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DC5n Deutschland mix in german 288 articles, created at 2021-07-20 18:01
(11.99/12)  1  Bezos nach Ausflug ins All gelandet

Amazon-Gründer Bezos ist nach einem Flug ins All sicher zur Erde zurückgekehrt. Sein Raumschiff landete wenige Minuten nach dem Start wieder in der Wüste in Texas. Die Kapsel erreichte eine Höhe von mehr als 100 Kilometern. 2021-07-20 15:46 2KB www.tagesschau.de

(3.10/12)  2  Merkel in Hochwasserregion: Brauchen für Wiederaufbau „sehr langen Atem“

Die deutsche Kanzlerin besuchte die Hochwasserregionen im Westen des Landes. Sie geht davon aus, dass die Wiedererric... 2021-07-20 14:31 5KB www.tt.com

(2.33/12)  3  Rakete fliegt vom Kongo ins All

Es soll die erste Rakete aus Afrika werden, die das Weltall erreicht, gebaut in einer Autowerkstatt. Einen tierischen Passagier gibt es auch. Lesen Sie mit BILDPlus, wie der Ingenieur Patrice Keka (51) an seiner Kreation feilt und wie er das Meerschweinchen, den „Galaxionauten“, lebendig wieder zur Erde bringen will. Gelingt das, will er den ersten Kongolesen ins Weltall schicken – und Weltraumtourismus anbieten. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-20 11:20 1KB www.bild.de

(2.08/12)  4  Schleswig-Holstein startet Schuljahr mit Masken und Tests

Wenn in zwei Wochen in Schleswig-Holstein die Schule wieder anfängt, bleibt es wegen Corona zunächst bei der Maskenpflicht in Innenräumen. Wer nicht geimpft 2021-07-20 14:29 1KB www.t-online.de

(2.08/12)  5  Flut-Opfer sollen 400 Mio. Euro bekommen - Merkel verspricht Sofort-Hilfe

Angela Merkel ist mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach Bad Münstereifel gereist – und sagte den Flut-Opfern Hilfe zu. 2021-07-20 13:26 5KB www.bild.de

(2.04/12)  6  unter Beschuss

In Kabul sind Raketen auf den afghanischen Präsidentenpalast abgefeuert worden - ohne größere Schäden anzurichten. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" beansprucht den Angriff für sich. Die Sicherheitslage im Land ist angespannt. 2021-07-20 15:10 3KB www.tagesschau.de

(2.04/12)  7  Israel: Regierung empört über Verkaufsstop von Ben & Jerry's

Das amerikanische Unternehmen Ben & Jerry’s hat angekündigt, den Glaceverkauf in den besetzten Gebieten einzustellen. Die israelische Regierung warf der Firma daraufhin Antisemitismus vor und drohte mit schweren Konsequenzen. 2021-07-20 15:04 4KB www.nzz.ch

(2.04/12)  8  Schock in Singapur: 16-Jähriger soll 13-jährigen Mitschüler ermordet haben

In Singapur ereignet sich eine schreckliche Tat in einer Schule. Ein 13-Jähriger wird am Montag tot in einer Toilette entdeckt. Ein 16-jähriger Mitschüler wird wegen Mordes angeklagt. 2021-07-20 13:00 2KB www.rnd.de

(2.02/12)  9  War Johnson Schutz von Senioren egal?

Er habe ältere Menschen nicht schützen wollen - und trotz Pandemie darauf beharrt, die Queen persönlich zu treffen: Johnsons ehemaliger Berater Cummings erhebt erneut schwere Vorwürfe gegen den britischen Premier. 2021-07-20 14:48 3KB www.tagesschau.de

(1.10/12)  10  Hochwasser in Deutschland: Politiker fordern Katastrophen-Warnung per Sirene und SMS

In den Katastrophengebieten wird aufgeräumt - anderswo beginnt die politische Aufarbeitung. 2021-07-20 15:40 6KB www.t-online.de

(1.06/12)  11  Bahn braucht Monate für Wiederaufbau

Das ganze Ausmaß der Zerstörung nach den verheerenden Hochwassern zeigt sich inzwischen auch bei der Deutschen Bahn: Massenhaft Bahnhöfe sind beschädigt, ganze Strecken müssen neu gebaut werden. Vor allem im Nahverkehr ist noch lange mit Einschränkungen zu rechnen. 2021-07-20 15:20 4KB www.n-tv.de

(1.06/12)  12  Pflegenotstand trotz Lohnplus

In der Altenpflege gab es zuletzt spürbar höhere Löhne. Doch am Pflegenotstand hat das wenig geändert. Mit … 2021-07-20 14:23 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.05/12)  13  Frankfurt: Polizei verhindert mögliche Amok-Tat – 53-Jähriger festgenommen

Die Frankfurter Polizei hat möglicherweise einen Anschlag verhindert. Ein 53-Jähriger hatte in einem Schreiben angekündigt, eine derartige Tat zu begehen. Die Polizei fand bei dem Mann ein regelrechtes Waffenarsenal. 2021-07-20 12:45 2KB www.t-online.de

(1.03/12)  14  Senat will Umwandlung von Mietwohnungen erschweren

Der Berliner Senat will die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren. Wie Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) am Dienstag mitteilte, 2021-07-20 15:39 3KB www.t-online.de

(1.03/12)  15  EU-Kommission droht Polen in Streit um Justizreform mit Geldstrafe

Die EU-Kommission hat Polen im Streit um eine umstrittene Disziplinarkammer für polnische Richter mit einer Geldstrafe gedroht. Sollte die Regierung in Warschau die Disziplinarkammer … 2021-07-20 15:03 2KB www.stern.de

(1.03/12)  16  Diese Orte in NRW und Rheinland-Pfalz wurden besonders schwer getroffen

Das Landesamt für Natur- und umweltschutz (Lanuv) unterscheidet bei hohen Pegelständen zwischen drei Warnstufen: Warnstufe 1: Ausuferung des Gewässers, land- und forstwirtschaftliche Flächen können überflutet … 2021-07-20 13:32 1KB rp-online.de

(1.03/12)  17  C5-Außenminister: Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei

Außenminister Schallenberg betont beim Treffen der Amstkollegen aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Tschechien: "Die Impfung ist die Rückfahrtkarte zum Normal." 2021-07-20 11:11 3KB www.diepresse.com

(1.02/12)  18  Merkel sagt Hochwasseropfern unbürokratische Soforthilfen zu

Kanzlerin Angela Merkel ist wieder in die Flutgebiete gereist. Sie verspricht rasche Hilfen für die Opfer. Das … 2021-07-20 13:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.02/12)  19  Auto von VW weiterverkauft: Kläger haben trotzdem Anspruch auf Schadensersatz

Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) stärkt Diesel-Kläger und -Klägerinnen. Laut diesem haben sie auch Anspruch auf Schadensersatz seitens VW, wenn sie ihr Auto bereits weiterverkauft haben. Auch etwaige Wechselprämien dürfen die Klagenden behalten. 2021-07-20 13:36 1KB www.rnd.de

(1.02/12)  20  Hochwasser: Politik verspricht rasche Hilfe

In Niederösterreich gelten immer noch vier Gemeinden als Katastrophengebiet. Für Betriebe beginnt eine Hilfsaktion. 2021-07-20 11:33 6KB www.diepresse.com

(1.01/12)  21  Hochwasser: Noch 175 Menschen in Katastrophengebieten vermisst

Allein im schwer getroffenen Kreis Ahrweiler ist der Verbleib von 170 Personen unklar. 2021-07-20 15:37 3KB www.t-online.de

(1.01/12)  22  Studie - Schlecht fürs Klima: Deutsche leben auf immer mehr Platz

Um die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung zu erfüllen, sollen Gebäude energieeffizienter werden. 2021-07-20 15:37 3KB www.t-online.de

(1.01/12)  23  Tiefbauer wird zum Helden an Talsperre: "...wäre der sichere Tod gewesen"

Als die Steinbachtalsperre bei Euskirchen zu brechen drohte, schnappte sich Hubert Schilles einen Bagger, um den Abfluss von Geröll zu befreien – eine lebensgefährliche Aufgabe. 2021-07-20 15:36 3KB www.t-online.de

(1.01/12)  24  Rechtsstaats-TÜV der EU: Mieses Zeugnis für Polen und Ungarn

Geht es Polen und Ungarn jetzt ans Geld? Neue Prüfberichte der EU-Kommission lassen kaum Zweifel, dass bald die ersten Verfahren zur Kürzung von EU-Geldern … 2021-07-20 15:35 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/12)  25  Easyjet baut Hangar und fliegt wieder von Berlin nach Sylt

Die britische Fluggesellschaft Easyjet berappelt sich langsam nach der Coronakrise und will den wichtigen Standort Berlin wieder hochfahren. 2021-07-20 15:29 3KB www.tagesspiegel.de

(1.01/12)  26  23-Jähriger rast gegen Baum und stirbt

Ein 23 Jahre alter Mann ist in Mittelhessen mit seinem Auto gegen einen Baum gerast und ums Leben gekommen. Er sei am frühen Dienstagmorgen auf der 2021-07-20 15:29 1KB www.t-online.de

(1.01/12)  27  Unwetter in Deutschland: Die Ereignisse im Live-Ticker

Die akute Gefahr in den Hochwassergebieten scheint vorerst gebannt. Während die Aufräum- und Bergungsarbeiten in den Krisengebieten weitergehen, ist auch mehr Raum für die politische Aufarbeitung. Die Entwicklungen im Live-Ticker. 2021-07-20 15:14 16KB www.nzz.ch

(1.01/12)  28  Nicht versichert in der Flutkatastrophe

Eins der heftigsten Unwetter in der deutschen Geschichte hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Die deutsche Versicherungswirtschaft rechnet mit einer Schadenssumme im "hohen Milliardenbereich". Viele Hausbesitzer haben aber gar nicht den nötigen Versicherungsschutz. 2021-07-20 15:11 7KB www.n-tv.de

(1.01/12)  29  Funklöcher in Unwettergebieten: Vodafone ist offen für Roaming

In den Katastrophengebieten gibt es weiterhin Funklöcher, weil einige Funkstationen noch inaktiv sind. Vodafone hat vorgeschlagen, dass die Telekommunikationsbranche ihre Netze öffnet. Die anderen beiden Netzbetreiber äußern sich hingegen zurückhaltend. 2021-07-20 14:58 4KB www.rnd.de

(1.01/12)  30  Clemens J. Setz erhält den Georg-Büchner-Preis

Der Schriftsteller Clemens J. Setz erhält die bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur. Damit wird ein Werk geehrt, das fintenreich Wissen mit Poesie verbindet. 2021-07-20 14:46 4KB www.nzz.ch

(1.01/12)  31  Versöhnungsgespräch zwischen Rendi-Wagner und Doskozil

Die SPÖ-Chefin und Burgenlands Landeshauptmann trafen sich am Dienstag heimlich in Wolfsberg, um ihre monatelangen St... 2021-07-20 14:42 3KB www.tt.com

(1.01/12)  32  Wahlkreis Deggendorf: Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021

Für den Wahlkreis Deggendorf finden Sie die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 ab dem 26. September in diesem Artikel. Welche … 2021-07-20 14:40 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/12)  33  Versuchte Messerattacke auf Übergangspräsident Goita in Mali

In Mali hat ein Mann versucht, Übergangspräsident Assimi Goita mit einem Messer anzugreifen. Sicherheitskräfte konnten ihn stoppen. Identität und Motiv des Angreifers sind noch unklar. 2021-07-20 14:35 1KB www.rnd.de

(1.01/12)  34  Hertha-Profi Arne Maier: Neuzugang Kevin-Prince Boateng "für jeden Spieler ein Vorbild"

Dass Kevin-Prince Boateng wieder bei Hertha BSC spielt, ist für seinen neuen Mittelfeldkollegen Arne Maier eine große Ehre. Der U21-Europameister bezeichnete den 34-Jährigen als Vorbild für jeden Spieler. 2021-07-20 14:32 1KB www.sportbuzzer.de

(1.01/12)  35  Staatstrauertag: Belgien gedenkt Hochwasser-Opfern

Flaggen auf Halbmast und Staatstrauer: Belgien hat nach der verheerenden Flutkatastrophe den Opfern gedacht. 2021-07-20 14:30 1KB www.t-online.de

(1.01/12)  36  Hochwasserkatastrophe: Bund plant Soforthilfen in Höhe von 400 Millionen

In den Hochwassergebieten gehen die Schäden in die Milliardenhöhe. Der Bund will voraussichtlich schon am Mittwoch erste Soforthilfen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro bewilligen. Kanzlerin Angela Merkel und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) kündigten unbürokratische Unterstützung für die Flutopfer an. 2021-07-20 14:28 3KB www.rnd.de

(1.01/12)  37  "Geldmacherei auf Kosten seiner Verwandtschaft": Was Kritiker und Fans über Prinz Harrys Buch sagen

Aus Prinz Harrys und Herzogin Meghans ursprünglichem Plan, sich aus dem öffentlichen royalen Leben zurückzuziehen, scheint nichts zu werden. Die beiden sind mehr denn je im Fokus … 2021-07-20 14:25 3KB www.stern.de

(1.01/12)  38  Torschuss unter den Fünf Ringen

Was bei WM oder EM gründlich danebenging, soll Stefan Kuntz bei dem deutschen Team bei Olympia gelingen: der Turniersieg. Personal- und Corona-Sorgen plagen jedoch dieses Event. 2021-07-20 14:12 3KB www.diepresse.com

(1.01/12)  39  Schwerer Unfall Köln: Auto prallt in Radfahrer – Senior tot

Bei einem Verkehrsunfall in Köln ist ein Radfahrer verunglückt. Der Mann ist mit einem Auto zusammengestoßen  – und erlitt dabei tödliche Verletzungen. 2021-07-20 14:03 1KB www.t-online.de

(1.01/12)  40  Haftbefehl gegen Michael Wendler

Der Sänger wurde zu Gerichtsterminen geladen und fehlte unentschuldigt. Unklar ist, ob ein solcher Haftbefehl in den USA überhaupt vollstreckt wird. 2021-07-20 13:30 2KB www.tagesspiegel.de

(1.01/12)  41  Wegen Corona: Lauterbach warnt vor Sammelunterkünften für Flutopfer

Die Flutopfer in den Hochwasserregionen sollen in Sammelunterkünften untergebracht werden. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer Ansteckungsgefahr in den beengten Unterkünften. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen sollten Betroffene lieber in Hotels unterkommen - zudem rief er zum Einsatz von mobilen Impfteams auf. 2021-07-20 13:22 1KB www.rnd.de

(1.01/12)  42  Elfjährige rettet Jungen aus Fühlinger See vor Ertrinken

Köln Eine Elfjährige hat in Köln einen vier Jahre alten Jungen vor dem Ertrinken gerettet. Dafür ist die nun von der Polizei belohnt worden. Die … 2021-07-20 13:04 1KB rp-online.de

(1.01/12)  43  Mehr als eine Herberge: So wohnen die deutschen Olympia-Teilnehmer in Tokio

Aufgrund der Corona-Einschränkungen sollen sich die Athleten im deutschen Quartier bei den Sommerspielen in Tokio besonders wohlfühlen. SPORTBUZZER-Reporter Jens Kürbis berichtet von Betten aus Pappe, einem Instagram-Baum und einem Minisupermarkt. 2021-07-20 12:26 3KB www.sportbuzzer.de

(0.14/12)  44  Neue Autobahn-App des Bundes gestartet

Die neue Autobahngesellschaft des Bundes hatte einen schwierigen Start. Nun sollen Autofahrer von der Reform profitieren. Ziel … 2021-07-20 15:26 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(0.04/12)  45  Der Coronavirus-Blog

Die Ausreisetestpflicht aus Tirol im Zuge der Corona-Pandemie war gesetzeskonform und verhältnismäßig, entschied der ... 2021-07-20 14:52 1KB www.tt.com

(0.04/12)  46  Corona-Ticker: Reisende machen ein Viertel der Neuinfektionen in HH aus

Häufigster Infektionsort ist Spanien. Die Zahl der mittelbar durch Reiserückkehrer Infizierten dürfte noch höher liegen. Weitere Corona-News im Live-Ticker. 2021-07-20 13:01 10KB www.ndr.de

(0.02/12)  47  Debatte um Katastrophenschutz nimmt an Fahrt auf

Noch während der Aufräumarbeiten in den Hochwassergebieten beginnt die politische Aufarbeitung. Sind konkrete Warnungen vor der Katastrophe ignoriert worden? … 2021-07-20 15:29 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(0.02/12)  48  Günther verabschiedet Hilfskonvoi Richtung Hochwassergebiete

Nachdem bereits gestern ein Einsatzzug der schleswig-holsteinischen Polizei ins Krisengebiet aufgebrochen ist, verabschiedet Ministerpräsident Günther am Nachmittag rund 600 Helfer, die nach Rheinland-Pfalz aufbrechen. 2021-07-20 15:28 2KB www.ndr.de

(0.02/12)  49  40.000 Menschen im Ahrtal von Hochwasser-Folgen betroffen

Von den Folgen des verheerenden Hochwassers im stark betroffenen Kreis Ahrweiler sind rund 40.000 Menschen betroffen. Es sei eine 'ungeheure große Zahl von 2021-07-20 15:24 2KB www.t-online.de

(0.02/12)  50  Inzwischen mehr als 200 Urlauber auf Mallorca in Zwangsquarantäne

Wer sich auf Mallorca vor dem Rückflug mit Corona infiziert muss in ein Quarantänehotel in Palma. Die Kosten übernimmt die Regierung. 2021-07-20 15:20 4KB www.tagesspiegel.de

(0.02/12)  51  Favoritinnen kristallisieren sich heraus

Mit Robert Pattinson (35) steht ein neuer Batman vor der Tür. Doch wer wird das neue Batgirl? Barbara Gordon, die Tochter von … 2021-07-20 15:15 2KB www.stern.de

(0.02/12)  52  Der Weg zu Enteignungen ist mindestens so lang, wie die Mieten in Berlin hoch sind

Rot-Rot-Grün bleibt in der Enteignungsfrage unentschlossen, eine mögliche Umsetzung des Volksbegehrens unklar. Berlins Abstimmung lohnt trotzdem. Ein Kommentar. 2021-07-20 14:27 2KB www.tagesspiegel.de

(0.02/12)  53  Heike Henkel über Olympia: "Wird immer Beigeschmack haben"

Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel befürchtet eine Abwertung der Sommerspiele in Tokio angesichts der widrigen Umstände. 'Es wird immer diesen 2021-07-20 14:21 1KB www.t-online.de

(0.02/12)  54  Bundestagswahl: Darum haben es Rentner bei der Wahl besonders leicht

Wer viel verdient und Vermögen hat, fährt mit den Wahlprogrammen von CDU und FDP am besten. Weniger Reiche werden von Linkspartei, SPD und Grünen bevorzugt. 2021-07-20 14:19 5KB www.t-online.de

(0.02/12)  55  Wien bleibt streng(er) und bei der Maskenpflicht

Während bundesweit ab 22. Juli die Maskenpflicht aufgehoben wird, muss in Wien im Handel weiterhin Maske getragen werden. Auch bei Indoor-Zusammenkünften oder im Kino kehrt man zum... 2021-07-20 14:08 3KB www.diepresse.com

(0.02/12)  56  Peru: Marxit-Leninist gewinnt Präsidentschaftswahl in Peru

Lesen Sie in diesem Artikel: Wer der neue Präsident ist Welche Ziele Pedro Castillo hat Wie die Börse auf die Nachricht seines Sieges reagierte article … 2021-07-20 13:30 818Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.02/12)  57  Demo am Humboldt Forum in Berlin

Die Eröffnungsfeier vom rekonstruierten Berliner Schloss beginnt erst am Nachmittag – aber vor Ort gibt es bereits jetzt Proteste gegen den Neubau. 2021-07-20 13:27 2KB www.tagesspiegel.de

 58  Appelkamp ist Fortunas Aufstiegs-Trumpf!

Fortuna startet am Sonntag in Sandhausen (13.30 Uhr) in die neue Zweitliga-Saison. Klare Ansage von Shinta Appelkamp (20): „Wir müssen dort drei Punkte holen und erfolgreicher als im Vorjahr in die 2021-07-20 15:50 2KB www.bild.de

 59  Zweijähriger läuft aus Kindergarten und ertrinkt in Wasserbecken

Ein zweijähriger Junge ist im bayerischen Kulmbach ums Leben gekommen. Das Kind war aus einem Kindergarten gelaufen und in ein Wasserauffangbecken gefallen. Zeugen fanden den leblosen Jungen in eineinhalb Metern Tiefe, er starb wenig später in einer Klinik. 2021-07-20 15:49 1KB www.rnd.de

 60  Kühne + Nagel: Rekordergebnis in der Pandemie

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne + Nagel gibt sich ungewohnt euphorisch. Das Unternehmen hat allen Grund dazu: Die Geschäfte liefen im ersten Halbjahr hervorragend. Die Frage ist, ob die Dynamik gehalten werden kann. 2021-07-20 15:46 2KB www.nzz.ch

 61  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-07-20 15:45 843Bytes www.zeit.de

 62  Kriegt Baumgart einen Mainz-Spieler?

15 Millionen Euro bringt Köln der Transfer von Sebastiaan Bornauw (22) zum VfL Wolfsburg. Trotzdem hat der FC kein Geld, um groß einzukaufen. Holt sich Köln deshalb jetzt ein Schnäppchen in Mainz? *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-20 15:44 1KB www.bild.de

 63  Das Dauerflüstern der Geister

Unheimlich österreichisch: Clemens J. Setz erhält den Georg-Büchner-Preis. 2021-07-20 15:43 8KB www.tagesspiegel.de

 64  Hochwasser in Hagener Brautmodengeschäft: "Die totale Katastrophe"

Seit dem Jahr 2003 bietet Urszula Strzelczyk Brautkleider in Hagen an. Nach der Corona-Krise im vergangenen Jahr, hat nun auch die Flutkatastrophe ihr Geschäft voll erwischt – und viele Brautkleider zerstört. | von N. Heidemann 2021-07-20 15:41 3KB www.t-online.de

 65  Neue Götze-Rolle soll PSV in die Königsklasse führen

Mario Götze (29) will mit PSV Eindhoven in die Königsklasse: „Wir haben eine große Chance, die Champions League zu erreichen.“ 2021-07-20 15:40 2KB www.bild.de

 66  Nach Schweinepestfällen: Anfragen wegen Entschädigung

Nach dem Übergriff der Afrikanischen Schweinepest von Wildschweinen auf Hausschweinbestände in Brandenburg haben sich Landwirte bei der Tierseuchenkasse wegen 2021-07-20 15:40 2KB www.t-online.de

 67  Transfer-Ticker: Austria verstärkt die Abwehr

Wer kommt, wer geht, wer sucht? Live-Transfers und Gerüchte. 2021-07-20 15:40 9KB www.diepresse.com

 68  Münchener Rück sieht sich auf Weg zum Jahresziel

Der Rückversicherer Munich Re sieht sich auf gutem Weg zu seinem Jahresziel von 2,8 Milliarden Euro Gewinn. Im zweiten Quartal übertraf der Dax-Konzern mit 2021-07-20 15:39 1KB www.t-online.de

 69  Bayern startet Maikäfer-Zählung: Sorge vor Befall 2022

Per Monitoring will die Staatsregierung in den kommenden Wochen prüfen lassen, ob auch im nächsten Jahr mit vielen Maikäfern in Bayern zu rechnen ist. 'Wir 2021-07-20 15:39 1KB www.t-online.de

 70  Flotter Dreier mit Sender

Hightech beim VfL Wolfsburg. Im Trainingslager tragen alle Spieler GPS-Sender, alle Daten werden für die Belastungssteuerung erfasst. 2021-07-20 15:38 1KB www.bild.de

 71  Arbeitsminister: Sachgrundlose Befristungen müssen enden

Butter, Brot und Bier online bestellen und innerhalb von zehn Minuten geliefert bekommen, ohne dafür deutlich mehr zu bezahlen als im Supermarkt: Die 2021-07-20 15:37 4KB www.t-online.de

 72  Fünf Fantasy-Hörspiele zum Abtauchen

Kaum ein Fantasy-Hörbuch ist wie das andere, denn der Fantasie sind wahrlich keine Grenzen gesetzt. Zaubern, Fliegen, Fabelwesen — alles ist möglich. Diese Loslösen von der Realität … 2021-07-20 15:37 3KB www.stern.de

 73  Rassistische Beleidigungen von 96-Anhänger: Verdächtiger stellt sich

Ein 37-jähriger Anhänger von Hannover 96 soll an rassistischen und sexistischen Beleidigungen gegenüber zwei Frauen beteiligt gewesen zu sein. Der Mann stellte sich am Montagabend … 2021-07-20 15:36 3KB www.haz.de

 74  Opioid-Krise: New York erreicht Vergleich mit Grosshändlern

Führende Arzneimittelhändler haben in einer aussergerichtlicher Einigung die Zahlung von 1,1 Milliarden Dollar zugesagt. Eine umfassende Einigung in der Auseinandersetzung um die Verantwortung für die Opioid-Krise wird noch diese Woche erwartet. 2021-07-20 15:36 3KB www.nzz.ch

 75  Schnellster Zug der Welt – China zeigt die Serienversion einer 600 km/h-Magnetschwebebahn

Im Jahr 2019 wurde ein Prototyp gezeigt, nun wurde der erste reguläre Zug in Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong enthüllt. Der Hersteller, die China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC), … 2021-07-20 15:36 4KB www.stern.de

 76  Bericht: Zahlreiche Journalisten und Oppositionelle mit Überwachungssoftware Pegasus beschattet

Lesen Sie in diesem Artikel: Was das deutsche Innenministerium zu Pegasus sagt Warum Frankreich Ermittlungen aufgenommen hat Welche Allianz die Vorwürfe gegen NSO erhebt article … 2021-07-20 15:34 919Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 77  ABB verspricht sich viel von autonomen mobilen Robotern (AMR)

ABB verspricht sich von fahrerlosen Transportsystemen frische Impulse. Der Zürcher Konzern kann solche gut gebrauchen, denn sein angestammtes Geschäft mit Industrierobotern ist empfindlich geschrumpft. 2021-07-20 15:33 2KB www.nzz.ch

 78  Mann betritt fremdes Auto und zeigt Frau sein Geschlechtsteil

Plus Eine Frau legt sich in ihrem VW-Bus in Ulm schlafen. Dann betritt ein Mann den Wagen und berührt die Frau unsittlich. Jetzt sucht … 2021-07-20 15:31 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 79  In Neu-Ulm finden zwei Sonder-Impfaktionen statt

Der Landkreis Neu-Ulm organisiert am Mittwoch zwei Sonder-Impfaktionen in Neu-Ulm. Und wie sieht es in den Impfzentren aus? … 2021-07-20 15:30 998Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 80  Neuer Song von Kanye West: Wenn Kim Kardashian den hört, wird ausrasten

Rapper Kanye West (44) scheint die Scheidung von Ex Kim Kardashian (40) auf seine Weise zu verarbeiten: mit einer Abrechnung per Song. 2021-07-20 15:30 2KB www.bild.de

 81  Erwin Schur hält dem SV Gablingen 70 Jahre lang die Treue

Plus 70 Jahre Treue zum Sportverein Gablingen: Dieses Jubiläum gibt's nicht oft zu feiern. Deswegen wurde gefeiert - und nicht nur er ist viele Jahre … 2021-07-20 15:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 82  Welchen Einfluss hat das Krisenmanagement der Politik auf das Wahlverhalten?

Die Kanzlerin, Seehofer, Laschet oder Dreyer – an den Orten der Flutkatastrophe lassen sich die Politiker blicken. Für wen macht das einen Unterschied? 2021-07-20 15:29 2KB www.tagesspiegel.de

 83  Hochschule Nordhausen digitalisiert jüdische Friedhöfe

Die jüdischen Friedhöfe im Landkreis Nordhausen sollen digitalisiert werden und dann online für alle Interessierten einsehbar sein. Dafür werden die Friedhöfe 2021-07-20 15:29 2KB www.t-online.de

 84  Frau getötet: Lebensgefährte dringend tatverdächtig

Nach dem gewaltsamen Tod einer 32 Jahre alten Frau im nordhessischen Bad Arolsen steht deren Lebensgefährte unter dringendem Tatverdacht. Wie die 2021-07-20 15:29 1KB www.t-online.de

 85  Das geschieht, wenn Annemarie nicht da ist

Die Olchis haben ihren eigenen Film erhalten, der ab 22. Juli in die Kinos kommt. Für die grünen Wesen, erschaffen von Autor Erhard Dietl (68), … 2021-07-20 15:29 6KB www.stern.de

 86  Coronavirus Zürich: Restaurants dürfen mehr Plätze anbieten

Um die gebeutelte Gastrobranche zu unterstützen, verlängert die Stadt Zürich eine Ausnahmebewilligung für Gastrobetriebe. 2021-07-20 15:28 3KB www.nzz.ch

 87  Fehler in Bremer Impfzentrum – 256 Personen erhalten zu wenig Impfstoff

Das Land Bremen ist gemeinsam mit dem Saarland Spitzenreiter beim Impffortschritt in Deutschland. Nun ist dem Bremer Impfzentrum ein Fehler unterlaufen. 2021-07-20 15:28 1KB www.t-online.de

 88  Weimarer Zwiebelmarkt im Oktober unter Vorbehalt

Der Weimarer Zwiebelmarkt will im Oktober wieder Besucher empfangen - pandemiebedingt allerdings erneut im kleineren Rahmen. Vom 8. bis 10. Oktober solle 2021-07-20 15:27 1KB www.t-online.de

 89  Auch Tiere leiden unter Corona – Tierheim Berlin platzt aus allen Nähten

'Lästig geworden': Das Tierheim Berlin füllt sich zusehends. Mehr und mehr Kleintiere, Hunde und Katzen müssen betreut und versorgt werden. Viele sind Opfer der Corona-Pandemie. 2021-07-20 15:27 5KB www.t-online.de

 90  Frau sticht Bekannten nieder

Eine Frau hat in Engen (Kreis Konstanz) mutmaßlich einen Bekannten niedergestochen und schwer verletzt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag 2021-07-20 15:26 1KB www.t-online.de

 91  Impf-Debakel bei Hausarzt Kröner? So wurde der Kühlschrank-Fehler aufgedeckt

Plus Waren Corona-Impfungen beim Pfuhler Hausarzt Christian Kröner wirkungslos? Erst nach einem Hinweis überprüfte das Neu-Ulmer Gesundheitsamt die Praxis. "Wir sind … 2021-07-20 15:26 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 92  Aufruf zur Wachsamkeit

77 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler ist in Berlin der Frauen und Männer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus gedacht worden. Arbeitsminister Heil warnte vor NS-Vergleichen durch Kritiker der Corona-Maßnahmen. 2021-07-20 15:24 4KB www.tagesschau.de

 93  Hilfskräfte aus dem Norden fahren ins Katastrophengebiet

Einen Großeinsatz im Katastrophengebiet von Rheinland-Pfalz starten am Mittwoch rund 600 Helfer aus Schleswig-Holstein. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) 2021-07-20 15:24 2KB www.t-online.de

 94  Ohne Gummistiefel in Bad Münstereifel: Laschet will Vertrauen zurückgewinnen

Nach seinem unpassenden Lacher will Kanzlerkandidat Laschet die Stoiber-Falle um jeden Preis vermeiden. Über die Fallstricke von Polit-Besuchen im Katastrophengebiet. … 2021-07-20 15:23 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 95  Rechtsstaatsprüfung: EU droht Polen mit einer Kürzung der Gelder

Seit diesem Jahr kann die EU bei bestimmten Verstössen gegen die Rechtsstaatlichkeit ihren Mitgliedsstaaten Gelder kürzen. Ein Prüfbericht der Kommission stellt nun Polen und Ungarn an den Pranger. Umgehend folgt eine Drohung aus Brüssel. 2021-07-20 15:22 5KB www.nzz.ch

 96  Gratis PCR-Gurgeltests in Salzburg ab Freitag, in Kärnten ab August

Salzburg bietet die kostenlosen Tests über seine Teststraßen an. In Kärnten will man bei der „Alles Gurgelt"-Aktion mitmachen. 2021-07-20 15:22 3KB www.diepresse.com

 97  IBM bringt Datentresor für seine Flash-Storage-Server

Safeguarded Copy heißt eine neue Funktion für IBMs FlashSystem-Familie. So lassen sich Daten gezielt vor dem Verlust oder vor Angriffen sichern. 2021-07-20 15:22 1KB www.heise.de

 98  Britney Spears' Anwalt will "aggressiv und zügig" vorgehen

Der Promi-Anwalt Mathew Rosengart soll es richten: Britney Spears setzt im Kampf um die Vormundschaft auf einen bekannten Namen, der schon zahlreiche Superstars vor Gericht … 2021-07-20 15:21 2KB www.stern.de

 99  Sicherheit von Journalisten in Deutschland laut EU-Bericht ein Problem

Die EU-Kommission hat Berichte über die Rechtsstaatlichkeit in den EU-Ländern veröffentlicht. In Bezug auf Deutschland ist die EU besorgt um die körperliche Sicherheit von Journalisten. Aber auch in den Niederlanden, Österreich und vor allem Ungarn sieht die Kommission Verbesserungsbedarf. 2021-07-20 15:18 2KB www.rnd.de

 100  "Kleiner Nicolás" muss drei Jahre in Haft

Als Gesandter des spanischen Königshauses narrt der "kleine Nicolás" Unternehmer und Politiker. Er wird erwischt und verurteilt. Gegen den 27-Jährigen laufen aber noch weitere Verfahren. Die Strafe kann somit sogar noch deutlich größer ausfallen. 2021-07-20 15:17 2KB www.n-tv.de

 101  Fruchtfliegen loswerden: Wirkungsvolle Tipps und Hausmittel

Sie sind zwar gerade mal zwei bis vier Millimeter groß, doch sobald es wärmer wird, plagen wir uns mit  Fruchtfliegen  herum, die uns das Obst streitig machen wollen. … 2021-07-20 15:16 3KB www.stern.de

 102  Neues Medikament: Startup kämpft mit einem Mini-Team gegen Corona

Ein neues Medikament ist reif für die klinischen Tests. Acht Millionen Euro vom Forschungsministerium sichern die Entwicklung. Die Gründer von Eisbach Bio wollen mit günstigen Preisen auch armen Ländern helfen. 2021-07-20 15:15 4KB www.rnd.de

 103  Von "Teamwork" bis "Arschkarte": Die besten sieben Partyspiele für Erwachsene

Gute Partyspiele sind einfach und lustig. Langes Regeln erklären und üppiges Spielmaterial sind bei Partys unerwünscht. Teamgeist und gemeinsamer Spaß sind hingegen viel wichtiger. Wir stellen Ihnen … 2021-07-20 15:14 7KB www.stern.de

 104  Halbjahres-Bilanz: Zahl der Geburten in Hamburg gestiegen

Die Zahl der Geburten in Hamburg ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2020 gestiegen. Das Plus betrug etwa vier Prozent. 2021-07-20 15:11 1KB www.ndr.de

 105  Abenteuer Wandern: So sorgen Sie bei Ihren Kindern für Sicherheit und Komfort

Begeisterte Wanderer lieben einen schweißtreibenden Aufstieg und die anschließende gemütliche Hütteneinkehr. Sobald sich Nachwuchs ankündigt, fragen sich die zukünftigen Eltern, ob sie Ihrer Leidenschaft weiterhin nachkommen können. Die Antwort … 2021-07-20 15:10 5KB www.stern.de

 106  Spionage-Programm Pegasus: Hacker verschaffen sich Zugriff auf Whatsapp und Co.

Es ist ein Hack von gigantischem Ausmaß: In einer geleakten Datenbank des israelischen Schnüffel-Unternehmens NGO fanden sich mehr als 50.000 Telefonnummern, deren Besitzer … 2021-07-20 15:09 6KB www.stern.de

 107  Was kann die neue Autobahn-App?

Sie liefert Webcam-Bilder und Informationen über Baustellen, Elektro-Ladesäulen oder Raststellen - die Autobahngesellschaft des Bundes hat eine neue App für Autofahrer vorgestellt. Doch die hat ihre Grenzen. 2021-07-20 15:07 2KB www.tagesschau.de

 108  Abitur: Traumnoten im Landheim Ammersee

Elf Mal wurde von Abiturientinnen und Abiturienten im Landheim Schondorf die „Eins vor dem Komma“ erreicht. Damit stellen die Gymnasiasten einen Rekord auf. … 2021-07-20 15:07 940Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 109  Deshalb sollten Sie Insektenreste vom Auto zeitnah entfernen

Für Insekten endet so mancher Sommertag final an der Windschutzscheibe oder an der Front des Autos. Was beim Säubern der Scheibe zu beachten ist. 2021-07-20 15:06 2KB www.rnd.de

 110  Wann und wo in Düsseldorf vor dem Hochwasser gewarnt wurde

Düsseldorf Im Zusammenhang mit dem Starkregen gibt es in Deutschland heftige Debatten über die Frage, ob man früher hätte warnen müssen. Ein Blick auf die Abläufe … 2021-07-20 15:06 3KB rp-online.de

 111  Rassistischer Angriff auf Somalier (20) in Sachsen Polizist schaute zu, statt zu helfen

Zu einer achtköpfigen Gruppe deutscher Männer, aus der heraus ein Somalier (20) angriffen und beleidigt wurde, gehörte auch ein Polizist. 2021-07-20 15:05 2KB www.bild.de

 112  Schalke 04 bis Werder Bremen: Zweitligisten planen zum Saisonstart mit über 100.000 Zuschauern

Wenn die 2. Liga am Freitagabend mit dem Traditionsduell zwischen Schalke 04 und dem Hamburger SV in ihre neue Saison startet, sind die Fans zurück. Insgesamt planen die Klubs am Wochenende mit über 100.000 Zuschauern. Der Überblick. 2021-07-20 15:05 1KB www.sportbuzzer.de

 113  Auböcks Liste zum Erfolg

Felix Auböck, 24, gilt als große Hoffnung bei den Sommerspielen in Tokio. Der Kraulspezialist startet am Samstag über 400 Meter, er rechnet mindestens mit dem Finaleinzug. Für Problemfälle oder... 2021-07-20 15:05 1KB www.diepresse.com

 114  Prävention, kein Maskenersatz: Luftfilter für Schulen im Raum Neuburg

Rund 350 Klassen- und Fachräume müssten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit Luftfiltern ausgestattet werden. Präsenzunterricht ist damit allerdings nicht garantiert. … 2021-07-20 15:05 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 115  Am Wochenende wieder Unwetter möglich – „aber nicht mit der letzten Woche zu vergleichen“

Am Wochenende könnte es wieder kräftige Niederschläge geben. Eine erneute Unwetterkatastrophe sieht Meteorologe Jürgen Schmidt jedoch nicht auf Deutschland zukommen. Lokal ließen sich erneute Überschwemmungen zwar nicht ausschließen, es gebe „aber keine Sturzfluten wie letzte Woche“, so der Experte vom Wetterdienst „Wetterkontor“. 2021-07-20 15:04 4KB www.rnd.de

 116  Industrie: Materialknappheit bald beseitigt, doch Fachkräftemangel...

Die Auftragslage heimischer Industriebetriebe ist gut, die Pandemie längst vorbei. Doch zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. 2021-07-20 15:04 4KB www.diepresse.com

 117  Auch die Abschlussklasse der Wertinger Realschule ist jetzt von Corona betroffen

130 Personen waren während der Abschlussarbeit in der Turnhalle, als dort eine infizierte Person an einem der Tische saß. Doch nicht alle müssen jetzt in Quarantäne. … 2021-07-20 15:03 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 118  Wie die Festspiele junge Stimmen fördern

Auftaktkonzert des Young Singers Project: hohes Niveau – und Gedenken an Christa Ludwig. 2021-07-20 15:03 2KB www.diepresse.com

 119  EU-Kommission kritisiert politischen Druck auf Staatsanwälte in...

In einem Bericht zur Rechtstaatlichkeit der EU-Länder bemängelte Brüssel außerdem die fehlende Transparenz bei Politikereinkünften und Parteifinanzen sowie die Praxis der Regierungsinserate in Medien. 2021-07-20 15:03 4KB www.diepresse.com

 120  „Eine Medaille ist ein Kindheitstraum“

Interview Tokio Die deutsche Schwimmerin Sarah Köhler gilt als große Hoffnung des Verbandes, die Misserfolge der vergangenen beiden Olympischen Spiele vergessen zu machen. Im Interview … 2021-07-20 15:00 5KB rp-online.de

 121  Wo Freisler die Angeklagten demütigte und verhöhnte

Gedenken und mehr Themen in unseren Bezirksnewslettern, dienstags aus Tempelhof-Schöneberg, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. Themenübersicht hier. 2021-07-20 15:00 1KB www.tagesspiegel.de

 122  Gewerkschafter helfen Gewerkschaftern

Der DGB stellt ein paar hunderttausend Euro zur Verfügung. Bis zu 1500 Euro je Gewerkschaftsmitglied. 2021-07-20 14:59 4KB www.tagesspiegel.de

 123  "Long Covid wird uns noch länger beschäftigen"

Um die Impf-Skeptiker noch zu überzeugen, bedarf es weiterer Anstrengungen, meint die Vorsitzende des Marburger Bundes. Gerade angesichts von Long Covid sei es wichtig, die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden. Von Lockerungen wie jetzt in Großbritannien hält Susanne Johna hingegen gar nichts. 2021-07-20 14:59 6KB www.n-tv.de

 124  Nicht schon wieder! Verdacht auf Muskelfaserriss bei 96-Pechvogel Franck Evina

Weil er sich zweimal das Außenband im rechten Knie riss, stand Franck Evina in der vergangenen Saison fast gar nicht für 96 auf dem Platz. Kürzlich gab er sein Comeback in einem Test der U23. Und jetzt das: Der 21-Jährige hat sich am Dienstag im Training vermutlich einen Muskelfaserriss zugezogen. 2021-07-20 14:59 1KB www.sportbuzzer.de

 125  Transparenz: Niedersachsen Schlusslicht im Länder-Vergleich

Laut einem Ranking belegt Niedersachsens Verwaltung in Sachen Transparenz den letzten Platz unter den Bundesländern. Kriterien waren unter anderem Informationsrechte und Auskunftspflichten. 2021-07-20 14:57 1KB www.ndr.de

 126  „Alligator“ erschreckt Badegast am Friedberger See

Plus Ein Alligator-Kopf sorgt am Friedberger See für Aufregung. Die Wasserwacht geht der Sache auf den Grund. Warum die Fundstelle … 2021-07-20 14:56 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 127  Warum Bodyboards 2021 die perfekte Alternative zum Surfbrett sind

Bodyboarding heißt der Wassersport-Trend 2021. Beim Anblick der Bretter denkt man direkt an das beliebte Surfen. Bodyboards sind allerdings kompakter und anders geformt. Liegend … 2021-07-20 14:55 4KB www.stern.de

 128  Toyota & Co. tänzeln zwischen Volk und Macht herum

Was tun, wenn die Bevölkerung ein Ereignis ablehnt, das die Regierung unbedingt will? Großsponsoren rücken von Tokio ab - jedenfalls ein bisschen. Ein Kommentar. 2021-07-20 14:54 3KB www.tagesspiegel.de

 129  „Enteignet Springer!“ – Die wohl erfolgreichste Kampagne der Bundesrepublik

Neben dem Protest gegen den Vietnam-Krieg ist der Hass auf Axel Springer das zweite verbindende Element der Studentenbewegung. Man wirft dem Verlag mit großer Geste Hetze und Manipulation vor – doch die Berichterstattung von WELT ist viel nuancierter, als die Aktivisten sehen wollen. 2021-07-20 14:51 16KB www.welt.de

 130  10 Tage! Letzte-Chance-Training für Bayern-Star

Bayern hätte ihn am liebsten schon verkauft, aktuelle darf er bei Neu-Trainer Julian Nagelsmann um seine letzte Chance kämpfen. Lesen Sie mit BILD Plus, welcher Bayern-Star in den nächsten Tagen dringend liefern muss. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-20 14:51 1KB www.bild.de

 131  Macron fährt zur Olympia-Eröffnungsfeier nach Tokio

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird am Freitag im Rahmen eines zweitägigen Japan-Besuches an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio teilnehmen. … 2021-07-20 14:49 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 132  Tagsüber tragen die Briten noch Maske – nachts gibt es kein Halten mehr

England hat die Corona-Regeln abgeschafft. Auch in Brighton, wo die Zahl der Neuinfektionen zuletzt rasant stieg, gehen Jugendliche wieder schutzlos feiern. WELT hat eine Stadt besucht, die zwischen Leichtmut und Corona-Sorge hin- und hergerissen ist. 2021-07-20 14:48 8KB www.welt.de

 133  Alarmierung im Katastrophenfall: Funktionieren die Sirenen in Neu-Ulm?

Bei der verheerenden Flutkatastrophe hat offensichtlich die Warnkette teilweise nicht funktioniert. Die SPD-Fraktion will deshalb wissen, wie es um die Sirenen in Neu-Ulm … 2021-07-20 14:48 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 134  Energieagentur IEA warnt: Nur zwei Prozent staatlicher Corona-Hilfen für Projekte mit sauberer Energie

Weltweit fließen Billionen staatlicher Corona-Hilfen, um die Wirtschaft zu unterstützen. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) landen davon allerdings nur zwei Prozent in Projekten mit sauberer Energie. Die Agentur prognostiziert CO₂-Rekordwerte ab 2023. 2021-07-20 14:48 1KB www.rnd.de

 135  Es wird Sommer in Ingolstadt: Der Stadturlaub 2021 geht los

Der Paradeplatz verwandelt sich ab Donnerstag wieder in einen Sandstrand. Beim Stadturlaub in Ingolstadt gibt es Musik, Essen und Trinken und sogar Hängematten. … 2021-07-20 14:48 975Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 136  Covid in Salzburg, Masken in der Kirche, Krieg in der Musik

Die Pandemie hat neue Regeln gebracht, in der Kollegienkirche hörte man Musik aus der Renaissance und aus der Zeit des Vietnamkriegs. 2021-07-20 14:48 1KB www.diepresse.com

 137  Corona und Übersterblichkeit - eine Debatte

Corona hat in der Schweiz zu einer starken Übersterblichkeit geführt – und dennoch war die Sterblichkeitsrate im vergangenen Jahr im Durchschnitt nicht höher als in vielen anderen Jahren. Das ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck einer steigenden Lebenserwartung. Eine Replik auf den Gastkommentar von Frank Scheffold. 2021-07-20 14:45 6KB www.nzz.ch

 138  SPÖ kritisiert Datenchaos nach Rechnungshofbericht

SPÖ-Gesundheitssprecher Philipp Kucher fordert Türkis-Grün nach einem unter Verschluss gehaltenen Rechnungshofbericht auf, das Datenchaos zu ordnen. 2021-07-20 14:44 2KB www.diepresse.com

 139  Unfall bei Schießen: Auto völlig zerstört - Fahrer bleibt unverletzt

Plus Ein Autofahrer verlor zwischen Schießen und Stoffenried die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser überschlug sich und schleuderte mehrere Meter die Böschung entlang. Aus seinem … 2021-07-20 14:43 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 140  Marxist Castillo zieht in Perus Präsidentenpalast

Aus dem Nichts hat sich der Linkskandidat vom Land ins Zentrum der Macht katapultiert. Mit Hut und Poncho setzte sich der Außenseiter gegen Präsidententochter Fujimori … 2021-07-20 14:43 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 141  Die Rechnung, bitte

In Ungarn und Polen steht die Unabhängigkeit der Justiz in Frage. Die EU sollte darauf mit Mittelkürzungen reagieren. Ein Kommentar. 2021-07-20 14:35 3KB www.tagesspiegel.de

 142  Irak: Attentat auf belebten Markt – mindestens 30 Tote in Bagdad

Kurz vor einem hohen Feiertag hat sich ein Selbstmordattentäter auf einem Markt in Bagdad in die Luft gesprengt. Unter den Todesopfern sind auch mehrere Kinder. 2021-07-20 14:33 2KB www.t-online.de

 143  Ex-Bürgermeister Sieling kehrt zur Arbeitnehmerkammer zurück

Bremens früherer Regierungschef Carsten Sieling (SPD) nimmt Mitte August nach über 15 Jahren wieder seine frühere Tätigkeit bei der Arbeitnehmerkammer Bremen 2021-07-20 14:33 1KB www.t-online.de

 144  Umweltministerium hofft auf mehr Gips-Recycling

Beim Erhalt der bundesweit einmaligen Gipskarstlandschaft im Südharz setzt Thüringens Landesregierung auf mehr Gips-Recycling und Forschung zu Ersatzstoffen. 2021-07-20 14:32 2KB www.t-online.de

 145  Kinder Trial Bike in Lienz gestohlen: Polizei bittet um Hinweise

Ein bisher unbekannter Täter stahl in der Nacht auf Dienstag ein abgestelltes Kinder Trial Bike. Um zweckdienliche Hi... 2021-07-20 14:31 1KB www.tt.com

 146  Cell Broadcast: Warum verzichtet Deutschland auf Handy-Warnsystem?

Nach der verheerenden Flutkatastrophe steht der Katatrophenschutz nun in der Kritik: Hätten Betroffene früher gewarnt werden können? Im Zentrum der Debatte steht das Handywarnsystem Cell Broadcast. Was es ist, was es kann und warum es das in Deutschland bislang nicht gibt. 2021-07-20 14:31 7KB www.t-online.de

 147  Leiche in Waldstück in Brandenburg entdeckt

Bei Oranienburg wurde eine tote Frau aufgefunden. Sie war zuvor als vermisst gemeldet worden. 2021-07-20 14:30 746Bytes www.tagesspiegel.de

 148  Hochwasser in Deutschland: Zur Psychologie des Gaffers

Die Verwüstungen nach den Hochwassern in Deutschland ziehen Katastrophentouristen an. Über die Psychologie des Zuschauens. 2021-07-20 14:30 4KB www.nzz.ch

 149  Justizangestellte wegen Drogenhandels angeklagt

Im Zusammenhang mit einem Drogenschmuggel in die Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine frühere 2021-07-20 14:29 1KB www.t-online.de

 150  Sie wurde mit zwei Jahren Mitglied von Mensa: Kashe ist vermutlich das klügste Kleinkind der USA

Kashe Quest ist drei Jahre alt. Sie hat wilde Locken und ein offenes Lächeln. Auf den ersten Blick einfach ein … 2021-07-20 14:29 2KB www.stern.de

 151  Umzug: Zentrum für bedrohte Sprachen künftig in Berlin

Sprach-Experten wechseln von der Themse an die Spree: Das Zentrum zur Dokumentation bedrohter Sprachen (ELDP) ziehe in diesem Monat von London 2021-07-20 14:22 1KB www.t-online.de

 152  Paderborn verpflichtet früheren Junioren-Nationalspieler

Der SC Paderborn hat den früheren deutschen Junioren-Nationalspieler Robin Yalcin verpflichtet. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, unterschrieb 2021-07-20 14:21 1KB www.t-online.de

 153  Menschliches Skelett nahe Feldberggipfel gefunden

Nahe dem Feldberggipfel im Schwarzwald ist ein menschliches Skelett gefunden worden. Es handelt sich wahrscheinlich um die sterblichen Überreste eines seit 2021-07-20 14:21 1KB www.t-online.de

 154  Außenbeleuchtung am Haus: Darauf muss man achten

Worauf es bei Außenbeleuchtung und Gartenleuchten ankommt und was man bei Lampen mit Bewegungsmelder beachten sollte. 2021-07-20 14:21 6KB www.t-online.de

 155  Hängematte mit Gestell für 78 Euro statt 176 Euro: Das sind die Top-Deals am 20. Juli

Vielleicht kennen Sie das: Um ein gutes Angebot zu ergattern, muss man sich häufig mühsam von Seite zu Seite klicken, sich womöglich noch bei dem … 2021-07-20 14:20 4KB www.stern.de

 156  Einbrecher plündern Hotel in NRW nach Hochwasser

Unbekannte sind in Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen) in ein vom Hochwasser geschädigtes Hotel eingedrungen und haben kleine Elektrogeräte gestohlen. Hinweise auf die Täter gibt es noch nicht. Auch in Engelskirchen kam es zu einem Einbruch. 2021-07-20 14:19 1KB www.rnd.de

 157  Bundesmittel für Vorpommern zwischen 750 bis 800 Millionen

Nach Schätzungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg sind in dieser Legislaturperiode rund 750 bis 800 Millionen Euro Bundesmittel nach Vorpommern 2021-07-20 14:19 1KB www.t-online.de

 158  Infos zum Testspiel FC Augsburg gegen PSG: Termin und Übertragung im Live-Stream

Im Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Saison trifft der FC Augburg auf den PSG. Alle Infos rund um Termin und Übertragung der Partie gibt … 2021-07-20 14:18 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 159  Industrie erklärt Pandemie aus ökonomischer Sicht für beendet

Der Auftragsbestand ist laut Industriellenvereinigung „hochfavorabel“ und soll auch noch eine Weile so bleiben. Die I... 2021-07-20 14:17 8KB www.tt.com

 160  Anna-Maria Ferchichi zeigt Drillings-Babybauch: "Habe das Gefühl zu platzen"

Rapper Bushido und seine Frau erwarten dreifachen Nachwuchs. Immer wieder gibt die Schwester von Sarah Connor kleine Updates. Nun zeigt Anna-Maria ihren Bauch und erklärt, wie kräftezehrend die Schwangerschaft ist. 2021-07-20 14:16 2KB www.t-online.de

 161  Die Gründungsgeschichte Münchens muss umgeschrieben werden

Gewöhnlich gilt 1158 als Gründungsjahr der bayerischen Hauptstadt. Neueste archäologische Funde zeigen aber: Schon im 11. Jahrhundert existierte nahe der Isar eine größere Siedlung, die über 300 Jahre hinweg Bestand hatte. 2021-07-20 14:15 5KB www.welt.de

 162  Sportmeldungen der NZZ in der Übersicht

Luke Prokop outet sich als erster aktiver NHL-Spieler. Michael Lang kehrt aus der Bundesliga zum FC Basel zurück. Die neuesten Nachrichten im Überblick. 2021-07-20 14:14 6KB www.nzz.ch

 163  Schwarz-Weiß als Grundprinzip

Sturm Graz will sich zum Auftakt am Freitag gegen Salzburg beweisen und Moral tanken für Europacup-Ausflüge. Trainer Ilzer will in der Europa League spielen. 2021-07-20 14:14 3KB www.diepresse.com

 164  Pädokriminelle lauern: Internet ist der „am schlechtesten geeignete Raum“ für Kinderfotos

Für viele Mütter und Väter ist es selbstverständlich, online Fotos der Kinder zu teilen. Oft wissen sie nicht, dass auch Pädophile die Schnappschüsse ihrer Kinder sehen - und in kriminellen Foren verbreiten. Ein Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes erklärt die große Problematik am Veröffentlichen von Kinderfotos. 2021-07-20 14:11 5KB www.rnd.de

 165  "Es tut weh zu sehen, wie unkoordiniert vieles abläuft"

Zur Person Michael Hackethal war bis 2011 selbstständig als Journalist und Verleger, lebt seit 2016 am Niederrhein, ist seit 2017 Dozent für Englisch und Kommunikation … 2021-07-20 14:11 1KB rp-online.de

 166  ++ Neun weitere Corona-Fälle bei Olympia ++

Vor Beginn der Olympischen Spiele sind neun weitere Corona-Fälle registriert worden - darunter auch ein Athlet im olympischen Dorf. Über Lockerungen in Schleswig-Holstein freuen sich Gastronomen und Veranstalter. Alle Entwicklungen im Liveblog. 2021-07-20 14:10 815Bytes www.tagesschau.de

 167  Das Jahr der Börsengänge

Im ersten Halbjahr gab es in Frankfurt ungewöhnlich viele Börsengänge – und weitere zeichnen sich ab. Kurz vor der Sommerpause rollt der... 2021-07-20 14:10 6KB www.faz.net

 168  Mit Frankfurt-Team zurück aus der Sommerpause

Am 29. August dürfen sich " Tatort "-Fans auf Nachschub freuen. Mit einem Fall aus Frankfurt kehrt die erfolgreiche Krimi-Reihe aus der Sommerpause zurück. Die … 2021-07-20 14:10 2KB www.stern.de

 169  Olympische Spiele werfen ein schlechtes Bild auf Japan

In Tokio beginnen Ende Woche die Olympischen Sommerspiele, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung gegen deren Durchführung ist. Die Spiele seien ein Desaster für das Image des Landes, sagt Jeff Kingston, der seit vielen Jahren in Japan lebt. Doch für den Historiker und Politologen, der an der Temple University in Tokio lehrt, ist daran weniger das Virus schuld als die verkrustete Politik. 2021-07-20 14:09 8KB www.nzz.ch

 170  Scheuer: Gemeinden und Länder bei Behelfsbrücken entlasten

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, angesichts der Hochwasser-Katastrophe Gemeinden und Länder bei Behelfsbrücken 2021-07-20 14:09 2KB www.t-online.de

 171  Mehr zum Coronavirus

Im Sommer ziehen wir eine Zwischenbilanz: Was wissen wir über SARS-CoV-2? Heute geht es um Varianten, ihre Entstehung und die Frage, welche wir … 2021-07-20 14:09 576Bytes www.ndr.de

 172  Stylischer Spaziergang durch New York

"Pretty in Pink" dürfte das Motto des jüngsten Drehtages am Set des "Sex and the City"-Spin-offs "And Just Like That..." gewesen sein - … 2021-07-20 14:09 1KB www.stern.de

 173  Autofahrer tritt Blitzer um: 20.000 Euro Schaden

Nachdem ein Autofahrer in Schwörstadt (Kreis Lörrach) geblitzt worden ist, hat er das Lasermessgerät umgetreten und ist davon gefahren. Der Schaden werde auf 2021-07-20 14:07 1003Bytes www.t-online.de

 174  Joe Scally über Vorbilder, Deutsch im Supermarkt und die Freude seines Opas

Harsewinkel Joe Scally tritt als US-Amerikaner bei Borussia in die Fußstapfen von Kasey Keller, Michael Bradley und Fabian Johnson. In seinem ersten Pressegespräch formuliert … 2021-07-20 14:06 5KB rp-online.de

 175  „Sturm der Liebe“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

Liebe, Intrigen und eine gehörige Portion Drama – darum dreht sich alles in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter? Mit unserer „SdL“-Vorschau bleiben Sie immer auf dem Laufenden. 2021-07-20 14:05 7KB www.rnd.de

 176  Bad Wörishofens Sommerkonzerte: Das Finale lädt zum Träumen ein

Plus Zehn Tage lang zeigten Bad Wörishofens Musikerinnen und Musiker ein viel beklatschtes Programm mit unzähligen Konzerten. Diese Sommerkonzerte endeten nach zehn Tagen, wie sie … 2021-07-20 14:05 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 177  Sachsen verlängert bestehende Corona-Regeln bis 25. August

Sachsen hat die bestehenden Corona-Regeln unverändert bis zum 25. August verlängert. Bis dahin gebe es verschiedene Bund-Länder-Gespräche, etwa zur 2021-07-20 14:04 1KB www.t-online.de

 178  Pachtpreise für Bauern in zehn Jahren um Drittel gestiegen

Landwirte in Hessen haben 2020 im Schnitt fast ein Drittel mehr für ihre Pacht bezahlt als noch vor zehn Jahren. Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am 2021-07-20 14:04 1KB www.t-online.de

 179  Organisations-Chef schließt Olympia-Absage erstmals nicht mehr aus

Könnten die Olympischen Spiele noch kurz vor dem Start abgesagt werden? „Wenn es einen kräftigen Anstieg gibt, werden wir darüber diskutieren“, sagt OK-Chef Muto. Ein geflohener Gewichtheber aus Uganda, der sich nicht für Olympia qualifizieren konnte, ist in Japan gefunden worden. Alle Entwicklungen im Live-Ticker. 2021-07-20 14:04 2KB www.welt.de

 180  Bestattungswälder bei Markt Wald und Babenhausen: Das sagt der Projektleiter

Plus Das Haus Fugger plant zwei große Bestattungswälder im Unterallgäu - bei Babenhausen und Markt Wald. Fünf Fragen an Projektleiter Franz Freiherr von Rotenhan. Die Familie … 2021-07-20 14:02 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 181  Ist die Hoffnung grün? Algenforscher Thomas Bürk im Literarischen Salon

Algen sollen dabei helfen, Bio-Treibstoffe herzustellen, mit deren Hilfe die Folgen der Klimakrise abgemildert werden könnten und auch Karbon-Fasern könnten mit ihnen hergestellt … 2021-07-20 14:01 3KB www.haz.de

 182  Erdrutsch bei Kellmünz reißt Schutzzaun mit

Plus Erst im vergangenen Jahr wurde an dieser Stelle in Kellmünz ein Absperrzaun aufgestellt. Doch der konnte die Erdmassen nicht aufhalten. Im … 2021-07-20 14:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 183  Scheuer fordert künftige Katastrophen-Warnmeldungen per SMS

Wie können Menschen vor derart heftigen Unwettern wie in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besser gewarnt werden? Verkehrsminister Scheuer fordert künftige Benachrichtigungen per SMS. Die Flutkatastrophe müsse ein Weckruf sein, nicht nur die Datenschutzdiskussion zu führen. 2021-07-20 14:00 2KB www.rnd.de

 184  30er des TC Reisensburg siegen ganz souverän

Nach vier Erfolgen in Serie stehen die Tennis-Männer 30 aus Reisensburg in der Bezirksliga gut da. Wie die 60er des Vereins in der Bezirksklasse 1 … 2021-07-20 14:00 913Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 185  Schalke bestätigt: Torwart Ralf Fährmann positiv auf Corona getestet – S04 plant weiteren Transfer

Der positive Corona-Fall bei Schalke 04 ist bei Torwart Ralf Fährmann aufgetreten. Das gaben die Schalker am Dienstag bekannt, nachdem der betroffene Spieler zunächst namentlich nicht genannt worden war. S04 plant nun, kurzfristig einen weiteren Torwart zu verpflichten. 2021-07-20 14:00 2KB www.sportbuzzer.de

 186  #RIPChester: Fans gedenken Linkin-Park-Sänger Chester Bennington

Zum vierten Mal jährt sich der Todestag des Linkin-Park Sängers Chester Bennington. Er hatte sich im Alter von 41 Jahren das Leben genommen. Zahlreiche Fans gedenken dem Sänger mit Videos, Songtexten oder Zeichnungen in sozialen Medien. 2021-07-20 13:59 1KB www.rnd.de

 187  Coronavirus in der Schweiz: die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 709 536 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 379 Infizierte sind gestorben. 2021-07-20 13:59 20KB www.nzz.ch

 188  Ein Koalitionsbruch mit schmerzhaften Folgen

Eine ÖVP-Abgeordnete verschaffte einem rot-blauen Antrag für den Lobautunnel im Bundesrat eine Mehrheit. Die Grünen schäumten und forderten von der ÖVP im Nationalrat ihren Tribut. Die... 2021-07-20 13:58 1KB www.diepresse.com

 189  Shorts statt Bikini: Aufregung um Strafe im Beach-Handball

Die Norwegerinnen traten bei der EM in kurzen Hosen an und mussten dafür Strafe zahlen. Nun wird hitzig über die "Macho-Welt des Sports" diskutiert. 2021-07-20 13:58 1KB www.diepresse.com

 190  Befangenheitsanträge gegen zwei prominente Richter abgelehnt

Die NPD hält im Streit um den Entzug staatlicher Gelder zwei Richter für befangen. Beide hatten als regierende CDU-Politiker die Rechtsextremen verabscheut. 2021-07-20 13:57 3KB www.tagesspiegel.de

 191  Das Fernsehen als Spendensammler

Spenden für die Hochwasseropfer: So nutzen die TV-Sender ihre Reichweite, um das Leid in den betroffenen Gebieten zu lindern. 2021-07-20 13:55 5KB www.tagesspiegel.de

 192  Was bedeuten die steigenden Corona-Zahlen für NRW?

Düsseldorf Noch sind die Inzidenzen im Vergleich zum Frühjahr niedrig, doch sie steigen. Was bedeutet das für die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen? Gibt es bald … 2021-07-20 13:55 6KB rp-online.de

 193  Bandscheiben-Prozess in Leer: Ex-Chefarzt freigesprochen

Im Prozess um defekte Bandscheiben-Prothesen ist der ehemalige Chefarzt des Klinikums Leer am Dienstag vor dem Amtsgericht freigesprochen worden. Der Chirurg war in 52 Fällen wegen Körperverletzung angeklagt. 2021-07-20 13:53 2KB www.ndr.de

 194  Rednex gibt zwei Benefizkonzerte im Wiener Haus des Meeres

Die schwedische Band will den mit den Spendeneinnahmen den Aquarienzoo unterstützen. 2021-07-20 13:51 2KB www.diepresse.com

 195  Krankheitsfälle am Tiefen Ziest weiter rätselhaft

Die Vorfälle an dem See Tiefer Ziest bei Lalendorf im Landkreis Rostock geben weiter Rätsel auf. Am Wochenende waren 19 Kinder erkrankt, nachdem sie im See gebadet hatten. 2021-07-20 13:50 1KB www.ndr.de

 196  „Etwas Schönes zu kaufen war immer Teil des menschlichen Instinkts“

Pietro Beccari traut sich etwas: Der Dior-Chef hat in Athen mitten der Pandemie zu einer Modenschau mit Publikum geladen. Im Interview mit WELT sprach er über den Wert von Luxus in schwierigen Zeiten, aktuelle Trends und die Deutschen als Käufer. 2021-07-20 13:48 2KB www.welt.de

 197  Flutkatastrophe soll kein Superspreader-Event werden

Superspreader in der Notunterkunft in der Hochwasserkatastrophe? Menschen, die um ihre Existenz bangen, haben sicherlich andere Sorgen als Corona. Dennoch … 2021-07-20 13:47 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 198  Geht auch ohne Garten: Ein Gewächshaus auf dem Balkon für die Gemüseernte

Ein Gewächshaus bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Es bietet Platz für mehrere Pflanzen und schützt diese vor Wind und Regen, aber auch kalten Temperaturen. … 2021-07-20 13:45 5KB www.stern.de

 199  Deutsche Banken fordern klare Regeln für neue EU-Behörde

Beim Kampf gegen Geldwäsche will der Bankenverband vermeiden, dass es zu Überlappungen und Doppelzuständigkeiten kommt. Zugleich warnt er... 2021-07-20 13:44 2KB www.faz.net

 200  Nach Rissen im Verwalltal: Abschuss von Bär gefordert

Bauern zogen die Reißleine: Nach weiteren Schafrissen im Verwalltal wurden am Wochenende rund 650 Schafe von den Alme... 2021-07-20 13:44 1KB www.tt.com

 201  Wie sinnvoll sind offene Netze?

In ländlichen Gegenden Deutschlands ist der Handyempfang immer noch lückenhaft, etwa in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten der Eifel. Vodafone schlägt nun eine Öffnung der Netze vor. 2021-07-20 13:43 4KB www.tagesschau.de

 202  TT-Analyse: Spionagetools gegen innere und äußere Feinde

Acht Jahre ist es her, dass Edward Snowden die Massenüberwachung auch von Otto Normalverbraucher durch den US-Geheimd... 2021-07-20 13:43 1KB www.tt.com

 203  Erster Auftritt nach Corona-Pause: Brugger Buam kommen nach Affing

Es ist ihr erster Auftritt nach der Corona-Pause: Die Brugger Buam aus Alsmoos legen wieder los und treten bei freiem Eintritt in Affing auf. … 2021-07-20 13:40 901Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 204  Beachvolleyballerinnen mit erstem Training in Tokio

Die beiden deutschen Beachvolleyball-Duos Laura Ludwig/Margareta Kozuch und Karla Borger/Julia Sude haben nach ihrer Ankunft in Tokio erstmals auf Sand trainiert. … 2021-07-20 13:37 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 205  12.500 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfällen in Günzburg

Zwei Mal krachte es am Montag im Günzburger Straßenverkehr. Zum Glück nur mit erheblichem Sachschaden. Dabei … 2021-07-20 13:36 955Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 206  Wenn Parteien im Wahlkampf Bedingungen stellen

Ausschließeritis ist eine Malaise auch in diesem Wahlkampf. Aber sie wird seltener. Doch gibt es zwei andere Verhaltensmuster, die problematisch werden können. 2021-07-20 13:35 8KB www.tagesspiegel.de

 207  Das Eigenheim ist eine gute Altersvorsorge

Serie Düsseldorf Immobilien-Eigentum schützt vor hohen Mieten im Alter. Was Hausbauer und Wohnungskäufer unbedingt beachten sollten, wenn sie sich den Traum von der eigenen Immobilie … 2021-07-20 13:34 5KB rp-online.de

 208  Warum es nur wenig Hoffnung auf ein freies Kuba gibt

So große Proteste hat die Karibikinsel seit Jahrzehnten nicht gesehen. Weshalb die Menschen auf Kuba auf die Straße gehen und was das für das Regime … 2021-07-20 13:32 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 209  Orban und Gulacsi: Erste EM-Spieler wieder im RB-Training

Mit Torhüter Peter Gulacsi und Abwehrspieler Willi Orban sind am Dienstag die ersten beiden EM-Teilnehmer ins Training von Fußball-Bundesligist RB Leipzig zurückgekehrt. … 2021-07-20 13:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 210  Das Höchstädter IBIZ hat jetzt einen neuen Namen

Plus Nach einem Abstimmungsmarathon hat sich das Höchstädter Gremium auf einen neuen Namen für das IBIZ geeinigt. Nicht aber beim Thema Klowagen für den Stadtpark. … 2021-07-20 13:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 211  Real präsentiert Alaba am Mittwoch, Rätselraten um seine Trikot-Nummer

Laut spanischen Medienberichten könnte der ÖFB-Teamspoieler bereits am Dienstagabend an der Trainingseinheit unter Ca... 2021-07-20 13:29 3KB www.tt.com

 212  Vöhringer Kulturprogramm: Erst Dracula dann reif für die Insel

Plus Die Stadt Vöhringen steht in den Startlöchern für das neue Kulturprogramm im Wolfgang-Eychmüller-Haus. Der Kartenverkauf beginnt am 19. Juli. Endlich … 2021-07-20 13:28 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 213  Hochwasserschutz funktionierte – Österreich entkam knapp der Katastrophe

Auch Österreich wurde am Wochenende von Starkregen und Hochwasser heimgesucht. Laut der Landesregierung der besonders betroffenen Region Salzburg verhinderte der nach der letzten Flut aufgerüstete Hochwasserschutz aber größere Schäden. 2021-07-20 13:28 2KB www.welt.de

 214  Corona-Inzidenz im Kreis Augsburg wieder zweistellig

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Augsburger Land steigt leicht an. Aktuell liegt sie mit 10,7 etwa auf dem Niveau des bundesweiten Schnitts. … 2021-07-20 13:28 964Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 215  Der Sportschau-Olympia-Podcast

Hier sind die olympischen Sportarten zu Hause. Die Athlet*innen. Die großen und kleinen Geschichten der größten Sportveranstaltung der Welt. Wir behalten den Überblick, wir diskutieren, wir schätzen kritisch ein. Immer leidenschaftlich. Immer aktuell. Immer mittendrin. 2021-07-20 13:25 1KB www.ndr.de

 216  Auch Vorarlberg streitet über Straßenprojekt

Die Evaluierung der Vorarlberger S18 durch das Umweltministerium sorgt weiter für Aufregung. 2021-07-20 13:23 3KB www.diepresse.com

 217  Zehn Feuerwehren löschen Scheunenbrand in Ellingstedt

In Ellingstedt ist aus unbekannter Ursache eine Lagerhalle in Brand geraten. Menschen und Tiere sind nicht in Gefahr. 2021-07-20 13:17 1KB www.ndr.de

 218  Steigende Corona-Zahlen in Hamburg auch durch Reiserückkehrer

Nach Angaben der Sozialbehörde sind am Dienstag 63 neue Corona-Fälle in Hamburg registriert worden. Das sind 28 Neuinfektionen mehr als vor einer Woche und 16 mehr als am Montag. 2021-07-20 13:17 2KB www.ndr.de

 219  „Rote Rosen“-Vorschau: So geht es weiter

„Rote Rosen“ gehört zu den meistgeschauten Telenovelas im deutschen Fernsehen. Regulär strahlt das Erste von Montag bis Freitag eine neue Folge aus. Wie es in den nächsten Tagen weitergeht, lesen Sie hier. 2021-07-20 13:16 5KB www.rnd.de

 220  Flutkatastrophe bringt auch Tiere in Not – aber die Hilfsbereitschaft ist groß

Die Hochwasserkatastrophe hat die Menschen hart getroffen und die Tierwelt ebenso. Viele Wildtiere sind in den Fluten zu Tode gekommen, Haus- und Nutztiere mussten gerettet werden. Nun fehlt es den Besitzern an Futter und Unterbringungsmöglichkeiten. Doch die Hilfsbereitschaft ist groß, wie Beispiele zeigen. 2021-07-20 13:15 5KB www.rnd.de

 221  Katastrophale Hochwasser in Tirol: So können Sie helfen

Die verheerenden Unwetter haben auch Tirol, besonders den Raum Kufstein, getroffen. In der Stadt Kufstein stand sogar... 2021-07-20 13:12 4KB www.tt.com

 222  Scheck lass nach

Joachim Huber braucht Literaturkritik, er braucht keine Animation, um zum Buch zu greifen. Ein Kommentar. 2021-07-20 13:08 2KB www.tagesspiegel.de

 223  Astrophysiker im Podcast: Was uns der Weltraum lehren kann

Woher kommen wir? Sind wir alleine im Universum? Fragen wie diese gehören zu den größten Rätseln der Menschheitsgesch... 2021-07-20 13:07 2KB www.tt.com

 224  A1 bei Köln: Wassermassen zerstören Autobahn – unvorstellbare Schäden

Die Flutkatastrophe hat die Autobahnen um Köln stark beschädigt und teils zum Einstürzen gebracht. Bis der Verkehr wieder fließen kann, könnte es länger dauern. t-online war mit Autobahn-Experten vor Ort. 2021-07-20 13:03 4KB www.t-online.de

 225  Waldemars Haus steht am Abgrund

Der Parkplatz ist weg. Die Autos sind es auch. Nur das Haus steht – noch...Bei der Flut im Berchtesgadener Land raste Starkregen auf das Haus von Waldemar Staroszczyk (48) in Bischofswiesen zu – und riss den halben Hof mit in die Tiefe!Jetzt steht das Mehrfamilienhaus (drei Parteien) an der Kante zu einem 100 Meter tiefen Graben voller Matsch, Schlamm und umgerissener Bäume. UNSER HAUS STEHT AM ABGRUND!Lesen Sie hier, wie groß der Schaden ist – und was jetzt aus Waldemar und seiner Frau Beate Staroszczyk wird. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-20 13:03 1KB www.bild.de

 226  Volkswagen verdreifacht Auslieferungen von E-Autos im zweiten Quartal

Der deutsche Konzern verkaufte im zweiten Quartal des Jahres gut 110.000 rein batteriegetriebene Fahrzeuge. 2021-07-20 13:03 1KB www.diepresse.com

 227  IHK: "Inzidenz als einziger Gradmesser nicht mehr tragfähig"

Die Industrie- und Handelskammer Hannover hat in der Corona-Pandemie angesichts steigender Inzidenzen vor erneuten Einschränkungen für Gastronomie, 2021-07-20 13:03 2KB www.t-online.de

 228  Nach Prügelattacke: Junger Niederländer auf Mallorca gestorben – Verdächtige mit Haftbefehl gesucht

Die News von heute im stern -Ticker:   Sonne und Wärme bestimmen in den kommenden Tagen vor allem im Süden Deutschlands weiterhin das Wetter. Zu … 2021-07-20 13:00 26KB www.stern.de

 229  BGH vor Urteil zu Schadenersatz-Klagen von VW-Aktionären gegen Bosch

Im Dieselskandal will der Bundesgerichtshof (BGH) noch am Dienstag über mehrere Schadenersatz-Klagen von VW-Aktionären gegen den Autozulieferer Bosch entscheiden … 2021-07-20 13:00 795Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 230  Erste Transfrau auf Cover der „Sports Illustrated“

Modell und Schauspielerin Leyna Bloom (27) ist die erste Transfrau, die auf dem Cover der legendären Bademodenausgabe prangt. 2021-07-20 12:58 4KB www.bild.de

 231  JPMorgan optimitischer für den S&P 500 - Jahresziel 4600 Punkte

Die Investmentbank JPMorgan traut dem marktbreiten US-Index S&P 500 mit 4600 Punkten bis zum Jahresende nun noch mehr zu als bisher. 2021-07-20 12:58 1KB www.t-online.de

 232  430 Migranten an einem Tag

Im Schlauchboot über den Ärmelkanal: Hunderte Migranten bezahlen Schlepper dafür, sie an die britische Küste zu bringen. Allein 430 Menschen gelang die gefährliche Überfahrt an einem Tag - ein neuer Rekord. 2021-07-20 12:57 2KB www.tagesschau.de

 233  Corona-News München: Corona-Inzidenz steigt leicht – keine Toten

Das Robert Koch-Institut meldet am Dienstag eine leicht gestiegene Inzidenz für München. Todesfälle gab es keine. 2021-07-20 12:57 4KB www.t-online.de

 234  Frau rettet Mädchen vor Sturz vom Dach

Die 12-Jährige aus der chinesischen Provinz Hunan, verliert auf dem Dach eines Gebäudes plötzlich das Gleichgewicht. 2021-07-20 12:57 813Bytes www.bild.de

 235  Landsmann in U-Haft Scheren-Attacke auf Asylbewerber

Blutige Attacke in nordhessischem Luftkurort: In Niedenstein hat ein 18-Jähriger einen 22-Jährige mit einer Schere attackiert! 2021-07-20 12:56 1KB www.bild.de

 236  Kretschmann: Nach Unwetter für Pflichtversicherung

Angesichts der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Wiedereinführung einer 2021-07-20 12:54 1KB www.t-online.de

 237  Armin Wolf: Gerichtsverhandlung wegen "Corona-Leugnern"

Mehrere Personen haben eine Klage gegen den ORF-Moderator eingebracht, weil er sie auf Twitter "Corona-Leugner" genannt hatte. 2021-07-20 12:52 2KB www.diepresse.com

 238  Afrikanische Schweinepest: Linke fordert Krisengipfel

Die Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) aufgefordert, nach dem Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) 2021-07-20 12:50 2KB www.t-online.de

 239  Landesmusikrat will präzise Hygiene-Regeln fürs Musizieren

Der Landesmusikrat Baden-Württemberg hat von der Politik präzise Regeln in der Corona-Krise gefordert, um gemeinsames Singen und Musizieren wieder zu 2021-07-20 12:50 1KB www.t-online.de

 240  Kefir: So gesund ist das Superfood aus Russland| Rezeptideen

Kefir wird gerade als neues Superfood gefeiert. Was das Milchgetränk so gesund macht und leckere Rezeptideen finden Sie hier. 2021-07-20 12:48 6KB www.t-online.de

 241  Studie: Millionen mehr Corona-Tote in Indien

Wochenlang war Indien ein Hotspot der Corona-Pandemie. Laut Behörden fielen mehr als 400.000 Menschen Covid-19 zum Opfer. Doch … 2021-07-20 12:45 918Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 242  So reagiert Mallorca auf steigende Inzidenz

Aufgrund der nach wie vor steigenden Infektionszahlen verschärft die Balearen-Regierung die Corona-Restriktionen auf Mallorca. Davon betroffen sind vor allem die Strand- und Partyszenen … 2021-07-20 12:45 2KB www.stern.de

 243  In ihrer Jugend durfte sie wegen ihrer Hautfarbe kein Hochzeitskleid tragen – mit 94 hat sie es endlich nachgeholt

Martha Tucker ist heute 94 Jahre alt. Sie hat vier Kinder, elf Enkel, 18 Urenkel und einen Ur-Ur-Enkel. Als Jugendliche hatte sie immer … 2021-07-20 12:44 4KB www.stern.de

 244  Böse Überraschung: 3500-Mark-Objekt erhält vernichtende Expertise

Goldschmuck und Gemälde erweisen sich bei " Bares für Rares " oft als lohnende Geldanlage. Viele Objekte sind in den vergangenen Jahren rasant an Wert gestiegen. Vor … 2021-07-20 12:42 3KB www.stern.de

 245  Der Aktienmarkt tut sich schwer

Von den anfänglichen Kursgewinnen am deutschen Aktienmarkt ist den Anlegern nicht mehr viel geblieben. Die starken Kursverluste von gestern wirken heute noch nach. 2021-07-20 12:41 6KB www.tagesschau.de

 246  Innenausschuss des Bundestag will am Montag über Hochwasser beraten

Der Innenausschuss des Bundestags will am Montag in einer Sondersitzung über die Hochwasserkatastrophe in mehreren Regionen Deutschlands beraten. Es soll zum einen um die aktuelle Lage … 2021-07-20 12:41 2KB www.stern.de

 247  Geräte im Schlaf laden: Biobrennstoffzelle gewinnt Energie aus Fingerschweiß

Hitzewellen und Schweißattacken beim Schlafen machen vielen Menschen in den Sommermonaten zu schaffen. Dabei könnte die Schweißproduktion zukünftig besonders nützlich sein. Forscher:innen der University … 2021-07-20 12:41 3KB www.stern.de

 248  +++ 16:44 Französischer Gesundheitsminister über sprunghaften Anstieg: "So etwas haben wir noch nie gesehen" +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-07-20 12:36 28KB www.n-tv.de

 249  „Habeck wäre der einzige Kandidat, der den Wahlkampf noch elektrisieren könnte“

Seit Annalena Baerbocks Absturz in den Umfragen scheint der Wahlsieg der Grünen in weite Entfernung gerückt zu sein. Der Wahlkampf-Experte Frank Stauss sieht das Rennen allerdings noch nicht entschieden – unter einer Voraussetzung. 2021-07-20 12:26 7KB www.welt.de

 250  Deutlich mehr Mütter als Väter mussten im Lockdown am Wochenende oder abends arbeiten

Tagsüber Homeschooling, abends arbeiten. Um im Lockdown dem Arbeitgeber und der Familie gerecht zu werden, mussten vor allem Frauen ihre Arbeitszeiten in die Abendstunden oder ins Wochenende verschieben. Das betraf mehr als die Hälfte der Frauen und nur 31 Prozent der Männer, wie eine Umfrage zeigt. 2021-07-20 12:21 2KB www.rnd.de

 251  3427 Euro: Mittleres Einkommen in Deutschland steigt 2020 nur leicht

Wegen der Corona-Pandemie ist das mittlere Einkommen der Deutschen um nur 26 Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und lag bei 3427 Euro. Ein Plus gab es 2020 unter anderem bei Versicherungsdienstleistungen. Das Einkommen im verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe ist hingegen gesunken. 2021-07-20 12:20 2KB www.rnd.de

 252  Bitcoin, Terrorismus: Die Notenbanken haben den dezentralen Kryptowährungen den Krieg erklärt

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum der IWF und die Notenbanken scharfe Gegner des Bitcoins sind Wie dezentrale Kryptowährungen in Verbindung mit Terrorismus gebracht werden Warum Bitcoin & Co. … 2021-07-20 12:17 1014Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 253  Todesflut - So wurden die Menschen in der Todesflut allein gelassen

Das Ausmaß der Unwetter sei „überraschend“ gewesen, „nicht absehbar“ beteuern die Politiker jetzt. Doch stimmt das wirklich? 2021-07-20 12:16 6KB www.bild.de

 254  Berichte über Einsatz von Spionage-Software gegen Dissidenten: Frankreich ermittelt

Recherchen vieler renommierter Medien zufolge haben etliche Kunden des israelischen Herstellers NSO Group, darunter staatliche Behörden, weltweit Journalisten, Politiker und Menschenrechtler ausgespäht. Betroffen sind demnach auch Menschen in Frankreich. Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt. 2021-07-20 12:14 2KB www.rnd.de

 255  Planloses Polen? Ein Land voller Impfanreize – und einer gespaltenen Bevölkerung

Um die Bevölkerung von der Immunisierung gegen Covid-19 zu überzeugen, setzt die polnische Regierung auf ungewöhnliche Mittel, darunter eine Impflotterie und Impfevents. Trotzdem sind die Polen hin- und hergerissen – es mangelt an Vertrauen. Ein Besuch in der Impfstelle eines Stettiner Einkaufszentrums. 2021-07-20 12:10 10KB www.rnd.de

 256  Aufräumen und Schadensermittlung in den Hochwasser-Regionen

Die Hochwasserlage in Österreich entspannt sich. Kufstein prüft Pläne für einen Überflutungsschutz. In Oberösterreich... 2021-07-20 12:07 4KB www.tt.com

 257  „Effizient, auch wenn es zerstreut wirkt“

Hunderttausende Erwachsene leiden an ADHS – häufig unerkannt. Sie arbeiten als Ärzte, Lehrer oder auch Polizisten. Manchen gelingt es, die vermeintliche Schwäche in Stärke zu verwandeln. Betroffene berichten, mit welchen Tricks sie ihren Berufsalltag bewältigen. 2021-07-20 12:06 1KB www.welt.de

 258  UBS profitiert von den Sorgen der Millionäre

Viele Wohlhabende schichten ihre Portfolios aus Angst vor Inflation um. Doch nicht nur dehalb läuft es für die Schweizer Großbank gerade... 2021-07-20 12:05 3KB www.faz.net

 259  Börsen: Corona-Sorgen schicken Kurse auf Talfahrt

Die sich rasch ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus hat am Montag weltweit auf die Kurse gedrückt. Jetzt ist bereits wieder Entspannung angesagt. 2021-07-20 12:03 3KB www.nzz.ch

 260  Für Felix Klaus wird es eine entscheidende Saison

Düsseldorf Für Felix Klaus war es bei Fortuna ein erstes halbes Jahr mit Höhen und Tiefen. Nun konnte er die gesamte Vorbereitung mit der Mannschaft … 2021-07-20 12:00 3KB rp-online.de

 261  ContiTech: Arbeiter bei Fahrstuhl-Unfall schwer verletzt

In einem Gebäude von ContiTech in Hannover-Vahrenwald ist ein Arbeiter mit einem Aufzug vier Stockwerke in die Tiefe gestürzt. Der 51 Jahre alte Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt. 2021-07-20 11:59 1KB www.ndr.de

 262  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Deutschland impft mit abnehmendem Tempo: Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte arbeiten nach Kräften, trotzdem geht die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen zurück. Wie viele Menschen haben die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten? 2021-07-20 11:58 21KB www.n-tv.de

 263  Yeliz Koc und Jimi Blue Ochsenknecht: Liebeskrise!

Kriselt es im Paradies - kurz vor der Geburt ihres Babys?Yeliz Koc hat auf Instagram fast alle Fotos von Freund Jimi Blue Ochsenknecht gelöscht. Wenige Wochen vor der Geburt der gemeinsamen Tochter. Fans rätseln nun, was es damit auf sich hat.Liebeskrise? BILD weiß, was dahintersteckt! Lesen Sie hier alle Infos – und was ein Vertrauter des Paares dazu sagt! *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-20 11:55 1KB www.bild.de

 264  Traum-Kombi bei der U21-EM: UEFA nominiert DFB-Youngster Florian Wirtz für Tor der Saison

Gewinnt einer deutscher Youngster die UEFA-Auszeichnung für das schönste Tor der abgelaufenen Saison? U21-Europameister Florian Wirtz ist für seinen Treffer gegen Holland beim Junioren-Turnier nominiert. Auch Leverkusen-Kollege Patrik Schick darf hoffen. Abstimmen dürfen die Fans bis zum 29. Juli. 2021-07-20 11:54 2KB www.sportbuzzer.de

 265  Tiroler Olympia-Segelhoffnung David Hussl: „Niemand ist unschlagbar“

David Hussl hat schon als kleiner Bursch die Welt gesehen. Und ist seit geraumer Zeit jährlich 250 Tage auf Achse. Zu... 2021-07-20 11:53 1KB www.tt.com

 266  Gisele Bündchen ist mit neuem Model-Management zurück

Nach 22 Jahren kehrte sie IMG Models den Rücken. Mit ihrer neuen Agentur will sie sich vor allem auf nachhaltige und ökologische Themen konzentrieren. 2021-07-20 11:53 1KB www.diepresse.com

 267  Inzidenzen in Solingen und Düsseldorf bei knapp 30

Liveblog Düsseldorf In NRW legen die Inzidenzen wieder zu. Mehrere Städte liegen schon bei knapp 30. Solingen … 2021-07-20 11:51 1KB rp-online.de

 268  Intime Details: DAS könnte in Prinz Harrys Enthüllungsbuch stehen

Als hätte Prinz Harry der Royal Family nicht schon genug geschadet, folgen 2022 seine Memoiren. Der Palast zittert. 2021-07-20 11:50 7KB www.bild.de

 269  China weist Hacker-Vorwürfe als „Verleumdung“ zurück

China soll laut den USA kriminelle Hacker für Cyberangriffe einsetzen. „Mit hoher Zuversicht“ kommen die Hackerverbindungen vom chinesischen Ministerium für Staatssicherheit. Die Volksrepublik widerspricht und beschuldigt die USA. 2021-07-20 11:48 2KB www.welt.de

 270  Merz ist gegen Neubauten in Risikogebieten

Nach den Hochwassern mit vielen Toten in Westdeutschland geht es nun auch darum, dass derartige Katastrophen künftig vermieden werden. Was den Wiederaufbau der zerstörten Orte betrifft, hat CDU-Politiker Merz eine klare Haltung - und äußert sich ähnlich wie Grünen-Chefin Baerbock. 2021-07-20 11:46 3KB www.n-tv.de

 271  Bill Clinton wollte 1997 lieber "Tourist sein" als Tee...

Alte Dokumente über den ersten Staatsbesuch des damaligen US-Präsidenten in Großbritannien sind nun öffentlich geworden. 2021-07-20 11:42 1KB www.diepresse.com

 272  Einigung mit VKI zu Preisklausel: Geld retour für Verbund-Kunden

Kunden müssen sich für die Überweisung ihrer Gutschrift bis Ende September beim VKI anmelden. Der Verbund schickt in ... 2021-07-20 11:38 2KB www.tt.com

 273  Sieben-Tage-Inzidenz steigt erneut

Seit zwei Wochen steigt die Inzidenz in Deutschland - sie liegt nun bei 10,9. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen lag um mehr als 500 höher als vor einer Woche. Mindestens einmal geimpft sind inzwischen 60 Prozent der Bevölkerung. 2021-07-20 11:37 2KB www.tagesschau.de

 274  Geschäft der Billigflieger erholt sich

In diesen Wochen sorgen Urlauber auf dem Weg in den Süden wieder für mehr Leben auf den Flughäfen. Davon profitieren vor allem Billigflieger wie Easyjet. Doch das Vorkrisenniveau ist noch lange nicht erreicht. 2021-07-20 11:36 5KB www.tagesschau.de

 275  Gut zu wissen: Das müssen Autobesitzer nach dem Hochwasser beachten

Die Unwetter und darauf folgenden Überflutungen in Österreich hinterließen Millionenschäden. Dabei wurden auch Tiefga... 2021-07-20 11:35 4KB www.tt.com

 276  Ötztalstraße nach Zwieselstein bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Entgegen anderslautender Berichte aus den frühen Morgenstunden muss die B186 Ötztalstraße nach Zwieselstein doch noch... 2021-07-20 11:33 3KB www.tt.com

 277  Podcastcharts im Juli 2021: beliebte Podcasts in Deutschland

Welche Podcasts sind aktuell in Deutschland am beliebtesten? Hier finden Sie die täglichen Podcastcharts von Spotify und Apple iTunes. 2021-07-20 11:32 5KB www.rnd.de

 278  Impfpflicht an US-Uni ist rechtmäßig

Die Impflicht für Studierende und Angestellte der Indiana University ist rechtmäßig. Das entschied ein Bundesrichter in den USA. 2021-07-20 11:31 1KB www.tagesspiegel.de

 279  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das ... 2021-07-20 11:28 1KB www.tt.com

 280  Hochzeit im Eiltempo: 15,3 Kilometer im Brautkleid gelaufen

Das gab es noch nie: Claudia Weber und Thomas Wenning haben während des Reschenseelaufs geheiratet. 2021-07-20 11:26 1KB www.tt.com

 281  Chanel wird Métiers d'Art Show in Paris abhalten

Shows in fremden Ländern sind für Chanel noch nicht denkbar. Man besinnt sich diesmal auf Paris, auch wenn das Grand Palais nach wie vor renoviert wird. 2021-07-20 11:26 1KB www.diepresse.com

 282  Festival Scope in Hannover meldet sich zurück

2020 gab es pandemiebedingt nur Online-Formate, nun kann man die hannoversche Medienkunst-Biennale Scope wieder in Präsenz erleben. Unter anderem mit einem besonderen Blick … 2021-07-20 11:25 1KB www.haz.de

 283  Conor Benn vs. Adrian Granados: Termin und Übertragung

In wenigen Tagen steht der Kampf zwischen Conor Benn und Adrian Granados auf dem Programm. Wir informieren Sie über Termin, Uhrzeit und Übertragung des WBA-Duells … 2021-07-20 11:23 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 284  Preisgeld von einer Million Euro für Geimpfte?

Tirols Neos schlagen eine „Impf-Lotterie“ vor. Daran teilnehmen können sollen alle, die sich bis zum 1. Oktober gegen das Coronavirus immunisieren lassen. 2021-07-20 11:22 1KB www.diepresse.com

 285  Dicke Luft auf der Brennerachse, Felipe fordert Zusammenhalt

Auch die Österreichische Wirtschaftskammer unterstützt durch die Hintertür den Protest der Handelskammer Bozen gegen ... 2021-07-20 11:09 1KB www.tt.com

 286  Österreicher auf Literaturpreis-Gipfel: Setz ist Büchner-Preisträger

Der gebürtige Grazer gehört zu den jüngsten Büchner-Preisträgern. Als extremistischen Literatur-Alien rühmt man ihn gern. Die Imagination ist bei ihm Kerker und Rettung zugleich. 2021-07-20 11:05 2KB www.diepresse.com

 287  Steiermark: Unrechtmäßige Geldflüsse bei ÖVP-nahem Verein?

Es besteht der Verdacht, dass mit für gemeinnützige Zwecke vorgesehenem Geld eine Sporthalle gebaut wurde. Die Betreiber bestreiten, Neos und FPÖ fordern Aufklärung. 2021-07-20 11:04 5KB www.diepresse.com

 288  Irrwitziger Spracherkunder auf dem Olymp

Darmstadt Mit dem 38-jährigen Österreicher Clemens J. Setz wird einer der ungewöhnlichsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren geehrt: einer, der in seinen Büchern das Unglaubliche virtuos glaubhaft … 2021-07-20 11:02 5KB rp-online.de

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Bezos nach Ausflug ins All gelandet (11.99/12)

Amazon-Gründer Bezos ist nach einem Flug ins All sicher zur Erde zurückgekehrt. Sein Raumschiff landete wenige Minuten nach dem Start wieder in der Wüste in Texas. Die Kapsel erreichte eine Höhe von mehr als 100 Kilometern. Nach einem Kurz-Ausflug ins Weltall ist der Milliardär Jeff Bezos wieder sicher auf der Erde gelandet. Der 57-Jährige hatte an Bord des Raumschiffes "New Shepard" seiner Firma Blue Origin vom US-Bundesstaat Texas aus abgehoben. Insgesamt dauerte der vollautomatisch ablaufende Flug rund zehn Minuten. Nach dem Start beschleunigte das Raumschiff innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3500 Kilometer pro Stunde. Kurz danach trennte sich die Kapsel von der wiederverwendbaren Rakete. Dann setzte die Schwerelosigkeit ein, die vier Passagiere durften kurzzeitig ihre Sitze verlassen und Lachen und Jubel war zu hören. An ihrem höchsten Punkt erreichte die Kapsel mehr als 100 Kilometer über der Erde, bevor sie abgebremst von großen Fallschirmen in der westtexanischen Wüste landete. Auch die ebenfalls wiederverwendbare Raketenstufe landete vertikal wieder auf der Erde. An Bord des Raumfluges waren neben Bezos auch sein Bruder Mark sowie ein 18-Jähriger aus den Niederlanden, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat. Die vierte Passagierin war die 82-jährige Wally Funk, eine von 13 Pilotinnen, die sich in den 1960er Jahren denselben Tests unterzogen wie die "Mercury"-Astronauten der Nasa. Die Pilotinnen wurden aber letztlich nicht ausgewählt, weil sie Frauen waren Der Start in Texas fiel auf den 52. Jahrestag der ersten Mondlandung von Apollo 11. Bezos hatte den Termin wegen dessen historischer Bedeutung ausgesucht und auch daran festgehalten, als klar wurde, dass sein Konkurrent, der britische Milliardär Richard Branson, vor ihm im All sein würde. Branson war bereits vor rund zehn Tagen mit seinem eigenen Raumschiff - der "VSS Unity" der Firma Virgin Galactic - erfolgreich ins All geflogen. Bransons Raumschiff stieg allerdings nur auf eine Höhe von etwa 86 Kilometern auf. Unter Experten ist es damit strittig, ob Branson tatsächlich im Weltraum war: Der Internationale Luftfahrtverband (FAI) und viele andere Experten sehen zwar 100 Kilometer über der Erde als Grenze zum Weltraum an, es gibt jedoch keine verbindliche internationale Regelung. Die Milliardäre erhoffen sich mit den Flügen einen Einstieg in das Geschäft mit dem Weltraumtourismus. Kritiker werfen ihnen vor, ohne Rücksicht auf das Klima und weitgehend ohne wissenschaftliche Forschungsinteressen sehr viel Geld zu verschwenden.
Jeff Bezos aus All zurückgekehrt
diepresse.com
Amazon-Gründer Jeff Bezos nach All-Ausflug wieder auf der Erde gelandet
welt.de
Amazon-Gründer Bezos wieder auf der Erde gelandet
rp-online.de
Jeff Bezos ist abgehoben!
bild.de
Amazon-Gründer Jeff Bezos - Warum Kühe den reichsten Mann der Welt ins All bringen
bild.de
Jeff Bezos absolviert mit Blue-Origin-Rakete erfolgreich Flug ins All
stern.de
Raumfahrt: Amazon-Gründer Bezos nach All-Ausflug wieder gelandet
t-online.de
Blue Origin: Amazon-Gründer Jeff Bezos ins All geflogen
rnd.de
Mit wem ist Jeff Bezos ins All geflogen?
rnd.de
Bezos ins All gestartet
tagesspiegel.de
Touchdown! Bezos wieder gelandet
bild.de
Amazon-Gründer Jeff Bezos nach Flug ins All wieder auf der Erde
augsburger-allgemeine.de
Jeff Bezos ist mit Blue-Origin-Rakete ins All gestartet – und sicher wieder gelandet
stern.de
Blue Origin: Jeff Bezos fliegt in den Weltraum – Live
nzz.ch
Jeff Bezos, Elon Musk und Richard Branson: Drei Milliardäre und ihre Raumschiffe
stern.de
Amazon-Gründer Jeff Bezos nach All-Ausflug wieder auf der Erde gelandet
tt.com
Nach Branson auch Bezos ins All: Weltraum-Spaß oder Klima-Horror?
tt.com
Nun fliegt auch Jeff Bezos ins All: Weltraumflug jetzt im Livestream
tt.com
Bezos nach Weltraumflug wieder auf der Erde gelandet
tagesspiegel.de
Im Livestream: Jeff Bezos fliegt ins All
rnd.de

 

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Merkel in Hochwasserregion: Brauchen für Wiederaufbau „sehr langen Atem“ (3.10/12)

Die deutsche Kanzlerin besuchte die Hochwasserregionen im Westen des Landes. Sie geht davon aus, dass die Wiedererrichtung der zerstörten Infrastruktur wie Straßen und Bahnstrecken sowie der Wiederaufbau der Stadt länger als ein paar Monate dauern wird. Bad Münstereifel – Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Menschen in den Hochwasserregionen Deutschlands unbürokratische Soforthilfe zugesagt. Man werde alles daran setzen, „dass das Geld schnell zu den Menschen kommt", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag bei einem Besuch in der stark vom Hochwasser beschädigten Stadt Bad Münstereifel. „Ich hoffe, dass das eine Sache von Tagen ist." Merkel ging davon aus, dass die Wiedererrichtung der zerstörten Infrastruktur wie Straßen und Bahnstrecken sowie der Wiederaufbau der Stadt länger als ein paar Monate dauern wird. Es sei sehr klar, "dass wir hier einen sehr langen Atem brauchen werden". Die Kanzlerin hatte sich zunächst vom Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers, und von Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian über die Lage in Bad Münstereifel unterrichten lassen. Sie sah sich eine Halle mit gespendeten Hilfsgütern an und verschaffte sich dann bei einem Gang durch den Ort einen eigenen Eindruck. Begleitet von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sprach sie auch mit Helfern und Bürgern. Merkel war am Wochenende bereits in Rheinland-Pfalz und hatte sich dort mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ein Bild von der Lage im Hochwassergebiet rund um Adenau gemacht. Nach der Flutkatastrophe sehen die betroffenen Länder auch die Gefahr erhöhter Corona-Risiken, etwa durch Hilfsaktionen oder die Unterbringung in Notunterkünften. „Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird", sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Das Landesgesundheitsministerium bereite in Absprache mit den Behörden der betroffenen Landkreise eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten vor. Viele Rettungskräfte hätten bereits vollen Impfschutz. 📽️ Video| Angst vor Corona-Ausbruch in Hochwasserregionen Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Dailymotion (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Seit Montag gibt es mehrere Tage nach Beginn der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen immerhin einen Grund zum Aufatmen: Die seit Tagen vom Hochwasser bedrohte Steinbachtalsperre in der Nähe von Euskirchen scheint zu halten. Bewohner umliegender Orte konnten zurück in ihre Häuser. Bis Montag stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 164: Aus Rheinland-Pfalz wurden 117 und aus NRW 47 Unwetter-Tote bestätigt. In beiden Bundesländern wurde nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Opfer gefunden werden könnten. Für die Überlebenden der Fluten gilt es weiter, Schlamm und Trümmer aus ihren Häusern und von den Straßen beiseitezuschaffen. Vielerorts ist die Infrastruktur mit Straßen, Bahngleisen, Brücken, Mobilfunkmasten, Strom- und Gasleitungen sowie Trinkwasserversorgung zerstört. Der Bund rechnet mit mindestens rund zwei Milliarden Euro Schäden nur bei der Deutschen Bahn sowie bei Straßen. Die Deutsche Bahn rechnet mit einem monatelangen Wiederaufbau der Trassen. „Allein sieben Regionalverkehrsstrecken sind so stark von den Wassermassen zerstört, dass die DB sie neu bauen oder umfangreich sanieren muss", teilte der Staatskonzern mit. "Die Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen werden Wochen und Monate dauern." Insgesamt seien 600 Kilometer Gleise betroffen. In Regierungskreisen hieß es, die Schäden beliefen sich auf mindestens 1,3 Milliarden Euro. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Auch im Berchtesgadener Land in Bayern hatten heftige Unwetter mit Starkregen zu Wasserfluten und Erdrutschen geführt. Manche Orte in der beliebten Urlaubsregion rund um Watzmann und Königssee wurden verwüstet. Am Dienstag sollten die Schulen und Kindertagesstätten wieder regulär öffnen - der Katastrophenfall wurde aufgehoben. (APA/dpa/Reuters) Die Ausreisetestpflicht aus Tirol im Zuge der Corona-Pandemie war gesetzeskonform und v... Die verheerenden Unwetter haben auch Tirol, besonders den Raum Kufstein, getroffen. In... Die Schadenhöhe in Kufstein nach der Hochwasserkatastrophe ist noch nicht absehbar. Die... Die Schäden durch die Sturzflut in der Halleiner Innenstadt werden in die Millionenhöhe... Während die Zahl der Toten nach den verheerenden Fluten steigt, versuchen sich die Mens...
Laschet und Merkel im Hochwassergebiet: „Es ist eine Katastrophe, die menschengemacht ist“
rnd.de
Merkel und Laschet unterstreichen Bedeutung von Warnsirenen
t-online.de
"Wir brauchen einen sehr langen Atem"
tagesschau.de

 

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Rakete fliegt vom Kongo ins All (2.33/12)

Es soll die erste Rakete aus Afrika werden, die das Weltall erreicht, gebaut in einer Autowerkstatt. Einen tierischen Passagier gibt es auch. Lesen Sie mit BILDPlus, wie der Ingenieur Patrice Keka (51) an seiner Kreation feilt und wie er das Meerschweinchen, den „Galaxionauten“, lebendig wieder zur Erde bringen will. Gelingt das, will er den ersten Kongolesen ins Weltall schicken – und Weltraumtourismus anbieten.
Nun fliegt auch Jeff Bezos ins All: Weltraumflug jetzt im Livestream
tt.com
Im Livestream: Jeff Bezos fliegt ins All
rnd.de

 

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Schleswig-Holstein startet Schuljahr mit Masken und Tests (2.08/12)

Wenn in zwei Wochen in Schleswig-Holstein die Schule wieder anfängt, bleibt es wegen Corona zunächst bei der Maskenpflicht in Innenräumen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich weiterhin zweimal wöchentlich testen, wie das Bildungsministerium am Dienstag in Kiel mitteilte. Diese Regelung gilt für die ersten drei Wochen des Schuljahres. Aufgehoben wird die Maskenpflicht im Außenbereich. Die Kohortenregelung wird nicht mehr angewendet - damit können Kinder zum Beispiel die Pause wieder gemeinsam auf dem Schulhof verbringen. Scharfe Kritik kam vom Landeselternbeirat der Gemeinschaftsschulen. Angesichts der Reiserückkehrer, der erwarteten vierten Corona-Infektionswelle und Expertenwarnungen seien die Entscheidungen verantwortungslos, teilte der Vorsitzende Thorsten Muschinski mit.
+++ 15:03 Schleswig-Holstein startet Schuljahr mit Maskenpflicht und Tests - scharfe Kritik von Elternbeirat +++
n-tv.de
+++ 15:24 Mitteleuropäische Staaten wollen Corona-Maßnahmen koordinieren +++
n-tv.de
Corona-Ticker: Impfaktionen für Schüler ab 16 an MV-Schulen geplant
ndr.de

 

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Flut-Opfer sollen 400 Mio. Euro bekommen - Merkel verspricht Sofort-Hilfe (2.08/12)

Angela Merkel (67, CDU) ist am Dienstag zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) nach Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen (NRW) gereist, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und mit Helfern zu sprechen. Und die Kanzlerin versprach vor Ort: Das Bundeskabinett werde am Mittwoch ein Programm für finanzielle Hilfe beschließen. Es gehe dabei darum, „unbürokratisch Sofort-Hilfe“ zu leisten, sagte Merkel. Dies geschehe gemeinsam mit dem Land NRW, das am Donnerstag entsprechende Beschlüsse fassen werde. Merkel versprach weiter: Die Bundesregierung werde „alles daransetzen, dass das Geld schnell zu den Menschen kommt“. Sie hoffe, „dass das eine Sache von Tagen ist“. Wie aus einem Beschlussentwurf hervorgeht, sollen zunächst 400 Millionen Euro für Schäden in den Hochwassergebieten freigegeben werden. Der Entwurf des Finanz- und des Innenministeriums liegt BILD vor. Aus Regierungskreisen heißt es, die Abstimmung über das Papier dauere noch an. Über einen längerfristigen Wiederaufbaufonds in Milliardenhöhe soll erst später entschieden werden. In dem Entwurf schlägt der Bund vor, dass die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder darüber bei einem Sondertreffen Ende Juli oder Anfang August diskutieren könnten. Voraussetzung soll aber sein, dass sich alle Länder an der Finanzierung beteiligen. Die Sofort-Hilfe sei „zur unmittelbaren Beseitigung von Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur vor Ort sowie zur Überbrückung von Notlagen“ gedacht, heißt es in dem Entwurf. Das Volumen von 400 Millionen Euro sollen je zur Hälfte Bund und Länder finanzieren. Klar sei aber auch: Für den Aufbau werde es „einen sehr langen Atem brauchen“, betonte Merkel. „Wir werden Sie nicht nach Kurzem vergessen“, versicherte sie. Merkel sah sich am Dienstag eine Halle mit gespendeten Hilfsgütern an und verschaffte sich dann bei einem Gang durch den Ort einen eigenen Eindruck. Begleitet von NRW-Ministerpräsident Laschet sprach sie auch mit Helfern und Bürgern. In einer Erklärung sprach die Kanzlerin dann von „erschreckenden“ Schäden. Viele Häuser seien nicht mehr bewohnbar. Es seien „entsetzliche Zustände für diejenigen, die hier wohnen“. Bei ihrem Besuch habe sie „Menschen gesehen, die alles verloren haben“. Die Stadt sei „so schwer getroffen, dass es einem wirklich die Sprache verschlägt“. Sie trauere mit den „Familien, mit den Angehörigen“ der Todesopfer. „Das Einzige, was tröstet, ist die Solidarität der Menschen“, hob Merkel hervor. Sie bedankte sich bei allen Helfern und Spendern. „Wir müssen Vorsorge treffen für all diese Starkwetterkrisen und -katastrophen. Sie werden uns in den nächsten Jahren häufiger ereilen“, mahnte Armin Laschet. Der Minister wies auch auf Sirenen als Strom-unabhängige Warn-Kanäle hin. „Man denkt alles geht digital, aber man wird auch das analoge wieder brauchen.“ Bund und Länder würden dafür zusammen mit dem Amt für Katastrophenschutz die Situation nach der Krise analysieren, um bei der nächsten Krise besser vorbereitet zu sein Laschet bedankte sich auch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern. „Der Landrat hat mir eben noch einmal berichtet,95 Prozent der nicht-hoheitlichen polizeilichen Sicherungstätigkeiten passieren freiwillig.“ Der Minister weiter: „Und viele haben gesagt, Corona spaltet die Gesellschaft – hier ist das nicht spürbar. Hier ist im Gegenteil spürbar, wie Menschen füreinander einstehen, wie sie einander helfen, wie sie einander Trost spenden und das sollten wir uns bewahren – auch wenn die ersten Katastrophen vorbei sind.“ Jetzt werde Solidarität auch in Form von Geldespenden gebraucht. Die einst idyllische Stadt im Kreis Euskirchen wurde von der Flut-Katastrophe stark getroffen: Von den 47 Opfern aus Nordrhein-Westfalen stammen 26 aus dem Kreis Euskirchen.
„Es ist eine Katastrophe, die menschengemacht ist“
welt.de
Merkel und Laschet unterstreichen Bedeutung von Warnsirenen
t-online.de

 

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unter Beschuss (2.04/12)

In Kabul sind Raketen auf den afghanischen Präsidentenpalast abgefeuert worden - ohne größere Schäden anzurichten. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" beansprucht den Angriff für sich. Die Sicherheitslage im Land ist angespannt. In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nahe des Präsidentenpalastes drei Raketen eingeschlagen. Zu größeren Schäden kam es nach Angaben des Innenministeriums nicht, die Nichtregierungsorganisation Emergency berichtete aber von mindestens sechs verletzten Menschen. Präsident Aschraf Ghani befand sich zum Zeitpunkt des Beschusses außerhalb des Gebäudes, um eine Ansprache anlässlich des muslimischen Opferfestes Eid al-Adha zu halten. In einem Video des Senders ToloNews war zu sehen, wie Ghani, Vizepräsident Amrullah Saleh und weitere hochrangige Politiker trotz des Raketenangriffs weiter beteten. Die Polizei fand in der Umgebung ein vollständig zerstörtes Auto, das als Abschussrampe genutzt worden sein könnte. Der Präsidentenpalast befindet sich in der sogenannten Grünen Zone Kabuls und ist unter anderem mit Stacheldraht und Betonmauern gesichert. Die umliegenden Straßen sind abgesperrt. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) beanspruchte den Raketenangriff für sich. Der IS teilte auf seiner Plattform Naschir News mit, "Soldaten des Kalifats" hätten den Präsidentenpalast angegriffen. Sie hätten mit sieben Raketen des Typs Katjuscha den Palast und Ziele innerhalb der sogenannten Grünen Zone von Kabul angegriffen. Zuletzt war der Präsidentenpalast im März 2020 beschossen worden. Auch damals reklamierte der IS den Angriff für sich. Die Terrormiliz hat in Afghanistan zuletzt Territorien, Kämpfer und Führungsfiguren verloren. Neben der afghanischen Regierung bekämpfen auch die Taliban die Extremisten. Einem UN-Bericht von 2020 zufolge ist der IS aber weiter in der Lage, Angriffe in verschiedenen Teilen des Landes zu verüben. In einer Ansprache kurz nach dem Vorfall hatte Präsident Ghani zunächst die militant-islamistischen Taliban für den Anschlag verantwortlich gemacht. Sie hätten weder den Willen noch die Absicht, die anhaltenden Konflikte politisch beizulegen, sagte er. Man könne das Land nicht mit Raketen erobern, sondern nur, indem man die Herzen der Menschen für sich gewinne. Die Taliban erklärten jedoch, sie hätten mit dem Raketenangriff nichts zu tun. Zwar hatten sie anders als in vorangegangenen Jahren eine Waffenruhe während des Opferfestes verweigert. Ein Sprecher betonte jedoch, die Taliban befänden sich in dieser Zeit lediglich in einem Verteidigungsmodus. Das Opferfest Eid al-Adha ist das höchste islamische Fest und wird zum Höhepunkt des Hadsch gefeiert, der Pilgerfahrt nach Mekka. Seit dem Beginn des Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan hat sich der Konflikt in dem Land wieder verschärft. Die Taliban erobern immer mehr Gebiete. Friedensgespräche mit der Regierung blieben bislang ergebnislos. Auch die letzte Verhandlungsrunde in Katar endete ohne Kompromiss. Abdullah Abdullah, der Vorsitzende des Hohen Rats für nationale Versöhnung, war erst am Montag aus Katar zurückgekehrt und hielt sich zum Zeitpunkt des Raketenbeschusses im Präsidentenpalast auf, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete.
Kabul: Raketen schlagen in der Nähe des Präsidentenpalastes ein
rnd.de
Angriff aus der Luft: Raketen schlagen nahe Präsidentenpalast in Afghanistan ein
t-online.de

 

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Israel: Regierung empört über Verkaufsstop von Ben & Jerry's (2.04/12)

Das amerikanische Unternehmen Ben & Jerry’s hat angekündigt, den Glaceverkauf in den besetzten Gebieten einzustellen. Die israelische Regierung warf der Firma daraufhin Antisemitismus vor und drohte mit schweren Konsequenzen. Mit der Entscheidung, künftig keine Glace mehr in den besetzten Gebieten zu verkaufen, hat Ben & Jerry’s den Zorn Israels auf sich gezogen. Wutentbrannt tritt die israelische Wirtschaftsministerin Orna Barbivai an ihren Kühlschrank, nimmt einen Becher Eiscrème heraus und wirft ihn in den Abfallkübel. So ist es auf einem kurzen Video zu sehen, das Barbivai am Dienstag auf Twitter publiziert hat. Es ist eine politische Aktion mit fünf Ausrufezeichen. Denn bei dem Becher handelt es sich um ein Produkt des amerikanischen Glaceherstellers Ben & Jerry’s. Das Unternehmen hat den Zorn der politischen Klasse Israels auf sich gezogen, weil es seine Verkäufe im von Israel seit 1967 besetzten Westjordanland einstellen will. «Wir glauben, dass der Verkauf von Ben & Jerry’s in den besetzten palästinensischen Gebieten mit unseren Werten nicht vereinbar ist», heisst es in der Medienmitteilung. Die Entscheidung passt zu einer Firma, die sich in politische Debatten einmischt und dabei klar liberale und linke Positionen bezieht. Bei dem Beschluss geht es nicht um die Palästinenser, sondern in erster Linie um die mehr als 650 000 Siedler, die in den besetzten Gebieten leben. «Wirtschaftlicher Terrorismus» Die geharnischte Reaktion der israelischen Regierung und von Teilen der Opposition liess sich nicht lange auf sich warten. Ministerpräsident Naftali Bennett nannte die Entscheidung «moralisch falsch», sie werde Ben & Jerry’s auch kommerziell schaden. Mit dem Boykott gegen «Israel – eine Demokratie, umgeben von Inseln des Terrorismus», habe das Unternehmen seinen Kompass verloren. Das Aussenministerium warf der Firma vor, sich dem «wirtschaftlichen Terrorismus» der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions) zu beugen. Der israelische Aussenminister Yair Lapid bezeichnete die Entscheidung als «schändliche Kapitulation vor dem Antisemitismus». Der Oppositionsführer und frühere Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte, jetzt wüssten die Israeli, welche Glace sie «nicht kaufen» sollten. Auch die Siedlerbewegung rief zum Boykott der Firma auf. Und die Wirtschaftsministerin liess sich zu besagtem Auftritt hinreissen, in dem sie den Glacebecher in den Abfall wirft. Die Firma wurde von Jerry Greenfield und Ben Cohen 1978 in Vermont gegründet. Lange bevor dies en vogue war, setzten sich die beiden jüdischen Geschäftsmänner für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und ähnliche Themen ein. Im Jahr 2000 verkauften sie das Unternehmen an den britischen Lebensmittelkonzern Unilever. Die Unternehmensführung von Ben & Jerry’s geniesst aber weiterhin grosse Autonomie in ihren Entscheidungen, und auch Greenfield und Cohen treten nach wie vor im Namen der Firma auf. Israel droht mit rechtlichen Schritten Über Unilever versucht die israelische Regierung nun, Druck auszuüben, damit die Entscheidung zurückgenommen wird. Bennett telefonierte am Dienstag mit dem Unilever-CEO Alan Jope. Er habe deutlich gemacht, dass der Schritt «schwere Konsequenzen, einschliesslich rechtlicher» haben werde, erklärte der Regierungschef. Ähnliche Drohungen zeigten schon einmal ihre Wirkung: Vor zwei Jahren kündigte Airbnb an, in den Siedlungen keine Unterkünfte mehr anzubieten. Nachdem die Regierung mit einer Prozesslawine gedroht hatte – auch über Anti-BDS-Gesetze in den USA – nahm die Online-Plattform die Ankündigung stillschweigend zurück. Die Siedlungen in den besetzten Gebieten sind nach internationalem Recht illegal. Palästinensische Vertreter und israelische Kritiker der Besetzung begrüssten daher den Schritt von Ben & Jerry’s. Der Boykott richte sich nicht gegen Israel, sondern gegen die Siedlungen, erklärte die Meretz-Abgeordnete Michal Rozin. Dies sei der Preis für die Landnahme und die Verwischung der grünen Linie, der Grenze von 1967. Ob der Schritt den Palästinensern nutzt, steht indes auf einem anderen Blatt. Denn die Empörungswelle in Israel verrät auch, wie gross der Rückhalt für die Siedlungspolitik ist.
„Ben & Jerry's“ stoppt Verkauf in israelisch besetzten Gebieten
rp-online.de
Ben & Jerry's will sein Eis nicht mehr im Westjordanland und Ost-Jerusalem verkaufen
stern.de

 

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Schock in Singapur: 16-Jähriger soll 13-jährigen Mitschüler ermordet haben (2.04/12)

Singapur. In Singapur ist ein 16-Jähriger nach der Tötung eines Mitschülers des Mordes angeklagt worden. Der Verdächtige sei am Montag festgenommen worden, nachdem ein 13-Jähriger tot in einer Toilette der River Valley High School gefunden worden sei, teilten die Behörden am Dienstag mit. Das Opfer habe zahlreiche Wunden aufgewiesen. Am Tatort wurde nach Angaben der Polizei eine Axt gefunden. Innenminister Kasiviswanathan Shanmugam teilte mit, dass der mutmaßliche Täter diese Axt wahrscheinlich online erworben hatte. „Was genau passiert ist, werden wir aber erst wissen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind“, schrieb er auf Facebook. Premierminister Lee Hsien Loong zeigte sich geschockt. Die Tat sei unbegreiflich. „Wir haben keine Worte, weil wir es nicht verstehen können“, twitterte der Regierungschef. Gewaltkriminalität ist in dem streng kontrollierten Stadtstaat Singapur sehr selten. Der Verdächtige war der Polizei zufolge in psychiatrischer Behandlung, weil er vor zwei Jahren versucht haben soll, sich das Leben zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft forderte, den Jugendlichen psychiatrisch beobachten zu lassen, bevor er am 10. August vor Gericht vernommen werden soll. Zwar gibt es in Singapur die Todesstrafe für schwere Verbrechen, jedoch wäre der Schüler wegen seines jungen Alters hiervon ausgenommen. RND/dpa
Singapur: 16-Jähriger soll 13-Jährigen ermordet haben
t-online.de
16-Jähriger soll 13-Jährigen ermordet haben
stern.de

 

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War Johnson Schutz von Senioren egal? (2.02/12)

Er habe ältere Menschen nicht schützen wollen - und trotz Pandemie darauf beharrt, die Queen persönlich zu treffen: Johnsons ehemaliger Berater Cummings erhebt erneut schwere Vorwürfe gegen den britischen Premier. Der frühere britische Regierungsberater Dominic Cummings hat weitere Anschuldigungen gegen Premier Boris Johnson erhoben. In einem Interview, das der britische Sender BBC am Abend ausstrahlen will, erzählt Cummings, Johnson habe zu Beginn der Pandemie die Queen trotz ihres hohen Alters weiterhin persönlich treffen wollen. Fünf Tage vor dem ersten Lockdown wollte Johnson demnach die damals fast 94 Jahre alte Monarchin erneut besuchen, obwohl seine Regierung von jedem Kontakt mit älteren Menschen abgeraten habe, berichtete Cummings. Er selbst habe seinen Chef davon überzeugen müssen, dass er Queen Elizabeth II. damit umbringen könne, wenn er sie mit dem Coronavirus anstecke, behauptete Cummings. Die Monarchin und Johnson hielten ihre wöchentlichen Audienzen schließlich virtuell ab. Zudem habe Johnson im vergangenen Herbst keinen zweiten Lockdown verhängen wollen, weil die Opfer der Corona-Pandemie mehrheitlich Senioren gewesen seien. In Vorabauszügen der BBC-Sendung erklärte Cummings, Johnsons Haltung im Herbst 2020 "war eine seltsame Mischung aus 'Das ist alles Unsinn und Lockdowns funktionieren sowieso nicht' und 'Gut, das ist schrecklich, aber die Leute, die sterben, sind im Grunde alle über 80 und wir können die Wirtschaft nicht zerstören, nur weil Leute über 80 sterben'". Auch andere Personen hätten gehört, dass sich der Regierungschef so geäußert habe. In Großbritannien galt ab März 2020 drei Monate lang ein strenger Lockdown, bevor die Beschränkungen im Sommer langsam gelockert wurden. Die wissenschaftlichen Berater der Regierung rieten im September zu einem weiteren Lockdown, weil die Infektionszahlen wieder stiegen. Erst Ende Oktober folgte die Regierung der Empfehlung. Ein dritter und vorläufig letzter Lockdown wurde im Januar dieses Jahres verhängt. Laut Cummings hatte Johnson darüber hinaus die Auswirkungen der Corona-Krise auf den staatlich finanzierten Gesundheitsdienst NHS heruntergespielt. "Ich glaube dieses ganze Zeug nicht mehr, dass das Gesundheitssystem überlastet ist", zitierte er den Premier. Seit seinem Ausscheiden aus der Regierung hat Cummings vor Abgeordneten, in Blogbeiträgen und zahlreichen Tweets Johnson eine chaotische Regierungsführung vorgeworfen. Die Versäumnisse hätten in der Pandemie zu Tausenden unnötigen Todesfällen geführt, erklärte er. Kritiker werfen Cummings vor, er übe Vergeltung und versuche, seine eigene Verantwortung als Berater der Regierung zu verschleiern. Im kommenden Jahr soll eine Untersuchungskommission zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Großbritannien ihre Arbeit aufnehmen. Das Büro des Premierministers ging nicht auf die einzelnen Vorwürfe ein. Es erklärte lediglich, Johnson habe unterstützt von wissenschaftlichen Beratern seit dem Beginn der Pandemie die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um Leben und Existenzen zu schützen. Der Buckingham Palast lehnte es laut BBC ab, sich zu Cummings' Angaben zu äußern.
Ex-Berater behauptet: Boris Johnson wollte die Queen trotz Corona-Pandemie treffen
stern.de
Cummings erhebt neue Vorwürfe gegen Johnson: Downing Street widerspricht
tt.com

 

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Hochwasser in Deutschland: Politiker fordern Katastrophen-Warnung per Sirene und SMS (1.10/12)

Berlin (dpa) - Nach der verheerenden Flutkatastrophe hat die Debatte um mögliche Versäumnisse und bessere Frühwarnsysteme an Fahrt aufgenommen. Bei ihrem zweiten Besuch in den Hochwassergebieten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch alternative Warninstrumente zur Diskussion gestellt. "Vielleicht ist die gute alte Sirene nützlicher als man gedacht hat", sagte Merkel im stark von der Unwetterkatastrophe geschädigten Bad Münstereifel. Jetzt werde genau analysiert, was beim Katastrophenschutz und den Frühwarnsystemen geklappt habe und was nicht. In der Debatte dürfe aber nicht vergessen werden: "Dies ist ein Hochwasser, wie es lange, lange nicht gegeben hat." Auch Laschet äußerte sich positiv über die Bedeutung von Alarmsirenen. Lange Zeit seien diese vernachlässigt worden, weil man dachte, da es keine Kriegsgefahr mehr gebe, seien sie unnötig, sagte der CDU-Chef und Kanzlerkandidat der Union. Jetzt merke jeder, "wie vulnerabel die Gesellschaft ist, wenn der Strom plötzlich nicht mehr das ist". Warnungen künftig per SMS? Zuvor forderte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, dass Betroffene in Zukunft per SMS gewarnt werden. "Ich bin dafür, dass wir diese Push-Nachrichten auch über die Mobilfunkanbieter beim Bürger ankommen lassen. Aber das ist immer gescheitert, weil der politische Wille an mancher Stelle gefehlt hat", sagte der CSU-Politiker im "Bild live"-Polittalk. Flächendeckende Warn-SMS gibt es in Deutschland bislang nicht, in anderen Ländern wie den USA sind sie üblich. Auch FDP-Chef Christian Lindner sprach sich für Warnungen über SMS aus. "Wir werden zukünftig mit vielen Folgen des globalen Klimawandels zu tun haben - und müssen uns dafür rüsten. Dazu gehört ein niedrigschwelliges und digitales Frühwarnsystem", sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Mit der Mobilfunkinfrastruktur sind Warnungen per SMS auf jedes Handy in einem Gefahrenbereich leicht umsetzbar." Warn-Apps reichen nicht aus Menschen in den betroffenen Gebieten wurden letzte Woche teils über Warn-Apps wie Nina oder Katwarn vor Unwettern gewarnt. Diese Systeme reichten jedoch nicht aus, kritisiert die rheinland-pfälzische Europaparlamentarierin Jutta Paulus (Grüne). Diese Warn-Apps erreichten nur zehn Prozent der Bevölkerung, sagte die Politikerin der Deutschen Presseagentur. Nötig seien Push-Dienste im Sinne der Richtlinie "EU Alert" von 2018, mit denen alle Mobilfunk-Teilnehmer automatisch mit öffentlichen Warnungen erreicht werden könnten. Sirenen könnten dann zusätzlich auch diejenigen erreichen, die kein Smartphone hätten. Paulus forderte die Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der EU-Richtlinie zum Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall auf. "Man kann mir nicht erzählen, dass es unausweichlich war, dass wir in dieser Katastrophe fast 200 Todesopfer haben", sagte Paulus. "Push-Nachrichten aufs Smartphone werden in anderen Ländern für öffentliche Warnungen sehr lebhaft genutzt." In Deutschland sei es versäumt worden, den Mobilfunkanbietern die Auflage zu machen, solche "Cell-Broadcast"-Systeme einzurichten. "Was wir auch brauchen, ist eine bessere Koordinierung und Verzahnung", sagte die Europa-Abgeordnete. Die rechtzeitige und geografisch sehr präzise Warnung des Europäischen Hochwasser-Warnsystem (EFAS) sei in den Kreisen und Gemeinden zwar angekommen, aber nicht in ihrer ganzen Tragweite wahrgenommen worden. Kritik an verfrühten Schuldzuweisungen Unterdessen warnten Politiker und Verbände davor, zu früh mit der Aufarbeitung zu beginnen oder Schuldzuweisungen vorzunehmen. Es gehe jetzt darum, zunächst die Vorgänge um die aktuelle Flutkatastrophe genau zu analysieren, um zu sehen, ob und wo Abläufe nicht funktioniert hätten, sagte der CDU-Innenpolitiker Mathias Middelberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Das gelte vor allem für die Ebene der Bundesländer, denn die seien in erster Linie für den Katastrophenschutz zuständig. Vor voreiligen Schuldzuweisungen oder Reformvorschlägen warne er ausdrücklich. Auch der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner, warnte davor, die Debatte um die Aufarbeitung zu früh zu starten. Es gelte jetzt in erster Linie mit aller Kraft den Menschen vor Ort zu helfen und "anschließend aufzuarbeiten, wo Bund, Land und Kommunen im Bevölkerungsschutz besser werden können", sagte Wüstner der "Heilbronner Stimme". Zuletzt wurde massive Kritik an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) laut, dem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zugeordnet ist. Warnungen der Meteorologen hätten demnach die Menschen vor Ort zu spät erreicht. Seehofer wies dies zurück. "Ich schließe nicht aus, dass wir das ein oder andere verbessern müssen." Aber die Warnmeldungen hätten ohne jedes technische Problem funktioniert, sagte Seehofer. Jung: "Glasklare Analyse" nötig Für den Katastrophenschutz sind in Deutschland die Bundesländer zuständig. Der Bund hat hier keine unmittelbaren Zuständigkeiten. Bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen können die Länder allerdings zum Beispiel das Technische Hilfswerk (THW) oder die Bundespolizei zur Hilfe anfordern. Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, forderte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe "nach der akuten Nothilfe eine glasklare Analyse" dessen, was für die Zukunft aus der Unwetterkatastrophe zu lernen sei. Als Beispiel nannte er "Konsequenzen für die künftige Kommunikation bei Extremwetter". So habe etwa das Zusammenbrechen von Festnetz und Mobilfunknetz die Kommunikation erschwert.
Laschet und Merkel im Hochwassergebiet: „Es ist eine Katastrophe, die menschengemacht ist“
rnd.de
Merkel und Laschet unterstreichen Bedeutung von Warnsirenen
t-online.de

 

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Bahn braucht Monate für Wiederaufbau (1.06/12)

Das ganze Ausmaß der Zerstörung nach den verheerenden Hochwassern zeigt sich inzwischen auch bei der Deutschen Bahn: Massenhaft Bahnhöfe sind beschädigt, ganze Strecken müssen neu gebaut werden. Vor allem im Nahverkehr ist noch lange mit Einschränkungen zu rechnen. Nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden die gravierenden Schäden bei der Bahn immer deutlicher: Allein sieben Regionalverkehrsstrecken seien von den Wassermassen so stark zerstört worden, dass sie neu gebaut oder umfangreich saniert werden müssten, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen würden Wochen und Monate dauern. Insgesamt seien Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern von den Unwetterfolgen betroffen. Rund 2000 Mitarbeiter der Bahn seien dabei, Gleise, Bahnhöfe und Anlagen von Geröll und Schlamm freizuräumen. Rund 80 Bahnhöfe wurden laut Mitteilung durch das Unwetter beschädigt. Wassereinbrüche hätten Aufzüge zerstört oder Bahnsteige unterspült. Viele kleinere Reparaturen habe die Bahn bereits erledigt. Aber: Noch seien nicht alle Erkundungsarbeiten abgeschlossen. In Regierungskreisen hieß es, die Schäden beliefen sich auf mindestens 1,3 Milliarden Euro. Nach wie vor gibt es laut Bahn große Einschränkungen im Nah- und Regionalverkehr. Aufgrund gesperrter Strecken verkehrten zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien weiterhin nicht oder nur eingeschränkt. Ersatzweise fahren Busse, soweit die Straßen in den Krisenregionen noch intakt seien. Über Verbindungen informierten die Verkehrsverbünde und Eisenbahnverkehrsunternehmen der Regionen. Fahrgäste im Fernverkehr könnten die Züge bis auf wenige Abweichungen wieder uneingeschränkt für ihre Reise nutzen. Auch im internationalen Verkehr zwischen Frankfurt-Köln und Brüssel/Amsterdam seien die Züge wieder ohne Unterbrechung unterwegs. Trotzdem könne es im Nah- und Fernverkehr weiter zu Verspätungen oder Zugausfällen kommen. Gebessert hat sich der Bahn zufolge die Lage im Güterverkehr: Der wichtige Rangierbahnhof in Hagen arbeite wieder. Vor allem sei die Nord-Süd-Achse entlang des Rheins befahrbar. So könnten Züge zu den Seehäfen nach Rotterdam und Antwerpen abgefertigt werden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sich derweil dafür ausgesprochen, die betroffenen Gemeinden und Länder bei Behelfsbrücken finanziell zu entlasten. Das geht aus einem Schreiben Scheuers an Finanzminister Olaf Scholz hervor. Es sei gegenwärtig davon auszugehen, dass mindestens 20 Behelfsbrücken in den vom Unwetter betroffenen Regionen errichtet werden müssten, um den Straßenverkehr wieder normalisieren zu können, heißt es in dem Schreiben. Um den auch finanziell durch das Unwetter schwer belasteten Kommunen und Ländern in den Katastrophengebieten unkompliziert helfen zu können, sollten diese von den Kosten für die Errichtung von Behelfsbrücken befreit werden. Scheuer schlägt vor, der Bund solle für die Dauer von 24 Monaten auf Mietkosten und Reparaturkostenzuschläge verzichten. Der Bund verfügt laut Schreiben über solche Brücken, um in Katastrophenfällen den Straßen- und Eisenbahnverkehr aufrechterhalten zu können. Diese Behelfsbrücken gehören dem Bund - der bundeseigenen Deutschen Bahn stehen sie kostenlos zur Verfügung. Für den Einsatz von Straßen-Behelfsbrücken müssen Länder oder Kommunen bisher zahlen, die Kosten seien nicht unerheblich, heißt es in dem Schreiben. Für eine Behelfsbrücke mit einer Spannweite von 38 Metern und einer Breite für eine zweistreifige Verkehrsführung würden beispielsweise Mietkosten in Höhe von 8500 Euro im Monat anfallen. Bei einer Standzeit von 24 Monaten bis zur Inbetriebnahme eines Ersatzneubaus kämen laut Schreiben Kosten in Höhe von 204.000 Euro alleine für eine Behelfsbrücke auf eine Kommune zu. Das Bundeskabinett will am Mittwoch über Soforthilfen für die Katastrophengebiete sowie über die Errichtung eines Aufbaufonds entscheiden.
Flutkatastrophe: viele Bahnstrecken in NRW und Rheinland-Pfalz zerstört
rnd.de
Liveblog: Reparatur zerstörter Bahnstrecken wird Monate dauern - Lauterbach warnt vor Massenunterkünften
rnd.de

 

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Pflegenotstand trotz Lohnplus (1.06/12)

In der Altenpflege gab es zuletzt spürbar höhere Löhne. Doch am Pflegenotstand hat das wenig geändert. Mit Spannung wird erwartet, welche Folgen Corona in der Branche hinterlässt.
Fachkräftemangel in der Altenpflege nicht behoben
augsburger-allgemeine.de
Arbeitsmarkt: Pflegenotstand trotz Lohnplus
t-online.de

 

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Frankfurt: Polizei verhindert mögliche Amok-Tat – 53-Jähriger festgenommen (1.05/12)

Die Frankfurter Polizei hat möglicherweise einen Anschlag verhindert. Ein 53-Jähriger hatte in einem Schreiben angekündigt, eine derartige Tat zu begehen. Die Polizei fand bei dem Mann ein regelrechtes Waffenarsenal. Mit der Festnahme eines 53 Jahre alten Mannes in Frankfurt ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft ein angekündigter Anschlag verhindert worden. Der Mann, der in der Vergangenheit wiederholt wirr klingende Schreiben vor allem an hessische Behörden und Gerichte versandt haben soll, sei auf einem Gartengrundstück in Frankfurter Norden festgenommen worden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag. Bei der Durchsuchung des Grundstücks konnten Gas- und Luftdruckwaffen, eine Armbrust, Dolche, Schwerter und sonstige Gegenstände sichergestellt werden, die für einen Anschlag geeignet seien, hieß es. Der Mann habe zuletzt in seinen Schreiben angekündigt, am 20. Juli einen nicht näher bezeichneten Anschlag begehen zu wollen. Angesichts des sichergestellten Waffenarsenals gehen die Ermittler davon aus, eine mögliche Amok-Tat verhindert zu haben. Der Aufenthaltsort des Mannes war längere Zeit unbekannt gewesen. Den Ermittlern des zuständigen Staatsschutzkommissariats gelang es nach dem eingegangenen Schreiben jedoch zeitnah, den Standort des Verdächtigen ausfindig zu machen. In seinen Schreiben hatte er sich den Angaben zufolge über angebliche Ungerechtigkeiten staatlicher Stellen beschwert. "Die in den Schreiben verwendeten Begriffe, ihre Diktion sowie ihre Aufmachung deuteten dabei auf eine geistige Verwirrtheit und auf eine Nähe zur sogenannten 'Reichsbürger- und Selbstverwalterszene' hin", hieß es. Ob er der Szene tatsächlich angehörte, war zunächst offen. Seit Freitag sei der Mann in Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Waffen-Arsenal sichergestellt Polizei verhindert Anschlag in Frankfurt
bild.de
Waffen-Arsenal sichergestellt Polizei verhindert Anschlag in Frankfurt
bild.de

 

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Senat will Umwandlung von Mietwohnungen erschweren (1.03/12)

Der Berliner Senat will die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren. Wie Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) am Dienstag mitteilte, soll die ganze Stadt per Rechtsverordnung als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen werden - Umwandlungen in bestehenden Gebäuden ab fünf Wohnungen bedürfen dann einer behördlichen Genehmigung. Ein komplettes Umwandlungsverbot bedeutet das zwar nicht, weil Ausnahmen vorgesehen sind, etwa im Falle eines Verkaufs an Mieter. Gleichwohl erhofft sich der Senat, den anhaltenden Trend zur Umwandlung zumindest zu bremsen, wie Scheel deutlich machte. Denn: "Die Umwandlung von Mietwohnungen in Wohnungseigentum führt zum Verlust an bedarfsgerechten Mietwohnraum in der gesamten Stadt." Möglich gemacht hat die neue Regelung das erst kürzlich beschlossene Baulandmobilisierungsgesetz auf Bundesebene. Es erlaubt den Ländern, Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt auszuweisen. Allerdings ist das Ganze bis spätestens Ende 2025 befristet. Der Berliner Mieterverein begrüßte das Vorgehen des Senats, hätte sich aber nach den Worten von Geschäftsführer Reiner Wild noch schärfere Maßnahmen gewünscht. "Berlin braucht keinen Zuwachs an Eigentumswohnungen", so Wild. "Schon heute werden circa zwei Drittel aller umgewandelten Wohnungen vermietet. Es geht also im Kern nicht um eine Selbstnutzung zum Beispiel als ergänzende Altersvorsorge, sondern um ein Geschäftsmodell zu Lasten der Mieter und Mieterinnen." Die Wirtschaft reagierte hingegen ablehnend. "Ein Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen wird keine einzige neue Wohnung schaffen und vielen Berlinern die Perspektive nehmen, mit Wohneigentum ihre Altersvorsorge zu betreiben", erklärte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), Jan Eder. Die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg forderte "mehr Bauen statt weitere Konfrontation". Scheel hofft, dass die Rechtsverordnung nun so schnell wie möglich im Rat der Bürgermeister abgesegnet wird, der am Donnerstag zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommt. Nach erneuter Befassung und dem Beschluss im Senat könne das Vorhaben dann in drei oder vier Wochen in Kraft treten. Vorbehalten in den Bezirken hofft Scheel mit dem Versprechen zu begegnen, für zusätzliches Personal zu sorgen, damit die Bestimmungen auch konsequent umgesetzt werden können. 2020 wurden in Berlin nach früheren Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung rund 18.800 Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt. Das waren gut 6000 Wohnungen mehr als im Jahr davor. Seit 1991 wurden laut Mieterverein etwa 290.000 Wohnungen in Einzeleigentum umgewandelt. Beschränkungen hierfür gibt es bisher bereits in sogenannten Milieuschutzgebieten zum Erhalt der Sozialstruktur, allerdings greifen zahlreiche Ausnahmetatbestände.
Berlin: Senat will Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren
rnd.de
Erkrankt trotz Corona-Impfung: 433 Fälle in Berlin bekannt
t-online.de

 

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EU-Kommission droht Polen in Streit um Justizreform mit Geldstrafe (1.03/12)

Die EU-Kommission hat Polen im Streit um eine umstrittene Disziplinarkammer für polnische Richter mit einer Geldstrafe gedroht. Sollte die Regierung in Warschau die Disziplinarkammer nicht wie vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gefordert aussetzen, werde Brüssel die Zahlung eines Bußgeldes gerichtlich beantragen, sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova am Dienstag. Polen habe Zeit bis zum 16. August. Die EU streitet seit Jahren mit Warschau über Justizreformen der rechtsnationalistischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Unter anderem geht es dabei um die 2018 eingerichtete Disziplinarkammer des Obersten Gerichts, die für Disziplinarverfahren gegen Richter zuständig ist und diese beispielsweise auch suspendieren kann. Der Streit hatte sich zuletzt zugespitzt. Nach Auffassung der EU-Kommission ist die Unabhängigkeit der Disziplinarkammer fraglich, da ihre Mitglieder vom politisch kontrollierten Landesjustizrat ernannt werden. Brüssel hatte deshalb Klage in Luxemburg eingereicht und der EuGH gab der Kommission vergangene Woche in allen Beschwerdepunkten Recht. Zuvor hatten die Luxemburger Richter bereits von Brüssel beantragte einstweilige Maßnahmen bewilligt, wonach die Disziplinarkammer noch vor dem Urteil ihre Arbeit einstellen müsse. Sie begründeten dies mit andernfalls drohendem nachhaltigen Schaden für die Gewaltenteilung in Polen. Warschau ist den Aufforderungen bislang nicht umfänglich nachgekommen. Regierungschef Mateusz Morawiecki wies stattdessen das Verfassungsgericht an, zu prüfen, ob die Luxemburger EU-Richter nicht ihre Kompetenzen überschritten hätten. Die polnischen Richter, deren politische Unabhängigkeit infolge der Justizreformen in Frage steht, urteilten vergangene Woche, dass die Anordnungen aus Luxemburg nicht mit der polnischen Verfassung vereinbar seien. "Lassen Sie mich wiederholen, was wir schon oft gesagt haben: EU-Recht hat Vorrang vor nationalem Recht", sagte Jourova. "Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs, einschließlich Anordnungen für einstweilige Maßnahmen, sind für alle Behörden und nationalen Gerichte der Mitgliedsstaaten bindend." In dieser Frage könne es keine Kompromisse geben.
EU-Kommission droht Polen in Streit um Justizreform mit Geldstrafe
welt.de
EU-Kommission sieht Rechtsstaat in Polen und Ungarn weiterhin in Gefahr
stern.de

 

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Diese Orte in NRW und Rheinland-Pfalz wurden besonders schwer getroffen (1.03/12)

Das Landesamt für Natur- und umweltschutz (Lanuv) unterscheidet bei hohen Pegelständen zwischen drei Warnstufen: Warnstufe 1: Ausuferung des Gewässers, land- und forstwirtschaftliche Flächen können überflutet werden; leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen sind möglich. Warnstufe 2: Gefahr der Überflutung einzelner bebauter Grundstücke oder Keller; Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr (Feuerwehr, Katastrophenschutz) möglich. Warnstufe 3: Bebaute Gebiete in größerem Umfang können überflutet werden; Einsatz der Wasser- oder Dammwehr (Feuerwehr, Katastrophenschutz) in großem Umfang möglich.
Flutkatastrophe: viele Bahnstrecken in NRW und Rheinland-Pfalz zerstört
rnd.de

 

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C5-Außenminister: Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei (1.03/12)

Außenminister Schallenberg betont beim Treffen der Amstkollegen aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Tschechien: "Die Impfung ist die Rückfahrtkarte zum Normal." Obwohl die Corona-Situation derzeit besser ist als vor einigen Monaten, sei die Pandemie noch nicht vorbei. Darin waren sich die Außenminister die fünf zentraleuropäischen Länder der sogenannten C5 -Gruppe (Slowenien, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Österreich) bei einem Treffen am Dienstag im mittelböhmischen Melnik einig. Gemeinsam appellierten sie für eine Beschleunigung bei den Impfungen gegen das Coronavirus. Die fünf Außenminister beschlossen bei ihrem Treffen den Aufbau eines Netzes von Kontaktpersonen in ihren Ländern, welche die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Corona-Krise koordinieren sollen, um künftig nicht von Maßnahmen und Entwicklungen in den Nachbarländern überrascht zu werden. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) erklärte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, man sei erst in der Mitte der Lösung der Pandemie. Schlüsselelement sei die Impfung. "Das ist die Rückfahrtkarte zum Normal", so Schallenberg. Er appellierte an bisher nicht Geimpfte, sich impfen zu lassen. Europa habe genug Impfstoffe, was nicht überall in der Welt der Fall sei. "Wir wollen keine Lockdowns mehr sehen (...) Ich freue mich auf den Moment, wenn wir nicht mehr über Covid-19 werden reden müssen", so der Außenminister. Sein tschechischer Amtskollege Jakub Kulhanek betonte die Notwendigkeit, die Varianten des Coronavirus zu beobachten. Für eine Rückkehr zur Normalität sei die Impfung des größtmöglichen Teils der Bevölkerung "der einzige effektive Weg" dazu. Auch der slowenische Außenminister Anze Logar appellierte an seine Landsleute, sich impfen zu lassen. Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto würdigte die bisherige Zusammenarbeit der C5 -Staaten bei der Bekämpfung der Pandemie und erklärte, sein Land habe weitere 200.000 Dosen Impfstoff nach Tschechien geschickt. Szijjarto verurteilte die Verbreitung von Falschinformationen über die Corona-Impfung. "Jene, die sie verbreiten, sind direkt verantwortlich für den Tod der Menschen", so der ungarische Chefdiplomat. Der slowakische Außenminister Ivan Korcok bezeichnete die Corona-Situation trotz der Verbesserungen in den vergangenen Monaten als "immer noch fragil". Man könne nicht ignorieren, dass die Infektionszahlen wieder steigen, warnte er. Die Impfung sei der "einzige Weg zur Freiheit", so Korcok, der gleichzeitig gestand, dass sein Land beim Impffortschritt hinter anderen EU-Ländern zurückbleibe. (APA)
+++ 15:24 Mitteleuropäische Staaten wollen Corona-Maßnahmen koordinieren +++
n-tv.de

 

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Merkel sagt Hochwasseropfern unbürokratische Soforthilfen zu (1.02/12)

Kanzlerin Angela Merkel ist wieder in die Flutgebiete gereist. Sie verspricht rasche Hilfen für die Opfer. Das Geld solle schnell zu den Menschen kommen.
Merkel verspricht Hochwasseropfern schnelle Hilfe
stern.de

 

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Auto von VW weiterverkauft: Kläger haben trotzdem Anspruch auf Schadensersatz (1.02/12)

Karlsruhe. Auch Diesel-Klägerinnen und -Kläger, die ihr Auto inzwischen weiterverkauft haben, haben Anspruch auf Schadenersatz von Volkswagen. Ihr Schaden sei beim unwissentlichen Kauf eines Fahrzeugs mit manipulierter Abgastechnik entstanden und durch den Weiterverkauf nicht entfallen, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag. Bei der Berechnung der Schadenersatz-Summe ist demnach der erzielte Erlös zusammen mit den gefahrenen Kilometern vom ursprünglichen Kaufpreis abzuziehen. Laut VW betrifft das rund 1000 noch offene Verfahren. (Az. VI ZR 533/20 u.a.) Gleichzeitig entschieden die obersten Zivilrichterinnen und -richter, dass es sich nicht nachteilig für den Kläger auswirkt, wenn er eine sogenannte Wechselprämie in Anspruch genommen hat. In dem Fall hatte der Kläger seinen VW bei einem Audi-Vertragshändler in Zahlung gegeben und dafür 6000 Euro Prämie bekommen. Dieses Geld dürfen Betroffene laut BGH behalten, es wird nicht mit dem Schadenersatz verrechnet. Die Prämie habe nichts mit dem Wert des Wagens zu tun, sondern sei eine Belohnung dafür, Auto oder Marke zu wechseln. RND/dpa
Schadenersatz von VW auch nach Autoverkauf
stern.de

 

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Hochwasser: Politik verspricht rasche Hilfe (1.02/12)

In Niederösterreich gelten immer noch vier Gemeinden als Katastrophengebiet. Für Betriebe beginnt eine Hilfsaktion. Nach dem Hochwasser am Wochenende hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag bei einem Besuch in Salzburg rasche Hilfe in Aussicht gestellt. "Der Katastrophenfonds des Bundes ist mit 450 Millionen Euro gefüllt. An den finanziellen Mitteln wird es nicht scheitern." Er habe mit Landeshautmann Wilfried Haslauer (ÖVP) vereinbart, "das schnell und unbürokratisch aus dem Katastrophenfonds geholfen werden soll", sagte er bei einer Pressekonferenz. Darüber hinaus sollen in Härtefällen Sonderlösungen und -förderungen gefunden werden. Der Katastrophenfonds des Bundes ersetzt den Ländern traditionell 60 Prozent jener Hilfsgelder, die das Land an die Geschädigten ausbezahlt. "Dieser Anteil soll nun vom Bund vorgezogen werden, damit den Leuten zügig geholfen werden kann", sagte Haslauer. Für Schäden im privaten Bereich dürfte es sich dabei um einen Betrag in der Größenordnung von zwei bis drei Millionen Euro handeln. Der Landeshauptmann bezifferte die Schäden Privater mit rund sieben Millionen Euro - "vor allem im Bereich Hallein und im Oberpinzgau, wo doch einige Häuser in Uttendorf und Niedernsill betroffen waren." Der Katastrophenfonds des Landes rechne nach dem Hochwasser vom Wochenende mit 2.500 Hilfsanträgen. Betroffene Private könnten ihre Anträge direkt bei der Gemeinde stellen. "Wichtig ist, dass alle Schäden mit Fotos dokumentiert werden", so Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP). In Härtefällen entscheide eine Kommission über einen Vorschuss. Die Wirtschaftskammer und die Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS) starten wieder eine Hilfsaktion für unverschuldet durch Unwetter in Not geratene Mitgliedsunternehmen. Die finanzielle Unterstützung für einen Betrieb beträgt pro Schadensfall insgesamt mindestens zehn Prozent des entstandenen Schadens, gedeckelt mit 10.000 Euro bzw.15.000 Euro je nach Landeskammer. Die Mittel werden in jedem Schadensfall zu 50 Prozent von der jeweiligen Landeskammer, zu 30 Prozent von der SVS und zu 20 Prozent von der WKÖ aufgebracht. Bei Selbstständigen ohne SVS-Mitgliedschaft werde dessen Anteil je zur Hälfte von der Landes- und der Bundeskammer übernommen. In Niederösterreich wurde indes im Bezirk Krems die Einstufung als Katastrophengebiet für Paudorf und Furth nach Angaben des Landes bereits aufgehoben. Für Neuhofen a. d. Ybbs, Ferschnitz und Euratsfeld im Bezirk Amstetten sowie Aggsbach-Dorf in der Gemeinde Schönbühel-Aggsbach (Bezirk Melk) galt dies nach wie vor. In Aggsbach-Dorf stand die Feuerwehr laut Franz Resperger vom Landeskommando mit Unterstützung von vier Katastrophenhilfsdienst-Zügen und dem Bundesheer im Einsatz. Dabei wurden laut FF-Angaben überflutete Keller ausgepumpt, beschädigtes Inventar ausgeräumt und Straßen von Schlamm und Geröll befreit.20 Kräfte des Pionierbataillons 3 waren laut einer Aussendung des Verteidigungsministeriums seit Montagnachmittag im Einsatz, um die einsturzgefährdete Volksschule abzusichern. In den Gemeinden wurden Schadenskommissionen gebildet. Ab Mittwoch werden sie nach Angaben des Landes überall in den betroffenen Gebieten unterwegs sein. In den nächsten Tagen werden die Kommissionen die Schäden begutachten und die Ansuchen an den Katastrophenfonds stellen. In Oberösterreich gab es der Nacht auf Dienstag erneut starke Regenfälle und in der Folge Feuerwehreinsätze, jedoch weitaus weniger als zuletzt. Für ein Aufatmen sorgte, dass die Pegelstände auch hier weiter gesunken sind. Überflutungen und Sturmschäden wurden vor allem aus dem Inn- und dem Traunviertel gemeldet. Montagabend waren die Helferinnen und Helfer auch im Mühlviertel ausgerückt. Die Pegelstände an der oberösterreichischen Donau waren am Dienstag bereits unter den Warngrenzen, in Schärding am Inn war das zeitnah zu erwarten. Die Tiroler Stadt Kufstein will nach der Überflutung der Innenstadt am Wochenende in den Hochwasserschutz investieren. Dies werde nicht den Inn betreffen, sondern die innerstädtischen Bäche, sagte Bürgermeister Martin Krumschnabe. Die Aufräumarbeiten in der Stadt sollten mit Ende der Woche abgeschlossen sein. Die Ötztalstraße (B186) bleibt nach einem Felssturz am Montag zwischen Leck- und Klammgalerie weiterhin gesperrt. Hoch- und Untergurgl sowie das Timmelsjoch auf Tiroler Seite waren dadurch nicht erreichbar. Unzählige Mitglieder von Blaulichtorganisationen sind während und nach den Unwettern der vergangenen Tage ausgerückt, um Menschen zu retten und bei der Beseitigung der Schäden zu helfen. Auch die Flugpolizei führte Bergungseinsätze durch. "Der Katastropheneinsatz ist ein Zusammenwirken aller Blaulichtorganisationen", sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und bedankte sich bei den Pilotinnen und Piloten, die u.a. am Sonntag einen Einsatz am Großvenediger in Salzburg absolvierten: Eine 35-köpfige Wandergruppe saß wegen Unwettern seit Sonntag in der Kürsinger Hütte auf 2.558 Metern Seehöhe fest. Bedienstete der Flugeinsatzstelle Salzburg evakuierten am Montag 32 Menschen mittels Hubschrauber, die übrigen drei waren von einem privaten Hubschrauberunternehmen ausgeflogen worden. Ob eine Erlaubnis zum Einflug und zur Außenlandung im Nationalpark vorlag, wird jetzt überprüft, teilte das Ministerium mit. Neun weitere Personen wurden ebenfalls am Montag auf der Fischa bei Fischamend in Niederösterreich gerettet. Ein 40-Jähriger war mit acht Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren mit drei mit Seilen verbundenen Schlauchbooten unterwegs, Paddel gingen verloren, das Gespann wurde aufgrund der Hochwasserlage manövrierunfähig. Zur Bergung rückte der Polizeihubschrauber "Libelle" aus. Der Mann wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt. Auch das Bundesheer war und ist im Einsatz. Die Neos forderten am Dienstag angesichts des aktuellen Katastropheneinsatzes des Bundesheeres mehr Geld für das Militär. Bei den schweren Unwettern am Wochenende habe es sich einmal mehr gezeigt: "Österreich ist bei Katastrophen ganz massiv auf die Hilfe des Bundesheers angewiesen. Katastrophenschutz ist allerdings keine ursprüngliche Kernaufgabe des Heers, für Krisen- und Katastrophenschutz ist eigentlich das Innenministerium zuständig", erklärte Wehrsprecher Douglas Hoyos am Dienstag. (APA)
Merkel verspricht Hochwasseropfern schnelle Hilfe
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Hochwasser: Noch 175 Menschen in Katastrophengebieten vermisst (1.01/12)

Koblenz (dpa) - Sechs Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz und NRW werden noch immer viele Menschen vermisst. Allein in Rheinland-Pfalz beläuft sich die Zahl nach Angaben der Koblenzer Polizei auf 170 Personen. Im Rhein-Erft-Kreis in NRW gelten noch fünf Menschen als vermisst. Bei ihnen sei der Aufenthaltsort derzeit noch ungewiss, sagte Landrat Frank Rock auf einer Pressekonferenz des Kreises. Demnach habe die örtliche Personenauskunftsstelle schon viele Vermisstenfälle klären können. "Viele, viele Leute haben sich bei ihren Verwandten gemeldet und sind wohlauf", teilte die Polizei mit. In Nordrhein-Westfalen kamen durch das Hochwasser 47 Menschen ums Leben. Im schwer getroffenen Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz wurden bislang 117 Menschen tot geborgen. In beiden Bundesländern wird nicht ausgeschlossen, dass im Zuge der Aufräumarbeiten noch weitere Opfer entdeckt werden. 40.000 Hochwasser-Betroffene im Kreis Ahrweiler Von den Folgen des verheerenden Hochwassers im Kreis Ahrweiler sind rund 40.000 Menschen betroffen. Es sei eine "ungeheure große Zahl von Menschen" auf einer "ungeheuren Fläche", sagte der Leiter des Krisenstabes des Landes und Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, in Bad Neuenahr-Ahrweiler. "So etwas haben wir noch nie erlebt. Das ist eine große Herausforderung." Die Lage sei immer noch sehr angespannt: "Weil so viel Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung zerstört ist", sagte Linnertz - und fügte hinzu: "Grundlegende Dinge wie Strom, Wasser, Abwasser." Zurzeit konzentriere sich das Land Rheinland-Pfalz, das am Wochenende die Leitung für den Katastropheneinsatz im Kreis Ahrweiler übernommen hat, auf die Versorgung der Menschen und Hilfeleistungen. "Ungeheure Mengen an Schutt und Sperrmüll" Wichtiges Thema sei auch die "Entsorgungsproblematik", sagte er. "Da sind ungeheure Mengen an Schutt und Sperrmüll, die anfallen und die sich jetzt in den Dörfern türmen. Das muss raustransportiert werden." Insgesamt sei die Dauer des Einsatzes nicht abschätzbar. Die Schadenslage sei "sehr weitreichend". Im Ahrtal seien derzeit rund 2500 Kräfte im Hilfseinsatz, darunter 800 Soldaten der Bundeswehr,200 Helfer des Technischen Hilfswerks und rund 800 Feuerwehrleute. Für die psychosoziale Notbetreuung seien um die 300 Menschen im Einsatz, sagte Linnertz.
Zahl der Hochwasser-Toten in Rheinland-Pfalz bei 121 – noch 876 Vermisste
stern.de

 

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Studie - Schlecht fürs Klima: Deutsche leben auf immer mehr Platz (1.01/12)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Menschen in Deutschland leben im Schnitt auf immer mehr Fläche - das und viele unsanierte Gebäude belasten jedoch die Klimabilanz von Immobilien. Trotz großer Anstrengungen stagnierten die direkten CO2-Emissionen des Gebäudebestands seit 2014 bei rund 120 Millionen Tonnen im Jahr, heißt es in einer Studie der DZ Bank. Ein Grund ist die im Mittel immer größere Wohnfläche, die sich ungünstig auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen auswirkt. Lag die Wohnfläche pro Kopf 1995 noch bei etwa 36 Quadratmetern, waren es laut Statistischem Bundesamt Ende 2020 47 Quadratmeter - trotz gestiegener Immobilienpreise und hoher Wohnkosten. Eine Trendumkehr sei nicht in Sicht, schreiben die Autoren in Frankfurt. "Die wachsende Zahl an Einpersonenhaushalten und der von der Pandemie verstärkte Wunsch nach geräumigen Wohnungen - auch mit Blick auf Homeoffice - dürften das Flächenwachstum weiter vorantreiben." Großteil der Wohngebäude ist in die Jahre gekommen Schlecht für die Klimabilanz sei aber auch der große Bestand alter Immobilien. Der Großteil der 20 Millionen Wohngebäude mit fast 43 Millionen Wohnungen in Deutschland sei in die Jahre gekommen und brauche viel Energie, oft aus Öl und Gas. Die Hälfte der Haushalte heize mit Gas, etwa ein Viertel nutze Heizöl. Die bei neuen Häusern beliebten Wärmepumpen spielten im Bestand bisher kaum eine Rolle. Deutschland sei beim "Wohnen aus Klimasicht kein Vorbild", hieß es. Niedrige Zinsen, Förderdarlehen und Zuschüsse etwa zum Dämmen seien hilfreich, um die Energiebilanz von Immobilien zu verbessern. Doch weil es so viele sanierungsbedürftige Gebäude gebe und die Kapazitäten bei Bau- und Handwerksfirmen begrenzt seien, könne das eher Jahrzehnte als Jahre dauern. Das Tempo beim Abbau der Emissionen reiche längst nicht aus, um die Umweltvorgaben der Bundesregierung zu erfüllen, die den Gebäudebestand langfristig klimaneutral machen will. Effizientere Sanierungsmaßnahmen gefordert Das Sanierungstempo müsse daher steigen, ohne Mieter und Eigentümer zu überfordern, schlussfolgert die DZ Bank. Denn spürbar steigende Mieten für Bestandswohnungen seien wohl selbst bei relativ hohen Fördermaßnahmen wahrscheinlich. Um den Spagat zwischen Klimaschutz und bezahlbaren Wohnen zu schaffen, seien eine bessere Effizienz und Koordination von Maßnahmen nötig.
Deutsche leben auf immer mehr Quadratmetern
stern.de

 

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Tiefbauer wird zum Helden an Talsperre: "...wäre der sichere Tod gewesen" (1.01/12)

Als die Steinbachtalsperre bei Euskirchen zu brechen drohte, schnappte sich Hubert Schilles einen Bagger, um den Abfluss von Geröll zu befreien – eine lebensgefährliche Aufgabe, für die er nun als Held gefeiert wird. Mehrere Politiker heben seinen Baggereinsatz während der Flutkatastrophe als beispielhafte Zivilcourage hervor, doch der Eifeler Tiefbauer Hubert Schilles bleibt bescheiden. "Das war keine Heldentat. Das hätte jeder andere auch gemacht", sagte der 67-jährige Schilles der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Der Inhaber einer Tiefbaufirma aus der Region hatte sich am vergangenen Donnerstag ohne zu zögern bereit erklärt, den mit Boden und Geröll zugeschwemmten Abfluss der Steinbachtalsperre in Euskirchen freizubaggern. Es war befürchtet worden, der Damm könne brechen, wenn es nicht gelänge, Druck von der übervollen Talsperre zu nehmen. Er habe ja genau gewusst, was für die Ortschaften unterhalb des Dammes auf dem Spiel stand, sagte Schilles. "Mir war klar: Hier muss sofort Hilfe her. Da kann man nicht mehr lange überlegen". Er habe einen 30-Tonnen-Tieflader angefordert und sei "da reingefahren": "Ich bin ein gläubiger Menschen: Ich habe mich zweimal gesegnet, bevor ich da runter bin", sagte Schilles.18 Meter unter dem Wasserspiegel arbeitete er dann sechs Stunden lang auf der anderen Seite des akut gefährdeten Dammes und schaufelte den Ablauf frei. Dass er sich selbst in Lebensgefahr begibt, sei klar gewesen. "Wenn die Wand fliegen gegangen wäre, wäre das hundertprozentig der sichere Tod gewesen. Das war schon eine brisante Situation", sagte Schilles. "Aber ich hatte keine Angst, weil dahinter stand ja was Großes. Nämlich, dass kein Mensch zu Schaden kommt", sagte Schilles. Er halte sein Handeln daher für selbstverständlich. "Man soll nicht die Brust rausdrücken. Ich bin eher der, der im Untergrund arbeitet", sagte der 67-Jährige. Er und sein Team aus 57 Beschäftigten seien auch nun weiter mit Aufräumarbeiten nach der Katastrophe befasst. Zurzeit fahre er immer wieder Sondermüll zur Deponie. Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Innenminister Herbert Reul (beide CDU) hatten das Engagement des Mannes am Montag beide als beeindruckend und beispielhaft für Zivilcourage hervorgehoben. "Das ist eine lebensgefährliche Aufgabe", so Laschet bei einem Treffen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer ( CSU) an der Talsperre. Reul hob hervor, dass sich der Baggerunternehmer damit einreihe in eine große Gruppe Menschen, die im Hilfseinsatz Sensationelles bewegt hätten.
"Wenn die Wand fliegen gegangen wäre, wäre das der sichere Tod gewesen": Tiefbauer riskiert sein Leben für andere
stern.de

 

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Rechtsstaats-TÜV der EU: Mieses Zeugnis für Polen und Ungarn (1.01/12)

Geht es Polen und Ungarn jetzt ans Geld? Neue Prüfberichte der EU-Kommission lassen kaum Zweifel, dass bald die ersten Verfahren zur Kürzung von EU-Geldern beginnen könnten.
Rechtsstaats-TÜV: EU stellt Polen und Ungarn mieses Zeugnis aus
rnd.de

 

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Easyjet baut Hangar und fliegt wieder von Berlin nach Sylt (1.01/12)

Easyjet und die Berliner Flughafengesellschaft FBB haben einen Pachtvertrag für einen neuen Wartungshangar am BER unterschrieben. Die Billigairline will einen solchen erstmals außerhalb Großbritanniens bauen. Die Arbeiten sollen noch im Herbst beginnen, die Genehmigungsverfahren liefen, erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler bei einer Pressekonferenz. Die Flugzeug-Wartung könne Anfang 2023 aufgenommen werden, wenn alles nach Plan läuft. Die 10.000 Quadratmeter große Halle soll Platz für bis zu vier Maschinen vom Typ Airbus A321 gleichzeitig bieten, dem größten Modell in der Easyjet-Flotte. Entstehen soll sie zwischen dem Hangar der Lufthansa und dem ehemaligen Air-Berlin-Hangar, am äußersten westlichen Rand des BER-Vorfelds, der „Maintenance Area“. 20 Millionen Euro Baukosten veranschlagt die Fluggesellschaft für das Areal. Das Vorhaben sei ein „Zeichen der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts am BER“, sagte Erler. Einen Teil des Geldes schießt die hochverschuldete FBB vor. Sie erbringt eine Bauleistung, die über einen Mietvertrag von easyJet verzinst und abgezahlt wird. Die FBB-Investitionen im Kontext des easyJet-Hangars belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro. "Der vereinbarte Rückzahlungszeitraum entspricht der Pachtlaufzeit und liegt bei 20 Jahren", teilt die Flughafenbetreiberin auf Anfrage mit. Die FBB wird für die Baustelleneinrichtung, die Erdarbeiten rund um das Gebäudefundament und die Infrastrukturanbindung zuständig sein. Den Bau und Design des Hangars übernimmt Easyjet. Die FBB-Investitionen sollen durch Mietzahlungen der Airline refinanziert werden. Die „Großinvestition“ zeige, wie attraktiv der Wirtschaftsstandort sei, kommentierte Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup die Zusammenarbeit. Sie sei auch für die Region ein deutliches Signal. Den Bau eines eigenen Hangars in Berlin betrachtet Easyjet als „nächsten logischen Schritt“. Bereits seit dem vergangenen Sommer führt sie die sogenannte „Line Maintenance“, die kleinere Checks und Reparaturen im laufenden Betrieb umfasst, auf dem BER-Vorfeld durch. Nun sollen auch umfangreichere Instandhaltungsarbeiten hinzukommen. Dabei könne die Station auch für außerplanmäßige Arbeiten Anlaufpunkt für die Flotte der Tochter „Easyjet Europe“ werden, die zuletzt rund 120 Flugzeuge umfasste. Berlin habe sich angeboten, da hier 18 Flugzeuge fest stationiert seien, kommentierte Erler. So könne die Flotte im laufenden Betrieb durchgetauscht und für regelmäßige Wartungsereignisse nach Berlin kommen. Auch sei die Flächenverfügbarkeit ein Pluspunkt Berlins. Für den Standort Berlin, wo sich Easyjet seit dem Aus der Air Berlin als „Heimatairline“ bezeichnet, sind die Pläne gute Nachrichten. Im Sommer 2020 hatte die Fluggesellschaft infolge der Coronakrise noch einen Rückbau der BER-Basis verkündet. Die Zahl der stationierten Flugzeuge sank seitdem von 34 auf 18, von einst 1500 Mitarbeitern sind heute noch rund 900 an Bord. Wie viele neue Arbeitsplätze in Berlin entstehen sollen, darauf wollte sich Erler nicht festlegen. Der Manager hatte auch Nachrichten für Sylt-Fans: Künftig fliegt Easyjet wieder zweimal wöchentlich direkt auf die Insel.2019 hatte die Airline die einst beliebte Route wiederbelebt – wegen Corona aber gestrichen.
Easyjet und FBB unterzeichnen Hangar-Pachtvertrag
t-online.de

 

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23-Jähriger rast gegen Baum und stirbt (1.01/12)

Ein 23 Jahre alter Mann ist in Mittelhessen mit seinem Auto gegen einen Baum gerast und ums Leben gekommen. Er sei am frühen Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 277 bei Aßlar (Lahn-Dill-Kreis) mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei in Gießen mit. Der junge Mann starb demnach noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung des Fahrzeugs an. Ein Sachverständiger soll nun den genauen Unfallhergang aufklären.
Polizeimeldungen aus Zürich: Raser und Schnellfahrer angehalten
nzz.ch

 

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Unwetter in Deutschland: Die Ereignisse im Live-Ticker (1.01/12)

Die akute Gefahr in den Hochwassergebieten scheint vorerst gebannt. Während die Aufräum- und Bergungsarbeiten in den Krisengebieten weitergehen, ist auch mehr Raum für die politische Aufarbeitung. Die Entwicklungen im Live-Ticker. Das Wichtigste in Kürze Den ganzen Samstag verbrachten Einsatzkräfte der Bundeswehr damit, Autos aus Fluten zu bergen. Nun, wo der Regen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz abgeklungen ist, und die Wolken sich verzogen haben, wird auch aus der Luft der Blick auf das Ausmass der Fluten sichtbar. Hier über der Stadt Hagen in Nordrhein-Westfalen. Nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden die gravierenden Schäden bei der Bahn immer deutlicher: Allein sieben Regionalverkehrsstrecken seien von den Wassermassen so stark zerstört worden, dass sie neu gebaut oder umfangreich saniert werden müssten, teilte die Deutsche Bahn am Dienstag mit. Die Reparatur- und Wiederaufbaumassnahmen würden Wochen und Monate dauern. Insgesamt seien Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern von den Unwetterfolgen betroffen. Im Kreis Ahrweiler hat der Katastrophenstab des Landes zwölf Satellitenschüsseln für die Bevölkerung aufgebaut. Grund dafür ist, dass es in der besonders stark von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Region massive Ausfälle im Mobilfunknetz gibt. Die Zahl der Satellitenschüsseln solle auf 35 gesteigert werden, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) mit. Betroffene könnten sich dort einwählen und so einen Zugang zum Internet bekommen. Die Satellitenschüsseln sind laut ADD in der Nacht bereits unter anderem in den Orten Dernau, Rech und Marienthal eingerichtet worden. Die Polizei Koblenz mahnt zur Vorsicht, weil in der Region Ahrweiler offenbar rechtsextreme «Kümmerer vor Ort» ihre Runden drehten, wie sie auf Twitter schreibt. Die Polizei sei vor Ort, könne aber erst Massnahmen ergreifen, wenn es dafür eine Rechtsgrundlage gebe. (1/2) Uns ist bekannt, dass sich aktuell Rechtsextremisten als "Kümmerer vor Ort" ausgeben. Wir haben die Lage in Bezug darauf genauestens im Blick und mit zahlreichen Polizisten vor Ort. Polizeiliche Maßnahmen brauchen allerdings immer eine Rechtsgrundlage. Solange Nachdem sie rund eine Stunde durch das von den Wassermassen arg in Mitleidenschaft gezogene Bad Münstereifel geführt wurde, äusserte sich Kanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Armin Laschet. «Es herrschen zum Teil entsetzliche Zustände für die Betroffenen», sagte Merkel und fügte an, die Schäden im Ort seien immens und das Leid verschlage einem die Sprache. «Der einzige Trost ist es, zu sehen, wie solidarisch die Menschen hier einander helfen», erklärte Merkel. Gleichzeitig sicherte die Kanzlerin erneut zu, dass das Kabinett am Mittwoch finanzielle Soforthilfen beschliessen werde, die danach schnell bei den Betroffenen ankommen sollten. Ministerpräsident Armin Laschet sprach den Angehörigen der mindestens 47 Personen, die in Nordrhein-Westfalen ums Leben kamen sein Beileid aus. Das könne man nicht mehr wett machen, aber man könne anderweitig helfen, so Laschet. Auch er versprach Geld und rief auch dazu auf, nach den etlichen Sachspenden auch Geldspenden zu tätigen. Zudem bedankte sich der Ministerpräsident bei den unzähligen Freiwilligen, die im Einsatz stünden. Mit Blick auf den Klimawandel sagte er: «Wir müssen alles tun gegen den Klimawandel. Es ist eine Katastrophe, die menschengemacht ist.» Laschet führte aus, dass solche Starkregen-Phänomene in Zukunft zunehmen werden und man jetzt Vorbereitungen zur besseren Sicherung treffen müsse. Angela Merkel macht sich gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet im schwer getroffenen Bad Münstereifel ein Bild von der Katastrophenlage. Zum Auftakt führte die Kanzlerin Gespräche mit dem Landrat des Kreises Euskirchen. Anschliessend wird die Kanzlerin mit Helfern in der Region sprechen. Auch ein Treffen mit Betroffenen steht auf dem Programm. Angela Merkel und Armin Laschet schreiten entlang von Trümmern. In der Debatte um Defizite bei dem Katastrophenwarnsystem hat sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dafür ausgesprochen, künftig SMS zur Alarmierung der Bevölkerung zu nutzen. «Ich bin dafür, dass wir diese Push-Nachrichten auch über die Mobilfunkanbieter beim Bürger ankommen lassen», sagte der CSU-Politiker am Dienstag im «Bild Live»-Polittalk. «Wir haben die Daten, aber wir müssen jetzt die rechtlichen Möglichkeiten, die Werkzeuge haben, dass unsere Institutionen auch mit diesen Informationen beim Bürger ankommen.» Nach den Überschwemmungen und Erdrutschen im Süden Bayerns hat die Landesregierung 50 Millionen Soforthilfe für die Betroffenen zugesagt. Die bayerische Staatsregierung lasse niemanden im Stich, der durch das Hochwasser in eine Notlage geraten sei, sagte der Chef der Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Die Warnungen hätten funktioniert. Der bayerische Innenminister werde aber ein Konzept vorlegen, wie die Bevölkerung in Zukunft bei Gefahr verstärkt über Sirenen alarmiert werden könne. Es müsse mehr zur Eindämmung des Klimawandels getan werden, aber auch zur Bewältigung seiner Folgen, sagte Herrmann. Nach Polizei-Informationen sind im Katastrophengebiet in der Region Ahrweiler Fahrzeuge mit Lautsprecher unterwegs, die Ähnlichkeiten mit polizeilichen Einsatzfahrzeugen haben. Über die Lautsprecher werde verbreitet, dass die Polizei, Hilfs- und Rettungskräfte die Anzahl der Einsatzkräfte reduzieren würden. Die Polizei Koblenz stellt klar: «Das ist eine Falschmeldung! Die Polizei reduziert die Anzahl der Einsatzkräfte nicht und befindet sich weiterhin ohne Unterbrechung im Katastrophengebiet.» #FakeNews Fahrzeuge mit Lautsprechern, die polizeilichen Einsatzfahrzeugen ähneln, sind im #Katastrophengebiet unterwegs. Über die Lautsprecher wird die Falschmeldung verbreitet, dass Polizei- und Rettungskräfte die Anzahl der Einsatzkräfte reduziert. Wir sind ununterbrochen da! Der Deutsche Feuerwehrverband fordert den Wiederaufbau von Warnsirenen. «Ich habe das Gefühl, nicht alle Menschen nehmen das so ernst, was da kommt», sagte Verbandspräsident Karl-Heinz Banse am Dienstag im Bayerischen Rundfunk mit Blick auf die genutzten Warn-Apps auf Smartphones. Er fände es viel sinnvoller, wenn die Sirenenanlagen wieder flächendeckend aufgebaut würden. Banse wies dabei darauf hin, dass insbesondere ältere Menschen ihr Handy nicht laufend in der Hand hätten. Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatte zuvor gezeigt, dass vielerorts Sirenenanlagen nicht vorhanden oder nicht funktionsfähig waren. Die Bundeswehr ist noch immer mit rund 1000 Soldaten im Katastrophengebiet im Einsatz. In 20 Landkreisen und Städten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Oberbayern sind sie mit Bergungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Am meisten Soldaten sind in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Dies teilte das Verteidigungsministerium via Twitter mit. Update #Hochwasser: Rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten sind derzeit in 20 Landkreisen und Städten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und seit gestern auch in Bayern im Einsatz. NRW mit ~550 SoldatInnen RP mit ~300 SoldatInnen BY mit ~100 SoldatInnen #FürEuchGemeinsamStark pic.twitter.com/znrI7xzxiV Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, für die Betroffenen der Flut in Ostbayern 50 Millionen Euro Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. «Der Bund hat ja schon angekündigt,300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wir werden heute erst einmal 50 Millionen Euro bereitstellen für die Soforthilfen», sagte Söder dem Bayerischen Rundfunk, bevor er sich mit seinem Kabinett am Vormittag zu Beratungen trifft. Erneut behindern Gaffer die Hilfs- und Einsatzkräfte im Katastrophengebiet. Die Polizei muss erneut dazu aufrufen, dass die Einsätze nicht behindert werden. 🚨Aus aktuellem Anlass🚨 Aktuell behindern Gaffer in #Ahrweiler die Einsatzkräfte bei deren Hilfsmaßnahmen und bringen sich dabei selbst auch noch in Gefahr. Wir bitten eindringlich, sich nicht ohne triftigen Grund in das #Katastrophengebiet zu begeben. #Flutkatastrophe Im von den Fluten betroffenen Kordel, das nördlich von Trier liegt, sind die Aufräumarbeiten weitgehend abgeschlossen. Die meisten Trümmer seien entfernt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Im ebenfalls von der Katastrophe hart getroffenen Trierer Stadtteil Ehrang gehe es am Dienstag mit den Aufräumarbeiten weiter. Derweil suchen die Einsatzkräfte weiter nach Vermissten. Wie die Polizei in Koblenz twitterte, würden im Kreis Ahrweiler derzeit sämtliche Hotels, Gaststätten und Unterkünfte angeschrieben, um vorhandene Gästelisten mit den Vermisstenmeldungen abzugleichen. Die Polizei bittet Unterkünfte, die noch nicht von der Polizei kontaktiert worden sind, sich mit den Einsatzkräften in Verbindung zu setzen. ❗️❗️❗️ Bitte an alle Hotels / Gaststätten / Unterkünfte im @Ahrtal ❗️❗️❗️ #Ahr #Ahrweiler #Hochwasser #Hochwasserkatastrophe #UnwetterlageRLP @Ahrtaltourismus pic.twitter.com/xLeJBUBBGB Das rheinland-pfälzische Landeskabinett berät am Dienstag über die Lage in den Katastrophengebieten. Dabei geht es um die Soforthilfen des Landes für Gemeinden und Infrastruktur und um den Schutz der Bevölkerung vor einer Corona-Infektion. Das Gesundheitsministerium plant eine Sonderimpfaktion im Katastrophengebiet. Die Landesregierung befürchtet vermehrt Infektionen, weil im Krisengebiet viele Menschen auf engem Raum agieren. EU-Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski hat von der Flutkatastrophe betroffenen Landwirten Finanzhilfe in Aussicht gestellt. Im Rahmen der EU-Agrarpolitik stünden Werkzeuge zur Verfügung, um den Wiederaufbau nach Naturkatastrophen zu unterstützen, sagte er am Montag in Brüssel. Man stehe im Austausch mit den nationalen Behörden. Eine konkrete Höhe oder einen Zeitpunkt nannte der Kommissar nicht. Es sei noch zu früh, um Schadenshöhen zu beziffern, die betroffenen EU-Länder müssten zunächst darlegen, wie hoch die Schäden seien, sagte er auf Nachfrage einer Journalistin. Eine britische Wissenschaftlerin hat den deutschen Behörden «monumentales» System-Versagen bezüglich der Flutkatastrophe vorgeworfen. Klare Hinweise, die im Rahmen des europäischen Frühwarnsystems EFAS bereits vier Tage vor den ersten Überschwemmungen herausgegeben wurden, seien offenbar nicht bei der Bevölkerung angekommen, sagte Hannah Cloke von der Universität Reading der «Sunday Times». Die Forscherin war am Aufbau von EFAS (European Flood Awareness System) beteiligt, das nach den verheerenden Überschwemmungen an Elbe und Donau im Jahr 2002 gegründet wurde. Dem Klimawandeldienst Copernicus zufolge wurde bereits am 10. Juli eine erste Warnung an die relevanten nationalen Behörden gegeben. Bis zum 14. Juli wurden demnach mehr als 25 weitere Warnungen mit fortlaufend aktualisierten Vorhersagen für spezifische Regionen des Rheins und der Maas herausgegeben. Obwohl die genaue Vorhersage einzelner Überschwemmungsgebiete schwierig gewesen sei, hätte es «sicherlich Zeit» geben müssen, um grössere Gemeinden mit Warnungen und Evakuierungen vorzubereiten, sagte die Forscherin. Angesichts des verheerenden Hochwassers soll die geplante Reform des Katastrophenschutzes schneller umgesetzt werden als bisher geplant. Die Kompetenzen und Ressourcen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müssten künftig auch in Friedenszeiten genutzt werden können, hiess es beim deutschen Innenministerium am Montag. Eine Regierungssprecherin erklärte auf Fragen zu ausgebliebenen oder verspäteten Warnungen die geltende Rechtslage. Der Bevölkerungsschutz in Deutschland liege nicht in einer Hand. Vielmehr seien die Aufgaben auf Bund, Länder und Kommunen verteilt. Die Erfahrungen mit dem Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hätten aber gezeigt, dass mehr getan werden müsse. Sie verwies auf die im März vom deutschen Innenminister Horst Seehofer vorgestellten Pläne für ein neues «Kompetenzzentrum», in dem alle relevanten Akteure von Bund und Ländern zusammenarbeiten sollen. Den Katastrophenschutz auch jenseits des Verteidigungsfalls generell dem Bund anzuvertrauen, werde allerdings nicht gedacht. An der von einem Dammbruch bedrohten Steinbachtalsperre in Euskirchen hat sich die Situation entspannt. Ein Bruch habe an dieser Stelle verhindert werden können, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet am Montag unmittelbar an der Talsperre. Laschet besuchte zusammen mit dem deutschen Innenminister Horst Seehofer den Ort, an dem seit Tagen gegen einen verheerenden Dammbruch gearbeitet wird. Laschet würdigte die Hilfe des Bundes. Es bestehe nun die Chance, «dass sich die Lage endgültig entspannt». Wegen der unmittelbaren Gefahrenlage sind vier Ortschaften mit mehr als 4500 Einwohner seit Tagen evakuiert. Während sich die Lage in den Hochwassergebieten beruhigt, nimmt die politische Debatte über Folgen für Katastrophen- und Klimaschutz Fahrt auf. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, sprach sich am Montag dafür aus, dass der Bund eine grössere koordinierende Rolle bei überregionalen Katastrophen wie Fluten oder Waldbränden bekommt. «Der zweite Punkt ist, dass wir Klimaanpassungsmassnahmen brauchen», sagte sie im ARD-«Morgenmagazin». Auch CSU-Chef Markus Söder forderte in der Sendung hierbei mehr Anstrengungen: «Wir brauchen schon einen Klima-Ruck in Deutschland.» Die Lage in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Bayerns hat sich etwas entspannt. In Passau lag der Pegel der Donau am frühen Montagmorgen bei 8,18 Metern und damit unterhalb der höchsten Hochwasserwarnstufe von 8,50 Metern. Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land konnten die Menschen etwas aufatmen. Die Helfer seien jetzt mit Aufräumarbeiten beschäftigt, hiess es bei der Feuerwehr. Anlass zur Hoffnung geben auch die Wetteraussichten: bis auf einzelne kurze Schauer soll es in den kommenden Tagen trocken bleiben. Völlige Entwarnung gibt es gerade in Städten wie Passau aber noch nicht. Uferpromenaden und Parkplätze waren bereits überflutet worden, Bewohner schützen ihre Häuser mit Sandsäcken und Barrieren. Auch andernorts stiegen die Pegel, etwa in Neuburg an der Donau. Die Bob- und Rodelbahn am Königssee wurde durch das schwere Unwetter in der Nacht zum Sonntag zerstört. Thomas Schwab, Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), hatte am Sonntag gesagt, der Schaden gehe in die Millionen. «Wir hoffen, dass wir die Bahn bis Oktober 2022 wieder hinbekommen», sagte Schwab. Für die deutschen Rodel- und Bob-Team fällt damit eine wichtige Trainingsstätte in der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Februar 2022 in Peking weg. Der Sport ist nach Meinung des Chefs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann von den jüngsten Unwettern und Flutkatastrophen im Westen Deutschlands und in Bayern erheblich betroffen. «Wir reden bestimmt von einem Schaden, der über 100 Millionen liegt», sagte Hörmann der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagabend in Frankfurt/Main am Rande des Abflugs des deutschen Teams zu den Olympischen Spielen nach Tokio. Das gehe von Fussballplätzen über Sporthallen und andere Anlagen. «Im Moment kann man den Betroffenen nur Mut zusprechen.» Während im Westen Deutschlands vorerst keine akute Unwetter-Gefahr mehr besteht, richten sich weiterhin bange Blicke auf einige Orte. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) besucht heute die von der Flutkatastrophe und grossen Zerstörungen besonders betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. So wird er etwa an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen erwartet, wo ein Dammbruch zuletzt weiterhin nicht ausgeschlossen war. In der Nacht auf den 15. Juli brach die Flut über den Westen Deutschland hinein. Was in den Tagen von Donnerstag bis Sonntag geschah, finden Sie hier zum Nachlesen. Mit Agenturmaterial
Unwetter in Deutschland: Hier könnt ihr Hochwasser-Betroffenen mit Spenden helfen
stern.de

 

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Nicht versichert in der Flutkatastrophe (1.01/12)

Eins der heftigsten Unwetter in der deutschen Geschichte hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Die deutsche Versicherungswirtschaft rechnet mit einer Schadenssumme im "hohen Milliardenbereich". Viele Hausbesitzer haben aber gar nicht den nötigen Versicherungsschutz. Kaputte Autos, vollgelaufene Keller, abgerissene Häuser. Viele Menschen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen stehen vor dem Nichts, die Flutkatastrophe hat ihr Hab und Gut zerstört. Der Wiederaufbau wird lange dauern und teuer werden. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft könnte Tief "Bernd" eines der teuersten Unwetter aller Zeiten werden. "Wir rechnen damit, dass der Schaden im hohen Milliardenbereich liegen wird. Das ist ein ziemlicher Kracher", sagt GDV-Sprecher Stephan Schweda im ntv-Podcast "Wieder was gelernt". Zwar kann auch die beste Versicherungspolice das liebgewonnene Eigenheim oder das emotional wichtige Erbstück nicht einfach so ersetzen, aber zumindest kann sie finanziellen Schaden dämpfen. Viele Menschen aber haben gar keine entsprechende Versicherung. Eine normale Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung reicht jedenfalls nicht, um Hochwasserschäden abzudecken. Versicherte brauchen deshalb zusätzlich eine sogenannte Elementarschadenversicherung. Die greift auch bei Überschwemmungen, Erdrutschen, Erdbeben und Lawinen. Eine solche Police hat statistisch gesehen nur knapp jeder zweite Hausbesitzer. "Der Bundesdurchschnitt bei der Elementarschadenversicherung liegt bei 46 Prozent Versicherungsdichte. Das heißt, über die Hälfte der Hausbesitzer haben diesen Schutz nicht", bilanziert Schweda. Eine fehlende Elementarschadenversicherung habe viele Gründe, so der Sprecher. Manche Menschen seien sich der Gefahr durch Hochwasser schlicht und einfach nicht bewusst. Es gebe aber auch Fälle, "da ergibt es wirtschaftlich nicht ganz so viel Sinn, weil der Versicherungsbeitrag sehr hoch ist". In Hochwasser-Risikogebieten ist es oft gar nicht so leicht, überhaupt einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Laut Schweda seien das aber lediglich Einzelfälle. In den meisten Fällen sei es "nicht so problematisch", einen Versicherungsschutz zu bekommen. "Der Versicherer will ja versichern. Das ist sein Geschäft. Da sitzen die Leute nicht und denken, wie lehne ich jetzt möglichst schnell viele Kunden ab. Aber natürlich kann es im Einzelfall schwierig werden, wenn man in einer exponierten Lage wohnt", betont der GDV-Experte. In solchen Fällen seien Stadt, Land und Bund gefordert, "Gelder zuzuschießen". Aus der Politik kommen unterdessen vermehrt Forderungen, die Elementarschadenversicherung zu einer Pflichtversicherung zu machen. Unter anderem hat sich Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, nicht zum ersten Mal in die Richtung geäußert. In seinem Bundesland sind 90 Prozent der Hausbesitzer mit einer Elementarschadenversicherung abgesichert. Bundesweit sollten nun alle Immobilienbesitzer in eine Solidargemeinschaft gehen, sonst werde das Folgen haben, die man nicht mehr gut bewältigen könne, so der Grünen-Politiker. Auch im weitgehend überfluteten 700-Einwohner-Ort Schuld an der Ahr besitzen viele der betroffenen Hausbesitzer keine Elementarschadenversicherung, sagte Schulds Ortsbürgermeister Helmut Lussi am Wochenende nach einer Begutachtung der immensen Schäden. "Die Versicherung sagt: Du hast keine Elementarschadenversicherung, also bekommst du vielleicht nur den Hausrat oder sonst etwas ersetzt. Aber das sind Leute, die wieder aufbauen wollen, die leben wollen." Gemäß einer ersten Kostenschätzung eines Sachverständigen beträgt der Schaden allein in dem kleinen Ort im Landkreis Ahrweiler "31 bis 48 Millionen Euro", berichtete Lussi. Welche Regionen in der Versicherungsbranche als risikobehaftet gelten, sei schwer zu sagen, sagt GDV-Sprecher Schweda im Podcast. Im aktuellen Fall gehe es vor allem um Starkregen und der sei "im Prinzip in ganz Deutschland gleich wahrscheinlich". Aber natürlich sind Menschen, die in der Nähe von Flüssen wohnen, im Falle von heftigen Regenfällen besonders stark durch Überschwemmungen gefährdet. "Es gibt ein Zonierungssystem, das sogenannte Geoinformationssystem Zürs, welches sich mit Flusshochwasser beschäftigt. Hier wird bewertet, wie hoch ein Gebäude flusshochwassergefährdet ist. Dann haben wir uns in einem nächsten Schritt gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst dem Phänomen Starkregen gewidmet." Die Ergebnisse seien eindeutig gewesen, erklärt Schweda. Klar sei, dass Starkregenereignisse immer häufiger vorkommen. "Und das sind natürlich auch Dinge, die beim Versicherungsbeitrag kalkuliert werden." Allerdings ist das Verfahren der Versicherer nicht unbedingt transparent. Beispielsweise gebe es kein "bundesweites Informationsportal", wo sich Versicherungsnehmer informieren können, wie hoch die Extremwettergefahren an ihrem Wohnort sind, kritisiert Schweda. "Wir haben den sogenannten Naturgefahren-Check ins Leben gerufen, um den Menschen eine Einschätzung zu geben. Wie war es in den letzten Jahren? Welche Schäden gab es? Wie stark bin ich betroffen? Darüber hinaus kann man sich auch bei seinem Versicherer erkundigen. Der kann ganz genau in das Geoinformationssystem schauen. Man kann sich auch beim Wasserwirtschaftsamt erkundigen, auch die haben die Informationen vorliegen." "Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer. Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. "Wieder was gelernt" ist auch bei Amazon Music und Google Podcasts verfügbar. F ür alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu. Das gilt auch für die Starkregengefährdungsklassen, kurz SKG. Dabei spielt vor allem die exakte Lage eines Gebäudes eine Rolle. Steht ein Haus auf einer Kuppe oder am oberen Bereich eines Hangs, wird es in der Klasse 1 einsortiert. In dieser Zone gibt es nur eine geringe Starkregengefahr. Alles, was in der Ebene oder weiter unten am Berg steht, findet sich in der mittleren Gefährdungsklasse 2 wieder. Gebäude im Tal oder in der Nähe eines Flusses oder eines Bachs kommen in die SKG 3, was einer hohen Gefährdung entspricht. Laut einer Statistik des GDV befinden sich etwa zwei Drittel aller Gebäude in Deutschland in der mittleren Gefährdungsklasse. Knapp zwölf Prozent sind in der höchsten Gefährdungsklasse einsortiert. Demnach lebt es sich diesbezüglich in Wuppertal am gefährlichsten, teilte der Verband im April dieses Jahres mit. Die Stadt im Bergischen Land habe "aufgrund ihrer geografischen Lage bundesweit die meisten Gebäude, die bei unwetterartigen Regen hoch gefährdet sind". Jedes siebte Haus stehe in einem Tal oder in der Nähe eines kleinen Gewässers, heißt es. Auf Platz 4 in der Rangliste steht das etwas weiter nördlich gelegene Hagen. Drei Monate später zeigt sich, wie richtig die Einschätzung war: Wuppertal und Hagen sind zwei der Städte, in denen die Flut mit am stärksten gewütet hat.
Heino, Evelyn Burdecki und Co: Diese Promis sind von der Flutkatastrophe direkt betroffen
rnd.de

 

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Funklöcher in Unwettergebieten: Vodafone ist offen für Roaming (1.01/12)

Düsseldorf. Mit Blick auf Funklöcher in den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat der Mobilfunkanbieter Vodafone vorgeschlagen, dass die Telekommunikationsbranche ihre Netze öffnet. „Wir wären bereit dazu“, sagte ein Vodafone-Sprecher in Düsseldorf. Das hieße, dass Kunden der Konkurrenz mit dem Vodafone-Netz verbunden würden, wenn ihr Anbieter keine funktionierenden Antennen in Reichweite hat. Für diese Netzöffnung stellte Vodafone aber eine Bedingung: „Es braucht die Zusammenarbeit aller drei Netzbetreiber, um wirksames regionales Roaming für die Menschen im Krisengebiet zu ermöglichen.“ Sprecher der anderen beiden Netzbetreiber, der Deutschen Telekom und von Telefónica (o2), äußerten sich zurückhaltend. Man stehe im Austausch mit den anderen Netzbetreibern und erörtere, „was technisch möglich und sinnvoll ist, um den Menschen vor Ort möglichst schnell zu helfen“, sagte ein Telekom-Sprecher. Telefónica äußerte sich ähnlich. Priorität hat der Wiederaufbau der eigenen Anlagen - die Techniker der drei Netzbetreiber sind seit Tagen in den Katastrophengebieten unterwegs und arbeiten mit großem Einsatz an der Verbesserung ihrer Netze. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Zwischen den Firmen laufen aber auch Gespräche über das Roaming. Teilnehmerkreisen zufolge ist es aber völlig offen, ob solche Gespräche zum Erfolg führen. Von Telefónica hieß es, „die sehr komplexe und zeitlich aufwendige Implementierung“ von Roaming wäre in den Katastrophengebieten „nur gemeinschaftlich durch alle Netzbetreiber zu realisieren“. Das ist Konsens in der Branche: Wenn einer der drei Netzbetreiber sein Netz öffnet, müssten die beiden anderen das auch tun. Denn täte die Konkurrenz es nicht, würde ihm eine Überlastung seines Netzes drohen. Die Antennen seien auf die Bedarfe der jeweiligen Netzbetreiber ausgerichtet, sagt der Telekom-Sprecher. „Wenn nun auf eine Antenne auf einmal das Dreifache an Kunden zugreifen würden, dann würde diese Antenne keine ausreichende Kapazität mehr bieten.“ Dafür seien die Netze nicht ausgelegt. Der Sprecher des Bonner Konzerns lässt Zweifel erkennen, ob so ein kurzfristiges Katastrophengebiet-Roaming überhaupt eine große Verbesserung brächte. Denn wenn ein Ort verwüstet ist und die Stromversorgung dort noch immer nicht funktioniert oder wenn Kabeltrassen über Brücken zerstört sind, dann betreffe das alle Anbieter gleichermaßen, sagte er. Klar ist, dass so ein Katastrophengebiet-Roaming technisch anspruchsvoll wäre und Zeit dauern würde - einfach den Hebel umlegen geht nicht. Durch die Unwetter gingen insgesamt mehrere Hundert Mobilfunkstationen vom Netz, inzwischen sind die meisten aber wieder in Betrieb. Der Wiederaufbau der Stationen macht nach Bekunden der Netzbetreiber große Fortschritte. Auch vor diesem Hintergrund dürfte sich der Vorschlag für ein Katastrophengebiet-Roaming vermutlich bald erledigt haben. Sogar der Vodafone-Sprecher, der sich bei dem Thema am meisten vorgewagt hat und die Öffnung des Vodafone-Netzes explizit in Aussicht gestellt hat, sagt: „Die Reparaturen schreiten bei allen Anbietern schnell voran, sodass es fraglich ist, ob ein dann aktiviertes Roaming noch Mehrwert liefern wird.“ RND/dpa
Katastrophengebiete: Funklöcher - Vodafone ist offen für Roaming
t-online.de

 

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Clemens J. Setz erhält den Georg-Büchner-Preis (1.01/12)

Der Schriftsteller Clemens J. Setz erhält die bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur. Damit wird ein Werk geehrt, das fintenreich Wissen mit Poesie verbindet. Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz erhält nach zahlreichen Auszeichnungen nun auch den Georg-Büchner-Preis. Über die «unbraven, prächtigen Strolche» der Literatur hat Clemens J. Setz da und dort geschrieben. Über Vorbilder wie Philip K. Dick, Arno Schmidt oder Johann Peter Hebel. Auch Georg Büchner könnte zu dieser Reihe gehören, und nicht zuletzt der österreichische Schriftsteller selbst. Setz ist der gänzlich unbrave und prächtige Strolch aus Graz, der es jetzt locker und verdient bis in die höchsten Weihen der Darmstädter Akademie geschafft hat. Büchner-Preis, und das mit gerade einmal 39 Jahren! Kein Wunder bei einem literarischen Wunderkind, das schon 2007 mit dem auf geniale Weise altersklugen Roman «Söhne und Planeten» debütierte. Seither konnte man sehen, wie sich Clemens J. Setz mit einem himmelüberspannenden, bisweilen herrlich überspannten Werk einen Platz eroberte, der ganz seiner ist. Setz schreibt unter den Auspizien grosser Traditionen und von «her majesty the total fucking weirdness», wie sie im 1000-Seiten-Roman «Die Stunde zwischen Frau und Gitarre» vorkommt. Er ist der Autor der Delirien und der Devianzen, aber auch der mathematisch-exakten Exaltiertheit. Blick in die Zwischenwelten In Setz’ Erzählungsband «Der Trost runder Dinge» gibt es einen Herrn namens Bernhard Henri Conradi, der nicht gut schläft. Er muss sich «an seinem eigenen Kinn festhalten, um nicht aus dem Bett zu fallen». Die eigenen Achselhöhlen sind ihm nicht geheuer, weil sie Morsezeichen empfangen können. Am Himmel sieht er das unheilverkündende Sternbild des «Grossen Burschen». Es ist eine Figur, wie vielleicht der Autor selbst eine ist. Opfer einer Sensibilität, die Augen öffnet. Mit Setz schauen wir in Zwischenwelten des Sozialen und dessen, was man gemeinhin Wirklichkeit nennt. Vater-Kind-Geschichten sind in den frühen Romanen «Söhne und Planeten» und «Die Frequenzen» beschrieben. Später sind es Erzählungen eines durch Einbildung perforierten Alltags, wie in «Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes» oder in «Indigo». Allerdings gibt es die Einbildung bei Setz niemals in einem fragwürdigen Sinn. Ganz im Gegenteil. Sie ist das Handwerkszeug des Autors und seiner Figuren. Die Welt ist durch die Einbildung auf emphatische Weise auf den Kopf gestellt. Aus ihr heraus und durch sie hindurch wird nachgedacht, bis ein Wissen entsteht, das, so das Versprechen dieses Werks, wahrer sein könnte als alle Wissenschaft. Setz’ bisher letztes Buch, «Die Bienen und das Unsichtbare», ist eine Art poetologischer Spiegel. Der Autor schreibt darin über Kunstsprachen, die erfunden worden sind, um die Kommunikation der Menschen untereinander zu vereinfachen. In Wahrheit aber schreibt er auch über sein eigenes Verständnis von Sprache. Über das Phänomen, dass Begriffe und Grammatiken gleichermassen ein Schlüssel zur Welt sind, wie sie uns im Kerker des Verstehens einschliessen. Ein produktiver Schluckauf Das Werk von Clemens J. Setz ist gemacht, um diese Grenzen zu überwinden. Es will neue Grammatiken lesbar machen. Die Grammatik des Zufalls spielt in den Erzählungen und Romanen von Setz eine wichtige Rolle. Und die Glitches der digitalen Welt, die wie ein produktiver Schluckauf sind. In mathematischen Prozessen bilden sie so etwas wie eine transzendente Gegenwelt aus verquerer Logik. Die Figuren des Österreichers leben in Zuständen überwacher Rationalität, in Geisterseherei und Wahnsinn. «Als Schriftsteller habe ich Respekt vor der Diskontinuität und Parallelität des Lebens», schreibt Setz in «Die Bienen und das Unsichtbare». Ohne Brüche ist das Ganze nicht zu haben, und ohne den grossen literarischen Synästheten Clemens J. Setz würde man das laute Krachen im Gebälk der Wirklichkeit nicht hören.
Clemens J. Setz erhält den Georg-Büchner-Preis
augsburger-allgemeine.de

 

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Versöhnungsgespräch zwischen Rendi-Wagner und Doskozil (1.01/12)

Die SPÖ-Chefin und Burgenlands Landeshauptmann trafen sich am Dienstag heimlich in Wolfsberg, um ihre monatelangen Streitigkeiten beizulegen. Wolfsberg – Nach einem monatelangen Infight haben sich SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner und der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil heimlich zu einem Versöhnungsgespräch in Kärnten getroffen. Das Treffen fand auf Initiative des Kärntner Parteichefs Peter Kaiser am Dienstag in Wolfsberg statt. Die drei haben vereinbart, dass „das Interesse der Partei“ im Mittelpunkt der Arbeit zu stehen habe, sagte Kaiser im Anschluss. Rendi-Wagner erklärte, Ziel müsse es sein, „mehr an Vertrauen der Bevölkerung“ zu gewinnen: „Diesen Kurs muss man gemeinsam fortsetzen.“ Auf die Frage, ob sich Doskozil an das Vereinbarte halten werde, meinte Kaiser, „wir können miteinander umgehen. Es wurde festgehalten, dass nicht eine Person im Mittelpunkt steht, sondern die Inhalte.“ Doskozil selbst rief unterdessen im Interview mit Heute einen Waffenstillstand aus: „Krieg kann niemals das Ziel sein. Es muss immer eine Gesprächsbasis geben“, sagte er in dem am Mittwoch erscheinenden Sommerinterview, teilte das Blatt am Dienstag mit. Er wolle das persönliche Gespräch mit Pamela Rendi-Wagner suchen, „um einen gemeinsamen Nenner zu finden“. Der burgenländische Landeshauptmann und die SPÖ-Chefin sind sich seit langem nicht grün und bei einigen inhaltlichen Themen wie etwa in Fragen der Zuwanderung uneinig. In den vergangenen Wochen ist der Konflikt einigermaßen öffentlich eskaliert. Zuerst verglich Doskozil die derzeitige SPÖ mit der seinerzeitigen Mitterlehner-ÖVP, Rendi-Wagner konterte mit einem Vergleich zu FPÖ-Chef Herbert Kickl, der gegen seinen Vorgänger Norbert Hofer „gemobbt hat“. Abseits vom Innerparteilichen standen bei Rendi-Wagners zweitägigem Kärnten-Besuch unter anderem Betriebsbesuche und Treffen mit Parteikollegen am Plan. Rendi-Wagner erklärte bei dieser Gelegenheit, die SPÖ wolle vor allem das Thema Pflege in den Vordergrund rücken, hier sei die türkis-grüne Bundesregierung enorm säumig. Kärnten war der Startpunkt einer Bundesländer-Tour, die Rendi-Wagner in den kommenden Wochen absolvieren wird. Als nächstes sollen Besuche in Tirol und der Steiermark auf dem Plan stehen. Und auch ein Burgenland-Tag „wird bald stattfinden“, kündigte sie auf Nachfrage an. (APA) SPÖ und FPÖ versuchten mit einer Sondersitzung des Nationalrats, doch noch eine Verläng... Die Regierung zeigt sich von der Hochwasser-Katastrophe in Österreich betroffen und kün... Die aus dem Finanzministerium an den Ibiza-Untersuchungsausschuss gelieferten Unterlage... SPÖ-Parteimanager Deutsch sieht trotz des desaströsen Parteitags keinen Grund für Perso... Mit den Chefs der ÖBB und der Autobahngesellschaft Asfinag hat sich Umwelt- und Verkehr...
Rendi-Wagner/Doskozil: "Krieg kann niemals das Ziel sein"
diepresse.com

 

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Wahlkreis Deggendorf: Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 (1.01/12)

Für den Wahlkreis Deggendorf finden Sie die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 ab dem 26. September in diesem Artikel. Welche Orte gehören dazu?
Bundestagswahl 2021: Alle News, Prognosen und Umfragen
nzz.ch

 

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Versuchte Messerattacke auf Übergangspräsident Goita in Mali (1.01/12)

Bamako. Im westafrikanischen Mali hat ein Angreifer versucht, Übergangspräsident Assimi Goita mit einem Messer zu attackieren. Der Angriff habe sich am Dienstag in der Großen Moschee der Hauptstadt Bamako ereignet, teilte das Präsidialamt via Twitter mit. Der Mann sei von den Sicherheitskräften überwältigt worden. Über die Identität oder das Motiv des Angreifers wurde zunächst nichts bekannt. In muslimisch geprägten Ländern, etwa in Mali, wird derzeit das Opferfest Eid al-Adha gefeiert. Am ersten Tag des Fests versammeln sich die Gläubigen in den Moscheen, wo ein besonderes Festgebet abgehalten wird. RND/dpa
Mali: Angriff auf Überganspräsidenten vereitelt
nzz.ch

 

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Hertha-Profi Arne Maier: Neuzugang Kevin-Prince Boateng "für jeden Spieler ein Vorbild" (1.01/12)

Arne Maier hat im fernen Japan die Bedeutung von Kevin-Prince Boateng für Hertha BSC hervorgehoben. „Prince Boateng ist für jeden Spieler ein Vorbild. Nicht nur jetzt, weil er auf meiner Position spielt, sondern auch für alle anderen Spieler“, sagte der 22 Jahre alte Maier am Dienstag in einer Medienschalte der deutschen Olympia-Auswahl. Maier, der mit der U21 zuletzt den EM-Titel geholt hat und nun bei den Spielen in Peking zusammen mit Hertha-Teamkollege Jordan Torunarigha nach Gold strebt, sprach von einer großen Ehre, dass Boateng wieder für die Hertha spiele. Der 34 Jahre alte gebürtige Berliner stand unter anderem bei Top-Klubs in Spanien, Italien und England unter Vertrag. Seit dem 1. Juli spielt Boateng wieder beim Berliner Bundesligisten, wo er einst auch seine Karriere begonnen hatte. Schon im Training sei zu sehen gewesen, was er könne, betonte Maier.
Spielervorbild: U21-Europameister Maier über Boateng
t-online.de

 

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Staatstrauertag: Belgien gedenkt Hochwasser-Opfern (1.01/12)

Brüssel (dpa) - Belgien hat im Rahmen eines Staatstrauertags der Opfer der verheerenden Hochwasserkatastrophe gedacht. Um 12.01 Uhr legten Menschen am Dienstag im ganzen Land eine Schweigeminute ein. Im Anschluss hielt König Philippe eine Ansprache und dankte den Rettungskräften und zahlreichen freiwilligen Helfern für ihr Engagement. "Viele verloren alles. Die Arbeit eines ganzen Lebens, in wenigen Stunden dahin", sagte der Monarch mit Blick auf die immensen Schäden in Städten und Dörfern. Der belgische Premierminister Alexander de Croo kommentierte: "In schwierigen Momenten ist diese menschliche Verbundenheit unsere größte Stärke." Auch die EU-Institutionen in Brüssel beteiligten sich an dem Staatstrauertag. So ließ Europaparlamentspräsident David Sassoli die europäische und belgische Flagge vor dem Parlamentsgebäude auf halbmast setzen. EU-Ratspräsident Charles Michel dankte ebenfalls den Rettungskräften und versprach den Leidtragenden der Katastrophe Unterstützung der EU. Nach jüngsten Angaben des Nationalen Krisenzentrums forderte das Unwetter mindestens 31 Todesopfer in Belgien. Etwa 70 Menschen werden weiterhin vermisst.
Staatstrauertag in Belgien zum Gedenken an Opfer der Überschwemmungen
stern.de

 

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Hochwasserkatastrophe: Bund plant Soforthilfen in Höhe von 400 Millionen (1.01/12)

Berlin. Nach der Unwetterkatastrophe will der Bund die Hochwassergebiete mit einer Soforthilfe in Höhe von 400 Millionen Euro unterstützen, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Regierungskreisen erfuhr.200 Millionen soll dabei der Bund übernehmen,200 Millionen die betroffenen Länder. Demnach will das Bundeskabinett die Hilfen am Mittwoch beschließen. Bei den Soforthilfen geht es darum, unmittelbar Schäden zu beseitigen und Notlagen zu überbrücken. Der Bund werde den Ländern Kosten für Bundeswehr und andere Unterstützungsleistungen natürlich nicht in Rechnung stellen, hieß es. Darüber hinaus will der Bund sich wie bei früheren Hochwasserkatastrophen an Aufbauhilfen beteiligen, die dem Wiederaufbau der Infrastruktur dienen. Die Kosten dürften hier erheblich höher ausfallen. Die Kabinettsvorlage enthält den Informationen zufolge zudem die Idee, für die Zukunft einen Bund-Länder-Fonds für Starkwetterereignisse zu schaffen, an dem sich alle Bundesländer beteiligen sollen. Dies müsste allerdings mit den Ländern ausverhandelt werden. Dass durch die Unwetter große Länder wie Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen sind, könnte die Einigungswahrscheinlichkeit steigern. Bei ihrem Besuch im nordrhein-westfälischen Bad Münstereifel haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) am Dienstag ebenfalls baldige und unbürokratische Finanzhilfen für die von den Überschwemmungen stark getroffenen Menschen versprochen. Die Bundesregierung werde alles daran setzen, dass das Geld „schnell zu den Menschen kommt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag. Laschet kündigte an, dass sein Bundesland am Donnerstag nachlegen und den vom Bund geplanten Hilfebeitrag verdoppeln wolle, „um auch unseren Beitrag zu leisten“. Auch in Bayern hatten die heftigen Regenfälle für Schäden in einigen Regionen geführt. Die vom Hochwasser besonders betroffenen Bewohner von acht bayerischen Landkreisen erhalten bis zu 50 Millionen Euro Soforthilfen vom Land. „Die bayerische Staatsregierung lässt niemand im Stich, der durch Hochwasser in eine Notlage gekommen ist“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Der Staat müsse in solchen Situationen für die Menschen eintreten. Zuvor hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk die Hilfen angekündigt. „Wir lassen niemand allein“, schrieb er zu den Hilfen bei Twitter. RND/pet/ar mit Informationen der epd
Bund plant Hunderte Millionen an Soforthilfe
tagesschau.de

 

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"Geldmacherei auf Kosten seiner Verwandtschaft": Was Kritiker und Fans über Prinz Harrys Buch sagen (1.01/12)

Aus Prinz Harrys und Herzogin Meghans ursprünglichem Plan, sich aus dem öffentlichen royalen Leben zurückzuziehen, scheint nichts zu werden. Die beiden sind mehr denn je im Fokus der Berichterstattung. Am Montagabend verkündete der Verlag Penguin Random House, dass Ende kommenden Jahres Prinz Harrys Memoiren erscheinen werden. "Ich schreibe dies nicht als der Prinz, als der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin", teilte der Prinz in einer von dem Verlag veröffentlichten Erklärung mit. Die Nachricht schlug in Großbritannien ein wie eine Bombe. Nicht wenige erwarten brisante Enthüllungen von dem royalen Aussteiger. Bereits seine Mutter, die verstorbene Prinzessin Diana, sorgte mit Interviews und Biografien für Aufsehen. Die News rufen deshalb einige der schärfsten Harry-Kritiker auf den Plan. "Harry ist so versessen auf Rache, dass er beabsichtigt, alles wie ein kitschiger Hollywood-Star zu enthüllen", sagte " Daily Mail "-Kolumnist Dan Wootton. Der konservative Journalist lässt an Harry und Meghan kein gutes Haar, forderte bei Twitter sogar, man solle Harry alle seine Titel wegnehmen. Royal-Experte Phil Dampier erklärte in der Zeitung "Express", wie die königliche Familie auf Harrys neuesten Plan reagieren könnte. "Sie werden verzweifelt sein, dass Harry – zweifelsohne auf Meghans Drängen hin – es einfach nicht sein lassen will. Es ist offensichtlich, dass Harry, als er Anfang des Monats zur Enthüllung von Dianas Statue vorbeikam, keine bedeutenden Fortschritte in seiner Beziehung zu seinem Vater oder Bruder gemacht hat. Wenn er ihre Meinung respektieren würde, würde er dieses Buch nicht machen, weil sie es nicht gutheißen würden", schrieb er. "Ich fürchte, dass viele andere Leute dies als eine weitere Geldmacherei auf Kosten seiner Verwandtschaft sehen werden", schätzte er ein. Auch bei Twitter machten einige Kritiker ihrem Ärger Luft. Oder aber sie kommentierten die Pläne von Prinz Charles' Sohn mit Ironie. "Schön, dass Prinz Harry endlich seine Geschichte erzählen will. Wir haben sie seit mindestens 20 Minuten nicht mehr gehört", twitterte ein Nutzer in Anspielung auf die vielen Interviews, die der Prinz in jüngster Vergangenheit gegeben hat. Doch nicht nur Kritik an Harrys Plänen wurde laut. Einige Fans reagierten mit Verständnis. "Prinz Harry ist dabei, jeden Artikel, jede Geschichte und jede Lüge, die in den letzten 36 Jahren über ihn geschrieben wurde, zu zerquetschen. Ich bin bereit", freute sich ein Fan. "Es ist dein Leben. Also auch an dir, deine Geschichte zu erzählen", applaudierte ein anderer. Prinz Harrys Memoiren polarisieren bereits bevor sie überhaupt fertiggestellt wurden. Wer die Geschichte um den Prinzen und Herzogin Meghan in den vergangenen Jahren mitverfolgt hat, dürfte darüber nicht überrascht sein. Verwendete Quelle: "Daily Mail" / "GB News"
Monarchie: Prinz Harry will 2022 seine Memoiren veröffentlichen
t-online.de

 

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Torschuss unter den Fünf Ringen (1.01/12)

Was bei WM oder EM gründlich danebenging, soll Stefan Kuntz bei dem deutschen Team bei Olympia gelingen: der Turniersieg. Personal- und Corona-Sorgen plagen jedoch dieses Event. Tokio. Deutschlands Fußballer durften bei ihrem Besuch im olympischen Dorf am Dienstag erstmals so richtig Olympia-Luft schnuppern. „Es war faszinierend“, sagte Union-Spieler Max Kruse nach dem Mannschaftstraining. Besonders spannend war es laut Trainer Stefan Kuntz, andere Sportler zu treffen. „Dann kommt ein Athlet, der ist 1,50 Meter klein. Dann kommt einer, der ist 2,10 Meter groß.“ Dann schaue jeder auf die Namen der Akkreditierung – und dann wisse auch wirklich jeder: „Mann, du bist bei Olympia.“ Hatte Kuntz vor Wochen noch gehörige Probleme, eine vollständige Mannschaft („Ich hatte alle Telefonnummern durchgerufen und zu viele Absagen kassiert“) aufzustellen, herrscht beim 58-Jährigen jetzt Zuversicht, bei diesen Spielen auch reüssieren zu können. Aber: er muss mit 15 Feldspielern und drei Torhütern sein Auslangen finden. Erlaubt wäre laut IOC-Regeln ein Kader mit 22 Protagonisten. Nur drei Spieler dürfen dabei sein, die älter als 25 Jahre sind. Dementsprechend sind nicht die A-Teams mi ihren Superstars in Tokio vertreten. Neben Kruse komplettieren Maximilian Arnold (Wolfsburg) und Nadiem Amiri (Leverkusen) das Veteranen-Trio. Deutschland trifft auf Brasilien (Donnerstag,13.30 Uhr, ARD), Elfenbeinküste und Saudiarabien.16 Teams in vier Gruppen sind am Start, sowohl der Gruppenerste als auch der Gruppenzweite qualifiziert sich für das Viertelfinale. Aktuell wohnt die DFB-Auswahl noch in Yokohama. Nach der überstandenen Gruppenphase könnte im Viertelfinale oder im Halbfinale dann die Rückkehr bzw. der Umzug ins olympische Dorf anstehen. „Ich glaube persönlich nicht, dass irgendjemand noch eine Motivationsspritze nötig hat, aber trotzdem war es nochmal dieses gewisse Etwas“, sagte Kruse über den Kurzausflug. Kuntz gilt als Vaterfigur des DFB-Nachwuchses, als Menschenfänger, der zu jedem seiner Schützlinge einen Draht findet. Nach zwei EM-Titeln mit der U21-Nationalmannschaft will er olympisches Gold gewinnen. Allerdings, die Vorbereitungszeit war nach der Saison und der EM eher bescheiden knapp. Ihm blieb eine Woche zeit, die Seinen auf diese Aufgabe einzuschwören und vorzubereiten. Sein Geheimrezept: den richtigen Ton treffen. Eine Mischung zwischen Spaß und Ernst, zwischen strengem Trainer und Kumpel. Auch stimme der Zusammenhalt im Team. Nachdem Hertha-Spieler Jordan Torunarigha im test gegen Honduras rassistisch beleidigt worden sein soll, gingen alle Spieler beim Stand von 1:1 geschlossen vom Platz. Der erste große „Corona-Stresstest“ für die Olympischen Spiele in Tokio könnte noch vor deren offizieller Eröffnung kommen. Am Donnerstag trifft Gastgeber Japan auf Südafrika, dessen Team von Corona-Fällen geplagt ist. Die Südafrikaner könnten Schwierigkeiten haben, genügend Spieler aufzustellen. Der Kader der „Bafana bafana“ war bereits vor der Abreise durch Infektionen sowie Absagen stark dezimiert. Zuletzt wurde dann zudem bekannt, dass zwei Spieler und ein Videoanalyst bei der Ankunft in Tokio positiv getestet wurden.21 Team-Mitglieder hatten engen Kontakt gehabt.
DFB-Auswahl besucht Olympisches Dorf – Max Kruse trifft Beachvolleyballerin Laura Ludwig
sportbuzzer.de

 

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Schwerer Unfall Köln: Auto prallt in Radfahrer – Senior tot (1.01/12)

Bei einem Verkehrsunfall in Köln ist ein Radfahrer verunglückt. Der Mann ist mit einem Auto zusammengestoßen – und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Auf der Ranzeler Straße in Köln -Zündorf hat es am Dienstag einen schweren Unfall gegeben. Dabei soll laut Polizei eine 33-jährige Frau mit ihrem Auto frontal mit einem Radfahrer zusammengestoßen sein. Der noch nicht identifizierte Radfahrer wurde tödlich verletzt. Er soll zwischen 60 und 70 Jahren alt sein, wie ein t-online-Reporter vor Ort erfuhr. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll die Fahrerin des Opels in Richtung Niederkassel unterwegs gewesen sein, als sie den Radfahrer, der von einem Feldweg auf die Straße fuhr, erfasste. Rettungskräfte hatten noch versucht, den Mann am Unfallort zu reanimieren, heißt es. Die Frau war nicht alleine im Auto, als es zum Unfall kam. Auf dem Beifahrersitz war auch ihre Tochter. Beide erlitten einen Schock und wurden von Einsatzkräften betreut. Für die Aufnahme des Verkehrsunfalls sperrte die Polizei die Ranzeler Straße ist in Richtung Ranzel und Zündorf. Die Buslinie 164 wird umgeleitet.
Ihre Tochter (7) sass mit im Auto Opel-Fahrerin erfasst Radler – tot!
bild.de

 

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Haftbefehl gegen Michael Wendler (1.01/12)

Weil der umstrittene Schlagersänger Michael Wendler nicht als Angeklagter in einem Prozess erschienen ist, will ihn ein Amtsgericht nun per Haftbefehl zur Verhandlung bringen lassen. Das Gericht Dinslaken erließ am Dienstag einen sogenannten Sitzungshaftbefehl, der gilt, bis Wendler („Egal“, „Sie liebt den DJ“) seiner Ladung vor Gericht nachkommt. Er sei ordnungsgemäß zu den mehrfach verschobenen Gerichtsterminen geladen worden und fehle nun unentschuldigt, so das Gericht nach Angaben eines Sprechers. Es sei unklar, ob ein solcher Haftbefehl in den USA überhaupt vollstreckt werde, ergänzte er. Beihilfe zum Vereiteln einer Zwangsvollstreckung Die Staatsanwaltschaft wirft dem 49-Jährigen, der inzwischen in den USA lebt, vor, Beihilfe zum Vereiteln einer Zwangsvollstreckung geleistet zu haben. Deswegen war ein Strafbefehl erlassen worden, gegen den Wendler allerdings Einspruch einlegte. Daher kam es nach mehreren verschobenen Terminen nun zum Prozess. Wendler sollen - so der Vorwurf im Strafbefehl - Autorenanteile an mehr als 150 Musiktiteln überschrieben worden sein, um das Vermögen des ursprünglichen Rechteinhabers vor der Vollstreckung zu bewahren. In selber Absicht soll ihm ebenfalls vom ursprünglichen Rechteinhaber die Wortmarke „Michael Wendler“ übertragen worden sein. Der Strafbefehl beläuft sich nach Angaben des Gerichts auf sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Als Bewährungsauflage seien 100 000 Euro an die Staatskasse vorgesehen. Sein Anwalt äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen. Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Am Vorabend des Prozesses hatte Wendlers Anwalt beantragt, seinen Mandaten von der Pflicht zu entbinden, persönlich nach Dinslaken zu kommen. Dem kam das Gericht allerdings nicht nach. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin einen Haftbefehl. Der in den USA lebende Schlagersänger hatte im Oktober 2020 einen Eklat ausgelöst, weil er der Bundesregierung „grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung“ in der Corona-Krise vorwarf. Zudem beschuldigte er Fernsehsender - darunter seinen damaligen Haussender RTL - „gleichgeschaltet“ zu sein. RTL distanzierte sich sofort und nannte Wendler einen Verschwörungstheoretiker. (dpa)
Haftbefehl gegen Michael Wendler
welt.de

 

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Wegen Corona: Lauterbach warnt vor Sammelunterkünften für Flutopfer (1.01/12)

Düsseldorf. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach davor gewarnt, Flutopfer in den Hochwasserregionen in Sammelunterkünften unterzubringen. „Massenunterkünfte sind eine Gefahr für die Menschen, denn dort herrscht ein hohes Corona-Ansteckungsrisiko“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Solche beengten Unterkünfte seien daher unbedingt zu vermeiden, mahnte der Mediziner. Stattdessen sollten Flutopfer in Hotels und Einzelunterkünften untergebracht werden. Nur so ließen sich Massenausbrüche verhindern und die Zahl der vermeidbaren Kontakte eingrenzen. „Es wäre fatal, wenn die ohnehin dramatische Situation in den Hochwasserregionen durch massenhafte Infektionen mit der Delta-Variante zusätzlich erschwert würde.“ Zugleich rief Lauterbach dazu auf, mobile Impfteams in den Katastrophenregionen einzusetzen. RND/dpa
Lauterbach gegen Sammelunterkünfte für Opfer: Mobil Impfen
t-online.de

 

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Elfjährige rettet Jungen aus Fühlinger See vor Ertrinken (1.01/12)

Köln Eine Elfjährige hat in Köln einen vier Jahre alten Jungen vor dem Ertrinken gerettet. Dafür ist die nun von der Polizei belohnt worden. Die Schülerin hatte am Sonntagnachmittag gesehen, wie der Vierjährige unbemerkt von seinem Vater in den See ging und unter der Wasseroberfläche verschwand, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Mädchen rannte ins Wasser und zog den bereits bewusstlosen Jungen ans Ufer. Ihre Mutter alarmierte Feuerwehr und Polizei. „Dank der Kölnerin wird der Vierjährige diesen Tag vermutlich unbeschadet überstehen“, hieß es von der Behörde. Gegen den Vater wird ermittelt und das zuständige Jugendamt wurde informiert. Der zuständige Dienstgruppenleiter besuchte das Mädchen daheim, bedankte sich und überreichte unter anderem einen Polizei-Teddy. „Sichtlich stolz“ habe die Schülerin in Gegenwart ihrer Familie die kleinen Präsente entgegen genommen, so die Polizei.
Köln: Elfjährige rettet Kleinkind am Fühlinger See vor dem Ertrinken
t-online.de

 

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Mehr als eine Herberge: So wohnen die deutschen Olympia-Teilnehmer in Tokio (1.01/12)

5 Chome Harumi, Chuo City. Das ist die Adresse des deutschen Teams im Olympischen Dorf auf der Insel Harumi in der Bucht von Tokio. Im Haus 20 – gemeinsam mit Belgien, Österreich und Luxemburg – ist "Team D" in 100 Vierer-, Fünfer- und Sechser-Appartements untergebracht. Doch es ist mehr als nur eine Herberge für die Wettkämpfe. Denn bei den Sommerspielen in Tokio ist alles anders. Ein Bummel durch die Stadt, der Besuch anderer Wettkämpfe, Kontakt zu anderen Sportlern – das alles ist verboten. Ein Deutsches Haus, das Partyrefugium für Sportler, Sponsoren und Funktionäre außerhalb des Dorfes, wird es auch nicht geben. Deshalb legt sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für sein Wohnhaus besonders ins Zeug. Es soll eine echte Wohlfühloase für die Athleten werden. "Das Quartier wird schöner", verrät Christoph Bilke, der mit Jakob Krones beim DOSB für den Bereich Games-Services zuständig ist. Athleten-Appartements hübsch machen, dafür blieb bei vergangenen Spielen nie Zeit. "Jetzt kommt da ein ganzer Trupp rein", sagt Bilke. Sticker, Poster, Fußmatten, Fahnen – alles wird nach Plan verteilt, inklusive Team-D-Überraschung auf dem Bett. Eine echte Besonderheit sind diesmal die Schlafgelegenheiten für die Sportler. Die Rahmen der 530 Betten sind aus "verstärkter Pappe in Wabenstruktur, halten bis zu 200 Kilogramm aus. Die können für Basketballer verlängert werden", erklärt Bilke. Geschlafen werde aber auf normalen Matratzen. Für ausreichend Beschäftigung ist auch gesorgt. Im Keller ist ein Kraftraum eingerichtet. Ein Appartement wurde zudem als Sportlounge umgewidmet und mit drei Laufbändern, Ruderergometer und Judomatten bestückt. Auch neu: Eine Art Minisupermarkt im Erdgeschoss als "Grab-and-Go"-Station. "Damit die Sportler und Betreuer nicht so oft in die Mensa müssen", erklärt Krones. Geht es außer Haus, warten 20 Mountainbikes und ein Fuhrpark mit 26 Autos. Der Inhouse-Hit wird aber der "Tokyo Tree" sein, eine Art interaktiver Metallbaum im Eingangsbereich. "Beleuchtet und sauschwer. Als ich das erste Mal davon hörte, habe ich gelacht. Aber der ist ziemlich cool", sagt Bilke. Denn der Baum hat an den Astenden Post-it-Drucker, die Instagram-Grüße ausspucken. "Das wird unter dem Hashtag Tokyotree der Renner", ist sich Bilke sicher. Für noch mehr Service sorgt zudem eine neue interne Team-D-App. Datenschutzkonformer Chat, Klamottentausch, ein Problemmelder, wenn die Toilette verstopft ist, ein schwarzes Brett, Öffnungszeiten, allgemeine Infos, Ansprechpartner, wen ruf ich bei einem medizinischen Notfall an, wie verhalte ich mich bei Erdbeben bis hin zu Buchungen für den Kraftraum – alles ist über die App zu finden. Für viele Athleten wird das Haus Nummer 20 aber nur ein kurzes Intermezzo sein. Denn spätestens 48 Stunden nach ihrem Wettkampf müssen sie aus dem Olympischen Dorf raus sein. Alles ist diesmal eben anders.
Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen
nzz.ch

 

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Neue Autobahn-App des Bundes gestartet (0.14/12)

Die neue Autobahngesellschaft des Bundes hatte einen schwierigen Start. Nun sollen Autofahrer von der Reform profitieren. Ziel sind verlässliche Informationen zu den deutschen Autobahnen. Mit Zuckerguss ins Wochenende Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.
Fachkräftemangel in der Altenpflege nicht behoben
augsburger-allgemeine.de
Easyjet will Flugangebot im Sommer ausweiten
augsburger-allgemeine.de
BGH: Schadenersatz von VW auch nach Autoverkauf
augsburger-allgemeine.de

 

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Der Coronavirus-Blog (0.04/12)

Die Ausreisetestpflicht aus Tirol im Zuge der Corona-Pandemie war gesetzeskonform und verhältnismäßig, entschied der Verfassungsgerichtshof. Indes unternimmt die Gesundheitsbehörde einen Aufruf nach einem Fall in einem Friseursalon in Innsbruck. Alle Details im Live-Blog. 🔴 >> ZUM LIVE-BLOG Das Land Tirol baut sein Angebot aus, um möglichst viele Menschen zur Impfung zu bewege... Der Auftragsbestand ist laut Industriellenvereinigung „hochfavorabel“ und soll auch noc... Der ehemalige Regierungsberater Dominic Cummings legt mit neuen Vorwürfen gegen Premier... Tirols Gesundheitslandesrätin Leja legt sich nicht fest, ob Corona-Tests kostenpflichti... Allein in Innsbruck sind 18 der aktuell 30 Corona-Fälle jünger als 30 Jahre. Der Antei...
Der Coronavirus-Blog
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Nun auch Zweitimpfungen in Tirol ohne Termin möglich
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Corona-Ticker: Reisende machen ein Viertel der Neuinfektionen in HH aus (0.04/12)

Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute - am Dienstag,20. Juli 2021 - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Zwar ist die Landespolitik offiziell noch im Urlaub - das Kabinett trifft sich aber zur Stunde im Rittersaal in Schwerin. Schulstart in zwei Wochen ist das Thema, um das es heute geht. NDR.de überträgt wie gewöhnlich live. Reiserückkehrer machen derzeit in Hamburg rund ein Viertel der Neuinfektionen aus. So sei in der vergangenen Woche in 69 Fällen ein Infektionsort im Ausland angegeben worden, teilte die Gesundheitsbehörde heute mit. Davon seien allein 34 Infektionen auf einen Aufenthalt in Spanien zurückzuführen. Als weitere Länder seien die Türkei, Russland, Kirgistan, Niederlande, Portugal und Frankreich genannt worden. Dabei gehe es nur um die unmittelbaren Infektionen im Urlaubsland, sagte ein Behördensprecher. Die Zahl der mittelbar durch Reiserückkehrer in Hamburg Infizierten dürfte entsprechend höher liegen. Die im Zusammenhang mit Auslandsreisen festgestellten Corona-Fälle nehmen den Angaben zufolge seit Beginn der Reisezeit deutlich zu: Waren es Anfang Juni noch 4 pro Woche, stieg die Zahl binnen drei Wochen auf 20. In der zweiten Juliwoche waren es bereits 37 Fälle. In Niedersachsen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz als Indikator für Corona-Maßnahmen vorerst bestehen. Im Laufe des August könnten sich die Bewertungen laut Regierungssprecherin Pörksen eventuell verändern. Ab Montag sollen mehrere Corona-Regeln entschärft werden: Dann dürfen sich wieder mehr Menschen privat treffen. Bei Veranstaltungen fällt die Teilnehmerbegrenzung von 1.250 weg. Und im Sport und in der Gastronomie fällt im Innenbereich die Testpflicht weg. Gastronomen und Veranstalter freut das. Die Corona-Inzidenz in Hamburg ist weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfizierten je 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit 16,9 an. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 15,4 gelegen, eine Woche zuvor bei 11,1.63 neu bestätigte Infektionen kamen binnen 24 Stunden hinzu. Das sind 16 mehr als am Montag und 28 mehr als vor einer Woche. Die Hamburger Sozialbehörde hat seit Beginn der Corona-Pandemie Prostituierte in einem Hostel untergebracht. Bisher haben mehr als 300 Frauen das Angebot angenommen. Nun überlegt man bei der Behörde, ob das Projekt verlängert werden soll. Rund 52 Prozent der Mütter mit Kindern unter 14 Jahren haben laut einer Studie ihre Arbeitszeit zu Beginn der Pandemie im April 2020 zumindest teilweise auf die Abendstunden oder das Wochenende verlagert. Das geht aus Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Gründe seien vor allem gewesen, Kinder bei Schul- und Kitaschließungen oder während des Distanzunterrichts zu betreuen, erklärte die Forscherin Corinna Frodermann. Bei Vätern habe dies auf rund 31 Prozent zugetroffen. Der Anteil bei Müttern sank demnach bis Oktober 2020 auf rund 26 Prozent, lag im Schnitt aber immer noch deutlich höher als bei Vätern mit rund 18 Prozent. Insgesamt hätten 33 Prozent der Beschäftigten, die im April 2020 Kinder unter 14 Jahre zu betreuen hatten, ihre Arbeitszeiten zumindest teilweise verlagert, hieß es. Bei denjenigen ohne Kinder seien es 16 Prozent gewesen. Die Daten beruhen auf einer Befragung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern privatwirtschaftlicher Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten. In April vergangenen Jahres haben 1.212, im Juni 909 und im Oktober 682 Personen teilgenommen. Mit Blick auf das neue Risikogebiet Niederlande hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Bund aufgefordert, Voraussetzungen für Kontrollen des Autoreiseverkehrs zu schaffen. "Wir sind der Auffassung, dass Tests, so wie wir sie aus unserem normalen Alltag kennen, bei jeder Einreise verlangt werden sollten. Und dass an der Grenze zumindest Stichproben vorgesehen werden", sagte der SPD-Politiker dem Bremer "Weser-Kurier" (Dienstag). Die Bundesregierung müsse dafür schnell die angekündigte Änderung der Einreiseverordnung umsetzen. Die Grafschaft Bentheim habe bei den Inzidenzen gerade einen deutlichen Sprung nach oben gemacht und sei dadurch in Niedersachsen Spitzenreiter geworden. "Wenn man auf die geografische Lage schaut, liegt der Schluss nahe, dass die Nachbarschaft zu den Niederlanden dabei eine größere Rolle spielt." In Niedersachsen sind weitere 125 labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle gemeldet worden. Landesweit gab es nach Angaben des Robert Koch-Instituts einen weiteren Todesfall. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt steigt seit zweieinhalb Wochen kontinuierlich an. Sie liegt nun bei 11,3 Fällen je 100.000 Einwohner (Vortag: 10,3 Fälle) - und damit über dem Bundesdurchschnitt von 10,9. In Rostock können sich die Menschen in den nächsten Tagen beim Einkaufen impfen lassen. Dafür werden sich heute und am kommenden Freitag Impfteams im Südstadt-Center und am Donnerstag im Warnowpark im Stadtteil Lütten Klein einrichten. Anmeldungen sind nicht nötig. In den regulären Impfzentren bleiben immer wieder Termine frei. In der vergangenen Woche zum Beispiel stellte die Stadt 3.000 Termine ohne Anmeldung zur Verfügung, davon wurden aber nur gut 400 genutzt. Angesichts erneut steigender Infektionszahlen warnt Weltärztebund-Präsident Frank Ulrich Montgomery vor zu schnellen Lockerungen. "Schon die kleineren Öffnungsschritte der vergangenen Wochen haben die Inzidenzwerte anwachsen lassen", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallen zu lassen und 'alles zu öffnen' wäre brandgefährlich", erklärte der Mediziner. "Wer das tut, riskiert den Einstieg in die vierte Welle." In einem mobilen Zentrum in Hann. Münden bieten der Moscheeverein und der Landkreis Göttingen am Dienstag Impfungen gegen das Coronavirus an. Gäste des Festgebets zum islamischen Opferfest, aber auch alle weiteren Impfwilligen unabhängig von Glauben und Konfession seien angesprochen, wie es in einer Ankündigung des Landkreises heißt. Eine Terminvereinbarung ist demnach nicht nötig. Der Landkreis stellt demnach mindestens 200 Impfdosen zur Verfügung. Der Moscheeverein ermöglicht die Aktion in seinen Räumlichkeiten und informiert seine Mitglieder. Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Corona-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten Organschäden festgestellt. "Wir hatten bislang rund 250 Patienten.20 Prozent von ihnen haben Organschäden", sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm. Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter belastbar als vor der Erkrankung, sagte Buckert. Bei ihnen konnten die Mediziner aber keine Organschäden feststellen. Die meisten Menschen, die in die Sprechstunde kommen, sind demnach zwischen 40 und 50 Jahre alt. "Und eigentlich verhältnismäßig gesund, also ohne chronische Vorerkrankungen", so der Oberarzt. Die Ulmer Spezialisten für innere Medizin beobachten bei den Organschäden vor allem Herzmuskelentzündungen und die Folgen davon. Dazu gehörten etwa Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen, so Buckert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt sie nun bei 10,9 - am Vortag betrug der Wert 10,3 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1.183 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 646 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 34 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 26 Tote gewesen. Depressionen, Essstörungen, Lernschwierigkeiten: Die Pandemie hat zu großen psychischen und sozialen Problemen bei Kindern und Jugendlichen geführt, sagt Schulpsychologin Regina Knape. Sie sprach von einem Schüler Burn-Out. Der Beratungsbedarf an den von ihr betreuten Schulen sei drei Mal höher als vor der Pandemie. Auch Internetsucht sei aufgrund des digitalen Unterrichts ein großes Problem. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist auf 9,4 gestiegen. Am Vortag lag der Wert noch bei 8,8. Landesweit gibt es 35 Neuinfektionen, wie die Landesmeldestelle mitteilte. Vor einer Woche waren 9 neue Ansteckungen gemeldet worden, damals lag die Inzidenz bei 4,0. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1.628. Seit Freitag ist damit kein weiterer Todesfall hinzugekommen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt die Stadt Neumünster mit 21,2 weiterhin an der Spitze. Dahinter folgen Lübeck (13,4) und der Kreis Stormarn (13,1). Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin der Kreis Steinburg mit 2,3. Der NDR Info Podcast Coronavirus-Update macht im Juli und August Sommerpause. In acht kompakten Sonderfolgen zieht Wissenschaftsredakteurin Beke Schulmann mit der Virologin Sandra Ciesek daher Zwischenbilanz: Was wissen wir über Sars-CoV-2 - und was nicht? Heute geht es um Varianten, ihre Entstehung und die Frage, welche wir im Auge behalten müssen. Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auch in diesen unruhigen Zeiten auf dem Laufenden. Wir bündeln die wichtigsten Ereignisse des Tages, erklären neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Der NDR Newsletter wird jeden Nachmittag von montags bis freitags verschickt. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: NDR.de wünscht einen schönen guten Morgen! Wir halten Sie auch am heutigen Dienstag,20. Juli, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.
Corona-Ticker: Impfaktionen für Schüler ab 16 an MV-Schulen geplant
ndr.de

 

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Debatte um Katastrophenschutz nimmt an Fahrt auf (0.02/12)

Noch während der Aufräumarbeiten in den Hochwassergebieten beginnt die politische Aufarbeitung. Sind konkrete Warnungen vor der Katastrophe ignoriert worden? Einige halten die Debatte für verfrüht.
Katastrophenschutz auf dem politischen Prüfstand
augsburger-allgemeine.de

 

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Günther verabschiedet Hilfskonvoi Richtung Hochwassergebiete (0.02/12)

Mit rund 200 Fahrzeugen startet der Konvoi von Neumünster aus ins Überschwemmungsgebiet. Bereits morgen früh um 7 Uhr beginnt der Einsatz vor Ort in Rheinland-Pfalz für die meist ehrenamtlichen Helfer von Johannitern, DRK, ASB, Maltesern und der DLRG. Ebenso dabei Helfer des THW sowie der freiwilligen und der Berufsfeuerwehren. Sie werden die dortigen Einsatzkräfte unterstützen. Da aufgrund der Lage vor Ort auf keinerlei Infrastruktur zurückgegriffen werden kann, liegen laut Landesregierung besonders im Bereich der Logistik, Verpflegung, Hygiene und Unterbringung große Herausforderungen. Ministerpräsident Daniel Günther sprach von dem größten Einsatz der Hilfskräfte außerhalb Schleswig-Holsteins in den vergangenen Jahrzehnten. Der Einsatz der rund 600 Katastrophenschutzkräfte soll bis zu 72 Stunden dauern. Die Einheiten haben aber die Möglichkeit, bei Bedarf bis zu fünf Tage zu bleiben. Für Holger Bauer vom Landesfeuerwehrverband und seine Kollegen ist dieser Einsatz keine Alltäglichkeit: "Das ist ein sehr besonderer Einsatz. Vergleichbar, aber lange nicht in der Größenordnung, war der letzte Einsatz bei Hochwasser an der Elbe oder seinerzeit an der Oder. Danach hat es so etwas so nicht mehr gegeben." Die Herausforderung sei deshalb hoch, sagte er weiter. Doch die Bilder der vergangenen Tage hätten die Einsatzkräfte nicht kalt gelassen, sodass sie jetzt unbedingt helfen wollen, so Bauer.
Hochwassergebiete: Großer Hilfskonvoi aus SH startet am Nachmittag
ndr.de

 

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40.000 Menschen im Ahrtal von Hochwasser-Folgen betroffen (0.02/12)

Von den Folgen des verheerenden Hochwassers im stark betroffenen Kreis Ahrweiler sind rund 40.000 Menschen betroffen. Es sei eine "ungeheure große Zahl von Menschen" auf einer "ungeheuren Fläche", sagte der Leiter des Krisenstabes des Landes und Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, am Dienstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. "So etwas haben wir noch nie erlebt. Das ist eine große Herausforderung." Die Lage sei immer noch sehr angespannt: "Weil so viel Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung zerstört ist", sagte Linnertz - und fügte hinzu: "Grundlegende Dinge wie Strom, Wasser, Abwasser." Zurzeit konzentriere sich das Land Rheinland-Pfalz, das am Wochenende die Leitung für den Katastropheneinsatz im Kreis Ahrweiler übernommen hat, auf die Versorgung der Menschen und Hilfeleistungen. Wichtiges Thema sei auch die "Entsorgungsproblematik", sagte er. "Da sind ungeheure Mengen an Schutt und Sperrmüll, die anfallen und die sich jetzt in den Dörfern türmen. Das muss raustransportiert werden." Insgesamt sei die Dauer des Einsatzes nicht abschätzbar. Die Schadenslage sei "sehr weitreichend". Im Ahrtal seien derzeit rund 2500 Kräfte im Hilfseinsatz, darunter 800 Soldaten der Bundeswehr,200 Helfer des Technischen Hilfswerks und rund 800 Feuerwehrleute. Für die psychosoziale Notbetreuung seien um die 300 Menschen im Einsatz, sagte Linnertz. Die ADD in Trier ist die für den Katastrophenschutz zuständige Landesbehörde. Die Polizei zählte zuletzt im Landkreis Ahrweiler 117 Tote,749 Verletzte sowie 170 Vermisste.
Flutkatastrophe| Noch 170 Vermisste allein im Landkreis Ahrweiler
t-online.de

 

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Inzwischen mehr als 200 Urlauber auf Mallorca in Zwangsquarantäne (0.02/12)

Der Mallorca-Urlaub endet für immer mehr Urlauber mit einem Albtraum: Und zwar mit einem Zwangsaufenthalt in einem Quarantänehotel in Palma, in dem sie ihre Zimmer nicht verlassen dürfen. Das kann geschehen, wenn der obligatorische Covid-Test vor dem Rückflug in die Heimat positiv ausfällt. Inzwischen befinden sich im Corona-Hotel in Palma mehr als 200 Menschen - die meisten sind Urlauber. Weil sich immer mehr Touristen auf der Ferieninsel anstecken, wollen die Behörden nun sogar ein zweites Quarantänehotel anmieten. „Wie in einem Gefängnis“ „Das Hotel hat eine erstklassige Lage an der Strandpromenade in Palma mit einem Panoramablick auf den Yachthafen, die Bucht von Palma und die wunderschöne Kathedrale“, wirbt die Vier-Sterne-Anlage auf ihrer Webseite. Nur: Eine Zimmerbuchung ist derzeit nicht möglich, denn das „Palma Bellver“ ist von der Inselregierung als Quarantänehotel angemietet worden. Und wer hier landet, fühlt sich oftmals, so berichten es Betroffene, „wie in einem Gefängnis“, denn die Bewohner sind in ihren Räumen eingesperrt. Seit 1. Juli werden hier Mallorca-Reisende eingewiesen, die sich während ihrer Ferien mit Corona anstecken und keine oder nur leichte Krankheitssymptome haben. Unter Umständen werden dort auch enge Kontaktpersonen untergebracht, wenigstens so lange unklar ist, ob sie ebenfalls Virusträger sind. Mindestens 210 Besucher im Quarantänehotel Die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt in der Quarantäneherberge, die von den Behörden beschönigend als „Brückenhotel“ bezeichnet wird, werden von der Inselregierung getragen. Nach neusten Angaben befanden sich in den vergangenen Tagen mindestens 210 „Gäste“ in Mallorcas Quarantänehotel „Bellver“. Wobei keine Einzelheiten über die Herkunft der Zimmerbewohner mitgeteilt wurden. Da die meisten ausländischen Mallorca-Urlauber derzeit aus Deutschland stammen, ist davon auszugehen, dass auch unter den Quarantänepatienten nicht wenige Deutsche sind. Laut der jüngsten verfügbaren Urlauberstatistik waren von Januar bis Ende Mai 660.000 in- und ausländische Touristen auf der Insel gezählt worden, davon stammten 343.000, also mehr als die Hälfte, aus Deutschland. Nicht besser sah die Lage auf der kleineren Nachbarinsel Ibiza aus, wo sich im Quarantänehotel „La Noria“ nach offiziellen Angaben mindestens 87 Menschen befanden - ebenfalls überwiegend Urlauber. Zahl der Neuansteckungen steigt Auch auf Ibiza, wo die Deutschen in 2021 gleichfalls die stärkste ausländische Touristengruppe sind, soll nun wegen der steigenden Zahl der Quarantänefälle ein weiteres Hotel für infizierte Urlauber bereitgestellt werden. Am Dienstag meldeten die Inselbehörden für Mallorca, wo die Delta-Variante bereits vorherrschend ist, eine Sieben-Tage-Inzidenz von 349 Fällen pro 100.000 Einwohner. Der mittlere Wert für alle Baleareninseln, zu denen auch Ibiza, Menorca und Formentera gehören, betrug sogar 371. Damit ist Mallorca inzwischen eines der europäischen Feriengebiete mit der höchsten Ansteckungsrate. Deutschland hat die Balearen wie ganz Spanien seit dem 11. Juli als Risikogebiet eingestuft. Angesichts der weiter stark steigenden Infektionszahlen wächst die Sorge, dass Berlin die Balearen bald zum Hochinzidenzgebiet erklären könnte, was Quarantänepflichten für nicht geimpfte Reiserückkehrer nach sich ziehen könnte. Ähnliche Befürchtungen gibt es in der spanischen Ferienhochburg Katalonien mit Barcelona und der Costa Brava, wo die wöchentliche Fallinzidenz inzwischen auf 600 Fälle pro 100.000 Einwohner stieg. In Katalonien wie auf Mallorca mussten einige Krankenhäuser bereits wieder auf einen Notbetrieb umstellen, weil die Zahl der eingelieferten Covid-Patienten wächst. Spanienweit beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 408 und damit viel höher als im Nachbarland Portugal, wo dieser Wert bei 221 liegt. Nur Zypern, Großbritannien und die Niederlande stehen in Europa noch schlechter da als das spanische Königreich. Das sind keine beruhigenden Aussichten für Spanien, das eines der beliebtesten Ferienländer Europas ist.
Auf Mallorca müssen Infizierte ins Quarantänehotel
tagesspiegel.de

 

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Favoritinnen kristallisieren sich heraus (0.02/12)

Mit Robert Pattinson (35) steht ein neuer Batman vor der Tür. Doch wer wird das neue Batgirl? Barbara Gordon, die Tochter von Batman-Weggefährte Commissioner Gordon, soll nun auch ihren eigenen Film bekommen, der wahrscheinlich 2023 beim Streamingdienst HBO Max starten soll. Batgirl ist als Teil des DC Extended Universe eine der spektakulärsten Rollen, die es derzeit für junge Schauspielerinnen zu ergattern gibt. Wie der gewöhnlich gut unterrichtete US-Branchendienst "Deadline" berichtet, haben jetzt Testaufnahmen begonnen. Laut "Deadline" sollen unter anderem Isabela Merced (20, "Sicario 2") und Zoey Deutch (26, "Zombieland 2") testweise die Augenmaske des Batgirls angezogen haben. Zwei Namen, die "Deadline" auch nennt, sollen laut "The Wrap " die aussichtsreichsten Kandidatinnen sein.: Haley Lu Richardson (26) und Leslie Grace (26). Richardson trat unter anderem als Nebendarstellerin in dem Coming-of-Age-Film "The Edge of Seventeen" und als Entführungsopfer im Horrorthriller "Split" auf. Leslie Grace ist vor allem als Sängerin und Songwriterin bekannt. Im Kino ist sie ab dem 22. Juli 2021 in der Musical-Verfilmung "In the Heights" zu sehen. Batgirl tauchte erstmals 1961 in den Batman-Comics auf. Zunächst steckte noch Betty Kane, die Nichte von Batwoman unter dem Cape.1967 kam aber mit Barbara Gordon, der Tochter von Polizist Gordon, die zweite und bis heute bekanntere Inkarnation von Batgirl in den Comics heraus. Im neuen Film soll Barbara Gordon auch die wahre Identität des Batgirls sein. In den 60er-Jahren spielte Yvonne Craig (1937-2015) in der TV-Serie das Fledermausmädchen,1997 im Film "Batman & Robin" war Alicia Silverstone (44) Batgirl.
Diese Schurken sind dabei
stern.de

 

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Der Weg zu Enteignungen ist mindestens so lang, wie die Mieten in Berlin hoch sind (0.02/12)

Gut zwei Monate vor der Abgeordnetenhauswahl hat Rot-Rot-Grün sich entschieden, in Sachen „ Deutsche Wohnen & Co. enteignen “ unentschieden zu bleiben und den Berliner:innen keine Abstimmungsempfehlung zu erteilen. Dass sich die Regierungsparteien in ihrer „Argumentation“ zum Volksbegehren nicht auf eine Linie einigen konnten, war abzusehen: Die Linke unterstützt die Pläne der Enteignungsinitiative aktiv, die SPD ist dagegen, die Grünen finden das Ganze nur unter gewissen Umständen gut. Die Differenten werden auch in der vom Senat verfassten amtlichen Mitteilung deutlich: Die Überführung von „mehr als 226.000 Wohnungen aus Privateigentum in öffentliches Eigentum“ sei nur durch ein „politisch und juristisch umstrittenes Vergesellschaftungsgesetz“ zu erreichen, hätte „weitreichende Bedeutung“ und „wäre juristisches Neuland“, heißt es da. Und weiter: „In den Details bedarf es ausführlicher Debatten und umfangreicher Recherchen.“ Anders gesagt: Es ist völlig unklar, ob und wie das Volksbegehren umgesetzt werden kann. Zumindest darauf konnte man sich einigen: Berlin sollte wissen, dass der Senat es auch nicht weiß. Die Regierung macht mit ihrem Schreiben deutlich: Selbst im Erfolgsfalle ist der Weg zur Enteignung mindestens noch so lang wie die Mieten in Berlin hoch sind. Einerseits sind da die rechtlichen Bedenken – der Mietendeckel lässt grüßen! Andererseits hat das Volksbegehren keinen konkreten Gesetzentwurf zum Gegenstand und ist entsprechend juristisch nicht bindend – an dieser Stelle winkt Tegel! Der Erlass eines Vergesellschaftungsgesetzes obläge dem Abgeordnetenhaus. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort nach der Wahl mehr Befürworter als Gegner finden ist eher gering. Und trotzdem: Die Abstimmung lohnt! Wann, wenn nicht jetzt? Der Wohnungsmarkt ist angespannt wie nie. Dass 350.000 Berliner:innen das Volksbegehren möglich gemacht haben, ist bereits eine Ansage. Im Erfolgsfall würde der Druck umso größer. Auf die Politik, aber ebenso auf die renditeorientierten Immobilienbesitzer:innen, die das Schreckgespenst „Enteignung“ wohl am meisten fürchten. Jede Stimme für das Volksbegehren ist ein Signal an sie: Wohnen darf nicht zu einem Luxusgut verkommen, Berlin nicht ausverkauft werden.
Der Weg zu Enteignungen ist mindestens so lange, wie die Mieten in Berlin hoch sind
tagesspiegel.de

 

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Heike Henkel über Olympia: "Wird immer Beigeschmack haben" (0.02/12)

Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel befürchtet eine Abwertung der Sommerspiele in Tokio angesichts der widrigen Umstände. "Es wird immer diesen Beigeschmack haben: Waren das jetzt richtige Olympische Spiele?", sagte die 57 Jahre alte Leverkusenerin am Dienstag bei einer Pressekonferenz des Verbandes der Osteopathen Deutschland, dessen neue Botschafterin Henkel ist. Die Leichtathletin war 1991 in Tokio Weltmeisterin und ist mit dem früheren Spitzen-Zehnkämpfer Paul Meier verheiratet. Bei ihr und ihrem Mann seien bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften meist jene Momente in Erinnerung geblieben, die man zwischen den Wettkämpfen hatte - vor allem die Begegnungen mit anderen Sportlern. "Man wird ja komplett isoliert. Das ist kein schönes Gefühl. Für mich wäre das komisch", sagte Henkel über die Restriktionen in Japan in der Corona-Pandemie. Grundsätzlich stellt sich Deutschlands "Sportlerin des Jahres" von 1992 die Situation für die Athleten auch angesichts von leeren Stadien als "sehr schwierig" vor: "Die ganz fokussierten Sportler werden das vielleicht hinkriegen." Sie sei unsicher, ob die Olympia-Teilnehmer damit umgehen werden können.
Hochsprung-Olympiasiegerin - Henkel über Tokio-Spiele: "Wird immer Beigeschmack haben"
t-online.de

 

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Bundestagswahl: Darum haben es Rentner bei der Wahl besonders leicht (0.02/12)

Wer viel verdient und Vermögen hat, fährt mit den Wahlprogrammen von CDU und FDP am besten. Weniger Reiche werden von Linkspartei, SPD und Grünen bevorzugt. Der legendäre Gründungschefredakteur des "Focus" beauftragte seine Wirtschaftsredakteure vor Bundestagswahlen regelmäßig mit einer Titelgeschichte, Überschrift: "Wen würde Ihr Geldbeutel wählen?" Bei dem Münchner Magazin kam in aller Regel eine Empfehlung für die FDP dabei herum – Helmut Markwort ist FDP-Mitglied und sitzt heute für die Partei im bayerischen Landtag. Doch in der Sache hat er recht. Vor einer Wahlentscheidung ist es wichtig zu wissen, wie die Parteien nach der Wahl mit dem Geld ihrer Wähler umgehen wollen. Aus der Perspektive des Privatvermögens sind verschiedene Dinge zu bedenken: das Alter des Wählers, die wichtigste Einkommensquelle des Haushaltes, die Größe des Hausstandes. Außerdem muss sorgfältig überlegt werden, in welcher Koalition sich die gewählte Partei wahrscheinlich wiederfinden wird, wenn sie an der Regierung beteiligt wird. Für die "Süddeutsche Zeitung" hat zuletzt das Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW ausgerechnet, wer in welcher Regierungskonstellation profitieren, oder besonders belastet würde. Erstens: Alter. Für die meisten Senioren sind Rente und/oder Pension die wichtigsten Einkommensquellen. Für ihre materielle Lage in den kommenden Jahren ist es also wichtig zu wissen, wie es die Parteien mit den Alten halten werden. Schließlich steht eine große Rentenreform ganz oben im Pflichtenheft der künftigen Regierung. Keine Partei droht mit Rentenkürzungen. Das ist die gute Nachricht für Rentner. Außerdem hat der CDU -Parteivorsitzende Armin Laschet vor, im Fall einer Regierung unter seiner Führung einen großen Konsens zu suchen, damit die Reform dann auch die nächste Wahl überlebt. Im Prinzip könnten Rentnerinnen also die Partei wählen, die ihnen auch sonst am besten gefällt. Dennoch gibt es Unterschiede, die sich vor allem auf die heute noch Erwerbstätigen beziehen: Die Linkspartei (die aber nur magere Aussichten hat, mitregieren zu dürfen) will das Renteneintrittsalter senken und das Rentenniveau erhöhen. CDU/CSU wollen einen späteren Renteneintritt, FDP und AfD eine flexible Altersgrenze. In einer künftigen Regierung sollen in jedem Fall Selbstständige und Freiberufler, eventuell auch (so will es die SPD) Beamte in die Rentenkasse einzahlen müssen. Alle Parteien planen außerdem eine verpflichtende private Altersvorsorge. Zweitens: Einkommen und Vermögen. Hier sieht das ZEW einen klaren "Lagerwahlkampf" heraufziehen. Wer viel verdient und ein hohes Vermögen hat, fährt mit den Unionsparteien und der FDP am besten. Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen von über 150.000 Euro sollen mit knapp fünf (CDU) oder sogar fast zehn Prozent (FDP) entlastet werden. Alle Parteien im linken politischen Spektrum würden dagegen diese Haushaltseinkommen stärker belasten, am deutlichsten würde die Linke zulangen: Die Besserverdienenden würden mit fast einem Drittel weniger leben müssen. Mit der Wiedereinführung der Vermögenssteuer würde zudem die Substanz besteuert: Auch wenn das Vermögen einmal nicht zum Einkommen beiträgt – zum Beispiel bei einem Börsencrash – sollen die Reichen Steuern dafür zahlen müssen. Wer dagegen unter 20.000 Euro im Jahr nach Hause bringt, wird bei den Grünen und der Linkspartei einen bemerkbaren Zuwachs an Einkommen haben. Die SPD bewegt sich im Mittelfeld. Drittens: Hausstand. Alleinerziehende mit einem Kind und Familien mit zwei oder mehr Kindern können wählen, wen sie wollen. Sie werden in jeder möglichen Regierungskonstellation steuerlich entlastet und fahren damit besser als bisher. Singles ohne Kind sollten die FDP in Betracht ziehen. Hier werden alle Einkommensklassen nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft am deutlichsten entlastet – je höher das Einkommen allerdings ist, desto stärker. Natürlich entscheidet am Ende nicht das Portemonnaie, sondern der Verstand. Regierungskoalitionen kommen zu Entscheidungen, die niemand erwartet hat. Es gilt: Keines der Programme der Parteien wird vollständig umgesetzt. Und doch werden die Unterschiede zwischen den politischen Lagern diesmal so deutlich wie lange nicht. Die allerdings werden aller Voraussicht nach schnell ausgeglichen – wenn es nach den Wahlen zu der Wunschkonstellation vieler CDU-Anhänger kommt: einer Koalition mit den Grünen. Ursula Weidenfeld ist Wirtschaftsjournalistin in Berlin. Im August erscheint ihr neues Buch: Die Kanzlerin. Porträt einer Epoche. Sie können es jetzt schon vorbestellen.
Darum haben es Rentner bei der Wahl besonders leicht
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Wien bleibt streng(er) und bei der Maskenpflicht (0.02/12)

Während bundesweit ab 22. Juli die Maskenpflicht aufgehoben wird, muss in Wien im Handel weiterhin Maske getragen werden. Auch bei Indoor-Zusammenkünften oder im Kino kehrt man zum Mund-Nasen-Schutz zurück. Während bundesweit die Maskenpflicht im Handel am Donnerstag aufgehoben wird, will die Stadt Wien dabei bleiben. In Wien wird auch nach dem 22. Juli beim Einkauf in Geschäften das Tragen einer Maske nötig sein - und das nicht nur im Lebensmittelhandel. Auch bei Indoor-Zusammenkünften, Kulturveranstaltungen oder im Kino muss der Schutz - wieder - getragen werden. In den restlichen Bundesländern ist dies dann nur mehr in Supermärkten, Apotheken, Banken und Postfilialen vorgeschrieben. Eine entsprechende Verordnung werde demnächst erlassen, teilte das Büro von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Dienstag mit. Ludwig hatte sich in den vergangenen Tagen erneut mit Fachleuten beraten. Die Maßnahmen werden mit der raschen Ausbreitung der Delta-Variante begründet. "Der konsequente Weg der Schutzmaßnahmen für die Gesundheit der Wiener Bevölkerung wird auch nach dem 22. Juli fortgesetzt", erklärte Ludwig in einer Stellungnahme. Man müsse gemeinsam alles daran setzen, die Infektionszahlen niedrig zu halten. "Zu hohe Zahlen haben Auswirkungen auf den Wiener Wirtschaftsstandort und würden sich damit negativ auch auf die Beschäftigungszahlen auswirken." Bekräftigt wurde auch, dass die PCR-Test-Aktion "Alles gurgelt" weiter jeder Wienerin und jedem Wiener gratis zur Verfügung stehen wird. "Das regelmäßige Testen bewirkt, dass frühzeitig Fälle erkannt und rechtzeitig isoliert werden können. Mittlerweile folgen unserem Beispiel viele Länder und Städte im In- und Ausland", hob Ludwig hervor. Auch das Impfangebot - das von Impfstraße und Container bis zu Booten auf der Alten Donau reiche - werde sukzessive ausgebaut. Zugleich würden auch die regelmäßigen Kontrollmaßnahmen in der Nachtgastronomie weiter fortgesetzt, hieß es. So gibt es ab August etwa auch eine Impfstation im Stephansdom. Eine Vorab-Anmeldung ist für die Impfung nicht notwendig. Wie beim Rathausplatz wird für die Über-18-Jährigen der Impfstoff von Johnson & Johnson verimpft. Zwölf- bis 17-Jährige bekommen jenen von Biontech-Pfizer. Pro Stunde können 20 Personen geimpft werden können. Die Idee für den Ort kam Dompfarrer Toni Faber zufolge vom Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Es ist nicht das erste Mal, dass Wien in Sachen Corona im Alleingang härtere Corona-Maßnahmen vorschreibt. Auch bei der Testpflicht ist man strenger: So brauchen Wiener Kinder bereits ab sechs Jahren ein negatives Testergebnis für das Restaurant oder das Schwimmbad, im Rest Österreichs gilt die 3G-Regel bekanntlich erst ab zwölf Jahren. Auch Wohnzimmertests werden in Wien nicht mehr anerkannt - in den anderen Bundesländern schon. (APA/red.)
Wien bleibt bei Maskenpflicht im Handel
diepresse.com

 

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Peru: Marxit-Leninist gewinnt Präsidentschaftswahl in Peru (0.02/12)

Lesen Sie in diesem Artikel: Wer der neue Präsident ist Welche Ziele Pedro Castillo hat Wie die Börse auf die Nachricht seines Sieges reagierte article:full_access
Ursula von der Leyens Plan für EU-Bargeld-Limit sorgt für Protest in Deutschland
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 

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Demo am Humboldt Forum in Berlin (0.02/12)

Der Verein „Decolonize Berlin“ demonstriert am Mittwochmittag gegen die Eröffnung des Humboldt Forums. Unter dem Motto „Defund the Humboldt Forum“ protestieren bisher etwa 100 Personen lautstark gegen das neue „Universalmuseum“ am Lustgarten in Mitte. Sie kritisieren die Zurschaustellung von kolonialem Raubgut und rufen dabei immer wieder „Defund the Humboldt Forum“. Teilweise klopfen Teilnehmer:innen auch auf Pfannen. Tahir Della, einer der Demo-Veranstalter, erklärte, man verlange die Rückgabe aller Objekte, die im kolonialen Kontext nach Berlin gekommen seien. Außerdem fordere das Bündnis „Decolonize Berlin“ einen transparenten Prozess, welche Objekte sich im Besitz der Museumssammlungen in Berlin befänden. Alle Objekte müssten untersucht und zur Rückgabe angeboten werden. Auch für menschlichen Gebeine müssten Lösungen gefunden werden, „die die Herkunftsländer zufriedenstellen“, sagte Della. „Das Beispiel mit den Benin-Bronzen hat gezeigt, dass man am Ende des Tages nur zu Ergebnissen kommt, die für die Betroffenen nicht zufriedenstellen sind.“ Denn die Vertreter Nigerias hätten scharf kritisiert, dass von einer substanziellen Rückgabe gesprochen wurde, anstatt die Rückgabe aller Objekte anzubieten. Stattdessen wolle man die Teile behalten, um sie hier im Humboldtforum auszustellen. Bereits im Vorfeld gab es regelmäßig Kritik am jahrelangen Bauprojekt wegen u.a. „unverantwortlichem Umgang“ mit dem kolonialem Erbe Deutschlands.
Demo gegen das Humboldt Forum in Berlin
tagesspiegel.de

 

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Appelkamp ist Fortunas Aufstiegs-Trumpf!

Fortuna startet am Sonntag in Sandhausen (13.30 Uhr) in die neue Zweitliga-Saison. Klare Ansage von Shinta Appelkamp (20): „ Wir müssen dort drei Punkte holen und erfolgreicher als im Vorjahr in die Spielzeit gehen. Das ist unser Anspruch. In den ersten fünf Partien wollen wir ein Ausrufezeichen setzen.” Starke Worte von Fortunas Senkrechtstarter. Der auf dem besten Weg ist, Düsseldorfs neuer Leitwolf zu werden. Auch auf dem Rasen! Appelkamp, im Vorjahr unter Uwe Rösler (52) immer wieder auf verschiedenen Positionen eingesetzt: „ Es ist ein Pluspunkt, wenn man variabel eingesetzt werden kann. Aber Trainer Christian Preußer hat mir deutlich signalisiert, dass er mich als Achter sieht. Ich denke, ich werde meine Spiele nur im Zentrum machen.” Appelkamp total heiß auf den Start! Shinta: „Ich hatte gerade in den letzten Spielen der vergangenen Saison eine hervorragende Phase. Das wurde auch mit der U21-EM belohnt. Ich hatte einen guten Schwung und das Gefühl, auch in den nächsten Spielen Tore zu machen. Daran möchte ich jetzt anknüpfen.” Appelkamp als Aufstiegs-Trumpf! Auch, wenn er angesichts der Konkurrenz von Bremen, Schalke oder dem HSV eigentlich gar nicht über das große Ziel sprechen möchte: „ Wir haben als Fortuna immer den Anspruch, oben mit zu spielen. Mehr möchte ich zu diesem Thema aber noch nicht sagen... ”

 

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Zweijähriger läuft aus Kindergarten und ertrinkt in Wasserbecken

Ludwigschorgast. Ein zweijähriger Junge ist im bayerischen Landkreis Kulmbach aus einem Kindergarten gelaufen und in einem Wasserauffangbecken ums Leben gekommen. Zeugen hätten den leblosen Jungen in dem eineinhalb Meter tiefen Becken bemerkt, das Kind sei wenig später in einer Klinik gestorben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass der Junge ertrank. Der Zweijährige war Polizeiangaben zufolge am Dienstagmittag in dem Kindergarten in der Gemeinde Ludwigschorgast gewesen, entfernte sich aber in einem unbemerkten Moment. Die Kriminalpolizei ermittle zu den genauen Umständen des tragischen Unglücksfalls, teilte die Polizei mit. Die Familie des Jungen werde von Seelsorgern betreut. RND/dpa

 

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Kühne + Nagel: Rekordergebnis in der Pandemie

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne + Nagel gibt sich ungewohnt euphorisch. Das Unternehmen hat allen Grund dazu: Die Geschäfte liefen im ersten Halbjahr hervorragend. Die Frage ist, ob die Dynamik gehalten werden kann. Kühne + Nagel überwindet für seine Kunden logistische Planungsprobleme, und kann dafür auch einiges verlangen. Des einen Leid ist des anderen Freud. Der Logistikkonzern Kühne + Nagel (KN) spricht von derzeit schwer planbaren Lieferketten, was hohe Serviceanforderungen mit sich bringe. So kann man es auch sagen. Zudem hat sich die Weltwirtschaft in den vergangenen Monaten deutlich erholt, was sich in Indikatoren für den Welthandel und auch in den jüngsten Schweizer Aussenhandelszahlen niederschlägt. KN bringt es offenbar zustande, für seine Kunden die Planungsprobleme zu überwinden, und kann dafür auch einiges verlangen. Dies zeigt sich in durchwegs positiven Halbjahreszahlen für das Geschäft zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Der Rohertrag, das ist der Umsatz abzüglich der Zölle und Frachtkosten, ist gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen. Die verbesserte Konversionsrate, die den Rohertrag ins Verhältnis zum Betriebsgewinn (Ebit) setzt, zeigt zudem, dass das Unternehmen die Kosten im Griff hat und sich schnell an die pandemiebedingten neuen Verhältnisse anpassen konnte. Die Zahlen lassen sich auch im Vergleich mit der Vor-Corona-Zeit sehen. Der Aktienkurs hat seit dem vierten Quartal vergangenen Jahres, als der Welthandel wieder anzog, regelrecht abgehoben. Kann das Logistikunternehmen die Wachstumsdynamik halten? Der Konzernchef Detlef Trefzger geht davon aus, dass die angespannte Logistiksituation bei guter Nachfrage zumindest bis zum chinesischen Neujahr Anfang Februar 2022 anhalten dürfte. Vor allem in den USA haben die Unternehmen die Lager stark heruntergefahren und müssen sie wieder aufstocken, was weiteres Geschäft bringt. KN verdaut zudem die Übernahme des asiatischen Frachtlogistikers Apex. Trefzger meint ausserdem, dass die Frachtraten für längere Zeit hoch bleiben werden. Mit digitalen Lösungen sollen die Margen gehalten werden. Es gibt weiterhin genug Probleme, die gelöst werden müssen.

 

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Kriegt Baumgart einen Mainz-Spieler?

15 Millionen Euro bringt Köln der Transfer von Sebastiaan Bornauw (22) zum VfL Wolfsburg. Trotzdem hat der FC kein Geld, um groß einzukaufen. Holt sich Köln deshalb jetzt ein Schnäppchen in Mainz?

 

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Das Dauerflüstern der Geister

Zitate, wohin das Auge fällt. Hier ein Motto von Cesare Pavese, dort ein Songtext von den Eels. Mittendrin eine alte Regel aus dem Bauernkalender, ein Spruch von Batman oder, im Ehrfurcht gebietenden Doppel, ein Satz von Samuel Beckett und ein Fetzen von Konrad Bayer, dem Oberdandy der Wiener Gruppe. Intellektuelle Leuchtraketen und Readymade-Blindgänger wie das Hinweisschild in einem amerikanischen Zug: „Attention! When the train is not stopped it will be constantly moving“. Copy&Paste-Gerümpel, entlegene Lesefrüchte und Allerweltsfundstücke, um die herum sich ein verschlungenes Erzählen entfaltet. Clemens J. Setz,1982 in Graz geboren und dort noch immer zu Hause, will mit all diesen Namen und Verweisen niemanden beeindrucken. Sie bilden das Dickicht, durch das er sich seinen Weg bahnt, dauerabgelenkt vom Vorgefundenen und zugleich unwillig, sich von all den Geistern, die auf ihn einflüstern, die eigene Stimme nehmen zu lassen – auch wenn sie eine Illusion sein mag. Um das Feld einzugrenzen, in dem er sich bewegt, könnte man auf die Erzählung „Kleine braune Tiere“ zurückgreifen. Sie steht in dem 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichneten Band „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ und beginnt so: „Es gilt als eines der geheimen Meisterwerke unserer Epoche. Was,Ulysses‘ für den modernen,,Gravity’s Rainbow‘ für den postmodernen,,Infinite Jest‘ für den postpostmodernen und schließlich,Jimmy Corrigan – The Smartest Kid on Earth‘ für den Comic-Roman war, das ist,Figures in a Landscape‘ für das bisher von den meisten ernsthaften Menschen belächelte Medium des Computerspiels.“ Vier reale Helden - und ein erfundener Da hat man gleich vier seiner Helden: James Joyce, Thomas Pynchon, David Foster Wallace und den Zeichner Chris Ware. Der fünfte, der zu nennen wäre, ist eine Erfindung – außer man wollte sich auf Barry Englands Roman „Figures in a Landscape“ oder dessen Verfilmung durch Joseph Losey beziehen. Entscheidend ist, dass hier ein Computerspiel als geheimes Meisterwerk figuriert. Setz reißt die Schranken zwischen Hoch- und Populärkultur auf eine Weise ein, die nicht nur abwärtskompatibel ist, sondern auch seitwärts – und das multimedial. Lange bevor er, von Ernst Jandl verführt, ein obsessiver Leser und ein noch obsessiverer Schreiber wurde, war er geradezu spielesüchtig, verlor sich in nächtelangen Internet-Chats und betäubte seine innere Leere mit Pornos. Dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ erzählte er einmal, dass ihn das langjährige Gaming zweifellos geprägt habe, allein dadurch, „dass ich vor meinem 16. Lebensjahr hunderttausendmal gestorben und wiederauferstanden bin; ich habe mich schon sehr mit den Avataren identifiziert. So eine repetitive Erfahrung des eigenen Sterbens konnte ein Jugendlicher in den Fünfzigerjahren nicht machen. Das hat schon was gemacht mit mir. Der Tod wurde irreal, umso größer war der Schock, als später tatsächlich Menschen starben, die ich gemocht und geliebt habe.“ Was das vielfach Gebrochene und oft Metafiktionale seiner Romane und Erzählungen ausmacht, stammt also nicht zuletzt aus jenem Distanz und Identifikation verbindenden Blick, den ihm seine Avatare eingaben. Man darf annehmen, dass er ohne die Erfahrung mit ihnen 2012 in dem Roman „Indigo“ vielleicht auch nie ein Double wie den steiermärkischen Mathematiklehrer Clemens Setz erschaffen hätte. „Indigo“ ist eines der düstersten Werke in seiner mittlerweile über ein Dutzend Bücher unterschiedlichster Genres umfassenden Welt. Es begibt sich nach Helianau, in ein Internat für Kinder, die alle am unklassifizierbaren Indigo-Syndrom leiden und jeden mit Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel affizieren, der sich ihnen nähert. Bevor der fiktive Setz herausfinden kann, warum einzelne Kinder immer wieder erklärungslos abtransportiert werden, verliert er seinen Job. Wuchern der Fragmente Auch der wirkliche Setz hat einmal Mathematik auf Lehramt studiert, dann aber abgebrochen. Man kann dieses Sichherauswinden aus biografischen Sackgassen getrost als Grundzug seines im Fragmentarischen wuchernden Schreibens charakterisieren. Setz ist ein unerschrockener, um den großen Bogen wenig bekümmerter Schriftsteller, der gerne neu ansetzt. Das heißt auch, dass seine Bücher dramaturgisch eher schwach, dafür atmosphärisch stark sind. Wer sich jemals an die tausend Seiten seines Romans „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ (2015) gewagt hat, bekommt eine Ahnung, wie viele Untiefen man passieren muss, um den sexuellen Abenteuern einer jungen Altenpflegerin zu folgen, die im Heim zwischen die Fronten einer sadistischen Männerbeziehung gerät. Setz ist kein überragender Stilist, aber ein großer Fantast. Er kreuzt den grellen Witz von Splattermotiven mit den Kriechströmen des Schauerromans. Und bei alledem behält er ein psychologisches Sensorium für seine Figuren. Sechs Jahre nach diesem für den Deutschen Buchpreis nominierten und dann mit dem Wilhelm-Raabe-Preis prämierten Roman erhält er nun mit dem Georg-Büchner-Preis die renommierteste, mit 50000 Euro dotierte Auszeichnung der deutschsprachigen Literaturwelt. „Mit Clemens J. Setz“, heißt es in der Begründung, „zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen Sprachkünstler aus, der immer wieder menschliche Grenzbereiche erkundet. Seine bisweilen verstörende Drastik sticht ins Herz unserer Gegenwart, weil sie einem zutiefst humanistischen Impuls folgt. Diese Menschenfreundlichkeit verbindet Clemens J. Setz mit einem enzyklopädischen Wissen und einem Reichtum der poetischen und sprachschöpferischen Imagination.“ Spöttische Kühle Nichts wäre verkehrter, als in den ungeheuerlichen Vorgängen, denen sich Setz am liebsten widmet, etwas Menschenverachtendes zu erkennen. Seinen humanistischen Drang derart zu betonen, trifft jedoch weder die spöttische Kühle, mit der er seine Arrangements betrachtet, noch wird es seinen Zweifeln an der Zentralität des Humanen gerecht. Setz begreift sein Interesse an den Formen Künstlicher Intelligenz nicht zu Unrecht als Korrektiv seiner künstlerischen Egozentrik. In „Bot“ (2018), einem „Gespräch ohne Autor“, lässt er die „ausgelagerte Seele“ eines über Jahre entstandenen,1500 Seiten umfassenden Word-Dokuments mit Notizbuchcharakter als Volltext auf bestimmte Stichworte hin durchsuchen. So gesellen sich zu den sorgfältig formulierten Fragen seiner Lektorin Angelika Klammer, gleichsam aleatorische Antworten. Setz ließ sich dafür von einem mittlerweile in zweiter Generation existierenden Roboter inspirieren, der posthum das Werk des Science-Fiction-Autors Philip K. Dick durchkämmte. Ein deutlich stärker konstruktives als selbstexpressives Interesse an Sprache prägt auch sein jüngstes Buch „Die Bienen und das Unsichtbare“ – nicht ohne Ersteres für Letzteres zu nutzen. Lustvoll stürzt sich Setz in die Geschichte von Plan- und Kunstsprachen, wie sie sich zwischen Esperanto und dem Valyrischen, das der Linguist David J. Peterson für die Fernsehserie „Game of Thrones“ entwickelte, nie durchsetzen konnten. Zugleich trotzt er Übersetzungsmaschinen ein Stück Poesie ab, das sich naturgemäß eher in Nonsense-Gefilden bewegt. Das klingt alles technischer, als es ist – und vor allem: futuristischer. Denn die Sprachzerlegung, die Setz hier betreibt, hat ihre Wurzeln in der Materialartistik der Wiener Gruppe. Was der genialische Mundartdichter H. C. Artmann, zu dessen 100. Geburtstag gerade ein Insel-Bändchen mit einem Nachwort von Setz erschien, in den 1950er Jahren begründete, ist so traditionsreich wie der böse Blick, den er in seiner Prosa übt. Beides zeugt von einem spezifisch österreichischen Temperament, ohne das der deutschsprachigen Literatur eine wichtige Blutzufuhr fehlen würde. Nach dem letztjährigen Büchner-Preis an die jede Zuordnung sprengende ostdeutsche Dichterin Elke Erb konnte man nur rätseln, wen die Deutsche Akademie nun aus dem Hut zaubern würde. In Clemens J. Setz hat sie einen würdigen, einerseits populäreren, andererseits nicht minder radikalen Nachfolger gefunden.

 

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Hochwasser in Hagener Brautmodengeschäft: "Die totale Katastrophe"

Seit dem Jahr 2003 bietet Urszula Strzelczyk Brautkleider in Hagen an. Nach der Corona-Krise im vergangenen Jahr hat nun auch die Flutkatastrophe ihr Geschäft voll erwischt – und viele Brautkleider zerstört. Als das Wasser der Volme in der Nacht auf Donnerstag die Straßen Hagens überflutete, war Familie Strzelczyk im Heimaturlaub in Polen. Als sie von dem Unglück erfuhren, setzten sie sich umgehend ins Auto und fuhren zurück nach Nordrhein-Westfalen. Dann der Schock: Ihr Laden am Märkischen Ring stand komplett unter Wasser, wie Veronica Strzelczyk, die Tochter der Inhaberhin, im Gespräch mit t-online schildert. "Das war die totale Katastrophe. Wir können es immer noch nicht fassen. Von der einen auf die andere Minute zerbricht ein Lebenswerk". Von den 500 Kleidern konnte die Familie nur noch 250 sichern. "Die andere Hälfte ist leider wirklich nur noch Müll. Da konnten wir wirklich nichts mehr retten". Die bereits verkauften und bestellten Hochzeitskleider konnten am Tag zuvor in Sicherheit gebracht werden, als der Keller circa 15 bis 20 Zentimeter mit Wasser voll lief. Sie lagern nun in der externen Halle eines Bekannten. "Da braucht sich keine Braut Sorgen machen". Doch dass es am Donnerstag noch so viel schlimmer kommen sollte, hätten sie nicht gedacht. "Wir sind einfach nur sprachlos, da kann man keine Worte für finden". Immerhin: Die Hälfte der Kleider möchte die Familie Strzelczyk versuchen zu reinigen und wieder anzubieten – wohl allerdings nur als "zweite Ware“. Aktuell hängen noch 60 Stücke in dem Laden. Nach und nach sollen sie herausgeholt werden. Bereits das Wochenende stand ganz im Zeichen der Aufräumarbeiten. Schnell stellte man fest, dass auch das komplette Inventar kaputt ist und Accessoires nicht mehr verwendet werden können. "Wir haben am Wochenende kaum geschlafen, nur kurz etwas gegessen und wirklich versucht alles herauszutragen. Vor dem Laden steht alles voller Möbel." In dem Laden selbst ist das Wasser gewichen, jetzt dominieren Schlamm und Dreck. Es werde lange dauern, bis man alles wieder sauber bekommen hat, so die Familie. Der finanzielle Schaden ist für die Familie Strzelczyk noch nicht abzusehen. Versichert sind sie gegen eine solche Naturkatastrophe nicht. Bis dahin möchte das Geschäft die Zeit im externen Lager mit den geretteten Kleidern überbrücken. Das mache Mut, sagt Veronica Strzelczyk. Und auch etwas anderes stimme die Familie optimistisch: In Hagen herrsche aktuell ein "wahnsinniger Zusammenhalt“. Nachbarn, Freunde und wildfremde Menschen würden sie finanziell unterstützen, mit anpacken, etwas kochen oder ihre Einkäufe besorgen. "Als erstes waren wir natürlich am Boden zerstört. Aber es gibt schon einige Lichtblicke, auf die wir aufbauen können.

 

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Neue Götze-Rolle soll PSV in die Königsklasse führen

Mario Götze (29) will mit PSV Eindhoven in die Königsklasse! „Wir haben eine große Chance, die Champions League zu erreichen, als Team zu wachsen und vielleicht ein paar Titel zu gewinnen“, erklärte der frühere BVB- und Bayern-Star im Interview mit dem TV-Sender ESPN NL. HIER ANMELDEN UND CHAMPIONS-LEAGUE-QUALI LIVE GUCKEN! Eindhoven mit dem deutschen Trainer Roger Schmidt (54) spielt gegen Galatasaray Istanbul am 21. und 28. Juli um die Qualifikation für die Champions League. Das Wichtigste sei nun, „die kommenden Duelle zu gewinnen“, sagte der unser WM-Held von 2014. „Natürlich habe ich schon oft Champions League gespielt. Das will ich wieder, das ist mein Ziel“, macht Götze deutlich. Damit der große Traum wahr wird, bekommt er eine neue Rolle beim Holland-Klub: Götze wird zum Spielmacher! Künftig soll der Eredivisie-Klub im 4-2-3-1, statt wie bisher im 4-4-2, spielen. Bedeutet: Götze läuft dabei direkt hinter Angreifer Eran Zahavi auf. „Roger hielt es für eine gute Idee, mich in eine Position zu bringen, die mir zentrale Flexibilität gibt, damit ich durch Positionswechsel mehr Räume schaffen kann“, erklärt Götze. Ob sich die Systemumstellung für den WM-Finaltorschützen von 2014 und seine Mannschaft auszahlt, zeigt sich schon am Mittwoch. Dann trifft Eindhoven im Knallerspiel der 2. Runde der Champions-League-Quali auf Galatasaray Istanbul. BILD überträgt die Partie live ab 21 Uhr!

 

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Nach Schweinepestfällen: Anfragen wegen Entschädigung

Nach dem Übergriff der Afrikanischen Schweinepest von Wildschweinen auf Hausschweinbestände in Brandenburg haben sich Landwirte bei der Tierseuchenkasse wegen Entschädigungszahlungen gemeldet. Tierverluste durch Seuchen oder durch von Behörden angeordnete Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung werden entschädigt, sagte Gabriel Hesse, Sprecher der Verbraucherschutzministeriums, am Dienstag auf Anfrage. Die ersten Fälle bei Hausschweinen in Deutschland waren Freitag in Brandenburg zunächst von einem Bio-Betrieb mit 200 Hausschweinen in Neiße-Malxetal südöstlich von Cottbus gemeldet worden sowie von einem Kleinsthalter in Letschin nördlich von Frankfurt (Oder) an der Grenze zu Polen. Am Wochenende wurde ein weiterer Fall aus der Gegend gemeldet, ebenfalls ein Kleinsthalter mit vier Schweinen. Bislang wurden rund 1270 Fälle der Seuche bei Wildschweinen nachgewiesen. Bei der Brandenburger Tierseuchenkasse sind nach den Angaben derzeit rund 752.000 Schweine gemeldet. Die Rücklagen für Schweine betragen rund 11,5 Millionen Euro. Die aktuellen Gesamtrücklagen betragen derzeit rund 29,2 Millionen Euro. Die Kasse übernimmt Entschädigungen zur Hälfte für die Tiere, für die jährlich Beiträge entrichtet wurden. Den Rest trägt das Land. Jeder Tierhalter könne Geld für den Verlust seiner Tiere erhalten, wenn der Amtstierarzt die Tötung der Tiere angeordnet habe, hieß es. Einen Anspruch habe er aber nur, wenn die Tiere gemeldet und Beiträge entrichtet wurden. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Wert der Tiere. Zum Zeitpunkt der Tötung wird er nach der aktuellen Marktlage berechnet.

 

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Transfer-Ticker: Austria verstärkt die Abwehr

Wer kommt, wer geht, wer sucht? Live-Transfers und Gerüchte. Die Wiener Austria hat ihre dünne Personaldecke in der Abwehr mit dem deutschen Innenverteidiger Lukas Mühl verstärkt. Der 24-Jährige spielte in den vergangenen Jahren für den 1. FC Nürnberg, bei dem er den Sprung zum Profi schaffte. Er kommt nach Ablauf seines Vertrages beim deutschen Zweitligisten nun ablösefrei nach Wien. Zu den Vertragsmodalitäten machte die Austria am Dienstag keine Angaben. "Lukas Mühl ist ein erfahrener Verteidiger, der in der ersten und zweiten deutschen Bundesliga gespielt hat und uns weiterhelfen wird", sagte Austria-Trainer Manfred Schmid über den Neuzugang. Er habe Mühl schon in seiner Zeit beim 1. FC Köln beobachtet.2018/19 spielte Nürnberg eine Saison lang in der höchsten Spielklasse. Bei der Austria soll der 1,88 m große Verteidiger die Abwehr festigen. Mit dem in den vergangenen Jahren lange verletzten Christian Schoissengeyr und Johannes Handl hatten die Favoritner nur zwei Innenverteidiger mit Bundesliga-Erfahrung im Kader. Alessandro Schöpf hat in der deutschen Fußball-Bundesliga einen neuen Club gefunden. Der nach dem Abstieg von Schalke 04 ablösefreie österreichische EM-Teilnehmer unterschrieb bei Arminia Bielefeld einen Zweijahresvertrag. Der 27-jährige Schöpf spielte seit Jänner 2016 für Schalke. Für Österreich kam der Mittelfeldspieler bei der vergangenen Europameisterschaft zweimal zum Einsatz. "Mit Alessandro gewinnen wir einen Spieler, der laufstark und technisch versiert ist - dazu hat er 112 Mal in der Bundesliga auf dem Platz gestanden und ist ein erfahrener Spieler", sagte Bielefelds Cheftrainer Frank Kramer in einem Statement des Clubs. "Wir sind überzeugt, dass er unserem Mittelfeld wichtige Impulse geben kann und wir uns durch ihn verbessern." Schöpf musste mit Schalke in der abgelaufenen Saison den Gang in die zweite Liga antreten. Für die Gelsenkirchner kam er in der Liga zu 19 Einsätzen, Tor gelang dem Tiroler dabei keines. Bei der Arminia, die sich am Ende der Saison auf Platz 15 klassierte, spielen mit Christian Gebauer und Manuel Prietl schon zwei Österreicher. Der LASK hat Dario Maresic zurück nach Österreich geholt. Der 21-Jährige wurde für ein Jahr vom französischen Erstligisten Stade Reims ausgeliehen, wie die Linzer am Montag bekannt gaben. Der LASK besitzt demnach auch eine Kaufoption auf den Innenverteidiger. Maresic wechselte vor zwei Jahren von Sturm Graz nach Reims. In der vergangenen Saison kam er in der Ligue 1 auf acht Einsätze bzw.511 Spielminuten. LASK-Trainer Dominik Thalhammer sagte über den Neuzugang: "Dario ist ein junger und gleichzeitig sehr erfahrener Spieler. Wir haben seine Fähigkeiten sehr genau analysiert und er hat uns sowohl fußballerisch, als auch in den persönlichen Gesprächen sofort überzeugt." Für Sturm absolvierte Maresic bereits 82 Einsätze, ehe der U21-Internationale ins Land des Weltmeisters wechselte. Maresic selbst meinte in einer Klub-Aussendung, er wolle beim LASK "meine Freude am Fußball wiederfinden". Im Umfeld des LASK kamen zuletzt auch Meldungen über den Abgang eines wichtigen Spielers auf. Für Abwehrchef Gernot Trauner soll ein Angebot des niederländischen Traditionsklubs Feyenoord Rotterdam vorliegen. Dieses soll aber deutlich unter den Vorstellungen der Linzer angesiedelt sein. "Ich weiß, dass dieses Angebot noch nicht annähernd dem entspricht bzw. seriös genug ist, um weiterzusprechen", sagte Thalhammer nach dem Erstrunden-Auftritt im ÖFB-Cup am Samstag. Der 29-jährige Trauner steht beim LASK noch bis Sommer 2024 unter Vertrag. Markus Weinzierl bedauert die Entscheidung des österreichischen Verteidigers Kevin Danso, künftig nicht mehr für den FC Augsburg trainieren und spielen zu wollen. "Ich habe auf ihn gebaut", meinte der Trainer und berichtete von guten Eindrücken Dansos aus dem Training. Den Sinneswandel des sechsfachen ÖFB-Teamspielers werten Beobachter als überraschend, weil er durch zwei Ausfälle in der Innenverteidigung zum Saisonbeginn gute Chancen auf einen Stammplatz gehabt hätte. Offenbar will sich der 22-Jährige mit der Aktion zu einem anderen Verein streiken. Der RC Lens in Frankreich hat bereits ein Angebot abgegeben, das aber zu niedrig sei, wie Geschäftsführer Stefan Reuter der "Augsburger Allgemeinen" sagte. "Wir werden abwarten und ihn auf keinen Fall unter Preis abgeben." Danso hatte sich am Donnerstag geweigert, weiter mit der Mannschaft zu trainieren und war deshalb zurück nach Augsburg geschickt worden. Weinzierl sprach von einer "Entscheidung, die wir alle nicht wollten und die uns nicht gefällt." Zugleich aber stellte der Coach des Fußball-Bundesligisten klar, dass er einen Spieler mit dieser Einstellung im Kader nicht haben will. "Wir können keine Negativität und keine negativen Dinge brauchen", sagte Weinzierl zum Abschluss des Trainingslagers in Tirol auf der Vereinshomepage. Der FC Bologna verfolgt weiterhin den Plan, Marko Arnautovic in die Serie A zu holen. "Es ist offensichtlich, dass wir interessiert sind. Wir versuchen, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden", bestätigte Sportdirektor Riccardo Bigon im Rahmen eines Pressetermins. Die Verhandlungen spießen sich laut Medienberichten bereits seit Wochen an den Ablöseverhandlungen mit Arnautovic' aktuellem Arbeitgeber Shanghai Port. Österreichs Teamstürmer ist offenbar gewillt, nach Europa zurückzukehren. Sein Bruder und Berater Danijel Arnautovic weilte in den vergangenen Tagen zu Verhandlungen in Bologna. Er traf laut "Corriere dello Sport" Bolognas Geschäftsführer Claudio Fenucci, mit dem er über den Stand der Verhandlungen mit Shanghai diskutierte. Knackpunkt soll sein, dass der Stürmer an Shanghai mit einem gut dotierten Vertrag noch bis Ende 2022 gebunden ist und im Fall einer Vertragsauflösung eine Abfindung verlangt. Der chinesische Super-League-Club will indes eine Ablöse für den Angreifer, der vor zwei Jahren um kolportierte 25 Millionen Euro von West Ham geholt wurde. Wie der "Corriere dello Sport" (Freitag-Ausgabe) berichtete, fordert Shanghai eine Ablöse von vier Millionen Euro. Der FC Bologna will maximal zwei Millionen Euro ausgeben. Laut Bigon habe man sich keine Deadline für den Abschluss des Transfers gesetzt. "Es gibt Alternativen, aber wir verfolgen nur Plan A. Weil es das ist, was uns interessiert", betonte er. Bolognas Trainer Sinisa Mihajlovic hat sich bereits als großer Fan des Wieners geoutet. Laut italienischen Berichten soll Bologna Arnautovic einen Dreijahresvertrag vorgelegt haben. Der 32-Jährige ist nach der EM noch nicht nach China zurückgekehrt. Die Zukunft des österreichischen Abwehrspielers Kevin Danso beim deutschen Fußball-Bundesligisten FC Augsburg ist ungewiss. Danso reiste am Donnerstag vorzeitig aus dem Trainingslager in Tirol ab. Er sah sich nicht mehr in Lage, für Augsburg zu trainieren oder spielen, hieß es. Wie es für den 22-Jährigen nach seiner Rückkehr nach Augsburg weitergeht, das war am Freitag zunächst offen. Zuerst hatten der "Kicker" und die "Augsburger Allgemeine" über die Abreise berichtet. "Es gibt nichts im Fußball, was es nicht gibt. Eigentlich hatten wir überlegt, mit ihm den Vertrag zu verlängern. Jetzt müssen wir schauen", sagte FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). Der Sinneswandel kommt für den FCA deshalb überraschend, weil Danso dem Vernehmen nach im Trainingslager am Walchsee bisher gut gearbeitet habe und motiviert erschien. Am Donnerstag aber teilte er den Verantwortlichen um Reuter und Chefcoach Markus Weinzierl schon am Vormittag mit, dass er nicht weiter mit dieser Mannschaft trainieren könne. Als das Testspiel am Abend gegen Qarabag FK (2:2) anstand, war er bereits weg. Danso galt vor Jahren im Nachwuchs der Augsburger als Riesen-Talent. In den vergangenen beiden Jahren war er dann an den FC Southampton und an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Womöglich befürchtet Danso, in der kommenden Saison bei den Augsburgern nur Reservist zu sein. Das verwundert, da zumindest zwei teaminterne Rivalen auf seiner Position zunächst ausfallen: Reece Oxford ist am Knie verletzt und Felix Uduokhai mit der deutschen Auswahl bei Olympia im Einsatz. Womöglich will Danso durch sein Verhalten einen Wechsel erzwingen. Den Berichten zufolge gibt es ein Kaufangebot des französischen Erstligisten RC Lens für den Abwehrspieler. Ein Landsmann von Danso war mit einem ähnlichen Verhalten übrigens schon erfolgreich: ÖFB-Teamspieler Martin Hinteregger hatte 2019 mit einem zweifelhaften Auftreten im Tiroler Trainingslager einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt forciert. Sturm Graz hat den Vertrag mit dem georgischen Internationalen Otar Kiteishvili vorzeitig verlängert. Der Mittelfeldspieler wurde bis Sommer 2024 an den Club gebunden, wie der Fußball-Bundesligist am Freitag bekannt gab. Kiteishvili hat sich seit seinem Wechsel nach Graz vor drei Jahren als Leistungsträger etabliert, sein ursprünglicher Vertrag wäre am Ende der nächsten Saison ausgelaufen. "In der Offensive ist er einer der besten Spieler der Liga. Dass er sich trotz anderer Möglichkeiten für uns entschieden hat, spricht extrem für seinen Charakter", meinte Sturms Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker über den 25-Jährigen. Kiteishvili schoss in der abgelaufenen Saison in der Bundesliga sieben Tore, fünf bereitete er vor.

 

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Münchener Rück sieht sich auf Weg zum Jahresziel

Der Rückversicherer Munich Re sieht sich auf gutem Weg zu seinem Jahresziel von 2,8 Milliarden Euro Gewinn. Im zweiten Quartal übertraf der Dax-Konzern mit einem Ergebnis von 1,1 Milliarden Euro die Erwartungen der Analysten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Insgesamt summiert sich der Gewinn im ersten Halbjahr damit auf 1,7 Milliarden Euro. Die endgültigen Zahlen für die erste Jahreshälfte will die Munich Re am 10. August vorlegen.

 

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Bayern startet Maikäfer-Zählung: Sorge vor Befall 2022

Per Monitoring will die Staatsregierung in den kommenden Wochen prüfen lassen, ob auch im nächsten Jahr mit vielen Maikäfern in Bayern zu rechnen ist. "Wir wollen nicht abwarten, bis kommendes Jahr Grünlandflächen absterben. Deshalb erheben wir die Engerlingbestände bereits jetzt im August/September 2021", sagte Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) am Dienstag in München. Viele Landwirte, besonders im Bayerischen Wald, befürchteten nach den teils hohen Maikäferzahlen in diesem Jahr, dass auch 2022 die Maikäfer-Engerlinge die Futtergrundlage für ihre Tiere zerstören könnten. Für das Monitoring stünden 120.000 Euro bereit. Ziel sei es, in Gebieten, in denen die Schadschwellen überschritten werden, frühzeitig reagieren zu können. Im Jahr 2019 verursachten die im Boden lebenden Larven des Maikäfers erhebliche Schäden. Mit etwa 2000 Hektar zerstörten Wiesen waren insbesondere die Landkreise Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen und Passau betroffen, aber auch der Jochberg im Berchtesgadener Land mit 60 Hektar. Aufgrund des dreijährigen Lebenszyklus des Maikäfers befürchten die Landwirte nach dem diesjährigen starken Flugjahr im Jahr 2022 erneut erhebliche Schäden. Die vom Feldmaikäfer betroffenen Gebiete und die verursachten Schäden seien in den letzten 15 Jahren deutlich größer geworden.

 

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Flotter Dreier mit Sender

Manchmal geht Fußball-Profis die Arbeit im Trainingslager auf den Sender. Beim VfL Wolfsburg wird in Bad Waltersdorf (Österreich) mit Sendern gearbeitet, um so die Belastung der einzelnen Spieler besser steuern zu können. Der VfL nutzt die Tracking-Technologie von „Kinexon“, die auch seit 2019 in der Handball-Bundesliga zur Anwendung kommt. Die Spieler tragen im Training kleine Sender zwischen den Schulterblättern, die weißen Teile werden in der Einschubtasche eines Unterzieh-Shirts versteckt. Dabei helfen sich die VfL-Profis oft gegenseitig. Sebastiaan Bornauw, Josuha Guilavogui und Jerome Roussillon bildeten eine Dreierkette, um sich gegenseitig die Sender anzubringen. So geht Teamwork.

 

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Arbeitsminister: Sachgrundlose Befristungen müssen enden

Butter, Brot und Bier online bestellen und innerhalb von zehn Minuten geliefert bekommen, ohne dafür deutlich mehr zu bezahlen als im Supermarkt: Die Versprechen von neuen Lieferdienst-Start-ups wie Gorillas, Flink oder Getir klingen verlockend. Doch den Preis für diesen Komfort zahlen aus Arbeitnehmersicht vor allem die Beschäftigten in den Lagern sowie die Fahrerinnen und Fahrer, die sogenannten Rider. Seit Wochen protestieren sie vor allem beim jungen Berliner Lieferdienst Gorillas für bessere Arbeitsbedingungen, organisieren Sitzblockaden vor den Lagern und legen spontan die Arbeit nieder. Sie kritisieren unter anderem ihre befristeten Arbeitsverträge, den hohen Zeitdruck, schlechte Ausrüstung und unpünktliche sowie fehlerhafte Bezahlung. An diesem Dienstag hat sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in den Streit eingeschaltet und sich in Berlin-Kreuzberg zum Gespräch mit den Ridern und Lager-Beschäftigten getroffen. "Ich kann mich als Arbeitsminister nicht unmittelbar in Arbeitskämpfe einschalten, aber ich kann mich informieren", sagte er. Heil sprach sich erneut für das Ende von sachgrundlosen Befristungen aus. Er rief die Beschäftigten dazu auf, sich im Arbeitskampf mit den etablierten Gewerkschaften zusammenzutun. Betroffene äußerten sich nach dem Gespräch enttäuscht. Sie hätten erwartet, dass der Minister sie in ihrem Streik unterstütze, sagte der Mitarbeiter Jakob Pomeranzev. Der einzige konkrete Vorschlag sei gewesen, den Berliner Senat einzuschalten. Die Rider hatten zuvor in dem Gespräch unter anderem von fehlender Ausrüstung, mangelndem Arbeitsschutz und Hindernissen bei der Gründung eines Betriebsrats berichtet. Schon Ende November hatte Heils Ministerium ein Eckpunktepapier vorgestellt, um die Arbeitsbedingungen bei digitalen Plattformen stärker zu regulieren. Dabei geht es vor allem um mehr sozialen Schutz für Soloselbstständige sowie die Möglichkeit, kollektivrechtliche Organisationen wie Betriebsräte zu gründen. Allerdings sind die Beschäftigten von Gorillas in der Regel fest angestellt. Sie werfen dem Unternehmen vor, trotz befristeter Verträge von einem Jahr an der halbjährigen Probezeit festzuhalten, um Fahrer schnell wieder loswerden zu können. Organisiert werden die Proteste bei dem Unternehmen bislang vom Gorillas Workers Collective (GWC), einem losen Zusammenschluss von Beschäftigten. Sie organisieren sich vor allem über den Messengerdienst Telegram, planen dort die Aktionen und nutzen die Plattform als Infokanal. Über Twitter rufen sie zu Spenden auf, um den Lohnausfall nach Arbeitsniederlegungen kompensieren zu können. Zwar sind die Beschäftigten in der Regel nicht gewerkschaftlich organisiert. Verdi bietet ihnen aber Unterstützung an, etwa bei einer geplanten Betriebsratsgründung. Leicht ist das nicht. Die Beschäftigten äußerten sich am Dienstag vor allem skeptisch: "Die Gewerkschaften unterstützen uns, aber sie wollen das Risiko unserer Streiks nicht mittragen", sagte Pomeranzev, der im GWC mitmacht. Die Verdi-Gewerkschaftssekretärin Maren Ulbrich hatte bereits am Montag gesagt: "Wir haben unsere Unterstützung angeboten und werden dort helfen, wo die Beschäftigten aktiv werden und sich gewerkschaftlich organisieren." Heil traf sich vor den Gesprächen mit den Beschäftigten auch mit dem Management des Unternehmens. Die Arbeitgeberseite gibt sich zumindest nach außen hin kooperativ. "Uns liegen die Interessen unserer Rider am Herzen, und wir nehmen ihr Feedback äußerst ernst", teilte das Unternehmen am Samstag anlässlich der Protestaktion mit. "Wir unterstützen ausdrücklich und uneingeschränkt die Gründung eines Betriebsrats bei Gorillas und werden dafür selbstverständlich alle benötigten Mittel zur Verfügung stellen." Die Beschäftigten erreichten sie am Dienstag mit solchen Aussagen nicht.

 

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Fünf Fantasy-Hörspiele zum Abtauchen

Kaum ein Fantasy-Hörbuch ist wie das andere, denn der Fantasie sind wahrlich keine Grenzen gesetzt. Zaubern, Fliegen, Fabelwesen — alles ist möglich. Diese Loslösen von der Realität macht den Reiz fantasievoller Geschichten aus. Wer glaubt, schon alles zu kennen, wird beim Hören von Fantasy-Hörspielen sicher überrascht. Fünf Hör-Tipps, die zur Realitätsflucht einladen: Vielen dürfte "Game of Thrones" als erfolgreiche TV-Serie bekannt sein. Der Epos ist bereits abgedreht, die Bücher sind allerdings noch nicht beendet. In "Game of Thrones: Das Lied von Eis und Feuer" taucht der Hörer ein in die Welt von großen Königshäusern, die sich in einem Machtkampf um das Königreich Westeros befinden. Bekannt ist "Game of Thrones" für unvorhersehbare Plot-Twists, die alles auf den Kopf stellen und Lieblingscharaktere schneller verschlucken, als manchem Zuschauer oder Zuhörer lieb ist. Für Fantasy-Fans ist gesorgt, Magie und Drachen kommen in "Game of Thrones" nicht zu kurz. Ein erfolgreiches Hörbuch erkennt man nicht daran, dass es verfilmt wurde, aber schlecht ist es auch nicht. So können Sie nach dem Hören direkt zum Sehen übergehen. "Der Herr der Ringe" hat wie "Game of Thrones" berühmte Filme hervorgebracht, die immer noch weltweit von Fans gefeiert werden. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über Mut und Gut und Böse. In der Welt von "Der Herr der Ringe" finden zahlreiche fantasievolle Gestalten Platz, ob furchteinflößende Orks oder mächtige Zauberer. Als Hörer begleiten Sie den Hobbit Frodo und seine Gefährten aus dem Auenland auf der gefährlichsten und außergewöhnlichsten Reise seines Lebens. Die Fantasy-Reihe "Die Zwerge" umfasst ganze fünf Bände und gehört zu den Fantasy-Klassikern. Als Zuhörer tauchen Sie ein in das Leben des Schmiedegesellen Tungdil, der zum Helden eines ganzen Volkes wird. Nicht nur Verräter in den eigenen Reihen und zwielichtige Magier muss Tungdil mit seinen Verbündeten besiegen, sondern auch persönliche Hindernisse überwinden. Zauberlehrling Harry Potter ist der Namensgeber für die beliebte "Harry Potter"-Buchreihe. In sieben Büchern erzählt Autorin J. K. Rowling die Geschichte eines Jungen, der früh erwachsen werden muss. Gemeinsam mit seinen besten Freunden bestreitet Harry unbeschreibliche Abenteuer, wächst dabei immer wieder über sich selbst hinaus und wird erwachsen. Als Zuhörer lernen Sie nicht nur zahlreiche lateinische Zaubersprüche, sondern auch, was Zusammenhalt, Tapferkeit und Liebe bedeuten. "Harry Potter" ist und bleibt eine der zeitlosesten Geschichten und das vollkommen zu recht. "Das Lied der Krähen" feiert unkonventionelle Außenseiter mit unterschiedlichen Talenten. Ein Dieb, eine Spionin, ein Verurteilter, eine Magierin, ein Scharfschütze und ein Ausreißer aus gutem Hause sollen einen gefährlichen Magier aus dem Gefängnis befreien. Als Krähen schließen sie sich zu einer gemeinsamen Mission zusammen, die viel mehr ist, als jeder Einzelne zu Beginn erahnen kann. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Rassistische Beleidigungen von 96-Anhänger: Verdächtiger stellt sich

Ein 37-jähriger Anhänger von Hannover 96 soll an rassistischen und sexistischen Beleidigungen gegenüber zwei Frauen beteiligt gewesen zu sein. Der Mann stellte sich am Montagabend nur Stunden nach einem Zeugenaufruf. Möglicherweise bekam er Druck aus den eigenen Fan-Reihen. Ein 37 Jahre alter Mann hat sich bei der Bundespolizei in Hannover gestellt. Er gab an, an den rassistischen und sexuellen Beleidigungen gegenüber zwei Frauen am Wochenende beteiligt gewesen zu sein. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonnabend in einem Zug aus Hodenhagen, als eine etwa 15-köpfige Gruppe von Hannover-96-Anhängern auf der Rückreise von einem Freundschaftsspiel war. Es deutet viel darauf hin, dass der Verdächtige von seinen Begleitern unter Druck gesetzt wurde, zu den Behörden zu gehen. Wie die Bundespolizei mitteilt, meldete sich der 37-Jährige am Montagabend bei den Beamten. Laut Sprecher Martin Ackert sei er nach eigenen Angaben „beteiligt“ gewesen. Weitere Angaben wolle er erst in Begleitung eines Anwalts machen. Nur Stunden zuvor hatten die Ermittler einen Zeugenaufruf veröffentlicht. Der Gesuchte sollte neben den rassistischen Beleidigungen auch Nazi-Parolen ausgestoßen und weitere Fahrgäste bedroht haben. Er trug ein Shirt mit der Aufschrift „Hannover Support“ und kam mit seinen Begleitern nach dem Spiel gegen Ahlden (Heidekreis) zurück. Nach HAZ-Informationen deutet einiges darauf hin, dass es sich bei dem Mann sogar um exakt den Gesuchten handelt. Denn: Auf Instagram meldeten sich die Supporter am Montagabend zu Wort und distanzieren sich. Es habe sich lediglich um eine Person gehandelt, „die uns diesen widerlichen Ruf beschert hat“. Der Mann sei erstmals dabei gewesen und direkt wieder aus der Gruppe entfernt worden. „Wir möchten klarstellen, dass wir Supporter weder für Rassismus oder sexuelle Belästigung stehen“, heißt es in dem Beitrag wörtlich. Wurde der Verdächtige unter Druck gesetzt, sich zu stellen? Die Bundespolizei will nun das Videomaterial aus dem Zug daraufhin prüfen, ob es den 37-Jährigen zeigt. Außerdem seien zahlreiche Zeugenhinweise eingegangen, die nun ausgewertet werden. „Die Ermittlungen dauern an“, sagt Ackert. Die Supporter wollen darüber hinaus beim Ü32-Heimspiel nächstes Wochenende einen Banner mit der Aufschrift „We say Yes to Football and No to Rasicm“ (Wir sagen Ja zum Fußball und Nein zu Rassismus) aufhängen. Von Peer Hellerling

 

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Opioid-Krise: New York erreicht Vergleich mit Grosshändlern

Führende Arzneimittelhändler haben in einer aussergerichtlicher Einigung die Zahlung von 1,1 Milliarden Dollar zugesagt. Eine umfassende Einigung in der Auseinandersetzung um die Verantwortung für die Opioid-Krise wird noch diese Woche erwartet. Knapp 500 000 Menschen sollen zwischen 1999 und 2019 in den USA an einer Überdosis von Medikamenten auf Opioid-Basis gestorben sein. (Reuters)/uvs. In der Auseinandersetzung um die Verantwortung für die Opioid-Krise haben der amerikanische Teilstaat New York und drei führende Arzneimittelhändler eine aussergerichtliche Einigung erzielt. Wie die New Yorker Generalstaatsanwältin Laetitia Jones am Dienstag mitteilte, sagten die drei Pharma-Grosshandelsfirmen McKesson, Cardinal Health und AmerisourceBergen zu,1,1 Milliarden Dollar zu zahlen. Neben dem Teilstaat New York hatten auch zwei Gemeinden auf Long Island gegen die Unternehmen geklagt. Die Klage ist nur eine von Tausenden Verfahren gegen die drei Grosshändler und den Pharmahersteller Johnson & Johnson. Die Kläger werfen ihnen vor, jahrelang die Augen vor den Folgen der von ihnen vertriebenen Opioide verschlossen zu haben. Nach offiziellen Angaben starben zwischen 1999 und 2019 in den USA knapp 500 000 Menschen an einer Opioid-Überdosis. Während der Corona-Pandemie stieg die Zahl der Überdosen noch einmal um 29 Prozent. Laut Medienberichten wird noch diese Woche eine umfassende Einigung zwischen den drei Grosshändlern sowie Johnson & Johnson und den Teilstaaten und Gemeinden erwartet, die wegen der Opioid-Krise Prozesse gegen die Firmen angestrengt haben. Wie die «New York Times» und andere Medien am Dienstag berichteten, einigten sich die Kläger mit den vier Unternehmen auf die Zahlung von 26 Milliarden Dollar für landesweite Sucht- und Präventionsprogramme. Der Deal wurde von einer Gruppe von 13 Generalstaatsanwälten und Anwälten der Teilstaaten ausgehandelt. Die aussergerichtliche Einigung auf die Zahlung bedeutet kein Schuldeingeständnis der Firmen. Sie beharren darauf, dass sie nur ihre reguläre Rolle bei der Herstellung und dem Vertrieb eines von den Bundesbehörden zugelassenen Schmerzmittels wahrgenommen hätten. Die Kläger werfen ihnen dagegen vor, sie hätten die Sucht der Nutzer bewusst ausgenutzt. Die Gemeinden und Teilstaaten fordern von den Pharmafirmen das Geld zurück, das sie für die Bewältigung der Opioid-Krise ausgegeben haben. Wenn es wie angekündigt zu dem 26-Milliarden-Dollar-Vergleich kommt, wäre die am Dienstag erzielte Einigung der drei Grosshändler mit New York ein Teil davon. Das Geld soll zum Teil in Hilfsprogramme gehen und über einen Zeitraum von 17 Jahren gestreckt fliessen. Weitere Klagen gegen diverse Firmen harren noch einer Einigung.

 

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Schnellster Zug der Welt – China zeigt die Serienversion einer 600 km/h-Magnetschwebebahn

Im Jahr 2019 wurde ein Prototyp gezeigt, nun wurde der erste reguläre Zug in Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong enthüllt. Der Hersteller, die China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC), rühmt das schnellste verfügbare Bodenfahrzeug als eine bahnbrechende wissenschaftliche und technologische Errungenschaft im Bereich des Schienenverkehrs in der Welt. Der Zug ist eine alleinige Entwicklung Chinas; er soll die Basis für eine neue Generation von Hochgeschwindigkeitszügen bilden. Das ist eine bemerkenswerte Richtungsentscheidung, denn China hat bereits ein Hochgeschwindigkeitsnetz für Schienenfahrzeuge aufgebaut, die Magnetschwebbahnen benötigen ein eigenes Netz von Trassen. Laut staatlichen Angaben misst das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge derzeit 38.000 Kilometer. Ein ebenfalls von der CRRC gebauter Schienenzug konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 486,1 km/h erreichen. Die Magnetschwebebahn wird ohne Kontakt zwischen Zug und Schiene mittels elektromagnetischer Kraft aufgehängt, angetrieben und geführt, der Widerstand kommt nur aus der Luft, sagte Liang Jianying, stellvertretender Generaldirektor und Chefingenieur von CRRC. Als neue Art des Hochgeschwindigkeitsverkehrs sei der Zug sicher, zuverlässig und habe eine geringe Lärmbelästigung, geringe Vibrationen, eine große Passagierkapazität und benötige weniger Wartung, sagte er. Er könne die Geschwindigkeitslücke zwischen Hochgeschwindigkeitszügen, deren maximale Betriebsgeschwindigkeit 350 km/h beträgt, und Flugzeugen, deren Reisegeschwindigkeit bei 800 bis 900 km/h liegt, schließen. In Bezug auf die tatsächliche Reisezeit soll der Zug das schnellste Verkehrsmittel im Bereich bis zu 1500 km werden. Eine Reise von Peking nach Schanghai dauert mit dem Flugzeug etwa 2 Stunden, mit der Hochgeschwindigkeitsbahn 5,5 Stunden und wird mit der Magnetschwebebahn nur etwa 2,5 Stunden dauern, wenn man die Reisevorbereitungszeit berücksichtigt, so Liang. Diese Züge sollen eine Direktive der Staatsführung umsetzen, die fordert, eine Reihe von "3-Stunden-Transportkreisen" zwischen den Großstädten zu verwirklichen. Peking hat vor Kurzem ein intelligentes Verkehrsnetz mit bis zu neun Magnetschwebebahnlinien von je mehr als 1000 km Länge angekündigt. Doch auch wenn der erste Zug bereits fertiggestellt wurde, existiert noch keine einzige der geplanten Verbindungen. Die Züge werden auf Halde produziert, um bei Fertigstellung der Verbindungen einen regulären Zugbetrieb zu ermöglichen. Und das kann noch dauern, im Januar sagte der Chefingenieur Liang Jianying, dass der Zug in fünf bis zehn Jahren in Betrieb gehen wird. In vielen Ländern führt die Bahn ein kümmerliches Dasein, aber sie ist eines der Felder, in der Peking die weltweite technologische Führerschaft anstrebt. Die Magnetschwebetechnik stößt das Tor zu Geschwindigkeiten auf, die mit schienengebundenen Systemen nicht erreicht werden können. Allerdings limitiert hier der wachsende Luftwiderstand eine wirtschaftlich vertretbare Geschwindigkeit. Diese Züge sind der erste Schritt zu einer echten Konkurrenz zum Flugverkehr. China, USA und Südkorea arbeiten intensiv daran, Magnetschwebebahnen in Fast-Vakuum-Röhren laufen zu lassen. Dann würden die Züge ohne Luftwiderstand beschleunigen können, gleichzeitig soll Supraleitung bei immer höheren Temperaturen ermöglicht werden – beide Faktoren würden Reisen mit Geschwindigkeiten von 1000 km/h und mehr möglich machen. Da sie nur Strom benötigen, ist ein klimaneutraler Betrieb weit einfacher als im Luftverkehr. Dazu entfällt die Lärmbelästigung der Flugzeuge. Anders als Flughäfen könnten diese Züge im Zentrum der Stadt starten. Lesen Sie auch: Japans Alfa-X wird der schnellste Zug der Welt Schneller als ein Flugzeug – Südkoreas Hyper-Zug erreicht über 1000 km/h

 

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Bericht: Zahlreiche Journalisten und Oppositionelle mit Überwachungssoftware Pegasus beschattet

Lesen Sie in diesem Artikel: Was das deutsche Innenministerium zu Pegasus sagt Warum Frankreich Ermittlungen aufgenommen hat Welche Allianz die Vorwürfe gegen NSO erhebt article:full_access

 

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ABB verspricht sich viel von autonomen mobilen Robotern (AMR)

ABB verspricht sich von fahrerlosen Transportsystemen frische Impulse. Der Zürcher Konzern kann solche gut gebrauchen, denn sein angestammtes Geschäft mit Industrierobotern ist empfindlich geschrumpft. Die Transportsysteme der neuen ABB-Tochtergesellschaft Asti bewegen sich fahrerlos. ABB gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Industrierobotern, die ihre Arbeit hinter Gittern an Fliessbändern verrichten. Doch im Geschäft mit autonomen mobilen Robotern (AMR), die als fahrerlose Transportsysteme sowohl in Fabriken als auch in Verteilzentren oder neuerdings in Spitälern im Einsatz stehen, war der Zürcher Konzern bis anhin nicht tätig. Mit dem Erwerb des noch kleinen spanischen Familienunternehmens Asti Mobile Robotics ändert sich das. ABB will so eine breitere Palette von Produkten im Bereich der Robotik anbieten. Der Markt für AMR-Lösungen ist noch jung. Doch ABB erwartet, dass dieser in den kommenden fünf Jahren von knapp 6 Mrd. auf 14 Mrd. $ expandieren wird. Dies entspräche einem jährlichen Wachstum von 20%. Solchen Schwung kann die Sparte Robotik und Fertigungsautomatisation gut gebrauchen, deren Verkäufe vor allem wegen einer schwachen Nachfrage aus der Autobranche seit 2018 um fast einen Fünftel geschrumpft sind. Mit einem erwarteten diesjährigen Umsatz von rund 50 Mio. $ wird Asti dem Riesen ABB, dessen Konzernerlös 2020 rund 26 Mrd. $ betrug, vorläufig aber nur sehr beschränkt zu Mehreinnahmen verhelfen. Der Aktienkurs von ABB stieg am Dienstag in einem festeren Gesamtmarkt denn auch nur um gut 1%. Viele Marktteilnehmer hätten sicher auch gerne erfahren, wie viel sich der Konzern die Akquisition kosten lässt. So oder so wird sich ABB in einem bereits hart umkämpften Geschäft behaupten müssen. Die meisten Konkurrenten sind wie Asti noch vergleichsweise klein und kaum über den Nischenmarkt AMR hinaus bekannt. Dank der globalen Verkaufsorganisation von ABB eröffnen sich den Produkten der Spanier aber zusätzliche Absatzmöglichkeiten. Der Konzern hat auch schon angekündigt, sich als Türöffner insbesondere in China, dem weltweit grössten Markt für Roboter, betätigen zu wollen.

 

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Mann betritt fremdes Auto und zeigt Frau sein Geschlechtsteil

Plus Eine Frau legt sich in ihrem VW-Bus in Ulm schlafen. Dann betritt ein Mann den Wagen und berührt die Frau unsittlich. Jetzt sucht die Polizei den Täter. Die Ulmer Polizei sucht einen Mann, der einer 23-jährigen Frau seinen Penis gezeigt und sie unsittlich berührt haben soll. Passiert ist das nach Angaben der Polizei bereits in der Nacht auf Samstag in Ulm. Dort hatte die junge Frau in ihrem VW-Bus geschlafen - den Wagen hatte sie nicht abgeschlossen.

 

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In Neu-Ulm finden zwei Sonder-Impfaktionen statt

Der Landkreis Neu-Ulm organisiert am Mittwoch zwei Sonder-Impfaktionen in Neu-Ulm. Und wie sieht es in den Impfzentren aus?

 

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Neuer Song von Kanye West: Wenn Kim Kardashian den hört, wird ausrasten

Das KLINGT nach Ärger... Rapper Kanye West (44) scheint die Scheidung von Ex Kim Kardashian (40) auf seine Weise zu verarbeiten. Heißt: mit einer Abrechnung per Song. Der Musik-Star tüftelte lange an einem neuen Album, stellte jetzt bei einem geheimen Gig in Las Vegas ein paar Songs vor – und soll dabei in Tränen ausgebrochen sein. Denn die Trennung von seiner großen Liebe scheint ihn noch ordentlich durchzurütteln. In dem Lied „Welcome to my Life“ bekommt Kim gleich in mehreren Zeilen ihr Fett weg, glauben Kritiker. Pikant: Kanye vergleicht die Ehe zu der 40-Jährigen sogar mit dem Gefängnis. So rappt er: „Sagt den Attentätern, dass ich aus Calabasas ausgebrochen bin.“ In dem Ort in Los Angeles lebte er zusammen mit Kim und den gemeinsamen vier Kindern. Ein Gast der Album-Party sagte der Zeitung „ The Sun “: „Es ist ein sehr emotionales, trauriges Lied über Kanye West, in dem er über seine Ehe mit Kim reflektiert. Er spricht auch über die Kinder und wirft ihr (Kim) im Song vor, dass sie ihm alles nimmt.“ Die Quelle weiter: „Nachdem er das Lied zu Ende gespielt hatte, hielt er für ungefähr zwei Minuten inne und weinte. Es war wirklich düster.“ Aber nicht nur seine Ex besingt Kanye, sondern auch die Knackpunkte seines Lebens in letzten zwei Jahren. Darunter die verhunzte US-Präsidentschafts-Kandidatur, seinen Zusammenbruch und diverse Twitter-Ausraster. Ob Kim schon in den „Genuss“ der Songs kam? Unklar. Kanyes neues Album soll am Freitag erscheinen und trägt den Namen „Donda“ – benannt nach seiner toten Mutter.

 

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Erwin Schur hält dem SV Gablingen 70 Jahre lang die Treue

Plus 70 Jahre Treue zum Sportverein Gablingen: Dieses Jubiläum gibt's nicht oft zu feiern. Deswegen wurde gefeiert - und nicht nur er ist viele Jahre dabei. Die Ehrung langjähriger Mitglieder war wieder ein Höhepunkt in der Jahreshauptversammlung des SV Gablingen. Sagenhafte 70 Jahre hält Erwin Schur dem Verein die Treue. Doch auch andere haben sich jahrzehntelang im Sportverein engagiert. Für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Manfred Nescholta, Wilhelm Weislein, Pius Kaiser, Georg Schweigart und Hans Wittmann geehrt. Außerdem bekamen viele Mitglieder eine Ehrung für ihre 25-,40-,50-, und 55-jährige Mitgliedschaft.

 

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Welchen Einfluss hat das Krisenmanagement der Politik auf das Wahlverhalten?

Betroffen, bewegt, nach den richtigen Worten suchend - oder auch peinlich lachend: Politiker suchen den Weg in die Katastrophengebiete des Landes, um den Menschen das Gefühl von Sicherheit zu geben. Doch was lösen diese Einsätze beim Wähler aus? Konkret: Wie sehr beeinflusst das Krisenmanagement der Flutkatastrophe die Wahl der Parteien? 6526 Teilnehmer haben bei der Civey-Umfrage des Tagesspiegel abgestimmt: 49 Prozent der Befragten gaben an, dass das Krisenmanagement keinen Einfluss hat.12,6 Prozent meinten Ja, auf jeden Fall.8,3 antworteten mit eher ja,24 Prozent mit eher nein.6,1 Prozent zeigten sich unentschieden (statistische Fehlerquote: 2,5 Prozent). Eine Auswertung nach Wahlabsicht zeigt, dass die Wähler der Parteien überwiegend keine Beeinflussung sehen. So entschieden sich bei den CDU-Wählern 79,8 Prozent für ein Nein, bei der SPD 67,7, Grüne 65,9 und FDP 83,8 Prozent (statistische Fehlerquote: 7,1 Prozent). Bei der Umfrage, die vom 16. bis zum 19. Juli lief, verneinten 74,4 Prozent der Männer und 71,7 Prozent der Frauen eine Beeinflussung. Eine leichte Zunahme der Ja-Stimmen gab es bei den jüngeren Wählern: 25,7 Prozent bei den 18 bis 29-Jährigen und 26,1 bei den 30 bis 39-Jährigen. Die Zahl nimmt mit steigendem Alter wieder ab.

 

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Hochschule Nordhausen digitalisiert jüdische Friedhöfe

Die jüdischen Friedhöfe im Landkreis Nordhausen sollen digitalisiert werden und dann online für alle Interessierten einsehbar sein. Dafür werden die Friedhöfe in Bleicherode, Ellrich und Nordhausen und ihre Grabmale jetzt in 2D und 3D dokumentiert, wie die Hochschule Nordhausen am Dienstag mitteilte. Die rund 670 Grabmale sind demnach die letzten erhalten gebliebenen Zeugnisse jüdischer Geschichte in dem Landkreis und vom witterungsbedingten Verfall bedroht. Ein Teil der Inschriften ist kaum noch lesbar. Da die Restaurierung von Grabmalen nur begrenzt möglich und sehr kostenintensiv sei, werde man die Denkmäler mithilfe dieser technischen Verfahren erhalten, hieß es. Dafür wird das Gelände laut Hochschule zunächst virtuell erfasst. Soweit es die Steinsubstanz zulasse, würden stark angegriffene Inschriften mittels einer besonderen Technik lesbar gemacht. Weitere Informationen zu den Grabmalen, Übersetzungen der Inschriften sowie Fotos, Zeitungsbeiträge und historische Adressbücher aus Bibliotheken, Archiven und Museen sollen zusammengetragen und online verknüpft werden. Die Projektergebnisse sollen nach Abschluss der Arbeiten öffentlich und online für jede und jeden zugänglich sein - etwa in Museen, Bibliotheken und Archiven. In der Ausgabe der Reihe "Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen" im Dezember 2021 soll über erste Teilergebnisse informiert werden.

 

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Frau getötet: Lebensgefährte dringend tatverdächtig

Nach dem gewaltsamen Tod einer 32 Jahre alten Frau im nordhessischen Bad Arolsen steht deren Lebensgefährte unter dringendem Tatverdacht. Wie die Staatsanwaltschaft Kassel und die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mitteilten, wurden bei der Obduktion des Opfers am Dienstag mehrere Stichverletzungen festgestellt. Das mutmaßliche Tatmesser hätten die Ermittler am Tatort sicherstellen können. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um den 48-jährigen Lebensgefährten der getöteten Frau - in einer ersten Mitteilung hatte die Polizei sein Alter versehentlich mit 41 angegeben. Das Paar habe mehrere gemeinsame Kinder. Sie seien nach der Tat zunächst von Nachbarn, anschließend von Jugendamt, Notfallseelsorger und Psychologischem Dienst des Landkreises Waldeck-Frankenberg betreut und untergebracht worden. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat nach eigenen Angaben einen Untersuchungshaftbefehl beantragt. Der Tatverdächtige sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen zum Tatablauf, den Hintergründen und zum Motiv halten an. Laut Polizei hatte ein Familienmitglied den Notruf alarmiert und angegeben, dass auf die Frau eingestochen worden sei. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen.

 

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Das geschieht, wenn Annemarie nicht da ist

Die Olchis haben ihren eigenen Film erhalten, der ab 22. Juli in die Kinos kommt. Für die grünen Wesen, erschaffen von Autor Erhard Dietl (68), geht es im Kinofilm "Die Olchis - Willkommen in Schmuddelfing" in ein neues Abenteuer. Die Olchi-Familie landet dabei auf einer Müllkippe, einem perfekten neuen Zuhause für die Großfamilie, die sich von Abfällen ernährt. Wäre da nicht der Plan, ein Wellnesscenter an eben dieser Stelle zu errichten. Max und seine Freundin Lotta setzen sich dafür ein, dass die Olchis bleiben können - denn durch sie wäre die Stadt auch den ständigen Gestank und das Müllproblem los. Die Stimmen von Olchi-Mama und Olchi-Papa dürften einigen bekannt vorkommen: Annemarie (43) und Wayne Carpendale (44) sprechen die grünen Wesen. Vor allem die Botschaft hinter dem Film habe sie überzeugt, erzählen die beiden im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news: "Die Olchis sind anders und das ist auch gut so. Sie sind grün, essen Müll, lieben die Unordnung. Aber das ist noch lange kein Grund, Vorurteile gegen sie zu haben." Im Gespräch haben die Moderatoren verraten, ob es bei ihnen auch so wild zugeht wie bei den rülpsenden und pupsenden Olchis, wie sie ihrem dreijährigen Sohn Mads Nachhaltigkeit näherbringen und weshalb sie sich als Eltern nicht einschränken wollen. Wayne Carpendale: Ich glaube, weil die Olchis so leben, wie Kinder leben würden, wenn es keine Erwachsenen gäbe. Wir sagen den Kindern ja dauernd, macht nicht dies, macht nicht das und so musst du das machen. Wir machen unsinnige Regeln, an die man sich halten muss und laut rülpsen und pupsen geht ja schon mal gar nicht. Aus alldem machen die Olchis sich nichts. Sie leben völlig frei. Sie machen in jedem Moment das, worauf sie gerade Lust haben. Sogar ihre Kinder lassen Olchi-Mama und -Papa machen, was sie wollen und schreiben ihnen nichts vor. Und das finden Kinder natürlich saucool. Annemarie Carpendale: Also Wayne und ich rülpsen und pupsen nicht voreinander (lacht). Bei Mads ist das natürlich was anderes... Das gehört zum Kindsein dazu und es macht ihm natürlich auch richtig Spaß, wenn irgendein lustiger Ton aus ihm rauskommt - wenn er zum Beispiel Sprudelwasser trinkt und dann rülpsen muss. Da lachen wir dann gemeinsam drüber. Aber es wird natürlich irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo wir ihm klarmachen müssen, dass das im Restaurant oder in der Öffentlichkeit nicht so lustig ist wie zuhause. Hat aber noch ein bisschen Zeit. Wayne Carpendale: Wenn Annemarie nicht da ist, kann das aber auch ganz anders aussehen. Dann machen Mads und ich alles. Manchmal batteln wir uns, wer lauter rülpsen kann oder wir rülpsen das ABC. Annemarie Carpendale: Wir schränken uns da eigentlich nicht allzu sehr ein. Wayne und ich haben von Anfang an gesagt, wir wollen als Eltern weiter WIR bleiben und uns auch vor dem Kleinen nicht verstellen oder unser Leben auf den Kopf stellen. Das klappt eigentlich auch ganz gut. Und wenn einem mal ein Schimpfwort rausrutscht, dann ist das eben so. Bei bestimmten Wörtern achtet man natürlich darauf, dass sie einem nicht ständig vor ihm über die Lippen kommen. Bisher funktioniert das auch ganz gut. Mads hat noch nie das Sch***-Wort verwendet, obwohl er brabbelt wie ein Buch und eigentlich alles aufschnappt. Da sind wir eigentlich ganz stolz drauf (lacht). Annemarie Carpendale: Filme gab's bei uns bisher ziemlich selten. "Die Olchis" war einer der ersten Filme, die wir alle zusammen bei einer "Bettparty" geguckt haben. Wir achten schon darauf, dass wir so wenig Zeit wie möglich vor dem Fernseher verbringen. Am besten geht das natürlich, indem man genug Alternativen bietet. Mads "liest" total gern mit uns.... vor allem Feuerwehr-Bücher. Da kommen manchmal am Abend schon ein paar zusammen, bis Mama und Dada entlassen sind (lacht). Wayne Carpendale: Noch halten wir es da ein bisschen wie die Olchis. Kinder haben ein ganz gutes Gespür dafür, was ihnen guttut. Kompliziert machen es doch immer erst die Erwachsenen (lacht). Annemarie Carpendale: Also, wir sind nicht die Super-Ökos, aber legen schon viel Wert auf Nachhaltigkeit. Vor allem Mülltrennung wird bei uns großgeschrieben. Und Mads achtet total drauf, was in welchen unserer vielen Mülleimer kommt... Total schön zu sehen, dass das auch richtig Spaß machen kann. Und wir sammeln als Family auch mal zusammen Müll auf, der auf der Straße liegt und werfen ihn in den nächsten Mülleimer. Alles in allem achten wir schon darauf, dass sein Bewusstsein für gewisse Dinge geschärft wird. Er weiß auch ganz genau, dass wir jetzt ein neues Auto haben, das auch mit Elektro fährt, also Strom tanken kann und dass das besser für die Umwelt ist. Wayne Carpendale: Ich denke, das vermittelt der Film auch sehr gut. Viele Kinder - vor allem Kinder aus der Großstadt - haben wahrscheinlich noch nie eine Mülldeponie gesehen. Der Film zeigt aber, dass der Müll, den wir produzieren, nicht einfach so verschwindet, sondern sich halt irgendwo stapelt. Und dass sich noch mehr dort stapelt als sowieso schon, wenn wir einfach nur sinnlos konsumieren, konsumieren und unsere Ressourcen verschwenden. Annemarie Carpendale: Wir arbeiten gerne zusammen, aber nur, wenn es der Sache einen Mehrwert gibt, dass wir das als Paar zusammen machen, nie zwanghaft. Es kommt immer auf das Projekt an. Für uns war "Die Olchis" ein für uns total passendes Familienprojekt.

 

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Coronavirus Zürich: Restaurants dürfen mehr Plätze anbieten

Um die gebeutelte Gastrobranche zu unterstützen, verlängert die Stadt Zürich eine Ausnahmebewilligung für Gastrobetriebe. Bis Ende Oktober – und nicht nur bis Ende August – wird man bei schönem Wetter dieses Bild von Gästen auf Zürcher Trottoirs antreffen. Vom Frühling 2021 erhofften sich viele Gastronomen einen Schub. Mehr Gäste und endlich wieder Einnahmen – unter anderem dank der Stadt Zürich, die den Wirtinnen und Wirten wegen der Corona-Pandemie erlaubte, Stühle und Tische auch auf öffentlichem Grund aufzustellen. Vor allem in der Anfangsphase der Öffnung war dies wichtig, da die Innenräume noch tabu waren und Gäste nur draussen begrüsst werden durften. In der Zwischenzeit hat sich laut Stadtrat die wirtschaftliche Lage für viele Gastrobetriebe verbessert. Doch das Geschäft stagniere auf tiefem Niveau, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Nicht zuletzt deshalb erlaubt die Stadtregierung Restaurantbesitzerinnen und Barbetreibern eine Verlängerung in Sachen Aussenbewirtschaftung. Sie dürfen bis Ende Oktober, und nicht wie vorgesehen nur bis Ende August, weiter ihre Pizzas und Drinks draussen auf öffentlichen Flächen servieren. Dabei können sie die Plätze um 30 Prozent erhöhen – bei gleichbleibender Fläche. Beide Massnahmen sind für die Wirtinnen und Wirte kostenlos. «Sicher kein Patentrezept» Die Erhöhung der Gästezahl auf Boulevardflächen geht auf einen Vorstoss der FDP im Zürcher Gemeinderat zurück. Die Umsatzausfälle der letzten Monate hätten ein tiefes Loch in die Kassen der Wirte gerissen, sagte damals Dominique Zygmont (fdp.) während der Debatte im Parlament. Viele Betriebe hätten bereits schliessen müssen. «Mehr Sitzplätze sind sicher kein Patentrezept», gestand Zygmont ein, «aber der Weg aus der Krise ist steil.» Eine moderate Erhöhung im Aussenbereich könne Restaurantbesitzer zusätzlich unterstützen – natürlich unter Einhaltung der Schutzkonzepte. Genau dies ist auch die Bedingung der Stadt. Sie mahnt, die Auflagen für eine solche Ausweitung einzuhalten. Wer mehr Stühle und Tische aufstellen will, müsse dem Gesundheitsschutz Rechnung tragen. Dasselbe gelte für das Ruhebedürfnis der umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner. Auch Passanten sollen durch die Bestuhlung nicht gestört werden. Bei berechtigten Klagen aus der Nachbarschaft seien die Zusatzplätze wieder zu entfernen. Ob das Zusatzangebot von Restaurants und Bars bei den Nachbarn akzeptiert wird, bleibt abzuwarten. Schon seit längerem machen sich verschiedene Vereine und Interessengruppen für weniger Lärm in der Innenstadt stark. Sie haben sogar eine Meldeplattform ins Leben gerufen, auf der Lärmbeschwerden erfasst werden können. In einer Petition, für die sie derzeit Unterschriften sammeln, fordern sie den Stadtrat zudem auf, Massnahmen zu ergreifen.

 

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Fehler in Bremer Impfzentrum – 256 Personen erhalten zu wenig Impfstoff

Das Land Bremen ist gemeinsam mit dem Saarland Spitzenreiter beim Impffortschritt in Deutschland. Nun ist dem Bremer Impfzentrum allerdings ein Fehler unterlaufen. 256 Personen müssen in Bremen eventuell ein drittes Mal gegen das Coronavirus geimpft werden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Montag ist es bei der Zweitimpfung zu einem Fehler gekommen. Das teilte "buten un binnen" mit. Neuer Impfstoff sei mit altem Vakzin vermischt worden, heißt es. Dabei sei es zu einer falschen Kombination von Spritzen und Kanülen gekommen. Die Folge: Ein Teil des Vakzins blieb in den Spritzen zurück. Geimpfte könnten also zu wenig Impfstoff erhalten haben. Laut "buten un binnen" wurden die Betroffenen bereits von der Gesundheitsbehörde über den Fehler informiert. Wie nun weiter vorgegangen wird, können sie über eine Hotline der Behörde erfahren. Ob eine Nachimpfung sinnvoll oder auch notwendig ist, muss für jeden Fall einzeln entschieden werden. Im Impfzentrum findet dann eine medizinische Beratung statt.

 

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Weimarer Zwiebelmarkt im Oktober unter Vorbehalt

Der Weimarer Zwiebelmarkt will im Oktober wieder Besucher empfangen - pandemiebedingt allerdings erneut im kleineren Rahmen. Vom 8. bis 10. Oktober solle wieder das jahrhundertealte Handwerk der Heldrunger Zwiebelbauern im Mittelpunkt stehen. Sie werden an rund 50 Ständen ihre kunstvoll geflochtenen Zwiebelzöpfe sowie Kräutersträuße, Gemüse und Obst verkaufen, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte. Das Marktangebot werde von weiteren ortsansässigen Händlern und Gastronomen sowie Anbietern von kunsthandwerklichen Produkten abgerundet. Die Zahl der sonst üblichen 600 bis 700 Stände werde allerdings auf 200 bis 250 reduziert. Auch bleibe das Marktgebiet auf die Innenstadt begrenzt, hieß es. Geplant sei in diesem Jahr allerdings wieder ein Bühnenprogramm. Aufgrund der nicht abschätzbaren Infektionslage im Herbst stehe der diesjährige Zwiebelmarkt jedoch unter Vorbehalt. Der Zwiebelmarkt in der Klassikerstadt ist Thüringens ältestes und überregional bekanntestes Stadt- und Marktfest. Er erlebt bereits seine 368. Auflage. Im vergangenen Jahr besuchten rund 75.000 Menschen den Weimarer Zwiebelmarkt. Vor Corona zählte der Zwiebelmarkt etwa 320.000 Gäste.

 

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Auch Tiere leiden unter Corona – Tierheim Berlin platzt aus allen Nähten

"Lästig geworden": Das Tierheim Berlin füllt sich zusehends. Mehr und mehr Kleintiere, Hunde und Katzen müssen betreut und versorgt werden. Viele sind Opfer der Corona-Pandemie. Das Tierheim Berlin kämpft derzeit mit einer regelrechten Flut an Kleintieren. Seit dem Frühjahr treffen jede Woche weitere Neuzugänge in der Einrichtung ein. "Wir haben derzeit etwa 120 Kleintiere bei uns, davon über 60 Kaninchen ", berichtet Tierheim-Sprecherin Annette Rost. "Das Kleintierhaus platzt aus alles Nähten", klagt sie. Als einen Grund für die Kaninchenflut sieht sie die Corona-Pandemie. "Während des Lockdowns wollte alle Welt Haustiere haben, um sich zu trösten und die Langeweile zu vertreiben. Nun ist der Lockdown vorbei, die Homeoffice-Pflicht aufgehoben und das Leben normalisiert sich wieder. Die Menschen wollen hinaus, verreisen und unabhängig sein. Da sind leider viele gerade erst angeschaffte Haustiere lästig geworden." Ein massiver Wasserschaden in diesem Teil des Tierheims hat die Lage noch weiter verschärft. Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Co. leben seitdem in schnell zusammengezimmerten Notunterkünften in anderen Bereichen des Tierheims. Auch umliegende Einrichtungen konnten dem Tierheim Berlin keine Kaninchen abnehmen. "Die hatten alle selbst sehr viele Kleintiere", erklärt Rost gegenüber t-online. Doch das ist bei Weitem nicht das einzige Problem. Auch Hunde und Katzen treffen vermehrt in der Einrichtung ein. "Zuletzt wurden bei uns sechs Hunde mit erheblichen Verhaltensstörungen abgegeben, die als Welpen in der ersten Lockdown-Phase angeschafft wurden. Die Besitzer hatten sich überhaupt nicht mit den Eigenschaften und Bedürfnissen der Rassen auseinandergesetzt", berichtet die Tierheim-Sprecherin. Eine Familie etwa habe sich einen Husky-Schäferhund-Mix angeschafft. "Das sind Tiere, die durchaus anspruchsvoll sind. Die laufen nicht einfach so als Familienhund mit. Wenn man dann keinerlei Expertise hat und die Tiere weder physisch noch mental ausgelastet sind, wundert es nicht, dass sie auf dumme Gedanken kommen", mahnt Rost. Aber auch Fundtiere müssen inzwischen vermehrt über längere Zeit im Tierheim betreut werden. Hunde, die in Berlin entlaufen, landen meist über die Polizei, den Tierfang oder Bürger im Tierheim Berlin. Normalerweise können gerade gechippte Tiere schnell wieder mit ihren Besitzern vereint werden. Seit einigen Wochen aber werden viele Fundtiere einfach nicht mehr abgeholt. "Man kann dann mutmaßen, dass das Tier möglicherweise gar nicht entlaufen ist, sondern ausgesetzt wurde", erklärt die Tierheim-Sprecherin. "Da sind teilweise ganz bezaubernde, völlig unkomplizierte Tiere dabei. Wir haben etwa eine schwarze Labradorhündin, die total lieb ist. Ein richtig toller Hund, gerade auch für Familien. Da wundert man sich wirklich manchmal, was die Menschen momentan so umtreibt." Ein Anstieg der zu betreuenden Tiere im Berliner Tierheim deutete sich zwar schon seit einigen Monaten an, so Rost. "Wir haben aber bemerkt, dass es mit dem Sinken der Infektionszahlen, den einhergehenden Lockerungen und den bevorstehenden Sommerferien richtig los ging." Besonders problematisch: Die sehr kostenintensive Behandlung von kranken Tieren. "Unsere Praxen sind voll mit Welpen aus dem illegalen Welpenhandel. Deren medizinische Versorgung ist unfassbar teuer", erklärt Rost. In der Pandemie habe der illegale Tierhandel noch einmal einen regelrechten Boom erlebt. Allein in diesem Jahr seien bereits über 80 Welpen aus dem illegalen Welpenhandel im Tierheim angekommen. "Das ist ein wahnsinniges Tierleid, das da verursacht wird", erklärt Rost. "Die Muttertiere leben meist in völlig desolaten Umständen in Osteuropa und werden dort in hoher Frequenz gedeckt. Die Welpen werden ihrer Mutter dann sehr früh weggenommen und nach Deutschland gebracht. Für die kleinen Hunde bedeutet das, dass sie nicht sozialisiert werden, kein Immunsystem aufbauen können und auch keine medizinische Versorgung haben. Ein sehr großer Teil von ihnen leidet deshalb unter multiplen Erkrankungen, deren Behandlungen Tausende von Euro verschlingen. All das müssen wir mit Spendengeldern stemmen", klagt sie. Bis zum Ende des Jahres erwartet das Tierheim, dass noch deutlich mehr Tiere aller Arten auf seine Hilfe angewiesen sein werden. Trotzdem soll niemand unversorgt bleiben. Dem Tierschutzbund als Dachverband des Berliner Tierheims gehören 550 Tierheime an. "Sollte es bei uns wirklich zu voll werden, ließen sich da Lösungen finden", glaubt Annette Rost. Zudem würden viele Pfleger Tiere mit nach Hause nehmen. Auch auf die vielen ehrenamtlichen Pflegestellen könne man noch zurückgreifen. "Zur Not müssen wir einfach noch kreativer werden, als wir es ohnehin schon sind. Aber ich bin mir sicher, dass uns auch die Corona-Krise nicht in die Knie zwingen wird", zeigt sich die Tierheim-Sprecherin kämpferisch.

 

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Frau sticht Bekannten nieder

Eine Frau hat in Engen (Kreis Konstanz) mutmaßlich einen Bekannten niedergestochen und schwer verletzt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten, wurde für die 24-Jährige Haftbefehl beantragt. Die Verdächtige soll am Montag zu einem Streit zwischen dem 23 Jahre alten Opfer und einem weiteren jungen Mann im Stadtpark gekommen sein. In dessen Verlauf soll sie ihrem Bekannten mehrfach in den Rücken gestochen haben. Tatwaffe und Motiv waren zunächst unklar. Die Polizei nahm die Frau wenig später in ihrer Wohnung fest.

 

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Impf-Debakel bei Hausarzt Kröner? So wurde der Kühlschrank-Fehler aufgedeckt

Plus Waren Corona-Impfungen beim Pfuhler Hausarzt Christian Kröner wirkungslos? Erst nach einem Hinweis überprüfte das Neu-Ulmer Gesundheitsamt die Praxis. "Wir sind psychisch am Ende", sagt Dr. Christian Kröner. Tausende - fast alle - seine Corona-Impfungen, die er seit April in seiner Praxis im Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl durchgeführt hat, könnten womöglich wirkungslos gewesen sein. Die Temperatur in einem Kühlschrank war zu hoch eingestellt. Wie dieser Fehler festgestellt wurde, dazu machte der Hausarzt erst keine Angaben und verwies auf ein laufendes Verfahren. Doch nun äußert sich das Neu-Ulmer Landratsamt auf Nachfrage unserer Redaktion.

 

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Aufruf zur Wachsamkeit

77 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler ist in Berlin der Frauen und Männer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus gedacht worden. Arbeitsminister Heil zugleich vor NS-Vergleichen durch Kritiker der Corona-Maßnahmen. Mit Aufrufen zur Wachsamkeit und zur Verteidigung der Demokratie haben Vertreter von Bund und Ländern in Berlin an die Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 erinnert. Das zentrale Gedenken der obersten Verfassungsorgane fand gemeinsam mit der Stiftung 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Plötzensee statt. Unter den Teilnehmern waren Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und Bundesratsvorsitzender Reiner Haseloff (CDU) sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Müller sagte, das vor 77 Jahren gescheiterte Attentat sei zu Recht einer der wichtigsten Tage in der deutschen Geschichte. Mutige Frauen und Männer hätten ein Zeichen gegen Unmenschlichkeit gesetzt und für Werte gekämpft, die auch heute verteidigt werden müssten. Die Geschichte habe eindringlich gezeigt, wohin es führt, wenn rechtspopulistischen Brandstiftern das Feld überlassen werde. Bundesarbeitsminister Heil warnte vor falscher Vereinnahmung des deutschen Widerstands "durch ein bestimmtes politisches Milieu", wie den Kritikern der Corona-Maßnahmen. "Der Missbrauch des Widerstands gehört längst zum geschmack- und geschichtslosen Narrativ eines bestimmten politischen Milieus in Deutschland", sagte Heil. Der "Widerstand" werde in einem Milieu missbraucht, "das gleichzeitig die Nähe zu den geistigen Erben des Nationalsozialismus nicht scheut". Der Minister bezeichnete es mit Blick auf die Demonstrierenden als "infame Ironie", die Widerstandskämpferin Sophie Scholl "politisch zu vereinnahmen und gleichzeitig gemeinsam mit notorischen Neonazis zu marschieren". Bei einer Corona-Demonstration in Hannover im November hatte sich eine Rednerin mit Sophie Scholl verglichen und breite Kritik hervorgerufen. "Es ist deshalb unsere Pflicht, diesem Missbrauch des Gedenkens mit Entschlossenheit entgegenzutreten", sagte der SPD-Politiker. "Heute gedenken wir ausdrücklich allen Menschen und Gruppierungen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet haben, mit Trauer und mit Respekt." Heil kritisierte zudem Vergleiche zwischen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen und dem "Kampf gegen Krieg und Völkermord". Der Minister rief zum Gedenken an alle Gruppen und Formen des Widerstands gegen die Nationalsozialisten auf. Die Erinnerung dürfe nicht von einer "parteiischen Geschichtspolitik" beeinflusst werden. Als Beispiel nannte Heil den Widerstand aus der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, der in der DDR und der Bundesrepublik lange gegensätzlich bewertet worden sei. Dies habe "den Blick auf die gesellschaftliche Breite des Widerstands verstellt". Auch die gegen die Nationalsozialisten engagierten Frauen verdienten mehr "Anerkennung und Aufmerksamkeit", mahnte der Minister. Sie hätten ebenfalls eine "brutale Verfolgung des Regimes riskiert". Viele von ihnen seien jedoch unbeachtet geblieben. Mit wachsendem zeitlichen Abstand zum NS-Regime seien überdies neue Wege notwendig, die Erinnerung an die Verbrechen "lebendig zu erhalten", so Heil. Dazu könnten Menschen mit Migrationserfahrung beitragen, die Flucht und Verfolgung selbst erlebt hätten. Am 20. Juli 1944 war der Sprengstoffangriff einer Gruppe deutscher Offiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler gescheitert. In den folgenden Stunden und Tagen wurden er und weitere rund 200 Mitwisser und Angehörige hingerichtet. Viele andere wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt.

 

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Hilfskräfte aus dem Norden fahren ins Katastrophengebiet

Einen Großeinsatz im Katastrophengebiet von Rheinland-Pfalz starten am Mittwoch rund 600 Helfer aus Schleswig-Holstein. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) verabschiedete die vorrangig ehrenamtlichen Helfer aus Feuerwehr und Sanitätsdienst am Dienstagnachmittag im Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster. "Das ist der größte Einsatz unserer Hilfskräfte außerhalb Schleswig-Holsteins in den vergangenen Jahrzehnten", sagte Günther. "Aufgrund der Lage vor Ort stellt er auch eine besondere Belastung dar." Etwa 200 Fahrzeuge standen für das Kontingent bereit. Der Regierungschef dankte den Hilfskräften, deren Partnern und den Arbeitgebern, die Ehrenamtler freistellen. "Diese Katastrophe zeigt einmal mehr, wie unverzichtbar unsere ehrenamtlichen Strukturen für unsere Gesellschaft sind", sagte Günther. Zur technischen Ausrüstung des Kontingents gehören Ladekräne und Radlader. Das Technische Hilfswerk ist ebenfalls dabei. Der Einsatz in Rheinland-Pfalz soll am Mittwoch um 7.00 Uhr beginnen und ist für bis zu drei Tage geplant. Es besteht die Möglichkeit, ihn auf fünf Tage zu verlängern. Das Kontingent ist so ausgerüstet, dass es in dem Katastrophengebiet fast völlig autark arbeiten und sich auch eigenständig verpflegen kann. Wegen der psychischen Belastungen sind Betreuer der Psychosozialen Notfallversorgung dabei. Die Landespolizei ist bereits mit etwa 80 Frauen und Männern der ersten Einsatzhundertschaft im Katastrophengebiet vertreten.

 

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Ohne Gummistiefel in Bad Münstereifel: Laschet will Vertrauen zurückgewinnen

Nach seinem unpassenden Lacher will Kanzlerkandidat Laschet die Stoiber-Falle um jeden Preis vermeiden. Über die Fallstricke von Polit-Besuchen im Katastrophengebiet.

 

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Rechtsstaatsprüfung: EU droht Polen mit einer Kürzung der Gelder

Seit diesem Jahr kann die EU bei bestimmten Verstössen gegen die Rechtsstaatlichkeit ihren Mitgliedsstaaten Gelder kürzen. Ein Prüfbericht der Kommission stellt nun Polen und Ungarn an den Pranger. Umgehend folgt eine Drohung aus Brüssel. April 21, 2021, Warsaw, Masovia, Poland: Policemen try to separate two protesting women holding themselves against police detention during the demonstration.. In Warsaw, the politicized Disciplinary Chamber of the Supreme Court on Wednesday, at a closed session, is to consider the motion for detention and forcibly bringing judge Igor Tuleya to the prosecutor s office. Investigators alleged he disclosed information from the proceedings. Numerous protesters gathered outside the Supreme Court building early morning, in defense of judge Tuleya. Some people were detained after clashing with policemen. Warsaw Poland - ZUMAs197 20210421_zaa_s197_021 Copyright: xAttilaxHusejnowx WARSAW, POLAND - NOVEMBER 18: People enter the Supreme Court while a closed session to remove Tuleya's immunity takes place in the non-recognized Disciplinary Chamber of the Supreme Court on November 18,2020 in Warsaw, Poland. Several times attempts to remove Judge Tuleya's immunity has taken place in recent months, but no verdict has been achieved. The rule of law in Poland has been one of the biggest disputes between European Union and the conservative ruling party, Law and Justice. Just two days ago, Hungary and Poland vetoed the European Union historical €1.8tn budget and coronavirus recovery plan connected with rule of law mechanism. (Photo by Omar Marques/Getty Images) pop./ (dpa) Länder wie Ungarn und Polen müssen nach der Veröffentlichung eines neuen Prüfberichts der Europäischen Kommission Verfahren zur Kürzung von EU-Geldern befürchten. In der am Dienstag vorgestellten Untersuchung zur Einhaltung rechtsstaatlicher Standards werden den beiden Staaten Defizite bei der Unabhängigkeit der Justiz und bei der Korruptionsbekämpfung attestiert. Mit Blick auf Ungarn ist unter anderem von unzureichenden unabhängigen Kontrollmechanismen und einem mangelnden Vorgehen gegen Klientelismus und Vetternwirtschaft die Rede. Zu Polen heisst es, es gebe Risiken hinsichtlich der Wirksamkeit der Bekämpfung von Korruption auf hoher Ebene, einschliesslich der Gefahr eines unzulässigen Einflusses auf die Strafverfolgung zu politischen Zwecken. EU kann bei Verstössen gegen die Rechtsstaatlichkeit Gelder kürzen «In einer Reihe von Mitgliedstaaten gibt es Anlass zu ernster Besorgnis», kommentierte die zuständige Vizepräsidentin der Kommission, Vera Jourova. Insbesondere sei dies in Bezug auf die Unabhängigkeit der Justiz der Fall. Relevant sind die Befunde, weil Staaten seit diesem Jahr bei bestimmten Verstösse gegen die Rechtsstaatlichkeit EU-Gelder gekürzt werden können. Voraussetzung ist, dass wegen dieser Verstösse ein Missbrauch von Geldern aus dem Gemeinschaftshaushalt droht. Die EU streitet seit Jahren mit Polen über die Justizreformen In Ungarn und Polen könnte diese Voraussetzung nach dem Bericht erfüllt sein, weil eine unzureichende Korruptionsbekämpfung das Risiko birgt, dass EU-Gelder veruntreut werden. Die EU streitet seit Jahren mit Warschau über die Justizreformen der rechtsnationalistischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Unter anderem geht es dabei um eine 2018 neu geschaffene Disziplinarkammer am Obersten Gericht, die Aufsicht über alle Richter hat, sogar über den Obersten Gerichtshof. Sie kann die Immunität der Richter aufheben, um eine Strafverfolgung zu ermöglichen, und ihre Gehälter kürzen. EU-Kommission setzt Warschau Frist bis zum 16. August Kurz nach Veröffentlichung des Prüfberichts drohte die EU-Kommission Polen am Dienstag mit einer Geldstrafe, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet: Sollte die Regierung die Disziplinarkammer nicht wie vom Europäischen Gerichtshof gefordert aussetzen, werde Brüssel die Zahlung eines Bussgeldes gerichtlich beantragen, sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova. Warschau habe Zeit bis zum 16. August. #BREAKING EU threatens fines against Poland over judiciary ruling pic.twitter.com/xfEdmcZ4Bm Im Gegensatz zu Ungarn und Polen muss Deutschland vorerst keinen Ärger wegen rechtsstaatlicher Defizite befürchten. «Das Justizsystem funktioniert weiterhin effizient», heisst es im sogenannten Rechtsstaats-TÜV. Verbesserungsbedarf wird lediglich in Bereichen wie Transparenz gesehen. So werden zum Beispiel rechtliche Lücken bei den Regeln zur Parteienfinanzierung und zu hohe Spendenobergrenzen kritisiert.

 

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Gratis PCR-Gurgeltests in Salzburg ab Freitag, in Kärnten ab August

Salzburg bietet die kostenlosen Tests über seine Teststraßen an. In Kärnten will man bei der „Alles Gurgelt"-Aktion mitmachen. Ab Donnerstag dürfen nur noch geimpfte oder mittels PCR-Abstrich getestete Menschen in die Disco. In fast allen Bundesländern sind PCR-Tests noch kostenpflichtig. Vorbereitungen, die Gurgeltests auf alle Bundesländer auszuweiten, laufen schon länger. Nun plant das Land Salzburg, ab Freitag PCR-Gurgeltests anzubieten. Die Tests sind anders als in Wien oder Linz vorerst nicht in Filialen der Drogeriemarkt-Kette Bipa erhältlich, sondern können nur in den 15 Teststraßen des Roten Kreuz gemacht werden. Dazu ist eine Anmeldung auf www.salzburg-testet.at erforderlich. Für einen Besuch von Nachtlokalen braucht es ab Donnerstag österreichweit entweder einen Impfnachweis oder einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test. "Das ist zunächst einmal ein Angebot für junge Menschen, die ausgehen wollen. Für diese Personen wollen wir den Bedarf decken", sagte Franz Wieser, der Sprecher des Landes, am Dienstag. Die Gurgeltests seien kostenlos. Ab Herbst sollen dann auch in Salzburg die Antigentests durch PCR-Gurgeltests ersetzt werden, hatte das Land Anfang Juli bekannt gegeben. Einen Termin für die Umstellung gibt es noch nicht. Derzeit sind auch noch keine Bestellungen über die Bundesbeschaffungsagentur möglich. Dass sich auch andere Personengruppen verstärkt auf die PCR-Tests stürzen, glaubte Wieser am Dienstag nicht. "Weil die Auswertung der Gurgeltests im Labor bis zu 24 Stunden dauern kann, ist ein zeitlicher Vorteil gegenüber den Antigentests netto nicht gegeben." Wenn sie unter Aufsicht in einer Teststraße gemacht werden gelten die Antigentests 48 Stunden lang. Am Dienstag verkündete das Land Kärnten zudem, mit "Alles gurgelt" zu starten - allerdings erst Mitte August. Dann nämlich soll es eine österreichweite Lösung geben. Sobald Bestellungen beim Bund möglich sind, werden diese durchgeführt, hieß es am Dienstag nach der Sitzung des Koordinationsgremiums am Montag. Die für die Bevölkerung kostenlosen und niederschwelligen Gurgeltests werden bereits seit dem Frühjahr in Wien angeboten, seit dieser Woche sind sie auch in Linz verfügbar. Die Ausschreibung der Bundesbeschaffungsbehörde wurde abgeschlossen, hieß es am Dienstag in Klagenfurt. Sobald Bestellungen möglich sind, wird auch das Land Kärnten die Gurgeltests anbieten. Am Sonntag fand in St. Veit der erste Impftag ohne Anmeldung in Kärnten statt, dabei wurden 1.060 Impfdosen verabreicht. Derzeit sei man mit der Planung eines weiteren Impftags beschäftigt. Wo dieser angeboten wird, war noch unklar. Außerdem betonte das Land, dass ab 9. August mobile Impfteams in jenen Gebieten unterwegs sein werden, in denen die Durchimpfungsrate noch gering ist. Zuletzt war das beispielsweise in Stall und Mörtschach im Mölltal der Fall. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses bis Montagabend 308.824 Kärntner zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 54,9 Prozent der Bevölkerung.255.047 Menschen und somit 45,4 Prozent sind bereits voll immunisiert. Das Koordinationsgremium appellierte einmal mehr an Gastwirte und Gäste, die 3G-Regel einzuhalten und zu kontrollieren. Beim Gastro-Cluster in Velden am Wörthersee gab es am Dienstag noch 22 aktiv Infizierte. (APA)

 

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IBM bringt Datentresor für seine Flash-Storage-Server

Kennen Sie schon den kostenlosen iX -Newsletter? Jetzt anmelden und monatlich zum Erscheinungsdatum nichts verpassen: https://heise.de/s/NY1E In der nächsten Ausgabe geht's ums Titelthema der August- iX: KI in der Programmierung. Wie können Mensch und Maschine gemeinsam besseren Code schreiben? Kennen Sie schon den kostenlosen iX -Newsletter? Jetzt anmelden und monatlich zum Erscheinungsdatum nichts verpassen: https://heise.de/s/NY1E In der nächsten Ausgabe geht's ums Titelthema der August- iX: KI in der Programmierung. Wie können Mensch und Maschine gemeinsam besseren Code schreiben?

 

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Britney Spears' Anwalt will "aggressiv und zügig" vorgehen

Der Promi-Anwalt Mathew Rosengart soll es richten: Britney Spears setzt im Kampf um die Vormundschaft auf einen bekannten Namen, der schon zahlreiche Superstars vor Gericht vertreten hat. Am vergangenen Montag hat dieser nun angekündigt, "aggressiv und zügig" gegen die Vormundschaft von Jamie Spears vorgehen zu wollen, wie das US-Magazin "Page Six" berichtet. Demnach wollen der Anwalt und seine Kanzlei einen Antrag auf Absetzung von Britney Spears' Vater stellen, "es sei denn, er tritt zuerst zurück", wie Rosengart vor einem Gerichtsgebäude in Los Angeles erklärte. In der nächsten Woche soll es erneut eine Anhörung vor Gericht geben. Britney Spears ' Pflichtverteidiger Sam Ingham legte sein Mandat Anfang Juli nach 13 Jahren nieder, wonach sich die Sängerin im Streit mit ihrem Vater einen neuen Juristen suchte. Spears hatte Ingham zuvor dafür kritisiert, dass er sie nicht vollumfänglich über ihre Rechte aufgeklärt habe. Nach psychischen Zusammenbrüchen von Britney Spears wurde ihr Vater im Jahr 2008 von einem Gericht als ihr Vormund eingesetzt. Seither entscheidet er über ihr Leben. Seit 2014 soll die zweifache Mutter bereits versuchen, sich aus der Vormundschaft ihres Vaters zu lösen. Unterstützung erfährt sie dabei von vielen Fans, die unter dem Hashtag #FreeBritney auf den Fall aufmerksam machen.

 

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Sicherheit von Journalisten in Deutschland laut EU-Bericht ein Problem

Brüssel. Die körperliche Sicherheit von Journalisten in Deutschland bleibt laut einem EU-Bericht Anlass zur Sorge. Das gelte besonders mit Blick auf die Berichterstattung über Proteste, heißt es in einer Zusammenfassung des Berichts zur Rechtsstaatlichkeit in Deutschland, den die EU-Kommission am Dienstag gemeinsam mit Berichten über die anderen EU-Länder veröffentlichte. Als positiv wird eine große Unabhängigkeit von Medien und Regulierungsbehörden in Deutschland festgestellt. Die Eigentumsverhältnisse der Medien hierzulande seien transparent. Der EU-Bericht nimmt für jedes Land auch die Justiz, das Rahmenwerk gegen Korruption und weitere institutionelle Kontrollmechanismen unter die Lupe. Kritisch merkt der Bericht bei Deutschland etwa Mängel in der Regulierung von Nebentätigkeiten von Parlamentariern und bei der Parteienfinanzierung an. Die Probleme in anderen Ländern sind teils größer. In der Kurzfassung des Ungarn-Berichts heißt es, unabhängige Medien und Journalisten seien weiter mit Behinderung und Einschüchterung konfrontiert. „Der Medienpluralismus bleibt in Gefahr.“ Für die Niederlande wird einerseits ein hoher Grad an Medienfreiheit festgestellt, aber zugleich auf die Ermordung des Journalisten Peter R. de Vries hingewiesen. Bei Österreich heißt es, über die „objektive Verteilung“ der öffentlichen Unterstützung von Medien in der Corona-Pandemie seien Zweifel laut geworden. „Insgesamt zeigt der Bericht viele positive Entwicklungen in den Mitgliedstaaten auf“, erklärte die EU-Kommission. Im Umgang mit der Corona-Pandemie und angesichts der Notwendigkeit von Notfallmaßnahmen hätten Rechts- und Verfassungssysteme starke Widerstandsfähigkeit bewiesen. Anlässe zur Sorge blieben aber und hätten sich in bestimmten Ländern verstärkt. RND/epd

 

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"Kleiner Nicolás" muss drei Jahre in Haft

Als Gesandter des spanischen Königshauses narrt der "kleine Nicolás" Unternehmer und Politiker. Er wird erwischt und verurteilt. Gegen den 27-Jährigen laufen aber noch weitere Verfahren. Die Strafe kann somit sogar noch deutlich größer ausfallen. Ein junger Spanier ist zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich als Gesandter des spanischen Königs Felipe VI. und der Regierung ausgegeben hat. Der junge Mann, der von spanischen Medien auch "Kleiner Nicolás" genannt wird, hatte demnach 2014 behauptet, er sei der Verbindungsmann zwischen dem Königshaus und der spanischen Regierung und sich so ein Mittagessen mit einem wichtigen Unternehmer erschlichen, teilte das Landgericht in Madrid mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es ist bereits die zweite Haftstrafe für den 27-Jährigen, gegen ihn sind weitere Verfahren anhängig. Nach Schätzung von Medien drohen ihm insgesamt bis zu 30 Jahre Haft. Der "Kleine Nicolás" war Berichten zufolge bereits als 15-Jähriger in der Zentrale der konservativen Volkspartei (PP) ein- und ausgegangen. Er baute dort offenbar Beziehungen auf, die ihm bei seiner Hochstapler-Karriere halfen. Fotos, auf denen er mit König Felipe VI. oder mit den früheren PP-Regierungschefs José María Aznar und Mariano Rajoy zu sehen ist, verbreitete er im Netz. Amtlichen Erkenntnissen zufolge führte er Dutzende Politiker und Unternehmer hinters Licht. Von Unternehmern soll er mit dem Versprechen Geld kassiert haben, ihnen mit seinen Kontakten zu Aufträgen zu verhelfen. In Interviews prahlte er seinerzeit auch damit, für den spanischen Geheimdienst CNI zu arbeiten.2014 flog die mutmaßliche Betrugsserie auf. Der Fall weckt Erinnerungen an den legendären "Hauptmann von Köpenick". Als dieser wurde einst Wilhelm Voigt bekannt, der 1906 in einer gekauften Uniform die Menschen in Berlin narrte und zum Symbol für Obrigkeitshörigkeit wurde. Der Dramatiker Carl Zuckmayer verarbeitete die Geschichte 1931 zu einem Theaterstück.

 

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Fruchtfliegen loswerden: Wirkungsvolle Tipps und Hausmittel

Sie sind zwar gerade mal zwei bis vier Millimeter groß, doch sobald es wärmer wird, plagen wir uns mit Fruchtfliegen herum, die uns das Obst streitig machen wollen. Zwar kommen die kleinen Fliegen (auch Essig- oder Obstfliegen genannt) das ganze Jahr vor, aber sie bevorzugen vor allem Temperaturen über 25 Grad und vermehren sich daher im Sommer wesentlich schneller. Deswegen nehmen wir die lästigen Fliegen zu dieser Zeit stärker wahr und fühlen uns von ihnen gestört. Die Tiere ernähren sich von gärenden Lebensmitteln im Haushalt und halten sich vor allem in der Küche, dem Esszimmer und in Kellerräumen auf. Sie erkennen die lästigen Fruchtfliegen besonders gut an den auffällig roten Facettenaugen. Lesen Sie hier, wie Sie Fruchtfliegen loswerden und einem Befall vorbeugen können. Bereits beim Einkauf von frischem Obst und Gemüse helfen wir den kleinen Fruchtfliegen, beziehungsweise Ihren Eiern, Einzug in Haus oder Wohnung zu halten. Denn die Eier der Obstfliegen sitzen bereits auf den Oberflächen und die kleinen Fliegen müssen nur noch schlüpfen. So geht es immer weiter, wenn Sie nicht einschreiten, denn die frisch geschlüpften Fliegen suchen sich wieder neue Brutplätze und so vermehren sich die Plagegeister schnell. Geeignete Brutstätten bieten allerdings nicht nur Apfel oder Melone, sondern auch Bio- oder Restmüllsäcke oder andere Essenreste. Deswegen ist nicht nur die Soforthilfe ausschlaggebend, um Fruchtfliegen loszuwerden, sondern auch das Vorbeugen gegen einen neuen Befall. Im ersten Schritt sollten Sie sich um den akuten Befall kümmern und die vorhandenen Obstfliegen entfernen. Dafür gibt es praktische Fruchtfliegenfallen oder auch Hausmittel, die sich mit wenigen Zutaten herstellen lassen. Erstere funktioniert, indem das Ungeziefer mithilfe von Lockstoffen angelockt wird und an einer Klebefalle hängen bleibt. Die Fallen können Sie einfach in der Nähe der Obstschale aufstellen und sollten sie bei starkem Befall regelmäßig austauschen. Eine Fruchtfliegenfalle können Sie allerdings auch selbst herstellen. Sie benötigen dafür: Vermischen Sie die Zutaten in einer kleinen Schale und platzieren Sie die Falle in der Nähe der Fruchtfliegen. Die Fliegen werden sich auf die sauersüße Mischung stürzen und darin untergehen. Eine weitere Falle können Sie mit Apfelessig machen. Füllen Sie eine kleine Schale mit Apfelessig und verschließen Sie diese mit Frischhaltefolie, in welche Sie vorher kleine Löcher gestochen haben. Der Essig-Duft lockt die Fruchtfliegen an, sie fliegen in das Gefäß, kommen jedoch nicht mehr heraus. Durch vorbeugende Maßnahmen können Sie einen Fruchtfliegen- Befall vermeiden. Folgende Dinge sollten Sie dazu beachten: Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Neues Medikament: Startup kämpft mit einem Mini-Team gegen Corona

München. Ein kleines bayerisches Startup will sich gegen die Großen der Pharmabranche durchsetzen. Bei Eisbach Bio in Martinsried bei München wird ein Medikament gegen das Coronavirus entwickelt. Das Bundesforschungsministerium hat gerade acht Millionen Euro Förderung zugesagt mit dem Ziel, möglichst schnell zu produzieren und mit Tests an Menschen zu beginnen. Das hat Eisbach vor: Das dort entwickelte Mittel hat die Tiertests hinter sich, „wir können jetzt mit der klinischen Phase und Tests an Menschen beginnen“, sagt Mitgründer Adrian Schomburg. Während die großen Impfstoffentwickler Hunderte Millionen zur Verfügung haben, decke die staatliche Förderung bei Eisbach 80 Prozent der Entwicklungskosten ab, sagt der 38-jährige Molekularbiologe. Er hat das Unternehmen 2019 zusammen mit dem Biochemiker Andreas Ladurner gegründet. Schomburg ist Mehrfachgründer und hat schon für den US-Pharmariesen Pfizer gearbeitet. Ladurner lehrt parallel als Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Mit Eisbach Bio wollen beide eigentlich Krebsmedikamente entwickeln. Beim Ausbruch der Corona-Pandemie hat das Duo dann festgestellt, dass Gensequenzen des Coronavirus einem Protein ähneln, auf das auch ihr Krebsmedikament zielt. Mehr Personal wurde eingestellt und die Forschung auf Corona konzentriert. In Arbeit ist kein Impfstoff, sondern ein Mittel, das Coronaviren im Körper von Erkrankten bekämpfen soll. In der nun geplanten Phase I der Erprobung wird EIS-10700, wie der Hoffnungsträger erst einmal heißt, Gesunden verabreicht, um die Nebenwirkungen zu prüfen. Bei Tieren gab es die nicht. Bleiben sie auch bei Menschen aus, folgt die klinische Phase II, wo die Wirksamkeit an Infizierten geprüft wird. Wenn alles glatt läuft, könnten wir Mitte bis Ende 2022 mit der Produktion beginnen. „Wenn alles glatt läuft, könnten wir Mitte bis Ende 2022 mit der Produktion beginnen“, sagt Schomburg. Die Wahrscheinlichkeit dafür taxiert er auf über 50 Prozent und hält das für eher pessimistisch. „Wir sind entschlossen, ein nachhaltiges Medikament mit einem Sicherheitsprofil zu liefern, das jedem, der positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird, die Einnahme dieses Medikaments ermöglichen sollte“, gibt Ladurner das Ziel vor. Kontengünstig und sicher soll es sein. Die wenigen wirksamen Medikamente, die es schon gibt, sind für viele Menschen zu teuer. Eine Dosis Tocilizumab des Schweizer Roche-Konzerns kostet in den USA etwa 3625 Dollar, in einem armen Land wie Indien seien es immer noch 646 Dollar, kritisiert die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Die Weltgesundheitsorganisaton WHO hat es als eines von bislang nur zwei Medikamenten zur Bekämpfung schwerer Corona-Erkrankungen empfohlen. Die für Tocilizumab verlangten Preise seien in Ländern mit mittlerem und niedrigen Einkommen aber praktisch nicht bezahlbar, rügen die Ärzte ohne Grenzen. Entwicklungs- und Produktionskosten seien bei einem Großkonzern weit höher als bei Eisbach Bio mit seinen zwölf Beschäftigten, sagt Schomburg. „Unsere Tabletten sind einfach herzustellen, und eine einwöchige Behandlung kostet unter 100 Euro.“ Gedacht seien sie primär für Erkrankte im Frühstadium und hätten dort das Potenzial, Corona-Symptome so zu mildern, dass es kaum noch Krankenhausaufenthalte und Todesfälle gebe. Die Krankheit soll zum bloßen Schnupfen werden. Wegen der Wirkweise des Medikaments könne es wohl auch Mutationen zuverlässiger bekämpfen als Impfstoffe, vermutet Schomburg. „Außerdem haben wir noch zwei weitere Eisen im Feuer“, sagt der Gründer. Zwei zusätzliche Wirkstoffvarianten seien in Arbeit. Läuft alles nach Plan, könnten nächstes Jahr zum Beispiel erkrankte Ungeimpfte mit den Tabletten von Eisbach Bio gerettet werden. Für den Fall, dass Mutationen einmal Impfstoffe wirkungslos machen, hätte man etwas in der Hinterhand. Vor allem aber wünscht Schomburg sich den Einsatz in armen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. „Am liebsten wäre mir, man könnte unser Medikament dort über Gegenden ohne medizinische Versorgung abwerfen, um Menschen zu erreichen, die in keiner Statistik auftauchen“, sagt er.

 

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Von "Teamwork" bis "Arschkarte": Die besten sieben Partyspiele für Erwachsene

Gute Partyspiele sind einfach und lustig. Langes Regeln erklären und üppiges Spielmaterial sind bei Partys unerwünscht. Teamgeist und gemeinsamer Spaß sind hingegen viel wichtiger. Wir stellen Ihnen zehn Partyspiele für Erwachsene vor, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Absoluter Klassiker ist das Spiel Partyspiel "Twister". Es gewinnt, wer sich am geschicktesten verrenken kann, ohne dabei umzufallen. Eine Drehscheibe gibt die verschiedenen Positionen von Händen und Füßen auf der Spielmatte vor. Wer umkippt, verliert. Vorbereitung und Durchführung von "Twister" sind denkbar einfach. Sie müssen nur die Drehscheibe zusammen bauen, die Twister-Matte auf dem Boden ausbreiten und los geht's. Bei dem Spiel "Teamwork" ist Teamgeist des höchste Gebot. Zwei Spieler bilden ein Team. Dann bekommen sie Wortkarten. Sie suchen sich ein Wort aus und müssen zusammen einen grammatikalisch korrekten Satz bilden. Die Schwierigkeit besteht darin, dass dieser Satz gemeinsam formuliert werden muss, während beide Spieler aber nur nacheinander jeweils ein Wort sagen können. Genaues Hinhören und Kreativität sind gefragt. Erraten die Mitspieler den Begriff, punktet das Team. Alles was Sie brauchen, sind die Wortkarten. So lässt sich "Teamwork" problemlos auf jede Party mitnehmen und spielen. Schlagfertigkeit und Vorstellungskraft sind gefragt. Das Partyspiel "Tick Tack Bumm: Party Edition" verlangt schnelles Denken von den Spielern. Fünf Spielkategorien testen, wie schnell Sie passende Worte finden können. So könnte eine Aufgabe lauten: "Wörter finden, die aus der Buchstabenmischung auf der Aufgabenkarte gebildet werden können". Es kommt auf Schnelligkeit an, denn parallel tickt eine elektrische Bombe, die den Spielern als Zeitmesser dient. Sind Sie an der Reihe, liegt die Bombe bei ihnen. Ziel ist es, die Aufgaben so schnell wie möglich zu absolvieren, damit die Bombe nicht direkt vor ihnen explodiert. Achtung, dieses Spiel wirbt damit, dass es ein Partyspiel für schreckliche Menschen ist. Das muss Sie allerdings nicht abschrecken, denn die Aussage bezieht sich auf den schwarzen Humor des Spiels. Wer mitspielt, sollte einen Sinn für Sarkasmus haben und sich selbst nicht zu ernst nehmen. "Cards Against Humanity" ist ein Frage-Antwort-Spiel der besonderen Art und ein beliebtes Partyspiel für Erwachsene in den USA. Es gibt Frage- und Antwortkarten, wobei die Fragekarten häufig Platz für Interpretationen offen lassen. Pro Runde liest ein Spieler eine Fragenkarte laut vor. Die Mitspieler haben verschiedene Antwortkarten auf der Hand und legen verdeckt die Antwort, von der sie meinen, dass der Fragesteller sie besonders lustig oder originell finden wird. Sobald alle Antworten vom Fragesteller vorgelesen wurden, entscheidet dieser, wer der Gewinner der Runde ist. Sie werden überrascht sein, welche absurden Kombinationen das Spiel bereit hält. Gut zu wissen: "Cards Against Humanity" ist ein amerikanisches Spiel und daher in englischer Sprache. Spielen Sie am besten die internationale Version des Spiels, darin sind kulturelle Anspielungen, die nur US-Amerikaner verstehen, nicht enthalten. Tipp: Sie finden die Spielmechanik des Originals spannend, wollen aber kein Spiel in Englisch? Das deutsche Spiel "Kampf gegen das Spiessertum" funktioniert genauso und ist in deutscher Sprache. Dieses Partyspiel für Erwachsene lässt tief blicken. Sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Zähne fletschen. Zum Spiel gehören nämlich zehn Mundstücke, die auf den ersten Blick an den Besuch beim Zahnarzt erinnern. Wer jetzt noch nicht abgeschreckt, sondern neugierig ist, der sollte sich das Spiel "Klartext" unbedingt anschauen. Jeder Spieler bekommt die Aufgabe vorgegebene Sätze vorzulesen oder Wörter auszusprechen. Das könnte einfach sein, wäre da nicht die Maulsperre. Bevor die Spieler vorlesen dürfen, müssen sie das spezielle Mundstück einsetzen. Sie können sich sicher sein, dass die deutliche Aussprache danach deutlich schwieriger wird. Dafür sieht das Schauspiel sehr lustig aus und dürfte auf Partys für viele Lacher sorgen. Das Spiel "Zwei Doofe ein Gedanke" ist ideal für lustige Partys und gesellige Abende. Es verlangt von den Spielern Insider-Witze und Teamgeist. Ein Spieler liest eine Frage vor, gibt den Mitspielern etwas Zeit und lässt anschließend alle Mitspieler ihre Antworten gleichzeitig laut sagen. Ziel ist es, dass die Antworten identisch sind — oder eben, dass zwei Doofe einen Gedanken haben. Das Tempo des Spiels ist ideal für Partyabende und wildes Durcheinander gewünscht. Skurrile Verbrechen gilt es bei dem Partyspiel "Das perfekte Alibi" aufzuklären. Zwei Täter begehen zusammen ein Verbrechen. Bevor sie bei ihren Mitspielern zum Verhör antreten müssen, haben sie Zeit, sich ein gemeinsames Alibi zu überlegen. Je stichhaltiger es ist, desto besser. Anschließend müssen beide Täter sich einzeln dem Verhör stellen. Sollten sie sich in Widersprüchen verstricken, könnten sie entlarvt und verurteilt werden. Die Verbrechen sind teilweise absurd und die Rechtfertigungen der Spieler können lustige Begründungen zu Tage fördern. Was schätzen Sie, wie hoch ein Maiskorn bei der Zubereitung von Popcorn hüpfen kann? Diese und andere absurde Schätzfragen stellt das Partyspiel "Arschkarte". Selbstverständlich können Sie die wenigsten Antworten auf die kniffligen Fragen kennen. Der Spaß besteht darin, zu raten und das richtige Ergebnis so gut wie möglich zu schätzen. Ein Spieler liest eine Fragenkarte vor und die Mitspieler schreiben ihre Antworten verdeckt auf. Jeder Spieler muss einen Mitspieler bestimmen, der die vermeintlich schlechteste Antwort geben wird. Dieser Spieler erhält die Arschkarte. Wer mit seiner Einschätzung richtig lag, kann zusätzliche Punkte erzielen. "Just One" konnte als "Bestes Spiel des Jahres 2019" punkten. Es fordert die Kreativität der Spielenden heraus. Gemeinsam müssen Sie Wörter beschreiben, die wiederum ein anderer Spieler erraten muss. Alle Spieler, bis auf den Ratenden, schreiben einen Hinweis auf Ihre Tafeln, um ein Wort zu beschreiben. Anschließend vergleichen und sortieren die Spieler doppelte Hinweise aus. Wichtig ist, dass der ratende Spieler davon nichts mitbekommt. Je unterschiedlicher die Hinweise sind, desto besser, denn sonst kann es vorkommen, dass der ratende Spieler nur mithilfe eines Wortes einen anderen Begriff erraten muss. Der Name des Spiels "Tabu" ist Programm. Sie müssen Begriffe erklären ohne die Tabu-Wörter auf der Spielkarte zu verwenden. Kreativität und schnelles Denken sind gefragt, um so viele Wörter wie möglich erklären zu können. 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Halbjahres-Bilanz: Zahl der Geburten in Hamburg gestiegen

In den Kliniken und Geburtshäusern der Stadt kamen im ersten Halbjahr bei 12.293 Geburten 12.560 Kinder zur Welt, wie die Sozialbehörde am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum sind das 534 Kinder mehr. Mit 1.871 Kindern erblickten die meisten Neugeborenen in der Asklepios Klinik Altona das Licht der Welt, gefolgt vom Katholischen Marienkrankenhaus (1.772) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (1.761). Einen Anstieg der Geburten in der ersten Jahreshälfte hat es der Behörde zufolge zuletzt 2018 gegeben. Im gesamten vergangenen Jahr wurden in den Hamburger Geburtskliniken und den Geburtshäusern 24.705 Kinder geboren. Die Zahl lag leicht unter den Spitzenwerten der Vorjahre, wenn auch weiter auf sehr hohem Niveau.

 

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Abenteuer Wandern: So sorgen Sie bei Ihren Kindern für Sicherheit und Komfort

Begeisterte Wanderer lieben einen schweißtreibenden Aufstieg und die anschließende gemütliche Hütteneinkehr. Sobald sich Nachwuchs ankündigt, fragen sich die zukünftigen Eltern, ob sie Ihrer Leidenschaft weiterhin nachkommen können. Die Antwort lautet: Ja. Wer die richtige Ausstattung dabei hat und alle Sicherheitsbestimmungen kennt, kann problemlos mit seinen Kindern wandern gehen. Wir zeigen Ihnen, was Sie zum Wandern mit Kindern brauchen, wie Sie Ihre Kinder für eine Wanderung motivieren und sie dabei richtig sichern. Diese Frage muss man individuell beantworten. Es kommt auf die Fähigkeiten Ihres Kindes an. Selbstverständlich können Sie bereits mit Ihrem Baby wandern gehen, wenn Sie sich sicher fühlen und Ihr Nachwuchs mitmacht. Je größer Ihre Kinder werden, desto eigenständiger sind sie auf Wanderungen. Wer mit Baby wandern gehen möchte, braucht eine sichere Transport-Möglichkeit. Diese Baby-Trage ermöglicht das Tragen in der anatomisch korrekten Position (Anhock-Spreiz-Stellung) und verfügt über drei Tragepositionen. So können Sie Ihr Baby in der Bauch-, Rücken- und Hüfttrage sicher auf die Wanderung mitnehmen. Besonders wichtig ist, dass Ihr Baby ausreichend vor Sonne geschützt ist. Außerdem empfiehlt sich die Mitnahme einer Krabbeldecke, so können Sie erholsame Pausen einlegen. Leichter ist das Wandern mit Kindern, die bereits sitzen können. Dann bietet sich nämlich die Mitnahme einer Kraxe an. Die Kraxe erinnert an einen großen Rucksack. Sie können Ihr Kind darin sicher auf dem Rücken transportieren. Das bietet den großen Vorteil, dass Sie mobil sind und sich das Gewicht Ihres Kindes angenehm auf die Hüften verteilt. Eine beliebte Transport-Möglichkeit ist diese Kraxe. Sie verfügt über ein abnehmbares Sonnendach, ein Kissen, auf das Ihr Kind beim Schlafen den Kopf ablegen kann und größenverstellbare Gurte. Sobald Ihre Kinder sicher gehen, können Sie Wanderungen ausprobieren, bei denen Ihr Kind selbst läuft. Vermeiden Sie allerdings schwierige und unwegsame Strecken. Beginnen Sie beispielsweise mit einem verlängerten Sonntagsspaziergang. Nehmen Sie einen Bollerwagen oder Ähnliches mit, falls Ihre Kinder müde werden. Das sorgt für Freude bei den Kleinen und die Fahrt im Bollerwagen wird neben der Wanderung zum kleinen Abenteuer. Dieser Bollerwagen ist besonders praktisch, weil er sich einfach zusammenfalten lässt und über viel Stauraum verfügt. Es ist immer eine individuelle Entscheidung, welche Routen Sie mit Ihren Kindern wandern möchten. Schließlich kennen Sie die Fähigkeiten Ihres Kindes am besten. Sollten Sie sich für anspruchsvollere Routen mit Steigung entscheiden, empfiehlt sich zur Stabilisation Ihrer Kinder ein praktischer Wanderstock sowie das richtige Schuhwerk. Es gibt bereits für Kleinkinder richtige Wanderschuhe. Am besten lassen Sie sich persönlich im Fachhandel beraten. Dort haben Ihre Kinder die Möglichkeit, die Wanderschuhe anzuprobieren und auf Komfort und Sicherheit zu testen. Falls Sie Modell und Marke bereits kennen und sich bewährt haben, können Sie weitere Schuhgrößen auch im Internet bestellen. Die Kleinen sind nicht immer genauso motiviert auf große Wanderung zu gehen wie ihre Eltern. Es gibt aber Dinge, die Sie tun können, damit Ihre Kinder noch mehr Lust auf das Abenteuer Wandern haben. Kinder lieben es, die Welt zu entdecken. In der Natur begegnen ihnen zahlreiche Entdeckungen. Eine Becherlupe ist daher eine tolle Ergänzung für die Wanderung. Ihre Kinder können darin Pflanzen und Tiere genau unter die Lupe nehmen. Die Kombination aus Kinder-Kompass und Fernglas ist ebenfalls aufregend. So gehen Ihre Kinder nicht nur wandern, sondern auch auf Forschungstour. Wer gerne wandert, der weiß leichtes Gepäck zu schätzen. Deshalb müssen Sie wohl überlegt packen und die richtigen Dinge mitnehmen. Insbesondere mit Kindern erhöht sich die Gepäckmasse. Neben dem richtigen Schuhwerk und einem Wanderstock, können sich folgende Dinge beim Wandern als nützlich erweisen. Beachten Sie außerdem die Jahreszeit und entsprechende Wetterbedingungen. Die Sicherheit Ihrer Kinder hat beim Wandern höchste Priorität. Besonders in Bergregionen sollten Sie Ihr Kind ausreichend sichern. So können Sie und Ihr Kind entspannt wandern, ohne sich sorgen zu müssen, dass ein Sturz droht. Wie immer gilt, Sie kennen Ihr Kind am besten. Häufig sichern Eltern ihre Kinder mit einem praktischen Komplettgurt. Das Kind trägt den Klettergurt und wird dabei von Ihnen mit einem Kletterseil gesichert. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, ein elastisches Kletterseil zu verwenden. Nur so können Sie Stürze verhindern oder sicher auffangen. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Spionage-Programm Pegasus: Hacker verschaffen sich Zugriff auf Whatsapp und Co.

Es ist ein Hack von gigantischem Ausmaß: In einer geleakten Datenbank des israelischen Schnüffel-Unternehmens NGO fanden sich mehr als 50.000 Telefonnummern, deren Besitzer teils potenziell, teils bewiesen ohne ihr Wissen ausspioniert wurden – darunter Firmenchefs, Politiker und Journalisten. Sogar die als sicher geltende Verschlüsselung von Smartphone-Messengern konnte über die Software Pegasus ausgehebelt werden. Doch was bedeutet das für den Normalnutzer? Der Hack klingt grundsätzlich erst einmal sehr gruselig: Über eine nicht angezeigte SMS oder korrumpierte Wlan-Netze können die NGO-Hacker selbst aktuelle iPhones und Android-Smartphones komplett übernehmen, inklusive Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon. Dabei bekommen sie auch Zugriff auf Chats bei Messenger wie Whatsapp, Signal oder Telegram, die eigentlich über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht mitlesbar übertragen werden. Die Verschlüsselung soll einen solchen externen Zugriff eigentlich verhindern: Indem die Chats das sendende Gerät bereits verschlüsselt verlassen und erst auf dem Empfangsgerät wieder entschlüsselt werden, ist es für Dritte, die Zugriff auf den Datenstrom haben, nicht möglich, die Nachrichten mitzulesen. Das NGO-Programm Pegasus hebelt diese Schutzmaßnahme über den Vollzugriff aus. Indem er statt der verschlüsselt übertragenen Chats die lesbare Version direkt auf den Geräten abgreift, gibt er den Kunden von NGO vollen Zugriff auf alle Chats auf dem Gerät. Unabhängig davon, in welchem Messenger sie geschrieben wurden. Für Experten ist dieses Vorgehen nicht überraschend. "Aus Forschersicht war klar: Das Endgerät ist immer die größte Schwachstelle", erklärt der auf die Verschlüsselungs-Technologien spezialisierte Sicherheits-Forscher Paul Rösler gegenüber dem stern . "In den sehr gut untersuchten Verschlüsselungs-Methoden, etwa dem Signal-Protokoll, das vom gleichnamigen Messenger stammt und auch in Whatsapp benutzt wird, ist es viel schwerer, eine noch unentdeckte Schwachstelle zu finden", ist er überzeugt. "Die Smartphone-Systeme wie Apples iOS sind zwar ebenfalls sehr gut gesichert, aber eben auch viel komplexer. Weil sie wegen der Geheimhaltung schlechter von Forschern untersucht werden können, lässt sich eine gefundene Lücke zudem länger von böswilligen Akteuren ausnutzen, bis sie entdeckt und geschlossen wird." Für die Normalverbraucher ist das aber eher eine gute Nachricht. Auch wenn es paradox klingt: Für den Durchschnittsnutzer wird Pegasus eine kleinere Gefahr sein, als es ein Hack etwa des Signal-Protokolls wäre. "Eine Überwachung wie über Pegasus wird nie ein Massenphänomen sein", ist sich Rösler sicher. "Dafür sind die genutzten Schwachstellen zu wertvoll. Würde man sie massenhaft nutzen, würden sie auch schneller entdeckt und von den Betriebssystem-Entwicklern wie Apple behoben." Umso kritischer ist der Forscher gegenüber Versuchen von Regierungen, die Verschlüsselung gezielt aufzuweichen, wie es etwa die Bundesregierung mit der Ausweitung des Bundestrojaners plant. Die Ermittlungsbehörden wie der Verfassungsschutz sollen nach dem Willen der aktuellen Regierung auch Kommunikation mitlesen können, die über verschlüsselte Messenger wie Whatsapp übertragen wird. Eine entsprechende Erweiterung wurde erst im Juni beschlossen. Das ist nach Ansicht von Experten wie Rösler aber keine gute Idee. "Eine sichere Verschlüsselung lässt sich nicht umsetzen, wenn staatliche Stellen eine Entschlüsselung über Schwachstellen erzwingen können", erklärt er. "Im Endeffekt wird dadurch der Nutzen der Verschlüsselung an sich für alle Nutzer ausgehebelt." Seiner Ansicht nach ist es aber auch beim Bundestrojaner wahrscheinlich, dass der Zugriff über das Betriebssystem passieren wird. "Bei den Messengern sind die Hürden einfach höher. Signal und Whatsapp werden aus den USA betrieben, Telegram aus Russland. Sie stehen nicht unter dem Rechtseinfluss der deutschen Behörden. Die aus Prinzip für Privatsphäre einstehenden Betreiber von Signal würden vermutlich nur lachen, wenn eine solche Anfrage kommt", glaubt Rösler. Alle Messenger-Betreiber dazu zu zwingen, für einen Betrieb in Deutschland Lücken einzubauen, hält er ebenfalls für wenig aussichtsreich. "Da ist es doch einfacher, direkt beim Betriebssystem anzugreifen und gleich auf alle installierten Messenger Zugriff zu haben." Das Tool Pegasus scheinen die deutschen Behörden dabei bislang nicht einzusetzen, das ergaben Nachfragen des "NDR", "WDR" und der "Zeit" bei den Ländern. Demnach wurde das Programm den deutschen Behörden zwar demonstriert und angeboten, letztlich aber nicht eingekauft. Der vermutliche Grund: Der Funktionsumfang ist zu groß, er sprengt die engen gesetzlichen Vorgaben zum staatlichen Einsatz von Überwachungssoftware. So dürfen die deutschen Behörden nur diejenige Kommunikation überwachen, die nach der richterlichen Genehmigung stattfand, nicht aber ältere Chats nachträglich lesen. Dieses Prinzip nennt sich Quellen-Telekommunikationsüberwachung, kurz Quellen-TKÜ. Auch vorangegangene Kommunikation abzurufen, wird nach geltendem Recht als Online-Durchsuchung betrachtet, die aber noch einmal deutlich strenger reglementiert ist. Letztlich sei es aber nur eine Frage der Umsetzung, glaubt Rösler. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regierung nun auf Lücken in einzelnen Messengern hofft. Da ist es doch einfacher, die Funktionalität eines Tools wie Pegasus zu beschränken", erläutert er. "Dabei muss man aber immer das Risiko bedenken, dass die Programme eigentlich mehr können. Und darauf vertrauen, dass der Bundestrojaner, der dann eingesetzt wird, nicht sein volles Machtspektrum einsetzt." Quelle: Tagesschau

 

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Was kann die neue Autobahn-App?

Sie liefert Webcam-Bilder und Informationen über Baustellen, Elektro-Ladesäulen oder Raststellen - die Autobahngesellschaft des Bundes hat eine neue App für Autofahrer vorgestellt. Doch die hat ihre Grenzen. Eine neuen Service-App der bundeseigenen Autobahngesellschaft soll Autofahrern bessere Informationen über die Verkehrslage liefern. Nutzer können die "Autobahn App" ab heute kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android herunterladen. Am Vormittag stellte die Gesellschaft die App vor. Sie solle nicht mit Google Maps & Co. konkurrieren, sondern diese Angebote ergänzen, hieß es. Die Autobahn GmbH verspricht "exklusive Daten". Nutzer sollen sich beispielsweise über hunderte Webcams entlang der Autobahnen ein eigenes Bild über die Verkehrslage machen können. Erstmalig würden Verkehrs- und Infrastrukturinformationen sowie weitere Daten rund um die Autobahnen gebündelt. Die App soll außerdem Ladesäulen für Elektroautos sowie LKW-Stellplätze anzeigen und Informationen darüber geben, ob es an Rastplätzen eine Dusche, einen Shop oder WLAN gibt. Zusätzlich soll die App besser über Umleitungen informieren - etwa wo es Baustellen oder Unfallstellen gibt und wann sie wieder aufgelöst werden. In einer geplanten weiterentwickelten Version sollen Nutzer die Möglichkeit bekommen, sich bereits Wochen vor einer Reise zu informieren. Die Autobahngesellschaft komme als erste an die nötigen Informationen und gebe sie über die App weiter, früher als etwa Google Maps, sagte Strategiechef Albrecht Klein. Laut Autobahn GmbH soll eine eigenständige Navigation zum Ziel nicht möglich sein: "Die Autobahn App ist keine Navigations-App und konkurriert somit nicht mit etablierten Navigationsanbietern." Allerdings könnten Start und Ziel an eine Navigations-App auf dem Smartphone weitergegeben werden. Nutzerbezogene Standortinformationen sollen nur dann erhoben werden, wenn sich ein Nutzer beim Routen-Check für die Kartenansicht aktiv orten möchte. Der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic sagte, die App biete Autofahrern zwar einige praktische Hinweise, liefere aber wenig Mehrwert im Vergleich zu bestehenden Angeboten. "In Sachen digitale und dynamische Verkehrssteuerung sollte bald noch mehr möglich sein." Die Autobahn GmbH des Bundes ist seit dem Jahreswechsel anstelle der Bundesländer für Planung, Bau, Betrieb und Erhalt des rund 13.000 Kilometer langen Autobahnnetzes in Deutschland zuständig.

 

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Abitur: Traumnoten im Landheim Ammersee

Elf Mal wurde von Abiturientinnen und Abiturienten im Landheim Schondorf die „Eins vor dem Komma“ erreicht. Damit stellen die Gymnasiasten einen Rekord auf.

 

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Deshalb sollten Sie Insektenreste vom Auto zeitnah entfernen

Köln. Im Sommer sind Autofront und Windschutzscheibe oft übersät mit schmierigen Insektenresten. Generell entfernt man diese besser schnellstmöglich, rät die „Auto Zeitung“ (15/2021). Ansonsten können sie sich mit der Zeit regelrecht einbrennen und den Klarlack schädigen. Auch von der Scheibe gehen sie zuweilen schwer ab. Aber Vorsicht: Vor Kurven oder in brenzligen Situationen betätigt man besser nicht unbedacht die Scheibenwischer. Denn auch wenn ein Sommermittel mit Proteinlösern im Wischwasserbehälter ist: Manchmal braucht es mehrere Wischbewegungen, bis der angelöste Insektenschmutz die Sicht freigibt – und bis dahin ist gefährlicher Blindflug angesagt. Wer noch einen Winterreiniger im Behälter hat, muss mit noch mehr Schmiererei rechnen. So nutzt man besser Pausen, um Scheiben und Scheinwerferabdeckungen vom Dreck zu befreien. Am Ende der Fahrt greift man dann aber besser zeitnah zu Putzmitteln. Denn angetrocknete Insektenreste sind eine Mixtur aus Eiweiß, Flügelresten und Chitinpanzern. Diese kann sich nach Tagen und erst recht nach Wochen begünstigt durch Sonne und Motorwärme regelrecht in den Lack einbrennen. Am besten arbeitet man im Schatten. Hausmittel wie Spülmittel oder Topfbürsten sollten Autobesitzer nicht nutzen. Was für Küche und Haushalt gut ist, kann für manche Autoteile unverträglich sein. Besser zu Wasser, weichen Schwämmen und Mikrofasertüchern greifen. Auch ein Rest von einem Veloursteppich kann sich eignen. Der Zubehörhandel hält zudem spezielle Insektenschwämme parat. Sollte Wasser alleine nicht reichen, kann für rund zehn Euro auch ein spezieller Insektenentferner zum Einsatz kommen. Der ist aber stets penibel nach Anleitung zu benutzen. Die „Auto Zeitung“ rät, möglichst bald nach deren Einsatz durch eine Waschanlage zu fahren, um Rückstände aus Karosserieritzen zu entfernen. RND/dpa

 

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Wann und wo in Düsseldorf vor dem Hochwasser gewarnt wurde

Düsseldorf Im Zusammenhang mit dem Starkregen gibt es in Deutschland heftige Debatten über die Frage, ob man früher hätte warnen müssen. Ein Blick auf die Abläufe in den betroffenen Teilen von Düsseldorf – und warum Sirenenwarnungen aus Sicht der Stadt nicht sinnvoll gewesen wären. hcNa mde chsHosearw ni red vnnraeeggne heWco, sda ucha ni fdolürsesD shewcre Sächned eactnerghti,hat terkitidsu dei ieeÖflftcnhkti eürb eid garFe, ob eid eBerhönd uz sptä fua leievrngeod tenwnragetwreUnnu etrregai hanbe nn.enötk I m uFkso ethnse dnuB ndu änLrd.e Abre wei narwe ieehlnictg ied läbeufA in rde?datSt Ein Blkci afu ide lubAfeä ma hMwico.tt Ltua wehAnnonr reanw rsetebi ni rde hcatN uz tiMtowch tsree ruenniAwsugk eds rskSetganre zu bnemerke s.eweneg iDe uWangrn „tiBet alvrsnsee iSe ned eeBihcr tnOskplargiesud ni nref“eGrbga nggi na sdieme gTa dnan enegg 3.531 hrU rübe ied I.r-pANapanWN uZ dmisee itnkupeZt snatd die wkcZtreeanrßisüeb in rde kntpdsislgreuOa hcson tniiefke rteun ssreWa, Vertnoärg udn eelrlK wnaer .tlefgetu as„D euSitrmtf edrnB ethacrb rbüe Sdnuent eaaendlthnn nagrSetekr büer gnza WRN und rhtfeü eenbn den iebggriene neeglneflRä ni red dhLsuadsttanatep eflneabsl zu eienm esnngeidte eelgP edr nthseretisinäcdn eGs,ärswe“ ilatrpieektur ide Statd ufa erfAgna uersner ntkdaioeR edi be.läAfu eBeistr am gnrMoe bahe ide reeuewrhF aedhr eetrs Mhenßanam edr werrbfehnGhaae im hBreice rde sdrkOguptinesla dgtcuü.efhhrr iDe nesttwigeerzeeinrFhuaul ttehbeeocab dun reteetewb dncmeah urten eieuBnggtil isnee pisneeialSzt dre ngeessaetrStbeteädnsuwbitr ied äreisiwetGuntasso sanm.igcheg ls„A in nde iolenicuknithrne uweBeternng edr eelgP aklr rud,ew ssda hsic dei Päteleesgnd edr seüDsl os iktlenenwc dnreew, sdas eÜlnbrufgtnue hntic uz nhrdnrevie ns,di csendeiht ihcs rde retKaibsns tamblureint zad,u eid neölkgevBru uzm lVsseeran sed hgereädntfe ciBsehre uo“faznre,rdfu ekelrtär nei trSd.stahcrpee eDi ereFhuwre aheb edmuz undagurf der Unennwegatwrrut esd cuhDentse isWseeenrttetd sbtiere am aVtgro büer asd evoeeshndbret tnewrtUe ufa dne ezoslnia enNztkreew ftionriem.r acdNmeh csih sda Ksenneameramtgni zru riglsorvcnheo gnEaeurukvi eds esreicehB itregOdskslpnau htc,onlssse abhe es nnbee der rganNNWIA-un huca hgudneme büer Whuaagrefnerz nud uapthdaugcrssLerrenehc neei ezltegei rIationnmfo ndu uanngWr edr nrveöglekBu .engebeg niE nimnrSeealr rweä hegginen aus tiSch der lwaVgnrtue inthc vlniosln eesegwn: s„Da nirtseymenesS in rde adndhaLtetasptsu feDlürdsso sti aduz aeuggs,elt resh ogerß rcheäulim rhBeeiec “uabcdke,zne tiheß se nd„aez uE:i uhlräicm rehs eneireggtezn ndu fau mehrere rntSeügßeaz eueetirtcsahg ugnWrna tmi aentidtlliree gwnnugHnneaalisundse tsi rreübad hitcn “cm.lhgiö nI erd baäwmesgGgaunt heba ihsc ied etEitnszanuilg herda rüf dei ugnanrW rebü ied gnnntnaee eeiMnd dun ySemtse sninech.eted uZ den tekknrneo nwiHnseie öetgrhe madcenh ua,hc dsas eesnäsdstraW nvo sib zu wzie eteMr ni end ebeitnhoeWgn terwrtea wru.edn

 

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Rassistischer Angriff auf Somalier (20) in Sachsen Polizist schaute zu, statt zu helfen

Aue (Sachsen) – Bei einem ausländerfeindlichen Angriff in Bad Schlema wurde ein junger Somalier (20) am Samstagabend in einem Linienbus aus einer Gruppe von acht deutschen Männern im Alter zwischen 37 und 49 Jahren heraus rassistisch beleidigt und getreten! Ungeheuerlich: Zu der achtköpfigen Gruppe gehörte auch ein Polizeibeamter der Polizeidirektion Zwickau. Das teilte die Chemnitzer Kriminalpolizei am Dienstag mit. Der Beamte – der dienstfrei hatte – soll nach Auswertung der Videoaufnahmen zwar nicht aktiv an der Aktion beteiligt gewesen sein. „Zu sehen ist aber auch, dass der Polizeibeamte den körperlichen Angriff nicht unterbunden hat und dem 20-Jährigen, der leicht verletzt wurde, auch nicht zu Hilfe kam“, sagte ein Sprecher der Polizei. Ausländerfeindlicher Angriff im Erzgebirge! Mutmaßliche Rechtsradikale haben im Bus einen Somalier (20) zusammengeteten. Bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt wird derzeit ein Ermittlungsverfahren gegen einen Bundespolizisten geführt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung laufen noch und werden abschließend der Staatsanwaltschaft Chemnitz vorgelegt. Zugleich wird geprüft, ob sich der Polizist strafbar gemacht hat. Parallel hat die Polizeidirektion Zwickau dienstrechtliche Schritte gegen den Polizeibeamten geprüft und im Ergebnis ein Disziplinarverfahren eingeleitet. „Ihm wird vorgeworfen, gegen auch außerdienstlich bestehende beamtenrechtliche Pflichten verstoßen zu haben. In welchem Umfang er letztlich an dem Übergriff beteiligt war, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. „Wir erwarten von unseren Polizisten, dass sie auch außerhalb des Dienstes die Begehung von Straftaten verhindern, zu deren Aufklärung beitragen und nicht wegschauen“, erklärten die zuständigen Polizeipräsidenten Lutz Rodig und Carsten Kaempf.

 

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Schalke 04 bis Werder Bremen: Zweitligisten planen zum Saisonstart mit über 100.000 Zuschauern

Am Freitagabend rollt in der 2. Liga wieder der Ball - und das sogar vor Zuschauern. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten nur vor Geisterkulisse gekickt werden konnte, werden sich die Ränge beim Eröffnungsspiel zwischen Schalke 04 und dem Hamburger SV zumindest wieder ein wenig füllen. Knapp 20.000 Fans sind zugelassen, das ist rund ein Drittel des Fassungsvermögens der Arena. Die Tickets wurden unter den Dauerkarten-Inhabern ausgelost. Ins Stadion dürfen nur geimpfte, getestete oder genesene Personen. So ganz unbeschwert können sich die Gelsenkirchener aber nicht auf die Partie freuen. Nach einem positiven Corona-Befund bei Torhüter Ralf Fährmann steht die Partie trotz der Zuschauer-Rückkehr zumindest ein wenig unter dem Einfluss der Pandemie. Für den Stammkeeper wird wohl Routinier Michael Langer zwischen die Pfosten rücken. Sowohl für Schalke als auch für den HSV steht in dem Traditionsduell viel auf dem Spiel. Mit einem Sieg könnte der erste Grundstein für die Rückkehr in die Bundesliga gelegt werden. Ins Oberhaus zurück will auch Absteiger Werder Bremen, der Hannover 96 am Samstagabend zum Saisonstart vor rund 14.000 Fans empfangen wird. Insgesamt sind in den neun Spielen des Eröffnungs-Wochenendes etwa 105.000 Zuschauer zugelassen.

 

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Auböcks Liste zum Erfolg

Felix Auböck,24, gilt als große Hoffnung bei den Sommerspielen in Tokio. Der Kraulspezialist startet am Samstag über 400 Meter, er rechnet mindestens mit dem Finaleinzug. Für Problemfälle oder heikle Fragen hat er eine „Liste" von seinem Mentaltrainer bekommen. Tokio. Früh aufstehen, viel Sonnenlicht, Spazierengehen, tatsächlich eine Liste voll guter Tipps in kniffligen Fällen (Auszug: „Was tun, wenn die Badehose gerissen ist“), endlose Kilometer im Schwimmbecken und ausreichend Kraft: geht es nach Felix Auböck, könnten die olympischen Schwimmbewerbe sofort anheben. Dass er gerade erst von London nach Tokio geflogen war und die ersten Augenblicke im olympischen Dorf verarbeitet hatte, darf nicht unerwähnt bleiben.

 

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Prävention, kein Maskenersatz: Luftfilter für Schulen im Raum Neuburg

Rund 350 Klassen- und Fachräume müssten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit Luftfiltern ausgestattet werden. Präsenzunterricht ist damit allerdings nicht garantiert.

 

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Am Wochenende wieder Unwetter möglich – „aber nicht mit der letzten Woche zu vergleichen“

Hannover. Für das kommende Wochenende sind erneut starke Regenfälle und lokale Gewitter vorausgesagt – auch für die in der vergangenen Woche schwer getroffenen Katastrophenregionen im Süden und Westen Deutschlands. Laut den Vorhersagen des Wetterdienstes „Wetterkontor“ sind Niederschläge mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter möglich. Dennoch hält Diplommeteorologe Jürgen Schmidt schwerwiegende Folgen wie in der vergangenen Woche für unwahrscheinlich. Dass es aber auch wieder zu Überschwemmungen kommen könnte, lasse sich jedoch noch nicht mit letzter Gewissheit ausschließen, so Schmidt. +++ Alle Entwicklungen zur Hochwasserkatastrophe hier im Liveticker +++ „Ein riesiges Unwetterereignis ist nicht zu erwarten. Die Lage am kommenden Wochenende ist nicht mit der letzter Woche zu vergleichen“, sagt Jürgen Schmidt. Im Gegensatz zum vorangegangen Unwetter sei dieses Mal nämlich nicht mit Flächenniederschlag zu rechnen. „Lokale kräftige Gewitter, auch über den Katastrophenregionen, können zwar vereinzelt auftreten, aber die Zuggeschwindigkeit dieser ist höher als noch vor ein paar Tagen. Sie werden also nicht stundenlang über einem Gebiet abregnen“, sagt der Experte vom „Wetterkontor“. Lokal seien dann auch wieder Überschwemmungen möglich. „Aber keine Sturzfluten wie letzte Woche.“ Bis zum Samstagmittag solle es aber noch größtenteils trocken bleiben. Dennoch kann Jürgen Schmidt nicht mit letzter Gewissheit Entwarnung für Süd- und Westdeutschland geben. „Flächenniederschläge lassen sich sehr gut vorhersagen. Das waren sie auch letzte Woche. Gewitter sieht man aber erst eine halbe Stunde bis Stunde vorher auf dem Wetterradar. Sie können sich schnell entwickeln und die Flugbahn ist nur schwer vorhersehbar“, sagt der Wetterexperte. Umso wichtiger sei es, immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Und dabei kommt es auf die Auswahl der richtigen Wetter-App an. „Bloß nicht die auf dem Telefon vorinstallierten Wetter-Apps benutzen. Die sind nicht so gut, wie viele vielleicht denken“, warnt Jürgen Schmidt. Stattdessen empfiehlt er, „seriöse Wetter-Apps“ wie zum Beispiel die des Deutschen Wetterdienstes (DWD). „Wenn die Warnungen dann kommen, haben die Menschen wenigstens Zeit, ihr eigenes Leben zu retten. Leider hatten das viele in der vergangenen Woche nicht“, sagt Jürgen Schmidt. Zudem sei es wichtig, dass so gewarnt werde, dass die Bürgerinnen und Bürger die Warnungen auch verstehen könnte. „Es braucht klare Ansagen und keine Fachbegriffe, unter denen man sich nichts vorstellen kann. Die möglichen Auswirkungen müssen deutlich werden“, sagt der Meteorologe. Dass schwere Unwetter und Überflutungen in Zukunft häufiger auftreten, hält der Experte für durchaus möglich. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass das nächste Hochwasser nicht in 100, sondern schon in zehn Jahren kommt“, sagt er. Grund sei zum einen der Klimawandel. Denn wärmere Luft könne mehr Feuchtigkeit halten. Aber auch die zunehmende Flächenversiegelung und Bebauung direkt an Gewässern hätte Folgen. „Hochwasser gab es auch in der Vergangenheit, aber vielleicht war die Zeitspanne zu den letzten einfach zu groß und die Folgen wurden vergessen.“ In bestimmten Regionen mache es laut Schmidt wenig Sinn, wieder alles aufzubauen. RND/tnh

 

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Industrie: Materialknappheit bald beseitigt, doch Fachkräftemangel...

Die Auftragslage heimischer Industriebetriebe ist gut, die Pandemie längst vorbei. Doch zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. Die österreichische Industrie hat die Pandemie bereits hinter sich gelassen. Zu diesem Schluss kommen Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), sowie IV-Chefökonom Christian Helmenstein. Die Industrie habe bereits Ende des ersten Quartals das Vorkrisenniveau erreicht, die gesamte Volkswirtschaft werde das erst im dritten Quartal tun. Das IV-Konjunkturbarometer (eine Umfrage unter Unternehmern zur gegenwärtigen und künftigen Geschäftslage) ist auf ein Dreijahreshoch geklettert. Dabei wird vor allem die gegenwärtige Geschäftslage rosig gesehen. Für die kommenden sechs Monate sind die Unternehmer per Saldo noch immer optimistisch, aber bereits vorsichtiger. Den Unternehmen machte zuletzt die mangelnde Verfügbarkeit bestimmter Vorprodukte (Schnittholz, Kupfer, Halbleiter) zu schaffen. Bei Schnittholz und Kupfer werde es bald zu einer Entspannung kommen, meint Helmenstein. Da in den USA die Holzpreise nach einem extrem steilen Anstieg wieder nachgegeben haben (siehe Grafik), müssen die US-Firmen nicht mehr so viel Holz aus Europa importieren, was diesseits des Atlantiks für Entspannung sorgen dürfte. Auch der Kupferpreis scheine bereits am Plafond angekommen zu sein, da es sich aber um Produkte mit höherem Verarbeitungsgrad handle, dürfte die Entspannung bei Preisen und Verfügbarkeit erst in den nächsten Monaten erfolgen. Lediglich bei Halbleitern müssen sich die Unternehmen darauf einstellen, dass diese noch bis 2023 oder 2024 knapp bleiben. Ursache sei die hohe Nachfrage aufgrund der Transformation zu E-Mobilität und die beschleunigte Digitalisierung. Doch gebe es noch weitere positive Anzeichen neben der Erholung von der Materialknappheit: Die Auftragsbestände der Unternehmen seien stark gestiegen, obwohl der Interkontinentalverkehr derzeit sehr eingeschränkt sei, man also nicht so leicht Business-Reisen etwa in die USA unternehmen kann. Zudem steigen auch die Verkaufspreise, die Unternehmen können es sich also leisten, die hohen Vorproduktpreise an ihre Kunden weiterzugeben. Auch der Beschäftigtenstand wachse. Doch stehe man hier zunehmend vor dem auf den ersten Blick paradoxen Problem, dass die Unternehmen Fachkräftemangel beklagen (40 Prozent der Industriebetriebe würden gerne mehr Leute einstellen, wenn sie welche fänden), während gleichzeitig viele Menschen auf Jobsuche seien. Derzeit heiß diskutierte Konzepte wie eine Arbeitszeitverkürzung oder eine Viertagewoche würden dagegen nicht helfen. „Diese alten Hüte sollen in der Hutablage bleiben.“ Denn wenn ein Programmierer weniger arbeite, bekomme deswegen kein Hilfsarbeiter einen Job. Es gehe vielmehr um „horizontale Mobilität“ zwischen den Branchen, also die Vermittlung branchenübergreifender Kompetenzen, meint Helmenstein. Eine „Stagflation“ (hohe Inflation bei schwachem Wirtschaftswachstum) fürchtet er nicht. Die Weltwirtschaft erlebe heuer mit einem erwarteten Wachstum von sechs Prozent den stärksten Aufschwung seit fünf Dekaden. Und die Inflation sei zum Teil temporär (Materialknappheit, Basiseffekte wegen der niedrigen Preise im Vorjahr), zum Teil liege es an der Politik, die Teuerung nicht durch Steuern und Gebühren anzuheizen. Im Wohnbereich gelte es, einer Angebotsknappheit vorzubeugen. Auch Neumayer sieht als größte mögliche Hürden für einen weiteren Aufschwung den Fachkräftemangel sowie die Nicht-Umsetzung geplanter Infrastrukturvorhaben. Durch die Baustopps der Linzer Autobahn A26 oder der Wiener Außenringschnellstraße S1 wären 27.500 Arbeitsplätze gefährdet. Auch am kürzlich vorgestellten EU-Klimapaket übt Neumayer Kritik: Um eine Abwanderung der emissionsstarken Unternehmen zu verhindern, genüge es nicht, Schutzzölle einzuführen, man müsse weiterhin gratis CO2-Zertifikate zuteilen, fordert er.

 

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Auch die Abschlussklasse der Wertinger Realschule ist jetzt von Corona betroffen

130 Personen waren während der Abschlussarbeit in der Turnhalle, als dort eine infizierte Person an einem der Tische saß. Doch nicht alle müssen jetzt in Quarantäne.

 

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Wie die Festspiele junge Stimmen fördern

Auftaktkonzert des Young Singers Project: hohes Niveau – und Gedenken an Christa Ludwig. „Abgesagt“ stand im Online-Programm der Salzburger Festspiele neben der Meisterklasse der im Frühjahr verstorbenen Christa Ludwig. Dass man den Programmpunkt nicht einfach gelöscht hat, ist bezeichnend. Stets war er ein wichtiger Bestandteil des Young Singers Project, das seit 2008 jungen Talenten ermöglicht, mit Größen der Branche zu arbeiten und bei den Festspielen aufzutreten. So gedachte Präsidentin Helga Rabl-Stadler eingangs der großen Lehrmeisterin, „deren guter Geist über uns schwebt“. Heuer nehmen zwölf Sängerinnen und Sänger aus neun Ländern an Meisterklassen mit Größen wie Malcom Martineau und Gerald Finley teil, das Niveau ist schon nach zweieinhalb Wochen beachtlich hoch. Sopranistin Miriam Kutrowatz, bereits im Jungen Ensemble des Theaters an der Wien mehrfach aufgefallen, gefiel mit herrlichen, mit Leichtigkeit servierten Koloraturen, lebendigem Auftreten und langem Atem in der Arie der Morgana „Tornami a vagheggiar“ aus Händels „Alcina“ – und wurde gleich zum Publikumsliebling. Mezzo Evgenia Asanova hatte es danach nicht leicht, obwohl sie die Arie des Bradamante „È gelosia“ aus „Alcina“ mit guten Phrasierungen sang. Sopran Verity Wingate präsentierte in der Arie der Pamina wunderschöne Höhen, an ihrer Aussprache des Deutschen wird sie noch arbeiten. Bassbariton Gabriel Rollinson lieferte ein vitales „Lob des hohen Verstandes“ (Mahler) und ein fülliges „Zueignung“ (Strauss). Viel Emotion legte Tenor Sebastian Mach in „Una furtiva lagrima“ aus dem „Liebestrank“. Weniger oft zu hören: „Bester Jüngling“ aus Mozarts „Schauspieldirektor“, mit guten Sprüngen von Koloratursopran Liubor Medvedeva präsentiert. Bass Alexander Köpeczi gefiel mit der Arie „La calunnia“ des Basilio aus Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“, als einziger spielte er die Szene auch wirklich. Ikumi Nakagawa wagte mit „Je veux vivre“ aus Gounods „Romeo et Juliette“ viel – und gewann; im „Perlenfischer“-Duett konnte Tenor Angel Macias nicht mit Bariton Nikolai Zemlyanskikh mithalten. Bei den öffentlichen Meisterklassen sowie beim Abschlusskonzert am 28. August wird man sich von weiteren Fortschritten der jungen Sängerinnen und Sänger überzeugen. Schon am 30. Juli wirken sie an der Uraufführung von Elisabeth Naskes und Ela Baumanns „Vom Stern, der nicht leuchten konnte“ mit.

 

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EU-Kommission kritisiert politischen Druck auf Staatsanwälte in...

In einem Bericht zur Rechtstaatlichkeit der EU-Länder bemängelte Brüssel außerdem die fehlende Transparenz bei Politikereinkünften und Parteifinanzen sowie die Praxis der Regierungsinserate in Medien. Die EU-Kommission hat in ihrem am Dienstag veröffentlichten Rechtstaatlichkeitsbericht mehrere Kritikpunkte an Österreich vorgebracht. Konkret ging es um Mängel im Justizsystem, bei der Transparenz und im Medienbereich. Als Beispiele nannte die Kommission politisches Störfeuer bei Korruptionsermittlungen der Staatsanwaltschaft, die Praxis der Regierungsinserate und die Kontrolle der Parteienfinanzierung. "Die Ermittlungen gegen politische Korruption auf hoher Ebene haben sich nach den jüngsten politischen Skandalen intensiviert", heißt es in der Zusammenfassung des länderspezifischen Berichts. Mit Korruptionsfällen "betraute Staatsanwälte wurden jedoch mit negativen Narrativen einiger Politiker konfrontiert." Zudem kritisierte die EU-Kommission die Berichtspflichten für die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Diese seien "aufwendig und würden zu Verzögerungen führen", was sich negativ auf die "Effektivität der Antikorruptionsuntersuchungen" auswirke. Im Zusammenhang mit dem Ibiza-Untersuchungsausschusses hob die EU-Kommission die "wichtige Rolle" des Verfassungsgerichtshofs hervor. Auch bemängelte die EU-Behörde die fehlende Verpflichtung für Parlamentarier in Österreich, "ihre Vermögen, Interessen, Schulden und Verbindlichkeiten" offenzulegen. "Obwohl ein rechtlicher Rahmen für Lobbying existiert, bleiben sein Umfang und die öffentlich zugänglichen Informationen begrenzt", heißt es in dem Bericht. Die Kontrolle von Parteienfinanzen sei ebenfalls ein Problem. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Medien seien unterdessen "nach wie vor stark", und Medien "arbeiten weiterhin auf unabhängige Art und Weise", stellte die EU-Kommission fest. Allerdings bestünden Risiken für die Medienvielfalt, hieß es unter anderem mit Verweis auf das fehlende Recht auf Zugang zu Information. Die Brüsseler Behörde betonte aber, dass die Bundesregierung jedoch ein Informationsfreiheitsgesetz plane. Die EU-Kommission äußerte auch Bedenken hinsichtlich der "Fairness und Transparenz" bei der Zuteilung von Regierungsinseraten an Medien, "möglicher politischer Einflussnahme im Prozess" und die "unzureichende Berücksichtigung des Medienpluralismus". Als "effektiv" wurde die "gezielte öffentliche finanzielle Unterstützung des Mediensektors während der Coronavirus-Pandemie" angesehen. Gleichzeitig bestünden Zweifel an ihrer "objektiven Verteilung". Die Sicherheit von Journalisten ist laut EU-Kommission in Österreich vor allem durch Online-Belästigung und Einschüchterung "zunehmend bedroht" - obwohl einige Schritte zum Schutz der Journalisten unternommen wurden. Nach Ansicht der EU-Kommission profitiert das heimische Justizsystem weiterhin von einem "sehr hohen Maß an wahrgenommener Unabhängigkeit". Österreich bemühe sich um eine weitere Verbesserung der Digitalisierung der Justiz; das Justizsystem arbeite weiterhin effizient und zeige Verbesserungen in Verwaltungssachen, erklärte die Brüsseler Behörde. Außerdem seien Diskussionen über eine unabhängige Staatsanwaltschaft im Gange. Dabei spricht die EU-Kommission die Pläne zur Bundesstaatsanwaltschaft an, die sie zuletzt "wohlwollend zur Kenntnis" nahm. Allerdings blieben noch einige Bedenken bei den "Einstellungsstandards an den Verwaltungsgerichten insbesondere die Ernennung von Präsidenten und Vizepräsidenten".

 

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„Eine Medaille ist ein Kindheitstraum“

Interview Tokio Die deutsche Schwimmerin Sarah Köhler gilt als große Hoffnung des Verbandes, die Misserfolge der vergangenen beiden Olympischen Spiele vergessen zu machen. Im Interview spricht sie über eine mögliche Medaille in Tokio und die Bedingungen vor Ort. eDi nplyOciemsh eiSepl ehtesn ntrue ekenim tnegu ter. Sn eeiKn nsFa euarblt, sda letHo draf nru uz riTangni und ttfpaWkme savrselne wer.edn Ttrüb sad Ireh erfuedro? V hleröK fuA nneeik al. Fl Ich reeuf ihmc rehs ufa dei lnyceOsmhip Slpeie nud wir eahntt euggn iZte usn fau ide neeGteehibg leuesezlni,tn ad nam ssw,ute se ndwerü rebenoeds enaßMmahn otneeffgr dewren. chI bin rfho, dass okToi 2020 itsnttfetda dnu icnth mtekotlp tgegaasb rdw.ue nKnöne ieS znlhaeoenv,ilhc sads etwa iene ull-abßFEM ovr erucauhZns ttfsdt,enati eid elpSie ebra?nitch hKlerö Ich knna nzhho,aclevlien dsas edi acjhnpeias ieugRgern nei icgstlmöh osheh ßaM na eSeitcrhih üfr rehi ögkvlnerBue udn eall etlprSor dnu eruteerB eeagiatnrnr hetmöc nud inefd eesdi ndgthcEnusie evlonkmlom tgileim. rÜeb ide nntceiEguhsd derenar Rnuenirgeeg hcmöte ihc rmi ni Bgzue ufa dei baFlMEluß- kein iUlret eab.nlreu Es wenrde iewwttle iredilcunceteshh ietaneSgrt frghnaee und jdee Riugergne wdri heir Genrüd dfrüa ehnb.a äerW Inhen neurt nsuiteüihcBggkcr rleal äetdnUsm eien Agsbea erd ieplSe lriebe wsenee?g heörlK. Nnie ailymOp tis üfr snu orlterpS dsa e.trßöG Unetr edn edstUnmän ndu tim edn an,ßMhnmae die nrtfeoegf udenrw, eüfhl ich cmih dne mätendUsn ctrpesndenhe ehircs ndu bni esdlhab huac rseh f,rho ssda dei lsncimhyeOp iSleep natsit.tdnef Afu swa eferun eSi hcis ondhnce boeessrdn in ?kooTi öerhlK haNc nnrumeh eiwz nrehJa iwedre ntirloaaentin nniee eokhicsgnlash ttefamWpk uz henab und ma dkeneancrB hcua dsa eni dore enedra enketnab Gcshtei .hrzusneeiedwe In erd eerotngibruV kenemba iSe uhac rIhe .fgmIpun Es agb lhntAe,te dei ebnah ebür wreeNeinugnnkb ge.agktl abHen ieS ewsta in edn auPnnengl enndrä ümsne?s rhölKe ugNwkincenhra erd ugmpInf hetat hic lüwgercelkciiesh e.enik chI war ruz rruegonbteiV ürf efühnilnabf Wnheco mi ent,rrhHlniaaggnesiö wo wri sreh rtah gteatebrie nhbea und lnhamsoc nieen itcSrth uRgithnc ilegmröhc neBitzsete atneg .anhbe saD egavrnnege hrJa rwa ernelelg htinc,lchite eSi mnestsu glaen taerir,nnei sib ied Seplie ßisllhiehcc ohcd aasggebt e.wrnud eiW ebhna iSe disees czeäizhtuls hJra eeftka?rvrt rlöeKh rltahcüNi awr dei cthusgEunntä mrlsate g.rßo eAbr wei stag mna nofa„geubesch its chnti uga“onb.efeh nUd in eisemd inenS nhbea wri dann hfcaien eiw hngtwoe ew.reetrebtaegtii tiM lchenwe Zeinel tnteer iSe nnu ibe den nebWwtbrteee ?na Klherö Mit red Huofngf,n sasd se ortzt erd mdätsUen nberwueard pileSe rnedw,e leal pSaß nhabe nud sdegnu eibbel.n pocliSrth geeenhs tecömh hci tüincharl tzBeteeins iemnschwm dnu bie Opalymi menie bstee tnegLusi n.zgeei Enie edillaeM its ien tsiurmdihtne. Ka chI dwere alesl beneg nud nma rdiw ma dEen nhee,s bo das dnan üfr enie eelaMild tre.chi Irh ureFdn oinlFar clorbeWkl agwt den leprtptDaos nud geht uhac im Frrisseewa an edn tt. Sar Sei keezonnetrrni ihsc nur sufa Be,enkc hblwoo Sei uach mi wiersFresa hers taskr.idsn aW?rum eKlörh Mneie uhanfbLa im sieFrweras nigentb rgedae erts. Um in ikToo büer ide 10 Kteeolimr - sda sit edi gziniee spehoymcil Dlnziisip im reaesiFswr - terstan zu,eönknn äetth chi esierbt bie erd WM 0219 eübr edi 10 elrKiomet tsatrne smsenü udn todr enie ZioaneTuPglpnrt-hze- rhenereci en,smüs mu hcim irdkte rfü oikTo uz izaufrenqili.e hcaN med icrnerTwelhsea 1028 wra asd onhc uz rfüh dun hic bhae mhic lvol uaf dsa enmsmhckeBwinec eko.tnzienrrt 0221 dnu 1620 bag es nekei mylcphienso llidanMee rfü ned hctendesu rSmvacnmdhbie.w ufA Inenh taseln ßergo uoHenfnnfg. eWi hgnee Sie imt emd Dkrcu ?um höerKl Dne tßegnrö rkcDu ahemc cih rim .bsltse hcI tmheöc imr eneim eieenng uäTemr üeelfrln udn einem Zeile e.icehenrr saW eedran ni dimees Fall nvo imr rrtwean,e its trmsael wi.egagnzrit tinMte in dei eope-ynuriVlbgOatmri tplatez cauh ine shCoa mi aVrd.enb ieS als ttehSrnecni-rephleA beanh isch dtcliueh iotriopin.tse aWr ads hTaem ürf iSe sal ortilSpner mi Oa-lamrJhipy adsentel?b löhrKe Es its dgeaer twesa heRu neigkereth ndu iseed sllo ersnidsebeon zjtet orv nde iepOylhsmcn lieSepn uahc etteerfhs.bon sbDlaeh wrdee ihc zu nde ilsiptnceoh ningDe im mtMneo eikn nmteaetSt aegben.b ithdszlunäcGr hemac ihc eeidsn „J“bo neegr udn eerfu chim, nwen ihc nsu lentthAe näskret nnak.

 

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Wo Freisler die Angeklagten demütigte und verhöhnte

Inzwischen wurden unsere zwölf Bezirks-Newsletter berlinweit mehr als 250.000 Mal abonniert. Die Woche geht weiter mit Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg. Unsere Newsletter aus diesen drei Berliner Bezirken können Sie, wie auch alle anderen Bezirksnewsletter vom Tagesspiegel, hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de. Sigrid Kneist berichtet aus TEMPELHOF-SCHÖNEBERG: Aus SPANDAU meldet sich Masha Slawinski: Aus MARZAHN-HELLERSDORF schreibt Sophie Rosenfeld: Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Marzahn-Hellersdorf, Spandau, Tempelhof-Schöneberg und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

 

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Gewerkschafter helfen Gewerkschaftern

Die „Herzkammer“ der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) liegt im Westen. BASF und Bayer sind hier ansässig, es gibt Kraftwerke und Braunkohletagebaue und viele IG-BCE-Mitglieder. Die Gewerkschaft stellt 300 000 Euro stellt die Gewerkschaft bereit für die Opfer des Hochwassers und hat dazu einen Fonds aufgelegt, „um in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen unbürokratisch erste finanzielle Hilfe anbieten“ zu können. Wer in den Krisenregionen lebt, „und fundamental durch die Katastrophe getroffen wurde“, kann sich an den zuständigen IG-BCE-Bezirk wenden und Unterstützung beantragen. Die Höhe der Hilfe hängt ab von der Betroffenheit und der Höhe des Gewerkschaftsbeitrags, der bei den meisten deutschen Gewerkschaften ein Prozent des Bruttogehalts beträgt. IG-BCE-Mitglieder können mit 1000 bis 5000 Euro rechnen. Allein die IG BCE zahlt 300 000 Die IG BCE ist mit gut 600 000 Mitgliedern die drittgrößte DGB-Gewerkschaft nach der IG Metall (2,2 Millionen Mitglieder) und Verdi (1,9 Millionen). Alles in allem gehören acht Einzelgewerkschaften mit 5,8 Millionen Personen zum DGB, der in diesen Tagen das Selbstverständnis der Gewerkschaftsbewegung betont: „Jetzt heißt es Solidarität zu zeigen, um die Folgen dieser Katastrophe abzumildern. Jetzt müssen wir zusammenhalten und unterstützen, d amit die betroffenen Menschen und Regionen eine Perspektive bekommen.“ Der DGB ruft zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auf bei der NordLB (IBAN DE55 2505 0000 0152 0114 90) unter dem Stichwort „Fluthilfe“. Der Dachverband selbst zahlt 100 000 Euro ein, die IG BCE, Verdi und die IG Metall sind mit jeweils 50 000 Euro dabei. Soforthilfe bei Verdi bis zu 1500 Euro Ähnlich wie die IG BCE und Verdi hat auch die IG Metall eine Soforthilfe für Mitglieder eingerichtet: Es gibt 500 Euro aus der Gewerkschaftskasse bei einer nachgewiesenen Sachschadenshöhe von mehr als 5000 Euro; 750 Euro, wenn der Schaden höher ist als 10 000 Euro und 1000 Euro bei einem nachgewiesenen Schaden von mehr als 20 000 Euro. „Wenn in Ausnahmefällen die Schadenshöhe nicht durch Belege nachgewiesen werden kann, reicht eine eidesstattliche Erklärung in Kombination mit einer Bestätigung der Gemeinde/Stadt über die Naturkatastrophe und Fotos“, teilt die IG Metall dazu mit. Die individuelle Soforthilfe der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi liegt etwas über dem Niveau der IG Metall. Bei einer Schadenshöhe zwischen 5000 und 10 000 Euro zahlt Verdi dem Gewerkschaftsmitglied 750 Euro; 1000 Euro bekommen Betroffene mit einer Schadenshöhe bis 20 000 Euro und 1500 Euro gibt es für Verdi-Mitglieder mit einem Schaden mehr als 20 000 Euro. „In einer solchen Notsituation muss sich die Solidarität von Gewerkschaftern für Gewerkschafter beweisen“, sagt Verdi-Chef Frank Werneke. Wie hoch die Summe der Hilfen insgesamt veranschlagt wird, wissen weder IG Metall noch Verdi zu sagen. Die IG BAU peilt noch die Lage Und schon gar nicht die IG BAU. Die gut 230 000 Beschäftigte in der Bau- und Landwirtschaft organisierende Gewerkschaft verschafft sich derzeit noch ein Bild über die Betroffenheit unter ihren Mitgliedern und will anschließend über Hilfsmaßnahmen beschließen. Auch der Beamtenbund spendet Die mit gut 190 000 Mitglieder eher kleine Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hat ebenso wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW,280 000 Mitglieder) einen fünfstelligen Betrag auf das DGB-Konto des Vereins „Gewerkschaften helfen“ gezahlt und ruft ihre Mitglieder zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auf. Den Spendenbetrag werde man unter Umständen aufstocken, hieß es am Dienstag. Die genaue Höhe teilt die NGG ebenso wenig mit wie der Beamtenbund dbb. Gut 1,3 Millionen Beamte und Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst vertritt der dbb, der nach eigenen Angaben einen fünfstelligen Betrag gespendet hat. „Wie bei vorherigen Naturkatastrophen auch“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Die genaue Höhe wolle man nicht kommunizieren, um de n Anschein einer PR-Aktion zu vermeiden.

 

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"Long Covid wird uns noch länger beschäftigen"

Um die Impf-Skeptiker noch zu überzeugen, bedarf es weiterer Anstrengungen, meint die Vorsitzende des Marburger Bundes. Gerade angesichts von Long Covid sei es für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft, wichtig, die Ausbreitung des Coronavirus weiter konsequent zu unterbinden. Von Lockerungen wie jetzt in Großbritannien hält Susanne Johna hingegen gar nichts. ntv: In den Hochwassergebieten besteht die Angst, dass es dort zu Corona-Ausbrüchen kommen könnte. Wie sehen Sie das? Dr. Susanne Johna: Das Risiko besteht natürlich, dass die Menschen dort jetzt den Fokus ganz woanders haben - verständlicherweise. Und dass sie dann auch eng zusammenarbeiten, um die Krise zu bewältigen und sehr häufig auch bei den hohen Temperaturen draußen nicht an Masken und Abstand denken. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Virusübertragung. Wobei wir insgesamt sagen müssen, dass ja der große Teil der Arbeiten draußen läuft, damit die Virusübertragung sinkt. Aber das enge Zusammenkommen von vielen Menschen, zum Beispiel auch in Turnhallen für die Übernachtung, erhöht natürlich das Risiko. Lassen Sie uns vom Hochwassergebiet auf die allgemeine Lage kommen. Es sind im Moment noch nicht mal die Hälfte der Deutschen doppelt geimpft, etwa 46 Prozent. Die Infektionszahlen steigen wieder an, Delta setzt sich durch und Experten sprechen auch davon, dass wir im Grunde am Anfang der vierten Welle stehen. Was müssen wir jetzt tun, damit wir im Herbst nicht wieder über einen Lockdown sprechen oder vielleicht auch über überfüllte Krankenhäuser? Das Entscheidende ist sicher, mit den Impfungen schneller voranzukommen. Wir sehen ja, dass die Impfgeschwindigkeit abnimmt. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo wir diejenigen, die der Impfung skeptisch gegenüberstehen, unbedingt mitnehmen müssen. Das sind oft diffuse Ängste, die da eine Rolle spielen. Wir müssen ganz klar kommunizieren: Es ist viel wahrscheinlicher - gerade jetzt mit der Delta-Variante - an Covid zu erkranken, auch schwer zu erkranken, als eine Impfnebenwirkung zu haben. Und diese Risikokommunikation muss viel besser werden. Wie kann diese Risikokommunikation besser werden? Ich glaube, oft muss man das visualisieren. Wir wissen, dass sich manche Personen in einer Kommunikationsblase befinden. Sie bestätigen sich gegenseitig immer die eigenen Sorgen. Da ist es hilfreich, einfach auch Zahlen gegenüberzustellen und auch die persönliche Beratung zu den Menschen zu bringen. Auch das ist sicher wichtig, dass wir auf den Marktplätzen vielleicht Stände aufbauen und sagen: Hier können sie sich beraten lassen. Es steht immer wieder die Impfpflicht, vor allem auch für Pflege- und Medizinpersonal, im Raum. Was halten Sie davon? Ich bin der Meinung, dass die Daten für die Impfung so überzeugend gut sind, dass ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass eine Impfpflicht notwendig ist. Wir wissen ja, dass medizinisches Personal, Krankenschwestern und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, sich ohnehin zu einem sehr hohen Prozentsatz impfen lassen. Insofern ist das nicht unser wirkliches Problem. Unser Problem ist eher, die Menschen zu erreichen, die jetzt noch skeptisch sind und oft gar nicht richtig fassbare Gründe haben für diese Skepsis. Da müssen wir besser - auch über soziale Medien, auch vielleicht über Influencer - kommunizieren. Es gibt eine aktuelle Studie, die zeigt, dass ungefähr 20 Prozent der Covid-Patienten langfristige Organschäden haben. Das heißt, wenn die Infektionspandemie vorbei ist, dann werden uns die Covid-Patienten noch sehr lange beschäftigen und vor allem ja auch die Ärzte. Auf welchen Mehraufwand stellen sich die Ärztinnen und Ärzte hier ein? Covid 19 ist eben nicht, wie es am Anfang schien, eine reine Virus-Lungenerkrankung, sondern diese Erkrankung führt zu Gefäßschäden, Entzündungen der Gefäße von innen, und das wiederum betrifft dann alle Organe. Die Zahl 20 Prozent ist relativ hoch. Die meisten Studien gehen eher von um die 10 Prozent aus. Aber dieses Syndrom, was auch Long Covid genannt wird, wird uns sicher noch länger beschäftigen und ist auch ein entscheidender Grund, warum es sich lohnt, Infektionen auch weiterhin zu verhindern. Denn es geht nicht nur um die Frage 'Erkrankt ein Mensch schwer?', sondern auch um die Frage 'Bleiben längere Schäden?'. Und da geht es um den einzelnen Menschen und es geht am Ende auch um die Frage, wie viele Menschen dann vielleicht sogar auch für die Volkswirtschaft in der Berufstätigkeit vorübergehend ausfallen. Also es lohnt sich, weiter zu investieren, um Ansteckungen zu vermeiden. Das geht am besten durch Impfung, am zweitbesten natürlich durch das Maskentragen und die Kontaktbeschränkungen. Masken tragen und Kontaktbeschränkungen sind Maßnahmen, die auf Grundlage der epidemischen Lage, die wir gerade haben, getroffen werden können. Das ist die juristische Grundlage. Die FDP fordert nun, dass man eben diese epidemische Lage zum 30. September auslaufen lässt. Was halten sie davon? Ich halte da gar nichts von. Wir sehen jetzt am Beispiel Großbritannien, dass auch dort sehr viele Menschen nichts davon halten. Etwa 70 Prozent haben in Umfragen angegeben, auch in Großbritannien weiter in Innenräumen Masken tragen zu wollen. Den Menschen ist schon klar, welcher Gefahr sie sich aussetzen und da helfen dann politische Schlagzeilen wenig. Wir müssen mit Vernunft an die Problematik herangehen und Vernunft hat eben auch mit der Bereitschaft zu tun, sich mit den wissenschaftlichen Fakten auseinanderzusetzen. Mit Dr. Susanne Johna sprach Katrin Neumann

 

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Nicht schon wieder! Verdacht auf Muskelfaserriss bei 96-Pechvogel Franck Evina

Ziemlich genau vor einem Jahr ist Franck Evina zu Hannover 96 gewechselt - doch die vergangene Saison hat der bei den Bayern ausgebildete Offensivspieler mehr in der Reha als auf dem Platz verbracht. Nach einigen Kurzeinsätzen in Tests, Liga und Pokal riss dem Deutsch-Kameruner Ende Oktober im Training das Außenband im rechten Knie - und als er sich nach der OP gerade zurückgekämpft hatte, zog er sich im Februar die gleiche Verletzung an einer anderen Stelle gleich noch einmal zu. Am Wochenende stand er im Test der U23 gegen Fortuna Düsseldorf II zum ersten Mal wieder 45 Minuten in einem Spiel auf dem Feld, sollte das auch noch zwei, drei weitere Male tun. Daraus wird jedoch vermutlich nichts. Der 21-Jährige hat sich am Dienstagnachmittag im Training wohl einen Muskelfaserriss zugezogen, wird aller Voraussicht nach erneut eine ganze Zeit lang aussetzen müssen. Es passierte im Vollsprint, Evina musste vom Platz gefahren werden. Der Linksaußen, der vor seinem Wechsel nach Hannover von den Bayern nach Uerdingen ausgeliehen worden war, scheint auch in der neuen Saison der große 96-Pechvogel zu bleiben.

 

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Transparenz: Niedersachsen Schlusslicht im Länder-Vergleich

Im Gegensatz zur Verwaltung der Hansestadt Hamburg, die amtliche Informationen von sich aus öffentlich und kostenlos zugänglich mache, ermöglichten es Niedersachsen, Sachsen und Bayern ihren Bürgern dagegen nicht einmal auf Nachfrage, an Informationen zu gelangen. Das ist das Fazit der gemeinnützigen Organisationen Open Knowledge Foundation und Mehr Demokratie, die Untersuchung durchgeführt haben. Damit bilden diese Länder gemeinsam das Schlusslicht. Für das Ranking sei die Situation in den Ländern und auf Bundesebene nach sechs Kriterien bewertet worden, wie der schleswig-holsteinische Landesverband von Mehr Demokratie am Dienstag in Husby mitteilte. Neben den Informationsrechten waren Auskunftspflichten, Antragstellung und Antwort, Ausnahmen, Gebühren und Informationsfreiheitsbeauftragte unter die Lupe genommen worden. Direkt hinter Hamburg schneiden mit Schleswig-Holstein und Bremen auf den Plätzen zwei und drei zwei weitere Nordländer gut ab. Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich im Mittelfeld. "Informationsfreiheit ist Teil eines demokratischen Staatswesens", betonte Arne Semsrott von der Open Knowledge Foundation. Von der nächsten Bundesregierung forderte er, Informationsfreiheit endlich zum Standard in ganz Deutschland zu machen.

 

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„Alligator“ erschreckt Badegast am Friedberger See

Plus Ein Alligator-Kopf sorgt am Friedberger See für Aufregung. Die Wasserwacht geht der Sache auf den Grund. Warum die Fundstelle Schlimmeres verhindert. Plötzlich ist es mit der Ruhe am Friedberger See vorbei. Eine Frau rennt am Montagnachmittag hektisch zur Wasserwacht. Was war passiert? Ein Alligator soll sein Unwesen am Südufer des Sees treiben. Zwei Mitglieder der Wasserwacht machten sich daraufhin auf den Weg, das vermeintliche Raubtier zu suchen.

 

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Warum Bodyboards 2021 die perfekte Alternative zum Surfbrett sind

Bodyboarding heißt der Wassersport-Trend 2021. Beim Anblick der Bretter denkt man direkt an das beliebte Surfen. Bodyboards sind allerdings kompakter und anders geformt. Liegend lässt sich auf ihnen das Wellenmeer bereiten. Welche Bodyboards es für Kinder und Erwachsene gibt und welches Zubehör sich eignet, erfahren Sie hier. Bodyboarding ist Wassersport. Sie liegen auf einem stabilen Brett, stützen sich mit den Händen darauf ab und surfen die Wellen wie ein echter Surfer. Nur eben im Liegen. Insbesondere für Kinder ist das Bodyboarden eine Alternative zum Surfen, denn liegend gelingt der Start leichter. Was Können und Technik angeht, braucht es auch zum Bodyboarding viel Übung. Erfahrene Sportler reiten die Wellen auf dem kleinen Brett auch kniend oder stehend. Für die Freizeit — beispielsweise im Sommerurlaub — taugen Bodyboards als schöner Zeitvertreib für die ganze Familie. Kleine Kinder können unter Aufsicht der Eltern sogar im flachen Wasser über die Wellen gleiten. Achten Sie beim Kauf eines Bodyboard für Ihre Kinder darauf, welche Größe sich für welches Alter und Gewicht eignet. Sie haben die Wahl zwischen Boards zum Aufblasen und festen Bodyboards. Ersteres bietet den Vorteil, sich leicht verstauen und transportieren zu lassen. Für die Urlaubsreise sind die aufblasbaren Modelle daher die bessere Wahl. Außerdem gibt es Boards mit praktischen Haltegriffen, die Kindern mehr Sicherheit und Halt ermöglichen. Damit das Brett nicht in den Wellen verschwindet, bietet sich außerdem eine sogenannte "Leash" (deutsch: Leine) an. Sie wird am Hand- oder Fußgelenk befestigt, sodass Surfer und Board verbunden sind. Wenn Sie das Bodyboarden als Hobby im Urlaub ausüben wollen, bietet sich wie bei den Kleinen der Familie ein aufblasbares Bodyboard an. Sie lassen sich leichter verpacken und transportieren und kosten in der Regel weniger. Feste Bodyboards gibt es natürlich ebenfalls, Vorteil ist, sie brauchen keine Vorbereitungszeit, sind sofort einsatzbereit und bieten mehr Stabilität. Achten Sie auch beim Kauf eines Bodyboards für Erwachsene auf die Angaben zu Größe und Gewicht, damit Sie das passende Board auswählen. Wer das Bodyboarden professioneller ausüben möchte, kann in Flossen investieren. Denn wer im tieferen Wasser fahren möchte, braucht sie, um sich schwungvoll abzustoßen, dafür muss kräftig gepaddelt werden. Die Flossen sorgen für mehr Antrieb und mit ihnen lässt es sich besser durch das Wasser gleiten. Flexible Neoprensocken bieten mehr Komfort und Wärme in kalten Gewässern. Außerdem sorgt die Sohle für besseren Kontakt mit dem Bodyboard. In den Wellen kann das Bodyboard nach einem Sturz schnell verschwinden. Kontrolle behalten Sie mit einer Leine, die Ihr Hand- oder Fußgelenk (möglich ist auch der Oberarm) mit dem Board verbindet. Häufig besteht die Leine aus flexiblem Material und ist elastisch. Dieses Bodyboard-Zubehör braucht wenig Erklärung. Eine praktische Schutzhülle schützt das Board vor Schmutz und Stößen. Insbesondere für den Transport eignen sich Schutzhüllen. Aber auch zum Lagern im Keller oder auf dem Dachboden. Weiteres Zubehör wie Flossen, Leine oder Neoprensocken lassen sich darin ebenfalls gut verstauen, sodass alles an einem Ort abgelegt ist. Ein Neoprenanzug erfüllt den gleichen Zweck wie die Neoprensocken. Er schützt in kälteren Gewässern für Kälte. Der Thermoschutz erhöht den Komfort wesentlich und ist eine sinnvolle Investition. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Toyota & Co. tänzeln zwischen Volk und Macht herum

Es ist ein ungewöhnlicher Vorgang: Toyota, einer der Hauptsponsoren der Olympischen Spiele, distanziert sich von dem sportlichen Weltereignis. Der japanische Autobauer will nicht mehr für die Spiele im eigenen Land werben. Jedenfalls nicht im Fernsehen. Auch haben Konzernchef Akio Toyoda und andere führende Vertreter der japanischen Wirtschaft ihre Teilnahme an der Eröffnungszeremonie abgesagt. Ein Grund sei, dass Zuschauerinnen und Zuschauer bei den Spielen nicht erlaubt seien, so die offizielle Erklärung. Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Tatsächlich fürchtet der international agierende Autobauer einen immensen Imageschaden. Eine nachvollziehbare Entscheidung. Denn fast alles, was Olympia normalerweise ausmacht, wird es in diesem Jahr nicht geben. Die Spiele finden ohne Zuschauer statt, Touristen dürfen gar nicht erst einreisen. Die wegen Corona bereits um ein Jahr nach hinten verlegten Wettkämpfe dürften ein farb- und glanzloses Bild ergeben, mit dem Toyota nicht in Verbindung gebracht werden will. Und was noch gravierender ist: Die Mehrheit der japanischen Bevölkerung ist laut Umfragen wegen der Pandemie gegen die Austragung. Toyotas E-Busse bleiben im Einsatz Aus der anfänglichen Freude und Begeisterung sind Sorge und sogar Feindseligkeit geworden. Die steigende Anzahl von Infektionen verschärft die Ablehnung. Mit seinem Rückzug will Toyota also auch gesellschaftliche Verantwortung demonstrieren. Doch so bemerkenswert der Schritt des Autobauers zu sein scheint – richtig konsequent ist er nicht. Denn vollständig zieht sich der Autobauer nicht zurück. Man werde die Spiele weiterhin unterstützen, heißt es. Das Konzernlogo wird wohl nach wie vor gezeigt werden. Und auch die für die Spiele entwickelten autonom fahrenden Elektro-Kleinbusse sollen wie geplant zum Einsatz kommen und die Athletinnen und Athleten vom olympischen Dorf zu den Spielstätten bringen. Das offenbart das Dilemma, in dem der Autobauer und andere Großkonzerne stecken: Auch wenn das Misstrauen in der Bevölkerung groß ist: Die japanische Regierung will die Spiele unbedingt durchziehen. Und die Großkonzerne setzen auf gute Beziehungen zur politischen Macht, um Großaufträge zu erhalten und bei der Regulierung mitreden zu können. Vor allem deshalb sind viele überhaupt Sponsor geworden. Jetzt stecken sie wie Toyota in einem Interessenskonflikt. Hinzu kommen die rechtlichen Probleme, die ein kompletter Austritt aus dem Sponsoring mit sich bringen würde. Sie können nur darauf hoffen, dass sich die Stimmung doch noch dreht – und mit dem Start der Spiele die Begeisterung kommt.

 

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„Enteignet Springer!“ – Die wohl erfolgreichste Kampagne der Bundesrepublik

D er Ton, den der Redner anschlägt, ist hoch. Er bedient sich der Rhetorik revolutionärer Anfeuerung, beginnt mit einer wegwerfenden Redefigur: „Reden wir nicht von den Fälschungen, den kleinen und großen Betrügereien, den Fällen von Kriegshetze und Minoritätenhetze, den alten und neuen Faschisten, die da einer vom anderen jeweils das Hetzen oder Anpassen lernen.“ Darüber, so der Subtext, müsse man gar nicht mehr reden. Der Ankläger fährt fort: „Reden wir heute davon, welche Verbrechen an der Gesellschaft die Springerpresse begeht und warum Springer, den wir ja nicht eigentlich aufhängen, noch nicht einmal ins Gefängnis stecken, den wir ja nur in irgendeinen produktiven Beruf, beispielsweise als Herrenschneider, beschäftigt sehen möchten, warum Springer enteignet werden muss.“ Mit diesen jakobinisch angehauchten Lyrismen eröffnet Peter Schneider am 1. Februar 1968 das sogenannte Springer-Hearing der Kritischen Universität Berlin. Wenig später erscheint der Beitrag in der Zeitschrift „konkret“, die ohne finanzielle Hilfe aus der DDR nicht hätte überleben können und zu deren Team auch Stefan Aust gehört. Mit der Kampagne „Enteignet Springer!“, die bundesweite Wellen schlägt, findet der studentische Protest neben dem Vietnam-Krieg sein zweites einheitsstiftendes Thema. Zwar versteht sich die breite Bewegung, der auch ich angehörte, als sozialistisch und antikapitalistisch. Ihr Hauptfeind sind aber weder die in Bonn regierenden CDU/CSU und Bundeskanzler Kiesinger, immerhin ehemals NSDAP-Mitglied, noch einer der zahlreichen Industriebosse. Hauptfeind ist der Verleger Axel Springer. Die Enteignungskampagne richtet sich gegen den gesamten Springer-Verlag, eigentlich aber geht es gegen die „Bild“-Zeitung. Peter Schneiders Philippika handelt denn auch fast nur von ihr. Warum, wird schnell klar. Das Blatt, die auflagenstärkste Zeitung der Bundesrepublik, wird tagtäglich vom potenziellen revolutionären Subjekt, der Arbeiterklasse, gelesen. Und zwar, wie Schneider hervorhebt, von der ersten bis zur letzten Seite. Es sei, so die Behauptung, Springer, der „die Massen“ via „Bild“-Zeitung manipulativ daran hindere, nach den Früchten der Freiheit zu greifen. Was in „Bild“ zu lesen sei, das seien „die Bomben, die Springer jeden Tag in das Bewusstsein seiner Leser wirft“. Die WELT wird kaum von Arbeitern gelesen. Daher spielt sie in Peter Schneiders Manipulationsmelodram auch nur am Rande eine Rolle. Denn der WELT-Leser – so Schneider, der später Schriftsteller wird (und sogar in der „Springerpresse“ Klagen über die angebliche Verengung der Meinungskorridore durch Rechts wie Links veröffentlicht) – gehöre selbst der manipulierenden Klasse an. Er profitiere von der Bewusstlosigkeit der „Bild“-Leser, die sich mit sex and crime abspeisen ließen. Das Urteil über die WELT fällt daher ebenfalls hart aus. Das Blatt werde „von den zehn braunen Aposteln dieses Intelligenzblattes mit Gift und Galle überschüttet“. Während „Bild“ auf infame Weise so tue, als stünde das Blatt auf der Seite der arbeitenden Bevölkerung, stehe die WELT unverblümt auf der anderen Seite der Barrikade. Sie vertrete den Ausbeuterstandpunkt sans phrase. An der Berichterstattung der WELT über drei konkrete Ereignisse will ich zeigen, dass Peter Schneiders damaliges Urteil über die Zeitung auf keiner genauen Lektüre beruhte. An den „Münchner Krawallen“ von 1962, die einen anschwellenden Protest gegen den Autoritarismus der Adenauerzeit ankündigten. An dem Mord an dem Studenten Benno Ohnesorg, der am 2. Juni 1967 in West-Berlin von einem Polizisten bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien erschossen wurde. Und an dem Attentat auf den bundesweit bekannten SDS-Anführer Rudi Dutschke, den ein junger Mann mit rechtsradikalem Hintergrund am 11. April 1968 vor der SDS-Zentrale am Berliner Kudamm mit drei Schüssen lebensgefährlich verletzte. Am 21. Juni 1962 scheint in München prachtvoll die Sonne, nachdem es zuvor tagelang geregnet hatte. Fronleichnam und Sommerbeginn fallen an diesem Tag zusammen. In Schwabing treibt es abends vor allem junge Menschen nach draußen, in den Kneipen geht es – für damalige Verhältnisse – hoch her. In der Leopoldstraße singen drei junge Musiker zur Gitarre russische Volksweisen vor dem Lokal „Schwabinger Nest“. Schnell haben sie ein beachtliches Publikum, das auch die breite Prachtstraße in Beschlag nimmt. Auf Beschwerden von Anwohnern hin rückt die Polizei an. Es kommt zu kleinen Rangeleien, dann zum handfesten Streit, es fliegen Steine und Bierflaschen, die Polizei setzt den Schlagstock ein. Daraus entwickeln sich in Windeseile die später legendär gewordenen „Münchner Krawalle“, die sich über Tage hinziehen. Und die den Münchnern etwas bescheren, was sie lange nicht mehr erlebt hatten: regelrechte Straßenschlachten. Ohne jedes politische Motiv, aber eben Straßenschlachten. Obrigkeitsfeindlich. Eine neue Lust an Widersetzlichkeit macht sich in München bemerkbar, das sich gerade selbst zur „Weltstadt mit Herz“ erklärt hat. Die WELT hat von Beginn an minutiös darüber berichtet. Irritiert, aber neugierig. Mit erkennbaren Schwierigkeiten, dieses unbekannte Phänomen zu deuten. Wilhelm F. Maschner, der Bayernkorrespondent des Blattes, berichtet fast täglich über die seltsamen Ereignisse „in der Münchner Künstlervorstadt Schwabing“. Wenn zwischen seinen Zeilen zaghaft Sympathie anklingt, dann nicht für die Polizei. Sondern eher für „die drei Musikanten“, für die jungen Schwabinger, die „kampflustigen Gruppen junger Burschen“, die kurz entschlossen Stühle auf die Straße schleppen und sich dort niederlassen. Von Rowdys spricht der Korrespondent nicht, polizeiliche Übergriffe auf unbeteiligte Passanten notiert er aber regelmäßig im Ton nüchterner Missbilligung, spricht von „Hetzjagden auf Passanten“. Auch als die Sache eskaliert, wechselt Maschner die Haltung nicht. Den Gummiknüppel hält er für die falsche Antwort auf die Widersetzlichkeit der Jugend. Und er warnt den jungen Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und die Polizei davor, mit überalterten Ordnungsvorstellungen auf die Unangepasstheit der Jugend zu reagieren. Ohne es allzu deutlich auszusprechen, steht er auf der Seite der Straßenbesetzer. Das alles mutet heute harmlos, fast biedermeierlich an. Und dem Autor ist anzumerken, dass ihm noch die Sprache fehlt, dieses in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte unbekannte Phänomen zu fassen. Er ahnt, dass es um mehr geht als das Recht, unangemeldet im öffentlichen Raum zu musizieren und sich zu versammeln. Zwar verwendet er einmal das Wort „Revoluzzer“, aber indem er es in Anführungszeichen setzt, nimmt er es fast wieder zurück. Dass die „Schwabinger Krawalle“ Vorbote eines neuen Lebensgefühls, einer Kultur des Einspruchs und des Neins waren und sich hier ein ernsthafter Bruch in der westdeutschen Entwicklungslinie andeutete: Das ahnte der Korrespondent der WELT so wenig wie man es im ganzen Hause Springer ahnte. Man hat, was da in Bewegung kam, lange nicht verstanden. Es gab in den 60er-Jahren, zumal in der ihrer selbst nicht sicheren „Frontstadt“ West-Berlin, das alles: blinde Autoritätsgläubige, eine demokratisch kaum gefestigte Polizei, ein leicht entflammbares Ressentiment gegen Minderheiten, die abweichen, politisch oder auch nur in Kleidung und Lebensart. Es gab die Passanten, die Männer mit der Aktentasche, die außer sich vor Zorn „Gammler“ oder demonstrierende Studenten mit Sätzen wie diesen ankeiften: „Früher hätte man mit euch kurzen Prozess gemacht.“ Es gab einen West-Berliner Polizeipräsidenten Erich Duensing, der seine Taktik so erläuterte: „Nehmen wir die Demonstranten als Leberwurst, nicht wahr, dann müssen wir in die Mitte hineinstechen, damit sie an den Enden auseinanderplatzt.“ Es gab den Regierenden Bürgermeister Heinrich Albertz, der anfangs ohne genaue Kenntnis des Tatverlaufs wahrheitswidrig behauptete, die Demonstranten seien Schuld am Tod von Benno Ohnesorg. Und es gab Politiker wie etwa Franz Josef Strauß, die auf die Rebellion in Universitätsstädten mit vollkommenem Unverständnis, mit Hass und mit rhetorischen Knüppelorgien reagierten. Und es gab Journalisten im Hause Springer, die kein gutes Wort für den studentischen Protest übrighatten. Das alles gab es. Doch es ist nicht das ganze Bild. Eine Lektüre von Berichten, Reportagen Kommentaren in alten Ausgaben der WELT zeigt sehr klar: Die „braunen Apostel“, die Leser des Blattes „mit Gift und Galle überschütten“ – es gab sie nicht. Ausführlich berichtet die WELT nach der Ermordung Benno Ohnesorgs Tag für Tag über die Ereignisse, über die Reaktionen von Öffentlichkeit, Politik und Studenten. Das Blatt urteilt nicht oder kaum, es fragt. Zu keinem Zeitpunkt übernimmt es die Behauptung, die Studenten seien an allem schuld. Schon kurz nach dem Tod Ohnesorgs nimmt in dem Blatt der Verdacht breiten Raum ein, der Polizist Karl-Heinz Kurras könnte gezielt auf Ohnesorg geschossen haben. Sehr ausführlich berichtet die WELT über die Berliner Trauerfeier für Ohnesorg und zitiert aus der Ansprache von Bischof Kurt Scharf die bemerkenswerte Wendung, nun sei „elastische Geduld“ gefragt. Über die Rede des Romanistik-Professors Erich Loos, bei dem Ohnesorg studiert hatte, heißt es am 9. Juni, als Ursache der Unruhe habe er „jahrhundertealte, anerzogene Autoritätshörigkeit, Gleichgültigkeit und mangelnde Wachsamkeit, aber auch über das Ziel hinausschießenden missionarischen Eifer“ genannt. Lange Reportagen informieren über Ohnesorgs Beerdigung in Hannover. Hans-Wolfgang Sternsdorff, später beim „Spiegel“, wandelt wie auf Expeditionsreise über den vibrierenden Campus der FU, berichtet von der Wut der Studenten und von ihrem Aktivismus – mitunter durchaus noch im Ton der herkömmlichen Männergesellschaft: „Zarte Mädchenhände hacken mit verbissener Kraft in Batterien von Schreibmaschinen.“ Die Kritiker der Staatsmacht – etwa der Theologe Helmut Gollwitzer, der in der Anti-Springer-Kampagne engagierte Publizist und ehemalige WELT-Redakteur Erich Kuby oder der linke Jurist Ulrich K. Preuß werden ausführlich zitiert, ohne polemischen Ton. Der Leser meint, in die Diskussionsräume einer echten Bürgergesellschaft zu blicken. Die WELT zitiert in einem ganzseitigen Bericht über die Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus den unfreiwillig komischen, aber viel über den offiziellen Geist der Zeit verratenden Satz des Regierenden Bürgermeisters, man müsse nun versuchen, „die Studenten wieder voll einzuschließen in die Familie der Berliner“. Deutlicher wird Werner Stein, Senator für Wissenschaft und Kunst. Die WELT referiert ihn so: „Der unglückselige Schuss vor der Oper habe einen latenten Zustand offenkundig gemacht, nämlich das Missbehagen eines großen Teils der jungen Generation mit den vorherrschenden Verhältnissen in Gesellschaft und Staat.“ In diesem Stil geht es weiter, und zwar durchgängig. Sechs Tage nach dem Tod von Ohnesorg erscheint der Leitartikel „Konsequenzen aus den Krawallen“ von Bernt Conrad. Der Autor bezweifelt, dass sich die Polizei korrekt verhalten hat, fordert eine „Wachablösung an der Polizeispitze“ und meint, es müsse „mehr als bisher der Versuch einer politischen Auseinandersetzung unternommen werden, damit die Mehrheit nicht weiter der einseitigen Argumentation der radikalen Minderheit ausgesetzt ist“. Auch nach den Schüssen auf Rudi Dutschke an Gründonnerstag 1968 ändert sich der Ton nicht wesentlich. Über den Tathergang und die rechtsradikalen Äußerungen des Täters wird sachlich geschrieben. Und obwohl bei den folgenden „Osterunruhen“ die Berliner Niederlassung des Springer-Verlags von Demonstranten militant angegriffen wird, dabei Mitarbeiter verletzt und Verlagsfahrzeuge in Brand gesetzt werden, wird auch dieses Geschehen weitgehend sachlich beschrieben. Zwei Tage nach dem Anschlag auf Rudi Dutschke schreibt Paul Lersch, später ebenfalls beim „Spiegel“, die Schüsse auf dem Kurfürstendamm hätten das Gesicht der Bundesrepublik verändert. Rudi Dutschke sei verteufelt worden, habe aber selbst auch „die Herrschaft des Staates dämonisiert“, habe zur Demontage des Staates aufgerufen: „Niemand wird verlangen, dass die Demontage widerspruchslos hingenommen wird.“ Am gleichen 13. April 1968 titelt Bernt Conrad seinen Leitartikel zwar wuchtig: „Die Saat des Hasses“. Tatsächlich aber beschreibt er „das Dilemma der rebellierenden Studenten: Sie wollten erstarrte Denkgewohnheiten aufbrechen und Vernunft zur Geltung bringen“. Wenn sie dabei jedoch vielfach ungerecht seien und übers Ziel hinausschössen, liege das „in der Natur der Jugend“. Schon einen Monat vorher, am 13. März 1968, hatte Georg Schröder, viele Jahre Leiter des Bonner Büros der WELT, seinen Leitartikel mit einer klaren Aussage überschrieben: „An der Jugend vorbei“. Darin fasst er den Generationenkonflikt, der damals in „diesem Staat des unterentwickelten staatsbürgerlichen Bewusstseins“ sichtbar geworden sei, ziemlich treffend. Die Bonner Politik – er nennt Kiesinger und Brandt – trage Mitschuld an der Kluft: „Da sind die gestandenen Männer, erfahren, aber auch zum Teil zerschlissen im mühseligen Tagesgeschäft der Politik.“ Und auf der anderen Seite, da sei „der aktivste Teil der jungen Generation aufmarschiert. Keineswegs in Reih und Glied bisher, keineswegs als geschlossener Stoßtrupp. Ein Jahrzehnt hatte man beklagt, dass die deutsche Jugend sich politisch nicht engagieren wolle. Nun engagiert sie sich, aber lässt sich, wie das nun einmal bei jungen Menschen ist, primär von Gefühlen leiten.“ Schließlich fordert der Leitartikler der WELT die Politiker dazu auf, den Dialog mit der rebellischen Jugend aufzunehmen: „Sie sollten den Stier bei den Hörnern packen, selbstkritisch, wo Selbstkritik notwendig ist, erklärend, wo Erklärungen falsche Vorstellungen zurechtzubiegen vermögen.“ Klingt ein wenig betulich, aber kaum nach Gift und Galle. Für solche Feinheiten war in der Kampagne „Enteignet Springer!“ kein Platz. Wer attackiert, braucht so viel Eindeutigkeit wie möglich. Nur diese Wucht des Angriffs kann halbwegs nachvollziehbar machen, warum in den Jahren 1967 und 1968 der einer größeren Öffentlichkeit bisher kaum bekannte Axel Springer plötzlich erfolgreich als der große Verderber und Zerstörer von Freiheit und Demokratie hingestellt werden konnte. Und warum fast über Nacht Hunderttausende davon überzeugt waren, die „Springerpresse“ sei ein völlig homogenes, in sich widerspruchsloses Gebilde – im Grunde eine westliche Kopie des kommunistischen, ZK-gelenkten Einheitsstaates. „Enteignet Springer!“: Die Kampagne führte zwar nicht zur Enteignung. Dennoch war sie die wohl erfolgreichste, nachhaltigste und noch immer weiterwirkende Kampagne in der Geschichte der Bundesrepublik. Möglich wurde sie durch die lebensweltliche Wucht der studentischen Rebellion. Und dadurch, dass diese so überaus fasziniert war von der Kritik an der Kulturindustrie und deren angebliche oder wirkliche Kraft, „die Massen“ zu verführen, zu lenken, zu verblenden und sie nach Sündenböcken suchen zu lassen. Aber auch diese Wucht hätte allein nicht ausgereicht, Axel Springers Verlag und dessen Blätter so dauerhaft zu stigmatisieren. Davon handelt die nächste Folge dieser Serie. Und auch davon, wie die WELT giftiger und galliger wurde.

 

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10 Tage! Letzte-Chance-Training für Bayern-Star

Bayern hätte ihn am liebsten schon verkauft, aktuelle darf er bei Neu-Trainer Julian Nagelsmann um seine letzte Chance kämpfen. Lesen Sie mit BILD Plus, welcher Bayern-Star in den nächsten Tagen dringend liefern muss.

 

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Macron fährt zur Olympia-Eröffnungsfeier nach Tokio

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird am Freitag im Rahmen eines zweitägigen Japan-Besuches an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio teilnehmen.

 

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Tagsüber tragen die Briten noch Maske – nachts gibt es kein Halten mehr

L aute Bässe, bunte Lichter, gefüllte Tanzflächen: Im südenglischen Brighton ist in der Nacht zum Dienstag die Partyszene nach Monaten des Stillstands wieder zum Leben erwacht. Vor einem beliebten Club an der Promenade der Unistadt trudeln kurz nach Mitternacht nach und nach Grüppchen feierwütiger Studenten ein. Für umgerechnet knapp sieben Euro Eintritt spüren sie das erste Mal seit 16 Monaten wieder, wie es ist, zwischen anderen Menschen zu tanzen. Unter denjenigen, die eine Rückkehr zur Normalität willkommen heißen, sind in dieser lauen Sommernacht auch die 19-jährige Rose (Name geändert) und ihre gleichaltrige Freundin. „Candy Shop“ von 50 Cent dröhnt aus dem Nachtclub, während die jungen Frauen noch eine mitgebrachte Flasche Wein auf der gegenüberliegenden Straßenseite austrinken. „Ein paar Gedanken über die Ansteckungsgefahr habe ich mir schon gemacht“, sagt Rose angesichts der Menschen, die sich im Raucherbereich beim Eingang tummeln. „Am Ende ist mir das Risiko dann aber doch egal, denn ich will unbedingt das erste Mal in meinem Leben in einen Club.“ Goldene Kettchen, lange Wimpern und Sommerrock: Für die heiß ersehnte Partynacht haben sich die Freundinnen extra schick gemacht: Masken wollen sie auf der Tanzfläche nicht tragen – das tut dort in dieser Nacht von den Feiernden schließlich niemand. „Wir ermutigen zum Maske-Tragen, sie ist aber für den Einlass nicht notwendig“, heißt es zu dem Thema vonseiten der Veranstalter. Pflicht ist der Mund-Nase-Schutz seit dem 19. Juli in England schließlich nicht mehr: Genau wie alle anderen Corona-Restriktionen ist die Masken-Regel seit dem umstrittenen „Freedom Day“ abgeschafft. Das macht Partynächte überhaupt erst wieder möglich. Lediglich in wenigen Fällen gelten vonseiten der Regierung nach wie vor Einschränkungen, etwa beim Aufenthalt in Krankenhäusern. Experten halten dieses Vorpreschen in Richtung Normalität für höchst bedenklich. Der Grund liegt auf der Hand: Seit Wochen steigt die Zahl der Covid-Fälle in England wieder deutlich. Zuletzt überschritt die Zahl der täglichen Neuinfektionen die Marke von 50.000, das sind beinahe so viele Fälle wie zum Höhepunkt der zweiten Welle um den Jahreswechsel herum. In Brighton liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 429 dabei sogar noch deutlich über dem nationalen Durchschnitt von 376. Premierminister Boris Johnson ließ sich von diesen Zahlen nicht stoppen: Seine Regierung setzt seit Anfang der Woche auf die Eigenverantwortung von Bürgern wie der 19-jährigen Rose – und auf mahnende Worte. „Bitte, bitte, seien Sie vorsichtig“, flehte Johnson beispielsweise. Bei einer anderen Gelegenheit ermahnte er die Engländer: „Diese Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir können am Montag, dem 19. Juli, nicht einfach sofort zu dem Leben, wie es vor Covid war, zurückkehren.“ Dass diese Worte zumindest unter den Feiernden im nächtlichen Brighton verpufften, wurde auf der gut besuchten Tanzfläche deutlich. Von einer anderen Seite zeigte sich die Stadt im Süden Englands am Tag. Sei es im Supermarkt, im Waschsalon oder in der Schlange vor dem Bäcker: Die meisten Menschen behielten dort trotz abgeschaffter Regeln auch am Montag ihre Masken auf. Lediglich hier und dort konnte man kleine Gruppen beobachten, die ohne Maske vom Strand ins Café strömten, oder Menschen, die ungeschützt durchs Shopping-Center flanierten. Auch ein Friseursalon an einer Hauptstraße, in dem weder Kundin noch Friseur einen Mund-Nase-Schutz trugen, stach negativ heraus. Im Großen und Ganzen fiel auf: Während Menschen in ihrer Freizeit eher mal ohne Schutz unterwegs waren, trugen vor allem diejenigen, die in Läden und in der Gastronomie arbeiten, nahezu ausnahmslos Maske. „Ich muss sie nicht tragen, aber ich bin nicht in Eile, sie bald loszuwerden“, sagte der Verkäufer in einem Eisladen. „Hier ist heute viel los, da ist mir das Risiko mich anzustecken ohne Maske zu hoch“, so der junge Mann weiter. Mit Johnsons Appellen habe seine Vorsicht aber nichts zu tun: „Ein Freund von mir hat sich vor Monaten Corona eingefangen und kann immer noch nicht riechen oder schmecken“, erklärte der Verkäufer. Neben der Tür in seinem kleinen Laden steht deswegen auch nach wie vor Handdesinfektionsmittel bereit. Ein Unterschied zu den vorangegangenen Wochen war auch in anderen Geschäften entlang der belebten Straßen kaum festzustellen. Das lag vor allem daran, dass zahlreiche Geschäftsleute und Unternehmen mit dem Ende der Regierungs-Regeln Sicherheitsmaßnahmen auf eigene Faust beibehielten. So gilt in beliebten Supermarktketten wie Sainsbury’s oder Tesco beispielsweise weiterhin eine Maskenpflicht. Ebenso informierte das Taxi-Unternehmen Uber seine Kunden darüber, dass bei den Fahrten nach wie vor die Regel „No mask, no ride“ (Deutsch: Keine Maske, keine Fahrt) in Kraft sei. Auch die Busse in Brighton forderten Passagiere dazu auf, weiterhin einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Aufgehoben wurde am Montag jedoch die Begrenzung von Sitz- und Stehplätzen an Bord – die Abstandsregel fiel damit. Den richtigen Grad zwischen Vorsicht und den verlockenden Freiheiten zu finden, das dürfte die meisten Engländer in den kommenden Wochen vor eine Herausforderung stellen. Johnson gab sich zuversichtlich, dass die hohe Impfrate im Land dabei auch ohne weitere Maßnahmen einen ausreichenden Schutz vor der Pandemie bietet: Inzwischen haben 88 Prozent der Erwachsenen im Vereinigten Königreich eine erste Impfung erhalten, knapp 68 Prozent sind bereits zweimal geimpft. Dass zwei Impfungen nicht unbedingt einen Schutz vor Covid bedeuten, musste ausgerechnet der britische Gesundheitsminister jüngst jedoch am eigenen Leib erfahren. Sajid Javid hatte zwei Tage vor dem Freedom Day bekannt gegeben, dass er trotz doppelter Impfung an Corona erkrankt ist. Wegen seines engen Kontaktes zu Premierminister Johnson musste auch der sich in Selbstisolation begeben. Zunächst hatte Johnson noch versucht, sich darum zu drücken. Er gab an, statt sich selbst zu isolieren an einem Pilotprojekt teilzunehmen, das tägliche Tests vorsieht. Nach einem Sturm der Empörung war er jedoch zurückgerudert. Neue Regelungen, was die Isolationsdauer für Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten betrifft, werden mit steigenden Fallzahlen in England immer dringender nötig. Mehr als 4,5 Millionen Briten könnten laut einem BBC-Bericht im Zeitrahmen zwischen dem 7. Juli und dem 16. August in Quarantäne gehen müssen, weil sie engen Kontakt mit Infizierten hatten. In der Folge der hohen Zahl an Menschen in Quarantäne kam es in einigen Branchen bereits zu Personalnotständen: Auch in Brighton mussten mehrere Pubs und Cafés deswegen zwischenzeitlich wieder schließen. Wenn das Nachtleben wieder volle Fahrt aufnimmt, droht dieses Schicksal bald wohl auch so manchem Club. Damit die feiernden Engländer Johnsons Rückkehr zur Normalität keinen Strich durch die Rechnung machen, hat die Regierung am Montagabend jedoch an einer der noch vorhandenen Regel-Stellschrauben gedreht: Ab dem Herbst sollen bald nur noch diejenigen in Nachtclubs und zu Großveranstaltungen dürfen, die einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorlegen können. Für Nachtclub-Neuling Rose könnte das den jähen Abbruch ihrer Party-Pläne bedeuten. Vollständig geimpft ist die 19-Jährige nämlich noch nicht. Ein bisschen Zeit hat sie jedoch noch, um die neue Freiheit auszukosten: In Kraft treten soll die Regelung nämlich erst Ende September – bis dahin haben Brightons Veranstalter schon zahlreiche Partys geplant. „Alles auf Aktien“ ist der tägliche Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion. Jeden Morgen ab 7 Uhr mit den Finanzjournalisten von WELT. Für Börsen-Kenner und Einsteiger. Abonnieren Sie den Podcast bei Spotify, Apple Podcast, Amazon Music und Deezer. 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Alarmierung im Katastrophenfall: Funktionieren die Sirenen in Neu-Ulm?

Bei der verheerenden Flutkatastrophe hat offensichtlich die Warnkette teilweise nicht funktioniert. Die SPD-Fraktion will deshalb wissen, wie es um die Sirenen in Neu-Ulm steht.

 

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Energieagentur IEA warnt: Nur zwei Prozent staatlicher Corona-Hilfen für Projekte mit sauberer Energie

Paris. Billionen staatlicher Corona-Hilfen fließen für die wirtschaftliche Erholung, nun schlägt die Internationale Energieagentur IEA Alarm: Ihren Angaben zufolge werden nur zwei Prozent der Gelder für saubere Energie eingesetzt. Die weltweiten Emissionen des Treibhausgases CO₂ dürften deshalb 2023 einen Rekordstand erreichen und in den Folgejahren noch weiter steigen, warnte die IEA am Dienstag in Paris. Insgesamt hätten Regierungen weltweit 16 Billionen Dollar (13,6 Billionen Euro) mobilisiert, um Bürger und Unternehmen in der Krise zu unterstützen, bilanzierte die Agentur. Rund zwei Prozent – die Agentur sprach von 350 Milliarden Dollar – seien in den Wiederaufplänen für Projekte mit sauberer Energie vorgesehen. IEA-Direktor Fatih Birol ermahnte die Regierungen, mehr zu tun, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Im Weltklimaabkommen wurde vereinbart, dass die Erderwärmung auf klar unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden soll. RND/dpa

 

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Es wird Sommer in Ingolstadt: Der Stadturlaub 2021 geht los

Der Paradeplatz verwandelt sich ab Donnerstag wieder in einen Sandstrand. Beim Stadturlaub in Ingolstadt gibt es Musik, Essen und Trinken und sogar Hängematten.

 

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Covid in Salzburg, Masken in der Kirche, Krieg in der Musik

Die Pandemie hat neue Regeln gebracht, in der Kollegienkirche hörte man Musik aus der Renaissance und aus der Zeit des Vietnamkriegs. Hochkarätig besetzt waren die Tonbandansagen vor den Vorstellungen schon letztes Jahr: mit Caroline Peters und Tobias Moretti, damals noch Buhlschaft und Jedermann. Und heuer? Chefsache! Genau zweimal haben Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Intendant Markus Hinterhäuser auf Deutsch und Englisch via Lautsprecher dem Publikum der Ouverture spirituelle das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen und Ungeimpfte ausdrücklich gebeten, eine FFP2-Maske zu benützen. Nun ist schon wieder alles anders, und zwar strenger: Der Fall einer positiv getesteten Person nach der „Jedermann“-Premiere am Samstag habe die nächste Präventionsstufe in Kraft gesetzt, teilte der Kaufmännische Direktor Lukas Crepaz am Montagnachmittag mit. Deshalb wird nun auch vom allgemeinen Publikum verlangt, was etwa für Journalisten beim Besuch des Pressebüros von vornherein gegolten hatte: 3G-Nachweis für alle ab sechs Jahren plus FFP2-Maske für alle ab 14 (für die Kleineren genügt ein MNS).

 

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Corona und Übersterblichkeit - eine Debatte

Corona hat in der Schweiz zu einer starken Übersterblichkeit geführt – und dennoch war die Sterblichkeitsrate im vergangenen Jahr im Durchschnitt nicht höher als in vielen anderen Jahren. Das ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck einer steigenden Lebenserwartung. Eine Replik auf den Gastkommentar von Frank Scheffold. Dank den Impfungen konnte die Sterblichkeit aufgrund von Covid-Infektionen stark reduziert werden. In seinem Gastkommentar «Corona und die Verhältnismässigkeit von Massnahmen: Die Sterblichkeit war im vergangenen Jahr geringer als 2015» versucht Frank Scheffold, die Gefahr von «Long Covid», also von langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach einer Covid-19-Erkrankung, kleinzureden. Die anfänglichen Behauptungen darüber seien «alarmistisch» gewesen angesichts der jetzt vorhandenen Evidenz. Zum Beleg verweist er auf eine Studie, die Kinder mit und ohne Covid-19-Erkrankungen verglich und dabei zum Schluss kam, dass erkrankte Kinder nicht häufiger unter langfristigen Beschwerden litten. Ob die medialen Behauptungen zu Covid-19 tatsächlich alarmistisch gewesen sind, müssen letztlich Forschende beurteilen, die mehr von der Materie verstehen als ein Biostatistiker wie ich oder ein Physiker wie Scheffold. Eines steht aber fest: Ein Verweis auf eine einzelne Studie an Kindern reicht nicht aus, um die Warnungen in Bezug auf Long Covid als unbegründet abzutun. Scheffold begeht damit einen klassischen mereologischen Fehlschluss, indem er von einem Teil (einer einzelnen Studie über Kinder) auf das Ganze (alle Studien zu Long Covid in allen Altersgruppen) schliesst. Zumal die zitierte Forschungsgruppe um Milo Puhan auch Publikationen veröffentlicht hat, die bei gut einem Viertel der untersuchten und mit Sars-CoV-2 infizierten Patienten von Long-Covid-Symptomen berichtet. Die standardisierte Sterblichkeitsrate Auch die Schlussfolgerungen, die Scheffold aus einer zweiten Studie von Isabella Locatelli und Valentin Rousson zieht, sind zu relativieren: Locatelli und Rousson haben die Sterblichkeit nach Alter und Geschlecht aufgeschlüsselt und damit eine «standardisierte Sterblichkeitsrate» berechnet. Das ist deshalb hilfreich, weil sich je nach Alter und Geschlecht unterschiedliche Sterblichkeitsraten ergeben. Weil die Alters- und Geschlechterverteilung in der Bevölkerung aber nicht konstant bleibt, können historische Vergleiche von unstandardisierten Sterblichkeitsraten in die Irre führen. Bei einer älter werdenden Bevölkerung wie in der Schweiz bedeutet das konkret, dass die unstandardisierte Sterblichkeitsrate auf die gesamte Bevölkerung bezogen gleich bleiben oder sogar steigen kann, obwohl sie in jeder einzelnen Altersgruppe abnimmt. Locatelli und Rousson kommen zum Schluss, dass die standardisierte Sterblichkeitsrate 2020 auf das Niveau vor 5 bis 6 Jahren angestiegen ist – die unstandardisierte Sterblichkeitsrate entspricht jener vor ungefähr 20 Jahren. Auf die Gesamtbevölkerung berechnet, haben Schweizer durchschnittlich 7,5 Monate Leben eingebüsst im vergangenen Jahr, was weitaus weniger ist als die Reduktion von ungefähr 10 Jahren Lebenszeit während der Spanischen Grippe. Eine Erklärung liegt in der unterschiedlichen Altersverteilung bei den Toten: Bei der Spanischen Grippe waren Menschen im jungen Erwachsenenalter überproportional stark betroffen. Bei Covid-19 steigt die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, hingegen mit zunehmendem Alter stark an. Doch das bedeutet nicht automatisch, dass Covid-19-Tote ohnehin bald gestorben wären, wie das einige behaupten.2019 lag die durchschnittliche Lebenserwartung eines in der Schweiz geborenen Mädchens bei gut 85 Jahren. Dennoch durfte eine Schweizerin, die im gleichen Jahr ihren 80. Geburtstag feierte, noch über zehn weitere Lebensjahre erwarten – und nicht bloss deren fünf. Bedingte Wahrscheinlichkeiten sind halt so eine Sache. Sterblichkeit wäre ohne Massnahmen höher gewesen Dennoch schliesst Scheffold aus der Publikation von Locatelli und Rousson, dass es «unklar» sei, inwieweit Covid-19-Todesfälle im Jahr 2020 durch die Corona-Massnahmen begrenzt worden seien – die Autoren würden dies offenlassen. Doch das ist doppelt falsch. Erstens schreiben die beiden Forschenden explizit, dass die Massnahmen «sicherlich die Ausbreitung des Virus und damit das Überfüllen der Spitäler und die Sterblichkeit» limitiert hätten. Zweitens: Natürlich hilft die Reduktion von Kontakten dabei, die Verbreitung eines Virus und damit die Todesfälle aufgrund des Virus zu reduzieren. Welche der verschiedenen Massnahmen dabei mehr oder weniger effektiv waren, ist Gegenstand der aktuellen Forschung, doch dass die Sterblichkeit gänzlich ohne Massnahmen zur Eindämmung des Virus um ein Vielfaches höher gewesen wäre, wird nur noch von jenen bestritten, welche Covid-19 auch nach weltweit mehreren Millionen Toten zur harmlosen Erkältung verklären. So weit geht Scheffold nicht. Dennoch kann der Eindruck entstehen, er wolle mit seinem Fokus auf die Vergangenheit das Leid der Gegenwart relativieren. Die Toten von gestern entschuldigen jedoch nicht das Sterben von heute. Schliesslich war die Sterblichkeitsrate Anfang des 19. Jahrhunderts, als in der Schweiz weder Impfungen noch Antibiotika noch Krebsmedikamente existierten, auch massiv höher als im vergangenen Jahr. Dennoch wäre es zutiefst unethisch, tatenlos dabei zuzusehen, wie Menschen an Aids, Tuberkulose oder Lungenkrebs sterben. Um das Ausmass der Sterblichkeit zu beurteilen, sind nicht die Verstorbenen von gestern, sondern die zu erwartenden Toten von heute massgeblich. Gemessen daran kam es 2020 trotz allen Schutzmassnahmen zu aussergewöhnlich vielen Todesfällen in der Schweiz. Servan Grüninger ist Biostatistiker und Präsident von Reatch! Research. Think. Change, einer unabhängigen Ideenschmiede für Wissenschaft und Gesellschaft.

 

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SPÖ kritisiert Datenchaos nach Rechnungshofbericht

SPÖ-Gesundheitssprecher Philipp Kucher fordert Türkis-Grün nach einem unter Verschluss gehaltenen Rechnungshofbericht auf, das Datenchaos zu ordnen. Wien. Politische Entscheidungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beruhen auf Statistiken und daraus errechneten Prognosen. Dass diese Zahlen aber oft unvollständig, widersprüchlich und wenig aussagekräftig sind, zeigt ein geheim gehaltener Rechnungshofbericht, über den die „Presse“ exklusiv berichtete. Selbst bei den Todeszahlen gibt es wegen unterschiedlicher Erhebung eklatante Abweichungen. Philipp Kucher, Gesundheitssprecher der SPÖ, reagiert darauf. „Die türkis-grüne Bundesregierung hat wieder einmal zwei Sachen unter Beweis gestellt: Ihre Unfähigkeit, die Pandemie effektiv zu bekämpfen und ihren Unwillen zu Transparenz und Kontrolle“, sagt er. Der Rechnungshof sei das höchste Kontrollorgan des Parlaments, einen Bericht desselben unter Verschluss zu halten, sei ein Skandal. Die Geheimhaltung stehe ganz in der Praxis der Bundesregierung: „Keine Zahlen, keine Kontrolle, keine Koordination.“ Das zeige sich etwa auch bei den Corona-Hilfen, die über die Cofag ausbezahlt werden, „an der parlamentarischen Kontrolle vorbei“. Der Rechungshofbericht zeige auch, dass die Forderung der SPÖ nach einer zentralen Krisenkoordination im Gesundheitsministerium besonders wichtig für die Bekämpfung der Pandemie gewesen wäre. „Diese hätte genau solche Brüche in der Datenerhebung verhindern können“. Die Zahlen aus Bund, Ländern und Gemeinden seien aber kaum miteinander vergleichbar. Er fordert die Regierung auf, aus diesen Fehlern Lehren zu ziehen: PCR-Tests sollten österreichweit ausgerollt werden. Damit könnten Virusmutationen sequenziert und damit ein klares Bild über die Bedrohungslage durch die Delta-Variante geschaffen werden. Die Vorbildwirkung Wiens sei hier hervorzuheben, es brauche aber einen bundesweiten Gurgeltest, damit die Fehler des vergangenen Jahres nicht wiederholt werden. „Wie man an der Verbreitung der Delta-Variante in Israel sieht, ist diese Pademie noch nicht vorbei. Damit wir nicht böse überrascht werden, sind bundesweite gratis PCR-Tests dringend notwendig“, sagt Kucher. (ath) [RNF3U] ("Die Presse", Print-Ausgabe,21.07.2021)

 

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Unfall bei Schießen: Auto völlig zerstört - Fahrer bleibt unverletzt

Plus Ein Autofahrer verlor zwischen Schießen und Stoffenried die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser überschlug sich und schleuderte mehrere Meter die Böschung entlang. Aus seinem völlig zerstörten Auto konnte sich der Fahrer so gut wie unverletzt selbst befreien: Der 37-jährige Mann war am Montag gegen 16.45 Uhr mit seinem Wagen vom Roggenburger Ortsteil Schießen kommend auf der Kreisstraße NU 2 in Richtung Stoffenried unterwegs. Etwa zweihundert Meter vor dem Waldrand, der die Grenze zum Landkreis Günzburg markiert, kam ihm eine 23-jährige Autofahrerin entgegen. Diese scherte hinter einem langsam fahrenden Traktor kurz nach links aus, um eine Überholmöglichkeit zu erkunden.

 

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Marxist Castillo zieht in Perus Präsidentenpalast

Aus dem Nichts hat sich der Linkskandidat vom Land ins Zentrum der Macht katapultiert. Mit Hut und Poncho setzte sich der Außenseiter gegen Präsidententochter Fujimori durch.

 

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Die Rechnung, bitte

Schon wieder Ungarn. Die mutmaßliche Bespitzelung von Journalisten durch ungarische Behörden mithilfe der Spionagesoftware Pegasus ist eine Ungeheuerlichkeit. Sie zeigt, dass der Bewegungsraum von Medienschaffenden, die nicht linientreu über die Politik von Regierungschef Viktor Orbán berichten wollen, immer mehr beschnitten wird. Auch die Tatsache, dass regierungsnahe Medien in Ungarn kaum über Pegasus berichteten, verdeutlicht die Einschränkung der Informationsfreiheit – mitten in der EU. Es ist deshalb keine Überraschung, dass sich die EU-Kommission in ihrem neuen Rechtsstaatsbericht kritisch mit der Lage der Medien in Ungarn auseinandersetzt – und ihnen einen schlechten Zustand attestiert. Deren Vielfalt in Ungarn sei weiterhin in Gefahr, heißt es dort. Unabhängige Medien und Journalisten müssen mit anhaltenden Behinderungen bei ihrer Arbeit und Einschüchterungen rechnen, so die Analyse. Die EU-Kommission nimmt in ihrem Rechtsstaatsbericht, der inzwischen zum zweiten Mal vorgelegt wird, nicht nur Ungarn unter die Lupe, sondern sämtliche EU-Staaten. Auf diese Weise begegnet die Brüsseler Behörde dem Vorwurf aus Budapest und Warschau, sich allein auf die nationalkonservativen Regierungen Ungarns und Polens zu kaprizieren. Dennoch liefert der Rechtsstaatsbericht einen Befund, der speziell diese beiden Länder betrifft: Denn neben der Beschneidung der Medienfreiheit durch Orbán sind es gerade Ungarn und Polen, die Unabhängigkeit ihrer Justiz immer mehr einschränken und sich damit von den Grundwerten der Gemeinschaft weiter entfernen. Die EU hechelt stets hinterher Eigentlich verfolgt die EU-Kommission mit dem jährlichen Rechtsstaatsbericht das Ziel, schon frühzeitig auf Missstände in den Justizsystemen der Mitgliedstaaten oder bei der Korruptionsbekämpfung hinzuweisen und damit Fehlentwicklungen zu verhindern. Doch die Praxis sieht anders aus: Während in Ungarn und Polen der Rechtsstaat weiter abgebaut oder die Diskriminierung von nicht heterosexuellen Menschen zunimmt, hecheln die Brüsseler Institutionen stets hinterher – mit Vertragsverletzungsverfahren, Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof und Verfahren zum Entzug der EU-Stimmrechte. Die Konsequenzen blieben bislang überschaubar. Milliarden für die beiden Länder aus dem Corona-Fonds Das könnte sich ändern, weil die EU mittlerweile zusätzlich über die Möglichkeit verfügt, Rechtsstaatssündern die Subventionen aus Brüssel zu kürzen – was für Ungarn und Polen von Bedeutung ist: Beide Länder können aus dem Corona-Hilfsfonds der Europäischen Union viel Geld erwarten. Im Fall Ungarns sind es rund sieben Milliarden Euro, und die polnische Regierung rechnet sogar mit knapp 24 Milliarden Euro. Bislang hat die EU-Kommission die Gelder aber weder für Ungarn noch für Polen freigegeben. Denn wo die Rechtsstaatlichkeit eingeschränkt wird, wird auch die unabhängige juristische Überprüfung schwierig, ob die EU-Milliarden wirklich zweckgebunden ausgegeben werden. Vetternwirtschaft in Budapest Besonders im Fall Ungarns dürfte der jüngste Rechtsstaatsbericht eine Argumentationshilfe für Kommissionschefin Ursula von der Leyen liefern. Laut dem Bericht wird in Budapest nichts unternommen, um die Vetternwirtschaft auf der höchsten Ebene der Regierung zu beenden. In Ungarn fehlt es nach der Einschätzung der EU-Kommission an unabhängigen Kontrollmechanismen zu Korruptionsbekämpfung. So lange dieser Missstand nicht beendet ist, sollte Orbán auf die Corona-Hilfen aus Brüssel warten müssen.

 

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Irak: Attentat auf belebten Markt – mindestens 30 Tote in Bagdad

Kurz vor einem hohen Feiertag hat sich ein Selbstmordattentäter auf einem Markt in Bagdad in die Luft gesprengt. Unter den Todesopfern sind auch mehrere Kinder. Bei einem Bombenanschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Der Anschlag auf einem beliebten Markt in dem schiitischen Viertel Sadr City sei von einem Selbstmordattentäter verübt worden, hieß es vom irakischen Innenministerium. Er habe sich am Montagabend (Ortszeit) mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt. Zum Zeitpunkt der Explosion drängten sich viele Menschen auf dem Markt, um Lebensmittel für das bevorstehende islamische Opferfest Eid al-Adha einzukaufen. Wie eine Quelle aus dem Innenministerium mitteilte, waren unter den Todesopfern vier Frauen und vier Kinder. Videoaufnahmen in Online-Netzwerken zeigen blutüberströmte Menschen. Einige schrien vor Angst. Erst im Januar waren bei einem schweren Terroranschlag in Bagdad 32 Menschen getötet und 110 Menschen verletzt worden. Die Sicherheitslage in Bagdad hat sich in den vergangenen Jahren insgesamt allerdings deutlich verbessert. Der Irak leidet aber immer noch unter den Folgen des Kampfes gegen die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), die zwischen 2014 und 2017 große Gebiete im Norden und Westen des Landes beherrscht hatte. Immer wieder erschütterten damals auch Terrorattentate das Land. Die irakischen Sicherheitskräfte konnten den IS mit internationaler Unterstützung – insbesondere der USA – militärisch besiegen. Zellen der Terroristen sind aber weiterhin aktiv und verüben Anschläge.

 

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Ex-Bürgermeister Sieling kehrt zur Arbeitnehmerkammer zurück

Bremens früherer Regierungschef Carsten Sieling (SPD) nimmt Mitte August nach über 15 Jahren wieder seine frühere Tätigkeit bei der Arbeitnehmerkammer Bremen auf. Wegen seiner Tätigkeit als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft werde er die Aufgaben mit der Hälfte der tariflichen Arbeitszeit wahrnehmen, teilte die Kammer am Dienstag mit. Das Arbeitsverhältnis besteht seit 1991. Während seiner Zeit als Abgeordneter der Bürgerschaft und des Deutschen Bundestages sowie während seiner Tätigkeit als Bürgermeister (2015-2019) ruhte das Arbeitsverhältnis. Sieling soll die Geschäftsführung insbesondere bei der Vertretung und Präsentation der Kammer auf bundespolitischer Ebene und bei länderübergreifenden Angelegenheiten unterstützen.

 

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Umweltministerium hofft auf mehr Gips-Recycling

Beim Erhalt der bundesweit einmaligen Gipskarstlandschaft im Südharz setzt Thüringens Landesregierung auf mehr Gips-Recycling und Forschung zu Ersatzstoffen. "Es geht um einen sparsameren Umgang mit Naturgips, aber auch um den Erhalt von Arbeitsplätzen", sagte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Erfurt. Ziel sei, dass Thüringen "bundesweit Taktgeber bei der Ersatzstoffforschung wird". Dazu sollen die Fachhochschule Nordhausen und die Bauhaus Universität Weimar kooperieren. Das Land stelle Gelder zur Verfügung und bemühe sich um Bundesmittel, sagte die Ministerin. Zudem solle mit den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, in denen auch der Gipsabbau eine Rolle spiele, zusammengearbeitet werden. Siegesmund machte deutlich, dass Thüringen an den Naturschutzgebieten in der Südharzregion, die den Gipsabbau begrenzen, festhalten werde. "Der Abbau in Naturschutzgebieten ist keine Option." Derzeit gibt es in der Bauwirtschaft einen großen Rohstoffbedarf. Die Grünen-Politikerin brachte ins Spiel, Abraumhalden zu prüfen, ob dort noch nutzbares Material lagere. Den Bund forderte sie auf, Grenzwerte für Recyclingmaterial zu überprüfen. Thüringen hatte zu Jahresbeginn den "Bromberg-Mühlberg" bei Woffleben (Keis Nordhausen) mit einer Fläche von rund 150 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In der Südharzer Gipskarstlandschaft entstand so eine Verbindung zwischen den Naturschutzgebieten "Mühlberg" bei Niedersachswerfen und "Himmelsberg" bei Woffleben. Die Gipskarstlandschaft ist Lebensraum für Arten wie den Neuntöter, den Schwarzspecht und Uhu sowie die Bechsteinfledermaus, Mopsfledermaus und Wildkatze. Auch seltene Blütenpflanzen wie die Türkenbundlilie sowie zahlreiche Moose und Flechten kommen dort vor.

 

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Kinder Trial Bike in Lienz gestohlen: Polizei bittet um Hinweise

Ein bisher unbekannter Täter stahl in der Nacht auf Dienstag ein abgestelltes Kinder Trial Bike. Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise. Lienz – In der Nacht auf den 20. Juli wurde vor einem Wohnhaus in der Adolf-Purtscher-Straße in Lienz ein abgestelltes Kinder Trial Bike gestohlen. Der Täter ist bisher unbekannt. Der dadurch entstandene Schaden liegt im vierstelligen Eurobereich. Die Polizeiinspektion Lienz (Tel.059133/7230) bittet um zweckdienliche Hinweise. (TT.com) In den USA ist der erste Kapitol-Stürmer verurteilt worden. Der 38-Jährige war im Jänne... Sein Elternglück auf Instagram und Facebook zu teilen, ist für viele Mütter und Väter e... Ein schrecklicher Fund wurde in Bayern gemacht. In einem Abfallbehälter lag der Leichna... Ein in Palermo verankerter Mafia-Clan soll für zahlreiche Erpressungen von Unternehmern... In Südtirol wurde am Sonntag eine 78-Jährige getötet. Ihr Lebensgefährte,87 Jahre alt...

 

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Cell Broadcast: Warum verzichtet Deutschland auf Handy-Warnsystem?

Nach der Flutkatastrophe stehen die Behörden in der Kritik: Hätte man früher Alarm schlagen können? Im Zentrum der Debatte steht ein Handy-Warnsystem, das eigentlich schon genutzt wird. Der Katastrophenschutz in Deutschland hat derzeit eklatante Schwächen: Das hat sich während der jüngsten Flutkatastrophe erschreckend deutlich gezeigt. Offenbar hätten viele Menschen noch rechtzeitig gewarnt und so womöglich viele Todesopfer vermieden werden können – doch es fehlte am geeigneten Warnsystem. Die Warn-Apps "Katwarn" und "Nina", auf die das Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) setzt, erreichen nur einen Bruchteil der Bevölkerung – denn nur, wer die Apps installiert hat, kann auch gewarnt werden. Dabei gibt es seit den 90er-Jahren ein System, über das Behörden Warnungen an jedes Handy verschicken können: Cell Broadcast. Was das ist, wie es funktioniert – und warum man in Deutschland lange nichts davon wissen wollte: Antworten auf die wichtigsten Fragen. Cell Broadcast (CB) ist ein Warnsystem für Handys, das bereits seit den 90er Jahren besteht. Es ist als Funktion in den Mobilfunkstandards für 2G,3G,4G und 5G verankert und somit theoretisch weltweit verfügbar. Ähnlich wie bei einer SMS kann über diese Funktion eine Textnachricht verschickt werden – allerdings handelt es sich nicht um eine SMS, sondern um einen eigenen Dienst. Anders als bei der SMS kann eine CB-Nachricht etwa ohne Zutun des Nutzers direkt auf dem Handydisplay angezeigt werden und sogar von einem Warnton begleitet sein. Technisch unterscheidet sich der CB-Dienst aber noch in einigen weiteren, wichtigen Punkten: So werden die Nachrichten anders als eine SMS nicht an eine bestimmte Handynummer verschickt, sondern an alle Geräte in einer Funkzelle. Somit muss sich niemand für den Empfang registrieren, das Verschicken ist außerdem anonym und damit auch für Datenschützer unproblematisch. Die verschickten Warnungen funktionieren zudem wie ein Rundfunksignal: Eine Nachricht erreicht alle Geräte in der jeweiligen Funkzelle – dadurch sei das System auch bei überlasteten Netzen stabil und sicher einsetzbar. Gleichzeitig kann eine Warnung bei Bedarf innerhalb von Sekunden an das gesamte Handynetz mit Millionen eingebuchten Smartphones geschickt werden – oder auch nur an eine Handvoll von Funkzellen in betroffenen Gebieten. Tatsächlich kommt CB als Warnsystem schon lange in vielen Ländern weltweit zum Einsatz. In den USA nutzt man CB etwa beim landesweiten Wireless Emergency Alert (WEA). Dort habe man die Bürger – teilweise lokal sehr begrenzt – bereits über 61.000 Mal vor Tornados, Hurrikans, und anderen kritischen Situationen gewarnt oder es wurde auf verschwundene Kinder aufmerksam gemacht. Japan nutzt die Technologie für sein Erdbeben-Frühwarnsystem, Kanada, Neuseeland und zahlreiche weitere Staaten verwenden CB für die Verbreitung von Warnmeldungen. Auch innerhalb der EU wird die Technologie teils schon seit Jahren eingesetzt. Mit "NL-Alert" warnen die Niederlande ihre Bürger seit fast neun Jahren per CB über Gefahrensituationen und Notlagen. Bei einem Probealarm im vergangenen Jahr wurden so über 90 Prozent der Bürger erreicht, berichtete die Regierung. Einige weitere EU-Länder, darunter Griechenland und Italien haben das System vor kurzem eingeführt oder sind gerade dabei. Spätestens Mitte kommenden Jahres dürfte der CB-Dienst auch innerhalb der EU noch stärkere Verbreitung finden. Denn eine EU-Richtlinie schreibt vor, dass Mitgliedsländer bis zum 21. Juni 2022 ein öffentliches Warnsystem einrichten müssen. Vorbild ist hier tatsächlich ein Warnsystem via Cell Broadcast – doch auf Druck Deutschlands ist in der Richtlinie auch eine Alternative wie etwa die deutsche "Nina"- oder "Katwarn"-App zulässig – allerdings nur, wenn sie eine ähnliche Abdeckung und Kapazität wie CB-Systeme erreichen. Davon ist etwa "Nina" mit Berichten zufolge rund neun Millionen Nutzern noch weit entfernt. Cell Broadcasting muss von den Mobilfunkprovidern unterstützt werden. Armin Schuster, Chef das BBK erklärte im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass es derzeit keinen Mobilfunkanbieter in Deutschland gebe, der den Dienst aktuell anbiete. Die Technik sei extrem teuer, bereits für den Start müssten 30 bis 40 Millionen Euro investiert werden, allerdings prüfe die Behörde bereits seit einigen Monaten ob eine zusätzliche Einführung sinnvoll sei. Im Herbst erwarte man das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, erklärte Schuster dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bis eine solche Entscheidung gefallen ist, wollen die Mobilfunkanbieter jedoch abwarten. Ein Vodafone-Sprecher sagte auf Anfrage, dass der Provider die Technologie "natürlich umsetzen würde, wenn die Behörden uns den Auftrag dafür geben würden". Bisher gäbe es so einen Auftrag aber nicht. Laut dem Sprecher sei die technische Umsetzung möglich, er verweist darauf, dass andere Länder die Technologie bereits einsetzen. In Deutschland hätten die Behörden bislang andere und modernere Warnsysteme aufgebaut, bei denen Mobilfunknetze genutzt werden, so der Sprecher. Verschiedene Politiker kritisieren, dass Deutschland auf Cell Broadcast verzichtet. Die rheinland-pfälzische Europaparlamentarierin Jutta Paulus (Grüne) hat die Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der EU-Richtline zum Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall aufgefordert. "Katwarn und Nina reichen nicht aus", sagte Paulus der Deutschen Presse-Agentur und wies darauf hin, dass "Push-Nachrichten aufs Smartphone werden in anderen Ländern für öffentliche Warnungen sehr lebhaft genutzt" werden. "Man kann mir nicht erzählen, dass es unausweichlich war, dass wir in dieser Katastrophe fast 200 Todesopfer haben", so Paulus. Unterstützung für die Einführung von Cell Broadcasting kommt auch von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). "Ich bin dafür, dass wir diese Push-Nachrichten auch über die Mobilfunkanbieter beim Bürger ankommen lassen", sagte er in der Sendung "Bild live". "Aber das ist immer gescheitert, weil der politische Wille an mancher Stelle gefehlt hat.". Seine weitere Aussage, dass die Ausspielung von Warn-SMS direkt an die Bürger bislang am Datenschutz gescheitert sei, ist indes wenig nachvollziehbar, da Cell Broadcasts ja eben anonym an alle in eine Funkzelle eingewählten Geräte geschickt werden – ohne dass diese dafür andressiert oder anhand ihrer Telefonnummer identifiziert werden müssten. Auch Experten weisen immer wieder auf die Möglichkeit von Cell Broadcast hin. Die Arbeitsgruppe Kritische Infrastruktur veröffentlichte im September 2020 einen Gastbeitrag, in dem Experten Cell Broadcast hervorhoben: "Es gibt argumentativ keine Grundlage gegen Cell Broadcast", so die Autoren. "wenn die Mobilfunknetze völlig überlastet sind und Daten an Apps wie NINA nicht mehr durchkommen, funktionieren Cell Broadcasts aufgrund der sehr geringen Datenlast noch am wahrscheinlichsten."

 

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Leiche in Waldstück in Brandenburg entdeckt

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Hochwasser in Deutschland: Zur Psychologie des Gaffers

Die Verwüstungen nach den Hochwassern in Deutschland ziehen Katastrophentouristen an. Über die Psychologie des Zuschauens. Nach der Flut versucht die Bevölkerung sich wieder aus dem Schutt zu kämpfen. Gaffer sind dabei nicht erwünscht. Kaum hatten sich die Unwetter verzogen, die vielen Menschen im Westen Deutschlands alles nahmen, trafen die Schaulustigen ein. Zuverlässig wie bei jeder Katastrophe – ob bei einer Kollision auf der Autobahn, einem Grossbrand im Dorf oder einem Flugzeugabsturz. Was treibt diese Menschen dazu, dass sie glauben, die Not anderer in Echtzeit miterleben zu müssen? Warum nehmen sie dabei in Kauf, den Einsatz der Rettungskräfte zu behindern, wie das auch in den betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geschah und noch immer geschieht? Selbst wenn das Wasser abgeflossen sein wird, dürften sich noch Katastrophentouristen in den verwüsteten Dörfern und Städten einfinden. Was haben sie davon? Jeder Mensch hat voyeuristische Züge: Zu schauen, was ist, lässt sich als evolutionäre Aufgabe begreifen. Droht einem selber eine Gefahr, kann man die Flucht ergreifen. Nicht jeder gibt dem Drang nach, einer Katastrophe beizuwohnen. Aber verspüren tun sie ihn alle. Man muss sich zwingen, mit dem Blick geradeaus an verkeilten Autos vorbeizufahren. Man ist froh, verschont geblieben zu sein. Dieses Gefühl macht einen Teil des Schauders aus, der einen ergreift, wenn man nun die reissenden Fluten sieht, in denen Häuser und Autos treiben. Es ist eine Angstlust, um einen Begriff von Sigmund Freud zu verwenden, die sich bereits beim Schauen der Nachrichten einstellen kann und die auch die Horrorfilm-Industrie alimentiert. Man stellt sich vor, wie schlimm es als Betroffener sein muss. Der Betroffene leidet anstelle von mir, der oder die sich in Sicherheit befindet. Ein wohliges Gefühl. So haben im Mittelalter Hinrichtungen funktioniert; sie waren damals möglichst grausam angelegt zur Abschreckung. Es gab ja noch keine Polizei. Wird ein schuldig Gesprochener vor den Augen der Öffentlichkeit exekutiert, kommt hinzu, dass man sich nicht nur auf der sicheren, sondern auch auf der guten, der gerechten Seite glaubt. Auch hier erfährt man beim Zuschauen eine Form der Selbstvergewisserung. Und wo wäre diese stärker erlebbar als vor Ort? Im Gegensatz zu einem Spielfilm über Erdbeben oder Hurrikane erlebt man die Tragödie in echt. Im Gegensatz zu den Videos im Netz, die echte tödliche Unfälle zeigen, was inzwischen ein eigenes Genre begründet hat, sieht man die Naturkatastrophe in 3 D. Auch darum mag es gehen: Die Natur hat ihre Macht vorgezeigt. Man fühlt sich klein und ohnmächtig vor dem Tosen der Kräfte, erstarrt im Gefühl des Ausgeliefertseins. Fassungslos stehen wir vor den Folgen dessen, was niemand vorausgesehen hat in unserer rationalen, auf Sicherheit bedachten, technisierten Welt. Dazu kommt bei Überschwemmungen: Sie spielen sich als ein Ereignis ab, das lange dauern kann. Das Steigen des Wassers, das Überfluten, die Schäden danach. Was wird da alles unter Schlamm und Schutt zum Vorschein kommen? Nippes, der zuvor auf einem Bücherregal stand, Pfannen und Teller, aus denen die Leute eben noch gegessen haben, Fotoalben, Betten und Kinderwagen, tote Haustiere. Die Leichen Vermisster sogar? Die Zerstörung, dokumentiert in Alltagsgegenständen, potenziert den Schrecken. Dadurch wird das Unglück zum eigenen Film. Die Digitalisierung verleiht dem Zuschauen einen zusätzlichen Kick. Die Gaffer, die sich zu Augenzeugen erheben und für das unmittelbare Erleben ihre Stube verlassen, tun das nicht mehr ohne ihr Smartphone. Das Gaffen mit Replay unterhält gleichzeitig Freunde und Familie. Nun lässt sich die Katastrophe eins zu eins festhalten. Man teilt die Filme und Fotos auf Social Media und gewinnt bestenfalls neue Follower hinzu. Ich war dabei, wie cool ist das? Der eigene Narzissmus wird befriedigt. Die Gaffer machen sich damit strafbar. Sie stehen den Rettern im Weg und verletzen die Persönlichkeitsrechte der Opfer. Sie exponieren diese in ihrer Schutzlosigkeit ein zweites Mal. Dass das die Wenigsten davon abhält, das Elend der anderen mitzuerleben und zu filmen, hat auch mit der Grausamkeit des Menschen zu tun. Schauen ist Probehandeln.

 

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Justizangestellte wegen Drogenhandels angeklagt

Im Zusammenhang mit einem Drogenschmuggel in die Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine frühere Justizangestellte erhoben. Die Vorwürfe gegen die 37-Jährige lauteten Bestechlichkeit in einem besonders schweren Fall und bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, teilte eine Sprecherin der Anklagebehörde am Dienstag mit. Die Justizangestellte war Anfang Juni vergangenen Jahres dabei erwischt worden, als sie in einem Rucksack ein Paket in das Gefängnis bringen wollte. Das Paket wurde ungeöffnet der Polizei übergeben, die Mitarbeiterin durfte die JVA nicht mehr betreten, wie der Senat im selben Monat auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion mitgeteilt hatte. Später erhielt die Frau ihre Kündigung, wogegen sie erfolglos vor dem Arbeitsgericht klagte. Gegen drei weitere Personen seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung, allesamt im besonders schweren Fall, eingeleitet worden, hieß es.

 

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Sie wurde mit zwei Jahren Mitglied von Mensa: Kashe ist vermutlich das klügste Kleinkind der USA

Kashe Quest ist drei Jahre alt. Sie hat wilde Locken und ein offenes Lächeln. Auf den ersten Blick einfach ein fröhliches kleines Mädchen. Doch Kashe ist alles andere als gewöhnlich: Sie ist das jüngste Mitglied aus den USA, das der berühmte Hochbegabten-Verein Mensa je in seine Ränge aufnahm. "Als sie 18 Monate alt war, kannte sie bereits das Alphabet, Zahlen, Farben und Formen, sagt Kashes Mutter Sukhijit Athwal in einem Interview mit "Good Morning America". "Wir haben ihre Kinderärztin darauf angesprochen und die riet uns, ihre Fortschritte zu dokumentieren." Athwal ist Lehrerin, und im Haus der Familie fand ihre Tochter reichlich Stoff, um ihren Wissenshunger weiter zu stillen. Die Mutter pocht allerdings darauf, dass sie Kashe nie zu etwas drängen würde. "Wir versuchen, ihr das Lernen nicht aufzuzwingen, indem wir ihr sagen, sie soll sich jetzt hinsetzten und irgendetwas tun – sie macht das aus ihrer eigenen Neugierde heraus." Als Kashe zwei Jahre alt war, konnte sie alle Elemente des Periodensystems aufzählen, außerdem kannte sie alle Bundesstaaten der USA – und deren geografische Form. "Das war der Zeitpunkt, an dem man uns riet, sie testen zu lassen", sagt Kashes Mutter. "Es war ziemlich erstaunlich, was sie da schon alles konnte und wie schnell sie Dinge begriff." Ein IQ -Test ergab einen Wert von 146. Daraufhin stellten die Eltern ihre kleine Tochter auch bei Mensa vor. Deren Aufnahmetests sind geheim, Sukhijit Athwal verrät aber, dass sie Kashes Alter angepasst waren. Und das kleine Mädchen bestand – was sie zum jüngsten Mitglied macht, das der US-Ableger des elitären Clubs jemals aufnahm. So sehr sich Kashes Eltern jedoch um eine gute Förderung für die mittlerweile Dreijährige bemühen, so wichtg ist ihnen auch, dass Kashe einfach Kind sein darf. Ihre Mutter sagt, das Mädchen liebe Wassermelone, Disney-Filme wie "Frozen", die Serie "Paw Patrol und Malen mit Fingerfarben. "Wir wollen ihr eine möglichst lange Kindheit und Jugend gönnen. Ihre Sozialisierung und ihre emotionale Entwicklung sind das wichtigste für uns." Quellen: Instagram, Good Morning America

 

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Umzug: Zentrum für bedrohte Sprachen künftig in Berlin

Sprach-Experten wechseln von der Themse an die Spree: Das Zentrum zur Dokumentation bedrohter Sprachen (ELDP) ziehe in diesem Monat von London an die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, teilte eine Akademie-Sprecherin mit. Auch ein digitales Archiv werde übernommen. Von den weltweit etwa 6500 gesprochenen Sprachen ist laut ELDP etwa die Hälfte akut bedroht, im Zuge von Globalisierung und Urbanisierung überlebten in vielen Teilen der Welt traditionelle Sprachen nicht. Das 2002 gegründete ELDP hat den Angaben zufolge bisher rund 500 Projekte mit Stipendien unterstützt, um Sprachen weltweit zu dokumentieren. Für die nächsten Jahre sind demnach über 200 weitere Stipendien für Dokumentationsprojekte geplant. Es wird demnach zehn Jahre lang mit 21 Millionen Euro von der Londoner Arcadia-Stiftung gefördert. Bisher war das ELDP an der SOAS Universität in London angesiedelt. Diese Kooperation sei beendet worden, erläuterte die Akademie-Sprecherin. Ein wichtiger Grund für den Standort Berlin sei die Sprach-Expertise, die es in der Hauptstadt bereits in verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen gibt.

 

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Paderborn verpflichtet früheren Junioren-Nationalspieler

Der SC Paderborn hat den früheren deutschen Junioren-Nationalspieler Robin Yalcin verpflichtet. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, unterschrieb der 27 Jahre alte Defensiv-Allrounder vom türkischen Club Sivasspor einen Einjahresvertrag. "Mit Robin konnten wir einen international erfahrenen Spieler verpflichten. Nach seinen erfolgreichen Jahren in der Türkei möchte er bei uns einen neuen Anlauf in Deutschland nehmen. Mit seiner Erfahrung und seiner Variabilität ist er sehr wertvoll für unseren Kader", sagte SC-Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth.

 

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Menschliches Skelett nahe Feldberggipfel gefunden

Nahe dem Feldberggipfel im Schwarzwald ist ein menschliches Skelett gefunden worden. Es handelt sich wahrscheinlich um die sterblichen Überreste eines seit knapp sechs Jahren vermissten Manns aus Schallstadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Dafür sprechen demnach Gegenstände, die bei dem Skelett entdeckt wurden: etwa eine Vesperbox, eine Flasche und ein Rucksack. Diese passten zu den früheren Beschreibungen des zum Zeitpunkt seines Verschwindens 74 Jahre alten Mannes. Er war im August 2015 zum Beerensuchen aufgebrochen und nie nach Hause zurückgekehrt. Eine finale Bestätigung über die Identität der Leiche könne erst die derzeit laufende gerichtsmedizinische Untersuchung bringen, hieß es. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus, nicht von einer Straftat. Zuvor hatte die "Badische Zeitung" über den Fall berichtet. Laut Polizeisprecher entdeckten ein Forstrevierleiter und seine Mitarbeiterin das Skelett bereits am 9. Juli in extrem unwegsamem Gelände an einem Steilhang in einer Art Felsspalte. Suchmannschaften seien 2015 wohl nahe dem Unglücksort vorbeigekommen, aber die Leiche sei schon aus wenigen Metern Entfernung nicht mehr zu sehen gewesen.

 

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Außenbeleuchtung am Haus: Darauf muss man achten

Wenn es im Winter früh dunkel wird, kommt es auch beim Hauseingang besonders auf die richtige Beleuchtung an. Vor allem im Rahmen der Verkehrssicherung ist hier Vorsicht geboten. Ähnlich wie bei der Streupflicht hat der Eigentümer dafür zu sorgen, dass Besucher oder Briefträger nicht zu Schaden kommen. Praktisch sind Außenleuchten mit Bewegungsmelder. Worauf sollten Sie bei Ihrer Außenbeleuchtung und bei Bewegungsmeldern achten? Wer neu baut, erstellt am besten gleich ein Gesamt-Konzept für die Außenbeleuchtung. Dann kann man zumindest Leerrohre im Boden versenken, falls man nicht gleich alle Lampen einsetzen möchte. Dies erspart aufwendige Installationen im Nachhinein. Rat findet entweder bei einem Handwerksbetrieb oder in einem Leuchtenfachgeschäft. Unverzichtbar ist Licht an den Eingangsbereichen – also der Haustür und der Garageneinfahrt, eventuell auch am Gartentor. "Die Leuchten müssen so positioniert werden, dass sie weder die Bewohner noch Passanten blenden", erläutert Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des Fachverbandes Licht im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Opalglas verhindert, dass man geblendet wird. "Wer Strahler einsetzt, muss sie sorgfältig ausrichten." Besondere Aufmerksamkeit verdienen Stufen und Treppen. Sie müssen gut sichtbar sein. "Mit einer Leuchte am oberen Treppenabsatz verleiht man jeder Stufe einen kurzen, weichen Schatten und hebt damit ihre Kontur hervor", erläutert Schäfer-Feil. Begrenzt eine Wand oder eine Mauer die Stufen, kann in diese eine Stufenbeleuchtung eingebaut werden. Die Leitungen dazu müssen mindestens 60 Zentimeter tief und sicher vor dem Spaten des Hobbygärtners verlegt werden, am besten mit einem darüber eingegrabenen Trassenband. Diese farbige Band dient zur Warnung, dass nicht weiter gegraben werden darf und ist mit speziellen Beschriftungen erhältlich wie zum Beispiel "Achtung Kabel". Alternativen sind kabelgebundene Stecklampen oder Solarleuchten. Beide lassen sich flexibel einsetzen und damit auch die Mittel der Wahl für die Kür des Beleuchtungskonzeptes, die stimmungsvolle Akzentbeleuchtung vom Gebäude selbst oder dem einen oder anderen Blickfang im Garten. Solarleuchten haben den Vorteil, dass man unabhängig ist von der Stromversorgung und keine Kabel legen muss. Aber: Billige Solarleuchten reichen für die Beleuchtung nicht aus, sagt Waldorf. "Sie haben eher dekorativen Charakter. Gute Solar-Lösungen mit der notwendigen Leistung sind entsprechend teurer." Die Modelle müssen für die Verwendung im Freien geeignet sein. "Im Außenbereich dürfen nur Leuchten der Schutzart IP 44 oder höher verwendet werden", erklärt Waldorf. Sie sind gegen Spritzwasser geschützt und überstehen einen Aufprall fester Fremdkörper mit einem Durchmesser von mehr als einem Millimeter. In punkto Energieverbrauch, aber auch Komfort ist es überlegenswert, die Leuchten an einen Schalter im Hausinneren zu hängen. Außerdem lassen Dämmerungsschalter die Beleuchtung dann angehen, wenn das Tageslicht nachlässt. "Darüber hinaus kann die Beleuchtung mit Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren sehr komfortabel auf die Bedürfnisse der Benutzer eingestellt werden", so Waldorf. Man kann den Effekt, dass die Bewegungsmelder bei jeder Katze angehen, aber auch vermeiden. Hausbesitzer sollten Modelle mit einer selektiven Alarmunterdrückung wählen, erläutert die Initiative Elektro+. Solche Geräte registrieren zum Beispiel nur Lebewesen ab einer bestimmten Masse. Bewegungsmelder im Außenbereich arbeiten mit der PIR-Technik (passive Infra-Rot-Sensoren) und sind eigentlich Wärmemelder, denn sie messen die Wärmestrahlung. Geräte, die mit Hochfrequenz-Technik arbeiten, reagieren dagegen auf Bewegung. Sie sind aber nur im Innenbereich einsetzbar. Bei der Montage sollte man darauf achten, das die Bewegung nicht direkt auf das Gerät zu läuft, sondern quer dazu – das vergrößert den Überwachungsbereich. Damit das Licht nicht bei jedem vorbeifahrenden Auto angeht, sollte man außerdem den Montageort sorgfältig aussuchen beziehungsweise den Sensor teilweise mit den mitgelieferten Abdecksegmenten gegen Störquellen abschirmen. Generell sollte man sich vor dem Kauf überlegen, welchen Erfassungswinkel das Gerät haben soll beziehungsweise muss. Hier bieten die Hersteller unterschiedliche Modelle an. Auch auf reflektierende Oberflächen muss man als Störquellen bei der Montage achten. Im Winter kann dies beispielsweise Schnee sein. Geöffnete Fenster, aus denen Wärme dringt, können ebenfalls die Empfindlichkeit beeinträchtigen. Auch Wärmequellen wie Heizungsöffnungen können den Bewegungsmelder stören. Hausbesitzer sollten außerdem darauf achten, dass der Bewegungsmelder so installiert ist, dass er nicht manipuliert werden kann. Je höher er sitzt, desto größer ist außerdem der Melderadius der Geräts. Dabei gilt aber wiederum: Je größer der Radius des Bewegungsmelders ist, desto unempfindlicher wird er. Dies muss man bei der Installation abwägen. Die außenliegende Dämmung einer Hausfassade kann Schaden nehmen, wenn Leuchten oder Bewegungsmelder daran befestigt werden. Die Dämmung muss luftdicht verschlossen sein, sonst kann Wärme entweichen, erläutert die Initiative Elektro+ in Berlin. Durch Schäden in der Dämmung, die etwa durch unsachgemäßes Anbohren entstehen, gelangt auch Kondenswasser in die Dämmschicht und löst Schimmelbildung aus. Die Lösung sind universelle Geräteträger für gedämmte Hauswände, die etwa Außenleuchten, Kameras oder Türkommunikationsanlagen halten. Ihr Anschluss ans Gebäude ist luftdicht und frei von Wärmebrücken, da die Träger direkt am Mauerwerk befestigt und dann vollständig mit Dämmmaterial umhüllt werden. Nachrüsten lassen sich laut Elektro+ spezielle Gerätedosen und Mini-Geräteträger, die ebenfalls verhindern, dass Feuchtigkeit in die Fassade eindringt, und die Dämmwirkung erhalten.

 

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Hängematte mit Gestell für 78 Euro statt 176 Euro: Das sind die Top-Deals am 20. Juli

Vielleicht kennen Sie das: Um ein gutes Angebot zu ergattern, muss man sich häufig mühsam von Seite zu Seite klicken, sich womöglich noch bei dem hundertsten Newsletter anmelden und dann im nervigsten Fall noch weitere Bedingungen erfüllen. Kurzum: Die Schnäppchenjagd ist oft mit Mühe und Zeit verbunden – und kostet manchmal auch Nerven. Um Ihnen die Suche nach den besten Deals zu erleichtern, finden Sie hier täglich lohnende Deals aus verschiedenen Bereichen auf einen Blick: Schnäppchen wie Tablets oder Smartphones, Küchengadgets oder andere Alltagshelfer. 56 % Rabatt: Vivere Doppel-Baumwolle-Hängematte mit Hängemattengestell (250 cm), für 78,01 Euro statt 175,97 Euro. Hier geht's zum Deal. 51 % Rabatt: Bosch 27tlg. Schrauberbit- und Ratschen-Set (Extra harte Qualität, Zubehör Bohrschrauber und Schraubendreher), für 11,95 Euro statt 24,68 Euro. Hier geht's zum Deal. 62 % Rabatt: ZWILLING Messer-Set,9-tlg., Spick-/Garniermesser, Fleischmesser, Kochmesser, Twin Pollux & Messer-Set, Küchenmesser, Klingenlänge: 12 cm, Twin Grip, für 57,98 Euro statt 153,95 Euro. Hier geht's zum Deal. 48 % Rabatt: De'Longhi PrimaDonna Elite Experience ECAM 656.85. MS Kaffeevollautomat mit Milchsystem, Cappuccino auf Knopfdruck,4,3 Zoll Farbdisplay, App-Steuerung, Trinkschokoladenfunktion, Edelstahlfront, für 976,70 Euro statt 1899,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 25 % Rabatt: HP Pavilion x360 14-dy0212ng (14 Zoll / FHD IPS Touch) 2in1 Convertible Laptop (Intel Pentium Gold 7505,8GB DDR4 RAM,256GB SSD, Intel UHD Grafik, Windows 10, QWERTZ) für 449,00 Euro statt 599,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 41 % Rabatt: Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Lampe 3-er Pack, dimmbar, bis zu 16 Millionen Farben, steuerbar via App, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot) für 92,99 Euro statt 159,94 Euro. Hier geht's zum Deal. 53 % Rabatt: Sony »WF-XB700« wireless In-Ear-Kopfhörer, bis zu 18 Stunden Hörvergnügen dank des praktischen Ladeetuis für 69,99 Euro statt 149 Euro. Hier geht's zum Deal. 30 % Rabatt: FREAKWAVE Inflatable SUP-Board PIKE, aufblasbares Stand-up-Paddle-Board mit Zubehör für 349 Euro statt 499 Euro. Hier geht's zum Deal. 45 % Rabatt: Tefal Kontaktgrill Optigrill GC705D,2000 Watt Leistung, automatische Anpassung der Grilltemperatur und Grillzyklen je nach Dicke und Art des Grillguts, für 118,90 Euro statt 219 Euro. Hier geht's zum Deal. 44 % Rabatt: Samsung »Galaxy Buds+« wireless In-Ear-Kopfhörer, kabelloser Kopfhörer mit intuitiver Funktionssteuerung für 94,37 Euro statt 169 Euro. Hier geht's zum Deal. 33 % Rabatt: fitbit Versa 2 Smartwatch,24/7 Herzfrequenzmessung und Schlafanalyse für 133 statt 199,95 Euro. Hier geht's zum Deal. 31 % Rabatt: Apple AirPods Pro mit Wireless Case / MWP22ZM/A, für 190,94 Euro statt 279 Euro. Hier geht's zum Deal. 49 % Rabatt: Biberna Jersey Spannbettlaken, für Boxspringmatratzen, enthält Baumwolle und Elasthan, für 17,99 Euro statt 34,95 Euro. Hier geht's zum Deal. 39 % Rabatt: Mediflow 1041 Das Original Reise-Wasserkissen für 29,99 Euro statt 49,90 Euro. Hier geht's zum Deal. 20 % Rabatt: Lenovo Tab M10 Plus ZA5V0243 für 189 Euro statt 239 Euro. Hier geht's zum Deal. SPARKSIDE Heißklebepistole »PHP 500 E3«, mit zwei Betriebsarten für 9,99 Euro. Hier geht's zum Deal. Es gibt jeden Tag neue Möglichkeiten zu sparen – besonders aber bei Rabattaktionen wie dem Amazon Prime Day oder dem Black Friday oder Black Monday. Wenn Sie sich jetzt für eine kostenlose 30-Tage-Mitgliedschaft bei Amazon Prime anmelden, können Sie schon 30 Minuten vorab auf Blitzangebote zugreifen. Das Abo können Sie nach der Rabattaktion einfach wieder kündigen. So profitieren Sie zwar von den Vorteilen, müssen allerdings nichts dafür bezahlen. Außerdem entfallen bei Prime-Produkten die Versandkosten. Hier können Sie eine Amazon Prime Mitgliedschaft kostenlos testen. Übrigens: Gutscheine und Rabatte für zahlreiche Online-Shops finden Sie zusätzlich hier. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Einbrecher plündern Hotel in NRW nach Hochwasser

Gevelsberg/Engelskirchen. In den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen ist es zu mehreren Einbrüchen gekommen. Unbekannte sind in ein vom Hochwasser geschädigtes Hotel in Gevelsberg eingebrochen. Die Täter durchsuchten in der Nacht zu Montag das Gebäude und entwendeten vor allem kleine Elektrogeräte wie Fernseher und Lautsprecher, teilte die Polizei am Dienstag mit. Wie viel die Einbrecher stahlen, stand zunächst nicht fest, auch Hinweise auf die Täter gab es noch nicht. Die Feuerwehr musste zuvor nach einem schweren Wasserschaden die Hoteltür gewaltsam öffnen, um in die Keller zu gelangen. Auch in Engelskirchen sind Einbrecher in die Räume einer Arztpraxis im Hochwassergebiet eingedrungen und haben einen zweistelligen Geldbetrag aus der Kaffeekasse gestohlen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist das Haus der Praxis durch Flutschäden offen zugänglich. Die Diebe nahmen demnach außerdem noch ein Tablet und weiße Turnschuhe mit. Zurück ließen sie offenbar einen Rucksack und ein Paar dunkle Turnschuhe. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. RND/dpa

 

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Bundesmittel für Vorpommern zwischen 750 bis 800 Millionen

Nach Schätzungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg sind in dieser Legislaturperiode rund 750 bis 800 Millionen Euro Bundesmittel nach Vorpommern geflossen. Das teilte Rehberg am Dienstag gemeinsam mit seinem Parteikollegen Philipp Amthor in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit. Mehrere hundert Millionen Euro haben demnach den östlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns für den Breitbandausbau erreicht. Zudem seien etliche Millionen Euro für Verkehrsprojekte bereitgestellt worden, etwa für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Berlin und Stralsund. Eine Vergleichssumme zu den vorherigen Legislaturperioden lag zunächst nicht vor. Am 26. September ist Bundestags- und Landtagswahl. Obendrein wurde den Angaben zufolge die Forschungslandschaft in Vorpommern gestärkt. So seien mehr als 40 Millionen Euro für die Neuansiedlung des Helmholtz Instituts für Molekulare Infektionsforschung in Greifswald gezahlt und 20 Millionen Euro Bundesmittel für die Sanierung des Schlosses Ludwigsburg bereitgestellt worden. Zudem wurden Dutzende weitere Projekte genannt, die zwischen 2018 und diesem Jahr Bundesgelder erhalten hätten.

 

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Infos zum Testspiel FC Augsburg gegen PSG: Termin und Übertragung im Live-Stream

Im Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Saison trifft der FC Augburg auf den PSG. Alle Infos rund um Termin und Übertragung der Partie gibt es hier.

 

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Industrie erklärt Pandemie aus ökonomischer Sicht für beendet

Der Auftragsbestand ist laut Industriellenvereinigung „hochfavorabel“ und soll auch noch eine Weile so bleiben. Die IV spricht sich gegen eine Viertagewoche und Infrastruktur-Evaluierungen aus. Kritik übt die an Teilen des EU-Klimapakts. Wien – Die Industriellenvereinigung hat die Pandemie aus ökonomischer Sicht für beendet erklärt, auch wenn dies aus gesundheitlicher Sicht noch nicht der Fall ist. Im laufenden dritten Quartal werde die Volkswirtschaft im Durchschnitt wieder ihr Vorkrisenniveau erreichen, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Bremsen könne der Facharbeitermangel und eine Nicht-Umsetzung fix geplanter Infrastrukturvorhaben. Die IV rechnet heuer mit einem BIP-Wachstum von 3,5 bis 4 Prozent. Neumayer forderte am Dienstag vor Journalisten in Wien stabile Rahmenbedingungen für Unternehmen und ihre Beschäftigten, um das Wachstum und den Job-Aufbau nachhaltig zu stärken. Diskussionen über eine Arbeitszeitverkürzung – Stichwort: Viertagewoche – oder über eine Neu-Evaluierung wichtiger, bereits geprüfter Infrastrukturvorhaben seien hierfür nicht dienlich. Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (Grüne) lässt große Vorhaben schließlich evaluieren. Alleine durch die Baustopps der Linzer Autobahn A26 oder der Wiener Außenringschnellstraße S1 würden 27.500 Arbeitsplätze gefährdet, warnt die IV. Eine „massive Herausforderung“ stelle das vergangene Woche von der EU-Kommission vorgestellte „Fit-for-55“-Klimapaket dar. „Die österreichische Industrie ist Ermöglicher der Klimatransformation“, betonte Neumayer vor Journalisten in Wien. Es werde sich „nicht ausgehen, dass die EU Schutzzölle einführt, CO2-Freizertifikate aber auslaufen lässt. Wir werden beides brauchen.“ Der jetzige Plan der Kommission „reicht nicht, um eine Abwanderung der energie- und emissionsstärkeren Betriebe zu verhindern“. „In der Industrie wurde diese Marke sogar schon Ende des ersten Quartals passiert“, erklärte Neumayer weiters zum Erreichen des Vorkrisenniveaus. Dementsprechend erreicht die konjunkturelle Erholungsdynamik in der Industrie während der Sommermonate bereits ihren Plafond, dessen Niveau laut IV-Chefökonom Christian Helmenstein länger gehalten werden könne – vorausgesetzt es würden keine wirtschaftspolitischen Fehler gemacht und die „Do‘s“ umgesetzt, womit etwa die großen Infrastrukturvorhaben gemeint sind. Ein „Do“ sei mit der verlängerten Investitionsprämie erfüllt. Der Auftragsbestand ist „hochfavorabel“, so Helmenstein. Dass der Plafond in der Industrie über den Sommer erreicht wird, liegt an Engpässen bei der Verfügbarkeit bestimmter Vorprodukte, insbesondere Halbleitern. Der Markt für Baumaterialien entspannt sich laut dem Ökonomen hingegen allmählich. Fürs Winterhalbjahr ist in weiterer Folge eine zyklustypische Abschwächung der Aufwärtsdynamik zu erwarten. Gute Nachrichten gibt es für den Arbeitsmarkt – allerdings mit gewissen Abstrichen. Einerseits wollen 40 Prozent der Industriebetriebe laut dem IV-Konjunkturbarometer Menschen einstellen. Andererseits aber wird der Fachkräftemangel immer größer. So zeigte sich Helmenstein „etwas skeptisch, ob die geplanten Anstellungen realisiert werden können“. Er plädierte dafür, die horizontale Mobilität zwischen den Branchen zu steigern. Aus Branchen mit Problemen müssten Arbeitskräfte leichter wechseln können. „Es braucht eine umfassende Arbeitsmarktstrategie mit drei Säulen“, forderte Neumayer. Es gehe um Aus- und Weiterbildung, eine Erweiterung der Erwerbsbeteiligung vor allem von Frauen und älteren Bevölkerungsschichten und qualifizierte Zuwanderung. „Alte Hüte“ hingegen „wie die Viertagewoche müssen in der Hutablage bleiben“, so der Industrie-Vertreter. „Eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich verteuert den Faktor Arbeit.“ Zudem würden Beschäftigte belastet und keine neuen Jobs geschaffen. „Wenn ein Programmierer weniger arbeitet, wird kein Hilfsarbeiter einen Job bekommen“, sagte Neumayer. Weiter von der Krise betroffene Branchen sind laut IV der Luftfahrtsektor mit allen Bereichen die an diesem hängen, die Freizeit- und Unterhaltungswirtschaft, Lebensmittelindustrie mit Brauereien und die Gastronomie bzw. Teile des Tourismus. Zum Teil sind schon Arbeitskräfte aus dem Tourismus in die Industrie abgewandert, die mit einem höheren Lohnniveau und für viele angenehmeren Arbeitszeiten winkt. Zum Plan einer „ökosozialen Steuerreform“ der Bundesregierung aus ÖVP und Grünen erinnerte Neumayer an gewisse „Versprechen“ die sich im Regierungsprogramm fänden und meinte damit eine Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 21 Prozent sowie der Steuer- und Abgabenquote insgesamt. Wichtig sei, dass die Reform „ausgewogen“ ausfalle, sowohl Bürger als auch Unternehmen müssten etwas davon haben. Damit man etwas von einer Steuerreform spüre, müsse diese zumindest 4 bis 5 Milliarden Euro ausmachen. Da in der Budgetrechnung lediglich mit einem Wirtschaftswachstum in der Höhe von 1,5 Prozent gerechnet werde, dies laut IV aber bis zu 4 Prozent betragen werde, müsse sich schon was ausgehen, so der IV-Generalsekretär in Richtung Bundesregierung. Schließlich sei auch „konjunkturell längere Zeit mit einer favorablen Phase zu rechnen“, die eine Reform leistbar mache. Der Weg dahin werde aber „eher komplex. Denn es geht um einen Ausgleich dafür, dass alle zusätzliche Belastungen erwarten müssen. Das ‚Wie‘ des Ausgleichs ist die große Kunst, die hier bewerkstelligt werden muss“, sagte Neumayer. Auf globaler Ebene gebe es auch schon seit Monaten einen Aufschwung – bei einem realen Wachstum der Weltwirtschaft von 6 Prozent im Jahr 2021 handle es sich um die stärkste Expansion innerhalb von fünf Dekaden. Stärker ist die Weltwirtschaft den Angaben zufolge zuletzt im Jahr 1973 gewachsen. Getragen werde die globale Erholung von den beiden weltgrößten Volkswirtschaften, den USA und China, welche gemeinsam rund die Hälfte des gesamten globalen BIP-Zuwachses auf sich vereinigten, während die EU nur knapp 14 Prozent zum globalen Wachstum beitrage. „Die Weltwirtschaft befindet sich inmitten einer Boom-Phase mit den üblichen Folgeerscheinungen, positiv wie negativ“, sagte Helmenstein. „Erfreulich ist vor allem, dass sich die Arbeitslosenquote im OECD-Raum bereits heuer wieder auf das durchschnittliche Niveau des Zeitraumes von 2013 bis 2019 zurückbilden wird und die Defizite der öffentlichen Haushalte im kommenden Jahr um rund 4 Prozentpunkte niedriger als 2021 ausfallen werden.“ Die SPÖ, die eine freiwillig mögliche Viertagewoche fordert, kritisierte die IV für ihre ablehnende Haltung. „Wir müssen jetzt Arbeitsplätze sichern und neue schaffen, um den Menschen Perspektiven und Zuversicht zu geben“, so Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch in einer Aussendung. „Die freiwillige, staatlich geförderte Viertagewoche als Jobmotor muss gerade jetzt umgesetzt werden“, verwies er auf die hohe Arbeitslosigkeit und viele Langzeitarbeitslose. Die IV warf er mit der Kanzler-Partei ÖVP in einen Topf. Beide würden „im Gleichklang“ die Pandemie und ihre Folgen für beendet erklären und sich gegen „zentrale Zukunftsthemen einbetonieren“. Das schade sowohl dem Wirtschaftsstandort als auch dem Klima. Deutsch bekräftigte auch die Forderung der Sozialdemokraten nach der Rückzahlung von zu Unrecht ausbezahlten Coronahilfen für Krisengewinner, da doch auch die IV von einem „hochfavorablen“ Auftragsbestand spreche. (APA) Die Ausreisetestpflicht aus Tirol im Zuge der Corona-Pandemie war gesetzeskonform und v... Das Land Tirol baut sein Angebot aus, um möglichst viele Menschen zur Impfung zu bewege... Der ehemalige Regierungsberater Dominic Cummings legt mit neuen Vorwürfen gegen Premier... Tirols Gesundheitslandesrätin Leja legt sich nicht fest, ob Corona-Tests kostenpflichti... Allein in Innsbruck sind 18 der aktuell 30 Corona-Fälle jünger als 30 Jahre. Der Antei...

 

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Anna-Maria Ferchichi zeigt Drillings-Babybauch: "Habe das Gefühl zu platzen"

Rapper Bushido und seine Frau erwarten dreifachen Nachwuchs. Immer wieder gibt die Schwester von Sarah Connor kleine Updates. Nun zeigt Anna-Maria ihren Bauch und erklärt, wie kräftezehrend die Schwangerschaft ist. Vor wenigen Wochen sorgte Bushido für eine süße Überraschung: Der Rapper postete ein Bild mit seiner Ehefrau Anna-Maria Ferchichi, auf dem er seine Hände um ihren deutlich gerundeten Bauch legt. Dazu schrieb der Musiker: "Meine Frau ist mit eineiigen Drillingen schwanger." Seitdem gibt seine Liebste immer wieder kleine Einblicke in ihre Schwangerschaft. Nun teilt sie mit ihren Fans auf Instagram ein neues Spiegelselfie von sich. Deutlich zu erkennen: der XXL-Baby-Trio-Bauch. Im legeren Outfit, bestehend aus Jogginghose und schwarzem Top, posiert die Schwester von Popstar Sarah Connor vor dem Spiegel und nimmt ein schnelles Selfie auf. Was fällt da direkt ins Auge? Genau, der schon deutlich gewölbte Babybauch, in dem das Nachwuchstrio heranwächst. "Wo soll das enden?", fragt Anna-Maria. "Habe das Gefühl zu platzen!" Dazu tippt sie ein erschrockenes Emoji, das erahnen lässt, wie anstrengend diese Schwangerschaft für sie sein muss. In welchem Monat sie aktuell ist, ist nicht bekannt. Bei drei Babys dürfte ihr Bauchumfang aber noch um einiges größer werden. Allerdings: Eine Mehrlingsgeburt ist für Anna-Maria nicht neu.2013 brachte sie bereits Zwillinge zu Welt: Djibrail und Laila. Ein Jahr zuvor wurde ihr erstes gemeinsames Kind mit Bushido geboren, Tochter Aaliyah. Das bisherige Nesthäkchen der Familie kam im Sommer 2015 zur Welt, ein Junge namens Issa. Nach zwei Töchtern und zwei Söhnen erwartet das Paar nun also drei Mädchen. Das hatte der ehemalige "Aggro Berlin"-Rapper bereits verraten. Man darf gespannt sein, was die Influencerin noch mit ihren über 175.000 Fans in den sozialen Netzwerken teilen wird.

 

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Die Gründungsgeschichte Münchens muss umgeschrieben werden

M ünchens Frühgeschichte muss um ein großes Kapitel erweitert werden. Darauf deuten zumindest Funde des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) hin, die jetzt veröffentlicht wurden. Demnach gab es im Bereich der heutigen Altstadt bereits im 11. oder im frühen 12. Jahrhundert Holzbauten und Ofenanlagen; auch Keramikreste wurden gefunden. „Die neuen archäologischen Funde bezeugen die intensive Nutzung des Fundplatzes schon vor der Mitte des 12. Jahrhunderts“, teilt das BLfD mit. Bislang galt die Gründungsgeschichte Münchens als gesichert: Am 14. Juni 1158 fertigte die Kanzlei von Kaiser Friedrich Barbarossa in Augsburg eine Urkunde aus, mit der er einen Streit zwischen dem Bischof von Freising, seinem Onkel, und dem Welfen-Herzog Heinrich dem Löwen, seinem Cousin, entschied. „Aus diesen Gründen haben wir den Streit, der um den Markt bei Föhring und München bekanntlich hin- und hergeht zwischen Dir, teuerster Onkel, der Du gegenwärtig die Würde des Bischofs von Freising innehast, und unserem edlen Vetter Heinrich, Herzog von Bayern und Sachsen, bei unserem Zusammensein mit den Fürsten auf solche Weise entscheiden lassen, damit künftig jeder Grund für Spannung beseitigt sein werde“, hieß es in der lateinischen Urkunde – in der jedoch das nicht lateinische Wort „munichen“ auftauchte. Barbarossa entschied, dass Freising das Marktrecht an Heinrichs nahegelegene Gründung München verlor, dafür aber eine Entschädigung in Höhe von einem Drittel des Marktzolls bekommen sollte. Das Zollrecht behielten beide Siedlungen, und Münzen durften ebenfalls an beiden Orten geschlagen werden, bei unterschiedlichen Aufteilungen der Erträge meist zugunsten des Herzogs. Diese gewohnte Gründungsgeschichte bedarf wohl einer Revision. „Die Auswertung der Funde wirft ein völlig neues Licht auf die Münchner Stadtgeschichte“, kommentiert Mathias Pfeil, Chef des BLfD: „Niemand hat bisher vermutet, dass sich auf einem Gebiet außerhalb der später gebauten Stadtmauern bereits so früh öffentliches Leben abspielte.“ Die entdeckten Reste einer Siedlung waren 2020 bei Bauarbeiten in der Hochbrückenstraße (zwischen Hildegardstraße und der Straße Tal) entdeckt worden, etwa auf halbem Weg zwischen dem Alten Hof, der bislang als Kern der Münchner Stadtentwicklung galt, und der Isar. Auf einer Fläche von etwa 150 Quadratmetern wurden dort zahlreiche Entdeckungen gemacht; nun liegt der wissenschaftliche Grabungsbericht mit der Auswertung vor. „Vor allem die zahlreich vorhandene Keramik übertrifft alles, was bisher bei anderen Grabungen im Bereich der Altstadt gefunden wurde“, berichtet das BLfD: „Nur vereinzelt gab es dort bisher Funde aus vorwittelsbachischer Zeit. Über die mittelalterliche Entwicklung dieses Quartiers war archäologisch bisher nichts bekannt, da das Gebiet unter einer Aufschüttung für die barocke Stadtbefestigung verborgen blieb und später durch Wohn- und Geschäftshäuser bebaut wurde.“ Die neuen Funde unterstützen eine Deutung, die 2012 aufgekommen war. Bei Grabungen auf dem Marienhof, gelegen zwischen der Nord-, der Rückseite des neogotischen Münchner Rathauses, und dem Alten Hof waren Scherben aus dem 11. Jahrhundert gefunden worden. Die Archäologen hatten dort 6600 Quadratmeter Innenstadtfläche untersucht, weil dort die künftige zweite Stammstrecke der S-Bahn gebaut wird. Unter den dort gesicherten rund 45.000 Fundstücken aus der gesamten Stadtgeschichte machten die Keramikreste jedoch nur einen kleinen Teil aus. Die Funde an der Hochbrückenstraße unterstützen jetzt die Annahme, dass es sich dabei tatsächlich bereits um Siedlungsspuren handelte und nicht um wesentlich später in den Boden geratene Reste. Nach der Auswertung der bayerischen Denkmalpfleger war die Siedlung zwischen Altem Hof und Isar mindestens bis in das 14. Jahrhundert bewohnt. Nach dem Bau der ersten richtigen, etwa 1400 Meter langen Stadtmauer von der heutigen Sparkassenstraße über den Viktualienmarkt und Rosental, dann den Färbergraben, die Augustinerstraße, die Schäfflerstraße, den Marienhof und den Hofgraben sowie die ersten etwa 60 Meter der Pfisterstraße bis zur Ecke der Sparkassenstraße Ende des 12. Jahrhunderts lag die Siedlung an der Hochbrückenstraße außerhalb des geschützten Stadtgebiets. Es handelte sich also wohl um einen Vorort; vielleicht wurden dort feuergefährliche Gewerke wie Metallverarbeitung betrieben. Sie wollen Geschichte auch hören? „Attentäter“ ist die erste Staffel des WELT-History-Podcasts. Sie finden „Weltgeschichte“ auch auf Facebook. Wir freuen uns über ein Like.

 

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Sportmeldungen der NZZ in der Übersicht

Luke Prokop outet sich als erster aktiver NHL-Spieler. Michael Lang kehrt aus der Bundesliga zum FC Basel zurück. Die neuesten Nachrichten im Überblick. Fussball: Ein französischer Innenverteidiger für den FCB (sda) Der FC Basel verpflichtet leihweise und mit einer Kaufoption den französischen Innenverteidiger Andy Pelmard. Der 21-jährige ehemalige Junioren-Internationale, der auch auf den Seiten spielen kann, kommt vom Ligue-1-Klub Nice. Er unterschrieb vorerst einen Vertrag für ein Jahr. Allgemeines: Ski-Alpinismus 2026 in Mailand erstmals olympisch Alpinismus wird als 16. Wintersportart olympisch. (sda) Ski-Alpinismus gehört 2026 in Mailand erstmals zum Programm der Olympischen Winterspiele. Die IOK-Mitglieder stimmen der Aufnahme «ohne Garantie auf eine Fortsetzung» zu. Die 16. Sportart an den Winterspielen wird fünf Disziplinen umfassen – pro Geschlecht ein Sprintrennen und einen Einzelwettkampf sowie einen Mixed-Wettbewerb. Es handelt sich um die erste Sportarten-Ergänzung an Winterspielen seit 1998. Für die Schweiz ist es eine gute Nachricht. Zuletzt gewannen die hiesigen Alpinisten um Rémi Bonnet, Werner Marti und Victoria Kreuzer an der WM im März einen kompletten Medaillensatz. Eishockey: Luke Prokop outet sich als erster NHL-Spieler bko. Der Eishockeyspieler Luke Prokop ist der erste aktive NHL-Spieler, der sich offiziell als schwul geoutet hat. Der 19-jährige Kanadier, der bei den Nashville Predators unter Vertrag steht, allerdings noch keine NHL-Partie absolviert hat, schrieb am Montag auf Instagram, dass die letzten Jahre für ihn anspruchsvoll gewesen seien, er aber die Chance genutzt habe, herauszufinden, wer er sei. Nun fürchte er sich nicht mehr, dies auch zu zeigen, wenngleich der Weg zu dieser Entscheidung schwierig gewesen sei: «Heute bin ich stolz, allen öffentlich zu sagen, dass ich schwul bin.» Prokop wurde von den Nashville Predators im Draft des vergangenen Jahrs in der dritten Runde gezogen. Im Dezember unterschrieb er mit der Franchise einen Dreijahresvertrag. Nebst dem Schweizer Nashville-Captain Roman Josi sicherten Prokop in den sozialen Netzwerken der Welteishockeyverband (IIHF), der kanadische Eishockeyverband sowie diverse NHL-Spieler ihre Unterstützung zu. Der NHL-Kommissär Gary Bettman sagte, die Liga werde alles dafür tun, dass Prokops Coming-out positiv aufgenommen werde. Anderen Spielern, die ebenfalls ein Coming-out wagen wollen, bot er die volle Unterstützung durch die Liga an. «Die NHL ist stolz auf Luke Prokops heutige Bekanntmachung. Ich möchte ihm dafür danken, dass er die Wahrheit erzählt hat und so mutig war», sagte Bettman. Prokop folgt mit seinem Coming-out auf Carl Nassib, den Football-Spieler der Las Vegas Raiders, der sich im vergangenen Monat als erster aktiver NFL-Spieler öffentlich als homosexuell geoutet hat. Fussball: Michael Lang kehrt zum FC Basel zurück Michael Lang kehrt aus der Bundesliga nach Basel zurück. (sda) Der FC Basel meldet wenige Tage vor Beginn der Meisterschaft einen gewichtigen Zugang. Der Schweizer Nationalspieler Michael Lang kehrt von Borussia Mönchengladbach per sofort zum FCB zurück. Der rechte Verteidiger mit Zug in der Offensive unterschrieb einen bis Sommer 2023 gültigen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Lang war auf die Saison 2015/16 von GC zu Basel gekommen. Drei Jahre später, in denen er mit dem FCB zweimal Meister und einmal Cup-Sieger geworden war, zog er nach Mönchengladbach. Dort war Lang in den letzten zwei Saisons nicht erste Wahl und wurde oftmals nicht einmal aufgeboten. Zeitweilig wurde er von Gladbach an Werder Bremen ausgeliehen. In Basel könnte Lang, der zuletzt auch nicht mehr zum Kader der Nationalmannschaft gehört hatte, den Abgang von Silvan Widmer kompensieren, der seinerseits in die Bundesliga, zu Mainz, gewechselt ist. Automobil: Rassistische Anfeindungen gegen Hamilton (sda) Die Reaktionen auf die Kollision zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen im Grand Prix von Grossbritannien nehmen ein untragbares Mass an. Der Brite wird in sozialen Netzwerken rassistisch beleidigt. Der britische TV-Sender Sky berichtete von rassistischen Mitteilungen wie «Affen-Emojis», die als Antwort auf einen Instagram-Post verbreitet wurden, in dem die Teamleitung von Mercedes den Erfolg Hamiltons am Sonntag feierte. Auch andere Reaktionen zielten auf Hamiltons dunkle Hautfarbe. Die Kollision, für die der Weltmeister verantwortlich gemacht wurde, hatte in der ersten Runde in Silverstone einen schweren Unfall von Verstappen zur Folge gehabt. Der Brite gewann sein Heimrennen, obwohl die Stewards sein Vergehen mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegten. Auf die Beleidigungen reagierten die Verantwortlichen der Formel 1, des Internationalen Automobil-Verbandes FIA und von Hamiltons Arbeitgeber Mercedes mit einer gemeinsamen Erklärung. «Die Formel 1, die FIA und das Team Mercedes verurteilen dieses Verhalten aufs Schärfste. Diese Leute haben keinen Platz in unserem Sport, und wir fordern, dass die Verantwortlichen für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden», hiess es in der Erklärung. Schwimmen: Suspendierte russische Schwimmer dürfen bei Olympia starten (sda) Die zuletzt suspendierten russischen Schwimmer Veronika Andrussenko und Alexander Kudaschew dürfen gemäss Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs TAS bei den Olympischen Spielen in Tokio starten. Der Schwimm-Weltverband Fina hatte beide Athleten wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen suspendiert. Grundlage waren von der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vorgelegte Beweise aus der Untersuchung von Materialien aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor. Die Fina konnte nach Ansicht des Internationalen Sportgerichtshofs TAS im Fall der beiden Schwimmer nicht ausreichende Beweise für einen Doping-Verstoss vorlegen. Der Schwimm-Weltverband teilte mit, dass er den TAS-Entscheid anerkennen werde. Russland ist wegen Doping-Sanktionen der Wada mit reduzierter Stärke bei Olympia vertreten.335 Athletinnen und Athleten sollen in Japan um Medaillen kämpfen, sie treten mit neutralem Status an. Sowohl die russische Flagge als auch die Hymne sind bei den Sommerspielen verboten.

 

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Schwarz-Weiß als Grundprinzip

Sturm Graz will sich zum Auftakt am Freitag gegen Salzburg beweisen und Moral tanken für Europacup-Ausflüge. Trainer Ilzer will in der Europa League spielen. Graz. Bundesligist Sturm Graz steht vor einem Balanceakt. Die Steirer versuchen in der neuen Saison auf europäischem Parkett Erfolg zu haben, aber ohne dabei auf dem nationalen abzurutschen. „Wir wollen nicht als Touristen durch Europa fahren. Wir wollen eine gute Rolle spielen“, sagte Kapitän Stefan Hierländer, während Trainer Christian Ilzer betonte: „Unser tägliches Brot ist die Liga.“ Hierländer war bei den letzten schwarz-weißen Kurztrips durch Europa dabei. Auf Städtereisen nach Haugesund (Norwegen), Amsterdam oder Larnaka (Zypern) bekam man einzig Niederlagen zu sehen. Nach zehn Jahren erlebt das Grazer Publikum nun fix wieder eine europäische Gruppenphase. Scheitern die „Blackies“ in der letzten Quali-Runde vor der Europa League im Play-off (ab 19. August), steigen sie in die neu geschaffene Conference League um. „Wir haben zwar eine Gruppenphase fix, aber wir wollen das Play-off gewinnen. Ich will unbedingt in die Europa League“, bekannte Hierländer. „Es gilt auch für die österreichische Liga Punkte zu sammeln. Das sollten wir im Hinterkopf haben.“ Tatsächlich ist der Koeffizient der Grazer, der sich wesentlich aus dem Verbandsbeitrag zusammensetzt, mit 7,165 ziemlich ausbaufähig. Salzburg (59), LASK (21), Rapid (17), WAC (11) und die Austria (10) sammelten im Fünfjahresvergleich jeweils mehr Punkte als die Steirer (4,5). Dass Sturm gleich die erste Saison unter Ilzer knapp hinter Rapid als Tabellendritter abschloss und mit defensiver Kompaktheit spielerisch überzeugte, hinterließ Eindruck. Die Konkurrenz hat die Truppe um Jon Gorenc-Stankovic, Kelvin Yeboah und Jakob Jantscher dick auf dem Zettel, wie aus einer von der APA unter den zwölf Trainer durchgeführten Umfrage hervorgeht. Im Cup schoss sich Sturm mit einem 9:0 gegen Regionalligist Stadl-Paura für die am Freitag mit dem Heim-Schlager gegen Salzburg (20.30 Uhr, live Sky) beginnende Bundesliga-Saison warm. In Graz wagt man sich vorerst nicht aus der Deckung. „Wir wollen in erster Linie in die Meistergruppe kommen, dann werden weitere Ziele definiert“, erklärte Ilzer. Er widmete sich in der vierwöchigen Vorbereitung alten und neuen Inhalten. „Es war sicher ein Thema, unsere Grundprinzipien in vier Wochen der Vorbereitung aufzufrischen und zu festigen.“ Neben Variantenreichtum wird Sturm auch Frische brauchen. Eine höhere Belastung mit Begleitumständen wie Reisestrapazen, Müdigkeit, fehlender Detail-Vorbereitung und weniger zielgerichtetes Training als üblich wartet. Intensive Monate, in denen Sturm weiter den von Ilzer ausgegebenen „Vollgas-Fußball“ praktizieren soll. Ein Spagat, den Marco Angeler begleitet. Sturms Athletiktrainer weiß: „Das Schlüsselwort“ im System Ilzer heißt „Intensität“, also Tempo. Oder Vollgas. (red)

 

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Pädokriminelle lauern: Internet ist der „am schlechtesten geeignete Raum“ für Kinderfotos

Berlin. Wenn Eltern ihre Kinder auf Instagram zeigen, wissen sie meist nicht, dass oft auch unwillkommene Gäste die Bilder sehen können. Dazu gehören vor allem Pädokriminelle, die Fotos der Sprösslinge heimlich stehlen und in dubiosen Portalen neu hochladen – wo die oft harmlosen Alltagsbilder in einen sexuellen Kontext gestellt werden. Gerade in der sommerlichen Urlaubszeit dürften sich diese Netzwerke über besonders viel Bildmaterial aus Badestränden und Schwimmbädern freuen. „Es ist ja verständlich, dass Eltern und Großeltern Fotos ihrer Kinder und Enkelkinder zeigen – sie wollen ihre Freude teilen. Leider ist das Internet dafür aber der am schlechtesten geeignete Raum“, sagt das Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes, Joachim Türk. Es gebe keine Privatsphäre und keine Kontrolle darüber, was alles mit den Fotos und Videos geschehe. Die Szene der Pädokriminellen sei gewaltig und immer auf der Suche nach neuen Bildern, erklärt Türk. Die geklauten Fotos würden für Zwecke zur Verfügung gestellt, „von denen wir uns keine Vorstellung machen wollen“. Über jene Zwecke, denen die Kinderfotos in diesen Foren dienen, würde er am liebsten schweigen, wie Türk sagt. Dennoch erklärt er: „Stellen Sie sich vor, die Bilder geraten auf Websites pädophiler Angebote, und fremde Menschen kommentieren dazu in allen Details, wie genau sie Ihren Kindern am liebsten sexualisierte Gewalt antun würden. Da hoffen Sie, dass nicht auch noch Hinweise auf Ihre Wohnung geklaut worden sind.“ Doch es sind nicht nur die zwielichtigen Portale in den Hinterstübchen des Internets, die Kinder- und Jugendschützern Sorgen bereiten. Beim Videoportal „Youtube“ etwa können Nutzer durch geschickte Einstellung der Playlist-Funktion Alltagsbilder von Kindern in einen sexuellen Kontext stellen, wie die Internetwächter von „Jugendschutz.net“ kürzlich berichteten. Die Sexualisierung erfolge durch die Namen der Playlists oder durch die Zusammenstellung der Videos, heißt es in dem Jahresbericht 2020 der Experten, die als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet eintreten. „Mittels einer Kombination von sexualisierenden Adjektiven (sexy, cute, hot, geil) und unauffälligen Begriffen zu Alter, Größe oder körperbetonten Aktivitäten (young, small, gymnastics) fanden sich solche Playlists über die Suchfunktion von YouTube“, so der Bericht. Szenen mit Minderjährigen in Badebekleidung oder in Gymnastikbodys würden mit erotischen Erwachsenen-Videos kombiniert. Das erleichtere Pädophilen den Zugang zu solchen Darstellungen und mache Minderjährige zu Opfern von Sexualisierung. Als sichere Gegenmaßnahme empfehlen die Experten, die Voreinstellungen so zu konfigurieren, dass Videos nicht wahllos weiterverbreitet werden. „Nützlich ist beispielsweise, die Möglichkeit auszuschließen, dass eigene Videos zu Playlists von anderen hinzugefügt werden.“ Der Leiter des Instituts für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Thomas-Gabriel Rüdiger, findet nicht nur öffentlich geteilte Bilder problematisch, sondern auch, wenn Eltern „vulnerable Informationen“ über ihre Kinder verbreiten: Wo gehen sie regelmäßig essen? Wie sieht ihre Wohnung aus? Welche Haustiere haben sie? „Über diese kontextuellen Informationen können im schlimmsten Fall Kinder auch durch Täter identifiziert und eventuell auch direkt angesprochen werden“, sagt der Experte. Die Gefahr hinter arglos verbreiteten Kinderbildern beginnt für Joachim Türk nicht erst außerhalb der eigenen sozialen Sphäre, sondern oft schon in einem viel engeren Kreis. „Alle Studien sagen, dass sexualisierte Gewalt gegen Kinder meist im sogenannten sozialen Nahbereich ausgeübt wird. Von Familie, Verwandten, Freunden. Und da rede ich nicht von sogenannten Freunden, wie sie auf Facebook, Instagram und Co. alltäglich sind“, sagt Türk, der statt der Nutzung von Chat-Gruppen lieber eine digitale Bildergalerie auf dem heimischen Tablet oder ein selbst gebasteltes Fotobuch empfiehlt. „Fotos gelten oft als Eintrittskarte oder Mitbringsel für den Zugang in pädophile Treffpunkte im Darknet, und sie sind online mit nur einem Mausklick verfügbar.“ Thomas-Gabriel Rüdiger denkt bereits in die Zukunft und sieht eine zusätzliche Gefahrenquelle in der stetigen Verbesserung der Smartphone-Technik. Die immer bessere Auflösung von Bildern etwa sorge zum Beispiel schon heute dafür, dass biometrische Daten wie Fingerabdrücke ausgelesen werden könnten. „Dazu kommt, dass Gesichtserkennungssoftware sich auch stetig verbessert und es auch künstliche Alterungssoftware gibt, auch für Privatanwender“, sagt der Experte. Ein Kinderbild, das heute öffentlich geteilt werde, könne demnach dazu führen, dass das Kind auch im Alter darüber „vollautomatisch“ auffindbar sein werde. „Damit kann es passieren, dass dem Kind schon in jüngsten Jahren die Möglichkeit genommen wird, eine eigene oder auch gar keine digitale Identität zu entwickeln.“ Das alles sei nur der aktuelle Stand der Technik, sagt Rüdiger, dessen Prognose für die Zukunft nicht optimistisch klingt: „Was aus den vorhandenen Bildern noch in der Zukunft ausgelesen werden kann, ist jetzt noch gar nicht ersichtlich.“ RND/dpa

 

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"Es tut weh zu sehen, wie unkoordiniert vieles abläuft"

Zur Person Michael Hackethal war bis 2011 selbstständig als Journalist und Verleger, lebt seit 2016 am Niederrhein, ist seit 2017 Dozent für Englisch und Kommunikation sowie seit April 2021 Englischlehrer an der Gesamtschule Xanten. Er schreibt Romane und Kurzgeschichten, hat einen Roman in Buchform veröffentlicht („Libero“) sowie einen Krimi als eBook („Stille Herzen“).

 

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++ Neun weitere Corona-Fälle bei Olympia ++

Vor Beginn der Olympischen Spiele sind neun weitere Corona-Fälle registriert worden - darunter auch ein Athlet im olympischen Dorf. Über Lockerungen in Schleswig-Holstein freuen sich Gastronomen und Veranstalter. Alle Entwicklungen im Liveblog.

 

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Das Jahr der Börsengänge

V or der Sommerpause hat der jüngste Börsengang in Frankfurt enttäuscht. Nach den ungewöhnlich vielen Neuzugängen im ersten Halbjahr schaffte es der Autozulieferer Novem mit Mühe aufs Parkett. Es bedurfte einer besonderen Maßnahme, um das Vorhaben durchzupeitschen. Beinahe ein Drittel der vorab angebotenen Aktien ging von der linken in die rechte Tasche: Novem nämlich gehört seit zehn Jahren mehrheitlich der Beteiligungsgesellschaft Bregal, hinter der die niederländisch-deutsche Familie Brenninkmeijer (C&A) steht.4,4 Millionen der knapp 15 Millionen platzierten Aktien entfielen auf eine Order der Familienholding Cofra. Am Montag legte Novem den absehbar holprigen Start auf das Börsenparkett hin. Die Aktien eröffneten mit 16,50 Euro und damit auf der Höhe des Ausgabepreises, der schon am unteren Rande der ursprünglich definierten Spanne festgelegt worden war. Am frühen Nachmittag notierte das Papier etwa 2 Prozent darunter, wobei allerdings auch der Gesamtmarkt schwach tendierte. Zwischenzeitlich hatte das ganze Vorhaben gewankt, weil dem Vernehmen nach Investoren überraschend wenige Anteilsscheine gezeichnet hatten. Novem war nach der Finanzkrise von Private Equity in die Hände von Kreditgebern gegangen und dann an Bregal verkauft worden. Das Unternehmen stellt Zierteile aus Holz, Aluminium, Karbon und Kunststoff her, von Armaturenbrettern, Mittelkonsolen bis zu Türverkleidungen. Globale Koordinatoren und Buchführer waren neben J. P. Morgan Berenberg und die Commerzbank; Jefferies und UniCredit agierten als weitere Buchführer. Der Börsengang folgt auf ein ungewöhnlich reges erstes Halbjahr im Geschäft mit Börsengängen (Initial Public Offerings, IPOs) in Frankfurt. Aus Anlegersicht waren sie überwiegend ein gutes Geschäft. Vor Novem hatte es 16 Börsenneulinge gegeben mit mehr als 9 Milliarden Euro addiertem Emissionsvolumen, und zehn von ihnen lagen nach Zählung von Reuters vergangene Woche mit ihren Aktienkursen im Plus. Die Neulinge kommen aus einem breiten Spektrum von Branchen: Vodafone brachte seine Funkturmtochter Vantage Towers an den Markt – im bisher größten Projekt des Jahres. Auto1 ist ein Online-autohändler, Bike24 im Fahrradmarkt unterwegs. Synlab betreibt Labore, Mister Spex verkauft Brillen, Suse Software. Einen Rückzieher machten zwei Kandidaten: der Onlineautohändler MeinAuto und der Solar- und Windparkbetreiber Blue Elephant Energy. Als Innovation gegenüber vorherigen Jahren sind in diesem Jahr SPACs auf den Plan getreten, spezielle Übernahmegesellschaften (Special Purpose Acquisition Companies), die leer an der Börse starten und dann binnen zwei Jahren Übernahmen tätigen sollen. Drei solche Börsenmäntel sind jetzt in Frankfurt notiert, zwei von ihnen haben schon Übernahmekandidaten gefunden, die auf diesem Umweg auf dem Kurszettel landen sollen. So zeichnet sich das munterste Jahr seit der Hochkonjunktur des Neuen Markts vor 20 Jahren ab. Messlatte seitdem ist das Jahr 2018, als 18 Unternehmen mit einem kumulierten Emissionsvolumen von 11,3 Milliarden Euro an die Frankfurter Börse gingen – beide Marken sind schon jetzt nicht mehr weit entfernt. Und Investmentbanker sprechen von einem beachtlichen Vorrat – im Fachjargon „Pipeline“ – weiterer Frankfurter IPOs. „Die Pipeline mit weiteren möglichen Börsengängen deutscher Unternehmen bleibt vielversprechend“, befindet J. P. Morgans nordeuropäischer Kapitalmarktchef Stefan Weiner. „Die Aktivität speist sich in diesem Jahr bisher vor allem aus Wachstumsunternehmen mit Technologieansatz.“ Sein Pendant bei Credit Suisse, Joachim von der Goltz, sagt: „Die Pipeline sieht sehr gut aus.“ Die Bank of America (BofA) wird konkret: Ihr Kapitalmarktleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Thorsten Pauli, sieht nach eigenem Bekunden für das zweite Halbjahr noch mindestens zehn IPOs in der Pipeline. Wichtige Faktoren dürften sein, ob das IPO-Geschäft weiterhin von der extrem laxen Geldpolitik der Notenbanken profitiert – und ob anziehende Inflation Druck auf die Börsen bringt. Kandidaten gibt es genug, ob in diesem oder im kommenden Jahr. Dazu gehören Großprojekte in der Automobilindustrie: Der Zulieferer Continental will seine Antriebssparte Vitesco per Abspaltung auf den Markt bringen, Continental-Aktionäre bekommen dann Vitesco-Papiere ins Depot gebucht. Daimler plant auf dem gleichen Wege das Lastwagen- und Busgeschäft abzutrennen. BASF bringt seine Öl- und Gassparte Wintershall Dea an den Markt, hat den eigentlich für die zweite Jahreshälfte vorgesehenen Schritt aber auf kommendes Jahr verschoben. Den September peilt dem Vernehmen nach BMZ aus Karlstein an, das Batterien für Autos, Laster, E-Fahrräder, Werkzeuge und medizinische Geräte herstellt. Eine kleinere Dimension hat der Börsenplan von Lesson Nine mit dem Fremdsprachenlernsystem Babbel. Auch international brummt das Geschäft: Nach Berechnung des Datendienstleisters Refinitiv summierte sich das Ausgabevolumen auf aller Welt – SPACs nicht eingerechnet – in den ersten sechs Monaten auf 209 Milliarden Dollar, was das stärkste erste Halbjahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1980 bedeutet. In New York will der Wertpapier-Broker Robinhood bis zu 2,3 Milliarden Dollar einnehmen und mit 35 Milliarden Dollar bewertet werden, wie am Montag bekannt wurde. Das Deutsche Aktieninstitut äußerte sich kürzlich besorgt, dass wachstumsstarke deutsche Jungunternehmen den US-Markt bevorzugten. Emissionsbanken und Analysten konzentrierten ihr Geschäft weitgehend auf größere Unternehmen, da sich bei kleineren Börsengängen der Aufwand für sie nicht lohne.

 

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Mit Frankfurt-Team zurück aus der Sommerpause

Am 29. August dürfen sich " Tatort "-Fans auf Nachschub freuen. Mit einem Fall aus Frankfurt kehrt die erfolgreiche Krimi-Reihe aus der Sommerpause zurück. Die Kommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) werden in "Wer zögert, ist tot" (20:15 Uhr im Ersten) in einem ungewöhnlichen Entführungsfall ermitteln. Mitten am Tag wird auf einem Golfplatz nahe Frankfurt Frederick Seibold (Helgi Schmid) von vier mit Hundeköpfen Maskierten überfallen. In einem dunklen Kellerloch kommt er wieder zu sich. Die beiden Frankfurter Hauptkommissare ermitteln in dem Fall, als Seibolds Exfreundin, Bille Kerbel (Britta Hammelstein), einen abgeschnittenen Finger erhält und ihn zur Polizei bringt. Der Vater des Entführten, Konrad Seibold (Bernhard Schütz), ist ein gut situierter Wirtschaftsanwalt. Er hatte ebenfalls einen Finger zugeschickt bekommen, will aber kein Lösegeld zahlen, da er seinen Sohn selbst hinter der Entführung vermutet. Als sich herausstellt, dass die abgetrennten Finger nicht von Frederick stammen, scheint der Vater Recht zu behalten. Über die Exfreundin führt die Spur zu Conny Kaiserling (Christina Große), Inhaberin eines Studios für Frauenselbstverteidigungskurse. Brix will Fanny (Zazie de Paris) dort undercover einsetzen. Janneke und Brix werden in den Taunus geschickt, wo eine Frauenleiche gefunden wurde. Auf der Suche nach Fremdeinwirkung findet der Gerichtsmediziner unter den Fingernägeln von Antonia Wagner Hautfetzen von Frederick Seibold... Der "Tatort: Wer zögert, ist tot" wurde laut Mitteilung des Hessischen Rundfunks von 2. September bis 8. Oktober 2020 in Frankfurt und Umgebung gedreht. Regie führte Petra Lüschow (55), von der auch das Drehbuch stammt. Seit dem 27. Juni werden um 20:15 Uhr im Ersten "Tatort"-Wiederholungen gezeigt. Am kommenden Sonntag (25. Juli) ermitteln Ballauf und Schenk in "Tatort: Kaputt".

 

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Olympische Spiele werfen ein schlechtes Bild auf Japan

In Tokio beginnen Ende Woche die Olympischen Sommerspiele, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung gegen deren Durchführung ist. Die Spiele seien ein Desaster für das Image des Landes, sagt Jeff Kingston, der seit vielen Jahren in Japan lebt. Doch für den Historiker und Politologen, der an der Temple University in Tokio lehrt, ist daran weniger das Virus schuld als die verkrustete Politik. Der Entschluss ist unumstösslich, die Olympischen Sommerspiele finden statt. In Tokio demonstrieren trotzdem noch Menschen gegen «Tokyo 2020», wie hier vor dem Hotel des IOK-Präsidenten Thomas Bach. Herr Kingston, wie ist die Stimmung in Tokio drei Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele? Die Stimmung ist geprägt von Enttäuschung und Verwirrung. Warum geht die Regierung ein solches Risiko für die Volksgesundheit der Japanerinnen und Japaner ein, wenn nur 20 Prozent der Bevölkerung ganz geimpft sind? Denn bereits sind die ersten ankommenden Athleten und Begleitpersonen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wird darüber in Japan diskutiert? Ja, es gibt gut sichtbare Proteste im Zentrum Tokios. Umfragen zeigen, dass rund 80 Prozent der Bevölkerung gegen die Durchführung der Spiele sind. Aber die meisten Menschen haben resigniert – die Spiele finden ja ohnehin statt. Am Fernsehen laufen jetzt Kampagnen, die Stimmung heben sollen. Freut sich denn überhaupt jemand auf diese Spiele? Sicher die Athletinnen und Athleten. Und dann gibt es einige hartgesottene Sportfans. Aber die Spiele finden ohne Zuschauer statt, die vielen Freiwilligen wurden meist wieder ausgeladen – das hat die Stimmung gedämpft. Ich sehe kaum Enthusiasmus in der Bevölkerung. Jeff Kingston leitet das Programm für Asienstudien an der Temple University in Tokio. Die Regierung verspricht, dass die Spiele trotz der Pandemie sicher durchgeführt werden könnten. Ist das glaubwürdig? Die Besorgnis in der Bevölkerung ist gross, nicht zuletzt weil das Impfprogramm so quälend langsam und chaotisch verläuft. Dabei hat Japan doch sonst den Ruf, in Sachen Organisation und Logistik top zu sein. Wenn Ministerpräsident Yoshihide Suga vor die Medien tritt und erzählt, dass die Spiele sicher durchgeführt werden könnten, sitzt neben ihm jeweils Shigeru Omi, der japanische «Dr. Fauci». Und der widerspricht dem Regierungschef regelmässig. Omi sagte etwa, dass er es für absurd halte, dass die Spiele während eines nationalen Gesundheitsnotstands durchgeführt würden. Die widersprüchlichen Auftritte der beiden erinnern fast an eine Komödie. Warum will die Regierung die Spiele trotz allen Widerständen durchziehen? Erstens will man im Vergleich zu China nicht als Verlierer dastehen – Peking führt ja schon in wenigen Monaten Olympische Winterspiele durch. Zweitens hat Suga in seinen zehn Monaten im Amt kaum etwas zustande gebracht. Hätte er die Spiele abgesagt, wäre er politisch erledigt gewesen. Bringt er sie einigermassen über die Runden, so dürfte seine Popularität steigen. Drittens hat die Regierung 25 Milliarden Dollar in die Spiele investiert. Und auch das Internationale Olympische Komitee (IOK) würde mehrere Milliarden Dollar Einnahmen aus Fernsehrechten verlieren, wenn die Spiele abgesagt würden. Wie wird die Rolle des IOK in alldem gesehen? Die Japaner sehen, wie Geld und Politik höher gewichtet werden als die Volksgesundheit. Sie fragen sich, was aus den olympischen Idealen geworden ist. Thomas Bach, der Präsident des IOK, ist momentan wohl eine der meistgehassten Personen in Japan: Er wirkt arrogant, ahnungslos, herrisch. Er gibt diese lächerlichen Erklärungen ab, wonach es absolut kein Übertragungsrisiko gibt durch die Spiele. Wie kann er das garantieren? Die Entscheide des IOK und des japanischen Organisationskomitees waren intransparent. Selbst die Sponsoren fühlen sich übergangen. Der Ruf des IOK ist arg ramponiert – nicht nur in Japan, sondern weltweit. Alle konnten sehen, wie das IOK der japanischen Regierung diktiert hat, was sie zu tun hat. 2013 erhielt Tokio die Spiele für 2020 zugesprochen. Da war der Enthusiasmus doch noch gross. .. Klar, es herrschte Jubelstimmung. Doch schon damals zeigten Umfragen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung eher kühl auf die Spiele reagierte. Seither gab es einen Skandal nach dem anderen. So wurde bekannt, dass der damalige Ministerpräsident Shinzo Abe das IOK angelogen hatte, als er sagte, dass das Problem des radioaktiven Wassers im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi unter Kontrolle sei. Dann musste die Planung des Nationalstadions abgebrochen werden, und das Design des Olympia-Logos stellte sich als Plagiat heraus. Es gab einen Bestechungs- und einen Sexismusskandal und so weiter und so fort. Und nun das langsame Impfen – dabei wusste die Regierung seit März letzten Jahres, dass sie am 23. Juli 2021 für die Spiele bereit sein musste. Wo liegt das Problem? Die Spiele sind doch enorm wichtig für die Regierung? Es ist eine Mischung aus Korruption und Gerontokratie. An der Spitze des Landes stehen alte Männer, die Bodenhaftung verloren haben. Es zeigt sich, dass die Dinosaurier, die Japan regieren, der Sache nicht mehr gewachsen sind. Spätestens am 22. Oktober muss in Japan eine Parlamentswahl stattfinden. Wird sich dann etwas ändern? Kaum. Die Opposition bleibt zersplittert und schwach. Keine Oppositionspartei erreicht in Umfragen zweistellige Werte. Die regierende LDP wird wohl ein paar Sitze verlieren, aber trotz allen Fehlern an der Macht bleiben. Und die LDP vertritt dieses alternde Patriarchat. Die LDP ist mit Ausnahme von zwei kurzen Episoden seit 1955 an der Macht. .. Ja. Darum sind die Japaner so desillusioniert von der Politik. Mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten geht nicht an die Urnen. Wir haben in Japan nicht bloss eine Gesundheitskrise, sondern auch eine Demokratiekrise. Statt dass sich Japan mit den Spielen im besten Licht präsentieren kann, bringen diese die problematische, die dunkle Seite des Landes zutage. Die Spiele finden jetzt ja ohne Zuschauer statt. Werden Japanerinnen und Japaner die Wettkämpfe zumindest am Fernsehen verfolgen? Na ja, wir befinden uns im Gesundheitsnotstand. Das öffentliche Leben in Tokio und in den umliegenden Präfekturen ist heruntergefahren. Wir haben also nicht viel anderes zu tun. Die Einschaltquoten werden nicht zuletzt deshalb sehr hoch sein. Vor allem, falls japanische Athletinnen und Athleten gut abschneiden. Aber ich glaube nicht, dass dadurch vergessen geht, was im Vorlauf dieser Spiele alles schieflief. Wofür werden diese Spiele Ihrer Meinung nach in Erinnerung bleiben? Ursprünglich war «Tokyo 2020» als Spiele des Wiederaufbaus nach der Dreifachkatastrophe von Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe vom März 2011 gedacht. Davon ist nichts mehr übrig. Auch nachhaltig sind die Spiele nicht – es sind die teuersten je. Sie werden daher als «pandemische Spiele» in die Geschichte eingehen. Oder als die «unglücklichen, bedauerlichen Spiele». Für die Marke Japan sind diese Sommerspiele ein Desaster. Die Delta-Variante breitet sich gerade weltweit rasant aus, und 11 000 Athleten und 50 000 Begleiter kommen nach Tokio. Die grosse Befürchtung ist, dass die Spiele zum globalen Superspreader-Event werden. Dass sich alle Virusvarianten hier in Tokio treffen und mischen. Es könnte eine Super-Delta-Variante entstehen, eine Godzilla-Variante. Das Problem sind nicht die japanischen Politiker, sondern das durch und durch korrupte und materialistische IOC unter Leitung von Herrn Bach. Der stimmte neulich gab neulich ener Durchführung ohne Zuschauer seinen Segen - weil seine Kasse dank TV-Rechten weltweit klingelt und Einnahmen auch ohne Zuschauer garantiert. Das ist wirklich pervers. Man sollte diese verlotterte Organisation komplett abschaffen und Spiele wie früher in Athen ohne finanzielle Interessen durchführen - ein idealistisches Kräftemessen der Besten unserer Welt.

 

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Scheuer: Gemeinden und Länder bei Behelfsbrücken entlasten

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, angesichts der Hochwasser-Katastrophe Gemeinden und Länder bei Behelfsbrücken finanziell zu entlasten. Das geht aus einem Schreiben Scheuers an Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag. Es sei gegenwärtig davon auszugehen, dass mindestens 20 Behelfsbrücken in den vom Unwetter betroffenen Regionen errichtet werden müssten, um den Straßenverkehr wieder normalisieren zu können, heißt es in dem Schreiben. Um den auch finanziell durch das Unwetter schwer belasteten Kommunen und Ländern in den Katastrophengebieten unkompliziert helfen zu können, sollten diese von den Kosten für die Errichtung von Behelfsbrücken befreit werden. Scheuer schlägt vor, der Bund solle für die Dauer von 24 Monaten auf Mietkosten und Reparaturkostenzuschläge verzichten. Der Bund verfügt laut Schreiben über solche Brücken, um in Katastrophenfällen den Straßen- und Eisenbahnverkehr aufrechterhalten zu können. Diese Behelfsbrücken gehören dem Bund - der bundeseigenen Deutschen Bahn stehen sie kostenlos zur Verfügung. Für den Einsatz von Straßen-Behelfsbrücken müssen Länder oder Kommunen bisher zahlen, die Kosten seien nicht unerheblich, heißt es in dem Schreiben. Für eine Behelfsbrücke mit einer Spannweite von 38 Metern und einer Breite für eine zweistreifige Verkehrsführung würden beispielsweise Mietkosten in Höhe von 8500 Euro im Monat anfallen. Bei einer Standzeit von 24 Monaten bis zur Inbetriebnahme eines Ersatzneubaus kämen laut Schreiben Kosten in Höhe von 204 000 Euro alleine für eine Behelfsbrücke auf eine Kommune zu. Das Bundeskabinett will am Mittwoch über Soforthilfen für die Katastrophengebiete sowie über die Errichtung eines Aufbaufonds entscheiden.

 

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Mehr zum Coronavirus

Im Sommer ziehen wir eine Zwischenbilanz: Was wissen wir über SARS-CoV-2? Heute geht es um Varianten, ihre Entstehung und die Frage, welche wir im Auge behalten müssen.20 Min

 

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Stylischer Spaziergang durch New York

"Pretty in Pink" dürfte das Motto des jüngsten Drehtages am Set des "Sex and the City"-Spin-offs "And Just Like That..." gewesen sein - zumindest, wenn man das farbenfrohe Outfit von Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker (56) in Augenschein nimmt. Stylisch wie eh und je stolzierte die Carrie-Bradshaw-Darstellerin in einem pinken Hemdblusenkleid auf einem New Yorker Bürgersteig entlang. Ein Eyecatcher war zudem der schwarze Nietengürtel, der Parkers schlanke Taille zur Geltung brachte. Dazu trug die Schauspielerin schwarze Pumps und eine smaragdgrüne Clutch. Eine weiße Perlenkette sowie ein paar silberne Armreifen perfektionierten den modernen Look. Ihre blonden Haare waren zu leichten Wellen frisiert. Zudem wählte sie ein dezentes Make-up. Eingefleischten "Sex and the City"-Fans dürfte der Look bekannt vorkommen. Das Hemdblusenkleid und der Gürtel erinnern an das Outfit, das Carrie in der sechsten Staffel von Aleksandr Petrovsky für einen Opernbesuch bekommen hat. Dabei handelte es sich um ein pinkes Kleid von Oscar de la Renta, das Carrie zuvor in einer Modezeitschrift entdeckt hatte.

 

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Autofahrer tritt Blitzer um: 20.000 Euro Schaden

Nachdem ein Autofahrer in Schwörstadt (Kreis Lörrach) geblitzt worden ist, hat er das Lasermessgerät umgetreten und ist davon gefahren. Der Schaden werde auf 20.000 Euro geschätzt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Mann war am Freitag mit 61 Stundenkilometern unterwegs - erlaubt sind an der Stelle am Ortseingang 30. Ein Zeuge hatte den Autofahrer beobachtet und sich das Nummernschild gemerkt.

 

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Joe Scally über Vorbilder, Deutsch im Supermarkt und die Freude seines Opas

Harsewinkel Joe Scally tritt als US-Amerikaner bei Borussia in die Fußstapfen von Kasey Keller, Michael Bradley und Fabian Johnson. In seinem ersten Pressegespräch formuliert er einen großen Traum und erzählt, was es auf sich hatte mit einem Tweet seines Großvaters. Yvandro Sanches Borges und Moustafa (beide Jahrgang 2004) haben ihn als jüngsten Borussen im Training abgelöst, doch Joe Scally (geboren am 31. Dezember 2002) ist noch immer der jüngste Profi mit echten Aussichten auf Einsätze ab dem Saisonstart. Was dem US-Amerikaner helfen wird, seine Ziele zu erreichen: Mit 18 Jahren macht er bereits einen sehr reifen Eindruck, auch in seinem ersten großen Pressegespräch in Deutschland. „In einer der fünf Top-Ligen zu spielen, ist der Traum eines jeden Kindes in den USA“, sagte Scally. Außerdem sprach er, in seiner Muttersprache Englisch, über... ... seine Ankunft in Deutschland „Als ich im Januar gekommen bin, war es natürlich schwierig, meine Familie zurückzulassen. Aber der Verein hat mich super aufgenommen und es hat sich direkt sehr familiär angefühlt. Mönchengladbach ist selbstverständlich anders als New York City. Aber alle haben es mir leichtgemacht, das war sehr schön.“… seine Ziele bei Borussia „Viele Amerikaner sind zuletzt nach Deutschland gekommen, wie Gio Reyna (Borussia Dortmund, Anm. d. Red.), der ein guter Freund von mir ist. Ich will dem Team helfen, so gut es geht, und hoffentlich mal einen Titel gewinnen. Gio hat mir gesagt, dass die Bundesliga eine schwierige Liga ist, meinte aber auch, dass ich keine Probleme haben sollte, mich zurechtzufinden, da wir beide lange zusammengespielt haben. Ihn in der Nähe zu haben, ist sowieso super, er wohnt ja nur eine Stunde entfernt.“… US-Amerikaner in Gladbach „Gegen Michael Bradley habe ich gespielt. Bislang ergab sich aber keine Gelegenheit, mit einem meiner Vorgänger aus den USA bei Borussia zu sprechen. Das wäre toll. Fabian Johnson ist leider gegangen, kurz bevor ich gekommen bin.“… seine Ansprüche an die erste Saison „Ich hoffe, so viele Spiele wie möglich machen zu können. Wie viele es werden, ist die Entscheidung des Trainers, da werde ich immer hinter stehen und da sein, wann immer ich gebraucht werde. Sei es, um im Training Druck zu machen oder im Spiel, mit Dreier- und mit Viererkette. Ich will dem Team einfach so viel wie möglich helfen.“ … die Major League Soccer „Viele denken, das Niveau der MLS sei nicht so hoch, weil es die USA sind. Aber es ist eine sehr gute Liga. Zwei Jahre dort zu spielen, hat mir sehr geholfen, sowohl spielerisch als auch physisch. Natürlich sind die Spieler in Deutschland besser, aber das Tempo dort zu kennen, hat mir den Übergang hier erleichtert.“ … seine Wohnsituation „Ich bin gerade in eine Wohnung in Düsseldorf gezogen, Rocco Reitz wohnt ganz in der Nähe. Mit ihm verbringe ich viel Zeit, weil wir viele gemeinsame Themen haben. Viele Teamkollegen sprechen aufgrund ihres Alters oft eher über ihre Kinder, da sind wir noch nicht so weit.“ … seine Deutschkenntnisse „Die Jungs haben mir natürlich viele Wörter beigebracht, die ich in dieser Runde nicht aussprechen sollte (lacht). Ich nehme Unterricht. Wenn ich in den Supermarkt gehe, kann ich so Sachen sagen wie: ‚Zwei Fleisch bitte.‘ Es wird besser.“… Stamm-Rechtsverteidiger Stefan Lainer „Ich glaube nicht, dass der Abstand so groß ist. Bislang habe ich mich gut geschlagen im Trainingslager. Wenn ich mich weiter reinhänge, wird auch etwas Gutes dabei herumkommen.“… seine Vorbilder „Ich mag Dani Alves. Er ist so gut am Ball und trotzdem gut im Verteidigen. So wie er wollte ich immer ein wenig sein. Ich spiele alles auf der rechten Seite, vergangene Saison in der U23 auch mal links.“ ... seine Nicht-Nominierung für den Gold-Cup „ Vielleicht fehlte es mir an Einsatzminuten in der ersten Mannschaft. Die Jungs spielen fast alle in der MLS, sie sind mitten in der Saison. Leider sind die Spiele nachts, deshalb checke ich gleich nach dem Aufstehen alles auf Twitter.“ … einen freudigen Tweet seines Großvaters „Er hatte einen Monat lang Twitter. Als er sich über meinen Wechsel gefreut hat, hat er den Vereinsnamen falsch geschrieben. Wir haben die App direkt von seinem Handy gelöscht, er ist also nicht mehr dort (lacht). Aber er ist natürlich sehr stolz. In zwei Monaten kommt er mit meiner Mutter vorbei zum Spiel gegen Dortmund.“ … den Kontakt zu seiner Familie „Es ist schwierig, sie sind sechs Stunden zurück. Ich freue mich immer, wenn wir am nächsten Tag nachmittags trainieren, dann kann ich lange aufbleiben, um mit ihnen zu facetimen. Aber das kriegen wir schon alles hin.“ … sprachliche Feinheiten „Ich werde immer ausgelacht, wenn ich ‚Soccer’ sage. Deshalb gewöhne ich mich dran, ‚Football’ zu sagen, aber ich denke dabei natürlich immer an ‚American Football‘.“ … die Vorfreude auf Zuschauer im Stadion „Ich war vor zwei Jahren beim Spiel gegen Bayern erstmals im Borussia-Park, als Ramy in letzter Minute den Elfmeter zum 2:1-Sieg geschossen hat. Die Atmosphäre war der Wahnsinn, darauf freue ich mich sehr, ich kann es kaum erwarten.“

 

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„Sturm der Liebe“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

München. Pünktlich um 15.10 Uhr öffnet Deutschlands beliebtestes Fünfsternehotel Fürstenhof seine Tore und lädt Zuschauer ein, dem Familiendrama rund um den Saalfeld-Clan beizuwohnen. Seit ihrer Erstausstrahlung im September 2005 erzählt die erfolgreiche ARD-Telenovela jeden Montag bis Freitag über Liebe, Konflikte und Schicksalsschläge im malerischen Bichlheim, dem fiktiven Handlungsort der Serie. Erik findet heraus, dass Cornelius eine neue Spur hat und zuversichtlich ist, seine Unschuld zu beweisen. Um zu verhindern, dass er selbst auffliegt, beschließt er, Cornelius doch noch zu verraten. Florian erfährt von Eriks Vorhaben und informiert sofort Maja. Als diese ihren Vater daraufhin warnen will, hat sie eine unheilvolle Begegnung. Robert und Benni wollen Cornelia zu ihrem Geburtstag überraschen. Daher lassen die beiden sie in dem Glauben, ihren Ehrentag vergessen zu haben. Enttäuscht von ihren Männern feiert Lia deshalb mit Alfons. Letztlich gelingt es Robert und Benni aber doch noch, die Überraschung stattfinden zu lassen. Lia ist von Bennis Präsent so berührt, dass sie ihm spontan auch ein ganz besonderes Geschenk macht. Obwohl Michael gerührt von Rosalies Entschluss ist, ihr Amt als Landrätin niederzulegen, will er nicht, dass sie es nur ihm zuliebe tut. Doch Rosalie versichert ihm, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Daraufhin wollen Michael und André ihr das Leben in nächster Zeit so angenehm wie möglich machen. Die ARD-Serie „Sturm der Liebe“ fällt aufgrund der Olympischen Spiele am Donnerstag, den 22. Juli 2021, aus. Die Folge 3645 wird dafür am Freitag, den 23. Juli 2021, ausgestrahlt. Maja verschafft ihrem Vater genügend Zeit, Kommissar Meyser zu entkommen. Cornelius flüchtet in Florians Jagdhütte, wo er gemeinsam mit Selina untertauchen will. Doch diese merkt, dass sie sich ein Leben auf der Flucht nicht vorstellen kann. Als sie ihre Bedenken Cornelius eröffnet, sieht dieser nur noch einen Ausweg… Da Benni Geld sparen will, bucht er seinen Flug nach Neuseeland über Rom und plant obendrein, per Anhalter dorthin zu fahren. Als Lia besorgt Alfons davon berichtet, nimmt dieser spontan Urlaub, um Benni persönlich auf dem Motorrad nach Italien zu bringen. Doch auch das beruhigt Lia nicht… Max hat die Möglichkeit, einen kostenlosen Fallschirmsprung zu machen, doch leider bekommt er so spontan keinen Urlaub. Am Morgen gibt er vor, krank zu sein, und bittet Vanessa, ihn später bei Werner zu entschuldigen. Währenddessen beschwert sich Ilona Greschel, eine Teilnehmerin aus Max‘ Nordic-Walking-Kurs, bereits, dass ihr Trainer nicht auftaucht… In Folge 3645 checkt die Hoteltesterin Ilona Greschel, gespielt von Jenny Langner, inkognito am „Fürstenhof“ ein und gerät schon bald mit Max aneinander. Selina macht sich Vorwürfe. Max steckt in Schwierigkeiten. Benni will Lia ihre Angst nehmen. Rosalie misstraut Ilona. Nachdem Cornelius sich der Polizei gestellt hat, gibt Selina sich die Schuld daran. Daraufhin lässt sie ihren Frust an Erik und Ariane aus. Obendrein erfährt Selina, dass sich die Spur nach Cornelius‘ Zeugin im Sande verläuft. Doch dann bekommt sie ein unerwartetes Hilfsangebot. Max will seinen Fehler Werner gegenüber wiedergutmachen. Doch in seinem Übereifer gerät er mit Ilona Greschel aneinander. Dabei erhascht er einen Blick auf ihre Visitenkarte. Als Werner und Christoph dem Personal kurz darauf mitteilen, dass jemand inkognito eingecheckt hat, um das Hotel zu testen, ahnt Max Schlimmes… Obwohl Lia versucht, sich nichts anmerken zu lassen, spürt Benni, dass sie wegen der Motorradtour Angst um ihn hat. Denn er erinnert sich daran, dass sie, als er noch ein Kind war, selbst einen Motorradunfall hatte. Als Abschiedsgeschenk will er ihr die Angst nehmen und überrascht sie mit einem gemeinsamen Motorradausflug. Ilona ist auffallend interessiert an André und der Hotelküche. Während André ihr Verhalten auf seinen Ruf und seinen Charme zurückführt, ahnt Rosalie, dass etwas nicht stimmt. Die ARD-Serie „Sturm der Liebe“ fällt aufgrund der Olympischen Spiele am Donnerstag, den 27. Juli 2021, aus. Die Folge 3646 wird dafür am Mittwoch, den 28. Juli 2021, ausgestrahlt. Das Erste bietet das komplette Fernsehprogramm auch als Livestream in der ARD-Mediathek an. Kein Problem, das Erste zeigt Wiederholungen immer am Tag nach der Ausstrahlung einer neuen Folge morgens um 9.55 Uhr. Die Freitagsfolge wird jeweils am darauffolgenden Montag, ebenfalls um 9.55 Uhr, nochmals gesendet. Außerdem kann man sich Folgen noch bis zu einem Monat nach ihrer Erstausstrahlung auf der Internetseite zu „Sturm der Liebe“ von DasErste.de anschauen. Dort findet man neben Informationen zu den Darstellern und einzelnen Folgen auch ein breites Angebot an Extramaterial sowie einen Blog, der Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Zentraler Handlungsort der Geschichten ist das Hotel Fürstenhof im fiktiven Ort Bichlheim. Als Kulisse dient ein privates Schloss im oberbayerischen Dorf Vagen, etwa eine halbe Autostunde von Rosenheim entfernt. Weitere Drehorte befinden sich auf dem Gelände der Bavaria Film GmbH, wo eine weitere Villa steht, die auch schon als Kulisse für den Historienfilm „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ diente. In der Serie dient die Villa als Kulisse für den Westflügel des Fürstenhofs. Die Landschaftsaufnahmen zwischen einzelnen Szenen entstammen dem Voralpenland, unter anderem dient das Tiroler Bergmassiv Zahmer Kaiser als Kulisse. Auch wenn die Serie inzwischen an Zuschauern eingebüßt hat, liegt sie mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 14 Prozent immer noch im zweistelligen Bereich. „Sturm der Liebe“ kann daher als echte Erfolgsgeschichte für Das Erste bezeichnet werden. 2010 gewann die Telenovela den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste tägliche Serie“.2013 folgte der European Soap Award als „Beste ausländische Serie“. Das Jubiläumsspecial zur 3000. Folge (Erstausstrahlung am 20. September 2018) sahen 1,66 Millionen Zuschauer, es bescherte dem Sender einen Gesamtmarktanteil von 17,4 Prozent. Produziert wird „Sturm der Liebe“ hierzulande von dem Münchner Fernsehproduktionsunternehmen Bavaria Film. Doch auch in anderen Ländern erschließt sich die deutsche Telenovela ein immer größeres Publikum. Durch den Verkauf der Rechte an 20 Sender, ist der Erfolg inzwischen weit über den deutschsprachigen Raum hinaus gewachsen. Unter anderem wird die Serie für das italienische, bulgarische, französische, polnische und isländische Fernsehen synchronisiert. Selbst in Kanada wurde „Sturm der Liebe“ bereits ausgestrahlt. Inzwischen ist die deutsche Telenovela zu einem echten Exportschlager geworden. Bei inzwischen 17 Staffeln kann man schon mal den Überblick über die ganzen Paare verlieren, die im Fürstenhof zueinandergefunden haben. Kriegen Sie noch alle zusammen? Das sind die „SdL“-Traumpaare pro Staffel: RND/pf/mit Material von ARD

 

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Bad Wörishofens Sommerkonzerte: Das Finale lädt zum Träumen ein

Plus Zehn Tage lang zeigten Bad Wörishofens Musikerinnen und Musiker ein viel beklatschtes Programm mit unzähligen Konzerten. Diese Sommerkonzerte endeten nach zehn Tagen, wie sie begannen: mit strahlend weiß-blauem bayerischem Himmel und wunderbarer Musik. Ein Zitat des Schriftstellers Paul Keller trifft es: „Der Sommer macht den Menschen zum Träumer.“ Auch die musikalische Vielfalt dieser Konzerte war traumhaft.

 

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Sachsen verlängert bestehende Corona-Regeln bis 25. August

Sachsen hat die bestehenden Corona-Regeln unverändert bis zum 25. August verlängert. Bis dahin gebe es verschiedene Bund-Länder-Gespräche, etwa zur Neubewertung des Inzidenzwerts auch abhängig von der Impfquote, sagte Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden. Die bundeseinheitliche Regelung dazu solle bis Anfang/Mitte August vorliegen. Die Inzidenz bleibt laut Neukirch aber ein wichtiger Wert. Es gehe jetzt um einen Plan für den Herbst in Vorbereitung auf eine vierte Corona-Welle. Ziel sei, dass es keinen weiteren Lockdown gebe. Dazu haben die verschiedenen Ressorts ein "Hausaufgabenheft" für Maßnahmen. Kommunen sollen Testinfrastruktur wieder aufbauen, es soll Tests für Hochschulen geben und die Testpflicht vor dem Schulstart soll den sicheren Unterrichtsbeginn möglich machen.

 

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Pachtpreise für Bauern in zehn Jahren um Drittel gestiegen

Landwirte in Hessen haben 2020 im Schnitt fast ein Drittel mehr für ihre Pacht bezahlt als noch vor zehn Jahren. Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, stieg die durchschnittliche Pacht damit auf 195 Euro je Hektar. Insgesamt bewirtschafteten die rund 15.100 landwirtschaftlichen Betriebe in Hessen eine Flächengröße von etwa 764.700 Hektar, davon waren 63 Prozent Pachtflächen. Laut den endgültigen Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 kostete die Pacht für einen Hektar Ackerland im letzten Jahr durchschnittlich 243 Euro (plus 34 Prozent), und für Dauergrünland musste 104 Euro je Hektar (plus 21 Prozent) gezahlt werden. Je nach Bodenqualität und Betriebsgröße gibt es den Angaben zufolge starke Unterschiede bei der Höhe der Pacht. So würden in Regionen mit ertragsfähigen Böden, wie in Teilen des Schwalm-Eder-Kreises, etwa 290 Euro je Hektar gezahlt, während Böden im Lahn-Dill-Kreis nur etwa 80 Euro pro Hektar kosteten. Eine Besonderheit seien die enorm höheren Pachtpreise für kleine Betriebe gewesen, hieß es. Bauern mit weniger als fünf Hektar Pachtland zahlten demnach umgerechnet 606 Euro pro Hektar. Die kleinen Betriebe seien laut der Studie oftmals im Garten-, Obst- oder Weinbau aktiv und generierten auf relativ kleiner Fläche eine hohe Wertschöpfung.

 

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Organisations-Chef schließt Olympia-Absage erstmals nicht mehr aus

D rei Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio schließen die Veranstalter angesichts steigender Corona-Zahlen eine Absage in letzter Minute nicht aus. Organisations-Chef Toshiro Muto sagte am Dienstag auf die Frage von Journalisten, ob das weltgrößte Sportfest noch gekippt werden könnten, man werde ein Auge auf die Infektionszahlen haben. „Wir können nicht vorhersagen, was mit den Zahlen passiert. Wenn es einen kräftigen Anstieg gibt, werden wir darüber diskutieren.“ Zuvor waren Positiv-Tests von zwei weitere Athleten bekannt geworden. Damit stieg deren Zahl unter den seit Anfang Juli nach Japan gekommenen Sportlern, Funktionären und Journalisten auf 67. Die Veranstalter haben zwar das Konzept der „Blase“ entwickelt, das die Teilnehmer isoliert, ihre Bewegungen einschränkt und häufige Tests vorschreibt. Experten sehen aber Lücken. Die Spiele waren wegen der Pandemie bereits von 2020 auf 2021 verschoben worden. Es sei offensichtlich, dass das System der „Blase“ nicht funktioniere, sagte der ehemalige Direktor des Instituts für Bevölkerungsgesundheit am King’s College London, Kenji Shibuya. „Meine größte Sorge ist natürlich, dass es im Olympischen Dorf oder in einigen Unterkünften und durch Interaktionen mit Einheimischen einen Anstieg der Infektionen geben wird.“ Ob die steigende Zahl der Neuinfektionen Auswirkungen auf die sportlichen Ergebnisse haben wird, ist noch offen. Allerdings zeichnet sich bereits ab, dass etwa die südafrikanische Fußballmannschaft Probleme bekommen könnte, bei ihrem Spiel am Donnerstag gegen Japan elf Spieler aufzustellen. Zeitplan, wichtige Informationen, Termine und Ergebnisse finden Sie in unserer Übersicht zu Tokio 2021.

 

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Bestattungswälder bei Markt Wald und Babenhausen: Das sagt der Projektleiter

Plus Das Haus Fugger plant zwei große Bestattungswälder im Unterallgäu - bei Babenhausen und Markt Wald. Fünf Fragen an Projektleiter Franz Freiherr von Rotenhan. Die Familie Fugger plant Bestattungswälder bei Babenhausen und Markt Wald. Es wären die ersten im Landkreis Unterallgäu und eine der wenigen in der Region. Wie lange gibt es solche Anlagen, in denen Urnen inmitten der Natur beigesetzt werden, in Deutschland schon?

 

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Ist die Hoffnung grün? Algenforscher Thomas Bürk im Literarischen Salon

Algen sollen dabei helfen, Bio-Treibstoffe herzustellen, mit deren Hilfe die Folgen der Klimakrise abgemildert werden könnten und auch Karbon-Fasern könnten mit ihnen hergestellt werden. Experte Thomas Brück sprach über einen Hoffnungsträger. Er ist ein guter, ein anregender, ein leidenschaftlicher Redner, aber ein Medienprofi ist der Algenexperte Thomas Brück nicht. Denn wäre er ein Medienprofi, hätte er wohl darauf geachtet, nicht die ganze Zeit hinter einem Brot zu sitzen. Das Brot hatte der Professor für synthetische Biotechnologie, der an der Technischen Universität München forscht, mit in den Literarischen Salon gebracht, weil er zeigen wollte, dass man auch das aus Algen machen kann: Brot. Und nun liegt es fast zwei Stunden lang neben zwei Ampullen mit Algenextrakten auf dem Tisch. Und es sieht aus, als hätte jemand den Professor beim Abendbrot unterbrochen. Algen sind ein starkes Thema. Große Erwartungen werden in sie gesetzt. Algen sollen dabei helfen, Biotreibstoffe herzustellen, mit deren Hilfe die Folgen der Klimakrise abgemildert werden könnten. Möglicherweise können Algen der Herstellung von Karbonfasern dienen, mit denen sich der Einsatz von Beton reduzieren ließe, und Algen lassen sich auch beim Brotbacken verwenden. Sie liefern reichlich Vitamin B. Im Gespräch mit Alexander Perrey, der zu den Gründern des Literarischen Salons gehört und gerade dabei ist, eine YouTube-Gesprächsreihe mit dem Titel „Talking Ocean“ aufzubauen, bestätigte Algenexperte Thomas Brück all die guten Vorurteile, die es zu Algen gibt. Aber er stellte auch klar, dass es dauern wird, bis die Alge ihr ganzes Potenzial entfaltet. Und dass es teuer wird. Damit aus Algen hergestellter Treibstoff als Ersatz für Erdöl dienen kann (wobei die Algen der Atmosphäre die Menge an Kohlendioxid entziehen, die später bei der Verbrennung des Treibstoffs freigesetzt wird), sind großtechnische Anlagen nötig: riesige Becken, in denen die Algen wachsen können, Sonnenkollektoren, die den Strom für den Betrieb der Anlagen liefern, Raffinerien für die Weiterverarbeitung. Erdöl ist vorerst noch billiger – wobei dessen sorgloser Verbrauch uns am Ende natürlich teuer zu stehen kommen kann. Die Alge ist ein Hoffnungsträger, aber ob die Hoffnungen, die in sie gesetzt werden, wirklich alle berechtigt sind, konnte auch Algenexperte Brück nicht bestätigen. Sein Fazit: „Die Alge ist ein Organismus, über dessen Potenziale viel zu wenig Menschen viel zu wenig wissen.“ Der Literarische Salon verabschiedet sich im August in die Sommerpause. Zuvor gibt es noch zwei Veranstaltungen, die als Stream auf den Seiten des Salons angeschaut werden können: Ein Besuch bei dem Kinderbuchautoren Paul Maar und seinem Sohn, dem Publizisten Michael Maar (vom 30. Juli an online) und ein Gespräch mit dem Autor Rye Curtis, der (am 6. August) seinen Roman „Cloris“ vorstellt. Von Ronald Meyer-Arlt

 

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Erdrutsch bei Kellmünz reißt Schutzzaun mit

Plus Erst im vergangenen Jahr wurde an dieser Stelle in Kellmünz ein Absperrzaun aufgestellt. Doch der konnte die Erdmassen nicht aufhalten. Im Nachgang zu den starken Regenfällen ist es in Kellmünz zu einem Erdrutsch gekommen. An der Hangkante oberhalb des Haldenwegs hatte sich eine Geröllmasse aus dem Sandsteinbereich herausgelöst und ist mehrere Meter tiefer auf den Straßenbereich gerutscht.

 

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Scheuer fordert künftige Katastrophen-Warnmeldungen per SMS

Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gefordert, dass Betroffene in Zukunft per SMS gewarnt werden. „Ich bin dafür, dass wir diese Push-Nachrichten auch über die Mobilfunkanbieter beim Bürger ankommen lassen. Aber das ist immer gescheitert, weil der politische Wille an mancher Stelle gefehlt hat“, sagte der CSU-Politiker am Dienstag im „Bild live“-Polittalk. Menschen in den betroffenen Gebieten wurden letzte Woche teils über Warn-Apps wie Nina oder Katwarn vor Unwettern gewarnt. Nun wird diskutiert, wie die Bevölkerung in Zukunft besser vor ähnlichen Katastrophen gewarnt werden kann. Flächendeckende Warn-SMS gibt es in Deutschland bislang nicht, in anderen Ländern wie den USA sind sie üblich. „Wir haben die Daten, aber wir müssen jetzt die rechtlichen Möglichkeiten, die Werkzeuge haben, dass unsere Institutionen auch mit diesen Informationen beim Bürger ankommen“, sagte Scheuer. „ Diese Flutkatastrophe muss ja allen ein Weckruf sein, dass wir jetzt nicht nur die Datenschutz-Diskussion führen, sondern die wirkliche Schutz-Diskussion für die Bürger vor Katastrophen.“ FDP-Chef Christian Lindner schloss sich der Forderung an. „Wir werden zukünftig mit vielen Folgen des globalen Klimawandels zu tun haben - und müssen uns dafür rüsten. Dazu gehört ein niedrigschwelliges und digitales Frühwarnsystem“, sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Mit der Mobilfunkinfrastruktur sind Warnungen per SMS auf jedes Handy in einem Gefahrenbereich leicht umsetzbar.“ Bisher behindere allerdings die Rechtslage ein solches System, das in anderen Ländern üblich sei. „Das will die FDP ändern.“ Für den Fall, dass Strom und Mobilfunk ausfielen, brauche man noch andere Kommunikationsmittel wie Sirenen und Lautsprecher, fügte Lindner hinzu. „Aber es gibt Katastrophen, die sich Stunden oder Tage vorher abzeichnen. Da muss eine digitale Infrastruktur den Behörden zur Verfügung stehen.“ Bei den Unwettern vergangene Woche in Rheinland-Pfalz und NRW waren weit mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. RND/dpa

 

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30er des TC Reisensburg siegen ganz souverän

Nach vier Erfolgen in Serie stehen die Tennis-Männer 30 aus Reisensburg in der Bezirksliga gut da. Wie die 60er des Vereins in der Bezirksklasse 1 abschneiden.

 

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Schalke bestätigt: Torwart Ralf Fährmann positiv auf Corona getestet – S04 plant weiteren Transfer

Der FC Schalke 04 muss zum Saisonstart auf Stammtorwart Ralf Fährmann verzichten. Wie der Zweitligist am Dienstagmittag bekannt gab, ist der 32-Jährige der zunächst namentlich nicht genannte S04-Spieler, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Schlussmann habe sein Einverständnis gegeben, dass der Verein seinen Namen nennt, hieß es. Zuerst hatte Sky berichtet. Somit wird Fährmann, dem es aktuell gut gehe, am Freitag im Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, Sat.1 und Sky) nicht zur Verfügung stehen. S04 plant nun den Transfer eines weiteren Torhüters, um den kurzfristigen Fährmann-Ausfall zu kompensieren. "Wir wollen kurzfristig reagieren und müssen uns professionell aufstellen", kündigte Sportvorstand Rouven Schröder in einer Medienrunde am Dienstag an. Nach Möglichkeit soll der neue Mann noch vor dem HSV-Spiel zu Kader stoßen. Neben dem S04-Urgestein Fährmann steht mit Michael Langer (36) lediglich ein weiterer erfahrener Keeper im Kader. Der Österreicher wird aller Voraussicht nach gegen Hamburg zwischen den Pfosten stehen. Erst in der vergangenen Woche hatten die Gelsenkirchener mit Markus Schubert (23) einen Torhüter ablösefrei an Vitesse Arnheim abgegeben. Die Schalker hatten sich nach Bekanntwerden des positiven Tests in ein freiwilliges Quarantäne-Trainingslager begeben. Wie der Bundesliga-Absteiger am Dienstag mitteilte, sollen damit "mögliche Infektionsketten" verhindert "und auch die Familien der Spieler und Staff-Mitarbeiter" geschützt werden. Die Austragung der Auftaktpartie gegen den HSV sei aber "aktuell nicht gefährdet".

 

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#RIPChester: Fans gedenken Linkin-Park-Sänger Chester Bennington

Berlin. Zahlreiche Fans haben am vierten Todestag an den Linkin-Park-Sänger Chester Bennington erinnert. Er war am 20. Juli 2017 tot in seinem Haus nahe Los Angeles gefunden worden. In den sozialen Medien posteten Fans am Dienstag unter dem Hashtag #RIPChester Zeichnungen, Videos oder Songtexte seiner Band. Bennington hatte sich im Alter von 41 Jahren das Leben genommen. Linkin Park wurde Ende der 90er Jahre durch eine Mischung aus Nu-Metal, Rock, Rap-Klängen und elektronischen Sounds bekannt und gehört zu den erfolgreichsten Rock-Bands der Welt. Mit ihrem Album „Hybrid Theory“ war der Gruppe 2000 der Durchbruch gelungen. Ob es mit der Band weitergeht, ist seit dem Tod Benningtons nicht bekannt. Haben Sie oder Bekannte Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern: Telefon-Hotline (kostenfrei,24 h), auch Auskunft über Hilfsdienste: 0800 - 111 0 111 (evangelisch) 0800 - 111 0 222 (römisch-katholisch) 0800 - 111 0 333 (für Kinder/Jugendliche) Im Internet: www.telefonseelsorge.de RND/dpa

 

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Coronavirus in der Schweiz: die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 709 536 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden,10 379 Infizierte sind gestorben. Medienkonferenz der BAG-Experten An der Medienkonferenz nehmen teil: Die Fallzahlen nehmen deutlich zu, dabei ist die Delta-Variante dominant, wie Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), erklärte. Drei Viertel der Ansteckungen seien wahrscheinlich auf die Delta-Variante zurückzuführen. Es sei gut möglich, dass die Schwelle von 1000 Covid-Neuinfektionen pro Tag diese oder nächste Woche überschritten werde. Auch Messungen im Abwasser würden zeigen, dass das Infektionsgeschehen zunehme. Die Zunahme treffe vor allem die junge Bevölkerung, die durchschnittlich weniger geimpft sei. Glücklicherweise sei die Zahl der Spitaleinweisungen noch nicht besorgniserregend. Die Covid-Patienten belegten nur rund 3 Prozent der Spitalbetten. Momentan gebe es etwa null bis drei Verstorbene pro Tag. Ein klarer Trend sei bei dieser Zahl nicht erkennbar. 45 Prozent der Bevölkerung seien vollständig geimpft und zwei Drittel der Bevölkerung hätten mindestens eine Impfung erhalten. Wegen der Sommerferien sei die Zahl der Impfungen etwas zurückgegangen. Doch die Zahl der Anmeldungen sei immer noch gut. Zwar werde das Ziel nicht erreicht, dass alle Personen, die dies wollen, im Juli geimpft seien. Doch er gehe davon aus, dass die Anmeldungen nach den Sommerferien wieder zunehmen würden, sagte Mathys. Samia Hurst, Vizepräsidentin der Covid-19-Task-Force und Professorin an der Universität Genf, wies auf mögliche gefährliche Entwicklungen hin. Seit der zweiten Juni-Hälfte habe das Impftempo ab- und die Infektionen umgekehrt stark zugenommen. Wenn sich ein grosser Teil der nicht geimpften Personen anstecke, könnte die Anzahl der zu erwartenden Erkrankten, Hospitalisierten und auch die Todesfälle höher sein als bisher in der Pandemie. Sie wies drauf hin, dass die Delta-Variante doppelt so ansteckend sei wie das ursprüngliche Virus. Hurst warnt vor falsch verstandener Sicherheit durch die Tests. Die Schnelltests im Covid-Zertifikat seien problematisch, da sie ungenau seien. So könnten sich Veranstaltungen als Ansteckungs-Hotspot erweisen, wenn falsch negative Getestete das Virus verbreiteten. Sie rief deshalb dringend zur Impfung auf. Impfskepsis sinkt leicht Michael Hermann, Geschäftsführer des Umfrage-Instituts Sotomo, informierte über die neuesten Umfragen zur Impfbereitschaft. Das Wichtigste: Die Skepsis gegenüber der Corona-Impfung sei leicht gesunken. Das Vertrauen in die Impfung habe umgekehrt leicht zugenommen. Es herrsche generell eine bessere Stimmung als zuvor, sagte Hermann. Die Umfragen zeigten, dass viele Menschen sich vor allem deswegen impfen lassen, weil sie ein normales Leben führen und sich frei bewegen und reisen wollten. Er wies aber auf einen tiefen Graben zwischen Impf-Skeptikern und der übrigen Bevölkerung hin. Derzeit sind über 60 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft.12 Prozent hatten in der Umfrage erklärt, vorerst noch zuwarten zu wollen. Etwa 25 Prozent der Bevölkerung wolle sich grundsätzlich nicht impfen lassen. Dieser Anteil sei seit Beginn der Impfkampagne konstant, sagte Hermann. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern seien aber innert weniger Monate praktisch verschwunden. Trotz der zunehmenden Polarisierung ist das Vertrauen laut den Umfragen immer noch hoch, auch wenn es seit Pandemiebeginn abgenommen habe. Besonders hoch sei das Vertrauen zu Hausärzten und Hausärztinnen oder zu Pflegefachleuten. Weiterhin hoch sei auch das Vertrauen in den Bundesrat, in der 10er-Skala erreiche die Landesregierung 7 Punkte. Wie geht es mit den Massnahmen weiter? Derzeit ist völlig offen, ob die Covid-Massnahmen in den kommenden Monaten gelockert oder verschärft werden. Es gebe keine einzelne Kriterien für die Beurteilung, hielt Hurst fest. Wichtig sei immer das Gesamtbild unterschiedlichster Faktoren. Bleibe die Impfquote tief, seien neue Verschärfungen allerdings nicht auszuschliessen. Mathys wies darauf hin, dass ein besonders wichtiges Beurteilungskriterium der Schutz des Gesundheitssystems sei. Eine Überlastung der Spitäler müsse auf alle Fälle vermieden werden. Massnahmen seien nicht erst dann notwendig, wenn die Schwelle von 120 Hospitalisationen erreicht sei. Ab dieser Zahl droht nach Auffassung des Bundesrats ein Kollaps des Gesundheitssystems. Als verschärfte Massnahme sei auch möglich, dass Geimpfte privilegierte Zugänge zu Veranstaltungen, in Restaurants oder sogar im Büro erhalten, sagte Mathys. Für diese Entscheide sei aber nicht das BAG, sondern der Bundesrat zuständig. Da gehe es um politische und gesellschaftliche Fragen. Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit beurteilt die aktuelle Lage. Die neusten Entwicklungen: Alle Nachrichten zu den Entwicklungen ausserhalb der Schweiz finden Sie hier. Wie viele Infizierte und Todesfälle gibt es? Am Dienstag (20.7.) meldete das BAG 707 Neuinfektionen seit dem Vortag.8 Personen wurden ins Spital eingeliefert.1 Person ist gestorben. Seit Beginn der Pandemie mussten bisher 29 305 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung beläuft sich auf 10 380. Wie viele Menschen sind geimpft? In der Schweiz sind laut dem BAG bisher 44,8 Prozent der Bevölkerung mit zwei Dosen vollständig geimpft worden. Insgesamt wurden 8 593 483 Einzeldosen verabreicht. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für G