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(4.29/5)  1  Rettungsaktion endet nach Hauseinsturz in Florida

Sie haben nach Überlebenden gesucht - und nur noch Leichen gefunden. Nun müssen sich die Einsatzkräfte in Miami einer traurigen Realität stellen: Es gibt keine Chance … 2021-07-08 02:05 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(4.23/5)  2  Rettungsaktion in Hochhaus-Ruine bei Miami gestoppt!

Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida stellen die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden ein. 2021-07-08 02:45 3KB www.bild.de

(2.20/5)  3  Haiti: Tote und Festnahmen nach Präsidentenmord

Nach dem tödlichen Attentat auf Haitis Präsidenten Jovenel Moïse wurden zwei Verdächtige getötet und zwei weitere festgenommen. Drei Polizisten seien bei dem Einsatz zwischenzeitlich gefangen genommen worden. 2021-07-08 02:34 2KB www.t-online.de

(2.14/5)  4  "Es kann keine Überlebenden mehr geben"

Nach dem Einsturz eines Hochhauses nahe Miami gehen die Behörden nicht mehr von Überlebenden aus. Derweil wurden acht weitere Leichen geborgen. Der Einsatz wird durch die Auswirkungen von Tropensturm "Elsa" erschwert. 2021-07-08 02:00 1KB www.tagesschau.de

(2.04/5)  5  Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt Haftstrafe an

Südafrikas Ex-Präsident Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellt sich kurz vor einem Fristablauf den Behörden, die ihn wegen Missachtung der Justiz im Zuge von Korruptionsermittlungen verurteilt hatten. 2021-07-08 02:25 2KB www.tagesschau.de

(2.04/5)  6  Klage: Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht

Schon wieder droht Google Ärger in den USA: 36 Bundesstaaten haben eine Wettbewerbsklage gegen die Tochter des Alphabet-Konzerns eingereicht. 2021-07-08 01:30 2KB www.t-online.de

(1.02/5)  7  Große Parade in New York ehrt systemrelevante Berufsgruppen

New York Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. In … 2021-07-07 23:22 3KB rp-online.de

(1.01/5)  8  Schweizer Tennis-Star - Nach Wimbledon-Aus: Federer noch unsicher über Zukunft

Nicht nur der Gang vom Centre Court tat Roger Federer weh, auch das Ende der Viertelfinal-Niederlage gegen Hubert Hurkacz. 2021-07-08 03:33 3KB www.t-online.de

(1.01/5)  9  Rufe nach kreativeren Impfangeboten werden lauter

Das Impftempo sinkt und so fordern Politiker und Experten kreative Maßnahmen, wie zum Beispiel das Impfen in Fußgängerzonen oder bei Veranstaltungen. … 2021-07-08 01:24 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  10  Bill Condon verfilmt die Musikkomödie "Guys and Dolls" neu

1955 war "Guys and Dolls" ein absoluter Kinohit. Nun soll die Musikkomödie neu verfilmt werden. Aber … 2021-07-08 00:35 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  11  RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland

Eine Überraschung ist es kaum noch: Die Delta-Variante gibt in der Corona-Pandemie nun auch in Deutschland den Ton an. Immunologen warnen vor zu … 2021-07-08 00:10 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  12  Hitzewelle in Nordamerika ohne Klimawandel laut Forschern quasi undenkbar

Vancouver Alle fünf bis zehn Jahre statt alle 1000 Jahre: Diese Abstände von Extremhitzewellen könnten sich einer Studie zufolge ergeben, wenn die Erderwärmung durch die … 2021-07-08 00:10 3KB rp-online.de

(1.01/5)  13  England im Final-Taumel: Matchwinner Harry Kane kann Endspiel gegen Italien "nicht erwarten" England im Final-Taumel: Matchwinner Harry Kane kann Endspiel gegen Italien "nicht erwarten"

Erstmals seit dem WM-Triumph 1966 hat England wieder das Finale eines großen Wettbewerbs erreicht. Der erste EM-Titel wäre bei einem Sieg am Sonntag gegen Italien der Lohn - wieder im heimischen Wembley-Stadion. Die Three Lions um Matchwinner Harry Kane zeigten sich nach dem Einzug ins Endspiel euphorisch. 2021-07-07 23:26 2KB www.sportbuzzer.de

(0.06/5)  14  Was Camp Reinsehlen so besonders macht

Die Queen und der Dalai Lama waren bereits da: Camp Reinsehlen ist ein Sandmagerrasen, wie es ihn kein zweites Mal in Norddeutschland gibt. Hier zeigt … 2021-07-08 03:31 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(0.05/5)  15  +++ 02:34 Immunologin zu Delta: "Wenn wir nichts tun, geht uns das Ding durch die Decke" +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-07-07 23:10 35KB www.n-tv.de

(0.02/5)  16  Fest in italienischer Hand

Hunderte Fans feiern in und um Ulm den Finaleinzug ihres Teams bei der EM. Was hiesige Fußballer zum Erfolg sagen … 2021-07-07 23:02 935Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 17  Nach Anschlag von Amsterdam: Reporter noch in Lebensgefahr

Der Mordanschlag hat die Niederlande geschockt. Zwei Verdächtige sitzen in U-Haft. Doch die … 2021-07-08 03:43 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 18  Mit Rivet, Ratchet und Clank durch die Dimensionen

"Ratchet & Clank: Rift Apart" ist ein heiß erwarteter Exklusivtitel für die Playstation 5. Für die beiden Charaktere geht es im neuen Spiel der Reihe … 2021-07-08 03:31 1014Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 19  Müller mahnt Russland wegen UN-Nothilfe für Syrien

Täglich rollen Lastwagen mit Hilfsgütern von der Türkei in das syrische Rebellengebiet. Nun mahnt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Russland, die Humanitäre Hilfe nicht zu blockieren. … 2021-07-08 03:27 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 20  Das bringt der Tag in Wimbledon

Es ist Halbfinal-Tag der Damen in Wimbledon - mit Angelique Kerber. Die Siegerin von 2018 trifft auf die aktuelle Nummer eins der Welt. Daneben … 2021-07-08 03:23 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 21  US-Forscher: Bereits vier Millionen Corona-Tote weltweit

Daten der Universität Johns Hopkins belegen, dass die Zahl der weltweit bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von drei Monaten deutlich angestiegen ist. … 2021-07-08 03:17 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 22  Präsident Moïse zu Hause erschossen - Ungewissheit in Haiti

Haiti steckte in einer Krise aus Armut, Gewalt und Korruption. Nun ist der Staatspräsident in seinem Haus erschossen worden. Die … 2021-07-08 03:11 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 23  Vier Jahre Arbeit am Spinnenatlas: 614 Arten im Nordosten

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern stellt heute in Karow im Kreis Ludwigslust-Parchim erstmals einen Spinnenatlas vor. 2021-07-08 02:32 1KB www.t-online.de

 24  Wie gefährlich sind die Extremisten im Land?

Wieso tummeln sich Reichsbürger mit den sogenannten Querdenkern und Corona-Leugnern auf den Straßen? Was für eine Bedeutung haben Gruppenchats für die 2021-07-08 02:08 1KB www.t-online.de

 25  Heftige Regenfälle in Japan - Hunderttausende müssen sich in Sich

NZZ Nachrichten, Hintergründe, Meinungen aus der Schweiz, International, Sport, Digital, Wirtschaft, Auto & mehr. Fundierte Berichterstattung rund um die Uhr. 2021-07-08 02:07 1KB www.nzz.ch

 26  EM-Talk bei "Markus Lanz": "Löw hat sich nichts getraut"

Willkommen zur überflüssigsten Ausgabe von 'Markus Lanz' 2021. Ehrlich: Wer braucht eine Talkshow nach Mitternacht zur EM? Die interessanten Fragen wurden dabei ohnehin nur gestreift oder gleich ganz vergessen. 2021-07-08 02:01 6KB www.t-online.de

 27  Landtag berät über Nutzung von Abwasser und ÖPNV

Der niedersächsische Landtag berät heute unter anderem über das Thema Abwasser. Die Regierungsparteien SPD und CDU haben einen Antrag gestellt, in dem es auch 2021-07-08 01:47 1KB www.t-online.de

 28  Weitere Zeugenvernehmung in Prozess gegen Franco A.

Der Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. wird heute mit der Vernehmung eines weiteren Zeugen fortgesetzt. Dabei geht 2021-07-08 01:41 1KB www.t-online.de

 29  BGH verhandelt zu Verbraucherrechten beim Treppenlift-Kauf

Die Frage, ob Kunden bei der Anschaffung eines Treppenlifts ein Widerrufsrecht haben, beschäftigt heute den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die 2021-07-08 01:41 1KB www.t-online.de

 30  Stahlgipfel Saar mit Altmaier und Maas

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sind heute als Redner zu Gast beim dritten Regionalen Stahlgipfel Saar 2021-07-08 01:37 1KB www.t-online.de

 31  Angriff auf Erdogan-Kritiker Erk Acarer in Berlin

Der türkische Journalist Erk Acarer war im Jahr 2017 ins Exil nach Deutschland geflohen. Nun berichtet er von einem Angriff mit Messern und Fäusten in seinem eigenen zu Hause in Berlin. 2021-07-08 01:31 1KB www.t-online.de

 32  Heizen mit Abwärme aus dem Rechenzentrum: Pilotprojekt

Rechenzentren boomen in Frankfurt und Umgebung - und bringen Probleme mit, neben hohem Stromverbrauch auch reichlich Abwärme. Diese soll nun in einem 2021-07-08 01:06 1KB www.t-online.de

 33  Evonik nimmt Großanlage für Spezialkunststoff in Betrieb

Im Chemiepark Marl geht heute eine neue Anlage für die Produktion eines speziellen Kunststoffs offiziell in Betrieb. Der Chemiekonzern Evonik hat für rund 400 2021-07-08 00:56 1KB www.t-online.de

 34  Weissrussland: Alles Wichtige zu den Demonstrationen| NZZ

Seit der Präsidentschaftswahl in Weissrussland von 2020 sind Tausende Regimekritiker verhaftet worden. 2021-07-08 00:56 11KB www.nzz.ch

 35  Kampf gegen Blutkrebs: Auszeichnung für engagierte Schulen

Die DKMS und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) zeichnen heute in Mainz drei rheinland-pfälzische Schulen aus, die sich besonders im Kampf gegen Blutkrebs 2021-07-08 00:52 1KB www.t-online.de

 36  IBO startet als erste Messe im Südwesten nach dem Lockdown

Als erste Messe in Baden-Württemberg öffnet heute die IBO in Friedrichshafen ihre Tore für Besucher. Eine Testpflicht besteht für die Gäste nach Angaben der 2021-07-08 00:48 1KB www.t-online.de

 37  Prozess um mutmaßlichen Missbrauch in der Feuerwehr beginnt

In einem Verfahren um sexuellen Missbrauch von Kindern bei der Feuerwehr in Leverkusen steht heute ein 45-Jähriger vor dem Kölner Landgericht. Die Anklage 2021-07-08 00:42 1KB www.t-online.de

 38  Landkreis Osnabrück bietet wieder Impfaktion auf Wochenmarkt

Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen bietet der Landkreis Osnabrück eine Impfaktion auf einem Wochenmarkt in der Region an. Heute können sich Bürgerinnen und 2021-07-08 00:41 1KB www.t-online.de

 39  Erzdiözese München und Freising stellt Haushalt vor

Eine nicht abebbende Kirchenaustrittswelle und die Corona-Krise bedeuten große Herausforderungen für die katholische Kirche in Bayern. Die Bistümer rechnen mit 2021-07-08 00:37 1KB www.t-online.de

 40  57-Jähriger wegen tödlicher Schüsse vor Gericht

Wegen der tödlichen Schüsse auf einen vermuteten Einbrecher muss sich von heute an ein 57 Jahre alter Mann aus Lübeck verantworten. Er soll am 30. Dezember 2021-07-08 00:35 1KB www.t-online.de

 41  Neue Bundesbeauftragte besucht Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die neue Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, soll heute die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besuchen. Der Komplex diente 2021-07-08 00:33 1KB www.t-online.de

 42  Online-Wache der Polizei startet

Strafanzeigen in Thüringen können künftig auch online bei der Polizei aufgeben werden. Innenminister Georg Maier (SPD) nimmt heute offiziell die Online-Wache 2021-07-08 00:33 1KB www.t-online.de

 43  Landgericht entscheidet über Zulässigkeit von Negativzinsen

Sind Negativzinsen für neue Bankkunden zulässig? Das Landgericht Leipzig will heute eine Entscheidung in dieser Frage verkünden. Geklagt hatte die 2021-07-08 00:22 1KB www.t-online.de

 44  Ringo Starr feiert 81. Geburtstag mit «Peace and Love»

Der Ex-Beatle Ringo Starr hat seinen 81. Geburtstag in Kalifornien im Zeichen von «Frieden und Liebe» gefeiert. Mit Ehefrau Barbara … 2021-07-08 00:04 1KB www.stern.de

 45  Ein fragwürdiger Elfmeter beendet Dänemarks EM-Märchen

Dänemarks EM-Märchen endet im Halbfinale gegen England. Ein fragwürdiger Elfmeterpfiff bringt dem Gastgeber den Sieg und den Einzug ins Finale. Dabei hätte der niederländische Schiedsrichter schon Sekunden vor der Entscheidung das Spiel unterbrechen können. 2021-07-07 23:34 3KB www.welt.de

 46  Riesen-Wirbel um zweiten Ball im Spiel!

Mega-Aufreger bei Dänemarks 1:2-Halbfinal-Pleite gegen England! Vor der entscheidenden Spielszene befindet sich offenbar ein zweiter Ball am Feld. 2021-07-07 23:12 2KB www.bild.de

 47  Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe sieht die entscheidende Szene des EM-Halbfinals zwischen England und Dänemark kritisch. Er erklärt, warum er anders als Danny Makkelie nicht auf Elfmeter für die Three Lions entschieden hätte. 2021-07-07 23:10 2KB www.sportbuzzer.de

 48  +++ 04:16 Ministerpräsident Hans schlägt Anreize für Impfung vor +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-07-07 23:10 6KB www.n-tv.de

 49  Diane Kruger legt sexy Glamour-Auftritt hin

Auf dem Filmfestival im südfranzösischen Cannes ist und bleibt es glamourös: Dafür gesorgt hat unter anderem die deutsche Schauspielerin Diane Kruger (44), die am zweiten Tag … 2021-07-07 23:10 1KB www.stern.de

 50  Explosion auf Container-Schiff in Dubai

Eine Explosion hat am späten Mittwochabend Dubai erschüttert. Nach Regierungsangaben ist der Brand mittlerweile gelöscht worden. 2021-07-07 23:09 1KB www.bild.de

 51  Nach Krimi gegen Dänemark: England folgt Italien ins Finale

England feiert nach dem Sieg gegen Dänemark schon seine EM-Helden. Erstmals seit dem WM-Sieg 1966 stehen die Three Lions in einem Finale. Nun … 2021-07-07 23:07 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 52  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-07-07 23:04 791Bytes www.zeit.de

 53  Aufstiegsträume sind ausgeträumt

Nach einem Drama in vier Akten müssen sich die Landesliga-Herren des TC Rot-Weiß Gersthofen im Spitzenspiel in Hengersberg geschlagen geben … 2021-07-07 23:02 1009Bytes www.augsburger-allgemeine.de

Articles

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Rettungsaktion endet nach Hauseinsturz in Florida (4.29/5)

Sie haben nach Überlebenden gesucht - und nur noch Leichen gefunden. Nun müssen sich die Einsatzkräfte in Miami einer traurigen Realität stellen: Es gibt keine Chance mehr, noch Überlebende zu finden.
Rettungsaktion endet nach Hauseinsturz in Florida
stern.de
Hauseinsturz in Florida: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende
tt.com
Unfall: Rettungsaktion endet nach Hauseinsturz in Florida
t-online.de
Rettungskräfte beenden Suche in Surfside
n-tv.de
Hauseinsturz in Florida: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende
tt.com

 

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Rettungsaktion in Hochhaus-Ruine bei Miami gestoppt! (4.23/5)

Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida stellen die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden ein – jetzt konzentrieren sich die Helfer auf die Bergung von Verstorbenen. Es bestehe für die Behörden so gut wie keine Hoffnung mehr, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. „Die Chance einen Überlebenden zu finden, liegt fast bei null“, sagte der Bürgermeister des Ortes Surfside, Charles Burkett, am Mittwochabend (Ortszeit). Zu dieser Erkenntnis seien die Fachleute gekommen. Es gebe keine Luft, keine Nahrung, die Suchhunde hätten nicht angeschlagen und man habe auch keine Geräusche vernommen, hieß es weiter. Die Erfahrung und das Fachwissen deuteten nun darauf hin, dass unter den Trümmer niemand mehr am Leben sei. „Wir können und werden alles in unserer Macht stehende tun, um alle Opfer zu identifizieren und den Familien in dieser Zeit der unvorstellbaren Trauer Gewissheit zu geben“, sagte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine-Cava. Für den Such- und Rettungseinsatz seien alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft worden, sagte sie. Daher sei die „extrem schwierige Entscheidung“ getroffen worden, dass sich die Helfer von Mitternacht an auf die Bergung der Leichen konzentrieren. Am Mittwoch waren weitere acht Leichen in den Trümmern geborgen worden. Die Zahl der bestätigten Todesopfer hat sich damit auf 54 erhöht.86 Menschen werden noch unter den Trümmern des Gebäudes in der nahe Miami gelegenen Stadt Surfside vermutet. Am Wochenende waren die Reste des teilweise eingestürzten Wohnhochhauses kontrolliert gesprengt worden. Durch den zwischenzeitlich zu einem Hurrikan hochgestuften Tropensturm „Elsa“ waren auch Überreste des Gebäudes vom Einsturz bedroht. Die Ursache für die furchtbare Katastrophe war weiterhin unklar. Trümmerteile wurden in eine bestimmte Lagerhalle geschafft und dort von Expertinnen und Experten untersucht. Die Behörden schauen sich außerdem das Schwestergebäude des eingestürzten Champlain South Tower genauer an - den Champlain North Tower. Dieser sei von derselben Baufirma zur gleichen Zeit gebaut worden - nach denselben Plänen. Der Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Retter hatten seitdem unermüdlich nach Überlebenden gesucht.
Suche nach Überlebenden in Hochhausruine in Florida wird eingestellt
stern.de
Florida: Suche nach Überlebenden in Hochhausruine wird eingestellt
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Rettungskräfte beenden Suche in Surfside
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Hauseinsturz in Florida: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende
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Haiti: Tote und Festnahmen nach Präsidentenmord (2.20/5)

Nach dem tödlichen Attentat auf Haitis Präsidenten Jovenel Moïse wurden zwei Verdächtige getötet und zwei weitere festgenommen. Drei Polizisten seien bei dem Einsatz zwischenzeitlich gefangen genommen worden. Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse sind vier Tatverdächtige getötet und zwei weitere festgenommen worden. Das teilte Polizeichef Léon Charles am Mittwochabend (Ortszeit) im Fernsehen mit. Drei Polizisten seien zwischenzeitlich gefangen genommen worden, inzwischen aber wieder frei gekommen. Weitere Einzelheiten zu der Fahndung nach den Attentätern gab es zunächst nicht. Unbekannte waren in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) in die Residenz des 53 Jahre alten Moïse in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince eingedrungen und hatten ihn erschossen. Seine Ehefrau Martine wurde verletzt und zur Behandlung in die rund 1.000 Kilometer entfernte US-Stadt Miami gebracht, wie Haitis Botschafter in den USA, Bocchit Edmond, internationalen Medien sagte. Die Angreifer seien nach ersten Erkenntnissen Ausländer gewesen, die sich als Angehörige der US-Anti-Drogenbehörde DEA ausgegeben hätten. Nach Angaben der haitianische Botschaft in Washington handelte es sich um einen wohl koordinierten Angriff durch eine gut ausgebildete und schwer bewaffnete Gruppe. Übergangs-Premierminister Claude Joseph sagte in einer Ansprache an die Nation, die Täter hätten Englisch und Spanisch gesprochen.
Überfall: Mutmaßliche Präsidentenmörder in Haiti festgenommen
t-online.de
Tote und Festnahmen nach Präsidentenmord in Haiti
augsburger-allgemeine.de
Überfall: Tote und Festnahmen nach Präsidentenmord in Haiti
t-online.de
Mutmaßliche Präsidentenmörder in Haiti festgenommen
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Festnahmen nach Mord an Haitis Präsident Moïse
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"Es kann keine Überlebenden mehr geben" (2.14/5)

Nach dem Einsturz eines Hochhauses nahe Miami gehen die Behörden nicht mehr von Überlebenden aus. Derweil wurden acht weitere Leichen geborgen. Der Einsatz wird durch die Auswirkungen von Tropensturm "Elsa" erschwert. Die Behörden stellen den Rettungseinsatz nach dem Einsturz eines Hochhauses nahe Miami auf einen Bergungseinsatz um. Die neue Kategorie gelte ab Mitternacht. Rettungskräfte informierten Angehörige von Opfern, dass es in den Trümmern in Surfside keine Überlebenden geben könne. Die Rettungsmannschaften würden keine Spürhunde oder Geräte für die Wahrnehmung von Geräuschen mehr einsetzen, sagte der stellvertretende Feuerwehrchef des Bezirks Miami-Dade, Raide Jadallah. "An dieser Stelle haben wir wahrhaftig jede uns verfügbare Option im Such- und Rettungseinsatz ausgeschöpft", sagte Bürgermeisterin Daniella Levine Cava. Acht weitere Leichen seien geborgen worden. Damit stieg die Zahl der Toten auf 54.86 Personen wurden noch vermisst. Die Suchaktion wurde am Mittwoch fortgesetzt, obwohl Regen und Wind des tropischen Sturms "Elsa" die Arbeiten erschwerten. Abgetragene Trümmerteile wurden sortiert und eingelagert, weil sie bei den Ermittlungen zur Unglücksursache als Beweismittel dienen könnten, wie die Behörden erklärten. Der Wohnkomplex war am 24. Juni teilweise in sich zusammengefallen. Seit den ersten Stunden nach dem Unglück wurden keine Überlebenden mehr gefunden. Der Rest des Gebäudes wurde am Sonntag abgerissen.
Rettungskräfte beenden Suche in Surfside
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Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt Haftstrafe an (2.04/5)

Südafrikas Ex-Präsident Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellt sich kurz vor einem Fristablauf den Behörden, die ihn wegen Missachtung der Justiz im Zuge von Korruptionsermittlungen verurteilt hatten. Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich am späten Abend kurz vor Ablauf einer Frist den Behörden, wie seine Stiftung mitteilte. Zuma habe sich entschieden, den Anweisungen der Justiz Folge zu leisten und sich in ein Gefängnis in seiner Heimatprovinz KwaZulu-Natal zu begeben. Der Ex-Präsident war Ende Juni vom Verfassungsgericht wegen Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Zuma war trotz gerichtlicher Vorladungen mehrfach den Anhörungen einer Anti-Korruptions-Kommission ferngeblieben, die zu Korruptionsvorwürfen aus seiner neunjährigen Amtszeit ermittelt. Dem Urteil zufolge sollte Zuma eigentlich schon am Sonntag seine Haftstrafe antreten. Der Ex-Präsident weigerte sich jedoch und erklärte am Sonntag, dass er es nicht für nötig halte, "dass ich heute ins Gefängnis gehe". Hätte er sich bis Mittwoch um Mitternacht nicht selbst ins Gefängnis begeben, hätte ihm die Festnahme durch die Polizei gedroht. Da Zuma gegen das Urteil nicht in Berufung gehen kann, hatte der Ex-Präsident am Freitag die Annullierung der Gerichtsentscheidung beantragt. Am Samstag entschied das Gericht, das Urteil in einer Anhörung am 12. Juli noch einmal zu überprüfen.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an
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Südafrika: Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten
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Klage: Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht (2.04/5)

San Francisco (dpa) - Der Internetriese Google muss sich in den USA mit einem weiteren Kartellrechtsstreit auseinandersetzen. 36 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC reichten eine Klage wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße beim Geschäft mit Apps für Android-Handys ein. Das geht aus der bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten Klageschrift hervor. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor. "Einmal mehr sehen wir Google seine Dominanz ausnutzen, um auf verbotene Art Konkurrenz zu unterdrücken", teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James mit. "Wir reichen diese Klage ein, um Googles illegale Monopolmacht zu beenden und Millionen von Verbrauchern und Unternehmen endlich eine Stimme zu geben". James führt das Bündnis der klagenden Bundesstaaten zusammen mit den Generalstaatsanwälten aus Utah, North Carolina und Tennessee an. Konkret dreht sich das neue Verfahren um Kartellrechtsverletzungen beim Geschäft mit Apps für den sogenannten Play Store von Googles Smartphone-Betriebssystem Android. Die Klage wirft der Alphabet-Tochter, ihre Marktmacht zu missbrauchen, um den Wettbewerb zu behindern. Dies führe für Nutzer zu höheren Preisen, geringerer Auswahl und einem Mangel an Innovation. Außerdem geht es etwa um die Höhe der Gebühren, die Google von App-Entwicklern verlangt. Es ist nur eines von einer Reihe von US-Kartellrechtsverfahren, die in den vergangenen Monaten gegen Google eröffnet wurden.2020 hatten zahlreiche Bundesstaaten Klagen wegen angeblich illegaler Monopolstellungen des Unternehmens im Suchmaschinen- und Onlinewerbegeschäft eingereicht. Erst im vergangenen August war zudem ein Streit zwischen dem "Fortnite"-Entwickler Epic Games und dem iPhones-Hersteller Apple über App-Store-Gebühren entbrannt.
Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht
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Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht
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Große Parade in New York ehrt systemrelevante Berufsgruppen (1.02/5)

New York Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. In sengender Hitze jubelten ihnen viele Zuschauer zu. Vertreter der verschiedenen systemrelevanten Berufsgruppen marschierten am Mittwoch über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Ehren-Anführerin der Parade war die Krankenschwester Sandra Lindsay aus Queens. Sie war als erster Mensch in den USA gegen Covid-19 geimpft worden. Die Route der Parade führte durch den von Wolkenkratzern gesäumten „Canyon of Heroes“, aus dessen Fenstern das Konfetti in der Vergangenheit schon auf viele Helden rieselte - von Charles Lindbergh nach dessen erstem Transatlantikflug bis zur Frauenfußball-Nationalmannschaft nach ihrem letzten Sieg. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um nun denjenigen gegenüber ihren Dank zum Ausdruck zu bringen, die Stadt in den schlimmsten Pandemiezeiten versorgt haben. "Diese oft nicht anerkannten Arbeiter des Alltags haben uns buchstäblich das Leben gerettet", sagte die New Yorkerin Melinda Mlinac. Sie sei gekommen, um ihnen zu danken. Dankesworte allein seien aber nicht ausreichend - die Berufsgruppen müssten auch höhere Löhne erhalten. "Sie sind die wahren Helden", sagte die Medizinerin Yomaris Pena. "Die Busfahrer, die U-Bahn-Fahrer, die Leute, die Krankenhäuser geputzt haben, die Krankenschwestern, die Mitarbeiter in Lebensmittelgeschäften." New York war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA, mehr als 33.000 Menschen starben in der Millionenstadt. Mit einem harten Lockdown konnte die Lage schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Angesichts der stark gesunkenen Infektionszahlen und der Fortschritte bei der Impfkampagne wurden die Corona-Beschränkungen inzwischen weitestgehend aufgehoben. In weiten Teilen der USA ist inzwischen der Alltag zurückgekehrt - allerdings ist die Zahl der Infektionen zuletzt wieder angestiegen. Im Siebentagesschnitt lag die Zahl der täglichen Neuinfektionen zuletzt bei knapp 14.000, ein Anstieg um 21 Prozent im Vergleich zu vor zwei Wochen. Die Delta-Variante des Coronavirus macht in den USA inzwischen nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC mehr als 50 Prozent der Infektionen aus. Sorgen bereitet den Behörden die ins Stocken geratene Impfkampagne. Die USA verfehlten das von Präsident Joe Biden ausgerufene Ziel, dass bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten haben sollen. Derzeit liegt der Anteil bei etwas über 67 Prozent. Die Infektionszahlen steigen derzeit besonders in Regionen mit niedrigen Impfraten, etwa im Süden und im Mittleren Westen.
+++ 01:42 Fraport-Chef: "Geimpfte sollen ohne Quarantäne reisen dürfen" +++
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Schweizer Tennis-Star - Nach Wimbledon-Aus: Federer noch unsicher über Zukunft (1.01/5)

London (dpa) - Roger Federer war kaum vom Centre Court verschwunden, da tauchte sie wie schon so oft auf: die Frage nach seinem Abschied. Nicht nur aus Wimbledon, sondern von der Tennis-Bühne. Mit der Antwort will sich Federer Zeit lassen, wie er nach dem schmerzlichen Viertelfinal-Aus gegen den Polen Hubert Hurkasc erklärte. Einen Rücktritt kann sich der am 8. August 40 Jahre alt werdende Federer wohl noch nicht vorstellen. Das Ziel sei es, zu spielen, betonte der einstige Primus. Doch sich künftig häufiger so demütigen lassen wie im letzten Satz beim 3:6,6:7 (4:7),0:6 gegen Hurkacz will sich der Gewinner von 20 Grand-Slam-Titeln auch nicht. "Das war hart" "Das war hart. Die letzten Spiele, wenn Dir klar ist, dass Du nicht mehr zurückkommst. So eine Situation bin ich nicht so gewohnt, besonders nicht hier", räumte der tief enttäuschte Schweizer ein, der seine Rivalen früher selbst so oft demontiert hatte. Ob es noch einmal eine Rückkehr nach Wimbledon geben wird, wusste der achtmalige Champion so kurz nach der Niederlage nicht zu sagen. Natürlich würde er den Rasen-Klassiker gern noch einmal spielen, noch einmal die Ovationen bekommen, die Zuneigung der Fans spüren. Er werde in aller Ruhe alles gut mit seinem Team analysieren, kündigte Federer an. "Wo soll die Reise hingehen, wie soll sie weitergehen? Nach harten 18 Monaten war ich schon froh, dass ich es ins Viertelfinale geschafft habe", gestand der 2020 zweimal am rechten Knie operierte Federer. Viel langsamer als erhofft sei die Heilung verlaufen. Ursprünglich sei das Ziel gewesen, im vorigen Sommer für Wimbledon fit zu sein - der Rasen-Klassiker fiel dann wegen der Corona-Pandemie aus. Letztlich habe es gerade für dieses Jahr gereicht. "Ich bin sehr glücklich, dass ich Wimbledon spielen konnte", sagte Federer. Zukunft vorerst offen Das Alter, es nagt an den einst Besten der Branche wie ihm und der ebenfalls 39-jährigen Serena Williams, die in der ersten Runde verletzt aufgegeben hatte. "Ich habe mich nicht so gut bewegt, wie ich gern würde, vor allem in der Defensive", erklärte Federer. "Es fehlen viele Dinge, die vor zehn,15,20 Jahren sehr leicht und ganz normal waren in meinem Spiel. Jetzt muss ich mich daran erinnern, dieses oder jenes zu tun", erklärte er. Wie es nun weitergeht, hängt vor allem davon ab, ob Federer noch einmal ein Ziel definieren kann, eine Perspektive sieht. Die Wimbledon-Teilnahme war so ein Ziel, ob es eine Reise zu den in gut zwei Wochen beginnenden Olympischen Spielen nach Tokio ist, bleibt fraglich. Er müsse vor allem ein besserer Spieler sein, um auf dem höchsten Niveau konkurrieren zu können, sagte Federer. Immerhin: Die Niederlage werde in ein paar Tagen verarbeitet sein, dann gehe es ihm wieder gut, versprach Federer und wollte vor allem auch eines: sich ausruhen. Nach großen Turnieren falle unabhängig vom Ergebnis erst einmal eine Last ab, dann folge eine große Erschöpfung. "Ich könnte jetzt ein Nickerchen machen", sagte Federer.
Nach Wimbledon-Aus: Federer noch unsicher über Zukunft
augsburger-allgemeine.de

 

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Rufe nach kreativeren Impfangeboten werden lauter (1.01/5)

Das Impftempo sinkt und so fordern Politiker und Experten kreative Maßnahmen, wie zum Beispiel das Impfen in Fußgängerzonen oder bei Veranstaltungen.
Rufe nach kreativeren Impfangeboten werden lauter
stern.de

 

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Bill Condon verfilmt die Musikkomödie "Guys and Dolls" neu (1.01/5)

1955 war "Guys and Dolls" ein absoluter Kinohit. Nun soll die Musikkomödie neu verfilmt werden. Aber wer übernimmt die Hauptrollen und tritt in die Fußstapfen von Marlon Brando und Frank Sinatra?
Bill Condon verfilmt die Musikkomödie «Guys and Dolls» neu
stern.de

 

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RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland (1.01/5)

Eine Überraschung ist es kaum noch: Die Delta-Variante gibt in der Corona-Pandemie nun auch in Deutschland den Ton an. Immunologen warnen vor zu viel Übermut und raten zur Maskenpflicht. Sie haben Gründe.
RKI: Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland
stern.de

 

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Hitzewelle in Nordamerika ohne Klimawandel laut Forschern quasi undenkbar (1.01/5)

Vancouver Alle fünf bis zehn Jahre statt alle 1000 Jahre: Diese Abstände von Extremhitzewellen könnten sich einer Studie zufolge ergeben, wenn die Erderwärmung durch die derzeitige Menge an Treibhausgasen fortschreitet. Die Extremhitze der vergangenen Tage im Westen Nordamerikas mit Temperaturen bis knapp 50 Grad wäre einer Studie zufolge ohne den Klimawandel so gut wie unmöglich gewesen. Einer hochrangig besetzten internationalen Gruppe von Klimaforschern zufolge habe die durch Treibhausgase verursachte Erwärmung der Erde die Hitzewelle in Kanada und den USA 150 Mal wahrscheinlicher gemacht. Die Studie des Projekts World Weather Attribution (WWA) wurde bislang allerdings in keinem Fachjournal veröffentlicht. Die Wissenschaftler verglichen die Temperaturen von Ende Juni und Anfang Juli mit historischen Daten seit dem Jahr 1800. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass die Hitzewelle selbst angesichts des derzeitigen Fortschritts beim Klimawandel ein Ereignis war, das wohl nur in einem von 1000 Jahren vorkommen dürfte. „Das statistische Äquivalent von wirklichem Pech“, wie in einer Mitteilung steht. Die beteiligte Forscherin Friederike Otto von der Uni Oxford sagte: „Was wir sehen, ist beispiellos. Es ist nicht normal, dass Wärmerekorde um vier oder fünf Grad Celsius gebrochen werden“. Vor allem Kanada, aber auch der Nordwesten der USA war in den vergangenen Wochen von einer ungekannten Hitze erfasst worden. Rund 260 Kilometer nordöstlich von Vancouver waren in der kanadischen Gemeinde Lytton 49,6 Grad gemessen worden - zuvor hatte der Rekord in Kanada bei 45 Grad gelegen. Wenige Tage danach war die Ortschaft in einem Flammeninferno fast vollständig zerstört worden. In der Provinz British Columbia wurden innerhalb einer Woche zudem über 700 plötzliche und unerwartete Todesfälle gemeldet. Dabei betonen die Forscher, dass es zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich scheint, dass es neben dem Zufall gepaart mit der Erderwärmung noch einen anderen Grund für die Hitze geben könnte: Nämlich, dass der Klimawandel eine Schwelle erreicht habe, bei der sich bislang nicht für möglich gehaltene extreme Wetterphänomene sprunghaft häufen. Darauf deuteten die gesammelten Daten allerdings bislang nicht hin. Der Studie zufolge könnten die außergewöhnlichen Vorkommnisse nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft auch in nördlichen Breiten wie in Deutschland sein: Eine globale Erderwärmung um zwei Grad Celsius, die bei derzeitigen Emissionen in wenigen Jahrzehnten erreicht würde, könnte Ereignisse wie die Hitze in Nordamerika statt im Schnitt statt einmal in 1000 Jahren alle fünf bis zehn Jahre geschehen lassen.
Forscher: Hitzewelle in USA ohne Klimawandel undenkbar
stern.de

 

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England im Final-Taumel: Matchwinner Harry Kane kann Endspiel gegen Italien "nicht erwarten" England im Final-Taumel: Matchwinner Harry Kane kann Endspiel gegen Italien "nicht erwarten" (1.01/5)

"It's coming home" skandierten die englischen Fans nach Abpfiff im mit 64.950 Zuschauern gut vollbesetzten Wembley-Stadion in London. Ihre Mannschaft hatte gerade Geschichte geschrieben. An einem magischen Abend in der legendären Arena erreichten die Three Lions erstmals das Finale einer Europameisterschaft und beendeten Dänemarks wundersame Sommerreise. "Unglaublich, was für ein Spiel. Echt hart. Wir waren da, als es zählte.", sagte Matchwinner Harry Kane, der als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde, euphorisch. Nach dem 2:1 nach Verlängerung wartet im Endspiel am Sonntag nun Italien auf die Three Lions. In der Verlängerung war Kane (105. Minute) per Elfmeter-Nachschuss zur Stelle, nachdem Dänen-Schlussmann Kasper Schmeichel seinen umstrittenen Strafstoß zunächst pariert hatte. Kane avancierte zum Matchwinner, nachdem die Engländer zuvor durch ein Freistoß-Tor von Mikkel Damsgaard (30.) sogar in Rückstand geraten waren. Ein Eigentor des dänischen Kapitäns Simon Kjaer (39.) brachte England kurz vor der Halbzeit wieder ins Spiel. "Die Dänen haben es uns schwer gemacht", lobte Kane den Gegner. Raheem Sterling ergänzte: "Es war nicht ganz einfach ins Spiel zu kommen. Wir haben uns aber gesagt, dass wir die Geduld wahren müssen. Wir haben ein starkes Team und die Kraft und Geduld, es zu schaffen." Und das war am Ende gegen mental und körperlich erschöpfte Dänen dann auch der Fall. Nun geht es für England gegen Italien um den ersten EM-Titel der Geschichte für das "Mutterland des Fußballs". ManCity-Profi Sterling mahnte zur Ruhe: "Am Ziel sind wir noch nicht. Da müssen wir warten. Schritt für Schritt." Am Ende überwog bei einem Großteil der Spieler dann aber doch zunächst die Euphorie. "Wahnsinn. Was für ein Abend. Das erste Finale seit 1966 ist für uns etwas ganz Besonderes. Wir haben sie niedergerungen", schwärmte Mittelfeldspieler Declan Rice. Kane jubelte ebenfalls: "Ein Finale zuhause - was für ein Gefühl. Wir wissen, dass es ein schwieriges Spiel wird gegen Italien. Noch ein Spiel. Ich kann es nicht erwarten."
2:1 gegen Dänemark: England steht erstmals im EM-Finale
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Was Camp Reinsehlen so besonders macht (0.06/5)

Die Queen und der Dalai Lama waren bereits da: Camp Reinsehlen ist ein Sandmagerrasen, wie es ihn kein zweites Mal in Norddeutschland gibt. Hier zeigt die Lüneburger Heide ein ganz anderes Gesicht. Mit Zuckerguss ins Wochenende Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.
Was ich kurz vor dem Sport essen kann
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Was tun gegen Negativzinsen?
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+++ 02:34 Immunologin zu Delta: "Wenn wir nichts tun, geht uns das Ding durch die Decke" +++ (0.05/5)

Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Christine Falk, rät angesichts des hohen Ansteckungspotentials der Delta-Variante dringend weiter zum Maskentragen und anderen Corona-Regeln bis hin zum Testen. "Wenn wir nichts tun, geht uns das Ding durch die Decke", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben seit Dienstag wieder steigende Zahlen. Man kann jetzt schon den Schluss ziehen, dass diese Variante dazu beiträgt, dass sich wieder mehr Menschen anstecken. Denn es ist für das Virus ein Leichtes, von einer Person zur nächsten zu springen", warnt Falk. +++ 01:42 Fraport-Chef: "Geimpfte sollen ohne Quarantäne reisen dürfen" +++ Der Chef des Frankfurter Flughafens, Stefan Schulte, fordert mehr Rechte im Reiseverkehr für Geimpfte und Genesene. "Es kann nicht sein, dass doppelt Geimpfte, die jetzt aus einem Virusvariantengebiet zurückkehren, zwei Wochen in Quarantäne müssen", sagt der Fraport-Vorstandsvorsitzende der "Süddeutschen Zeitung". Es müsse auch im Interesse der Allgemeinheit einen Anreiz geben, sich impfen zu lassen. Für 2021 rechnet Schulte am Frankfurter Flughafen mit 30-35 Prozent der Passagierzahl von 2019. +++ 00:14 New Yorker feiern ihre "Corona-Helden" +++ Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer, aber auch Bestatter: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen marschierten über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um ihren Dank zum Ausdruck zu bringen. New York war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA, mehr als 33.000 Menschen starben in der Millionenstadt. +++ 23:32 Atlantas Notenbankchef: Delta-Ausbreitung gefährdet wirtschaftliche Erholung +++ Der Präsident der Notenbank von Atlanta, Raphael Bostic, warnt, dass ein durch die Delta-Variante getriebener neuer Anstieg der Coronainfektionen zum Rückzug von Verbrauchern und einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung in den USA führen könnte. In einigen Teilen des Landes gebe es beunruhigende Trends, sagt Bostic auf einer virtuellen Veranstaltung mit Journalisten. +++ 22:30 Ministerin warnt: Infektionsrate steigt bei jungen Spaniern +++ Bei jungen umgeimpften Spaniern nimmt die Infektionsrate deutlich zu. Deshalb ruft Gesundheitsministerin Carolina Darias die Bevölkerungsgruppe zur Vorsicht auf. "Eine Person von 100 Neuinfizierten im Alter zwischen 20 und 24 Jahren wird ins Krankenhaus eingeliefert", sagt sie auf einer Pressekonferenz. Die Mehrheit der jüngsten Corona-Infektionen sei auf Studentenpartys zum Ende der Vorlesungszeit zurückzuführen. In den vergangenen 14 Tagen hat sich die Inzidenz in Spanien von 117 Fällen pro 100.000 Einwohner vor einer Woche auf 252 Fälle mehr als verdoppelt. In der Altergruppe der 20- bis 29-Jährigen sprang die Inzidenz auf 814 von 100 seit Dienstag. +++ 22:09 Laschet will Schulen nach den Ferien möglichst offen halten +++ Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet bekräftigt, die Schulen nach den Sommerferien offen halten zu wollen. "Der soziale Kontakt ist für Kinder extrem wichtig", sagt Laschet in der Gesprächsreihe "Brigitte live". Es müsse alles getan werden, damit es nicht wieder zu Distanz- oder Wechselunterricht komme. Masken, Lüftungen oder Tests seien "besser als Schulschließungen". In der Frage nach Impfungen für Kinder und Jugendliche äußert sich der CDU-Chef zurückhaltend. Es solle auf die Ständige Impfkommission (Stiko) gehört werden, sagt Laschet. Die Politik solle dabei keinen Druck ausüben. +++ 21:40 In zehn Bundesländern steigt die Sieben-Tage-Inzidenz +++ Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in allen Bundesländern laut Daten von ntv.de weiterhin im einstelligen Bereich. +++ 21:08 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 995 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.733.079 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 995 neue Fälle hinzu. Das sind 157 neu gemeldete Fälle mehr als am vergangenen Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 50 auf 91.118. Als aktuell infiziert gelten rund 10.900 Personen. Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,99 angegeben (Vortag: 0,92). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,01 (Vortag: 0,93). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 484 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt,303 davon werden beatmet. Rund 4500 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen. +++ 20:46 464 Millionen für Schutzausrüstung - SPD in NRW droht mit U-Ausschuss +++ Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat seit Anfang 2020 Corona-Schutzausrüstung für rund 464 Millionen Euro eingekauft. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD hervor. Die Opposition interessiert sich dabei vor allem für die Beschaffung von Schutz-Masken über die Schweizer Firma Emix. Der SPD-Abgeordnete Stefan Kämmerling hat bereits mehrere Anfragen zum Emix-Geschäft an die Landesregierung gestellt, sieht aber noch "zentrale Fragen offen". Bliebe das so, "müssen wir auch über einen U-Ausschuss nachdenken", sagt Kämmerling dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Das Masken-Geschäft mit Emix war von der Tochter des früheren CSU-Politikers Gerold Tandler vermittelt worden. Sie soll von Emix Provisionen in Millionenhöhe bekommen haben. +++ 20:10 Südkorea verzeichnet zweithöchsten Anstieg bei Neuinfektionen +++ Südkorea registriert den zweithöchsten Tageswert bei den Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie. Am Dienstag kamen 1212 Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Die Gesamtzahl klettert demnach auf 162.753. Die Schwelle von 1000 Fällen wurde in Südkorea zum ersten Mal seit Ende Dezember wieder überschritten. Man könne vom Beginn einer neuen, vierten Infektionswelle sprechen, sagt Lee Ki Il vom Gesundheitsministerium im Fernsehen. Ähnlich hohe Tageswerte dürften zunächst bis Ende Juli oder Anfang August gemeldet werden. Als Konsequenz entschieden die Behörden, schon geplante weitere Lockerungen der Kontaktbeschränkungen erneut zu verschieben. +++ 19:34 Slowakei schließt kleinere Grenzübergänge - Tschechien sauer +++ Die Schließung vieler kleinerer Grenzübergänge durch die Slowakei führt im benachbarten Tschechien zu Unmut. Der Bürgermeister der Stadt Brumov-Bylnice, Kamil Macek, fordert die sofortige Entfernung der Betonbarrieren. Um in den 15 Kilometer entfernten slowakischen Nachbarort Horne Srnie zu gelangen, müssen Pendler derzeit einen 55 Kilometer langen Umweg zurücklegen. Der tschechische Innenminister Jan Hamacek setzt sich bei seinem Kollegen in Bratislava für eine baldige Lösung ein. Aus Angst vor neuen Corona-Varianten hat die Slowakei ihre Kontrollen massiv verschärft. Kleinere Grenzübergänge wurden geschlossen, um den Verkehr auf die größeren zu kanalisieren. +++ 18:57 RKI: Delta-Variante liegt bei 59 Prozent +++ Das Robert-Koch-Institut hat am Abend seinen Varianten-Bericht veröffentlicht. Demnach liegt der Anteil der Delta-Variante in der Woche zum 27. Juni bei 59 Prozent. Damit ist sie nun die vorherrschende Mutante in Deutschland. Die in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 (Alpha) hatte in der Stichprobe einen Anteil von nur noch 33 Prozent. +++ 18:28 Höchster Tageswert von neuen Fällen in Großbritannien seit Januar +++ Mit mehr als 32.500 neuen Corona-Fällen an einem Tag hat Großbritannien den höchsten Tageswert seit Januar verzeichnet. Sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch der Todesfälle und der Krankenhauseinweisungen stieg in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche jeweils um mehr als 40 Prozent, wie aus den veröffentlichten Daten hervorgeht. Grund ist die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante, die für fast alle Corona-Fälle im Vereinigten Königreich verantwortlich ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Menschen in einer Woche, stieg auf 256,2. In Deutschland liegt dieser Wert bei 5. +++ 18:09 WHO warnt vor breiter Aufhebung von Corona-Regeln +++ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts von Öffnungsplänen in Ländern wie Großbritannien vor voreiligen Schritten. Die Annahme, dass schon alle durch Impfungen geschützt seien und daher wieder völlige Normalität hergestellt werden könne, sei gefährlich für Europa und andere Regionen, warnt WHO-Krisenmanager Mike Ryan. "Jetzt ist extreme Vorsicht angesagt. Wenn man öffnet, wird die Übertragung ansteigen." Noch seien nicht alle geimpft, und noch sei nicht klar, wie sehr Vakzine gegen Infektionen und Übertragungen schützen. Regierungen sollten jetzt nicht überhastet die Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, sagt Ryan. +++ 17:31 Ab Inzidenz unter 10: Laumann verkündet weitreichende Lockerungen für NRW +++ In einer Pressekonferenz kündigt der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Laumann Lockerungen durch Einführung einer "Inzidenzstufe Null" an. Landkreise in NRW, die mehrere Tage unter die Zehner-Inzidenz fallen, würden von vielen Corona-Auflagen weitestgehend befreit. +++ 17:11 Deutschland gibt 30 Millionen Impfdosen an Entwicklungsländer +++ Deutschland gibt bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Impfdosen an Entwicklungsländer und andere Staaten ab. Für die kostenlosen Spenden sollen Impfdosen der Hersteller Astrazeneca und Johnson & Johnson genutzt werden. Das geht aus einem Bericht des Gesundheitsministeriums hervor. "Es ist in unserem ureigenen Interesse, die Welt zu impfen", sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Mindestens 80 Prozent der Impfstoff-Spende soll über Covax verteilt werden. Bis Mitte Juni waren über das internationale Impfstoffprogramm erst 83 Millionen Impfdosen verteilt worden, davon das meiste an die ärmsten Länder. +++ 16:39 Frankreich fürchtet vierte Corona-Welle im Sommer +++ Frankreich fürchtet "eine schnelle vierte Welle". Die hochansteckende Delta-Variante könne den Franzosen "den Sommer verderben", warnt Regierungssprecher Gabriel Attal. Die Regierung prüft deshalb eine Impf-Pflicht für das Gesundheitspersonal und neue Auflagen für nicht Immunisierte. Nach Angaben Attals ist die Delta-Variante in Frankreich inzwischen für mehr als 40 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich. Ihr Anteil habe sich seit Mitte Juni jede Woche verdoppelt. Im Pariser Großraum ist die Zahl der Neuinfektionen wieder über den Alarmwert von 50 pro 100.000 Einwohnern gestiegen. +++ 16:06 Bundesregierung wirbt verstärkt für Impfung +++ Die Bundesregierung will verstärkt bei Impfmuffeln für die Corona-Impfung werben, um möglichst wenig Krankheitsfälle im Herbst und große Immunität in der Bevölkerung zu erreichen. Das Gesundheitsministerium will dafür die bestehende Impfkampagne "lauter stellen", wie ein Ministeriumssprecher ankündigt. Unter anderem TV- und Radiospots sollten an diejenigen gerichtet sein, die über eine zweite Impfung oder über eine Impfung generell nachdenken. +++ 15:30 Studie: Höheres Corona-Risiko für sozial schwache Menschen +++ Menschen mit einem niedrigeren sozialen Status haben einer Studie zufolge ein deutlich höheres Risiko für eine Corona-Infektion. In prekären Wohnverhältnissen lebende Menschen zeigten ein 1,6-fach erhöhtes Infektionsrisiko, ergibt eine Studie der Universität Mainz. Das höhere Ansteckungsrisiko liegt demnach mehr an den Wohnverhältnissen als am Verhalten der Betroffenen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellte die Studie zusammen mit den verantwortlichen Forschern der Mainzer Universität vor. Dreyer verwies darauf, dass nach den Erkenntnissen bei ärmeren Menschen auch die Impfquote niedriger sei. Deshalb sollten für diese in Rheinland-Pfalz nun "unbürokratisch, unkompliziert und schnell" Schutzimpfungen angeboten werden. +++ 14:56 7-Tage-R erstmals seit April wieder über 1 +++ Erstmals seit April liegt die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl wieder über der Schwelle von 1. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den sogenannten 7-Tage-R-Wert mit 1,01 an (Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen. +++ 14:25 Medien: England-Reisen für Geimpfte bald ohne Quarantänepflicht +++ Die britische Regierung will Medienberichten zufolge noch an diesem Donnerstag ein Ende der Quarantänepflicht für geimpfte Reisende aus vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland, beschließen. Wie unter anderem die "Times" berichtet, sollen Reisende aus Ländern, die auf der gelben Reiseliste der britischen Regierung stehen, vom 19. Juli an wieder ohne Pflicht zur Selbstisolation nach England einreisen können. Voraussetzung ist, dass sie einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorlegen können. Auf der gelben Liste stehen mit Ausnahme Maltas und einigen Regionen wie den Balearischen Inseln und Madeira bislang alle europäischen Staaten. +++ 13:51 Fast 40 Prozent der Deutschen sind vollständig geimpft +++ Im Laufe des gestrigen Tages wurden laut offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland insgesamt 699.546 Impfdosen verabreicht. Die einfache Impfquote steigt damit auf 57,1 Prozent. Rund 47,5 Millionen Menschen in Deutschland sind damit mindestens einmal geimpft. Die Zahl der komplett geimpften Personen steigt auf 33,2 Millionen. Das entspricht einer harten Impfquote der Komplettgeimpften von 39,9 Prozent. Allerdings liegt die Impfleistung weit unter dem Niveau von Dienstag vergangener Woche. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt daher, beim Impftempo nicht nachzulassen." Auch wenn das Tempo noch hoch ist: Wir brauchen einen nationalen Impf-Ruck, um es im Juli und August weiter zu halten", twittert der CDU-Politiker. +++ 13:29 Holetschek will Impfempfehlung für Jugendliche erneut prüfen +++ Die eingeschränkte Empfehlung zu Corona-Impfungen von Kindern und Jugendlichen muss laut Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek auf Grundlage neuster Daten erneut überprüft werden. "Da erwarten wir, dass wir von der Ständigen Impfkommission (Stiko) bald Empfehlungen haben, damit da Klarheit herrscht", sagt der CSU-Politiker dem Bayerischen Rundfunk. "Wir sollten da möglichst bald auch die Daten auswerten, die international ja schon zur Verfügung stehen." Als Beispiel nennt er die USA, wo junge Menschen schon länger geimpft würden. Die dortigen Daten und ständig neu gewonnenen Erkenntnisse müssten die Grundlage für Deutschland bilden, um klare Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Stiko empfiehlt Impfungen für 12- bis 17-Jährige nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Begründet wird das mit dem geringeren Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung in dieser Altersgruppe. +++ 12:57 Neu-Ulmer Arzt impft Kinder - und bekommt deshalb Morddrohungen +++ Nach Medienberichten über Corona-Impfungen für Kinder in einer Neu-Ulmer Praxis wird der betroffene Arzt in Internet-Netzwerken massiv bedroht. Die Kripo ermittelt wegen der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten sowie anderer Strafvorwürfe. "Es sind zahlreiche Fälle von Beleidigungen und Bedrohungen", sagt Polizeisprecher Dominik Geißler. Betroffenen ist der Allgemeinmediziner Christian Kröner, der sich bereits seit Anfang der Impfkampagne für die Schutzimpfungen einsetzt und häufig im Fernsehen und anderen Medien präsent ist. Er habe mittlerweile 25 Anzeigen oder mehr bei der Polizei erstattet, sagt er. Ihm werde vielfach gedroht, dass er ermordet werden soll. Hintergrund sei, dass er auch Kinder ab zwölf Jahren in seiner Hausarztpraxis impfe. Dies ist mittlerweile in Deutschland zulässig. +++ 12:30 Turkmenistan führt Impfpflicht ein +++ Obwohl Turkmenistan eigenen Angaben zufolge keinen einzigen Corona-Fall verzeichnet, hat das zentralasiatische Land heute eine Impfpflicht für Erwachsene eingeführt. Nach Angaben der Zeitung "Neutral Turkmenistan", die als Sprachrohr der Regierung gilt, sollen alle Bürger ab 18 Jahren geimpft werden. Eine Ausnahme gilt demnach für Menschen mit medizinischer Kontraindikation. Wie die Zeitung unter Berufung auf das Gesundheitsministerium meldet, gelten die Impfungen als Vorbeugung. Um eine größere Wirksamkeit zu erzielen, müsse "jeder von uns aktiv an diesem Prozess teilnehmen", erklärt die Behörde. +++ 12:02 Reiseländer werden wieder zu Hotspots in Europa +++ In beliebten Urlaubsländer steigen die Infektionszahlen wieder. So melden Griechenland, Spanien und Zypern derzeit erneut hohe Inzidenzwerte. Intensivmediziner betrachten diese Entwicklung mit Sorge. Vor allem im Herbst könnten so wieder mehr Covid-19-Patienten in die Krankhäuser kommen, sagt Intensivmediziner Uwe Janssens im Gespräch mit ntv. Diesmal sei aber die Hoffnung groß, dass man aus dem letzten Jahr gelernt habe. "Es müssen Testungen bei nicht geimpften Personen erfolgen und es muss auch eine Überwachung geben, sodass wir nicht ungebremst wie 2020 in einen sehr trüben Herbt hineinrutschen", so Janssens. +++ 11:25 AfD zieht im Streit um Maskenpflicht im Bundestag zurück +++ Das Bundesverfassungsgericht stellt ein Verfahren zur Maskenpflicht im Bundestag ein. Die AfD habe ihren Antrag zurückgenommen, teilt das Gericht in Karlsruhe heute mit.19 Abgeordnete der Fraktion hatten sich gegen die im Herbst von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble angeordnete Verpflichtung gewandt, in allen Gebäuden des Bundestags Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der CDU-Politiker war aus ihrer Sicht dazu nicht befugt. Mit der Rücknahme des Antrags gebe es keine Grundlage mehr für ein Verfahren, erklärt nun das Gericht. +++ 10:57 Spahn: Jugendliche sollten über Impfung selber entscheiden +++ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dafür geworben, auch junge Menschen gegen Covid-19 zu impfen. "Wir haben jetzt im Juli und auch im August ausreichend Impfstoff, um auch Kinder und Jugendliche zu impfen", sagt der CDU-Politiker im ARD. "Wir sollten die Kinder und Jugendlichen selber entscheiden lassen. Wer für sich das möchte, dem machen wir das möglich, bis spätestens Ende August die erste Impfung und dann auch bald die zweite Impfung zu bekommen." +++ 10:28 Nur noch 37 deutsche Regionen sind Corona-frei +++ Nur noch 37 der 412 Regionen in Deutschland sind in den zurückliegenden sieben Tagen frei von gemeldeten Corona-Neuinfektionen geblieben. Das sind drei weniger als gestern. So verloren unter anderem die Landkreise Wundsiedel, Rostock und Wittenberg ihren Nuller-Status. Gleichzeitig ist die Sieben-Tage-Inzidenz in sechs weiteren Regionen auf 0,0 gefallen, darunter Gifhorn, Cham, Greiz und Emden. +++ 09:54 Indonesien weitet Lockdown auf das ganze Land aus - Krankenhäuser überlastet +++ Im Kampf gegen die bislang heftigste Corona-Welle hat Indonesien die Einschränkungen auf das gesamte Land ausgeweitet. Der heute verhängte landesweite Lockdown gilt zunächst bis zum 20. Juli. "Die Fallzahlen steigen auch in anderen Regionen und wir müssen dort auf die Verfügbarkeit von Krankenhäusern achten", sagte der zuständige Minister Airlangga Hartarto. Die Krankenhäuser mussten in den vergangenen Wochen massenweise neue Patienten aufnehmen, die unter anderem auch mit der hochansteckenden Delta-Variante des Virus infiziert waren. Einige Kliniken arbeiten wegen der Überlastung bereits mit zusätzlichen Zelten oder müssen Patienten ablehnen. +++ 09:25 Maske tragen bleibt wohl bis Ende des Jahres Pflicht +++ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass auch im kommenden Herbst und Winter in einigen Bereichen Maskenpflicht gelten wird. "Die Maske im Innenraum, insbesondere wenn mehrere in einem Innenraum sind im Herbst und Winter, die wird es auch wieder brauchen, das ist sehr klar", sagt der CDU-Politiker im ARD. "Ich finde aber, im Vergleich zu allen Einschränkungen ist das Masketragen noch die harmloseste", so Spahn. Bei den Corona-Maßnahmen werde es, wie schon jetzt, auch weiterhin Vorteile für Geimpfte geben. "Aber wir werden sicherlich die Basismaßnahmen, die AHA-Regeln, und dazu gehört auch die Maske, in bestimmten Bereichen noch eine ganze Zeit brauchen." +++ 08:59 Südkorea meldet zweithöchste Zahl an Neuinfektionen seit Pandemie-Beginn +++ Nur rund eine Woche nach einer teilweisen Lockerung der Kontaktbeschränkungen steigen die Corona-Zahlen in Südkorea wieder deutlich. Die Behörden melden 1212 Neuinfektionen und damit den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie. Allerdings traten die meisten Ansteckungen im dicht besiedelten Großraum um die Hauptstadt Seoul auf, wo die Kontaktbeschränkungen im Gegensatz zu den anderen Landesteilen nach einem Anstieg der Infektionszahlen noch nicht am 1. Juli gelockert wurden. Durch die hochansteckende Delta-Variante breite sich die vierte Corona-Welle im Land rasch aus, besonders unter ungeimpften Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, sagt Ministerpräsident Kim Boo-Kyum. Die Regierung prüfe nun, die Kontaktbeschränkungen wieder zu verschärfen. +++ 08:36 Spahn: Weitere Lockerungen von Impfquote abhängig +++ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dämpft Hoffnungen auf eine rasche Aufhebung der Corona-Beschränkungen. Alles hänge von der Impfquote ab, sagt der CDU-Politiker im ARD. Bei den Älteren gebe es eine hohe Bereitschaft, sodass bei den über 60-Jährigen eine Impfquote von 90 Prozent bald erreicht werde. Bei den 12- bis 59-Jährigen müsse dagegen noch geworben werden, um eine Quote von 85 Prozent zu erreichen. Ihnen müssten niedrigschwellige Impfangebote gemacht werden, etwa auf dem Marktplatz, dem Sportplatz oder neben Moscheen und Kirchen. "Wenn wir das möglichst gut hinkriegen im Juli, dann haben wir auch eine gute Aussicht auf einen Herbst, auf einen Winter mit weniger Auflagen und deutlich weniger Einschränkungen." Spahn betont aber, die AHA-Regeln würden noch eine ganze Zeit gebraucht. Wer geimpft sei, werde aber auf jeden Fall mehr Freiheiten haben. +++ 08:00 Scholz hofft auf normalen Schulunterricht nach den Sommerferien +++ Vizekanzler Olaf Scholz rechnet für das kommende Schuljahr mit einem normalen Unterricht. "Die Fortschritte bei der Impfkampagne stimmen mich optimistisch, dass normaler Schulunterricht möglich sein wird", sagt der SPD-Kanzlerkandidat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Nach anderthalb Jahren ist es höchste Zeit, wieder in einen halbwegs normalen Schulalltag zurückzukehren." Um möglichst viel Präsenzunterricht zu ermöglichen, fordert die Bundesschülerkonferenz ein Impfangebot für alle Jugendlichen in den Sommerferien. "Gerade wenn es um den Schulstart nach den Ferien geht, sind Impfungen ein Schlüsselfaktor für sicheren Unterricht", sagt Generalsekretär Dario Schramm dem RND. "Jeder Schüler ab zwölf Jahren muss in den Sommerferien ein Impfangebot bekommen." Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat bisher keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen nur für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. +++ 07:29 Studie: Entzündungshemmende Medikamente senken Sterberisiko bei Covid-19 +++ Eine Klasse entzündungshemmender Medikamenten reduziert einer Studie zufolge effektiv das Sterberisiko bei Corona-Patienten mit schwerem Verlauf. Untersucht wurden die Mittel Sarilumab und Tocilizumab, die ursprünglich bei rheumatoider Arthritis eingesetzt wurden. Bei Corona-Patienten im Krankenhaus reduzierte laut Studie die Verabreichung eines dieser beiden Medikamente zusammen mit Kortikosteroiden wie Cortison das Sterberisiko um 17 Prozent, verglichen mit der alleinigen Anwendung von Kortikosteroiden. "Die Wissenschaft hat ihre Arbeit getan, jetzt müssen wir uns den Fragen des Zugangs zuwenden", erklärte Janet Diaz von der Weltgesundheitsorganisation WHO. "Angesichts der weltweiten Ungleichheit bei Impfstoffen sind die Menschen in den ärmsten Ländern am stärksten gefährdet, an Covid-19 zu erkranken. Sie sind diejenigen, die diese Medikamente erreichen müssen." +++ 06:58 Lauterbach warnt wegen Delta-Variante vor Lockerungen +++ Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sorgt sich wegen Berichten über eine möglicherweise verminderte Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe gegen die Delta-Variante. "Wenn sich die Daten bestätigen, ist das Grund zur Sorge", sagt Lauterbach der "Augsburger Allgemeinen". Hintergrund sind Vermutungen israelischer Pandemie-Experten, welche den Anstieg der Ansteckungszahlen in Israel trotz schneller Impfkampagne auf die Delta-Mutation zurückführen. Obwohl der Großteil der Erwachsenen in Israel mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer immunisiert wurde, nahmen die Fallzahlen zuletzt wieder zu. Möglicherweise sei nicht die Delta-Variante allein für die geringere Wirksamkeit verantwortlich, sondern auch weitgehende Lockerungen, sagt Lauterbach. Gefährlich sei jedenfalls die Mischung aus Verbreitung der mutierten Corona-Variante und gleichzeitigen Lockerungen, warnt er. +++ 05:23 Neuseeland lässt Johnson & Johnson-Impfstoff vorläufig zu +++ Die neuseeländische Gesundheitsbehörde Medsafe erteilt für den Coronavirus-Impfstoff Johnson & Johnson eine vorläufige Zulassungsgenehmigung. Laut Gesundheitsminister Chris Hipkins sei das Vakzin nun für Personen ab 18 Jahren zugelassen. "Der Impfstoff ist eine großartige Ergänzung unserer Impfstoffoptionen", so Hipkins und fügt hinzu, dass sich das Land bereits zwei Millionen Dosen des Impfstoffs durch einen Vorabkaufvertrag gesichert habe. +++ 05:53 EU-Gesundheitsbehörde zählt Tausende neue Fälle durch EM +++ Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC zählt im Zusammenhang mit der Fußball-EM bislang mehr als 2500 Corona-Infektionen. In der dritten Turnierwoche der Europameisterschaft sei ein erheblicher Anstieg im Vergleich zur Woche davor zu verzeichnen gewesen, bestätigt die EU-Agentur. Infektionsfälle in sieben Ländern ließen sich mit der EM in Verbindung bringen, sagt die zuständige Direktorin Vicky Lefevre. Schottland sei mit 1991 Fällen dabei am weitaus stärksten betroffen. +++ 04:52 RKI zählt 985 Neuinfektionen, mehr als letzte Woche +++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 985 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche waren es 808 Ansteckungen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 4,9 am Vortag auf 5,1. Außerdem wurden 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche waren es 56 Tote. +++ 03:59 Disco, Alkohol, Freibad: Saarland lockert ab Freitag weiter +++ Der saarländische Ministerrat hat weitere Öffnungsschritte bei den Corona-Regeln beschlossen: Von Freitag an dürfen Diskotheken und Clubs unter Auflagen wieder öffnen. Erlaubt sind maximal 250 Gäste. Erforderlich ist ein negativer Test beziehungsweise ein Nachweis, dass man geimpft ist oder von einer Covid-Erkrankung genesen. Auch das Verbot, zwischen 1.00 Uhr und 6.00 Uhr Alkohol auszuschenken, sowie die Sperrstunde für Gastronomiebetriebe fallen weg. Der Ministerrat kippte auch die Testpflicht für Kontaktsport im Freien und für Freibäder, ebenso wie die Beschränkung der Gruppengröße auf höchstens zehn Menschen an einem Tisch in der Gastronomie. +++ 03:06 Lambrecht hält Maskenpflicht weiter für sinnvoll +++ Bundesjustizministerin Christine Lambrecht will an der Maskenpflicht in Innenräumen bis auf weiteres festhalten - auch für Geimpfte. "Auch eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Weitergabe des Virus, wie sich zuletzt an der Ausbreitung der Delta-Variante in einigen Ländern gezeigt hat", sagt Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei zudem kaum praktikabel im öffentlichen Nahverkehr oder im Supermarkt zwischen geimpften und ungeimpften Personen zu unterscheiden. +++ 02:30 Sidney bleibt wohl länger im Lockdown +++ Der Lockdown im australischen Sydney soll um eine weitere Woche verlängert werden. Laut Medienberichten will die Regierung des Bundesstaats New South Wales so weiter die Ausbreitung der Deltavariante des Coronavirus eindämmen. Seit der Entdeckung des ersten Falls vor drei Wochen sind insgesamt mehr als 330 Fälle aufgetreten. +++ 01:26 Industrie beklagt Einreisebeschränkungen in die USA +++ Strenge Einreisebestimmungen in die USA führen aus Sicht der Industrie zu anhaltenden Belastungen für deutsche Firmen. "Zahlreiche deutsche Unternehmen vor Ort warten dringend darauf, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wartungen, Instandsetzungen und anderen produktbegleitenden Dienstleistungen vor Ort in die USA einreisen dürfen", beklagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie. "Unter den Einreisebeschränkungen leidet die Produktion in den USA, an der auch zahlreiche US-amerikanische Arbeitsplätze hängen." Die EU hatte entschieden, dass Reisende aus den Vereinigten Staaten wieder leichter in die Europäische Union einreisen können. Für Reisen aus dem Schengen-Raum in die USA aber gelten nach wie vor strenge Auflagen. Dies dürfte auch ein Thema werden beim Besuch von Kanzlerin Angela Merkel Mitte Juli bei US-Präsident Joe Biden in Washington. +++ 00:22 Baden-Württemberg will Impf-Schwänzer zur Kasse bitten +++ Die Bundesländer sind überwiegend dagegen, Menschen, die einem vereinbarten Corona-Impftermin fernbleiben, zu sanktionieren. Lediglich Baden-Württemberg erwägt dies derzeit, wenn der Termin nicht ausdrücklich abgesagt wird, berichtet der Berliner "Tagesspiegel". Das Gesundheitsministerium in Stuttgart will demnach, dass die Verantwortlichen die Kosten tragen, wenn die eingeplanten Impfdosen wegen des nicht abgesagten Termins vernichtet werden müssen. Derzeit fehle dazu aber die Rechtsgrundlage. +++ 23:25 Unter strengen Bedingungen: Thailand lässt wieder Touristen nach Ko Samui +++ Nach Phuket empfängt auch Thailands zweitgrößte Insel Ko Samui ab der kommenden Woche erstmals wieder Touristen. Voraussetzung für den quarantänefreien Urlaub: Die Gäste müssen vollständig geimpft sein und strikte Regeln befolgen. Zugelassen seien ab dem 15. Juli Bürger aus weltweit 67 Ländern, darunter auch Deutschland, teilte das Fremdenverkehrsamt des südostasiatischen Landes mit. Sie müssen sich in den letzten 21 Tagen vor ihrer Abreise auch in ihren Heimatländern aufgehalten haben. Zudem müssen Touristen einen negativen PCR-Test vorweisen und sich auch während des Urlaubs mehrfach testen lassen. Auch der Nachweis einer speziellen Krankenversicherung ist Pflicht. Zur Verfügung stehen spezielle Hotels, die im Vorfeld gebucht werden müssen. +++ 22:30 EU bestellt 40 Millionen Dosen von J&J +++ Die Europäische Union bestellt knapp 40 Millionen zusätzliche Dosen des Impfstoffherstellers J&J. Das teilt ein Sprecher der EU-Kommission mit. Die EU hatte anfänglich 200 Millionen Dosen des J&J-Vakzins geordert. Laut Vertrag kann sie weitere bis zu 200 Millionen Dosen bestellen. Zum Zeitpunkt der geplanten Lieferung wurden keine Angaben gemacht. Aus Kreisen verlautete, dass die zusätzlichen Dosen wahrscheinlich an andere Länder außerhalb der EU abgegeben würden. +++ 22:00 Testpflicht: Hamburger Schulbehörde verliert vor Gericht +++ In einem Rechtsstreit um die Corona-Testpflicht an Schulen hat die Hamburger Schulbehörde eine Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) erlitten. Die Richter bestätigten in einem Beschluss vom 21. Juni die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde gegen den sogenannten Musterhygieneplan (Az.1 B 114/21). Nach dieser Vorschrift müssen sich die Hamburger Schüler mindestens zweimal pro Woche in der Schule unter Aufsicht selbst testen, sofern sie am Präsenzunterricht teilnehmen wollen. Die Eltern eines Grundschülers bestanden jedoch darauf, dass ihr Kind auch zu Hause einen Test machen könne. +++ 21:30 Senken Todesrisiko: WHO empfiehlt zwei Covid-Medikamente +++ Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, Covid-19-Patienten mit den Arthritis-Medikamenten Actemra von Roche und Kevzara von Sanofi mit Kortikosteroiden zu behandeln. Aus Daten von gut 11.000 Patienten gehe hervor, dass sich so das Todes-Risiko senken lasse, erklärt die WHO. +++ 21:00 Griechenland zieht Notbremse: Harte Regeln für Bars und Cafés +++ Von Donnerstag an gelten in griechischen Bars wieder strikte Corona-Maßnahmen sowie saftige Strafen bei Zuwiderhandlung. Das hat der Chef des griechischen Zivilschutzes am Abend angekündigt. Grund ist der starke Anstieg der Corona-Neuinfektionen - die Zahlen haben sich in Griechenland binnen einer Woche mehr als verdoppelt, betroffen sind vor allem junge Leute. "Das durchschnittliche Alter der neu Erkrankten beträgt 27 Jahre, es wurden Hunderte Fälle im Zusammenhang mit Unterhaltungsbetrieben gemeldet", sagte Zivilschutzchef Nikos Chardalias. Weil der Anstieg der Fälle offensichtlich mit dem Nachtleben zusammenhängt, dürfen die Gäste ab Donnerstag nur noch sitzen, nicht mehr beisammenstehen oder gar tanzen, und die Betriebe dürfen auch nicht voll besetzt sein. Bei Zuwiderhandlung soll es von Beginn an harte Strafen geben: Es drohen je nach Betriebsgröße zwischen 2000 und 5000 Euro Bußgeld und eine siebentägige Sperre. +++ 20:30 Fünf Bundesländer verzeichnen steigende Inzidenzen +++ Alle 16 Bundesländer liegen mit ihren Inzidenzen weiterhin im einstelligen Bereich. Sieben Bundesländer melden sinkende Werte pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen: Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen verbessern sich in der Nachkommastelle. Fünf Bundesländer verzeichnen dagegen leichte Aufschläge, ebenfalls im Nachkommabereich: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz. In vier Bundesländern stagniert die Entwicklung. Die niedrigsten Inzidenzen melden Sachsen-Anahlt (1,0) und Mecklenburg-Vorpommern (1,2). Hamburg nähert sich mit einem Wert von 9,1 bereits wieder der Marke 10. +++ 20:00 Datenlage in Deutschland: 624 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.732.084 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 624 neue Fälle hinzu, das sind 58 Fälle mehr als in der Vorwoche. Das ist ein Zuwachs von 10,2 Prozent. Bereits am Wochenende war das Fallaufkommen nach wochenlangem Abwärtstrend erstmals wieder gestiegen. Ob die Zahlen der letzten Tage allerdings auf eine wieder auflebende Infektionsdynamik hinweisen oder auf das Erreichen der Talsohle der Pandemie lässt sich noch nicht absehen. Die Zahl der Todesfälle geht zugleich weiter zurück. Der aktuelle Tageszuwachs um 33 liegt unter dem Dienstagswert vor einer Woche (55). Insgesamt vermeldet die Statistik 91.068 Tote. Rund 11.000 Personen gelten als akut infiziert. Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,92 angegeben (Vortag: 1,05). Damit erreicht sie wieder einen Wert, der auf eine rückläufige Infektionsdynamik hindeutet. Der stabilere 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,93 (Vortag: ebenfalls 0,93). Das bedeutet, dass ein Infizierter rechnerisch im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er anhaltend unter 1, flauen die Fallzahlen ab. Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland sinkt und nähert sich der 500er-Marke. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 509 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, das sind 17 weniger als am Vortag. Demnach müssen 329 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 26 Personen weniger als am Vortag. Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen. Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.
+++ 01:42 Fraport-Chef: "Geimpfte sollen ohne Quarantäne reisen dürfen" +++
n-tv.de
+++ 03:44 Tokio während Olympia im Corona-Notstand +++
n-tv.de

 

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Fest in italienischer Hand (0.02/5)

Hunderte Fans feiern in und um Ulm den Finaleinzug ihres Teams bei der EM. Was hiesige Fußballer zum Erfolg sagen
Fest in italienischer Hand
augsburger-allgemeine.de

 

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Nach Anschlag von Amsterdam: Reporter noch in Lebensgefahr

Der Mordanschlag hat die Niederlande geschockt. Zwei Verdächtige sitzen in U-Haft. Doch die Ermittlungen gehen weiter. Wer steckt wirklich hinter dem Anschlag auf Peter R. de Vries?

 

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Mit Rivet, Ratchet und Clank durch die Dimensionen

"Ratchet & Clank: Rift Apart" ist ein heiß erwarteter Exklusivtitel für die Playstation 5. Für die beiden Charaktere geht es im neuen Spiel der Reihe auf die Reise durch Paralleluniversen.

 

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Müller mahnt Russland wegen UN-Nothilfe für Syrien

Täglich rollen Lastwagen mit Hilfsgütern von der Türkei in das syrische Rebellengebiet. Nun mahnt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Russland, die Humanitäre Hilfe nicht zu blockieren.

 

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Das bringt der Tag in Wimbledon

Es ist Halbfinal-Tag der Damen in Wimbledon - mit Angelique Kerber. Die Siegerin von 2018 trifft auf die aktuelle Nummer eins der Welt. Daneben ist eine weitere frühere Weltranglisten-Erste dabei.

 

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US-Forscher: Bereits vier Millionen Corona-Tote weltweit

Daten der Universität Johns Hopkins belegen, dass die Zahl der weltweit bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von drei Monaten deutlich angestiegen ist.

 

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Präsident Moïse zu Hause erschossen - Ungewissheit in Haiti

Haiti steckte in einer Krise aus Armut, Gewalt und Korruption. Nun ist der Staatspräsident in seinem Haus erschossen worden. Die Täter sollen sich als Anti-Drogen-Beamte der USA ausgegeben haben.

 

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Vier Jahre Arbeit am Spinnenatlas: 614 Arten im Nordosten

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern stellt heute in Karow im Kreis Ludwigslust-Parchim erstmals einen Spinnenatlas vor. Dieser präsentiert alle 614 im Nordosten bisher bekannten und erfassten Spinnenarten, wie Autor Dieter Martin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Mit dieser Artenzahl liege der Nordosten deutschlandweit im Durchschnitt, ähnliche Vorkommen gebe es in Brandenburg. Bundesweit gebe es etwa 1000 Spinnenarten, viele davon seien jedoch im Süden nur in Gebirgen wie den Alpen zu finden. Mecklenburg-Vorpommern habe mit einer Springspinne, die erst Anfang der 1990er Jahre im Naturschutzgebiet Marienfließ südlich von Plau entdeckt wurde, und einer anderen Art in den Altwarper Binnendünen in Vorpommern zwei Arten, die bundesweit nur hier vorkämen. Viele Spinnen seien eher klein und unscheinbar. An dem zweibändigen Werk haben Naturfreunde zusammen mit dem Autor mehr als vier Jahre gearbeitet. Die Datensammlung umfasst nach Angaben des Landesamtes mehr als 250.000 Datensätze von 1964 an. Mit dem Spinnenatlas sei der Nordosten einer der am besten erforschten Spinnen-Lebensräume in Deutschland.

 

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Wie gefährlich sind die Extremisten im Land?

Wieso tummeln sich Reichsbürger mit den sogenannten Querdenkern und Corona-Leugnern auf den Straßen? Was für eine Bedeutung haben Gruppenchats für die Vernetzung von Rechtsextremisten? Wie hat sich die Pandemie auf den Extremismus im Land ausgewirkt? Heute stellt Innenminister Thomas Strobl (CDU) den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2020 vor. Dabei wird er erläutern, wer und was die Sicherheitsbehörden im Südwesten im vergangenen Jahr in Atem gehalten hat. Trotz des Abflauens der Corona-Krise muss der Staat nach Meinung von Strobl weiter ein scharfes Auge auf die Protestbewegung um die Querdenker haben. Reichsbürger, Selbstverwalter, Verschwörungstheoretiker, QAnon-Anhänger und Rechtsextreme versuchten, die Demonstrationen gegen die Corona-Politik zu unterwandern und zu instrumentalisieren, hatte Strobl kurz vor der Innenministerkonferenz im badischen Rust Mitte Juni gesagt. In Baden-Württemberg beobachtet das Landesamt für Verfassungsschutz bereits seit Ende vergangenen Jahres die Organisationsebene der "Querdenken"-Bewegung. Einige Länder sind dem Beispiel gefolgt, aber längst nicht alle. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet seit Ende April Personen und Gruppen innerhalb der "Querdenken"-Bewegung.

 

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Heftige Regenfälle in Japan - Hunderttausende müssen sich in Sich

Bergungstrupps suchen weiterhin nach Menschen, die von der Schlammlawine in Japan begraben wurden. Nach weiteren heftigen Regenfälle gibt es Warnungen für weitere Teile Japans. Heftige Regenfälle halten die Menschen in Japan weiter in Atem. Die Behörden in Hiroshima und anderen Gebieten im Westen und Osten des Landes warnten am Donnerstag vor der Gefahr durch Überflutungen und Erdrutsche in Folge der massiven Niederschläge. Hunderttausende von Bewohnern wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Stark betroffen sind auch die Präfekturen Shimane und Tottori, die an mehreren Stellen von Schäden durch Erdrutsche und Überflutungen berichteten. Dort waren fast 500 000 Menschen ebenfalls aufgefordert worden, sich vor den Gefahren in Sicherheit zu bringen. Auch in der Präfektur Shizuoka haben tagelange rekordstarke Regenfälle den Boden in einigen Gebieten so stark aufgeweicht, dass dort die Gefahr weiterer Erdrutsche besteht. In der Präfektur war im Küstenort Atami am vergangenen Wochenende eine gewaltige Schlammlawine niedergegangen und hatte mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen. Noch immer gelten rund zwei Dutzend Menschen dort als vermisst. Zahlreiche Häuser wurden zum Teil vollständig zerstört.

 

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EM-Talk bei "Markus Lanz": "Löw hat sich nichts getraut"

Willkommen zur überflüssigsten Ausgabe von "Markus Lanz" 2021. Ehrlich: Wer braucht eine Talkshow nach Mitternacht zur EM? Die interessanten Fragen wurden dabei ohnehin nur gestreift oder gleich ganz vergessen. Ewald Lienen, Fußballtrainer, Ex-Profifußballer Tabea Kemme, Ex-Nationalspielerin Marcel Reif, Sportjournalist Lucas Vogelsang, Sportjournalist und Podcaster Auf dem Rasen weinten Dänen, Prinz William klatschte royal zurückhaltend und "Markus Lanz" sendete allen Ernstes ausgerechnet nach dem EM-Halbfinale live aus Hamburg. Wegen der Verlängerung der Partie im Wembley Stadion ging die Talkshow statt um 23.30 Uhr um 0.15 Uhr auf Sendung. Die Gäste waren hellwach und freuten sich sichtlich darüber, ausführlich über das Spiel und das gesamte Turnier zu fachsimpeln. Hätte man in dieser Ausführlichkeit vielleicht lieber in privater Runde gemacht als im Fernsehen. Für manch einen Zuschauer war es möglicherweise ein netter Ausklang des Fernsehabends. Aber die angekündigten großen Bogen zu Fußball und Kommerz, vollen Stadien in Corona-Zeiten und der gesellschaftlichen Verantwortung des Spiels streifte der Moderator wenn überhaupt nur oberflächlich. Stattdessen fragte er lieber: "Wer hat positionsfremd gespielt?" Rund ein Drittel der Sendezeit ging anfangs allein mit der Analyse des Halbfinales drauf. Hier stand natürlich – neben dem zeitweise zweiten Ball auf dem Spielfeld – der Elfmeter im Zentrum, der England den Sieg gebracht hat. "Ich gönne es den Engländern", meinte Ewald Lienen zwar und attestierte den Dänen, ab der 70. Minute chancenlos gewesen zu sein. Der Ex-Spieler von Borussia Mönchengladbach und ehemaliger Cheftrainer des FC St. Pauli kritisierte aber die Art und Weise des Erfolgs der Gastgeber. "Das ist für mich eine Schwalbe. Das ist nicht England-like", monierte der Experte den Sturz des Engländers Raheem Sterling nach einem angeblichen Foul. "Das stößt mir bitter auf, dass so ein wichtiges Spiel durch so was entschieden wird." "Das ist keine völlig klare Fehlentscheidung", meinte Marcel Reif zwar, hätte sich vom Schiedsrichter dennoch ein anderes Urteil gewünscht. "Er macht es einfach smart. Das muss man auch einfach sagen", sagte Tabea Kemme. Die Ex-Nationalspielerin ließ aber durchblicken, dass sie sich für eine solche Aktion auf dem Platz geschämt hätte: "Das ist nicht die Art von Fußball, die ich spielen möchte." Das wäre die perfekte Überleitung gewesen, um mit der Expertenrunde mal tiefgründiger zu diskutieren, ob und warum der Profifußball mehr Show als Substanz bietet und wo echte Talente oder auch die Fans in diesem Milliardengeschäft bleiben. Es gab einige interessante Ansätze. "Eine Nationalmannschaft ist immer auch ein Teil der Fußballkultur", stellte Lienen das frühe Aus der deutschen Elf bei der EM in einen größeren Zusammenhang. Für ihn beginnt das Übel bereits bei den Leistungszentren. In denen werde der Nachwuchs "kaputt trainiert": "Dadurch, dass wir es so gründlich machen wollten, nehmen wir vielen den Spaß", warnte der Ex-Profi. Das und die mangelnde Selbstständigkeit der Spieler zeige sich später bei deren (fehlenden) Persönlichkeit. Reif sah ein Grundübel darin, dass es an bestimmten Positionen im Kader fast ein Überangebot gibt, Mittelstürmer aber beispielsweise fehlten. "(Jogi) Löw hat sich nichts getraut", warf er dem Ex-Bundestrainer vor. In dessen Amtszeit fiel auch die Vermarktung der Männer-Elf als "Die Mannschaft". "Das ist das absolut Lächerlichste, was sie gemacht haben", kritisierte Lienen. "Damit hat man alles kaputt gemacht." Sportjournalist Lucas Vogelsang erhoffte sich von Löws Nachfolger Hansi Flick einen Neustart mit Rückgrat, gerade angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft im Emirat Katar. Er wünschte sich, dass Flick den Mut aufbringt, das Turnier, "an dem eh schon Blut klebt", mit einer jungen, neu zusammengestellten Mannschaft zu bestreiten – quasi die WM als Testlauf für die Heim-EM 2024. Das alles war interessant, streifte das Zusammenspiel von Sport, Macht, Unterdrückung und immer wieder Geld, Geld jedoch nur am Rande. Von der vorerst gescheiterten Super League war überhaupt nicht die Rede. Selbiges galt für die vom ZDF für die Sendung angekündigte Debatte zu vollen Fußballstadien in Zeiten der Delta-Variante. Das alles hätte sich vermutlich sorgfältiger in einer wie gehabt vorab aufgezeichneten Sendung ohne Aktualitätsdruck besprechen lassen. Am Ende war nicht ganz klar, wer die Idee für die Live-Ausgabe mit nahe-liegendem Verspätungsrisiko hatte, Lanz oder das ZDF. Der Gastgeber scheint jedenfalls nicht gerade für den Sport zu brennen. "Ich als Laie, der von Fußball kaum Ahnung hat", outete er sich früh in der Sendung. Lanz hatte im Branchenmagazin "Journalist" vor kurzem betont, sich auf dem spätabendlichen Sendeplatz im Zweiten zwar wohl zu fühlen. "Einzige Einschränkung: Wir werden da manchmal unglaublich herumgeschoben", kritisierte er die täglich wechselnden Anfangszeiten meist kurz vor Mitternacht. "Diese sehr spezielle ZDF-Schnitzeljagd sorgt nicht nur bei der Redaktion gelegentlich für Frust, sondern auch bei denen, um die es geht: die Zuschauer. Wer eine Sendung kaputtprogrammieren will, nimmt ihr jede Verlässlichkeit."

 

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Landtag berät über Nutzung von Abwasser und ÖPNV

Der niedersächsische Landtag berät heute unter anderem über das Thema Abwasser. Die Regierungsparteien SPD und CDU haben einen Antrag gestellt, in dem es auch darum geht, ob Abwasser teilweise zur Beregnung von Feldern genutzt werden kann. In Gebieten mit angespannter Grundwassersituation könne dies ein geeignetes Instrument sein, um Wasserknappheit zu bewältigen, heißt es in dem Antrag. Zudem wollen die Abgeordneten über zwei Anträge der Grünen zur Vermeidung von Elektroschrott und einen "verlässlichen, regelmäßigen und bezahlbaren" öffentlichen Nahverkehr beraten. Die FDP will einen Antrag zur Stärkung von Berufsakademien einreichen.

 

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Weitere Zeugenvernehmung in Prozess gegen Franco A.

Der Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. wird heute mit der Vernehmung eines weiteren Zeugen fortgesetzt. Dabei geht es um die Betrugsvorwürfe der Anklage. Der 32-jährige A. muss sich unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verantworten. Er hatte bestritten, Anschläge geplant zu haben und lediglich eingeräumt, unter falschem Namen einen Asylantrag gestellt zu haben. Der Betrugsvorwurf bezieht sich auf die Sach- und Geldleistungen, die A. als angeblicher Flüchtling bezogen hatte. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zugelegt zu haben, um die geplanten Anschläge als Terrorakte eines anerkannten Asylbewerbers darzustellen - und so das Vertrauen in die Asylpolitik zu erschüttern. Franco A. gab dagegen an, er habe Missstände aufdecken wollen. Der Offizier soll sich Schusswaffen, Munition und Sprengkörper unter anderem aus Bundeswehrbeständen beschafft haben. Auch dazu wollte er vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt bisher keine Angaben machen. Festgenommen worden war er im Februar 2017 in Wien, als er eine Pistole aus einem Versteck in einer Flughafentoilette holen wollte. Im November 2017 hatte der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufgehoben, seitdem befindet sich A. auf freiem Fuß.

 

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BGH verhandelt zu Verbraucherrechten beim Treppenlift-Kauf

Die Frage, ob Kunden bei der Anschaffung eines Treppenlifts ein Widerrufsrecht haben, beschäftigt heute den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg will das grundsätzlich klären lassen. Dort hört man immer wieder von älteren Menschen, denen nach Vertragsschluss Zweifel kommen, wenn sie sich noch einmal mit den Kindern oder dem Arzt beraten. Oft gebe es dann Probleme mit den Anbietern, die trotzdem ihr Geld wollten. (Az. I ZR 96/20) Grundsätzlich haben Verbraucher 14 Tage Zeit, es sich noch einmal anders zu überlegen, wenn sie etwas im Internet, telefonisch oder auch bei sich daheim von einem Außendienstmitarbeiter kaufen. Eine Ausnahme gilt allerdings für nicht vorgefertigte Waren, die individuell nach Kundenwunsch gemacht sind. Die Anbieter meinen, dass das zumindest auf Kurventreppenlifte zutreffe. Die Land- und Oberlandesgerichte haben die Frage bisher unterschiedlich beantwortet. Ob es nach der Verhandlung gleich ein Urteil gibt, ist offen.

 

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Stahlgipfel Saar mit Altmaier und Maas

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sind heute als Redner zu Gast beim dritten Regionalen Stahlgipfel Saar in Völklingen. Die Veranstaltung ist geplant im Format eines Auto-Kinos. Auf dem Parkplatz des Weltkulturerbes Völklinger Hütte werden rund 350 Teilnehmer erwartet. Der Stahlgipfel wird ausgerichtet vom saarländischen Wirtschaftsministerium, dem Verband der Saarhütten und der IG Metall. Zu den weiteren Rednern zählen unter anderem die Gastgeberin und Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sowie Vertreter der Branche und der IG Metall. Bei dem Stahlgipfel wollen Unternehmen, Beschäftigte, Verbände, Gewerkschaften und Wirtschaftsministerium ein Zukunftsbild der Branche entwerfen und die dafür notwendigen politischen Entscheidungen in Berlin und Brüssel einfordern. Eine gemeinsame Resolution soll den zentralen Forderungen für die Stahlindustrie an der Saar Nachdruck verleihen. Die Stahlindustrie gehört nach Angaben des Verbands der Saarhütten mit rund 12 200 Beschäftigten neben dem Maschinenbau, dem Fahrzeugbau und der metallverarbeitenden Industrie zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im Saarland.

 

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Angriff auf Erdogan-Kritiker Erk Acarer in Berlin

Der türkische Journalist Erk Acarer war im Jahr 2017 ins Exil nach Deutschland geflohen. Nun berichtet er von einem Angriff mit Messern und Fäusten in seinem eigenen zu Hause in Berlin. Der in Berlin lebende türkische Journalist Erk Acarer hat auf seinem Twitter-Account von einem Angriff am Mittwochabend berichtet. Demnach sei er in seinem zu Hause mit Messern und Fäusten attackiert worden. Dazu teilte er ein Bild von sich, dass ihm kurz nach dem Angriff zeigen soll. "Ich kenne die Täter", schrieb Acarer in einem weiteren Post. "Ich werde mich dem Faschismus nie ergeben.“ Die Hintergründe sind bisher noch unklar. Er schwebe nicht in Lebensgefahr, sei aber wegen Kopfschwellungen im Krankenhaus unter Beobachtung. "Ich und meine Familie stehen unter Sicherheitsschutz."

 

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Heizen mit Abwärme aus dem Rechenzentrum: Pilotprojekt

Rechenzentren boomen in Frankfurt und Umgebung - und bringen Probleme mit, neben hohem Stromverbrauch auch reichlich Abwärme. Diese soll nun in einem Pilotvorhaben in Frankfurt genutzt werden, um ein neues Quartier im Gallusviertel mit rund 1300 Wohnungen zu heizen. Heute werden die Pläne vorgestellt. Das Rechenzentrum wird vom Unternehmen Telehouse betrieben. Ein ähnliches Projekt gibt es bisher in der Stadt in einem Hochhaus, in dem die Abwärme eines Rechenzentrums für warmes Wasser und Heizkörper sorgt. Frankfurt ist ein bundesweiter Schwerpunkt für Rechenzentren. Die Mainmetropole beherbergt auch einen der weltweit größten Internetknoten.

 

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Evonik nimmt Großanlage für Spezialkunststoff in Betrieb

Im Chemiepark Marl geht heute eine neue Anlage für die Produktion eines speziellen Kunststoffs offiziell in Betrieb. Der Chemiekonzern Evonik hat für rund 400 Millionen Euro seine bestehenden Kapazitäten für die Herstellung von Polyamid (PA) 12 mehr als verdoppelt. Es handelt sich nach Angaben des Unternehmens um die bislang größte Investition von Evonik in Deutschland. Zu Eröffnung der Anlage, von der Teile bereits laufen, kommen auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und der Vorsitzende der Chemiegewerkschaft IGBCE, Michael Vassiliadis, nach Marl. Evonik bezeichnet Polyamid 12 als Hochleistungskunststoff, der besonders hohen Belastungen ausgesetzt werden könne. Die weltweite Nachfrage wachse stetig. Der Kunststoff werde für Brems- und Kraftstoffleitungen in Autos und in der Medizintechnik verwendet, Rohre aus PA 12 könnten einfach verlegt werden und etwa bei Gasleitungen die deutlich schwereren Rohre aus Stahl ersetzen. Einen Nachfrageschub gebe es auch durch die Entwicklung des 3D-Drucks, bei dem Polyamid 12 eingesetzt werde.

 

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Weissrussland: Alles Wichtige zu den Demonstrationen| NZZ

Seit der Präsidentschaftswahl in Weissrussland von 2020 sind Tausende Regimekritiker verhaftet worden. Viktor Babariko galt als grösster Gegner vom weissrussischen Machthaber Lukaschenko. Nun wurde er verurteilt. Die neusten Entwicklungen Wie ist die Situation in Weissrussland? Seit über 25 Jahren regiert Präsident Alexander Lukaschenko in Weissrussland. Bei den letztjährigen Präsidentschaftswahlen vom 9. August wurde er von Swetlana Tichanowskaja herausgefordert. Tichanowskaja fand in der Bevölkerung viel Zuspruch, Tausende von Weissrussen kamen zu ihren Wahlkampfterminen. Der 66-jährige Lukaschenko erklärte sich noch am Wahlabend mit über 80 Prozent der Stimmen zum Sieger, was vielerorts Proteste auslöste. Diese wurden zu den grössten Protesten in der Geschichte des Landes. Nach Schätzungen von Aktivisten war an gewissen Tagen mehr als eine halbe Million Menschen auf den Beinen. Allein in der Hauptstadt Minsk waren es zum Teil Hunderttausende. Die Demonstrationen sind bisher friedlich verlaufen. Gleichzeitig gehen die Sicherheitskräfte immer rigoroser gegen die Demonstranten vor. Tausende von Personen sind festgenommen worden. Die weissrussische Polizei wurde vom Innenministerium ermächtigt, auf Demonstranten zu schiessen. In Videos und auf Fotos vom November 2020 war zu sehen, wie Uniformierte teilweise ohne Erkennungszeichen friedliche Menschen brutal zu Boden drücken und verhaften. Was ist sonst noch passiert? Die Behörden im autoritär regierten Weissrussland haben am 23. Mai eine Passagiermaschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair auf dem Weg von Athen nach Vilnius in Litauen umgeleitet und zur Notlandung in der weissrussischen Hauptstadt Minsk veranlasst. Als Vorwand diente eine offenbar fingierte Bombendrohung. Die Aktion zielte nach Einschätzung westlicher Regierungen und Beobachter auf einen prominenten Passagier an Bord, den vom weissrussischen Regime international gesuchten Journalisten und Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch. Dieser wurde nach der Landung in Minsk zusammen mit seiner Freundin Sofia Sapega festgenommen. An Bord befanden sich mehr als 120 Passagiere. Unter ihnen waren überwiegend Litauer, aber auch einige deutsche Staatsbürger, Personen aus weiteren EU-Staaten sowie mehrere Amerikaner. Sie konnten erst nach einem siebenstündigen, von Kontrollen und langem Schlangestehen begleiteten Aufenthalt in Minsk nach Vilnius weiterreisen. Nach Ansicht des Ryanair-Unternehmenschefs Michael O’Leary waren auch Agenten des weissrussischen Geheimdienstes KGB an Bord. Was hat die erzwungene Landung des Ryanair-Flugzeugs verändert? Beim EU-Gipfel vom 24. Mai wurde ausnahmsweise eine rasche Einigung über neue Sanktionen erzielt. Laut dem Beschluss des EU-Rats dürfen weissrussische Fluggesellschaften künftig nicht mehr den Luftraum der EU nutzen und auch nicht mehr Flughäfen in der EU anfliegen. Anfang Juni hat die EU gezielte Wirtschaftssanktionen beschlossen und Einreisesperren gegen Unterstützer Lukaschenkos verhängt. Die USA, Kanada und Grossbritannien haben ebenfalls Strafmassnahmen beschlossen. Weissrussland hat als Antwort auf die Sanktionen Gegenmassnahmen ergriffen. Wie steht es um den Blogger Protasewitsch? Die weissrussischen Behörden haben am 24. Mai die Festnahme des Bloggers und Oppositionsaktivisten Roman Protasewitsch bestätigt. Er sei in Untersuchungshaft genommen worden, teilte das Innenministerium im Nachrichtenkanal Telegram mit. Der 26-Jährige war am Tag zuvor am Minsker Flughafen in Haft genommen worden. In einem von den Justizbehörden veröffentlichten, vermutlich unter Zwang entstandenen Video sagte Protasewitsch, dass er gut behandelt werde und bereits ein Geständnis abgelegt habe. In einem zweiten, am 3. Juni im weissrussischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview lobt der Blogger Machthaber Lukaschenko. Auch in diesem Fall wird vermutet, dass die Aussagen mit Drohungen und Folter erzwungen worden sein könnten. Viele Weissrussen fordern die sofortige Freilassung des Bloggers Roman Protasewitsch. Protasewitsch, der in seiner Heimat unter anderem wegen Anstiftung zu Protesten gegen Lukaschenko zur Fahndung ausgeschrieben war, hatte im Exil in Litauen gelebt. Ihm drohen nun viele Jahre Haft oder gar die Todesstrafe. Laut BBC Russia wurde der Blogger nun aber mit seiner Freundin in den Hausarrest verlegt. Auch ein Video mit der ebenfalls inhaftierten Freundin des Bloggers, der Russin Sofia Sapega, veröffentlichte das Regime. Darin gibt sie an, einen regimekritischen Telegram-Kanal betrieben zu haben. Ihre Eltern betonen jedoch gegenüber Medien, Sapega habe sich nicht für Politik interessiert, und halten das Geständnis der Tochter für erzwungen. Wie ist das Verhältnis zu Russland? Trotz neuen Sanktionen aus dem Westen bekommt Lukaschenko weiter Hilfe aus Moskau. Nach einem Besuch von Lukaschenko in der Sommerresidenz von Wladimir Putin in Sotschi fuhr der Langzeitautokrat mit einem 500 Millionen Dollar Unterstützungskredit wieder nach Hause. Putin steht hinter Lukaschenko, somit hat dieser keine Motivation, innenpolitisch etwas zu ändern. Dennoch beeindruckt die Darstellung der Schwierigkeiten als gemeinsame, russisch-weissrussische Herausforderung beeindruckt Moskau wenig. Nur zögerlich gibt Russland weitere Kredite frei für das Nachbarland, dessen Wirtschaftsmodell jahrelang auf indirekten russischen Subventionen beruhte. Der Wirtschaft geht es schlecht, unter den gegebenen Bedingungen ist keine Besserung in Sicht. Die beiden Präsidenten Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin bei einem Treffen im November 2017. Wer ist Alexander Lukaschenko? Lukaschenko führt das Land seit 1994 und trat jetzt seine sechste Amtszeit an. Aufgrund eines Referendums im Jahr 2006 kann er sich unbegrenzt oft wählen lassen – zuvor war die Amtszeit eines Präsidenten auf zwei Perioden begrenzt. Im Demokratie-Index 2019 der britischen Zeitschrift «The Economist» belegt Weissrussland Platz 141 von 167. Der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko wird manchmal als «der letzte Diktator» Europas bezeichnet. Das Bild zeigt ihn während seiner Vereidigung am 23. September in Minsk. Von 1975 bis 1977 arbeitete Lukaschenko als politischer Instruktor für den sowjetischen Geheimdienst KGB, von 1980 bis 1982 war er als Polit-Kommissar bei der Roten Armee tätig. Er hat früh gelernt, die sowjetische Staatsideologie zu verteidigen. Seine diktatorischen Praktiken sind drastisch. So liess Lukaschenko unter anderem zahlreiche Demonstrationen oppositioneller Gruppen gewaltsam unterdrücken und Kritiker festnehmen. Einige von ihnen sind bis heute verschwunden und dürften umgebracht worden sein. Seit dem Sturz des damaligen jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic im Jahr 2000 bezeichnen Kritiker Lukaschenko als Europas letzten Diktator. Er gilt als Verfechter eines streng sozialistischen Systems in Europa. Sind Neuwahlen denkbar? Alexander Lukaschenko hat Mitte Februar 2021 eine neue Verfassung mit weniger Vollmachten für den Präsidenten angekündigt, über die das Volk Anfang 2022 abstimmen soll. Gleichzeitig machte Lukaschenko klar, dass er noch länger an der Macht bleiben will. Es werde irgendwann ein Weissrussland ohne ihn geben, sagte er bei der zweitägigen Gesamtweissrussischen Volksversammlung in Minsk. Aber: «Verstehen Sie, nicht heute, nicht morgen, nicht übermorgen.» Die Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja hält Neuwahlen für den einzigen Ausweg aus der derzeitigen Situation in ihrem Land. «In den Augen des Volkes ist Lukaschenko nicht mehr länger der legitime Präsident», sagte sie nach einem Treffen mit Polens Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki im September 2020. Ungeachtet dessen hat sich Lukaschenko für eine neue Amtszeit vereidigen lassen. Die Amtseinführung fand ohne vorherige Ankündigung und hinter verschlossenen Türen statt. Wie ist die Opposition organisiert? Swetlana Tichanowskaja, die überraschenderweise zur Wahl zugelassen wurde, stellte gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Maria Kolesnikowa und Weronika Zepkalo zum ersten Mal seit Jahren eine ernstzunehmende Herausforderung für das Regime dar. Um die drei Frauen bildete sich eine lose Protestbewegung. Am 31. August 2020 hat die Demokratiebewegung in Weissrussland um die Oppositionelle Maria Kolesnikowa die Gründung einer Partei zur Erneuerung des Landes bekanntgegeben. Die politische Kraft mit dem Namen «Wmestie»– zu Deutsch: «Gemeinsam» – solle den Menschen, die Veränderungen wollten, eine Basis geben, sagte die 38-Jährige. Maria Kolesnikowa. Kolesnikowa hat viele Jahre von Stuttgart aus internationale Kulturprojekte geleitet und lebt seit einigen Monaten wieder dauerhaft in Minsk. Sie gilt als eines der wichtigsten Gesichter in der Bürgerbewegung gegen Staatschef Alexander Lukaschenko. Sie arbeitet für den früheren Bankenchef Viktor Babariko, der um das Präsidentenamt kandidieren wollte. Lukaschenko liess ihn aber vor der Wahl verhaften, das Strafverfahren gilt als politisch motiviert. Bis dahin stand vor allem Swetlana Tichanowskaja im Rampenlicht. Sie war Lukaschenkos Herausforderin bei den Wahlen. Nachdem sich Lukaschenko zum Sieger erklärte, reiste sie nach Litauen aus, mutmasslich auf Druck des Regimes hin. Seitdem unterstützt sie die Proteste aus dem Ausland. Am 17. August 2020 erklärte sie sich in einer Videobotschaft aus ihrem Exil bereit, die Bewegung gegen Staatschef Alexander Lukaschenko zu führen. «Ich bin bereit, in dieser Zeit Verantwortung zu übernehmen und als nationale Anführerin zu handeln», sagte die 38-Jährige. Ende September wurde bekannt, dass sie aus dem Exil mit der Bildung einer alternativen Führung für Weissrussland begonnen habe. Auch weitere prominente Oppositionelle wurden ins Exil getrieben oder festgenommen: Maria Kolesnikowa ist am 8. September 2020 an der Grenze zur Ukraine festgenommen worden. Zuvor war Olga Kowalkowa ins Nachbarland Polen ausgereist. Sie sei von den Behörden in Weissrussland dazu gedrängt worden, sagte Kowalkowa laut dem Internetportal tut.by am 5. September 2020. Sie habe nicht beabsichtigt, auszureisen und wolle auch bald wieder nach Minsk zurückkehren. Gab es früher schon ernstzunehmende Herausforderer Lukaschenkos? Lukaschenko geht seit Jahren mit repressiven Mitteln gegen seine Kritiker vor. Ernstzunehmende Herausforderer hatten keine Chance, überhaupt bei der Wahl anzutreten. Die Zulassung Swetlana Tichanowskajas kam deshalb überraschend. Vor der Wahl im Jahr 2006, zu der er nur aufgrund einer Verfassungsänderung zugelassen werden konnte, verschärfte Lukaschenko sein Vorgehen gegen Kritiker. Dasselbe tat er bei den darauffolgenden Wahlen in den Jahren 2010 und 2015. Lukaschenko gewann alle vergangenen Wahlen offiziell mit über 80 Prozent der Stimmen, die Ergebnisse wurden jedoch immer angezweifelt. Auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stellte regelmässig Unstimmigkeiten fest. Zudem kam es wie mehrmals zu Grossdemonstrationen gegen die Regierung, welche in der Regel brutal niedergeschlagen wurden. Demonstranten versammelten sich im vergangenen August in Minsk und skandierten: «Geh weg!» Die Protestrufe richteten sich gegen Präsident Alexander Lukaschenko, der bereits seine sechste Amtszeit antritt.

 

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Kampf gegen Blutkrebs: Auszeichnung für engagierte Schulen

Die DKMS und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) zeichnen heute in Mainz drei rheinland-pfälzische Schulen aus, die sich besonders im Kampf gegen Blutkrebs engagiert haben. Junge Menschen haben laut DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) als mögliche Stammzellenspender eine große Bedeutung, da sie in der Regel gesund sind und aus medizinischen Gründen besonders häufig für eine Spende in Betracht kommen. Aus diesem Grund registriert die DKMS an weiterführenden Schulen in ganz Deutschland Schülerinnen und Schüler. Seit 2008 gibt es derartige Projekte auch in Rheinland-Pfalz.

 

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IBO startet als erste Messe im Südwesten nach dem Lockdown

Als erste Messe in Baden-Württemberg öffnet heute die IBO in Friedrichshafen ihre Tore für Besucher. Eine Testpflicht besteht für die Gäste nach Angaben der Veranstalter nicht, allerdings müssen sich die Besucher vorab online registrieren und auf dem Gelände eine Maske tragen. Pro Tag dürfen demnach höchstens 9500 Menschen die Verbrauchermesse besuchen, auf der 280 Aussteller vertreten sind. Wie die Veranstalter mitteilten, haben Besucher beim Eintritt die Möglichkeit, sich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen zu lassen. "Wir gehen hochmotiviert und mit einem guten Gefühl an den Start und sind uns auch unserer Verantwortung bewusst", sagte der Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, Klaus Wellmann. Für den Messestandort Friedrichshafen ist die IBO, die am 11. Juli endet, ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Im vergangenen Geschäftsjahr 2020 brach der Umsatz coronabedingt auf 6,2 Millionen Euro ein nach 26,6 Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Stadt Friedrichshafen half mit fünf Millionen Euro, um die Zahlungsfähigkeit der Messe-Gesellschaft zu erhalten.

 

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Prozess um mutmaßlichen Missbrauch in der Feuerwehr beginnt

In einem Verfahren um sexuellen Missbrauch von Kindern bei der Feuerwehr in Leverkusen steht heute ein 45-Jähriger vor dem Kölner Landgericht. Die Anklage wirft ihm vor, zwischen Mai 2002 und Oktober 2020 in insgesamt 31 Fällen bei Schutzbefohlenen übergriffig geworden zu sein. Dabei soll es in 15 Fälle zum sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen gekommen sein. Laut der Anklageschrift vermittelte der 45-Jährige in der Jugendarbeit der freiwilligen Feuerwehr den Kindern und Jugendlichen praktische und theoretische Kenntnisse. Bei Übungen und Freizeitveranstaltungen soll der Mann die Aufsichtspflicht ausgeübt haben. Der Prozess ist mit sieben Verhandlungstagen bis September terminiert.

 

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Landkreis Osnabrück bietet wieder Impfaktion auf Wochenmarkt

Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen bietet der Landkreis Osnabrück eine Impfaktion auf einem Wochenmarkt in der Region an. Heute können sich Bürgerinnen und Bürger auf dem Wochenmarkt in Bad Essen zum ersten Mal impfen lassen. Eine Voranmeldung sei nicht erforderlich, sagte ein Kreissprecher. Es werden die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson angeboten; für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren. Minderjährige müssen allerdings eine Einwilligung der Eltern mitbringen. Die Zweitimpfung - im Fall von Biontech - gebe es in einem Impfzentrum in Wallenhorst. Bei Johnson & Johnson reicht eine Spritze. Bereits am vergangenen Freitag hatte es eine Impfaktion des Landkreises auf dem Wochenmarkt von Bramsche gegeben. Dabei seien etwa 700 Impfdosen verbraucht worden, sagte der Sprecher.

 

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Erzdiözese München und Freising stellt Haushalt vor

Eine nicht abebbende Kirchenaustrittswelle und die Corona-Krise bedeuten große Herausforderungen für die katholische Kirche in Bayern. Die Bistümer rechnen mit deutlich weniger Einnahmen und müssen sparen. Wie es in Bayerns größtem Bistum, dem Erzbistum München und Freising, konkret aussieht, will Generalvikar Christoph Klingan heute in München bekanntgeben. Dann stellt das Bistum den Jahresabschluss 2020 und den Haushalt für das laufende Jahr vor. Das Erzbistum gilt als eines der reichsten in Deutschland, hat aber - wie alle anderen Diözesen auch - mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen, weil diese auch ein Minus an Kirchensteuern bedeutet.

 

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57-Jähriger wegen tödlicher Schüsse vor Gericht

Wegen der tödlichen Schüsse auf einen vermuteten Einbrecher muss sich von heute an ein 57 Jahre alter Mann aus Lübeck verantworten. Er soll am 30. Dezember 2020 auf zwei Männer geschossen haben, die er in seinem Haus in der Nähe des Lübecker Stadtparkes überrascht hatte. Einem der Eindringlinge gelang die Flucht. Der zweite, ein 38 Jahre alter Mann, wurde von drei Schüssen in den Rücken getroffen. Er wurde so schwer verletzt, dass er wenig später starb. Sein überlebender Begleiter hatte bei der Polizei ausgesagt, er und der 38-Jährige seien aus Neugierde in das verlassen wirkende Haus eingestiegen. Der mutmaßliche Schütze wurde noch am Abend auf dem Dachboden seines Hauses festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft, ihm wird Totschlag vorgeworfen. Das Gericht hat zunächst zehn Hauptverhandlungstage terminiert, das Urteil wird Anfang Oktober erwartet.

 

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Neue Bundesbeauftragte besucht Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die neue Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, soll heute die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besuchen. Der Komplex diente früher als Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit. Geplant ist unter anderem ein Rundgang. Die frühere DDR-Oppositionelle Zupke war vor vier Wochen ins Amt gewählt worden. Sie soll sich um die Belange von Opfern kümmern. Die Papiere der DDR-Staatssicherheit werden künftig vom Bundesarchiv verwaltet.

 

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Online-Wache der Polizei startet

Strafanzeigen in Thüringen können künftig auch online bei der Polizei aufgeben werden. Innenminister Georg Maier (SPD) nimmt heute offiziell die Online-Wache in Betrieb. Sie soll Tag und Nacht erreichbar sein - unter anderem auf den Internetseiten der Thüringer Polizei und der Landesverwaltung. Nach Angaben des Innenministeriums soll sie Bürgern den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme mit der Polizei erleichtern. Über die Einrichtung einer Internet-Wache wird in Thüringen schon seit mehr als fünf Jahren diskutiert. Zuletzt hatte sich der Start immer wieder verzögert, auch wegen der Corona-Pandemie. Nach einer Auflistung des Bundeskriminalamts ist Thüringen das einzige Bundesland, das bislang noch keine Online-Wache hatte. In einigen Bundesländern gibt es das Angebot schon seit vielen Jahren.

 

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Landgericht entscheidet über Zulässigkeit von Negativzinsen

Sind Negativzinsen für neue Bankkunden zulässig? Das Landgericht Leipzig will heute eine Entscheidung in dieser Frage verkünden. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Sparkasse Vogtland. Diese hatte im Februar 2020 kurzfristig Negativzinsen für Neukunden mit mehr als 5000 Euro auf dem Girokonto eingeführt. Die Sparkasse verzichtete nach kurzer Zeit auf das sogenannte Verwahrentgelt, lehnte aber eine Unterlassungserklärung ab. Die Verbraucherzentrale Sachsen setzt nun auf eine gerichtliche Entscheidung. "Negativzinsen sind mittlerweile leider unglaublich verbreitet. Es ist an der Zeit, dass die Zulässigkeit geklärt wird", sagte der Rechtsexperte Michael Hummel von der Verbraucherzentrale. Die Verbraucherschützer erhoffen sich demnach eine Signalwirkung über den sächsischen Fall hinaus. Sie sehen sich durch ein Urteil des Landgerichts Tübingen aus dem Jahr 2018 gestützt. Das Gericht hatte in einem Urteil entschieden, dass Negativzinsen bei Bestandskunden auf dem Girokonto nicht zulässig sind, wenn bereits Kontoführungsgebühren erhoben werden.

 

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Ringo Starr feiert 81. Geburtstag mit «Peace and Love»

Der Ex-Beatle Ringo Starr hat seinen 81. Geburtstag in Kalifornien im Zeichen von «Frieden und Liebe» gefeiert. Mit Ehefrau Barbara Bach (73), «Eagles»-Gitarrist Joe Walsh (73) und weiteren Gästen posierte Starr in Beverly Hills vor einer von ihm geschaffenen «Peace and Love»-Skulptur. Dutzende Fans stimmten ein «Happy-Birthday»-Ständchen an. Pünktlich um 12 Uhr mittags (Ortszeit) feuerte Starr mit dem Friedens-Handzeichen und «Peace and Love»-Rufen die Menge an. Das Peace-Zeichen ist längst zum Markenzeichen des Musikers geworden. Mit dem Motto begrüßt er Leute und versieht seine Botschaften in sozialen Medien. An seinem Geburtstag im Jahr 2008 startete der Schlagzeuger und Sänger das Ritual mit der Hoffnung auf weltweite Nachahmung, dass jeweils am 7. Juli Mittags der Ruf nach «Peace and Love» ertönt. Jedes Jahr machen es ihm Fans an verschiedenen Orten, darunter in England, Spanien und Brasilien, nach.

 

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Ein fragwürdiger Elfmeter beendet Dänemarks EM-Märchen

R aheem Sterling muss einen leichten Kontakt gespürt haben. Vielleicht hat der englische Stürmer in der Verlängerung des EM-Halbfinals gegen Dänemark auch nur gehofft, dass es eine Berührung gab, als er in den Zweikampf mit Joakim Maehle ging. Seine Hoffnung wurde erhört, vom Schiedsrichter. Danny Makkelie entschied nach dem Zweikampf ohne klares Foul auf Elfmeter. Da es sich nicht um eine klare Fehlentscheidung handelte, griff auch der Videoschiedsrichter nicht ein. Eine fragwürdige Entscheidung, die den EM-Traum der Dänen jäh beendete. Zwar entsprach Englands Kapitän Harry Kane noch dem Klischee und verschoss den Elfmeter, er versenkte aber den Nachschuss. England gewann das Spiel 2:1 nach Verlängerung und zog ins Finale gegen Italien ein. Nach dem Schlusspfiff ließen die dänischen Spieler ihren Emotionen freien Lauf. Bei vielen flossen Tränen, als sie sich bei den Fans für die Unterstützung im Londoner Wembley-Stadion bedankten. Es war das Ende von drei Wochen, die wohl nicht emotionaler hätten sein können. „Es war eine großartige Reise. Es tut mir leid, dass sie vorbei ist“, sagte Dänemarks Kapitän Simon Kjaer. Die dramatische Reise begann im ersten Vorrundenspiel gegen Finnland, als der dänische Spielmacher Christian Eriksen in der ersten Halbzeit auf dem Rasen zusammenbrach und wiederbelebt werden musste. Die Teamkollegen bildeten einen Kreis als Sichtschutz um ihren Mitspieler und mussten mit ansehen, wie Ärzte um das Leben Eriksens kämpften. Trotz des dramatischen Vorfalls wurde die Partie nach einer langen Unterbrechung zu Ende gespielt. „In der Sekunde, als die Zeit stillstand und wir sehr verletzlich waren, als wir sahen, wie zerbrechlich das Leben ist - das könnte uns helfen, im Jetzt zu sein und es zu genießen“, sagte Dänemarks Trainer Kasper Hjulmand: „Die Liebe der dänischen Menschen hat uns geholfen.“ Die Nationalelf kämpfte sich nach dem Schock zurück auf den Platz und in die Normalität. Sie siegten für Eriksen, zogen völlig überraschend ins Halbfinale ein und schrieben ein EM-Märchen. Auch gegen England kämpfte die Mannschaft tapfer. Zwar war die Hjulmand-Elf unterlegen, die großen Chancen hatte England aber nicht. Die Mannschaft von Gareth Southgate brauchte schon den umstrittenen Elfmeter, um ins Finale einzuziehen. Dabei hätte Makkelie die Partie auch schon wenige Sekunden vorher unterbrechen können, weil zwei Bälle im Spiel waren. Er ließ aber laufen und entschied dann auf Strafstoß. „Wenn er mich auf diese Weise im Strafraum berührt, dann ist es ein Elfmeter“, sagte Sterling. Dies sah der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe anders: „Ich persönlich finde es nicht richtig, weiterspielen wäre die richtige Entscheidung gewesen.“

 

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Riesen-Wirbel um zweiten Ball im Spiel!

Mega-Aufreger bei Dänemarks unglücklicher 1:2-Halbfinal-Pleite in der Verlängerung gegen England! Vor der entscheidenden Spielszene befindet sich offenbar ein zweiter Ball auf dem Rasen! Die umstrittene Szene: Über die rechte Seite geht Englands Raheem Sterling gegen Dänemarks Thomas Mahele ins Dribbling. Plötzlich taucht in unmittelbarer Nähe seines Laufweges ein weiterer Ball auf. Auf den Fernsehbildern ist zu sehen, dass die zweite Kugel eine ganze Weile dort auf dem Spielfeld liegt. Sie muss zwischen Minute 101:02 und 101:32 aufs Spielfeld gelangt sein. So viel lässt sich anhand der Kamera-Perspektiven nachvollziehen. Wie er dorthin kam – unklar! Was man dagegen sieht: Ein dänischer Ersatzspieler, der sich am Spielfeld mit seinen Kollegen warm macht und wild mit den Armen gestikuliert, um den Schiedsrichter auf den zweiten Ball aufmerksam zu machen. Doch der Unparteiische macht keine Anstalten, das Spiel zu unterbrechen. Auch vom Assistenten, der auf der betreffenden Seite steht, gibt es kein Signal. Den Pfiff gibt es erst wenige Sekunden später (Minute 101:47), als Sterling bereits in den Strafraum eingedrungen ist und leicht von Maehle berührt wird. Elfmeter! Der entscheidende, der England erstmals ins EM-Endspiel bringt, wenn auch erst im Nachschuss (Kane 105.). Was sagt die Regel bei einem zweiten Ball im Spiel? Wenn der Ball das Spielgeschehen stört, hätte die Partie unterbrochen und mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt werden sollen. Das sahen die Unparteiischen offenbar nicht gegeben. Erst der zweite Ball, dann der zweifelhafte Elfmeter – dieses Ausscheiden ist für die Dänen doppelt bitter.

 

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Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie Nach England-Sieg: Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisiert Elfmeter-Pfiff von Danny Makkelie

Es war die entscheidende Szene: Raheem Sterling stürmte in den Strafraum der Dänen, wurde von drei Gegenspielern umringt, nahm Körperkontakt mit Mathias Jensen auf und kam zu Fall. Schiedsrichter Danny Makkelie (Niederlande) zögerte nicht, pfiff in der Verlängerung des EM-Halbfinals im Londoner Wembley-Stadion Foulelfmeter für England. Der Außenseiter protestierte, der Favorit jubilierte - und Harry Kane versenkte den Nachschuss des Strafstoßes nach vorheriger Parade von Kasper Schmeichel zum 2:1-Sieg im Netz. Eine Sequenz im Zeitraffer, die nach der Partie für große Diskussionen sorgte. "Man sieht den Kontakt - Knie gegen Wade", sagte der ehemalige Bundesliga -Schiedsrichter Manuel Gräfe im ZDF: "Aber Sterling geht mit der Intention in den Zweikampf, den Elfmeter zu ziehen. Schiedsrichter lassen sich oft von Fallmustern leiten. Und aufgrund des Fallmusters sieht man, dass das nicht ausreichend ist." Zudem wies der 47-Jährige darauf hin, dass vor der Aktion ein zweiter Ball auf dem Spielfeld lag. "Vielleicht hat das den Schiedsrichter auch kurz abgelenkt." Aufgrund des Kontaktes und der unmittelbaren Entscheidung konnte Makkelie auch vom VAR nicht überstimmt werden. Eine eindeutige Fehleinschätzung der Situation lag schließlich nicht vor. "Man kann den Elfmeter theoretisch geben", meinte auch Gräfe: "Ich hätte aber weiterspielen lassen. Für mich persönlich ist diese Entscheidung zu hart." Sterling sah dies naturgemäß anders. Englands Flügelstürmer antwortete auf die Frage, ob die Entscheidung berechtigt war, kurz und knapp: "Na klar!"

 

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+++ 04:16 Ministerpräsident Hans schlägt Anreize für Impfung vor +++

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans spricht sich angesichts der stockenden Impfkampagne für zusätzliche Anreize aus. "Man könnte an eine Verlosung denken, bei der unter den Impfbereiten beispielsweise ein Fahrrad, ein Fremdsprachenkurs oder ein anderer schöner Preis ausgegeben wird", regte der CDU-Politiker in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe an. Mobile Impfteams und Sonderaktionen seien gerade in sozialen Brennpunkten nötig. Auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert "etwas mehr Kreativität bei den lokalen Behörden", so die Vorsitzende Susanne Johna in der "Rheinischen Post". "Wir müssen Menschen auch direkt ansprechen und nicht warten, bis sie ins Impfzentrum oder zum Hausarzt kommen. Je niedrigschwelliger, desto besser." +++ 03:44 Tokio während Olympia im Corona-Notstand +++ Während der Olympischen Spiele soll in Tokio erneut der Corona-Notstand herrschen. Angesichts wieder deutlich steigender Infektionszahlen sehe sich die Regierung zu diesem Schritt gezwungen, berichten japanische Medien. Die Spiele sollen am 23. Juli eröffnet werden - möglicherweise aber ohne Zuschauer. Am Vortag hatte die Stadtverwaltung 920 neue Infektionsfälle gemeldet. Das ist der höchste Stand an Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden seit dem 13. Mai. Mehr dazu hier. +++ 02:34 Immunologin zu Delta: "Wenn wir nichts tun, geht uns das Ding durch die Decke" +++ Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Christine Falk, rät angesichts des hohen Ansteckungspotentials der Delta-Variante dringend weiter zum Maskentragen und anderen Corona-Regeln bis hin zum Testen. "Wenn wir nichts tun, geht uns das Ding durch die Decke", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben seit Dienstag wieder steigende Zahlen. Man kann jetzt schon den Schluss ziehen, dass diese Variante dazu beiträgt, dass sich wieder mehr Menschen anstecken. Denn es ist für das Virus ein Leichtes, von einer Person zur nächsten zu springen", warnt Falk. +++ 01:42 Fraport-Chef: "Geimpfte sollen ohne Quarantäne reisen dürfen" +++ Der Chef des Frankfurter Flughafens, Stefan Schulte, fordert mehr Rechte im Reiseverkehr für Geimpfte und Genesene. "Es kann nicht sein, dass doppelt Geimpfte, die jetzt aus einem Virusvariantengebiet zurückkehren, zwei Wochen in Quarantäne müssen", sagt der Fraport-Vorstandsvorsitzende der "Süddeutschen Zeitung". Es müsse auch im Interesse der Allgemeinheit einen Anreiz geben, sich impfen zu lassen. Für 2021 rechnet Schulte am Frankfurter Flughafen mit 30-35 Prozent der Passagierzahl von 2019. +++ 00:14 New Yorker feiern ihre "Corona-Helden" +++ Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer, aber auch Bestatter: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen marschierten über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um ihren Dank zum Ausdruck zu bringen. New York war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA, mehr als 33.000 Menschen starben in der Millionenstadt. +++ 23:32 Atlantas Notenbankchef: Delta-Ausbreitung gefährdet wirtschaftliche Erholung +++ Der Präsident der Notenbank von Atlanta, Raphael Bostic, warnt, dass ein durch die Delta-Variante getriebener neuer Anstieg der Coronainfektionen zum Rückzug von Verbrauchern und einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung in den USA führen könnte. In einigen Teilen des Landes gebe es beunruhigende Trends, sagt Bostic auf einer virtuellen Veranstaltung mit Journalisten. +++ 22:30 Ministerin warnt: Infektionsrate steigt bei jungen Spaniern +++ Bei jungen umgeimpften Spaniern nimmt die Infektionsrate deutlich zu. Deshalb ruft Gesundheitsministerin Carolina Darias die Bevölkerungsgruppe zur Vorsicht auf. "Eine Person von 100 Neuinfizierten im Alter zwischen 20 und 24 Jahren wird ins Krankenhaus eingeliefert", sagt sie auf einer Pressekonferenz. Die Mehrheit der jüngsten Corona-Infektionen sei auf Studentenpartys zum Ende der Vorlesungszeit zurückzuführen. In den vergangenen 14 Tagen hat sich die Inzidenz in Spanien von 117 Fällen pro 100.000 Einwohner vor einer Woche auf 252 Fälle mehr als verdoppelt. In der Altergruppe der 20- bis 29-Jährigen sprang die Inzidenz auf 814 von 100 seit Dienstag. +++ 22:09 Laschet will Schulen nach den Ferien möglichst offen halten +++ Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet bekräftigt, die Schulen nach den Sommerferien offen halten zu wollen. "Der soziale Kontakt ist für Kinder extrem wichtig", sagt Laschet in der Gesprächsreihe "Brigitte live". Es müsse alles getan werden, damit es nicht wieder zu Distanz- oder Wechselunterricht komme. Masken, Lüftungen oder Tests seien "besser als Schulschließungen". In der Frage nach Impfungen für Kinder und Jugendliche äußert sich der CDU-Chef zurückhaltend. Es solle auf die Ständige Impfkommission (Stiko) gehört werden, sagt Laschet. Die Politik solle dabei keinen Druck ausüben. +++ 21:40 In zehn Bundesländern steigt die Sieben-Tage-Inzidenz +++ Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in allen Bundesländern laut Daten von ntv.de weiterhin im einstelligen Bereich. +++ 21:08 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 995 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.733.079 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 995 neue Fälle hinzu. Das sind 157 neu gemeldete Fälle mehr als am vergangenen Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 50 auf 91.118. Als aktuell infiziert gelten rund 10.900 Personen. Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,99 angegeben (Vortag: 0,92). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,01 (Vortag: 0,93). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 484 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt,303 davon werden beatmet. Rund 4500 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen. Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

 

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Diane Kruger legt sexy Glamour-Auftritt hin

Auf dem Filmfestival im südfranzösischen Cannes ist und bleibt es glamourös: Dafür gesorgt hat unter anderem die deutsche Schauspielerin Diane Kruger (44), die am zweiten Tag der Veranstaltung in einem bodenlangen Tüllkleid von Armani Privé über den roten Teppich lief. Ein Hingucker war dabei zweifellos das transparente Neckholder-Oberteil, das bei der 44-Jährigen vorne nur das Nötigste bedeckte. Sowohl von der Seite als auch am Rücken ließ Kruger tief blicken. Das Glitzerkleid bestach außerdem durch einen breiten, schwarzen Gürtel, der die schmale Taille der Schauspielerin zur Geltung brachte. In Sachen Make-up hielt sich Kruger zurück und setzte vor allem auf natürliche Farbtöne. Ihre schulterlangen, blonden Haare waren zu leichten Wellen frisiert. Die obere Haarpartie steckte sie mit einem schwarzen Haarband nach oben. Nach der Corona-bedingten Absage im vergangenen Jahr sind die 74. Internationalen Filmfestspiele von Cannes am Dienstagabend (6. Juli) eröffnet worden. Das Filmfest in Südfrankreich dauert vom 6. bis 17. Juli.

 

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Explosion auf Container-Schiff in Dubai

Eine Explosion hat am späten Mittwochabend (gegen 23.45 Uhr) Dubai erschüttert. Wie die staatliche Nachrichtenbehörde des Emirats mitteilte, war im Hafen Jebel Ali auf einem Container-Schiff ein Feuer ausgebrochen. Nach Regierungsangaben ist der Brand mittlerweile gelöscht worden. Glücklicherweise habe sich bei dem Brand niemand verletzt. Zeugen berichteten zuvor von wackelnden Gebäuden in der ganzen Stadt – bis zu 25 Kilometer vom Unfallort entfernt. Menschen, die mit ihren Telefonen von Hochhäusern aus filmten, veröffentlichten in den sozialen Medien hektische Videos, die einen feurigen Ball zeigen, der den Nachthimmel erleuchtete. Wie es zu dem Ausbruch des Feuers kam, ist bisher nicht bekannt.

 

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Nach Krimi gegen Dänemark: England folgt Italien ins Finale

England feiert nach dem Sieg gegen Dänemark schon seine EM-Helden. Erstmals seit dem WM-Sieg 1966 stehen die Three Lions in einem Finale. Nun wartet Italien.

 

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Aufstiegsträume sind ausgeträumt

Nach einem Drama in vier Akten müssen sich die Landesliga-Herren des TC Rot-Weiß Gersthofen im Spitzenspiel in Hengersberg geschlagen geben


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Created at 2021-07-08 06:01