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DC5n Deutschland mix in german 421 articles, created at 2021-07-08 03:36
(7.99/8)  1  Nach Krimi gegen Dänemark: England folgt Italien ins Finale

England feiert nach dem Sieg gegen Dänemark schon seine EM-Helden. Erstmals seit dem WM-Sieg 1966 stehen die Three Lions in einem Finale. Nun … 2021-07-07 23:07 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(5.30/8)  2  „Ein Finale, zu Hause - was für ein Gefühl“

England besiegt Dänemark und steht im Finale der Europameisterschaft. 65.000 Zuschauer feiern im Wembley-Stadion ein Freudenfest. In der Verlängerung wird die Arena zum Tollhaus. Eine Atmosphäre, die die englischen Nationalspieler vom Titel in dem „heiligen Stadion“ träumen lässt. 2021-07-07 23:34 3KB www.welt.de

(4.55/8)  3  Haitis Präsident in seiner Residenz ermordet

Haiti leidet unter Gewalt und Korruption, seit eineinhalb Jahren gibt es kein Parlament. Jetzt haben Unbekannte Staatschef Jovenel Moïse getötet. 2021-07-07 20:05 6KB www.tagesspiegel.de

(4.38/8)  4  Trump will Rückkehr zu Twitter, Facebook und Youtube einklagen

Vor mehr als einem halben Jahr verlor Donald Trump den Zugang zu großen Online-Plattformen. Nun zieht der frühere US-Präsident vor Gericht. 2021-07-07 18:25 3KB www.tagesspiegel.de

(4.16/8)  5  Van Aert gewinnt Ventoux-Etappe der Tour de France

Diese Premiere hatte es in sich! Erstmals müssen die Radprofis bei der Tour de France zweimal an einem Tag über den Mont Ventoux. Den Tagessieg sichert sich ein Allrounder … 2021-07-07 22:51 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(3.15/8)  6  RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland

Eine Überraschung ist es kaum noch: Die Delta-Variante gibt in der Corona-Pandemie nun auch in Deutschland den Ton an. Immunologen warnen vor zu … 2021-07-08 00:10 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(3.11/8)  7  Fehler zugegeben - Baerbock-Kehrtwende zu ihrem Abschreibe-Buch

Annalena Baerbock gibt plötzlich Fehler zu. Zuvor hatten Grüne von „Rufmord“ und „Dreckskampagne“ gesprochen. 2021-07-07 22:09 6KB www.bild.de

(3.11/8)  8  Anschlag auf Reporter erschüttert die Niederlande

Die Niederlande stehen unter Schock: Mitten in Amsterdam zwischen Bars und Restaurants fallen Schüsse. Der bekannte Kriminalreporter Peter R. de Vries wird schwer verletzt und kämpft nun um sein Leben. Der Anschlag kommt nicht unerwartet, meinen Experten. 2021-07-07 17:54 7KB www.n-tv.de

(3.10/8)  9  Florida: Suche nach Überlebenden in Hochhausruine wird eingestellt

Zwei Wochen nach dem Einsturz eines Wohnhauses in Florida wird die Suche nach Menschen beendet. Die Behörden gehen davon aus, dass es keine Überlebenden mehr gibt. Die Zahl der bestätigten Todesopfer beträgt 54. 2021-07-08 01:02 2KB www.t-online.de

(3.09/8)  10  Hitzewelle in Nordamerika ohne Klimawandel laut Forschern quasi undenkbar

Vancouver Alle fünf bis zehn Jahre statt alle 1000 Jahre: Diese Abstände von Extremhitzewellen könnten sich einer Studie zufolge ergeben, wenn die Erderwärmung durch die … 2021-07-08 00:10 3KB rp-online.de

(3.05/8)  11  Studie belegt hohe Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen

Das RKI ist bislang offenbar von deutlich zu niedrigen Infektionszahlen in Deutschland ausgegangen. Das legt eine Studie der Universitätsmedizin Mainz nahe. Für ihre „Gutenberg COVID-19 Studie“ hatten die Forscher über Monate hinweg Gesundheitsdaten von Einwohnern ausgewertet. 2021-07-07 16:56 5KB www.welt.de

(2.99/8)  12  Haiti: Der Mord, der Präsident und seine vielen Feinde

Der Anschlag auf Staatschef Jovenel Moïse verschärft die Dauerkrise im Armenhaus Lateinamerikas. 2021-07-07 16:43 3KB www.diepresse.com

(2.78/8)  13  Kriminalreporter in Amsterdam niedergeschossen

Der bekannte niederländische Kriminalreporter Peter de Vries ist am Dienstagabend auf offener Straße in Amsterdam niedergeschossen worden. Der 64-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus … 2021-07-07 21:25 5KB www.tt.com

(2.46/8)  14  Ganzseitiges, EU-kritisches Orban-Inserat in der „Presse“

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban macht erneut im Ausland Stimmung gegen die EU. In einem ganzseitigen Inserat in der Tageszeitung „Die Presse“ (Mittwoch) kritisiert Orban, … 2021-07-07 18:42 7KB www.tt.com

(2.45/8)  15  Durchsuchungen in Deutschland zu Wien-Anschlag

Rund um den islamistischen Anschlag in Wien im November 2020 haben deutsche Ermittler die Wohnungen von zwei mutmaßlichen Mitwissern durchsucht. Im Visier der Ermittler stehen … 2021-07-07 10:26 4KB www.tt.com

(2.22/8)  16  Löfven erneut zum schwedischen Ministerpräsidenten gewählt

Der Sozialdemokrat Stefan Löfven wird in Schweden erneut Ministerpräsident. Neun Tage nach seinem Rücktritt wegen eines Misstrauensvotums erhielt er am Mittwoch die nötige Unterstützung im Parlament. … 2021-07-07 21:27 4KB www.tt.com

(2.20/8)  17  Roger Federers Abgang hinterlässt Fragezeichen

Roger Federer scheidet im Viertelfinale aus, eine Rückkehr scheint keineswegs sicher. Novak Djokovic bleibt dagegen auf Rekordjagd. 2021-07-07 19:01 3KB www.tagesspiegel.de

(2.19/8)  18  Harry Kane erlöst England in der Verlängerung: Three Lions nach Sieg gegen Dänemark im EM-Finale Harry Kane erlöst England in der Verlängerung: Three Lions nach Sieg gegen Dänemark im EM-Finale

England ist Italien ins Finale der Europameisterschaft gefolgt. Gegen bis zum Schluss tapfer kämpfende Dänen erlöste Harry Kane die Three Lions in der Verlängerung. Der Top-Stürmer versenkte den Nachschuss eines vergebenen Foulelfmeters. 2021-07-07 22:36 5KB www.sportbuzzer.de

(2.15/8)  19  Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe sieht die entscheidende Szene des EM-Halbfinals zwischen England und Dänemark kritisch. Er erklärt, warum er anders als Danny Makkelie nicht auf Elfmeter für die Three Lions entschieden hätte. 2021-07-07 23:10 2KB www.sportbuzzer.de

(2.14/8)  20  Start bei Bayern: Nagelsmann und der Traum vom Marienplatz

Der "1a Wunschtrainer" legt los. Julian Nagelsmann soll mit dem FC Bayern eine Ära prägen, wie es zuletzt dem großen Ottmar Hitzfeld glückte. Die … 2021-07-07 22:49 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.14/8)  21  Sieg im Elfmeterkrimi! Italien schaltete Spanien aus und steht im EM-Finale

Das war nichts für schwache Nerven! Italien besiegte Spanien im ersten Halbfinale der Europameisterschaft erst im Elf... 2021-07-07 06:46 5KB www.tt.com

(2.13/8)  22  Zahl der Toten nach Hauseinsturz in Florida auf 46 gestiegen

Rund zwei Wochen nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida steigt die offizielle Zahl der Toten deutlich: Es seien in den vergangenen Stunden … 2021-07-07 21:24 1KB www.tt.com

(2.10/8)  23  Cannes – BILD hinter den Kulissen: Stars, Luxus und viel Sex (auch für Geld)

Wenn es Nacht wird hier in Cannes, spazieren die Stars über den roten Teppich – und die Sternchen auf sündiger Suche in die Hotellobbys ...Das Filmfestival in Cannes ist nicht nur ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, sondern auch ein Eldorado erotischer Möglichkeiten.Wie junge, hübsche Frauen nach zahlungskräfitger Begleitung suchen, wo Leonardo Di Caprios Entourage nach Damen „scoutet“ und was die Escort-Dienste kosten, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 19:24 1KB www.bild.de

(2.04/8)  24  AfD-Bundestagsabgeordneter Martin Hebner aus Dießen gestorben

Nach einer schweren Krankheit ist der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hebner gestorben. Er wurde 61 Jahre alt. Seine … 2021-07-07 22:07 1020Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.19/8)  25  Wer darf den beschuldigten Kanzler Kurz einvernehmen?

Der Anwalt von Kurz ist der Meinung, dass ihn nur ein Richter befragen darf. Die WKStA kommt dem Wunsch nicht nach. Was das Gesetz dazu sagt. 2021-07-07 16:43 1KB www.diepresse.com

(1.17/8)  26  Federer im Interview nach dem Ausscheiden in Wimbledon

Roger Federer nimmt die Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz enttäuscht oder gefasst. Er ist nicht bereit, deswegen nun alles infrage zu stellen. 2021-07-07 21:18 5KB www.nzz.ch

(1.13/8)  27  Haftstrafe in Terrorprozess gegen Libanesen in Klagenfurt

Ein Prozess gegen einen 42-jährigen Libanesen wegen krimineller Organisation, terroristischer Vereinigung, Ausbildung für terroristische Zwecke und Terrorismusfinanzierung ist am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt in Teilen … 2021-07-07 15:04 3KB www.tt.com

(1.11/8)  28  Tote 13-Jährige - Obduktionsgutachten benötigt Zeit

Die genaue Klärung der Umstände, die Ende Juni zum gewaltsamen Tod eines 13 Jahre alten Mädchens in Wien-Donaustadt geführt haben, wird einige Zeit auf … 2021-07-07 15:02 5KB www.tt.com

(1.08/8)  29  Die deutschen Freunde des Wiener Attentäters

Die deutschen Behörden glauben, dass zwei Männer vom Terrorplan des Kujtim F. in Wien gewusst haben. Sie ermitteln wegen Nichtanzeige einer geplanten Straftat. Festgenommen wurden die beiden... 2021-07-07 16:03 1KB www.diepresse.com

(1.07/8)  30  Große Parade in New York ehrt systemrelevante Berufsgruppen

New York Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. In … 2021-07-07 23:22 3KB rp-online.de

(1.06/8)  31  Riesen-Wirbel um zweiten Ball im Spiel!

Mega-Aufreger bei Dänemarks 1:2-Halbfinal-Pleite gegen England! Vor der entscheidenden Spielszene befindet sich offenbar ein zweiter Ball am Feld. 2021-07-07 23:12 2KB www.bild.de

(1.05/8)  32  Nach Schlangenbiss am WC in Graz: Besitzer darf alle Tiere behalten

Nachdem eine Python in das WC eines Nachbarn gelangt war und diesen gebissen hatte, darf der Besitzer die Tiere behal... 2021-07-07 16:44 2KB www.tt.com

(1.05/8)  33  Italiens Märchen und das Spiel mit alten Tugenden

"Dio e' Italiano“, Gott ist Italiener: das 4:2 nach Elfmetern gegen Spanien bewegt die Nation, vor allem Chiellinis-Münzwurf-Theater mit Jordi Alaba und Jorginhos Strafstoß begeistern. Was... 2021-07-07 14:30 6KB www.diepresse.com

(1.05/8)  34  Traumfinale abseits der Euro: Argentinien gegen Brasilien

Argentinien hat das Traumfinale gegen Brasilien im Maracanã-Stadion perfekt gemacht und gegen Kolumbien im Halbfinale der Copa América gewonnen. 2021-07-07 10:32 2KB www.diepresse.com

(1.03/8)  35  Bürgermeisterkür in New York: Ein Mann für Recht und Ordnung

Die Demokraten in New York nominieren mit Eric Adams einen gemäßigten, afroamerikanischen Ex-Polizisten für das Bürgermeisteramt. Er verspricht einen entschlossenen Kampf gegen die zunehmende Gewalt – und gegen diskriminierende Polizeipraktiken. Für die Linken ist das Ergebnis der Kandidatenkür eine herbe Enttäuschung. 2021-07-07 21:44 4KB www.rnd.de

(1.03/8)  36  Peter de Vries: Der bekannteste Kriminalreporter der Niederlande

Der Anschlag auf den Journalisten Peter R. de Vries hat in den Niederlanden einen Schock ausgelöst. Der prominente Reporter war berühmt, aber auch umstritten wegen seiner Berichte über spektakuläre Verbrechen, derentwegen er wiederholt Todesdrohungen erhalten hatte. 2021-07-07 10:46 5KB www.nzz.ch

(1.02/8)  37  Explosion auf Container-Schiff in Dubai

Eine Explosion hat am späten Mittwochabend Dubai erschüttert. Nach Regierungsangaben ist der Brand mittlerweile gelöscht worden. 2021-07-07 23:09 1KB www.bild.de

(1.02/8)  38  Lieferketten: Wird die Explosion am Hafen von Dubai den Handel zwischen Europa und Asien stören?

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Bedeutung der Hafen Jebel Ali für Chinas Neue Seidenstraße hat Warum der Hafen unerlässlich ist für den Handel zwischen Europa … 2021-07-07 22:58 986Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.02/8)  39  Popanz, Populismus und Paranoia: Im Rausch der Illiberalität

Als konservativer Patriot verkleidet, hat Viktor Orbán die Macht in Ungarn monopolisiert. Doch sein Kostüm wird mit jeder Provokation löchriger. 2021-07-07 18:02 1KB www.diepresse.com

(1.02/8)  40  Le Pen, Orban und Salvini machen mobil gegen den «Superstaat Europa»| NZZ

16 europäische Rechtsparteien haben ein Manifest gegen eine weitere Vertiefung der EU verfasst. Einige sehen darin den Startschuss für eine neue Allianz, die dem Brüsseler Establishment gefährlich werden könnte. So weit ist es aber noch lange nicht. 2021-07-07 15:50 7KB www.nzz.ch

(1.02/8)  41  Michael Strugl: "Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz verzerrt den...

Die etablierten Stromversorger fühlen sich von Regierung benachteiligt. Ihre neuen Mitbewerber, die Energiegemeinschaften, müssten weniger Netzgebühren zahlen und erhielten dazu noch Förderungen... 2021-07-07 13:47 1KB www.diepresse.com

(1.02/8)  42  Samsung profitiert in der Pandemie – und von steigenden Chippreisen

Samsung profitiert als weltgrößter Speicherchip-Anbieter vom Elektronik-Boom in der Corona-Pandemie. Der operative Gewinn stieg im vergangenen Quartal nach vorläufigen Zahlen um gut 53 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro, wie der südkoreanische Technologie-Riese mitteilte. Die Zahlen übertrafen die Markterwartungen. 2021-07-07 11:52 2KB www.rnd.de

(1.02/8)  43  Spaniens würdevolles Scheitern

Mediales Lob für Enrique - Trainer enttäuscht, aber stolz: "Im Profisport muss man lernen zu gewinnen und auch, wie man mit Niederlagen umgeht." 2021-07-07 10:28 3KB www.diepresse.com

(1.01/8)  44  Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an

Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich am späten Mittwochabend kurz … 2021-07-08 00:58 2KB www.stern.de

(1.01/8)  45  Evonik nimmt Großanlage für Spezialkunststoff in Betrieb

Im Chemiepark Marl geht heute eine neue Anlage für die Produktion eines speziellen Kunststoffs offiziell in Betrieb. Der Chemiekonzern Evonik hat für rund 400 2021-07-08 00:56 1KB www.t-online.de

(1.01/8)  46  Landkreis Osnabrück bietet wieder Impfaktion auf Wochenmarkt

Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen bietet der Landkreis Osnabrück eine Impfaktion auf einem Wochenmarkt in der Region an. Heute können sich Bürgerinnen und 2021-07-08 00:41 1KB www.t-online.de

(1.01/8)  47  Bill Condon verfilmt die Musikkomödie "Guys and Dolls" neu

1955 war "Guys and Dolls" ein absoluter Kinohit. Nun soll die Musikkomödie neu verfilmt werden. Aber … 2021-07-08 00:35 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  48  Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht

Schon wieder droht Google Ärger in den USA: 36 Bundesstaaten haben eine Wettbewerbsklage gegen die Tochter des Alphabet-Konzerns eingereicht. … 2021-07-08 00:18 1005Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  49  Ringo Starr feiert 81. Geburtstag mit "Peace and Love"

Wieder ganz nach dem Motto "Frieden und Liebe" hat Ex-Beatle Ringo Starr in Beverly Hills seinen 81. Geburtstag gefeiert. … 2021-07-08 00:08 909Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  50  Verkehr - Unfallforscher: Experten diskutieren über Tempolimits

Wechselndes Tempolimits oder starre Grenze bei 130 Stundenkilometern? 2021-07-07 23:35 2KB www.t-online.de

(1.01/8)  51  Aus Trümmern ins EM-Finale: Mancini verzückt Italien

Vor drei Jahren lag Italiens Fußball am Boden, nach der verpassten WM 2018 glaubte niemand mehr an das Team - außer Roberto Mancini. Der Coach erschuf … 2021-07-07 22:45 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  52  Ein Machtwort zu Maaßen lehnt Laschet weiter ab

Der CDU-Chef erwähnt bei „Brigitte live“ den Namen Maaßen kein einziges Mal. Er könne nicht jede Bemerkung durch eine Reaktion aufwerten, sagt Laschet. 2021-07-07 20:56 3KB www.tagesspiegel.de

(1.01/8)  53  US-Schauspieler Robert Downey Jr. trauert um verstorbenen Vater

Hollywood-Star Robert Downey Jr. ("Iron Man", "Sherlock Holmes") trauert um seinen mit 85 Jahren gestorbenen Vater Ro... 2021-07-07 20:01 2KB www.tt.com

(1.01/8)  54  verklagen Daimler

Im Fall VW haben die Verbraucherzentralen für Zehntausende Diesel-Fahrer Entschädigungen erkämpft. Nun wollen sie dies auch für von Abgas-Manipulationen betroffene Daimler-Kunden erreichen und reichten Klage ein. 2021-07-07 18:03 3KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  55  „Wer unsere Soldaten in die Welt schickt, muss sie auch wieder empfangen“

War der „stille Empfang“ der letzten Bundeswehr-Rückkehrer aus Afghanistan angemessen? Nein, findet der Chef des Verteidigungsausschusses. Er sieht eine „Nicht-Würdigung“ der Soldaten, „politischen und emotionalen Schaden“ – und richtet einen Vorwurf an Kramp-Karrenbauer. 2021-07-07 15:54 7KB www.welt.de

(1.01/8)  56  Todesmutter fragte Sohn Marcel „Springst du mit mir vor einen Zug?“

Der älteste Sohn (damals 11) der Todesmutter von Solingen überlebte als einziges von sechs Kindern. Vor Gericht kam raus: Auch er sollte sterben! 2021-07-07 15:48 4KB www.bild.de

(1.01/8)  57  Nationalrat ermöglicht Ermittlungen gegen ÖVP-Mandatarin Steinacker

"Für mich wäre eine Auslieferung die richtige Entscheidung, da ich mir nichts zu Schulden habe kommen lassen“, erklärte Steinacker vor der Abstimmung. 2021-07-07 14:19 1KB www.diepresse.com

(1.01/8)  58  Regen hat die Ernte fast überall gerettet

Landwirte müssen alle Jahre wieder mit Kälteeinbrüchen, Rekordhitze, zu viel oder zu wenig Regen kämpfen. Zuletzt kam der Regen aber gerade richtig: In vielen Betrieben rechnen die Landwirte mit einer guten Ernte. 2021-07-07 14:17 3KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  59  Italiens Gesicht ohne Glanz und Dominanz

Die „Squadra“ war gegen Spanien gewiss nicht die bessere Mannschaft und hatte auch das nötige Glück, gewann aber letztlich das Spiel – auch das ist ein Qualitätsmerkmal. Zur Vollendung des... 2021-07-07 13:36 4KB www.diepresse.com

(1.01/8)  60  Uriah-Heep-Sänger John Lawton gestorben

Der frühere Sänger der Hardrock-Band Uriah Heep, John Lawton, ist tot. Wie die Band mitteilte, starb er im Alter von 74 Jahren - friedlich an der Seite seiner Frau. 2021-07-07 12:53 1KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  61  VDMA: Deutschland nicht länger Exportweltmeister im Maschinenbau

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erklärt, dass Deutschland nicht länger Exportweltmeister im Maschinenbau ist. Einer ersten Schätzung zufolge verliert Deutschland den Titel an China. Grund dafür ist nicht zuletzt auch die Corona-Pandemie. 2021-07-07 12:30 3KB www.rnd.de

(1.01/8)  62  107 Neuinfektionen, Sieben-Tages-Inzidenz leicht gestiegen

Die Zahl der neuen Fälle liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 85 Fällen. Indes sind bald fünf Millionen Menschen in Österreich erstgeimpft. 2021-07-07 10:40 3KB www.diepresse.com

(1.01/8)  63  Diskus-Ass Weißhaidinger: Zwischen Gänsehaut und Wehmut

Lukas Weißhaidinger blickt den Pandemie-Spielen in Tokio zwiespältig entgegen: "Wahrscheinlich ist sogar Andorf für mich schöner heuer als Tokio." 2021-07-07 10:35 4KB www.diepresse.com

(0.56/8)  64  Strache verteidigte in Prozess Einsatz für Privatklinik

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am zweiten Verhandlungstag in seinem Bestechungsprozess abermals sein Handeln verteidigt. Er stehe zur ursprünglichen Intention, alle Privatkliniken in … 2021-07-07 21:37 6KB www.tt.com

(0.36/8)  65  Djokovic bleibt weiter auf Grand-Slam-Kurs, Federer scheiterte an Hurkacz

Novak Djokovic gab sich am Freitag im Viertelfinale von Wimbledon keine Blöße. Die Nummer eins des Turniers besiegte ... 2021-07-07 20:16 4KB www.tt.com

(0.22/8)  66  Mirsad O. in Wiener Terror-Prozess geständig

Mit einer Überraschung hat am Mittwoch am Wiener Landesgericht ein Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen, die sich für die radikalislamistische Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) … 2021-07-07 15:51 7KB www.tt.com

(0.14/8)  67  Ungarn: Bußgeld wegen Kinderbuchs über Regenbogen-Familie

Weil sie ein Kinderbuch über eine sogenannte Regenbogen-Familie nicht mit einem Warnhinweis an Eltern versehen hat, muss eine Firma in Ungarn umgerechnet 700 Euro Strafe … 2021-07-07 21:13 2KB www.tt.com

(0.12/8)  68  Auftaktsieg der Phoenix Suns in NBA-Finale gegen Bucks

Die Phoenix Suns sind mit einem Heimsieg in die „best of seven“-Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gestartet. Das Team um Chris Paul gewann … 2021-07-07 22:12 2KB www.tt.com

(0.12/8)  69  ORF-Star und Bühnenliebling Erich Schleyer tot

Mit ihm wurden ganze Generationen an österreichischen Kindern vor dem Fernseher groß und erlebten unzählige Erwachsene unterhaltsame Theaterabende: Erich Schleyer ist am gestrigen Dienstag im Alter … 2021-07-07 14:11 4KB www.tt.com

(0.06/8)  70  Angeklagter in Wels hat in Videos Taliban glorifiziert

Der Prozess gegen einen 31-Jährigen, der in sozialen Medien die Taliban verherrlicht und zum Mord an einer Ärztin in den USA aufgerufen haben soll, … 2021-07-07 14:52 3KB www.tt.com

(0.06/8)  71  Filmfestspiele Cannes eröffneten mit Musical „Annette“

Helen Mirren kommt im gelben Abendkleid, Andie MacDowell trägt ihre lange, graue Lockenmähne offen und Jodie Foster begrüßt Spike Lee. Ihnen allen merkt man an, … 2021-07-07 11:51 4KB www.tt.com

(0.06/8)  72  Rekordverdächtig kleine Kuh in Bangladesch

In Bangladesch haben sich Tausende dem landesweiten Corona-Lockdown widersetzt, um die möglicherweise kleinste Kuh der Welt zu bestaunen. Rani ist nach Angaben ihrer Besitzer 51 Zentimetern … 2021-07-07 11:34 1KB www.tt.com

(0.06/8)  73  Haufenweise Arbeit: Die Not mit dem Hundekot in Tirol

Bleibt Hundekot auf Wegen oder Wiesen liegen, sorgt das für Stunk. Um Gackerl-Sünder zu entlarven, wird immer wieder ... 2021-07-07 06:15 1KB www.tt.com

(0.04/8)  74  Nationalrat debattiert Krisenkosten

Zum Auftakt der letzten Plenarwoche vor der Sommerpause haben sich die Fraktionen gleich einmal recht unfreundlich über die Begleichung der Krisenkosten ausgetauscht. In einer „Aktuellen Stunde“ … 2021-07-07 12:24 3KB www.tt.com

(0.03/8)  75  Staatsschutz-Reform im Nationalrat

Der Nationalrat schließt am Donnerstag die Reform des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) ab. Aus dem BVT wird die DSN, die „Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst“, … 2021-07-07 22:55 1KB www.tt.com

(0.03/8)  76  „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: So geht es weiter

Was passiert in den nächsten Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“? Mit unserer Vorschau sind Sie täglich informiert. 2021-07-07 18:44 7KB www.rnd.de

(0.03/8)  77  „Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter

Berlin, wie es weint und lacht: In der Serie „Berlin – Tag & Nacht“ dreht sich alles um das turbulente Leben junger Hauptstadtbewohner. Seit 2011 läuft die Daily Soap im Vorabendprogramm von RTL 2. Hier verraten wir, wie es in den nächsten Folgen weitergeht. 2021-07-07 18:06 7KB www.rnd.de

(0.03/8)  78  Wahre Menschenfreunde: Bundesregierung spendet Großteil künftiger AstraZeneca-Lieferungen an arme Länder

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie viele AstraZeneca-Dosen gespendet werden sollen An welche europäischen und außereuropäischen Staaten die Spenden gehen sollen Welche negativen Erfahrungen … 2021-07-07 17:23 1008Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.03/8)  79  Billionen-Forderungen: Die Bundesbank ist der größte Gläubiger des Euro-Systems

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum die Bundesbank der größte Gläubiger der Euro-Zone ist Welche EU-Notenbanken die größten Schuldner sind Wie hoch die Forderungen … 2021-07-07 09:57 872Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.03/8)  80  Wörthersee als Negativbeispiel: Slowenen stimmen über Wasserschutz ab

Mit dem zubetonierten Kärntner Urlaubsjuwel als warnendem Beispiel wirbt die slowenische Mitte-Links-Opposition für e... 2021-07-07 06:09 5KB www.tt.com

(0.03/8)  81  Umsatz- und Gewinnsprung für Handelskonzern Würth

Die Geschäfte des deutschen Handelskonzern florieren. Der Firmenchef denkt bereits an die Umsatzmarke von 20 Milliarden Euro. 2021-07-07 06:06 2KB www.diepresse.com

(0.03/8)  82  Heftiges Tauziehen vor Eurovignetten-Sitzung

Dem Verkehrsausschuss des EU-Parlaments liegt der umstrittene Vorschlag bereits am Montag zur Abstimmung vor. CIPRA p... 2021-07-07 04:33 1KB www.tt.com

(0.02/8)  83  Fest in italienischer Hand

Hunderte Fans feiern in und um Ulm den Finaleinzug ihres Teams bei der EM. Was hiesige Fußballer zum Erfolg sagen … 2021-07-07 23:02 935Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(0.02/8)  84  Der Coronavirus-Blog

Das Land Tirol will mit einer Reihe an Optionen auch weiter die Möglichkeit anbieten, sich ohne Voranmeldung gegen da... 2021-07-07 22:02 1KB www.tt.com

(0.02/8)  85  Mann mit Nandu an der Leine in Wiener City unterwegs

Ein angeleinter Nandu sowie sein Besitzer sind am Mittwoch in der Wiener Innenstadt einer Polizeistreife auf der Kärntner Straße aufgefallen. Die Beamten, die der außergewöhnliche Anblick … 2021-07-07 17:16 1KB www.tt.com

(0.02/8)  86  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das ... 2021-07-07 16:53 1KB www.tt.com

(0.02/8)  87  Israels neuer Präsident Herzog vereidigt

Israels neuer Präsident Yitzhak (Isaac) Herzog ist am Mittwoch im Parlament in Jerusalem vereidigt worden. Der 60-Jährige war Anfang Juni von der Knesset mit … 2021-07-07 16:32 2KB www.tt.com

(0.02/8)  88  Wahlfälschung Thurgau: Sicherheit des Wahlsystems überprüfen

Das Bezirksgericht Frauenfeld hat den früheren Stadtschreiber wegen qualifizierter Wahlfälschung verurteilt. Doch ein Urteil allein reicht nicht, um das Vertrauen in den Wahlprozess wiederherzustellen. 2021-07-07 16:27 5KB www.nzz.ch

(0.02/8)  89  Anti-Terror-Paket vom Nationalrat beschlossen

Der Nationalrat hat am Mittwoch als Reaktion auf den Anschlag in Wien vergangenen November ein Anti-Terror-Paket beschlossen. Ablehnung kam von der FPÖ, der … 2021-07-07 14:12 4KB www.tt.com

(0.02/8)  90  Afghanistan: Die neuesten Entwicklungen im Friedensprozess

Die Vereinigten Staaten beenden zum September 2021 den längsten Kriegseinsatz ihrer Geschichte. Der Abzug ist an keine weiteren Bedingungen geknüpft. 2021-07-07 14:01 10KB www.nzz.ch

(0.02/8)  91  Mückstein: Obdachlose und psychische Gesundheit im Fokus

Der Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein warnt vor den sozialen und psychischen Folgen der Pandemie. Rund 25 Millio... 2021-07-07 12:58 4KB www.tt.com

(0.02/8)  92  Technology Review 5/21 ist da: Wie wird Europa technologisch souverän?

KI, Raumfahrt, Quantentechnologie: Der Wettbewerb um Zukunftstechnologien hat sich in den vergangenen Jahren zugespitzt. Welche Rolle kann Europa spielen? 2021-07-07 11:00 1KB www.heise.de

(0.02/8)  93  2020 erhielt die Kultur 147 Millionen Euro Coronahilfen

Kulturminister Werner Kogler (Grüne) hat am Mittwoch dem Ministerrat den Kunst- und Kulturbericht des Jahres 2020 vorgelegt. Die Gesamtausgaben stiegen auf 447,01 Mio. Euro, … 2021-07-07 10:18 5KB www.tt.com

(0.02/8)  94  „Schmetterlingsnacht“ am Grazer Hauenstein

Gleich einer Schmetterlingsraupe hat der Hauenstein im Bezirk Mariatrost eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht: Noch im 19 Jahrhundert wurden die Hänge des südlich ausgerichteten Hügels für … 2021-07-07 09:38 3KB www.tt.com

(0.02/8)  95  Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben eine Corona-Impfung erhalten? Zahlen zur Impfquote. 2021-07-07 09:18 2KB www.ndr.de

(0.02/8)  96  Verletzte Dohle in Oberösterreich aus Kamin gesaugt

Beim Versuch, Tauben zu verscheuchen, hat ein 77-Jähriger am Dienstag im Bezirk Ried mit einem Luftgewehr eine Dohle angeschossen. Das dadurch fluguntüchtige Tier stürzte … 2021-07-07 08:29 1KB www.tt.com

(0.02/8)  97  Wenige Österreicher halten sich immer an alle Verkehrsregeln

Geschwindigkeitsübertretungen, vergessener Blinker, Handy am Steuer oder Missachtung von Verkehrsregeln aufgrund knapper Zeit - nur wenige Österreicherinnen und Österreicher haben noch nie ein beim Autofahren gegen Regeln … 2021-07-07 08:25 2KB www.tt.com

(0.02/8)  98  Nationalrat gibt Ökostrom einen Schub

Der Nationalrat beschließt am Mittwoch ein großes Ausbauprogramm für Ökostrom. Das Erneuerbaren-Gesetz wird Förderungen von bis zu einer Milliarde pro Jahr bringen. Ebenfalls auf … 2021-07-07 08:05 1KB www.tt.com

(0.02/8)  99  IAEA wirft Teheran weitere Verstöße gegen Atomabkommen vor

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran vorgeworfen, sich immer weiter von den Vereinbarungen des Atomabkommens von 2015 zu entfernen. Teheran beabsichtige die Produktion von Uranmetall … 2021-07-07 06:35 3KB www.tt.com

 100  Heizen mit Abwärme aus dem Rechenzentrum: Pilotprojekt

Rechenzentren boomen in Frankfurt und Umgebung - und bringen Probleme mit, neben hohem Stromverbrauch auch reichlich Abwärme. Diese soll nun in einem 2021-07-08 01:06 1KB www.t-online.de

 101  Weissrussland: Alles Wichtige zu den Demonstrationen| NZZ

Seit der Präsidentschaftswahl in Weissrussland von 2020 sind Tausende Regimekritiker verhaftet worden. 2021-07-08 00:56 11KB www.nzz.ch

 102  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-07-08 00:53 809Bytes www.zeit.de

 103  Kampf gegen Blutkrebs: Auszeichnung für engagierte Schulen

Die DKMS und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) zeichnen heute in Mainz drei rheinland-pfälzische Schulen aus, die sich besonders im Kampf gegen Blutkrebs 2021-07-08 00:52 1KB www.t-online.de

 104  IBO startet als erste Messe im Südwesten nach dem Lockdown

Als erste Messe in Baden-Württemberg öffnet heute die IBO in Friedrichshafen ihre Tore für Besucher. Eine Testpflicht besteht für die Gäste nach Angaben der 2021-07-08 00:48 1KB www.t-online.de

 105  Journalist Erk Acarer in Berlin angegriffen – Erdogan-Kritiker floh aus der Türkei

Der im deutschen Exil lebende, türkische Journalist Erk Acarer ist am Mittwoch in seiner Wohnung in Berlin mit Messern und Fäusten angegriffen worden. 2021-07-08 00:45 2KB www.bild.de

 106  Prozess um mutmaßlichen Missbrauch in der Feuerwehr beginnt

In einem Verfahren um sexuellen Missbrauch von Kindern bei der Feuerwehr in Leverkusen steht heute ein 45-Jähriger vor dem Kölner Landgericht. Die Anklage 2021-07-08 00:42 1KB www.t-online.de

 107  Erzdiözese München und Freising stellt Haushalt vor

Eine nicht abebbende Kirchenaustrittswelle und die Corona-Krise bedeuten große Herausforderungen für die katholische Kirche in Bayern. Die Bistümer rechnen mit 2021-07-08 00:37 1KB www.t-online.de

 108  57-Jähriger wegen tödlicher Schüsse vor Gericht

Wegen der tödlichen Schüsse auf einen vermuteten Einbrecher muss sich von heute an ein 57 Jahre alter Mann aus Lübeck verantworten. Er soll am 30. Dezember 2021-07-08 00:35 1KB www.t-online.de

 109  Neue Bundesbeauftragte besucht Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die neue Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, soll heute die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besuchen. Der Komplex diente 2021-07-08 00:33 1KB www.t-online.de

 110  Online-Wache der Polizei startet

Strafanzeigen in Thüringen können künftig auch online bei der Polizei aufgeben werden. Innenminister Georg Maier (SPD) nimmt heute offiziell die Online-Wache 2021-07-08 00:33 1KB www.t-online.de

 111  Landgericht entscheidet über Zulässigkeit von Negativzinsen

Sind Negativzinsen für neue Bankkunden zulässig? Das Landgericht Leipzig will heute eine Entscheidung in dieser Frage verkünden. Geklagt hatte die 2021-07-08 00:22 1KB www.t-online.de

 112  Polizist bei Verfolgungsjagd angefahren: Urteil erwartet

Im Prozess gegen einen Autofahrer, der einen Polizisten angefahren haben soll, wird heute vor dem Erfurter Landgericht das Urteil erwartet. Die 2021-07-07 23:46 1KB www.t-online.de

 113  Dreijährige getötet: Plädoyers im Mordprozess erwartet

Berlin (dpa/bb) – Im Prozess gegen einen Vater, der seine drei Jahre alte Tochter ermordet haben soll, werden heute die Plädoyers erwartet. Möglicherweise wird 2021-07-07 23:42 1KB www.t-online.de

 114  Klinikum Chemnitz eröffnet "Skills Lab" für angehende Ärzte

Das Klinikum Chemnitz eröffnet morgen (Donnerstag) ein modernes Trainingszentrum für angehende Ärzte. Im 'Skills Lab' sollen Studenten Abläufe und Handgriffe 2021-07-07 23:42 1KB www.t-online.de

 115  Heidschnuckentag: Die schönsten Jungböcke werden gesucht

Der schönste Heidschnuckenbock wird heute im Landkreis Celle gesucht. Züchter und Halter treffen sich in Faßberg auf dem Fliegerhorst zum 72. Heidschnuckentag. 2021-07-07 23:36 1KB www.t-online.de

 116  Ein fragwürdiger Elfmeter beendet Dänemarks EM-Märchen

Dänemarks EM-Märchen endet im Halbfinale gegen England. Ein fragwürdiger Elfmeterpfiff bringt dem Gastgeber den Sieg und den Einzug ins Finale. Dabei hätte der niederländische Schiedsrichter schon Sekunden vor der Entscheidung das Spiel unterbrechen können. 2021-07-07 23:34 3KB www.welt.de

 117  Neue Ascacibar-Attacke auf die Startelf

Santiago Ascacibar drängt bei Hertha in die Startelf. Dabei profitiert er vom Olympia-Plan seiner Kollegen – und von einem Glücksbringer. 2021-07-07 23:30 2KB www.bild.de

 118  Diane Kruger legt sexy Glamour-Auftritt hin

Auf dem Filmfestival im südfranzösischen Cannes ist und bleibt es glamourös: Dafür gesorgt hat unter anderem die deutsche Schauspielerin Diane Kruger (44), die am zweiten Tag … 2021-07-07 23:10 1KB www.stern.de

 119  Schauspieler: Wilfried Klaus wird 80 und findet das richtig gut

Manch einer hadert mit dem Alter. 2021-07-07 23:03 4KB www.t-online.de

 120  Aufstiegsträume sind ausgeträumt

Nach einem Drama in vier Akten müssen sich die Landesliga-Herren des TC Rot-Weiß Gersthofen im Spitzenspiel in Hengersberg geschlagen geben … 2021-07-07 23:02 1009Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 121  TV-Tipp - Jan Josef Liefers in der Rechtsmedizin: "Die Obduktion"

Leichenschau mit Liefers: Der 'Tatort'-Star ist nun mit dem echten Gerichtsmediziner Michael Tsokos in einer RTL-Doku zu sehen, was vor einigen Wochen die ARD verstimmt hat. 2021-07-07 23:02 4KB www.t-online.de

 122  FDP will Ostbeauftragten abschaffen

Am Mittwoch hat der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), seinen vorerst letzten Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit präsentiert. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg (FDP) sagt nun, das Amt sei verzichtbar. Die SPD sieht das anders. 2021-07-07 23:00 3KB www.rnd.de

 123  Funklöcher entlang 159 Kilometer Fernstraßen und 121 Kilometer Bahnlinien

Deutschland bleibt streckenweise ein Land der Funklöcher. Auch Reisende auf Fernstraßen und mit der Bahn sind auf vielen Strecken nach wie vor betroffen. Linksfraktions­vorsitzender Dietmar Bartsch kritisiert: „Deutschland ist immer noch ein digitales Entwicklungsland.“ 2021-07-07 23:00 2KB www.rnd.de

 124  Kalenderblatt 2021: 8. Juli – was ist heute passiert?

Donnerstag, 8.7.2021. Welche wichtigen Ereignisse fanden am 8. Juli statt, welche Berühmtheit wurde heute geboren, wer ist gestorben? Den Überblick gibt es im täglichen Kalenderblatt. 2021-07-07 23:00 3KB www.rnd.de

 125  Nationalrat sagt erneut Nein zu U-Ausschuss-Verlängerung

Im Nationalrat ist am Mittwoch zum Abschluss der Sitzung ein weiteres Mal ein Oppositionsantrag zur Verlängerung des Ibiza-U-Ausschusses abgelehnt worden. ÖVP und Grüne … 2021-07-07 22:54 3KB www.tt.com

 126  Liveblog: Ballack kritisiert Erhöhung der Zuschauerzahlen

Im EM-Liveblog halten wir Sie über alle Spiele, Termine, Ergebnisse und sonstigen News zur Fußball-Europameisterschaft 2021 auf dem Laufenden. 2021-07-07 22:32 2KB www.rnd.de

 127  TV-Ikone Fritz Wepper - Geburtstags-Doku sorgt für Wirbel in der Familie

Am 17. August feiert er seinen 80. Geburtstag – ein Fest der Freude, wenn da nicht diese Doku wäre ...TV-Star Fritz Wepper kämpft sich nach einer Krebsdiagnose seit Monaten von der Intensivstation zurück ins Leben. An seiner Seite: Ehefrau Susanne Kellermann (47), die direkt nach der Schockdiagnose einen Film über sein Leben gedreht hat.Was in der Doku zu sehen ist, warum Tochter Sophie nicht dabei ist und weshalb jetzt der Haussegen schief hängt, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 22:01 1KB www.bild.de

 128  Patienten müssen sogar ihr eigenes Haus verkaufen

Schock für Alte und deren Angehörige: Die Kosten für Pflegepatienten rasen immer weiter rauf! BILD beantwortet wichtige Fragen. 2021-07-07 22:00 2KB www.bild.de

 129  Was bringt Gesichts-Yoga?

Tschüss Doppelkinn und Pigmentflecken, hallo faltenfreie Haut: Face-Yoga verspricht nicht nur Entspannung für die Gesichtsmuskulatur, sondern auch ein ebenmäßiges Hautbild, mehr Symmetrie und viele … 2021-07-07 21:59 4KB www.stern.de

 130  Papst Franziskus: Untersuchung bestätigt Vermutung auf Darm-Erkrankung

Papst Franziskus befindet sich nach seiner Darm-OP weiterhin auf dem Weg der Besserung. Eine abschließende Untersuchung hat die Vermutung der Ärzte bestätigt. 2021-07-07 21:39 2KB www.t-online.de

 131  Bolsonaro: Werde Wahlausgang 2022 womöglich nicht akzeptieren

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro macht den immer wieder auftauchenden Vergleichen mit Ex-US-Präsident Dona... 2021-07-07 21:35 2KB www.tt.com

 132  Aktien New York Schluss: Gewinne - Inflationssorgen lassen weiter nach

Die US-Börsen haben am Mittwoch moderate Gewinne verbucht. 2021-07-07 21:32 3KB www.t-online.de

 133  William und Boris Johnson feuern England an

Am Mittwochabend (7. Juli) kämpfen England und Dänemark um den Einzug ins große EM-Finale. Das Wembley-Stadion … 2021-07-07 21:30 1KB www.stern.de

 134  (Historische) Eigentor-Serie reißt nicht ab – Dänemark trifft sogar im Halbfinale

Mittlerweile sind zehn Eigentore in den Spielbögen vermerkt. Zum Vergleich: Bei den bisherigen Turnieren zwischen 1960 und 2016 fielen insgesamt neun. Gut … 2021-07-07 21:29 994Bytes www.stern.de

 135  Spanier Javi Martinez von Bayern München nach Katar

Der spanische Fußball-Profi Javi Martinez wechselt nach Katar. Der 32-Jährige, dessen Vertrag beim FC Bayern München am 30. Juni auslief … 2021-07-07 21:18 1KB www.tt.com

 136  Rostiger Paragraph geht an Zürich für die Hundezonen

Die IG Freiheit hat ein weiteres Mal das überflüssigste Gesetz des Jahres erkoren. Das Rennen machte die Stadtzürcher Regierung mit ihrem Beschluss, Hundezonen einzurichten. 2021-07-07 21:17 2KB www.nzz.ch

 137  SMI: Uhrenhersteller Swatch verabschiedet sich aus dem Leitindex

Die Titel des Uhrenherstellers fliegen aus dem SMI, jene von Logitech steigen in den Leitindex auf. Dies spiegelt die Börsenentwicklung in der Corona-Pandemie. Ob die Veränderungen nachhaltig sind, muss sich noch zeigen. 2021-07-07 21:14 2KB www.nzz.ch

 138  Berlin steht als nächster Ausrichter fest

Berlin erhält den Zuschlag und richtet nächste Saison das Final Four aus. Im Mai treffen hier die vier besten Teams Europas aufeinander. 2021-07-07 21:10 858Bytes www.tagesspiegel.de

 139  Gates-Stiftung: Abgang von Melinda Gates wird vorbereitet

Nach der privaten Trennung gehen Bill und Melinda Gates künftig möglicherweise auch in ihrer philanthropischen Arbeit getrennte Wege. Der Microsoft-Gründer kann seine bisherige Gattin nach zwei Jahren abfinden und aus der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung verdrängen, wie am Mittwoch bekannt wurde. 2021-07-07 21:05 3KB www.nzz.ch

 140  Urlauber in Brandenburg zahlten für Hausboote, die es nicht gab

Vorsicht beim Anmieten von Hausbooten an Havel und Müritz. Die Polizei warnt vor Betrügern, die mit falschen Booten werben und Urlauber abzocken. 2021-07-07 21:00 4KB www.tagesspiegel.de

 141  Doskozil vergleicht Rendi-Wagners SPÖ mit Mitterlehner-ÖVP

Wie schon Landeshauptmann Peter Kaiser legt sich Hans Peter Doskozil nicht auf eine Kanzlerinnenkandidatin Pamela Rendi-Wagner fest. 2021-07-07 21:00 2KB www.diepresse.com

 142  Darum will Dortmund Leipzigs Sabitzer

Nach Marcel Halstenberg will der BVB jetzt auch Marcel Sabitzer von RB. Die Ablöse kann Dortmund locker stemmen. Doch es gibt weitere Interessenten. 2021-07-07 20:56 2KB www.bild.de

 143  Kameramann von „Das Boot“ will sich mit ARD-Anstalten einigen

Ein Film über das Schicksal einer deutschen U-Boot-Besatzung wird 36 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum Welterfolg. Jost Vacano kümmerte sich damals um die Kameraaufnahmen. Der juristische Streit um seine Vergütung steht jetzt vor einem Ende. Zumindest teilweise. 2021-07-07 20:54 4KB www.rnd.de

 144  Unfall in Außerschmirn: Radfahrer verriß Lenkstange und stürzte in Bachbett

Bei einem Unfall bei der Fahrt nach Schmirn stürzte am Mittwochmorgen ein 50-jähriger Radfahrer. Der Verletzte wurde ... 2021-07-07 20:45 1KB www.tt.com

 145  Die Coronapolitik stiftet Verwirrung

Die Wahlkämpfer reden wohlfeil, um die Bürger bei Laune zu halten. Sie könnten sich die Wählerstimmen besser verdienen. Ein Kommentar. 2021-07-07 20:44 4KB www.tagesspiegel.de

 146  Kronprinz Frederik unterstützt Dänemark

Für die dänische und die englische Nationalmannschaft geht es am Mittwochabend (7. Juli) in die heiße Phase der Europameisterschaft. Seit 21 Uhr kämpfen … 2021-07-07 20:44 1KB www.stern.de

 147  Donald Trump soll Hitler gelobt haben: „Hat auch viele gute Sachen gemacht“

Laut einem Buch soll sich Donald Trump in seiner Amtszeit als Präsident während einer Europareise positiv über Hitler geäußert haben. 2021-07-07 20:34 2KB www.bild.de

 148  Freie Fahrt in den ganzen Adriaraum - Russland „rot“

Rechtzeitig zum Ferienbeginn ermöglicht Österreich Urlaubsreisen in den gesamten Adria-Raum. Ab Donnerstag reicht der 3G-Nachweis nämlich für die Einreise aus allen sechs Westbalkan-Staaten. … 2021-07-07 20:32 1KB www.tt.com

 149  Distanzierung - ohne den Namen zu nennen

Den Namen Maaßen erwähnte CDU-Chef Laschet im "Brigitte"-Interview kein einziges Mal. Von den Äußerungen seines Parteikollegens distanzierte er sich jedoch - und stärkte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. 2021-07-07 20:24 2KB www.tagesschau.de

 150  US-Märkte bleiben auf Rekordkurs

Langsam, aber stetig geht es mit den großen US-Aktienindizes immer weiter bergauf. Auch heute wurden weitere Rekordniveaus erreicht. Die Federal Reserve konnte dieses Mal nicht überraschen. 2021-07-07 20:22 21KB www.tagesschau.de

 151  Eleganter Wimbledon-Auftritt mit Frau Hannah

Eddie Redmayne (39) und seine Ehefrau Hannah haben sich das prestigeträchtige Tennisturnier von Wimbledon nicht entgehen lassen. Dabei legte das Paar am neunten Match-Tag … 2021-07-07 20:17 1KB www.stern.de

 152  Kahn kritisiert „Ungleichbehandlung“

Zum Saison-Start dürfen die Klubs ihre Stadien zu 50% füllen, maximal können nur 25 000 Plätze besetzt werden. Ausnahmen gibt es in Hamburg und Bayern 2021-07-07 20:15 2KB www.bild.de

 153  Unbekannte stahlen teure Fahrräder aus Garagen in Birgitz und Götzens

Auf besonders teure E-Bikes und Downhill-Räder hatten es Einbrecher in Birgitz und Götzens abgesehen. Weniger wertvol... 2021-07-07 20:12 1KB www.tt.com

 154  Jodie Foster begeistert in Cannes mit fließendem Französisch

Jodie Foster ist nicht nur ein Hollywoodstar, sondern auch ein großes Sprachtalent. Beim Filmfestival in Cannes stellt die Schauspielerin das eindrucksvoll unter Beweis. Eine Ehrenpalme bekam sie freilich nicht für ihre Sprachkenntnisse. 2021-07-07 20:09 2KB www.rnd.de

 155  Wechselt Ivanka Trump die Seiten und sagt gegen ihren Vater Donald aus?

Die Trump Organization, das Firmenkonglomerat des ehemaligen US-Präsidenten, ist ins Visier der New Yorker Staatsanwaltschaft geraten. Nachdem die Ermittler zwei Jahre lang die Geschäftspraktiken … 2021-07-07 20:08 4KB www.stern.de

 156  Berg-Karabach: Armeniens Regierungschef Paschinjan bittet Putin um Hilfe

Russische Friedenstruppen überwachen derzeit die Lage in der Konfliktregion Berg-Karabach. Von September bis November des vergangenen Jahres hatten Armenien und Aserbaidschan Krieg um das Gebiet geführt. Da die Region noch immer nicht stabil sei, bat Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan den russischen Präsidenten Wladimir Putin nun um Hilfe. 2021-07-07 20:06 2KB www.rnd.de

 157  Der radikale Palästinenser Ahmed Jibril ist tot

Ahmed Jibril, der Führer der radikalen Palästinensergruppe PFLP-GC, ist tot. Er gilt als Auftraggeber des Attentats von Würenlingen mit 47 Toten. 2021-07-07 20:03 1KB www.nzz.ch

 158  EM-Halbfinale vor rund 60.000 Fans: Michael Ballack kritisiert Erhöhung der Zuschauerzahlen in Wembley EM-Halbfinale vor rund 60.000 Fans: Michael Ballack kritisiert Erhöhung der Zuschauerzahlen in Wembley

Michael Ballack hat die Zulassung von bis zu 60.000 Zuschauern bei den beiden EM-Halbfinals und dem Endspiel im Wembley-Stadion als "fragwürdig" bezeichnet. In der Anfangsphase des Turniers waren in London lediglich 20.000 Fans erlaubt. 2021-07-07 20:02 2KB www.sportbuzzer.de

 159  Fintech Wise bleibt auch beim Börsengang seinem Credo treu

Es muss doch auch billiger gehen – dieses Credo ist die Basis für den Erfolg des Fintech Wise, das auch beim eigenen Börsengang seinem Anspruch treu blieb. 2021-07-07 20:00 3KB www.nzz.ch

 160  Innsbrucker Stadtderby im ÖFB-Cup steigt in der Reichenau

„Wir freuen uns auf ein Fußballfest in unserem Stadion, endlich wieder vor vielen Zuschauern“, blickt Reichenau-Obman... 2021-07-07 20:00 2KB www.tt.com

 161  Aus für Caterpillar in Kiel

Bis Ende 2022 will Caterpillar an seinen Standorten in Deutschland und China keine MSE Motoren mehr herstellen. Alleine in Kiel-Friedrichsort sind rund 670 Menschen angestellt. 2021-07-07 20:00 2KB www.ndr.de

 162  Berlin plant bis zu 50.000 zusätzliche Bürgeramtstermine

Der große Terminstau in den Ämtern sorgt für Ärger unter den Berlinern. Nun reagieren Senat und Bezirke mit einem Maßnahmenpaket. 2021-07-07 19:58 2KB www.tagesspiegel.de

 163  Warum China seine Techkonzerne beschränkt

Auch die großen chinesischen Technologiekonzerne können sich kaum der Kontrolle der Regierung entziehen. Jüngstes Beispiel ist der Fahrdienstleister Didi. Andere Firmen dürften folgen. 2021-07-07 19:57 4KB www.tagesschau.de

 164  WSG-Stürmer Vrioni gab gleich zweimal seine Visitenkarte ab

Viel besser kann ein Einstand kaum ausfallen: In seinem ersten Match für die WSG Tirol schnürte Neo-Stürmer Giacomo V... 2021-07-07 19:55 2KB www.tt.com

 165  England trifft im EM-Halbfinale auf Dänemark: So tippt Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack England trifft im EM-Halbfinale auf Dänemark: So tippt Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack

Im EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark wird der zweite Endspiel-Teilnehmer gesucht. Der Sieger greift im Finale gegen Italien nach dem Titel. Michael Ballack gibt seinen Tipp für die Partie ab. 2021-07-07 19:50 2KB www.sportbuzzer.de

 166  Innenministerin Patel will die Asylpolitik drastisch verschärfen

Nicht nur Schleusern, sondern auch den illegalen Einwandern drohen lange Haftstrafen. Hilfsorganisationen sind alarmiert. 2021-07-07 19:46 5KB www.tagesspiegel.de

 167  Urlaub in Schleswig-Holstein teurer als bisher

Der Urlaub in Schleswig-Holstein ist in diesem Sommer teurer als in den Vorjahren: Mehrere Hotels in beliebten Ferienorten an Nord- und Ostsee haben die Zimmerpreise erhöht. 2021-07-07 19:45 3KB www.ndr.de

 168  Mehr zum Coronavirus

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich zunächst in häusliche Quarantäne begeben. Doch was bedeutet das? Welche … 2021-07-07 19:44 570Bytes www.ndr.de

 169  Sergio Ramos schließt sich nach Abschied von Real Madrid PSG an

Der spanische Innenverteidiger Sergio Ramos schließt sich nach seinem Abschied von Real Madrid dem französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain an. Das gab der Klub am Mittwoch … 2021-07-07 19:40 2KB www.stern.de

 170  EZB einigt sich auf neue Strategie

Das Inflationsziel soll künftig schlicht 2 Prozent betragen, Hauspreise sollen in die Inflationsberechnung einfließen und die EZB will... 2021-07-07 19:36 4KB www.faz.net

 171  Die Autoindustrie fürchtet Brüssels Ehrgeiz

Der Branchenverband VDA warnt vor den Folgen eines Verbrennerverbots. Nächste Woche legt die EU-Kommission ihre Pläne vor. VW-Chef Diess hat eigene Wege eingeschlagen. 2021-07-07 19:34 4KB www.rnd.de

 172  Weltweit einmalig: Neuburger Stadtwerke bauen Riesenpumpe ein

Plus Ein weltweit einmaliges Verfahren liefert in der Neuburger Glasfabrik Verallia ab sofort 140-Grad-Heizwasser. 2022 steht der Wärmeanschluss von Rockwool auf dem Programm. … 2021-07-07 19:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 173  Armin Laschet hat ein leichtes Spiel im „Brigitte Talk“

Analyse Berlin Die politischen Gespräche der Frauenzeitschrift „Brigitte“ können heikel sein für Spitzenpolitiker: Es geht um Persönliches, Privates, Buntes - viel Gelegenheit für Fettnäpfchen. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet … 2021-07-07 19:23 5KB rp-online.de

 174  Ist Spanien bald Hochinzidenzgebiet?

In Spanien steigen die Fallzahlen stark an, besonders bei jungen Menschen sind die Inzidenzen wieder extrem hoch. Geht die Entwicklung so weiter, könnte das beliebte Urlaubsland bald wie Nachbar Portugal zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden. Das hätte gravierende Folgen für den Tourismus. 2021-07-07 19:21 7KB www.n-tv.de

 175  Nahrungsmittel, Cyber-Attacke: Hacker haben es auf unsere Lebensmittelversorgung abgesehen

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie es Hacker vor allem auf die Fleischindustrie abgesehen haben Warum ein Cyber-Angriff die globalen Lieferketten zerstören könnte Wie das Weltwirtschaftsforum … 2021-07-07 19:19 954Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 176  Polizisten schießen auf Mann im Englischen Garten in München

Eine Personenkontrolle eskaliert am Mittwochabend im Englischen Garten in München. Ein Mann zieht einen „gefährlich aussehenden“ Gegenstand, Polizisten geben daraufhin Schüsse ab. Der Getroffene kommt ins Krankenhaus, die Hintergründe sind bislang unklar. 2021-07-07 19:17 1KB www.rnd.de

 177  Parallelen zum EM-Triumph von 1992: Wie Extremsituationen bei Dänemark zusätzliche Kräfte freisetzen Parallelen zum EM-Triumph von 1992: Wie Extremsituationen bei Dänemark zusätzliche Kräfte freisetzen

Nach dem Kollaps von Christian Eriksen zum Start der EM hat es Dänemark bis ins Halbfinale geschafft. Die Bewältigung der Extremsituation hat einen großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft erzeugt. Auch beim Triumph von 1992 hatte ein Schock das Team zusammengeschweißt. 2021-07-07 19:10 4KB www.sportbuzzer.de

 178  Razzia gegen illegales Glücksspiel im Saarland – Polizistin unter Verdacht

Razzia im Saarland: Die Polizei durchsuchte am Mittwoch mehr als 40 Gaststätten, Spielhallen und Wohnungen. 400 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Zu den Verdächtigen zählt eine Polizeibeamtin. „Momentan sieht es leider danach aus, dass eine Polizistin in die Sache verstrickt ist“, sagte der Innenminister Klaus Bouillon. 2021-07-07 19:06 1KB www.rnd.de

 179  Bundeswehr: Schäuble zu Verteidigungspolitik: Keine Ausreden, wo andere kämpfen!

Wolfgang Schäuble (CDU) fordert, dass Deutschland öfter bereit ist, Risiken zu übernehmen, anstatt sich nur auf Partner zu verlassen. 2021-07-07 19:06 5KB www.bild.de

 180  „Markus Lanz“: Gäste und Themen der aktuellen Ausgabe

Jeden Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend begrüßt Markus Lanz seine Gäste in der gleichnamigen Sendung aus den Bereichen Politik, Unterhaltung und Sport. Dabei wird ein Blick auf das aktuelle gesellschaftliche Leben geworfen. Welches Thema beschäftigt die Talkrunde und welche Gäste sind dabei? Die Infos zur aktuellen Ausgabe. 2021-07-07 19:05 4KB www.rnd.de

 181  Halbfinal-Aufstellungen fix: Sancho zurück auf England-Bank - Dolberg stürmt für Dänemark Halbfinal-Aufstellungen fix: Sancho zurück auf England-Bank - Dolberg stürmt für Dänemark

Jetzt geht es um das letzte Final-Ticket dieser Europameisterschaft: England trifft im Wembley-Stadion auf Überraschungsteam Dänemark. Mit diesen Aufstellungen gehen die Mannschaften ins Rennen. 2021-07-07 19:01 2KB www.sportbuzzer.de

 182  Djivan Gasparyan spielte die Duduk für Peter Gabriel und Vollenweider – nun ist er gestorben

Das Instrument, das seufzen kann: Der Meister der armenischen Flöte Duduk ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Wenn es ein Instrument gibt, das seufzen … 2021-07-07 19:00 1KB www.haz.de

 183  Zubehör fürs Motorrad: Mehr Sicherheit, Komfort und Beleuchtung für Biker

Für viele ist Motorradfahren die schönste Nebensache der Welt, doch das Hobby verlangt nach viel Pflege und gelegentlich besteht Verbesserungsbedarf. TechStage zeigt sinnvolles Zubehör. | TechStage 2021-07-07 19:00 10KB www.techstage.de

 184  EM-Halbfinale im Liveticker: England trifft auf Dänemark EM-Halbfinale im Liveticker: England trifft auf Dänemark

Erstmals seit dem WM-Titel 1966 drängt England in ein Finale – dazu auch noch im heimischen Wembley-Stadion. Zunächst muss im EM-Halbfinale aber noch Überraschungsteam Dänemark überwunden werden. Die Partie im SPORTBUZZER-Liveticker. 2021-07-07 19:00 2KB www.sportbuzzer.de

 185  Bürgermeisterwahl New York: Ex-Polizist als Signal für die Linke

Ausgerechnet in der linken Hochburg New York setzt die demokratische Basis auf einen Kandidaten, der vor allem für öffentliche Sicherheit steht. Der progressive Slogan «defund the police» wirkt angesichts stark gestiegener Gewalt deplatziert. 2021-07-07 18:58 6KB www.nzz.ch

 186  Mörder nach 26 Jahren verurteilt

Es ist der 14. Juli 1995: Eine 35-jährige Frau wird in Sindelfingen ermordet. Der mutmaßliche Täter wird zwar gefunden, allerdings können die Ermittler ihn nicht überführen. Erst im vergangenen Jahr gelingt in dem Fall anhand archivierter DNA-Spuren der Durchbruch. 2021-07-07 18:56 2KB www.n-tv.de

 187  Bundestagswahl 2021: Alle News, Prognosen und Umfragen

Ende September wählen die Deutschen ein neues Parlament. Unabhängig vom Ergebnis steht eine politische Zäsur an, da Kanzlerin Angela Merkel nicht mehr antreten wird. 2021-07-07 18:53 4KB www.nzz.ch

 188  R-Wert über 1, Italien in Siegerlaune, einseitige CDU-Wahlkampagne – das war wichtig

Niederländischer Kriminalreporter niedergeschossen, wann fallen die Einschränkungen, Baerbock in der Defensive. Der Nachrichtenüberblick. 2021-07-07 18:50 4KB www.tagesspiegel.de

 189  CO2-Gesetz: Trotz Volksnein wird das Heizen mit Öl teurer

Weil die Schweiz 2020 das Reduktionsziel verpasst hat, steigt die Lenkungsabgabe auf Heizöl von 96 auf 120 Franken pro Tonne CO2. Danach sind ohne neues Gesetz keine Erhöhungen mehr möglich. Bereits jetzt sind aber Ölheizungen ein Auslaufmodell. 2021-07-07 18:49 5KB www.nzz.ch

 190  Critical Mass Zürich: SVP und FDP kritisieren Karin Rykart

Die FDP fordert eine rasche Bewilligungspflicht. Doch die Unterstützung fehlt. 2021-07-07 18:43 4KB www.nzz.ch

 191  Bauernpaar wegen Menschenhandels verurteilt: Richter spricht von „entwürdigenden Arbeitsverhältnissen“

Auf einem Bauernhof in Grafenau (Baden-Württemberg) mussten polnische Hilfsarbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen schuften - und bekamen kaum Lohn. Der Vorwurf des Menschenhandels stand im Raum. Nun hat das Landgericht Stuttgart ein Urteil gesprochen. 2021-07-07 18:41 2KB www.rnd.de

 192  Nationalrat weicht Sozialdumping-Regeln auf

Eine Reihe von Beschlüssen aus dem Arbeits- und Sozialbereich sind am Mittwoch vom Nationalrat getroffen worden. So wurden 24 Mio. Euro zur Delogierungsprävention bereitgestellt, die … 2021-07-07 18:40 3KB www.tt.com

 193  "Opfer des eigenen Kurses"

Die Ermordung von Haitis Präsident Moïse ist die Folge eines gewaltsamen Kurses, den er selbst mit angezettelt hat, sagt Katja Maurer von medico international. Haiti stecke tiefer denn je im Chaos, und auch internationales Engagement habe geschadet. 2021-07-07 18:29 5KB www.tagesschau.de

 194  Ex-US-Präsident Carter feiert 75. Hochzeitstag

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hat seine Frau Rosalynn zum 75. Hochzeitstag mit einer Diamantkette überrascht. Der 96-jährige Friedensnobelpreisträger … 2021-07-07 18:17 2KB www.tt.com

 195  Das Virus und der Völkermord

Namibia verzeichnet die vierthöchste Corona-Inzidenz weltweit. Das hat auch Folgen für den andauernden Völkermord-Streit mit Deutschland. 2021-07-07 18:12 5KB www.tagesspiegel.de

 196  Liebeserklärungen bei der Voest

Obwohl er auf der Hauptversammlung nicht anwesend war, wurde viel über ihn gesprochen. Wolfgang Eder soll Aufsichtsratschef der Voestalpine werden. Das sorgt für Wirbel. 2021-07-07 18:04 1KB www.diepresse.com

 197  Berliner Lieferdienst Gorillas reagiert auf Forderungen der Beschäftigten

Die Geschäftsführung kündigt Verbesserungen der Arbeitsbedingungen an. Die Proteste treffen das Start-up in einer heiklen Phase. 2021-07-07 17:58 5KB www.tagesspiegel.de

 198  Steigende Fallzahlen - Beginn der Delta-Welle?

Es lässt sich nicht mehr leugnen: Die Zahl der Neuinfektionen steigt zuletzt wieder an. Auch andere Kennzahlen deuten darauf hin, dass die Zeit des Rückgangs vorbei ist. Dass es so kommen könnte, hatte Virologe Drosten schon vor Wochen vorhergesagt. Grund ist wohl die Delta-Variante. 2021-07-07 17:53 7KB www.n-tv.de

 199  Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen| NZZ

Rund 184 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,99 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 3,2 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. 2021-07-07 17:51 18KB www.nzz.ch

 200  Seoul will Papst nach Nordkorea bringen

Spekulationen über einen Besuch von Papst Franziskus in Nordkorea zirkulieren schon seit Jahren. Nun verkündet Südkoreas Geheimdienstchef, dass er eine Reise des Kirchenoberhaupts in das kommunistische Nachbarland plane. Der Besuch solle "Frieden auf der koreanischen Halbinsel" bringen. 2021-07-07 17:38 3KB www.n-tv.de

 201  Gastronomie, Handel, Freizeit – das gilt jetzt in diesen NRW-Städten

Interaktiv Düsseldorf In NRW sind die Inzidenzzahlen in den Kreisen und Städten aktuell niedrig. Es gibt weitere Lockerungen mit „Inzidenzstufe Null“. Ein Überblick, was erlaubt … 2021-07-07 17:37 6KB rp-online.de

 202  NRW erlaubt Volksfeste schon ab Freitag

Düsseldorf Bei einer Inzidenz unter 10 fallen künftig Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht weitgehend weg. Arbeitnehmer müssen sich dafür nach Rückkehr aus dem Urlaub testen lassen. „Ein Leben … 2021-07-07 17:37 4KB rp-online.de

 203  Faktisches Verbrenner-Verbot? „Eine Wette, die wir global nicht gewinnen können“

VDA-Präsidentin Hildegard Müller befürchtet, dass die EU in wenigen Tagen ein De-facto-Verbrennerverbot beschließt. Ab 2030 dürfte die Industrie dann nur noch reine Elektroautos verkaufen. Sie warnt vor einer für Europa fatalen Wette und fordert eine andere Pflicht. 2021-07-07 17:30 6KB www.welt.de

 204  Weniger Blech, mehr Leben: Persönliches Plädoyer für ein neues Hannover

In den Stadtteilen: Überall Autos, wo eigentlich Kinder spielen sollten. In der City: Nur Geschäfte – und nach Feierabend Totentanz. Wenn Hannover … 2021-07-07 17:30 1KB www.haz.de

 205  Cholesterinsenker: Novartis, Amgen und Sanofi buhlen um Anteile

Eineinhalb Jahre nach einem milliardenschweren Zukauf gilt beim Pharmakonzern Novartis noch immer «ausser Spesen fast nichts gewesen». Ein neuer Cholesterinsenker muss zum Erfolg gebracht werden. Viel Zeit bleibt nicht mehr übrig. 2021-07-07 17:21 3KB www.nzz.ch

 206  Rund 1.000 Airbus-Beschäftigte demonstrieren gegen Umbaupläne

Erneut haben Airbus-Beschäftigte in Hamburg öffentlich gegen den geplanten Konzernumbau des Flugzeugbauers protestiert. 2021-07-07 17:14 2KB www.ndr.de

 207  Massenklage gegen Daimler: „Ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Dieselskandals“

Der Dieselskandal setzt sich fort. Verbraucherzentralen fordern eine Entschädigung für 50.000 Mercedes-Kunden. Die Kläger zielen auf millionenschweren Vergleich. 2021-07-07 17:11 6KB www.rnd.de

 208  Der ungenutzte Astra-Berg

Mehr als sechs Millionen AstraZeneca-Dosen liegen bald ungenutzt auf Halde, weil sie für die Zweitimpfung nicht länger empfohlen werden. Ende Juli läuft die Haltbarkeit der ersten Dosen ab – Ärzte schlagen Alarm, dass Hunderttausende auf dem Müll landen könnten. 2021-07-07 17:11 1KB www.welt.de

 209  In Mariendorf soll bis 2028 ein neuer S-Bahnhof entstehen

Schon seit 15 Jahren gibt es Planungen für zwei neue Bahnhöfe im Süden von Tempelhof-Schöneberg. Für einen von ihnen wurde nun ein Zeitplan bekannt. 2021-07-07 17:10 4KB www.tagesspiegel.de

 210  Fataler Vertrauensverlust in die Autobranche

Niemand hört mehr auf die Autobranche. Das ist verständlich, aber falsch. Der Wechsel zur E‑Mobilität braucht mehr politische als finanzielle Hilfe, meint Stefan Winter. 2021-07-07 17:08 2KB www.rnd.de

 211  Die CDU hat im Osten wenige Optionen, aber es gibt auch Hoffnung

Um in Ostdeutschland Regierungen führen zu können, müssen die Christlichdemokraten Koalitionen eingehen, die inhaltlich wenig kohärent sind. Die Unzufriedenheit an der Basis wächst dadurch. Doch mit dem richtigen Personal kann die Partei den Trend drehen. 2021-07-07 17:05 6KB www.nzz.ch

 212  Delta überrollt fast ungeimpftes Afrika

Die Corona-Infektionen ziehen fast auf der ganzen Welt wieder an. In einigen afrikanischen Staaten haben sich die Zahlen zuletzt verdoppelt. Gleichzeitig wird auf dem Kontinent vergleichsweise wenig geimpft. Das liegt nicht nur daran, dass es dort zu wenig Impfstoff gibt. 2021-07-07 17:02 9KB www.n-tv.de

 213  Durch Frankreichs Mondlanschaft

Wout van Aert düpierte auf dem doppelten Weg zum legendären Mont Ventoux alle Rivalen, an der Gesamtführung änderte sich nichts: Tadej Pogacar fährt dem zweiten Tour-Sieg en suite entgegen. 2021-07-07 16:59 3KB www.diepresse.com

 214  Warum Danielle Spera das Jüdische Museum weiterleiten soll

Sippenhaftung und Häme Popularität gegenüber sollten Kulturpolitik nicht leiten. Sondern erfolgreiche, zeitgemäße Museumsarbeit. 2021-07-07 16:59 1KB www.diepresse.com

 215  WHO warnte vor breiter Aufhebung von Corona-Regeln

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts von Öffnungsplänen in Ländern wie Großbritannien vor voreiligen Schritten. Die Annahme, dass schon alle durch Corona-Impfungen geschützt seien und … 2021-07-07 16:59 1KB www.tt.com

 216  92-Jähriger ohne Führerschein raste mit Auto in Schaufenster

Ein 92-jähriger Wiener wollte am Dienstagabend sein Auto auf der Favoritenstraße einparken, verlor jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug, mit dem er über den Gehsteig … 2021-07-07 16:57 1KB www.tt.com

 217  Früher belächelt, heute geschätzt - die seltsame Karriere von Jordan Pickford

Fünf EM-Auftritte – kein Gegentor. England begeistert zwar nicht die Fußball-Fans, dafür aber die Taktikfreunde. Hauptverantwortlich: der Trainer. Und sein Torwart, der endlich mal keine Gefahr fürs eigene Team darstellt. 2021-07-07 16:54 2KB www.welt.de

 218  Neu-Oerlikon: Mehr Kultur und mehr günstige Wohnungen

Bei der Umwandlung des riesigen einstigen Industriegebiets von Oerlikon wird kräftig nachjustiert – mit angepassten Planungsgrundlagen und städtebaulichen Verträgen mit der ABB. 2021-07-07 16:54 7KB www.nzz.ch

 219  Ärger? BILD rettet jetzt Ihren Urlaub

Berlin – Hotel dreckig, Essen mies? Sie wurden bei Mietwagen oder Ausflügen abgezockt und wollen Geld zurück? Melden Sie sich bei uns per WhatsApp! 2021-07-07 16:53 2KB www.bild.de

 220  Diskos: Tanzen ohne Maske und Abstand

Länger als ein Jahr waren die Diskotheken in Schleswig-Holstein geschlossen. Jetzt öffnen drei von ihnen wieder ihre Türen fast so als sei nie was gewesen: ohne Maskenpflicht, ohne Abstandsgebot. 2021-07-07 16:44 2KB www.ndr.de

 221  Wer maßlos klagt, macht sich lächerlich

Das von der AfD-Fraktion angestrengte Verfahren vor dem Verfassungsgericht zur Aufhebung der Maskenpflicht im Parlament ist eingestellt. Das ist nicht nur ein blamables Zeugnis für die Coronapolitik der Partei. Es diskreditiert auch andere, plausiblere Klagen der AfD. 2021-07-07 16:43 3KB www.welt.de

 222  Erster mRNA-Impfstoff gegen Grippe

US-Pharmahersteller Moderna zum ersten Mal auch die Entwicklung eines mRNA-Impfstoff gegen saisonale Grippe gelungen. Er soll vor 4 Varianten schützen 2021-07-07 16:39 2KB www.bild.de

 223  „Hilfe, ich wurde gefellnert!“

Ein unbekanntes Stück des Possendichters gekonnt und unaufdringlich modernisiert – mit Anspielungen auf Kurz, Dagi, Fellner und viele mehr. 2021-07-07 16:38 1KB www.diepresse.com

 224  Bub konnte nach Sturz in Gurglbach in Imst Klinik verlassen

Gute Nachrichten aus der Klinik Innsbruck: Nach dem dramatischen Sturz in den Gurglbach in Imst konnte ein 14 Monate ... 2021-07-07 16:36 2KB www.tt.com

 225  Unwetter in der Schweiz: Auch der Donnerstag bringt Regen

Der Sommer bleibt vorerst unwirtlich. Am Donnerstag ziehen erneut Gewitterwolken auf. Das Wochenende könnte trocken werden, allerdings bei mässig warmen Temperaturen. 2021-07-07 16:36 3KB www.nzz.ch

 226  Strache-Prozess: Das große Tauziehen um den Geldtopf

Am zweiten Tag des Korruptionsprozesses verheddert man sich in den rechtlichen Fallstricken des Krankenanstalten-Fonds. Außerdem wackelt der Verhandlungsplan. 2021-07-07 16:35 1KB www.diepresse.com

 227  So soll die Besuchermesse Caravan Salon möglich werden

Düsseldorf Die Düsseldorfer Schau für Reisemobile belegt wieder mehr Hallen auf dem Gelände, die Zahl der Aussteller steigt im Vergleich zum Vorjahr. Wie der Neustart … 2021-07-07 16:34 5KB rp-online.de

 228  Cannabis - "Made in Germany"

Bisher mussten Apotheken beim Verkauf von medizinischem Cannabis auf Importe zurückgreifen. Das ist nun vorbei: Ab jetzt können sie die Substanz über eine vom Bund in Auftrag gegebene Cannabisagentur direkt in Deutschland beziehen. 2021-07-07 16:33 2KB www.tagesschau.de

 229  Impfen ohne Anmeldung: Diese neuen Angebote gibt's nun in Tirol

Nach dem großen Andrang am vergangenen Impfsonntag und zum Beginn der Sommerferien in Tirol möchte das Land jetzt noc... 2021-07-07 16:32 3KB www.tt.com

 230  Sollbauer wechselt von Barnsley zu Dynamo Dresden

Michael Sollbauer hat seine Zelte in England abgebrochen und ist zum deutschen Fußball-Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden gewechselt. Der 31-jährige Innenverteidiger hatte zuletzt eineinhalb Jahre (61 Einsätze) … 2021-07-07 16:31 2KB www.tt.com

 231  Erschüttert bis ins Mark

Amsterdam Der Anschlag auf den niederländischen Kriminalreporter Peter R. De Vries am helllichten Tag erschüttert die Niederlande. Das organisierte Verbrechen verhüllt … 2021-07-07 16:30 5KB rp-online.de

 232  Legendäre Liebespaare in Hollywood - unvorstellbar schön

Düsseldorf Über was reden Brad Pitt und Angelina Jolie, wenn sie ungestört sind? Wie fühlt es sich an, mit Jennifer Lopez oder Ben Affleck zu … 2021-07-07 16:29 8KB rp-online.de

 233  Nach dem Corona-Cluster: Subjektive Kontaktverfolgung im Parlament

Wie ist der Corona-Cluster im U-Ausschuss entstanden? Am Mittwoch diskutierten die Abgeordneten darüber. Einige von ihnen ohne Maske. 2021-07-07 16:29 1KB www.diepresse.com

 234  Vorpommern: Fahrer von gestohlenem Wohnmobil gefasst

Nach der Serie von Wohnmobil-Diebstählen in Vorpommern hat die Polizei nun auf der A11 bei Penkun ein in Berlin gestohlenes Wohnmobil gestoppt. Der flüchtige Fahrer wurde an der Grenze zu Polen aufgegriffen. 2021-07-07 16:23 2KB www.ndr.de

 235  Borussias junger Franzose fällt aus

Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach muss in nächster Zeit auf Kouadio Koné verzichten. Der Franzose, der vom FC Toulouse an den Niederrhein gewechselt ist, hat sich eine Knieverletzung … 2021-07-07 16:21 3KB rp-online.de

 236  Blockchain: Moderne Schlüsseltechnologie bleibt von deutschen Firmen ungenutzt

Die Technologie gilt als zukunftsweisend, in Deutschland kommt sie aber nicht aus den Startlöchern. Der Digitalverband Bitkom warnt. Es fehlt an Wissen und Personal. 2021-07-07 16:15 3KB www.rnd.de

 237  Chats von Michael Ludwig in U-Kommission?

Was die SPÖ im Nationalrat zur Kontrolle der Regierung darf, will die ÖVP nun von der SPÖ für das Wiener Rathaus. Die Begeisterung ist dort sehr begrenzt. 2021-07-07 16:09 1KB www.diepresse.com

 238  Der Irak gehört jetzt Teherans Schergen – mit fatalen Folgen

Ermordete Demonstranten, Stimmenkauf und Korruption: Der irakische Staat ist durchdrungen von iranischen Milizen, die kommende Wahl gerät zur Farce. Als letzte Bastion hat sich ein „Nationaler Widerstand“ gegründet. Nicht nur für die Region ist der Einfluss der Mullahs gefährlich. 2021-07-07 16:08 1KB www.welt.de

 239  Kurz informiert: Missbrauch, Digitalisierung, Blockchain, Hamburg-Moorburg

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen. 2021-07-07 16:00 1KB www.heise.de

 240  Ziehen Sie Bilanz, bevor es zu spät ist!

Können Sie sich noch an ihre guten Vorsätze zu Jahresbeginn erinnern? War „mehr Sport“ darunter? 2021-07-07 16:00 2KB www.diepresse.com

 241  Asche- und Rauchwolke: Vulkan Ätna auf Sizilien wieder ausgebrochen

Auf Sizilien hat der Vulkan Ätna wieder spektakulär Feuer und Asche gespuckt. Aus dem Krater auf der Südost-Seite sti... 2021-07-07 15:56 1KB www.tt.com

 242  Richtig lagern: Welches Obst und Gemüse darf in den Kühlschrank?

Bananen raus, Blumenkohl rein. Aber wie ist es mit den Tomaten? Was in den Kühlschrank darf und was nicht – das scheint eine Wissenschaft für sich zu sein. Ernährungsberaterin Jana Fischer erklärt, warum Obst und Gemüse überhaupt altern und was bei diesem Reifeprozess passiert. 2021-07-07 15:54 3KB www.rnd.de

 243  Was das Weinjahr 2020 besonders macht?

Frisch, saftig, steirisch – und sehr gut. Sauvignon Blanc hat Welschriesling als Nummer eins überholt. 2021-07-07 15:51 7KB www.diepresse.com

 244  Tierisch gut angezogen: Worauf Sie bei Hundebekleidung achten sollten

Viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer stylen ihre vierbeinigen Lieblinge. Solange die modischen Accessoires einen Zweck erfüllen, spricht in der Regel auch nichts dagegen. Was Sie beim Kauf und Einkleiden beachten müssen. 2021-07-07 15:50 5KB www.rnd.de

 245  Europas Rechte: Zusammenschluss ist nicht zu unterschätzen

Nationalisten können über Grenzen hinweg nicht zusammenarbeiten – weil sie eben Nationalisten sind: Das ist ein Trugschluss. Die Rechtsaussenparteien in Europa schliessen sich im Kulturkampf zusammen. 2021-07-07 15:50 7KB www.nzz.ch

 246  Nach der Hitze kommen am Donnerstag auch Unwetter

Während über dem Westen Österreichs eine Kaltfront weilt, bringt im Osten des Landes die aktuelle Hitzewelle Spitzenwerte von bis zu 37 Grad am morgigen Donnerstag, … 2021-07-07 15:39 3KB www.tt.com

 247  Privatjets sollen von EU-Kerosinsteuer ausgenommen werden

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie und wofür die EU die neue Kerosinsteuer eintreiben will Warum letztlich nur die Fluggäste die Steuer werden zahlen müssen Wie … 2021-07-07 15:38 838Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 248  Restaurantkritik zur Zürcher "Fischerstube"

Zürich hat eines seiner raren Seerestaurants wieder – und eines seiner bekanntesten dazu. Wir haben zum ersten Mal auf der grossen neuen Terrasse Platz genommen. 2021-07-07 15:37 4KB www.nzz.ch

 249  ++ US-Verbände für Ende der ++

Mehrere wichtige US-Verbände machen Druck auf Präsident Biden und fordern die Abschaffung der Einreisebeschränkungen. Großbritannien meldet 32.500 neue Ansteckungen - so viele wie seit Januar nicht. Der Liveblog vom Mittwoch zum Nachlesen. 2021-07-07 15:34 789Bytes www.tagesschau.de

 250  Taliban greifen an

Erstmals seit Beginn des internationalen Truppenabzugs greifen die radikalislamischen Taliban wieder eine Provinzhauptstadt in Afghanistan an. Aus der Stadt Kala-i-Naw im Nordwesten des Landes werden heftige Kämpfe gemeldet. 2021-07-07 15:32 3KB www.tagesschau.de

 251  Sharon Stone soll Goldzahn-Rapper daten: Sie ist 63, er 25

Die Schauspielerin soll verliebt sein. In einen Mann, der fast so alt ist, wie ihr Sohn. Mit Rapper RMR wurde sie mehrfach zusammen in L.A. gesehen. 2021-07-07 15:29 2KB www.bild.de

 252  In der Karibik wimmelte es früher vor Haien – dann kam der Mensch

Laut historischen Berichten war die Karibik vor rund 7000 Jahren ein wahres Paradies für Haie. Eine Studie zeigt: Früher gab es dort mehr als dreimal so viele Haie wie heute. Für den immensen Rückgang wird die Jagd und Zerstörung von Lebensräumen verantwortlich gemacht. 2021-07-07 15:26 3KB www.rnd.de

 253  Mini-Monstera zum Monsterpreis: Zimmerpflanzen boomen auch in Tirol

In Neuseeland wurde eine Zimmerpflanze um 16.000 Euro versteigert. Topfpflanzen als neue Wertanlage zu bezeichnen, is... 2021-07-07 15:23 1KB www.tt.com

 254  Russlands Staatsfonds verkauft letzte Dollar-Assets

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie der Euro und der Yuan von dem Vorstoß profitieren Warum Russland seine US-Dollar notierenden Wertanlagen verkauft Welche Stellungnahme das … 2021-07-07 15:21 829Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 255  Kabinettsumbildung in Indien - 40 Minister ausgetauscht

Indiens Regierungschef Narendra Modi hat in einer groß angelegten Kabinettsumbildung mehr als 40 Minister ausgetauscht. Der bisherige Gesundheitsminister Harsh Vardhan trat am Mittwoch kurz vor … 2021-07-07 15:17 1KB www.tt.com

 256  Commerzbank darf Wirecard-Analystin nicht fristlos kündigen

Die Commerzbank kassiert vor Gericht eine Niederlage. Die Urteilsbegründung wird spannend. Die Bank könnte schließlich auch gegen EY... 2021-07-07 15:13 2KB www.faz.net

 257  Bis Jahresende 240 Filialen dicht

Bereits im Lockdown der letzten Monate waren viele Filialen der Commerzbank vorübergehend geschlossen worden. Bis zum Jahresende sollen nun 240 endgültig wegfallen. Und das ist erst der Anfang. 2021-07-07 15:13 3KB www.tagesschau.de

 258  Steht Fintech-Startup Wikifolio vor dem Verkauf?

Das 2012 gegründete Wiener Startup Wikifolio lotet einen Verkauf aus, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. 2021-07-07 15:11 916Bytes www.diepresse.com

 259  Fünf Kauftipps unter 5000 Euro

Kompaktklasse-Autos sind die zweitbeliebteste Fahrzeugklasse in Deutschland. Die verschiedenen Modelle sind groß genug für die Familie und trotzdem bezahlbar – gerade als Gebrauchtwagen! Die Auswahl ist riesig, meist stehen auch mehrere Modell-Generationen zur Auswahl.Welche Autos auch nach ein paar Jahren noch gut dastehen, weiß am besten der TÜV. BILD hat daher den aktuellen TÜV-Report 2021 ausgewertet und gibt fünf Kaufempfehlungen.Bei allen vorgestellten Modellen bekommen Sie für unter 5000 Euro ein ordentliches Auto, bei einigen Gebraucht-Tipps sind die Preise sogar noch viel niedriger. Wir sagen, was die Autos können und erklären, auf welche Schwachstellen Sie beim Kauf achten müssen!  *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 15:06 2KB www.bild.de

 260  Kortisol: Weder Wundermittel noch Teufelszeug

Kortisol ist ein lebenswichtiges Hormon im Körper, Kortison ein Medikament, das sich einige Eigenschaften davon zunut... 2021-07-07 15:00 1KB www.tt.com

 261  Was ist eigentlich ein Lipödem?

In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Frauen an einem Lipödem! Doch was ist das überhaupt und was kann man dagegen tun? 2021-07-07 14:47 3KB www.bild.de

 262  Ehepaar von nebenan zerstückelt Sohn und Tochter

Ein Ehepaar (81 und 74) aus dem Iran soll drei Menschen ermordet haben, weil diese nicht nach ihren Moralvorstellungen lebten. 2021-07-07 14:46 4KB www.bild.de

 263  Bücher für den Sommer: Empfehlungen aus der Redaktion

Harter Boden und klugen Konversationen, ein omnipräsenter Dracula und Hochstapler im Literaturbetrieb: Welche Romane, Thriller und Krimis die Rezensenten der "Presse" in den vergangenen... 2021-07-07 14:31 12KB www.diepresse.com

 264  "Werden wieder deutlich mehr Influenza sehen"

Kontaktbeschränkungen drängen nicht nur Corona zurück. Auch andere Infektionskrankheiten verbreiten sich kaum. Das wird sich nach Einschätzung des Virologen Streeck nun wieder ändern. In diesem oder spätestens im nächsten Herbst rechnet er mit einer neuen Grippewelle. 2021-07-07 14:27 4KB www.n-tv.de

 265  Diego Maradona: Letzte Stunden einer Legende

Ermittlungen im schädlichen Umfeld des Superstars laufen, auch sieben Monate nach dem Ableben der Fußball-Ikone herrschen Ungewissheit und Zorn. Familie und Staatsanwälte wittern Versagen bei der... 2021-07-07 14:26 2KB www.diepresse.com

 266  Die Verwandlung der Angelique Kerber

Angelique Kerber, 33, suchte drei Jahre Form und Zuversicht, in Wimbledon präsentiert sich die Deutsche wieder von ihrer besten Seite - und das ist kein Zufall. 2021-07-07 14:23 3KB www.diepresse.com

 267  Wie Tojner sich in Bedrängnis bringt

Am gemeinnützigen Wohnbau Millionen verdient? Der Unternehmer Michael Tojner will damit nichts zu tun haben. Dokumente belegen aber anderes, die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft... 2021-07-07 14:20 1KB www.diepresse.com

 268  R-Wert das erste Mal seit April wieder über 1

Laut dem Robert-Koch-Institut hat der R-Wert die entscheidende Schwelle von 1 überschritten. 2021-07-07 14:18 2KB www.bild.de

 269  Die "Ever Given" fährt wieder

Die "Ever Given" war im März auf Grund gelaufen und hatte den Suezkanal tagelang blockiert. Nach 100 Tagen Zwangspause und harten Verhandlungen über eine Entschädigung darf das Containerschiff nun weiterfahren. 2021-07-07 14:18 2KB www.tagesschau.de

 270  „Supertalent“-Jurorin Chantal Janzen: Poldis Kollegin drehte früher Sex-Szenen

Von supersexy zum „Supertalent“.Chantal Janzen (42) ist das beliebteste niederländische TV-Gesicht. Ab Herbst ist sie die neue „Supertalent“-Jurorin bei RTL und will auch das deutsche Publikum um den Finger wickeln.Warum die Niederländer der Blondine verfallen sind? Das liegt auch an ihrer Film-Karriere.Denn was kaum jemand hierzulande weiß: Janzen wurde durch viele Filme bekannt, die teilweise auch SEHR nackt sind ... *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 14:15 1KB www.bild.de

 271  Studie zu Jugend und Politik in Zürich: Bildungs- statt Gendergap

Eine Studie der Universität Zürich zeigt, weshalb sich 16- bis 25-jährige Zürcherinnen und Zürcher weniger politisch beteiligen als die Durchschnittsbevölkerung. 2021-07-07 14:10 5KB www.nzz.ch

 272  „Black Widow“: Kinos boykottieren Disney-Film

Eigentlich soll „Black Widow“ am Donnerstag, 8. Juli, in den deutschen Kinos anlaufen. Doch längst nicht überall steht der neue … 2021-07-07 13:58 2KB mads.de

 273  Lena Gercke: Seltenes Foto mit Mann und Kind

Am 6. Juli gibt es für Lena Gercke gleich doppelt Grund zum Feiern: Freund Dustin Schöne und ihre gemeinsame Tochter feiern Geburtstag. 2021-07-07 13:57 2KB www.bild.de

 274  Chipmangel bremst Autoabsatz

Nach dem Tiefpunkt im Pandemie-Jahr 2020 sollte der Auto-Absatz in Deutschland dieses Jahr kräftig wachsen. Doch wegen des Chipmangels erwartet die Branche nun nur noch einen sehr kleinen Zuwachs. 2021-07-07 13:55 2KB www.tagesschau.de

 275  „Spahn erzählte, wie gut die doppelte Impfung schütze. Und dann so ein Mist“

Das Chaos rund um die Corona-Lage in Portugal trifft Urlaubsrückkehrer besonders hart: Viele Deutsche stecken trotz doppelter Impfung und veränderter Lage in der zweiwöchigen Quarantäne fest. Der Berliner Marco S. erzählt hier seine Geschichte und was er für einen „totalen Blödsinn“ durchlebt. 2021-07-07 13:53 1KB www.welt.de

 276  In Cannes bleibt einem heuer die Spucke weg

Nach einem Jahr in der Coronaversenkung kehrt die Grand Dame der Euro-Filmevents zurück an die Côte d'Azur. Jurymitglied Jessica Hausner erwartet ein satter Wettbewerb. Leos Carax'... 2021-07-07 13:52 5KB www.diepresse.com

 277  Geldtransporter-Firma in Bremen ausgenommen ++ Oma der 8-Mio-Diebin: „Ich glaube, sie wurde gezwungen“

Yasemin Gündogan (28) klaute 8 Millionen Euro von einer Geldtransportfirma in Bremen. Jetzt machsen sich ihre Oma und ihr Opa Gündogan Sorgen. 2021-07-07 13:51 3KB www.bild.de

 278  Ungarn: Buchhandlung wegen Buches mit Regenbogenfamilie gestraft

Das Buch hätte laut Regierung gekennzeichnet werden müssen, weil es "keine normale Familie darstellt. 2021-07-07 13:32 2KB www.diepresse.com

 279  Sorgen um hohe Bewertungen

Das Geschäft mit der Finanzierung junger Technologieunternehmen boomt in Europa wie lange nicht mehr. Erste Sorgen werden geäußert. 2021-07-07 13:31 4KB www.faz.net

 280  Angreifer von Würzburg verletzte mehr Menschen als bislang bekannt

Insgesamt habe es drei Tote, fünf lebensgefährlich und vier leicht Verletzte gegeben, erklärte Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann. 2021-07-07 13:30 2KB www.diepresse.com

 281  Warum ein kleines Videospiel aus Schweden so glücklich macht

Düsseldorf Komplexe Städtebau-Simulationen gibt es reichlich, doch komplex ist gerade nicht gefragt. Das experimentelle Computerspiel „Townscaper“ setzt auf Realitätsflucht und skandinavisches Lebensgefühl. Mit Erfolg. … 2021-07-07 13:30 4KB rp-online.de

 282  Artenvielfalt: Wissenschaftler fordern Konzept und Details

Inhaltliche und rechtliche Abklärungen und Absicherungen fordert der „Österreichische Biodiversitätsrat“ von Umweltministerin Gewesssler. 2021-07-07 13:21 2KB www.diepresse.com

 283  E-Stehroller: Köln könnte nächtliche Nutzung einschränken, Berliner fischen auch

So wie in Köln finden sich auch in Berliner Gewässern E-Stehroller. Dort setzt der Senat auf Regeln. Die Kölner OB ist für nächtliche Einschränkungen. 2021-07-07 13:19 1KB www.heise.de

 284  Verdächtiger will Pärchen vor Gardasee-Unfall nicht gesehen haben

Brescia Der 52-jährige Mann, der für den Tod eines 37-jährigen und seiner 25-jährigen Freundin auf dem Gardasee verantwortlich sein soll, hat sich … 2021-07-07 13:18 2KB rp-online.de

 285  Burbach-Prozess: Letzte Urteile im Hauptverfahren um Misshandlung von Geflüchteten gefallen

Das Hauptverfahren im Burbach-Prozess um misshandelte Geflüchtete ist mit vier Urteilen zu Ende gegangen. Die Strafen fielen verhältnismäßig mild aus. 2021-07-07 13:15 2KB www1.wdr.de

 286  "Falsche Panikmache": Frequency-Festival soll stattfinden

Trotz Warnung von Virologin Von Laer vor einem "Superspreading Event" sieht Veranstalter Tartar keine Veranlassung zur Absage des Festivals. 2021-07-07 13:15 2KB www.diepresse.com

 287  Fünf Kinder und eine Frau starben bei Brand in Holzhaus in Russland

Fünf Kinder im Alter zwischen vier Monaten und zwölf Jahren sowie eine Frau sind bei einem schweren Brand in der Nähe... 2021-07-07 13:13 1KB www.tt.com

 288  Mehrheit der Opfer nach Flugzeugabsturz in Russland geborgen

Nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka haben Bergungskräfte die meisten der getöteten 28 Menschen geborgen. Wie der Gouverneur von Kamtschatka, Wladimir Solodow, … 2021-07-07 13:13 2KB www.tt.com

 289  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Deutschland impft langsamer: Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte arbeiten nach Kräften, trotzdem geht die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen zurück. Wie viele Menschen haben die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten? 2021-07-07 13:12 21KB www.n-tv.de

 290  Verbrechen oder Schicksal: Ermittlungen nach Tod von Maradona

Der argentinische Fußballstar Diego Maradona starb im Alter von nur 60 Jahren an einem Herzinfarkt. Nach Jahren der A... 2021-07-07 13:11 5KB www.tt.com

 291  "Feel Hamburg"

Britta Kehrhahn und Daniel Kaiser sprechen mit Menschen aus der Stadt, die etwas zu erzählen haben. 2021-07-07 13:09 1KB www.ndr.de

 292  Japan entscheidet diese Woche über Olympia-Zuschauer

Die Olympischen Spiele in Tokio könnten ohne Zuschauer in Szene gehen. Die japanische Regierung will laut Aussage von Premierminister Yoshihide Suga am Donnerstag oder Freitag … 2021-07-07 13:04 2KB www.tt.com

 293  Jedi-Milliardenprojekt: Pentagon entzieht Microsoft den Auftrag

Microsoft wollte für das amerikanische Militär eine Cloud für militärische Daten aufbauen. Doch daraus wird nun wohl nichts, denn das Pentagon will die Vereinbarung auflösen. Nun könnte der Konkurrent Amazon doch noch zum Zuge kommen, nachdem ihm zunächst die Aversionen Trumps gegen Bezos in die Quere gekommen waren. 2021-07-07 13:03 7KB www.nzz.ch

 294  Stimmrechtalter 16: Jugendliche kaum politikinteressiert

In der Debatte um das Stimmrechtsalter 16 hoffen Befürworter, dass sich gerade junge Menschen besonders für die Politik interessieren. Nun allerdings zeigt eine Untersuchung aus dem Kanton Glarus: 16- und 17-Jährige haben wohl anderes im Kopf. 2021-07-07 13:02 4KB www.nzz.ch

 295  Rente, Armut: Deutschland bei der Rente nur Mittelmaß

Das deutsche Rentensystem steht vor immensen Herausforderungen. Eine immer älter werdende Bevölkerung führt unweigerlich zu steigenden Kosten. Dazu … 2021-07-07 12:58 830Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 296  Deutsche seltener spitze

Zu den Stärken der deutschen Wirtschaft gehören seit jeher inhabergeführte Unternehmen. Doch weniger von ihnen als früher erreichen noch einen Platz unter den umsatzstärksten Familienunternehmen der Welt. 2021-07-07 12:57 3KB www.tagesschau.de

 297  Wie Trump Amazon-Boss Bezos zum reichsten Mann der Welt macht

Amazon-Gründer Jeff Bezos (56) ist wieder der reichste Mann der Welt – nicht zuletzt dank der unfreiwilligen Hilfe von Donald Trump (75). 2021-07-07 12:56 3KB www.bild.de

 298  Vier-Tage-Woche in Island: weniger Arbeit, höhere Produktivität

Eine isländische Studie hat untersucht, wie sich eine Vier-Tage-Woche auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auswirkt. Am Arbeitsplatz entstanden der Studie zufolge neue Abläufe. Das Wohlbefinden der Berufstätigen habe sich drastisch verbessert. 2021-07-07 12:49 2KB www.rnd.de

 299  EU erwartet BIP-Wachstum in Österreich um 3,8 Prozent

Die  EU-Kommission geht für heuer von einer leichten Erholung in EU und Eurozone aus. Österreichs Wirtschaftswachstum wird weiter unter dem EU-Durchschnitt gesehen. 2021-07-07 12:43 5KB www.diepresse.com

 300  IT-Weiterbildung: Der permanente Fortbildungsdruck

IT-Personal bildet sich häufiger fort als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland. Ganz wichtig sind dabei Zertifikate. 2021-07-07 12:38 1019Bytes www.heise.de

 301  Piks-Verweigerern drohen harte Strafen

Wer in Italien im Gesundheitsbereich tätig ist und sich nicht gegen Corona impfen lässt, riskiert seit dem 1. Juni viel. Eventuell sogar den Ausfall des Gehalts. Dagegen protestieren Betroffene im ganzen Land und ziehen vor Gericht. 2021-07-07 12:34 5KB www.n-tv.de

 302  Warum die Spitzen CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt über eine neue Koalition verhandeln wollen

Man würde dem "Land gut tun", hieß es auf einer gemeinsam Pressekonferenz. Vor Verhandlungen müssen die Parteien sich nun intern abstimmen. Wo sie sich jetzt schon einig sind – und wo es noch hakt. 2021-07-07 12:32 12KB www.mdr.de

 303  OECD: Deutscher Arbeitsmarkt übersteht Corona-Krise „sehr gut“

Laut der Industriestaaten-Organisation OECD hat der deutsche Arbeitsmarkt die Corona-Krise bislang „sehr gut“ überstanden. Demnach seien etwa die Beschäftigungsverluste während der Pandemie moderat ausgefallen. Die OECD warnt aber vor längerfristigen Folgen der Krise für den internationalen Arbeitsmarkt. 2021-07-07 12:18 2KB www.rnd.de

 304  Corona, Mutation: Die Bürger sind verwirrt und verunsichert

Die Diskussion um die Corona-Mutationen reißt nicht ab. Mittlerweile ist es für den Außenbetrachter schwer geworden, eine Einordnung über die Gefährlichkeit oder Nicht-Gefährlichkeit … 2021-07-07 12:16 842Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 305  Mittel gegen Mückenstiche: Was hilft, wenn es wie verrückt juckt

Wenn die Mücke gestochen hat, geht auch schon das Kratzen los. Das verschafft zwar kurzfristig Linderung, aber laut Experten sollte man es trotzdem lieber sein lassen. Was laut Stand der Forschung hilfreicher ist und welche Mittel wirklich helfen – ein Überblick. 2021-07-07 12:15 4KB www.rnd.de

 306  Suchtrupps bergen 19 Leichen

Im Osten Russlands ist eine Antonow AN-26 abgestürzt. An Bord waren 28 Menschen. Suchtrupps haben bis jetzt 19 Tote geborgen. Es wird vermutet, dass kein Passagier überlebt hat. Möglicher Grund für den Absturz könnten die Wetterbedingungen zum Absturzzeitpunkt gewesen sein. 2021-07-07 12:14 2KB www.n-tv.de

 307  Der Impf-Druck auf unsere Kinder ist perfide

Der Sauerländer Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Achenbach hat in seiner Praxis inzwischen mehr als 800 Corona-Schutzimpfungen an Patienten durchgeführt. „Und wir hätten noch öfter geimpft“, sagt der Mediziner, „wenn wir nur mehr Impfstoff gehabt hätten.“ Unter den Geimpften waren auch schon 55 junge Menschen unter 18 Jahre. Mehr als 50 weitere Impfwillige, die 18 oder jünger sind, stehen neben anderen Patienten auf seiner Warteliste und hoffen endlich auf einen Termin.Zugleich kann der Kinderarzt auf mehrere Einsätze in heimischen Impfzentren verweisen. Achenbach weiß nicht nur, dass sich viele Jugendliche impfen lassen wollen, sondern auch warum. Und gerade die Jüngeren treibt oft nicht zuerst die Sorge um die eigene Gesundheit zur Impfung, sagt der Mediziner in BILD. „Denn eigentlich ist das Risiko, schwer an Covid zu erkranken, für Jugendliche sehr gering. Die wenigen Toten in den jüngeren Altersgruppen hatten zumeist mit Vorerkrankungen zu kämpfen. Das wissen auch die jüngeren Impfwilligen.“ *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 12:14 2KB www.bild.de

 308  Bewegende Traueranzeigen für Opfer von Würzburg-Attacke So nimmt ihre Familie Abschied von Stefanie

Es zerreißt einem das Herz! Familie, Freunde, und Kollegen nehmen in bewegenden Traueranzeigen Abschied von Stefanie. 2021-07-07 12:06 2KB www.bild.de

 309  Vermögenszuwachs ist gut fürs Herz

Die Redewendung „Sich etwas zu Herzen nehmen“ trifft häufig wörtlich zu. Auch für Vermögensverluste scheint dies nach einer Studie so zu... 2021-07-07 12:06 3KB www.faz.net

 310  Gardasee-Totraser war viermal schneller als erlaubt

Der 52-jährige Patrick K. hat am 19. Juni zusammen mit Christian T. (52) am Gardasee zwei Italiener mit einem Motorboot überfahren. Die Opfer, Umberto Garzarella (†37) und Greta Nedrotti (†25), saßen in einem Holzboot, als die Deutschen mit ihrem Motorboot in sie hineinkrachten. Beide Italiener überlebten den Unfall nicht. Patrick K. ist am Brennerpass auf dem Rückweg nach Italien festgenommen worden! Nach BILD-Informationen hat er sich freiwillig gestellt. Die Chancen für den Totraser, bald wieder nach Deutschland zurückzukehren, sind sehr gering. Zu dem Entschluss, nicht die Auslieferung nach Italien ab­zuwarten, sondern sich selbst den Behörden zu stellen, könnten auch neueste Ermitt­lungsergebnisse beigetragen haben. Lesen Sie mehr mit BILDplus! *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 12:05 2KB www.bild.de

 311  Ane Mette Hols randständiger Blick im mumok

„Im Werden (Arbeitstitel)“ lautet der offizielle Titel der ersten größeren Würdigung der norwegischen Künstlerin Ane Mette Hol in Österreich. Im Wiener mumok ist ihr … 2021-07-07 12:02 1KB www.tt.com

 312  NZZ: Bilder des Tages

Hier spiegelt sich die Welt in Aufnahmen. Zusammengestellt von der NZZ-Bildredaktion. 2021-07-07 12:01 18KB www.nzz.ch

 313  Snack-Mobil bringt Süssigkeiten Dieses Fahrzeug kommt ohne Fahrer aus/an

In Köln wird erprobt, wie sich ein autonomes Fahrzeug ohne menschlichen Fahrer durch den Verkehr bewegt. BILD stellt das Projekt vor. 2021-07-07 11:58 865Bytes www.bild.de

 314  Veranstalter wollen mit Kampagne Lust auf „Comeback“ machen

Am Mittwochvormittag hat die Interessengemeinschaft Österreichische Veranstaltungswirtschaft (IGÖV) in der Wiener Stadthalle ihre neue Kampagne „Back to live“ präsentiert. Damit wolle man wieder Lust machen … 2021-07-07 11:58 3KB www.tt.com

 315  EU-Kommission: Wirtschaftsleistung könnte Ende 2021 wieder auf Vorkrisenniveau sein

Laut einer Prognose der EU-Kommission könnte die EU-Wirtschaftsleistung schon Ende des Jahres wieder auf Vorkrisenniveau sein. Demnach erhole sich die Wirtschaft schneller von der Corona-Krise als bisher angenommen. Das Wachstum wird vor allem auch auf die voranschreitenden Impfungen zurückgeführt. 2021-07-07 11:49 1KB www.rnd.de

 316  Enormer Andrang: Forchach will Besuchern Steine in den Weg legen

In Forchach versucht die Gemeinde, der Wildparker Herr zu werden. Parkplätze sind in der Warteschleife, der Andrang i... 2021-07-07 11:47 2KB www.tt.com

 317  Ex-Meinl-Bank-Gläubiger aus Gläubigerausschuss geflogen

Streit um angebliche Whatsapp-Nachrichten an ehemaligen Bank-Vorstand. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt. 2021-07-07 11:45 2KB www.diepresse.com

 318  Ulli Gladik und Sarah Seekircher gewinnen Ö1-Podcastpreis

Der erstmals vergebene Ö1-Feature-Podcastpreis „moving_audio“ geht an die Dokumentarfilmerin Ulli Gladik und Ö3-Redakteurin Sarah Seekircher, die am heutigen Mittwoch für ihre Konzepte … 2021-07-07 11:40 1KB www.tt.com

 319  Wirtschaft in Zeiten von Corona - alles ist anders

Das Corona-Virus bringt unseren Alltag durcheinander - alles ist jetzt anders. Das hat auch Folgen für die Wirtschaft 2021-07-07 11:35 751Bytes www.ndr.de

 320  Wimbledon: Tragen die Fans Kerber gegen Barty ins Finale?

In ihrer "Wohlfühl-Oase" Wimbledon zeigt Angelique Kerber eindrucksvoll, dass sie noch in der Lage ist, um die großen Titel mitzuspielen. Das Halbfinale gegen die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty am Donnerstag (14.30 Uhr) ist der Prüfstein für die Kielerin. 2021-07-07 11:32 3KB www.ndr.de

 321  Frau und Kind tot in Wohnung gefunden

Für eine Frau und ein Kind kam am Mittwoch in Ulm jede Hilfe zu spät. Auch ein schwerverletzter Mann wurde entdeckt. 2021-07-07 11:23 1KB www.bild.de

 322  Gratis fahren mit einer Öffi-Jahreskarte in sechs Städten

Zwei Wochen im Sommer können Jahreskartenbesitzer kostenlos in den Wien, Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck unterwegs sein. 2021-07-07 11:22 1KB www.diepresse.com

 323  Regierung bewirbt Umweltstiftung für "klimafitte...

Aus- und Weiterbildungen im Bereich "Green Jobs" sollen intensiviert werden. 2021-07-07 11:20 4KB www.diepresse.com

 324  Großaktionär Atlantia prüft Verkauf der Hochtief-Beteiligung

Die von der Milliardärsfamilie Benetton kontrollierte Atlantia befindet sich derzeit im Umbau. Der Konzern erwägt laut Insidern den Ausstieg aus der Baubranche. 2021-07-07 11:16 2KB www.diepresse.com

 325  Ist Liebe wirklich ein Anti-Aging-Wunder?

Gwen Stefani und Jennifer Lopez (beide 51) sehen strahlender aus denn je – als sei ihr Liebesleben eine Waffe gegen das Altern. Was dahinter steckt. 2021-07-07 10:51 4KB www.bild.de

 326  Gerhard Delling liebt „Block House“-Chefin Christina Block

Neue Liebe für ARD-Star Gerhard Delling (62)! Der Sportmoderator ist mit Unternehmerin Christina Block (46) zusammen. 2021-07-07 10:46 2KB www.bild.de

 327  Biden blockiert ebenso wie Trump den Verkauf - Darum darf China diese Super-Maschine nie haben

Es ist nicht nur „die komplizierteste Maschine der Welt“, sondern auch eine, die China viel Macht über die Weltwirtschaft bescheren würde. 2021-07-07 10:42 3KB www.bild.de

 328  Für die Wallbox gibt’s keinen Zuschuss mehr!

Der Topf für die staatliche Förderung von privaten Wallboxen ist aufgebraucht. Das Geld ist leer. BILD erklärt, wie es weitergeht. 2021-07-07 10:42 3KB www.bild.de

 329  im Osten weiterhin niedriger

31 Jahre nach der Wiedervereinigung liegt die Wirtschaftsleistung in Ostdeutschland bei 77,9 Prozent des westdeutschen Niveaus. Das geht aus dem Jahresbericht zum Stand der Einheit hervor. Ausgeprägter als im Westen ist die Politik-Skepsis. 2021-07-07 10:41 3KB www.tagesschau.de

 330  Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban

Spannende Stories, legendäre Konzerte, bewegende Begegnungen: Peter Urban hat viel erlebt und noch mehr zu erzählen. 2021-07-07 10:37 1KB www.ndr.de

 331  Journalist Balz Bruder unerwartet verstorben

Der Chefredaktor von «Solothurner Zeitung», «Oltner Tagblatt» und «Grenchner Tagblatt» ist diese Woche unerwartet verstorben. 2021-07-07 10:34 1KB www.nzz.ch

 332  Die EU will das Schweizer Covid-Zertifikat anerkennen – was bedeutet das?| NZZ

Rechtzeitig auf die Sommerferien soll Reisen in Europa einfacher werden. Die EU und die Schweiz wollen ihre Covid-Zertifikate gegenseitig anerkennen. Der Entscheid soll noch diese Woche fallen. Hier die wichtigsten Antworten. 2021-07-07 10:31 8KB www.nzz.ch

 333  Bollywood-Legende Dilip Kumar mit 98 Jahren gestorben

Er war als "König der Tragödie" bekannt und spielte in mehr als 60 Bollywood-Filmen mit: Nun ist der indische Schausp... 2021-07-07 10:30 2KB www.tt.com

 334  Geringverdiener geraten ins Hintertreffen

Eigentlich steht genügend Impfstoff zur Verfügung. Doch laut einer Umfrage ist die Quote an Erstimpfungen unter Geringverdienenden deutlich geringer als die unter den Besserverdienenden. Ein betriebliches Impfangebot könnte den Impferfolg ankurbeln. 2021-07-07 10:22 2KB www.n-tv.de

 335  Es ist uns zu heiß – und schuld dran sind die Architekten

Die Versessenheit auf Glas und Transparenz bringt uns sinnlos ins Schwitzen und raubt die Privatsphäre. Ein Lob des Schattens und der Höhle. 2021-07-07 10:18 1KB www.diepresse.com

 336  Lobautunnel: Gewessler von Gegenwind unbeeindruckt

Die Verkehrsministerin verteidigte die Evaluierung der Asfinag-Projekte. Die Wiener ÖVP will laut Parteichef Gernot Blümel "alles unterstützen", was zum Bau führt. 2021-07-07 10:10 3KB www.diepresse.com

 337  EM 2021: Psychokrieg von Giorgio Chiellini im Penaltyschiessen

Schulterklopfen, Sprüche, Fäustchen ans Kinn: Italiens Captain Giorgio Chiellini nimmt Spaniens Jordi Alba im Moment der grössten Anspannung buchstäblich auf den Arm. Seine Lockerheit hat im Penaltyschiessen Signalwirkung und führt sein Team in den EM-Final. 2021-07-07 10:08 5KB www.nzz.ch

 338  Verpackungsfrei einkaufen: Wie das Konzept im Kampf gegen Müllberge funktioniert

Haushalte produzieren auch in Österreich Unmengen an Müll. Verpackungsfreie Läden sagen dem den Kampf an und wollen d... 2021-07-07 10:02 2KB www.tt.com

 339  Skoda Kodiaq überarbeitet: Weiterhin mit Verbrennungsmotoren

Never change a winning team. Das gilt nicht nur in der Welt des Fussballs, auch Autohersteller halten sich gerne an dieses Motto. Mit gutem Recht, wie das Beispiel des grossen Skoda-SUV zeigt. 2021-07-07 10:00 6KB www.nzz.ch

 340  Ist Servus TV nicht der Sender der Corona-Zweifler?

Mit Empörung reagierte Servus TV-Intendant Ferdinand Wegscheider auf den Hinweis, welchen Ruf sein Sender habe: „Ich empfinde diese Behauptung nahezu als Chuzpe.“ Man setzt bald auf mehr Fiktion. 2021-07-07 09:54 10KB www.diepresse.com

 341  Kollision nach Überholmanöver in Wörgl: Auto in Wiese geschleudert

Ein 30-jähriger Autofahrer übersah eine nach links abbiegende Pkw-Lenkerin. Es kam zum Zusammenstoß. Beide Lenker sow... 2021-07-07 09:50 1KB www.tt.com

 342  Tanken im Juni wieder teurer geworden

Preise für Diesel sind im Vormonat um 2,5 Cent und für Super um 1,7 Cent pro Liter gestiegen. 2021-07-07 09:47 1KB www.diepresse.com

 343  Von der Leyen, Ungarn: Viktor Orban kämpft gegen die Bürokraten in Brüssel

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie die EU-Kommission gegen Ungarn vorgehen will Welche Sanktionen gegen Ungarn eingeführt werden könnten Warum die ungarische Führung in Brüssel unbeliebt … 2021-07-07 09:47 879Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 344  Betrunkener spielte in Kufstein Hitler-Rede ab: Von Polizei erwischt

Eine Fußstreife der Polizei Kufstein hörte die nationalsozialistische Hitler-Rede aus einem Lautsprecher und stellte ... 2021-07-07 09:44 2KB www.tt.com

 345  Trotz globaler De-Dollarisierung: US-Währung so stark wie vor 20 Jahren

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie sich der fallende Dollar-Anteil an den globalen Währungsreserven erklärt Welche Währungen ihren Anteil zuletzt teils deutlich erhöhen konnten Wie … 2021-07-07 09:43 899Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 346  „Es waren immer wieder Mädchen da“

„Diese Männer haben kein Herz. Das tut kein Mensch. Sie haben die kleine Leonie auf schreckliche Art und Weise aus dem Leben gerissen“, so ein Nachbar zu BILD über die Jugendlichen, die in der kleinen Einzimmerwohnung in der Erzherzog-Karl-Straße gewohnt haben. Und die jetzt im Verdacht stehen die 13-jährige Leonie unter Drogen gesetzt, brutal vergewaltigt und getötet zu haben.BILD sprach mit Nachbarn der Tatverdächtigen. Unglaublich: Leonie soll nicht das erste kleine Mädchen gewesen sein, das in der Wohnung der Afghanen war... *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 09:32 1KB www.bild.de

 347  Notfallpatch: Microsoft schließt PrintNightmare-Lücke in Windows

Windows-Nutzer sollten zügig Notfallpatches installieren, um eine von Angreifern ausgenutzte kritische Lücke zu schließen. 2021-07-07 09:29 1KB www.heise.de

 348  Rekorde und viele Hoffnungen bei den Tiroler Landesmeisterschaften

Fünf Tiroler Rekorde und zahlreiche Seriensieger: Bei den Landesmeisterschaften präsentierten sich Tirols Schwimmer v... 2021-07-07 09:19 1KB www.tt.com

 349  Zwei österreichische Alpinisten im Mont Blanc-Massiv gerettet

Die beiden Alpinisten steckten während des Abseilens fest, einer an einem Standplatz und der andere an der Wand hänge... 2021-07-07 09:02 3KB www.tt.com

 350  Kniespezialist Christian Fink: Der Arzt, dem die Kicker vertrauen

In der Brust des Tiroler Unfallchirurgen Christian Fink schlagen viele Herzen: für Italien, Deutschland, die Türkei u... 2021-07-07 09:00 1KB www.tt.com

 351  Chiles Verfassungskonvent wird von einer Indigenen geleitet

Das indigene Volk der Mapuche gehört zu den Ausgegrenzten in Chile. Umso erstaunlicher ist die Wahl einer Mapuche zur Vorsitzenden des Verfassungskonvents. Ob eine neue Verfassung die Mapuche aus der gesellschaftlichen Isolierung befreien kann, ist jedoch fraglich. 2021-07-07 08:53 6KB www.nzz.ch

 352  Urlaub trotz Corona-Angst – hier geht's!

Die Delta-Variante des Coronavirus bringt den Sommerurlaub ins Wanken – Portugal ist bereits Hochinzidenzgebiet, die Zahlen in Spanien und vor allem auf Mallorca steigen steil nach oben!Wer Urlaub machen will, muss sich nach Alternativen umschauen. BILD hat sich das Urlaubsland Kroatien angeschaut. Dort gibt es Regionen, wo die Delta-Variante quasi keine Rolle spielt und Corona bei NULL liegt.Lesen Sie mit BILDplus, welche Regionen das sind, welche Corona-Regeln Sie dennoch beachten müssen und wo es noch Schnäppchen zu buchen gibt. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-07 08:48 1KB www.bild.de

 353  Streit um Vormundschaft: Anwalt von Britney Spears tritt ab

Im Gerichtsstreit um die Vormundschaft der Pop-Ikone gibt es eine neue Wendung. Eine prominente Unterstützerin von Br... 2021-07-07 08:36 3KB www.tt.com

 354  Hausarbeit ist überwiegend Schwarzarbeit

Schätzungsweise rund 75 Prozent der Haus- und Gartenarbeit gegen Bezahlung sind nicht angemeldet. Damit bildet Deutschland den Spitzenreiter in der EU. Nachteile bringt das hauptsächlich für die Beschäftigten. 2021-07-07 08:34 2KB www.n-tv.de

 355  Unterhaus: Corona-Sorgen und Streitigkeiten mit dem Tiroler Verband

Auch wenn der Amateur-Fußball steht, zur Ruhe kommt er niemals. Der SC Imst kam mit dem Verband über Kreuz, ein Nachs... 2021-07-07 08:30 1KB www.tt.com

 356  Könnt ihr das neue Rätsel lösen? Das Schlagzeilen-Raten auf TT.com

Rätseln, raten, knobeln: Welcher Artikel verbirgt sich hier wohl dahinter? Setzen Sie die Buchstaben gekonnt ein und ... 2021-07-07 08:30 1KB www.tt.com

 357  Herzgesundheit: Welches Essen positiv wirkt und wo ein Risiko entstehen kann

Wissenschafter haben eine Neubewertung der vorliegenden Daten zu Nahrungsmitteln und Herzgesundheit vorgenommen. Die ... 2021-07-07 08:30 6KB www.tt.com

 358  Rennradfahrer prallte auf Kärntner Gebirgsstraße gegen Murmeltier

Ein 73-Jähriger fuhr auf einer Kärntner Gebirgsstraße gegen ein Murmeltier und kam zu Sturz. Der Mann wurde dabei ver... 2021-07-07 08:25 1KB www.tt.com

 359  Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen

Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den Landkreisen? Aktuelle Corona-Zahlen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 2021-07-07 08:17 3KB www.ndr.de

 360  Falsche Identität ging schief: Rumäne in Linz erst recht festgenommen

Ein Rumäne wollte sich mit einer falschen Identität ausweisen, um trotz Aufenthaltsverbots in Österreich bleiben zu k... 2021-07-07 08:14 2KB www.tt.com

 361  Warum Sie JETZT Windows aktualisieren sollten

Eine Sicherheitslücke macht alle Windows-Versionen zu einem leichten Ziel für Hacker! Jetzt wurde ein Notfall-Update veröffentlicht. 2021-07-07 08:05 2KB www.bild.de

 362  Fatima Daas: „Ich kann lesbisch und gläubige Muslimin sein“

Zerrissen zwischen Homosexualität und Religion: Die Französin Fatima Daas erzählt in ihrem aufsehenerregenden Debüt „Die jüngste Tochter“ ihre eigene Geschichte. 2021-07-07 08:04 2KB www.diepresse.com

 363  Bandscheibe bremst Herzog vor der Europameisterschaft in Portugal aus

Schock-Diagnose nach MRT-Untersuchung: Trotz Bandscheibenvorfalls will Vanessa Herzog bei der Speedskate-EM (ab 18.7.... 2021-07-07 07:41 3KB www.tt.com

 364  Shell plant höhere Ausschüttungen an Aktionäre

Geschäftsentwicklung des Ölkonzerns war zuletzt wieder besser. 20 bis 30 Prozent des Kapitalzuflusses aus dem operativen Geschäft sollen an die Aktionäre fließen. 2021-07-07 07:38 1KB www.diepresse.com

 365  Rekordjahr für Start-up-Investments

Kryptosteuerberater Blockpit erhält zehn Mio. Dollar. Auch andere Start-ups sammelten heuer viel Geld ein. Das Jahr ist erst sechs Monate alt, doch es ist schon jetzt das beste bisher. 2021-07-07 07:10 1KB www.diepresse.com

 366  Endspiel in Afghanistan

Die Taliban rücken nach dem Abzug der US-Truppen in Afghanistan vor. Russland und China ziehen bereits rote Linien. Trotzdem wollen die Islamisten die Macht an sich reißen. Verhältnisse deuten sich an, vor denen westlichen Mächten bereits vor Jahrhunderten grauste. 2021-07-07 07:01 1KB www.welt.de

 367  New York erklärt wegen zunehmender Waffengewalt „Katastrophennotfall"

„Wenn man sich die aktuellen Zahlen ansieht, sterben jetzt mehr Menschen an Waffengewalt und Verbrechen als an COVID"... 2021-07-07 06:59 3KB www.tt.com

 368  Kritik an der Terminvergabe für Bürgerbüros

Düsseldorf Einen Termin in einem der Düsseldorfer Bürgerbüros zu bekommen, gleicht einem Glücksspiel. Die Verbesserung der Online-Terminvergabe wird parteiübergreifend gefordert. Die Stadt kündigt ein … 2021-07-07 06:59 4KB rp-online.de

 369  NASA-Mission „Europa Clipper" setzt auf rot-weiß-rote Technik

Die Sonde soll 2024 starten und den Jupitermond Europa erforschen. RUAG Space Austria lieferte das Equipment für das ... 2021-07-07 06:46 2KB www.tt.com

 370  Sechs teils Schwerverletzte bei Fahrradunfällen in Tirol

Am Dienstag ereigneten sich in Tirol gleich mehrere Radunfälle mit zum Teil Schwerverletzten. In Weerberg stürzte ein... 2021-07-07 06:30 2KB www.tt.com

 371  Die beste Technik für Ihren Urlaub: Kameradrohne, E-Bike, LTE-Router, Apps & Co.

Fans von smarter Technik wollen auch und vor allem im Urlaub nicht auf diese verzichten. Wir stellen zwölf Gadgets und Apps für Freizeitspaß aller Couleur vor. 2021-07-07 06:30 2KB www.heise.de

 372  RKI meldet knapp 1000 Neuinfektionen

Von einer Trendumkehr zu sprechen, ist verfrüht. Aber die Zahl der Neuinfizierten nimmt in Deutschland im Vergleich zur Vorwoche wieder zu. Das RKI meldet knapp 180 Infektionen mehr als vor sieben Tagen. Die Inzidenz ist weiter auf geringem Niveau, steigt aber zumindest leicht an. 2021-07-07 06:28 3KB www.n-tv.de

 373  Drama in Osttirol: Wanderer (79) wollte Ehefrau retten und stürzte in den Tod

In St. Jakob im Defereggental hat sich am Dienstagvormittag ein tödlicher Alpinunfall ereignet. Ein Mann wollte seine... 2021-07-07 06:13 2KB www.tt.com

 374  China zensiert mehrere LGBTQ-Aktivistengruppen im Netz

Die Kontonamen der Gruppen wurden in „Unbenannter Account" umgeändert. Auch eine feministische Bewegung wurde bei der... 2021-07-07 06:10 2KB www.tt.com

 375  Innsbrucker BM Willi: „Impfquote von mehr als 80 Prozent ist wichtig"

In Tirol wird das Impfangebot ohne Termin ausgeweitet. Der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi argumentiert bei der... 2021-07-07 06:10 4KB www.tt.com

 376  Alles neu auf dem Domplatz: Salzburg baut mit Lars Eidinger den Jedermann um

Das Hofmannsthal-Stück wird bei den Festspielen ab 17. Juli nun doch in einer völlig neuen Inszenierung zu sehen sein. 2021-07-07 06:05 4KB www.tt.com

 377  EU-Gesundheitsbehörde zählt bei EURO bereits 2500 Corona-Fälle

Infektionsfälle in sieben Ländern sollen im Zusammenhang mit der Fußball-EM stehen. In der dritten Turnierwoche gab e... 2021-07-07 06:00 3KB www.tt.com

 378  Asylwerber illegal beschäftigt: Strafe gegen Ex-TSD-Chef aufgehoben

Wegen illegaler Beschäftigung von Asylwerbern hagelte es saftige Verwaltungsstrafen gegen die Ex-Chefs der Flüchtling... 2021-07-07 06:00 1KB www.tt.com

 379  Tiroler Ex-Radprofi war auch Dopingsünder: Haft- und Geldstrafe

Das Rennradfahren hat ein Tiroler Radprofi schon lange aufgegeben. Gestern am Landesgericht gab es jedoch eine Rückbl... 2021-07-07 05:57 2KB www.tt.com

 380  Lech zieht die Notbremse und will Anlegerhotels verbannen

„Ausverkauf“, „leblose Chalets“: Lech am Arlberg zieht die Notbremse und verhängt einen Baustopp für Investorenmodelle. 2021-07-07 05:53 3KB www.tt.com

 381  Studie: mRNA-Impfstoffe nicht in Muttermilch nachweisbar

Laut einer Studie der University of California San Francisco ist das Stillen auch nach der Immunisierung mit einem mRNA-Impfstoff unproblematisch. In untersuchten Muttermilchproben sei keine mRNA aus dem Impfstoff nachgewiesen worden. Auch die Stiko stellt sich bereits der Frage, ob Stillende geimpft werden sollten. 2021-07-07 05:43 2KB www.rnd.de

 382  Infektiologe Weiss: Gute Chancen auf normalen Herbst und Winter

Der Innsbrucker Infektiologe Günter Weiss fordert, dass man endlich lernt, strikt zwischen dem Schutz vor einer Infek... 2021-07-07 05:42 6KB www.tt.com

 383  Deutscher stürzte mit Paragleiter in Kärnten ab

Der 59-Jährige dürfte aufgrund der schwerwiegenden Verletzungen sofort tot gewesen sein. Die Absturzursache ist noch unklar. 2021-07-07 05:38 1KB www.diepresse.com

 384  Ich nehme den Kleinen hoch und sage, jetzt wecken wir Papa

Wir sind glücklich, auch wenn das Baby uns müde macht. Dann schickst du aus heiterem Himmel diese Mail: „Betreff: Falls ich sterbe“. Ich bin wütend. Was soll das? Aber dann kommt diese eine Nacht. Ich setze den Kleinen aufs Bett. – Ein Auszug aus „Betreff: Falls ich sterbe“. 2021-07-07 05:35 2KB www.welt.de

 385  Wirtschaft fordert Lösungen in Sachen Verkehr in Innsbruck

Obleute der Wirtschaftskammern Innsbruck-Stadt und -Land vermissen Zukunftsprojekte zum Verkehr in der Landeshauptstadt. 2021-07-07 05:35 3KB www.tt.com

 386  Tradition trifft Moderne: FC Wacker präsentierte sein neues Heimtrikot

Beim Anblick des neuen Trikots des FC Wacker Innsbruck dürfte nicht nur eingefleischten Fans das schwarzgrüne Herz au... 2021-07-07 05:33 1KB www.tt.com

 387  Bit-Rauschen, der Prozessor-Podcast: Aktuelle CPU-Sicherheitslücken

Immer wieder tauchen Sicherheitslücken in Prozessoren auf. Müssen wirklich alle geschlossen werden? Der Audio-Podcast Bit-Rauschen, Folge 2021/13. 2021-07-07 05:30 1KB www.heise.de

 388  Holzbau-Betriebe schlagen Alarm und wollen, dass Holz im Land bleibt

Die Vertretung „Holzbau Austria“ schlägt Alarm. Bei Preissteigerungen bis 300 Prozent fordert sie von der Politik ein... 2021-07-07 05:25 3KB www.tt.com

 389  Tiroler Friseure, die mit Haarabfällen unsere Meere retten wollen

Mit einem Friseurbesuch den Weltmeeren etwas Gutes tun. Klingt wie eine neue Marketingidee mit leeren Worten. Doch di... 2021-07-07 05:20 2KB www.tt.com

 390  „Oliver Welke hätte mich doch anrufen können“

Die Deutschen sollten am Kapitalmarkt sparen. Das wollte Walter Riester ihnen beibringen. Doch die Umsetzung schwebte ihm anders vor. Ein... 2021-07-07 05:19 1KB www.faz.net

 391  Künstler Seifert zeigt die Vergänglichkeit mit schwarzem Ölstift auf

Es ist eine sehr spezifische Auswahl an Werken der vergangenen 25 Jahre, die der aus Pfunds stammende und in Absam le... 2021-07-07 05:15 2KB www.tt.com

 392  Grünes Ja für eine „neue“ Tiwag

Diesen Elfmeter muss man den Grünen nicht erst auflegen – diesen verwandeln sie volley. „Es ist höchste Zeit, dass di... 2021-07-07 05:15 1KB www.tt.com

 393  Alpinist (36) rutschte in Mayrhofen auf Schneefeld aus: verletzt

Großes Glück hatte ein Wanderer beim Abstieg in den Floitengrund. Der Deutsche rutschte auf einem Schneefeld aus, kon... 2021-07-07 05:11 2KB www.tt.com

 394  Freiluftkino: In Ehrwald wird für das Film-Vergnügen gestrampelt

Der Tummebichl beim Tipi im Ehrwalder Moos wird am Freitag, 9. Juli, und Samstag, 10. Juli, zum Kinosaal unterm Stern... 2021-07-07 05:10 1KB www.tt.com

 395  Osttiroler Künstler zieht es heim ins Paradies

Leonard Lorenz hat im Ausland Karriere gemacht. Nun eröffnet er eine Galerie im Elternhaus in Tristach. 2021-07-07 05:05 2KB www.tt.com

 396  Regiokisterl sorgt für strahlende Kinderaugen

Gesund, bunt und regional – so sieht der Inhalt der so genannten Regiokiste des Regionalmanagements Schwaz-Achental a... 2021-07-07 05:05 2KB www.tt.com

 397  Schwaz hat einen neuen Pendlerparkplatz

Mit dem Start der Vorarbeiten zum Projekt „Schwaz Urban“ ist der ehemalige Pendlerparkplatz am Schwazer Bahnhof nicht... 2021-07-07 05:00 1KB www.tt.com

 398  Renate Nötzold ist neue Chefin für Tirols Staatsanwälte

Im Zuge der bevorstehenden Pensionierung des Leiters der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, Josef Rauch, wurde Renate Nö... 2021-07-07 05:00 2KB www.tt.com

 399  Sanktionen gegen Impf-Schwänzer schwierig

Zur Impfung anmelden und dann nicht hingehen - was am Anfang der Impfkampagne kaum vorkam, ist inzwischen zum Problem für Impfzentren und Hausarztpraxen geworden. Ein Bundesland will die Impf-Schwänzer zur Rechenschaft ziehen. 2021-07-07 04:55 2KB www.n-tv.de

 400  TT-Leitartikel zu Investorenmodellen: Auch Tirol muss die Stopptaste drücken

Mit Lech hat ein prominenter Akteur des Wintertourismus die Schattenseiten der Investorenmodelle erkannt und will sie... 2021-07-07 04:55 2KB www.tt.com

 401  Radweg-Lückenschluss in Landeck noch heuer

„Endlich ein richtiger Radweg“, freuten sich Lehrer und Schüler der Mittelschule Zams-Schönwies beim Radausflug geste... 2021-07-07 04:43 3KB www.tt.com

 402  Querschüsse um Jagd in Haiming gehen weiter

Nach den Querelen rund um die Verlängerung der Jagd am Simmering geht der Streit in die nächste Runde. Ein Alternativ... 2021-07-07 04:40 2KB www.tt.com

 403  Cyberangriffe: Erpresser sind gefährlichste Form der Kriminalität

Der Angriff auf Kaseya zeigt: Ransomware-Gruppen haben inzwischen genug Geld, um sich Technologien zu kaufen, die bisher vor allem Geheimdienste eingesetzt haben. Das macht sie künftig noch gefährlicher. 2021-07-07 04:30 6KB www.nzz.ch

 404  In Turnschuhen tragen wir das Ideal der Gleichheit an den Füssen

Wenn Turnschuhe sprechen lernen, erzählen sie von ihrer Erfolgsgeschichte. Dazu gehört auch der Kult um vermeintliche Gleichheit. 2021-07-07 04:30 8KB www.nzz.ch

 405  Putin schäumt gegen Frankreich und Champagner

Russlands Patriotismus hat ein neues Betätigungsfeld gefunden. Der Krimsekt soll konkurrenzlos werden. Bald knallen nicht nur die Zapfen. 2021-07-07 04:30 3KB www.nzz.ch

 406  Gehören wir unseren Dingen? Eula Biss seziert den Kapitalismus

Um etwas zu besitzen, braucht man Geld. Dafür muss man arbeiten. Und dann? Die amerikanische Autorin Eula Biss fragt sich, was man erwirbt, wenn man etwas kauft, und worin der Wert der Dinge besteht. 2021-07-07 04:30 9KB www.nzz.ch

 407  Alaska: Das Auftauen des Permafrosts lässt sich nicht stoppen

Der Besuch eines militärischen Tunnels in Alaska führt ins Innere des Permafrosts. Der dort forschende Experte Vladimir Romanovsky sagt, dass die Katastrophe in der Arktis wohl nicht mehr abzuwenden sei. Den Menschen bleibe nur die Anpassung ans Unausweichliche übrig. 2021-07-07 04:30 11KB www.nzz.ch

 408  LGBTQ in Russland: Streit um Marketing-Text einer Supermarktkette

Ein russischer Detailhändler wollte die Vielfalt seiner Kundschaft abbilden und musste wenig später einen peinlichen Rückzieher machen. Das zeigt auch, wie machtvoll der Kulturkampf des Kremls gegen «fremde Einflüsse» ist. 2021-07-07 04:30 6KB www.nzz.ch

 409  Treibt die Fussball-EM die Corona-Infektionszahlen hoch?

Ein Fussballturnier an elf Spielorten in ganz Europa, trotz Corona-Pandemie. In einigen Orten ist es bereits zu Ausbrüchen gekommen. Auch Schweizer Fussballfans haben sich im Ausland angesteckt. 2021-07-07 04:30 5KB www.nzz.ch

 410  Chefdiplomatin Leu muss die Beziehungen mit der EU reparieren

Um die Wogen nach dem Ende des Rahmenvertrags zu glätten, setzt die Chefdiplomatin Livia Leu vor allem auf die Nachbarländer. Doch diese hat der Bundesrat mit dem Entscheid für den US-Kampfjet abermals düpiert. In Bern gibt es Zweifel, ob Leu der schwierigen Aufgabe gewachsen ist. 2021-07-07 04:30 8KB www.nzz.ch

 411  Geschlechtergerechte Sprache: Oh boy, dieses Gendern!

Werden Sie verspielt, neugierig und offen mit Ihrer Sprache, lieber Leser. Ein Plädoyer für Sonderzeichen 2021-07-07 04:30 7KB www.nzz.ch

 412  Lex Netflix - nicht liberal und zum Schaden der Konsumenten

Das Schweizer Filmschaffen bedarf keiner stärkeren staatlichen Alimentierung, sondern eines Paradigmenwechsels: weg von Subventionen und Quote – hin zu mehr künstlerischer Freiheit und Wettbewerb. 2021-07-07 04:30 4KB www.nzz.ch

 413  Peter Noll berichtete von einem Monsterprozess in Madagaskar

Berühmt wurde er mit seinen Aufzeichnungen über seine Krebserkrankung. Als Rechtsprofessor war er ein Idealist mit den Mitteln des nüchternen Realisten. 2021-07-07 04:30 9KB www.nzz.ch

 414  „Post-Corona"-Diskussion: „Tourismus und Landwirtschaft sind untrennbar“

Regionale Lebensmittel sollen der Motor für den Tourismus nach der Krise werden. Herkunftskennzeichnung wird auch von... 2021-07-07 04:30 4KB www.tt.com

 415  Die Accademia di Mendrisio blickt auf 25 Jahre zurück

Vor 25 Jahren wurde die Architekturschule von Mario Botta gegründet. 2021-07-07 04:30 5KB www.nzz.ch

 416  Der Sklavenhandel trug zum Wohlstand der Niederlande bei

Die kulturelle Blüte und der Wohlstand im goldenen Zeitalter waren auch eine Folge des Sklavenhandels. Nun wird die Geschichte aufgearbeitet. 2021-07-07 04:30 7KB www.nzz.ch

 417  Im Kaisertal bleiben künftig mehr Bäume stehen

Kufstein überdenkt die Nutzung der Waldflächen im Naturschutzgebiet. In Zukunft wird es viele Beschränkungen für die ... 2021-07-07 04:23 1KB www.tt.com

 418  Aufklärungsprojekt: Wenn das Teilen und Liken die Polizei auf den Plan ruft

Ein von Innsbrucker Schülern gestaltetes Videoprojekt klärt Jugendliche über die (strafrechtlichen) Konsequenzen rech... 2021-07-07 04:20 3KB www.tt.com

 419  Nach 37 Jahren: Alles neu im Innsbrucker Schwurgerichtssaal

Der Schwurgerichtssaal im Innsbrucker Landesgericht ist ein Ort mit Symbolkraft. Seit 1851 werden Schwurgerichte im L... 2021-07-07 04:10 2KB www.tt.com

 420  Feuerstellen und Grillplätze in Zürich – die Top 5| NZZ

Das sind unsere Top 5. 2021-07-07 04:05 6KB www.nzz.ch

 421  „Personale“ im bilding: Wunderland auf wackeligem Territorium

Die „Personale“ des Innsbrucker bilding führt vor, was sich hier in den vergangenen zwei Jahren getan hat. 2021-07-07 04:00 2KB www.tt.com

Articles

DC5n Deutschland mix in german 421 articles, created at 2021-07-08 03:36

 

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Nach Krimi gegen Dänemark: England folgt Italien ins Finale (7.99/8)

England feiert nach dem Sieg gegen Dänemark schon seine EM-Helden. Erstmals seit dem WM-Sieg 1966 stehen die Three Lions in einem Finale. Nun wartet Italien.
England wahrt Titelchance - 2:1 n. V. gegen Dänemark
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England mit Kane und Glück ins Finale!
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England - Dänemark 2:1 nach Verlängerung, EURO-Halbfinale
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Kane schoss England in der Verlängerung gegen Dänemark ins EM-Finale
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England nach Sieg gegen Dänemark zum ersten Mal im EM-Finale
stern.de
Glücklicher Sieg gegen Dänemark – Englands Titeltraum lebt
welt.de
EM-Halbfinale - Nach Krimi gegen Dänemark: England folgt Italien ins Finale
t-online.de
Kane schoss England in der Verlängerung gegen Dänemark ins EM-Finale
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England zieht nach Verlängerung gegen Dänemark in das Finale der EM ein
augsburger-allgemeine.de
England zum ersten Mal im EM-Finale
rp-online.de
England gegen Dänemark, oder das Halbfinale der großen Gegensätze
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„Ein Finale, zu Hause - was für ein Gefühl“ (5.30/8)

E lfmeter-Glückspilz Harry Kane grinste nach dem 2:1 gegen Dänemark nach Verlängerung schelmisch, Trainer Gareth Southgate ließ sich von den euphorisierten Fans feiern und auf der Tribüne applaudierte Prinz William gerührt. An einem magischen Wembley-Abend hat England erstmals das Finale einer Europameisterschaft erreicht und Dänemarks EM-Märchen beendet. „Unglaublich, was für ein Spiel. Echt hart. Wir waren da, als es zählte. Ein Finale zu Hause - was für ein Gefühl“, sagte Matchwinner Harry Kane. Auch Declan Rice schwärmte: „Was für eine Nacht. Das erste Finale seit 1966. Was das bedeutet für uns, heute zu gewinnen - Wahnsinn. Wir hatten keinen Zweifel daran, aber dieses 0:1 aufzuholen, hat schon etwas Besonderes.“ In einem spannungsgeladenen EM -Halbfinale vor 64.950 Zuschauern setzten sich die Engländer dank Kanes Treffer in der Verlängerung durch und greifen am Sonntag ebenfalls in London gegen Italien nach ihrem zweiten Titel nach dem WM-Triumph 1966. Southgate konnte sein persönliches Halbfinal-Trauma mit dem 1996 gegen Deutschland verschossenen Elfmeter nach 25 Jahren besiegen. „Was das für dieses Land bedeutet, hat man heute gesehen. Die Energie, die Atmosphäre, das war top. Jetzt feiern wir ein wenig, ab morgen liegt dann der Fokus auf Italien“, sagte Stürmer Raheem Sterling. „Wir haben einen guten Team-Spirit gezeigt und das Spiel gedreht. Wir wussten, dass es schwierig wird, aber wir mussten geduldig bleiben“, betonte der Man-City-Stürmer. In der Verlängerung war Kane (104. Minute) per Elfmeter-Nachschuss zur Stelle, nachdem Dänemarks Schlussmann Kasper Schmeichel seinen umstrittenen Strafstoß zunächst pariert hatte. Sterling war sich sicher: „Es war auf jeden Fall ein Elfmeter.“ In der regulären Spielzeit waren die Three Lions durch ein Eigentor des dänischen Kapitäns Simon Kjaer (39.) wieder ins Spiel gekommen. Die Führung der Dänen durch einen Freistoßtreffer von Youngster Mikkel Damsgaard (30.) hielt nur neun Minuten an.25 Tage nach dem dramatischen Zusammenbruch von Christian Eriksen konnte sich Danish Dynamite aber mit großem Stolz von der EM verabschieden. „Es war eine großartige Reise. Es tut mir leid, dass sie vorbei ist“, sagte Kjaer.
England im Final-Taumel: Matchwinner Harry Kane kann Endspiel gegen Italien "nicht erwarten" England im Final-Taumel: Matchwinner Harry Kane kann Endspiel gegen Italien "nicht erwarten"
sportbuzzer.de
2:1 gegen Dänemark: England steht erstmals im EM-Finale
stern.de
England zum ersten Mal im EM-Finale
rp-online.de
England träumt vom ersten Titel seit 1966
tagesspiegel.de
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Haitis Präsident in seiner Residenz ermordet (4.55/8)

Unbekannte sind in die Residenz des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse eingedrungen und haben ihn erschossen. Seine Ehefrau Martine Moïse sei bei dem Angriff am Rande der Hauptstadt Port-au-Prince in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) verletzt worden, teilte der Außenminister des Karibikstaats, Claude Joseph, mit. In einer Ansprache an die Nation rief Joseph den Belagerungszustand im ganzen Land aus. Die Lage sei aber unter Kontrolle. Die Angreifer hätten Spanisch und Englisch gesprochen, sagte Joseph, der zuletzt auch Übergangs-Premierminister war und sich weiterhin als solcher bezeichnete. Er mahnte zur Ruhe und rief dazu auf, das Funktionieren des Staatapparats zu gewährleisten. Joseph verurteilte die Tat als „abscheulich, unmenschlich und barbarisch“. Die Hintergründe waren zunächst unklar, ebenso wie der Gesundheitszustand der Präsidentengattin. „Obwohl noch Details herauskommen, kann zum jetzigen Zeitpunkt bestätigt werden, dass es sich um einen wohl koordinierten Angriff durch eine gut ausgebildete und schwer bewaffnete Gruppe handelte“, teilte Haitis Botschaft in den USA mit. In sozialen Medien wurden Videos verbreitet, die um die Präsidentenresidenz im wohlhabenden Vorort Pétion-Ville entstanden sein sollen. In einem Video soll einer der Angreifer auf Englisch rufen, es handle sich um einen Einsatz der US-Antidrogenbehörde DEA. Nach Medienberichten schloss die spanischsprachige Dominikanische Republik, die sich die Insel Hispaniola mit Haiti teilt, ihre Grenze zu dem Nachbarland. Haiti steckte schon zuvor in einer tiefen politischen Krise. Da eine für Oktober 2019 vorgesehene Parlamentswahl unter anderem wegen heftiger Proteste gegen Moïse ausgefallen war, hat das Land seit Beginn der neuen Legislaturperiode im Januar 2020 kein Parlament mehr. Moïse regierte seither per Dekret. Erst am Montag hatte er Ariel Henry zum siebten Premierminister seiner Amtszeit ernannt - und damit zum Nachfolger von Joseph. Beide konnten mangels eines beschlussfähigen Parlaments nicht als Regierungschef bestätigt werden, wie es Haitis Verfassung vorsieht. Am 26. September stehen Präsidenten- und Parlamentswahlen sowie ein Verfassungsreferendum an. Mit dem Referendum wollte Moïse die Rolle des Staatschefs stärken. Viele Vertreter der Opposition vertreten die Ansicht, die Amtszeit Moïses sei im Februar zu Ende gegangen. Tausende sind auf der Flucht Nach der Präsidentenwahl von 2015 war eine fünfjährige Amtszeit des Staatschefs ab dem 7. Februar 2016 vorgesehen gewesen. Die Wahl war allerdings wegen Betrugs annulliert und Moïse erst ein Jahr später nach einer Neuwahl vereidigt worden. Am 7. Februar erklärte Moïse in einer Ansprache an die Nation, es habe einen versuchten Staatsstreich und einen Mordkomplott gegen ihn gegeben. Mehr als 20 Personen wurden festgenommen, darunter ein Richter des Obersten Gerichtshofs. Gegner von Moïse erklärten einen anderen Obersten Richter zum Übergangspräsidenten Haitis. Proteste gegen Moïse haben Haiti in den vergangenen drei Jahren immer wieder lahmgelegt. Ihm wurden Korruption und Verbindungen zu gewalttätigen Banden vorgeworfen. Der Bananenunternehmer war so unbeliebt, dass man sich in Haiti sagte, er könne sich nicht vor die Tür trauen. Kämpfe zwischen Banden um die Kontrolle über Teile von Port-au-Prince haben nach Zahlen der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) seit Anfang Juni mehr als 14.700 Menschen in die Flucht getrieben. Demnach ist etwa ein Drittel des Gebietes von Port-au-Prince derzeit von Gewalt betroffen, die von geschätzt 95 bewaffneten Banden ausgeht. Es habe zahlreiche Todesfälle sowie auch Vergewaltigungen gegeben, viele Häuser seien geplündert und angezündet worden. Es ist in der früheren französischen Kolonie ein offenes Geheimnis, dass die Banden Verbindungen zu Politikern haben. Gewalt geht auch immer wieder von Sicherheitskräften aus - eine Polizeigewerkschaft befindet sich im Konflikt mit der Führung der Nationalpolizei PNH. Moïse war nicht der erste Staatschef Haitis, der im Amt getötet wurde. Den ersten Herrscher des unabhängigen Landes nach der Revolution der selbstbefreiten Sklaven, Jean-Jacques Dessalines, hatte im Jahr 1806 dasselbe Schicksal ereilt. UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung ein Der UN-Sicherheitsrat befasst sich nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Mord an Haitis Präsident Jovenel Moïse. Das von den USA und Mexiko beantragte Treffen werde hinter verschlossenen Türen stattfinden, hieß es am Mittwoch aus den Kreisen. „Es muss jetzt alles dafür getan werden, dass die Sicherheit und Stabilität in Haiti nicht weiter gefährdet wird“, erklärte das Auswärtige Amt auf Twitter. Der Familie und dem haitianischen Volk gelte „unser tief empfundenes Mitgefühl“. Zuvor hatte UN-Generalsekretär António Guterres verlangt, dass die Tat aufgeklärt wird und die Täter „vor Gericht gestellt werden“. Unbekannte waren in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) in Moïses Residenz eingedrungen und hatten ihn erschossen. Befürchtet wird, dass der Präsidentenmord die Krise in dem von Instabilität und großer Armut geprägten Karibikstaat noch verschärfen wird. In Haiti wird noch immer nicht gegen das Coronavirus geimpft Haiti ist das ärmste Land des amerikanischen Kontinents. Rund 4,4 Millionen der gut 11 Millionen Haitianer brauchen laut Ocha humanitäre Hilfe. Vor kurzem warnte das UN-Kinderhilfswerk Unicef, dass in Haiti ohne dringende Hilfe in diesem Jahr voraussichtlich 86 000 Kinder im Alter von weniger als fünf Jahren an schwerer akuter Unterernährung leiden würden. Auch stiegen zuletzt die Zahlen der Corona-Fälle deutlich. Das ohnehin überstrapazierte Gesundheitssystem stößt damit schnell an seine Grenzen. In der Klinik der St.-Luke-Stiftung in Port-au-Prince, dessen Großraum Schätzungen zufolge mehr als 2,5 Millionen Einwohner hat, gibt es bis zu 115 Betten für Patienten mit Covid-19 - und damit einen Großteil der Gesamtzahl in der Stadt.
Präsident von Haiti erschossen
tt.com
Präsident von Haiti erschossen
tt.com
Haiti: Präsident Jovenel Moïse ist erschossen worden
nzz.ch
Angriff auf Residenz: Haitis Präsident Moïse laut Regierung ermordet
tt.com
Haitis Präsident von Unbekannten erschossen
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Präsident Moïse ermordet
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Trump will Rückkehr zu Twitter, Facebook und Youtube einklagen (4.38/8)

Der amerikanische Ex-Präsident Donald Trump will sich zu Twitter, Facebook und Youtube zurück klagen. Er fordere die rasche Wiederherstellung seiner Accounts, sagte der 75-Jährige am Mittwoch. Bei Facebook soll Trump noch mindestens bis Anfang 2023 gesperrt bleiben. Twitter sieht sogar gar keinen Weg zurück für den früheren Präsidenten. In den in Florida eingereichten Klagen wirft Trump Facebook, Twitter und dem Youtube-Besitzer Google sowie den Firmenchefs Mark Zuckerberg, Jack Dorsey und Sundar Pichai persönlich eine verfassungswidrige Verletzung der Redefreiheit vor. „Wenn sie das mir antun können, können sie es jedem antun“, sagte Trump und sprach von einem „korrupten Zensurregime“. Er strebt eine Sammelklage an, bei der alle teilnehmen können sollen, deren Accounts bei den Online-Plattformen nach dem 1. Juni 2018 „zensiert“ worden seien. Trump behauptete, dass die Online-Plattformen zu einer „Zensurabteilung“ der aktuellen US-Regierung geworden seien - unter anderem, weil sie gegen von Wissenschaftlern angezweifelte Äußerungen zum Coronavirus vorgingen. Unter den potenziellen Sammelklägern ist zum Beispiel eine Lehrerin, die sich online dagegen aussprach, dass Kinder Masken tragen sollten. Der Status als Sammelklage muss in den USA üblicherweise von einem Richter anerkannt werden. Facebook und Twitter hatten Trump im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps - und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Außerdem behauptet er nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Damit heizte er die Stimmung im Land auf. Auftritt vor Gebäude mit weißen Säulen Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform. Facebook hatte Trumps Account zunächst bis auf Weiteres gesperrt. Das unabhängige Aufsichtsgremium des Online-Netzwerks bemängelte später aber, dass eine unbefristete Sperre von den Facebook-Regeln nicht vorgesehen sei. Deshalb ist Trump nun für zwei Jahre bei Facebook suspendiert, wobei die Frist seit Anfang Januar dieses Jahres läuft. Dann will Facebook neu abwägen, ob von dem Ex-Präsidenten immer noch eine Gefahr ausgehe. Googles Videoplattform Youtube will Trump ebenfalls erst wieder zulassen, wenn man kein Risiko für die öffentliche Sicherheit mehr sehe, nannte aber keinen Zeitraum dafür. Für Trump ist die Präsenz auf großen Online-Plattformen auch wichtig mit Blick auf eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2024, die immer wieder ins Gespräch gebracht wird. Er sei nicht auf einen Vergleich mit den Tech-Konzernen aus und wisse auch nicht, ob er bei einem Sieg ihre Plattformen wieder nutzen werde, behauptete Trump. Er nimmt speziell die als „Section 230“ bekannte gesetzliche Regelung ins Visier, die Online-Plattformen vor Haftung für von Nutzern veröffentlichte Inhalte schützt. Zugleich gibt sie ihnen Freiheiten im Vorgehen gegen Nutzer und Inhalte. Trump hatte schon als Präsident versucht, „Section 230“ zu kippen oder einzuschränken.
Trump klagt Twitter, Facebook und Google nach Sperren
diepresse.com
Trump verklagt Facebook, Twitter und Google wegen gesperrter Accounts
welt.de
Trump klagt gegen Twitter, Facebook und Google nach Rauswurf
tt.com
Trump klagt gegen Twitter, Facebook und Google: Er will seine Accounts zurück
bild.de
Trump klagt gegen Twitter, Facebook und Google nach Rauswurf
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Trump klagt gegen Twitter, Facebook und Google nach Rauswurf
tt.com

 

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Van Aert gewinnt Ventoux-Etappe der Tour de France (4.16/8)

Diese Premiere hatte es in sich! Erstmals müssen die Radprofis bei der Tour de France zweimal an einem Tag über den Mont Ventoux. Den Tagessieg sichert sich ein Allrounder aus Belgien.
Belgiens Alleskönner Van Aert erobert den Mont Ventoux
tt.com
Belgiens Alleskönner Van Aert eroberte den Mont Ventoux
tt.com
Tour de France: Pogacars kleine Schwäche am grossen Berg
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Wout van Aert gewinnt Ventoux-Etappe
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108. Frankreich-Rundfahrt: Van Aert gewinnt Ventoux-Etappe der Tour de France
t-online.de
Belgiens Alleskönner Van Aert erobert den Mont Ventoux
tt.com

 

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RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland (3.15/8)

Eine Überraschung ist es kaum noch: Die Delta-Variante gibt in der Corona-Pandemie nun auch in Deutschland den Ton an. Immunologen warnen vor zu viel Übermut und raten zur Maskenpflicht. Sie haben Gründe.
Delta-Variante dominiert erstmals
tagesschau.de
RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland
stern.de
RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland
stern.de
Coronavirus-Blog: Delta-Variante auch in Deutschland dominant
ndr.de

 

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Fehler zugegeben - Baerbock-Kehrtwende zu ihrem Abschreibe-Buch (3.11/8)

Bemerkenswerte Kehrtwende von Annalena Baerbock (40). In der Auseinandersetzung über ihr Buch („Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“) hat die Grünen-Kanzlerkandidatin erstmals Fehler zugegeben. Ein Bruch mit der bisherigen Verteidigungslinie. ► „Rückblickend wäre es sicherlich besser gewesen, wenn ich doch mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte“, sagte sie jetzt der „Süddeutschen Zeitung“. Hintergrund: Im Buch der Spitzen-Grünen waren zahlreiche Stellen bekannt geworden, die teilweise nahezu wortgleich mit anderen, früher veröffentlichten Texten Anderer übereinstimmten - ohne jeden Hinweis auf Fremdquellen. Selbst eine Schilderung Baerbocks über eine von ihr selbst unternommene Reise in den Irak und nach Kurdistan war passagenweise abgekupfert. Selbst bei der CDU hatte sie sich bedient. Nun sagt die Kanzlerkandidatin, sie nehme „die Kritik ernst“. Sie habe bewusst auf öffentlich zugängliche Quellen zurückgegriffen, gerade wenn es um Fakten gehe. Dann verbindet Baerbock Selbstlob mit Selbstkritik: Mehr als drei Jahre habe sie mit Robert Habeck und anderen Grünen daran gearbeitet, „über eine andere Ansprache und Haltung Gräben zu überwinden“. Diese Art der Kommunikation werde in einem harten Wahlkampf auf die Probe gestellt, gerade wegen persönlicher Anfeindungen. „Auch ich bin da kurz in alte Schützengräben gerutscht“, gab sie zu. „Dabei geht es mir um das Gegenteil: die großen Zukunftsfragen offen und breit zu diskutieren, hart und klar in der Sache, aber fair im Ton und offen für Argumente.“ So wolle sie Wahlkampf machen. Plötzlich also auch selbstkritische Töne? Eine Wende in der Kommunikation. Bisher hatten Baerbock und die Grünen ganz anders geklungen, versuchten, die Kritik als „Dreckskampagne“ und „Rufmord“ darzustellen. ► Nachdem der Wissenschaftler Stefan Weber (51) erste Plagiatsstellen veröffentlicht hatte (mittlerweile sind es über 40), schwieg Baerbock zunächst. Am Donnerstag vergangener Woche sagte sie beim Talk von „Brigitte“ in Berlin noch: „Ich habe kein Sachbuch geschrieben, sondern das, was ich mit diesem Land machen will – und auf der anderen Seite die Welt beschrieben, wie sie ist, anhand von Fakten und Realitäten.“ Sie nehme, „die öffentlichen Quellen, die es eben auch gibt“. Es seien „ganz viele Ideen von anderen“ mit eingeflossen. Bei der Buchvorstellung hatte Baerbock allerdings selbst davon gesprochen, es handele sich auch um ein Sachbuch. Bemerkenswert: Die Kanzlerkandidatin verglich die Vorwürfe gegen sich bei „Brigitte Live“ mit Schmutzkampagnen aus dem vergangenen US-Wahlkampf: „Wir haben ja alle als Gesellschaft gesehen, was das in den USA gemacht hat, wenn der Wahlkampf nicht mehr über die großen Fragen unserer Zeit stattfindet, sondern dadurch, dass die Wahrheit und die Unwahrheit sich irgendwie vermischen.“ Auch in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe am 3. Juli hielt Baerbock noch an ihrer Linie fest, sagte: „Das ist kein Fachbuch, daher gibt es keine Fußnoten.“ Zuvor hatte die Grüne ihre Partei für sich trommeln lassen. Mit teils heftigen Worten. Grünen-Europaabgeordneter Reinhard Bütikofer (68) sprach bei Twitter von einem „rechten Propagandakrieg“ gegen Baerbock, Grünen-Urgestein Jürgen Trittin (66) schrieb ebenfalls bei Twitter von einer „Dreckskampagne von BILD“ (dass andere Medien deutlich früher über die Vorwürfe berichtet hatten, war ihm dabei egal). Andere Grüne sprachen von „Rufmord“ oder Frauenfeindlichkeit. Unfassbar: Der freien Presse wurden sogar Hitler-Methoden vorgeworfen. Grünen-Bundestagsabgeordneter Oliver Krischer (51) verteidigte noch am Dienstagabend Baerbocks Buch bei „Markus Lanz“ (ZDF). Es sei alles völlig normal und eine „Lappalie“, es gehe um „Ideen“ und „Konzepte“, die „woanders entwickelt werden“, erklärte der Politiker dem zusehends fassungslosen Markus Lanz, der ihn einen „Meister im Nebelkerzen-Weitwurf“ nannte. Zunächst hatte Baerbock nur über Relotius-Anwalt Christian Schertz kommuniziert. Der teilte am 29. Juni mit, er könne „nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen, da es sich bei den wenigen in Bezug genommenen Passagen um nichts anderes handelt, als um die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sowie politischer Ansichten.“ Doch der Vorwurf der Urheberrechtsverletzung war zu diesem Zeitpunkt gar nicht erhoben worden. Es ging ums Abschreiben. Dennoch behauptete Scherz, der Vorwurf entbehre „jeglicher Grundlage“, sei „offenbar erneut der Versuch einer Kampagne zum Nachteil von Frau Baerbock“. Aber sogar in Sachen Urheberrecht erntete Schertz später Widerspruch – sein eigener Lehrmeister, der Top-Jurist Paul W. Hertin, erkannte eine „klare Verletzung des Urheberrechts“.
+++ 01:42 Fraport-Chef: "Geimpfte sollen ohne Quarantäne reisen dürfen" +++
n-tv.de
„Besser, wenn ich doch mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte“
tagesspiegel.de
Neue Buch-Passage aufgetaucht: Baerbock schrieb auch von der CDU ab
bild.de
Baerbock äußert Selbstkritik – „Quellenverzeichnis wäre besser gewesen“
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Anschlag auf Reporter erschüttert die Niederlande (3.11/8)

Die Niederlande stehen unter Schock: Mitten in Amsterdam zwischen Bars und Restaurants fallen Schüsse. Der bekannte Kriminalreporter Peter R. de Vries wird schwer verletzt und kämpft nun um sein Leben. Der Anschlag kommt nicht unerwartet, meinen Experten. Blumen liegen auf der idyllischen Straße mitten in Amsterdam, zwischen Bars, Kneipen und Terrassen. Kerzen brennen, traurige Menschen haben Briefe auf die Steine gelegt: "Halte durch, Peter" oder "Kämpfe, Peter". Passanten halten kurz an, schauen auf die Stelle. "Wir dürfen nicht zulassen, dass unser schönes Amsterdam in den Würgegriff der Verbrecher gerät", sagt eine Frau. "Ich bin entsetzt." Sie steigt vom Fahrrad und legt einen Strauß Blumen auf die Straße. "Ich bewundere de Vries echt", sagt ein Mann. Es sind Szenen vom Tatort eines Verbrechens, das die Niederlande zutiefst entsetzt und schockiert. Der auch international bekannte Kriminalreporter Peter R. de Vries war am Dienstagabend an dieser Stelle niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Er ringt noch mit dem Tod. Für viele Niederländer ist de Vries ein Symbol für den Kampf gegen das Verbrechen. Aus dem In- und Ausland kommen Reaktionen, geprägt von Schock, Wut und Mitgefühl. König Willem-Alexander äußert sich am Rande des Staatsbesuches in Berlin entsetzt über den, wie er sagt, Anschlag auf den Rechtsstaat. Premier Mark Rutte spricht von einem "Anschlag auf den freien Journalismus". Alle 17 Millionen Niederländer fühlten nun mit der Familie, so Rutte im Parlament. Auch die deutsche Regierung verurteilt die Tat. Es handele sich um einen "hinterhältigen Anschlag", sagt die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz in Berlin. Die Bundesregierung wünsche dem Reporter eine rasche Genesung. Wenn sich bestätigen sollte, dass der Reporter aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit attackiert wurde, sei dies "ein klarer Angriff auf die Pressefreiheit" gewesen. Am Tag nach der Tat beim Leidseplein verdichten sich die Hinweise, dass dahinter das organisierte Verbrechen steckt. Zwei Männer, die bereits wenige Stunden nach der Tat festgenommen worden waren, sind dringend tatverdächtig: ein 35-jähriger Pole, wohnhaft im Ort Maurik im Südosten des Landes, sowie ein 21 Jahre alter Rotterdamer. Beide sollen am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei Hausdurchsuchungen sind Computer und Munition sichergestellt worden - mehr Einzelheiten nennt die Polizei nicht. Doch vieles weist darauf hin, dass der Anschlag in direktem Zusammenhang steht mit dem jüngsten Fall des Reporters. Er ist Vertrauensperson von Nabil B., dem Kronzeugen im sogenannten Marengo-Prozess gegen eine Drogenbande. Dabei geht es um mehrere Auftragsmorde. Der unschuldige Bruder des Kronzeugen war bereits umgebracht worden,2019 wurde auch Nabil B.'s Anwalt vor seiner Haustür erschossen. Die Tat erinnert an das Drehbuch eines Thrillers und scheint so gar nicht zu der idyllischen Grachtenstadt zu passen. Gegen 19.30 Uhr verlässt de Vries ein TV-Studio und macht sich auf den Weg zu seinem Auto. Da nähert sich ihm ein Mann, wie man auf Videoaufnahmen sieht - schmal, nicht sehr groß, er trägt eine Art Militärjacke mit Tarnmotiv. Mehrere Schüsse fallen - vier oder fünf, sagen Augenzeugen. De Vries fällt zu Boden, sein Kopf blutet heftig. Eine Frau rennt zu ihm, hält seine Hand, bis Polizei und Krankenwagen ankommen. Der Täter läuft weg - im Joggingtempo, wie Zeugen aussagen. Ein paar Straßen weiter steigt er in ein silberfarbenes Auto, das offenbar auf ihn gewartet hatte. Die Polizei nimmt die Verfolgung auf. Etwa 60 Kilometer weiter, bei Leidschendam kurz vor Den Haag, stoppt sie das Fluchtauto und nimmt die beiden Verdächtigen fest. Ein dritter Mann, der auch festgenommen wird, hat nichts mit dem Fall zu tun und wird wieder auf freien Fuß gesetzt, wie die Polizei mitteilt. Der Anschlag kommt nicht unerwartet. Peter R. de Vries wusste selbst, dass er Zielscheibe des organisierten Verbrechens war. Noch im vergangenen Herbst war er von den Sicherheitsbehörden gewarnt worden. "Gestern ist der schlimmste Alptraum Wirklichkeit geworden", schreibt Royce de Vries, der Sohn des Reporters, auf Twitter. Neuigkeiten über den Zustand seines Vaters meldet er nicht. "Vieles ist noch unsicher." Für Opfer und Angehörige ist der Reporter, der jahrelang eine viel gesehene TV-Sendung hatte, der letzte Strohhalm, um Gerechtigkeit oder Gewissheit zu bekommen. Wie ein Pittbull beißt er sich in Fällen fest, lässt erst locker, wenn sie gelöst sind. So sorgte er mit 44 TV-Sendungen für die Wiederaufnahme eines berüchtigten Mordfalles - und am Ende für den Freispruch von zwei unschuldigen Männern. De Vries war die treibende Kraft hinter der Jagd auf den 2018 festgenommenen mutmaßlichen Mörder des elfjährigen Jungen Nicky Verstappen. International machte de Vries 1987 Furore mit seinem Bestseller über die Entführung des Bierbrauers Freddy Heineken. Und dann mit seinen Reportagen zum Fall von Nathalee Halloway. Die junge Amerikanerin war 2005 auf der niederländischen Karibikinsel Aruba verschwunden und vermutlich von einem Niederländer getötet worden. De Vries gewann für seine Reportagen 2008 einen internationalen Emmy. Zuletzt hatte er noch als wichtiger Zeuge gegen den Schwerkriminellen Willem-Holleeder, einen der Heineken-Entführer, ausgesagt. Juristen und auch Journalisten gehen oft kritisch mit de Vries um - wegen seiner Methoden und auch freundschaftlicher Kontakte zu Informanten aus der Unterwelt. Manche halten ihn für arrogant oder nennen ihn einen Besserwisser. Er vermischt seine Rollen: Mal tritt er auf als Sprecher von Opferfamilien, dann wieder als objektiver Journalist, und nun als Vertrauensperson des Kronzeugen - im Dienst seines Verteidigers. In dieser Rolle geriet er ins Fadenkreuz des Hauptangeklagten im Marengo-Prozess, Ridouan Taghi. De Vries hatte selbst gesagt, dass er auf Taghis "Todesliste" stehe. "Es ist eindeutig", sagt die Gerichtsreporterin des "Telegraaf", Saskia Belleman. "Man will Peter zum Schweigen bringen." Für viele Niederländer - Bürger, Politiker, bis hin zum Königspaar - ist der Reporter ein furchtloser Kämpfer gegen das Verbrechen. Das betont auch die Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema. Sie verurteilt den "feigen und brutalen Anschlag". EU-Ratspräsident Charles Michel bezeichnet die Attacke als "Angriff auf unsere Grundwerte". Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) fordert eine "unverzügliche, lückenlose Aufklärung". Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) warnt: "Es ist zu befürchten, dass das milliardenschwere Drogen- und Waffengeschäft nicht nur in den Niederlanden gnadenlos zuschlägt, wenn es sich durch journalistische Recherchen gestört fühlt." De Vries hatte Personenschutz abgelehnt. "Das gehört zum Berufsrisiko", sagte er erst kürzlich in einem Interview. Er wolle frei leben und sich nicht von Angst beherrschen lassen. Und er werde nicht locker lassen. Das bekräftigt nun auch Premier Rutte im Parlament. Der Kampf gegen das Verbrechen werde lange dauern - "aber die Niederlande werden ihn am Ende gewinnen".
Anschlag schockt Niederlande: Prominenter Reporter schwer verletzt
tt.com
"Der schlimmste Alptraum": Anschlag auf Top-Reporter in Amsterdam
tt.com
Mordanschlag auf Reporter schockt die Niederlande
diepresse.com
„Der schlimmste Alptraum“: Bangen nach Schüssen auf Journalist Peter R. de Vries
rnd.de

 

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Florida: Suche nach Überlebenden in Hochhausruine wird eingestellt (3.10/8)

Zwei Wochen nach dem Einsturz eines Wohnhauses in Florida wird die Suche nach Menschen beendet. Die Behörden gehen davon aus, dass es keine Überlebenden mehr gibt. Die Zahl der bestätigten Todesopfer beträgt 54. Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida stellen die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden ein. Für den Such- und Rettungseinsatz seien alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft worden, sagte am Mittwoch die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava. Daher sei die "extrem schwierige Entscheidung" getroffen worden, dass sich die Helfer von Mitternacht an auf die Bergung der Leichen konzentrieren. Die Zahl der bestätigten Todesopfer hatte sich zuvor auf 54 erhöht.86 Menschen werden noch unter den Trümmern des Gebäudes in der nahe Miami gelegenen Stadt Surfside vermutet. Am Wochenende waren die Reste des teilweise eingestürzten Wohnhochhauses kontrolliert gesprengt worden. Durch den zwischenzeitlich zu einem Hurrikan hochgestuften Tropensturm "Elsa" waren auch Überreste des Gebäudes vom Einsturz bedroht. Das zwölfstöckige Wohngebäude Champlain Towers South war in der Nacht zum 24. Juni teilweise eingestürzt. Die genaue Unglücksursache ist weiterhin unbekannt. Ein Gutachten hatte aber bereits 2018 "große strukturelle Schäden" an dem 1981 fertiggestellten Gebäude festgestellt.
Suche nach Überlebenden in Hochhausruine in Florida wird eingestellt
stern.de
Hauseinsturz in Florida - Übergang zu Bergungsaktion
augsburger-allgemeine.de
Hauseinsturz in Florida: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende
tt.com

 

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Hitzewelle in Nordamerika ohne Klimawandel laut Forschern quasi undenkbar (3.09/8)

Vancouver Alle fünf bis zehn Jahre statt alle 1000 Jahre: Diese Abstände von Extremhitzewellen könnten sich einer Studie zufolge ergeben, wenn die Erderwärmung durch die derzeitige Menge an Treibhausgasen fortschreitet. Die Extremhitze der vergangenen Tage im Westen Nordamerikas mit Temperaturen bis knapp 50 Grad wäre einer Studie zufolge ohne den Klimawandel so gut wie unmöglich gewesen. Einer hochrangig besetzten internationalen Gruppe von Klimaforschern zufolge habe die durch Treibhausgase verursachte Erwärmung der Erde die Hitzewelle in Kanada und den USA 150 Mal wahrscheinlicher gemacht. Die Studie des Projekts World Weather Attribution (WWA) wurde bislang allerdings in keinem Fachjournal veröffentlicht. Die Wissenschaftler verglichen die Temperaturen von Ende Juni und Anfang Juli mit historischen Daten seit dem Jahr 1800. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass die Hitzewelle selbst angesichts des derzeitigen Fortschritts beim Klimawandel ein Ereignis war, das wohl nur in einem von 1000 Jahren vorkommen dürfte. „Das statistische Äquivalent von wirklichem Pech“, wie in einer Mitteilung steht. Die beteiligte Forscherin Friederike Otto von der Uni Oxford sagte: „Was wir sehen, ist beispiellos. Es ist nicht normal, dass Wärmerekorde um vier oder fünf Grad Celsius gebrochen werden“. Vor allem Kanada, aber auch der Nordwesten der USA war in den vergangenen Wochen von einer ungekannten Hitze erfasst worden. Rund 260 Kilometer nordöstlich von Vancouver waren in der kanadischen Gemeinde Lytton 49,6 Grad gemessen worden - zuvor hatte der Rekord in Kanada bei 45 Grad gelegen. Wenige Tage danach war die Ortschaft in einem Flammeninferno fast vollständig zerstört worden. In der Provinz British Columbia wurden innerhalb einer Woche zudem über 700 plötzliche und unerwartete Todesfälle gemeldet. Dabei betonen die Forscher, dass es zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich scheint, dass es neben dem Zufall gepaart mit der Erderwärmung noch einen anderen Grund für die Hitze geben könnte: Nämlich, dass der Klimawandel eine Schwelle erreicht habe, bei der sich bislang nicht für möglich gehaltene extreme Wetterphänomene sprunghaft häufen. Darauf deuteten die gesammelten Daten allerdings bislang nicht hin. Der Studie zufolge könnten die außergewöhnlichen Vorkommnisse nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft auch in nördlichen Breiten wie in Deutschland sein: Eine globale Erderwärmung um zwei Grad Celsius, die bei derzeitigen Emissionen in wenigen Jahrzehnten erreicht würde, könnte Ereignisse wie die Hitze in Nordamerika statt im Schnitt statt einmal in 1000 Jahren alle fünf bis zehn Jahre geschehen lassen.
Forscher: Hitzewelle in USA ohne Klimawandel undenkbar
augsburger-allgemeine.de
Forscher: Hitzewelle in USA ohne Klimawandel undenkbar
stern.de
Wetter - Forscher: Hitzewelle in USA ohne Klimawandel undenkbar
t-online.de

 

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Studie belegt hohe Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen (3.05/8)

D ie Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen ist offenbar deutlich höher als bislang vermutet. Eine am Mittwoch vorgestellte Gesundheitsstudie der Universitätsmedizin Mainz kommt zu dem Ergebnis, dass 42 Prozent der Betroffenen nichts von ihrer Infektion wussten. Hochrechnungen der Forscher zufolge waren damit bereits rund 6,3 Prozent der Bevölkerung im Verlauf der Pandemie mit dem Sars-Cov-2-Virus infiziert, deutlich mehr als bislang vom Robert Koch-Institut vermutet. „Zu zehn Personen, die wissentlich infiziert sind, müssen rund acht Personen hinzugerechnet werden, die unwissentlich infiziert sind“, sagte der Koordinator der Gutenberg Covid-19-Studie, Philipp Wild, am Mittwoch in Mainz. Das Robert Koch-Institut hat in dem gesamten Pandemiezeitraum seit Ende Januar 2020 bis einschließlich Dienstag bundesweit bei rund 4,5 Prozent der Menschen bestätigte Sars-CoV-2-Infektionen registriert. Männer (44,2 Prozent) seien im Vergleich zu Frauen (40,6 Prozent) häufiger unwissentlich mit Sars-CoV-2 infiziert, ebenso ältere Menschen. Den höchsten Anteil machten die Forscher bei den 75- bis 88-Jährigen (63 Prozent) aus. Bei den 25- bis 34-Jährigen war es dagegen nur gut jeder Dritte, der seine Infektion nicht bemerkt habe. Die Forscher fanden zudem keine Anzeichen dafür, dass Kinder Treiber der Corona-Infektionen sind. Es komme vielmehr auf die Gesamtzahl der Menschen in einem Haushalt an. Der Anteil einer Sars-CoV-2-Infektion in Haushalten mit vier oder mehr Menschen war demnach um etwa 30 Prozent höher als der in Zwei-Personen-Haushalten. Eine besonders schutzbedürftige Gruppe seien Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status – der auf der Basis des Haushaltsnettoeinkommens sowie der schulischen und beruflichen Bildung ermittelt wurde. Diese Menschen hätten aufgrund ihrer Lebensverhältnisse – nicht ihres Verhaltens – ein höheres Infektionsrisiko, berichtete Wild. Vor allem prekäre Wohnverhältnisse seien der Grund. Das sind nach der Definition weniger als neun Quadratmeter pro Person oder Haushalte, die mehr als 50 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten ausgeben. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Personen, die in prekären Wohnverhältnissen leben, sich weniger an Präventionsmaßnahmen halten.“ Zudem sei die Impfbereitschaft in dieser Gesellschaftsgruppe niedriger. Diese Menschen seien zugleich besonders stark durch Einkommenseinbußen in der Pandemie betroffen. Das durchschnittliche Nettoeinkommen sei bei rund 16 Prozent der Bevölkerung gesunken und habe die Einkommensgruppen unterhalb des Medians von derzeit 1790 Euro im Monat finanziell am stärksten getroffen. An der Studie haben von Oktober 2020 bis Ende Juni 2021 rund 10.520 Menschen im Alter von 25 bis 88 Jahren teilgenommen. Die Studie, die bisher nicht in einem Fachmagazin veröffentlicht wurde, baut auf der bereits 2007 begonnenen Gutenberg-Gesundheitsstudie mit 15.000 Menschen auf. Daten zu Vorerkrankungen, Risikofaktoren, psychosozialen Faktoren, Lebensstil- und Umweltfragen lagen daher vor. Basis der Covid-19-Studie waren PCR- und Antikörper-Tests sowie selbstberichtete oder im Studienzentrum nach WHO-Standard gemachte Tests. Bei den Antikörper-Messungen der Infektionen habe sich die Nutzung eines Tests als nicht ausreichend erwiesen, sagte Wild. „Der Großteil hatte nicht beide Antikörper, sondern nur einen.“ So seien durch die Verwendung eines weiteren Antikörpertests rund 23 Prozent zusätzliche Proben als positiv identifiziert worden. Zu den Tests sowie medizinischen Eingangs- und Verlaufsuntersuchungen kamen ein wöchentliches Monitoring per App, sowie Fragebögen und Computer-assistierte Interviews. Befragungen hätten ergeben, dass auch die Schutzmaßnahmen wirkten. Die, die regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz trugen, hätten ein um 34 Prozent niedrigeres Risiko für eine Infektion gehabt als die, die ihn nie oder nur selten trugen. Berufstätige, die ausschließlich im Home-Office arbeiteten, hätten ein um rund 31 Prozent niedrigeres Infektionsrisiko gezeigt. Die Ergebnisse der Erhebungen zu Sport, Alkoholkonsum und Vereinsamung während der Corona-Krise stehen noch aus. „Die Pandemie hat Extreme geschaffen“, nahm Wild vorweg. So hätten viele weniger Sport gemacht, aber mehr Alkohol getrunken und sich einsamer gefühlt. Gleichzeitig hätten aber auch viele mehr Sport gemacht, sich gesünder ernährt und seien als Familie zusammengerückt.
Studie offenbart hohe Corona-Dunkelziffer
n-tv.de
Hohe Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen
bild.de
Studie belegt hohe Dunkelziffer bei Corona-Infektionen
rp-online.de

 

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Haiti: Der Mord, der Präsident und seine vielen Feinde (2.99/8)

Der Anschlag auf Staatschef Jovenel Moïse verschärft die Dauerkrise im Armenhaus Lateinamerikas. Die letzte Amtshandlung des Präsidenten war die Ernennung des Neurochirurgen Ariel Henry zum Regierungschef – zum siebten in weniger als fünf Jahren. Der frühere Innenminister sollte die Parlaments- und Präsidentenwahlen in Haiti am 26. September sowie die Durchführung eines Referendums für eine Verfassungsreform abwickeln, wie Staatschef Jovenel Moïse via Twitter ankündigte. Eine Nacht später war der 53-jährige Präsident tot, zu mitternächtlicher Stunde am Mittwoch von Häschern in seiner Residenz in Port-au-Prince erschossen. Seine Frau kam mit Verletzungen und einem schweren Schock davon. Moïse konnte in der Hauptstadt nicht mehr vor die Tür gehen. Er hatte sich im Palast eingebunkert – und zuletzt war er nicht einmal dort noch sicher. Vor den Toren seines Amtssitzes hatten längst rivalisierende Banden die Macht in dem von einem Erdbeben devastierten Inselstaat übernommen, bei dem vor elf Jahren 220.000 Menschen ums Leben gekommen waren. Die Not auf Haiti, das sich die Karibik-Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik teilt, ist evident und die Korruption endemisch. Die von Diktatoren wie den Duvaliers („Papa Doc“ und „Baby Doc“) und der von ihnen kontrollierten Schlägertruppe der „Tontons Macoutes“ jahrzehntelang ausgepresste Inselhälfte gilt als Armenhaus Lateinamerikas, gemeinhin als ärmster Staat der westlichen Hemisphäre. Nach der Erdbebenkatastrophe hängt Haiti erst recht am Tropf der internationalen Gemeinschaft. Seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1804 fanden die ersten freien Wahlen erst 1990 statt. In der Abfolge von Wahl, Exil und Wiederkehr des zum Präsidenten gewählten Armenpriesters Aristide geriet das Land indessen in neue Turbulenzen. Im neuen Jahrtausend versank Haiti immer tiefer im politischen Sumpf. Mehr als drei Millionen Haitianer emigrierten vor allem in die USA. Im Wahlkampf 2016, als er als selbstdeklarierter „Bananenmann“ auf Tour ging, versprach der Geschäftsmann Jovenel Moïse Linderung der politischen wie ökonomischen Dauerkrise. Desillusioniert gingen nur 18 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen, um in einer angefochtenen Stichwahl den Agrarunternehmer zum Staatschef zu küren. In der Frage des Datums seines Amtsantritts wurzelte der Konflikt zwischen Moïse und der Opposition, die ihm diktatorische Allüren und Korruption vorwarf und Streiks, Proteste und Unruhen gegen ihn mobilisierte. Moïse behauptet, er habe seine fünfjährige Präsidentschaft im Februar 2017 angetreten. Seine Gegner hielten am Februar 2016 fest. 2020 löste der Präsident erst das Parlament auf und danach den Obersten Gerichtshof. Seither regierte Moïse per Dekret. Als die Opposition einen Höchstrichter als Interimspräsidenten nominierte, sah sich der Präsident als Opfer eines Komplotts. Am Ende hatte er sich zu viele Feinde gemacht. Einzig die USA hielten ihm die Treue, weil Moïse Washington im Kampf gegen Venezuelas Despoten Maduro unterstützte. Ariel Henry trat sein Amt als Premier nicht mehr an. Stattdessen hält Vorgänger Claude Joseph die Stellung, um Chaos und Bandenkämpfe zu verhindern.
Präsident von Haiti erschossen
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Haiti: Präsident Jovenel Moïse ist erschossen worden
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Kriminalreporter in Amsterdam niedergeschossen (2.78/8)

Der bekannte niederländische Kriminalreporter Peter de Vries ist am Dienstagabend auf offener Straße in Amsterdam niedergeschossen worden. Der 64-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. „Er kämpft um sein Leben“, sagte die Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema. Der Angriff ereignete sich gegen 19.30 Uhr, als de Vries ein Fernsehstudio in der Amsterdamer Innenstadt verließ. Die Tat sorgte landesweit für Entsetzen. De Vries war zuvor in einer Talk-Show aufgetreten. Augenzeugen sagten dem Fernsehsender NOS, sie hätten fünf Schüsse gehört und de Vries sei am Kopf getroffen worden. Amsterdams Polizeichef Frank Paauw zufolge wurden nach dem Angriff drei Menschen festgenommen, darunter wahrscheinlich der Schütze. Genauere Angaben zu den Festgenommenen oder einem möglichen Tatmotiv machte Paauw nicht. Eine Anwohnerin berichtete der Tageszeitung „Het Parool“, sie sei auf die Straße gegangen, als sie die Schüsse hörte. Dort habe sie de Vries mit blutüberströmtem Gesicht auf dem Boden liegen sehen. Der Journalist habe nicht mehr sprechen können, sei aber noch am Leben gewesen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte habe sie seine Hand gehalten. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte zeigte sich auf einer Pressekonferenz in Den Haag schockiert: „Das ist ein Angriff auf einen mutigen Journalisten und damit ein Angriff auf die Pressefreiheit.“ Rutte und Justizminister Ferdinand Grapperhaus trafen sich noch am Abend mit der Anti-Terrorismusbehörde. Aus Berlin reagierte auch das Königspaar „tief geschockt“. „Journalisten müssen ohne Bedrohung und frei ihre wichtige Arbeit tun können“, schrieben König Willem-Alexander und seine Frau Máxima auf Facebook. „Das ist ein Angriff auf den Journalismus, ein Grundpfeiler unseres Rechtsstaats“, sagte der König am Mittwoch vor Journalisten. „Und damit ist es ein Angriff auf unsere verfassungsrechtliche Ordnung.“ EU-Ratspräsident Charles Michel verurteilte den Anschlag scharf. Michel sprach im Europaparlament in Straßburg von einem „Angriff auf unsere Grundwerte“ und drückte seine Solidarität mit den Angehörigen und den Niederlanden aus. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte im Plenum, ihre Gedanken und Solidarität seien bei dem Journalisten. „Aufs schärfste“ verurteile auch der slowenische EU-Ratsvorsitz den Anschlag. „Die freie und unabhängige Presse ist wesentlich für unsere Gesellschaft und den europäischen Lebensstil“, teilte der Ratsvorsitz mit. „Wir verurteilen den feigen Anschlag auf den niederländischen Journalisten @PeterRdeV nachdrücklich“, schrieb auch das österreichische Außenministerium auf Twitter. „Das ist ein inakzeptabler Angriff auf unsere WErte und die Demokratie - wir müssen die Pressefreiheit und die Sicherheit von Journalisten weiterhin schützen.“ Die deutsche Regierung brachte indes ihre Anteilnahme zum Ausdruck. Es handle sich um einen „hinterhältigen Anschlag“, die Bundesregierung wünsche dem Reporter eine rasche Genesung, so die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz. „Unsere Gedanken sind bei dem Verletzten und seinen Angehörigen.“ Sofern sich bestätigen sollte, dass der Reporter aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit angegriffen wurde, sei dies „ein klarer Angriff auf die Pressefreiheit“ gewesen, sagte Fietz weiter. Das Komitee zum Schutz von Journalisten forderte Aufklärung darüber, ob de Vries aufgrund seiner Arbeit angegriffen wurde. Zudem müssten die Behörden sicherstellen, „dass der Angreifer und die Drahtzieher vor Gericht gestellt werden“. Empört zeigte sich auch die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF). „Es ist erschreckend wie die Gewalt gegen Medienschaffende zunehmend steigt und die Unterdrückungsmethoden immer brutaler werden“, wurde RSF-Österreich-Präsidentin Rubina Möhring in einer Aussendung zitiert. „Wir fordern dringend Schutznahmen für Medienschaffende“, so Möhring. Der Journalist und TV-Moderator de Vries ist wegen seiner Rolle in hochkarätigen Kriminalfällen sowie als Sprecher von Kriminalitätsopfern bekannt. Zuletzt war er laut dem Sender NOS als Vertrauensperson des Kronzeugen Nabil B. in einem Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogenboss tätig. Der im März eröffnete Prozess wird von strengen Sicherheitsvorkehrungen begleitet, seit 2019 der Anwalt des Kronzeugen, Derk Wiersum, auf offener Straße erschossen wurde. In der Vergangenheit stand der renommierte Journalist wegen seiner Recherchen in brisanten Fällen bereits unter Polizeischutz. So recherchierte er etwa zur Entführung des Bierbrauers Freddy Heineken 1983. Sein Buch über den Fall wurde später mit Anthony Hopkins verfilmt. 2016 erstattete De Vries Anzeige, weil er von einem der Entführer, dem berüchtigten Kriminellen Willem Holleeder, eine Morddrohung erhalten hatte. Für seine Berichterstattung über das Verschwinden einer US-Teenagerin auf der Karibikinsel Aruba 2005 erhielt er einen Emmy Award.
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"Der schlimmste Alptraum": Anschlag auf Top-Reporter in Amsterdam
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Polizei verdächtigt Polen und Niederländer
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Kriminalreporter in Amsterdam niedergeschossen
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Auch diese Journalisten fielen Mordanschlägen zum Opfer
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Ganzseitiges, EU-kritisches Orban-Inserat in der „Presse“ (2.46/8)

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban macht erneut im Ausland Stimmung gegen die EU. In einem ganzseitigen Inserat in der Tageszeitung „Die Presse“ (Mittwoch) kritisiert Orban, dass Brüssel einen „Superstaat“ errichten wolle, zu dem niemand die „Ermächtigung“ gegeben habe. Österreichische EU-Abgeordnete kritisierten dies heftig, die „Presse“ verteidigte die Veröffentlichung mit der Meinungsfreiheit. Belgische Zeitungen sollen eine Veröffentlichung abgelehnt haben. Die Tageszeitung „Die Presse“ betonte in einer Stellungnahme gegenüber der APA, dass ihre Blattlinie „ausdrücklich pro-europäisch ausgerichtet“ sei. „Sie tritt für die parlamentarische Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, sowie für Meinungsfreiheit ein“, hieß es in einer von Chefredakteur Rainer Nowak und Geschäftsführer Herwig Langanger gezeichneten Erklärung. Man wolle Leser objektiv und so vollständig wie möglich informieren, „Stellung zu nehmen und Kritik zu üben“ werde als „unveräußerliches Recht“ gesehen. „Jegliche externe, werbliche Kommunikation, die nicht gegen (Grund-)Gesetze verstößt, wird gemäß oben genannten Grundsätzen, sowie stets im Rahmen der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht, auch im Sinne der Meinungs- und Pressefreiheit veröffentlicht“, hieß es konkret zum Orban-Inserat. In ihrer Donnerstagsausgabe publizierte die Zeitung eine umfangreiche „Liste von Orbans Verfehlungen“ sowie einen bissigen Leitartikel mit dem Titel „Popanz, Populismus und Paranoia: Im Rausch der Illiberalität“. Darin wird das Inserat als „Provokation“ bezeichnet und es wird der Scheinwerfer auf die Lage der Medien in Ungarn gerichtet: „Wäre es möglich, dass beispielsweise die Regierung Luxemburgs in den führenden Zeitungen Ungarns Inserate schaltet, um die ungarische Bevölkerung darüber aufzuklären, dass gleichgeschlechtliche Liebe und Kinderschändung nichts miteinander zu tun haben?“ Nationale Parlamente müssten gestärkt werden, heißt es in dem Inserat mit dem Titel „Über die Zukunft der Europäischen Union. Ungarns Vorschläge“, das von Orban selbst - nur mit Namen, nicht aber mit seiner Funktion als ungarischer Regierungschef - unterzeichnet ist. Das kommende Jahrzehnt werde das „Zeitalter gefährlicher Herausforderungen“ sein, prophezeit der Vorsitzende der rechtsnationalen Fidesz-Partei. „Massenhafte Migration und Pandemien“ drohten, „wir müssen die europäischen Menschen schützen“, forderte er. Integration sei kein Mittel und kein Selbstzweck. Aus den Grundlagenverträgen der EU müsse deshalb die Zielsetzung der „immer engeren Einheit zwischen den Völkern Europas“ gestrichen werden. Gemeinsame wirtschaftliche Erfolge würden der europäischen Integration Kraft geben, doch „wenn wir gemeinsam nicht erfolgreicher sein können als jeder für sich selbst, dann ist dies das Ende der Europäischen Union“, konstatiert Orban. „Wir müssen die europäische Demokratie wiederherstellen“, lautet ein weiterer Vorschlag Ungarns. Das EU-Parlament habe sich als „Sackgasse“ erwiesen, es vertrete ausschließlich die eigenen ideologischen und institutionellen Interessen. „Man muss die Rolle der nationalen Parlamente vergrößern“, so Orban, der selbst einer „illiberalen Demokratie“ das Wort redet. Auch in Skandinavien hat Orban solche Inserate geschaltet, in denen er seine Vision einer zukünftigen Europäischen Union darlegt. In Dänemark veröffentlichte die konservative „Jyllandposten“ das ganzseitige Inserat des ungarischen Premiers, in Schweden das Wirtschaftsblatt „Dagens Industri“. Dessen Chefredakteur Peter Fellmann rechtfertigte die Veröffentlichung mit der liberalen Tradition der Tageszeitung. Die Entscheidung sei aber nicht leicht gefallen, so Fellmann gegenüber dem Sender SVT. Laut dem schwedischen TV-Bericht haben in Belgien sämtliche Zeitungen das Orban-Inserat dagegen abgelehnt und zum Teil auch die Anfrage kritisch in eigenen Artikeln kommentiert. So reagierte etwa „De standaard“ in einem Leitartikel und mit Blick auf das gegen sexuelle Minderheiten gerichtete, ungarische Gesetz mit einer ganzseitigen Regenbogenflagge und dem Text: „Lieber Viktor Orban, Gesetze sollten nie einen Unterschied zwischen Liebe und Liebe machen“. Laut Karas verweigerten Zeitungen in insgesamt drei Ländern die Inserate des ungarischen Regierungschefs. Der ÖVP-EU-Parlamentarier Othmar Karas bezeichnete die Medienkampagne Orbans am Mittwoch gegenüber der APA als „skandalös“ und forderte eine „lückenlose Aufklärung“ über deren Finanzierung. Die ungarische Regierung habe hier missbräuchlich Gelder der eigenen Steuerzahler gegen den Lissabon-Vertrag verwendet, sagte Karas am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz. Die Aktion trage zur „Spaltung und Polarisierung“ bei und beinhalte eine Absage an europäische Werte, insofern erinnere sie ihn an die Brexit-Kampagne, meinte der EU-Mandatar. „Wenn Orban damit ernst macht, was er in dem Inserat fordert, gefährdet er nachhaltig die Weiterentwicklung Europas“, warnte Karas am Mittwochabend auf Twitter. Zuvor hatte er es vor Journalisten als besonders empörend bezeichnet, dass die Inserate eine „bewusste Provokation“ anlässlich der derzeit laufenden Debatte über Rechtsstaatlichkeit im EU-Parlament seien. Eine solche „Attacke“ gegen europäisches Recht und europäische Werte habe es „in dieser Form seit der Gründung der EU noch nie gegeben“, betonte Karas. Die EU könne deshalb nicht zur Tagesordnung übergehen und müsse „sehr klar machen, dass sie gegen diese Vorgangsweise vorgeht“. Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, bezeichnete das Inserat als „antidemokratische Stimmungsmache“ und „Frontalangriff auf den Parlamentarismus in Europa“. Es zeige einmal mehr, wie wenig Orban an den europäischen Grundwerten liege und dass das Europaparlament zu Recht gegen dessen autokratischen Bestrebungen vorgehe. „Orbans EU-Kritik ist und bleibt ein bloßes Strohmann-Argument, um von Korruption und Demokratierückbau im eigenen Land abzulenken“, so Vana. Noch klarer habe Orban seine Antipathie gegenüber Demokratie und Rechtsstaat nicht zum Ausdruck bringen können, meinte auch Thomas Waitz, Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen. Die Inserate seien „ein verzweifelter Versuch Orbans, sich in ganz Europa als Opfer darzustellen, während er mit seiner rechtspopulistischen Partei Fidesz die Demokratie in Ungarn Stück für Stück abbaut“. Auch SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried verurteilte die Inserate, deren „Diktion gegen die Werte Europas gerichtet sind und nur Anti-EU-Propaganda verbreiten sollen“, wie er in einer Aussendung mitteilte. Angesichts des Abbaus der Demokratie, der Pressefreiheit und des unabhängigen Rechtsstaates in Ungarn sowie antisemitischer und homophober Äußerungen sei Orban „wahrlich der Falsche, um Vorschläge für eine gute Zukunft Europas zu machen“. Das Verhältnis zwischen Ungarn und der EU ist seit Jahren gestört, vor allem wegen anhaltender Debatten um Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Korruption und Einschränkung der Medienfreiheit unter Orbans Regierung seit 2010. Jüngst sorgte ein LGBTIQ-feindliches ungarisches Gesetz für scharfe Kritik vieler EU-Staats- und Regierungschefs sowie der EU-Kommission. Seit 2018 läuft ein sogenanntes Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags gegen Ungarn.
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Die Liste von Orbáns Verfehlungen
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Homosexuellen-Gesetz: Knallhart-Kritik im EU-Parlament an Viktor Orbán
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Durchsuchungen in Deutschland zu Wien-Anschlag (2.45/8)

Rund um den islamistischen Anschlag in Wien im November 2020 haben deutsche Ermittler die Wohnungen von zwei mutmaßlichen Mitwissern durchsucht. Im Visier der Ermittler stehen nach Angaben des Generalbundesanwalts vom Mittwoch der kosovarische Staatsangehörige Blinor S. sowie der Deutsche Drilon G., deren Wohnungen in Osnabrück und Kassel gestürmt wurden. Ihnen wird vorgeworfen, die Sicherheitsbehörden nicht gewarnt zu haben. In Österreich wird gegen 33 Personen ermittelt. Spezialkräfte der Bundespolizei, die Sondereinheit GSG 9 sowie Beamte des Bundeskriminalamtes seien in Osnabrück (Niedersachsen) und Kassel (Hessen) im Einsatz gewesen, hieß es. Grundlage des Einsatzes seien Durchsuchungsbeschlüsse des deutschen Bundesgerichtshofs gewesen. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien handelt es sich um ein originär deutsches Ermittlungsverfahren. Ein Amtshilfeansuchen aus Österreich gab es zu den beiden Verdächtigen nicht. Die Informationen werden laut einem Behördensprecher aber abgeglichen. In Österreich laufen Ermittlungen gegen 33 Verdächtige. Sieben davon befinden sich nach Angaben eines Behördensprechers vom Mittwoch aktuell in Untersuchungshaft. Der Verdacht lautet auf kriminelle Organisation, terroristische Vereinigung sowie Beitrag zu terroristischem Mord. Die heimischen Behörden kooperieren unter anderem mit Kollegen in Italien, Deutschland und der Slowakei. Am 2. November 2020 hatte der 20-Jährige Kujtim F. in der Wiener Innenstadt mit mehreren Schusswaffen vier Menschen getötet und zahlreiche weitere teilweise schwer verletzt. Der Attentäter wurde von der Polizei erschossen. Die Extremisten-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) reklamierte die Tat im Anschluss für sich. Die beiden nun in Deutschland der Mittäterschaft beschuldigten Männer verfolgen laut Generalbundesanwalt ebenfalls eine radikal-islamische Gesinnung. Sie standen demnach schon längere Zeit vor der Tat in Wien in Kontakt mit dem Attentäter. Beide Beschuldigte seien im Juli 2020 für mehrere Tage nach Wien gereist und hätten auch in der Wohnung des Attentäters übernachtet, so die Bundesanwaltschaft. Es sei zu Treffen weiterer Personen aus dem islamistischen Spektrum Österreichs und der Schweiz gekommen. „Aufgrund der engen persönlichen Beziehung zum Attentäter und ihrer gemeinsamen radikal-islamischen Gesinnung hielten es die beiden Beschuldigten spätestens seit diesem Besuch zumindest für möglich, dass Kujtim F. seine bereits zuvor gegenüber Dritten offen geäußerten Anschlagsabsichten in die Tat umsetzen würde“, erläuterte die Sicherheitsbehörde. Dies hätten die Beschuldigten „billigend in Kauf“ genommen. Zudem hätten sie damit begonnen, ihre Verbindungen zum Täter zu verschleiern, indem Inhalte auf Mobiltelefonen und in Sozialen Medien gelöscht worden seien. Unter den Todesopfern in Wien befand sich auch eine 24 Jahre alte deutsche Staatsangehörige. Vier weitere Deutsche wurden verletzt. Der Kosovare und der Deutscher gerieten schon kurz nach dem Attentat ins Visier der deutschen Ermittler. Am 6. November 2020 hatte die Bundesanwaltschaft die Wohnungen von insgesamt vier Männern im Alter von 19 bis 25 Jahren durchsuchen lassen, die Verbindungen zu dem Attentäter gehabt haben sollen. Damals wurden aber noch alle als Zeugen geführt, es ging um die Sicherstellung möglicher Beweise. Wie die deutsche Bundesanwaltschaft nun mitteilte, kaufte der spätere Attentäter kurz vor den Treffen in Wien das beim Anschlag genutzte Schnellfeuergewehr. Das DNA-Profil einzelner Teilnehmer der Treffen habe später auf der Waffe und auf dem IS-Siegelring nachgewiesen werden können, den der Attentäter bei der Tat getragen hatte.
Terroranschlag in Wien: Razzien in Deutschland bei möglichen...
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Durchsuchungen in Deutschland zu Wien-Anschlag
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Wiener Terroranschlag: Durchsuchungen in Deutschland bei möglichen Mitwissern
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Durchsuchung bei Islamisten in Deutschland
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Löfven erneut zum schwedischen Ministerpräsidenten gewählt (2.22/8)

Der Sozialdemokrat Stefan Löfven wird in Schweden erneut Ministerpräsident. Neun Tage nach seinem Rücktritt wegen eines Misstrauensvotums erhielt er am Mittwoch die nötige Unterstützung im Parlament. Dabei reichte dem 63-Jährigen, dass keine Mehrheit im Stockholmer Reichstag gegen ihn stimmte: 116 Abgeordnete votierten für ihn,60 enthielten sich.173 sprachen sich gegen ihn aus. Zwei Nein-Stimmen wären im 349-Sitze-Parlament nötig gewesen, um Löfvens Comeback zu verhindern. „Der Reichstag hat mir das Vertrauen gegeben, Schweden weiterhin zu führen“, konstatierte der 63-Jährige nach der Abstimmung. „Das ist ein großes Vertrauen. Ich schultere die Aufgabe mit Entschlossenheit und Respekt.“ Zugleich machte er klar, dass die politischen Probleme längst nicht vom Tisch seien. Die Lage im Reichstag sei weiter sehr beschwerlich, daran bestehe kein Zweifel, sagte er. Löfven will nun erneut auf eine rot-grüne Minderheitsregierung setzen. Es wird damit gerechnet, dass er am Freitag sein Kabinett präsentiert. Seine bisherige Regierung war vor zwei Wochen im Zuge eines Streits mit der Linkspartei um die Mietpreisbindung bei Neubauten per Misstrauensvotum im Parlament gestürzt worden. Erstmals war damit ein schwedischer Regierungschef mit solch einem Votum zu Fall gebracht worden. Löfven hatte daraufhin eine Woche Zeit, um sich zwischen Rücktritt und Neuwahl zu entscheiden. Anfang vergangener Woche reichte er seinen Rücktritt ein, woraufhin seine Regierung zur Übergangsregierung wurde und die Suche nach einer neuen Regierung begann. Dabei erhielt der Chef der Moderaten, Ulf Kristersson, als Erstes die Chance zur Regierungsbildung. Er gab vor Ablauf der Frist auf - dann war Löfven an der Reihe, um sich die nötigen Mehrheiten zu verschaffen. Diese sind nun abermals äußerst dünn: Rot-Grün hat gemeinsam lediglich 116 der 349 Parlamentssitze inne - das sind die 116, die nun für Löfven stimmten. Eine hauchdünne Mehrheit von insgesamt 175 Stimmen hat er somit nur mit Hilfe der Linken und der Zentrumspartei, die sich jeweils bei dem Votum enthielten, um Löfven so durchzuwinken. Das Problem: Das Zentrum weigert sich, der Linkspartei Einfluss zu gewähren. Den Grünen wiederum passen die Reformforderungen nicht, an die das Zentrum seine Unterstützung für Löfven gekoppelt hat. Bereits bei den Verhandlungen über das Budget im Herbst dürften Löfven somit neue Probleme ins Haus stehen. Die nächste Parlamentswahl ist in Schweden im September 2022 vorgesehen. Der frühere Gewerkschafter Löfven regiert bereits seit sieben Jahren. Durch das Erstarken der rechtspopulistischen Schwedendemokraten ist die politische Instabilität aber gewachsen. Nach der Parlamentswahl 2018 musste Löfven nach monatelangen Verhandlungen ein Abkommen mit dem Zentrum und den Liberalen eingehen, um seine rot-grüne Minderheitsregierung parlamentarisch abzusichern. Die beiden Parteien zählen eigentlich zum bürgerlichen Block, unterstützten Löfven aber im Gegenzug für Zugeständnisse. Löfven setzte zudem auf die Stimmen der Linken, die ihn bei dem Misstrauensvotum vor zwei Wochen aber fallen ließen. Löfven muss sich nun weiter als äußerst kompromissbereiter Verhandler zeigen, um politisch handlungsfähig zu bleiben. Das Abkommen mit der Zentrumspartei und den Liberalen ist Vergangenheit, das Zentrum weigert sich zudem, der Linkspartei Einfluss zu gewähren. Den Grünen wiederum passen die Reformforderungen nicht, an die das Zentrum seine Unterstützung für Löfven gekoppelt hat. Bereits bei den Verhandlungen über den nächsten Staatshaushalt im Herbst dürften dem alten und neuen Ministerpräsidenten somit erneute Probleme ins Haus stehen. Die nächste Parlamentswahl in Schweden ist im September 2022 vorgesehen.
Löfven erneut zum schwedischen Ministerpräsidenten gewählt
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Löfven erneut zum schwedischen Ministerpräsidenten gewählt
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Stefan Löfven ist wieder Schwedens Ministerpräsident
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Löfven erneut zum schwedischen Ministerpräsidenten gewählt
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Stefan Löfven: Der Meistertaktiker der Sitzfleischpolitik
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Roger Federers Abgang hinterlässt Fragezeichen (2.20/8)

Roger Federer verließ bei abendlichem Sonnenschein enttäuscht den Centre Court von Wimbledon und winkte noch einmal tapfer ins Publikum - und nur der bald 40 Jahre alte Tennis-Maestro weiß, ob er es an diesem 7. Juli 2021 um 18.13 Uhr Londoner Ortszeit vielleicht zum letzten Mal getan hat. Der achtmalige Sieger des Rasen-Klassikers ging nach dem 3:6,6:7 (4:7),0:6 im Viertelfinale gegen den Polen Hubert Hurkacz am Mittwoch als schwer geschlagener Mann von dem für so viele heiligen Tennis-Rasen. Die 15 000 Fans auf dem Centre Court feuerten Federer vergeblich an und verfolgten geschockt den Abschied der Wimbledon-Ikone, während der Weltranglisten-18. Hurkacz ruhig sein aggressives Spiel durchzog und bescheiden den größten Triumph seiner Karriere genoss. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin so glücklich“, meinte er. Gegen den 24-Jährigen hatte der Schweizer, der nach zwei Knieoperationen auch lange um seine Fitness rang, nur im zweiten Satz seine Chancen. Aber der Gewinner von 20 Grand-Slam-Titeln konnte eine 4:1-Führung nicht nutzen und rutschte - stellvertretend für seinen Auftritt - vor einem leichten Volley im Tiebreak unglücklich weg. „Ich weiß, dass ich eine Chance habe“, hatte Federer noch vor dem Turnierstart gesagt. Doch ihm fehlte in der 1:49 Stunden langen Partie oft die Spritzigkeit, daraus entstanden viele leichte Fehler. „Es scheint, als würde sein Körper das nicht so gut vertragen wie zuvor. Er wirkt ein bisschen platt“, erklärte der einstige Wimbledonsieger John McEnroe als Experte für die BBC. 30 Jahre nach seinem Wimbledonsieg im deutschen Finale gegen Boris Becker sah auch Michael Stich als Experte beim Sender Sky, dass oft ein halber Schritt fehlte. „Das war schon eine große Outsider-Chance“, sagte der 52-Jährige zu Federers Wimbledon-Ambitionen. Dass der langjährige Primus tatsächlich zu 100 Prozent an den Titel geglaubt habe? „Das kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Stich. Federers langjähriger Rivale Novak Djokovic blieb dagegen bei seiner Rekordjagd ungefährdet. Der Weltranglisten-Erste erreichte durch das 6:3,6:4,6:4 gegen den Ungarn Marton Fucsovics zum zehnten Mal das Halbfinale in London und holte seinen 100. Profisieg auf Rasen. Der fünfmalige Wimbledon-Champion, der Federer vor zwei Jahren in einem dramatischen Finale besiegte, strebt nach den Erfolgen bei den Australian und French Open nun seinen 20. Grand-Slam-Titel an. Damit würde Djokovic zu den Rekordsiegern Rafael Nadal (Spanien) und Federer aufschließen. Zudem bietet sich ihm die Chance, in diesem Jahr alle vier großen Turniere sowie Olympia-Gold zu gewinnen. Den sogenannten Golden Slam hat bei den Herren noch niemand geschafft, bei den Damen gelang dies 1988 Steffi Graf. „Ich bin mir einiger Zahlen bewusst. Manchmal sehen die Dinge irreal aus, aber ich versuche, im Moment zu leben“, sagte der 34-jährige Serbe nach dem Einzug in sein 41. Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier, gab aber am Mittwoch auch zu: „Geschichte zu schreiben, ist eine große Inspiration für mich.“
Chancenloser Federer kassiert Debakel gegen Außenseiter
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Djokovic souverän ins Wimbledon-Halbfinale - Federer out
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Djokovic souverän ins Wimbledon-Halbfinale - Federer out
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Harry Kane erlöst England in der Verlängerung: Three Lions nach Sieg gegen Dänemark im EM-Finale Harry Kane erlöst England in der Verlängerung: Three Lions nach Sieg gegen Dänemark im EM-Finale (2.19/8)

England hat den so ersehnten Einzug ins EM-Endspiel im heimischen Wembley-Stadion perfekt gemacht. Vor rund 60.000 zugelassenen Zuschauern gewann der WM-Vierte von 2018 am Mittwochabend an gleicher Stelle das zweite Halbfinale gegen Dänemark mit 2:1 (1:1,1:1) nach Verlängerung und darf nun vom zweiten großen Titelgewinn nach dem WM-Triumph 1966 träumen. Dabei war der Außenseiter in London in Führung gegangen. Mikkel Damsgaard hatte einen sehenswerten Freistoß aus knapp 25 Metern im Tor der Three Lions versenkt (30.). Doch der Deutschland-Bezwinger kam dank eines Eigentores von Simon Kjaer noch vor der Pause zum Ausgleich (39.). In der Verlängerung sorgte Harry Kane dann für die Entscheidung, als er den Nachschuss eines vergebenen Foulelfmeters versenkte (105.). Im Endspiel am Sonntag wartet nun Italien, das sich am Dienstag gegen Spanien durchgesetzt hatte. Englands Trainer Gareth Southgate hatte seine Startformation im Vergleich zum 4:0 im Viertelfinale gegen die Ukraine auf einer Position verändert - sehr zum Leidwesen von Jadon Sancho. Der Flügelstürmer von Borussia Dortmund, der unmittelbar vor einem Wechsel zu Manchester United steht, fand sich mit Spielbeginn einmal mehr auf der Bank wieder und wurde von Bukayo Saka ersetzt. Bei den Dänen gab es ebenfalls keine Überraschungen in der Anfangsformation. Von den beiden Bundesliga-Profis im Kader begann der ebenfalls für die Dortmunder spielende Thomas Delaney im Mittelfeld, RB Leipzigs Angreifer Yussuf Poulsen blieb dagegen erstmal auf der Ersatzbank. Von dort aus sah der Stürmer eine von beiden Teams zwar engagierte Anfangsphase, in der vor den Toren aber nahezu nichts passierte. Dänemark überließ England die Spielkontrolle, den Briten gelang es aber nicht, sich entscheidend durchzusetzen. So blieben echte Höhepunkte in den ersten 30 Minuten nahezu aus. Einzig Damsgaard sorgte mit einem Schlenzer für ein wenig Gefahr. Sein Versuch strich aber am Tor vorbei (25.). Fünf Minuten später zielte der 21-Jährige dann genauer und versenkte einen Freistoß mit beachtlicher Schusstechnik - es war das erste Gegentor für England im gesamten EM-Verlauf. Die Three Lions suchten nach einer Antwort und wurden aktiver. Zunächst stand Kasper Schmeichel im Tor der Dänen dem möglichen Ausgleich noch im weg. Nach einer Flanke von Harry Kane kam der Ball zu Raheem Sterling, der aus rund neun Metern frei abschließen konnte - doch Schmeichel parierte den Versuch glänzend (38.). Wenig später war dann aber auch der Schlussmann machtlos. Eine scharfe Hereingabe von Saka lenkte Kjaer zum Ausgleich ins eigene Netz. Der frühere Wolfsburger sorgte damit für das nun schon elfte (!) Eigentor während der EM. Nach der Pause übernahm dann zunächst Dänemark die Initiative, die erste richtig gute Chance hatte jedoch England. Schmeichel, dessen Vater Peter 1992 das Tor der dänischen Europameister hütete, reagierte bei einem Kopfball von Harry Maguire erneut bärenstark (55.). Überhaupt war die Partie nun lebhafter als über weite Strecken der ersten Hälfte, da die Gastgeber nach rund einer Stunde immer mehr ins Risiko gingen und sich nicht mehr allein auf ihre defensive Stabilität konzentrierten. Wirklich Zwingendes kam trotz der streckenweise erdrückenden Dominanz allerdings auch jetzt kaum zu Stande. Einem Treffer nahe kam Mason Mount, dessen verunglückte Flanke von Schmeichel über die Latte gelenkt wurde (74.). In der fünften Minute der Nachspielzeit wuchtete Maguire noch einen Kopfball in die Arme des Keepers von Leicester City - dann ging es in die Verlängerung. Auch hier blieb England gegen die entkräftet wirkenden Dänen am Drücker. Kane scheiterte jedoch einmal mehr am bärenstarken Schmeichel (93.), der fünf Minuten auch einen Schuss von Jack Grealish wegfaustete. Die Three Lions rannten weiter an, benötigten dann aber einen Elfmeter zur Führung. Sterling stürmte auf dem rechten Flügel in den dänischen Strafraum, wurde von drei Gegenspielern umringt und kam zu Fall. Schiedsrichter Danny Makkelie (Niederlande) zeigte auf den Punkt, seine harte Entscheidung hielt auch der Überprüfung durch den VAR Stand. Kane schnappte sich den Ball, fand seinen Meister aber erneut in Schmeichel. Erst den Abpraller versenkte Englands Top-Stürmer im Netz. Dänemark hatte nach dem Rückstand nicht mehr genug Kraft, um noch einmal zurückzukommen.
2:1 gegen Dänemark: England steht erstmals im EM-Finale
stern.de
England träumt vom ersten Titel seit 1966
tagesspiegel.de

 

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Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie (2.15/8)

Es war die entscheidende Szene: Raheem Sterling stürmte in den Strafraum der Dänen, wurde von drei Gegenspielern umringt, nahm Körperkontakt mit Mathias Jensen auf und kam zu Fall. Schiedsrichter Danny Makkelie (Niederlande) zögerte nicht, pfiff in der Verlängerung des EM-Halbfinals im Londoner Wembley-Stadion Foulelfmeter für England. Der Außenseiter protestierte, der Favorit jubilierte - und Harry Kane versenkte den Nachschuss des Strafstoßes nach vorheriger Parade von Kasper Schmeichel zum 2:1-Sieg im Netz. Eine Sequenz im Zeitraffer, die nach der Partie für große Diskussionen sorgte. "Man sieht den Kontakt - Knie gegen Wade", sagte der ehemalige Bundesliga -Schiedsrichter Manuel Gräfe im ZDF: "Aber Sterling geht mit der Intention in den Zweikampf, den Elfmeter zu ziehen. Schiedsrichter lassen sich oft von Fallmustern leiten. Und aufgrund des Fallmusters sieht man, dass das nicht ausreichend ist." Zudem wies der 47-Jährige darauf hin, dass vor der Aktion ein zweiter Ball auf dem Spielfeld lag. "Vielleicht hat das den Schiedsrichter auch kurz abgelenkt." Aufgrund des Kontaktes und der unmittelbaren Entscheidung konnte Makkelie auch vom VAR nicht überstimmt werden. Eine eindeutige Fehleinschätzung der Situation lag schließlich nicht vor. "Man kann den Elfmeter theoretisch geben", meinte auch Gräfe: "Ich hätte aber weiterspielen lassen. Für mich persönlich ist diese Entscheidung zu hart." Sterling sah dies naturgemäß anders. Englands Flügelstürmer antwortete auf die Frage, ob die Entscheidung berechtigt war, kurz und knapp: "Na klar!"
Fußball-EM 2021: Elfer-Drama – England zieht gegen Dänemark ins Endspiel ein
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EM-Halbfinal: England besiegt Dänemark 2:1 nach Verlängerung
nzz.ch

 

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Start bei Bayern: Nagelsmann und der Traum vom Marienplatz (2.14/8)

Der "1a Wunschtrainer" legt los. Julian Nagelsmann soll mit dem FC Bayern eine Ära prägen, wie es zuletzt dem großen Ottmar Hitzfeld glückte. Die EM-Frustrierten will er schnell wieder aufbauen.
Start bei Bayern: Nagelsmann träumt von Meisterfeier auf dem Marienplatz
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Nagelsmann träumt schon von Meisterfeier auf dem Marienplatz
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Nagelsmann träumt schon von Meisterfeier auf dem Marienplatz
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Bundesliga-Rekordmeister - Start bei Bayern: Nagelsmann und der Traum vom Marienplatz
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Sieg im Elfmeterkrimi! Italien schaltete Spanien aus und steht im EM-Finale (2.14/8)

Das war nichts für schwache Nerven! Italien besiegte Spanien im ersten Halbfinale der Europameisterschaft erst im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten und Treffern von Chiesa sowie Morata war es 1:1 gestanden. Im Krimi vom Elfmeterpunkt avancierte Torhüter Gianluigi Donnarumma zum Helden. Am Sonntag im Endspiel trifft Italien auf den Sieger der Partie England gegen Dänemark. London – Italien setzte seinen Erfolgslauf bei der EM fort und machte als erstes Team den Einzug ins Finale perfekt. Der Achtelfinal-Bezwinger von Österreich besiegte am Dienstagabend im Halbfinale im Londoner Wembley-Stadion Spanien erst im Elfmeterschießen mit 4:2. Nach 90 und 120 Minuten war es nach Toren von Federico Chiesa (60.) bzw. Alvaro Morata (80.) 1:1 gestanden. Finalgegner am Sonntag in London ist der Sieger des Mittwoch-Duells England-Dänemark. Die Spanier verpassten den dritten Finaleinzug bei den jüngsten vier EM-Auflagen, nachdem man 2008 und 2012 in der Folge auch den Titel geholt hatte. Im fünften Halbfinale des Kontinentalbewerbs gingen die Iberer erstmals als Verlierer vom Platz. Der vierfache Weltmeister hingegen darf nach dem Elfmeterkrimi, in dem nur Manuel Locatelli zu Beginn vergab und Jorginho den letzten Penalty verwertete, vom zweiten Europameistertitel nach 1968 träumen. Dafür verantwortlich war auch Goalie Gianluigi Donnarumma, der den Versuch von Morata parierte. Zudem schoss Dani Olmo auch noch über das Tor. Bei den Italienern war Coach Roberto Mancini zu einer Änderung gezwungen. Emerson ersetzte wie erwartet den nach einem Achillessehnenriss bereits operierten Leonardo Spinazzola. Sonst bekamen jene Akteure die Chance, die auch im Viertelfinale beim 2:1 gegen Belgien begonnen hatten. Bei den Spaniern standen drei neue Kräfte in der Startelf. Zwei davon im Angriff. Olmo stürmte anstelle des verletzten Pablo Sarabia, Mikel Oyarzabal bekam gegenüber Morata den Vorzug. In der Innenverteidigung begann Eric Garcia, Villarreals Pau Torres musste im Vergleich zum Elfmeterkrimi gegen die Schweiz auf die Bank. Die Spanier hatten erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, es entwickelte sich allgemein aber eine sehr offene und intensive Partie, die allerdings auch von Chancenarmut auf beiden Seiten geprägt war. Das hatte auch mit der starken Vorstellung der beiden Abwehrreihen zu tun. Erstmals gefährlich wurde es in der 21. Minute, als Emerson vor dem herausstürmenden Spanien-Goalie Unai Simon an den Ball kam. Nach dessen Zuspiel kamen aber weder Ciro Immobile, noch Nicolo Barella zum Abschluss. Vier Minuten später musste sich Donnarumma auf der anderen Seite das einzige Mal vor der Pause bei einem Abschluss von Olmo auszeichnen. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Emerson aus spitzem Winkel noch an der Latte. Impressionen vom Halbfinale Italien - Spanien 1 von 25 Mit leerem Magen sollte man nie ins Stadion gehen. © TOLGA AKMEN Italien und Pasta - das passt(a) immer... © FRANK AUGSTEIN Nach Wiederanpfiff wurde den Zuschauern von Beginn an sehr viel geboten. Giovanni di Lorenzo rettete gerade noch vor dem einschussbereiten Ferran Torres (50.), bei einem Schuss von Sergio Busquets fehlte nicht viel (52.). Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Nach einem schnellen Konter über fünf Stationen wurde Immobile zwar am Abschluss gehindert, dafür schnappte sich Chiesa den Ball, zog in den Strafraum und traf überlegt ins lange Eck. Spaniens Reaktion wäre beinahe postwendend gefolgt, Oyarzabal verfehlte einen Kopfball aus bester Position (65.), Olmo traf den Ball nicht richtig, sein Schuss ging deshalb knapp daneben (67.). Doch die Italiener, die nun mehr Räume vorfanden, hätten auch den Sack endgültig zumachen können. Nach schöner Chiesa-Vorarbeit scheiterte Domenico Berardi an Simon, der mit dem Fuß glänzend reagierte (68.). Das sollte sich rächen, da Morata als "Joker" stach. Der Juventus-Stürmer leitete die Aktion selbst ein und verwertete nach Doppelpass mit Olmo kaltschnäuzig gleich seine erste Möglichkeit. Deshalb ging die Partie in die Verlängerung, in der beide Mannschaften eher auf Sicherheit bedacht waren. Spanien war näher am Sieg dran. Donnarumma wehrte einen flachen Olmo-Freistoß ab, Moratas Nachschuss wurde geblockt (98.). Das war auch vier Minuten später bei einem Llorente-Schuss der Fall. Italien wurde nur einmal bei einem geblockten Berardi-Schuss gefährlich (110.). Da Italien im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich hatte, blieb das Team zum 33. Mal in Folge ungeschlagen. Gegen Spanien setzte man sich wie auch im Achtelfinale der EM 2016 (2:0) durch. Vier Jahre zuvor hatte noch die "Roja" im Endspiel 2012 klar mit 4:0 die Oberhand behalten. (APA, TT.com) Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. England steht im Finale der Europameisterschaft! Die "Three Lions" bissen sich am Mittw... Von 11. Juni bis 11. Juli geht die EURO 2020 mit einem Jahr Verspätung nun doch über di... Im zweiten EM-Halbfinale heute (21 Uhr, live TT.com-Ticker) hat Favorit England daheim... Italien feiert. Die Squadra Azzurra behält im hochklassigen Spiel gegen Spanien die Ner... In der Brust des Tiroler Unfallchirurgen Christian Fink schlagen viele Herzen: für Ital...
EM 2021: Spanien scheidet aus, ist aber zurück aus der Wüste
nzz.ch
Italien nach Elfmeterkrimi gegen Spanien erster Finalist
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Italien nach Elfmeterkrimi gegen Spanien erster Finalist
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England im EM-Finale: Das Glück der "Three Lions"
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Zahl der Toten nach Hauseinsturz in Florida auf 46 gestiegen (2.13/8)

Rund zwei Wochen nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida steigt die offizielle Zahl der Toten deutlich: Es seien in den vergangenen Stunden zehn weitere Leichen in den Trümmern entdeckt worden, sagte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, am Mittwochvormittag (Ortszeit). Die offizielle Zahl der Toten liegt damit nun bei 46. Dutzende Menschen werden aber noch vermisst. Es gibt kaum noch Hoffnung, Überlebende in der Ruine zu finden. Das Wetter bessere sich zum Glück, sagte Levine Cava weiter, die während der Pressekonferenz sichtlich erschüttert war und ihre Ankündigungen mehrfach unterbrechen musste, um innezuhalten. Ausläufer des herannahenden Sturms „Elsa“ hatten die Rettungsarbeiten zuvor immer wieder behindert. Der Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt.
Zahl der Toten in Florida steigt auf 46
n-tv.de
Hauseinsturz in Florida - Übergang zu Bergungsaktion
augsburger-allgemeine.de
Zahl der Toten nach Hauseinsturz in Florida auf 46 gestiegen
tt.com
Weitere vier Leichen nach Hauseinsturz in Ruine in Florida geborgen
tt.com

 

 23 /421 

Cannes – BILD hinter den Kulissen: Stars, Luxus und viel Sex (auch für Geld) (2.10/8)

Wenn es Nacht wird hier in Cannes, spazieren die Stars über den roten Teppich – und die Sternchen auf sündiger Suche in die Hotellobbys... Das Filmfestival in Cannes ist nicht nur ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, sondern auch ein Eldorado erotischer Möglichkeiten. Wie junge, hübsche Frauen nach zahlungskräfitger Begleitung suchen, wo Leonardo Di Caprios Entourage nach Damen „scoutet“ und was die Escort-Dienste kosten, lesen Sie mit BILDplus.
Cannes: Viele Stars und ein Adam Driver, der singen kann
diepresse.com
Festival Cannes mit Stars und rotem Teppich gestartet
tt.com
Festival Cannes mit Stars und rotem Teppich gestartet
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 24 /421 

AfD-Bundestagsabgeordneter Martin Hebner aus Dießen gestorben (2.04/8)

Nach einer schweren Krankheit ist der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hebner gestorben. Er wurde 61 Jahre alt. Seine Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen Linksextreme.
Der AfD-Politiker Martin Hebner ist gestorben
rnd.de
AfD-Bundestagsabgeordneter Hebner gestorben
stern.de

 

 25 /421 

Wer darf den beschuldigten Kanzler Kurz einvernehmen? (1.19/8)

Der Anwalt von Kurz ist der Meinung, dass ihn nur ein Richter befragen darf. Die WKStA kommt dem Wunsch nicht nach. Was das Gesetz dazu sagt. Wien. Zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gibt es schon wieder gröbere Meinungsverschiedenheiten. Einerseits hat der Bundeskanzler öffentlich gesagt, dass er gerne so früh wie möglich aussagen wolle – nämlich als Zeuge im Fall von Finanzminister Gernot Blümel. Es wird ermittelt, ob er Novomatic geholfen hat, dass zu ihren Gunsten in Italien lobbyiert wird, um Strafzahlungen zu mindern. Andererseits möchte Sebastian Kurz das auf keinen Fall – in seinem eigenen Fall, bei dem er Beschuldigter ist. Das ist wenig verwunderlich: In den vergangenen Monaten hatte es öffentliche Auseinandersetzungen mit der Staatsanwaltschaft gegeben, von der sich Kurz offenbar eher ungerecht behandelt fühlt.
Kurz-Anwalt gegen Einvernahme durch WKStA
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Kurz-Anwalt gegen Einvernahme durch WKStA
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Kurz-Anwalt gegen Einvernahme durch WKStA
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Kurz-Anwalt gegen Einvernahme durch WKStA
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Federer im Interview nach dem Ausscheiden in Wimbledon (1.17/8)

Roger Federer nimmt die Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz enttäuscht oder gefasst. Er ist nicht bereit, deswegen nun alles infrage zu stellen. Roger Federer an der Pressekonferenz nach dem Out gegen Hubert Hurkacz. Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie nach dem Match gegen Hubert Hurkacz den Platz verlassen haben? Ich habe in den letzten paar Games gefühlt, dass ich nichts mehr machen kann. Das war ein ungewohntes Gefühl für mich. Hurkacz hat hervorragend gespielt. Gleichzeitig war es schön, wieder vor einem vollen Stadion zu spielen. Auch wenn die Zuschauer mich in drei Sätzen verlieren sahen. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich hier in all den Jahren erhalten habe. Werden wir Sie im nächsten Jahr in Wimbledon wiedersehen? Ich weiss es nicht, wirklich nicht. Ich muss mich zuerst einmal erholen. Hier noch einmal zu spielen, war in den vergangenen eineinhalb Jahren mein grosses Ziel. Darüber bin ich glücklich. Über alles, was nun kommt, müssen wir sprechen. Ich nehme mir ein paar Tage Zeit, und dann werde ich mit meinem Team analysieren, was es braucht, dass ich wieder konkurrenzfähiger werden. Aber unter dem Strich bin ich zufrieden, dass ich es immerhin in die Viertelfinals geschafft habe. In meinem Alter weiss man nie, was noch kommt. Haben Sie sich schon entschieden, ob Sie an den Olympischen Spielen teilnehmen werden? Auch das werde ich in den kommenden Tagen entscheiden. Ich habe immer gesagt, bis Wimbledon vorüber ist, muss alles andere warten. Nun werden wir sehen, wie es weitergeht. Viel mehr kann ich im Moment nicht sagen. Doch auch ich, meine Familie und mein Team wollen Klarheit. Nur um sicher zu gehen: Der Rücktritt ist kein unmittelbares Thema? Nein. Wenn man so lange an einem Comeback arbeitet, braucht man Ziele. Man darf nicht den ganzen Berg vor sich sehen, sondern muss Schritt für Schritt gehen. Wimbledon war dieser erste grosse Schritt. Nun, da das Turnier für mich vorüber ist, werde ich analysieren, wo ich stehe, wie mein Knie ist, was meine nächsten Ziele sind. Das Turnier war für mich ein enormer Effort. Doch ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Ich nehme mir Zeit, um zu überdenken, wie es weitergeht. Aber das Ziel ist es natürlich, weiterzuspielen. Was fehlt Ihnen noch zu Ihrem besten Niveau? Matchpraxis? Ich weiss nicht. Mein Körper fühlt sich gut an, auch nach den Matches. Der ganze Prozess ist im Grossen und Ganzen gut verlaufen – auch wenn ich in Doha, Genf und Halle Niederlagen erlitten habe. Das gehört dazu, um wieder konkurrenzfähig zu werden. Die besseren Spieler erinnern einen daran, was noch fehlt. Sie haben sich hier in Wimbledon von Match zu Match verbessert. Haben Sie erwartet, dass Sie gegen Hurkacz den nächsten Schritt machen, besser spielen? Ich habe mit einer Chance gerechnet. Ich war sicher, wenn ich meinen Aufschlag durchbringe, dann würde ich auch meine Möglichkeiten erhalten. Doch ich hatte schon ganz am Anfang des Matchs Probleme, brachte mich selber in Schwierigkeiten. Ich hätte einen Weg finden müssen, den zweiten Satz zu gewinnen. Als ich einmal 0:2-Sätze zurücklag, wurde es sehr schwierig. Er war heute der bessere Spieler. Machen die schwierigen letzten Monate die Niederlage gegen Hurkacz besser verkraftbar? Das ist eine gute Frage. Ich war sehr enttäuscht, und ich bin es immer noch. Gleichzeitig fällt immer ein gewisser Druck von den Schultern, wenn ein Turnier vorbei ist. Es ist ein sonderbares Gefühl. Man investiert enorm viel. Und wenn dann alles vorüber ist, geht man einfach zu Bett und schläft. Ich werde nun sicher noch ein paar Stunden, vielleicht auch ein paar Tage hadern. Doch dann werde ich wieder zufrieden sein. Wie schwierig war der ganze Prozess nach den Knieoperationen für Sie? Ganz ehrlich: Ich habe gehofft, dass alles schneller gehen würde. Ursprünglich wollte ich ja bereits vor einem Jahr in Wimbledon zurück sein. Doch dann hat die Pandemie das Turnier ohnehin verunmöglicht. Es war ein langer, harter Weg. Irgendwie habe ich ihn aber auch genossen. Ich machte ständig Fortschritte, es ging immer vorwärts. Ich hatte immer kleine Ziele vor Augen. Ich habe mit meinem Team abgemacht, keine Risiken einzugehen, um Rückschläge zu verhindern. Wenn Sie nicht nur auf diesen letzten Match, sondern auf das ganze Turnier schauen: Wie fällt dann Ihre Bilanz aus? Wie gesagt, ich brauche nun zuerst einmal Zeit, werde mit allen sprechen. Wie soll die Reise weitergehen, wohin soll sie weitergehen? Nach der schwierigen ersten Runde und den harten 18 Monaten bin ich schon froh, dass ich es in den Viertelfinal geschafft habe. Die Gefahr war da, dass ich in der ersten Runde oder früh verliere, der Körper nicht mitmacht, der Kopf nicht will, das Niveau nicht stimmt. Trotzdem merke ich, dass noch etwas fehlt.
Djokovic souverän ins Wimbledon-Halbfinale - Federer out
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Djokovic souverän ins Wimbledon-Halbfinale - Federer out
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Haftstrafe in Terrorprozess gegen Libanesen in Klagenfurt (1.13/8)

Ein Prozess gegen einen 42-jährigen Libanesen wegen krimineller Organisation, terroristischer Vereinigung, Ausbildung für terroristische Zwecke und Terrorismusfinanzierung ist am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt in Teilen neu aufgerollt worden. Neu verhandelt wurden die Tatbestände zur kriminellen Organisation und zur Ausbildung für terroristische Zwecke. Der Angeklagte wurde zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Wegen terroristischer Vereinigung war der Angeklagte im August 2020 verurteilt worden, der Schuldspruch wurde auch durch den Obersten Gerichtshof (OGH) bestätigt. Der Angeklagte ist laut diesem Urteil Mitglied der Hisbollah gewesen. Er bestritt dies aber weiterhin. Im Prozess 2020 wurde die Terrorismusfinanzierung vom damaligen Richter für den Prozess ausgeschlossen, dies wurde so übernommen.2020 hatte das Urteil auf neun Jahre Haft gelautet. Der Angeklagte bekenne sich nicht schuldig bezüglich des Verbrechens der kriminellen Organisation und der Ausbildung für terroristische Zwecke, so die Verteidigung. Der OGH habe hier bemängelt, dass die subjektive Tatseite nicht geschildert worden sei. Der Angeklagte habe nicht gewusst, wie sich die Hisbollah finanziere. Er gab an, er habe nur gewusst, dass die Hisbollah vom Iran finanziert werde. Laut eines Sachverständigen sei es aber gesichert, dass sich die Hisbollah auch durch Schutzgelderpressungen finanziere. Man könne annehmen, dass dies 300.000 Euro im Jahr überstiege, gesichert sei dies jedoch nicht. Damit gelte die Hisbollah laut Richter in Österreich als eine kriminelle Organisation. Der Sachverständige nannte allerdings auch die Zuwendungen aus Iran als die Haupteinnahmequelle. Nicht eindeutig war, was der Angeklagte genau aussagte. In ihrem Plädoyer verwies die Verteidigung darauf, dass die rechtskräftige Verurteilung nur auf den selbstbelastenden Aussagen des Angeklagten beruhe. Diese habe er im Rahmen seines Asylverfahrens in Österreich getätigt und anschließend vor Gericht widerrufen. Die Staatsanwaltschaft sprach von Schutzbehauptungen während des Gerichtsverfahrens, die richtigen Angaben habe er im Asylprozess gemacht. Dies habe der OGH implizit anerkannt, als er das Urteil als rechtskräftig anerkannte, so die Staatsanwaltschaft. Dem gegenüber erwiderte die Verteidigung, dass in den selbstbelastenden Aussagen des Angeklagten nichts bezüglich der Finanzierung der Hisbollah vorkäme, außer der Nennung des Iran. Ebenso habe er nur von einer Ausbildung zur militärischen Selbstverteidigung gesprochen. Gefragt, warum er überhaupt gelogen habe, entgegnete der Angeklagte: „Ich habe damals gelogen, weil ich einen Asylstatus haben wollte.“ Nicht klar wurde auch, in welchem Zeitraum eine von ihm durchgeführte Ausbildung stattgefunden haben könnte. Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten zu sechs Jahren und neun Monaten Haft, drei Monate werden aufgrund der Länge des Verfahrens abgezogen, ein Jahr saß der Angeklagte bereits in Haft, welches angerechnet werde. In der Urteilsbegründung sprach der Richter von Lebensfremdheit, anzunehmen, dass jemand nicht wüsste, dass die Organisation, bei der man Mitglied sei, keine Schutzgelderpressungen durchführe. Die Ausbildung für terroristische Zwecke werde in dem neuen Urteil als Tatbeitrag gewertet.
Haftstrafe in Terrorprozess gegen Libanesen in Klagenfurt
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Terror-Prozess in Klagenfurt: Über sechs Jahre Haft für...
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Haftstrafe in Terrorprozess gegen Libanesen in Klagenfurt
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Tote 13-Jährige - Obduktionsgutachten benötigt Zeit (1.11/8)

Die genaue Klärung der Umstände, die Ende Juni zum gewaltsamen Tod eines 13 Jahre alten Mädchens in Wien-Donaustadt geführt haben, wird einige Zeit auf sich warten lassen. Das detaillierte schriftliche Obduktionsgutachten wird in acht bis zwölf Wochen vorliegen, sagte Thomas Vecsey von der Staatsanwaltschaft Wien am Mittwoch auf APA-Anfrage. Dann sollte auch feststehen, welche Mengen an Drogen die 13-Jährige konsumiert hatte bzw. wie viel ihr verabreicht wurde und ob bzw. inwieweit die Substanzen mitkausal für ihr Ableben waren. Das Mädchen soll eine massive Dosis an Ecstasy-Tabletten im Körper gehabt haben, in einer Aussage ist von elf Tabletten die Rede. Auch Heroin soll eine Rolle gespielt haben. Ein toxikologisches Gutachten wird Aufschluss darüber geben. Ein an den Tatort - ein Grünstreifen vor einer Wohnhausanlage in der Erzherzog-Karl-Straße - gerufener Gerichtsmediziner war an Ort und Stelle bei einer Erstbeschau der Leiche von Ersticken durch Fremdverschulden ausgegangen. Diesen Eindruck gewann der erfahrene Gerichtsmediziner, weil ihm Fingerabdrücke an den Innenseiten der Oberarme und am Hals des Mädchens auffielen. Er bemerkte überdies Kompressionsspuren am Brustkorb der Leiche, die darauf hindeuteten, dass jemand seine Knie gegen den Körper des Mädchens gedrückt haben könnte. Diese Indizien legten den Schluss nahe, dass gegen den Teenager Gewalt ausgeübt wurde. Nach ersten Ermittlungen traf die 13-Jährige am 25. Juni den 16- und den 22-Jährigen am Donaukanal, wo ihr die beiden bereits Ecstasy verabreicht haben sollen. Dann seien die beiden afghanischen Staatsbürger gemeinsam mit dem Mädchen und einem weiteren Landsmann (18) in dessen Wohnung in die Donaustadt gefahren, wohin auch der vierte Verdächtige - ein 23-Jähriger - gekommen sein soll. Dort wurden dem Mädchen weitere Drogen verabreicht. Mindestens zwei der drei Männer haben sie dem Ermittlungsstand zufolge vergewaltigt. Als die 13-Jährige das Bewusstsein verlor, wurden die Männer nervös. Den Berichten zufolge soll das Herz des Mädchens zu schlagen aufgehört haben. Die Verdächtigen hätten ihr daraufhin Milch und Joghurt eingeflößt und sie unter eine Dusche gehalten. Doch die Unmündige zeigte keine Lebenszeichen mehr. Sie hätten sie daraufhin in einen Teppich gewickelt und das Mädchen auf dem Grünstreifen an einen Baum gelehnt. Um 6.59 Uhr war bei der Rettung ein Notruf eingegangen. Zeugen hatten die 13-Jährige an dem Baum entdeckt und mit der Reanimation begonnen. Einsatzkräfte übernahmen, die Versuche, die Jugendliche wiederzubeleben, blieben aber erfolglos. Dabei gab sich der 16-Jährige, der nun als Verdächtiger in U-Haft sitzt, als Zeuge aus, der den Notruf gewählt haben will. Ein Polizeispürhund konnte dann später mit Hilfe eines Schuhs des Mädchens die mutmaßliche Tatwohnung ausfindig machen. Unterdessen ging auch ein Bekannter der Afghanen zur Polizei und berichtete, dass ihm der Freund die Geschehnisse in der Wohnung geschildert habe. Danach wurden die drei Männer nach und nach festgenommen. Unter den festgenommenen Tatverdächtigen befinden sich Männer, die einen rechtskräftig negativen Asylbescheid erhalten hatten und sich im Tatzeitpunkt nicht mehr im Land befinden hätten dürfen. Der Anwalt der Familie, Florian Höllwarth, der eine Amtshaftungsklage gegen die Republik erwägt, will nun die Akten des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) sowie des Bundesverwaltungsgerichts (BvWG) herbeischaffen. Seinen ersten Informationen zufolge hätten die Asylverfahren der Verdächtigen viel zu lange gedauert. Für ihn hätten die Männer „ein Bedrohungsszenario für die Bevölkerung dargestellt“ und sie hätten von den Behörden besser überwacht gehört. „Das bin ich der Familie schuldig, dass das Thema nicht unter den Teppich gekehrt wird.“ Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Zusammenhang derzeit wegen Vergewaltigung mit Todesfolge und Missbrauchs einer wehrlosen Person (§ 205 StGB). Die aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen im Alter von 16,18 und 23 Jahren befinden sich in U-Haft, nach dem 22 Jahre alten Landsmann und möglichen Mittäter des Trios wird Länder übergreifend gefahndet. Er wird laut einem Zeugen in Italien vermutet. Der 23-Jährige behauptet, er habe sich in der Nacht auf den 26. Juni gar nicht in der Wohnung des 18-Jährigen befunden und habe mit der Sache nichts zu tun. Vier von ihm als Alibi-Zeugen namhafte gemachte Bekannte haben der Polizei mittlerweile bestätigt, sie hätten die ganze Nacht mit dem 23-Jährigen verbracht und dieser habe die Gruppe nicht verlassen. Am Handy des 23-Jährigen wurde ein offenbar selbst von ihm aufgefundenes Video gefunden, das zeigt, wie er in der gegenständlichen Nacht um 1.36 Uhr über eine Brücke über die Donau fährt. Der 23-Jährige wird jedoch von einem weiteren Zeugen - einem Bekannten des flüchtigen 22-Jährigen - belastet. Dieser behauptet, er habe vom 22-Jährigen vor dessen Flucht erzählt bekommen, der 16-Jährige habe den 23-Jährigen mit einer Ecstasy-Lieferung in die Wohnung bestellt und der 23-Jährige habe dort ebenfalls das Mädchen missbraucht. Diese Beweislage müssen nun die Justizbehörden beurteilen. Gesichert dürfte jedenfalls sein, dass der 23-Jährige vor dem Verbringen des Mädchens aus der Wohnung nicht mehr dort, sondern anderorts war. Einer der Verdächtigen hatte ihn belegtermaßen angerufen, nachdem die 13-Jährige das Bewusstsein verloren hatte.
Tote 13-Jährige - Obduktionsgutachten benötigt Zeit
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Getötete 13-Jährige in Wien: Klärung der Todesursache benötigt einige Zeit
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Mädchenmord: Klärung der Todesursache benötigt mehrere Wochen
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Tote 13-Jährige - Obduktionsgutachten benötigt Zeit
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Die deutschen Freunde des Wiener Attentäters (1.08/8)

Die deutschen Behörden glauben, dass zwei Männer vom Terrorplan des Kujtim F. in Wien gewusst haben. Sie ermitteln wegen Nichtanzeige einer geplanten Straftat. Festgenommen wurden die beiden Islamisten aber nicht. Es ist Juli des vergangenen Jahres, als sich zwei Männer auf eine verhängnisvolle Reise begeben. Der eine wohnt im norddeutschen Osnabrück, der andere etwas mehr als 170 Kilometer weiter südlich in der 200.000-Einwohner-Stadt Kassel. Blinor S. ist Kosovare, Drilon G. besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie haben ein paar Dinge gemeinsam: Sie sind jung, ihre Wurzeln liegen im Westbalkan und sie sind tiefgläubig. Die beiden eifern einer extremen Form des Islam nach. Auch deswegen – darauf deutet zumindest alles hin – sind sie diese Reise angetreten.
Wiener Terroranschlag: Durchsuchungen in Deutschland bei möglichen Mitwissern
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Große Parade in New York ehrt systemrelevante Berufsgruppen (1.07/8)

New York Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. In sengender Hitze jubelten ihnen viele Zuschauer zu. Vertreter der verschiedenen systemrelevanten Berufsgruppen marschierten am Mittwoch über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Ehren-Anführerin der Parade war die Krankenschwester Sandra Lindsay aus Queens. Sie war als erster Mensch in den USA gegen Covid-19 geimpft worden. Die Route der Parade führte durch den von Wolkenkratzern gesäumten „Canyon of Heroes“, aus dessen Fenstern das Konfetti in der Vergangenheit schon auf viele Helden rieselte - von Charles Lindbergh nach dessen erstem Transatlantikflug bis zur Frauenfußball-Nationalmannschaft nach ihrem letzten Sieg. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um nun denjenigen gegenüber ihren Dank zum Ausdruck zu bringen, die Stadt in den schlimmsten Pandemiezeiten versorgt haben. "Diese oft nicht anerkannten Arbeiter des Alltags haben uns buchstäblich das Leben gerettet", sagte die New Yorkerin Melinda Mlinac. Sie sei gekommen, um ihnen zu danken. Dankesworte allein seien aber nicht ausreichend - die Berufsgruppen müssten auch höhere Löhne erhalten. "Sie sind die wahren Helden", sagte die Medizinerin Yomaris Pena. "Die Busfahrer, die U-Bahn-Fahrer, die Leute, die Krankenhäuser geputzt haben, die Krankenschwestern, die Mitarbeiter in Lebensmittelgeschäften." New York war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA, mehr als 33.000 Menschen starben in der Millionenstadt. Mit einem harten Lockdown konnte die Lage schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Angesichts der stark gesunkenen Infektionszahlen und der Fortschritte bei der Impfkampagne wurden die Corona-Beschränkungen inzwischen weitestgehend aufgehoben. In weiten Teilen der USA ist inzwischen der Alltag zurückgekehrt - allerdings ist die Zahl der Infektionen zuletzt wieder angestiegen. Im Siebentagesschnitt lag die Zahl der täglichen Neuinfektionen zuletzt bei knapp 14.000, ein Anstieg um 21 Prozent im Vergleich zu vor zwei Wochen. Die Delta-Variante des Coronavirus macht in den USA inzwischen nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC mehr als 50 Prozent der Infektionen aus. Sorgen bereitet den Behörden die ins Stocken geratene Impfkampagne. Die USA verfehlten das von Präsident Joe Biden ausgerufene Ziel, dass bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten haben sollen. Derzeit liegt der Anteil bei etwas über 67 Prozent. Die Infektionszahlen steigen derzeit besonders in Regionen mit niedrigen Impfraten, etwa im Süden und im Mittleren Westen.
+++ 01:42 Fraport-Chef: "Geimpfte sollen ohne Quarantäne reisen dürfen" +++
n-tv.de
+++ 00:14 New Yorker feiern ihre "Corona-Helden" +++
n-tv.de

 

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Riesen-Wirbel um zweiten Ball im Spiel! (1.06/8)

Mega-Aufreger bei Dänemarks unglücklicher 1:2-Halbfinal-Pleite in der Verlängerung gegen England! Vor der entscheidenden Spielszene befindet sich offenbar ein zweiter Ball auf dem Rasen! Die umstrittene Szene: Über die rechte Seite geht Englands Raheem Sterling gegen Dänemarks Thomas Mahele ins Dribbling. Plötzlich taucht in unmittelbarer Nähe seines Laufweges ein weiterer Ball auf. Auf den Fernsehbildern ist zu sehen, dass die zweite Kugel eine ganze Weile dort auf dem Spielfeld liegt. Sie muss zwischen Minute 101:02 und 101:32 aufs Spielfeld gelangt sein. So viel lässt sich anhand der Kamera-Perspektiven nachvollziehen. Wie er dorthin kam – unklar! Was man dagegen sieht: Ein dänischer Ersatzspieler, der sich am Spielfeld mit seinen Kollegen warm macht und wild mit den Armen gestikuliert, um den Schiedsrichter auf den zweiten Ball aufmerksam zu machen. Doch der Unparteiische macht keine Anstalten, das Spiel zu unterbrechen. Auch vom Assistenten, der auf der betreffenden Seite steht, gibt es kein Signal. Den Pfiff gibt es erst wenige Sekunden später (Minute 101:47), als Sterling bereits in den Strafraum eingedrungen ist und leicht von Maehle berührt wird. Elfmeter! Der entscheidende, der England erstmals ins EM-Endspiel bringt, wenn auch erst im Nachschuss (Kane 105.). Was sagt die Regel bei einem zweiten Ball im Spiel? Wenn der Ball das Spielgeschehen stört, hätte die Partie unterbrochen und mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt werden sollen. Das sahen die Unparteiischen offenbar nicht gegeben. Erst der zweite Ball, dann der zweifelhafte Elfmeter – dieses Ausscheiden ist für die Dänen doppelt bitter.
England im EM-Finale: Das Glück der "Three Lions"
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Nach Schlangenbiss am WC in Graz: Besitzer darf alle Tiere behalten (1.05/8)

Nachdem eine Python in das WC eines Nachbarn gelangt war und diesen gebissen hatte, darf der Besitzer die Tiere behalten. Er wird jedoch wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. Graz – Nachdem ein Grazer am Montag auf seiner Toilette von einer Schlange gebissen worden war, wurde der Halter des Tieres wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. Außerdem wurde überprüft ob dem 24-jährigen Nachbarn des Verletzten die Tiere abgenommen werden müssen. Nachdem er nach Angaben des Veterinäramts die Wildtiermeldung nachgeholt hatte und die Tierhaltung kontrolliert wurde, darf er nun seine elf Schlangen und den Gecko behalten. Bei der Schlange, die den 65-Jährigen in die Genitalien gebissen hatte, handelte es sich um eine Albino-Netzpython, die ungiftig ist. Auch die anderen Tiere sind nur melde-, aber nicht bewilligungspflichtig. Eine Überprüfung des Veterinäramt ergab, dass die Schlangen gepflegt und nicht vernachlässigt waren. Für das Amt gab es daher keinen Handlungsbedarf, es wurden lediglich kleine Nachbesserungen verlangt. Anders wäre es gewesen, hätte es sich um gefährliche Schlangen gehandelt, denn dann wäre ein eigenes Schleusensystem notwendig, das ein Ausreißen der Tiere verhindert, meinte Veterinär-Referatsleiterin Alexandra Gruber. Dass der 24-Jährige elf Schlangen in der Wohnung hält, sei kein Problem, eine mengenmäßige Beschränkung sehe das Gesetz nicht vor. Ob gegen den Halter der Schlange Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben wird, entscheidet die Staatsanwaltschaft. Das Delikt ist in etwa mit dem Biss eines Hundes, der nicht angeleint war, zu vergleichen, hieß es seitens der Polizei. (APA) ▶️ Grazer wurde auf der Toilette von einer Schlange gebissen Gute Nachrichten aus der Klinik Innsbruck: Nach dem dramatischen Sturz in den Gurglbach... Bei einem Unfall bei der Fahrt nach Schmirn stürzte am Mittwochmorgen ein 50-jähriger R... Nicht weniger als fünf Beteiligte gab es am Mittwochvormittag auf der A13, als ein Mann... Ein 30-jähriger Autofahrer übersah eine nach links abbiegende Pkw-Lenkerin. Es kam zum... Am Dienstag ereigneten sich in Tirol gleich mehrere Radunfälle mit zum Teil Schwerverle...
Schlangenbiss am Klo: Besitzer darf alle Tiere behalten
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Nach Schlangenbiss am WC in Graz: Besitzer darf alle Tiere behalten
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Italiens Märchen und das Spiel mit alten Tugenden (1.05/8)

"Dio e' Italiano“, Gott ist Italiener: das 4:2 nach Elfmetern gegen Spanien bewegt die Nation, vor allem Chiellinis-Münzwurf-Theater mit Jordi Alaba und Jorginhos Strafstoß begeistern. Was gelingt im Finale? Italiens EM-Märchen geht weiter. Die "Squadra Azzurra" nahm am Dienstagabend auch die Hürde Spanien und hievte sich dank alter Tugenden erstmals seit neun Jahren wieder ins Endspiel um eine bedeutende Trophäe. Roberto Mancinis Auswahl steht nun bei 33 Partien ohne Niederlage. Bis Italien eine weitere "notte magica" beschert wurde, war es aber ein hartes Stück Arbeit. Italien kämpfte und rannte, am Ende waren Klasse und Nervenstärke für den Sieg entscheidend. Als der offenbar vom Zeitpunkt unbeeindruckte Jorginho Italiens entscheidenden fünften Versuch seelenruhig zum 4:2 im Elferschießen über die Linie rollte, kannten die Italiener kein Halten mehr. "Wir haben gelitten, aber wir haben es nach Hause gebracht. Wir haben immer an uns geglaubt und lassen uns nicht in die Enge treiben", sagte der gebürtige Brasilianer nach seinem Kunstelfer. Jorginho könnte wie Linksverteidiger Emerson nach dem Champions-League-Titel mit Chelsea nun auch den EM-Titel holen. Bis es dazu kam, war Italien schwer gefordert. Erstmals im Turnier rannten die Azzurri vor allem nach. Spanien hatte deutlich mehr Ballbesitz, Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci waren in der Abwehr, Gianluigi Donnarumma im Tor gefordert. Befreiungsschläge waren zu sehen. "Das war die härteste Partie, die ich jemals gespielt habe", sagte der 34-jährige Bonucci, der mit Juventus Turin schon einige wichtige Spiele absolviert hat. "Ich gratuliere Spanien, aber einmal mehr hat Italien Herz gezeigt, Entschlossenheit und den Willen, schwierige Momente zu überstehen", so Bonucci. Zur Belohnung wartet am Sonntag erneut im Wembley das Endspiel gegen England oder Dänemark. "Es ist noch ein letzter Zentimeter zu gehen. Es ist unglaublich, was wir geschafft haben", sagte Bonucci. Der Verteidiger sprach den bisher letzten EM-Titel 1968 an - den einzigen des vierfachen Weltmeisters bisher.2012 war Italien im Finale deutlich an Spanien gescheitert. "Wir müssen bereit sein, diese Trophäe, die uns seit 50 Jahren fehlt, nun heim zu holen." Direkt nach dem Spiel ging es zurück nach Florenz, wo im Morgengrauen Fans italienische Fahnen schwenkten und ihre Lieblinge begrüßten. In London darf sich die Squadra der Unterstützung von den Rängen dank vieler Auslands-Italiener sicher sein. Diese waren am Dienstagabend bereits zu Tausenden in der Arena vertreten. Auch Roberto Mancini musste zugeben, dass gegen Spanien für sein Team eine Portion Glück notwendig war. Italiens Trainer konnte nicht auf sein bisher bewährtes Rezept vertrauen. Das Pressing lief gegen die ballsicheren Spanier ins Leere. Gefährlich waren die Italiener vor allem, wenn sie einen spanischen Angriff abgefangen konnten. "Es war ein hartes Spiel, wir haben gelitten. Spiele laufen nicht immer so leicht wie bisher", urteilte der 56-Jährige. Mit Genugtuung nahm er Gratulationen entgegen. "Niemand hat an uns geglaubt, als wir angefangen haben. Niemand", sagte er. "Ich muss mich bei den Jungs bedanken. Aber es gibt noch etwas zu erledigen." Auf die Bemerkung, sein Team habe vor allem dank alter defensiver Tugenden gewonnen, reagierte Mancini im italienischen TV-Sender Rai aber unwirsch. "Mir gefallen diese Vereinfachungen nicht. Ein Fußballspiel besteht nie nur aus Verteidigen oder nur aus Angreifen. Es braucht immer beides", sagte er. Mit einer Energieleistung rettete sich seine Elf trotz des Führungstores durch Federico Chiesa (60.) nach einem schnell gespielten Konter in die Verlängerung. Alvaro Morata (80.) traf verdientermaßen für Spanien. Dann folgte ein Münzwurf, lebhafte Diskussionen - und dann eine Umarmung: Die Geste von Italiens Kapitän Giorgio Chiellini in Richtung des spanischen Spielführers Jordi Alba vor dem Elfmeterschießen im Halbfinale der Fußball-EM zwischen beiden Teams hat viele Zuschauer im TV und im Stadion in London amüsiert. Beim Münzwurf für die Seitenwahl gab es offenbar Unklarheit beim Spanier darüber, welche Seite gewonnen hat. Chiellini war sofort sicher, auf das italienische Tor schießen zu können. Alba dachte, es würde auf das Tor vor den spanischen Anhängern geschossen. Beide deuteten wild gestikulierend auf die am Rasen liegende Münze. Chiellini scherzte, schubste den Spanier freundschaftlich, rief "Lügner, Lügner!" und verpasste Alba noch einen zärtlichen Faustschlag auf die Wange. Und auch die Wahl, welches Team anfangen darf, entschied der Juventus-Haudegen für sich. Chiellini nahm dies breit grinsend hin, für Alba gab es einen Handschlag und eine innige Umarmung. Der offenbar hoch konzentrierte Barcelona-Profi nahm dies zwar nicht übermäßig erfreut, aber doch herzlich entgegen. Im Elferschießen vergab zunächst Manuel Locatelli, ehe Spaniens Dani Olmo in die Wolken schoss und Donnarumma Moratas schwachen Versuch parierte. Die Italiener genossen den Triumph. "In einem solchen Spiel 60 Millionen Italiener zu repräsentieren war ein undenkbarer Traum, den ich nie für möglich gehalten hätte", sagte der schon im Achtelfinale beim 2:1 n. V. gegen Österreich erfolgreiche Chiesa. Beim Jubeln auch dabei war ein Trikot des verletzten Leonardo Spinazzola, der sich im Viertelfinale gegen Belgien die Achillessehne riss. Die außergewöhnliche Geschichte dieser Mannschaft, die noch vor drei Jahren nach der verpassten WM 2018 am Tiefpunkt war, soll nicht mit einer Final-Niederlage enden. "Ein azurblaues Märchen ohne Ende", schrieb die "Gazzetta dello Sport" bereits. Der "Corriere dello Sport" wusste jedoch, dass auch ein wenig Beistand von oben nötig war und schrieb: "Dio e' Italiano" ("Gott ist Italiener"). Im Finale wird Italien seinen neuen, offensiven Stil wohl wieder stärker durchbringen können. Dafür gibt es irdische Gründe: Der Gegner heißt nicht mehr Spanien. (APA/Fin)
Italiens Märchen geht dank alter Tugenden weiter
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Italiens Märchen geht dank alter Tugenden weiter
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Traumfinale abseits der Euro: Argentinien gegen Brasilien (1.05/8)

Argentinien hat das Traumfinale gegen Brasilien im Maracanã-Stadion perfekt gemacht und gegen Kolumbien im Halbfinale der Copa América gewonnen. Die argentinische Nationalmannschaft um Lionel Messi siegte im "Estádio Mané Garrincha" in Brasília am Dienstagabend (Ortszeit) im Elfmeterschießen mit 3:2. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 (1:0) geheißen. Lautaro Martínez von Inter Mailand brachte Argentinien in der siebten Minute in Führung. Die Vorlage lieferte wieder einmal Alleskönner Messi. Er verlor zwar im Strafraum etwas die Kontrolle über den Ball, aber setzte sich gegen Yerry Mina durch, drehte sich und legte zurück auf Martínez, der mit einem Flachschuss traf. Für Kolumbien, das die Südamerikameisterschaft ohne seinen Star James Rodríguez bestritt, glich Luis Díaz (FC Porto) zum 1:1 aus (61.). Im Elfmeterschießen avancierte Torhüter Emiliano Martínez zum Matchwinner Argentiniens, als er drei Elfmeter hielt. Das Endspiel ist für den 10. Juli im legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro angesetzt. Brasilien will den Titel im eigenen Land verteidigen, verfügt mit Neymar über einen immer gefährlichen Torjäger und führt derzeit mit sechs Siegen aus sechs Spielen auch in der Qualifikationsgruppe für die WM 2022. Neymar hatte deutlich gemacht, dass er sich im Finale den Klassiker wünscht: "Ich möchte Argentinien, ich drücke die Daumen für Argentinien, ich habe Freunde dort, im Finale wird der Sieger dann Brasilien sein", sagte er, nachdem Brasilien mit dem 1:0 gegen Peru im ersten Halbfinale den Weg für das Traumendspiel bereitet hatte. Der aufgrund seines ausgelaufenen Vertrags beim FC Barcelona derzeit vereinslose Messi führte Argentinien ins Finale und will mit der Nationalmannschaft endlich einen internationalen Titel holen. Argentiniens Rekordtorschütze jagt bei der Copa América auch Pelé als Spitzenreiter in der Statistik. Die argentinische Auswahl gewann 1993 zum bisher letzten Mal die Copa América. (APA)
Argentinien besiegt Kolumbien: Jetzt wartet im Copa-Endspiel Brasilien
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Argentinien besiegt Kolumbien - Copa-Finale gegen Brasilien
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Bürgermeisterkür in New York: Ein Mann für Recht und Ordnung (1.03/8)

New York. Seine Biographie ist sein stärkstes politisches Pfund: Eric Adams wuchs als Schwarzer in ärmlichen Verhältnissen in Brooklyn und Queens auf. Nachdem er mit 15 Jahren im Polizeigewahrsam von weißen Cops geschlagen wurde, entschied er sich, selbst zur Polizei zu gehen. Zwei Jahrzehnte lang trug er die Uniform, bevor er Bezirksbürgermeister von Brooklyn wurde. „In der Bibel steht: ‚Gott hat mich für eine Zeit wie diese geschaffen‘“, warb er selbstbewusst im Wahlkampf: Seine Erfahrung befähige ihn, gleichermaßen für das Gesetz und gegen diskriminierende Polizeipraktiken einzutreten. Die Mehrheit der Demokraten in New York hat diese Argumentation offenbar überzeugt. Zwar sind die rund eine Million Stimmen der innerparteilichen Kandidatenkür für den Bürgermeisterposten auch zwei Wochen nach dem Wahltag immer noch nicht endgültig ausgezählt. Doch die gewöhnlich verlässlichen Datenexperten der Nachrichtenagentur AP sind überzeugt: Der Sieg ist Adams nicht mehr zu nehmen. Weil die Republikaner in der Stadt praktisch keine Rolle spielen, steht damit so gut wie fest, dass der 60-Jährige im November zum neuen Bürgermeister der Millionenmetropole gekürt wird. Das Ergebnis einer turbulenten Kandidatenkür in der größten Stadt des Landes dürfte die US-Demokraten bundesweit beschäftigen. Als Nachfolger des derzeitigen linken Amtsinhabers Bill de Blasio, der nach acht Jahren nicht mehr antreten darf und von der New York Times in einem Leitartikel als „Katastrophe in fast jeder Hinsicht“ bewertet wurde, setzte sich nämlich ein gemäßigter Bewerber durch, der die von der Black-Lives-Matter-Bewegung erhobene Forderung nach einer Verkleinerung der Polizei ablehnt. Die von der linken Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez unterstützte progressive Kandidatin Maya Wiley landete nur auf dem dritten Platz. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes hatten der wirtschaftliche Wiederaufstieg New Yorks aus den Verwüstungen der Corona-Pandemie und die Bekämpfung der langjährigen sozialen und ethnischen Spaltung gestanden, die durch die Gesundheitskrise noch verstärkt wurden. Doch mit der deutlichen Zunahme von Schießereien und Morden vor allem in nicht weißen Vierteln während der vergangenen Monate rückte die öffentliche Sicherheit immer stärker in den Fokus. Der Ex-Polizist Adams versprach, entschlossen gegen Gewalt vorzugehen, ohne die Rechte von Minderheiten zu verletzen. Ursprünglich hatten sich 13 Frauen und Männer – darunter auch der Unternehmer Andrew Yang, der in den Umfragen lange vorne lag, nun aber auf Platz vier landete – für den Posten des demokratischen Bürgermeisterkandidaten beworben. Die Auswahl galt von Anfang an als kompliziert, da die Bürger erstmals neben ihrem Favoriten auf dem Wahlzettel noch vier weitere Namen ankreuzen konnten. Weil in der ersten Runde kein Bewerber die absolute Mehrheit erreichen konnte, wurden die Stimmen der schwächsten Kandidaten sukzessive entsprechend den Präferenzen auf die Mitbewerber verteilt. Als dann die Wahlkommission in der vorigen Woche ein Zwischenergebnis veröffentlichte, bei dem irrtümlich 135.000 Teststimmen mitgezählt worden waren, schien das Chaos perfekt. Die desaströse Auszählung passt zu den inhaltlichen Turbulenzen der Kandidatenkür. Ein Bewerber sah sich mit sexuellen Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Andrew Yang, der als Sohn taiwanesischer Einwanderer geboren wurde, musste sich von Adams des Rassismus bezichtigen lassen. Adams selbst geriet wegen finanzieller Verbindungen zu Immobilieninvestoren und mangelnder Transparenz bei seinen Vermögensverhältnissen in die Kritik. Am Ende führte er Reporter durch ein Apartment in Brooklyn und ließ sie dessen Kühlschrank inspizieren, um zu beweisen, dass er dort und nicht auf der anderen Seite des Hudson-Flusses in New Jersey lebt. An Durchhaltekraft und eisernem Willen für den neuen Job als Bürgermeister scheint es dem 60-Jährigen jedenfalls nicht zu fehlen. Nachdem bei ihm eine Diabetes diagnostiziert worden war, stieg Adams 2016 auf eine radikale vegane Diät mit viel Sport um. So machte er angeblich nicht nur die Erkrankung rückgängig, sondern verlor in wenigen Monaten fast 14 Kilogramm Gewicht.
+++ 00:14 New Yorker feiern ihre "Corona-Helden" +++
n-tv.de

 

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Peter de Vries: Der bekannteste Kriminalreporter der Niederlande (1.03/8)

Der Anschlag auf den Journalisten Peter R. de Vries hat in den Niederlanden einen Schock ausgelöst. Der prominente Reporter war berühmt, aber auch umstritten wegen seiner Berichte über spektakuläre Verbrechen, derentwegen er wiederholt Todesdrohungen erhalten hatte. Peter R. de Vries trat regelmässig als Sprecher von Opfern oder Zeugen bei Prozessen auf. Mit Recherchen über spektakuläre Verbrechen und deren Hintermänner hat sich Peter R. de Vries seit über dreissig Jahren einen Namen als führender Kriminaljournalist der Niederlande gemacht. Zu seiner grossen Bekanntheit trug bis 2012 vor allem auch eine eigene TV-Sendung bei. Danach war er aber auch weiter regelmässig Gast in Fernseh-Talkshows – so wie unmittelbar vor dem Anschlag auf ihn am Dienstagabend in Amsterdam. De Vries hatte in der Vergangenheit schon verschiedentlich Todesdrohungen erhalten. Seine Karriere hatte de Vries 1978 als Journalist bei der Tageszeitung «De Telegraaf» in Den Haag und Amsterdam begonnen. Danach wurde er Chefredaktor eines Wochenmagazins, das sich unter seiner Leitung aber bald vollständig der Berichterstattung über Kriminalität widmete. International bekannt wurde de Vries 1983, als er einen Bestseller über die aufsehenerregende Entführung des Bierbrauers Freddy Heineken veröffentlichte. Sein zweites Buch über den gleichen Fall erschien 1987 und war ein Roman, der 2015 mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle verfilmt wurde. Mit Hauptverdächtigen in der gleichen TV-Talkshow Seit 1991 arbeitete de Vries ausschliesslich als freier Journalist.2008 wurde ihm ein International Emmy Award für seine Reportagen über den F all von Natalee Holloway verliehen. Die Amerikanerin war 2005 auf der Karibikinsel Aruba verschwunden. Auf der Grundlage seiner Recherchen nannte de Vries 2006 bei einem Fernsehauftritt öffentlich den Namen des Mannes, den er als Hauptverdächtigen in dem Fall bezeichnete. Dieser trat dann 2008 gemeinsam mit de Vries in einer Talkshow auf, in deren Verlauf es zu einer heftigen verbalen Auseinandersetzung kam, wobei der Mann de Vries ein Weinglas ins Gesicht schüttete. Kurz darauf kündigte de Vries an, in der nächsten Ausgabe seiner TV-Sendung Beweise für die Schuld des Verdächtigen vorzulegen. Die Ausstrahlung eines im Versteckten aufgenommenen Videos, in dem der Beschuldigte zugab, am Tod von Natalee Holloway beteiligt gewesen zu sein, wurde von über sieben Millionen Niederländern gesehen und erreichte damit die (abgesehen von Sportsendungen) bisher höchste TV-Einschaltquote im Land überhaupt. Ein weiterer von de Vries aufgedeckter Fall war der Missbrauch und der Mord an einem 11-jährigen Knaben. Bei diesem kam es in den Niederlanden erst nach zwei Jahrzehnten Ermittlungsarbeit und der Analyse von über 17 000 DNA-Proben zu einer Verhaftung. Weitere bekannte Recherchen von de Vries betrafen Menschenhandel, Polizeikorruption und Kriminalfälle in Lateinamerika und Australien. Juristen beurteilen die Arbeit von de Vries oft kritisch wegen seiner Methoden und auch wegen engen Kontakten zu Informanten aus der Unterwelt. Angeblichen Kennedy-Attentäter aufgespürt Auf ein ganz anderes Feld begab sich de Vries, als er sich in die lange Reihe von Ermittlern einreihte, die das offizielle Untersuchungsergebnis zum Mord an Präsident John F. Kennedy im Jahre 1963 anzweifelten.2006 produzierte er dafür eine zweieinhalbstündige TV-Dokumentation, in deren Zentrum Interviews mit einem amerikanischen Kriminellen namens James Files standen, der behauptete, er und nicht Lee Harvey Oswald sei der Schütze gewesen, der die tödlichen Schüsse auf den Präsidenten von einem Grashügel in der Nähe des Attentatsortes in Dallas abgefeuert habe. Die Ermittler der Kriminalpolizei bei ihrer Arbeit am Tatort in Amsterdam, wo Peter R. de Vries am Dienstagabend niedergeschossen wurde. Im Jahre 2005 gründete de Vries ausserdem eine politische Partei («Partei für Gerechtigkeit, Tatkraft und Fortschritt»). Erklärtes Ziel war eine «radikale Umgestaltung» der politischen Kultur in den Niederlanden. Allerdings machte er die Umsetzung seiner Absicht von einer Meinungsumfrage abhängig: Nur wenn mindestens 41 Prozent der Befragten seinen Plan guthiessen, würde er daran festhalten. Als nur etwas über 31 Prozent der Befragten dies taten, löste er die Partei wieder auf. In der jüngsten Zeit war de Vries Medienberater im Verteidigerteam des Kronzeugen in einem Prozess, in dem es um Drogenhandel im grossen Stil geht. Seit März 2021 standen deswegen in den Niederlanden 16 Angeklagte vor Gericht. Unter ihnen war ein Mann, der als einer der mächtigsten Drogenhändler des Landes galt. 2019 war dieser in Dubai festgenommen worden. Er wird von der Anklage beschuldigt, Auftraggeber von insgesamt sechs Morden zu sein.2018 war bereits der Bruder des Kronzeugen getötet worden und im Jahr darauf auch dessen Anwalt. Die beiden jetzigen Verteidiger des Kronzeugen stehen deshalb rund um die Uhr unter Polizeischutz. De Vries selber hatte Personenschutz mit der Begründung «das gehört zum Berufsrisiko» abgelehnt.
„Der schlimmste Alptraum“: Bangen nach Schüssen auf Journalist Peter R. de Vries
rnd.de

 

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Explosion auf Container-Schiff in Dubai (1.02/8)

Eine Explosion hat am späten Mittwochabend (gegen 23.45 Uhr) Dubai erschüttert. Wie die staatliche Nachrichtenbehörde des Emirats mitteilte, war im Hafen Jebel Ali auf einem Container-Schiff ein Feuer ausgebrochen. Nach Regierungsangaben ist der Brand mittlerweile gelöscht worden. Glücklicherweise habe sich bei dem Brand niemand verletzt. Zeugen berichteten zuvor von wackelnden Gebäuden in der ganzen Stadt – bis zu 25 Kilometer vom Unfallort entfernt. Menschen, die mit ihren Telefonen von Hochhäusern aus filmten, veröffentlichten in den sozialen Medien hektische Videos, die einen feurigen Ball zeigen, der den Nachthimmel erleuchtete. Wie es zu dem Ausbruch des Feuers kam, ist bisher nicht bekannt.
Schwere Explosion auf Schiff im Hafen von Dubai
rnd.de

 

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Lieferketten: Wird die Explosion am Hafen von Dubai den Handel zwischen Europa und Asien stören? (1.02/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Bedeutung der Hafen Jebel Ali für Chinas Neue Seidenstraße hat Warum der Hafen unerlässlich ist für den Handel zwischen Europa und Asien Wie viel Prozent des chinesischen Außenhandels über Jebel Ali abgewickelt wird article:full_access
Schwere Explosion auf Schiff im Hafen von Dubai
rnd.de

 

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Popanz, Populismus und Paranoia: Im Rausch der Illiberalität (1.02/8)

Als konservativer Patriot verkleidet, hat Viktor Orbán die Macht in Ungarn monopolisiert. Doch sein Kostüm wird mit jeder Provokation löchriger. Als Medienschaffender muss man Viktor Orbán in diesen Tagen aus mindestens drei Gründen dankbar sein. Erstens liefert er mit seinen Eskapaden reichlich Füllmaterial zum Stopfen des Sommerlochs in der EU-Berichterstattung. Zweitens setzt er das Geld ungarischer Steuerzahler für Inserate in europäischen Zeitungen ein und leistet damit einen großen Beitrag zur Zerstreuung allfälliger Illusionen über die Haltung Ungarns zur liberalen Demokratie im Allgemeinen und der Europäischen Union im Speziellen. Und zu guter Letzt lädt Orbáns Mitteilungsdrang zu einem Gedankenexperiment ein: Wäre es möglich, dass beispielsweise die Regierung Luxemburgs in den führenden Zeitungen Ungarns Inserate schaltet, um die ungarische Bevölkerung darüber aufzuklären, dass gleichgeschlechtliche Liebe und Kinderschändung nichts miteinander zu tun haben?
Homosexuellen-Gesetz: Knallhart-Kritik im EU-Parlament an Viktor Orbán
bild.de

 

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Le Pen, Orban und Salvini machen mobil gegen den «Superstaat Europa»| NZZ (1.02/8)

16 europäische Rechtsparteien haben ein Manifest gegen eine weitere Vertiefung der EU verfasst. Einige sehen darin den Startschuss für eine neue Allianz, die dem Brüsseler Establishment gefährlich werden könnte. So weit ist es aber noch lange nicht. Der italienische Lega-Chef Matteo Salvini und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban bei einem Treffen in Budapest im Mai 2019. Noch ist es nur eine gemeinsame Erklärung von 16 Parteien. Erkennen wollen einige darin aber bereits eine Gründungsurkunde für ein europaweites Bündnis rechter Kräfte, eine Art nationalistische Internationale. In Brüssel wirbelte das Papier, das am vorigen Freitag in mehreren europäischen Hauptstädten veröffentlicht wurde und die Unterschrift prominenter Politiker wie Viktor Orban, Jaroslaw Kaczynski, Marine Le Pen und Matteo Salvini trägt, einigen Staub auf. Die «Erklärung zur Zukunft Europas» erschien als Antwort auf die «Konferenz zur Zukunft Europas», die Anfang Mai in Strassburg eröffnet wurde. Dabei handelt es sich um ein Forum, in dem Abgeordnete ein Jahr lang mit Bürgern über Reformen in der EU diskutieren. In dieser Debatte, so heisst es in der Erklärung, dürfe «die Stimme der Parteien, die der Freiheit der Nationen und der Traditionen der europäischen Völker verbunden sind», nicht fehlen. «Werkzeug radikaler Kräfte» Konkret sprechen sich die Autoren gegen weitere Integrationsschritte und für eine Stärkung der Nationalstaaten aus. Sie warnen vor einer «moralischen Überaktivität» der Institutionen in Brüssel, die den Staaten ein «ideologisches Monopol» aufzwingen würden. Die EU werde immer mehr zu einem «Werkzeug radikaler Kräfte», welche eine «kulturelle und religiöse Transformation» und letztlich einen staatenlosen Aufbau Europas anstrebten. Ziel dieses «europäischen Superstaat» sei es, «europäische Traditionen zu zerstören». Dem gelte es, sich entgegenzustellen. Neu sind solche Töne nicht. Dass die Erklärung jedoch nicht nur von sieben Parteien der Fraktion Identität und Demokratie (ID), sondern auch von acht Parteien der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) sowie der ungarischen Regierungspartei Fidesz unterzeichnet wurde, lässt aufhorchen. Sollte hier eine neue Allianz entstehen, die dem Brüsseler Establishment gefährlich werden könnte? Man verstehe das Dokument als «Grundlage einer gemeinsamen kulturellen und politischen Arbeit», schreiben die Autoren. Die moderat EU-skeptische EKR-Fraktion stand bis zum Brexit unter der Führung der britischen Konservativen. Seit dem Abschied der Tories ist Polens nationalkonservative Regierungspartei PiS tonangebend. Die ideologische Spannbreite reicht von der rechtsbürgerlichen Neu-Flämischen Allianz bis hin zu den Rechtspopulisten der spanischen Vox-Partei. In der noch weiter rechts stehenden ID finden auch extreme Gruppen wie der belgische Vlaams Belang eine Heimat. Die meisten Europaabgeordneten stellen hier der Rassemblement national von Marine Le Pen, Matteo Salvinis Lega und die deutsche AfD. Die Ablehnung gegenüber der EU ist bedeutend stärker. Würde beide Fraktionen fusionieren, stellten ihre insgesamt 134 Abgeordneten die drittstärkste Kraft im EU-Parlament. Zusammen mit den derzeit fraktionslosen Fidesz-Abgeordneten, die im März aus der Europäischen Volkspartei ausschieden, käme das imaginäre Bündnis sogar auf 146 Parlamentarier. Genauso viele stellt derzeit die Fraktion der Sozialisten und Sozialdemokraten. Nur die christlichdemokratische EVP wäre dann mit 177 Abgeordneten noch stärker. AfD bleibt aussen vor Schon lange träumen die Granden der extremen Rechten wie Frankreichs Präsidentschaftsanwärterin Le Pen von solch einem Zusammenschluss. Le Pen, die am Wochenende ihren Parteitag in Perpignan abhielt, lobte das Manifest als «Grundstein» einer «grossen Allianz im EU-Parlament». Auch die österreichische FPÖ schwärmte von einer «noch nie da gewesenen Schlagkraft». Harald Vilimsky, der FPÖ-Delegationsleiter, sagte der NZZ, er verstehe die Erklärung als Vorstufe für eine mögliche Fraktion «europäischer Patrioten». 📹 Le rassemblement des patriotes européens est lancé: avec les partis patriotes les plus influents du continent, nous posons la première pierre d’une grande alliance au Parlement européen. ✍🏻 Notre déclaration commune: https://t.co/stCBQhqxPb pic.twitter.com/GeoLZBo0m3 Das bleibt jedoch vorerst pure Mathematik. Ryszard Legutko, der Chef der polnischen PiS in Brüssel, teilte am Freitag mit, dass es «keine Absicht» gebe, eine neue Fraktion zu bilden. Eine Gruppe kleinerer Parteien innerhalb der EKR, die das Manifest nicht unterzeichnet hatten, beeilten sich, ihre Fraktion als «etablierten Teil des politischen Spektrums» zu beschreiben. Man wolle eine klare Linie zu den Parteien der ID ziehen, die mitunter radikale Positionen vertreten, sagt einer. Gemeint ist damit nicht zuletzt die AfD, die in ihr Programm für die Bundestagswahl den «Dexit», also den Austritt Deutschlands aus der EU, aufgenommen hat. Der AfD-Europaabgeordnete Maximilian Krah bestätigt im Gespräch, dass seine Partei aus diesem Grund gar nicht erst danach gefragt wurde, sich an der Erklärung zur Zukunft Europas zu beteiligen. Man teile die Positionen in dem Papier aber grundsätzlich und werde die Entwicklung verfolgen. Eine europapolitische Neuorientierung der AfD nach der Wahl sei nicht ausgeschlossen. Abendessen mit Orban Neben der Frage, wie man es grundsätzlich mit der EU hält, steht aber auch der Umgang mit Russland einer engeren Zusammenarbeit im Weg. Für Polen ist der grosse Nachbar eine Bedrohung. Le Pen und Salvini sehen in Wladimir Putin dagegen einen mächtigen Freund. Nachweislich unterstützte der Kreml Le Pens letzten Wahlkampf. Mindestens geplant war, auch dem Lega-Chef unter die Arme zu greifen. Die Französin, die von einem «Europa der Vaterländer» spricht, will die militärischen Strukturen der Nato verlassen. Für Warschau ist der amerikanische Schutzschirm unabdingbar. Ist Viktor Orban, der für sich in Anspruch nimmt, das Anti-Integrations-Manifest initiiert zu haben, die gemeinsame Klammer für ein Rechtsbündnis? Bereits im März, nach seinem Zerwürfnis mit der EVP, kündigte der ungarische Ministerpräsident an, eine «demokratische europäische Rechte» aufbauen zu wollen, die für traditionelle Werte, mehr nationale Souveränität und gegen Migration stehe. Ende Juni traf sich Orban mit Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki, mit Salvini und der Fratelli-d ’ Italia-Chefin Giorgia Meloni, die zugleich Vorsitzende der EKR ist, zum Abendessen in Brüssel. Ein Beobachter sagt, dass es Orban bei dem Treffen auch darum gegangen sei, seinen eigenen Führungsanspruch in einer Allianz auszuloten. Der Ungar, der auf dem EU-Gipfel einen Tag später hart von den Staats- und Regierungschefs für sein Anti-LGBT-Gesetz angegangen wurde, dürfte sich seinen Mitstreitern kaum unterordnen wollen. Dem Brüssel-Korrespondenten Daniel Steinvorth auf Twitter folgen.
Die Liste von Orbáns Verfehlungen
diepresse.com

 

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Michael Strugl: "Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz verzerrt den... (1.02/8)

Die etablierten Stromversorger fühlen sich von Regierung benachteiligt. Ihre neuen Mitbewerber, die Energiegemeinschaften, müssten weniger Netzgebühren zahlen und erhielten dazu noch Förderungen für überschüssigen Strom. Wien. Die Erleichterung ist den Vorständen der heimischen Stromversorger ins Gesicht geschrieben. Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) passiert endlich den Nationalrat – damit kommen die erhofften Fördermilliarden für den Ökostromausbau in greifbare Nähe. Aber noch hat auch Brüssel ein Wort mitzureden. Und Michael Strugl, Verbund-Chef und Präsident der Branchenvertretung Oesterreichs Energie, erwartet noch einmal Gegenwind für das Ökostrom-Gesetz. Dabei geht es nicht nur um die umstrittene Ausnahmeregelung für Windkraftbetreiber, die sich hierzulande – anders als etwa große Solarstromerzeuger – vorerst ein Wettbieten um die Förderungen ersparen sollen. Widerstand erwartet Strugl auch bei den sogenannten Energiegemeinschaften.
„Großer Tag für Klimaschutz": Nationalrat macht Weg für Ökostrom-Ausbau frei
tt.com

 

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Samsung profitiert in der Pandemie – und von steigenden Chippreisen (1.02/8)

Seoul. Samsung profitiert als weltgrößter Speicherchip-Anbieter vom Elektronik-Boom in der Corona-Pandemie. Der operative Gewinn stieg im vergangenen Quartal nach vorläufigen Zahlen um gut 53 Prozent auf 12,5 Billionen Won (9,3 Milliarden Euro), wie der südkoreanische Technologie-Riese am Mittwoch mitteilte. Die Zahlen übertrafen die Markterwartungen. Beim Umsatz rechnet Samsung mit einem Anstieg um 19 Prozent auf 63 Billionen Won (etwa 46,9 Milliarden Euro). Die erhöhte Nachfrage unter anderem nach Notebook-Computern und Servern für Rechenzentren löste in den vergangenen Monaten weltweite Engpässe bei Bauteilen aus, die großen Anbietern wie Samsung Spielraum für Preiserhöhungen geben. Marktforscher gehen davon aus, dass die Gerätehersteller die höheren Komponenten-Preise auch an Verbraucher und Verbraucherinnen werden weitergeben müssen. Analysten und Analystinnen gehen davon aus, dass Samsung von den steigenden Chip-Preisen profitiert hat. Der Trend dürfte sich demnach im laufenden dritten Quartal fortsetzen. Samsung selbst hatte einen Gewinnzuwachs „angesichts günstiger Geschäftsbedingungen“ für Speicherchips prognostiziert. Samsung Electronics ist führend bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern. Daneben nahm das Unternehmen auch die Produktion in seiner Chip-Fabrik in Austin im US-Bundesstaat Texas nach wochenlangem Betriebsstopp wieder vollständig auf. Im Februar hatten ungewöhnlich tiefe Temperaturen in Texas für großflächige Stromausfälle gesorgt und die dort angesiedelte Chip-Produktion behindert. Dagegen wird erwartet, dass Samsung im zweiten Quartal einen geringeren operativen Gewinn in der Smartphone-Sparte verzeichnete. Das Unternehmen hatte bereits damit gerechnet, dass sich der Verkauf seines Spitzenmodells verlangsamen wird. Samsung hatte die Galaxy-S21-Serie im Januar auf den Markt gebracht. Für die nächsten Monate wird unter anderem mit neuen aufklappbaren Smartphones von Samsung gerechnet. Zugleich liefert Samsung aber auch Displays an andere Smartphone-Anbieter. RND/dpa
Samsung erwartet deutlichen Gewinnanstieg
diepresse.com

 

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Spaniens würdevolles Scheitern (1.02/8)

Mediales Lob für Enrique - Trainer enttäuscht, aber stolz: "Im Profisport muss man lernen zu gewinnen und auch, wie man mit Niederlagen umgeht." Trotz einer klaren Steigerung und dem besten Spiel im Turnierverlauf muss Spanien bei der Fußball-EM die Segel streichen. Zum tragischen Helden der "Roja" avancierte beim 2:4 im Elferschießen im Halbfinale gegen Italien Stürmer Alvaro Morata. Der 28-jährige vom italienischen Spitzenclub Juventus Turin brachte Spanien im Wembley mit einem späten Treffer (80.) in die Verlängerung, sein vergebener Strafstoß in der Entscheidung besiegelte aber am späten Dienstagabend das Aus. Luis Enrique nahm Morata, dessen Familie nach den ersten schwachen EM-Auftritten bereits bedroht wurde, nach der Enttäuschung demonstrativ in Schutz. Morata habe sich der Verantwortung trotz einer Blessur gestellt, betonte Spaniens Teamchef. "Das sagt sehr viel über die Persönlichkeit aus. Er war enorm wichtig für uns in diesem Turnier." Der Madrilene schoss drei Tore für Spanien, nach 46 Länderspielen hält er nun bei der wahrlich nicht schlechten Ausbeute von 22 Toren. In Erinnerung bleibt jedoch, dass Morata in einem Schlüsselmoment die Nerven versagten. Federico Chiesa (60.) hatte Italien voran gebracht, Spanien aber nie locker gelassen. Enrique betonte, dass er stolz auf seine Mannschaft sei. "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber im Profisport muss man lernen zu gewinnen und auch, wie man mit Niederlagen umgeht." Spanien, so führte er weiter aus, sei wieder im Kreis der Besten angekommen. "Wir können mit der Gewissheit heimreisen, dass wir bei dem Turnier ganz klar zu den besten Teams gehört haben", sagte der 51-Jährige. Die dem Teamchef nach einer schwachen Gruppenphase noch kritisch gegenüber stehenden Blätter lobten ihn trotz der Enttäuschung. "Luis Enrique bringt La Roja den Stolz zurück", schrieb "Mundo Deportivo". Die "Marca" meinte: "Spanien weint mit Würde. Beim grausamsten Abschied der vergangenen Jahre bleibt Spanien ohne EM-Titel." Enrique habe Spanien wieder zur Einheit geformt. Er habe zu Recht den Applaus der Fans sowie seiner Kritiker erhalten, urteilte die Sport-Tageszeitung. Der Asturier dürfte die Mannschaft auch zur WM nach Katar Ende 2022 führen. Sein Vertrag läuft danach aus. Nimmt man die Vorstellung im Wembley als Maßstab, scheint Spanien für die Zukunft gewappnet. Stürmer Dani Olmo (23), dessen starke Vorstellung in London von seinem Elfer-Fehlschuss getrübt wurde, Ferran Torres (21) oder allen voran der erst 18-jährige Pedri gelten als Versprechen für die Zukunft. Ältere wie Kapitän Sergio Busquets (32), Linksverteidiger Jordi Alba (32) oder Cesar Azpilicueta (31) könnten die WM noch mitnehmen. Pedri sagte Enrique eine große Zukunft voraus. "Kein anderer 18-Jähriger hat bei einem großen Turnier das geleistet, was Pedri hier geleistet hat", lobte Enrique den Mittelfeldspieler vom FC Barcelona. "Ich habe noch nie jemanden wie ihn gesehen", meinte er über den Teenager von Teneriffa. Dieser war erst im Sommer des Vorjahres von Zweitligist Las Palmas nach Barcelona gewechselt. Nicht einmal der ehemalige Weltklasse-Profi Andres Iniesta sei in diesem Alter so gut gewesen wie Pedri, sagte Enrique. "Das entbehrt jeglicher Logik." Der Gelobte wird mit Spaniens Auswahl wie Torhüter Unai Simon, die Verteidiger Eric Garcia, Pau Torres sowie die Angreifer Olmo und Mikel Oyarzabal nun auch das Olympische Fußball-Turnier in Tokio bestreiten. Auch dort werden die Iberer als Kandidat für Edelmetall gehandelt. (APA)
EM 2021: Spanien scheidet aus, ist aber zurück aus der Wüste
nzz.ch

 

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Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an (1.01/8)

Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich am späten Mittwochabend kurz vor Ablauf einer Frist den Behörden, wie seine Stiftung mitteilte. Zuma habe sich entschieden, den Anweisungen der Justiz Folge zu leisten und sich in ein Gefängnis in seiner Heimatprovinz KwaZulu-Natal zu begeben. Der Ex-Präsident war Ende Juni vom Verfassungsgericht wegen Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Zuma war trotz gerichtlicher Vorladungen mehrfach den Anhörungen einer Anti-Korruptions-Kommission ferngeblieben, die zu Korruptionsvorwürfen aus seiner neunjährigen Amtszeit ermittelt. Dem Urteil zufolge sollte Zuma eigentlich schon am Sonntag seine Haftstrafe antreten. Der Ex-Präsident weigerte sich jedoch und erklärte am Sonntag, dass er es nicht für nötig halte, "dass ich heute ins Gefängnis gehe". Hätte er sich bis Mittwoch um Mitternacht nicht selbst ins Gefängnis begeben, hätte ihm die Festnahme durch die Polizei gedroht. Da Zuma gegen das Urteil nicht in Berufung gehen kann, hatte der Ex-Präsident am Freitag die Annullierung der Gerichtsentscheidung beantragt. Am Samstag entschied das Gericht, das Urteil in einer Anhörung am 12. Juli noch einmal zu überprüfen.
Südafrika: Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten
bild.de

 

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Evonik nimmt Großanlage für Spezialkunststoff in Betrieb (1.01/8)

Im Chemiepark Marl geht heute eine neue Anlage für die Produktion eines speziellen Kunststoffs offiziell in Betrieb. Der Chemiekonzern Evonik hat für rund 400 Millionen Euro seine bestehenden Kapazitäten für die Herstellung von Polyamid (PA) 12 mehr als verdoppelt. Es handelt sich nach Angaben des Unternehmens um die bislang größte Investition von Evonik in Deutschland. Zu Eröffnung der Anlage, von der Teile bereits laufen, kommen auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und der Vorsitzende der Chemiegewerkschaft IGBCE, Michael Vassiliadis, nach Marl. Evonik bezeichnet Polyamid 12 als Hochleistungskunststoff, der besonders hohen Belastungen ausgesetzt werden könne. Die weltweite Nachfrage wachse stetig. Der Kunststoff werde für Brems- und Kraftstoffleitungen in Autos und in der Medizintechnik verwendet, Rohre aus PA 12 könnten einfach verlegt werden und etwa bei Gasleitungen die deutlich schwereren Rohre aus Stahl ersetzen. Einen Nachfrageschub gebe es auch durch die Entwicklung des 3D-Drucks, bei dem Polyamid 12 eingesetzt werde.
Hamburg nimmt Landstromanlage für Binnenschiffe in Betrieb
ndr.de

 

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Landkreis Osnabrück bietet wieder Impfaktion auf Wochenmarkt (1.01/8)

Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen bietet der Landkreis Osnabrück eine Impfaktion auf einem Wochenmarkt in der Region an. Heute können sich Bürgerinnen und Bürger auf dem Wochenmarkt in Bad Essen zum ersten Mal impfen lassen. Eine Voranmeldung sei nicht erforderlich, sagte ein Kreissprecher. Es werden die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson angeboten; für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren. Minderjährige müssen allerdings eine Einwilligung der Eltern mitbringen. Die Zweitimpfung - im Fall von Biontech - gebe es in einem Impfzentrum in Wallenhorst. Bei Johnson & Johnson reicht eine Spritze. Bereits am vergangenen Freitag hatte es eine Impfaktion des Landkreises auf dem Wochenmarkt von Bramsche gegeben. Dabei seien etwa 700 Impfdosen verbraucht worden, sagte der Sprecher.
Deutschland gibt 30 Millionen Impfstoffdosen an Entwicklungsländer
diepresse.com

 

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Bill Condon verfilmt die Musikkomödie "Guys and Dolls" neu (1.01/8)

1955 war "Guys and Dolls" ein absoluter Kinohit. Nun soll die Musikkomödie neu verfilmt werden. Aber wer übernimmt die Hauptrollen und tritt in die Fußstapfen von Marlon Brando und Frank Sinatra?
Bill Condon verfilmt die Musikkomödie «Guys and Dolls» neu
stern.de

 

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Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht (1.01/8)

Schon wieder droht Google Ärger in den USA: 36 Bundesstaaten haben eine Wettbewerbsklage gegen die Tochter des Alphabet-Konzerns eingereicht.
Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht
stern.de

 

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Ringo Starr feiert 81. Geburtstag mit "Peace and Love" (1.01/8)

Wieder ganz nach dem Motto "Frieden und Liebe" hat Ex-Beatle Ringo Starr in Beverly Hills seinen 81. Geburtstag gefeiert.
Ringo Starr feiert 81. Geburtstag mit «Peace and Love»
stern.de

 

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Verkehr - Unfallforscher: Experten diskutieren über Tempolimits (1.01/8)

Berlin (dpa) - Experten diskutieren nach Angaben eines Unfallforschers eher über wechselnde Tempolimits als eine starre Grenze bei 130 Stundenkilometern. Mit Wechselverkehrszeichen "könnte eine Verkehrszentrale den Verkehr gezielt steuern, indem sie beispielsweise das erlaubte Höchsttempo senkt, wenn es nötig ist. Und zwar bei Bedarf auch runter auf deutlich weniger als Tempo 130", sagte Siegfried Brockmann, der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), dem Internetportal t-online. "Davon könnten wir am Ende mehr Nutzen haben als von einer starren Grenze von 130 km/h. Man könnte ein Tempolimit also auch positiv gestalten. Man muss aber auch bereit sein, das nötige Geld dafür auszugeben." Wie genau sich Tempo 130 auf die Verkehrssicherheit auswirken würde, sei nicht erforscht; es gebe wenig sichere Daten. "Wissenschaftlich betrachtet gibt es niemanden, der sagen kann, was es konkret bringt. Tempo 130 ist deshalb eher eine beliebige Geschwindigkeitsgrenze als eine irgendwie wissenschaftlich argumentierbare", so Brockmann. "Aus der Wissenschaft wissen wir leider nur sicher: Wenn langsamer gefahren wird, dann sind die Anhaltewege kürzer und die Crashenergie wird kleiner." Derzeit diskutieren Politik und Wirtschaft abermals über die Einführung eines allgemeinen Tempolimits von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter etwa hatte am Mittwoch dem "Handelsblatt" gesagt, das "Sicherheitstempo 130" erhöhe aus seiner Sicht die Sicherheit auf Autobahnen, es senke Lärm, Schadstoffe und Kohlendioxidausstoß. CDU-Chef und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hatte sich dagegen gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gegen ein Tempolimit von 130 ausgesprochen: "Warum soll ein Elektro-Fahrzeug, das keine CO2-Emissionen verursacht, nicht schneller als 130 fahren dürfen? Das ist unlogisch."
Unfallforscher: Experten diskutieren über Tempolimits
stern.de

 

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Aus Trümmern ins EM-Finale: Mancini verzückt Italien (1.01/8)

Vor drei Jahren lag Italiens Fußball am Boden, nach der verpassten WM 2018 glaubte niemand mehr an das Team - außer Roberto Mancini. Der Coach erschuf eine Mannschaft, die bei dieser EM eine ganze Nation verzückt. Nun soll am Sonntag auch die finale Krönung folgen.
Fußball-EM - Aus Trümmern ins EM-Finale: Mancini verzückt Italien
t-online.de

 

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Ein Machtwort zu Maaßen lehnt Laschet weiter ab (1.01/8)

Zurückgelehnt sitzt er im Sessel, freundlich lächelnd, den obersten Hemdknopf offen. Welche Botschaft Armin Laschet hier auf der Bühne senden möchte, ist schon auf den ersten Blick klar. Selbstsicher, entspannt und zuversichtlich will der Kanzlerkandidat der Union im Gespräch mit den Journalistinnen der Zeitschrift „Brigitte“ offensichtlich wirken – komme was wolle. Das macht er auch mit der ersten Antwort deutlich. Welche Überschrift würde er einem Porträt über den Kandidaten Laschet geben? „Der Richtige.“ Die Live-Gespräche von „Brigitte“ sind dafür bekannt, dass sie viele Wohlfühlfragen enthalten, bei denen die Gäste Persönliches preisgeben. Manchmal fallen auch politisch weitreichende Aussagen. Laschet scheint an diesem Abend bei „Brigitte“ eher darum bemüht, nichts Brisantes von sich zu geben. „Ist dann sein Problem“ Die heikelste Frage ist die nach Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Der tritt für die CDU in Südthüringen an, provoziert am laufenden Band und fiel zuletzt damit auf, dass er Journalisten vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Verbindungen zum Linksextremismus unterstellte. In der Folge wurden die Rufe immer lauter, Laschet möge sich eindeutig von Maaßen distanzieren. Doch bis auf eine durchgesickerte interne Kritik war öffentlich war von Laschet nichts zu hören. Auch auf der „Brigitte“-Bühne bleibt Laschet bei dieser Linie, bekommt es sogar hin, Maaßens Namen nicht ein einziges Mal zu erwähnen. Seine Argumentation: Er habe nicht die Absicht, jede Bemerkung durch eine Reaktion aufzuwerten. Der Standpunkt der CDU sei klar: Sie müsse sich klar nach rechts abgrenzen, es dürfe keine Kooperation mit der AfD geben. „Daran muss sich jeder der 299 Direktkandidaten – also auch der Erwähnte – halten.“ Laschet stellt sich im Namen der gesamten CDU auch hinter den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Mehr als die Haltung der CDU klarzumachen, könne er nicht, meint Laschet. „Wer dann irgendwelche Interviews gibt, ist dann sein Problem.“ Das lässt sich als Distanzierung werten, aber nicht als Machtwort. „Alles entspannt“ Auch bei anderen Fragen – Frauenquote, Klimawandel – bleibt Laschet im Ungefähren. Er ist damit gut gefahren in letzter Zeit. In den Umfragen liegt die CDU sehr deutlich vorn. Dass er sich sicher ist, dass er am Ende im Kanzleramt sitzen wird, stellt Laschet deutlich heraus. Ganz selbst verständlich spricht er etwa davon, wo sein Lebensmittelpunkt sein wird, wenn er Kanzler ist – nämlich weiterhin in seiner Heimat Aachen. Es fällt den Moderatorinnen an diesem Abend schwer etwas wirklich Persönliches aus Laschet herauszubekommen. Ein Detail gibt er dann doch Preis: Er schaue gerne Serien, manchmal bis drei oder vier Uhr nachts. Den Namen seiner jüngsten Serie hat Laschet zwar vergessen. Aber es geht um einen Bürgermeister in Marseille, um Politik, erzählt er. „Und da denken Sie, dagegen ist bei uns alles harmlos?“, fragt die Journalistin. „Alles entspannt“, sagt Laschet und lächelt.
„Unsere Haltung ist glasklar“ – Laschet distanziert sich von Maaßen
welt.de

 

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US-Schauspieler Robert Downey Jr. trauert um verstorbenen Vater (1.01/8)

Los Angeles – Hollywood-Star Robert Downey Jr. ("Iron Man", "Sherlock Holmes") trauert um seinen mit 85 Jahren gestorbenen Vater Robert Downey Sr.. "Vorige Nacht ist Dad friedlich in seinem Schlaf gestorben, nachdem er über Jahre hinweg unter Parkinson litt", schrieb der 56-Jährige am Mittwoch auf Instagram. Er würdigte seinen Vater als "wahren, rebellischen Filmemacher", der bis zum Ende außergewöhnlich optimistisch geblieben sei. Der Schauspieler gedachte auch seiner Stiefmutter Rosemary Rogers-Downey, mit der sein Vater seit 1998 verheiratet war. Der 1936 in New York geborene Robert Downey Sr. wurde in den 1960er Jahren als Regisseur von Underground-Filmen, darunter die Satire "Putney Swope", bekannt. Als Schauspieler war er in Filmen wie "Leben und Sterben in L. A.", "Boogie Nights" und "Magnolia" zu sehen. Aus seiner ersten Ehe mit der Schauspielerin Elsie Downey (1934–2014) hatte er zwei Kinder, Robert und Allyson Downey. (APA, dpa) Im Gerichtsstreit um die Vormundschaft der Pop-Ikone gibt es eine neue Wendung. Eine pr... Der zuletzt sehr zurückgezogene Sänger Bill Ramsey ist am vergangenen Freitag im Alter... Auf einem der Fotos steht das Paar neben einer mehrstöckigen weißen Torte, auf einem an... Das Oberhaupt der katholischen Kirche muss nach dem geplanten Darmeingriff fünf Tage im... Nur 69 Jahre alt ist der in Haiming Geborene geworden, der nach dem Ende seines Studium...
Robert Downey Jr. trauert um seinen Vater
stern.de

 

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verklagen Daimler (1.01/8)

Im Fall VW haben die Verbraucherzentralen für Zehntausende Diesel-Fahrer Entschädigungen erkämpft. Nun wollen sie dies auch für von Abgas-Manipulationen betroffene Daimler-Kunden erreichen und reichten Klage ein. Nach ihrem Erfolg bei Volkswagen wollen Verbraucherschützer im Skandal um manipulierte Dieselmotoren mit einer Musterfeststellungsklage auch den Autobauer Daimler zum Einlenken zwingen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) erhob nach eigenen Angaben vor dem Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) eine solche Klage, mit der grundsätzliche Fragen vorab für alle einzelnen Schadenersatz-Verfahren von Mercedes-Kunden geklärt werden können. Die Verbraucherschützer werfen Daimler im Kern vor, in seine betroffenen Dieselautos unterschiedliche Abschalteinrichtungen eingebaut zu haben. Dadurch soll die Abgasreinigung der Fahrzeuge nur bei Tests im Labor korrekt funktioniert haben, um die Grenzwerte für den Ausstoß von Schadstoffen einzuhalten. Im Normalbetrieb auf der Straße sei die Abgasreinigung dagegen abgeschaltet und die Grenzwerte überschritten worden. Mit einer Musterklage entlaste man die Gerichte, die dann nicht mehr in jedem Einzelfall klären müssten, ob Daimler solche Abschalteinrichtungen vorsätzlich eingebaut habe und ob das sittenwidrig gewesen sei, sagte vzbw-Vorstand Klaus Müller. Vor den Gerichten liegen bereits zahlreiche Einzelklagen gegen Daimler. Eine endgültige Klärung durch den Bundesgerichtshof wird es aus Sicht der Verbraucherzentrale dieses Jahr aber wohl nicht mehr geben. Da Ende des Jahres eine Verjährung der Ansprüche drohe, habe man jetzt die Musterfeststellungsklage erhoben. Laut vzbv sind in Deutschland rund 254.000 Daimler-Fahrzeuge von behördlichen Rückrufen betroffen. In seiner Musterklage fokussiert sich der Verband aber auf einen bestimmten Motortyp (OM651). Damit könnten sich die Besitzer von nahezu 50.000 Mercedes GLC- und GLK-Modellen anschließen, denen ohne ein Softwareupdate die Stilllegung drohe. Betroffene Verbraucher können sich der Klage anschließen, sobald diese im Klageregister veröffentlicht worden ist. Die Verbraucherzentrale rechnet damit, dass dies "Ende Juli, Anfang August" der Fall sein wird. Die Anmeldung ist kostenlos. Trotz der erfolgten behördlichen Rückrufe bestreitet Daimler bis heute, gezielt die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge manipuliert zu haben. Der Konzern kündigte an, sich auch in einem Musterverfahren gegen alle Ansprüche zur Wehr zu setzen. Durch eine Musterfeststellungsklage könnten "wichtige Rechtsfragen effizienter geklärt werden, was wir grundsätzlich begrüßen", teilte Daimler mit. Inwieweit dies in diesem Fall möglich sein werde, bleibe abzuwarten. Die Rechtsprechung in den Individualverfahren ergehe derzeit "fast ausschließlich zu unseren Gunsten", fügte der Konzern hinzu. Die Musterfeststellungsklage war Ende 2018 als neues Klageinstrument eingeführt worden, um Verbraucher - auch mit Blick auf den Dieselskandal - im Kräftemessen mit Konzernen zu stärken. Eine solche Klage wird dabei stellvertretend für betroffene Verbraucher von einem Verband gegen ein Unternehmen geführt. Ein Verfahren endet mit einem Vergleich oder einem Urteil. Der vzbw hatte sich im vergangenen Jahr im Rahmen einer Musterfeststellungsklage gegen VW stellvertretend für vom Dieselskandal betroffene Autobesitzer mit Volkswagen auf einen Vergleich über Entschädigungen geeinigt hatte. Mit Informationen von Claudia Kornmeier, ARD-Rechtsredaktion
Verbraucherschützer verklagen Daimler
bild.de

 

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„Wer unsere Soldaten in die Welt schickt, muss sie auch wieder empfangen“ (1.01/8)

WELT: Herr Hellmich, vorige Woche Mittwoch sind die letzten deutschen Soldaten aus Afghanistan zurückgekehrt. War der Empfang dieser Zäsur angemessen? Wolfgang Hellmich: Nein. Genau genommen hat es gar keinen Empfang gegeben. Es gab eine Ankunft mit einem kurzen Pflichtappell, dürren Worten und schlechter Vorbereitung. WELT: Die Verteidigungsministerin sagt, der „stille Empfang“ ohne Politiker sei der Wunsch der Soldaten gewesen, die möglichst schnell zu ihren Familien wollten. Glauben Sie ihr das? Hellmich: Ich kann nicht überprüfen, ob das der Wunsch aller 264 Soldaten war. Es ist ja gut und richtig, dass die Angehörigen informiert wurden und die Soldaten erwartet haben. Das ist bei allen Rückkehrern aus den Einsatzkontingenten in aller Welt so. Aber vor dem Hintergrund dieses historischen Datums ist es zu wenig. Es war ein besonderer Einsatz,160.000 Soldaten waren über 20 Jahre für Deutschland dort vor Ort. Auch für sie ist Afghanistan an diesem Tag zu Ende gegangen. Was denken die über diese Nicht-Würdigung ihrer Arbeit? WELT: Wie hätten Sie es gemacht? Hellmich: Deutlich anders. Wer trägt die Verantwortung für die Auslandseinsätze? Das Verteidigungsministerium natürlich, aber auch das Auswärtige Amt, das die Mandate federführend ausarbeitet. Und das Parlament, das letztendlich die Entscheidung trifft. Repräsentanten dieser Institutionen hätten zwingend vor Ort sein müssen. Wer unsere Soldaten in die Welt schickt, muss sie auch wieder empfangen. Es braucht ja kein Brimborium, keine Kapelle und stundenlange Reden. Es geht um das Symbol der Wertschätzung, einfach da zu sein. WELT: Das Vorgehen sei mit dem Verteidigungsausschuss des Bundestags abgesprochen gewesen, behauptet Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie sind dessen Vorsitzender. Wurden Sie einbezogen? Hellmich: Nein. WELT: Wie war denn dann der Ablauf? Hellmich: Der Generalinspekteur hat mir irgendwann mal mitgeteilt, dass es einen Abschlussappell in größerer Dimension geben soll. Und die Ministerin hat ergänzt, dass es eine Absprache mit dem Bundespräsidenten gibt, dass der dort eine Rede an die Soldaten halten wird. Ein Termin dafür, es soll ja der 31. August werden, wurde mir nicht genannt. Es gab also keine Absprachen, es gab bestenfalls eine unvollständige Information. Unter Einbeziehung des Parlaments verstehe ich etwas anderes. WELT: Wie war das am Tag der Rückkehr, dem 30. Juni? Da hat der Ausschuss doch in Berlin getagt. Hellmich: Ja, vormittags. Wir hatten eine Sondersitzung zu einem Sprengstoffanschlag auf die Bundeswehr in Mali. Zu Beginn haben wir aber über Afghanistan gesprochen, weil in einem Presseorgan ein Rückkehrtermin zu lesen gewesen war. Das haben die Abgeordneten ausdrücklich kritisiert, weil wir aus der Vergangenheit wissen, dass die Taliban deutsche Medien verfolgen und solche Informationen schon für Anschlagsplanungen genutzt haben. Deshalb ist es ja richtig, solche Details nicht der Öffentlichkeit bekannt zu geben, aus Sicherheitsgründen. Aber den Abgeordneten muss man es schon anvertrauen – zumal die Flugzeuge zu dem Zeitpunkt bereits in der Luft waren. Der Generalinspekteur hat die laufende Rückkehr aber auf Nachfrage weder bestätigt noch dementiert. WELT: Am frühen Nachmittag war dann die Landung in Wunstorf. Hätten Sie die Sitzung abgebrochen oder verschoben, um dorthin zu fahren? Hellmich: Ja, das wäre kein Problem gewesen. Von Berlin nach Wunstorf ist es nicht so weit. Ich hätte mich ins Auto gesetzt. WELT: Warum stellt die Ministerin den Ablauf nun anders dar? Hellmich: Da kann ich nur spekulieren. Der Umgang mit dem Tag der Rückkehr unserer Soldaten hat politischen und emotionalen Schaden angerichtet. Es geht um die Verantwortung dafür. WELT: Kann der Festakt am 31. August mit dem Bundespräsidenten das Versäumnis heilen? Hellmich: Es wird das Bestreben sein, das zurechtzurücken. Aber ich glaube: In den Köpfen bleiben die trostlosen Bilder dieser Rückkehr hängen. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, kein Festakt wird es da wieder herausholen, fürchte ich. WELT: Erwarten Sie, dass die Kanzlerin dann teilnimmt? Hellmich: Das wäre wünschenswert. Wenn ich das recht erinnere, hat sie die letzten 16 Jahre des Einsatzes an der Spitze wechselnder Regierungen gestanden. WELT: Wie lautet Ihr persönliches Fazit des Afghanistan-Einsatzes? Hellmich: Es ist ein bitteres Fazit. Wir haben eine Menge bewirkt in diesen 20 Jahren, die Entwicklung dieses mittelalterlichen Landes in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Infrastruktur vorangebracht. Aber die Nachhaltigkeit dieser Anstrengungen steht jetzt auf der Kippe. Ich begrüße die Diskussionen innerhalb der Vereinten Nationen, eine Blauhelm-Mission in Afghanistan zu installieren, um zumindest den Status quo zu sichern. Das wäre wünschenswert. Ansonsten scheinen die Perspektiven für die Menschen in Afghanistan eher düster. WELT: Am Tag der Rückkehr der letzten Soldaten aus Afghanistan wurde der Bundestag über einen Anschlag auf die Bundeswehr in Mali mit einem Dutzend Verwundeten informiert. Sehen Sie bei der Entwicklung der Sicherheitslage bei dem jetzt größten Auslandseinsatz Parallelen zwischen Sahara und Hindukusch? Hellmich: Durchaus. Auch in Afghanistan haben die Anschläge, sei es durch terroristische Angriffe oder Sprengstoffattentate, in geringer Intensität begonnen und sich dann qualitativ zunehmend gesteigert. In Mali sehe ich eine ähnliche Entwicklung – wobei die Konfliktlage dort nicht auf ein Land begrenzt ist, sondern sich auf die gesamte Sahel-Region erstreckt, eigentlich sogar vom Irak bis an die Elfenbeinküste. Wir haben es mit Kräften zu tun, die über al-Qaida und andere dschihadistische Organisationen aus Syrien und über Libyen in diesen Raum hineindrängen. Kurz: Es ist noch komplizierter, die Dimension der Herausforderung übersteigt die in Afghanistan. WELT: Es hat eine Weile gedauert, bis die Bundeswehr in Afghanistan all das hatte, was sie brauchte an Waffen und Gerät. Sehen Sie die Bundeswehr in der Sahel-Zone ausreichend ausgerüstet? Hellmich: Das Material haben wir jedenfalls. Es ist auch entwickelt worden aufgrund der Erfahrungen in Afghanistan. Ob das richtige vor Ort ist, wird immer neu bewertet werden müssen. Deshalb müssen wir den jüngsten Anschlag umfassend auswerten. Bislang wissen wir noch kaum etwas über Ablauf und Umstände. Und aus dem Ministerium hören wir, dass es noch Wochen und Monate dauern werde, alles auszuermitteln. Ehrlich gesagt, erschließt sich mir das nicht. Das ist nicht der erste Anschlag auf die Bundeswehr im Auslandseinsatz. Ich gewinne den Eindruck, das Ministerium weiß schon mehr, als es dem Parlament sagt.
Auslandseinsätze: Deutschlands mühsamer Weg zur Realpolitik
nzz.ch

 

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Todesmutter fragte Sohn Marcel „Springst du mit mir vor einen Zug?“ (1.01/8)

Wuppertal/Solingen – Am Dienstag und Mittwoch ist der Prozess gegen Todesmutter Christiane K. (28), die fünf ihrer sechs Kinder tötete, fortgesetzt worden. Dabei kamen immer mehr schockierende Details ans Licht. Auch der älteste Sohn (damals 11) der Todesmutter von Solingen, der als einziges von sechs Kindern überlebte, sollte sterben! Das brachte der neunte Verhandlungstag im Mord-Prozess gegen Christiane K. ans Licht. Polizeibeamtin Claudia O. (52) sagte als Zeugin aus. Sie hatte den Jungen im September 2020 vernommen. Schelmisch lächelt Christiane K., die fünf ihrer sechs Kinder ermordet haben soll, die Verteidiger an. Am Tag, als Christiane K. (28) in Solingen fünf ihrer sechs Kinder tötete, gestand ihr Ex ihr, dass er einen Neuanfang wagen wolle. Nachdem die fünf Kinder am 3. September 2020 tot in der Wohnung lagen, traf die Mutter den Sohn in Solingen. Die Polizistin: „Sie erzählte ihm, die anderen Kinder seien alle tot. Sie hätten im Taxi gesessen, ein Lastwagen sei drauf gefahren.“ Mit Bus und Zug fuhr sie mit dem Jungen Richtung Düsseldorf. Die Beamtin: „Er berichtete, dass die Mutter ihn fragte, ob er mit ihr vor den Zug springen würde.“ In diesem Mehrfamilienhaus wurden die fünf Kinder getötet Der Junge lehnte das ab. Während die Mutter in Düsseldorf ausstieg und dort ihren Suizid-Versuch unternahm, fuhr der Sohn weiter nach Mönchengladbach zur Oma. ▶︎ Richter Jochen Kötter appellierte in der Verhandlung an die Angeklagte, die Wahrheit zu sagen: „Das ist fürsorglich gemeint: Es steht eine lebenslange Haft im Raum. Wollen Sie mit einer Lebenslüge weiterleben, den Sohn weiter im Ungewissen lassen? Sie schreiben in Briefen viel von der Wahrheit. Überlegen Sie sich das, solange noch Zeit ist.“ Für die Version der Angeklagten bei Gericht, ein vermummter Mann sei in die Wohnung eingedrungen und habe die Kinder getötet, gäbe es dagegen bislang keinen Anhaltspunkt. Der Vater der Angeklagten verweigerte vor Gericht die Aussage. Er würdigte die Tochter keines Blickes. Sie wirft ihm vor, sie als Kind missbraucht zu haben.2013 wurde er wegen Besitzes von Kinderpornografie zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Nach Angaben ihres Ehemannes Pascal K. (28) nicht. Hauptkommissar Sven E. (47) hat ihn nach dem Tod der fünf Kinder vernommen, sagte vor dem Landgericht am achten Prozesstag als Zeuge aus. Sie habe nach seinen Angaben alles gut im Griff gehabt: „Sie war strukturiert. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie sich arbeitsteilig um die Kinder gekümmert. Am Anfang des Monats wurde ein Finanzplan aufgestellt.“ Im Treppenhaus vor der versiegelten Tür stehen noch die Schuhe der Kinder Die Familie erhielt über 2000 Euro Sozialhilfe, dazu 1300 Euro Kindergeld plus Unterhalt von den Vätern der ­ältesten beiden Kinder. Pascal K., der sich vor der Tat von Christiane K. getrennt hatte, habe auch gesagt, dass er an Depressionen litt und ein Alkohol-Problem hatte. Immer wieder sei es zu Trennungen gekommen, er sei für Tage aus der Wohnung verschwunden, „um ihrem Druck auszuweichen“, so der Hauptkommissar. Die Trennung und das Geständnis, dass er einen Neuanfang mit einer anderen Frau wollte, soll die Wahnsinnstat ausgelöst haben. Das Gericht spielte den aufgezeichneten Notruf der aufgelösten Mutter der Angeklagten bei der Polizei vor: „Guten Tag, können sie mir weiterhelfen? Die Tochter hat mir gerade geschrieben: Ich schicke dir deinen Enkel Marcel, die anderen sind tot, sie wolle sich jetzt auch umbringen.“ Es waren schreckliche Fotos, die im Gericht an die Wand geworfen wurden. Polizisten berichten an Prozesstag drei von ihrem Einsatz. Sie steht wegen Mordes an fünf ihrer sechs Kinder vor Gericht: Christiane F. verkaufte sich im Internet an Männer. Die Kinder (1,2,3,6 und 8) wurden laut Anklage von ihrer eigenen Mutter ertränkt und erstickt. Sie lagen mit feuchten Haaren im Bett, hatten Decken, Handtücher oder Stofftiere neben sich. Bei allen Kindern wurde eine Medikamenten-Intoxikation festgestellt. Ob sie beim Ersticken oder Ertrinken schon durch die Medikamente bewusstlos waren, lässt sich nicht feststellen.
Ältester Sohn sollte eigentlich auch sterben
n-tv.de

 

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Nationalrat ermöglicht Ermittlungen gegen ÖVP-Mandatarin Steinacker (1.01/8)

"Für mich wäre eine Auslieferung die richtige Entscheidung, da ich mir nichts zu Schulden habe kommen lassen“, erklärte Steinacker vor der Abstimmung. Der Nationalrat wird am Donnerstag die Verfolgung von VP-Justizsprecherin Michaela Steinacker durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermöglichen. Sie selbst erklärte sich am Mittwoch in einem Statement mit dieser Vorgangsweise einverstanden: "Für mich wäre eine Auslieferung die richtige Entscheidung, da ich mir nichts zu Schulden habe kommen lassen." Wie Steinacker betonte, stelle sie sich jetzt schon dem Verfahren und übermittle darum heute eine umfangreiche Stellungnahme an die WKSTA: "Somit ist es in meinem Interesse, dass meine Immunität zur raschen Aufklärung aufgehoben wird." Das sollte kein Problem sein, da die anderen Fraktionen dem Vernehmen nach ohnehin bei der morgigen Plenarsitzung des Nationalrats eine Verfolgung ermöglichen wollten, obwohl ein Zusammenhang mit der politischen Tätigkeit Steinackers besteht. Die Justizsprecherin soll als "Generalbevollmächtigte" der Raiffeisen evolution project development GmbH im vollen Wissen unverhältnismäßig entlohnt worden sein, vermuten die Ermittler und sehen einen Anfangsverdacht der Untreue und Vorteilsnahme. (APA)
Parlament ermöglicht Ermittlungen gegen VP-Justizsprecherin
tt.com

 

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Regen hat die Ernte fast überall gerettet (1.01/8)

Landwirte müssen alle Jahre wieder mit Kälteeinbrüchen, Rekordhitze, zu viel oder zu wenig Regen kämpfen. Zuletzt kam der Regen aber gerade richtig: In vielen Betrieben rechnen die Landwirte mit einer guten Ernte. Ende Juni hat auf deutschen Feldern die Ernte begonnen - und sie wird in diesem Jahr wohl besser als im vergangenen Jahr ausfallen. Allerdings geht der Bauernverband davon aus, dass der Ertrag beim Getreide mit 45,4 Millionen Tonnen dennoch leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegen wird. Das würde das Vorjahresergebnis aber immer noch um fünf Prozent übertreffen, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied. Die vergangenen drei Jahre waren für die Landwirtschaft zu trocken - und obwohl die kräftigen Regenfälle zuletzt Bauern bei der Getreideernte durchaus aufatmen lassen, wirken die zurückliegenden Dürrejahre nach. Darüber hinaus ist der Regen auch nicht überall gleichermaßen angekommen: "Nach den ersten heißen Tagen des Jahres hat sich die Lage durch die Niederschläge der vergangenen zwei Wochen in vielen Regionen entspannt", so Rukwied. "In Teilen Nordostdeutschlands hat die Hitze jedoch in den Beständen Schäden verursacht, so dass die Ertragserwartungen erneut unter dem langjährigen Mittel liegen." Die Wetterextreme nehmen nach Angaben des Bauernverbandspräsidenten zu - allerdings gibt es ihm zufolge auch hier regionale Unterschiede: Es gebe Trockenperioden, dann wieder massiven Regen und auch Hagelschauer. Durch die Niederschläge in den vergangenen zwei Wochen habe sich die Situation in vielen Regionen entspannt. Vielerorts rechnen die Betriebe Rukwied zufolge "mit einer ordentlichen Ernte". "Die Bauern haben ein Lächeln im Gesicht", sagte Rukwied. Mit dem Regen würden außerdem die Grundlagen für die gute Entwicklung der weiteren Kulturen wie Mais, Rüben und Gemüse gelegt. Für die Herbstkulturen ist nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes, der für seine Ernteprognose Umfragen unter den 18 Landesbauernverbänden zu ihren aktuellen Ertragsschätzungen auswertet, nun der weitere Witterungsverlauf in den Sommermonaten entscheidend. Derzeit zeigten sie sich "in einem guten Zustand", erklärte Rukwied. Am Flächenumfang des Getreideanbaus in Deutschland hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum etwas geändert, wohl aber an der Zusammensetzung. Deutlich reduziert wurde die Fläche mit Sommerweizen (minus 36 Prozent) und die mit Sommergerste (minus 17 Prozent). Der Haferanbau stieg hingegen um knapp 16 Prozent an. "Beim Hafer scheint sich damit die gestiegene Rohstoffnachfrage widerzuspiegeln, die durch den verstärkten Absatz von Haferdrinks und ähnlichen Produkten entstanden ist", erklärte der Bauernverband.
Regen hilft: Bauern und Bäuerinnen erwarten Ernte leicht unter Durchschnitt
rnd.de

 

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Italiens Gesicht ohne Glanz und Dominanz (1.01/8)

Die „Squadra“ war gegen Spanien gewiss nicht die bessere Mannschaft und hatte auch das nötige Glück, gewann aber letztlich das Spiel – auch das ist ein Qualitätsmerkmal. Zur Vollendung des Märchens fehlt nur noch ein Sieg. Die Elfmeterhelden waren überraschend schnell verschwunden. Kurz nach der Gefühlsexplosion vor Tausenden Tifosi in der Kurve des Wembley-Stadions verabschiedeten sich die Italiener Richtung Umkleidekabine. Das Grinsen in den Gesichtern von Giorgio Chiellini, Federico Chiesa und Co. war dabei aber nicht zu übersehen. Mit dem 4:2 im Elfmeterschießen im Gigantenduell mit Spanien war das ganz große Ziel jedoch noch nicht erreicht. Am Sonntagabend (21 Uhr, live ORF 1, ZDF) greift die „Squadra Azzurra“ gegen England oder Dänemark nach dem ersten großen Titel seit dem WM-Triumph 2006 – es ist das erste große Endspiel seit dem verlorenen Finale bei der EM 2012, als ebendiese Spanier mit 4:0 über sie hinweggefegt waren. Italiens Coach Roberto Mancini musste nach dem Thriller von London zugeben, dass gegen starke Spanier für sein Team eine große Portion Glück notwendig war. „Es war ein hartes Spiel, sie haben uns in Schwierigkeiten gebracht und wir haben gelitten“, urteilte der 56-Jährige. Mit einer großen Energieleistung hatten sich die zwischenzeitlich doch müde wirkenden Azzurri in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen gerettet, wo Mittelfeldspieler Jorginho den entscheidenden Versuch verwandelte. „Elfmeterschießen ist immer eine Lotterie“, gab Mancini zu. Die Italiener genossen diesen besonderen Abend, diesen besonderen Triumph. „Das war ohne Zweifel die schönste Nacht meiner Karriere. Ein unglaublicher Traum“, sagte Offensivspieler Chiesa, der die Azzurri in Führung gebracht hatte (60. Minute). Eine Führung, die entgegen dem Spielverlauf zustande kam. Italien war erstmals bei diesem Turnier nicht die bessere Mannschaft – und hat dennoch gewonnen. Auch das ist ein Qualitätsmerkmal. Beim Jubeln auch dabei war ein Trikot des verletzten Leonardo Spinazzola, der sich im Viertelfinale die Achillessehne riss und mehrere Monate ausfällt. Spinazzola war bis dahin die wohl auffälligste Erscheinung in der „Squadra“ gewesen, der Linksverteidiger war ein ständiger Aktivposten. Auch für ihn wollen die Italiener nun den Titel gewinnen. „Ein azurblaues Märchen ohne Ende“, schrieb die „Gazzetta dello Sport“. Denn die außergewöhnliche Geschichte dieser Mannschaft, die noch vor drei Jahren nach der verpassten WM 2018 auf dem Tiefpunkt war, soll nicht mit einer Finalniederlage enden. „Jetzt fehlt noch ein Spiel“, sagte Mancini mit Blick auf das Endspiel am Sonntag im Wembley-Stadion. Chiesa kündigte an, dass das Team entspannt das zweite Halbfinale verfolgen werde – ohne einen Wunsch für den Gegner: „Wir müssen uns auf uns konzentrieren, das hat uns bis ins Finale gebracht.“ Die Spanier trotteten nach dem Fehlschuss ihres letzten Elfmeterschützen, Álvaro Morata, über den gesamten Platz zu ihren Fans auf der anderen Seite, die tröstenden Applaus spendeten. „Im Sport müssen wir lernen, wie man gewinnt, und lernen, wie man eine Niederlage hinnimmt“, sagte Teamchef Luis Enrique. „Ich möchte Italien gratulieren. Wir reisen nach Hause nach Spanien in dem Wissen, dass wir eindeutig zu den besten Teams des Kontinents gehören.“ Das war vor dem Turnier nicht zwingend erwartet worden. Die „Furia Roja“ befindet sich inmitten eines Umbruchs, zudem plagten das Team coronabedingte Ausfälle. Doch Spanien nahm nach einem schleppenden Start mit zwei Unentschieden Fahrt auf, erinnerte phasenweise an den Glanz früherer Tage, als ihr Tiki-Taka-Fußball das Nonplusultra war. Einzig ein echter Vollstrecker vor dem Tor sollte in den vergangenen Wochen fehlen, das zeigte sich auch gegen Italien. Ein großes Versprechen ist Jungstar Pedri. „Kein 18-Jähriger hat bei irgendeinem anderen großen Turnier das geleistet, was Pedri hier geleistet hat“, sagte Enrique. (cg/ag.) ("Die Presse", Printausgabe 08.07.2021)
Italien lebt sein „azurblaues Märchen“, Spanien trotz Elfer-K.o. stolz
tt.com

 

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Uriah-Heep-Sänger John Lawton gestorben (1.01/8)

Der frühere Sänger der Hardrock-Band Uriah Heep, John Lawton, ist tot. Wie die Band mitteilte, starb er im Alter von 74 Jahren - friedlich an der Seite seiner Frau. Er wurde 74 Jahre alt. John Lawton, Ex-Sänger der britischen Rockband Uriah Heep, starb nach Angaben der Band bereits am 29. Juni. Vollkommen unerwartet sei der Tod eingetreten. An einer Erkrankung habe er nicht gelitten. "Er starb friedlich an der Seite seiner Ehefrau", hieß es. Lawton sang von 1976 bis 1979 bei Uriah Heep. Er war an der Produktion mehrerer Alben beteiligt, darunter "Firefly", "Innocent Victim" und "Fallen Angel". Erfolgreich war aus dieser Zeit vor allem der Song "Free Me". Uriah Heep-Gitarrist Mick Box würdigte Lawton mit den Worten: "Die Rock-Musik hat eine ihrer größten Rock-Stimmen aller Zeiten verloren, und sein Vermächtnis wird für immer weiterleben." Lawton hatte enge Verbindungen nach Deutschland. Vor und nach seiner Zeit bei Uriah Heep gehörte er jeweils mehrere Jahre der deutschen Rockband "Lucifer's Friend" an. Lange Zeit war er auch Mitglied der in Deutschland gegründeten Les Humphries Singers. Im November erst war Uriah Heep-Mitbegründer Ken Hensley im Alter von 75 Jahren gestorben. Die in London geborene Rocklegende hatte von 1970 bis 1980 bei Uriah Heep gespielt.
Frontsänger von Uriah Heep ist gestorben
diepresse.com

 

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VDMA: Deutschland nicht länger Exportweltmeister im Maschinenbau (1.01/8)

Frankfurt/Main. Deutschlands Maschinenbauer haben nach eigener Berechnung ihren Titel als Exportweltmeister an China verloren. Einer ersten Schätzung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für das vergangene Jahr zufolge kam China mit 165 Milliarden Euro auf einen Anteil von 15,8 Prozent am gesamten Exportvolumen mit Maschinen und Anlagen. Deutschland verkaufte demnach Maschinen und Anlagen im Wert von 162 Milliarden Euro ins Ausland und kam damit 2020 auf einen Anteil von 15,5 Prozent an dem auf rund 1048 Milliarden Euro geschätzten globalen Außenhandelsvolumen in diesem Bereich. Im Jahr 2019 hatten die deutschen Anbieter in der Außenhandelsstatistik des Maschinenbaus noch einen Vorsprung von 1,4 Prozentpunkten auf China. Über die Studie, die der VDMA am Mittwoch veröffentlichte, hatte zuvor die „Welt“ berichtet. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. „Gerade die Corona-Pandemie hat Chinas Aufstieg einen kräftigen Schub verliehen, weil das Land sehr früh und nur sehr kurz betroffen war, während der europäische Absatzmarkt durch die Pandemie einen kräftigen Dämpfer erlitt“, erklärte der Leiter VDMA Außenwirtschaft, Ulrich Ackermann, in einer Mitteilung des Verbandes. „Eine starke wirtschaftliche Erholung in der EU könnte dafür sorgen, dass die Maschinenexporte aus Deutschland und anderen europäischen Ländern 2021 wieder stärker wachsen. Aber der langfristige Trend spricht klar für China.“ Der Aufstieg Chinas eröffnet nach Einschätzung des VDMA zugleich Chancen für deutsche Hersteller. Zum Beispiel gebe es auf dem Gebiet von Industrierobotern „spürbaren Nachholbedarf“ in China, was gute Exportchancen verspreche. Einer der Studie zugrunde liegenden Umfrage unter 222 Mitgliedsfirmen zufolge schätzen rund 36 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland und der Schweiz die chinesische Strategie „Made in China 2025“ als positiv für das eigene Geschäft ein. Mit dieser Strategie und dem aktuellen Fünf-Jahres-Plan strebt die Volksrepublik eine technologische Vorherrschaft auf verschiedenen industriellen Feldern an, etwa bei intelligenter Fertigung und Robotik oder in der Landtechnik. RND/dpa
China überholt deutsche Maschinenbauer
tagesschau.de

 

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107 Neuinfektionen, Sieben-Tages-Inzidenz leicht gestiegen (1.01/8)

Die Zahl der neuen Fälle liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 85 Fällen. Indes sind bald fünf Millionen Menschen in Österreich erstgeimpft. Die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Coronafällen ist am Mittwoch in Österreich von 6,1 Fällen pro 100.000 Einwohner auf 6,7 Fälle gestiegen. Insgesamt sind laut Zahlen des Innen- und Gesundheitsministeriums 107 Infektionen nachgewiesen worden. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 85 Fällen. Die meisten neuen Fälle gab es mit 53 in Wien. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Wien mit 17,5, gefolgt von Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich (8,4,6,6 bzw.4,9). Weiters folgen Vorarlberg (4), Tirol (3), Salzburg (2,3), die Steiermark (1,6) und Kärnten (0). Die meisten neuen Fälle gab es in den vergangenen 24 Stunden mit 53 eben in Wien. Diese Zahl liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (48). Im Burgenland sind sieben neue Infektionen in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen, was über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (vier) liegt. In Kärnten gab es keine neue Infektion in den vergangenen 24 Stunden. Das liegt auch im Schnitt der vergangenen sieben Tage. Mit Mittwoch gibt es in Österreich 1.723 aktive Fälle, um vier weniger als am Dienstag. In Niederösterreich wurden 20 neue Infektionen registriert, was über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (16) liegt.21 neue Infektionen kamen in Oberösterreich hinzu, was ebenfalls über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (zehn) liegt. In Salzburg wurden zwei neue Infektionen entdeckt. Diese Zahl entspricht auch dem Wochen-Schnitt (zwei). Ebenfalls zwei neue Infektion tauchten in der Steiermark auf. Hier liegt man unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (drei). In Tirol sind mit Stand Mittwoch drei neue Infektionen in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (drei). Drei neue Infektionen waren es auch in Vorarlberg. Diese Zahl liegt über dem Wochen-Schnitt (zwei). Seit gestern gab es einen Todesfall, im Sieben-Tages-Schnitt waren es täglich 2,3. Die Zahl von Patienten in Krankenhäusern ist wieder gesunken. Am Mittwoch lagen 119 Personen in Spitälern, das sind um neun weniger als am Dienstag gemeldet waren.47 Menschen - genauso viele wie gestern - wurden auf Intensivstationen betreut. Bei den Impfungen nähert sich mit 4.925.864 (55,1 Prozent der Bevölkerung) die Zahl der Personen, die zumindest einmal immunisiert wurden, der fünf Millionen Marke.3.448.649 und somit 38,6 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert. Alleine gestern wurden 77.238 Impfungen durchgeführt. Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate im Burgenland mit 60,8 Prozent. In Niederösterreich sind 59,3 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Tirol 55,8 Prozent. Nach Vorarlberg (55,7), der Steiermark (54,6), Kärnten (53,2), Wien (52,7) und Salzburg (52) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 50,4 Prozent. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 436.797 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 66.107 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,2 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert lag über dem Schnitt der vergangenen Woche, wo durchschnittlich 0,1 Prozent der PCR-Tests positiv. (APA)
Sieben-Tages-Inzidenz bei Corona-Infektionen gestiegen
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Diskus-Ass Weißhaidinger: Zwischen Gänsehaut und Wehmut (1.01/8)

Lukas Weißhaidinger blickt den Pandemie-Spielen in Tokio zwiespältig entgegen: "Wahrscheinlich ist sogar Andorf für mich schöner heuer als Tokio." Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger blickt den Tokio-Spielen mit gemischten Gefühlen entgegen. Dem Olympiasechsten von Rio und WM-Bronzemedaillengewinner von 2019 wird das Flair, das Miteinander, das Eintauchen in einen anderen Kulturkreis oder das Anfeuern der anderen Österreicher fehlen. "Es sind keine schönen Olympischen Spiele. Aber es sind Olympischen Spiele. Und ich bekomme trotzdem eine Ganslhaut, wenn ich daran danke." Es sei die Hauptaufgabe in einem sportlichen Leben, zu Olympia zu fahren und einen Wettkampf zu bestreiten. "Das ist unser Ziel, das treibt uns an, deshalb haben wir damit begonnen. Eine Platzierung mit einer guten, ansprechenden Leistung ist das Schönste für einen Sportler, was du erreichen kannst, und richtig cool. Es ist eine schöne Arbeit", ordnet Weißhaidinger das Großereignis allgemein freilich ganz oben ein. Doch um Olympia auch als Olympia zu erleben, gehört für den Oberösterreicher sehr viel mehr dazu. Er möchte nach getaner Arbeit das Land sehen, die Stadt erkunden, das Dorfleben genießen und seine Landsleute in anderen Sportarten als Fan unterstützen. Stattdessen warten bei den Corona-Pandemiespielen in Japan jeden Tag Coronatests, die Bewegungsfreiheit wird auf ein Minimum reglementiert und spätestens 48 Stunden nach dem Wettkampf muss man aus dem Dorf ausgezogen sein. Dazu kommt die Abwesenheit der Fans, da fehlt noch die Letztentscheidung. "Das ist für mich nicht Olympia, für mich ist es ein herkömmlicher Wettkampf. Da ist wahrscheinlich sogar Andorf für mich schöner heuer als Tokio", sagte der ÖLV-Rekordler im Rahmen in der ÖOC-Einkleidungstage in Wien im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Und das löst zwiespältige Gefühle aus. "Das macht mich auch traurig, ehrlich gesagt. Wir bekommen richtig schöne Sachen. Ich bin stolz, dass ich einen Adler oben habe, das bin ich vom Typ her, da freue ich mich, dass ich das Nationaldress anhaben darf. Es soll einen Sportler ehren, dass er ein Land vertritt. Das macht mich auch demütig. Aber ein Olympia-Erleben wird das heuer nicht." Er trainiere bis zum 27. Juli, fliege rüber, mache seinen Wettkampf, freue sich auf Qualifikation, Finale und gegen die Besten der Welt anzutreten. Und dann gehe es wieder heimwärts. Er hoffe, auch mit Blick auf die vielen österreichischen Debütantinnen und Debütanten im Team, dass es in drei Jahren in Paris wieder anders sein werde. Auch wenn für viele Tokio-Olympia wegen ihrer Premiere trotz allem das Größte sein werde, das sie erlebt haben. Er habe Rio als sehr schön in Erinnerung und richtig neidisch sei er aber auf jene, die schon in London dabei waren. Die 2012er-Spiele zählen von der Stimmung her zu den schönsten der vergangenen Auflagen. Weil zu den Spielen im Zeichen der Fünf Ringe eben mehr dazukomme als allein der Wettkampf. "Bis zum Wettkampf ist der volle Fokus darauf. Aber irgendwann ist der vorbei und irgendwann möchtest du Olympia erleben. Ich bin da, zähle zu den Besten der Welt, ich bin im Olympischen Dorf, bin 'part of the game'. Das ist es heuer nicht." Nichtdestotrotz ist die Durchführung schon alleine aus finanzieller Sicht wichtig, hängen doch alle Nationalen Olympischen Komitees auch von der IOC-Ausschüttung aus den Einnahmen für die TV-Rechte ab. "Wenn die Olympischen Spiele heuer abgesagt wären, würden die Spiele 2024 ganz anders ausschauen. Es würden weniger Sportler hinfahren können und es gäbe schlechtere Leistungen. Natürlich sind Sponsorengelder wichtig, die finanzieren uns den Sport. Es gehört alles zusammen", weiß Weißhaidinger. Jeder Sponsor, der einen Vertrag mit einem Sportler mache, gehe davon aus, dass dieser einmal zu Olympischen Spielen fahre. "Jeder Diskus muss bezahlt werden, jedes Kleidungsstück, jeder Trainer, jede Massage. Dass ist alles wegen der Olympischen Spiele, dass das finanziert werden kann. Und nicht, weil ich in Andorf antrete." (APA)
Weißhaidinger mit Ganslhaut, aber auch traurig nach Tokio
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Strache verteidigte in Prozess Einsatz für Privatklinik (0.56/8)

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am zweiten Verhandlungstag in seinem Bestechungsprozess abermals sein Handeln verteidigt. Er stehe zur ursprünglichen Intention, alle Privatkliniken in den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) einzubinden, sagte er gleich zu Beginn des zweiten Verhandlungstages. Neu war der Vorhalt des Staatsanwaltes, wonach der mitangeklagte Klinik-Betreiber Walter Grubmüller schon 2016 an die FPÖ 2.000 Euro gespendet haben soll. Der Vorwurf der Anklage gegen Strache lautet, der Ex-FPÖ-Chef soll dafür gesorgt haben, dass Grubmüllers Klinik während der türkis-blauen Koalition in den sogenannten Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) aufgenommen wurde. Das hatte zur Folge, dass die Einrichtung Leistungen direkt mit den Sozialversicherungen verrechnen konnte. Als Gegenleistung für die Änderung des ASVG und des PRIKRAF-Gesetzes soll Grubmüller der Bundes-FPÖ am 29. August 2017 eine Spende von 10.000 Euro überwiesen haben. Beide Angeklagte wiesen die Vorwürfe zurück. Staatsanwalt Bernhard Weratschnig erklärte am Mittwochnachmittag, Strache soll eine Spendenliste erhalten haben, wonach Grubmüller bereits im Jahr 2016 2.000 Euro an die FPÖ gespendet habe. Dies gehe aus der Handyauswertung Straches hervor. Der Ex-Vizekanzler zeigte sich verwundet und sagte, dies sei im völlig neu. Auch Grubmüller betonte, dies sei ihm nicht bekannt. Wenn, dann müsse er „unter Alkoholeinfluss gestanden“ sein, denn er könne sich daran nicht erinnern. Die Staatsanwaltschaft kündigte für den kommenden Tag dazu einen Beweisantrag an. Zu Beginn des zweiten Verhandlungstages im Wiener Straflandesgericht hatte Strache zuvor noch einmal erklärt, die Privatklinik Währing des mitangeklagten Grubmüller sei nur ein „exemplarisches Beispiel“ für die von ihm rund um den PRIKRAF georteten Ungerechtigkeiten gewesen. „In der Opposition macht man halt aufmerksam und zeigt Missstände auf“, sagte Strache zum damals neu entdeckten „Kernthema“ seiner Partei, nämlich die Aufnahme aller Privatkliniken in den Fonds. Dass es schlussendlich nicht zu einer Öffnung des Fonds für alle Privantkrankenanstalten gekommen ist, machte Strache am strikten Nein der ÖVP dazu fest. Wie ein vor der Regierungszeit der FPÖ eingebrachter Initiativantrag mit dem Gesetzesvorschlag der FPÖ, der sämtliche Privatkliniken in den PRIKRAF einbinden sollte, zustande gekommen ist, konnte Strache weiter nicht mehr genau schildern. Offenbar habe ein Referent den Gesetzestext auf Basis von Presseaussendungen und Aussagen in Pressekonferenzen formuliert, meinte er. Der am Nachmittag geladene Obmann des Fachverbands der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer, Julian Hadschieff, sagte, es habe 2019 Gespräche zu dem Thema mit Strache gegeben, als dieser schon Vizekanzler war. Dieser habe in sein Büro geladen: „Strache hat mich zum Thema auch der Privatklinik Währing angesprochen.“ Auch Grubmüllers Anwalt (und Bruder) habe dem Gespräch beigewohnt. Strache habe gefragt, ob es Lösungsansätze gibt, was er bejaht habe - „nämlich mit einer entsprechenden Höherdotierung“ des PRIKRAF (die dann ja auch via Gesetzesänderung gekommen ist). Auf die Frage von Oberstaatsanwältin Silvia Thaller, ob es nach Ansicht Hadschieffs Strache um Gerechtigkeit für alle privaten Krankenanstalten gegangen ist (wie der Ex-FPÖ-Obmann auch schon am Vortag erklärt hatte) oder eher um die Privatklinik Währung, sagte Hadschieff: „Es ist schon um die Privatklinik Währung gegangen, weil es der Anlassfall war, so habe ich das verstanden.“ Zuvor wurde bei Befragung des ehemaligen Hauptverband-Mitglieds Matthias Krenn, der ab 1. April 2019 mit der Überleitung der neun Gebietskrankenkassen in eine gemeinsame Gesundheitskasse betraut war, deutlich, dass Strache auch bei diesem für Grubmüller interveniert hatte. Konkret ging es um einen Direktverrechnungsvertrag für die Privatklinik Währing. Krenn, der auch Vize-Präsident der Wirtschaftskammer und Co-Obmann der ÖGK ist, hatte im April 2019 zunächst auf ein Schreiben von Grubmüllers Anwalt mit bitte um Behandlung dieses Themas nicht reagiert. Strache hakte dann mit zwei SMS bei seinem Parteifreund Krenn nach: „Er ist ein sehr guter Freund von mir und sehr vermögend“, schrieb er etwa. Als Zeuge befragt wurde am Mittwoch auch jener Pilot, der Strache und dessen Frau in Grubmüllers Privatjet von Korfu nach Österreich gebracht hatte. Dies sei - entgegen den ursprünglichen Angaben des Zeugen - am 16. August 2016 und nicht erst 2018 geschehen, stellte er klar. Strache hatte angegeben, dafür einen „Beitrag“ in der Höhe von 1.500 Euro für den Flug plus 200 Euro Trinkgeld bezahlt zu haben. Das Angebot an Strache, doch den Privatjet für den Flug zurück nach Wien zu nehmen, sei von Grubmüller gekommen, berichtete der Pilot. Der Grund: „Wenn sie in Korfu sind als normaler Passagier, dann stehen sie eine Stunde an allein bei der Security.“ Die Beziehung zwischen Strache und Grubmüller sei freundschaftlich gewesen, immer wieder habe es wechselseitige Einladungen gegeben, etwa zur FPÖ-Feier nach der Nationalratswahl. Auch eine mittlerweile pensionierte Buchhalterin der FPÖ-Bundesgeschäftsstelle kam zu Wort. Sie hatte die Spende Grubmüllers in Höhe von 10.000 Euro auf dem Konto gesehen und dies gleich ihrem Vorgesetzten, Bundesgeschäftsführer Hans Weixelbaum, gemeldet, berichtete sie. Die Höhe sei außergewöhnlich gewesen, berichtete die mittlerweile pensionierte Frau. Die FPÖ bekomme nur selten große Spenden. Am Donnerstag geht der Prozess ab 9.00 Uhr im großen Schwurgerichtssaal weiter. Erwartet werden durchaus prominente Zeugen, zum Auftakt etwa FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch. Ein FPÖ-Klubmitarbeiter soll u.a. zur Entstehung des Initiativantrags Auskunft geben. Ebenfalls noch am Vormittag geladen ist Ex-Gesundheits- und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ). Am Nachmittag folgen zwei ehemalige Kabinettschefs aus den damaligen Kabinetten von Hartinger-Kleins und Strache. Den Abschluss macht dann der ehemalige Generalsekretär Straches im Vizekanzleramt, Roland Weinert. Richterin Claudia Moravec-Loidolt peilt für Freitag ein Urteil an - ob sich der Fahrplan ausgehen wird, ist aber offen.
Strache verteidigte abermals Initiative vor Gericht
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Tag drei im Strache-Prozess mit prominenten Zeugen
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Strache verteidigte abermals Initiative vor Gericht
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Strache vor Gericht: Zwei Freunde und die Privatklinik
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Strache-Prozess: Ex-FPÖ-Chef verteidigte am zweiten Tag abermals Initiative
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Strache verteidigte in Prozess Einsatz für Privatklinik
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Djokovic bleibt weiter auf Grand-Slam-Kurs, Federer scheiterte an Hurkacz (0.36/8)

Novak Djokovic gab sich am Freitag im Viertelfinale von Wimbledon keine Blöße. Die Nummer eins des Turniers besiegte den Ungarn Marton Fucsovics in drei Sätzen. Nächster Gegner: der Kanadier Denis Shapovalov. Für Roger Federer kam unterdessen das Aus. Sein Bezwinger Hubert Hurkacz trifft im zweiten Halbfinale auf den Italiener Matteo Berrettini. London – Novak Djokovic ist am Mittwoch souverän als erster Spieler ins Halbfinale der mit 35,02 Millionen Pfund dotierten All England Tennis-Championships in Wimbledon eingezogen. Der topgesetzte Serbe besiegte den Rublew-Bezwinger Marton Fucsovics aus Ungarn sicher mit 6:3,6:4,6:4 und hat damit im Turnierverlauf weiterhin nur einen Satz abgegeben. Djokovic fehlen damit nur noch zwei Siege zum 20. Major-Titel, womit er mit Roger Federer und Rafael Nadal gleichziehen würde. Im Halbfinale am Freitag trifft der 34-jährige Serbe, der dieses Jahr schon die Australian Open und die French Open gewonnen hat, auf Denis Shapovalov (CAN-10). Der Kanadier rang den Russen Karen Chatschanow in fünf Sätzen 6:4,3:6,5:7,6:1,6:4 nieder. Holt der "Djoker" seinen sechsten Wimbledon-Titel, dann bleibt er auf Kurs "echter" Grand Slam. Alle vier Major-Turniere innerhalb eines Kalenderjahres zu gewinnen, das ist bisher nur Don Budge (USA/1938) und Rod Laver (AUS/1962,1969) gelungen. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Für den Weltranglistenersten war der Sieg ein Jubiläum, war es doch der 100. Profisieg auf Rasen. Der gelang dem Titelverteidiger in seinem 50. Grand-Slam-Viertelfinale. "Ich bin mir einiger Zahlen bewusst. Manchmal sehen die Dinge irreal aus, aber ich versuche im Moment zu leben", sagte Djokovic. Gegen Fucsovics habe er eine "solide Leistung" gebracht. "Ich habe nicht viel falsch gemacht." Roger Federer unterlag am Abend Hubert Hurkacz mit 3:6,6:7(4),0:6. Der achtfache Wimbledon-Champion Federer verpasste seine 14. Halbfinal-Teilnahme am "Heiligen Rasen", auch da er seine Chancen gegen den Polen Hurkacz - vor allem im zweiten Satz - nicht nutzen konnte. Am Ende war die Nummer sechs des Turniers einen Monat vor dem 40. Geburtstag chancenlos. Die langjährige Nummer eins der Welt hat nach zwei Knieoperationen in diesem Jahr nur wenige Spiele bestritten. Hurkacz hingegen hat mittlerweile den Sprung auf Rang 18 im Ranking geschafft und kann sich mit einem Erfolg im ersten Grand-Slam-Halbfinale weiter nach vor arbeiten. Gegner dabei ist der Italiener Matteo Berrettini, der Felix Auger-Aliassime (CAN-16) 6:3,5:7,7:5,6:3 bezwang. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin so glücklich", verlautete der 24-jährige Hurkacz nach seinem größten Karriereerfolg. (APA, dpa, TT.com) Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Wout van Aert setzte sich am Mittwoch in einer Ausreißergruppe durch und gewann die elf... Die Innsbruckerin Barbara Schett-Eagle, ehemals Nummer sieben der Welt, berichtet für d... Zweimal Spielberg, zwei Verstappen-Galas: Trotzdem spricht Tirols Ex-Formel-1-Pilot Kar... Karolina Pliskova, Aryna Sabalenka, Angelique Kerber und Ashleigh Barty kamen dem Wimbl... Zum bereits dritten Mal setzte sich Mark Cavendish heuer im Sprint durch. Der 36-jährig...
Djokovic souverän ins Wimbledon-Halbfinale - Federer out
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Djokovic zieht souverän ins Wimbledon-Halbfinale ein
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Djokovic zieht souverän ins Wimbledon-Halbfinale ein
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Novak Djokovic erster Halbfinalist in Wimbledon
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Djokovic souverän ins Wimbledon-Halbfinale - Federer out
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Mirsad O. in Wiener Terror-Prozess geständig (0.22/8)

Mit einer Überraschung hat am Mittwoch am Wiener Landesgericht ein Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen, die sich für die radikalislamistische Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) betätigt haben sollen. Der mitangeklagte einstige „Hassprediger“ Mirsad O. alias Ebu Tejma, der eine rechtskräftige 20-jährige Freiheitsstrafe verbüßt, legte ein reumütiges Geständnis ab. Er bekenne sich zum Großteil der ihm vorgeworfenen strafbaren Handlungen schuldig, sagte der 39-Jährige. „Ich hab‘ Fehler gemacht, ich geb‘s zu“, gab der gelernte Stahlbauschlosser und spätere Islam-Gelehrte und radikale Prediger zu Protokoll. Bezogen auf die bereits gerichtlich abgetanen strafbaren Handlungen meinte Mirsad O., seine radikalislamistischen Vorträge, deretwegen er vom Landesgericht Graz abgeurteilt wurde, seien inzwischen zehn Jahre alt und hätten ihn 2014 ins Gefängnis gebracht: „Meine Vorträge haben viel Unheil bewirkt.“ Und weiter: „Es tut mir leid, ich kann es nicht ungeschehen machen.“ Zur jetzigen Anklage bemerkte Mirsad O., die gegen ihn gerichteten Vorwürfe seien großteils korrekt. Er habe den Hauptangeklagten Turpal I. und einen Mitangeklagten dazu bewogen, für den IS nach Syrien zu gehen und zu kämpfen. Von den Gräueltaten, an denen Turpal I. laut Anklage dort beteiligt gewesen sein soll, habe er aber nichts gewusst. Darüber hinaus machte der 39-Jährige von seinem Schweigerecht Gebrauch. Er wolle im gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen und keine Fragen beantworten: „Ich möchte nicht respektlos sein, aber ich habe so etwas schon alles mitgemacht.“ Der Verteidger des 39-Jährigen, Leonhard Kregcjk, hatte das unerwartete Geständnis in seinem Eingangsplädoyer angekündigt. Bei Mirsad O. laufe ein Läuterungsprozess ab, ausgelöst durch den Terroranschlag in Wien vom 2. November. Seither sei beim einstigen Prediger „ein Umdenkprozess im Gange“, erläuterte Kregcjk. Mirsad O. sehe ein, dass er „in der Vergangenheit Fehler gemacht hat“. Nicht geständig war demgegenüber der erstangeklagte Turpal I., der zuletzt für Schlagzeilen gesorgt hatte, weil er nach Ablauf der auf zwei Jahre begrenzten U-Haft Anfang Mai enthaftet werden musste. Er erschien daher auf freiem Fuß zur heutigen Verhandlung. Der 32-Jährige wird dem Vernehmen nach vom Verfassungsschutz rund um die Uhr überwacht. Der gebürtige Tschetschene soll Ende August 2013 über die Türkei nach Syrien gereist sein und unter dem Kampfnamen Abu Aische im Bürgerkrieg für den IS gegen das Assad-Regime gekämpft haben. In der nordsyrischen Stadt Hraytan soll Turpal I. die Erschießung von Bewohnern eines Hochhauses sowie drei als Sklavinnen gefangen genommener Frauen angeordnet haben, in einer Kleinstadt nördlich von Aleppo soll er laut Anklage zumindest sieben Schiiten mit Messern die Köpfe abschneiden haben lassen. Sein Verteidiger Florian Kreiner wies das zurück. Turpal I. habe sich zwar drei Mal in Syrien aufgehalten, sei aber an keinen terroristischen Straftaten beteiligt gewesen. „Es gibt kein Beweismittel, das belegen würde“, sagte Kreiner. Turpal I. kenne die in der Anklageschrift genannten Orte, an denen Gräueltaten stattgefunden haben sollen, nicht, er kenne auch angeblich dafür mit- bzw. verantwortliche Personen nicht. Turpal I. sei nicht mit der Person ident, die im Akt als Abu Aische vorkomme. „Gehen Sie der Staatsanwaltschaft nicht auf den Leim!“, appellierte Kreiner an die Geschworenen. Turpal I. habe sich in Syrien keiner bewaffneten Gruppe angeschlossen und nicht - wie inkriminiert - bis zu 70 Kämpfer angeführt und Massaker angeordnet. Vielmehr habe er aufklären wollen, ob und wo sein Schwager, der in Syrien gekämpft haben dürfte und dabei gefallen sein soll, sein Leben verlor und begraben wurde. Turpal I. sei „kein radikalislamistisches Gedankengut anlastbar“, betonte Kreiner abschließend. Die bis Ende Juli anberaumte Verhandlung wird unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen abgewickelt. Zuhörer wurden zwei Mal - zum einen beim Betreten des Gerichts, ein zweites Mal in Form einer mobilen Sicherheitsschleuse vor dem Großen Schwurgerichtssaal - kontrolliert, zehn bewaffnete und maskierte Spezialkräfte der Justizwache postierten sich im Saal, in dem ein absolutes Fotografier- und Filmverbot gilt, mehrere Beamte vom Verfassungsschutz sind für das Verfahren abgestellt. Mitangeklagt sind neben Mirsad O. alias Ebu Tejma ein 32-jähriger, mit knapp 18 zum Islam konvertierter Steirer und Ex-Profi-Boxer, der sich laut Anklage nach der Übersiedlung nach Wien radikalisiert und 2013 in Syrien vom IS zum Kämpfer ausbilden ließ, dessen Ehefrau und die Ex-Frau von Turpal I., die sich von diesem inzwischen getrennt hat. Staatsanwalt Johannes Winklhofer hatte auch die Eltern von Turpal I. wegen terroristischer Vereinigung angeklagt. Der Vater ist allerdings im vergangenen Dezember verstorben, die Mutter dürfte untergetaucht sein - Winklhofer beantragte eine Festnahmeanordnung und die Erlassung eines Europäischen Haftbefehls, um ihrer habhaft zu werden. Der Staatsanwalt hatte zu Beginn der Verhandlung in einem fast zweistündigen Eröffnungsvortrag seine Anklage dargelegt, deren schriftliche Ausfertigung 200 Seiten umfasst. Es gehe „um radikalislamistische Umtriebe, nicht um Religion“, betonte Winklhofer. Turpal I. sei „ein sehr, sehr erfolgreicher Kampfsportler“ gewesen und habe sich infolgedessen für die junge tschetschenische Community als Identitätsfigur geeignet. Mirsad O. habe bei IS-Sympathisanten mit Turpal I. geworben. Der Staatsanwalt billigte Mirsad O. zu, ein „brillanter Rhetoriker“ zu sein, der „geschickt“ zu argumentieren verstehe. Turpal I. habe sich in Syrien Kampfeinheiten des IS angeschlossen, die „Massenmord“ zu verantworten und „Hinrichtungen“ unter Zivilisten durchgeführt hätten, meinte Winklhofer. Die Zivilisten wären nach Geschlechtern separiert, Männer enthauptet, Frauen erstochen worden. Der ursprünglich aus der Steiermark stammende, aufgrund einer Muslima konvertierte mutmaßliche Ex-IS-Kämpfer - er befindet sich seit 24. August 2019 in U-Haft - war in seiner Beschuldigteneinvernahme teilweise geständig. Er gab zu, sich nicht zuletzt aufgrund von Predigten und Vorträgen von Mirsad O. eine radikale Gesinnung angeeignet zu haben: „Der hat einen schon mitgerissen.“ Seine damalige Geisteshaltung sah er im Rückblick kritisch. Er habe damals streng nach Glaubensregeln gelebt, „es ist unglaublich schwer, sich von diesen Regeln zu lösen“. Der 32-Jährige gab zu, er sei im September 2013 als Foreign Fighter nach Syrien gegangen, schränkte dabei jedoch ein: „Ich bin mit der Absicht nach Syrien gegangen, dort zu helfen. Natürlich zu helfen mit kämpfen. Aber nicht wegen der Scharia.“ Ihm sei damals „nicht klar gewesen, was der IS ist“. Er habe sich einer tschetschenischen Kampftruppe angeschlossen und zusammen mit der Freien Syrischen Armee gegen das Assad-Regime gekämpft. Die Verhandlung wird am kommenden Dienstag fortgesetzt. Dann wird der gebürtige Steirer dem Gericht über seine Erlebnisse in Syrien berichten. Im Anschluss dürfte Turpal I. vernommen werden. Der Prozess ist bis Ende Juli anberaumt
Großer IS-Prozess am Wiener Landesgericht startet
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Mirsad O. in Wiener Terror-Prozess geständig
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Großprozess gegen mutmaßliche IS-Terroristen in Wien
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Ungarn: Bußgeld wegen Kinderbuchs über Regenbogen-Familie (0.14/8)

Weil sie ein Kinderbuch über eine sogenannte Regenbogen-Familie nicht mit einem Warnhinweis an Eltern versehen hat, muss eine Firma in Ungarn umgerechnet 700 Euro Strafe zahlen. Der Verlag, in dem das Buch erscheint, betonte: „Jede Familie hat das Recht, dass es über sie ein Märchen gibt.“ Ungarn steht wegen seines Umgangs mit Homosexuellen am Pranger. Am Donnerstag tritt im Land ein umstrittenes Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft. Bei dem betroffenen Buch handelt es sich um die ungarische Übersetzung des Märchens „Early One Morning“ des US-Autors Lawrence Schimel. Darin geht es um eine Familie mit gleichgeschlechtlichen Eltern. In dem Buch fehle der Hinweis, dass darin Geschichten erzählt würden, die nicht die „traditionellen Geschlechterrollen“ abbildeten, sagte der Landrat Richard Tarnai am Dienstag im Sender HirTV. Indem sie das Buch wie andere Märchenbücher behandelt habe, habe die Firma gegen das Gesetz verstoßen, erklärte Tarnai. Deshalb müsse sie ein Bußgeld in Höhe von 250.000 Forint (700 Euro) zahlen. Der Verlag, in dem das Buch erscheint, wehrte sich gegen die Vorwürfe. Auf der Facebook-Seite des Verlags hieß es: „Regenbogen-Familien sind völlig normal.“ Zudem sei die Sexualität der Eltern kein Thema in dem Buch. Der Fall wurde inmitten einer heftigen Debatte um das neue Homosexuellen-Gesetz in Ungarn bekannt. Das Gesetz, das am Donnerstag in Kraft tritt, untersagt unter anderem Bildungsprogramme oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Homo- und Transsexuellen solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher dazu soll es nicht mehr geben. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTIQ-Gemeinde. Das von der rechtsnationalistischen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban forcierte Gesetz war im Ausland massiv kritisiert worden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen drohte mit rechtlichen Schritten, EU-Abgeordnete forderten am Mittwoch die Kürzung von Geldern für Budapest. Die ungarische Regierung warf ihrerseits Brüssel eine „beispiellose Kampagne“ vor. Ihren Angaben zufolge soll das Gesetz lediglich Eltern die Entscheidung darüber „zurückgeben“, wie ihre Kinder erzogen werden
EU will im Herbst Verfahren für Mittelkürzungen starten
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Umstrittenes Homosexuellen-Gesetz tritt in Ungarn in Kraft
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Ungarn: Bußgeld wegen Kinderbuchs über Regenbogen-Familie
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Auftaktsieg der Phoenix Suns in NBA-Finale gegen Bucks (0.12/8)

Die Phoenix Suns sind mit einem Heimsieg in die „best of seven“-Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gestartet. Das Team um Chris Paul gewann am Dienstagabend (Ortszeit) mit 118:105 gegen die Milwaukee Bucks, bei denen Giannis Antetokounmpo nach zuletzt zwei Spielen Pause wegen einer Knieverletzung zurückkehrte. Nach einer lange ausgeglichenen Partie zogen die Suns im dritten Viertel auf bis zu 20 Punkte davon. Paul überzeugte im ersten Final-Spiel seiner 16 Jahre andauernden NBA-Karriere und kam auf 32 Punkte, vier Rebounds und neun Vorlagen. „Wir haben die ganze Saison auf diese Momente hingearbeitet“, sagte die Nummer drei der Suns. „Wir werden weitermachen. Das war nur ein Spiel. Wir müssen konzentriert bleiben.“ Zum Titel braucht ein Team vier Siege in den maximal sieben Final-Duellen. Bei den Bucks war Khris Middleton mit 29 Zählern der beste Werfer. Antetokounmpo kam auf 20 Punkte. Die letzten beiden Spiele im Eastern-Conference-Finale gegen die Atlanta Hawks hatte der Grieche verletzt verpasst, erst kurz vor der Partie gab es das Go. Dann aber spielte Antetokounmpo, als habe es das überstreckte Knie und die Schmerzen nie gegeben. Dass Paul die Partie im dritten Viertel an sich riss, konnte allerdings auch der MVP der Saisonen 2018 und 2019 nicht verhindern. Spiel zwei ist in der Nacht auf Freitag (3.00 Uhr MESZ/DAZN) erneut in Phoenix. Fix nicht dabei ist da Suns-Profi Dario Saric. Der 27-jährige Kroate erlitt bei der Dienstag-Partie einen Kreuzbandriss, wie das Team aus Arizona am Mittwoch mitteilte. Er falle auf unbestimmte Zeit aus. Forward Saric ist als Einwechselspieler ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und kommt in durchschnittlich elf Minuten auf dem Feld auf 4,8 Punkte und 2,6 Rebounds. Die Suns haben den Titel in der NBA noch nie gewonnen, die Bucks ein Mal vor genau 50 Jahren. Für beide Teams ist es die jeweils dritte Final-Teilnahme. NBA-Ergebnis vom Dienstag: Play-off-Finale („best of seven“): Phoenix Suns - Milwaukee Bucks 118:105; Stand 1:0. - Zweites Spiel in der Nacht auf Freitag ebenfalls in Phoenix.
Auftaktsieg der Phoenix Suns in NBA-Finale gegen Bucks
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Phoenix siegt zum Auftakt der NBA-Finals gegen Milwaukee
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Phoenix Suns gewinnen in NBA-Finals gegen Milwaukee Bucks
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ORF-Star und Bühnenliebling Erich Schleyer tot (0.12/8)

Mit ihm wurden ganze Generationen an österreichischen Kindern vor dem Fernseher groß und erlebten unzählige Erwachsene unterhaltsame Theaterabende: Erich Schleyer ist am gestrigen Dienstag im Alter von 81 Jahren in Wien verstorben. Dies gab das Theaterhaus MuTh, wo Schleyer zuletzt erfolgreich war, am Mittwoch offiziell bekannt. Dabei stammte der österreichische Kinderstar eigentlich aus Deutschland, wurde Schleyer doch am 1. März 1940 in Dresden geboren. Nach einem Studium an der Theaterhochschule Leipzig spielte er zunächst am Maxim-Gorki-Theater in Ost-Berlin.1968 flüchtete er in den Westen und arbeitete bei Karlheinz Stroux in Düsseldorf sowie unter der Intendanz von Boy Gobert am Thalia Theater Hamburg. Bereits damals entdeckte er sein besonderes Talent, Sendungen für Kinder zu machen und feierte mit der TV-Kinder-Serie „Das feuerrote Spielmobil“ in Deutschland erste Erfolge. Dieses Talent brachte Schleyer dann auch in Österreich zum Blühen, wo er seine Fernseharbeit für und mit Kindern unter anderem mit den ORF-Sendungen „Erichs Chaos“ oder „Der schiefe Turm“ fortsetzte. Und als Kinderbuchautor trat Schleyer etwa mit seinen „Spirello“-Geschichten hervor, weiters erschienen die „Katze Nora“ (1987) oder „Verschleyerte Geschichten“ (1998). Im Fernsehen war der humorvolle Mime aber auch in „Erwachsenenrollen“ zu erleben und kam dabei auf Gastrollen in Formaten wie „Kommissar Rex“, „Der Alte“ oder „Tatort“. Insgesamt über 350 Fernseh- und Filmrollen verkörperte Schleyer in seinem Leben, in dem auch die Bühne eine zentrale Rolle spielte. In Wien hatte der Theaterschauspieler Anfang der 1980er-Jahre am Volkstheater in „Einer flog über das Kuckucksnest“ einen großartigen Einstieg. Weitere Erfolge feierte er in Hans Gratzers Schauspielhaus, unter anderem in den queeren Klassikern „Rocky Horror Show“ oder „Angels in America“. Unter der Regie von George Tabori spielte er aber auch am Burg- oder Akademietheater „Die Massenmörderin und ihre Freunde“, „Die Ballade vom Wiener Schnitzel“ und den „Babylon Blues“. Im Theater an der Josefstadt war er beispielsweise als Peachum in der „Dreigroschenoper“ oder in Peter Turrinis „C‘est la vie - Eine Revue“ zu sehen. Und am Volkstheater stand er etwa im „Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen zu Kapitalismus und Sozialismus mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Tony Kushner an der Spitze des Ensembles. Dieses reichhaltige Lebenswerk, das er im Vorjahr mit dem künstlerischen Geburtstagsfest „Mit 80 wird nichts mehr verschleyert!“ krönte, blieb auch nicht unbedankt. Abgesehen vom Zuspruch des Publikums wurde Erich Schleyer im Laufe seiner Karriere unter anderem mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und dem Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien ausgezeichnet. Entsprechend groß war am Mittwoch auch das Bedauern in der Kulturpolitik. „Seine jahrzehntelangen, einzigartigen Verdienste vor allem um das junge Publikum machen Erich Schleyer in unserem Andenken unsterblich“, würdigte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) etwa den Künstler in einer Aussendung, während Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) an die Theatermeriten Schleyers erinnerte: „Für die Theaterstadt Wien war es ein Glücksfall, dass sein bewegtes Leben Erich Schleyer hierher führte.“ Auch Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) zollte dem Verstorbenen ihren Respekt: „Mit Erich Schleyer ist ein besonderer Künstler und ein einzigartiger Mensch von uns gegangen. [...] Erich Schleyers außergewöhnliche Leistungen als Schauspieler, Autor oder Fotograf haben im deutschsprachigen Kulturgeschehen der letzten Jahrzehnte unverwechselbare Spuren hinterlassen.“ )
ORF-Star und Bühnenliebling Erich Schleyer tot
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ORF-Star und Bühnenliebling Erich Schleyer tot
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Fernsehstar und Theaterliebling: Erich Schleyer mit 81 Jahren gestorben
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Angeklagter in Wels hat in Videos Taliban glorifiziert (0.06/8)

Der Prozess gegen einen 31-Jährigen, der in sozialen Medien die Taliban verherrlicht und zum Mord an einer Ärztin in den USA aufgerufen haben soll, ist Mittwochnachmittag vertagt worden, da noch ein ergänzendes Gutachten des IT-Experten benötigt wird. Der Afghane, der Ende September 2020 von der Cobra verhaftet worden war, gab die Glorifizierung der Taliban zu, leugnete allerdings, in den USA lebende Glaubensbrüder aufgerufen zu haben, die Frau zu töten. „Ich schäme mich für die Videos“, die er hochgeladen habe, meinte der Angeklagte. In persönlichen Videobotschaften habe er von 2017 bis 2020 Propaganda für die Taliban betrieben, gegen Ungläubige Stimmung gemacht und Selbstmord- und Sprengstoffanschläge gutgeheißen, was er nicht abstritt. Zudem hatte er als Hintergrundbild auf seinem Handy ein Foto von Osama bin Laden. Zu den Anklagepunkten der gefährlichen Drohung, Verhetzung und Aufforderung zu terroristischen Straftaten, Verbrechen der terroristischen Vereinigung und kriminellen Organisation, bekannte er sich dann auch schuldig. „Ich entschuldige mich tausend Mal dafür, es war nicht gut“. Aber: „Töten wollte ich niemals jemanden“, betonte er. Sein Verteidiger erklärte, dass sein Mandant, erst nachdem er 2012 nach Österreich gekommen war, von Mullahs „manipuliert, radikalisiert“ worden sei und einen „Irrweg“ eingeschlagen habe. Der Angeklagte begründete dies damit, dass er in jenen Jahren unter Drogen gestanden und nicht bei klarem Verstand gewesen sei. Ein Gutachten attestierte ihm jedoch Zurechnungsfähigkeit.2020 habe er all das als „Blödsinn erkannt“ und keine Botschaften mehr verbreitet. Im Internet kursierten nur mehr die alten Aufnahmen, ergänzte sein Verteidiger. Das schwerste Delikt, die versuchte Bestimmung zum Mord, auf das zehn bis 20 Jahre Haft bzw. lebenslang stehen, will er aber nicht begangen haben. Dies richtete sich gegen das Leben einer Ärztin in den USA. Nachdem diese laut eines Videos den Koran verbrannt hat, rief der Verdächtigte im Internet dazu auf, die Medizinerin zu töten. Außerdem bedrohte er sie. Besagter Aufruf zum Töten sei so gemeint gewesen, dass „sie von Gott bestraft werde“. Die Frau habe mit dem Verbrennen des Korans „einen Fehler gemacht“, er sei „wütend und aggressiv“ gewesen. So habe er das Video hochgeladen, es aber schnell wieder gelöscht, meinte der 31-Jährige. In dem Video sprach der Angeklagte aber sehr wohl davon, dass die Ärztin „auf der Straße zerstückelt“ gehöre und er hoffe, dass jemand „die Hure umbringen“ werde. Er wolle in „Pakistan Geld stiften, wenn sie umgebracht ist“, zitierte der Richter aus dem Aufruf des Mannes. Auch habe er das Video nicht von Social Media genommen, vielmehr soll er es erst zwei Tage nachdem sich die Ärztin im Internet für ihre Aktion entschuldigt hatte, öffentlich gemacht haben, hielt ihm ein IT-Experte vor. Doch der Angeklagte blieb dabei: Er habe das alles nicht so gemeint und seinen Facebook-Account mit besagtem Video „für immer gelöscht“. Wann genau er diesen Account gelöscht hat, bzw. ob es tatsächlich stimmt, dass mit dem Namen des Angeklagten, wie dieser behauptet, parallel ein Facebook-Profil angelegt wurde, soll von einem Experten erhoben werden. Daher wurde die Prozess vertagt.
Angeklagter in Wels hat in Videos Taliban glorifiziert
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Filmfestspiele Cannes eröffneten mit Musical „Annette“ (0.06/8)

Helen Mirren kommt im gelben Abendkleid, Andie MacDowell trägt ihre lange, graue Lockenmähne offen und Jodie Foster begrüßt Spike Lee. Ihnen allen merkt man an, dass sie sich freuen, sich wiederzusehen, sich zu zeigen und feiern zu lassen. Es ist die Eröffnungsgala für die 74. Internationalen Filmfestspiele Cannes und die internationale Filmszene trifft sich an diesem Abend zum ersten Mal nach langer Zeit wieder zu einer großen Feier. Dazu passt auch der Eröffnungsfilm „Annette“, in dem Marion Cotillard und Adam Driver auf der Leinwand tanzen und singen. Cotillard, die einst einen Oscar gewann als Edith Piaf in „La vie en rose“, und Driver, nicht erst seit seiner Rolle als Kylo Ren in „Star Wars“ ein Star, spielen ein ungleiches Liebespaar. Sie ist eine zarte Sopranistin, er ein Komiker, der sein Publikum gern provoziert. Die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen eine Tochter: Annette. Doch ihr Glück währt nicht lange. Der Regisseur dieses Musicals ist Leos Carax, der gern auch als Enfant terrible des französischen Kinos bezeichnet wird. Immerhin legte er so markante Werke wie „Die Liebenden von Pont-Neuf“ und „Holy Motors“ vor. Dass dies kein gewöhnliches Musical werden würde, konnte man also schon vorab ahnen. Und tatsächlich legt der 60-Jährige ein sehr eigenwilliges Werk vor, eines, bei dem die Leinwand flackert, eine Puppe singt, die Tonspur mal orchestral-wuchtig bebt, mal zärtlich-sanft daherkommt. Für Letzteres ist allerdings die Pop-Band Sparks mit verantwortlich. Immerhin arbeitete Carax für dieses Musical eng mit den US-Musikern zusammen - sie schrieben den Soundtrack. So originell einige Ideen aber sind und so überraschend gut nicht nur Cotillard, sondern auch Driver singen: Wirklich überzeugen kann „Annette“ über die knapp zweieinhalb Stunden Filmlänge nicht. Dafür bleibt die Geschichte zu konventionell und zu stichwortartig erzählt. Jodie Foster gehörte zwar nicht zu den Stars dieses Films. Dennoch ließ sich die 58-Jährige bei der Gala feiern. Denn die US-Schauspielerin, Regisseurin und zweifache Oscar-Preisträgerin wurde in Cannes mit einer Ehrenpalme für ihr Lebenswerk geehrt, zu dem unter anderem „Taxi Driver“ und „Das Schweigen der Lämmer“ zählen. Auf die Hauptpreise des Festivals wird man dagegen noch etwas warten müssen. Die werden erst Ende nächster Woche von einer Jury um Spike Lee vergeben. In dem Gremium findet sich mit Jessica Hausner auch eine österreichische Vertreterin, während der Wettbewerb heuer ohne heimischen Beitrag auskommen muss. Immerhin sind in der Schiene Un Certain Regard Sebastian Meise mit „Große Freiheit“ und C. B. Yi mit „Moneyboys“ vertreten, während Avantgardedoyen Peter Tscherkassky mit seinem neuen Werk „Train Again“ in der Quinzaine des Réalisateurs Weltpremiere feiert. Spike Lee ist der erste Afro-Amerikaner, der Präsident einer Cannes-Hauptjury ist. Wie wichtig ihm politische Themen sind, macht Lee mit seinen Werken wie „Malcolm X“ und „BlacKkKlansman“ immer wieder deutlich. In Südfrankreich fand er ebenfalls klare Worte. Bei einer Pressekonferenz vor der Premiere am Abend war schon seine Mütze ein Statement: „1619“ stand da und sollte an den Beginn der Sklaverei in den heutigen USA erinnern. Wenig später sprach Lee von George Floyd und anderen Schwarzen, die von Polizisten „umgebracht, gelyncht“ wurden. Wütend sagte er, man könnte doch eigentlich hoffen, „dass schwarze Menschen nicht mehr wie Tiere gejagt werden“. Mit Aussagen wie diesen machte der 64-Jährige zugleich eines klar: Bei allem Glamour, der zu Cannes dazugehört - reine Unterhaltung wird dieses Festivaljahr wohl nicht.
Filmfestspiele Cannes eröffneten mit Musical „Annette“
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Rekordverdächtig kleine Kuh in Bangladesch (0.06/8)

In Bangladesch haben sich Tausende dem landesweiten Corona-Lockdown widersetzt, um die möglicherweise kleinste Kuh der Welt zu bestaunen. Rani ist nach Angaben ihrer Besitzer 51 Zentimetern groß und damit zehn Zentimeter kleiner als die indische Kuh Manikyam, die derzeit im Guinness-Buch der Rekorde den Titel als weltweit kleinstes Rind hält. Das 23 Monate alte Tier lebt auf einem Bauernhof in Charigram, südwestlich von Dhaka. Rani ist 66 Zentimeter lang und wiegt gerade einmal 26 Kilo. Die anderen Kühe auf der Farm seien doppelt so groß, sagte M. A. Hasan Howlader, der Manager des Hofs. Die Verfasser des Guinness-Buchs wollen Howlader zufolge in den nächsten drei Monaten über den Rekordhalter entscheiden. Die kleine Kuh ist inzwischen zu einem Medien-Liebling geworden. Zahlreiche Zeitungen und Fernsehsender berichteten über Rani, tausende Besucher reisten zu der Farm. „Allein in den vergangenen drei Tagen sind mehr als 15.000 Menschen gekommen, um Rani zu sehen“, sagte Howlader. „Ehrlich gesagt, sind wir müde.“ Ranis Größe ist nach Angaben des leitenden Tierarztes der Regionalregierung, Sajedul Islam, das Ergebnis von Inzucht. Er habe der Farm empfohlen, den Ansturm von Touristen zu begrenzen. „Sie könnten Krankheiten einschleppen, die Ranis Gesundheit bedrohen“, sagte Islam.
Rekordverdächtig kleine Kuh in Bangladesch
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Haufenweise Arbeit: Die Not mit dem Hundekot in Tirol (0.06/8)

Bleibt Hundekot auf Wegen oder Wiesen liegen, sorgt das für Stunk. Um Gackerl-Sünder zu entlarven, wird immer wieder eine Tier-DNA-Datenbank gefordert. Doch das ist aufwändig und kostenintensiv. Von Benedikt Mair Innsbruck – Den Verantwortlichen in Baden bei Wien stinkt es gewaltig. Immer wieder wird auf oder neben Straßen, Wiesen und Plätzen Kot von Hunden gefunden, den Halterinnen und Halter einfach liegen gelassen haben. Weil das nicht nur eine Belästigung für Auge und Nase, sondern auch ein hygienisches Risiko sei, muss endlich etwas passieren, hieß es vor Kurzem in einer Aussendung der niederösterreichischen Stadt. Die Vierbeiner sollen in einer DNA-Datenbank erfasst, Gackerl-Sünder so entlarvt und zur Verantwortung gezogen werden. In Tirol wird das Impfangebot ohne Termin ausgeweitet. Der Innsbrucker Bürgermeister Ge... Die Impfstoffe wirken laut der Tiroler Virologin Dorothee von Laer auch gegen Delta-Var... Dem Verkehrsausschuss des EU-Parlaments liegt der umstrittene Vorschlag bereits am Mont... In Forchach versucht die Gemeinde, der Wildparker Herr zu werden. Parkplätze sind in de... Wegen illegaler Beschäftigung von Asylwerbern hagelte es saftige Verwaltungsstrafen geg...
Misstöne in Debatte um Kulturquartier in Innsbruck
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Sorge wegen Schwerverkehr und Kinderbetreuung in Kranebitten
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Nationalrat debattiert Krisenkosten (0.04/8)

Zum Auftakt der letzten Plenarwoche vor der Sommerpause haben sich die Fraktionen gleich einmal recht unfreundlich über die Begleichung der Krisenkosten ausgetauscht. In einer „Aktuellen Stunde“ verlangte die SPÖ mit ihrer Chefin Pamela Rendi-Wagner an der Spitze die Einführung von Erbschafts- und Vermögenssteuern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) würde das für kontraproduktiv halten. Für Rendi-Wagner ist der soziale Friede im Land zunehmend bedroht. „Eine Gesellschaft, in der es nicht gerecht zugeht, wird am Ende von ihren inneren Konflikten zerrissen werden“, prophezeite die SPÖ-Vorsitzende, die auch bei vielen Vermögenden die Bereitschaft sähe, einen Solidarbeitrag zu leisten. Bei ihren Forderungen handle es sich um keine Frage der Ideologie, sondern um eine der Fairness. Kanzler Kurz war in seiner Replik bemüht, Optimismus zu verbreiten. Es gelinge, das Virus immer mehr zurückzudrängen. Das seien gute Nachrichten für Standort und Arbeitsmarkt. Nicht hilfreich sind für den ÖVP-Chef dagegen Steuerdebatten: „Die bremsen unsere Wirtschaft.“ Lieber solle man darüber nachdenken, wie man die Abgabenlast für kleine und mittlere Einkommen weiter reduzieren könnte. FPÖ-Chef Herbert Kickl attackierte gleich beide Parteien. Es finde eine Vermögensumverteilung von Kleinen zu Großen statt über das Vehikel der Coronapolitik. Die SPÖ sei da in Komplizenschaft mit den Koalitionsparteien immer dabei gewesen. Jetzt drohe noch ein Großangriff auf Hackler und Arbeitslose, unter anderem werde „unter dem Deckmantel der Ökologisierung abkassiert“. Seitens der Grünen hob Klubobfrau Sigrid Maurer hervor, wie viel die Koalition dazu getan habe, um Armut durch die Krise zu vermeiden. Auch heute würden vom Nationalrat 24 Millionen zur Verfügung gestellt, um Delogierugen zu verhindern. Dazu habe es etwa eine Erhöhung von Mindestsicherung und Mindestpension gegeben. Eine Abschaffung der „kalten Progression“ war wieder einmal Ziel einer Rede von NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger. Die letzte Reform sei von der Entlastung her schon längt wieder aufgeholt worden, ärgerte sie sich. Dringend wäre für Meinl-Reisinger auch ein Bürokratie-Abbau. Der Bürokratismus mache den Aufschwung jetzt nämlich wieder schwer. Die heutige Sitzung findet in ein wenig schmalerer Besetzung als sonst statt, da sich der Großteil der U-Ausschuss-Mitglieder heute entschuldigen ließ, nachdem im Umfeld der letzten Sitzung des Gremiums ein Corona-Cluster entstanden war. Die ÖVP empörte sich in dem Zusammenhang einmal mehr, dass der freiheitliche Fraktionschef Christian Hafenecker zu spät über seine Infektion informiert habe. Seitens der FPÖ wurde bezweifelt, dass Hafenecker überhaupt das Virus eingeschleppt hat. Trotz dieses Vorfalls gelten bei der heutigen Sitzung gelockerte Regelungen. So muss am Platz keine Maske mehr getragen werden, was von den Abgeordneten auch reichlich genutzt wurde. Innerhalb des Gebäudes kann auch auf Mund-Nasen-Schutz zurückgegriffen werden statt einer FFP2-Maske.
Debatte im Nationalrat: „Wer zahlt die Kosten der Corona-Krise?"
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Nationalrat debattiert Krisenkosten
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Staatsschutz-Reform im Nationalrat (0.03/8)

Der Nationalrat schließt am Donnerstag die Reform des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) ab. Aus dem BVT wird die DSN, die „Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst“, deren beide Bereich strikt voneinander getrennt werden sollen. Die Regierungsfraktionen ÖVP und Grüne, aber auch SPÖ und FPÖ wollen zustimmen. Darüber hinaus wird im Nationalrat für die Beschaffung weiterer Corona-Impfstoffe Vorsorge getroffen. Für die Jahre 2022 und 2023 stehen damit weitere 841,8 Mio. Euro für 42 Millionen Dosen zur Verfügung. Auch ein „Raserpaket“ wird beschlossen, das strengere Sanktionen gegen Schnellfahren und illegale Straßenrennen bringt. Behandelt wird zudem der Bericht zum „kleinen U-Ausschuss“ zu den Corona-Beschaffungen.
„Großer Tag für Klimaschutz": Nationalrat macht Weg für Ökostrom-Ausbau frei
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„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: So geht es weiter (0.03/8)

Köln. „Ich seh’ in dein Herz, sehe gute Zeiten, schlechte Zeiten…“ – auf die Titelmelodie der Erfolgs-Soap „GZSZ“ folgen 25 Minuten voller Gefühle und Intrigen, voller Konflikte und Drama. Als eine der erfolgreichsten Daily Soaps im deutschen Fernsehen ist die Serie aus dem Vorabendprogramm nicht mehr wegzudenken. Eine neue Folge von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft montags bis freitags von 19.40 bis 20.15 Uhr auf RTL. Hier lesen Sie, was in den nächsten Folgen passiert. Emily quält der Verlust des Ladens. Sie will ihrem Label eine zweite Chance geben und um den Wiederaufbau kämpfen, als eine Vertragsstrafe den Plan zu stoppen droht. Ihre Zuversicht schwindet, da bietet sich eine unerwartete Lösung. Die Kiez-Party war ein voller Erfolg, auch für Jonas. Toni und Erik helfen bereitwillig im Kiezkauf aus, während Jonas für ein Musiklabel neue Tracks mixt. Die Freude ist groß, als Jonas für seinen Fleiß belohnt wird. Nina hat W&L gut vertreten, befürchtet aber, bald wieder zweitrangig zu sein. Sie plant einen Urlaub mit Leon. Katrin funkt dazwischen: Nina soll sie erneut vertreten. Emily überrascht Paul: Sie will ihr Label verkaufen und mit der Familie eine Auszeit nehmen. Während Emily der Gedanke zusagt, glauben Paul, John und Philip, dass sie einen großen Fehler begeht. Als sie Emily von der Vertragsunterschrift abhalten wollen, scheint es zu spät zu sein. Nina nimmt das Angebot, Katrin als Geschäftsführerin zu vertreten, an und muss Leon gestehen, dass aus ihrem Urlaub erst einmal nichts wird. Leon versucht, die Sache locker zu nehmen. Aber er hatte sich auf die gemeinsame Auszeit mit Nina sehr gefreut und beschließt spontan, den Urlaub in die eigenen vier Wände zu holen. Jonas sieht der Zusammenarbeit mit dem Label enthusiastisch entgegen. Er soll sich mit der etablierten Sängerin Nikki treffen. Als die Sprache darauf kommt, weshalb Jonas‘ Karriere noch nicht wirklich Fahrt aufgenommen hat, verheimlicht Jonas den wahren Grund. Toni hat Geburtstag, und weil sie diesen letzte Woche mit ihren Freunden bereits vorgefeiert hat, will sie sich einen schönen Tag an „ihrem“ See machen. Doch die Idylle hält nicht lange. Nina verspätet sich zu einen Termin und bittet John und Leon, die Produzentin Svenja bei Laune zu halten. Die beiden führen die schließlich durchs Mauerwerk. Als sie dabei in die Küche kommen und Svenja Leon bei seiner Arbeit sieht, reift in ihr eine Idee. Jonas befürchtet, dass Nikki sich beim Labelchef beschwert und zu keiner Zusammenarbeit mehr bereit ist. Jonas gesteht, dass er keine Lust mehr hat, seine ganze Zeit im Laden zu verbringen. Über den RTL-eigenen Streamingdienst TV Now sind aktuelle „GZSZ“-Folgen nicht nur live, sondern bis zu einer Woche nach der Ausstrahlung online gratis abrufbar – auf ältere Folgen können Sie über einen Plus-Account kostenpflichtig zugreifen. Das Abo gibt es einen Monat lang gratis zur Probe. Danach kostet es pro Monat 2,99 Euro und ist auch monatlich kündbar. Abonnenten können neue Folgen von „GZSZ“ bis zu 72 Stunden vor der Ausstrahlung online streamen. Hier geht's zur TV-Now-Mediathek. Eine Frage beschäftigt „GZSZ“-Fans seit Jahren: Droht der Ausstieg von Jo Gerner? Wolfgang Bahro, der die Figur des Jo Gerner spielt, gehört zu den bekanntesten Schauspielern der Serie. Als Charakter der ersten Stunde zählt der intrigante Geschäftsmann und Rechtsanwalt zu den markantesten Figuren der Serie. Seit die Figur 1993 in die Serie eingeführt wurde, hatte sie mehrere Beziehungen und Affären und trat bereits ganze dreimal vor den Traualtar. Immer wieder fragen sich Fans, wie lange Jo Gerner noch bei „GZSZ“ bleiben wird. In einer Folge wurde Jo lebendig begraben – der mögliche Tod Jo Gerners sorgte für Aufruhr unter den „GZSZ“-Fans. Stirbt Jo Gerner in der Serie? Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, aber noch ist der Serientod nicht für Jo Gerner vorgesehen. Der Ausstieg einer der zugleich beliebtesten und meist gehassten Figuren ist aktuell nicht geplant. Egal, wie es bei „GZSZ“ weitergeht, Jo Gerner bleibt vorerst an Bord. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist bekannt dafür, typische Themen, mit denen Jugendliche und junge Erwachsene im Alltag konfrontiert sind, aufzugreifen. Die Serie spielt in Berlin und dreht sich um das Leben des Gerner-Clans sowie der Familien Flemming, Moreno, Bachmann, Seefeld und Lehmann. „GZSZ“ gilt als erfolgreichste deutsche Sendung ihres Genres,2010 wurde sie mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste tägliche Sendung“ ausgezeichnet. Was vielleicht gar nicht jedem Fan bewusst ist: Die Serie, die täglich ein Millionenpublikum begeistert, war zumindest in den ersten 230 Folgen eine Adaption der Seifenoper „The Restless Years“, die von 1977 bis 1981 in Australien ausgestrahlt wurde. Erst ab Folge 231 wurden eigens auf das deutsche TV-Publikum ausgerichtet Drehbücher verfasst. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn auch in den Niederlanden läuft seit 1990 die Daily Soap „Goede tijden, slechte tijden“, die ebenfalls nach dem australischen Vorbild umgesetzt wurde. Und auch in Frankreich und Belgien wird mittlerweile „GZSZ“ geschaut: Seit Juli 2018 wird die deutsche Serie dort unter dem Namen „Au Rhythme de la Vie“ (zu Deutsch: Im Rhythmus des Lebens) gezeigt. Allerdings hat man sich dort entschieden, nicht bei Folge eins zu starten und die vergangenen 26 Jahre aufzuholen, sondern ist direkt bei Folge 6063 eingestiegen. In unregelmäßigen Abständen strahlt RTL Specials von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ aus. Zum 25-jährigen Jubiläum im Mai 2017 beispielsweise wurde eine anderthalbstündige Spezialfolge gezeigt, im Sommer 2018 gab es eine Mallorca-Folge in Spielfilmlänge. Nicht nur die Serie selbst ist ein Exportschlager mit unvergleichlicher Erfolgsgeschichte. Für viele mittlerweile bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen war „GZSZ“ nicht nur die erste Karrierestation, sondern vor allem ein Karrieresprungbrett. Oliver Petszokat, Jeanette Biedermann, Rhea Harder, Yvonne Catterfeld und viele weitere ehemalige Castmitglieder waren vor ihrem Auftritt in „GZSZ“ weitgehend unbekannt. Eine Chance für junge Schauspieltalente ohne viel Erfahrung. Auch einige Musiker nutzen die Serie, um ihre Bekanntheit zu erhöhen – die Bands Caught in the Act und Just Friends beispielsweise. Zusätzlich gab und gibt es in der Serie immer wieder Gastauftritte bekannter Musiker und Prominenter. Der Gastauftritt von Gerhard Schröder, damals niedersächsischer Ministerpräsident, sorgte sogar für die Rekordquote von 6,73 Millionen Zuschauern. RND/pf
„Alles was zählt“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter
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„Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter (0.03/8)

Berlin. Freundschaft und Liebe, Schule und Job, Ärger und Intrigen – wie lebt es sich in der Metropole? Die Reality Soap „Berlin – Tag & Nacht“ („BTN“) rückt den Alltag zahlreicher junger Hauptstädter in den Fokus. Seit Anfang an dabei: „Papa“ Joe Möller, der den „BTN“-Fans als „WG-Vater“ ans Herz gewachsen ist. Vor allem Joes Hin- und Herbeziehung mit Peggy lässt die Zuschauer mitfiebern. Eine neue Folge „Berlin – Tag & Nacht“ läuft werktags um 19.05 Uhr auf RTL 2. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter und wo gibt es Wiederholungen? Vorsicht, Spoiler! Wer nicht wissen möchte, was in den nächsten Folgen von „Berlin – Tag & Nacht“ passiert, sollte hier aufhören zu lesen. Vorschautexte und Bilder stammen von RTL 2. Krätze wird immer verzweifelter, als er einfach keinen Zugang zu Emmi findet. Zusätzlich muss er sich auch noch mit Lynns Freund Jason auseinandersetzen, der sich auf dem Hausboot durchschnorrt. Als der Konflikt zwischen Krätze und Jason eskaliert, springt Lynn genervt für ihren Freund in die Bresche. Krätze wendet sich ratlos an Schmidti, der ihn zumindest etwas beruhigen kann. Doch als die zwei von der Arbeit kommen, muss Krätze wütend feststellen, dass Jason gegenüber Emmi zu weit gegangen ist – er erteilt ihm Hausverbot. Er schafft es dadurch, mit Emmi einen Schritt nach vorne zu machen, stößt aber gleichzeitig auch Lynn von sich. Diese macht sich daraufhin verletzt vom Acker und sucht Zuflucht bei Jason… Ole ist zuversichtlich, André im Schlager-Contest zu besiegen. Als er erfährt, dass der mit einem misslungenem Abschleppversuch für schlechte Publicity gesorgt hat, ist er sich seines Sieges sicher. Doch die Siegessicherheit hält nicht lange an, als André verkündet, dass er bereits einen weiteren Werbe-Coup für sich geplant hat. Angestachelt erkennt Ole, dass er da mithalten muss und nimmt sich vor, André in Sachen PR zu übertrumpfen. In seinem Eifer vergisst Ole allerdings komplett, dass er eigentlich mit Mandy verabredet war. Als die ihm daraufhin wütend eine Ansage macht und dabei auch noch seine Promo-Aktion crasht, ist Ole niedergeschlagen. Bei einer emotionalen Aussprache wird ihm klar, dass er sie wegen des Schlagers in letzter Zeit vernachlässigt hat und er verspricht ihr liebevoll, dass er sie mehr liebt als die Musik… Nach Erics Tod ist Milla bemüht, Amelie zuliebe zu funktionieren. Doch als sie durch einen Anruf erneut an Erics geplanten Heiratsantrag erinnert wird, wirft sie das völlig aus der Bahn. Sie beschließt, seine Sachen aus dem Schrank zu räumen, um nicht ständig an ihn und damit an ihre Schuldgefühle erinnert zu werden. Als Amelie das sieht, wirft sie Milla geschockt vor, Eric gar nicht richtig geliebt zu haben. Milla trifft das hart, und sie wird von Mike aufgefangen, kann ihn aber nicht wirklich an sich heranlassen. Sie bereitet schließlich eine emotionale Dia-Show für die Trauerfeier vor. Als sie die Amelie zeigt, ist diese total gerührt und entschuldigt sich bei ihr. Milla ist froh, sich wieder mit ihrer Tochter versöhnt zu haben – und entschlossener denn je, Eric einen würdigen Abschied zu bereiten… Connor genießt die Affäre mit Liz in vollen Zügen und ist sich trotz Deans Bedenken sicher, dass alles locker so weiterlaufen kann. Umso irritierter ist Connor, als Liz ihn im Tonstudio sogar vor Eazy verteidigt und kurze Zeit später andeutet, dass sie Gefühle für ihn hat. Während Connor nicht weiß, wie er mit Liz‘ „Geständnis“ umgehen soll, lässt diese Eazy unter einem Vorwand nicht an sich ran, weil sie nur noch an Connor denken muss. Als Liz ihn kurz darauf aufsucht und reden will, entscheidet er sich jedoch gegen seine Anziehung zu ihr und für die Karriere. Insgeheim findet Connor es schon schade, mit Liz abschließen zu müssen, verdrängt aber das Verlangen nach ihr. Hat er wirklich die richtige Entscheidung getroffen? Als Denny morgens erneut das Angebot bekommt, sich als Dragqueen stylen und fotografieren zu lassen, lehnt er ab. Aber Victoria akzeptiert kein „Nein“ und taucht wenig später mit einer hübschen Fotografin in der Werkstatt auf. Zähneknirschend stimmt Denny schließlich zu, denn es gibt ein ordentliches Honorar. Dank der heißen Fotografin taut er auch schneller auf als gedacht und hat am Ende sogar richtig Spaß beim Shoot. Später muss er allerdings feststellen, dass er dabei aus Versehen ein teures Ersatzteil für einen Oldtimer zertreten hat: Das kostet ihn fast seine gesamte Gage. Als er den Rest des Geldes frustriert versaufen will, meint es das Schicksal aber doch noch gut mit ihm. Denn die süße Fotografin sucht ihn im LA auf und gesteht, dass auch sie ihn ziemlich hot findet… Auf TV Now ist die neueste Folge von „Berlin – Tag & Nacht” direkt nach der Ausstrahlung bis zu vier Wochen kostenlos abrufbar. Zukünftige und ältere Episoden sind nur für Premium-Abonnenten zugänglich. Ein Premium-Account für TV Now kostet aktuell 4,99 Euro im Monat. „Berlin – Tag & Nacht“ („BTN“) folgt den Geschehnissen mehrerer Wohngemeinschaften in verschiedenen Orten Berlins. Die Handlung konzentriert sich auf zahlreiche Figuren, die in der Regel von Laienschauspielern besetzt sind. Zentrale Handlungsorte der im Reportagestil gedrehten Daily Soap sind die Haupt-WG um Hauptmieter Joe Möller, in der sieben Personen wohnen, sowie weitere WGs und Arbeitsplätze der Charaktere. Sowohl Handlung als auch Figuren sind frei erfunden. Eine unruhige Kameraführung, ein teilweise improvisiertes Drehbuch sowie der Einsatz von Voiceovers, in denen die Figuren ihre Gefühlslage schildern, sollen den Eindruck von Realität erhöhen. Den „Mitten im Leben“-Effekt sollen auch die Schauplätze der Scripted-Reality-Serie erzielen. Statt um ein Set im Produktionsstudio, handelt es sich bei den Drehorten um reale Schauplätze, die größtenteils im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegen. Für zahlreiche Handlungsorte, wie die Wohngemeinschaften, Clubs oder den Friseursalon Schnitte, gibt es echte Adressen in Berlin. Zudem dienen Orte wie die Mercedes-Benz-Arena Berlin oder der S- und U-Bahnhof Warschauer Straße als wiederkehrende Drehorte für Zwischensequenzen. Im Laufe des annähernd zehnjährigen Bestehens von “Berlin – Tag & Nacht” haben mehr als 70 Darsteller Hauptfiguren in der Daily Soap verkörpert. Dazu kommen weit mehr als 200 Nebendarsteller, die teilweise in nur wenigen Folgen zu sehen sind, mitunter aber in späteren Folgen wiederkehren. Bei einem Großteil der Besetzung handelt es sich um Laiendarsteller, die auch in anderen Formaten des für die Serie verantwortlichen Produktionsunternehmens, der “filmpool Film- und Fernsehproduktion”, mitwirken. Hier eine Übersicht der aktuellen Hauptfiguren und ihrer Darsteller: RND/pf
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Wahre Menschenfreunde: Bundesregierung spendet Großteil künftiger AstraZeneca-Lieferungen an arme Länder (0.03/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie viele AstraZeneca-Dosen gespendet werden sollen An welche europäischen und außereuropäischen Staaten die Spenden gehen sollen Welche negativen Erfahrungen mit AstraZeneca gemacht wurden article:full_access
Inflation, EU: Der Staat saniert seinen Haushalt, während die Bürger ihre Ersparnisse verlieren
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Billionen-Forderungen: Die Bundesbank ist der größte Gläubiger des Euro-Systems (0.03/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum die Bundesbank der größte Gläubiger der Euro-Zone ist Welche EU-Notenbanken die größten Schuldner sind Wie hoch die Forderungen der Bundesbank sind article:full_access
Inflation, EU: Der Staat saniert seinen Haushalt, während die Bürger ihre Ersparnisse verlieren
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Wörthersee als Negativbeispiel: Slowenen stimmen über Wasserschutz ab (0.03/8)

Mit dem zubetonierten Kärntner Urlaubsjuwel als warnendem Beispiel wirbt die slowenische Mitte-Links-Opposition für ein Nein beim Referendum über das neue Wassergesetz am Sonntag. Eine Niederlage wäre ein weiterer Rückschlag für den politisch angezählten Premier Janez Jansa. Ljubljana – Sloweniens Gewässer dürfen nicht wie der Wörthersee werden, zumindest was ihre Verbauung betrifft. Mit dem zubetonierten Kärntner Urlaubsjuwel als warnendem Beispiel wirbt die slowenische Mitte-Links-Opposition für ein Nein beim Referendum über das neue Wassergesetz am Sonntag. NGOs hatten das Votum über das von der rechtsgerichteten Koalition beschlossene Gesetz erzwungen. Eine Niederlage wäre ein weiterer Rückschlag für den politisch angezählten Premier Janez Jansa. Das Referendum wird mit Spannung erwartet, weil die Bürger das Votum auch zu einer Abrechnung mit der umstrittenen Politik Jansas nützen könnten. Er wird nämlich im In- und Ausland wegen der Gefährdung von Demokratie und Rechtsstaat kritisiert. Für den konservativen Premier ist das Referendum auch deshalb heikel, weil es an seinem jahrelang kultivierten Image als Naturbursch kratzen könnte. Das Bannerbild von Jansas Twitter-Profil, auf dem verbal oft tief in die Jauchegrube gegriffen wird, ist seit längerem das Luftbild eines unberührten slowenischen Flusses. Immer wieder postet Jansa in sozialen Medien auch Bilder von Bergtouren, zuletzt mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Das Wassergesetz war im März vom Parlament verabschiedet worden. Stein des Anstoßes sind die neuen Regeln für den Bau an der Küste sowie an See- und Flussufern. Laut den Kritikern liberalisiert das neue Gesetz die Errichtung von öffentlichen Anlagen und Freizeitanlagen in Wassernähe. Es wird befürchtet, dass dies zu einer Überentwicklung mit negativen Auswirkungen auch auf das Grundwasser führen könnte. Damit wäre das Trinkwasser aus der Leitung, auf das die Slowenen ähnlich stolz sind wie die Österreicher, in Gefahr. Außerdem gibt es Bedenken, dass der freie Zugang zu den Ufern behindert werden könnte. Bei den Anlagen in öffentlichen Nutzung kann sich nämlich auch um private Objekte wie Hotels oder Restaurants handeln. Hier kommt dann der Wörthersee ins Spiel. Dieser wurde nämlich in der Referendumskampagne als Beispiel für weitgehend verbaute und privatisierte Uferstreifen genannt. Die Regierung wird kritisiert, die Interessen des Kapitals vor die Interessen der Bürger zu stellen. Sie wird auch wegen der Art und Weise kritisiert, wie sie die Gesetzesänderungen durchgesetzt hat: in einem Schnellverfahren im Parlament und mit einer verkürzten öffentliche Diskussion. Die Regierungsseite weist die Vorwürfe zurück und behauptet ihrerseits, dass das neue Gesetz den Schutz der Gewässer und ihrer Ufer sogar verstärke. Umweltminister Andrej Vizjak betont, dass bisher der Bau von privaten Wohnhäusern und Fabriken zulässig gewesen sei. Das neue Gesetz verbiete dies. Vizjak versichert, dass die neue Regelung die Vorgaben verschärft, so dass lediglich einfache Anlagen wie Spielplätze und Bootshäuser gebaut werden können. Als Argument für die Veränderungen gibt er außerdem zusätzliche Budgetmittel für die Instandhaltung von Wasserläufen an, was den Hochwasserschutz verbessern werde. Das Referendum wurde von mehreren Nichtregierungsorganisationen erzwungen, die sich zu einer "Bewegung für das Trinkwasser" zusammengeschlossen haben. Sie sammelten rund 53.000 beglaubigte Wählerunterschriften, deutlich mehr von den erforderlichen 40.000 Unterschriften, die für ein Referendum erforderlich sind. Ihren Bestrebungen, die Novelle zu kippen, schloss sich auch die Mitte-Links-Opposition an. Neben den Umweltschützern widersetzen sich auch Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter eine interdisziplinäre Expertengruppe der Universität von Ljubljana, der neuen Regelung. Damit das Gesetz scheitert, muss beim Referendum am Sonntag ein Ablehnungsquorum erfüllt werden. Die Nein-Stimmen müssen mindestens ein Fünftel aller Stimmberechtigten ausmachen, was rund 340.000 Stimmen sind. Diese Hürde gilt angesichts des traditionell eher mäßigen Interesses der Slowenen an Volksabstimmungen als hoch. Dazu kommt, dass das Referendum mitten in die Urlaubszeit fällt. Die Regierungskoalition hatte den Abstimmungstermin nach hinten verschoben. Ursprünglich hätte das Referendum schon am 4. Juli stattfinden sollen. In der gespaltenen politischen Atmosphäre in Slowenien wird das Referendum auch als eine wichtige Abstimmung gegen Jansas Regierung gesehen. Seit seinem Amtsantritt im März 2020, als er sich nach dem Sturz der Vorgängerregierung an die Macht hievte, protestierten tausende Slowenen wöchentlich gegen seinen Regierungskurs. Mit der Volksabstimmung bietet sich den Bürgern nun die Gelegenheit an, der Regierung eine Botschaft zu schicken, zumal die regulären Wahlen erst im nächsten Jahr anstehen. (APA) Dem Verkehrsausschuss des EU-Parlaments liegt der umstrittene Vorschlag bereits am Mont... Die Jungtiere dürften während eines Unwetters Schutz unter dem Baum gesucht haben, als... Der 62-jährige Politveteran Jansa, der als ein enger Verbündeter des ungarischen Minist... Nach wie vor kommt es zu zahlreichen Schafsrissen quer durch Tirol. In Osttirol wurden... Die Grünen wehren sich gegen eine Debatte um den vorzeitigen Rückzug ihrer Kanzlerkandi...
TT-Analyse: Jansa verspielt Sloweniens Erfolgsgeschichte
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Umsatz- und Gewinnsprung für Handelskonzern Würth (0.03/8)

Die Geschäfte des deutschen Handelskonzern florieren. Der Firmenchef denkt bereits an die Umsatzmarke von 20 Milliarden Euro. Der deutsche Handelskonzern Würth hat im ersten Halbjahr unter anderem dank wachsender Geschäfte mit Bau- und Metallmaterialien sowie im Elektrogroßhandel einen kräftigen Umsatzsprung gemacht. Die Erlöse zwischen Jänner und Ende Juni seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,9 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Künzelsau mit. Das Vorsteuerergebnis kletterte um 86 Prozent auf 520 Millionen Euro und lag damit noch deutlicher über dem Vorjahresniveau. Die hohen prozentualen Zuwachsraten hängen allerdings auch damit zusammen, dass die Geschäfte im ersten Halbjahr 2020 zu Beginn der Coronapandemie teils deutlich eingebrochen waren. Damals hatte Würth Rückgänge beim Umsatz und beim Betriebsgewinn vermeldet. Firmenchef Robert Friedmann bezeichnete die Halbjahresmarken in der "Heilbronner Stimme" als "historische Zahlen". Zum deutlich gestiegenen Gewinn hätten auch Kosteneinsparungen durch wegfallende Messen, Dienstreisen und Konferenzen beigetragen. Im Gesamtjahr 2020 hatte Würth einen Umsatz von 14,4 Milliarden Euro erzielt, etwas mehr als 2019. Jetzt sind die Ziele höher: Aktuell gehe man für 2021 von einem zweistelligen Wachstum auf ein Umsatzvolumen von rund 16 Milliarden Euro aus, hieß es. Friedmann fügte mit mittelfristigem Blick an: "Die nächste Schwelle, die wir überschreiten wollen, liegt bei 20 Milliarden Euro Umsatz." Die Würth-Gruppe besteht aus mehr als 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern, darunter Österreich, und beschäftigt über 81.700 Mitarbeiter, davon rund 24.900 in Deutschland. Früher auf Schrauben spezialisiert, bietet Würth inzwischen auch Werkzeuge, Elektronik-Bauteile und Elektrogeräte oder chemische Produkte an. Das Unternehmen verkauft seine Produkte nicht an Privatpersonen, sondern nur an Profis, also etwa Handwerks- und Industriebetriebe. (APA/dpa)
Samsung erwartet deutlichen Gewinnanstieg
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Heftiges Tauziehen vor Eurovignetten-Sitzung (0.03/8)

Dem Verkehrsausschuss des EU-Parlaments liegt der umstrittene Vorschlag bereits am Montag zur Abstimmung vor. CIPRA prüft rechtliche Schritte. Von Manfred Mitterwachauer Innsbruck – Mit einem Dringlichkeitsantrag will die schwarz-grüne Koalition heute im Landtag ihrer Ablehnung und ihrem Protest gegen die Mitte Juni erfolgte Einigung zwischen Rats- und EU-Parlamentsvertretern zur neuen Eurovignetten-Direktive (EU-Wegekostenrichtlinie) Ausdruck verleihen. Und die Landesregierung auffordern, im Bund und bei der EU-Kommission dagegen zu intervenieren. Mit dem zubetonierten Kärntner Urlaubsjuwel als warnendem Beispiel wirbt die slowenisch... Bleibt Hundekot auf Wegen oder Wiesen liegen, sorgt das für Stunk. Um Gackerl-Sünder zu... In Tirol wird das Impfangebot ohne Termin ausgeweitet. Der Innsbrucker Bürgermeister Ge... In Forchach versucht die Gemeinde, der Wildparker Herr zu werden. Parkplätze sind in de... Wegen illegaler Beschäftigung von Asylwerbern hagelte es saftige Verwaltungsstrafen geg...
TT-Analyse: Jansa verspielt Sloweniens Erfolgsgeschichte
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Fest in italienischer Hand (0.02/8)

Hunderte Fans feiern in und um Ulm den Finaleinzug ihres Teams bei der EM. Was hiesige Fußballer zum Erfolg sagen
Fest in italienischer Hand
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Der Coronavirus-Blog (0.02/8)

Das Land Tirol will mit einer Reihe an Optionen auch weiter die Möglichkeit anbieten, sich ohne Voranmeldung gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der Impfsonntag wird wiederholt, aber auch unter der Woche gibt es Aktionen. Landeshauptmann Günther Platter will indes älteren und kranken Menschen im Herbst eine erste Auffrischungsimpfung anbieten. Alle Details im Live-Blog. 🔴 >> ZUM LIVE-BLOG Nach dem großen Andrang am vergangenen Impfsonntag und zum Beginn der Sommerferien in T... Der Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein warnt vor den sozialen und psychischen Folge... Zum heutigen Auftakt des Kehraus im Nationalrat ist in der „Aktuellen Stunde“ über die... In Tirol wird das Impfangebot ohne Termin ausgeweitet. Der Innsbrucker Bürgermeister Ge... Die Impfstoffe wirken laut der Tiroler Virologin Dorothee von Laer auch gegen Delta-Var...
Nur Erstimpfung laut von Laer zu wenig, zweite Spritze sticht Delta-Variante aus
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Mann mit Nandu an der Leine in Wiener City unterwegs (0.02/8)

Ein angeleinter Nandu sowie sein Besitzer sind am Mittwoch in der Wiener Innenstadt einer Polizeistreife auf der Kärntner Straße aufgefallen. Die Beamten, die der außergewöhnliche Anblick des straußenartigen Laufvogels stutzig gemacht hatte, nahmen das Duo mit zur Kontrolle ins naheliegende Wachzimmer auf die Polizeiinspektion Brandstätte, berichteten mehrere Medien. Anzeige war jedoch keine nötig. Auf der Polizeiwache wurde das Tier gefüttert und mit Wasser versorgt. Ein Amtstierarzt der MA 60 untersuchte den Nandu vor Ort, konnte aber keine Hinweise finden, dass das Tier nicht artgerecht gehalten worden wäre. Der Besitzer, ein 58-jähriger Slowene konnte kein offizielles Dokument vorweisen, das ihn zur Haltung des Vogels in Österreich berechtigt hätte, weshalb ihm nahegelegt wurde, das Tier ehestmöglich aus dem Bundesgebiet zu bringen. Polizisten halfen dem Mann noch beim Verladen des Nandus in einen Fahrzeuganhänger.
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Sport aktuell Blog (0.02/8)

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden. Novak Djokovic gab sich am Freitag im Viertelfinale von Wimbledon keine Blöße. Die Numm... Wout van Aert setzte sich am Mittwoch in einer Ausreißergruppe durch und gewann die elf... Die Innsbruckerin Barbara Schett-Eagle, ehemals Nummer sieben der Welt, berichtet für d... Zweimal Spielberg, zwei Verstappen-Galas: Trotzdem spricht Tirols Ex-Formel-1-Pilot Kar... Karolina Pliskova, Aryna Sabalenka, Angelique Kerber und Ashleigh Barty kamen dem Wimbl...
Spielball Schett-Eagle
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Israels neuer Präsident Herzog vereidigt (0.02/8)

Israels neuer Präsident Yitzhak (Isaac) Herzog ist am Mittwoch im Parlament in Jerusalem vereidigt worden. Der 60-Jährige war Anfang Juni von der Knesset mit klarer Mehrheit gewählt worden. Seine Amtszeit beginnt offiziell am Freitag. Vor der Knesset gab es laut Medienberichten heftige Proteste gegen die Ernennung des Sprechers von Herzog, Naor Ihia, der früher für den rechtsorientierten Ex-Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu gearbeitet hatte. Netanyahu steht wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht. Herzog war 2003 als Abgeordneter der Arbeitspartei erstmals in die Knesset eingezogen.2005 wurde er Bauminister, später übernahm er die Ministerien für Tourismus und für Wohlfahrt. Herzog führte von 2013 bis 2017 die Arbeitspartei.2018 wurde er Vorsitzender der Hilfsorganisation Jewish Agency, die unter anderem für die Einwanderung nach Israel zuständig ist. Herzogs Vater Chaim war bereits Staatspräsident gewesen. Geboren wurde Yitzhak Herzog 1960 in der Mittelmeerstadt Tel Aviv. Sein Vater hatte im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der britischen Armee gekämpft, er war an der Invasion in der Normandie sowie der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen beteiligt. Als Herzog ein Jugendlicher war, zog die Familie nach New York, wo sein Vater als Israels UN-Botschafter im Einsatz war. Nach seiner Rückkehr in die Heimat diente Herzog vier Jahre lang in der angesehenen Elite-Geheimdiensteinheit 8200. Sie ist vergleichbar mit dem US-Geheimdienst NSA und auch für Cybersicherheit zuständig. Zuletzt war Herzog Major der Reserve. Der Rechtsanwalt lebt bisher in Tel Aviv und hat mit seiner Frau Michal drei Söhne. Der Präsident hat in Israel eine vor allem repräsentative Funktion. Die wichtigsten Aufgaben sind die Begnadigung von Häftlingen und die Erteilung eines Auftrags zur Regierungsbildung. Er wird alle sieben Jahre in einer geheimen Abstimmung vom Parlament bestimmt.
Israels neuer Präsident Herzog vereidigt
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Wahlfälschung Thurgau: Sicherheit des Wahlsystems überprüfen (0.02/8)

Das Bezirksgericht Frauenfeld hat den früheren Stadtschreiber wegen qualifizierter Wahlfälschung verurteilt. Doch ein Urteil allein reicht nicht, um das Vertrauen in den Wahlprozess wiederherzustellen. Die SVP hatte zu viele, die GLP zu wenige: abgelegte Stimmzettel in einem Wahlbüro. Vertrauen ist ein hohes Gut, vielleicht das höchste, das es gibt. Keine Beziehung funktioniert ohne. Fehlendes Vertrauen lässt Märkte zusammenbrechen und Geschäfte platzen. Auch die Demokratie basiert auf Vertrauen: In die Institutionen und darauf, dass die eigene Stimme zählt – und zwar korrekt. Im Thurgau wurde dieses Vertrauen bei den kantonalen Wahlen vom März 2020 arg erschüttert. Im Wahlbüro Frauenfeld waren Wahlzettel der Grünliberalen fälschlicherweise der SVP zugeordnet worden. Von wem und ob mit Absicht, bleibt unklar. Folgen hatte dieser Fehler allemal. Die GLP wurde um einen Sitz gebracht, die SVP erhielt einen zu viel. Später musste das Resultat mit einer Sitzverschiebung zugunsten der GLP korrigiert werden. Fehler bei einer Auszählung von Wahlzetteln sind ärgerlich, mitunter gar brisant, wie der «Fall Frauenfeld» zeigt. Was das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler im Thurgau aber erst richtig erschütterte, war die Vertuschung: Der frühere Stadtschreiber von Frauenfeld, Ralf Limoncelli, zuständig für das Wahlbüro, hatte laut Generalstaatsanwaltschaft nur einen Teil der falsch abgelegten Wahlzettel gemeldet. Den Rest hatte er vernichtet und durch druckfrische SVP-Listen ersetzt, die er sich bei den Einwohnerdiensten besorgte und die für Neuzuzüger vorrätig waren. Dies alles tat er, um eine Sitzverschiebung zu verhindern. Seine Motivation: Gesichtswahrung, Schutz des Images der Stadt Frauenfeld und angeblich eine offene Rechnung mit der GLP. Aus einem vermeintlichen Fehler bei der Auszählung wurde der Vorwurf der Wahlfälschung. Limoncelli bestritt die Vorwürfe stets und beteuerte, er habe ein «reines Gewissen». Das Bezirksgericht Frauenfeld konnte er jedoch nicht überzeugen. Es hat ihn am Mittwoch wegen qualifizierter Wahlfälschung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 12 Monaten und einer Busse von 3000 Franken verurteilt. Die Strafe fällt leicht milder aus als von der Anklage gefordert und doch höher, als viele erwartet haben. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte zwar fein säuberlich eine Reihe von Indizien zusammengetragen. Einen eindeutigen Beweis aber gab es nicht. Doch auch wenn jetzt ein Schuldiger für die Wahlfälschung gefunden ist, der Schaden ist damit nicht behoben. Es bleiben Fragen: Weshalb ist es so einfach, eine Wahl massgeblich zu fälschen? Warum wurde ausgerechnet Limoncelli mit den Nachzählungen beauftragt und keine unabhängige Person? Weshalb wurde die Staatskanzlei erst nach hartnäckiger Intervention der geschädigten Partei aktiv? Und: Kann das, was in Frauenfeld passiert ist, auch in Uster, Lenzburg oder Payerne passieren, weil unsere Abläufe der Stimmauszählungen generell Schwächen aufweisen? Politologe und Demokratieexperte Silvano Moeckli, der das Wahlprozedere in Frauenfeld überprüfte, sagte kürzlich in den Tamedia-Zeitungen, die Schweizer Sicherheitsstandards bei der Stimmenauszählung seien im internationalen Vergleich «lächerlich tief». Das muss zu denken geben, auch wenn Wahlfälschungen im grossen Stil in der Schweiz kaum Thema sind und der «Fall Frauenfeld» wohl als gravierende Ausnahme in die Geschichte eingehen wird. Der Kanton Thurgau hat die von Moeckli vorgeschlagenen Verbesserungen weitgehend umgesetzt. Es gibt jetzt etwa Zutrittskontrollen zum Wahlbüro, Mitarbeiter müssen Taschen oder Handys deponieren. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Gewissheit der Wählerinnen und Wähler wiederherzustellen, dass ihre Stimme künftig korrekt ausgezählt wird. Darüber hinaus wäre jetzt aber auch ein guter Zeitpunkt, die Sicherheit unserer Wahlsysteme generell zu überprüfen und allfällige Verbesserungen zu diskutieren. Denn erodiert das Vertrauen in die Institutionen, erodiert auch das Vertrauen in die Demokratie. Mit E-Voting wäre das nicht passiert. Die für die Wahlfälschung eingesetzte Schadsoftware hätte die abgegebenen Stimmen statistisch unauffällig im gewünschten Sinn verändert. Mangels Papierbündeln wäre die Sache nie aufgeflogen. Solange man einfach zu Hause einen Stimmausweis unterzeichnen und diesen mit den Stimmzetteln in ein Couvert stecken kann, ist es realtiv leicht, z. B. in Altersheimen, innerhalb der Familie etc sich Stimmausweise unterzeichnen zu lassen, um dann im eigenen interesse abzustimmen. Briefwahl ist problematisch. Ich weiss, dass ich hier das Gleiche wie Trump sage und das gefällt mir nicht. Aber je einfacher man die Stimmabgabe macht, umd ie Stimmbeteiligung nicht ins Bodenlose fallen zu lassen, desto mehr abgegeben Stimmzettel werden nicht mehr auf einem Willensentscheid des Berechtigten beruhen.
Wahlfälschung: Früherer Stadtschreiber von Frauenfeld schuldig
nzz.ch

 

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Anti-Terror-Paket vom Nationalrat beschlossen (0.02/8)

Der Nationalrat hat am Mittwoch als Reaktion auf den Anschlag in Wien vergangenen November ein Anti-Terror-Paket beschlossen. Ablehnung kam von der FPÖ, der die Maßnahmen nicht weit genug gehen und die sich für die Identitären stark machte. In Details distanzierten sich aber auch SPÖ und NEOS. Unter anderem werden Fallkonferenzen ausgeweitet und es wird eine Fußfessel bei bedingter Entlassung von nach Terrorparagrafen Verurteilten ermöglicht. Im Paket enthalten ist auch ein Straftatbestand für „religiös motivierte“ Verbrechen. Kritik kam hier von Freiheitlichen wie NEOS. Wie FP-Mandatar Harald Stefan betonte, sei dieser Umstand bereits in einem anderen Paragrafen abgebildet, womit es sich um „Show-Gesetzgebung“ handle. Seitens der NEOS nannte ihr Vizeklubchef Nikolaus Scherak die entsprechende Bestimmung „völlig überflüssig“. Verschärft werden die Bestimmungen nach einer bedingten Entlassung. Täter können künftig mittels Weisungen u.a. zu einer Distanzierung von einem Umfeld angehalten werden, das zu deren Radikalisierung beigetragen hat - etwa radikal-salafistische Bewegungen und Bethäuser. Aber auch Tätigkeiten wie die Arbeit in Jugendvereinen können untersagt werden. Zur Überwachung wird es möglich, bedingt Entlassene zum Tragen einer elektronische Fußfessel zu verpflichten. FP-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer warf dazu ein, dass man wohl auch mit einer Fußfessel einen Terrorakt setzen könnte. Fallkonferenzen sollen dazu dienen, das Verhalten des Rechtsbrechers während der gerichtlichen Aufsicht beurteilen zu können - jener Punkt war der Grünen Justizsprecherin Agnes Sirkka Prammer besonders wichtig. Ihr Fraktionskollege Georg Bürstmayr nannte die Vorlage eine „besonnene rechtsstaatliche gemeinsame Reaktion auf das Phänomen Terror“. Gleichzeitig betonte er, dass die Muslime nicht nur Teil der Geschichte Österreichs sondern auch Teil des Landes seien: „Wir werden zusammenstehen gegen jene, die diese Gemeinschaft zerstören wollen.“ Die muslimischen Vertretungen lehnen das Paket im Großen und Ganzen ab und sehen sich auch persönlich angegriffen. Denn es wird etwa vorgeschrieben, eine Art Imame-Verzeichnis zu führen. Zudem wird die Religionsgesellschaft ausdrücklich gesetzlich verpflichtet, eine Aufstellung aller ihr zugehörigen Einrichtungen zu führen. Weiters wird als Aufgabe der Gesellschaft die Vorlage der Aufzeichnungen über die Rechnungslegung zu Überprüfung des Verbots der Inlandfinanzierung verankert. SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried hatte dann auch das Gefühl, dass etwas über Ziel hinausgeschossen werde insbesondere bei der Gleichbehandlung der Religionen. Verboten werden auch weitere Symbole, vor allem von islamistischen Bewegungen wie der Hisbollah, von „Hizb ut-Tahrir“ und dem „Kaukasus-Emirat“. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) begründete das damit, dass der politische Islam eine Geißel für Republik und Zusammenleben im Land sei. Es gebe aber auch eine rechtsextreme Bedrohung, verwies der Ressortchef auf das Symbolverbot für die Identitären, das FP-Mandatarin Dagmar Belakowitsch „Gesinnungsterror“ nannte. FP-Klubchef Herbert Kickl trat extra ans Rednerpult, um knapp eine Viertelstunde die Identitären als „NGO von rechts“ zu verteidigen und von einem „Willkürakt“ zu sprechen. An sich dafür sind auch die Freiheitlichen, dass Personen, die nach einem der Terrorparagrafen des Strafgesetzbuchs verurteilt werden, künftig der Entzug der Staatsbürgerschaft droht. Dass dies aber nur für Doppelstaatsbürger gilt, stört die FPÖ. Verlieren können entsprechende Täter auch die Lenkberechtigung, was der einzige Punkt des Gesetzespaketes war, dem auch die Freiheitlichen zustimmten.
Anti-Terror-Paket vom Nationalrat beschlossen
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Afghanistan: Die neuesten Entwicklungen im Friedensprozess (0.02/8)

Die Vereinigten Staaten beenden zum September 2021 den längsten Kriegseinsatz ihrer Geschichte. Der Abzug ist an keine weiteren Bedingungen geknüpft. Ein Eingangstor des Flugplatzes Bagram, der vor 20 Jahren zum Epizentrum des Kampfs gegen die Taliban, der Operation Enduring Freedom, wurde. Anfang Juli haben die letzten amerikanischen Soldaten die Airbase verlassen. Die neuesten Entwicklungen Was ist der Hintergrund für Joe Bidens Entschluss zum Truppenabzug? Der amerikanische Präsident Joe Biden will die letzten regulären Truppen bis zum 11. September 2021 aus Afghanistan abziehen. Das wurde Mitte April bekannt. Das definitive Datum des Abzugs ist geschichtsträchtig: An diesem Tag jähren sich die Anschläge auf das World Trade Center in New York zum 20. Mal. Diese hatten den Einmarsch der von den USA geführten Truppen in Afghanistan ausgelöst. Es wurde der längste Kriegseinsatz in der Geschichte der USA. Unter Joe Bidens Vorgänger, Donald Trump, hatte Washington sich in einer Vereinbarung mit den Taliban im Februar 2020 verpflichtet, die internationalen Truppen per 1. Mai abzuziehen. Das «Abkommen darüber, Frieden nach Afghanistan zu bringen», enthielt das Versprechen der USA, ihre noch rund 13 000 Armeeangehörigen in Afghanistan bis Anfang Mai 2021 abzuziehen. Das Versprechen war an Bedingungen geknüpft, welche die Taliban nur teilweise erfüllen. Sie hatten im Abkommen zugesichert, terroristischen Gruppierungen wie etwa al-Kaida keine Zuflucht zu gewähren. Im Abkommen waren auch innerafghanische Friedensgespräche vereinbart worden. Diese Gespräche zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban begannen am 12. September 2020 in Doha. Sie waren mit grossen Hoffnungen verbunden – doch der Schwung ist erlahmt. Der Eindruck verstärkt sich, dass die Taliban die Endphase des amerikanischen Engagements einfach aussitzen wollen. Ein Sprecher der Taliban in Doha bestätigte diesen Eindruck Mitte April, als er erklärte, man werde an keiner der eigentlich geplanten Konferenzen über die Zukunft Afghanistans teilnehmen, bis sich alle ausländischen Streitkräfte komplett aus dem Land zurückgezogen hätten. Was bedeutet der angekündigte Truppenabzug? Biden kehrt mit dem Truppenabzug zu seiner ursprünglichen Haltung zurück, die er bereits als Vizepräsident unter Barack Obama vertreten hatte. Er hatte sich stets gegen Versuche des «nation building» mit einer Truppen-intensiven Aufstandsbekämpfung ausgesprochen. Er redete der reinen Terrorismusbekämpfung mit kleineren Kontingenten von Spezialtruppen das Wort. Nach der Amtsübernahme hatten Bidens Regierungsstellen die Afghanistan-Strategie überprüft. Sie kamen zum Schluss, dass der strategische Wert der Region die Verlängerung des Einsatzes oder gar ein erneutes Aufstocken der Truppen nicht mehr rechtfertige. Sie betrachten China, Russland, Iran und Nordkorea als grössere Bedrohungen. Der Abzug der Truppen per September kommt in der aktuellen Lage einem Eingeständnis gleich. Der amerikanische Präsident hat offenbar die Hoffnung aufgegeben, den Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan mit einem Friedensabkommen zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban unterfüttern zu können. Nun könnte ein Szenario drohen, wie es die USA im Vietnamkrieg erlebten: Die südvietnamesische Regierung, die unter grossen Opfern während Jahren unterstützt worden war, kapitulierte nach gut zwei Jahren. Wie kommen die innerafghanischen Friedensgespräche voran? Seit September 2020 laufen Friedensgespräche zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban in Doha. Der Beginn der Gespräche zwischen der Regierung und den Taliban war mit grossen Hoffnungen verbunden gewesen. Der Vorsitzende des Hohen Rats für Versöhnung, Abdullah Abdullah, bezeichnete den Auftakt in Doha am 12. September als einen Moment, der in Afghanistans Geschichte als Ende der Gewalt eingehen werde. Er sagt: «Wir sind mit gutem Willen und in guter Absicht hierhergekommen, um das 40-jährige Blutvergiessen zu beenden und einen landesweiten und dauerhaften Frieden zu erreichen.» Allerdings sind die Verhandlungsteams über Verfahrensfragen bisher nicht hinausgekommen. Die USA versuchen, den Prozess mit mehreren Initiativen zu beschleunigen. Der Friedensprozess in Afghanistan droht an all den Kräften zu scheitern, die das Land auseinanderreissen. Die afghanische Regierung selbst ist zerstritten. Die Verhandlungsdelegation der Regierung in Doha wird angeführt von Abdullah Abdullah, der allerdings ein erbitterter Gegner von Präsident Ashraf Ghani ist. Die Taliban halten parallel zum Friedensprozess den militärischen Druck aufrecht. Einerseits mit Kämpfen gegen die Regierungstruppen, andererseits mit gezielten Anschlägen. Es waren vor allem Anschläge gegen Personen der Zivilgesellschaft, die das Land in den vergangenen Monaten erschütterten. Ein Mitglied der Delegation der Taliban trägt eine Atemschutzmaske während der Eröffnung der innerafghanischen Friedensgespräche in Doha am 12. September. Er ist ein politischer Überlebenskünstler: der afghanische Präsident Ashraf Ghani. Was passiert nun mit den Soldaten aus anderen westlichen Ländern? In Brüssel hatten Nato-Diplomaten und Militärvertreter gespannt darauf gewartet, wie sich Joe Biden im «ewigen Krieg» in Afghanistan positionieren würde. Seine Ankündigung zum Truppenabzug ist gleichbedeutend mit dem Ende des Afghanistan-Einsatzes der Nato. Die amerikanische Regierung wird den Abzug mit den Partnerländern koordinieren, wie ein Vertreter am 13. April bestätigte. Im November 2020 waren gut 5000 Amerikaner in Afghanistan stationiert. Im Rahmen der Nato-Operation «Resolute Support» halten sich zudem 6000 Militärangehörige verbündeter Staaten im Land auf, darunter 1200 Soldaten der deutschen Bundeswehr. Sie sind auf die technische und logistische Unterstützung der USA angewiesen. Wo liegen die Interessen der Taliban? Die Taliban hatten in den vergangenen Monaten stets beteuert, den Frieden anzustreben. Der Krieg, dem Hunderttausende von Afghaninnen und Afghanen zum Opfer gefallen sind, fordert auch von den Taliban einen horrenden Blutzoll. Der Friedensprozess ist für die Islamisten aber mit grossen Risiken verbunden. Sie hatten eine anhaltende Waffenruhe in der Vergangenheit stets abgelehnt, weil sie fürchteten, dass ihnen viele Kämpfer davonlaufen würden, wenn es eine längere Kampfpause gäbe. Diese Befürchtung besteht noch immer. Viele Fragezeichen gibt es hinsichtlich der längerfristigen Pläne der Taliban. Viele Afghanen und vor allem Afghaninnen fürchten eine Regierungsbeteiligung der Gotteskrieger, die in den neunziger Jahren ein brutales islamistisches Regime errichtet hatten. Die Taliban lehnen das formell demokratische politische System Afghanistans ab, sie bezeichnen die Regierung von Ghani als Marionettenregime der Amerikaner. Wie eine Machtteilung aussehen soll, ist deshalb unklar. Die Taliban betonen, sie wollten ein «islamisches System», frei von ausländischer Einmischung. Sie beteuern, auch Frauen würden das Recht auf Bildung und auf Arbeit haben. Den Tatbeweis dafür, dass sie moderater geworden sind, werden sie aber erst erbringen müssen. Wie kam es überhaupt zur Annäherung zwischen den USA und den Taliban? In Afghanistan herrscht fast zwei Jahrzehnte nach dem Sturz des Taliban-Regimes durch die USA eine Pattsituation. Die afghanischen Regierungskräfte und die Amerikaner können die Taliban, die über rund 60 000 Mann verfügen, nicht besiegen. Auch die Islamisten sind nicht stark genug, um die Regierungstruppen zu überrennen, obwohl sie rund die Hälfte des Landes kontrollieren oder dort zumindest präsent sind. Der damalige Präsident Donald Trump hatte bereits in seinem Wahlkampf 2016 versprochen, Amerikas «endlose Kriege» zu beenden. Die Vorgängerregierung von Barack Obama hatte Gespräche mit den Taliban erwogen, sich aber dagegen entschieden. Trumps Regierung leitete im Juli 2018 Gespräche ein, die vom früheren amerikanischen Afghanistan-Botschafter Zalmay Khalilzad in Doha geleitet wurden. Die Taliban unterhalten in der katarischen Hauptstadt ein politisches Büro. Im Sommer 2019 standen die Parteien kurz davor, ein Abkommen zu unterzeichnen. Es sah einen Teilabzug der rund 13 000 Amerikaner vor. Die Taliban versprachen im Gegenzug, zu verhindern, dass Afghanistan internationale Terroristen wie al-Kaida beherberge. Eine Waffenruhe war nicht Teil der geplanten Vereinbarung. Anfang September stoppte Trump die Gespräche abrupt, nachdem in Kabul ein amerikanischer Soldat bei einem Anschlag der Taliban getötet worden war. Doch in den darauffolgenden Monaten wurde der Dialog wieder aufgenommen – im Februar 2020 gelang dann der Durchbruch. Am 29. Februar 2020 unterzeichneten die beiden Parteien das Abkommen. Was steht in Afghanistan auf dem Spiel? Afghanistan wird seit über vier Jahrzehnten von Gewalt zerrissen. Hunderttausende Afghaninnen und Afghanen wurden getötet, Millionen sind geflüchtet. Die Mehrheit der Bevölkerung hat nie Frieden erlebt. Den USA, die 2001 einmarschierten, ist es nie gelungen, das Land zu befrieden. Die ausländische Truppenpräsenz und die Schwäche der Regierungen in Kabul haben viele Afghanen in die Arme der Taliban getrieben. Über 100 000 Menschen sind innerhalb Afghanistans seit Anfang 2020 auf der Flucht. 2019 war ein besonders tödliches Jahr, weil sowohl die Taliban als auch die USA und die afghanischen Regierungstruppen ihre Angriffe intensivierten, um ihre Verhandlungsposition zu stärken. Amerikanische Flugzeuge warfen 7423 Bomben und Raketen ab – die höchste Zahl seit 2006, als das Militär entsprechende Daten zu erheben begann. Für die Bevölkerung war die nochmalige Intensivierung des Konflikts verheerend: Über 10 000 Zivilistinnen und Zivilisten wurden 2019 getötet oder verwundet.
Ransomware-Angriffe: Wie funktionieren sie?
nzz.ch

 

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Mückstein: Obdachlose und psychische Gesundheit im Fokus (0.02/8)

Der Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein warnt vor den sozialen und psychischen Folgen der Pandemie. Rund 25 Millionen Euro sollen helfen, pandemiebedingte Armutslagen zu bewältigen. Unterstützung erhält unter anderem das neunerhaus-Gesundheitszentrum in Wien. Wien (APA) - Das Sozialministerium hat rund 25 Millionen Euro zur Bewältigung von pandemiebedingten Armutslagen zur Verfügung gestellt. Eines der geförderten Projekte ist die Praxis Psychische Gesundheit im neunerhaus-Gesundheitszentrum für Obdachlose in Wien-Margareten. "Wohnungslosigkeit ist eine besonders schlimme Form der Armut", sagte Sozialminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Mittwoch bei einem Besuch in der Einrichtung. "Betroffene sterben im Schnitt 20 Jahre früher", warnte er. Die Krise werde "nicht nur wirtschaftliche und soziale Auswirkungen, sondern auch psychische Folgen haben", betonte der Gesundheitsminister. Das neunerhaus habe "mit der Praxis Psychische Gesundheit eine innovative Lösung entwickelt, die gerade Menschen am Rand der Gesellschaft unkompliziert Hilfe bietet", sagte Mückstein, der als Mediziner vor 13 Jahren selbst in der Einrichtung gearbeitet hatte, wie er berichtete. Die Pandemie "ist ein Stresstest". Das Ministerium sei auch dabei "Projekte zu fördern, die sich mit der psychischen Gesundheit von Kindern auseinandersetzen", versicherte Mückstein. Die neue Praxis Psychische Gesundheit im neunerhaus Margareten wird im Herbst starten. Die Einrichtung zur medizinischen Versorgung von obdach- und wohnungslosen sowie nicht-versicherten Menschen hatte im Vorjahr mehr als 5.800 Patientinnen und Patienten versorgt,2.450 von ihnen waren von psychischen Belastungen betroffen. "Obdach- und wohnungslose Menschen haben oft nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem. Dadurch bleiben sowohl körperliche als auch seelische Wunden oft viel zu lange unversorgt", erläuterte neunerhaus-Geschäftsführerin Elisabeth Hammer. 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Die Corona-Pandemie habe psychische Krisen, Einsamkeit, Isolation und Depressionen gerade bei verletzlichen Zielgruppen nachweislich verschärft. "Isolation und Einsamkeit führen vermehrt zu Gefühlen der Ohnmacht und Verunsicherung sowie zu einem deutlichen Anstieg von Angststörungen und Depressionen. Das Leben auf der Straße tut sein Übriges", sagte Stephan Gremmel, ärztlicher Leiter des Gesundheitszentrum in der Margaretenstraße. "Umso wichtiger ist, dass es für diese Menschen bald ein zielgruppengerechtes Angebot gibt." Die Praxis Psychische Gesundheit wird individuelle Sprechstunden sowie gruppentherapeutische Angebote umfassen. Das Team besteht aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Sozialarbeit, Psychosoziale Beratung, Psychiatrie, Peer-Arbeit, Allgemeinmedizin und Psychotherapie. Das gesamte neunerhaus-Gesundheitszentrum inklusive Zahnarztpraxis ist für obdach- und wohnungslose sowie nicht-versicherte Menschen ohne Voranmeldung zugänglich. (APA) Das Land Tirol will mit einer Reihe an Optionen auch weiter die Möglichkeit anbieten, s... Nach dem großen Andrang am vergangenen Impfsonntag und zum Beginn der Sommerferien in T... Zum heutigen Auftakt des Kehraus im Nationalrat ist in der „Aktuellen Stunde“ über die... In Tirol wird das Impfangebot ohne Termin ausgeweitet. Der Innsbrucker Bürgermeister Ge... Die Impfstoffe wirken laut der Tiroler Virologin Dorothee von Laer auch gegen Delta-Var...
Obdachlosigkeit und Psyche im Fokus von Corona-Fördermitteln
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Technology Review 5/21 ist da: Wie wird Europa technologisch souverän? (0.02/8)

Dieser Beitrag stammt aus Ausgabe 5/2021 der Technology Review. Das Heft ist ab dem 08.07.2021 im Handel sowie direkt im heise shop erhältlich. Highlights aus dem Heft: Europa: Der Kampf um Technologische Souveränität Digitale Landlust: Arbeiten außerhalb der Stadt Optische Chips: Der Lichtcomputer Die wunderbare Welt des CO2-freien Betons mRNA kann viel mehr als Impfstoffe Fokus: Fortschritt und Ungleichheit TR bestellen Dieser Beitrag stammt aus Ausgabe 5/2021 der Technology Review. Das Heft ist ab dem 08.07.2021 im Handel sowie direkt im heise shop erhältlich. Highlights aus dem Heft: Europa: Der Kampf um Technologische Souveränität Digitale Landlust: Arbeiten außerhalb der Stadt Optische Chips: Der Lichtcomputer Die wunderbare Welt des CO2-freien Betons mRNA kann viel mehr als Impfstoffe Fokus: Fortschritt und Ungleichheit TR bestellen
Bildungsforscher: Warum die Grundlast der Lehre digital laufen sollte
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2020 erhielt die Kultur 147 Millionen Euro Coronahilfen (0.02/8)

Kulturminister Werner Kogler (Grüne) hat am Mittwoch dem Ministerrat den Kunst- und Kulturbericht des Jahres 2020 vorgelegt. Die Gesamtausgaben stiegen auf 447,01 Mio. Euro, ein Plus von rund 7,56 Mio. Euro im Vergleich zu 2019 (439,46 Mio. Euro). Ebenfalls ausgewiesen wurden die Aufwendungen für die diversen Coronahilfsmaßnahmen. Laut Bericht wurden bis Jahresende 2020 demnach 146,77 Mio. Euro ausbezahlt. Laut Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) sei es „nicht nur ein Bericht über Lockdowns und eingeschränkten Betrieb, Verschiebungen und Absagen, sondern auch einer über die Energie und Kreativität, mit der sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch die Kulturinstitutionen in unserem Land auf diese Pandemie reagiert haben.“ Die Coronapandemie hat die Kulturbranche wie viele andere Bereiche auch massiv getroffen. Eine vom Kulturministerium beim Wifo in Auftrag gegebene Studie schätzt die ökonomischen Gesamtschäden auf 1,5 bis 2 Mrd. Euro, was rund einem Viertel der jährlichen Wertschöpfung entspricht. Umfangreich waren und sind folglich auch die Hilfsprogramme, die zum Teil noch laufen und bezogen werden können. Bis Ende 2020 beläuft sich das Gesamtvolumen an Zusatzmitteln aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds für Kunst und Kultur auf rund 221,13 Mio. Euro. Voll ausgeschöpft wurden die daraus verfügbaren Mittel vom Bundestheater-Konzern (10,39 Mio. Euro), den Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek (23,14 Mio. Euro) und der Leopold Museum Privatstiftung (eine Mio. Euro). Gleiches gilt für den Anteil von Kunst, Kultur und Denkmalpflege im Non-Profit-Unterstützungsfonds (31,60 Mio. Euro). Im Fall des Überbrückungsfinanzierungsfonds für selbstständige Künstlerinnen und Künstler wurden mit Stichtag 31. Dezember 2020 67,56 Mio. Euro ausbezahlt, beim Covid-19-Fonds des Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF) waren es 11,59 Mio. Euro, der ausbezahlte Comebackzuschuss für Film- und TV-Dreharbeiten belief sich auf 1,49 Mio. Euro. Erwähnt, aber nicht detailliert aufgelistet werden im Bericht zudem Unterstützungsmaßnahmen wie der Schutzschirm für Veranstalter oder der Fixkostenzuschuss, die sich branchenübergreifend an betroffene Unternehmen und Personen gerichtet haben. Für das laufende Jahr gibt es außerdem ein Sonderfördervolumen, sollten „trotz Inanspruchnahme aller möglicher Hilfsmaßnahmen für Künstlerinnen und Künstler weiterhin wirtschaftlich existenzielle Schwierigkeiten bestehen“, wie es heißt. Hierfür sind zehn Mio. Euro vorgesehen. Im Vorjahr wurden aus dem Kunst- und Kulturbudget weiters 2,61 Mio. Euro als wirtschaftliche Unterstützung bereitgestellt, wovon u.a. das Österreichische Filminstitut, Programmkinos und die MuseumsQuartier-Errichtungs- und BetriebsgesmbH profitierten. Der Anstieg des Gesamtbudgets für Kunst und Kultur ergibt sich neben diesen Covid-19-Hilfen weiters aus Aufwendungen für die Generalsanierung des Wiener Volkstheaters, Fördererhöhungen für Österreichischen Musikfonds und Tiroler Festspiele Erl, Sondermitteln für die Salzburger Festspiele oder die Digitalisierungsoffensive. Die Förderungsausgaben im Bereich Kunst beliefen sich auf 98,18 Mio. Euro (2019: 92,96 Mio. Euro), im Bereich Kultur auf 348,83 Mio. Euro (2019: 346,49 Mio. Euro). Die Basisabgeltung für die Bundesmuseen blieb großteils gleich, einzig das Technische Museum Wien mit Österreichischer Mediathek durfte sich über einen Zuwachs von 800.000 auf 13,63 Mio. Euro freuen. An die Albertina gingen 7,75 Mio. Euro, der KHM-Museumsverband erhielt 23,84 Mio. Euro und die Österreichische Galerie Belvedere 8,97 Mio. Euro. Insgesamt beläuft sich die Basisabgeltung aller Häuser auf 112,88 Mio. Euro. Etwas weniger Geld floss im Vorjahr in die diversen Investitionsprogramme der Bundesmuseen, hierfür wurden 13,57 Mio. Euro aufgewendet nach 15,78 Mio. Euro im Jahr davor. Konstant blieben auch die Aufwendung für die Bundestheater. Die Basisabgeltung summierte sich 2019/2020 wie im Vergleichszeitraum auf 162,94 Mio. Euro. An die Bundestheater-Holding gingen davon 5,49 Mio. Euro, das Burgtheater erhielt 47,40 Mio. Euro, die Volksoper Wien 43,96 Mio. Euro und die Wiener Staatsoper 66,09 Mio. Euro. Die Vergabe der Kunstfördermittel nach Geschlechtern ergibt ein relativ ausgewogenes Bild. Zwar gebe es in einzelnen Sparten Unterschiede, aber insgesamt gingen bei 1.430 Finanzierungen (Stipendien, Preise, Projekte, Ankäufe) mit einer Gesamtsumme von 7,97 Mio. Euro 3,58 Mio. Euro an Männer und 4,39 Mio. Euro an Frauen. Die durchschnittlichen Beträge beliefen sich auf 5.383 Euro (Männer) zu 5.743 Euro (Frauen). Übersicht über die Zusatzmittel aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds für Kunst und Kultur: Empfänger/Hilfsmaßnahme Gesamtvolumen zum 31.12.2020 Ausbezahlt zum 31.12.2020 Bundestheater-Konzern 10.390.000,00 Bundesmuseen/Österreichische Nationalbibliothek 23.139.000,00 Leopold Museum Privatstiftung 1.000.000,00 Überbrückungsfinanzierung für Künstlerinnen und Künstler (SVS) 110.000.000,00 67.555.852,10 Covid-19-Fonds (KSVF) 20.000.000,00 11.593.500,00 NPO-Fonds (Anteil Kunst und Kultur inkl. Denkmalpflege) 31.603.289,89 Comeback-Zuschuss für Film- und TV-Dreharbeiten 25.000.000,00 1.486.000,00 Summe 221.132.289,89 146.767.641,99 )
2020 erhielt die Kultur 147 Millionen Euro Coronahilfen
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„Schmetterlingsnacht“ am Grazer Hauenstein (0.02/8)

Gleich einer Schmetterlingsraupe hat der Hauenstein im Bezirk Mariatrost eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht: Noch im 19 Jahrhundert wurden die Hänge des südlich ausgerichteten Hügels für den Weinbau genutzt. Später wurde dort Kalk abgebaut. Nachdem der Steinbruch in der Mitte des letzten Jahrhunderts aufgelassen wurde, entwickelte sich das Gebiet zu einem wichtigen Ersatzlebensraum für wärme und -trockenheitsliebende Tier und Pflanzenarten, berichtete Johannes Gepp, Präsident des Naturschutzbundes Steiermark, im Gespräch mit der APA. Nicht zuletzt deswegen gilt das rund 4,5 ha große, ehemalige Steinbruchareal als „Freiluftlabor“ für die Universität Graz, aus dem wissenschaftliche Arbeiten über verschiedenen Pflanzen- und Tierarten hervorgegangen sind. Mittlerweile ist es Teil des Naturschutzgebietes „Nördliches und östliches Hügelland von Graz“ und wird vom Naturschutzbund Steiermark betreut. „Mehr als 100 Bienenarten sind hier erhoben worden, ebenso der langbeinige Pillendreher - ein mit dem ägyptischen Skarabäus verwandter Käfer - oder die Steirische Fanghafte, die kleinere Ausgabe der Gottesanbeterin“, wie Gepp auflistete. So bunt und in ihrer Pflanzenvielfalt gut durchmischt wie die vielen verschiedenen Insektenarten sind auch die - nur selten gemähten Wiesen. Hinzu kommen die Felsnischen, die den Wildbienen den passenden Nistraum bieten, wie Gepp weiter ausführte. Im Rahmen der „Schmetterlingsnacht“ fokussieren die Insektenkundler vor allem auf die geflügelten Nachtschwärmer, die erst in der Dämmerung aktiv werden. „Österreichweit kennen wir etwas mehr als 200 Tagfalter, aber es gibt rund zwanzigmal mehr Nachtfalter. Einen Teil dieser Artenvielfalt möchte wir für alle Besucher und Besucherinnen in dieser speziellen Nacht sichtbar machen“, erklärte der Grazer Ökologe. „Ich hoffe, wir bekommen auch den Japanischen Eichenseidenspinner zu sehen - einen für hiesige Verhältnisse riesigen Falter mit einer Flügelspannweite von bis zu 14 Zentimetern“, erläuterte Gepp. Der nachtaktive, gelb, braun oder rötlich gefärbte Falter stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde zur Seidenzucht Mitte des 19. Jahrhunderts über Slowenien eingeschleppt. Seitdem verbreitet sich die Art weiter nach Norden, Laubmischwälder mit Eichen dienen als Futterpflanze für die Raupen. Die Nachtfalter werden von den Experten mit speziellen UV-Lichtlampen - sogenannten Leuchtzelten - angelockt. Diese werden vor Ort bestimmt und gleich wieder entlassen. Ziel ist es die Artenvielfalt zu erheben um im Mehrjahresvergleich Aussagen über Entwicklungen treffen zu können. Besucher sind willkommen, wenn sie sich ruhig verhalten und festes Schuhwerk und eine Taschenlampe oder eine Stirnleuchte mitbringen. )
„Schmetterlingsnacht“ am Grazer Hauenstein
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Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden (0.02/8)

Bislang haben 8.887.090 Menschen in den Nord-Bundesländern mindestens eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen. Das entspricht einer Impfquote von 59,1 Prozent. In den norddeutschen Bundesländern ist der Anteil der mindestens einmal Geimpften in Bremen derzeit am höchsten mit 65,9 Prozent. (Stand: 07. Juli 2021) Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut (RKI), der zentralen Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheitsüberwachung und -prävention. Das RKI sammelt die Daten zu allen verabreichten Corona-Impfungen in Deutschland und veröffentlicht sie werktäglich. Obwohl seit Anfang Juni auch Jugendliche ab 12 Jahren mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer geimpft werden können, ist die Impfquote in dieser Altersgruppe nach wie vor gering. Diese niedrige Quote hängt auch damit zusammen, dass für unter 12-Jährige noch kein Impfstoff zugelassen ist. Darüber hinaus empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Corona-Schutzimpfung aktuell nur bei 12- bis 17-Jährigen mit bestimmten Vorerkrankungen, gefährdeten Kontaktpersonen oder arbeitsbedingt erhöhtem Ansteckungsrisiko. In der vergangenen Kalenderwoche wurden in Deutschland 4.990.573 Impfdosen verabreicht. Das sind 11 Prozent weniger als in der Kalenderwoche davor. (Datenstand: 07.07.21,11:00 Uhr) In der Regel wird derzeit täglich eine sechsstellige Anzahl Impfdosen verabreicht. An manchen Tagen sind es auch mehr als eine Million. NDR.de erklärt, wie Sie in den norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg einen Impftermin vereinbaren können. Sinken die Infektionszahlen weiterhin? Wie hoch ist die Impfquote bei Ihnen zu Hause? Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um aktuelle Corona-Zahlen für Ihren Landkreis zu sehen. Hinweis: Da in manchen Fällen Postleitzahlgrenzen der Deutschen Post die administrativen Landkreisgrenzen überschneiden, kann es in seltenen Fällen zu falschen Landkreiszuordnungen kommen. Nutzen Sie dann am besten die Postleitzahl des Stadtzentrums Ihrer Kreisstadt. Sie können diese Zahlen auch in allen NDR-Apps abfragen.
Coronavirus: Aktuelle Zahlen für den Norden
ndr.de

 

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Verletzte Dohle in Oberösterreich aus Kamin gesaugt (0.02/8)

Beim Versuch, Tauben zu verscheuchen, hat ein 77-Jähriger am Dienstag im Bezirk Ried mit einem Luftgewehr eine Dohle angeschossen. Das dadurch fluguntüchtige Tier stürzte in weiterer Folge in einen Kamin, aus dem es mit einem Nass-/Trockensauger geborgen wurde, berichtete die Polizei am Mittwoch. Die verletzte Dohle war zunächst auf das Hausdach eines benachbarten Wohnhauses gestürzt. Bis die Feuerwehr eintraf, kletterte der Vogel zum Dachfirst, fiel dort in einen stillgelegten Kamin und blieb in einer Tiefe von etwa sieben Metern am Kaminboden liegen. Da ein direkter Zugang nicht möglich war und das Rohr nur einen Durchmesser von rund 16 Zentimetern aufweist, entschlossen man sich, die Dohle mit einem provisorisch verlängerten Schlauches aus dem Kamin zu saugen. Das Tier wurde so ohne weitere Verletzungen geborgen. Eine Untersuchung im Tierklinikum Ried bestätigte den Abschuss. Der 77-Jährige wird wegen Tierquälerei angezeigt, so die Polizei.
Verletzte Dohle in Oberösterreich aus Kamin gesaugt
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Wenige Österreicher halten sich immer an alle Verkehrsregeln (0.02/8)

Geschwindigkeitsübertretungen, vergessener Blinker, Handy am Steuer oder Missachtung von Verkehrsregeln aufgrund knapper Zeit - nur wenige Österreicherinnen und Österreicher haben noch nie ein beim Autofahren gegen Regeln verstoßen. Eine weiße Weste, was die Befolgung von Verkehrsvorschriften betrifft, haben eigenen Angaben zufolge nur sechs Prozent der Befragten. Frauen (sieben Prozent) stehen Männern (fünf Prozent) in dieser Sache übrigens nicht sonderlich nach. Das kam bei einer Umfrage der Innofact AG im Auftrag von AutoScout24.at unter 500 Lenkern heraus. Auf Autobahnen haben 63 Prozent der Österreicher schon mindestens einmal die erlaubte Geschwindigkeit überschritten, auf Landstraßen 61 Prozent, gaben sie selbst an. Und auch eine 30er-Zone wurde von mehr als der Hälfte der Befragten (57 Prozent) bereits mindestens ein Mal nicht ernst genommen. Was bei mehr als jedem zweiten Autofahrer oft unterbleibt, ist auch die Betätigung des Blinkers, bevor man eine Abzweigung nimmt. Sehr gefährlich ist der Griff zum Handy beim Fahren, dennoch kommt das häufig vor. Immer noch 43 Prozent geben an, schon mindestens einmal während des Fahrens ohne Headset oder Freisprecheinrichtung telefoniert oder gar eine SMS geschrieben zu haben. Wer nur schnell etwas zu erledigen hat, begeht ebenfalls gerne die eine oder andere Verkehrsübertretung. So haben 39 Prozent der Befragten schon einmal aus diesem Grund darauf verzichtet, einen Parkschein zu bezahlen. Ein Fünftel hat, mit dem Gedanken im Hinterkopf, gleich wieder zurück zu sein, schon einmal das Auto in einer Einfahrt abgestellt. Und ganze zwölf Prozent haben bereits einmal ihr Fahrzeug kurzerhand in zweiter Spur mit Warnblinkanlage zurückgelassen. Auch auf Fußgänger wird oft nicht geachtet. So gaben 27 Prozent der Befragten an, Passanten nicht den Vorrang zu geben und sie über die Straße zu lassen, wenn die Zeit knapp ist. Besonders gefährlich ist das Überfahren roter Ampeln. Ein Viertel gab an, dass er das schon gemacht hat, oder die Vorrangregeln auf ungeregelten Kreuzungen missachtet zu haben.
Wenige Österreicher halten sich immer an alle Verkehrsregeln
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Nationalrat gibt Ökostrom einen Schub (0.02/8)

Der Nationalrat beschließt am Mittwoch ein großes Ausbauprogramm für Ökostrom. Das Erneuerbaren-Gesetz wird Förderungen von bis zu einer Milliarde pro Jahr bringen. Ebenfalls auf der Agenda steht das Anti-Terror-Paket, das etwa den umstrittenen Straftatbestand für religiös motivierte Verbrechen und eine Intensivierung der gerichtlichen Überwachung terroristischer Straftäter enthält. Mit einem neuen Gesetz bemüht sich die Koalition, Delogierungen zu verhindern.24 Millionen stehen bereit, um Menschen, die mit ihren Mietzahlungen coronabedingt in Rückstand geraten sind, zu beraten und gegebenenfalls auch Mietrückstände samt angefallener Nebenkosten wie etwa Gerichtskosten zu übernehmen. Aufgeweicht werden die Regeln beim Lohn- und Sozialdumping, indem das Kumulationsprinzip bei Verwaltungsstrafen abgeschafft wird. Den Anfang der Debatte gestaltet die SPÖ, die das Thema der „Aktuellen Stunde“ vorgeben kann und sich dabei an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wendet und vom Regierungschef wissen will, wer die Krisen-Kosten bezahlen wird müssen. Einige Abgeordnete werden beim Parlamentskehraus fehlen, nachdem sich rund um eine Sitzung des Ibiza-U-Ausschusses mehrere Mandatare - unter ihnen die Fraktionsführer Stephanie Kriser (NEOS) und Christian Hafenecker (FPÖ) - mit Corona infiziert hatten.
Nationalrat gibt Ökostrom einen Schub
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IAEA wirft Teheran weitere Verstöße gegen Atomabkommen vor (0.02/8)

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran vorgeworfen, sich immer weiter von den Vereinbarungen des Atomabkommens von 2015 zu entfernen. Teheran beabsichtige die Produktion von Uranmetall mit einer Anreicherung von 20 Prozent, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag den IAEA-Mitgliedstaaten mit. Deutschland, Frankreich und Großbritannien reagierten mit scharfer Kritik an Teheran. Der Iran habe „keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf“ an derlei Uranmetall, erklärten die Außenminister der Länder. Mit seinem Verhalten gefährde Teheran den Erfolg der derzeitigen Atomverhandlungen in Wien. Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien äußerten angesichts von Grossis Bericht „schwerwiegende Sorgen“. Dass Teheran Schritte in Richtung der Produktion von angereichertem Uranmetall unternommen habe, sei eine „ernsthafte Verletzung der iranischen Verpflichtungen“ unter dem internationalen Atomabkommen. Die Produktion von Uranmetall sei ein „wichtiger Schritt in der Entwicklung einer nuklearen Waffe“. Noch besorgniserregender sei die jüngste Verletzung des Atomabkommens durch den Iran angesichts der Tatsache, dass es bisher keinen Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen über eine Wiederbelebung der Nuklearvereinbarung gebe, erklärten die Minister weiter. Die im April aufgenommenen Verhandlungen über einen Neustart des Atomabkommens in Wien waren in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Unklar ist, wie sich die Wahl des Hardliners Ebrahim Raisi zum iranischen Präsidenten auswirken wird. Raisi übernimmt das Präsidentenamt am 3. August von seinem moderateren Vorgänger Hassan Rouhani. Die Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs riefen den Iran auf, „alle Aktivitäten, die gegen das JCPoA verstoßen, ohne Verzögerung einzustellen und zu den Verhandlungen in Wien zurückzukehren“. JCPoA ist die offizielle Bezeichnung für die Wiener Nuklearvereinbarung. „Wir haben mehrfach betont, dass die Zeit auf niemandes Seite ist“, hoben die Minister mit Blick auf die Wiener Gespräche hervor. „Mit seinen jüngsten Schritten gefährdet der Iran trotz des Fortschritts, der in sechs Verhandlungsrunden bisher erzielt wurde, ein erfolgreiches Ende der Wiener Gespräche.“ Das internationale Atomabkommen von 2015 soll verhindern, dass der Iran die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe erlangt. Als Teil des Abkommens hatte der Westen Sanktionen gegen Teheran gelockert. Die USA waren 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus der Vereinbarung ausgestiegen und hatten neue massive Strafmaßnahmen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Als Reaktion zog sich Teheran schrittweise von seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurück.
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Heizen mit Abwärme aus dem Rechenzentrum: Pilotprojekt

Rechenzentren boomen in Frankfurt und Umgebung - und bringen Probleme mit, neben hohem Stromverbrauch auch reichlich Abwärme. Diese soll nun in einem Pilotvorhaben in Frankfurt genutzt werden, um ein neues Quartier im Gallusviertel mit rund 1300 Wohnungen zu heizen. Heute werden die Pläne vorgestellt. Das Rechenzentrum wird vom Unternehmen Telehouse betrieben. Ein ähnliches Projekt gibt es bisher in der Stadt in einem Hochhaus, in dem die Abwärme eines Rechenzentrums für warmes Wasser und Heizkörper sorgt. Frankfurt ist ein bundesweiter Schwerpunkt für Rechenzentren. Die Mainmetropole beherbergt auch einen der weltweit größten Internetknoten.

 

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Weissrussland: Alles Wichtige zu den Demonstrationen| NZZ

Seit der Präsidentschaftswahl in Weissrussland von 2020 sind Tausende Regimekritiker verhaftet worden. Viktor Babariko galt als grösster Gegner vom weissrussischen Machthaber Lukaschenko. Nun wurde er verurteilt. Die neusten Entwicklungen Wie ist die Situation in Weissrussland? Seit über 25 Jahren regiert Präsident Alexander Lukaschenko in Weissrussland. Bei den letztjährigen Präsidentschaftswahlen vom 9. August wurde er von Swetlana Tichanowskaja herausgefordert. Tichanowskaja fand in der Bevölkerung viel Zuspruch, Tausende von Weissrussen kamen zu ihren Wahlkampfterminen. Der 66-jährige Lukaschenko erklärte sich noch am Wahlabend mit über 80 Prozent der Stimmen zum Sieger, was vielerorts Proteste auslöste. Diese wurden zu den grössten Protesten in der Geschichte des Landes. Nach Schätzungen von Aktivisten war an gewissen Tagen mehr als eine halbe Million Menschen auf den Beinen. Allein in der Hauptstadt Minsk waren es zum Teil Hunderttausende. Die Demonstrationen sind bisher friedlich verlaufen. Gleichzeitig gehen die Sicherheitskräfte immer rigoroser gegen die Demonstranten vor. Tausende von Personen sind festgenommen worden. Die weissrussische Polizei wurde vom Innenministerium ermächtigt, auf Demonstranten zu schiessen. In Videos und auf Fotos vom November 2020 war zu sehen, wie Uniformierte teilweise ohne Erkennungszeichen friedliche Menschen brutal zu Boden drücken und verhaften. Was ist sonst noch passiert? Die Behörden im autoritär regierten Weissrussland haben am 23. Mai eine Passagiermaschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair auf dem Weg von Athen nach Vilnius in Litauen umgeleitet und zur Notlandung in der weissrussischen Hauptstadt Minsk veranlasst. Als Vorwand diente eine offenbar fingierte Bombendrohung. Die Aktion zielte nach Einschätzung westlicher Regierungen und Beobachter auf einen prominenten Passagier an Bord, den vom weissrussischen Regime international gesuchten Journalisten und Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch. Dieser wurde nach der Landung in Minsk zusammen mit seiner Freundin Sofia Sapega festgenommen. An Bord befanden sich mehr als 120 Passagiere. Unter ihnen waren überwiegend Litauer, aber auch einige deutsche Staatsbürger, Personen aus weiteren EU-Staaten sowie mehrere Amerikaner. Sie konnten erst nach einem siebenstündigen, von Kontrollen und langem Schlangestehen begleiteten Aufenthalt in Minsk nach Vilnius weiterreisen. Nach Ansicht des Ryanair-Unternehmenschefs Michael O’Leary waren auch Agenten des weissrussischen Geheimdienstes KGB an Bord. Was hat die erzwungene Landung des Ryanair-Flugzeugs verändert? Beim EU-Gipfel vom 24. Mai wurde ausnahmsweise eine rasche Einigung über neue Sanktionen erzielt. Laut dem Beschluss des EU-Rats dürfen weissrussische Fluggesellschaften künftig nicht mehr den Luftraum der EU nutzen und auch nicht mehr Flughäfen in der EU anfliegen. Anfang Juni hat die EU gezielte Wirtschaftssanktionen beschlossen und Einreisesperren gegen Unterstützer Lukaschenkos verhängt. Die USA, Kanada und Grossbritannien haben ebenfalls Strafmassnahmen beschlossen. Weissrussland hat als Antwort auf die Sanktionen Gegenmassnahmen ergriffen. Wie steht es um den Blogger Protasewitsch? Die weissrussischen Behörden haben am 24. Mai die Festnahme des Bloggers und Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch bestätigt. Er sei in Untersuchungshaft genommen worden, teilte das Innenministerium im Nachrichtenkanal Telegram mit. Der 26-Jährige war am Tag zuvor am Minsker Flughafen in Haft genommen worden. In einem von den Justizbehörden veröffentlichten, vermutlich unter Zwang entstandenen Video sagte Protasewitsch, dass er gut behandelt werde und bereits ein Geständnis abgelegt habe. In einem zweiten, am 3. Juni im weissrussischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview lobt der Blogger Machthaber Lukaschenko. Auch in diesem Fall wird vermutet, dass die Aussagen mit Drohungen und Folter erzwungen worden sein könnten. Viele Weissrussen fordern die sofortige Freilassung des Bloggers Roman Protasewitsch. Protasewitsch, der in seiner Heimat unter anderem wegen Anstiftung zu Protesten gegen Lukaschenko zur Fahndung ausgeschrieben war, hatte im Exil in Litauen gelebt. Ihm drohen nun viele Jahre Haft oder gar die Todesstrafe. Laut BBC Russia wurde der Blogger nun aber mit seiner Freundin in den Hausarrest verlegt. Auch ein Video mit der ebenfalls inhaftierten Freundin des Bloggers, der Russin Sofia Sapega, veröffentlichte das Regime. Darin gibt sie an, einen regimekritischen Telegram-Kanal betrieben zu haben. Ihre Eltern betonen jedoch gegenüber Medien, Sapega habe sich nicht für Politik interessiert, und halten das Geständnis der Tochter für erzwungen. Wie ist das Verhältnis zu Russland? Trotz neuen Sanktionen aus dem Westen bekommt Lukaschenko weiter Hilfe aus Moskau. Nach einem Besuch von Lukaschenko in der Sommerresidenz von Wladimir Putin in Sotschi fuhr der Langzeitautokrat mit einem 500 Millionen Dollar Unterstützungskredit wieder nach Hause. Putin steht hinter Lukaschenko, somit hat dieser keine Motivation, innenpolitisch etwas zu ändern. Dennoch beeindruckt die Darstellung der Schwierigkeiten als gemeinsame, russisch-weissrussische Herausforderung beeindruckt Moskau wenig. Nur zögerlich gibt Russland weitere Kredite frei für das Nachbarland, dessen Wirtschaftsmodell jahrelang auf indirekten russischen Subventionen beruhte. Der Wirtschaft geht es schlecht, unter den gegebenen Bedingungen ist keine Besserung in Sicht. Die beiden Präsidenten Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin bei einem Treffen im November 2017. Wer ist Alexander Lukaschenko? Lukaschenko führt das Land seit 1994 und trat jetzt seine sechste Amtszeit an. Aufgrund eines Referendums im Jahr 2006 kann er sich unbegrenzt oft wählen lassen – zuvor war die Amtszeit eines Präsidenten auf zwei Perioden begrenzt. Im Demokratie-Index 2019 der britischen Zeitschrift «The Economist» belegt Weissrussland Platz 141 von 167. Der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko wird manchmal als «der letzte Diktator» Europas bezeichnet. Das Bild zeigt ihn während seiner Vereidigung am 23. September in Minsk. Von 1975 bis 1977 arbeitete Lukaschenko als politischer Instruktor für den sowjetischen Geheimdienst KGB, von 1980 bis 1982 war er als Polit-Kommissar bei der Roten Armee tätig. Er hat früh gelernt, die sowjetische Staatsideologie zu verteidigen. Seine diktatorischen Praktiken sind drastisch. So liess Lukaschenko unter anderem zahlreiche Demonstrationen oppositioneller Gruppen gewaltsam unterdrücken und Kritiker festnehmen. Einige von ihnen sind bis heute verschwunden und dürften umgebracht worden sein. Seit dem Sturz des damaligen jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic im Jahr 2000 bezeichnen Kritiker Lukaschenko als Europas letzten Diktator. Er gilt als Verfechter eines streng sozialistischen Systems in Europa. Sind Neuwahlen denkbar? Alexander Lukaschenko hat Mitte Februar 2021 eine neue Verfassung mit weniger Vollmachten für den Präsidenten angekündigt, über die das Volk Anfang 2022 abstimmen soll. Gleichzeitig machte Lukaschenko klar, dass er noch länger an der Macht bleiben will. Es werde irgendwann ein Weissrussland ohne ihn geben, sagte er bei der zweitägigen Gesamtweissrussischen Volksversammlung in Minsk. Aber: «Verstehen Sie, nicht heute, nicht morgen, nicht übermorgen.» Die Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja hält Neuwahlen für den einzigen Ausweg aus der derzeitigen Situation in ihrem Land. «In den Augen des Volkes ist Lukaschenko nicht mehr länger der legitime Präsident», sagte sie nach einem Treffen mit Polens Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki im September 2020. Ungeachtet dessen hat sich Lukaschenko für eine neue Amtszeit vereidigen lassen. Die Amtseinführung fand ohne vorherige Ankündigung und hinter verschlossenen Türen statt. Wie ist die Opposition organisiert? Swetlana Tichanowskaja, die überraschenderweise zur Wahl zugelassen wurde, stellte gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Maria Kolesnikowa und Weronika Zepkalo zum ersten Mal seit Jahren eine ernstzunehmende Herausforderung für das Regime dar. Um die drei Frauen bildete sich eine lose Protestbewegung. Am 31. August 2020 hat die Demokratiebewegung in Weissrussland um die Oppositionelle Maria Kolesnikowa die Gründung einer Partei zur Erneuerung des Landes bekanntgegeben. Die politische Kraft mit dem Namen «Wmestie»– zu Deutsch: «Gemeinsam» – solle den Menschen, die Veränderungen wollten, eine Basis geben, sagte die 38-Jährige. Maria Kolesnikowa. Kolesnikowa hat viele Jahre von Stuttgart aus internationale Kulturprojekte geleitet und lebt seit einigen Monaten wieder dauerhaft in Minsk. Sie gilt als eines der wichtigsten Gesichter in der Bürgerbewegung gegen Staatschef Alexander Lukaschenko. Sie arbeitet für den früheren Bankenchef Viktor Babariko, der um das Präsidentenamt kandidieren wollte. Lukaschenko liess ihn aber vor der Wahl verhaften, das Strafverfahren gilt als politisch motiviert. Bis dahin stand vor allem Swetlana Tichanowskaja im Rampenlicht. Sie war Lukaschenkos Herausforderin bei den Wahlen. Nachdem sich Lukaschenko zum Sieger erklärte, reiste sie nach Litauen aus, mutmasslich auf Druck des Regimes hin. Seitdem unterstützt sie die Proteste aus dem Ausland. Am 17. August 2020 erklärte sie sich in einer Videobotschaft aus ihrem Exil bereit, die Bewegung gegen Staatschef Alexander Lukaschenko zu führen. «Ich bin bereit, in dieser Zeit Verantwortung zu übernehmen und als nationale Anführerin zu handeln», sagte die 38-Jährige. Ende September wurde bekannt, dass sie aus dem Exil mit der Bildung einer alternativen Führung für Weissrussland begonnen habe. Auch weitere prominente Oppositionelle wurden ins Exil getrieben oder festgenommen: Maria Kolesnikowa ist am 8. September 2020 an der Grenze zur Ukraine festgenommen worden. Zuvor war Olga Kowalkowa ins Nachbarland Polen ausgereist. Sie sei von den Behörden in Weissrussland dazu gedrängt worden, sagte Kowalkowa laut dem Internetportal tut.by am 5. September 2020. Sie habe nicht beabsichtigt, auszureisen und wolle auch bald wieder nach Minsk zurückkehren. Gab es früher schon ernstzunehmende Herausforderer Lukaschenkos? Lukaschenko geht seit Jahren mit repressiven Mitteln gegen seine Kritiker vor. Ernstzunehmende Herausforderer hatten keine Chance, überhaupt bei der Wahl anzutreten. Die Zulassung Swetlana Tichanowskajas kam deshalb überraschend. Vor der Wahl im Jahr 2006, zu der er nur aufgrund einer Verfassungsänderung zugelassen werden konnte, verschärfte Lukaschenko sein Vorgehen gegen Kritiker. Dasselbe tat er bei den darauffolgenden Wahlen in den Jahren 2010 und 2015. Lukaschenko gewann alle vergangenen Wahlen offiziell mit über 80 Prozent der Stimmen, die Ergebnisse wurden jedoch immer angezweifelt. Auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stellte regelmässig Unstimmigkeiten fest. Zudem kam es wie mehrmals zu Grossdemonstrationen gegen die Regierung, welche in der Regel brutal niedergeschlagen wurden. Demonstranten versammelten sich im vergangenen August in Minsk und skandierten: «Geh weg!» Die Protestrufe richteten sich gegen Präsident Alexander Lukaschenko, der bereits seine sechste Amtszeit antritt.

 

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Kampf gegen Blutkrebs: Auszeichnung für engagierte Schulen

Die DKMS und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) zeichnen heute in Mainz drei rheinland-pfälzische Schulen aus, die sich besonders im Kampf gegen Blutkrebs engagiert haben. Junge Menschen haben laut DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) als mögliche Stammzellenspender eine große Bedeutung, da sie in der Regel gesund sind und aus medizinischen Gründen besonders häufig für eine Spende in Betracht kommen. Aus diesem Grund registriert die DKMS an weiterführenden Schulen in ganz Deutschland Schülerinnen und Schüler. Seit 2008 gibt es derartige Projekte auch in Rheinland-Pfalz.

 

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IBO startet als erste Messe im Südwesten nach dem Lockdown

Als erste Messe in Baden-Württemberg öffnet heute die IBO in Friedrichshafen ihre Tore für Besucher. Eine Testpflicht besteht für die Gäste nach Angaben der Veranstalter nicht, allerdings müssen sich die Besucher vorab online registrieren und auf dem Gelände eine Maske tragen. Pro Tag dürfen demnach höchstens 9500 Menschen die Verbrauchermesse besuchen, auf der 280 Aussteller vertreten sind. Wie die Veranstalter mitteilten, haben Besucher beim Eintritt die Möglichkeit, sich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen zu lassen. "Wir gehen hochmotiviert und mit einem guten Gefühl an den Start und sind uns auch unserer Verantwortung bewusst", sagte der Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, Klaus Wellmann. Für den Messestandort Friedrichshafen ist die IBO, die am 11. Juli endet, ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Im vergangenen Geschäftsjahr 2020 brach der Umsatz coronabedingt auf 6,2 Millionen Euro ein nach 26,6 Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Stadt Friedrichshafen half mit fünf Millionen Euro, um die Zahlungsfähigkeit der Messe-Gesellschaft zu erhalten.

 

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Journalist Erk Acarer in Berlin angegriffen – Erdogan-Kritiker floh aus der Türkei

Der im deutschen Exil lebende, türkische Journalist Erk Acarer ist am Mittwochabend offenbar in seiner Wohnung in Berlin mit Messern und Fäusten angegriffen und verletzt worden – die Hintergründe für die Tat sind noch unklar. Acarer schrieb auf Twitter: „Ich wurde in meinem Haus in Berlin mit Messern und Fäusten angegriffen.“ Dazu postete er ein Bild, das ihn kurz nach dem Angriff zeigt. Es bestehe keine Lebensgefahr, schrieb er später. Derzeit befindet er sich in einem Krankenhaus. Er und seine Familie stehen nun unter Polizeischutz! ABER: Ohne die Hintergründe genau zu bennen, schrieb er später: „Ich kenne die Täter.“ Und: „Ich werde mich dem Faschismus nie ergeben.“ Acarer war im April 2017 mit seiner Familie ins Berliner Exil geflohen. Nach dem Putsch im Juli 2016 und den folgenden Verhaftungen sah er sein Leben bedroht. In der Türkei schrieb er u. a. für die Milliyet, Sabah und Habertürk über die Terror-Miliz IS, die Rolle der Türkei, islamischen Fundamentalismus und den Syrien-Krieg. Ins Ausland zu gehen, „bot sich als Alternative an, auch um weiter als Journalist tätig zu sein“, schrieb er 2018 in der „taz“. Die renommierte Fernsehjournalistin Düzen Tekkal (42) twitterte am Mittwochabend als Reaktion auf den gewalttätigen Übergriff: „Ich bin erschüttert und besorgt. Wir dürfen nicht zulassen, dass der lange Arm Erdogans in Deutschland sein Unwesen treibt. Die Menschen haben unsere volle Solidarität, Schutz und Sicherheit verdient.“

 

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Prozess um mutmaßlichen Missbrauch in der Feuerwehr beginnt

In einem Verfahren um sexuellen Missbrauch von Kindern bei der Feuerwehr in Leverkusen steht heute ein 45-Jähriger vor dem Kölner Landgericht. Die Anklage wirft ihm vor, zwischen Mai 2002 und Oktober 2020 in insgesamt 31 Fällen bei Schutzbefohlenen übergriffig geworden zu sein. Dabei soll es in 15 Fälle zum sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen gekommen sein. Laut der Anklageschrift vermittelte der 45-Jährige in der Jugendarbeit der freiwilligen Feuerwehr den Kindern und Jugendlichen praktische und theoretische Kenntnisse. Bei Übungen und Freizeitveranstaltungen soll der Mann die Aufsichtspflicht ausgeübt haben. Der Prozess ist mit sieben Verhandlungstagen bis September terminiert.

 

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Erzdiözese München und Freising stellt Haushalt vor

Eine nicht abebbende Kirchenaustrittswelle und die Corona-Krise bedeuten große Herausforderungen für die katholische Kirche in Bayern. Die Bistümer rechnen mit deutlich weniger Einnahmen und müssen sparen. Wie es in Bayerns größtem Bistum, dem Erzbistum München und Freising, konkret aussieht, will Generalvikar Christoph Klingan heute in München bekanntgeben. Dann stellt das Bistum den Jahresabschluss 2020 und den Haushalt für das laufende Jahr vor. Das Erzbistum gilt als eines der reichsten in Deutschland, hat aber - wie alle anderen Diözesen auch - mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen, weil diese auch ein Minus an Kirchensteuern bedeutet.

 

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57-Jähriger wegen tödlicher Schüsse vor Gericht

Wegen der tödlichen Schüsse auf einen vermuteten Einbrecher muss sich von heute an ein 57 Jahre alter Mann aus Lübeck verantworten. Er soll am 30. Dezember 2020 auf zwei Männer geschossen haben, die er in seinem Haus in der Nähe des Lübecker Stadtparkes überrascht hatte. Einem der Eindringlinge gelang die Flucht. Der zweite, ein 38 Jahre alter Mann, wurde von drei Schüssen in den Rücken getroffen. Er wurde so schwer verletzt, dass er wenig später starb. Sein überlebender Begleiter hatte bei der Polizei ausgesagt, er und der 38-Jährige seien aus Neugierde in das verlassen wirkende Haus eingestiegen. Der mutmaßliche Schütze wurde noch am Abend auf dem Dachboden seines Hauses festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft, ihm wird Totschlag vorgeworfen. Das Gericht hat zunächst zehn Hauptverhandlungstage terminiert, das Urteil wird Anfang Oktober erwartet.

 

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Neue Bundesbeauftragte besucht Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die neue Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, soll heute die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besuchen. Der Komplex diente früher als Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit. Geplant ist unter anderem ein Rundgang. Die frühere DDR-Oppositionelle Zupke war vor vier Wochen ins Amt gewählt worden. Sie soll sich um die Belange von Opfern kümmern. Die Papiere der DDR-Staatssicherheit werden künftig vom Bundesarchiv verwaltet.

 

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Online-Wache der Polizei startet

Strafanzeigen in Thüringen können künftig auch online bei der Polizei aufgeben werden. Innenminister Georg Maier (SPD) nimmt heute offiziell die Online-Wache in Betrieb. Sie soll Tag und Nacht erreichbar sein - unter anderem auf den Internetseiten der Thüringer Polizei und der Landesverwaltung. Nach Angaben des Innenministeriums soll sie Bürgern den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme mit der Polizei erleichtern. Über die Einrichtung einer Internet-Wache wird in Thüringen schon seit mehr als fünf Jahren diskutiert. Zuletzt hatte sich der Start immer wieder verzögert, auch wegen der Corona-Pandemie. Nach einer Auflistung des Bundeskriminalamts ist Thüringen das einzige Bundesland, das bislang noch keine Online-Wache hatte. In einigen Bundesländern gibt es das Angebot schon seit vielen Jahren.

 

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Landgericht entscheidet über Zulässigkeit von Negativzinsen

Sind Negativzinsen für neue Bankkunden zulässig? Das Landgericht Leipzig will heute eine Entscheidung in dieser Frage verkünden. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Sparkasse Vogtland. Diese hatte im Februar 2020 kurzfristig Negativzinsen für Neukunden mit mehr als 5000 Euro auf dem Girokonto eingeführt. Die Sparkasse verzichtete nach kurzer Zeit auf das sogenannte Verwahrentgelt, lehnte aber eine Unterlassungserklärung ab. Die Verbraucherzentrale Sachsen setzt nun auf eine gerichtliche Entscheidung. "Negativzinsen sind mittlerweile leider unglaublich verbreitet. Es ist an der Zeit, dass die Zulässigkeit geklärt wird", sagte der Rechtsexperte Michael Hummel von der Verbraucherzentrale. Die Verbraucherschützer erhoffen sich demnach eine Signalwirkung über den sächsischen Fall hinaus. Sie sehen sich durch ein Urteil des Landgerichts Tübingen aus dem Jahr 2018 gestützt. Das Gericht hatte in einem Urteil entschieden, dass Negativzinsen bei Bestandskunden auf dem Girokonto nicht zulässig sind, wenn bereits Kontoführungsgebühren erhoben werden.

 

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Polizist bei Verfolgungsjagd angefahren: Urteil erwartet

Im Prozess gegen einen Autofahrer, der einen Polizisten angefahren haben soll, wird heute vor dem Erfurter Landgericht das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten wegen versuchten Mordes eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und drei Monaten gefordert. Sie wirft dem 40-Jährigen vor, im Juni 2020 bei einer Verfolgungsjagd in Apolda einem Polizisten über den Fuß gefahren zu sein und ihn am Bein schwer verletzt zu haben. Der Mann, der zum Tatzeitpunkt unter Bewährung stand, hat aus Sicht der Staatsanwaltschaft verdecken wollen, dass er ohne Führerschein unterwegs war. Die Nebenklage, die den verletzten Polizisten vertritt, schloss sich dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft an. Die Verteidigung plädierte hingegen auf gefährliche Körperverletzung und hielt eine Strafe von zwei Jahren und acht Monaten für angemessen. Der Angeklagte will nach eigener Aussage den Polizisten nicht gesehen haben.

 

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Dreijährige getötet: Plädoyers im Mordprozess erwartet

Berlin (dpa/bb) – Im Prozess gegen einen Vater, der seine drei Jahre alte Tochter ermordet haben soll, werden heute die Plädoyers erwartet. Möglicherweise wird das Berliner Landgericht das Urteil noch am selben Tag verkünden. Der Vater soll sein Kind im November 2020 in Berlin-Plänterwald mit einem Messer attackiert und getötet haben, um seine Ehefrau zu bestrafen. Sie habe sich wegen mehrerer Gewaltvorfälle von ihm trennen wollen, so die Anklage. Der 32-jährige polnische Staatsbürger hatte die Tötung vor Gericht gestanden. Ein psychiatrischer Gutachter hatte erklärt, aus seiner Sicht sei der Angeklagte voll schuldfähig gewesen.

 

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Klinikum Chemnitz eröffnet "Skills Lab" für angehende Ärzte

Das Klinikum Chemnitz eröffnet morgen (Donnerstag) ein modernes Trainingszentrum für angehende Ärzte. Im "Skills Lab" sollen Studenten Abläufe und Handgriffe anhand von lebensechten Puppen - sogenannten Phantomen - trainieren. Dabei lernen sie etwa, Wunden zu nähen, Spritzen zu setzen oder einen Patienten zu reanimieren, wie das Klinikum mitteilte. Hintergrund ist der vergangenen Herbst gestartete Modellstudiengang Humanmedizin. Er wird von der Technischen Universität Dresden angeboten, ist aber in Chemnitz angesiedelt. Ziel ist es, Ärztenachwuchs vor allem für die Region auszubilden. Diesen Herbst können weitere 50 Studenten ihr Studium der Medizin in Chemnitz aufnehmen.

 

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Heidschnuckentag: Die schönsten Jungböcke werden gesucht

Der schönste Heidschnuckenbock wird heute im Landkreis Celle gesucht. Züchter und Halter treffen sich in Faßberg auf dem Fliegerhorst zum 72. Heidschnuckentag. Mehr als 30 junge Zuchtböcke sollen prämiert und versteigert werden. Nur die besten Jährlingsböcke werden dabei zur Auktion zugelassen. Wegen der Corona-Pandemie ist die Veranstaltung in diesem Jahr nach 2020 erneut nicht öffentlich. Zu den Auswahlkriterien gehören etwa die Beinstellung und ein gerader Rücken. Das Fell am Kopf muss schwarz sein. Die genügsamen Schafe mit dem langen, grau-schwarzen Vlies sind die Symboltiere der Lüneburger Heide. Es gibt nach Schätzungen des Verbandes mehr als 10.000 von ihnen in Niedersachsen. Einst waren sie die wichtigste Nutztierart in der Region. Die Schnucken werden vor allem in der Landschaftspflege eingesetzt.

 

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Ein fragwürdiger Elfmeter beendet Dänemarks EM-Märchen

R aheem Sterling muss einen leichten Kontakt gespürt haben. Vielleicht hat der englische Stürmer in der Verlängerung des EM-Halbfinals gegen Dänemark auch nur gehofft, dass es eine Berührung gab, als er in den Zweikampf mit Joakim Maehle ging. Seine Hoffnung wurde erhört, vom Schiedsrichter. Danny Makkelie entschied nach dem Zweikampf ohne klares Foul auf Elfmeter. Da es sich nicht um eine klare Fehlentscheidung handelte, griff auch der Videoschiedsrichter nicht ein. Eine fragwürdige Entscheidung, die den EM-Traum der Dänen jäh beendete. Zwar entsprach Englands Kapitän Harry Kane noch dem Klischee und verschoss den Elfmeter, er versenkte aber den Nachschuss. England gewann das Spiel 2:1 nach Verlängerung und zog ins Finale gegen Italien ein. Nach dem Schlusspfiff ließen die dänischen Spieler ihren Emotionen freien Lauf. Bei vielen flossen Tränen, als sie sich bei den Fans für die Unterstützung im Londoner Wembley-Stadion bedankten. Es war das Ende von drei Wochen, die wohl nicht emotionaler hätten sein können. „Es war eine großartige Reise. Es tut mir leid, dass sie vorbei ist“, sagte Dänemarks Kapitän Simon Kjaer. Die dramatische Reise begann im ersten Vorrundenspiel gegen Finnland, als der dänische Spielmacher Christian Eriksen in der ersten Halbzeit auf dem Rasen zusammenbrach und wiederbelebt werden musste. Die Teamkollegen bildeten einen Kreis als Sichtschutz um ihren Mitspieler und mussten mit ansehen, wie Ärzte um das Leben Eriksens kämpften. Trotz des dramatischen Vorfalls wurde die Partie nach einer langen Unterbrechung zu Ende gespielt. „In der Sekunde, als die Zeit stillstand und wir sehr verletzlich waren, als wir sahen, wie zerbrechlich das Leben ist - das könnte uns helfen, im Jetzt zu sein und es zu genießen“, sagte Dänemarks Trainer Kasper Hjulmand: „Die Liebe der dänischen Menschen hat uns geholfen.“ Die Nationalelf kämpfte sich nach dem Schock zurück auf den Platz und in die Normalität. Sie siegten für Eriksen, zogen völlig überraschend ins Halbfinale ein und schrieben ein EM-Märchen. Auch gegen England kämpfte die Mannschaft tapfer. Zwar war die Hjulmand-Elf unterlegen, die großen Chancen hatte England aber nicht. Die Mannschaft von Gareth Southgate brauchte schon den umstrittenen Elfmeter, um ins Finale einzuziehen. Dabei hätte Makkelie die Partie auch schon wenige Sekunden vorher unterbrechen können, weil zwei Bälle im Spiel waren. Er ließ aber laufen und entschied dann auf Strafstoß. „Wenn er mich auf diese Weise im Strafraum berührt, dann ist es ein Elfmeter“, sagte Sterling. Dies sah der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe anders: „Ich persönlich finde es nicht richtig, weiterspielen wäre die richtige Entscheidung gewesen.“

 

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Neue Ascacibar-Attacke auf die Startelf

Der beste Fußballer aller Zeiten ist bei Hertha immer mit dabei! Argentinier Santiago Ascacibar (24) trägt seit Kurzem ein neues Tattoo auf der Innenseite des rechten Beins: Es zeigt Landsmann und Legende Diego Maradona († 60), der im vergangenen Herbst verstorben war. Er ist Ascacibars großes Vorbild: „Diego steht in Argentinien über allem.“ Schon als Jugendlicher trug Ascacibar ein Maradona-Tattoo, gegen den Willen seiner Mutter. Die Jugendsünde ließ er sich jetzt überstechen. Auf der Außenseiten seines rechten Beins prangt nun ein Löwenkopf, den er sich wie das Maradona-Porträt nach Saisonende stechen ließ. Beide Motive sollen Ascacibar Kraft und Glück im Kampf um einen Stammplatz bringen. Und die Chancen des Abräumers stehen so gut wie lange nicht: Mit Arne Maier (22) und Lucas Tousart (24) fehlen zwei Konkurrenten wegen Olympia für den Rest der Vorbereitung. Ascacibar wurde vom argentinischen Verband nicht nominiert – kann sich aber bei Hertha-Coach Pal Dardai (45) in den Fokus spielen. Der Trainer: „Arne und Lucas kommen erst zurück, wenn die Mannschaft steht. Das bedeutet Warteschlange. Aber die, die hiergeblieben sind und eine gute Vorbereitung machen, erspielen sich den Respekt des Trainers und haben einen Vorteil.“ Mit Maradona will Ascacibar die neue Attacke auf die Startelf wagen.

 

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Diane Kruger legt sexy Glamour-Auftritt hin

Auf dem Filmfestival im südfranzösischen Cannes ist und bleibt es glamourös: Dafür gesorgt hat unter anderem die deutsche Schauspielerin Diane Kruger (44), die am zweiten Tag der Veranstaltung in einem bodenlangen Tüllkleid von Armani Privé über den roten Teppich lief. Ein Hingucker war dabei zweifellos das transparente Neckholder-Oberteil, das bei der 44-Jährigen vorne nur das Nötigste bedeckte. Sowohl von der Seite als auch am Rücken ließ Kruger tief blicken. Das Glitzerkleid bestach außerdem durch einen breiten, schwarzen Gürtel, der die schmale Taille der Schauspielerin zur Geltung brachte. In Sachen Make-up hielt sich Kruger zurück und setzte vor allem auf natürliche Farbtöne. Ihre schulterlangen, blonden Haare waren zu leichten Wellen frisiert. Die obere Haarpartie steckte sie mit einem schwarzen Haarband nach oben. Nach der Corona-bedingten Absage im vergangenen Jahr sind die 74. Internationalen Filmfestspiele von Cannes am Dienstagabend (6. Juli) eröffnet worden. Das Filmfest in Südfrankreich dauert vom 6. bis 17. Juli.

 

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Schauspieler: Wilfried Klaus wird 80 und findet das richtig gut

München (dpa) – Seit Mitte der 1960er Jahre hat Wilfried Klaus in einer Vielzahl deutscher Fernsehserien mitgewirkt – von "Tatort" über "Derrick" bis "Monaco Franze". Die Rolle seines Lebens hatte der gebürtige Oberbayer aber als TV-Kommissar in der Serie "SOKO 5113". 30 Jahre lang gab er den genauso gemütlichen wie scharfsinnigen Ermittler Horst Schickl. Am Donnerstag (8. Juli) wird Klaus 80 Jahre alt. Und er freut sich darauf, wie er der Deutschen Presse-Agentur verriet: "Die Zahl macht mir keineswegs Angst. Im Gegenteil. Ich bin heute ruhiger als jemals zuvor. Und weil wir gut gewirtschaftet haben, plagen mich auch keine existenziellen Sorgen." Früher sei das anders gewesen. Als "Freiberufler" habe man ja nie gewusst, "wie es weitergeht, was kommt". Dabei ging es immer für ihn weiter. Seit seinem TV-Debüt 1964 in der Serie "Isar 12" spielte Klaus in unzähligen Fernsehserien mit und drehte viele Filme – mit Regisseuren wie Hans W. Geißendörfer ("Justiz"), Wolfgang Petersen ("Die Konsequenz")und Michael Verhoeven ("Die weiße Rose"). Seinen Durchbruch feierte Klaus allerdings als empathischer Gesetzeshüter Horst Schickl in der Serie "SOKO 5113". In 394 Folgen avancierte Klaus von 1978 bis 2008 zum Stammgast und Evergreen im deutschen Fernsehen – und das nachhaltig. "Ich werde immer noch auf die Rolle angesprochen", sagt Klaus.2008 schickte er den beliebten Kriminalhauptkommissar schließlich in den Ruhestand, da ihm die Belastung zu anstrengend wurde: "Wir haben ja 20 Folgen im Jahr gedreht. Das hieß, dass ich sogar im Urlaub meine Bücher dabei hatte und Rollentexte lernen musste. Das ging an die Substanz." Auch, wie er zugibt, da er nicht zu den beneidenswerten Kollegen gehört, die nach zwei Mal Skriptlesen den Stoff auswendig parat hätten. "Ich musste mir meine Texte richtig rein pauken, das war schon mühevoll." Nachdem er sein Engagement bei der "SOKO" niedergelegt hat, blieb Klaus weiterhin eine TV-Größe: Ein Gastauftritt bei "Pfarrer Braun", eine Rolle in "München 7" oder bei "Der Bergdoktor". So richtig viele Angebote kamen von seinem Haussender ZDF allerdings nicht mehr: "Wenn man so lange eine Rolle übernimmt, ist es nicht sehr schön, auf das Abstellgleis geschoben zu werden." Von einem Blick zurück im Groll ist Wilfried Klaus aber so weit entfernt: "Ich habe so viel Schönes erlebt, mit so vielen großartigen Kollegen arbeiten dürfen – dafür bin ich unendlich dankbar." Er sei vollauf zufrieden mit seinem Leben. Klar, wenn "ein schönes Drehbuch" käme, wäre er dabei. Das schon. Doch das sei kompliziert - was auch mit seinem anstehenden runden Geburtstag zusammenhänge: "Ab 80 Jahren wird man beim Dreh nicht mehr versichert. Damit steigen die Chancen für eine Rolle nicht gerade." Schlimm findet Wilfried Klaus das aber nicht. Wirtschaftlich muss es nicht sein. Es wäre eher wieder dieser Adrenalin-Kick bei den Drehs und natürlich seine Leidenschaft für Film und Fernsehen. Die wurde bei ihm schon früh entdeckt. Bereits in den 1950er Jahren bekam der Sohn eines Vollzugsbeamten und einer Kunstlehrerin privaten Schauspielunterricht. Von 1960 spielte er bis 1966 am Münchner Volkstheater, später auch auf den anderen Bühnen der bayerischen Landeshauptstadt. Künstlerisch betätigt sich Wilfried Klaus heute auch abseits von Bühne und Rampenlicht – als Maler. In seinem Bauernhof bei Bad Füssing in Niederbayern hat er sich im Dachgeschoss ein Atelier eingerichtet. Hier greift er, so oft es geht, zu Farbe und Pinsel. Um welche Motive zu malen? "Eher konservative und realistische Bilder", sagt er, "vor allem Porträts." Ein echter "Klaus" ist käuflich zu erwerben, gelegentlich macht er eine Ausstellung. Den runden Geburtstag feiert Wilfried Klaus gemeinsam mit seiner Familie mit einem Essen in seinem Lieblingslokal in München.

 

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Aufstiegsträume sind ausgeträumt

Nach einem Drama in vier Akten müssen sich die Landesliga-Herren des TC Rot-Weiß Gersthofen im Spitzenspiel in Hengersberg geschlagen geben

 

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TV-Tipp - Jan Josef Liefers in der Rechtsmedizin: "Die Obduktion"

Berlin/Köln (dpa) - Mehr als 14 Millionen sahen Anfang Mai im Ersten den Münster-"Tatort" mit dem Titel "Rhythm and Love". In dem Krimi führten die Ermittlungen von Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Boerne (Jan Josef Liefers) unter anderem in eine spirituelle Kommune. Im Umfeld der Berichterstattung über den TV-Film sorgte damals hingegen ein echter Rechtsmediziner für Schlagzeilen. Der Berliner Obduzent Michael Tsokos beklagte sich nämlich, weil er als Nebendarsteller aus diesem WDR-Krimi herausgeschnitten worden war: "Es geht hier nicht um mich oder eine herausgeschnittene Szene, die keinerlei Bedeutung hat. Es geht um die Frage: Wo fängt Zensur an?" Hintergrund des Streits ist eine Doku bei der RTL-Konkurrenz und dessen Streamingdienst TVnow. Nun ist diese Crime-Doku erstmals im Free-TV zu sehen: RTL zeigt sie am Donnerstag um 22.15 Uhr. "Die Obduktion" wird von RTL als Weltpremiere angekündigt: eine echte Autopsie erstmals öffentlich im Fernsehen. Bei TVnow erschien im Juni inzwischen übrigens eine zweite Folge des Leichenschau-Formats. Professor Tsokos sagte der RTL-Mediengruppe zum Projekt: "Ich bin immer wieder in den letzten Jahren gefragt worden: So eine Obduktion, das würde ich gerne mal sehen, kann man da mal dabei sein? Gibt es das auch öffentlich?" Das habe ihn bewegt, bei den Dokus mitzumachen. Jan Josef Liefers ist begleitend dabei, natürlich vom Nimbus seiner populären "Tatort"-Rolle profitierend: "Vermutlich hat mich Michael Tsokos gefragt, weil ich so ein Hybridwesen bin. Neugierig und medizinisch stark interessiert. Ich habe genug Fragen im Kopf, um Michael zu löchern, die er normalerweise hier niemals so erklären müsste." Er sei "der Fährmann zwischen Wissenschaft und Publikum". Tsokos und andere Rechtsmediziner, die er kenne, ließen sich nicht mehr abschütteln, betonte Liefers im RTL-Gespräch. "Wenn etwas auf Fremdverschulden deutet, dann wird es eng für denjenigen, der das zu verantworten hat. Man könnte es so sagen: Die Rechtsmedizin ist die Grundlage von Rechtsprechung, ja, des ganzen Rechtsstaates." Tsokos meint, die Rechtsmedizin sei wie kein anderes Fach in der Medizin ein Spiegel der Gesellschaft. So habe man früh mitbekommen, dass SMS und WhatsApp eine Rolle bei Abschiedsbriefen spielten. "Wir sehen eben auch, dass etwas schiefläuft, wenn zum Beispiel der Großteil derjenigen, die wir obduzieren, zum Zeitpunkt des Todes unter dem Einfluss von Psychopharmaka oder Alkohol standen." Die ARD fühlte sich von alledem offenbar hintergangen und kürzte Tsokos aus ihrem Sonntagskrimi heraus. Der zuständige WDR erläuterte dies im Mai wie folgt: "Lange nach dem Ende der Dreharbeiten für den Münsteraner Tatort "Rhythm and Love" haben wir erst durch Zufall erfahren, dass Jan Josef Liefers und Michael Tsokos für den RTL-Streamingdienst TVnow in einer gemeinsamen Serie auftreten, bei der die beiden gemeinsam obduzieren und die somit optisch fast das gleiche Umfeld der Rechtsmedizin zeigt wie der Münsteraner "Tatort"." Zudem wäre der von Tsokos gespielte Mediziner im "Tatort" permanent "Koryphäe" genannt worden, was einen werblichen Effekt für das Format des Privatsenders unterstützt hätte, wie der öffentlich-rechtliche WDR meinte. "Hätten wir im Vorfeld von dieser Überschneidung gewusst, hätten wir die Rolle von Beginn an mit jemand anderem besetzt." Sicher ist wohl, dass RTL am späten Donnerstagabend mit Liefers und Leiche bei weitem nicht so viele Zuschauer holt wie das Erste sonst.

 

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FDP will Ostbeauftragten abschaffen

Berlin. Die brandenburgische FDP-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Generalsekretärin Linda Teuteberg hat dafür plädiert, das Amt des Ostbeauftragten der Bundesregierung abzuschaffen. „In den letzten 30 Jahren wurde viel geschafft, und es bleibt manches zu tun, doch gerade nicht für einen extra Ostbeauftragen“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Dieses Amt war zunächst sinnvoll, ist inzwischen aber Relikt eines institutionalisierten Exotenstatus.“ Teuteberg fügte hinzu: „Im 31. Jahr der Deutschen Einheit in Freiheit brauchen wir Normalität im besten Sinne: Kein spezifischer Ostbeauftragter, sondern Bundespolitiker, die gesamtdeutsch denken und handeln – und dass Ostdeutsche ganz selbstverständlich als Ressortminister und -ministerinnen auf Augenhöhe im Bundeskabinett Verantwortung tragen.“ Wichtiger als der am Mittwoch vom amtierenden Ostbeauftragten Marco Wanderwitz (CDU) präsentierte Jahresbericht sei zudem „die leidenschaftliche und ausführliche Debatte im Herzen unserer parlamentarischen Demokratie, dem Plenum des Deutschen Bundestages“, so die FDP-Politikerin. Die Lage der Nation sei im geteilten Deutschland dort stets ausführlich debattiert worden. Der Sprecher der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Frank Junge, sagte dem RND: „Der Ostbeauftragte wird gebraucht. Denn ich sehe zwar sehr große Fortschritte bei der Angleichung der Lebensverhältnisse. Aber wir haben immer noch strukturelle Ungleichgewichte. Und es wird noch geraume Zeit brauchen, hier für eine Angleichung zu sorgen.“ Junge betonte jedoch, er könne sich die Funktion des Ostbeauftragten „auch im Kanzleramt vorstellen. Das ist eine ressortübergreifende Aufgabe.“ Dort war das Amt in den 1990er-Jahren schon einmal angesiedelt. Dem aktuellen Jahresbericht zufolge liegt Ostdeutschland bei der Wirtschaftsleistung weiter zurück. Demnach betrug das Bruttoinlandsprodukt 2020 im Osten rund 77,9 Prozent des Westniveaus, Berlin mitgerechnet waren es 82,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote ist dafür nur noch um 1,7 Prozentpunkte höher. Die Einkommen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter betrugen im Osten 2019 etwa 75 Prozent des Westniveaus. Weiter heißt es, in den neuen Ländern gebe es „durchgängig“ eine „kritischer ausgeprägte Grundeinstellung gegenüber Politik“. Die Vorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, sagte dem RND: „Länger arbeiten und weniger verdienen als im Westen – das ist die Wirklichkeit für viele Ostdeutsche mehr als 30 Jahre nach der Wende und nach 16 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel.“ Es sei deshalb nicht die fehlende Erfahrung, die Ostdeutsche skeptischer auf Parteien und die Demokratie schauen lasse, sondern „die Erfahrung, dass die Demokratie nicht in der Lage ist, selbst über sehr lange Zeiträume gleiche Lebensverhältnisse herzustellen“. Sie fuhr fort: „Dabei gibt es schon heute die Möglichkeit, sofort Abhilfe zu schaffen. Stiege der gesetzliche Mindestlohn auf 13 Euro, würden 44 Prozent der Ostdeutschen Beschäftigten mehr in der Tasche haben.“

 

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Funklöcher entlang 159 Kilometer Fernstraßen und 121 Kilometer Bahnlinien