epidemiologe Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen, hält eine Ausweitung der 2G-Regel für notwendig. „Mit einer gut überprüften 2G-Regel könnte die vierte Welle abgebrochen oder zumindest auf ein Plateau geführt werden“, sagte Zeeb dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. In Ländern mit sehr hohen Inzidenzen wie etwa Sachsen oder Thüringen müssten aber auch regionale Lockdowns verhängt werden. „Dort werden nur drastische Beschränkungen helfen“, so Zeeb. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Dass die Impferlaubnis auch auf andere Gruppen wie etwa Apotheker, Zahn- oder Tierärzte ausgeweitet werden könnte, befürwortet Zeeb. „Das könnte eine super Ergänzung geben, zumal besonders Apotheken viel dezentraler aufgestellt sind als viele Arztpraxen.“ Auch der Virologe Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, spricht sich für eine Erweiterung der Impferlaubnis. „Wichtig ist dabei aber die rechtliche Umsetzung“, sagte Schulz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Denn die fachgerechte Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen der Impfung müsse gewährleistet werden. Allerdings sieht Epidemiologe Zeeb ein größeres Problem im Impfstoffmangel. Die von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz avisierten 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten seien eine „Riesenaufgabe“, so Zeeb. Er habe begründete Zweifel an der Umsetzung der Millionen Immunisierungen in kürzester Zeit, „aber auch ein knappes Scheitern wäre schon etwas.“ Ähnlich sieht es der Virologe Thomas Schulz: „Ich habe nicht den Eindruck, dass die Ärzte den Impfstoff nicht an den Mann bekommen, sondern dass es vielmehr Probleme bei der Verteilung des Impfstoffs gibt.“ Angesichts dessen hält er auch das von SPD-Kanzlerkandidat gesteckte Ziel für ambitioniert. „Das ist logistisch schwer umzusetzen, da etwa 1,5 Millionen Impfungen am Tag verabreicht werden müssten.“ Eine Impfpflicht befürwortet Epidemiologe Zeeb vor allem partiell. „Auf jeden Fall sollte es in Pflege- und Medizinberufen eine Impfpflicht geben.“ Eine allgemeine Impfpflicht befürworte er „nicht von Herzen“, lehne sie aber auch nicht vollends ab. Denn gerade mit Blick auf den mittelfristigen Umgang mit der Pandemie wäre eine hohe Impfquote entscheidend, und Deutschland erreiche sie offensichtlich nicht ohne diese Maßnahme. In Anbetracht der derzeitigen Corona-Situation in Deutschland spricht sich der Virologe Schulz für eine allgemeine Impfpflicht aus - insbesondere im Hinblick auf Virusvarianten. Allerdings sollte man sich davon keine Hoffnungen für eine Verbesserung der Lage in diesem Winter machen: „Die Impfpflicht würde frühestens im Sommer etwas bringen.“ Zudem seien auch neue Corona-Varianten, wie etwa Omikron, noch zu wenig erforscht. Sollten diese das Infektionsgeschehen deutlich antreiben, müsste die Impfpflicht aber umgesetzt werden, so Schulz. Dass der Impfstatus bereits nach sechs Monaten ablaufen könnte, befürwortet Schulz. „Bei anderen Impfungen – etwa gegen Hepatits B – wissen wir, dass der vollständige Impfschutz nur mit drei Impfungen zu erreichen ist“, so Schulz. Allerdings sollte dies nur für Zweitgeimpfte gelten. Für Menschen, die bereits ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben, sollte der Impfstatus „sehr viel länger“ gültig sein. Eine allgemeine Regel dafür zu finden, sei jedoch schwierig, da bisher nur wenig Daten für die Dauer des Schutzes nach einer dritten Impfung vorlägen. Schließungen von Clubs oder Einschränkungen von Großveranstaltungen sollten möglichst inzidenzabhängig und nicht etwa flächendeckend beschlossen werden, sagte Schulz. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei dafür der sinnvollere Parameter als die Zahl der Krankenhauseinweisungen, da die genaue Bestimmung der Hospitalisierungsrate verzögert erfolge und man nur damit noch immer „im Dunkeln fahre“. Bund und Länder planen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie härtere Maßnahmen wie zusätzliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Details sollen bis Donnerstag, bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz, ausgearbeitet werden. Dann sollen die am Dienstag besprochenen gemeinsamen Beschlüsse von Bund und Ländern gefasst werden. mit dpa-Material

 

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Buschmann geht von Bußgeld bei Verletzung einer möglichen Impfpflicht aus

Berlin. Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) geht davon aus, dass die Verletzung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht, sollte der Bundestag sie demnächst beschließen, mit einem Bußgeld bewehrt würde. „Käme es zu einer allgemeinen Impfpflicht, gibt es einen breiten Konsens unter Verfassungsrechtlern, dass es nicht zulässig wäre, Menschen zur Impfung zu zwingen“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Vermutlich würde man die Verletzung der Impfpflicht wie eine Ordnungswidrigkeit behandeln und ein Bußgeld daran knüpfen.“ Buschmann hatte zuvor dafür plädiert, das Thema im Bundestag im Rahmen von fraktionsübergreifenden Gruppenanträgen zu beraten und anschließend darüber abzustimmen. „Im Februar oder März sollten wir uns im Parlament Sicherheit darüber verschaffen, ob es zu einer solchen Impfpflicht kommt oder nicht“, sagte er dem RND dazu. „Vorher wird man eine Impfpflicht auch gar nicht umsetzen können. Schließlich geht es um Millionen Menschen, die man über eine staatliche Pflicht erreichen müsste. Das ist ein riesiges Unterfangen, das man nicht unterschätzen sollte.“ Die Debatte solle helfen, „für ein Thema, das hoch emotional und hoch komplex ist, eine gute Lösung zu finden, die auch befriedend wirkt. Deshalb muss man sie ergebnisoffen führen.“ Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Zur Begründung sagte der FDP-Politiker: „Ich glaube, dass sich immer mehr Menschen die Frage stellen, wie wir sicherstellen können, dass wir in einem der reichsten Länder der Welt nie wieder solche Zustände erleben müssen wie in diesem Herbst und Winter. Dazu gibt es viele Bausteine. Der wichtigste ist eine hohe Impfquote. Mich macht es schon sehr nachdenklich, warum wir in dem Land, das zuerst einen exzellenten Impfstoff entwickelt hat, noch nicht über 70 Prozent gekommen sind.“ Die Einführung einer spezifischen Impfpflicht in medizinischen Berufen soll Buschmann zufolge auf jeden Fall kommen. „Ja, wir arbeiten weiter an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht“, antwortete er auf eine entsprechende Frage. „Sie soll bereits im Dezember in die erste Lesung gehen. Diese Impfpflicht zum Schutz vulnerabler Gruppen könnte sehr schnell kommen.“ Der designierte Bundesjustizminister will zudem den Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches, der die Information über Abtreibungen durch Ärztinnen und Ärzte als „Werbung“ unter Strafe stellt, sehr schnell abschaffen. „Ich möchte möglichst schnell den Paragrafen 219a StGB streichen“, sagte er dem RND. „Wir leben in einem Zeitalter, in dem jeder jede denkbare Verschwörungstheorie im Internet verbreiten kann, auch über Schwangerschaftsabbrüche. Ausgerechnet diejenigen, die dafür ausgebildet sind, einen Schwangerschaftsabbruch sicher anbieten zu können, müssen aber die Sorge haben, Besuch vom Staatsanwalt zu bekommen, wenn sie über ihre Arbeit aufklären. Das halte ich für untragbar. Deshalb gehört dieser Paragraf 219a abgeschafft.“ Dies werde für die ratsuchenden Frauen sowie die Ärztinnen und Ärzte eine deutliche Verbesserung mit sich bringen. Die Digitalisierung der Justiz habe für ihn ebenfalls Priorität, fügte Buschmann hinzu. „Das ist eine Mammutaufgabe. Wir wollen Beschlussfassungen und Gerichtsverhandlungen digital möglich machen.“ Ein geplanter „Digitalpakt für die Justiz würde den Ländern helfen, Richter und Staatsanwälte vernünftig auszustatten“. Eine weitere große Aufgabe werde sein, „dass wir uns einen Überblick darüber verschaffen, wie die Bürger eigentlich heute vom Staat überwacht werden, also die so genannte Überwachungsgesamtrechnung“, so der FDP-Politiker. „Insgesamt geht es darum, Freiheit und Sicherheit in eine grundrechtsorientierte neue Balance zu bringen.“ Das gesamte Interview mit Marco Buschmann lesen Sie hier.

 

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Hausärztechef Weigeldt kritisiert Impfstoffmangel in den Arztpraxen

Berlin. Haus­ärzte­chef Ulrich Weigeldt hat scharfe Kritik an der Impf­stoff­vertei­lung geübt und von einem Mangel an Vakzin­dosen in Arzt­praxen berichtet. „In der letzten Woche wurden im ambu­lanten Bereich mehr als 3,1 Millionen Impf­dosen verab­reicht. Dies war die zweit­beste Impf­woche der gesamten Impf­kampagne “, sagte der Bundes­vorsit­zende des Deut­schen Haus­ärzte­verbandes dem Redak­tions­Netz­werk Deutsch­land (RND). „Dieses Impf­tempo könnten wir nur beibe­halten, wenn uns nicht die Impf­stoff­mengen zum Teil um zwei Drittel gekürzt werden, wie uns die Praxen jetzt berichten. Geplante Impf­termine müssen dann verschoben oder sogar komplett abgesagt werden.“ Im anhal­tenden Kampf gegen die Corona-Pandemie bleibe die Impfung weiterhin der zentrale Bau­stein jeder Stra­tegie. „Nachdem es die geschäfts­führende Bundes­regierung wochen- und monate­lang versäumt hat, poli­tische Maßnahmen zu ergreifen, um die Impf­quote substan­ziell zu stei­gern, ist die Lage in Deutsch­land in manchen Regionen inzwi­schen durchaus prekär“, kriti­sierte Weigeldt gegen­über dem RND. Der ambulante Sektor – und insbe­sondere die Haus­ärztinnen sowie Haus­ärzte – müsste nun erneut gleich­zeitig als „Boll­werk für den statio­nären Bereich in der Versor­gung von Corona-Erkrankten“ dienen und die Impfungen substan­ziell voran­bringen.

 

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Konzertveranstalter: Mehr als 2G „wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“

Hannover. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, spricht sich gegen über das 2G-Modell hinausgehende Einschränkungen für Großveranstaltungen aus. „Das wäre der Todesstoß für viele Veranstalter“, sagte Michow dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Mit weiteren Kapa­zitäts­beschrän­kungen und über 2G hinausgehenden Zugangs­voraus­setzungen etwa könne man „den Laden dicht­machen“. Und auch regionale Lockdowns wären für die Branche kaum zu stemmen, da ganze Konzert­tourneen abgesagt werden müssten. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Auch die 2G-plus-Regelung – also der Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem negativen Corona-Test – für Veran­stal­tungen sieht Michow kritisch: „Wer geimpft und genesen ist, will sich für den Besuch von Konzerten nicht zusätzlich auch noch testen lassen.“ Im Übrigen sei das neben der Kontrolle der Impf­ausweise von den Veran­staltern auch personell nicht mehr zu stemmen. Hinzu käme, dass die Besucher oftmals sehr verärgert reagierten und ihre Wut an den Veranstaltern ausließen. „Viele von ihnen haben ja ihre Karten bereits 2019 gekauft und haben sich darauf eingelassen, dass ihre Konzerte bereits dreimal verlegt wurden“, sagte Michow. Weiterhin fordert Michow, dass im Falle von abgesagten Veran­stal­tungen unproblematische Hilfe bereitgestellt werden müsse. Die Überbrückungshilfe III, die derzeit bis 31. Dezember gezahlt wird, müsse dafür nachgeschärft werden, damit Veranstalter nicht auf Kosten sitzen blieben, so Michow.

 

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DWN Express - Oberstleutnant Biefang: „Ich lasse mich gern vögeln in Darkrooms“

Die Bundeswehr-Kommandeurin Anastasia Biefang stellt in gewisser Hinsicht die große Zukunft Deutschlands dar. In einem Gespräch mit der Dragqueen Jurassica Parka beichtete sie: „Ich lasse mich