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DC5n Deutschland mix in german 410 articles, created at 2021-07-20 03:36
(4.16/5)  1  Prinz Harry schreibt seine Memoiren: Intime Details sollen veröffentlicht werden

Diese Nachricht lässt den Palast bibbern. Prinz Harry will intimste Details über sein Leben preisgeben – in Form seiner Memoiren. 2021-07-19 21:42 2KB www.bild.de

(3.08/5)  2  Acht Monate Haft für Erstürmung des Kapitols

Ein 38-Jähriger Mann wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Es ist das erste Verfahren eines Schwerverbrechens im Zusammenhang mit der Erstürmung. 2021-07-19 19:43 2KB www.diepresse.com

(2.68/5)  3  USA, EU und Verbündete prangern Hackerangriffe Chinas an

Die US-Regierung und mehrere Verbündete machen China für „unverantwortliche böswillige Cyberaktivitäten“ wie Hackerangriffe verantwortlich. Die Europäische Union, Großbritannien, die NATO und weitere Partner werfen … 2021-07-19 20:51 3KB www.tt.com

(2.18/5)  4  Corona-News: Immer mehr Infektionen – Mallorca tritt auf die Party-Bremse

Die Corona-Infektionszahlen auf den Balearen steigen weiter rasant an und bringen die Regionalregierungen in Bedrängnis. Auf Mallorca werden nun Partytouristen ins Visier genommen. Alle Infos im Newsblog. 2021-07-20 00:33 62KB www.t-online.de

(2.15/5)  5  Sportmeldungen der NZZ in der Übersicht

Lewis Hamilton wird nach dem Crash von Max Verstappen im Internet rassistisch angefeindet. Die suspendierten russischen Schwimmer dürfen an den Olympischen Spielen starten. Und im olympischen Dorf sind Corona-Fälle aufgetreten. Die neuesten Nachrichten im Überblick. 2021-07-19 19:50 9KB www.nzz.ch

(2.13/5)  6  Hochwasser trifft zahlreiche Firmen

Neben privaten Anwohnern sind auch viele Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vom Unwetter hart getroffen worden. Vielerorts lassen sich die Kosten noch nicht abschätzen. 2021-07-19 18:32 6KB www.tagesschau.de

(2.10/5)  7  Bielefeld holt Schalkes Schöpf

Ein weiterer Schalker, der in der 1. Liga bleiben darf. Alessandro Schöpf (27) wechselt ablösefrei von Schalke zu Arminia Bielefeld. 2021-07-19 22:35 2KB www.bild.de

(2.09/5)  8  Toyota stoppt Olympia-Werbung

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele sagt Groß-Sponsor Toyota seine geplanten Werbespots und die Teilnahme an der Eröffnungsfeier ab. Mit seinen Sorgen vor Imageschäden ist der Autoriese nicht allein. 2021-07-19 21:11 6KB www.tagesschau.de

(2.09/5)  9  Die Pegel sinken, jetzt wird angepackt: Wie Betroffene versuchen, das Chaos zu beseitigen

Der Kreis Ahrweiler in der Vulkaneifel im Norden von Rheinland-Pfalz ist eines der am schlimmsten betroffenen Gebiete, 117 Tote wurden dort bislang geborgen. Es wird … 2021-07-19 18:50 1KB www.stern.de

(2.08/5)  10  Bundeskanzlerin kommt nach Bad Münstereifel

Angela Merkel macht sich heute (11.55 Uhr) ein Bild von der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet 2021-07-20 00:57 1KB www.t-online.de

(2.08/5)  11  Wochenauftakt an US-Börsen verhagelt

Erstmals seit längerer Zeit haben die Aktienkurse an der New Yorker Wall Street eine Talfahrt hingelegt. Grund dafür dürfte die Angst vor... 2021-07-19 21:51 3KB www.faz.net

(2.07/5)  12  Seht her – und seid stolz auf eure Körper!

Die britischen Synchronschwimmerinnen Kate ­Shortman (19) und Isabelle Thorpe (20) haben an einem Fotoshooting teilgenommen. Um auf etwas hinzuweisen. 2021-07-19 16:13 2KB www.bild.de

(2.06/5)  13  Die USA zeigen, wie sich eine stagnierende Impfquote auswirkt

Wichtige Corona-Kennzahlen steigen rapide an, weil die US-Impfkampagne stottert. Die Bevölkerung ist gespalten bei der Frage, wie zu reagieren ist. 2021-07-19 19:07 7KB www.tagesspiegel.de

(2.05/5)  14  Erster Randalierer nach Sturm auf US-Kapitol zu Haftstrafe verurteilt

Alle Entwicklungen in den Hochwassergebieten in Deutschland lesen Sie hier . Die News von heute im stern -Ticker:   Gut ein halbes Jahr nach dem Sturm … 2021-07-19 22:02 35KB www.stern.de

(2.05/5)  15  Erster Guantanamo-Häftling entlassen

Die Regierung von US-Präsident Biden hat zum ersten Mal einen Häftling aus dem umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo entlassen und in seine Heimat überstellt. In dem Lager werden derzeit noch 39 Menschen festgehalten. 2021-07-19 14:44 3KB www.tagesschau.de

(2.02/5)  16  Verdacht auf Plastik im Hack: Hersteller ruft Produkt zurück

Ein Hersteller ruft Hack zurück, das bei Aldi Nord und Lidl verkauft worden ist. In den Produkten könnten sich Plastikteilchen befinden. Welche 2021-07-20 00:13 1KB www.t-online.de

(1.77/5)  17  Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen

In den Unwettergebieten in Österreich sind am Montag die Aufräumarbeiten in vollem Umfang angelaufen. Der Schaden allein schon in der Landwirtschaft ist groß: „Aus jetziger Sicht … 2021-07-19 20:51 7KB www.tt.com

(1.73/5)  18  Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich

Mit dem Rückgang der akuten Gefahr in den Hochwassergebieten in Deutschland gewinnt die Debatte über Versäumnisse beim Schutz der Bevölkerung an Schärfe. Eine britische Wissenschafterin … 2021-07-19 20:50 5KB www.tt.com

(1.45/5)  19  Scharfe Kritik an

Die Spähsoftware "Pegasus" wurde gegen Journalisten und Oppositionelle eingesetzt. Politiker und Verbände reagieren empört. Ungarische Oppositionspolitiker fordern eine Untersuchung, Frankreich kündigte bereits eine Überprüfung an. 2021-07-19 23:34 5KB www.tagesschau.de

(1.38/5)  20  Journalisten und Oppositionelle weltweit offenbar mit Spähsoftware überwacht

Europäische Politiker und Presseorganisationen haben empört auf Berichte reagiert, wonach Journalisten, Oppositionelle und Aktivisten in aller Welt offenbar mit Hilfe einer israelischen Software ausgespäht wurden. "Wenn … 2021-07-19 18:20 4KB www.stern.de

(1.31/5)  21  Der Coronavirus-Blog

Bei den Salzburger Festspielen wurde ein „Jedermann“-Besucher trotz Vollimmunisierung positiv aufs Coronavirus getest... 2021-07-19 22:30 1KB www.tt.com

(1.19/5)  22  Mann schoss mehrmals auf Ehefrau in Graz

Eine 36-jährige Frau ist am Sonntagnachmittag in Graz von ihrem Ehemann durch mehrere Schüsse an den Beinen verletzt worden. Gegen 17.15 Uhr waren … 2021-07-19 13:24 3KB www.tt.com

(1.13/5)  23  Grüne Schelte und Unterstützung für Finanzminister Blümel

Gernot Blümel übersteht den nächsten Misstrauensantrag, der Koalitionspartner geht aber auf Distanz. 2021-07-19 17:20 4KB www.diepresse.com

(1.13/5)  24  Sobotka mit Aktenlieferungen im U-Ausschuss unzufrieden

56 Sitzungen, 493 Stunden, 105 Auskunftspersonen, 2,7 Millionen Aktenseiten, elf Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof und elf Verfahren zu Beugestrafen lautet die statistische Bilanz des Ibiza-Untersuchungsausschusses. … 2021-07-19 15:28 4KB www.tt.com

(1.12/5)  25  Frankreichs Regierung beschloss neuen Gesundheitspass

Die französische Regierung hat am Montag ein Gesetz zur Einführung eines Gesundheitspasses verabschiedet, mit dessen Hilfe die Impfbereitschaft in der Bevölkerung angekurbelt werden soll. Beim Betreten … 2021-07-19 22:06 1KB www.tt.com

(1.11/5)  26  Erster Schritt für Genehmigung von neuem AKW in Slowenien

Slowenien hat den ersten Meilenstein für ein neues Atomkraftwerk gesetzt. Das Infrastrukturministerium hat am Montag eine Energiegenehmigung für den zweiten Reaktorblock in Krsko erteilt. „Das … 2021-07-19 15:32 5KB www.tt.com

(1.08/5)  27  Microsoft-Hack: Die USA beschuldigen China

Washington und die Partnerländer der Nato verurteilen Peking erstmals offiziell dafür, dass es Hackergruppen beauftrage und zahle. Auch den Angriff auf das E-Mail-System von Microsoft von Januar schreiben sie der chinesischen Regierung zu. 2021-07-19 21:05 4KB www.nzz.ch

(1.07/5)  28  Keine Zeit zum Feiern - Pogacar will Olympia-Gold

Nicht einmal eine Woche nach dem Sieg bei der Tour de France will Tadej Pogacar erneut Geschichte schreiben. Der Slowene peilt den Sieg beim olympischen Rad-Straßenrennen … 2021-07-19 18:19 3KB www.tt.com

(1.07/5)  29  „Kronzeuge“ in Wiener Terror-Prozess befragt

Am Montagnachmittag ist im Prozess gegen zwei mutmaßliche Foreign Fighter der radikalislamistischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), ihre beiden Ehefrauen und den in einem vorangegangenen Verfahren … 2021-07-19 16:25 4KB www.tt.com

(1.07/5)  30  Formel 1: Hamilton nach Verstappen-Crash rassistisch beleidigt

Die Diskussion um Lewis Hamiltons Manöver in Silverstone kippte in den sozialen Medien in Beschimpfungen und Beleidigungen gegen den einzigen schwarzen F1-Piloten. 2021-07-19 10:09 2KB www.diepresse.com

(1.04/5)  31  Seehofer: "Wir erleben eine unfassbare Tragödie"

Innenminister Horst Seehofer spricht bei einem Besuch im Hochwassergebiet an der Ahr von einer "unfassbaren Tragödie". Der Wiederaufbau dürfte mehrere Milliarden kosten. … 2021-07-19 19:49 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.03/5)  32  Toni Garrn hat eine Tochter - Super-Model ist jetzt Super-Mama

Bei diesen Genen kann das Kind nur hübsch werden. BILD erfuhr: Super-Model Toni Garrn (29) ist Mutter geworden. 2021-07-19 22:03 1KB www.bild.de

(1.03/5)  33  Hochwasser-Schäden in Hallein noch unklar, Köstinger kritisiert NGOs

Die Schäden durch die Sturzflut in der Halleiner Innenstadt werden in die Millionenhöhe gehen. Landwirtschaftsministe... 2021-07-19 20:14 10KB www.tt.com

(1.03/5)  34  Katastrophenschutz in Deutschland: Den Warnknopf drückt der Landrat

Nach der Unwetterkatastrophe mit mehr als 160 Toten stellt sich die Frage, ob mancherorts zu spät vor der Gefahr gewarnt und evakuiert wurde. Ein Blick … 2021-07-19 19:03 4KB www.stern.de

(1.03/5)  35  ++ Vierte Corona-Welle in Frankreich ++

In Frankreich hat nach Darstellung der Regierung die vierte Welle der Pandemie begonnen. Die US-Seuchenbehörde CDC ruft die höchste Reisewarnstufe für Großbritannien aus. Die Entwicklungen vom Montag zum Nachlesen. 2021-07-19 18:27 741Bytes www.tagesschau.de

(1.03/5)  36  „Es ist wichtig, jetzt erstmal die Profis ranzulassen“

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet darum, als Helfer nicht einfach in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete zu fahren. Die Menschen vor Ort werden durch Einsatzkräfte … 2021-07-19 17:56 1KB rp-online.de

(1.03/5)  37  Wie gefährlich ist das englische Experiment?

Durch den Wegfall aller Corona-Restriktionen nimmt die britische Regierung bewusst 100.000 oder mehr Infektionen pro Tag in Kauf. Sie hofft, dass das englische Gesundheitssystem das Experiment "Freedom Day" verkraften kann, es könnte aber auch in einem Desaster enden - auch für den Rest der Welt. 2021-07-19 17:35 10KB www.n-tv.de

(1.03/5)  38  Aufatmen an der

In Bayern entspannt sich die Lage vielerorts, auch für die Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen gibt es Entwarnung. NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. 2021-07-19 12:38 4KB www.tagesschau.de

(1.03/5)  39  Rapid will vor Prag-Duellen nicht „goschert“ sein

Die zwei Spiele in der Champions-League-Qualifikation gegen Sparta Prag könnten das Schicksal von Rapid in dieser Saison wesentlich bestimmen. Überstehen die Grün-Weißen … 2021-07-19 12:09 4KB www.tt.com

(1.03/5)  40  263 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 24,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. 2021-07-19 11:28 2KB www.diepresse.com

(1.02/5)  41  Pegasus: Wie weltweit Journalisten ausspioniert wurden

In Handys von Reportern und Aktivisten in Ungarn, Saudiarabien oder Frankreich wurde eingebrochen. Österreich setzt die dafür notwendige Software nach eigenen Angaben nicht ein. 2021-07-19 18:00 1KB www.diepresse.com

(1.02/5)  42  Zeichner der Mohammed-Karikatur gestorben

Der Zeichner Kurt Westergaards wurde zum Hassobjekt von Islamisten - sein berühmt-berüchtigtes Comic löste Proteste und Unruhen in muslimischen Ländern aus. 2021-07-19 10:17 2KB www.diepresse.com

(1.01/5)  43  180 neue Gletscherseen in den Alpen

"Ein sichtbarer Beweis für den Klimawandel in den Alpen" - mit diesen Worten kommentiert das schweizerische Wasserforschungsinstitut die Zunahme von Gletscherseen in den letzten zehn Jahren. Die Tendenz: steigend. 2021-07-20 00:34 2KB www.tagesschau.de

(1.01/5)  44  Mysteriöse Gesundheitsbeschwerden von US-Diplomaten in Wien

Die USA untersuchen Berichte über mysteriöse gesundheitliche Beschwerden von US-Diplomaten in Wien. „Was Wien betrifft, so gehen wir in Abstimmung mit unseren behördenübergreifenden Partnern Berichten … 2021-07-19 23:28 1KB www.tt.com

(1.01/5)  45  Facelift für den Porsche Macan: Auslieferung ab Oktober

Eigentlich sollte er bald aufs Altenteil. Doch weil der Nachfolger des Porsche Macan als reines E-Auto kommt und erst in 2023 fertig wird, gibt … 2021-07-19 23:06 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  46  Selbstmordanschlag auf Markt in Bagdad

Mindestens 35 Menschen werden getötet, Dutzende verwundet. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zum Anschlag bekannt. 2021-07-19 22:26 2KB www.nzz.ch

(1.01/5)  47  Göttingen: Ermittlungen nach gewaltsamem Polizeieinsatz

Das Video eines Polizeieinsatzes in Göttingen sorgt für Aufregung. Laut Polizei zeigt der Film aber nicht das komplette Geschehen. Eine Bodycam-Aufnahme dokumentiere eine vorausgegangene Attacke. Ermittelt wird nun gegen den mutmaßlichen Angreifer und den Kommissar. 2021-07-19 21:46 3KB www.rnd.de

(1.01/5)  48  Olympia-Bett ist stabil genug für Sex

Hält es oder hält es nicht? Diese Frage stellen sich in Tokio alle Sportler, die auf den Pappbetten im Olympischen Dorf schlafen werden. 2021-07-19 21:30 3KB www.bild.de

(1.01/5)  49  Olympia 2021: Diese Superstars sind in Tokio dabei

Wer drückt den Olympischen Spielen in Tokio (ab Freitag) seinen Stempel auf? Eine Handvoll Top-Stars mit Novak Djokov... 2021-07-19 21:10 1KB www.tt.com

(1.01/5)  50  2000 Jahre alte Kriegsschiffsteile entdeckt

Im Mittelmeer vor Ägypten machen Archäologen einen besonders seltenen Fund: Sie graben Teile einer Galeere aus der Zeit der Pharaonen aus. Vor über 2000 Jahren ist sie gesunken - und mit ihr die wichtigste Hafenstadt für die Herrscher im alten Ägypten. Überreste liegen bis heute vor der Küste des Landes. 2021-07-19 20:52 2KB www.n-tv.de

(1.01/5)  51  Nach Branson unternimmt auch Bezos Kurztrip ins All

Rund zehn Tage nach dem britischen Milliardär Richard Branson will heute, Dienstag (ab 15.00 Uhr MESZ), auch Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Kurz-Ausflug … 2021-07-19 20:32 1KB www.tt.com

(1.01/5)  52  Gruppenbild mit Neonazi? Amthor wegen Foto in der Kritik

Bei einem Reitturnier in Vorpommern posiert der CDU-Politiker Philipp Amthor für ein Foto mit einem mutmaßlichen Neonazi. Das bringt ihn nun in Erklärungsnot. 2021-07-19 20:03 1KB www.ndr.de

(1.01/5)  53  Fußball: Bundesliga und Sky verlängerten TV-Vertrag bis 2026

Kolportiert wird, dass sich Sky die Rechte ca. 40 Millionen Euro pro Saison kosten lässt. Ab sofort neu im Sky-Expertenteam sind der frühere österreichische Nationalverteidiger Martin Stranzl... 2021-07-19 19:58 2KB www.diepresse.com

(1.01/5)  54  US-Justiz darf Journalisten nicht mehr zur Offenlegung ihrer Quellen zwingen

US-Bundesstaatsanwälte dürfen Journalisten künftig nicht mehr durch Haftbefehle oder Vorladungen zur Offenlegung ihrer Quellen zwingen. Entsprechende Druckmittel sollten nicht länger gegen Nachrichtenjournalisten angewendet werden, … 2021-07-19 19:51 2KB www.stern.de

(1.01/5)  55  Interims-Regierungschef tritt zurück

Nach dem Mord an Präsident Moise war in Haiti ein Machtkampf entbrannt. Nun gibt Interims-Regierungschef Joseph nach und tritt zurück. Zuvor hatten sich Vertreter der internationalen Gemeinschaft hinter seinen Konkurrenten gestellt. 2021-07-19 18:49 2KB www.tagesschau.de

(1.01/5)  56  Deutscher Wetterdienst informierte zwei Tage zuvor Behörden

Bereits zwei Tage vor dem verheerenden Unwetter im Westen Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst die Behörden übe... 2021-07-19 17:39 4KB www.tt.com

(1.01/5)  57  Ausmaß der Infrastruktur-Schäden unklar

Zerstörte Schienen und Brücken, gesperrte Autobahnabschnitte - und das Mobilfunknetz ist weiter lückenhaft: Die Unwetter haben die Infrastruktur vielerorts massiv beschädigt. Das genaue Ausmaß ist noch immer unklar. 2021-07-19 17:33 4KB www.tagesschau.de

(1.01/5)  58  AfD stellt Antrag für Misstrauensvotum – Höcke will gegen Ramelow antreten

Nach der geplatzten Neuwahl des Thüringer Landtags reicht die AfD-Fraktion am Montag den Antrag auf ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ein. Die Grünen sprechen von einer „Provokation“. 2021-07-19 17:31 4KB www.welt.de

(1.01/5)  59  Schwere Kritik am Warnsystem in Bund und Ländern

Düsseldorf Die Regierungen von Bund und Ländern stehen nach der Hochwasser-Katastrophe schwer in der Kritik. Warnungen seien nicht rechtzeitig weitergegeben worden. Zudem gebe es Probleme … 2021-07-19 17:12 6KB rp-online.de

(1.01/5)  60  Zoom: Rüsten für die Nach-Pandemie

Zoom kauft für fast 15 Milliarden Dollar den Cloud-Dienst Five9. Das Unternehmen denkt voraus. Dies ist bereits die vierte Akquisition seit Beginn der Pandemie. Zudem schmerzt es nicht, wenn man den hohen Preis mit «teuren» eigenen Aktien zahlt. 2021-07-19 16:16 2KB www.nzz.ch

(1.01/5)  61  UNESCO könnte Wiener Zentrum bald von Roter Liste streichen

Die Wiener Innenstadt ist einer Streichung von der Roten Liste des gefährdeten Weltkulturerbes einen Schritt näher gekommen. Bei der 44. Sitzung des im chinesischen Fuzhou … 2021-07-19 14:49 3KB www.tt.com

(1.01/5)  62  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Deutschland impft immer langsamer: Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte arbeiten nach Kräften, trotzdem geht die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen zurück. Wie viele Menschen haben die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten? 2021-07-19 12:45 21KB www.n-tv.de

(1.01/5)  63  Zuma steht in Südafrika wieder wegen Korruption vor Gericht

Die Anwälte des Ex-Präsidenten fordern eine Vertagung des am Montag fortgesetzten Verfahrens. Der 79-Jährige muss sich u.a. wegen Betrugs und Erpressung verantworten. 2021-07-19 12:44 2KB www.diepresse.com

(1.01/5)  64  Opec-Einigung: Ölproduktion wird künftig gesteigert - Preise fallen schon jetzt

Nach Streitigkeiten einigten sich Opec und seine Partnerländer darauf die Ölproduktionen ab August deutlich zu erhöhen. Das lässt die Olpreise nun wieder sinken. Welchen Einfluss das auf die Preise von Heizöl, Benzin und Diesel haben wird, ist noch nicht absehbar. 2021-07-19 11:40 3KB www.rnd.de

(1.01/5)  65  Auf einen Schulpsychologen kommen in Österreich derzeit rund 6100 Schüler

Knapp 100.000 längere Beratungen wurden im abgelaufenen Jahr an Österreichs Schulen durchgeführt. Die 181 Psychologen... 2021-07-19 11:08 4KB www.tt.com

(1.01/5)  66  Grüner Pass - App des Bundesrechenzentrums mangelhaft

Studierende der FH Hagenberg haben Sicherheitsmängel bei der App des Bundesrechenzentrums (BRZ) zur Speicherung des Grünen Passes festgestellt. Wie das „Kurier“-Onlinemedium futurezone.at berichtet … 2021-07-19 10:07 3KB www.tt.com

(0.56/5)  67  „Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln

Es hätte das glorreiche Ende der „Einbahnstraße Richtung Freiheit“ sein sollen: Menschen, die sich in den Armen liegen, in vollen Clubs die Nacht durchtanzen und … 2021-07-19 21:26 5KB www.tt.com

(0.38/5)  68  Blümel will Oppositionsdruck nicht weichen

Die SPÖ will Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zum Rücktritt bewegen. Dazu wurde am Montag eine Sondersitzung des Nationalrats einberufen, in der vom roten Fraktionschef im U-Ausschuss Kai Jan Krainer … 2021-07-19 12:49 6KB www.tt.com

(0.18/5)  69  Busunfall in Pakistan: Mindestens 28 Arbeiter getötet

Bei einem Verkehrsunglück mit einem Reisebus in Islamabad kamen mindestens 28 Menschen ums Leben. 2021-07-19 08:02 2KB www.tt.com

(0.12/5)  70  Einjährige treibt allein auf dem Mittelmeer

Ein kleines Mädchen trieb allein fast 2 Kilometer vom Strand entfernt. Rettungskräfte fanden es in einem aufblasbaren Gummiring. 2021-07-19 19:14 834Bytes www.bild.de

(0.07/5)  71  „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: So geht es weiter

Was passiert in den nächsten Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“? Mit unserer Vorschau sind Sie täglich informiert. 2021-07-19 18:50 7KB www.rnd.de

(0.06/5)  72  Seniorin in Lana auf Parkbank erstochen: Mutmaßlicher Täter in Psychiatrie

Im Park eines Seniorenwohnheims im Südtiroler Lana wurde am Sonntag eine 78-Jährige mit einem Küchenmesser erstochen.... 2021-07-19 13:01 4KB www.tt.com

(0.04/5)  73  „Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter

Berlin, wie es weint und lacht: In der Serie „Berlin – Tag & Nacht“ dreht sich alles um das turbulente Leben junger Hauptstadtbewohner. Seit 2011 läuft die Daily Soap im Vorabendprogramm von RTL 2. Hier verraten wir, wie es in den nächsten Folgen weitergeht. 2021-07-19 18:05 7KB www.rnd.de

(0.03/5)  74  Nur 60.000 dürfen nach Mekka: Zweiter Hadsch unter Pandemiebedingungen

Unter strengen Corona-Auflagen haben Tausende Pilger die muslimische Wallfahrt Hadsch in Saudi-Arabien begonnen. 2021-07-19 15:39 3KB www.tt.com

(0.02/5)  75  Das weiße Auto steht immer noch Kopf

In Bad Neuenahr hatten Wassermassen einen SUV hochgerissen. Das Hochwasser ist zurückgegangen – der SUV steht immer noch hochkant. 2021-07-19 22:00 1KB www.bild.de

(0.02/5)  76  Kickl will in Sachen Corona „Frohbotschaften“ verbreiten

FPÖ-Chef Herbert Kickl will in Sachen Corona in der Bevölkerung lieber „Frohbotschaften“ verbreiten. „Wir machen in Österreich den großen Fehler, dass man sich mit … 2021-07-19 20:52 3KB www.tt.com

(0.02/5)  77  Die Touristen sind zurück in Berlin – doch noch ist nicht alles beim Alten

Die Tourismusbranche hat stark unter der Corona-Pandemie gelitten. Allmählich füllen sich die Straßen der Stadt wieder mit Besuchern. 2021-07-19 19:53 6KB www.tagesspiegel.de

(0.02/5)  78  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das ... 2021-07-19 18:18 1KB www.tt.com

(0.02/5)  79  Uffizien über „Classic Nudes“ auf Pornhub empört

Die Uffizien und andere weltweit bekannte Museen gehen gegen die Porno-Plattform Pornhub auf die Barrikaden. Sie protestieren gegen die Publikation einer Serie zu erotischen Gemälden … 2021-07-19 17:50 2KB www.tt.com

(0.02/5)  80  Großfahndung nach bewaffnetem Mann an der Côte d'Azur

Mit Hunden, Hubschraubern und Spezialeinheiten hat die französische Gendarmerie in der Ferienregion Côte d'Azur nach ... 2021-07-19 17:22 1KB www.tt.com

(0.02/5)  81  Südkoreaner ohne Finger bestieg alle Achttausender

Ein südkoreanischer Bergsteiger, dem alle zehn Finger fehlen, hat nach Medienberichten die 14 höchsten Berge der Erde bestiegen. Der 57-jährige Kim Hong Bin sei … 2021-07-19 16:23 1KB www.tt.com

(0.02/5)  82  HG Pharma - WKStA übermittelt Vorhabensbericht

In der Causa rund um die Auftragsvergabe zur Durchführung von PCR-Tests in Tirol durch die HG-Pharma-Tochterfirma HG Lab Truck hat die Wirtschafts- … 2021-07-19 16:22 2KB www.tt.com

(0.02/5)  83  Der FC Wacker Innsbruck – mehr als nur ein Spielzeug?

Zwischen der auslaufenden Wacker-Kooperation mit dem deutschen Investor Matthias Siems und der geplanten mit dem Russ... 2021-07-19 15:21 1KB www.tt.com

(0.02/5)  84  Mehrere Länder rufen Taliban zu Stopp von Offensive auf

Die USA und weitere Länder haben die militant-islamistischen Taliban dazu aufgerufen, ihre Militäroffensive in Afghanistan einzustellen. In einer Erklärung der diplomatischen Vertretungen forderten die Unterzeichner … 2021-07-19 14:12 3KB www.tt.com

(0.02/5)  85  „Angeschossene Wildsau“: Liebestolle Igel riefen Polizei auf den Plan

Weil er ein verletztes Wildschwein in seinem Garten vermutete, rief ein besorgter Mann in Schwaben die Polizei. Doch ... 2021-07-19 14:11 1KB www.tt.com

(0.02/5)  86  Corona-Zivilprozess um entlassene Pädagogin erneut vertagt

Ein Zivilprozess um eine 28-jährige Lehrerin, die im Frühjahr wegen Verweigerung von Corona-Schutzmaßnahmen entlassen worden war und dagegen geklagt hat, ist am Montag … 2021-07-19 14:02 6KB www.tt.com

(0.02/5)  87  Bregenzer Festspiele für „Re-Start“ am Mittwoch optimistisch

Nach einer einjährigen Corona-Pause starten die Bregenzer Festspiele ab Mittwoch in ihre 75. Auflage. Von 21. Juli bis 22. August stehen 80 Veranstaltungen auf … 2021-07-19 13:55 3KB www.tt.com

(0.02/5)  88  Wasserstoff: Deutschland will führender Produzent werden

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Ziele Deutschland mit dieser Politik verfolgt Welche Unternehmen hier federführend sind Ob Deutschland beim Wasserstoff die Führung übernehmen kann … 2021-07-19 13:00 854Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.02/5)  89  Verschärfte Corona-Kontrollen in der Gastronomie kommen

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) haben am Montag schärfere Kontrollen in der Gastronomie zur Einhaltung der 3G-Regeln angekündigt. Speziell im Bereich … 2021-07-19 12:59 2KB www.tt.com

(0.02/5)  90  Wenn's zu spät ist: 21 von 28 After-Sun-Cremes laut Test empfehlenswert

Ökotest nahm 28 After-Sun-Cremes unter die Lupe und der Großteil konnte dabei auch überzeugen. Die Schlusslichter, du... 2021-07-19 12:28 2KB www.tt.com

(0.02/5)  91  Rapid erwartet bei Aufstieg in CL-Quali Kracher gegen Monaco

Rapid kennt seinen möglichen Gegner für die dritte Runde der Qualifikation zur Fußball-Champions-League. Wie die Auslosung am Montag in Nyon ergab, würden es … 2021-07-19 12:26 2KB www.tt.com

(0.02/5)  92  Auf Reisen entfallen fast ein Drittel aller Corona-Fälle

Reisen machen mittlerweile fast ein Drittel aller Neuinfektionen mit dem Coronavirus aus. Das zeigt - bezogen auf die Kalenderwoche 27 (5. bis 11. Juli) - ein Blick … 2021-07-19 10:36 2KB www.tt.com

(0.02/5)  93  Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben eine Corona-Impfung erhalten? Zahlen zur Impfquote. 2021-07-19 08:19 2KB www.ndr.de

(0.02/5)  94  Kostenlose PCR-Gurgeltests ab Montag in Linz

Ab Montag startet auch Linz mit kostenlosen PCR-Gurgeltests. Oberösterreich ist damit das zweite Bundesland nach Wien, in dem diese Tests angeboten werden. Nach Linz … 2021-07-19 05:28 1KB www.tt.com

 95  Regierung legt Zeitplan für Landeshaushalt 2022 vor

Nach der geplatzten Landtagswahl muss Thüringens Regierung jetzt schnell einen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vorlegen. Finanzministerin Heike Taubert 2021-07-20 00:59 1KB www.t-online.de

 96  Tablets aus Schule gestohlen: Prozess gegen 27-Jährigen

Der Prozess um den Diebstahl von 242 neuen Tablets aus einer Berliner Oberschule beginnt am heutigen Morgen (9.00 Uhr) im zweiten Anlauf. In dem Verfahren am 2021-07-20 00:45 1KB www.t-online.de

 97  Freiheit, Feiern, Infektionen

Wann, wenn nicht jetzt? - Es ist das Versprechen von Freiheit, mit dem der britische Premier Johnson lockt. Die Corona-Auflagen sind fast vollständig gefallen - die Infektionszahlen hingegen steigen rasant. 2021-07-20 00:44 4KB www.tagesschau.de

 98  Tödliche Attacke mit Cuttermesser auf Feier: Prozess beginnt

Sechs Monate nach einer tödlichen Messerattacke auf einer Geburtstagsfeier in Greifswald beginnt am heutigen Morgen (09.00 Uhr) der Prozess. Ein 21-Jähriger 2021-07-20 00:38 1KB www.t-online.de

 99  Kabinett berät über Vorbereitung für vierte Corona-Welle

Das Kabinett kommt heute in Dresden zusammen, um über die Vorbereitung für eine mögliche vierte Corona-Welle zu beraten. Die Pläne der Regierung stellt 2021-07-20 00:36 1KB www.t-online.de

 100  Mafia-Untersuchungsausschuss hört Experten an

Der im April vom Thüringer Landtag eingesetzte Mafia-Untersuchungsausschuss wird am heutigen Morgen (ab 09.30 Uhr) Experten anhören. So sollen nach Angaben des 2021-07-20 00:35 1KB www.t-online.de

 101  Single-Frau erzählt bei „Wer wird Millionär?“ - Dating-Katastrophe mit wütendem Veganer

Kandidatin Sabrina Bauer plauderte am Montagabend bei „Wer wird Millionär?“ munter aus ihrem traurigen Liebesleben. 2021-07-19 23:56 3KB www.bild.de

 102  Sommer-Gewitter an den Börsen

Die Corona-Sorgen sind zurück an den Aktienmärkten. DAX, Dow & Co erlebten den größten Tagesverlust seit langem. Die Ausbreitung der Delta-Variante droht die Wirtschaftserholung zu bremsen. 2021-07-19 23:50 11KB www.tagesschau.de

 103  Mindestens 30 Tote bei Sprengstoffanschlag auf Markt im Irak

Bagdad Zum dritten Mal in diesem Jahr hat es im Bagdader Vorort Sadr City einen Bombenanschlag auf einen Markt gegeben. Dort waren besonders viele Menschen … 2021-07-19 23:39 2KB rp-online.de

 104  Kühlschrank löst Hochhausbrand in Leverkusen-Opladen aus - 16 Verletzte

Leverkusen-Opladen Ein Kühlschrank hat einen Brand in der vierten Etage eines Hochhauses in Leverkusen ausgelöst. Sieben Personen kamen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Das Hochhaus … 2021-07-19 23:10 2KB rp-online.de

 105  Mode - "Das letzte Supermodel": Gisele Bündchen wird 41

Sie war lange Zeit das bestverdienende Model der Welt. 2021-07-19 23:03 3KB www.t-online.de

 106  TV-Tipp: Julianne Moore tanzt sich in "Gloria" durch ihren Alltag

Das Leben ist eben doch ein Popsong. 2021-07-19 23:03 3KB www.t-online.de

 107  Lohn für langjährige Treue zum Verein

Die Burgschützen ehren einige ihrer Mitglieder für 70 Jahre Zugehörigkeit und blicken mit der neuen Schießanlage zuversichtlich in die Zukunft … 2021-07-19 23:02 705Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 108  Newspodcast "Nachrichtenwecker": Hören, was Augsburg bewegt

Lokal, kurz und informativ: Der „Nachrichtenwecker“ begleitet Sie mit den wichtigsten Informationen aus der Stadt in den Tag – jeden Werktag ab 5 Uhr morgens. … 2021-07-19 23:02 997Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 109  So viel Neues steckt in FIFA 22

Neue Saison, neue FIFA-Ausgabe! Am 1. Oktober erscheint FIFA 22. BILD erklärt die Neuerungen im Gameplay. 2021-07-19 23:01 4KB www.bild.de

 110  Der Sportschau-Olympia-Podcast

Hier sind die olympischen Sportarten zu Hause. Die Athlet*innen. Die großen und kleinen Geschichten der größten Sportveranstaltung der Welt. Wir behalten den Überblick, wir diskutieren, wir schätzen kritisch ein. Immer leidenschaftlich. Immer aktuell. Immer mittendrin. 2021-07-19 23:00 1KB www.ndr.de

 111  Merz zum Hochwasser: In bestimmten Gebieten wird man nicht mehr bauen können

Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche Gebäude zerstört. Der Unions-Politiker Friedrich Merz fordert eine Anpassung der Baupläne. In bestimmten Gebieten werde man künftig nicht mehr bauen können. 2021-07-19 23:00 1KB www.rnd.de

 112  Kalenderblatt 2021: 20. Juli – was ist heute passiert?

Dienstag, 20.7.2021. Welche wichtigen Ereignisse fanden am 20. Juli statt, welche Berühmtheit wurde heute geboren, wer ist gestorben? Den Überblick gibt es im täglichen Kalenderblatt. 2021-07-19 23:00 3KB www.rnd.de

 113  Corona-Blog: Stiko kritisiert Impfaktion für Jugendliche in NDS

Es sei derzeit nicht klar, ob der Nutzen für Kinder das Risiko von Nebenwirkungen übersteige. Der Montag im Blog. 2021-07-19 22:59 16KB www.ndr.de

 114  Bekommen sie ein Baby?

Ist Hailey Bieber (24) etwa schwanger? Ein Instagram -Post ihres Ehemannes, dem Pop-Star Justin Bieber (27), hat zumindest Spekulationen seitens seiner 183 Millionen Follower … 2021-07-19 22:44 2KB www.stern.de

 115  Blindgänger in Salzgitter erfolgreich gesprengt

In Salzgitter ist am Montagabend kurzfristig eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Etliche Anwohnerinnen und Anwohner im Stadtteil Watenstedt mussten ihre Wohnungen verlassen. 2021-07-19 22:27 1KB www.ndr.de

 116  Bericht: Drei Spanien-Klubs buhlen um Matthias Ginter - Gladbach-Profi von Barca, Real und Atlético umworben Bericht: Drei Spanien-Klubs buhlen um Matthias Ginter - Gladbach-Profi von Barca, Real und Atlético umworben

Nationalspieler Matthias Ginter könnte demnächst in Spanien seine neue fußballerische Heimat finden. Einem "Bild"-Bericht zufolge sind alle drei Spitzenklubs aus La Liga, der FC Barcelona, Real und Atlético Madrid, an dem Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach interessiert. 2021-07-19 22:23 2KB www.sportbuzzer.de

 117  Mehr zum Coronavirus

Zwei Südafrikaner und ein Tscheche sind positiv getestet worden. Außerdem wurden weitere Infektionen bestätigt. Nicht … 2021-07-19 22:12 548Bytes www.ndr.de

 118  Kommentar zu den Helden nach der Todesflut - Deutschland packt an

Ihre Blicke sind leer, die Arme schwer vom endlosen Schleppen und Wuchten. Polizei, THW, Feuerwehr, Rettungsdienste, Bundeswehr, Retter, Nachbarn, Freiwillige – Helden. 2021-07-19 22:00 2KB www.bild.de

 119  Todesflut: Warum WDR und SWR nicht vor der Flutwelle warnten

Millionen Radiohörer und TV-Zuschauer wurden vor dem todbringenden Hochwasser nicht gewarnt, obwohl die regionalen ARD-Sender dazu verpflichtet sind. WIE konnte das passieren? 2021-07-19 22:00 2KB www.bild.de

 120  Mit Jenny Elvers und Lilly Becker - Sat.1 plant geheimes TV-Projekt im Krankenhaus

Jetzt kommen Schwester Jenny und Schwester Lilly!Denn BILD erfuhr aus Senderkreisen: Für eine neue Sat.1-Show sollen Promis das Leben im Krankenhaus kennenlernen. Unter anderem sollen Schauspielerin Jenny Elvers (49) und Model Lilly Becker (45) dabei sein.Lesen Sie mit BILDplus, was es mit der neuen Show auf sich hat und was die Promis im Krankenhaus machen. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 22:00 1KB www.bild.de

 121  „Bridget Jones“-Star Renée Zellweger - DIESEN Mann findet sie zum Anbeißen

Vielleicht schmeckt er nach Schokolade. Renée Zellweger („Bridget Jones“) zeigt der ganzen Welt, dass sie verliebt ist! 2021-07-19 22:00 1KB www.bild.de

 122  Todesflut - Das Protokoll des Versagens beim Katastrophenschutz

Das Ausmaß der Unwetter sei „überraschend“ gewesen, „nicht absehbar“ beteuern die Politiker jetzt. Doch stimmt das wirklich? 2021-07-19 21:59 5KB www.bild.de

 123  Dieser Warnschuss gegen China kann zum Modell werden

In einer beispiellosen Aktion wehrt sich der Westen gegen Hackerangriffe aus China. Präsident Biden bemüht sich um eine breite Allianz – und verwirft damit Trumps Taktik eines unilateralen Vorgehens. 2021-07-19 21:58 6KB www.welt.de

 124  Von Corona-Demos ins Katastrophengebiet: Wie „Querdenker“ die Fluthilfe instrumentalisieren

Zu Corona-Demos kommen immer weniger Menschen. In der Flutkatastrophe haben „Querdenker“ nun ein neues Thema für sich entdeckt. Sie sammeln Hunderttausende Euro von Spenden und wollen Parallelstrukturen zur staatlich organisierten Fluthilfe aufbauen – entgegen Bitten der Krisenstäbe, nicht auf eigene Faust anzureisen. 2021-07-19 21:58 4KB www.rnd.de

 125  Der schmale Grat zwischen Katastrophenhilfe und Wahlkampf

Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei: Viele Spitzenpolitiker reisen jetzt in die Hochwassergebiete. Der Eindruck kommt auf, dass es nicht mehr um Solidarität geht, sondern um den Bundestagswahlkampf. Die Verantwortlichen vor Ort hätten wohl Besseres zu tun. 2021-07-19 21:58 7KB www.welt.de

 126  Unruhe ist die erste Bürgerpflicht

Es ist leicht, angesichts der Überschwemmungen nach dem Staat zu rufen. Wir müssen uns aber auch auf unser eigenes Engagement besinnen. Ein Kommentar. 2021-07-19 21:53 3KB www.tagesspiegel.de

 127  Hochwasser-Lage in Tirol entspannt sich langsam, Aufräumarbeiten laufen

Nach den Überschwemmungen und Vermurungen im Tiroler Unterland am Wochenende sind nun die Aufräumarbeiten in vollem G... 2021-07-19 21:45 12KB www.tt.com

 128  Mallorca tritt auf die Partybremse

Delta hat die Urlaubsinsel und Party-Hochburg Mallorca fest im Griff, die Zahl der Infizierten steigt rasant. Strengere Sperrstunden und Strandschließungen sollen vor allem Trinkgelage verhindern - und die Lage unter Kontrolle bringen. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder. 2021-07-19 21:44 3KB www.n-tv.de

 129  FC Bayern: Großer Name trainiert bei Profis mit

Er trägt einen großen Namen – und sorgt in der Bayern-Jugend für Furore. Nun hat ein Youngster beim deutschen Rekordmeister eine große Chance bei den Bundesliga-Profis unter Julian Nagelsmann bekommen. 2021-07-19 21:40 2KB www.t-online.de

 130  Augsburg droht Streik-Profi mit Tribüne

In den letzten Jahren gab es mehrere Fälle, bei denen sich Profis erfolgreich weggestreikt haben. Jetzt versucht's auch Augsburgs Danso. Der Klub droht mit Tribüne. 2021-07-19 21:35 2KB www.bild.de

 131  Verdacht der Abgeordnetenbestechung: Generalstaatsanwaltschaft stellte Verfahren gegen Amthor ein

Im vergangenen Jahr stellte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ein Verfahren gegen Philipp Amthor. Ihm wurde im Zusammenhang mit der Firma „Augusts Intelligence“ Bestechlichkeit vorgeworfen. Im … 2021-07-19 21:17 1KB deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 132  Rundflug in den Tod

Pilot Claude S. (55) startete Sonntag zu einem Rundflug. Mit an Bord: drei Teenager (14, 15, 16). Kurz darauf stürzte die Maschine ab! 2021-07-19 21:13 3KB www.bild.de

 133  „Kaisermania“ in Dresden fällt erneut aus - keine Genehmigung

Wegen der Corona-Pandemie fällt auch in diesem Jahr die „Kaisermania“ bei den Dresdner Filmnächten aus. Trotz umfassender Schutzmaßnahmen konnte keine Genehmigung durch die Behörden erwirkt werden. Die Enttäuschung bei Roland Kaiser und seinem gesamten Live-Team sei riesengroß, teilt der Veranstalter mit. 2021-07-19 21:10 1KB www.rnd.de

 134  Mann rettet Nachbarn aus Flutwelle

Auch die österreichische Stadt Hallein in der Nähe von Salzburg kämpft mit Überflutungen infolge des Unwetters. Als ein Mann seine Nachbarn in den Sturzfluten erblickt, zögert er nicht lange und springt unter Einsatz seines Lebens ins Wasser. Nun wird er im ganzen Land für seinen Einsatz gefeiert. 2021-07-19 21:04 2KB www.n-tv.de

 135  Bericht: Dominick Drexler vor Wechsel vom 1. FC Köln zu Schalke 04 - Konkretes Angebot liegt wohl vor Bericht: Dominick Drexler vor Wechsel vom 1. FC Köln zu Schalke 04 - Konkretes Angebot liegt wohl vor

Der 1. FC Köln setzt seine Kaderverkleinerung einem Bericht zufolge weiter fort. Demnach soll Offensivspieler Dominick Drexler den Klub von Neu-Trainer Steffen Baumgart in Richtung Zweitligist Schalke verlassen. 2021-07-19 21:02 2KB www.sportbuzzer.de

 136  Von „Mountaincart“ geschleudert: 15-Jähriger in Biberwier verletzt

Bei einem Unfall mit einem sogenannten „Mountaincart“ wurde am Montag in Biberwier ein 15-Jähriger verletzt. 2021-07-19 20:52 1KB www.tt.com

 137  EU-Länder wollen 25 Prozent Bio-Anbau

Die EU-Agrarminister haben sich darauf geeinigt, bis 2030 mindestens 25 Prozent der EU-Agrarflächen für biologischen Landbau zu nutzen. Weil die Beschlüsse über nationale Ziele hinausgehen, muss die Bundesregierung nun nachbessern. 2021-07-19 20:50 3KB www.tagesschau.de

 138  Zerstörte Bobbahn am Königssee: "Ein neuer Tiefschlag"

Die Höhe der Schäden an der durch das Unwetter zerstörten Bobbahn Königssee ist unklar. Nach den Naturkatastrophen der vergangenen Tage muss der gesamte Sport erst … 2021-07-19 20:49 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 139  Senat will Umwandlung in Eigentumswohnungen in ganz Berlin erschweren

Umwandlungen sollen nur noch möglich sein, wenn der Bezirk zustimmt – und zwei Drittel der Wohnungen an die Mieter gehen. Kritiker befürchten steigende Preise. 2021-07-19 20:45 7KB www.tagesspiegel.de

 140  Belarus-Oppositionsführerin bittet US-Außenminister um Hilfe

Die Opposition in Belarus bittet die USA um Hilfe bei der Demokratiebewegung. Die Hilfe sei für viele Bereiche notwendig, unter anderem für die politischen Gefangenen und ihre Familien. Außerdem solle so ein Statement gegenüber Russland gesetzt werden. 2021-07-19 20:44 2KB www.rnd.de

 141  Notfallseelsorgerin: Die Lage erschüttert selbst erfahrene Kräfte

Seit Tagen sind Notfallseelsorgerinnen und - seelsorger in NRW und Rheinland-Pfalz im Einsatz, um Betroffenen der Flutkatastrophe beizustehen. Wie die Landespfarrerin der rheinischen Kirche für Notfallseelsorge sagt, erschüttert die Lage „selbst hartgesottene, ganz erfahrene Kräfte“. Die Intensität und die geballte Masse der Ereignisse mit Tausenden von Betroffenen sei auch für die Notfallseelsorger eine Herausforderung. 2021-07-19 20:42 3KB www.rnd.de

 142  Drexler im Schalke-Anflug

Endspurt! Kurz vorm Auftakt gegen den HSV drückt Schalke auf einer Schlüssel-Position nochmal aufs Gaspedal... 2021-07-19 20:38 2KB www.bild.de

 143  Bremsscheiben brachen: 72-Jähriger bei Fahrradunfall in Mayrhofen verletzt

Ein E-Biker konnte auf einer Straße in Mayrhofen nicht mehr bremsen und prallte gegen einen Zaun. Ein Holzstück bohrt... 2021-07-19 20:34 2KB www.tt.com

 144  Kommentar: Pegasus ist der Tod einer lebendigen Zivilgesellschaft

Die Software Pegasus soll nur zur Verfolgung Krimineller und Terroristen genutzt werden. Doch weltweit sind offenbar Journalisten und Oppositionelle mit dieser mächtigen Spionagesoftware ausgespäht worden. Das betrifft uns alle, meint Reporter Marc Hoffmann. Denn solche hochgefährlichen Waffen können unser freiheitliches Leben zerstören. 2021-07-19 20:34 4KB www.ndr.de

 145  Nur 43 Prozent der Häuser sind versichert

Düsseldorf Das Hochwasser richtet Milliarden-Schäden an. Weil viele Gebäude nicht gegen Starkregen versichert sind, fordern Verbraucherschützer bezahlbare Angebote oder eine Versicherungspflicht. Die Zahl der Opfer … 2021-07-19 20:33 5KB rp-online.de

 146  Raser nach Verfolgungsjagd auf der Stadtautobahn festgenommen

Mann durch Messerstich lebensgefährlich verletzt + Motorradfahrer bei Auffahrunfall in Spandau schwer verletzt + Der Blaulicht-Blog. 2021-07-19 20:30 982Bytes www.tagesspiegel.de

 147  Pegelstände in NRW sinken überall - noch keine Entwarnung

Liveblog Düsseldorf An allen Messstellen in NRW fallen die Wasserstände. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser mahnt dennoch zur Vorsicht. Bund … 2021-07-19 20:23 1KB rp-online.de

 148  Russische Hacker: Vertreibung aus dem Paradies

Viele Jahre trieben russische Hacker ihr Unwesen im Ausland – völlig unbehelligt. Nach den jüngsten Attacken der Kriminellengruppierungen REvil und DarkSide gehen die USA nun aber erstmals zu einem massiven Gegenangriff über. Russland zeigt sich kooperationsbereit wie nie, denn die russische Hackerszene ist zu mächtig geworden und für das Land nun selbst ein Problem. 2021-07-19 20:18 15KB www.rnd.de

 149  Freiburg-Kapitän Christian Günter hofft auf weitere Länderspiel-Einsätze – Bei EM "wäre mehr drin gewesen" Freiburg-Kapitän Christian Günter hofft auf weitere Länderspiel-Einsätze – Bei EM "wäre mehr drin gewesen"

Beim frühen deutschen EM-Aus blieb Christian Günter lediglich die Zuschauer-Rolle. Der Linksverteidiger des SC Freiburg wurde von Bundestrainer Joachim Löw nicht eingesetzt. Unter dessen Nachfolger Hansi Flick hofft Günter nun auf eine weitere Chance im DFB-Team. 2021-07-19 20:10 2KB www.sportbuzzer.de

 150  England ist ein "großes Freiluftexperiment"

Deutschland steuert auf die vierte Welle zu, und das offenbar früher als angenommen. In dieser Phase der Pandemie dürfe man keinesfalls fahrlässig werden, warnt der Epidemiologe Timo Ulrichs im Gespräch mit ntv. Umso größer ist sein Unverständnis über die umfassenden Lockerungen in England. 2021-07-19 20:07 6KB www.n-tv.de

 151  Nord-Ostsee-Kanal: Schleusentor wird später fertig

Eigentlich sollte die Kieler Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal bis zum Sommer wieder ein vollfunktionsfähiges Schleusentor haben. Doch daraus wird nichts. 2021-07-19 20:00 1KB www.ndr.de

 152  Suche nach Olympia-Athlet aus Uganda: Ist er in Japan untergetaucht?

Noch immer wird in Japan nach einem Athleten aus  Uganda  gesucht. Bereits vergangene Woche verschwand der Gewichtheber Julius Ssekitoleko aus dem Olympia-Trainingslager seines Teams … 2021-07-19 20:00 2KB www.stern.de

 153  Erste norddeutsche Helfer kehren aus Hochwassergebiet zurück

Nach einem kräftezehrenden Einsatz in den Hochwassergebieten sind die ersten Helferinnen und Helfer wieder in Niedersachsen eingetroffen. Die Erschöpfung ist groß und die Eindrücke sitzen tief. 2021-07-19 19:54 5KB www.ndr.de

 154  Arbeitet er an einem Buch?

Prinz Harry (36) arbeitet laut einem Bericht des US-Portals "Page Six" an einem Buch. Demnach schreibe der Ex-Royal im Geheimen bereits seit fast … 2021-07-19 19:46 1KB www.stern.de

 155  Leichtathletik: Alex Wilson knackt 100-m-Europarekord – wirklich?

Auf die Parforceleistungen des Sprinters Alex Wilson am Sonntag in den USA folgen die Zweifel. Insbesondere der Europarekord des Baslers über 100 Meter mit einer Zeit von 9,84 Sekunden wirft Fragen auf. 2021-07-19 19:45 7KB www.nzz.ch

 156  Sandhagen vs Dillashaw: So sehen Sie die UFC Fight Night in Deutschland

Am 25. Juli in der Nacht von Samstag auf Sonntag findet der Kampf zwischen Sandhagen und Dillashaw statt. Alle Infos zu Übertragung live im TV … 2021-07-19 19:44 954Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 157  Sängerin hat einen Sohn zur Welt gebracht

Baby-News bei Halsey (26): US-Sängerin ist erstmals Mutter geworden. Die freudige Nachricht teilte die 26-Jährige auf Instagram mit . Demnach kam ihr erster … 2021-07-19 19:41 1KB www.stern.de

 158  Italien: Warum die Fünf Sterne nicht mehr fluchen dürfen

Die Machtfehde innerhalb der größten Partei des Landes, der Fünf-Sterne-Bewegung, endete mit einem Waffenstillstand zwischen Beppe Grillo und Giuseppe Conte: Die Partei wird gezähmt und erhält... 2021-07-19 19:40 4KB www.diepresse.com

 159  Die unfassbaren Skandal-Aussagen Armin Schuster zur Flut-Katastrophe

Es klingt wie ein Interview aus einer anderen Welt. Einer Welt, in der nicht gerade 160 Menschen bei der Flut in Deutschland ums Leben gekommen sind. 2021-07-19 19:34 6KB www.bild.de

 160  Totes Baby im Müllhäuschen gefunden!

Heinersreuth (Bayern) – Schockierender Fund! In Heinersreuth (Landkreis Bayreuth) wurde am Montagmittag ein totes Baby in einem Müllhäuschen entdeckt. 2021-07-19 19:34 1KB www.bild.de

 161  Diese Hochwasser-Schäden werden uns noch Monate begleiten

Düsseldorf Das Hochwasser hat verheerende Schäden in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz hinterlassen. Mit jedem Tag werden die Ausmaße sichtbarer: Autobahnen, Häuser, Gas- und Stromleitungen … 2021-07-19 19:29 9KB rp-online.de

 162  Jeder zweite Brite hält die Aufhebung der Coronamaßnahmen für falsch

Englands Corona-Beschränkungen sind gefallen. Die Infektionen steigen. Viele Bürger sind deshalb vorsichtiger als ihr Premier. 2021-07-19 19:22 6KB www.tagesspiegel.de

 163  "Von Anfang an begeistert": Er leitet jetzt den Partnerschaftsverein Karlshuld

Plus In Karlshuld kümmert sich der Partnerschaftsverein künftig sowohl um den Kontakt ins serbische Beska als auch zur Stadt Schwetzingen. Wer den neuen Verein künftig … 2021-07-19 19:22 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 164  Größtes Dax-Minus des Jahres – Schuld ist eine toxische Mischung

Der Deutsche Aktienindex verzeichnet den größten Tagesverlust des Jahres – fast drei Prozent ging es abwärts. Vor allem Aktien aus zwei Wirtschaftszweigen verloren deutlich an Wert. Aber noch viel schlimmer: die allgemeinen Wachstumssorgen sind zurück. 2021-07-19 19:16 1KB www.welt.de

 165  Wo Freisler die Angeklagten demütigte und verhöhnte

Gedenken und mehr Themen in unseren Bezirksnewslettern, dienstags ausTempelhof-Schöneberg, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. Themenübersicht hier. 2021-07-19 19:15 1KB www.tagesspiegel.de

 166  AC Mailand: Brahim Diaz wird erneut von Real Madrid ausgeliehen

Italiens Vizemeister AC Mailand hat sich erneut die Dienste von Mittelfeldspieler Brahim Diaz gesichert. Wie die Rossoneri am frühen Montagabend offiziell mitteilten, wird der 21-Jährige … 2021-07-19 19:14 1KB www.stern.de

 167  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-07-19 19:12 915Bytes www.zeit.de

 168  Nach Bayern-Pleite beim Nagelsmann-Start: So liefen seine Debüts in Hoffenheim und in Leipzig Nach Bayern-Pleite beim Nagelsmann-Start: So liefen seine Debüts in Hoffenheim und in Leipzig

Das erste Testspiel hat Trainer Julian Nagelsmann mit dem FC Bayern verloren. Ein Blick zurück zeigt aber: Das 2:3 gegen den 1. FC Köln ist noch kein Grund zur Sorge. Auch bei RB Leipzig bekam Nagelsmann trotz durchwachsener Vorbereitung die Kurve. In Hoffenheim wurde er indes direkt ins kalte Wasser geworfen. 2021-07-19 19:12 3KB www.sportbuzzer.de

 169  Irischer Turner widerlegt Bericht über "Anti-Sex-Betten" im olympischen Dorf

In den USA sorgte ein Bericht über angebliche "Anti-Sex-Betten" im olympischen Dorf für Wirbel – nun hat der irische Turner Rhys McClenaghan dieses Gerücht … 2021-07-19 19:09 3KB www.stern.de

 170  Neun clevere Gadgets für das bessere Homeoffice

1 von 9 Zurück Weiter Zurück Weiter © Hersteller 1 von 9 HomeBox-Office – Diese Heimarbeit … 2021-07-19 19:08 1KB www.stern.de

 171  Bayerische Meisterschaften: Läuferin Kerstin Hirscher darf gleich doppelt jubeln

Plus Die 32-Jährige Athletin aus Neusäß holt die Titel über 800 und 1500 Meter. Auch Brian Weisheit zeigt sich in starker Form. Eine Überraschung … 2021-07-19 19:07 2KB www.augsburger-allgemeine.de

 172  Vater allein zu Haus: Belgier photoshopt Kinder in gefährliche Situationen und wird zum Hit bei Instagram

Jedes Elternpaar, vielleicht gerade die Mütter , kennt die bange Frage: "Schatz, wie geht es eigentlich unserem Kind?" Den Partner oder die Partnerin mit dem eigenen Sprössling alleine zu … 2021-07-19 19:07 2KB www.stern.de

 173  Auto, Boot, Drohne, Flieger & Roboter: Abgefahrenes RC-Spielzeug bis 50 Euro

Funkgesteuertes Spielzeug für Jung und Alt muss weder langweilig noch teuer sein. Wir zeigen spannende und günstige ferngesteuerte Modelle und erklären Unterschiede. | TechStage 2021-07-19 19:00 12KB www.techstage.de

 174  In Ingolstadt wird in der Altstadt wieder Bier gebraut

Plus Mit der Brauerei Griesmüllers kehrt in die Altstadt von Ingolstadt die Brautradition zurück. Damit lässt Franz Rottenkolber eine Tradition wieder aufleben. Am Freitag ist … 2021-07-19 19:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 175  So bitterböse wird bei den Wellküren in Nördlingen ausgeteilt

Plus Andreas Rebers und die Wellküren teilen bei der „Bergpredigt“ im Nördlinger Klösterle kräftig aus: messerscharf, sarkastisch und bisweilen bitterböse. Auch Markus Söder wird bedacht. … 2021-07-19 19:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 176  Unruhen, Corona: Der Nahrungsmittelpreis-Index weist auf schwere globale Revolten hin

Der Nahrungsmittelpreis-Index steuert auf ein gefährliches Maß zu. Sobald er die 100-Punkte-Marke überschreitet, drohen immer schwere soziale Unruhen. Im … 2021-07-19 18:57 821Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 177  Ob Corona oder Klima-Katastrophen: Deutschland muss raus aus dem Panik-Modus

Aus Virologen werden Meteorologen. So schnell geht das. Eine Flutkatastrophe, die gerade den Westen Deutschlands … 2021-07-19 18:55 3KB www.stern.de

 178  Das Corona-Update vom 19. Juli

Jeden Tag laufen einige Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist - mit besonderem Blick auf Bayern … 2021-07-19 18:55 958Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 179  Erster NHL-Spieler mit Coming-out

Luke Prokop (19) hat als erster NHL-Profi in einem Statement in den sozialen Medien bekannt gegeben, dass er homosexuell ist. 2021-07-19 18:52 5KB www.bild.de

 180  Baggerunternehmer schaufelt Abfluss der Steinbachtalsperre frei

Mut in der Katastrophe: Unternehmer Hubert Schilles baggerte den zugeschwemmten Abfluss der Steinbachtalsperre frei. Ministerpräsident Laschet lobte das Engagement des 67-Jährigen. Schilles bleibt bescheiden: „Das hätte jeder andere auch gemacht.“ 2021-07-19 18:52 3KB www.welt.de

 181  Neue US-Regierung überstellt erstmals Guantánamo-Häftling

Seit fast 20 Jahren gibt es das berüchtigte US-Gefangenenlager in Guantánamo. Präsident Biden will verbliebene Häftlinge jetzt nach Möglichkeit in ihre Heimatländer abschieben. … 2021-07-19 18:45 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 182  Collin Morikawa, der Golfer für die siegreichen Debüts

Als erster Spieler hat Collin Morikawa zwei Major-Turniere bei seiner Premiere gewonnen. Mit dem Triumph bei den British Open hat der US-Amerikaner sogar Tiger Woods übertrumpft. Vergoldet er nun... 2021-07-19 18:45 1KB www.diepresse.com

 183  "Fast and the Furious 9": Action-Krawall mit verlorenem Sohn

Der neunte Teil der Reihe blickt mehr zurück als nach vorn – und versucht Jungs-aus-dem-Viertel-Pathos mit postmodernem Augenzwinkern zu verbinden. 2021-07-19 18:45 4KB www.diepresse.com

 184  Berlin schickt Einsatzkräfte ins Hochwassergebiet

Kräfte des THW und des Roten Kreuzes sind zum Hilfseinsatz in den Westen Deutschlands geschickt worden. Weitere befinden sich im „Standby-Modus“. 2021-07-19 18:42 2KB www.tagesspiegel.de

 185  Wieso dürfen Genese nicht mehr in Discos?

Warum eine Genesung als Nachweis in der Nachtgastronomie nicht mehr ausreicht. 2021-07-19 18:42 1KB www.diepresse.com

 186  Köln-Fans feiern Baumgart-Anschiss

Das hat‘s beim FC lange nicht mehr gegeben...Bei der Schleifer-Einheit gestern in Donaueschingen motzte Cheftrainer Steffen Baumgart (49) seine Truppe während der Einheit an, brüllte lautstark über 2021-07-19 18:40 1KB www.bild.de

 187  Querdenker - ruhiger, aber weiter da

Berlin Je länger der Lockdown im Frühjahr dauerte, desto lauter wurden die Querdenker bei ihren provozierenden Versammlungen. Sind sie nun mit den Lockerungen verschwunden? Der Chef … 2021-07-19 18:38 5KB rp-online.de

 188  Abhören von Telefonen: Vorwürfe an israelische Firma NSO

Weltweit soll eine Software der israelischen NSO Group eingesetzt worden sein, um Journalisten, Dissidenten und selbst Staatsoberhäupter auszuspionieren. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. 2021-07-19 18:35 6KB www.nzz.ch

 189  Politiker verlangen Aufklärung über umstrittenen Polizeieinsatz in Göttingen

Politiker aller Landtagsfraktionen verlangen nach einem umstrittenen gewaltsamen Polizeieinsatz in Göttingen nach Aufklärung. Ein Polizist soll einem 28-jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht … 2021-07-19 18:30 1KB www.haz.de

 190  Klarna erlässt Österreichern Mahngebühr

Die Arbeiterkammer wollte das schwedische Unternehmen wegen falscher Mahnungen klagen. Dazu kam es bisher nicht. Nun will Klarna aufklären. 2021-07-19 18:30 2KB www.diepresse.com

 191  Niedersachsen: Knapp 2.000 Fälle von Clankriminalität

1.951 Straftaten mit Clan-Bezug verzeichnet der aktuelle Lagebericht in Niedersachsen für das vergangene Jahr. Die Behörden wollen die Clanmitglieder noch stärker mit Beschlagnahmungen treffen. 2021-07-19 18:24 3KB www.ndr.de

 192  Betrüger nutzen Hochwasserkatastrophe aus

Während Tausende Menschen bei der Hochwasserkatastrophe in Deutschland um ihre Existenz kämpfen, versuchen Betrüger aus dem Leid Kapital zu schlagen. Sie wollen die Spendenbereitschaft der Bevölkerung und Hilflosigkeit der Betroffenen ausnutzen. 2021-07-19 18:22 2KB www.n-tv.de

 193  Produktion haben immer häufiger Probleme

Die Corona-Pandemie hat weltweit die Film- und Serienbranche nachhaltig verändert. Nicht nur, dass Kinos lange geschlossen waren und viele Starts verschoben wurden, auch die Drehs … 2021-07-19 18:20 4KB www.stern.de

 194  Meditation und Botox? Was kann ich tun, um weniger zu schwitzen?

Starkes Schwitzen sorgt nicht für Abkühlung, aber auch für peinliche Momente. Was ein Dermatologe gegen intensives Schwitzen empfiehlt.. 2021-07-19 18:17 1KB www.bild.de

 195  Coronavirus: Bund lässt Auslandschweizer bei Impfung warten

Viele Schweizer Bürger im Ausland haben nach wie vor keinen Zugang zu einem Corona-Impfstoff. Die Auslandschweizer-Organisation ruft den Bund deshalb zum Handeln auf. 2021-07-19 18:16 7KB www.nzz.ch

 196  Lichtschutz Extrem Wer braucht eigentlich Sonnencreme mit LSF 100?

Wirklich notwendig oder Angstmacherei? BILD hakt bei einem führenden Dermatologen nach, wie hoch LSF sein sollte und wie sie sich noch schützen sollten. 2021-07-19 18:15 1KB www.bild.de

 197  Nachtgastronomen: „Der Sommer ist für uns gelaufen“

Wegen der verschärften Eintrittsregeln befürchten Discos und Clubseinen drastischen Gästerückgang: Mehr als die Hälfte der Lokale überlegt, wieder zuzusperren. 2021-07-19 18:15 1KB www.diepresse.com

 198  Wer ist der beste Klimaschützer in Deutschland?

„Wir müssen uns sputen“, sagt Angela Merkel. Markus Söder fordert: „Wir brauchen einen Klima-Ruck.“ Die Grünen bekommen Konkurrenz. 2021-07-19 18:15 1KB www.diepresse.com

 199  Red-Bull-Berater Marko: Verstappen geht es nach Silverstone-Crash "erstaunlich gut" Red-Bull-Berater Marko: Verstappen geht es nach Silverstone-Crash "erstaunlich gut"

Nach seinem Unfall mit Lewis Hamilton im Rennen von Silverstone geht es dem Formel-1-Spitzenreiter Max Verstappen "erstaunlich gut". Das erklärte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko am Montag. Demnach habe der Niederländer nur "ein bisschen Nackenschmerzen". 2021-07-19 18:08 2KB www.sportbuzzer.de

 200  Die Deutsche Bahn steht vor einem langen Wiederaufbau

Verkehrsminister Andreas Scheuer verspricht eine rasche Reparatur von Schienen und Straßen. Doch die Schäden an der Verkehrsinfrastruktur sind enorm. 2021-07-19 18:07 6KB www.tagesspiegel.de

 201  Katastrophenschutz: Hamburg sieht sich gut aufgestellt

Mit Blick auf die verheerenden Überschwemmungen in Teilen Deutschlands sieht sich der Hamburger Katastrophenschutz gut gerüstet. Mitte September beginnt die Sturmflutsaison. 2021-07-19 18:05 1KB www.ndr.de

 202  Komponist Webber sagt Start von Musical «Cinderella» ab

Andrew Lloyd Webber hat den für diese Woche geplanten Start seines neuen Musicals «Cinderella» in London abgesagt. Grund sei ein positiver Coronavirus-Fall bei einem Statisten, … 2021-07-19 18:03 2KB www.stern.de

 203  Kommentar zum Ölmarkt: Neue Sicht der Investoren

Die Fracking-Industrie in den USA nimmt neuerdings Rücksicht auf die Entwicklung der Preise. Dadurch ändern sich die Spielregeln am Ölmarkt. Wenig … 2021-07-19 18:02 1KB www.haz.de

 204  Überwachter Journalist: „Das muss in der EU eine rote Linie sein“

Der ungarische Investigativjournalist Szabolcs Panyi wurde mit einer israelischen Software ausspioniert. Warum er den ungarischen Staat hinter dem Angriff vermutet, es vielleicht auch... 2021-07-19 18:00 2KB www.diepresse.com

 205  Selbst für Nostalgiker ist diese Zweite Liga ein eher zweifelhaftes Vergnügen

Die Zweite Liga ist gespickt mit klangvollen Klubnamen. Schalke 04, HSV, Werder Bremen oder Fortuna Düsseldorf finden sich da mittlerweile. Es könnte eine schöne Saison werden. Oder besser: eine schaurig-schöne. Denn die Entwicklung gibt Anlass für Unbehagen. 2021-07-19 17:55 2KB www.welt.de

 206  Kleine Wohnung einrichten: Schick und organisiert auf wenigen Quadratmetern

Eine kleine Wohnung einzurichten ist nicht immer leicht. Neben wenig Stauraum stellt auch die Enge für viele ein Problem dar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auch wenige Quadratmeter optimal nutzen können. 2021-07-19 17:55 3KB www.rnd.de

 207  Deutschland steuert auf Überangebot an Corona-Impfstoff zu

Liveblog Düsseldorf Die Verfügbarkeit an Impfstoffen wird laut Gesundheitsministerkonferenz die Nachfrage schon bald „deutlich“ übersteigen. Das RKI meldet steigende Zahlen in NRW. Die … 2021-07-19 17:51 1KB rp-online.de

 208  Afrika bekommt überzählige Impfdosen aus Europa

Die dritte Corona-Welle stellt Afrika auf eine harte Probe - dort wird am langsamsten geimpft. Nun laufen Impfstofflieferungen aus den USA und der EU wieder an. 2021-07-19 17:49 3KB www.tagesspiegel.de

 209  Marokkanischer Journalist zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

Wegen des Vorwurfs der Spionage und der Vergewaltigung. Das Handy von Omar Radi wurde laut Amnesty mit der Pegasus-Software gehackt. 2021-07-19 17:45 1KB www.diepresse.com

 210  Führerschein- und Auto-Entzug für kriminelle Clan-Mitglieder

Niedersachsen will kriminellen Clan-Mitgliedern Führerschein und Autos entziehen. So soll Clan-Kriminalität eingeschränkt werden. 2021-07-19 17:43 2KB www.bild.de

 211  Der Berliner Tierpark bekommt ein Himalaya-Gebirge

Ab 2022 können Berliner:innen die Flora und Fauna vom „Dach der Welt“ bestaunen. 20 Tierarten sollen in der neuen Himalaya-Landschaft untergebracht werden. 2021-07-19 17:42 3KB www.tagesspiegel.de

 212  Polizist kniet auf Nacken, schlägt Randalierer Wirbel um Festnahme-Video aus Göttingen

Im Netz kursiert ein Festnahme-Video aus Göttingen. Darauf zu sehen: eine brutale Festnahme! Jetzt hat sich auch die Polizei geäußert. 2021-07-19 17:38 1KB www.bild.de

 213  Deutsche Banken sind chancenreicher als gedacht

Die Berater von McKinsey halten dafür aber einen ambitionierten Erneuerungskurs für erforderlich. Digitalisierung und Nachhaltigkeit... 2021-07-19 17:36 3KB www.faz.net

 214  Peter Edelmann: „Die Brandmark,Operette Mörbisch‘ ist tot“

Der Manager, Sänger und Universitätsprofessor Peter Edelmann, dessen Vertrag noch aufrecht ist, über seine Ausbootung als Intendant der Festspiele in Mörbisch. 2021-07-19 17:25 2KB www.diepresse.com

 215  Kenneth Ize: Ein Brief an Karl

Der Austro-Nigerianer Kenneth Ize entwarf Mode für die Marke Karl Lagerfeld. Als Auftakt zu dieser Aufgabe verfasste er einen emotionalen Brief an den verstorbenen Couturier. 2021-07-19 17:20 1KB www.diepresse.com

 216  Nur ein kurzer Tourismussommer in Kroatien?

Nachdem die EU-Gesundheitsagentur ECDC Kroatien bereits wieder auf Orange gestuft hat, ist die Sorge angesichts der steigenden Coronazahlen in dem Land besonders groß. 2021-07-19 17:20 1KB www.diepresse.com

 217  Rennradfahrer nach Ausweichmanöver in Prutz acht Meter abgestürzt

Ein 45-jähriger Rennradfahrer ist am Montagnachmittag bei einem Ausweichmanöver auf der Kaunertalstraße bis zu acht M... 2021-07-19 17:17 2KB www.tt.com

 218  Ein 100 Jahre altes Gesetz droht Amerikas Klimapläne zu vereiteln

Präsident Joe Biden will vor der US-Küste 2000 Windräder bauen. Doch er hat ein Problem: den Jones Act aus dem Jahr 1920. Die skurrile Regelung gefährdet den Traum von einem grünen Amerika. 2021-07-19 17:16 7KB www.welt.de

 219  „Das war eindeutig ein rassistischer Angriff auf uns“

Die Gewaltausbrüche in Südafrika stellen das fragile Verhältnis zwischen Schwarzen, Weißen und Indisch-Stämmigen vor die schwerste Zerreißprobe seit dem Ende der Apartheid. Nirgendwo ist das deutlicher zu spüren als in der Stadt Phoenix. 2021-07-19 17:16 11KB www.welt.de

 220  Innensenator übergibt neues Anti-Terror-Zentrum an die Berliner Polizei

Die Polizei bündelt ihre Terrorabwehr an einem zentralen Standort – eine Lehre aus dem Anschlag 2016. Im Dezember sollen die ersten Beamten einziehen. 2021-07-19 17:16 6KB www.tagesspiegel.de

 221  KI guckt mit

Unterlagen checken, Fragen formulieren: Die lernende Technik kann vieles – Unternehmen nutzen sie trotzdem selten zur Personalauswahl. 2021-07-19 17:14 4KB www.tagesspiegel.de

 222  Land unter: Wie die Unwetter NRW verwüsteten - wdr.de

Wie viel Zerstörungskraft das Hochwasser hat, das seit Tagen NRW in Atem hält, wird besonders deutlich, wenn man aktuelle Fotos der Katastrope einem Vorher/Nachher-Vergleich unterzieht. Eine interaktive Bilderstrecke. 2021-07-19 17:13 4KB reportage.wdr.de

 223  Corona: Die geheimen Datenlöcher

Politische Maßnahmen im Kampf gegen Corona beruhen auf Daten. Dass diese löchrig, widersprüchlich und unzuverlässig sind, zeigt ein unter Verschluss gehaltener Bericht. 2021-07-19 17:10 1KB www.diepresse.com

 224  Querdenker: Wie die Corona-Krise zu Radikalisierung führte

Aus Durchschnittsbürgern werden Widerstandskämpfer. Welche Rolle spielten soziale Medien wie YouTube, Telegram und Co.? Ein Storytelling von NDR.de. 2021-07-19 17:07 12KB story.ndr.de

 225  Bundestagswahl: Laschet gegen Baerbock, ein Rennen auf Krücken

Die Kandidaten der führenden deutschen Parteien geben ein schlechtes Bild ab: Annalena Baerbock in den Debatten um ihren Lebenslauf, Armin Laschet feixend am Rand der Fluten. Nie in der Geschichte der Bundesrepublik hatten die Bürger die Wahl zwischen unattraktiveren Alternativen. 2021-07-19 17:05 6KB www.nzz.ch

 226  Bericht: Frankfurt droht FIFA-Ärger wegen Gesprächen mit Nantes-Stürmer – SGE weist Vorwurf zurück Bericht: Frankfurt droht FIFA-Ärger wegen Gesprächen mit Nantes-Stürmer – SGE weist Vorwurf zurück

Der 22-jährige Franzose Randal Kolo Muani soll nach "L'Équipe"-Informationen ohne Wissen seines Klubs FC Nantes zu Verhandlungen in Frankfurt gewesen sein. Daher könnte der Eintracht, die diesen Vorwurf entschieden zurückweist, Ärger mit der FIFA drohen. 2021-07-19 17:04 2KB www.sportbuzzer.de

 227  Mysteriöser „Schachmatt“-Jet – das kann die russische F-35-Kopie

Mit „The Checkmate“ präsentiert Russland einen Tarnkappenjet der neuesten Generation – und verspricht modernste Merkmale. Er wurde als günstiger Konkurrent zum US-Modell F-35 entwickelt und soll Exportschlager werden. Doch Staaten werden sich den Kauf genau überlegen. 2021-07-19 17:03 1KB www.welt.de

 228  Theophilus Junior Bestelmeyer: Wie ein Name zum Tiktok-Trend wurde

Theophilus Junior Bestelmeyer: Dieser ungewöhnliche Name eines deutschen Musikers macht gerade auf Tiktok die Runde. Der Trend hat bereits die USA erreicht, wo sich womöglich … 2021-07-19 17:01 2KB mads.de

 229  Warum die Warnkette riss

Erste Hinweise auf die bevorstehende Hochwasserkatastrophe gingen rechtzeitig raus – doch sie liefen an großen Teilen der Bevölkerung in den Risikogebieten vorbei. Wie konnte das passieren? Vor allem eine Tücke der Flut hatte schwere Folgen. 2021-07-19 16:59 1KB www.welt.de

 230  Europas Pläne für einen Einsatz im Bürgerkriegsland Libyen

Ein internes EU-Dokument skizziert, wie die Union einschreiten könnte, um bei der Entwaffnung der libyschen Bürgerkriegsparteien zu helfen. Die Lage im Land ist fragil. 2021-07-19 16:59 1KB www.diepresse.com

 231  Südafrika: Die Ursache der Gewalt ist ein gebrochenes Versprechen

Südafrika war seit dem Ende der Apartheid nie weiter von Mandelas Vision einer «Regenbogennation» entfernt als heute. Das rächt sich jetzt. 2021-07-19 16:58 5KB www.nzz.ch

 232  Sekundäre Navigation

Schönau am Königssee ist besonders vom Hochwasser betroffen. In einem Ortsteil rutschte der Hang ab. Drei Häuser sind weiter unbewohnbar. Die Menschen tun, was sie können. Aber der Schock sitzt tief. 2021-07-19 16:53 3KB www.br.de

 233  Einbrüche in Baucontainer im Raum Hall, Rum, Schwaz und Schwoich

Am Wochenende kam es in mehreren Tiroler Orten zu Einbrüchen in Baucontainern. Großteils gingen die Diebe leer aus, i... 2021-07-19 16:50 1KB www.tt.com

 234  Wie startet man während Corona eine Karriere, Jioni?

Hip-Hopper Jioni hat seinen ersten Labeldeal im Lockdown unterschrieben. Mit MADS-Autorin Louisa hat er über Inspiration in der Isolation und die Sehnsucht nach Konzerten … 2021-07-19 16:47 4KB mads.de

 235  Imagepflege musste ich erst lernen

Harsewinkel Borussias Offensivmann Hannes Wolf schreibt während des Trainingslagers in Harsewinkel exklusiv für unsere Redaktion. Im zweiten Teil seiner Kolumne sagt er, was ihn an Cristiano Ronaldo … 2021-07-19 16:45 3KB rp-online.de

 236  Börsen: Corona-Sorgen schicken Kurse auf Talfahrt

Die Delta-Variante des Coronavirus beunruhigt die Anleger. Die Finanzmärkte reagieren auf neue Pandemiesorgen mit einem Kursrückgang. 2021-07-19 16:25 2KB www.nzz.ch

 237  Zerstückelte Leiche in Frankreich gefunden, Tatverdächtiger getötet

Fahnder haben in einem Haus im südfranzösischen Tarascon eine Leiche ohne Kopf und mit einem fehlendem Arm in einem S... 2021-07-19 16:22 1KB www.tt.com

 238  Kugelrunde Energiebomben: Vegane Proteinbällchen im Handumdrehen selber machen

Unterwegs oder im Homeoffice: Wer etwas zu naschen braucht, kann mit veganen Proteinbällchen nicht viel falsch machen. Die kleinen Snacks sind schnell gemacht und gelten als supergesund. Drei Rezepte. 2021-07-19 16:20 4KB www.rnd.de

 239  Hoeneß kriegt Psycho-Hilfe

Sein erstes Hoffenheim-Jahr lief für Sebastian Hoeneß (39) durchwachsen – Platz 11. Jetzt kriegt der junge Trainer Psycho-Hilfe! 2021-07-19 16:18 1KB www.bild.de

 240  INSA-Meinungstrend: Laschets Lachen im Flutgebiet hat der Union nicht geschadet

Im aktuellen Insa-Meinungstrend bleibt die Union stärkste Kraft, verbessert sich in der Sonntagsfrage sogar um einen Prozentpunkt. 2021-07-19 16:16 3KB www.bild.de

 241  Keine neuen Opfer bei Räumung der B265

Mehr als 100 Fahrzeuge waren auf der Bundesstraße 265 bei Erftstadt von der Flut überrascht worden. Jetzt ist sie komplett geräumt - ohne dass weitere Todesopfer gefunden wurden. Im Ort gibt es Sorge vor weiteren Erdrutschen. 2021-07-19 16:13 3KB www.tagesschau.de

 242  Spac: Die Schweiz verpasst den Boom

Während die umstrittenen Anlagevehikel in anderen Märkten bereits Überhitzungstendenzen zeigen, haben sie die Schweiz noch nicht erreicht. 2021-07-19 16:13 9KB www.nzz.ch

 243  Gotthardmassiv: Kleinflugzeug in Uri abgestürzt

Für den 60-jährigen Piloten aus Deutschland kam jede Hilfe zu spät. Die Ursache des Absturzes bleibt vorerst unklar. 2021-07-19 16:10 1KB www.nzz.ch

 244  Slowakischer Kabarettist und Schauspieler Milan Lasica gestorben

Der slowakische Kabarettist Milan Lasica ist im Alter von 81 gestorben. Während eines Gesangsauftritts in Bratislava habe bei Lasica Herzversagen eingesetzt. Er galt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Slowakei. 2021-07-19 16:08 2KB www.rnd.de

 245  Firmenjubiläen im Pharmasektor: Roche stiehlt Novartis die Show

Die Genussscheine von Roche haben einen neuen Höchststand erreicht. Nicht in Fahrt kommen will der Aktienkurs von Novartis. Dennoch könnte es sich lohnen, auf den Nachzügler zu setzen. 2021-07-19 16:07 2KB www.nzz.ch

 246  She Likes Tech - der Podcast über Technologie

Dieser Podcast ist jung, weiblich, digital. Hier sprechen Expertinnen. 2021-07-19 16:05 1KB www.ndr.de

 247  Virenfilter nur für jedes vierte Klassenzimmer

Düsseldorf Die Infektionszahlen steigen von Woche zu Woche. Im Herbst droht erneut Wechselunterricht. Ein neues … 2021-07-19 16:01 3KB rp-online.de

 248  Kurz informiert: Klimaschutz, Anhalt-Bitterfeld, NSO, Zoom

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen. 2021-07-19 16:00 1KB www.heise.de

 249  Transfer-Ticker: Lask holt U21-Teamspieler Maresic aus Frankreich

Wer kommt, wer geht, wer sucht? Live-Transfers und Gerüchte. 2021-07-19 16:00 7KB www.diepresse.com

 250  Im Auge des Zorns: Bachs schwierige Tokio-Spiele

Für Thomas Bach und sein IOC ist Olympia in Tokio ein Projekt mit hohem Risiko. Das sture Festhalten an den Sommerspielen nehmen viele Japaner vor … 2021-07-19 16:00 4KB www.tt.com

 251  Wenn in Salzburg Chor und Orchester einspringen müssen

„War Requiem“ mit Singverein und kombinierten Orchesterkräften: vor allem im Kammermusikalischen eindringlich. 2021-07-19 16:00 1KB www.diepresse.com

 252  Gebrauchtwagen-Tipp Darum wird der Smart jetzt attraktiv

Die zweite Auflage des wuseligen Smart Forfour lockt als Gebrauchter mit Preisen so klein wie das Auto selbst – und die Qualität stimmt. 2021-07-19 15:54 917Bytes www.bild.de

 253  Coronavirus in der Schweiz: die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 709 536 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 379 Infizierte sind gestorben. 2021-07-19 15:46 16KB www.nzz.ch

 254  Das Coronavirus-Update von NDR Info

Christian Drosten und Sandra Ciesek geben im wöchentlichen Wechsel Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der Forschung. 2021-07-19 15:41 2KB www.ndr.de

 255  Unfall in Humlikon knapp keine eventualvorsätzliche Tötung

Ein Unfall, der im November 2017 auf der A 4 bei der Zürcher Gemeinde Humlikon passierte, kostete einen 21-jährigen Mitfahrer das Leben. Weshalb das nach Ansicht des Bezirksgerichts Andelfingen nur ganz knapp keine eventualvorsätzliche Tötung war. 2021-07-19 15:32 6KB www.nzz.ch

 256  Extremwetter: Ganzes Land bald Risikogebiet

Das Wetter in Mitteleuropa wird immer extremer: heftige Unwetter, extreme Überschwemmungen, Dürre und starke Tornados. Was hat der Klimawandel damit zu tun? Und wie können wir uns auf diese extremen Wetterlagen vorbereiten? 2021-07-19 15:28 9KB www.n-tv.de

 257  Darum hakt der BVB-Deal mit dem Holland-Star

Dortmunds Wunschspieler Donyell Malen (22) befindet sich gerade mit der Familie im Urlaub auf Ibiza. Aber seine sportliche Zukunft ist weiter ungeklärt.Denn der Malen-Deal droht zu platzen, weil sich sein aktueller Verein, die PSV Eindhoven, querstellt, obwohl sie den Spieler bereits freigestellt hat. Um was es im Detail geht, lesen Sie nur mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 15:23 1KB www.bild.de

 258  E-Mail-Newsletter per Drag & Drop: Inxmail startet New Xperience

Inxmail bohrt seine Newsletter-Software auf: New Xperience setzt auf Drag & Drop statt HTML-Kenntnisse und einen Web- statt einen Desktop-Client. 2021-07-19 15:21 1KB www.heise.de

 259  Das sind die fünf wahrscheinlichsten Dax-Neulinge

Der deutsche Aktienindex steht vor seiner größten Reform. Er wird jünger, moderner – und wächst um zehn weitere Unternehmen. Wer könnte... 2021-07-19 15:17 2KB www.faz.net

 260  Verhaltensregeln bei Hochwasserkatastrophe: Wie für kommende Unwetter schützen?

Heftige Regenfälle haben zahlreiche Regionen in Deutschland unter Wasser gesetzt – von einem Jahrhunderthochwasser ist die Rede. In Zukunft könnte es häufiger zu stärkeren Überschwemmungen kommen. Welche Schutzmaßnahmen sollte man für kommende Unwetter ergreifen? 2021-07-19 15:12 9KB www.rnd.de

 261  Bayerns Transfer-Notplan!

Dieser Start war nicht wirklich nach Maß. Nach der Test-Niederlage gegen Köln gibt es eine große Frage:Müssen die Bayern doch noch mal auf dem Transfermarkt tätig werden? Sollten noch weitere Spieler ausfallen, könnte es einen Notplan geben. Lesen Sie mit BILD Plus, was Bayerns Transfer-Notplan ist, wer noch kommen und gehen könnte. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 15:08 1KB www.bild.de

 262  Ästhetische Äste: kreative Deko-Ideen aus Holz zum Selbermachen

Nachhaltigkeit spielt immer häufiger bei der Inneneinrichtung eine Rolle. Ob ein knorriger, dicker Ast oder ein zarter Zweig: Daraus lassen sich individuelle Schmuckstücke für die Wohnung basteln. Hier finden Sie Anleitungen für eine Kleiderstange, Wanddeko und einen Übertopf. 2021-07-19 15:06 6KB www.rnd.de

 263  Serbiens Innenminister Vulin will "serbische Welt" errichten

Gleichzeitig warb der umstrittene Populist am Wochenende für eine weitere Amtszeit Vucics als Präsident. 2021-07-19 15:02 2KB www.diepresse.com

 264  Robinhood strebt eine Bewertung von 35 Milliarden Dollar an

Das amerikanische Fintech-Unternehmen hat am Montag die Preisspanne bekannt gegeben, in der Anleger die Aktie erwerben können. Der... 2021-07-19 15:00 2KB www.faz.net

 265  Fortuna mit neuer Hoffnung auf Rückkehr von Krajnc

Düsseldorf Eine Rückkehr von Innenverteidiger Luka Krajnc zu Fortuna schien nahezu ausgeschlossen. Doch neue Entwicklungen bei Frosinone Calcio könnten wieder Bewegung in die Sache bringen. … 2021-07-19 15:00 3KB rp-online.de

 266  Bärenverdacht im Verwalltal, zwei „neue“ Wölfe in Tirol

Nachdem ein großer Beutegreifer – vermutlich ein Bär – im Verwalltal 19 Schafe getötet hat, treiben mehrere Bauern ih... 2021-07-19 14:56 3KB www.tt.com

 267  Bonos Sohn stürmt mit Inhaler an Spitze der britischen Charts

Die irische Rockband Inhaler hat mit ihrem Debütalbum „It Won’t Always Be Like This“ die britischen Charts gestürmt. Das Besondere an der Band: Sänger Elijah Hewson ist der Sohn von U2-Frontmann Bono. Laut Hewson habe der Erfolg der Band aber nicht zwingend etwas mit U2 zu tun. 2021-07-19 14:56 2KB www.rnd.de

 268  „Wir haben drei Tage vorher alle gewarnt!“

Die Flut in Westdeutschland ist schon jetzt eine Jahrhundert-Katastrophe. Hätte man das nicht absehen können? Laut dem Deutschen Wetterdienst: ja! 2021-07-19 14:51 3KB www.bild.de

 269  Hans Peter Doskozil, ein Mann aus der (besseren) Vergangenheit

Der „Summer of love“ in der SPÖ könnte so schnell enden wie der „Sommer wie damals“ aufgrund der ansteigenden Corona-Zahlen. 2021-07-19 14:51 1KB www.diepresse.com

 270  Amthor: Aufnahme mit Rechtsextremisten? Politiker erklärt brisantes Foto

Wirbel um ein Foto mit CDU-Politiker Philipp Amthor. In BILD erklärt er die brisante Aufnahme, die ihn mit Rechtsextremisten zeigen soll. 2021-07-19 14:49 3KB www.bild.de

 271  Stadtflucht nach der Pandemie?

Die Corona-Erfahrungen könnten zur verstärkten Abwanderung aus Stadtzentren führen. Einer Studie des ifo-Instituts zufolge haben sich zahlreiche Großstadt-Bewohner vorgenommen, aus den Metropolen wegzuziehen. 2021-07-19 14:47 5KB www.tagesschau.de

 272  Link zu „Voicemail“ als Falle: Erneut betrügerische SMS im Umlauf

Derzeit gibt es häufig Fälle einer neuer SMS-Betrugsmasche in Österreich. Das Innenministerium will die aktuelle Well... 2021-07-19 14:45 2KB www.tt.com

 273  William Pacho ist ein Thema bei Borussia

Mönchengladbach/Harsewinkel Seit dem Wochenende gibt es Gerüchte um William Pacho aus Ecuador und Borussia Mönchengladbach. Der 19-Jährige soll einen modernen Innenverteidiger verkörpern. Was … 2021-07-19 14:44 4KB rp-online.de

 274  Hochwasserschäden: Was sollten Arbeitnehmer jetzt wissen?

Wenn das Hochwasser das eigene Hab und Gut zerstört hat, rückt der Job erst einmal in den Hintergrund. Aber ist es erlaubt, wenn das Eigenheim überflutet wurde, nicht zur Arbeit zu gehen? Und wie sieht es aus, wenn der Betrieb selbst von den Wassermassen betroffen ist? 2021-07-19 14:42 2KB www.rnd.de

 275  Preise für Hotels und Ferienwohnungen in Europa stark gestiegen

Eine durchschnittliche Übernachtung in einem österreichischen Hotel ist um 32 Prozent teurer geworden. Auch die Preis... 2021-07-19 14:40 3KB www.tt.com

 276  Verspielter Britten, spritziger Haydn

Die jüngste Matinee des Kammerorchesters einte Cellist Bartolomey und den dirigierenden Streicherkollegen Tjeknavorian. 2021-07-19 14:36 1KB www.diepresse.com

 277  Amag, Andritz, BVT und Post erhöhen ihre Prognosen

Weil die Geschäfte besser laufen als angenommen, revidierten am Montag gleich vier börsennotierte Unternehmen ihre Erwartungen nach oben. 2021-07-19 14:32 4KB www.diepresse.com

 278  Quantencomputing: Die Hochsprache Silq

Silq abstrahiert als höhere Sprache für Quantencomputer von deren physikalischen Eigenheiten. Die Sprache bietet Features, die das Programmieren erleichtern. 2021-07-19 14:30 2KB www.heise.de

 279  Corona: Macron bereitet drakonische Corona-Strafen vor

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum in Frankreich 120.000 Bürger auf die Straße gingen Welche Strafen das neue Gesetz vorsieht Warum auf Zypern der … 2021-07-19 14:30 798Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 280  ÖBB-Fahrgäste können digitale Bücher aus 27 EU-Staaten lesen

Lesen während einer Zugfahrt ist ein beliebter Zeitvertreib. Fahrgäste von mehr als 300 ÖBB-Zügen können ab sofort aus einer besonderen digitalen Bibliothek auswählen. Denn … 2021-07-19 14:29 1KB www.tt.com

 281  Hochwasser: Experten wollen Forschungszentrum für besseres Krisenmanagement

Die Hilfsbereitschaft während und nach dem Hochwasser sei groß, doch das Potential könne noch besser eingesetzt werden, sagen Feuerwehr- und Brandschutzexperten. Ein Forschungszentrum könnte helfen den Umgang mit künftigen Krisen zu optimieren. 2021-07-19 14:27 2KB www.rnd.de

 282  „Love Island“ in England: DAS war sogar den Briten zu viel Sex

Nicht nur in Deutschland wird bei „Love Island“ geknutscht und gefummelt, auch bei den Briten geht’s ab. Manchmal aber auch zu viel ... 2021-07-19 14:18 3KB www.bild.de

 283  Wetter in NRW bis zum Wochenende trocken und heiter

Essen In den nächsten Tagen bleibt das Wetter vorerst stabil. Nach dem wolkenverhangenen Wochenstart kommt die Sonne raus. Am Wochenende drohen … 2021-07-19 14:18 1KB rp-online.de

 284  Australien wirft Kolumnistin aus dem Land

Bekannt ist die in Australien lebende rechte Kolumnistin Katie Hopkins für ihre Tiraden gegen Ausländer und den Islam. Nun postet die Britin ein Video, in dem sie stolz verkündet, dass sie gegen Corona-Regeln verstoßen habe. Grund genug für die Regierung, Hopkins das Visum zu entziehen. 2021-07-19 14:16 3KB www.n-tv.de

 285  Wasserstrassen: EU investiert in Wallonien 400 Millionen Euro

Rotterdam, Antwerpen, Le Havre: Drei der grössten Häfen Europas befinden sich nahe beieinander. Doch einmal gelöscht, finden die Waren, die dort täglich ankommen, ihren Weg nur selten zurück aufs Wasser. Mit massiven Investitionen will die EU das nun ändern. 2021-07-19 14:15 6KB www.nzz.ch

 286  WM-Qualifikationsspiele im November steigen in Klagenfurt

Die Heimspiele gegen Israel und Moldau werden im Wörthersee-Stadion ausgetragen. 2021-07-19 14:06 1KB www.diepresse.com

 287  Grüne Anleihe bringt Signa 300 Millionen Euro

Immobilienentwickler zapfte erfolgreich Kapitalmarkt an. 2021-07-19 14:05 1KB www.diepresse.com

 288  Das Versprechen der Magdalena Lobnig

Magdalena Lobnig will sich bei ihren zweiten Sommerspielen nicht erneut überholen lassen, bei der Kärntnerin, 31, stimmen Form und Schlagzahl. Selbst die in Tokio oft gar seitlich gegen das Boot... 2021-07-19 14:04 1KB www.diepresse.com

 289  Zahlreiche Wanderer gerieten auf E5-Route in Zams in alpine Notlage

Am Sonntag gerieten zwei Gruppen ‒ eine davon sogar mit rund 70 Wanderern ‒ auf der E5-Wanderroute in Notlage. Einmal... 2021-07-19 14:00 2KB www.tt.com

 290  Kunst für den guten Geschmack: Jeden Tag eine Zeichnung auf Jausensackerl

Norman Eßer malt seinem Sohn jeden Tag eine Zeichnung aufs Jausensackerl. Sein „Gekritzel“ teilt er auf Twitter unter... 2021-07-19 14:00 1KB www.tt.com

 291  LASK in Conference League gegen Panevezys oder Vojvodina

Der LASK trifft in der dritten Runde der Qualifikation zur neuen Conference League auf den Sieger des Zweitrunden-Duells zwischen dem FK Panevezys aus Litauen … 2021-07-19 13:58 2KB www.tt.com

 292  Hochwasser: Potenzielles Erosionsrisiko bei AKW Beznau und Gösgen

Das eine steht auf einer zum Teil künstlich aufgeschütteten Insel, das andere ist ebenfalls nah an der Aare gebaut: Die grösste Gefahr für die AKW geht nicht vom Wasser, sondern vom Boden aus. 2021-07-19 13:53 5KB www.nzz.ch

 293  Kritik an Panzermodell in Videospiel: Nutzer leakt geheime Pläne

Weil das digitale Modell eines Panzers in einem Computerspiel nicht richtig sei, hat ein britischer Soldat geheime Dokumente dazu veröffentlicht. 2021-07-19 13:53 1KB www.heise.de

 294  Wird Mallorca zum zweiten Ischgl?

Sonne, Strand, Meer - und Delta: Auf Mallorca steigen die Infektionszahlen rapide an. Das hält Urlauber allerdings nicht vom sorglosen Feiern ab. Warum auch? Die Corona-Regeln auf der Lieblingsinsel der Deutschen sind lax, die Bundesregierung bei Reiserückkehrern nachsichtig. 2021-07-19 13:50 5KB www.n-tv.de

 295  Samenspender darf Umgang mit Kind verlangen

Nach einer privaten Samenspende für ein lesbisches Paar kann der Spender ein Recht auf Umgang mit seinem Kind haben. Das gilt auch, wenn die Lebenspartnerin der Mutter das Kind adoptiert hat, urteilte der Bundesgerichtshof. 2021-07-19 13:46 2KB www.tagesschau.de

 296  Pegasus-Fall zeigt: «Smartphones sind Datenwanzen»

Ein internationales Investigativkonsortium hat neue Vorwürfe gegen den israelischen Spionage-Software-Anbieter NSO veröffentlicht. Der Cyberexperte Uwe Kissmann von der Beratungsfirma Accenture erklärt, warum es immer wieder Sicherheitslücken bei den Smartphones gibt und wieso unser Umgang mit dem Gerät oft zu leichtfertig ist. 2021-07-19 13:44 5KB www.nzz.ch

 297  Diskussion um Denkmal für einen Kriegsverbrecher in Tristach

Seit den 1980er-Jahren erinnert ein Gedenkstein in Tristach an den deutschen Kosaken-General Helmuth von Pannwitz. Di... 2021-07-19 13:38 1KB www.tt.com

 298  Passant von herabfallender Vase verletzt: „Wunder, dass ich das überlebt habe“

Ein herabstürzendes Gefäß traf in der Innsbrucker Altstadt einen Passanten. Der AK-Rechtsexperte rät zur Vorsicht auf... 2021-07-19 13:37 1KB www.tt.com

 299  Corona-Impfung für Kinder: Tiroler Eltern fühlen sich bedrängt

„Wir fühlen uns unter Druck gesetzt, unsere Kinder impfen lassen zu müssen“, sagt Simone Unterweger-Ebenbichler. Die ... 2021-07-19 13:36 1KB www.tt.com

 300  Wechselt dieser DFB-Star jetzt nach Spanien?

Die Bundesliga wird wohl einen Spitzen-Spieler verlieren... Die drei großen spanischen Klubs Barcelona, Real und Atlético haben großes Interesse an einem deutschen Bundesliga-Star. Ein Wechsel in den Süden? Scheint schon fast klar zu sein. Mit BILDplus lesen Sie, welcher Nationalspieler bald beim Top-Klub unterschreiben könnte - und welcher Bundesligist auch noch mitmischen will... *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 13:31 1KB www.bild.de

 301  Polizei stoppte "Spritztour" dreier Jugendlicher in Wien

Drei Burschen "borgten" sich das Auto des Vaters einer Freundin und fuhren damit durch die Innenstadt. Wegen der unsi... 2021-07-19 13:29 2KB www.tt.com

 302  Zadrazil-Treffer von Uefa als "Tor der Saison" nominiert

Sarah Zadrazil traf in der Champions League spektakulär per Weitschuss. In der Fan-Wahl duelliert sie sich nun mit neun Männern. 2021-07-19 13:27 1KB www.diepresse.com

 303  Marktexperte: Halbleiter-Mangel könnte bis mindestens 2022 andauern

Ob durch Corona oder durch technologischen Wandel: Vom Mangel an Halbleitern sind viele verschiedene Branchen betroffen. Die Folgen könnten sich bis mindestens 2022 oder teilweise sogar ins Jahr 2024 hinziehen. Gerade die Autohersteller trifft es schwer. 2021-07-19 13:25 2KB www.rnd.de

 304  EZB richtet nach Strategiecheck Ausblick neu aus

Auf der letzten Zinssitzung der Europäischen Zentralbank vor der Sommerpause dürfte es am Donnerstag noch einmal hoch hergehen. 2021-07-19 13:21 4KB www.diepresse.com

 305  Filmfestspiele Venedig starten mit neuem Almodovar-Film

Die 78. Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig (1.-11. September) beginnt mit dem Film „Madres paralelas“ von Pedro Almodóvar mit Penélope Cruz, Milena Smit, Israel Elejalde, Aitana Sánchez-Gijón … 2021-07-19 13:09 1KB www.tt.com

 306  Klimawandel: Die Schweiz hat über tausend neue Gletscherseen

Ein neues, umfassendes Inventar aller Schweizer Gletscherseen zeigt: Die Landschaft im Hochgebirge verändert sich immer schneller. Seit 2006 bilden sich pro Jahr im Schnitt 18 neue Seen – ein Beweis für den Klimawandel, sagen die Forscher. 2021-07-19 12:44 4KB www.nzz.ch

 307  Trotz Zuwächsen: Gastgewerbe-Umsatz im Mai noch deutlich unter Vorjahreserträgen

Obwohl die Wirtschaft sich langsam erholt, bleibt der Umsatz des Gastgewerbes im Mai immer noch unter dem des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt liegt das daran, dass die Öffnungsschritte im Mai diesen Jahres erst in der Monatsmitte umgesetzt wurden. Auf Jahressicht hinkt die Branche insgesamt noch deutlich hinterher. 2021-07-19 12:42 2KB www.rnd.de

 308  Corona sorgte für Paketflut im vorigen Jahr

Im Jahr 2020 ist das Paketvolumen in Österreich um 17 Prozent gestiegen. Das Briefgeschäft brach indes weiter ein. 2021-07-19 12:30 2KB www.diepresse.com

 309  Saugroboter im Test: Roomba i3+ mit Selbstreinigung

Der Roomba i3+ von iRobot verspricht auch ohne Orientierung mittels Kameras oder Laser eine gründliche Reinigung. Sein Highlight: eine Selbstreinigungsfunktion. 2021-07-19 12:30 1KB www.heise.de

 310  Neues Berliner Humboldt Forum ist „Offen für alles“

Mit gleich sechs Ausstellungen eröffnet morgen, Dienstag, unter dem Titel „Endlich offen“ das Humboldt Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss seine Innenräume. Gleich im Eingangsfoyer … 2021-07-19 12:30 5KB www.tt.com

 311  Richter mit klaren Worten - „Sie dürfen hier nicht den Sheriff spielen“

Düsseldorf Nach einer Geburtstagsparty kletterten im Düsseldorfer Stadtteil Wittlaer Jugendliche nachts auf ein Bushäuschen. Ein genervter Nachbar griff zur Waffe. Das Gericht fand … 2021-07-19 12:26 3KB rp-online.de

 312  Hochwasser: 34 Gäste einer Hütte im Pinzgau werden ausgeflogen

Muren haben Zufahrtsweg zur Kürsingerhütte am Großvenedigerverlegt. Anstieg vermutlich ab Dienstag oder Mittwoch wiedermöglich. 2021-07-19 12:20 2KB www.diepresse.com

 313  Der amerikanische Investor Bill Ackman zieht den Universal-Deal neu auf

Bedenken der amerikanischen Börsenaufsicht SEC führen zu einer Änderung der Einstiegspläne in das große Musiklabel, das für Künstler wie... 2021-07-19 12:10 2KB www.faz.net

 314  Fußball Blog 2022

Mit uns bleibt ihr auf dem Rasen und abseits des Stadions stets am Ball – aktuelle Ergebnisse, kuriose Aussetzer und ... 2021-07-19 11:54 1KB www.tt.com

 315  Wien stockt Förderung für E-Lastenräder auf

214 Unternehmen wurden bereits bei der Anschaffung von rund 240 elektrischen Lastenfahrrädern und Elektrolastenanhängern finanziell unterstützt. Nun stellt die Stadt zusätzliche Mittel bereit. 2021-07-19 11:53 2KB www.diepresse.com

 316  TechStage Schnäppchen-Check KW 29: Schnelle 64-GByte-SD-Karte für 8 Euro

Gute Nachrichten für alle, die einen SDXC-Speicherkarte suchen: Die Pro-Serie von Samsung gibt es günstiger. Außerdem haben wir Deals für die Lenovo Smart Clock und eine Fritzbox gefunden. | TechStage 2021-07-19 11:52 4KB www.techstage.de

 317  Die Grundrente ist unterwegs

Wer jetzt in Rente geht, bekommt zuerst Bescheid: Die Deutsche Rentenversicherung hat die ersten Briefe zur Grundrente versandt, in denen die Höhe des Zuschlags genannt wird. Wer bereits Rente erhält, muss sich noch etwas gedulden. 2021-07-19 11:46 2KB www.tagesschau.de

 318  Russland: Millionen Mücken bedecken Himmel über Halbinsel Kamtschatka

Über das Wochenende ging auf YouTube ein Video viral, indem ein Auto im Osten Russlands durch Millionen von Mücken fä... 2021-07-19 11:45 2KB www.tt.com

 319  ZDF-Politbarometer - Riesige Mehrheit gegen Gender-Sprache in Medien

Eine vom ZDF in Auftrag gegebene, repräsentative Umfrage zeigt: 71 Prozent der Menschen finden Gender-Sprache in den Medien nicht allzu gut. 2021-07-19 11:45 2KB www.bild.de

 320  Nun verschmutzen Öl und Unrat die Gewässer

Nach dem Hochwasser drohen schwere Schäden für die Umwelt: Aus zerstörten Tanks und aufgerissenen Rohren tritt Öl aus, es fließt in die Gewässer. Auf dem Rhein sind bereits Schlieren zu sehen, mancherorts riecht es beißend nach Benzin. 2021-07-19 11:32 2KB www.n-tv.de

 321  Kimera EVO37: Neue Automarke lässt Rallyeauto von 1982 aufleben

Das frisch gegründete Unternehmen «Kimera Automobili» lanciert mit dem EVO37 ein Sportcoupé mit den Genen eines historischen Lancia, jedoch neuer Technik. 2021-07-19 11:30 4KB www.nzz.ch

 322  Burgenlands SPÖ fordert von Türkis-Grün einen "New Deal"

Das Burgenland komme gestärkt aus der Krise, meint Klubchef Robert Hergovich und verweist auf das 600-Millionen-Euro-"Kraftpaket" mit 57 Maßnahmen. 2021-07-19 11:22 3KB www.diepresse.com

 323  Jihadisten-Prozess in Graz erlebt Neuauflage

Erstes Urteil erfolgte im März 2020. Nur der Vorwurf der staatsfeindlichen Verbindung muss neu beleuchtet werden. 2021-07-19 11:19 2KB www.diepresse.com

 324  Neues von Bob Dylan: Streaming aus dem Schattenreich

Der erste Auftritt Bob Dylans nach dem coronabedingten Abbruch seiner Tour: In „Shadow Kingdom“, vertrieben von Veeps, singt er nur alte Songs. 2021-07-19 11:17 2KB www.diepresse.com

 325  Merkel reicht Dreyer die Hand

Während Kanzlerkandidat Laschet mit seinem Lachen im Hochwassergebiet für Empörung sorgt, erwärmt die scheidende Kanzlerin die Herzen. Merkel stützt Ministerpräsidentin Dreyer - und sagt damit mehr als mit Worten. 2021-07-19 11:15 2KB www.n-tv.de

 326  „Zornkraut“ am Bergbauernhof: Projekt zu Haderlap-Gedichten

Choreografische Szenen, die von lyrischen Texten von Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap inspiriert wurden, sind ab Donnerstag, 22. Juli, am Vinkl-Hof in Bad Eisenkappel zu … 2021-07-19 11:14 1KB www.tt.com

 327  Ewiger E-Auto-Boom? Der Fall Lordstown weckt die nächsten Zweifel

Lordstown galt in den USA als große Elektro-Hoffnung und wurde als Tesla-Rivale gehandelt – die Börse war begeistert. Doch nun fällt der schöne Schein in sich zusammen. Der Fall offenbart, wie überzogen der Hype um amerikanische Auto-Start-ups oft ist. 2021-07-19 11:04 1KB www.welt.de

 328  Neue Trump-Bücher: Das Weisse Haus als Paralleluniversum

Zwei neue Bücher beleuchten die letzte Phase von Trumps Amtszeit. Sie zeichnen das Bild eines Narzissten, der sich immer mehr von der Wirklichkeit entfernt und nur noch in einer Blase von Gleichgesinnten lebt. 2021-07-19 11:04 7KB www.nzz.ch

 329  Festival da Jazz 2021: St. Moritz läutet Post-Pandemie ein

Das Festival da Jazz in St. Moritz lockt dieses Jahr der Pandemie zum Trotz mit internationalen Stars. Für Überraschungen und Höhepunkte aber sorgten am Wochenende Exponenten der Schweizer Musikszene. 2021-07-19 11:00 7KB www.nzz.ch

 330  Britney Spears: Sie wurde 2007 von Fremdem auf der Straße gefunden

Britney Spears kämpft sich zurück ins selbstbestimmte Leben. Ein Leben, das vor 14 Jahren ganz düster aussah. Fotos, wie sie sich sichtlich verwirrt den Kopf rasiert, gingen Anfang 2007 um die Welt.Jetzt spricht Britneys bester Freund erstmals über diese schwere Zeit und das Horror-Jahr der Pop-Ikone: Wie schwer es Spears wirklich hatte, wie hart ihr Zusammenbruch war – und warum ihr Vater alles hätte verhindern können.Er erzählt außerdem, wie fremde Menschen Britney auf der Straße aufgabelten, dass ihrem Management alles egal war – und dass die Sängerin sogar gegen ihren Willen Tabletten verabreicht bekam ... *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 10:59 2KB www.bild.de

 331  Spyware Pegasus: Wie die NSO Group für mehr Transparenz sorgen wollte

Der berüchtigte Produzent von Überwachungssoftware gab sich im vergangenen Jahr offener als je zuvor. Die Spyware wird aber weiter eingesetzt. 2021-07-19 10:59 1KB www.heise.de

 332  Mann verprügelt Hochschwangere

Was für eine Wahnsinnstat: Am Sonntagabend hat ein 21-Jähriger seine hochschwangere Ehefrau auf offener Straße attackiert. 2021-07-19 10:58 1KB www.bild.de

 333  Sechstägiger Lockdown in Teheran verhängt

Irans Hauptstadt kämpf gegen einen rasanten Anstieg der Todes- und Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Delta-Variante des Virus. 2021-07-19 10:58 1KB www.diepresse.com

 334  45-m2-Wohnung kostet in Österreich fünf Jahresgehälter

Wohnungseigentum kostet in Wien am meisten und ist am günstigsten im Burgenland. 2021-07-19 10:54 1KB www.diepresse.com

 335  Wie anfällig sind Sie für Corona-Mythen?

Jeder dritte Deutsche glaubt an Corona-Fehlinformationen und Verschwörungstheorien. Wie anfällig man selbst ist, zeigt ein Online-Test der Uni Hamburg. 2021-07-19 10:49 3KB www.bild.de

 336  Immobilien, Städte: Studie zeigt Trend zur Stadtflucht

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie viel Prozent der Großstädter diese innerhalb eines Jahres verlassen möchten Wohin es die Menschen verstärkt zieht Wo der Wunsch nach Wegzug … 2021-07-19 10:48 828Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 337  Telfer Sensation vor dem Endspiel

Was für ein Tag und was für Wochen für den Tennis-Sport in Telfs. Zuerst die Aufstufung zum 25.000-Dollar-Turnier auf... 2021-07-19 10:41 2KB www.tt.com

 338  Ein paar unbeschwerte Stunden

Mönchengladbach Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen feierten Die Fantastischen Vier nach zwei Jahren am Sonntagabend in Mönchengladbach ihre Konzert-Rückkehr. Wie der Abend gelaufen … 2021-07-19 10:35 3KB rp-online.de

 339  Geflohener Häftling in Wien gefasst

Fahndungsmaßnahmen waren nach Drohung gegen Ex-Lebensgefährtin stark ausgeweitet worden. 2021-07-19 10:34 2KB www.diepresse.com

 340  Teure Krankenversicherung – was Senioren tun können

Serie Düsseldorf In jungen Jahren attraktiv, im Alter eine teure Bürde: Private Krankenversicherungen werden für Senioren oft teuer. Manche können wechseln, andere Leistungen abspecken. In … 2021-07-19 10:31 6KB rp-online.de

 341  Peppa: Wenn Kinder in den USA plötzlich britisch reden

Eltern in den USA staunten nicht schlecht, als ihre Kleinkinder mit einem Male mit einem britischen Akzent parlierten und exotische Wörter verwendeten. Das Rätsels Lösung: eine Kindersendung britischen Ursprungs im Fernsehen, die in Zeiten von Corona auch in Amerika extrem populär geworden ist. 2021-07-19 10:28 4KB www.nzz.ch

 342  Hier können Sie für Flut-Betroffene spenden

Nach der Flutkatastrophe sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen. Ganze Orte sind verwüstet, Wohnhäuser und Geschäfte von den Schlammmassen zerstört. Sie wollen helfen? Neben der "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e. V." unterstützen mehrere Hilfsaktionen die Betroffenen. 2021-07-19 10:24 1KB www.n-tv.de

 343  Das Feuer frisst sich durch ganze Landstriche

Windböen, eine Dürreperiode und heiße Temperaturen erschweren den Kampf der Feuerwehr gegen die Brände im US-Staat Oregon. Das Feuer hat bereits mehr als 1200 Quadratkilometer vernichtet. 2021-07-19 10:19 3KB www.tagesschau.de

 344  Sarah Fergie Ferguson: „Es gab immer die schöne Diana und die fette, altbackene Fergie“

Prinz Andrews Ex-Frau Sarah „Fergie“ Ferguson ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Doch so eindringlich wie jetzt hat sie lange nicht mehr ausgepackt. Fast 40 Jahre führt Fergie nun schon ein Leben in der Öffentlichkeit. Und das hat bei ihr Spuren hinterlassen. Lesen Sie mit BILDplus über die enge Freundschaft mit Prinzessin Diana und wie Fergie heute zu ihrem Ex-Mann steht.   *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 10:19 1KB www.bild.de

 345  Andritz zieht Millionen-Auftrag für Papiermaschine an Land

Die Anlage wird nach dem Umbau die weltgrößte Produktionslinie für mechanische Faserstoffe sein. 2021-07-19 10:13 1KB www.diepresse.com

 346  Der Druck wächst beim Thema Klimaschutz

CSU-Chef Söder fordert einen "Klima-Ruck", Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock einen schnelleren Kohleausstieg und Umweltministerin Schulze mehr erneuerbare Energien. Angesichts des Hochwassers ist klar: Klimaschutz muss Priorität haben. 2021-07-19 10:11 3KB www.tagesschau.de

 347  VCÖ fordert Boden-Entsiegelung bei Parkplätzen

Mehr als 1200 Quadratkilometer sind in Österreich allein durch Verkehrsflächen versiegelt. Besonders bei großen Parkplätzen bestehe Handlungsbedarf, so der Verkehrsclub Österreich. 2021-07-19 10:09 5KB www.diepresse.com

 348  Erdöl: Opec+ einigt sich auf höhere Produktion, Preise geben nach

Ab August wollen wichtige Ölförderländer die Produktion erhöhen. Nach der Entscheidung vom Sonntag - die auch für Kritik sorgt - fallen die Preise am Markt. Die … 2021-07-19 10:00 829Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 349  Polizeimeldungen aus Zürich: Fussgängerin in Dübendorf verletzt

NZZ Nachrichten, Hintergründe, Meinungen aus der Schweiz, International, Sport, Digital, Wirtschaft, Auto & mehr. Fundierte Berichterstattung rund um die Uhr. 2021-07-19 09:54 49KB www.nzz.ch

 350  Schwieriger Auftakt zum Wochenende - kaum Ereignisse

Lesen Sie in diesem Artikel: wie sich die Börsen entwickeln welcher Weltkonzern seine Zahlen veröffentlicht wie die Aktien am Freitag gelaufen sind article:full_access … 2021-07-19 09:54 790Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 351  Voestalpine Krems wickelt Millionenprojekt vor der Haustür ab

17,7 Kilometer an Leitschienen werden auf der Kremser Schnellstraße (S33) verbaut. Das Auftragsvolumen beträgt 1,6 Millionen Euro. 2021-07-19 09:41 1KB www.diepresse.com

 352  Neues Unwetter-Tief bedroht Flut-Gebiete

Endlich Sonne und endlich Sommer? Unwettertief Bernd ist abgezogen. Das Wetter bessert sich. Neue Unwetter sind am Freitag angekündigt. 2021-07-19 09:31 3KB www.bild.de

 353  Sarah Engels und ihr Julian: SO lernten sie sich wirklich kennen!

Sängerin Sarah Engels schwebt nach der Heirat mit ihrem Julian auf Wolke sieben. Jetzt kommt heraus, wie die Ex von Pietro Lombardi den Kicker kennenlernte. 2021-07-19 09:31 2KB www.bild.de

 354  Zwölf Polizisten bei Anti-Corona-Demo in Zypern verletzt

Eine Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und -Impfungen ist am Sonntagabend auf Zypern eskaliert. Ein wütender Mob drang in die Räume des zyprischen Fernsehsenders Sigma ein … 2021-07-19 09:21 2KB www.tt.com

 355  Ghosns Fluchthelfer müssen in Haft

Ende 2019 war der frühere Nissan-Chef Ghosn spektakulär in einer Kiste in einem Privatjet aus Japan in den Libanon geflohen. Dabei halfen zwei US-Amerikaner - sie müssen jetzt in Haft. Ein dritter Helfer ist noch flüchtig. 2021-07-19 09:15 2KB www.tagesschau.de

 356  "Grüner Pass" für Discos und Lokale: Italien könnte Maßnahmen verschärfen

In Italien ist angesichts steigender Corona-Zahlen wieder vermehrt aufpassen angesagt. Die Regierung überlegt nun, de... 2021-07-19 09:12 3KB www.tt.com

 357  Pkw-Tageszulassungen heuer um ein Viertel gestiegen

Tageszulassungen liegen weiterhin deutlich unter Vorkrisen-Niveau. 2021-07-19 08:58 1KB www.diepresse.com

 358  B186 nach Felssturz wieder gesperrt: Hoch- und Untergurgl nicht erreichbar

Nach einem Felssturz musste die B186 Ötztalstraße am Montag erneut gesperrt werden. Betroffen ist der Abschnitt zwi... 2021-07-19 08:56 1KB www.tt.com

 359  WWE zensiert unanständige Tochter von Ric Flair

Was war denn da los?In der Nacht sorgte Charlotte – die mega erfolgreiche Tochter von Wrestling-Legende Ric Flair – für einen Eklat.Die WWE musste sogar eingreifen und zensierte die Live-Übertragung.Was wirklich vorgefallen ist …Nur mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-19 08:50 1KB www.bild.de

 360  Nur vier von 20 FFP2-Masken empfehlenswert

Noch gilt die Maskenpflicht. Doch was taugen sie? Stiftung Warentest hat jetzt zum zweiten Mal FFP2-Masken auf untersucht. 2021-07-19 08:50 2KB www.bild.de

 361  „Der Auserwählte“: So war das Konzert mit Olli Schulz in Hannover

Mehr als nur Sprüche: Olli Schulz begeistert rund 1000 Fans auf der Gilde-Parkbühne mit seinen Songs über Brüche des Lebens – und erzählt auch … 2021-07-19 08:48 1KB www.haz.de

 362  Ein schöner Garten ohne Aufwand – mit diesen Profitipps gelingt’s

Das Rasenmähen ist – gefolgt von der Pflege der Beete – die aufwendigste Arbeit im Garten. Aber man kann darauf zumindest teilweise verzichten und trotzdem einen schönen Garten haben. Lesen Sie hier die drei besten Profitipps für einen einzigartigen, pflegeleichten Garten. 2021-07-19 08:47 4KB www.rnd.de

 363  Italienischer Modekonzern Zegna geht an die Wall Street

Das vor 111 Jahren gegründete Unternehmen zählt zu den größten Herrenausstattern der Welt. 2021-07-19 08:40 1KB www.diepresse.com

 364  Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen

Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den Landkreisen? Aktuelle Corona-Zahlen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 2021-07-19 08:18 3KB www.ndr.de

 365  Könnt ihr das neue Rätsel lösen? Das Schlagzeilen-Raten auf TT.com

Rätseln, raten, knobeln: Welcher Artikel verbirgt sich hier wohl dahinter? Setzen Sie die Buchstaben gekonnt ein und ... 2021-07-19 08:07 1KB www.tt.com

 366  Warum hängen so viele Gastronomen am Bargeld?

Bargeld wurde in der Pandemie unbeliebter. Doch längst nicht jedes Café bietet Kartenzahlung an, obwohl die Vorteile zu überwiegen... 2021-07-19 07:48 2KB www.faz.net

 367  WSG Tirol auf der Suche nach Ersatz für Mittelfeld-Motor Nemanja Celic

Das Los eines Ausbildungsvereins – Nemanja Celic wird das Sprungbrett WSG Tirol für einen Wechsel ins Ausland nützen. 2021-07-19 07:48 1KB www.tt.com

 368  Edit Policy: Artikel 17 im EU-Copyright vor dem EuGH – ein möglicher Pyrrhussieg

Der Generalanwalt am EuGH will eine berüchtigte Regelung der EU-Urheberrechtsrichtlinie nicht kippen. Richtig zufrieden dürfte aber trotzdem niemand sein. 2021-07-19 07:45 1KB www.heise.de

 369  Kufstein wird nach Regenfällen aufgeräumt

Rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Keller und Tiefgaragen werden ausgepumpt. Die Innenstadt ist für den Verkehr gesperrt. 2021-07-19 07:45 2KB www.diepresse.com

 370  Ein neuer Super-Kontinent entsteht

Jedes Kind kennt das heutige Gesicht der Erde: Der blaue Planet mit seinen sieben Kontinenten und den gigantischen Ozeanen und Meeren. Aber in Zukunft wird er sich vollkommen verändern. 2021-07-19 07:39 4KB www.bild.de

 371  Münchner Theater stellt sich hinter angeklagten Intendanten

Die Staatsanwaltschaft München wirft Thomas Pekny vor, mehrfach betrunkene Frauen nach dem Oktoberfest angesprochen und mit in die Proberäume seines Theaters gebracht zu haben. 2021-07-19 07:39 2KB www.diepresse.com

 372  Tierärzte stoppen Hundebettler am Alex

Es ist eine Bettler-Masche, die an Tierquälerei grenzt. Bettler sitzen mitten auf dem Alex – stundenlang. Und ihre Hunde dürfen sich nicht rühren. 2021-07-19 07:32 2KB www.bild.de

 373  Wie gut war Deutschland vorbereitet?

Während sich die Wassermassen langsam zurückziehen, wird die Frage nach dem Katastrophenschutz lauter. Lauterbach sieht das Land genauso schlecht vorbereitet wie bei der Pandemie. Die Warnsysteme sollen nun besser werden - nur wie? Grünen-Chefin Baerbock fordert mehr Kompetenzen für den Bund. 2021-07-19 07:07 7KB www.n-tv.de

 374  Mit Kurs auf Blau-Weiß: Diese DIY-Ideen bringen maritimes Flair in die eigenen vier Wände

Wer sehnt sich nicht manchmal nach einer Auszeit am Meer? Wenn es aber länger nicht klappt mit dem Kurztrip, bringen Deko und Möbel See-Atmosphäre nach Hause. Mit frischen Ideen wird das Fernweh ein wenig gestillt und für frischen Wind in den eigenen vier Wänden gesorgt. 2021-07-19 07:00 4KB www.rnd.de

 375  Freiwillige in Myanmar holen Corona-Tote ab

Seit dem Militärputsch ist die medizinische Versorgung in Myanmar besonders prekär: Die Krankenhäuser sind wegen eines Streiks verwaist, während die Corona-Zahlen rapide ansteigen. Nun werden in dem Land Freiwillige aktiv - jeden Tag sammeln sie Dutzende Covid-Opfer ein. 2021-07-19 06:49 2KB www.n-tv.de

 376  Save the Date: JavaLand-Konferenz findet von 15. bis 17. März 2022 statt

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt soll die Entwicklerkonferenz der deutschsprachige Java-Community wieder im Phantasialand ausgerichtet werden. 2021-07-19 06:38 1KB www.heise.de

 377  Weltweite Abhöraktion auf Journalisten und Aktivisten aufgedeckt

Recherchen von 19 Redaktionen aus zehn Ländern haben ergeben, dass Geheimdienste und Polizeibehörden mehrerer Länder ... 2021-07-19 06:32 5KB www.tt.com

 378  Motorrad krachte in St. Anton am Arlberg in Auto: 56-Jähriger verletzt

Der Motorradfahrer dürfte das Anhalten des Pkw zu spät bemerkt haben und touchierte ihn. Der Mann kam zu Sturz und wu... 2021-07-19 05:55 2KB www.tt.com

 379  „Mir ist das auch zu spät“: Palfrader fordert vor Herbst Konzept für Schulen

Bildungslandesrätin Palfrader drängt Bildungsminister Faßmann zur Eile. Er solle früher und nicht erst Mitte August v... 2021-07-19 05:55 1KB www.tt.com

 380  Neues Team, komplett neue Inszenierung: Jedermanns nackte Wahrheit

Die Neuinszenierung des Salzburger „Jedermann“ sprengt den üblichen Rahmen. Lars Eidinger wird den Vorschusslorbeeren... 2021-07-19 05:46 6KB www.tt.com

 381  Sorge vor Delta-Variante: Keine weiteren Öffnungen an Tirol Kliniken geplant

Seit 1. Juli sind wieder mehr Besuche an den Tirol Kliniken möglich. Die Patienten sind erleichtert, ihre Vertreter f... 2021-07-19 05:45 1KB www.tt.com

 382  Tiroler Mobilitäts-App „ummadum“ auf Erfolgskurs

Die Mobilitäts-App „ummadum“ belohnt Nutzer mit virtuellen Bonuspunkten, mit denen ganz real eingekauft werden kann. ... 2021-07-19 05:33 3KB www.tt.com

 383  Swisscom-Netzausfälle: Lowtech-Lösung von Swissphone als Notnagel

Stromausfälle, Netzpannen, Cyberattacken – die digitalen Kommunikationskanäle sind anfällig. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden sorgt dafür, dass die Feuerwehr für die Bürger erreichbar bleibt. 2021-07-19 05:30 9KB www.nzz.ch

 384  TT-Leitartikel: Swarovski braucht rasch klare Fronten

Die ultimative Rücktrittsforderung an die Konzernspitze durch die Gruppe um Markus Langes-Swarovski markiert einen ne... 2021-07-19 05:30 1KB www.tt.com

 385  Experten beantworten häufige Corona-Fragen

Auch nach Monaten der Pandemie sind viele Fragen rund um das Coronavirus noch ungeklärt, gefundene Antworten müssen ständig hinterfragt werden. Sie beschäftigen nicht nur die Wissenschaft, sondern alle im täglichen Leben. Hier beantworten Virologen und Mediziner Fragen von Zuschauern und Lesern. 2021-07-19 05:27 7KB www.n-tv.de

 386  Urlaub nur für Geimpfte? Umsetzung auch in Tirol denkbar

Der Touristikkonzern Alltours wird nur noch Geimpfte und Genesene in seiner Hotelkette einquartieren. Was gilt für Gä... 2021-07-19 05:20 1KB www.tt.com

 387  Zeltlager am Plansee: Elf Nutellabrote auf einen Streich

70 Jungscharkinder und fast 30 Helfer erlebten ein besonderes Gemeinschaftserlebnis im Zeltlager am Plansee. 2021-07-19 05:17 4KB www.tt.com

 388  Auf leisen Bärentatzen im Windschatten der Wölfe

In der Debatte um Nutztierrisse dreht sich derzeit fast alles um den Wolf. Dabei wurden heuer in Tirol bereits mehrer... 2021-07-19 05:15 1KB www.tt.com

 389  NEOS-Justizsprecher zu Sterbehilfe: „Bereit auch für den nächsten Schritt“

Sterbehilfe: NEOS-Justizsprecher Margreiter warnt davor, den Spruch der Höchstrichter zu unterlaufen. 2021-07-19 05:11 4KB www.tt.com

 390  Digital-Euro: Tiroler Finanzexperte warnt vor Machtfülle

Tiroler Finanzexperte Jürgen Huber warnt vor der Gefahr von Zentralisierung und Überwachung durch den digitalen Euro. 2021-07-19 05:10 1KB www.tt.com

 391  „Plötzlich war das Wasser da“: Millionen-Schäden nach Unwettern in Tirol

Die Bezirke Kufstein und Kitzbühel haben eine Katastrophennacht hinter sich. Menschen mussten evakuiert werden, Kelch... 2021-07-19 05:08 8KB www.tt.com

 392  Klare Anti-Postkartenblicke: Toni Schade mit Fotoausstellung „Neonatur“

Das Unsichtbare fühlbar zu machen, ist das ehrgeizige Ziel, das sich der seit vielen Jahren in Innsbruck lebende gebü... 2021-07-19 05:07 2KB www.tt.com

 393  Streit um Neugestaltung von Grünfläche beim Zirler Musikpavillon

„Verhinderungspolitik“ von Bürgermeister Thomas Öfner (Für Zirl) ortet Vize-BM Iris Zangerl-Walser (Zukunft Zirl) run... 2021-07-19 05:06 2KB www.tt.com

 394  Leistbares Wohnen in Kirchberg: Anlage am Kasbachweg übergeben

Die Neue Heimat Tirol (NHT) hat in Kirchberg eine weitere Wohnanlage fertig gestellt: Am vergangenen Freitag wurden d... 2021-07-19 05:03 1KB www.tt.com

 395  Wie Kryptosysteme auf Angriffe von Quantencomputern vorbereitet werden

Obwohl es noch keine wirklich nützlichen Quantencomputer gibt, muss man sich schon jetzt vor ihnen schützen. Andernfalls steht ein böses Erwachen bevor. 2021-07-19 05:00 2KB www.heise.de

 396  Das Bangen ist noch nicht vorüber

Viele helfende Hände beseitigen bereits Schlamm und Trümmer. Auch in Bayern und an der Steinbachtalsperre entspannt sich die Hochwasserlage. Doch die Zahl der Todesopfer steigt weiter. 2021-07-19 04:31 7KB www.n-tv.de

 397  Russland: Die Frau soll schön sein und dem Mann dienen

Der Mann nimmt sich eine Frau, die Frau steht hinter einem Mann: So wird das in Russland noch immer gesehen. Insofern bleibt auch die Frage nach weiblichen Personenbezeichnungen ein Randthema. 2021-07-19 04:30 9KB www.nzz.ch

 398  «Beute»: Ayaan Hirsi Ali schreibt über bedrohte Frauenrechte

Die unkontrollierte Einwanderung aus muslimischen Ländern führe zu einer Zunahme der sexuellen Gewalt – zu diesem Schluss kommt die Politologin und Islamkritikerin in ihrem jüngsten Buch. 2021-07-19 04:30 6KB www.nzz.ch

 399  Weltraumtourismus: Der Traum der Wally Funk - NZZ Akzent

Über sechzig Jahre lang versuchte Wally Funk als Astronautin ins Weltall zu fliegen. Immer wieder wurden ihr dabei Steine in den Weg gelegt. Der Start des kommerziellen Weltraumtourismus lässt ihren Traum nun wahr werden. 2021-07-19 04:30 2KB www.nzz.ch

 400  Richard Thompson und der britische Folk

Mit Fairport Convention hat Richard Thompson den britischen Folk mitbegründet. In seiner Autobiografie berichtet der stilbildende Gitarrist nicht nur, wie es dazu kam, sondern auch, womit er sich später beschäftigte. 2021-07-19 04:30 6KB www.nzz.ch

 401  Greenwashing wird für Anleger zunehmend zum Ärgernis

Nicht nur Firmen wie VW greifen in die Trickkiste, um sich oder ihre Produkte als umweltbewusster darzustellen, als sie tatsächlich sind. Ähnliche Praktiken gibt es bei Anlageprodukten, die auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) und den Bundesrat beschäftigen. 2021-07-19 04:30 21KB www.nzz.ch

 402  Olympia-Boykott 1980: «Pilgerfahrt nach Moskau - Njet»

Nie zuvor war eine Sportveranstaltung politisch so umstritten, wie es die Olympischen Spiele 1980 in Moskau waren. Die USA riefen zur Ächtung auf – die Schweiz und andere westliche Staaten nahmen trotzdem daran teil. Ein Blick zurück. 2021-07-19 04:30 10KB www.nzz.ch

 403  Biden und Trump: Anderer Stil, aber teilweise die gleiche Politik

Sechs Monate nach dem Machtwechsel in Washington ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Wie tief ist die Zäsur, die mit der Wahl Joe Bidens eintrat, wirklich? Bleibt in der amerikanischen Politik am Ende vieles beim Alten? 2021-07-19 04:30 19KB www.nzz.ch

 404  Die Post ist nicht für die Briefmarkensammler da

Die Zukunftsstiftung Liechtenstein sieht hohen Reformbedarf beim Service public. Die Wettbewerbsverzerrungen drohten zu Nachteilen für private Unternehmen und höheren Risiken für die Steuerzahler zu führen. 2021-07-19 04:30 6KB www.nzz.ch

 405  Der öV nach Corona: Spartickets sind der falsche Weg

Die Corona-Pandemie hat den öffentlichen Verkehr hart getroffen. In Aktivismus sollten seine Betreiber und die Politik aber nicht verfallen. Es gibt auch andere Bedrohungen. 2021-07-19 04:30 10KB www.nzz.ch

 406  Ägypten: Manche seiner Paläste zerfallen. Und das hat Gründe

Das koloniale Architekturerbe des Landes ist so grandios wie ungeliebt. Und am Verschwinden. 2021-07-19 04:30 8KB www.nzz.ch

 407  Corona - Sterblichkeit geringer als im Grippe-Jahr 2015

Studien zur Übersterblichkeit in der Pandemie stellen die Verhältnismässigkeit einer Fortführung von Corona-Massnahmen infrage – auch die inzwischen hohe Durchimpfungsrate ist zu berücksichtigen. 2021-07-19 04:30 4KB www.nzz.ch

 408  Gürtelrose: eine unangenehme mögliche Folge der Covid-Impfung

Es besteht derzeit die Tendenz, jedes Zipperlein als Folge der Impfung zu sehen. Bei einer seltenen Nebenwirkung halten Ärzte einen Zusammenhang aber für wahrscheinlich. Darunter litt auch die Autorin. 2021-07-19 04:28 4KB www.nzz.ch

 409  Ringer Al Obaidi - Irak-Flüchtling mit neuer Heimat in Tirol

Aker Al Obaidi ist dankbar und stolz. Dankbar dafür, dass er den Bürgerkriegswirren im Irak als Jugendlicher entkommen ist und in Österreich eine neue Heimat … 2021-07-19 04:02 5KB www.tt.com

 410  Familie, Freunde müssen diesmal bei Olympia daheim bleiben

Die einen haben Kinder und Partner zu Hause lassen müssen, andere hätten sich als Olympia-Debütanten gerne Eltern oder Freunde als Unterstützer vor Ort gewünscht. … 2021-07-19 04:02 5KB www.tt.com

Articles

DC5n Deutschland mix in german 410 articles, created at 2021-07-20 03:36

 

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Prinz Harry schreibt seine Memoiren: Intime Details sollen veröffentlicht werden (4.16/5)

Diese Nachricht lässt den Palast bibbern. Prinz Harry (36) will intimste Details über sein Leben preisgeben – in Form seiner Memoiren. Der Ex-Royal plant die Veröffentlichung eines Buches, wie der New Yorker Buchverlag Penguin Random House am Montag mitteilte. Die Ankündigung – ein weiterer Schlag Harrys gegen die britische Monarchie und seine Familie. Denn er ließ zuletzt keine Chance aus, um dem Palast zu zeigen, was er von ihm hält. Im März hatten Harry und Meghan (39) in einem spektakulären Interview mit Talkshow-Ikone Oprah Winfrey unter anderem Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus gerichtet. Außerdem gestand er keine richtige Beziehung zu seinem Vater, Prinz Charles (72), zu haben. Auch die Beziehung zu seinem Bruder Prinz William (39) ist schwer angeschlagen. Harry teilte in einer Erklärung, die vom Verlag veröffentlicht wurde, mit: „Ich schreibe dies nicht als der Prinz, als der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin.“ Was das heißt? Unklar. Harry habe im Laufe seines Lebens „viele Hüte getragen“, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Indem er seine Geschichte erzähle, wolle er zeigen, „dass wir, egal woher wir kommen, mehr gemeinsam haben, als wir denken“. Der New Yorker Verlagsriese beschrieb das für Ende kommenden Jahres angekündigte Buch als „intime und herzliche Memoiren von einer der faszinierendsten und einflussreichsten globalen Figuren unserer Zeit“. Harry soll in seinen Memoiren auf seine Kindheit eingehen. Der Tod seiner Mutter wird dann sicherlich wieder eine zentrale Rolle spielen. Den Erlös des Buches werde der Prinz für wohltätige Zwecke spenden. +++ App-User kommen hier zum Quiz +++
Prinz Harry will seine Memoiren veröffentlichen
rp-online.de
Prinz Harry will nächstes Jahr seine Memoiren veröffentlichen
augsburger-allgemeine.de
Prinz Harry will seine Memoiren veröffentlichen
welt.de
Prinz Harry schreibt ein Buch über sein Leben
nzz.ch

 

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Acht Monate Haft für Erstürmung des Kapitols (3.08/5)

Ein 38-Jähriger Mann wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Es ist das erste Verfahren eines Schwerverbrechens im Zusammenhang mit der Erstürmung. Gut ein halbes Jahr nach der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des damaligen US-Präsidenten Donald Trump ist in Florida Berichten zufolge ein Mann zu acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 38-Jährige aus Florida hatte zuvor zugegeben, in das Kapitol eingedrungen zu sein und die Arbeit des Kongresses behindert zu haben, berichtete am Montag unter anderem die Zeitung "Washington Post". Demnach handelt es sich bei diesem Fall um das erste Verfahren eines Schwerverbrechens im Zusammenhang mit der Erstürmung. Beobachtern zufolge könnte die Entscheidung auf die Verurteilung weiterer Randalierer Einfluss haben. "Die Symbolik dieser Tat war unmissverständlich", zitierte die Zeitung den Richter am Bundesbezirksgericht, Randolph D. Moss. Die Staatsanwaltschaft hatte eine 18-monatige Haftstrafe für den Mann gefordert. Als besonders schwerwiegend sah sie an, dass der 38-jährige mit Ausrüstung wie Schutzbrille sehr weit in die Räume des Kapitols eingedrungen sei, um den friedlichen Machtübergang zu stören. Das unterscheide ihn von anderen, die sich hätten mitreißen lassen. Der Richter hielt dem Mann zu Gute, dass er früh gestanden und erklärt hatte, seine Tat zu bereuen. Anhänger Trumps hatten am 6. Jänner den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor in einer Rede aufgestachelt hatte. Am Ende des Verfahrens wurde der Republikaner jedoch freigesprochen. (APA)
Acht Monate Haft für Kapitol-Angreifer
tagesschau.de
Gerichtsurteil: 8 Monate Knast für Kapitol-Stürmer!
bild.de
USA: Capitol-Stürmer zu acht Monaten Haft verurteilt
nzz.ch

 

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USA, EU und Verbündete prangern Hackerangriffe Chinas an (2.68/5)

Die US-Regierung und mehrere Verbündete machen China für „unverantwortliche böswillige Cyberaktivitäten“ wie Hackerangriffe verantwortlich. Die Europäische Union, Großbritannien, die NATO und weitere Partner werfen dem kommunistischen China gemeinsam „bösartige Cyberaktivitäten“ vor, wie das Weiße Haus am Montag erklärte. Unter anderem machen die USA China für den Angriff auf die E-Mail-Software Exchange Server vom US-Konzern Microsoft im März verantwortlich. Chinas „Muster unverantwortlichen Verhaltens“ sei nicht mit Pekings Anspruch zu vereinbaren, in der Welt als verantwortungsbewusste Führungsmacht gesehen zu werden, hieß es. Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit (MSS) setze auch kriminelle Hacker für Cyberangriffe ein, erklärte das Weiße Haus. In einigen Fällen hätten die mit der Regierung verbundenen Hacker auch sogenannte Ransomware-Angriffe gegen Unternehmen durchgeführt, mit denen Hacker Millionen Dollar erpressen wollten. Auch der Diebstahl von geistigem Eigentums und Kryptowährungen gehöre zum Repertoire von Chinas Cyberkriminellen. Chinas Weigerung, die Aktivitäten seiner Auftragshacker zu stoppen, koste Regierung und Unternehmen wegen gestohlener Daten, Erpressungen und Gegenmaßnahmen Milliarden Dollar. Die US-Regierung und die Verbündeten kündigten jedoch zunächst keine Konsequenzen wie Sanktionen gegen China an. US-Präsident Joe Biden wirbt bei den Verbündeten seit seiner Amtsübernahme für einen möglichst harten Kurs gegenüber China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Biden sagte am Montag, China führe die Angriffe nicht selbst aus, „aber sie schützen jene, die es machen und unterstützen sie vielleicht“. Gegen Russland hat Bidens Regierung in der Vergangenheit wegen Hackerangriffen bereits Sanktionen verhängt. Basierend auf Erkenntnissen der Geheimdienste geht die US-Regierung davon aus, dass Hackern mit MSS-Verbindungen für den Angriff auf den Microsoft Exchange Server verantwortlich waren. Dabei seien „Zehntausende Computer und Netzwerke“ kompromittiert worden. Die US-Regierung habe in Gesprächen mit führenden Politikern in China deswegen ihre Bedenken kommuniziert, hieß es weiter. Das Justizministerium kündigte am Montag eine Anklage gegen vier MSS-Hacker an. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, jahrelang geistiges Eigentum in den Bereich der kommerziellen Luftfahrt, der Verteidigung und der Entwicklung von Medikamenten gestohlen zu haben. Auch die Formel für die von einem US-Hersteller produzierten Impfung gegen Ebola wollten die Hacker der Anklageschrift zufolge stehlen. „Diese strafrechtliche Anklage zeigt einmal mehr, dass China weiterhin Angriffe mit Cyberfähigkeiten nutzt, um zu stehlen, was andere Länder herstellen - in krassem Widerspruch zu seinen bilateralen und multilateralen Verpflichtungen“, erklärte die stellvertretende Justizministerin Lisa Monaco. Das Ausmaß von Chinas Cyber-Angriffen gegen zahlreiche Branchen und Länder zeige, „dass kein Land und keine Industriezweig sicher ist“, erklärte sie. Auch der Europäische Rat in Brüssel prangerte die „böswilligen Cyberaktivitäten“ Chinas an, wie es am Montag hieß. Diese hätten erhebliche Auswirkungen auf Regierungsinstitutionen und politische Organisationen der EU-Mitgliedstaaten sowie auf europäische Schlüsselindustrien gehabt. Die EU fordere China auf, sich an internationale Normen zu halten und entschlossen gegen Cyberangriffe vorzugehen, erklärte der Rat.
USA, EU und Verbündete prangern Hackerangriffe Chinas an
tt.com
USA und Verbündete wollen Hackerangriffe Chinas anprangern
tt.com
USA und Verbündete wollen Hackerangriffe Chinas anprangern
tt.com
USA, EU und Verbündete prangern Hackerangriffe Chinas an
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US-Präsident Biden sicher - China steckt hinter Cyber-Attacke auf Microsoft
bild.de
USA und Verbündete nehmen China wegen Hackerangriffen ins Visier
diepresse.com
USA, EU und Verbündete prangern Hackerangriffe Chinas an
tt.com
USA und Verbündete wollen Hackerangriffe Chinas anprangern
tt.com
EU überholt USA bei Impfquote
diepresse.com

 

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Corona-News: Immer mehr Infektionen – Mallorca tritt auf die Party-Bremse (2.18/5)

Die Corona-Infektionszahlen auf den Balearen steigen weiter rasant an und bringen die Regionalregierungen in Bedrängnis. Auf Mallorca werden nun Partytouristen ins Visier genommen. Alle Infos im Newsblog. In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 3,74 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts starben 91.369. Im Zuge der Ende 2020 begonnenen Impfkampagne haben inzwischen 59,9 Prozent der Bundesbürger mindestens eine Impfdosis erhalten,46,4 Prozent sind vollständig geimpft (Stand: 19. Juli). In den Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es Befürchtungen, dass durch die Hilfsaktionen und Notunterkunft-Unterbringung vieler Menschen nach der Flutkatastrophe die Zahl der Corona-Infektionen steigt. "Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird", sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Das Landesgesundheitsministerium bereite in Absprache mit den Behörden der betroffenen Landkreise eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten vor. Feierwütige brauchen in Großbritannien bald einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, um in Clubs Eintritt zu erhalten. Eine vollständige Impfung solle Voraussetzung für den Zutritt zu Discotheken oder anderen Orten werden, an denen sich viele Menschen versammeln, sagte Premierminister Boris Johnson am Montag. Ein negativer Corona-Test werde dann nicht mehr ausreichen. Die neue Regelung soll Ende September in Kraft treten. Mehr als 70 Prozent der erwachsenen Briten sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft, das Impftempo ließ jedoch in jüngster Zeit nach. Laut Johnson sind etwa 35 Prozent der 18- bis 30-Jährigen noch ungeimpft. Die Zahl der Neuinfektionen steigt derweil wieder rasant an. England hatte am Montag nahezu alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Unter anderem fielen Maskenpflicht und Abstandsregeln weg. Auch Discotheken dürfen wieder öffnen, Theater und Sportstadien sämtliche Plätze besetzen. Die Empfehlung zum Homeoffice wurde ebenfalls aufgehoben. Stattdessen setzt die Regierung auf die Eigenverantwortung der Menschen. Die französische Regierung hat am Montag ein Gesetz zur Einführung eines Gesundheitspasses verabschiedet, mit dessen Hilfe die Impfbereitschaft in der Bevölkerung angekurbelt werden soll. Beim Betreten von Kultur- und Freizeiteinrichtungen muss ab Mittwoch per Gesundheitspass die vollständige Corona-Impfung, eine überstandene Corona-Infektion oder ein negativer Corona-Test nachgewiesen werden. Ab Anfang August ist der Pass auch beim Besuch von Restaurants und Bars Pflicht. Am Wochenende hatten zehntausende Franzosen gegen die jüngsten Corona-Maßnahmen der Regierung demonstriert. Die Regierung sieht die Regelungen als unerlässlich im Kampf gegen eine vierte Corona-Welle. Am Sonntag hatten die Behörden rund 12.500 Neuinfektionen gemeldet, doppelt so viele wie eine Woche zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut Regierungssprecher Gabriel Attal um fast 125 Prozent auf jetzt 86 Fälle pro 100.000 Einwohner. Angesichts von erneut rapide steigenden Infektionszahlen warnt Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vor zu schnellen Öffnungen. Schon die kleineren Öffnungsschritte der vergangenen Wochen hätten die Inzidenzwerte anwachsen lassen, sagt Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Momentan verdoppele sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus. "Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallenzulassen und 'alles zu öffnen' wäre brandgefährlich", erklärte der Mediziner. "Wer das tut, riskiert den Einstieg in die vierte Welle." Stattdessen plädiert Montgomery für ein schrittweises und kontrolliertes Vorgehen. Angesichts stark steigender Corona-Zahlen werden auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca voraussichtlich wieder schärfere Einschränkungen ergriffen. Um Partys und Trinkgelage vor allem junger Leute unter freiem Himmel zu bekämpfen, sollen Strände und Parks künftig von 22 Uhr bis 6 Uhr geschlossen werden. Die Justiz muss den Plänen noch zustimmen, wie die "Mallorca Zeitung" am Montagabend berichtete. Teilnehmern solcher Partys drohen demnach künftig saftige Bußgelder in Höhe von 1.000 Euro. Wenn ein Partygast mit seiner Teilnahme gegen eine Quarantäne verstößt, soll sich das Bußgeld auf 2.000 Euro erhöhen. Wenn der Teilnehmer positiv auf Corona getestet wurde, werden sogar 5.000 Euro fällig. Den Organisatoren illegaler Parties drohen Strafen von bis zu 100.000 Euro. Auch Gaststätten müssen künftig wohl wieder etwas früher schließen, und zwar um 1 Uhr statt um 2 Uhr. Maximal dürfen im Innenbereich von Gaststätten dann noch Gruppen von vier Personen an einem Tisch sitzen, im Außenbereich acht. Von 1Uhr bis 6 Uhr dürfen sich der Zeitung zufolge nur noch Personen treffen, die im selben Haushalt leben. Gemeinsam eingecheckte Hotel- oder Fincagäste sollen dabei als ein Haushalt gelten. Auf die eigentlich geplante Wiedereinführung der erst vor knapp einem Monat abgeschafften Maskenpflicht auch im Freien verzichtete die Regionalregierung nach Gesprächen mit Unternehmern und Gewerkschaften, wie die Zeitung berichtete. Allerdings werde dringend geraten, freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Kann ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Fremden nicht eingehalten werden, ist die Maske auch im Freien wieder Pflicht, in allen öffentlichen Innenräumen und in Bussen und Bahnen sowieso. Die Corona-Zahlen sind auf den Balearen, zu denen außer Mallorca auch die Inseln Menorca, Ibiza und Formentera gehören, wie in ganz Spanien stark angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte nach Angaben vom Montagabend auf den Balearen auf 310, für ganz Spanien lag sie bei 323. Vor allem viele junge Leute infizieren sich derzeit mit Sars-CoV-2. In Frankreich hat nach Darstellung der Regierung die vierte Welle der Pandemie begonnen. Kein Departement werde verschont, erklärt Regierungssprecher Gabriel Attal. Am Morgen schloss Europa-Minister Clement Beaune neue Einschränkungen nicht aus, sollten die Fälle weiter zunehmen. Mehr als ein halbes Jahr nach Start der Corona-Impfungen steuert Deutschland auf ein Überangebot an Impfstoff zu. Die Verfügbarkeit werde die Nachfrage bald deutlich übersteigen, stellten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern jetzt fest. "Ein Rückgang der Nachfrage ist sowohl in den Impfzentren als auch in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten zu verzeichnen", heißt es in einem Beschluss. Für den Erfolg der Impfkampagne sei aber eine möglichst hohe Impfquote entscheidend. 46,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig geimpft.59,9 Prozent haben mindestens eine Dosis. "Bund und Länder werden ihre Bemühungen noch einmal verstärken, um gezielt diejenigen Menschen mit einem Impfangebot zu erreichen, die sich bisher nicht für eine Impfung entschieden haben", so die Gesundheitsministerkonferenz. Mobile Teams würden etwa auf Marktplätze, nahe Kirchen, Supermärkten, Einkaufshäusern sowie Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten zusätzliche niedrigschwellige Angebote machen. Die Logistik rund um die Impfstofflieferungen soll flexibler werden. Nach ihrem Start im Dezember war die Impfkampagne über Monate davon geprägt, dass weit weniger Impfstoff zur Verfügung stand als benötigt. Jetzt planen Bund und Länder eine verstärkte Weitergabe an andere Länder. "Der Verwurf von Impfstoffen muss auf ein Minimum begrenzt werden", heißt es in ihrem Beschluss. "Der Bund wird Impfstoffe, die in der nationalen Impfkampagne nicht zum Einsatz kommen und deren Lagerhaltung eine Weitergabe zulassen, Drittstaaten durch Impfstoffspenden zur Verfügung stellen." In der Europäischen Union sind jetzt prozentual mehr Menschen mindestens einfach gegen das Coronavirus geimpft, als in den USA. EU-Industriekommissar Thierry Breton und Frankreichs Europastaatssekretär Clément Beaune teilten entsprechende Statistiken des Daten-Portals "Our World in Data" im Online-Dienst Twitter. Demnach haben 55,5 Prozent der EU-Bürger mittlerweile mindestens eine erste Dosis Corona-Impfstoff erhalten, in den USA sind es 55,4 Prozent. "Wir machen weiter, wir werden noch schneller", schrieb Beaune dazu. "Die EU hat die USA nicht nur bei Erstimpfungen überholt", betonte Breton. "Wir sind zur gleichen Zeit offen geblieben und haben die Hälfte unserer Produktion an mehr als 100 Länder exportiert." Die europäische Impfstoffstrategie und insbesondere die EU-Kommission, welche die Impfstoffbestellungen für die 27 Mitgliedstaaten koordinierte, war zu Anfang des Jahres heftig kritisiert worden. Aufgrund von Lieferengpässen und später erteilten Zulassungen für Impfstoffe war die Impfkampagne deutlich schleppender angelaufen als in Großbritannien und den USA. Im Februar hatte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "Fehler" bei der Impfstoffbeschaffung eingestanden. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist als Kontaktperson eines Corona-Infizierten eingestuft worden und wird nach Angaben seiner Regierung vorerst nur den wichtigsten Regierungsgeschäften nachgehen. Außerhalb seiner Arbeitszeit werde sich Johnson isolieren, teilte die Downing Street am Sonntag mit. Dasselbe gelte für Finanzminister Rishi Sunak. Am Samstag war eine Corona-Infektion von Großbritanniens Gesundheitsminister Sajid Javid bekannt geworden. Trotz ihrer Einstufung als Kontaktpersonen eines Corona-Infizierten müssten Johnson und Sunak sich nicht vollständig isolieren, sondern dürften von der Downing Street aus weiter arbeiten, erklärte ein Regierungssprecher. Grund sei die Teilnahme beider Politiker an einem Pilotprogramm, das tägliche Corona-Testungen vorsehe. "Sie werden in dieser Zeit nur wesentliche Regierungsgeschäfte erledigen", betonte der Sprecher. Gesundheitsminister Javid hatte am Samstag bekannt gegeben, trotz vollständiger Impfung positiv auf Covid-19 getestet worden zu sein. Er habe nur milde Symptome. Laut "Sunday Times" hatten Javid und Johnson am Freitag länger zusammengesessen. Trotz stark steigender Infektionszahlen fallen in England ab Montag fast alle Corona-Beschränkungen weg, darunter auch Maskenpflicht und Abstandsregeln. Die konservative britische Presse hatte das Datum zum "Freedom Day" erklärt. Johnson hatte die umstrittene Entscheidung mit der hohen Impfquote im Land begründet und betont, dass er auf die "Verantwortung des Einzelnen" zähle. Auf Mallorca wird nach einem Bericht der Zeitung "Mallorca Zeitung" die als ansteckender geltende Delta-Variante des Corona-Virus inzwischen bei 85 Prozent aller Proben festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der liebsten Urlaubsinsel der Deutschen sei bis Freitag auf gut 270 gestiegen. Für die Balearen insgesamt, also neben Mallorca auch Menorca, Ibiza und Formentera, werde dieser Wert mit 290 angegeben, schrieb die Zeitung am Sonntag. Der sogenannte R-Wert lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde bei 1,63. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 163 weitere Menschen anstecken. Fast zwei Drittel der Bevölkerung über 16 Jahren (65,7 Prozent) haben zumindest eine Corona-Impfung erhalten,51,8 Prozent sind vollständig geimpft. Die Positivrate der Corona-Tests lag bei 11,88 Prozent. Auch wenn sich vor allem junge Leute infizieren, die meist nur milde Krankheitssymptome aufweisen, kommt das Gesundheitssystem langsam wieder unter Druck. Inzwischen seien wieder zehn Prozent der Betten auf Intensivstationen mit Corona-Patienten belegt, schrieb die Zeitung. Trotz der steigenden Zahlen schließe die Regionalregierung die Wiedereinführung einer nächtlichen Ausgehsperre, wie sie etwa in den Regionen Valencia, Katalonien oder Kantabrien beschlossen wurde, weiterhin aus, berichtete die Zeitung "Última Hora" unter Berufung auf die Behörden. Man erwäge aber neue Einschränkungen, darunter eine Begrenzung der Zahl von Personen, die privat oder öffentlich zusammenkommen dürfen. In Großbritannien verzeichnen die Gesundheitsbehörden 54.674 Neuinfektionen binnen 24 Stunden – so viele wie seit sechs Monaten nicht mehr. Am Tag zuvor wurden 51.870 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Ansteckungen steigt seit über einem Monat an, in Großbritannien grassiert die Delta-Variante, die erstmals in Indien nachgewiesen wurde.41 weitere Menschen starben laut Regierung. Außerdem wurde der britische Gesundheitsminister Sajid Javid trotz vollständiger Impfung positiv auf das Coronavirus getestet. Javid hat sich nun in Quarantäne begeben, teilte er in einer Videobotschaft bei Twitter mit. "Ich habe mich letzte Nacht ein wenig schlapp gefühlt", sagte der Minister in der Aufnahme. Daraufhin sei er am Morgen bei einem Antigentest positiv auf das Virus getestet worden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schließt einen erneuten Corona-Lockdown in Deutschland aus. "Wir müssen und werden einen neuen Lockdown verhindern", sagte Altmaier der "Bild am Sonntag". Dieser wäre nach seinen Worten "für viele Geschäfte und Restaurants, die bereits monatelang geschlossen waren, verheerend". Der Wirtschaftsminister sieht aktuell auch keinen Bedarf für weitere Maßnahmen gegen das Coronavirus: "Solange keine Überlastung des Gesundheitssystems droht, gibt es keinen Grund für neue Maßnahmen oder gar einen Lockdown." Geimpfte oder Jüngere hätten bei einer Infektion meist gar keine Symptome, die Intensivbetten-Kapazität in Deutschland sei weit von ihrer Auslastungsgrenze entfernt. Allerdings hält Altmaier den Verlauf der Impfkampagne für zu langsam. "Wir müssen die Impfkampagne noch einmal stark beschleunigen", forderte er. "Überall dort, wo Menschen öffentlich zusammenkommen, ob im Biergarten oder in der Fußgängerzone, sollten Impfungen angeboten werden." Der CDU-Politiker plädierte auch dafür, dass "mobile Impfteams Menschen in Cafés und Gaststätten ansprechen und direkt vor Ort impfen". Nach der rheinland-pfälzischen Regierungschefin Malu Dreyer dringt auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, auf einen neuen "Warnwert" zur Bewertung der Corona-Lage. "Ich unterstütze den Vorschlag, dass sich Bund und Länder auf einen neuen bundeseinheitlichen Warnwert zur Coronalage verständigen, ausdrücklich", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntag). "Wir müssen zukünftig stärker Impfungen und Krankenhausbelastungen berücksichtigen." Schwesig verwies auf das in ihrem Bundesland geltende Ampelmodell, das die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Covid-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivstationen berücksichtigt. Dreyer hatte zuvor einen "neuen Warnwert" zur Beurteilung der Corona-Lage in Deutschland gefordert. Bei steigenden Impfquoten habe die Sieben-Tage-Inzidenz heute viel weniger Aussagekraft als noch vor einem halben Jahr. Dieser Inzidenzwert gibt die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Sie war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa für das Greifen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Die Bundesregierung hat aber bereits angekündigt, dass künftig weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden sollen. In der Corona-Pandemie erwartet eine Wissenschaftlergruppe der Technischen Universität Berlin (TU) anhand von Modellierungen eine vierte Welle, die auch an Krankenhäusern nicht vorbeigeht. "Laut unseren Simulationen wird im Oktober ein exponentieller Anstieg bei den Krankenhauszahlen starten. Falls die derzeitige Entwicklung anhält, wird dies sogar früher beginnen, und sich im Oktober dann nochmal verstärken", heißt es im neuen Bericht der Gruppe um den Mobilitätsforscher Kai Nagel an das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Den zuletzt bereits verzeichneten Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenzen wertet das Team wegen hohen relativen Zunahmen als "beunruhigend". Nur wenn die Impfstoffe gegen Delta deutlich besser wirkten als derzeit bekannt oder wenn eine Impfquote von 95 Prozent erreicht werde, bleibe eine vierte Welle in den Simulationen aus. Das Modell ergebe "unter allen derzeit realistisch erscheinenden Bedingungen eine vierte Welle bei den Erwachsenen, welche mit der Verlagerung von Aktivitäten in Innenräume im Herbst verstärkt werden wird." In Bremen und dem Saarland ist jeweils mehr die Hälfte der Einwohner nun vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die beiden Bundesländer überschritten als erste die Marke von 50 Prozent, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag (Stand: 10.05 Uhr) hervorgeht. Laut RKI wurden am Freitag in Deutschland 601 220 Impfdosen verabreicht. Bundesweit sind damit nun rund 38,2 Millionen Menschen oder 45,9 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Covid-19 geimpft, wofür bei den meisten eingesetzten Impfstoffen zwei Dosen nötig sind. Insgesamt haben 59,7 Prozent oder rund 49,6 Millionen Einwohner mindestens die erste Spritze erhalten. Während Bremen mit 50,6 Prozent und das Saarland mit 50,1 Prozent vollständig Geimpfter beim Impftempo an der Spitze liegen, bilden Sachsen und Brandenburg mit je 42,6 Prozent das Schlusslicht. Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt mit 48,8 Prozent derzeit auf Platz drei. Bei der Zahl der Erstgeimpften ist zunehmend ein Gefälle zu sehen: Schlusslicht ist Sachsen mit 50,7 Prozent, gefolgt von Thüringen (54,2), Brandenburg (54,7), Sachsen-Anhalt (55,6) und Bayern (57,6 Prozent). In Bremen sind dagegen mittlerweile mehr als zwei Drittel (68,8 Prozent) aller Einwohner mindestens einmal immunisiert, auch das Saarland (65,0 Prozent) steht an dieser Marke. Die federführende Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffs, Sarah Gilbert, hat den Nutzen einer Corona-Impfung für alle Kinder in Frage gestellt. Die Politik sollte eine Kosten-Nutzen-Analyse machen, sagte Gilbert im Interview mit "Welt" und anderen europäischen Medien. Die Delta-Variante sei zum Beispiel sehr ansteckend, so dass Leute trotz zwei Impfungen mit einem milden Verlauf krank würden. Schwere Fälle und Todesfälle seien aber selten. "Wenn also die Übertragung nicht zu verhindern ist, und Kinder weder schwer erkranken noch sterben, dann stellt sich die Frage: Lohnt sich das Impfen?" Zugleich machte Gilbert deutlich, dass eine Impfung für manche Kinder sinnvoll sein könnte. "Für eine sehr kleine Zahl von Kindern ist das Virus gefährlich. Länder sollten erwägen, diese zu impfen", sagte Gilbert. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer fordert einen neuen Maßstab zur Beurteilung der pandemischen Lage in Anbetracht steigender Infektionszahlen. "Wir schauen natürlich auch mit Sorge auf diese Zahlen", sagte die SPD-Politikerin der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Dennoch möchte ich sagen, dass die Inzidenz heute viel weniger über die Gefahr einer Erkrankung und die mögliche Belastung des Gesundheitssystems aussagt, als das noch vor einem halben Jahr der Fall war - einfach deshalb, weil immer mehr Menschen geimpft werden." Dreyer will bei der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz auch über die Aufhebung sämtlicher Corona-Beschränkungen beraten. "Wie viel Grundrechtseinschänkung geht überhaupt noch, wenn Ende August alle Erwachsenen ein Impfangebot bekommen haben?" Auf den Balearen mit Mallorca als liebster Urlaubsinsel der Deutschen schießt die Zahl der Neuinfektionen weiter in die Höhe. Binnen 24 Stunden seien 864 Ansteckungen mit dem Coronavirus erfasst worden, so viele wie noch nie zuvor an einem einzigen Tag seit Ausbruch der Pandemie, teilten die Gesundheitsbehörden der spanischen Mittelmeerinseln am Freitag in Palma mit. Der bisherige Höchstwert vom Vortag wurde um 69 Fälle übertroffen. Deutlich mehr als 700 Ansteckungen pro Tag hatte es zuletzt im Januar gegeben. Die Region mit knapp 1,2 Millionen Einwohnern hatte im Winter bezogen auf die Bevölkerungszahl zeitweilig die höchsten Werte ganz Spaniens. Trotz der rapide steigenden Zahlen schließe die Regionalregierung die Wiedereinführung einer nächtlichen Ausgehsperre, wie sie etwa in den Regionen Valencia und Katalonien beschlossen wurde, weiterhin aus, berichtete die Zeitung "Última Hora" unter Berufung auf die Behörden. Man erwäge aber neue Einschränkungen, darunter eine Begrenzung der Zahl von Personen, die privat oder öffentlich zusammenkommen dürfen. Vor Ende nächster Woche werde es aber sicher keine neuen Maßnahmen geben, sagte am Freitag Regionalpräsidentin Francina Armengol. Die derzeitige Infektionswelle habe mit den vorherigen nichts zu tun, versicherte sie. Die Lage in den Krankenhäusern sei "völlig unter Kontrolle". Die Balearen seien "ein absolut sicheres Urlaubsziel". Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag die Niederlande, Griechenland und Teile Dänemarks als Risikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen innerhalb von 48 Stunden einen negativen Test oder einen Impfnachweis vorgelegen. Weil sie bei der Abrechnung von Coronatests betrogen haben sollen, sind der Geschäftsführer sowie ein weiterer Verantwortlicher einer Betreibergesellschaft verhaftet worden. Sie befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen am Freitag gemeinsam mitteilten. Ermittelt wird demnach gegen mehrere Verantwortliche von in Hessen, Niedersachsen und Sachsen betriebenen Coronatestzentren. Sie stehen unter Verdacht des gewerbsmäßigen bandenmäßigen Betrugs an Standorten in Kassel, Braunschweig, Hannover und Leipzig. Die Betreibergesellschaft ist in Nordrhein-Westfalen ansässig. Wenige Tage vor dem Ende fast aller Corona-Regeln in England werden die Warnungen vor den Folgen lauter. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen könne innerhalb weniger Wochen ein "ziemlich beängstigendes" Niveau erreichen, sagte der medizinische Berater der britischen Regierung, Chris Whitty. "Wir sollten nicht unterschätzen, dass wir überraschend schnell wieder in Schwierigkeiten geraten könnten." Auch wegen des Impfprogramms stehe Großbritannien zwar gut da. Aber: "Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten raus", sagte Whitty bei einem Webinar des Londoner Science Museum am Donnerstagabend. Zuvor hatte Premierminister Boris Johnson davor gewarnt, jede Vorsicht über Bord zu werfen, wenn am kommenden Montag (19. Juli) Abstandsregeln und Maskenpflicht enden, Nachtclubs öffnen und bei Veranstaltungen keine Obergrenze für Teilnehmer mehr gilt. Whitty zeigte sich überzeugt, dass die meisten Menschen sich weiterhin rücksichtsvoll verhalten würden. Johnson hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass "das Schlimmste" hinter dem Land liege, "wenn wir vorsichtig sind und diese Krankheit und ihre andauernde Bedrohung weiterhin respektieren". In Deutschland sind inzwischen 45 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 10.20 Uhr) wurden am Donnerstag 736.361 Impfdosen verabreicht. Damit haben nun rund 37,7 Millionen beide Impfungen erhalten,49,5 Millionen (60 Prozent) sind mindestens einmal geimpft. "Wir entscheiden jetzt darüber, wie der Herbst wird, wie der Winter wird durch die Impfkampagne. Jeder Einzelne entscheidet das", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn den Sendern RTL/ntv. Dabei machte der CDU-Politiker deutlich, dass Ungeimpfte im Herbst und Winter mit deutlicheren Beschränkungen rechnen müssen: "Jemand, der geimpft ist, den können wir nicht und müssen wir auch nicht mit den gleichen Beschränkungen belegen, wie jemand, der nicht geimpft ist. Insofern ist auch sehr klar, dass die Impfung ganz sicher auch für Herbst und Winter für jeden einen Unterschied macht." Unter den Bundesländern liegt Bremen mit einem Anteil von 68,4 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen weiter an erster Stelle; bei den vollständig Geimpften behauptet das Saarland mit 49,6 Prozent seinen Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstgeimpften bleibt Sachsen (50,6 Prozent); bei den vollständig Geimpften ist es Brandenburg (41,8 Prozent). Argentinien hat trotz seiner bisweilen strengen Ausgangsbeschränkungen die Marke von 100.000 Corona-Toten überschritten. Im Vergleich zum Vortag waren nach Daten des Gesundheitsministeriums in Buenos Aires vom Mittwochabend 614 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen, womit die Gesamtzahl seit dem Ausbruch der Pandemie auf 100.250 stieg. Mehr als 4,7 Millionen Menschen in dem südamerikanischen Land haben sich demnach mit dem Coronavirus infiziert. Argentinien hat rund 45 Millionen Einwohner, von denen mehr als ein Drittel im Großraum Buenos Aires leben. Die Regierung von Präsident Alberto Fernández ordnete eine fünf Tage lange Staatstrauer an, wie aus einer Mitteilung im Amtsblatt hervorging. Mit fast 800 Todesfällen an einem Tag hat die Zahl der mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen in Russland einen neuen Höchststand erreicht. Die offizielle Statistik des Landes wies am Donnerstag 791 Tote auf, so viele wie nie zuvor im Lauf der Pandemie. Das Land, das selbst drei Impfstoffe entwickelt hat, aber keine westlichen Präparate zulässt, verzeichnete zudem 25.293 Neuinfektionen. Russland gehört zu den weltweit am stärksten von der Ausbreitung des Virus betroffenen Staaten. In Schweden sind weitere Corona-Beschränkungen aufgehoben worden. Seit Donnerstag fällt gemäß Stufe drei des schwedischen Öffnungsplans unter anderem die Begrenzung der Passagierzahl im Fernverkehr mit Bus und Bahn weg. Geschäfte, Museen, Vergnügungsparks und Fitnessstudios müssen sich bei ihren Kunden- und Besucherzahlen zudem nicht mehr an ihrer Quadratmeterfläche orientieren. Es liege aber weiter in der Verantwortung dieser Betriebe, dass kein Gedränge entstehe, sagte Staatsepidemiologe Anders Tegnell am Morgen im Sender SVT. Diese und weitere Lockerungen hatten die schwedische Regierung und die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten am Montag bekanntgegeben. Begründet wurde der Beschluss mit gesunkenen Corona-Zahlen und der Tatsache, dass immer mehr Schwedinnen und Schweden geimpft worden sind. Man wolle damit nicht das Signal senden, dass man nun erleichtert ausatmen könne, sagte Tegnell. "Wir befinden uns weiter mitten in einer Pandemie." Anderswo in Europa und der Welt stiegen die Neuinfektionszahlen wieder. Die Lage in Schweden sei aber stabil, und man sei zum Schluss gekommen, dass diese Lockerungen ohne größeres Risiko möglich seien. Auch in Dänemark, wo bereits der Großteil aller Corona-Beschränkungen aufgehoben worden ist, wird weiter gelockert: Lokale dürfen nun bis 2.00 Uhr und damit zwei Stunden länger offen bleiben als bisher. Auch der Alkoholverkauf zum Beispiel in Kiosken und Tankstellen ist jetzt bis 2.00 Uhr in der Nacht erlaubt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kündigt Widerstand gegen den Plan von Ministerpräsident Markus Söder an, ab Herbst Clubs und Diskotheken möglicherweise nur für vollständig Geimpfte zu öffnen. Der Zutritt zu gesellschaftlichen Bereichen dürfe nicht allein von einer Corona-Impfung abhängig gemacht werden, sagt der Freie-Wähler-Chef der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". Es dürfe nicht passieren, dass am Ende nur Geimpfte an einer Hochzeit teilnehmen, in einen Reisebus einsteigen oder ins Hallenbad gehen können. Dann drohe eine Zwei-Klassengesellschaft. "Die 3G-Strategie, die Geimpften, Getesteten und Genesenen den Zugang ermöglicht, ist hier der bessere Weg." Aiwanger selbst hatte mehrfach bekräftigt, er wolle sich aktuell nicht impfen lassen. Die Entscheidung darüber nannte der stellvertretende Ministerpräsident eine "elementares bürgerliches Freiheitsrecht". Gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" warnte er darüber hinaus, man dürfe beim Impfen "nicht in eine Apartheidsdiskussion kommen". Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Spanien Abschied von seinen mehr als 81.000 Todesopfern der Corona-Pandemie genommen. Im Mittelpunkt der von König Felipe VI. geleiteten Zeremonie stand am Donnerstag in Madrid die Ehrung der Mitarbeiter des spanischen Gesundheitssystems. Die 102 Sanitäter, Pfleger und Ärzte, die sich bei der Behandlung von Patienten ansteckten und mit Covid-19 starben, wurden posthum mit dem Großkreuz des Zivilverdienstordens ausgezeichnet. Das Staatsoberhaupt überreichte den Hinterbliebenen die Auszeichnung persönlich. Viele der rund 700 Gäste hatten Tränen in den Augen. "Unser Respekt und unsere Bewunderung gilt den Mitarbeitern des Gesundheitswesens, die von Beginn der Pandemie an mit voller Hingabe gearbeitet haben", sagte der Monarch auf dem Armería-Platz vor dem Königlichen Palast. Felipe bezeichnete die Mitarbeiter des Gesundheitssystems als ethische und soziale Vorbilder. Ein Orchester und Sänger trugen das Lied "Hallelujah" von Leonard Cohen vor. Seit Ende Juni verschlechtert sich wieder die Corona-Lage in Spanien. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg zuletzt auf 270. Sie ist damit mehr als fünf mal so hoch wie vor zwei Wochen. Und es sind vor allem die 12- bis 19- sowie die 20- bis 29-Jährigen, die Zahlen in die Höhe treiben. Die 14-Tage-Inzidenz liegt in diesen Altersgruppen mit jeweils gut 1250 und gut 1500 deutlich über dem Durchschnitt (469). Die anteilsmäßige Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hat sich in Deutschland weiter rasch fortgesetzt. Sie erreiche mittlerweile einen Anteil von 74 Prozent an den untersuchten Proben, heißt es in einem Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochabend mit Blick auf die Woche bis zum 4. Juli. In den Wochen zuvor hatte sich der Delta-Anteil erst von 18 auf 39 und dann auf 60 Prozent erhöht. Infektionen mit der zuvor vorherrschenden Alpha-Variante hingegen nahmen sehr schnell ab, auf nun noch rund 22 Prozent. Weitere als besorgniserregend eingestufte Varianten des Coronavirus spielen unverändert eine untergeordnete Rolle in Deutschland. Es werden allerdings nicht alle positiven Proben auf Varianten untersucht. Die in Indien entdeckte Delta-Variante (B.1.617.2) gilt als deutlich ansteckender als bisherige Formen des Virus. In mehreren anderen Ländern hat sie die Infektionszahlen massiv steigen lassen. Laborexperimente deuten laut RKI jedoch darauf hin, dass vollständig Geimpfte auch bei Delta einen hohen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen haben. Vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte sowie Genese sollen in Baden-Württemberg ab Anfang September alle Rechte zurück bekommen. Für sie entfallen dann die Corona-Einschränkungen, wie eine Sprecherin des Landesgesundheitsministeriums in Stuttgart Angaben der "Heilbronner Stimme" und des "Südkurier" bestätigte. Der Amtschef des Ministeriums, Uwe Lahl, sagte den Zeitungen, für nicht vollständig Geimpfte oder Ungeimpfte solle es dann eine Testpflicht geben bei den Besuchen von Restaurants, Bars, Clubs, Kultur- oder Sportveranstaltungen. Über den Sommer solle die Corona-Verordnung des Landes noch zwei Mal überarbeitet werden, ehe Anfang September die Neuregelung in Kraft treten könne. Unklar sei noch, ob die Pflicht-Tests für Nichtgeimpfte oder nicht vollständig Geimpfte ab einer Inzidenz von 10 oder 35 gelten würden. Entschieden werden müsse auch noch, wie mit der Maskenpflicht für vollständig Geimpfte umgegangen werde. Lahl sagte weiter, das Land wolle weiter aufklären und versuchen, alle impffähigen Menschen davon zu überzeugen, dass sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Der leichte Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland vorige Woche scheint vor allem auf Corona-Infektionen bei jungen Erwachsenen zurückzugehen. Während sich die Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in fast allen Altersgruppen über mehrere Wochen hinweg ungefähr konstant oder rückläufig entwickeln, haben sie bei den 20- bis 29-Jährigen vor allem in der vergangenen Woche zugenommen. Das geht aus dem Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagabend hervor. Am deutlichsten ist der Trend bei den 20- bis 24-Jährigen, mit einem Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz von 10 auf 19 binnen zwei Wochen. Zum Vergleich: Bei Senioren zwischen 75 und 84 Jahren stagnierte der Wert im gleichen Zeitraum bei 1. In Deutschland sind mittlerweile 43,7 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 10.45 Uhr) wurden tags zuvor 736.031 Impfdosen verabreicht. Damit haben bundesweit rund 36,4 Millionen Personen den kompletten Impfschutz. Mehr als 49 Millionen Menschen sind mindestens einmal geimpft – das entspricht einer Quote von 58,9 Prozent. In Bremen haben sogar schon mehr als 68 Prozent der Menschen zumindest eine Impfung erhalten. Damit liegt die Hansestadt unter allen 16 Bundesländern an der Spitze; Sachsen (50,1 Prozent) ist mit Abstand das Schlusslicht. Beim vollständigen Impfschutz hat das Saarland mit einer Quote von 47,9 Prozent knapp vor Nordrhein-Westfalen die Nase vorn; am Ende der Liste rangiert Brandenburg mit 40,0 Prozent. Während der Jungfernfahrt des neuen britischen Flugzeugträgers "HMS Queen Elizabeth" ist es an Bord zu einem Corona-Ausbruch gekommen. "Im Zuge von Routinetests wurden einige Besatzungsmitglieder des Marineverbands positiv auf Corona getestet", sagte eine Sprecherin der Royal Navy am Mittwoch der BBC. Dem Sender zufolge handelt es sich um etwa 100 Fälle, auch Besatzungen auf begleitenden Kriegsschiffen seien betroffen. Die "Queen Elizabeth" war im Mai zu einer Fahrt bis nach Ostasien aufgebrochen. Derzeit befindet sich das Schiff im Indischen Ozean, ein Abbruch des Einsatzes ist trotz der Corona-Fälle nicht geplant. "Der Flugzeugträgerverband wird seine operationalen Aufgaben fortsetzen, es gibt keine Auswirkungen auf den Einsatz", sagte die Marinesprecherin. An Bord gelten Abstandsregeln und Maskenpflicht, es gebe ein Nachverfolgungsprogramm. Insgesamt sind etwa 3.700 Kräfte an dem Einsatz beteiligt. Zum Verband gehören sechs weitere Kriegsschiffe und ein U-Boot. Es ist nicht der erste Corona-Ausbruch an Bord eines britischen Kriegsschiffs. Vergangenes Jahr musste die Besatzung der Fregatte "HMS Northumberland" einen Einsatz abbrechen und sich über Weihnachten an Land in Selbstisolation begeben. Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio ist die Zahl der Neuinfektionen wieder auf mehr als 1.000 Fälle gestiegen. Am Mittwoch registrierte die Hauptstadt 1.149 Neuinfektionen binnen eines Tages, wie örtliche Medien meldeten. Damit liegt diese Zahl erstmals seit rund zwei Monaten wieder über der Marke von 1.000 Fällen, obwohl seit Beginn dieser Woche der inzwischen vierte Notstand in Tokio herrscht. Seit nunmehr 25 Tagen in Folge liegt die Zahl der Neuinfektionen über dem gleichen Tag der Vorwoche. Die Spiele sollen am 23. Juli eröffnet werden. Viele Japaner fürchten, dass es ein Superspreader-Event wird. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich gegen eine schnelle Aufhebung der verbliebenen Corona-Maßnahmen ausgesprochen. "Der Weg von London, eine völlige Öffnung, wird auch von Einigen bei uns gefordert, ist aber ein ganz falscher", sagte Lauterbach der "Passauer Neuen Presse". "Die Fallzahlen steigen zwar wieder, aber das war zu erwarten mit den Lockerungen, die gerade beschlossen wurden. Sie werden auch noch weiter nach oben gehen. Wenn wir aber jetzt nicht drastisch öffnen und uns an die wichtigste Regel im Pandemie-Sommer halten, nämlich draußen geht viel, drinnen muss man vorsichtig bleiben, dann kommen wir gut durch." Der Weg in England, wo für den 19. Juli das Ende aller Corona-Maßnahmen angekündigt wurde, erzeuge "letztlich nur eine Welle von chronisch kranken Long-Covid-Kranken", so Lauterbach. Israel verkürzt die Quarantäne-Zeit von mindestens zehn Tagen auf sieben, um die Bevölkerung während der Corona-Pandemie zur Einhaltung der Selbstisolation zu motivieren. Betroffene könnten am siebten Tag einen Corona-Test machen und bei negativem Test-Ergebnis die Isolation beenden, teilte das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett am Dienstagabend mit. "Wir legen Bedingungen fest, die Öffentlichkeit erfüllen kann", sagte Bennett laut Mitteilung. "Wir kommen der Öffentlichkeit entgegen." Wer allerdings die Quarantäne bricht, muss Bennett zufolge umgerechnet rund 1.290 Euro Strafe zahlen. Der Regierungschef kündigte an, dass eine Einhaltung der Quarantäne sowie das Tragen von Masken stärker kontrolliert würden. Nach einer Entscheidung des Corona-Kabinetts soll auch ein umfassendes Schnelltest-Angebot geschaffen werden. Die Bundesregierung will nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur den Einbau mobiler Luftfilter in Schulen mit 200 Millionen Euro fördern. Ein entsprechender Beschluss des Bundeskabinetts wurde am Mittwoch erwartet. Das Geld soll den Ländern zur Verfügung gestellt werden. Bisher fördert der Bund nur den Einbau fester Anlagen. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte über Gespräche über eine Ausweitung des Bundesprogramms berichtet. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) hatte mitgeteilt, Bund und Länder arbeiteten an einem Programm für mehr Luftfilter in Klassenzimmern. Nachdem das Umweltbundesamt seine kritische Meinung gegenüber den Filtern geändert habe, würden die Länder nun beraten, wie man die Bundesförderung ergänzen könne, so der Kanzlerkandidat der Union am Sonntag in der ARD. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder stellt kostenlose Corona-Tests für Nicht-Geimpfte infrage. "Es ist eine Frage der Fairness", sagt der CSU-Chef im ZDF. Da nun ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, stelle sich die Frage, wieso die Steuerzahler künftig noch die hohen Testkosten für die übernehmen sollten, die sich nicht impfen lassen wollen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Dienstag gesagt, dass man mittelfristig über Änderungen bei den bisher kostenlosen Schnell- und PCR-Tests nachdenken müsse. Das britische Parlament hat einer Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte in Heimen in England zugestimmt. Von Oktober an müssen Heim-Mitarbeiter zwei Impfungen gegen das Virus vorweisen. Allerdings votierten mehrere Mitglieder der Konservativen Partei von Premierminister Boris Johnson am Dienstagabend gegen das Vorhaben. Sie kritisierten, dass die Regierung vor der Abstimmung keine Bewertung der Auswirkungen veröffentlicht hat. Gesundheits-Staatssekretärin Helen Whately betonte, die Regierung arbeite daran. Zuvor hatte bereits Frankreich eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen von September an erlassen. Kanzlerin Angela Merkel lehnt einen solchen Schritt für Deutschland ab. Die Corona-Krise hatte in Großbritannien vor allem zu Beginn die Pflege- und Altersheime getroffen. Dort starben in den ersten Monaten der Pandemie fast 30.000 Bewohner mehr als im Vorjahreszeitraum. Malta will die angekündigten Grenzschließungen für nicht vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte doch nicht umsetzen. Menschen, die ohne Impfzertifikat nach Malta einreisten, müssten sich jedoch für bestimmte Zeit in Quarantäne begeben, teilte die Regierung am Dienstagabend mit. Die am Freitag angekündigte Grenzschließung hätte in der Nacht zum Mittwoch in Kraft treten sollen. Die Impfquote in den Kliniken ist nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) sehr hoch. "Anhand einzelner Rückmeldungen von 90 Prozent und mehr gehen wir von sehr hohen Impfquoten in den Krankenhäusern aus", sagt ein DKG-Sprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Daher ist die Debatte um eine Impfpflicht für die Krankenhäuser kaum relevant. Es dürfte keinen anderen Bereich geben, in dem die Beschäftigten sich selbst und ihr Umfeld so gut schützen, wie im Krankenhaus." Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Deyer dringt auf veränderte Kriterien zur Beurteilung der Corona-Lage. "Wir brauchen jetzt eine neue Warnstufe", sagt die SPD-Politikerin den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Die Inzidenz bleibt ein wichtiger Warnfaktor, aber wir müssen neu justieren. Je höher die Impfquote, desto weniger schwere Verläufe wird es geben und somit wird das Gesundheitssystem nicht so schnell überlastet." Daher müsse die Situation in den Krankenhäusern stärker einbezogen werden. Sie halte dabei eine bundeseinheitliche Lösung für notwendig. Die Universitäten in Nordrhein-Westfalen sollen nach dem Willen der Rektoren erst bei einer hohen Impfquote wieder vollständig öffnen. "Es muss zu Semesterbeginn eine Durchimpfung nicht nur der Mitarbeitenden, sondern auch der Studierendenschaft von mindestens 80 Prozent erreicht sein und die Deltavariante darf nicht erneut zu einer hohen Infektionsrate in der Bevölkerung geführt haben", sagt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Lambert T. Koch, der Zeitung "Rheinische Post". Nur wenn beides gegeben sei, könnten die Abstandsregeln fallen. Wegen des knappen Raumangebots könne es ansonsten nur in begrenztem Umfang Präsenzangebote geben. In Sachsen soll die Maskenpflicht beim Einkaufen bei einer Wocheninzidenz von unter zehn entfallen. Die Regelung greife ab diesem Freitag (16. Juli) mit der neuen Landesverordnung, kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) an. Die Maske muss aber weiter in Bus und Bahn sowie in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen getragen werden. Derzeit liegen alle Landkreise und Städte im Freistaat unter dem Schwellenwert von zehn wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Sachsen ist allerdings auch das einzige Bundesland, das die 50-Prozent-Quote bei den Erstgeimpften noch nicht erreicht hat. Das Bundesland verzichtet nun auf eine Terminvergabe: Ab diesem Mittwoch können sich die Bürger auch ohne Voranmeldung im Impfzentrum impfen lassen. Der Arbeitgeberverband BDA hat sich gegen eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. "Als Arbeitgeber setzen wir weiter auf Freiwilligkeit", erklärte der Verband auf Anfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Gerade für Mitarbeiter, die mit gefährdeten Personengruppen arbeiteten, sei die Bereitschaft zur Impfung ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme. Der Verband regte aber eine Überprüfung der kostenlosen Corona-Tests an. "Wenn die Impfkampagne erfolgreich fortschreitet und voraussichtlich spätestens Ende August jeder ein Impfangebot erhalten hat, muss überprüft werden, ob kostenlose Tests für Menschen, die sich nicht impfen lassen, noch angemessen und geboten sind", hieß es. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will jungen Menschen mit der Öffnung von Klubs und Diskotheken Anreize fürs Impfen geben. Im Herbst könnten die Betriebe der Nachtgastronomie wieder öffnen, sagte Söder am Dienstag im Anschluss an eine Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Voraussetzung sei aber, dass Gäste geimpft oder genesen seien. Vorher soll es eine Impfkampagne für junge Menschen geben. Die Öffnung der Nachtgastronomie könne ein Anreiz für Impfungen sein, sagte Söder. Der bayerische Ministerpräsident will Geimpften auch einen leichteren Zugang zu Kultur- und Sportveranstaltungen ermöglichen. Hier stellte Söder in Aussicht, dass Geimpfte nicht bei der vorab festgelegten Höchstzahl von Zuschauern mitgerechnet werden. Genaue Festlegungen auf einen Zeitpunkt für die Lockerungen machte das Kabinett nicht. In den Niederlanden breitet sich das Coronavirus durch die Deltavariante rasant aus. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 2,17, das ist der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie im März 2020, wie das zuständige Amt für Gesundheit und Umwelt RIVM am Dienstag dem Parlament in Den Haag mitteilte. Die Zahl bedeutet, dass rechnerisch 100 Infizierte 217 weitere Personen anstecken. Das RIVM schätzt, dass bereits 60 bis 65 Prozent aller Infektionen auf die Deltavariante zurückzuführen sind. Die Zahl der Neuinfektionen in 24 Stunden lag zuletzt bei rund 8.000. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 29 Jahre würden jetzt infiziert. Da sie aber weniger häufig schwer an Covid erkranken, steigt die Zahl der Patienten in Krankenhäusern noch nicht. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei rund 270 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt dieser Wert aktuell 6,5. In einem Impfzentrum in Malaysia haben sich mehr als 200 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Obwohl rund 400 der insgesamt 453 Mitarbeiter des Zentrums in Shah Alam, der Hauptstadt des Bundesstaats Selangor, geimpft waren, wurden insgesamt 203 von ihnen positiv getestet, wie der zuständige Minister Khairy Jamaluddin am Dienstag mitteilte. Das Zentrum wurde zur Desinfizierung bis Mittwoch geschlossen. Mit welchem Vakzin die betroffenen Mitarbeiter geimpft waren, sagte der Minister nicht. Nach seinen Angaben zeigte aber keiner von ihnen schwere Symptome. Malaysia setzt derzeit die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Astrazeneca und des chinesischen Pharmaunternehmens Sinovac ein. Das südostasiatische Land kämpft seit Wochen gegen eine massive neue Corona-Welle, für die vor allem die Ausbreitung ansteckenderer Virus-Varianten verantwortlich ist. Am Dienstag meldeten die Behörden mit über 11.000 Infektionsfällen binnen eines Tages einen neuen Höchststand. Seit Juni befindet sich das Land im Lockdown, gleichzeitig treibt die Regierung die Impfkampagne mit Hilfe von Massen-Impfzentren massiv voran. In den knapp 100 Impfzentren Bayerns lagern derzeit 239.000 Dosen des Impfstoffs Astrazeneca, die keine Abnehmer finden und vom Verfall bedroht sind. Die Haltbarkeit des Impfstoffs laufe Ende Juli ab, gab Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München bekannt. Er plädierte dafür, Gespräche mit anderen Ländern zu suchen, um den Impfstoff nicht verfallen lassen zu müssen. Auch Kommunen könnten gegebenenfalls ihre Kontakte ins Ausland nutzen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat mit Verweis auf seine eigene Corona-Infektion eindringlich für Impfungen geworben. "Ich habe das in einem milden Verlauf selbst erlebt", sagte er am Dienstag in Berlin mit Blick auf seine überstandene Erkrankung. "Ich kann sagen, das ist auch bei einem milden Verlauf eine teuflische Angelegenheit, eine solche Infektion." Seehofer sprach sich aber gegen eine Impfpflicht aus. Es gebe "noch viele Möglichkeiten, durch Kampagnen und Anreize zu einem höheren Impfverhalten beizutragen", sagte er. Eine Pflicht dürfe es bei einer solchen die Gesundheit betreffenden Maßnahme nicht geben. In Russland ist die Zahl der täglich verzeichneten Corona-Todesfälle auf ein erneutes Rekordhoch gestiegen. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, wurden binnen 24 Stunden 780 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Es ist bereits das sechste Mal seit Anfang Juli, dass in Russland eine neue Rekordzahl bei den Corona-Toten verzeichnet wurde. Manche Experten sagen jedoch, die offiziellen Angaben zu den Corona-Todesfällen seien zu niedrig – da beispielsweise nur solche Toten gezählt würden, bei denen sich das Coronavirus als primäre Todesursache nachweisen lasse. Derzeit breitet sich in Russland die hochansteckende Delta-Variante des Virus in rasantem Tempo aus. Am Dienstag wurden 24.702 neue Infektionsfälle erfasst. Das bewegte sich in etwa auf dem Stand der Vortage. Seit Beginn der Pandemie gab es in Russland laut den amtlichen Statistiken insgesamt mehr als 5,8 Millionen Infektions- und knapp 144.500 Todesfälle. Das US-Gesundheitsministerium hält eine Corona-Auffrischimpfung bei vollständig Geimpften weiterhin nicht für nötig. Vertreter des Ministeriums trafen sich am Montag mit dem US-Pharmakonzern Pfizer, um Informationen über die neuesten vorläufigen Daten zu der Impfung zu erhalten und wollen mit dem Unternehmen im Gespräch bleiben, ob und wann künftig eine dritte Auffrischimpfung nötig ist, wie ein Sprecher sagte. Pfizer und sein deutscher Partner Biontech hatten Ende vergangener Woche angekündigt, vor dem Hintergrund der hochansteckenden Delta-Variante bei den Zulassungsbehörden in den USA und Europa innerhalb der nächsten Wochen die Genehmigung einer dritten Dosis als Booster-Impfung zu beantragen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA und die Gesundheitsbehörde CDC hatten bereits erklärt, dass Vollgeimpfte gegenwärtig keine Auffrischimpfung benötigten. Nach Einschätzung der EU-Arzneimittelbehörde EMA ist es für eine mögliche Zulassung mangels Daten aus den laufenden Impfkampagnen noch zu früh. Die EMA zeigte sich aber zuversichtlich, dass das gegenwärtige Programm mit zwei Impfungen ausreiche. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte gemahnt, dass reiche Ländern nicht Auffrischimpfungen für ihre bereits geimpfte Bevölkerung bestellten sollten, während ärmere Länder immer noch auf die Möglichkeit einer Impfung warteten. Pfizer will weitere definitive Daten noch in einem wissenschaftlichen Fachmagazin veröffentlichen. "Wir sind uns einig, dass die wissenschaftlichen Daten die nächsten Schritte vorgeben werden", sagte eine Sprecherin. Pfizer und Biontech gehen derzeit davon aus, dass eine Auffrischimpfung "hilfreich sein kann, um den höchstmöglichen Schutz aufrecht zu erhalten". Die beiden Partner entwickeln zudem zusammen eine angepasste Variante ihres Covid-19-Impfstoffs gegen die Delta-Variante. Russland hat mit dem weltgrößten Impfstoffhersteller in Indien ein Abkommen über die Herstellung von mehr als 300 Millionen Dosen Sputnik V pro Jahr geschlossen. Die ersten Dosen sollten dort im September produziert werden, teilte der staatliche Direktinvestmentfonds Russlands RDIF am Dienstag mit. Der weltgrößte Impfstoffhersteller Serum Institute stellt bereits Astrazeneca-Impfstoff her. Bei der Auslieferung von Sputnik V hatte der Kreml bereits Lieferengpässe eingeräumt und nach weiteren Möglichkeiten gesucht, um Lieferversprechungen an viele Länder einhalten zu können. Auch das Serum Institute hatte schon Probleme, Versprechen einzuhalten. Es sollte eigentlich Corona-Impfstoff im großen Stil für ärmere Länder im Rahmen des UN-Impfprogramms Covax produzieren. Allerdings gab es Hindernisse - unter anderem verhängte die indische Regierung einen Exportstopp für Corona-Impfstoffe, nachdem eine heftige zweite Welle unter anderem im Zusammenhang mit der Delta-Variante das Land erschütterte. Wann Indien wieder Corona-Impfstoff exportiert, ist unklar. Die Zahl der neuen Corona-Fälle ist in Israel auf den höchsten Stand seit Ende März geklettert.730 neue Fälle seien binnen 24 Stunden gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Bei 1,3 Prozent der mehr als 55.000 Getesteten fiel das Ergebnis demnach positiv aus. Die Zahl der Schwerkranken blieb bei 45, es gab auch keine neuen Todesfälle. Die meisten der neuen Fälle stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Diese wurde zuerst in Indien entdeckt und gilt als besonders ansteckend. Unter den Neuinfizierten in Israel sind viele jüngere Menschen und auch zweifach Geimpfte. Immungeschwächten Israelis wird inzwischen bereits eine dritte Impfdosis verabreicht.nVon rund 80 Covid-Patienten in Krankenhäusern sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums weniger als die Hälfte nicht geimpft, von den 45 Schwerkranken 44 Prozent. Die FDA hat vor einem "erhöhten Risiko" einer seltenen Nervenerkrankung bei einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des Pharmakonzerns Johnson & Johnson gewarnt. Die US-Gesundheitsbehörde aktualisierte am Montag ihren Warnhinweis. Nach Angaben aus informierten Kreisen gibt es 100 vorläufige Berichte über ein Auftreten der neurologischen Krankheit Guillain-Barré-Syndrom mit Lähmungserscheinungen – bei rund 12,5 Millionen verabreichten J&J-Impfdosen. In 95 Fällen mussten die Patienten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Mensch starb. Johnson & Johnson ist eigenen Angaben zufolge in Gesprächen mit FDA über das neurologische Krankheitsbild. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Syndrom auftrete, sei sehr gering, teilt Johnson & Johnson mit. In den USA gibt es jährlich zwischen 3.000 und 6.000 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms. Die entzündliche neurologische Erkrankung führt zu Muskelschwäche bis hin zu Lähmungen. Die meisten Patienten erholen sich wieder. Auch bei einigen Grippe-Impfungen wurde ein Auftreten des Syndroms beobachtet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt mehr Anstrengungen zum Voranbringen der Impfkampagne an: "Egal ob auf dem Markt- oder Sportplatz, vor Kirchen, Moscheen oder im Drive-In: Wichtig sind jetzt kreative Impfaktionen vor Ort, um Unentschlossene zu erreichen", twittert Spahn. Nach seinen Angaben wurden in Deutschland mittlerweile 82,4 Millionen Impfungen verabreicht.48,8 Millionen Menschen oder 58,7 Prozent sind demnach mindestens einmal geimpft,35,8 Millionen oder 43 Prozent haben die Zweitimpfung. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat sich deutlich gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. "Ich halte eine Impfpflicht in Deutschland für falsch, aber wir müssen die Impfbereitschaft erhöhen", sagt er den Sendern RTL und ntv. Man müsse nun kreative Wege finden, um die Menschen zu erreichen und zu überzeugen, dass Impfen der Weg aus der Krise sei. Als Beispiel nennt er den Einsatz von mobilen Impfteams und ein Angebot von Impfungen an Urlaubsorten. Mit Blick auf den Beginn des neuen Schuljahrs nach den Sommerferien fordert er am Präsenzunterricht festzuhalten. "Das heißt aber wir müssen nochmal gesondert mit Lehrerinnen und Lehrern über das Impfen sprechen und Schülerinnen und Schülern ein Impfangebot machen", sagt Klingbeil. Auch mit der Ständigen Impfkommission müsse man nochmal diskutieren, dass sie ihre Empfehlung überarbeite. "Wir brauchen ein Impfangebot für junge Menschen." Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, hält eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen in Deutschland für unnötig. Im ZDF-"Morgenmagazin" wies Buyx am Dienstag darauf hin, dass der Ethikrat zwar ganz vorsichtig erklärt habe, unter bestimmten Umständen könnte man über solche berufsbezogenen, sehr eng begrenzten Impfpflichten nachdenken. "Allerdings würde ich sagen, dass diese Umstände gar nicht zutreffen", betonte sie. Erstens gebe es für die meisten vulnerablen - also besonders gefährdeten - Gruppen andere Möglichkeiten zum Schutz. "Und: Wir haben viel bessere Impfraten bei den unterschiedlichen Berufsgruppen als beispielsweise in Frankreich. Beim Gesundheitspersonal und bei den Lehrerinnen und Lehrern haben wir wirklich super Impfraten. Deswegen glaube ich, brauchen wir das gar nicht." Zur Eindämmung der schon seit Tagen rasant steigenden Infektionszahlen schränkt der spanische Corona-Hotspot Katalonien nächtliche Aktivitäten weiter ein. Restaurants, Bars, Kultur- und Sportlokale sowie alle anderen Betriebe müssen in der Region mit der Metropole Barcelona und einer knapp 600 Kilometer langen Küste künftig ab 0.30 Uhr schließen. Die Maßnahme werde "morgen oder übermorgen in Kraft treten", sagte die Sprecherin der Regionalregierung, Patricia Plaja, am Montag. Neben anderen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sollen Treffen von mehr als zehn Personen sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum untersagt werden. Auch sollen alle Strände und Plätze zwischen 0.30 Uhr in der Nacht und 6.00 Uhr morgens gesperrt werden. Der Vorstandvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, warnt vor Alarmismus um eine mögliche vierte Corona-Welle. "Den Begriff Vierte Welle sehe ich kritisch. Das sorgt bei den Bürgern nur für die Angst, dass mit steigenden Fallzahlen die Intensivstationen wieder mit Covid-Patienten volllaufen – dank der Impfung wird das aber nicht der Fall sein," sagte Gaß der "Bild". Gaß erwartet steigende Infektionszahlen im Herbst, "eine Gefahr für das Gesundheitssystem ist das aber nicht". Infektionen, schwere Erkrankungen und Todesfälle hätten sich zunehmend entkoppelt. "Wir erwarten bei gleicher Inzidenz viel weniger Corona-Patienten in den Kliniken." Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich auch im Falle steigender Infektionszahlen gegen einen weiteren Lockdown ausgesprochen. "Mit der FDP in der Regierung wird es mehr Rücksicht auf Freiheitsrechte geben", sagte Lindner der "Bild" (Dienstagsausgabe). Lindner fordert stattdessen eine "politische Garantie für Geimpfte", dass diese sich "im Herbst frei bewegen können". Es sei genug Zeit, um "Hygienekonzepte und Logistik aufzubauen, so dass auch Menschen ohne Impfschutz so wenige Einschränkungen wie möglich befürchten müssen", sagte der FDP-Chef. Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert eine intensivere Corona-Impfkampagne. "Ich vermisse den TV-Spot zum Impfen vor der Tagesschau. Und dann müssen wir direkt vor Ort informieren, und zwar genau da, wo die Impfbereitschaft bisher gering ist. Wir müssen auf die Menschen zugehen", sagte Reinhardt der "Rheinischen Post" (Dienstag). Man müsse nicht nur Sportvereine, sondern auch Kulturvereine und Glaubenseinrichtungen für die Impfkampagne mit ins Boot holen. "Statt zu verordnen, müssen wir vor Ort sein." Die Frage, inwieweit die erhöhten Inzidenzwerte zu einer Belastung des Gesundheitssystems führen werden, hänge maßgeblich von der Impfquote ab, sagte Reinhardt. "Ich finde, jeder Erwachsene steht in der Verantwortung, durch seine Impfung dazu beizutragen, das Infektionsgeschehen niedrig zu halten - auch zum Schutz der Kinder. Sie sind bisher die großen Verlierer der Pandemie." Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach lehnt eine vom Ethikrat Wolfram Henn ins Spiel gebrachte Impfpflicht für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte ab. "Eine Impfung gegen Covid-19 muss die freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen sein. Hier muss und wird die Politik zu ihrem Wort stehen. Das gilt auch für Lehrer und Erzieher", sagt Lauterbach der Zeitung "Rheinische Post". In Griechenland dürfen sich die Menschen künftig nur noch in den Innenräumen von Gastronomie- und Kulturbetrieben aufhalten, wenn sie gegen Corona geimpft sind. Das gab der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis am Montagabend bekannt. Beschäftigte im Gesundheitssektor und in der Altenpflege müssen sich zudem künftig verpflichtend impfen lassen – sonst können sie von ihrer Arbeit freigestellt werden. "Wir werden das Land wegen der Haltung einiger nicht wieder schließen", sagte der Premier bei einer Ansprache im Staatsfernsehen. Die Patienten auf den Intensivstationen seien "zu 99 Prozent nicht geimpft", begründete Mitsotakis die Maßnahme. Griechenland sehe sich wie auch andere Länder einer doppelten Bedrohung ausgesetzt: der aggressiveren Delta-Variante des Coronavirus und ungeimpften Menschen. "Dabei ist nicht Griechenland gefährdet, sondern die Ungeimpften sind es", sagte Mitsotakis. Die Impfpflicht gilt künftig auch für alle Wehrpflichtigen. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte entschuldigt sich dafür, die Corona-Einschränkungen zu früh gelockert zu haben. "Was wir glaubten, dass es möglich wäre, hat sich als nicht möglich in der Praxis erwiesen", sagt er vor Reportern in Amsterdam. "Wir hatten ein schlechtes Urteilsvermögen, was wir bedauern und für das wir uns entschuldigen." In dem Land legt die Zahl der Neuinfektionen wegen der Delta-Variante wieder zu. Allerdings steigt die Zahl der Klinikeinweisungen derzeit nicht so stark, da sich vor allem jüngere Menschen anstecken und viele Ältere geimpft sind. Die Bilder von Fan-Massen rund um das Finale der Fußball-EM behindern aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Kampf gegen die Pandemie. Während in Europa schon relativ viele Menschen gegen Covid-19 geimpft seien, seien Hunderte Millionen in anderen Regionen noch nicht geschützt, sagte WHO-Notfallkoordinator Mike Ryan am Montag in Genf. Die Menschen dort würden den EM-Trubel sehen und denken, "Wow, die in Europa haben viel Spaß", sagte er bei einer Pressekonferenz. Dies mache es schwieriger, Menschen in ärmeren Regionen ohne Impfstoff-Zugang dazu zu bewegen, sich weiterhin an Corona-Maßnahmen zu halten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus forderte die Hersteller Moderna und Pfizer auf, noch keine Auffrischungs-Impfungen an reiche Länder liefern. Dosen sollten zuerst an ärmere Länder gehen, die noch nicht einmal ihr Gesundheitspersonal und Risikogruppen impfen konnten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich besorgt über das nachlassende Tempo bei der Corona-Impfkampagne gezeigt. Am Sonntag seien insgesamt lediglich 221.720 Impfungen verabreicht worden – "so wenig Erstimpfungen wie gestern hatten wir zuletzt im Februar", schrieb Spahn am Montag auf Twitter. "Anders als im Februar ist nun aber genug Impfstoff da", schrieb Spahn weiter. Er richtete einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger: "Es bleibt dabei: Bitte impfen lassen!" Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) macht weiter Druck auf die Ständige Impfkommission (Stiko) – er hofft auf eine schnellere generelle Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Seinen Informationen nach solle wohl bis Mitte, Ende August nochmals über eine mögliche Empfehlung nachgedacht werden – da sei es für den normalen Schulstart nach den Sommerferien allerdings "ganz nüchtern zu spät", sagte Söder am Montag in München. Bisher hat die Stiko keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt die Impfung in der Altersgruppe bisher nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Keine ungleiche Behandlung für Reiserückkehrer aus Portugal: Im Fall einer Urlauberin, die vier Tage vor der Herabstufung des Landes zum Hochinzidenzgebiet zurückkehrte, hat das Verwaltungsgericht in Frankfurt am Main eine behördlich angeordnete Quarantäne aufgehoben. Die Frau landete am 3. Juli in Deutschland und sollte sich für 14 Tage isolieren, wie das Gericht am Montag mitteilte. Portugal galt zu diesem Zeitpunkt noch als Virusvariantengebiet. Die Reisende musste sich demnach trotz vollständigen Corona-Impfschutzes und negativen PCR-Tests in Quarantäne begeben. Laut Gericht hätte die Urlauberin die Quarantäne gänzlich vermeiden können, wenn sie vier Tage länger im Urlaub geblieben wäre. Warum sie mit Blick auf den Infektionsschutz als "gefährlicher" einzustufen sei als ein wenige Tage später zurückgekehrter Reisender, sei nicht nachzuvollziehen, hieß es. Der Hunger weltweit hat einem UN-Bericht zufolge im Jahr der Corona-Pandemie 2020 deutlich zugenommen. Zwischen 720 und 811 Millionen Menschen – knapp ein Zehntel der Weltbevölkerung – waren Schätzungen zufolge im vergangenen Jahr unterernährt, wie aus dem aktuellen Report zur Lage der weltweiten Nahrungsmittelsicherheit der Vereinten Nationen hervorgeht. Dies seien 70 bis 161 Millionen mehr als 2019, es handelte sich um einen Anstieg um etwa 1,5 Prozentpunkte binnen eines Jahres. In den Jahren zuvor war der Zuwachs deutlich niedriger.
+++ 00:33 Corona-Ausbreitung in Hochwassergebieten befürchtet +++
n-tv.de
+++ 00:33 Corona-Ausbreitung in Hochwassergebieten befürchtet +++
n-tv.de
Sorge um Corona-Ausbreitung in Hochwasser-Katastrophengebieten
rnd.de
Flutkatastrophe| Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung
t-online.de

 

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Sportmeldungen der NZZ in der Übersicht (2.15/5)

Lewis Hamilton wird nach dem Crash von Max Verstappen im Internet rassistisch angefeindet. Die suspendierten russischen Schwimmer dürfen an den Olympischen Spielen starten. Und im olympischen Dorf sind Corona-Fälle aufgetreten. Die neuesten Nachrichten im Überblick. Eishockey: Luke Prokop outet sich als erster NHL-Spieler bko. Der Eishockeyspieler Luke Prokop ist der erste aktive NHL-Spieler, der sich offiziell als schwul geoutet hat. Der 19-jährige Kanadier, der bei den Nashville Predators unter Vertrag steht, allerdings noch keine NHL-Partie absolviert hat, schrieb am Montag auf Instagram, dass die letzten Jahre für ihn anspruchsvoll gewesen seien, er aber die Chance genutzt habe, herauszufinden, wer er sei. Nun fürchte er sich nicht mehr, dies auch zu zeigen, wenngleich der Weg zu dieser Entscheidung schwierig gewesen sei: «Heute bin ich stolz, allen öffentlich zu sagen, dass ich schwul bin.» Prokop wurde von den Nashville Predators im Draft des vergangenen Jahrs in der dritten Runde gezogen. Im Dezember unterschrieb er mit der Franchise einen Dreijahresvertrag. Nebst dem Schweizer Nashville-Captain Roman Josi sicherten Prokop in den sozialen Netzwerken der Welteishockeyverband (IIHF), der kanadische Eishockeyverband sowie diverse NHL-Spieler ihre Unterstützung zu. Der NHL-Kommissär Gary Bettman sagte, die Liga werde alles dafür tun, dass Prokops Coming-out positiv aufgenommen werde. Anderen Spielern, die ebenfalls ein Coming-out wagen wollen, bot er die volle Unterstützung durch die Liga an. «Die NHL ist stolz auf Luke Prokops heutige Bekanntmachung. Ich möchte ihm dafür danken, dass er die Wahrheit erzählt hat und so mutig war», sagte Bettman. Prokop folgt mit seinem Coming-out auf Carl Nassib, den Football-Spieler der Las Vegas Raiders, der sich im vergangenen Monat als erster aktiver NFL-Spieler öffentlich als homosexuell geoutet hat. Fussball: Michael Lang kehrt zum FC Basel zurück Michael Lang kehrt aus der Bundesliga nach Basel zurück. (sda) Der FC Basel meldet wenige Tage vor Beginn der Meisterschaft einen gewichtigen Zugang. Der Schweizer Nationalspieler Michael Lang kehrt von Borussia Mönchengladbach per sofort zum FCB zurück. Der rechte Verteidiger mit Zug in der Offensive unterschrieb einen bis Sommer 2023 gültigen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Lang war auf die Saison 2015/16 von GC zu Basel gekommen. Drei Jahre später, in denen er mit dem FCB zweimal Meister und einmal Cup-Sieger geworden war, zog er nach Mönchengladbach. Dort war Lang in den letzten zwei Saisons nicht erste Wahl und wurde oftmals nicht einmal aufgeboten. Zeitweilig wurde er von Gladbach an Werder Bremen ausgeliehen. In Basel könnte Lang, der zuletzt auch nicht mehr zum Kader der Nationalmannschaft gehört hatte, den Abgang von Silvan Widmer kompensieren, der seinerseits in die Bundesliga, zu Mainz, gewechselt ist. Automobil: Rassistische Anfeindungen gegen Hamilton (sda) Die Reaktionen auf die Kollision zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen im Grand Prix von Grossbritannien nehmen ein untragbares Mass an. Der Brite wird in sozialen Netzwerken rassistisch beleidigt. Der britische TV-Sender Sky berichtete von rassistischen Mitteilungen wie «Affen-Emojis», die als Antwort auf einen Instagram-Post verbreitet wurden, in dem die Teamleitung von Mercedes den Erfolg Hamiltons am Sonntag feierte. Auch andere Reaktionen zielten auf Hamiltons dunkle Hautfarbe. Die Kollision, für die der Weltmeister verantwortlich gemacht wurde, hatte in der ersten Runde in Silverstone einen schweren Unfall von Verstappen zur Folge gehabt. Der Brite gewann sein Heimrennen, obwohl die Stewards sein Vergehen mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegten. Auf die Beleidigungen reagierten die Verantwortlichen der Formel 1, des Internationalen Automobil-Verbandes FIA und von Hamiltons Arbeitgeber Mercedes mit einer gemeinsamen Erklärung. «Die Formel 1, die FIA und das Team Mercedes verurteilen dieses Verhalten aufs Schärfste. Diese Leute haben keinen Platz in unserem Sport, und wir fordern, dass die Verantwortlichen für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden», hiess es in der Erklärung. Schwimmen: Suspendierte russische Schwimmer dürfen bei Olympia starten (sda) Die zuletzt suspendierten russischen Schwimmer Veronika Andrussenko und Alexander Kudaschew dürfen gemäss Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs TAS bei den Olympischen Spielen in Tokio starten. Der Schwimm-Weltverband Fina hatte beide Athleten wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen suspendiert. Grundlage waren von der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vorgelegte Beweise aus der Untersuchung von Materialien aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor. Die Fina konnte nach Ansicht des Internationalen Sportgerichtshofs TAS im Fall der beiden Schwimmer nicht ausreichende Beweise für einen Doping-Verstoss vorlegen. Der Schwimm-Weltverband teilte mit, dass er den TAS-Entscheid anerkennen werde. Russland ist wegen Doping-Sanktionen der Wada mit reduzierter Stärke bei Olympia vertreten.335 Athletinnen und Athleten sollen in Japan um Medaillen kämpfen, sie treten mit neutralem Status an. Sowohl die russische Flagge als auch die Hymne sind bei den Sommerspielen verboten. Allgemeines: Zwei Corona-Fälle bei Athleten im olympischen Dorf Die Olympische Flamme wird entfacht — hoffentlich entfacht kein Corona-Lauffeuer. (sda) Erstmals sind im olympischen Dorf in Tokio zwei Athleten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handelt sich dabei um zwei Fussballer sowie einen Betreuer des südafrikanischen Teams. Die Zahl der positiven Fälle im Vorfeld der Olympischen Spiele stieg damit auf 55. Alle drei Betroffenen seien nun in Quarantäne. Dies teilte Südafrikas Olympisches Komitee am Sonntag (18.7.) mit. Die Infizierten sind demnach die Spieler Thabiso Monyane und Kamohelo Mahlatsi sowie der Video-Analyst Mario Masha. Alle anderen Mitglieder des Teams seien zweimal negativ getestet worden, hiess es weiter. Die Südafrikaner versicherten, zuvor alle Corona-Regeln eingehalten zu haben. Es waren die ersten Corona-Fälle im olympischen Dorf selbst, für das strikte Massnahmen gegen die Verbreitung des Virus gelten. «Wir halten das Risiko minimal, aber es ist unvermeidlich, dass wir einige Fälle haben», sagte IOK-Olympiadirektor Christophe Dubi am Sonntag. Die Organistoren hatten zuvor die drei Fälle bestätigt, aber weder Nationalität noch Namen genannt. Basketball: Milwaukee fehlt ein Sieg zum NBA-Titel Giannis Antetokounmpo erzielte gegen Phoenix 32 Punkte. (sda) Den Milwaukee Bucks gelingt im fünften Spiel des NBA-Play-off-Finals gegen die Phoenix Suns das erste Break. Dank dem dritten Sieg in Serie hat das Team um Giannis Antetokounmpo zwei Matchbälle. Milwaukee gewann in Phoenix 123:119 und sorgte für den ersten Auswärtssieg in der Best-of-7-Serie, in der die Bucks nun mit 3:2 führen. Spiel 6 steht in der Nacht auf Mittwoch an. Für Milwaukee wäre es der zweite Meistertitel nach 1971. Die Suns führten nach dem ersten Viertel noch 37:21, doch Milwaukee schlug im zweiten Viertel mit 43:24 zurück und liess sich die knappe Führung in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen. Ein Ballverlust von Suns-Star Devin Booker, der 40 Punkte erzielte, entschied die Partie. Jrue Holiday nahm ihm beim Stand von 120:119 knapp 15 Sekunden vor Schluss den Ball ab. Seinen anschliessenden Alley-oop-Pass vollendete Antetokounmpo mit einem Dunk. Der Grieche Antetokounmpo kam auf 32 Punkte, Unterstützung bekam er offensiv vor allem von Khris Middleton (29) und Holiday (27). Leichtathletik: Zweimal Gold und Bronze für die Schweiz (sda) Der Schweizer Leichtathletik-Nachwuchs hat an den U-20-EM in Tallinn starke Leistungen erbracht: Die Hürdensprinterin Ditaji Kambundji lief überlegen zum Titel, und über 800 Meter sicherten sich Audrey Werro und Valentina Rosamilia Gold und Bronze. Ditaji Kambundji (ST Bern) lieferte im entscheidenden Moment eine Topleistung ab. Nachdem sie am Freitag im Vorlauf und im Halbfinal bereits zwei tadellose Läufe gezeigt und mit zwei Meisterschaftsrekorden brilliert hatte, gelang ihr im Final die Bestätigung auf überzeugende Weise. In 13,03 Sekunden lief sie souverän zum Sieg und distanzierte ihre Gegnerinnen um mindestens 39 Hundertstel. Die 19-jährige Bernerin, die an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen wird, tritt mit diesem Triumph in die Fussstapfen von Noemi Zbären (SK Langnau), die 2013 in Rieti (ITA) U20-EM-Gold gewann. Eine beeindruckende Ausbeute erzielten die 800-m-Läuferinnen. Audrey Werro (CA Belfaux), Valentina Rosamilia (BTV Aarau) und Lea Ammann (TV Thalwil) liefen auf die Plätze 1,3 und 6. Werro setzte sich früh an die Spitze und liess ihnen Mitstreiterinnen keine Chance. Dass sich die 17-jährige Freiburgerin mit Jahrgang 2004 gegen Athletinnen durchsetzte, die bis zu zwei Jahre älter sind, verdeutlicht den Wert dieser Leistung. Valentina Rosamilia warf sich mit letzter Kraft ins Ziel und gewann mit 3 Hundertstel Vorsprung auf die Viertplatzierte Bronze.
Der Kampf um den Formel-1-Weltmeistertitel spitzt sich zu
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Geschärfte Waffen im WM-Kampf
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Titelkampf wird schmutzig: Verstappen muss sich erholen und giftet
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Hochwasser trifft zahlreiche Firmen (2.13/5)

Neben privaten Anwohnern sind auch viele Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vom Unwetter hart getroffen worden. Vielerorts lassen sich die Kosten noch nicht abschätzen. Stillliegende Produktionsanlagen, verwüstete Werke oder Geschäfte, überflutete Lagerhallen und zerstörte Infrastruktur: Das Hochwasser in Deutschland hat auch bei zahlreichen Unternehmen massive Schäden verursacht. Das genaue Ausmaß ist vielerorts noch nicht abzusehen. Doch auch für die Wirtschaft könnte der Schaden durch den verheerenden Starkregen in die Milliarden gehen. "Es sind etliche Firmen von uns betroffen", sagte etwa ein Sprecher des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau NRW der Nachrichtenagentur dpa. Namen von Unternehmen nannte er allerdings nicht. Ein Werk des Autozulieferers ZF im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler steht nach Unternehmensangaben seit dem Hochwasser ebenso still wie die Maschinen des Kupfer-Recyclers Aurubis in Stolberg bei Aachen. Auch RWE musste die Förderung im Braunkohletagebau Inden unterbrechen und die Produktion in seinem Kraftwerk Weisweiler reduzieren. Das Outlet-Center Bad Münstereifel meldet auf seiner Homepage: "Auf unbestimmte Zeit geschlossen". Hinzu kommen zerstörte Hotels und beschädigte Leitungen der Netzbetreiber in den Krisenregionen. In dem durch Hochwasser verwüsteten ZF-Werk in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist nach Unternehmensangaben vorerst keine Wiederaufnahme der Produktion in Sicht. Das Ausmaß der Schäden sei noch immer nicht klar, sagte ein Sprecher des Konzerns mit Hauptsitz in Friedrichshafen. In dem betroffenen Werk arbeiten nach ZF-Angaben regulär rund 280 Mitarbeiter. Durch das Hochwasser seien in der Nacht zum vergangenen Donnerstag unter anderem Produktions- sowie Lagerhallen geflutet worden. Das Wasser habe in dem Werk bis zu zwei Meter hoch gestanden. Von außen seien zwölf Fahrzeuge, darunter ein Wohnwagen, in die ZF-Hallen gespült worden. Das Werk sei stark verwüstet, der Boden mit einer dicken Schlammschicht bedeckt worden. Verletzte habe es nicht gegeben. "Ein Teil der Nachtschicht-Mitarbeiter konnte durch schnelles Handeln der Kollegen noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden", sagte Ralf Hunke, Leiter des Stoßdämpferwerks, dem "Handelsblatt". Sieben Mitarbeitern sei der Weg nach draußen jedoch versperrt gewesen. Sie hätten sich in die oberen Stockwerke retten können. Der Kupfer-Recycler Aurubis hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass aufgrund des Starkregens bereits am frühen Mittwochabend die Produktion bei der Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG in Stolberg bei Aachen gestoppt sowie das Gelände evakuiert werden musste. Deshalb könne das Werk mit seinen rund 400 Beschäftigten seine Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllen. "Die Auswirkungen des Unwetters für unser Werk in Stolberg sind für uns alle schockierend", sagte Aurubis-Chef Roland Harings. Die Überflutung habe das gesamte Firmengelände betroffen. "Wir werden alles dafür tun, das Werk wiederaufzubauen und die Produktion so schnell wie möglich wieder anzufahren." Beim Stromversorger RWE waren der Braunkohletagebau Inden und das angeschlossene Kraftwerk Weisweiler stark betroffen. Das Kraftwerk lief auch am Montag noch mit reduzierter Leistung, wie ein Unternehmenssprecher berichtete. Am Donnerstag hatte der Fluss Inde bei Lamersdorf einen Deich überspült und war in den Tagebau gelaufen. Die Kohleförderung musste eingestellt werden und durfte erst Ende der Woche wiederaufgenommen werden. Das Kraftwerk arbeitet seitdem mit verminderter Leistung. Auch zahlreiche Wasserkraftwerke von RWE in der Eifel, an der Mosel, Saar und Ruhr mussten den Betrieb zeitweise einstellen. Die Schäden könnten einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag erreichen, prognostizierte RWE. Hart getroffen wurde auch das Outlet-Center Bad Münstereifel. Das Fachblatt "Textilwirtschaft" berichtete, fast alle Geschäfte in dem Outlet-Center seien zerstört worden. Probleme gibt es ebenfalls bei der Deutschen Post. "Derzeit kommt es vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu Laufzeitverzögerungen sowie zu Zustellausfällen", so ein Sprecher gegenüber dem "Handelsblatt". Einige Straßen und Autobahnen seien nicht befahrbar. An einigen Orten seien Abholungen und Zustellungen gar nicht oder nur teilweise möglich. Das führe zu Verzögerungen. Große Schäden haben auch die Strom- und Telefonnetze erlitten. Durch das Unwetter waren etwa 130 Telekom-Standorte in den Krisenregionen ausgefallen, wie das Unternehmen mitteilte. Es gebe Orte, in denen die komplette Infrastruktur neu aufgebaut werden müsse. Dort seien ganze Straßen mit den Leitungen weggerissen worden. Mittlerweile seien aber mehr als die Hälfte der ausgefallenen Mobilfunkstandorte wieder am Netz. Auch Vodafone und Telefónica waren betroffen. Das genaue Ausmaß und die Dauer der Reparaturarbeiten können auch die drei Netzbetreiber noch nicht abschätzen. Bei Volkswagen halten sich die Auswirkungen der Hochwasser-Katastrophe auf die Logistik nach eigenen Angaben dagegen in Grenzen. Wie Ende vergangener Woche gebe es auch derzeit "nur lokale Störungen bei wenigen Lieferanten-Standorten", hieß es am Montag aus der Wolfsburger Konzernzentrale. Insgesamt funktioniere das Netzwerk der Teileversorgung trotz der Unwetterfolgen. Die Produktion sei deshalb nicht eingeschränkt. VW hat im besonders stark von den Überschwemmungen getroffenen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen keine eigenen Standorte. In Sachsen, wo es ebenfalls heftige Niederschläge gab, stehen dagegen mehreren Werke - und Zulieferer gibt es darüber hinaus in vielen weiteren Regionen der Bundesrepublik. Wegen fehlender Chips ist die Produktion bei VW derzeit allerdings sowieso deutlich zurückgefahren worden. Der Konzern spendete eine Million Euro für die Sofort- und Nothilfe. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner forderte unterdessen, dass Fluthilfen nach der Hochwasserkatastrophe auch der Landwirtschaft zugutekommen müssten. Ersten Eindrücken zufolge nähmen die Schäden an landwirtschaftlichen Flächen, Gebäuden und Infrastruktur in den betroffenen Gebieten ein "teils existenzbedrohendes Maß" an, teilte das Landwirtschaftsministerium heute mit. So seien etwa Getreidebestände vielerorts komplett vernichtet, ganze Tierbestände ertrunken und Einrichtungen von Weingütern und Winzergenossenschaften komplett zerstört worden. Über die Soforthilfen des Bundes soll kommenden Mittwoch im Bundeskabinett beraten werden.
Schon mehr als 150 Unwetter-Tote in Deutschland
tt.com
Schon mehr als 150 Unwetter-Tote in Deutschland
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„Auf unbestimmte Zeit geschlossen“: Hochwasser trifft auch Unternehmen stark
rnd.de

 

 7 /410 

Bielefeld holt Schalkes Schöpf (2.10/5)

Ein weiterer Schalker, der in der 1. Liga bleiben darf. Alessandro Schöpf (27) wechselt ablösefrei vom Absteiger Schalke zu Arminia Bielefeld. Das teilten die Ostwestfalen am Montagabend mit. Der österreichische Nationalspieler (zwei EM-Einsätze) unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Arminia-Trainer Frank Kramer (49): „Mit Alessandro gewinnen wir einen Spieler, der laufstark und technisch versiert ist – dazu hat er 112 Mal in der Bundesliga auf dem Platz gestanden und ist ein erfahrener Spieler. Wir sind überzeugt, dass er unserem Mittelfeld wichtige Impulse geben kann und wir uns durch ihn verbessern.“ Schöpf: „Arminia und die Verantwortlichen haben sich in den Gesprächen sehr um mich bemüht, was mich beeindruckt hat. Das Gesamtpaket ist absolut stimmig, weswegen ich mich sehr auf die neue Aufgabe freue und auch total mit ihr identifizieren kann. Ich habe mit Schalke im Pokal erlebt, welche Stimmung in der SchücoArena herrscht und freue mich daher sehr auf die Stadt und die Fans.“ Vor Schöpf hatten bereits seine Schalker Teamkollegen Suat Serdar (24, Hertha), Sebastian Rudy (31, Hoffenheim) und Mark Uth (29, Köln) Klubs in der 1. Liga gefunden.
Arminia Bielefeld verpflichtet Ex-Schalker Schöpf
t-online.de
Transfers: Arminia Bielefeld verpflichtet Ex-Schalker Schöpf
t-online.de
Offiziell: Arminia Bielefeld verpflichtet Ex-Schalker Alessandro Schöpf Offiziell: Arminia Bielefeld verpflichtet Ex-Schalker Alessandro Schöpf
sportbuzzer.de

 

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Toyota stoppt Olympia-Werbung (2.09/5)

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele sagt Groß-Sponsor Toyota seine geplanten Werbespots und die Teilnahme an der Eröffnungsfeier ab. Mit seinen Sorgen vor Imageschäden ist der Autoriese nicht allein. Japans Top-Sponsor der Olympischen Spiele Toyota schränkt vier Tage vor Beginn sein öffentliches Engagement für das Turnier ein. Vorbereitete Werbespots mit Bezug zu den Spielen werde man nicht ausstrahlen lassen, teilte der Konzern am Montag örtlichen Medien mit. Außerdem würden Toyota-Chef Akio Toyoda und andere Vertreter nicht an der Eröffnungszeremonie am 23. Juli teilnehmen. Bei diesen Spielen werde vieles auf Unverständnis stoßen, hieß es zur Begründung. Dass einer der wichtigsten Sponsoren auf Distanz geht, ist eine bittere Nachricht für die Organisatoren. Toyota ist eines von rund 60 japanischen Unternehmen, die für die Spiele eine gigantische Rekordsumme von zusammen mehr als drei Milliarden Dollar für die Sponsorenrechte gezahlt hatten. Dafür können sie mit dem Namen "Tokyo 2020" werben. Auch andere Großkonzerne wie Coca-Cola, Alibaba, Visa oder Samsung sind offizielle Partner. Die Corona-Krise und eine Reihe von Pannen und Skandalen im Vorfeld der Spiele haben das größte Sportereignis der Welt überschattet. So stehen die Spiele, die mit mehr als 80.000 Athleten und Begleitern die größte globale Veranstaltung seit Beginn der Pandemie darstellen, international und national in der Kritik. Es wird befürchtet, dass sie die Infektionslage verschärfen. Ursprünglich sollte Olympia die krisengeplagte Wirtschaft Japans ankurbeln.40 Millionen Touristen aus aller Welt waren erwartet worden. Das sollte neben zusätzlichen Einnahmen für die Tourismusbranche auch das Prestige des Landes steigern. Vor allem Sportartikelhersteller versprachen sich ein großes Umsatzplus. Doch daraus wird nichts: Die Spiele werden nahezu komplett ohne Zuschauer stattfinden. Schon im März hatte Japans Regierung Publikum aus dem Ausland verboten. Auch das Vorhaben, zumindest bis zu 10.000 einheimische Fans in die Sportstätten zu lassen, kassierten die Organisatoren im Juli wegen steigender Infektionszahlen ein. Seit der vergangenen Woche herrscht offiziell wieder ein Corona-Notstand in Tokio. In drei Nachbarpräfekturen sind Zuschauer ebenfalls ausgeschlossen. Positive Corona-Fälle in Hotels und jüngst im Olympischen Dorf lassen die Vorfreude weiter verfliegen. Eine deutliche Mehrheit der japanischen Bürger spricht sich daher immer wieder dagegen aus, dass das Großereignis überhaupt in Tokio stattfindet. Einer aktuellen Umfrage zufolge glaubt mehr als zwei Drittel nicht an Corona-sichere Spiele.68 Prozent der Befragten äußerten Zweifel an der Fähigkeit der Olympia-Organisatoren, Ausbrüche verhindern zu können, berichtet die Zeitung "Asahi". Selbst "Asahi", die zweitgrößte Zeitung des Landes und offizieller Olympia-Partner, forderte zuletzt die Absage. Der Chef des japanischen E-Commerce-Konzerns und Amazon-Rivalen Rakuten, Hiroshi Mikitani, nannte die geplante Abhaltung der Spiele in diesem Jahr gar "Selbstmordauftrag" und warnte vor gravierenden Folgen. Die Unzufriedenheit scheint stetig zu wachsen,10.000 freiwillige japanische Helfer haben ihre Teilnahme bereits zurückgezogen. Trotz der Rekordsumme an Sponsorengeldern ist daher auf den Straßen Tokios Medienberichten zufolge von Spektakel kaum etwas zu spüren. Aus Frustration über die ständige Verlängerung des Corona-Notstands und das monatelange Zögern der Organisatoren, eine Entscheidung zur wichtigen Zuschauerfrage zu fällen, hielten sich auch die Sponsoren mit Werbung bislang zurück. Dazu kommt die Angst vor missgelaunter Kundschaft. Ein Vertreter eines Reiseunternehmens habe berichtet, die Firma sei in die Kritik geraten, weil sie Olympia-Reisen angeboten habe, schreibt die "Japan Times". Laut der Zeitung haben mehrere Unternehmen in den vergangenen Wochen ihre Olympia-Aktivitäten gestrichen oder reduziert sowie Veranstaltungen ausfallen lassen. In einer Reuters-Umfrage waren 37 Prozent der teilnehmenden Firmen für eine Absage der Spiele,32 Prozent für eine Verschiebung. Ganz von Bord gehen die Großsponsoren abgesehen von Toyota dennoch nicht. Auch öffentliche Aussagen sind nicht zu hören. Die Konzerne würden auf gute Beziehungen zur japanischen Regierung setzen, um "Großaufträge zu erhalten und bei Regulierungen mitzubestimmen", sagte Koichi Nakano, Politikprofessor an der Sophia Universität in Tokio, gegenüber dem Deutschlandfunk. Viele seien überhaupt Sponsoren geworden, um sich beliebt zu machen. Denn ungeachtet aller widrigen Umstände gelten die Olympischen Spiele weiter als Zuschauermagnet. Dafür zahlen die Unternehmen viel Geld. Allein das Recht, mit dem offiziellen Logo werben zu dürfen, kostete sie angeblich jeweils bis zu 100 Millionen Dollar. "Sponsor eines Sportereignisses zu sein, maximiert die Zahl der Augen, die dein Unternehmenslogo sehen", erklärte Michael Naraine, Professor für Betriebswirtschaft an der kanadischen Brock University und Experte für Sportfinanzen, kürzlich der "Frankfurter Rundschau". Das Interesse sei trotz allem riesig und ein Ausstieg bedeute rechtliche Probleme. Zudem wurden viele Marketing-Kampagnen bereits gezahlt. Airbnb plant etwa digitale Events. Über die Website können Fans kostenpflichtige Zoom-Sitzungen buchen, in denen sie mit Athleten und ehemaligen Sportlern live in Kontakt kommen können - darunter mit den Basketball-Ikonen Scottie Pippen und Larry Bird. Mehr als 90 Prozent der Einnahmen bezieht das Olympische Komitee (IOC) von Sponsoren wie Panasonic oder Intel sowie dem Verkauf der Fernsehrechte. Allein NBC zahlt für die Übertragung in den USA rund eine Milliarde Euro. Der US-Fernsehsender rechnet damit, dass dank der Werbebuchungen die umstrittenen Spiele die profitabelsten werden könnten. Discovery, Betreiber des Sportsenders Eurosport, legt für die Rechte in Europa mehr als 400 Millionen Euro auf den Tisch. Das größte Sportfest der Welt wird also vor allem ein Fernseh-Event. Ob auch die Sponsoren letztlich davon profitieren, wenn sie ihre Namen für ein inzwischen stark umstrittenes Event hergeben, bleibt zumindest fraglich.
Dritter Athlet im olympischen Dorf positiv auf Corona
tt.com
Dritter Athlet im olympischen Dorf Corona-positiv
diepresse.com
Top-Sponsor Toyota geht auf Distanz zu Olympischen Spielen
diepresse.com

 

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Die Pegel sinken, jetzt wird angepackt: Wie Betroffene versuchen, das Chaos zu beseitigen (2.09/5)

Der Kreis Ahrweiler in der Vulkaneifel im Norden von Rheinland-Pfalz ist eines der am schlimmsten betroffenen Gebiete,117 Tote wurden dort bislang geborgen. Es wird noch weiter nach vermissten Angehörigen und möglichen Todesopfern gesucht. Strom- und Telefonnetze sind unterbrochen, viele Menschen unerreichbar. Die Bürgersteige sind voller kaputten Möbel, Anwohner stapfen in Gummistiefeln durch die Straßen, entschlossen, mit den enormen Aufräumarbeiten zu beginnen.
Die Todesnachrichten nehmen kein Ende
n-tv.de
"Vielleicht über Monate kein Trinkwasser"
tagesschau.de

 

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Bundeskanzlerin kommt nach Bad Münstereifel (2.08/5)

Angela Merkel macht sich heute (11.55 Uhr) ein Bild von der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kommt die Bundeskanzlerin (beide CDU) nach Bad Münstereifel. Der Ort im Kreis Euskirchen ist von dem Unwetter der vergangenen Tage heftig betroffen. Merkel spricht mit Vertretern von Hilfsorganisationen sowie Helferinnen und Helfern. Nach einem Treffen mit betroffenen Bürgern steht ein Gang durch das Gebiet auf dem Programm. Merkel war am Wochenende in Rheinland-Pfalz und hatte sich dort mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ein Bild von der Lage im Hochwassergebiet rund um Adenau gemacht.
Nach dem Hochwasser: Wer hat bei der Frühwarnung versagt?
nzz.ch
"Vielleicht über Monate kein Trinkwasser"
tagesschau.de

 

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Wochenauftakt an US-Börsen verhagelt (2.08/5)

E inen schlechten Start in die neue Börsenwoche haben die Aktienkurse in New York am Montag hingelegt. Vor allem die rasche Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ist den Anlegern schwer auf den Magen geschlagen. Die Sorge, dass die Variante das weltweite Wirtschaftswachstum bremsen könnte, drückte auf die Kurse. Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC etwa warnte angesichts der starken Zunahme der Coronavirus-Infektionen in Großbritannien vor Reisen in das Land. Das drückte den Leitindex Dow Jones Industrial um 2,09 Prozent auf 33.962,04 Punkte nach unten. Er fiel somit unter die 34.000er-Marke auf den niedrigsten Stand seit fast einem Monat. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,59 Prozent auf 4258,49 Punkte abwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 hielt sich etwas besser mit einem Minus von 0,90 Prozent auf 14.549,09 Zähler. Die Delta-Variante des Coronavirus habe eine Flucht der Anleger in sichere Anlagen ausgelöst, sagte Edward Moya vom Handelshaus Oanda. „Die weltweiten konjunkturellen Bedenken verstärken sich“, schrieb der Analyst in einem Marktkommentar. Anleger hätten folglich risikoreiche Investments wie Aktien, Rohstoffe und Kryptowährungen gemieden und stattdessen auf Anleihen gesetzt. Zehnjährige US-Staatspapiere stiegen am Montag auf den höchsten Stand seit rund fünf Monaten. Die Ausbreitung der Delta-Variante schürte unter Anlegern die Sorge um neuerliche Restriktionen, beispielsweise im Reiseverkehr und im Tourismus. So fielen die Aktien von Boeing um fast fünf Prozent an das Dow-Ende. Unter Druck gerieten auch die Papiere von Fluggesellschaften. American Airlines, Delta Air Lines und Jetblue büßten drei bis gut vier Prozent ein. Auch die Aktien von Hotelbetreibern und Kreuzfahrtreedereien fielen zurück. Die Kurse der amerikanischen Ölindustrie gerieten unter Druck, nachdem sich das Ölkartell Opec und seine Partnerländer (Opec+) angesichts der Erholung der Weltkonjunktur am Wochenende auf eine deutliche Erhöhung der Ölproduktion geeinigt hatten. Mit dem daraufhin stark fallenden Ölpreis verloren die Aktien von ExxonMobil, Chevron und ConocoPhillips zwischen 2,7 und 3,4 Prozent. Mit einem Übernahmevorhaben rückte der Videokonferenzdienst Zoom in den Blick der Anleger. Für 14,7 Milliarden US-Dollar (rund 12,5 Milliarden Euro) will Zoom die US-Firma Five9, einen Cloud-Softwareanbieter für Kundenkommunikation, übernehmen und sich so breiter aufstellen. Finanziert werden soll der Zukauf mit eigenen Aktien. Das Five9-Management steht hinter dem Deal, der – sollte er realisiert werden – der bisher größte in der Firmengeschichte von Zoom wäre. Während Zoom-Aktien um 2,2 Prozent fielen, gewannen die von Five9 fast 6 Prozent. Der Euro verharrte im späteren US-Devisenhandel an der Marke von 1,18 US-Dollar und kostete zum Handelsschluss an der Wall Street 1,1797 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1766 (Freitag: 1,1802) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8499 (0,8473) Euro gekostet. Am Rentenmarkt stieg der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) um 0,57 Prozent auf 134,60 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere fiel entsprechend auf 1,19 Prozent.
USA warnen vor Reisen nach Großbritannien
n-tv.de
Corona-Sorgen und Hochwasser verschlechtern Dax-Werte
rnd.de
Wegen Corona-Welle: US-Behörde warnt vor Reisen nach Großbritannien
rnd.de

 

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Seht her – und seid stolz auf eure Körper! (2.07/5)

Gegen Bodyshaming! Die britischen Synchronschwimmerinnen Kate ­Shortman (19) und Isabelle Thorpe (20) haben kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) an einem Unterwasser-Shooting für Damen-Unterwäsche teilgenommen – um Mädchen im Teenager-Alter dazu zu ermutigen, stolz auf ihre Körper zu sein. Mit Bodyshaming bezeichnet man die Diskriminierung bzw. Herabsetzung von Personen aufgrund ihres Körpers. Thorpe gegenüber „The Sun“: „Wir haben Schwimmanzüge an, wir können also nichts verstecken. Es zwingt uns dazu, uns in unseren Körpern wohlzufühlen.“ Sie erklärt weiter: „Es gibt Trends in den Medien, wie man auszusehen habe. In unseren Tagen und unserem Alter soll es kurviger sein, großer Po, große Brüste. Wir möchten nur die Botschaft transportieren, dass es ok ist, nicht der Norm zu entsprechen.“ Shortman ergänzt: „Jetzt fühlen wir uns stark und selbstbewusst in unseren Körpern, aber das war nicht immer so.“ Den beiden geht es darum, die Kampagne #BeStrongBeBeautiful („Sei stark, sei schön“) zu unterstützen. Diese möchte dafür sorgen, dass mehr Mädchen Sport betreiben. Denn eine Umfrage habe ergeben, dass die Hälfte der Schülerinnen, die älter als 13 sind, mit dem Sport aufhören – weil sie sich in ihren Körpern nicht wohlfühlen. Eine weitere erschreckende Zahl aus dieser Befragung: 64 Prozent der Teilnehmerinnen haben angegeben, spätestens mit 16 Jahren mit dem Sport aufgehört zu haben. Der Hauptgrund dafür: das Unwohlsein mit dem eigenen Körper. Noch einmal Thorpe: „Sport ist für die geistige und körperliche Gesundheit wirklich wichtig. Es ist beschämend, dass die Leute meinen, kommentieren zu müssen, wie man dabei aussieht.“
Dritter Athlet im olympischen Dorf positiv auf Corona
tt.com
Dritter Athlet im olympischen Dorf Corona-positiv
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Die USA zeigen, wie sich eine stagnierende Impfquote auswirkt (2.06/5)

In den ersten Monaten der Amtszeit von Präsident Joe Biden schritt die Impfkampagne gegen das Coronavirus in den USA rapide voran. Die Staaten konnten sich zeitweise sogar mit den Vorreitern Israel und Großbritannien messen. Seit einigen Wochen ebbt das Impftempo allerdings ab – und nun steigen die Corona-Kennzahlen wieder deutlich an. Innerhalb einer Woche stieg Tagesspiegel-Zahlen zufolge nicht nur die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner von 42 auf 69 an.38 von 50 US-Bundesstaaten verzeichnen sogar einen Anstieg von mehr als 50 Prozent in sieben Tagen. Lediglich in Montana bleibt die Zahl der Neuinfektionen auf einem stabilen Niveau. Allerdings wird die Sieben-Tage-Inzidenz von Experten derzeit aufgrund der steigenden Impfquoten als nicht mehr aussagekräftig beschrieben. Sehr wohl aber die Krankenhauseinweisungen: Und diese nahmen innerhalb einer Woche ebenfalls stark zu, um mehr als ein Drittel auf mehr als 18.000 pro Woche. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten stieg laut Daten der Statistik-Webseite Our World in Data vom Jahrestiefstwert von 3600 Anfang Juli bis auf zuletzt mehr als 5600 an. Und das auch in den Staaten, in denen die Impfkampagne weit fortgeschritten ist. „Das bedeutet, dass wir noch immer nicht genügend geimpft haben und Geimpfte weiterhin zum Infektionsgeschehen beitragen – deshalb brauchen wir weiterhin die Masken, um die Schwächeren zu schützen“, schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der Mitglied im Verband amerikanischer Wissenschaftler (FAS) ist, auf Twitter. Weiter warnt er: „Es wird nur noch schlimmer. Die USA ist noch nicht einmal komplett von der Delta-Variante durchseucht wie Großbritannien und Israel.“ In den ländlichen Gegenden des Landes gebe es zunehmend Infektionen bei Kindern, so Feigl-Ding. Er kritisiert, dass die US-Gesundheitsbehörde CDC die Delta-Variante zu spät als besorgniserregend eingestuft hat. Der Appell von Feigl-Ding, dass Masken weiterhin nötig sind, kommt nicht von ungefähr. Die Maskenpflicht ist mancherorts in den USA schon seit Mai für vollständig Geimpfte weitgehend aufgehoben. Mit diesem Zugeständnis wollte die US-Regierung schon vor zwei Monaten mehr Menschen dazu bewegen, sich doch impfen zu lassen. Allerdings nehmen einige Gemeinden dieses Zugeständnis nun wieder zurück. In der Gemeinde Los Angeles beispielsweise müssen die Menschen seit Samstag unabhängig vom Impfstatus in Innenräumen wieder eine Maske tragen müssen. „Ich bin nicht froh darüber, dass wir zurückgehen müssen zur Maskenpflicht, aber es wird Leben retten“, sagte die Vorsitzende des Aufsichtsrats in der Gemeinde Los Angeles, Hilda Solis, zu ABC. „Wenn wir uns die vergangenen sieben Tage anschauen, da hat sich offensichtlich eine Menge verändert.“ Für Solis ist der Anstieg der Infektionszahlen „sehr beunruhigend“. In Los Angeles stellt sich der Anstieg noch gravierender dar als im Bundesdurchschnitt. Die mehr als 1000 neuen Fälle pro Tag sind der „New York Times“ zufolge ein Plus von 279 Prozent im Vergleich zu vor zwei Wochen. Die Klinikeinweisungen nahmen in diesem Zeitraum um 27 Prozent zu. Wie zerrissen das Land in der Masken-Frage ist, zeigt sich an der Reaktion des Polizeichefs von Los Angeles auf die Wiedereinführung der Maskenpflicht. Er kündigte laut „New York Times“ an, dass seine Polizisten die Vorgabe nicht durchsetzen werden. „Die geimpften und genesenen Menschen dazu zu zwingen, in Innenräumen Masken zu tragen, ist nicht durch die Wissenschaft gestützt“, sagte Alex Villanueva. Die Gesundheitsbehörde von Los Angeles teilte zwar mit, dass sie gegen Geschäfte und Unternehmen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten, auch selbst vorgehen könne. Allerdings sagte eine Sprecherin, dass der Fokus darauf liege, die Menschen zu informieren. Noch eindrücklicher als das Beispiel aus Los Angeles zeigt ein Beispiel aus der Gemeinde Howell County in Missouri, weshalb die USA derzeit wieder Schwierigkeiten hat, die Corona-Zahlen unter Kontrolle zu halten. Dass in ländlichen Gegenden das Verständnis für anhaltende Einschränkungen gering ist und der Nutzen von Impfungen bezweifelt wird, ist bereits länger bekannt. Allerdings nicht in diesem Ausmaß. Die Moderatorin der nach ihr benannten „Rachel Maddow show“ auf MSNBC berichtete in der vergangenen Woche von einem auf Facebook geposteten öffentlichen Appell des Ozarks Health Care in Howell County, den ein Zuschauer dem TV-Sender geschickt hatte. In diesem Appell, so Maddow, habe das Krankenhaus die Menschen förmlich angefleht, sich impfen zu lassen, aber auch Verständnis für Menschen gezeigt, die sich dagegen entscheiden – oder zumindest besorgt seien, beim Impftermin gesehen zu werden. „Für manche kann geimpft zu werden bedeuten, Freundschaften zu verlieren“ Denn in der Gemeinde Howell County ist es so, dass Impfskeptiker nicht nur indirekt, sondern direkt Einfluss auf solche Menschen nehmen, die sich impfen lassen wollen. Deshalb ermöglicht es die Gesundheitsbehörde in Howell County nun, sich heimlich impfen zu lassen. Das Krankenhaus schrieb auf Facebook: „Wir verstehen, dass das Impfen eine persönliche Entscheidung ist. Sich dafür zu entscheiden, ist in ein schlechtes Licht gerückt worden. Für manche kann geimpft zu werden bedeuten, Freundschaften zu verlieren.“ Deshalb die ungewöhnliche Aktion. Die US-Regierung macht unter anderem Fehlinformationen über die Corona-Impfung in sozialen Netzwerken dafür verantwortlich, dass viele Menschen sich nicht impfen lassen wollen. Präsident Biden sagte zuletzt sogar drastisch: „Sie bringen Menschen um.“ Zuvor hatte die Chefin des US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, aufgrund der steigenden Neuinfektionszahlen vor einer „Pandemie der Ungeimpften“ gewarnt. Die Impfskeptiker bekommen auch vom reichweitenstraken TV-Sender Fox News Unterstützung. Regelmäßig macht Moderator Tucker Carlson keinen Hehl daraus, dass er den Corona-Impfstoffen nicht traut. Ob es nun wirklich seine Meinung ist oder der rechtsgerichtete Sender damit nur sein extrem konservatives Klientel bedienen will, ist unklar. Auch in der Politik gibt es notorische Skeptiker, wie beispielsweise die republikanischen Senatoren Ron Johnson aus Wisconsin und Rand Paul aus Kentucky. Ihnen tritt das gemäßigte republikanische Lager mittlerweile immer häufiger entgegen, um die Impfkampagne nicht zu gefährden – und um nicht den Eindruck zu erwecken, Politiker wie Johnson und Paul würden für die republikanische Partei sprechen. „Wir kontrollieren die Darstellungen der konservativen Medien nicht, so weit ich weiß“, sagte der republikanische Senator aus Utah, Mitt Romney. „Ich denke, es ist ein großer Fehler jedes Einzelnen anzunehmen, dass wir den Impfstoff nicht annehmen sollten“, so Romney. „Die Politisierung der Impfung ist ein Skandal und, ehrlich gesagt, schwachsinnig.“
Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 10,3
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EU überholt USA bei Impfquote
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Erster Randalierer nach Sturm auf US-Kapitol zu Haftstrafe verurteilt (2.05/5)

Alle Entwicklungen in den Hochwassergebieten in Deutschland lesen Sie hier. Die News von heute im stern -Ticker: Gut ein halbes Jahr nach dem Sturm auf das US-Kapitol ist erstmals ein Beteiligter an den Randalen zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in Washington verhängte eine achtmonatige Gefängnisstrafe für einen 38-Jährigen aus Florida, der mit hunderten radikalen Anhängern des früheren US-Präsidenten Donald Trump im Januar das Kongressgebäude gestürmt hatte. Laut Gerichtsdokumenten hatte der Mann das Kapitol mit einem Rucksack betreten. Er gelangte bis zum Plenarsaal, wo er ein Foto von sich machte. Er sei jedoch "nicht persönlich an der Gewalt oder der Zerstörung von Eigentum" beteiligt. Nach mehr als einem Jahr strikter Einreisebeschränkungen öffnet Kanada ab Anfang September seine Grenze für geimpfte Reisende aus dem Ausland. Nach einer Wiederöffnung der Grenze zu den USA am 9. August werde Kanada ab dem 7. September vollständig geimpfte Bürger aus allen Ländern wieder willkommen heißen, teilte der Minister für zwischenstaatliche Angelegenheiten, Dominic LeBlair, mit. Reisende müssen nach Angaben des Ministeriums mindestens 14 Tage vor ihrer Ankunft eine vollständige Immunisierung mit einem von den kanadischen Behörden genehmigten Impfstoff erhalten haben. Die US-Gesundheitsbehörde CDC warnt angesichts der starken Zunahme der Coronavirus-Infektionen in Großbritannien vor Reisen in das Land. Der Reisehinweis wurde auf die Stufe vier von vier angehoben ("Vermeiden Sie Reisen"). Angesichts der Infektionslage bestehe selbst für vollständig geimpfte Reisende das Risiko, sich zu infizieren und Varianten des Coronavirus weiterzuverbreiten, hieß es. Die CDC-Mitteilung kam just an dem Tag, an dem die Regierung in Großbritannien fast alle verpflichtenden Corona-Maßnahmen für den Landesteil England aufhob. Wegen der hochansteckenden Delta-Variante ist die Zahl der Infektionen dort zuletzt stark angestiegen. US-Bundesstaatsanwälte dürfen Journalisten künftig nicht mehr durch Haftbefehle oder Vorladungen zur Offenlegung ihrer Quellen zwingen. Entsprechende Druckmittel sollten nicht länger gegen Nachrichtenjournalisten angewendet werden, teilte das Justizministerium mit. Vorangegangen waren Berichte, wonach das Justizministerium unter Ex-Präsident Donald Trump sich heimlich Telefondaten von Journalisten verschafft hatte, die Recherchen zur Trump-Regierung anstellten. Die neue Anweisung sei ergangen, "weil eine freie und unabhängige Presse entscheidend für das Funktionieren unserer Demokratie ist", erklärte das Ministerium. Die neue Anordnung gelte für Reporter, Verlagshäuser, Provider und andere, die an der Nachrichtenbeschaffung beteiligt sind, und erstreckt sich auf digitale und schriftliche Unterlagen ebenso wie auf Telefondaten. Nach mehr als sieben Jahren Bauzeit wird am Dienstag, um 14 Uhr das Humboldt Forum in Berlin mit einem Festakt eröffnet. Für den Kulturbau wurde im Herzen der Hauptstadt auf der Spreeinsel das Berliner Schloss zum Teil wiederaufgebaut - und mit einem modern gestalteten Teil kombiniert. Der rund 680 Millionen Euro teure Bau soll ein Zentrum für Kultur, Kunst und Wissenschaft sein. Die ersten 100 Tage ist der Besuch kostenfrei. Prinz Harry will im kommenden Jahr ein Buch mit seinen Memoiren veröffentlichen. Der mittlerweile mit seiner Frau Meghan und zwei gemeinsamen Kindern in den USA lebende britische Prinz, werde "zum allerersten Mal einen endgültigen Bericht über die Erfahrungen, Abenteuer, Verluste und Lektionen teilen, die ihn geprägt haben", teilte der Verlag Penguin Random House in New York mit. "Ich schreibe das nicht als Prinz, als der ich geboren bin, sondern als Mann, der ich geworden bin", erklärte der 36-Jährige in einer Mitteilung. Er freue sich darauf, dass Menschen eine "Darstellung meines Lebens aus erster Hand lesen werden, die akkurat und völlig ehrlich" sein werde. Das Buch soll später im Jahr 2022 erscheinen und die Erlöse an gemeinnützige Zwecke gehen. Weil sie einen Mann mit Blaulicht und Sirenen durch New York gejagt haben sollen, sind fünf Leibwächter des US-Rappers Tekashi 6ix9ine angeklagt worden. Die Leibwächter müssten sich unter anderem wegen Raubs verantworten, teilte der oberste Staatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance, mit. "Die Begleiter eines Stars sind keine Polizeibehörde, und Manhattan ist nicht der Wilde Westen." Im August 2020 sollen die Leibwächter einen Mann im Stadtteil Harlem mit einem Auto mit Blaulicht und Sirenen über mehrere Straßenblocks hinweg verfolgt haben, um dann sein Handy zu klauen und zu zerstören. Der Rapper selbst, der schon mehrfach mit Polizei und Gerichten zu tun gehabt hat, soll bei diesem Vorfall nicht beteiligt gewesen sein. Bei einem Terroranschlag in Bagdad sind mehrere Menschen getötet worden. Auf einem Marktplatz sei ein selbstgebauter Sprengsatz zur Explosion gebracht worden, berichtete die staatlichen Nachrichtenagentur INA unter Berufung auf Sicherheitskreise. Nach Angaben von Augenzeugen gab es vier Tote und 15 Verletzte. Örtliche Medien sprachen von deutlich mehr Toten. Armeesprecher Jahia Rasul leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. Mit Hunden, Hubschraubern und Spezialeinheiten hat die französische Gendarmerie in der Ferienregion Côte d'Azur nach einem bewaffneten 33-Jährigen gesucht. Die Fahndung nach dem gefährlichen Mann konzentriere sich auf die Umgebung des Ortes Gréolières im bergigen Hinterland von Nizza, teilte die Gendarmerie via Twitter mit. Er wird laut Medien verdächtigt, eine 32-jährige Frau in der Nähe des mondänen Mittelmeer-Badeortes Saint-Tropez getötet zu haben. Das Opfer war am Sonntag tot aufgefunden worden. Der gesuchte Mann soll die Frau vorher gekannt haben, Hintergründe blieben zunächst unklar. Die Gendarmerie gehört in Frankreich zu den Streitkräften, nimmt aber auch Polizeiaufgaben wahr. Mehr als ein halbes Jahr nach Start der Corona-Impfungen steuert Deutschland auf ein Überangebot an Impfstoff zu. Die Verfügbarkeit an Impfstoffen werde die Nachfrage schon bald "deutlich" übersteigen, stellten die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern in einem Beschluss nach einer Videoschalte fest. Der Beschluss lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. "Ein Rückgang der Nachfrage ist sowohl in den Impfzentren als auch in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten zu verzeichnen." Zwei Wochen nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse wird in dem Karibikstaat am Dienstag eine neue Regierung gebildet. Zum neuen Ministerpräsidenten werde Ariel Henry ernannt, verlautete am Montag aus Regierungskreisen. Interims-Ministerpräsident Claude Joseph werde auf seinen bisherigen Posten als Außenminister zurückkehren. Die neue Regierung werde "so bald wie möglich" Wahlen organisieren. Moïse war in der Nacht zum 7. Juli in seinem Haus in Port-au-Prince erschossen worden. Nach Polizeiangaben war ein Mordkommando aus 26 Kolumbianern und zwei US-Bürgern haitianischer Herkunft an dem Attentat beteiligt. Mehr als 20 Menschen wurden seither festgenommen. Ein Lastwagen ist einem schlafendem Obdachlosen in Hamburg über die Füße gefahren. Der 39-Jährige sei mit schweren Fußverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und operiert worden, teilte die Polizei mit. Der Obdachlose hatte den Angaben zufolge sein Nachtlager auf einer Verkehrsinsel unter einer Eisenbahnbrücke aufgeschlagen. Seine Füße hätten zum Kantstein gezeigt. Nach dem Zwischenfall am frühen Morgen habe der Verletzte die Polizei verständigt. Er gab an, der abbiegende Lastwagen sei einfach weitergefahren. Die Beamten stellten in der Nähe einen Sattelzug fest, auf den die Beschreibung des Obdachlosen passte. Der Fahrer der Zugmaschine mit Tieflader erklärte der Polizei, er habe von dem Unfall nichts mitbekommen. Er habe an der Stelle gewendet. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und ließen das Fahrzeug auf mögliche Spuren untersuchen. Bei der Einreise auf Island müssen künftig auch geimpfte und genesene Touristen einen negativen Corona-Test vorlegen. Wie die isländische Regierung am Montag mitteilte, wird die Maßnahme zum Start der kommenden Woche in Kraft treten. Ab dann muss man einen PCR- oder Schnelltest vorlegen, der höchstens 72 Stunden alt ist. Grund dafür ist eine Zunahme der Neuinfektionen auf der Nordatlantik-Insel, die ansonsten vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen ist. Ohne Impfung muss man weiterhin einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen und nach Ankunft zwei weitere Tests machen, zwischen denen eine fünftägige Quarantänezeit liegt. Beim illegalen Überqueren eines Gleises im nordhessischen Baunatal ist eine 67-Jährige nur um Haaresbreite von einem durchfahrenden Güterzug verfehlt worden. Wie die Bundespolizei am Montag in Kassel mitteilte, riss der fast 2000 Tonnen schwere Zug die Handtasche der Frau ab. Sie selbst blieb allerdings unverletzt. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste anschließend von einem Kollegen abgelöst werden. Laut Polizei war die Rentnerin am Samstag verbotenerweise über die Gleise am Bahnhof von Rengershausen gegangen, als der Zug herandonnerte. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein und brachte seinen Zug nach einem halben Kilometer zum Stehen. Die 67-Jährige wurde zur Sicherheit vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Tasche fanden Einsatzkräfte später an der Bahnstrecke. Gegen die Frau wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Nach der Entdeckung eines toten Babys vor der Babyklappe eines Frauenhauses in Köln soll der Säugling am Donnerstag bestattet werden. Auf dem Nordfriedhof soll es eine Trauerfeier geben, sagte ein Sprecher der Stadt Köln am Montag. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. Der tote Säugling war am vergangenen Montag im Freien vor der Babyklappe entdeckt worden. Rechtsmediziner gingen nach der Obduktion davon aus, dass der Junge zum Zeitpunkt seiner Geburt noch gelebt hat. Eine Mordkommission ermittelt. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto hat einem Medienbericht zufolge Vorwürfe zurückgewiesen, nach denen sein Land Journalisten oder Aktivisten mit der Pegasus-Software des israelischen Herstellers NSO überwacht haben soll. Der Direktor des Geheimdienstes IH habe auf Anfrage bestritten, dass der Dienst die Software einsetze, sagte Szijjarto nach einem Bericht des Nachrichtenportals "Telex.hu" am Montag im nordungarischen Komarom. Der seinem Ministerium unterstellte Dienst sei bereit, dem Sicherheitsausschuss des ungarischen Parlaments darüber Auskunft zu geben. Die Opposition will zu den Vorwürfen eine Sondersitzung des Gremiums einberufen. IH ist einer der fünf ungarischen Geheimdienste. Ob möglicherweise eine andere Behörde Menschen über Pegasus überwacht haben könnte, wollte Szijjarto nicht sagen, wie "telex.hu" weiter berichtete. Die Türkei hat Gespräche mit den radikalislamischen Taliban über die Zukunft des internationalen Flughafens in Kabul angekündigt. "Wir werden sehen, welche Art von Gesprächen wir mit den Taliban haben werden und wohin uns diese Gespräche führen werden", sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul. Die Türkei hatte angekündigt, nach dem Abzug der verbliebenen US-Soldaten aus Afghanistan den Flughafen von Kabul zu sichern, um der internationalen Gemeinschaft weiterhin eine diplomatische Präsenz in Afghanistan zu ermöglichen. Die USA und die Nato wollen Ankara dabei finanziell und logistisch unterstützen. Frankreichs Regierung hat empört auf Nazi-Vergleiche bei Demonstrationen gegen verschärfte Corona-Regeln reagiert. Wie Medien berichteten, hatten am Wochenende einige Demonstranten einen gelben Stern getragen. Demnach sollte eine Parallele gezogen werden zwischen der Judenverfolgung während der Nazi-Diktatur und der Lage von Nicht-Geimpften heutzutage. "Das sind absolut widerliche Vergleiche", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal im Nachrichtensender Franceinfo. In Südafrika ist der seit eineinhalb Wochen inhaftierte Ex-Präsident Jacob Zuma erstmals wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Aus seiner Haftanstalt war er per Video einer öffentlich übertragenen Anhörung eines Gerichts der Stadt Pietermaritzburg zugeschaltet, vor dem es um einen Korruptionsprozess geht. Zuma werden in dem Verfahren Korruption, Geldwäsche sowie Betrug im Zusammenhang mit einem milliardenschweren Rüstungsgeschäft vorgeworfen. Er bestreitet alle Vorwürfe und hatte vergeblich eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen versucht. Zuma war von 2009 bis 2018 südafrikanischer Präsident, ehe er nach einer Reihe von Korruptionsskandalen zurücktrat. Ihm drohen bis zu 25 Jahre Haft. Der Chef der Weltgesundheitsbehörde (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, plant, Japan während der Olympischen Spiele einen Besuch abzustatten. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsvertreter in Tokio. Themen bei einem möglichen Treffen mit Japans Regierungschef Yoshihide Suga wären im Falle eines Besuches die Corona-Maßnahmen bei den Olympischen Spielen und Paralympics. Südkoreas Präsident Moon Jae In verzichtet dagegen nach Angaben seines Büros auf einen Besuch im Nachbarland während der Spiele. Rund sechs Monate nach Amtsantritt hat US-Präsident Joe Bidens Regierung erstmals einen Häftling aus dem Gefangenenlager Guantanamo an dessen Heimatland überstellt. Abdul Latif Nasir sei nach Marokko gebracht worden, weil er keine Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten mehr darstelle, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Marokko habe Sicherheitsgarantien gegeben und eine "menschliche Behandlung" Nasirs zugesagt, hieß es. In Guantanamo Bay in Kuba verbleiben damit noch 39 Häftlinge. Das Lager war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush errichtet worden, um mutmaßliche islamistische Terroristen ohne Prozess festzuhalten. Die Gletscherschmelze in den Alpen hat in der Schweiz allein innerhalb von zehn Jahren 180 neue Gletscherseen entstehen lassen. Zwischen 2006 und 2016 wuchs die Wasserfläche jedes Jahr um rund 150 000 Quadratmeter (15 Hektar) - "ein sichtbarer Beweis für den Klimawandel in den Alpen", wie das schweizerische Wasserforschungsinstitut (Eawag) berichtete. Das Institut hat erstmals ein Inventar sämtlicher Gletscherseen angelegt, die seit dem Ende der sogenannten Kleinen Eiszeit um 1850 entstanden sind. Zu dem Zeitpunkt hatten die Alpengletscher ihre größte Ausdehnung der Neuzeit. In den Jahren 1850 bis 2016 stieg die Fläche der Gletscherseen nach Auskunft des Mitautors Nico Mölg im Durchschnitt jährlich um rund 40 000 Quadratmeter (4 Hektar) an - mit stark gestiegener Tendenz in den jüngsten Studienjahren 2006 bis 2016. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eine Überprüfung der Enthüllungen über die weltweite Ausspähung von Journalisten, Aktivisten und Oppositionellen mit Hilfe der Software Pegasus gefordert. "Wenn es stimmt, dann ist es komplett inakzeptabel", sagte von der Leyen vor Journalisten in Prag. "Eine freie Presse ist einer der Grundpfeiler der Europäischen Union." Auch die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, Martina Fietz, betonte die Bedeutung der Pressefreiheit. Eine freie Presse und ein freier Rundfunk" seien "von besonderer Bedeutung für das Funktionieren eines demokratischen Staates und einer demokratischen Gesellschaft". Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt ist knapp zwei Wochen nach dem Cyberangriff auf seine Computersysteme wieder elektronisch erreichbar. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen könnten die einzelnen Ämter ab sofort wieder per E-Mail kontaktieren, sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Vorbereitungsarbeiten für die Notinfrastruktur waren am Wochenende abgeschlossen worden. Nach dem Angriff waren die Behörden bislang nur telefonisch und per Fax erreichbar. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Kreis Böblingen (Baden-Württemberg) hat die Polizei die drei Todesopfer identifiziert. Der mutmaßliche Pilot sei mit hoher Wahrscheinlichkeit ein 62-Jähriger, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei den beiden anderen Toten handele es sich demnach wahrscheinlich um eine 65-Jährige und ihren 73-jährigen Ehemann. Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Südafrika ist der Korruptionsprozess gegen Ex-Präsident Jacob Zuma am Montag fortgesetzt worden. Obwohl der Prozess online abgehalten wurde, um erneute gewaltsame Proteste von Anhängern des 79-Jährigen zu verhindern, herrschten vor dem Gerichtshof in Pietermaritzburg massive Sicherheitsvorkehrungen. Bewaffnete Polizisten und Soldaten riegelten das Gebiet um das Gerichtsgebäude in der Hauptstadt von Zumas Heimatprovinz KwaZulu-Natal ab. Zuma muss sich wegen Betrugs, Bestechung und Erpressung vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Ende der 90er Jahre im Zuge eines Rüstungsgeschäftes hunderttausende Euro Bestechungsgelder angenommen zu haben. Nach zahlreichen Vertagungen und Verzögerungen begann der Prozess im Mai, damals wies der langjährige ehemalige Präsident alle Vorwürfe von sich. Die USA und verbündete Staaten werfen China nach Angaben eines US-Regierungsvertreters "bösartige" Cyberaktivitäten und die Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit vor. Der US-Vertreter sagte am Montag, Chinas "unverantwortliches Verhalten im Cyber-Raum" stehe im Widerspruch zu seinem "erklärten Ziel, als verantwortungsvolle Führungsmacht" wahrgenommen zu werden. Ein "beispielloses" Bündnis aus Verbündeten, darunter die EU, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland und die Nato, werde sich den USA "anschließen, um die bösartigen Cyberaktivitäten des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit aufzudecken". FDP-Chef Christian Lindner will im Fall einer Beteiligung seiner Partei an der nächsten Bundesregierung für sich das Finanzministerium beanspruchen. Anders als in früheren Koalitionsregierungen werde die FDP diesmal nicht das Außenministerium anstreben, sondern das Finanzressort mit ihm als Minister, sagte Lindner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wenn wir die Möglichkeit zur Gestaltung haben, dann wäre das mein Angebot", sagte der FDP-Politiker. Tschechien hat von der EU-Kommission grünes Licht für seinen Wiederaufbauplan nach der Corona-Krise erhalten. Tschechien erhält rund sieben Milliarden Euro aus dem gemeinsamen Corona-Hilfsfonds der EU. Bis zur Rückkehr zur Normalität sei es noch ein langer Weg, sagte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis in Prag bei einer Pressekonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die französische Regierung hat "extrem schockiert" auf die Enthüllungen über die weltweite Ausspähung von Journalisten mit Hilfe der Software Pegasus reagiert. Sollten sich die Anschuldigen bewahrheiten, dann "wiegen sie extrem schwer", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal dem Rundfunksender Franceinfo. Frankreich sei der Pressefreiheit verpflichtet. "Deshalb ist es sehr schlimm, wenn es Manipulationen gibt und Techniken, die Freiheit von Journalisten einschränken und ihre Freiheit, zu recherchieren und zu informieren". Trotz Tausender neuer Corona-Fälle nimmt die russische Hauptstadt Moskau Beschränkungen zurück. Seit Montag können in Europas größter Metropole mit schätzungsweise 15 Millionen Einwohnern auch Ungeimpfte wieder in Bars und Restaurants gehen. Das war zuvor nur möglich mit einem negativen PCR-Test und für Menschen nach einer Impfung mit einem QR-Code. Das Parlament in Nepal hat dem neu ernannten Ministerpräsidenten Sher Bahadur Deuba sein Vertrauen ausgesprochen. Für den 75 Jahre alten Sozialdemokraten stimmten am späten Sonntagabend 165 von 249 anwesenden Abgeordneten. Das Oberste Gericht Nepals hatte vergangene Woche die Präsidentin des Himalaya-Landes, Bidya Devi Bhandari, aufgefordert, Deuba zum Ministerpräsidenten zu ernennen. Der bisherige kommunistische Regierungschef Khadga Prasad Sharma Oli hatte in den vergangenen Monaten zweimal das Parlament auflösen lassen - in der Hoffnung, damit seine Position zu stärken. Millionen von Mücken haben sich in einem Dorf auf der Halbinsel Kamtschatka im äußersten Osten Russlands zu einem riesigen Schwarm vereinigt. Ein entsprechendes Video aus dem Dorf Ust-Kamtschatsk an der Ostküste sorgt seit dem Wochenende für Aufsehen. Zu sehen ist, wie ein Bewohner im Auto fährt und die Straße wegen unzählig vieler Insekten nur schwer zu erkennen ist. Die Aufnahmen erinnern an einen Tornado. Es habe hier und da am Horizont viele "Säulen" aus Mücken gegeben, berichtete der Mann. Nach einem Anstieg der Todes- und Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Delta-Variante des Coronavirus hat die iranische Regierung einen sechstägigen Lockdown in der Hauptstadt Teheran verhängt. "Teheran ist zur Roten Zone erklärt worden und daher bleiben alle Behörden in der Stadt von diesem Dienstag bis kommenden Sonntag geschlossen", sagte Regierungssprecher Ali Rabiei im Staatsfernsehen. Medienberichten zufolge sollen auch der Basar und die Einkaufspassagen während dieses Zeitraums geschlossen bleiben. Unklar sei noch, ob auch die Banken schließen oder nicht. Die Corona-Pandemie könnte die Abwanderung aus Stadtzentren weiter vorantreiben. Wie eine Umfrage des Ifo-Instituts und des Immobilienportals Immowelt ergab, planen 13 Prozent der Befragten aus Großstädten mit über einer halben Million Einwohner, diese im kommenden Jahr zu verlassen. Fast die Hälfte der Befragten nannte die Corona-Pandemie als Faktor für die Entscheidung. Besonders junge Familie erwägen laut den Studienergebnissen einen Umzug. Damit werde die Anbindung suburbaner Räume und der Ausbau der dortigen Bildungsinfrastruktur an Bedeutung gewinnen, erklärte Mathias Dolls, Ifo-Forscher und Koautor der Studie. Vor allem kleinere Großstädte mit bis zu 500.000 Einwohnern und die Speckgürtel gehören zu den Umzugszielen. Ein Kleinkind ist am Sonntag aus dem Fenster eines Wohnhauses acht Meter in die Tiefe gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Es sei zunächst unbemerkt über ein Bett zur Fensterbrüstung geklettert und dann hinunter auf eine Terrasse gefallen, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem Unfall in Leinzell in Baden-Württemberg flog ein Rettungshubschrauber das ein Jahr alte Kind in eine Klinik. Wie es zu dem Sturz kam, war zunächst unklar. In Essen hat die Polizei in zwei Wohnungen große Mengen Drogen und Bargeld beschlagnahmt. Am Dienstag hätten Ermittler eine Drogenübergabe beobachtet und daraufhin Wohnungen in der Innenstadt durchsucht, teilte die Polizei mit. Dabei seien etwa 1,2 Kilogramm Kokain, zwei Kilogramm Marihuana, eine Schusswaffe und 50.000 Euro gefunden worden. Eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Arnstadt in Thüringen musste wegen eines Brandes evakuiert werden. Das Feuer sei am Morgen ausgebrochen, es werde wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt, teilte die Polizei mit.80 Menschen seien während der Löscharbeiten, die schnell abgeschlossen werden konnten, in einer nahe gelegenen Turnhalle vorübergehend untergebracht worden. Ein Tatverdächtiger sei vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen zur Brandursache und zu möglichen Verletzten liefen, hieß es. Russland hat nach eigenen Angaben erneut einen erfolgreichen Test seiner Zirkon-Hyperschallrakete vorgenommen. Auf einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video war zu sehen, wie die Rakete vom russischen Kriegsschiff "Admiral Gorschkow" in der nordrussischen Barentssee aus abgefeuert wurde. "Die Zirkon-Rakete habe erfolgreich ein Ziel in einer Entfernung von 350 Kilometern getroffen, erklärte das Ministerium. Nach langer Verzögerung sind die ersten Bescheide für die Grundrente verschickt worden. Sie gehen zuerst an Neurentnerinnen und Neurentner, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilte. "Da bei insgesamt 26 Millionen Renten geprüft werden muss, ob der Zuschlag gezahlt werden kann, werden die letzten Fälle Ende 2022 abgearbeitet", fügte die Behörde hinzu. Die Grundrente war zum 1. Januar 2021 eingeführt worden. Bei der nun startenden praktischen Umsetzung werden die seither aufgelaufenen Ansprüche rückwirkend ausgezahlt. Die Rentenversicherung erklärte, das gesamte Vorgehen rund um die Grundrente sei "mit einem großen Kraftakt verbunden". Zwei verliebte Igel waren beim Geschlechtsverkehr so laut, dass ein besorgter Mann in Schwaben die Polizei rief. Der Mann gab am Telefon an, dass er im hohen Gras neben seinem Haus in Buchdorf (Landkreis Donau-Ries) ein verletztes Tier vermute, das laute hechele, wie die Polizei mitteilte: "Er vermutete eine angeschossene Wildsau." Als die Streife am Sonntag vor Ort eintrafen, stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich bei den Geräuschen nicht etwa um ein verletztes Wildschwein, sondern um zwei "liebestolle Igel" handelte, so die Polizei. "Zwei Igel waren gerade ziemlich intensiv bei der Sache und verursachten durch lautes Stöhnen das Unbehagen des Mitteilers." Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf einem Flugplatz in sachsen-anhaltinischen Sandersdorf-Brehna sind vier Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück am Sonntagnachmittag starben drei Menschen, eine Jugendliche erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte das Flugzeug kurz nach dem Start ab und geriet in Brand, wie die Polizei in Dessau-Roßlau mitteilte. Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, rechtzeitig einen "geordneten Ausstieg" aus der Corona-Notlage vorzubereiten. "Die epidemische Lage von nationaler Tragweite ist nicht mehr das geeignete Mittel in der Pandemiebekämpfung", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Er drängte darauf, bis zur nächsten Bundestags-Sitzung am 7. September gesetzliche Regelungen für die Zeit danach vorzubereiten. Der giftige Rauch von den schweren Waldbränden im Osten Russlands breitet sich weiter aus. Mehr als 60 Dörfer und die Stadt Jakutsk in der besonders betroffenen sibirischen Region Jakutien (Republik Sacha) litten unter dem Qualm, teilten die Behörden mit. Das waren noch einmal mehr als am Sonntag. Rauch sei nun auch wegen ungünstiger Winde in die weiter östlich gelegenen Gebiete gezogen, warnte der Zivilschutz der Region Chabarowsk am Pazifik. Die Bewohner sollten Schutzmasken tragen, wenn sie das Haus verlassen. Türen und Fenster sollten abgedichtet werden. Eine Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und -Impfungen ist am Sonntagabend auf Zypern eskaliert. Ein wütender Mob drang in die Räume des zyprischen Fernsehsenders Sigma ein und zerstörte das Mobiliar. Vor dem Medienhaus wurden Autos der Mitarbeiter des Senders angezündet, es flogen Steine und Brandsätze, mindestens zwölf Polizisten wurden verletzt, zwei von ihnen schwer, wie zyprische Medien am Montag berichteten. Bis zum Morgen gab es fünf Festnahmen. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades sprach von einem "Schlag gegen die Demokratie". Weil es beim Nationalen Gesundheitsdienst NHS in England zu immer mehr Personal-Engpässen kommt, hat die britische Regierung für die Mitarbeiter die Regeln zur Selbstisolation nach Kontakt mit Infizierten gelockert. In Ausnahmefällen dürften zweifach geimpfte Mitarbeiter die eigentlich vorgeschriebene zehntägige Selbstisolation durch einen negativen PCR-Test und tägliche Antigen-Tests ersetzen und weiterhin zur Arbeit erscheinen, hieß es in einer Mitteilung der Regierung. Einem Bericht zufolge befinden sich derzeit bis zu 1,7 Millionen Menschen in Großbritannien in Selbstisolation. Das führte bereits dazu, dass Zugverbindungen ausfielen und Supermarktfilialen schließen mussten, weil nicht mehr genügend Mitarbeiter da waren. Nachdem in England nun fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben sind, wird mit einem weiteren Anstieg der "pingdemic" gerechnet, wie britische Medien das Phänomen bezeichnen. Als "ping" wird das Klingeln der Warn-App oder eines Anrufs der Kontaktverfolgungsteams auf dem Handy bezeichnet. Im schleswig-holsteinischen Norderstedt hat am Donnerstag eine Unterkunft für geflüchtete und obdachlose Menschen gebrannt. Die Feuerwehr habe zwei Menschen aus dem brennenden Gebäude gerettet, teilte sie am Sonntagabend mit. Sie kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung in eine Klinik; drei Feuerwehrleute hätten sich außerdem leicht verletzt, hieß es. Die Feuerwehr habe den Großbrand den ganzen Nachmittag bis in den späten Abend hinein gelöscht. Zur Ursache des Brands konnte sie noch nichts sagen. Nach den Enthüllungen über die Nutzung der Software Pegasus zur Ausspähung von Journalisten, Aktivisten und Oppositionellen weltweit fordert der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) Aufklärung über eine mögliche Verwendung durch deutsche Stellen. "Für die Sicherheitsbehörden muss es jetzt heißen: Karten auf den Tisch", erklärte der DJV-Vorsitzende Frank Überall. "Wir wollen Fakten sehen und keine Ausflüchte." Begünstigt durch ungewöhnlich heißes und trockenes Wetter hat sich ein riesiger Waldbrand im westlichen US-Bundesstaat Oregon nochmals ausgebreitet. Angesichts der Lage ordneten die Behörden am Sonntag neue Evakuierungen an. Auch in anderen Bundesstaaten entlang der US-Westküste und in Kanada lodern unzählige Brände. Der nach der nahegelegenen Ortschaft "Bootleg" getaufte Waldbrand im Süden Oregons ist das mächtigste von derzeit rund 80 aktiven größeren Feuern in den USA. Zwar machten die Einsatzkräfte nach Behördenangaben am Sonntag Fortschritte an der Westflanke des Brandes, doch noch immer waren nur rund 22 Prozent der Flammen unter Kontrolle. Die Gesamtgröße des Brandes weitete sich auf rund 117.000 Hektar aus - das entspricht der dreifachen Fläche der Millionenstadt Detroit. Beim Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Lastwagen in Zentralpakistan sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Rund 40 weitere seien verletzt worden, teilte die lokale Polizei mit. Demnach brachte der Reisebus vor allem Arbeiter aus der Industriestadt Sialkot in der Provinz Punjab in ihre Heimatstadt im abgelegenen Bezirk Dera Ghazi Khazi Khan, damit sie diese Woche das muslimische Eid-Fest mit ihre Familien feiern könnten. Im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht hat die mexikanische Justiz eine weitere Anklage gegen den früheren Öl-Funktionär Emilio Loyoza erhoben. Loyoza werde vorgeworfen, während seiner Zeit als Chef des staatlichen mexikanischen Ölkonzerns Pemex öffentliche Gelder veruntreut zu haben, erklärten die Ermittler am Sonntag. Loyoza steht bereits wegen des Vorwurfs vor Gericht, Bestechungsgelder in Millionenhöhe von Odebrecht angenommen zu haben. Er selbst gibt an, dass die Gelder in den Wahlkampf des früheren mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto geflossen seien, dessen Berater Loyoza in der Vergangenheit war. Die USA, Deutschland und weitere Länder haben die militant-islamistischen Taliban dazu aufgerufen, ihre Militäroffensive in Afghanistan einzustellen. In einer Erklärung der diplomatischen Vertretungen forderten die Unterzeichner ein rasches Ende des militärischen Vorrückens der Islamisten. Dieses stehe in direktem Widerspruch zu ihrer Behauptung, eine politische Lösung des Konflikts zu unterstützen. Zwei Amerikaner, die dem früheren Autoboss Carlos Ghosn zu seiner spektakulären Flucht aus Japan verholfen haben, müssen in Japan ins Gefängnis. Das Bezirksgericht in Tokio verurteilte den 60 Jahre alten früheren Elite-Soldaten Michael Taylor zu zwei Jahren Haft. Sein Sohn Peter (28) muss für ein Jahr und acht Monate hinter Gitter. Die beiden hatten sich schuldig bekannt und entschuldigt. Ihre Verteidigung hatte Bewährungsstrafen gefordert. Ihnen war vorgeworfen worden, Ghosn in einer Kiste, die für Musikinstrumente deklariert war, versteckt und per Privatjet außer Landes gebracht zu haben - wissend, dass dies gegen Ghosns Kautionsauflagen verstößt. Wegen weiterhin steigender Infektionszahlen haben die australischen Behörden den Corona -Lockdown in der Metropole Melbourne verlängert. Anders als geplant würden die Restriktionen nicht am Dienstag um Mitternacht enden, sondern würden fortgesetzt, sagte der Regierungschef des Bundesstaats Victoria, Daniel Andrews. Zur Dauer der Verlängerung äußerte er sich zunächst nicht. Als Reaktion auf einen Corona-Ausbruch hatten die Behörden in Melbourne ursprünglich einen fünftägigen Lockdown verhängt - in der Hoffnung, dass die Zahl der Neuinfektionen bis zum Ende der Beschränkungen wieder auf null zurückgehen würde. Dieses Ziel wurde nicht erreicht: Am Montag meldeten die Behörden im Bundesstaat Victoria 13 weitere Ansteckungsfälle. Ein seit Freitag wütender Waldbrand in Katalonien ist unter Kontrolle gebracht worden. Insgesamt habe das Feuer mehr als 415 Hektar Wald zerstört, teilte die spanische Feuerwehr am Sonntagabend mit. Das Feuer war am Freitagmorgen in einem Naturpark am Cap de Creus nahe der französischen Grenze ausgebrochen. Ursache war nach Behördenangaben vermutlich eine weggeschmissene Zigarettenkippe.15 Feuerwehrleute waren in der Nacht zu Montag noch im Einsatz, um die Lage zu überwachen. Wegen der rasch steigenden Zahl an Corona-Toten in Myanmar gehen Freiwillige dort von Haus zu Haus und holen die Leichname ab. "Wir betreiben unseren Dienst ohne Pause", sagte Helferin Than Soe der Nachrichtenagentur AFP in Yangon. Jeden Tag sammle ihr Team zwischen 30 und 40 Leichen ein. "Ich denke, anderen Teams wird es ähnlich gehen wie uns." Die Corona-Fallzahlen in dem südostasiatischen Land steigen landesweit an. Die Behörden meldeten am Wochenende fast 5500 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, Anfang Mai waren es nur rund 50 neue Fälle pro Tag gewesen. Beobachter schätzen die tatsächliche Infektionsrate deutlich höher ein. Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge tot. Er starb friedlich nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren, wie die Zeitung "Berlingske" unter Berufung auf seine Familie meldete. Westergaard wurde 2005 weltberühmt, als eine Reihe von Karikaturen des Propheten Mohammed in der Zeitung "Jyllands-Posten" Dänemark in die größte außenpolitische Krise seit dem Zweiten Weltkrieg stürzte. Vier Monate nach der Veröffentlichung nahmen Menschen in vielen islamischen Ländern die Karikaturen zum Anlass für teilweise gewaltsame Massenproteste. Unter anderem wurden dabei auch Botschaften Dänemarks und sogar Norwegens attackiert, Dutzende Menschen kamen ums Leben. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 546 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Morgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 324 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 10). Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.
Acht Monate Haft für Kapitol-Angreifer
tagesschau.de
Kanada öffnet Grenzen für Geimpfte
n-tv.de

 

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Erster Guantanamo-Häftling entlassen (2.05/5)

Die Regierung von US-Präsident Biden hat zum ersten Mal einen Häftling aus dem umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo entlassen und in seine Heimat überstellt. In dem Lager werden derzeit noch 39 Menschen festgehalten. Rund sechs Monate nach Amtsantritt hat US-Präsident Joe Bidens Regierung erstmals einen Häftling aus dem Gefangenenlager Guantanamo an dessen Heimatland überstellt. Abdul Latif Nasir sei nach Marokko gebracht worden, weil er keine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA mehr darstelle, erklärte das Verteidigungsministerium. In Guantanamo Bay in Kuba verbleiben damit noch 39 Häftlinge. Das Lager war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush errichtet worden, um mutmaßliche islamistische Terroristen ohne Prozess festzuhalten. Bushs Nachfolger, der Demokrat Barack Obama, wollte es schließen, scheiterte aber am Widerstand im US-Kongress. Der Republikaner Donald Trump wiederum wollte das Lager weiter offen halten. Nun bemüht sich Obamas einstiger Vizepräsident, der heutige Präsident Biden, erneut um eine Schließung. Die US-Regierung setze auf einen "überlegten und gründlichen Prozess" zur "verantwortlichen Reduzierung der Zahl der Häftlinge", erklärte das Außenministerium. Der nach Marokko überstellte Nasir war von dem politischen Hin und Her in den USA direkt betroffen: Eine unter Obama eingesetzte Kommission empfahl 2016 seine Entlassung. Die nötigen Schritte konnten aber nicht mehr vor dem Regierungswechsel erfüllt werden - und Trump lehnte Entlassungen aus dem Lager strikt ab. Nasir erhielt die Nachricht von seiner geplanten Freilassung erstmals im Sommer 2016, als einer seiner Anwälte ihn in der Haftanstalt anrief und ihm mitteilte, die USA hätten entschieden, dass er keine Gefahr mehr darstelle und nach Hause gehen könne. Er dachte, er würde bald nach Marokko zurückkehren: "Ich bin seit 14 Jahren hier", sagte er damals. "Ein paar Monate mehr sind nichts." Nasir wurde laut seiner Pentagon-Akte in den 1980-er Jahren Mitglied einer gewaltlosen, aber illegalen marokkanischen islamischen Gruppe.1996 wurde er rekrutiert, um in Tschetschenien zu kämpfen, landete aber in Afghanistan, wo er in einem Al-Qaida-Lager ausgebildet wurde. Nachdem er dort gegen US-Truppen gekämpft hatte, wurde er gefangen genommen und im Mai 2002 nach Guantánamo geschickt. Ein nicht identifizierter Militärbeamter, der ernannt wurde, um Nasir vor dem Prüfungsausschuss zu vertreten, sagte, er habe in Guantanamo Mathematik, Informatik und Englisch studiert. Nasir bedauere zutiefst seine Handlungen der Vergangenheit und sei zuversichtlich, dass er wieder in die Gesellschaft integriert werden könne. Das Pentagon machte keine Angaben dazu, ob Nasir in Marokko inhaftiert bleibt oder freigelassen wird. Marokko habe Sicherheitsgarantien gegeben und eine "menschliche Behandlung" Nasirs zugesagt, hieß es. Das Außenministerium dankte Marokko für die Bereitschaft, Nasir aufzunehmen und appellierte an andere Länder, ihre Staatsbürger, die im Ausland für Terrororganisationen gekämpft hätten, ebenfalls wieder aufzunehmen.
Erster Guantanamo-Gefangener seit Bidens Amtsantritt entlassen
tt.com
US-Präsident Biden sicher - China steckt hinter Cyber-Attacke auf Microsoft
bild.de

 

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Verdacht auf Plastik im Hack: Hersteller ruft Produkt zurück (2.02/5)

Ein Hersteller ruft Hack zurück, das bei Aldi Nord und Lidl verkauft worden ist. In den Produkten könnten sich Plastikteilchen befinden. Welche Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen betroffen sind, lesen Sie hier. Der Hersteller Westfalenland Fleischwaren ruft ein Rinderhack-Produkt zurück, weil im Fleisch womöglich rote Kunststoff-Teilchen stecken könnten. Betroffen seien Hack-Päckchen bei Aldi Nord und Lidl. Die Fremdkörper könnten bis zu drei Millimeter lang sein, teilte der Hersteller aus Münster in Nordrhein-Westfalen am Montagabend mit. Folgendes Produkt bei Aldi Nord ist betroffen: Folgendes Produkt bei Lidl ist betroffen: Auf beiden Artikeln ist das Hersteller-Identitätskennzeichen "DE NW 88888 EG" auf der Unterseite angegeben. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dieses Produkt mit den Fremdkörpern verunreinigt sei, von einem Verzehr werde daher dringend abgeraten. Der Discounter habe die betroffene Ware schon aus dem Verkauf genommen. Der Preis gekaufter Produkte werde bei der Rückgabe erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Andere Verbrauchsdaten und Packungsgrößen seien vom Rückruf nicht betroffen.
Plastik-Alarm im Aldi-Hack
bild.de
Verdacht auf Plastik im Hack - Hersteller ruft Produkt zurück
rnd.de

 

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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen (1.77/5)

In den Unwettergebieten in Österreich sind am Montag die Aufräumarbeiten in vollem Umfang angelaufen. Der Schaden allein schon in der Landwirtschaft ist groß: „Aus jetziger Sicht wird mit einer überschwemmten und geschädigten Agrarfläche von 5.000 Hektar und einem Gesamtschaden von fünf Millionen Euro gerechnet“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hagelversicherung, Kurt Weinberger. In Niederösterreich wurden indes mehrere Orte zu Katastrophengebieten erklärt. Die Wiener Städtische rechnete mit Schäden in der Höhe von rund zehn Millionen Euro. „Heftige Unwetter im Sommer sind nicht untypisch, die Entwicklung des vergangenen Jahrzehnts zeigt jedoch, dass die Intensität und die Häufigkeit von Naturkatastrophen grundsätzlich zunehmen“, sagte Vorstandsdirektorin Sonja Steßl. Die extremen Wetterereignisse seien Folge des Klimawandels, mahnte Michael Staudinger, Europa-Präsident der World Meteorological Organization (WMO): „Höhere Temperaturen führen zu einer höheren Luftfeuchtigkeit und damit zu intensiveren Niederschlägen mit katastrophalen Schäden an der Infrastruktur“, erläuterte er. „Die Verbauung potenziert die Auswirkungen der Starkniederschläge, weil kein Wasser gespeichert werden kann. Fehler in der Raumordnung machen sich leider jetzt bemerkbar.“ Global, kontinental und national müssten nun endlich die „Hausaufgaben“ gemacht werden, forderten Weinberger und Staudinger gemeinsam. Neuhofen a. d. Ybbs, Ferschnitz und Euratsfeld im Bezirk Amstetten, Paudorf und Furth (beide Bezirk Krems) sowie Aggsbach-Dorf in der Gemeinde Schönbühel-Aggsbach (Bezirk Melk) wurden am Montag zu Katastrophengebieten erklärt. LHStv. Stephan Pernkopf sicherte in Absprache mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (beide ÖVP) rasche Hilfe zu. In den betroffenen Gebieten seien schwere Schäden an Privathäusern und an der Infrastruktur entstanden. In Ferschnitz war auch eine Brücke weggerissen worden, wodurch der Ort vorübergehend unerreichbar wurde. Die Anweisung der Hilfsgelder solle durch das Land NÖ binnen Tagen erfolgen. Das Aufräumen ging „im großen Stil“ weiter, sagte Franz Resperger vom NÖ Landesfeuerwehrkommando, ein Ende sei aktuell „noch gar nicht abschätzbar“. Als Einsatzbereich galt u.a. das Befreien von Fahrbahnen vom Schlamm. Durchwegs angespannt hatte sich in der Nacht auf Montag die Situation an der Donau gezeigt. An der Messstelle in Kienstock (Bezirk Krems) war der Pegel zwischenzeitlich bei beinahe acht Metern gelegen. Am Montagvormittag wurde laut den Wasserstandsnachrichten des Landes ein Wert von 737 Zentimetern verzeichnet. Mit einer weiteren Entspannung wurde gerechnet. Generell ist laut Resperger entlang des Flusses „die große Katastrophe ausgeblieben“. Auch in der Stadt Hallein laufen die Aufräumarbeiten nach der Sturzflut am Samstagabend weiter auf Hochtouren. Noch immer konnten 50 Personen nicht in ihre Häuser und Wohnungen zurück, wobei 30 davon nur vorsorglich evakuiert worden waren, weil im Ortsteil Gamp die Gefahr von Muren nicht gebannt war. Im Laufe des Montags sollte ein Geologe die Lage aus der Luft beurteilen. Laut Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) dürften die durch den ausufernden Kothbach angerichteten Schäden in die Millionen gehen. „Es wird Wochen bis Monate dauern, um das tatsächlich in Euro beziffern zu können.“ Alleine aufseiten der Stadt seien etwa das Keltenmuseum und die Salzberghalle betroffen. Teile der Sommerrodelbahn und der Lifttrasse am Zinkenkogel wurden durch Muren weggerissen. Unterdessen ist eine Diskussion ausgebrochen, ob Schäden hätten verhindert werden können. Schon einmal, im Jahr 1976, hatte der Kothbach große Teile der Innenstadt verwüstet.2014 reichte die Lawinen- und Wildbachverbauung ein Schutzkonzept ein,2016 war die Finanzierung gesichert. Mit dem Bau des sechs Millionen Euro teuren Projekts wurde allerdings nach einem Einspruch des Naturschutzbundes verzögert erst im Vorjahr begonnen. Die Naturschützer sahen das Landschaftsbild in Gefahr, die Einsprüche wurden später vom Verwaltungsgerichtshof abgewiesen. Es habe gezeigt, dass die Beeinspruchung eines Schutzprojekts langfristig auch zu Katastrophen führen könne, kritisierte die für Hochwasserschutz zuständige Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). „Jetzt zu sagen, dass das Projekt aufgrund eines Einspruchs nicht schon fertig ist, ist Abschieben von Verantwortung“, meinte dazu Hannes Augustin, Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbunds. Der Höchststand an der Salzach war laut dem Hydrographischen Dienst Oberösterreich bereits Sonntagabend erreicht worden, ebenso am Inn in Schärding. Ähnliche Meldungen kamen von der Donau. In Steyr war alle Pegel der Enns und sowie der Oberlieger stark fallend. In Schärding, wo mobile Hochwasserschutzelemente und Pumpenanlagen die Überflutung von zwölf Häusern verhindert hatten, waren am Montag noch Verkehrswege gesperrt. Mit den Aufräumarbeiten musste bis zum Rückzug des Wassers gewartet werden. Danach müsse es aber schnell gehen, bevor der zurückgelassene Schlamm bei Schönwetter extrem hart und dann nur noch schwer zu entfernen ist, hieß es seitens der Einsatzleitung. In mehreren Landesteilen waren noch Hauptverbindungen gesperrt. Die Salzkammergutstraße (B145) im Bezirk Gmunden bleibt nach einem Murenabgang in Traunkirchen im Bezirk Gmunden voraussichtlich bis Mittwoch nicht befahrbar. Im Stadtgebiet von Steyr waren Wege wegen Steinschlägen und Hangrutschungen gesperrt. In Kufstein waren rund 100 Feuerwehrleute seit den Morgenstunden unter anderem mit dem Auspumpen von Kellern und Tiefgaragen beschäftigt, berichtete Bürgermeister Martin Krumschnabel. Die Überflutungen in der Innenstadt betrafen vorwiegend Keller, Tiefgaragen sowie ebenerdige Geschäftslokale. Das Hochwasser in Kufstein hatte vor allem die Zulaufbäche des Inn anschwellen und über die Ufer treten lassen, der Pegel des Inn blieb dagegen auf einem ungefährlichen Niveau. Die Bäche verlaufen zum Teil unter den Häusern und waren stark verklaust. „Es wurde hier tonnenweise Sand und Gestein herausgeschöpft“, sagte Krumschnabel. Mehrere Lkw-Ladungen mit Material, das die Wassermassen von den Bergen heruntergespült hatten, mussten weggebracht werden. Doch nicht nur in der Stadt Kufstein hat am Montag das große Aufräumen begonnen. Vermurungen und Überschwemmungen gab es vereinzelt über ganz Tirol verteilt, der Schwerpunkt war aber eindeutig in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel. Die Wiener Berufsfeuerwehr wurde am Wochenende zu 1.537 Einsätzen gerufen. Viele Keller, Tiefgaragen und Unterführungen waren überschwemmt. „Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt, der Pegel der Donau ist stabil“, gab Feuerwehr-Pressesprecher Christian Feiler Entwarnung. Die Bundeshauptstadt wurde laut der Österreichischen Hagelversicherung nicht nur von massiven Regenschauern, sondern auch zusätzlich von Hagel heimgesucht. Ein schwerer Schaden sei etwa an den Weinstöcken am Nussberg entstanden, hieß es am Montag in einer Aussendung. Auch wurden im Gebiet nördlich der Donau Salatkulturen schwer geschädigt. Der Gesamtschaden belaufe sich auf 750.000 Euro, berichtete die zuständige Landesleiterin der Hagelversicherung, Sabina Herndlhofer-Tuma.
Hochwasser: Mehrere Orte zu Katastrophengebieten erklärt
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in NÖ angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in NÖ angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen
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Aufräumarbeiten nach Hochwasser in NÖ angelaufen
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Mehrere Orte in Niederösterreich zu Katastrophengebieten erklärt
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Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich (1.73/5)

Mit dem Rückgang der akuten Gefahr in den Hochwassergebieten in Deutschland gewinnt die Debatte über Versäumnisse beim Schutz der Bevölkerung an Schärfe. Eine britische Wissenschafterin warf den deutschen Behörden „monumentales“ System-Versagen bei der Flutkatastrophe vor. Teile der Opposition im Bundestag richteten heftige Kritik gegen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), dem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zugeordnet ist. Dieser machte sich am Montag unter anderem an der zwischenzeitlich von einem Dammbruch bedrohten Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen ein Bild der Schäden. Dort entspannte sich die Gefahrenlage ebenso wie in den anderen Hochwassergebieten im Westen Deutschlands und etwa in Bayern. Gleichzeitig stieg die Zahl der Todesopfer am Montag auf mindestens 164: Aus Rheinland-Pfalz wurden 117 und aus Nordrhein-Westfalen 47 Unwetter-Tote bestätigt. In beiden Bundesländern wurde nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Opfer gefunden werden könnten. Für die Überlebenden der Fluten gilt es weiter, Schlamm und Trümmer aus ihren Häusern und von den Straßen beiseitezuschaffen. Vielerorts ist die Infrastruktur etwa mit Brücken, Gleisen, Mobilfunkmasten und Trinkwasserversorgung zerstört. Im stark zerstörten Bad Neuenahr-Ahrweiler etwa holen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Wasser aus dem Fluss, in riesigen Trinkwasserbecken wird das schmutzige Flusswasser dann stufenweise gereinigt. Geplant sei, dass das produzierte Trinkwasser mit Fahrzeugen auch in andere betroffene Orte gebracht wird. Es gab aber auch Lichtblicke: Ein Brechen der in Euskirchen bei Köln gelegenen Steinbachtalsperre habe verhindert werden können, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet, der dort gemeinsam mit Seehofer zu Besuch war. Der Rhein-Sieg-Kreis erklärte, die Talsperre habe einen „unkritischen Wasserstand erreicht“. Es bestehe akut keine Gefahr mehr, dass die Staumauer brechen könnte. Die Evakuierung mehrerer Orte könne aufgehoben werden. Die ebenfalls in der Region gelegene Stadt Erftstadt informierte, dass auf der überspülten Bundesstraße 265 alle vom Hochwasser eingeschlossenen Fahrzeuge geborgen worden seien. Dabei seien glücklicherweise keine Toten entdeckt worden. Mehr als 100 Fahrzeuge waren dort eingeschlossen; der Rhein-Erft-Kreis hatte erklärt, es sei unklar, ob es alle Insassen rechtzeitig herausgeschafft hätten, als sie von den Wassermassen überrascht wurden. Nach Angaben des Kreises wurden auch im besonders stark getroffenen Erftstädter Stadtteil Blessem bisher keine Todesopfer der Hochwasserkatastrophe gefunden.29 Menschen galten aber noch als vermisst. In Blessem hatte ein gewaltiger Erdrutsch Straßen und Häuser mitgerissen. Die Abbruchkante am Rand des Kraters gilt weiterhin als Risikozone. Auch in Teilen Bayerns waren viele helfende Hände mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Nach heftigen Unwettern mit Starkregen waren manche Orte in der beliebten Urlaubsregion rund um Watzmann und Königssee von Wasserfluten und Erdrutschen zerstört worden. Glimpflich verlief das Hochwasser in Passau, wo man sich auf Schlimmeres eingestellt hatte - Donau und Inn stiegen letztlich nicht so stark an. Auch Sachsen kam diesmal vergleichsweise gut davon. Nach Starkregen und Überflutungen rechnete die Landesregierung aber auch hier mit Schäden in Millionenhöhe. Die aktuelle Wetterberuhigung in Deutschland könnte zum Wochenende schon wieder vorbei sein. Die Meteorologen rechnen mit neuen Gewittern, die sich von Südwesten her ausbreiten. Aus Sicht der Hydrologin Hannah Cloke von der englischen Universität Reading ist in Deutschland bei der Warnung der Bevölkerung viel schiefgegangen. Klare Hinweise, die im Rahmen des europäischen Frühwarnsystems EFAS (European Flood Awareness System, auf Deutsch: Europäisches Hochwasseraufklärungssystem) bereits vier Tage vor den ersten Überschwemmungen herausgegeben worden seien, seien offenbar nicht bei den Leuten angekommen, sagte sie der Zeitung „Sunday Times“. Seehofer, der nach seinem Besuch an der Steinbachtalsperre nach Bad Neuenahr-Ahrweiler weitergereist war, wies Kritik am Warnsystem des Katastrophenschutzes im Zusammenhang mit dem Hochwasser zurück. Die Dinge in Deutschland hätten gut funktioniert, sagte er in der Stadt im Norden von Rheinland-Pfalz. „Ich schließe nicht aus, dass wir das ein oder andere verbessern müssen.“ Aber die Warnmeldungen hätten ohne jedes technische Problem funktioniert. Für den Katastrophenschutz in Friedenszeiten sei nicht der Bund zuständig, sondern die Länder und die Landkreise. Seit einigen Monaten sei man aber dabei, die Unterstützungsleistungsleistungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für die Länder zu verbessern. Zuvor war teils heftige Kritik unter anderem aus der Opposition im Bundestag gekommen. FDP-Bundestagsfraktionsvize Michael Theurer sah schwere Versäumnisse. „Die rechtzeitigen Warnungen der Meteorologen sind weder von den Behörden noch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk hinreichend an die Bürgerinnen und Bürger kommuniziert worden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Es bietet sich das Bild eines erheblichen Systemversagens, für das der Bundesinnenminister Seehofer unmittelbar die persönliche Verantwortung trägt.“ Linken-Parteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow brachte sogar eine Rücktrittsforderung ins Spiel. In einer Mitteilung kritisierte sie: „Seehofer trägt die politische Verantwortung für das desaströse Versagen der Bundesregierung.“
Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich
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Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich etwas
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Verheerende Unwetter in Deutschland: Hochwasserlage entspannt sich
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Behörden geben für Steinbachtalsperre Entwarnung
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Hochwasserlage in Deutschland entspannt sich
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Scharfe Kritik an (1.45/5)

Die Spähsoftware "Pegasus" wurde gegen Journalisten und Oppositionelle eingesetzt. Politiker und Verbände reagieren empört. Ungarische Oppositionspolitiker fordern eine Untersuchung, Frankreich kündigte bereits eine Überprüfung an. Nach Berichten über den Einsatz einer Spähsoftware gegen Aktivisten und Reporter haben deutsche Journalisten-Verbände Aufklärung und Gegenmaßnahmen gefordert. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall, sprach von einem "nie da gewesenen Überwachungsskandal". Geheimdienste und Sicherheitsbehörden müssten Auskunft darüber geben, ob die berüchtigte Software "Pegasus" der israelischen Firma NSO auch gegen deutsche Journalisten eingesetzt worden sei. Die Vorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju), Monique Hofmann, forderte Einschränkungen für den Export von Überwachungstechnologie. "Autoritäre Staaten nutzen 'Pegasus', um kritische und oppositionelle Stimmen zum Schweigen zu bringen", betonte sie. "Ausspäh-Software darf nicht an Staaten geliefert werden, in denen immer wieder Menschenrechte verletzt werden." Erst in diesem Jahr habe die Europäische Union mit der Reform der Dual-Use-Verordnung die Chance auf eine solche starke Regulierung verpasst. Ein Journalistenkonsortium, an dem auch NDR, WDR, "Süddeutsche Zeitung" und "Die Zeit" beteiligt sind, veröffentlichte Recherchen, wonach auf Smartphones von Journalisten, Menschenrechtlern, deren Familienangehörigen sowie Geschäftsleuten Spuren von Angriffen mit der "Pegasus"-Software der israelischen Firma NSO entdeckt wurden. "Pegasus" infiltriert Smartphones, späht persönliche Daten aus und kann auch Kamera und Mikrofon des Handys aktivieren. Im Fall von Journalisten können Hacker so die Kommunikation mit Quellen verfolgen. NSO konterte - wie schon bei früheren Vorwürfen -, die Software werde "ausschließlich an Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste von geprüften Regierungen verkauft, mit dem alleinigen Ziel, durch Verhinderung von Verbrechen und Terrorakten Menschenleben zu retten". EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen forderte eine Überprüfung der Enthüllungen über die weltweite Ausspähung von Journalisten, Aktivisten und Oppositionellen. "Wenn es stimmt, dann ist es komplett inakzeptabel", sagte von der Leyen vor Journalisten in Prag. "Eine freie Presse ist einer der Grundpfeiler der Europäischen Union." Auch die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, Martina Fietz, betonte die Bedeutung der Pressefreiheit. Eine freie Presse und ein freier Rundfunk seien "von besonderer Bedeutung für das Funktionieren eines demokratischen Staates und einer demokratischen Gesellschaft". Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, in Deutschland gälten Recht und Gesetz, "und sämtliche Maßnahmen der Ermittlungsbehörden müssen sich genau danach richten". Er verwies zudem darauf, dass für besondere Ermittlungsmaßnahmen, etwa eine Telekommunikationsüberwachung, ein Richtervorbehalt gelte. Der stellvertretende Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Konstantin von Notz, sprach im NDR von einem "ultimativen Spionageangriff" und "massiven Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit". Er nannte das "einen ernsten und problematischen Vorgang". "Wenn Unrechtsstaaten diese Technik einsetzen, um Oppositionelle und Journalisten auszuforschen und gegebenenfalls am Ende in die Folterkeller zu führen, dann sieht man, wie groß das Problem ist und wie schlimm diese Technik missbraucht werden kann." Man müsse dann genauso über mögliche Konsequenzen diskutieren, wie wenn EU-Staaten wie Ungarn solche Software einsetzten. Von Notz forderte eine strenge Regulierung des Umgangs mit Spionageprogrammen - etwa durch internationale Abkommen oder Exportverbote. Frankreichs Regierungssprecher Gabriel Attal reagierte erstaunt und entrüstet auf die Enthüllungen. "Das ist natürlich ein äußerst schockierender Sachverhalt", sagte Attal dem Sender Franceinfo. Er kündigte - nicht näher detaillierte - Untersuchungen an. "Wir hängen sehr an der Pressefreiheit", fügte er hinzu. Forderungen nach einer Untersuchung kommen auch aus Ungarn, wo Journalisten und Oppositionelle mit der Software bespitzelt wurden. Drei Mitglieder des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit beantragten eine Sondersitzung, um Regierungsbehörden zu ihrer möglichen Verwicklung in die Überwachungstätigkeiten zu befragen. Der Vorsitzende des Ausschusses, János Stummer, ein Abgeordneter der rechtsgerichteten Oppositionspartei Jobbik, erklärte, eine Überwachung wie von den Journalisten aufgedeckt, sei in einem Rechtsstaat nicht legal. Der Ausschuss wolle Sicherheitsbehörden und Geheimdienste zu den Vorwürfen befragen. Stummer verwies jedoch darauf, dass eine Mehrheit der Ausschussmitglieder Abgeordnete der Regierungspartei seien, die mit einem Boykott eine Untersuchung verhindern könnten. "Unsere Sichtweise ist, dass ein Schweigen im Wesentlichen ein Eingeständnis wäre, dass die Regierung tatsächlich in diese Sache verwickelt ist", sagte Stummer.
Aufklärung über Spähsoftware gegen Journalisten verlangt
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Journalisten ausgespäht: Verbände fordern Aufklärung, Paris "schockiert"
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Aufklärung über Spähsoftware gegen Journalisten verlangt
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Aufklärung über Spähsoftware gegen Journalisten verlangt
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Journalisten und Oppositionelle weltweit offenbar mit Spähsoftware überwacht (1.38/5)

Europäische Politiker und Presseorganisationen haben empört auf Berichte reagiert, wonach Journalisten, Oppositionelle und Aktivisten in aller Welt offenbar mit Hilfe einer israelischen Software ausgespäht wurden. "Wenn es stimmt, dann ist es komplett inakzeptabel", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag zu den Berichten, denen zufolge Geheimdienste und Polizeibehörden mehrerer Länder die hochentwickelte Spähsoftware namens Pegasus nutzten, um Mobiltelefone anzuzapfen. UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet zeigte sich beunruhigt. Eine internationale Recherchegruppe hatte zuvor ein Datenleak mit mehr als 50.000 Telefonnummern ausgewertet, die seit 2016 als Ziel möglicher Überwachung durch Kunden des israelischen Unternehmens NSO Group ausgewählt worden sein sollen. Wie viele der Anschlüsse tatsächlich gehackt oder überwacht wurden, blieb zunächst unklar. Das von der Firma entwickelte Programm namens Pegasus gilt dem Bericht zufolge unter Experten als das derzeit leistungsfähigste Spähprogramm für Handys und ist als Cyberwaffe eingestuft worden. Pegasus ist in der Lage, infiltrierte Mobiltelefone in Echtzeit auszuspähen und die Verschlüsselung von Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Signal zu umgehen. Die NSO Group verkauft das Programm nur an staatliche Behörden - und offiziell zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität. Erste Schlagzeilen machten Pegasus und NSO bereits 2016. Forscher warfen dem Unternehmen damals vor, seine Software werde zur Überwachung eines Regierungskritikers in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingesetzt. Zu den jetzt betroffenen Telefonnummern zählen laut den Berichten die Nummern von zahlreichen Journalisten weltweit, darunter auch Mitarbeiter der Nachrichtenagenturen AFP, Reuters und AP, der Zeitungen "New York Times", "Le Monde", "El País" und der Sender Al-Dschasira, Radio Free Europe und CNN. Insgesamt konnten demnach mehr als 180 Nummern von Journalisten ausgewertet werden. Wie die "Washington Post" berichtete, standen auf der Liste auch die Nummern von Staatsoberhäuptern und Ministerpräsidenten, Mitgliedern arabischer Königsfamilien, Diplomaten und Geschäftsleuten. Wer die Auftraggeber der möglichen Ausspähungen waren, gehe aus dem Leak nicht eindeutig hervor. Das internationale Recherchenetzwerk erhielt die Liste nach eigenen Angaben von Amnesty International und der in Paris ansässigen Organisation Forbidden Stories, die sich für bedrohte Journalisten einsetzt. UN -Menschenrechtskommissarin Bachelet zeigte sich alarmiert über die Berichte und forderte eine strengere Regulierung des Handels und Einsatzes von Überwachungstechnologie. EU-Kommissionschefin von der Leyen forderte die Überprüfung der Enthüllungen. "Eine freie Presse ist einer der Grundpfeiler der Europäischen Union ", sagte sie in Prag. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) forderte Aufklärung über eine mögliche Pegasus-Verwendung durch deutsche Stellen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums verwies darauf, dass für besondere Ermittlungsmaßnahmen, etwa eine Telekommunikationsüberwachung, in Deutschland ein Richtervorbehalt gelte. Zu den Journalisten, auf deren Handys laut Bericht Spuren erfolgreicher Pegasus-Angriffe nachgewiesen wurden, zählen zwei Reporter des ungarischen Investigativmediums Direkt36 - sie seien offenbar im Visier staatlicher Stellen gewesen. Ungarns Regierung wies den Vorwurf zurück. "Die Regierung hat keine Kenntnis von einer derartigen Datensammlung", sagte Außenminister Peter Szijjarto. Der ungarische Geheimdienst nutze die betreffende Software "überhaupt nicht". Die marokkanische Regierung betonte, sie habe "niemals Computersoftware erworben, um Kommunikationsgeräte zu infiltrieren". Zu den Ländern, aus denen Telefonnummern auf der Liste auftauchen, gehören neben Ungarn und Marokko vor allem Staaten wie Aserbaidschan, Bahrain, Kasachstan, Mexiko, Ruanda, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Journalisten, Menschenrechtsaktivisten weltweit ausgespäht
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Der Coronavirus-Blog (1.31/5)

Bei den Salzburger Festspielen wurde ein „Jedermann“-Besucher trotz Vollimmunisierung positiv aufs Coronavirus getestet. Das Contact-Tracing läuft, ab sofort gilt FFP2-Maskenpflicht. Alle Details im Live-Blog. 🔴 >> ZUM LIVE-BLOG In den Clubs wird wieder getanzt, in Büros darf wieder ohne Abstand gearbeitet werden u... Unter strengen Corona-Auflagen haben Tausende Pilger die muslimische Wallfahrt Hadsch i... „Wir fühlen uns unter Druck gesetzt, unsere Kinder impfen lassen zu müssen“, sagt Simon... In Italien ist angesichts steigender Corona-Zahlen wieder vermehrt aufpassen angesagt.... Bildungslandesrätin Palfrader drängt Bildungsminister Faßmann zur Eile. Er solle früher...
Einspringer im „War Requiem“ der Salzburger Festspiele
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Dritter Athlet im olympischen Dorf positiv auf Corona
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Salzburger Festspiele: FFP2-Maskenpflicht nach Coronafall
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"Jedermann"-Besucher mit Corona infiziert, Rückkehr zur...
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Salzburger Festspiele: FFP2-Maskenpflicht nach Coronafall
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Mann schoss mehrmals auf Ehefrau in Graz (1.19/5)

Eine 36-jährige Frau ist am Sonntagnachmittag in Graz von ihrem Ehemann durch mehrere Schüsse an den Beinen verletzt worden. Gegen 17.15 Uhr waren mehrere Notrufe eingelangt, wonach in einem Mehrparteienhaus in der Bienengasse im Grazer Bezirk Lend mehrere Schüsse gefallen seien, hieß es seitens der Polizei. Eine Streife habe dann die Frau mit Schussverletzungen in der Wohnung liegend vorgefunden. Der tatverdächtige 44-Jährige stellte sich kurz darauf selbst. Gegen den Mann sei am Samstagnachmittag ein Betretungsverbot verhängt worden. Dennoch war der Staatenlose am Sonntagnachmittag in die Wohnung zurückgekehrt. Dabei dürfte es zu einem Streit mit seiner kirgisischen Frau gekommen sein, so die Polizei. Im Stiegenbereich vor der Wohnung dürfte der Mann schließlich mit einer Pistole mehrere Schüsse auf seine Frau abgegeben haben. Die Waffe hatte er illegal besessen. Bei einer ersten Befragung gab er an, dass er sie schon vor längerer Zeit bei Aufräumarbeiten gefunden habe, sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig. Unmittelbar nach der Tat war der Mann noch geflüchtet. Kurz nach 18.00 Uhr stellte er sich aber bei einer Grazer Polizeiinspektion und gestand, auf seine Ehefrau geschossen zu haben. Der 44-Jährige habe sich widerstandslos festnehmen lassen, die Tatwaffe sei sichergestellt worden, so die Polizei. Die 36-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen in das LKH Graz gebracht und operiert. Lebensgefahr bestand nicht. Sie war ansprechbar und befand sich am Montag am Weg der Besserung. Der achtjährige Sohn war zur Tatzeit bei einem Bekannten. Die 15-jährige Tochter des Paares, die zur Tatzeit in der Wohnung war, blieb unverletzt. Beide Kinder werden vom Jugendamt in Zusammenarbeit mit einem Kriseninterventionsteam betreut, gab die Polizei bekannt. Die Tochter wird auch noch als Zeugin vernommen, wenn es ihr psychischer Zustand zulässt. Bei den ersten Befragungen gestand der Verdächtige die Schüsse auf seine Frau, allerdings habe er sie nicht töten wollen. Deshalb habe er auch auf ihre Beine geschossen. Dennoch wird seitens der Behörden wegen Mordversuchs ermittelt. Die Frau hat weiters eine Verletzung am Kopf. Woher diese stammt, müsse noch geklärt werden. Die Einvernahmen waren Montagmittag noch nicht abgeschlossen. Schon vor den Schüssen hatte die Polizei öfter bei dem Paar einschreiten müssen. Die Ehe war offenbar schon seit längerer Zeit zerrüttet. Es gab mehrere Betretungsverbote gegen den Mann, aber auch eines gegen die Frau. Der Verdächtige dürfte noch am Montag in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht werden. Er wird voraussichtlich in Untersuchungshaft kommen.
Mann schoss mehrmals auf seine Ehefrau in Graz
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Mann schoss mehrmals auf seine Ehefrau in Graz
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Mann schoss mehrmals auf seine Ehefrau in Graz
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Grüne Schelte und Unterstützung für Finanzminister Blümel (1.13/5)

Gernot Blümel übersteht den nächsten Misstrauensantrag, der Koalitionspartner geht aber auf Distanz. Wien. „Ich verstehe den Ärger über Gernot Blümel.“ „Die letzten Monate waren beschämend, sie haben den Untersuchungsausschuss an der Nase herumgeführt.“ „Sie haben dem U-Ausschuss nicht Steine, sondern Felsbrocken in den Weg gelegt.“ „Ein grüner Minister hätte schon längst die Konsequenzen gezogen.“ So sprechen nicht Oppositionsabgeordnete über den Finanzminister, sondern der eigene Koalitionspartner. Nina Tomaselli und David Stögmüller, die grünen Abgeordneten im Untersuchungsausschuss, agieren bei der Sondersitzung des Nationalrats am Montag, wie man es von der Opposition gewohnt ist. Mit einer Ausnahme: Bei den Abstimmungen halten sie sich sehr wohl an die Zwänge einer Koalition. Den Misstrauensantrag gegen Blümel lehnen die Grünen ebenso ab wie eine Verlängerung des Untersuchungsausschusses. Einberufen haben die Sitzung SPÖ und Freiheitliche gemeinsam, Anlass ist die Exekution des Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofs durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Dieser Vorgang sei einzigartig, sagt Kai Jan Krainer, der Fraktionsführer der SPÖ im U-Ausschuss. „Wie soll das Parlament Ihnen vertrauen“, so die rhetorische Frage von Krainer an Blümel. Tausende Akten habe der Minister dem Parlament verheimlicht. Und da sei es nicht wie von Blümel angeführt darum gegangen, die Mitarbeiter des Ministeriums zu schützen, sondern „die türkise Familie“. Durch das Nicht-Liefern habe man beispielsweise die Verhandlungen um Steuerbegünstigungen für Privatstiftungen verheimlichen wollen, so Krainer. Und da sei es um Begünstigungen für Spender der ÖVP gegangen. Blümel argumentiert sein Vorgehen anders: Als Dienstgeber könne er nicht auf E-Mail-Accounts der Mitarbeiter zugreifen. Sein Ressort habe den U-Ausschuss vollumfänglich unterstützt, vier Gutachten hätten seine Vorgangsweise bei der Aktenlieferung bestätigt. Und die Opposition solle sich bei den Mitarbeitern des Finanzministeriums für den Vorwurf entschuldigen, dem U-Ausschuss Akten vorenthalten zu haben. Das wiederum bringt ihm den Vorwurf von SPÖ-Abgeordneten Christoph Matznetter ein, die Mitarbeiter des Finanzministeriums als „lebende Schutzschilder“ zu benutzen. „Es waren nicht die Beamten und Vertragsbediensteten, sondern Sie, Ihr Kabinett und die Führung, die das gemacht haben“, so Matznetter an die Adresse Blümels, dem er empfahl, „sich zu schämen und keine Vorwürfe zu machen“. Der türkise Fraktionsführer im U-Ausschuss, Andreas Hanger, wirft seinerseits der Opposition vor, zu skandalisieren und eine „Märchenstunde“ abzuhalten. Es gebe noch kein einziges E-Mail, das von Blümel nicht an den U-Ausschuss geliefert worden sei. Und die Stiftungsbesteuerung? „Es war immer klar, dass es keinen politischen Willen gibt, da etwas zu ändern.“ Die ÖVP bleibt allein mit ihrer Verteidigung des Finanzministers, auch FPÖ und Neos üben heftige Kritik an der fehlenden Aktenlieferung. Der Misstrauensantrag gegen Blümel bleibt aber erwartungsgemäß in der Minderheit. In der Causa Benko/Kika-Leiner prüft die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft nun, ob ein Anfangsverdacht vorliegt. Die Geschichte selbst ist schon länger bekannt: Es geht um den Verdacht, dass Thomas Schmid, damals Generalsekretär im Finanzministerium, das Bundesrechenzentrum veranlasst habe, einen Konkursantrag gegen Kika/Leiner zurückzuhalten, damit Verhandlungen über eine Übernahme des Unternehmens durch den Investor René Benko noch durchgeführt werden können. Das Onlinemedium Zackzack hat nun eine Chat-Nachricht von Schmids Nachfolger Dietmar Schuster veröffentlicht: „Vom Berg Athos hast du die Zustellung des Insolvenzantrags von Kika/Leiner durch das BRZ gebremst! Cool!!!“ Ob es tatsächlich einen Eingriff gegeben hat, ist nicht geklärt, das Bundesrechenzentrum bestreitet das. Und die damalige Kika/Leiner-Anwältin dementiert, dass es überhaupt einen Konkursantrag gegeben habe. [RNBM4] ("Die Presse", Print-Ausgabe,20.07.2021)
Blümel übersteht Misstrauensantrag
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Misstrauensantrag gegen Blümel abgelehnt: Koalition stimmte dagegen
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Sobotka mit Aktenlieferungen im U-Ausschuss unzufrieden (1.13/5)

56 Sitzungen,493 Stunden,105 Auskunftspersonen,2,7 Millionen Aktenseiten, elf Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof und elf Verfahren zu Beugestrafen lautet die statistische Bilanz des Ibiza-Untersuchungsausschusses. Rücktritte, Suspendierungen, Auseinandersetzungen zwischen Staatsanwaltschaften, Höchstgerichts-Urteile, „Entrüstungen“, „Unterstellungen“ und Strafanzeigen habe der Ausschuss ebenfalls gebracht, ergänzte Sobotka bei einer Pressekonferenz. Die Aktenlieferungen seien „nicht zufriedenstellend“ gewesen, meinte Sobotka. Es habe Verzögerungen gegeben, auch habe das Justizministerium bis heute etwa die Chats des früheren FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache nicht geliefert. Zudem seien die Grundrechte „massiv beeinträchtigt“ worden. Akten seien nicht geschwärzt worden, obwohl es seiner Meinung nach notwendig gewesen wäre, um Unbeteiligte zu schützen. So sieht Sobotka das Briefgeheimnis verletzt, durch Leaks an die Medien, aber auch durch das „Absenden“ bestimmter Akten an sich - konkret durch das Justizministerium, wie er auf Nachfrage sagte. Dass das von seinem Parteikollegen Gernot Blümel geführte Finanzressort dem Ausschuss zusätzliche Akten erst geliefert hatte, als der Verfassungsgerichtshof den Bundespräsidenten zur Exekution aufgefordert hatte, sah Sobotka auf Nachfrage zwar nicht prinzipiell als „Verhöhnung“ des Parlaments, aber er sei froh über die klaren rechtlichen Entscheidungen. Sobotka selbst stand als Vorsitzender wegen Befangenheitsvorwürfen unter Dauerbeschuss. Verfahrensrichter Wolfgang Pöschl hatte die Situation am Samstag im Ö1-“Mittagsjournal“ als „unangenehm“ bezeichnet - es wäre ihm lieber gewesen, „es wäre von Haus aus kein Anschein einer Befangenheit vorgelegen“. Er habe keinen inhaltlichen Zusammenhang gesehen, bekräftigte Sobotka - beim früheren BVT-U-Ausschuss, als er den Vorsitz abgegeben hat, sei die Situation eine andere gewesen, weil er als früherer Innenminister in der Verantwortung gewesen sei. Folgerichtig würde Sobotka auch bei einer etwaigen Fortsetzung des Ibiza-Ausschusses wieder am Vorsitzsessel Platz nehmen - sonst würde er sich auch einer „Dienstpflicht“ entziehen, meint er. Einmal mehr kritisierte Sobotka, dass er selbst immer wieder angezeigt worden sei, obwohl alles eingestellt worden sei. Man solle wohl die „3-D-Regel“ beachten - Deeskalieren, Datenschutz ernstnehmen, Disziplin an den Tag legen, empfahl der Präsident. „Dann brauchen wir weniger mit Strafanzeigen agieren.“ In Summe habe der U-Ausschuss jedenfalls „sicherlich eine ganze Menge“ gebracht, resümierte der Nationalratspräsident. Eine Kostendebatte lehnt er ab, denn die Demokratie dürfe nicht an den Kosten gemessen werden. Eine Reform der Verfahrensordnung müsse von den Fraktionen kommen. Bei Vorschlägen wie einer Liveübertragung im TV müsse man abwägen - für einen Politiker wäre das wohl kein Problem, bei einem Büromitarbeiter schaue es aber vielleicht anders aus. Insgesamt sprach Sobotka für das Parlament von einem „Jahr der Rekorde“. Obwohl man das Klima „da und dort als sehr kontroversiell und sehr intensiv“ betrachte - an 70 Sitzungstagen gab es immerhin 53 Ordnungsrufe -, habe sich im Großen und Ganzen inhaltlich oft ein gemeinsamer Nenner finden lassen. In krisenhaften Zeiten habe sich gezeigt, „dass das Parlament zu hundert Prozent in Aktion ist und dass auf den Parlamentarismus in Österreich Verlass ist“. Hervorgehoben wurden von Sobotka etwa der Kampf gegen Antisemitismus und die Bemühungen um das Ehrenamt in der Zivilgesellschaft. Die Parlamentssanierung sei nach derzeitigem Stand im Plan, sowohl was den Zeitplan als auch was den Kostenrahmen betrifft. Man setze auch zahlreiche Auslandsaktivitäten, so werden von 6. bis 8. September 115 Parlamentspräsidenten bei einer internationalen Parlamentarierkonferenz in Wien erwartet.
Sobotka mit Aktenlieferungen im U-Ausschuss unzufrieden
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Kritik am Justizministerium: Sobotka und der U-Ausschuss
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Sobotka mit Aktenlieferungen im U-Ausschuss unzufrieden
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Sobotka: "Dann brauchen wir weniger mit Strafanzeigen...
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Frankreichs Regierung beschloss neuen Gesundheitspass (1.12/5)

Die französische Regierung hat am Montag ein Gesetz zur Einführung eines Gesundheitspasses verabschiedet, mit dessen Hilfe die Impfbereitschaft in der Bevölkerung angekurbelt werden soll. Beim Betreten von Kultur- und Freizeiteinrichtungen muss ab Mittwoch per Gesundheitspass die vollständige Corona-Impfung, eine überstandene Corona-Infektion oder ein negativer Corona-Test nachgewiesen werden. Ab Anfang August ist der Pass auch beim Besuch von Restaurants und Bars Pflicht. Am Wochenende hatten Zehntausende Franzosen gegen die jüngsten Corona-Maßnahmen der Regierung demonstriert. Die Regierung sieht die Regelungen als unerlässlich im Kampf gegen eine vierte Corona-Welle. Am Sonntag hatten die Behörden rund 12.500 Neuinfektionen gemeldet, doppelt so viele wie eine Woche zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut Regierungssprecher Gabriel Attal um fast 125 Prozent auf jetzt 86 Fälle pro 100.000 Einwohner.
+++ 00:33 Corona-Ausbreitung in Hochwassergebieten befürchtet +++
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+++ 00:33 Corona-Ausbreitung in Hochwassergebieten befürchtet +++
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+++ 23:42 Frankreichs Regierung beschließt Einführung von Gesundheitspass +++
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Erster Schritt für Genehmigung von neuem AKW in Slowenien (1.11/5)

Slowenien hat den ersten Meilenstein für ein neues Atomkraftwerk gesetzt. Das Infrastrukturministerium hat am Montag eine Energiegenehmigung für den zweiten Reaktorblock in Krsko erteilt. „Das ist noch keine endgültige Entscheidung für die Investition“, betonte der slowenische Infrastrukturminister Jernej Vrtovec. Die Energiegenehmigung sei nur der erste Schritt, der den Weg für den Start von allen erforderlichen Verfahren und Dokumentationsvorbereitung öffne. Mit der erteilten Energiegenehmigung wird laut dem Minister auch eine breite öffentliche Diskussion in Gang gesetzt, nicht nur auf Expertenebene, sondern auch unter den Bürgern. Man wolle einen „möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens“ über die weitere Nutzung der Atomenergie erreichen, so der Minister bei einer Pressekonferenz in Ljubljana. Auf der Grundlage der Energiegenehmigung wird der Investor, das Staatsunternehmen Gen Energija, die nötigen Genehmigungsverfahren einleiten können. In diesem Rahmen werden unter anderem die raumplanlichen, umweltbezogenen, technischen und ökonomischen Kriterien geprüft. Erst nachdem ein gesellschaftlicher Konsens erreicht wird, werden laut dem Minister die Verfahren wie die Standortfestlegung, Einholung der Baugenehmigung, Investitionsentscheidung, Auswahl des Technologielieferanten und der eigentliche Bau beginnen. Geplant ist eine Anlage mit modernem Druckwasserreaktor mit einer Leistung von 1.100 MW, die jährlich fast 9.000 Gigawattstunden Strom erzeugen soll. Die Lebensdauer soll 60 Jahre betragen. „Es handelt sich um die modernste Technologie, für ein Kernkraftwerk der dritten Generation, das eine bestmögliche Sicherheit garantiert“, sagte der Minister und betonte, dass man die bestmögliche Technologie anstrebe, die es derzeit auf dem Markt gebe. Das Ziel sei, „die besten, aber auch bewährten Technologien“ einzusetzen, betonte auch der Direktor von Gen Energija, Martin Novsak. Der konkrete Standort in der Gemeinde Krsko, wo bereits das bestehende AKW steht, die Höhe der Investition, der konkrete Zeitplan oder die bevorzugte Technologie stehen aber noch nicht fest. Der Investor rechnet nach dem optimistischen Szenario damit, die Verfahren innerhalb von fünf Jahren zu beenden, der Bau selbst sollte weitere fünf Jahre dauern, sagte Novsak. Hinsichtlich des Widerstandes aus Österreich, wo man sich bereits gegen die Langzeitverlängerung der bestehenden Anlage widersetzt, betonte der Infrastrukturminister, dass man die Positionen des Nachbarlandes kenne und respektiere. „Jedes Land bestimmt allerdings seinen eigenen Energiemix“, meinte Vrtovec. Atomkraft sichere Slowenien eine saubere und sichere Energiezukunft bei gleichzeitiger Energieunabhängigkeit. „Ich kann mir die zukünftige Energieunabhängigkeit Sloweniens ohne Atomenergie nicht vorstellen“, sagte der Minister mit Blick auf die begrenzten Potenziale von erneuerbaren Energiequellen. Sloweniens Wasserpotenzial sei nicht so groß wie in Österreich, auch das Potenzial für die Windenergienutzung könne nicht mit Deutschland verglichen werden, fügte er als Beispiel hinzu. Vrtovec schloss eine Volksabstimmung über das zweite AKW nicht aus. Wenn die Öffentlichkeit ein Referendum fordere, sehe er kein Problem, dass sich „die Bürger dazu äußern“, sagte der Minister. Angesichts guter Erfahrungen mit dem ersten Reaktorblock zeigte er sich optimistisch, dass die Bewohner Sloweniens eine solche Entscheidung gut heißen würden. Slowenien hat vergangene Woche eine neue Klimastrategie bis 2050 verabschiedet, mit dem sich das Land langfristig auf die Kernkraft festgelegt hat, um die Klimaneutralität zu erreichen. Die Grünen in Österreich bezeichneten die Ankündigung Sloweniens zum Ausbau Krskos „aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar“. Für den bereits bestehenden Reaktor sei „noch immer keine Lösung für die Endlagerung des Atommülls“ gefunden worden - „trotzdem will Slowenien noch mehr Atommüll produzieren und damit weiter die nächsten Generationen belasten“, kritisierte der Anti-Atom-Sprecher Martin Litschauer. Hinzu komme, dass der Standort Krsko in einem „extrem gefährdeten Erdbebengebiet liegt und damit ganz Europa im Falle eines Unfalls zum Katastrophengebiet machen kann. Damit ist die Sicherheit vieler Länder bedroht und kann keine alleinige Frage Sloweniens sein“. FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch erklärte: „Spätestens jetzt müssen die Alarmglocken in Österreich und in der EU läuten. Der Ausbau des rund 40 Jahre alten Schrott-AKW muss mit allen Mitteln bekämpft werden.“ Slowenien müsse endlich Gegenwind aus Österreich und der EU erfahren.
Energiegenehmigung für neues Atomkraftwerk in Slowenien
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Erster Schritt für Genehmigung von neuem AKW in Slowenien
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Energiegenehmigung für neues Atomkraftwerk in Slowenien
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Microsoft-Hack: Die USA beschuldigen China (1.08/5)

Washington und die Partnerländer der Nato verurteilen Peking erstmals offiziell dafür, dass es Hackergruppen beauftrage und zahle. Auch den Angriff auf das E-Mail-System von Microsoft von Januar schreiben sie der chinesischen Regierung zu. Westliche Regierungen beschuldigen China, mit den Cyberattacken in Verbindung zu stehen. Zum ersten Mal hat Washington die chinesische Regierung öffentlich beschuldigt, mithilfe von Hackergruppen Angriffe im Cyberspace, insbesondere Ransomware-Attacken, auszuführen. Konkret schreibt die Regierung nun offiziell den im März publik gewordenen Angriff auf das E-Mail-System von Microsoft Peking zu. Diese Attacke auf den Microsoft-Exchange-Server hatte Hunderttausende Computer und Netzwerke weltweit verwundbar für Hackerangriffe gemacht. Spezialisten bei Microsoft sowie externe Cybersecurity-Experten gehen bereits seit längerem davon aus, dass die Angreifer aus China stammten und staatlich unterstützt wurden. Nun schloss sich auch die Regierung Biden diesem Urteil an – und ging noch einen Schritt weiter: Konkret beschuldigte sie das chinesische Ministerium für Staatssicherheit, Hacker für den Angriff auf Microsoft engagiert und bezahlt zu haben. «Ein Ökosystem mit Hackern» Es ist das erste Mal, dass Washington Peking so klar die Schuld an einem Cyberangriff zuschreibt. In den vergangenen Jahren hatten sich die jeweiligen amerikanischen Regierungen darauf beschränkt, derartige Anschuldigungen gegenüber China nur über externe Experten oder auf diplomatischen Kanälen verlautbaren zu lassen. Es war ein bemerkenswert anderer Kurs als derjenige, den man gegenüber Russland verfolgt: Washington macht Moskau seit Jahren öffentlich ganz konkrete Vorwürfe im Cyberspace, etwa mit Blick auf Manipulationen im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016 oder den im Dezember bekanntgewordenen Hackerangriff auf das IT-Unternehmen Solarwinds. Am Montag verurteilte nun der amerikanische Aussenminister Antony Blinken in einer Stellungnahme Chinas «unverantwortliches, störendes und destabilisierendes Verhalten im Cyberspace», welches eine grosse Bedrohung für Amerikas Wirtschaft und nationale Sicherheit darstelle. Das Ministerium für Staatssicherheit habe ein ganzes «Ökosystem mit kriminellen Auftragshackern» aufgebaut, die sowohl staatliche Ziele entgeltlich angriffen als auch Cyberverbrechen für ihren eigenen finanziellen Nutzen begingen. Der wirtschaftliche Schaden sei enorm, nicht nur für die USA. «Diese Auftragshacker kosten Regierungen und Geschäfte Milliarden von Dollar an gestohlenem geistigem Eigentum, Lösegeldzahlungen und Präventionsmassnahmen.» Die Vereinigten Staaten arbeiteten eng mit den Partnerländern zusammen, um derartige Angriffe künftig zu verhindern. Auch Kritik von der Nato Diese Partnerländer verurteilten am Montag ebenfalls die chinesischen Hackerangriffe im Allgemeinen und die Attacke auf Microsoft im Speziellen. Es war auch das erste Mal, dass die Nato China derart deutlich für einen Hackerangriff verurteilte: In einer Stellungnahme forderte das Transatlantikbündnis «alle Länder, einschliesslich China», dazu auf, «ihre internationalen Zusagen und Verpflichtungen einzuhalten und sich verantwortungsvoll im internationalen Raum zu verhalten, einschliesslich des Cyberspace». Ebenso gelang es den USA, dass sich Australien, Kanada, Japan, Neuseeland und Grossbritannien den Vorwürfen gegen China anschlossen. Auch die Europäische Union verfasste am Montag eine ähnliche Stellungnahme, schrieb darin den Microsoft-Angriff aber nicht direkt der Regierung zu. Stattdessen forderte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell Peking auf, zu verhindern, dass solche «Taten auf chinesischem Boden» geschähen. Folgen den Worten auch Taten? Allerdings bleibt weiter fraglich, ob den Anschuldigungen auch konkrete Taten oder Strafmassnahmen folgen werden. Die amerikanische Regierung und die Verbündeten kündigten zunächst keine Konsequenzen wie Sanktionen gegen China an. Gegen Russland hat Bidens Regierung in der Vergangenheit wegen Hackerangriffen bereits Sanktionen verhängt.
USA und Verbündete nehmen China wegen Hackerangriffen ins Visier
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Keine Zeit zum Feiern - Pogacar will Olympia-Gold (1.07/5)

Nicht einmal eine Woche nach dem Sieg bei der Tour de France will Tadej Pogacar erneut Geschichte schreiben. Der Slowene peilt den Sieg beim olympischen Rad-Straßenrennen am Samstag in Oyama an. Ein Rennergebnis aus dem Frühjahr macht dem Dauersieger zusätzlich Mut. Mit der großen Party will es für Pogacar einfach nicht klappen. Im vergangenen Jahr verhinderten die Corona-Beschränkungen die Feierlichkeiten, nach seinem nächsten Tour-Triumph steht diesmal gleich das nächste Highlight an. „Jetzt kommt Olympia und es gibt wieder keine Feier. Ich hoffe, nach den Spielen etwas Zeit für mich zu finden und einfach mal zu entspannen“, sagte Pogacar. Zwar ist unklar, in welcher Verfassung der 22-Jährige aus der Tour kommt. Doch die Chance auf Olympia-Gold will er sich nicht entgehen lassen. „Die gibt es nur alle vier Jahre, dieses Mal waren es sogar fünf. Ich werde für den Sieg fahren“, betonte der Jungstar. Mit Primoz Roglic haben die Slowenen noch einen weiteren Siegkandidaten im Team. Die Strecke mit 234 Kilometern und fast 5.000 Höhenmetern ist fast ein Abbild des Ardennen-Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich. Und der wurde 2020 von Roglic und in diesem Jahr von Pogacar gewonnen. „Wir müssen einmal sehen, wie die Regeneration läuft und ob ich den Jetlag gut wegstecke“, meinte Pogacar. Er sei auf jeden Fall super motiviert und freue sich auf die neue Erfahrung, sagte er, bevor er am Montag in den Flieger nach Tokio stieg. In Frankreich zeigte Pogacar herausragende Leistungen, die Zweifel nach sich zogen. Der französische Dopingjäger Antoine Vayer äußerte sich in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ skeptisch. „Pogacar verbessert Rekorde, die fast 20 Jahre lang unantastbar blieben. Im vergangenen Jahr war er an vier Bergen schneller als alle anderen in der Geschichte der Tour. In diesem kamen zwei neue Rekorde dazu“, sagte der 58-Jährige. Die Tour 2021 erinnere ihn an die Tour 1999, als der inzwischen überführte Amerikaner Lance Armstrong erstmals triumphierte. Dass Pogacar am Mont Ventoux einmal vom späteren Zweiten Jonas Vingegaard abgehängt wurde, hält Vayer für ein durchschaubares Spiel. „Er hat geschauspielert, genauso wie Armstrong damals. Der Radsport ist ein Kosmos, in dem jeder nur so tut, als ob.“ Bisher gibt es für ein Fehlverhalten von Pogacar keine Anzeichen oder gar Beweise. Zudem sind Zeiten an Bergen schwer einzuordnen, weil Dinge wie Taktik, Lage des Anstiegs oder das Wetter maßgeblichen Einfluss haben. Einen sinnvolleren Vergleichswert hätte man mit Pogacars Wattzahlen, die er aber nicht veröffentlichen will. Auch in den Medien wird Pogacars Leistung hinterfragt. „Die Herrschaft und die Zweifel“, schrieb „Le Parisien“. „Tadej Pogacars Umfeld hat in den dunklen Jahren, in denen allgemein viel betrogen wurde, zu oft eine rote Linie überschritten, als dass die Leistung, das Emporfliegen in den Bergen, die beeindruckenden Durchschnittswerte und die erbarmungslose Dominanz des Slowenen nicht hinterfragt würden“, meinte die französische Zeitung.
Keine Zeit zum Feiern: „Tourminator" Pogacar will auch Olympia-Gold
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Keine Zeit zum Feiern - Pogacar will Olympia-Gold
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Nächstes Ziel Olympia-Gold: Tour-Sieger Pogacar im Stress
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„Kronzeuge“ in Wiener Terror-Prozess befragt (1.07/5)

Am Montagnachmittag ist im Prozess gegen zwei mutmaßliche Foreign Fighter der radikalislamistischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), ihre beiden Ehefrauen und den in einem vorangegangenen Verfahren bereits zu 20 Jahren verurteilten früheren „Hassprediger“ Mirsad O. der „Kronzeuge“ der Anklage vernommen worden. „Ich habe sehr viele ermordete Menschen gesehen“, gab der Mann, der mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert am Zeugenstuhl Platz nahm, am Wiener Landesgericht an. Der Zeuge - ein gebürtiger Tschetschene - befindet sich im Zeugenschutzprogramm, seinen Angaben zufolge ist auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt. Er hatte sich 2013 nach Syrien begeben, vorgeblich um dort ein Auto zu verkaufen. Er schloss sich der Freien Syrischen Armee (FSA) an und hörte als Übersetzer den Funk der gegnerischen, aus Tschetschenien stammenden ISIS-Kämpfer (Islamischer Staat im Irak und in Syrien) ab, wie der IS bis Juni 2014 hieß. Nach kurzer Zeit wandte sich der Mann von der FSA ab, kehrte nach Österreich zurück und stellte sich den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung, um gegen tschetschenischstämmige Foreign Terrorist Fighter auszusagen. Der Zeuge trug dazu bei, dass Mucharbek T. - ein 33-jähriger Tschetschene, der 2002 als Jugendlicher nach Österreich gekommen war - in Graz zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, weil er als IS-Kämpfer in Syrien in Gräueltaten verwickelt war. Bei einer davon - der Erschießung von Bewohnern eines Hochhauses in der nordsyrischen Stadt Hraytan - soll Turpal I., der Hauptangeklagte im gegenständlichen Wiener Verfahren, beteiligt gewesen sein. Laut Anklage soll Turpal I. unter dem Kampfnamen Abu Aische sogar die verantwortliche IS-Kampftruppe angeführt und das Massaker angeordnet haben. Der „Kronzeuge“ kämpfte in seiner Einvernahme mit Erinnerungslücken: „Ich habe sehr viel vergessen, es ist viele Jahre her.“ Außerdem habe man „lange genug mit mir gearbeitet, damit ich diese Ereignisse vergesse“, meinte der Mann offenbar unter Verweis auf eine psychotherapeutische Behandlung. Er berichtete von Gräueltaten des gegnerischen IS, die er über Funk bzw. ein Fernglas mit Nachsichtgerät aus einer gewissen Entfernung mitbekommen habe: „Es gab auch schwangere Frauen, die getötet wurden. Ich war schockiert. Ich kann mich an die Einzelheiten jetzt nicht erinnern. Das ist schon sehr lange her, und ich werde auch immer älter.“ Zur Frage, ob Abu Aische mit dem Hauptangeklagten Turpal I. ident ist, hatte der „Kronzeuge“ im Ermittlungsverfahren zunächst erklärt, I. sei „bei Abu Aische“ gewesen. Zehn Tage später identifizierte er dann I. anhand eines Fotos als Abu Aische. Diesen Widerspruch erklärte der Zeuge vor Gericht mit einem Protokollierungsfehler. Von den Geschworenen explizit gefragt, ob er in dem Hauptangeklagten Abi Aische wieder erkenne, wurde der Zeuge in der Verhandlung nicht. Vor dem „Kronzeugen“ war Mucharbek T. als Zeuge befragt worden. Er erklärte in seiner Einvernahme, die ihm angelasteten strafbaren Handlungen hätten gar nicht stattgefunden: „Das sind alles erfundene Sachen.“ Er bestritt außerdem, dass Turpal I. den Kampfnamen Abu Aische getragen und sich als Anführer einer mörderischen Truppe hervor getan habe: „Nie im Leben hat er so geheißen.“ Turpal I. sieht sich bekanntlich als Opfer einer Verwechslung und will in Syrien lediglich das Grab seines im Syrien-Konflikt gefallenen Schwagers besucht haben. Für den mehrfachen österreichischen Meister im Taekwondo hatten im November 2018 in Belarus (Weißrussland) die Handschellen geklickt. Er kam in Auslieferungshaft, im darauf folgenden Frühjahr wurde Turpal I. der österreichischen Justiz übergeben. Am 24. April 2019 verhängte das Landesgericht Graz über den Terror-Verdächtigen die U-Haft. Am 5. Mai 2021 musste er enthaftet werden, weil die U-Haft laut Strafprozessordnung (StPO) zwei Jahre nicht übersteigen darf, falls bis dahin keine Anklageschrift eingebracht wurde und keine Hauptverhandlung begonnen hat. Das gilt selbst dann, wenn der Betroffene - wie im vorliegenden Fall - eines Kapitalverbrechens verdächtigt wird, das mit einer mehr als fünfjährigen Freiheitsstrafe bedroht ist (§178 Abs 1 2. Fall StPO). Turpal I. erschien daher zu seinem Prozess stets auf freiem Fuß - auch am heutigen Montag. Dabei hatte Staatsanwalt Johannes Winklhofer am vergangenen Donnerstag seine Festnahme erwirkt, doch das Landesgericht Graz wies am Samstag den Antrag auf Verhängung der U-Haft aus rechtlichen Gründen ab. Die Verhandlung wird am Dienstag fortgesetzt.
Verurteilter Foreign Fighter Zeuge in Wiener Terror-Prozess
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„Kronzeuge“ in Wiener Terror-Prozess befragt
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Wiener Terrorprozess: "Kronzeuge" schilderte Gräueltaten...
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Formel 1: Hamilton nach Verstappen-Crash rassistisch beleidigt (1.07/5)

Die Diskussion um Lewis Hamiltons Manöver in Silverstone kippte in den sozialen Medien in Beschimpfungen und Beleidigungen gegen den einzigen schwarzen F1-Piloten. Rekordweltmeister Lewis Hamilton ist während und nach dem Formel-1-Rennen in Silverstone mehrfach in den Sozialen Medien rassistisch beleidigt worden. Dies teilten die Formel 1, der Motorsport-Weltverband FIA und Hamiltons Rennstall Mercedes am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Beschimpfungen standen im Zusammenhang mit der Kollision des Engländers mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Der Niederländer schied aus, Hamilton gewann den Grand Prix. Die Rede war am Montag von rassistischen Mitteilungen wie "Affen-Emojis", die als Antwort auf einen Instagram-Post gesendet wurden, in dem Mercedes den Erfolg Hamiltons am Sonntag feierte. "Die Formel 1, die FIA und das Mercedes-AMG Petronas F1 Team verurteilen dieses Verhalten auf das Schärfste. Diese Leute haben keinen Platz in unserem Sport und wir fordern, dass die Verantwortlichen für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden", hieß es in der Erklärung. Solche Fälle seien inakzeptabel und müssten "aufgezeigt und beseitigt werden". Red Bull schloss sich an. "Wir verurteilen rassistische Beleidigungen jeglicher Art gegenüber unserem Team, unseren Konkurrenten und unseren Fans", erklärte der Rennstall. "Als Team sind wir angewidert und traurig über die rassistischen Beschimpfungen, die Lewis gestern nach der Kollision mit Max in den sozialen Medien ertragen musste." Dafür gebe es niemals eine Entschuldigung und die Urheber müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Hamilton ist der einzige schwarze Formel-1-Fahrer. Der siebenfache Weltmeister bezieht regelmäßig gegen Rassismus und Ausgrenzung Position. (APA/dpa)
TT-Kommentar: Fragwürdige Strafe für Hamilton nach Verstappen-Crash
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Titelkampf wird schmutzig: Verstappen muss sich erholen und giftet
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Seehofer: "Wir erleben eine unfassbare Tragödie" (1.04/5)

Innenminister Horst Seehofer spricht bei einem Besuch im Hochwassergebiet an der Ahr von einer "unfassbaren Tragödie". Der Wiederaufbau dürfte mehrere Milliarden kosten.
Flutkatastrophe| Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung
t-online.de

 

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Toni Garrn hat eine Tochter - Super-Model ist jetzt Super-Mama (1.03/5)

Bei diesen Genen kann das Kind nur hübsch werden... BILD erfuhr: Super-Model Toni Garrn (29) ist in der vergangenen Woche Mutter einer Tochter geworden. Ein Insider: „Alle sind wohlauf und glücklich.“ Vater ist Model und Hollywood-Schauspieler Alex Pettyfer (31, „Magic Mike“), mit dem Garrn seit Oktober verheiratet ist. Er half ihr auch während der Schwangerschaft. „Ich weinte ohne Grund, war bereits um 18 Uhr unfassbar müde und musste mitten in der Nacht etwas essen. Alex sprang dann aus dem Bett und holte mir Salzstangen.“ Nach einer BILD-Anfrage postete das Model auf Instagram die kleinen Füßchen ihrer Tochter. Zu dem Schnappschuss schrieb sie: „Die magischste Erfahrung meines Lebens brachte letzte Woche Luca Malaika in unsere Welt. Sie hat sofort unsere Herzen für immer gestohlen.“
Luca Malaika: Toni Garrn ist Mutter geworden
stern.de
Model ist Mutter einer Tochter geworden
stern.de

 

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Hochwasser-Schäden in Hallein noch unklar, Köstinger kritisiert NGOs (1.03/5)

Die Schäden durch die Sturzflut in der Halleiner Innenstadt werden in die Millionenhöhe gehen. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger ist sich sicher, dass die Katastrophe verhindert hätte werden können. Die Schuld sieht sie bei NGOs, die einen Hochwasserschutz durch Einsprüche verzögert hätten. Hallein – In der Stadt Hallein laufen die Aufräumarbeiten nach der Sturzflut am Samstagabend weiter auf Hochtouren. Auch am Montag war das ganze Ausmaß des Schadens noch nicht abschätzbar. Am Vormittag konnten noch immer 50 Personen nicht in ihre Häuser und Wohnungen, wobei 30 davon nur vorsorglich evakuiert worden waren, weil im Ortsteil Gamp die Gefahr von Muren noch nicht gebannt ist. Unterdessen ist eine Diskussion darüber ausgebrochen, ob Schäden hätten verhindert werden können. Wie Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) am Montag zur APA sagte, dürften die durch den ausufernden Kothbach angerichteten Schäden in die Millionen gehen. "Es liegt aber noch keine vollständige Aufstellung vor. Es wird Wochen bis Monate dauern, um das tatsächlich in Euro beziffern zu können". Alleine aufseiten der Stadt seien etwa das Keltenmuseum, die Salzberghalle und das Keltenmuseum betroffen. Teile der Sommerrodelbahn und der Lifttrasse am Zinkenkogel wurden durch Muren weggerissen, Straßen und Plätze in der Stadt verlegt und teilweise Asphalt und Pflaster zerstört. Auch drei gemeindeeigene Autos sind kaputt. "Aus dem privaten Bereich werden noch laufend Schäden gemeldet", sagte Stangassinger. Er habe noch am Sonntag Kontakt mit dem für die Schadensabwicklung zuständigen Verantwortlichen des Landeskatastrophenschutzes aufgenommen. "Wir werden die Bewohner auf Wunsch dabei unterstützen, die Anträge auf Hilfe beim Land zu stellen." „So eine Entscheidung muss man natürlich schnell treffen und ich bin einfach losgerannt.“ Alexander Eisenmann hat am Samstag bei der Sturzflut in seiner Heimatstadt Hallein zwei Menschen geholfen, sich aus dem reißenden Wasser zu retten. Er sei gerade damit beschäftigt gewesen, seine Haustür gegen eindringendes Wasser zu sichern, als sein Sohn gerufen habe. „Papa, da treibt jemand ab“, erzählte Eisenmann dem Sender Kronehit. Es handelte sich dabei um seine Nachbarn. Der Retter zögerte nicht und das „sehr wohl in dem Wissen, dass wahrscheinlich gegen die Kraft des Wassers kein Kraut gewachsen ist“. Auf dem im Internet vielfach angeklickten Video ist zu sehen, wie die drei Menschen zum Glück in einen Hof getrieben wurden. „Hätte es uns weiter Richtung Kothbach getrieben, hätten wir wenig machen können dagegen“, ist sich Eisenmann sicher. Bei der von viel Adrenalin unterstützten Rettungstat habe er sich Schürfwunden am Unterschenkel zugezogen, so Eisenmann in dem Sender. Zur Freude der Familie, deren Haus schwer beschädigt wurde, tauchte am Sonntag ihre Katze unversehrt auf. Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und YouTube (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Im Laufe des Montags wird ein Geologe aus der Luft beurteilen, wann jene 30 Bewohner in ihre Häuser zurück können, die aus Sicherheitsgründen im Ortsteil Gamp evakuiert worden sind. "Die Gebäude sind nicht beschädigt, jetzt muss aber geklärt werden, ob die Gefahren von Muren gebannt sind." 📽 Video| ÖVP sieht Mitschuld von Umweltaktivisten Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Um 13.00 Uhr soll der Krisenstab zum nächsten Mal tagen. In der Altstadt seien Häuser und Wohnungen von einer Handvoll Bewohnern unbewohnbar – entweder weil Wasser, Schlamm und Geröll massive Schäden angerichtet haben, oder weil geprüft werden muss, ob die Statik noch in Ordnung ist. Schon einmal, im Jahre 1976, hat der Kothbach große Teile der Innenstadt verwüstet.2014 hat die Lawinen- und Wildbachverbauung ein Schutzkonzept eingereicht,2016 war die Finanzierung durch Bund und Land gesichert. Mit dem Bau des sechs Millionen Euro teuren Projekts wurde allerdings nach einem Einspruch des Naturschutzbundes verzögert erst im Vorjahr begonnen. Die Naturschützer sahen das Landschaftsbild in Gefahr, die Einsprüche wurden später vom Verwaltungsgerichtshof abgewiesen. Nach Ansicht von der auch für Hochwasserschutz zuständigen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hätten die Unwetter-Schäden in Hallein verhindert werden können. "In Österreich funktioniert der Hochwasserschutz grundlegend gut", sagte Köstinger am Montag in Brüssel vor dem Treffen mit ihrem EU-Amtskollegen. Aber Hallein hätte gezeigt, dass die Beeinspruchung eines Schutzprojektes durch den Naturschutzbund, langfristig auch zu Katastrophen führen könne. "Hallein wäre zu verhindern gewesen, wenn dieses bewilligte und ausfinanzierte Projekt gebaut worden wäre", betonte Köstinger. Es sei an der "Zeit für Schutzprojekte dieser Art auch andere Rahmenbedingungen an den Tag zulegen, was vor allem auch die Möglichkeit von Parteienstellung und Einsprüchen betrifft". Das Hochwasser hat am Wochenende in Salzburg vor allem im Pinzgau und in der Stadt Hallein schwere Sachschäden angerichtet. Das engmaschige Netz an Schutzbauten im Bundesland dürfte allerdings Schlimmeres verhindert haben. "Gerade im Oberpinzgau, aber auch in Maria Alm und Leogang haben wir viele Zubringerbäche, deren Rückhaltebecken randvoll mit Holz und Geschiebe sind", sagte Leonhard Krimpelstätter, der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Salzburg, am Montag zur APA. Die jüngsten Investitionen (in den vergangenen 15 Jahren wurden in Salzburg Hochwasserschutzprojekte um 750 Millionen Euro umgesetzt) hätten sich bezahlt gemacht. "Die Auffangbecken sind voll mit Holzmassen, die so nicht weitertransportiert worden sind." Auch die Überlaufflächen entlang der oberen Salzach im Pinzgau hätten eine Vielzahl von Schäden verhindert. "Es ist vor allem in landwirtschaftlichen Bereichen zu Überflutungen gekommen. Natürlich wurde Infrastruktur wie Straßen oder Bahngleise beschädigt. Aber die Orte sind bis auf wenige Ausnahmen hochwasserfrei geblieben", sagte Krimpelstätter. Das Schutznetz im Bundesland sei dabei aber noch nicht fertig. Die Homepage der Wildbach- und Lawinenverbauung listet alleine für Salzburg eineinhalb Dutzend Projekte mit einer Investitionssumme von über einer Million Euro auf. Dazu kommen noch die Vorhaben der Bundeswasserbauverwaltung entlang der Flüsse. "Eine Restgefährdung wird es immer geben." Eine Herausforderung sei, dass Extremereignisse sehr punktuell und nicht vorhersagbar auftreten. "Wäre das Gewitter in Hallein drei Kilometer weiter weg niedergegangen, wären die Schäden in der Altstadt wohl nicht aufgetreten." Doch selbst beim bestem Schutz: "Es wird immer ein Ereignis geben, das größer ist", sagte Krimpelstätter. "Klimaschutz und Hochwasserschutz sind kein Entweder-oder", meinte Köstinger. Es brauche beides. "Die Investition in Schutzmaßnahmen für Menschen und Güter hat hohe Priorität. Die Menschen an Ort und Stelle haben nicht das geringste Verständnis für Einsprüche von NGOs, die jahrelange Verzögerungen bei Schutzprojekten zur Folge haben", sagte die Ministerin der APA. Wie groß der Schaden für die Landwirtschaft sei, könne sie noch nicht sagen. Derzeit laufe die Schadenserhebung, so die Landwirtschaftsministerin. Bei den Hagelunwettern in Oberösterreich und Niederösterreich vor ein paar Wochen lag der Schaden bei ungefähr 50 Millionen Euro und das "innerhalb kürzester Zeit". "Jetzt zu sagen, dass das Projekt aufgrund eines Einspruchs nicht schon fertig ist, ist Abschieben von Verantwortung", sagte Hannes Augustin, Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbunds, hingegen zur APA. Man habe nur einen Teil des Projekts kritisch gesehen. "Die von uns vorgeschlagen Alternative hätte eine natürliche Geländekuppe ausgenutzt. Es hätte weniger Stahl und Beton verbaut werden müssen, der Schutz wäre aber gleich wirksam und gleich teuer gewesen." Das Projekt sei aber nicht umgesetzt worden, weil ein Eigentümer den Grund nicht zur Verfügung stellen wollte. "Man hätte hier nachdrücklicher versuchen können, den Grund zu bekommen", so Augustin. "Ich halte nichts von Schuldzuweisungen", sagte dazu Bürgermeister Stangassinger. "Tatsache ist, dass das Projekt verzögert worden ist. Hätte man es wie geplant begonnen, wären heute zwei Drittel der Maßnahmen umgesetzt gewesen. Die Innenstadt würde dann jetzt anders ausschauen." Im Einzugsbereich des Kothbachs fließen drei Bäche zusammen. Bei zwei werden nun Retentionsbecken geschaffen, beim dritten soll Wasser bei Unwettern durch einen aufgelassenen Salinenstollen in die Salzach abgeleitet werden. "Wichtig ist jetzt, das der Bach in Zukunft kein drittes Mal über die Ufer tritt." (APA) Der Zivilschutzalarm für Mittersill im Salzburger Pinzgau ist am Montagvormittag beendet worden. Die Wasserhöhe sowohl in der Salzach als auch in den Retentionsbecken ist ausreichend zurückgegangen, teilte das Land in einer Aussendung mit. Allerdings seien die Werte laut Katastrophenschutz noch überdurchschnittlich, die Lage werde deshalb weiter genau beobachtet. Ein Chemiker des Landes prüfe momentan, ob Verunreinigungen im überfluteten Gewerbegebiet aufgetreten sind. Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Bei den Salzburger Festspielen wurde ein „Jedermann“-Besucher trotz Vollimmunisierung p... Während die Zahl der Toten nach den verheerenden Fluten steigt, versuchen sich die Mens... Die Bezirke Kufstein und Kitzbühel haben eine Katastrophennacht hinter sich. Menschen m... Bereits zwei Tage vor dem verheerenden Unwetter im Westen Deutschlands hat der Deutsche... Nach den starken Unwettern und den Überschwemmungen beruhigt sich die Lage in Niederöst...
Kritik an NGOs bei Hochwasserschutz-Projekten
tt.com
Hallein: Schäden in Millionenhöhe?
diepresse.com

 

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Katastrophenschutz in Deutschland: Den Warnknopf drückt der Landrat (1.03/5)

Nach der Unwetterkatastrophe mit mehr als 160 Toten stellt sich die Frage, ob mancherorts zu spät vor der Gefahr gewarnt und evakuiert wurde. Ein Blick auf die Aufgabenverteilung im deutschen Katastrophenschutz verdeutlicht, dass es hier keine zentrale Verantwortung gibt. Geplant, gewarnt und organisiert wird von unten nach oben. Für den Bevölkerungsschutz im Kriegsfall gibt es in Deutschland das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Wenn aber Überschwemmungen drohen oder der Wald brennt, wenn giftige Dämpfe aus einer Industrieanlage entweichen oder eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft wird, ist die Bewältigung der Situation dagegen Aufgabe der Länder und Kommunen. Wie sie diese Aufgaben im Einzelnen erfüllen, regeln die Landesgesetze zum Brand- und Katastrophenschutz. Hier gibt es zum Teil Unterschiede. Generell gilt, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen, können die Länder Unterstützung vom Bund erhalten, etwa von der Bundespolizei, von der Bundeswehr oder vom Technischen Hilfswerk (THW). Das BBK stellt den Ländern und Kommunen zudem mit der Warn-App Nina eine Plattform zur Verfügung, mit der sie Warnmeldungen an die Bürger in ihrer Region schicken können. Außerdem schult das BBK in seiner Akademie in Ahrweiler Mitarbeiter aus Landratsämtern und andere Akteure des Katastrophenschutzes für ihre Aufgaben. Ein zweiter Standort der Bundesakademie im Osten Deutschlands ist geplant. Auch mit Blick auf durch den Klimawandel häufiger auftretende Extremwetterlagen, Dürre- und Waldbrandgefahren hat das BBK, das dem Bundesinnenministerium untersteht, vor einigen Monaten zwei Förderprogramme aufgelegt: Mit 88 Millionen Euro sollen die Länder beim Aufbau und der Ertüchtigung von Sirenen unterstützten werden.53 Millionen Euro stellt der Bund ihnen für Trinkwassernotbrunnen zur Verfügung. Das sind Brunnen, die auch eine eigene Notstromversorgung haben. Sie können gebraucht werden, wenn die Versorgung mit Trinkwasser durch Überflutungen, ein Erdbeben, einen militärischen Angriff oder etwa auch aufgrund einer Cyberattacke auf die kritische Infrastruktur eingeschränkt ist. Über den Deutschen Wetterdienst, der dem Bundesverkehrsministerium untersteht, und das gemeinsame Hochwasserportal der Länder erhalten die öffentlich-rechtlichen Medien sowie alle Landräte und Bürgermeister Informationen über heraufziehende Unwetter und Hochwassergefahren. Auf dieser Grundlage müssen die Verantwortlichen in Kreisen und kreisfreien Städten als Untere Katastrophenschutzbehörden dann entscheiden, wann, auf welchem Wege und mit welchen Handlungsempfehlungen sie die Bevölkerung auf Gefahren hinweisen. Auch die Entscheidung darüber, welche lokal verfügbaren Einsatzkräfte – etwa der Feuerwehr – in Bewegung gesetzt werden und ob zusätzliche Kräfte aus anderen Landesteilen angefordert werden, wird hier getroffen. Bei drohendem Starkregen eine allgemeine bundesweite Schwelle zu definieren, ab der sofort evakuiert werden muss, halten Praktiker für realitätsfern. Denn nicht nur die Regenmenge entscheidet über mögliche Überschwemmungen, auch die Frage, wie der Boden beschaffen ist und ob es sich um eine Gebirgslandschaft handelt, spielt hier eine Rolle. Die Obere Katastrophenschutzbehörde gehört zu den jeweiligen Landesinnenministerien. Sie ist in größeren Schadenslagen Ansprechpartner für die Landräte und kann über das beim BBK angesiedelte Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern zusätzliche Hilfe aus anderen Ländern anfordern. Auf diesem Wege sowie über die Bundesverbände der Hilfsorganisationen wurden in den vergangenen Tagen beispielsweise Krankenwagen, Betreuungspersonal, Container und Feldbetten aus Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen in die Katastrophengebiete im Westen geschickt.
Dieser SMS-Dienst soll besser vor Katastrophen schützen
rnd.de
Fehlende Vorwarnung oder mangelnde Umsetzung? Wo die Warnkette ins Stocken geriet
rnd.de

 

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++ Vierte Corona-Welle in Frankreich ++ (1.03/5)

In Frankreich hat nach Darstellung der Regierung die vierte Welle der Pandemie begonnen. Die US-Seuchenbehörde CDC ruft die höchste Reisewarnstufe für Großbritannien aus. Die Entwicklungen vom Montag zum Nachlesen.
USA warnen vor Reisen nach Großbritannien
n-tv.de

 

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„Es ist wichtig, jetzt erstmal die Profis ranzulassen“ (1.03/5)

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet darum, als Helfer nicht einfach in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete zu fahren. Die Menschen vor Ort werden durch Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, Feuerwehr und des THW versorgt. Vielerorts wird die Hilfe lokal organisiert und koordiniert. Wer helfen möchte, kann eine Geldspende auf das Spendenkonto des DRK überweisen, Stichwort: Hochwasser.
Nach dem Hochwasser: Wer hat bei der Frühwarnung versagt?
nzz.ch

 

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Wie gefährlich ist das englische Experiment? (1.03/5)

Durch den Wegfall aller Corona-Restriktionen nimmt die britische Regierung bewusst 100.000 oder mehr Infektionen pro Tag in Kauf. Sie hofft, dass das englische Gesundheitssystem das Experiment "Freedom Day" verkraften kann, es könnte aber auch in einem Desaster enden - auch für den Rest der Welt. In der Nacht zum Montag wurden in England fast alle einschränkenden Corona-Maßnahmen beendet. Schottland, Wales und Nordirland machen zwar nicht mit, sind aber indirekt betroffen. In Folge des "Freedom Day" werden in Großbritannien die ohnehin schon rapide steigenden Infektionszahlen noch schneller nach oben gehen, mehr Menschen ins Krankenhaus kommen oder sterben, mehr Infizierte an Langzeitfolgen leiden. Wie stark das Gesundheitssystem unter Druck geraten wird, kann die Regierung in London nur schätzen, sie hofft, mit 100.000 Fällen täglich oder mehr die Lage noch beherrschen zu können. Das Experiment mit vielen Millionen Engländern könnte aber auch schon bald außer Kontrolle geraten. Die Zahlen steigen in Großbritannien bereits seit Wochen an, die hochansteckende Delta-Variante ist inzwischen für nahezu 100 Prozent der Infektionen verantwortlich. Kamen noch Mitte Mai im 7-Tage-Schnitt rund 100 Covid-19-Patienten ins Krankenhaus, sind es jetzt mehr als 600. Auch die registrierten Todesfälle haben von rund 5 auf 40 zugelegt. Noch ist der Anstieg aber moderat und die Werte weit von den Höchstständen im Januar entfernt, als Großbritannien im 7-Tage-Schnitt mehr als 4000 Hospitalisierungen und fast 1300 Corona-Tote zählte. Mit dem Wegfall der Einschränkungen in England wird sich die Entwicklung deutlich beschleunigen. Die Modellierung der Regierungsbehörde Scientific Advisory Group for Emergencies (SAGE) erwartet den Höhepunkt der jetzt frei rollenden dritten Corona-Welle frühestens Mitte August mit pro Tag 100.000 Neuinfektionen,1000 bis 2000 Krankenhauseinweisungen und 100 bis 200 Toten. Dabei gäbe es aber immer noch viele Unsicherheiten, schreibt " Newscientis t". Unter anderem machten kleine Unterschiede bei der Wirksamkeit der Impfstoffe einen großen epidemiologischen Unterschied und möglicherweise gäbe es in Großbritannien mehr Ungeimpfte als angenommen, da die Ergebnisse der Anfang des Jahres durchgeführten Volkszählung in England, Wales und Nordirland noch nicht vorlägen. Der größte Unsicherheitsfaktor sind SAGE zufolge aber die Menschen selbst. Denn bei der Modellierung gingen die Wissenschaftler davon aus, dass sich deren Verhalten nicht schlagartig, sondern langsam im Laufe der Monate verändert. Das heißt, dass sie sich - wie immer noch vorgeschrieben - selbst isolieren, wenn sie Kontakt zu einem Infizierten hatten oder Symptome zeigen, freiwillig Masken tragen oder im Homeoffice arbeiten. Im schlimmsten Fall rechnet die Modellierung mit bis zu 4800 täglichen Hospitalisierungen. Modellierungen der Universität von Warwick kommen zu sehr ähnlichen Resultaten. Die Begeisterung für den "Freedom Day" hält sich in der breiten Bevölkerung trotz der vielen gezeigten Partybilder laut einer Umfrage der britischen Statistikbehörde in Grenzen.54 Prozent der Befragten gaben an, sich deswegen Sorgen zu machen,20 Prozent von ihnen sind sehr besorgt.87 Prozent der erwachsenen Engländer wollen sich an die Selbstisolierung halten, rund zwei Drittel (64 Prozent) möchten beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln weiter Masken zu tragen.60 Prozent sagten, auch nach Aufhebung der Beschränkungen überfüllte Orte zu meiden. Modellen der London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) nach könnte eine 20-prozentige Reduzierung der oben genannten Maßnahmen bis zum Jahreswechsel zu 82.000 Krankenhauseinweisungen und 9000 Todesfällen führen. Bei 80 Prozent sind es 160.000 Hospitalisierungen und 9000 Tote. Boris Johnsons Regierung hat die Bevölkerung zwar zur Vorsicht gemahnt, hofft aber vor allem, das die relativ hohe Impfquote Großbritanniens eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert. Tatsächlich steht das Land diesbezüglich schon recht gut da. Am vergangenen Samstag waren den offiziellen Zahlen zufolge 68,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung durchgeimpft,87,9 Prozent erhielten die erste Dosis. Die Impfbereitschaft der Briten ist der Statistikbehörde nach wie vor hoch und hat sogar noch etwas zugenommen. Demnach sagen 96 Prozent aller Erwachsenen schon eine Impfung erhalten zu haben oder dazu bereit zu sein. Auch bei den 16- bis 29-Jährigen ist die Bereitschaft mit 90 Prozent sehr hoch, Ende Dezember wollten sich in dieser Altersgruppe nur 63 Prozent impfen lassen. Der Anteil der Verweigerer und Unentschiedenen ist mit 4 Prozent dagegen sehr gering. Laut Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) haben die Impfungen bis zum 19. Juni rund 7,15 Millionen Ansteckungen und etwa 27.200 Covid-19-Tote verhindert. Andererseits ist nach wie vor rund ein Drittel gar nicht oder nur unzureichend geschützt. Laut einer PHE-Studie verhindern die Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca nach der ersten Dosis nur zu 33 Prozent eine symptomatische Erkrankung durch die Delta-Variante. Erst nach der zweiten Spritze schützen die Vakzine zu rund 90 Prozent vor einer Hospitalisierung. Die Impfquote ist auch nicht überall so hoch wie im Landesdurchschnitt. So ist ausgerechnet London die Region Englands mit der schlechtesten Impfquote. Dort sind nur 46,1 Prozent durchgeimpft und lediglich 64,9 Prozent haben wenigstens die erste Dosis erhalten. Da bis Mitte April die über 50-Jährigen priorisiert waren, sind vor allem jüngere Briten noch ohne ausreichenden Impfschutz. Entsprechend steigen laut Statistikbehörde die Neuinfektionen besonders bei den 16- bis 24-Jährigen steil an. Vor rund einem Monate wurden in dieser Altersgruppe nur knapp 0,5 Prozent positiv getestet, jetzt sind es 2,4 Prozent. Auch bei den 12- bis 15-Jährigen ist eine deutliche Zunahme zu erkennen, bei den jüngeren Kindern zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Den geringsten Anstieg verzeichnen die über 70-Jährigen, von denen aktuell nur 0,2 Prozent positiv getestet werden. Bei den 50- bis 69-jährigen Briten ist der Anteil mit 0,5 Prozent ebenfalls noch relativ niedrig. Jenny Harris, die Leiterin der britischen Gesundheitsbehörde, sagt zwar, es sei ermutigend, dass die steigenden Neuinfektionen aufgrund des erfolgreichen Impfprogramms offenbar nach wie vor nicht zu entsprechend mehr Hospitalisierungen und Todesfällen führe. Wie die Modellierungen zeigen, können die Impfungen dies aber auch nicht vollständig verhindern. Dies liegt vor allem daran, dass die Vakzine eben nicht zu 100 Prozent schwere Erkrankungen verhindern können. Und weil die Vakzine bei den alten Menschen nochmal wesentlich weniger effektiv sind, haben sie nach wie vor das höchste Risiko ins Krankenhaus zu kommen oder an Covid-19 zu sterben. Ähnlich sieht es bei anderen vulnerablen Gruppen mit geschwächtem Immunsystem durch Vorerkrankungen aus. Das sieht man auch an den PHE-Daten zu Infektionen mit der Delta-Variante. Von allen vom 1. Februar bis 21. Juni erfassten 257 Delta-Toten waren 231 älter als 50 Jahre. Und wie bei der Altersgruppe anzunehmen ist, waren unter ihnen etliche Geimpfte.42 von ihnen hatten die erste Dosis erhalten,116 waren sogar schon doppelt geimpft. Von den jüngeren Todesfällen hatten lediglich drei die erste und zwei beide Dosen erhalten. Bei den Hospitalisierungen ist die Mehrheit der eingewiesenen Erkrankten dagegen jünger als 50 Jahre, von 1904 Intensivpatienten waren lediglich 615 älter. Von den 1283 unter 50-Jährigen waren allerdings 987 ungeimpft, nur 48 hatten beide Dosen erhalten. Trotz der - zu erwartenden Durchbrüche - sind die Impfungen also gerade bei gesunden jüngeren Menschen auch gegen die Delta-Variante sehr effektiv. Bei extremen Fallzahlen wie sie in England zu erwarten sind, ist aber trotz allem mit einem deutlichen Anstieg der Hospitalisierungen und Todesfällen zu rechnen. Zwar trifft es selten Jüngere, aber sie geben das Virus an die sehr alten Menschen und andere vulnerable Gruppen weiter. Wie die Modellierungen zeigen, ist eine nicht mehr vertretbare Zahl von Corona-Toten und -Hospitalisierungen nicht auszuschließen. Das sieht auch das SAGE-Mitglied Neil Ferguson so, der früher die britische Regierung beriet.100.000 Fälle und 1000 Krankenhauseinweisungen seien so gut wie sicher, sagte er der BBC. Dieses Niveau halten zu können, wäre schon ein Erfolg. Ferguson hält aber auch doppelt so hohe oder noch höhere Werte für möglich. Bei 2000 bis 3000 Hospitalisierungen müsse man möglicherweise wieder auf die Bremse treten, sagt er. Trotzdem glaubt er, dass selbst im schlimmsten Fall die Zahlen spätestens Ende September wieder sinken werden. Die Bevölkerung habe dann einen hohen Grad der Immunisierung erreicht, sagt Furguson. Neben den Impfungen werden dafür die vielen Infektionen verantwortlich sein. Daraus resultiert dem Epidemiologen zufolge ein anderes Problem für das Gesundheitssystem.500.000 weitere Menschen könnten dann an Long-Covid leiden, sagt er. Ferguson sieht aber noch eine weitere Gefahr heraufziehen. Er fürchtet, es könnte im Dezember oder Januar eine Grippesaison bevorstehen, die in den Auswirkungen ähnlich verheerend wie die Corona-Pandemie in diesem Jahr sein könne. Was der Epidemiologe nicht erwähnt: Das englische Experiment ist auch eine Bedrohung für die gesamte Welt. Rund 1200 Wissenschaftler, die einen offenen Brandbrief an Premier Johnson veröffentlicht hatten, warnen vor neuen Mutanten, die angesichts der enorm hohen Fallzahlen entstehen könnten. "Jede Mutante, die geimpfte Menschen infizieren kann, hat einen großen Selektionsvorteil und kann sich ausbreiten", sagte Professorin Christina Pagel vom Forscherteam an der UCL London auf einem virtuellen Gipfeltreffen . "Und aufgrund unserer Position als globaler Reiseknotenpunkt wird sich jede Variante, die in Großbritannien vorherrschend wird, wahrscheinlich auf den Rest der Welt ausbreiten - wir haben es bei Alpha gesehen, und ich bin absolut sicher, dass wir zum Anstieg von Delta beigetragen haben."
Wegen Corona-Welle: US-Behörde warnt vor Reisen nach Großbritannien
rnd.de

 

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Aufatmen an der (1.03/5)

In Bayern entspannt sich die Lage vielerorts, auch für die Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen gibt es Entwarnung. NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesinnenminister Seehofer machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. Nach den Unwettern im Westen Deutschlands haben sich Bundesinnenminister Horst Seehofer und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet an der Steinbachtalsperre in Euskirchen ein Bild von der Lage gemacht. Laschet erklärte, die Situation an der Sperre habe sich entspannt. Ein Bruch habe an dieser Stelle verhindert werden können. Es bestehe nun die Chance, "dass sich die Lage endgültig entspannt". Bereits zuvor hatte die Bezirksregierung Köln mitgeteilt, ein Dammbruch sei nicht mehr zu befürchten. Der Rhein-Sieg-Kreis erklärte, die Evakuierungsmaßnahmen für Swisttal und Rheinbach könnten nun aufgehoben werden. Dort hatten die Bewohner in einigen Ortsteilen ihre Wohnungen verlassen müssen. Innenminister Seehofer sprach angesichts der Unwetter und ihrer Folgen von einer "unfassbaren Tragödie". Er lobte die "erstklassige Leistung" der Helfer. Ein solches Ereignis sei "zuallererst eine Stunde für die Hilfe und für die Solidarität". Mit Blick auf die Debatte über den Katastrophenschutz erklärte er, dessen föderale Struktur sei richtig. "Zentralismus verbessert hier gar nichts." Laschet sagte, es müsse analysiert werden, wie Katastrophen-Meldungen besser gemacht werden könnten. Nach der Hochwasser-Katastrophe hatte es Kritik gegeben, die betroffenen Menschen seien unzureichend oder nicht früh genug gewarnt worden. Die schwer von den Unwettern betroffene Stadt Erftstadt informierte unterdessen, dass die Bundesstraße 265 komplett geräumt sei. Dabei seien keine Toten entdeckt worden. Die Abbruchkante in der Gemeinde ist hingegen weiterhin Risikogebiet. Ein gewaltiger Erdrutsch infolge der Unwetter hatte dort Straßen und Häuser mitgerissen. Ein weiteres Nachrutschen von Erdmassen sei jederzeit möglich, sagte Bürgermeisterin Carolin Weitzel dem WDR. Derzeit werden der Krater und die angrenzenden Gebiete mit Drohnen überwacht. Aus Bayern kamen gute Nachrichten. So sinken etwa die Pegelstände in Passau, die befürchtete Hochwasser-Katastrophe im Südosten des Bundeslandes ist ausgeblieben. Da es keine relevanten Niederschläge mehr gegeben habe und es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auch in den kommenden Tage keine relevanten Flächenniederschläge geben werde, sei von einer weitergehenden Entspannung auszugehen, teilte der Hochwassernachrichtendienst Bayern mit. "Die Wellen laufen ab", hieß es im Lagebericht des Warndienstes. In Passau war in der Nacht zum Montag der Wasserstand der Donau nur noch gering gestiegen. Einzelne Bereiche der Stadt wurden zwar überschwemmt. Von katastrophalen Zuständen sei man aber zum Glück noch entfernt, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr rechnet damit, dass am Abend oder spätestens am Dienstag die Aufräumarbeiten beginnen können. Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land konnten die Menschen aufatmen. "Die Nacht verlief ruhig", hieß es bei der Feuerwehr. Die Helfer seien mit Aufräumarbeiten beschäftigt. In der Region hatte die Wucht des Wassers am Wochenende mit voller Kraft zugeschlagen, weil der Fluss Ache über die Ufer trat. Mehr als 160 Menschen mussten in der Urlaubsregion rund um den Königssee aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden, wie eine Sprecherin des Landratsamtes sagte. Die Nationalparkverwaltung warnte in der bei Touristen beliebten Region weiter vor Unternehmungen. Die Zahl der bestätigten Todesopfer wegen der verheerenden Überflutungen stieg auf mehr als 160. Im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz sind nach Polizeiangaben vom Morgen 117 Todesopfer zu beklagen,749 wurden verletzt. In Nordrhein-Westfalen starben mindestens 46 Menschen, in Bayern kam ein Mensch ums Leben.
Nach dem Hochwasser: Wer hat bei der Frühwarnung versagt?
nzz.ch

 

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Rapid will vor Prag-Duellen nicht „goschert“ sein (1.03/5)

Die zwei Spiele in der Champions-League-Qualifikation gegen Sparta Prag könnten das Schicksal von Rapid in dieser Saison wesentlich bestimmen. Überstehen die Grün-Weißen die 2. Runde, ist zumindest die Europa-League-Gruppenphase fix, die vieles erleichtern würde. Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic sah vor dem Hinspiel am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF 1) in Wien leichte Vorteile für den tschechischen Vizemeister. Auch gegenüber Salzburg wolle Rapid „nicht goschert sein“. Der Umbruch beim österreichischen Serienmeister, der einige zentrale Spieler und Trainer Jesse Marsch verlor, sieht Barisic nicht als Einladung, um große Töne zu spucken. „Wir wollen uns einmal für die Meistergruppe qualifizieren, wir wollen uns eine gute Ausgangsposition schaffen. Dann schauen wir, ob wir angreifen können. Wir wollen in eine europäische Gruppenphase kommen, dort wollen wir eine gute Figur abgeben“, nannte er im APA-Gespräch die Saisonziele. „Aber ich glaube, wir sollten immer in kleinen Schritten denken, nicht goschert sein und irgendetwas hinausposaunen. Wer hoch fliegt, der fällt dann auch sehr hart.“ Barisic erklärte weiter: „Wir sind ein Arbeiterverein, und dementsprechend müssen wir sehr hart für alles arbeiten.“ Zunächst gegen Sparta Prag. Er traue dem Team den Aufstieg zu, „obwohl wir sicher nicht als Favorit ins Spiel gehen“. Die Tschechen hätten „doch eine teurere Mannschaft“, die sehr strukturiert und gut organisiert zu Werke gehe. „Sie können laufen, wollen und können aber auch Fußball spielen.“ Mit Sturm-Aktie Adam Hlozek, Innenverteidiger Ondrej Celustka (beide Tschechien) und David Hancko (Slowakei) hat der Verein aus dem Norden der „Goldenen Stadt“ auch drei EM-Teilnehmer im Kader. Im Hinspiel wollen die Rapidler den Heimvorteil - 18.000 Besucher oder mehr werden erwartet - ausnutzen und anschreiben. „Wenn wir da im ersten Spiel eine gute Leistung bringen, kann das schon sehr viel für die nächste Zeit ordnen“, sagte Trainer Dietmar Kühbauer, der personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. Nur die noch im Aufbautraining befindlichen Philipp Schobesberger und Dalibor Velimirovic werden fix fehlen, bei Christopher Dibon wird wohl weiter zugewartet. „Am Dienstag ist ein Spiel, wo man wirklich am Limit sein muss“, betonte Kühbauer. Im Falle des Aufstiegs würde der französische Vorsaison-Dritte AS Monaco mit Trainer Niko Kovac warten. Die massive Unterstützung der Fans war schon am vergangenen Freitag beim 6:0-Cup-Erfolg gegen Wiener Viktoria spürbar. Knapp über 8.000 Zuschauer waren im Allianz Stadion, doch „gefühlt war es, als wären 35.000 da. Das ist schon für uns enorm wichtig, wenn diese Stimmung da ist, das permanente Anfeuern“, sagte Kühbauer. „Wenn man die Stimmung anschaut, wissen wir, was wir die eineinhalb Jahre davor vermisst haben“, zeigte sich auch Barisic beeindruckt. Wie lange die Stadiontore für alle offen sein werden, könne man vor dem Hintergrund wieder steigender Coronavirus-Neuinfektionen „seriöserweise nicht sagen“. Die Pandemie habe alle Fußballclubs in Europa getroffen, sagte Barisic. Das erschwert jetzt große Sprünge auf dem Transfermarkt - auch bei Rapid. „Summa summarum haben wir minus zwei Spieler“, stellte Kühbauer unlängst fest. „Wenn der eine oder andere noch kommen würde, hätte ich auch nichts dagegen“. Den nötigen Spielraum dafür würde der Einzug in eine Gruppenphase schaffen. Damit könnte man eventuell vorbauen, falls später im Sommer noch Spieler abhandenkommen sollten. Häufig genannte Transferkandidaten sind Maximilian Ullmann, Ercan Kara oder Taxiarchis Fountas. „Wenn du eine gute Mannschaft hast, wo der eine oder andere auf sich aufmerksam macht, dann ist das ja nur gut und positiv. Das ist ja auch eins unserer Geschäftsfelder, von denen wir leben“, meinte Barisic, der zuletzt einen Leihvertrag mit Yusuf Demir und dem FC Barcelona ausgehandelt hat. Barca hat 2022 eine Kaufoption für den 18-Jährigen, die mit 10 Millionen Euro angegeben wurde. „Ich würde es ihm wünschen, dass er sich durchsetzt“, sagte er. „Und falls er zurückkommt, kriegen wir einen besseren Spieler.“
Rapid will vor Prag-Duellen nicht „goschert“ sein
tt.com
Rapids Schlüsselspiele gegen Sparta Prag
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263 Corona-Neuinfektionen in Österreich (1.03/5)

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 24,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. In Österreich sind binnen 24 Stunden (Stand: Montag 9.30 Uhr) 263 Corona-Infektionen registriert worden. Das liegt laut den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium zwar unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (313), es sind aber doch deutlich mehr als vergangenen Montag mit 192 neuen Fällen. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug 24,6 Fälle auf 100.000 Einwohner. Die Neuinfektionen nach Bundesländern aufgeschlüsselt betrugen Burgenland: 1, Kärnten: 11, Niederösterreich 44, Oberösterreich: 36, Salzburg: 15, Steiermark: 34, Tirol: 24, Vorarlberg: 13 und Wien: 85. Insgesamt gab es mit Montag in Österreich 3.569 aktive Fälle, um 136 mehr als am Sonntag. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 639.700 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 127 als wieder gesund. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz war am Montag Wien mit 37,7, gefolgt von Salzburg, Kärnten und Tirol (34,4,24,7 bzw.24,1). Weiters folgen die Steiermark (22,1), Vorarlberg (21,3), Oberösterreich (19,9), Niederösterreich (16,6) und das Burgenland (5,1). Seit gestern, Sonntag, kam kein neuer Todesfall hinzu. In den vergangenen sieben Tagen starben sechs Personen mit oder an Corona. Insgesamt forderte die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.729 Tote in Österreich. Im Krankenhaus lagen 110 Personen, das sind um drei mehr als am Sonntag gemeldet waren.34 Menschen wurden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg seit gestern um zwei Personen und ist innerhalb einer Woche um einen Patienten zurückgegangen. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 284.080 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 35.473 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,7 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche von 0,5 Prozent. 26.982 Impfungen wurden am Sonntag durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5,143.473 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 57,6 Prozent der Bevölkerung.4,060.937 und somit 45,5 Prozent der Menschen in Österreich sind bereits voll immunisiert. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 64,8 Prozent. In Niederösterreich sind 60,7 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 57,8 Prozent. Nach Tirol (57,6), Vorarlberg (56,7), Wien (55,1), Kärnten (54,9) und Salzburg (53,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 53,8 Prozent. (APA)
Wo die meisten Infektionen passieren
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263 neue Corona-Infektionen in Österreich
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Pegasus: Wie weltweit Journalisten ausspioniert wurden (1.02/5)

In Handys von Reportern und Aktivisten in Ungarn, Saudiarabien oder Frankreich wurde eingebrochen. Österreich setzt die dafür notwendige Software nach eigenen Angaben nicht ein. Als Szabolcs Panyi vor ein paar Monaten ein Back-up seines Smartphones in ein forensisches Labor schickte, wusste er noch nicht, dass sich bald eine seiner schlimmsten Befürchtungen bestätigen sollte. Doch der 35-jährige Journalist der ungarischen Investigativplattform Direkt36 hatte den Bericht kurz darauf schwarz auf weiß vor sich: Von 4. April bis zum 7. November 2019 befand sich die Software Pegasus auf seinem Handy. Irgendjemand hatte ihn ausspioniert. Es klingt wie ein Szenario aus einem dystopischen Science-Fiction-Roman: Unbekannte Mächte übernehmen aus der Ferne mit einer ausgeklügelten Software die Kontrolle über das Handy und können danach alles mitlesen, das gesamte Gerät durchwühlen, seinen Standort lokalisieren und je nach Belieben die Kamera und das Mikrofon einschalten.
Journalisten, Menschenrechtsaktivisten weltweit ausgespäht
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Zeichner der Mohammed-Karikatur gestorben (1.02/5)

Der Zeichner Kurt Westergaards wurde zum Hassobjekt von Islamisten - sein berühmt-berüchtigtes Comic löste Proteste und Unruhen in muslimischen Ländern aus. Als die „längsten Minuten meines Lebens“ beschreibt Kurt Westergaard die Zeitspanne, als ein rasender Eindringling am 1. Jänner 2010 mit der Axt auf die Tür seines Badezimmers einschlug und „Rache“ brüllte. Und „Wir kriegen dich schon“ und „Fahr zur Hölle!“. „Ich dachte:,Wird die Tür halten?‘“, sagt der Däne, „und ich dachte:,Was ist mit Stephanie?‘“ Im Wohnzimmer seines Hauses in Aarhus, allein mit dem Bewaffneten, saß nämlich das fünfjährige Kind seiner aus Albanien stammenden Ziehtochter. Etwa vier Minuten dauerte der Albtraum, dann gab der Angreifer sein Vorhaben auf und flüchtete. An den Sirenen nahender Polizeiautos konnte der Bedrohte hören, dass Hilfe eingetroffen war. Dem Kind geschah übrigens nichts. Nun ist der dänische Zeichner, dessen Mohammed-Karikatur Proteste in zahlreichen Ländern auslöste und letztlich Auslöser des blutigen Anschlags auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Paris war, tot. Westergaard starb nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Er war der Zeichner der berühmt-berüchtigten Mohammed-Karikaturen, die ihn zum Hassobjekt von Islamisten machten. Im Zentrum der Comics stand der Prophet Mohammed, unter anderem wurde er mit Bombe im Turban abgebildet. Die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ hatte sie im Herbst 2005 gedruckt, doch zum Sturm wurde die Sache erst, als sie wenig später auch andere Zeitungen nachdruckten: In vielen islamischen Ländern entlud sich bis Anfang 2006 der Volkszorn, bei Unruhen starben über 50 Menschen, in den diplomatischen Beziehungen zwischen Dänemark und den betreffenden Ländern knirschte es heftig. 2012 druckte "Charlie Hebdo" die Karikatur ab - drei Jahre später töteten zwei Islamisten bei einem Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins zwölf Menschen. Westergaard arbeitete seit Mitte der 80er Jahre für die "Jyllands-Posten". In seinen letzten Lebensjahren stand der Zeichner unter Polizeischutz - wie mehrere weitere Menschen, die mit dem Abdruck der umstrittenen Mohammed-Karikatur zu tun hatten. Und 2010 nahmen Polizisten einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer in Westergaards Haus fest, der den Zeichner umbringen wollte. (red./APA/AFP)
Zeichner von umstrittener Mohammed-Karikatur gestorben
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180 neue Gletscherseen in den Alpen (1.01/5)

"Ein sichtbarer Beweis für den Klimawandel in den Alpen" - mit diesen Worten kommentiert das schweizerische Wasserforschungsinstitut die Zunahme von Gletscherseen in den letzten zehn Jahren. Die Tendenz: steigend. Die Gletscherschmelze in den Alpen hat in der Schweiz allein innerhalb von zehn Jahren 180 neue Gletscherseen entstehen lassen. Zwischen 2006 und 2016 wuchs die Wasserfläche jedes Jahr um rund 150.000 Quadratmeter - "ein sichtbarer Beweis für den Klimawandel in den Alpen", wie das schweizerische Wasserforschungsinstitut (Eawag) berichtete. Das Institut hat erstmals ein Inventar sämtlicher Gletscherseen angelegt, die seit dem Ende der "Kleinen Eiszeit" um 1850 entstanden sind. Zu dem Zeitpunkt hatten die Alpengletscher ihre größte Ausdehnung der Neuzeit. In den Jahren 1850 bis 2016 stieg die Fläche der Gletscherseen nach Auskunft des Mitautors Nico Mölg im Durchschnitt jährlich um rund vier Hektar an - mit stark gestiegener Tendenz in den jüngsten Studienjahren 2006 bis 2016. Die Liste umfasst insgesamt 1200 Seen, von denen 187 meist durch die Sedimente, die Gletscher transportieren, wieder aufgefüllt wurden und verschwunden sind.2016 betrug die Fläche aller bestehenden Gletscherseen etwa 620 Hektar. Projektleiter Daniel Odermatt sagte dazu: Die Wissenschaftler haben alte Aufzeichnungen ausgewertet. Diese reichen in die Mitte des 19. Jahrhundert zurück. Hinzu kamen Luftaufnahmen, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts existieren. Einer der bekanntesten Seen ist der See in 2800 Metern Höhe auf dem Eis des Plaine-Morte-Gletschers oberhalb von Lenk in den Berner Alpen, wie Odermatt sagte. Er füllt sich im Frühjahr mit Schmelzwasser, das im Spätsommer über einen Bach abläuft. Um plötzliche Entleerungen mit Flutwellen zu verhindern und Ortschaften zu schützen, wurde dort inzwischen ein Kanal zum Ableiten des Wassers angelegt.
180 neue Seen in der Schweiz wegen Gletscherschmelze
diepresse.com

 

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Mysteriöse Gesundheitsbeschwerden von US-Diplomaten in Wien (1.01/5)

Die USA untersuchen Berichte über mysteriöse gesundheitliche Beschwerden von US-Diplomaten in Wien. „Was Wien betrifft, so gehen wir in Abstimmung mit unseren behördenübergreifenden Partnern Berichten über mögliche unerklärliche Gesundheitsvorfälle in der dortigen Gemeinschaft der US-Botschaft energisch nach“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Montag. Das gelte selbstverständlich auch für andere Orte, an denen diese Beschwerden auftreten würden. Die Zeitschrift „The New Yorker“ hatte zuletzt berichtet, dass etwa zwei Dutzend US-Geheimdienstmitarbeiter, Diplomaten und andere Regierungsbeamte in Wien mysteriöse Beschwerden geschildert hätten. Diese würden den Beschwerden des sogenannten Havanna-Syndroms ähneln. Dutzende in der kubanischen Hauptstadt Havanna lebende Diplomaten und ihre Angehörige hatten ab 2016 über rätselhafte Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit geklagt. Auch an anderen Orten der Welt wurden ähnliche Beschwerden gemeldet. Im Jahr 2019 schrieben Forscher, dass die Beschwerden möglicherweise auf Pestizide zurückgehen. Die genaue Ursache ist aber unklar. Man wisse nicht, ob es sich bei diesen Vorfällen um eine Art Angriff handle oder was dahinterstecke, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag.
Havanna-Syndrom in Wien: Zwei Dutzend kranke US-Diplomaten
nzz.ch

 

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Facelift für den Porsche Macan: Auslieferung ab Oktober (1.01/5)

Eigentlich sollte er bald aufs Altenteil. Doch weil der Nachfolger des Porsche Macan als reines E-Auto kommt und erst in 2023 fertig wird, gibt es ein Facelift, um die Laufzeit zu strecken. Mit Zuckerguss ins Wochenende Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.
Zur Überbrückung - Facelift für den Porsche Macan: Auslieferung ab Oktober
t-online.de

 

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Selbstmordanschlag auf Markt in Bagdad (1.01/5)

Mindestens 35 Menschen werden getötet, Dutzende verwundet. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zum Anschlag bekannt. Der Anschlag passierte am Montag auf einem belebten Markt im Quartier Sadr City von Badgad. Ein Selbstmordattentäter tötete am Montag auf einem überfüllten Markt in Bagdad mindestens 35 Menschen und verwundete Dutzende. Das berichtet die Agentur Reuters mit Verweis auf Sicherheits- und Krankenhausquellen. Mehr als 60 Menschen sollen verletzt worden sein, die Zahlen könnten noch steigen. Die Terrormiliz Islamischer Staat habe sich auf dem Nachrichtenkanal Telegram zu dem Anschlag bekannt, so Reuters. Erst im Januar hatten sich in Bagdad zwei Selbstmordattentäter auf einem Markt in die Luft gesprengt und Dutzende Zivilisten getötet oder verletzt. Es war der schwerste Anschlag in der irakischen Hauptstadt seit über drei Jahren. Die Sicherheitslage in Bagdad hatte sich in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich verbessert. Der Irak leidet aber immer noch unter den Folgen des Kampfes gegen die sunnitische IS-Terrormiliz, die zwischen 2014 und 2017 grosse Gebiete im Norden und Westen des Landes beherrscht hatte. Immer wieder erschütterten damals auch Terrorattentate das Land. Die irakischen Sicherheitskräfte konnten den IS mit internationaler Unterstützung – insbesondere der USA – militärisch besiegen. Zellen der Terroristen sind aber weiterhin aktiv und verüben Anschläge.
Tote bei Anschlag auf Markt in Bagdad
tt.com

 

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Göttingen: Ermittlungen nach gewaltsamem Polizeieinsatz (1.01/5)

Göttingen. Nach einem Polizeieinsatz gegen einen mutmaßlich aggressiven Mann in der Göttinger Innenstadt am Sonntag hat die Polizei Untersuchungen angekündigt. Das Verfahren werde aus Neutralitätsgründen für die weiteren Ermittlungen nach Hildesheim abgegeben, teilte die Göttinger Polizei am Montag mit. Zuvor hatte ein auf Twitter veröffentlichtes Video eines Augenzeugen für Entrüstung und Diskussionen gesorgt. Darauf schlägt ein Beamter dem Mann ins Gesicht, bevor er niedergedrückt wird. Das Video zeigt insgesamt vier Beamte, die den Mann auf den Boden drücken, um ihn an Beinen und Händen zu fixieren. Dabei drückt einer der Beamten dem Mann mit dem Knie den Kopf auf das Straßenpflaster. Blutspuren sind auf dem Boden zu sehen. Die veröffentlichte Aufnahme gebe aber lediglich einen Ausschnitt des kompletten Geschehensablaufes wieder, teilte die Polizei weiter mit. Eine erste Sichtung der Bodycam-Aufnahme eines Beamten habe indes ergeben, dass dem Handeln des Polizisten ein körperlicher Angriff des 28-Jährigen vorausging. Dem Polizeibericht zufolge dokumentiert das Video, wie der aggressive Mann, unmittelbar nachdem er den Beamten umklammert hatte und gemeinsam mit ihm auf den Boden gestürzt war, auf den Polizeikommissar einschlug. Laut Polizei war der 28 Jahre alte Mann schon zuvor in der Göttinger Innenstadt durch aggressives Reden aufgefallen. Vorbeifahrenden Streifenwagen habe er mit Gesten provoziert. In der Nähe des Göttinger Kornmarktes habe er sich dann einer Funkstreife in den Weg gestellt, das Auto am Weiterfahren gehindert und habe aggressiv und provozierend gegen die Beamten gestikuliert. Als die Beamten die Identität des Mannes feststellen wollten, sei er erneut aggressiv geworden und bedrohlich auf die Beamten zugegangen. Versuche, ihn zu beruhigen, seien fehlgeschlagen. Als einer der Polizisten ihn überwältigen wollte, seien beide zu Boden gegangen, und der Mann habe sich mit Schlägen und Tritten gewehrt. Sowohl der 28-Jährige als auch der 31-jährige Beamte seien verletzt worden. Gegen den 28-Jährigen wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung ermittelt. Weil er nach Polizeiangaben auch ein Messer bei sich führte, wurde zusätzlich ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Gegen den Polizeikommissar wird wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt ermittelt. RND/dpa
Gewalt bei Polizeieinsatz? Ermittlungen gegen Beamten
ndr.de

 

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Olympia-Bett ist stabil genug für Sex (1.01/5)

Hält es oder hält es nicht? Diese Frage stellen sich in Tokio alle Sportler, die auf den Pappbetten im Olympischen Dorf schlafen werden. Und dort noch andere Pläne haben. BILD hat den Papp-Bett-Test gemacht, durfte ein Pappbett in der Zentrale des japanischen Olympischen Komitees ausprobieren. Und siehe da: Es hält! Und das nicht nur beim Schlafen. 200 Kilogramm sollen die schnell aus Modulen zusammengesetzten Schlafstätten aushalten. Die Matratzen sind dreigeteilt: Am Fuß hart, in der Mitte weicher, am Kopf ganz weich. Einen Sprung des BILD-Reporters erträgt das 90 Zentimeter breite Bettchen ohne Murren. Zwei Personen sollten auch bei gemeinsamen Bewegungsspielen keine Probleme haben. Das bestätigt auch ein Olympia-Sprecher: „Wir haben Experimente durchgeführt, wie das Fallenlassen von Gewichten auf die Betten. So lange nur zwei Personen im Bett liegen, sollten sie stark genug sein, um die Last zu tragen.“ Auch der irische Turner Rhys McClenaghan (21) hatte sich am Sonntag selbst dabei gefilmt, wie er wiederholt auf einem Bett sprang und nicht einbrach. Sex im Papp-Bett ist also möglich, aber nicht erlaubt! Wegen der Corona-Pandemie herrscht Maskenpflicht für Sportler. Außerdem müssen sie zwei Meter Abstand halten außerhalb der Wettkämpfe. Zwar werden 160000 Kondome verteilt. Die Sportler sollen diese aber erst in ihren Heimatländern benutzen! Sehr viel weltfremder geht es nicht. Warum sind die Betten eigentlich aus Pappe? Einmal natürlich aus Gründen der Nachhaltigkeit. Andererseits aber auch, weil es nach den Spielen schnell gehen soll mit dem Ausräumen der Apartments. Aus dem Dorf, das eigentlich eine moderne Hochhausstadt ist, wird nach den Spielen ein richtiges Wohnquartier in bester Lage am Wasser entstehen. Die Bewohner sollten bereits vor einem Jahr einziehen, mussten wegen der Corona-Pandemie aber auf die Spiele warten. Doch jetzt ziehen erstmal die Sportler ein.
Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen| NZZ
nzz.ch

 

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Olympia 2021: Diese Superstars sind in Tokio dabei (1.01/5)

Wer drückt den Olympischen Spielen in Tokio (ab Freitag) seinen Stempel auf? Eine Handvoll Top-Stars mit Novak Djokovic, Kevin Durant oder Simone Biles steht in Japan im Mittelpunkt des Interesses. Von Roman Stelzl Tokio – Viel wurde im Vorfeld der Olympischen Spiele geredet über Verschiebung, Absagen, über mehr, weniger oder gar keine Fans und Gäste vor Ort – nun, wenige Tage vor der Eröffnung am Freitag, geht es um das Hier und Jetzt. Nicht um diejenigen, die fehlen, sondern um diejenigen, die da sind. Und dabei sind es allen voran die Top-Stars unter den rund 11.000 Sportlern in 33 Sportarten, die den 32. Sommerspielen (24.7.–8.8.) ihren Stempel aufdrücken sollen. Mit einem Jahr Verspätung gehen die Olympischen Spiele vom 23. Juli bis zum 8. August i... Der St. Johanner Max Foidl (25) vertritt Österreich bei Olympia im Mountainbiken. Der G... Schwimmer Simon Bucher schnappte sich als einer der Letzten ein Ticket nach Tokio – in... Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus seien gründlich und weitreichend, versiche... Die Tirolerin Christine Wolf ist seit Jahren Österreichs beste Golferin, in Tokio steht...
Olympia 2021: Hoffen auf Diversität in Japan dank Naomi Osaka
nzz.ch

 

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2000 Jahre alte Kriegsschiffsteile entdeckt (1.01/5)

Im Mittelmeer vor Ägypten machen Archäologen einen besonders seltenen Fund: Sie graben Teile einer Galeere aus der Zeit der Pharaonen aus. Vor über 2000 Jahren ist sie gesunken - und mit ihr die wichtigste Hafenstadt für die Herrscher im alten Ägypten. Überreste liegen bis heute vor der Küste des Landes. Archäologen haben bei Ausgrabungen in der versunkenen antiken Stadt Heraklion in Ägypten Teile eines mehr als 2000 Jahre alten Militärschiffs entdeckt. Es handle sich um eine 25 Meter lange Galeere, die mit Rudern und einem großen Segel ausgestattet war, teilte das Antikenministerium in Kairo mit. Die Forscher entdeckten das Schiff bei Unterwasser-Ausgrabungen vor der Mittelmeerküste nahe Alexandria. Im 2. Jahrhundert vor Christus sei das Schiff bei einer Katastrophe von Steinblöcken des nahe gelegenen Amun-Tempels getroffen worden und gesunken. Schiffe aus dieser Zeit gelten als äußerst selten. Bis heute liegen Überreste der Städte Heraklion und Kanopus vor der ägyptischen Nordküste. Von Thonis-Heraklion - so der ägyptische und griechische Name der Stadt - an der Nil-Mündung wurde der gesamte Seehandel nach Ägypten kontrolliert, ehe Alexander der Große im Jahr 331 nach Christus die nach ihm benannte Stadt Alexandria errichten ließ. Für die Herrscher im alten Ägypten war Heraklion dank seiner Steuern und Einfuhrzölle eine wichtige Einnahmequelle. Zudem war die Stadt ein bedeutendes religiöses Zentrum. "Durch seine geografische Lage war es der wichtigste Handelshafen mit den griechischen Meeren unter Herrschaft der Pharaonen und das Zentrum zur Beobachtung ausländischer Schiffe", schreibt das Europäische Institut für Unterwasser-Archäologie (IEASM), das die Ausgrabungen leitete. Der hohe Betrieb des alten Hafens zeige sich auch an mehr als 700 antiken Ankern und 16 Wracks aus dem 6. bis 2. Jahrhundert vor Christus, die Forscher in der Gegend entdeckten. Die antike Stadt Heraklion liegt in etwa zehn Meter Tiefe in der Bucht Abu Kir östlich vom heutigen Alexandria. Vermutlich versank sie, weil sich der Boden in Folge von Erdbeben verflüssigte und nachgab. Der französische Unterwasser-Archäologe und IEASM-Gründer Franck Goddio forscht in der Gegend seit rund 30 Jahren.
Ägypten: Archäologen entdecken 2000 Jahre alte Schiffsteile in versunkener Stadt
rnd.de

 

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Nach Branson unternimmt auch Bezos Kurztrip ins All (1.01/5)

Rund zehn Tage nach dem britischen Milliardär Richard Branson will heute, Dienstag (ab 15.00 Uhr MESZ), auch Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Kurz-Ausflug ins Weltall unternehmen. Bei dem ersten bemannten Weltraumflug seiner Firma Blue Origin sollen neben Bezos auch sein Bruder Mark sowie eine 82 Jahre alte frühere US-Pilotin und ein 18-Jähriger, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat, an Bord sein. Nach dem Start soll das Raumschiff „New Shepard“ innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3.700 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Nach drei Minuten soll die Schwerelosigkeit einsetzen. Ihren höchsten Punkt erreicht die abgetrennte Kapsel in mehr als 100 Kilometer Höhe über der Erde. Danach soll sie wieder in die Erdatmosphäre eintreten und durch große Fallschirme abgebremst in der texanischen Wüste landen. Insgesamt soll der Trip rund zehn Minuten dauern. Bereits vor rund zehn Tagen hatte mit Branson bereits ein anderer Milliardär mit seinem eigenen Raumschiff, in diesem Fall die „VSS Unity“ der Firma Virgin Galactic, einen Kurzausflug ins All unternommen.
Fernreisen: New York–Schanghai in einer Stunde?
nzz.ch

 

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Gruppenbild mit Neonazi? Amthor wegen Foto in der Kritik (1.01/5)

Der CDU-Bundestagesabgeordnete Philipp Amthor gerät wegen eines Gruppenfotos in Bedrängnis. Auf ihm posiert der Politiker mit einem mutmaßlichen Neonazi. Entstanden ist das Foto auf einem Pferdefestival in Amthors Wahlkreis Vorpommern-Greifswald. Dort habe er ein Grußwort gehalten und an der Siegerehrung teilgenommen. Auf dem Foto trägt einer der beiden Männer ein Shirt mit der Aufschrift "Solidarität mit Ursula Haverbeck". Die 92-jährige Rechtsextremistin leugnet den Holocaust und war deshalb mehrfach zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Amthor erklärte auf seinen Social-Media Kanälen, dass er die beiden Männer und deren Hintergrund nicht kennt. Außerdem lasse sich für ihn nicht mit Sicherheit feststellen, ob und inwieweit das auf Twitter veröffentlichte Foto bearbeitet wurde. "Hätte ich die T-Shirt-Aufschrift bemerkt, hätte ich das Foto natürlich nicht gemacht", so der 28-Jährige weiter. Bei dem Pferdefestival in Boock hätten ihn am Sonntag viele Menschen um ein Foto gebeten. Amthor ist in Mecklenburg-Vorpommern Spitzenkandidat der CDU für die Bundestagswahl. Seine Kandidatur für den Landesvorsitz hatte der 28-Jährige nach einer Lobbyismus-Affäre im Vorjahr zugunsten von Michael Sack zurückgezogen.
„Kannte und kenne ich nicht“ – Amthor für Foto scharf in der Kritik
welt.de

 

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Fußball: Bundesliga und Sky verlängerten TV-Vertrag bis 2026 (1.01/5)

Kolportiert wird, dass sich Sky die Rechte ca.40 Millionen Euro pro Saison kosten lässt. Ab sofort neu im Sky-Expertenteam sind der frühere österreichische Nationalverteidiger Martin Stranzl sowie Ex-Admira-Trainer Klaus Schmidt. Pay-TV-Sender Sky wird auch künftig Österreichs Fußball-Bundesliga live übertragen. Die Liga und der Exklusiv-Rechte-Inhaber verlängerten ihren Vertrag vorzeitig um vier Jahre bis Ende der Saison 2025/26, wie am Montag bekanntgegeben wurde. Der bis dato gültige Vertrag wäre mit Saisonende 2021/22 ausgelaufen. Kolportiert wird, dass sich Sky die Rechte ca.40 Mio. Euro pro Saison kosten lässt. Die Bundesliga erklärte, dass man die Verlängerung des TV-Vertrages einstimmig bei einer Clubkonferenz beschlossen habe. Die Rechte ab der Saison 2022/23 seien am 4. Mai ausgeschrieben worden. Darüber hinaus habe aufgrund des aktuellen Lizenzvertrages mit Sky eine für die Bundesliga einseitige Option bestanden, die aktuelle Laufzeit um vier weitere Jahre zu verlängern. Nach Evaluierung der fristgerecht eingelangten Angebote habe man sich für die Optionsziehung entschieden, erläuterte die Liga. Somit werde auch in den Saisonen 2022/23 bis 2025/26 jedes Spiel der Bundesliga live und in voller Länge auf Sky zu sehen sein. Zudem werden vier Livespiele pro Saison frei zugänglich zu sehen sein. Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer zeigte sich erfreut über die weitere Zusammenarbeit mit dem Pay-TV-Partner. "Gerade in den letzten eineinhalb Jahren hat man gesehen, wie wichtig es ist, gut funktionierende und verlässliche Partnerschaften zu haben, zu pflegen und weiterzuentwickeln." Ab sofort neu im Sky-Expertenteam sind der frühere österreichische Nationalverteidiger Martin Stranzl sowie Ex-Admira-Trainer Klaus Schmidt als "Analyse-Experte" am Taktik-Touchscreen für die Champions League. Die Seiten gewechselt haben Andreas Herzog, der nun Admira-Trainer ist und der nunmehrige Austria-Sportdirektor Manuel Ortlechner. (APA)
Bundesliga und Sky verlängerten TV-Vertrag bis Ende 2025/26
tt.com

 

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US-Justiz darf Journalisten nicht mehr zur Offenlegung ihrer Quellen zwingen (1.01/5)

US-Bundesstaatsanwälte dürfen Journalisten künftig nicht mehr durch Haftbefehle oder Vorladungen zur Offenlegung ihrer Quellen zwingen. Entsprechende Druckmittel sollten nicht länger gegen Nachrichtenjournalisten angewendet werden, teilte das Justizministerium am Montag mit. Vorangegangen waren Berichte, wonach das Justizministerium unter Ex-Präsident Donald Trump sich heimlich Telefondaten von Journalisten verschafft hatte, die Recherchen zur Trump-Regierung anstellten. Die neue Anweisung sei ergangen, "weil eine freie und unabhängige Presse entscheidend für das Funktionieren unserer Demokratie ist", erklärte das Ministerium. Die neue Anordnung gelte für Reporter, Verlagshäuser, Provider und andere, die an der Nachrichtenbeschaffung beteiligt sind, und erstreckt sich auf digitale und schriftliche Unterlagen ebenso wie auf Telefondaten. Ausnahmen soll es laut Justizminister Merrick Garland geben, wenn betroffene Journalisten selbst im Zentrum von Ermittlungen oder im Verdacht der Spionage oder des Terrorismus stehen sowie bei "unmittelbarer" Gefahr für Leib und Leben. Auch wenn der betroffene Journalist eines Verbrechens, wie etwa Insiderhandel oder Einbruch - verdächtigt wird, gilt die Regelung nicht. Die Organisation Reporters Committee for Freedom of the Press begrüßte die Anordnung als historisch". Damit werde sichergestellt, dass "Journalisten ihren Job machen können, die Öffentlichkeit zu informieren, ohne ein Eindringen der Bundesregierung in ihre Beziehungen zu vertraulichen Quellen fürchten zu müssen", sagte deren Chef Bruce Brown. Auch schon vor Trumps Amtszeit hatte es Fälle gegeben, in denen Journalisten mit Gefängnis bedroht wurden, weil sie ihre Quellen nicht nennen wollten. Die "New York Times"-Reporterin Judith Miller beispielsweise musste 2005 ins Gefängnis, weil sie in einer Affäre um die Enttarnung einer CIA-Agentin ihre Quellen nicht preisgab. Zwei Reporter des "San Francisco Chronicle" wehrten sich in einem Gerichtsverfahren gegen eine Haftstrafe, weil sie ihre Quelle für einen Bericht über einen Dopingskandal im US-Profisport geschützt hatten.
US-Justiz schränkt Beschlagnahmung von Reporterdaten stark ein
rnd.de

 

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Interims-Regierungschef tritt zurück (1.01/5)

Nach dem Mord an Präsident Moïse war in Haiti ein Machtkampf entbrannt. Nun gibt Interims-Regierungschef Joseph nach und tritt zurück. Zuvor hatten sich Vertreter der internationalen Gemeinschaft hinter seinen Konkurrenten gestellt. Zwei Wochen nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse wird in dem Karibikstaat eine neue Regierung gebildet. Übergangs-Premierminister Claude Joseph gibt in dem Machtkampf nach und wird zurücktreten. Wahlminister Mathias Pierre bestätigte der Nachrichtenagentur dpa entsprechende Medienberichte. Joseph übergibt demnach am Dienstag das Amt an Ex-Innenminister Ariel Henry, bleibt aber Außenminister. Die AFP berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, die neue Regierung werde "so bald wie möglich" Wahlen organisieren. Moïse hatte Henry keine 36 Stunden vor seinem Tod zum Premierminister ernannt. Da Henry zum Zeitpunkt von Moïses Ermordung aber nicht vereidigt war, blieb der bisherige Premierminister und Außenminister Joseph im Amt. Er trete nun zum Wohle der Nation zurück, sagte Joseph der "Washington Post". Am Samstag hatten sich bereits Vertreter der Vereinten Nationen, der Organisation Amerikanischer Staaten und mehrere ausländische Botschafter hinter Henry gestellt, nachdem sie zunächst Joseph als Interims-Premierminister anerkannt hatten. In einer Mitteilung ermutigten sie den 71 Jahre alten Neurochirurgen Henry nachdrücklich, eine "einvernehmliche und inklusive" Regierung zu bilden. Der Staatschef Moïse hatte am 5. Juli Henry zum bereits siebten Premierminister seiner Amtszeit ernannt und damit beauftragt, eine Regierung zu bilden. Als Joseph die Regierungsgeschäfte nach Moïses Tod weiterführte, verhielt sich Henry zurückhaltend, sagte aber in einem Interview der Zeitung "Le Nouvelliste", seiner Ansicht nach sei er der wahre Interims-Premierminister. Da Haiti seit Anfang 2020 kein beschlussfähiges Parlament hat, wurde keiner von beiden verfassungsgemäß bestätigt. Der 53 Jahre alte Moïse war in der Nacht zum 7. Juli in seiner Residenz von einer schwer bewaffneten Kommandotruppe überfallen und erschossen worden. Nach Polizeiangaben führten kolumbianische Söldner den Mord aus. Zu den Hintermännern sollen ein haitianischer Arzt, der in den USA wohnte, und ein Ex-Mitarbeiter des haitianischen Justizministeriums gehören.
Interims-Regierungschef in Haiti tritt zurück
nzz.ch

 

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Deutscher Wetterdienst informierte zwei Tage zuvor Behörden (1.01/5)

Bereits zwei Tage vor dem verheerenden Unwetter im Westen Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst die Behörden über das bevorstehenden Starkregenereignis informiert. Berlin – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums bereits zwei Tage vor dem Unwetter im Westen Deutschlands die zuständigen Stellen verständigt. Der DWD habe Montag früh, dem 12. Juli um 6.00 Uhr "über die bevorstehenden Starkregenereignisse informiert", teilte ein Ministeriumssprecher am Montag mit. "Diese Information ging an die zuständigen Katastrophenschutzstellen der Länder, Landkreise und Kommunen." 📽️ Video| Kritik an Innenminister Seehofer: Zu spät vor Flut gewarnt? Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Die konkret daraus abzuleitenden Schutzmaßnahmen seien jeweils von den Einsatzkräften an Ort und Stelle Ort zu treffen. Der Sprecher betonte, dass in Deutschland für die Warnung vor extremen Wetterereignissen mit seinen amtlichen Unwetterwarnungen der DWD zuständig sei. Diesem Auftrag sei der Wetterdienst "nachvollziehbar nachgekommen". In der vorangegangenen Regierungs-Pressekonferenz war gefragt worden, wann die Bundesregierung von dem europäischen Frühwarnsystem EFAS (European Flood Awareness System) über die bevorstehenden Unwetter informiert worden sei. Der Ministeriumssprecher verwies darauf, dass EFAS auf Basis der mittelfristigen Vorhersage von 14 Tagen zentral für alle europäischen Länder Warnungen erstelle. "Dabei handelt es sich um eine regionale Frühwarnung", so der Sprecher. Diese würden mit kurzfristigen Modellen der einzelnen Mitgliedstaaten weiterverfolgt und konkretisiert. Die Unwetter, die Mitte der vergangenen Woche in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eingesetzt hatten, führten in der Nacht zum Donnerstag zu massiven Verwüstungen. Mehr als 160 Menschen starben in beiden Bundesländern. Die am Aufbau von EFAS beteiligte Wissenschafterin Hannah Cloke von der britischen Universität Reading hatte am Wochenende in britischen und deutschen Medien den zuständigen Behörden in Deutschland vorgeworfen, präzise EFAS-Warnungen nicht ernst genommen zu haben, die diese bereits vier Tage vor der Katastrophe erhalten hätten. "Schon mehrere Tage vorher konnte man sehen, was bevorsteht", hatte Cloke am Freitag im ZDF gesagt. Die Wissenschafterin wies darauf hin, alle notwendigen Warnmeldungen der Wetterdienste seien rausgegangen. EFAS habe gemeindegenau und mit genug zeitlichem Vorlauf vor Regenmengen von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter gewarnt. "Doch irgendwo ist diese Warnkette dann gebrochen, so dass die Meldungen nicht bei den Menschen angekommen sind", kritisierte sie im ZDF weiter. (APA/AFP) Bei den Salzburger Festspielen wurde ein „Jedermann“-Besucher trotz Vollimmunisierung p... Während die Zahl der Toten nach den verheerenden Fluten steigt, versuchen sich die Mens... Die Bezirke Kufstein und Kitzbühel haben eine Katastrophennacht hinter sich. Menschen m... Die Schäden durch die Sturzflut in der Halleiner Innenstadt werden in die Millionenhöhe... Nach den starken Unwettern und den Überschwemmungen beruhigt sich die Lage in Niederöst...
Hochwasser: Wissenschaftlerin wirft deutschen Behörden Versagen vor
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 

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Ausmaß der Infrastruktur-Schäden unklar (1.01/5)

Zerstörte Schienen und Brücken, gesperrte Autobahnabschnitte - und das Mobilfunknetz ist weiter lückenhaft: Die Unwetter haben die Infrastruktur vielerorts massiv beschädigt. Das genaue Ausmaß ist noch immer unklar. Nach den Unwettern in Teilen Deutschlands ist in den betroffenen Regionen die Verkehrsinfrastruktur massiv beschädigt. Wie weitreichend die Schäden sind, dazu gibt es jedoch noch keine genauen Angaben. Im Rheinland gab es der Autobahn GmbH zufolge auch angesichts der Entspannung der Wetterlage zumindest keine wesentlichen Überflutungen mehr. Es bestehen aber weiterhin mehrere Vollsperrungen auf zwei Autobahnen, die vermutlich noch längere Zeit andauern. Eine Sperrung betrifft die A1 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen dem Autobahnkreuz Köln-West und dem Autobahndreieck Erfttal, ebenfalls voll gesperrt ist die A1 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Autobahndreieck Erfttal und der Anschlussstelle Hürth. Ein Engpass besteht weiterhin auf der A1 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen den Anschlussstellen Köln-Lövenich und Köln-Bocklemünd. Auf der A61 gibt es wegen erheblicher Schäden infolge der Unwetter eine Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim in nahezu allen Abschnitten. Vermutlich noch längere Zeit andauern werden auch die Beeinträchtigungen im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind Gleise auf mehr als 600 Kilometern Länge betroffen. Demnach ergab ein erstes Lagebild "massive Beschädigungen an mehr als 80 Stationen und Haltepunkten, Gleisen auf mehr als 600 Kilometern Länge, Weichen, Signaltechnik, Stellwerken, Brücken sowie Fahrzeugen des Regional-, S-Bahn- und Güterverkehrs". Nach wie vor gebe es jedoch kein umfassendes Lagebild. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Schäden zu erfassen. Erst in den kommenden Tagen könne hierzu eine erste Bilanz gezogen werden - denn immer noch müsse an vielen Stellen Wasser abfließen, im Anschluss müssten Schlamm und Geröll abgetragen werden. Auch das Mobilfunknetz ist in den betroffenen Gebieten noch immer lückenhaft. Der Mobilfunkanbieter Vodafone erklärte, dass noch ein Sechstel der Funkstationen vom Netz abgeschnitten sei. Viele Standorte seien vom Hochwasser stark beschädigt oder völlig zerstört worden. Vodafone äußerte sich hoffnungsvoll, dass eine Grundversorgung im gesamten Katastrophengebiet noch in der laufenden Woche wiederhergestellt werden könne. Einem Sprecher von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zufolge wird daran gearbeitet, dass zerstörte Brücken, Gleise, Straßen und Mobilfunkmasten schnellstmöglich wieder instand gesetzt werden können. Dazu habe heute eine Taskforce im Bundesverkehrsministerium getagt. Daran hätten auch Vertreter der Deutschen Bahn und der Autobahngesellschaft des Bundes teilgenommen. In einem ersten Schritt solle das bereits bestehende Lagebild vervollständigt und konsolidiert werden, hieß es. Gleichzeitig solle, soweit bereits möglich, eine Schadensermittlung erfolgen, um die voraussichtlichen Kosten für die Schadensbeseitigung zu ermitteln und den Wiederaufbau der zerstörten und beschädigten Infrastrukturen umgehend in Gang zu setzen. Dazu werde in einzelnen Arbeitsgruppen für Straße, Schiene, Wasserstraße und digitale Infrastrukturen der weitere Handlungsbedarf ermittelt und priorisiert. Der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" sagte Scheuer, für eine Gesamtaufstellung der Schäden sei es noch zu früh. "Wenn an der Ahr von 35 Brücken wohl 20 zerstört sind, dann kann man jetzt schon die Riesenaufgabe, die vor uns steht, erahnen", fügte er hinzu. Alleine auf der Rhein-Ahr-Bahn seien sieben Brücken und 27 Kilometer Gleisanlagen durch das Hochwasser zerstört worden.
Unwetter und Hochwasser: Experten mahnen zu konsequentem Klimaschutz
tt.com

 

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AfD stellt Antrag für Misstrauensvotum – Höcke will gegen Ramelow antreten (1.01/5)

D ie Thüringer AfD will Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und dessen rot-rot-grüne Minderheitsregierung über ein Misstrauensvotum stürzen. Als Reaktion auf die geplatzte Neuwahl des Landtags reichte die AfD-Fraktion nach eigenen Angaben am Montag den Antrag auf ein konstruktives Misstrauensvotum ein. Gegen Ramelow (65) will Fraktionschef Björn Höcke für das Amt des Ministerpräsidenten antreten. Der 49-Jährige wurde vom Verfassungsschutz als Vertreter des aufgelösten rechtsextremen Flügels der AfD eingestuft. Die Wahlaussichten von Höcke scheinen gering – die CDU-Fraktion machte deutlich, dass sie den AfD-Rechtsaußen nicht wählen wird. „Wir werden uns auf die durchschaubaren Spiele der AfD nicht einlassen“, erklärte die CDU. Linke, SPD, Grüne und CDU verfügen im Landtag zusammen über 63 der 90 Stimmen, die AfD stellt nach der Linken mit 22 Abgeordneten die zweitgrößte Fraktion. Der thüringischen Verfassung zufolge kann der Landtag in Erfurt dem Ministerpräsidenten „das Misstrauen nur dadurch aussprechen, dass er mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt“. „Den Antrag kann ein Fünftel der Abgeordneten oder eine Fraktion einbringen“, heißt es in Paragraf 73. Zwischen Antrag und Wahl müssen mindestens drei und dürfen höchstens zehn Tage liegen. Die Abstimmung ist geheim. Offen ist, ob es bereits in der Landtagssitzung in dieser Woche dazu kommt. Ramelow ist bundesweit der einzige Ministerpräsident, der Linken angehört. Derzeit führt er eine rot-rot-grüne Minderheitskoalition, der vier Stimmen im Landtag für eine eigene Mehrheit fehlen. Sie war bisher auf Stimmen der CDU-Fraktion angewiesen. Der sogenannte Stabilitätspakt zwischen Rot-Rot-Grün und der CDU soll mit der parlamentarischen Sommerpause auslaufen. Die CDU-Fraktion erläuterte: „Es ist offensichtlich, dass der Landtag niemanden wie Björn Höcke zum Ministerpräsidenten wählt, der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Beobachtungsfall geführt wird.“ Der Versuch der AfD, das Parlament erneut vorzuführen, resultiere daraus, dass die Linke „die Abstimmung über die Auflösung des Thüringer Landtags vereitelt hat“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU, Andreas Bühl. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Astrid Rothe-Beinlich, schrieb auf Twitter: „Faschist #Höcke im Größenwahn. Jetzt will er #MP werden. Da gibt es nur eins: Sag Nein.“ Sie nannte den AfD-Antrag eine Provokation. Höcke war gegen Ramelow bereits bei der Ministerpräsidentenwahl im März 2020 angetreten, hatte dann aber im dritten Wahlgang zurückgezogen. Die AfD-Fraktion nannte hingegen als Ziel: „Mit dem von uns beantragten konstruktiven Misstrauensvotum wollen wir die formalen Voraussetzungen dafür schaffen, die gescheiterte Minderheitskoalition von Bodo Ramelow zu beenden.“ Sie sei für Kandidaten auch anderer Fraktionen offen, „die einen Neustart in Thüringen ermöglichen“. Linke und Grüne hatten am Freitag die zusammen mit SPD und CDU beantragte Landtagsauflösung abgesagt, weil die von der Verfassung vorgeschriebene Zwei-Drittel-Mehrheit jenseits von AfD-Stimmen unsicher war. Nach dem Debakel bei der Wahl von Kurzzeit-Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP) im vergangenen Jahr dürfte nicht riskiert werden, dass AfD-Stimmen den Ausschlag auch bei einer vorgezogenen Neuwahl des Parlaments geben könnten. Damit platzte auch die Landtagswahl, die zusammen mit der Bundestagswahl am 26. September geplant war. Sie sollte für klare Mehrheiten in Erfurt sorgen.
Thüringer AfD beantragt konstruktives Misstrauensvotum gegen Ramelow
mdr.de

 

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Schwere Kritik am Warnsystem in Bund und Ländern (1.01/5)

Düsseldorf Die Regierungen von Bund und Ländern stehen nach der Hochwasser-Katastrophe schwer in der Kritik. Warnungen seien nicht rechtzeitig weitergegeben worden. Zudem gebe es Probleme beim Sirenenwarnsystem. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) weist Kritik zurück. setirlWnascshfe oiwse tPliireko uas med -In nud ludnAas nabeh nde Rneiggeuren ovn nBdu dun ndärenL regrfeono,wv uz päts uaf ide runtngawnwereUten rregaiet zu enba.h eiD tbsihcire oiongryHdl nnHaha Coelk onv red iäiettrsUvn ingeRad afwr ned neeuhstcd höerdBen neu“„aemnolstm tyVarSe-negsmse eib dre harkloesattFutp vro. nWrennuga dse iseuhpreocän ahewmsrrtssüynF eensi ieebstr veri geTa vor dne nrseet hcÜeesbngmermwun geubnshegeaer worned, erab fearnbof ithcn in edr rnvBklöguee naegnmkoem, egtsa ies erd Snydua„ mi. Te“s Ckeol its ptxnreiE fau med beiGe,t ilwe ise sda äEcphsreuoi wsukaHlurmrosaystsäfengcesh fsEa ahcn dme hreHcaswos na eblE ndu uonaD im hJar 0202 mauebgtuifat eht.at erD onphKtshsttuczarea gielt ni calstdeunhD icrläuhdzngst ni dre gternarnoVuwt rde ednBeruändsl ndu .munmoneK iBe ahtaarsnkperttuNo larslniged nnenök dei Ledrnä ned uBnd tnei,tb zgtnünUtsture zu nseietl, wtae tfreKä der pdonieszeiluB uz sceckn.hi uhcA in NroWheednrftiase-ln getre ichs iKkrti. sE„ stetll chsi edi eFr,ga nawn euang sda irNeWn-miiustRmnneIn von ned urewnUeetrgntannw sustwe und tim wlheemc Nchukdrac se ide nonuemmK zum enHndla efuaorfdegrt tah – edi ettrgawnUnurenwen lajfdselne nrawe etcriezithg “,da etgas oGrCsekiFin-ohaeüctrnn-nf eerVna cSfefräh srerenu nReiok.dat uAhc eis edr legietinhc frü atorKflheänesalpt im Land ziätedugns nbrKiasste red uanegeirLerngds ichnt ieeestntzg rdwne.o amW„ur tha amn nenie esohcln beinKrtass erd dnai,nLergugeser ewnn nam nih eztjt tnhci?tneztise Da tlslet sihc dei ea,rFg bo seesid Girumme tezrvaibrhc,i“st so ähfecfrS. tsaSteentsd abhe ads nnmrntiseeumniiI fnaerofb nenie bSta ufa usVwageenenelbrt r,egmaueumznensf erd eid msaeuibtZnream itm dne Burigeniegrrkesnze irotodrenki nud nretsügztUtun rdegtrfaneo aebh. Im Koaptlnraftsaehl ist mi Lcatresehnd eid uiEsgenznt nseie iebntsKessar ev,snegorhe dme ipielinzprl lael Rssosret der sergnnLdreuagei dun dei zntalasaStkei hnrageneö sno.lel eieDss uiremmG ehstt retun rde dgrFehrünfue esd ierius. Itnnmnsmine Es llso edi uzr aLeägietlngguwb leifhnrerreodc ceunhndestiEgn nfeertf, nauwtaenhVgsdenlrl uaf nelal nEeebn irnnderkeioo sewoi sda natKitbe, ehfnclifeitÖkt udn sseePr deotnlafruf ndu liteihhienc roiermnif.ne ntinn-RIirNenmsWe reHetbr eulR CU()D eeäbgittts am ag,otnM dsas ederis „ergoß bssreKni“at hnitc sznetitgee d.rweu eSti dme 1.4,Juli edm ti,tcMwho gate bear niee giigpesnrKouerpdnuor sed Keersn,asbsit in rde warz ticnh die nsMtreii äneß,s bear,jene „dei eid etchrikasp tireAb emcnah – irw onelwl .voen“nmkmaor Dseie perpGu oeeikerfnr deimset hrlsmema,cghitäl ihtmclniü trenfä enue iehctregLeab,nie die Gruelnagd frü eid nndhgeuEsntiec n.esei Bsereti am 3.1 iJlu eis ucah ide os eeanngnt naedsaelLg giintthceere wd,erno eetuerlärt elRu anhc eeinm ceBsuh in tdtaEtrfs ndu dme eriKs kisunhr.eEc erD cesuDhte dttenWreetis W()DD gab elRu geuolfz ma .12 u,ilJ sloa ziwe Taeg ovr edm rkSrgeen,at mu 08:21 Uhr eein wUrennatuwnetrg hs,areu edi an dei gdLnesrauirenge ndu aell naneeltslsdLe eeganngg ie.s sDruaa abhe ihsc aerb chno hctni gbeee,nr na eechrlw elltSe naueg erd erSektgnra uz ntwarree enweges .ies leuR izteeg isch rebzü,etug assd mdniena uz dcSaneh gokemnem i,se urn lwei edi Stäted ebi end uvairnegEnkeu zu spät dhtgeealn te.äthn blaeoPhctrsim esi her,e adss elvie enhcesMn hisc enrweie,gt den inenwAunsge zu n.egflo rDe iMnitrse euegtb wtereier riiKkt ma huKeatpcasrztnohts:vro sE„ wäre das teesr lMa, wnen ni schol eiern atniuSiot nieek erhelF sptser.i“ean isDe eedrw uz erenbegge ietZ trailsyane. saD eesWn nvo oetanasrKtph dun tsre rehtc ovn oNetasptrartunahk ies s,e asds esi nchit bhereasrvohr ne.sei Das„ reöalgrtlße orebmPl tsi,nhcit dssa nerredignie an erdingnerei tSelel mal sedraiwgn ahcsfl ored uz iwneg getwrna th“.a mileehVr errchesh ide ihcifkBdenleti in dre önerekBguvl vr,o rathnaesKotp änfdne enrowsda sttat - usn eknnö thisnc aseripne.s pptnüenn-rrikpOsiGtisionleioo Scfhrefä hiets setalhclwnehSc mi myen:astrWs Es„ tis gnidrend gweontnd,i acuh ads emSsty red erenanWrisn dwreei fuubaezuan dun die Mensnceh braedrü fluaz,ueärnk lhrwcee tnonrWa wie uz vehneesrt sit und wie rafdua uz erngareie s.ti“ lRue esrwvie af,drua ssda WRN iste 0128 weeidr ni Sreenni tereneiivs udn Werg,nata sloa eo,leamraPrb .ehatbal eiD PFD, mi nBud ni edr Oipti,oosnp eitsh abllnfsee esmn:riäeVssu i„De tihcneigetezr nraugenWn erd lMoogoeteern idns ewder nvo den enedöBrh chon mvo elltcfrönhtnciehiehc-f Rkdnfunu hedrneciinh na die ngerBrenniü ndu rrgüeB kourmeniimtz,erw“don saegt gaidssovzrBieefu-anFtDknsPt eilchaM hrureeT red Dtehecnsu rP-etAnregss.ue Es eebit hics dsa dliB eines chibeeelrhn svrssnmegetye,Sa frü asd unBnimnnesriietedns sroHt erhoeefS C()SU btutnirelma ied snlripöchee enuaVtgontwrr gtr.ea
"Unser Warnsystem hat funktioniert"
tagesschau.de

 

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Zoom: Rüsten für die Nach-Pandemie (1.01/5)

Zoom kauft für fast 15 Milliarden Dollar den Cloud-Dienst Five9. Das Unternehmen denkt voraus. Dies ist bereits die vierte Akquisition seit Beginn der Pandemie. Zudem schmerzt es nicht, wenn man den hohen Preis mit «teuren» eigenen Aktien zahlt. Zoom ging im Frühjahr 2019 an die Börse, ein Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie, die dem Anbieter von Video-Konferenz-Software einen wirtschaftlichen Höheflug bescherte. Der Anbieter von Video-Konferenzen bietet 14,7 Mrd. $ für Five9. Der Hersteller von Contact-Center-Dienstleistungen bietet Anwendern die Möglichkeit, ihre Kundendaten in der Cloud zu verwalten. Zoom macht sich so fit für die Zeit nach der Pandemie – Angestellte und Schüler kehren vermehrt an ihre Arbeitsplätze bzw. ihre Schulen zurück. Es wird erwartet, dass das Volumen an «reinen» Video-Konferenzen zurückgeht. Corona hat aber dafür gesorgt, dass hybride Arbeitsmodelle in vielen Unternehmen auch in Zukunft angewendet werden. Zoom fokussiert sich zukünftig vor allem auf den Bereich «Geschäftskonferenzen», der durch die Anwendungen von Five9 aufgewertet wird. In diesem Segment wollen aber auch IT-Grössen wie Cisco Systems oder Microsoft erfolgreich sein. Zoom agiert weitsichtig, Five9 ist bereits die vierte Akquisition seit Beginn der Pandemie. Für Five9 zahlt Zoom eine Prämie von 12%. Der Kaufpreis wird in Zoom-Aktien beglichen. Stolze Preise (die Notierung der Five9-Papiere hat sich in der Corona-Pandemie vervielfacht) lassen sich entspannter zahlen, wenn man eine Währung zur Hand hat, deren Wert in den vergangenen Monaten «explodiert» ist. Die Aktien des Pandemie-Profiteurs Zoom haben sich von Anfang 2020 bis zum Höchststand im Oktober 2020 im Wert mehr als verachtfacht. Seither hat der Aktienkurs nachgegeben, er ist aber immer noch mehr als fünfmal höher als zum Jahresstart 2020. Durch die Bezahlung in Aktien beteiligt Zoom auch Investoren und das Management von Five9 am Risiko, dass der Pandemie-Boom und damit die Einnahmen einbrechen. Die Geschäftsleitung von Five9, die nach der Akquisition an Bord bleibt, hat also den Anreiz, weiterhin erfolgreich zu sein.
Zoom wagt bislang größten Zukauf
tagesschau.de

 

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UNESCO könnte Wiener Zentrum bald von Roter Liste streichen (1.01/5)

Die Wiener Innenstadt ist einer Streichung von der Roten Liste des gefährdeten Weltkulturerbes einen Schritt näher gekommen. Bei der 44. Sitzung des im chinesischen Fuzhou tagenden Welterbekomitees, die derzeit online abgehalten wird, wurde wie erwartet der Maßnahmenplan von Stadt Wien und Bund abgenickt, bestätigte Florian Meixner, stellvertretender Generalsekretär der österreichischen UNESCO-Kommission, der APA. Die 2001 zum Welterbe erklärte historische Zentrum Wiens steht seit 2017 auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes, wobei das Hochbauprojekt am Heumarkt als zentraler Auslöser gilt. Um den Titel zu retten, wurde im April ein Maßnahmenplan von Bund und Stadt unter dem griffigen Namen „Desired State of Conservation for the Removal of a Property from the List of World Heritage in Danger“ übermittelt, der nun angenommen wurde. Darin wird unter anderem dargelegt, dass der Schutz des Welterbes Einzug in die städtischen Planungsinstrumente finden soll und hinsichtlich des Heumarkt-Projekts eine welterbeverträgliche Lösung angestrebt werde. Frühestens könnte eine Streichung Wiens von der Roten Liste nun in einem Jahr bei der nächsten Sitzung des Welterbe-Komitees erfolgen, so die Prognose der heimischen UNESCO-Kommission. „Nach dieser heutigen Entscheidung bin ich davon überzeugt, dass wir im nächsten Jahr von der ‚Roten Liste‘ gestrichen werden können“, zeigte sich Wiens Landtagspräsident Ernst Woller (SPÖ) nun in einer Aussendung zuversichtlich. Der Beschluss des entsprechenden Managementplans durch den Gemeinderat sei nun für Herbst vorgesehen. In Fuzhou richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf Ende der Woche, könnten dann doch weitere Lokalitäten zum erlauchten Kreis von bisher 1.121 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern dazustoßen - darunter auch solche aus Österreich. Voraussichtlich am Samstag (24. Juli) dürfte die Entscheidung über die Aufnahme von elf bedeutenden Kurorten Europas in die Liste fallen. Neben dem namensgebenden Spa in Belgien, dem tschechischen Karlsbad oder dem deutschen Baden-Baden ist auch Baden bei Wien Teil der Bewerbung „Great Spas of Europe“. Am Sonntag (25. Juli) steht dann nach jetzigem Stand die Entscheidung über die Einschreibung der römischen Grenzwälle Donaulimes und Niedergermanischer Limes an. Hiermit würde eine Lücke zwischen zwei bereits geschützten Abschnitten geschlossen, dem Obergermanisch-Raetischen Limes sowie dem Hadrianswall. Der westliche Teil des Donaulimes ist ein gemeinsamer Antrag von Österreich, Deutschland, der Slowakei und Ungarn. )
Wiener Innenstadt kommt Streichung von Roter Unesco-Liste näher
diepresse.com

 

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Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung (1.01/5)

Deutschland impft immer langsamer: Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte arbeiten nach Kräften, trotzdem geht die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen zurück. Wie viele Menschen haben die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten? Eigentlich wäre es ein grandioser Triumph der Forschung: In Rekordzeit konnten gleich mehrere Hersteller wirksame Mittel zur Impfung gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 in Stellung bringen. Knapp ein Jahr nach den ersten Berichten über Covid-19-Fälle in China erhielten die ersten Vakzine in Europa die Zulassung. Der Kampf gegen die Pandemie schwenkte von der rein passiven Eindämmung des Erregers um hin zur aktiven Immunisierung der Bevölkerung. Die Pandemie-Abwehr ging in die Offensive: Eine neue, womöglich die letzte und entscheidende Phase der Corona-Krise konnte beginnen. Ende Dezember 2020 startete die Corona-Schutzimpfung in Deutschland. Für die leidgeprüfte Öffentlichkeit entwickelte sich die deutsche Impfkampagne seitdem jedoch über weite Strecken zu einer zähen Geduldsprobe. Die tägliche Impfleistung stieg im Frühjahr nur langsam an. Und nun: Nach dem bisherigen Höhepunkt Mitte Juni zeigten sich im Sommer erste Ermüdungserscheinungen. Das Impftempo lässt im mehrtägigen Mittel immer weiter nach. Mitte Juli werden nur noch etwas mehr als 570.000 Impfdosen pro Tag verabreicht. Hinweis: Die aktuellen Daten aus dem offiziellen Impfquoten-Monitoring veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI) nur noch montags bis freitags. Die Impfzahlen vom Wochenende werden zu Wochenbeginn nachgemeldet. Immerhin haben mittlerweile bereits 59,9 Prozent (Stand 19. Juli 2021) der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Damit sind bundesweit knapp 49,8 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft. Mehr als 38,5 Millionen Einwohner haben bereits eine komplette Corona-Schutzimpfung erhalten. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 46,4 Prozent (Stand Freitag,16. Juli: 45,3 Prozent). Seit dem 15. Juli sind mehr als zwei Drittel der Über-12-Jährigen in Deutschland mindestens einmal geimpft. Seit dem 24. Juni ist offiziell mindestens jeder dritte Mensch in Deutschland komplett geimpft (Hinweis: Der vollständige Impfschutz setzt abhängig vom Impfstoff erst mindestens 14 Tagen nach der Komplettimpfungen ein). Mehr als 33,3 Millionen Menschen sind noch ungeschützt. Das entspricht einem Anteil von 40,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Deutschland kommt beim Impfen insgesamt voran, nur das Tempo könnte höher sein: Mehr als ein halbes Jahr nach dem Start der Massenimpfung bleibt die Zahl der eingesetzten Impfdosen im Wochenverlauf weiter erheblichen Schwankungen unterworfen. Noch übersteigt die Nachfrage das Angebot an verfügbarem Impfstoff. In den Arztpraxen, den Impfzentren und bei den Betriebsärzten könnten unter Umständen sehr viel mehr Menschen immunisiert werden, wenn es nur Impfstoff in ausreichenden Mengen gäbe. Erste Arztpraxen und Impfzentren berichten allerdings bereits über Schwierigkeiten, ausreichend Interessenten für frei werdende Impftermine zu finden. Die Corona-Schutzimpfung wird in Deutschland je nach Wirkstoff als Erstimpfung, als obligatorische Zweitimpfung oder in Form einer Einmalimpfung im Fall des Janssen-Wirkstoffs (auch bekannt unter dem Namen des US-Mutterkonzerns Johnson & Johnson) verabreicht. Bei der Zählung der eingesetzten Impfmengen gab es im Detail wiederholt Verwirrung um die Frage, in welchen Kategorien die Janssen-Impfungen, von denen ja jeweils nur eine einzelne Dosis erforderlich ist, sinnvollerweise erfasst werden sollten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) unterscheidet bei der Impfquote mittlerweile zwischen "mindestens einmal geimpften" und "vollständig geimpften" Personen. Impfungen mit dem Janssen-Wirkstoff werden dabei in beiden Kategorien mitgezählt. Lediglich bei den Angaben zur Gesamtzahl der verabreichten Impfdosen werden die Janssen-Impfungen nur einfach erfasst. ntv.de dagegen unterscheidet je nach Fragestellung zwischen Erst- und Zweitimpfungen (nur Biontech, Moderna und Astrazeneca) sowie den Komplettimpfungen, also "abgeschlossene Impfserien" nach Erstimpfung sowie den Einmalimpfungen mit Janssen. Für die Darstellung des Anteils der Ungeimpften im Balkendiagramm gibt es zudem die Kategorien der Komplettgeimpften und der bisher nur Erstgeimpften. Nur diese Quoten lassen sich sinnvollerweise zur Gesamtheit 100 Prozent summieren. Bezugsgröße ist jeweils die Gesamtzahl der Einwohner, inklusive all jener Personen, die aufgrund ihres Alters oder aus anderen Gründen nicht geimpft werden können. Der Bevölkerungsanteil im Alter unter 12 Jahren liegt in Deutschland bei rund elf Prozent. Dazu kommen all jene Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, sowie alle jene Mitbürger, die Impfungen grundsätzlich ablehnen. Noch offen ist, ob und wann in Deutschland das angestrebte Impfziel von mindestens 80 Prozent der Gesamtbevölkerung erreicht werden kann. So oder so: Die Zahl der täglich verabreichten Impfungen bleibt weiterhin unter dem bisherigen Rekordwert von Mitte Juni, als der Sieben-Tages-Schnitt kurzzeitig die Marke von 860.000 täglichen Impfungen erreichte. Seitdem schwankt die tägliche Impfleistung in einer vergleichsweise engen Spanne. Noch immer jedoch sind große Teile der Bevölkerung in Deutschland vollkommen ungeschützt. Sechs Monate nach dem Startschuss zur ehrgeizigsten Massenimmunisierung der Menschheitsgeschichte nehmen die Impfstofflieferungen nur langsam zu. In der Woche nach Ostern konnten die deutschen Impfbemühungen auf die niedergelassenen Ärzte ausgeweitet werden. Seit Anfang Juni sind auch Fach- und Betriebsärzte beteiligt. Die Zahl der täglich verimpften Dosen schwankt von Tag zu Tag erheblich: Insbesondere am Wochenende geht die tägliche Impfleistung in der Regel massiv zurück. Da die Hersteller im Wochenrhythmus an den Bund liefern und die Verteilung der Impfstoffe an die Bundesländer jeweils zu Wochenbeginn startet, schwillt die Zahl der eingesetzten Impfdosen zur Wochenmitte regelmäßig an. Ende April erreichte die deutsche Impfkampagne schließlich einen ersten symbolträchtigen Tagesrekord: Am Mittwoch,28. April wurden den offiziellen Angaben zufolge erstmals mehr als eine Million Menschen binnen eines Tages geimpft. Eine Woche später überschritt die Tagessumme erneut die Millionengrenze. Inklusive Nachmeldungen wurde der neue Höchstwert am Mittwoch,5. Mai auf 1,1 Millionen verimpfte Impfdosen verschoben. Eine Woche später wiederum erzielte die deutsche Impfkampagne den noch immer gültigen Tagesrekord: Am Mittwoch,12. Mai wurden laut RKI-Angaben rund 1,4 Millionen Corona-Schutzimpfungen verabreicht - so viele binnen eines Tages wie noch nie zuvor. Diese Rekordimpfleistung wurde seitdem bisher nicht wieder erreicht. Am Wochenende bricht das tägliche Impfaufkommen regelmäßig sogar deutlich ein. Der persönliche Impfstatus liefert nicht nur einen solidarischen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie-Krise, sondern bringt für die Betroffenen handfeste Vorteile mit sich: Für vollständig Geimpfte und Genesene gelten gelockerte Corona-Auflagen. Geimpfte werden dabei Personen gleichgestellt, die einen aktuellen Corona-Test mit negativem Ergebnis oder eine überstandene Coronavirus-Infektion nachweisen können. Diese rechtliche Regelung soll es ermöglichen, die geltenden Corona-Auflagen mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für eine wachsende Zahl an Menschen zumindest teilweise zu lockern. Nach Reisen zum Beispiel müssen Geimpfte und Genesene nicht mehr in Quarantäne - es sei denn, sie reisen aus einem Virusvariantengebiet ein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten aber für alle weiter. Bei den Impfbemühungen kam Deutschland im Mai nur langsam voran: Ab Juni, heißt es, sollte die Menge an verfügbarem Impfstoff noch einmal deutlich zunehmen. Bisher hat sich diese Ankündigung aus dem Bundesgesundheitsministerium noch nicht in den Impfdaten niedergeschlagen. Noch immer stehen viele Impfwillige in Deutschland komplett ohne Corona-Schutzimpfung da. Kinder unter Zwölf können in Deutschland noch überhaupt nicht geimpft werden. Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am 28. Mai allerdings den Impfstoff von Biontech/Pfizer für die jüngere Altersgruppe der 12- bis 16-Jährigen zugelassen. Damit können sich die Jugendlichen ab 7. Juni um einen Impftermin bemühen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel am 27. Mai nach Beratungen mit den Bundesländern sagte. Bis Ende des Sommers sollten dann alle Menschen ab zwölf Jahren in Deutschland ein Impfangebot bekommen. Die deutsche Impfkampagne wurde zudem immer wieder durch Rückschläge gebremst. Im März zum Beispiel sorgte ein zeitweiliger Stopp der Impfungen mit dem Vakzin Astrazeneca für Wirbel: Der Wirkstoff gilt nach einer Überprüfung mittlerweile wieder als "wirksam und sicher". Verimpft wird das Mittel in Deutschland den überarbeiteten Empfehlungen zufolge mittlerweile in den Altersgruppen über 60 Jahren. Mitte April erhielt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Erstimpfung mit Astrazeneca. "Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden", erklärte sie nach ihrem Impftermin. Merkel nutzte die Gelegenheit, um allen zu danken, die "sich in der Impfkampagne engagieren - und allen, die sich impfen lassen". Einen zusätzlichen Schub für die deutschen Impfbemühungen steuerte die Ausweitung des Impfprogramms bei. Kurz nach Ostern konnten auch niedergelassene Ärzte damit beginnen, ihre Patienten in Hausarztpraxen zur Corona-Schutzimpfung zu empfangen. Dadurch konnte die Zahl der täglich eingesetzten Impfdosen kurzfristig mehr als verdoppelt werden. In der Spitze konnte die Impfleistung in Deutschland bis auf 1,4 Millionen Impfungen pro Tag erhöht werden. Ab Juni begannen auch Betriebs- und Fachärzte mit dem Impfen. Gelingt es so, rechtzeitig einen ausreichenden Bevölkerungsanteil zu immunisieren, um Deutschland vor einer - theoretisch denkbaren - vierten Ansteckungswelle zu bewahren? Geimpft wurden in Deutschland bis zum 7. Juni vorrangig besonders gefährdete Personen. In einigen Bundesländern wurde diese Regel für einige Impfstoffe bereits aufgeweicht. Bund und Länder hoben die sogenannte Impf-Priorisierung ab dem 7. Juni in ganz Deutschland auf. Hintergrund sind die erwarteten Liefermengen. Noch ist der Impfstoff knapp bemessen. Sobald aber reichlich Nachschub zu Verfügung stehe, hieß es, könnte künftig ohne Einschränkungen geimpft werden - insbesondere weil dann auch alle besonders gefährdeten Menschen in Deutschland bereits geschützt seien. Dies ist Ende Juni den offiziellen Daten zufolge jedoch noch nicht der Fall. Mit dem Beginn der Impfungen ist der Kampf gegen Sars-CoV-2 in eine neue Phase eingetreten: Durch den planmäßigen Aufbau eines Immunschutzes kann die Welt dem Erreger erstmals mehr entgegensetzen als nur Abstand halten, Mund-Nase-Masken, Lüften und Hygiene. Es bestehen sehr gute Aussichten, dass die Impfung die Ausbreitung des Virus rasch eindämmen könnte - sobald ein ausreichender Anteil der Bevölkerung geimpft ist. Durch Studien ist bereits belegt, dass sich das individuelle Erkrankungsrisiko durch die Impfung massiv absenken lässt - weitgehend unabhängig vom verwendeten Impfstoff. Bei der Frage nach dem Schutz vor einer Coronavirus-Infektion gibt es je nach Impfstoff unterschiedlich hohe Wirkungsgrade. Vieles hängt jetzt davon, wie schnell der Immunschutzschirm aufgespannt werden kann. Dazu gibt es tagesaktuelle Daten, die eine Übersicht liefern, wie viele Menschen in Deutschland bereits geimpft wurden. Die Daten aus dem sogenannten Impfquoten-Monitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind nicht nur für das weitere Vorgehen in der Pandemie-Abwehr und die Entscheidung über etwaige Lockerungen von Bedeutung: Um den Überblick zu behalten und zugleich die Wirksamkeit der Maßnahmen einschätzen zu können, werden bei jeder Impfung eine Reihe von Angaben erhoben. Von den Impfteams notiert werden etwa der Tag der Impfung, der verwendete Impfstoff, die Chargennummer sowie Alter und das Geschlecht der geimpften Personen. Dazu kommen Angaben zum Wohnort anhand der Postleitzahl und die sogenannte Impfindikation, also ob die betreffende Person einer Risikogruppe oder einer sonstigen Impf-Kategorie angehört. Erfasst wird auch, ob es sich um eine erste Impfung oder bereits um die zweite handelt, nach der bei den aktuell verwendeten Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna erst die Immunisierung erfolgt. Selbst nach abgeschlossener Impfungen sind die Geimpften noch nicht vollständig geschützt: Die volle Wirkung der Immunisierung tritt je nach Impfstoff nach 7 bis 28 Tagen ein. Die bei der Impfung erhobenen Daten werden in den Impfzentren und von den mobilen Impfteams vor Ort über ein spezielles Online-Portal eingegeben und digital an die Bundesdruckerei übermittelt, wo sie im Auftrag des RKI zwischengespeichert und vom RKI täglich abgerufen werden. Als Nachweis einer abgeschlossenen Corona-Schutzimpfung gilt der gelbe Impfpass oder der seit 7. Juni verfügbare digitale Impfpass. Die Übertragung vom Papier auf das Handy erfolgt in Apotheken. "Über die Anzahl der durchgeführten Impfungen (unterschieden nach erster und zweiter Impfung) soll täglich berichtet werden", heißt es beim RKI mit Blick auf das Impfquoten-Monitoring. Auf dieser Grundlage sind auch Angaben zur regionalen Impfquote möglich. Bei den Impfungen in Hausarztpraxen werden ebenfalls Daten erhoben, allerdings in geringerem Umfang als in den Impfzentren. Darüber hinaus nehmen nicht alle Bundesländer an dem digitalen Impfmeldesystem DIM teil, was den Vergleich der Daten und die Berechnung der Impfquoten nach Altersgruppen erschwert. In Europa machte die EU-Arzneimittelbehörde EMA am 21. Dezember den Weg frei für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Biontech und Pfizer. Die EU-Kommission erteilte kurz darauf formell die Zulassung. Am 22. Dezember erteilte dann auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Deutschland die Freigabe der Impfstoff-Chargen. Die EMA-Zulassung für den Impfstoff des US-Herstellers Moderna erfolgte am 6. Januar. Der Wirkstoff mRNA-1273 wird seit 15. Januar auch in Deutschland verimpft. Seit Ende Januar steht ein weiterer Impfstoff zur Verfügung: Die EU-Zulassung des von der Universität Oxford und Astrazeneca entwickelten Vakzins ChAdOx1 wurde am 29. Januar erteilt. Damit kommen innerhalb der Europäischen Union mittlerweile drei verschiedene Impfstoffe im Kampf gegen Sars-CoV-2 zum Einsatz. Im März gab es allerdings neue Probleme: Mehrere Länder hatten die Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca nach einigen Fällen schwerer Blutgerinnsel bei Geimpften vorsorglich ausgesetzt. Am 15. März entschied sich auch Deutschland zu einem Astrazeneca-Stopp, der vorerst für die Dauer von maximal zwei Wochen vorgesehen war. Am 18. März erklärte die EMA den Astra-Impfstoff nach einer Überprüfung für "zuverlässig und sicher". Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte daraufhin die Wiederaufnahme der Impfungen mit diesem Wirkstoff bereits ab 19. März an. Die "Ereignisse", die zur Aussetzung geführt haben, würden als seltene Nebenwirkungen in einer Ergänzung zum Aufklärungsbogen berücksichtigt, hieß es. Die EU-Behörde betonte, dass die Vorteile des Vakzins die Risiken überwögen. Ende März gab es dann eine neue Wendung: Neue Daten zu vereinzelten Komplikationen führten zu einer weiteren Neubewertung des Astrazeneca-Impfstoffs. Bund und Länder folgten einer überarbeiteten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) und setzten die Impfung mit diesem Mittel für Menschen unter 60 Jahren aus. Spahn sprach in einer ersten Reaktion von einem " Rückschlag ". Allerdings könnten nun die über 60-Jährigen schneller geimpft und die 60- bis 69-Jährigen in die Kampagne einbezogen werden. Vereinzelte Komplikationen wurden zuletzt auch bei Impfungen mit dem Wirkstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson (J&J, "Janssen") berichtet. Die US-Behörden empfahlen daraufhin die vorsorgliche Aussetzung der Impfungen mit diesem Mittel, um den Berichten genauer nachgehen zu können. In Deutschland sollten J&J-Impfdosen - die hierzulande unter dem Namen Janssen im Impfpass auftauchen - ursprünglich bereits ab Mitte April ausgeliefert werden. Der Hersteller reagierte jedoch auf die neu aufgekommenen Bedenken, der Europastart für J&J-Impfungen wurde verschoben. Die Europäische Arzneimittelbehörde gab am 20. April dann jedoch grünes Licht für den Einsatz des J&J-Impfstoffes in Europa, der im Impfpass unter dem Namen des Herstellers Janssen auftaucht. In Deutschland hoben Bund und Länder am 10. Mai die Priorisierung für den Einmal-Impfstoff von Janssen auf. Allerdings empfehle die STIKO den Einsatz des Impfstoffes nur für Menschen ab 60 Jahren, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Grund seien sehr seltene, aber ernsthafte Hirnvenenthrombosen. Jüngere sollen das Vakzin aber nach Aufklärung durch einen Arzt weiter nutzen dürfen. Mit der Aufhebung der Priorisierung gebe man wie bei dem Impfstoff von Astrazeneca allen die Möglichkeit nach einer ärztlichen Aufklärung mit dem J&J-Impfstoff geimpft zu werden. "Genauso wie wir es bei Astrazeneca machen, werden wir es auch bei Johnson & Johnson machen", sagte Spahn. Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (Janssen) sind viele Hoffnungen auf eine Beschleunigung der Impfbemühungen verbunden. Denn das Mittel ist das bislang einzige, dass nur einmal verabreicht werden muss. Die Impfstoffe der anderen Hersteller entfalten erst nach zweimaliger Verabreichung ihre volle Wirkung. Die EU-Kommission hat Impfdosen für 200 Millionen Menschen bei J&J bestellt. Davon sollte Deutschland 36,7 Millionen erhalten. Am zweiten Weihnachtsfeiertag erhielt eine 101-jährige Seniorin in Sachsen-Anhalt als erster Mensch in Deutschland eine Impfung. Seit dem 27. Dezember ist die größte Impfaktion der Geschichte überall im Land angelaufen. Probleme bei der Beschaffung und Belieferung führen zu Verzögerungen und teils großem Unmut. Der weitere Fahrplan ist genau festgelegt: In einem logistischen Kraftakt werden die Impfdosen tiefgekühlt an die Bundesländer ausgeliefert. Überall in Deutschland stehen mobile Impfteams bereit, um gemäß der vorbereiteten Impfstrategie zunächst Menschen über 80 in Alten- und Pflegeheimen sowie deren Pflegekräfte und das besonders gefährdete Personal in Krankenhäusern zu immunisieren. Das Vorgehen folgt ethischen Überlegungen: Der Impfschutz soll zunächst jenen Menschen angeboten werden, die das größte Risiko tragen, schwer oder gar lebensbedrohlich an Covid-19 zu erkranken. "Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen", heißt es dazu beim Bundesgesundheitsministerium. Bereits Ende Januar hätten bundesweit eigentlich drei bis vier Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen sollen. Für das zweite Quartal wurden umfangreichere Liefermengen angekündigt - und teils schon fest eingeplant. Doch auch Anfang April hinkt Deutschland diesen Plänen mit den bisher erzielten Impffortschritten weit hinterher. Da die Behandlung mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna zwei Impfspritzen im Abstand von bis zu drei Wochen vorsieht - und die Impfungen in Deutschland nur durch medizinisches Personal durchgeführt werden können -, wird es in jedem Fall noch dauern, bis die für einen echten Immunschutz der Bevölkerung erforderliche Mehrheit der Menschen in Deutschland geschützt ist. Die Impfquoten klettern von Bundesland zu Bundesland in unterschiedlichem Tempo. Noch immer aber ist nur ein geringer Bruchteil der Bevölkerung vollständig geimpft, hat also auch die erforderliche Zweitimpfung bereits erhalten. ntv.de Audio: #Corona Spezial - der Podcast mit dem täglichen Überblick zum Anhören Auch so schon ist der Zeitplan ehrgeizig: Die Anzahl der Impfdosen, die pro Woche an die Länder verteilt werden, soll in den kommenden Wochen kräftig steigen. Einige Bundesländer sind im Vertrauen auf eine konstante Lieferung nach Plan dazu übergegangen, die eingetroffenen Impfdosen so schnell wie möglich als Erstimpfung anzuwenden - ohne ausreichend Reserven für die nach drei Wochen anstehende Zweitimpfung vorzuhalten. Nach den Hochbetagten und besonders gefährdeten Pflegekräften und Ärzten sind laut Impfplan die über 70-Jährigen, Kontaktpersonen gefährdeter Risikogruppen sowie Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr an der Reihe. Erzieher und Lehrer zum Beispiel folgen erst in der dritten Kategorie. Bezahlt wird die Impfung vom Bund, die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die Krankenkassen. Die Lieferungen werden nach einem feststehenden Schlüssel gemäß der Bevölkerungsanteile an die Bundesländer verteilt. Einige Bundesländer erhielten zeitweise Sonderzuteilungen, weil sie aufgrund ihrer Lage an den Landesgrenzen besonderen Risiken ausgesetzt waren. Bund und Länder hatten vereinbart, dass den Ländern wöchentlich mindestens 2,25 Millionen Impfstoffdosen für die Impfzentren und mobilen Impfteams zur Verfügung gestellt werden. Was darüber hinausgeht, soll an Haus- und Betriebsärzten weitergeleitet werden. Insgesamt rechnet das Bundesgesundheitsministerium mit einer zugesagten Liefermenge von rund 313 Millionen Impfdosen allein im Jahr 2021.
Dem BAG fehlen Daten zu Corona-Impfungen in Obwalden
nzz.ch

 

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Zuma steht in Südafrika wieder wegen Korruption vor Gericht (1.01/5)

Die Anwälte des Ex-Präsidenten fordern eine Vertagung des am Montag fortgesetzten Verfahrens. Der 79-Jährige muss sich u.a. wegen Betrugs und Erpressung verantworten. Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Südafrika ist der Korruptionsprozess gegen Ex-Präsident Jacob Zuma am Montag fortgesetzt worden. Obwohl der Prozess online abgehalten wurde, um erneute gewaltsame Proteste von Anhängern des 79-Jährigen zu verhindern, herrschten vor dem Gerichtshof in Pietermaritzburg massive Sicherheitsvorkehrungen. Bewaffnete Polizisten und Soldaten riegelten das Gebiet um das Gerichtsgebäude in der Hauptstadt von Zumas Heimatprovinz KwaZulu-Natal ab. Zuma muss sich wegen Betrugs, Bestechung und Erpressung vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Ende der 90er Jahre im Zuge eines Rüstungsgeschäftes hunderttausende Euro Bestechungsgelder angenommen zu haben. Nach zahlreichen Vertagungen und Verzögerungen begann der Prozess im Mai, damals wies der langjährige ehemalige Präsident alle Vorwürfe von sich. Inzwischen verbüßt Zuma wegen Missachtung der Justiz in einem anderen Verfahren eine 15-monatige Haftstrafe - er war trotz gerichtlicher Vorladungen mehrfach den Anhörungen einer Untersuchungskommission zu den Korruptionsvorwürfen während seiner Amtszeit (2009-2018) ferngeblieben. Seit Zumas Inhaftierung wird das Land von gewaltsamen Protesten und Plünderungen erschüttert, die ihren Ausgang in seiner Heimatprovinz nahmen. Mehr als 210 Menschen wurden getötet, die Regierung setzte die Armee ein. Obwohl sich die Lage inzwischen beruhigte, ist die Sorge groß, dass die Gewalt aufgrund des Prozesses wieder aufflammen könnte. Zuma wurde am Montag vom Gefängnis der nahegelegenen Kleinstadt Estcourt zu den Anhörungen zugeschaltet. Sein Anwalt Dali Mpofu beantragte gleich zu Beginn eine Vertagung des Prozesses um "zwei bis drei Wochen". Er argumentierte, das virtuell abgehaltene Verfahren verstoße gegen die Verfassung, da es Zuma das Recht auf einen "öffentlichen Prozess vor einem ordentlichen Gericht" verweigere. Gleichzeitig forderte Zumas Anwaltsteams, dass sich Chefankläger Billy Downer von dem Fall zurückzieht. Es wirft Downer vor, Informationen an die Medien weitergegeben zu haben. Der Chefankläger wiederum beschuldigt Zumas Anwälte, eine Verzögerungstaktik zu verfolgen. (APA/AFP)
Zumas Korruptionsprozess in Südafrika fortgesetzt
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Opec-Einigung: Ölproduktion wird künftig gesteigert - Preise fallen schon jetzt (1.01/5)

Singapur. Die Ölpreise haben am Montag nach der Einigung wichtiger Ölförderländer auf eine Erhöhung der Produktion nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 72,92 US-Dollar. Das waren 67 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 67 Cent auf 71,14 Dollar. Das Ölkartell Opec und seine Partnerländer (Opec+) einigten sich angesichts der Erholung der Weltkonjunktur am Wochenende auf eine deutliche Erhöhung der Ölproduktion. Ab August werde die Öl-Allianz ihre Tagesproduktion bis auf weiteres um jeweils monatlich 400.000 Barrel steigern, teilte die Opec am Sonntag nach einem kurzfristig einberufenen Online-Ministertreffen mit. Sollten die Marktbedingungen es zulassen, werde die noch bestehende Produktionskürzung damit im September 2022 enden, hieß es. Eine Erhöhung der Fördermenge belastet tendenziell die Preise. Die Reaktionen an den Märkten hielten sich jedoch in Grenzen. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg kritisierte die Entscheidung und bezeichnete sie auf Twitter sarkastisch als „positive Nachrichten“ mit Blick auf die jüngsten Extremwetterereignisse auf der Welt. „Wir haben es mit Ungewissheiten zu tun“, sagte der saudische Energieminister Abdulasis bin Salman mit Blick auf die Gefahr neuer Corona-Wellen. Er wies darauf hin, dass die Öl-Allianz an ihren monatlichen Treffen zur Einschätzung der Marktlage festhalten werde. Die nächste Beratung der Öl-Allianz ist für den 1. September geplant. Die Folgen der Entscheidung für die Käufer von Heizöl und für Autofahrerinnen und Autofahrer sind noch schwer abzusehen, tendenziell wird sie die Preise eher drücken. Sprit ist inzwischen so teuer wie zuletzt im Herbst 2018. Im Vergleich zum von der Corona-Krise geprägten Sommer 2020 kostet Kraftstoff gut 20 Prozent mehr. Die 23 Staaten einigten sich auf einen neuen Zuschnitt bei den Förderanteilen, der ab Mai 2022 wirksam werden soll. Davon profitieren Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Irak sowie Russland als wichtigstes Partnerland. Eine Einigung hatte sich bereits vor dem Wochenende abgezeichnet. Ein Streit zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten über Förderquoten hatte eine Einigung vor zwei Wochen noch verhindert. Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte die Allianz Opec+ die Tagesproduktion um rund 9,7 Millionen Barrel gekürzt. Dadurch gelang es, die Ölpreise zu stützen, die wegen des Einbruchs der Weltkonjunktur stark gefallen waren. Inzwischen wurde der Ölhahn nach und nach aufgedreht. Die Produktionskürzung liegt nun noch bei etwa 5,7 Millionen Barrel am Tag. Auch dank des Förderlimits ist der Preis für Rohöl seit Jahresbeginn um rund 40 Prozent gestiegen. Die Opec geht davon aus, dass 2022 wieder ein weltweiter Ölbedarf herrscht wie vor der Corona-Krise. Das würde eine Nachfrage von rund 100 Millionen Barrel am Tag bedeuten. Die Allianz Opec+ liefert davon etwa 45 Prozent. RND/dpa
Die Ölpreise geben nach
faz.net

 

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Auf einen Schulpsychologen kommen in Österreich derzeit rund 6100 Schüler (1.01/5)

Knapp 100.000 längere Beratungen wurden im abgelaufenen Jahr an Österreichs Schulen durchgeführt, der Großteil davon allerdings mit Lehrpersonen. Die 181 Psychologen sollen im kommenden Schuljahr um 27 erweitert werden. Auch administratives Unterstützungspersonal wird gesucht. Wien ‒ Auf einen Schulpsychologen bzw. Schulpsychologin kommen derzeit rund 6100 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt waren im abgelaufenen Schuljahr 181 Psychologen (Vollzeitäquivalente) an den Schulen im Einsatz und führten knapp 100.000 längere Beratungen durch, zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der SPÖ durch Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Ab dem kommenden Schuljahr stehen 27 zusätzliche Psychologen zur Verfügung. Die Anzahl der Schüler pro Schulpsychologen ist je nach Bundesland unterschiedlich. So ist etwa im Burgenland ein Psychologe für rund 3800 Schüler zuständig, in Oberösterreich (8000) sind es mehr als doppelt, in Niederösterreich (7300) fast doppelt so viele. Vergleicht man diese Zahl mit deutschen Bundesländern, liegt Österreich damit im vorderen Mittelfeld. Bremen kommt dort auf eine Quote von einem Psychologen für 4400 Schüler, Niedersachsen auf eins zu 15.000. Mit Herbst kommen 27 neue Stellen in der Schulpsychologie dazu - jeweils sechs in Nieder- und Oberösterreich, vier in der Steiermark, je drei in Wien und Tirol, je eineinhalb in Salzburg und Vorarlberg und je eine im Burgenland und in Kärnten. Insgesamt führen die Schulpsychologen pro Jahr rund 100.000 vertiefende Beratungen durch, wovon allerdings nur ein Viertel auf Schüler entfällt. Die meisten Beratungsgespräche werden mit Lehrern geführt. Nicht beantworten konnte Faßmann die Frage nach der Zahl der Schulsozialarbeiter: Diese liegt in der Zuständigkeit der Länder. Lediglich über die Anzahl der über das Bildungsinvestitionsgesetz finanzierten mobilen Sozialarbeiter lagen Daten vor - hier sind österreichweit 82 Personen (Vollzeitäquivalente) an Pflichtschulen tätig, allein 50 davon in Wien. Nach wie vor gesucht wird administratives Unterstützungspersonal an den Pflichtschulen. Bis 2022 sollen bis zu 1000 Langzeitarbeitslose, benachteiligte Personen am Arbeitsmarkt und Wiedereinsteiger geholt werden, um die Schulleitungen dort bei Verwaltung und Organisation zu entlasten.500 Vollzeitstellen sollten laut Plan der Bundesregierung mit Herbst 2020 besetzt werden, weitere 500 mit Herbst 2021. Tatsächlich waren Ende Mai nur 399 Personen mit in Summe 250 Vollzeitäquivalenten vom AMS vermittelt worden.148 davon entfallen auf Niederösterreich,117 auf Wien,82 auf Kärnten und 31 auf die Steiermark, in den anderen Bundesländern gab es nur vereinzelte Anstellungen. Am Zielwert von 1000 Vollzeitäquivalenten bis zum Schuljahr 2021/22 soll aber weiter festgehalten werden, eine Ausweitung der Stellen ist aufgrund der bisher geringen Inanspruchnahme nicht geplant. Die Laufzeit des Projekts, bei dem die Kosten im Rahmen der Eingliederungsbeihilfe seitens des AMS zu zwei Drittel gefördert werden, wird außerdem um mindestens ein Jahr verlängert. (APA) Unter strengen Corona-Auflagen haben Tausende Pilger die muslimische Wallfahrt Hadsch i... Nach einem Felssturz musste die B186 Ötztalstraße am Montag erneut gesperrt werden. B... Recherchen von 19 Redaktionen aus zehn Ländern haben ergeben, dass Geheimdienste und Po... Seit 1. Juli sind wieder mehr Besuche an den Tirol Kliniken möglich. Die Patienten sind... Die Regierung zeigt sich von der Hochwasser-Katastrophe in Österreich betroffen und kün...
Auf einen Schulpsychologen kommen rund 6100 Schüler
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Grüner Pass - App des Bundesrechenzentrums mangelhaft (1.01/5)

Studierende der FH Hagenberg haben Sicherheitsmängel bei der App des Bundesrechenzentrums (BRZ) zur Speicherung des Grünen Passes festgestellt. Wie das „Kurier“-Onlinemedium futurezone.at berichtet hatte, haben die Studenten herausgefunden, dass sich der QR-Code relativ leicht fälschen lasse. Das Gesundheitsministerium kündigt eine Behebung mit dem nächsten Update an. Auf der App können Getestete, Geimpfte und Genesene ihre Zertifikate speichern. Dafür muss man den QR-Code einscannen, der auf dem offiziellen Dokument über die Webseite gesundheit.gv.at heruntergeladen wird. Die App zeigt dann entweder den QR-Code an, damit er bei Kontrollen gescannt werden kann. Alternativ listet sie die enthaltenen Informationen auf, etwa wann man mit welchem Vakzin geimpft wurde. Die Studenten haben nun festgestellt, dass zu keinem Zeitpunkt geprüft werde, ob der QR-Code tatsächlich gültig ist. Auch ein Sprecher des BRZ habe gegenüber futurezone bestätigt, dass die Richtigkeit des Zertifikats nicht überprüft werde. Die Überprüfung des Codes erfolge erst durch den Scan mit der zweiten App, Green Check, vor Ort durch das Personal in Restaurants, beim Friseur oder auf Reisen. Allerdings finde diese Überprüfung im Alltag nicht immer statt und es werden lediglich die angezeigten Informationen durchgelesen. Damit werde nicht überprüft, ob jemand tatsächlich auch sein eigenes Impfzertifikat verwendet, theoretisch wäre es damit auch möglich, dass Ungeimpfte eine Impfung vortäuschen. In Deutschland validiert etwa die App des RKI direkt beim Hinzufügen des Zertifikats, ob der QR-Code überhaupt gültig ist. Falls nicht, kann es gar nicht in der App gespeichert werden. Auch die Schweizer App prüft die Gültigkeit unmittelbar. Die österreichische App basiert auf dieser Open Source Anwendung, die das Schweizer Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) entwickelt hat. Daher ist die Prüf-Funktion im verwendeten Quellcode zumindest vorgesehen. Nach den Recherchen der Studierenden der FH Hagenberg ist an dieser Stelle bei der österreichischen App aber nur eine To-Do-Liste hinterlegt. So lasse sich relativ leicht ein QR-Code fälschen, der zwar von der App als EU-konform gelesen wird, aber beliebige Informationen enthält. Das BRZ verwies gegen futurezone darauf, dass es strafbar sei, das Dokument zu fälschen. Außerdem liege es nicht in der Verantwortung des BZR, ob der Grüne Pass auch kontrolliert werde. Das Gesundheitsministerium kündigte gegenüber dem Ö1-“Morgenjournal“ an, dass der Mangel in einigen Tagen mit dem nächsten Update behoben werden soll.
Grüner Pass: QR-Code lässt sich von Studenten fälschen
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„Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln (0.56/5)

Es hätte das glorreiche Ende der „Einbahnstraße Richtung Freiheit“ sein sollen: Menschen, die sich in den Armen liegen, in vollen Clubs die Nacht durchtanzen und die Masken fallen lassen. So die Vision von Boris Johnson, der über Monate hinweg seinen „vorsichtigen, aber unumkehrbaren Weg“ pries, an dessen Ende der lang ersehnte „Freedom Day“ stehen sollte. Diesen Tag der Freiheit erlebt England nun auch - doch von Vorsicht kann keine Rede mehr sein. Und im Fall von Boris Johnson auch nicht von Freiheit. Der Premierminister ist als enger Kontakt seines infizierten Gesundheitsministers seit dem Wochenende in Quarantäne. Die englische Corona-Strategie steht nun ganz unter dem Motto: Eigenverantwortung. Masken sind seit Montag an den meisten Orten freiwillig, genauso wie Abstandhalten. Es gibt keine Beschränkungen mehr für Clubs oder private Partys, auch Theater und Kinos dürfen ihre Säle voll besetzen. Tausende Feierwütige begrüßten ihre neugewonnene Freiheit schon in den frühen Morgenstunden mit der ersten Clubnacht seit Monaten. Währenddessen lässt die hochansteckende Delta-Variante die Zahl der Corona-Infizierten in Großbritannien immer weiter ansteigen - ein Abflachen der Welle ist nicht in Sicht, die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 376. Pro Tag werden fast täglich mehr als 50.000 Fälle registriert - beinahe so viele wie zum Höhepunkt der zweiten Welle zum Jahreswechsel. Die US-Gesundheitsbehörde CDC warnt angesichts der starken Zunahme der Infektionen in Großbritannien vor Reisen in das Land. Der Reisehinweis wurde am Montag auf die Stufe vier von vier angehoben („Vermeiden Sie Reisen“). Angesichts der Infektionslage bestehe selbst für vollständig geimpfte Reisende das Risiko, sich zu infizieren und Varianten des Coronavirus weiterzuverbreiten, hieß es. Der britische Regierungsberater Patrick Vallance korrigierte am Montagabend auf Twitter seine vorherigen Angaben zum Anteil von Geimpften unter den neuen Krankenhausfällen. „60 Prozent der Krankenhauseinweisungen wegen Covid stammen derzeit von ungeimpften Personen“, schreibt er. Zuvor hatte er bei einer Pressekonferenz mit Premierminister Boris Johnson erklärt,60 Prozent der Eingewiesenen seien komplett geimpft gewesen. In Großbritannien haben mehr als 68 Prozent der Bevölkerung eine komplette Impfung erhalten Weitreichende Lockerungen bei hoher Impfquote, aber auch extrem hohen Infektionszahlen: Es ist ein Experiment, wie es in kaum einem Land in dieser Form probiert wurde. Und bereits jetzt, noch weit vor dem mutmaßlichen Höhepunkt der aktuellen Welle, zeigt sich, dass Freiheit und Pandemie nicht so recht zusammenpassen wollen: Rund 1,7 Millionen Briten befinden sich einem Bericht zufolge derzeit in Quarantäne, weil sie als enge Kontakte von Infizierten durch die Corona-App „gepingt“ oder vom Gesundheitsdienst angerufen wurden. Die „Pingdemic“, wie das Phänomen bereits von britischen Medien getauft wurde, wird zum logistischen Problem an jeder Ecke: Weil Bahnfahrerinnen, Bedienungen oder Kassierer fehlen, mussten U-Bahn-Linien bereits zeitweise ihre Fahrten einstellen, erste Pubs wieder schließen oder Supermärkte über verkürzte Öffnungszeiten nachdenken. Wirtschaftsverbände fordern, die Pflichtquarantäne nach einem Kontakt mit Infizierten für Geimpfte durch tägliche Tests zu ersetzen - im Gesundheitsdienst ist dieses Prinzip bereits eingeführt worden. Doch auch drei führende Regierungsmitglieder im Kampf gegen die Pandemie, die den „Freedom Day“ alles andere als frei verbringen müssen, scheinen der Regierung nicht Warnung genug zu sein. Johnson, der nur für den größten britischen Landesteil England die Corona-Politik macht, vertraut weiter voll und ganz auf den Schutz der bisherigen Impfungen. Inzwischen haben 88 Prozent der Erwachsenen im Vereinigten Königreich eine erste Impfung erhalten. Knapp 68 Prozent sind bereits zweimal geimpft. Doch Experten zweifeln daran, ob das ausreichen wird, um einer großen Infektionswelle standzuhalten. Dem Epidemiologen Neil Ferguson vom Imperial College in London zufolge ist es „beinahe unausweichlich“, dass die Zahl der täglichen Neuinfektionen die Marke von 100.000 bald überschreitet. „Die echte Frage ist, ob es sogar doppelt so viel wird, oder sogar noch mehr“, sagte Ferguson der BBC am Sonntag. Im schlimmsten Fall, wenn die Zahl der Krankenhauseinweisungen 2.000 oder 3.000 täglich erreiche, müssten doch wieder Maßnahmen ergriffen werden, um die Lage wieder in den Griff zu kriegen, warnte er. Der Premier jedoch, für den eine Verschärfung der Maßnahmen dem Bruch eines politischen Versprechens gleichkäme, hat sich allen Warnungen zum Trotz fürs Pokern entschieden. Wie Johnsons „Freedom Day-Glücksspiel“, als das die BBC die Lockerungen bezeichnete, ausgehen wird, bleibt abzuwarten. Bisher so scheint es, hat noch immer das Virus die besseren Karten.
„Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln
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„Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln
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„Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln
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„Freedom Day“: England hebt fast alle Corona-Maßnahmen auf
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„Freedom Day“ mit Hindernissen: England pokert mit dem Virus
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„Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln
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„Freedom Day“: England fast ohne Corona-Regeln
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Blümel will Oppositionsdruck nicht weichen (0.38/5)

Die SPÖ will Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zum Rücktritt bewegen. Dazu wurde am Montag eine Sondersitzung des Nationalrats einberufen, in der vom roten Fraktionschef im U-Ausschuss Kai Jan Krainer einmal mehr die zögerliche bzw. unvollständige Lieferung von Akten an das Gremium angeprangert wurde. Blümel reagierte betont entspannt und wies wieder alle Vorwürfe zurück. „Wie soll das Parlament ihnen vertrauen“, fragte Krainer bei der Begründung der „Dringlichen Anfrage“ an Blümel in den Plenarsaal. Es sei einzigartig, dass ein Finanzminister erst durch eine Exekution durch den Bundespräsidenten gezwungen worden sei, dem Parlament das gewünschte Material zu liefern: „Diejenigen, die kontrolliert werden, müssen auch kooperieren.“ Die vom Finanzminister vorgebrachten Gründe wie den Schutz der Mitarbeiter des Ressorts nimmt ihm Krainer nicht ab: „Sie haben die Akten nicht geliefert, um die türkise Familie zu schützen.“ Der rote Fraktionschef glaubt, dass etwa Verhandlungen über Begünstigungen für Privatstiftungen verheimlich hätten werden sollen. Denn es seien zehn Milliarden an Steuergeschenken „für die Reichsten der Reichen“ geplant gewesen. Blümel ging auf das nicht ein, auch den größten Teil des 12-Fragen-Katalogs beantwortet er denkbar flott. Kernaussage des Finanzministers war, dass sein Ressort den U-Ausschuss vollumfänglich unterstützt habe. Vier Gutachten hätten seine Vorgangsweise bei der Aktenlieferung bestätigt. Als Dienstgeber dürfe er nicht in die Postfächer von Mitarbeitern blicken. Viel lieber lobte der Finanzminister seine Beamten, die trotz der Corona-bedingten Belastungen viel Zeit mit Arbeit für den U-Ausschuss verbracht hätten. Auch den Abgeordneten zollte er Respekt für die zusätzlichen Tätigkeiten in dem Gremium. Bundespräsident Alexander Van der Bellen dankte Blümel für sein umsichtiges Vorgehen im Zusammenhang mit der Exekution. An den Beginn seiner knappen, zehnminütigen Rede hatte der Finanzminister gleich seine Hochachtung für die Einsatzkräfte beim Hochwasser gestellt und schnelle Hilfe des Bundes versprochen. Dem von der SPÖ angekündigten Misstrauensantrag wird sich Blümel ohne Unterstützung Grüner Vertreter auf der Regierungsbank stellen müssen. Die ÖVP entsandte Staatssekretär Magnus Brunner als Begleitschutz. Freilich waren auch die Abgeordneten-Bänke nicht gerade opulent gefüllt. Gleich 30 Mandatare ließen sich für die in die Sommerferien geplatzte Sondersitzung entschuldigen, darunter die Klubobleute Herbert Kickl (FPÖ) und Beate Meinl-Reisinger (NEOS). An deren Ende wird nicht nur über den Misstrauensantrag abgestimmt sondern auch über einen weiteren Antrag auf eine zweite Verlängerung des U-Ausschusses. Der SPÖ-Abgeordnete Christoph Matznetter warf Blümel vor, die Mitarbeiter des Finanzministeriums als „lebende Schutzschilder“ zu benutzen. Blümel habe wieder einmal versucht zu suggerieren, dass jemand die Mitarbeiter beschuldige, dem Parlament die angeforderten Unterlagen vorenthalten zu haben. „Es waren nicht die Beamten und Vertragsbediensteten, sondern Sie, Ihr Kabinett und die Führung, die das gemacht haben“, so Matznetter an die Adresse Blümels, dem er empfahl, „sich zu schämen und keine Vorwürfe zu machen“. Der Finanzminister habe die Gesetze missachtet, meinte auch FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker. „Es ist Katze und Maus mit dem Parlament gespielt worden.“ Blümel habe nur sich selbst geschützt und niemand anderen. Der blaue Mandatar vermutet gar, dass der Minister absichtlich Akten mit Gesundheitsdaten geliefert habe, um mit dem Schutz der Privatsphäre argumentieren zu können. Blümel sei es um Vertuschung und Verschleierung gegangen und dabei habe es sich hinter die „armen Mitarbeitern versteckt“. Bei der Rede der grünen Fraktionsführerin, Nina Tomaselli, war nicht herauszuhören, dass ÖVP und Grüne in einer Koalition sind. Sie schoss sie genau so scharf auf die ÖVP ein wie die Oppositionsparteien. Den Türkisen würde es gut anstehen, sich mit den Enthüllung des Ausschusses auseinanderzusetzen. Die türkise Politik der Intransparenz und Heimlichtuerei sie abzulehnen. Die ÖVP hätte sich entscheiden können, an der Aufklärung mit zu arbeiten, stattdessen habe sie aber dem Ausschuss „Brocken in den Weg gelegt“, die Opposition gemeinsam mit dem Bundespräsidenten und den Gerichten wegräumen habe müssen. „Sie hätten es deutlich einfacher haben können, niemand steht über dem Gesetz und das bekommen Sie jetzt zu spüren“, so Tomaselli in Richtung Blümel. Sie äußerte einmal mehr die Hoffnung, dass die Opposition im Herbst den Ausschuss neuerlich einsetzt. „Ich würde mich freuen, wenn es einen neuen gäbe.“ Nikolaus Scherak von den NEOS forderte neuerlich Gesetzesänderungen, denn alles, was im U-Ausschuss diskutiert worden sei, „wäre nicht möglich, wenn man endlich entsprechende Gesetze gemacht hätte“, aber die Grünen machen der ÖVP die Mauer beim Verzögern und Verhindern. NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper warf dem Minister einmal mehr vor, das „Parlament zu verhöhnen“ und „einen neuen Stil in die Politik gebracht zu haben, auf den niemand gewartet hat“. Der türkise Fraktionsführer, Andreas Hanger, warf seinerseits Krainer und Matznetter vor, „keine Ahnung vom wirklichen Leben zu haben“, weil sie ihn ihren Reden mit keinem Wort die Hochwasserkatastrophe erwähnt haben. Es brachte einmal das Argument vor, dass die Verzögerungen bei der Lieferung von Akten aus dem Finanzministerium an den U-Ausschuss den Persönlichkeitsrechten der Mitarbeiter geschuldet gewesen seien. Die Opposition sei hier zu keinem Kompromiss bereit gewesen, es sei nur skandalisiert worden, sagte Hanger und sprach Blümel explizit das Vertrauen aus. Als Grund dafür nannte er die Abwicklung der Corona-Hilfen, die „hervorragend“ gelaufen sei.
Blümel übersteht Misstrauensantrag
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U-Ausschuss-Nachspiel im Nationalrat
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Blümel will Oppositionsdruck nicht weichen
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Misstrauensantrag gegen Blümel abgelehnt: Koalition stimmte dagegen
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Busunfall in Pakistan: Mindestens 28 Arbeiter getötet (0.18/5)

Bei einem Verkehrsunglück mit einem Reisebus in Islamabad kamen mindestens 28 Menschen ums Leben. Islamabad – In Zentralpakistan sind laut Angaben der lokalen Polizei bei einem Zusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem Reisebus mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Rund 40 weitere seien dabei verletzt worden. Der Reisebus soll vor allem Arbeiter aus der Industriestadt Sialkot in der Provinz Punjab in ihre Heimatstadt am abgelegenen Bezirk Dera Ghazi Khazi Khan gebracht haben, damit sie diese Woche das muslimische Eid-Fest mit ihren Familien feiern könnten. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls würden, laut Vertreter der Polizei, noch laufen. Erste Ergebnisse deuteten darauf hin, dass der Bus mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei. Zudem sei die Straße, auf der sich der Unfall ereignete, in einem schlechten Zustand. Aufgrund von mangelhaften Straßen, überalterten Fahrzeugen und nachlässigen Sicherheitsvorkehrungen sind Unfälle in Pakistan keine Seltenheit. Offiziellen Statistiken zufolge kommen in dem südasiatischen Land mit mehr als 200 Millionen Einwohnern, jährlich mindestens 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. (APA) Der Motorradfahrer dürfte das Anhalten des Pkw zu spät bemerkt haben und touchierte ihn... Der Mann verletzte sich beim Unfall am Samstag und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.... Ein E-Biker konnte auf einer Straße in Mayrhofen nicht mehr bremsen und prallte gegen e... Ein 45-jähriger Rennradfahrer ist am Montagnachmittag bei einem Ausweichmanöver auf der... Am Sonntag gerieten zwei Gruppen ‒ eine davon sogar mit rund 70 Wanderern ‒ auf der E5-...
Schon mehr als 150 Unwetter-Tote in Deutschland
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28 Arbeiter bei Busunfall in Pakistan getötet
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Einjährige treibt allein auf dem Mittelmeer (0.12/5)

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Karpfen nimmt den Mund zu voll
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„Ich stehe auf alles, was ...“
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„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: So geht es weiter (0.07/5)

Köln. „Ich seh’ in dein Herz, sehe gute Zeiten, schlechte Zeiten…“ – auf die Titelmelodie der Erfolgs-Soap „GZSZ“ folgen 25 Minuten voller Gefühle und Intrigen, voller Konflikte und Drama. Als eine der erfolgreichsten Daily Soaps im deutschen Fernsehen ist die Serie aus dem Vorabendprogramm nicht mehr wegzudenken. Eine neue Folge von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft montags bis freitags von 19.40 bis 20.15 Uhr auf RTL. Hier lesen Sie, was in den nächsten Folgen passiert. Leon muss sich anhören, dass seine Pilotshow nur Mittelmaß ist und nicht produziert wird. Er hat Mühe, seine Kränkung zu verbergen. Doch Nina durchschaut ihn und spornt ihn an, nicht aufzugeben. Am wichtigsten Tag seiner zukünftigen Karriere hat Jonas keine Vertretung für den Kiezkauf. Kurzerhand schließt er den Laden und trifft sich mit seinem Producer. Währenddessen stellt Maren wütend fest, dass Jonas seiner Verantwortung nicht nachkommt... Leon berichtet überzeugt von seinem neuen Kochshow-Konzept, aber Svenja hat kein Ohr für ihn, sodass er Nina bittet, ihr sein selbst produziertes Video vorzuspielen. Nina ist nicht begeistert, verspricht es aber. Doch die Verhandlungen mit Svenja gestalten sich schwierig. Maren macht ihrem Ärger über Jonas bei Lilly Luft, die eine Lanze für ihn bricht. Ihr wird klar, wie selbstverständlich Jonas ihr im letzten Jahr den Rücken freigehalten hat. Leon und Nina gehen im Streit auseinander. Als Nina sich am nächsten Morgen Leons Video anschaut, beschließt sie, seinem Glück doch ein wenig auf die Sprünge zu helfen und platziert es vermeintlich unauffällig vor Svenja. Doch die hat das Video bereits gesehen. Emily bekommt etwas Aufwind, als Sunny einen neuen Auftrag an Land ziehen kann. Emily stürzt sich in die Arbeit. Doch sie übertreibt es in ihrem Eifer und achtet nicht auf ihre Gesundheit. Tobias ist durch den Wind und versucht, sich mit Arbeit abzulenken. Er beruhigt Katrin, dass es ihm gut geht. Doch es fällt ihm zunehmend schwerer, seine Emotionen zu unterdrücken. Emily will dem Schwächeanfall keine Bedeutung beimessen. Sie hat auch keine Zeit dafür. Um ihr den finanziellen Druck zu nehmen, fragt Paul seinen alten Meister nach einem Job. Und tatsächlich erhält er ein lukratives Angebot. Doch das hat nicht nur einen Haken. Felix trifft unerwartet auf Rosa. Auch wenn die Stimmung zwischen Mutter und Sohn unverändert ist, merkt Nazan, dass Felix das distanzierte Verhältnis schmerzt. Nazan geht heimlich auf Rosa zu. Gerner löscht Johannas Video und entzieht ihr das Handy. Katrin merkt, dass mehr hinter dem Video steckt und ermutigt ihre Tochter, den ersten Schritt zu gehen. Johanna nimmt sich Katrins Worte zu Herzen und wird mit einer langersehnten Antwort belohnt. Über den RTL-eigenen Streamingdienst TV Now sind aktuelle „GZSZ“-Folgen nicht nur live, sondern bis zu einer Woche nach der Ausstrahlung online gratis abrufbar – auf ältere Folgen können Sie über einen Plus-Account kostenpflichtig zugreifen. Das Abo gibt es einen Monat lang gratis zur Probe. Danach kostet es pro Monat 2,99 Euro und ist auch monatlich kündbar. Abonnenten können neue Folgen von „GZSZ“ bis zu 72 Stunden vor der Ausstrahlung online streamen. Hier geht's zur TV-Now-Mediathek. Eine Frage beschäftigt „GZSZ“-Fans seit Jahren: Droht der Ausstieg von Jo Gerner? Wolfgang Bahro, der die Figur des Jo Gerner spielt, gehört zu den bekanntesten Schauspielern der Serie. Als Charakter der ersten Stunde zählt der intrigante Geschäftsmann und Rechtsanwalt zu den markantesten Figuren der Serie. Seit die Figur 1993 in die Serie eingeführt wurde, hatte sie mehrere Beziehungen und Affären und trat bereits ganze dreimal vor den Traualtar. Immer wieder fragen sich Fans, wie lange Jo Gerner noch bei „GZSZ“ bleiben wird. In einer Folge wurde Jo lebendig begraben – der mögliche Tod Jo Gerners sorgte für Aufruhr unter den „GZSZ“-Fans. Stirbt Jo Gerner in der Serie? Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, aber noch ist der Serientod nicht für Jo Gerner vorgesehen. Der Ausstieg einer der zugleich beliebtesten und meist gehassten Figuren ist aktuell nicht geplant. Egal, wie es bei „GZSZ“ weitergeht, Jo Gerner bleibt vorerst an Bord. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist bekannt dafür, typische Themen, mit denen Jugendliche und junge Erwachsene im Alltag konfrontiert sind, aufzugreifen. Die Serie spielt in Berlin und dreht sich um das Leben des Gerner-Clans sowie der Familien Flemming, Moreno, Bachmann, Seefeld und Lehmann. „GZSZ“ gilt als erfolgreichste deutsche Sendung ihres Genres,2010 wurde sie mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste tägliche Sendung“ ausgezeichnet. Was vielleicht gar nicht jedem Fan bewusst ist: Die Serie, die täglich ein Millionenpublikum begeistert, war zumindest in den ersten 230 Folgen eine Adaption der Seifenoper „The Restless Years“, die von 1977 bis 1981 in Australien ausgestrahlt wurde. Erst ab Folge 231 wurden eigens auf das deutsche TV-Publikum ausgerichtet Drehbücher verfasst. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn auch in den Niederlanden läuft seit 1990 die Daily Soap „Goede tijden, slechte tijden“, die ebenfalls nach dem australischen Vorbild umgesetzt wurde. Und auch in Frankreich und Belgien wird mittlerweile „GZSZ“ geschaut: Seit Juli 2018 wird die deutsche Serie dort unter dem Namen „Au Rhythme de la Vie“ (zu Deutsch: Im Rhythmus des Lebens) gezeigt. Allerdings hat man sich dort entschieden, nicht bei Folge eins zu starten und die vergangenen 26 Jahre aufzuholen, sondern ist direkt bei Folge 6063 eingestiegen. In unregelmäßigen Abständen strahlt RTL Specials von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ aus. Zum 25-jährigen Jubiläum im Mai 2017 beispielsweise wurde eine anderthalbstündige Spezialfolge gezeigt, im Sommer 2018 gab es eine Mallorca-Folge in Spielfilmlänge. Nicht nur die Serie selbst ist ein Exportschlager mit unvergleichlicher Erfolgsgeschichte. Für viele mittlerweile bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen war „GZSZ“ nicht nur die erste Karrierestation, sondern vor allem ein Karrieresprungbrett. Oliver Petszokat, Jeanette Biedermann, Rhea Harder, Yvonne Catterfeld und viele weitere ehemalige Castmitglieder waren vor ihrem Auftritt in „GZSZ“ weitgehend unbekannt. Eine Chance für junge Schauspieltalente ohne viel Erfahrung. Auch einige Musiker nutzen die Serie, um ihre Bekanntheit zu erhöhen – die Bands Caught in the Act und Just Friends beispielsweise. Zusätzlich gab und gibt es in der Serie immer wieder Gastauftritte bekannter Musiker und Prominenter. Der Gastauftritt von Gerhard Schröder, damals niedersächsischer Ministerpräsident, sorgte sogar für die Rekordquote von 6,73 Millionen Zuschauern. RND/pf
„Köln 50667“-Vorschau: So geht es weiter
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„Alles was zählt“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter
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Seniorin in Lana auf Parkbank erstochen: Mutmaßlicher Täter in Psychiatrie (0.06/5)

Im Park eines Seniorenwohnheims im Südtiroler Lana wurde am Sonntag eine 78-Jährige mit einem Küchenmesser erstochen. Als tatverdächtig gilt ihr Lebensgefährte aus Österreich. Er ließ sich widerstandslos festnehmen, machte beim ersten Versuch einer Einvernahme aber konfuse Aussagen. Er wurde in die Psychiatrie überstellt. Lana – Im Park eines Seniorenwohnheims in Lana kam es am Sonntag zu einem grausamen Verbrechen: Ein Österreicher soll bei einem Spaziergang seine eigene Lebensgefährtin, die in dem Heim gewohnt hat, mit einem Küchenmesser erstochen haben. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Wie das Nachrichtenportal Südtirol Online (stol.it) berichtet, soll die 78-jährige Frau gegen 16.30 Uhr mit ihrem Rollator im Park des Heims einen Spaziergang unternommen haben. Begleitet wurde sie dabei von ihrem österreichischen Lebensgefährten, der sie besucht hatte. Als sie auf einer Bank Platz nahm, soll der 87-Jährige ein Küchenmesser hervorgeholt und ihr in die Brust gestoßen haben. Den Berichten zufolge hatte er das Messer in seiner Hosentasche verborgen und so in das Heim geschmuggelt. Angestellte des Heims eilten der Frau umgehend zu Hilfe, konnten sie aber nicht mehr retten. Die Pensionistin verstarb noch am Tatort. Der Österreicher ließ sich unterdessen ohne Gegenwehr von den Angestellten des Heims festhalten, bis die Carabinieri eintrafen, die ihn schließlich festnahmen. Er wurde zunächst ins Gefängnis nach Bozen überstellt. Wegen seines fortgeschrittenen Alters sei der Mann aber nicht mehr haftfähig und dürfte schon bald in den Hausarrest überstellt werden, hieß es. Über die Hintergründe der Tat ist nichts bekannt. Wie Montagnachmittag bekannt wurde, musste der 87-Jährige zwischenzeitlich in die Psychiatrie des Krankenhauses Meran überstellt werden. Dort warte man auf eine Besserung seines geistigen Zustands, hieß es. Laut dem Verteidiger des Mannes habe er nämlich selbst auf Fragen, die nichts mit der Bluttat zu tun hatten, nur bedingt antworten können. Manche seiner Aussagen hätten überhaupt keinen Sinn ergeben. Die Anwalt des Mannes kündigte an, auf jeden Fall ein psychiatrisches Gutachten beantragen zu wollen. Wann der 87-Jährige einvernommen werden kann, steht noch nicht fest. Die beiden Senioren waren im Ort bekannt, bestätigte auch Bürgermeister Harald Stauder gegenüber stol.it. Es hat laut ihm im Vorfeld keine Anzeichen dafür gegeben, dass es zu einer derartigen Tat kommen könnte. "Mit so etwas kann man nicht rechnen. Der angebliche Täter war im Dorf immer wieder unterwegs, er war nicht auffällig. Er war kommunikativ mit den Menschen, so Stauder zu dem Südtiroler Onlineportal. Das Opfer hatte jahrelang ein Geschäft in Oberlana geführt, die Frau war im Ort demnach bekannt und geliebt. Sie hinterlässt zwei erwachsene Söhne, die in Wien leben. Der mutmaßliche Täter stammt unbestätigten Meldungen zufolge aus dem Weinviertel in Niederösterreich. (TT.com) Mit Hunden, Hubschraubern und Spezialeinheiten hat die französische Gendarmerie in der... Gegen den Täter war zuvor ein Betretungsverbot verhängt worden. Der Mann stellte sich n... Eine Zöllnerin entdeckte ein Kilogramm Kokain in einem Koffer aus Rio de Janeiro. Drei... Zu Szenen roher Gewalt kam es am späten Freitagabend in der Amraser Straße in Innsbruck... Am Wochenende kam es in mehreren Tiroler Orten zu Einbrüchen in Baucontainern. Großteil...
Seniorin auf Parkbank erstochen, Österreicher tatverdächtig
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Seniorin auf Parkbank erstochen, Österreicher tatverdächtig
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„Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter (0.04/5)

Berlin. Freundschaft und Liebe, Schule und Job, Ärger und Intrigen – wie lebt es sich in der Metropole? Die Reality Soap „Berlin – Tag & Nacht“ („BTN“) rückt den Alltag zahlreicher junger Hauptstädter in den Fokus. Seit Anfang an dabei: „Papa“ Joe Möller, der den „BTN“-Fans als „WG-Vater“ ans Herz gewachsen ist. Vor allem Joes Hin- und Herbeziehung mit Peggy lässt die Zuschauer mitfiebern. Eine neue Folge „Berlin – Tag & Nacht“ läuft werktags um 19.05 Uhr auf RTL 2. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter und wo gibt es Wiederholungen? Vorsicht, Spoiler! Wer nicht wissen möchte, was in den nächsten Folgen von „Berlin – Tag & Nacht“ passiert, sollte hier aufhören zu lesen. Vorschautexte und Bilder stammen von RTL 2. Nach ihrem gescheiterten Versuch, ihre Schwangerschaft in Holland zu beenden, fühlt sich Lynn von aller Welt verlassen. Sie weiß nicht mehr, wo sie hin soll. Völlig fertig und der Verzweiflung nahe will sie sich auf den Straßen der Hauptstadt weiter allein durchschlagen. Zum Glück begegnet ihr jedoch Emmi und nimmt sie mit auf das Hausboot. Jetzt hat sie zumindest ein Dach über dem Kopf. Doch nun fürchtet Lynn, dass Krätze ziemlich sauer werden könnte, wenn er von ihrer Schwangerschaft erfährt. Dementsprechend tut sie sich äußerst schwer damit, ihm die Wahrheit zu sagen. Und tatsächlich: Krätze flippt aus und Lynn ist drauf und dran, von Bord zu gehen und das Weite zu suchen. Mike wird am Morgen erneut von seinem schlechten Gewissen geplagt, als die überforderte Pia sich mit Erics Sachen aus dessen Dienststelle auseinandersetzen muss. Als ihr dabei ein sehr persönliches Erinnerungsstück in die Hände fällt, bricht sie vor lauter Trauer zusammen. Da Mike sich für ihren Verlust mitverantwortlich fühlt, organisiert er einen Ausflug an den See. Auf diese Weise will er sie von ihren traurigen Gedanken ablenken. Sein Vorhaben entpuppt sich auch tatsächlich als voller Erfolg. Doch während Mike nur Freundschaft im Sinne hatte, muss er erschrocken feststellen, dass bei Pia offenbar alte Gefühle wieder hochgekommen sind. Schließlich versucht sie sogar, ihn zu küssen. Als ausgerechnet in genau diesem Moment Milla von ihrer Auszeit zurückkehrt, ist das Chaos perfekt. Connor ist nach der Trennung von Liz äußerst schlecht drauf. Dennoch versucht er, sich seine miese Laune nicht anmerken zu lassen und normal mit ihr umzugehen. Doch Liz ignoriert Connor weitestgehend und widmet sich verstärkt Eazy, als der ihre fertige EP in den höchsten Tönen lobt. Er will das Werk mit allen zusammen feiern. Als Connor kurz mit Liz allein ist, spricht er sie auf ihr provokantes Verhalten an: Wie kann sie nur vor seinen Augen mit Eazy rummachen! Liz findet jedoch, dass Connor das nicht stören sollte. Schließlich hat er doch behauptet, keine Gefühle mehr für sie zu haben. Der Streit heizt sich derartig auf, dass Connor sich nicht länger unter Kontrolle hat. Plötzlich fühlen sich die beiden wie magnetisch zueinander hingezogen und schlafen miteinander. Nachdem sie gerade noch verhindern konnten, von Eazy erwischt zu werden, betont Connor, dass das nie wieder passieren darf. Kurz darauf kommt es zu einem heftigen Streit zwischen Liz und Eazy. Wegen eines Songtexts fühlt dieser sich erneut darin bestätigt, dass Liz ihn betrügt. Connor vergeht fast vor schlechtem Gewissen, als Eazy ausgerechnet ihn darum bittet, den Nebenbuhler ausfindig zu machen. Er bekommt es richtig mit der Angst zu tun, als Eazy droht, den (noch) Unbekannten einen Kopf kürzer zu machen. Milla verzweifelt an Amelies Trauer und lässt nichts unversucht, um sie von ihren düsteren Gedanken abzulenken. Wegen der Affäre mit Mike hat sie dabei selbst ein furchtbar schlechtes Gewissen. Nun will sie ihrer Tochter etwas ganz Besonderes zum Geburtstag schenken. Doch das trifft Amelie schwer, denn das Geschenk erinnert sie schmerzlich an ihren Vater. In ihrer Hilflosigkeit flieht Milla zu Erics Grab und redet sich dort ihre Sorgen von der Seele. Amelie, die gleiche Idee hatte und der Millas emotionaler Zustand nun nicht mehr länger verborgen bleibt, verzeiht ihr den Fehltritt. Denn sie erkennt, wie sehr auch Milla unter Erics Tod leidet. Die beiden versöhnen sich und Amelie kann sich ihrer Mutter endlich wieder öffnen, als sie gemeinsam über eine witzige Situation mit Eric lachen müssen. Paula und Joe kehren überraschend frühzeitig aus ihrem Italien-Urlaub heim, um bei Jannes‘ anstehender Urteilsverkündung dabei sein zu können. Trotz allem, was Jannes getan hat, ist Paula hin- und hergerissen und als der Richter ihn tatsächlich für mehrere Jahre in den Knast steckt, sitzt der Schock zunächst tief. Als Paula auch noch ergriffen einen Brief von Jannes liest, in dem dieser sich emotional und schuldbewusst von Paula verabschiedet, beschließt sie, ihn noch einmal im Gefängnis zu besuchen. Auch weil sie glaubt, dass eigentlich Theo statt Jannes im Gefängnis sitzen müsste, vergibt sie ihrem Neffen, um endlich mit der Sache abschließen zu können. Doch als Theo am Abend plötzlich vor ihnen steht, drohen alte Wunden wieder aufzureißen… Auf TV Now ist die neueste Folge von „Berlin – Tag & Nacht” direkt nach der Ausstrahlung bis zu vier Wochen kostenlos abrufbar. Zukünftige und ältere Episoden sind nur für Premium-Abonnenten zugänglich. Ein Premium-Account für TV Now kostet aktuell 4,99 Euro im Monat. „Berlin – Tag & Nacht“ („BTN“) folgt den Geschehnissen mehrerer Wohngemeinschaften in verschiedenen Orten Berlins. Die Handlung konzentriert sich auf zahlreiche Figuren, die in der Regel von Laienschauspielern besetzt sind. Zentrale Handlungsorte der im Reportagestil gedrehten Daily Soap sind die Haupt-WG um Hauptmieter Joe Möller, in der sieben Personen wohnen, sowie weitere WGs und Arbeitsplätze der Charaktere. Sowohl Handlung als auch Figuren sind frei erfunden. Eine unruhige Kameraführung, ein teilweise improvisiertes Drehbuch sowie der Einsatz von Voiceovers, in denen die Figuren ihre Gefühlslage schildern, sollen den Eindruck von Realität erhöhen. Den „Mitten im Leben“-Effekt sollen auch die Schauplätze der Scripted-Reality-Serie erzielen. Statt um ein Set im Produktionsstudio, handelt es sich bei den Drehorten um reale Schauplätze, die größtenteils im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegen. Für zahlreiche Handlungsorte, wie die Wohngemeinschaften, Clubs oder den Friseursalon Schnitte, gibt es echte Adressen in Berlin. Zudem dienen Orte wie die Mercedes-Benz-Arena Berlin oder der S- und U-Bahnhof Warschauer Straße als wiederkehrende Drehorte für Zwischensequenzen. Im Laufe des annähernd zehnjährigen Bestehens von “Berlin – Tag & Nacht” haben mehr als 70 Darsteller Hauptfiguren in der Daily Soap verkörpert. Dazu kommen weit mehr als 200 Nebendarsteller, die teilweise in nur wenigen Folgen zu sehen sind, mitunter aber in späteren Folgen wiederkehren. Bei einem Großteil der Besetzung handelt es sich um Laiendarsteller, die auch in anderen Formaten des für die Serie verantwortlichen Produktionsunternehmens, der “filmpool Film- und Fernsehproduktion”, mitwirken. Hier eine Übersicht der aktuellen Hauptfiguren und ihrer Darsteller: RND/pf
„Alles was zählt“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter
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Nur 60.000 dürfen nach Mekka: Zweiter Hadsch unter Pandemiebedingungen (0.03/5)

Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Riad – Unter strengen Corona-Auflagen haben Tausende Pilger die muslimische Wallfahrt Hadsch in Saudi-Arabien begonnen. Rund 36.000 Menschen reisten laut Nachrichtensender Al-Akhbariya nach Mekka, Tausende weitere sollten noch im Laufe des Sonntags folgen. Insgesamt sind 60.000 in Saudi-Arabien lebende Pilger zugelassen. Das ist nur ein Bruchteil der über zwei Millionen, die sonst an der Pilgerfahrt teilnehmen. Der Hadsch ist normalerweise die größte Muslimen-Versammlung weltweit. Im Hof der Großen Moschee von Mekka zeigte sich am Sonntag wie schon im Vorjahr ein unübliches Bild. Die Pilger umrundeten dort das als Kaaba bekannte, würfelförmige Gebäude mit großem Abstand zueinander. Laut Vorschrift müssen sie auch einen Mundschutz tragen. Markierungen am Boden gaben ihnen den Weg vor. Normalerweise herrscht im Hof der Moschee sehr großer Andrang, der in den Tagen der Pilgerfahrt noch zunimmt. Um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern, sind nur geimpfte Teilnehmer zugelassen, die zudem zwischen 18 und 65 Jahre alt sein müssen. In Saudi-Arabien wurden bisher 507.000 Infektionen mit dem Coronavirus und 8.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Zehn Prozent der Bevölkerung des Königreichs sind laut der Statistik-Website Our World In Data vollständig gegen das Virus geimpft, weitere 43 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Für gläubige Muslime zählt die Wallfahrt zu den fünf Grundpflichten. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, sollte einmal im Leben nach Mekka pilgern. Für die weite Anreise aus Asien, Afrika oder anderen Teilen der Welt sparen viele von ihnen Jahre. Die Wallfahrt, die auch durch Reisebüros und Touranbieter organisiert wird, kann einen Pilger schnell mehrere Tausend Dollar kosten. (APA/dpa) 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Bei den Salzburger Festspielen wurde ein „Jedermann“-Besucher trotz Vollimmunisierung p... In den Clubs wird wieder getanzt, in Büros darf wieder ohne Abstand gearbeitet werden u... „Wir fühlen uns unter Druck gesetzt, unsere Kinder impfen lassen zu müssen“, sagt Simon... In Italien ist angesichts steigender Corona-Zahlen wieder vermehrt aufpassen angesagt.... Bildungslandesrätin Palfrader drängt Bildungsminister Faßmann zur Eile. Er solle früher...
Zeichner von umstrittener Mohammed-Karikatur gestorben
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Das weiße Auto steht immer noch Kopf (0.02/5)

Aus dem Katastrophengebiet berichten: J. ANDA, S. BAUMANN, C. BECKER, F. BEQIRI, L. BERG, M. ENGELBERG, P. v. FRANKENBERG, T. GAUTIER, A. GERAY, Y. HÜBER, T. KLEIN, A. KRZYKOWSKI, T. LAUX, P. MÜLLER, S. PRENGEL, F. OCHSE, W. RANFT, C. REICHWEIN, M. SCHINKEL, K. SOCHER, D. SOIBEL, L. UNVERFERT, J. VÖLKERLING, P. WILKE und L. ZANDER Ahrweiler – Das Ausmaß der Verwüstungen ist so stark, dass mit menschlichen Kräften kaum dagegen anzukommen ist. ►In Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) hatten die Wassermassen vergangenen Freitag einen weißen SUV hecklings hochgerissen. Inzwischen ist das Ahr-Hochwasser zurückgegangen, erschöpft saßen Sonntag zwei Helfer am Flussufer – der weiße SUV hinter ihnen immer noch hochkant. Das Wichtigste sind immer die Menschen, danach ihre Häuser und Wohnungen. Autos sind nur Blech...
Meterhoher Dreck – mein Haus ist unbewohnbar
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Kickl will in Sachen Corona „Frohbotschaften“ verbreiten (0.02/5)

FPÖ-Chef Herbert Kickl will in Sachen Corona in der Bevölkerung lieber „Frohbotschaften“ verbreiten. „Wir machen in Österreich den großen Fehler, dass man sich mit den paar Haus- und Hofvirologen ständig beschäftigt, die im Sold der Regierung stehen und natürlich das zum Besten geben, was ins Konzept von Kurz und Co passt“, so Kickl im „Puls4/24“-Sommergespräch am Montag. Eine solche Botschaft wäre etwa, dass von Kindern de facto keine Ansteckungsgefahr ausgehe, meinte Kickl bei seiner Sommergespräch-Premiere als neuer Parteichef auf der Hohen Wand. Das stamme nicht von ihm, sondern aus Studien von Leuten, die „alle viel mehr am Kasten haben als die Virologen, die bei uns im Fernsehen ein- und ausgehen“. Fangen sich Kinder das Coronavirus doch ein, hätten sie kaum schwere Krankheitsverläufe. Er wisse daher nicht, warum man Kinder impfen sollte. Oder: „Es ist wissenschaftlich durch, dass für einen normalen, gesunden Menschen bis 60,70 Jahre eine Infektion eigentlich relativ ungefährlich ist“, meinte Kickl. Anders sei es bei Risikogruppen: Dort mache eine Impfung Sinn, wenn man sich freiwillig dafür entscheide. Derzeit werde aber versucht, mithilfe der Delta-Variante die Menschen in die Impfung „hineinzutreiben“. Seine Auftritte bei Anti-Corona-Demos verteidigte Kickl - selbst wenn unter anderem Personen aus der rechtsextremen Szene dabei gewesen seien. „Ich könnte genauso sagen, der Bundeskanzler war gemeinsam mit Gottfried Küssel im Biergarten.“ Die Teilnehmer hätten ja nichts Verbotenes gemacht, weil sie ja sonst nicht auf freiem Fuß wären. Selbst bei jenen, die deshalb bereits im Gefängnis gewesen seien, müsse man sich fragen, ob ihnen das nach der Tilgung der Strafe ewig nachhängen solle. „Das sind Leute, die man nicht aus dem demokratischen Spektrum ausschließen kann, solange sie auf dem Boden der Verfassung und der Rechtsstaatlichkeit agieren und keine Gewaltbereitschaft im Spiel ist.“ Beim Klimaschutz hält der FPÖ-Chef Kickl nichts von „überbordenden Ideen, bis 2040 dies oder jenes zu erreichen, wenn diese Ziele utopisch sind“. Die Freiheitlichen würden sich dazu bekennen, dass bei diesem Thema - Kickl will lieber von „Naturschutz“ sprechen - ein Beitrag geleistet werden müsse. Es stelle sich aber die Frage der Verhältnismäßigkeit: „Bei den Maßnahmen, die vorgeschlagen werden, hat man manchmal den Eindruck,80 Prozent des CO2-Ausstoßes entfallen auf die EU und zehn Prozent auf Österreich.“ Das führe zu Dingen, die er als „zu ambitioniert“ bezeichnen würde. Wenn alle Staaten gleichzeitig ihre Energieversorgung umstellen und der Verbrauch außerdem wie zu erwarten weiter anwachse, sei die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet. Eine ökosoziale Steuerreform hält Kickl für einen „Deckmantel für einen Großangriff auf die Bevölkerung in Form von Steuererhöhungen“. Die Menschen in Österreich würden schon zu viele Steuern zahlen. „Welcher Titel auch immer draufsteht bei Steuern - sobald etwas Neues dazukommt, wird es keine Zustimmung der FPÖ finden.“
Kickl will in Sachen Corona „Frohbotschaften“ verbreiten
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Die Touristen sind zurück in Berlin – doch noch ist nicht alles beim Alten (0.02/5)

Etwas verloren steht Elisabeth-Sabine Schöpf mit ihren Reisebegleiterinnen auf dem Platz des 18. März im Schatten des Brandenburger Tors. Heiß scheint die Sonne auf das Wahrzeichen herab an diesem Sommertag Mitte Juli. Ein wenig skeptisch beäugt die 58-Jährige die Tourist:innen, die sich auf dem Pariser Platz tummeln. Etwa zwei Dutzend Urlauber:innen jeden Alters stehen auf der Pflasterfläche in der Sonne. Das Handy griffbereit, um sich vor dem Brandenburger Tor abzulichten. „Die Buchungen ziehen an“, sagt Christian Tänzler, Sprecher der Tourismusmarketing-Gesellschaft Visit Berlin. Das merke man an verschiedenen Parametern, vor allem an den Hotelbuchungen. Diese fielen in den verschiedenen Kategorien aber sehr unterschiedlich aus. „Es ist kein einheitliches Bild“, betont Tänzler. Außerdem seien Museen und andere Attraktionen wieder stärker nachgefragt. Die Einschätzung durch die Branche selbst sei aber eindeutig und laute: „Es ist noch Luft nach oben.“ Tänzler und sein Team merken vor allem, dass die Visit-Berlin-Website wieder häufiger aufgerufen wird. Teilweise lägen die Seitenaufrufe „sogar über dem Niveau von 2019“, sagt der Sprecher. Trotz dieser positiven Tendenz äußert er sich aber verhalten, will keine Prognosen zur weiteren Erholung des Tourismus in Berlin machen: „Das ist Glaskugelleserei. Prognosen waren noch nie so schwierig wie heute.“ Entscheidend sei – neben der Entwicklung der Pandemie – „wie die Leute sich fühlen mit den Nachrichten, die sie kriegen.“ Elisabeth-Sabine Schöpf betont, wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre sie nicht nach Berlin gereist. „Weil mir das noch zu unsicher ist.“ Berlin sei das Wunschziel der beiden jungen Mädchen gewesen, mit denen Schöpf und ihre Begleiterinnen unterwegs sind. Generell empfinde sie die Menschen in Berlin als eher unvorsichtig, was die Einhaltung der Pandemieregeln anbelangt, sagt die 58-jährige Westfälin. „Die Maßnahmen müssen sein“, stellt sie klar. Auch wenn man sich dadurch eingeschränkt fühle. In ihrer Heimatstadt Münster seien die Einwohner:innen sehr diszipliniert, hielten etwa in Geschäften generell Abstand zueinander. Das sei eine Frage von „Respekt dem anderen gegenüber“, meint die Westfälin. „Das empfinde ich jetzt so hier nicht.“ Dabei empfinde sie die Corona-Maßnahmen in Berlin als sehr gut. Vor allem die Geschäfte und Restaurants würden sich bemühen, „dass man ein sicheres Gefühl bekommt.“ Wenig ausländische Touristen Susanne Schumacher sieht das etwas anders. Die Chemielaborantin ist glücklich, dass in Sachen Reisen wieder mehr möglich ist. „Die, die Angst haben, sollen zu Hause bleiben“, findet die 53-Jährige und freut sich über die Stimmung in der Stadt: „Alle sind gut drauf.“ Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie für einen dreitägigen Kurzurlaub nach Berlin gekommen. Unter den Urlaubsreisenden in der Hauptstadt sind auch wieder ausländische Gäste, sogar aus Übersee. In der prallen Sonne vor dem Brandenburger Tor steht ein junger US-Amerikaner. Der 25-Jährige reist gerade durch Europa, bevor im August sein Medizinstudium beginnt. Damit gehört er zu den wenigen ausländischen Tourist:innen, die dieses Jahr die Stadt besuchen. Christian Tänzler geht davon aus, dass Berlinbesucher:innen auch 2021 größtenteils aus Deutschland kommen werden. Laut Visit-Berlin-Bilanz gingen 70 Prozent der Übernachtungen im vergangenen Jahr auf deutsche Gäste zurück,30 Prozent auf internationale Besucher:innen,2019 waren es 55 Prozent nationale und 45 Prozent internationale Gäste. Der amerikanische Tourist findet, in Berlin gebe es viel mehr Einschränkungen als in seiner Heimatstadt Miami in Florida. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] „Wir haben dort nicht wirklich viele Einschränkungen“, sagt er und fügt hinzu, die strengeren Maßnahmen in Deutschland seien darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Geimpften und Genesenen hier geringer sei als in Florida. Gestern sei er aus Amsterdam nach Berlin gekommen. „Dort musst du überhaupt keine Masken tragen.“ Selbstverständlich halte er sich an die Corona-Regeln in Berlin. Aber er fühle sich hier nicht so frei wie in seiner Heimat. „Das Interesse, grundsätzlich nach Berlin zu kommen“ sei vorhanden, erklärt Visit-Berlin-Sprecher Christian Tänzler. Aber die Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie würden den Tourismusbetrieb in Berlin erschweren, fügt er hinzu. Außerdem gebe es viel mehr kurzfristige Buchungen, was die langfristige Planung von Hotels und anderen Gästeunterkünften schwer mache. Laut Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) sind die Buchungen in Berlin seit der Öffnung der Hotels am 11. Juni 2021 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2019 um rund 58 Prozent eingebrochen, der Umsatz um rund 68 Prozent. Im ersten Halbjahr 2021 waren sogar ein Rückgang der Buchungen um rund 77 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 und ein Umsatzrückgang um rund 84 Prozent zu verzeichnen. Beschäftigte orientierten sich während des Lockdowns um Derzeit gebe es nach wie vor einen „nicht unerheblichen Anteil“ an Angestellten in Kurzarbeit, da die Buchungslage in vielen Häusern noch keine Vollbeschäftigung zulasse, sagt Dehoga-Geschäftsführer Thomas Lengfelder. Generell mangele es in den Hotels der Stadt aber – wie in der gesamten Tourismusbranche – an Personal. Etliche Beschäftigte hätten sich während des Lockdowns umorientiert und in anderen Branchen nach einer Arbeitsstelle gesucht. Nicht so Falk Siegfried. Der 33-Jährige ist seinem Beruf treu geblieben. Er arbeitet in Berlin als Ticketverkäufer für Stadtrundfahrten. „Ich habe das Gefühl, dass ungefähr fünf bis zehn Prozent der Touristenzahl von vor zwei Jahren hier sind“, schätzt Siegfried. Normalerweise seien bei den Stadtrundfahrten sechs verschiedene Firmen mit insgesamt 60 Bussen gleichzeitig unterwegs. Momentan seien es stattdessen etwa 14 Busse. Dieses Jahr sei aber „deutlich besser als letztes Jahr“. 2020 hätten sie „zwei Tickets am Tag“ verkauft. Das bestätigt auch Visit-Berlin-Sprecher Tänzler: „Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr die Sommerbuchungslage besser sein wird als 2020.“ Besucher:innen wie Elisabeth-Sabine Schöpf tragen dazu bei, dass Tourismusunternehmen in Berlin zumindest ein wenig aufatmen kann. „Man ist schon froh, dass man wieder mehr raus kann“, findet die 58-Jährige – trotz aller Vorsicht.
Berliner Initiative will den Palast der Republik zurück
tagesspiegel.de

 

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Sport aktuell Blog (0.02/5)

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden. Wer drückt den Olympischen Spielen in Tokio (ab Freitag) seinen Stempel auf? Eine Handv... Silverstone hinterlässt Spuren. Nach einer Kollision mit Max Verstappen schlägt Lewis H... Für Formel-1-WM-Leader Max Verstappen hat der Grand Prix von Großbritannien in jähes En... Mit einem Jahr Verspätung gehen die Olympischen Spiele vom 23. Juli bis zum 8. August i... Der Slowene schloss das weltweit wichtigste Radrennen mit 5:20 Minuten Vorsprung auf de...
Olympia aktuell Blog
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Uffizien über „Classic Nudes“ auf Pornhub empört (0.02/5)

Die Uffizien und andere weltweit bekannte Museen gehen gegen die Porno-Plattform Pornhub auf die Barrikaden. Sie protestieren gegen die Publikation einer Serie zu erotischen Gemälden und Skulpturen in sechs Kunstmuseen in Europa und den USA, die Pornhub mit dem Titel „Classic Nudes“ lanciert hat. Gezeigt wird unter anderem Botticellis Meisterwerk „Die Geburt der Venus“, das in den Uffizien aufbewahrt ist. „Einige der besten Pornos der Welt gibt es nicht auf Pornhub, man findet sie nur in einem Museum“, betonte der ungarisch-italienische Pornostar Cicciolina, Ex-Frau des US-Künstlers Jeff Koons, in einer Einführung zu „Classic Nudes“, in der sie als Botticellis Venus auftritt. Dutzende von Werken finden sich in „Classic Nudes“, darunter William Bouguereaus „Les Oreads“ (1902), Peter Paul Rubens‘ „Die drei Grazien“ (1630-1635) und das „Porträt der Madeleine“ (1800) von Marie-Guillemine Benoist. „Pornografie könnte als Kunst betrachtet werden und einige Kunstwerke können bestimmt als pornografisch bezeichnet werden“, lautet der Slogan Pornhubs, der Serie zu den „Classic Nudes“ lanciert hat. Hintergründe zu den Kunstwerken werden vom Portostar Asa Akira erzählt. Die Uffizien reagierten verärgert auf die Initiative Pornhubs. Laut einem Sprecher prüft das Florentiner Museum eine Klage gegen die Plattform. Ein Rechtsanwalt sei bereits eingeschaltet worden. Für die kommerzielle Nutzung der Bilder sei eine Genehmigung seitens des Museums notwendig, die von Pornhub nicht beantragt worden sei. Laut dem Uffizien-Sprecher erwäge auch das Louvre-Museum rechtliche Schritte gegen Pornhub. Dasselbe gilt für anderen Museen wie das Metropolitan Museum of Modern Art in New Yord, das Prado in Madrid und die National Gallery in London, von denen Bildern stammen, die Pornhub in seiner Serie zeigt. Laut dem namhaften italienischen Kunstexperten Vittorio Sgarbi müsste Pornhub für eine kommerzielle Nutzung der Bilder aus den Museen die Rechte dafür abgelten. Die Initiative Pornhubs wurde vom italienischen Pornostar und Regisseur Rocco Siffredi begrüßt. „Pornhub weiß, dass Provokation die beste Werbung ist“, so Siffredi.
Uffizien über „Classic Nudes“ auf Pornhub empört
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Großfahndung nach bewaffnetem Mann an der Côte d'Azur (0.02/5)

Nizza – Mit Hunden, Hubschraubern und Spezialeinheiten hat die französische Gendarmerie in der Ferienregion Côte d'Azur nach einem bewaffneten 33-Jährigen gesucht. Die Fahndung nach dem gefährlichen Mann konzentriere sich auf die Umgebung des Ortes Gréolières im bergigen Hinterland von Nizza, teilte die Gendarmerie am Montag via Twitter mit. Er wird laut Medien verdächtigt, eine 32-jährige Frau in der Nähe des mondänen Mittelmeer-Badeortes Saint-Tropez getötet zu haben. Das Opfer war am Sonntag tot aufgefunden worden. Der gesuchte Mann soll die Frau vorher gekannt haben, Hintergründe blieben zunächst unklar. Die Gendarmerie gehört in Frankreich zu den Streitkräften, nimmt aber auch Polizeiaufgaben wahr. (APA/dpa) Im Park eines Seniorenwohnheims im Südtiroler Lana wurde am Sonntag eine 78-Jährige mit... Gegen den Täter war zuvor ein Betretungsverbot verhängt worden. Der Mann stellte sich n... Eine Zöllnerin entdeckte ein Kilogramm Kokain in einem Koffer aus Rio de Janeiro. Drei... Zu Szenen roher Gewalt kam es am späten Freitagabend in der Amraser Straße in Innsbruck... Am Wochenende kam es in mehreren Tiroler Orten zu Einbrüchen in Baucontainern. Großteil...
Teure E-Bikes von Heckfahrradträger in der Höttinger Au gestohlen
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Südkoreaner ohne Finger bestieg alle Achttausender (0.02/5)

Ein südkoreanischer Bergsteiger, dem alle zehn Finger fehlen, hat nach Medienberichten die 14 höchsten Berge der Erde bestiegen. Der 57-jährige Kim Hong Bin sei der erste Mensch mit Behinderung, von dem bekannt sei, dies geschafft zu haben, berichteten die Zeitung „The Korea Herald“ und die Nachrichtenagentur Yonhap am Montag. Kim hatte demnach am Sonntag den Gipfel des 8.047 Meter hohen Broad Peak im Karakorum-Gebirge erreicht. Damit habe er alle 14 Achttausender bestiegen. Südkoreas Präsident Moon Jae In gratulierte Kim in einer Botschaft auf Twitter. Er habe den Menschen Hoffnung gebracht, die von der Corona-Pandemie ermüdet seien. Kim hatte seine Finger vor 30 Jahren aufgrund von Erfrierungen verloren, die er sich während eines Solo-Aufstiegs am 6.190 Meter hohen Denali (früher Mount McKinley) in Alaska zuzog. Dem südkoreanischen Alpinverband zufolge ist Kim der 44. Mensch und der siebente Südkoreaner, der bisher die 14 höchsten Berge erklommen hat.
Südkoreaner ohne Finger bestieg alle Achttausender
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HG Pharma - WKStA übermittelt Vorhabensbericht (0.02/5)

In der Causa rund um die Auftragsvergabe zur Durchführung von PCR-Tests in Tirol durch die HG-Pharma-Tochterfirma HG Lab Truck hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ihre Ermittlungen offenbar abgeschlossen. Es wurde ein Vorhabensbericht an die Oberstaatsanwaltschaft Wien übermittelt, sagte eine Sprecherin der APA am Montag. Inhaltlich wollte sie sich nicht äußern. Ob Anklage erhoben wird oder nicht, war somit vorerst unklar. Die OStA Wien werde eine Stellungnahme abgeben, erklärte Sprecher Michael Klackl gegenüber der APA. Letztlich entscheide dann das Justizministerium. Es stand der Vorwurf im Raum, dass die HG Lab Truck die vom Land Tirol in Auftrag gegebenen PCR-Tests „nicht sach- und fachgerecht durchgeführt hätte bzw. zur Durchführung solcher Tests nicht qualifiziert und berechtigt gewesen sei“, hatte es seitens der Innsbrucker Anklagebehörde geheißen. Die schwarz-grüne Landesregierung war Anfang Mai wegen der Causa unter Beschuss geraten. Vor allem die Direktvergabe des rund acht Millionen Euro schweren Auftrags ohne Ausschreibung im vergangenen September an die Firma des umstrittenen Urologen Ralf Herwig sorgte für scharfe Kritik. Ein unrechtmäßiges Handeln dabei stellte das Land stets in Abrede. Es war zu offenbar teils falschen Mutations-Bewertungen bei den Tiroler PCR-Proben durch die HG Lab Truck gekommen. Anfang Juni wurde bekanntgegeben, dass rund 380 Fälle nach einem vorläufigen Zwischenergebnis der bisherigen Sequenzierungen der AGES umgestuft werden müssen. Dadurch wurden insgesamt rund 70 Fälle der Fluchtmutante B1.1.7-E484K weniger verzeichnet als ursprünglich angenommen. In jedem einzelnen Fall, wo die Labordaten ursprünglich einen Mutationsverdacht aufzeigten, lag laut Land Tirol jedoch auch tatsächlich eine Mutation vor. Die Causa, die für gehörigen politischen Sprengstoff sorgte, ist inzwischen auch ein Fall für den Landesrechnungshof. Dieser beleuchtet die Vorgänge derzeit in einer Sonderprüfung. Der Endbericht soll im Oktober vorliegen. Vergangene Woche war zudem bekannt geworden, dass das Land nach einer europaweiten Ausschreibung für die künftigen Tests Rahmenvereinbarungen mit vier Bietern bzw. Bietergemeinschaften abgeschlossen hat. Das Auftragsvolumen von 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 soll sich auf 38,9 Millionen Euro belaufen.
HG Pharma - WKStA übermittelt Vorhabensbericht
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Der FC Wacker Innsbruck – mehr als nur ein Spielzeug? (0.02/5)

Zwischen der auslaufenden Wacker-Kooperation mit dem deutschen Investor Matthias Siems und der geplanten mit dem Russen Michail Ponomarew tun sich Parallelen auf. Eine wertneutrale Bestandsaufnahme. Von Florian Madl Innsbruck – Dem FC Wacker Innsbruck steht neuerlich ein Richtungswechsel bevor – in Form eines Überbrückungskredits. Die Fortsetzung des Ligabetriebs ist gesichert, ein Brustsponsor könnte zur Gesundung des Vereins beitragen. Der neue Hoffnungsträger heißt Michail Ponomarew – doch frühere Wegbegleiter würden dieses Attribut nicht verwenden. Und fürwahr: Matthias Siems und den Russen verbindet einiges. Was immer der gewichtige Mann, der schon Bournemouth in die Premier League hievte, rund... Dank eines Millionenkredits von Investor Michail Ponomarew kann der FC Wacker Innsbruck... Prominente Testspielgegner für den FC Wacker Innsbruck: Im Rahmen eines Blitzturniers b... „Die Tendenz läuft klar auf Vertragsverlängerung hinaus“, bestätigt FCW-Sportchef Alfre... Beim Anblick des neuen Trikots des FC Wacker Innsbruck dürfte nicht nur eingefleischten...
TT-Analyse: Der FC Wacker und das Spiel mit dem Feuer
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Mehrere Länder rufen Taliban zu Stopp von Offensive auf (0.02/5)

Die USA und weitere Länder haben die militant-islamistischen Taliban dazu aufgerufen, ihre Militäroffensive in Afghanistan einzustellen. In einer Erklärung der diplomatischen Vertretungen forderten die Unterzeichner ein rasches Ende des militärischen Vorrückens der Islamisten. Dieses stehe in direktem Widerspruch zu ihrer Behauptung, eine politische Lösung des Konflikts zu unterstützen. Die Türkei will indes mit den Taliban über die Zukunft des Flughafens in Kabul reden. Die Offensive der Taliban habe zum Verlust von Leben unschuldiger Menschen geführt, zu Vertreibung der Zivilbevölkerung, zu Plünderungen und Brandstiftungen sowie zur Zerstörung wichtiger Infrastruktur und Beschädigung von Kommunikationsnetzen. Willkürliche Inhaftierungen und das Töten von Zivilisten sowie Angriffe auf Gefängnisse zeugten von einer äußerst besorgniserregenden Missachtung der Rechtsstaatlichkeit, heißt es in der am Montag veröffentlichten Erklärung weiter. In von Taliban besetzten Bezirken berichteten Einwohner und Beobachter zudem glaubwürdig von Versuchen, die Menschenrechte von Frauen und Mädchen zu unterdrücken und private und öffentliche Medienorganisationen zu schließen, um Menschenrechtsverletzungen zu verbergen und die Meinungsfreiheit einzuschränken. Die Taliban hatten mit Beginn des Abzugs der internationalen Truppen Anfang Mai mehrere Offensiven gestartet und dabei große Gebietsgewinne erzielt. Mittlerweile kontrollieren sie knapp über die Hälfte aller Bezirke des Landes. Laut US-Präsident Joe Biden endet der US-Einsatz in Afghanistan mit Ende August. Friedensgespräche zwischen den Islamisten und der Regierung in Kabul laufen seit September des Vorjahres, allerdings treten diese auf der Stelle. Vergangene Woche sollte durch ein hochrangiges Treffen der beiden Seiten der Prozess angeschoben werden. Die Seiten erklärten am Sonntag, sie planten weitere derartige Treffen. „Wir werden sehen, welche Art von Gesprächen wir mit den Taliban haben werden und wohin uns diese Gespräche führen werden“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag in Istanbul zur Zukunft des internationalen Flughafens Kabul. Die Türkei hatte angekündigt, nach dem Abzug der verbliebenen US-Soldaten aus Afghanistan den Flughafen zu sichern, um der internationalen Gemeinschaft weiterhin eine diplomatische Präsenz in Afghanistan zu ermöglichen. Die USA und die NATO wollen Ankara dabei finanziell und logistisch unterstützen. Die Taliban lehnen den Vorstoß der Türkei ab. Sie bezeichneten das Angebot zur Sicherung des Flughafens vergangene Woche als „verwerflich“. Die Präsenz ausländischer Truppen in Afghanistan „unter welchem Vorwand auch immer“ sei als „Besatzung“ zu werten. Erdogan kritisierte die Haltung der Taliban am Montag und forderte sie auf, ihre Offensive einzustellen. Parallel zum rasch fortschreitenden Abzug der US- und anderer Truppen aus anderen NATO-Ländern aus Afghanistan hatten die Taliban in den vergangenen Monaten große Teile des Landes erobert. Beobachter befürchten, dass die Radikalislamisten nach dem vollständigen Abzug der internationalen Truppen wieder die Macht in Afghanistan übernehmen könnten.
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„Angeschossene Wildsau“: Liebestolle Igel riefen Polizei auf den Plan (0.02/5)

Weil er ein verletztes Wildschwein in seinem Garten vermutete, rief ein besorgter Mann in Schwaben die Polizei. Doch die Quelle des „lauten Stöhnens“ war eine andere. Buchdorf – Zwei verliebte Igel waren beim Geschlechtsverkehr so laut, dass ein besorgter Mann in Schwaben die Polizei rief. Der Mann gab am Telefon an, dass er im hohen Gras neben seinem Haus in Buchdorf (Landkreis Donau-Ries) ein verletztes Tier vermute, das laute hechele, wie die Polizei am Montag mitteilte: „Er vermutete eine angeschossene Wildsau.“ Als die Streife am Sonntag vor Ort eintrafen, stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich bei den Geräuschen nicht etwa um ein verletztes Wildschwein, sondern um zwei „liebestolle Igel“ handelte, so die Polizei. „Zwei Igel waren gerade ziemlich intensiv bei der Sache und verursachten durch lautes Stöhnen das Unbehagen des Mitteilers.“ (dpa) Im hinteren Führerstand der S-Bahn hatte sich in der Nacht auf Donnerstag ein Pärchen v... In Dänemark hat ein Team aus 30 Sand-Skulpturisten die höchste Sandburg der Welt gebaut... Täuschend echt und riesengroß: Eine animierte Katze blickt diese Tage auf Passanten ein... Erst am Montag ist ein Grazer auf dem Klo von einer Schlange in die Genitalien gebissen... Ein Rumäne wollte sich mit einer falschen Identität ausweisen, um trotz Aufenthaltsverb...
„Lautes Stöhnen“ - Verliebte Igel rufen Polizei auf Plan
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Corona-Zivilprozess um entlassene Pädagogin erneut vertagt (0.02/5)

Ein Zivilprozess um eine 28-jährige Lehrerin, die im Frühjahr wegen Verweigerung von Corona-Schutzmaßnahmen entlassen worden war und dagegen geklagt hat, ist am Montag am Landesgericht Klagenfurt fortgesetzt worden. Die Pädagogin soll sich geweigert haben, eine FFP2-Maske zu tragen und die Schüler bei ihren Selbsttests zu beaufsichtigen. Ein Vergleichsangebot der Gegenseite schlug die 28-Jährige am Montag aus. Zu Beginn des Prozesses machte der Vertreter der Republik, Helmut Ziehensack, der Klägerin ein Angebot: Die Entlassung werde in eine einvernehmliche Auflösung erst ein Monat später umgewandelt. Dadurch würde die Pädagogin einen Monatsbezug mehr erhalten. „Wir haben versucht, eine sozial adäquate Lösung zu finden“, betonte Ziehensack. Bleibt die Entlassung aufrecht, bedeutet diese quasi ein dreijähriges Berufsverbot der Pädagogin in Österreich. Denn alle Bildungsdirektionen österreichweit wären dazu verpflichtet, Bewerbungen der Frau für drei Jahre unberücksichtigt zu lassen. Schließlich bestehe die „Hoffnung, dass die Pandemie überwunden werden kann“, sagte Ziehensack. Damit würde sich die Lehrerin bei künftigen Bewerbungen leichter tun. Richterin Daniela Bliem riet der Klägerin, sich mit ihrem Rechtsvertreter über das gemachte Angebot zu beraten. Mit einer Einigung „hätten Sie vielleicht eine realistische Chance“, für den Herbst noch eine Stelle zu bekommen, erläuterte die Richterin. „Das wäre eine faire Lösung aus meiner Sicht“, sagte Bliem. Denn mit den Konsequenzen ihrer Entscheidung müsse ohnedies die Pädagogin leben. Anwalt Michael Seeber und die Pädagogin berieten sich auch, nahmen das Angebot aber nicht an. Einen Gegenvorschlag machte Seeber überdies auch keinen. Man wolle einem „jungen Menschen keine Schwierigkeiten machen“, sagte Mario Cas von der Kärntner Bildungsdirektion. Anders habe man aber nicht vorgehen können. „Ich glaube, wir haben ein mehr als großzügiges Angebot gemacht, dem ist nichts mehr hinzuzufügen“, sagte Cas. An der Leistung der 28-Jährigen als Lehrerin habe man nichts auszusetzen gehabt. Die entlassene Pädagogin, die beim Prozess ein Face-Shield trug, gab an, in der „kurzen Zeit“ keine Entscheidung fällen zu können. Vielmehr würde sie das gerne nach der Verhandlung besprechen. Das verwunderte auch die Richterin. Sie gab zu bedenken, dass das Verfahren bis Herbst wahrscheinlich nicht abgeschlossen sein wird. Die Verhandlung wurde daraufhin mit der Einvernahme weiterer Zeugen fortgesetzt. Befragt wurde der Direktor des Gymnasiums, an dem die 28-Jährige unterrichtet hatte. Bei ihrer Befragung im Juni hatte die 28-Jährige angegeben, dass sie starke Probleme bekomme, wenn sie einen Mund-Nasen-Schutz trage. Aus diesem Grund habe sie sich im Dezember 2020 mit der Direktion ihrer Schule geeinigt, dass sie ein Face-Shield tragen und einen Schal über Mund und Nase ziehen dürfe. Das habe auch gut funktioniert - bis zum Februar. Am letzten Tag im ersten Semester wurde die Situation zum Problem - da wurde bekannt, dass alle Mitarbeiter im Schulbetrieb künftig FFP2-Maske tragen müssen. Es folgte ein Gespräch des Direktors mit der 28-Jährigen. Dabei soll die Frau angegeben haben, dass sie sich weigert, eine FFP2-Maske zu tragen, einen Coronatest zu machen oder die Schüler bei den Nasenbohrertests zu beaufsichtigen. „Ich war sehr irritiert und hab den Administrator gebeten, als Zeuge zum Gespräch dazu zu kommen“, berichtete der Direktor. Als Grund habe die Pädagogin die ihrer Meinung nach mangelnde Vorbereitung der Regierung bezüglich der Pandemie sowie die Geschichte der Menschheit, „in der alles nur auf Macht und Geld aufgebaut ist“, angeführt. Durch dieses Gespräch hätten sich bei ihm Zweifel an dem im Dezember vorgelegten Attest zur Maskenbefreiung der Lehrerin ergeben, sagte der Schulleiter weiter aus. In weiterer Folge wurde die Pädagogin nach Rücksprache mit der Bildungsdirektion schriftlich aufgefordert, ein ärztliches Attest, in dem die medizinischen Gründe für die Befreiung angeführt werden, vorzulegen. Rechtsgrundlage dafür gab es keine. „In der Zeit hat es ein Durcheinander gegeben, was die Erlässe und Verordnungen betrifft. Es war für mich logisch nachvollziehbar, ein fachärztliches Attest zu fordern“, sagte der Direktor. Am 15. Februar begann das zweite Semester. Die Pädagogin weigerte sich weiterhin, FFP2-Maske zu tragen, weshalb sie auch nicht im Präsenzunterricht arbeiten durfte. Auch im Lehrerzimmer saß sie dann ohne Maske, was zu Beschwerden von Kollegen führte. Sogar Lehrer, die zur Risikogruppe gehören, hätten unterrichtet, berichtete der Direktor. „Die Personalvertretung hat sich im Namen der Professoren beschwert“, es habe unter den Kollegen „ein Unsicherheitsgefühl gegeben“. Dazu kam Unmut, weil die 28-Jährige im Professorenzimmer saß und andere quasi für sie arbeiten mussten, schilderte der Direktor. Mehrere Gespräche mit dem Vorgesetzten folgten, der Pädagogin wurden schriftliche Weisungen erteilt, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Das Gesprächsklima wurde immer einsilbiger, vermehrt erhielt der Direktor als Antwort, „kontaktieren Sie bitte meinen Anwalt“, erinnerte er sich in der Verhandlung. Er habe ihr auch aufgezeigt, dass eine solche Dienstverletzung die Konsequenz haben könne, dass sie sich den weiteren Berufsweg verbaue. Als die 28-Jährige am 1. März um 7.35 Uhr wieder ohne FFP2-Maske die Schule betrat, wurde sie verwiesen. Ihr Verhalten habe eine „Gesundheitsgefährdung der Lehrer, Schüler und sonstigen Mitarbeiter“ dargestellt, sagte der Direktor. Die 28-Jährige wurde schließlich wegen gravierender Pflichtverletzung entlassen. Die Verhandlung wurde am Montagnachmittag auf 22. September vertagt. Dann soll unter anderem der Administrator von dem Gymnasium aussagen, an dem die 28-Jährige unterrichtet hatte, sowie Personalvertreter. Die Richterin appellierte zum Schluss noch an die 28-Jährige und ihren Rechtsvertreter, sich das zu Beginn gemachte Vergleichsangebot zu überlegen „oder zumindest ein Gegenangebot zu erstatten“. Die Zeit bis dahin sollte reichen, betonte die Richterin.
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Bregenzer Festspiele für „Re-Start“ am Mittwoch optimistisch (0.02/5)

Nach einer einjährigen Corona-Pause starten die Bregenzer Festspiele ab Mittwoch in ihre 75. Auflage. Von 21. Juli bis 22. August stehen 80 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter 28 Aufführungen von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ auf der Seebühne. Rund 212.000 Tickets sind aufgelegt,192.000 davon entfallen auf „Rigoletto“. Über 80 Prozent der Tickets sind bereits gebucht. Den künstlerischen Anfang der diesjährigen Festspiele macht Arrigo Boitos „Nero“ im Festspielhaus. Die Festspiel-Verantwortlichen - Präsident Hans-Peter Metzler, Intendantin Elisabeth Sobotka und der kaufmännische Direktor Michael Diem - fühlen sich für den „Re-Start“ des Festivals unter „3G-Bedingungen“ bestens gerüstet. Nach einer nasskalten Woche mit viel Niederschlag kündigte sich für den Beginn der Festspiele kaiserliches Sommerwetter an. Die „Rigoletto“-Premiere am Donnerstag werden damit knapp 7.000 Besucher auf der Seebühne genießen können. Noch am Montagabend wurde wie üblich die Generalprobe für Verdis Oper gespielt, mit Julia Jones am Pult der Wiener Symphoniker - seit 1946 das Hausorchester der Festspiele - dirigiert erstmals eine Frau das Spiel auf dem See. Vor zwei Jahren mit großer Begeisterung aufgenommen, soll „Rigoletto“ auch heuer - in veredelter Form - das Publikum entzücken. Mit großer Spannung und Vorfreude erwartet wird ebenso die Aufführung von Arrigo Boitos „Nero“ am Mittwoch. Der Eröffnungstag gehört künstlerisch wie immer in einem Reprisen-Jahr am See der Hausopern-Premiere. „Nero“, an dem der als Verdi-Librettist bekannte Boito 56 Jahre lang arbeitete, wurde posthum 1924 in Mailand uraufgeführt und wird heute selten gespielt. Von „Nero“ spricht Intendantin Sobotka als einem „nie vollendeten Werk“, das sie schon lange begleite. Boito habe damit eine neue Art Gesamtkunstwerk geschaffen. Aber auch abseits der beiden Hauptproduktionen weiß das Festspiel-Programm mit etlichen Höhepunkten aufzuwarten. So wird etwa die 75-jährige Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern in den Orchesterkonzerten - unter anderem Wagners „Rheingold“ und Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ - klanggewaltig zum Ausdruck kommen. Beide Festkonzerte werden vom neuen Chefdirigenten Andres Orozco-Estrada geleitet. Neues zu hören gibt es auf der Werkstattbühne, nämlich die Uraufführung der Opernatelier-Produktion „Wind“ des Vorarlberger Komponisten Alexander Moosbrugger. Als Österreichische Erstaufführung zu sehen ist die in internationaler Koproduktion entstandene interdisziplinäre Filmoper „Upload“ von Michel van der Aa. Das Opernstudio, in dem junge Sänger gefördert werden, wird im Vorarlberger Landestheater am Kornmarkt Rossinis „Die Italienerin in Algier“ geben. In der Sparte Schauspiel wird am Kornmarkt in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin Kleists „Michael Kohlhaas“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg aufgeführt. Erstmals kooperieren die Festspiele auch mit dem Bregenzer Theater Kosmos. Gezeigt wird die Uraufführung von Bernhard Studlars „Lohn der Nacht“, das Siegerstück des Wettbewerbs der Österreichischen Theaterallianz.
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Wasserstoff: Deutschland will führender Produzent werden (0.02/5)

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Ziele Deutschland mit dieser Politik verfolgt Welche Unternehmen hier federführend sind Ob Deutschland beim Wasserstoff die Führung übernehmen kann article:full_access
China, Finanzen: US-Investoren verstärken ihre Bande mit China
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Verschärfte Corona-Kontrollen in der Gastronomie kommen (0.02/5)

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) haben am Montag schärfere Kontrollen in der Gastronomie zur Einhaltung der 3G-Regeln angekündigt. Speziell im Bereich der Nachtgastronomie sei es zuletzt zu mehr Corona-Infektionen gekommen. Die Behörden können künftig auch schneller ahnden, da die Exekutive nun auch Organmandate ausstellen kann. Die fehlende Bereithaltung eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr kostet demnach künftig 90 Euro. Der Strafrahmen bei Verwaltungsstrafen liegt für Gäste wie bisher bei 500 Euro, für Betreiber bei 3.600 Euro. „Wir werden alles dafür tun, damit die Zutrittsregeln in der Nachtgastronomie, aber auch in allen anderen Gastronomiebetrieben flächendeckend eingehalten werden. Es liegt im Interesse der Nachtgastronomie und ihrer Gäste, dass diese Regeln ernst genommen werden. Das dient dem Schutz jedes Einzelnen und hilft mit, dass wir keine weiteren Schutzmaßnahmen brauchen. Mit der Green Check Anwendung ist die Kontrolle vor Ort schnell und effizient machbar“, so Köstinger in einer Aussendung. „Wir haben uns die Öffnungen gemeinsam hart erarbeitet. Grundpfeiler dieser Lockerungen war von Anfang an der 3G-Nachweis“, unterstrich Mückstein. Der Minister rief daher „alle Betriebe und Unternehmen dazu auf, die Einhaltung der 3G-Regelung besonders gründlich zu kontrollieren, um so einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen möglichst zu verhindern“. Mit dem Grünen Pass und der Green Check-Webapp seien Tools entwickelt worden, die Kontrollen „besonders schnell und einfach möglich machen“.
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Wenn's zu spät ist: 21 von 28 After-Sun-Cremes laut Test empfehlenswert (0.02/5)

Ökotest nahm 28 After-Sun-Cremes unter die Lupe und der Großteil konnte dabei auch überzeugen. Die Schlusslichter, durchaus namhafte Produkte, sollten jedoch vermieden werden. Allergene Stoffe und PEG-Verbindungen waren Kritikpunkte. Linz ‒ After-Sun-Cremes schützen nicht vor Sonnenbrand und heilen diesen auch nicht. Aber wenn es schon einmal passiert ist, können sie Linderung verschaffen. Ökotest hat 28 After-Sun-Produkte unter die Lupe genommen.13 schnitten "sehr gut" und acht immerhin "gut" ab. Ein Produkt wurden mit "ausreichend" bewertet, drei waren "mangelhaft", drei fielen komplett durch. Kritikpunkte waren u.a. allergene Stoffe und PEG-Verbindungen. Hinsichtlich der Inhaltsstoffe wurden alle elf getesteten Naturkosmetik-Produkte sowie zehn weitere mit "sehr gut" beurteilt. Punkteabzüge gab es aber für überflüssige und wenig nachhaltige Verpackung. Daher erhielten unter dem Strich nur acht zertifizierte Naturkosmetika und fünf konventionelle After-Sun-Produkte die Bestnote. Die günstigsten sind bereits um 1,95 Euro (konventionell) bzw.3,95 Euro (Naturkosmetik) pro 200 Milliliter zu haben. Unter den sieben Schlusslichtern sind durchaus namhafte Produkte, die unerwünschte Inhaltsstoffe aufwiesen: So wurden PEG-Verbindungen, die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können, künstliche Moschusverbindungen, die sich im Fettgewebe anreichern, der in der EU als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Duftstoff Lilial, halogenorganische Verbindungen und Paraffine nachgewiesen. (APA) 🔽 After-Sun-Produkte im Test: 13 Mal „sehr gut“! Unter strengen Corona-Auflagen haben Tausende Pilger die