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(7.64/8)  1  Corona-News-Ticker: Olympia in Tokio ohne Zuschauer

Zur Eindämmung des Virus werde auch kein einheimisches Publikum zugelassen, teilte Japans Regierung mit. Mehr Corona-News im NDR.de Live-Ticker. 2021-07-08 15:02 14KB www.ndr.de

(3.11/8)  2  EZB definiert Inflationsziel neu ¦ NZZ

Im Rahmen einer neuen Strategie peilt die EZB künftig ein «symmetrisches» mittelfristiges Inflationsziel von 2% an. Dies erlaubt auch  vorübergehende Überschreitungen dieses Werts. 2021-07-08 13:30 4KB www.nzz.ch

(3.09/8)  3  Studie aus Stuttgart Luftfilter nur in wenigen Klassenräumen sinnvoll

Stuttgart – Die Wirkung mobiler Luftfilter in Klassenräumen zum Schutz gegen das Coronavirus ist nach einer Studie der Universität Stuttgart begrenzt. 2021-07-08 13:52 2KB www.bild.de

(3.04/8)  4  England - Dänemark: UEFA ermittelt wegen Laserpointer-Vorfall bei...

Mehrere Vorkommnisse beim Halbfinale zwischen England und Dänemark werden nun untersucht. Ein Lichtstrahl eines Laserpointers soll Dänemarks Tormann Schmeichel beim Elfmeter gestört haben. 2021-07-08 14:12 2KB www.diepresse.com

(2.09/8)  5  Bach-Ankunft mit Tiefschlag: Fan-Ausschluss in Tokio

Olympia in Tokio wird endgültig zum reinen Fernseh-Schauspiel. Der Gastgeber der Sommerspiele verhängt erneut den Corona-Notstand und schließt Zuschauer in der Hauptstadt aus. … 2021-07-08 15:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.07/8)  6  Ministerin: Keine Zuschauer an Wettkampforten der Olympischen Spiele in Tokio

Die Olympischen Sommerspiele finden vollständig ohne Zuschauer an den Wettkampforten in Tokio statt. Wegen des Gesundheitsnotstands in der japanischen Hauptstadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie … 2021-07-08 14:46 2KB www.stern.de

(2.04/8)  7  Lauterbach will in nächster Regierung Gesundheitsminister werden

Der SPD-Politiker ist in der Pandemie zu einem der gefragtesten Experten geworden. Im Interview erklärt er nun, dass ihn das Gesundheitsministerium reize. 2021-07-08 14:37 2KB www.tagesspiegel.de

(2.04/8)  8  Starkregen, Hagel, Sturmböen: Warnung vor schweren Unwettern in Deutschland

Erneut ziehen schwere Unwetter über Teilen Deutschlands auf. Am Nachmittag wurden bereits Unwetterwarnungen für Teile von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern ausgesprochen, in Sachsen drohen ebenfalls Unwetter. Auch am Freitag beruhigt sich die Wetterlage nicht. 2021-07-08 14:15 2KB www.rnd.de

(2.04/8)  9  Mord an dreijähriger Tochter: Vater verurteilt

Das Gericht stellte eine besonders schwere Schuld fest: Weil ein 32-Jähriger seine dreijährige Tochter mit einem Messer tödlich verletzte, verurteilte das Landgericht Berlin ihn … 2021-07-08 13:13 967Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(2.02/8)  10  Chancen nicht genutzt: Kerber verpasst Wimbledon-Finale

Die Chancen sind vor allem im zweiten Satz da, doch am Ende schafft es Angelique Kerber nicht in ihr drittes Wimbledon-Endspiel. Ashleigh Barty kann … 2021-07-08 15:19 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.02/8)  11  Union-Profi spielt bei Olympia - Kruse: "Verstehe nicht, wie man keinen Bock haben kann"

Fußball-Profi Max Kruse hat kein Verständnis dafür, dass einige Bundesligaclubs keine Spieler für die Olympia-Mannschaft für Tokio abgestellt haben. 2021-07-08 15:17 2KB www.t-online.de

(1.08/8)  12  Notenbanken gegen Kryptos

Kryptowährungen wie Bitcoin fordern die die Notenbanken heraus. Grund genug für die Zentralbanken, sich selbst an Digitalwährungen zu... 2021-07-08 15:04 1KB www.faz.net

(1.06/8)  13  Traum geplatzt: Angelique Kerber im Wimbledon-Halbfinale gegen Ashleigh Barty ausgeschieden Traum geplatzt: Angelique Kerber im Wimbledon-Halbfinale gegen Ashleigh Barty ausgeschieden

Der Traum vom zweiten Wimbledon-Sieg ist geplatzt: Angelique Kerber hat das Wimbledon-Halbfinale gegen die Weltranglistenerste Ashleigh Barty verloren. Die Kielerin zog mit 3:6, 6:7 (3:7) den Kürzeren. 2021-07-08 15:11 4KB www.sportbuzzer.de

(1.03/8)  14  OH NO! Angie raus

Angelique Kerber (33) ist im Wimbledon-Halbfinale ausgeschieden. Die australische Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty (25) gewann mit 6:3, 7:6. 2021-07-08 15:04 1KB www.bild.de

(1.02/8)  15  Aus im Halbfinale: Dänemarks überragende EM-Reise - Ärger über Schiri-Pfiff

So will niemand aus dem Turnier ausscheiden. 2021-07-08 15:15 5KB www.t-online.de

(1.02/8)  16  Erdogan lässt sich einen weiteren Palast bauen

Die 300-Zimmer-Residenz an der Ägais wurde lange geheim gehalten. Um dafür Platz zu schaffen, mussten zehntausende Bäume gefällt werden. 2021-07-08 14:53 5KB www.tagesspiegel.de

(1.02/8)  17  Von der Leyen: Keine Zwei-Staaten-Lösung für Zypern

Wer in Nikosia in den nördlichen Teil der Stadt will, muss über eine Grenze. Die türkische Seite will auf Zypern ihren eigenen Staat - die EU … 2021-07-08 13:19 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  18  Deutsche E-Autos dominieren Heimatmarkt

Deutsche Verbraucher kaufen am liebsten deutsche Elektroautos. Das zeigen die KBA-Daten zu den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2021. Erst auf Platz fünf folgt ein französisches Fabrikat. 2021-07-08 16:11 3KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  19  Tour-Aus für Sagan - Team-Zukunft wohl geklärt

Sportlich lief es für Peter Sagan nicht bei der Tour. Am Donnerstag stieg der Rad-Star aus. Hinzu … 2021-07-08 14:49 919Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  20  Was die Witwe nach dem Tod des Dießener AfD-Politikers Martin Hebner sagt

Plus Der 61 Jahre alte AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hebner aus Dießen erliegt einem Hirntumor. Seine Familie berichtet von mehreren Attacken. Der Dießener … 2021-07-08 14:49 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  21  Brandenburg geht wegen illegaler Bauten auf Gelände der Gigafabrik gegen Tesla vor

Wegen illegaler errichteter Tanks auf dem Gelände der Gigafabrik droht Tesla Ärger. Das Land Brandenburg hat ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Aufgefallen war der Verstoß erst nach Hinweisen von Umweltverbänden. 2021-07-08 14:38 1KB www.rnd.de

(1.01/8)  22  Opel wird in Europa ab 2028 rein elektrisch

Die deutsche Traditionsmarke Opel wird in Europa ab 2028 vollständig auf Elektromobilität umgestellt. Das kündigte Geschäftsführer Michael Lohscheller am Donnerstag bei einer Pressekonferenz an. Bis … 2021-07-08 14:33 1KB www.stern.de

(1.01/8)  23  Afghanistan: Auch Großbritannien kündigt endgültigen Rückzug an

Neben Deutschland hatten auch die USA und andere Verbündete ihren Abzug aus Afghanistan angekündigt. Nun zieht auch Großbritannien nach. Zuletzt waren noch 750 britische Soldaten in dem Land stationiert. 2021-07-08 14:31 2KB www.rnd.de

(1.01/8)  24  Aus BVT wird DSN: Breite Mehrheit für Verfassungsschutz-Reform

Seltene Harmonie herrschte am Donnerstag beim Reformbeschluss für den krisengeschüttelten österreichischen Verfassung... 2021-07-08 14:15 6KB www.tt.com

(1.01/8)  25  Ende der Hilfe für Millionen Syrer? EU warnt vor Katastrophe

Millionen Syrer sind auf Lebensmittel der UN angewiesen. Aus politischen Gründen droht jetzt die Schließung des letzten offenen Übergangs an der Grenze zur Türkei - die EU … 2021-07-08 14:15 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  26  Luxemburger Premier nach Covid nicht mehr in Klinik

Xavier Bettel nimmt Amtsgeschäfte am Freitag wieder auf. Er war zwischenzeitlich in schlechtem Zustand gewesen. 2021-07-08 13:57 1KB www.diepresse.com

(1.01/8)  27  Kerners Handy klingelt – er geht ran!

DER späte Aufreger beim EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark sorgte sogar in den TV-Studios für kuriose Momente. Was war los? 2021-07-08 13:56 3KB www.bild.de

(1.01/8)  28  Der Coronavirus-Blog

In Tirol häufen sich die Corona-Fälle nach einer Reiserückkehr. Mindestens sieben von den am Donnerstag gemeldeten 17... 2021-07-08 13:33 1KB www.tt.com

(1.01/8)  29  „Corona wird zu einer normalen Grippe“

Düsseldorf Der Chef der Intensivmediziner, Gernot Marx, fürchtet dank des Impffortschritts keine heftige Coronawelle mehr wie im vergangenen Winter. Er sagt aber auch, dass für … 2021-07-08 13:33 2KB rp-online.de

(1.01/8)  30  Franco A. spricht vor Gericht über sein Doppelleben als Flüchtling

Dem Bundeswehroffizier wird vorgeworfen, Anschläge auf Politiker unter falscher Identität geplant zu haben. Vor Gericht gibt er nun Details bekannt. 2021-07-08 13:20 1KB www.tagesspiegel.de

(1.01/8)  31  Strafzinsen bei Neuverträgen zulässig

Negativzinsen auf Girokonten für Neukunden und Bestandskunden, die das Kontomodell wechseln, sind laut einem Urteil des Landgerichts Leipzig zulässig. Eine Klage gegen Verwahrentgelte der Sparkasse Vogtland wurde abgewiesen. 2021-07-08 13:18 3KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  32  Nun auch digitale Impfnachweise für Genesene in Apotheken

Wer eine Corona-Erkrankung überstanden hat, konnte das bislang nur mit einem Schreiben des Gesundheitsamtes nachweisen. Nun soll das auch per App möglich sein - aber … 2021-07-08 13:15 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  33  Nach Juwelen-Raub im Grünen Gewölbe Mutmaßliche Helfer der Remmo-Zwillinge gefasst

Dresden – Vier Männer, die möglicherweise den Tatort vorm Juewelenraub aus dem Grüne Gewölbe auspionierten, sind jetzt identifiziert. 2021-07-08 12:23 2KB www.bild.de

(1.01/8)  34  Getötete 13-Jährige in Wien: 18-Jähriger gab unterlassene Hilfeleistung zu

Was den sexuellen Missbrauch oder die Tötung des Mädchens betrifft, ist der 18-Jährige weiterhin nicht geständig. 2021-07-08 12:22 3KB www.tt.com

(0.12/8)  35  Was tun gegen Negativzinsen?

Immer mehr Banken und Sparkassen erheben Negativzinsen und nennen dies "Verwahrentgelt". Was Kunden tun können, wenn sie dem entgehen wollen. Und warum … 2021-07-08 15:11 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(0.02/8)  36  „Berlin Tag und Nacht“-Star Julia Jasmin Rühle meldet sich nach Horror-Crash

Sie hatte mehr als nur Glück.Das Wrack ihres Porsche lässt nur erahnen wie heftig der Unfall von Julia Jasmin Rühle (33) am Mittwochabend gewesen sein muss. Der Ex-„Berlin Tag und Nacht“-Star krachte Rühle auf der A11 im Landkreis Barnim in die Mittelschutzplanke, der Wagen überschlug sich mehrfach. Rühle wurde schwer verletzt, konnte sich aber selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde in ein Berliner Krankenhaus gebracht. BILD erreichte sie am Donnerstagmittag im Krankenhaus. Erfahren Sie mit BILDplus, wie es Julias Jasmin jetzt geht und wie sie sich an den Unfall erinnert. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-08 15:19 1KB www.bild.de

(0.02/8)  37  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-07-08 15:15 985Bytes www.zeit.de

 38  Container-Chaos treibt Preise in Deutschland in die Höhe

Das weltweite Container-Chaos kommt in deutschen Geschäften an. Engpässe im Frachtverkehr bringen Händler in eine brenzlige Situation. 2021-07-08 15:24 5KB www.bild.de

 39  Lufthansa fährt Flugprogramm wieder hoch – bis September werden alle Ziele wieder angeflogen

Das Lufthansa-Management fährt den Flugbetrieb trotz anhaltender Virusinfektionsgefahr und Reisebeschränkungen wieder auf volle Stärke hoch. „Wir haben entschieden, dass wir bis September nahezu alle Flugziele … 2021-07-08 15:22 6KB www.stern.de

 40  Wirbel vor der nächsten Anhörung: Warum "Free Britney"-Fans den großen Knall erwarten

Die Schlagzeilen und Berichte um Britney Spears überschlagen sich dieser Tage. Anfang der Woche verkündete ihr langjähriger Manager Larry Rudolph, dass er nicht weiter für Spears … 2021-07-08 15:20 3KB www.stern.de

 41  Pilotprojekt: Heizen mit Abwärme aus dem Rechenzentrum

Befeuert von der Corona-Pandemie hält der Boom von Rechenzentren in Frankfurt an - und bringt auch Probleme mit sich: Neben hohem Stromverbrauch verursachen 2021-07-08 15:19 4KB www.t-online.de

 42  Behörden raten vom Baden im Berliner Flughafensee ab

Wegen des Starkregens der vergangenen Tage sei der Badesee verschmutzt. Doch auch andere Berliner Badeseen könnten von Verschmutzung betroffen sein. 2021-07-08 15:16 2KB www.tagesspiegel.de

 43  Aus der Traum: Kerber scheidet im Wimbledon-Halbfinale aus

Angelique Kerber hat das Finale von Wimbledon verpasst. Die Tennisspielerin aus Kiel unterlag am Donnerstag der Weltranglisten-Ersten Ashleigh Barty aus Australien nach großem Kampf im zweiten Satz 3:6, 6:7 (3:7). 2021-07-08 15:15 2KB www.ndr.de

 44  Kieler Werft TKMS unterzeichnet Milliarden-Auftrag

Der Bau von zwei U-Booten für die Deutsche Marine und von vier U-Booten für Norwegens Marine ist unter Dach und Fach. Das Auftragsvolumen beträgt rund 5,5 Milliarden Euro. 2021-07-08 15:14 2KB www.ndr.de

 45  Musik macht schneller: Acht Tipps für die richtige Lauf-Playlist

Laufen und ich, wir mussten erst Freunde werden. Kein Ball, keine Mitspieler. Langweilig, so meine Meinung vor zehn Jahren. Aber mit Kind und Arbeit war … 2021-07-08 15:14 4KB www.stern.de

 46  Neues Register mit Ärzten, die auch "Praxisfremde" impfen

Wer keinen Hausarzt hat, kann jetzt über ein Register Praxen finden, die auch neue Patienten gegen das Coronavirus impfen. Die Kassenärztliche Vereinigung 2021-07-08 15:13 1KB www.t-online.de

 47  Ausgeblichen: Woher kommen eigentlich die hellen Flecken in der Unterhose?

Dunkle oder bunte Unterhosen bleichen nach wenigen Wochen auf der Innenseite des Schritts aus. Doch weshalb wird der Stoff nur an dieser Stelle heller? Liegt es an der Qualität? Und wie lässt sich das vermeiden? 2021-07-08 15:12 2KB www.t-online.de

 48  Aufschwung im Autosektor: Komax sucht händeringend Personal

Manche Industrieunternehmen sahen sich im vergangenen Jahr gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen. Nun suchen gewisse schon wieder händeringend Personal, wie das Beispiel des Innerschweizer Maschinenherstellers Komax zeigt. 2021-07-08 15:11 2KB www.nzz.ch

 49  Feuerwehr findet Toten bei Einsatz in Minden

Bei einem Feuerwehreinsatz in Minden haben die Einsatzkräfte am Donnerstag einen Toten entdeckt. Eine dunkle Rauchwolke am Dach des Einfamilienhauses hatte den 2021-07-08 15:10 950Bytes www.t-online.de

 50  Elizabeth Bay: Namibias Geisterstadt am Meer

Die Trasse in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika schuf eine Verbindung zwischen dem Meer und den Orten im Landesinneren, die als Alternative zur Strecke Windhoek-Swakopmund … 2021-07-08 15:10 884Bytes www.stern.de

 51  Rendite im Sinkflug: Was tun gegen Negativzinsen?

Immer mehr Banken und Sparkassen erheben Negativzinsen und nennen dies 'Verwahrentgelt'. 2021-07-08 15:10 6KB www.t-online.de

 52  Anleger ziehen sich zurück

Der Aktienmarkt bleibt weiter im Schaukelmodus. Nach den Gewinnen des Vortages geht es heute wieder bergab. Eine ungute Mischung aus Corona- und Konjunktursorgen treibt die Anleger dabei zur Vorsicht. 2021-07-08 15:09 9KB www.tagesschau.de

 53  Noch mehr Ackerfläche im Kreis Rastatt PFC-verseucht

Nach neuen Untersuchungen gelten 30 weitere Hektar Ackerfläche im Landkreis Rastatt als mit PFC verunreinigt. Die per- und polyfluorierte Chemikalien sind 2021-07-08 15:08 1KB www.t-online.de

 54  Das sind die Schauspielerinnen und Schauspieler mit den meisten Oscars

Ein Oscar-Gewinn ist das Highlight einer Schauspielkarriere. Einige Darstellerinnen und Darsteller haben sogar mehrmals den begehrten Filmpreis gewonnen. Welche Schauspieler bei den Academy Awards am häufigsten ausgezeichnet wurden, zeigen wir hier. 2021-07-08 15:07 4KB www.rnd.de

 55  Hitze: Die nächste große Plage

Nach bzw. parallel zur Pandemie droht die Hitze zur nächsten großen Gesundheitskrise zu werden. 2021-07-08 15:07 4KB www.diepresse.com

 56  Bindemann zeigt Adler-Treue

Er ist begehrt bei der Konkurrenz, wird aber trotzdem vorerst wohl bei den Preußen bleiben: Münsters treffsicherer Nachwuchs-Stürmer Deniz-Fabian Bindemann. 2021-07-08 15:06 2KB www.bild.de

 57  Der konservative Mitsotakis führt zur Halbzeit

Der konservative griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sitzt zwei Jahre nach seiner Wahl fester denn je im Sattel. In Umfragen baut er seinen Vorsprung zum Linksbündnis Syriza aus. Seine Reformagenda arbeitet Mitsotakis zügig ab. 2021-07-08 15:06 5KB www.rnd.de

 58  „Markus Lanz“: Gäste und Themen der aktuellen Ausgabe

Jeden Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend begrüßt Markus Lanz seine Gäste in der gleichnamigen Sendung aus den Bereichen Politik, Unterhaltung und Sport. Dabei wird ein Blick auf das aktuelle gesellschaftliche Leben geworfen. Welches Thema beschäftigt die Talkrunde und welche Gäste sind dabei? Die Infos zur aktuellen Ausgabe. 2021-07-08 15:06 3KB www.rnd.de

 59  Projekt gegen Holocaust-Relativierung: Musikerin Miu bringt ein Video mit Zeitzeugen und Überlebenden raus

Am 9. Juli erscheint ein Musikvideo, das mehr als bloß ein bunter Clip zu einem neuen Popsong ist. "Wir haben einen Song namens 'The Reminder' … 2021-07-08 15:05 3KB www.stern.de

 60  Refresco kauft deutschen Getränkeproduzenten Hansa-Heemann

Einer der führenden Anbieter von Mineralwasser in Deutschland, Hansa-Heemann, geht ins Ausland. Der Getränkekonzern Refresco aus den Niederlanden übernimmt die deutsche Firma. 2021-07-08 15:04 2KB www.t-online.de

 61  Nach versuchtem Tötungsdelikt: Opfer hält sich verborgen

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in einem Kiosk in Hamburg-Horn sucht die Polizei mit einem Foto nach dem Täter. Zwischen dem Opfer und dem Täter soll es am 2021-07-08 15:03 1KB www.t-online.de

 62  Großer Andrang bei Impfaktion auf Bad Essener Wochenmarkt

Eine Impfaktion des Landkreises Osnabrück auf dem Wochenmarkt in Bad Essen ist am Donnerstag auf große Nachfrage gestoßen. Vor dem Impfbus bildeten sich lange 2021-07-08 15:03 1KB www.t-online.de

 63  Von Tragik bis Heldentum: Das sind die prägenden Figuren dieser Europameisterschaft

1 von 13 Zurück Weiter Zurück Weiter © Andy Rain / AFP 1 von 13 Giorgio Chiellini: Das breite Grinsen und die kompromisslose Spielweise des Kapitäns … 2021-07-08 15:02 7KB www.stern.de

 64  Augsburger Immobilientage finden unter neuer Leitung statt

Die Augsburger Immobilientage sind eine der größten Messen ihrer Art in Süddeutschland. Ab 2022 wird sie von einem Neuen Veranstalter umgesetzt. … 2021-07-08 15:01 892Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 65  Verband: Niedergelassene Ärzte können Impfungen übernehmen

Die niedergelassenen Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Einschätzung des Hausärzteverbands in der Lage, die Corona-Impfkampagne weitgehend allein zu 2021-07-08 15:01 2KB www.t-online.de

 66  Wann wird der Treffpunkt Allerweg saniert? Politik sagt Nutzern in Linden-Süd Unterstützung zu

Schon lange warten die Nutzer des Treffpunkts Allerweg in Linden-Süd auf die Sanierung ihrer zentralen Anlaufstelle. Bei einem Forum mit Politikern erneuerten sie diese Forderung. … 2021-07-08 15:00 4KB www.haz.de

 67  Dax im Minus: Delta-Variante sorgt für Verunsicherung an der Börse

Wochenlange war der Dax im Aufwärtsmodus. Seit der zunehmenden Ausbreitung der Delta-Variante ist das erst einmal gestoppt. Der Leitindex verlor am Donnerstag zeitweise deutlich. 2021-07-08 15:00 1KB www.t-online.de

 68  Kurzfristige Absagen bei den Salzburger Festspielen

Orchester und Chor aus Birmingham kommen wegen der Quarantänebestimmungen in ihrer Heimat nicht nach Salzburg. Ebenso The Tallis Scholars. 2021-07-08 15:00 2KB www.diepresse.com

 69  Bill und Melinda Gates Stiftung: Welt mit Kapitalismus verbessern

Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung ist nicht irgendeine Charity-Organisation. Mit jährlichen Ausgaben von über 2,5 Milliarden Dollar ist sie die grösste und vermutlich auch die wirkmächtigste private Stiftung der Welt. Das ruft auch Verschwörungstheoretiker auf den Plan. 2021-07-08 15:00 5KB www.nzz.ch

 70  Marilyn Monroe posierte nackt am Filmset – wenige Wochen später war sie tot

1962 nun sollte er die Schauspielerin für das Magazin "Paris Match" fotografieren. Zu Beginn des Auftrags wusste Schiller nicht, dass die Fotos, die entstanden sind, … 2021-07-08 15:00 1KB www.stern.de

 71  Inning: Neuer Kunsthandwerkermarkt im Gewerbepark

Einmal im Monat verwandelt sich ein ehemaliger Reiterhof im Gewerbepark Inning in einen Markt für Künstler und Kreative. Am Samstag ist es wieder soweit. … 2021-07-08 14:59 885Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 72  Nach Vorrunden-Aus: Russland trennt sich von Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow Nach Vorrunden-Aus: Russland trennt sich von Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow

Stanislaw Tschertschessow ist nicht mehr Trainer der russischen Sbornaja. Der Verband gab am Donnerstag die Trennung vom 57-Jährigen bekannt, der das Nationalteam knapp fünf Jahre lang betreut hatte. 2021-07-08 14:59 1KB www.sportbuzzer.de

 73  Neuzugang Irvine nimmt Training beim FC St. Pauli auf

Neuzugang Jackson Irvine hat das Training beim FC St. Pauli aufgenommen. Wie der hanseatische Fußball-Zweitligist am Donnerstag mitteilte, stand der am Montag 2021-07-08 14:58 1KB www.t-online.de

 74  Basilikum: Küchenkräuter pflanzen, pflegen und ernten – sechs Tipps

Basilikum ist etwas empfindlich. Mit diesen einfachen Tipps und Tricks zu Standort, Pflege und Ernte bleibt die Pflanze gesund. 2021-07-08 14:58 5KB www.t-online.de

 75  Um sich an der Kindsmutter zu rächen Tochter (3) getötet und Tat gefilmt – Lebenslang für Vater

Ein Vater schlitzt seinem Kind (3) die Kehle auf und filmt mit dem Handy den langsamen Tod. Jetzt wurde er verurteilt. 2021-07-08 14:57 1KB www.bild.de

 76  Hamburg: Öffentliche Gebäude mit Solarenergie ausstatten

Die Stadt Hamburg will beim Klimaschutz als Vorbild vorangehen und öffentliche Gebäude zügig mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ausstatten. Das teilte 2021-07-08 14:56 1KB www.t-online.de

 77  Russische Kampfflugzeuge unterbrechen Pressekonferenz von Spaniens Regierungschef

Wegen eines Nato-Einsatzes gegen zwei russische Kampfflugzeuge hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Pressekonferenz auf einem Luftwaffenstützpunkt in Litauen kurzfristig unterbrechen müssen. Sánchez und Litauens Präsident Gitanas Nauseda … 2021-07-08 14:55 2KB www.stern.de

 78  Hausärzte kritisieren geplante Öffnungen in NRW

Exklusiv Düsseldorf Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein, hält die von der NRW-Landesregierung angekündigen weiteren Öffnungsschritte für zu riskant. Die Öffnungen bedeuteten für jeden, … 2021-07-08 14:55 2KB rp-online.de

 79  Mann beleidigt mehrere Personen am Bahnhof Senden - auch Polizisten

Am Bahnhof in Senden belästigte und beleidigte ein Mann mehrere Menschen. Auch Polizisten betitelte er mit Schimpfwörtern. Nun … 2021-07-08 14:54 799Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 80  RWE-Steinkohlekraftwerke endgültig vom Netz

Der Energiekonzern RWE hat die Stromerzeugung mit Steinkohle vollständig beendet. Seit Donnerstag sind die Kraftwerke Westfalen in Hamm und Ibbenbüren 2021-07-08 14:53 1KB www.t-online.de

 81  Parfüm im Wert von 800 Euro gestohlen: Polizei fasst den Dieb, doch die Beute fehlt

Ein 38-Jähriger soll Parfüm im Wert von 800 Euro gestohlen haben. Die Polizei fahndete nach ihm und konnte ihn fassen. Inzwischen … 2021-07-08 14:53 937Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 82  Zähringerplatz bald mit weniger Parkplätzen

Die Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart von den Grünen hebt mehr als die Hälfte der Parkplätze auf Zähringer- und Predigerplatz auf. Setzt sie schon den neuen Richtplan um, der noch gar nicht in Kraft ist? 2021-07-08 14:52 4KB www.nzz.ch

 83  Klimaaktivisten protestieren vor Vattenfall-Werk in Berlin-Mitte

Vor dem Vattenfall-Werk in Mitte protestierten am Donnerstag Aktivisten von GasExit und Robin Wood. Vattenfall gebe sich zwar ein grünes Image, werde dem Anspruch aber nicht gerecht. 2021-07-08 14:52 1KB www.tagesspiegel.de

 84  Endgültige Normalität frühestens in einem Jahr

Die vollständige Aufhebung sämtlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist vor dem nächsten Sommer nicht realistisch. 2021-07-08 14:52 995Bytes www.diepresse.com

 85  AC Mailand kurz vor Verpflichtung von Olivier Giroud

Die AC Mailand steht kurz vor einer Verpflichtung von Chelsea-Stürmer Olivier Giroud. Nach Informationen von Goal und SPOX versuchen die Rossoneri aktuell, die Verhandlungen … 2021-07-08 14:52 1KB www.stern.de

 86  Heizöl im Ulmer Ried in Neu-Ulm ausgelaufen: Polizei ermittelt wegen Umweltdelikt

1200 Liter Heizöl sollten in einen dafür nicht zugelassenen Kunststofftank gepumpt werden. Jedoch hatte der nur ein Fassungsvermögen von 1000 Liter. Die … 2021-07-08 14:51 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 87  Er eiert, sie schwankt: Wie Laschet und Baerbock über ihre Krisen reden

Es waren acht Worte, nicht mehr und nicht weniger. Doch sie brausten durch den deutschen Blätterwald, schlugen einen Haken im kollektiven Gedächtnis. "Auch nur ein Mensch", … 2021-07-08 14:49 8KB www.stern.de

 88  Knapp 4000 Geimpfte erkrankten an Covid-19

Ein vollständiger Impfschutz heißt nicht, dass sich eine Person nicht mehr mit Sars-CoV-2 infizieren und Symptome entwickeln kann. Diese Erkenntnis untermauert eine aktuelle Erhebung des RKI. Doch der Anteil der Betroffenen ist im Vergleich zu der Gesamtzahl der Geimpften verschwindend gering. 2021-07-08 14:45 3KB www.n-tv.de

 89  Internet für die Katz: Vodafone jubelt Frau Vertrag für ihren Kater unter

Der Mobilfunkkonzern Vodafone hat einer Bremer Kundin einen Internet-, Telefon- und Fernsehvertrag für ihren Kater untergeschoben und trotz Protesten der Frau ein Mahnverfahren eingeleitet, als … 2021-07-08 14:43 3KB www.haz.de

 90  Ist Libyen noch zu retten?

Über Libyen führt eine zentrale Transitroute für Flüchtlinge. Dort herrschen Anarchie und Willkür. Warum es so schwierig ist, das Land zu stabilisieren. 2021-07-08 14:43 9KB www.tagesspiegel.de

 91  Premiere für Gislason: Olympia-Generalprobe vor Fans

Seit der Europameisterschaft im Januar 2020 hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft nicht mehr vor Zuschauern gespielt. An diesem Wochenende endet die lange Leidenszeit. … 2021-07-08 14:43 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 92  Belohnung für den Piks? Impfen ist keine Lotterie

Die Impfkampagne lahmt - nur mit Aufklärung allein können die Skeptischen nicht erreicht werden. Brauchen wir staatliches Impfglücksspiel wie in den USA? Nein, kommentiert RND-Korrespondent Jan Sternberg. Impfevents kann es gerne geben, die Erreichbarkeit muss im Vordergrund stehen. 2021-07-08 14:42 2KB www.rnd.de

 93  Deutsche Exporte fast auf

Die deutschen Unternehmen haben ihre Exporte zwar zum 13. Mal in Folge gesteigert. Weil die Zuwachsraten zuletzt niedrig waren, wurde das Vorkrisenniveau im Mai zwar fast wieder erreicht, aber noch nicht übertroffen. 2021-07-08 14:39 2KB www.tagesschau.de

 94  Junge Frauen werden häufiger berufsunfähig

Versicherungsmathematiker haben bei Berufsunfähigkeitspolicen nachgerechnet. Seit 1997 hat sich in positiver wie negativer Hinsicht einiges geändert. Psychische Erkrankungen sind bei der Berufsunfähigkeit auf dem Vormarsch. 2021-07-08 14:39 5KB www.rnd.de

 95  Neukölln lässt Zaun durch Anwesen des Remmo-Clans ziehen

Berlins bekanntester Clan hat Polizei-Besuch bekommen: Das Bezirksamt trennte ein Grundstück vom konfiszierten Anwesen ab. Ein SEK durchsuchte die Villa. 2021-07-08 14:39 4KB www.tagesspiegel.de

 96  Containerchaos: Bis Weihnachten drohen starke Preissteigerungen

Auf den Weltmeeren herrscht das Containerchaos und erste Handelsketten kündigen auch in Deutschland Preissteigerungen an. Wie groß die ausfallen und wie flächendeckend diese werden, ist bislang allerdings nicht absehbar. Und einige Verbände machen sich wegen einer möglichen Ausbreitung der Delta-Variante vom Coronavirus sehr viel größere Sorgen. 2021-07-08 14:38 4KB www.rnd.de

 97  Reitz nach Corona-Infektion noch nicht im Training

Exklusiv Mönchengladbach Borussias Eigengewächs Rocco Reitz muss sich noch ein wenig gedulden, bis er sich dem neuen Trainer Adi Hütter zeigen kann. Der 19-Jährige … 2021-07-08 14:37 3KB rp-online.de

 98  Besser arbeiten, besser leben

Spätestens Corona hat es gezeigt – Arbeit wird flexibler und ortsungebundener. Welchen Beitrag Start-ups und ein Unternehmen dazu leisten. … 2021-07-08 14:36 711Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 99  "Nirgends so gesehen": Bei 96 könnten in der Stammelf die Linksfüße dominieren "Nirgends so gesehen": Bei 96 könnten in der Stammelf die Linksfüße dominieren

Nicht entscheidend, aber durchaus kurios: Die Linksfüße könnten in der Stammelf mit Hult, Ochs, Falette, Kerk, Frantz und Ernst dominieren. Coach Jan Zimmermann, selbst ein Linksfuß, hat das in seinen Mannschaften "nirgends so gesehen". Sie stehen in einer schönen Tradition bei Hannover 96. 2021-07-08 14:36 2KB www.sportbuzzer.de

 100  Baustart: Spatenstich für den Dorfladen in Klingsmoos

Plus Nach vielen Jahren der Vorarbeit feierten zahlreiche Beteiligte in Klingsmoos den Baubeginn des Gemeinschaftsprojektes „Es passiert tatsächlich“, sagt der Königsmooser Bürgermeister Heinrich Seißler - beinah so, … 2021-07-08 14:36 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 101  "Feel Hamburg"

Britta Kehrhahn und Daniel Kaiser sprechen mit Menschen aus der Stadt, die etwas zu erzählen haben. 2021-07-08 14:35 1KB www.ndr.de

 102  Der Inflationssorgen entledigt

Am Anleihemarkt sind höhere Teuerungsraten in den Renditen längst eingepreist. 2021-07-08 14:34 2KB www.faz.net

 103  Wegen Regenwetter: Schweizer Honig dürfte knapp werden

Der nasse Frühling hat vielen Imkern einen Totalausfall beschert: Ihre Bienen konnten kaum Nektar sammeln zur Honigproduktion. Und in den kommenden Wochen sieht es nicht besser aus. 2021-07-08 14:32 4KB www.nzz.ch

 104  Gouverneurin Koike dreht die Wahl in Tokio

Ihr Überraschungserfolg bei der Wahl zum Hauptstadtparlament könnte der schillernden Gouverneurin Yuriko Koike als Sprungbrett für die Rückkehr auf die nationale Bühne dienen. 2021-07-08 14:32 6KB www.nzz.ch

 105  Analyse: Union und FDP wollen vor allem Besserverdiener entlasten

Forscher haben analysiert, welche Folgen zentrale Pläne der Parteien für den Geldbeutel hätten. Angeschaut haben sie sich aber auch, was die Ideen für den Staatshaushalt bedeuten würden. Bei beiden Fragestellungen sind die Ergebnisse eindeutig. 2021-07-08 14:30 3KB www.rnd.de

 106  26 Sportplatzkonzerte geplant: „Ich Kann Fliegen“ und „Fortuna Ehrenfeld“ bei Hannover 78

Die hannoversche Konzertagentur Living Concerts hat die Bühne für 26 Konzerte auf der Sportanlage des Vereins Hannover 78 vorbereitet: Bis September gibt es ein üppiges … 2021-07-08 14:30 3KB www.haz.de

 107  Die bemerkenswerte englische Doppelmoral

Schiedsrichter-Fehler gehören zum Fußball. Doch dass ein EM-Halbfinale im Jahr 2021 immer noch dadurch entschieden werden kann, ist inakzeptabel. Genauso wie die englische Sicht auf die Dinge nur schwer zu ertragen ist. 2021-07-08 14:29 4KB www.welt.de

 108  Sie wollen Ihr Wohnzimmer streichen? Das sind die wichtigsten Schritte

Bevor Sie das Wohnzimmer streichen, sollten Sie in etwa wissen, wie viel Farbe benötigt wird. Um den Verbrauch zu berechnen, müssen die Wände (samt Decke) … 2021-07-08 14:29 1KB www.stern.de

 109  Emotionen und Aufreger der EM - Ein etwas anderes Turnier

Entscheidend is' aufm Platz - das war einmal. Diese Fußball-EM bestimmten Themen, die weit über das Sportliche hinaus gehen. Eins … 2021-07-08 14:27 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 110  35 Millionen Menschen in Deutschland noch nicht geimpft – eine Aufschlüsselung

Kinder und Jugendliche: Laut Statistischem Bundesamt leben etwa 13,7 Millionen Menschen unter 18 Jahren in Deutschland, 16,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Vier Prozent von … 2021-07-08 14:22 3KB www.stern.de

 111  Aus für Caterpillar in Kiel: Politik völlig überrascht

Die Meldung hat Politiker, Gewerkschaft und Arbeitnehmer kalt erwischt: Caterpillar will an seinen deutschen und chinesischen Standorten keine Motoren mehr bauen. In Kiel arbeiten gut 670 Beschäftigte. 2021-07-08 14:21 4KB www.ndr.de

 112  Edelmetalle, Preis: JP Morgan hortet massenhaft physisches Silber

Lesen Sie in diesem Artikel: Ob es einen neuen „Silver Thursday“ mit einer Preisexplosion geben könnte Welche Rolle JP Morgan auf dem Edelmetallmarkt spielt Welche Faktoren … 2021-07-08 14:20 902Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 113  England-Zeitung provoziert ganz Dänemark!

England schlägt Dänemark und zieht bei der EM 2020 ins Finale ein. Die englische Zeitung „Sun“ provoziert im Anschluss mit einer Schlagzeile ganz Dänemark. 2021-07-08 14:18 1KB www.bild.de

 114  "Jedes Spiel ein Endspiel": 26 Mannschaften müssen aus der 3. Liga absteigen "Jedes Spiel ein Endspiel": 26 Mannschaften müssen aus der 3. Liga absteigen

Der Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga wird so hart wie nie seit ihrer Einführung  - nicht weniger als 26 Mannschaften müssen nach der kommenden Saison absteigen. "Jedes Spiel ist ein Endspiel", sagt Robin John, Coach des HSV Hannover. Zufrieden sind die Teams aus Hannover mit der Staffeleinteilung. 2021-07-08 14:18 3KB www.sportbuzzer.de

 115  DKP wird nicht zur Bundestagswahl zugelassen

Die DKP hat ihre Rechenschaftsberichte immer wieder verspätet eingereicht. Deshalb darf sie nun nicht zur Bundestagswahl antreten. Die kommunistische Partei kann aber Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. 2021-07-08 14:17 2KB www.tagesschau.de

 116  Jolie will sich auch geschäftlich von Pitt trennen

Die Schauspielerin Angelina Jolie will die letzten Reste ihrer Ehe abschütteln und die Firmenanteile des ehelichen Weingeschäfts verkaufen. 2021-07-08 14:17 2KB www.diepresse.com

 117  Haute Couture mit allen Sinnen

Nach eineinhalb Jahren finden auch die Couture-Schauen in Paris zum Teil wieder live vor Publikum statt. Eine Rundumschau. 2021-07-08 14:15 4KB www.diepresse.com

 118  ÖV: Sparbillette im Regionalverkehr der Innerschweiz getestet

In den Kantonen Luzern, Nidwalden und Obwalden fahren Passagiere ab dem kommenden Samstag in Randzeiten günstiger. Beim Zürcher Verkehrsverbund befürchtet man eine Kostenverlagerung. 2021-07-08 14:13 7KB www.nzz.ch

 119  Arbeiterkammer klagt Klarna

Das schwedische Fintech bietet derzeit Österreichs Kunden an, Mahngebühren zu erlassen. Doch das reicht der AK bei Weitem nicht. Die Geschäftsbedingungen seien rechtswidrig. 2021-07-08 14:13 1KB www.diepresse.com

 120  „Sturm der Liebe“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

Liebe, Intrigen und eine gehörige Portion Drama – darum dreht sich alles in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter? Mit unserer „SdL“-Vorschau bleiben Sie immer auf dem Laufenden. 2021-07-08 14:12 9KB www.rnd.de

 121  Neue Abgeordnete im britischen Unterhaus - Warum dieses Foto die Briten zu Tränen rührt

Kim Leadbeater sitzt auf einer der grünen Lederbänke im britischen Unterhaus, auf dem Platz der 2016 ermordeten Abgeordneten Jo Cox (✝︎41) – ihrer Schwester. 2021-07-08 14:11 2KB www.bild.de

 122  Tokio-Spiele endgültig ohne Zuschauer

Am Donnerstag traf Japans Regierung wie erwartet ihre Entscheidung: Die Sommerspiele müssen ohne Zuschauer auskommen. 2021-07-08 14:11 4KB www.diepresse.com

 123  Hilfe bei Insektenstichen: Spitzwegerich-Salbe selber machen

Juckende Stiche von Bremsen und Stechmücken machen im Sommer vielen Menschen das Leben schwer. Abhilfe schafft der Spitzwegerich. Eine kühlende Salbe mit der Heilpflanze lässt sich ganz einfach selber herstellen. 2021-07-08 14:10 4KB www.rnd.de

 124  Ohne Termin impfen lassen - wo das in NRW möglich ist

Duisburg/Solingen Lange gab es kaum Impfstoff gegen Corona. Nun bekommt man ihn aber in mehreren Impfzentren in NRW ohne Termin, etwa in Duisburg und Wuppertal. … 2021-07-08 14:09 5KB rp-online.de

 125  Sponsor kündigt Vertrag mit Griezmann

Erst das Aus mit Frankreich bei der EM, jetzt haben Antoine Griezmann und Ousmane Dembélé auch Ärger mit ihrem Klub Barcelona. 2021-07-08 14:08 4KB www.bild.de

 126  Jessica Schwarz: „Ich will Scheitern einfach nicht wahrhaben“

Jessica Schwarz ist in der zweiten Staffel der deutschen Netflix-Serie „Biohackers“ als skrupellose Wissenschaftlerin Prof. Lorenz zu sehen. In den neuen Folgen entdeckt diese ihre mitfühlende Seite. Im RND-Interview spricht die Schauspielerin übers Scheitern, schwierige Konflikte und ihr zwiespältiges Verhältnis zu Kritikern. 2021-07-08 14:05 6KB www.rnd.de

 127  Ab Montag dürfen Fahrgäste in BVG-Bussen wieder vorne einsteigen

Die Berliner Verkehrsbetriebe geben die wegen Corona geschlossenen Vordertüren frei. Tickets können ab Montag zudem kontaktlos gekauft werden. 2021-07-08 14:04 3KB www.tagesspiegel.de

 128  Putins Kalkül, Assads Triumph

Moskau will den letzten Grenzübergang für Syrienhilfe dichtmachen. Damaskus soll die Menschen in Idlib versorgen. Zynischer geht es kaum. Ein Kommentar. 2021-07-08 14:02 4KB www.tagesspiegel.de

 129  Steigende Versuchung zum Subventions- und Versicherungsbetrug in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat zu einem Anstieg von Subventions- und Versicherungsbetrug in Deutschland geführt. Das Bundeskriminalamt (BKA) meldete am Dienstag 7585 Fälle von Subventionsbetrug, zum Großteil … 2021-07-08 14:02 1KB deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 130  Quantencomputing: So funktioniert die Quanten-Fehlerkorrektur

Will man Quantenzustände für Berechnungen nutzen, darf die Umgebung sie nicht beeinflussen. Durch Verknüpfen von Qubits lassen sich einzelne Fehler korrigieren. 2021-07-08 14:00 1KB www.heise.de

 131  Referendum Covid-19-Gesetz: Die Schweiz stimmt bald wieder ab

Im Juni ist das Referendum gegen das Gesetz zur Corona-Krise klar gescheitert. Doch die Gegner starteten sofort ein neues Referendum und erreichten die nötigen Unterschriften rasch. Was würde ein Erfolg der Gegner an der Urne bedeuten? 2021-07-08 14:00 8KB www.nzz.ch

 132  Gute Seiten, schlechte Zeiten

„Ciao“: Johanna Adorján hat einen Roman über das Feuilleton geschrieben. Ein Treffen mit gemeinsamer Zeitungslektüre. 2021-07-08 13:59 8KB www.tagesspiegel.de

 133  Die Bartbürste ist das Must-have für Männer mit Gesichtsbehaarung. Warum, verraten wir Ihnen.

Die meisten Bartbürsten werden aus echtem Holz (u.a. Birnbaum, Walnuss, Palisander, Esche oder Nussbaum) gefertigt und mit echten Tierhaarborsten ausgestattet – es gibt aber … 2021-07-08 13:59 3KB www.stern.de

 134  Wie Sie trotz Stress positiv bleiben

Wer träumt nicht davon: Auch in stressigen Zeiten Euphorie und Hochstimmung zu empfinden, entspannt und im Einklang mit sich selbst und der Welt zu sein? Als „Flow“ bezeichnen Psychologen diesen erfüllenden Bewusstseinszustand, in dem man völlig in seiner Tätigkeit aufgeht. Aber wie soll das funktionieren, wenn ich doch total im Stress bin? Was genau läuft da im Gehirn ab? Und kann ich diesen „Flow“ einfach lernen? BILD fragte Dr. Andreas Hagemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-08 13:57 1KB www.bild.de

 135  Atomic Kitten veröffentlichen Song über England-Coach Gareth Southgate

Der Song „Whole Again“ von Atomic Kitten ist mehr als 20 Jahre alt und war damals ein riesiger Erfolg. Jetzt erlebt der Song ein Comeback. Die Girlgroup hat das Lied umgeschrieben und widmet es dem englischen Nationaltrainer Gareth Southgate. 2021-07-08 13:56 2KB www.rnd.de

 136  Neue SED-Opferbeauftragte: Beratung auch im Westen nötig

Hilfe und Beratung für Opfer der DDR-Staatssicherheit sind aus Sicht der neuen Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, auch im Westen 2021-07-08 13:53 2KB www.t-online.de

 137  Fachleute: OP-Programm läuft nach Einschränkungen wieder

An Thüringer Krankenhäusern läuft das Programm an Krebs-Operationen nach pandemiebedingten Einschränkungen inzwischen wieder normal. Das gelte auch für die 2021-07-08 13:53 2KB www.t-online.de

 138  Versuchter Giftmord: Mehr als sechs Jahre Haft

Weil er seine Ehefrau nach Überzeugung des Gerichts mit einer präparierten Zimtschnecke vergiften wollte, ist ein 39 Jahre alter Mann aus Erlangen zu einer 2021-07-08 13:53 1KB www.t-online.de

 139  UN warnen vor Hunger durch Preisanstieg

Rund 270 Millionen Menschen leiden Hunger oder sind davon bedroht. Das Welternährungsprogramm schätzt, dass sich die Lage massiv verschlimmern wird. In vielen Ländern sind die Lebensmittelpreise enorm angestiegen. 2021-07-08 13:50 2KB www.tagesschau.de

 140  Plastiktüten, Zuckerstreusel und Co.: Diese zehn Dinge gab es früher kostenlos

Früher war alles besser. Zumindest war vieles günstiger. Oder sogar umsonst. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, in denen es kostenlose Zuckerstreusel aufs Eis gab und die Nutzung der Toilette einer Raststätte nichts kostete? 2021-07-08 13:50 4KB www.t-online.de

 141  Tote im Ulmer Dichterviertel: Familienvater schwebt weiter in Lebensgefahr

Plus Ein Mädchen und seine Mutter werden tot in einer Wohnung im Ulmer Dichterviertel aufgefunden. Was ist geschehen? Die Polizei … 2021-07-08 13:49 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 142  Corona in erster Pandemiewelle dritthäufigste Todesursache

Die Corona-Erkrankung Covid-19 war laut dem bayerischen Landesamt für Statistik während der ersten Pandemiewelle 2020 die dritthäufigste Todesursache in 2021-07-08 13:49 1KB www.t-online.de

 143  Rassendiskriminierung: Französischer Komiker Dieudonné verurteilt

Das Genfer Polizeigericht hatte sich mit einer heiklen Frage zu befassen: Darf sich ein Humorist alles erlauben? Oder hat die Meinungsfreiheit auch auf der Bühne Grenzen? 2021-07-08 13:48 3KB www.nzz.ch

 144  Herr der Ringe: Kölner Paketbote crasht Hochzeit und sorgt für TikTok-Hit

Auf der Online-Plattform TikTok ist ein DHL-Zusteller mit einem Video zum Star geworden. In Porz-Eil lieferte der Mann einem Brautpaar die Eheringe direkt an den Altar. 2021-07-08 13:48 3KB www.t-online.de

 145  Mann greift Polizei in Augsburg an, die setzt Pfefferspray ein

Die Augsburger Polizei erhält einen Notruf wegen eines häuslichen Streits. Am Ende muss sie sich mit einem aggressiven Mann auseinandersetzen und Pfefferspray anwenden. … 2021-07-08 13:46 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 146  Cartoon-Ausstellung soll Radfahrer zum Lachen bringen

Auf einem der längsten Radwege Hessens, dem Fulda-Radweg R1, haben Radfahrer in den kommenden vier Wochen etwas zu lachen. Ab Freitag sollen an der 255 2021-07-08 13:46 2KB www.t-online.de

 147  "Kulturrausch": Hunderte Kultursommer-Veranstaltungen

Wenn in einer Woche der Hamburger Kultursommer startet, können sich die Einheimischen sowie die Gäste der Hansestadt auf ein Programm mit mehr als 700 2021-07-08 13:46 2KB www.t-online.de

 148  Füchse Profi Paul Drux steht vor seinem 100. Länderspiel

Paul Drux hat in Japan große Pläne mit der Nationalmannschaft. Angesichts der Gruppengegner wird das nicht leicht, aber er ist optimistisch. 2021-07-08 13:46 4KB www.tagesspiegel.de

 149  Hamburg: Streit an Landungsbrücken eskaliert – Verletzte nach Messerstecherei

An den Hamburger Landungsbrücken sind drei Personen mit Messern aufeinander losgegangen. Während des Polizeieinsatzes musste der S-Bahn-Verkehr unterbrochen werden. 2021-07-08 13:46 2KB www.t-online.de

 150  Ausland über Extremismus besorgt

Im Ausland werden die Deutschen in den vergangenen Jahren als weniger tolerant und offen wahrgenommen. Für eine Studie wurden Hunderte Menschen in anderen Ländern befragt. Bei Wirtschaft und Bildung kann Deutschland hingegen punkten. 2021-07-08 13:46 3KB www.tagesschau.de

 151  Warum einige Kinos „Black Widow“ nicht zeigen

Düsseldorf Verschiedene Häuser verzichten darauf, das neue Marvel-Abenteuer zu zeigen. Weil der Film parallel auch bei Disney+ im Internet zu sehen ist, sorgen sie … 2021-07-08 13:46 4KB rp-online.de

 152  Ergonomisches Nackenstützkissen 41 % reduziert: Das sind die Top-Deals am 8. Juli

Vielleicht kennen Sie das: Um ein gutes Angebot zu ergattern, muss man sich häufig mühsam von Seite zu Seite klicken, sich womöglich noch bei dem … 2021-07-08 13:46 3KB www.stern.de

 153  Nach Sergio Ramos und Achraf Hakimi: PSG offenbar an Paul Pogba von Manchester United interessiert

Der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain ist offenbar an einer Verpflichtung von Mittelfeldspieler Paul Pogba vom englischen Rekordmeister Manchester United interessiert. Das berichtet die Tageszeitung L'Equipe. … 2021-07-08 13:46 2KB www.stern.de

 154  Feuerwehrmann aus Leverkusen soll Kinder missbraucht haben

Köln/Leverkusen Ein 45-jähriger Feuerwehrmann aus Leverkusen muss sich vor dem Landgericht Köln verantworten. Er soll seine Ausbilderfunktion ausgenutzt und zahlreiche Kinder und Jugendliche … 2021-07-08 13:45 3KB rp-online.de

 155  "Diademus"-Festival in Roggenburg bietet 2021 noch mehr Programm

Plus Nachtkonzerte, Goldberg-Variationen und neue Spielorte - Freunde der Alten Musik dürfen sich auf "Diademus" 2021 freuen. Bald beginnt der Ticketverkauf. Ab 10. … 2021-07-08 13:44 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 156  200 Euro Stromkosten sparen: Der Trick mit der Balkon-Solaranlage

Auf dem Balkon kann man nicht nur grillen oder sich sonnen – man kann auch Strom erzeugen, und zwar mit einer Mini-Solaranlage. 2021-07-08 13:44 3KB www.bild.de

 157  Was Milch im Körper anrichten kann

Milch ist gut und macht stark? Stimmt leider nicht; Milch kann schlimme Beschwerden hervorrufen, im Magen-Darm-Trakt, auf der Haut, sogar in den Blutgefäßen. Hier erklärt eine Ernährungsberaterin, warum das so ist - und dass Lactoseintoleranz meist nicht das Problem ist. 2021-07-08 13:44 1KB www.welt.de

 158  Britney Spears - Wilde Diskussion um Badezimmer-Foto

Bei Britney Spears' neusten Instagram-Post vermuten Fans, dass hier mächtig geschummelt wurde. Außerdem meldet sich erstmals ihre Mutter zu Wort. 2021-07-08 13:43 3KB www.bild.de

 159  Bayerischer Verdienstorden Söder ehrt Weltmeister Philipp Lahm

Der zweithöchste Orden, den der Freistaat Bayern zu vergeben hat: Seit Donnerstag ist Fußball-Star Philipp Lahm einer der Träger. 2021-07-08 13:42 1KB www.bild.de

 160  Thüringen will Kinder aus Migranten-Familien bei ihrer Muttersprache unterstützen

„Mehrsprachigkeit ist ein großer Schatz. Diesen wollen wir im Freistaat heben“, sagt Thüringens Migrationsminister. Deshalb will die Landesregierung dafür Sorgen, dass Kinder aus Migranten-Familien ihre Muttersprache nicht verlieren. Nun sollen Vorschläge dazu eingereicht werden. 2021-07-08 13:41 2KB www.rnd.de

 161  England schließt Erhöhung der Zuschauerzahlen bei EM-Finale aus - Italiener erhalten Einreise-Erlaubnis England schließt Erhöhung der Zuschauerzahlen bei EM-Finale aus - Italiener erhalten Einreise-Erlaubnis

Auch beim EM-Finale zwischen England und Italien wird es nach Angaben der britischen Regierung keine volle Fan-Auslastung des Londoner Wembley-Stadions geben. 1000 italienische Anhänger dürfen bei der Partie dabei sein. 2021-07-08 13:41 2KB www.sportbuzzer.de

 162  Viele Kinos boykottieren den Marvel-Streifen

Mit "Black Widow" kam ab dem 8. Juli der erste Marvel-Blockbuster seit der Corona-Pandemie in die deutschen Kinos. Das heißt: theoretisch. Denn Filmfans, … 2021-07-08 13:40 2KB www.stern.de

 163  Orbáns Bärendienst für Serbien

Ungarns europaweite Anzeigenoffensive für einen EU-Beitritt Serbiens löst in Belgrad Sorgen aus. Nur der autoritäre Präsident, Aleksandar Vučić, zeigt sich erfreut. 2021-07-08 13:37 1016Bytes www.diepresse.com

 164  Die "Teletubbies" posten ihre Covid-Impfnachweise in sozialen Medien

Die Corona-Pandemie erforderte auf der ganzen Welt Veränderungen und Anpassungen. Und offensichtlich machte die neue Situation auch vor der fiktiven Gartenwelt der " Teletubbies " nicht Halt: Auf … 2021-07-08 13:37 3KB www.stern.de

 165  Bundestagswahl, Spenden: CDU, FDP und Grüne räumen richtig gut ab

In den vergangenen Monaten haben insbesondere die CDU, FDP und die Grünen bei den Spenden über 50.000 Euro gut abgeräumt. Gemäß § 25 Abs. 3 … 2021-07-08 13:36 952Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 166  Ein Spektakel für Sprinter und Kletter-Spezialisten

Die ÖSV-Langläufer freuen sich beim Pletzer Resorts Sommer Grand Prix in Hopfgarten und Kitzbühel auf die erste Stand... 2021-07-08 13:36 3KB www.tt.com

 167  „Bringen Branche in Verruf“: Grüner-Punkt-Chef fordert Stopp von umstrittenen Müllexporten

Plastikabfall aus Deutschland in fernen Ländern - ein Recycling-Manager fordert den Stopp bestimmter Müllexporte. Der Branchenverband sagt: Es fehlt nicht an Regeln im Kampf gegen illegale Mülltransporte, sondern an anderem. 2021-07-08 13:35 2KB www.rnd.de

 168  Nordholz: Zwei Tote bei Absturz von Flugzeug

In Nordholz im Landkreis Cuxhaven ist am Donnerstagvormittag ein Sportflugzeug verunglückt. Dabei kamen zwei Personen ums Leben. 2021-07-08 13:34 1KB www.ndr.de

 169  Maina wieder dabei, aber: Muslija muss Einheit im 96-Trainingslager abbrechen Maina wieder dabei, aber: Muslija muss Einheit im 96-Trainingslager abbrechen

Tag vier im Trainingslager: Endlich ist Linton Maina wieder dabei. 96 hatte ihn in den vergangenen Tagen wegen einer Erkältung von der Mannschaft ferngehalten. In der ersten Einheit am Donnerstag, bei der es spielerisch zuging, musste dafür Florent Muslija wegen muskulärer Probleme vorzeitig vom Feld. 2021-07-08 13:34 1KB www.sportbuzzer.de

 170  Pedelec-Fahrer bei Zusammenstoß mit Auto lebensgefährlich verletzt

Radfahrerin bei Abbiegeunfall mit Lkw in Kreuzberg schwer verletzt + Radler in Pankow von Auto angefahren – Fahrer flüchtet + Der Blaulicht-Blog. 2021-07-08 13:33 1010Bytes www.tagesspiegel.de

 171  Sommerurlaub in Europa - Was geht und was nicht?

Die Ferienplanung geht in diesem Jahr teils mit bangem Blick auf die Inzidenzzahlen einher. Doch trotz Sorgen vor der Delta-Variante: Für Urlaubshungrige ist derzeit … 2021-07-08 13:33 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 172  Mann von Polizisten angeschossen: Zustand stabil

Ein Mann, der bei einem Polizeieinsatz in München von Beamten angeschossen wurde, liegt weiterhin im Krankenhaus. Sein Zustand sei derzeit stabil, sagte eine 2021-07-08 13:32 1KB www.t-online.de

 173  Covax-Hilferuf: „Wir brauchen dringend mehr Impfdosen, sofort“

Deutschland will ab August alle Corona-Impfdosen von Astrezeneca an Entwicklungsländer schicken, mindestens 80 Prozent über die Covax-Initiative. Insgesamt 30 Millionen Dosen Impfstoff sollen bis Ende des Jahres abgegeben werden, so die Ankündigung der Bundesregierung. Doch laut Covax ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. 2021-07-08 13:32 4KB www.rnd.de

 174  Rasen clever pflegen: Mähen, Vertikutieren – sonst noch was?

Man könnte schon ein wenig neidisch werden, wenn man sich die akkurat gemähten Spielwiesen von Deutschlands Profifußballern anschaut. Dicht an dicht stehen da die sattgrünen Halme, … 2021-07-08 13:32 7KB www.stern.de

 175  Land in Sicht. Bücher zum Leben

Schriftstellerin Lisa Kreißler lädt ein: In ihrer Scheune in Pohle sprechen wir über Bücher, die Gegenwart, das Leben. 2021-07-08 13:31 1KB www.ndr.de

 176  Corona in Zürich: Tests und Covid-Zertifikat vor den Sommerferien

Die wichtigsten Fakten im Überblick. 2021-07-08 13:31 7KB www.nzz.ch

 177  "Inzidenzstufe Null": NRW hebt schon ab Freitag viele Corona-Regeln auf

In Nordrhein-Westfalen fallen viele Corona -Einschränkungen schon ab diesem Freitag weg – und das, obwohl sich die ansteckendere Delta-Variante deutschlandweit verbreitet und laut Robert-Koch-Institut (RKI) … 2021-07-08 13:31 5KB www.stern.de

 178  Künstlerduo zeigt „Kronsbeere“-Ausstellung in der Freilichtgalerie am Kronsberg

In der neuen Ausstellung in der Freilichtgalerie am Kronsberg in Hannover geht es um die „Kronsbeere“: Vom 9. Juli bis 22. August lädt das Künstlerduo Möller + Petersen … 2021-07-08 13:30 3KB www.haz.de

 179  Englands Sieg ist das Ergebnis einer neuen Philosophie

Die englische Mannschaft steht verdient im EM-Finale. Sie hat gezeigt, dass sie dem Druck standhält und an sich glaubt - ganz ohne Hype oder Lärm. 2021-07-08 13:29 5KB www.tagesspiegel.de

 180  Impfkampagne stottert – Sachsen verabschiedet sich von Herdenimmunität

Bis vor kurzem fehlten Impfdosen. Jetzt stellen sich neue Fragen: Wollen sich genug Menschen piksen lassen? Und was lässt sich gegen die Impfmüdigkeit tun? 2021-07-08 13:28 9KB www.tagesspiegel.de

 181  Zeiss Gruppe spendet fünf Millionen Euro an Deutsches Museum

Die Zeiss Gruppe hat fünf Millionen Euro an das Deutsche Museum gespendet und wird sich als neues Mitglied im Gründerkreis bei der Modernisierung des Museums 2021-07-08 13:28 1KB www.t-online.de

 182  #MeToo-Debatte: Carolin Kebekus räumt mit einem „der bescheuertsten Vorwürfe“ auf

Die Komikerin Carolin Kebekus thematisiert in ihrer Sendung erneut das Thema #MeToo. Am Donnerstagabend will sie mit einem „der bescheuertsten Vorwürfe“ überhaupt aufräumen. Es geht um die Behauptung, Frauen würden Fälle sexualisierter Gewalt für ihre eigene Karriere nutzen. 2021-07-08 13:24 2KB www.rnd.de

 183  Neuer Sendeplatz spätabends: Journalisten protestieren gegen „Weltspiegel“-Verlegung

Seit 58 Jahren flimmert der „Weltspiegel“ in der ARD über die Bildschirme. Jetzt soll die Auslandssendung auf den späten Montagabend verlegt werden. Bei den Korrespondentinnen und Korrespondenten sorgt das für Protest. 2021-07-08 13:23 4KB www.rnd.de

 184  Windows-Problem besteht nach Update noch immer

Die Lücke PrintNightmare bedroht so gut wie alle Windows-Systeme. Microsoft hat mittlerweile ein Update veröffentlicht, das das Problem beheben soll. Doch laut Sicherheitsforschern klappt das nur bedingt. 2021-07-08 13:23 1KB www.t-online.de

 185  USA: Das ist Donald Trumps neue, perfide Zerstörungsstrategie

Donald Trump verklagt Facebook, Twitter und Google, weil sie ihn abgeschaltet haben. Der Ex-Präsident will per Rechtsweg die neue Regierung in die Knie zwingen. 2021-07-08 13:22 11KB www.t-online.de

 186  Polizei und Justiz sollen weitgehend papierlos werden

Datenströme statt Aktenberge: Auf dem Weg zur papierlosen Polizei und Justiz sind die Behörden nach Angaben der Landesregierung ein gutes Stück vorangekommen. 2021-07-08 13:22 1KB www.t-online.de

 187  Stimmt es, dass eine anti-entzündliche Diät gegen Depressionen hilft?

Ist auch Ihnen eine Nachricht oder Information – egal ob im Internet, Gespräch oder ganz woanders – begegnet, deren Wahrheitsgehalt Sie überprüfen lassen möchten? Dann … 2021-07-08 13:22 990Bytes www.stern.de

 188  Großauftrag für Neptun Werft in Rostock

Die Neptun Werft in Rostock hat einen größeren Auftrag der Marine erhalten. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat kurz vor der Sommerpause grünes Licht für den Bau von zwei neuen Tankern gegeben. 2021-07-08 13:21 1KB www.ndr.de

 189  Sexismus-Vorwürfe gegen Boris in Wimbledon

Eigentlich sollte Djokovic' Einzug ins Wimbledon-Halbfinale im Mittelpunkt stehen. Stattdessen stand Boris Becker im Fokus. Warum? 2021-07-08 13:21 2KB www.bild.de

 190  Millionenprogramm für Innenstädte im Norden läuft an

Zur Belebung von Innenstädten und Ortszentren großer Gemeinden in Schleswig-Holstein hat das Innenministerium erste Bewilligungen aus einem Zehn-Millionen-Euro 2021-07-08 13:21 2KB www.t-online.de

 191  Nagelsmann sicher: Werden stärkeren Sané sehen

Julian Nagelsmann ist mit seinem Trainingsstart beim FC Bayern "ganz zufrieden". Noch fehlen die meisten Stars auf dem Rasen, der neue Münchner Coach hat im Kopf … 2021-07-08 13:21 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 192  Unfall mit gefälschtem Führerschein gebaut

In Ettenbeuren kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin. Wie sich später herausstellte, hätte der Pkw-Fahrer gar nicht fahren dürfen. … 2021-07-08 13:20 877Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 193  Trickbetrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus

Sowohl aus Günzburg als auch aus Ichenhausen erhielt die Günzburger Polizei die Nachricht, dass sich Trickbetrüger derzeit immer wieder als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. … 2021-07-08 13:19 914Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 194  So sehen Sie die VfL Bochum Testspiele 2021: Termine, Spielplan, Uhrzeit

Der VfL Bochum bereitet sich mit Testspielen auf die nächste Saison vor. Termine, Spielplan, Uhrzeit, Übertragung - lesen Sie hier alle Infos. … 2021-07-08 13:19 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 195  Franz Rogowski mit starkem Film beim Festival Cannes

Der 35-Jährige ist dieses Jahr einer der wenigen deutschen Filmschaffenden bei den Festspielen - und beeindruckt mit einem packenden Drama, das ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte … 2021-07-08 13:19 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 196  Belarus: Regierungskritisches Nachrichtenportal gesperrt

Chefredakteur der Wochenzeitung "Nascha Niwa" nach Angaben seiner Frau festgenommen, Onlinedienst abgeschaltet. Das Regime in Minsk setzt seinen Knebelkurs fort. 2021-07-08 13:18 3KB www.diepresse.com

 197  „Rote Rosen“-Vorschau: So geht es weiter

„Rote Rosen“ gehört zu den meistgeschauten Telenovelas im deutschen Fernsehen. Regulär strahlt das Erste von Montag bis Freitag eine neue Folge aus. Wie es in den nächsten Tagen weitergeht, lesen Sie hier. 2021-07-08 13:16 6KB www.rnd.de

 198  Aufruf auf Twitter: Joe Exotic sucht einen neuen Mann

Joe Exotic sorgte in der Vergangenheit häufig für Schlagzeilen. Der ehemalige Zoobetreiber eines umstrittenen Privatzoos im US-Bundesstaat Oklahoma hatte sich in den letzten Monaten … 2021-07-08 13:14 4KB www.stern.de

 199  Verbot spezieller Schwimmkappen für Afrohaar: Nach Kritik soll Entscheidung überdacht werden

Eine Firma stellt Badekappen für Menschen mit Afrohaar her, denen die üblichen Exemplare nicht richtig passen. Doch der internationale Schwimmverband lässt die Kappen nicht für Wettkämpfe und damit auch nicht für Olympia zu. Nach laut werdender Kritik soll diese Entscheidung nun noch einmal überdacht werden. 2021-07-08 13:09 2KB www.rnd.de

 200  Afghanistan: USA flüchten nachts aus wichtigster Luftwaffenbasis

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum der Abzug der Amerikaner aus Bagram Frust bei den Afghanen auslöste Wie die Afghanen überhaupt erst vom US-Abzug … 2021-07-08 13:08 941Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 201  Ein erschossenes Regierungsoberhaupt und ein Bandenchef namens Barbecue

Ein Überfall in tiefer Nacht: Haitis Staatschef wurde in seiner Residenz im Villenviertel Pelerin erschossen. Das Mordkommando habe Spanisch und Englisch gesprochen. Doch es müsste mit dem Teufel zugehen, hätte nicht ein gewisser Barbecue die Hände im Spiel. 2021-07-08 13:07 1KB www.welt.de

 202  So schön kann Urlaub zu Hause sein — sieben Ideen für abwechslungsreichen Zeitvertreib

Es mag zunächst ernüchternd klingen, den Urlaub 2021 zu Hause zu verbringen. Dabei gibt es zahlreiche Vorteile. Sie sparen nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit, … 2021-07-08 13:05 4KB www.stern.de

 203  Keine Milliarden ohne Rechtsstaats-Garantien

Die EU-Kommission fühlt dem ungarischen Regierungschef Orbán an einer Stelle auf den Zahn, wo es wirklich wehtut - beim Geld. Ein Kommentar. 2021-07-08 13:03 3KB www.tagesspiegel.de

 204  Capital Bra zieht ein ins Wachsfiguren-Museum

Er ist der erste Deutsch-Rapper in Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett in Berlin. Und er hat einen Platz an ganz prominenter Stelle bekommen. … 2021-07-08 13:03 890Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 205  Experte referiert in Innsbruck: „Zurück in die Zukunft“ – mit viel weniger Autos

Mobilitätsexperte Mikael Colville-Andersen referiert heute über die Radhauptstadt Kopenhagen – und was Innsbruck sich... 2021-07-08 13:02 1KB www.tt.com

 206  Großer Respekt für das ÖOC-Team bei der Verabschiedung in der Hofburg

ÖOC-Präsident Karl Stoss wünscht sich angesichts der strikten Regeln eine "gewisse buddhistische Ruhe" bei den Aktive... 2021-07-08 13:01 6KB www.tt.com

 207  „Professor T“: Ben Miller spielt den Krimi-Kauz in der Brit-Version der Serie

Jasper Tempest arbeitet an der Uni als Professor für Kriminalforensik, als eine Polizistin ihn um Beistand in einem Fall bittet. Wem das bekannt vorkommt: es gibt schon eine belgische, deutsche und französische Version der Krimis um „Professor T“. Ben Miller (“Bridgerton“) spielt nun ab 18. Juli bei Sky die Hauptrolle in der englischen Ausgabe. 2021-07-08 13:01 6KB www.rnd.de

 208  Das grüne Herz der griechischen Küche: Fünf Rezepte, die Sie so noch nicht kannten

In ihrem Kochbuch kochen nur Frauen, starke Frauen aus verschiedenen Generationen, die mit ihrem Rezept eine Geschichte erzählen. Patrikiou möchte mit ihrem Buch dazu anregen, … 2021-07-08 13:01 1007Bytes www.stern.de

 209  US-Bundesstaaten nehmen App-Store auf Android ins Visier

Auf Android-Smartphones kann man Apps aus verschiedenen Quellen laden - doch 36 US-Bundesstaaten glauben, Google dränge die Entwickler auf unlautere Weise in seinen Play Store. … 2021-07-08 13:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 210  Ölkatastrophe vor den Philippinen befürchtet

In der Bucht vor der philippinischen Hauptstadt Manila stößt ein Frachter mit einem Baggerschiff zusammen. Verletzt wird niemand, aber es könnte ein Umweltdesaster drohen. Denn laut eines Besatzungsmitglieds sind mehr als 3000 Liter Öl an Bord des Frachtschiffes. 2021-07-08 13:00 2KB www.n-tv.de

 211  "Healthy Boy Band": Eine kochbegabte Clubsession

Lukas Mraz, Felix Schellhorn und Philip Rachinger ergeben die „Healthy Boy Band“ und bespielen am Sonntag die Wiener Praterstraße. 2021-07-08 12:58 1KB www.diepresse.com

 212  Friedberger Allgemeine hilft: Hörgerät wieder bei seinem Besitzer

Die Firma Kniess suchte den Besitzer eines verloren gegangenen Hörgeräts. Nach einem Artikel der Friedberger Allgemeinen gibt es ein Happy End. … 2021-07-08 12:58 884Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 213  Corona-Medikament: Corat Therapeutics findet Partner

Das Braunschweiger Unternehmen Corat Therapeutics, das ein Corona-Medikament entwickelt, hat 24,9 Prozent seiner Anteile an den Pharmakonzern Dermapharm aus Grünwald bei München verkauft. 2021-07-08 12:57 2KB www.ndr.de

 214  Das sind die aktuellen Lottozahlen vom Mittwoch

Sie hoffen auf das ganz große Glück beim Lotto am Mittwoch? In diesem Artikel finden Sie jede Woche die aktuellen Lottozahlen und Quoten. … 2021-07-08 12:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 215  Das EM-Center auf TT.com: Alle Spiele, Ergebnisse und Statistiken im Überblick

Was, wann, wo? TT.com steht ganz im Zeichen der Fußball-EURO 2020. Hier gibt es alle Ergebnisse, Zwischenstände, Tabe... 2021-07-08 12:57 1KB www.tt.com

 216  NRW-Gesundheitsminister Laumann verteidigt Lockerungen

Düsseldorf Kirmes, Disco, große Party - ab dem kommenden Wochenende kann wieder richtig gefeiert werden in NRW. Nicht ganz ohne Schutzvorkehrungen, unterstreicht der Gesundheitsminister. Und hoffentlich … 2021-07-08 12:57 4KB rp-online.de

 217  Papst Franziskus wegen leichtem Fieber weiter untersucht

Wenige Tage nach seiner Darm-Operation wird Papst Franziskus weiter untersucht. Er habe leichtes Fieber gehabt, seiner Therapie laufe aber wie geplant weiter. … 2021-07-08 12:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 218  Unwetter in der Schweiz: Auch der Donnerstag bringt Regen

Der Sommer bleibt vorerst unwirtlich. Am Donnerstag ziehen erneut Gewitterwolken auf. Das Wochenende könnte trocken werden, allerdings bei mässig warmen Temperaturen. 2021-07-08 12:55 3KB www.nzz.ch

 219  "Ein Phänomen": Das goldene Jahr von Italiens Jorginho

Er ist vielleicht einer der unterschätztesten Profis in Europa. Italiens Mittelfeld-Chef Jorginho ist Champions-League-Sieger mit dem FC Chelsea und greift nun nach dem EM-Pokal. … 2021-07-08 12:55 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 220  Umstrittener Elfmeterpfiff gegen Dänemark: Der Videoschiri bleibt das Hassobjekt vieler Fußball-Fans

Als der englische Angreifer Raheem Sterling in der Verlängerung des EM-Halbfinales im dänischen Strafraum zu Boden geht, pfeift der Schiedsrichter Strafstoß. Doch die Szene … 2021-07-08 12:55 2KB www.stern.de

 221  Mädchen verlor seine Mutter bei Messerattacke von Würzburg - Spendenaufruf

Hinter jedem der Toten des Messerangriffs von Würzburg stehen einzelne Schicksale. Eines ist besonders bewegend: Ein Mädchen verlor seine alleinerziehende Mutter. Für das Kind hat das Landratsamt nun eine Spendenaktion gestartet. 2021-07-08 12:53 1KB www.rnd.de

 222  Un-Wetter in der Schweiz: Was will uns der Himmel sagen?

Nach über einem Jahr Pandemie sehnen wir uns nach Sonne. Doch auf Beistand von oben können wir nicht zählen. 2021-07-08 12:50 3KB www.nzz.ch

 223  Warum sank die "Estonia"? Neue Wrack-Untersuchung beginnt

Unfall oder Anschlag - wird die Unglücksursache der "Estonia" endlich geklärt? Nachdem ein TV-Bericht 2020 ein großes Loch in der Bordwand der 1994 gesunkenen Ostseefähre "Estonia" gezeigt hatte, waren Rufe nach einer neuen Untersuchung laut geworden. Jetzt wird damit begonnen, ein detailliertes Gesamtbild des Wracks zu erstellen. 2021-07-08 12:46 4KB www.ndr.de

 224  Höhere Prämie für E-Autos wird verlängert

Die deutlich höhere Kaufprämie für Elektroautos wird bald bis Ende 2025 verlängert. Geplant sei dies für Juli, spätestens August, sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Donnerstag … 2021-07-08 12:45 2KB www.stern.de

 225  Senat will jahrelange Vollsperrung der Schönhauser Allee vermeiden

Eine wichtige Brücke in Berlin-Prenzlauer Berg wird abgerissen. Bisher ging der Senat dabei von einer Totalsperrung der Schönhauser Allee bis 2027 aus - nun wird der Plan geändert. 2021-07-08 12:45 3KB www.tagesspiegel.de

 226  Referendum gegen Covid-Gesetz: Unterschriften eingereicht

In knapp zwei Wochen haben die drei Referendumskomitees die nötigen Unterschriften gesammelt. 2021-07-08 12:44 2KB www.nzz.ch

 227  Machine Learning: spaCy 3.1 gibt Vorhersagen in der Pipeline weiter

Die NLP-Library ermöglicht neuerdings die Weitergabe von Annotationen an andere Komponenten während des Trainingsprozesses. 2021-07-08 12:44 2KB www.heise.de

 228  Schoss ein Rapper (21) auf den Polizei-Reporter?

Kamil E. (35) und Delano G. (21) sollen das Attentat auf Polizei-Reporter Peter R. de Vries in Amsterdam verübt haben. 2021-07-08 12:43 3KB www.bild.de

 229  Dieses Video könnte sie berühmt machen...

Ein Babysitterin mit Wahnsinns-Stimme, eine Lady Gaga oben ohne und eine TikTokerin, die aus Versehen in den Drogenrausch versetzt. All das in der neuesten BILDBoxx. 2021-07-08 12:42 992Bytes www.bild.de

 230  Deutsche sorgen sich weniger wegen Corona

Vielleicht liegt es an der Urlaubszeit, der EM oder der geringen Inzidenz - Fakt ist, dass die Sorge der Deutsche wegen des Coronavirus deutlich sinkt. So niedrig war der erfasste Wert letztmals im Oktober, vor Beginn der dritten Welle. Auch weltweit nimmt die Sorge deutlich ab. In Asien sieht es teils anders aus. 2021-07-08 12:42 2KB www.n-tv.de

 231  Von zweiten Bällen, fragwürdigen Entscheidungen und einer unfairen Lichtshow

Der Traum der Dänen ist ausgeträumt – die Sympathieträger sind im EM-Halbfinale am Mittwochabend an geduldig aufspielenden Engländern gescheitert. Oder war doch der Schiedsrichter … 2021-07-08 12:42 5KB www.stern.de

 232  Bauern hoffen auf Regenpause zum Start der Getreideernte

Bonn/Münster In Nordrhein-Westfalen wird auf der Hälfte des Ackerlandes Getreide angebaut. Die Prognosen für die Ernte seien überwiegend optimistisch, jetzt brauche es nur „ein … 2021-07-08 12:40 1KB rp-online.de

 233  WKStA schickte Bericht: Ministerium prüft Vorgehen in Kurz-Verfahren

ÖVP-Anwalt Werner Suppan fordert, dass die Befragung des Bundeskanzlers nicht durch die Staatsanwaltschaft erfolgen s... 2021-07-08 12:39 5KB www.tt.com

 234  Die Erfolgsfamilie: Wie Italien durch echten Teamgeist das EM-Finale erreicht hat Die Erfolgsfamilie: Wie Italien durch echten Teamgeist das EM-Finale erreicht hat

EM-Finalist Italien kann leiden, beißen, glänzen und Spaß machen - und das alles als große Familie. Die kompletteste Mannschaft der EM hat nur noch "einen Zentimeter" vor sich - und ist bereit für den großen Coup. 2021-07-08 12:39 4KB www.sportbuzzer.de

 235  Hier sehen Sie Matthew Wood live aus Hamburg

Pop-/ Pop-/ Popmusik: Seien Sie live dabei am Freitagabend ab 21 Uhr auf unserem Facebook- und Instagram-Kanal. 2021-07-08 12:38 1KB www.tagesspiegel.de

 236  Mehr zum Coronavirus

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich zunächst in häusliche Quarantäne begeben. Doch was bedeutet das? Welche … 2021-07-08 12:38 570Bytes www.ndr.de

 237  Obst vom Grill: Rezepte und Tipps für die süße Versuchung

Grillen ist im Sommer wohl eine der schönsten Nebensachen der Welt. Fleisch, Fisch, Brot, Gemüse – alles schmeckt vom Grill gleich doppelt so gut. Auch Obst vom Grill kann als Dessert zu einem echten Highlight werden! 2021-07-08 12:36 10KB www.rnd.de

 238  WLAN-Router im Test: Speedport Smart 4 fürs Telekom-Netz

Mit dem Speedport Smart 4 macht die Telekom ihren Kunden modernes WLAN erschwinglich: Der Router funkt flott und bindet auf Knopfdruck passende Repeater ein. 2021-07-08 12:30 1KB www.heise.de

 239  Urlaub trotz Corona: Die wichtigsten...

Ab in den Urlaub: Italien, Griechenland oder doch Kroatien? Welche Regeln jetzt gelten. 2021-07-08 12:30 11KB www.diepresse.com

 240  Neulich in der Mitterlehner-SPÖ

Wie geht es dem roten „Projekt Ballhausplatz?“ Der Masterplan dahinter ist noch nicht ganz erkennbar. Und es fehlt die Alternative für ganz vorne. 2021-07-08 12:24 1KB www.diepresse.com

 241  Müsli statt Käsebrot: Das kann man kurz vor dem Sport noch essen

Noch knapp zwei Stunden bis zum Sporttraining und der Hunger meldet sich. Ein Käsebrot wäre schnell geschmiert, macht aber wohl nicht satt und liegt schwer im Magen. Doch da gibt es Alternativen. 2021-07-08 12:23 4KB www.rnd.de

 242  Herdenimmunität? Wo die EU wirklich beim Impfen steht

Nach einem schleppenden Start hat Europa seine Impfkampagne stark beschleunigt, einstige Nachzügler wie Belgien sind plötzlich ganz vorne mit dabei. Andere EU-Länder dagegen kämpfen zunehmend mit Impfverweigerern und diskutieren bereits eine Impfpflicht. 2021-07-08 12:21 1KB www.welt.de

 243  EuGM in Strassburg: Georgiens Polizei muss in Femizid-Fall zahlen

Eine Georgier bringt sein Frau um. Nun hat der Europäische Gerichtshofe für Menschenrechte Georgiens Polizei zu einer Entschädigungszahlung verpflichtet. Laut dem Gericht unternehmen die Sicherheitsbehörden des Kaukasustaates nicht genug, um geschlechterbasierte Diskriminierung zu verhindern. 2021-07-08 12:07 3KB www.nzz.ch

 244  Online-Abzocke mit Hausbooten: Charterer kritisieren Polizei

Nach Bekanntwerden einer Betrugsmasche mit der Vermietung von Hausbooten kritisieren Charterunternehmen der Müritz-Region die Polizei. Schon viel früher hätte die Behörde eingreifen müssen, so der Vorwurf. 2021-07-08 12:06 2KB www.ndr.de

 245  Gut zu wissen: Wie man Kräuter haltbar machen kann

Wenn die Kräuter gerade am Balkon oder im Garten im Saft stehen, wäre es doch schade, wenn man nur so wenig verbrauch... 2021-07-08 11:55 1KB www.tt.com

 246  Das Gedächtnis des Schmerzes: „Nacht ohne Sterne“

Thriller, Coming-of-Age, Familienaufstellung: Paula McLain erzählt eine aufwühlende Geschichte über Kinder, die keiner will, Mütter, die viel falsch machen und Väter, von denen man sich besser... 2021-07-08 11:40 3KB www.diepresse.com

 247  Autozulieferer Novem kommt zwischen 16,50 und 19,50 Euro

Holz, Aluminium, Karbon und Kunststoff - wenn es im Auto edel aussieht, ist das womöglich von Novem. Jetzt geht das Unternehmen an die... 2021-07-08 11:37 2KB www.faz.net

 248  Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen| NZZ

Über 185 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 3,3 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. 2021-07-08 11:35 18KB www.nzz.ch

 249  Soll der Held von Würzburg sofort eingebürgert werden?

Als der Attentäter mit seinem Küchenmesser mordend durch die Würzburger Altstadt zog, stellte sich ihm ein iranischer Asylbewerber namens Chia Rabiei entgegen – und verhinderte wohl Schlimmeres. Sollte Rabiei dafür mit der deutschen Staatsbürgerschaft belohnt werden? 2021-07-08 11:33 6KB www.welt.de

 250  RTL brach dafür sogar seine eigene Regel: Jury-Chaos beim „Supertalent“

Bei RTL weht jetzt ein anderer Wind! Nachdem die DSDS–Jury komplett ausgewechselt wurde, will RTL auch für „Das Supertalent“ neue TV-Gesichter.An der Seite von Fußballprofi Lukas Podolski (36) werden Moderatorin Chantal Janzen (42) und Ex-„Germany’s Next Topmodel“-Juror Michael Michalsky (54) in der nächsten Staffel dabei sein. Doch eigentlich hatte RTL ganz andere Pläne. Lesen Sie mit BILDplus, warum RTL Chantal Janzen zunächst gar nicht als Jurorin wollte. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-08 11:32 1KB www.bild.de

 251  Nacht-S-Bahn und Nachtbusse fahren ab Samstag wieder

In und um Wien wird der Betrieb der Nacht-Öffis wieder aufgenommen. 2021-07-08 11:29 1KB www.diepresse.com

 252  Polizei Winterthur fahndet öffentlich nach fünf Männern NZZ

NZZ Nachrichten, Hintergründe, Meinungen aus der Schweiz, International, Sport, Digital, Wirtschaft, Auto & mehr. Fundierte Berichterstattung rund um die Uhr. 2021-07-08 11:27 1KB www.nzz.ch

 253  Covid-Zertifikat: Das bringt es bei Reisen in die EU

Rechtzeitig auf die Sommerferien soll Reisen in Europa einfacher werden. Die EU und die Schweiz wollen ihre Covid-Zertifikate gegenseitig anerkennen. Nun ist der Entscheid gefallen. Hier die wichtigsten Antworten. 2021-07-08 11:25 8KB www.nzz.ch

 254  Polizei durchsucht Villa des Remmo-Clans

Ein Besuch von der Polizei und obendrein ein neuer Zaun als Bonus vom Ordnungsamt: Das beschlagnahmte Anwesen der Familie Remmo wird erneut von Polizeibeamten durchsucht. Um die Clan-Mitglieder daran zu hindern das Grundstück weiter frei zu nutzen, wird ein Zaun aufgestellt. 2021-07-08 11:24 2KB www.n-tv.de

 255  Großteil der Corona-Toten starb am Virus

Das Statistische Bundesamt bestätigt, dass die übergroße Zahl der Menschen, die 2020 der Pandemie zum Opfer fallen, nicht mit dem Virus sterben, sondern direkt am Virus. Immer wieder behaupten insbesondere Gegner der Corona-Maßnahmen zudem, diese führten zu mehr Suiziden. Dazu gibt es nun verlässliche Zahlen. 2021-07-08 11:23 3KB www.n-tv.de

 256  Explosion auf Container-Schiff in Dubai

Eine Explosion hat am späten Mittwochabend Dubai erschüttert. Nach Regierungsangaben ist der Brand mittlerweile gelöscht worden. 2021-07-08 11:22 1KB www.bild.de

 257  Jan Hofer und Pinar Atalay: Neue News-Sendung läuft parallel zu den "Tagesthemen"

Kampfansage von RTL : Wie der Kölner Sender nun bekanntgegeben hat, wird die neue Nachrichtensendung "RTL Direkt" mit Jan Hofer und Pinar Atalay zeitgleich zu den "Tagesthemen" im Ersten … 2021-07-08 11:22 1KB www.stern.de

 258  Adblue-Tank: EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen VW

Die EU-Kommission hat gegen die Autokonzerne VW und BMW wegen rechtswidriger Absprachen zu sogenannten Adblue-Tanks für eine bessere Abgasreinigung Wettbewerbsstrafen in Millionenhöhe verhängt. 2021-07-08 11:13 2KB www.ndr.de

 259  Wirtschaft in Zeiten von Corona - alles ist anders

Das Corona-Virus bringt unseren Alltag durcheinander - alles ist jetzt anders. Das hat auch Folgen für die Wirtschaft 2021-07-08 11:13 700Bytes www.ndr.de

 260  Sergio Ramos spielt in Paris weiter

Spaniens Rekordnationalspieler wechselt von Real Madrid an die Seite von Neymar und Mbappe. 2021-07-08 11:13 1KB www.diepresse.com

 261  Weinendes Wembley-Mädchen spendet für sie gesammeltes Geld für guten Zweck

Nach dem deutschen EM-Aus sammelte ein Brite mehr als 40.000 Euro Spenden für ein weinendes deutsches Mädchen – das Kind war zuvor Ziel von Hassnachrichten im Netz geworden. Auf Wunsch der Familie wird das Geld nun an Unicef gespendet. Das ursprüngliche Spendenziel lag bei knapp 600 Euro. 2021-07-08 11:06 2KB www.rnd.de

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Corona-News-Ticker: Olympia in Tokio ohne Zuschauer (7.64/8)

Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute - am Donnerstag,8. Juli 2021 - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Das Gesundheitsministerium in Kiel beobachtet momentan keine Corona-Impfmüdigkeit in Schleswig-Holstein. Derzeit gebe es im Land noch 53.000 Menschen, die sich in Impfzentren registriert haben und Termine erhalten möchten, teilte die Behörde mit. Dabei seien die Impfzentren unterschiedlich ausgelastet. Die Wahrscheinlichkeit, kurzfristig einen Termin zu bekommen, sei aktuell besonders in Neumünster und in Brunsbüttel relativ hoch. Mit AstraZeneca Geimpfte müssen in Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr die bislang geltende Frist von zwölf Wochen für die Zweitimpfung abwarten. Wer sich für einen mRNA-Impfstoff wie Biontech/Pfizer oder Moderna als Folgeimpfung entscheide, könne über die Impfhotline (0385/20271115) einen früheren Termin buchen, mindestens aber mit einem Abstand von vier Wochen. Wenn Kapazitäten verfügbar seien, könne telefonisch umgebucht werden, teilte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) mit. Bei neu zu vereinbarenden Impfterminen könne gleich ein Vier-Wochen-Abstand festgelegt werden. Zu den Olympischen Spielen in Tokio werden keine Zuschauer zugelassen. Das teilte die japanische Regierung heute mit. Die Spiele sollen vom 23. Juli bis 8. August stattfinden. Außerdem wird in Tokio erneut der "Corona-Notstand" herrschen. Dieser Status werde von Montag an bis vorläufig zum 22. August gelten, hieß es. Grund für den inzwischen vierten "Notstand" für Tokio sind wieder deutlich steigende Corona-Infektionszahlen. Es gibt allerdings keinen Lockdown mit harten Ausgangssperren. Die Bürger sind lediglich aufgerufen, zu Hause zu bleiben - und etwa für Restaurants gelten besondere Regeln. Viele Japaner befürchten, dass die Spiele zu einem Superspreader-Event werden könnten. Die Olympia-Veranstalter betonten jedoch bisher immer, dass alles "sicher" ablaufen werde. Die Delta-Variante ist mittlerweile der meist verbreitete Typ des Coronavirus in Deutschland. Das zeigen die jüngsten Daten aus dem wöchentlichen Bericht des Robert Koch-Instituts zu den Virusvarianten. In der Woche ab dem 21. Juni machte die Delta-Variante 59 Prozent der in der Stichprobe enthaltenen Virusvarianten aus. "Damit verdoppelt sich ihr Anteil nahezu im Vergleich zu Vorwoche, wie es auch schon in den Wochen zuvor beobachtet wurde." Eine neue Form der Delta-Variante mit einer weiteren Mutation, die in Großbritannien nachgewiesen wurde, sei bisher noch nicht in der Stichprobe gefunden worden, aber bereits vereinzelt in Verdachtsproben, heißt es weiter in dem gestern veröffentlichten RKI-Bericht. Die in Deutschland kaum verbreitete Gamma-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des zuständigen Gesundheitsamts bei sechs Beschäftigten des Unternehmens Danish Crown im Landkreis Cloppenburg nachgewiesen worden. Insgesamt sind in dem Betrieb in Essen 45 Mitarbeitende mit Corona infiziert. Nach Unternehmensangaben befinden sich 130 der insgesamt 1.600 Mitarbeitenden in Quarantäne. Ende Juni waren an dem Standort des Fleischverarbeiters einzelne Corona-Fälle entdeckt worden. Seitdem testet Danish Crown nach eigenen Angaben täglich. Die Gamma-Variante wurde erstmals im Dezember 2020 in Brasilien nachgewiesen. Dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt sind landesweit 32 Fälle der Gamma-Variante bekannt. Acht dieser Fälle stehen einem Behördensprecher zufolge im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen in Essen. Der Kreis plane im Moment keine weiteren Einschränkungen, weil das Infektionsgeschehen klar einzugrenzen sei. Laut Sozialbehörde sind 38 neue Corona-Fälle in Hamburg nachgewiesen worden. Das sind elf mehr als am Donnerstag vor einer Woche und zehn mehr als gestern. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen stieg auf 9,7. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 8,5 betragen. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gab es Hamburg den Angaben zufolge nicht. Einige Politiker und Experten fordern angesichts des sinkenden Impftempos in Deutschland kreativere Impfangebote. Der FDP-Wirtschaftspolitiker Gerald Ullrich kritisierte in der "Welt", die Bundesregierung habe keine neuen Ideen, um die Impfkampagne anzukurbeln. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, schlug in der Zeitung vor, die Bürger müssten sich auch in Fußgängerzonen, Wohnsiedlungen und bei Veranstaltungen impfen lassen können. Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, rief die lokalen Behörden zu mehr Inititative und Kreativität auf. In den vergangenen zwei Wochen ging die Zahl der Impfungen pro Tag in Deutschland zurück. An diesem Dienstag etwa wurden laut Robert-Koch-Institut 217.000 Impfdosen weniger verabreicht als am Dienstag der Vorwoche. 2020 sind in Deutschland 30.136 Menschen laut Todesbescheinigungen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus der vorläufigen Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts hervor. Bei weiteren 6.155 Fällen sei Corona als Begleiterkrankung der Verstorbenen angegeben. Nach früheren Angaben der Behörde verstarben im vergangenen Jahr in Deutschland insgesamt 982.489 Personen. Das Bundesamt wies darauf hin, dass bei der Ermittlung der Todesursachen unterschiedliche Dokumentationsformen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. In der Statistik des Robert Koch-Instituts werden 41.476 verstorbene Covid-19-Fälle für das Jahr 2020 ausgewiesen. Martin Terhardt, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut, hat im Interview auf NDR Info betont, dass das Gremium keine Entscheidungen darüber treffe, ob Kinder und Jugendliche geimpft werden sollen, sondern Empfehlungen ausspreche. "Wir versuchen, Entscheidungshilfe zu geben, indem wir wissenschaftliche Daten abwägen." Derzeit werde viel Druck auf die Kommission ausgeübt. "Das befremdet uns, aber wir halten das aus", sagte Terhardt. Man warte auf mehr Daten aus den Ländern, in denen bereits viele Kinder geimpft werden. Derzeit spreche viel dafür, dass die Gefahr von Herzmuskel-Entzündungen besonders bei Jungen durch die Impfung deutlich erhöht sei, so Terhardt. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, liegt die Inzidenz aktuell bei 5,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Wochenende war der Wert erstmals seit langem unter 5,0 gesunken. Dem RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden in Deutschland 970 Corona-Neuinfektionen gemeldet - heute vor einer Woche waren es 892. Es seien zudem 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert worden. Die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus dominiert jetzt auch in Deutschland das Infektionsgeschehen. Nach RKI-Angaben gehen inzwischen 59 Prozent aller Ansteckungen auf diese Mutation zurück. Der Sprecher der Kultusminister der SPD-geführten Länder, Ties Rabe, hat die Diskussion über Lüftungsanlagen in Schulen kritisiert. Der Hamburger Schulsenator verwies auf bereits umgesetzte Maßnahmen wie Hygieneregeln, Maskenvorgaben, Testpflichten, Lüftungsregeln und Impfmöglichkeiten. "Es ist schwer zu erklären, warum der Schulbetrieb auch noch von Luftfiltern abhängen soll, die in anderen Lebensbereichen mit weniger strengen Schutzmaßnahmen - beispielsweise in Einzelhandel oder Gastronomie - keineswegs vorgeschrieben sind." Der Bund fördert seit Kurzem den Einbau stationärer raumlufttechnischer Anlagen in Klassenräumen für Kinder bis zwölf Jahre, weil für sie noch keine Impfung möglich ist. Rabe sagte, die Förderung helfe zweifellos dem Schulbau, sei in Sachen Corona aber Augenwischerei. "Um solche Anlagen einzubauen, müssten alle rund 500.000 Klassen- und Unterrichtsräume aufwendig umgebaut werden. Selbst bei größter Anstrengung würde der Einbau mehrere Jahre dauern, sagte Rabe. Der Vorsitzende des Landeselternrats in Mecklenburg-Vorpommern, Kay Czerwinski, sagte, langwierige Vergabeverfahren für stationäre Anlagen dürften kein Hinderungsgrund sein, immerhin seien in Pandemie-Zeiten auch Grundrechte eingeschränkt worden. Außerdem könnten die Filter auch nach der Pandemie für besseres Raumklima in den Klassenräumen sorgen und damit auch für eine angenehmere Lernatmosphäre, so Czerwinski. Die Corona-Hilfen und -Kredite der landeseigenen Förderbank für die Wirtschaft in Niedersachsen nehmen nach dem Rekord-Jahresvolumen 2020 weiter stark zu. Vom Beginn der ersten Pandemiewelle in Deutschland im März 2020 bis einschließlich zum Mai dieses Jahres betrug die entsprechende Gesamtsumme bereits 4,55 Milliarden Euro. Dies geht aus aktuellen Daten des Instituts hervor. Demnach teilt sich der Betrag in gut vier Milliarden Euro an "reinen"Hilfen im engeren Sinne wie Zuschüsse sowie in etwas mehr als 500 Millionen Euro für ergänzende Darlehensprogramme auf. Im vergangenen Jahr hatte die gesamte Wirtschaftsförderung im Land schon eine Marke von mehr als drei Milliarden Euro erreicht - in etwa eine Verdreifachung gegenüber 2019. Davon waren knapp 1,9 Milliarden Euro allein auf genehmigte oder ausgezahlte Mittel für angeschlagene Unternehmen und Selbstständige in der Corona-Krise entfallen. Im Impfzentrum in den Messehallen können sich jetzt alle Hamburgerinnen und Hamburger schon ab 16 Jahren impfen lassen. Bisher haben dort nur Jugendliche eine Spritze bekommen, die zu einer Priorisierungsgruppe gehörten. Allein dürfen die Jugendlichen sich aber nicht impfen lassen: In die Messehallen müssen sie ein Elternteil mitbringen. Mit dem allgemeinen Impfangebot schon ab 16 Jahren folgt die Gesundheitsbehörde jetzt zum ersten Mal nicht mehr strikt der Einschätzung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Uneingeschränkt empfiehlt die Stiko Corona-Impfungen erst ab 18 Jahren, weil auch langfristige Folgen bei Kindern und Jugendlichen den Experten zufolge noch nicht gut genug untersucht sind und gleichzeitig das Risiko für eine schwere Erkrankung bei Jüngeren gering ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 97 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Niedersachsen gemeldet (Vorwoche: 53). Landesweit gab es laut RKI innerhalb eines Tages drei weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt bei 5.791. Seit dem Beginn der Pandemie wurden in Niedersachsen 261.437 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landesdurchschnitt bei 4,6 Fällen je 100.000 Einwohner (Vortag: 4,1 Fälle). Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als vier Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Mittwochabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von knapp drei Monaten von drei auf vier Millionen an. Weltweit gab es bislang rund 185 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus. Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nach Angaben der WHO gab es bisher 3,98 Millionen bestätigte Todesfälle und knapp 184 Millionen bekannte Infektionen. In absoluten Zahlen wurden die meisten Corona-Todesfälle bislang aus den USA gemeldet. In dem Land mit 330 Millionen Einwohnern starben seit Anfang vergangenen Jahres rund 605.000 Menschen. An zweiter Stelle folgt Brasilien mit 525.000 Toten, auf Rang drei liegt das bevölkerungsreiche Indien mit gut 400.000 Toten. In Deutschland waren nach den Johns-Hopkins-Daten bislang gut 91.000 Corona-Tote zu beklagen. Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen bietet der Landkreis Osnabrück eine Impfaktion auf einem Wochenmarkt in der Region an. Heute ab 14 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger auf dem Markt in Bad Essen impfen lassen. Eine Voranmeldung sei nicht erforderlich, sagte ein Kreissprecher. Es werden die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson angeboten. Minderjährige ab zwölf Jahren müssen eine Einwilligung der Eltern mitbringen. Die Zweitimpfung - im Fall von Biontech - gebe es in einem Impfzentrum in Wallenhorst. Bei Johnson & Johnson reicht eine Spritze. Bereits am vergangenen Freitag hatte es eine Impfaktion des Landkreises auf dem Wochenmarkt von Bramsche gegeben. Dabei wurden etwa 700 Impfdosen verbraucht. Seit dem 13. März 2020 sind alle acht Musical-Theater von Stage Entertainment wegen der Corona-Krise geschlossen. Im September soll es auf den Bühnen in Hamburg, Berlin und Stuttgart wieder losgehen. Die genauen Pläne will Stage Entertainment heute ab 10 Uhr auf einer Pressekonferenz im Hamburger Stage Theater an der Elbe vorstellen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist gestiegen: auf 3,9 am Mittwochabend. Am Vortag lag sie noch bei 3,3. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es 31 registrierte Neuinfektionen im Land (Vortag: 9). Vor einer Woche waren 18 Neuinfektionen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 3,3. Besonders stark gestiegen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Neumünster: Dort liegt der Wert aktuell bei 15,0 - nach 5,0 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland zuletzt stetig gesunken. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: NDR.de wünscht einen guten Morgen! Wir halten Sie auch am heutigen Donnerstag,8. Juli, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.
Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus
rp-online.de
Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus
welt.de
"Wir hatten keine andere Wahl": Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus
stern.de
Keine Zuschauer bei Olympia!
bild.de
Corona-Notstand in Tokio: Sommerspiele finden ohne Zuschauer statt
tt.com
"Wir hatten keine andere Wahl": Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus
stern.de
Jetzt doch: Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus
augsburger-allgemeine.de
Olympia in Tokio findet ohne Zuschauer statt
tagesspiegel.de

 

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EZB definiert Inflationsziel neu ¦ NZZ (3.11/8)

Im Rahmen einer neuen Strategie peilt die EZB künftig ein «symmetrisches» mittelfristiges Inflationsziel von 2% an. Dies erlaubt auch vorübergehende Überschreitungen dieses Werts. EZB-Chefin Christine Lagarde im Januar 2020 bei der Ankündigung der Strategieüberprüfung, deren Ergebnis nun vorliegt. Die Europäische Zentralbank (EZB) definiert ihr Inflationsziel neu: Strebte sie bisher in der mittleren Frist nach Inflationsraten im Euro-Raum von «unter, aber nahe 2%», peilt sie neu eine Rate von 2% in der mittleren Frist an. Damit könne Preisstabilität am besten gewährleistet werden. Dabei betont die EZB, dass das Ziel symmetrisch sei, dass also Abweichungen nach unten und nach oben gleichermassen unerwünscht seien. Das neue Ziel ist eines von drei Elementen einer neuen geldpolitischen Strategie, die EZB am Donnerstag angekündigt hat. Sie ist das Ergebnis einer Anfang 2020 eingeleiteten Strategie-Überprüfung und wurde am Mittwoch vom EZB-Rat verabschiedet. Höhere Werte möglich Erhofft wird, dass das neue Ziel klarer und leichter zu verstehen sei. Weil die zwei Prozent nicht mehr als Deckel gelten, sondern das Ziel symmetrisch ausgelegt wird, sind zudem künftig für einen gewissen Zeitraum auch moderat höhere Werte möglich. So heisst es im Communiqué: «Wenn die nominalen Zinssätze in einer Volkswirtschaft in der Nähe ihrer effektiven Untergrenze liegen, sind besonders kraftvolle oder lang anhaltende geldpolitische Massnahmen nötig, um zu verhindern, dass sich negative Abweichungen vom Inflationsziel verfestigen. Dies geht unter Umständen damit einher, dass die Inflation vorübergehend leicht über dem Zielwert liegt.» Einbezug von Eigenheimkosten Massstab für die Inflation soll weiterhin der vom EU-Statistikamt Eurostat erhobene Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) sein. Allerdings empfiehlt der EZB-Rat als zweite Neuerung, die bisher nicht berücksichtigten Kosten für Eigenheime (selbst genutztes Wohneigentum) schrittweise in den Index einzuschliessen. Dies würde die für die privaten Haushalte relevante Teuerung besser abbilden, argumentiert die EZB. Sie räumt allerdings auch ein, dass der Einbezug dieser Preise in den HVPI noch mehrere Jahre dauern wird. Deshalb werde der EZB-Rat in der Zwischenzeit bei seinen geldpolitischen Beurteilungen Inflationsmessgrössen heranziehen, die erste Schätzungen der Eigenheimkosten enthielten. Klimastrategie Drittes Elemente der neuen Strategie ist ein Massnahmenpaket, um den Klimawandel bei der geldpolitischen Strategie mitzuberücksichtigen. Die EZB argumentiert, dass der Klimawandel und der Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft auch die Inflationsaussichten beeinflussen würden. So will sie künftig klimabedingte Risiken beim Kauf von Wertpapieren über ihre Anleihekaufprogramme oder bei der Akzeptanz von Wertpapieren als Sicherheiten mitberücksichtigen. Damit die EZB diese Risiken einschätzen kann, sollen die Emittenten solcher Papiere bestimmte klimabezogene Berichtspflichten erfüllen müssen. Details will die Zentralbank bis 2022 ausarbeiten. Die Strategie der EZB ist 1998, kurz vor der Einführung des Euro, festgelegt und 2003 im Rahmen einer ersten Überprüfung präzisiert worden.1998 wurde das Stabilitätsziel bei einer jährlichen Teuerungsrate von «unter 2%» festgelegt.2003 präzisierte der EZB-Rat, mittelfristig werde eine Inflation von «unter, aber nahe 2%» angestrebt. Sie können dem Berliner Wirtschaftskorrespondenten René Höltschi auf Twitter folgen.
EZB ändert ihr Inflationsziel auf zwei Prozent
rp-online.de
EZB ändert Inflationsziel
tagesschau.de
EZB ändert ihr Inflationszielauf zwei Prozent
stern.de

 

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Studie aus Stuttgart Luftfilter nur in wenigen Klassenräumen sinnvoll (3.09/8)

Stuttgart – Die Wirkung mobiler Luftfilter in Klassenräumen zum Schutz gegen das Coronavirus ist nach einer Studie der Universität Stuttgart begrenzt. Die Experten sprechen sich in ihrer Analyse im Auftrag der Stadt Stuttgart dagegen aus, solche Geräte für alle Schulen anzuschaffen. In der Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es: „Basierend auf den Erkenntnissen aus dem Pilotprojekt ist der flächendeckende Einsatz von Luftreinigungsgeräten nicht indiziert (angezeigt).“ Gemälde dreidimensional erleben im Stuttgarter Kunstmuseum Stuttgart – Regelrecht eintauchen kann man dort in bekannte Gemälde. Extremisten haben in Baden-Württemberg im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger Straf- und Gewalttaten verübt. In einzelnen Klassenräumen, die zu kleine oder zu wenige Fenster haben, sollte aber der Einsatz mobiler Geräte oder der Einbau stationärer Filter geplant werden. Die Experten des Instituts für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung hatten für die Studie ein halbes Jahr lang an zehn Stuttgarter Schulen die Wirkung der Filter gemessen. Sie warnen nun, die Geräte seien kein Ersatz für das Stoßlüften in Pausen. „Beim Einsatz von Luftreinigungsgeräten sollte generell beachtet werden, dass diese keine Alternative zu einem Außenluftwechsel darstellen, sondern lediglich als Unterstützung zur Partikel- und potenziellen Virenreduktion im Raum eingesetzt werden sollten.“ Zusammenfassend stellen die Fachleute fest, der Einsatz von Luftreinigungsgeräten könne nicht die anderen Schutzmaßnahmen wie das Maskentragen oder Testen zur Eindämmung der Infektionsausbreitung ersetzen.
Mobile Luftfilter nur in wenigen Klassenräumen sinnvoll
augsburger-allgemeine.de
Mobile Luftfilter nur in wenigen Klassenräumen sinnvoll
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Studie: Mobile Luftfilter nur in wenigen Klassenräumen sinnvoll
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England - Dänemark: UEFA ermittelt wegen Laserpointer-Vorfall bei... (3.04/8)

Mehrere Vorkommnisse beim Halbfinale zwischen England und Dänemark werden nun untersucht. Ein Lichtstrahl eines Laserpointers soll Dänemarks Tormann Schmeichel beim Elfmeter gestört haben. Die UEFA hat wegen mehrerer Vorkommnisse beim EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark (2:1 nach Verlängerung) ein Disziplinarverfahren gegen den englischen Verband FA eingeleitet. Ermittelt werde wegen der Verwendung eines Laserpointers durch Zuschauer, wegen Störungen während des Abspielens der dänischen Nationalhymne und wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern, teilte die Europäische Fußball-Union am Donnerstag mit. Der Vorfall mit dem Laserpointer hatte zuvor bereits für großen Wirbel gesorgt. Vor dem Elfmeter, den Englands Harry Kane im Nachschuss zum 2:1 verwandelte, wurde Dänemarks Keeper Kasper Schmeichel offenbar gestört. Auf TV-Bildern ist zu sehen, dass ein Laserpointer auf Schmeichel gerichtet war. Kurz bevor Kane schießt, huscht ein grünes Licht über Schmeichels Gesicht und nähert sich seinen Augen. Der TV-Kommentator Mark Pougatch des britischen Senders ITV verwies nach dem Spiel auf den Vorfall, der zunächst unbemerkt geblieben war. "Das ist völlig inakzeptabel und lächerlich", schimpfte Pougatch, "wer auch immer das war, ist ein Idiot." Wer den Laserpointer benutzt hat, war zunächst nicht bekannt. Ob Schmeichel überhaupt etwas von der versuchten Störung bemerkte, war ebenfalls unklar. Der Keeper, der in der Premier League für Leicester City spielt, parierte den Strafstoß von Kane, konnte den Nachschuss allerdings nicht halten. (APA)
Uefa ermittelt gegen England
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"Eigentor-Meisterschaft" 2021: Kjaer baut EM-Rekord mit Fehltreffer Nummer 11 aus – der Überblick "Eigentor-Meisterschaft" 2021: Kjaer baut EM-Rekord mit Fehltreffer Nummer 11 aus – der Überblick
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EM-Halbfinale: Uefa nimmt Ermittlungen wegen des Laserpointers auf
stern.de

 

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Bach-Ankunft mit Tiefschlag: Fan-Ausschluss in Tokio (2.09/8)

Olympia in Tokio wird endgültig zum reinen Fernseh-Schauspiel. Der Gastgeber der Sommerspiele verhängt erneut den Corona-Notstand und schließt Zuschauer in der Hauptstadt aus.
Olympische Spiele - Bach-Ankunft mit Tiefschlag: Fan-Ausschluss in Tokio
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Offiziell: Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus Offiziell: Japan schließt Zuschauer bei Olympia in Tokio aus
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Ministerin: Keine Zuschauer an Wettkampforten der Olympischen Spiele in Tokio (2.07/8)

Die Olympischen Sommerspiele finden vollständig ohne Zuschauer an den Wettkampforten in Tokio statt. Wegen des Gesundheitsnotstands in der japanischen Hauptstadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie würden dort auch keine heimischen Fans zugelassen, sagte die japanische Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Donnerstag. Die meisten Wettkämpfe werden in Tokio ausgetragen, ein paar finden aber außerhalb der Metropole statt. Zuschauer aus dem Ausland waren für das Sportereignis vom 23. Juli bis zum 8. August ohnehin schon ausgeschlossen worden. Zuletzt war geplant gewesen, zumindest jeweils bis zu 10.000 heimische Zuschauer zu den olympischen Wettkämpfen zuzulassen. Japans Regierungschef Yoshihide Suga kündigte jedoch am Donnerstag wegen steigender Corona-Fallzahlen in Tokio einen Gesundheitsnotstand für die Hauptstadt an, der bis zum 22. August, also auch während der gesamten Olympischen Spiele, gelten soll. Marukawa verkündete die Entscheidung gegen Zuschauer in Tokio nach Gesprächen mit den örtlichen Behörden und den Organisatoren. Am Donnerstag war auch der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, in Tokio eingetroffen. In Japan hat sich das Coronavirus bisher relativ wenig ausgebreitet. Bislang wurden in dem Inselstaat rund 14.900 Corona-Tote registriert. Allerdings kommt die Corona-Impfkampagne in Japan nur sehr langsam voran. Nur gut 15 Prozent der Bevölkerung sind vollständig gegen Covid-19 geimpft. Es wird befürchtet, dass die hochansteckende Delta-Variante eine neue Infektionswelle auslöst, die das Gesundheitssystem des Landes schnell überfordern könnte. Umfragen zufolge ist die Mehrheit der Japaner für eine erneute Verschiebung der Olympischen Spiele oder ihre Absage.
Olympische Spiele - Bach-Ankunft mit Tiefschlag: Fan-Ausschluss in Tokio
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Olympische Spiele: Japan verhängt für Olympia-Stadt Tokio Corona-Notstand
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Olympische Spiele ohne Publikum
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Lauterbach will in nächster Regierung Gesundheitsminister werden (2.04/8)

Schon oft wurde SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in Talkshows die Frage gestellt, ob er das Amt des Bundesgesundheitsministers - vor allem jetzt in der Pandemie - nicht besser ausüben könne als CDU-Politiker Jens Spahn. „Vielleicht wird er ja mal Gesundheitsminister“, antwortete Spahn auf diese Frage einst in einer Pressekonferenz. Auch Lauterbach machte nie einen Hehl daraus, dass er gerne Gesundheitsminister geworden wäre. Wie der Spiegel berichtet, hat er nun noch einmal explizit sein Interesse an dem Posten bekundet. „Das Amt des Gesundheitsministers finde ich nach wie vor sehr reizvoll. Ich bin zudem recht zuversichtlich, dass mich diese Aufgabe nicht überfordern würde“, sagte Lauterbach in einem Gespräch mit dem Magazin. Er hoffe, dass die SPD im Herbst so gut abschneide, dass es für sie möglich sei, wieder das Gesundheitsministerium besetzen zu können.“ Die Popularität in seiner Partei hält sich trotz seines unerschütterlichen Einsatzes in der Pandemie in Grenzen: In Nordrhein-Westfalen wurde er nur auf den 23. Platz der Liste für die Bundestagswahl gewählt. „Ich sage es mal so: Ich hätte einen besseren Listenplatz nicht abgelehnt“, erklärte Lauterbach im Interview, der nun wahrscheinlich seinen Wahlkreis in Köln und Leverkusen direkt gewinnen muss, um weiter dem Deutschen Bundestag anzugehören. „Ich bilde mir ein, dass ich bei den Mitgliedern der SPD sehr beliebt bin. Dass es ein paar Funktionäre gibt, die bei der Aufstellung der Listen zuerst sich selbst berücksichtigen, war leider schon immer so.“
Karl Lauterbach will Gesundheitsminister werden – und braucht Personenschutz
welt.de
Lauterbach: „Das Amt des Gesundheitsministers finde ich sehr reizvoll“
rnd.de

 

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Starkregen, Hagel, Sturmböen: Warnung vor schweren Unwettern in Deutschland (2.04/8)

Hannover. Neue schwere Gewitter ziehen ab Donnerstagnachmittag über die Südhälfte von Deutschland. Für Teile von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden am Nachmittag bereits Unwetterwarnungen (Stufe 3) ausgesprochen. Auch in Sachsen drohten schwere Unwetter, sagte der Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst Wetterkontor dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). In den betroffenen Gebieten drohten örtlich Unwetter mit teils heftigem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Niederschlagsmengen von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter seien möglich, so Schmidt. In Bayern kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mancherorts über Stunden hinweg regnen. An Spekulationen über Tornados wollte sich ein Meteorologe des DWD ausdrücklich nicht beteiligen. Der Niederschlag stehe absolut im Vordergrund, sagte er und sah „eher die Gefahr von sintflutartigem Regen“. Das Besondere an der aktuellen Wetterlage sei, dass viele Gewitterzellen großflächig zusammenkämen. Der Wetterdienst verwies darauf, dass Gewitter in der Regel sehr lokal aufträten und dann einzelne Orte mit voller Wucht träfen. In Nürnberg etwa gab es bereits am Donnerstagmittag strömenden Regen. Erst im Laufe des Freitags soll sich das Unwetter in Richtung Osten verziehen. Die Unwettergefahr hält bis Freitagabend an. Nach einer kurzen Wetterberuhigung in der Nacht zu Freitag ziehen weitere Gewitter aus den Alpen kommend auf. Diese würden dann wahrscheinlich Richtung Hessen, Thüringen und Südniedersachsen ziehen. RND/lka/dpa
Weiter extreme Hitze in Nordamerika: Temperaturen steigen bis auf 45 Grad
rnd.de
Versicherer rechnen mit
tagesschau.de
Das Juliwetter verharrt im Gewittertief
n-tv.de

 

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Mord an dreijähriger Tochter: Vater verurteilt (2.04/8)

Das Gericht stellte eine besonders schwere Schuld fest: Weil ein 32-Jähriger seine dreijährige Tochter mit einem Messer tödlich verletzte, verurteilte das Landgericht Berlin ihn zu lebenslanger Haft.
Mord an dreijähriger Tochter: Vater verurteilt
stern.de
Vater wegen Mordes an dreijähriger Tochter zu lebenslanger Haft verurteilt
tagesspiegel.de

 

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Chancen nicht genutzt: Kerber verpasst Wimbledon-Finale (2.02/8)

Die Chancen sind vor allem im zweiten Satz da, doch am Ende schafft es Angelique Kerber nicht in ihr drittes Wimbledon-Endspiel. Ashleigh Barty kann nun eine lange australische Wartezeit beenden.
Tennis - Chancen nicht genutzt: Kerber verpasst Wimbledon-Finale
t-online.de
Angelique Kerber verpasst Einzug ins Finale
tagesspiegel.de

 

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Union-Profi spielt bei Olympia - Kruse: "Verstehe nicht, wie man keinen Bock haben kann" (2.02/8)

Berlin (dpa) - Fußball-Profi Max Kruse hat kein Verständnis dafür, dass einige Bundesligaclubs keine Spieler für die Olympia-Mannschaft für Tokio abgestellt haben. "Ich finde es gut von Union, dass sie uns geholfen haben und uns keine Steine in den Weg gelegt haben, weil es einfach ein persönliches Highlight für jeden Spieler ist", sagte Kruse dem ZDF: "Deswegen finde ich es schade, dass Vereine da anderer Meinung sind, aber was soll man machen. Man kann das nicht ändern." Kruses Verein 1. FC Union Berlin lässt neben dem Ex-Nationalspieler auch Stürmer Cedric Teuchert zu den Sommerspielen nach Japan reisen. Auch U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hatte sich bereits über mangelnde Unterstützung beklagt. Nach diversen Absagen hatte Kuntz am vergangenen Montag nur 19 statt der erlaubten 22 Spieler für die Olympischen Spiele nominiert. "Ich freu mich einfach, dabei zu sein", sagte der 33-jährige Kruse, der als einer von drei älteren Spielern mitfahren darf, im Mittags-Magazin: "Ich verstehe gar nicht, wie man keinen Bock auf Olympia haben kann. Das ist ein Turnier, was man wahrscheinlich einmal im Leben mitnehmen kann." Er finde selbst keine Dinge, die gegen eine Teilnahme sprechen: "Deswegen war ich sofort Feuer und Flamme." Allerdings liegt das Turnier mitten in der Vorbereitung auf die Bundesliga, davon wird Kruse bei seinem Club viel verpassen.
Kruse: "Verstehe nicht, wie man keinen Bock haben kann"
augsburger-allgemeine.de
Max Kruse träumt von Gold und ist von Olympia-Absagen enttäuscht: "Ich finde es schade" Max Kruse träumt von Gold und ist von Olympia-Absagen enttäuscht: "Ich finde es schade"
sportbuzzer.de

 

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Notenbanken gegen Kryptos (1.08/8)

K onfrontiert mit Kryptonit, verliert Superman seine Superkräfte. Das wissen alle Fans des Comics seit vielen Jahren. Heute fragen viele, ob die Notenbanken dieser Welt – konfrontiert mit den neuen Kryptowährungen – ihre Macht genauso schnell verlieren werden. Derzeit sind die Europäische Zentralbank (EZB), Amerikas Notenbank Fed und Co. noch „the talk of the town“. In der Corona-Krise produzieren sie Unmengen Geld und kaufen damit scheinbar die halbe Welt. Etwas weniger dramatisch ausgedrückt: Sie erwerben Schuldtitel der Staaten und Unternehmen, und zwar von den Banken. Im Gegenzug schreiben sie den Banken auf deren Konten bei der Notenbank den entsprechenden Betrag gut. Das ist digitales Notenbankgeld. So ist etwa die Bilanz der EZB auf aktuell 7737 Milliarden Euro angewachsen, und die Notenbanker sind die wichtigsten Gläubiger der Euro-Mitgliedsstaaten geworden.
Das Inflationsziel wird flexibler
faz.net
EZB ändert ihr Inflationszielauf zwei Prozent
stern.de

 

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Traum geplatzt: Angelique Kerber im Wimbledon-Halbfinale gegen Ashleigh Barty ausgeschieden Traum geplatzt: Angelique Kerber im Wimbledon-Halbfinale gegen Ashleigh Barty ausgeschieden (1.06/8)

Angelique Kerber hat ihre grandiose Rasentennis-Saison nicht mit dem Einzug in ihr drittes Wimbledon-Finale krönen können. Die Siegerin von 2018 unterlag der Weltranglisten-Ersten Ashleigh Barty aus Australien am Donnerstag 3:6,6:7 (3:7) - und verließ trotzdem mit einem breiten Lächeln den Centre Court. Kerber konnte eine 5:2-Führung im zweiten Satz nicht nutzen und musste sich ihrer bisher stärksten Kontrahentin im Turnierverlauf nach 1:26 Stunden geschlagen geben. Nach schwächeren Monaten hatte allerdings nicht viel darauf hingedeutet, dass es die einstige Nummer eins der Welt nach drei Jahren wieder in ein das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers einziehen würde. Die 33 Jahre alte Kielerin verpasste ihr fünftes Endspiel bei einem der vier wichtigsten Tennis-Events.2016 siegte sie bei den Australian Open sowie den US Open und verlor in Wimbledon gegen Serena Williams. Zwei Jahre später gelang ihr dort gegen die Amerikanerin die Revanche. „Es ist unglaublich - das war eines der besten Tennis-Matches, die ich je gespielt habe. Angie hat dafür gesorgt, dass ich mein Bestes gezeigt habe“, lobte Barty, die an diesem Samstag in London im Finale entweder auf die Tschechin Karolina Pliskova oder die an Nummer zwei gesetzte Aryna Sabalenka aus Belarus. Die 25-jährige Barty will nach ihrem Erfolg bei den French Open 2019 ihren zweiten Grand-Slam-Titel gewinnen und als erste Australierin seit 41 Jahren Wimbledonsiegerin werden. Vor den 15.000 Zuschauern auf dem Centre Court startete die kurzzeitig nervöse Barty mit einem Doppelfehler und schenkte Kerber gleich zwei Breakbälle, die ungenutzt blieben. Dann zog die aktuelle Nummer eins, die dies auch nach dem Turnier bleiben wird, ihr durchdachtes Spiel mit einer Mischung aus verschiedenen Grundschlägen auf. Ein Passierschlag nach einem Schmetterball von Kerber bescherte der nur 1,66 Meter großen Barty kurz darauf das 2:0. Im fünften Duell der beiden schickte die Australierin aus der Nähe von Brisbane Kerber in die Ecken, streute unterschnittene und kurze Bälle ein und schlug trotz ihrer geringeren Körpergröße gut auf. Kerber gelang es zunächst nicht, wie geplant selbst das Geschehen zu diktieren. Zum 1:3 machte die Linkshänderin neun Jahre nach ihrem ersten London-Halbfinale dann mit eigenem Aufschlag das erste Spiel. Die Weltranglisten-28. war nun zwar besser in der Partie und bekam noch eine Möglichkeit für das Break zum 4:5. Doch Barty zeigte spielerische Klasse und Nervenstärke, wehrte die Chance am Netz ab und sicherte sich nach 34 Minuten verdient den ersten Durchgang. Doch zum 2:0 im zweiten Satz gelang Kerber das Break, zum ersten Mal schallte unter dem wolkigen Himmel ein „Komm jetzt!“ über den Platz, beim 3:0 ballte die Norddeutsche die Faust und blickte entschlossen in ihre Box zum langjährigen Trainer Torben Beltz. Ein knappes Spiel zum 5:2 brachte Kerber durch, weil es nun ihr häufiger gelang, Barty in die Defensive zu bringen. Doch statt dann mit eigenem Aufschlag in den Sätzen auszugleichen, gab Kerber ihr Service zum 5:4 ab. Barty erzwang den Tiebreak, lag schnell 6:0 vorn, ein leichter Fehler von Kerber beim vierten Matchball beendete die Partie. Bei den Männern war am Montag Alexander Zverev als letzter Deutscher im Achtelfinale gescheitert. Der Hamburger scheiterte in fünf Sätzen am Kanadier Felix Auger-Aliassime. Die beiden Profis hatten sich einen echten Krimi geliefert.
Wimbledon-Halbfinale im Liveticker: Landet Angelique Kerber den Coup?
t-online.de
Wimbledon: Bitteres Aus im Halbfinale – Angelique Kerber scheitert
t-online.de

 

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OH NO! Angie raus (1.03/8)

Aus und vorbei! Angelique Kerber (33) ist im Wimbledon-Halbfinale ausgeschieden. Die australische Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty (25) gewann mit 6:3,7:6 (7:3). Nach 1 Stunde und 26 Minuten verwandelte Barty ihren 4. Matchball. Kerber verpasste damit ihr drittes Wimbledon-Finale nach 2016 und 2018. Gleich mehr bei BILD.de
Wimbledon-Halbfinale im Liveticker: Landet Angelique Kerber den Coup?
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Aus im Halbfinale: Dänemarks überragende EM-Reise - Ärger über Schiri-Pfiff (1.02/8)

London (dpa) - Mit großer Sonnenbrille im Gesicht stieg Torwart Kasper Schmeichel als Erster aus dem roten Flieger der enttäuschten dänischen EM-Helden. Über einen eilig ausgerollten blauen Teppich ging es direkt in einem bereitstehenden Bus zum Terminal. Einige Dutzend Fans warteten auf die Mannschaft, deren wundersame Fußball-Reise mit der Ankunft am Donnerstag um 15.41 Uhr auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup endgültig beendet war. Zu früh - zumindest aus Sicht der Profis, die sich nach dem Aus im Halbfinale am Mittwoch in London schwer getan hatten, ihre Gefühle einzuordnen. Trainer Kasper Hjulmand wechselte spät am Abend mit ruhiger, nachdenklicher Stimme zwischen der Gratulation an die englischen Gewinner, seinen Gedanken an das Drama um Starspieler Christian Eriksen und der Empörung über die am Mittwochabend spielentscheidende Szene. "Wir sind sehr enttäuscht, es ist hart für mich, darüber zu sprechen", sagte der 49-Jährige nach dem 1:2 nach Verlängerung im Wembley-Stadion und meinte den Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Danny Makkelie. Dann aber seien da die anderen Dinge. "Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich unseren Stab bewundere. Wir haben dort Menschen, die das Leben eines unserer besten Spieler gerettet haben", sagte Hjulmand. "Unsere Zukunft ist voller Hoffnung und Glaube." Von riesigem Mitgefühl getragen Bis ins Halbfinale - mit ein paar Tagen Abstand werden die Dänen ihre Leistung bei diesem Turnier begreifen, die weit über die EM-Spiele hinausging. Im ersten Gruppenspiel am 12. Juni, vor Tausenden Fans in Kopenhagen, war Eriksen auf dem Rasen kollabiert und hatte wiederbelebt werden müssen. Er überlebte, und Dänemark spielte sich in den folgenden Tagen frei von diesem Schock, getragen von riesigem Mitgefühl. "Wir brauchten die Unterstützung, als das mit Christian passiert ist", sagte Hjulmand. "Diese Jungs sind außergewöhnlich, die ganze Nation kann stolz sein." In Kopenhagen, beim Public Viewing vor den großen Videoleinwänden, weinten am Mittwochabend Hunderte Fans, als das Aus in London feststand. Der Finaleinzug wäre der zweite nach dem Sensationstitel bei der EM 1992 gewesen. "Das hier ist eine fantastische Reise gewesen. Natürlich sind wir unglaublich traurig, dass wir jetzt fertig sind, aber so ist das", sagte Kapitän Simon Kjaer beim Rundfunksender DR. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff war der 32-Jährige kaum zu trösten gewesen, als einer der letzten Spieler machte er sich auf den weiten Weg auf die andere Seite des Platzes zu den Fans. Sein Eigentor in der 39. Minute hatte England zurück ins Spiel gebracht, nachdem Mikkel Damsgaard (30.) die Dänen mit der Führung hatte träumen lassen. Elfmeter-Pfiff verärgert Hjulmand Der höchst umstrittene Elfmeterpfiff entschied das Spiel. Raheem Sterling war in der ersten Hälfte der Verlängerung im Strafraum zu Fall gekommen. Makkelie sah dabei ein Foul von Joakim Maehle, Harry Kane verwandelte im Nachschuss (104.). "Dass es so entschieden wird - ich habe die internationale Presse gelesen - es war ein Elfmeter, den es nicht hätte geben sollen, das macht mich ärgerlich", sagte Hjulmand über das Ende, das nicht recht passte zur dänischen EM-Reise. Im Stadion hatten der dänische Kronprinz Frederik, seine Frau Kronprinzessin Mary und ihr ältester Sohn Prinz Christian mitgefiebert. Der 15-jährige Prinz trug dabei unter seinem Sakko ein Nationaltrikot mit der Nummer 10 - der Rückennummer Eriksens. "Danke an unsere Nationalmannschaft für eine fantastische EM", teilte das Königshaus auf Instagram mit. "Auch wenn das Fest jetzt (für dieses Mal) vorbei ist, sind wir alle stolz auf die fantastische Leistung, von der wir Zeuge geworden sind. Danke, dass ihr mit dem Herz gekämpft und alles gegeben habt, was ihr hattet." Dänen blicken nach vorn Ob Pierre-Emile Höjbjerg, Kjaer oder BVB-Profi Thomas Delaney, der im Interview am Spielfeldrand den Tränen nah war. Bei den dänischen Spielern schwankte die Gefühlslage irgendwo zwischen Stolz und Enttäuschung. "Ich hätte niemals gedacht, dass ich solch ein Erlebnis im Fußball haben würde. Wir sind einfach zusammengerückt", sagte Delaney. Martin Braithwaite sagte: "Das müssen wir erst einmal verdauen, aber dann greifen wir wieder an." Auch Hjulmand blickte noch im Wembley-Stadion voraus. In der WM-Qualifikation führt sein Team die Gruppe F mit drei Siegen aus drei Spielen an, die Mischung aus erfahrenen Spielern (unter anderem Kjaer, Schmeichel, Delaney, Braithwaite) und hungrigen Profis (Damsgaard, Kasper Dolberg, Maehle) stimmt. "Ich denke, dass große Dinge vor diesem Team liegen", sagte Hjulmand. "Ich denke, wir können das noch einmal schaffen. Ich habe das Gefühl, dass wir noch besser werden."
EM-Halbfinale: Uefa nimmt Ermittlungen wegen des Laserpointers auf
stern.de

 

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Erdogan lässt sich einen weiteren Palast bauen (1.02/8)

Bilder eines neuen Sommerpalastes an der Ägäis bringen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Verlegenheit. Der 300-Zimmer-Komplex in der Ferienprovinz Marmaris ist zwar schon seit zwei Jahren fertiggestellt, wurde bisher aber als Staatsgeheimnis behandelt. Erst jetzt gelangten erste Bilder des Palastes an die Öffentlichkeit – und treiben die türkische Opposition auf die Barrikaden. Kritiker werfen Erdogan vor, Steuergelder zu verschwenden, während viele Normalbürger wegen hoher Inflation und Arbeitslosigkeit nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Die Oppositionszeitung „Sözcü“ veröffentlichte unter Berufung auf die Internetseite des Architekten Sefik Birkiye ein halbes Dutzend Skizzen des 62 Millionen Euro teuren Palastes. Zu sehen waren ein zweistöckiges Hauptgebäude im neo-osmanischen Stil mit einem großen Schwimmbad, lichtdurchflutete Arbeits-, Wohn- und Schlafräume sowie ein Privatstrand. Erdogan soll in dem Palast bereits mehrere Staatsgäste empfangen haben, doch bisher gab es keine Bilder. Warum sie gerade jetzt ans Tageslicht kamen, liegt möglicherweise an einer Panne. Die Internetseite von Architekt Birkiye, der bereits Erdogans 1000-Zimmer-Palast in Ankara und eine neue Moschee am zentralen Taksim-Platz von Istanbul gebaut hat, ist inzwischen jedenfalls abgeschaltet. Neubau angeblich als "Schutz vor Anschlägen" Die Regierung äußerte sich nicht zu dem „Sözcü“-Bericht, der von vielen anderen Medien und Oppositionspolitikern weiterverbreitet wurde. Regierungsnahe Medien rechtfertigten den Bau mit dem Argument, der Präsident müsse vor Anschlägen geschützt werden. Der neue Palast entstand an einer Bucht, die bereits von Erdogans Vorgänger Turgut Özal in den frühen 1990er Jahren als Feriendomizil genutzt worden war. Allerdings verbrachte Özal seinen Urlaub dort in einem bescheidenen einstöckigen Häuschen, wie Özals ehemaliger Büroleiter Engin Güner auf Facebook berichtete. Er selbst habe damals im Bügelzimmer des Ferienhauses gearbeitet, schrieb Güner. Oppositionsmedien sprechen von einem "Baum-Massaker" Erdogan dagegen ließ nach Angaben von Kritikern zehntausende Bäume in der Bucht fällen, um Platz für den neuen Palast zu machen. Oppositionsmedien schimpfen deshalb über ein „Baum-Massaker“ in einer der schönsten Gegenden des Landes. Der Präsident hat neben seinem Palast in Ankara schon eine luxuriöse Residenz in Istanbul und einen Palast am Ufer des Van-Sees in Südostanatolien. Allein der Präsidentensitz in Ankara hat eine halbe Milliarde Euro gekostet. Dem Präsidenten stehen mehrere Regierungsflugzeuge und Hubschrauber zur Verfügung. Wenn Erdogan per Auto unterwegs ist, besteht sein Konvoi mitunter aus mehr als hundert Fahrzeugen. Die Bilder vom neuen Palast kommen der Opposition gerade recht. CHP-Chef Kemal Kilicdaroglu nahm bei einem Auftritt vor der Parlamentsfraktion seiner Partei vergrößerte Bilder vom Palast mit zum Podium und hielt sie vor laufenden Kameras in die Höhe. „Der Mann baut sich einen Sommerpalast, während die Leute verhungern“, sagte Kilicdaroglu. Teile wieder eingerissen - weil sie nicht gefielen? Die CHP will die Regierung per parlamentarischer Anfrage zu einer Antwort auf Berichte über das Gebaren des Präsidenten bewegen, wonach der Sand für Erdogans Privatstrand von einem 200 Kilometer entfernten See herangekarrt worden sein soll. Außerdem soll die Regierung zu Berichten Stellung nehmen, halbfertige Teile des Palastes seien wieder eingerissen worden, weil sie dem Auftraggeber nicht gefallen hätten. Temel Karamollaoglu, Chef der Islamisten-Partei SP, nahm Erdogans Ehefrau Emine gleich mit ins Visier. Wohlfeile Ratschgläge der Präsidentengattin Die Präsidentengattin hatte anlässlich eines Aktionstages gegen Lebensmittelverschwendung gesagt, die Türken sollten nichts Unnötiges einkaufen und kleinere Portionen essen, damit nichts weggeworfen werden müsse. Karamollaoglu präsentierte diesen Ratschlag als Beweis für die Arroganz der Regierung: Während der Alltag für die meisten Türken immer teurer werde, baue die Regierung einen neuen Palast und empfehle, die Leute sollten weniger essen, sagte er. Kilicdaroglu und Karamollaoglu wissen, dass die schlechte Wirtschaftslage die Hauptsorge der meisten Wähler ist. Die Arbeitslosigkeit liegt nach offiziellen Zahlen bei 14 Prozent, ist nach Gewerkschaftsschätzungen tatsächlich aber doppelt so hoch. Der Demoskop Derya Kömürcü sagte der Zeitung „Cumhuriyet“, zwei von drei Türken befürchteten, ihre Schulden nicht mehr bezahlen zu können. Als Zugeständnis an die wachsende Kritik an seiner Regierung veröffentlichte Erdogan vor kurzem einen Sparerlass, der die Anschaffung teurer Dienstwagen stoppen soll – nahm sein Präsidialamt aber davon aus.
Von der Leyen: Zwei-Staaten-Lösung für Zypern niemals eine Option - Erdogan informiert
rnd.de

 

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Von der Leyen: Keine Zwei-Staaten-Lösung für Zypern (1.02/8)

Wer in Nikosia in den nördlichen Teil der Stadt will, muss über eine Grenze. Die türkische Seite will auf Zypern ihren eigenen Staat - die EU ist strikt gegen eine offizielle Teilung des Landes.
Von der Leyen: Zwei-Staaten-Lösung für Zypern niemals eine Option - Erdogan informiert
rnd.de

 

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Deutsche E-Autos dominieren Heimatmarkt (1.01/8)

Deutsche Verbraucher kaufen am liebsten deutsche Elektroautos. Das zeigen die KBA-Daten zu den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2021. Erst auf Platz fünf folgt ein französisches Fabrikat. Bei den Neuzulassungen von reinen Stromern und Plug-in-Hybriden im ersten Halbjahr belegen deutsche Elektroautos die Plätze eins bis vier, wie eine Auswertung aktueller Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigt. Unumstrittene Nummer eins ist Volkswagen mit 59.127 Elektro-Neuzulassungen im ersten Halbjahr. Das entspricht einem Marktanteil von knapp 19 Prozent und ist damit etwas weniger als der Anteil der Wolfsburger im Gesamtmarkt. Dahinter folgen Mercedes-Benz mit 33.918 und BMW mit 28.663 Fahrzeugen vor Audi mit 24 569. Ihre Anteile im elektrifizierten Markt sind jeweils etwas höher als im Gesamtmarkt. Anders als Volkswagen, bei dem reine Stromer dominieren, dominieren bei den drei Wettbewerben allerdings sogenannte Plug-in-Hybride. Den fünften Platz belegt mit Renault ein französischer Anbieter. Betrachtet man nur die rein batteriebetriebenen Elektroautos ohne zusätzlichen Verbrennermotor, liegt VW mit 35.923 vor Tesla mit 13.768 und Smart mit 12.252. Bei Plug-in-Hybriden führt Mercedes-Benz mit 29.882 vor VW mit 23.204 und BMW mit 22.011. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr gut 312.000 reine Elektroautos und Plug-in-Hybride in Deutschland neu zugelassen. Das war jeder vierte bis fünfte Wagen. Die aktuellen Wachstumszahlen für den Monat Juni fallen stark aus: Bei den reinen Elektroautos kletterte die Zahl der Neuzulassungen um 311 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Der Anteil betrug 12,2 Prozent. Bei den Hybrid-Pkw lag das Plus bei 153,1 Prozent. Neuzulassungen mit fossilen Brennstoffen gingen im Juni nach Angaben des KBA gegenüber dem Vorjahresmonat hingegen weiter zurück. Der Anteil der Benziner lag nach einem Rückgang von 4,6 Prozent bei 39,5 Prozent. Bei den Diesel-Pkw lag der Anteil nach einem Rückgang von 18,8 Prozent bei 19,9 Prozent. Die deutsche Autoindustrie stemmt sich unterdessen gegen ein gesetzliches Verbot von Verbrennungsmotoren in Europa im kommenden Jahrzehnt. Das werde Innovationen abwürgen, Verbrauchern die Wahlfreiheit nehmen und Arbeitsplätze in der Autoindustrie gefährden, warnte die Chefin des Automobilverbandes VDA, Hildegard Müller. Zum Hintergrund: Für den 14. Juli hat die EU Gesetzesvorschläge zum Klimaschutz angekündigt. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" setzt sich EU-Umweltkommissar Frans Timmermanns für schärfere CO2-Grenzwerte für Neuwagen ein: Bis 2030 müssten sie von derzeit durchschnittlich 95 Gramm/Kilometer um 60 Prozent sinken und bis 2035 um 100 Prozent. Das wäre das Ende des Verbrennungsmotors und würde auch das Aus von Hybridantrieben bedeuten, die für die deutschen Premiumautobauer Audi, BMW und Daimler als Übergangstechnologie wichtig sind.
VW vor Tesla: Deutsche Hersteller dominieren hierzulande auch bei Elektroautos
rnd.de

 

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Tour-Aus für Sagan - Team-Zukunft wohl geklärt (1.01/8)

Sportlich lief es für Peter Sagan nicht bei der Tour. Am Donnerstag stieg der Rad-Star aus. Hinzu kommen Spekulationen, dass der Ex-Weltmeister das deutsche Top-Team verlassen wird.
Tour-Aus für Ex-Weltmeister Sagan: Vertragsende mit Bora?
tt.com

 

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Was die Witwe nach dem Tod des Dießener AfD-Politikers Martin Hebner sagt (1.01/8)

Plus Der 61 Jahre alte AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hebner aus Dießen erliegt einem Hirntumor. Seine Familie berichtet von mehreren Attacken. Der Dießener AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hebner ist am Mittwoch im Alter von 61 Jahren gestorben. Er erlag einer schweren Krankheit, die seine Familie kurz zuvor bekannt gemacht hatte. Verbunden war das mit einer emotionalen Anklage an Behörden und politische Vertreter. Gegenüber dem LT hat sich auch seine Witwe geäußert. Noch kurz vor seinem Tod seien am Anwesen der Familie in der Ortsmitte von Dießen Aufkleber mit Drohbotschaften angebracht worden. Die Behörden halten sich auf LT -Anfragen bedeckt.
AfD-Bundestagsabgeordneter Martin Hebner gestorben
stern.de

 

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Brandenburg geht wegen illegaler Bauten auf Gelände der Gigafabrik gegen Tesla vor (1.01/8)

Wegen illegaler Bauten an der gerade entstehenden Tesla-Fabrik in Grünheide nahe Berlin hat das Land Brandenburg ein Bußgeldverfahren gegen den US-Autohersteller Tesla eingeleitet. Es liegt ein Schwarzbauverdacht auf dem Areal der künftigen Gigafabrik vor. Das Umweltministerium in Potsdam bestätigte dies gegenüber dem Tagesspiegel. Bei einer Überprüfung habe man festgestellt, „dass mehrere Tanks vom Vorhabenträger errichtet wurden, obwohl es dafür keine Genehmigung gibt“, hieß es von Ministeriumsseite. Das Umweltamt hatte die Kontrollen auf der Baustelle durchgeführt. Tippgeber waren die Umweltverbände Grüne Liga und der Naturschutzbund (Nabu). Sie hatten anhand aktueller Luftbilder und den Antragsunterlagen für die vorzeitige Zulassung von Maschinentests einen Tankbau für ein hoch entzündliches Kältemittel entdeckt. RND/fw
Brandenburg leitet Bußgeldverfahren gegen Tesla ein
tagesspiegel.de

 

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Opel wird in Europa ab 2028 rein elektrisch (1.01/8)

Die deutsche Traditionsmarke Opel wird in Europa ab 2028 vollständig auf Elektromobilität umgestellt. Das kündigte Geschäftsführer Michael Lohscheller am Donnerstag bei einer Pressekonferenz an. Bis "Mitte des Jahrzehnts" soll es demnach eine batteriebetriebene Ausgabe des 70er-Jahre-Verkaufsschlagers Opel Manta geben. Opel gehört zum Stellantis-Konzern mit Marken wie Peugeot, Fiat und Chrysler, der seine neue Elektro-Strategie in Amsterdam vorstellte. Für die Produktion von Batteriezellen will Stellantis nach Angaben von Generaldirektor Carlos Tavares eine dritte Fabrik in seinem Werk im süditalienischen Termoli eröffnen.
Opel wird in Europa ab 2028 rein elektrisch
welt.de

 

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Afghanistan: Auch Großbritannien kündigt endgültigen Rückzug an (1.01/8)

London. Nach den USA, Deutschland und anderen Verbündeten hat auch Großbritannien den Abzug seiner verbliebenen Truppen aus Afghanistan angekündigt. „Aus naheliegenden Gründen werde ich nicht den Zeitplan unseres Abschieds verkünden“, sagte Premierminister Boris Johnson am Donnerstag im Parlament in London. „Aber ich kann dem Unterhaus mitteilen, dass der Großteil unserer Einheiten bereits abgezogen ist.“ Zuletzt waren noch 750 britische Soldaten in dem Land stationiert, die etwa bei der Ausbildung der örtlichen Sicherheitskräfte halfen. Seit 2014 hatte Großbritannien alle Kampfeinsätze eingestellt und den Großteil der Truppen abgezogen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Johnson lobte den Einsatz. Die Situation sei eine völlig andere als zu Beginn vor 20 Jahren. „Die Trainingscamps wurden zerstört, die Reste der Al-Kaida-Führung sind nicht mehr in Afghanistan, und seit 2001 wurden keine Terroranschläge gegen westliche Ziele von afghanischem Boden aus durchgeführt“, sagte der Regierungschef. Er sei stolz, dass Großbritannien von Beginn an dabei geholfen habe, Schulen und Kliniken zu gründen oder wiederaufzubauen, Frauenrechte zu stärken und Millionen Menschen die Versorgung mit Trinkwasser und Strom zu ermöglichen. Insgesamt dienten etwa 150.000 britische Soldaten in Afghanistan,457 wurden im Laufe des Einsatzes getötet. RND/dpa
Großbritannien zieht letzte Soldaten aus Afghanistan ab
stern.de

 

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Aus BVT wird DSN: Breite Mehrheit für Verfassungsschutz-Reform (1.01/8)

Seltene Harmonie herrschte am Donnerstag beim Reformbeschluss für den krisengeschüttelten österreichischen Verfassungsschutz in Nationalrat. Aus dem BVT geht die „Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst“ – mit strikter Trennung der beiden Bereiche – hervor. Wien – Mit breiter Mehrheit hat der Nationalrat am Donnerstag die Reform des krisengeschüttelten österreichischen Verfassungsschutzes beschlossen. Aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) wird die DSN, die „Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst“ mit strikter Trennung der beiden Bereiche. Die Regierungsfraktionen ÖVP und Grüne, aber auch SPÖ und FPÖ stimmten zu. Die NEOS hätten sich noch mehr Kontrolle gewünscht. 📽 Video| Neuaufstellung des Verfassungsschutzes beschlossen Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Alle Fraktionen und auch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) einte das Lob für die Harmonie und Konstruktivität bei der gemeinsamen Erarbeitung des Gesetzes. Es sei „im Sinne des Verfassungsschutzes ein historischer Tag“, betonte Karl Mahrer (ÖVP). Man sei vom Gegeneinander zum Miteinander gelangt, „das ist gut im Dienste der Demokratie, im Dienste des Parlamentarismus und im Dienste der Menschen“. Georg Bürstmayr (Grüne) lobte vor allem die FPÖ für deren sachorientierten, ruhigen und respektvollen Beitrag: „Ich finde es bedauerlich, dass das bei anderen Materien nicht geht.“ Man habe einen Dienst nach den Regeln des 21. Jahrhunderts geschaffen, Kontrollrechte ausgeweitet und auch eine Whistleblowerstelle geschaffen. Mit Missständen müsse man sich also nicht mehr unbedingt an die Wochenzeitung Falter wenden. „Du musst jetzt sehr stark sein“, meinte er ironisch in Richtung dessen Chefredakteurs Florian Klenk. Seitens der Opposition merkte Reinhold Einwallner (SPÖ) kritisch an, dass die breite Beteiligung des Parlaments nicht von Anfang an gegeben gewesen sei. Erst der Terroranschlag in Wien am 2. November des Vorjahres habe dies beschleunigt. Dennoch freute er sich über den nunmehrigen „Meilenstein in der parlamentarischen Kontrolle“. Nun gehe es um eine Abkehr von der Personalpolitik der vergangenen Jahrzehnte und das Rückgewinnen des Vertrauens der internationalen Partnerdienste. Ungewohnte Töne kamen von der FPÖ. Deren Mandatar Hannes Amesbauer dankte allen Fraktionen für die Zusammenarbeit und sprach von Beschlüssen, die gut für das Vertrauen der Bevölkerung in den Nachrichtendienst seien. Speziell hob er hier die Entpolitisierung der Führung hervor. Er wolle auch nicht diskutieren, wer woran Schuld sei, ließ er die Turbulenzen der Razzia im BVT unter FPÖ-Innenminister Herbert Kickl und den darauf folgenden Untersuchungsausschuss außen vor. Den Anstoß für die Reform reklamierte er allerdings sehr wohl für seinen nunmehrigen Parteichef. Für die NEOS sprach Nikolaus Scherak von einer dringend notwendigen Reform. Der Verfassungsschutz sei seit langem eine riesige Baustelle, und die Zerbes-Kommission habe nach dem Terroranschlag erschreckende Ergebnisse über die „Black Box in mehrerer Bedeutung des Wortes“ zu Tage gebracht. Die Nicht-Zustimmung seiner Fraktion begründete er mit dem Wunsch nach parlamentarischer Kontrolle auch laufender Verfahren. Den neuen Kompetenzen der Geheimdienst-Ausschüsse des Parlaments – ein eigner Beschluss – stimmten die NEOS aber zu. Nehammer bemühte erneut das Bild vom BVT als rissiger Schutzmauer. „Unsere Aufgabe war es, eine neue Mauer der Republik zu bauen.“ Man sichere damit Freiheit, Grundrechte und Demokratie und wolle national und international Vertrauen zurückgewinnen. Was man geschafft habe, sei die größte Verfassungsschutzreform der Zweiten Republik. Durch die Trennung zwischen Nachrichtendienst und staatspolizeilichen Aufgaben wird den bisherigen Landesämtern für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mit der Reform künftig ausschließlich die Aufgabe des Staatsschutzes zukommen. Die „Meldestelle Extremismus und Terrorismus“ wird gesetzlich verankert. Um bessere Information innerhalb der Behörden zu garantieren, werden Fallkonferenzen u.a. mit Behörden, Bildungs- und Deradikalisierungsorganisationen nach Vorbild der sicherheitspolizeilichen Fallkonferenzen etabliert. Die Gefährderansprache wird dem Staatsschutz zugewiesen. Eingerichtet wird eine unabhängige Kontrollkommission. Diese soll systemische Mängel und Optimierungsbedarf in der Organisation aufzeigen. Sie kann entweder aus eigenem Antrieb oder über konkretes Ersuchen des Innenministers oder des Ständigen Unterausschusses im Parlament tätig werden. Daneben soll die Kontrollkommission auch als Anlaufstelle für Whistleblower dienen. Die drei Mitglieder werden vom Nationalrat mit Zwei-Drittel-Mehrheit bestellt. (APA) ÖVP-Anwalt Werner Suppan fordert, dass die Befragung des Bundeskanzlers nicht durch die... Für die Gemeinden wurde die Frist auf Antragseinbringung für Finanzhilfen um ein Jahr v... Burgenlands Landeschef legt sich wie Kärntens Landeshauptmann Kaiser nicht auf Rendi-Wa... Der Nationalrat beschloss am Mittwoch eine Reihe von Maßnahmen. Unter anderem wurden di... Das Arbeitslosengeld soll bei Verstößen gegen Vorgaben wieder öfter gestrichen werden....
Österreich: Parlament gibt grünes Licht für Reform des Verfassungsschutzes
rnd.de

 

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Ende der Hilfe für Millionen Syrer? EU warnt vor Katastrophe (1.01/8)

Millionen Syrer sind auf Lebensmittel der UN angewiesen. Aus politischen Gründen droht jetzt die Schließung des letzten offenen Übergangs an der Grenze zur Türkei - die EU warnt eindringlich davor.
Zwist um Syrienhilfe: EU warnt vor Katastrophe für Millionen Menschen
tt.com

 

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Luxemburger Premier nach Covid nicht mehr in Klinik (1.01/8)

Xavier Bettel nimmt Amtsgeschäfte am Freitag wieder auf. Er war zwischenzeitlich in schlechtem Zustand gewesen. Nach seiner Covid-19-Erkrankung hat Luxemburgs Regierungschef, Xavier Bettel, das Krankenhaus am Donnerstag wieder verlassen können. Er werde die Amtsgeschäfte schon am Freitag wieder aufnehmen, teilte die Regierung des Herzogtums mit. Der 48-Jährige Liberale, im Amt seit 2013, war am Wochenende wegen verstärkter Symptome in eine Klinik gebracht und dort vier Tage lang behandelt worden. Anfangs war bei ihm unzureichende Sauerstoffsättigung festgestellt worden, die Rede war zeitweise sogar von einem besorgniserregenden Zustand. Bettel war Ende Juni nach dem EU-Gipfel in Brüssel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei dem Treffen hatte er Kontakt mit vielen anderen europäischen Staats- und Regierungschefs, doch blieb es bisher bei seiner Erkrankung und es gab keine Ausbreitung. Nach eigenen Angaben war er zuvor einmal gegen das Coronavirus geimpft worden.
Xavier Bettel nach Covid-19-Erkrankung nicht mehr in Klinik
t-online.de

 

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Kerners Handy klingelt – er geht ran! (1.01/8)

DER Aufreger beim EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark (2:1 n. V) sorgte auch in den TV-Studios für kuriose Momente. Gerade diskutierten Michael Ballack (44) und Fernseh-Moderator Johannes B. Kerner (56) bei Magenta TV die umstrittene Elfmeter-Szene aus der Nachspielzeit, da klingelte plötzlich Kerners Handy. „Dann haben wir ja gelernt, wenn Fehlentscheidung, muss sich doch jemand aus dem Keller melden in Nyon und dann zumindest sagen, guck es dir selbst nochmal an“, hatte Kerner mit Verweis auf den Videoassistenten gesagt. Woraufhin Ballack zustimmte: „Genau, und diese Möglichkeit gibt es ja neuerdings...“ Exakt da klingelte dann das Handy von Kerner, das zwischen den beiden lag. Der Moderator: „Red' du mal weiter, das ist Patrick Ittrich, da geh ich mal kurz ran, erzähl ruhig weiter.“ Kerner drehte sich zur Seite, war aber dennoch zu hören, wie er mit Ittrich, der bei der EM als Schiri-Experte für Magenta arbeitet, telefonierte. „Patrick, da muss doch einer eingreifen.“ Kerner beugte sich vor, gestikulierte, machte eine Bewegung mit dem linken Zeigefinger, die man deuten könnte als: „Red' mal ein bisschen schneller, wir sind live auf Sendung“ und beendete nach etwa einer halben Minute das Telefonat. Ballack moderierte alleine weiter, bis Kerner wieder zurück zum Moderatorentisch kam und Ittrichs Meinung mitteilte: „Also er sagt, „du weißt ja, wie die Uefa -Linie zur Zeit ist“. Da kann ich nur sagen: Gesunder Fußballverstand, den halte ich dagegen.“ Später antwortete Ittrich, der bislang 49 Bundesliga-Spiele gepfiffen hat, auf die Frage, ob er den Elfmeter gegeben hätte: „Nein.“ Hintergrund: Englands Raheem Sterling war in der ersten Hälfte der Verlängerung im Strafraum zu Fall gekommen. Der holländische Schiri Danny Makkelie sah ein Foul von Joakim Maehle und entschied auf Strafstoß. Videoassistent Pol van Boekel überprüfte die Szene, griff aber nicht ein. Harry Kane verwandelte im Nachschuss (104.) zum englischen Sieg.
Kuriose Szene: Kerner geht während Live-Sendung ans Telefon, Ballack muss einspringen
stern.de

 

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Der Coronavirus-Blog (1.01/8)

In Tirol häufen sich die Coronafälle nach einer Reiserückkehr. Mindestens sieben von den am Donnerstag gemeldeten 17 Neuinfektionen stehen damit in Zusammenhang. In Sachen Misch- bzw. Kreuzimpfungen äußert sich das Land Tirol vorerst zurückhaltend. Alle Details im Live-Blog. 🔴 >> ZUM LIVE-BLOG Rund um den Corona-Cluster im Ibiza-U-Ausschuss gibt es derzeit neun Infizierte,30 K1-... Nach dem großen Andrang am vergangenen Impf-Sonntag und zum Beginn der Sommerferien in... Mit der Zeugnisverteilung morgen Freitag geht ein Schuljahr voller Herausforderungen, R... Viele Länder haben wie Österreich zuletzt ihre Einreisebeschränkungen gelockert. Dennoc... Neuinfektionen sind vielfach auf Urlaubsheimkehrer zurückzuführen. Spanien und Malta si...
Tirol: Vermehrt Fälle bei Rückkehrern aus Spanien
diepresse.com

 

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„Corona wird zu einer normalen Grippe“ (1.01/8)

Düsseldorf Der Chef der Intensivmediziner, Gernot Marx, fürchtet dank des Impffortschritts keine heftige Coronawelle mehr wie im vergangenen Winter. Er sagt aber auch, dass für einen entspannten Herbst noch große Anstrengungen nötig sind. Die Intensivmediziner sehen sich für eine mögliche vierte Corona-Welle gut gerüstet. Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, sagte dem Düsseldorfer „Handelsblatt“ vom Donnerstag, er blicke „mit Respekt, aber nicht mit Panik auf den Herbst und eine mögliche vierte Welle.“ Sie werde dank des Impffortschritts „grundlegend anders verlaufen als die Wellen zuvor“. Es werde weniger schwere Fälle geben, „also auch deutlich weniger Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen“. Dort befänden sich derzeit etwas mehr als 500 Corona-Patienten aus der vorangegangenen Welle. „Es werden kontinuierlich Corona-Patienten auf den Intensivstationen landen, aber eben nicht in überdurchschnittlichen Zahlen wie in der Hochzeit der Pandemie“, sagte Marx. „Das erleben wir auch bei der Influenza.“ Die Belegung normalisiere sich. „Corona wird deswegen aus intensivmedizinischer Sicht tatsächlich zu einer normalen Grippe.“ Einen „entspannten Herbst und Winter“ macht Marx vor allem davon abhängig, wie sich die Impfquote entwickelt. Dafür seien noch große Anstrengungen nötig. „Mobile Impfteams in Innenstädten und großen Treffpunkten wie beispielsweise Fußballstadien sind ebenfalls sinnvoll“, sagte er. „Außerdem sollten wir uns ein Beispiel an Kampagnen wie in den USA nehmen und die Impfung mit einer Verlosung von einem Gewinn von hunderttausenden Euro verbinden.“ Die Impfquote müsse auch das Kriterium für ein Ende der Corona-Maßnahmen sein, sagte Marx weiter. „Bei einer Impfquote von 85 Prozent können wir meines Erachtens auf alle Maßnahmen verzichten. “ Bis dahin brauche es aber „mindestens Testen, Masken und Abstand halten - insbesondere in Innenräumen“.
So gelassen sieht der Intensiv-Chef den Corona-Herbst
bild.de

 

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Franco A. spricht vor Gericht über sein Doppelleben als Flüchtling (1.01/8)

Der unter Terrorverdacht stehende Bundeswehroffizier Franco A. hat am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zu seinem „Doppelleben“ als angeblicher syrischer Flüchtling ausgesagt. „So aufwendig, wie mancher sich das vorstellt, war das nicht“, sagte der 32-Jährige auf Fragen des Gerichts. A. hatte in einer deutsch-französischen Einheit im Elsass gedient, während er als angeblicher Syrer eine Unterkunft im bayrischen Erding zugewiesen bekommen hatte. Er sei wohl „einmal im Monat bis alle sechs Wochen“ unterwegs nach Erding gewesen, um Amtstermine wahrzunehmen, Leistungen abzuholen oder ein Konto zu eröffnen, sagte A. Mit den anderen Bewohnern seiner Unterkunft hatte er ausgemacht, dass sie ihm per Handy Bescheid sagen sollten, wenn Behördenpost kam. A. muss sich vor dem OLG unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verantworten. Er hatte bestritten, Anschläge geplant zu haben und lediglich eingeräumt, unter falschem Namen einen Asylantrag gestellt zu haben. Die Bundesanwaltschaft wirft A. vor, sich die falsche Identität zugelegt zu haben, um die geplanten Anschläge als Terrorakte eines anerkannten Asylbewerbers darzustellen - und so das Vertrauen in die Asylpolitik zu erschüttern. Franco A. gab dagegen an, er habe Missstände aufdecken wollen.
Franco A. vor Gericht über „Doppelleben“: „So aufwendig war es nicht“
rnd.de

 

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Strafzinsen bei Neuverträgen zulässig (1.01/8)

Negativzinsen auf Girokonten für Neukunden und Bestandskunden, die das Kontomodell wechseln, sind laut einem Urteil des Landgerichts Leipzig zulässig. Eine Klage gegen Verwahrentgelte der Sparkasse Vogtland wurde abgewiesen. Das Landgericht Leipzig hat eine Klage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Negativzinsen für Girokonten der Sparkasse Vogtland in weiten Teilen abgewiesen. Dem Urteil zufolge war die Einführung und konkrete Ausgestaltung eines sogenannten Verwahrentgelts für Neukunden ebenso zulässig wie für Bestandskunden, die ihr Kontomodell wechselten. Lediglich für ein Kontomodell für Schüler und Studenten, das mit kompletter Gebührenfreiheit beworben werde, darf dem Urteil zufolge kein Verwahrentgelt erhoben werden. Grundsätzlich kann die Sparkasse dem Gericht zufolge für die Verwahrung von Geldern in Neuverträgen als Sonderleistung ein Entgelt verlangen. Es dürfe auch nicht unberücksichtigt bleiben, dass den Banken durch die Zahlung von Einlagegeldern bei der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Verwahrung von Geldern auf den Girokonten "erhebliche finanzielle Belastungen entstehen". Die Sparkasse hatte im Februar 2020 kurzfristig Verwahrentgelte in Höhe von 0,7 Prozent für Neukunden mit mehr als 5000 Euro auf dem Girokonto eingeführt. Die Sparkasse verzichtete zwar infolge von Protesten nach kurzer Zeit auf das Verwahrentgelt, lehnte aber eine von der Verbraucherzentrale Sachsen geforderte Unterlassungserklärung ab. Die Verbraucherzentrale hatte auf eine gerichtliche Entscheidung gesetzt und zeigte sich enttäuscht über den Ausgang des Verfahrens. Sie kündigte Berufung gegen das Urteil am Oberlandesgericht in Dresden an und machte die Bereitschaft deutlich, den Streitfall letztlich auch durch den Bundesgerichtshof entscheiden zu lassen. Bei Banken wird der Negativzins immer beliebter: Nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox verlangen aktuell 367 Banken und Sparkassen Negativzinsen von ihren Privatkundinnen und -kunden. Das sind doppelt so viele wie vor einem halben Jahr. Andere Banken haben ihre Regelungen verschärft, indem sie etwa Freibeträge reduzierten. Banken und Sparkassen sprechen dabei nicht von Negativzinsen, sondern von Verwahrentgelten, die sie mit der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) begründen. Da die EZB bei den Banken Zinsen auf deren Einlagen erheben würden, seien sie gezwungen, diese Kosten an die Kunden weiterzureichen. Das tun sie mit Verwahrentgelten, indem sie gewissermaßen für ihre Leistung der Verwahrung der Kundeneinlagen Gebühren verlangen. Es ist nicht die erste gerichtliche Auseinandersetzung zu Negativzinsen. In einem Urteil des Landgerichts Tübingen vom Januar 2018 in einem Verfahren der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen die Volksbank Reutlingen ging es ebenfalls um Verwahrentgelte. Die Volksbank Reutlingen dürfe bei bestehenden Geldanlageverträgen nicht nachträglich einseitig einen Negativzins einführen, beschied das Landgericht Tübingen damals. Das Landgericht Tübingen beschied zudem in einem anderen Verfahren, dass Negativzinsen für ein Girokonto, für das bereits Kontoführungsgebühren erhoben werden, zu einer unangemessenen Benachteiligung des Kapitalgebers führe.
Gericht stützt Negativzinsen auf Girokonto
faz.net

 

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Nun auch digitale Impfnachweise für Genesene in Apotheken (1.01/8)

Wer eine Corona-Erkrankung überstanden hat, konnte das bislang nur mit einem Schreiben des Gesundheitsamtes nachweisen. Nun soll das auch per App möglich sein - aber noch nicht für alle Genesene.
Nun auch digitale Impfnachweise für Genesene in Apotheken
stern.de

 

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Nach Juwelen-Raub im Grünen Gewölbe Mutmaßliche Helfer der Remmo-Zwillinge gefasst (1.01/8)

Dresden – Im März veröffentlichte die Polizei ein Video von vier Männern, wie sie in aller Ruhe durch den Eingang des Historischen Grünen Gewölbes in Dresden schlendern, sich ein Ticket kaufen und wie ganz normale Touristen die Räumlichkeiten des Museums mit den historischen Ausstellungsstücken von unschätzbarem Wert besichtigen. Doch die vier Männer waren wohl keine Touristen, sondern spähten am 24. November 2019 einen Tag vor dem Juwelenraub offensichtlich das Grüne Gewölbe aus. Jetzt konnten alle vier, gegen die wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl ermittelt wird, eindeutig identifiziert werden. Laut Dresdner Staatsanwaltschaft handelt es sich um zwei 28 und 35 Jahre alte Deutsche, einen 37 Jahre alten Polen und einen 24-Jährigen, der die deutsche und die polnische Staatsangehörigkeit hat. Die Beschuldigten sind auf freiem Fuß. Denn es besteht weiterhin nur ein Anfangs-, aber kein dringender Tatverdacht. Sie haben laut Oberstaatsanwalt teilweise Angaben gemacht, die gegenwärtig geprüft werden. Die Ermittlungen zu den genauen Taten dauern ebenso an wie zu möglicherweise bestehenden Verbindungen zu den fünf dringend Tatverdächtigen. Die Annahme, dass ein Beschuldigter mit einem von ihnen verwandt ist, habe sich nicht bestätigt. Im Dezember landete die Berliner Polizei einen Fahndungserfolg im Fall des spektakulären Juwelendiebstahls im Grünen Gewölbe in Dresden: Spezialeinsatzkräfte nahmen einen der beiden Remmo-Zwillinge, Mohamed Remmo (22), in Neukölln fest. Fünf Monate später wurde auch sein Bruder, Abdul Majed Remmo, gefasst. Das Haar ist fettiger, das Gesicht voller als auf dem Fahndungsfoto. Abdul Majed Remmo (22) wurde am Dienstag in Dresden vorgeführt. Bei dem spektakulären Einbruch in das Schatzkammermuseum am 25. November 2019 wurden Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von unschätzbarem Wert geklaut.
Vier weitere Tatverdächtige ermittelt
n-tv.de

 

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Getötete 13-Jährige in Wien: 18-Jähriger gab unterlassene Hilfeleistung zu (1.01/8)

Was den sexuellen Missbrauch oder die Tötung des Mädchens betrifft, ist der 18-Jährige weiterhin nicht geständig. Wien – Nach dem gewaltsamen Tod eines 13 Jahre alten Mädchens in Wien-Donaustadt hat einer der Beschuldigten laut seinem Anwalt Thomas Nirk unterlassene Hilfeleistung zugegeben. Weiter nicht geständig ist der 18-Jährige, was den sexuellen Missbrauch oder die Tötung des Mädchens betrifft, bestätigte der Jurist am Donnerstag auf Anfrage einen Online-Bericht von Heute. „Mein Mandant hat das so gesagt", so Nirk. Er habe das Gefühl, der Afghane habe auch verstanden, dass er aktiv hätte eingreifen müssen. Nun hat der Anwalt Sorge, dass nach dem Teilgeständnis in der Haft Druck auf den 18-Jährigen ausgeübt werden könnte. Deshalb werde er Freitagfrüh neuerlich das Gespräch mit ihm suchen. Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte die 13-Jährige am 25. Juni einen 16- und einen 22-Jährigen am Donaukanal getroffen haben, wo ihr die beiden bereits Ecstasy verabreicht haben sollen. Dann seien die beiden Afghanen gemeinsam mit dem Mädchen und einem weiteren Landsmann (18) in dessen Wohnung in die Donaustadt gefahren, wohin auch der vierte Verdächtige – ein 23-Jähriger – gekommen sein soll. Dort wurden dem Mädchen weitere Drogen verabreicht. Mindestens zwei der drei Männer hätten sie vergewaltigt. 🔗 Getötete 13-Jährige in Wien: Polizei rekonstruierte letzte Stunden 🔗 Getötete 13-Jährige in Wien: Klärung der Todesursache benötigt einige Zeit Als die 13-Jährige das Bewusstsein verlor, wurden die Männer nervös. Den Berichten zufolge soll das Herz des Mädchens zu schlagen aufgehört haben. Die Verdächtigen hätten ihr daraufhin Milch und Joghurt eingeflößt und sie unter eine Dusche gehalten. Doch die Unmündige zeigte keine Lebenszeichen mehr. Sie hätten sie daraufhin in einen Teppich gewickelt und das Mädchen auf dem Grünstreifen an einen Baum gelehnt. Um 6.59 Uhr war bei der Rettung ein Notruf eingegangen. Zeugen hatten das Opfer entdeckt und mit der Reanimation begonnen. Einsatzkräfte übernahmen, die Versuche, die Jugendliche wiederzubeleben, blieben aber erfolglos. Ein Polizeispürhund konnte dann später mit Hilfe eines Schuhs des Mädchens die mutmaßliche Tatwohnung ausfindig machen. Unterdessen ging auch ein Bekannter der Afghanen zur Polizei und berichtete, dass ihm der Freund die Geschehnisse in der Wohnung geschildert habe. Danach wurden die drei Männer nach und nach festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Zusammenhang derzeit wegen Vergewaltigung mit Todesfolge und Missbrauchs einer wehrlosen Person (§ 205 StGB). Die aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen im Alter von 16,18 und 23 Jahren befinden sich in U-Haft, nach dem 22 Jahre alten Landsmann und möglichen Mittäter des Trios wird Länder übergreifend gefahndet. Er wird laut einem Zeugen in Italien vermutet. (APA) Auf der Anklagebank des Wuppertaler Landgerichts muss sich eine 28-jährige Mutter aus S... Das Justizministerium kündigte an, dass Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden sollten,... Wer profitierte unter Türkis-Blau? Die Finanzierung der Privatkliniken stand im Mittelp... Eine Fußstreife der Polizei Kufstein hörte die nationalsozialistische Hitler-Rede aus e... Auf besonders teure E-Bikes und Downhill-Räder hatten es Einbrecher in Birgitz und Götz...
Mädchenmord in Wien: 18-Jähriger gibt unterlassene Hilfeleistung zu
diepresse.com

 

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Was tun gegen Negativzinsen? (0.12/8)

Immer mehr Banken und Sparkassen erheben Negativzinsen und nennen dies "Verwahrentgelt". Was Kunden tun können, wenn sie dem entgehen wollen. Und warum Gerichte ihnen dabei helfen könnten. Mit Zuckerguss ins Wochenende Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.
Corona: Was Genesene rund um die Impfung wissen müssen
augsburger-allgemeine.de
Portal hilft bei europaweiter Jobsuche
augsburger-allgemeine.de
Im Ausland besser in Landeswährung abheben
augsburger-allgemeine.de

 

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„Berlin Tag und Nacht“-Star Julia Jasmin Rühle meldet sich nach Horror-Crash (0.02/8)

Sie hatte mehr als nur Glück. Das Wrack ihres Porsche lässt nur erahnen wie heftig der Unfall von Julia Jasmin Rühle (33) am Mittwochabend gewesen sein muss. Der Ex-„Berlin Tag und Nacht“-Star krachte Rühle auf der A11 im Landkreis Barnim in die Mittelschutzplanke, der Wagen überschlug sich mehrfach. Rühle wurde schwer verletzt, konnte sich aber selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde in ein Berliner Krankenhaus gebracht. BILD erreichte sie am Donnerstagmittag im Krankenhaus. Erfahren Sie mit BILDplus, wie es Julias Jasmin jetzt geht und wie sie sich an den Unfall erinnert.
„Berlin Tag und Nacht“-Star – Horror-Crash: Julia Jasmin Rühle kam mit dem Leben davon
bild.de

 

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Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl. (0.02/8)

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Container-Chaos treibt Preise in Deutschland in die Höhe

Jetzt kommt das weltweite Container-Chaos auch in den deutschen Geschäften an. Extreme Engpässe im Frachtverkehr bringen viele Händler, auch in Deutschland, in eine brenzlige Situation. Um die Lager für das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte zu füllen, müssten sie dringend Waren aus Asien bestellen. Problem: Im Moment sind kaum Transport-Container zu bekommen! Das berichtet das „ Handelsblatt “. Heißt: Wer sich nicht frühzeitig und langfristig Container-Kapazitäten gesichert hat, bekommt Schwierigkeiten. Folge: Die Transportkosten schießen in die Höhe! Innerhalb eines Jahres mussten Händler für einen 40-Fuß-Standardcontainer auf dem Spotmarkt mehr als VIERMAL so viel hinblättern. Der Markt gleicht mittlerweile einem Haifischbecken, berichtet Kik-Chef Patrick Zahn: „Wir erleben aber auch, dass unsere Waren trotz Vereinbarungen nicht mitgenommen werden, weil ein anderer Kunde bereit ist, mehr zu zahlen.“ Was das auch heißt: Die Preise werden für die Kunden in Deutschland steigen! „Preiserhöhungen im Handel werden da nicht zu vermeiden sein“, prognostiziert der Kik-Chef, dessen Unternehmen einen Großteil des Sortiments aus Asien importiert. „Das ist ein Angriff auf unser Geschäftsmodell.“ Einer der Gründe für die aktuelle Krise im weltweiten Handel liegt in den USA: Nachdem im Coronajahr 2020 eine Menge stillstand, scheinen viele US-Bürger aktuell ihre Einkäufe nachzuholen. Zuletzt stiegen die Einzelhandelsumsätze im Vergleich zum Vorjahr um riesige 28,1 Prozent! Auch beim Container-Chaos vor den Häfen sind die USA Spitzenreiter, allen voran Seattle, wo der Hafen laut Berichten aktuell vor Importware überquillt. Aktuell warten weltweit fünf Prozent der gesamten Containerschiff-Kapazität auf Abfertigung vor den Häfen. Dadurch entsteht ein Domino-Effekt: Die Lieferketten werden unterbrochen – und das bekommen auch die Verbraucher zu spüren. Die massiven Störungen in den USA haben längst Deutschlands größte Im- und Exportdrehscheibe, den Hamburger Hafen, erreicht. In Rotterdam werden wegen des Mega-Staus vor Ort Leercontainer gar nicht mehr verschifft. Heißt: Es gibt Unterbrechungen im Betriebsablauf. Das meldet der Schweizer Spediteur Kühne+Nagel in ihrem Logistik-Weltatlas auch für die Häfen von Antwerpen und Bremerhaven. ► Völlig aus dem Takt gerieten die internationalen Container-Routen, als der weltweit viertgrößte Hafen im südchinesischen Yantian (Shenzhen/Provinz Guangdong) zwischen dem 25. und 31. Mai fast den kompletten Warenverkehr stoppte, um einen Corona-Ausbruch einzudämmen. Das Problem: Nahezu 90 Prozent ALLER chinesischen Elektronikexporte werden über den Hafen in Shenzhen nahe Hongkong verschifft. Die Nachbarhäfen Hongkong und Nansha sind seither „heavily disrupted“ – heißt: Es gibt EXTREME Verzögerungen mit Schiffswartezeiten von bis zu drei Tagen. ► Ausweichmanöver einiger Reedereien haben die Lagerplätze dort bis an den Rand gefüllt,62 Containerschiffe warteten am Mittwoch vor Anker auf die Entladung. Der weltweite Domino-Effekt wird die Preise in Deutschland in die Höhe treiben. „Die Knappheit der Frachtkapazitäten und der Container hat deutliche Auswirkungen auf den deutschen Handel“, bestätigt auch Raoul Roßmann, Chef der Drogeriekette Rossmann, dem „Handelsblatt“. Er ist sich sicher: „Der starke Anstieg bei den Frachtkosten wird auf jeden Fall zu Preiserhöhungen im Handel führen.“ Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel schätzt, dass die beschädigten Lieferketten die deutsche Volkswirtschaft allein in DIESEM Jahr rund 25 Milliarden Euro kosten werden. Betroffene Einzelhändler bereiten ihre Kunden bereits vor. Marcus Diekmann, Geschäftsführer des Fahrradhändlers Rose Bikes, ahnt: „Das wird auf das Weihnachtsgeschäft durchschlagen.“ Und auch er sagt im „Handelsblatt“ voraus: „Wir werden eine mega Preissteigerung bekommen.“

 

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Lufthansa fährt Flugprogramm wieder hoch – bis September werden alle Ziele wieder angeflogen

Das Lufthansa-Management fährt den Flugbetrieb trotz anhaltender Virusinfektionsgefahr und Reisebeschränkungen wieder auf volle Stärke hoch. „Wir haben entschieden, dass wir bis September nahezu alle Flugziele wieder anbieten, um ein vollwertiges Angebot für Privat- und Geschäftsreisende zu haben“, sagte Heiko Reitz, oberster Netzplaner des Konzerns in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 08/2021; EVT 15. Juli 2021). Alle Ziele weltweit sollen demnach wieder angeboten werden, allerdings zunächst nicht in der gleichen Frequenz mit zum Teil mehreren Flügen pro Tag auf einer Strecke. „Wir bieten Netzbreite statt Netztiefe an“, sagte Reitz weiter. Der 41-Jährige ist dem Vorstand um Konzernchef Carsten Spohr direkt unterstellt. Reitz entscheidet mit seinem rund 100 Mitarbeiter großen Team, welche Verbindungen die Konzernlinien Lufthansa, Swiss, Austrian, Brussels und Eurowings aufnehmen. Im vergangenen Jahr kam der Luftverkehr weltweit durch die Corona-Pandemie zum Erliegen. Die Lufthansa musste den Verkehrsbetrieb zu 95 Prozent herunterfahren und rund 700 Flieger stilllegen. Viele der 110.000 Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt, in der Bilanz stiegen die Verluste stündlich um 1 Mio. Euro. Nur eine milliardenschwere Hilfszusagen und eine Beteiligung des Bundes bewahrte den Konzern vor der Insolvenz. Seit einigen Wochen ziehen die Reisebuchungen wieder an, liegen aber noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Neben Frachtflügen sind nun in der Ferienzeit vor allem typische Touristenziele wie Mallorca, Italien und Griechenland gefragt. Diese Strecken hat auch die Lufthansa ins Programm genommen, obwohl sie nicht zum Kerngeschäft gehören. Geld verdient das Unternehmen mit Geschäftsreisenden auf Langstreckenflügen. Die bleiben allerdings noch aus. Es gab zuletzt nur einen Lufthansa- Flug pro Woche nach Buenos Aires, vor der Krise waren es im Konzern sieben, manchmal neun. Nach China können Lufthansa und die Schwestermarken nur sechsmal pro Woche fliegen statt wie zuvor bis zu 70-mal. Am schlimmsten sieht es bei den US-Verbindungen aus: Der wichtigste und profitabelste Markt der Lufthansa ist für den breiten Passagierverkehr immer noch weitgehend gesperrt. Den Fokus auf Geschäftsreisende will das Lufthansa-Management dennoch beibehalten. Auch wenn viele Experten davon ausgehen, dass diese Klientel auch künftig Zeit, Aufwand und Geld für Flugreisen sparen wird. An der Ausrichtung des Konzerns mit dem riesigen, kostenverschlingenden Apparat aus zahlreichen Fluglinien und großen Flughafenstandorten will der Vorstand nichts ändern. „Unsere fünf Drehkreuze München, Frankfurt, Zürich, Wien und Brüssel bleiben erhalten, ebenso das engmaschige Netz an Zubringerflügen von Regionalflughäfen“, kündigte Netzplaner Reitz an. Diese Streckenplanung gehört zu den wesentlichen strategischen Entscheidungen, die das Lufthansa-Management derzeit treffen muss. Die Positionierung im Markt ist riskant, aber klassische Wettbewerb wie Air France und British Airways sortieren sich für den Neustart und Rivalen wie Turkish Airlines, Qatar Airways oder Singapore Airlines expandieren bereits kräftig, ebenso wie die Billiganbieter Ryanair oder die ungarische WizzAir. Neben der operativen Aufstellung muss die Lufthansa auch die tiefen Löcher in der Bilanz wieder flicken. Offiziell bereitet sich der Konzern auf eine Kapitalerhöhung vor. Die Aktionäre hatten bei der Hauptversammlung zugestimmt, dass darüber bis zu 5 Mrd. Euro frisches Geld eingesammelt werden darf, um die Staatshilfen zurückzahlen. Konzernchef Carsten Spohr hatte erst kürzlich getönt, dass er das möglichst noch vor der Bundestagswahl im September erledigen wolle: „Wir waren eines der ersten Unternehmen, das von der Bundesregierung gerettet wurde, wir wollen auch eines der ersten Unternehmen sein, das die Rettungsmittel zurückzahlt“, so Spohr vor wenigen Tagen. Doch zu der Kapitalerhöhung gibt es bislang keine Entscheidung: weder von Vorstand und Aufsichtsrat, noch von der Regierung, die über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ebenfalls zustimmen müsste. Stattdessen hat die Lufthansa nun erneut eine Anleihe in Höhe von 1 Mrd. am Markt platziert. Sie besteht aus zwei Tranchen, die zu einer Stückelung von 100.000 Euro gezeichnet wurden und zu 2,0 und 3,5 Prozent verzinst werden. Bereits im Februar hatte die Lufthansa eine Anleihe über 1 Mrd. Euro bei Anlegern platziert und damit einen Teil der erhaltenen Staatshilfen zurückgezahlt. Ende März verfügte der Konzern nach eigenen Angaben über liquide Mittel von 10,6 Mrd. Euro und hatte zu diesem Zeitpunkt rund 2,5 Mrd. Euro der staatlichen Finanzhilfen genutzt. Damit hat die Lufthansa den Markt erneut erfolgreich angezapft, obwohl die im MDax notierte Aktie zuletzt volatil reagiert hat etwa auf Nachrichten zur Verbreitung der Virusvariante und entsprechende Verschärfung und Lockerung der Reisebeschränkungen. Die Lufthansa betont, dass sie sich eine mögliche Kapitalerhöhung weiter offenhält. Über den Umfang und Zeitpunkt gibt es nach wie vor keine Angaben. Auch nicht darüber, ob der Staat mitziehen würde, ob und wann der Staat seinen Anteil von 20 Prozent wieder abgibt und ob und wann die Erben des verstorbenen Unternehmers Heinz Hermann Thiele ihren verbliebenen Anteil von 4,52 Prozent wie geplant verkaufen werden. Der Artikel erschien erstmals auf Capital.

 

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Wirbel vor der nächsten Anhörung: Warum "Free Britney"-Fans den großen Knall erwarten

Die Schlagzeilen und Berichte um Britney Spears überschlagen sich dieser Tage. Anfang der Woche verkündete ihr langjähriger Manager Larry Rudolph, dass er nicht weiter für Spears arbeiten würde, jetzt schmiss auch ihr Pflichtverteidiger das Handtuch. Am Mittwoch reichte außerdem Lynne Spears einen Antrag vor Gericht ein, aus dem "Page Six" Passagen veröffentlichte. Die Rolle von Britneys Mutter war lange Zeit undurchsichtig. Denn es ist nicht ganz klar, auf welcher Seite sie wirklich steht. Der neueste Antrag lässt aber vermuten, dass sie sich wirklich Veränderung für ihre Tochter wünscht. Im Antrag bat sie das Gericht, dass es "auf die Wünsche ihrer Tochter hört" und Britney erlaube, "ihren eigenen privaten Rechtsbeistand anzuheuern". Außerdem forderte Lynne Spears, dass die Vormundschaft "beendet wird, ohne dass sie eine weitere Beurteilung über sich ergehen lassen muss" und dass es ihr "erlaubt wird, zu heiraten und ein Baby zu bekommen". Laut des britischen "Mirror" formiert sich hinter Spears gerade eine Gruppe an A-Promis, die helfen wollen. Angeblich planen Paris Hilton, Christina Aguilera, Mariah Carey, Miley Cyrus, Katy Perry und Justin Timberlake einen Fonds für ihre Kollegin, damit die sich Rechtsbeistand an die Seite holen kann, ohne ihre Vormünder involvieren zu müssen. Derweil scheinen Anhänger der "Free Britney"-Bewegung vor dem Termin kommende Woche Hoffnung zu haben. "Britney hat jetzt die Kontrolle", schrieb der "Free Britney Live"-Account auf Twitter. Wer hinter dem Account steckt ist unklar, Tatsache ist aber, dass die Personen über Informationen verfügen. So deuteten die Macher bereits Kündigungen in Britneys Team an, bevor diese öffentlich wurden. Und was macht Britney während der turbulenten Zeit vor der zweiten Anhörung am 14. Juli? Auf Instagram postete die Sängerin ein Oben-Ohne-Foto mit nacktem Rücken und veröffentlichte eine Zeichnung samt einem Gebetsspruch. Ihre Abonnenten genießen die Posts der Musikerin allerdings mit Vorsicht. Angetrieben von "Free Britney"-Aktivisten machen seit jeher Gerüchte die Runde, Spears habe auch ihr Instagram-Profil nicht selbst unter Kontrolle. Stattdessen soll ihr Team in ihrem Namen posten. Eines ist klar: Kommende Woche dürfte die Welt mehr wissen. Verwendete Quellen: "Page Six" / "Mirror"

 

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Pilotprojekt: Heizen mit Abwärme aus dem Rechenzentrum

Befeuert von der Corona-Pandemie hält der Boom von Rechenzentren in Frankfurt an - und bringt auch Probleme mit sich: Neben hohem Stromverbrauch verursachen die Computerserver reichlich Abwärme. In einem Pilotvorhaben sollen mit dieser warmen Luft, die bislang ungenutzt in die Umwelt gelangt,1300 Wohnungen in einem Neubaugebiet beheizt werden. Die Kooperation zwischen einem Betreiber von Rechenzentren, dem Energieversorger Mainova und dem Propjektentwickler wurde am Donnerstag vorgestellt. Geplant ist, die Wohnungen im Frankfurter Gallusviertel ab Anfang 2023 zu mindestens 60 Prozent mit der Abwärme eines benachbarten Rechenzentrums zu versorgen, das vom Unternehmen Telehouse betrieben wird. Dazu muss die Luft mit zwei Wärmepumpen auf die nötige Temperatur von 70 Grad erhitzt werden. Zudem soll das Quartier an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erklärte, das Vorhaben sei in der Größenordnung bundesweit einmalig. Es zeige, was künftig im Sinne des Klimaschutzes möglich sein könne. Eine ähnliche Kooperation gibt es bisher im Bankenviertel, im Hochhaus Eurotheum, in dem die Abwärme eines Rechenzentrums für warmes Wasser und warme Heizkörper sorgt. Die Mainova kündigte an, in den kommenden Jahren andere Rechenzentren an das Fernwärmenetz anzuschließen. In das Vorhaben im Gallusviertel werde ein niedriger Millionenbetrag investiert. Frankfurt ist ein bundesweiter Schwerpunkt für große Rechenzentren, die Platz an Unternehmen wie Google und Amazon vermieten. Die Stadt beherbergt auch einen der weltweit größten Internetknoten mit dem Namen DE-CIX. Home-Schooling und Online-Konferenzen in der Corona-Pandemie haben die Digitalisierung nochmals befeuert, am DE-CIX erreichte der Datenverkehr zuletzt Rekordwerte. Insgesamt zählt Frankfurt bereits mehr als 60 unternehmensunabhängige Rechenzentren von mehr als 30 Betreibern, weitere sind in Planung oder werden derzeit gebaut. Mit einem weiterem Wachstum wird gerechnet. Um die Entwicklung künftig besser zu steuern, arbeitet die Stadt an einem Konzept, das nach der Sommerpause vorliegen soll, wie der Sprecher des Planungsdezernats, Mark Gellert, sagte. Die Rechenzentren sollen sich demnach in Clustern ansiedeln, auch, um die Verdrängung kleinerer Gewerbebetriebe zu verhindern. Die Stadt will zudem erreichen, dass die Betreiber mehr in die Höhe als in die Breite bauen, um den Flächenverbrauch zu vermindern, und verlangt ansprechende Fassaden anstelle unansehnlicher Hochsicherheitsanlagen. Nicht zuletzt soll Energie-Effizienz und Abwärmenutzung verlangt werden - ein Thema, das die Branche auch von sich aus nach vorne treibe, sagte Gellert. Auch eine stärkere regionale Abstimmung bei dem Thema wünscht sich Frankfurt. Im Umland machten zuletzt Großprojekte in Offenbach und Hanau von sich reden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat errechnet, dass die Rechenzentren den Stromverbrauch der Region derzeit verdoppeln. Sie müssten so energieeffizient wie möglich betrieben werden, fordert die Organisation in einem Positionspapier. Bestehende Anlagen müssten auf den aktuell bestmöglichen Stand nachgerüstet und alle Anlagen nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Abwärme müsse breit genutzt werden - nicht nur in Pilotvorhaben. Derzeit entstehe Abwärme in der Größenordnung des Heizwärmebedarfs aller Wohngebäude in Frankfurt und der Nachbarstadt Offenbach, heißt es in dem Papier.

 

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Behörden raten vom Baden im Berliner Flughafensee ab

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) hat vor dem Baden im Flughafensee in Berlin-Tegel abgeraten. Aufgrund aktueller Hinweise auf Schmutzeinträge durch den Starkregen der vergangenen Tage wurde der See als Gelb eingestuft, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Mit einer Verschmutzung nach Starkregen sei demnach auch am Großen Glienicker See und am Halensee zu rechnen. Durch die Zuflüsse von Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet bestünden zudem im Bereich der Unterhavel besondere Schmutzrisiken. Die Wasserqualität an den einzelnen Badestellen kann unter www.badegewaesser-berlin.de nachgeschaut werden. Die Unterhavel wird den Angaben nach täglich geprüft, alle anderen Gewässer in der Regel alle 14 Tage. Die Badestellen am Großen Glienicker See, dem Halensee und der Unterhavel leuchteten am Donnerstag zwar zunächst noch Grün. Es sei trotzdem sinnvoll, beim Badengehen mit kleinen Kindern nach Starkregen generell drei bis vier Tage zu warten, sagte eine Sprecherin des Lageso. Das Lageso warnte zudem vor dem kurzzeitigen Auftreten von Zerkarien in zu warmen Gewässern. Die Larven von kleinen Saugwürmern sind Verursacher der sogenannten Badedermatitis, sie verursachen einen juckender Hautausschlag und Quaddeln. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Mit dem Vorkommen von Zerkarien könne laut Lageso vor allem in folgenden Badegewässern gerechnet werden: Schlachtensee, Krumme Lanke, Jungfernheideteich, Großer und Kleiner Müggelsee, Halensee, Unterhavel (Große Steinlanke), Großer Wannsee. (dpa)

 

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Aus der Traum: Kerber scheidet im Wimbledon-Halbfinale aus

Es wäre auch zu schön gewesen, um wahr zu sein: Ausgerechnet am Ort ihres größten Triumphs schickte sich die deutsche Nummer eins an, alle Misserfolge der vergangenen drei Jahre vergessen zu machen. Doch kurz vor dem Einzug ins erste Grandslamfinale seit dem Titelgewinn in London vor drei Jahren, platzte der Traum vom insgesamt vierten Majorsieg. Barty war dann doch eine Nummer zu groß für diese märchenhafte Geschichte. Kerbers Wunsch noch einmal in einem großen Finale zu stehen, ist allerdings auf einmal wieder sehr realistisch. Und mit dem Tennisturnier bei Olympia in Tokio lässt die nächste Chance nicht lange auf sich warten. Durch ihren vierten Halbfinaleinzug in Wimbledon wird Kerber in der kommenden Woche in der Weltrangliste immerhin um sechs Plätze auf Rang 22 klettern. In London kann der 33-jährigen Norddeutschen niemand nachsagen, nicht alles versucht zu haben. Nachdem Kerber ihr erstes Aufschlagspiel verloren hatte, fing sie sich schnell. Wenngleich der erste Satz trotzdem nach 34 Minuten an die Australierin ging, kämpfte sie wie besessen um jeden Punkt, feuerte sich immer wieder lautstark an und riss das Publikum auf dem Center Court mit. Zu Beginn des zweiten Abschnitts drehte sie den Spieß um: Diesmal war es die gebürtige Bremerin, der das erste Break glückte. Beim Stand von 5:3 schlug Kerber dann zum Satzausgleich auf. Doch das Spiel ging zu null an Barty. Und statt das 6:3 zu verbuchen, stand es wenig später 6:6 - Tiebreak. Dabei schien die 25-Jährige aus Queensland dann kurzen Prozess zu machen, führte schnell 6:0. Ein letztes Mal bäumte sich Kerber noch auf, holte drei Punkte. Doch mit dem vierten Matchball machte Barty alles klar.

 

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Kieler Werft TKMS unterzeichnet Milliarden-Auftrag

Die Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) hat dazu mit ihrem norwegischen Industriepartner Kongsberg einen Kooperationsvertrag geschlossen und unterzeichnet. Der Auftrag umfasst die Lieferung von zwei U-Booten an die Deutsche Marine und vier an die norwegische Marine. TKMS-Geschäftsführer Rolf Wirtz sprach von einem Meilenstein. "Die norwegische und die Deutsche Marine bekommen die modernsten U-Boote der Welt, die internationale und industrielle Kooperation wird die Zusammenarbeit im maritimen Sektor dauerhaft prägen und wir haben für unser Unternehmen Auslastung geschaffen. Für unsere Mitarbeiter und Thyssenkrupp ist heute ein sehr guter Tag", sagte er. Der Bau des ersten U-Bootes wird laut Thyssenkrupp 2023 beginnen. Die Auslieferung des ersten U-Bootes für die norwegische Marine wird für 2029 erwartet, die Auslieferung der beiden Boote für die Deutsche Marine ist für 2032 und 2034 geplant. In Vorbereitung auf den Auftrag hat Thyssenkrupp nach eigenen Aussagen bereits 2019 Investitionen von rund 250 Millionen Euro eingeleitet. Ziel sei es, "ThyssenKrupp Marine Systems am Standort Kiel zu einem internationalen Kompetenzzentrum für den konventionellen U-Boot-Bau weiter zu entwickeln", so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Die Kieler Werft hat am Donnerstag außerdem das vierte und letzte U-Boot an die ägyptische Marine übergeben. Das Boot mit dem Namen "S44" ist 62 Meter lang und ist für eine Besatzung von 30 Personen ausgelegt. Die Kosten für den Bau der vier U-Boote vom Typ 209/1400mod sollen sich auf rund zwei Milliarden Euro belaufen.

 

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Musik macht schneller: Acht Tipps für die richtige Lauf-Playlist

Laufen und ich, wir mussten erst Freunde werden. Kein Ball, keine Mitspieler. Langweilig, so meine Meinung vor zehn Jahren. Aber mit Kind und Arbeit war mir auch klar, dass ich nicht mehr regelmäßig zum Basketball-Training würde gehen können. Die Vernunft sagte mir: Geh Laufen, das kannst du immer und überall. So weit die Theorie. Aber mein Bauch schrie immer noch: langweilig. Um dieses nervige Stimmchen nicht mehr hören zu müssen, machte ich etwas, was unter "echten" Läufern eigentlich total verpönt ist. Ich setzte beim nächsten Training Kopfhörer auf und hörte Musik. Mit meinen Lieblingssongs auf den Ohren ging es an die Elbe. Natürlich rutschten alle paar Meter die Kopfhörer raus. Das nervte mächtig, irgendwann klebte ich sie sogar mit Heftpflaster fest. Denn ich merkte von der ersten Laufeinheit an, wie gut mir die Musik tat. Und wie wenig ich meinen inneren Schweinehund noch hörte. Alles richtig gemacht, wie ich inzwischen weiß. Mein Gefühl von damals ist heute wissenschaftlich belegt. Der Londoner Sportpsychologe Dr. Costas Karageorghis fand heraus, dass mit der richtigen Musik sich Sporttraining um bis zu zwölf Prozent weniger anstrengend anfühlt. Sogar die Wahrnehmung von Schmerz wird mit dem passenden Beat gemindert. Das hilft vor allem Läuferinnen und Läufern, die sich schwer tun, mit der Motivation. Psychologe Karageorghis sagt, dass für Menschen, die Training als schmerzhaft und anstrengend empfinden, Musik den entscheidenden Unterschied machen kann. Dabei ist die Auswahl der Lieder von großer Bedeutung. Wir haben für Sie einen kleinen Leitfaden erstellt, wie Sie ganz leicht die für Sie passende Musik finden: 1. Am besten läuft es sich mit Songs, die Sie bereits kennen. Das wurde in zahlreichen Studien belegt. Je bekannter sie uns sind, desto wohler fühlen wir uns. 2. Dr. Karageorghis empfiehlt, nur mit fröhlich, positiver Musik zu trainieren. Denn die gute Stimmung strahlt auch auf das Training ab. 3. Damit es nicht eintönig wird, sollten Sie die Playlist alle paar Wochen neu mischen. Sonst riskieren Sie Gewöhnung – und im schlimmsten Fall sind Sie irgendwann gelangweilt oder gar genervt. Streamingdienste wie Spotify sorgen leicht für die dringend nötige Abwechslung. 4. Ab und zu lohnt es sich aber auch ohne Musik zu trainieren. Denn so nutzt sich der positive Effekt nicht ab. 5. Den Lieblingssong unbedingt für die anstrengendste Etappe aufheben. Das gibt den entscheidenden Push. Vor allem, wenn man die Lautstärke aufdreht. Wer mag, kann natürlich mitsingen. Das hilft, die Atmung zu kontrollieren. Aber mitten in der Stadt oder in einer Laufgruppe vielleicht nicht die beste Idee. 6. Auch der richtige Text hilft. So nutzte der Schwimmer Michael Phelps zum Beispiel den Song von Lil Wayne "I'm Me" und die Zeile "Yes I am the best and no I ain't positive I'm definite", um sich zu pushen. Natürlich muss jetzt nicht jeder Lil Wayne hören. Welche Zeile passt, ist individuell verschieden. Und ändert sich je nach Stimmung auch. 7. Beats Per Minutes (BPM) sind wichtig. Für ein normales Lauftraining eignen sich am besten Songs mit 120 bis 140 BPM. Zum Aufwärmen reichen 110 bis 120 BPM. Wer sich richtig verausgaben möchte, rennt zu 160 bis 180 BPM. Welcher Song wieviel BPM hat, finden Sie hier online. Außerdem finden Sie im Netz auch zahlreiche nach BPM sortierte Playlists. Mit einem Takt, der zum Lauftempo und den Schritten passt, kommt man deutlich langsamer außer Atem. Wer zu schnelle Musik wählt, verausgabt sich unnötig. Und wer zu wenig BPM wählt, bremst seine Laufleistung. Auch sollte der Song einen durchgängigen Rhythmus haben. Denn wechselt der ständig, wird das Training anstrengend. 8. Wenn Sie noch Ideen und Anregungen für Musik suchen, hier der Link zur Playlist des Sport-Psychologen Karageorghis.

 

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Neues Register mit Ärzten, die auch "Praxisfremde" impfen

Wer keinen Hausarzt hat, kann jetzt über ein Register Praxen finden, die auch neue Patienten gegen das Coronavirus impfen. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat die Liste am Donnerstag freigeschaltet. Das Angebot ist unter der Internetadresse https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister zu finden. Bislang hätten sich rund 1000 Praxen dort registriert, berichtete die KV in Düsseldorf. Das Portal werde ständig aktualisiert. "Ich hoffe, dass wir auch über das Online-Register viele derzeit noch Ungeimpfte motivieren können, eine Schutzimpfung gegen Corona wahrzunehmen", begründete der Vorstandsvorsitzende Frank Bergmann die Initiative. Mit Suchfilter können wohnortnahe Anlaufstellen gefunden und zwischen haus- und fachärztlichen Praxen gewählt werden. Ebenso kann nach der Option "Impfung auch praxisfremder Patienten" gefiltert werden. "Die lang ersehnten größeren Impfstoffmengen sind nun zunehmend vorhanden", sagte Bergmann. "Es gibt keinen medizinisch nachvollziehbaren Grund, sich jetzt nicht um die eigene Impfung zu kümmern." Aktuell sei das Online-Register vor allem für die Suche am Desktop/PC ausgelegt und nicht für die Nutzung mit dem Smartphone optimiert. Letzteres sei aber in Vorbereitung.

 

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Ausgeblichen: Woher kommen eigentlich die hellen Flecken in der Unterhose?

Der schwarze Lieblingsslip ergraut und das Muster des hübschen Tangas sieht auch nicht mehr so farbenfroh aus? Das hat einen ganz einfachen Grund, der sich mit wenigen Mitteln verhindern lässt. Nach mehrmaliger Nutzung sind bei Slips für Frauen häufig deutliche Veränderungen an der Stoffinnenseite erkennbar: Im Schrittbereich sind helle Flecken zu sehen, in denen die Farbe oder das Muster des Stoffs deutlich ausgeblichen ist. Teilweise ist der Stoff an dieser Stelle auch wesentlich dünner geworden. Der Grund für die Aufhellungen ist der weibliche Ausfluss (Zervixschleim). Das natürliche Sekret hat einen sauren pH-Wert – zwischen 3,8 und 4,5. Dadurch wird beispielsweise das Risiko einer Pilzinfektion verringert. Aufgrund des säuerlichen pH-Werts kann der Ausfluss die Farbpartikel sowie die Fasern des Stoffs zerstören. An den über einen längeren Zeitraum verschmutzten Stellen hellt die Unterhose auf der Schrittinnenseite dadurch auf oder wird durchsichtiger. Verhindern können Frauen die ausgebleichten Stellen im Stoff mithilfe von Slipeinlagen. So wird der Zervixschleim rechtzeitig aufgefangen, ohne in Berührung mit dem Stoff zu kommen. Eine wesentlich günstigere und umweltschonendere Möglichkeit ist es, nach dem Tragen der Unterhose etwas milde Flüssigseife auf die hellen Flecken zu geben. Das Mittel neutralisiert die Säure. Sie kann die Fasern nicht angreifen, ehe die Unterhose gewaschen wird.

 

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Aufschwung im Autosektor: Komax sucht händeringend Personal

Manche Industrieunternehmen sahen sich im vergangenen Jahr gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen. Nun suchen gewisse schon wieder händeringend Personal, wie das Beispiel des Innerschweizer Maschinenherstellers Komax zeigt. Komax fliegen die Aufträge förmlich zu. So schnell kann es gehen. Noch im vergangenen Herbst herrschte beim Luzerner Maschinenhersteller Komax Niedergeschlagenheit. Das Management stellte sich bange die Frage, wie viel tiefer die Nachfrage aufseiten der – für das Geschäft der Firma entscheidenden – Kundschaft aus der Autoindustrie wohl noch fallen könnte. Ein Jahr später hat die Stimmung komplett gedreht. Komax fliegen die Aufträge förmlich zu. Im zurückliegenden ersten Semester ist der Gesamtwert der Bestellungen um 60% auf knapp 231 Mio. Fr. gestiegen, wobei die Vorjahresperiode allerdings ausgesprochen schwach ausgefallen war. Aussagekräftiger ist die Zunahme um 12% gegenüber der ersten Hälfte 2019. Dies lässt darauf hoffen, dass die Firma wie andere Industrieunternehmen, deren Geschäfte stark vom Automobilsektor abhängen (bei Komax beträgt der entsprechende Umsatzanteil rund 80%), von einer Trendwende profitiert.2019 war nämlich für Autohersteller und deren Lieferanten auch schon ein schwieriges Jahr gewesen. Da der Bestellungseingang bei Komax jüngst erst ab Mai stark zugenommen hat, werden viele dieser Aufträge nicht vor dem dritten oder vierten Quartal umsatzwirksam werden. Die Montage von Maschinen braucht ihre Zeit. Das Unternehmen ist indes zuversichtlich,2021 immerhin wieder auf das Umsatzniveau von 2019 zu kommen. Damals wurden Verkäufe von 418 Mio. Fr. verbucht. Im Spitzenjahr 2018 waren es noch 480 Mio. Fr. gewesen. Setzt sich die Erholung in der Autoindustrie wie erwartet fort, könnte Komax schon im kommenden Jahr auf dieses Niveau zurückkehren. Zugleich wird das Unternehmen aber neue Kräfte mobilisieren müssen. Auf seiner Website sind schon wieder zahlreiche Stellen ausgeschrieben. Doch manch ein Interessent dürfte noch zögern. Komax hat erst im vergangenen Jahr 10% der Stellen gestrichen. Solche Dinge sprechen sich herum.

 

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Feuerwehr findet Toten bei Einsatz in Minden

Bei einem Feuerwehreinsatz in Minden haben die Einsatzkräfte am Donnerstag einen Toten entdeckt. Eine dunkle Rauchwolke am Dach des Einfamilienhauses hatte den Einsatz ausgelöst, wie die Polizei mitteilte. Die Todesumstände und die Brandursache werden derzeit noch ermittelt. Zeugen hatten am Mittag die Feuerwehr alarmiert.

 

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Elizabeth Bay: Namibias Geisterstadt am Meer

Die Trasse in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika schuf eine Verbindung zwischen dem Meer und den Orten im Landesinneren, die als Alternative zur Strecke Windhoek-Swakopmund weiter im Norden der Kolonie gedacht war.

 

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Rendite im Sinkflug: Was tun gegen Negativzinsen?

Bremen (dpa/tmn) - Waren das noch Zeiten, als Sparerinnen und Sparer von ihrer Bank Jahr für Jahr üppige Zinsen bekamen. Nicht selten lagen die Zinssätze bei fünf oder sechs Prozent. Doch das ist inzwischen lange her. Immer magerer sind die Renditen seitdem geworden. Und nicht nur das: Immer mehr Geldinstitute sind inzwischen dazu übergegangen, die Negativzinsen an ihre Kunden weiterzugeben - zumindest ab größeren Freibeträgen. "Allein seit Jahresanfang haben mehr als 150 Banken und Sparkassen Negativzinsen für Privatkunden eingeführt", sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. Nach der jüngsten Auswertung des Vergleichsportals Verivox erheben inzwischen 349 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt bei größeren Summen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto (Stichtag: 29. Juni). Das sind 171 mehr als Ende 2020. Banken geben Negativzinsen weiter Grund dafür ist die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank will Geldinstitute animieren, ihre überschüssige Liquidität als Kredite an die Realwirtschaft weiterzureichen, um so die Wirtschaft zu stärken. Für Einlagen bei der EZB müssen Geldinstitute daher 0,5 Prozent zahlen. Diesen Negativzins geben die Geldinstitute an ihre Kundinnen und Kunden weiter. "So mancher Anbieter geht auch einen Schritt weiter und setzt das Verwahrentgelt höher als die EZB an", erklärt Oelmann. So verlangen einige Geldinstitute von Kunden 0,7 Prozent. Zudem ist die Schwelle, ab der das Verwahrentgelt fällig wird, gesunken - von anfänglich 100 000 Euro auf inzwischen 5000 Euro bei einigen Anbietern. Entgelte bleiben umstritten Ob die Einführung solcher Verwahrentgelte rechtens ist, ist juristisch umstritten. Generell gilt: Eine Bank darf Negativzinsen beziehungsweise Verwahrentgelte bei Bestandskunden nicht einseitig einführen. "Zunächst muss das Geldinstitut informieren, dann das Einverständnis des Kunden einholen", betont Duygu Damar vom Institut für Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg. Darüber treffen beide Seiten eine sogenannte Individualvereinbarung. In der Praxis funktioniert das aber nicht in jedem Fall so offensiv. Manche Geldinstitute schicken Kunden Schreiben, in denen sie auf Preisänderungen hinweisen. Widersprechen die Kunden nicht, werden die Änderungen wirksam. Doch dieser Gebührenänderungspraxis der Geldinstitute hat der Bundesgerichtshof gerade erst einen Riegel vorgeschoben. Geldinstitute dürfen laut BGH Gebühren nur mit aktiver Zustimmung der Kundinnen und Kunden erhöhen (Az.: XI ZR 26/20). Ist die doppelte Bepreisung zulässig? Dass Verwahrentgelte zusätzlich zu ohnehin schon bestehenden Kontoführungsgebühren anfallen, ist nach Ansicht des Landgerichts Leipzig aber zulässig (Az.: 05 O 640/20). Die Verbraucherzentrale Sachsen hatte gegen entsprechende Regelungen der Sparkasse Vogtland geklagt. Das Geldinstitut wollte auf allen neuen privaten Girokonten und auch bei Bestandskunden nach einem Kontomodellwechsel ein Verwahrentgelt in Höhe von minus 0,7 Prozent im Jahr ab einer Einlagenhöhe von 5000,01 Euro einführen. Kontoführungsgebühren wurden in bestimmten Fällen zusätzlich erhoben. Die Sparkasse hatte die Einführung zwar wieder zurück genommen, aber keine Unterlassungserklärung abgegeben hatte, daher reichte die Verbraucherzentrale Sachsen Klage ein. Wechsel zu anderer Bank prüfen Kunden, die mit Negativzinsen nicht einverstanden sind, können über einen Bankenwechsel nachdenken. Bei der Suche nach einem anderen Anbieter helfen Vergleiche, zum Beispiel die derStiftung Warentest. Manche Anbieter zahlen ihren Kunden durchaus noch Zinsen. Nach Angaben derFMH-Finanzberatunggibt es Angebote mit deutscher Einlagensicherung von 0,15 Prozent (Stand: 1.7.21). "Allerdings besteht keine Garantie, dass die neue Bank künftig keine Negativzinsen einführen wird", mahnt Duygu Damar. "Bei Neuverträgen können Banken in ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen die negative Verzinsung als Preisabrede aufnehmen", so Damar. Wechselwillige sollten sich also im Vorfeld genau informieren. Und: Es kann durchaus passieren, dass ein Geldinstitut eine Kontoeröffnung ablehnt. "Dafür gibt es verschiedene Gründe, aber in den meisten uns geschilderten Fällen ist eine negative Schufa die Ursache", erklärt Verbraucherschützerin Oelmann. Per Gesetz sind Banken nur verpflichtet, ein Basiskonto anzubieten. Vermögen lieber investieren Wer nicht gleich komplett die Bank wechseln will, kann sein angespartes Vermögen auch aufteilen. Ein Teil des Geldes kann auf ein Festgeldkonto fließen. Hier gibt es laut FMH bei Laufzeiten zwischen sechs Monaten und drei Jahren zwischen 0,05 Prozent und 1,14 Prozent Zinsen. Der Nachteil: Das Geld ist für die Laufzeit gebunden. Eine Alternative: "Für eine mittel- und langfristige Geldanlage sind Aktienfonds derzeit alternativlos", erklärt Oelmann. Neben aktiv gemanagten Aktienfonds kommen vor allem ETFs (Exchange Traded Funds) infrage. Diese börsengehandelten Indexfonds bilden einen Index nach. und bergen über einen langen Anlagezeitraum in der Regel ein überschaubares Risiko. Einer der Vorteile: ETF sind kostengünstig. Allerdings: "Banken und Vermittler bieten ETFs oft nicht von sich aus an, weil sie dafür keine Provision bekommen", sagt Oelmann. Das bedeutet: Verbraucher müssen von sich aus aktiv werden. Achtung: Selbst noch so breit gestreute ETF schwanken im Wert. Die Kurse können sich auch über einen längeren Zeitraum eher nach unten entwickeln. Anleger müssen sich darauf grundsätzlich einstellen.

 

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Anleger ziehen sich zurück

Der Aktienmarkt bleibt weiter im Schaukelmodus. Nach den Gewinnen des Vortages geht es heute wieder bergab. Eine ungute Mischung aus Corona- und Konjunktursorgen treibt die Anleger dabei zur Vorsicht. Auch am Nachmittag bleibt der DAX dick im Minus und baut seine Verluste im Verlauf weiter aus. Der Index rutscht klar unter die bisherige Unterstützungsmarke von 15.500 Punkten und verliert im Tagestief bis auf 15.323 Punkte. Aktuell liegt er rund 2,1 Prozent im Minus und in der Nähe des Tagestiefs. Auch von der Wall Street kommt heute Gegenwind, im frühen Geschäft fallen die großen Aktienindizes ebenfalls zurück, nachdem sie noch am Vortag weitere Bestmarken markiert hatten. Der DAX sei kurzfristig weiterhin orientierungslos, kommentierte Analyst Andreas Büchler von Index Radar das Hin und Her des Börsenbarometers aus charttechnischer Sicht. "Der Markt bleibt in seiner Handelsspanne zwischen 15.300/15.450 Punkten auf der Unterseite und 15.750/15.800 Punkten auf der Oberseite." Der DAX läuft bereits seit Ende Mai im Bereich von 15.400 bis 15.800 Punkten ohne klare Richtung seitwärts. Möglicherweise werden einige Anleger die nun erreichte Unterkante des Seitwärtstrends wieder zum Einstieg nutzen. Neben den schwächeren US-Börsen verwiesen Marktteilnehmer als Grund für die Verluste auf negative Nachrichten zur Delta-Variante des Coronavirus, zumal auch die Börsen in Asien deswegen zum Teil größere Verluste erlitten hatten. Die deutliche Ausbreitung dieser hochansteckenden Variante sorgt dort für neue Restriktionen. So sollen in Tokio die Olympischen Spiele nunmehr völlig ohne Zuschauer ausgetragen werden. Japan will den Ausnahmezustand für Tokio bis zum 22. August verlängern, um eine neue Welle von Infektionen einzudämmen. Auch Konjunkturängste nehmen wieder zu. "Konjunkturdaten deuten auf eine schwächere Wachstumsdynamik in China hin", sagte Elwin de Groot, Chef-Anlagestratege der Rabobank. Investoren machten sich daher trotz der gelockerten Pandemie-Restriktionen wieder Sorgen um die Zukunft. Das gelte vor allem für exportabhängige Staaten wie Deutschland. Die Erholung auf dem wichtigen Automarkt China kommt ins Stocken. Im Juni wurden in der Volksrepublik 1,6 Millionen Pkw, SUVs und Minivans an die Endkunden verkauft und damit 5,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) mitteilte. China ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW. Wie angekündigt hat die EZB heute ihre neue strategische Ausrichtung vorgestellt. Mit ihrem neu gefassten Inflationsziel will die Notenbank für mehr Klarheit sorgen. EZB-Chefin Christine Lagarde betonte am Donnerstag, mit der Überarbeitung würden "Mehrdeutigkeiten" beseitigt. Die Bank strebt nun mittelfristig einen Anstieg der Verbraucherpreise im Euro-Raum von zwei Prozent an. Bisher hatte das Inflationsziel auf unter, aber nahe zwei Prozent gelautet. Laut Lagarde ist nun klar, dass die Zwei-Prozent-Marke nicht die Obergrenze ist. Der Schritt war im Vorfeld erwartet worden und bietet der Notenbank mehr Flexibilität auch bei steigenden Inflationsraten. "Der EZB-Rat geht davon aus, dass Preisstabilität mit einem Inflationsziel von zwei Prozent auf mittlere Sicht am besten erreicht werden kann", hieß es in der Erklärung. "Das könnte auch bedeuten, dass es zu einer Übergangsperiode mit Inflationsraten leicht über dem anvisierten Ziel kommen kann". "Die Europäische Zentralbank verschafft sich mit ihrem neuen Inflationsziel von zwei Prozent mehr Freiraum, um auch bei steigenden Preisen an ihrer extrem expansiven Geldpolitik festhalten zu können. Das heißt, Wirtschaft und Sparer im Euroraum werden sich auf absehbare Zeit leider auch weiterhin auf Negativzinsen einstellen müssen", kommentierte Chrsitian Ossig vom Bankenverband BDB. Ungewohntes Bild in New York. Denn die jüngste Rekordhatz scheint heute zu Ende zu gehen, mindestens aber ein Pause zu machen. Der Leitindex Dow Jones verliert 1,1 Prozent, an der Technologiebörse Nasdaq geht es knapp 1,5 Prozent bergab. Auch für den marktbreiten S&P-500-Index ist die Rekordjagd erst einmal beendet, er fällt auf 4300 Punkte zurück, nachdem er gestern bei 4362 Zählern sein Rekordhoch markiert hatte. Als aktuelle Belastung machten Experten ebenfalls Sorgen um die weitere weltweite Konjunkturerholung aus. Diese könnte durch wieder steigende Corona-Infektionszahlen beeinträchtigt werden - insbesondere infolge der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante. Zudem denkt die US-Notenbank Fed über den Beginn einer Straffung ihrer Geldpolitik nach, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur Sitzung Mitte Juni hervorgeht. Die Bank war allerdings im Ton moderat geblieben. Am Rentenmarkt fällt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen weiter auf 1,29 Prozent, Zinsängste flauen damit weiter ab. Der Euro legt am Donnerstag zu. Am Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1850 US-Dollar und damit über einen halben Cent mehr als im asiatischen Handel. Noch am Mittwoch war der Euro mit 1,1782 Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang April gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1831 Dollar festgesetzt. Gewinne im Verhältnis zu vielen Währungen erzielten auch der japanische Yen und der Schweizer Franken. Am Markt wurde auf die trübe Aktienmarktstimmung als Grund verwiesen. Die rapide Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus insbesondere in Asien bereitet zunehmend Sorgen. Yen und Franken gelten unter Anlegern als sichere Häfen in unruhigeren Zeiten. Die deutschen Unternehmen haben derweil ihre Exporte im Mai den 13. Monat in Folge gesteigert. Die Ausfuhren wuchsen mit 0,3 Prozent zum Vormonat allerdings überraschend langsam, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von 0,2 Prozent im April. Die Importe stiegen mit 3,4 Prozent gut acht Mal so stark wie erwartet. Die EU-Kommission hat gegen BMW und Volkswagen Wettbewerbsstrafen in Millionenhöhe verhängt. Wegen rechtswidriger Absprachen zu sogenannten Adblue-Tanks für eine bessere Abgasreinigung soll BMW knapp 375 Millionen Euro zahlen, Volkswagen gut 500 Millionen Euro, wie die Kommission heute mitteilte. Bei den einzelnen Werten fallen insbesondere auch Technologieaktien wie Infineon und Aixtron mit überdurchschnittlichen Kursverlusten auf. In den USA hatten gestern viele Werte an der Technologiebörse Nasdaq nach neuen Höchstständen einen Großteil ihrer Gewinne des Tages wieder abgeben müssen. Die Aktien des Softwareanbieters Teamviewer brechen ein. Das Unternehmen hat nach einem schwachen zweiten Quartal die Erwartungen für das laufende Jahr gedämpft. Bei den Billings, einer Kennzahl für die in Rechnung gestellten Umsätze der kommenden zwölf Monate, und auch beim Umsatz selbst wird jetzt nur noch das untere Ende der bisher in Aussicht gestellten Spannen erwartet, wie der im MDAX notierte Konzern mitteilte. Im zweiten Quartal seien die Billings bereinigt um Währungseffekte um 18 Prozent und damit weniger als erhofft gestiegen. Fielmann hat im zweiten Quartal von weniger Corona-Beschränkungen profitiert. Bei einem Umsatzanstieg um knapp 30 Prozent auf 790 Millionen Euro schnellte der Vorsteuergewinn nach ersten Berechnungen um rund 150 Prozent auf 95 Millionen Euro nach oben, wie die Optikerkette mitteilte. Nachdem der Konzern bislang keinen Ausblick wegen der Unwägbarkeiten der Pandemie wagte, traute er sich nun eine Prognose für 2021 zu: Der Konzernumsatz soll auf rund 1,7 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro steigen und der Vorsteuergewinn auf etwa 200 (Vorjahr: 175,5) Millionen. Erleichterung bei den Anlegern von Knorr-Bremse. Die Papiere des zuletzt deutlich unter Druck geratenen Bremsenspezialisten klettern kräftig. Das Unternehmen will nicht mehr die Mehrheit am Autozulieferer Hella übernehmen. Nach sorgfältiger Analyse würden die Möglichkeiten des Transfers von Schlüsseltechnologien und Produkten auf das eigene Angebot als nicht ausreichend zur Realisierung der erwarteten Synergien bewertet, teilte Knorr-Bremse mit. Erst Ende Juni hatte das Management ein "grundsätzliches Interesse am möglichen Erwerb von rund 60 Prozent der Aktien der Hella GmbH & Co. KGaA von Mitgliedern der Gründerfamilie" bestätigt. Südzucker hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Nahrungsmittel- und Zuckerproduzent begründete dies bei der Vorlage der endgültigen Zahlen vor allem mit einem veränderten Konsumverhalten der Menschen im Verlauf der Pandemie sowie höheren Kosten. Während im Vorjahreszeitraum die Verbraucher Produkte wie Zucker oder auch Tiefkühlkost horteten, normalisierte sich das Kaufverhalten im Laufe der vergangenen Monate demnach wieder. Der Gewinn erreichte 15 Millionen Euro, ein Rückgang von gut 42 Prozent. Der Autozulieferer Novem will an die Börse gehen. Der Hersteller von Zierteilen für Oberklasse-Autos aus dem nordbayerischen Vorbach will mit der Emission rund 330 Millionen Euro einnehmen. Bis zu 17,3 Millionen Aktien sollen in einer Spanne von 16,50 bis 19,50 Euro an professionelle Investoren verkauft werden, teilt das Unternehmen mit. Novem käme damit auf einen Börsenwert von 710 bis 830 Millionen Euro.

 

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Noch mehr Ackerfläche im Kreis Rastatt PFC-verseucht

Nach neuen Untersuchungen gelten 30 weitere Hektar Ackerfläche im Landkreis Rastatt als mit PFC verunreinigt. Die per- und polyfluorierte Chemikalien sind gesundheitsschädlich. Nach den Erhebungen aus dem Frühjahr werden rund zwölf Prozent der 10.162 Hektar Ackerland in Mittelbaden als mit PFC verunreinigt eingestuft, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte. In der Stadt Baden-Baden seien aktuell keine weiteren Flächen untersucht worden. Der Umweltskandal um PFC in Mittelbaden geht auf einen Kompostunternehmer zurück, der bis Ende 2008 PFC-verseuchten Kompost auf Felder vor allem in Baden-Baden und dem Kreis Rastatt gebracht haben soll. Die Schadstoffe gelangten später auch ins Grundwasser. Brunnen wurden geschlossen, bis heute laufen Prozesse. PFC sind in der Natur kaum abbaubar. Im Zusammenhang mit dem Skandal hatten sich Anfang Juni auch 17 mittelbadische Kommunen an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gewandt und um Hilfe gebeten. Erst am Montag hatte der Betriebsausschuss des Kreistages zwar für weitere Untersuchungen zur geplanten Erweiterung der Deponie in Gaggenau-Oberweier gestimmt. Als Standort für Erdaushub, der mit PFC-Stoffen belastet ist, soll sie aber nicht mehr in Betracht kommen. Einen endgültigen Beschluss fasst der Kreistag am 27. Juli.

 

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Das sind die Schauspielerinnen und Schauspieler mit den meisten Oscars

Wer als Schauspielender einen Oscar gewinnt, zählt zu einem glücklichen und kleinen Kreis. Jedes Jahr sind für die besten Haupt- und Nebenrollen einige Schauspielerinnen und Schauspieler nominiert – doch nur eine Person kann pro Kategorie gewinnen. Trotzdem haben es einige geschafft, in ihrer Karriere mehrere Oscars zu gewinnen. Wer hat die meisten Academy Awards bekommen? Bei den Männern gibt es einen alleinigen Spitzenplatz: Der irisch-britische Schauspieler Daniel Day-Lewis gewann als einziger männlicher Schauspieler drei Mal den Oscar für die beste Hauptrolle - für „Mein linker Fuß“, „There will be Blood“ und „Lincoln“. Zwei Mal ausgezeichnet wurden Jack Nicholson (1975 und 1997), Sean Penn (2004 und 2009), Dustin Hoffman (1989 und 1980), Tom Hanks (1994 und 1995), Fredric March (1932 und 1947), Spencer Tracy (1938 und 1939) und Gary Cooper (1942 und 1953). Auch der Gewinner von 2021, Anthony Hopkins, hatte bereits 1992 seinen ersten Oscar für die beste Hauptrolle gewonnen. Da er den Preis 2021 mit 83 Jahren gewann, ist er seitdem auch der älteste Gewinner in dieser Kategorie. In die Reihe der zweifach ausgezeichneten Schauspieler gehört eigentlich auch Marlon Brando.1973 sollte er für seine Darstellung des „Paten“ zum zweiten Mal den Oscar für die beste Hauptrolle übergeben bekommen. Brando lehnte die Annahme aber ab aus Protest gegen den aus seiner Sicht schlechten Umgang der US-Filmindustrie mit nordamerikanischen Ureinwohnern. Eine Schauspielerin übertrumpft die Oscar-Erfolge von Daniel Day-Lewis sogar noch: Katharine Hepburn gewann insgesamt vier Oscars als beste Hauptdarstellerin. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Rollen in „Morgenrot des Ruhms“, „Rat mal, wer zum Essen kommt“, „Der Löwe im Winter“ und „Am goldenen See“. Damit ist die 2003 verstorbene Schauspielerin die erfolgreichste bei Oscar-Verleihungen. Dahinter folgt Frances McDormand, die bereits drei Mal die Trophäe für die beste Hauptrolle einheimsen konnte (“Fargo“, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und „Nomadland“). Insgesamt zwölf Frauen haben bereits zwei Mal den Oscar für die beste Hauptrolle gewonnen: Meryl Streep (1983 und 2012), Elizabeth Taylor (1961 und 1967), Jodie Foster (1989 und 1992), Ingrid Bergman (1945 und 1957), Bette Davis (1936 und 1939), Vivien Leigh (1940 und 1952), Jane Fonda (1972 und 1979), Luise Rainer (1937 und 1938), Olivia de Havilland (1947 und 1950), Glenda Jackson (1971 und 1974), Hilary Swank (2000 und 2005) und Sally Field (1980 und 1985). Spitzenreiter bei den männlichen Nebenrollen ist der Schauspieler Walter Brennan. Ihm wurde der Oscar in dieser Kategorie drei Mal verliehen. Diese Oscars gewann er im Zeitraum zwischen 1937 und 1941. In späteren Jahrzehnten konnte noch kein Schauspieler ihm dies nachmachen. Einige haben aber zumindest zwei Mal den Oscar für die beste Nebenrolle erhalten, darunter der Deutsch-Österreicher Christoph Waltz („Inglourious Basterds“ und „Django Unchained“). Die weiteren zweifach prämierten Schauspieler für beste Nebenrollen sind Anthony Quinn, Peter Ustinov, Michael Caine, Jason Robards, Melvyn Douglas und Mahershala Ali. Der Oscar für die beste weibliche Nebenrolle wurde bislang nur an zwei Frauen mehrfach vergeben. Shelley Winters erhielt den Oscar in dieser Kategorie zuerst 1960 für ihre Rolle in „Das Tagebuch der Anne Frank“ und sechs Jahre später für ihre Darstellung in „Träumende Lippen“. Dianne Wiest wiederholte dieses Kunststück einige Jahrzehnte später: Zunächst wurde sie 1987 für ihr Schauspiel im Film „Hannah und ihre Schwestern“ ausgezeichnet,1995 erhielt Wiest dann erneut den Oscar für die beste Nebenrolle in „Bullets Over Broadway“. Wenn man Oscars für die besten Haupt- und Nebenrollen zusammenzählt, ergibt sich bei den erfolgreichsten Schauspielerinnen und Schauspielern eine neue Reihenfolge. Diese Stars haben die meisten Schauspiel-Oscars bekommen:

 

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Hitze: Die nächste große Plage

Nach bzw. parallel zur Pandemie droht die Hitze zur nächsten großen Gesundheitskrise zu werden. Es ist heiß – und es wird noch viel heißer. Den Höhepunkt dieser Hitzewelle – die wievielte es ist, hat man ja mittlerweile schon Anfang Juli vergessen zu zählen – haben am Donnerstag Grünpolitiker und Expertinnen genutzt, um zu warnen, was in Sachen Hitze noch auf uns zukommt. Beziehungsweise wie dramatisch die Folgen, bis hin zum Hitzetod, schon jetzt für manche sind. So erzählt etwa der Notarzt und Intensivmediziner Moritz Haugk bei dem Termin auf dem Heldenplatz – in der Wiese, man will vor Ort gleich demonstrieren, dass das Gras trotz intensiver Vormittagssonne noch frisch ist, während der Asphalt schon glüh – von drastischen Einsätzen. „Es kommt immer wieder vor, dass die Feuerwehr eine Tür aufbrechen muss, man kommt dann in eine völlig überhitzte Wohnung und findet eine tote oder kollabierte Person“, erzählt Haugk, der die Notfallabteilung der Klinik Hietzing leitet. Er zitiert Statistiken, wonach die Zahl der täglichen Rettungseinsätze in Wien an Hitzetagen von im Schnitt 800 auf 1000 steigt. Und während Hitzefolgen wie ein Kollaps auch Jüngere treffen und mitunter Spitalsaufenthalte notwendig machen, seien die Folgen für Ältere, Vorerkrankte oder durch ihre Lebensumstände stark von Hitze Belastete drastisch. „Spitäler und Pflegewohnhäuser müssen sich auf schwere Folgen zunehmender Hitze vorbereiten.“ Die üblichen Tipps – viel Trinken, leichte Kleidung, direkte Sonne meiden usw. – helfen vielen nicht durch die Hitze: Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) führt seit ein paar Jahren ein Hitze-Mortalitätsmonitoring. Dabei wird, wie das auch in der Pandemie passiert, anhand statistischer Daten die erwartete Mortalität einer Woche der tatsächlichen Zahl Verstorbener gegenübergestellt. Die daraus für Hitzephasen errechnete Übersterblichkeit erreichte 2018 einen Höchststand mit 550 Toten. Damit wären 2018 mehr Menschen in Österreich an Folgen der Hitze verstorben als bei Verkehrsunfällen. Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) erinnert, dass das noch lang nicht alles gewesen sein könnte: Selbst wenn das 1,5-Grad-Ziel der Erderwärmung erreicht werden sollte, wie im Pariser Abkommen vereinbart wurde, würde sich die Zahl der Hitzetoten verzehnfachen. „Wenn wir es nicht schaffen, haben wir in Europa 100.000 jährlich, die an Hitze sterben“, so Gewessler. Die Kosten seien schon jetzt enorm, nicht nur für das Gesundheitssystem. Viele Tote, hohe Kosten, ein globales Problem, das unweigerlich vieles verändern wird. Auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zieht Parallelen zur Pandemie: Man dürfe neben der Corona-Pandemie den Klimawandel als zweite, große globale Herausforderung nicht vergessen. „Er findet jetzt, hier, bei uns“, statt, so Mückstein, der die Gesundheitspolitik und -verwaltung daher stärker mit Klima- und Umweltthemen verknüpfen will. Bereits jetzt gibt es ein Frühwarnsystem, das Bezirksverwaltungsbehörden, Krankenhäuser oder Altersheime frühzeitig vor Hitzewellen warnen soll. Längerfristig müsse man sich auf Entwicklungen einstellen, etwa indem die Zusammenarbeit von Gesundheits- und Klimaexperten gefördert wird. Helga Kromp-Kolb, Österreichs bekannteste Klimaforscherin und jahrzehntelange Warnerin, sieht in diesen Aussagen der Politik einen Beweis, dass sich vieles getan hat. „Es ist nicht lang her, da habe ich so geredet, und die Politik hat zugeschaut“, erinnert sich die Forscherin, auch aus ihrer Bilanz klingen Ähnlichkeiten mit der Pandemie durch: Leugnen bringe nichts mehr, „die Diskussion, ob der Klimawandel menschengemacht ist, ist Geschichte, so wie der Klimaschutz eine Notwendigkeit ist, das hat mit Ideologie nichts zu tun.“ Der Weg von der Erkenntnis bis zur Reduktion der Emissionen sei ein langer. „Aber in den nächsten zehn Jahren müssen die Emissionen hinunter, es bleibt keine Zeit mehr“, so Kromp-Kolb. Da es sonst in der Hitze ungemütlich wird – und Folgekosten für Wirtschaft oder Gesundheit in die hohen Milliardenbeträge steigen, so die Forscherin. „Das ist nicht das Problem der Umwelt. Es ist das Problem unserer Gesundheit und Zukunft.“ (Die Presse)

 

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Bindemann zeigt Adler-Treue

Acht Tore in gerade mal 12 zumeist Kurz-Einsätzen ließen die Konkurrenz in der Vorsaison sofort aufhorchen. Schalke zeigte schnell loses Interesse, genau wie Fortuna Düsseldorf. Doch zum Start der Vorbereitung lief er wieder für Münster auf… Preußens „Baby-Ballermann“. Bindemann zeigt Adler-Treue! Noch zumindest. Nachwuchstalent Deniz Bindemann (18), der sich im Frühjahr genauso überraschend wie souverän seinen Platz im Viertliga-Team von Chefcoach Sascha Hildmann (49) erknipste, hat seinen vorzeitigen Abschied (Vertrag bis 2022) – Stand jetzt – erst einmal zu den Akten gelegt. Sein Berater Markus Peter (40/Agentur Goalsky) zu BILD: „Es gibt zwar noch immer Anfragen. Wirklich Sinn würde für Deniz aber nur der Wechsel in eine Mannschaft mit Profi-Anschluss machen. Innerhalb der Regionalliga passiert nix. Da ist er bei Preußen am besten aufgehoben.“ Zumal der Youngster (junger U19-Jahrgang) in Münster längst voll akzeptiert ist und in Hildmann sowie Sportdirektor Peter Niemeyer (37) zwei echte Förderer gefunden hat. Sieht Berater Peter genauso. Trotzdem schließt der nicht aus, dass das Thema im Winter erneut heiß werden könnte. „Die meisten Vereine warten ab, ob Deniz seine starke Form in der neuen Saison untermauern kann. Gelingt ihm das in der Hinrunde, wird‘s sicherlich weitere Gespräche geben.“ Fakt aber auch: Ballert sich Bindemann tatsächlich zu einem anderen Club, winkt seinen Preußen defintiv eine hübsche Ablöse. Denn jede Bude macht ihn zugleich noch etwas wertvoller…

 

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Der konservative Mitsotakis führt zur Halbzeit

Athen. Am Donnerstag jährte sich der Amtsantritt des konservativen griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis zum zweiten Mal. Er hat seinen Vorsprung gegenüber dem oppositionellen Linksbündnis Syriza seit der Wahl sogar ausgebaut. Das liegt auch an Corona. Aber in der zweiten Halbzeit warten große Herausforderungen. „Die Freude über eine gewonnene Wahl verfliegt sehr schnell“, sagte Kyriakos Mitsotakis dieser Tage in einem Interview, als er nach seiner Erinnerung an den Juli 2019 gefragt wurde. „Gleich nach dem Wahlsieg beginnst Du die Last der Verantwortung zu spüren, die der Wähler auf deine Schultern gelegt hat.“ Mitsotakis startete schnell. Schon am Montag nach der Wahl legte er seinen Amtseid ab und präsentierte seine Regierungsmannschaft. „Krempeln wir die Ärmel hoch, wir haben keine Zeit zu verlieren“, lautete seine Botschaft. Bei der ersten Kabinettsitzung drei Tage später fand jeder Minister auf seinem Platz eine blaue Aktenmappe vor. Sie enthielt eine detaillierte Aufstellung der strategischen Ziele und Aufgaben für jedes Ressort. Aber alles sollte ganz anders kommen. So turbulent hatte sich Mitsotakis die ersten zwei Jahre sicher nicht vorgestellt, als er am 8. Juli 2019 sein Amt antrat. Ein Ausnahmezustand folgte auf den nächsten. Erst die Flüchtlingskrise an der griechisch-türkischen Grenze, dann die Zuspitzung im Mittelmeer-Gasstreit, der Griechenland und die Türkei im Sommer 2020 an den Rand eines Krieges brachte. Überlagert wurden die außenpolitischen Spannungen von der Pandemie. Sie traf Griechenland zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt. Das Land begann gerade, sich von den Folgen der Schuldenkrise und der längsten Rezession der Nachkriegsgeschichte zu erholen. Mitsotakis war mit dem Versprechen angetreten, Griechenland zu nachhaltigem Wachstum zurückzuführen. Aber die Lockdowns und die Tourismuskrise stürzten die Griechen zurück in die Rezession.2020 schrumpfte die Wirtschaft um acht Prozent. Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen steht Griechenland heute politisch gefestigter da als viele andere Länder Europas. Mitsotakis führt eine Einparteienregierung, die sich im Parlament auf 158 der 300 Mandate stützen kann. Die neue Stabilität spiegelt sich auch in den Meinungsumfragen. In jüngsten Erhebungen hat die regierende Nea Dimokratia ihren Vorsprung zum Linksbündnis Syriza auf 16 Prozent ausgebaut. Damit hat sich der Abstand seit der Wahl von 2019 verdoppelt. Noch nie in den vergangenen vier Jahrzehnten stand eine Regierung zur Halbzeit so gut da, noch nie war eine Opposition so abgeschlagen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Auch im direkten Vergleich mit seinem radikal-linken Amtsvorgänger Alexis Tsipras schneidet Mitsotakis gut ab: In einer Umfrage von Ende Juni nannten 53,4 Prozent der Befragten Mitsotakis als den geeigneteren Ministerpräsidenten. Tsipras wollen nur 25,8 Prozent in diesem Amt sehen. Sogar jeder fünfte Wähler des Tsipras-Linksbündnisses Syriza hält den konservativen Mitsotakis für den besseren Regierungschef. Die guten Noten verdiente sich die Regierung nicht zuletzt mit ihrem Corona-Krisenmanagement. Das Land kam dank frühzeitig eingeführter Kontaktbeschränkungen besser durch die Pandemie als viele andere EU-Staaten. Auch für die vorbildlich organisierte Impfkampagne bekommt Griechenland international viel Anerkennung. Obwohl die Pandemie immer noch das alles beherrschende Thema ist, arbeitet Mitsotakis seine Reformagenda zügig ab. Schon sechs Monate nach der Wahl verabschiedete das Parlament eine Steuerreform, die Unternehmen sowie kleine und mittlere Einkommen entlastet. Die Regierung zog im Rahmen ihrer ehrgeizigen Klimapolitik den Kohle-Ausstieg um drei Jahre auf 2025 vor und forciert die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Nach der kürzlich verabschiedeten Arbeitsmarktreform soll das Parlament in den nächsten Wochen eine Renten- und Bildungsreform billigen. Aber wie die Agenda der nächsten zwei Jahre wirklich aussehen wird, weiß niemand. Die zweite Halbzeit könnte noch anspruchsvoller werden als die erste. Der Konflikt mit der benachbarten Türkei schwelt weiter. Auch die Pandemie ist noch nicht vorbei. Die größte Herausforderung wird sein, das chronische Krisenland auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu führen und die Arbeitslosigkeit, die mit 16 Prozent immer noch extrem hoch ist, zu drücken. Davon wird wesentlich abhängen, ob Mitsotakis seine Halbzeitführung bis zur nächsten Wahl verteidigen kann.

 

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„Markus Lanz“: Gäste und Themen der aktuellen Ausgabe

An drei Abenden in der Woche greift Markus Lanz mit seinen Gästen aus Politik, Medien und Sport aktuelle gesellschaftliche Themen auf. Dabei werden auch immer wieder Personen eingeladen, die eine spannende Lebensgeschichte zu erzählen haben. Wann neue Sendungen laufen und wo alte nochmals geschaut werden können, zeigen wir hier. Regulär strahlt das ZDF eine neue Ausgabe von „Markus Lanz” immer dienstags bis donnerstags aus. Sendebeginn ist je nach Programmplanung zwischen 22.45 und 0 Uhr. Das sind die Sendezeiten der nächsten Ausgaben von „Markus Lanz“: Parallel zur Ausstrahlung im Free-TV ist eine neue Folge von „Markus Lanz” auch als Livestream in der ZDF-Mediathek zu sehen. Dort lässt sich die aktuelle Sendung zudem auch zeitversetzt anschauen, ein pünktliches Einschalten zum Sendebeginn ist also nicht nötig. Ältere Ausgaben von „Markus Lanz” stehen in der Mediathek noch Monate nach ihrer Erstausstrahlung zur Verfügung. Wer bei „Markus Lanz“ als Zuschauer im Studio dabei sein möchte, kann Tickets normalerweise telefonisch oder per E-Mail bestellen. Aufgrund der Corona-Pandemie finden alle Aufzeichnungen von „Markus Lanz“ derzeit jedoch ohne Publikum statt. Es besteht die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Mehr Informationen zu Kartenkauf und Anfahrt gibt es hier. Markus Lanz ist ein Moderator, Journalist und Autor. Lanz wurde am 16. März 1969 in Bruneck in Südtirol (Italien) geboren und wuchs in Geiselsberg auf. Er besuchte eine humanistische Klosterschule und absolvierte 1988 das Abitur in Brixen. Im Anschluss leistete er seinen Wehrdienst beim italienischen Militär. Lanz hat sowohl die deutsche als auch italienische Staatsbürgerschaft. Markus Lanz‘ journalistische Ausbildung begann klassisch mit einem Volontariat, das er bei Radio Hamburg von 1993 bis 1995 absolvierte. Es folgte eine Anstellung als Nachrichtenredakteur und Moderator bei RTL Nord. Von 1998 bis 2003 arbeitete Lanz als Moderator bei RTL Köln. Bis 2008 war er Redaktionsleiter des RTL-Magazins „Explosiv“. 2008 erfolgte der Wechsel zum ZDF, wo er unter anderem die Kochshow „Lanz kocht“ moderierte. Die Sendung wurde 2012 eingestellt. Ebenfalls seit 2008 moderiert Lanz seine bis heute bekannteste Sendung. Die ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ erreichte im Jahr 2019 rund 1,45 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 12,3 Prozent entspricht. Im Jahr 2020 schalteten sogar durchschnittlich 1,8 Millionen Menschen ein. In seiner Talkshow spricht Lanz wöchentlich mit Gästen aus Politik, Unterhaltung und Sport über aktuelle Themen, die Gesellschaft bewegen. Zu den prominentesten Gästen zählten bisher Bill Gates, Tony Blair, Bud Spencer oder Karl Lagerfeld. Neben seiner Talkshow moderiert Markus Lanz immer wieder verschiedene Sendungen im ZDF und dreht Dokumentationen. Nach dem Rücktritt von Thomas Gottschalk übernahm er von Oktober 2012 bis Dezember 2014 vorübergehend die Moderation von „Wetten, dass...?“. Markus Lanz hat zwei Töchter aus seiner Ehe mit Angela Gessmann und einen Sohn aus seiner früheren Beziehung mit der Moderatorin Birgit Schrowange. Neben seiner Fernsehkarriere engagiert er sich als Fotograf und Autor. Markus Lanz lebt in Hamburg. RND/sr

 

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Projekt gegen Holocaust-Relativierung: Musikerin Miu bringt ein Video mit Zeitzeugen und Überlebenden raus

Am 9. Juli erscheint ein Musikvideo, das mehr als bloß ein bunter Clip zu einem neuen Popsong ist. "Wir haben einen Song namens 'The Reminder' geschrieben", sagt die Hamburger Musikerin Miu, die gebürtig Nina Graf heißt, dem stern . "Es geht hier um mehr als einen Song, sondern um ein Projekt in Kooperation mit der Zeitzeugenbörse Hamburg. Mich als Künstlerin bestürzen und beschäftigen viele gesellschaftliche Entwicklungen – und ich möchte die Stimme, die ich habe, nutzen." Konkret erschrecken sie zahlreiche Vorfälle der vergangenen Jahre, in denen sich verschiedene Gruppierungen, die sich in irgendeiner Form benachteiligt glaubten, der Holocaust-Relativierung bedienten und gedankenlos Vergleiche zu den Gräueln der Nazizeit zogen. "Der Song 'The Reminder' ist ein Statement gegen das Vergessen, das Relativieren und Instrumentalisieren wichtiger geschichtlicher Ereignisse und von der aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklung inspiriert", erklärt Miu. Die 34-Jährige befürchtet, dass vielen jüngeren Menschen das Gefühl dafür fehlt, wie unangebracht solch leichtfertige Vergleiche mit dem Leid und dem Schrecken des Holocaust sind, weil sie niemanden mehr persönlich kennen, der ihnen davon berichten kann. "Wenn die letzen Zeitzeugen ihre Geschichten nicht mehr erzählen, müssen wir den kommenden Generation den Schmerz und das Leid aus dieser Zeit bewusst machen", sagt Miu. Deshalb hat Miu sich mit der Hamburger Zeitzeugenbörse zusammengetan, Holocaust-Überlebende getroffen und mit ihnen gesprochen. Die Fotografin Elena Zaucke war dabei, sie portraitierte viele der Überlebenden. Diese Menschen spielen die Hauptrollen im Video zu Mius bewegendem Song. "'The Reminder' soll deutlich machen, dass ein Vergleichen unserer Zeit mit dem Leiden der NS-Zeit nicht nur grundlegend falsch ist, sondern auch zum Vergessen führt. Wir möchten verdeutlichen, dass der bewusste, kontextentfremdete Einsatz geschichtsträchtiger Symbole und die Einbindung von Personen für gegenteilige Zwecke zu einer Relativierung einer Zeit führt, die nie wiederkehren darf", erklärt die Hamburgerin. "'The Reminder' ist aus dem tiefen Gefühl entstanden, zum Nachdenken anzuregen, Geschichte festzuhalten und uns den damit verbundenen Schmerz bewusst zu machen", sagt die Musikerin dem stern . "Wir tragen Verantwortung, dass ein Erinnern nie aufhören darf." Die Single "The Reminder" erscheint am Freitag,9. Juli. Das Video wird auf Youtube zu sehen sein.

 

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Refresco kauft deutschen Getränkeproduzenten Hansa-Heemann

Einer der führenden Anbieter von Mineralwasser in Deutschland, Hansa-Heemann, geht ins Ausland. Der Getränkekonzern Refresco aus den Niederlanden übernimmt die deutsche Firma. Der Getränkehersteller Hansa-Heemann mit Marken wie Hella, Fürst Bismarck und St. Michaelis wird an den niederländischen Branchenriesen Refresco verkauft. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag in Rellingen und Rotterdam mit. Einen entsprechenden Vertrag habe die Hamburger Unternehmerfamilie Lange mit Refresco unterzeichnet. "Die Übertragung der Anteile steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Freigaben", heißt es in der Mitteilung. "Bis zur Freigabe der Veräußerung der Anteile werden beide Unternehmen unabhängig voneinander ihre laufenden Geschäfte unverändert fortführen." Hansa-Heemann mit Sitz in Rellingen vor den Toren Hamburgs sieht sich als einer der führenden Anbieter von Mineralwasser und Erfrischungsgetränken in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 800 Mitarbeiter und hat 2020 an den Standorten Aumühle und Trappenkamp (Schleswig-Holstein), Kloster Lehnin (Brandenburg), Löhne (Nordrhein-Westfalen) und Bruchsal (Baden-Württemberg) rund 1,7 Milliarden Flaschen produziert. Der Jahresumsatz wird mit 300 Millionen Euro angegeben. Neben seinen Eigenmarken ist Hansa-Heemann auch stark in der Lohnabfüllung aktiv, beispielsweise für Aldi. Die Refresco Group mit Sitz in Rotterdam sieht sich als weltweit größter unabhängiger Abfüller von Getränken für den Einzelhandel und kommt den Angaben zufolge auf vier Milliarden Euro Jahresumsatz.

 

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Nach versuchtem Tötungsdelikt: Opfer hält sich verborgen

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in einem Kiosk in Hamburg-Horn sucht die Polizei mit einem Foto nach dem Täter. Zwischen dem Opfer und dem Täter soll es am Samstagabend zu einem Streit gekommen sein, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dabei wurde einem der Männer in den Oberkörper gestochen, hieß es weiter. Der Täter soll anschließend geflüchtet sein. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und da stationär betreut. Obwohl er sich in Lebensgefahr befand, verließ er das Krankenhaus am Tag darauf und hält sich seitdem verborgen. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

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Großer Andrang bei Impfaktion auf Bad Essener Wochenmarkt

Eine Impfaktion des Landkreises Osnabrück auf dem Wochenmarkt in Bad Essen ist am Donnerstag auf große Nachfrage gestoßen. Vor dem Impfbus bildeten sich lange Schlangen. Die Impfwilligen mussten bis zu zwei Stunden Wartezeit auf sich nehmen. "Es steht genügend Impfstoff zur Verfügung", sagte ein Sprecher des Landkreises. Es wurde Impfstoff von Biontech und von Johnson & Johnson verabreicht. Die Impfaktion startete um 14.00 Uhr. Angeboten wurden Erstimpfungen. Das Angebot richtete sich an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Erwachsene. Minderjährige mussten die Einwilligung ihrer Eltern mitbringen. Für die beim Impfstoff Biontech notwendige Zweitimpfung müssen die Geimpften ein Impfzentrum in Wallenhorst aufsuchen. Bei Johnson & Johnson reicht eine Spritze. Bereits am vergangenen Freitag hatte es eine Impfaktion des Landkreises auf dem Wochenmarkt von Bramsche gegeben. Dabei wurden etwa 700 Impfdosen verabreicht.

 

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Von Tragik bis Heldentum: Das sind die prägenden Figuren dieser Europameisterschaft

1 von 13 Zurück Weiter Zurück Weiter © Andy Rain / AFP 1 von 13 Giorgio Chiellini: Das breite Grinsen und die kompromisslose Spielweise des Kapitäns und Abwehrchefs steht auch für Italiens Erfolgsweg. Der 36-Jährige von Juventus Turin gab vor fast zwei Jahrzehnten, am 17. November 2004, sein Debüt in der Squadra Azzurra. Nach der verpassten WM 2018 lebt nun sein Traum vom ersten Titel mit der Nationalmannschaft. Sein Privatleben hält der Vater von zwei Töchtern weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, nur seinen Uni-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften gab er 2017 bekannt. Mehr Weitere Bilder dieser Galerie Wissenscommunity Neueste EM-Debakel Was ist der Grund für das Deutsche EM-Debakel? Aus meiner Sicht, statt schnellem Konterspiel wie früher hauptsächlich Ballgeschiebe nach hinten und zur Seite. Gekontert haben nur noch unsere Gegner. Effektivität beim Schwimmen Ich gehe seit Mai 2019 ca.3x die Woche zum Schwimmen. Winkearme habe ich dadurch kaum noch. Welcher Schwimmstil ist der effektivste? Anja Rücknahme bei Selbstabholer Kunde kaufte eineKraftstation holte sie persönlich ab. Es war nichts verpackt. Es sind einige kratzspuren von einer Katze die aber nicht die funktion beeinträchtigen. Die bemerkte sie erst später. Müssen wir zurück nehmen oder den Preis ändern? Rüttel Platte für Rückenprobleme? würde das gerne versuchen, habe Versteifungen im Rücken, darf ich das? Schaffen die Bayern den Sprung in die nächste CL-Runde? Die Bayern scheinen sich ja in den vergangenen Wochen wieder deutlich gefangen zu haben. Was meint ihr, schaffen die am Mittwoch auch einen Sieg gegen Liverpool?:) Angelique Kerber - was war ihr erstes Profimatch Weiss einer, welches Match das erste Profimatch von Angie war? also gegen wen und ob sie gewonnen hat und welches Turnier? Weisse Tennisbälle Ich würde schlicht und ergreifend sehr gern wissen, ob es auch weiße Tennisbälle gibt und nicht nur gelbe. Welche Nebenwirkungen hat Testosteron? Um meine Ausdauer zu steigern und mehr Kraft zu entwickeln, würde ich meine sportlichen Aktivitäten gern noch durch die Einnahme von Testosteron ergänzen. Aber ich habe ein paar Bedenken deswegen. Mit welchen Nebenwirkungen kann man da möglicherweise rechnen? Äusserung von Phillipp Lahm Vor 7 Jahren hat Lahm Ballack abgelöst. Ist diesmal Jogi an der Reihe? Wenn Lahm sich öffentlich äussert, dann nicht ohne Grund. Olympia turmspringer Warum duschen sie nach jedem Sprung? Meist beantwortete Kann die Regierung ihr Impfversprechen halten? Angeblich sollen ja alle Impfwilligen bis Ende des Sommers ein Impfangebot erhalten. Und "bis September sollen wir durch sein" mit dem Impfen. Realitätscheck: mit knapp unter 60 (und somit statistisch belegtem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf) und keinen sonstigen Prio-Gründen haben mein Mann und ich (Bundesland Schleswig-Holstein) im Moment sogar Probleme, uns überhaupt auf eine Warteliste setzen zu lassen. Alle Listen bei Ärzten sind bereits komplett überfüllt. Anmeldung über die KVSH "zu einem späteren Zeitpunkt". Vormerken lassen im Impfzentrum? - VIELLEICHT ab Anfang Juni. Oder auch eben nicht, wenn dort Prio 1-3 aufgrecht erhalten bleibt. Lieferprobleme bei allen Herstellern, Vektor-Impfstoffe eh nur auf eigenes Risiko, die Gruppe der Impfberechtigten wurde durch die 12-15-jährigen vergrößert, im Sommer kommen Drittimpfungen dazu... Unabhängig davon, dass wir für unseren Sommer schwarz sehen (als Ungeimpfte mit erhöhtem Risiko bleibt man trotz sinkender Inzidenzen sehr vorsichtig und zurückhaltend), glauben wir auch nicht mehr an das Erreichen des Impfziels der Bundesregierung und sehen mit großer Sorge den Herbst / Winter bevorstehen. Wird es einen europaweit gültigen Impfpass geben und wann? Die Idee mit dem Impfpass finde ich gut. Schwierig wird es allerdings, wenn ich ins benachbarte Ausland fahren möchte. Wenn mein französischer Impfpass in Deutschland nicht anerkannt werden sollte - was sollte ich dann unternehmen? Muss ich mich dann noch einmal impfen lassen? Werde ich eventuell wie ein Aussätziger behandelt? Was vertreibt Mader Wir haben 2 Freigängerkatzen seit September. Aber vorher gab es schon einen Mader im Revier. Nun wurden beide schon gebissen von ihm. Gibt es was den Mader dauerhaft vertreibt...aber die eigenen Katzen nicht??? Wäre dankbar für hilfreiche Tips. Warum finde ich keine Heizpilze mehr Meine Frage richtet sich an den gewogenen Pilzfreund und Pilzsammler. Im letzten Herbst habe ich beim Pilzesammeln nicht einen Heizpilz gefunden. Wir lieben Heizpilze, weil ein Pilz für den ganzen Winter reicht und ohne Konservierung lange haltbar bleibt. Meine Frage, da ich den Heizpilz weder auf der roten Liste gefunden habe, noch irgend etwas über sein Aussterben: Wo ist der Heizpilz geblieben, kann es etwas mit dem Klimawandel zu tun haben? Newsticker 08.07.2021 - 16:02 Uhr Rückblick: Das sind die prägenden Figuren dieser Europameisterschaft 08.07.2021 - 15:52 Uhr AC Mailand kurz vor Verpflichtung von Olivier Giroud 08.07.2021 - 15:35 Uhr Olympia in Tokio: Japan schließt Zuschauer aus 08.07.2021 - 15:29 Uhr Kasper Schmeichel mit Laserpointer geblendet – jetzt ermittelt die Uefa 08.07.2021 - 14:46 Uhr Nach Sergio Ramos und Achraf Hakimi: PSG offenbar an Paul Pogba von Manchester United interessiert 08.07.2021 - 13:55 Uhr Umstrittener Elfmeterpfiff gegen Dänemark: VAR bleibt Hassobjekt der Fans 08.07.2021 - 13:42 Uhr EM-Halbfinale: England gegen Dänemark im stern-Check 08.07.2021 - 13:39 Uhr Anruf während der EM-Live-Sendung: Kerner geht ans Telefon 08.07.2021 - 12:56 Uhr Fußball-EM 2021: So feiert die britische Presse Englands Finaleinzug 08.07.2021 - 12:43 Uhr EM 2021: UEFA ermittelt nach Sieg gegen Dänemark gegen England Inhalte im Überblick Service Die Newsletter von stern.de Die RSS-Feeds von stern.de Aktuelle Nachrichten Archiv Wissenscommunity Themenübersicht Sitemap stern aktuelle Ausgabe Weitere stern Hefte Sonderausgaben STERN Reisewelten Browser-Benachrichtigungen Ratgeber Altersvorsorge Australien China Eigenheim Energiesparen Erbe Geldanlage Krankenkasse Miete New York Südafrika Urlaub Versicherung Ratgeber Allergie Diabetes Erkältung Haut Fitness Kinderkrankheiten Kopfschmerz Rücken Schlaf Sexualität Zähne Tools Gutscheine Alle Gutschein-Shops Beliebte Gutscheine Gutschein-Kategorien Krankenkassenvergleich Vergleichsportal Firmen und Produkte Handytarife Produktvergleich Gehaltsrechner Top-Themen Bundesligasaison Formel-1 Michael Schumacher Sebastian Vettel Trainer Pep Guardiola Carlo Ancelotti Joachim Löw Lothar Matthäus Jens Lehmann Carsten Jancker

 

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Augsburger Immobilientage finden unter neuer Leitung statt

Die Augsburger Immobilientage sind eine der größten Messen ihrer Art in Süddeutschland. Ab 2022 wird sie von einem Neuen Veranstalter umgesetzt.

 

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Verband: Niedergelassene Ärzte können Impfungen übernehmen

Die niedergelassenen Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Einschätzung des Hausärzteverbands in der Lage, die Corona-Impfkampagne weitgehend allein zu übernehmen. Impfzentren, wo am Tag um die 1000 Menschen geimpft werden, würden so nicht mehr gebraucht, sagte Verbandschef Stefan Zutz am Donnerstag. "Viele derer, die noch nicht geimpft sind, brauchen eine intensive Beratung." Auch im Nordosten sinken die Nachfrage und das Impftempo. Es gibt aktuell Klagen über viele verpasste Termine in den Zentren. Die Verantwortlichen in der Politik müssten sich fragen, ob sich die Zentren noch effektiv an der Kampagne beteiligen können, sagte Zutz. Er zeigte sich davon überzeugt, dass Patienten die von Hausärzten vergebenen Termine ernster nehmen als bei Impfzentren. "Wir haben eine höhere Verbindlichkeit." Gleichzeitig schickten die Zentren mobile Teams in die Peripherie, um dort zu impfen. Als Beispiel nannte er Neubukow, wo am Mittwoch ein Impfteam mit 150 Dosen angerückt war. Gleichzeitig würden in der 4000-Einwohner-Gemeinde fünf niedergelassene Ärzte impfen. Zutz erinnerte daran, dass es im Kampf gegen die Corona-Pandemie immer darum gegangen sei, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Angesichts einer Sieben-Tage-Inzidenz im Nordosten von unter 1 oder nur noch fünf Covid-Patienten in Kliniken am Mittwoch müssten viele Maßnahmen überdacht werden. "Da wir kein Corona-Problem in MV haben, können wir mehr öffnen und Rechte zurückgeben." So könnten in Innenräumen die Menschen wieder ohne Masken zusammenkommen. Dabei kritisierte Zutz den Umgang mit der neuen, ansteckenderen Delta-Variante des Sars-CoV-2-Virus. "Angaben von 40 bis 50 Prozent Anteil an allen Infektionen erschrecken. Wenn ich aber nur 15 Fälle wie in der letzten Woche habe, dann können das 100 Prozent sein, ohne dass ein Problem für das Gesundheitssystem entsteht", sagte Zutz. Es gelte, die Balance zwischen der Einforderung und der Angemessenheit von Kontaktbeschränkungen zu finden. "Wir können wieder eine Normalität erreichen, bei der sich Menschen ohne Abstand und Maske, aber dafür mit Respekt begegnen."

 

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Wann wird der Treffpunkt Allerweg saniert? Politik sagt Nutzern in Linden-Süd Unterstützung zu

Schon lange warten die Nutzer des Treffpunkts Allerweg in Linden-Süd auf die Sanierung ihrer zentralen Anlaufstelle. Bei einem Forum mit Politikern erneuerten sie diese Forderung. Auch die Jugendarbeit im Stadtteil soll besser gefördert werden. Versprechen sind keine Fakten. Darum bleiben die Koordinatoren und Nutzer des Treffpunkts Allerweg hartnäckig. „Wir sind jetzt einfach mal dran“: Unmissverständlich stellte Quartiersmanager Carsten Tech klar, dass die seit Langem geforderte Sanierung der zentralen Anlaufstelle im Stadtteil Linden-Süd, die frühestens ab 2023 auf der Agenda steht, keinesfalls noch weiter nach hinten verschoben werden dürfe. Seine mahnenden Worte richtete Tech gleich an mehr als ein halbes Dutzend Adressaten: Vertreter von sieben Parteien saßen auf dem Podium in der Egestorffschule, um Rede und Antwort zu stehen. Eingeladen hatten die Organisatoren des Stadtteilsforums Linden-Süd, die ihr monatliches Treffen im Vorgriff auf die Wahl als „Kommunalwahl-Forum“ deklariert hatten. Zu Gast waren Daniel Gardemin, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat und Bezirksratsherr in Linden-Limmer, Matthias Voß, SPD-Fraktionschef im Bezirksrat, und der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Wilfried Engelke. Als Vertreterin der CDU war die Regionsabgeordnete Katrin Göllinger gekommen, von den Linken nahm Rats- und Bezirksratsherr Dirk Machentanz teil, die Piraten waren mit dem Ratsherrn Adam Wolf vertreten, die Satirepartei „Die Partei“ mit Ratsmitglied Juli Klippert. Sie alle sicherten zu, dass der Treffpunkt Allerweg bei den nächsten Haushaltsberatungen höchste Priorität haben werde. Über den Etat wird auf Ratsebene allerdings erst wieder nach der Wahl am 12. September verhandelt. Noch hat die Ampelkoalition mit SPD, Grünen und FDP das Sagen. „Das Thema Allerweg so lange aufzuschieben ist irre“, meinte Engelke, der die Entscheidungen der vergangenen Jahre als liberaler Ratsherr aber auch mit zu verantworten hat. Derzeit ist die Sanierung des Allerwegs mit 4 Millionen Euro im „Investitionsmemorandum“ eingesetzt, ein auf eine Dekade angelegtes stadtweites Bauprogramm, das ab 2023 neu startet. Ein Konzept, wie der Allerweg zum soziokulturellen Zentrum ausgebaut werden könnte, liegt indes seit 2015 vor. Wie dringend die Sanierung angesichts der Baumängel ist, machte Markus Nückel vom Café Allerlei deutlich: „Keiner weiß, ob unser Raum einfach mal stillgelegt wird.“ Zudem sei viel zu wenig Platz für die sozialen und kulturellen Angebote. Marit Kukat, Sprecherin des Stadtteilforums, gab zu bedenken, dass das Engagement der Ehrenamtlichen leiden werde, wenn nicht bald Verbesserungen spürbar seien. Statt einer Sanierung sei vermutlich ein Neubau sinnvoll, erklärte Grünen-Politiker Gardemin. Er schränkte aber ein: „Ich kann nicht fest zusagen, dass der in zwei Jahren steht.“ Jugendarbeit im Stadtteil: Es gibt zu wenig Rückzugsmöglichkeiten für ältere Jugendliche und junge Erwachsene. Das Jugendzentrum Posthornstraße liege zu dezentral, die Öffnungszeiten seien zu kurz, zudem werde es von dieser Altersgruppe kaum angenommen – so lautete der Tenor im Forum. „Die Jugendlichen brauchen auch Freiräume einfach nur zum Rauchen und Biertrinken“, meinte Piraten-Politiker Wolf. Klippert von „Die Partei“ berichtete von Beispielen aus Zürich, wo Freiflächen gezielt als Treffpunkte für junge Leute ausgewiesen würden. Laut Sebastian Brandt, Kontaktbeamter der Polizei, wurden in Davenstedt bereits gute Erfahrungen mit einem Container gemacht, wo sich Jugendliche ungestört treffen können. Nach den Worten von Quartiersmanager Tech ist dies für Linden-Süd in Vorbereitung: Auf einer öffentlichen Fläche hinter dem Landesamt für Bezüge und Versorgung an der Laportestraße könnte ein solcher Container aufgestellt werden. Dort gebe es wenig Wohnhäuser und kaum „Nutzungskonflikte“. Von Juliane Kaune

 

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Dax im Minus: Delta-Variante sorgt für Verunsicherung an der Börse

Wochenlange war der Dax im Aufwärtsmodus. Seit der zunehmenden Ausbreitung der Delta-Variante ist das erst einmal gestoppt. Der Leitindex verlor am Donnerstag zeitweise deutlich. Der Leitindex weitete seine Verluste im Handelsverlauf angesichts eines schwach erwarteten US-Börsenstarts aus, so dass bis zum Nachmittag ein Minus von 2,06 Prozent auf 15.369,17 Punkte zu Buche stand. So lange es jedoch nicht unter 15.300 Punkte geht, dürften die Börsianer gelassen lassen. Neben den Vorgaben der US-Börsen verwiesen Marktteilnehmer als Grund für die Verluste auf negative Nachrichten zur Delta-Variante des Coronavirus, zumal auch die Börsen in Asien deswegen zum Teil größere Verluste erlitten hatten. Der Dax sei kurzfristig weiterhin orientierungslos, kommentierte Analyst Andreas Büchler von Index Radar das Hin und Her des Börsenbarometers aus charttechnischer Sicht. "Der Markt bleibt in seiner Handelsspanne zwischen 15.300/15.450 Punkten auf der Unterseite und 15.750/15.800 Punkten auf der Oberseite."

 

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Kurzfristige Absagen bei den Salzburger Festspielen

Orchester und Chor aus Birmingham kommen wegen der Quarantänebestimmungen in ihrer Heimat nicht nach Salzburg. Ebenso The Tallis Scholars. Ganz ohne Corona und seine Auswirkungen werden auch die Salzburger Festspiele 2021 nicht über die Bühne gehen: Das City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) und der CBSO Chorus haben nun ihre Teilnahme für heuer abgesagt. Die Festspiele können zwar aufgrund von Sonderregelungen alle Künstlerinnen und Künstler in die Mozartstadt holen, bei der Rückkehr nach Großbritannien gelten jedoch die dortigen Quarantäne-Bestimmungen, weshalb es nun zur Absage der beiden Ensembles kam. Betroffen ist das Eröffnungskonzert der diesjährigen Ouverture spirituelle am Sonntag,18. Juli, teilte das Festival am Donnerstagnachmittag mit. Als Ersatz konnte das Gustav Mahler Jugendorchester engagiert werden. Um das groß besetzte Hauptwerk des Abends, das "War Requiem" von Benjamin Britten, realisieren zu können, hat sich außerdem das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien bereit erklärt,13 Orchestermitglieder zur Unterstützung des Jugendorchesters zur Verfügung zu stellen. Auch der Wiener Singverein hat trotz Urlaubszeit seine Unterstützung zugesagt. Dirigentin bleibt Mirga Gražinyte-Tyla. In der neuen Konstellation wird es allerdings zu einer kleinen Programmänderung kommen: Anstelle von "Friede auf Erden" von Arnold Schönberg wird die Choralkantate "Verleih uns Frieden gnädiglich" von Felix Mendelssohn vor dem "War Requiem" erklingen. Eine weitere Absage ereilte die Festspiele vom Vokalensemble The Tallis Scholars aus demselben Grund. Einspringen wird das Vokalensemble Cinquecento, das aus fünf Sängern aus fünf verschiedenen europäischen Ländern besteht. Das Ensemble greift das geplante Programm mit der "Missa L'homme armé super voces musicales" von Josquin Deprez auf und ergänzt es durch weitere "L'homme armé"-Vertonungen, durch Werke aus der Gregorianik sowie weitere Werke von Josquin Deprez, dessen 500. Todestag dieses Jahr begangen wird. Und schließlich gab das Festival die Verschiebung des für 9. August geplanten Liederabendes mit Asmik Grigorian und Markus Hinterhäuser auf 2022 bekannt. Reisebeschränkungen, Lockdowns und Projektverschiebungen hätten für die beiden Künstler die gewissenhafte Vorbereitung nicht zugelassen. Eine Ersatzveranstaltung an diesem Tag gibt es nicht.

 

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Bill und Melinda Gates Stiftung: Welt mit Kapitalismus verbessern

Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung ist nicht irgendeine Charity-Organisation. Mit jährlichen Ausgaben von über 2,5 Milliarden Dollar ist sie die grösste und vermutlich auch die wirkmächtigste private Stiftung der Welt. Das ruft auch Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Bill Gates (Vierter von links) am 23. September 2019 in New York am Future Africa Forum. Bill und Melinda Gates sind offensichtlich nicht nur clevere Manager, sondern auch begabte Verkäufer. Um Zweck und Wirkung ihrer Stiftung darzustellen, genügt ihnen eine Grafik. Sie zeigt die globale Entwicklung der Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren. Sie hat sich seit der Gründung der Stiftung 1994 mehr als halbiert. «Das macht uns sehr optimistisch», schreiben sie dazu auf ihrer Homepage. Natürlich ist die weltweite Kindersterblichkeit nicht einzig wegen des Einsatzes der Gates-Stiftung gesunken – doch sie hat ihren Anteil daran. Mit ihrer Unterstützung von Gesundheits- und Impfprogrammen in Entwicklungsländern sowie der Finanzierung der Entwicklung von Impfstoffen hat sie mitgeholfen, weitverbreitete Krankheiten in diesen Ländern, wie Malaria, Tuberkulose, Kinderlähmung und Gelbfieber, zurückzudrängen. Jüngst hat sich die Stiftung auch bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus engagiert. Dafür hat sie 225 Millionen Dollar bereitgestellt. Neben der Verbesserung der Gesundheitsversorgung unterstützt die Stiftung auch Projekte zur Entwicklung der Landwirtschaft und von Bildungsprogrammen. Seit dem Jahr 2000 wurden dafür gemäss eigenen Angaben insgesamt 53,8 Milliarden Dollar eingesetzt. Etwa diese Summe hat die Familie Gates zusammen mit dem befreundeten Grossinvestor Warren Buffett in die Stiftung eingezahlt. Mit einem Stiftungskapital von aktuell 49,8 Milliarden Dollar und weltweit 1600 Angestellten ist sie weltweit die grösste ihrer Art. Wohltätigkeit mit den Mitteln eines Investors Die Stiftung zeichnet sich aber nicht nur durch ihre immense Grösse, sondern auch durch ihre Strategie aus. Bill Gates schwört auf die Marktwirtschaft. «Ich glaube fest an die Kraft des Kapitalismus, das Leben zu verbessern», schreibt er in einem Beitrag 2012, in dem er das Konzept seiner Stiftung vorstellt. Es ist das Vorgehen eines Investors. Mit möglichst wenig Geld soll eine möglichst grosse Wirkung erzielt werden. Dafür werden wie im Kapitalmarkt Hebel eingesetzt. Konkret investiert die Stiftung nur dann, wenn sie die Chance sieht, die Marktkräfte oder staatliche Programme zu mobilisieren. Das kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass die Entwicklung eines Impfstoffes oder eines Medikaments finanziert wird, um einem Produzenten ein Geschäft zu ermöglichen oder ein staatliches Unterstützungsprogramm auszulösen. Damit hat die Stiftung nach eigener Darstellung erreicht, dass heute Heilmittel gegen Krankheiten hergestellt werden, deren Produktion zuvor für Unternehmen zu wenig lukrativ gewesen war. Bill Gates hat dafür die Begriff «katalytische Philanthropie» geschaffen. Diese Strategie hat aber auch Kritiker auf den Plan gerufen. Schon vor Jahren warf die «Los Angeles Times» der Stiftung vor, nicht genügend zu prüfen, ob ein gefördertes Unternehmen Umwelt- und Sozialstandards einhält. Ebenfalls mehrfach kritisiert worden ist die Zusammenarbeit mit Grossunternehmen wie Monsanto oder Coca Cola, die in Entwicklungsländern zum Teil eine zwiespältige Rolle spielen. Immer wieder werden bei der Stiftung auch fehlende Transparenz und zu grosse Machtkonzentration angemahnt. Auf diese Kritik haben die Stiftungsgründer jüngst reagiert. So soll der Stiftungsrat mit externen Fachleuten ergänzt werden. Bisher sass neben Bill und Melinda Gates nur noch der mit der Familie befreundete Warren Buffett im Stiftungsrat. Buffett hat im vergangenen Monat seinen Rücktritt aus dem Gremium bekanntgegeben. Ziel wilder Verschwörungstheorien Die Stiftung ist vor allem in den vergangenen Jahren aber auch Ziel wilder Verschwörungstheorien geworden. Unter anderem weil das Unternehmen zum Teil mehr Geld einsetzen kann als staatliche Stellen, wurde ihm ein Streben nach Weltherrschaft zwecks Gewinnoptimierung angedichtet. So wurde im Netz mehrfach behauptet, Milliardär Gates bestimme den Kurs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi, die insbesondere Kindern den Zugang zu Impfungen in Entwicklungsländern erleichtern will. Eine weitere Verschwörungsthese ist, dass Gates das Coronavirus geschaffen und die Pandemie geplant habe. So abstrus der Vorwurf, zumindest in den USA fällt er auf fruchtbaren Boden. Eine Umfrage Ende Mai 2020 ergab, dass die Hälfte des Publikums des rechtsgerichteten US-Senders Fox dies für wahr hielt. Die meist aus der rechten Szene in den USA stammenden Mythen kursieren jedoch weltweit. Laut der «New York Times» wurden die zehn beliebtesten Youtube-Videos mit Verschwörungsthesen gegen Gates bis heute schon millionenfach angeschaut.

 

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Marilyn Monroe posierte nackt am Filmset – wenige Wochen später war sie tot

1962 nun sollte er die Schauspielerin für das Magazin "Paris Match" fotografieren. Zu Beginn des Auftrags wusste Schiller nicht, dass die Fotos, die entstanden sind, ihn weltberühmt machen würden. Zugleich war es der letzte Film der Monroe, er blieb unvollendet. Denn am 4. August 1962 wurde die damals 36-Jährige leblos in ihrem Haus gefunden. Die genauen Umstände ihres Todes sind bis heute nicht geklärt.

 

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Inning: Neuer Kunsthandwerkermarkt im Gewerbepark

Einmal im Monat verwandelt sich ein ehemaliger Reiterhof im Gewerbepark Inning in einen Markt für Künstler und Kreative. Am Samstag ist es wieder soweit.

 

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Nach Vorrunden-Aus: Russland trennt sich von Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow Nach Vorrunden-Aus: Russland trennt sich von Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow

Russlands Fußballverband trennt sich nach dem frühen Aus für die Sbornaja bei der EM von Trainer Stanislaw Tschertschessow. Der Vertrag mit dem 57-Jährigen und seinem Trainerstab sei aufgelöst worden, sagte Verbandspräsident Alexander Djukow einer Mitteilung vom Donnerstag zufolge. Russland war bei der EM nicht über die Vorrunde hinausgekommen. Das letzte Spiel verlor das Team mit 1:4 gegen Dänemark. Tschertschessow hatte die russische Nationalmannschaft fast fünf Jahre lang geführt – seit dem 10. August 2016. 2018 war Russland Gastgeber der Weltmeisterschaft und erreichte überraschend das Viertelfinale. Sein Vertrag wäre im kommenden Jahr ausgelaufen. "Der russische Fußballverband beginnt nun mit der Suche von Kandidaten für den Posten des Nationaltrainers", sagte Djukow. Es gehe um die Vorbereitung auf die WM in Katar im nächsten Jahr. Der Coach hatte zuletzt massive Kritik auf sich gezogen, weil er nicht selbst wegen des EM-Misserfolgs abgetreten war. Er hatte sich vielmehr mit seiner Arbeit zufrieden gezeigt. Dabei hatte der Verband die Leistung als "unbefriedigend" bezeichnet. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin hatte das schlechte Abschneiden kritisiert.

 

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Neuzugang Irvine nimmt Training beim FC St. Pauli auf

Neuzugang Jackson Irvine hat das Training beim FC St. Pauli aufgenommen. Wie der hanseatische Fußball-Zweitligist am Donnerstag mitteilte, stand der am Montag verpflichtete 28 Jahre alte Australier nach der Rückkehr aus dem Trainingslager Herzlake und einem freien Tag für das gesamte Team erstmals mit seinen neuen Kollegen auf dem Platz. Zuvor hatten die Kiezkicker am Vormittag das obligatorische Mannschaftsfoto machen lassen. Der australische Nationalspieler Irvine (36 Einsätze,5 Tore) erhält beim Kiezclub die Rückennummer 7, teilte der Club weiter mit. Die Hanseaten hatten den erfahrenen Profi, der auf verschiedenen Mittelfeld-Positionen zum Einsatz kommen kann, ablösefrei vom schottischen Erstligisten Hibernian Edinburg ans Millerntor geholt.

 

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Basilikum: Küchenkräuter pflanzen, pflegen und ernten – sechs Tipps

Im Supermarkt sah das Basilikumtöpfchen noch frisch und knackig aus – doch zu Hause lässt die Pflanze schon nach wenigen Tagen die Blätter hängen. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt die Pflanze gesund. Zu Hause gehen Basilikumpflanzen oft innerhalb einer Woche ein. Wir verraten Ihnen, ob und wie Sie die Küchenkräuter auf Dauer halten können und geben sechs wichtige Tipps zur Pflege. Vorweg eine beruhigende Information für Basilikum-Liebhaber: Getopfte Kräuter aus dem Supermarkt haben auch bei angemessener Pflege eine geringe Überlebenschance. Bei der Produktion der Topfkräuter wird kein Wert auf Langlebigkeit gelegt, sondern sie sind für den schnellen Verzehr vorgesehen. Nach dem Kauf entfernen Sie zuerst die Plastikhülle. Um in der Topferde das Pilzwachstum von Beginn an zu bekämpfen, sollten Sie auf dem Boden liegende, abgefallene Blätter sofort ablesen. Auch beim Transport angeknickte Triebe entfernen Sie vorsichtig. Füllt Ihre Basilikumpflanze das ganze Töpfchen aus und wurde es zu eng bepflanzt, ist ein Ausdünnen ratsam. Behutsam können Sie die zu dicht stehenden Stängel mitsamt der Wurzeln herausziehen. Verwenden Sie am besten Töpfe aus Ton mit einem Loch an der Unterseite, den Sie auf eine Unterschale stellen, die überschüssiges Wasser auffängt. Auf diese Weise vermeiden Sie Staunässe, die bei Basilikum rasch entsteht und zu Schimmelbildung und Welken führt. Das Basilikum stammt ursprünglich aus tropischen Regionen und blüht heute verbreitet in mediterranen Regionen. Die würzigen Kräuter bevorzugen also warme Temperaturen und Sonnenlicht. Daher sollten Sie die Pflanze während der Sommermonate ins Freie stellen – am besten nach den Eisheiligen Mitte Mai. Die empfindlichen Pflanzen vertragen keinen Frost und bevorzugen Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Auf keinen Fall sollten die Temperaturen unter 10 Grad Celsius fallen. Solang die Nächte im Frühjahr noch kühl sind, sollten Sie die Pflanze über Nacht ebenfalls in die Wohnung holen. Basilikum zählt zu den besonders durstigen Pflanzen. Führen Sie Ihrem Schützling daher ausreichend Wasser zu, am besten von unten, also in die Unterschale. Das Gießwasser sollte mindestens Zimmertemperatur haben. Prüfen Sie vor jeder Wassergabe mit dem Finger, ob die Erde noch feucht ist oder Wasser braucht. Für gewöhnlich verlangt die Pflanze täglich oder alle zwei bis drei Tage nach Wasser. Geben Sie einmal pro Woche Flüssigdünger in die Erde – entweder Universaldünger mit hohem Stickstoffanteil oder speziellen Kräuterdünger, den Sie im Gartencenter oder im Baumarkt erhalten. Das Wichtigste bei einer Basilikumpflanze ist natürlich der Geschmack der Blätter, die sich vielseitig in der Küche verarbeiten lassen: zum Beispiel für Soßen, Salate oder einfach als Garnitur. Wer länger etwas von dem Küchenkraut haben will, sollte die Stängel mit einem scharfen Messer oder einer Schere abschneiden, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Zuerst sollte man immer die größten Blätter der obersten Triebe bis zu den nächsten Blattachseln verwenden. So können neue Triebe nachwachsen. Optimaler Erntezeitpunkt ist der sonnige Morgen. Zudem raten die Ernährungsexperten, die durchsichtige Plastikhülle ums Töpfchen zu Hause nicht komplett zu entfernen, sondern täglich um einen Zentimeter zu kürzen. So kann sich die Mimose unter den Küchenkräutern langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Ein weiterer Grund, warum Sie regelmäßig ernten sollten: um die Blütenbildung zu verhindern. Das Basilikum gehört zu den einjährigen Pflanzen, die ab dem Zeitpunkt der Blüte das Wachstum einstellen und absterben. Außerdem verschlechtert sich mit der Blütenbildung das Aroma der Blätter. Dass die Blüten giftig sind, stimmt übrigens nicht – sie haben bloß einen eigensinnigen Geschmack. Schädlinge stellen ein großes Problem für Basilikumpflanzen aus dem Supermarkt dar: Die meisten Exemplare sind entweder besonders anfällig oder beim Kauf bereits von Schädlingen befallen, was nicht immer mit bloßem Auge zu erkennen ist. Blattläuse breiten sich besonders gern auf der Pflanze aus und sorgen dafür, dass die befallenen Areale verkrüppeln. Zu erkennen sind die Tierchen an dem sogenannten Honigtau, der sich als klebriger Belag auf und unter der Pflanze absetzt. Bei Läusebefall müssen Sie umgehend handeln, da sie sich sehr schnell vermehren und dann nicht mehr zu kontrollieren sind. Bei leichtem Befall ist es am einfachsten, das Ungeziefer mit einem kräftigen, kalten Wasserstrahl abzuspülen und die Blätter leicht abzureiben. Schützen Sie dabei die Blumenerde mit einem Stück Folie vor dem Abschwemmen. Bei fortgeschrittenem Befall können Sie ein ungiftiges Hausmittel ausprobieren: Brennnesselbrühe. Füllen Sie dazu einen Eimer zur Hälfte mit frischen Brennnesseln, gießen Sie kochendes Wasser darüber und lassen das Ganze einen Tag lang ziehen. Dann seihen Sie die fertige Brühe ab und verteilen sie mithilfe einer Sprühflasche auf der Pflanze. Wiederholen Sie diesen Vorgang über mehrere Tage, bis die Läuse verschwunden sind.

 

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Um sich an der Kindsmutter zu rächen Tochter (3) getötet und Tat gefilmt – Lebenslang für Vater

Ein Vater schneidet seiner Tochter (3) die Kehle durch und filmt mit dem Handy deren langsames Sterben! Acht Monate nach dem Tod des kleinen Mädchens sprach das Berliner Landgericht Tomasz „Tomek“ S. (32) des Mordes schuldig. Zuvor hatte dies Staatsanwältin noch die unfassbare Tat geschildert und die Verteidigung eine milde Strafe gefordert. Alles zum Urteil lesen Sie mit BILDplus.

 

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Hamburg: Öffentliche Gebäude mit Solarenergie ausstatten

Die Stadt Hamburg will beim Klimaschutz als Vorbild vorangehen und öffentliche Gebäude zügig mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ausstatten. Das teilte die Sprinkenhof GmbH, die gewerbliche Immobiliengesellschaft der Stadt, am Donnerstag mit. Gemeinsam mit anderen kommunalen Immobiliengesellschaften gebe es eine Absichtserklärung, "in kürzester Zeit möglichst viele Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden zu realisieren". Mit der Stadtteilschule in Horn, der Polizeischule in Alsterdorf und einer Grundschule in Farmsen sollen zunächst drei Pilotprojekte vorangehen. "In Zukunft sollen Hamburgs öffentliche Gebäude - Behörden, Schulen, Museen, Feuer- und Polizeiwachen - mit modernen Dach-Solaranlagen ausgestattet werden, um CO2-freien Strom und Wärme zu produzieren", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher. Hamburg will bis 2030 die klimaschädlichen CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent reduzieren. Bis 2050 strebt die Stadt eine Emissionsminderung von mindestens 95 Prozent an, um Klimaneutralität zu erreichen. Auf dem Weg dahin sieht das Hamburgische Klimaschutzgesetz unter anderem vor, dass ab 2023 Photovoltaikanlagen auf Neubaudächern installiert werden müssen, ab 2025 gilt das auch für die Erneuerung von Dächern bestehender Häuser.

 

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Russische Kampfflugzeuge unterbrechen Pressekonferenz von Spaniens Regierungschef

Wegen eines Nato-Einsatzes gegen zwei russische Kampfflugzeuge hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Pressekonferenz auf einem Luftwaffenstützpunkt in Litauen kurzfristig unterbrechen müssen. Sánchez und Litauens Präsident Gitanas Nauseda sprachen am Donnerstag auf dem Stützpunkt Siauliai vor Journalisten, als es zu dem Alarm kam. Zwei spanische Kampfflugzeuge erhielten den Auftrag, zwei russische Su-24-Jets über der Ostsee abzufangen. Nach Angaben des litauischen Militärs waren die russischen Jets von der nahe gelegenen russischen Exklave Kaliningrad gestartet und hatten ihre Transponder an Bord ausgeschaltet. Zudem hätten die Piloten ihre Flugroute nicht mitgeteilt und keine Funkverbindung mit dem regionalen Verkehrskontrollzentrum aufgenommen. Ähnliche Vorfälle ereignen sich in der Ostseeregion mehrmals pro Woche. "Dies rechtfertigt die Präsenz spanischer Streitkräfte in Litauen", betonte Sánchez später, als die Pressekonferenz fortgesetzt wurde. "Unsere Pressekonferenz wurde durch einen echten Vorfall unterbrochen", fügte Nauseda hinzu. Die Nato überwacht den baltischen Luftraum seit 2004, seit die ehemals zum Sowjet-Gebiet gehörenden Länder Estland, Lettland und Litauen dem Verteidigungsbündnis beitraten. Die baltischen Staaten verfügen nicht über die nötigen militärischen Kapazitäten, um ihren Luftraum allein zu überwachen.

 

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Hausärzte kritisieren geplante Öffnungen in NRW

Exklusiv Düsseldorf Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein, hält die von der NRW-Landesregierung angekündigen weiteren Öffnungsschritte für zu riskant. Die Öffnungen bedeuteten für jeden, der noch nicht geimpft ist, ein höheres Risiko. aEgmnrßw„segturä erendw edi nrLcgueoenk in WNR hauc rvo med dnetnriugHr des epmfsalaWhk iwerte uzhnnmee. aDs tis bear ein epSil imt emd “,rueeF agtse Fukenn srreune ot. Rkandei Dnne consh jttze iendf anm bei mreh sal 50 nPetzro der ipvtsio nettetesGe ied etnDaileavt.ra elgicuhZ ebteedetun ide nffgnneuÖ rüf djnee, edr cohn chnit fipetmg ise eodr ohcn tiewer ze,erög eni ltcuhide hrsetheö koRi.is Fkunen ewtarn: ei„D ReleHAAgn- isdn nngidtube hzulneenta.“i hnsidWNs-GrmetiiuestRen rls-KaJoef Lnnauam DUC)( aetht sagt rzuvo eceneriwthide ucoreLkngne onv Ftareig na neevdkü.tr nglflaeeW elonsl etwa ied änaobstcneKtnkghknure mi vrpentai echBeri, eid gdsAnnlbeestra ienes nur hnoc asl mphfnEgelu zu .vrnehetes zabertscvrenefdhÄ nnueFk rntädge lhcizuge fau srnceellhe mfnI:nepgu „rWi süenms ztejt dei itmrpmeeIfn lmeain lncgn.isbeeeuh hblesaD tis se zu ünree,ßgb ttzje die aigerFeb erd gnemnpIefm tcnhi ehrm rop zrtA zu nneerezbg. r,Dot ow eimgpft wrd,i müsens edi fgdnaeentroer geMnen uhca gzüig hefleeiingtr n.wed“er

 

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Mann beleidigt mehrere Personen am Bahnhof Senden - auch Polizisten

Am Bahnhof in Senden belästigte und beleidigte ein Mann mehrere Menschen. Auch Polizisten betitelte er mit Schimpfwörtern. Nun wurde er angezeigt.

 

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RWE-Steinkohlekraftwerke endgültig vom Netz

Der Energiekonzern RWE hat die Stromerzeugung mit Steinkohle vollständig beendet. Seit Donnerstag sind die Kraftwerke Westfalen in Hamm und Ibbenbüren endgültig von Netz. An beiden Standorten darf keine Steinkohle mehr verfeuert werden, wie RWE mitteilte. RWE hatte im vergangenen Dezember bei der ersten bundesweiten Stilllegungsauktion für Steinkohlekraftwerke eine Entschädigung von 216 Millionen Euro für die Abschaltung der beiden Kraftwerke erhalten. Seit Januar dieses Jahres durfte RWE deshalb keinen Strom mehr aus diesen Anlagen vermarkten. In einer sechsmonatigen Bereitschaftsphase ging das Kraftwerk Westfalen auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers aus Gründen der Versorgungssicherheit noch 13 mal ans Netz. Das Kraftwerk übernimmt künftig eine neue Aufgabe im deutschen Stromnetz. Der Generator des Kraftwerks wird zu einem sogenannten Phasenschieber umgerüstet, der dafür sorgt, dass das Stromnetz die notwendige Spannung hält. Kohle wird dabei nicht mehr verbrannt.

 

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Parfüm im Wert von 800 Euro gestohlen: Polizei fasst den Dieb, doch die Beute fehlt

Ein 38-Jähriger soll Parfüm im Wert von 800 Euro gestohlen haben. Die Polizei fahndete nach ihm und konnte ihn fassen. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß.

 

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Zähringerplatz bald mit weniger Parkplätzen

Die Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart von den Grünen hebt mehr als die Hälfte der Parkplätze auf Zähringer- und Predigerplatz auf. Setzt sie schon den neuen Richtplan um, der noch gar nicht in Kraft ist? In der Mitte die Autos, am Rand die Velos. Diese Verkehrsverhältnisse am Zähringerplatz sollen sich demnächst ändern. Die Parkplätze vor Predigerkirche und Zentralbibliothek sind dem rot-grün dominierten Zürcher Gemeinderat, dem lokalen Parlament, schon seit längerem ein Dorn im Auge. Vorstösse zu deren Abschaffung sind immer wieder eingereicht worden. Allerdings stand dem Ansinnen in den letzten Jahren offenbar der Historische Parkplatzkompromiss entgegen, der den Abbau von Parkplätzen in der Innenstadt nur dann erlaubt, wenn diese unterirdisch vollumfänglich ersetzt würden. Kanton wird noch mitsprechen 2018 kratzte der Gemeinderat schon einmal ganz kräftig am Kompromiss und überwies eine Motion der Grünen, die an mehreren Stellen in der City parkplatzfreie Plätze verlangte, unter anderem eben beim Zähringerplatz. Definitiv aufgehoben wurde der Kompromiss bei den Beratungen über den kommunalen Verkehrsplan letzte Woche. Vorschläge, den Kompromiss neu auszuhandeln, wurden verworfen. Nun soll gelten, dass Parkplätze auch in der Innenstadt grundsätzlich abgebaut werden können. Die Bestimmungen des neuen Richtplans sind allerdings noch lange nicht in Kraft. Ende November wird es zunächst eine Volksabstimmung über den Verkehrs- und den Siedlungsrichtplan geben. Anschliessend muss der Regierungsrat die neuen Planwerke prüfen und genehmigen. Dabei kann es durchaus auch zu Anpassungen und Streichungen kommen, wie das Beispiel des regionalen Richtplans zeigte: Der Gemeinderat wehrte sich bis vor Bundesgericht gegen Eingriffe der Kantonsregierung, unterlag schliesslich aber ganz klar. Es wäre also erstaunlich, wenn das Sicherheitsdepartement bereits mit der Umsetzung des neuen Richtplans beginnen würde. Und tatsächlich tut es das auch nicht, wie Mathias Ninck, der Departementssprecher, auf Anfrage versichert. Die Parkplätze könnten «noch ganz knapp» nach dem Regime des Historischen Kompromiss aufgehoben werden. Der Kompromiss ist Teil des alten, noch geltenden Richtplans, der für die Behörden vorläufig verbindlich bleibt. Folgendes ist konkret geplant: Auf dem Zähringer- und Predigerplatz werden mehr als die Hälfte der Parkplätze aufgehoben.14 sind es im ersten,12 im zweiten Fall. Zudem soll es künftig keine Ausfahrt mehr zum Seilergraben geben, was den Verkehr zusätzlich vermindert. Es brauchte dafür zwar nicht den neuen kommunalen Richtplan, es entspricht aber natürlich dessen Geist, wie es in der Mitteilung des Sicherheitsdepartements heisst. «Dass die Zürcher Innenstadt für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie für Velofahrende durch Aufhebung von Parkplätzen attraktiver gemacht wird, entspricht dem neuen kommunalen Richtplan.» Quartierverein findet es gut Tatsächlich sei man seit längerem an diesem Projekt dran. Dass nun lediglich eine Woche nach der Richtplandebatte im Gemeinderat über den Parkplatzabbau orientiert werde, sei wirklich Zufall, sagt Ninck. Die Massnahmen an den beiden innerstädtischen Plätzen sollen nach den Sommerferien ausgeschrieben und noch im Herbst umgesetzt werden. Allerdings sind dagegen auch noch Rekurse möglich – die es angesichts des politisch umstrittenen Themas durchaus geben kann. Der Quartierverein begrüsst die Massnahmen, wie er ebenfalls schriftlich mitteilt. Man habe sich seit 1952 für Verbesserungen an diesem Ort eingesetzt. Nun müsse man allerdings dafür sorgen, dass auf dem frei werdenden Raum ein Treffpunkt fürs Quartier entstehe. Felix Stocker, der Präsident des Quartiervereins, will überdies verhindern, dass durch den zusätzlichen Platz mehr Nachtlärm entsteht. Die Stadt habe aber zugesichert, dass sie die bauliche Umsetzung «eng begleiten» werde. Und auch der Quartierverein selber werde ein wachsames Auge darauf haben.

 

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Klimaaktivisten protestieren vor Vattenfall-Werk in Berlin-Mitte

Klimaaktivistinnen und -aktivisten haben nahe dem Heizkraftwerk von Vattenfall in Berlin-Mitte für einen zügigen Erdgasausstieg protestiert. Das Bündnis GasExit und die Umweltorganisation Robin Wood sprachen in einer Mitteilung vom Donnerstag von etwa 30 Menschen, nach Polizeiangaben waren es in der Spitze 25. Sie zeigten am Vormittag etwa ein Transparent mit der Aufschrift „Hier entsteht die nächste Hitzewelle“ und „Vattenfail“. Nach außen gebe sich Vattenfall ein grünes Image, doch der Schein trüge, wurde Julian Frisch von GasExit in der Mitteilung zitiert. „Anstatt die Berliner Kohlekraftwerke durch erneuerbare Wärmequellen zu ersetzen, plant der Konzern, das größte Berliner Kohlekraftwerk Reuter West ab 2030 in ein gigantisches Erdgas-Kraftwerk umzurüsten.“ GasExit kritisiert auf seiner Webseite, Erdgas sei genau wie Kohle „ein fossiler Klimakiller“. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Wie ein Polizeisprecher sagte, blieb bei dem Protest alles friedlich. Die Teilnehmenden hätten sich auf der Michaelbrücke versammelt. Diese liegt kurz vor dem Heizkraftwerk. (dpa)

 

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Endgültige Normalität frühestens in einem Jahr

Die vollständige Aufhebung sämtlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist vor dem nächsten Sommer nicht realistisch. Die ansteckendere Delta-Variante, der starke saisonale Effekt und Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, können oder trotz Impfung keinen ausreichenden Schutz genießen – Faktoren, die zwar keinen großen Einfluss auf einen epidemiologisch ruhigen Sommer haben, im Herbst und Winter aber wieder Verschärfungen notwendig machen werden.

 

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AC Mailand kurz vor Verpflichtung von Olivier Giroud

Die AC Mailand steht kurz vor einer Verpflichtung von Chelsea-Stürmer Olivier Giroud. Nach Informationen von Goal und SPOX versuchen die Rossoneri aktuell, die Verhandlungen mit den Blues zu finalisieren und den Transfer offiziell zu machen. Der französische Nationalstürmer möchte Champions-League-Sieger Chelsea verlassen und ist trotz anderer Offerten mit dem Mailänder Angebot einverstanden. Girouds Vertrag wurde vor kurzem per Option automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Ein Wechsel des 34-Jährigen wäre für Milan dementsprechend nicht wie zunächst erhofft ablösefrei, sondern ginge mit einer Transfersumme einher. Giroud kam im Winter 2018 für rund 18 Millionen vom Londoner Stadtrivalen Arsenal zu Chelsea. Dort war der Weltmeister von 2018 trotz einiger entscheidender Tore für die Blues meist nur Reservist. Für einen Transfer Girouds zur AC Mailand hatte sich zuletzt niemand Geringeres als Zlatan Ibrahimovic stark gemacht.

 

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Heizöl im Ulmer Ried in Neu-Ulm ausgelaufen: Polizei ermittelt wegen Umweltdelikt

1200 Liter Heizöl sollten in einen dafür nicht zugelassenen Kunststofftank gepumpt werden. Jedoch hatte der nur ein Fassungsvermögen von 1000 Liter. Die Folge: Verunreinigungen.

 

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Er eiert, sie schwankt: Wie Laschet und Baerbock über ihre Krisen reden

Es waren acht Worte, nicht mehr und nicht weniger. Doch sie brausten durch den deutschen Blätterwald, schlugen einen Haken im kollektiven Gedächtnis. "Auch nur ein Mensch", hieß es hier . "Ein Lichtblick", hieß es dort . "Respekt, Frau Kanzlerin!", hieß es anerkennend. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte einen Fehler eingestanden. In einer Deutlichkeit, oder Seltenheit, die offenbar die zahlreichen Schlagzeilen rechtfertigte. "Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler", sagte sie also Ende März. Merkel bat die Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung, sie übernahm die Verantwortung für das "Osterruhe"-Chaos. Viele zollten ihr dafür großen Respekt, auch eine erzürnte Bundesrepublik, wie ihr Umfragen bescheinigten. Die Anwärter auf ihre Nachfolge, Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Die Grünen), dürften sich derart würdigende Worte wünschen. "Lieber keine Meinung" (Laschet) oder "Bedauern war gestern" (Baerbock), heißt es bei ihnen. Beide Kanzlerkandidaten haben derzeit mit Krisen umzugehen, die sich zu handfesten Problemen in ihrem Wahlkampf entwickeln könnten – womöglich auch, weil sie klare Worte vermissen lassen. Laschet distanziert sich von seinem, nun ja, umstrittenen Parteifreund Hans-Georg Maaßen – ohne seinen Namen zu nennen. Und Baerbock entschuldigt sich, mehr oder weniger, in der Plagiatsdebatte – ohne einen Fehler einzugestehen. Ist das gute Krisenkommunkation zweier Kanzlerkandidaten? "Beide Beispiele sind letztlich rhetorische Drahtseilakte, aber aus unterschiedlichen Motivationen", meint Eric Wallis, promovierter Sprachwissenschaftler und Experte für Kampagnen-Analysen, zum stern. Vielleicht dachte Laschet, er könnte das Thema aussitzen, mitunter ignorieren, was im dauererregten Politikbetrieb durchaus eine Tugend sein kann. Doch der Druck wurde offenbar zu groß. Schon wieder herrschte Empörung über alle Maaßen. Schon wieder übte der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Kritik an der politischen Ausgewogenheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dieses Mal forderte er, die "Biografie von einigen Redakteuren mal auf den Prüfstand" zu stellen, sozusagen einen Gesinnungstest für Journalisten. Der Aufschrei war groß, auch in den eigenen Reihen. Nur der Parteichef selbst fand für Maaßen, der für die CDU in den Bundestag einziehen will, öffentlich kein klares Wort. Bis vergangenen Montag. Zumindest intern grenzte sich der CDU-Chef ab, wenngleich er ihn nicht beim Namen genannt haben soll. Die Aussagen seien für die CDU "nicht hilfreich", soll Laschet in der Sitzung des Parteivorstands gesagt haben. "Solche Debatten schaden uns", zitierten ihn Medien. Die öffentliche (und namentliche) Distanzierung erfolgte wenig später – allerdings durch Generalsekretär Paul Ziemiak. Insofern durfte man durchaus gespannt sein, wie sich Laschet im Live-Interview mit "Brigitte" ( mehr dazu lesen Sie hier) am Mittwoch äußern würde. Wie zu erwarten distanzierte er sich von Maaßen – ohne seinen Namen zu nennen. Die Erklärung: "Ich habe einfach nicht die Absicht, zu jeder Bemerkung, die der im Laufe der nächsten Wochen macht, jedes Mal das aufzuwerten durch eine Positionierung, die ich selbst dann dagegen halte." Ein Kampf gegen Windmühlen, ein unnötiger noch dazu? Möglich. In jedem Fall kommen Maaßens Äußerungen zur Unzeit. Die Union konnte zuletzt ihren Umfrage-Vorsprung zu den Grünen ausbauen, nun könnte der Ex-Verfassungsschutzchef kurz vor Bundestagswahl zur Belastung werden. Laschet hat vermutlich darauf gebaut, das Thema totschweigen zu können, um es nicht zusätzlich aufzublasen. Nach deutlicher Kritik, auch aus den eigenen Reihen und vom politischen Gegner, sah er sich offensichtlich unter Zugzwang, doch noch Stellung zu beziehen. Irgendwie. Ein kluger Schachzug? Das meint der Experte: "Laschet betreibt mit einer Namensvermeidungsstrategie eine Art Suchmaschinenoptimierung. Denn wenn die Titelzeilen im Netz und in den Zeitungen lauten würden 'Laschet will Maaßen rauswerfen', dann verliert die CDU eine Menge Stimmen, gerade im Osten. Andererseits würde er eine Flanke für seine politischen Gegner öffnen, wenn er sich nicht von Maaßens AfD-Positionen abgrenzen würde. Die würden ihn dann sofort gewaltig in die Zange nehmen. Er steht also zwischen den Stühlen und schafft es nur durch eine möglichst unklare Sprache, da rauszukommen. Das ist ein altes Wahlkampfprinzip, das bereits auf Quintus Cicero (Bruder von Marcus Tullius) zurückgeht und letztlich heißt: Schmeichle allen und versprich möglichst allen alles. Sei also nicht angreifbar." Die Eilmeldung trug sogar das Label "Exklusiv", wenngleich sich die Brisanz ihres Inhalts nicht auf Anhieb erschloss: "Baerbock übt Selbstkritik", vermeldete die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwochabend. In der Tat hat der Bericht ein fast schon kurioses Alleinstellungsmerkmal. Baerbock räumt darin erstmals öffentlich ein, dass sie etwas hätte anders machen können – wenngleich sie das Wort "Fehler" vermied. "Rückblickend wäre es sicherlich besser gewesen, wenn ich doch mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte", sagte sie der Zeitung. Und: Sie nehme die Kritik "ernst". Die Kritik, die sie meint, dreht sich um ihr neues Buch "Jetzt: Wie wir unser Land erneuern". Mehrere Textpassagen sollen zum Teil wortgleich aus anderen Publikationen entnommen worden sein, der Vorwurf des Plagiats steht im Raum. Baerbock und die Grünen weisen diesen zurück. So oder so geht es längst um mehr: um die Glaubwürdigkeit der Kanzlerkandidatin. Erst die vergessenen Weihnachtsgeldzahlungen, dann die Patzer im Lebenslauf und nun die Plagiatsdebatte – das hinterlässt Spuren, auch in den Umfragen. Innerhalb weniger Wochen ist die komfortable Ausgangslage der Grünen und ihrer Kandidatin dahin geschmolzen, sowohl die Kandidatin als auch ihre Partei verlieren an Zustimmung in der Wählergunst. Während die Union wieder davonzieht. Eine schwere Hypothek, nur wenige Monate vor der Bundestagswahl. Zeit, zu reagieren, irgendwie. Bisher hatte Baerbock immer wieder darauf verwiesen, dass sie "kein Sachbuch" geschrieben habe, sondern "das, was ich mit diesem Land machen will". Und zwar anhand von "Fakten und Realitäten", die öffentlich zugänglich seien. Demzufolge habe sie auf ein Quellenverzeichnis verzichtet, wie bei Sachbüchern üblich. Dass sie nun einräumt, ein solches wäre "rückblickend sicherlich besser gewesen", lässt sich daher durchaus als selbstkritisches Eingeständnis verstehen, ebenso der leise Offenbarungseid, sie sei da im Eifer des harten Wahlkampfgefechts "kurz in alte Schützengräben gerutscht". Nur Fehler räumt sie nicht ein, wie es in Medien heißt. Sollte sie? Das meint der Experte: "Baerbock muss Angriffe nicht mehr verhindern, sie ist bereits angegriffen durch eigene Fehler. Sie muss das Feuer rhetorisch irgendwie austreten. Dabei macht sie aber in meiner Analyse sprachstrategisch den nächsten Fehler. Ihr Fehler-Eingeständnis kommt, erstens: zu spät. Und ist, zweitens: spürbar undeutlich und wird daher als halbherzig wahrgenommen. Es gibt zwar das politische Mantra: Entschuldige Dich nicht. Das gilt aber vor allem in der Sachpolitik, wo du immer Umstände heranziehen kannst, die dazu führten, dass du das und jenes tun musstest. Würde sie jetzt die Umstände erklären, die zu diesem Schnellschuss-Buch führten, müsste sie zugeben, dass dieses Buch eine reines Wahlkampfmittel war. Das traut sie sich jedoch noch nicht. Dabei wäre dieses Eingeständnis wohl einer der wenigen Wege, um die Buch-Debatte abzuräumen. Stattdessen versucht sie den Drahtseilakt, sich zu entschuldigen, ohne sich zu entschuldigen. Doch das funktioniert eigentlich nie, denn halbe Entschuldigungen reifen immer zu ganzen Entschuldigungen. Diese Reifezeit ist jedoch nur eine Verlängerung der Leidenszeit. Denn, die Salamitaktik, also immer nur das zuzugeben, was gerade nachgewiesen wurde, bedeutet maximalen, weil permanenten Glaubwürdigkeitsverlust."

 

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Knapp 4000 Geimpfte erkrankten an Covid-19

Ein vollständiger Impfschutz heißt nicht, dass sich eine Person nicht mehr mit Sars-CoV-2 infizieren und Symptome entwickeln kann. Diese Erkenntnis untermauert eine aktuelle Erhebung des RKI. Doch der Anteil der Betroffenen ist im Vergleich zu der Gesamtzahl der Geimpften verschwindend gering. Bislang sind knapp 4000 Menschen in Deutschland trotz vollständigem Impfschutz an Covid-19 erkrankt - bei rund 975.000 registrierten Corona-Erkrankungen insgesamt im selben Zeitraum. Das geht aus dem Lagebericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) von Mittwochabend hervor. Die Effektivität der Impfung bewertet das RKI auch aufgrund dieser Werte als hoch, ohne nach Impfstoffen zu differenzieren. Bislang seien 3806 sogenannte Impfdurchbrüche - also symptomatische Corona-Infektionen mindestens zwei Wochen nach vollständiger Impfung - registriert worden, schreibt das RKI. Davon traten 3342 nach einer abgeschlossenen Impfung mit dem Präparat von Biontech/Pfizer auf,117 nach der Verabreichung von Moderna,95 nach Astrazeneca und 74 nach Johnson & Johnson. Zum Stichtag 4. Juli hatten in Deutschland rund 25 Millionen Menschen einen vollständigen Impfschutz, wie aus RKI-Daten hervorgeht. Der größte Teil der in den vergangenen Monaten übermittelten Covid-19-Fälle sei nicht geimpft gewesen, schreibt das Institut in dem Lagebericht. Die Mehrheit der Geimpften bekam das Präparat von Biontech/Pfizer gespritzt. Die anderen Wirkstoffe haben einen verhältnismäßig kleineren Anteil an der Impfkampagne. Das Robert-Koch-Institut sieht in den nun bekannt gegebenen Zahlen keinen Grund zur Sorge. Die Zahl der Fälle bestätige "die hohe Wirksamkeit" der Impfstoffe aus den klinischen Studien, hieß es in dem Lagebericht. Die geschätzte Impfeffektivität liege für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 4. Juli für die Altersgruppen der 18- bis 59-Jährigen bei etwa 92 Prozent, bei den Menschen über 60 Jahren bei 91 Prozent. Das Institut betont jedoch, dass die registrierten Werte mit Vorsicht interpretiert werden sollten und "vor allem der Einordnung der Impfdurchbrüche und einer ersten Abschätzung der Impfeffektivität" dienten. In seinem aktuellen Lagebericht stuft das RKI wegen der besorgniserregenden Delta-Variante und der nach wie vor nicht ausreichenden Impfquote das Risiko für die Bevölkerung weiterhin als hoch ein. "Es lassen sich wieder mehr Infektionsketten nachvollziehen, aber Ausbrüche vor allem in Privathaushalten, Kitas, Schulen sowie dem beruflichen Umfeld treten weiterhin auf." Neue Varianten verbreiteten sich leichter und führten zu schwereren Krankheitsverläufen, heißt es im Lagebericht weiter. Aus diesem Grund seien neben dem Aufspüren der Fälle und der Kontakt-Nachverfolgung weiterhin die Maßnahmen zur Reduzierung von Kontakten erforderlich. Nach aktuellen Angaben sind bislang 33,9 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft, das sind 40,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Wegen der deutlich ansteckenderen Delta-Variante wird in Deutschland mittlerweile eine höhere Impfquote für erforderlich gehalten als zuvor angenommen. Aus einer RKI-Veröffentlichung geht hervor, dass 85 Prozent der Zwölf- bis 59-Jährigen und sogar 90 Prozent der Menschen ab 60 Jahren geimpft sein sollten.

 

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Internet für die Katz: Vodafone jubelt Frau Vertrag für ihren Kater unter

Der Mobilfunkkonzern Vodafone hat einer Bremer Kundin einen Internet-, Telefon- und Fernsehvertrag für ihren Kater untergeschoben und trotz Protesten der Frau ein Mahnverfahren eingeleitet, als sie dafür nichts zahlen wollte. Erst mithilfe der Verbraucherzentrale gelang es der Frau, die Verträge zu stornieren und ihr Geld zurückzuerhalten. Was gibt es nicht alles, um Haustieren und ihren Besitzern das Leben zu erleichtern: Hundeschulen, Waschsalons, Tierpensionen... Aber das hier gab es wohl noch nie: einen Internet-, Telefon- und Fernsehvertrag für einen Kater. Den soll eine Vodafone-Mitarbeiterin in Bremen der Tierbesitzerin untergeschoben haben. Als die Frau dafür nicht zahlen wollte, wurde sogar ein Mahnverfahren eingeleitet. So berichtet es jedenfalls die Bremer Verbraucherzentrale (VZ) in ihrer Rubrik „Upreger des Monats“. Eigentlich war die Katzenliebhaberin seit Jahren zufriedene Vodafone-Kundin. Deshalb wunderte sie sich wohl nicht groß, als sie unangemeldeten Besuch von einer freundlichen Firmenvertreterin bekam. „Sie sprachen über Gott und die Welt, neue Produkte der Vodafone Deutschland GmbH und natürlich auch über den Kater ‚Gysmo‘, dem einzigen Mitbewohner der Verbraucherin“, schreibt die VZ unter der Überschrift „Internet für die Katz“. Wenige Tage später habe die Bremerin plötzlich ein Paket mit Geräten und Vertragsunterlagen für „Herrn Gysmo“ bekommen. „Dem folgten monatliche Rechnungen an ihn.“ Die Beträge habe das Unternehmen vom Bankkonto der Frau abgebucht. „Unzählige Male wandten sich die Verbraucherin selbst sowie ihre Tochter vergeblich an den Kundenservice“, schreibt die VZ weiter. Schließlich habe die Frau bei ihrer Bank die Vodafone-Lastschriften widerrufen, „woraufhin Gysmo prompt Schreiben eines Inkassobüros erhielt“ – und am Ende sogar einen gerichtlichen Mahnbescheid. Erst auf Betreiben der Verbraucherzentrale seien die unterstellten Verträge schließlich storniert worden und bereits gezahlte Gelder zurückgeflossen. Was Vodafone dazu sagt? Nichts Sachdienliches. Denn die Pressestelle sieht sich nicht in der Lage, den Vorwürfen nachzugehen, weil die VZ wegen des Datenschutzes nicht den Namen der Frau herausrückt. Auf eigene Faust die Daten zu ermitteln, ist dem Unternehmen bisher nicht geglückt, wie die Pressestelle schreibt: „Wir haben im Service sogar versucht, einen Herrn Gysmo in Bremen zu finden, aber erfolglos.“ Klar ist: „Mit Tieren können keine wirksamen Verträge geschlossen werden“, wie der Bremer Verbraucherschützer Parsya Baschiri erläutert. Haustürgeschäfte an sich seien leider erlaubt. Immerhin gebe es dann ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das greife allerdings zu kurz, wenn Vertriebsmitarbeiter „wahrheitswidrig Verträge generieren und im Kundenservice der betroffenen Unternehmen auf Kundenbeschwerden dann nicht reagiert wird“ – wie offenbar beim Bremer Kater Gysmo. Von Eckhard Stengel

 

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Ist Libyen noch zu retten?

Vor der Küste Libyens zeigt sich dieser Tage die dunkle Seite des Sommers. Menschenschmuggler nutzen das gute Wetter, um Flüchtlinge in überladenen Holz- und Schlauchbooten auf die lebensgefährliche Reise nach Europa zu schicken. Die EU wollte diese Entwicklung verhindern. Doch Europas Libyen-Politik ist nach Meinung von Hilfs- und Migrantenorganisationen unmenschlich und schafft es zudem nicht, das nordafrikanische Bürgerkriegsland zu stabilisieren. Wie ist die Lage im Mittelmeer? Die relativ ruhige See und die warmen Temperaturen machen Überfahrten im Sommer leichter als im Winter. Von Libyen und dem benachbarten Tunesien aus starten derzeit fast täglich Flüchtlinge aus Afrika und Asien in Richtung Italien. Allein in den vergangenen Tagen wurden mehr als 60 Leichen aus dem Wasser geborgen; das Rettungsschiff „Ocean Viking“ der Organisation SOS Mediterranee nahm in der vergangenen Woche 527 Menschen an Bord. Die Hilfsorganisation rief die EU-Länder auf, die Menschen aufzunehmen. Noch ist aber nichts geschehen. Seit Jahresbeginn sind mehr als 21.000 Flüchtlinge in Italien angekommen, das sind fast zwei Drittel der Gesamtzahl des vergangenen Jahres. Mehr als 700 Menschen sind nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen seit Januar in dieser Gegend des Mittelmeeres ertrunken. Der IOM zufolge hat die libysche Küstenwache in diesem Jahr schon fast 16.000 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa aufgegriffen und nach Libyen zurückgebracht – mehr als im ganzen vergangenen Jahr. Welche Rolle spielt Libyens Küstenwache? Die Rolle der libyschen Küstenwache ist zwielichtig. Sie erhält Geld und Ausbildungshilfe von der EU, um die Flüchtlinge aufzuhalten. Nach Medienberichten unterstützt die europäische Grenzschutzagentur Frontex die libysche Küstenwache aber bei illegalen „Pushbacks“, der erzwungenen Rückkehr von Flüchtlingsbooten in libysche Gewässer – ein Skandal, sagen Menschenrechtsgruppen. Darüber hinaus wird der Küstenwache vorgeworfen, mit den Menschenschmugglern gemeinsame Sache zu machen. Eine EU-Seenotrettung gibt es seit 2019 nicht mehr. Private Organisationen füllen diese Lücke. Die UN hielten Europa in einem Bericht im Mai vor, bei ihrer Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache die Menschenrechte der Flüchtlinge zu ignorieren. Abgefangene Migranten sollten nicht in Lagern untergebracht werden, sondern an einem „sicheren Ort“, fordert auch UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet. Italiens Geheimdienst geht Medien zufolge davon aus, dass in den Küstengebieten Libyens fast 70.000 Menschen auf die Überfahrt in die EU warten. Gesicherte Zahlen gibt es jedoch nicht. Was droht den Menschen in Libyen? Das Land ist ein zentraler Anlaufpunkt für Migranten – und das schon seit vielen Jahren. Unter dem früheren Herrscher Muammar al Gaddafi lebten Millionen Menschen als Gastarbeiter in Libyen. Die Ausländer erledigten unterschiedliche Jobs, halfen bei der Ernte, in der Ölindustrie, auf dem Bau und in den Privathaushalten. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Hinzugekommen sind jene, die unbedingt nach Europa wollen. Sei es, weil sie sich ein besseres Leben versprechen oder vor Krisen und Konflikten fliehen müssen. Doch mit Libyen erreichen sie einen Staat, der nur noch auf dem Papier besteht. So etwas wie eine öffentliche Ordnung und eine funktionierende Wirtschaft gibt es nicht. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR benötigen mehr als 900.000 Menschen humanitäre Hilfe. Das gilt auch für die fast 43.000 Männer und Frauen, d ie beim UNHCR als Asylsuchende und Flüchtlinge registriert sind. Die meisten kommen den Angaben zufolge aus dem Sudan, Syrien, Eritrea und aus den Palästinensergebieten. Sie alle sind Willkür und Übergriffen ausgesetzt. Vielen droht, in die Fänge von Menschenhändlern zu geraten. Als dramatisch gelten die Zustände in den Internierungslagern der Interims-Regierung. Dort werden jene festgehalten, die von der Küstenwache im Mittelmeer abgefangen und nach Libyen zurückgeführt werden. Schätzungsweise 6000 Eingekerkerte gibt es – und sie leben zumeist unter furchtbaren Bedingungen, sagt Marie von Manteuffel, Expertin für Flucht und Migration bei der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. „In Containern und Lagerräumen sind die Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht. Drei bis vier Gefangene müssen sich zum Teil einen Quadratmeter Fläche teilen. Das zwingt sie, sich in Schichten hinzulegen, um ein wenig schlafen zu können.“ Zudem fehle es an natürlichem Licht, ausreichender Belüftung und Trinkwasser. Der Mangel an Nahrung sei besorgniserregend. Gleiches gelte für die zunehmende Gewalt in den Haftzentren. „Die Gefangenen werden von den Wachleuten immer wieder geschlagen und misshandelt. Die Aufpasser setzen sogar Waffen ein, um die Leute davon abzuhalten, die Behausungen zu verlassen.“ In zwei Camps hätten die Übergriffe eine derartige Dimension angenommen, dass sich Ärzte ohne Grenzen genötigt sah, die medizinische Versorgung in den Lagern vorerst auszusetzen. Noch schlimmer dürfte es in den inoffiziellen Internierungslagern zugehen, die nicht von Regierungsbehörden, sondern von Milizen und Schmugglern betrieben werden. Dort haben Helfer keinen Zutritt. „Was uns aber berichtet wird, lässt kaum eine andere Einschätzung zu: Das Grauen kennt in diesen Kerkern keine Grenzen“, sagt Marie von Manteuffel. Von Erpressung, schwerer körperlicher Gewalt, Vergewaltigungen, Folter und Sklaverei sei immer wieder die Rede. Auch gibt es Hinweise auf Ausbeutung durch Zwangsarbeit. Das heißt, die Gefangenen müssen für libysche Auftraggeber schuften. Warum geht es politisch nicht voran? Libyen ist seit dem Sturz von Langzeitdiktator Gaddafi vor zehn Jahren ohne einheitliche Führung und erlebte in den vergangenen Jahren einen Krieg zwischen zwei rivalisierenden Regierungen im Ost- und Westteil des Landes. In den vergangenen Monaten gab es immerhin einige Fortschritte. So herrscht seit Herbst ein Waffenstillstand, der zumindest teilweise eingehalten wird; seit Februar ist außerdem eine Übergangsregierung im Amt. Europa unterstützt die UN-Bemühungen um die Bildung einer Einheitsregierung für das ganze Land nach Wahlen im Dezember. Doch auf dem Weg dorthin gibt es große Schwierigkeiten. Ein von den Vereinten Nationen einberufenes Dialog-Forum libyscher Gruppen konnte sich in tagelangen Beratungen vorige Woche nicht auf rechtliche Grundlagen für die Dezember-Wahlen einigen. Ob die Abstimmung überhaupt noch stattfinden kann, ist ungewiss. Libyen-Experte Wolfram Lacher von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin schrieb auf Twitter, einige Politiker im Dialog-Forum wollten verhindern, dass sie ihre Machtpositionen an eine gewählte Regierung abgeben müssten. Deshalb versuchten sie, die Stimmabgabe zu verzögern. Bisher hat die EU kein Rezept, um die Wahlen zu retten. Ist sich die internationale Gemeinschaft in Libyen einig? Nein. Konkurrierende ausländische Akteure mischen weiter in Libyen mit, um sich Einfluss in Nordafrika und Zugang zu den reichsten Ölvorräten des ganzen Kontinents zu sichern. Bei der zweiten Libyen-Konferenz in Berlin im Juni versprachen die Teilnehmer zwar, alle ausländischen Kämpfer „unverzüglich“ aus dem nordafrikanischen Land abzuziehen. Schon beim ersten Treffen in Berlin im vergangenen Jahr hatten sie sich verpflichtet, sich nicht in Libyen einzumischen. Nach wie vor gibt es jedoch keine Anzeichen dafür, dass Russland, die Türkei, Ägypten oder die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Soldaten oder Söldner aus Libyen zurückziehen. Wegen der gegensätzlichen Interessen der ausländischen Mächte und des Stillstands im politischen Prozess dürfte die Lage in Libyen vorerst instabil bleiben, zumal die Supermacht USA bisher kein Interesse zeigt, sich im Sinne der UN intensiv in dem Konflikt zu engagieren. Deshalb ist der Waffenstillstand in Gefahr. Rebellengeneral Chalifa Haftar, der im vergangenen Jahr mit einer Offensive auf die Hauptstadt Tripolis scheiterte und große Teile des Landes kontrolliert, deutete an, dass er seine Truppen wieder zu den Waffen rufen könnte. Sollte es keine Wahlen geben, sei er bereit, wieder gegen „Kriminelle und Milizen“ in Tripolis vorzugehen. Wird Libyen auf Dauer ein Problem für Europa bleiben? In den vergangenen Jahren hat die EU nach eigenen Angaben mehr als 700 Millionen Euro investiert, um Libyen zu stabilisieren. Das Geld soll staatliche Institutionen stärken, die Wirtschaftsentwicklung antreiben und die Zivilgesellschaft unterstützen. Allerdings litt Europas Politik lange unter der Konkurrenz der EU-Mitglieder Frankreich und Italien, die ihre eigenen Interessen verfolgen und zeitweise gegeneinander arbeiteten. Zudem steht die EU Ländern wie Russland und der Türkei, die militärisch in Libyen präsent sind, machtlos gegenüber. Das bedeutet: Die EU ist zwar die Hauptbetroffene der Migration aus Libyen über das Mittelmeer, aber kaum in der Lage, um die Entwicklung in dem nordafrikanischen Land entscheidend zu beeinflussen.

 

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Premiere für Gislason: Olympia-Generalprobe vor Fans

Seit der Europameisterschaft im Januar 2020 hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft nicht mehr vor Zuschauern gespielt. An diesem Wochenende endet die lange Leidenszeit.

 

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Belohnung für den Piks? Impfen ist keine Lotterie

Abbigail Bugenske hat vor ein paar Wochen eine Million Dollar in der Impflotterie ihres Heimatbundesstaats Ohio in den USA gewonnen. Als der Gouverneur die 22-Jährige anrief, glaubte sie zunächst an einen schlechten Scherz. Werden demnächst auch deutsche Ministerpräsidenten zum Telefon greifen, um deutschen Impflingen Lotteriegewinne zu verkünden? Die Impfkampagne in Deutschland lahmt, ebenso wie in den USA im Frühjahr. Brauchen wir nun auch hierzulande staatliches Glücksspiel, um die Skeptiker dazu zu bringen, ihre Oberarme freizumachen? Die ersten Politiker wie Saarland-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wünschen sich Impfgewinnspiele. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen fährt mit dem Impfmobil vors Einkaufszentrum, wer sich den Schuss abholt, bekommt einen Zehn-Euro-Gutschein für die Läden. Sachsen ist Schlusslicht in der Impfkampagne, der Anteil der Skeptiker besonders hoch. Da sind ungewöhnliche Aktionen nötiger als anderswo. Impfen als Event, vor dem Fußballstadion oder dem Einkaufszentrum, mit kleiner Gewinnchance, warum nicht? Das ist Imagearbeit, die auf jeden Fall besser funktioniert als die Plakate des Gesundheitsministeriums. Impfen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen, dafür sind kreative Kooperationen sinnvoll. Und ohnehin: Wir brauchen mehr Impfbusse in Brennpunkten, verbunden mit mehrsprachiger Aufklärung. Das Glücksspiel beim Impfen war in den vergangenen Monaten oft ein Geduldsspiel vor überlasteten Telefon-Hotlines und Buchungsseiten. Wer sich jetzt entscheidet, hat die freie Auswahl. Auch das muss besser kommuniziert werden. Eine staatliche Impflotterie aber würde hierzulande sofort die Neider auf den Plan rufen. Klagen, Kleinreden, Imageschäden wären die Folgen. Wir sind hier nicht in Ohio, auch nicht in Saarbrücken. Apropos Ohio: Abbigail Bugenske, die Gewinnerin der „Vax-a-Million“-Lotterie, hat sich nicht wegen der Gewinnchance impfen lassen. Sie wollte nur ihr normales Leben zurück, sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender CNN. Diese Aussicht ist nach wie vor für die meisten Gewinn genug.

 

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Deutsche Exporte fast auf

Die deutschen Unternehmen haben ihre Exporte zwar zum 13. Mal in Folge gesteigert. Weil die Zuwachsraten zuletzt niedrig waren, wurde das Vorkrisenniveau im Mai zwar fast wieder erreicht, aber noch nicht übertroffen. Im Mai sind die deutschen Exporte um 0,3 Prozent gegenüber dem April gewachsen. Es war der 13. Monat in Serie mit einem Anstieg im Vergleich zum Vormonat. Insgesamt verkauften die Unternehmen im Mai Waren im Wert von 109,4 Milliarden Euro ins Ausland. Verglichen mit dem Mai 2020 entspricht das einer Zunahme um 36,4 Prozent. Dabei wuchsen die Ausfuhren zum wichtigsten Exportkunden USA um fast 41 Prozent, die nach Großbritannien um gut 46 Prozent und die nach China um 17 Prozent. Das Auslandsgeschäft mit den EU-Ländern legte um 43,3 Prozent zu. Trotz des anhaltenden Wachstums der Ausfuhren haben die deutschen Exporteure das Vorkrisenniveau erst annähernd wieder erreicht: Noch lagen die aktuellen Zahlen um 0,3 Prozent unter den Werten des Februars 2020, also dem Monat vor dem ersten Lockdown und den massiven Folgen für die Wirtschaft. Das aktuelle Wachstumstempo lag auch unter den Erwartungen vieler Fachleute, die im Schnitt eine doppelt so hohe Zuwachsrate prognostiziert hatten. "Nach turbulenten Monaten der Pandemie stabilisiert sich die Erholung des deutschen Außenhandels", meint Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Die Entwicklung stehe jedoch auf wackligen Beinen. Börner fordert vorbereitende Maßnahmen für den Herbst, um eine vierte Corona-Welle zu vermeiden. Ein noch schwer kalkulierbarer Faktor bei der laufenden Konjunkturerholung sind die Lieferprobleme in vielen Branchen. "Das derzeitige Chaos im Frachtverkehr, die immens gestiegenen Preise für Container sowie Rohstoffengpässe machen uns große Sorgen", meint auch Börner. Gleichwohl ist der Verband davon überzeugt, dass sich der Markt mittel- bis langfristig wieder einpendeln werde.

 

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Junge Frauen werden häufiger berufsunfähig

München. Bei Versicherungen zur Berufsunfähigkeit (BU) herrscht zwischen Verbraucherschützern und Versicherern seltene Einigkeit. Sie zählen zu den wenigen Muss-Policen für Verbraucher. „Jeder Vierte wird im Lauf seines Arbeitslebens mindestens einmal berufsunfähig“, weiß Nils Dennstedt. Als Versicherungsmathematiker und Vorstand der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) kann er das mit Zahlen belegen. Aber nur 17 von hier zu Lande 45 Millionen Erwerbstätigen haben nach Daten des Versicherungsverbands GDV eine BU-Police. Für manche Berufsgruppen ist sie oft unbezahlbar teuer. „Die Menschen versichern ihr Smartphone, aber nicht ihre Arbeitskraft und damit ihre Existenzgrundlage“, nennt DAV-Chef Herbert Schneidemann mit Fahrlässigkeit einen anderen Grund. Die Haltung „mir passiert das nicht“ sei weit verbreitet, de facto erwische es aber jede Altersgruppe. Weil BU-Versicherungen so wichtig sind, hat die DAV 2018 eine Nachberechnung gestartet und dabei 155.000 Neuinvaliden der Jahre 2011 bis 2015 ausgewertet. Nun liegen die Erkenntnisse dazu auf dem Tisch. Sie zeigen, dass sich die Versicherungsgrundlagen in Teilen stark geändert haben und zwar für Versicherte sowohl zum Besseren wie zum Schlechteren. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Am augenfälligsten ist, dass Frauen unter 40 Jahren im Vergleich zur Situation 1997 ein um 30 Prozent höheres Risiko haben, berufsunfähig zu werden. Hauptgrund dafür sind psychische Erkrankungen. Bei Männern in dieser Altersgruppe gebe es dagegen keine Veränderungen, betont Dennstedt. Damit, dass heute mehr Frauen berufstätig sind als damals, lasse sich das nicht allein erklären, ergänzt Schneidemann. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird oft auf Frauen abgewälzt“, erklärt sich der Aktuar die alarmierende Entwicklung vielmehr. Überhaupt seien psychische Erkrankungen bei Berufsunfähigkeit rasant auf dem Vormarsch. Fast jeder dritte BU-Leistungsfall gehe heute darauf zurück, sagt Kollege Dennstedt. Dahinter rangieren Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats also zum Beispiel klassische Rückenleiden mit gut einem Fünftel und Krebs oder andere bösartige Geschwulste mit knapp einem Fünftel. In den 90er Jahren standen noch körperliche Gebrechen an erster Stelle. Es gibt spiegelbildlich aber auch positive Entwicklungen. Über 40-jährige sind in den vergangenen 24 Jahren in Deutschland weit weniger häufig berufsunfähig geworden, wobei es auch hier für Frauen weniger gut aussieht. Bei ihnen hat sich in diesem Altersbereich die Wahrscheinlichkeit, den eigenen Beruf nicht mehr ausüben zu können, um 36 Prozent verringert, bei Männern mit 45 Prozent deutlich stärker. „Darin spiegelt sich deutlich die Veränderung der Arbeitswelt wider“, erklärt Schneidemann. Körperliche Anforderungen im Beruf nähmen ab und damit auch Berufsunfähigkeit, was den Gegentrend bei psychischen Erkrankungen bei über 40-jährigen überkompensiert. Das erkläre auch eine andere Verbesserung. So ist Berufsunfähigkeit heute weniger endgültig als vor 24 Jahren zumindest in den ersten beiden Jahren. In diesem Zeitraum nehmen heute 19 Prozent der Betroffenen ihren Beruf wieder auf.1997 waren es nur elf Prozent. Wer allerdings heute drei bis zehn Jahre berufsunfähig war, bleibt es dann auch öfter. Heute schaffen es nur 16 Prozent zurück, vor 24 Jahren waren es 26 Prozent. Wie die Pandemie und speziell Long-Covid also anhaltende Symptome die BU-Statistiken verändern könnten, wollen die Aktuare nicht abschätzen. Dafür gebe es noch zu wenig belastbare Daten. Allgemein rechnen sie nicht mit Prämiensteigerungen. Zum einen gebe es gegenläufige Entwicklungen, die für Versicherer be- und entlastend zugleich wirken. Zum anderen hätten sie in den vergangenen Jahren schon selbst auf Entwicklungen im jeweils eigenen Versichertenkollektiv reagiert. Keine Veränderung festgestellt hat die DAV über die Jahre bei der Leistungsquote, also der Frage wie oft Versicherungen bei BU-Policen zahlen oder eben nicht. Im Branchenschnitt zahlen sie zu 70 Prozent. Die Quote schwankt aber von Gesellschaft zu Gesellschaft stark und liegt branchenüblich zwischen 62 und 94 Prozent. Wer vor Gericht gegen seinen BU-Versicherer klagt, weil dieser nicht zahlt, gewinnt in etwa der Hälfte aller Fälle, sagen Verbraucherschützer.

 

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Neukölln lässt Zaun durch Anwesen des Remmo-Clans ziehen

Am Anwesen des bekannten Remmo-Clans in Berlin-Neukölln haben Polizisten am Donnerstag einen heiklen Baueinsatz begleitet – das Bezirksamt ordnete an, dass zwei Nachbargrundstücke in Alt-Buckow mit einem Zaun getrennt werden sollen. Es handelt sich dabei um ein von den Remmos genutztes Gartenareal unmittelbar an der repräsentablen Villa der Großfamilie. Eine Baufirma errichtete nun einen Zaun an der – formal korrekten – Grundstücksgrenze: Die allerdings verläuft quer durch das vom Clan im Alltag genutzte Areal, das von außen wie ein einziges Großgrundstück wirkt. Beamte beobachteten den Baueinsatz, der seit 6 Uhr lief, szenekundige Ermittler waren involviert. Neben dem Zaunbau ging es bei dem Einsatz auch um eine Bedrohung mit einer Schusswaffe innerhalb der Großfamilie – deshalb wurde auch die Villa des Clans durchsucht. Inklusive Spezialeinsatzkommando (SEK) waren 75 Polizisten vor Ort. Die Beamten beschlagnahmten eine Schreckschusswaffe, zudem mussten sie "Störungen durch emotionalisierte Anwohnende" verhindern, wie das Präsidium mitteilte. Eine Tochter und ein Sohn der zwölf Kinder des bekannten Familienoberhaupts sollen nach Tagesspiegel-Informationen offenbar unerschrocken die bewaffneten Polizisten angepöbelt haben. In der Villa sind in den letzten Jahren zwischen acht und zwölf Personen gemeldet gewesen. Sowohl das Gartenareal als auch die Villa daneben gehören seit Oktober 2020 dem Staat. Damals wies das Kammergericht die Beschwerde der Remmos gegen die Beschlagnahme des Anwesens, also beider Immobilien, zurück. Zuvor gehörte es einem Söhne, er hatte es als Heranwachsender gekauft. Im Juli 2018 ließ Berlins Staatsanwaltschaft 77 Immobilien aus dem Umfeld der deutsch-arabischen Großfamilie, darunter jene in Alt-Buckow, vorläufig konfiszieren. Vorwurf: Sie wurden mit Beutevermögen erworben. Neuköllns Bürgermeister: "Das würde jeder Vermieter so machen" Weil der Sohn die Villa seiner Mutter vermietet hatte, ist dem Staat als neuem Eigentümer – vertreten durch den Bezirk – der Mietvertrag zugefallen. Wie berichtet ist den Remmos aber schwer zu kündigen. Die Miete zahlt das Jobcenter, weil den Bewohnern offenbar Sozialleistungen zustehen. [Lesen Sie mehr: Trotz Konfiszierung: Wieso Neukölln den Remmo-Clan nicht aus seiner Villa werfen kann (T+)] Das Areal daneben aber wird nicht vom Mietvertrag erfasst. "Das Bezirksamt sichert hier nur sein Grundstück, was unzulässigerweise von den benachbarten Mietern genutzt wird, aber nicht zur Mietsache gehört", sagte Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel (SPD) dem Tagesspiegel. "Das würde jeder andere Vermieter auch so machen." Berlins bekanntestem Clan steht zudem der Abriss eines Hauses bevor – es geht um einen illegal errichteten Nebenbau hinter der Villa. Das Bezirksamt hatte, wie berichtet, einen entsprechenden Bescheid erlassen. Wann das umgesetzt wird, ist offen. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Viele Remmos fallen seit Jahren wegen Gewalttaten und Eigentumsdelikten auf; einige sind wegen des Diebstahls der Goldmünze aus dem Bodemuseum 2017 verurteilt worden. Das Bundeskriminalamt ordnet bestimmte Zweige der bekannten arabischen Clans, die aus einer "ethnisch abgeschotteten Subkultur" heraus bandenmäßig Straftaten begehen, der Organisierten Kriminalität zu. Die weitverzweigten Remmos werden den Mhallami zugerechnet, einer aus dem Süden der Türkei stammenden Volksgruppe mit eigenem arabischen Dialekt. Mitte der 80er Jahre kamen die ersten Remmos nach Berlin.

 

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Containerchaos: Bis Weihnachten drohen starke Preissteigerungen

Hannover.48 Tage – so lange braucht normalerweise ein Schiff, um Waren aus China nach Europa zu bringen. Doch normal ist auf den Weltmeeren dieser Tage wenig, Engpässe vor allem bei Containern belasten die Schifffahrt. Erste Händler warnen nun, dass Kundinnen und Kunden das im Weihnachtsgeschäft zu spüren bekommen. „In der wichtigsten Zeit des Jahres fehlen uns die Waren“, sagte Patrick Zahn, Chef des Textildiscounters KiK gegenüber dem Handelsblatt. Er rechnet mit steigenden Preisen – ebenso wie Raoul Rossmann, Chef der gleichnamigen Drogeriekette: „Die Knappheit der Frachtkapazitäten und der Container hat deutliche Auswirkungen auf den deutschen Handel“, bestätigte er gegenüber dem Handelsblatt. Anderen Händlern in Deutschland geht es ähnlich, immer wieder schildern sie, dass Lieferungen aus Asien nicht ankommen oder sich deutlich verteuern. Hauptverantwortlich dafür ist die Pandemie. Einerseits kommt es an Häfen weltweit immer wieder zu Verzögerungen wegen Corona-Ausbrüchen. Und andererseits setzt mancherorts die wirtschaftliche Erholung ein. In den USA etwa ist der Hafen von Seattle überlastet, schlicht weil auf einmal große Mengen Waren importiert werden. Beides hinterlässt Spuren, laut World Container Index der Analysten von Drewry haben sich die Frachtraten für Container in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdreifacht. Sie liegen mit mehr als 8000 Dollar pro Container nun weit über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, ein weiterer Anstieg wird erwartet. Wie hart das den hiesigen Handel und damit letztendlich Verbraucherinnen und Verbraucher trifft, ist bislang unklar. Forscher des Kieler Instituts für Weltwirtschaft hatten zuletzt Engpässe und Preissteigerungen im Weihnachtsgeschäft prognostiziert, der Handelsverband Deutschland (HDE) aber hält sich mit Einschätzungen zurück. Und längst nicht alle Modehändler machen sich so große Sorgen wie der Chef von Kik. Die Kette arbeitet mit niedrigen Margen, steigende Transportkosten fallen da schneller ins Gewicht. Es gebe aktuell keine Verzögerungen bei Lieferungen, man sei für die Zukunft gut aufgestellt, erklärte hingegen etwa eine Sprecherin von des Onlinemodehändlers Zalando. „Wie sich die Lieferschwierigkeiten genau auswirken, kann man noch nicht flächendeckend abschätzen“, heißt es denn auch beim Textilhandelsverband BTE. „Die Unsicherheit ist leider nicht weg“, bekräftigte allerdings BTE-Sprecher Axel Augustin. Er hält steigende Preise für möglich, gibt ansonsten aber teilweise Entwarnung für die kommenden Monate: „Leere Läden werden wir sicher nicht haben, aber einzelne Kollektionen oder Teile davon könnten fehlen.“ Der Außen- und Großhandelsverband BGA hatte am Donnerstag hingegen Anlass zu Freude: Dem statistischen Bundesamt zufolge haben sowohl Exporte als auch Importe zuletzt deutlich zugelegt. Demnach wurden im Mai Waren im Wert von 109,4 Milliarden Euro ausgeführt, ein Plus von 36,4 Prozent im Vergleich zum pandemiebedingt miesen Vorjahresmonat. Mit einem Warenwert von 97,1 Milliarden Euro seien auch die Importe um 32,6 Prozent gestiegen. „Das derzeitige Chaos im Frachtverkehr, die immens gestiegenen Preise für Container sowie Rohstoffengpässe machen uns große Sorgen“, warnte BGA-Präsident Anton Börner zugleich. „Trotzdem wird der Gabentisch mit Sicherheit auch in diesem Jahr nicht leer bleiben und die Kunden nach wie vor eine riesengroße Auswahl haben“, sagte Börner allerdings mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft. „Mittel- bis langfristig“ würden sich die Märkte wieder einpendeln, ein Eingreifen der Politik sei nicht nötig. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. „Dringend notwendig wären jetzt vorbereitende Maßnahmen für den Herbst, um eine vierte Coronavirus-Welle zu vermeiden“, betonte Börner stattdessen. Diese birgt – auch wegen der Delta-Variante – aus Sicht des BGA sehr viel größere wirtschaftliche Risiken. Und „die Politik macht wieder dieselben Fehler wie im vergangenen Jahr: dass sie es in den Sommermonaten schleifen lässt, anstatt die Zeit zu nutzen.“

 

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Reitz nach Corona-Infektion noch nicht im Training

Exklusiv Mönchengladbach Borussias Eigengewächs Rocco Reitz muss sich noch ein wenig gedulden, bis er sich dem neuen Trainer Adi Hütter zeigen kann. Der 19-Jährige war im Urlaub an Covid-19 erkrankt. 2020 war er der Shootingstar der Saison-Vorbereitung und wurde im Oktober von Marco Rose mit dem Bundesliga-Debüt in Mainz belohnt. Für die zweite Spielzeit als Profi hat sich Rocco Reitz sicher mehr vorgenommen, es folgte nur noch ein Kurzeinsatz. Die Anfangsphase unter Trainer Adi Hütter würde ihm die Gelegenheit bieten, sich in Abwesenheit der EM-Fahrer zu empfehlen. Doch seit dem Auftakt am Samstag war nichts zu sehen von Reitz. Der Grund ist jetzt klar: Der 19-Jährige hatte sich im Urlaub mit dem Coronavirus infiziert, ist inzwischen aber genesen. Das bestätigte Borussia auf Nachfrage unserer Redaktion. Am kommenden Dienstag soll Reitz wieder ins Training einsteigen. Ein paar wichtige Tage in der Vorbereitung hat der Mittelfeldspieler dann verloren. In seiner Abwesenheit ist U23-Mann Per Lockl neben Christoph Kramer der einzige echte Sechser im Kader. Er wird am Samstag gegen Viktoria Köln die Chance bekommen, sich zu beweisen. Reitz ist seit Ausbruch der Pandemie der fünfte Borussia-Profi, der an Covid-19 erkrankte. Bei Christoph Kramer war kurz vor dem Restart wohl ein Test fälschlicherweise positiv ausgefallen. Jordan Beyer wurde dann im September 2020 positiv getestet, Alassane Plea und Ramy Bensebaini folgten im November. Linksverteidiger Bensebaini erwischte es dabei so schlimm, dass er erst Anfang Januar 2021 sein Comeback feiern konnte. Im März folgte Jonas Hofmanns positiver Test bei der Nationalmannschaft, er musste zwei Spiele pausieren. Borussias U23 musste im Oktober 2020 sogar in Quarantäne, mehrere Partien fielen aus, nachdem Trainer Heiko Vogel und zahlreiche Spieler sich infiziert hatten. Rund um die Mannschaft gelten weiterhin die bekannten Corona-Maßnahmen. Anders als in den vergangenen Monaten dürfen jedoch wieder Fans die Trainingseinheiten besuchen, beim ersten Test gegen Viktoria Köln sind 999 Zuschauer im Rheydter Grenzlandstadion zugelassen. Zum Bundesliga-Start dürften bis zu 23.000 Fans in den Borussia-Park, sofern die Inzidenz entsprechend niedrig bleibt.

 

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Besser arbeiten, besser leben

Spätestens Corona hat es gezeigt – Arbeit wird flexibler und ortsungebundener. Welchen Beitrag Start-ups und ein Unternehmen dazu leisten.

 

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"Nirgends so gesehen": Bei 96 könnten in der Stammelf die Linksfüße dominieren "Nirgends so gesehen": Bei 96 könnten in der Stammelf die Linksfüße dominieren

Das hat Jan Zimmermann in seinen Mannschaften „nirgends so gesehen“. Im Kader von 96 sind acht Profis, die vorzugsweise mit links schießen. Darunter sechs, die heute in der Startelf stehen würden, wenn Ligastart wäre: Niklas Hult, Philipp Ochs, Simon Falette, Sebastian Kerk, Mike Frantz und Sebastian Ernst. Dazu kommen noch Mick Gudra und Jan-Erik Eichhorn. Auch der Cheftrainer und sein Assistent Jens Jansen sind Linksfüße. Die halbe Stammelf macht’s mit links. In der Regel, sagt Zimmermann, seien Rechtsfüße eher beidfüßig als Linksfüße. Das gilt jedenfalls für ihn selbst. „Ich habe das mit Flo Muslija besprochen, der auch einen ganz schlechten linken Fuß hat und ich habe einen ganz schlechten rechten.“ Sportlich sieht der Trainer am linken Ding keine Nachteile: „Es ist nicht entscheidend, ob du wenig oder viele Linksfüße hast. Entscheidend ist der Rest zu den Füßen.“ In Julian Börner soll eigentlich ein neunter linkslastiger Spieler dazustoßen, doch der Transfer des Wunschkandidaten für die Innenverteidigung droht zu platzen . 96 hatte viele Begabte darunter: Michael Tarnat mit seinen Flugbällen, Szabolcs Huszti mit seinem Zauberfuß oder Christian Pander mit seinem strammen Schuss. Linksfüße waren auch bei 96 immer etwas Besonderes.

 

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Baustart: Spatenstich für den Dorfladen in Klingsmoos

Plus Nach vielen Jahren der Vorarbeit feierten zahlreiche Beteiligte in Klingsmoos den Baubeginn des Gemeinschaftsprojektes „Es passiert tatsächlich“, sagt der Königsmooser Bürgermeister Heinrich Seißler - beinah so, als müsse er sich selbst erst noch davon überzeugen, dass es nun endlich losgeht mit jenem Projekt, das so vielen in der Gemeinde am Herzen liegt. Jahrelang wurde am Dorfladen Klingsmoos getüftelt und geplant. Mit dem ersten Spatenstich, der am Mittwochabend in die schwarze Donaumooserde gerammt wird, sind die Klingsmooser ihrem Traum von einer Einkaufsmöglichkeit im Ort ein gewaltiges Stück nähergekommen.

 

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"Feel Hamburg"

Wie fühlt sich Hamburg an, wie erleben wir Hamburg? Das sind Fragen, denen wir in unserem neuen Podcast "Feel Hamburg" nachgehen. Die Hosts Britta Kehrhahn und Daniel Kaiser sprechen abwechselnd mit Persönlichkeiten aus der Stadt - mit Menschen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Das können Prominente sein aber auch Nachbarinnen und Nachbarn. Alle Gäste haben eines gemeinsam: Hamburg. Unser Podcast will das Lebensgefühl in dieser Stadt hörbar machen: Feel Hamburg. Kennen Sie einen Hamburger, eine Hamburgerin mit einer interessanten Geschichte? Dann schreiben Sie uns: feel.hamburg@ndr.de Britta Kehrhahn spricht mit dem 2-fachen Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste u.a. über Eppendorf und seine Anfänge.

 

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Der Inflationssorgen entledigt

N och im Mai haben Inflationssorgen die Finanzmärkte beherrscht. Das gilt vor allem für den Anleihemarkt, an dem die als Referenzzinsen geltenden Renditen der zehnjährigen amerikanischen und deutschen Staatsanleihen mit 1,7 Prozent oder minus 0,1 Prozent vergleichsweise hoch lagen. Doch inzwischen sind die Renditen wieder gesunken, was am Anleihemarkt mit steigenden Kursen verbunden ist. Die zehnjährige Rendite der US-Titel liegt nun bei 1,345 Prozent, die der Bundesanleihe bei minus 0,282 Prozent. Das ist noch immer hoch: Im August 2020 rentierten Treasurys noch mit 0,5 Prozent. Im November 2020 lag die entsprechende Rendite der Bundesanleihe auf minus 0,64 Prozent. Jedoch signalisieren die vor allem in der zweiten Junihälfte gesunkenen Renditen eine Entspannung hinsichtlich der Inflationssorgen. Nach Ansicht von Steven Major, Chefstratege für Anleihen der britisch-asiatischen Großbank HSBC, könnten die Anleihemärkte ihre Renditehochs in diesem Jahr schon erreicht haben. Das Renditehoch im März sei Ausdruck starker Konjunkturzuversicht verbunden mit Inflationssorgen gewesen. Dagegen seien niedrige Renditen wie im vergangenen Sommer auf die Skepsis rund um die Pandemie zurückzuführen. Doch als die amerikanische Inflationsrate im Mai 5 Prozent erreicht hatte, waren die Renditen schon wieder auf dem Rückzug. Für Major ist das ein Zeichen dafür, dass der Markt die höheren Teuerungsraten in den Anleiherenditen schon davor längst eingepreist habe. Dazu haben auch die Notenbanken beigetragen, die dem Markt ihre Bereitschaft zu unterstützenden Maßnahmen zugesichert haben. Vor allem die Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) spielten die Inflationssorgen runter, indem sie den vorübergehenden Effekt des Preisanstiegs betonten. Die Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve wollen dagegen mit der Diskussion über eine mögliche Drosselung der Anleihekäufe beginnen. Dabei werden sie auch die Gelder im Blick haben, die Banken in der Übernachtfazilität bei ihr parken. Ende Juni sind diese auf das Rekordhoch von fast einer Billion Dollar gesprungen. Die Banken geben ihre überschüssige Liquidität an die Fed zurück, was als Spielraum für eine Drosselung der Anleihekäufe gewertet werden kann.

 

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Wegen Regenwetter: Schweizer Honig dürfte knapp werden

Der nasse Frühling hat vielen Imkern einen Totalausfall beschert: Ihre Bienen konnten kaum Nektar sammeln zur Honigproduktion. Und in den kommenden Wochen sieht es nicht besser aus. Ein Bild aus besseren Tagen: ein Imker im Aargau bei der Völkerkontrolle, fotografiert im September 2020. Ein kalter April, ein kühler Mai mit vielen Regentagen. Und ein Sommer, der sich bis jetzt ebenfalls vor allem grau und nass präsentiert: Das schlechte Wetter der vergangenen Wochen hat Folgen – zum Beispiel für die Honigproduktion. Bei der Frühlingsernte erlitten viele Schweizer Imker einen Totalausfall, wie das Konsumentenmagazin «Espresso» von Radio SRF diese Woche berichtete. Das allein ist nichts Aussergewöhnliches. Das Geschäft mit dem süssen Naturprodukt ist generell starken Schwankungen unterworfen. Ungewöhnlich ist laut Martin Schwegler vielmehr, dass Bienenvölker in manchen Regionen gefüttert werden müssen, weil sie sonst verhungern würden. Der Präsident des Luzerner Imkervereins Wolhusen-Willisau und Sprecher des Imkerverbands Bienen Schweiz etwa musste seine Völker Ende Mai und in diesen Julitagen erneut mit Zuckersirup versorgen: Der Honig, den die Tierchen für sich selbst produziert hatten, hätte nicht ausgereicht – und somit war erst recht kein Honig vorhanden, den die Bienen ihrem Imker hätten überlassen können. Eine Saison zum Vergessen Der Grund für diesen Mangel ist einfach: Feuchte, windige Witterung ist kein Flugwetter. Statt Nektar von blühendem Löwenzahn, Raps oder Klee oder von Obstbäumen zu sammeln und diesen dann zu Honig zu verarbeiten, blieben viele Völker in ihrem Stock. Kein Nektar – kein Blütenhonig. Eine Krise, die sich in allen Landesteilen zeigt; auch im Tessin, das für Honig aus Akazien-, Kastanien- und Lindenblüten bekannt ist. Und für die Sommersaison – die Zeit des Waldhonigs – stehen die Zeichen ebenfalls schlecht. «Es sieht so aus, als ob dieses Jahr beide Ernten ins Wasser fielen», sagt Heinrich Grünig, Direktor des Bieler Honigverarbeiters Narimpex, eines Bindeglieds zwischen Imkern auf der einen und Grossverteilern und Discountern auf der anderen Seite. Es gebe zwar noch Hoffnung, doch mit jedem verregneten Tag werde diese kleiner. Aus dem Verein von Martin Schwegler sind ähnliche Signale zu vernehmen. Die «alten Hasen» seines Klubs seien der Meinung, dass der Sommer bereits gelaufen sei, sagt der Präsident. Der Hagelschlag von Ende Juni, als in der Gegend bei Menznau abermals ein heftiges Gewitter niederging, dürfte das Honigjahr der dortigen Imker besiegelt haben. Das Problem: Bei starkem Niederschlag werden Lauspopulationen in den Wäldern derart dezimiert, dass sich Honigbienen nicht mehr ausreichend bei ihnen bedienen können. Konkret: Wenn rotbraune bepuderte Fichtenrindläuse oder Fichtenquirlschildläuse immer wieder von den Bäumen gespült werden und ertrinken, können sie auch keinen Honigtau produzieren – die zuckerhaltige Grundlage, aus welcher Bienen im Sommer Honig machen, fehlt. Weltweite Krise – wie weiter im Detailhandel? «Bei uns erholen sich die Lausbestände wahrscheinlich nicht mehr», sagt Schwegler. «Die Populationen wurden mitten in der Wachstumsphase getroffen.» Der Imkervertreter rechnet damit, dass Schweizer Honig in absehbarer Zeit knapp werden wird. Spätestens 2022 dürften hiesige Produkte aus den Regalen verschwinden, meint Schwegler. Grünig ist noch skeptischer. Er sagt: «Wir müssen leider davon ausgehen, dass wir im Herbst oder Winter keinen Schweizer Honig mehr werden liefern können.» Ein schwacher Trost: Die Honigkrise trifft auch andere Hersteller. Die Migros teilt auf Anfrage mit, dass die Ernten auch im europäischen Ausland und in Südamerika (einer wichtigen Importregion) «schlecht bis sehr schlecht» ausgefallen seien. Der Detailhändler spricht ebenfalls von einer Verknappung. Für konkrete Angaben indes sei es noch zu früh. Allfällige Auswirkungen der Lage auf das Sortiment in den Filialen würden derzeit geprüft.

 

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Gouverneurin Koike dreht die Wahl in Tokio

Ihr Überraschungserfolg bei der Wahl zum Hauptstadtparlament könnte der schillernden Gouverneurin Yuriko Koike als Sprungbrett für die Rückkehr auf die nationale Bühne dienen. Mit einem «magischen» Auftritt zwei Tage vor der Wahl ist es der Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, gelungen, die Wähler auf ihre Seite zu ziehen. «Und wieder hat die Magie von Gouverneurin Yuriko Koike gewirkt» – mit diesem Stossseufzer kommentieren japanische Medien und Politiker den überraschenden Ausgang der Wahl zum Tokioter Stadtparlament am vergangenen Wochenende. Vor der Abstimmung waren sich Analytiker und Demoskopen einig: Die Liberaldemokratische Partei (LDP), die Japan auch auf nationaler Ebene regiert, würde stark zulegen und die bisher dominierende Bewegung Tomin First (Tokio-Bürger zuerst) hohe Verluste erleiden. Doch dann kam es ganz anders: Die LDP steigerte ihren Anteil nur schwach von 25 auf 33 der insgesamt 127 Sitze. Dagegen hielt sich Tomin First wacker, die Fraktion schrumpfte nur von 46 auf 31 Abgeordnete. «Wir haben eine vernichtende Niederlage erlitten», jammerte ein LDP-Minister im nationalen Kabinett. Koike schlägt die mächtige LDP im Alleingang Den plötzlichen Sinneswandel der Wähler erklärten Beobachter mit einem «magischen» Auftritt der schillernden Gouverneurin Koike. Am Freitag, zwei Tage vor der Wahl, stellte sie sich erstmals im Wahlkampf hinter Tomin First und lobte die Gruppe für ihre «wichtige Rolle bei der grossen Tokio-Reform». Anschliessend fuhr sie in hart umkämpfte Wahlbezirke, zeigte sich mit den lokalen Tomin-Kandidaten und verschickte Videobotschaften an Wähler. «Damit hat sie uns im Alleingang geschlagen», gestand ein früherer LDP-Minister der Nachrichtenagentur Kyodo. Im Rückblick wirkt ihr Schachzug wohlkalkuliert. Bis dahin hatte Koike auf öffentliche Auftritte im Wahlkampf verzichtet, obwohl sie Tomin First mitbegründet und gross gemacht hat und seit vier Jahren als Beraterin der Bewegung firmiert. Kurz vor dem Urnengang verschwand die 68-jährige Politikerin wegen «starker Erschöpfung» für mehr als eine Woche im Spital. Hartnäckig hielt sich das Gerücht von einer Geheimabsprache zwischen der LDP und Koike, dass sie Tomin First nicht unterstütze. Im Gegenzug würde der LDP-Generalsekretär Toshihiro Nikai ihr helfen, nach den Olympischen Spielen in die nationale Politik zurückzukehren. Gegen Zuschauer an den Olympischen Spielen Koike unterstützte auch die populäre Tomin-Forderung, dass die Olympischen Spiele ohne Zuschauer stattfinden sollten, um eine neue Pandemiewelle zu vermeiden. Bis dahin hatte die Gouverneurin von Tokio als Mitveranstalterin der Spiele jeden Kommentar dazu vermieden – auch nachdem die Olympia-Organisatoren und der Ministerpräsident Yoshihide Suga alle Expertenwarnungen in den Wind geschlagen und bis zu 10 000 Zuschauer pro Sportstätte erlaubt hatten. Mit oder ohne Zuschauer? Über diese Frage stritten Politiker und das Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Tokio lange. Nun ist klar: Die Wettkämpfe werden vor leeren Rängen ausgetragen. Als die Zahl der Infektionen in Tokio wieder stark zunahm und die Regierung einräumen musste, dass der Impfstoff knapp geworden sei, stellte sich die Gouverneurin auf die Seite der Volksmeinung. Wie so oft in ihrer langen Karriere wollte sich Koike erst der Volksstimmung sicher sein und mit dem bestmöglichen Timing ihre Ziele erreichen. Diese Mischung aus Geduld, Entschlossenheit, Risikomut und Star-Appeal machen ihr Geheimnis aus. Politische Inhalte waren für sie schon immer zweitrangig. Ganz nach Bedarf springt die frühere TV-Nachrichten-Moderatorin zwischen konservativen und liberalen Positionen hin und her. So erklärte sie Tokio zu einer «hochdiversen» Stadt, aber die Homosexuellen-Ehe und das Ausländerwahlrecht lehnt sie ab. In dreissig Jahren wechselte sie mehrmals die Parteizugehörigkeit, auch wenn sie eher auf der rechten Seite des Spektrums blieb. Dieses Verhalten brachte ihr die Beinamen «Zugvogel» und «Madame Karussell-Sushi» ein. Die erste Regierungschefin Japans? Nach der Sensation vom Sonntag erwarten viele Beobachter, dass Koike nun erneut auf die nationale Politbühne zu wechseln versucht. Ihren Traum, als erste Frau japanische Regierungschefin zu werden, soll sie nie aufgegeben haben. Der «Vorhang im Koike-Theater ist noch nicht gefallen», sagte die Boulevardzeitung «Tokyo Sports» vorher. Doch dazu müsste sie wohl wieder der Dauerregierungspartei LDP beitreten. Und traditionell wird dort der Parteipräsident Ministerpräsident. Dieser Weg sei ihr wohl versperrt, mutmasst der Japanologe Axel Klein von der Universität Duisburg-Essen: «Den Liberaldemokraten müsste es deutlich schlechtergehen, damit sie diese nicht leicht zu bändigende Politikerin zu ihrer Vorsitzenden machen.» Als wahrscheinlicher gilt, dass Tomin First bei den nationalen Wahlen im Herbst landesweit antritt und Koike auf diesem Weg ins Parlament einzieht. Dort könnte sie mit etwas Glück eine eigene Mehrheit schmieden. Am Montag dementierte sie solche Spekulationen. Aber ihr Siegeswille ist ungebremst: «Ich werde mein Bestes geben, und wenn ich dabei zusammenbreche, dann ist dies mein von mir selbst ersehntes Schicksal», sagte sie an dem Tag, als sie in den Tokioter Wahlkampf eingriff. Japans Regierung schliesst Zuschauer von den Olympischen Spielen in Tokio aus (dpa) · Die Olympischen Spiele in Tokio finden unter Notstandsbedingungen statt. Zu dieser Entscheidung sah sich der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga am Donnerstag gezwungen. Die Corona-Infektionen in der Hauptstadt ziehen zwei Wochen vor Beginn der Sommerspiele wieder deutlich an – wovor Gesundheitsexperten der Regierung immer wieder gewarnt hatten. Es brauche stärkere Schritte, um einen weiteren landesweiten Ausbruch zu verhindern, begründete Suga seinen Entscheid, zum vierten Mal seit Beginn der Pandemie über Tokio den Notstand zu verhängen. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmassnahme. Er hoffe auf historische Olympische Spiele, sagte Suga. Mit dem ab Montag bis vorläufig zum 22. August (also nach Ende der Spiele) geltenden Corona-Notstand soll vor allem verhindert werden, dass Restaurants und Bars Alkohol ausschenken. Die Bürger sollen möglichst daheim bleiben. Am Donnerstagabend gab die japanische Regierung dann auch bekannt, dass keine Zuschauer zu den Spielen zugelassen werden. Fans aus dem Ausland wurde die Einreise bereits untersagt.

 

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Analyse: Union und FDP wollen vor allem Besserverdiener entlasten

Berlin. Zentrale Ideen und Vorschläge der Union und FDP hätten vor allem eine Entlastung von Besserverdienern zur Folge. Würden hingegen Vorstellungen der Grünen, SPD und Linke umgesetzt, käme das vornehmlich mittleren und Geringverdienern zugute. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der „ Süddeutschen Zeitung “. Die Wissenschaftler berechneten laut Bericht auf Grundlage von zentralen Vorschlägen der Parteien in den Bereichen Steuer-, Sozial- und Familienpolitik deren Auswirkungen auf einzelne Haushalte. Die Ergebnisse seien nicht gültig für die gesamten Wahlprogramme der Parteien. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Konkret ergab die Analsye, dass niemand weniger für Menschen mit niedrigen Einkommen (bis 20.000 Euro Brutto pro Jahr) tun will als die Union. Paare mit zwei Kindern hätten in dem Fall 890 Euro mehr zur Verfügung, Alleinstehende 70 Euro. Anders plant die Linke, die diese Menschen am stärksten entlasten wollen würde. Alleinstehende dieser Einkommensklasse hätten demnach 1210 Euro mehr, Paare mit zwei Kindern sogar 6490 Euro. Von den SPD-Plänen würden Alleinstehende in diesem Einkommenssegment gar nicht und Paare mit zwei Kindern mit 3200 Euro profitieren. Ginge es nach den Grünen, sähe es kaum anders aus. Dann hätten Alleinstehende 110 Euro mehr, Paare mit zwei Kindern 3420 Euro. Auch bei einer Umsetzung der FDP-Vorstellungen entstünde für Singles ein leichtes Plus von 280 Euro und für Paare mit zwei Kindern blieben 2920 Euro mehr. Die Pläne der FDP würden dem Bericht zufolge das größte Loch in die Staatskasse reißen. Die Steuersenkungen ergäben demnach ein Minus von 88 Milliarden Euro. Auch bei der Union sei mit 33 Milliarden Euro weniger zu rechnen. Die Ideen der Grünen, SPD und Linke würden sich dagegen positiv auf den Staatshaushalt auswirken – bei Letzteren am stärksten. Die Forscher weisen allerdings darauf hin, dass die Musterrechnung verzerrt würde, wenn stark belastete Topverdiener ins Ausland abwanderten oder Steuern vermieden. Die Forscher kommen zu dem Fazit: Die Pläne der Union und FDP würden die soziale Ungleichheit in Deutschland weiter verstärken. Anders wäre es demnach, wenn SPD, Grüne oder Linke den Kurs bestimmten. RND/cz

 

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26 Sportplatzkonzerte geplant: „Ich Kann Fliegen“ und „Fortuna Ehrenfeld“ bei Hannover 78

Die hannoversche Konzertagentur Living Concerts hat die Bühne für 26 Konzerte auf der Sportanlage des Vereins Hannover 78 vorbereitet: Bis September gibt es ein üppiges alternatives Programm mit lokalen Wurzeln – aber kein Fördergeld vom Land. Dirk Sadlon kommt in den Biergarten herübergeschlappt, breitet die Arme aus und ruft, jede Silbe einzeln betonend: „Es macht wieder Spaß!“ In seinem Rücken wird gehämmert: Die Bühne auf dem Gelände des Sportvereins Hannover 78 entsteht, die er und sein Partner Erik Gutsche von der Agentur Living Concerts ab Freitag bespielen werden. Bis in den September sind 26 Veranstaltungen geplant. „Ich freue mich auf jeden Tag, den ich hier verbringen kann“, sagt Sadlon. Es hat ja auch lange genug gedauert, bis er wieder etwas machen konnte. Seit März vergangenen Jahres lag das Konzertgeschäft brach. Die Männer von Living Concerts, die keinen eigenen Spielort haben, aber Bühnen vom Lux bis zur Swiss-Life-Hall bespielen, waren zum Nichtstun verdammt. Drei Konzerte im Vereinsbiergarten „acht & siebzig“ im vergangenen Jahr (mit den Bands Ich Kann Fliegen und Fortuna Ehrenfeld sowie Thees Uhlmann) auf einer eher improvisierten Bühne – das war’s. „Das waren Probeläufe“, sagt Gutsche: „Jetzt geht es richtig los.“ Die Agentur steht für ein alternatives Programm mit lokalen Wurzeln, und das spiegelt sich auch im Programm wieder: Zum Auftakt spielt das hannoversche Soul- und Funkkollektiv Tiefblau, zwei Tage später kommen die heimischen Slam-Poetry-Spezialisten „Macht Worte!“. Nächste Woche dann: Deutschrock mit Julia Neigel (15. Juli), erneut Indiepop von Ich Kann Fliegen (16. Juli) und „Fortuna Ehrenfeld“ (17. Juli) sowie Literatur aus Hannover mit den „Nachtbarden“ (18. Juli). Geld wird die Agentur mit den Veranstaltungen nicht verdienen. Dafür sind die Hygienebestimmungen im Kulturbereich zu streng. Eine erhoffte Förderung für das Programm gab es nicht: „Wir gelten wohl als zu kommerziell“, sagt Gutsche und macht deutlich, dass er sich über Ungleichbehandlung ärgert, zum Beispiel im Vergleich zur „Kommraus“-Sommerbühne im Ricklinger Bad. Dort gibt es vom 23. Juli bis 5. September Programm von Einrichtungen wie Musikzentrum, Café und Indigo Glocksee oder Faust – und jede Veranstaltung wird mit einer fünfstelligen Summe subventioniert. „Es gab durchaus Bands, die uns abgesagt haben, weil dort mehr Gage bezahlt werden kann“, sagt Gutsche. Sie ziehen es trotzdem durch – „weil wir Veranstalter aus Überzeugung sind“, sagt Sadlon. Die Künstlerinnen und Künstler, die kommen, sind teils seit Jahrzehnten Partner von Living Concerts und der Agentur freundschaftlich verbunden. Kontakte wollen gepflegt werden. Und dann ist da noch das Publikum: „Es gibt doch nichts Besseres, als glückliches Publikum zu sehen“, sagt Gutsche: „Darum machen wir das doch auch.“ Auf dem Gelände gilt Test- und Maskenpflicht. Karten gibt es – auch noch am Veranstaltungstag – online (www.livingconcerts.de). Von Stefan Gohlisch

 

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Die bemerkenswerte englische Doppelmoral

V orab: Die Engländer stehen verdient im Endspiel. Sie waren den Dänen deutlich überlegen. Es ist auch müßig, darüber zu streiten, ob es mit dem ersten Einzug ins Finale eines großen Turniers nach 55 Jahren auch geklappt hätte, wenn sie nicht das Glück gehabt hätten, in den K.o.-Spielen auf leichte Gegner wie Deutschland, die Ukraine und - zumindest an diesem Abend – Dänemark zu treffen. Hätten die Engländer im anderen Turnierbaum mit den Belgiern, den Spaniern und den Italienern spielen müssen – sie wären wohl nicht mal in die Nähe des Endspiels gekommen. Doch das ist eine andere Geschichte. Es geht vielmehr um den faden Beigeschmack, den dieses zweite Halbfinale hatte. Und dabei geht es auch nicht – wie schon so häufig in der EM- oder WM-Geschichte – einfach nur um die Fehleinschätzung eines Schiedsrichters. Es geht um ein Versagen, das so auf diesem Niveau einfach nicht hätte passieren dürfen. Es bleibt rätselhaft, warum der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie in der 104. Minute auf den Punkt zeigte. Englands Raheem Sterling, das war klar zu erkennen, wollte einen Strafstoß schinden. Er lief schräg in den Strafraum ein, der Winkel war für einen Torabschluss denkbar ungünstig. Er suchte die Nähe zu den dänischen Verteidigern, er hoffte auf eine Berührung. Joakim Maehle tat ihm den Gefallen und berührte ihn mit seinem Knie minimal an der Wade. Dann zog Sterling seine Show ab: Er fiel ungelenk nach vorne. Es war eine Schwalbe. Anderenfalls müsste man sich ernsthaft Sorgen um seinen Kreislauf oder Gleichgewichtssinn machen. Makkelie hat trotzdem ein Foul gesehen. Das ist ihm nicht vorzuwerfen. Schließlich ist er auch getäuscht worden, ist auch Opfer. Er wird sich zudem, warum auch immer, sehr sicher gewesen, als er diesen Strafstoß pfiff. Wenn sich all dies genauso noch vor fünf Jahren ereignet hätte – die Geschichte wäre an dieser Stelle zu Ende. Es wäre dann zähneknirschend zu akzeptieren gewesen. Damals hatte ein Schiedsrichter keine andere Möglichkeit, als sich auf seine Wahrnehmung zu verlassen. Lag er dabei falsch, war es halt so. Schicksal. Deutschland hat davon übrigens gleich zweimal profitiert: Im WM-Finale 1974 fiel Bernd Hölzenbein im holländischen Strafraum,1990 Rudi Völler im argentinischen. Beide haben es knapp überlebt. Doch im Jahr 2021 sind derartig gravierende Fehler mit solch entscheidenden Folgen vermeidbar. Genau für solche Fälle ist der Video Assistent Referee (VAR) eingeführt worden. Makkelie hätte einfach nur weiterspielen lassen und auf einen Hinweis warten müssen. Er hätte sich die Szene dann selbst noch einmal anschauen können – und so eine deutlich größere Gewissheit gehabt, bevor er entscheidet. Durch seine vorschnelle Festlegung aber konnte der VAR nicht mehr eingreifen. Es ist rätselhaft, warum Makkelie so gehandelt hat. Gerade bei dieser EM haben die Schiedsrichter das Tool des VAR nahezu ideal genutzt: Sie haben viel laufen lassen. Das kam dem Spielfluss zugute, so konnten Fehlentscheidungen vermieden werden. Bei Abseitsentscheidungen haben die Assistenten lange gewartet, bis sie die Fahne hoben. Warum sich Makkelie ausgerechnet in der Verlängerung eines Halbfinales, des wichtigsten Spiels, dass er je gepfiffen hat, der Möglichkeit der Überprüfung beraubte, ist nicht nachzuvollziehen - so sicher er sich auch gefühlt haben mag. Nicht nachzuvollziehen ist auch, dass ausgerechnet die Engländer, die sonst den Fair-Play-Gedanken wie eine Monstranz vor sich hertragen, das Verhalten von Sterling fast schon ignorieren. In der britischen Presse, sonst nicht gerade zimperlich im Umgang mit „Divern“, finden sich kaum kritische Anmerkungen. Von der moralischen Entrüstung, die es noch nach der Schauspieleinlage des Italieners Ciro Immobile im Viertelfinale gegen Belgien gegeben hatte, war nichts zu lesen und zu hören. Eine bemerkenswerte Doppelmoral. Der Fairness halber sei jedoch gesagt: Auch die Deutschen, die sich ebenfalls schon häufig über südeuropäische Theatralik beklagt haben, hatten sich weder über die Hölzenbein- noch über die Völler-Schwalbe groß aufgeregt. Wir sind souverän zur Tagesordnung übergegangen.

 

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Sie wollen Ihr Wohnzimmer streichen? Das sind die wichtigsten Schritte

Bevor Sie das Wohnzimmer streichen, sollten Sie in etwa wissen, wie viel Farbe benötigt wird. Um den Verbrauch zu berechnen, müssen die Wände (samt Decke) ausgemessen werden. Auf den Farbeimern finden Sie die genauen Angaben, für wie viele Quadratmeter der Inhalt reicht. Bedenken Sie hier, dass eventuell ein zweiter Anstrich nötig ist oder aber kleine Ausbesserungsarbeiten anstehen. Haben Sie herausgefunden, wie viele Liter für Ihr Wohnzimmer gebraucht werden, sollten Sie sich Gedanken über den Anstrich machen. Welche Wandfarbe eignet sich am besten für den Raum? Und welches Zubehör wird benötigt? Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen beantwortet. 1. Die Vorbereitungen 2. Der Untergrund 3. Die Wandfarbe Damit die Farbe schneller trocknen kann, sollten Sie die Fenster am besten schon öffnen, während Sie das Wohnzimmer streichen. Ist es dafür zu kalt, können Sie den Raum auch nach dem Anstrich (gut) lüften. Und was gilt es sonst zu beachten? Das sind die wichtigsten Schritte: Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Emotionen und Aufreger der EM - Ein etwas anderes Turnier

Entscheidend is' aufm Platz - das war einmal. Diese Fußball-EM bestimmten Themen, die weit über das Sportliche hinaus gehen. Eins bewegte die Menschen weltweit, andere empörten.

 

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35 Millionen Menschen in Deutschland noch nicht geimpft – eine Aufschlüsselung

Kinder und Jugendliche: Laut Statistischem Bundesamt leben etwa 13,7 Millionen Menschen unter 18 Jahren in Deutschland,16,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Vier Prozent von ihnen waren am 8. Juli 2021 mindestens einmal geimpft,96 Prozent beziehungsweise rund 13,2 Millionen im Umkehrschluss noch nicht. Die Zahl der Unter-Zwölfjährigen beträgt wiederum rund zehn Millionen. Für sie ist bislang kein Corona -Impfstoff zugelassen. Ohne sie bleiben etwa 3,2 Millionen theoretisch impffähige Minderjährige. Bei der Entscheidung über ihre Immunisierung dürfte stark ins Gewicht fallen, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) für sie (noch) keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat. Impfunwillige: Ohne Minderjährige bleiben – Stand jetzt – wiederum noch rund 21 Millionen erwachsene Ungeimpfte über. Unter ihnen führt das RKI regelmäßig repräsentative Befragungen zur Impfbereitschaft durch. Insgesamt knapp 17 Prozent der Ungeimpften gab dabei zuletzt an, sich "auf keinen Fall" oder "eher nicht" impfen lassen zu wollen. Hochgerechnet wären das derzeit etwa 3,6 Millionen Menschen. Rund 16 Prozent der Befragten (rund 3,4 Millionen hochgerechnet) gaben an, "unentschlossen" zu sein. Macht also hochgerechnet sieben Millionen Menschen. Zugegeben: Das ist sehr theoretisch. Wie viele Impfunwillige es am Ende wirklich gibt, muss abgewartet werden. Zieht man aber die hochgerechneten sieben Millionen mutmaßlichen Impfunwilligen und -skeptiker von den oben erwähnten 21 Millionen ab, bleiben 14 Millionen noch ungeimpfte Erwachsene über, nahezu zwölf Prozent der deutschen Geamtbevölkerung. Da derzeit jeden Tag hunderttausende Spritzen gesetzt werden, nimmt ihre Zahl immer weiter ab. Bei null wird sie aber mutmaßlich nicht landen. Denn: Es gibt auch Menschen, denen aus gesundheitlichen Gründen, von einer Impfung abgeraten wird. Außerdem gelten einige Gruppen als schwer erreichbar für ein Impfangebot, zum Beispiel Menschen in bestimmten Berufen (zum Beispiel Beschäftigte in der Fleischindustrie, bei Paketdiensten, im Öffentlichen Personennahverkehr, im Baugewerbe, im Reinigungsgewerbe sowie auch Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter), Langzeitpatientinnen und -patienten in psychiatrischen Krankenhäusern sowie Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile. Ihre Zahl ist allerdings schwerlich genau zu beziffern. Quellen: Destatis, RKI ( 1)/( 2), Land NRW

 

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Aus für Caterpillar in Kiel: Politik völlig überrascht

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) sprach von einem "ganz herben Schlag" und zeigte sich enttäuscht vom US-amerikanischen Unternehmen Caterpillar. Der große Einsatz der Beschäftigten in Kiel sei nicht belohnt worden. "Umso mehr steht der Konzern nun aber in der Pflicht, den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über angemessene finanzielle Leistungen und eine Transfergesellschaft Perspektiven zu geben und die Härten so weit wie möglich abzufedern." Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, reagierte ebenfalls überrascht und enttäuscht. "Der geplante Stellenabbau - wenn er denn so kommt wie jetzt angekündigt - ist ja quasi eine Schließung der Standorte." Nicht nur für die Mitarbeiter sei das hart, sondern es treffe auch den Industriestandort Schleswig-Holstein. Wir sind von dieser Meldung kalt erwischt worden." Laut Rohlfs gab es gerade Gespräche mit der Geschäftsführung in diesem Jahr - der Schritt jetzt in der Sommerpause sei deshalb "überraschend". Er kündigte an, erneut das Gespräch mit der Geschäftsleitung zu suchen. "Wir bemühen uns derzeit um einen Termin." Zusammen mit der Gewerkschaft IG Metall will das Wirtschaftsministerium zunächst mehr Hintergründe erfahren über die Entscheidung. "Wir werden uns auch noch mal stark machen für Alternativpläne - und vor allem für sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter." Seit Jahren ist die Motoren-Abteilung von Caterpillar in Schieflage. In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Kurzarbeit für einen Teil der Belegschaft gegeben. Außerdem sind wiederholt Arbeitsplätze abgebaut worden, zuletzt war das vor eineinhalb Jahren der Fall. Der US-amerikanische Mutterkonzern hat am Mittwoch die Belegschaft darüber informiert, dass bis Ende 2022 der Verkauf der mittelschnelllaufenden Motoren (MSE) an allen seinen Standorten in Deutschland und China eingestellt wird. Künftig wolle sich das Unternehmen auf Aftermarket-Service von MSE-Motoren konzentrieren, so ein Unternehmenssprecher. Und weiter heißt es in der kurzen Mitteilung wörtlich: "Die lokale Geschäftsführung beabsichtigt die erforderlichen Schritte zu unternehmen, um die Geschäftstransformation bis Ende 2022 im wesentlichen abzuschließen." Kritik kommt auch von der IG Metall. Die Gewerkschaft kritisiert vor allem die Art und Weise, wie die Belegschaft über die Entscheidung informiert wurde. Das erfolgte nämlich zum größten Teil per Online-Videobotschaft. "Wir haben damit nicht gerechnet, da wir ja erst Ende 2020 einen Sozial-Tarifvertrag mit der Kieler Geschäftsführung vereinbart haben, damit der Standort gesichert ist", so Stephanie Schmoliner, Geschäftsführerin der IG Metall Kiel-Neumünster. Die Politik sei bereits informiert worden, so die Gewerkschaftlerin: "Wir können als IG Metall nur sagen, dass jetzt gekämpft werden muss. Eine Standortschließung nehmen wir nicht hin." Neben Kiel hat Caterpillar noch einen Standort in Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg. Im dortigen Lager sind rund 60 Menschen beschäftigt, die nach der Auflösung in Rostock untergebracht werden sollen. Der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Kiel, Jörg Orlemann, sprach von einem erneuten Tiefschlag für den maritimen Standort Kiel und Schleswig-Holstein. "Qualifizierte Arbeitskräfte und über viele Jahrzehnte aufgebautes Knowhow drohen jetzt verloren zu gehen." Caterpillar sei in Friedrichsort nicht irgendein Betrieb, sondern ein Ankerunternehmen. Daran würden auch Nachbarwerften hängen. "Auch diese hängen jetzt in der Luft", meinte Orlemann. Man müsse sich auch folgende Frage stellen: Was hat Rostock, was Kiel nicht hat? Zu häufig seien in den vergangenen Jahren Standortentscheidungen gegen die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt gefallen.

 

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Edelmetalle, Preis: JP Morgan hortet massenhaft physisches Silber

Lesen Sie in diesem Artikel: Ob es einen neuen „Silver Thursday“ mit einer Preisexplosion geben könnte Welche Rolle JP Morgan auf dem Edelmetallmarkt spielt Welche Faktoren für einen „Silver Squeeze“ sprechen article:full_access

 

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England-Zeitung provoziert ganz Dänemark!

Dänemark-Frust nach dem bitteren Ausscheiden bei der EM! „Probably the best feeling in the world.“ So titelt die englische Zeitung „Sun“ nach dem dramatischen Halbfinal-Weiterkommen der englischen Nationalmannschaft bei der EM 2021 gegen Dänemark (2:1 n. V.). Mit dieser Schlagzeile provoziert die „Sun“ ganz Dänemark! Hintergrund: Die Überschrift auf der ersten Seite ist an den Werbeslogan der dänischen Brauerei Carlsberg angelehnt: „Probably the best beer in the world“. Carlsberg hat seinen Sitz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und ist die viertgrößte Brauerei-Firma der Welt. In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet der Werbeslogan: „Wahrscheinlich das beste Bier der Welt“. Die „Sun“ wiederum nutzt den bekannten Werbeslogan, um Dänemark den Sieg durch den umstrittenen Elfer unter die Nase zu reiben. Die auf Carlsberg abzielende Schlagzeile „Probably the best feeling in the world“ bedeutet übersetzt: „Wahrscheinlich das beste Gefühl der Welt“. Damit provoziert die „Sun“ ganz Dänemark...

 

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"Jedes Spiel ein Endspiel": 26 Mannschaften müssen aus der 3. Liga absteigen "Jedes Spiel ein Endspiel": 26 Mannschaften müssen aus der 3. Liga absteigen

Sieben Staffeln, neuer Modus und 26 Absteiger: Der Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga wird bei den Männern so hart wie nie seit ihrer Einführung im Jahr 2010. Weil es durch Corona zuletzt zweimal keine Ab­stei­ger gab, müssen in der neuen Saison 26 Klubs die Liga verlassen. Der Grundlagenvertrag des Deutschen Handballbundes (DHB) sieht vor, dass die Sollstärke von 64 Mannschaften in vier Staffeln zur Saison 2023/24 wieder erreicht werden muss. Auch 2023 müssen deshalb noch 18 statt der üblichen zwölf Klubs runter in die Oberligen. Die erhöhte Anzahl der Absteiger auf die kommenden beiden Jahre gleichmäßig zu verteilen, kam für den Spielausschuss des DHB nicht infrage. „Wir haben keine Termine für weitere Entscheidungsspiele“, er­läu­tert Staffelleiter An­dre­as Tiemann. Erstmals wird in sieben Staffeln gespielt. Start ist am 4. oder 5. September, letzter Spieltag der 13. März. Es folgen Auf- und Abstiegsrunde. Die Spielzeit endet am 22. Mai. Der HSV Hannover, TuS Vinnhorst, die TSV Burgdorf II und Handball Hannover-Burgwedel finden sich mit Eintracht Hildesheim, HC Burgenland, MTV Braunschweig, Northeimer HC, SC DHfK Leipzig II, SC Magdeburg II, SV 04 Plauen-Oberlosa und SV Anhalt Bernburg in der Staffel C. Vinnhorst und Hildesheim sind die Favoriten auf den Einzug in die Aufstiegsrunde, für die sich der Erste und Zweite qualifizieren. Alle anderen scheinen auf Au­gen­hö­he und wollen mindestens Rang sechs. Nur der bringt die Rettung, alle tiefer platzierten Mannschaften müssen in die Abstiegsrunde. Die wird nach einem komplizierten Schlüssel neu zusammengestellt. Je­weils die Plätze sieben und elf, acht und zwölf sowie neun und zehn bleiben zu­sam­men. Die weiteren Gegner der hannoverschen Klubs kommen aus den Staffeln A, B, D oder E. Möglich sind dann Gegner von Stralsund bis Erlangen. „Eine große Herausforderung, aber die Leute beim DHB werden sich ihre Ge­dan­ken gemacht haben“, vermutet Burgdorfs Trainer Heidmar Felixson. Nur die Punkte aus den direkten Duellen werden übernommen. Eine Lösung, die nicht ge­recht erscheint. Ob un­glück­li­cher Siebter oder abgeschlagener Zwölfter – im Endspurt sind alle wieder nahezu gleichgestellt. „Mü­ßig, sich darüber aufzuregen. Jedes Spiel ist ein Endspiel, das motiviert mich“, betont Robin John vom HSV Hannover. Glücklich sind die Trainer jedoch über die Derbys. „Ich bin rundum zufrieden“, sagt Burgwedels Ma­ri­us Kastening. Einfach ist der Modus der Aufstiegsrunde. Ge­spielt wird in zwei Siebener-Gruppen. Platz eins und zwei spielen über Kreuz die beiden Aufsteiger in die 2. Liga aus. „Der DHB hat es konzeptionell gut ge­macht“, lobt Vinnhorsts Trainer Davor Dominikovic, In erster Linie hofft der Kroate auf eine Rückkehr der Fans. Die sind vor allem bei den Derbys wichtig. Verpflichtend für alle Vereine ist die Übertragung ihrer Heimspiele unter Einsatz eines Kommentators im Livestream bei sportdeutschland.tv

 

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DKP wird nicht zur Bundestagswahl zugelassen

Die DKP hat ihre Rechenschaftsberichte immer wieder verspätet eingereicht. Deshalb darf sie nun nicht zur Bundestagswahl antreten. Die kommunistische Partei kann aber Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Die DKP darf voraussichtlich nicht an der Bundestagswahl am 26. September teilnehmen. Der Bundeswahlausschuss stellte am fest, dass sie ihre Rechtsstellung als Partei verloren habe. Begründet wurde dies damit, dass die 1968 gegründete kommunistische Partei die vorgeschriebenen Rechenschaftsberichte in den vergangenen sechs Jahren immer verspätet und nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist eingereicht habe. Die Berichte hätten damit nicht die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. "Fristen sind Fristen", sagte Bundeswahlleiter Georg Thiel. Die DKP hatte bei der Bundestagswahl 2017 bundesweit lediglich 7517 Erst- und 11.558 Zweitstimmen bekommen. Thiel erläuterte, dass die DKP - und andere Parteien - schon lange auf die Mängel in ihren Rechenschaftsberichten hingewiesen worden seien. Andere Parteien hätten noch schnell Berichte nachgereicht. Die DKP kann gegen die Entscheidung jetzt innerhalb von vier Tagen Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Im Gegensatz zu ihr wurde die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) als Partei anerkannt und kann daher an der Wahl teilnehmen. Die MLPD war 2017 auf 35.760 Erst- und 29.785 Zweitstimmen gekommen. Der Bundeswahlausschuss hat mit einer auf zwei Tage angesetzten Prüfung der Anmeldungen kleiner Parteien und Vereinigungen für die Bundestagswahl begonnen. Insgesamt hatten sich 87 solche Gruppierungen beim Bundeswahlleiter gemeldet. Der Bundeswahlausschuss muss prüfen, ob sie als Parteien im Sinne des Parteiengesetzes anerkannt werden können. Gruppierungen, die diese Prüfung bestehen, können an der Bundestagswahl teilnehmen, sofern sie auch die nötige Anzahl von Unterstützer-Unterschriften vorlegen.

 

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Jolie will sich auch geschäftlich von Pitt trennen

Die Schauspielerin Angelina Jolie will die letzten Reste ihrer Ehe abschütteln und die Firmenanteile des ehelichen Weingeschäfts verkaufen. Angelina Jolie will sich von ihren Firmenanteilen des Unternehmens "Nouvel, LLC, Chateau Miraval“ trennen. Gegründet hat sie die Marke, die für ihre bauchigen Rose-Flaschen bekannt ist, vor vielen Jahren zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Brad Pitt. Das war lange vor der Trennung. Eine Hürde gibt es noch, nachdem das Scheidungsverfahren der beiden nicht abgeschlossen ist, sind alle Firmenanteile eingefroren. Laut der Nachrichtenplattform „TMZ“ hat Jolie nun ein Gericht gebeten, die Sperre schnellstmöglich aufzuheben. Sie befürchte, potenzielle Käufer könnten sich zurückziehen, wenn nicht endlich Bewegung in die Angelegenheit käme. Als 2013 die ersten 6000 Flaschen Rose vom Weingut der Hollywood-Stars auf den Markt kamen, waren sie auch schon weg. Binnen weniger Stunden wurde der gesamte Vorrat Cuvee Miraval 2012 verkauft. Zusammen mit der bekannten französischen Winzerfamilie Perrin hatten die - damals noch als Traumpaar "Brangelina" bekannten - Schauspieler ihren "Miraval Cotes de Provence“ begründet. Pitt und Jolie kauften das Weingut 2011 für umgerechnet etwa 51 Millionen Euro. Heute dürfte sein Wert um ein Vielfaches gestiegen sein. Gefallen aber ist der Wert ihrer Liebe. Jolie hatte 2016 die Scheidung eingereicht. Seitdem beschäftigen sich die Anwälte mit der Teilung der Güter und der des Sorgerechts für die gemeinsamen sechs Kinder. Erst im Mai dieses Jahres wurde bekannt, dass Brad Pitt das 50/50- Sorgerecht für die fünf minderjährigen Kinder zugesprochen wurde. Auch dagegen möchte Jolie vorgehen. (sh)

 

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Haute Couture mit allen Sinnen

Nach eineinhalb Jahren finden auch die Couture-Schauen in Paris zum Teil wieder live vor Publikum statt. Eine Rundumschau. Unter der Coronavirus-Pandemie samt Social-Distancing hatte vor allem die Haute Couture sehr zu leiden. Wie kann man die hohe Schneidereikunst, die Fingerfertigkeit der Kunsthandwerker und die hunderten, wenn nicht tausenden Arbeitsschritte auf einem Bildschirm abbilden? Nach Februar 2020 fand die Haute Couture nun wieder zu ihrer klassischen Präsentationsform auf dem Laufsteg samt Publikum statt. Glänze, strahle - „shine“, sagt die neue Kollektion von Giorgio Armani Privé. Schwerelose Kleider aus Satin und Seide in ungewöhnlichen Farben, wie Jadegrün, Mauve oder Rosa, sind im Rahmen der Haute Couture-Schauen durch die Räume der italienischen Botschaft in Paris geschwebt. Die Konstruktionen sind teilweise ungewohnt, aber immer sehr weiblich. Leichtigkeit war hier keine zu finden. Chefdesigner Demna Gvasalia hat in Paris seine erste Haute-Couture-Kollektion für Balenciaga abgeliefert und erwartetes Staunen hinterlassen. Bis auf wenige Entwürfe, die dem ursprünglichen Hausherrn Cristobal Balenciaga Tribut zollten, verwandelte er den Laufsteg in einen Altar. Extreme Ernsthaftigkeit in geschlechtsloser Form begleitet seine Kollektion. Mit der Zusammenarbeit von Jean Paul Gaultier und Maison Sacai hat eine neue Ära begonnen, ab sofort wird jede Saison ein neuer Designer Gaultiers Codes verwandeln. Der Designer selbst hat sich 2020 offiziell aus der Modewelt zurückgezogen. Seine Marke soll nun über Kollaborationen weiterleben. Die Japanerin Chitose Abe machte nun den Anfang. Sie setze auf avantgardistische Weiterentwicklungen bekannter Ideen. Auch Designerin Maria Grazia Chiuri war froh darüber, ihre Kollektion wieder analog präsentieren zu können. Die letzte Haute-Couture-Schau vor Publikum fand im Februar 2020 statt. Über einen Modefilm könne man zwar Emotionen transportieren, es sei jedoch schwieriger Material, Stickereien und Material zu erklären, meint sie. Nun konnten Einkäufer, Journalisten und Kunden in realen Kollektionsvorschauen die Stücke wieder mit all ihren Sinnen entdecken. Chiuri widmete ihre Kollektion der physischen Verbindung von Mensch und Textil, ausgehend von der Handspinnerei. Deshalb lag der Fokus der Kollektion auf Strickwaren. Im Innenhof des Pariser Modemuseums Palais Galliera fand die Haute-Couture-Schau von Chanel statt. Im Modemuseum findet passenderweise gerade die Ausstellung "Gabrielle Chanel: Fashion Manifesto" statt. Inspiriert wurde Virginie Viard von Bildern, die Coco Chanel in den 30er Jahren zeigen. Auf diesen hat sie Kleider im Stil der 1880er-Jahre an, was Viard wiederum zum Anlass nahm, Tableaux-Gemälde von Künstlern wie Édouard Manet oder Berthe Morisot zu studieren. Schauspielerin und Chanel-Botschafterin Margaret Qualley fungierte als Couture-Braut und warf zum Abschluss der Show auch den Brautstrauß ins Publikum. Die 26-Jährige war auch im begleitenden Modefilm, für den Sofia und Roman Coppol verantwortlich zeichnen, zu sehen. Der in Texas geborene Designer Daniel Roseberry gilt als jemand, der gerne Risiken eingeht. Mit seiner Couture-Winterkollektion wollte er nicht nur Elsa Schiaparellis Werk Tribut zollen, sondern der traditionsreichen Couturewelt auch neues Leben einhauchen. Während in der Sommerkollektion Schmuck noch eine große Rolle spielte, wird dieser nun durch kunstvolle Verzierungen, vor allem auf Jacken, neu interpretiert. Auch das Coronavirus hat seine Spuren hinterlassen, etwa in Form eine Halskette in Lungenform. Um Gegensätze ging es in der Kollektion von Giambattista Valli. Die märchenhaften Kleider wurden etwa in den Räumlichkeiten der ehemaligen kommunistischen Partei in Paris präsentiert, die architektonisch dem Brutalismus zuzuordnen ist. Und auch in den Entwürfen findet sich zwischen den pastellfarbenen Kleidern immer wieder schwarze Ensembles. Mit Spannung wurde die Debütkollektion des belgischen Designers Pieter Mulier erwartet, der viele Jahre mit Raf Simons zusammenarbeitete, aber noch nie ein eigenes Modelabel leitete. Die neue Kollektion wurde in einer Straße im Pariser Stadtviertel Marais, in der Gründer Azzedine Alaïa lebte, präsentiert. Der Designer verzichtete auf die Archive von Alaïa und ließ sich von seinen eigenen Erinnerungen inspirieren. (chrile)

 

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ÖV: Sparbillette im Regionalverkehr der Innerschweiz getestet

In den Kantonen Luzern, Nidwalden und Obwalden fahren Passagiere ab dem kommenden Samstag in Randzeiten günstiger. Beim Zürcher Verkehrsverbund befürchtet man eine Kostenverlagerung. Wer mit der Zentralbahn von Luzern nach Engelberg fährt, kann ab dem Samstag von Sparbilletten profitieren. Es ist eine Erfolgsgeschichte des öffentlichen Verkehrs. Vor zwölf Jahren führten die SBB auf Fernstrecken Sparbillette ein. Die Passagiere liessen sich nicht zweimal bitten und griffen zu bei den Tickets, die bis 70 Prozent billiger sind.2019, im letzten Jahr vor dem grossen Einbruch wegen der Corona-Pandemie, setzte die Bahn 8,8 Millionen solcher Tickets ab. Dank den vergünstigten Billetten wurden gemäss den SBB rund 2,9 Millionen Fahrgäste mehr befördert. Preisüberwacher macht Druck Spätestens seitdem der Preisüberwacher Stefan Meierhans 2019 verlangt hat, dass auch die regionalen Tarifverbunde auf wenig ausgelasteten Strecken und in Randzeiten solche Rabatte gewähren, sind Spartickets zum Politikum geworden. Nachdem sich Nationalrat Mathias Reynard (sp., Wallis) diese populäre Forderung zu eigen gemacht hat, muss sich sogar der Bundesrat damit befassen. Doch die Landesregierung ist definitiv der falsche Adressat, liegt die Tarifhoheit im öffentlichen Verkehr doch bei den Transportunternehmen. Und dort kommt nun Bewegung in die Sache. Am Donnerstag hat der Tarifverbund Passepartout, der die Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden abdeckt, bekanntgegeben, dass die Passagiere bereits ab dem 10. Juli von solchen Sparbilletten profitieren können. Es ist der erste der 18 Tarifverbunde in der ganzen Schweiz, der diesen Schritt in die Zukunft macht. Eingeführt wird die Neuerung vorerst auf sechs Strecken rund um Luzern. Die Transportunternehmen SBB, BLS, SOB und Zentralbahn ermöglichen vergünstigte Fahrten ins Entlebuch, nach Zofingen, Küssnacht am Rigi, Engelberg und Lungern. Diese Streckenabschnitte können mit weiteren, nicht rabattierten Streckenabschnitten kombiniert werden. Die Bedingungen für die Kunden sind die gleichen wie bei den nationalen Tickets. Die Sparbillette sind persönlich ausschliesslich über die gängigen ÖV-Webshops oder Ticket-Apps erhältlich. Wer früh kauft, spart bis zu 70 Prozent gegenüber dem Normalpreis. Die Tickets sind an einen bestimmten Zug gebunden und können bis zu 60 Tage im Voraus gekauft werden. Eigentlich war die Einführung der Spartickets bereits auf das Frühjahr 2021 vorgesehen, doch angesichts des dramatischen Passagierrückgangs durch die Covid-19-Pandemie hatten die Bahnen mit anderen Problemen zu kämpfen. Gerade jetzt sei der ideale Zeitpunkt, um diese Innovation einzuführen, erklärte Markus Flückiger, Leiter Tarifverbund Passepartout, an einer Medienkonferenz: «Nachdem die Lockerungen im öffentlichen Verkehr zu einer Entspannung geführt haben, geht es nun darum, Passagiere zurückzugewinnen. Ausserdem wollen wir neue Kundinnen und Kunden für unser Angebot begeistern.» Pilotprojekt für die ganze Schweiz Dürfen nun auch Bahnkunden ausserhalb der Innerschweiz damit rechnen, in ihrer Region in den Genuss dieser Angebote zu kommen? So schnell wird es wohl nicht gehen. Helmut Eichhorn, Geschäftsführer der Branchenorganisation Alliance Swisspass, freut sich zwar über das Vorangehen der Innerschweizer. «Das zeigt, dass sich die ÖV-Branche entgegen immer wieder gehörten Vorwürfen durchaus bewegt», bekräftigt er. In der Alliance Swisspass sind die 18 Tarifverbunde in der Schweiz und 250 Transportunternehmen zusammengeschlossen. Die Einführung von Sparbilletten in Luzern, Nidwalden und Obwalden ist denn auch ein Pilotprojekt für die gesamte Schweiz. «Wir erhoffen uns dadurch rasch Erkenntnisse darüber, ob dieses Konzept auch in den Regionen funktioniert», erklärt Eichhorn. Doch die Kompetenz für die Tariffestsetzung liege bei den einzelnen Transportunternehmen. Beim Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) will man die Entwicklung beobachten und ist an den Auswertungen und den Auswirkungen interessiert. «Im ZVV sind bis auf weiteres jedoch keine Spartickets vorgesehen», macht Sprecher Caspar Frey klar. Mit dem 9-Uhr-Pass habe der ZVV schon seit Jahren ein vergünstigtes Produkt im Sortiment. Die damit verbundene erhoffte Verlagerung auf schwächer ausgelastete Kurse nach der Morgenspitze falle jedoch äusserst bescheiden aus. «Die bisherigen Erfahrungen im Fernverkehr sind diesbezüglich ähnlich. Ebenfalls ist die Wirkung auf Mehrnachfrage und somit Mehreinnahmen im Fernverkehr sehr überschaubar», führt Frey weiter aus. Hinzu komme, dass Spartickets im Gegensatz zu den Zonenbilletten jeweils für eine bestimmte Verbindung gälten. So fahren auf der Strecke zwischen Zürich und Winterthur fast 20 Züge pro Stunde und Richtung. Spartickets könnten hier rasch zu einem Durcheinander führen. «Wählt ein Fahrgast einen Zug, der nur 3 Minuten früher fährt, dann ist das Sparticket bereits nicht mehr gültig», betont Frey. Diese Beobachtung macht auch Helmut Eichhorn. In Verkehrsverbunden mit städtischem Charakter und häufigen, eher kürzeren Verbindungen seien Sparbillette weniger sinnvoll als in ländlichen Regionen mit längeren Fahrzeiten und selteneren Verbindungen. Gefahr von tieferen Einnahmen Frey macht auch darauf aufmerksam, dass der regionale Personenverkehr bereits heute stark defizitär ist. «Spartickets bergen die Gefahr, dass die Einnahmen noch tiefer ausfallen und die ungedeckten Kosten zulasten der Allgemeinheit ansteigen.» Den Effekt von Spartickets im Regional- und Agglomerationsverkehr stufe man in Bezug auf die Verlagerungswirkung und die Mehrnachfrage insgesamt als eher unbedeutend ein. Somit seien Mehreinnahmen schliesslich nur schwer zu generieren. Flächendeckende Spartickets in der ganzen Schweiz dürften also vorerst ein Wunschtraum bleiben. Allenfalls macht der Bundesrat Druck in diese Richtung. In der Antwort auf den Vorstoss von Nationalrat Reynard hält er nämlich fest, Alliance Swisspass habe die Voraussetzungen geschaffen, um eine einheitliche Einführung von Sparbilletten in Tarifverbunden zu koordinieren. Um dies durchzusetzen, müsste Alliance Swisspass jedoch verbindliche Entscheide auch für die 18 regionalen Tarifverbunde treffen können. Dies ist heute nicht der Fall. Aus diesem Grund hat das Bundesamt für Verkehr die dafür massgebliche Branchenübereinkunft nur befristet bis Ende 2021 bewilligt. «Der Bundesrat erwartet, dass Alliance Swisspass die Entscheidstrukturen bis zu diesem Zeitpunkt entsprechend anpasst», mahnt die Landesregierung.

 

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Arbeiterkammer klagt Klarna

Das schwedische Fintech bietet derzeit Österreichs Kunden an, Mahngebühren zu erlassen. Doch das reicht der AK bei Weitem nicht. Die Geschäftsbedingungen seien rechtswidrig. „Mittlerweile ist der Kundenservice gar nicht mehr erreichbar“, beschreibt eine Kundin ihre Erfahrung mit dem Zahlungsdienstleister Klarna der Arbeiterkammer (AK). Schon über einen Monat wartet sie auf ihr Geld für eine Rücksendung. Ein anderer Onlineshopper erklärt, er habe nie eine Rechnung von Klarna erhalten, sondern als erstes Schreiben eine Mahnung mit Spesen. „Ich habe mein bestelltes Kleid nie bekommen und kann die Rechnung nicht stornieren“, klagt eine weitere Kundin.

 

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„Sturm der Liebe“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

München. Pünktlich um 15.10 Uhr öffnet Deutschlands beliebtestes Fünfsternehotel Fürstenhof seine Tore und lädt Zuschauer ein, dem Familiendrama rund um den Saalfeld-Clan beizuwohnen. Seit ihrer Erstausstrahlung im September 2005 erzählt die erfolgreiche ARD-Telenovela jeden Montag bis Freitag über Liebe, Konflikte und Schicksalsschläge im malerischen Bichlheim, dem fiktiven Handlungsort der Serie. Da Maja Shirin auf dem Kostümball aus den Augen verloren hat, fragt sie am nächsten Morgen scherzhaft, ob Shirin etwa ihren Traumprinzen getroffen hat. Doch Shirin winkt ab und gibt vor, dass die Party langweilig war und sie nach Hause gegangen ist. Später erfährt Maja, dass Shirin beim Knutschen gesehen wurde, und versteht nicht, warum ihre Freundin ihr nichts davon erzählt hat. Werner und Christoph sind ratlos, wie sie die Hetzkampagne gegen Christoph stoppen können, zumal auch Rosalie den Vorwurf von sich weist, hinter der Kampagne zu stecken. Diese wird unterdessen immer gestresster und hofft, bei der anstehenden Gemeinderatssitzung die Wogen glätten zu können. Doch kurz vor der Sitzung nickt sie vor ihrem Laptop ein. Nachdem Selina und Cornelius die Nacht miteinander verbracht haben, bittet sie ihn, es langsam angehen zu lassen. Als Selina später eigentlich zu einem Treffen mit Christoph gehen will, besucht sie stattdessen Cornelius auf dem Gestüt. Nach einer Weile hält Christoph das Warten nicht mehr aus und macht sich auf den Weg zum Gestüt. Marie ruft aus London an, da sie Hildegards Hilfe benötigt. Zum Abschied will Alfons Hildegard mit einem Mittagessen überraschen, doch durch Hildegards ahnungsloses Eingreifen geht es schief. Florian beteuert gegenüber Maja, dass Shirin und er sich unter den Masken nicht erkannt haben. Doch Maja beschleicht das Gefühl, dass Shirin sehr wohl wusste, wer unter der Maske steckte, und kündigt Shirin die Freundschaft. Als auch Florian Maja nicht umstimmen kann, gibt es für ihn nur eine Erklärung für ihr Verhalten… Christoph trifft es schwer, Selina in Cornelius‘ Armen zu sehen. Doch er ist sich sicher, dass Selina nach wie vor Gefühle für ihn hat. Und tatsächlich vertraut Selina Alfons an, wie sehr sie gegen ihre Liebe zu Christoph ankämpft und sich gleichzeitig wünscht, dass ihre alten Gefühle für Cornelius wieder aufkeimen. Um Cornelius vorläufig von Selina fernzuhalten, greift Christoph zu zweifelhaften Mitteln. Rosalies schlechter Ruf in der Gemeinde wirkt sich negativ auf den Umsatz des Cafés aus. Doch Rosalie weigert sich, sich bei Christoph für etwas zu entschuldigen, was sie nicht getan hat. Da bietet André ihr an, sich aus dem Café herauszukaufen. Als Rosalie ihm daraufhin unterstellt, nur seinen Vorteil aus der Situation ziehen zu wollen, stellt André ihr ein Ultimatum. Benni findet heraus, dass seine Flamme Sarah in Neuseeland in einem Hotel arbeitet, in dem gerade eine Stelle in der Küche frei ist. Umso mehr sehnt er sich, nach Neuseeland zu reisen, und bittet Robert daraufhin, ihm ein Zeugnis auszustellen. Als dieser ablehnt, schleicht sich Benni heimlich ins Büro… Um Selina zurückzuerobern, verspricht Christoph ihr, sich zu ändern. Er will sogar seine Hotelanteile verkaufen, um mit ihr zusammen den „Fürstenhof“ verlassen zu können. Doch gerade, als Selina begreift, dass es Christoph wirklich ernst ist, wird sie Zeugin einer erpresserischen Drohung. Shirin glaubt, dass ihre Freundschaft mit Maja endgültig verloren ist, und will aus der WG ausziehen. Als Maja von ihrem Vorhaben erfährt, erkennt sie, dass sie überreagiert hat, und versöhnt sich wieder mit Shirin. Doch zu Florian bleibt Maja weiterhin auf Abstand. Sie will sich auf ihre Zukunft mit Hannes konzentrieren. Rosalie nimmt Andrés Angebot an, ihn aus dem Café herauszukaufen. Damit halst sie sich noch mehr Arbeit auf und Michael macht sich große Sorgen, dass Rosalie durch den Stress in eine Tablettensucht abrutschen könnte. Rosalie muss sich eingestehen, dass sie sich zu viel Arbeit aufgeladen hat und will sich bei Christoph entschuldigen. Doch dieser hat gerade ganz andere Sorgen. Cornelia ist enttäuscht, dass sich Benni ihr bezüglich Sarah nicht anvertrauen will. Sie hat den Eindruck, dass Bennis Wunsch, nach Neuseeland zu gehen, nicht sonderlich ausgereift ist. Aber letztlich muss sich Lia eingestehen, dass es ihr nur schwerfällt, Benni loszulassen. Benni überredet Max, ein paar Sprünge auf einem Mountainbike-Trail mit ihm zu üben. Entgegen Max‘ ausdrücklichen Rat will er nach dem gemeinsamen Training allein weitermachen. Als Cornelia davon erfährt, macht sie sich große Sorgen, weil Benni weitaus weniger Erfahrung im Mountainbiken hat, als er behauptet. Sie eilt zum Trail und sieht, wie Benni gefährlich weit über seine Grenzen geht. Selina ist fassungslos, dass Christoph bereit ist, Cornelius zu erpressen. Daraufhin zieht sie einen endgültigen Schlussstrich. Cornelius ist im siebten Himmel, als Selina ihm eröffnet, dass sie sich eine gemeinsame Zukunft mit ihm wünscht. Als er sie im Überschwang der Gefühle küsst, ahnen die beiden nicht, dass sie beobachtet werden. Maja ist überglücklich, dass sie Marvin von Storchheimer mit ihren Hüten überzeugen konnte. Doch dann findet sie heraus, dass dieser ihre Hüte unter seinem Namen verkaufen will. Hannes rät Maja, den Vertrag trotzdem zu unterschreiben, während Shirin ihre Freundin darin bestärkt, das Angebot abzulehnen und ihren Traum nicht aufzugeben. Michael springt im Café „Liebling“ ein und sorgt dafür, dass sich Rosalie und André wieder versöhnen. Nach Dr. Kammls Verschwinden geht er außerdem fest davon aus, dass ihm die Chefarztstelle in der Klinik sicher ist. Doch ausgerechnet durch eine Initiative von Rosalie als Landrätin droht dieses Vorhaben zu scheitern. Die ARD-Serie „Sturm der Liebe“ fällt aufgrund einer Sportschau-Sendung am Mittwoch, den 14. Juli 2021, aus. Die Folge 3641 wird dafür am Freitag, den 16. Juli 2021, ausgestrahlt. Die ARD-Serie „Sturm der Liebe“ fällt aufgrund einer Sportschau-Sendung am Donnerstag, den 15. Juli 2021, aus. Die Folge 3641 wird dafür am Freitag, den 16. Juli 2021, ausgestrahlt. Das Erste bietet das komplette Fernsehprogramm auch als Livestream in der ARD-Mediathek an. Kein Problem, das Erste zeigt Wiederholungen immer am Tag nach der Ausstrahlung einer neuen Folge morgens um 9.55 Uhr. Die Freitagsfolge wird jeweils am darauffolgenden Montag, ebenfalls um 9.55 Uhr, nochmals gesendet. Außerdem kann man sich Folgen noch bis zu einem Monat nach ihrer Erstausstrahlung auf der Internetseite zu „Sturm der Liebe“ von DasErste.de anschauen. Dort findet man neben Informationen zu den Darstellern und einzelnen Folgen auch ein breites Angebot an Extramaterial sowie einen Blog, der Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Zentraler Handlungsort der Geschichten ist das Hotel Fürstenhof im fiktiven Ort Bichlheim. Als Kulisse dient ein privates Schloss im oberbayerischen Dorf Vagen, etwa eine halbe Autostunde von Rosenheim entfernt. Weitere Drehorte befinden sich auf dem Gelände der Bavaria Film GmbH, wo eine weitere Villa steht, die auch schon als Kulisse für den Historienfilm „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ diente. In der Serie dient die Villa als Kulisse für den Westflügel des Fürstenhofs. Die Landschaftsaufnahmen zwischen einzelnen Szenen entstammen dem Voralpenland, unter anderem dient das Tiroler Bergmassiv Zahmer Kaiser als Kulisse. Auch wenn die Serie inzwischen an Zuschauern eingebüßt hat, liegt sie mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 14 Prozent immer noch im zweistelligen Bereich. „Sturm der Liebe“ kann daher als echte Erfolgsgeschichte für Das Erste bezeichnet werden. 2010 gewann die Telenovela den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste tägliche Serie“.2013 folgte der European Soap Award als „Beste ausländische Serie“. Das Jubiläumsspecial zur 3000. Folge (Erstausstrahlung am 20. September 2018) sahen 1,66 Millionen Zuschauer, es bescherte dem Sender einen Gesamtmarktanteil von 17,4 Prozent. Produziert wird „Sturm der Liebe“ hierzulande von dem Münchner Fernsehproduktionsunternehmen Bavaria Film. Doch auch in anderen Ländern erschließt sich die deutsche Telenovela ein immer größeres Publikum. Durch den Verkauf der Rechte an 20 Sender, ist der Erfolg inzwischen weit über den deutschsprachigen Raum hinaus gewachsen. Unter anderem wird die Serie für das italienische, bulgarische, französische, polnische und isländische Fernsehen synchronisiert. Selbst in Kanada wurde „Sturm der Liebe“ bereits ausgestrahlt. Inzwischen ist die deutsche Telenovela zu einem echten Exportschlager geworden. Bei inzwischen 17 Staffeln kann man schon mal den Überblick über die ganzen Paare verlieren, die im Fürstenhof zueinandergefunden haben. Kriegen Sie noch alle zusammen? Das sind die „SdL“-Traumpaare pro Staffel: RND/pf/mit Material von ARD

 

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Neue Abgeordnete im britischen Unterhaus - Warum dieses Foto die Briten zu Tränen rührt

Dieses Foto bewegt Großbritannien: Die Labour-Politikerin Kim Leadbeater (45) sitzt auf einer der grünen Lederbänke im britischen Unterhaus, auf dem Platz der 2016 ermordeten Abgeordneten Jo Cox (✝︎41)– ihrer Schwester. „Sie sitzt dort auf der Bank unter der Gedenktafel von Jo, ihrer Schwester und das ist ein emotionaler, besonderer Moment für uns alle“, sagte Oppositionsführer Sir Keir Starmer (58) bei Leadbeaters Vereidigung. Fünf Jahre nach dem Tod ihrer Schwester hat Leadbeater im selben Wahlkreis Batley and Spen in Nordengland eine knappe Mehrheit gegen ihren konservativen Tory-Herausforderer Ryan Stephenson errungen. Jetzt zog sie in das Unterhaus in London ein. Die Labour-Politikerin und engagierte Brexit-Gegnerin Jo Cox wurde im Sommer 2016 ermordet. Eine Woche vor dem Brexit-Referendum wollte sie eine Bürgerstunde in der Leihbücherei von Birstall (circa 16 000 Einwohner) abhalten und die Wähler ermutigen, für den Verbleib des Königreichs in der EU zu stimmen. Plötzlich kam ein Mann auf Cox zu, rief „Britain first“ und schoss auf die zweifache Mutter. Danach stach er noch mit einem Messer auf sie ein. Cox erlag den Verletzungen und hinterließ ihren Mann und die beiden kleinen Kinder. Ganz Großbritannien stand unter Schock. Jetzt will ihre jüngere Schwester Kim Leadbeater Cox' Politik fortsetzen. Für die ganze Familie ein bewegender Moment. „Sie ist unglaublich tapfer“, sagte Cox' Witwer.

 

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Tokio-Spiele endgültig ohne Zuschauer

Am Donnerstag traf Japans Regierung wie erwartet ihre Entscheidung: Die Sommerspiele müssen ohne Zuschauer auskommen. Keine Fanmeile, kein Jubel in den Arenen, kein Alkohol - nicht mal in den Bars oder Restaurants: Die große olympische Party wird man in Tokio vergeblich suchen. Das um ein Jahr verschobene Olympia 2020 findet coronabedingt unter Notstandsbedingungen statt. Zu dieser Entscheidung sah sich Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga - kurz nach der Ankunft von IOC-Chef Thomas Bach in Tokio - gezwungen. Denn die Corona-Infektionen in der Hauptstadt ziehen zwei Wochen vor Beginn des geplanten Spektakels wieder deutlich an - wovor Gesundheitsexperten auch seiner Regierung immer wieder gewarnt haben. Den Willen zur Austragung der Spiele aber bekräftigte Bach auch nach seiner Ankunft erneut. "Ich fühle mich wie ein Athlet im Warteraum, bereit für die Action", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Man werde alle Maßnahmen der Japaner unterstützen - zur Not eben auch den Ausschluss aller Zuschauer. "Wir müssen stärkere Schritte unternehmen, um einen weiteren landesweiten Ausbruch zu verhindern, auch unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Coronavirus-Varianten", begründete Suga seine Entscheidung, zum vierten Mal über Tokio den Notstand zu verhängen. Es handele sich um eine reine "Vorsichtsmaßnahme". Er hoffe auf "historische" Olympische Spiele, sagte Suga. Mit dem ab kommenden Montag bis vorläufig zum 22. August geltenden Corona-Notstand soll vor allem verhindert werden, dass Restaurants und Bars Alkohol ausschenken. Auf diese Weise versucht man, eine Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Die Bürger sollen möglichst daheim bleiben. Eigentlich hatte der wegen des äußerst langsam angelaufenen Impfprozesses und seines Festhaltens an den Spielen kritisierte Suga nur eine Verlängerung des bis Sonntag angesetzten Quasi-Notstands mit weniger strengen Maßnahmen geplant. Nur für die Präfekturen Hokkaido, Aichi, Kyoto, Hyogo und Fukuoka endet der Quasi-Notstand wie geplant. Man hoffe, mit dem erneuten Notstand für die Hauptstadt Tokio die Bürger davon abzuhalten, während der bevorstehenden Sommerferien und der Feiertage im Zuge des Ahnenfestes O-Bon umherzureisen, bis der Impfprozess weiter vorangeschritten sei, wurde der für die Corona-Maßnahmen zuständige Minister Yasutoshi Nishimura zitiert. Sollten Japans Olympia-Macher, die Regierung und das IOC wie erwartet auch einheimische Zuschauer bei Olympia ausschließen, könnten sich die Bürger des Landes die Spiele ohnehin nur zu Hause am Fernseher anschauen. Den Fans im Ausland ist die Einreise bereits untersagt. Und auch Public Viewings wird es in Tokio nicht geben. Damit drohen die Spiele, die vom 23. Juli bis 8. August stattfinden sollen, zu einem sterilen Fernseh-Schauspiel zu werden. Viele Menschen in Japan befürchten, dass Olympia zu einem Superspreader-Event werden könnte. In Umfragen hatte sich immer wieder eine Mehrheit für eine erneute Verschiebung oder Absage ausgesprochen. Japans Olympia-Macher und das IOC betonten jedoch bisher immer, dass alles "sicher" ablaufen werde - allerdings möglicherweise ohne Zuschauer. Die Organisatoren setzten am Donnerstag kurzfristige Beratungen mit der Regierung, der Stadtverwaltung, dem IOC und dem Paralympischen Komitee an. Auch Bach nahm daran teil. Er fuhr nach seiner Ankunft vom Flughafen Haneda zum Olympia-Hauptsitz des IOC, einem Fünf-Sterne-Hotel in der Innenstadt. Drei Tage soll er dort in Quarantäne bleiben. Vor Bach waren schon hunderte Athletinnen und Athleten in Japan angekommen. "Sie sind alle froh, dass die Spiele auf sichere Art und Weise stattfinden können", sagte Bach. Am Tag von Bachs Ankunft meldete die Stadtverwaltung von Tokio 896 neue Infektionsfälle. Damit lag die Zahl der Neuinfektionen seit nunmehr 19 Tagen jeweils über dem Wert des gleichen Tages der Vorwoche. Eine Absage der Spiele scheint jedoch weder Japans Olympia-Machern noch dem IOC in den Sinn zu kommen. (dpa)

 

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Hilfe bei Insektenstichen: Spitzwegerich-Salbe selber machen

Hannover. Baden, Grillen und im Garten das Leben genießen – der Sommer hat viele schöne Seiten. Doch um eine äußerst unangenehme Angelegenheit kommt man in der warmen Jahreszeit nur sehr schwer herum: juckende Insektenstiche. Bei empfindlichen Menschen können die Stellen zu großflächigen und schmerzhaften Entzündungen werden. Glücklicherweise gibt es Abhilfe – und die wartet nicht selten direkt am Wegesrand. Die Rede ist vom Spitzwegerich. „Plantago Lanceolata“ lautet der lateinische Name des heimischen Krautes mit den spitz zulaufenden, lanzettenähnlichen Blättern. Zu finden ist Spitzwegerich fast überall in der Natur, er wächst am Wegesrand, wie sein Name bereits andeutet, und auf jeder Wiese. Die Pflanze wird zehn bis 60 Zentimeter hoch und trägt kleine Ähren mit weißen Staubblättern. Seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung verdankt der Spitzwegerich den Iridoidglykosiden, die in der Pflanze enthalten sind. Weitere nützliche Inhaltsstoffe sind Gerbstoffe, die Wundheilung beschleunigen. Spitzwegerich hilft deshalb gegen Hautreizungen durch Insektenstiche, Brennnesseln oder kleine Schrammen. Ein Beitrag geteilt von Heidi Grüner, Germany (@wolkensonnewind) Auch unterwegs lässt sich diese Wirkung nutzen: Einfach ein paar Blätter des Krauts pflücken, zerreiben und auf die betreffenden Stellen drücken. Auch bei Husten und Erkältung kann Spitzwegerich helfen – die getrockneten Blätter ergeben einen lindernden Hustentee. Die Wirkung des Spitzwegerich lässt sich auch ganz unkompliziert konservieren. So kann man sie überall und zu jeder Jahreszeit nutzen. Eine Spitzwegerich-Salbe lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Dafür benötigt man lediglich etwas Zeit, drei Zutaten und ein desinfiziertes Schraubglas. Um eine Salbe aus Spitzwegerich selbst herzustellen, benötigt man: Zunächst wird ein Ölauszug mit den wirksamen Substanzen der Heilpflanze hergestellt. Im ersten Schritt wird der Spitzwegerich klein geschnitten und in ein desinfiziertes Schraubglas gefüllt. Die Blätter sollten nicht mehr feucht von Tau oder Regen sein. Anschließend wird das Glas mit dem Öl aufgefüllt, sodass die Blätter vollständig bedeckt sind. Das Glas nun gut verschließen und den Ölauszug für etwa zwei Wochen bei Zimmertemperatur ziehen lassen – täglich einmal gründlich durchschütteln. Wer es eilig hat, kann die klein geschnittenen Blätter in dem Öl auch für 30 Minuten bei niedriger Hitze im Wasserbad ziehen lassen. Eine langsame Extraktion verspricht aber eine bessere Wirkung der Salbe. Ein Beitrag geteilt von Nadine (@_kraeuterkunde_) Sind die Spitzwegerich-Blätter gut durchgezogen, wird der Ölauszug gefiltert und von den Blättern getrennt. Dafür den Inhalt des Glases durch ein feines Sieb mit einem sauberen Baumwolltuch darin gießen. Nun wird das gefilterte Öl zusammen mit dem Bienenwachs im Wasserbad erhitzt. Um die spätere Konsistenz der Salbe zu testen, kann man eine kleine Menge entnehmen und abkühlen lassen, sobald sich das Wachs vollständig aufgelöst hat. Für eine etwas flüssigere Salbe können etwa zwei Gramm weniger Wachs verwendet werden, für eine festere Salbe etwa zwei Gramm mehr. Hat die Spitzwegerich-Salbe die gewünschte Konsistenz erreicht, wird sie in heiß gespülte oder desinfizierte Gläser gefüllt. Die Gläser erst nach dem Abkühlen verschließen – fertig! Die Spitzwegerich-Salbe ist so mehrere Monate lang haltbar. Das Rezept lässt sich auch etwas abändern: Soll die Salbe besonders geschmeidig werden, kann das Bienenwachs durch die doppelte Menge Wollwachs (Lanolin) ersetzt werden. Für eine vegane Variante der Salbe kann das Bienenwachs weggelassen und für den Auszug Kokosöl verwendet werden, das sich ebenfalls sehr gut für die Anwendung auf der Haut eignet. Sollte sich das Kokosöl nicht gleich verflüssigen, kann es für einige Minuten an einem warmen Ort gestellt oder ebenfalls im Wasserbad geschmolzen und mit den Spitzwegerich-Blättern vermischt werden. Die Textur der veganen Salbe wird etwas flüssiger als die Variante mit Wachs.

 

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Ohne Termin impfen lassen - wo das in NRW möglich ist

Duisburg/Solingen Lange gab es kaum Impfstoff gegen Corona. Nun bekommt man ihn aber in mehreren Impfzentren in NRW ohne Termin, etwa in Duisburg und Wuppertal. Wie das läuft und wo es bald noch möglich ist. orV med eatehTr ma Meroratni in Dgibrsuu rsctehrh sscgehgäietf biree. Tn e,drnrO ide rleüabl afu dme lädGeen otretisp snid, cenciskh iilefmlwgpI fau dne erinhctgi W.ge Um rzuk canh nhze idns die Onrrde enahbie ni edr hzealrÜb, am nstäcdteish mtuznmerIpf sieth es hcna eiNbmtroalber u.sa ndsroeeBs sti dgrnaislle dei kelein hlnecSga ovr ggniEan F. oDrt ntehse ndnii,geeej die nhoe niTemr zru foaC-Irgunopmn eomnmekg n.dsi hcNa ehrmneer kotmpfnariodSineen ni rnsivdnehceee ltndeSaetit sti sda ürf lale Drgbseuiur ma rtagoDesnn chau samtelsr am renegälru fpmerzntmuI lmcgö.ih Udn cuha in endaner ettädSn ni NWR itgb se honcs renimeT üfr oclhse nineot. Ak t„Huee egnrom war dre Adnrgna rßg,o“ gtas nei dOrern ni D.ribusug hnSoc mu ablh,sbiene iihelbnena Stnndue vor uÖf,nfng enätth die steEnr s.deagnnntea Um ide cekE reuh,m sib rzu rzdagnnenene tera. Sß eDi Lage hbae hsci hjedco echlnsl weeird tiug.ebhr Di„e etLeu ssümne lhat ruz,b“Aietr satg re. hNca Meanton esd ppfImknetfmaimsr tsi se an desmie srnotgDnae in uDsbrgiu zcphötlil zagn fniheca: mA Mirnarteo ni tiMet bitg se ncotieBh nud Moderan, uaf erd rnednae teenhReisi in ruhrRot ned ffomif-mtslEnapI ovn onhnJos & sJo.nhon ortD ath die datSt uaf dme tazPlprak niees espeSkrrmaut zu ereni nwteeeri ntakSodeorin en.edgal Eenigiz tagssoenzu:urV nEi htWnizso in u. Dguirsb Ahcu nneiSolg tfnöef sien teIzpmfrnmu knmmedeo eWohc für eecnshnM nheo.mneTir Ab med mnkoedemn gnMtoa sib gonaSnt nönkne ihsc aell enoensPr ab 16 Jhrnae mit ned Vznkniae onv Binetcho roed enaMrod mefinp nales.s nI Sieoglnn nweder dzieter hocn edi nmrTeie, ied in nde greenvnenga Wheocn atevbienrr n,wrdeu eae.aebgittbr Dcho ej mhre ptemiGfe se tigb, oetds enegiwr neeu Tiermne tbgi .se segweDne hat man sihc ni ginnlSeo nh,cneiesedt üfr eeni oWceh ufa die riinpectTlhmf uz .zhrecievtn ennD patbeüurh teths eid eFagr im uRma, was itm den 35 Imertpzfenn in e-lesdtfohNirenraWn sseaepirn soll, wnne llea lmplIinwifeg an rde eRihe we.ran Bsi enEd eemeSbrtp steht ied uFzn,graiinne red nuBd liett shic ide seontK mit nnäLder ndu mnneK.oum iWe se chadna,ttreewhieg its hocn .lukanr ietcEndshend wdri,enis bo neei etridt sDios sla shfAgruiuncf tgnöi riwd nud bo esedi ni den eZtrenn edro dne sHaprzauxertna vepmfirt di.rw hcDo hnoc sdni veeil gpentfim,u eid rneetZn nköenn dne soesrPz henlsecebin.gu Im mpemIzufrnt mi irsKe ürnDe etinfd am komennmed Motagn beflslaen ein sAtaiktogn,tstta ebi dme alle ba 16 eJnhar eine Iufmpng heno inremT alterenh k.ennnö oVn 16 bsi 20 hUr nnknöe alle mzu nzrmIputfme Am lnelhsrucbE 12-80 in nDerü mk.eomn adtnLra Wggaonlf nehtpahlS tg:as „cIh eellraeipp an ednje, dre rhbesi ied igMklöetchi rinee ugpmnIf hcon tinch emahgonmrenw a,ht cish gegen sda ruiVrCs-ooan fipmen zu las,ens um hisc dun dreane zu üznhtecs“. Ahuc aHgen dnu nMsetür olnlwe eid mlipcrThitnef tweleiies beafe.nuh nI ngHea ibnlebe lzetutz 08 nrPtoze edr eTmerin mi mmIftzpreun nt,uugtzne bswlhae rdot onhc bsi nng,aotS 11. J,uli edjre ba 16 Jhenra icweshnz 8 ndu 810.3 Urh niee srfutgmnEpi im unfIpztmrem ni rde aelttalhdS ranelhet nnak. itmVfepr weernd hcuiiaßsllehsc ied nVzkiea ovn ithonecB ndu adr,Mnoe end mnerTi ürf ide ietezw sioDs entlareh edi rneeiFwlliig nand orv tr. O nI seüntMr tis von neemi “rEs„updnt edi eedR. Ab eiagtns,D 1.3 ilu,J wdri trod für ziew Weocnh neoh imeTrn .emtipgf saD utznImrpfem nffteö gtsmnoa bis hctoitwsm vno 14 bis 20 r,Uh gaednsrsnto sib mtasgssa onv 8 bis 14. Urh In tpeupralW gbit es aeldtenezr nerTmie ni den S.nttiltedea ohnSc iste edm ggaenrnveen wcihMtot tsi eid Aktino t.artesegt Am rtieF,ga 9. iulJ, ennökn schi oPensern ab 16 rJhane nov 12 isb 18 rUh im eJebonrtc na rde wSacrbazchh 105 fepnim sa.enls mA a,stSgma .71,uilJ bigt es zewi wierete Trmi.een tsnImagse gtib es sneibe oinkteAn sbi denE uJl.i eDi eugnaen tniZee ndsi fua dre ietreetsInetn dre tatdS erWputapl .rnesahbei Es disn rtdo elwijes urn firmepuEstngn lcgöimh, nie nrmeTi für dei nimgtuwpeZfi ridw vro trO v.greebne rZu eVürnfggu thsnee die mspIfoftf ovn no,cetihB aMnredo dnu hnnJoso & onn,Jhos enrnesoP enrut 18 eJarnh hateelnr sda zinVka ovn ncBeh.ito „eDr rseet direse gaentktAois ewrud gtu negne,mnmao urnd 010 nPsreone ebhna cish nmipfe snse“al, gtas neei easicpn,erdSthtr erA„b es ttnhäe huac ochn emhr esni nn“.knöe sDa oAtegnb trchiet chsi iztudchgänslr an ea,ll anm loelw rbea orv lalem ied nscnehMe eihn,cerre ied muz eeliispB nguufdar von ranrcbhSirpraee elboPrem enhat,t sihc um nenie iTmren zu nmemrk.ü r„iW ssmenü itm nde gnfumnpIe ni die reBtie kmomn“,e tsag dei cSnier.hepr

 

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Sponsor kündigt Vertrag mit Griezmann

Für das frühe Aus bei der EM kassierten die Frankreich-Stars um Antoine Griezmann (30) mächtig Kritik. Jetzt kassiert er zusammen mit Teamkollege Ousmane Dembélé (24) auch noch Ärger vom Klub. Was war passiert? Seit Tagen kursiert im Internet ein Video, das die beiden Spieler des FC Barcelona zeigt. Die beiden Franzosen filmten sich bereits 2019 dabei, wie sie asiatische Hotelangestellte verspotten. Dembélé beleidigt die Angestellten, sagt: „All diese hässlichen Gesichter, nur damit du Pro Evolution Soccer spielen kannst.“ Und: „Was ist das für eine rückständige Sprache? Seid ihr in eurem Land technologisch fortgeschritten oder nicht?“. Griezmann lacht darüber. Barça findet es allerdings nicht lustig. Mittwoch veröffentlichte der Klub eine Mitteilung auf Japanisch, will sich damit für den Vorfall entschuldigen. Darin heißt es: „Die Vereinsführung wird alles Mögliche tun, um zu garantieren, dass sich solche Situationen in Zukunft nicht wiederholen.“ Dazu werde der Klub „die notwendigen internen Maßnahmen ergreifen.“ Welche das sind und wie sie ausfallen, ist derzeit unklar. Allerdings: Seit 2017 ist der japanische Onlinehändler Rakuten Trikotsponsor von Barcelona. Das Unternehmen bat bereits am Dienstag um eine Erklärung. Der Klub betonte, ein solches „respektloses“ Verhalten habe mit den Werten des Vereins nichts gemein. „Es gibt keinen Platz für Rassismus beim FC Barcelona.“ In der Mitteilung vom Mittwoch heißt es außerdem, dass sich beiden Spieler bereits über die Taten und Worte geäußert und entschuldigt haben. Griezmann schrieb bei Twitter: „Ich habe mich immer gegen jede Form von Diskriminierung eingesetzt. In den vergangenen Tagen wollten mich einige Menschen als einen Mann hinstellen, der ich nicht bin. Ich weise die gegen mich erhobenen Vorwürfe entschieden zurück und es tut mir leid, wenn ich meine japanischen Freunde beleidigt habe.“ Das japanische Unternehmen Konami löste bereits den Vertrag mit Griezmann auf, nur wenige Wochen nach dessen Verpflichtung. Das Unternehmen teilte mit: „Konami Digital Entertainment ist der Meinung, wie es der Philosophie des Sports entspricht, dass Diskriminierung jeglicher Art inakzeptabel ist. Zuvor hatten wir Antoine Griezmann als unseren Botschafter für Yu-Gi-Oh!-Inhalte angekündigt, jedoch haben wir angesichts der jüngsten Ereignisse beschlossen, den Vertrag zu kündigen.“ Auch Dembélé entschuldigte sich bei Instagram: „Das Video wurde in Japan aufgenommen, aber es hätte an jedem anderen Ort der Welt aufgenommen werden können, ich hätte – ungeachtet des Ortes – die gleiche Sprache gewählt. Es war an keine bestimmte Bevölkerungsgruppe gerichtet. Ich neige im Privaten und gegenüber meinen Freunden zu diesem Sprachgebrauch, egal woher sie kommen.“

 

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Jessica Schwarz: „Ich will Scheitern einfach nicht wahrhaben“

Ihrer Rolle in „Biohackers“ scheint Jessica Schwarz überhaupt nicht ähnlich zu sein: Im Gespräch grinst, lacht und kichert sie, während sie in der Netflix-Serie als verkniffene, strenge und moralisch fragwürdige Prof. Lorenz vor der Kamera zu sehen ist. In der ersten Staffel kommt ihr die Medizinstudentin Mia Akerlund (Luna Wendler) auf die Schliche, die noch eine persönliche Rechnung mit ihr offen hat. Es kommt zum Showdown. In der zweiten Staffel steht die sonst so versierte Lorenz plötzlich vor dem Nichts. Im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erzählt die 44-jährige Schauspielerin, warum sie ihre Rolle fast persönlich genommen hat, wie sie mit Kritik umgeht und warum sie vor der Kamera am liebsten ausrastet. In der ersten Staffel von „Biohackers“ geht es um die Verbreitung eines Virus durch eine illegale Vereinigung. In der zweiten Staffel geht es um Heilung und Aufklärung. Wie hat die Corona-Krise die weitere Entwicklung der Serie beeinflusst? Das ist ein neuer Aspekt, über den ich noch gar nicht so nachgedacht habe. Es geht immer irgendwo um Heilung. Jeder versucht immer, Heilung zu erfahren, wo Schmerz war. Gerade Professor Lorenz, meiner Figur, ist viel genommen worden. Ihr Lebenswerk wurde zerstört. Man lernt sich selbst auch über schmerzhafte Erfahrungen sehr gut kennen, ob man will oder nicht. Professor Lorenz hat durch ihre Forschung alles verloren, ist in ihrem alten Kinderzimmer wieder ganz unten angekommen. Wie können Sie solch ein absolutes Scheitern nachvollziehen? Es gab schon einige Momente in meinem Leben, in denen ich gescheitert bin. Wenn ich drohe zu scheitern, bin ich dickköpfig und will dranbleiben und nicht gleich aufgeben. Ich versuche alles, damit die Sache, privat oder beruflich, doch gelingt, auch wenn sie vielleicht zum Scheitern verurteilt ist. Häufig werde ich dabei traurig und bleibe manchmal auch zu lange an Dingen kleben, weil ich ein Scheitern einfach nicht wahrhaben möchte. Es ist schmerzhaft, wenn ich merke, dass etwas scheitert. Aber das muss man zulassen und auch loslassen können. Ihre Rolle Professor Lorenz lernen wir über den Konflikt mit deren Mutter noch einmal anders kennen: Wie gehen Sie mit Konflikten um? Konflikte gehören zum Leben dazu. Man muss sich mit gewissen Dingen auseinandersetzen. Ich habe gelernt, dass ich nicht davonlaufen kann, weil sie sowieso zu mir zurückkommen – über kurz oder lang. Ich versuche Konflikte mit anderen Menschen möglichst sofort zu klären. Je länger man sowas hinauszögert, umso schwieriger wird es oft. Ich habe auch verschiedene Therapieformen ausprobiert. Das hat mir dabei geholfen, noch andere Lösungswege zu finden. Aber manche Probleme kann man eben nicht lösen. Dennoch ist es wichtig, es zu versuchen. Professor Lorenz ist sehr kontrolliert – in anderen Rollen in der Vergangenheit mussten Sie vor der Kamera aber auch schon komplett ausrasten. Welche Emotionen spielen Sie am liebsten? Ausrasten vor der Kamera kann schon richtig Spaß machen. Danach fühlt man sich leicht, richtig erleichtert. Aber manchmal stehe ich dann genau vor solchen Szenen und mir wird ganz Angst und Bange, weil ich nicht genau weiß, wie ich das umsetzen soll. Ich möchte die Figur ja für mich neu erfinden und nicht so spielen, wie man es vielleicht schon hundertmal gesehen hat. Ich bin sehr neugierig und lasse mich auf alles ein. Prof. Dr. Lorenz war hingegen schwierig für mich. Am Set war es für mich nicht einfach. Ich habe es fast persönlich genommen, dass ich dort die Antagonistin war, die zielstrebige, über Leichen gehende, harte, kühle Frau. Aber das macht ja auch meinen Beruf aus, mich auf neue Situationen einzulassen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Welche Seiten an ihr mögen Sie? Ich habe gar nichts gegen Menschen mit Zielstrebigkeit und dem Mut, Dinge anzupacken, vor denen sich andere Menschen fürchten. Sie glaubt ja wirklich, dass sie mit ihrer Forschung hilft und die Welt rettet. Manchmal wünsche ich mir, selbst auch kontrollierter zu sein. Das ist so weit von mir entfernt, dass ich diesen Charakterzug schon wieder gut finde. Wir sprechen jetzt vor dem Start der zweiten Staffel. Nach der ersten gab es positive Berichte, aber auch Verrisse. Wie gehen Sie mit Kritiken um? Ich lese Kritiken nicht mehr so häufig. Früher habe ich mir alles gegeben. Heute sind für mich die Leute in meiner Heimat Michelstadt die liebsten Kritiker. Michelstadt ist eine wunderschöne Kleinstadt mit aufgeschlossenen, smarten Menschen, die bodenständig im Leben stehen. Da weiß ich immer, woran ich bin. Ob der Film oder die Serie jetzt spannend war oder total überkandidelt. Deswegen mache ich mich nicht mehr ganz so verrückt. Mit dem Alter bin ich gelassener geworden. Zum Glück steht es hier jedem Journalisten und jeder Journalistin frei, auch negative Kritik zu äußern. Trotzdem ärgert es mich, wenn auf deutschen Filmen, die auch im Ausland gut ankommen, hierzulande herumgetrampelt wird. Ich weiß, welche Kraft in so einer Produktion steckt. Wie viele Stunden Arbeit, Schweiß, Mühe, Tränen und wie viel Teamarbeit. Für mich sind komplette Verrisse daher unverständlich. Gerade entspannt sich die Corona-Lage: Man kann wieder Freunde treffen, ins Café gehen. Worauf freuen Sie sich am meisten? Freunde, Freunde sehen. Und Familie sehen. Ich möchte wieder alle umarmen, huggen, knutschen. Ich will das Leben zurückkehren sehen. Andererseits merke ich manchmal auch, wie überfordernd sich diese neue Lebendigkeit manchmal noch anfühlt. Als ich vor kurzem in Berlin im Volkspark Friedrichshain spazieren war, und dort eine Art Volksfest tobte, habe ich gemerkt, wie ich doch erst einmal einen Schritt zurück gemacht habe. Aber es tut so gut zu sehen, wie alles zum Leben erblüht und daran auch teilhaben zu können.

 

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Ab Montag dürfen Fahrgäste in BVG-Bussen wieder vorne einsteigen

Was im April kurzfristig am Protest der Gewerkschaft Verdi gescheitert war, klappt jetzt doch: Von Montag an sollen in den BVG-Bussen auch wieder die vorderen Türen benutzt werden dürfen, die seit Beginn der Corona-Pandemie vor 16 Monaten verschlossen bleiben, um die Fahrerinnen und Fahrer zu schützen. Jetzt haben sich Vorstand und Personalvertretungen des Berliner Landesunternehmens geeinigt. Messungen am Fahrerarbeitsplatz der verschiedenen Bustypen hatten laut BVG keine erhöhte Aerosolkonzentration in der Luft ergeben. Außerdem sind inzwischen alle regulär eingesetzten Busse mit Trennscheiben am Fahrerplatz bestückt.2,1 Millionen Euro hat die BVG nach eigener Auskunft dafür investiert. Die BVG verspricht sich von der Neuregelung eine stärkere Durchlüftung der Busse und eine bessere Verteilung der Fahrgäste. Mit gültigem Ticket darf auch weiterhin hinten eingestiegen werden. Laut BVG ist „die Maskendisziplin seit Monaten konstant hoch und liegt täglich im Bereich von 97 bis 99 Prozent“. Eine Änderung gibt es auch beim Bezahlen: Der im März 2020 gestoppte Ticketverkauf mit Bargeld beim Fahrer bleibt eingestellt, aber in den rund 1400 Bussen wurden Terminals zum kontakt- und bargeldlosen Fahrscheinkauf installiert. BVG-Chefin Eva Kreienkamp spricht von einem „wichtigen Schritt in die Zukunft“. Bezahlt werden kann mit EC- und Kreditkarte sowie per Smartphone mit Apple- und Google-Pay. Versuch soll zeigen, wie sich das neue Bezahlangebot auf die Pünktlichkeit auswirkt Voraussetzung ist, dass die Karten NFC-tauglich sind (das Kürzel steht für Near Field Communication), also kontaktlose Zahlung erlauben. Ein Funkwellen-Symbol auf der Karte zeigt das an. [Für aktuelle Nachrichten live auf Ihr Handy empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] In dem Pilotversuch zum kontaktlosen Ticketkauf, der ebenfalls am kommenden Montag startet, soll beobachtet werden, wie sich das – mutmaßlich schneller als Bargeldzahlung abzuwickelnde – Bezahlangebot auf die Pünktlichkeit der Busse auswirkt. Um das Pilotprojekt aus Dauerlösung zu etablieren, sei ein Antrag bei der Tarifgenehmigungsbehörde notwendig. Parallel arbeitet die BVG an einem neuen Bezahlmodell mit individuell aufladbaren Guthabenkarten. Laut BVG-Sprecher Markus Falkner soll dieses Angebot möglichst noch im Sommer starten, aber vorher seien technische Details zu klären.

 

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Putins Kalkül, Assads Triumph

Es droht eine Katastrophe mit Ansage. Verzweifelte Menschen werden Hunger leiden, nicht einmal mehr die allernötigsten Medikamente nutzen können und deshalb alles daransetzen, dem Elend zu entkommen. Millionen Kinder, Frauen und Männer im syrischen Idlib leiden zwar schon heute große Not. Doch ab diesem Sonnabend dürfte alles noch viel schlimmer werden. Zumindest wenn sich Russland durchsetzt. Moskaus Führung besteht darauf, dass nun der letzte noch freie Übergang für internationale Hilfslieferungen zwischen der Türkei und der syrischen Rebellenprovinz dichtgemacht wird. Bab al Hawa heißt der kleine Übergang, an dem sich wieder einmal zeigt, wie stark der Kreml auftrumpfen kann und wie wenig ernsthaften Widerstand es gibt. Präsident Wladimir Putin diktiert das Geschehen nach Belieben – der Westen schaut hilflos zu. Vermutlich sogar desinteressiert. Über Bab al Hawa schaffen heute etwa 1000 Lastwagen pro Monat Lebensnotwendiges in die einzig noch verbliebene Region der syrischen Opposition. Vier Millionen Menschen leben dort, die Hälfte von ihnen wurde bereits mehrfach vertrieben, immer auf der Suche nach Schutz vor den mörderischen Attacken des Assad-Regimes und seiner Verbündeten. Der Plan: Die Aufständischen geben auf oder sterben Idlib ist für sie zur Endstation, ja zur Falle geworden. Von dort gibt es kein Entkommen. Das Gebiet ist weitgehend abgeriegelt. Im Norden lässt die Türkei niemanden über die Grenze – das Land hat bereits Millionen Flüchtlinge aufgenommen –, im Süden versperren die Truppen des syrischen Diktators den Weg. Den Familien in Idlib bleibt in ihrem täglichen Überlebenskampf nur eine Hoffnung: die auf Hilfe von außen. Wenn diese Unterstützung wegfällt, haben sie nichts mehr. Genau darauf legen es Moskau und sein Schützling in Damaskus an. Ihrem zynischen Kalkül folgend setzen die beiden bewusst darauf, dass den Menschen – die sie allesamt zu Terroristen oder deren Anhängern erklärt haben – am Ende aufgeben. Oder sterben. So offen werden es Putins Diplomaten selbstverständlich nicht formulieren. Sie verweisen lieber darauf, dass Bab al Hawa als Hilfskorridor ausgedient habe, weil sich ja Baschar al Assad als legitimer, erst vor Kurzem mit 95 Prozent der Stimmen wiedergewählter Präsident ganz Syriens um das Wohl der Aufständischen kümmern könne. So ließe sich auch vermeiden, dass die internationale Hilfe in die Hände der Islamisten gerät, die Idlib kontrollieren und den Übergang dafür missbrauchten, um Waffen und Kämpfer durchzuschleusen. Russland-Versteher und Assad-Freunde zollen dieser Sichtweise sicherlich Beifall. Aber sie lassen geflissentlich außer Acht, dass mit dem Hinweis auf notwendige Terrorabwehr der Bruch des Völkerrechts bemäntelt wird. Es stimmt: Islamisten haben in Idlib das Sagen. Aber das sind gerade mal ein paar Tausend. Die riesengroße Mehrheit der Zivilbevölkerung hatte nie eine Waffe in der Hand. Sie wollen nicht kämpfen, sondern in Ruhe gelassen werden, friedlich ihrer Arbeit nachkommen oder zur Schule gehen. Diese Gunst will Assad ihnen nicht gewähren und weiß dabei Russland an seiner Seite. Dem syrischen Regime allein die Hilfe für die Menschen in Idlib zu überlassen, kann daher keine Option sein. Der Machthaber hat bereits mehrfach klargemacht, wie er sich Herrschaft vorstellt: Die Untertanen müssen niederknien oder werden vernichtet. Etwa, indem die Feinde gezielt ausgehungert werden. Moskau fürchtet den Westen nicht Diese Kriegstaktik hat Assad schon mehrfach erfolgreich praktiziert. Auch Idlib steht dieses Schicksal bevor, sollte die Hilfe für die Bedürftigen in die Hand des Diktators gelegt werden. An diesem Freitag wird der UN-Sicherheitsrat wohl über Bab al Hawa entscheiden. Russland lehnt es als Vetomacht ab, das Mandat für Hilfslieferungen über den Grenzort zu verlängern. Sogar für einen Minimalkompromiss – den Korridor ein weiteres Jahr offenhalten – braucht es ein politisches Wunder. Oder echten Druck auf den Kreml. Aber was hat Moskau schon zu fürchten? Den Westen offenkundig nicht. Am Ende wird die Welt Syrien im Stich lassen. Wieder einmal.

 

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Steigende Versuchung zum Subventions- und Versicherungsbetrug in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat zu einem Anstieg von Subventions- und Versicherungsbetrug in Deutschland geführt. Das Bundeskriminalamt (BKA) meldete am Dienstag 7585 Fälle von Subventionsbetrug, zum Großteil ging es dabei um Corona-Soforthilfeanträge. Außerdem registriert Deutschlands größter Versicherer Allianz steigende Fallzahlen von Versicherungsbetrug.

 

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Quantencomputing: So funktioniert die Quanten-Fehlerkorrektur

Geschichte: Zweitausend Jahre Rechenhilfen - ein historischer Schnelldurchlauf Quantenmechanik im Alltag Crashkurs Quantenmechanik Quantengatter erklärt Wichtige Quantengatter im Überblick So funktioniert die Quanten-Fehlerkorrektur Wie man Qubits implementiert Was Quantenrechner heute schon können Quantencomputer in Deutschland Quantensysteme: Quantencomputer aus der Cloud Gefahr für traditionelle Verschlüsselungsmethoden? Was Post-Quanten-Verschlüsselung leisten muss Quantencomputing: Was Quantenmethoden fürs machinelle Lernen bringen Quanten und das binäre Lackierereiproblem Geschichte: Zweitausend Jahre Rechenhilfen - ein historischer Schnelldurchlauf Quantenmechanik im Alltag Crashkurs Quantenmechanik Quantengatter erklärt Wichtige Quantengatter im Überblick So funktioniert die Quanten-Fehlerkorrektur Wie man Qubits implementiert Was Quantenrechner heute schon können Quantencomputer in Deutschland Quantensysteme: Quantencomputer aus der Cloud Gefahr für traditionelle Verschlüsselungsmethoden? Was Post-Quanten-Verschlüsselung leisten muss Quantencomputing: Was Quantenmethoden fürs machinelle Lernen bringen Quanten und das binäre Lackierereiproblem

 

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Referendum Covid-19-Gesetz: Die Schweiz stimmt bald wieder ab

Im Juni ist das Referendum gegen das Gesetz zur Corona-Krise klar gescheitert. Doch die Gegner starteten sofort ein neues Referendum und erreichten die nötigen Unterschriften rasch. Was würde ein Erfolg der Gegner an der Urne bedeuten? Die Kritiker der Corona-Politik legen mit einem weiteren Referendum nach. Die Corona-Krise hat in der Politikarena die Zeit verdichtet. Beschlüsse zu drastischen Einschränkungen des Lebens und zu Milliardenhilfen wurden innert Wochen durchgepeitscht. Am Anfang handelte der Bundesrat direkt auf Basis der Verfassung und damit sozusagen per Notrecht. Seit September 2020 hat die Schweiz ein offizielles Gesetz zu dieser Krise: das Covid-19-Gesetz. Auch mit diesem Gesetz geht vieles rasant. Es ist erst gut neun Monate alt, wurde aber schon dreimal revidiert – im Dezember 2020 sowie im März und Juni 2021. Das Parlament hat das Gesetz für dringlich erklärt. Das heisst, es konnte sofort in Kraft treten, unabhängig von allfälligen Referenden. Das Gesetz ist im Prinzip bis Ende 2021 befristet, doch einige Bestimmungen gelten länger – bis Ende 2022, Ende 2023 und in einem Fall gar bis Ende 2031. Weitere Verlängerungen einzelner Bestimmungen sind in der kommenden Herbstsession des Parlaments gut möglich. Die hohe Kadenz führte zu Kuriositäten. Eine Gruppe von Kritikern der Corona-Politik des Bundesrats, die sich als Verfassungsfreunde und Freiheitskämpfer sehen, hatte im vergangenen Herbst das Referendum ergriffen. Formal richtete sich dieses «nur» gegen die Gesetzesversion vom September 2020, doch bei einem Volks-Nein wären mangels Basisgesetz auch die Erweiterungen von Dezember 2020 bis Juni 2021 dahingefallen. Das Volk nahm im Juni das Gesetz mit gut 60 Prozent Ja-Stimmen an. Aber noch am Abstimmungssonntag kündigten die Gegner ein weiteres Referendum an – dieses Mal gegen die Gesetzesrevision vom März 2021. Hohes Tempo gefordert Dies ist rechtlich zulässig, doch Tempo war gefordert. Die 100-tägige Referendumsfrist für die Gesetzesrevision vom März läuft diesen Donnerstag ab. Obwohl die Gesetzesgegner nur gut drei Wochen Zeit hatten, übersprangen sie die Hürde von 50 000 Unterschriften bei weitem. Am Donnerstag hat das Komitee laut eigenen Angaben 187 000 Unterschriften der Bundeskanzlei eingereicht. Ironischerweise half das Gesetz seinen Gegnern: Es ermöglicht nämlich in dieser Krise auch die Einreichung von noch nicht beglaubigten Unterschriften; diese Beglaubigungen werden nun ausserhalb der Referendumsfrist durch die Behörden eingeholt. Absender des Referendums sind Bewegungen mit den Namen «Netzwerk Impfentscheid», «Aktionsbündnis Urkantone» und «Freunde der Verfassung». Auch die Junge SVP half bei der Unterschriftensammlung mit. Die auf der Website der Gesetzesgegner deklarierte Kernbegründung für das neuerliche Referendum: «Das Covid-Zertifikat und ein umfassendes Contact-Tracing sind Experimente am Menschen mit sensiblen Daten, welche Stigmatisierung und Diskriminierung ermöglichen.» Das sind allerdings keine neuen Argumente. Die Gesetzesgegner hatten auch schon im Vorfeld des Urnengangs vom Juni die «Massenüberwachung mit umfassendem Contact-Tracing» und die «Diskriminierung» von Ungeimpften kritisiert, und dennoch hatte das Volk der Vorlage zugestimmt. Das Ergreifen eines neuen Referendums zum praktisch gleichen Thema sofort nach einem verlorenen Urnengang erscheint wie ein Lehrbuchbeispiel für Zwängerei. Diese Lesart wollen die Angesprochenen aber nicht gelten lassen: Es gebe zwar in der neuen Referendumskampagne zum Teil die gleichen Themen wie vor dem früheren Urnengang, doch gewisse Themen hätten sich mit dem Volksentscheid vom Juni erledigt, und zudem könne der Bundesrat nun nicht mehr sagen, dass bei einem Volks-Nein viele Wirtschaftshilfen nicht mehr fliessen würden. Offiziell richtet sich die Kritik der Gegner vor allem gegen vier Gesetzesbestimmungen, die das Parlament im März eingefügt hatte. Gemäss einem der Artikel legt der Bundesrat «die Kriterien und Richtwerte für Einschränkungen und Erleichterungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens fest». Dies gebe dem Bundesrat weitreichende und unnötige Vollmachten ohne Kontrollmöglichkeiten. Faktisch bringt dieser Artikel allerdings kaum Neues. Schon das Epidemiengesetz gibt dem Bundesrat in einer Krise weitreichende Vollmachten zu Einschränkungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Im Visier der Gegner ist auch eine Gesetzespassage, wonach der Bund in enger Abstimmung mit den Kantonen Massnahmen für ein umfassendes «Contact-Tracing» trifft. Dies sei die Basis für eine «permanente Massenüberwachung». Auch die Kontaktrückverfolgung würde aber bei einem erfolgreichen Referendum nicht verschwinden, da das Epidemiegesetz eine rechtliche Basis dafür enthält. Allerdings sind gemäss Epidemiengesetz in erster Linie die Kantone zuständig; die ausdrückliche Bundeszuständigkeit ist dort auf die Covid-19-App für Mobiltelefone beschränkt. In der Praxis ändert sich laut einem Bundesvertreter vermutlich in Sachen Kontaktrückverfolgung auch bei einem erfolgreichen Referendum nicht viel, da sich die Praktiken in den Kantonen in dieser Krise nun eingespielt haben. Ein Ärgernis ist für die Kritiker auch die im März eingefügte Passage des Covid-19-Gesetzes, die Geimpfte von der Pflicht zur Quarantäne befreit. Dies sei «Diskriminierung» von Ungeimpften. Ein erfolgreiches Referendum würde allerdings die Lage der Nichtgeimpften nicht verbessern, sondern nur jene von betroffenen Geimpften verschlechtern. Wirtschaftshilfen erneut ein Thema Die Kritiker wehren sich auch gegen die Einführung des Covid-Zertifikats für Geimpfte, Genesene und Getestete. Dieses liefere ebenfalls eine Basis für Diskriminierung. Das Parlament hatte im März mit einer Gesetzesergänzung dem Bundesrat Vorgaben für ein solches Zertifikat gemacht. Auch ohne diese Passage wäre die Einführung eines offiziellen Covid-Zertifikats rechtlich vielleicht möglich, aber politisch nach einem Volks-Nein zur Revision des Covid-19-Gesetzes wohl eher schwierig. Selektive Zugänge für Geimpfte/Getestete/Genesene zum Beispiel zu Nachtklubs und Grossveranstaltungen wären jedoch laut einer juristischen Interpretation aufgrund des Epidemiegesetzes weiterhin möglich. Die Wirtschaftshilfen spielten derweil auch bei der Gesetzesrevision vom März eine zentrale Rolle. Diese Revision brachte einen erheblichen Ausbau der Hilfen und führte zudem einen neuen «Schutzschirm» für Grossveranstaltungen ein. Das Thema Wirtschaftshilfen dürfte daher auch im kommenden Abstimmungskampf entgegen den Hoffnungen der Referendumsführer wieder eine Rolle spielen. Bis März 2022 wie gehabt Im Vergleich zum ersten Abstimmungskampf relativiert die Zeit beim kommenden Urnengang vieles. Die Volksabstimmung ist auf den 28. November angesetzt. Sagt das Volk Nein zur Gesetzesrevision vom März, bleiben die betroffenen Bestimmungen noch bis ein Jahr nach ihrem Inkrafttreten gültig – bis zum 19. März 2022. Bis dann, so ist zu hoffen, dürften sich viele Massnahmen einschliesslich der Wirtschaftshilfen erübrigt haben. Das gilt aber nicht unbedingt für alle Elemente dieser Krise. So könnten zum Beispiel gewisse Hilfen für Arbeitnehmer und Grossveranstalter sowie die Option auf selektive Zugänge zu Veranstaltungen über den März 2022 hinaus noch eine Rolle spielen. Doch das hängt von der künftigen Pandemie-Entwicklung ab. Und diese ist wie üblich höchst ungewiss.

 

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Gute Seiten, schlechte Zeiten

Was würde der große Hans Benedek aus der Ankunft der Autorin vor dem Café, in dem wir verabredet sind, machen? „Ciao Bella: Elegante fünf Minuten zu spät steht sie plötzlich da, im Sonnenschein der Auguststraße: pinke Nikes, Jeansrock, große Breakfast-at-Tiffany’s-Sonnenbrille, bezauberndes Lächeln – Johanna Adorján, eine unserer vielseitigsten, verehrtesten Feuilletonkolleginnen! Ihre klugen Promi-Interviews, Gesellschafts-Essays, Kolumnen über Männer und Moral liest man so intensiv wie ihre Bücher. Die 1971 in Stockholm geborene Münchnerin, seit 22 Jahren in Berlin lebend, hat blendende Laune, denn gerade kommt ihr neuer Roman im neuen Verlag raus, mit dem schönen Titel „Ciao“, und… Okay, stop mal kurz: Hans who? Hans Benedek ist tatsächlich nur eine Romanfigur, die sich Johanna Adorján für ihren neuen Roman ausgedacht hat, der tatsächlich „Ciao“ heißt (Kiepenheuer & Witsch,272 S.,20 €) und der Grund dafür ist, dass wir uns wirklich an einem Mittwochvormittag zum gemeinsamen Zeitunglesen in einem Café in Mitte verabredet haben. Und dieser Hans Benedek ist eine in die Jahre gekommene, also mittelalte Edelfeder aus dem Feuilleton der fiktiven Berliner „Die Zeitung“. Der Antiheld Benedek kommt im Roman schwer unter die Räder, als er ein – um Himmels willen! – ranschmeißerisches Porträt ausgerechnet über die junge Influencerin und Pop-Feministin Xandi Lochner schreiben will. Man muss sich das in etwa so vorstellen wie den Roadrunner aus dem Comic auf dem Buchcover, der gerade über den Abgrund gelatscht ist, in der berühmten Pause des Innehaltens in freier Luft, bevor es abwärtsgeht. Da Johanna Adorjáns Rahmenhandlung also im weitesten Sinne Feuilleton ist, fand ich es eine gute Idee, mich als Rahmenhandlung für unser Gespräch mit ihr zum Zeitunglesen zu treffen. Und habe „FAZ“, „SZ“ und Tagesspiegel dabei, Feuilleton only. Fand Adorján sofort gut. Obwohl sie sofort einräumte, dass sie natürlich grundsätzlich nichts Schlechtes über Kollegen sagen werde. Da das Café nach der Pandemie auch auf der anderen Straßenseite Tische aufstellen darf, stehen dort kleine Schildchen, auf die jemand ganz rührend „Nur für Kunden*INNEN“ geschrieben hat. „Das heißt, dass wir reingehen müssen“, sagt Adorján. Wir bleiben natürlich draußen und überlegen kurz, was wir trinken – wirklich noch einen Kaffee? –, entscheiden uns beide für Cappuccino. Es ist der Tag der Regenbogen-Presse, auf allen Titelseiten geht es um das Ungarn-Spiel und das Uefa-Verbot (selbst die Kassiererinnen beim Rewe tragen Regenbogenmasken – „klar machen wir ditt mit!“). Aber Adorján interessiert sich zum Glück null für Fußball, also starten wir direkt in die Literatur durch. Die Idee zu ihrem Roman, in dem die Pandemie keine Rolle spielt, sei ihr während der Pandemie gekommen: Budgetkürzungen im Printjournalismus, Tugendterror um Political Correctness zwischen den Generationen, Shitstorms um Old White Males (ein Begriff, den Adorján selbst nie verwenden würde). Die gründlich fiktionalisierte Handlung spielt erkennbar in Deutschland. Die Frau von Benedek ist eine verkannte Lyrikerin, es herrscht großer Starbedarf nach jungen Feministinnen und eine gottschalkhafte TV-Show spielt eine entscheidende Rolle. Und immer wenn die filmische Erzählung ins zu populär Fernsehspielhafte abzugleiten droht, bewahrt Adorján den Roman mit ein paar klugen Gedanken und originellen Beschreibungen eben genau davor: klassische Bestseller-Qualitäten! Was ihr wichtig ist: Es ist kein Schlüsselroman. Aber einer über unsere Zeit, in der das, was mal der öffentliche Diskurs war, gerade sehr selbstgerecht, schwarz-weiß und rechthaberisch zerstritten geworden ist. Klar, auch wegen des Internets, wo Adorján selbst einen ziemlich guten Instagram-Account mit Buchtipps und knapp 17K Followern betreibt. An dieser Stelle lobt sie mich trotzdem, weil ich immer noch kein Smartphone habe, und fotografiert mein Outdoor-Bauarbeiter-Handy mit ihrem schicken roten iPhone. Dann fragt sie skeptisch nach, ob ich denn überhaupt nichts aufnehme oder mir Notizen machen will. Und wird noch ein bisschen skeptischer, als ich auf meine Vorbilder Capote („95 % Gesprächserinnerung“) und André Müller verweise, der Meister des nachträglich gescripteten Interviews. Ich versuche sie damit zu beruhigen, dass ich mir ein paar Stichwörter in mein limonengrünes Moleskine notiere und sie dann lieber zu ihren eigenen großen Interviews befrage, die sie in letzter Zeit exklusiv mit Emmanuel Carrère („Yoga“) und Christian Kracht („Eurotrash“) gemacht hat. Wir reden ein bisschen off the record über die Charaktere der beiden (ist Carrère wirklich so manisch? Kracht wirklich so klug und höflich?) und widmen uns dann endlich der Tagespresse, den Feuilletons von heute. Natürlich nimmt Adorján sich zuerst die „Süddeutsche“, ihre Heimatzeitung und Arbeitgeberin. Sie hat die Zeitung selbstverständlich auch im Print-Abo, kommt aber oft erst nachmittags oder abends („oder danach auch: nie mehr“) zum Lesen. Heute ist ausnahmsweise mal nichts von ihr drin. Aber ich lobe sie sehr für den schönen Denis-Scheck-Verriss neulich: die Krise der Literaturkritik im deutschen Fernsehen, wo es dauernd irgendeine Nebenhandlung geben muss (Scheck rudert mit Kehlmann über den See, Scheck reitet mit Juli Zeh aus), die dafür sorgt, dass man nichts außer Kamerabewegungen und des Kritikers Köpfchen im Gedächtnis behält. Die Gefahr, dass wir es genauso machen könnten (Rahmenhandlung Zeitunglesen!), kontern wir damit, dass wir uns ja zum Glück fürs alte Nachdenker-Medium Print zum Cappuccino getroffen haben! Im „SZ“-Feuilleton heute findet sie die Bilder zu groß – „verstehe ich nicht ganz. Ich will ja kein Bilderbuch angucken, sondern Zeitung lesen.“ Zum Beispiel den Artikel über die Documenta-Ausstellung im DHM. Und die Filmkritik über einen Horrorthriller würde sie sich eventuell aufheben, bis sie den Film gesehen hat – aus Angst vor Spoilern, wenn schon wieder die ganze Handlung erzählt wird, beziehungsweise aus der Begeisterung dafür, im Kino zu sitzen und gleich einen Film zu sehen, über den man exakt noch gar nichts weiß. Im Tagesspiegel-Feuilleton gefällt ihr das (normal große) Aufmacher-Foto vom jubelnden Gerd Müller und hinten im Weltspiegel („das sogenannte Vermischte oder Panorama lese ich immer als Erstes und am liebsten. Auch wegen der angenehm bewältigbaren Textlängen“) ein Artikel über das neue, postpandemisch durchstartende New York. Auch wenn Adorján die Vermutung wagt, dass Amerika als kultureller Hauptbezugspunkt bald ebenso over sein könnte, wie die hoffentlich bald überwundene Pandemie in Vergessenheit geraten wird. In der „FAZ“, ihrem alten Arbeitgeber, bewundert sie das Foto von Martha Argerich, die gerade mit Daniel Barenboim in Hamburg aufgetreten ist, wo sie sehr gerne dabei gewesen wäre. Und will auf jeden Fall einen Artikel über den italienischen Architekten und Designer Gio Ponti von Claudius Seidl lesen, einem ihrer absoluten Lieblingsautoren im Feuilleton. Von dem habe sie als Journalistin in der Zeit ihrer Zusammenarbeit am meisten gelernt. „Diese Leichtigkeit des Sitzens“ lautet Seidls von ihr sofort gemochte Überschrift. Und das war es dann mit dem Sitzen im Café. Eine letzte Frage habe ich noch: Ist die ganze positive Niceness auf Instagram (wo Adorján fast nur Empfehlungen postet, nie Verrisse) gerade die große Gefahr für den sogenannten öffentlichen Diskurs und unser Denken, das ja vor allem immer Krise und Kritik braucht, die wir Snowflakes dann immer weniger ertragen? „Ich finde es einfach wahnsinnig nett, wenn alle nett sind“, sagt sie mit ihrer angenehmen Vorlesestimme, die so klug und überzeugend klingt, dass man gar nicht mehr auf den Gedanken kommt, weiter nachzufragen. Immerhin spielt ihr Roman ja in den Kulissen unserer anstrengenden Gegenwart, in der die Menschen einander, jedenfalls online, alles andere als immer nur wohlgesonnen sind. Sondern sich Fronten gegenüberstehen, zwischen denen die Autorin ihren tragischen Benedek hindurchstolpern lässt: im Glauben, er würde tanzen. „Ciao, Johanna!“ – „Ja, CIAO!“ Auf dem Weg nach Hause radele ich dann noch nicht in Hans Benedek, aber in Moritz von Uslar rein. Da wir heute ausnahmsweise mal gleich gut angezogen sind (er rosa Hemd, ich hellblaues Hemd), bleibe ich kurz stehen und wir quatschen ein bisschen, auch über Adorjáns Feuilleton-Roman. Ich sage ihm, dass er haarscharf nicht darin vorkommt, dafür aber am Ende in meinem Porträt. Er lacht ungläubig und wünscht mir alles Gute.

 

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Die Bartbürste ist das Must-have für Männer mit Gesichtsbehaarung. Warum, verraten wir Ihnen.

Die meisten Bartbürsten werden aus echtem Holz (u.a. Birnbaum, Walnuss, Palisander, Esche oder Nussbaum) gefertigt und mit echten Tierhaarborsten ausgestattet – es gibt aber auch vegane Alternativen aus pflanzlichen Materialien. Je nach Hersteller können Form und Größe durchaus variieren: Kleine Modelle im praktischen Taschenformat eignen sich besonders gut für unterwegs und auf Reisen. Große Bartbürsten finden wiederum einen Platz im heimischen Badezimmer. Doch egal, ob rund, oval oder eckig, mit oder ohne Griff: am Ende ist die Anschaffung immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und im Endeffekt haben alle Bürsten den gleichen Zweck: Sie sollen den Bart in Form bringen und abgestorbene Hautschuppen, kleine Knoten sowie abgestorbene Barthaare entfernen. Die regelmäßige Anwendung einer Bartbürste bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Durch die Naturhaarborsten wird Ihre Gesichtshaut massiert, sodass die Talgproduktion angeregt wird – und der Talg mithilfe der Bürste in den Barthaaren verteilt. Das wiederum sorgt dafür, dass Ihr Bart mit mehr Feuchtigkeit besorgt wird, geschmeidiger und gepflegter aussieht. Die klassische Bartbürste enthält natürliche Wildschweinborsten, da diese dem menschlichen Haar – von der Struktur her – ähnlich sind: Sie besitzen den richtigen Härtegrad für die tägliche Bartpflege und haben eine hohe Aufnahmefähigkeit. Dadurch können abgestorbene Schuppen oder Haare und überschüssige Talgreste rund um Wangen, Hals und Kinn und besser aus dem Bart entfernt werden. Nebenbei erhält Ihr Gesicht eine wohltuende Massage, sodass die Durchblutung der Haut angeregt wird. So werden die Barthaare optimal mit wichtigen Nährstoffen versorgt und können gesund nachwachsen. Und noch ein Tipp: Eine Bartbürste mit Wildschweinborsten eignet sich aufgrund ihrer guten Aufnahmeeigenschaften auch zum Einmassieren von Bartöl. Möchten Sie keine Bartbürste mit echten Wildschweinborsten verwenden, können Sie auf eine vegane Alternative aus widerstandsfähigen und elastischen Pflanzenfasern (zum Beispiel von der Agavenpflanze) zurückgreifen. Auch sie sollen der menschlichen Haarstruktur nicht ganz unähnlich sein, sodass diese zur täglichen Bartpflege und Massage problemlos eingesetzt werden können. Die veganen Modelle besitzen in der Regel ebenfalls einen Bürstenkörper aus Holz, sodass sie ihrem tierischen Pendant in nichts nachstehen sollen. Wichtig beim Verwenden einer Bartbürste ist, unabhängig von der Borstenwahl, dass Sie nicht zu viel Druck ausüben. Andernfalls würden Sie der Haut mehr schaden, anstatt sie zu pflegen, was wiederum einen gesunden Bartwuchs negativ beeinflussen könnte. Üben Sie stattdessen nur leichten, gleichmäßigen Druck bei der täglichen Bartpflege aus – und zwar in alle Richtungen. Dabei gilt die oberste Regel: immer vom Haaransatz bis in die Bartspitzen bürsten, nicht andersherum. Andernfalls riskieren Sie kleine Knoten und Verfilzungen. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier

 

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Wie Sie trotz Stress positiv bleiben

Wer träumt nicht davon: Auch in stressigen Zeiten Euphorie und Hochstimmung zu empfinden, entspannt und im Einklang mit sich selbst und der Welt zu sein? Als „Flow“ bezeichnen Psychologen diesen erfüllenden Bewusstseinszustand, in dem man völlig in seiner Tätigkeit aufgeht. Aber wie soll das funktionieren, wenn ich doch total im Stress bin? Was genau läuft da im Gehirn ab? Und kann ich diesen „Flow“ einfach lernen? BILD fragte Dr. Andreas Hagemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

 

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Atomic Kitten veröffentlichen Song über England-Coach Gareth Southgate

London. Die britische Popband Atomic Kitten hat anlässlich der Fußball-Europameisterschaft einen ihrer größten Hits mit einem neuen Text über den beliebten englischen Nationaltrainer Gareth Southgate veröffentlicht. Dieser hatte die Mannschaft am Mittwoch erstmals in ein EM-Finale geführt. „Southgate You’re The One - Football’s Coming Home Again“ ist eine Neuauflage der 2000er Single „Whole Again“, mit der Atomic Kitten in Großbritannien und zahlreichen anderen Ländern, darunter auch Deutschland, damals die Charts toppte. England-Fans hatten das Lied während der WM 2018 umgedichtet und singen es seitdem regelmäßig bei Fußball-Spielen und Public Viewings. Statt „Baby, you're the one, you still turn me on, you can make me whole again“ (Baby, du bist der Richtige, du machst mich immer noch an, du kannst mich wieder komplettieren“) singen sie nun: „Southgate, you’re the one, you still turn me on. Football’s coming home again“ („Southgate, du bist der Richtige, du machst mich immer noch an. Der Fußball kommt wieder nach Hause“). Atomic Kitten veröffentlichten den Song vor dem EM-Halbfinale, das England gegen Dänemark nach Verlängerung mit 2:1 gewann. Zuvor war das Trio schon bei einer Public-Viewing-Veranstaltung in London aufgetreten. „Es waren ein paar turbulente Tage“, schrieb die Band auf ihrer Facebook-Seite, „aber wir freuen uns riesig und sind dankbar, dass wir etwas zu dieser großartigen Energie und dem Patriotismus beitragen können, der die Straßen füllt.“ Trainer Southgate wird seit der WM 2018, bei der England überraschend bis ins Halbfinale kamen, von den Fans verehrt. Am Sonntag könnte der 50-Jährige mit den Three Lions den größten Erfolg seit Englands WM-Triumph 1966 feiern. Im Wembley-Stadion trifft seine Mannschaft dann auf Italien. RND/dpa

 

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Neue SED-Opferbeauftragte: Beratung auch im Westen nötig

Hilfe und Beratung für Opfer der DDR-Staatssicherheit sind aus Sicht der neuen Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, auch im Westen Deutschlands vonnöten. Millionen Menschen seien aus Ostdeutschland in den Westen gezogen, sagte sie am Donnerstag in Berlin. "Viele von denen waren auch betroffen von den Maßnahmen der Staatssicherheit, von der Willkür des Regimes." Es gebe aber beispielsweise keine Beratungsstellen im Westen. Es brauche daher dringend eine gesamtdeutsche Perspektive. Die frühere DDR-Oppositionelle äußerte sich bei einem Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, wo früher das zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit untergebracht war. "Man spürt, was Menschen hier erleben mussten", sagte Zupke. Ihr gehe das immer nahe. Zupke war im Juni ins Amt gewählt worden. Sie soll sich nach Auflösung der Stasi-Unterlagen-Behörde um die Belange der Opfer kümmern. Sie war selbst an der Aufdeckung des Wahlbetrugs bei den DDR-Kommunalwahlen im Mai 1989 beteiligt gewesen. Zupke sagte, es gebe auch viele gute Gesetze, bei denen es in der Umsetzung hapere. So würden Menschen mitunter zu Gutachtern oder Ärzten geschickt, die unsensibel seien oder sich nicht auskennen mit der Thematik. Menschen kapitulierten, weil es bürokratisch sei oder sie erneut traumatisiert würden. Da müsse dringend etwas verbessert werden. Dazu gehöre eine kontinuierliche Forschung.

 

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Fachleute: OP-Programm läuft nach Einschränkungen wieder

An Thüringer Krankenhäusern läuft das Programm an Krebs-Operationen nach pandemiebedingten Einschränkungen inzwischen wieder normal. Das gelte auch für die Wartezeiten auf OP-Termine, die sich nach einer Nachholphase wieder eingepegelt hätten, sagte der Vorsitzende der Thüringischen Krebsgesellschaft, der Jenaer Mediziner Andreas Hochhaus, am Donnerstag am Rande der Vorstellung des neuen Thüringer Krankenhausspiegels. Bundesweit hatten Krankenhäuser in den bisherigen Pandemie-Wellen planbare Operationen abgesagt, weil die Behandlung von Covid-19-Patienten Vorrang hatte. Der Krankenhausspiegel, ein Internet-Vergleichsportal für die Behandlungsqualität von Thüringer Akutkliniken, widmet sich in einem Schwerpunkt auch der Krebsbehandlung. In Thüringen werden jährlich rund 15 000 Krebsdiagnosen gestellt, bösartige Tumorerkrankungen sind zweithäufigste Todesursache im Freistaat. Im Krankenhausspiegel der Landeskrankenhausgesellschaft legen 29 der 40 Thüringer Akutkliniken Daten zur Behandlungsqualität offen. Erfasst wird etwa die Zahl bestimmter Operationen. Bei der Krebstherapie wird beispielsweise auch darüber informiert, ob Kliniken entferntes Gewebe bereits während des Eingriffs auf Tumorbefall untersuchen und ob es in den Häusern regelmäßige Abstimmungen verschiedener medizinischer Fachgebiete zur laufenden Therapie - sogenannte Tumorkonferenzen oder Tumorboards - gibt. An Thüringer Kliniken gibt es laut Landeskrankenhausgesellschaft 50 zertifizierte Krebszentren, darunter jeweils mehrere für die Behandlung häufiger Tumorarten wie Brust-, Darm- und Prostatakrebs.

 

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Versuchter Giftmord: Mehr als sechs Jahre Haft

Weil er seine Ehefrau nach Überzeugung des Gerichts mit einer präparierten Zimtschnecke vergiften wollte, ist ein 39 Jahre alter Mann aus Erlangen zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Außerdem muss er in eine Entziehungsanstalt. Die 19. Strafkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth sah in ihrem Urteil vom Donnerstag den Tatbestand des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung als erfüllt an. Außerdem flossen in die Strafe Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Der Mann hatte seiner Frau das vergiftete Gebäck mitgebracht, angeblich um sie vorübergehend außer Gefecht zu setzen. Ziel des Mannes sei es gewesen, länger als vorgesehen Zeit mit dem gemeinsamen Sohn verbringen zu können. Die Frau hatte davon gegessen und war schwer erkrankt. Später aß auch noch die Mutter der Frau von der Schnecke - sie musste sogar im Krankenhaus künstlich beatmet werden und schwebte in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor in ihrem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von neun Jahren verlangt. Die Verteidigung hatte eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung als ausreichend angesehen, weil eine Tötungsabsicht nicht gegeben gewesen sei.

 

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UN warnen vor Hunger durch Preisanstieg

Rund 270 Millionen Menschen leiden Hunger oder sind davon bedroht. Das Welternährungsprogramm schätzt, dass sich die Lage massiv verschlimmern wird. In vielen Ländern sind die Lebensmittelpreise enorm angestiegen. Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen warnt wegen gestiegener Nahrungsmittelpreise vor einem Mangel an Essen für Millionen von Menschen. Bewaffnete Konflikte, Auswirkungen des Klimawandels und die Corona-Krise hätten bereits viele Menschen in Hunger und Elend getrieben, erklärte der Chefökonom des Welternährungsprogramms, Arif Husain, in Rom. "Jetzt haben sich die Nahrungsmittelpreise dem tödlichen Trio angeschlossen." Besonders gestiegen seien die Preise im Libanon und in Syrien. So sei der Durchschnittspreis für Weizen im Libanon von März bis Mai 2021 um 50 Prozent höher gewesen als in den drei Monaten davor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg er den Angaben zufolge um 219 Prozent. In Syrien kostete Speiseöl von März bis Mai 58 Prozent mehr als in den drei Monaten davor und im Vergleich zum Vorjahr sogar 440 Prozent. Aber auch in Afrika gebe es in einigen Regionen massive Anstiege bei Lebensmittelpreisen, so wie in Mosambik, wo bewaffnete Konflikte im Norden des Landes wüten, sagte Husain. Dort stieg der Preis von Maniokmehl von März bis Mai 2021 um 45 Prozent. Diese Anstiege wirkten sich gravierend auf Millionen von Familien am Rande des Hungers aus, deren Einkommen durch die Corona-Pandemie stark geschwächt worden sei. Bei Familien, die bereits davor zwei Drittel ihres Einkommens für Essen ausgeben mussten, wirkten sich Einkommenseinbußen aufgrund der Corona-Krise verheerend aus, sagte Husain. Die Weltbank schätzt, dass die Pandemie bis Ende 2021 weltweit bis zu 97 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen könnte. Aber auch das Welternährungsprogramm spüre die Preisanstiege, fügte Husain hinzu. Die Zahl der Menschen, die Lebensmittelhilfe brauchten, nehme zu, ebenso wie die Kosten für die Hilfe. Für die Friedensnobelpreisträger ist der Hilfseinsatz in diesem Jahr nach eigenen Angaben der größte in der Geschichte der Organisation, mit dem die Helfer 139 Millionen Menschen weltweit erreichen wollen. Schätzungen zufolge leiden rund 270 Millionen Menschen 2021 akut an Hunger oder sind davon stark bedroht - ein Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

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Plastiktüten, Zuckerstreusel und Co.: Diese zehn Dinge gab es früher kostenlos

Früher war alles besser. Nun, zumindest war vieles günstiger. Oder sogar ganz umsonst. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, in denen es kostenlose Zuckerstreusel aufs Eis gab und die Nutzung der Toilette einer Raststätte nichts kostete? Dass Kunden für Sachen, die zuvor kostenfrei waren, plötzlich bezahlen müssen, kommt häufiger vor. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, zu denen die folgenden Dinge und Dienstleistungen kostenlos waren? Nicht nur Getränke und Snacks, auch die Beförderung des Gepäcks war früher im Flugpreis inbegriffen. Heute müssen Passagiere es meistens extra bezahlen, wenn sie einen Koffer mitnehmen möchten. Die Kosten dafür sind sehr unterschiedlich und variieren selbst bei ein und derselben Airline, je nachdem, ob man das Gepäckstück direkt hinzubucht oder erst am Flughafen. Wer Kleidung geshoppt hat, erhielt noch vor wenigen Jahren immer eine Plastiktüte dazu, um die Ware nach Hause zu transportieren. In Supermärkten konnten Kunden Obst und Gemüse in kleine Tüten stecken. Heute werden für sämtliche Plastiktüten oft ein paar Cent gefordert, einige Bekleidungsgeschäfte haben auch auf Papiertüten umgestellt. Dahinter steckt ein umweltfreundlicher Gedanke. So soll die Nutzung von Plastiktüten eingedämmt und Kunden sollen dazu animiert werden, einen wiederverwendbaren Beutel oder eine Tasche mitzubringen. Online-Überweisungen sparen Banken Zeit und Geld. Und auch Kunden können damit Kosten einsparen. Denn mittlerweile werden für die Bearbeitung eines handschriftlichen Überweisungsträgers je nach Bank 0,99 bis 3,50 Euro fällig. Früher konnten Reisende an Autobahnrastplätzen, Tankstellen und Bahnhöfen kostenlos die Toilette benutzen. Heutzutage betreiben meist Unternehmen wie Sanifair, Serways und Co. die öffentlichen Toiletten. Die Benutzung kostet bis zu einem Euro – gleichzeitig erhalten die Kunden einen Teil davon als Gutscheinbon, den sie in einem der Läden an der Raststätte beziehungsweise dem Bahnhof einlösen können. In der Regel gilt dafür ein Mindesteinkaufswert. Egal, wie man das System findet, eines muss man ihm lassen: Die dreckigen Grusel-Toiletten an Raststätten, die früher Standard waren, sind damit passé. In Blumengeschäften gibt es zu Sträußen meist ein Tütchen mit Pulver hinzu. Das sogenannte Blumenfrisch wird ins Wasser gegeben und soll dafür sorgen, dass die Blumen nicht so schnell welken. Es enthält Nährstoffe und Konservierungsmittel. Nicht alle, aber manche Floristen verlangen für das Tütchen etwa 10 Cent. So manch einer liebt Streusel auf seinem Eis. Die gab es früher auch mal kostenlos, heute legt jeder selbstverständlich 10 bis 50 Cent dafür auf den Tresen. Und auch eine zusätzliche Waffel lassen sich die Eismacher meistens bezahlen. Shell machte 2013 laut Medienberichten den Anfang, viele weitere Tankstellen sind gefolgt: Sie haben Druckluftgeräte aufgestellt, mit denen Autofahrer den Reifendruck zwar kostenlos messen können. Wollen sie Luft nachfüllen, müssen sie aber bezahlen. Für einen Euro pumpt der Kompressor je nach Gerät circa sechs bis acht Minuten lang Luft durch den Schlauch. Auch Nachsendeaufträge waren in der Vergangenheit einmal kostenlos. Heutzutage verlangt die Deutsche Post nach einem Umzug 26,22 Euro für einen Nachsendeauftrag, der ein Jahr gilt. Wer diesen nicht online, sondern in einer Postfiliale ausfüllt, zahlt sogar 29,15 Euro. Auch das Einzahlen von Münzgeld aufs eigene Koto lassen sich manche Banken bezahlen. Nur bis zu 50 Münzen können Kunden weiterhin umsonst einzahlen. Ist es mehr Kleingeld, verlangt die Deutsche Bank zum Beispiel 5 Euro, die Sparkasse bis zu 10 Euro, die Targobank 7,50 Euro und bei der Volksbank richtet sich die Gebühr nach der Höhe des eingezahlten Betrags. Ein kostenloser Parkplatz in der Innenstadt einer Großstadt klingt absurd. Die meisten Autofahrer sind wohl froh, wenn sie überhaupt einen Parkplatz finden – koste es, was es wolle. Aber früher gab es auch in großen Städten mal Flächen, auf denen Pkws gebührenfrei abgestellt werden konnten.

 

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Tote im Ulmer Dichterviertel: Familienvater schwebt weiter in Lebensgefahr

Plus Ein Mädchen und seine Mutter werden tot in einer Wohnung im Ulmer Dichterviertel aufgefunden. Was ist geschehen? Die Polizei äußert sich zum Stand der Ermittlungen. Ein kleines Mädchen und ihre 34 Jahre alte Mutter sind am Mittwochmorgen tot in ihrer Wohnung im Ulmer Dichterviertel aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten dort auch den lebensbedrohlich verletzten Vater der dreiköpfigen Familie. Was ist geschehen? Nachbarn können es sich nicht erklären. Die Polizei äußerte sich am Donnerstag auf Nachfrage unserer Redaktion zum Stand der Ermittlungen. Die Obduktion hat stattgefunden.

 

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Corona in erster Pandemiewelle dritthäufigste Todesursache

Die Corona-Erkrankung Covid-19 war laut dem bayerischen Landesamt für Statistik während der ersten Pandemiewelle 2020 die dritthäufigste Todesursache in Bayern. In 2236 Fällen und damit bei fast sechs Prozent der von März bis Juni 2020 Gestorbenen sei Covid-19 als Grundleiden oder als Begleiterkrankung nachgewiesen worden, teilte das Landesamt am Donnerstag in Fürth mit. Weitere 369 Menschen seien mit der Covid-19-Erkrankung verstorben - sie waren also infiziert, Corona war aber nicht die Hauptursache für den Tod. Damit ist nach Angaben der Statistiker erstmals eine Unterscheidung der Fälle möglich, die tatsächlich an dem Virus verstorben sind und denen, die zwar den Virus in sich trugen, aber einer anderen Erkrankung erlagen. Allein im April 2020 sei bei 1581 Menschen Covid-19 als Todesursache identifiziert worden - das waren über zwölf Prozent der Verstorbenen in diesem Monat. Noch häufiger starben Menschen an Verengung der Herzkranzgefäße und an Demenz. Der Herzinfarkt als Todesursache kam im April 2020 noch hinter Corona.

 

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Rassendiskriminierung: Französischer Komiker Dieudonné verurteilt

Das Genfer Polizeigericht hatte sich mit einer heiklen Frage zu befassen: Darf sich ein Humorist alles erlauben? Oder hat die Meinungsfreiheit auch auf der Bühne Grenzen? Zum ersten Mal auch in der Schweiz verurteilt: Der französische Komiker Dieudonné. Der französische Komiker Dieudonné M'bala M'bala, bekannt als Dieudonné, hat sich unter anderem wegen antisemitischen Äusserungen schuldig gemacht. Zu diesem Schluss kommt das erstinstanzliche Genfer Polizeigericht. Es verurteilt den 55-Jährigen wegen Rassendiskriminierung, übler Nachrede und Beschimpfung zu einer unbedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 170 Franken. Zum Prozess, der weit über den Kanton Genf für Aufmerksamkeit sorgte, kam es aufgrund von drei Vorfällen: Anlässlich von Comedy-Auftritten in Nyon und Genf im Jahr 2019 hatte eine der Kunstfiguren von Dieudonné – ein Kanadier, der sich in einem abstürzenden Flugzeug befand – folgenden Satz gesagt (auf Französisch): «Die Gaskammern haben nie existiert.» Im zweiten und dritten Fall ist die Westschweizer Organisation CICAD, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus engagiert, involviert. Dieudonné hatte die Vereinigung während des Spektakels mit obszönen Bemerkungen beleidigt und deren Generalsekretär in einem Interview als «Rassist, Lügner und Betrüger» beleidigt. Die CICAD trat entsprechend, neben der Staatsanwaltschaft, als Klägerin auf. Dieudonnés Gegenangriff In Bezug auf die Rassendiskriminierung ging es im Kern um die Frage: Darf sich ein Komiker dank der verfassungsrechtlich festgehaltenen Grundsatz der freien Meinungsäusserung auf der Bühne alles erlauben, erst recht, wenn er im Namen einer Kunstfigur spricht? Am Montag sagte Dieudonné vor Gericht, dass er «Humorist, nicht Historiker» sei. Den inkriminierten Satz habe sein Co-Autor geschrieben, der überdies selbst Jude sei. Die Existenz von Gaskammern stelle er nicht infrage, sagte Dieudonné – und ging in den Gegenangriff über. Die Feindseligkeit, die ihm entgegenschlage, sei auf seine dunkle Hautfarbe zurückzuführen. Für die Genfer Staatsanwaltschaft hingegen gibt es keine zwei Meinungen. Antisemitismus sei Dieudonnés Geschäftsmodell. Mit dem besagten Satz habe er «auf die Erinnerung der Opfer gespuckt» und dazu beigetragen, Judenhass zu verbreiten. Dieser Einschätzung ist nun auch das Gericht. Zahlreiche Verurteilungen Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Dieudonné vor Gericht erscheinen musste. In Frankreich wurde er schon rund zwanzig Mal – teilweise ebenfalls wegen antisemitischer Äusserungen – verurteilt, wie der Staatsanwalt in seinem Plädoyer erinnerte. Das jüngste Urteil datiert erst von letzter Woche. Auch unabhängig von den zahlreichen Justizaffären ist Dieudonné im französischen Sprachraum ein sowohl bekannter, wie auch höchst umstrittener Künstler. Die französischen Behörden haben seine Aufführungen schon mehrfach verboten – was Dieudonné stets auszuschlachten wusste. Er war es auch, der den Quenelle-Gruss bekannt machte, der mit rechtsextremem Gedankengut in Verbindung gebracht wird. Folgt mehr.

 

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Herr der Ringe: Kölner Paketbote crasht Hochzeit und sorgt für TikTok-Hit

Auf der Online-Plattform TikTok ist ein DHL-Zusteller mit einem Video zum Star geworden. In Porz-Eil lieferte der Mann einem Brautpaar die Eheringe direkt an den Altar – und inszenierte sich so als Retter in letzter Sekunde. St. Michael – eine Kirche im Kölner Stadtteil Porz-Eil. Die Bänke sind mit Besuchern besetzt. Vor dem Altar sitzt ein Brautpaar. Sie wollen ihre Silberhochzeit auf ganze besondere Weise feiern. Doch auf einmal wird es hektisch. Der Mann beginnt seine Taschen abzutasten. Seine Frau wird langsam nervös. Wo sind die Ringe? Der Mann hat sie nicht bei sich. Doch dann betritt ein Retter in rot-gelbem Dress und Shorts die Kirche: DHL -Zusteller Kangni Ayika. Schnellen Schrittes geht er in Richtung Brautpaar. In seiner linken Hand eine kleine Schatulle. Der Inhalt: die Ringe. Ayika überreicht die Lieferung dem Bräutigam. Hochzeitsgäste und Brautpaar lachen. Der Liebesbote winkt zum Abschied und verlässt die Kirche wieder. Die Szene ist im Video festgehalten und im Netz ein Hit. Allein auf TikTok wurde es über eine Million mal geklickt. "Meine Kinder haben sofort gesagt: Papa, du bist jetzt ein Star", wird Ayika in einer Mitteilung von DHL zitiert. In seinen neun Jahren als Zusteller hat er schon viel erlebt, aber was er in den vergangenen Tagen an positiven Rückmeldungen erhalten hat, sei "der absolute Wahnsinn", so der 53-Jährige. Auch in der Zustellbasis Porz-Gremberghoven der Deutsche Post DHL feiern ihn die Kolleginnen und Kollegen für die Aktion. Die war allerdings ein abgekartetes Spiel zwischen Ayika und dem Ehemann. Sie kennen sich seit etlichen Jahren. Fast täglich stellt ihm Kangni Ayika Pakete zu. "Er hat mich gefragt, ob ich ihm einen kleinen Gefallen tun könnte", sagt Ayika, "er wollte seine Frau zur Silberhochzeit überraschen und ein bisschen reinlegen." Der Lieferdienst DHL sei laut einer Sprecherin im Übrigen nicht in die romantischen Planungen eingeweiht gewesen. Beim Konzern freut man sich aber nun sicher auch über die große Aufmerksamkeit für den Paketboten mit Herz. Eine Sprecherin zu t-online: "Der Ehemann fragte unseren Kollegen, ob er ihm 'einen kleinen Gefallen tun könnte' und ob er am Samstag Dienst habe. Die Beiden kennen sich seit Jahren – der Ehemann wollte seine Frau reinlegen. Das hat offensichtlich funktioniert." Den heldenhaften Momenten der außergewöhnlichen Post-Zustellung sehen Sie im Video hier oder oben.

 

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Mann greift Polizei in Augsburg an, die setzt Pfefferspray ein

Die Augsburger Polizei erhält einen Notruf wegen eines häuslichen Streits. Am Ende muss sie sich mit einem aggressiven Mann auseinandersetzen und Pfefferspray anwenden.

 

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Cartoon-Ausstellung soll Radfahrer zum Lachen bringen

Auf einem der längsten Radwege Hessens, dem Fulda-Radweg R1, haben Radfahrer in den kommenden vier Wochen etwas zu lachen. Ab Freitag sollen an der 255 Kilometer langen Strecke, die Nord- und Osthessen durchquert,22 Großflächenbanner mit Cartoon-Motiven die Menschen zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen. "Radtourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region. Mit der Aktion lenken wir Aufmerksamkeit auf den Radweg und steigern so die Wertschöpfung in den Betrieben entlang der Strecke", sagte Ute Schulte, Geschäftsführerin der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, mit Blick auf den langen Corona-Lockdown für die Gastronomen. Die Kunstwerke, die in Kooperation mit der Caricatura Kassel – Galerie für Komische Kunst entstanden sind, befinden sich direkt oder wenige Meter vom Radweg entfernt. Unter dem Motto "Lachen macht glücklich" sind sie bis zum 8. August zu sehen. "Das Besondere an den Cartoon-Motiven ist der Mix aus Profi- und Nachwuchszeichnern aus der Szene," erläuterte Martin Sonntag, Leiter und Geschäftsführer der Caricatura Kassel. Die kostenfreie Veranstaltung findet ausschließlich unter freiem Himmel statt. Der vom ADFC mit 4 Sternen zertifizierte Fulda-Radweg R1 führt von Gersfeld in der Rhön über Fulda, Schlitz, Bad Hersfeld, Rotenburg, Melsungen, Kassel und Fuldatal nach Hann. Münden und dann weiter an der Weser nach Bad Karlshafen. Noch in diesem Jahr strebt er laut dem Regionalmanagement Nordhessen die 5-Sterne Zertifizierung an.

 

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"Kulturrausch": Hunderte Kultursommer-Veranstaltungen

Wenn in einer Woche der Hamburger Kultursommer startet, können sich die Einheimischen sowie die Gäste der Hansestadt auf ein Programm mit mehr als 700 Veranstaltungen freuen. Musik, Kunst, Film, Literatur, Theater, Kinder- und Jugendkultur - die Hamburger Kulturbehörde verspricht einen "Kulturrausch". Insgesamt werden den Angaben zufolge mehr als 100 Orte in 39 Stadtteilen bespielt, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. "Hamburg kann sich auf einen kulturell rauschhaften Sommer freuen. Mit viel Engagement und dank großer Unterstützung durch die Bezirke entsteht ein kulturelles Sommerprogramm, das es so in Hamburg noch nie gegeben hat", sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) am Donnerstag dazu. Auf den Bühnen sei zu erleben, wie vielfältig und lebendig Hamburgs Kulturszene ist. Der Startschuss für den Kultursommer, der einen Impuls für den Neustart der Live-Kultur nach Corona setzen soll, wird am Donnerstag (15. Juli),18.00 Uhr, am Spielbudenplatz gegeben. Die Behörde unterstützt die Aktionen, Projekte, Vorstellungen und Veranstaltungen finanziell - mit dem Corona-Hilfspaket Kultur, in dem 22 Millionen Euro für diverse Hilfsmaßnahmen enthalten sind. Voraussichtlich werden acht bis zehn Millionen Euro für den Kultursomme verwendet. "Ohne Kultur ist das Leben allzu oft leer. Der Kultursommer füllt die Stadt wieder mit sinnlichen und sinnvollen Erlebnissen. Die stabile Corona-Lage erlaubt uns, voller Vorfreude auf die nächsten Wochen zu schauen", sagte Brosda weiter. Der Kultursommer geht - meist unter freiem Himmel - bis zum 16. August. Die Vielfalt der Spielorte reicht dabei vom Rathausmarkt bis zum Garten einer Kirchengemeinde - öffentliche Plätze und Parks sollen genauso bespielt werden wie ungewöhnliche Orte, darunter Alsterdampfer, Pontons auf dem Fleet oder Schaufenster.

 

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Füchse Profi Paul Drux steht vor seinem 100. Länderspiel

Paul Drux setzte ein breites Lächeln auf. Eine Woche Urlaub hat dem Füchse-Profi dem Anschein nach gereicht, um die lange, kräftezehrende Bundesliga-Saison zu verarbeiten und sich voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft einzustellen. „Ich habe mich tierisch gefreut, alle Jungs wiederzusehen. Ich glaube, wir haben eine coole Truppe zusammen”, sagte der 26-Jährige, der sich seit Montag mit der DHB-Auswahl in Herzogenaurach auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Einziger Wermutstropfen für den Berliner: sein langjähriger Vereinskollege, guter Freund und Zimmerkumpane Fabian Wiede gehört nicht zu den 17 Spielern, die nach Japan reisen werden. Seit 2014 spielen beide in der Nationalmannschaft, allerdings aufgrund von unterschiedlichen Verletzungen nur selten zusammen. Dieses Mal ist es Wiede, der sich nach seiner Schulteroperation im Dezember vorletzten Jahres sowie der anschließenden zehnmonatige Zwangspause noch nicht wieder fit genug für die Olympia fühlt. Drux hingegen hat es gerade rechtzeitig geschafft, seine Meniskusprobleme auszukurieren. Er und der Rest des deutschen Teams bestreiten an diesem Wochenende ihre letzten Vorbereitungsspiele beim Dreiländerturnier in Nürnberg, wo die Gegner am Samstag Brasilien (20.15 Uhr) und am Sonntag Ägypten (15.05 Uhr) heißen (beide Spiele live bei Sport 1). Ziel soll es dabei sein, die im Lehrgang fokussierten Defensivkonzepte in der Praxis zu testen und davon ausgehend, eventuelle Feinjustierungen vorzunehmen. Harte Gruppengegner Dabei dürfte auch Paul Drux verstärkt gefragt sein, der in seiner Kombination aus Schnelligkeit und körperlicher Präsenz nicht nur auf der Halbposition, sondern ebenso im Abwehrzentrum verteidigen kann. Gleichermaßen dürfte Bundestrainer Alfred Gislason aufgrund dieser Qualitäten im Angriff auf den Berliner setzen, dessen sportliche wie emotionale Durchsetzungskraft in kritischen Spielen den Unterschied ausmachen kann. Nicht ohne Grund läuft der Mann mit der Nummer 95 auf dem Trikot gegen Brasilien schon zum einhundertsten Mal in der Nationalmannschaft auf. „Das ist natürlich eine große Ehre, aber das Spiel steht im Vordergrund. Da ist diese Zahl dann nur eine schöne Nebensache”, sagt Drux bescheiden. Wenn es um seine Ziele mit der Nationalmannschaft geht, sind die Ambitionen indes groß. Natürlich möchte er diese Woche mit zwei Siegen beenden, bevor das Team am Dienstag weiter nach Japan reist und die zweite Phase der Vorbereitung in Tokushima beginnt. Zehn Tage später startet die Auswahl dann gegen Europameister Spanien in das Turnier, muss sich anschließend gegen Argentinien, Rekordweltmeister Frankreich, Vize-Europameister Norwegen und Brasilien behaupten. „Guter Dinge, dass wir weit kommen können” „Wir haben eine sehr ambitionierte Gruppe erwischt. Das wird nicht einfach”, weiß Drux, der aber auf die Erfahrung seiner Mitspieler baut. Wie für ihn sind es für zehn weitere der Nominierten bereits die zweiten Olympischen Spiele ihrer Karriere. Die Voraussetzungen werden jedoch gänzlich andere sein als noch vor fünf Jahren, Freiräume wird es wegen des strengen Hygienekonzepts kaum geben. Und so ist nicht davon auszugehen, dass Drux – wie damals in Rio mit seinem Freund Wiede – durch Zufall in der Box von Novak Djokovic ein Tennisspiel neben Boris Becker verfolgen kann, oder auf Begegnungen mit seinen Lieblingsbasketballern hoffen kann. „Trotzdem spürt man die gleiche Vorfreude. Alle sind heiß“, sagt Drux, der von seinen ersten Olympischen Spielen mit einer Bronzemedaille im Gepäck zurückkam. Ein Erfolg, den er in diesem Jahr gerne wiederholen, wenn nicht sogar ausbauen möchte. „Wir können da nur hinfliegen, um maximale Erfolge erreichen zu wollen. Worin das gipfelt, weiß jeder”, sagt der Berliner Kapitän und fügte an: „So wie ich die Jungs erlebt habe, bin ich guter Dinge, dass wir weit kommen können.”

 

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Hamburg: Streit an Landungsbrücken eskaliert – Verletzte nach Messerstecherei

An den Hamburger Landungsbrücken sind drei Personen mit Messern aufeinander losgegangen – für sie alle endete der Abend im Krankenhaus. Während des stundenlangen Polizeieinsatzes musste der S-Bahn-Verkehr unterbrochen werden. In Hamburg hat es einen Streit zwischen drei Personen am S-Bahnhof Landungsbrücken gegeben. Dabei wurden alle drei 27,46 und 54 Jahre alten Männer verletzt. Wie ein Reporter vor Ort berichtete, begann der Streit am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr und verlagerte sich laut Polizei von der Brücke auf die S-Bahngleise. Zeugen hätten berichtet, wie zwei der Kontrahenten plötzlich ein Springmesser sowie ein Cuttermesser gezogen hätten und diese gegenseitig als Tatwaffe einsetzen. Zwei Personen erlitten teils schwere Stichverletzungen – der 27-Jährige im unteren Rückenbereich und der 54-Jährige am Oberarm. Der 46-Jährige zog sich einen Jochbeinbruch zu. Sie alle waren laut Polizei mutmaßlich alkoholisiert. Die Feuerwehr rückte mit drei Rettungswagen, die Polizei mit diversen Funkstreifenwagen an, berichtete der Reporter. Auch die Bundespolizei sei vor Ort gewesen. Der S-Bahn Verkehr wurde für mehrere Stunden eingestellt. Zwei S-Bahnzüge wurden auf offener Strecke angehalten, um nach weiteren möglichen Tätern zu suchen. Nach rund einer Stunde stand laut dem Bericht fest, dass sich bereits alle Tatbeteiligten im Polizeigewahrsam befinden. Demnach konnten Zeugen zwei der Streithähne zweifelsfrei identifizieren, die Dritte am Streit beteiligte Person wurde rund eine Stunde später auf dem S-Bahngleis angetroffen. Alle drei mussten durch Notfallsanitäter medizinisch versorgt werden, bevor sie unter starker Polizeibegleitung in verschiedene Krankenhäuser gebracht wurden. Lebensgefahr bestand bei keinem der drei Männer. Nach rund dreieinhalb Stunden sei der Einsatz beendet gewesen, berichtet der Reporter. Die Hintergründe waren am Donnerstagmittag noch unklar. Das LKA 113 führt die weiteren Ermittlungen durch.

 

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Ausland über Extremismus besorgt

Im Ausland werden die Deutschen in den vergangenen Jahren als weniger tolerant und offen wahrgenommen. Für eine Studie wurden Hunderte Menschen in anderen Ländern befragt. Bei Wirtschaft und Bildung kann Deutschland hingegen punkten. Welchen Eindruck vermittelt Deutschland in anderen Ländern? Dieser Frage hat sich eine gemeinsame Studie des Goethe-Institutes, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gewidmet. Das Ergebnis: In vielen Aspekten gilt die Bundesrepublik als starkes Land, doch was die Offenheit anderen Kulturen und Migration gegenüber betrifft, schwindet das Vertrauen. Für die Erhebung haben die Beteiligten etwa 620 Menschen aus 37 Ländern befragt, die über langjährige Erfahrungen mit dem Leben in Deutschland verfügen. Hinzu kamen weiterführende Interviews mit 48 Befragten in 24 Ländern. Aus Sicht der befragten Personen nehmen Populismus und extremistische Tendenzen in Deutschland zu. Mehrere Teilnehmer der Online-Umfrage schilderten, sie hätten sich während ihrer Aufenthalte in der Bundesrepublik weniger willkommen, teils diskriminiert gefühlt. Ihnen sei mit weniger Toleranz und Freundlichkeit begegnet worden. Diese zunehmende Ablehnung führten die Befragten auf Probleme wie die soziale Spaltung innerhalb der deutschen Gesellschaft oder beispielsweise die Sorge vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zurück. Auch tue sich Deutschland nach wie vor schwer, eine eigene Identität zu finden. In dieser Hinsicht sei das Land "zerrissen", heißt es in der Studie. Die befragten Personen äußerten die Hoffnung, dass sich Deutschland mehr zu einem "offenen Land mit offenen Herzen" entwickele. "Deutschland sollte anderen Kulturen und Diversität mit offenen Armen begegnen", zitierte die Studie die Aussagen der Umfrageteilnehmer. Gleichzeitig wird das politische System in Deutschland als eine funktionierende Demokratie wahrgenommen, in der rechtsstaatliche Prinzipien eingehalten und umgesetzt würden. Positiv bewerteten die Befragten auch die flächendeckende Gesundheitsversorgung, das deutsche Bildungssystem und die wirtschaftliche Stärke des Landes. Als internationaler Gesprächspartner wird der Bundesrepublik eine hohe Glaubwürdigkeit zugesprochen. Daher müsse Deutschland international Verantwortung übernehmen und für ein starkes Europa eintreten. Nachholbedarf sehen die Befragten in den Bereichen der digitalen Infrastruktur und beim Klimaschutz. Noch werde Innovation in diesen Bereichen in deutschen Unternehmen teils nicht groß genug geschrieben. Dabei müsse Deutschland gerade im Kampf gegen den Klimawandel eine Vorreiterrolle einnehmen. Im Umgang mit der Corona-Pandemie schreiben die Befragten Deutschland während der ersten Welle ein effizientes Handeln zu. Im weiteren Verlauf jedoch sehen sie "immer weniger Disziplin in der Bevölkerung und Probleme bei der Beschaffung, Logistik und Organisation der Impfkampagne". In einer Videobotschaft dankte Bundeskanzlerin Angela Merkel den für die Studie verantwortlichen Instituten und Organisationen für ihr Engagement. Die Erhebung habe viele positive Aspekte in der Wahrnehmung Deutschlands aufgezeigt, aber auch die kritischen Punkte müssen "Ansporn" sein, "an Verbesserungen zu arbeiten".

 

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Warum einige Kinos „Black Widow“ nicht zeigen

Düsseldorf Verschiedene Häuser verzichten darauf, das neue Marvel-Abenteuer zu zeigen. Weil der Film parallel auch bei Disney+ im Internet zu sehen ist, sorgen sie sich um ihr Geschäftsmodell. Wer den neuen Marvel-Film „Black Widow“ im Cineplex Leverkusen sehen möchte und online ein Ticket buchen will, findet die Produktion nicht im Angebot des Hauses. Auf der Homepage des Kinopolis Bad Godesberg steht der Titel ebenfalls nicht. Stattdessen eine Erklärung: „Bedauerlicherweise wurden seitens der Filmverleiher die Konditionen und Einsatzbedingungen für einige Filme in erheblichem Umfang und einseitig zu Lasten der Kinos verändert.“ Deshalb werde man schweren Herzens auf „Black Widow“ verzichten. Der Hintergrund der Aktion ist die Strategie des Disney-Konzerns, den wegen der Pandemie lange verschobenen Film bereits am Tag nach dem Kinostart auch auf seiner eigenen Streamingplattform anzubieten. Abonnenten müssen dort 21,99 Euro zusätzlich zu ihrer Monatsgebühr zahlen, wenn sie ihn sehen möchten. Neben Cineplex und Kinopolis verzichten auch die Filmpalast- und die Astor-Gruppe auf den Film mit Scarlett Johansson in der Titelrolle. Die Ketten UCI, Ufa, Cinestar und Cinemaxx zeigen ihn indes, zum Teil mehrfach an einem Tag. Dass ein sicherer Blockbuster von einigen Häusern abgelehnt wird, ist ungewöhnlich. Kim Ludolf Koch, Geschäftsführer der Cineplex-Gruppe in Wuppertal, betrachtet die Aktion als Zeichen. „Wir würden den Film gerne zeigen“, sagt er. „Aber Filme benötigen Kino-Exklusivität, sonst gerät unser Geschäftsmodell ins Wanken.“ Vor Corona war es so, dass internationale Produktionen vier Monate exklusiv im Kino zu sehen sein sollten, bevor sie als DVD oder auf Streamingplattformen ausgewertet wurden. Den Kinos sicherte das ihr Geschäft. Sie führen in den ersten Wochen nach Start eines Films durchschnittlich rund 50 Prozent des Ticketpreises als „Filmmiete“ an die Verleihe an. Je länger ein Film läuft, desto geringer wird diese Gebühr. Wobei 80 bis 90 Prozent des Gesamtumsatzes zumeist in den ersten drei Wochen gemacht werden. Kim Ludolf Koch nennt „Bohemian Rhapsody“ und „Der Junge muss an die frische Luft“ als Beispiele für Filme, die über sehr lange Zeit erfolgreich liefen und also besonders lukrativ für die Kinos waren. Bei Filmen, die weniger lange gezeigt werden, gibt es seitens der Verleihe schon seit einiger Zeit Bestrebungen, sie früher als erst nach vier Monaten anderswo ausspielen zu dürfen. Die Pandemie habe den Trend verstärkt, so Koch. Und damit das nicht einreiße, habe Cineplex von den vielen Filmen, die nun ins Kino drängten, jene ausgewählt, die Kinoexklusivität haben. „Ich kann die Enttäuschung der Fans nachvollziehen“, sagt Koch. Zumal die Mega-Produktion „Black Widow“ für die Kinos ein gutes Geschäft gewesen wäre. Wichtig sei ihm auch zu sagen, dass er sich nicht dauerhaft in Konflikte mit Disney als wichtigem Partner begeben wolle. Aber ihm gehe es im Fall „Black Widow“ doch um die Signalwirkung. Koch hofft, dass eine Diskussion über grundsätzliche Änderungen von Geschäftsbedingungen stattfindet. Außerdem wünscht er sich eine gesetzlich verankerte Schutzfrist für die Kinos wie in Frankreich.

 

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Ergonomisches Nackenstützkissen 41 % reduziert: Das sind die Top-Deals am 8. Juli

Vielleicht kennen Sie das: Um ein gutes Angebot zu ergattern, muss man sich häufig mühsam von Seite zu Seite klicken, sich womöglich noch bei dem hundertsten Newsletter anmelden und dann im nervigsten Fall noch weitere Bedingungen erfüllen. Kurzum: Die Schnäppchenjagd ist oft mit Mühe und Zeit verbunden – und kostet manchmal auch Nerven. Um Ihnen die Suche nach den besten Deals zu erleichtern, finden Sie hier täglich lohnende Deals aus verschiedenen Bereichen auf einen Blick: Schnäppchen wie Tablets oder Smartphones, Küchengadgets oder andere Alltagshelfer. 41 % Rabatt: TEMPUR Original Schlafkissen, ergonomisches Nackenstützkissen für Seiten- und Rückenschläfer, Weiß, M (31 x 50 x 10/7 cm), für 79,29 Euro statt 134,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 26 % Rabatt: Toozey Kühlmatte für Hunde & Katzen, selbstkühlend - Druckaktivierte Kühldecke, kein Wasser benötigt, kratzfest/wasserdicht/rutschfest, Blau L (90 * 50cm), für 21,24 Euro statt 28,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 34 % Rabatt: Bosch Akkuschrauber IXO (5. Generation, in Aufbewahrungsbox) für 35,80 Euro statt 54,99 Euro. Hier geht's zum Deal. 43 % Rabatt: Tepro Grillwagen Toronto Click Holzkohlegrill, Anthrazit/Edelstahl, für 94,99 Euro statt 169,00 Euro. Hier geht's zum Deal. 30 % Rabatt: Samsung Galaxy Tab S6 Lite, Tablet inklusive S Pen,64 GB interner Speicher,4 GB RAM, Android, WiFi, Oxford gray, für 258,99 Euro statt 369,45 Euro. Hier geht's zum Deal. 55% Rabatt: Samsung Galaxy Buds +| Kabellose Kopfhörer,3 Mikros, Sound by AKG,2-Wege-Lautsprecher, IPX4 zertifiziert, automatische Trageerkennung, für 77,31 Euro statt 164,74 Euro. Hier geht's zum Deal. 50 % Rabatt: AthleticPro Hula Hoop Reifen für Erwachsene| in 8 Teile zerlegbar, inkl. Springseil und praktischer Tragetasche, für 19,99 Euro statt 39,99 Euro. Hier geht's zum Deal. Es gibt jeden Tag neue Möglichkeiten zu sparen – besonders aber bei Rabattaktionen wie dem Amazon Prime Day oder dem Black Friday oder Black Monday. Wenn Sie sich jetzt für eine kostenlose 30-Tage-Mitgliedschaft bei Amazon Prime anmelden, können Sie schon 30 Minuten vorab auf Blitzangebote zugreifen. Das Abo können Sie nach der Rabattaktion einfach wieder kündigen. So profitieren Sie zwar von den Vorteilen, müssen allerdings nichts dafür bezahlen. Außerdem entfallen bei Prime-Produkten die Versandkosten. Hier können Sie eine Amazon Prime Mitgliedschaft kostenlos testen. Übrigens: Gutscheine und Rabatte für zahlreiche Online-Shops finden Sie zusätzlich hier. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Nach Sergio Ramos und Achraf Hakimi: PSG offenbar an Paul Pogba von Manchester United interessiert

Der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain ist offenbar an einer Verpflichtung von Mittelfeldspieler Paul Pogba vom englischen Rekordmeister Manchester United interessiert. Das berichtet die Tageszeitung L'Equipe. Dem Bericht zufolge müsse sich PSG allerdings zunächst durch Spielerverkäufe finanziellen Spielraum für einen Transfer des 27-Jährigen schaffen, bevor ein offizielles Angebot abgegeben werden könne. Bei den Red Devils steht Pogba, der aus Lagny-sur-Marne, einem Vorort von Paris, stammt, noch bis 2022 unter Vertrag. Dementsprechend könnte United nur noch in diesem Jahr eine Ablöse für den französischen Nationalspieler erzielen, ansonsten droht kommenden Sommer ein ablösefreier Abgang. Pogba wäre der nächste Mega-Deal auf der Pariser Shoppingtour. Bislang zogen die Franzosen Innenverteidiger Sergio Ramos (kam ablösefrei von Real Madrid, Vertrag bis 2023), Außenverteidiger Achraf Hakimi von Inter Mailand (bis zu 70 Millionen Euro,2026) sowie Mittelfeldspieler Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool (ablösefrei,2024) an Land. Als nächstes soll Torhüter Gianluigi Donnarumma folgen. Der Italiener, dessen Vertrag bei der AC Milan ausgelaufen war, soll bereits den Medizincheck absolviert haben. Mit einer offiziellen Verkündung wird nach Ende der Europameisterschaft gerechnet. Dort trifft der 22-Jährige mit der Azzurri am Sonntag im Endspiel auf England (21 Uhr im LIVE-TICKER).

 

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Feuerwehrmann aus Leverkusen soll Kinder missbraucht haben

Köln/Leverkusen Ein 45-jähriger Feuerwehrmann aus Leverkusen muss sich vor dem Landgericht Köln verantworten. Er soll seine Ausbilderfunktion ausgenutzt und zahlreiche Kinder und Jugendliche über viele Jahre missbraucht haben. Dei nKierd dnu neilgenhdcJu snhae in emd tAnkgeaelgn nei bri,dVlo eeletimvrtt re hnnie chod erkhacptsi ndu tcheesohiret esKnsntnie ürf erhi ittkgeiäT als Fuanmhne.wrree rbüeDra unshai taeht re dei huicAfst bie einentzvFrtrusinl.e gtaae nVo 9195 ibs mzu zräM 2103 awr rde keagAn tegl bie der linilfiewrge euwhrFeer ni tüe,kcnierhznL ba ttMie 2040 nadn cauh in uchsebSclh gtiä.t ieeDs ekiotnnnuF uetnzt re, ewi mhi unn eorrvefgown w,dri in nhsiacweihlc 31 lneläF u.s a nlelAi in 15 lnFelä osll se zum sueeelxln uscrMaibhs von Seohetuneblnhzfc nekgmmoe se,ni in fnfü nFellä lolesn edaib ied denriK dnu nglJneih cedu eseullx usiarhctmbs nwreod ns.ie Vor eicrthG rtäkeerl nseie ndVrieiigtere ghlec,i sads ihcs hir andtnaM uz nde rnrVüowfe räenuß lw.elo iSe eleltst lghzucie nde g,tAanr dass ied efÖntkietchifl erndhäw edsrei egbnaAn mvo ssorPez slacsnsheseguo wedren .sllo acNh uzrkre garBnteu nhaceptrs dei 02. eßorG Safamekrtrm eidems grtaAn. Deeis näeEnglrrku cisnhre dem enngkaltAge siömrgeewhclei neei gngierree Sferta,zu wnen rvo llaem edi nigdghcätsee drnKei dnu iJdhglenucne nithc asl ueeZg rvo reGcith tnatufeer eüssnm – was ni edr Rleeg eein tnrueee tsngulBae üfr sei etdbeneu ewd.rü eiGhhlcwol ntarknee die dnieoVzerst trciehniR, asds 15 nov den 13 nagkntgaele lnläeF hitnc advhnelrte;deewrn ide eneis ebserti äthrevjr. tsrE im Jrha 1502 wunder eid nnceheesnpdtre anrfgeaarP im sahSrbufeezttgc evträerdn nud s,äefrhrtcv wsa ied esgutrrejVfnhnäisr .gnehta ro V hGciert dirw mi Lafue der eenlanpgt shecs wnrtieee eeszorPgtas dncenoh zur aerSpch nemkmo, iew es uz ned ftetSratna üebr einen os ngnlae uatZirme knoemm oknten – isb dcnheli im etbsHr 0202 eid hiruetdgsnEnrömblet hsic edr cehSa hamnnean und ukngetiankd tc.nahme tihgWci üfr niee Unrdlefnigusit wrdi hauc ads nacGhtteu isene fenihcosnsre scheyPrasti sen,i der rebiste uz ngnieB inee raxoeps-trbVieE vetglerog .hta

 

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"Diademus"-Festival in Roggenburg bietet 2021 noch mehr Programm

Plus Nachtkonzerte, Goldberg-Variationen und neue Spielorte - Freunde der Alten Musik dürfen sich auf "Diademus" 2021 freuen. Bald beginnt der Ticketverkauf. Ab 10. Juli gibt es Tickets: Das Diademus-Festival in Kloster Roggenburg findet im August statt - und es startet mit zwei Neuerungen. Fünf statt bislang drei Konzerte gehören zum Festivalprogramm, und eines davon geht aus dem Areal des Klosters Roggenburg hinaus.

 

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200 Euro Stromkosten sparen: Der Trick mit der Balkon-Solaranlage

Auf dem Balkon kann man nicht nur grillen oder sich sonnen – man kann auch Strom erzeugen, und zwar mit einer Mini-Solaranlage. Wer kein eigenes Dach für eine große Solaranlage hat, kann auf eine kleinere Solaranlage für den Balkon ausweichen – und so aus Sonnenenergie Strom produzieren. ▶ So können bis zu 200 Euro Stromkosten im Haushalt gespart werden. Die Solaranlage kann beispielsweise am Balkongeländer angebracht werden. Sie besteht aus ein oder zwei Modulen mit einer Abmessung von rund 1,6 Metern x 1 Meter und sind steckerfertig. ▶ Unter idealen Bedingungen können zwei Solarmodule dieser Größe jährlich etwa 600 Kilowattstunden Strom liefern. Wird der Strom selbst verbraucht, entspricht das einer Einsparung von rund 180 Euro. Kosten einer Balkon-Solaranlage: 600 bis 1200 Euro. Diese Anschaffungskosten können nach 4 bis 7 Jahren wieder drin sein. Das hat eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox ergeben. Läuft die Anlage 20 Jahre lang, werden rund 3600 Euro an Stromkosten eingespart. Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox: „Eine Mini-Solaranlage ist eine gute Lösung für Mieter oder alle, die keinen Raum für eine größere Solaranlage haben.“ ABER: „Der Standort ist sehr wichtig“, so Storck. ▶ Der Tipp vom Experten: „Die beste Ausbeute an Sonnenenergie wird erreicht, wenn der Balkon nach Süden ausgerichtet ist, die Module leicht geneigt angebracht werden und kein Schatten auf die Solarmodule fällt.“ Eine Balkon-Solaranlage lohnt sich nicht, wenn der Balkon Richtung Norden ausgerichtet ist und die Module nur senkrecht angebracht werden können. Dann erhält man „weniger als ein Drittel des möglichen Ertrags“, sagt Storck. Anbieter von Balkon-Solaranlagen werben damit, dass die Geräte direkt aufgestellt und an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden können. ABER: Der Verband der Elektrotechnik warnt davor, da sich normale Steckdosen nur für elektrische Verbrauchsgeräte eignen. Der Verband empfiehlt spezielle Einspeisesteckdosen, die ohne großen Aufwand eingebaut werden können. Außerdem muss man vorher prüfen, ob der aktuelle Stromzähler für den Betrieb einer Balkon-Solaranlage geeignet ist. Hier kann der örtliche Netzbetreiber helfen.

 

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Was Milch im Körper anrichten kann

M ilch ist gut und macht stark? Stimmt leider nicht; Milch kann schlimme Beschwerden hervorrufen, im Magen-Darm-Trakt, auf der Haut, sogar in den Blutgefäßen. Hier erklärt eine Ernährungsberaterin, warum das so ist - und dass Lactoseintoleranz meist nicht das Problem ist.

 

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Britney Spears - Wilde Diskussion um Badezimmer-Foto

Ein schöner Rücken kann… verwirren? Das zumindest trifft auf den neuesten Instagram-Schnappschuss von Britney Spears (39) zu. Auf ihrem Profil teilte sie jetzt ein Bild ihres nackten Rückens vor der Badewanne. Doch viele Fans fragen sich, ob es sich bei diesem Foto tatsächlich um den Popstar handelt. Der Grund: Die Pop-Sängerin trägt eigentlich zwei Tattoos, eine kleine Fee an der Basis ihrer Wirbelsäule und ein Kabbala-Symbol im Nacken. Beide sind hier nicht sichtbar. Nur ihr Muttermal auf dem Rücken ist zu sehen. Gleich mehrere Follower fragen daher: „Wo sind die Tattoos?“ Ein anderer ist sich sicher: „Wir wissen, dass das nicht du bist.“ Eine andere Theorie: Photoshop. „Ich weiß nicht was. Aber irgendwas stimmt hier nicht“, fasst ein Fan zusammen. „Der Ellenbogen sieht ziemlich bearbeitet aus“, bemerkt eine Userin. Schaut man sich die anderen Fotos und Videos von Britney an, wird deutlich: Ihre Taille ist plötzlich wesentlich schmaler als auf den vorherigen Posts. Einige ihrer Follower zweifeln aber daran, dass die Sängerin einer Foto-Bearbeitung zugestimmt hat und glauben sie wurde gezwungen. Nach wie vor ist „Free Britney“ weiterhin ein Thema in den Kommentaren. Etliche User posten den Hashtag und verweisen damit auf die Lebenssituation der Sängerin. Seit 13 Jahren befindet sich Britney unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (69). Bislang kämpfte sie ohne Erfolg. Nun hat sich erstmals öffentlich ihre Mutter hinter sie gestellt und sich über den Trubel um ihre Tochter geäußert. Laut „TMZ“ habe Lynne Spears (66) einen Antrag beim Gericht eingereicht, der Britney Unterstützung bietet. Darin bittet sie die zuständige Richterin um Erlaubnis, dass ihre Tochter einen privaten Anwalt anheuern dürfe. Außerdem soll in dem Bericht zu lesen sein, dass Mama Spears die Situation heute ganz anders einschätzt als zu Beginn der Vormundschaft. Britney sei nun „in der Lage für sich selbst zu sorgen“. Unklar ist allerdings, ob Lynne Spears überhaupt in der Position ist, so einen Antrag zu stellen und ihrer Tochter juristisch helfen kann. Vor knapp einer Woche sagte sie erstmals in der Öffentlichkeit gegen ihren Vater aus und ließ dabei kein gutes Haar an ihm. Dabei ging es um Eingriffe in ihr Sexualleben, Zwangsauftritte trotz Krankheit, Bestrafungen und erlebte Traumata, die ihr Leben bis heute bestimmen. Die nächste Anhörung ist für den 14. Juli angesetzt.

 

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Bayerischer Verdienstorden Söder ehrt Weltmeister Philipp Lahm

München – Ehrungen hat Weltmeister-Fußballer Philipp Lahm (37) schon viele bekommen. Jetzt hat ihn Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Der Orden ist nach dem Maximiliansorden die zweithöchste Auszeichnung, die der Freistaat vergibt. Er ist die höchste Auszeichnung, die für Verdienste verliehen werden, die nicht aus der Wissenschaft kommen. Eva Mattes und Günther Maria Halmer sind jetzt Ordensträger Im Antiquarium der Residenz zeichnete Söder am Donnerstag 51 Menschen aus Bayern mit dem Verdienstorden aus. Unter ihnen war Skifahrerin Michaela Gerg, die Schauspieler Günther Maria Halmer und Eva Mattes und der frühere Siemens-Chef Joe Kaeser. Philipp Lahm wurde 2014 mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Weltmeister.2007 gründete er eine Stiftung, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt. Für sein Engagement gegen Homophobie hatte er in der Vergangenheit schon mehrere Preise erhalten. Mit dem Verdienstorden zeichnet Bayern Bürger für „hervorragende Verdienste für den Freistaat“ aus. Es soll nicht mehr als 2000 lebende Ordensträger geben.

 

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Thüringen will Kinder aus Migranten-Familien bei ihrer Muttersprache unterstützen

Erfurt. Die Thüringer Landesregierung will dafür sorgen, das Kinder aus Migranten-Familien die Sprache ihrer Vorfahren nicht verlieren. „Mehrsprachigkeit ist ein großer Schatz. Diesen wollen wir im Freistaat heben“, sagte Migrationsminister Dirk Adams (Grüne) am Donnerstag in Erfurt. Das Ministerium habe daher Bildungsträger zur Einreichung von Konzeptvorschlägen aufgerufen. Diese sollen in ein „Landesprogramm zur außerschulischen Förderung der Herkunftssprache von Kindern und jungen Menschen“ einfließen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die Förderung muttersprachlichen Unterrichts gehe auf das von der Landesregierung 2017 beschlossene „Thüringer Integrationskonzept - für ein gutes Miteinander!“ zurück. Die Potenziale zugewanderter Menschen zu fördern, sei ein wichtiger Beitrag für eine gelingende Integration. Wer sicher in seiner Muttersprache sei, entwickle leichter sprachübergreifende Kenntnisse, die auch beim Erlernen von Deutsch oder weiteren Fremdsprachen helfen würden. Von diesen Kompetenzen der zu uns Gekommenen könnten wiederum alle profitieren, sagte Adams. „Wie groß das Anliegen der Zugewanderten ist, ihre Mehrsprachigkeit zu bewahren, bekommen wir jeden Tag in der Arbeit mit migrantischen Organisationen gespiegelt“, erklärte die geschäftsführende Landesbeauftragte für Integration, Annett Roswora. Bislang könnten Communities und Vereine muttersprachlichen Unterricht nur sehr vereinzelt organisieren, beispielsweise in Moscheen. Es sei „gut und wichtig“, solche Angebote flächendeckend aufzustellen und zu professionalisieren. RND/epd

 

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England schließt Erhöhung der Zuschauerzahlen bei EM-Finale aus - Italiener erhalten Einreise-Erlaubnis England schließt Erhöhung der Zuschauerzahlen bei EM-Finale aus - Italiener erhalten Einreise-Erlaubnis

Die Zuschauerkapazität im Londoner Wembley-Stadion wird für das EM-Finale zwischen Italien und England am Sonntag nicht noch einmal erhöht. Die britische Regierung erteilte Spekulationen, beim Endspiel könnten möglicherweise sämtliche 90.000 Plätze in Wembley genutzt werden, eine Absage. "Es gibt keine Pläne, die Kapazität zu erhöhen", sagte eine Regierungssprecher am Donnerstag: "Nur dank der Impfkampagne können wir überhaupt diesen Pilotversuch starten und eine signifikante Anzahl von Zuschauern im Stadion haben - wie gestern Abend." Das Halbfinale zwischen England und Dänemark (2:1 n. V.) hatten am Mittwoch 64.950 Zuschauer im Stadion erlebt. Durch den Sieg erreichten die Three Lions erstmals seit der WM 1966 ein Endspiel bei einem großen Turnier. Mit Blick darauf, dass in England am 19. Juli voraussichtlich sämtliche Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, hatten einige Fans gehofft, dass für das EM-Finale schon vorher eine Ausnahme gelten könne. Der Sprecher betonte aber, dass sich an der Kapazität nichts ändern werde. Für das Finale dürfen auch 1000 Zuschauer aus Italien nach London reisen. Zuvor war dies Anhänger nicht-britischer Teams noch untersagt gewesen. So durften aufgrund der Corona-Auflagen weder Fans aus Deutschland noch aus Dänemark zu den Spielen ihrer Mannschaften ins Wembley-Stadion.

 

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Viele Kinos boykottieren den Marvel-Streifen

Mit "Black Widow" kam ab dem 8. Juli der erste Marvel-Blockbuster seit der Corona-Pandemie in die deutschen Kinos. Das heißt: theoretisch. Denn Filmfans, die sich die Vorgeschichte zur Heldin Natasha Romanoff (Scarlett Johansson,36) ansehen wollen, tun sich bei zahlreichen Kinos schwer, den Film überhaupt im Programm zu finden. Die Kinopolis-Gruppe hat sich zu diesem Sachverhalt inzwischen geäußert und dabei explizit zum Film "Black Widow" Stellung bezogen. Demnach hätten sich "die Konditionen und Einsatzbedingungen für einige Filme in erheblichem Umfang und einseitig zu Lasten der Kinos verändert." Daher müsse "- allen Einigungsversuchen zum Trotz - schweren Herzens auf den Einsatz von 'Black Widow' verzichtet" werden. Etwa das zur Kinopolis-Gruppe gehörende Multiplex-Kino Mathäser Filmpalast in München veröffentlichte dieses Statement auch auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Deutschlandweit hat das Kinounternehmen 16 Standorte mit über 140 Leinwänden, das Mathäser im Herzen Münchens ist eines der besucherstärksten Kinos des Landes. Mitte Mai 2021 hatten sich die vier großen Unternehmen Cineplex, Kinopolis, die Filmpalast- sowie die Astor-Gruppe unter dem Namen "Cinema Family Group" zu einer Verhandlungsgruppe zusammengeschlossen, wie das Branchenblatt "Blickpunkt:Film" damals berichtete. Auf diese Weise sollten gemeinsame Interessen vertreten werden. Auch wenn sich die anderen Mitglieder dieser "Cinema Family Group" noch nicht konkret zu "Black Widow" geäußert haben, so suchen Marvel-Fans den Streifen auch bei ihnen bislang vergebens auf den Programmplänen, schreibt "Blickpunkt:Film". Auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news wollte Disney zum jetzigen Zeitpunkt kein Statement zum Sachverhalt um "Black Widow" abgeben. Bereits ab dem 9. Juli, also nur einen Tag nach dem Kinostart, ist "Black Widow" über Disneys hauseigenem Streamingdienst Disney+ erhältlich. Neben den normalen Abo-Kosten von 8,99 Euro pro Monat sind hierfür aber noch zusätzliche 21,99 Euro für den VIP-Zugang fällig. Kunden von Disney+, die diesen Aufpreis nicht zahlen wollen, müssen sich bis zum 6. Oktober gedulden. Dann ist "Black Widow" auch im regulären Abo enthalten.

 

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Orbáns Bärendienst für Serbien

Ungarns europaweite Anzeigenoffensive für einen EU-Beitritt Serbiens löst in Belgrad Sorgen aus. Nur der autoritäre Präsident, Aleksandar Vučić, zeigt sich erfreut. Über mangelnde Medienpräsenz im internationalen Blätterwald hat Ungarns streitbarer Ministerpräsident, Viktor Orbán, eigentlich kaum zu klagen. Doch weil der rechtsnationale Populist mit seinen Tiraden gegen das Diktat aus Brüssel bei den EU-Partnern immer weniger Gehör findet, versucht er sich dieses eben auf anderen Ebenen zu erkaufen.

 

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Die "Teletubbies" posten ihre Covid-Impfnachweise in sozialen Medien

Die Corona-Pandemie erforderte auf der ganzen Welt Veränderungen und Anpassungen. Und offensichtlich machte die neue Situation auch vor der fiktiven Gartenwelt der " Teletubbies " nicht Halt: Auf den Social Media-Kanälen der vier Figuren stehen seit Mittwoch die Impfnachweise von Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po, gehalten von ihren plüschigen Händen vor den jeweils farblich passenden Bäuchen. Die "Tubby Impfkarten" zeigen die Gesichter der vier Figuren, die Daten ihrer Erst- und Zweitimpfungen und Impfstoffe, die an den Namen der echten Covid-Vakzine angelehnt sind: Noonson & Noonson und AstraTubbica. Dazu schreiben die Inhabenden des Teletubbie-Accounts: "Wir sind geimpft! Wer will rauskommen und spielen?" Allein auf Twitter wurde der Beitrag bis zum Donnerstagvormittag mehr als 67.000 Mal geteilt. Die Reaktionen fallen erwartungsgemäß gemischt aus: Während manche Nutzer und Nutzerinnen Freude über die Schutzimpfung der Figuren aus der BBC-Show äußern, beschweren sich andere über die Thematisierung der Covid-19-Impfung auf dem Account der Kinderserie. Doch der Teletubbie-Post wirft auch Fragen auf. Vor allem deshalb, weil Betrachtenden offenbar zwei verwirrende Details ins Auge stachen: Warum liegt das Datum der Zweitimpfungen mit dem 22. Juli in der Zukunft? Wie können die "Teletubbies" erst 2003 geboren sein, wo sie doch bereits Ende der 90er Jahre über unsere Bildschirme gekugelt sind? Einige nutzen den Post aber auch für eine halb ernste Nachfrage an ihre jeweilige Regierung: Wenn sogar fiktive Charaktere ihre Impfdosen bekommen haben – warum klappt das dann im echten Leben nicht überall und für alle? Ob die Teletubbie-Profile mit ihrem Impfungs-Post tatsächlich Einflüsse auf die Politik nehmen, lässt sich an der Begeisterung in den sozialen Netzwerken natürlich nicht messen. Allerdings ist es nicht das erste Mal, dass die Accounts auf aktuelle politische Ereignisse oder Bewegungen reagieren. Erst im Juni hatte das Social Media -Team hinter den Tubbie-Profilen mehrere Posts zum Pride Monat geteilt und sogar eine eigene Regenbogen-Kollektion als Support für die LGBTQ-Community gestartet. Darunter: ein Regebenbogen-Anzug, eine Bauchtausche mit Teletubbie-Köpfen und ein dazu passender Mund-Nasen-Schutz. Die Pandemie veränderte eben die Welt. Auch die der "Teletubbies". Quellen: Twitter / Instagram

 

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Bundestagswahl, Spenden: CDU, FDP und Grüne räumen richtig gut ab

In den vergangenen Monaten haben insbesondere die CDU, FDP und die Grünen bei den Spenden über 50.000 Euro gut abgeräumt. Gemäß § 25 Abs.3 Satz 2 und 3 des Parteiengesetzes sind Spenden, die im Einzelfall die Höhe von 50 000 Euro übersteigen, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages unverzüglich anzuzeigen.

 

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Ein Spektakel für Sprinter und Kletter-Spezialisten

Die ÖSV-Langläufer freuen sich beim Pletzer Resorts Sommer Grand Prix in Hopfgarten und Kitzbühel auf die erste Standortbestimmung. Hopfgarten, Kitzbühel – Ein 100-Meter-Sprint und Duelle Mann gegen Mann. Das lässt sogar Ex-Biathlonstar Dominik Landertinger von seiner wohlverdienten Sportpension zurückkehren. Der 33-jährige Pillerseetaler will es beim Pletzer Resorts Night Race (morgen 19 Uhr/Hohe Salve Sportresort in Hopfgarten) noch einmal wissen. „Der 100-Meter-Knock-out-Sprint wird ein geiler Showbewerb, auch wenn es über diese Distanz wohl spritzigere Typen gibt“, meinte „Landi“ und schnallt sich wieder die Skiroller an. Programm Pletzer Resorts Sommer Grand Prix Langlauf, Freitag: Night Race in Hopfgarten (19 Uhr),100 m Knock-out-Sprint. Samstag: Kitzbüheler Horn Climb (10 Uhr),7 km und 858 Höhenmeter. Teilnehmer u. a.: Stadlober, Moser, Landertinger, Tritscher. Für die Ausdauersportler ist dann am Samstag beim Kitzbüheler Horn Climb alles angerichtet. Mit 858 Höhenmetern und einer Steigung von bis zu 22,3 Prozent präsentiert sich der Berg als schweißtreibende Herausforderung. Das ÖSV-Förderteam rund um Teresa Stadlober, Lisa Unterweger und den Tiroler Benjamin Moser will an beiden Tagen vorne mitkämpfen. Der Vergleich mit dem internationalen Starterfeld – sogar Athleten aus Brasilien sind dabei – wird eine erste Standortbestimmung in der Saisonvorbereitung. Der 23-jährige Mauracher Benjamin Moser, der kürzlich die Grundausbildung als Zollbeamter abgeschlossen hat, freut sich auf das „coole Event“ und viele bekannte Gesichter. „Endlich geht es mit den Rennen wieder los“, meinte der Tiroler, der bei der Nordischen WM in Oberstdorf die Ränge elf (Teamsprint) und 43 (Sprint) belegt hat. Weitere Rennen im Rahmen des Sommer Grand Prix stehen in Villach und Niederösterreich auf dem Programm. Höhepunkt im Sommer ist ein zweiwöchiger Trainingskurs in Östersund (SWE). „Wir können mit einem schwedischen Verein mittrainieren und viele Erfahrungen sammeln.“ Zuvor will Moser aber seine Sprinter- und Kletterqualitäten zeigen. (ben) Nach Gerüchten und Fotos, die den 32-jährigen Salzburger zuletzt beim Skitesten zeigten... Am Weißensee in Kärnten war für Marco Schwarz, Manuel Feller, Adrian Pertl und Co. am D... Toni Innauer, Skisprung-Olympiasieger und -Weltmeister 1980, ist Buchautor und Vortrage... Beim Sommertraining unter der bewährten Leitung von Kondi-Coach Florian Stern schwitzen... Die ehemalige "Speed-Queen", die Ambitionen auf die Nachfolge von Langzeit-ÖSV-Präsiden...

 

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„Bringen Branche in Verruf“: Grüner-Punkt-Chef fordert Stopp von umstrittenen Müllexporten

Köln. Abfallexporte in Staaten außerhalb der EU, bei denen der Auftraggebende dem oder der Abnehmenden Geld zahlt, sollten nach Ansicht des Grünen-Punkt-Chefs Michael Wiener unterbunden werden. „Solche Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU bergen ein hohes Risiko für irreguläres Verhalten und bringen damit unsere Branche in Verruf“, sagte der Geschäftsführer der Duales System Holding (DSD), deren Unternehmensgruppe die Markenrechte am Grüner-Punkt-Symbol hält. Als sogenanntes duales System organisiert DSD die Abholung, Sortierung und Verwertung von Abfall in Deutschland. Mit einem Exportstopp für besagten Abfall würde der Druck erhöht, damit in Deutschland selbst ausreichend Aufbereitungsanlagen gebaut werden, sagte der Manager. Zudem sollte die Industrie zum Einsatz von recyceltem Plastik insbesondere aus Gelber Tonne oder Gelbem Sack verpflichtet werden. Das könnte die Nachfrage ankurbeln und damit die angedachte Kreislaufwirtschaft einen großen Schritt voranbringen. Im vergangenen Jahr landeten laut Statistischem Bundesamt die meisten deutschen Plastikabfall-Exporte in Malaysia, gefolgt von den Niederlanden und der Türkei. Polen, Hongkong, Österreich und Indonesien spielten ebenfalls eine große Rolle. In der Regel werden diese Ausfuhren ordnungsgemäß verwertet und es wird dafür auch Geld bezahlt, wie Grüner-Punkt-Manager Wiener konstatiert. „Aber es gibt eben auch Ausnahmen – um die zu unterbinden, sollten Exporte mit negativem Marktpreis unterbunden werden.“ Bei dem Abfallbranchen-Verband BDE wurde der Vorstoß des Kölner Firmenchefs zurückhaltend aufgenommen. Es sei zwar wichtig, „dass bei der Abfallverbringung bestehende Regeln eingehalten werden und kein Ökodumping in anderen Ländern betrieben wird“, sagte Verbandschef Kurth. Generelle Exportverbote sehe der BDE aber kritisch, weil die Ausfuhr bestimmter Kunststoff-Abfallarten an Verwertungsanlagen in anderen Ländern sinnvoll sein könne. „Es fehlt nicht an einem klaren Regelwerk zur Bekämpfung des illegalen Müllexports“, sagte Kurth. „Was oft fehlt, sind wirksame Kontrollen und die konsequente Durchsetzung der bestehenden Regeln.“ RND/dpa

 

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Nordholz: Zwei Tote bei Absturz von Flugzeug

Nach Angaben der Polizei stürzte die Maschine kurz nach dem Start auf dem Flugplatz der Sportfluggruppe Nordholz-Spieka in ein Waldstück. Das Flugzeug vom Typ Aquila A210 ging in Flammen auf und wurde komplett zerstört. Die beiden Insassen starben bei dem Unglück. Bei dem Piloten soll es sich um ein Vereinsmitglied der Sportfluggruppe mit langjähriger Flugerfahrung handeln. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst haben die Unfallstelle in unmittelbarer Nachbarschaft des Militärflughafens Nordholz weiträumig abgesperrt. Die Ursache für den Absturz ist noch unklar. Nach Informationen des NDR in Niedersachsen hat der Tower Nordholz vor dem Absturz keine Hinweise auf Probleme des Piloten beim Start erhalten. Die Bundesstelle für Flugunfallforschung aus Braunschweig ist laut Polizei in Kenntnis gesetzt worden.

 

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Maina wieder dabei, aber: Muslija muss Einheit im 96-Trainingslager abbrechen Maina wieder dabei, aber: Muslija muss Einheit im 96-Trainingslager abbrechen

Linton Maina ist wieder da - und mischte sich prompt mit aufs Siegerfoto nach dem Wettkampftag in Rotenburg im Ahe-Stadion. Zwei Fußballtenniscourts waren aufgebaut, dazu ein anstrengender Biathlon-Parcours mit Tempodribblings, fünf Zielschüssen und Strafrunden. Maina hatte in den vergangenen zwei Tagen wegen einer Erkältung gefehlt, war jetzt aber wieder voll dabei an Tag 4 im Trainingslager von Hannover 96. Florent Muslija musste das Training abbrechen, er hielt sich das Becken, ließ sich behandeln. Für ihn sprang Trainer Jan Zimmermann ein und komplettierte das Viererteam von Muslija. Hendrik Weydandt (Zerrung) trainierte ebenfalls, beschränkte sich allerdings auf Krafttraining mit Fitmacher Markus Böker. Torwarttrainer Michael Ratajczak machte für die Torhüter ein abwechslungsreiches Programm mit einer Bierbank. Start war auf der Bank, drei unterschiedliche Torwartschwerpunkte waren integriert: Festhalten, Passen und Blocken fürs Eins-gegen-eins.

 

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Pedelec-Fahrer bei Zusammenstoß mit Auto lebensgefährlich verletzt

Immer auf dem Laufenden in Berlin: Lesen Sie die aktuellen Meldungen aus Polizei, Justiz und Verkehr in unserem Blog. [Sicherheit vor der eigenen Haustür: In unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken geht es auch oft um die Polizei. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]

 

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Sommerurlaub in Europa - Was geht und was nicht?

Die Ferienplanung geht in diesem Jahr teils mit bangem Blick auf die Inzidenzzahlen einher. Doch trotz Sorgen vor der Delta-Variante: Für Urlaubshungrige ist derzeit in Europa viel möglich.

 

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Mann von Polizisten angeschossen: Zustand stabil

Ein Mann, der bei einem Polizeieinsatz in München von Beamten angeschossen wurde, liegt weiterhin im Krankenhaus. Sein Zustand sei derzeit stabil, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmittag. Eine Zivilstreife habe den Mann am Mittwochnachmittag im Englischen Garten kontrollieren wollen, hieß es. Zeugen hätten zuvor berichtet, dass sich der Mann im Bereich des Oberföhringer Wehrs aufhalte. Während der Personenkontrolle habe der Mann einen spitzen Gegenstand in der Hand gehabt. Vermutlich habe es sich um eine selbstgebaute Waffe gehandelt, sagte die Sprecherin. Die Beamten hätten den Unbekannten mehrfach aufgefordert, den Gegenstand wegzulegen. Dieser Aufforderung sei der Mann nicht nachgekommen - stattdessen habe er noch einen pistolenähnlichen Gegenstand gezogen, sagte die Polizeisprecherin. Die Einsatzkräfte hätten daraufhin mehrere Schüsse abgesetzt und den Mann verletzt. Die Beamten blieben unverletzt. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Das Bayerische Landeskriminalamt prüfe derzeit, ob der Waffeneinsatz durch die Polizei gerechtfertigt war. Dies sei in solchen Fällen üblich, hieß es. Die Identität des Mannes war zunächst unklar.

 

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Covax-Hilferuf: „Wir brauchen dringend mehr Impfdosen, sofort“

Hannover. Die Bundesregierung hatte am Mittwoch überraschend angekündigt, ab August den gesamten Astrazeneca-Impfstoff an Drittländer geben zu wollen. Mindestens 80 Prozent sollen über die Covax-Initiative an ärmere Länder verteilt werden. Zusammen mit weiteren Impfdosen von Johnson & Johnson komme Deutschland so auf eine Impfstoffspende von 30 Millionen Dosen bis Jahresende. Die Impfstoff-Allianz Gavi, die den Einsatz der Covax-Impfstoffe koordiniert, begrüßte die Initiative Deutschlands. „Dank der finanziellen Hilfe Deutschlands und anderer Geberländer kann Covax jetzt 30 Prozent der Menschen mit Corona-Impfstoff versorgen“, erklärt ein Sprecher der Impfstoff-Allianz Gavi, die den Einsatz der Covax-Impfstoffe koordiniert, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Allerdings fehle es noch an ausreichend Impfstoffdosen. Die Bundesrepublik sei einer der größten Unterstützer der Covax-Initiative, dennoch sei von allen Ländern weitaus mehr Hilfe nötig. „Wir brauchen dringend mehr Impfdosen und wir brauchen sie sofort“, so der dringende Appell der Impfstoff-Allianz. Gegenüber dem RND heißt es: „Wenn wir die tödlichste Phase der Pandemie beenden wollen, müssen wir stärker zusammenarbeiten, um so auch neue Virusvarianten zu verhindern“. Gavi rechnet derzeit mit einer neuen Welle des Coronavirus in vielen Ländern der Welt, besonders in den ärmeren Ländern. Die Impfstoff-Allianz hat zwar viel Geld zur Verfügung, kritisiert aber: „Covax konnte bisher nicht so viele Impfdosen wie geplant an Entwicklungsländer verteilen, weil eine kleine Zahl reicher Nationen die meisten Impfdosen für sich behalten hat“. Zusätzliche Impfdosen, wie die von Deutschland, seien wichtig, um die Schwächsten auf der Welt zu schützen. Außerdem fordert Gavi, Covax-Impfdosen gegenüber bilateralen Impfstofflieferungen vorzuziehen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Angesichts steigender Fallzahlen in vielen Ländern hatte der Geschäftsführer von UNICEF-Deutschland gegenüber dem RND am Dienstag gefordert, „ das Impftempo jetzt weltweit schnell zu beschleunigen “. Er warnt: „Bisher ist nur ein Bruchteil der Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern gegen das Virus geimpft“. Deutschland stellt mehr als zwei Milliarden Euro für Covax zur Verfügung. Die Abgabe von Impfdosen könne einen wichtigen ergänzenden Beitrag leisten, so das Gesundheitsministerium. Ende Juni / Anfang Juli hatte Afrika die schlimmste Corona-Woche seit Beginn der Pandemie erlebt, erklärte die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Innerhalb einer Woche habe es mehr als 250.000 neue Corona-Fälle in den afrikanischen Ländern gegeben. Alle 18 Tage würden sich die Fallzahlen derzeit verdoppeln, so die Regionaldirektorin. Bisher sind erst 50 Millionen Dosen in Afrika verimpft worden. Das entspricht ca.1,6 Prozent aller global verabreichten Impfdosen. Ein großer Teil des Impfstoffs kommt vom Covax-Programm. Covax steht für „Covid-19 Vaccines Global Access“ und ist eine weltweite Initiative, die einen gerechteren Zugang zu Covid-19-Impfstoffen ermöglichen will. Bis Mitte Juni konnten über das internationale Impfstoffprogramm allerdings erst weniger als 90 Millionen Impfdosen verteilt werden, von insgesamt 1,8 Milliarden benötigten Dosen.

 

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Rasen clever pflegen: Mähen, Vertikutieren – sonst noch was?

Man könnte schon ein wenig neidisch werden, wenn man sich die akkurat gemähten Spielwiesen von Deutschlands Profifußballern anschaut. Dicht an dicht stehen da die sattgrünen Halme, exakt auf maximal 2,5 Zentimeter getrimmt. Klee, Löwenzahn oder andere lästige Wildkräuter ziehen auf gut gepflegtem Fußballrasen meist den Kürzeren. In den mehr als 1000 Kleingartenvereinen hierzulande sieht es oft anders aus. Moos lugt zwischen mehr oder weniger licht wachsenden Halmen hindurch. Da eine Pusteblume, hier blühender Klee. Ein Paradies für Bienen, Schmetterlinge und Insekten. Doch wer Wert auf einen gesunden Spiel- oder Zierrasen legt, sollte sich um die eifrig wachsenden Nebenbuhler kümmern. Frei nach dem Motto: Selbst ist der Greenkeeper. Mit den folgenden Tipps sparen Sie beim Rasen pflegen nicht nur Schweiß, sondern manchmal auch viel Zeit. Gras aus hochwertigen Rasensamen schießt im Jahresverlauf durchschnittlich pro Monat etwa zehn Zentimeter in die Höhe. Würde man die Halme also wachsen lassen, stünde ein Erwachsener am Ende eines Gartenjahres etwa hüfthoch im Gras. Für einen dichten Rasen ist regelmäßiges Rasen mähen alternativlos. Je häufiger gemäht wird, desto besser verzweigen sich die Halme an der Basis. Auch Unkraut hält man durch regelmäßiges Mähen zumindest ein Stück weit unter Kontrolle. Schneller, dafür etwas unsauberer, mäht es sich mit einem Sichel-Rasenmäher wie diesem Modell von Bosch. Hier schlägt die Sichel die Halme in der vorher eingestellten Höhe ab. Diese fransen dabei häufig aus, die Spitzen färben sich leicht braun. Einen glatten Schnitt schaffen nur Spindel-Rasenmäher. Hier ist allerdings Muskelkraft gefragt, denn diese Mäher kommen ohne Motor aus. Dafür schnalzen Rasenliebhaber beim Ergebnis mit der Zunge. Für kleinere Rasenflächen und Schrebergärtner mit einem etwas größeren Zeitbudget eine gute Alternative zum Sichel-Rasenmäher. Wann und wie oft Rasen mähen? Ist das Rasen mähen des Gärtners Pflicht, kann man das Rasen vertikutieren durchaus als Kür bezeichnen. Wer sich über Moos und Flechten im eigenen Grün ärgert, sollte etwas dagegen tun. Beim Vertikutieren ritzen kleine Messer den Boden etwa zwei Millimeter (maximal aber fünf Millimeter) ein und lösen so das ungeliebte Moos und lästigen Rasenfilz, ohne den Rasen oder die Grasnarbe zu verletzen. Zudem lockern die Messer mit ihrer Arbeit den Boden, sodass die Halme besser atmen und das Wasser besser aufgenommen werden kann. Neben Elektro-Vertikutierern wie diesem von Hanseatic klappt das auch mit einem Schneidrechen, Pendelvertikutierer oder Vertikutierroller. Letztere kosten, das gehört zur Wahrheit dazu, aber deutlich mehr Schweiß als die Elektro-Variante. Wann und wie oft Rasen vertikutieren? Einen aktuellen Vertikutierer Test lesen Sie hier. Wie der Mensch brauchen auch Rasenpflanzen Luft zum Atmen und Überleben. Grashalmen geht der Sauerstoff vor allem dann aus, wenn sie stark beansprucht und viel Regen ausgesetzt sind. Das schädigt die Wurzel und schwächt die gesamte Pflanze. Statt den Boden einzuritzen wie beim Rasen vertikutieren, werden beim Rasen lüften Löcher in den Boden gestochen und mit Quarzsand aufgefüllt. Das sorgt dafür, dass überschüssiges Stauwasser besser ablaufen kann und die Rasenwurzel besser belüftet wird. Hierfür eignen sich sogenannte Nagelschuhe, die unter die Gartenschuhe geschnallt werden können. Das gute alte Regenwasser reicht leider nicht aus, um die anspruchsvollen Rasengräser so zu versorgen, dass die Wiese dicht und sattgrün daher kommt. Es sind also zusätzliche Nährstoffe gefragt. Die werden über Dünger in den Boden eingebracht. In der Regel fahren Gärtner mit organischen Langzeitdüngern am besten. Über das Gartenjahr verteilt, bekommt man damit auch Unkraut im Rasen besser in den Griff. Denn das breitet sich ohne Dünger fröhlich aus, weil die Gräser zu schwach sind, um dagegen zu halten. Im Übrigen zehrt auch das regelmäßige Rasen mähen an den Energiereserven der Halme. Das ständige Nachwachsen geht an die Substanz. Wer seinen Rasen mit einem Mulch-Rasenmäher bearbeitet, benötigt weniger Dünger, denn das Schnittgut, das auf der Rasenfläche liegen bleibt enthält bereits Nährstoffe, die von den Pflanzen wiederverwertet werden können. Wann und wie oft Rasen düngen? Während einige Schrebergärtner nicht allzu viel Wert auf akkurat gepflegte Rasenkanten legen, rücken manche den letzten widerspenstigen Hälmchen mit der Nagelschere zu Leibe. Wie so oft ist der goldene Mittelweg für die meisten vollkommen ausreichend. Weil Rasenmäher eher grobmotorisch unterwegs und vor allem für erhabene Kanten nicht wendig genug sind, ist beim Rasenkanten schneiden Handarbeit gefragt. Frei nach dem Motto: Ran an die Rasenschere! Je nachdem wie die Rasenkante beschaffen ist und wie akkurat sie am Ende aussehen soll, helfen auch Rasentrimmer oder Akku-Kantenschneider beim letzten Feinschliff. Wann und wie oft Rasenkanten schneiden? Je nachdem wie vermoost und verfilzt der Rasen ist, entstehen beim Vertikutieren in der Regel unschöne Lücken im Rasen. Hier sollten Sie Rasen nachsäen, um die kahlen Stellen zu schließen. Damit die Rasensamen noch aufgehen und anwachsen können, ist neben Licht (Rasensamen sind Lichtkeimer) eine moderate Lufttemperatur wichtig. Ist es zu kühl, vertrocknen die Samen. Der Herbst bietet sich also zum Rasen nachsäen an. In der Regel ergibt sich das nach dem herbstlichen Vertikutieren von selbst. Weil die kahlen Flächen in der Regel recht klein sind, reicht meist ein Handstreuer oder eine Streuschaufel, um die Rasen-Nachsaat auszubringen. Sollte ein größeres Stück Rasen schlapp gemacht haben, geht es mit einem Streuwagen schneller. Wann und wie häufig Rasen nachsäen? Bleibt der natürliche Niederschlag über längere Zeit aus, sieht man das der Natur recht schnell an. Auch Rasenflächen trocknen aus und färben sich gelblich-braun. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihren Rasen in solchen Trockenperioden bewässern. Vor allem sandige Böden brauchen dann regelmäßig Gießwasser; im besten Fall aus der prall gefüllten Regentonne. Lehmige Böden halten das Wasser etwas besser und müssen weniger häufig bewässert. Egal welche Bodenart: Eine Gießkanne reicht in der Regel selbst für kleinere Rasenflächen nicht aus. Ein Gartenschlauch mit entsprechendem Aufsatz oder ein kleiner Rasensprenger (hier gibt's ein Modell von Gardena zum Versenken im Boden) sind das deutlich effizienteren Mittel der Wahl. Hier sollte lediglich darauf geachtet werden, dass der Regner möglichst wenig Pflasterflächen oder Fassade wässert. Wann und wie oft Rasen bewässern? Wasserspar-Tipp: Je kühler der Boden ist, desto weniger Feuchtigkeit geht durch Verdunstung verloren. Das Gießen am frühen Morgen oder späten Abend spart also einige Liter Wasser. Etwas Kaliumdünger kurbelt zusätzlich das Wurzelwachstum der Gräser an und erhöht zugleich ihre Aufnahmekapazität für Wasser. Quellen: rasendoktor.de; gartenjournal.net Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Land in Sicht. Bücher zum Leben

Das schönste Fernrohr im Meer der Ungewissheit ist noch immer ein Buch: Es hilft uns wunderbar, klarer zu sehen. Am besten klappt das bei Lisa Kreißler zuhause. Die Schriftstellerin lebt im niedersächsischen Pohle im Grünen, hier ist Land in Sicht! Alle zwei Wochen schaut in Lisas Scheune ein guter Bekannter aus unserer Literaturredaktion vorbei. Dann wird leidenschaftlich über "Bücher zum Leben" gesprochen, neue und ältere, Sachbücher und Romane. Und manchmal beweist eine Überraschung aus den Tiefen des Archivs: Vieles, was uns heute umtreibt, hatten schreibende Menschen schon immer im Blick. Wie wollen wir arbeiten und leben? Ist der Traumjob ein Mythos und die perfekte Balance eine Utopie? Lisa Kreißler und Juliane Bergmann suchen Antworten in Büchern und sprechen mit der Journalistin Greta Taubert. Es geht um den Kapitalismus und alternative Arbeits- und Lebensmodelle, um Sinnsuche und die Frage nach dem Wert der Zeit. Um diese Bücher geht es in der Folge: 00:06:33 Hilary Leichter: "Die Hauptsache" (Arche) // 00:22:22 O-Ton von Satiriker und Schriftsteller Ephraim Kishon aus dem NDR-Archiv (1984) // 00:27:55 Gespräch mit Greta Taubert, Autorin des Sachbuchs "Im Club der Zeitmillionäre" (Eichborn) // 00:48:44 Andrej Platonow: "Die Baugrube", Neuübersetzung von Gabriele Leupold (Suhrkamp) // Wenn Sie Ideen, Anregungen oder Feedback zum Podcast "Land in Sicht" haben, schicken Sie gerne eine Mail an landinsicht@ndr.de.

 

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Corona in Zürich: Tests und Covid-Zertifikat vor den Sommerferien

Die wichtigsten Fakten im Überblick. Bevor es am Flughafen Zürich zum grossen Andrang kommt, herrscht in den Testzentren Hochbetrieb. Am 17. Juli beginnen in Zürich die Sommerferien, der bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz verreist. Auch ohne Pandemie muss vor der Reise noch einiges erledigt werden, doch dürfte es dieses Jahr besonders hektisch werden – vor allem für Familien. Denn: Kinder ab 12 Jahren sind erst seit kurzem zur Corona-Impfung zugelassen. Und jene unter 12 Jahren kommen noch gar nicht in den Genuss des Vakzins. Aber nicht nur für Familien, die ins Ausland reisen wollen und dafür einen Negativtest vorweisen müssen, geht nun der Run auf die langen Wattestäbchen los. Auch andere müssen vor der Abreise einiges beachten. Dies wirft Fragen auf: Wo gibt es noch offene Termine für Tests? Und was muss man bei der Heimreise beachten? Die wichtigsten Antworten im Überblick. Wo gibt es in Zürich noch freie Termine für einen Corona-Test? In vielen Zürcher Apotheken und Testzentren sind die Termine zwischen dem 15. und dem 17. Juli bereits ausgebucht. Davor und danach bietet etwa das Corona-Testcenter im Kasernenareal noch einige Tests an. Es lohnt sich, immer wieder nachzuschauen, ob neue Kapazitäten aufgeschaltet worden s ind. Das Testcenter im Universitätsspital Zürich etwa bietet noch freie Termine an. Das Portal Onedoc bietet zudem eine Übersicht über freie Termine an vielen Testorten. Und die Plattform ihre-apotheke.ch liefert eine Übersicht über Apotheken, die testen. Weitere Termine bietet etwa das Testcenter am Flughafen Zürich. Informationen dazu finden Sie auf der Website von checkport.info. Welche Bestimmungen gelten im Zielland? Das ist von Land zu Land unterschiedlich ( hier geht es zur NZZ-Übersicht). Die Regeln können sich immer wieder verändern. Je nach epidemiologischer Entwicklung werden sie kurzfristig verschärft, und die Verkehrsverbindungen wieder eingeschränkt. Es ist nützlich, sich vor der Buchung einer Reise auf der offiziellen Website des Ziellandes oder beim Reisebüro schlauzumachen. Zudem kann es nicht schaden, zu wissen, welche Leistungen eine allfällige Reiseversicherung erbringt. Grundsätzlich empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit, vor der Reise bei der Botschaft oder dem Konsulat des Ziellandes abzuklären, welche Einschränkungen aufgrund des Coronavirus gelten. Gewisse Länder fordern nebst dem Vorweisen eines negativen Testresultats das Ausfüllen eines Einreiseformulars. Nach Italien etwa müssen Reisende ein sogenanntes Passagier-Lokalisierungsformular mitbringen. Wie nützlich ist ein Covid-Zertifikat beim Reisen? Das Covid-Zertifikat soll das Reisen in den EU-/Efta-Staaten erleichtern. Der Schweizer Nachweis für Geimpfte, Getestete und Genesene bedeutet jedoch keine Garantie für die Einreise in diese Länder. Jeder Staat bestimmt seine eigenen Einreiseregelungen und hat die Hoheit, sie je nach Entwicklung der epidemiologischen Lage laufend anzupassen. Dies schreibt das BAG auf seiner Website. Aus diesem Grund sollten Sie sich gemäss BAG-Empfehlung vor jeder Reise auf der offiziellen Website des Ziellandes über die Einreisebestimmung informieren. Solange die formelle Anerkennung der EU nicht erfolgt ist, ist das Covid-Zertifikat noch ungültig. Für Reisen in EU-/Efta-Länder kann eine besondere Website der EU einen ersten Überblick über die Bestimmungen der einzelnen Mitgliedsländer der Europäischen Union bieten. Mehr Informationen zum Covid-Zertifikat finden Sie unter diesem Link. Wie sind Apotheken und Zentren auf den Testandrang vorbereitet? Viele Testorte in Zürich sind vor den Sommerferien bereits am Anschlag. Natalia Blarer, Projektleiterin Impfen und Testen des Zürcher Apothekerverbands, warnte am Sonntag (4.7.) gegenüber SRF vor einschneidenden Konsequenzen. Die Engpässe beim Testen könnten dazu führen, dass gewisse Reisende das Flugzeug nicht besteigen dürften, da sie keinen Testnachweis erbringen könnten. Verschiedene Testlokalitäten haben deshalb ihre Kapazitäten erweitert. So etwa das vom Stadtspital Waid und Triemli betriebene Zentrum auf der Kasernenwiese. Hier hat man die Öffnungszeiten von Donnerstag bis Samstag auf bis 21 Uhr 30 ausgedehnt. An diesen Abenden müssen Testwillige jedoch einen Termin reserviert haben. Tagsüber sind Walk-in-Tests möglich, aber nicht garantiert. Schnelltests sind vor den Ferien sehr gefragt. Wer übernimmt die Kosten für einen Corona-Test? Das kommt ganz auf den Test an. Gemäss Bundesamt für Gesundheit bezahlt der Bund alle durchgeführten Antigentests, also jene Schnelltests, die Sie in einem Testzentrum, beim Arzt, in Spitälern oder Apotheken machen können. Dies gilt auch für Menschen ohne Symptome. Anders beim PCR-Test: Dort bezahlt der Bund nur dann, wenn Sie Symptome haben, eine Meldung der Swiss-Covid-App erhalten haben oder sich auf Anweisung einer kantonalen Stelle oder einer Ärztin testen lassen müssen. Benötigen Sie jedoch einen negativen PCR-Test für eine Reise, übernimmt der Bund die Kosten nicht. Das BAG empfiehlt deshalb, sich im Voraus über die Kosten eines PCR-Tests zu informieren. Diese unterscheiden sich nämlich von Ort zu Ort. Wie alt darf ein PCR-Test höchstens sein? Das hängt ganz vom Land ab, in dem man Ferien verbringen will. In Italien oder vielen anderen Staaten etwa darf die Durchführung der negativen Antigen-Schnelltests oder der PCR-Tests nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Eine Auflistung zu den Einreisebestimmungen beliebter Ferienziele liefert der Reiseveranstalter FTI. Es lohnt sich allerdings immer, auf der offiziellen Website des Ziellandes die aktuellen Bestimmungen nachzulesen. Was gilt bei der Rückreise in die Schweiz? Sie hatten schöne Ferien, alles hat geklappt, aber nun wollen Sie wissen, ob Sie einfach so wieder in die Schweiz zurückreisen können? Es hängt natürlich von Ihrer Feriendestination ab, ob Sie nach der Rückkehr in die Heimat einen negativen Test vorweisen oder gar in Quarantäne gehen müssen. Am einfachsten informieren Sie sich mit dem Travelcheck des Bundesamtes für Gesundheit. Hier erfahren Sie konkret, welche Massnahmen für Sie bei der Einreise in die Schweiz gelten. Werden die Schulen nach den Ferien flächendeckend testen? Laut Experten breitet sich Delta-Variante vor allem dort aus, wo noch nicht viele Menschen geimpft sind – also auch in Kindergärten oder Schulen. Wie bereiten sich also die Schulen im Kanton Zürich auf die Rückkehrer in die Klassenzimmern nach den Sommerferien vor? Auf Anfrage schreibt die Bildungsdirektion, man entscheide «zeitnah und basierend auf der dann aktuellen Situation», welche Schutzmassnahmen nach den Sommerferien gälten. Schon heute werde an mehreren Schulen repetitiv getestet. Die hier gesammelten Erfahrungen könnten, wenn nötig, auf alle Schulen im Kanton Zürich ausgeweitet werden.

 

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"Inzidenzstufe Null": NRW hebt schon ab Freitag viele Corona-Regeln auf

In Nordrhein-Westfalen fallen viele Corona -Einschränkungen schon ab diesem Freitag weg – und das, obwohl sich die ansteckendere Delta-Variante deutschlandweit verbreitet und laut Robert-Koch-Institut (RKI) hierzulande inzwischen zur vorherrschenden Virus-Mutation geworden ist. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) stellte dazu am Mittwoch die sogenannte "Inzidenzstufe Null" für sein Bundesland vor, die eine Art Fahrplan für Lockerungen bedeutet. Die Stufe greift, sobald Kreise oder kreisfreie Städte an fünf Tagen hintereinander höchstens zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aufweisen. Das bedeutet, dass dann sehr viele Corona-Regeln nicht mehr gelten. Beispielsweise müssen keine Masken mehr getragen werden – bis auf in wenigen Bereichen wie dem Einzelhandel, in Arztpraxen, Schulen, im öffentlichen Nahverkehr oder in Taxis. NRW lockert damit deutlich früher als andere Bundesländer und auch zeitiger als geplant. Bislang war mit einer Aufhebung mancher Einschränkungen erst für Ende Auguste gerechnet worden. Nun jedoch geht es deutlich schneller im bevölkerungsreichsten Bundesland: Die konservativ-liberale Landesregierung will möglichst rasch zur Vor-Pandemie-Normalität zurückkehren, denn insgesamt sind die Corona-Zahlen niedrig. Laumann begründete die Entscheidung auch damit, dass die Zahl schwerer Krankheitsverläufe sinke und es weniger Krankenhauseinweisungen und Intensivbehandlungen wegen Corona gebe. Die neue Corona-Schutzverordnung sieht eine weitreichende Öffnung vieler Lebensbereiche vor. Erlaubt sind dann wieder Diskotheken, Sportveranstaltungen, Musikfestivals und Volksfeste. In vielen Bereichen fallen zudem Kontaktbeschränkungen oder Nachverfolgungspflichten weg. Die Abstandsregeln beispielsweise sind im privaten Umfeld nur noch als Empfehlung zu verstehen, berichtet "RP-Online" und zählt die neuen Regelungen ausführlich auf. Es müssten in der Gastronomie keine Kontaktdaten mehr erfasst werden – in Hotels und in der Touristik bleibe die Regelung aber bestehen. Generell möchte die konservativ-liberale Landesregierung ein "Leben wie vor Corona" ermöglichen, wie Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf betonte. Für viele Beobachter kam die Ankündigung am Mittwoch überraschend, sorgt die Delta-Variante des Coronavirus derzeit doch für Verunsicherung. Zuletzt hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Hoffnung auf eine bundesweite schnelle Aufhebung aller Corona-Lockerungen gedämpft und damit seinem Kabinettskollegen, Außenminister Heiko Maas (SPD), widersprochen, der eben jenes angeregt hatte. Angesichts niedriger Infeltionszahlen könne man die Einschränkung der Freiheitsrechte der Bürger nicht mehr rechtfertigen, lautet das Argument der Lockerungs-Befürworter. Am Donnerstag stufte dann auch der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach den Vorstoß aus NRW als verfrüht ein: "Wir sind in einer Phase, in der die Fallzahlen wieder steigen und sich der Impffortschritt verlangsamt. Der Zeitpunkt der Lockerungen hat mich überrascht, ich hätte einen späteren Zeitpunkt besser gefunden", sagte Lauterbach im Radioprogramm WDR 2. Er hätte sich gefreut, "wenn wir mit dem Impfen weiter gewesen wären", so Lauterbach. "Nun werden wir im Herbst eine größere Gefahrenlage haben", fürchtet der Gesundheitsexperte. Auf die Frage, wie man sich nun am besten verhalte, sagte er: "So viel wie möglich draußen machen und drinnen vorsichtig sein: Maske tragen und Abstand halten." Am Donnerstagmorgen lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen bei 5,7 und damit um 0,1 niedriger als am Vortag, wie aus Daten des RKI hervorgeht. NRW-Gesundheitsminister Laumann appellierte dringend an die Menschen, sich impfen zu lassen. "Die vierte Welle wird auf uns zukommen", sagte er im WDR. In NRW wird die aktuelle Lage aber ebenfalls genau beobachtet. Laumann habe mehrfach betont, das die Lockerungen zurückgenommen würden, wenn die Infektionszahlen steigen, so "RP-Online". Auch das Impfen müsse weiter forciert werden. Bis Herbst solle jeder Bürger in NRW ein Impfangebot bekommen. Es gebe in der kommenden Woche noch mehr als 300.000 freie Termine. Quellen: " RP Online ", " Tagesschau.de ", AFP Sehen Sie im Video: Nach der durch das Coronavirus bedingten Pause wird in Cannes wieder der rote Teppich ausgerollt. Dennoch gibt es weiterhin Auflagen wegen der Pandemie.

 

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Künstlerduo zeigt „Kronsbeere“-Ausstellung in der Freilichtgalerie am Kronsberg

In der neuen Ausstellung in der Freilichtgalerie am Kronsberg in Hannover geht es um die „Kronsbeere“: Vom 9. Juli bis 22. August lädt das Künstlerduo Möller + Petersen in eine Erlebnislandschaft aus Upcycling-Elementen und Preiselbeeren. Ein Bambusschmetterling der Gruppe Colectivo Bambú de mujeres war die erste Installation auf der Freilichtgalerie am Kronsberg, nun folgt die Ausstellung „Kronsbeere“: Von Freitag,9. Juli, bis zum 22. August verwandeln Benjamin Petersen und Kerstin Möller den Laubengang durch künstliche Begrünung mit Preiselbeeren, auch Kronsbeeren genannt, in eine temporäre Erlebnislandschaft. Bei der Aktion werden auch Upcycling-Elemente verwendet. Durch unterschiedliche Faktoren und bewusst gelenkte Eingriffe ist die Installation ständigen Veränderungen ausgesetzt. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Elemente der Installation mitzugestalten, zum Beispiel im Rahmen eines Workshops. Mit der Ausstellungsreihe möchte das Stadtteilzentrum Krokus bildende Künstler und Kollektive unterschiedlicher Szenen und Generationen unterstützen und ihnen eine Plattform geben. „Wir Kulturschaffenden brauchen Plätze, Orte an denen wir unsere Kunst präsentieren können“, sagt der künstlerische Projektbegleiter Edin Bajric. „Wir brauchen vor allem Orte, die neue Formate ermöglichen, die frei zugänglich sind, die viele Menschen erreichen.“ Diese Formate müssen nicht das klassische Format einer Galerie oder eines Kunstraumes bedienen, sondern sollen offen sein, sagt Bajric. Das Künstlerduo Möller + Petersen aus Hannover arbeitet an der Schnittstelle von Installation, Sound-, Medien- und Performancekunst. Es setzt sich vor allem mit der Beziehung zwischen Mensch, Natur und Umwelt und dem Erforschen und Bespielen neuer Räume auseinander. Kerstin Möller ist Choreografin, Medienkünstlerin, Musikerin und Soziologin. Sie ist Lehrbeauftragte an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Ihre Arbeiten hat sie unter anderem beim Next-Generation-Festival in Karlsruhe, auf Island und in Berlin präsentiert. Ben Petersen ist Illustrator, Medienkünstler, Performer und Gärtner. Zu seinen Arbeiten zählen Zeichnungen, Animationen, Installationen, Videos, Projektionen und Performancekunst. Seine Videoarbeit „Alleinkommunikation“ wurde in Deutschland, Spanien und Portugal gezeigt. Als Performer arbeitete er unter anderem mit der Choreografin Elisabeth Schilling, der Compagnie Willi Dorner, der bildenden Künstlerin Aliénor Dauchez und dem freien Theater Commedia Futura in der Eisfabrik in der Südstadt zusammen. Lesen Sie auch: Neue Freilichtgalerie am Kronsberg zeigt zum Auftakt Kunstwerk aus Bambus Anschließend beschäftigt sich das Kollektiv Sophia’s Time in der Freilichtgalerie mit Frauenrechten weltweit: Zu sehen ist die Ausstellung „Sophia wandelt“ vom 27. August bis 10. Oktober. Waldemar Mirek und Thomas Smolka präsentieren vom 15. Oktober bis 28. November die Schau „Flugkraniche“. Alle Künstler, die an der Ausstellungsreihe teilnehmen, beschäftigen sich mit Themen, „die uns global verbinden und einladen, gemeinsam etwas vor Ort zu erschaffen“, sagt die Krokus-Leiterin Parisa Hussein-Nejad. Von Lisa Eimermacher

 

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Englands Sieg ist das Ergebnis einer neuen Philosophie

In den Straßen von London hupten die Autos vor purer Freude. Das mag sich ja nicht wirklich besonders anhören, kommt auf der Insel aber fast einer Revolution gleich. In anderen Ländern hupt man nach einem gewonnenen Fußballspiel vor kollektiver Freude. In England gilt die Autohupe auch im normalen Straßenverkehr nur als allerletzte Möglichkeit. Der Engländer schimpft zwar wie ein Rohrspatz hinter seinem Lenker. Und er erzählt all seinen Freunden später, wie schlecht und gefährlich der andere Engländer gefahren ist. Hupen tut er aber nicht. Doch jetzt hupen sie, die Engländer. Nach 55 Jahren steht die Fußballnationalmannschaft endlich wieder im Finale eines großen Turniers, und entweder per Zufall oder Schicksal findet das Spiel wieder im heimischen Wembley-Stadion statt. Nach dem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen Dänemark am Mittwochabend kehrt der Fußball endgültig zurück an jenen mystischen Ort, den die englischen Fans für sein Zuhause halten. Das alte Lied von David Baddiel, Frank Skinner und The Lightning Seeds verdrängt sogar Ed Sheeran von der Spitze der Charts. Die Engländer wären nicht die Engländer, wenn sie ihre normalerweise verkrampften Emotionen nicht völlig hemmungslos in die Nacht entladen würden. Als sie mit anderen Kollegen den Müll des vorigen Abends vom Londoner Leicester Square räumte, beschwerte sich eine Mitarbeiterin bei dem Reporter der Press Association. “Es ist eine Schande, sie haben den Brunnen bestiegen und das Irrigationssystem beschädigt,” sagte sie. Doch sie wird sich wohl auf noch mehr solcher Auswüchse einstellen müssen. Denn die Party wird nun bis Sonntag andauern. Vielleicht sogar noch länger. Favoriten auf den Titel Schon jetzt gibt es eine Flut an plappernden Köpfen, die historische Bedeutung dieses Sieges in den Fernseh- und Radiostudios einordnen. Und sie halten sich nicht zurück. “Fußball ist jetzt schon nach Hause gekommen, weil wir im Finale stehen,” sagte der Komiker und Teilzeit-Sänger Baddiel gegenüber der BBC. Der frühere England-Trainer Steve McClaren, dessen nasser Regenschirm sinnbildlich für das größte Tief des englischen Fußballs in den letzten Jahrzehnten stand, machte es sogar wie damals Franz Beckenbauer. “Auch, wenn wir das Finale verlieren, gibt es nun eine Generation, die etwas erreichen kann, und den Weltfußball in den nächsten Jahren dominieren wird,” hupte der Mann, der 2008 mit England die EM-Qualifikation verpasst hat. [Wenn Sie alle aktuellen Entwicklungen und Ereignisse rund um die Europameisterschaft live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Das ist wohl ein bisschen zu weit nach vorne gedacht. Denn zuerst müssen die Engländer gegen eine italienische Mannschaft auskommen, die nicht umsonst als Favorit auf den Titel gilt. Etwas zerschrammt aber auch sturmerprobt geht das Team von Roberto Mancini in dieses Finale. Sie sind ähnlich effizient wie die Engländer ins Finale marschiert, und das gegen durchaus stärkere Gegner im Viertelfinale und Halbfinale. Ob Englands Minimalismus gegen die Verzierungen der Mancini-Renaissance bestehen kann, bleibt trotz der aktuellen Freude fraglich. Zumal England als Heimmannschaft unter gehörigen Druck stehen wird. Ohne Lärm und Hype Doch mit diesem Druck gingen die Spieler von Gareth Southgate bisher hervorragend um. Gegen Deutschland blieben sie kühl, gegen die Ukraine waren sie gnadenlos. Gegen Dänemark gelang es ihnen, ein ganz hartes Spiel bis zum Ende unter Kontrolle zu halten, und mit einem Moment der schrecklichen, aber professionellen Cleverness am Ende zu gewinnen. Und auch deshalb stehen sie verdient im Finale. Denn unter der Führung von Gareth Southgate arbeitet England nicht mehr wie ein neurotisches verwöhntes Kind, sondern tatsächlich wie eine Fußballmannschaft. Die Einstellung, mit der die Spieler durch dieses Turnier marschiert sind, ist auch das Ergebnis einer neuen Kultur, das hyperbolische Hupen auszublenden und sich einfach auf den Job zu konzentrieren. ”Ich habe in den letzten Jahren verfolgt, wie die FA strategisch vorgegangen ist und wie Gareth diese Mannschaft geführt hat. Wie er mit jungen Spielern arbeitet, wie er sich engagiert und kommuniziert und die Werte, die er hat, sind außergewöhnlich,” sagte der geschlagene Dänemark-Trainer Kasper Hjulmand am Mittwoch. [Lesen Sie hier alle wichtigen Entwicklungen der EM im Tagesspiegel-Liveblog] Seinen Pragmatismus zeigte Southgate gegen Dänemark erneut, indem er den erst in der zweiten Hälfte eingewechselten Jack Grealish in der Verlängerung wieder herunternahm, um sein Team mehr defensive Stabilität zu verleihen. Anders als frühere England-Trainer hat er keine Angst, die Bedürfnisse der Mannschaft über das Ego des Einzelnen zu stellen. Und die Spieler reagieren positiv darauf. Unter Southgates Führung sind sie zu einer Truppe gereift, die auch ohne den Lärm und den Hype an sich glaubt. “Man kann so viel reden, wie man will, aber am Ende geht es darum, auf dem Platz zu liefern,” sagte Kapitän und Siegtorschütze Harry Kane. “Gegen Dänemark lagen wir zum ersten Mal hinten, doch wir wurden nicht panisch, wir sind ruhig geblieben.” Nun müssen sie nur noch einmal ruhig bleiben, nur noch einmal das Hupen ausblenden, und sich auf den Job fokussieren.

 

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Impfkampagne stottert – Sachsen verabschiedet sich von Herdenimmunität

Die Inzidenz steigt leicht, die Neuinfektionen nehmen wieder zu, doch das Infektionsgeschehen in Deutschland ist derzeit insgesamt gering. Gute Voraussetzungen für einen entspannten Sommer. Eigentlich. Wäre da nicht die sich auch in Deutschland ausbreitende Delta-Mutante des Coronavirus. Sie gilt als um bis zu 60 Prozent ansteckender als die ursprüngliche Alpha-Variante und macht nun bereits rund zwei Drittel der Neuinfektionen in Deutschland aus, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochabend mitteilte. Und gleichzeitig sinkt nun in Deutschland wie zuvor auch in anderen Staaten die Impfbereitschaft spürbar – und das offenbar nicht nur wegen der Sommerferien, die in einigen Bundesländern schon gestartet sind. Die RKI-Zahlen zu den verabreichten Dosen zeigen, dass zuletzt am 30. Juni mehr als eine Million Spritzen verabreicht wurden, ein Wert der zuvor im Juni an vielen Tagen überschritten wurde. In der ersten Juli-Woche lagen die Zahlen zum Teil weit darunter. Besonders auffällig ist das Problem der schleppenden Impfkampagne in Sachsen – und dort beginnen die Sommerferien erst am 26. Juli. Der Freistaat liegt vor allem bei der Quote der Erstimpfungen deutlich hinter den anderen Bundesländern zurück. Insgesamt betrug diese Quote den RKI-Angaben zufolge bis einschließlich 7. Juli 57,6 Prozent. In Sachsen waren es 49,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bremen hatten zu diesem Zeitpunkt 66,5, in Schleswig-Holstein 61,1 und im Saarland 61,6 Prozent die erste Dosis erhalten. Was könnten Gründe dafür sein? Das Sozialministerium in Sachsen erklärt auf Tagesspiegel-Anfrage: "Hier spielt der Sommer eine Rolle, die Menschen verreisen und manche sagen ihre Zweittermine ab. Manche verschieben das Impfen angesichts der niedrigen Inzidenzen gedanklich auf die Zeit nach den Ferien." Weiter heißt es: "Grundsätzlich könnten die niedrigen Infektionszahlen manchen glauben lassen, die Pandemie sei vorbei." Etwas geringer sind die Unterschiede aus sächsischer Sicht bei den vollständig Geimpften. Insgesamt lag die Quote in Deutschland hier bei 40,8 Prozent. Im Freistaat waren es 38,5. Nur eine vollständige Impfung bietet nach derzeitigem Forschungsstand einen guten Schutz gegen die Delta-Variante. Wegen der neuen Mutante geht das RKI inzwischen auch davon, dass eine höhere Impfquote als bisher angenommen notwendig sei, um die sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Auf bis zu 85 Prozent beziffert das RKI diesen Wert inzwischen. Es hält sie für „notwendig und auch erreichbar“, mahnte jüngst aber auch, es sei „entscheidend“, dass ungeimpfte Menschen motiviert werden, das Angebot wahrzunehmen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnte am Mittwoch auf Twitter: Noch sei das Impf-Tempo zwar hoch, doch „wir brauchen einen nationalen Impf-Ruck, um es im Juli und August weiter zu halten.“ Impfgipfel in Sachsen am 20. Juli In Sachsen ist man sehr viel skeptischer. Die Herdenimmunität zu erreichen, sei nach derzeitigem Stand schwierig, sagte der Chef der Staatskanzlei, Oliver Schenk (CDU), nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in Dresden. Um die Impfbereitschaft zu erhöhen, wolle man nun auch „unkonventionelle Wege“ gehen, kündigte er an. Auf Anfrage des Tagesspiegels teilte eine Sprecherin des Sozialministeriums Sachsen mit: "Wir bleiben optimistisch und intensivieren auch noch einmal unsere Impfkampagne". Man wolle "möglichst viele flexible und niedrigschwellige Impfangebote" schaffen. Im Fußballstadion des FC Erzgebirge in Aue habe man zum Beispiel am Sonntag eine Impfaktion organisiert. Außerdem sollen mobile Teams in bestimmten Stadtvierteln, vor Einkaufszentren und in Hochschulen unterwegs sein. Seit vergangenem Freitag ist in Sachsen außerdem das Impfen ohne Termin in Impfzentren möglich. Ministerpräsident Michael Kretschmer will am 20. Juli bei einem Impfgipfel mit Unternehmensverbänden, Krankenkassen, Ärzten und Gewerkschaften beraten, wie man weiter vorgehen will. Dabei werde es auch um mögliche Prämien für Impfzögerer sowie Rabatte beim Einkaufen gehen, wenn diese sich immunisieren lassen, so Schenk. Das Deutsche Rote Kreuz, das in Sachsen die Impfzentren betreibt, sei derzeit mit den Planungen für mögliche Anreize beschäftigt, heißt es auf Anfrage. Einer Mitte Juni von der TU Dresden veröffentlichten, repräsentativen Studie zufolge standen zum Befragungszeitpunkt Mitte Mai 73 Prozent der Sächsinnen und Sachsen einer Impfung aufgeschlossen gegenüber oder hatten sich bereits impfen lassen. Unter den noch nicht Geimpften gaben 40 Prozent an, sich „auf jeden Fall“ impfen zu lassen, weitere 17 Prozent antworteten auf die Frage mit „eher ja“. Der Anteil der Impf-Skeptiker lag mit 21 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Nach Angaben von Studienleiter Hans Vorländer seien sie unter Jüngeren überrepräsentiert. „Wer ohne Kinder im Haushalt lebt, tendiert dazu, das Angebot nicht in Anspruch nehmen zu wollen.“ Impf-Skeptiker seien eher in Ostsachsen zu Hause. Auch rechts der Mitte oder der AfD zuzuordnende Befragte wollten sich demnach eher nicht oder auf gar keinen Fall impfen lassen. Insgesamt zeigten sich insbesondere in Ost- und Südwestsachsen deutliche Auffälligkeiten, so der Co-Autor der Studie, Maik Herold. „In allen Bereichen der Ablehnung oder Kritik der Corona-Maßnahmen wiesen die Befragten insbesondere in den Landkreisen Görlitz, Bautzen und Erzgebirge besonders hohe, in den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen und Vogtland besonders niedrige Werte auf.“ RKI-Expertin: Multiplikatoren einsetzen Um deutschlandweit die Impfquote weiter zu steigern, müssten gezielt Multiplikatoren in bestimmten Gruppen eingesetzt werden, sagte Nora Katharaina Schmid-Küpke, Expertin für Gesundheitskommunikation und federführend beim RKI-Impfquoten Monotoring, der Nachrichtenagentur dpa. Zudem müsse man sich fragen, ob es Hürden wie Sprachbarrieren oder Schwierigkeiten bei der Terminbuchung gebe. Aus vielen Richtungen gibt es zudem Forderungen nach niedrigschwelligen Angeboten, der Aufwand müsse gering sein. Spahn soll im Bundesvorstand der Partei Impfungen an Fußballstadien ins Gespräch gebracht haben. Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert für mobile Impfstationen – an belebten Plätzen, vor Bars und Clubs wie etwa in den USA oder Israel. Ärzte fordern von Behörden mehr Kreativität Ähnlich sieht das die Ärztegewerkschaft Marburger Bund: „Da ist etwas mehr Kreativität bei den lokalen Behörden gefragt“, sagte die Vorsitzende Susanne Johna der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wir müssen Menschen auch direkt ansprechen und nicht warten, bis sie ins Impfzentrum oder zum Hausarzt kommen. Je niedrigschwelliger, desto besser.“ FDP-Fraktionsvize Michael Theurer ist der Ansicht, die größeren Freiheiten für Geimpfte beispielsweise beim Reisen oder Restaurantbesuch dürften ausreichend sein als Impfanreiz. Er forderte die Bundesregierung auf, den Menschen verbindlich zu sagen, wann sie ihre Freiheitsrechte zurückbekommen. „Das ist der beste Turbo gegen Impfmüdigkeit“, erklärte er vor wenigen Tagen. Tobias Hans schlägt Lotterie vor Das sehen nicht alle als ausreichend an. Vorschläge wie der des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU), mit einer Lotterie gegen die Impfmüdigkeit anzugehen, stoßen zwar bei Politikern auf Ablehnung. Wenn aber ein Bundesland wie Sachsen doch noch eine Chance haben will, die Herdenimmunität zu erreichen, dann müsste es wohl signifikante Prämien zahlen – da sind sich zumindest Wissenschaftler sicher. So raten Jan Schnellenbach von der TU Cottbus-Senftenberg und Ekkehard Köhler von der Uni Siegen zu substanziellen Geldanreizen. „Ich denke an 200 oder 300 Euro“, sagte Schnellenbach der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). Auch eine Anwerbeprämie für Geimpfte, die Freunde oder Familienmitglieder zur Impfung motivieren, sei sinnvoll. Dies sei besser als eine Impfpflicht – einen solchen Schritt hatte die Bundesregierung bisher auch stets ausgeschlossen. Die Ökonomin Nora Szech vom Karlsruhe Institute of Technology, die sich seit längerem mit der Frage der Impfbereitschaft beschäftigt, geht mit Blick auf die Lage in Deutschland sogar noch weiter. „Mit einer Prämie von 100 Euro kommen wir in Richtung 80 Prozent Impfbereitschaft“, sagte sie der FAZ. „Mit 500 Euro erreichen wir 90 Prozent.“ Studie: Geringe Prämie kontraproduktiv Szech hatte im April eine Studie veröffentlich, die in den USA durchgeführt wurde. Dabei zeigte sich, dass hohe Zahlungen sehr wirksam sind. Beträge von 20 Dollar dagegen können die Impfbereitschaft hingegen sogar senken, weil die ethische Bedeutung der Impfung geschwächt werde. Szech empfiehlt daher Prämien auch für die Menschen, die sich schon haben impfen lassen. Sonst entstehe für die Menschen, die noch nicht geimpft sind, ein Anreiz zu warten, bis Prämien eingeführt werden. Der gesellschaftliche Wert einer Impfung betrage 1500 Euro, sagte sie unter Berufung auf eine Studie des Ifo-Instituts. Und einen Teil davon solle man den Bürgern auszahlen. „Jetzt sind wir an dem Punkt, dass das Impfangebot die Impfnachfrage übersteigt. Ich finde es schade, dass wir so lange gewartet haben. Das hätte man schon vor Wochen angehen können.“ Sie ist sich sicher: „Wir werden um Kompensationen nicht herumkommen.“

 

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Zeiss Gruppe spendet fünf Millionen Euro an Deutsches Museum

Die Zeiss Gruppe hat fünf Millionen Euro an das Deutsche Museum gespendet und wird sich als neues Mitglied im Gründerkreis bei der Modernisierung des Museums engagieren. Der Generaldirektor des Museums, Wolfgang Heckl, sprach am Donnerstag von einem "Glückstag für das Deutsche Museum". Die Millionenspende werde für die Neukonzeption der Physikausstellung verwendet, eine der größten und wichtigsten Dauerausstellungen des Hauses. Auch Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler (CSU), freute sich über das Engagement des baden-württembergischen Unternehmens. Große Projekte seien "immer auch auf zusätzliche Unterstützung von Förderern angewiesen". Die Unternehmensgruppe gab dem Museum zudem ein historisches Mikroskop aus den Händen von Carl Zeiss von 1879 als Leihgabe für die neue Optik-Dauerausstellung, die gerade im ersten Bauabschnitt fertiggestellt wird.

 

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#MeToo-Debatte: Carolin Kebekus räumt mit einem „der bescheuertsten Vorwürfe“ auf

Köln. Carolin Kebekus räumt in ihrer Fernsehshow mit der Behauptung auf, Frauen würden Fälle sexualisierter Gewalt für ihre eigene Karriere benutzen. Die Komikerin hat dafür einen doppelbödigen Film aufgenommen, der am Donnerstagabend in der „Carolin Kebekus Show“ im Ersten zu sehen sein soll, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. „Lassen sie sich entführen in das kranke Gehirn von kranken Menschen, die sich eine kranke Welt wie diese vorstellen“, heißt es am Anfang des Clips. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die 41-jährige Kebekus spielt darin eine Agentur-Chefin, die ihren Klientinnen - etwa Schauspielerinnen - eine große Karriere in Aussicht stellt. Die Methode: Sie sollen bekannte Männer öffentlich eines Übergriffs beschuldigen. „Talent braucht kein Mensch. Oder besser gesagt: keine Frau. Der einzige Karriere-Boost für eine Frau ist immer noch der persönliche Übergriff“, erklärt sie. Eine belästigte Frau, die sei natürlich gleich viel interessanter. „Sie bekommt Aufmerksamkeit, Rollen, Preise“, behauptet Kebekus. Das Ganze gipfelt in einer wunderlichen Preisverleihung zur „Goldenen Aubergine“. Der bizarre Film soll zeigen, wie absurd die Theorie ist, Frauen würden sexuelle Übergriffe für den eigenen Ruhm nutzen. Das sei einer „der bescheuertsten Vorwürfe“ überhaupt, erklärt Kebekus zu dem Beitrag in der Sendung. Sie könne das nicht mehr hören. „Wo und wann zur Hölle, hat sowas je funktioniert? Welche Frau auf der Welt hat bitte jemals als Opfer Karriere gemacht?“, fragt sie. Die Komikerin hat sich bereits mehrfach pointiert in die #MeToo-Debatte eingeschaltet. RND/dpa

 

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Neuer Sendeplatz spätabends: Journalisten protestieren gegen „Weltspiegel“-Verlegung

Frankfurt a. M.. Die Auslandskorrespondenten der ARD wehren sich gegen Pläne des Senderverbunds, den „Weltspiegel“ vom angestammten Sendeplatz am Sonntagabend vor der „Tagesschau“ im Ersten auf den späten Montagabend zu verschieben. Das Auslandsmagazin gehöre zum „Kernauftrag“ der ARD, schreiben 45 Korrespondenten und Auslandsredakteurinnen in einem Brief an die Intendantinnen, Direktoren und Chefredakteurinnen der ARD, der dem epd vorliegt. Die Pläne böten „keine guten Perspektiven für die Auslandsberichterstattung“. Der „Weltspiegel“, der seit 58 Jahren am Sonntagabend um 19.20 Uhr gesendet werde, habe eine „ausgesprochen hohe Akzeptanz“, schreiben die Korrespondentinnen und Redakteure. Er erreiche am Sonntagabend derzeit im Schnitt 2,1 Millionen Zuschauer. Zu der nun von der ARD-Programmdirektion vorgesehenen Sendezeit am Montagabend um 22.50 Uhr würden im Schnitt nur 1,3 Millionen Zuschauer einschalten. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die neue ARD-Programmdirektorin Christine Strobl arbeitet derzeit gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Florian Hager und dem ARD-Chefredakteur Oliver Köhr an einer neuen Programm- und Flottenstrategie für die ARD. Ziel ist eine Stärkung der ARD-Mediathek als Plattform für alle Inhalte der Landesrundfunkanstalten. In einem Papier zur „Programm- und Flottenstrategie Video“, das dem epd vorliegt, schreiben sie, dass der „programmliche digitale Umbau des Ersten zugunsten der ARD-Mediathek in den nächsten zwei Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag erfordert“. Bezahlt werden müsse der Umbau mit „den finanziellen Mitteln des Hauptabend- und Wochenendangebots“ des Ersten. Dafür sollen nach den bisher bekanntgewordenen Plänen Sendeplätze für die politischen Magazine und auch für den „Weltspiegel“ reduziert werden. Auch darüber zeigen sich die Korrespondenten in ihrem Brief besorgt: Vorgesehen seien jetzt nur noch 39 Ausgaben des Auslandsmagazins pro Jahr, derzeit seien es 44 oder 45. Auch die „Weltspiegel Reportage“ solle entfallen und möglicherweise auch das Format „Weltspiegel Extra“. Dies bedeute de facto eine „Halbierung der Auslandsberichterstattung“ im Ersten. „Das klingt so, als würden wir nicht in einer zunehmend vernetzten Welt leben, in der politische Krisen und Kriege, Pandemien, Klimawandel und andere globale Themen permanent und zunehmend unser Leben beeinflussen“, schreiben die Journalistinnen und Journalisten. Vor zwei Jahren hatte es unter dem damaligen Programmdirektor Volker Herres Pläne gegeben, den „Weltspiegel“ am Sonntagabend früher zu senden. Auch damals hatten Redakteure und Korrespondentinnen dagegen protestiert. Das Auslandsmagazin behielt daraufhin seinen angestammten Sendeplatz. Damals sei der Auftrag an die ARD-Auslandsredaktionen ergangen, den „Markenkern zu stärken und ein umfassendes Digitalkonzept zu erstellen“, schreiben die Korrespondenten. Dem seien sie „mit großem Engagement und auch Erfolg nachgekommen“. Auch mit Hilfe der "Weltspiegel-Reportage sei es gelungen, die Reichweite der Auslandsberichterstattung in der Mediathek zu stärken. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, sagte, bei der Auslandsberichterstattung seien die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten „uneinholbar gut“. Der „Weltspiegel“ informiere seit 58 Jahren „fundiert und spannend über Politik, Kultur und Leben aus aller Welt“. Die Pläne für die Verschiebung nehme er mit Erstaunen zur Kenntnis und frage: „Das ist doch nicht Euer Ernst, liebe ARD?“ Der „Weltspiegel“ wird von den ARD-Auslandsredaktionen im Wechsel redaktionell verantwortet und präsentiert. RND/epd

 

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Windows-Problem besteht nach Update noch immer

Die Lücke PrintNightmare bedroht so gut wie alle Windows-Systeme. Microsoft hat mittlerweile ein Update veröffentlicht, das Problem beheben soll. Doch laut Sicherheitsforschern klappt das nur bedingt. Das am Dienstag veröffentlichte Update für die sogenannte PrinterNightmare-Schwachstelle bei Windows-Systemen löst das Problem nur bedingt. Das haben verschiedene Sicherheitsforscher herausgefunden. Das berichten Fachmedien wie "Bleeping Computer " oder "heise Security". Laut verschiedene Sicherheitsforscher können Angreifer die Schwachstelle aber immer noch ausnutzen, wenn in den Point-and-Print-Richtlinien die Funktion "NoWarningNoElevationOnInstall" aktiv ist. Laut "heise online" ist die Richtlinien standardmäßig deaktiviert. Es sei aber davon auszugehen, dass die Richtlinien bei Unternehmen aktiviert sein könnte, um das Drucken zu erleichtern.

 

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USA: Das ist Donald Trumps neue, perfide Zerstörungsstrategie

Donald Trump verklagt Facebook, Twitter und Google, weil sie ihn stumm geschaltet haben. Das Vorgehen gegen die Konzerne folgt einem viel größeren Plan: Der Ex-Präsident will auf dem Rechtsweg auch die neue Regierung in die Knie zwingen. Als Donald Trump am Mittwochnachmittag seine Kampfansage gegen die drei Tech-Giganten Google, Facebook und Twitter verkündet, scheint es fast, als sei er noch immer Präsident. Er steht vor einem weiß getünchten Hauseingang mit runden Säulen. Vor ihm ein Rednerpult, geschmückt mit dem Siegel der Vereinigten Staaten. Hinter ihm die Sternenbanner-Standarten und Menschen, die wichtig wirken. Alles soll vergessen machen, dass der Ex-Präsident nicht in Washington, D. C., sondern in seinem Golfklub in Bedminster, New Jersey, in die Kameras spricht. Immerhin geht es gegen Mark Zuckerberg, Jack Dorsey und Sundar Pichai, die Chefs von Facebook, Twitter und Google. Sie haben Donald Trump von ihren Social-Media-Plattformen verbannt, indem sie seine Profile sperrten. Den Ex-Präsidenten haben sie damit seiner stärksten Waffe beraubt. Sein direkter Draht zum Volk ist seit dem Sturm aufs Kapitol im Januar durchtrennt. "Wenn sie das mir antun können, können sie es jedem antun", richtet Donald Trump seine Worte jetzt an die Öffentlichkeit. Drei Klagen habe er deshalb in Florida eingereicht. Denn nicht weniger als die Redefreiheit hätten die drei Konzerne verletzt. Dies sei verfassungswidrig und außerdem vollkommen unamerikanisch, so Trump. Ein "korruptes Zensurregime" sei das, gar die "Zensurabteilung" der aktuellen US-Regierung. Trump erreicht mit diesem Auftritt den vorläufigen Höhepunkt seiner längst laufenden Agenda. Er will den Rechtsstaat mit den eigenen Mitteln in die Knie zwingen. Egal, wie erfolgversprechend seine Klagen vor Gericht sein mögen. Trump wählt den Rechtsweg zum Weiterregieren. Denn was für ihn zählt, ist vor allem, im Gespräch zu bleiben. Und sei es durch reine Symbolpolitik. Er, der Mann des Volkes, gegen die da oben – ob in Washington, D. C. oder im Silicon Valley. So sieht Trump das. Sollte ein Gericht gegen ihn entscheiden, wird er den Richtern zur Not Befangenheit vorwerfen. Die landesweit zahlreichen, bislang erfolglosen Klagen wegen vermeintlichen Wahlbetrugs zeugen von dieser Strategie. Um seine zahlreichen juristischen Kriege mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaates zu führen, hat Trump inzwischen ein Geflecht aus alten Gefährten und neuen Organisationen gesponnen. Sie alle sind seiner America-First-Agenda verpflichtet. Im ganzen Land sollen sie US-Gerichte aufmischen und das Volk aufmerksam machen auf den Kampf für die vermeintliche gerechte Sache. In seinem Statement im Bedminster Golfklub sagt der Ex-Präsident nicht ohne Grund, er reiche seine Klagen zusammen mit dem "America First Policy Institute" ein, einer Organisation, die bereits 2017 gleich nach seiner Amtseinführung gegründet worden war. Vor allem Spenden werden hierüber eingesammelt und wieder verteilt für Trumps Projekte. Im Zuge der Kapitol-Proteste berichtete der Fernsehsender CNBC, dass Trump-Anhänger mithilfe des "America First Policy Institute" über versteckte Kanäle an Geld gekommen sein sollen, um etwa Busfahrten nach Washington, D. C. zu organisieren. Eine andere solche America-First-Organisation wurde von Anhängern Trumps erst im April dieses Jahres in enger Absprache mit dem Ex-Präsidenten gegründet: "America First Legal" (AFL). Sie ist darauf angelegt, die Gesetzgebung der Biden-Administration vor den Gerichten des Landes mit Klagen zu bekämpfen. "America First Legal" soll dabei als Anwalt des kleinen Mannes gegen den übermächtigen Staat auftreten. Mit dabei ist Trumps ehemaliger Planungschef im Weißen Haus, der ultrakonservative Mark Meadows. Sein einstiger Generalstaatsanwalt Matt Whitaker ist ebenfalls an Bord. Ein Mann, der schon als Patentanwalt die Anliegen von Männern vertreten wollte – etwa mit der Erfindung einer speziell an männliche Bedürfnisse angepassten Toilette. Die wohl schillerndste Figur bei "America First Legal" aber ist Stephen Miller. Lange galt er als der Mann, der einst den Hass in Donald Trumps Reden brachte. Andere bezeichneten ihn währenddessen Präsidentschaft gar als seinen rhetorischen Flammenwerfer. Gemeinsam mit dem rechtsradikalen Steve Bannon schrieb Miller 2017 etwa die düstere Amtsantrittsrede von Donald Trump. Bannon und Miller schürten darin die Erzählung vom vergessen Volk und den abgehobenen politischen Eliten in Washington, D. C.: "Zu lange hat eine kleine Gruppe in der Hauptstadt unseres Landes die Früchte der Regierung geerntet, während das Volk die Kosten getragen hat", rief Trump damals von den Stufen des Kapitols, während sein Vorgänger Barack Obama den Moment stoisch sitzend ertragen musste. Während Arbeitsplätze verschwinden und Fabriken schließen würden, hätte sich das Establishment selbst geschützt, aber nicht die Bürger des Landes, so Trump damals weiter. Das alles aber ändere sich nun mit ihm, Donald Trump. "Dies ist euer Tag. Dies ist eure Feier, und dies, die Vereinigten Staaten von Amerika, das ist euer Land", sagte Trump. Das "Gemetzel" am amerikanischen Volk – es ende hier und jetzt. Rund vier Jahre später spinnt Donald Trump mit Stephen Miller und seinen anderen Gefolgsleuten weiter an dieser Geschichte: Die Amerikaner seien ein Volk der durch politische und digitale Eliten Entrechteten. Miller, Trumps einstiger engster Berater und Redenschreiber, unterhält nach wie vor enge Freundschaften ins rechtsextreme Milieu. Beispielsweise mit dem White-Supremacy-Aktivisten Richard B. Spencer, dem Mitbegründer der Alt-Right-Ideologie. So wundert es nicht, dass Miller auch keinen Zweifel daran lässt, wer mit Trumps vergessenem Volk gemeint ist, nämlich vornehmlich die weißen, männlichen Amerikaner. Die Selbstbeschreibung der "America First Legal Foundation" ist Miller-Sound pur. Die Prinzipien von Trumps America-First-Ideologie seien derzeit "under attack" wie nie zuvor, ist dort zu lesen. Sicherheit, Freiheit, Souveränität und die grundlegendsten Rechte und Werte würden systematisch demontiert "von einer unheiligen Allianz aus korrupten Sonderinteressen, Big-Tech-Titanen, den Fake-News-Medien und liberalen Washingtoner Politikern". "America First Legal" sei gegründet worden, um das Land vor dieser angeblich koordinierten Kampagne zu retten. Miller wirbt um Spenden für die angestrebten Gerichtsverfahren gegen die "Anti-Amerika-Kreuzzüge der radikalen Linken". Tatsächlich können Trumps Gehilfen erste Erfolge vorweisen. Im Juni unterstützte die Organisation von Miller, Whitaker und Meadow die weißen Besitzer der Restaurantkette "The Lost Cajun" in Texas bei einem Rechtsstreit gegen die für kleine und mittlere Unternehmen zuständige US-Bundesbehörde "Small Business Administration" (SBA). Der Grund: Die SBA verteilte rund 29 Milliarden Dollar aus einem staatlichen Fonds für Corona-Hilfen an Restaurants. Zuerst sollten dabei aber Inhaber unterstützt werden, die "sozial und wirtschaftlich benachteiligt" sind – darunter Frauen, Veteranen oder Menschen mit nicht weißer Hautfarbe. "America First Legal" argumentierte, dieses Vorgehen sei nicht verfassungsgemäß und "Rassendiskriminierung" gegen Weiße. "America First Legal" siegte: Ein Richter setzte die Auszahlung der Hilfsgelder per einstweiliger Verfügung aus. Zugleich ließ er die Auszahlung an andere, also weiße, Inhaber zu. Miller twitterte: "Dies ist erst der Anfang unseres Kampfes gegen institutionellen Rassismus. Unterstützen Sie noch heute unseren Rechtsstreit." In einem weiteren Statement griff er den Präsidenten direkt an: "Die Biden-Regierung hat unzähligen Amerikanern unnötiges Leid zugefügt." Deren verfassungswidriges System habe Restaurantbesitzer aufgrund ihrer Rasse ans Ende der Warteschlange gesetzt. Tatsächlich gab es noch weitere solcher Fälle, bei denen Gerichte sich gegen diese Praxis aussprachen. Geschickt machen sich Miller und seine Mitstreiter auf diese Weise zu Anwälten von jenem Teil des Volkes, das sie in Stellung bringen wollen in einer Zeit, in der sie von ihrer Macht im Weißen Haus abgeschnitten sind. Zuletzt verkündete Miller Anfang Juli einen neuerlichen Sieg. Gerichte in Florida, Wisconsin und Texas haben Hilfen für schwarze Landwirte ausgesetzt, weil "America First Legal" dagegen geklagt hatte. "Die AFL hat eine einstweilige Verfügung gegen Bidens illegale 'Equity'-Initiative gewonnen, die Landwirten einen Schuldenerlass allein aufgrund ihrer Rasse verweigert hat." Und noch ein alter Bekannter Donald Trumps macht von sich Reden: Russell Vought. Auch er war einst als Direktor des Office of Management and Budget ein hochrangiges Mitglied der Trump-Regierung. Auch er sitzt inzwischen einer Pro-Trump-Organisation vor: dem "Center for Renewing America". Ziel ist es nach eigenen Angaben, den Kampf für die Freiheit und gegen die großen Tech-Unternehmen, gegen unsichere Grenzen und gegen die staatsgläubige Biden-Regierung zu führen. Ein ganz besonderes Anliegen auch in dieser Trump-Organisation ist es, die Rechte und Privilegien der weißen amerikanischen Bevölkerung schützen zu wollen. So kämpft Vought in vielen Bundesstaaten gegen die bereits 40 Jahre alte, sogenannte Critical Race Theory. Es ist eine wissenschaftliche Sicht auf Rassismus in den USA, die versucht, den Blick auf strukturelle Benachteiligung von bestimmten Gruppen zu lenken und darauf, dass "Rassen" vor allem soziale Konstrukte sind. Vought und seine konservativen Mitstreiter hingegen versuchen, Rassismus als ein individuelles Problem von einzelnen Personen darzustellen, das individuell gelöst werden müsse. Insgesamt sollen lokale Initiativen an inzwischen mehr als 160 Orten gegen die angebliche Vermittlung der "Critical Race Theory" etwa an Schulen oder Universitäten vorgehen. Inwiefern diese Theorie überhaupt unterrichtet wird, ist dabei kaum belegt. Russell Vought aber unterstützt, wo er kann – auch staatliche Gesetzgeber beim Ausarbeiten und Fördern von Gesetzentwürfen gegen die Theorie. In 22 Bundesstaaten soll es inzwischen Gesetzesvorhaben geben, die sich auf Voughts Anliegen stützen. Auf der Webseite des "Center for Renewing America" findet sich seit Anfang Juni ein "A bis Z Leitfaden", mit dessen Hilfe der Kulturkampf wider die "Critical Race Theory" in jeder Kommune gelingen soll. Vought kann sich der Unterstützung von Trump sicher sein, denn er ist von zentraler Bedeutung in dem großen Organisationsgeflecht des Ex-Präsidenten. Und sei es, um Spenden einzusammeln. "Russel Vought hat in meiner Verwaltung einen fabelhaften Job gemacht, und ich habe keinen Zweifel daran, dass er weiterhin großartige Arbeit machen wird bei unserem Streben danach, Amerika wieder großartig zu machen", sagt Trump über ihn. Vought dankt es ihm, indem er auch Trumps neuesten Kampf gegen "Big Tech" unterstützt. "Das 'Center for Renewing America' ist der Auffassung, dass der eiserne Griff der Big-Tech-Oligarchie gelockert werden und – wenn nötig – zerschmettert werden muss", heißt es auf seiner Webseite. Nur so könne sichergestellt werden, "dass die amerikanische Idee auch für zukünftige Generationen weiterlebt". Dass es vor allem um das politische Überleben von Donald Trump geht, steht dort nicht.

 

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Polizei und Justiz sollen weitgehend papierlos werden

Datenströme statt Aktenberge: Auf dem Weg zur papierlosen Polizei und Justiz sind die Behörden nach Angaben der Landesregierung ein gutes Stück vorangekommen. Die Zeiten, in denen Klageschriften von 650.000 Seiten mit dem Lastwagen vorgefahren werden, sollen bald der Vergangenheit angehören. Während die Finanzgerichte bereits vollständig auf elektronische Akten umgestiegen seien, habe nun auch die Strafverfolgung damit begonnen, sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf. "Wir sind das erste und einzige Bundesland, das elektronische Strafakten bereits in diesem Umfang einsetzt."

 

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Stimmt es, dass eine anti-entzündliche Diät gegen Depressionen hilft?

Ist auch Ihnen eine Nachricht oder Information – egal ob im Internet, Gespräch oder ganz woanders – begegnet, deren Wahrheitsgehalt Sie überprüfen lassen möchten? Dann schreiben Sie uns an faktencheck@stern.de .

 

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Großauftrag für Neptun Werft in Rostock

Wie der Haushaltsexperte der Union, Eckhardt Rehberg, am Donnerstag sagte, geht ein Großteil der Aufträge an die im Marineschiffbau erfahrene Bremer Lürssen-Gruppe und die Meyer Werft in Papenburg (Niedersachsen). Beide Unternehmen haben mit der Peenewerft in Wolgast und der Rostocker Neptun-Werft Standorte in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Einschätzung Rehbergs werden 2022 in Rostock Arbeiten für den Bau von zwei Marinebetriebsstoffversorgern beginnen. Mit der Fertigstellung sei 2025 zu rechnen. Die Vergabe großer Teile des Auftrags nach Mecklenburg-Vorpommern war schon länger erwartet worden. Es handele sich um einen enorm wichtigen Auftrag für die Rostocker Werft, sagte ein Sprecher der Meyer Gruppe, zu der die Neptun Werft gehört. In Rostock laufe gerade ein Auftrag für Flusskreuzfahrtschiffe aus, so dass es für die Auslastung der Werft wichtig sei, dass jetzt ein Anschluss-Auftrag folge. Da die beiden Tanker bereits sehr zeitnah benötigt würden, werde bereits jetzt mit der Konstruktion begonnen

 

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Sexismus-Vorwürfe gegen Boris in Wimbledon

Eigentlich sollte es um ein Tennismatch gehen. Stattdessen steht jetzt Boris Becker (53) im Fokus. Der Ex-Tennis-Star kommentiert für den englischen TV-Sender BBC aktuell die Matches aus London. Als Marton Fucsovics (29) gestern gegen Novak Djokovic (34) ran musste, wurde auch die Freundin des Ungarn eingeblendet. Anett Böszörményi fieberte mit ihrem Marton mit, schaute sich das Viertelfinale live an. Dann sagte Becker etwas, was manche Aktivisten aufregt. „Man sagt, dass sie in Ungarn die schönsten Frauen haben. Ich weiß das nicht, aber sie ist mit Sicherheit sehr hübsch“, so Becker über die Fucsovics-Freundin. „Sehr hübsch.“ Offenbar Grund genug, um sich aufzuregen. Für die „Women in Sport and Perception Agency“ (kümmert sich in Großbritannien um Fragen der Gleichstellung im Sport) sind Beckers Worte jedenfalls ein absolutes No-Go. Gegenüber der englischen Zeitung „Daily Mail“ sagt die Vorsitzende Stephanie Hilborne: „Wenn sich zwei Männer wohlfühlen so über Frauen zu reden, dazu noch im Live-TV, zeigt das, dass noch viel zu tun ist.“ Beckers Kommentar ging ein Satz von Hauptkommentator John Inverdale voraus: „Das ist Fuscovics’ Verlobte Annette Boszormenyi. Wenn man ein Tennisspieler ist, ist es immer gut, eine Partnerin namens Anett zu haben...“ Weiter sagte Hilborne der „Daily Mail“: „Sollten wir nicht die nächste Generation von Mädchen ermutigen, Sport zu treiben, anstatt darüber zu reden, wie Frauen aussehen?“ Die BBC verteidigte Becker, sagte nach dem Sexismus-Vorwurf: „Boris Becker hat einen unbeschwerten Kommentar abgegeben, der nicht beleidigend sein sollte.“

 

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Millionenprogramm für Innenstädte im Norden läuft an

Zur Belebung von Innenstädten und Ortszentren großer Gemeinden in Schleswig-Holstein hat das Innenministerium erste Bewilligungen aus einem Zehn-Millionen-Euro Förderprogramm erteilt. Davon profitieren zunächst Eutin, Elmshorn, Rendsburg, Uetersen, Glückstadt, Heiligenhafen, Gettorf, Pinneberg, Bad Segeberg, Itzehoe und Mölln, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Diese damit bewilligten Vorhaben kosten 3,4 Millionen Euro. Eine Kommune, vorrangig Städte und Gemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern, kann bis zu 500.000 Euro an Zuschüssen bekommen, um zum Beispiel gegen Leerstände vorzugehen, neue Projekte anzusiedeln oder öffentliche Räume zu beleben und umzugestalten. Das Programm hatten die Jamaika-Fraktionen von CDU, Grünen und FDP im Rahmen der Corona-Hilfen gemeinsam mit der SPD auf den Weg gebracht. "Städtische Zentren sollen wieder zu Orten werden, wo die Menschen gerne leben, wohnen und arbeiten", sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU). Sie freue sich über die gute Resonanz auf das Programm, das erst Mitte Juni in Kraft getreten sei. In den vergangenen Wochen hatten 21 Orte Anträge gestellt. Mit dem Programm werden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen ebenso gefördert wie langfristig wirkende Vorhaben und Strategien, beispielsweise zur Erhöhung der Wohnanteile in Ortszentren oder zur Aufwertung von Flächen und Gebäuden, die bisher nicht hinreichend genutzt werden.

 

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Nagelsmann sicher: Werden stärkeren Sané sehen

Julian Nagelsmann ist mit seinem Trainingsstart beim FC Bayern "ganz zufrieden". Noch fehlen die meisten Stars auf dem Rasen, der neue Münchner Coach hat im Kopf aber schon klare Pläne mit ihnen.

 

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Unfall mit gefälschtem Führerschein gebaut

In Ettenbeuren kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin. Wie sich später herausstellte, hätte der Pkw-Fahrer gar nicht fahren dürfen.

 

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Trickbetrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus

Sowohl aus Günzburg als auch aus Ichenhausen erhielt die Günzburger Polizei die Nachricht, dass sich Trickbetrüger derzeit immer wieder als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben.

 

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So sehen Sie die VfL Bochum Testspiele 2021: Termine, Spielplan, Uhrzeit

Der VfL Bochum bereitet sich mit Testspielen auf die nächste Saison vor. Termine, Spielplan, Uhrzeit, Übertragung - lesen Sie hier alle Infos.

 

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Franz Rogowski mit starkem Film beim Festival Cannes

Der 35-Jährige ist dieses Jahr einer der wenigen deutschen Filmschaffenden bei den Festspielen - und beeindruckt mit einem packenden Drama, das ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte beleuchtet.

 

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Belarus: Regierungskritisches Nachrichtenportal gesperrt

Chefredakteur der Wochenzeitung "Nascha Niwa" nach Angaben seiner Frau festgenommen, Onlinedienst abgeschaltet. Das Regime in Minsk setzt seinen Knebelkurs fort. Die belarussischen Behörden haben den Online-Zugang zu einem weiteren unabhängigen Medium des Landes gesperrt. Der Wochenzeitung „Nascha Niwa" ("Unser Feld") werde die Veröffentlichung illegaler Inhalte vorgeworfen, teilte das Informationsministerium am Donnerstag mit. Seit den historischen Massenprotesten gegen die Regierung im vergangenen Jahr gehen die Behörden massiv gegen Medien vor, die nicht vom Staat kontrolliert werden. In der Redaktion des regierungskritischen Portals habe es einen Polizeieinsatz gegeben, teilte die Menschenrechtsorganisation Wjasna unter Berufung auf Zeugen mit. Die Redaktion erklärte im Messengerdienst Telegram, sie könne mehrere Mitarbeiter nicht mehr erreichen, darunter auch Chefredakteur Jegor Martinowitsch. Nach Angaben seiner Frau Adarja Guschtyn auf Facebook wurde er verhaftet; er war schon im Vorjahr zwitweise in Haft gewesen. Ob die Arbeit an der Druckausgabe des Blattes weitergehen kann, ist unklar, Auch der Chefredakteur der unabhängigen Nachrichten-Website orsha.eu, Igor Kasmertschaka, wurde laut dem belarussischen Journalistenverband verhaftet. Zudem sei der Zugang zum IT-Onlinemagazin dev.by blockiert worden. Nasha Niwa wurde 1906 gegründet und ist die vom Gründungsjahr her gesehen älteste Zeitung in Belarus bzw. Weißrussland. Wegen ihres sozialistisch-nationalistischen Kurses (Letzteres mit Hinblick auf die belarussische Identität und Kultur) und der Kritik an der Zarenherrschaft wurde das Blatt schon 1915 von den Behörden zugesperrt und blieb auch in der Sowjetära verboten.1991 wurde es wiedergegründet, entging in den 2000er-Jahren knapp der Auflösung durch die Behörden und durfte zeitweise nicht an den staatlichen Kiosken verkauft werden. Der seit fast drei Jahrzehnten regierende Staatschef Alexander Lukaschenko war trotz massiver Betrugsvorwürfe nach der Wahl im August 2020 offiziell zum Sieger erklärt worden. Dies löste historische Massenproteste aus, die von den Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen wurden. Journalisten, die über die Demonstrationen berichtet hatten, geraten zunehmend unter Druck. Mehrere Medienschaffende wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Auch das unabhängige Nachrichtenportal Tut.by war im Mai vom Netz genommen und mehrere seiner Mitarbeiter wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung verhaftet worden. Ende Mai wurde der im Exil lebende Blogger Roman Protassewitsch nach einer erzwungenen Flugzeuglandung in Minsk festgenommen. Zahlreiche Oppositionelle und Medienmitarbeiter flohen ins Ausland, speziell nach Polen und Litauen. (APA/AFP/SDA)

 

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„Rote Rosen“-Vorschau: So geht es weiter

Lüneburg. Mit konstanten Zuschauerzahlen von rund 1,5 Millionen gehört „Rote Rosen“ zu den erfolgreichsten deutschen Telenovelas. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter? Mit unserer tagesaktuellen Vorschau bleiben Sie immer im Bilde. Sara macht dank Simon und der Entdeckung der unsterilen Stents ihren Frieden mit ihrem Fehler. Doch dann verliert sie ihren Verzeih-Brief an sich selbst, der in Brittas Hände gerät. Empört stellt diese Sara zur Rede. Und Hendrik gesteht, dass er die Sache mit Sara gemeinsam vertuscht hat. Gunter und Carla sind erfreut über Veits Idee, das Hotel und das „Carlas“ zurück zu kaufen. Gregor willigt zunächst ein, bearbeitet Veit dann aber doch, ihm noch eine Chance zu geben anders an das Geld zu kommen. Und die sieht er unverhofft gekommen. Sascha ist wütend und enttäuscht, weil Andreas sein Geld genommen hat. Doch der kann ihn mit Reue und Erklärungen wieder einfangen. Mona fordert aber von Andreas, dass er zum Beweis seiner Läuterung seinen Wagen verkauft. Zu ihrer Verblüffung erklärt Andreas sich bereit. Amelie spannt Ellen ein, um bei Gunter als Käuferin von Bijou akzeptiert zu werden. Gunter will aber einen Beweis, dass Amelie Verantwortung übernehmen kann: Sie soll Stallarbeit übernehmen. Amelie willigt zähneknirschend ein, wälzt dann aber die Arbeit heimlich auf Lilly ab – und hat Erfolg damit. Gregor ist zufrieden – er darf seine Appartements im „Drei Könige“ weiterbauen. Allerdings sitzt ihm die anstehende Scheidung im Nacken – und auch Veits Drohung, Carla aus dem Weg zu räumen, falls Gregor Probleme macht. Als sich die Fronten zwischen Gregor und Carla verhärten und Carla nach einem Streit mit Gregor ausreitet, fällt im Wald ein Schuss... Britta kann nicht fassen, dass Hendrik ihr Saras Fehler verschwiegen hat. Tief enttäuscht eröffnet sie ihm, dass sie den Vorfall bei der Klinikleitung ansprechen muss. Ben und Ellen setzen große Hoffnungen in den Verkauf der Kochboxen. Und tatsächlich können sie am ersten Tag fünf Stück verkaufen. Tina kommt in einen Gewissenskonflikt als sie erfährt, dass Johanna das initiiert hat. Jens drückt sich davor, sein Flugzeug zu reparieren. Mona und Ellen sehen, dass er ein Problem hat. Der Absturz steckt ihm offensichtlich immer noch in den Knochen. Als dann die Reparatur erfolgreich abgeschlossen ist und Mona mit Jens fliegen will, rettet er sich in die Notlüge, dass noch eine letzte Abnahme fehle. Während Hendrik seine Verfehlung kleinredet, macht Sara ihren Schuldgefühlen bei Britta Luft und bringt sie dazu, ihr zu verzeihen. Hendrik versucht noch, Britta mit einem Kniefall zu besänftigen. Doch da liegt sein Schicksal schon nicht mehr in ihren Händen. Britta hat den Fall gemeldet, Hendrik wird freigestellt. Als Carla im Affekt überzeugt ist, dass Gregor auf sie geschossen hat, wird ihr klar, dass sie mit den Nerven am Ende ist. Sie zieht die Reißleine und verabschiedet sich nach Korfu. Gregor wird mitten im neuen Triumph von der Trauer um seine kaputte Ehe kalt erwischt. Als Veit unumwunden zugibt, auf Carla geschossen zu haben, droht Gregor nun im Gegenzug ihm. Nachdem Jens zweimal ihren geplanten Jungfern-Flug absagt, sagt Mona ihm liebevoll, dass er sich die Zeit nehmen soll, die er braucht, bis er wieder zum Fliegen bereit ist. Als Simon Ellen bittet, noch einmal Urlaub zu nehmen, kommt es mit Carla zum Missverständnis – und Simon muss plötzlich alleine das Carlas wuppen. Hendrik ist fassungslos über seine Suspendierung. Er hat doch nur Saras Fehler vertuscht. Britta sucht Thomas auf und gesteht ihm die Wahrheit. Der ist geschockt und engagiert Paul als seinen Anwalt. Thomas erwartet eine Entschuldigung von Hendrik – und geht ihn wütend an, als der kommentarlos an ihm vorbeiläuft. Sara gesteht in der Betriebsratssitzung ehrlich ihren Fehler ein und ist erleichtert, als man ihr verzeiht. Das will sie mit Simon feiern, ins „Alte Land“ reisen und am Selfie-Wettbewerb „Das verliebteste Pärchen des Nordens“ teilnehmen. Auch Tina und Mona hören von dem Wettbewerb und bekommen beide unabhängig voneinander Lust, einen Ausflug in die Apfelblüte zu machen. Gregor ist verzweifelt auf der Suche nach Carla. Er will ihr klarmachen, dass Veit Brandauer den Schuss im Wald abgegeben hat und sie in Gefahr ist. Paul findet heraus, dass Carla sich auf Korfu befindet. Er erzählt Gregor nichts von Carlas Aufenthaltsort, warnt aber Carla vor Brandauer. Thomas reagiert positiv auf Saras Entschuldigung, aber ihr schlechtes Gewissen bleibt. Vor allem, weil sie Mona nichts von ihrem Fehler erzählen will. Sie vertraut sich Andreas an – der jedoch in einem Streit mit Mona verrät, dass Sara um ein Haar Thomas umgebracht hätte. Saras Vertrauen zu Andreas ist massiv verletzt. Auch Hendrik versucht, sich bei Thomas zu entschuldigen. Aber im Gegensatz zu Saras Entschuldigung, die aus tiefstem Herzen kommt, nimmt Thomas die Entschuldigung Hendriks nicht an. Gregor hat Probleme, seine Luxus-Appartements an den Mann zu bringen. Schließlich sieht er, dass Gunters Charity-Event genau die richtige Käufer-Klientel nach Lüneburg bringt. Er übernimmt kurzerhand die Organisation des Events. Das muss alles viel exklusiver werden. Amelie ist außer sich, als sie erfährt, dass Lilly bei einem Reitturnier nicht starten darf, nur weil sie ein Mädchen ist. Kurzerhand überzeugt sie Gunter, während des Charity-Events ein Reitturnier für Kinder zu veranstalten. Doch das passt Gregor nicht ins Konzept. Sie haben eine Folge „Rote Rosen“ verpasst? Kein Problem, einzelne Folgen der Telenovela werden auf den Dritten Programmen der ARD wiederholt. Das sind die Wiederholungstermine im Free-TV: Außerdem sind die letzten Folgen noch drei Monate lang als Video-on-Demand-Angebot in der ARD-Mediathek online abrufbar. „Rote Rosen“ wird in seinem Haupthandlungsort Lüneburg gedreht und produziert. Auch einige Orte in der Umgebung dienen als Drehorte für die Serie. Die Dreharbeiten starteten am 21. August 2006. Schauplätze der Serie sind das Fünfsternehotel Drei Könige sowie die unterschiedlichen Arbeitsorte der Charaktere. Dabei thematisiert die Telenovela immer auch die beruflichen und privaten Schicksale der Protagonisten. Zu den langjährigen Darstellern der Serie gehören Gerry Hungbauer alias Thomas Jansen, Brigitte Antonius alias Johanna Jansen, Hermann Toelcke alias Gunter Flickenschild, Maria Fuchs alias Carla Saravakos und viele mehr. Das sind Hauptdarsteller und ihre Rollen in der aktuellen Staffel: RND/pf

 

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Aufruf auf Twitter: Joe Exotic sucht einen neuen Mann

Joe Exotic sorgte in der Vergangenheit häufig für Schlagzeilen. Der ehemalige Zoobetreiber eines umstrittenen Privatzoos im US-Bundesstaat Oklahoma hatte sich in den letzten Monaten des Öfteren aus dem Gefängnis gemeldet – mit dem Versuch, seiner Haftstrafe zu entkommen. 2018 war Joseph Allen Maldonado-Passage alias Joe Exotic festgenommen und 2020 wegen versuchten Mordes an einer Tierrechtsaktivistin und wegen Verstößen gegen Tierschutzbestimmungen zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Bekannt wurde der "Tiger King" dann durch die gleichnamige Netflix-Dokumentation, welche die von dem Konflikt zwischen dem ehemaligen Zoo-Besitzer Joe Exotic und der Aktivistin Carole Baskin handelt. Die Planungen für die Fortsetzung der erfolgreichen Serie laufen aktuell auf Hochtouren – und auch Exotic scheint neue Pläne zu schmieden. Trotz mehrerer gescheiterter Versuche eine Begnadigung zu erwirken, ist der 58-Jährige offensichtlich optimistisch, bald wieder aus dem Gefängnis entlassen zu werden. Auf Twitter und seiner Webseite startete der "Tiger King" einen Aufruf. Gesucht werden, nach Angaben einer Pressemitteilung auf seiner Homepage, an einer Liebesbeziehung interessierte Männer. Noch-Ehemann von Exotic, Dillon Passage, hatte erst vor kurzem die Scheidung eingereicht. "Falls irgendwer einen schwulen Freund hat oder einen, der sich noch nicht geoutet hat, aber gern ein Date mit Joe Exotic nach seiner Freilassung hätte, melde ihn für 'The Bachelor King' an. Und ja, auch heterosexuelle Typen sind willkommen!" Exoctics Strafverteidiger John Phillips und dessen Anwaltskanzlei zeigen sich zudem zuversichtlich, dass Joe Exotic bis spätestens Ende diesen Jahres aus dem Gefängnis entlassen werde. In dem Pressetext der Homepage wird erläutert, dass ‚neue Beweise‘ – unter anderem von einer Verschwörung, Behinderung der Justiz, Meineid und eines befangenen Bundesrichters – entscheidend für eine Entlassung seien. Es scheint also, als sei die angeblich bevorstehende Freilassung der Grund, warum der 58-Jährige nun den Wettbewerb "The Bachelor King" gestartet hat. Bis zum 25. September können sich Männer über 18 Jahre online für den Contest anmelden. Die drei Erstplatzierten erhalten einen exklusiven romantischen Kurzurlaub mit Joe nach seiner Freilassung. Bekannt gegeben werden die potenziellen Gewinner am 6. Oktober. Wie die Pressemitteilung der Homepage zitiert, sei Exotic "drei Jahre durch die Hölle gegangen und habe vor, sein neues Leben zu etwas zu machen, von dem er immer geträumt habe. Er wolle es mit jemandem verbringen, der eine Beziehung ernst nehme und verliebt sei, diese Fahrt genieße und dies schaffe". Demnach möchte er schnellstmöglich den Mann an seiner Seite finden. Wie Exotic per Sprachnachricht auf Twitter mitteilte, soll es für weibliche Interessentinnen zudem bald auch einen Wettbewerb geben, um ein Treffen mit dem "Tiger King" zu gewinnen. Die Gelegenheit, seine Worte in dem sozialen Netzwerk zu teilen, verband Exotic zudem mit einer Hassbotschaft an Carole Baskin, dessen Ermordung er damals beauftragte. Die 60-Jährige hatte kürzlich bekannt gegeben, bei einer möglichen zweiten Staffel der Netflix -Dokumentation über den "Tiger King" nicht mehr mitwirken zu wollen. Derzeit laufen die Planungen für eine weitere Serie über Joe Exotic. Der Streaminganbieter Peacock möchte die Geschichte des "Tiger Kings" aus einer anderen Perspektive neu erzählen. Dafür verpflichtet wurden angeblich bereits Nicolas Cage für die Titelrolle und Kyle MacLachlan als Carole Baskins Ehemann Howard. Sehen Sie im Video: Die Tötung von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund verstößt gegen das Gesetz. Dennoch werden pro Jahr rund 48 Millionen männliche Küken geschreddert. Denn für die Geflügelwirtschaft gilt eine Ausnahmeregelung. Dabei gibt es längst Methoden, die das massenhafte Abschlachten verhindern. Quellen: joeexoticusa, KTUL, n-tv

 

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Verbot spezieller Schwimmkappen für Afrohaar: Nach Kritik soll Entscheidung überdacht werden

Beim Schwimmsport gehören Badekappen zur Ausrüstung dazu. Nun wurden Badekappen der Firma Soul Cap, die speziell für dickere Afrohaare gedacht sind, vom internationalen Schwimmverband (FINA) für den Gebrauch im internationalen Wettbewerb und damit auch für die anstehenden Olympischen Spiele in Tokio abgelehnt, wie unter anderem die britische Zeitung „Metro“ berichtet. Als Begründung für die Ablehnung führt die FINA laut „Metro“ an, dass es keine Verwendung dafür gebe. Nach „bestem Wissen“ der Organisation würden „die Sportler, die an internationalen Wettbewerben teilnehmen, Kappen dieser Größe oder Gestaltung weder brauchen noch verwenden“. Außerdem wurde demnach angeführt, dass die Badekappen nicht geeignet seien, da sie sich „nicht der natürlichen Form des Kopfes anpassen“. Die Ablehnung nimmt der Badekappenhersteller mit Enttäuschung zur Kenntnis – und sie sorgt auch anderweitig für Protest und Unverständnis. Die Firma schreibt auf Instagram zu der Entscheidung: „Wir haben gehofft, unsere Arbeit für die Vielfalt im Schwimmsport durch die Zertifizierung unserer Schwimmkappen für den Wettkampf weiter voranzutreiben, damit Schwimmerinnen und Schwimmer auf jedem Niveau sich nicht zwischen ihrem Lieblingssport und ihrer Frisur entscheiden müssen.“ Weiter heißt es dort von den beiden Gründern Michael Chapman und Toks Ahmed: „Für jüngere Schwimmerinnen und Schwimmer ist es entscheidend, sich in jungen Jahren einbezogen zu fühlen und sich selbst in einem Sport zu sehen.“ Die Ablehnung könne ihrer Meinung nach viele jüngere Athletinnen und Athleten davon abhalten, den Sport zu verfolgen. Auch schwarze Schwimmerinnen und Schwimmer kritisierten die Entscheidung, die nun nach den laut werdenden Beschwerden und Vorwürfen noch einmal überdacht werden soll, wie „Metro“ in einem neuen Artikel berichtet. „FINA setzt sich dafür ein, dass alle Wassersportler Zugang zu geeigneter Badebekleidung für Wettkämpfe haben, wenn diese Badebekleidung keinen Wettbewerbsvorteil verschafft“, heißt es demnach in der Erklärung des Verbandes. Es sollen Gespräche mit dem Badekappenhersteller geführt werden. RND/hsc

 

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Afghanistan: USA flüchten nachts aus wichtigster Luftwaffenbasis

Lesen Sie in diesem Artikel: Warum der Abzug der Amerikaner aus Bagram Frust bei den Afghanen auslöste Wie die Afghanen überhaupt erst vom US-Abzug erfuhren Welches Waffendepot den Taliban in die Hände fiel article:full_access

 

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Ein erschossenes Regierungsoberhaupt und ein Bandenchef namens Barbecue

H aitis Staatschef Jovenel Moise hatte viele Feinde. Genau genommen hatte er keine Freunde mehr, sondern nur noch Feinde, seit er nach dem Ende seiner offiziellen Amtszeit am 7. Februar 2021 per Dekret weiterregierte mit dem im In- und Ausland kritisierten Plan, das Volk über eine neue Verfassung abstimmen zu lassen, die ihm den Verbleib an der Macht sichern sollte. Aber nicht der Verfassungsbruch erregte die Gemüter.

 

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So schön kann Urlaub zu Hause sein — sieben Ideen für abwechslungsreichen Zeitvertreib

Es mag zunächst ernüchternd klingen, den Urlaub 2021 zu Hause zu verbringen. Dabei gibt es zahlreiche Vorteile. Sie sparen nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit, denn Planung sowie An- und Abreise entfallen komplett. Dafür lässt sich die Heimat vor der Haustür besser erkunden, es können neue Lieblingsplätze entdeckt werden und der eigene Balkon oder Garten werden zur neuen Oase. Wer dieses Jahr den Urlaub direkt vor der eigenen Haustür verbringt, sollte eines aber unbedingt beachten: eine klare Trennung von Urlaub und Alltag. Auch wenn sich während der freien Zeit die Umgestaltung des Gartens anbieten würde, darf und soll bewusst entspannt werden. Schöne Aktivitäten gemeinsam mit Freunden und der Familie sind daher Pflicht. Wer Inspiration für den Urlaub zu Hause sucht, könnte hier fündig werden. Reisen ans Meer sind im Sommer besonders beliebt. Kein Wunder, steigen die Temperaturen vielerorts über 30 Grad, kommt Abkühlung im Wasser gerade recht. Wer dieses Jahr auf Urlaub mit Sandstrand und Ozean verzichten muss, sollte sich nach umliegenden Seen und Flüssen umschauen. Ob mit oder ohne Kinder, Urlaubsgefühl kommt auf, wenn ein Schlauchboot oder eine Badeinsel im Gepäck sind. So lässt es sich bequem auf dem Wasser entspannen oder toben — Sprünge ins kühle Nass inklusive. Neben frischen Früchten ist Eis der beliebteste Snack des Sommers. Wer nicht immer zur Eisdiele fahren möchte und Lust auf individuelle Kreationen hat, kann zuhause das Eis ganz leicht selbst machen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Neben klassischem Milcheis stehen auch fruchtige Sorbets hoch im Kurs. Sie benötigen für die Herstellung lediglich die passenden Zutaten und eine Eismaschine. Kreative Rezeptideen gibt es im Netz oder in diesem Eis-Rezepte-Buch. Zeit im Freien gehört einfach zum Urlaub dazu: Frei von Büroalltag, Schule oder Kindergarten, gilt es sich an der frischen Luft auszutoben und zu entspannen. Spaß machen Outdoor -Spiele für die ganze Familie. Kennen Sie zum Beispiel Cornhole? Es handelt sich um ein beliebtes Freizeitspiel aus den USA, bei dem mehrere Spieler abwechselnd mit Mais gefüllte kleine Säckchen (Bean Bags) auf eine angehobene Plattform mit einem Loch werfen. Wer besser trifft, ergattert die höhere Punktzahl. Abwechslungsreiche Beschäftigung ist im Urlaub die eine Sache, aber das Entspannen und zur Ruhe kommen, eine andere. Die Zeit zum Erholen darf daher nicht zu kurz kommen. Wer einen Balkon oder Garten hat, kann sich eine kleine Oase zusammenstellen. Gemütliche Sitz- und Liege-Möglichkeiten sind dafür besonders wichtig, schließlich gibt es kaum etwas Schöneres, als mit einem Buch in der Hand einfach kurz einzuschlafen und die Zeit zu vergessen. Diese Schaukel-Liege ist ideal zum entspannen und wiegt sanft in den Schlaf. Gemeinsam Filme schauen, sorgt für Entspannung und es lässt sich dabei wunderbar abschalten. Wie wäre es mit einem eigenen Heimkino im Garten? Sie benötigen dafür gemütliche Sitzgelegenheiten, einen Beamer und eine Leinwand. Diese Leinwand verfügt über einen praktischen Rahmen, sodass Sie diese direkt im Garten aufstellen können. Einfach zu bedienen ist außerdem dieser Beamer, denn Sie können Ihr Smartphone mit dem Gerät verbinden. Als Sitzgelegenheiten kommen große wetterfeste Kissen infrage oder auch gemütliche Outdoor-Sitzsäcke. Eltern kennen das: Kinder wollen beschäftigt werden. Action und Abwechslung sind daher Pflicht für Familien, die zu Hause Urlaub machen. Wenn Sie einen Garten haben, können Sie diesen im Handumdrehen in ein Freibad verwandeln. Ein kleiner Abhang ist ideal, ohne geht es aber auch, um eine Wasserrutschbahn aufzubauen. Das Outdoor-Gadget eignet sich für die ganze Familie und abends fallen sicher alle Wasserratten müde ins Bett. Klassische Planschbecken können das eigene Freibad direkt vor der Haustür außerdem ergänzen. Für Kinder ist es ein kleines Abenteuer: Übernachten im Garten. Es kommt zwar nicht einem kompletten Zelt-Urlaub gleich, sorgt aber durchaus für Abwechslung. Sie brauchen dafür nur ein Zelt, leckere Snacks, Taschenlampen und Walkie-Talkies, sodass die Kleinen sich jederzeit melden können. Besonders schnell und einfach lassen sich Wurfzelte aufbauen. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

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Keine Milliarden ohne Rechtsstaats-Garantien

Schon seit Jahren spielt Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ein Katz-und-Maus-Spiel mit der EU. Der Vergleich mag sich putzig anhören, aber er trifft dennoch zu. Denn schon lange machen Kritiker Orbán den Vorwurf, EU-Subventionen aus Brüssel vor allem an loyale Gefolgsleute zu verteilen. Doch so gravierend diese Vorwürfe sind, so folgenlos blieben bislang die Brüsseler Interventionsversuche. Derartigen Spielchen schaut eine europäische Öffentlichkeit mit zunehmender Fassungslosigkeit zu. Hinzu kommt ein unhaltbares Gesetz zum Umgang mit Homosexualität, das klar gegen die Grundwerte der Gemeinschaft verstößt. Zwar hat Orbáns Verstoß gegen die EU-Regeln nichts unmittelbar mit der Misswirtschaft im Zusammenhang mit den Brüsseler Milliarden zu tun, die aktuell im Fokus der EU-Kommission stehen. Aber er schärft noch einmal zusätzlich den Blick der EU-Partner auf Ungarn. Corona-Hilfen betragen insgesamt 7,2 Milliarden Euro Im konkreten Fall geht es um eine Summe von rund 7,2 Milliarden Euro, die Ungarn aus dem Corona-Fonds der EU erwarten kann. Damit das Geld fließt, benötigt die Regierung in Budapest die Zustimmung der EU-Kommission. Brüssel muss Orbáns Plan für die Verwendung der Corona-Milliarden absegnen, bevor auch nur ein Cent nach Budapest überwiesen werden kann. Doch die EU-Kommission hat Zweifel, dass sich Orbán an sämtliche rechtsstaatliche Standards hält, wenn er demnächst die Corona-Hilfen ausgibt. Also verlangt die Brüsseler Behörde von der ungarischen Regierung, ihren Corona-Plan schleunigst nachzubessern. Orbán muss jetzt nachweisen, dass der Einsatz der Gelder korruptionsfrei verläuft, dass die Geldflüsse genau verfolgt werden können und dass er zur Zusammenarbeit mit der EU-Betrugsbekämpfungsbehörde Olaf bereit ist. Ermittlungsbehörden werden ausgehebelt Eigentlich sind all dies Dinge, die im Sinne der Rechtsstaatlichkeit eine Selbstverständlichkeit sein sollten. Sie sind es aber in Ungarn schon lange nicht mehr, seit Orbán sich angeschickt hat, den Rechtsstaat auszuhebeln. Alle Versuche der EU, gegen die Entmachtung der Ermittlungsbehörden vorzugehen, sind bislang erfolglos geblieben. Aber das könnte sich nun erstmals wegen der neuen Regeln im Zuge der Corona-Hilfen ändern: Nur wer eine saubere juristische Überprüfbarkeit beim Einsatz der Mittel sicherstellt, kann auch in den Genuss der Milliarden kommen. Ursula von der Leyen wählt endlich eine härtere Gangart Für EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen war es höchste Zeit, gegenüber Ungarn eine härtere Gangart anzuschlagen. Im Europaparlament war zuletzt die Unruhe unter den Abgeordneten erheblich gewachsen, weil die Kommissionschefin sich bislang weigerte, mit Staaten wie Ungarn und Polen ernsthaft in den Clinch zu gehen. Dabei verfügt die Europäische Union seit Anfang des Jahres über ein neuartiges Instrument – den sogenannten Rechtsstaatsmechanismus –, das erstmals die Kürzung von EU-Subventionen ermöglicht. Doppelstandards des ungarischen Regierungschefs Es kann nicht länger angehen, dass ein Rechtsstaatssünder wie Orbán sich regelmäßig eine Einmischung der EU verbittet, aber gleichzeitig gerne zugreift, wenn Milliarden aus Brüssel zu verteilen sind. Allzu lang hat von der Leyen gegenüber Orbán Nachsicht gezeigt. Es war überfällig, dass die EU-Kommissionschefin jetzt der ungarischen Regierung wirklich auf den Zahn fühlt und da ansetzt, wo es wehtut – beim Geld.

 

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Capital Bra zieht ein ins Wachsfiguren-Museum

Er ist der erste Deutsch-Rapper in Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett in Berlin. Und er hat einen Platz an ganz prominenter Stelle bekommen.

 

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Experte referiert in Innsbruck: „Zurück in die Zukunft“ – mit viel weniger Autos

Mobilitätsexperte Mikael Colville-Andersen referiert heute über die Radhauptstadt Kopenhagen – und was Innsbruck sich abschauen kann. Innsbruck – Er zählt weltweit zu den gefragtesten Experten, wenn es um die Förderung des urbanen Radverkehrs geht: der kanadisch-dänische Städteplaner und Autor Mikael Colville-Andersen. Sein Buch „Copenhagenize“ gilt als einschlägiges Standardwerk für Verkehrsplaner und Politiker, der gleichnamige Index reiht Großstädte in aller Welt nach ihren Bemühungen, den Radverkehr auszubauen. Passiert ist es schnell, doch die Schäden eines Sonnenbrandes bleiben. Informationen üb... Mit der Zeugnisverteilung morgen Freitag geht ein Schuljahr voller Herausforderungen, R... Nach den Wolfsrissen im Brixental bilden Bauern und Tourismus einen Schulterschluss. Be... Die Schafsrisse sind zum Großteil bereits genetisch bestätigt einem großen Beutegreifer... Im Corona-Jahr wurden in Österreich über 82.000 Babys geboren. Sieben Prozent kamen zu...

 

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Großer Respekt für das ÖOC-Team bei der Verabschiedung in der Hofburg

ÖOC-Präsident Karl Stoss wünscht sich angesichts der strikten Regeln eine "gewisse buddhistische Ruhe" bei den Aktiven. Bundespräsident Alexander Van der Bellen betonte das Verbindende im Zeichen der Fünf Ringe. Tokio/Wien - Die österreichische Staats- und Regierungsspitze hat am Donnerstag das ÖOC-Team in der Hofburg feierlich zu den Olympischen Spielen nach Tokio verabschiedet. Vor der olympische Flagge und der österreichischen Fahne und nach der vom Bläserensemble der Gardemusik Wien gespielten Bundeshymne sprach ÖOC-Präsident Karl Stoss stellvertretend für die Delegation die Gelöbnisformel. Die Athletinnen und Athleten freuten sich besonders über den wertschätzenden Ton in den Reden. "Das Warten hat ein Ende", eröffnete Stoss seine Rede und nahm noch einmal Bezug darauf, dass die Spiele wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden waren und der Qualifikationsweg für viele kein einfacher war. Rund 11.100 Athletinnen und Athleten aus 206 Nationen werden in 33 Sportarten in 339 Medaillenentscheidungen antreten. Österreich ist mit 75, darunter 50 Heeresangehörigen, in 20 Sportarten vertreten. "Wir sind überzeugt, dass wir nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ hervorragend aufgestellt sind und die Medaillenbilanz von Rio mit einmal Bronze übertreffen werden", sagte Stoss. Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. In die Hofburg eingeladen war auch der aus dem Irak stammende und in Tirol lebende Ringer Aker Al Obaidi, der in das IOC-Flüchtlingsteam berufen worden war, vom ÖOC ebenfalls einen Teil der Einkleidung erhalten hatte und auch in der Leinen-Lederhose in die Hofburg geladen war. "Als Zeichen der gelebten Integration haben wir gesagt, er gehört zu uns", erklärte der ÖOC-Präsident. Allen gab er mit auf den Weg, dass er sich wünsche, dass die strengen Regeln und täglichen Coronatests "mit einer gewissen buddhistischen Ruhe" hingenommen werden. Sportminister Werner Kogler (Grüne) wies ebenfalls auf die schwierige Vorbereitungszeit und die herausfordernden Rahmenbedingungen hin. Man müsse sich auf die eigenen Bewerbe konzentrieren und Abstriche hinnehmen, dass es im olympischen Dorf nicht so fröhlich und lustig zugehen werde wie sonst. "Aber das Wichtigste ist, die Spiele finden statt und Sie sind dabei." In Rahmen der Möglichkeiten eines kleinen Landes sei dies nicht so einfach. "Uns ist das völlig bewusst. Der Respekt ist umso größer." Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) merkte ebenfalls an, dass die Teilnahme an Olympischen Spielen ein "unglaubliches Privileg und Anerkennung für die sportliche Leistung" sei. "Ich kann Ihnen garantieren, dass das ganze Land Ihnen die Daumen drücken wird. Viele Menschen werden mitfiebern und hoffen, dass das Ergebnis für Sie ein möglichst erfreuliches ist. Lassen Sie sich von den Tests und allem anderen nicht die Freude nehmen und aus der Ruhe bringen." Besonders ans Herz gingen den Sportlern die Worte von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. "Sie wollen am Weitesten kommen, die Schnellsten sein, die Besten sein, die Präzisesten. Aber das haben Sie ja eigentlich schon bewiesen, da Sie zu Olympia fahren können." Er sei nicht der Supersportler, könne sich den langen Weg aber vorstellen, den jeder durch die Qualifikation gegangen sei. Er bewundere die Athleten für ihre Energie und Zielstrebigkeit. "Diese Leidenschaft und dieses Feuer, das sie dann weitergeben, damit entfachen sie bei anderen Menschen ähnliche Begeisterung." Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Facebook (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Olympia bringe Menschen von allen Kontinenten zusammen, auch in dem Gegeneinander im sportlichen Wettkampf gäbe es ein Miteinander. "Unabhängig davon, woher man kommt, welche Hautfarbe man hat, wen man liebt oder welche Sprache man spricht. Es ist schön, dass die Olympischen Spiele auch für diesen verbindenden Gedanken stehen", sagte Van der Bellen. Nach dem offiziellen Teil holte sich der Bundespräsident bei mehren Aktiven noch einen Sportarten-Crashkurs. Die Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier, die Segler Tanja Frank und Thomas Zajac, sowie der im Kletten antretende Jakob Schubert oder die im Karate kämpfende Bettina Plank, beides neue Sportarten im Zeichen der Fünf Ringe, gaben gern Auskunft. Beeindruckt von ihrem Hofburgbesuch waren beispielsweise die Ruderinnen Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar. "Ich fand sehr schön, was gesagt wurde, dass das Verbindende angesprochen wurde", sagte Altenhuber. (APA) Leichtathletin Susanne Walli hat am Mittwoch einen negativen PCR-Tests abgegeben und ist damit wieder aus der Isolation entlassen worden. Die für Olympia in Tokio nominierte 400-m-Läuferin hatte am Dienstag einen positiven Coronatest bekanntgegeben und sich in Quarantäne begeben. Donnerstagfrüh erhielt sie laut Österreichischen Leichtathletik-Verband (ÖLV) den erlösenden Anruf von der Behörde. Damit kann sie das Outdoor-Training für die Sommerspiele wieder aufnehmen. Die letzten Hoffnungen der Olympia-Macher auf Zuschauer bei den Sommerspi