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DC5n Deutschland mix in german 336 articles, created at 2021-07-01 03:35
(7.69/8)  1  Donald Rumsfeld: Seine Karriere in Bildern

Er war nicht unumstritten: Mit 88 Jahren ist der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gestorben. 1975 wurde er jüngster Verteidigungsminister der USA. Am stärksten wird der „Falke“ im Pentagon jedoch wegen des Irakkriegs in Erinnerung bleiben. 2021-06-30 21:54 1KB www.rnd.de

(5.49/8)  2  Verurteilung von Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben

TV-Star Bill Cosby war 2018 verurteilt worden, 2004 eine Frau missbraucht zu haben. Nun wurde das Urteil aufgehoben, ... 2021-06-30 21:30 3KB www.tt.com

(4.33/8)  3  Coronavirus-Blog: Anteil der Delta-Variante wächst exponentiell

Der Anteil der Mutante hat sich bei den Neuinfektionen die vierte Woche in Folge verdoppelt. Die Tendenz hält wohl an. Corona-News von Mittwoch im Blog. 2021-06-30 22:29 20KB www.ndr.de

(4.11/8)  4  „Die Uefa ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich“

Die Kritik an der Uefa wegen der relativ hohen Zuschauerzahlen bei den EM-Spielen wird stärker. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach macht den Verband „für den Tod von vielen Menschen verantwortlich“. 2021-06-30 20:04 4KB www.welt.de

(3.19/8)  5  EM 2021: Der Liveblog mit Pressestimmen zu England - Deutschland

In unserem Live-Blog halten wir Sie über das tägliche Geschehen an der Euro 2021 auf dem Laufenden – mit Aktuellem, Informativem und Witzigem. 2021-06-30 17:54 8KB www.nzz.ch

(3.05/8)  6  Sancho-Transfer vom BVB zu Manchester United offenbar perfekt

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden mal mehr, mal weniger … 2021-06-30 20:22 13KB www.stern.de

(2.15/8)  7  Sport aktuell Blog

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das ... 2021-06-30 20:28 1KB www.tt.com

(2.14/8)  8  Wimbledon: Ottes Kampf nicht belohnt – Favoritinnen reihenweise raus

Fast vier Stunden ringt Dominik Koepfer um den Einzug in die dritte Runde, dann gewinnt er sein Spiel noch. Oscar Otte kämpft auf dem Centre Court gegen Andy Murray fast genauso lange. Am Mittwoch erwischte es auch mehrere Stars. 2021-06-30 23:37 5KB www.t-online.de

(2.07/8)  9  Französische Polizei nimmt Sturzverursacherin in Gewahrsam

Die französische Polizei hat die Frau aufgespürt, die mit einem Gruß an "Omi" und "Opi" einen Massensturz bei der Tour de France verursacht hatte. Am Nachmittag … 2021-06-30 17:50 2KB rp-online.de

(2.07/8)  10  15 Jahre Bundestrainer Löw: Der Job seines Lebens ist Geschichte

„Für solche Spiele ist man Trainer!“ Diesen Satz spricht Joachim Löw vor dem Aus mit der deutschen Mannschaft im EM-A... 2021-06-30 05:29 7KB www.tt.com

(2.05/8)  11  „It’s coming home“: Wie ein Song zu Englands größter Fußballhymne wurde

1996 erscheint „Three Lions (Football‘s Coming Home)“ von Baddiel, Skinner und den Lightning Seeds. Der englische Fußballverband soll das Lied gehasst haben – doch Fans singen es bei der EM aus voller Kehle. Wie wurde dieses Stück Musik zu Englands größter Fußballhymne? 2021-06-30 12:39 10KB www.rnd.de

(2.04/8)  12  Jobkiller Elektroauto? Diese Zahlen zeigen an anderes Szenario

Hunderttausende Jobs werden in der Autobranche unter dem Strich wegen des Umstiegs auf Elektromobilität wegfallen. So lauteten die Prognosen bislang. Eine aktuelle Untersuchung kommt zu einem anderen Ergebnis. Sie zeigt auch, welche Regionen besonders profitieren und verlieren werden. 2021-06-30 23:00 8KB www.welt.de

(2.02/8)  13  Russell für Bottas? Verstappen jetzt WM-Favorit? Thesen zum Formel-1-Monat – mit Norbert Haug Russell für Bottas? Verstappen jetzt WM-Favorit? Thesen zum Formel-1-Monat – mit Norbert Haug

Eine neue Ausgabe der SPORTBUZZER-Kolumne mit dem ehemaligen Mercedes-Sportchef Norbert Haug, der bereits mit Lewis Hamilton und Michael Schumacher zusammenarbeitete, als diese als Renn-Junioren von Mercedes gefördert wurden. Wir legen dem F1-Experten Thesen vor – und Haug gibt seine Einschätzungen dazu ab. Diesmal mit der Nummer-zwei-Frage bei Mercedes und einem Lob für Mick Schumacher. 2021-06-30 20:03 4KB www.sportbuzzer.de

(2.02/8)  14  UN-Generalsekretär fordert USA zum Verzicht auf Iran-Sanktionen auf

Inmitten der Gespräche zur Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran meldet sich Antonio Guterres zu Wort: US-Präsident Joe Biden möge auf die von seinem Vorgänger, Donald Trump, eingeführten... 2021-06-30 11:51 3KB www.diepresse.com

(1.06/8)  15  Tennisprofi Otte in Wimbledon gegen Ex-Sieger Murray raus

Durch eine Fünf-Satz-Niederlage gegen den zweimaligen Sieger Andy Murray ist der deutsche Tennisprofi Oscar Otte in der zweiten Runde in Wimbledon ausgeschieden. … 2021-06-30 22:35 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.06/8)  16  Grand-Slam-Turnier: Koepfer in Wimbledon in Runde drei - Djokovic klar weiter

Fast vier Stunden ringt Dominik Koepfer in Wimbledon um den Einzug in die dritte Runde, dann gewinnt er sein Spiel noch, bevor es wegen Dunkelheit abgebrochen wird. 2021-06-30 21:35 3KB www.t-online.de

(1.06/8)  17  Schertz-Lehrmeister über Baerbock-Buch - „Klare Verletzung des Urheberrechts“

Für Top-Jurist Paul Hertin ist klar: Das Buch enthält eine „eine klare Verletzung des Urheberrechts“! Das sagte er „Focus Online“. 2021-06-30 20:32 3KB www.bild.de

(1.05/8)  18  Elon Musk: Pleite mit Starlink verhindern und Partner finden

Elon Musk sprach am MWC vor Branchenvertretern über das Satelliten-Internet Starlink, den hohen Investitionen und dem primären Ziel nicht Insolvenz anmelden zu müssen. Denn noch sei es ein... 2021-06-30 08:17 3KB www.diepresse.com

(1.04/8)  19  „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: So geht es weiter

Was passiert in den nächsten Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“? Mit unserer Vorschau sind Sie täglich informiert. 2021-06-30 18:33 7KB www.rnd.de

(1.04/8)  20  Tour de France: Jeder gegen jeden – es wird immer aggressiver

Nach Stürzen protestieren die Teilnehmer des Rennens gegen die Streckenführung. Dabei sind viele Unfälle eine Konsequenz ihrer Fahrweise. Bodychecks sind im Peloton zum Alltag geworden. 2021-06-30 04:00 6KB www.nzz.ch

(1.03/8)  21  Steinmeier zu EM-Aus: "Der Himmel weint heute mit uns"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat nach dem Achtelfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der EM aufmunternde Worte an Joachim Löw und das Team gerichtet. … 2021-06-30 22:04 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.03/8)  22  Schlampig und dilettantisch: Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock

Der Salzburger Medienwissenschafter Stefan Weber hat im jüngst erschienenen Buch der grünen Kanzlerkandidatin rund ein Dutzend Stellen entdeckt, die ohne Quellenangabe abgekupfert sind. Der Verlag sieht keine Fehler beim Lektorat des Manuskripts. Die Grünen wittern eine «Rufmord»-Kampagne, der Plagiatsjäger weist das als «kompletten Quatsch» zurück. 2021-06-30 18:26 8KB www.nzz.ch

(1.03/8)  23  Putin, der Problemlöser der Nation

In seiner Bürgerfragestunde ging der Kreml-Chef auf die Coronakrise, soziale Missstände und Außenpolitisches ein. Abtreten will er nicht so bald – sein größtes Verdienst liege noch vor ihm. 2021-06-30 15:31 1KB www.diepresse.com

(1.03/8)  24  Frankreich 2016 für Löw "bitterste Niederlage"

In seiner letzten Pressekonferenz als Bundestrainer hat Joachim Löw seine DFB-Karriere Revue passieren lassen. Zwei Niederlagen sind ihm besonders in Erinnerung geblieben - aus ganz unterschiedlichen Gründen. 2021-06-30 15:29 2KB www.tagesschau.de

(1.02/8)  25  William und Harry enthüllen Dianas Gedenk-Statue: Heute wäre sie 60 Jahre alt

Ein wenig von Dianas († 36) Sternenstaub kehrt in den Kensington-Palast zurück!Im „Sunken Garden“ (dt. „Versunkener Garten“) der Palast-Grünanlagen (Gesamtgröße 1,1 km²) enthüllen Prinz William (39) und Prinz Harry (36) heute anlässlich des 60. Geburtstags ihrer verstorbenen Mutter eine Diana-Statue.Warum zur Feier alles cremefarben ist, welche berühmte Royal-Künstler die Statue gestaltete und ob die zerstrittenen Brüder Harry und William heute wieder zusammenfinden, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 22:25 1KB www.bild.de

(1.02/8)  26  Abschied eines Unvollendeten: Was von der Ära Löw bleiben wird

Der Schmerz sitzt bei ihm tief. Und doch sagt Joachim Löw: „Ich bin mit mir im Reinen.“ Was wird von seiner Amtszeit im Gedächtnis bleiben: Die Jahre des Erfolgs, der Begeisterung – oder doch der quälend lange Abschied? Über das Ende einer Ära. 2021-06-30 20:05 9KB www.rnd.de

(1.02/8)  27  Serie Prinzessin Diana: Das Geheimnis des legendären Jacht-Fotos

Dieses Foto bewegt noch heute viele Menschen.Aufgenommen wurde es am 24. August 1997 – genau eine Woche vor ihrem tragischen Unfalltod. Es zeigt Diana († 36) auf dem Sprungbrett der „Jonikal“-Jacht vor Sardinien. Eine Woche verbrachte sie mit Dodi Al-Fayed († 42) auf dem Schiff.Doch so zufällig, wie dieser Schnappschuss eines Paparazzos scheint, war er nicht. Wie dieses Foto entstand, wie viel Diana selbst damit zu tun hatte und wer die Fäden im Hintergrund zog.Lesen Sie mehr mit BILDplus.  *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 11:05 1KB www.bild.de

(1.01/8)  28  World-Wide-Web-Quellcode wird für 5,4 Millionen Dollar versteiger

Es handelt sich um die Originaldateien des Erfinders des WWW, Sir Tim Berners-Lee, der damals bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf arbeitete. 2021-07-01 01:06 2KB www.nzz.ch

(1.01/8)  29  Rekordhitze in Kanada fordert Todesopfer

An der Westküste Kanadas und in den USA steigen die Temperaturen immer weiter. In der Provinz British Columbia werden so hohe Temperaturen gemessen wie noch nie. Als Folge wurden rund ein Dutzend Todesfälle verzeichnet. 2021-07-01 00:38 2KB www.nzz.ch

(1.01/8)  30  Extreme Hitze in Kanada: Hunderte Tote bei fast 50 Grad

Mit fast 50 Grad Celsius werden im Westen Kanadas aktuell "Allzeit-Temperaturrekorde" gebrochen. Die extreme Hitze trägt zu einer überdurchschnittlichen Zahl von Todesfällen bei. … 2021-07-01 00:14 1000Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  31  18 Tote nach Hauseinsturz - darunter zwei Kinder

Die verzweifelte Suche nach Verschütteten nach dem Einsturz eines großen Wohnhauses in der Kleinstadt Surfside nahe Miami läuft weiter. Vorerst gibt es weiterhin nur traurige Funde. … 2021-07-01 00:08 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  32  Slowenien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Als kleines Land hat Slowenien bei Entscheidungsprozessen auf EU-Ebene normalerweise keinen besonders großen Einfluss. Das könnte sich für die nächsten sechs Monate ändern. … 2021-06-30 23:59 1020Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/8)  33  FDP sieht "Koalition der Rekorde"

Die FDP will am Donnerstag (9.30 Uhr) im Landtag mit der Haushaltspolitik der neuen grünen-schwarzen Koalition ins Gericht gehen. In einer aktuellen Debatte im 2021-06-30 23:50 1KB www.t-online.de

(1.01/8)  34  Getötete 13-Jährige in Wien: Offenbar Fahndung nach drittem Verdächtigen

Medienberichten zufolge wird im Falle der getöteten 13-Jährigen in Wien-Donaustadt nach einem dritten Verdächtigen ge... 2021-06-30 21:32 7KB www.tt.com

(1.01/8)  35  Tottenham Hotspur: Nuno Espirito Santo als neuer Trainer vorgestellt

Der englische Top-Klub Tottenham Hotspur hat einen neuen Cheftrainer: Der Portugiese Nuno Espirito Santo (47) übernimmt den Posten, den zuletzt Jose Mourinho bekleidet hatte. … 2021-06-30 21:06 1KB www.stern.de

(1.01/8)  36  Fast 2000 schottische Fans bei EM infiziert

Statt diffuser Sorgen gibt es für Schottland jetzt harte Zahlen: 1991 Corona-Fälle gehen nach Behördenangaben auf das Konto der Fußball-EM. Die Quittung für die Spiele in London und die Partie in Russland wird folgen. Deutsche Politiker sind wütend über die UEFA. 2021-06-30 20:56 4KB www.n-tv.de

(1.01/8)  37  Eine Million Euro für Berliner Medizin-Start-ups

Berlin und die EU geben eine Million Euro an Unternehmen zur Bewältigung der Corona-Folgen. Ziel: Eine „grüne, digitale und stabile Erholung der Wirtschaft“ 2021-06-30 20:55 3KB www.tagesspiegel.de

(1.01/8)  38  Sie geht auch ins "Sommerhaus der Stars"

Neue Mitbewohner für das "Sommerhaus der Stars". Nachdem die erste Welle der diesjährigen Kandidaten bekannt gegeben worden ist, kommen die Nachzügler an. Wie RTL mitteilt … 2021-06-30 20:44 1KB www.stern.de

(1.01/8)  39  Wut in Österreich über Mord an 13-Jähriger

Nach dem Tod einer 13-Jährigen in Wien fordern Regierungspolitiker in Österreich die schnelle Abschiebung von Straftätern auch in Herkunftsländer wie Afghanistan oder Syrien. Das Mädchen wurde unter Drogen gesetzt, missbraucht und erstickt. Ihre Leiche lag in einer Grünanlage. 2021-06-30 19:59 3KB www.n-tv.de

(1.01/8)  40  Delta überholt Alpha wohl in dieser Woche

Die ansteckendere Coronavirus-Variante Delta verdrängt Alpha immer mehr. Laut Robert-Koch-Institut findet die Wachablösung als dominierende Variante in Deutschland diese Woche statt. Eine Auswertung zeigt die in Indien entdeckte Mutante schon in fünf Bundesländern an der Spitze. 2021-06-30 19:54 3KB www.n-tv.de

(1.01/8)  41  Wunstorf: Letzte Soldaten aus Afghanistan zurückgekehrt

Die letzten in Afghanistan stationierten Soldaten der Bundeswehr sind am Mittwoch wieder in Deutschland eingetroffen. Drei Maschinen der Luftwaffe landeten auf dem Stützpunkt in Wunstorf bei Hannover. 2021-06-30 19:54 3KB www.ndr.de

(1.01/8)  42  Zahl der Testzentren sinkt laut Ministerium im Juli deutlich

Düsseldorf Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in NRW bisher mehr als 9000 Testzentren gezählt. Die Zahl der aktiven Zentren dürfte bald sinken. Manche Betreiber gehen … 2021-06-30 19:22 5KB rp-online.de

(1.01/8)  43  Kommentar zum Afghanistan-Abzug - Kein Respekt für unsere Soldaten

Am Mittwoch kehrten 264 Soldaten aus Afghanistan zurück. Aber weder Bundespräsident Steinmeier, noch Bundestagspräsident Schäuble oder Bundeskanzlerin Merkel waren da. 2021-06-30 19:08 2KB www.bild.de

(1.01/8)  44  Was sind eigentlich Negativzinsen?

Immer mehr Banken kassieren Geld von ihren vermögenden Kunden, wenn diese Geld auf dem Sparbuch parken. Warum ist das so? Und wie lassen sich die Gebühren vermeiden? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. 2021-06-30 17:21 5KB www.rnd.de

(1.01/8)  45  Kommentar zu den Vorwürfen gegen Baerbock: Die Grünen-Wut ist furchterregend

Die Grünen größeres Problem als nur Annalena Baerbock, die ihren Lebenslauf schönte, ihre Nebeneinkünfte zu spät meldete und ihr Buch in Teilen plump abschrieb. 2021-06-30 17:03 2KB www.bild.de

(1.01/8)  46  Haushaltsgas wird teurer - Deutschland im europäischen Mittelfeld

Marktbeobachtern zufolge haben viele Versorger die Preise für Gas erhöht, um durchschnittlich 6,5 Prozent. Unter anderem der neue C0₂-Preis macht das Heizen teurer. Beim Blick nach Europa zeigt sich allerdings, dass Gas in Deutschland vergleichsweise günstig ist. 2021-06-30 16:37 3KB www.rnd.de

(1.01/8)  47  Asyl, Migranten: Afghanen bringen 13-Jährige um

Die österreichische Regierung will nach dem Mord an einer 13-Jähren durch mindestens zwei Afghanen über eine Änderung der Abschieberegeln „nachdenken“. … 2021-06-30 16:02 806Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.01/8)  48  Junge stirbt nach 27 Judo-Würfen

Bei einem Judo-Training in Taiwan nennt ein siebenjähriges Kind den Trainer einen "großen Idiot". Daraufhin wirft der Lehrer den Jungen 27 Mal auf den Boden, ohne dass der Schüler grundlegende Bewegungsabläufe beherrschte. Nach mehr als zwei Monaten im Koma lassen die Eltern ihr Kind nun gehen. 2021-06-30 15:48 2KB www.n-tv.de

(1.01/8)  49  Burgenländer ertränkt: Lebenslange Haft für 29-Jährigen

Der angeklagte Niederösterreicher soll den 22-Jährigen in einem Entwässerungskanal des Neusiedler Sees ertränkt haben, er bestreitet die Tat. 2021-06-30 13:17 4KB www.diepresse.com

(1.01/8)  50  Seehofer sieht Defizite bei Integration

Nach der Messerattacke in Würzburg beginnt nun die politische Aufarbeitung. Innenminister Seehofer mahnte, man müsse sich mehr um Integration und Prävention bemühen. Oberbürgermeister Schuchardt warnte vor Pauschalisierung. 2021-06-30 11:45 4KB www.tagesschau.de

(1.01/8)  51  So sieht der junge Tony Soprano aus

Im Herbst soll die "Sopranos"-Vorgeschichte "The Many Saints of Newark“ ins Kino kommen. Der Film zeigt, wie Tony zum Mafiaboss wurde. 2021-06-30 09:17 1KB www.diepresse.com

(1.01/8)  52  Sturm sorgte in Vorarlberg und Niederösterreich für zahlreiche Feuerwehreinsätze

Heftiger Sturm ist am Dienstag über Vorarlberg und Teile Niederösterreichs gezogen. Umgestürzte Bäume waren mitunter ... 2021-06-30 06:33 4KB www.tt.com

(0.12/8)  53  Entscheidung in Minute 121! Ukraine setzt sich gegen Schweden durch

Österreichs Gruppen-Gegner Ukraine steht nach einem 2:1-Sieg nach Verlängerung über Schweden im EM-Viertelfinale. Das... 2021-06-30 05:30 5KB www.tt.com

(0.06/8)  54  Die Trends der EURO: Goodbye Superstars und immer neue Tor-Rekorde

Kylian Mbappe, Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski sind raus, über Eigentore wird gestaunt oder gelacht, und ei... 2021-06-30 18:00 6KB www.tt.com

(0.06/8)  55  +++ 23:48 In Frankreich müssen Touristen Tests künftig selbst zahlen +++

Unfälle, Naturkatastrophen, Brände und Kriminalität. n-tv informiert über das Geschehen in aller Welt. 2021-06-30 11:07 42KB www.n-tv.de

(0.04/8)  56  Mittelstand, Deutschland: Unternehmen rechnen bis 2024 mit Schwierigkeiten bei Kreditaufnahme

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie brenzlig die Lage auf dem Kreditmarkt ist Wieso der Mittelstand dringend Kredite benötigt Mit welchen Schwierigkeiten der Mittelstand zu … 2021-06-30 10:02 884Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.03/8)  57  „Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter

Berlin, wie es weint und lacht: In der Serie „Berlin – Tag & Nacht“ dreht sich alles um das turbulente Leben junger Hauptstadtbewohner. Seit 2011 läuft die Daily Soap im Vorabendprogramm von RTL 2. Hier verraten wir, wie es in den nächsten Folgen weitergeht. 2021-06-30 18:16 7KB www.rnd.de

(0.03/8)  58  Dax-Schwergewichte müssen Markt wieder neue Impulse geben.

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Faktoren im Juli an den Börsen wichtig sind Wie die derzeitige Zinspolitik der US-Notenbank aussieht Welche Quartalsergebnisse wohl Weltkonzerne … 2021-06-30 15:30 911Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.03/8)  59  EU könnte durch Klagen zerstört werden, warnt Brüssel

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie immer mehr Mitgliedsstaaten nationales Recht über EU-Recht stellen Warum EU-Justizkommissar Reynders die Gefahr eine "Zerstörung der EU" … 2021-06-30 14:00 839Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(0.02/8)  60  Tief "Xero" tobt sich über Brandenburg aus

Das Wetter macht mal wieder Schlagzeilen. Auf die Hitze folgen sintflutartige Regenfälle, die Bilder aus dem Südwesten Deutschlands erinnern an Katastrophenfilme. Und so wechselhaft dürfte es bleiben. 2021-06-30 20:08 3KB www.n-tv.de

(0.02/8)  61  Corona-Schulden: Bundesrat liebäugelt mit einer bequemen Lösung

Der Fehlbetrag wird nach heutigem Wissensstand 30 Milliarden Franken betragen. Der Bundesrat denkt daran, die Hälfte davon mit Überschüssen aus der Vergangenheit zu verrechnen. 2021-06-30 19:08 3KB www.nzz.ch

(0.02/8)  62  Wal-Attacke auf Mittelmeer: 30 Orcas greifen Luxus-Jacht an

Die dreiköpfige Crew rechnet schon mit dem Schlimmsten - 30 Orcas, jeder wiegt so viel wie ein Elefant, greifen die Luxus-Jacht ohne Grund an. Die Seeleute mussten auf Gibraltar ihr Schiff reparieren, sie kamen noch mit dem Schrecken davon. 2021-06-30 18:16 934Bytes www.bild.de

(0.02/8)  63  Business-Airport Zürich: Bund bezahlt 7 Millionen Entschädigung

Pläne, den Militärflugplatz für die zivile Fliegerei zu nutzen, haben sich schon im Herbst 2019 zerschlagen. Nun entschädigt der Bund die private Gesellschaft für die Auflösung des Vertrags mit gut sieben Millionen Franken. 2021-06-30 17:15 3KB www.nzz.ch

(0.02/8)  64  Blick ins neue Herz von Pfunds: Alles neu im Gemeindehaus

Pfunds hat sein Gemeindehaus auf den neuesten Stand gebracht. Gestern konnten sich die Bürger erstmals ein Bild davon... 2021-06-30 15:33 1KB www.tt.com

 65  DAS ist die heißeste Viertelfinal-Wette

Folge fünf vom erfolgreichen Sportwetten-Podcasts ist online! Der „Wett-Insider“, der Podcast rund um Sportwetten von BILD, blickt jetzt auf das EM-Viertelfinale. 2021-07-01 00:23 1KB www.bild.de

 66  Ein Jahr Corona-Sondervermögen: Zwischenbilanz

Ein Jahr nach dem Beschluss für ein Corona-Sondervermögen des Landes will Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) an diesem Donnerstag (12.30 Uhr) in 2021-07-01 00:10 1KB www.t-online.de

 67  Landtag arbeitet Polizeieinsatz bei Demonstration auf

Der umstrittene Polizeieinsatz bei einer Demonstration gegen das geplante Versammlungsgesetz für Nordrhein-Westfalen wird am heutigen Tag (08.30 Uhr) im 2021-07-01 00:06 2KB www.t-online.de

 68  Programm für Weimarer Kunstfest wird vorgestellt

In etwa zwei Monaten startet das Kunstfest Weimar. Am Donnerstag stellen die Organisatoren ihre Programmpläne für das diesjährige Sommerfestival vor. Elemente 2021-07-01 00:03 1KB www.t-online.de

 69  Internet-Sicherheit: Seehofer besucht Bundesbehörde

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich am Donnerstag in Freital über den Aufbau des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 2021-07-01 00:03 1KB www.t-online.de

 70  Paketzusteller mit Hammer auf den Kopf geschlagen

Weil er einem Paketzusteller mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen hat, muss sich ein 36-Jähriger wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Potsdam 2021-07-01 00:03 1KB www.t-online.de

 71  Polizist wegen Beleidigung und Volksverhetzung vor Gericht

Wegen Volksverhetzung und Beleidigung muss sich am Donnerstag (9.30 Uhr) ein Polizist vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten. Der Beamte soll auf seinem 2021-06-30 23:57 1KB www.t-online.de

 72  Bundeswirtschaftsminister besucht Mikroelektronik-Standort Dresden

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besucht am Donnerstag die beiden Halbleiter-Hersteller Infineon und Globalfoundries in Dresden. Der CDU-Politiker will 2021-06-30 23:42 1KB www.t-online.de

 73  Müll vermeiden, Reste lecker verwerten

Im letzten Teil der Serie gibt die AOK-Ernährungsberaterin Cornelia Zink Tipps, wie beim Einkaufen bereits auf mehr Nachhaltigkeit geachtet werden kann … 2021-06-30 23:30 947Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 74  So wütete das Unwetter in der Region

Umgestürzte Bäume, beschädigte Leitungen, ein kurioser Unfall und Glück im Unglück: Womit die Einsatzkräfte im Kreis Neuburg-Schrobenhausen und im Raum Ingolstadt zu tun hatten … 2021-06-30 23:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 75  Keine offizielle Bekanntgabe über neuen Messi-Vertrag

Bleibt er oder geht er? Lionel Messis Fans sehnen eine Entscheidung herbei. Die … 2021-06-30 23:23 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 76  Ministerpräsident Weil: Rückkehr von Fans möglich

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechnet für den Beginn der kommenden Saison in der Fußball-Bundesliga mit der Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. … 2021-06-30 23:17 991Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 77  Offizier unter Terrorverdacht: Polizist als Zeuge

Der Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. wird an diesem Donnerstag mit der Vernehmung eines Polizeibeamten 2021-06-30 23:09 1KB www.t-online.de

 78  TV-Tipp: Politisch brisant - der "Amsterdam-Krimi"

Gegen den Willen höchster Regierungskreise deckt ein sturer Undercover-Polizist Filz und Verbrechen auf. 2021-06-30 23:03 2KB www.t-online.de

 79  Stiastny wirft sich auf Platz eins

Mit 54,20 Meter im Diskuswurf übernimmt der 15-Jährige von der SpVgg Auerbach/Streitheim die Spitze in der deutschen Jahresbestenliste … 2021-06-30 23:02 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 80  War die Bundesnotbremse überhaupt nötig?

Die Notbremse ist ausgelaufen. Sollte sich eine neue Welle andeuten, könnte die Debatte über die Regelungen schnell zurückkehren. Ein Kommentar. 2021-06-30 23:02 4KB www.tagesspiegel.de

 81  Medienmacher: Stefan Aust hat auch mit 75 noch einiges vor

Er zählt zu den bekanntesten Journalisten in Deutschland, schrieb schon jede Menge Bücher und gilt als RAF-Experte: Welche Projekte Stefan Aust, der jetzt 75 wird, noch im Köcher hat. 2021-06-30 23:02 6KB www.t-online.de

 82  „Es besteht nun einmal das Risiko, sich noch während der Rückreise zu infizieren“

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert strenge Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer – sonst fehlten bei Hunderttausenden Informationen, wo sie mit wem Kontakt hatten. Auch attackiert er Europas Fußball-Verband für dessen laxen Umgang mit der Pandemie. 2021-06-30 23:01 10KB www.welt.de

 83  Menschen stecken ihre Hunde und Katzen an

Kann ich Corona auf Hund oder Katze übertragen? Zwei neue Studien haben sich erneut mit diesem Übertragungsweg beschäftigt. 2021-06-30 23:00 5KB www.bild.de

 84  Kalenderblatt 2021: 1. Juli – was ist heute passiert?

Donnerstag, 1.7.2021. Welche wichtigen Ereignisse fanden am 1. Juli statt, welche Berühmtheit wurde heute geboren, wer ist gestorben? Den Überblick gibt es im täglichen Kalenderblatt. 2021-06-30 23:00 3KB www.rnd.de

 85  Wie SPD, Grüne und Linkspartei mit Provokateuren umgehen

Immer wieder kommt es dazu, dass Parteien Kritiker aus den eigenen Reihen stellen wollen. Sie vergessen aber, welche hohen Hürden es gibt. Ein Kommentar. 2021-06-30 22:48 3KB www.tagesspiegel.de

 86  Verkehrsrichtplan: Die Stadt Zürich legt sich mit dem Kanton an

Das rot-grün dominierte Parlament will Zürich zur Velostadt umbauen. Die Mehrheit setzte sich bisher bei allen Anträgen durch, am Ende könnte aber die Kantonsregierung den Gemeinderat zurückpfeifen. 2021-06-30 22:31 10KB www.nzz.ch

 87  Reich an Bombast, arm an Handlung

Wenn schon der Titel eines Films den Kampf zweier Giganten verheißt, dann will der Zuschauer in aller Regel auch genau das zu sehen bekommen. In … 2021-06-30 22:25 5KB www.stern.de

 88  E-Auto-Ladestationen im Vergleich Es muss nicht die teuerste Wallbox sein

Wer sein E-Auto zu Hause günstig und schnell aufladen möchte, sollte eine Wallbox installieren. Der BILD-Test zeigt, worauf es bei den Ladestationen ankommt! 2021-06-30 22:24 7KB www.bild.de

 89  Der Coronavirus-Blog

Der Corona-Impfstoff der Firma Curevac hat in Studien nicht bestanden. Wie es mit der Zulassung weitergehen soll, ist... 2021-06-30 22:15 1KB www.tt.com

 90  "Es wirkt alles trostlos": Lukas Podolski übt harte Kritik an DFB-Team nach EM-Aus und fordert "Ruck" "Es wirkt alles trostlos": Lukas Podolski übt harte Kritik an DFB-Team nach EM-Aus und fordert "Ruck"

Jetzt spricht der Weltmeister von 2014: Lukas Podolski zeigt sich mit der deutschen Leistung im Achtelfinale gegen England nicht einverstanden. Der Ex-Nationalspieler kritisiert vor allem die Einstellung der DFB-Stars. 2021-06-30 22:11 2KB www.sportbuzzer.de

 91  Proteste in afrikanischem Kleinstaat Eswatini: Berichte über Tote

Im Königreich Eswatini eskalieren die Proteste. Nächtliche Ausgangssperren wurden verhängt, offiziell wegen der Coron... 2021-06-30 22:05 3KB www.tt.com

 92  Guido Cantz ist raus - TV-Ikone soll „Verstehen Sie Spaß“ retten

ARD-Kultshow in großer Not, da soll eine TV-Ikone ins Boot ...„Verstehen Sie Spaß?“ laufen die Zuschauer weg. Lag die Einschaltquote 2009 noch bei 5,2 Mio., waren es zuletzt nur 4,2 Mio. – und die Kritik an der Sendung wurde größer. Vorwurf: Das von Kurt Felix († 71) 1980 erfundene Format sei nicht mehr lustig und spontan.Welche TV-Ikone das sinkende Schiff jetzt retten soll, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 21:51 1KB www.bild.de

 93  Schalke testet IHN als Kreativ-Chef

Weil sich die Verpflichtung eines Spielmachers zieht, lässt sich Schalke nach BILD-Informationen jetzt etwas einfallen.Wer im Trainingslager auf der Zehner-Position jetzt getestet werden soll – nur mit BILD Plus! *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 21:50 1KB www.bild.de

 94  BVB versüßt Terzic die Zukunft

Neu-Start beim BVB!Heute beginnt für Dortmund mit den obligatorischen Fitness-Tests der Auftakt in die nächste Saison. Zudem ist es der erste offizielle Arbeitstag vom künftigen Cheftrainer Marco Rose (44). Gleichzeitig verlässt Pokalsieger-Coach Edin Terzic (38) den Rose-Stab und tritt seine frisch geschaffene Stelle als Technischer Direkor an. Einen Posten, den er sich gut bezahlen lässt...Lesen Sie hier mit BILDplus, was der Fan-Liebling pro Saison in Dortmund in seiner neuen Anstellung kassiert! *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 21:49 1KB www.bild.de

 95  Hummels wartet mit Schlafkissen aufs Taxi

Der Tag nach dem EM-Aus! Die Bayern-Stars ließen sich im Teambus nach München fahren. Mats Hummels sah besonders unglücklich aus. 2021-06-30 21:47 2KB www.bild.de

 96  Was sich jetzt unbedingt ändern muss

Die DFB-Elf ist bei der EM krachend gescheitert. BILD-Kolumnist Alfred Draxler weiß, was sich nun alles ändern muss. 2021-06-30 21:45 3KB www.bild.de

 97  Feuerwehr versorgt verletzte Frau: Eichhörnchen gerettet

Eine verletzte Frau versorgt und obendrein noch ein Eichhörnchen-Baby gerettet - dies ist die Bilanz eines Einsatzes der Feuerwehr in Schenefeld im Kreis 2021-06-30 21:45 1KB www.t-online.de

 98  ER wird zweiter Co-Trainer

Die EM ist für die DFB-Elf Geschichte – Jogi Löw ist als Bundestrainer weg! Nun übernimmt Ex-Bayern-Coach Hansi Flick als Bundestrainer und soll Deutschland zur WM nach Katar im Winter nächsten Jahres führen.Lesen Sie mit BILDplus, welcher alte Bekannte Flick als Co-Trainer beim DFB unterstützt. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 21:44 1KB www.bild.de

 99  Ist DAS die neue Flick-Elf?

Nach der EM ist vor der WM! Schon im nächsten Jahr geht's in Katar um den Titel. Doch wen stellt Neu-Bundestrainer Hansi Flick da auf? 2021-06-30 21:43 3KB www.bild.de

 100  Post von Wagner: Liebes Fußball-Deutschland

die Engländer sind im Jubel-Himmel. Und wir? Sind wir Deutschen in der Trauer-Hölle? 2021-06-30 21:40 1KB www.bild.de

 101  „Barbarisch“ +++ „Abschieben“: Kurz spricht aus, was wir uns nicht trauen!

Nach dem grausamen Mord an einer 13-Jährigen in Wien spricht Österreichs Kanzler Kurz Klartext gegen Kriminelle. 2021-06-30 21:39 4KB www.bild.de

 102  Silbereisen verlängert „Traumschiff“-Vertrag: Mehr Folgen als bisher

Der Kapitän bleibt an Bord!Florian Silbereisen (39) hat seinen Vertrag beim ZDF-„Traumschiff“ vorzeitig verlängert. Die bisherige Vereinbarung lief bis Ende 2021 und umfasste zwei noch zu drehende Folgen.Wie lange Silbereisen jetzt bleibt, was sich ändert und was Florian zu BILD sagt, lesen Sie mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 21:39 1KB www.bild.de

 103  Wall Street in gespannter Erwartung

An der Wall Street ging das Wechselspiel zwischen Standard- und Technologieaktien heute weiter. Der Dow legte zu, die Nasdaq eine Pause ein. Die Anleger warten derweil auf Neues vom Arbeitsmarkt. 2021-06-30 21:36 13KB www.tagesschau.de

 104  Ein ungewöhnlicher Held des Kalten Kriegs

In der heißen Phase des Kalten Kriegs rekrutieren westliche Geheimdienste einen gewöhnlichen britischen Geschäftsmann, um Informationen eines ehemaligen hochrangigen Offiziers der Sowjetunion nach Großbritannien zu … 2021-06-30 20:42 5KB www.stern.de

 105  Goethe-Institut muss Arbeit in Belarus einstellen

Auf Druck der Behörden in Belarus müssen das Goethe-Institut und der Deutsche Akademische Auslandsdienst ihre Arbeit in dem Land einstellen. Hintergrund sind die Sanktionen, die die EU vergangene Woche erlassen hat. 2021-06-30 20:34 2KB www.tagesschau.de

 106  Nachts krachte ein Mercedes ins Wohnzimmer von Gabriele „Ich dachte, das ist ein Gewitter“

Rentnerin Gabriele W. (77) schlief tief und fest, als ein Knall sie weckte. Sie stand auf, schaute nach: In ihrem Wohnzimmerfenster steckte ein Auto! 2021-06-30 20:30 2KB www.bild.de

 107  Mehr zum Coronavirus

Die "Notbremse" galt für Kommunen, in denen die Corona-Infektionszahlen besonders hoch waren - wie in Emden in Ostfriesland. 1 Min … 2021-06-30 20:28 518Bytes www.ndr.de

 108  Antisemitismus-Beauftragter: Jüdisches Leben sichtbar machen

Hamburgs neuer Antisemitismus-Beauftragter Stefan Hensel will das jüdische Leben in der Stadt stärken. Es sei wichtig zu verstehen, dass Jüdinnen und Juden in Hamburg ein aktives Gemeindeleben haben, sagte er im Interview mit dem NDR 90,3 Kulturjournal. Am Donnerstag nimmt er seine Arbeit auf. 2021-06-30 20:22 2KB www.ndr.de

 109  Medikamentenversuche in Psychiatrien: Eine Zeitzeugin erzählt Aus dieser Sendung Mehr Schleswig-Holstein Magazin Das könnte Sie auch interessieren

Die 87-jährige Irmgard Pade-Schmidt war 40 Jahre Krankenschwester in Rickling. Der Umgang mit Patienten damals sorgt für Kritik. 2021-06-30 20:21 917Bytes www.ndr.de

 110  Mit Sekundenschlaf auf Gegenfahrbahn: Autos stießen in Söll zusammen

Ein 66-Jähriger nickte während der Fahrt ein und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem Auto eines 18-Jä... 2021-06-30 20:20 1KB www.tt.com

 111  Trump kritisiert Bidens Politik an der Südgrenze

Der Ex-Präsident besuchte die Grenzregion im Bundesstaat Texas. Und polterte gegen Bidens Politik. 2021-06-30 20:09 2KB www.tagesspiegel.de

 112  Hier spukt eine Seherin aus dem 17. Jahrhundert: Dorfruine mit Privatstrand für 145.000 Euro zu kaufen

Diese Immobilie ist eher etwas für Furchtlose: In Schottland sollen die Überreste des Dorfes Old Lawers am Ufer des Sees Loch Tay verkauft werden. Wer … 2021-06-30 20:04 3KB www.stern.de

 113  Antrag auf Auflösung des Thüringer Landtags gestellt

Der Landtag soll am 26. September zeitgleich zur Bundestagswahl neu gewählt werden. Voraussetzung dafür ist eine vorzeitige Auflösung des Parlaments. 2021-06-30 19:59 1KB www.tagesspiegel.de

 114  Unwetterwarnung für MV bis Donnerstagnachmittag verlängert

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung für Mecklenburg-Vorpommern bis Donnerstag, 14 Uhr, verlängert. Wegen Niederschlagsmengen bis zu 80 Liter pro Quadratmeter kann es zu Überschwemmungen kommen. In Westmecklenburg rückte die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen aus. 2021-06-30 19:53 2KB www.ndr.de

 115  Unwetter: Viele Einsätze in SH, Haus in Bad Schwartau abgesichert

Erneut hat ein Unwetter über Schleswig-Holstein für zahlreiche Einsätze gesorgt. Straßen wurden überspült, Keller liefen voll. In Bad Schwartau drohte ein Haus einzustürzen. 2021-06-30 19:53 1KB www.ndr.de

 116  TV-Kritik: „Ende gut, alles gut“ – ernsthaft?

ARD-Moderatorin Jessy Wellmer vergriff sich in der Wortwahl. Auch sonst waren ihre Auftritte mit Experte Bastian Schweinsteiger bei der Fußball-EM 2021 farblos. … 2021-06-30 19:47 985Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 117  „Es geht darum, die Kinder zu nehmen wie sie sind“

Regelschulen sollen jedes Kind mit Förderbedarf aufnehmen können. Das sei das Ziel, sagt Sybille Volkholz. Nach neun Jahren als Vorsitzende des Fachbeirats Inklusion hört sie auf – und zieht Bilanz. 2021-06-30 19:45 1KB www.tagesspiegel.de

 118  Sicherheitsfirmen sollen bei der Betreuung von Flüchtlingsunterkünften betrogen haben

Sicherheitsfirmen, die Flüchtlingsunterkünfte betreuen, sollen den Staat geschädigt haben. Doch die Senatsverwaltung weiß nichts von "systematischem Betrug". 2021-06-30 19:44 5KB www.tagesspiegel.de

 119  Psychiatrie in der Nachkriegszeit: "Wir konnten nicht anders"

Seit fünf Jahren berichtet der NDR Schleswig-Holstein über die schlechten Bedingungen in Psychiatrien seit den 1950ern - und über Medikamentenversuche. Dabei kamen Betroffene zu Wort, Forscher und Politiker, die von Unrecht sprechen. Nun hat sich eine Zeitzeugin gemeldet, die eine andere Sicht hat. 2021-06-30 19:40 8KB www.ndr.de

 120  Spahn plant mit mehr als 200 Millionen Impfdosen für 2022

Der Gesundheitsminister will für das kommende Jahr diverse Impfstoffe beschaffen. Damit sollen die Nachimpfungen abgesichert werden. 2021-06-30 19:32 1KB www.tagesspiegel.de

 121  ARD plant neue Comedy- und Late-Night-Sendungen

Die ARD arbeitet an einem neuen Programmprofil, das nicht nur die TV-Kanäle, sondern auch die Mediathek in den Fokus rückt. Der Sender verhandele mit Carolin Kebekus über eine politische Comedy-Sendung und will Sandra Maischbergers Talk-Show umkrempeln. 2021-06-30 19:28 3KB www.rnd.de

 122  In eigener Sache

Bei der Berichterstattung über die furchtbare Bluttat in Würzburg, bei der drei Menschen starben, ist der Bild am Sonntag ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. 2021-06-30 19:25 1KB www.bild.de

 123  US-Schauspielerin Allison Mack wegen Sex-Kult Nxivm zu Haft verurteilt

Die 38-jährige US-Schauspielerin Allison Mack bekam wegen ihrer Mitwirkung an "Nxivm" drei Jahre Haft. Gründer Keith ... 2021-06-30 19:14 2KB www.tt.com

 124  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-06-30 19:10 845Bytes www.zeit.de

 125  Delta macht sich breit – Impfangebot für alle Kinder ab 12 Jahren bis August

Service Düsseldorf Der Gesundheitsminister fordert Schulen und Kitas auf, sich besser auf die nächste Welle vorzubereiten. Eine Garantie für offene Schulen mag er aber nicht … 2021-06-30 19:06 5KB rp-online.de

 126  Schweizer Zuschlag für US-Tarnkappenjet F-35

Die Regierung gab wie vermutet der ultramodernen Lightning II von Lockheed Martin den Zuschlag. 36 Stück sollen gekauft werden. Dieses Kampfflugzeug scheidet die Geister wie kaum ein anderes. Eine... 2021-06-30 19:05 1KB www.diepresse.com

 127  Den besten OLED-TV finden: 4K-Auflösung unter 900 Euro – darauf muss man beim Kauf achten

OLED-Fernseher beeindrucken durch ein perfektes Schwarz, guten Kontrast und ein blickwinkelstabiles Bild. Bei Preisen ab 900 Euro zeigt TechStage, warum man eher zu OLED statt einem 8K-Fernseher greifen sollte. | TechStage 2021-06-30 19:05 12KB www.techstage.de

 128  Allein unter Frauen um die Welt

Seit den 80ern organisiert Eva Veith Reisen nur für Frauen. Ihre Agentur war die erste ihrer Art in Berlin. 2021-06-30 19:03 6KB www.tagesspiegel.de

 129  Ricken, zweimal Ginter, Hofmann: Die deutschen Turniertouristen von 2000 bis 2021 Ricken, zweimal Ginter, Hofmann: Die deutschen Turniertouristen von 2000 bis 2021

26 Spieler standen im Kader von Bundestrainer Joachim Löw für die Europameisterschaft. Wie üblich kamen jedoch nicht alle Profis bei dem Turnier zum Einsatz. Der SPORTBUZZER blickt auf die deutschen Turniertouristen seit 2000. 2021-06-30 19:02 7KB www.sportbuzzer.de

 130  „Vor mir der Süden“: Pepe Danquart präsentiert seine Doku im Kino am Raschplatz

Mit einem Roadmovie durch Italien schafft Pepe Danquart eine Hommage an den Gesellschaftskritiker und Künstler Pier Paolo Pasolini – und zeichnet ein sozialkritisches Porträt Italiens. … 2021-06-30 19:00 1KB www.haz.de

 131  F-35 startet mit Gegenwind - und fordert Viola Amherd heraus

Die Schweiz soll 36 Flugzeuge des Typs F-35 sowie 5 Einheiten des Boden-Luft-Abwehrsystems «Patriot» beschaffen. Mit diesem Entscheid löst der Bundesrat eine Kontroverse aus. 2021-06-30 19:00 5KB www.nzz.ch

 132  Geplante Aufspaltung von Airbus: IG Metall und Betriebsräte rebellieren gegen das Management

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus nutzt die Pandemie, um seine Struktur zu ändern. Abgetrennt wird dabei eine Einheit in Deutschland. Personalvertreter kündigen Widerstand an. 2021-06-30 19:00 4KB www.rnd.de

 133  Dennis Novak unterlag Johnson in 1. Wimbledon-Runde in 3 Sätzen

Für Dennis Novak ist in Wimbledon gleich in der Auftaktrunde Endstation gewesen. ÖTV-Star Dominic Thiem musste seine Wimbledon-Teilnahme verletzungsbedingt absagen. 2021-06-30 18:55 3KB www.diepresse.com

 134  Alleinerziehender wird am Impfzentrum Berlin-Tegel abgewiesen

Kinder dürfen nicht in Impfzentren mitgenommen werden. Ein Alleinerziehender fühlt sich diskriminiert und hat eine Beschwerde beim Land Berlin eingereicht. 2021-06-30 18:40 4KB www.tagesspiegel.de

 135  Rathausaffäre: BGH entscheidet im Juli über Revision

In zwei Wochen beschäftigt sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit der hannoverschen Rathausaffäre. Es geht darum, ob das Urteil des Landgerichts gegen Ex-OB Schostok und dessen Büroleiter Bestand hat. 2021-06-30 18:38 1KB www.ndr.de

 136  «Der F-35 ist unser Wunschgegner»: Kampfjet-Entscheid des Bundesrats ruft viele Kritiker auf den Plan| NZZ

Überdotiert, zu teuer, pannenanfällig und amerikanisch: Die Gegner des F-35 haben viele Argumente gegen den Wunsch-Jet der Regierung. Sie sammeln Unterschriften gegen die Maschine. Eine weitere Volksinitiative wäre «Zwängerei», heisst es bei den Bürgerlichen. 2021-06-30 18:37 6KB www.nzz.ch

 137  Bundesrat daran, EU-Recht autonom zu übernehmen

Der Bundesrat will «Reibungsflächen» gegenüber der EU abbauen. Am Mittwoch hat er dazu erste Entscheide gefällt. Im Zentrum dürfte der Lohnschutz stehen. 2021-06-30 18:36 6KB www.nzz.ch

 138  Das sind die Serien-Highlights im Juli

Disney setzt einen seiner größten Animationshits fort, Netflix spinnt die Geschichte eines deutschen Originals weiter und im Free-TV sorgt Christoph Maria Herbst (55) für … 2021-06-30 18:35 6KB www.stern.de

 139  Edelmetalle, Comex: Die Nachfrage nach physischem Silber wird explodieren

Lesen Sie in diesem Artikel: Seit wann die Comex als großes Liefervehikel für Gold und Silber agiert Wieso in den kommenden Monaten die Silbernachfrage anziehen … 2021-06-30 18:35 945Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 140  Gutachten: Böden rund um Alt Tellin bedenkenlos nutzbar

Nach dem Großbrand in der Ferkelaufzuchtanlage in Alt Tellin bei Jarmen (Kreis Vorpommern-Greifswald) gibt das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern Entwarnung für die Ackerböden rund um die abgebrannten Ställe. Laut einem Gutachten sind die Böden bedenkenlos nutzbar. 2021-06-30 18:29 1KB www.ndr.de

 141  Maskenpflicht: Covid-19 wird uns noch länger begleiten

Der Bundesrat wagt den Ausblick auf die kommenden sechs bis neun Monate der Pandemie. Im Hauptszenario wird es noch keine volle Rückkehr zur Normalität geben. 2021-06-30 18:18 8KB www.nzz.ch

 142  Wer zu spät kommt, dem droht Geld-Strafe Umtausch-Ansturm auf EU-Führerschein

Dresden – Haben Sie auch noch so einen grauen oder pinken Lappen in der Geldbörse? Dann wird‘s höchste Zeit für den Umtausch. 2021-06-30 18:14 2KB www.bild.de

 143  Schatten auf Jubiläum: Maas rüffelt Vatikan wegen Umgang mit Missbrauch

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesaußenminister Heiko Maas lasen der versammelten Kirchen-Führung die Leviten. 2021-06-30 18:05 4KB www.bild.de

 144  Die Schweiz verschmäht den Eurofighter – zugunsten ihres haushohen Favoriten

Der Tarnkappen-Kampfjet F-35A von Lockheed Martin gewinnt das aufwendige Auswahlverfahren in der Schweiz. Dabei ist das US-Modell der klare Sieger im Vergleich mit der Konkurrenz aus Deutschland. Vor allem in einem Punkt ist das Gewinnerflugzeug eindeutig überlegen. 2021-06-30 18:03 5KB www.welt.de

 145  Die Aktien des chinesischen Uber-Pendants Didi mit Börsendebüt

Vor acht Tagen hat der US-Senat ein Gesetz verabschiedet, durch das sich chinesische Firmen im schlimmsten Fall gänzlich von der Börse in New York verabschieden müssen. Der chinesische Vermittler von Fahrdiensten, Didi, geht dennoch an die Nasdaq. Warum? 2021-06-30 18:00 2KB www.nzz.ch

 146  Regierung sagt Nein: Keine Belohnungen fürs Impfen

ÖVP und Grüne lehnen Gutscheinaktionen ab. Eine Taskforce aus Ministern und Experten soll die Lage im Sommer beobachten. 2021-06-30 18:00 4KB www.diepresse.com

 147  Burn-on ist noch gefährlicher als Burn-out

Eine krankhafte Erschöpfung muss nicht immer im Burn-out enden. Um weiterhin funktionieren zu können, arbeiten viele Menschen stets am Limit und verschleppen die Erschöpfung. Prof. Dr. med. Bert te Wildt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und der psychologische Psychotherapeut Timo Schiele von der psychosomatischen Klinik im Kloster Dießen haben dafür einen eigenen Begriff geprägt: den Burn-on. In BILD erklärt Timo Schiele, wie gefährlich dieses bisher wenig beachtete Krankheitsbild ist und wie Sie vorbeugen können. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 17:59 1KB www.bild.de

 148  F-35: Der Entscheid ist konsequent

Der Bundesrat hat sich zu einem Typenentscheid durchgerungen und folgt damit dem Resultat der Evaluation. Bundesrätin Amherd hat als Polit-Handwerkerin einen guten Job gemacht. Jetzt muss sie sich als Sicherheitspolitikerin profilieren. 2021-06-30 17:57 6KB www.nzz.ch

 149  Coronavirus weltweit: Die neusten Entwicklungen| NZZ

Über 181 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,9 Millionen Infizierte sind gestorben. Über 3 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht. 2021-06-30 17:55 18KB www.nzz.ch

 150  Ein Todesopfer, Unwetterschaden in Millionenhöhe und Ernteausfäll

Die ausserordentlich starken Gewitter vom Montag haben grossen Schaden angerichtet. Die Axa Versicherung geht gar von einem Unwetter-Rekordjahr aus. 2021-06-30 17:48 4KB www.nzz.ch

 151  TV-Hammer! - RTL-Moderatorin Sandra Kuhn kommt zu BILD Live

Moderatorin Sandra Kuhn (39) – ehemals bei RTL – wird ab dem 1. August das TV-Team von BILD verstärken. 2021-06-30 17:48 2KB www.bild.de

 152  Junge Ärzte begehrt wie nie

Vier von zehn Absolventen gehen ins Ausland, ein Drittel der Mediziner ist älter als 55. Der Nachwuchsmangel spitzt sich weiter zu. 2021-06-30 17:48 1KB www.diepresse.com

 153  Chinesischer Taxidienst Didi geht an die Börse

Der chinesische Taxianbieter Didi geht an die Börse. Der Fahrdienstleister nimmt in New York 4,4 Milliarden Dollar ein. In China hat er... 2021-06-30 17:47 4KB www.faz.net

 154  Medizinerin in Uniform

Düsseldorf Für die medizinische Betreuung der NRW-Polizei sind Polizeiärzte und -ärztinnen zuständig. Johanna Jansen-Kamp ist eine von ihnen. Sie begleitet Hundertschaften … 2021-06-30 17:43 4KB rp-online.de

 155  Die Jugend hat ein Recht zu feiern

Analyse Düsseldorf Seit mehr als 15 Monaten müssen Jugendliche auf Partys und Massenevents verzichten. Das war alternativlos. Doch jetzt ist es wichtig, auch auf … 2021-06-30 17:38 6KB rp-online.de

 156  "Würstelkrieg": EU verlängert Übergangsfrist für London...

Die EU verlängerte die Übergangsfrist für den ungehinderten Export von Fleisch- und Wurstwaren nach Nordirland bis zum 30. September. Ab morgen, 1. Juli, wäre eigentlich Schluss damit gewesen. 2021-06-30 17:30 2KB www.diepresse.com

 157  The Weeknd spielt in Serie über Kult-Anführer mit

Ein Popstar auf Seitenwegen - der charismatische R&B-Sänger The Weeknd wird in einer HBO-Serie über den Anführer eines geheimen Kults mitspielen. Für den Kanadier (Superhit: „Blinding Lights“), der auch als Autor und Produzent fungiert, ist es nicht die erste Rolle. Er trat schon in der Serie „American Dad“ auf. 2021-06-30 17:27 2KB www.rnd.de

 158  Volle Stadien - volles Risiko

Am deutlichsten wurde SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach: Die UEFA sei für den Tod vieler Menschen verantwortlich. Aber auch sonst gibt es viel Kritik an vollen EM-Stadien. In London haben sich offenbar viele Fans angesteckt. 2021-06-30 17:24 4KB www.tagesschau.de

 159  Niedrige Zinsen ohne Ende. Was sind die Folgen für die Schweiz?

Seit Jahren hat Geld kaum noch einen Preis. Eine Änderung zeichnet sich nicht ab. Elf Fragen und Antworten zu den Auswirkungen für die Schweiz. 2021-06-30 17:22 10KB www.nzz.ch

 160  Planlos im hochgefährlichen Mali-Einsatz

Nach dem Anschlag auf die Bundeswehr in Mali wird die Frage laut, ob die deutschen Soldaten vor Ort ausreichend ausgerüstet und geschützt sind. Doch klar wird nun auch, wie planlos das Engagement der Bundesrepublik in dem Anti-Terror-Einsatz ist. 2021-06-30 17:20 2KB www.welt.de

 161  „Ich sah die tote Leonie am Baum lehnen“

Sie war doch noch ein Kind, erst 13 Jahre jung. Ihr ganzes Leben hatte Leonie aus Wien noch vor sich. Doch dann fand man die Wiener Schülerin tot auf einem Grünstreifen vor einem Haus. Ihre Leiche war an einen Baum gelehnt.DAS KIND WURDE MISSBRAUCHT UND ERSTICKT!Zwei afghanische Jugendliche (16, 18) sollen das Mädchen unter Drogen gesetzt und schwer sexuell misshandelt haben.Ein Verbrechen, das ganz Österreich erschüttert. Lesen Sie mit BILDplus, was Augenzeugen, Nachbarn und Ersthelfer über den grausamen Mord berichten. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 17:20 1KB www.bild.de

 162  Urlaub in Deutschland - das gilt in den Bundesländern

Düsseldorf In den ersten Bundesländern haben die Sommerferien begonnen. Doch auch im zweiten Corona-Sommer wollen viele Menschen lieber Urlaub in Deutschland als im Ausland … 2021-06-30 17:13 1KB rp-online.de

 163  33-Jähriger bei Arbeitsunfall in Sölden verletzt

Ein 50-Jähriger war damit beschäftigt, ein Liftstützenelement mit einem Lkw-Kran zu verladen. Beim Anheben geriet das... 2021-06-30 17:08 1KB www.tt.com

 164  Tardoc: Bundesrat versenkt neuen Arzttarif

Die Ärzte und ein Teil der Krankenkassenbranche einigten sich in aufreibenden Verhandlungen auf die künftigen Vergütungsregeln für die Mediziner. Alles, was davon bleibt, ist ein Scherbenhaufen. 2021-06-30 17:05 6KB www.nzz.ch

 165  Serbien: Lange Haftstrafen für zwei Vertraute Milosevic

Das UN-Tribunal verurteilt zwei ehemalige serbische Sicherheitschefs. Damit widerspricht das Gericht einem umstrittenen Urteil aus dem Jahr 2013. 2021-06-30 17:01 3KB www.nzz.ch

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Keine andere Branche war so lange geschlossen, ab Donnerstag sollen sich die Dancefloors des Landes wieder füllen. Doch es herrscht Skepsis. 2021-06-30 17:00 920Bytes www.diepresse.com

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„Zurück in die Zukunft – Unser Klima gestern, heute, morgen“: Der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF lädt gemeins... 2021-06-30 16:51 2KB www.tt.com

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Das Mädchen stieg auf ein Fensterbrett und verlor das Gleichgewicht. Die 15-Jährige landete auf einer Grünfläche und ... 2021-06-30 16:49 1KB www.tt.com

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Ein Tiroler fiel auf eine gängige Betrugmasche herein. Ihm wurde vorgegaukelt, er habe eine Million Dollar bei einem... 2021-06-30 16:48 1KB www.tt.com

 170  Die CSU und ihr ambivalentes Verhältnis zur Gaming-Branche

Nach Attentaten ist die Gaming-Branche ein gerne vorgeschobener Sündenbock. Einer, mit dem aber auch viel Geld zu verdienen ist. Erst recht als Wirtschaftsstandort. 2021-06-30 16:45 1KB www.diepresse.com

 171  „Je mehr Wärme ich habe, umso heftigere Gewitter habe ich“

Berlin/Stuttgart In den vergangenen Tagen gab es in ganz Deutschland heftige Gewitter. Die Intensität des Unwetters passt nach Ansicht des Meteorologen Uwe Schickedanz in … 2021-06-30 16:35 2KB rp-online.de

 172  Corona-Krise belastet Sennheiser: Verlust steigt auf 7,1 Millionen Euro

Da wegen der Pandemie viele Geschäfte geschlossen waren und keine Konzerte stattfinden konnten, musste der Audiospezialist große Umsatzeinbußen hinnehmen. Das Unternehmen setzt seinen Stellenabbau fort. … 2021-06-30 16:30 1KB www.haz.de

 173  Milch aus Flaschen: Der J. F. Park Podcast auf TT.com

„Hirn mit Ei" ist der Johannes F. Park Podcast auf TT.com. Einmal in der Woche gibt's neue Weisheiten, Erfahrungen od... 2021-06-30 16:30 1KB www.tt.com

 174  Bayerische Staatsoper: Hier wird eine ganze Ära bejubelt

Die Premiere von Wagners «Tristan und Isolde» in Star-Besetzung eröffnet die Münchner Opernfestspiele. Sie steht exemplarisch für die musikalischen Höhenflüge, aber auch für die szenischen Probleme in der Ära des scheidenden Intendanten Nikolaus Bachler. 2021-06-30 16:30 7KB www.nzz.ch

 175  Gesamter Abi-Jahrgang muss wegen Delta-Variante in Quarantäne

Solingen Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Bei zwei Abiturientinnen der August-Dicke-Schule wurde die Delta-Variante des Coronavirus festgestellt. Nun muss der ganze Abi-Jahrgang … 2021-06-30 16:22 2KB rp-online.de

 176  U-Ausschuss: Zadic ließ Einfluss auf Ermittlungen prüfen

Die Justizministerin wies bei ihrem zweiten Auftritt im Untersuchungsausschuss pauschale Angriffe auf die Justiz zurück. Einschüchterungsversuche gegen einzelne Staatsanwälte seien einzustellen. 2021-06-30 16:05 6KB www.diepresse.com

 177  Viele Enttäuschungen und ein paar Lichtblicke im DFB-Team

Analyse Düsseldorf Die Europameisterschaft hat gezeigt: Die deutsche Mannschaft ist weit von ihrem Anspruch entfernt. Für viele Spieler lief das Turnier enttäuschend. Es gab aber … 2021-06-30 16:03 3KB rp-online.de

 178  So holen Sie sich von der Bahn Ihr Geld zurück

Es ist mal wieder passiert – diesmal in München: Kompletter Zugverkehr wegen Unwetterschäden eingestellt, nichts ging mehr. Die Durchsagen eher schwammig, hunderte Kunden sollten sich am Service-Schalter anstellen, damit Ihnen geholfen wird. Wartezeit: gut 90 Minuten. Auch der BILD-Sparfochs hing am Hauptbahnhof fest.Wie hole ich mir wegen so einer „Groß-Störung“ (wie es die Bahn nennt) das meiste Geld von der Bahn zurück? Welcher Aussage kann ich glauben? Was fordere ich vor Ort ein? Und muss ich überhaupt anstellen, nur um ein Fahrgast-Formular zu erhalten? Alle Antworten mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 16:01 1KB www.bild.de

 179  Warum Kurzarbeit im Tourismus kaum wirkt

Viele Hoteliers und Gastronomen schickten ihre Leute in Kurzarbeit, um nach der Krise schnell wieder in die Gänge zu kommen. Doch sie machten die Rechnung ohne Mitarbeiter. 2021-06-30 16:00 1KB www.diepresse.com

 180  Kurz informiert: Bundestagswahl, Wechsel-Akku, Algorithmen, Kino

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen. 2021-06-30 16:00 1KB www.heise.de

 181  Das ist bei Bayern ab 1. Juli alles neu

Ab dem 1. Juli ändert sich jede Menge beim Rekordmeister!Lesen Sie mit BILD plus, auf welche Neuerungen sich die Bayern-Fans jetzt einstellen müssen: Neuer Trainer, Boss-Wechsel, Karten-Revolution, Spieler-Comebacks etc. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 15:59 1KB www.bild.de

 182  Deutschland holt USA bei Erstimpfungen ein

Der holprige Start der Impfkampagne nagt am Selbstbewusstsein der Nation. Nun teilt Gesundheitsminister Spahn mit, dass Deutschland bei den Erstimpfungen die USA überflügelt hat. Ob das Impftempo hierzulande beibehalten werden kann, hängt aber davon ab, wie gut die Mobilisierung neuer Gruppen gelingt. 2021-06-30 15:58 3KB www.n-tv.de

 183  Daten zeigen geringere Schutzwirkung bei Delta

Macht uns die Delta-Variante unsere Impfstrategie zunichte? Daten aus Großbritannien zeigen in der Tat eine geringere Schutzwirkung der Impfung gegen diese Variante. Einem Experten zufolge hinkt besonders ein Impfstoff hinterher. 2021-06-30 15:57 3KB www.n-tv.de

 184  In Deutschland endet die Pflicht zum Home-Office

Wegen sinkender Infektionszahlen läuft Ende des Monats die Home-Office-Pflicht aus. In Österreich gab es so eine Pflicht nie. 2021-06-30 15:55 4KB www.diepresse.com

 185  Clever-Deal! Frankfurt holt Kolumbien-Stürmer

Rafael Santos Borré (25) soll der Nachfolger von André Silva werden. Der Kolumbianer spielte zuletzt bei River Plate, ist ablösefrei. 2021-06-30 15:51 2KB www.bild.de

 186  Kim spricht von "großer Krise"

Bislang hatte die nordkoreanische Führung stets behauptet, es gebe keinen Corona-Fall im Land. Das glaubte international kaum jemand. Nun äußerte sich Machthaber Kim ungewohnt offen - auch wenn er einiges im Vagen ließ. 2021-06-30 15:51 2KB www.tagesschau.de

 187  Postfinance: Bundesrat treibt Privatisierung voran

Postfinance soll in Zukunft Hypotheken sowie Kredite vergeben können und gleichzeitig privatisiert werden. Dies sieht der Bundesrat vor. Für die Zukunft des unter Ertragsproblemen leidenden Post-Finanzinstituts bleiben aber einige Fragezeichen. 2021-06-30 15:48 7KB www.nzz.ch

 188  Coronavirus in der Schweiz: die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 703 004 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 350 Infizierte sind gestorben. 2021-06-30 15:38 16KB www.nzz.ch

 189  Ermittler zerschlugen Kommunikations-Netzwerk von Cyberkriminellen

In zahlreichen Ländern wurden Server beschlagnahmt und das virtuelle Netzwerk DoubleVPN unbrauchbar gemacht, wie Euro... 2021-06-30 15:38 2KB www.tt.com

 190  Mercedes will elektrisch liefern – erster Batterie-Lkw als Serienmodell

Der Batterie-Lkw kommt auf die Straße. Für die Transporteure wird er ein teures Vergnügen. Die Branche streitet noch über die Technik der Zukunft. 2021-06-30 15:26 5KB www.rnd.de

 191  Corona-Demo vor ORF-Zentrum: Mitarbeiter als Mörder beschimpft

Vor dem ORF-Zentrum am Küniglberg in Wien fand am Mittwoch eine Demonstration statt. Dabei wurden auch Mitarbeiter beschimpft und  ihre Fahrzeuge bespuckt. 2021-06-30 15:26 1KB www.diepresse.com

 192  Zusteller im Visier der Finanz

Die Finanzpolizei kontrolliert verstärkt im Paketversand und auf dem Bau. Auch in der Nähe der Grenze sieht man genauer hin. 2021-06-30 15:21 3KB www.diepresse.com

 193  Feel Hamburg

Britta Kehrhahn und Daniel Kaiser sprechen mit Menschen aus der Stadt, die etwas zu erzählen haben. 2021-06-30 15:19 983Bytes www.ndr.de

 194  Mann am Gleis in Wien von U-Bahn erfasst und nur leicht verletzt

Der Fahrgast wollte in der Station Thaliastraße offenbar eine Abkürzung zum gegenüberliegenden Bahnsteig nehmen. Die ... 2021-06-30 15:15 2KB www.tt.com

 195  Detlev zahlt 1498 Euro für Schlafanzug

Detlev Peter (51) will den Schlafanzug, den er sich bei KIK bestellt hatte, bezahlen. Dabei begeht er einen folgenschweren Tipp-Fehler 2021-06-30 15:14 2KB www.bild.de

 196  Hongkong: Ein Jahr seit dem nationalen Sicherheitsgesetz| NZZ

Vor genau einem Jahr hat Peking mit dem nationalen Sicherheitsgesetz Hongkongs Autonomie geraubt – und schleichend immer mehr autoritäre Kontrolle eingeführt. 2021-06-30 15:13 5KB www.nzz.ch

 197  Covid-Lockerungen bewirken ein kleines Jobwunder

Die Arbeitslosigkeit schrumpft so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Unternehmen aus fast allen Branchen reduzieren Kurzarbeit massiv und suchen wieder verstärkt nach neuen Leuten. Viele Schulabgänger sind aber noch immer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. 2021-06-30 15:08 5KB www.rnd.de

 198  Mehr als 600 Kohlekraftwerke in fünf asiatischen Ländern geplant

Die geplanten Projekte seien eine Bedrohung für die aktuellen Klimaziele, warnt die Denkfabrik Carbon Tracker. 2021-06-30 15:08 2KB www.diepresse.com

 199  „Wien-Süd“: Auszeichnung für Biotope City Wienerberg

Neue Wohnhausanlage in Wien wurde erstmals nach den Kriterien des Umweltzertifikats Greenpass Platinum errichtet. 2021-06-30 15:08 1KB www.diepresse.com

 200  Influencer zerstören bayerisches Naturparadies

Die Gumpen über dem Königssee waren lange ein Geheimtipp – doch dann entdeckten Influencer das Idyll und zerstörten es. 2021-06-30 15:03 2KB www.bild.de

 201  "Noch haben wir die Sache sehr gut im Griff"

Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch, doch die Inzidenz noch niedrig: Akut besteht laut Epidemiologe Ulrichs momentan kein Grund zur Sorge - allerdings nur, wenn wir jetzt die richtigen Maßnahmen mit Blick auf den Herbst treffen, erklärt er im ntv-Interview. Vorsicht ist auch beim Reisen geboten. 2021-06-30 14:54 5KB www.n-tv.de

 202  Auf Trumps Rüpel Grenell soll in Berlin Amy Gutmann folgen

Joe Biden will offenbar eine renommierte Uni-Präsidentin nach Berlin schicken. Bequemer als mit ihrem Vorgänger Richard Grenell dürften es die Deutschen mit Amy Gutmann nicht unbedingt haben, denn mit ihren Argumenten werden sie sich ernsthafter auseinandersetzen müssen. 2021-06-30 14:49 4KB www.nzz.ch

 203  Gut zu wissen: Die wichtigsten Fragen zu den Lockerungen ab Juli

Die Masken fallen großteils, aber die 3G-Regel bleibt: Am Donnerstag treten in Österreich neue Lockerungen der Corona... 2021-06-30 14:48 1KB www.tt.com

 204  Van Bommel bringt Ibra mit

Wolfbsurgs neuer Trainer Mark van Bommel brachte seinen Hund zur Unterstützung aus Holland mit. Benannt ist der nach einem Weltstar. 2021-06-30 14:47 4KB www.bild.de

 205  Bye, bye Pepper: Softbank stellt Produktion des Roboters ein

Nach neun Jahren ist Schluss. Die japanische Firma Softbank hat das Produktionsende des Assistenzroboters Pepper angekündigt. Mehr als die Hälfte der Belegschaft in Frankreich soll abgebaut werden. 2021-06-30 14:39 2KB www.diepresse.com

 206  Notenschluss und das süße Nichtstun

Ich habe leider keinen Notenschluss. Also weder Noten noch Schluss. Ich absolviere mein Programm in mundgerechten Ein-Tages-Portionen. 2021-06-30 14:36 2KB www.diepresse.com

 207  Rotstift wird beim FC Wacker Innsbruck angesetzt, aber kein dicker

Dass auf dem Wacker-Konto für heute vertraglich vereinbartes Investor-Geld landet, ist unwahrscheinlich. Mit neuen Sp... 2021-06-30 14:35 1KB www.tt.com

 208  Könnt ihr das neue Rätsel lösen? Das Schlagzeilen-Raten auf TT.com

Rätseln, raten, knobeln: Welcher Artikel verbirgt sich hier wohl dahinter? Setzen Sie die Buchstaben gekonnt ein und ... 2021-06-30 14:33 1KB www.tt.com

 209  Wie ein Park beschallt wird

Neulich habe ich mich beim Geschäftsführer eines Pop-up-Lokals im Wiener Augarten wegen der Rund-um-die-Uhr-Musikbeschallung des Parks und meiner Wohnung beschwert. 2021-06-30 14:33 2KB www.diepresse.com

 210  Bad Oldesloe: Bombenentschärfung am Freitag angekündigt

In Bad Oldesloe im Kreis Stormarn wird am Freitag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Im Evakuierungsbereich um die Grabauer Straße müssen bis spätestens 10 Uhr alle ihre Häuser verlassen. 2021-06-30 14:31 1KB www.ndr.de

 211  Wolfs-Abschüsse: Der Bundesrat senkt die Hürden deutlich

Der Bundesrat justiert die Regeln zur Regulierung des Wolfsbestandes in Eigenregie. Er senkt die Hürde für Abschüsse deutlich. 2021-06-30 14:23 5KB www.nzz.ch

 212  Rat vom Experten: Was hilft gegen Läuse auf dem Hibiskus und welche Krankheit hat die Süßkartoffel?

Warum verliert der Zierapfelbaum seine Früchte nicht? Was ist das für ein Pilz auf dem Lebensbaum? Auf solche Fragen wissen unsere Experten in der Rubrik „Grüner Daumen“ Rat. Diesmal teilt Gartenbau-Betriebsleiter Tristan Heinen-Bizjak sein Wissen mit unseren Leserinnen und Lesern. 2021-06-30 14:05 4KB www.rnd.de

 213  Nordkorea-Kim: Wutausbruch wegen Corona

Offiziell gibts im Land kein Corona, aber jetzt rastete Nordkoreas Diktator Kim Jong-un (37) wegen des schlechten Pandemie-Managements. 2021-06-30 13:59 5KB www.bild.de

 214  Wirtschaft in Zeiten von Corona - alles ist anders

Das Corona-Virus bringt unseren Alltag durcheinander - alles ist jetzt anders. Das hat auch Folgen für die Wirtschaft 2021-06-30 13:58 764Bytes www.ndr.de

 215  Billionen-Schaden für den Tourismus

Die Corona-Einbußen für den Tourismus könnten nach UN-Angaben auf vier Billionen Dollar steigen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind Entwicklungsländer besonders von den Folgen betroffen. 2021-06-30 13:50 2KB www.tagesschau.de

 216  „Wo war im Wembley-Stadion der absolute Wille?“

Düsseldorf Die deutschen Spieler haben im Achtelfinale enttäuscht. Die Schuld für das Ausscheiden nur bei Joachim Löw zu suchen, ist zu einfach. Die Spieler, und … 2021-06-30 13:45 5KB rp-online.de

 217  Ein Wirtschaftsweiser übernimmt das IHS

Der deutsche Ökonom Lars Feld wird neuer Chef des Instituts für Höhere Studien. Der Ordoliberale war zwischen 2011 und Ende Februar Mitglied der sogenannten Wirtschaftsweisen – zuletzt als... 2021-06-30 13:35 1KB www.diepresse.com

 218  EM 2021: Assistent von Kuhn und Hitzfeld Michel Pont im Interview

Der Romand arbeitete von 2001 bis 2014 mit den Nationaltrainern Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld zusammen. Pont traut der Schweizer Auswahl an der EM Grosses zu und nennt als Gründe die mentale Verfassung und die Blüte des Fussball-Alters der Generation um Xhaka und Shaqiri. 2021-06-30 13:30 10KB www.nzz.ch

 219  „Regionalentwicklung Außerfern ist komplett handlungsfähig“

Obmann Walch und GF Euler erklären unisono, dass die Regionalentwicklung Außerfern trotz personeller Änderungen in ge... 2021-06-30 13:22 1KB www.tt.com

 220  Refugees Not Welcome: Wie sich Brexit-Britannien abschotten will

Ankommende Boote mit illegalen Migranten sorgen in Großbritannien zusehends für Aufregung. Das Phänomen, das erst 2018 begann, ist noch relativ klein. Die Regierung setzt aber schon frühzeitig auf... 2021-06-30 13:20 7KB www.diepresse.com

 221  Erste Frankfurt Fashion Week: Viele Konferenzen, wenig Show

Die Corona-Pandemie hat den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht. So ist vieles anders, als ursprünglich geplant. 2021-06-30 13:17 3KB www.diepresse.com

 222  Lewis Hamilton: Auf Revanche-Mission in Spielberg

Nach dem mit verblüffender Leichtigkeit errungenen vierten Saisonsieg von Max Verstappen in Spielberg ist in der Formel-1-WM schon die "Zeitenwende" ausgerufen worden. 2021-06-30 13:14 4KB www.diepresse.com

 223  Eurozone: Inflationsrate sinkt im Juni leicht

Im Jahresvergleich haben die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent zugelegt. Besonders deutlich stiegen abermals die Energiepreise im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das teilt das Statistikamt Eurostat mit. Die Inflationsrate in der Eurozone sei im Juni leicht gesunken. 2021-06-30 13:10 1KB www.rnd.de

 224  Forscher fanden „alarmierend“ viele schädliche Tattoo-Farben

73 gängige Produkte haben die Forscher unter die Lupe genommen. Neun von zehn Farben erfüllen nicht alle gesetzlichen... 2021-06-30 13:09 3KB www.tt.com

 225  155 Millionen hungern

Mit der Pandemie ist die Zahl der Hungernden weltweit stark angestiegen. Nach Schätzung der Welthungerhilfe ist die Situation für 155 Millionen Menschen lebensbedrohlich. Präsidentin Thieme fordert eine Reform des Ernährungssystems. 2021-06-30 13:04 3KB www.tagesschau.de

 226  „ZiB 2" als Oppositionssendung? Wrabetz verneint

Dem Eindruck mancher Beobachter, dass sich die „ZiB 1" zur Regierungssendung und die „ZiB 2" zur Oppositionssendung entwickelt habe, widersprach Alexander Wrabetz. 2021-06-30 12:56 5KB www.diepresse.com

 227  "Die Pandemie ist leider noch nicht vorbei"

45.000 Zuschauer beim EM-Spiel England gegen Deutschland, mitten im Virusvariantengebiet - Virologe Hendrik Streeck konnte das spannende Spiel zwar genießen, sieht aber die Probleme: "Man muss sich vor Augen führen, dass man sich trotzdem noch immer infizieren kann", sagt er im ntv-Interview. 2021-06-30 12:52 4KB www.n-tv.de

 228  Wie man legal eine Pflegekraft aus dem Ausland beschäftigt

Service Düsseldorf Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts stellt Familien vor unlösbare Aufgaben. Juristen warnen: Schwarzarbeit kann teuer werden. Die Verbraucherzentrale sagt, welche Möglichkeiten … 2021-06-30 12:52 8KB rp-online.de

 229  Angreifer Wallner wechselt ablösefrei vom FC Wacker zur WSG Tirol

Der 24-jährige Offensivspieler konnte im Probetraining beim Bundesligisten überzeugen. Trainer Thomas Silberberger si... 2021-06-30 12:47 2KB www.tt.com

 230  Red Bull mit Riesenabstand wertvollste Marke Österreichs

Der Mateschitz-Konzern ist so viel wert wie die nächstgereihten neun österreichischen Marken zusammen. Den größten Zuwachs in puncto Markenwert verzeichnete jedoch eine andere österreichische Marke. 2021-06-30 12:40 4KB www.diepresse.com

 231  Neu ab Juli 2021: Glücksspiel, Homeoffice-Pflicht und Einwegplastik

Der Juli bringt viel Neues für Verbraucher: Das Verbot für Einweg-Plastik kommt, die Homeoffice-Pflicht endet und für Online-Glücksspiele werden Konten für Spieler Pflicht. Mehr dazu und weitere Neuerungen gibt es hier. 2021-06-30 12:36 11KB www.mdr.de

 232  Netflix-Hit „Sex/Life“: Wie DIE nackte Duschszene wirklich ablief

Heißer Sex oder wahre Liebe? Diese neue Netflix-Produktion ist schon jetzt DER Serien-Höhepunkt des Sommers: „Sex/Life“! Dank einer besonderen Szene. 2021-06-30 12:36 3KB www.bild.de

 233  Start-Ups spenden 500 000 Euro: Geldregen für die FDP

Normalerweise spenden Verbände und Konzerne hohe Geldbeträge an die Parteien in Deutschland. Doch jetzt haben zehn deutsche Startup-Unternehmer gemeinsam 500 000 Euro für die FDP gesammelt, um sie im 2021-06-30 12:30 3KB www.bild.de

 234  Ronaldo wird zum Schnäppchen

Kommt Cristiano Ronaldo als Schnäppchen auf den Transfermarkt? Juventus Turin will sich angeblich von seinem Superstar trennen. 2021-06-30 12:29 1KB www.bild.de

 235  Monsun spült Corona-Leichen frei

Häufig übergaben arme Menschen die Toten einfach dem Ganges oder verbuddelten sie in an den Ufern des heiligen Flusses. 2021-06-30 12:19 2KB www.bild.de

 236  Karas, Fischler, Werdenigg: Prominente Unterstützung für...

Bekannte Persönlichkeiten gaben gemeinsam ihre Unterschriften in Wien Margareten ab. Für die Einleitung des Begehrens sind mindestens 8401 Unterstützungserklärungen notwendig. 2021-06-30 12:18 2KB www.diepresse.com

 237  Deutsche Bank stolpert in Hongkong

Der Deutschen Bank ist offenbar zuletzt international Spitzenpersonal abhanden gekommen. In Hongkong kann das Geldhaus mangels... 2021-06-30 12:16 4KB www.faz.net

 238  Berufsunfähigkeit: Wie viel Einfluss nimmt eine Covid-Erkrankung auf den Vertragsabschluss?

Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit gilt nicht nur bei Experten als elementar. Doch ist der Versicherungs-Abschluss nach einer Covid-Erkrankung problematisch? „Nein“, meint Verbraucherschützer Peter Grieble. Allerdings würden die Versicherer vor Vertragsabschluss häufig abwarten, wie die Erkrankung verläuft. Der Fachmann rät Betroffenen, den Abschluss nach überstandener Krankheit nicht auf die lange Bank zu schieben. 2021-06-30 12:10 5KB www.rnd.de

 239  Tirol führt Landeshauptleute an: Länder fordern 500 Millionen Euro

LH Günther Platter (VP) übernimmt morgen den Vorsitz in der Landeshauptleute-Konferenz. Vom Bund erwartet er sich ein... 2021-06-30 12:09 1KB www.tt.com

 240  Corona-Impfstatus der Lehrer? Nicht bekannt

Wie die Schule im Herbst starten kann, hängt auch von der Lehrer-Impfquote ab. Aktuelle Daten gibt es keine. Weder La... 2021-06-30 12:09 2KB www.tt.com

 241  Ungewollt ins Netz gegangen: Weidezäune als tödliche Gefahr für Tiere

Nicht geladene Weidezäune stellen für Wildtiere eine tödliche Gefahr dar. Immer öfter kommt es zu Fällen, dass sich T... 2021-06-30 12:08 1KB www.tt.com

 242  Ende einer langen Zwangspause: Festspiele Erl starten wieder durch

Nach Corona gehen die Tiroler Festspiele Erl ab 8. Juli wieder in die Vollen. Auch Richard Wagners „Ring“ erlebt ein ... 2021-06-30 12:08 1KB www.tt.com

 243  Der Traum vom Eigenheim ist groß wie nie – und unrealistischer denn je

Ein schönes Zuhause ist den Deutschen in der Pandemie noch wichtiger geworden – wichtiger als Liebe, Bildung und Reisen. Das große Ziel ist mehr als je zuvor ein Eigenheim. Doch zwei Faktoren stehen dem Traum im Weg. Und dann kommt noch eine „Torschlusspanik“ dazu. 2021-06-30 12:05 1KB www.welt.de

 244  Rückendeckung für Rendi-Wagner: Dornauer spricht von...

Tirols SPÖ-Chef fordert von einigen seiner Parteikollegen „eine sofortige Beendigung der medialen Wundenleckereien". Gewählt sei schließlich gewählt. 2021-06-30 11:58 2KB www.diepresse.com

 245  Schweizer Syngenta bereitet Börsengang in Shanghai vor

Vier Jahre nach der Übernahme und dem Rückzug von der Schweizer Börse steht der Sprung an Star Market in Shanghai an. Konzern ist inklusive Schulden etwa 60 Milliarden Dollar wert. 2021-06-30 11:51 2KB www.diepresse.com

 246  Es gehe jetzt „weltgeschichtlich um absolut alles“ – Ach, wirklich?

Der Philosoph Wolfram Eilenberger attestiert den Klimaschutzaktivisten einen großen Trugschluss. Zudem kritisiert er eine deutsche Jammer-Mentalität während der Pandemie. Und zweifelt die „nachhaltige Schädigung“ einer ganzen Schüler-Generation an. 2021-06-30 11:50 1KB www.welt.de

 247  Verbraucherschützer fordern Erstattung von zu Unrecht gezahlten Gebühren

Nach dem BGH-Urteil zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen machen die Verbraucherschützer Druck. Die Banken sollen freiwillig... 2021-06-30 11:49 2KB www.faz.net

 248  Vermeintliche Schlankmacher, die uns DICKER machen

Fruchtsäfte, Knäckebrot und Smoothies helfen beim Abnehmen? Nicht ganz! Manche vermeintlich schlankmachenden Lebensmittel machen eher dicker. 2021-06-30 11:48 7KB www.bild.de

 249  "Sie dürfen schon rein!": Mückstein und Köstinger auf Lokalaugenschein

Ab morgen dürfen Clubs und Diskotheken wieder ihre Pforten öffnen. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Tourism... 2021-06-30 11:33 4KB www.tt.com

 250  „Riskantes Experiment“: Phuket öffnet für geimpfte Touristen

Thailand will mit einem Modellprojekt testen, ob Tourismus auch in Pandemie-Zeiten möglich ist. Viele Fans haben sehn... 2021-06-30 11:33 3KB www.tt.com

 251  Harmony OS kommt nach Österreich - Huaweis Strampeln ums Überleben

Smartphones sind zwangsweise nicht mehr im Fokus. Mit smarten Uhren, einem Tablet und zwei Monitoren will Huawei den Kunden das hauseigene Betriebssystem schmackhaft machen. 2021-06-30 11:33 6KB www.diepresse.com

 252  Neckarsulm nimmt jetzt Negativzinsen in Kauf

Die Greensill-Pleite hat Städte aufgeschreckt. Ihre Kapitalanlage war nicht sicher genug. Jetzt wollen Neckarsulm und andere Kommunen... 2021-06-30 11:30 5KB www.faz.net

 253  Bestes Ergebnis für Zumtobel seit zehn Jahren

Der Vorarlberger Leuchtenkonzern kann seinen Jahresgewinn trotz Coronakrise verdreifachen. 2021-06-30 11:25 3KB www.diepresse.com

 254  Nordkorea: Machthaber Kim kritisiert Fehler bei der Corona-Abwehr

Das Land ist laut seinem Führer Kim Jong Un in eine Krise gestürzt. Wie dramatisch die Lage wirklich ist, bleibt unklar. 2021-06-30 11:24 5KB www.nzz.ch

 255  26,7 Millionen Ablöse: Salzburg-Goalgetter Daka nach England

Österreichs Torschützenkönig heuert für einen Millionenablöse bei Leicester City an. 2021-06-30 11:24 1KB www.diepresse.com

 256  Staatsschulden im ersten Quartal erneut gestiegen

Österreichs Staatsschulden sind aufgrund der Coronakrise auf 87 der der Wirtschaftsleistung gestiegen. Die Schuldenquote erreicht damit den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. 2021-06-30 11:22 4KB www.diepresse.com

 257  Sommerauftakt: Nächtigungen um 60 Prozent unter Vorkrisenniveau

Im Vergleich zum Mai des Vorjahres gab es bei den Nächtigungen ein deutliches Plus. Dennoch liegen die Nächtigungen i... 2021-06-30 11:09 2KB www.tt.com

 258  Das verdient man auf der AIDA

AIDA Cruises ist Marktführer im deutschsprachigen Markt der Kreuzfahrten. Die Flotte von 14 Kreuzfahrtschiffen hat eine Kapazität von 31.888 Betten. Für den Traumurlaub auf dem Meer arbeiten 15.600 Menschen aus 60 Ländern zusammen. Nur 1500 Mitarbeiter arbeiten an Land, die meisten in der Unternehmenszentrale in Rostock (Meck.-Pomm.)Im großen BILD-Report berichten Kapitän, Gastgeber, Empfangsdamen, Fitness-Trainer, SPA-Therapeuten und ein Koch aus Italien, wie sie zur Aida kamen, was sie verdienen – und wie sich ihr Alltag und Leben seither verändert haben.Das können Sie alles mit BILDplus lesen. *** BILDplus Inhalt *** 2021-06-30 11:07 2KB www.bild.de

 259  Klinik Innsbruck lockert ab Donnerstag die Besucherregeln

Patienten in der Innsbrucker Klinik dürfen künftig wieder einen Besuch pro Tag empfangen. Es gelten die 3G-Regel und ... 2021-06-30 11:05 2KB www.tt.com

 260  Maßnahmenkatalog zum Schutz der Kinder

Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt schützen - dazu hat ein Expertengremium nun Vorschläge erarbeitet. Sie enthalten unter anderem Schutzkonzepte für Schulen. Bundespräsident Steinmeier forderte eine "Haltung des Hinschauens". 2021-06-30 11:02 3KB www.tagesschau.de

 261  Serena Williams am Boden zerstört

Die Rekordjagd endete wegen einer Verletzung früh, die Rückkehr nach London ist offen. 2021-06-30 11:02 3KB www.diepresse.com

 262  Kurz: "Der Impfstoff ist kein knappes Gut mehr"

Die Regierung verspricht einen „sicheren Herbst“. Über den Sommer soll eine eigens gebildete Kommission die Entwicklung im Auge behalten. 2021-06-30 10:59 3KB www.diepresse.com

 263  Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen

Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den Landkreisen? Aktuelle Corona-Zahlen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 2021-06-30 10:53 3KB www.ndr.de

 264  Löw im Interview: „Von Ruhestand habe ich noch nie gesprochen“

Das 198. Länderspiel war für Joachim Löw sein letztes als Bundestrainer. Das 0:2 gegen England im EM-Achtelfinale sch... 2021-06-30 10:50 5KB www.tt.com

 265  Das Coronavirus-Update von NDR Info

Christian Drosten und Sandra Ciesek geben im wöchentlichen Wechsel Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der Forschung. 2021-06-30 10:47 1KB www.ndr.de

 266  Wegen „Komplikationen“ Bushidos Frau kommt nicht zum Abou-Chaker-Prozess

Bushidos Ehefrau Anna-Maria Ferchichi (39) lässt sich im Prozess gegen Abou-Chaker am Mittwoch entschuldigen. 2021-06-30 10:47 4KB www.bild.de

 267  Sticht bei uns jetzt der Klimawandel zu?

Es wird heißer auf der Erde. In den Tropen begünstigt das die Ausbreitung von Malaria. Könnten sie und andere Tropenkrankheiten jetzt auch zu uns kommen? 2021-06-30 10:34 9KB www.bild.de

 268  Lucian Freuds Porträt von Hockney brachte 17,4 Mio. Euro

Eine "sehr denkwürdige und angenehme Erfahrung“ sei es gewesen, für das Porträt Modell zu sitzen, sagte der 83-jährige David Hockney. 2021-06-30 10:28 1KB www.diepresse.com

 269  37-Jähriger verlor mehr als 10.000 Euro an Betrüger

Nachdem eine angebliche Kryptowährungs-Anlage Gewinn brachte, überwies der Tiroler Tausende Euro „Bearbeitungsgebühre... 2021-06-30 10:17 2KB www.tt.com

 270  Produktion der chinesischen Industrie dürfte weiter zulegen – Japan leidet unter Halbleiterengpässen

Der vom Staat erhobene Einkaufsmanagerindix ging zwar leicht zurück, Analysten und Analystinnen rechnen trotzdem damit, dass chinesische Industriebetriebe sich stabilisieren und wachsen. Japan dagegen leidet unter Halbleiterengpässen. 2021-06-30 10:14 2KB www.rnd.de

 271  Von Kurzarbeit bis Pakete: Diese neue Regeln bringt der Juli

Start für neue Corona-Kurzarbeit, Schlupfloch für Drittstaats-Pakete fällt. Neues auch bei NoVA, Steuerstundungen, Pr... 2021-06-30 10:08 1KB www.tt.com

 272  Über 90 Prozent der Nutzer betroffen 700 Millionen Datensätze bei LinkedIn geklaut

Schon wieder eine dicke Datenpanne bei LinkedIn: Datensätze von rund 700 Millionen Nutzern sind im Netz aufgetaucht. 2021-06-30 10:05 1KB www.bild.de

 273  E-Biker bei Kollision mit Mopedlenker in Strengen schwer verletzt

Ein E-Bike-Fahrer ist am Dienstagnachmittag bei einem Zusammenstoß mit einem 14-jährigen Mopedlenker in Strengen schw... 2021-06-30 09:56 1KB www.tt.com

 274  Öl, Naher Osten: Die Golf-Staaten können sich nur schwerlich von der Öl-Abhängigkeit lösen

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche massiven wirtschaftlichen Defizite die Golf-Staaten aufweisen Wieso sich die Golf-Staaten nur schwerlich vom Öl lösen können Ob Diversifizierungsprojekte … 2021-06-30 09:50 950Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 275  TT-Wandercup 2021

11 wunderschöne Wanderungen in den schönsten Gegenden, die unsere Heimat zu bieten hat. Ab 2021 können Tirols schönst... 2021-06-30 09:41 1KB www.tt.com

 276  Michelin rechnet mit Asien-Konkurrenz ab

Der Nordeuropa-Chef des größten Reifenherstellers der Welt ist sauer: Michelin-Manager Anish Taneja über Konkurrenz, Umwelt und Sicherheit. 2021-06-30 09:39 4KB www.bild.de

 277  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Das Impftempo lässt nach: Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte impfen nach Kräften, trotzdem geht der Schnitt der täglich verabreichten Impfdosen zurück. Wie viele Menschen haben die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten? 2021-06-30 09:35 20KB www.n-tv.de

 278  Trotz besserer Klausurnoten schafften mehr die Matura nicht

Bei der Mathematik-Matura gab es an den AHS heuer ähnlich viele Einser wie in den anderen Fächern. Zugleich gab es au... 2021-06-30 09:30 4KB www.tt.com

 279  Unwetter sorgten für 440 Feuerwehreinsätze in Oberösterreich

In Oberösterreich kam es am Dienstag wegen Unwettern zu insgesamt 440 Feuerwehreinsätzen. Der Schaden für die Landwir... 2021-06-30 09:30 5KB www.tt.com

 280  „Wenn das so bleibt, wird uns die vierte Welle voll erwischen“

Mehr Impfstoff, aber weniger Andrang: In den Zentren werden immer häufiger Termine abgesagt. Mediziner warnen, die niedrigen Inzidenzen machten viele Menschen leichtsinnig. Einige Bundesländer starten nun spezielle Aktionen, um eine vierte Corona-Welle zu verhindern. 2021-06-30 09:25 1KB www.welt.de

 281  Ein paar Euro sind immer drin... So werden Sie Ihr Schrott-Auto los

Ihr altes Auto hat nur noch Schrottwert? Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten. AUTO BILD-Experte Bernd Volkens über Vor- und Nachteile der Modelle. 2021-06-30 09:22 3KB www.bild.de

 282  Gerhard Jelinek, der Chansonnier der Justiz, tritt ab

Der scheidende Präsident des Oberlandesgerichts Wien gab ein Abschiedskonzert vor seiner Nachfolgerin und anderen Spitzen der Gerichtsbarkeit. 2021-06-30 09:20 1KB www.diepresse.com

 283  "Deutliche Besserung" auf dem Arbeitsmarkt

Im Juni ist die Zahl der Arbeitssuchenden um 73.000 auf 2,614 Millionen zurückgegangen. Das sind 239.000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Laut Bundesagentur für Arbeit setzt sich damit die Besserung am Arbeitsmarkt fort. 2021-06-30 09:19 3KB www.tagesschau.de

 284  Junge (7) wird 27 Mal auf den Boden geklatscht – tot

Ein Junge aus Taiwan hatte im April ein Training. Doch nicht er wurde trainiert, er diente als Trainingsobjekt – und überlebte das nicht. 2021-06-30 09:17 2KB www.bild.de

 285  Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht Meinungsfreiheit beschädigt

Lesen Sie in diesem Artikel: Wieviel Prozent der Deutschen meinen, ihre Meinung nicht frei äußern zu dürfen Ob die Menschen mit Sanktionen rechnen, wenn sie … 2021-06-30 09:03 907Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 286  Recht: Was Apples neue Transparenzregeln für App-Entwickler bedeuten

Apple schränkt mit dem iOS-Update 14.5 das App-Tracking weiter ein. Höchste Zeit, dass sich Entwickler und Anbieter mit Apples "Soft Law" vertraut machen. 2021-06-30 09:00 2KB www.heise.de

 287  Räumliches Denken im Kindesalter geht mit Mathe-Fähigkeiten einher

Zwischen Mädchen und Buben gibt es laut einer aktuellen Studie im Alter von drei Jahren beim räumlichen Vorstellungsv... 2021-06-30 08:59 3KB www.tt.com

 288  Salzburg-Stürmer Koita erlitt im Testspiel Kreuzbandriss

Das Jahr 2021 meint es nicht gut mit Salzburg-Stürmer Sekou Koita. Kaum von einer dreimonatigen Dopingsperre zurück, ... 2021-06-30 08:53 2KB www.tt.com

 289  Vor 90 Jahren wurde der „Vampir von Düsseldorf“ geköpft

Düsseldorf Vor 90 Jahren wird der Serienmörder Peter Kürten in Köln geköpft. Die Verbrechensserie des „Vampirs von Düsseldorf“ gilt als spektakulärster Kriminalfall der Weimarer Republik. … 2021-06-30 08:50 6KB rp-online.de

 290  139 Länder verhandeln unter OECD-Dach über globale Steuerreform

Die Beratungen bis zum Donnerstag gelten als vorentscheidend für einen Konsens beim G20-Treffen der Finanzminister En... 2021-06-30 08:39 2KB www.tt.com

 291  VW hat ein Ohio-Problem

Volkswagen hat in einem US-Rechtsstreit im "Dieselgate"-Skandal eine empfindliche Niederlage erlitten. Den Wolfsburgern drohen nun erneut milliarden-, wenn nicht gar billionenschwere Bußgelder. 2021-06-30 08:36 3KB www.tagesschau.de

 292  Inflationsrate im Juni voraussichtlich bei 2,7 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise im Juni um 2,7 Prozent. In den kommenden Monaten dürfte dieser preistreib... 2021-06-30 08:36 3KB www.tt.com

 293  Zehntausende Haushalte nach Unwetter in Tschechien ohne Strom

Erst vor knapp einer Woche hatte ein schweres Unwetter mit einem Tornado im Südosten des Landes sechs Menschen getöte... 2021-06-30 08:30 2KB www.tt.com

 294  Master of Business Administration – mit dem MBA schnurstracks ins Top-Management

Für Menschen mit Ambitionen ins Management kann ein MBA der Türöffner sein. Business Schools sind zwar teuer, das entstehende Netzwerk ist dafür unbezahlbar. 2021-06-30 08:25 1KB www.heise.de

 295  52 italienische Gefängniswärter wegen Gewalt gegen Insassen in Haft

Nach einer Revolte im vergangenen Jahr sollen die Gefängnisbeamten Hunderte Häftlinge stundenlang gefoltert haben. Di... 2021-06-30 08:02 3KB www.tt.com

 296  "Grüner Pass" tritt in EU in Kraft: Reisen wird in den Ferien einfacher

Der EU-weite Grüne Pass tritt am 1. Juli in Kraft und bringt eine gewisse Vereinheitlichung der Reiseregeln. Untersch... 2021-06-30 08:00 4KB www.tt.com

 297  Unternehmensbeteiligungen für kleines Geld

Private-Equity-Angebote für kleine Vermögen sind rar. Jüngst sorgten allerdings zwei Rekorde für Aufsehen. Zwei Dinge sind in größerem... 2021-06-30 07:50 1KB www.faz.net

 298  Falsche Freunde gedeckt: Prozess um Einbruch am Landesgericht

Nach einem Einbruch will eine Angeklagte für ein Pärchen falsch ausgesagt haben. Knapp vor dem Urteil revidierte sie ... 2021-06-30 07:50 3KB www.tt.com

 299  Vermögen, Reichtum: Der Club der Reichen wächst

Im Corona-Jahr hat sich gezeigt: Die Reichen werden immer reicher. Das Vermögen hat sich vor allem an den Aktienmärkten vermehrt. Deutschland … 2021-06-30 07:11 719Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 300  Anders als der Westen: Russland betrachtet steigende Inflation als Gefahr und reagiert

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie sich die Inflation in Russland im Vergleich zum Westen entwickelt hat Welche Gegenmaßnahmen Russland bereits eingeleitet hat und welche … 2021-06-30 07:00 1004Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 301  Ein Meister und dreimal Vizemeister

Tirols kleine, aber feine Leichtathletik-Abordnung hatte am Wochenende bei den Staatsmeisterschaften in Graz Grund zu... 2021-06-30 06:56 2KB www.tt.com

 302  Auf der Welle des Erfolgs

Geplant war die Austragung der Österreichischen Meisterschaften vom Verein „Special Sport Tirol“ schon für Herbst gew... 2021-06-30 06:55 1KB www.tt.com

 303  Grüne drücken aufs Gas: 4,6 Millionen Euro für Begegnungszone in Innsbruck

In einer eilig einberufenen Sondersitzung soll die Neugestaltung rund um das Haus der Musik beschlossen werden – eine... 2021-06-30 06:55 2KB www.tt.com

 304  Islamistische Attacken - Warum drücken wir uns vor der Wahrheit?

Regierungssprecher Steffen Seibert und mehrere öffentlich-rechtliche Nachrichtensender ignorierten die Hinweise auf Islamismus. 2021-06-30 06:53 4KB www.bild.de

 305  Tausende Long-Covid-Patienten arbeitsunfähig

Die Liste an Langzeitfolgen nach einer Corona-Erkrankung ist lang. Tausende können nicht mehr zur Arbeit. Hinzu kommt: Vielen Betroffenen ist wegen der uneinheitlichen Symptome gar nicht bewusst, dass sie unter Long-Covid leiden. Experten erwarten einen steigenden Bedarf an Rehabilitation. 2021-06-30 06:43 4KB www.n-tv.de

 306  Breite Mehrheit für Reform des Verfassungsschutzes

Das schlecht beleumundete BVT wird neu aufgestellt. Der Nachrichtendienst und der Staatsschutz werden getrennt. 2021-06-30 06:30 3KB www.tt.com

 307  Niederlande werfen Moskau simulierten Angriff im Schwarzen Meer vor

Russische Kampfflugzeuge sollen niederländische Fregatte wiederholt bedrängt haben. 2021-06-30 06:28 2KB www.tt.com

 308  Die Osttiroler Jugend trifft sich wieder zum „Summer Spirit“

Das Dekanat Lienz setzt seine „Summer Spirit“-Reihe heuer fort. Im Vorjahr hatte die Pandemie Jugendlichen ihre selbs... 2021-06-30 06:27 2KB www.tt.com

 309  Studie: BioNTech und Moderna dürften langanhaltende Immunreaktion auslösen

Es ist eine Schlüsselfrage der Pandemie: Wie lange schützt die Impfung vor Covid-19? Eine Studie zeigt, dass das Immu... 2021-06-30 06:10 5KB www.tt.com

 310  Fluggastrechte wurden während Corona von Airlines massiv missachtet

Das Urteil der EU-Rechnungsprüfer ist vernichtend: Fluggesellschaften haben Verbraucherrechte während Corona missacht... 2021-06-30 06:10 5KB www.tt.com

 311  Kletterer mussten Tour auf Großglockner abbrechen: Nacht am Berg verbracht

Anders als geplant verlief eine Klettertour auf den Großglockner für ein Pärchen aus Tschechien. Wegen abrupten Wette... 2021-06-30 06:09 3KB www.tt.com

 312  Erstmals seit 70 Jahren: China frei von Malaria

Bisher haben nach WHO-Angaben rund 40 Staaten den Kampf gegen Malaria gewonnen. China ist demnach das erste Land seit... 2021-06-30 06:05 3KB www.tt.com

 313  Mordverfahren gegen Jugendliche seit 2018 rückläufig

Insgesamt sind seit 2011 in Österreich 99 Burschen oder Mädchen wegen vollendeten oder versuchten Mordes angeklagt wo... 2021-06-30 05:50 2KB www.tt.com

 314  Rettung für den Kammmolch im Nörsacher Teich naht

Der Nörsacher Teich in Osttirol wird revitalisiert, damit der seltene Alpenkammmolch überleben kann. 2021-06-30 05:50 2KB www.tt.com

 315  Schlagerfestival verhärtet Fronten am Reintaler See

Ein Antrag für eine Camping-Veranstaltung lässt Diskussionen um das gesperrte Ostufer am Kramsacher Reintaler See wie... 2021-06-30 05:45 1KB www.tt.com

 316  530 Essen pro Tag direkt vor die Haustüre: "Essen auf Rädern" mit Jubiläum

Gerade in der Pandemie hatten Essenslieferungen Hochsaison. Dabei gibt es diese Idee schon seit 50 Jahren in Innsbruc... 2021-06-30 05:30 3KB www.tt.com

 317  Stadel auf Veranstaltungsgelände der Musikkapelle in Haiming brannte ab

Das Holzgebäude stand Dienstagabend in Flammen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. 2021-06-30 05:18 1KB www.tt.com

 318  Fischerei und WWF pochen auf Schonzeit für Jungfische

Schwall und Sunk im Kraftwerksbetrieb kosten laut Kritikern jährlich in Österreich rund 200 Millionen Jungfischen und... 2021-06-30 05:18 3KB www.tt.com

 319  Diese vier Dinge machen Ihr Kind glücklich

Zufriedene und optimistischen Menschen sollen Kinder einmal werden. Die Weichen hierzu werden schon im Babyalter gestellt. Für das ganze Leben ist entscheidend, was Eltern dem Kind ab jetzt vermitteln - und vorleben. 2021-06-30 05:17 1KB www.welt.de

 320  Deutsches Start-up entwickelt Brillen-System für virtuelle Meetings

Lebensechte Meetings mit einer schlanken, leichten Datenbrille statt am PC: Mit diesem Konzept tritt ein Karlsruher Start-up gegen Giganten wie Microsoft an. 2021-06-30 05:00 2KB www.heise.de

 321  Corona und Reisen 2021: Diese Regeln gelten für Ihre Ferien| NZZ

Die Corona-Situation bleibt auch für Reisen im Sommer 2021 sehr unübersichtlich. Ein Überblick über die wichtigsten Regeln für Schweizer und deutsche Touristen. 2021-06-30 04:30 2KB www.nzz.ch

 322  Sparpläne, Robo-Advisor, Aktien: So spart man richtig für Kinder

Ein finanzielles Polster für den Nachwuchs anlegen – das ist das Ziel vieler Eltern, Grosseltern, Göttis und Gottis. Beim Sparen für Kinder gibt es teilweise Vorzugskonditionen, aber auch Tücken. Worauf zu achten ist. 2021-06-30 04:30 7KB www.nzz.ch

 323  Bargeld, adieu: Bankräuber fürchten um ihren Beruf

Der gepflegte Banküberfall wich seelenlosen Online-Verbrechen mit Bitcoins. Danke für gar nichts, Digitalisierung. 2021-06-30 04:30 3KB www.nzz.ch

 324  Frances McDormand: Ich habe realisiert, dass ich zu viele unnütze Sachen habe

Für das Drama „Nomadland“ um eine Witwe, die ihre Habseligkeiten in ihr Auto packt und fortan darin lebt, gewann Frances McDormand den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Die Rolle als Nomadin hat die 63-Jährige auch in ihrem Privatleben inspiriert. „Ich habe einfach realisiert, dass ich zu viele Sachen habe, die ich eigentlich nicht brauche“, sagt McDormand im RND-Interview. 2021-06-30 04:30 5KB www.rnd.de

 325  Zürich: Vater zündet Wohnung an

Ein 60-jähriger Familienvater ist vom Bezirksgericht Bülach zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren wegen mehrfacher versuchter Tötung und versuchter Brandstiftung mit Gefahr für Leib und Leben von Menschen verurteilt worden. 2021-06-30 04:30 6KB www.nzz.ch

 326  Walter Pfeiffers Polaroids: besser als Andy Warhol

Polaroid ist die Instant-Disziplin der Fotografie. Das heisst aber nicht, dass sie minderwertig wäre, im Gegenteil. Eine Ausstellung mit Polas von Walter Pfeiffer zeigt, dass der Schweizer Universalkünstler immer für eine Überraschung gut ist. 2021-06-30 04:30 7KB www.nzz.ch

 327  Sofia Kourtesis träumt von einer Zusammenarbeit mit Jay-Z

Sie will das Publikum wieder wachrütteln nach der Pandemie: Die peruanische Produzentin Sofia Kourtesis schichtet akustische Fundstücke aus aller Welt zu treibenden House-Tracks. 2021-06-30 04:30 6KB www.nzz.ch

 328  Hôtel de la Marine: In Paris werden alte Paläste neu belebt

Das Hôtel de la Marine ist sehr alt und nun plötzlich der letzte Schrei. Es hat schon sehr viel durchgemacht, nun zelebriert es die Spuren der Zeit – die echten genauso wie die neu ergänzten. 2021-06-30 04:30 8KB www.nzz.ch

 329  Grossbritannien: Nach dem Brexit droht EU-Bürgern die Illegalität

Bis am Mittwoch müssen sich in Grossbritannien lebende EU-Bürger und Schweizer um eine neue Brexit-Niederlassungsbewilligung bemühen. Die Zahl der Antragsteller sprengt alle Erwartungen, dennoch glauben Nichtregierungsorganisationen, Hunderttausende könnten durch die Maschen fallen. 2021-06-30 04:30 9KB www.nzz.ch

 330  Das Vertrauen macht sich nur zu leicht aus dem Staub

Der Argwohn nimmt in unserem Alltag zu und droht das Zusammenleben zu vergiften. Etwas mehr Vertrauen könnte da helfen. 2021-06-30 04:30 8KB www.nzz.ch

 331  Long-Covid: Wie eine Blutreinigung helfen kann

Die Corona-Infektion schlägt einigen Patienten langfristig aufs Herz und verursacht auch andere Organschäden. Der Grund könnte eine durch die Entzündung reduzierte Mikrozirkulation sein. Mit einem Verfahren zur Blutwäsche wollen Ärzte den Betroffenen helfen. 2021-06-30 04:30 8KB www.nzz.ch

 332  RKI meldet weiter sinkende Inzidenz

Die Entwicklung setzte sich fort. Die Experten des RKI erfassen weniger Corona-Neuinfektionen und eine erneut gesunkene Inzidenz. Allerdings ist die Zahl der Todesfälle auf Wochensicht leicht gestiegen. 2021-06-30 04:18 2KB www.n-tv.de

 333  Dritter Temperaturrekord in Folge - mehr Todesfälle

Nordamerika stöhnt unter einer Hitzewelle - Kanada meldet den dritten historischen Temperaturrekord binnen drei Tage. Die Behörden sorgen sich zunehmend um Teile der Bevölkerung. Man sei mitten in der heißesten Woche , die man bislang erlebt habe. 2021-06-30 04:07 3KB www.n-tv.de

 334  Nava Ebrahimi hält Festrede zur Burgtheater-Wiedereröffnung

Mit einer Matinee des Burgtheater-Ensembles mit Textausschnitten von Rainald Goetz und einer Festrede der neuen Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi wird am 5. September die Wiedereröffnung … 2021-06-30 04:03 1KB www.tt.com

 335  Basishilfe für Sans-Papiers in Zürich: Eine unausgegorene Aktion

Der SP-Stadtrat Raphael Golta punktet im rot-grünen Zürich mit seinem Vorschlag für ein alternatives Sozialhilfesystem. Die Gefahr von Willkür und Missbrauch ist jedoch gross. 2021-06-30 04:00 5KB www.nzz.ch

 336  Blockchain und Krypto: NFT erfinden digitale Werte neu| NZZ

NFT-Zertifikate geben virtuellen Objekten einen Wert, den es bisher in der digitalen Welt so nicht gab. Sie werden gesammelt, gehandelt und zur Schau gestellt. Der Beginn einer Ära von virtuellen Statussymbolen? 2021-06-30 04:00 7KB www.nzz.ch

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Donald Rumsfeld: Seine Karriere in Bildern (7.69/8)

Washington. Unumstritten war Donald Rumsfeld nicht. In seiner politischen Laufbahn zog der ehemalige US-Verteidigungsminister einige Kritik auf sich. Vielen wird er vor allem wegen des Irakkrieges in Erinnerung bleiben. Die politische Karriere von Rumsfeld begann allerdings schon lange bevor er 2001 vom damaligen Präsidenten George W. Bush zum US-Verteidigungsminister ernannt wurde. Ein Rückblick auf seine politische Laufbahn in Bildern: RND
Donald Rumsfeld ist tot
tagesschau.de
Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist tot
stern.de
Früherer US-Verteidigungsminister Rumsfeld gestorben
diepresse.com
Donald Rumsfeld: Der ehemalige US-Verteidigungsminister ist tot
nzz.ch
Donald Rumsfeld mit 88 Jahren gestorben
bild.de
Tod von Donald Rumsfeld: Auf ewig mit dem Irakkrieg verbunden
rnd.de
Donald Rumsfeld im Alter von 88 Jahren gestorben
rp-online.de
Früherer US-Verteidigungsminister Rumsfeld im Alter von 88 Jahren gestorben
stern.de
Früherer US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gestorben
welt.de

 

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Verurteilung von Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben (5.49/8)

TV-Star Bill Cosby war 2018 verurteilt worden,2004 eine Frau missbraucht zu haben. Nun wurde das Urteil aufgehoben, der 83-Jährige soll entlassen werden. New York – Das höchste Gericht im US-Staat Pennsylvania hat die Verurteilung des US-Schauspielers Bill Cosby (83) wegen sexueller Nötigung gekippt. Aufgrund einer Vereinbarung mit einem früher mit dem Fall befassten Staatsanwalt hätte Cosby in dieser Sache nicht angeklagt werden dürfen – so argumentierte das Gericht in einer rund 80 Seiten langen Stellungnahme am Mittwoch. Der Entertainer verließ am Mittwoch das Gefängnis. Sein Fall darf nicht noch einmal aufgerollt werden. Zahlreiche frühere Anträge auf Berufung und vorzeitige Haftentlassung waren von anderen Gerichten abgelehnt worden. Die jetzige Entscheidung des höchsten Gerichts von Pennsylvania überraschte viele in den USA und sorgte weithin für Schock und Ratlosigkeit – Cosby selbst äußerte sich zunächst nicht. Der Schauspieler galt einst als Superstar und Amerikas Vorzeige-Vater, dann wurde er zum ersten berühmten Verurteilten der Ära #MeToo, der weltweiten Bewegung gegen sexuelle Belästigung. Mehr als 60 Frauen hatten Cosby sexuelle Übergriffe unterschiedlicher Art vorgeworfen. Im Prozess ging es allerdings nur um einen einzigen Fall aus dem Jahr 2004. Die Jury sah es als erwiesen an, dass Cosby eine Frau mit Tabletten hilflos gemacht und dann sexuell genötigt hatte. Der Entertainer hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. 2018 war Cosby wegen sexueller Nötigung zu einer Strafe von mindestens drei und höchstens zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil hatte in der Ära von #MeToo auch Signalwirkung. Seit dem vergangenen Jahr ist auch der frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein verurteilter Sexualstraftäter, im August soll der Prozess gegen den Musiker R. Kelly wegen ähnlicher Anschuldigungen starten. Cosby saß seit September 2018 als Insasse "NN7687" in der Anstalt "SCI Phoenix" mit rund 2.400 Insassen in Pennsylvania. Sport und Ansprachen an die Mitinsassen bestimmten dort den Alltag des fast blinden früheren Superstars, hieß es von seinem Sprecher. Das Lebenswerk des Schauspielers scheint überschattet – Cosby aber bestand immer darauf: Er sei unschuldig und empfinde "keine Reue". (APA, AFP) Medienberichten zufolge wird im Falle der getöteten 13-Jährigen in Wien-Donaustadt nach... Die 38-jährige US-Schauspielerin Allison Mack bekam wegen ihrer Mitwirkung an "Nxivm" d... Ein Tiroler fiel auf eine gängige Betrugmasche herein. Ihm wurde vorgegaukelt, er habe... Ein 29-jähriger Niederösterreicher ist in Eisenstadt zu lebenslanger Haft verurteilt wo... Nach einer Revolte im vergangenen Jahr sollen die Gefängnisbeamten Hunderte Häftlinge s...
Gericht hebt Verurteilung von Ex-Fernsehstar Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs auf
stern.de
Ex-Komiker kommt frei
stern.de
Gericht hebt Urteil wegen sexueller Nötigung gegen Bill Cosby auf
welt.de
Gericht in USA kippt Verurteilung von Bill Cosby
stern.de
Bill Cosby: Verurteilung wegen sexuellen Missbrauch aufgehoben
bild.de
Bill Cosby: Gericht hebt Urteil wegen sexueller Nötigung auf
nzz.ch
Gericht hebt Urteil gegen Bill Cosby auf
tagesschau.de
Verurteilung von Ex-Fernsehstar Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben
stern.de

 

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Coronavirus-Blog: Anteil der Delta-Variante wächst exponentiell (4.33/8)

NDR.de hat Sie auch am Mittwoch,30. Juni 2021, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Am Donnerstag geht es in einem neuen Blog weiter. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Für heute beendet NDR.de an dieser Stelle die Berichterstattung über die Folgen der Corona-Pandemie und die Auswirkungen in und für Norddeutschland. Danke für Ihr Interesse. Wie gewohnt setzen wir für den neuen Tag einen neuen Live-Blog auf. Gegen 6 Uhr starten wir darin mit den ersten Einträgen. Bis dahin hoffentlich! Die finale Analyse bestätigt das enttäuschende Zwischenergebnis: Der Impfstoff der Tübinger Firma CureVac hat eine nur geringer Wirksamkeit gegen eine Coronavirus-Infektion. Das Vakzin zeigte nur eine Wirksamkeit von 48 Prozent gegen eine Covid-Erkrankung jeglichen Schweregrades und in allen Altersgruppen, wie das Tübinger Biotechunternehmen heute mitteilte. Damit ist der Impfstoff insgesamt deutlich weniger wirksam als andere Impfstoffe. Die Daten der Zwischenanalyse hatten für einen deutlichen Rückgang des Börsenkurses und Enttäuschung bei Politikern gesorgt. In den Planungen der Bundesregierung für 2022 spielt er deshalb keine Rolle. Die weit über Bad Segeberg hinaus bekannten Karl-May-Spiele können infolge der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt in der Arena am Kalkberg stattfinden. Als Alternative startet morgen aber das Live-Hörspiel: "Winnetou - Das Gold der Rocky Mountains". Bis zum 18. Juli gibt es Vorstellungen immer donnerstags bis sonntags. Aktuell dürfen pro Veranstaltung 300 Tickets verkauft werden. Mehr als 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland verwenden nach Angaben des Betreibers mittlerweile die Luca-App zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Allein in den vergangenen vier Wochen hätten sich mehr als neun Millionen Menschen registriert, gab die Culture4Life GmbH heute bekannt. Die Niederlande wollen nun auch die Zwölf- bis 17-Jährigen gegen das Coronavirus impfen lassen. Dafür solle der Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer genutzt werden, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge heute mit. Er folgt damit einer Empfehlung des niederländischen Gesundheitsrates. Bisher konnten nur Jugendliche mit Vorerkrankungen geimpft werden. In der EU dürfen Zwölf- bis 17-Jährige nur mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer geimpft werden. Immer mehr Coronavirus-Fälle in Deutschland gehen auf die ansteckendere Delta-Variante zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt in seinem Virusvariantenbericht von einer "leichten Zunahme der Delta-Fallzahlen" - von 410 nachgewiesenen Fällen in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni auf 724 in der Woche vom 14. bis 20. Juni. Allerdings wird nur ein Teil der positiven Coronaproben auf Varianten hin untersucht. Wesentlich schneller als die absoluten Zahlen der Delta-Variante steigt ihr Anteil. Nach den jüngsten verfügbaren Daten aus der letztgenannten Woche lag der Anteil der in Indien entdeckten Variante an einer Stichprobe laut Bericht bei rund 37 Prozent. In der Vorwoche lag der Anteil bei ungefähr 15, in der Wochen davor bei etwa acht und vier Prozent. Die Virusvariante breitet sich demnach exponentiell aus. Das RKI geht davon aus, dass die Mutante diese Woche "mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht", so der Bericht. Die Verdoppelung der Delta-Zahlen war gestern bereits Thema im NDR Info Podcast Coronavirus-Update. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen geht weiter zurück. Wie das Intensivregister mitteilte, waren heute 614 Betten mit Corona-Infizierten belegt. Das sind 52 weniger als gestern und zugleich handelt es sich um den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober vergangenen Jahres. Auf dem Höhepunkt der zweiten Welle lagen mehr als 5.700 Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen. In Norddeutschland liegen derzeit 65 Personen mit einer Covid-Erkrankung auf Intensivstationen,48 von ihnen müssen beatmet werden. Laut den aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts sinkt auch die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen weiter. Heute wurden 808 positive Tests gemeldet, das sind etwa 20 Prozent weniger als vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 5,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, der Wert für Norddeutschland beträgt 4,0. Der Inzidenzwert in Bremerhaven steigt wieder an. Drei von zehn im Land Bremen registrierten Neuinfektionen entfielen heute auf die Seestadt, teilte das Gesundheitsressort mit. Gestern waren 13 Neuinfektionen registriert worden, vor einer Woche neun. Nach gut zwei Wochen mit maximal einer Neuinfektion am Tag springt der Inzidenzwert somit von 0,9 auf jetzt 3,5. In Bremen, wo die Behörden sieben Neuinfektionen registriert haben, sinkt die Inzidenz im Vergleich zum Vortag von 6,9 auf 6,5. Seit der Pandemie ist der Flugverkehr massiv zurückgegangen. Aber statt Entschädigung für ausgefallene Flüge, bekamen viele Passagiere nur Gutscheine. Das kritisiert jetzt der europäische Gerichtshof. EU-Staaten hätten Fluglinien mit Milliarden Euro unterstützt, ohne im Gegenzug die Fluggastrechte ausreichend zu beachten und einzufordern. Landkreise und kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern können im Kampf gegen die Corona-Pandemie zunehmend auf die Hilfe der Bundeswehr verzichten. Laut Landeskommando der Bundeswehr werden vom 1. Juli an noch etwa 260 Bundeswehrangehörige im Nordosten im Corona-Einsatz sein - fast ausschließlich zur Unterstützung der Impfzentren und mobilen Impfteams. Bei der Kontaktnachverfolgung über die Gesundheitsämter seien nur noch etwa zehn Soldaten tätig. Zu Spitzenzeiten waren im April und Mai zeitgleich bis zu 620 Soldaten in Mecklenburg-Vorpommern im Corona-Einsatz. In Mecklenburg-Vorpommern wurden binnen eines Tages sieben neue Corona-Fälle registriert (Vortag: fünf/Vorwoche: sechs). Der Inzidenzwert ist leicht gestiegen, von gestern 1,6 auf nun 1,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Mittwoch vergangener Woche lag der Wert bei 2,0. Die FDP-Landtagsfraktion hat sich für den Einsatz von mobilen Impfteams für die Corona-Impfung in Hochschulen ausgesprochen. An der Uni Osnabrück sollen Testzentren den Präsenzbetrieb sicherer machen. "Wenn bald genug Impfstoff vorhanden ist und mobile Impfteams wieder verstärkt zum Einsatz kommen, sollten diese vor allem auch die Hochschulen besuchen", sagte die niedersächsische FDP-Gesundheitsexpertin Susanne Schütz. An den Berufsbildenden Schulen wäre eine Abfrage der Impfbereitschaft ebenfalls sinnvoll, so Schütz. In Mecklenburg-Vorpommern können sich alle Azubis und Fachschüler*innen bis zum Ende des Berufsschuljahres am 9. Juli im Rahmen ihrer Ausbildung gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie das Bildungsministerium mitteilte, richtet sich das Angebot an alle Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren. Die Impfungen sollen durch mobile Impfteams an den staatlichen Berufsschulen oder in den Impfzentren der Kreise und kreisfreien Städte erfolgen. Schüler*innen in Einrichtungen freier Träger könnten sich an die nächstgelegene staatliche berufliche Schule wenden, hieß es. Im Juli wird so viel Corona-Impfstoff in die Hansestadt geliefert, dass voraussichtlich alle Impfwilligen, die einen Termin buchen, diesen in den kommenden zwei Wochen bekommen werden. Für Zweitimpfungen zurückgelegt werden müsse davon nichts. Die Lieferungen seien jetzt zuverlässig und langfristig sei eher mehr zu erwarten als weniger. Auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hatte gestern versprochen, "dass jeder, der im Juli einen Termin haben will, auch einen haben kann". Die Impfzentren seien gebeten worden, an den Juli-Wochenenden Sonderaktionen anzubieten. Der Schub in der Impfkampagne soll durch die für Juli angekündigten Impfstofflieferungen ermöglicht werden: Die Landesregierung erwarte 1,3 Millionen Dosen aller in Deutschland zugelassenen Hersteller für die Zentren. Die Pflicht, Homeoffice anzubieten, endet heute - kommt jetzt das Recht darauf? Arbeitgeberverbände sind dagegen, Gewerkschaften sprechen sich dafür aus. Es brauche verbindliche Regeln für die Heimarbeit, fordern DGB und ver.di. Derweil hat sich das Homeoffice bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern etabliert - viele wollen künftig zumindest teilweise von zu Hause arbeiten. Am Donnerstag beginnt in Hamburg der "Active City Sommer". Insgesamt bieten die Hamburger Sportvereine mehr als 2.000 kostenlose Schnupperkurse an. Die Sportvereine hoffen, dass viele dabeibleiben und nach dem Schnuppern Vereinsmitglied werden. Dabei helfen sollen Gutscheine, die Sportbehörde in den nächsten Wochen verteilen will. Während des Lockdowns hatten viele Clubs zwischen 10 und 25 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Von morgen an soll das Reisen wieder einfacher werden. Die Bundesregierung hebt die Reisewarnung für alle Risikogebiete mit Sieben-Tage-Inzidenzwerten über 50 auf. In der EU betrifft dies nur noch einzelne Regionen in Spanien, Irland, Kroatien und Schweden. Weltweit profitieren mehr als 80 Länder von der Änderung. Die Reisewarnung wird nur noch für Hochinzidenzgebiete mit einem Wert über 200 und solche Gebiete gelten, in denen sich gefährliche Virusvarianten stark verbreitet haben. Zudem startet morgen offiziell das digitale EU-Impfzertifikat. Damit soll das Einchecken am Flughafen oder im Hotel einfacher werden. Auch auf Quarantäne- und Testpflichten für die Inhaber wird verzichtet, sofern keine neuen Virus-Varianten auftreten. Die genauen Regelungen bestimmt allerdings jedes EU-Land selbst. Auch werden nicht alle EU-Länder von Beginn an dabei sein. Das Zertifikat besteht aus einem QR-Code, der gescannt werden kann. Der Nachweis kann auf dem Smartphone gespeichert oder auch in ausgedruckter Form mitgeführt werden. Mehr als ein halbes Jahr haben Kino-Fans auf das Filmerlebnis auf der großen Leinwand verzichten müssen. Morgen starten die meisten Kinos im Norden wieder nach dem langen Lockdown. Die Verbände der Filmwirtschaft hatten sich auf den 1. Juli als bundesweit einheitlichen Termin geeinigt, damit sich die Häuser auf den Neustart vorbereiten und Filme beworben werden konnten. Der Verband HDF Kino kritisiert allerdings den "Flickenteppich der uneinheitlichen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften der einzelnen Länder". Aus seiner Sicht sind die Beschränkungen für die Kultureinrichtungen "unverhältnismäßig" - Gastronomie oder Flugunternehmen hätten eine bessere Lobby. Ein mobiles Impfteam hat heute in Lüneburg in einer Hochhaus-Siedlung seine Arbeit aufgenommen. Mit mehrsprachigen Plakaten und Aufrufen in sozialen Medien wurden Anwohner aufgefordert, in das Ökumenische Gemeindezentrum St. Stephanus in Kaltenmoor zu kommen. "Wir wollen auf diesem Weg den Zugang zu Impfangeboten erleichtern", sagte die städtische Sozialdezernentin Pia Steinrücke. Bis Sonnabend läuft die Aktion in Kaltenmoor, Montag und Dienstag im Quartier Am Weißen Turm. In Hamburg ist die Zahl der Infektionen um 28 auf nun 77.370 gestiegen. Gestern waren es 27 Neuinfektionen gewesen, vor einer Woche 57. Vier weitere Menschen sind mit oder an Corona verstorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten auf 1.594. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 9,8 am Dienstag auf heute 8,3. In Hamburger Krankenhäusern werden derzeit 39 Covid-19-Patienten behandelt, drei mehr als bei der letzten Erhebung. Auf den Intensivstationen lagen laut Gesundheitsbehörde 20 Corona-Kranke, ebenfalls drei mehr als am Vortag. Wegen einer vorzeitigen Corona-Schutzimpfung des damaligen Steinburger Landrats Torsten Wendt hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es gehe um den Vorwurf der Unterschlagung, sagte Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow heute. Ermittelt werde auch gegen eine zweite Person im Zusammenhang mit der Impfung. Die Vorwürfe gegen die Beschuldigten hätten sich bei den Vorermittlungen nicht klären lassen. Wendt hatte sich im Januar außer der Reihe mit einer überzähligen Dosis gegen Covid-19 impfen lassen. Er entschuldigte sich in der Folge dafür. Ende April berief der Kreistag Wendt endgültig ab. Mit dem heutigen Auslaufen der "Bundes-Notbremse" endet für Arbeitgeber die Pflicht, ihren Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. Doch die Tätigkeit von zu Hause aus könnte in vielen Betrieben Bestandteil bleiben. Dafür fordert ver.di-Chef Frank Werneke verbindliche Regelungen durch Tarifverträge. Als Vorbild könnte der Tarifvertrag Digitalisierung dienen. Dieser zeige, "wie man mit den neuen Herausforderungen umgehen kann". Auch Reiner Hoffmann, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), plädierte im ZDF-Morgenmagazin für "gesetzliche Leitplanken", gerade auch für Arbeitgeber, die nicht in Verbänden organisiert sind. Es gebe "viel zu viele Unternehmen", die keine vernünftige Betriebsvereinbarung für ihre Beschäftigten umsetzen wollen. Er widersprach Vorwürfen, eine Homeoffice-Regelung sei ein Bürokratiemonster für Arbeitgeber. Es müssten allerdings auch dort Regeln gelten, etwa, dass Arbeitszeiten erfasst werden und Beschäftigte nicht ständig erreichbar sein müssen. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Vormonat deutlich um 73.000 auf 2,614 Millionen gesunken. Das ist nicht nur der stärkste Rückgang auf Monatsbasis in einem Juni seit zehn Jahren, es sind auch 239.000 Arbeitslose weniger als im Juni 2020, teilte die Bundesagentur für Arbeit heute in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote sank bundesweit um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Auch in den norddeutschen Bundesländern sank die Zahl der Arbeitslosen. In Niedersachsen meldete die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Monat Mai, in Schleswig-Holstein waren es 2,9 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete 7,2 Prozent weniger Arbeitslose und Hamburg 2,0 Prozent. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Niedersachsen setzt sich für weitere Schutzmaßnahmen ein, um den Schulbetrieb auch bei steigenden Infektionszahlen aufrechtzuerhalten. Der Verband fordere die Politik auf, neben Masken- und Testpflicht und Wechselunterricht dringend weitere Hygienemaßnahmen zu treffen, teilte der Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, Tilman Kaethner, heute mit. Er verwies auf eine Leitlinie, die neben den Hygieneregeln etwa auch einen versetzten Unterrichtsstart, eine Entzerrung des Schulbusverkehrs und den Einsatz von Raumlüftern empfiehlt. RKI-Präsident Lothar Wieler hatte sich angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zuletzt für eine Test- und Maskenpflicht an Schulen bis zum Frühjahr 2022 ausgesprochen. Eine solche Festlegung halten die Kinder- und Jugendärzte für verfrüht. Jubelnde und sich umarmende Engländer nach dem WM-Aus für Deutschland - problematisch angesichts der Tatsache, dass Großbritannien derzeit täglich 18.000 Neuinfektionen mit der Delta-Variante verzeichnet. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sagte auf NDR Info, es sei "verantwortungslos, Menschen in dieser Menge ohne Abstand und ohne Masken in ein solches Stadion zu lassen". Der Schutz der Bevölkerung sei wichtig, "sonst erleben wir wieder einen Herbst, wie wir den letzten hatten". Der Arbeitgeber-Präsident in Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, hat sich erleichtert über das Ende der Homeoffice-Pflicht gezeigt. Die gesetzliche Regelung sei von Beginn an überflüssig gewesen, sagte er NDR 1 Radio MV. Die Wirtschaft sieht das Homeoffice weiter kritisch. Oft fehle die nötige Infrastruktur, so Schwarz. Schwache Internetverbindungen würden ein unkompliziertes Arbeiten verhindern. Das zu ändern sei Aufgabe der Politik, aber nicht das Entwerfen von bürokratischen Gesetzen. In der Staatskanzlei und den acht Ministerien des Landes bleibt es weitgehend beim Homeoffice. Nach Angaben der Staatskanzlei soll es weiter ein sogenanntes Wechselmodell aus A- und B-Gruppen geben. Für Hamburgs Club- und Eventszene ist die Aufhebung des Tanzverbots unter freiem Himmel nicht der große Wurf. Sprecher von Verbänden sagen, dass sich damit kaum Geld verdienen lasse. Ab Freitag sollen nach den jüngsten Corona-Beschlüssen des Senats Tanzveranstaltungen im Freien für bis zu 250 Personen in Hamburg wieder erlaubt sein - allerdings mit Testpflicht, Voranmeldungen und Kontaktnachverfolgung. Bei 250 Gästen rechne sich das Geschäft für die bereits klammen Betreiberinnen und Betreiber von Clubs nicht, kritisierte zum Beispiel Borhen Azzouz vom Deutschen Eventverband. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für Niedersachsen 63 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Gestern waren es 23, am Mittwoch vor einer Woche 73. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landesdurchschnitt weiter bei 3,0 Fällen je 100.000 Einwohner. Heute vor einer Woche lag der Wert bei 4,1. Den Angaben zufolge gab es in Niedersachsen vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 808 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Mittwoch vor einer Woche hatte die Zahl bei 1.016 Ansteckungen gelegen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 5,2 je 100.000 Einwohner an (gestern: 5,4; Vorwoche: 7,2). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 56 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Vor einer Woche waren es bundesweit 51. Heute laufen die Regelungen der "Bundes-Notbremse" aus, die von Bund und Ländern im April beschlossen wurden und bis zum 30. Juni befristet sind. Zu den Einschränkungen, die bis jetzt ab einer Inzidenz von 100 in den betroffenen Regionen in Kraft traten, zählten unter anderem strikte Kontaktbeschränkungen, nächtliche Ausgangsbeschränkungen und Schließungen im Einzelhandel. Der Städte- und Gemeindebund plädiert dafür, bei Bedarf die bundeseinheitlichen Regeln zu reaktivieren. "Wenn die Infektionszahlen erneut stark steigen, sollte die 'Bundes-Notbremse' wieder in Kraft gesetzt werden. Wir haben die Pandemie nicht überwunden und wissen nicht, welche Mutationen noch auf uns zukommen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Welt". Ähnlich äußerte sich Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags: "Bundeseinheitliche Regeln haben bei sehr hohen Inzidenzen dazu beigetragen, dass die Menschen sie nachvollziehen konnten." Für Unternehmen endet mit dem Auslaufen der Reglungen auch die Pflicht, Homeoffice für ihre Mitarbeitenden anzubieten, wo das möglich ist. Und: Telefonische Krankschreibungen sind ab morgen nicht mehr möglich. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland zuletzt stetig gesunken. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: Sowohl die Sieben-Tage-Inzidenz als auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen sind in Schleswig-Holstein weiter gesunken. Nach aktuellen Angaben der Landesmeldestelle betrug der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche 3,2 (Vortag: 3,3 / Vorwoche: 4,4). Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Pinneberg (7,3), Segeberg (5,4) und Stormarn (5,3) sowie die Landeshauptstadt Kiel (6,1). Landesweit wurden zwölf Neuinfektionen registriert - nach 19 gestern und elf am Dienstag vergangener Woche. Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen in Schleswig-Holstein blieb dem Robert Koch-Institut zufolge unverändert bei 1.621. Der Hamburger Senat lockert das seit Beginn der Corona-Pandemie geltende Tanzverbot. Von Freitag an dürfe in abgegrenzten Bereichen unter freiem Himmel und unter Einhaltung strenger Hygieneregeln wieder getanzt werden, sagte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gestern. Andererseits wurde für den Hamburger Stadtpark ein nächtliches Alkoholverbot verhängt, das künftig freitags und sonnabends ab 21 Uhr gelten wird. Zuletzt hatte es dort mehrmals unerlaubte Partys und Ausschreitungen gegeben. In Bremen ist heute zum ersten Mal ein vom Deutschen Roten Kreuz betriebenes Impfmobil im Einsatz. Zuerst können sich Einwohner aus dem Stadtteil Vegesack impfen lassen. Das Mobil soll im Bereich der Großwohnanlage Grohner Düne halten, teilte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) gestern via Twitter mit. Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch am heutigen Mittwoch,30. Juni, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.
Finale Testphase: Curevac-Impfstoff zeigt 48 Prozent Wirksamkeit
t-online.de
+++ 01:32 Delta-Variante verschärft angespannte Lage im Iran+++
n-tv.de
Finale Analyse - Curevac: Corona-Impfstoff zeigt 48 Prozent Wirksamkeit
t-online.de
Coronavirus: Aktuelle Zahlen für den Norden
ndr.de
Wirksamkeit von CureVac bleibt niedrig
tagesschau.de
Curevac: Corona-Impfstoff zeigt 48 Prozent Wirksamkeit
augsburger-allgemeine.de
+++ 00:34 Auch abschließende Curevac-Daten enttäuschen +++
n-tv.de

 

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„Die Uefa ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich“ (4.11/8)

I n der Diskussion um die Zuschauerzulassung bei der Europameisterschaft wird die Kritik an der Uefa zunehmend lauter – und es gibt neue Zahlen zu Ansteckungen im Zusammenhang mit dem Turnier. Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz mahnte zur Vorsicht. „Bei aller Freude über die spektakulären Spiele dieser EM halte ich es für bedenklich, wie viele Zuschauer inzwischen in einige Stadien gelassen werden“, sagte Scholz der „Süddeutschen Zeitung“. „Mühsam und unter großen Anstrengungen haben wir die Pandemie in Europa in den Griff bekommen, das sollten wir jetzt nicht aufs Spiel setzen.“ Bei der 0:2-Achtelfinal-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England waren am Dienstagabend 41.973 Zuschauer im Londoner Wembley-Stadion. Für die Halbfinals und das Endspiel sollen sogar 60.000 Zuschauer zugelassen werden. Weil die Corona-Zahlen durch die Delta-Variante zuletzt in Großbritannien wieder stiegen, ist der Schritt umstritten. Die Europäische Fußball-Union solle ihr Konzept dringend überdenken, forderte Scholz. Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich besorgt. „Das Spiel hat gestern noch mal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende“, schrieb Lauterbach am Mittwoch auf Twitter. „Die Uefa ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich.“ Zahlen aus Schottland bekräftigen die Sorgen mit Blick auf die Ansteckungsgefahr: Dort lassen sich nach offiziellen Angaben knapp 2000 Corona-Fälle in Verbindung mit Spielen der EM bringen. Zwei Drittel von 1991 positiv Getesteten seien Fans, die entgegen der Ratschläge aus dem Norden zu Spielen nach London gereist seien, wie die Gesundheitsbehörde Public Health Scotland am Mittwoch mitteilte. Am 18. Juni hatten die Schotten in London gegen England gespielt. Knapp 400 Infizierte aus Schottland sollen im Stadion gewesen sein, während in der Innenstadt Tausende weitere Fans Straßen und Plätze bevölkerten. Die Infektionszahlen beziehen sich auf positiv Getestete, die während ihrer ansteckenden Phase EM-Spiele oder Fan-Events besucht haben – und zwar zwischen dem 11. und dem 28. Juni. Drei Viertel der Infizierten waren der Behörde zufolge zwischen 20 und 39 Jahre alt, neun von zehn waren Männer. Bereits am Dienstag hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gesagt, die Entscheidungen der Uefa seien „null nachzuvollziehen“. „Das, was die Uefa jetzt macht, ist für mich nicht akzeptabel, dass einfach irgendwelche Zuschauerzahlen so imaginär erhöht werden, ohne Sinn und Zweck, dass dann sozusagen durch ganz Europa hier die Möglichkeit von Verbreitung besteht.“ Das sei „nicht sinnvoll“, und es widerspreche dem Grundcharakter der EM, kritisierte der CSU-Vorsitzende, nämlich „eine EM mit Freude und Vorsicht zugleich und eine EM mit gutem Gewissen“ zu haben. Vielen schauen nun besorgt nach St. Petersburg. Vor dem ersten Viertelfinal-Spiel zwischen der Schweiz und Spanien an diesem Freitag spitzt sich die Lage in der russischen Hafenstadt, die als Corona-Hotspot gilt, zunehmend zu. Vonseiten der Uefa seien aber keinerlei Änderungen oder gar eine Verlegung des Spiels geplant, erklärt die Europäische Fußball-Union auf Anfrage. „Die finale Entscheidung bezüglich der Zuschauerzahl liegt immer bei den jeweiligen lokalen Behörden.“ Ein verschärftes Hygienekonzept für das Spiel am Freitag im Stadion sei nicht nötig, sagen die russischen Veranstalter laut Staatsagentur Tass. Es bleibe dabei: 50 Prozent der mehr als 60.000 Plätze in der Gazprom-Arena dürfen beim Spiel von Spanien gegen die Schweiz besetzt werden.
"Für Tod vieler Menschen verantwortlich": Scharfe Kritik an UEFA
tt.com
EM 2021: Kuriose Hymnen-Panne im niederländischen TV bei Deutschland gegen England
stern.de
TOP SECRET! BILD nach Abpfiff in der deutschen Kabine
bild.de
Bundespräsident - Steinmeier zu EM-Aus: "Der Himmel weint heute mit uns"
t-online.de

 

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EM 2021: Der Liveblog mit Pressestimmen zu England - Deutschland (3.19/8)

In unserem Live-Blog halten wir Sie über das tägliche Geschehen an der Euro 2021 auf dem Laufenden – mit Aktuellem, Informativem und Witzigem. Wir verabschieden uns für heute. Morgen geht es weiter – allerdings ist es abermals ein spielfreier Tag an der EM. Am Freitag stehen dann zwei Viertelfinals auf dem Programm: um 18 Uhr spielt die Schweiz gegen Spanien und um 21 Uhr Belgien gegen Italien. Englischer Schiedsrichter im Schweizer Viertelfinal. Der Engländer Michael Oliver pfeift die Viertelfinal-Partie der EM zwischen der Schweiz und Spanien am Freitag in St. Petersburg. Für den 38-Jährigen, der seit mehr als zehn Jahren hauptberuflich als Schiedsrichter tätig ist und fast 300 Premier-League-Spiele geleitet hat, ist es der dritte Einsatz im laufenden Turnier. In der Gruppenphase stand er in den Partien Ungarn - Frankreich (1:1) und Schweden - Polen (3:2) auf dem Platz. (sda) Als Spieler trifft Andrei Schewtschenko (rechts) 2012 an der EM auf den aktuellen Viertelfinalgegner England, die Engländer gewinnen 1:0. Der Kopf des Tages. Franz Beckenbauer, Mario Zagallo und Didier Deschamps haben es geschafft. Sie wurden als Trainer und Spieler Weltmeister, waren also in beiden Sparten erfolgreich. Andrei Schewtschenko wird wohl nie in diese Sphären aufsteigen. Doch die Leistung als Ukrainer an einer Endrunde sowohl als Coach als auch als Spieler einen Viertelfinal zu erreichen, ist mehr als respektabel. Bis zur WM 2006 galt Schewtschenko neben dem Nordiren George Best als der beste Spieler der Geschichte, die nie an einer Weltmeisterschaft teilgenommen haben. Schewtschenko wurde mit der AC Milan Meister, Cup-Sieger und gewann die Champions League. An den Weltmeisterschaften in Deutschland führte der Stürmer die Ukraine in den Viertelfinal, elf Jahre nach dem Debüt im Nationalteam. Der Weg unter die besten Acht der Welt führte über die Schweiz, brilliert hat Schewtschenko im Achtelfinal nicht. Er scheiterte zum Auftakt des Penaltyschiessens an Pascal Zuberbühler; danach vergaben Streller, Barnetta und Cabanas für die Schweiz. 15 Jahre später ist Schewtschenko zurück in der K.o.-Runde eines grossen Turniers, die Ukraine setzte sich im Achtelfinal gegen Schweden durch und spielt jetzt gegen England. Schewtschenko,44 Jahre alt, trat 2012 als Spieler von Dynamo Kiew zurück. Es zog ihn die Politik, mit der Partei «Ukraine – vorwärts!» verpasste er allerdings 2012 die Wahl ins Parlament. Vier Jahre pausierte Schewtschenko, dann kehrte er als Co-Trainer ins Nationalteam zurück. Kurze Zeit später war er der Chef; wie früher als Spieler. Und er feiert an der EM 2021 den grössten Erfolg seiner Trainerlaufbahn. (krp.) Fussballweisheiten #20. Wie erholt sich Pierluigi Tami? Wohin führt der Weg von Italien? Und wie fit ist eigentlich Jamie Carragher noch? Unsere Experten, Trainer, Spieler und Phrasendrescher haben auf alle Fragen eine Antwort. Fabio Cannavaro, Verkehrspolizist, über Italiens Viertelfinal: Jessy Wellmer, am Ende, an die Adresse von Joachim Löw: Jamie Carragher, Fitnesscoach, über Harry Kane: Marc Wilmots, Wichtigtuer, über Romelo Lukaku: Pierluigi Tami, Gourmet, Önologe und Schlafmütze, über Regeneration: Joachim Löw, Arbeitstier, über das Ende seiner Zeit als DFB-Trainer: Das abrupte Ende der Ära Löw: Deutschland scheitert im Wembley an England. Pressestimmen zu England - Deutschland. Die Medien in Grossbritannien feiern die englische Nationalmannschaft für das 2:0 im Wembley gegen die Deutschen. In Deutschland hingegen zieht die Presse Bilanz der Ära von Nationalcoach Joachim Löw. Die «FAZ» schreibt, dem Trainer Löw habe zuletzt die Phantasie gefehlt: «Deutschland, die gefürchtete Turniermannschaft – es war einmal. Auch, weil Löw seit dem Absturz bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland mit dem Aus nach den Gruppenspielen nie mehr die Kraft und Phantasie aufbrachte, an glorreiche Zeiten, kulminierend im Weltmeisterschaftstriumph 2014 in Brasilien, wenigstens in Umrissen anzuknüpfen. Der Bundestrainer war schon lange vor seinem letzten Spiel in der Verantwortung für die Nationalmannschaft kein Mann mehr, der noch einmal etwas hätte bewegen können. Mit seiner eigenen Müdigkeit bei der Einstimmung auf die schwierigen Prüfungen dieser paneuropäischen EM infizierte er seine grossteils hochveranlagten Profis, die letztlich ähnlich uninspiriert wie Löw wirkten, der am Dienstagabend in London reif für die Rente war.» – «FAZ». Der «Guardian» hingegen kommentiert, dass England endlich einmal an einem grossen Turnier nicht an einem starken Gegner zerbrochen sei: «An diesem Abend im Wembley haben Englands Fussballer etwas Neues gemacht. An grossen Turnieren wurden die Engländer früher ängstlich und zerbrachen schliesslich an den Erwartungen. Nur dieses Mal nicht. Stattdessen zeigte das junge Team von Gareth Southgate eine feuerige Leistung. Und schlug Deutschland – ja, wirklich Deutschland – 2:0. Es scheint, als könnten an diesem Turnier grosse Dinge passieren für England. (...) Die englischen Spieler haben sich einen ganz eigenen Moment geschaffen. Es war eine Mannschaft, die ohne Angst spielte, ohne Ballast und ohne Furcht vor den Geistern der Vergangenheit.» – «Guardian» (englisch). Für die «Süddeutsche » stand das 0:2 gegen England sinnbildlich für die Ära Löw: «Was ist das nun für ein Ende der Ära Löw? Das muss man diesem Abend im Wembleystadion lassen: Ihm ist ein kleines Kunststück gelungen. Dieses Spiel war beides gleichzeitig: Es war ein angemessenes und unangemessenes Ende. Natürlich war dieses Ergebnis scheusslich und gemein, weil es einen Bundestrainer in Rente schickte, der sich anderthalb Jahrzehnte lang um den Fussball im Land verdient gemacht hat. Aber gleichzeitig hat das Spiel die Ära dieses Bundestrainers auch bündig zusammengefasst: Unabhängig von den Details hat man das Gefühl, die Partie vom Dienstagabend in den vergangenen 13 Jahren schon ein paarmal zu oft gesehen zu haben – beginnend mit der Niederlage im Final der EM 2008. Ja, es gab die beiden historischen Ausreisser, den WM-Sieg 2014 und das Vorrunden-Desaster 2018 – aber alle anderen Löw-Turniere folgten demselben Muster: Immer blieb nach dem letzten Turnierspiel der Eindruck, dass das doch nicht alles gewesen sein kann, dass es nur etwas mehr Courage, etwas mehr Entschlossenheit, etwas mehr Wettbewerbshärte gebraucht hätte. Immer wenn das in Nationaltrikots gekleidete Feiervolk zu Hause nochmal eine Extrawurst auf den Grill legen wollten, war der Ofen aus.» – «Süddeutsche». Der «Mirror» schreibt vom Ende des Wembley-Fluchs: «Das Schreckgespenst ist tot. Der Fluch von Wembley ist endlich besiegt. England hat Geschichte geschrieben. Dieses Spiel brachte Millionen Fans in Ekstase, die sich nach diesem Moment gesehnt haben. Das Timing hätte nicht besser sein können. Die Fans waren es leid, in diesem Sport den Deutschen immer unterlegen zu sein. Wir haben dieses Spiel erfunden und wurden dennoch immer wieder grausam geschlagen. Und es war ein perfektes Timing für England nach 16 miserablen Monaten im Griff von Covid – eine Nation, die nach Hoffnung, Licht und Freude gierte, nach einem guten Grund all die Verbote und Massnahmen zu vergessen und eine Party zu feiern. Was für eine bizarre Wende es war, Fans mit deutschen Fahnen im Gesicht weinend auf der Tribüne und Spieler in deutschen Trikots auf dem Wembley-Rasen auf die Knie sacken zu sehen.» – «The Mirror». Guten Morgen zum 20. Tag der Europameisterschaft. Heute finden keine Spiele statt, dafür sind seit Dienstagabend die Viertelfinal-Paarungen bekannt. Die Viertelfinals in der Übersicht:
England löst mit 2:0 gegen Deutschland Viertelfinalticket
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EM 2021: Irrer Cola-Moment von Jogi
bild.de
EM 2021: Kuriose Hymnen-Panne im niederländischen TV bei Deutschland gegen England
stern.de
England löst mit 2:0 gegen Deutschland Viertelfinalticket
tt.com
EM-Aus für Deutschland! England jubelt über den Viertelfinal-Einzug
tt.com
EM 2021: Warum die Schweiz gegen Frankreich gewonnen hat
nzz.ch

 

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Sancho-Transfer vom BVB zu Manchester United offenbar perfekt (3.05/8)

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz einiger weniger Sportarten kaum beachtet werden oder gleich ganz untergehen. Zu Unrecht – finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits von König Fußball. Der Wechsel von Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu Manchester United ist nach Informationen von "Bild" und "Sport Bild" perfekt. Demnach zahlt der englische Fußball-Rekordmeister 85 Millionen Euro für den Flügelstürmer an Borussia Dortmund, mit Bonuszahlungen soll die Ablöse in den nächsten Jahren auf bis zu 95 Millionen Euro ansteigen. Lediglich die Unterschriften fehlen noch, um den Wechsel offiziell zu machen. Das könnte am Donnerstag der Fall sein, hieß es. Der englische Nationalspieler, der bei der EM bisher nur zu einem sechsminütigen Kurzeinsatz kam, erhält demnach einen Fünfjahresvertrag bis Sommer 2026. Sancho war 2017 für etwa 7,5 Millionen Euro von Manchester City nach Dortmund gewechselt. In der Bundesliga gelangen Sancho in 104 Spielen 38 Treffer, dazu gab er 51 Torvorlagen. Das Saison-Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München am 13. August soll vor bis zu 18 000 Zuschauern ausgetragen werden. Das teilte die Borussia am Montag mit. Dies entspricht einem Drittel der Gesamtkapazität des Borussia-Parks und damit der Zuschauerzahl, die aktuell zugelassen ist. Die derzeitige Coronaschutzverordnung Nordrhein-Westfalens ermöglicht es den Gladbachern auch, das Testspiel gegen den FC Groningen am 31. Juli vor bis zu 18.000 Zuschauern austragen zu können. Der Verein hofft auf weitere Lockerungen und eine Erhöhung der Zuschauer-Kapazität schon im Herbst. Voraussetzung für den Stadion-Besuch ist eine vollständige Impfung, die Genesung von einer Corona-Erkrankung oder ein negativer Corona-Test. Die Amerikanerin Sydney McLaughlin hat einen Weltrekord über die 400 Meter Hürden aufgestellt. Bei den US-Ausscheidungskämpfen für die Olympischen Spiele in Tokio blieb die 21 Jahre alte Leichtathletin am Sonntag in 51,90 Sekunden als erste Frau auf dieser Strecke unter 52 Sekunden. Die vorherige Bestmarke von 52,16 Sekunden hatte die Amerikanerin Dalilah Muhammad im Oktober 2019 erreicht. Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo kommt langsam in Olympia-Form. Die 27-Jährige von der LG Kurpfalz gewann die Konkurrenz beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Leverkusen mit der persönlichen Saisonbestweite von 6,92 Metern und näherte sich damit weiter der Sieben-Meter-Marke. Mihambo, die in der Frühphase der Saison mit Anlaufproblemen zu kämpfen hatte, absolvierte nur drei Versuche. "Ich wollte die Qualifikation simulieren, das ist optimal gelaufen. Es fehlt nur noch der Feinschliff", sagte Mihambo und blickte voraus: "Jetzt freue ich mich auf die Diamond-League-Meetings in der nächsten Woche und hoffe, dass ich dort durchstarten kann." Mihambo verwies Maryse Luzolo vom LV Königstein, die mit der persönlichen Bestleistung von 6,69 Meter die Olympia-Norm knackte, auf Rang zwei. Max Verstappen hat seine WM-Führung in der Formel 1 durch einen Sieg beim Großen Preis der Steiermark weiter ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Fahrer gewann am Sonntag in Spielberg vor Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes und dessen Teamkollegen Valtteri Bottas aus Finnland im zweiten Silberpfeil. In der Gesamtwertung hat Verstappen nach dem 14. Sieg seiner Karriere nun 18 Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger Hamilton. Sebastian Vettel aus Heppenheim enttäuschte im Aston Martin als Zwölfter. Mick Schumacher musste sich im Haas-Rennwagen mit Rang 16 begnügen und verpasste auch im achten von 23 WM-Läufen die Punkteränge. Der THW Kiel ist zum 22. Mal deutscher Handball-Meister. Dem Titelverteidiger reichte am Sonntag im letzten Saisonspiel bei den Rhein-Neckar Löwen ein 25:25 (13:12) zum Happy End. Bei Punktgleichheit mit dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt gab der gewonnene Direktvergleich nach 38 Spieltagen den Ausschlag zugunsten der Kieler. Dem Vizemeister half der klare 38:26 (24:12)-Erfolg zum Abschluss gegen HBW Balingen-Weilstetten nicht mehr. Nach dem Saison-Abbruch wegen der Corona-Pandemie und der Titelvergabe am grünen Tisch fiel die Entscheidung dieses Mal auf dem Parkett in einem Herzschlagfinale. Der THW ging hochkonzentriert in sein 59. Pflichtspiel und jubelte am Ende verdient über den einzigen Titel in dieser Mammut-Saison. In der Champions League waren die Kieler als Titelverteidiger im Viertelfinale an Paris Saint-Germain gescheitert, im DHB-Pokal im Halbfinale am späteren Sieger TBV Lemgo Lippe. Der FC Bayern München tritt zum Saison-Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga am 13. August bei Borussia Mönchengladbach an. Dies geht aus dem Spielplan hervor, den die Deutsche Fußball Liga am Freitag für die Spielzeit 2021/22 veröffentlichte. Der Meister peilt seinen zehnten Titel in Folge an und bestreitet traditionell die erste Partie. Sie findet 33 Tage nach dem EM-Finale statt und wird von Sat.1 und DAZN übertragen. Dabei treffen mit Julian Nagelsmann bei den Münchnern und Adi Hütter bei den Gladbachern auch zwei neue Trainer aufeinander. In der vergangenen Spielzeit fertigten die Bayern zu Saisonbeginn den späteren Absteiger FC Schalke 04 mit 8:0 ab. Neben dem Traditionsduell kommt es zum Auftakt der 59. Spielzeit unter anderen zu der Partie Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt. Die Aufsteiger VfL Bochum und SpVgg Greuther Fürth müssen in Wolfsburg beziehungsweise Stuttgart ran. Die zweite Liga eröffnet die Runde mit dem Kracher zwischen Schalke 04 und dem Hamburger SV bereits am 23. Juli (20.30 Uhr). Der Supercup zwischen Meister FC Bayern und Pokalsieger Borussia Dortmund findet am 17. August (20.30 Uhr) in Dortmund statt. Den Klassiker im EM-Achtelfinale zwischen Deutschland und England können deutsche Fans nur live im Wembley-Stadion sehen, wenn sie in Großbritannien, Irland oder auf den Inseln Isle of Man, Guernsey und Jersey wohnen. Das geht aus einer internen Mail des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin heißt es, dass die Europäische Fußball-Union UEFA Tickets für die Partie in London am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und Magenta TV) nur Anhängern anbieten könne, deren Wohnsitz in der sogenannten Common Travel Area liege. Nach dem hart erkämpften Einzug ins EM-Achtelfinale gönnt Bundestrainer Joachim Löw seinen Spielern vor dem brisanten Duell mit Erzrivale England einen freien Tag. Es gibt am Freitag in Herzogenaurach kein Training und auch keinerlei Medienaktivitäten, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte. Die Spieler erhalten nach den Strapazen der Gruppenphase mit drei Partien im Vier-Tages-Rhythmus einen kompletten Tag zur freien Verfügung. Wegen Corona müssen sie aber innerhalb ihrer Blase verbleiben. Die Vorbereitung auf das erste K.o.-Runden-Spiel am Dienstag in London gegen England startet Löw am Samstag. Die Europäische Fußball-Union hat die Auswärtstorregel im Europapokal gekippt. Schon ab der kommenden Saison wird nicht mehr zwischen im eigenen und im fremden Stadion erzielten Treffern unterschieden. Die Regel besagte bislang, dass bei Torgleichheit nach Hin- und Rückspiel in der K.o.-Runde die Mannschaft weiterkommt, die mehr Treffer auswärts erzielt hat. Nun spielt das keine Rolle mehr - sollten beide Mannschaften torgleich sein, geht es im Rückspiel wie bislang schon bei gleichen Ergebnissen in die Verlängerung und gegebenenfalls ins Elfmeterschießen. Die Frage der Abschaffung sei in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert worden, sagte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin nach einer Sitzung des Uefa-Exekutivkomitees. Es sei immer wieder angezweifelt worden, dass die Regel fair sei. Die Auswärtstorregel war 1965 eingeführt worden. Sie fand in der Champions League und der Europa League Anwendung. In den Nationalmannschafts-Wettbewerben der Uefa kommt die Auswärtstorregel aber offenbar weiterhin zum Einsatz. So werden in den Playoffs zur EM-Qualifikation beispielsweise auch Hin- und Rückspiele ausgetragen. Im deutschen Fußball finden die Relegationsspiele auch nach dem sogenannten Europapokal-System statt. Die Uefa-Regeln sind aber nicht bindend für die Entscheidung über Auf- und Absteiger im nationalen Fußball. Nach dem Coming-out von Football-Profi Carl Nassib als erstem offen schwulen aktiven NFL-Spieler hat der Trikotverkauf spürbar angezogen. Nach einem Bericht des US-Promi-Portals "TMZ" wurde das Shirt des 28 Jahre alten Profis auf einer Sport-Merchandise-Plattform zum Bestseller und öfter verkauft als die Trikots der Stars wie Tom Brady oder Patrick Mahomes. Die NFL spendete 100.000 US-Dollar an das Trevor-Project. Das teilte die Liga in einem Tweet am Dienstag mit. Nassib, Defensive End bei den Las Vegas Raiders, hatte tags zuvor seine Homosexualität öffentlich gemacht und eine 100.000-Dollar-Spende an die Hilfsorganisation angekündigt, die sich unter anderem mit einem Seelsorgetelefon um junge LGBTQ+-Menschen kümmert. Die englische Abkürzung LGBTQ+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und queere Menschen, das Pluszeichen ist Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter. Nassib steht vor seiner sechsten Saison in der NFL und war vor seinem Wechsel zu den Raiders im Sommer 2020 je zwei Jahre für die Cleveland Browns und die Tamba Bay Buccaneers aktiv. Die nächste Spielzeit beginnt im September. Bei den Halbfinals und dem Endspiel der Fußball-Europameisterschaft im Londoner Wembley-Stadion dürfen mehr als 60 000 Fans teilnehmen. Darauf einigten sich die britische Regierung und die Europäische Fußball-Union UEFA am Dienstag. Das Wembley-Stadion in London soll zu 75 Prozent ausgelastet werden können, hieß es in einer Mitteilung des Sportministeriums in London. Bislang war die Zahl der Zuschauer auf 40.000 begrenzt worden. Für die Ticketinhaber gelten strenge Vorschriften. Eingelassen wird nur, wer entweder zwei Mal geimpft wurde oder einen negativen Coronatest vorweisen kann. "Alle Teilnehmer müssen weiterhin die strengen Corona-Einlassregeln befolgen", sagte Sportminister Oliver Dowden der Mitteilung zufolge. Trotz der andauernden Corona-Pandemie wollen Japans Olympia-Organisatoren bis zu 10.000 einheimische Zuschauer bei allen Wettkämpfen der Sommerspiele in Tokio zulassen. Maximal darf aber die Hälfte der Plätze in den Arenen besetzt werden, wie die japanischen Gastgeber nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee entschieden. Tennis-Star Naomi Osaka wird nicht in Wimbledon spielen. Sie wolle sich Zeit für Freunde und Familie nehmen, hieß es in einem Statement ihres Agenten Stuart Duguid. Osaka hatte zuletzt bei den French Open in Paris vor ihrem Zweitrunden-Spiel aufgegeben und danach öffentlich gemacht, dass sie immer wieder unter Depressionen leide. Zuvor hatte es viele Diskussionen um einen Presseboykott der 23 Jahre alten Japanerin gegeben, den die Nummer zwei der Welt zunächst nicht wirklich begründet hatte. Osaka kündigte an, bereit für die Olympischen Spiele zu sein und freue sich, vor den heimischen Fans zu spielen. Alexander Zverev ist beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle überraschend ausgeschieden. Deutschlands derzeit bester Tennisprofi verlor sein Achtelfinale gegen Ugo Humbert (Frankreich) mit 6:7 (4:7),6:3 und 3:6. Bereits in der ersten Runde hatte Zverev beim Dreisatz-Erfolg gegen seinen Davis-Cup-Kollegen Dominik Koepfer große Mühe. Vor Zverev sind in Halle auch schon die Favoriten Roger Federer sowie der Russe Daniil Medwedew ausgeschieden. Auch Angelique Kerber verlor beim Rasenturnier in Berlin im Achtelfinale. Für sie war nach einem 3:6,5:7 gegen Viktoria Asarenka aus Belarus Endstation. Spaniens Fußball-Rekordnationalspieler und Klub-Ikone Sergio Ramos verlässt nach 16 Jahren Real Madrid. Der 35 Jahre alte Abwehrchef, der von Nationalcoach Luis Enrique nicht für die laufende EM nominiert wurde, konnte sich mit den Königlichen nicht auf eine Verlängerung seines am 30. Juni auslaufenden Vertrages einigen. Real teilte am Abend mit, dass Ramos an diesem Donnerstag um 12.30 Uhr auf einer digitalen Pressekonferenz in Anwesenheit von Vereinspräsident Florentino Pérez verabschiedet wird. Nach Medienberichten soll Real dem Abwehrchef einen Einjahresvertrag mit zehn Prozent weniger Gehalt angeboten haben, Ramos wollte aber angeblich einen neuen Kontrakt über mindestens zwei Jahre. Ramos litt zuletzt immer wieder unter Verletzungen und gehörte auch bei Real Madrid nicht mehr zur ersten Wahl.
Bericht: Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United perfekt - BVB erhält hohe Ablöse Bericht: Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United perfekt - BVB erhält hohe Ablöse
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Sancho-Wechsel perfekt!
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Sancho-Transfer vom BVB zu Manchester United perfekt
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Sport aktuell Blog (2.15/8)

Meter, Punkte und Sekunden – der Sport lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen. Wir halten euch über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden. Ohne Probleme hat der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic sein potenziell schwie... Titelverteidiger Tadej Pogacar hat am Mittwoch bei der Tour de France seine Stärke demo... In den Stadien verfolgen mittlerweile trotz Pandemie Zehntausende Menschen die Spiele d... Neue Reifen, neues Glück? Vor über 100.000 Zuschauern geht am Wochenende in Spielberg d... Es sei immer schwieriger, geeignete Zielorte zu finden, sagte Thierry Gouvenou. Vor zeh...
Tour-Favorit Pogacar siegte im Zeitfahren, Van der Poel weiter in Gelb
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Tour de France: Favorit Pogacar siegt im Zeitfahren
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Sportmeldungen der NZZ in der Übersicht
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Djokovic schlug Ex-Finalist Anderson in 2. Wimbledon-Runde, Novak out
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Wimbledon: Ottes Kampf nicht belohnt – Favoritinnen reihenweise raus (2.14/8)

Fast vier Stunden ringt Dominik Koepfer um den Einzug in die dritte Runde, dann gewinnt er sein Spiel noch. Oscar Otte kämpft auf dem Centre Court gegen Andy Murray fast genauso lange. Am Mittwoch erwischte es auch mehrere Stars. Qualifikant Oscar Otte hat in Wimbledon die große Überraschung gegen Publikumsliebling Andy Murray trotz einer hervorragenden Leistung knapp verpasst. Der 27 Jahre alte Tennisprofi aus Köln, der in London erstmals überhaupt im Hauptfeld stand, musste sich in der zweiten Runde auf dem Centre Court dem zweimaligen Champion 3:6,6:4,6:4,4:6,2:6 geschlagen geben. Dass Otte es mit prominenten Namen auf der ganz großen Bühne aufnehmen kann, hatte er jüngst bei den French Open bewiesen, wo er den späteren Halbfinalisten Alexander Zverev (Hamburg) in der Auftaktrunde ebenfalls über fünf Sätze beschäftigte. Auch Murray, der nach schweren Hüftverletzungen nur 118. der Weltrangliste ist und dank einer Wildcard erstmals seit vier Jahren wieder in Wimbledon aufschlägt, lieferte er spätestens ab Mitte des zweiten Satzes ein Match auf Augenhöhe. Im letzten Tageslicht von London behielt Dominik Koepfer zuvor den Überblick und steht nach einem schwer erkämpften Erfolg erstmals in der dritten Runde von Wimbledon. Er rang Kwon Soon Woo aus Südkorea mit 6:3,6:7 (8:10),7:6 (7:2),5:7,6:3 nieder. Nach 3:54 Stunden verwandelte der deutsche Tennisprofi um 21.15 Uhr Ortszeit seinen dritten Matchball. Der 27 Jahre alte Koepfer kämpft nun gegen den an Position acht gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut oder Miomir Kecmanovic aus Serbien um den Einzug in sein zweites Grand-Slam-Achtelfinale nach den US Open 2019. Koepfer ist der erste Deutsche in der dritten Runde, Alexander Zverev (Hamburg) und Oscar Otte (Köln) können noch folgen. Schon nach dem dritten Wimbledon -Turniertag hat sich das Feld der Favoritinnen massiv gelichtet. Von den zehn topgesetzten Tennisspielerinnen ist die Hälfte schon ausgeschieden. Nachdem sich bereits die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams (USA/Nr.6) und die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien/Nr.10) verabschiedet hatten, folgten am Mittwoch auch Sofia Kenin (USA/Nr.4), Bianca Andreescu (Kanada/Nr.5) und Belinda Bencic (Schweiz/Nr.9). Die frühere US-Open-Siegerin Andreescu verlor ihr Auftaktmatch gegen die Französin Alize Cornet klar 2:6,1:6. Kenin, Australian-Open-Gewinnerin des Vorjahres, unterlag in der zweiten Runde ihrer Landsfrau Madison Brengle 2:6,4:6. Ebenfalls chancenlos war die Schweizerin Bencic bei ihrer 3:6,3:6-Erstrundenpleite gegen die Slowenin Kaja Juvan. Schwer taten sich am Mittwoch auch die Mitfavoritinnen Aryna Sabalenka (Belarus/Nr.2) und Jelena Switolina (Ukraine/Nr.3). Sabalenka gewann nach verlorenem Startsatz noch 4:6,6:3,6:3 gegen die Britin Katie Boulter und zog in die dritte Runde ein, die frühere Halbfinalistin Switolina setzte sich in ihrer Auftaktpartie 6:3,2:6,6:3 gegen die Belgierin Alison Van Uytvanck durch. Bereits am Dienstag hatte die siebenmalige Wimbledonsiegerin Williams ihr Erstrundenmatch gegen Alexandra Sasnowitsch (Belarus) aufgeben müssen, nachdem sie auf dem Rasen ausgerutscht war und sich am Bein verletzt hatte. Titelverteidigerin Simona Halep (Rumänien) hatte ihren Start in London wegen einer Wadenverletzung absagen müssen. Topfavorit Novak Djokovic hat indes trotz einiger Ausrutscher auf dem "heiligen Rasen" bei seiner Mission Titelverteidigung auch die zweite Hürde souverän genommen. Der Weltranglistenerste aus Serbien, der in London den dritten Triumph in Serie und den sechsten insgesamt anstrebt, bezwang in der Neuauflage des Endspiels von 2018 den Südafrikaner Kevin Anderson 6:3,6:3,6:3. Auch das deutsche Trio Angelique Kerber, Alexander Zverev und Andrea Petkovic will an diesem Donnerstag (Beginn 12.00 Uhr/Sky) in die dritte Runde einziehen. Die 2018 in London siegreiche Kerber spielt gegen die Weltranglisten-50. Sara Sorribes Tormo aus Spanien. Der an Nummer vier gesetzte Zverev bekommt es mit dem Amerikaner Tennys Sandgren zu tun, der momentan die Nummer 68 der Welt ist. Andrea Petkovic trifft auf die Tschechin Barbora Krejcikova, die zuletzt bei den French Open überraschend im Einzel und im Doppel triumphierte. Insgesamt waren elf deutsche Profis gestartet.
Wimbledon: Favoritinnen reihenweise raus – nun auch Andreescu und Kenin
t-online.de
Otte verpasst Wimbledon-Coup - Koepfer in Runde drei
augsburger-allgemeine.de
Grand-Slam-Turnier: Otte verpasst Wimbledon-Coup - Koepfer in Runde drei
t-online.de
Wimbledon kompakt: Koepfer in Runde drei, Otte scheidet nach Kampf gegen Murray aus Wimbledon kompakt: Koepfer in Runde drei, Otte scheidet nach Kampf gegen Murray aus
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Französische Polizei nimmt Sturzverursacherin in Gewahrsam (2.07/8)

Die französische Polizei hat die Frau aufgespürt, die mit einem Gruß an "Omi" und "Opi" einen Massensturz bei der Tour de France verursacht hatte. Am Nachmittag wurde die Französin in Gewahrsam genommen und verhört. Dies meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler. Die Frau war am Samstag bei der ersten Tour-Etappe in der Bretagne mit dem Rücken zum heranrasenden Feld auf die Straße getreten und hatte ein Schild mit der Aufschrift "Allez Omi-Opi" (etwa: Vorwärts Omi-Opi) in die Kameras gehalten. Der deutsche Fahrer Tony Martin an der Spitze des Feldes prallte in voller Fahrt in das Plakat, verlor die Balance und stürzte. Bei den Teilnehmern hinter ihm kam es zu einem Domino-Effekt und vielen Stürzen, mehrere Fahrer verletzten sich. Seitdem suchte die Polizei die Unbekannte mit dem gelben Regenmantel, die sich nach dem Unfall vom Ort entfernt hatte. Wegen der Aufschrift auf dem Schild wurde vermutet, dass sie aus dem deutschsprachigen Raum stammt. Sie muss sich nun wegen "fahrlässiger Verletzung" von Radrennfahrern und der Missachtung der Sicherheitsvorschriften verantworten. Die Tour-Organisatoren hatten im Nachgang direkt gesagt, dass man die Frau anzeigen würde. „Wir zeigen die Frau an, damit die Minderheit der Leute, die solche Dinge tun, die Show nicht für alle anderen kaputtmachen", erklärte Christian Prudhommes Stellvertreter Pierre-Yves Thouault der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Auch Prudhomme selbst kündigte diesen Schritt im Gespräch mit der Zeitung „Ouest-France“ an. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet, der Frau drohen bis zu drei Monate Freiheitsstrafe und 15.000 Euro Geldbuße, hinzu kommt der Tatbestand der Unfallflucht. Zudem könnten Schadenersatzforderungen gegen die Täterin erhoben werden.
Frau mit Plakat – Verursacherin des Massensturzes verhaftet
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15 Jahre Bundestrainer Löw: Der Job seines Lebens ist Geschichte (2.07/8)

„Für solche Spiele ist man Trainer!“ Diesen Satz spricht Joachim Löw vor dem Aus mit der deutschen Mannschaft im EM-Achtelfinale gegen England aus. Der Posten des Bundestrainers passte perfekt zu diesem „wundervollen Menschen“, dessen Ära ungekrönt endet. London - Es war 18.51 Uhr Ortszeit in London, als die 15-Jahres-Ära von Joachim Löw als Bundestrainer abrupt endete.0:2 gegen England - drei Jahre nach dem WM-Desaster in Russland geht der 61-Jährige ungekrönt in die DFB-Rente. Hansi Flick ist jetzt am Zug. 🔗>>> EM-Aus für Deutschland! England jubelt über den Viertelfinal-Einzug Wembley, Turnier, Alles-oder-nichts-Spiele: Am Vorabend des bitteren EM-Achtelfinales gegen die Three Lions saß Löw im Londoner Teamhotel und redete da noch voller Vorfreude und voller Hoffnung über den Fußball-Klassiker. Wer schon immer verstehen wollte, warum der Bundestrainer-Posten für Löw der Job seines Lebens war, der musste nur gut zuhören. Alles kulminierte in einem Satz mit sechs Wörtern, den Löw irgendwann aussprach: „Für solche Spiele ist man Trainer!“ Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Aber in solchen Spielen hatte er in der Spätphase seines Schaffens den Zauberstab irgendwie verloren. Auch am Dienstagabend fehlte ihm am Spielfeldrand die spontane Eingabe, die große Idee, die Reaktion. „Er hat eine Wahnsinns-Ära mit angeführt, das ist einfach traurig, dass es jetzt vorbei ist“, sagte Löws einstiger Kapitän Bastian Schweinsteiger nach der Niederlage gegen England als ARD-Experte. 15 Jahre Bundestrainer. Das ist im hektischen, aufgeregten Fußball-Business selbst auf Verbandsebene mehr als eine Ewigkeit. Das kann nur funktionieren, wenn die Erfolgsquote über viele Jahre stimmt - und wenn der Trainer in der Aufgabe seine Erfüllung findet. Und einen Arbeitgeber dahin trimmt, ihn einfach nur machen zu lassen. Der DFB ließ ihn vielleicht einen Ticken zu lange nach dem WM-Aus 2018. Es gibt Vereinstrainer. Und es gibt Nationaltrainer. Nur auf den ersten Blick ist es derselbe Job. Der von Perfektion besessene Pep Guardiola oder der von den Fans geliebte Emotionsbolzen Jürgen Klopp leben sich übers Jahr im stressigen Drei-Tage-Spielrhythmus aus. Bei Löw oder dessen französischem Weltmeister-Nachfolger Didier Deschamps sind es die Turniere, die sie in der Regel alle zwei Jahre an ihre Belastungs- und Leistungsgrenze treiben, ihnen den „Kick geben“. So hat es Löw mal gesagt, er nennt sich gern selbst Turniertrainer. Die drei WM-Endrunden (2010,2014,2018) und vier EM-Events (2008,2012,2016,2021) waren darum „die Highlights“ seiner Karriere. Wer am Montagabend miterlebte, wie die kleine Schweiz den Topfavoriten Frankreich in einem Fußball-Krimi besiegte, der versteht, warum Turniere das größte Spektakel sind. Und ein Turnier-K.o. so bitter. „Bei einem Turnier bin ich in meiner eigenen Welt, in meinem Tunnel“, sagte Löw einmal. Es begann für ihn nie mit dem ersten Spiel, auch nicht mit dem Trainingslager. „Vor einem Turnier bin ich praktisch schon ein halbes Jahr davor nirgendwo anders mit den Gedanken als beim Fußball“, sagte er vor dieser EM, seinem letzten großen Turnier als Chef der Nationalelf. Länderspiel Nummer 198 war sein letztes. Flick übernimmt nun im September, Löws ehemaliger Assistent. Auch der 56-Jährige ist ein Turnierliebhaber. Er führte den FC Bayern 2020 bei der Finalrunde in Lissabon zum Champions-League-Triumph. Er verließ die Bayern vorzeitig, Löws Job soll auch der seines Lebens werden. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Löw liebte den Nervenkitzel der K.o.-Spiele, auch wenn er unten am Spielfeldrand beim Coaching unter Druck - wie bei seinem persönlichen Finale gegen England - bisweilen einen hilflosen Eindruck vermittelte. Löw war immer mehr ein Entwickler, ein Trainer, der einen Masterplan entwirft. Der Weg war oft das Ziel, er erreichte es beim WM-Triumph 2014 in Brasilien nach einem mehrjährigen Vorlauf. Danach wurde es holprig, Löws Turnierkurve entwickelte sich abwärts. Trotzdem spricht sein ewiger Wegbegleiter und DFB-Direktor Oliver Bierhoff „von einer Erfolgsgeschichte dieses Trainers“ - nicht zu Unrecht übrigens. Sepp Herberger, Helmut Schön, Franz Beckenbauer, Löw - in dieser Weltmeister-Riege steht der Mann aus Südbaden. Löw war in Deutschland, der Türkei und Österreich (FC Tirol, Austria Wien) Vereinstrainer. Aber im Bundestrainer-Amt konnte er sich ausleben. In den zeitlichen Freiräumen zwischen den Länderspielen tauchte er regelmäßig ab. Am liebsten saß er bei Bundesligaspielen im heimischen und vor allem beschaulichen Freiburg im Stadion. Rote Teppiche mied Löw, Talkshows ebenso, nur für die „Bambi“-Verleihung machte er Ausnahmen. Der ewige „Bundes-Jogi“ ist den Menschen im Lande irgendwie fremd geblieben. Dabei ist der Mensch Löw ein Grund, warum es so lange so gut mit ihm, seinem Stab und dem Team passte. Bei den Spielern hört man zum Ende der Ära oft eine Verbundenheit heraus. So sagte der Dortmunder Emre Can, als er über den Trainer Löw sprechen sollte: „Was für mich noch wichtiger ist, wie er als Mensch ist. Er ist ein wundervoller Mensch, respektvoll gegenüber jedem. Ich bin ihm dankbar.“ Solche Aussagen sind selten im Profi-Fußball. Als Trainer wirkte Löw bisweilen stur, entscheidungsschwach, mindestens eigenwillig. Und seit dem WM-Desaster 2018 wirkte der 61-Jährige auch irgendwie aus der Zeit gefallen. „Erstmal freue ich mich auf die Zeit, die nach der EM kommt. Da kann ich mich auch mal wieder anderen Dingen in meinem Leben widmen“, sagte er vor dem Turnierbeginn zur DFB-Rente. Wenn der Druck abgefallen ist, werde „vielleicht auch mal eine gewisse Leere kommen“. Den Job des Lebens gibt es nur einmal, egal, ob Löw nochmal ein Trainer-Comeback geben wird, irgendwo, irgendwann. (dpa) Kylian Mbappe, Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski sind raus, über Eigentore wird... Was, wann, wo? TT.com steht ganz im Zeichen der Fußball-EURO 2020. Hier gibt es alle Er... Von 11. Juni bis 11. Juli geht die EURO 2020 mit einem Jahr Verspätung nun doch über di... Mit einem 2:0 gegen Erzrivale Deutschland zog England ins EM-Viertelfinale ein und kass... Das 198. Länderspiel war für Joachim Löw sein letztes als Bundestrainer. Das 0:2 gegen...
Jogi Löw: 15 Jahre im Amt und nie wirklich populär
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TOP SECRET! BILD nach Abpfiff in der deutschen Kabine
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„It’s coming home“: Wie ein Song zu Englands größter Fußballhymne wurde (2.05/8)

Hannover. „It‘s coming home, it’s coming home, Football’s coming home“ – diese Zeilen kennt man nicht nur auf der Insel. Immer wieder bei großen Fußballturnieren, aber ganz sicher bei Beteiligung der englischen Nationalmannschaft, hört man in den Stadien, in den Biergärten und auf den Straßen einen Song, den alle nur als „Football‘s coming home“ kennen. Auch am Dienstag war das so – nach dem 2:0-Sieg der Engländer gegen die deutsche Nationalmannschaft stand das Land Kopf. Auf den Straßen ertönten immer wieder dieselben Textzeilen, sogar Ed Sheeran sang das Lied für die Mannschaft. Tatsächlich heißt der Song gar nicht offiziell „Football‘s coming home“, sondern „Three Lions“, was wiederum auch der Spitzname der englischen Fußballnationalmannschaft ist, auf deren Wappen sich drei Löwen befinden. In diesem Jahr feiert das Lied sein inzwischen 25-jähriges Jubiläum. In zahlreichen Ländern stürmte „Three Lions“ in den vergangenen Jahrzehnten die Charts, bei Spotify hat die Originalversion des Songs 25 Millionen Aufrufe, bei Youtube sogar 29 Millionen. Doch welche Geschichte steckt hinter dem Song? Und wie konnte das Lied zu so einer riesigen Fußballhymne werden? Originalinterpret von „Three Lions“ ist die britische Rockband The Lightning Seeds in Kooperation mit den Comedians David Baddiel und Frank Skinner. Letztere haben in den Neunzigerjahren eine eigene Sendung bei der BBC, die sich „Fantasy Football League“ nennt. Sie basiert auf dem gleichnamigen Spiel, das Mitte der Neunzigerjahre vor allem im englischsprachigen Raum populär wird. Frank Skinner ist zu dieser Zeit ein beliebter Stand-up-Comedian, David Baddiel wird Anfang der Neunzigerjahre mit seiner Sketch-Comedyshow „The Mary Whitehouse Experience“ erfolgreich. Beide gelten als riesige Fußballfans. Ian Broudie, Songwriter der Lightning Seeds, ist der musikalische Kopf hinter dem Song „Three Lions“. Schon in den Achtzigerjahren ist Broudie ein wichtiger Name in der Liverpooler Musikszene,1989 gründet er seine Rockband. Schon vor „Three Lions“ haben die „Lightning Seeds“ einige Hits, etwa den Song „Pure“, der es in Großbritannien in die Top 20 schafft. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. 1996, dem Erscheinungsjahr von „Three Lions“, steht Broudie gerade mit seinem dritten Studioalbum in den Charts, als er einen Anruf von der Football Association bekommt, dem englischen Fußballverband. Broudie soll einen Song für die Fußball-Europameisterschaft 1996 schreiben. Die Idee, die Comedians Baddiel und Skinner einzubeziehen, kommt nicht vom Verband, sondern von Broudie selbst. Der Grund: Die beiden sind zu der Zeit im Fernsehen enorm populär und werden von den Zuschauern unweigerlich mit dem Fußball verbunden. Ab diesem Zeitpunkt gibt es zwei Versionen der Geschichte. Broudie sagt, er habe zunächst gar nicht mit seiner Band „Lightning Seeds“ im Song auftauchen wollen. Er habe nur das Lied schreiben und die beiden Komiker singen lassen wollen. „Aber alle sagten: Nein, es müssen auch die ‚Lightning Seeds‘ dabei sein“, so Broudie in einem Interview mit dem „Guardian“. Davie Baddiel sagt, er und sein Kollege Frank Skinner seien damals so etwas wie die „Fußballfans der Nation“ gewesen und wohl deshalb von Broudie ausgewählt worden. „Wir waren sehr aufgeregt, sagten aber frech, dass wir den Song auch singen wollen – trotz fehlender stimmlicher Begabung.“ Erstaunlicherweise habe Broudie Ja gesagt. Broudie habe sich dann mit den beiden im Studio verabredet und Ideen entwickelt. Eine Melodie hat der Songwriter zu diesem Zeitpunkt schon im Ohr. Eine, die sich „anfühle wie ein Fußballlied“ und die sich „gut mitsingen lasse“. Broudie habe den Komikern eine erste Idee auf dem Klavier vorgespielt. Textlich allerdings habe man etwas Besonderes wagen wollen, heißt es von allen Interpreten. Zunächst einmal habe man sich dagegen entschieden, für das Lied mit Fußballspielern zusammenzuarbeiten. Die FA habe gefragt, wie viele Spieler das Lied denn singen sollten. Gar keiner, so die Entscheidung der drei Interpreten. „Ich wollte nicht, dass es England-istisch oder nationalistisch ist“, sagt Broudie im „Guardian“-Interview. Bei der FA sei das damals überhaupt nicht gut angekommen. „Was soll das alles, wir werfen es weg“, zitiert Broudie einen Verantwortlichen des Verbandes in einem älteren Interview. Baddiel sagt, dass der FA das Lied zu langsam und ruhig gewesen sei. Am 20. Mai 1996 erscheint das Lied trotzdem auf CD. Paul Gascoigne gilt als einer der ersten Spieler, die sich von dem Stück begeistert zeigen. Im Wembley-Stadion soll ein DJ den Song sogar gegen den Willen der FA aufgelegt haben, allerdings mit einer überraschenden Wendung: Englische Fans sangen lauthals mit – und zwar nicht nur bei diesem Spiel, sondern bei jedem Spiel. Die andere Besonderheit: „Three Lions“ ist kein klassischer Fußballsong. Im Studio habe man sich lange darüber unterhalten, was es eigentlich bedeute, englischer Fußballfan zu sein, heißt es von Baddiel. Das sei auch in der gemeinsamen Fernsehshow immer wieder Thema gewesen. Und schließlich sei man zu einem Entschluss gekommen. „Anstatt ein idealisiertes oder triumphales Lied zu schreiben, wie die meisten zuvor, mit ihren Visionen, den Pokal zu gewinnen, beschlossen wir, ein Lied über die Annahme zu schreiben, dass wir, England, verlieren würden“, erklärt der Komiker dem „Guardian“. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Im Lied gehe es ums Verlieren und die Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwie klappen könnte. Im Songtext heißt es beispielsweise frei übersetzt: „Alle haben’s gesehen / Sie wissen es / Sie sind sich so sicher, dass es England wieder versemmelt, sich alle Träume in Luft auflösen / Aber ich weiß, dass sie spielen können / Denn ich erinner mich.“ Die Zeile „It‘s coming home“ habe sich eigentlich darauf bezogen, dass England das Turnier 1996 ausrichtet. „Meiner Meinung nach geht es bei der Zeile auch darum, ein Fußballfan zu sein, der in 90 Prozent der Fälle mit Niederlagen konfrontiert ist“, so Broudie. Heute hat die Zeile eine viel breitere Bedeutung und wird nach einem Sieg der Mannschaft aus voller Kehle gesungen. Für Baddiel ist all das auch der Grund für den Erfolg des Liedes: „Es ist ein Fußballlied, das sich nicht nationalistisch anfühlt oder triumphalistisch oder aggressiv. Es ist optimistisch, aber es behält durchweg etwas Melancholisches und Verletzliches. Als ich es das erste Mal von 78.000 Menschen gesungen hörte, konnte ich den Schmerz und die Hoffnung, aber auch die Freude hören.“ Einer dieser Momente, die Baddiel beschreibt, ist heute noch auf Youtube zu sehen. Bei der Europameisterschaft 1996 singen Tausende englische Fans im Wembley-Stadion erstmals „Football‘s Coming Home“. Das Aufeinandertreffen zwischen England und Schottland in Wembley gilt heute als der Moment, in dem der Song endgültig die Herzen der Fans erobert. „Wir hatten gerade 2:0 gewonnen. Als sie am Ende die Trikots tauschten, spielten sie es über den Lautsprecher und ich fand es ‚großartig‘“, sagte Skinner einmal der BBC. „Und dann hat das Publikum es wirklich mitgesungen. Da wusste ich, dass wir etwas Besonderes geschaffen haben.“ Und auch die Europameisterschaft 1996 spiegelt gut die Atmosphäre des Songs wider. Für die Engländer endet das Turnier in diesem Jahr mit einem Elfmeterschießen gegen Deutschland und einem 1:1. Vier Tage später wird Deutschland Europameister. Songwriter Ian Broudie erinnert sich noch genau an den Moment. Er habe abends im Hotelzimmer gelegen und draußen Menschen seinen Song singen hören. Er habe dann aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass das deutsche Fans waren. „Ich liebe es, dass es ein Lied über so viele Dinge geworden ist. Ich glaube nicht, dass es jemals nur um England ging.“ Mit der Zeit entwickelt sich „Three Lions“ zu einem weltweiten Hit.1996 liefert sich der Songs mit „Killing me softly“ von den Fugees einen Kampf um Platz eins der britischen Charts. Für die WM 1998 nimmt das Team den Song als „3 Lions ’98″ neu auf – wieder steigt die Single auf Platz eins in die Charts. Auch 2002 und 2006 wird die Single wiederveröffentlicht. Für die WM 2010 gründen Baddiel, Skinner und Broudie zusammen mit Russell Brand und Robbie Williams die Formation „The Squad“ und nehmen das Lied erneut neu auf. Im Juli 2018, als England das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreicht, steigt die Originalversion von Three Lions erneut auf Platz eins in Großbritannien. Auch amerikanische Baseballteams und deutsche Fußballklubs schreiben das Lied um und übertragen die Lyrics auf ihr Team. Dass es sich bei den „Three Lions“ um die drei Löwen auf den englischen Trikots handelt, wissen inzwischen nur noch die wenigsten. Die niederländische Hermes House Band liefert 2002 eine Coverversion des Hits. Statt „Three Lions on the shirt“ heißt es in den Lyrics nun „Heroes in the Shirt“ – Helden im Trikot. Für Werder Bremen liefern „Die Original Deutschmacher“ eine Coverversion mit dem Titel „Das W auf dem Trikot“. Und das Comedyduo Mundstuhl textet das Lied für die Eintracht Frankfurt um – hier heißt es nun „Adler auf der Brust“. Zu Ende ist die Erfolgsgeschichte des Songs damit noch lange nicht. Zum 25. Jubiläum des Songs wurde im Mai eine limitierte Vinyl-Edition veröffentlicht, komplett in Rot. Nur einen Nachteil hat der riesige Erfolg des Hits: Nach „Three Lions“ konnte in England nie wieder ein Künstler mit einem Fußballsong an einen solchen Hype anknüpfen. „‚Three Lions‘ hat die Fußballhymne endgültig getötet“, sagte Baddiel vor einigen Jahren der BBC. „Nach 1996 gab es ein paar Versuche, aber niemand hat es geschafft. Und das liegt daran, dass es die beste Fußballhymne aller Zeiten ist.“
Englischer Pragmatismus öffnet die Tür zu großen Titel-Träumen
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TOP SECRET! BILD nach Abpfiff in der deutschen Kabine
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Jobkiller Elektroauto? Diese Zahlen zeigen an anderes Szenario (2.04/8)

D er Besuch hatte Symbolkraft, wie immer, wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich an einen besonderen Ort in Deutschland reist. Zum Start seiner neuen Besuchsreihe „Industrielle Leuchttürme in Ostdeutschland“ besichtigte das Staatsoberhaupt in der vergangenen Woche das Volkswagen-Werk in Zwickau. Dort fertigt der Automobilkonzern seit dem vergangenen Jahr nur noch rein elektrische Modelle, unter anderem das Golf-Pendant ID.3. Die Fabrik in Sachsen ist damit nicht nur ein Aushängeschild des Wandels in Deutschlands wichtigster Industrie – sondern auch ein Zeichen der tektonischen Verschiebung, die in der Branche bereits begonnen hat. Nicht nur für den Volkswagen-Konzern ist der Abschied vom Verbrennungsmotor und der Wandel des Automobils zu einem „Smartphone auf Rädern“ ausgemachte Sache. Auch alle anderen Hersteller bereiten sich – in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – darauf vor, ab 2030 überwiegend Elektroautos zu verkaufen. Dass dieser Wandel enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im Land und vor allem die Beschäftigten in der Branche haben wird, haben viele Untersuchungen bereits gezeigt. Nun haben die Berater der Boston Consulting Group (BCG) im Auftrag der Elektroauto-freundlichen Lobbygruppe Agora Verkehrswende nachgerechnet. Ihr Ergebnis: Klappt es bis 2030 mit dem Umstieg auf die Elektromobilität, dann entstehen durch die Technologie praktisch genauso viele neue Arbeitsplätze, wie wegfallen. „In Summe wird aus unserer Sicht die Beschäftigung konstant bleiben“, sagt Kristian Kuhlmann, Managing Director bei BCG. Das Ergebnis widerspricht auf den ersten Blick einer Warnung, die der Verband der Automobilindustrie (VDA) im Mai ausgesprochen hatte. „Bis 2030 können mehr als 200.000 Arbeitsplätze gerade in der mittelständischen Zulieferindustrie wegfallen, die unter den aktuellen Bedingungen nicht neu geschaffen werden können“, hatte VDA-Präsidentin Hildegard Müller damals gesagt. Grundlage war eine Studie des Münchener Ifo-Instituts zu den Beschäftigungswirkungen des Umstiegs auf die Elektromobilität. Die Forscher hatten unter anderem herausgefunden, dass die derzeit sehr stabilen Beschäftigungszahlen in der Industrie auf Doppelstrukturen beruhen – Verbrenner- und Elektrofahrzeuge werden gleichzeitig hergestellt. Mit dem Vormarsch der E-Mobile werden diese Strukturen künftig abgebaut – und zusätzlich fallen vom Verbrenner abhängige Jobs weg. Laut Ifo können die Unternehmen einen Großteil dieses Stellenabbaus allerdings durch „altersbedingte Beschäftigungsfluktuation“ ausgleichen: Rund 75.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie werden demnach bis 2025 in den Ruhestand gehen, bis 2030 sind des etwa 147.000 Mitarbeiter, davon 73.000 im Fahrzeugbau. Auch die BCG-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass mit dem Wandel sehr viele Jobs wegfallen: Dem Minus von 220.000 Arbeitsplätzen stellen die Berater aber 205.000 neue Jobs in der Elektromobilität gegenüber, unter anderem erwarten sie etwa 30.000 Stellen in den riesigen Batteriezellfabriken, die derzeit vor allem in östlichen Bundesländern gebaut werden. Außerdem grenzen die Berater den betrachteten Markt deutlich weiter ab, als es andere Auto-Studien zuvor getan haben. Sie rechnen zur Branche nicht nur Hersteller, Zulieferer und Werkstätten, sondern auch den Bereich Energieerzeugung und Infrastruktur. Das führt unter dem Strich sogar zu einem leichten Beschäftigungsaufbau bis 2030. So arbeiten derzeit in den von BCG betrachteten Bereichen 1,69 Millionen Menschen in Deutschland. Im Jahr 2030, so die Prognose, sollen es 1,715 Millionen sein. Vor allem bei der Erzeugung von grünem Strom für die E-Autos und beim Aufbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur sehen sie deutliches Potenzial. Umgekehrt würden etwa in Raffinerien und an den Tankstellen kaum Arbeitsplätze wegfallen, argumentiert Kuhlmann. So sieht es auch sein Auftraggeber. „An Tankstellen wird gerade in großem Maße nachgerüstet mit Schnellladesäulen“, sagt Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende. Zumindest in den Städten zeichne sich da ein Wandel des Geschäftsmodells ab. Grundlage der Untersuchung ist die Annahme, dass bis 2030 in Deutschland ein Bestand von 14 Millionen Elektroautos auf der Straße unterwegs sein wird. Nur damit ließen sich die aktuellen Klimaziele der Bundesregierung erreichen, meint Hochfeld. Dem Weg der Technologieoffenheit, wie ihn Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) propagiert, erteilte er eine Absage. „Es wird der Eindruck erweckt, dass wir drei technologische Pfade hätten, die gleich ausentwickelt sind“, sagt der Verkehrslobbyist. Das sei aber nicht so. Bis 2030 seien weder synthetische Kraftstoffe noch grüner Wasserstoff in ausreichender Menge und zu einem vertretbaren Preis verfügbar, um mit dem Batterieauto in Konkurrenz treten zu können. Auch die Automobilhersteller setzen deswegen auf Elektroautos als wesentliche neue Antriebsform für die kommenden Jahre. Die Auswirkungen dieses Wandels auf die Regionen sind bemerkenswert. Bundesländer, deren Industrie bisher stark im Motorenbau engagiert ist, haben deutlich mit der Transformation zu kämpfen. Für Bayern und Baden-Württemberg sagen die optimistischen Berater dennoch unter dem Strich eine stabile Jobentwicklung voraus. „Innerhalb der Bundesländer wird es deutliche Verschiebungen geben“, sagt Kuhlmann. „Antriebsstrangfokussierte Zulieferer werden die Transformation sehr stark zu spüren bekommen.“ Damit meint er Unternehmen, die fast ausschließlich Bauteile für Verbrennungsmotoren herstellen. Ihre Mitarbeiterzahl sinkt der Prognose zufolge bis 2030 um 95.000 – während bei anderen Zulieferern genau die gleiche Stellenzahl neu entstehen soll. Allerdings auch an anderen Orten. „Wir glauben, dass Ostdeutschland von dieser Entwicklung profitieren wird“, sagt der Berater. Für diese Region erwartet BCG ein Plus bei der Beschäftigung von neun Prozent. Tausende neue Jobs entstehen dort bereits. Derzeit werden in den östlichen Ländern enorme neue Industrieanlagen für die Produktion von Elektroautos und Batterien gebaut. Allein in der Tesla-Fabrik in Brandenburg sollen etwa 12.000 Arbeitsplätze entstehen; Landespolitiker hatten auch schon von deutlich höheren Zahlen gesprochen. Einig sind sich die Berater mit den Chefs von Industrie und Gewerkschaften, was die Auswirkungen der Transformation auf die Mitarbeiter betrifft: Ihnen steht ein gewaltiges Umschulungsprogramm bevor, das Jahre in Anspruch nehmen wird. Für etwa 70.000 Beschäftigte bedeutet das, dass sie sich einen neuen Beruf suchen müssen. Konzerne wie Continental oder Volkswagen haben dazu bereits interne Akademien gegründet, an denen Mitarbeiter komplett neue Ausbildungen absolvieren können. Weitere 200.000 Mitarbeiter werden die Unternehmen mit Umschulungen für neue Aufgaben weiterbilden müssen. Insgesamt wird Deutschland aus dem Strukturwandel zur Elektromobilität in Europa nach Einschätzung der Berater als Gewinner hervorgehen. Optimistisch stimmt sie, dass viele Unternehmen die eigene Transformation längst angegangen sind. In Ländern wie Polen oder Spanien, die auch große Autostandorte sind, werde die Arbeitsplatzbilanz dagegen wohl weniger positiv aussehen.
"Niemals dürfen wir vergessen"
tagesschau.de
Bundespräsident - Steinmeier zu EM-Aus: "Der Himmel weint heute mit uns"
t-online.de

 

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Russell für Bottas? Verstappen jetzt WM-Favorit? Thesen zum Formel-1-Monat – mit Norbert Haug Russell für Bottas? Verstappen jetzt WM-Favorit? Thesen zum Formel-1-Monat – mit Norbert Haug (2.02/8)

Max Verstappen gegen Lewis Hamilton: In der Formel 1 kommt es in dieser Saison mal wieder zu einem echten Zweikampf um den WM-Titel. Und der Herausforderer, der Niederländer im Red Bull, hat mächtig vorgelegt. Nach acht Rennen führt Verstappen die WM-Tabelle mit 18 Punkten vor Lewis Hamilton, dem siebenmaligen Weltmeister und Titelverteidiger im Mercedes, an. Besonders beim Steiermark-Grand-Prix in Österreich am vergangenen Sonntag deklassierte Verstappen seinen WM-Rivalen mit einem nahezu perfekten Rennen förmlich. Der 23-Jährige ist nun der klare Titelfavorit – oder etwa nicht? Der SPORT BUZZER hat dem ehemaligen Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug unter anderem diese These vorgelegt – und noch vier weitere. So äußert sich der 68-Jährige, der die Karrieren der jeweiligen siebenmaligen (Rekord-)Weltmeister Hamilton und Michael Schumacher und mit beiden als Sportchef erfolgreich gearbeitet hat, auch über die Nummer zwei beim Mercedes-Team. Valtteri Bottas fehlen in dieser Saison aktuell die Highlights, besonders in Baku (nur Platz zwölf) erlebte der Finne ein Wochenende zum Vergessen – dagegen setzt Mercedes-Junior George Russell im unterlegenen Williams am Ende des Feldes immer wieder Duftmarken. Muss Bottas, dessen Vertrag zum Saisonende ohnehin ausläuft, also bald seine Koffer packen? Haug analysiert die Lage – auch die der beiden deutschen Piloten Sebastian Vettel, der zuletzt ein kleines Zwischen-Hoch erlebte, und Mick Schumacher, der seinem Teamkollegen davonfährt. Haug: "'Der klare' würde ich hier gern durch 'der aktuelle' ersetzen. Es sieht in der Tat aktuell sehr gut aus für Verstappen und Red Bull-Honda beim Vergleich mit Lewis Hamilton und Mercedes. Aber irgendwie bin ich sicher, dass von Letzteren noch was kommt…" Haug: "Dazu gibt es zwei Positionen, die man vertreten kann: Bei Bottas weiß das Team, was es an ihm hat, und eine Nummer zwei kann realistisch betrachtet nicht für viel mehr WM-Punkte gut sein als er. Schon gar nicht, wenn der Teamkollege Lewis Hamilton heißt. Wenn Mercedes das Nachwuchskonzept für die eigene Marke nutzen und nicht fahrendes Personal für die Konkurrenz ausbilden will, sollte Russell allerdings in der neuen Saison im schwarzen Silberpfeil fahren, um dann idealerweise die Prüfung zu bestehen und ein potenzieller Hamilton-Nachfolger zu sein." Haug: "Ziel Nummer eins in der Formel 1 ist, stets besser platziert zu sein als der Teamkollege, und das macht Mick Schumacher bisher gut. Nikita Mazepin darf allerdings nicht als Urmaß des talentierten Rennfahrers gelten, so schnell er auch sein mag. Niemand weiß das besser als Mick." Haug: "In Österreich am letzten Wochenende fiel dieser Aufschwung leider aus. Solange der als schwächer eingeschätzte Teamkollege Lance Stroll als Achter Punkte holt, kann ein vierfacher Weltmeister als Zwölfter nicht zufrieden sein. Das muss am kommenden Sonntag an gleicher Stelle besser klappen." Haug: "Norris ist sehr beeindruckend, kein Zweifel. Ob er ein künftiger Weltmeister ist, vermag ich nicht zu sagen. Als solcher galt Daniel Ricciardo in der Vergangenheit auch schon, als er eine Saison lang seinen Teamkollegen Sebastian Vettel meist im Griff hatte. Aktuell wird McLaren schon hochgelobt, wenn sie noch – wie zuletzt am letzten Wochenende in Spielberg – überrundet werden. Von dort bis zum Weltmeistertitel ist es ein langer Weg. Und das nicht nur nach den fehlenden Kilometern einer Überrundung gerechnet."
Mercedes verspricht Red Bull Racing "Schwergewichtskampf über 23 Runden"
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Formel 1: Hamiltons besorgter Blick auf die Tribüne
diepresse.com

 

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UN-Generalsekretär fordert USA zum Verzicht auf Iran-Sanktionen auf (2.02/8)

Inmitten der Gespräche zur Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran meldet sich Antonio Guterres zu Wort: US-Präsident Joe Biden möge auf die von seinem Vorgänger, Donald Trump, eingeführten Sanktionen verzichten. Im Ringen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres US-Präsident Joe Biden zu einer Aufhebung der Sanktionen aufgefordert. Er appelliere an die USA, auf ihre unter Bidens Vorgänger Donald Trump verhängten Sanktionen zu verzichten, wie es im Rahmen des Abkommens 2015 vereinbart worden sei, erklärte Guterres in seinem halbjährlichen Bericht zur Umsetzung des Atomvertrags an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die USA sollten zudem die Ausnahmeregelungen in Bezug auf den Ölhandel mit dem Iran verlängern. Die Führung in Teheran forderte er auf, zur vollständigen Umsetzung des Abkommens zurückzukehren. Eine vollständige Wiederherstellung der Vereinbarung sei der beste Weg, um sicherzustellen, dass das Atomprogramm der Islamischen Republik ausschließlich friedlich bleibe. Der Appell von Guterres kommt inmitten von Gesprächen zur Wiederbelebung des Abkommens, unter dem der Iran Beschränkungen seines Atomprogramms im Gegenzug für eine Aufhebung vieler ausländischer Sanktionen akzeptierte. Bidens Vorgänger Trump hatte den Pakt, der den Iran am Bau von Atombomben hindern soll,2018 aufgekündigt und erneut harte Sanktionen verhängt, um ein schärferes Abkommen zu erzwingen. Der Iran begann daraufhin 2019 schrittweise gegen die Auflagen zu verstoßen, insbesondere bei der Uran-Anreicherung. Biden hatte seine Bereitschaft erklärt, über den Abbau der US-Sanktionen zu sprechen, wenn der Iran seinerseits seine Zusagen einhält. Seit der Wahl des Hardliners Ebrahim Raisi zum neuen iranischen Präsidenten gibt es aber die Besorgnis, dass die Gespräche erneut ins Stocken geraten könnten. Deutschlands Außenminister, Heiko Maas, drängte indes darauf, dass auch die neue iranische Führung die bisher getroffenen Vereinbarungen in den Genfer Gesprächen über das Atomabkommen einhält. Die Gespräche seien "mühselig, aber wir kommen Schritt für Schritt voran", sagte Maas. Er verwies darauf, dass die USA ihrerseits die Bereitschaft erklärt hätten, durch die Rücknahme von Trump verhängten Sanktionen gegen Iran dazu beizutragen, dass das Nuklearabkommen wieder belebt wird. Auf der Agenda der Gespräche stünden aber auch eine Debatte über die regionale Rolle des Iran und das ballistische Programm Teherans. Das internationale Atomabkommen mit dem Iran hatten die fünf UNO-Vetomächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland unterzeichnet. Der Iran hat stets erklärt, er strebe nicht nach Atomwaffen und nutze seine Atomanlagen zur Energiegewinnung. (APA/Reuters)
UNO-Generalsekretär fordert USA zum Verzicht auf Iran-Sanktionen auf
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UN-Generalsekretär ruft US-Regierung zur Rücknahme der Sanktionen gegen Iran auf
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 

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Tennisprofi Otte in Wimbledon gegen Ex-Sieger Murray raus (1.06/8)

Durch eine Fünf-Satz-Niederlage gegen den zweimaligen Sieger Andy Murray ist der deutsche Tennisprofi Oscar Otte in der zweiten Runde in Wimbledon ausgeschieden.
Grand-Slam-Turnier: Tennisprofi Otte in Wimbledon gegen Ex-Sieger Murray raus
t-online.de
Otte verpasst Wimbledon-Coup - Koepfer in Runde drei
augsburger-allgemeine.de

 

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Grand-Slam-Turnier: Koepfer in Wimbledon in Runde drei - Djokovic klar weiter (1.06/8)

London (dpa) - Im letzten Licht von London behielt Dominik Koepfer den Überblick und steht nach einem schwer erkämpften Erfolg erstmals in der dritten Runde von Wimbledon. Der 27-Jährige rang Kwon Soon Woo aus Südkorea mit 6:3,6:7 (8:10),7:6 (7:2),5:7,6:3 nieder. Nach 3:54 Stunden verwandelte der deutsche Tennisprofi um 21.15 Uhr Ortszeit seinen dritten Matchball. Am 2. Juli trifft der Weltranglisten-62. Koepfer entweder auf den an Nummer acht gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut oder den Serben Miomir Kecmanovic, deren Partie vertagt wurde. Die Nerven behalten Koepfers Spiel verlief lange ausgeglichen, aber auch äußerst wechselhaft. Der in den USA lebende Linkshänder nahm dem in der Weltrangliste neun Ränge hinter ihm platzierten Kwon gleich im ersten Spiel den Aufschlag ab. Danach machte Koepfer etliche Chancen des laufstarken 23-Jährigen zunichte und holte sich den ersten Satz. Eine Chance auf die 2:0-Satzführung ließ er im Tiebreak aus, doch der aktive Kwon verdiente sich den Ausgleich auch trotz vieler Fehler. In einem bizarren dritten Satz verspielte Koepfer zunächst eine 5:0-Führung, behielt dann aber im Tiebreak die Nerven. Kwon schaffte aber wiederum den Satzausgleich, ehe es im fünften Durchgang in London fast zu dunkel wurde. Doch nach einem Break schaffte es Koepfer, die Partie noch zu beenden und schrie seine Freude heraus. Noch läuft auch das Zweitrunden-Match von Oscar Otte gegen den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Andy Murray aus Schottland. Die Partie findet auf dem mit einem Dach und Licht ausgestatteten Centre Court statt. Das deutsche Trio Angelique Kerber, Alexander Zverev und Andrea Petkovic will am 1. Juli (Beginn 12.00 Uhr/Sky) in die dritte Runde einziehen. Die 2018 in London siegreiche Kerber spielt gegen die Weltranglisten-50. Sara Sorribes Tormo aus Spanien. Der an Nummer vier gesetzte Zverev bekommt es mit dem Amerikaner Tennys Sandgren zu tun, der momentan die Nummer 68 der Welt ist. Andrea Petkovic trifft auf die Tschechin Barbora Krejcikova, die zuletzt bei den French Open überraschend im Einzel und im Doppel triumphierte. Djokovic lässt Gegner keine Chance Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic ist schon unter den letzten 32, der 34 Jahre alte Serbe ließ dem Südafrikaner Kevin Anderson beim 6:3,6:3,6:3 keine Chance. Beide hatten sich vor drei Jahren im Endspiel gegenübergestanden. Djokovic will nicht nur seinen 20. Grand-Slam-Titel und damit zu den beiden Rekordhaltern Roger Federer und Rafael Nadal aufschließen. Er träumt zudem davon, in diesem Jahr die vier wichtigsten Turniere sowie Olympia-Gold zu gewinnen. Bei den Damen schieden in der einstigen US-Open-Siegerin Bianca Andreescu aus Kanada und der früheren Australian-Open-Gewinnerin Sofia Kenin aus den USA weitere Top-Ten-Spielerinnen früh aus. Auch schon nicht mehr dabei sind die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien und die langjährige Weltranglisten-Erste Serena Williams. Die Amerikanerin hatte sich am Dienstag in ihrem Auftaktmatch verletzt. Zudem fehlen die Weltranglisten-Zweite Naomi Osaka aus Japan und die verletzte Rumänin Simona Halep in London.
Koepfer gewinnt Fünf-Satz-Schlacht
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Grand-Slam-Turnier: Otte verpasst Wimbledon-Coup - Koepfer in Runde drei
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Schertz-Lehrmeister über Baerbock-Buch - „Klare Verletzung des Urheberrechts“ (1.06/8)

Mit Paul W. Hertin (80) hat sich ein renommierter Rechtsanwalt und Autor juristischer Standardwerke in die Debatte um die abgeschriebenen Passagen im Buch von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) eingeschaltet. Für den Top-Juristen ist klar: Das Buch („Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“) enthält eine „eine klare Verletzung des Urheberrechts“! Das sagte Hertin „Focus Online“. Pikant: Hertin ist der Lehrmeister des Anwalts Christian Schertz (55), den die Grünen im Zuge der Vorwürfe gegen das Baerbock-Buch eingeschaltet haben. Schertz war zwischen 1997 und 2004 in der Berliner Kanzlei Hertin Anwaltssozietät tätig. Konkret kritisierte Hertin eine Passage, die Baerbock offenbar aus einem Aufsatz des Magazins „Internationale Politik“ abgeschrieben hatte, der im August 2019 vom amerikanischen Politikwissenschaftler Michael T. Klare verfasst wurde. Dazu sagte Hertin zu „Focus Online“: „Die Textstelle von Seite 219 in dem Buch von Frau Baerbock, in der sie den US-Wissenschaftler Michael T. Klare zitiert, ohne ihn als Quelle zu nennen, ist eine klare Verletzung des Urheberrechts. Da besteht überhaupt kein Zweifel.“ Weiter sagte Hertin: „Gemessen an 240 Seiten ist der Anteil der strittigen Textpassagen als gering einzuschätzen, zumal die Passagen selbst alle auch eher kurz sind.“ Dabei handele es sich um Passagen, für die kein Urheberrechtsschutz geltend gemacht werden könne. ▶ Der US-Wissenschaftler Klare hatte sich zuvor in BILD geäußert und erklärt, dass er nichts davon gewusst habe, dass seine Passage in Baerbocks Buch verwendet wurde. Klare erklärte am Dienstagabend auf BILD-Anfrage: „Mir war nicht bewusst, dass Teile meines Artikels in ‚Jetzt. Wie wir unser Land erneuern‘ veröffentlicht wurden, und ich wurde nicht von der Autorin oder ihrem Team kontaktiert, um die Erlaubnis zur Verwendung des Artikels in diesem Buch zu erhalten.“ Fraglich ist, ob das Buch so auf dem Markt bleiben kann. Der Ullstein Verlag hatte auf BILD-Anfrage mitgeteilt, man sehe keine Urheberrechtsverletzung. Daher sei nicht geplant, das Buch vom Markt zu nehmen. „Allgemein zugängliche Fakten“ seien nicht urheberrechtlich geschützt. Sollte sich herausstellen, dass Baerbock doch gegen das Urheberrecht verstoßen hat, könnte der Verlag seine Strategie überdenken müssen.
Plagiatsaffäre: Baerbock ist angezählt, aber noch nicht K.o.
nzz.ch
Neue Buch-Passagen veröffentlicht - Baerbock hat noch mehr abgeschrieben
bild.de

 

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Elon Musk: Pleite mit Starlink verhindern und Partner finden (1.05/8)

Elon Musk sprach am MWC vor Branchenvertretern über das Satelliten-Internet Starlink, den hohen Investitionen und dem primären Ziel nicht Insolvenz anmelden zu müssen. Denn noch sei es ein Verlustgeschäft. 1600 Starlink-Satelliten umkreisen derzeit den Orbit. Nach den USA, Großbritannien und Teilen Europas ist seit Mai auch in Österreich das Elon-Musk-Internet verfügbar. Wobei interessierte Nutzer vorgewarnt werden: Sie können Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s erwarten. Aber auch mit kurzfristigen Ausfällen sei zu rechnen. In einem Panel am Mobile World Congress in Barcelona gab Musk Einblicke in die Zukunft des Satelliten-Internets und wie er plant, damit nicht frühzeitig Pleite zu gehen. Bis zu 30 Milliarden seien noch notwendig. Ein knappes Drittel davon wiederum als Anschub-Investition, um überhaupt mal einen Cash-Flow erwirtschaften zu können. Irgendwann soll es dann auch mal möglich sein, den Preis für die Ausstattung senken zu können.550 Euro kostet es, um überhaupt starten zu können. Dabei beläuft sich die Hardware auf 500 Euro und der Versand beläuft sich auf 50 Euro. Zusätzlich kostet die Verbindung 100 Euro im Monat. Eine Webseite gibt Aufschluss ob die gewünschte Adresse auch wirklich durch die Satelliten abgedeckt ist. Ziel von Starlink ist es, auch in die entlegensten Punkte dieser Welt eine Internetverbindung zu liefern. In wenig dich besiedelten Geräten, die schon beim 4G- und wohl auch beim 5G-Ausbau wenig bedacht werden, weil nicht rentabel, könnte das langfristig eine Alternative werden, weniger in den urbanen, gut ausgebauten Gebieten. Selbst Elon Musk gesteht ein, dass man mit dort mit Mobilfunk besser vernetzt sei. 2022 will Musk genügend Satelliten in die Erdumlaufbahn katapultiert haben, damit eine flächendeckende Verbindung geboten werden kann. Bis dahin sei es das Ziel, nicht Bankrott mit Starlink anmelden zu müssen. Andere Unternehmen wie Oneweb mussten tatsächlich bereits Insolvenz anmelden. Das Hauptproblem sei die Hardware für die Kunden. Derzeit mache man damit ein Verlustgeschäft. In der Produktion koste das Terminal 1000 Dollar, verkauft werde es für 500. Man wisse, dass sich diese Rechnung nicht ausgehe, weswegen man auch an einem neuen, günstigeren Terminal arbeite. Der Mobile World Congress ist die jährliche Branchenmesse des Mobilfunks, wenn sie nicht gerade einer Pandemie zum Opfer fällt. Zwar ist heuer die Teilnehmermenger überschaubarer, aber dennoch haben sich einige Vertreter in Barcelona eingefunden. Und Elon Musk nutzte diese Chance für ein offenes Angebot: „Wir (Starlink; Anm.d. Red.) könnten die abgelegenen Regionen abdecken.“ Der Vorteil für die Betreiber liege darin, dass sie bei den staatlich vergebenen 5G-Frequenzen Vorteile hätten. (APA)
Musk‘ Starlink-Internet-“Installation“ wird richtig teuer
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Musk: 20 bis 30 Milliarden Euro Investitionen in Starlink nötig
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„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: So geht es weiter (1.04/8)

Köln. „Ich seh’ in dein Herz, sehe gute Zeiten, schlechte Zeiten…“ – auf die Titelmelodie der Erfolgs-Soap „GZSZ“ folgen 25 Minuten voller Gefühle und Intrigen, voller Konflikte und Drama. Als eine der erfolgreichsten Daily Soaps im deutschen Fernsehen ist die Serie aus dem Vorabendprogramm nicht mehr wegzudenken. Eine neue Folge von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft montags bis freitags von 19.40 bis 20.15 Uhr auf RTL. Hier lesen Sie, was in den nächsten Folgen passiert. Emily sucht wegen Peachs Party das Weite und arbeitet daheim weiter. Doch Peach lässt es sich nicht nehmen, Emily zum Abschied schlechtes Karma zu prophezeien. Gut gelaunt lässt Emily sie abtropfen und wird am nächsten Tag böse überrascht... Toni und Erik sind ganz euphorisch von den Geschehnissen. Doch sie müssen ihren Rausch unterbrechen, da die Möbel noch in Eriks neue Wohnung transportiert werden müssen. Da hat Toni aber eine bessere Idee. Laura macht sich weiter an Felix heran. Dabei kreuzt sich ihr Weg mit der Ärztin, die sie damals behandelte. Als diese sich nach der Schwangerschaft erkundigt, ist Nazan irritiert... Emilys Laden ist Opfer von Löscharbeiten geworden. Am Boden zerstört, will Emily Peach finanziell zur Verantwortung ziehen, doch Peach ist nicht anständig versichert. Emilys Existenz scheint vernichtet, da zeichnet sich dank Kate ein Lichtstreif am Horizont ab. Nazan verwirft ihren Verdacht. Derweil versucht Laura, sich weiter an Felix ranzumachen, doch der blockt sie ab. Genervt lässt Laura ihren Frust an Nazan ab, die ihr impulsiv ihren Verdacht um die Ohren haut... Nihat findet, dass Kate die Wahrheit um ihre Vaterschaft verdient und gerät darüber mit Tuner in Streit. Als Lilly von dem Streit erfährt, steigert das nur ihre Sorge um Nihat. Nihat will sich nicht aufhalten lassen. Er beschuldigt Lilly, seinen Pass versteckt zu haben. Diese beklagt sich bei Tuner, dass sie kein Verständnis mehr für Nihat habe. Tuner weist ihn zurecht und hofft, dass er wieder zur Besinnung kommt. Nazan will ihrem Verdacht nachgehen. Laura bringt Felix weiter gegen Nazan auf. Felix fordert von ihr, Laura nicht weiter zu beschuldigen. Laura ahnt jedoch nicht, dass Nazans Verdacht trotzdem in Felix gärt. Erik ärgert sich: Tonis Geburtstagsüberraschung kommt zu früh. Doch Toni will vorfeiern. Erik tut alles dafür, um eine perfekte Party vorzubereiten. Er gewinnt sogar Jonas als DJ. Der Kiez erlebt ein einzigartiges Sommerfest. Nihat erzählt Lilly, weshalb er so durcheinander und in Gedanken ist. Aber er sieht auch ein, dass es so nicht weitergeht und er zur Ruhe kommen muss. Doch auch diese Idee verfolgt Nihat mit der ihm typischen Konsequenz. Über den RTL-eigenen Streamingdienst TV Now sind aktuelle „GZSZ“-Folgen nicht nur live, sondern bis zu einer Woche nach der Ausstrahlung online gratis abrufbar – auf ältere Folgen können Sie über einen Plus-Account kostenpflichtig zugreifen. Das Abo gibt es einen Monat lang gratis zur Probe. Danach kostet es pro Monat 2,99 Euro und ist auch monatlich kündbar. Abonnenten können neue Folgen von „GZSZ“ bis zu 72 Stunden vor der Ausstrahlung online streamen. Hier geht's zur TV-Now-Mediathek. Eine Frage beschäftigt „GZSZ“-Fans seit Jahren: Droht der Ausstieg von Jo Gerner? Wolfgang Bahro, der die Figur des Jo Gerner spielt, gehört zu den bekanntesten Schauspielern der Serie. Als Charakter der ersten Stunde zählt der intrigante Geschäftsmann und Rechtsanwalt zu den markantesten Figuren der Serie. Seit die Figur 1993 in die Serie eingeführt wurde, hatte sie mehrere Beziehungen und Affären und trat bereits ganze dreimal vor den Traualtar. Immer wieder fragen sich Fans, wie lange Jo Gerner noch bei „GZSZ“ bleiben wird. In einer Folge wurde Jo lebendig begraben – der mögliche Tod Jo Gerners sorgte für Aufruhr unter den „GZSZ“-Fans. Stirbt Jo Gerner in der Serie? Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, aber noch ist der Serientod nicht für Jo Gerner vorgesehen. Der Ausstieg einer der zugleich beliebtesten und meist gehassten Figuren ist aktuell nicht geplant. Egal, wie es bei „GZSZ“ weitergeht, Jo Gerner bleibt vorerst an Bord. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist bekannt dafür, typische Themen, mit denen Jugendliche und junge Erwachsene im Alltag konfrontiert sind, aufzugreifen. Die Serie spielt in Berlin und dreht sich um das Leben des Gerner-Clans sowie der Familien Flemming, Moreno, Bachmann, Seefeld und Lehmann. „GZSZ“ gilt als erfolgreichste deutsche Sendung ihres Genres,2010 wurde sie mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste tägliche Sendung“ ausgezeichnet. Was vielleicht gar nicht jedem Fan bewusst ist: Die Serie, die täglich ein Millionenpublikum begeistert, war zumindest in den ersten 230 Folgen eine Adaption der Seifenoper „The Restless Years“, die von 1977 bis 1981 in Australien ausgestrahlt wurde. Erst ab Folge 231 wurden eigens auf das deutsche TV-Publikum ausgerichtet Drehbücher verfasst. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn auch in den Niederlanden läuft seit 1990 die Daily Soap „Goede tijden, slechte tijden“, die ebenfalls nach dem australischen Vorbild umgesetzt wurde. Und auch in Frankreich und Belgien wird mittlerweile „GZSZ“ geschaut: Seit Juli 2018 wird die deutsche Serie dort unter dem Namen „Au Rhythme de la Vie“ (zu Deutsch: Im Rhythmus des Lebens) gezeigt. Allerdings hat man sich dort entschieden, nicht bei Folge eins zu starten und die vergangenen 26 Jahre aufzuholen, sondern ist direkt bei Folge 6063 eingestiegen. In unregelmäßigen Abständen strahlt RTL Specials von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ aus. Zum 25-jährigen Jubiläum im Mai 2017 beispielsweise wurde eine anderthalbstündige Spezialfolge gezeigt, im Sommer 2018 gab es eine Mallorca-Folge in Spielfilmlänge. Nicht nur die Serie selbst ist ein Exportschlager mit unvergleichlicher Erfolgsgeschichte. Für viele mittlerweile bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen war „GZSZ“ nicht nur die erste Karrierestation, sondern vor allem ein Karrieresprungbrett. Oliver Petszokat, Jeanette Biedermann, Rhea Harder, Yvonne Catterfeld und viele weitere ehemalige Castmitglieder waren vor ihrem Auftritt in „GZSZ“ weitgehend unbekannt. Eine Chance für junge Schauspieltalente ohne viel Erfahrung. Auch einige Musiker nutzen die Serie, um ihre Bekanntheit zu erhöhen – die Bands Caught in the Act und Just Friends beispielsweise. Zusätzlich gab und gibt es in der Serie immer wieder Gastauftritte bekannter Musiker und Prominenter. Der Gastauftritt von Gerhard Schröder, damals niedersächsischer Ministerpräsident, sorgte sogar für die Rekordquote von 6,73 Millionen Zuschauern. RND/pf
GZSZ-Fans rätseln seit Wochen - Die Auflösung! Katrin wurde vergiftet von…
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„Alles was zählt“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter
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Tour de France: Jeder gegen jeden – es wird immer aggressiver (1.04/8)

Nach Stürzen protestieren die Teilnehmer des Rennens gegen die Streckenführung. Dabei sind viele Unfälle eine Konsequenz ihrer Fahrweise. Bodychecks sind im Peloton zum Alltag geworden. Primoz Roglic gehörte zu den prominenten Sturzopfern dieser Tour. Bereits nach der dritten Etappe rief der FDJ-Teamchef Marc Madiot ins Mikrofon des französischen Fernsehens: «Wenn wir nichts ändern, wird es eines Tages Tote geben!» Die Tour de France ist erst vier Tage alt, und schon jetzt waren fast alle Siegfahrer von Stürzen betroffen. Sie kamen selbst zu Fall oder mussten erleben, dass sich wichtige Helfer verletzten. Im besten Fall verloren sie lediglich Zeit, weil sie durch Stürze anderer Fahrer aufgehalten wurden. Die derzeitige Gesamtwertung verrät noch kaum etwas darüber, welcher der grossen Favoriten gut in Form ist. Sie legt aber offen, wer die Unfallserie halbwegs glimpflich überstanden hat (Richard Carapaz, Tadej Pogacar) und wer weniger (Geraint Thomas, Primoz Roglic). Der Top-Sprinter Caleb Ewan ist bereits ausgeschieden. Das weltgrösste Radrennen verkam zum Auftakt fast zur Lotterie. Zu Beginn der vierten Etappe inszenierten die Fahrer am Dienstag einen Protest. Als die neutralisierte Startphase vorbei war, blieben sie eine Minute lang einfach stehen. Manche Profis hätten gerne noch länger gestreikt. Doch es mangelte an Einigkeit. Es hätte wohl niemand etwas dagegen, wenn die Tour de France etwas sicherer wäre. Strittig ist aber, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Die bisherigen Antworten auf die Gefahren wirken eher hilflos. Der Weltverband UCI erntet seit dem Frühjahr mit dem Verbot bestimmter Sitzpositionen auf dem Velo vor allem Spott. Die Veranstalterin ASO wiederum zeigte am Wochenende eine Frau an, die auf dem ersten Teilstück der Tour mit einem Schild unbeabsichtigt mehrere Fahrer zu Boden gerissen hatte. Aber ein Prozess gegen sie würde wenig helfen. Fans, die am Streckenrand stehen, lösen nur einen kleinen Bruchteil der Stürze aus. Als kaum zielführender erscheint die Anregung des FDJ-Chefs Madiot, den teaminternen Funk zu verbieten. Zwar wirkt es grotesk, dass in kritischen Situationen sämtliche sportlichen Leiter ihre Fahrer auffordern, nach vorne zu fahren, wo niemals Platz für alle ist. Aber die Fahrer würden dies wohl auch ohne Stöpsel im Ohr versuchen. Sie haben die Appelle verinnerlicht. Tücken machen den Reiz aus Diejenigen Profis, die den Streik initiierten, ärgerten sich über die Streckenführung, vor allem auf der dritten Etappe. In dieser bestand die Schlusspassage aus verwinkelten und abschüssigen Strässchen. Die Fahrer warfen der ASO vor, dass sie mit der Routenwahl Stürze wahrscheinlicher gemacht habe. Tatsächlich enthielt die Strecke Tücken. Aber technische Herausforderungen machen den Reiz des Radsports aus. Ohne seine heiklen Pflasterstein-Passagen wäre das Rennen Paris–Roubaix kaum zum Monument geworden, und ohne die engen Abfahrten hätte die Lombardeirundfahrt weniger Charme. Auch die Flandernrundfahrt wäre weniger populär, wenn sie ohne ihre Hellinge auskommen müsste, jene giftigen Steigungen, die zu Flaschenhälsen werden können. Einmal im Jahr bestreiten die besten Radprofis der Welt die UAE Tour. Sie rollen dann auf schnurgeraden Promenaden, die so breit sind wie Fussballplätze, durch die menschenleere Wüste. Das Rennen interessiert höchstens die treuesten Fans. Caleb Ewan (rechts am Boden) wurde zur Aufgabe der Tour gezwungen. Die Frankreichrundfahrt findet nicht auf schlechteren Strassen statt als andere Rennen. Aber es geht um mehr, fast alle Stars erscheinen in Bestform, und die Nervosität ist gross wie nie. In den vergangenen Jahren hat die Strategie von Siegfahrern wie Pogacar und Roglic die Situation verschärft. Die explosiven Slowenen kämpfen häufig auch auf Flachetappen um Bonussekunden. Statt die Schlussphase den Sprintern zu überlassen, versuchen ihre Teams, sie in vorderster Position auf den Schlusskilometer zu bringen. In direkter Konsequenz müssen andere Mannschaften ebenfalls bis zur Ziellinie ganz vorne mitmischen, weil jederzeit die Möglichkeit besteht, dass sich das Feld in mehrere Gruppen teilt. Nur bei einem klassischen Massensprint werden alle Fahrer, die drei Kilometer vor dem Ziel zusammen waren, mit der gleichen Zeit gewertet. Wenn das Peloton auseinandergerissen ankommt, geht es am Ende um jede Sekunde. Eine informelle Einigung zwischen den Favoriten, sich auf den Flachetappen zurückzuhalten, könnte die Situation entschärfen. Momentan wirkt dies illusorisch. Möglicherweise könnte eine Ausweitung der Drei-Kilometer-Regel auf sämtliche Etappen etwas helfen. Bodychecks sind normal Am Montag kam es elf Kilometer vor dem Ziel zu einer Berührung zwischen dem Klassement-Fahrer Roglic und dem italienischen Sprinter Sonny Colbrelli. Die Lenker der Velos beider Fahrer drohten sich zu verhaken, als der Slowene in einer engen Passage Positionen gutmachen wollte. Roglic stürzte, und Colbrelli machte mit einem Arm eine Geste, die auf Verärgerung hindeutete. «Es war pures Glück, dass ich auf dem Rad blieb», sagte er später. Roglic wiederum warf Colbrelli vor, er habe ihm einen Bodycheck verpasst: «Das war nicht unbedingt nötig.» Die Entstehung des Unfalls hatte Symbolcharakter. Zwei Fahrer duellierten sich um den Platz auf der Strasse, und keiner sah einen Anlass, zurückzustecken. Die einstmals übliche Akzeptanz festgelegter Verhaltensweisen in spezifischen Rennsituationen ist einer offenen Aggressivität gewichen. Jeder fährt gegen jeden. Velon, ein Joint Venture der Profiteams, veröffentlichte am Montag ein zweiminütiges Video mit Sequenzen aus dem Rennen. Der kurze Zusammenschnitt, der eigentlich zu Marketingzwecken erstellt wurde, wirkt entlarvend. Einmal fährt ein Profi aus dem Team Arkéa-Samsic ohne erkennbaren Grund seinen Ellenbogen aus, als er überholt wird. Wenige Sekunden später lehnt sich ein Lotto-Soudal-Fahrer mit der Schulter gegen einen Rivalen. Bodychecks sind zum Alltag geworden, sie empören offenkundig niemanden aus der Szene. Angesichts des Verhaltens vieler Fahrer wirkt es eher erstaunlich, dass es so wenige Stürze gibt.
Tour de France: Favorit Pogacar siegt im Zeitfahren
diepresse.com

 

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Steinmeier zu EM-Aus: "Der Himmel weint heute mit uns" (1.03/8)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat nach dem Achtelfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der EM aufmunternde Worte an Joachim Löw und das Team gerichtet.
Bundespräsident - Steinmeier zu EM-Aus: "Der Himmel weint heute mit uns"
t-online.de

 

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Schlampig und dilettantisch: Plagiatsvorwürfe gegen Baerbock (1.03/8)

Der Salzburger Medienwissenschafter Stefan Weber hat im jüngst erschienenen Buch der grünen Kanzlerkandidatin rund ein Dutzend Stellen entdeckt, die ohne Quellenangabe abgekupfert sind. Der Verlag sieht keine Fehler beim Lektorat des Manuskripts. Die Grünen wittern eine «Rufmord»-Kampagne, der Plagiatsjäger weist das als «kompletten Quatsch» zurück. Annalena Baerbock bei der Vorstellung von «Jetzt. Wie wir unser Land erneuern» am 17. Juni in Berlin. Die politische Pannenserie bei Annalena Baerbock setzt sich fort: Nach einer Affäre um nicht im Bundestag gemeldete Sonderzahlungen und erheblichen Ungenauigkeiten in ihrem Lebenslauf werden nun Plagiatsvorwürfe gegen die grüne Kanzlerkandidatin laut. Der Salzburger Medienwissenschafter Stefan Weber wirft der Grünen-Parteichefin vor, in ihrem jüngst erschienenen Buch «Jetzt. Wie wir unser Land erneuern» passagenweise abgekupfert zu haben. Der Plagiatsgutachter führt als Beleg etwa eine lange Stelle aus Baerbocks Buch an, in der es um den Klimawandel geht. Diese sei über weite Strecken wortgleich mit einer Passage, schreibt Weber in seinem Blog, die der amerikanische Politologe Michael T. Klare 2019 unter dem Titel «Kriegstreiber Klimawandel» in einem Aufsatz für die in Berlin erscheinende Zeitschrift «Internationale Politik» veröffentlicht habe. Hinweise zur Urheberschaft der Textstelle fänden sich auf der entsprechenden Seite 129 des Baerbock-Buches jedoch nicht. In einem ersten Durchlauf mit einer Plagiatssoftware ist Weber auf fünf Passagen gekommen, die aus Blogs, von der Bundeszentrale für politische Bildung, Wikipedia oder aus Medien wie dem «Spiegel» ohne jede Zitation übernommen wurden. In einem zweiten Screening kamen weitere sechs Stellen dazu – unter anderem aus der «Süddeutschen Zeitung», dem «ZDF» und dem «Tagesspiegel». Um ihr Einverständnis wurden die Autoren nicht gebeten. In der «Bild»-Zeitung erklärte etwa der Politologe Klare, er sei von Baerbock nicht gefragt worden, ob sie die Passage verwenden darf. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung stellte klar, dass sie grundsätzlich auf korrekte Zitation bestehe. «Unethisches» Abkupfern in Sachbüchern Im Gespräch mit der NZZ sagte Weber am Dienstag, er sei erstaunt, dass Baerbock und ihr Mitautor Michael Ebmeyer nach den Debatten um den nicht korrekten Lebenslauf der grünen Kanzlerkandidatin nicht sorgfältiger mit ihren Quellen umgegangen seien. Dem Ullstein-Verlag wirft er «Schlamperei, Unsauberkeit und ein dilettantisches Vorgehen» vor. Er verstehe nicht, warum der Verlag das Buch nicht vor dessen Erscheinen einer Plagiatsprüfung unterzogen habe. Für Sachbuchautoren würden zwar nicht jene strengen Zitationsregeln gelten wie für Wissenschafter, aber ganze Passagen ohne Quellenangaben einfach abzuschreiben, das sei zumindest «unethisch». Weber wies auch darauf hin, dass es übliche Praxis bei Verlagen sei, Autoren in ihren Verträgen eine Plagiatsklausel unterschreiben zu lassen. Damit solle sichergestellt werden, dass Dritte keine Urheberrechtsverletzungen bei den Unternehmen einklagen könnten. Auch Autoren berichten, dass Verträge üblicherweise Klauseln enthielten, die Verlage von allen Rechtsfolgen eines Buches freistellen sollten. Ullstein-Verlag: Haben das Manuskript sorgfältig lektoriert Der Ullstein-Verlag erklärte auf Anfrage dazu schriftlich: «Das Manuskript von Annalena Baerbocks Buch ist im Verlag sorgfältig lektoriert worden.» Die Aufzählung von allgemein zugänglichen Fakten sei ebenso wenig urheberrechtlich geschützt wie einfache Formulierungen, mit denen solche Fakten transportiert würden. Der Verlag könne jedenfalls keine Urheberrechtsverletzung erkennen. Und zur Frage der Autorschaft des Buches heisst es: Im Dezember und Januar 2020/21 habe Michael Ebmeyer ausführliche Interviews mit Annalena Baerbock geführt. Auf der Grundlage der transkribierten Gespräche habe Frau Baerbock das Buch verfasst. Ob sie eine Plagiatsklausel unterschrieben hat, konnte der Verlag am Dienstag nicht sagen. Ein Sprecher der Grünen liess wissen: «Das ist der Versuch von Rufmord. Wir weisen den Vorwurf einer Urheberrechtsverletzung entschieden zurück.» Der Blogger, der bereits falsche Behauptungen zu Frau Baerbocks Abschluss verbreitet habe, versuche erneut, bösartig ihren Ruf zu beschädigen. Baerbock selbst schaltete den Rechtsanwalt Christian Schertz ein. Dieser teilte schriftlich mit: «Ich kann nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen, da es sich bei den wenigen in Bezug genommenen Passagen um nichts anderes handelt als um die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sowie politischer Ansichten.» Ebenso wie Nachrichten nicht urheberrechtsschutzfähig seien, gelte dies auch für historische Tatsachen oder allgemein bekannte Erkenntnisse im Zusammenhang mit Ökologie und Umwelt. Der Vorwurf entbehre somit jeglicher Grundlage. Grüne sehen «Propagandakrieg »und «Dreckskampagne» Der Fall ist jedenfalls bis anhin der dritte grobe Patzer im Wahlkampf der Grünen. Baerbock musste nach einem erfolgreichen Start als Kanzlerkandidatin Mitte Mai einräumen, dass sie zwischen 2018 und 2020 Sonderzahlungen ihrer Partei von mehr als 25 000 Euro (darunter Weihnachtsgelder und ein Corona-Bonus) nicht ordnungsgemäss dem Bundestag gemeldet hatte. Wenig später kam heraus, dass diverse Angaben in ihrem Lebenslauf nicht akkurat und zuweilen sogar übertrieben dargestellt waren. Auch damals war der Salzburger Medienwissenschafter an der Debatte beteiligt. Die Reaktionen der grünen Parteigänger fielen zum Teil sehr heftig aus. Der EU-Abgeordnete Reinhard Bütikofer schrieb auf Twitter über einen angeblichen «rechten Propagandakrieg» gegen Baerbock. Der Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin wollte eine «Dreckskampagne» der «Bild»-Zeitung in der Affäre erkennen. Auch Journalisten versuchten, die Sache relativieren. Der Berlin-Korrespondent des «WDR» sprach von einer Kampagne gegen die Grünen-Chefin und gab indirekt eine Wahlempfehlung für sie ab. «Plagiatsjäger» Weber: Habe keine Auftraggeber «Plagiatsjäger» Weber erklärte am Mittwoch mit Blick auf Unterstellungen: Er führe seine Arbeit aus wissenschaftlichem Interesse durch und sei davon angetrieben, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, was die grassierende Copy & Paste-Kultur anbelangt. Das mache er in der Lehre an Universitäten bereits seit dem Jahr 2002 und beruflich als Plagiatsgutachter seit dem Jahr 2007. Und weiter: «Im Fall Baerbock prüfe ich aus Eigeninteresse und ohne Bezahlauftrag. Ich habe auch keinen Auftraggeber, mit dem vereinbart worden wäre, genau dies zu behaupten: nämlich, dass es keinen Auftrag gäbe. Das erkläre ich hiermit an Eides statt.» Alle Versuche der Grünen, ihm ein bösartiges Vorgehen oder Rufmord zu unterstellen, seien daher «kompletter Quatsch». Für die Folgen einer kritischen Auseinandersetzung mit einem Buch sei überdies der Verfasser verantwortlich, schreibt Weber in der Stellungnahme, nicht der Kritiker. Viel wichtiger als das Engagement eines «Promi-Anwalts», der schon Karl-Theodor zu Guttenberg oder Claas Relotius vertreten habe, sei es, der Öffentlichkeit klar zu erklären, wie es zu den Textkonkordanzen kam, diese lückenlos aufzulisten und zu bereinigen. Die Frage allfälliger Urheberrechtsverletzungen sei sekundär, sie habe ja nicht einmal im Fall Guttenberg eine grosse Rolle gespielt. Bis Ende Juli will Weber jedenfalls die Prüfung von Baerbocks Buch abgeschlossen haben. Antrag auf Einsicht in Masterarbeit gestellt Der Plagiatsjäger hat inzwischen auch bei der London School of Economics um Einsicht in Baerbocks Masterarbeit gebeten. Zwei entsprechende Mails an die renommierte Hochschule unter Berufung auf die «Freedom of Information Act», ein vom britischen Parlament erlassenes Transparenzgesetz aus dem Jahr 2000, blieben bisher allerdings unbeantwortet. Er wolle dennoch dranbleiben, bekräftigt Weber. Und er fügt an: «Natürlich könnte die Kanzlerkandidatin die Arbeit auch selber veröffentlichen.» Sie können dem Berliner politischen Korrespondenten Christoph Prantner auf Twitter folgen.
Neue Buch-Passagen veröffentlicht - Baerbock hat noch mehr abgeschrieben
bild.de

 

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Putin, der Problemlöser der Nation (1.03/8)

In seiner Bürgerfragestunde ging der Kreml-Chef auf die Coronakrise, soziale Missstände und Außenpolitisches ein. Abtreten will er nicht so bald – sein größtes Verdienst liege noch vor ihm. „Es wird wie immer – unvorhersehbar“, versprach der Reporter des Staatsfernsehens vor dem „Direkten Draht mit Wladimir Putin“, der traditionellen Call-in-Sendung des russischen Präsidenten. Man hatte sich nach der zweijährigen coronabedingten Pause ein leicht geändertes Format einfallen lassen. Der Kreml-Chef war flankiert von zwei Moderatorinnen, die eine zweiwöchige Covid-Quarantäne absolviert hatten. Die Bürger konnten über eine spezielle App, „Moskau – Putin“, ihre Fragen direkt ins Studio schicken. Bis zum Beginn der Sendung waren es fast zwei Millionen Beiträge. „Warten wir ab, wer die Glückspilze sind“, sagte der Reporter bezüglich der Auswahl der Beiträge durch Putin.
Corona-Brennpunkt Russland: Putins Corona-Lügen enden in einem Desaster
bild.de
Putin ließ sich mit Sputnik V impfen
diepresse.com

 

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Frankreich 2016 für Löw "bitterste Niederlage" (1.03/8)

In seiner letzten Pressekonferenz als Bundestrainer hat Joachim Löw seine DFB-Karriere Revue passieren lassen. Zwei Niederlagen sind ihm aus ganz unterschiedlichen Gründen besonders in Erinnerung geblieben. Vor 17 Jahren holte Jürgen Klinsmann ihn als Co-Trainer ins DFB-Team,15 Jahre lang leitete er selbst die Geschicke als Bundestrainer: Am Dienstagabend endete mit der 0:2-Niederlage gegen England die Amtszeit von Joachim Löw. Am Tag danach hat er in einer Pressekonferenz ein letztes Mal Stellung bezogen. Das Erlebnis im Wembley gehöre zu seinen unschönsten Momenten, sagte Löw. Nur ein Negativerlebnis in den 13 Jahren habe das getoppt. "Die bitterste Niederlage, die ich im Nachhinein erleben musste, war 2016 im Halbfinale gegen Frankreich. Weil wir bis dahin ein sehr, sehr gutes Turnier gespielt haben und eine Halbzeit gegen Frankreich in Marseille ein tolles Spiel gemacht haben, bis wir durch einen unglücklichen Elfmeter in Rückstand geraten sind", sagte Löw. "Hätten wir Frankreich geschlagen, was möglich gewesen wäre, dann hätten wir, da bin ich mir sicher den EM-Titel geholt." Eine weitere Niederlage in einem Halbfinale einer Europameisterschaft war für den 61-Jährigen hingegen die hilfreichste in seiner Zeit als Bundestrainer. "Die Niederlage 2012 gegen Italien hat uns nachher das gegeben, was wir alle den größten Erfolg, den wir uns vorgestellt haben, erreicht haben", sagte Löw, der zwei Jahre später mit Deutschland in Brasilien Weltmeister wurde. "Genau diese Niederlage hat uns nochmal so richtig zusammengeschweißt. Ich kann mich erinnern, wir haben uns eingeschworen auf das nächste Turnier, auf Rio, und wir haben alle aus diesen Fehlern gelernt, die wir da gemacht haben." Dieser WM-Titel ist der Höhepunkt der Ära Löw. Für ihn bleibt aber mehr als der Gewinn dieser Trophäe. "Wenn ich an unsere Gespräche von 2008 erinnere, als wir überlegt haben, was es braucht, um dauerhaft in der Weltspitze zu sein - da stand über allem, dass wir uns fußballerisch enorm verbessern müssen, dass wir eine Kultur brauchen, Spielfreude, und nicht nur von den deutschen Tugenden leben", sagte Löw. Er sagte auch: "Und was wir dann über 2010,2016,2017 geschafft haben, diese Entwicklungsschritte, die wir gemacht haben - diese Mannschaft hat über viele Jahre in der absoluten Spitze agiert und wir waren eine Benchmark für viele. Wir haben mit unserem Stil, unserem Fußball viele Menschen begeistert und das ist für mich eine große Befriedigung." Quelle: sportschau.de
Jogi Löw: 15 Jahre im Amt und nie wirklich populär
nzz.ch

 

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William und Harry enthüllen Dianas Gedenk-Statue: Heute wäre sie 60 Jahre alt (1.02/8)

Ein wenig von Dianas († 36) Sternenstaub kehrt in den Kensington-Palast zurück! Im „Sunken Garden“ (dt. „Versunkener Garten“) der Palast-Grünanlagen (Gesamtgröße 1,1 km²) enthüllen Prinz William (39) und Prinz Harry (36) heute anlässlich des 60. Geburtstags ihrer verstorbenen Mutter eine Diana-Statue. Warum zur Feier alles cremefarben ist, welche berühmte Royal-Künstler die Statue gestaltete und ob die zerstrittenen Brüder Harry und William heute wieder zusammenfinden, lesen Sie mit BILDplus.
William und Harry enthüllen Statue für Prinzessin Diana
rp-online.de

 

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Abschied eines Unvollendeten: Was von der Ära Löw bleiben wird (1.02/8)

Hannover. Sein allerletzter Auftritt dauerte etwas länger als eine Schulstunde. Und auch optisch erinnerte Joachim Löw, inzwischen 61 Jahre alt, ein wenig an einen leicht verkaterten Abiturienten. Kleine Augen von der kurzen, nahezu schlaflosen Nacht und einigen Gläsern Rotwein zu viel. Lilafarbener Kapuzenpulli, etwas heisere Stimme. Und die Laune war auch schon mal besser. Dann sagte er wehmütige Sätze wie: „Mein Herz schlägt weiterhin schwarz-rot-gold“ und „Ich werde immer Fan dieser Mannschaft, von diesen Spielern bleiben.“ Mit dieser Mannschaft war die deutsche Fußballnationalmannschaft gemeint. Mit diesen Spielern Thomas Müller, Joshua Kimmich oder Leon Goretzka. Und das schwarz-rot-goldene Herz gehörte natürlich dem Bundestrainer, der am Dienstagmittag noch ein allerletztes Mal zum Volke sprach. Am Abend zuvor war die längste Ära in der Trainergeschichte des Deutschen Fußballbundes zu Ende gegangen. Nach 198 Spielen und 15 Jahren im höchsten Amt eines Übungsleiters beendeten zwei Engländer namens Raheem Sterling und Harry Kane die Epoche des Jogi L. Mit dem 0:2 im Achtelfinale der Europameisterschaft verabschiedete sich die Nationalelf aus dem Turnier. Gleichzeitig war es die letzte Partie für den ehemaligen Assistenten von Jürgen Klinsmann, der nach dem Sommermärchen 2006 dessen Platz auf der Bank übernahm. Bei seinem traurigen Abgang scheiterte er ausgerechnet am sportlichen Erzfeind, der in einer Turnier-K.-o.-Phase zuvor 55 Jahre lang das Nachsehen hatte. Ich werde immer Fan dieser Mannschaft, von diesen Spielern bleiben. So viele Menschen, wie Löw an diesem Abend aus der deutschen Heimat zuschauten, hatte nicht mal Thomas Gottschalk zu besten „Wetten dass..?!“-Zeiten. Alleine 27,4 Millionen schalteten in der ARD ein, dies bedeutete einen Marktanteil von sage und schreibe 77 Prozent – die (geheimen) Einschaltquoten vom neuen Streamingriesen Magenta TV noch nicht mal mitgerechnet. Die Mitfiebernden sahen im Wembley, in der Kathedrale des englischen Fußballs, nicht nur über 40.000 Fans, die trotz Pandemie und Delta-Variante in London im Stadion sein durften. Sie sahen auch Prinz William und Herzogin Kate auf der Tribüne und David Beckham. Sie sahen einen Joachim Löw, der in seinem blauen Hemd irgendwie aussah wie immer. Und sie sahen eine deutsche Mannschaft, die sich wieder mal schwertat. Die sich bemühte, der aber irgendwie das Siegergen abhandengekommen ist in den letzten Jahren zwischen Campo Bahia, Watutinki und Herzogenaurach. Dorthin ging es noch nach der Pleite zurück. In den sogenannten „Homeground“, das Basecamp der Nationalmannschaft, den Ausrüster Adidas extra erbaut hatte. Zuvor hatte es Tränen gegeben. Auf dem Platz weinte Kimmich, der nicht verlieren kann. Kapitän Manuel Neuer richtete emotionale Worte an den Coach, unter dem er alle seine 104 Länderspiele absolviert hatte und mit dem er vor dem Anstoß gemeinsam niedergekniet war als Zeichen gegen Rassismus: „Nach dem Abpfiff habe ich Richtung Trainerbank geschaut und natürlich ist das ein trauriges Gefühl, als ich den Jogi gesehen habe.“ Löw aß vor der Abfahrt aus Wembley noch ein Sandwich, dann setzte er sich letztmals in Reihe eins des Mannschaftsbusses, drückte sich die Airpods in die Ohren und schaute gedankenverloren in die Dunkelheit. Es dürften ihm viele Momente durch den Kopf gegangen sein, denn es war „eine unfassbar lange Zeit, die ich niemals für möglich gehalten hätte“, gab er am Tag danach zu. Was bleibt ihm aus diesen 15 Jahren als eine der prägenden Persönlichkeiten dieses Landes hängen? „Vor allem die Menschen“, antwortete Löw. „Die vielen tollen Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die ich kennenlernen und von denen ich lernen durfte. Dabei haben sich Freundschaften entwickelt, die über den Fußball hinaus gehen“, sagte er angefasst. „Die Spieler, das Team hinter dem Team, alle die dazu gehören – das ist für mich wie eine Familie geworden. Ich konnte mit ihnen diesen langen Weg gehen. Mit Konflikten, mit Schwierigkeiten, aber auch mit Erfolgen. Das ist wie im Leben. Es gibt viele Bilder, die ich in meinem Herzen abgespeichert habe, nicht nur die Ergebnisse.“ Mit ähnlich emotionalen Worten hatte er sich noch in der Nacht zu Mittwoch von seinen Weggefährten verabschiedet. „Es war mir am Herzen gelegen, mich zu bedanken“, verriet Löw. „Für den Einsatz und vor allem für das Vertrauen, das sie in mich immer hatten.“ Über die Jahre hatte er sich genau diesen Rückhalt erarbeitet. Mit Erfolgen, die ihm kaum jemand zugetraut hätte. Bei fünf Turnieren hintereinander führte er die Mannschaft immer mindestens bis ins Halbfinale, mittendrin gab es die Krönung beim Weltmeistertitel 2014 von Rio samt 7:1-Demütigung der stolzen brasilianischen Gastgeber in der Vorschlussrunde. Ist es das, was den Menschen bleibt von Joachim Löw? Der vierte Stern auf dem deutschen Trikot? Der Tiki-Taka-Offensivfußball zum Verlieben samt sympathischer Ballkünstler wie Bastian Schweinsteiger („Schweini“, der er heute als TV-Kommentator nicht mehr sein will) und Lukas Podolski („Poldi“, der er heute noch immer sein will)? Sicher nicht nur. Zu Löw gehörten auch andere Dinge. Komische, wie das Laternenfoto an der Strandpromenade von Sotschi oder das In-die-Hose-Fassen vor laufender Kamera. Sein blauer Glückspulli oder sein badischer Dialekt, den er bis heute in letzter Konsequenz durchzieht. Löw ist immer Löw geblieben. Nie abgehoben, auch wenn ihm das viele immer wieder unterstellen wollten. Er brauchte keine Personenschützer, wenn er durch die Altstadt von Düsseldorf schlenderte, um sich ein Eis am Kiosk zu kaufen. Auch den DFB-Fahrservice samt Chauffeur nahm er nur „högschd“ selten in Anspruch, reiste stattdessen lieber mit der Deutschen Bahn. Dort konnte er sich zwischendurch einen Espresso im Bordbistro holen. Dabei störte es ihn nicht mal, wenn ihn betrunkene Fans antanzten oder mit „Rudi-Völler-Liedern“ provozierten. Zwischendurch mochten ihn fast alle, den Jogi. Er bekam das Bundesverdienstkreuz, traf sich regelmäßig mit der Kanzlerin auf Schnitzel und Bratkartoffeln, wurde zum Welttrainer des Jahres gewählt. Nach dem Gewinn des Confedcups 2017, als er mit einer B-, C-, oder D-Elf – da war sich die Fußballnation nicht so ganz einig – den nächsten Pokal abräumte, war er der glücklichste Trainer überhaupt. Danach ging es bergab. Oder zumindest nicht mehr bergauf. Dabei hatte man genau zu diesem Zeitpunkt das Gefühl der Unbesiegbarkeit. Vielleicht war genau das Problem. Die etablierten Weltmeister waren noch da, die neue Generation, die jetzt den Sprung machen wollten, scharrte mit den Hufen. Das Motto: Wer soll uns stoppen? DFB-Direktor Oliver Bierhoff plante das Turnier 2018 bis zum Endspiel durch. Es war der Anfang vom Ende. Auch, weil sich Löw nicht mehr entscheiden konnte zwischen denjenigen, denen auch er so viel zu verdanken hatte, und den „jungen Wilden“. Der Umbruch kam erst zu spät, dann ging er schief. Selbst das Rauchen hat Löw wieder angefangen, weil es so schlecht lief es im letzten Drittel seines Schaffens. Ich hätte mir das niemals träumen lassen, dass es so eine lange Zeit wird. Die letzten Jahre wurden eine Achterbahnfahrt mit immer weniger Höhen (wie dem 3:2 gegen die Niederlande und Platz eins in der EM-Qualifikation) und immer tieferen Tiefen wie dem 0:6 gegen Spanien und dem 1:2 gegen den Fußballzwerg aus Nordmazedonien. Und dem EM-Aus gegen England am Dienstagabend. „Ich habe mit allem, was ich hatte, mit voller Leidenschaft für den DFB gearbeitet. Ich habe alles gegeben“, sagte er gestern. „Ich bin mit mir selbst im Reinen.“ Nun will Löw erstmal abschalten, nichts tun. „Nach 15 Jahren an vorderster Front bin ich froh, wenn ich mich ein bisschen zurückziehen und die Verantwortung abgeben kann. Sicherlich wird es Zeit brauchen, all die Emotionen, schönen Momente und Enttäuschungen einzuordnen und zu verarbeiten. Ich habe unglaublich viel erlebt. Es wird sich irgendwann alles ein bisschen relativieren, auch diese letzte Niederlage. Vielleicht ist das in ein paar Jahren nicht mehr ganz entscheidend.“ Und vielleicht ist es auch nicht mehr so entscheidend, wann er wieder als Trainer arbeiten wird und wo. Lust hat er auf jeden Fall noch. „Die Energie wird wiederkommen, da bin ich sicher.“ Reisen möchte er wieder, wenn es problemlos möglich ist, vielleicht den Pilotenschein fertig machen. Und eine Sache will er endlich ausräumen. Die größte menschliche Enttäuschung. Dass Mesut Özil, den er jahrelang gegen alle Widerstände verteidigte und förderte, nach seinem Rücktritt 2018 bis heute nicht mit ihm gesprochen hat, nagt an Löw. „Es wird der Tag kommen, an dem wir beide uns aussprechen und alles beiseitelegen werden“, sagte er gestern. „Dann werden die Erinnerungen auch für uns positiv sein.“
Jogi Löw: Das unrühmliche Ende einer Ära
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Serie Prinzessin Diana: Das Geheimnis des legendären Jacht-Fotos (1.02/8)

Dieses Foto bewegt noch heute viele Menschen. Aufgenommen wurde es am 24. August 1997 – genau eine Woche vor ihrem tragischen Unfalltod. Es zeigt Diana († 36) auf dem Sprungbrett der „Jonikal“-Jacht vor Sardinien. Eine Woche verbrachte sie mit Dodi Al-Fayed († 42) auf dem Schiff. Doch so zufällig, wie dieser Schnappschuss eines Paparazzos scheint, war er nicht. Wie dieses Foto entstand, wie viel Diana selbst damit zu tun hatte und wer die Fäden im Hintergrund zog. Lesen Sie mehr mit BILDplus.
William und Harry enthüllen Statue für Prinzessin Diana
rp-online.de

 

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World-Wide-Web-Quellcode wird für 5,4 Millionen Dollar versteiger (1.01/8)

Es handelt sich um die Originaldateien des Erfinders des WWW, Sir Tim Berners-Lee, der damals bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf arbeitete. Der Erfinder des World Wide Web, Tim Berners-Lee, hält 2019 eine Rede zum 30. Jahrestag seiner Erfindung beim Cern-Forschungszentrum in Genf. Das amerikanische Auktionshaus Sotheby's hat den Quellcode für das World Wide Web für 5,4 Millionen Dollar versteigert. Das teilte Sotheby's am Mittwoch mit. Es blieb aber zunächst unklar, wer das erste digitale Artefakt, das jemals von Sotheby's angeboten wurde, erstand. Bei dem Stück handelte es sich um die Originaldateien von Sir Tim Berners-Lee von 1989 mit entsprechendem Zeitstempel und Unterschrift. Der Informatiker hatte am 12. März 1989 seinen Vorschlag für ein System für Informationsmanagement vorgelegt, aus dem das World Wide Web hervorging. Er arbeitete damals bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf. Heute gilt er als Erfinder des WWW. Sotheby's versteigerte den Quellcode als sogenanntes NFT (non-fungible token). Das ist eine Art digitales Echtheitszertifikat: Es kann zwar beliebig viele identische Kopien des Gegenstands geben, aber nur diese eine kann als das Original gelten. NFT erleben gerade einen Boom: So wurde vor kurzem eine damit verknüpfte Kopie einer Collage des Digitalkünstlers Beeple für gut 69,3 Millionen Dollar versteigert.
Sotheby's versteigerte Original-Programmcode des World Wide Web
tt.com

 

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Rekordhitze in Kanada fordert Todesopfer (1.01/8)

An der Westküste Kanadas und in den USA steigen die Temperaturen immer weiter. In der Provinz British Columbia werden so hohe Temperaturen gemessen wie noch nie. Als Folge wurden rund ein Dutzend Todesfälle verzeichnet. Westkanada schwitzt: Dieser Mann in Vancouver hat Glück, er konnte sich eine Klimaanlage ergattern. (dpa) Die anhaltende Hitzewelle im Westen Kanadas hat nach Angaben der Behörden zu Hunderten Todesfällen beigetragen. Von Freitag bis Mittwoch seien in der Provinz British Columbia 486 plötzliche und unerwartete Todesfälle gemeldet worden, teilte die Gerichtsmedizin der Westküsten-Provinz am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit. Diese Zahl werde vermutlich noch steigen. Sie liege 195 Prozent über dem üblichen Durchschnitt eines vergleichbaren Zeitraums. Die Behörde geht davon aus, dass der starke Anstieg mit der extremen Hitze zusammenhängt. 49,6 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Dienstag in Lytton (Provinz British Columbia) an, wie die örtliche Wetterbehörde auf Twitter mitteilte. Das sei ein «Allzeit-Temperaturrekord». In der betroffenen Region wurden klimatisierte Zentren eingerichtet, in denen Menschen Zuflucht vor der Hitze finden können. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, besonders auf Risikogruppen zu achten. «Es ist unbedingt erforderlich, dass wir bei dieser extremen Hitze uns umeinander kümmern», wurde Polizeisprecher Mike Kalanj im Raum Vancouver in einer Mitteilung zitiert. Bei diesen Temperaturen hilft nur noch ein Bad im kühlen Fluss. Auch in zahlreichen anderen Orten Nordamerikas, unter anderem im Gliedstaat Oregon im Westen der USA, wurden lokale Rekordtemperaturen von weit über 40 Grad gemessen. Für die kommenden Tage sind weiterhin Hitze und anhaltende Trockenheit in weiten Teilen des Landes vorhergesagt, vielerorts steigt die Waldbrandgefahr. Die derzeit im Westen Kanadas registrierten Temperaturen überstiegen teilweise sogar jene von deutlich weiter im Süden gelegenen Orten wie der amerikanischen Wüstenstadt Las Vegas. Laut Experten muss als Folge des Klimawandels vermehrt mit solchen extremen Wetter-Ereignissen wie nun im Westen Kanadas gerechnet werden. Doch sei es komplex, eine einzelne Hitzewelle mit der globalen Erwärmung in Verbindung zu bringen.
Leben in Kanadas 50-Grad-Dorf: „Die meisten bleiben tagsüber im Keller“
rnd.de

 

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Extreme Hitze in Kanada: Hunderte Tote bei fast 50 Grad (1.01/8)

Mit fast 50 Grad Celsius werden im Westen Kanadas aktuell "Allzeit-Temperaturrekorde" gebrochen. Die extreme Hitze trägt zu einer überdurchschnittlichen Zahl von Todesfällen bei.
Wetter - Extreme Hitze in Kanada: Hunderte Tote bei fast 50 Grad
t-online.de

 

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18 Tote nach Hauseinsturz - darunter zwei Kinder (1.01/8)

Die verzweifelte Suche nach Verschütteten nach dem Einsturz eines großen Wohnhauses in der Kleinstadt Surfside nahe Miami läuft weiter. Vorerst gibt es weiterhin nur traurige Funde.
Florida: 18 Tote nach Hauseinsturz - darunter zwei Kinder
t-online.de

 

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Slowenien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft (1.01/8)

Als kleines Land hat Slowenien bei Entscheidungsprozessen auf EU-Ebene normalerweise keinen besonders großen Einfluss. Das könnte sich für die nächsten sechs Monate ändern.
Europäische Union: Slowenien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft
t-online.de

 

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FDP sieht "Koalition der Rekorde" (1.01/8)

Die FDP will am Donnerstag (9.30 Uhr) im Landtag mit der Haushaltspolitik der neuen grünen-schwarzen Koalition ins Gericht gehen. In einer aktuellen Debatte im Landtag zum Thema "Koalition der Rekorde" will der liberale Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke die Verschuldung und die Schaffung von zusätzlichen Posten für Staatssekretäre und neuen Stellen in den Ministerien thematisieren. Rülke hatte zuletzt sogar mit einer Verfassungsklage gegen den Nachtragshaushalt gedroht. Grün-Schwarz will vor allem wegen der Bewältigung der Corona-Krise neue Kredite in Höhe von 1,2 Milliarden Euro aufnehmen und dafür Ausnahmen bei der Schuldenbremse nutzen. Damit würde sich die Kreditaufnahme im Doppelhaushalt 2020/2021 auf die Rekordhöhe von 14,7 Milliarden Euro erhöhen. Der neue Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) will den Gesetzentwurf für den Nachtrag am 14. Juli in den Landtag einbringen. Die Schaffung des neuen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen sowie der vier neuen Posten für Staatssekretäre hatte schon häufiger für Kritik gesorgt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte den Postenaufwuchs mit dem gestiegenen Kommunikationsaufwand begründet, mit dem sich die Regierung konfrontiert sehe. Die Menschen erwarteten heutzutage, dass die Leitungsebene mit ihnen spreche. An der Demokratie dürfe man nicht sparen, sagte Kretschmann.
Gestundete Steuern müssen ab Juli abgestottert werden
diepresse.com

 

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Getötete 13-Jährige in Wien: Offenbar Fahndung nach drittem Verdächtigen (1.01/8)

Medienberichten zufolge wird im Falle der getöteten 13-Jährigen in Wien-Donaustadt nach einem dritten Verdächtigen gefahndet. Die beiden Festgenommenen wurden unterdessen in eine Justizanstalt überstellt. Der 16-jährige Verdächtige schwieg bislang, der 18-Jährige bestritt die Tat. Wien – Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur am Wochenende missbrauchten und in Wien-Donaustadt tot aufgefundenen 13-Jährigen wird nach einem dritten Verdächtigen gefahndet, berichteten Medien Mittwochnachmittag übereinstimmend. Indes wurden weitere Details zum älteren der beiden inhaftierten Tatverdächtigen bekannt. Der 18-Jährige, der seit Sommer 2015 in Wien lebt, wurde von der Wiener Kinder- und Jugendhilfe in unterschiedlichen Einrichtungen betreut. Der Verdächtige war über die Jahre in einem Krisenzentrum, einer Wohngemeinschaft, einer Einrichtung der Grundversorgung und im Betreuten Wohnen untergebracht, erfuhr die APA von der Mag Elf. "Die Betreuung wurde über seine Volljährigkeit im Rahmen von Hilfen für junge Erwachsene für weitere sechs Monate verlängert", teilte eine Sprecherin mit. 📽️ Video| Mordverdacht: Debatte um Nicht-Abschiebung Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Er habe eine Pflichtschulabschluss gemacht und eine Kochlehre begonnen. Die Lehre habe der heute 18-Jährige aufgrund einer Erkrankung abgebrochen. Danach sei er bei der Inanspruchnahme von Bildungsmaßnahmen wie Kursen und Praktika sowie der weiteren Arbeitssuche unterstützt worden. "Zuletzt fand er eine Arbeitsstelle in der Gastronomie", hieß es zur APA. Viele Betreuungsabläufe "gestalten sich sehr positiv und vielen jungen Flüchtlingen gelingt eine sehr gute Integration", wurde vom Magistrat betont. Jedoch sei die Wiener Kinder- und Jugendhilfe immer wieder auch mit Fällen konfrontiert, "in welchen ungünstige Betreuungsverläufe schwer beeinflusst werden können". Zum gegenständlichen Fall wurde festgehalten: "Wir analysieren unsere Arbeit laufend unter unterschiedlichen Gesichtspunkten und natürlich noch mal kritischer und intensiver, wenn solche dramatischen Fälle vorliegen." Eine Sprecherin drückte im Namen der Behörde Mitgefühl und Betroffenheit mit der Familie des Opfer aus. Insgesamt werden derzeit 170 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Jugendamt betreut. Laut Fonds Soziales Wien leben in der Bundeshauptstadt aktuell 3110 Minderjährige in der Grundversorgung. Mit dem zweiten Festgenommenen (16) war die Kinder- und Jugendhilfe nicht befasst gewesen. Der mögliche dritte Beteiligte ist den Behörden namentlich bekannt, es soll sich ebenfalls um einen gebürtigen Afghanen handeln. Das deckt sich insoweit mit Informationen der APA, denen zufolge sich neben den bisher festgenommenen Tatverdächtigen - zwei Burschen aus Afghanistan im Alter von 16 und 18 Jahren - zumindest ein weiterer junger Mann in der Wohnung des 18-Jährigen aufgehalten haben dürfte, als die 13-Jährige dort Drogen verabreicht bekommen haben soll und anschließend missbraucht worden sein soll. Seitens der Landespolizeidirektion wurde die laufenden Fahndungsmaßnahmen nicht bestätigt. "Ich kann das weder bestätigen noch dementieren", meinte ein Sprecher am Mittwochnachmittag auf APA-Anfrage. Grundsätzlich könnten weitere Tatbeteiligte "im derzeitigen Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden". Unterdessen wurden die beiden am Montag Festgenommenen nach einer weiteren polizeilichen Einvernahme am Mittwoch in die Justizanstalt (JA) Josefstadt überstellt. Die Verdächtigen werden im Verlauf des Nachmittags Zellen in der Jugendabteilung der JA beziehen. Ab diesem Zeitpunkt hat die Anklagebehörde 48 Stunden Zeit, um U-Haft-Anträge beim Landesgericht einzubringen. Die Staatsanwaltschaft hat auch bereits die Einholung mehrerer Fachgutachten - darunter ein Obduktionsgutachten zur Abklärung der genauen Todesursache sowie ein toxikologisches und ein molekulargenetisches Gutachten - in Auftrag gegeben. Zur Person des 16-Jährigen waren zuvor Details bekannt geworden. Der junge Afghane befindet sich erst seit knapp drei Monaten in Österreich, er war am 7. April eingereist und stellte in weiterer Folge einen Asylantrag. Seine Mutter und seine Schwester halten sich bereits länger in Österreich auf, beide haben 2020 Asyl bekommen. Der 16-Jährige wurde zum Asylverfahren zugelassen - allerdings wurde nach Informationen der APA aufgrund des ihm nunmehr angelasteten Verbrechens ein Verfahren zur Aufenthaltsbeendigung eingeleitet. Die Verdächtigen haben in den Einvernahmen bisher nicht zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich schwieg der Jüngere bisher, während der Ältere bestritt, etwas mit der Tötung des Mädchens zu tun zu haben. 🔹 Getötete 13-Jährige in Wien: Verdächtiger bereits dreimal gerichtlich verurteilt 🔹 TT-Analyse zur Diskussion um Tat in Wien: Ein Ruf zu Sachlichkeit und Mitgefühl Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl hatten am Montag Details zu den Ermittlungen rund um den Tod der 13-Jährigen bekannt gemacht. Das Mädchen kannte demnach die beiden Verdächtigen und hatte sie freiwillig in die Wohnung des 18-Jährigen in Wien-Donaustadt begleitet. Dort wurden ihr Pürstl zufolge Drogen - vermutlich Ecstasy - verabreicht, es hätten "Straftaten gegen die sexuelle Integrität" des Mädchens stattgefunden. Die näheren Umstände ihres Todes und wie die 13-Jährige auf die Straße kam, sind weiterhin unklar. Die NÖ Kinder-und Jugendhilfe teilte mit, dass "die betroffene Minderjährige an die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe angebunden und somit dieser bekannt war". Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Mittwoch nach dem Ministerrat vehement gegen jegliche Relativierungen nach dem Mord an einer 13-Jährigen in Wien gewandt. Wortmeldungen wie, dass die Eltern ihre Fürsorgepflicht nicht entsprechend wahrgenommen hätten oder die mutmaßlichen Täter traumatisiert gewesen sein könnten, lehne er "zutiefst" ab. Es handle sich um eine unfassbare barbarische Tat, die ihn wütend mache. Dass entsprechende Außerlandesbringungen auch weiter stattfinden werden, garantierte Kurz: "Einen Abschiebestopp nach Afghanistan wird es mit mir nicht geben." Man werde auch mit Entschlossenheit gegen straffällig geworden Asylwerber vorgehen. Unterdessen wurde ein Detail zum Opfer bekannt. Die NÖ Kinder- und Jugendhilfe teilte mit, dass "die betroffene Minderjährige an die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe angebunden und somit dieser bekannt war". (APA, TT.com) TV-Star Bill Cosby war 2018 verurteilt worden,2004 eine Frau missbraucht zu haben. Nun... Die 38-jährige US-Schauspielerin Allison Mack bekam wegen ihrer Mitwirkung an "Nxivm" d... Ein Tiroler fiel auf eine gängige Betrugmasche herein. Ihm wurde vorgegaukelt, er habe... Ein 29-jähriger Niederösterreicher ist in Eisenstadt zu lebenslanger Haft verurteilt wo... Nach einer Revolte im vergangenen Jahr sollen die Gefängnisbeamten Hunderte Häftlinge s...
Getötete 13-Jährige: Offenbar Fahndung nach drittem Verdächtigen
diepresse.com

 

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Tottenham Hotspur: Nuno Espirito Santo als neuer Trainer vorgestellt (1.01/8)

Der englische Top-Klub Tottenham Hotspur hat einen neuen Cheftrainer: Der Portugiese Nuno Espirito Santo (47) übernimmt den Posten, den zuletzt Jose Mourinho bekleidet hatte. Das gab der Premier-League--Klub am Mittwochabend auf seinen Online-Kanälen offiziell bekannt. Zuletzt war Espirito Santo Trainer bei den Wolverhampton Wanderers, dort stand er vier Jahre lang unter Vertrag. Sein Arbeitspapier wäre dort noch bis 2023 gelaufen - ebenso lang ist er nun an die Spurs gebunden. Bei den Londonern standen zuletzt Chris Powell und Ryan Mason interimsweise an der Seitenlinie, nachdem man sich im April von 'The Special One' getrennt hatte. Zuletzt wurden auch andere Namen mit den Spurs in Verbindung gebracht, unter anderem Gennaro Gattuso, Frank Lampard und Antonio Conte.
Mourinho-Nachfolger offiziell: Nuno Espirito Santo wird neuer Tottenham-Trainer Mourinho-Nachfolger offiziell: Nuno Espirito Santo wird neuer Tottenham-Trainer
sportbuzzer.de

 

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Fast 2000 schottische Fans bei EM infiziert (1.01/8)

Statt diffuser Sorgen gibt es für Schottland jetzt harte Zahlen: 1991 Corona-Fälle gehen nach Behördenangaben auf das Konto der Fußball-EM. Die Quittung für die Spiele in London und die Partie in Russland wird folgen. Deutsche Politiker sind wütend über die UEFA. Knapp 2000 Corona-Fälle in Schottland lassen sich nach offiziellen Angaben in Verbindung mit Spielen der Fußball-Europameisterschaft bringen. Zwei Drittel von 1991 positiv Getesteten seien Fans, die entgegen der Ratschläge aus dem Norden zu Spielen nach London gereist seien, wie die Gesundheitsbehörde Public Health Scotland mitteilte. Am 18. Juni hatten die Schotten in London gegen England gespielt. Knapp 400 Infizierte aus Schottland sollen im Stadion gewesen sein, während in der Innenstadt Tausende weitere Fans Straßen und Plätze bevölkerten. Die Infektionszahlen beziehen sich auf positiv Getestete, die während ihrer ansteckenden Phase EM-Spiele oder Fan-Events besucht haben - und zwar zwischen dem 11. und dem 28. Juni. Drei Viertel der Infizierten waren der Behörde zufolge zwischen 20 und 39 Jahre alt, neun von zehn waren Männer. Drei Tage nach dem Spiel am 18. Juni fiel bei Schottlands Shootingstar Billy Gilmour ein Corona-Test positiv aus. Das entscheidende Gruppenspiel gegen Kroatien musste sich der Profi vom FC Chelsea in Quarantäne ansehen. Für den Rest der schottischen Mannschaft war nach der Niederlage in Glasgow am 22. Juni die EM zu Ende. Das Achtelfinale Deutschland gegen England am Dienstag fand mit fast 45.000 Zuschauern vor dem bisher größten Publikum statt. Abstand und Masken waren im Wembley-Stadion eher eine Seltenheit. Wie viele Fans und Beobachter sich dort angesteckt haben, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Für die Halbfinals und das Endspiel sollen sogar 60.000 Zuschauer zugelassen werden. Weil die Corona-Zahlen durch die Delta-Variante zuletzt in Großbritannien wieder stiegen, ist der Schritt umstritten. Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zeigte sich über die UEFA befremdet. "Bei aller Freude über die spektakulären Spiele dieser EM halte ich es für bedenklich, wie viele Zuschauer inzwischen in einige Stadien gelassen werden", sagte Scholz der "Süddeutschen Zeitung". "Mühsam und unter großen Anstrengungen haben wir die Pandemie in Europa in den Griff bekommen, das sollten wir jetzt nicht aufs Spiel setzen." Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich besorgt. "Das Spiel hat gestern nochmal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende", schrieb Lauterbach bei Twitter. "Die UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich." Vielen schauen nun besorgt nach St. Petersburg. Vor dem ersten Viertelfinalspiel zwischen der Schweiz und Spanien an diesem Freitag spitzt sich die Lage in der russischen Hafenstadt, die als Corona-Hotspot gilt, zunehmend zu. Vonseiten der UEFA seien aber keinerlei Änderungen oder gar eine Verlegung des Spiels geplant, erklärt die Europäische Fußball-Union auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Die finale Entscheidung bezüglich der Zuschauerzahl liegt immer bei den jeweiligen lokalen Behörden." Ein verschärftes Hygienekonzept für das Spiel am Freitag im Stadion sei nicht nötig, sagen die russischen Veranstalter laut Staatsagentur Tass. Es bleibe dabei: 50 Prozent der mehr als 60.000 Plätze in der Gazprom-Arena dürfen beim Spiel von Spanien gegen die Schweiz besetzt werden.
Knapp 2000 Corona-Fälle in Schottland in Verbindung mit EM-Spielen
rp-online.de

 

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Eine Million Euro für Berliner Medizin-Start-ups (1.01/8)

Die Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik ist ein wichtiger Treiber in der Region. Nun hat das Land Berlin zusammen mit dem EU-Förderprogramm React sein Start-up-Stipendium ergänzt: Es unterstützt mit Hilfe der EU-Gelder innovative Unternehmen aus der Gesundheitsbranche zusätzlich mit einer Million Euro im Rahmen des Stipendienprogramms. Beginn ist im Oktober dieses Jahres. Das Förderprogramm EU-React wurde laut Senatswirtschaftsverwaltung eigens aufgesetzt, um die Krise durch die Corona-Pandemie und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zu bewältigen und eine „grüne, digitale und stabile Erholung der Wirtschaft“ zu erreichen. Das Berliner Start-up-Stipendium gibt es seit nun fast genau fünf Jahren. Das Ziel, das 2016 formuliert wurde: Aus den innovativen Ideen der Gründungswilligen wolle man Produkte entstehen lassen, die Gesellschaft benötigt, und die somit den Innovations- und Gründungsstandort Berlin stärken. Laut Senatswirtschaftsverwaltung entstehen ein Viertel aller neuen Start-ups in Deutschland in Berlin – auch dank der guten Infrastrukturen, die durch Gründerzentren, Co-Working-Spaces „und insbesondere durch die hervorragenden Aktivitäten der Berliner Universitäten geboten werden“, hieß es. Damit verfüge Berlin über die höchste Start-up-Quote der Republik, nämlich 35,5 Gründungen je 100.000 Einwohner. Die Unterstützungsgelder gehen an den Verbund „Science & Start-ups“, zu dem die Freie Universität, die Humboldt-Universität, die Technische Universität sowie die Charité gehören. „Teams mit innovativen Gründungskonzepten aus diesem Bereich sollen einen bereits im Ansatz vorhandenen Prototypen oder ein prototypenähnliches Verfahren weiterentwickeln und den geplanten Markteintritt vorbereiten“, beschreibt der Sprecher der Senatswirtschaftsverwaltung. Die Berliner Universitäten böten den Gründer:innen neben dem Stipendium von monatlich 2000 Euro pro Teammitglied die notwendige Infrastruktur – also Büros- und Werkstatträume, Geräte, Labore – das fachliche und betriebswirtschaftliche Know-how sowie Coachings. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] „Mit den neuen Fördergeldern aus dem EU-React-Programm können Stipendiaten mit ihren digitalen Lösungen dem Gesundheitswesen einen zusätzlichen Innovationsschub geben. Die Coronakrise zeigt uns, wie wichtig neue und nachhaltige Wege auch in der Gesundheitswirtschaft sind“, teilte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) mit. Die Leiterin der Geschäftsstelle von Science & Start-ups, Christina Lüdtke, ergänzte: „Die Spitzenforschung der Berliner Universitäten ist der Kern des Berliner Innovationssystems. Das EU-React-Programm ermöglicht es uns, dieses Innovationspotenzial insbesondere in diesem wichtigen Bereich der Gesundheitswirtschaft zu fördern und so gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Berlin zu stärken“.
Ein Freundschaftsdienst für 17 Millionen Euro
n-tv.de

 

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Sie geht auch ins "Sommerhaus der Stars" (1.01/8)

Neue Mitbewohner für das "Sommerhaus der Stars". Nachdem die erste Welle der diesjährigen Kandidaten bekannt gegeben worden ist, kommen die Nachzügler an. Wie RTL mitteilt, sind nun auch Jana Pallaske (42) und ihr Freund Teil des TV-Abenteuers. Die Berlinerin ist seit 2018 mit Sascha Girndt (44) zusammen, ein Mann, den RTL als Head Stunt Rigger, also Stunt-Koordinator, vorstellt. Dass sie auf engem Raum zusammenleben, ist für das Paar keine Alltäglichkeit. Meistens führen die zwei eine Fernbeziehung, da Pallaske viel Zeit in Asien verbringt. Trotzdem seien sie "verbunden durch die Verbindung", wie die Schauspielerin mit der ausgeprägten spirituellen Ader erklärt. Im ländlichen Bocholt in Nordrhein-Westfalen dürfen sie sich nun mit acht anderen Promi-Pärchen verbinden. Unter den Kandidaten der sechsten Staffel "Sommerhaus der Stars" finden sich etwa Viva-Moderator Mola Adebisi (48), Partyschlagersänger Almklausi (52), "Unter Uns"-Schauspieler Lars Steinhöfel (35), Transgender-Ikone Benjamin "Ben" Ryan Meltzer (34) oder "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Stephan "Steff" Jerkel (53).
Sommerhaus der Stars: Kinostar zieht ein – mit unbekanntem Freund
bild.de

 

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Wut in Österreich über Mord an 13-Jähriger (1.01/8)

Nach dem Tod einer 13-Jährigen in Wien fordern Regierungspolitiker in Österreich die schnelle Abschiebung von Straftätern auch in Herkunftsländer wie Afghanistan oder Syrien. Das Mädchen wurde unter Drogen gesetzt, missbraucht und erstickt. Ihre Leiche lag in einer Grünanlage. Nach der Tötung einer 13-Jährigen in Wien wollen Österreichs regierende Konservative Abschiebungen ins Ausland beschleunigen. Die beiden 16 und 18 Jahre alten Verdächtigen aus Afghanistan wurden am Nachmittag aus der Polizeihaft in eine Justizanstalt überstellt. Nach Ermittlungen der Polizei ging das Mädchen freiwillig in die Wohnung des 18-jährigen Flüchtlings mit. Dort sei sie unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht worden. Es sei Ecstasy im Spiel gewesen, um sie sexuell gefügig zu machen. Was sich danach abspielte, sei im Detail noch unklar, teilte die Wiener Polizei mit. Gerichtsmediziner stellten den Tod durch Ersticken und viele Blutergüsse fest. Die Leiche des Mädchens wurde am Samstag auf einem Grünstreifen in einer Wohngegend in Wien entdeckt. "Menschen, die von uns Schutz wollen und unsere Werte mit Füßen treten und das auch noch in Taten zum Ausdruck bringen, haben bei uns nichts verloren", sagte Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler von der ÖVP. Nach dem "barbarischen Mord" werde man über Änderungen bei Abschiebungen nachdenken. Der 18-Jährige war wegen Drogendelikten und Diebstahls vorbestraft. Deshalb wurde ihm sein Status als subsidiär Schutzberechtigter aberkannt. Der 16-Jährige war Asylbewerber. Spur der Tatverdächtigen war die Polizei durch einen Zeugen aus dem Bekanntenkreis der Verdächtigen gekommen. Nach Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA wurde inzwischen ein Verfahren zur Aufenthaltsbeendigung eingeleitet. Die Polizei ermittele zu weiteren möglichen Tatverdächtigen, sagte ein Sprecher. Zu Berichten über einen flüchtigen jungen Mann sagte er aus ermittlungstaktischen Gründen nichts. Laut der "Kronen Zeitung" soll sich ein dritter Mann in der Tatwohnung befunden haben, als das Mädchen zu Tode kam. Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen mehrfach vorbestraften, jungen Afghanen, gegen den bereits einige Verfahren in mehreren Ländern liefen. Er sei den Behörden namentlich bekannt und befinde sich auf der Flucht, schrieb das Blatt. Kanzleramtsministerin Edtstadler verwies darauf, dass der 18-Jährige trotz dreier Verurteilungen gegen seine Abschiebung Berufung einlegen konnte. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sprach sich gegen ein Überdenken von Abschiebungen in das Krisenland Afghanistan aus, das die mitregierenden Grünen gefordert hatten. "Einen Abschiebestopp nach Afghanistan wird es mit mir nicht geben", sagte der ÖVP-Politiker.
Mord an 13-Jähriger befeuert Debatte um Abschiebungen
diepresse.com

 

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Delta überholt Alpha wohl in dieser Woche (1.01/8)

Die ansteckendere Coronavirus-Variante Delta verdrängt Alpha immer mehr. Laut Robert-Koch-Institut findet die Wachablösung als dominierende Variante in Deutschland diese Woche statt. Eine Auswertung zeigt die in Indien entdeckte Mutante schon in fünf Bundesländern an der Spitze. Die von Lothar Wieler, dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), kürzlich konstatierte Ablösung von Alpha als dominierende Coronavirus-Variante hierzulande kristallisiert sich immer mehr heraus. Gemäß der neuesten Zahlen des RKI wurde die noch ansteckendere Delta-Variante in der vorvergangenen Woche (KW 24) in 36,7 Prozent der positiven Proben festgestellt. Wieler hatte schon Anfang dieser Woche erklärt, dass der Delta-Anteil derzeit tatsächlich sogar auf rund 50 Prozent zu schätzen sei. Denn die neuesten Daten sind bekannterweise stets schon mindestens ein paar Tage alt. So geht der heute veröffentlichte RKI-Bericht dann auch davon aus, dass Delta in der aktuellen Kalenderwoche bereits "mindestens die Hälfte der Neuinfektionen" ausmache. Der Anteil der offiziell noch dominierenden Alpha-Variante sank inzwischen weiter und lag in den Proben aus der KW 24 noch bei 54,9 Prozent. Im Vergleich zur KW 23 büßte die zunächst in Großbritannien festgestellte Mutante damit fast 20 und zur KW 22 fast 30 Prozentpunkte ein. In einigen Bundesländern hat Delta Alpha bereits bei den nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fällen als dominierende Variante abgelöst. In fünf Bundesländern hatte sie bereits in der vergangenen Meldewoche einen Anteil von mindestens der Hälfte an den festgestellten Covid-19-Infektionen, nämlich in Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein - wenn auch insbesondere in letzteren beiden bei vergleichsweise geringen Fallzahlen und damit bei einer "dünnen" Datenlage. In der vorvergangenen Woche war nach dieser Statistik noch in allen Bundesländern außer Mecklenburg-Vorpommern Alpha die dominierende Variante gewesen. Trotz des steigenden Anteils der Delta-Variante ging die Gesamt-Inzidenz in Deutschland in den vergangenen Wochen stetig zurück. In Ländern wie Großbritannien, Russland und Portugal war nach großflächiger Ausbreitung der Delta-Variante allerdings auch die Gesamtinzidenz wieder gestiegen.
RKI: Delta-Anteil an neuen Corona-Infektionen erneut verdoppelt
stern.de

 

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Wunstorf: Letzte Soldaten aus Afghanistan zurückgekehrt (1.01/8)

Nach Angaben der Bundeswehr waren insgesamt 264 Männer und Frauen an Bord der drei Flugzeuge. Damit endet einer der längsten und auch gefährlichsten Einsätze für die deutschen Streitkräfte. Die letzte deutsche Maschine hatte am Dienstagabend den afghanischen Luftraum um 21.24 Uhr verlassen. Camp Marmal, einst größter Bundeswehr-Stützpunkt außerhalb Deutschlands, war zuvor geräumt und an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben worden. Die Soldaten wurden mit Militärmaschinen aus dem Feldlager in Masar-i-Scharif im Norden des Landes ausgeflogen. Nach einer nächtlichen Zwischenlandung in der georgischen Hauptstadt Tiflis flogen die Maschinen am Mittwoch weiter Richtung Deutschland. In Wunstorf gab es nach der Landung aufgrund der Corona -Pandemie kein großes militärisches Zeremoniell zum Empfang. Der Auftrag sei in herausragender Weise erfüllt worden, sagte der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Erich Pfeffer, bei einem Rückkehrerappell. "Sie haben sich nicht beirren lassen von unklaren Lagen, häufigen Änderungen der Rahmenbedingungen und auftretenden Friktionen." Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Eva Högl (SPD), dankte den Soldaten ebenfalls und sprach von einem "bewegenden Moment". Der Einsatz habe die Bundeswehr geprägt. Zugleich forderte sie den Bundestag auf, eine kritische und ehrliche Bilanz zu ziehen. Deutschland solle sich weiter in Afghanistan engagieren, etwa im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung, in der Bildungsarbeit oder bei der Ausbildung der Sicherheitskräfte. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte den Einsatz in Afghanistan bereits am Dienstag gewürdigt. "Nach fast 20 Jahren Einsatz haben heute Nacht die letzten Soldatinnen und Soldaten unserer Bundeswehr Afghanistan verlassen", sagte die CDU-Politikerin. Ein historisches Kapitel gehe zu Ende, ein intensiver Einsatz, der die Bundeswehr gefordert und geprägt und bei dem sie sich im Kampf bewährt habe. Der Afghanistan-Einsatz, der im Januar 2002 begann, war eine der bisher gefährlichsten Auslandsmissionen der Bundeswehr.59 deutsche Soldaten verloren in Afghanistan ihr Leben,35 bei Anschlägen oder in Gefechten. Mehr als zwölf Milliarden Euro kostete der Einsatz, der ursprünglich der Friedenssicherung dienen sollte und dann zum Kampfeinsatz gegen die aufständischen Taliban wurde. Zuletzt war der Kernauftrag der NATO-Truppe die Ausbildung afghanischer Streitkräfte. Über die Jahre waren insgesamt rund 150.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten zeitweise am Hindukusch stationiert.
Letzte deutsche Soldaten aus Afghanistan zurückgekehrt
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Zahl der Testzentren sinkt laut Ministerium im Juli deutlich (1.01/8)

Düsseldorf Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in NRW bisher mehr als 9000 Testzentren gezählt. Die Zahl der aktiven Zentren dürfte bald sinken. Manche Betreiber gehen wieder ihrem eigenen Job nach, der Verwaltungsaufwand für die Verbleibenden wird größer, die Vergütung kleiner. uZ ned nneehceonWd tsi dre farBed uhvmicltre ß,grröe timasnsge brae ihsntec die haecafgrN cihtulde e:enzabmhnu reesznettTn benah ni nadshDuletc thicn rmeh den leetSweltnr wei ohnc vro gwnneie,Moaennt lsa lieev ies ichnt urn,tnezutn um rieh eenLib edeerinwehs uz nneö,kn dosnren hcua peeliiwesssbei vro eimne ak.mbfueliuEsmn gtceshnsiA der gsetdnniee lhZa an npemetfiG udn dre atrsk gnekeeunns dzIninez rnbchuae ermim nregwie nhnMeesc eid ehnlselc isehstwieG, ob ies cwiölhmog iertfzini d .sni Der kobtedeevpAhrnar daAb ath spcnehtedrne lräe,rtk ide eAokntehp tlonlew ihr benoAgt nieec,änhksnr weli ied hZal der stägllvidon fimetnpGe meenhuz und toczleekisusrIfngthenn eeotrgklc odewrn .senei Für evlie xAzntrepra glit mit nezmerndhue oqIfptmue sda eelciG,h dun uach earvipt rbeBreiet rnedru .uüzcrk Im uliJ defrüt ied hZal rde nestTeerztn ectlihdu khzc.gureenü nlasfelJed thge aovnd dsa rnwrsee-dtishlofheäicn hdeiGnmiunttrsiesmsieu asu.9362 slseeeTtntl idsn im naLd sib urz ezltetn ndeowecearhKl esd entsre shlaHbarej hätgezl odrn.we In rde pcsHohaeh der terndti lWeel ist ies stkra et.eisgeng uZm denE dse tnesre aQalutsr thtea ies hcno eib pnapk 0705 ggnee,le iezw echonW säetpr ebi tgu 0007, witeere zwei heoWcn cdanah bie mreh sal 00.08 ieW ileev keltual in ebitrBe,sndi sit lau.nkr Dzau rwdi sad Mnietuimris Aangnf luiJ iene mrgaeUf ibe dne euKonmnm a.snettr Dcoh sit eid nEutawaggrtrhnusl kr:la aD„ dei cfNahegra hcna unengetsT schi zawr,isatltisibre ebar ide erhrfneü eprewSzenitt ctinh erhm ericterh, ghet sda isitmueMnir nvdoa,uas sasd dei hZal rde im Juli esßnldineehc zetTnsrtene dhuieltc rörgeß iesn “widr, tßihe s.e Dsa abhe uahc imtad uz t,nu dass velei fbanm“edh„rcener istebelnetsrtlbreeTe wei ide Gsoamrnteoi weired in rmhei lneeehntcigi cfshiäGreseehctb ashhifwrtitclc gehecrlfiro nreigea .ntnökne inE sBelepii rfü dne kcüggnaR ist fd. Dlüssreo orV eiinneg hcneoW lag die ahlZ edr nsezrTnette im tabgtetSide hnca enAngab eeinr ehScnreirp ncoh bie awte 05,0 ma Mwtihtoc arnwe se cnoh 54.3 Etaw nzhe Pzerton eirewng losa. hAcu edi lZah dre tssTe mi hszcnllnetuteetrmS erd Satdt na der bitsMiuish iEelctrc Hlla ies lthuecid ge.seunkn Bi„e nde eRtTsCPs- waren irw vro ginneie hWenco cnho iggäduhgncr ltl,sgeeidir jetzt run ncho li“,lezetwigs os ied herr. Siepcn In hMecannhacdlbög eesni ni dre Hehcophas mi raplAM/ii teaw 47 sltlteeTnes ni eeriBbt,egeenws tsaeg nie erphcSer uaf fnragAe. Dhrcu fAgabeu ndu eePirasu nov ltlnstTeese iense ulelkta urn onch 41 ni er.tBeib uZ edn lhngeocssense ntZrnee eögthrne huca cls,eho eednn die ruBuggfataen nzeegnot wonedr ei.s Auhc ni edcenahrNiess driw imt nieem naRkgügc er.necegth t„Mi eIreanntkrftt erd eennu nrendegtosTruv sde snudeB ist noavd,enguuhzsae adss ied lZah erd eibeArnt vno tlTsleeetsn argdufun dse ngneeknsue rtasnoeorazsH “rck,uezütgh ehtiß es usa mde meGisirinnumeetsshtiud ni .rnHavoen 2446 Tettzeresnn igbt es rziedet Sdnta( 2.2 nJui), übregngee aiM sit eid lhZa orgsa um 200 iegne.setg dsrelnAilg sei die lZha der stTse g,uesnekn so asd rnuiMetmii.s glWöimcoh hta ide ru,awtnErg sads die haZl edr tsrnznetTee,cgütheukrz baer huac tim vnnäeeerrtd dRingeneabnuemhgn uz tun. caNh dem dacerhVt fua neeni esnegbhAtbgnucrru ni zot-snraeoneCtTern ath dei Regieugnr äehefrscr otlnrKlneo .ehcbsnselos aePitrv enZernt rwnede nru hocn hacn iüfzlrnEepgun,uzaesgnsel ide eeuAbnrncngh äekstrr .ürrebpüft saD htste in eneir euenn ernn,ouVdgr dei ide öiehMtkglci nvo reumlnmSanenagbech ürf erhemre,Ttestslenle eatw frü grobienlüaeer bietB,rere saßseiulht.c eiD nAbncreguneh nwrede aslo vskerrttä ltoitelrrnok. Da tsi rde awAfnud mcnhame etchrlvmiu uz ßgor. lZamu ide üVugnrgte .ntski bA noaegDrnts koebmemn mägße erd unene nugVdornre l,lea edi e,settn ine orHarno vno 110,5 Erou – hcat uoEr frü nde steT cnleielhcßi(ish tmilegiad ietZrtafik) udn,053 Erou rfü ide .htnSkcoesa ieD rüetggunV eib htwbüneerca etse-ngnTAist ruz eignnanuEwgnde rebtägt cnha edr neuen deungrrnVo nüff urEo por t. Tes Das ist ectduhil reieggrn als rse.hib ecahnM eewrdn da chnti ehrm htamnwreicee nolwl.e Aebr edi rrbeeetiB bmemoenk eZti rüf ide Es.nthugcndie haNc der euenn ednrVnguor knnöne eid Ztenrne uhac nde tBebrie hrtnr.euecben „saD thie,ß sasd ise zu iemen esäptrne pinZteukt heri gtäkiietT nohe enusrete asgn-rtA nud agefheunBraunvsrergtfa enedeirmhnwefau,enönkn“ krrletä das seuGstrisie-WnemuNmdniithR afu fAnr.gea esiD lelos ein oraehhWiedrfenhc erd erutkTsutstr mi elsdfBfaarl e.clmhgöenri awE,t enwn die lzsoienfeaktInnh ucrhd eein treieew bgerunretVi red a-iteaDetaVlnr eredwi eltdicuh nsieteg wdüe.rn Dann tnekönn ascarghtlig wrdeie mhre Ttsse itöng nrewd.e
Stärkster Rückgang im Juni seit zehn Jahren: Zahl der Arbeitslosen sinkt deutlich
rnd.de

 

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Kommentar zum Afghanistan-Abzug - Kein Respekt für unsere Soldaten (1.01/8)

Die gute Nachricht zuerst: Am Mittwoch kehrten 264 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr aus Afghanistan wohlbehalten nach Deutschland zurück. Auf dem Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen wurden sie vom Kommandeur des Einsatzführungskommandos begrüßt. Generalleutnant Erich Pfeffer dankte seinen Kameradinnen und Kameraden für ihren aufopferungsvollen Einsatz. Die schlechte Nachricht: Weder Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) noch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (78) oder Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) waren da. Nicht einmal Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (58) erwies ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ehre. Das lässt tief blicken. Das ist respektlos, würdelos, achtungslos. Seit 20 Jahren halten unsere Soldaten ihre Knochen für Deutschland in dem fernen, asiatischen Land hin.59 von ihnen kehrten in Särgen in die Heimat zurück. Politische Mandatsträger hatten im Bundestag entschieden, dass Deutschland die Weltgemeinschaft im Kampf gegen den islamistisch geprägten internationalen Terrorismus unterstützen soll. Und jetzt versagt man ihnen diese Geste der Ehre, der Anerkennung bei ihrer Rückkehr. Das ist die kalte Seite der Egal-Haltung in unserer Gesellschaft. Dokumentiert durch die Abwesenheit von höchsten Repräsentanten unseres Staates. Das haben die Bundeswehrangehörigen nicht verdient. Dieses Verhalten unserer Politiker ist eine schmerzhafte Enttäuschung für alle in unserer Armee. * Wolfgang Emrich ist Verantwortlicher Redakteur bei BILD und Oberstleutnant der Reserve. Er dient bei Übungen im Kommando Heer in Strausberg (Brandenburg) Die aktuelle Berichterstattung zum Thema lesen Sie hier.
Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan vollendet
nzz.ch

 

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Was sind eigentlich Negativzinsen? (1.01/8)

Berlin. Die Menschen in Deutschland sparen wie die Weltmeister. Doch bei größeren Summen lohnt sich das immer weniger. Die Zahl der Kreditinstitute, die Sparern Negativzinsen aufbrummen, hat sich einer Studie zufolge innerhalb eines halben Jahres fast verdoppelt. Nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox erheben zum Stichtag 29. Juni insgesamt 349 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt bei größeren Summen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto. Das sind 171 mehr als Ende 2020. Die Zeiten, in denen dicke Sparbücher ordentlich Zinsen brachten, scheinen endgültig vorbei. Heute müssen Sparer Geld abgeben. Warum eigentlich? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Weil sie selbst welche bezahlen müssen. Geschäftsbanken, die überschüssige Gelder bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken, berechnet die EZB aktuell 0,5 Prozent Zinsen. Die Zentralbank tut das, um das Ansparen von Geld unattraktiv zu machen. Wer über freies Kapital verfügt, soll dies nach dem Willen der Zentralbanker in den Wirtschaftskreislauf pumpen und nicht auf dem Konto horten. Die Negativzinsen erhöhen außerdem den Druck auf Geschäftsbanken, die Einlagen ihrer Kunden als Kredite weiterzureichen. Die Strafzinsen, die sie bei der EZB bezahlen müssen, geben immer mehr Geldhäuser an ihre Kunden weiter. Lange Zeit wurden vor allem bei großen Summen ab 100.000 Euro ein Verwahrentgelt fällig. Inzwischen erheben Verivox zufolge mindestens 102 Institute Negativzinsen ab einer Gesamteinlage von 50.000 Euro oder weniger pro Kundin und Kunde. Zuletzt hatte die Direktbank ING angekündigt, den Freibetrag von 100.000 Euro auf 50.000 Euro pro Konto zu halbieren. Andere große Institute wie die Commerzbank und die Postbank haben ähnliche Schritte angekündigt oder bereits vollzogen. Die Negativzinsen treffen vor allem Neukunden. Will eine Bank von Bestandskunden ein Verwahrentgelt verlangen, muss sie das mit den Betroffenen individuell vereinbaren. Das ist aufwendiger. Zunächst schlossen die Geldhäuser solche Vereinbarungen daher vor allem mit Firmenkunden oder sehr reichen Privatkunden ab. Doch das ändert sich zunehmend. Der Fraktionschef der Partei „Die Linke“ im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch, fordert die Bundesregierung zum Eingreifen auf. „Dass Banken ihren Kunden immer ungenierter ins Portemonnaie greifen, ist ein inakzeptabler Zustand. Viele Menschen sparen mühsam für das Alter, ein Eigenheim oder die Kinder und die Banken senken Freigrenzen für Negativzinsen immer weiter ab“, sagte Bartsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Der Finanzminister ist aufgefordert, die Zuschauertribüne zu verlassen und das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Diese dreiste Abzocke gegenüber den Kunden muss enden“, forderte der Bundestagsabgeordnete, der auch Spitzenkandidat seiner Partei für die Bundestagswahl im September ist. „Wir brauchen hohe Freibeträge für Neu- und Bestandskunden und klare Vorgaben für die Banken. Sparguthaben der Kunden dürfen nicht länger die Gewinne der Banken aufpeppen“, betonte Bartsch. Verbraucherschützer kritisieren, dass „Banken und Sparkassen in den vergangenen Jahren besonders kreativ waren, wenn es um das Kreieren neuer Entgelte ging“. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält Negativzinsen auf Giro- und Tagesgeldkonten von Verbrauchern grundsätzlich für unzulässig, unabhängig davon, ob es sich um Neu- oder Bestandskunden handelt. Der vzbv hat daher Klagen bei mehreren Gerichten eingereicht. „Uns geht es nicht um einzelne Institute, sondern um eine grundsätzliche Klärung“, erklärte der vzbv. Die Verbraucherschützer argumentieren unter anderem, dass Tagesgeld eine Form des Sparens sei. Vertragszweck sei die Vermögensmehrung und nicht die Vermögensminderung. Bei Girokonten wiederum zähle die Verwahrung von Einlagen nicht zu den Zahlungsdiensten, für die Institute Geld verlangen könnten. Wer keine Negativzinsen bezahlen will, kann um sie herumkommen, muss sich allerdings aktiv kümmern. Der einfachste Weg, Strafzinsen zu vermeiden, ist es, sein Geld auszugeben. Damit ist nicht nur Konsum gemeint, je nach Summe können auch Investments in Objekte mit Wertsteigerungspotenzial wie Immobilien eine Alternative sein. Auch durch den Kauf von Aktien oder Anleihen lassen sich Negativzinsen umgehen, allerdings gehen Anleger damit ein Kursrisiko ein. Wer auf der sicheren Seite sein will, investiert sein Geld in sogenannte Rentenfonds. Die bieten relativ wenig Risiko, dafür aber auch nur geringe Renditechancen. Und dann kann man natürlich auch sein Geld abheben und in bar verwahren, wobei auch das nicht ohne Risiko ist. Für Einbrecher ist Bargeld die lohnendste Beute von allen, und ein Brand kann auch ein großes Vermögen schnell in ein kleines Häufchen Asche verwandeln. Bevor man sein Erspartes also unter das Kopfkissen packt, empfiehlt sich das Anmieten eines Bankschließfachs. Allerdings kostet auch das Geld. ani/dpa/RND
Fast 350 Banken erheben Negativzinsen
tagesschau.de

 

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Kommentar zu den Vorwürfen gegen Baerbock: Die Grünen-Wut ist furchterregend (1.01/8)

Die Grünen haben ein Problem, das größer ist als ihre Spitzenkandidatin Annalena Baerbock, die ihren Lebenslauf geschönt, ihre Nebeneinkünfte viel zu spät gemeldet und ihr Buch in Teilen plump abgeschrieben hat. Das Problem der Grünen ist vielmehr ein unfreiheitlicher, Presse-feindlicher, geradezu totalitär anmutender Umgang mit legitimer Kritik. Ein brutaler, verächtlicher, kleingeistiger Ton. Der Gedanke, dass Menschen dieser Geisteshaltung ins Kanzleramt wollen, kann einem Angst einjagen. Die gesamte deutsche Medienlandschaft berichtet darüber, dass Annalena Baerbock die Gedanken und Formulierungen anderer als die eigenen ausgegeben hat. Die Reaktion der Grünen? Aufgestachelt von ihrem Bundesgeschäftsführer gehen sie auf BILD und andere freie Medien los. Sie sprechen, wie der Europa-Abgeordnete Reinhard Bütikofer, von „Propagandakrieg“. Sie sprechen von „Dreck“, von „Schmutz“, sie bezeichnen ihre Kritiker als schädlich für die Demokratie und vergleichen uns Journalisten allen Ernstes mit Hitler und seinen Propagandamethoden. Sie wollen der „Tagesschau“ ihre Überschriften vorschreiben. Jürgen Trittin bepöbelt Leser freier Medien als die Millionen „Fliegen“, die, ja, über was wohl kreisen? Diese Sprache ist furchterregend. Wer so spricht und denkt und hetzt, gehört nicht an die Spitze einer freiheitlichen Demokratie. Wer so loswütet, wütet vor allem gegen die Millionen Menschen, die sehen, was jeder sehen kann: Annalena Baerbock hat abgeschrieben. Der kluge Grüne Konstantin von Notz hat sich seinen tobenden Parteifreunden entgegengeworfen und klargestellt, dass die Presse in Deutschland frei ist. Leider scheint er mit dieser Ansicht gerade erschreckend allein zu sein in einer Partei der Wüteriche. Die aktuelle Berichterstattung zum Thema finden Sie hier.
Annalena Baerbock und der "Propagandakrieg"
diepresse.com

 

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Haushaltsgas wird teurer - Deutschland im europäischen Mittelfeld (1.01/8)

Berlin. Während Deutschland bei den Preisen für Haushaltsstrom Spitzenreiter in Europa ist, zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher für Gas zum Heizen und Kochen etwas weniger als im europäischen Durchschnitt. Nach Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat lag der Gaspreis im zweiten Halbjahr 2020 mit durchschnittlich 6,2 Cent pro Kilowattstunde im Mittelfeld. In der Europäischen Union kostete die Kilowattstunde im Schnitt knapp 7,0 Cent. Setzt man die Gaspreise ins Verhältnis zur jeweiligen Kaufkraft, gehörte Deutschland zu den günstigsten Ländern. Den Eurostat-Zahlen zufolge war Gas in Spanien, Portugal und Italien relativ am teuersten. Seit Januar hätten 440 Grundversorger ihre Preise um durchschnittlich 6,5 Prozent angehoben, berichtete das Vergleichsportal Check24 am Mittwoch. Ein Musterhaushalt habe im Juni für einen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Schnitt 1289 Euro zahlen müssen. Die gleiche Menge Gas habe bei Preisen vom Januar noch 1247 Euro gekostet. Das sei ein Plus von 3,4 Prozent. Das Vergleichsportal Verivox hatte kürzlich eine ähnliche Preisentwicklung ermittelt. Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zahlten derzeit nicht zuletzt wegen der CO₂-Abgabe Rekordpreise für Gas, sagte Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check24. Durch die seit Jahresbeginn fällige Abgabe zahle der Musterhaushalt dieses Jahr 119 Euro mehr. Mittel- und langfristig werde Gas aufgrund der negativen Klimabilanz noch teurer. Seit Anfang 2021 ist in Deutschland eine Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid (CO₂) fällig, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Eine vor Wochen erzielte Einigung der Bundesregierung zur hälftigen Entlastung der Mieter bei den Zusatzkosten fürs Heizen war am Veto der Unionsfraktion gescheitert. Noch kräftiger als bei Gas ist der Preisanstieg beim Heizöl. Das Info-Portal Tecson ermittelte am Mittwoch einen bundesweiten Durchschnittspreis von 71,80 Euro für 100 Liter bei einer Abnahme von 3000 Litern. Im November vergangenen Jahres gab es noch ein Preistief von 38,70 Euro für 100 Liter. Im längeren Vergleich sind die aktuellen Heizölpreise aber nicht ungewöhnlich hoch. Im November 2018 hatten sie mit rund 88 Euro je 100 Liter noch höher gelegen. Mit der Konjunkturerholung steigt weltweit die Nachfrage nach Rohöl, das treibt den Preis nach oben. Auch am Mittwoch sind die Ölpreise gestiegen. Bei einem Treffen am Donnerstag will der Ölverbund Opec+ darüber beraten, ob die Fördermenge ab August angehoben wird. Der Preisanstieg bei Haushaltsenergie hat auch die Inflationsrate in Deutschland nach oben getrieben. Das Statistische Bundesamt hatte für Mai einen Anstieg der Preise für leichtes Heizöl um 35,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ermittelt, bei Erdgas betrug das Plus 2,2 Prozent. Strom lag dagegen um 0,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Juni haben die Energiepreise insgesamt, also einschließlich Kraftstoffen, nach vorläufigen Daten gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,4 Prozent zugelegt. RND/dpa
Gaspreise sind trotz des CO2-Preises günstig
faz.net

 

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Asyl, Migranten: Afghanen bringen 13-Jährige um (1.01/8)

Die österreichische Regierung will nach dem Mord an einer 13-Jähren durch mindestens zwei Afghanen über eine Änderung der Abschieberegeln „nachdenken“.
Afghanen zwischen Asyl und drohender Abschiebung
diepresse.com

 

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Junge stirbt nach 27 Judo-Würfen (1.01/8)

Bei einem Judo-Training in Taiwan nennt ein siebenjähriges Kind den Trainer einen "großen Idiot". Daraufhin wirft der Lehrer den Jungen 27 Mal auf den Boden, ohne dass der Schüler grundlegende Bewegungsabläufe beherrschte. Nach mehr als zwei Monaten im Koma lassen die Eltern ihr Kind nun gehen. In Taiwan ist ein siebenjähriger Junge, der nach zahlreichen Judo-Würfen seines Trainers ins Koma gefallen war, seinen Verletzungen erlegen. Das sagte ein Vertreter des Feng-Yuan-Krankenhauses in der zentralen Stadt Taichung. Der Junge war am 21. April in die Klinik gekommen, nachdem er Berichten zufolge von seinem Judo-Lehrer 27 Mal zu Boden geworfen worden war. Wegen Hirnblutungen lag der Siebenjährige 70 Tage lang im Koma und entwickelte dabei zusätzlich Atemprobleme. Schließlich versagten mehrere Organe des Jungen. Seine Eltern hätten daraufhin entschieden, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu beenden, sagte der Klinikvertreter. Gegen den Judo-Lehrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung und Missbrauchs eines Kindes für eine Straftat eingeleitet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der siebenjährige Junge über den Trainer gesagt, er sei "ein großer Idiot". Der Trainer habe daraufhin an dem Jungen anderen Schülern verschiedene Judo-Würfe gezeigt, obwohl der Junge nicht mit den grundlegenden Bewegungsabläufen der Kampfsportart vertraut gewesen sei. Auch nachdem der Junge sich über schwere Kopfschmerzen beklagt habe, habe der Trainer ihn noch ein Dutzend weitere Male zu Boden geworfen, erläuterte die Staatsanwaltschaft. Schließlich habe der Junge sich übergeben. Die taiwanische Nachrichtenagentur Central News berichtete, der Siebenjährige habe seinen Lehrer mehrmals angefleht, mit den Würfen aufzuhören, da er es nicht mehr ertragen könne. Medienberichten zufolge war der Onkel des Jungen während des Trainings anwesend, aber auch er habe den Lehrer nicht stoppen können. Taichungs Bürgermeisterin Lu Shiow-yen, die den Siebenjährigen im Krankenhaus besucht hatte, verabschiedete sich im Online-Netzwerk Facebook von dem Jungen. "Ich wünsche mir, dass Du in einer anderen Welt in Frieden ruhen kannst und die Justiz Deiner Familie endlich Trost bringt", schrieb sie.
Von Judo-Lehrer wiederholt zu Boden geworfen: Bub stirbt in Taiwan
tt.com

 

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Burgenländer ertränkt: Lebenslange Haft für 29-Jährigen (1.01/8)

Der angeklagte Niederösterreicher soll den 22-Jährigen in einem Entwässerungskanal des Neusiedler Sees ertränkt haben, er bestreitet die Tat. Ein 29-jähriger Niederösterreicher ist am Mittwoch am Landesgericht Eisenstadt zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er am 9. August 2020 in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) einen 22-jährigen Burgenländer in einem Entwässerungskanal des Neusiedler Sees ertränkt haben soll. Danach soll er ihm Bargeld und eine Uhr gestohlen haben. Der Angeklagte bestritt das. Das Geschworenengericht sprach ihn mit sechs zu zwei Stimmen schuldig. Richterin Birgit Falb begründete die lebenslange Haft mit der "heimtückischen und grausamen Vorgangsweise" bei der Tat und dem Zusammenkommen zweier Verbrechen. Dem 29-Jährigen wurden Mord und schwerer Raub vorgeworfen. Den Eltern des Opfers wurden jeweils 19.750 Euro zugesprochen, dem Bruder muss der 29-Jährige 10.000 Euro und der Großmutter 1.000 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte meldete Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde an. Der Niederösterreicher soll den 22-Jährigen nach mehreren Schlägen ins Gesicht und in den Bauch in den Entwässerungskanal bei der Kläranlage in Mörbisch gezerrt und ihn so lange unter Wasser gedrückt haben, bis dieser ertrank. Danach soll er rund 9500 Euro Bargeld aus der Hosentasche und dem Auto des Opfers gestohlen sowie dessen Uhr, zwei Handys und einen Teil der Kleidung mitgenommen haben. Als mögliches Motiv nannte die Staatsanwaltschaft Geldprobleme und Schulden beim 22-Jährigen. Der Angeklagte sprach hingegen von einem Treffen des Opfers mit drei Albanern, bei denen dieser Schulden gehabt habe. Er habe den 22-Jährigen zu diesem Treffen nur begleitet und sei geflüchtet, als dieses eskalierte. Der Staatsanwalt bezeichnete die Erzählungen des Angeklagten als "nicht glaubwürdig". Er habe seine Aussage mehrmals abgeändert - "nämlich dann, wenn ein Beweisergebnis gekommen ist, das offenbar nicht zu dem passt, wie er sich das gerne vorgestellt hätte". Der 22-Jährige habe wohl auch keine Schulden bei Albanern gehabt. Er habe erst Ende Mai damit begonnen, sich Geld auszuborgen. Damals soll der Angeklagte ihn in ein Kreditgeschäft verwickelt und ihm in Aussicht gestellt haben, dass er binnen zwei Wochen das Doppelte zurückbekommt. Danach habe das Opfer dem 29-Jährigen auch mehrere Nachrichten geschrieben, weil es sein Geld zurückhaben wollte, so der Staatsanwalt. Beim Angeklagten seien nach der Festnahme mehrere Verletzungen festgestellt worden, die auf Fotos vor dem Tatzeitpunkt noch nicht zu sehen seien. Außerdem sei das Diensthandy des Opfers auf der Strecke über das Leithagebirge gefunden worden, über die der 29-Jährige von Mörbisch nach Hause in den Bezirk Bruck an der Leitha gefahren ist - offenbar aus dem Fenster eines fahrenden Autos geworfen, erläuterte der Staatsanwalt. Beim 29-Jährigen sei auch Geld gefunden worden, das teilweise nass gewesen sei. Ein Vergleich des Erdreichs habe ergeben, dass die Verunreinigungen auf dem Geld mit der Erde am Tatort zusammenpassen. Verteidigerin Wagner bezeichnete die Schilderungen des Staatsanwalts als "perfekte Geschichte" - "wenn etwas zu perfekt ist, dann ist meistens was faul", betonte sie. Der Angeklagte sei von Anfang an nicht ernst genommen worden. "Allem, was ihn entlasten könnte, wurde nicht nachgegangen", meinte Wagner. Es gebe durchaus Widersprüche, etwa dass der 29-Jährige keine Kratzspuren von den Fingernägeln des Opfers und keine Verletzungen an der Schlaghand gehabt habe. Außerdem sei seine Kleidung nicht schmutzig gewesen. Dass er unter Gelddruck gestanden habe, sei ebenfalls nicht logisch. Auch der Niederösterreicher selbst sagte: "Ich möchte betonen, dass ich unschuldig bin und niemandem etwas getan habe." Nach der Urteilsverkündung kündigten sie an, sowohl Berufung als auch Nichtigkeitsbeschwerde anmelden zu wollen. (APA)
22-jähriger Burgenländer ertränkt: Lebenslange Haft für 29-Jährigen
tt.com

 

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Seehofer sieht Defizite bei Integration (1.01/8)

Nach der Messerattacke in Würzburg beginnt nun die politische Aufarbeitung. Innenminister Seehofer mahnte, man müsse sich mehr um Integration und Prävention bemühen. Oberbürgermeister Schuchardt warnte vor Pauschalisierung. Bundesinnenminister Horst Seehofer will nach der Messerattacke von Würzburg die gesellschaftlichen Bemühungen um die Integration von Flüchtlingen auf den Prüfstand stellen. "Was mich an dem Fall am meisten beschäftigt, ist die Frage, wie es sein kann, dass ein 24-jähriger Mann, der zwar kein Asyl bekommen hat, aber subsidiären Schutz als Flüchtling genießt und sich rechtskonform in Deutschland aufhält, nach sechs Jahren in unserem Land in einer Obdachlosenunterkunft lebt", sagte der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Damit können wir uns doch nicht abfinden." Seehofer mahnte: "Da müssen wir, Bund und Länder, gemeinsam überlegen, ob unsere Integrationsbemühungen verstärkt werden müssen." Eine starke Ordnungskraft allein reiche nicht aus. "Wir müssen uns auch um Integration und Prävention bemühen. Eine Demokratie ist nur wehrhaft, wenn auch die Bevölkerung das zu ihrer Sache macht. Wenn ein junger Mann sechs Jahre in einem Obdachlosenheim lebt, ohne dass jemand hinschaut und sich kümmert, dann kann ich mit unserer Politik nicht zufrieden sein", so der Minister. Da fehle es am Bewusstsein. Seehofer weiter: "Wir weisen seit vielen Monaten auf die hohe Bedrohungslage durch alle Erscheinungsformen von Extremismus und Terrorismus hin." Eine beachtliche Zahl von Medien habe das zuletzt leider überhaupt nicht interessiert. "Ich will die Menschen nicht in Angst und Schrecken versetzen, aber wir dürfen die Gefahren auch nicht verharmlosen. Wir leben in einer Alarmsituation, unsere Sicherheit und unsere Demokratie werden von mehreren Seiten bedroht. Und ich warne ausdrücklich davor, die eine Gefahr gegen die andere aufzuwiegen." Die Alarmlage sei gegeben durch Islamisten, Rechts- und Linksextremisten und auch durch die sogenannten Reichsbürger. Zum Motiv des Täters sagte Seehofer: "Ich habe noch nicht alle Informationen. Wir haben Hinweise auf eine islamistische Gesinnung des Täters. Eine psychische Störung kommt offenbar dazu." Auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) sieht die Politik in einer besonderen Verantwortung. "Pauschalisieren und Gruppen zu stigmatisieren, das kann irgendwann auch zu Hass führen und in Gewalt münden, in Taten umgesetzt werden. Da ist es ganz zentral, welche Tonspur die Politik legt, auch ein Oberbürgermeister", sagte Schuchardt der "Süddeutschen Zeitung". Es gehe nicht darum, etwas zu beschönigen "Es geht nicht darum, lax zu sein, wegzuschauen. Sondern das zu tun, was nötig ist, zu ermitteln, aber eben mit einer gewissen Grundempathie", erklärte der Kommunalpolitiker. "Wenn wir Menschen mit sehr schwierigen Biografien aufnehmen, ist klar, dass das nicht einfach ist, sie womöglich auch eine Form der Begleitung brauchen. Und wenn wir feststellen, dass einige von ihnen, wie der Täter, der ja gerade erst volljährig war, als er nach Deutschland kam, eben nicht genügend staatlich begleitet worden sind, muss sich das für die Zukunft massiv ändern." Das schnelle Hingucken und häufigere Hingucken müsse Staatsaufgabe sein, auch im eigenen Interesse. Schuchardt bekommt nach eigenen Worten derzeit sehr viele E-Mails aus ganz Deutschland, offenbar manche auch mit bedrohlichen Inhalten. Er habe Verständnis für einige, nicht alle. "Ich möchte auch nicht von Friede, Freude, Eierkuchen der 'bunten Gesellschaft' reden, und ich weiß, dass viele Menschen Ängste haben vor Überfremdung." Aber er gestalte als Kommunalpolitiker nicht die deutsche oder europäische Flüchtlingspolitik. "Ich bin unserer Stadtgesellschaft verpflichtet und als Person Humanist." Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 24-jähriger Somalier am Freitagnachmittag im Würzburger Zentrum drei Frauen getötet und sieben weitere Menschen teils schwer verletzt. Der Angreifer wurde per Beinschuss gestoppt, er befindet sich in Untersuchungshaft.
Seehofer spricht nach Würzburg-Attacke von gescheiterter Integration
tt.com

 

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So sieht der junge Tony Soprano aus (1.01/8)

Im Herbst soll die "Sopranos"-Vorgeschichte "The Many Saints of Newark“ ins Kino kommen. Der Film zeigt, wie Tony zum Mafiaboss wurde. Mit dem Trailer zu "The Many Saints of Newark" können sich " Sopranos "-Fans auf einen knallharten Mafia-Spielfilm einstimmen. Das Studio Warner Bros. stellte am Dienstag (Ortszeit) ein über zweiminütiges Video von der Vorgeschichte der beliebten Fernsehserie "Die Sopranos " um eine Mafia-Familie in New Jersey ins Netz, der einiges an Gewalt erwarten lässt. Der Film von Regisseur Alan Taylor ("Thor: The Dark Kingdom", "Terminator: Genisys"), er inszenierte auch mehrere " Sopranos "-Folgen, soll Anfang Oktober in die US-Kinos kommen. "The Many Saints of Newark" schaut auf die jungen Ganoven in den 1960er Jahren. Zu sehen ist, wie Tony Sopranos Schule noch auf seinen hohen IQ verweist, während er schon einen anderen Weg eingeschlagen hat. Den zum späteren Mafiaboss. In der vielfach preisgekrönten HBO-Serie "Die Sopranos“ (ab 1999 über sechs Staffeln hinweg) spielte der 2013 an einem Herzinfarkt gestorbene James Gandolfini die ikonische Hauptrolle. In dem Kinofilm mimt nun sein Sohn Michael Gandolfini (22) den jungen Tony Soprano. Alessandro Nivola spielt dessen brutalen Mentor Dickie Moltisanti. Auch Leslie Odom Jr., Corey Stoll, Ray Liotta und Vera Farmiga gehören zum Cast. (APA/dpa)
Vorgeschichte der „Sopranos“ wird zum Spielfilm: Erster Trailer veröffentlicht
rnd.de

 

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Sturm sorgte in Vorarlberg und Niederösterreich für zahlreiche Feuerwehreinsätze (1.01/8)

Heftiger Sturm ist am Dienstag über Vorarlberg und Teile Niederösterreichs gezogen. Umgestürzte Bäume waren mitunter die Folge – in Bregenz fiel ein solcher auf ein Wohnhaus und einen Reitstall. In der Harder Bucht ist außerdem ein Segelboot havariert. Bregenz, Amstetten – Heftiger Sturmwind hat am Dienstag in Vorarlberg und Niederösterreich für Dutzende Feuerwehreinsätze gesorgt. Im Ländle war vor allem das Unterland betroffen. Bei den rund 20 Einsätzen ging es nach Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle vor allem um umgestürzte Bäume und herabgefallene Dachziegel. In Bregenz fielen Bäume auf ein Wohnhaus und Stallungen, berichtete die Polizei. Verletzt wurde niemand. In der Harder Bucht (Bezirk Bregenz) geriet ein Boot in Seenot und erlitt Mastbruch. Gegen 14.40 Uhr stürzte ein Baum auf die Fassade eines Wohnhauses in der Bregenzer Achsiedlung. Zur gleichen Zeit fielen ebenfalls in Bregenz zwei Bäume auf einen Reitstall, in dem sich Pferde befanden. Menschen oder Tiere waren laut Polizei nicht akut gefährdet. Bei beiden Vorfällen entstand lediglich leichter Sachschaden. Ebenfalls gegen 14.40 Uhr bemerkte die Besatzung eines Polizeiboots bei einer Sturmkontrollfahrt in der Harder Bucht ein Segelboot, dessen Besatzung offenbar Probleme hatte, es angesichts der Windstärke unter Kontrolle zu halten. Die Sturmböen beschädigten daraufhin das Segel, der Mast zerbrach an mehreren Stellen. Da erhebliche Gefahr für die Menschen auf dem Schiff bestand, wurden Wasserrettung und Feuerwehr alarmiert. Bis zu ihrem Eintreffen sicherte die Polizei das Boot, damit es nicht an der Mündung der Bregenzerach auflief. Das havarierte Boot wurde schließlich in den Harder Hafen geschleppt. Die Besatzung wurde durch das Rote Kreuz erstversorgt, benötigte aber keine weitere medizinische Betreuung. Die Seepolizei Hard ersucht Bootsbesitzer, ihre Boote in den Hafenanlagen auf Sturmschäden zu kontrollieren, da bereits mehrere Beschädigungen an Booten gemeldet wurden. Außerdem, so die Seepolizei, sollten Bootsbesitzer und Wassersportler sich im Vorhinein über das prognostizierte Wetter informieren und bei aktiver Sturmwarnung Sicherheitsmaßnahmen treffen bzw. idealerweise den Hafen aufsuchen. Der Sturm hat am Dienstagabend auch Dutzende Feuerwehreinsätze in Niederösterreich zur Folge gehabt. Betroffen waren laut Franz Resperger vom Landeskommando vor allem die Bezirke Amstetten, Melk, Krems und St. Pölten. Der Sprecher berichtete von mehr als 100 Schadensfällen bis in die späten Abendstunden. Großteils waren Bäume auf Straßen sowie in Strom- und Telefonleitungen gestürzt. Es habe massive Sturmspitzen gegeben, sagte Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten. Zum Glück seien die Prognosen nicht so eingetreten wie prophezeit, resümierte Resperger. Noch am Dienstagnachmittag war befürchtet worden, dass wie in der vergangenen Woche mit schweren Hagelgewittern und großflächigen Schäden zu rechnen sei. (APA) Bereits am dritten Tag in Folge wurden in Kanada die heißesten Temperaturen im Land sei... In Oberösterreich kam es am Dienstag wegen Unwettern zu insgesamt 440 Feuerwehreinsätze... Erst vor knapp einer Woche hatte ein schweres Unwetter mit einem Tornado im Südosten de... Starkregen, Hagel, umgestürzte Bäume, weggeschwemmte Autos, überschwemmte Keller und Un... In den Sommermonaten ist die Gefahr von Blitzschlägen erhöht. Vor allem im Tiroler Berg...
Dutzende Feuerwehreinsätze nach Sturm in Niederösterreich
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Entscheidung in Minute 121! Ukraine setzt sich gegen Schweden durch (0.12/8)

Österreichs Gruppen-Gegner Ukraine steht nach einem 2:1-Sieg nach Verlängerung über Schweden im EM-Viertelfinale. Das entscheidende Tor erzielte Artem Dovbyk in der 121. Minute. Glasgow - Die Ukraine hat sich das letzte Viertelfinalticket bei der paneuropäischen Fußball-EM gesichert. Die Truppe von Coach Andrij Schewtschenko setzte sich am Dienstagabend in Glasgow gegen Schweden erst dank eines Treffers von Artem Dowbyk in der Verlängerung in der 121. Minute mit 2:1 durch. Nach 90 Minuten war es 1:1 gestanden. Im Kampf um den Halbfinaleinzug geht es für den Tabellendritten von Österreich-Pool C am Samstag (21.00 Uhr) in Rom gegen Deutschland-Bezwinger England. Oleksandr Sintschenko (27.) brachte die Ukrainer in Führung, Emil Forsberg (43.) gelang der Ausgleich. Der Stürmer von RB Leipzig traf damit in den jüngsten drei Partien viermal und ist mit dieser Marke in der Turnier-Schützenliste gemeinsam mit Karim Benzema (FRA) und Patrick Schick (CZE) die Nummer zwei hinter Leader Cristiano Ronaldo (5). Dass Forsberg mit dem Portugiesen nicht gleichzog, hatte mit Pech zu tun, traf er doch auch zweimal Aluminium. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Sein Team beendete die Partie nach einem Brutalo-Foul von Marcus Danielson (98.) in Unterzahl. Trotzdem sah es nach einem Elfmeterschießen aus, ehe Dowbyk nach Sintschenko-Flanke per Kopf mit seinem ersten Länderspieltor zum Matchwinner avancierte. Aus dem ersten schwedischen EM-Viertelfinaleinzug seit 2004 wurde es nichts. Bei den Schweden rückte im Vergleich zum 3:2 gegen Polen zum Gruppenabschluss Stürmer Dejan Kulusevski in die Startelf. Der 21-Jährige von Juventus Turin hatte sich nach überstandener Corona-Infektion zuletzt als "Joker" dafür empfohlen und bekam gegenüber Robin Quaison den Vorzug. Schewtschenko brachte nach dem 0:1 gegen Österreich Taras Stepanenko und Serhij Krywzow neu von Beginn an. Glasgow, Hampden Park,9.221 Zuschauer, SR Orsato/ITA Im Hampden Park waren es die Ukrainer, die erste Duftmarke setzten, Schweden-Goalie Robin Olsen musste sich bei einem Jaremtschuk-Abschluss auszeichnen (11.). Auf der anderen Seite wurde Alexander Isak in der 19. Minute erstmals gefährlich, zielte am langen Eck vorbei. Dann legten die Ukrainer vor. Nach einem sehenswerten Außenrist-Seitenwechsel von Andrij Jarmolenko zog Sintschenko ab und bezwang Olsen, der zwar am Ball dran war, den aber nicht entscheidend abwehren konnte. Die Schweden waren bemüht, versuchten mehr Druck zu erzeugen. Kapitän Sebastian Larsson hätte Ukraine-Tormann Georgij Buschtschan beinahe mit einem Freistoß überrascht (30.). Beim Ausgleich war dann das nötige Glück ein entscheidender Faktor. Ein Forsberg-Schuss aus fast 20 Metern wurde von Illia Sabarnyj unhaltbar für Buschtschan abgefälscht. Samstag,26. Juni 2021: Sonntag,27. Juni 2021: Montag,28. Juni 2021: Dienstag,29.06.2021: ⏱ TT.com berichtet über alle Spiele im Live-Ticker. 🟢 Alle Spiele, Termine und Livescores im TT-EM-Studio. Nach dem Seitenwechsel war zu Beginn viel Schwung in der Partie, beide Teams suchten die Entscheidung. Die verhinderte die Stange. Serhij Sydortschuk setzte den Ball genauso ans Aluminiumgehäuse (55.) wie auf der Gegenseite quasi im Gegenzug Forsberg (56.). Es war der Auftakt für ein Chancenplus der Schweden im Kampf um die Entscheidung. Buschtschan reagierte bei einem Kulusevski-Schuss glänzend (66.). Drei Minuten später verhinderte die Latte die erstmalige schwedisch Führung. Wieder hatte mit Forsberg, der in der Offensive überragende Akteur Pech. In der Verlängerung gab es lange keine spielerischen Highlights mehr, dafür einen Aufreger. Danielson traf den erst kurz zuvor eingewechselten Artem Besedin voll am linken Knie und wurde völlig zurecht ausgeschlossen. Besedin musste verletzt vom Platz. Die Ukrainer wurden erst im Finish gefährlich und wurden da mit dem etwas schmeichelhaften Goldtreffer noch belohnt. Damit ist die Ukraine als einziges Team aus dem ÖFB-Pool C noch im Turnier vertreten. (APA) Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Kylian Mbappe, Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski sind raus, über Eigentore wird... Was, wann, wo? TT.com steht ganz im Zeichen der Fußball-EURO 2020. Hier gibt es alle Er... Von 11. Juni bis 11. Juli geht die EURO 2020 mit einem Jahr Verspätung nun doch über di... Mit einem 2:0 gegen Erzrivale Deutschland zog England ins EM-Viertelfinale ein und kass... Das 198. Länderspiel war für Joachim Löw sein letztes als Bundestrainer. Das 0:2 gegen...
Ukraine schaltet Schweden dank Last-Minute-Tor aus
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Die Trends der EURO: Goodbye Superstars und immer neue Tor-Rekorde (0.06/8)

Kylian Mbappe, Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski sind raus, über Eigentore wird gestaunt oder gelacht, und eine Rekordzahl von Treffern sorgt für ein großes EM-Spektakel. Die EM macht nach allen Diskussionen um ihre Austragung während der Corona-Pandemie den Fußball-Fans in Europa Riesenspaß. Die mitreißenden Achtelfinal-Duelle haben Lust auf die noch ausstehenden sieben Alles-oder-Nichts-Spiele gemacht. ⚽ GOODBYE SUPERSTAR: Weltfußballer Robert Lewandowski verpasste mit Polen die K.o.-Runde, nach einem Spiel dort mussten auch Portugals Rekordmann Ronaldo, Frankreichs Megastar Kylian Mbappe und Deutschlands Welttorhüter Manuel Neuer die Koffer packen. Noch im Turnier sind die Belgier Romelu Lukaku und Kevin De Bruyne sowie Englands Kapitän Harry Kane. Das Double aus Champions-League-Sieg mit Chelsea und EM-Titel können noch der Däne Andreas Christensen, die Engländer Ben Chilwell, Reece James und Mason Mount, die Italiener Jorginho und Emerson sowie Cesar Azpilicueta aus Spanien gewinnen. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Instagram (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. ⚽ EIGENTORFLUT: Spaniens Pedri setzte die kuriose Eigentor-Serie der EM im Achtelfinale fort, auch wenn er wenig dafür konnte. Durch den Patzer von Torwart Unai Simon traf Pedri per Rückpass im Achtelfinale gegen Kroatien am Montag ins eigene Netz. Es war schon das neunte Eigentor bei der laufenden Europameisterschaft. Das ist einsamer Rekord: Zuvor hatte es in der EM-Geschichte erst neun Eigentore bei allen vorherigen Turnieren insgesamt gegeben. ⚽ RONALDO-REKORDE: Die gibt es nicht nur bei den Eigentoren. Ronaldo ist mit 14 Toren neuer EM-Rekordtorschütze und hat den Franzosen Michel Platini (9) inzwischen deutlich hinter sich gelassen. Mit 109 Toren insgesamt ist Ronaldo mit dem Iraner Ali Daei gleichgezogen,25 EM-Endrundenspiele von Portugals Superstar sind auch Bestwert. Zudem ist er der einzige, der auch in fünf Turnieren gespielt hat. ⚽ TORE, TORE: Die entscheidenden Spiele in Gruppe E und F sorgten mit ihren 18 Toren für den torreichsten Tag in der EM-Geschichte. Nur fünf Tage später wurde auch der Rekord für einen Tag in der K.-o.-Phase gebrochen. In den Achtelfinal-Spielen Kroatien gegen Spanien (3:5 n. V.) und Frankreich gegen Schweiz 3:3 (4:5 im Elfmeterschießen) am Montag fielen vor den Duellen vom Punkt 14 Tore. Der Torschnitt kann sich insgesamt sehen lassen. Knapp 2,8 Tore fallen pro Spiel. Besser war der Durchschnitt nur in alten Zeiten, als es nur vier EM-Spiele gab. Absolut ist das Turnier schon das torreichste überhaupt mit bereits 123 Toren.2016 waren es 108 Treffer, auf Rang drei liegt die EM 2000 mit 85 Toren. Damals gab es aber auch nur 31 statt jetzt 51 Spiele. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. ⚽ MEILENSTEIN: Der Jugoslawe Milan Galic war 1960 der erste EM-Torschütze, mittlerweile sind über 800 Tore gefallen. Der 800. Treffer wurde vom Schweizer Haris Seferovic durch den 1:0-Führungstreffer gegen Frankreich erzielt. Der Österreicher Michael Gregoritsch hatte beim 3:1-Erfolg gegen Nordmazedonien das 700. Tor erzielt. Das für die meisten Fans spektakulärste Tor war das des Tschechen Patrik Schick, der beim 2:0 gegen Schottland aus mehr als 45 Metern das EM-Tor aus der größten Distanz erzielte. ⚽ KURZVIDEOS: Der Videoschiedsrichter präsentierte sich beim Turnier in Topform. Lange Wartereien gibt es praktisch keine, die Entscheidungen bei den zu bewertenden Szenen wurden schnell getroffen. Das lässt auch die Schiedsrichter gut aussehen, die insgesamt ein gutes Bild bei dem Turnier abgeben. In der Gruppenphase ahndeten die Unparteiischen in der Gruppenphase 806 Vergehen. Vor fünf Jahren waren es im gleichen Zeitraum 911 Fouls gewesen. "Wir haben die Schiedsrichter nicht gebeten, weniger Fouls zu pfeifen", sagte Schiedsrichterchef Roberto Rosetti. "Wir wollen eine korrekte Ahndung der Foulspiele." ⚽ JUNGSTARS: Jude Bellingham freute sich bei den Engländern über sein Debüt mit 17 Jahren und 349 Tagen beim 1:0 zum Auftakt gegen Kroatien. Damit war der Profi von Borussia Dortmund zumindest für ein paar Tage der jüngste Spieler einer EM. Kacper Kozlowski aus Polen löste Bellingham schnell wieder ab.17 Jahre und 246 Tage war er gerade einmal alt, als er gegen Spanien eingewechselt wurde. ⚽ ERFOLGSFORMEL: Das klassische Bild der Turniermannschaft muss möglicherweise überdacht werden. Langfristig gefestigte Teams wie Italien und Belgien zählen nach weitestgehend überzeugenden Leistungen zu aussichtsreichen Titelkandidaten. "Du musst in der Nationalmannschaft eine Atmosphäre schaffen wie in einem Club-Team. Meine Mannschaft ist über Jahre gewachsen. Sie hat Prinzipien verinnerlicht und Erfahrungen gesammelt", sagte Belgiens Nationaltrainer Roberto Martinez. (APA, dpa, TT.com) Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. 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Lehren aus dem Achtelfinale: Joker stechen und der Glaube versetzt Berge
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Angst vor neuen Corona-Clustern: „Ich finde es schon grenzwertig“
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+++ 23:48 In Frankreich müssen Touristen Tests künftig selbst zahlen +++ (0.06/8)

In Frankreich sind Corona-Tests für ausländische Touristen künftig nicht mehr kostenlos. Ab dem 7. Juli werden für einen PCR-Test 49 Euro und für einen Antigen-Schnelltest 29 Euro fällig, so Regierungssprecher Gabriel Attal gegenüber der Zeitung "Les Echos". Attal sprach von "einer Frage der Gegenseitigkeit". Diese Tests seien in den meisten Ländern für reisende Franzosen ebenfalls kostenpflichtig. Für die Einreise aus einem europäischen Land nach Frankreich ist ein vollständiger Impfschutz oder ein aktueller negativer PCR- oder Antigentest erforderlich. +++ 22:57 Niederlande impfen nun auch Jugendliche +++ Die Niederlande wollen nun auch 12- bis 17-Jährige impfen lassen. Dafür solle der Impfstoff der Hersteller Pfizer und Biontech genutzt werden, so Gesundheitsminister Hugo de Jonge. Er folgt damit einer Empfehlung des Gesundheitsrates. Die Vorzüge einer Impfung würden auch bei Jugendlichen schwerer wiegen als mögliche Nachteile. Kinder und Jugendliche würden zwar nur sehr selten schwer an Covid-19 erkranken, schreibt der Minister in einem Brief an das Parlament. Aber auch Minderjährige müssten in Krankenhäusern behandelt werden und einige litten langfristig unter den schweren Folgen. Ein hoher Impfgrad in der Bevölkerung könne auch eine vierte Infektionswelle im Herbst verhindern. Bisher konnten nur Jugendliche mit Vorerkrankungen geimpft werden. In der EU dürfen 12- bis 17-Jährige nur mit dem Impfstoff von Pfizer und Biontech geimpft werden. +++ 22:14 Nach EM-Spielen steigt Inzidenz in Schottland deutlich +++ Infizierterte Rückkehrer von der Fußball-Europameisterschaft lassen die Sieben-Tage-Inzidenz in Schottland augenscheinlich deutlich ansteigen. Zuletzt teilte die schottische Gesundheitsbehörde Public Health Scotland mit, dass sich knapp 2000 Corona-Fälle mit Spielen der EM in Verbindung bringen ließen. Zwei Drittel von 1991 positiv Getesteten seien Fans, die entgegen der Ratschläge aus dem Norden zu Spielen nach London gereist seien. Die Infektionszahlen beziehen sich auf positiv Getestete, die während ihrer ansteckenden Phase EM-Spiele oder Fan-Events besucht haben - und zwar zwischen dem 11. und dem 28. Juni. Am 18. Juni spielten die Schotten in London gegen England. Die Grafik von ntv.de zeigt einen Anstieg der Inzidenz nach dieser Begegnung. +++ 22:00 In allen Bundesländern einstellige Inzidenzen +++ Weiterhin liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen in allen Bundesländern im einstelligen Bereich. In 10 von 16 Ländern sinkt der Wert im Vergleich zum Vortag - in Niedersachsen bleibt er unverändert, in fünf Ländern steigt er leicht. +++ 21:30 Esken: Schüler sollten Schuljahr nicht wiederholen müssen +++ Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken ruft die Schulen in Deutschland dazu auf, Schülerinnen und Schüler das Schuljahr möglichst nicht wiederholen zu lassen. "Schüler*innen, die besonders unter den Einschränkungen während der Pandemie gelitten haben und in Schwierigkeiten gekommen sind, dürfen dafür nicht mit Nichtversetzen bestraft werden", so Esken laut einer Mitteilung. "Ich appelliere an die Notenkonferenzen, diesen Schüler*innen eine Chance zu geben, sie auf Probe in die nächste Stufe zu versetzen und ihnen im Rahmen des Corona-Aufholpakets die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie jetzt brauchen." Ihr besonderer Respekt gelte allen, die digitale Lösungen gefunden und Unterricht ermöglicht hätten. Lernerfolge dürften aber nicht das Maß aller Dinge sein. +++ 21:16 Mehr als 20 Millionen Menschen nutzen die Luca-App +++ Mehr als 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland verwenden nach Angaben des Betreibers mittlerweile die Luca-App zur Eindämmung der Pandemie. In den vergangenen vier Wochen hätten sich mehr als neun Millionen Menschen neu registriert, gibt die Culture4Life GmbH bekannt. +++ 20:53 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 838 neue Fälle gemeldet +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.728.702 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 838 neue Fälle hinzu. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Rückgang um 26,8 Prozent. Am 23. Juni waren 1145 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 66 auf 90.897. Am 23. Juni waren 44 Todesfälle gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 14.100 Personen. Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,84 angegeben (Vortag: 0,86). Der Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,84 (Vortag: 0,79). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 614 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt,428 davon werden beatmet. +++ 20:08 Türkei bietet von nun an dritte Impfungen an +++ Im Kampf gegen die Pandemie setzt die türkische Regierung auf eine dritte Impfung. Das Gesundheitspersonal sowie Menschen über 50 Jahre, die bereits zweimal geimpft wurden, könnten sich ab Donnerstag für eine dritte Impfung registrieren, sagt der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca laut der Staatsagentur Anadolu. Zu den Hintergründen der Entscheidung gibt der Minister vorerst nichts bekannt. Die Menschen könnten den Impfstoff unabhängig von den vorangegangenen Impfungen selbst wählen, heißt es. Die Türkei impft zurzeit mit dem Präparat von Biontech/Pfizer und mit einem des chinesischen Herstellers Sinovac. Bisher haben sich nach offiziellen Zahlen rund 40 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal impfen lassen. +++ 19:49 Macron: Frauen sind die "ersten Opfer" der Pandemie +++ Frauen sind nach den Worten von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron besonders von der Corona-Krise betroffen. Sie seien die "ersten Opfer" der Pandemie geworden, da sich die Ungleichheiten in den Gesellschaften verstärkten, so Macron zum Auftakt des Pariser Spitzentreffens zur Gleichstellung von Männern und Frauen. Lockdowns hätten auch zu mehr Gewalt gegen Frauen geführt. Zusätzlich gebe es einen "neuen Konservatismus", der Frauenrechte angreife. +++ 19:36 Bundespolizei meldet 210.000 Verstöße bei Einreisen +++ Seit Inkrafttreten der Corona-Einreiseverordnung Mitte Januar haben Bundespolizisten bei rund 7,8 Millionen Einreisekontrollen rund 210.000 Verstöße festgestellt. Es habe rund 150.000 Mängel bei der Digitalen Einreiseanmeldung und 60.000 bei der Pflicht für den Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines Negativtestes gegeben, teilt die Bundespolizei mit. Die Einreiseverordnung gilt nach den Angaben für alle grenzüberschreitenden Reisen. Sie legt die Vorgaben fest, die bei der Einreise nach Deutschland zu berücksichtigen sind. +++ 19:17 Zahl der Neuinfektionen in Portugal steigt weiter +++ Die Zahl der Neuinfektionen in Portugal hat den höchsten Stand seit Mitte Februar erreicht. Binnen 24 Stunden wurden 2362 neue Fälle verzeichnet, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf die Hauptstadtregion Lissabon. Auch die Zahl der Corona-Patienten steigt in Portugal an. Den Daten zufolge gehen die meisten Infektionen in dem Land inzwischen auf die hochansteckende Delta-Variante zurück. Im Kampf gegen den Anstieg der Infektionszahlen hatte die portugiesische Regierung in der vergangenen Woche die Schutzmaßnahmen in mehreren Regionen verschärft. Unter anderem wurden die Öffnungszeiten der Restaurants und die zugelassene Gästezahl eingeschränkt. An den Wochenenden gilt ein Reiseverbot zwischen der Hauptstadtregion und dem Rest des Landes. +++ 19:01 Gesundheitsexperten sehen kein Pandemie-Ende in Lateinamerika +++ In den meisten lateinamerikanischen und karibischen Staaten ist nach Einschätzung der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation Paho kein Ende der Pandemie in Sicht. Während in den USA, Mexiko und Kanada die Ansteckungszahlen zurückgingen, sei in Lateinamerika und der Karibik nur einer von zehn Menschen vollständig geimpft, moniert Paho-Direktorin Carissa Etienne. "Das ist eine inakzeptabel Situation." Als Beispiele nennt sie Kolumbien, Brasilien, Bolivien, Uruguay, Kuba, Haiti und die Dominikanische Republik. Etienne warnt davor, dass die Hurrikan-Saison in der Karibik just in dem Moment beginnt, da sich die Infektionslage verschlechtert, und ruft die Länder auf, sich vorzubereiten und Krankenhäuser entsprechend auszustatten. +++ 18:45 Spahn will wohl 204 Millionen Impfdosen für 2022 beschaffen +++ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will nach einem Bericht der "Handelsblatts" mehr als 204 Millionen Impfstoffdosen für das kommende Jahr beschaffen. "Somit würde für Deutschland samt Sicherheitsreserve mit einer Versorgung von etwas mehr als zwei Dosen pro Einwohner gerechnet", zitiert die Zeitung aus einem Bericht des Gesundheitsministeriums für das Kabinett. Es sei ratsam, rechtzeitig weitere Impfstoffmengen für den Schutz gegen Mutationen und für Auffrischungsimpfungen zu sichern. So könnten mögliche Lieferausfälle oder andere nicht vorgesehene Probleme abgefedert werden. Insgesamt rechnet das Ministerium mit Kosten in Höhe von 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2022. +++ 18:28 Noch dominiert Alpha-Variante - doch Anteil von Delta nimmt zu +++ Nach wie vor ist Alpha die in Deutschland dominierende Virusvariante. Doch der Anteil der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante an den ausführlich analysierten Proben nimmt weiter zu. In der Kalenderwoche 24 (14. bis 20. Juni) lag er laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts schon bei 36,7 Prozent. +++ 18:06 Bund verlängert Hilfen für kleinere Start-ups +++ Nach dem im Frühjahr 2020 aufgelegten Zwei-Milliarden-Schutzschild für Start-ups in der Corona-Krise stützt der Bund zumindest kleinere Wachstumsfirmen weiter. Das Wirtschafts- und das Finanzministerium verständigten sich darauf, Teile des Hilfspakets fortzuführen und Finanzhilfen entsprechend aufzustocken. Demnach wird der Förderbetrag im Rahmen der Kleinbeihilferegelung auf 1,8 Millionen Euro erhöht und die sogenannte Säule 2 des Maßnahmenpakets um weitere sechs Monate bis Jahresende verlängert, wie die Ministerien mitteilen. Die Hilfen für größere Start-ups dagegen sollen angesichts der Entwicklung auf dem Wagniskapitalmarkt fristgemäß am 30. Juni dieses Jahres auslaufen. +++ 17:47 Deutschland fordert scharfe Einreiseregeln in der gesamten EU +++ Im Kampf gegen die Ausbreitung der Delta-Variante setzt sich die Bundesregierung bei den Partnern in der Europäischen Union für scharfe Einreiseregeln nach deutschem Muster ein. "Die Gespräche auf europäischer Ebene über einheitlichere Regeln laufen", so Kanzleramtsminister Helge Braun gegenüber den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft sowie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Die Bundesregierung setzt sich dabei für ein Beförderungsverbot ein", so Braun. "Aus Variantengebieten einreisen dürfte dann nur noch, wer einen außergewöhnlich wichtigen Grund dafür hat, Tourismus zählt nicht dazu." Derzeit gelten in den EU-Staaten verschiedene Regeln zu Reiserückkehrern. Deutschland hatte kürzlich strenge Beschränkungen für Heimkehrer aus Virusvariantengebieten erlassen. Die Heimkehrer müssen auf jeden Fall für 14 Tage in Quarantäne, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Sie können sich auch nicht freitesten. +++ 17:30 Schweiz spendet vier Millionen Astrazeneca-Impfdosen +++ Die Schweiz spendet vier Millionen Impfdosen des Stoffes Astrazeneca. Die Spende soll laut Regierung über das internationale Impfprogramm Covax verteilt werden. Sie hat insgesamt 5,4 Millionen Dosen Astrazeneca-Impfstoff auf Lager, er ist bislang in der Schweiz aber noch gar nicht zugelassen. Deutschland will bis Ende des Jahres 30 Millionen Dosen Impfstoff für ärmere Länder spenden. Covax konnte bislang viel weniger Impfstoff verteilen als geplant. Bis Ende des Jahres sollten es zwei Milliarden Dosen sein. Bis Ende Juni waren es erst 89 Millionen. Zuletzt hatten die G7-Staaten bei ihrem Gipfel im südenglischen Cornwall eine Spende von 2,3 Milliarden Impfdosen angekündigt. +++ 17:11 Hunderten Menschen in Uganda wird gefälschter Impfstoff gespritzt +++ Mindestens 800 Menschen sind in dem ostafrikanischen Land Uganda mit einem gefälschten Impfstoff geimpft worden. Das Fake-Medikament sei zwischen Mitte Mai und Mitte Juni überwiegend in Privatkrankenhäusern in der Hauptstadt Kampala verabreicht worden, bestätigt ein Mitarbeiter des Präsidialamtes. Es habe bereits zwei Festnahmen gegeben, ein Mediziner werde polizeilich gesucht, so Warren Namara. In Uganda, wie auch in 13 weiteren afrikanischen Ländern, breitet sich die ansteckendere Delta-Variante rasant aus. Nach Angaben der WHO gab es bisher mehr als 79.000 Infektionsfälle,956 Menschen sind nach einer Infektion gestorben. Wie in anderen afrikanischen Ländern ist Impfstoff knapp. Diese Woche konnten erstmals Zweitimpfungen an Mitarbeiter des Gesundheitswesens verabreicht werden. +++ 16:54 Infektionen steigen weltweit wieder +++ Die Zahl der gemeldeten Infektionen ist weltweit vergangene Woche erstmals seit Mitte April wieder leicht gestiegen. Das berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gleichzeitig wurden weltweit so wenige Todesfälle gemeldet wie seit November 2020 nicht mehr. Die Zahlen beziehen sich auf die sieben Tage bis zum 27. Juni. Besorgniserregend seien die Zahlen aus Afrika. Dort stieg die Zahl der gemeldeten Infektionen im Vergleich zur Vorwoche um 33 Prozent, die Zahl der gemeldeten Todesfälle um 42 Prozent. In der WHO-Europa-Region stieg die Zahl der gemeldeten Fälle um zehn Prozent. Zu der Region gehören 53 Länder von Albanien bis Usbekistan. Weltweit wurden vergangene Woche 2,6 Millionen Infektionen gemeldet, zwei Prozent mehr als in der Vorwoche, und 57.000 Todesfälle, zehn Prozent weniger als in der Vorwoche. +++ 16:37 Welthungerhilfe: "Corona ist zum Hungervirus mutiert" +++ Die Zahl der lebensbedrohlich hungernden Menschen auf der Welt ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Vor allem die Pandemie habe neben Klimawandel und Kriegen zu einer dramatischen Verschärfung der Situation geführt, heißt es im Jahresbericht der Welthungerhilfe. "2020 litten 155 Millionen Menschen in 55 Ländern unter lebensbedrohlichem Hunger", so Präsidentin Marlehn Thieme. Das seien 20 Millionen Menschen mehr als 2019. Die Folgen der Pandemie seien insbesondere für die Ärmsten verheerend. Vor allem im globalen Süden fielen immer mehr Menschen in absolute Armut und könnten ohne Hilfe nicht überleben. "Corona ist zum Hungervirus mutiert und insbesondere Frauen und Kinder leiden am stärksten unter den Folgen", sagt Thieme. +++ 16:14 Spanien streitet über Zwangsquarantäne für 249 Schüler auf Mallorca +++ In Spanien ist ein heftiger Streit über die Zwangsquarantäne für 249 teils noch minderjährige Schüler in einem Hotel auf Mallorca entbrannt. Die Regionalregierung hatte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus verschiedenen spanischen Regionen zwangsweise in ein Hotel eingewiesen, weil sie engen Kontakte zu positiv getesteten Schülern hatten. Insgesamt gibt es nach Abiturfahrten von verschiedenen Abschlussjahrgängen auf die Mittelmeerinsel in Spanien mehr als Tausend Corona-Fälle. Die fast 250 jungen Leute sind nun im Hotel "Palma Bellver" untergebracht, das eigens für Quarantänezwecke von den Behörden angemietet wurde. Viele protestierten in sozialen Medien und mit Transparenten an den Balkonen ihrer Hotelzimmer gegen die zehntägige Quarantäne. Sie sprechen von "Entführung". Der TV-Sender RTVE berichtete,64 der Schüler seien positiv auf das Virus getestet worden, die anderen 185 negativ. +++ 15:53 Deutschland holt USA bei Erstimpfungen ein +++ Deutschland hat die USA bei den Corona-Erstimpfungen eingeholt. "Die USA sind schnell gestartet, heute liegt Deutschland bei Erstimpfungen erstmals gleichauf", schreibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei Twitter.45,3 Millionen der rund 83 Millionen Bürgerinnen und Bürger oder 54,5 Prozent seien mindestens einmal geimpft. Die Webseite der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigte am Mittwoch eine Quote von 54,2 Prozent Erstimpfungen an. Allerdings lagen dort zunächst noch die Daten vom Vortag vor. Beim Blick auf die vollständigen Impfungen liegt Deutschland noch deutlich hinter den Vereinigten Staaten: Spahn zufolge haben inzwischen 30,3 Millionen Menschen in Deutschland (36,5 Prozent) den vollen Impfschutz. In den USA sind es laut CDC mehr als 46 Prozent der rund 330 Millionen Einwohner. Hier lesen Sie mehr. +++ 15:39 Knapp 2000 Infizierte kehren von EM-Spielen nach Schottland zurück +++ Knapp 2000 Corona-Fälle in Schottland lassen sich nach offiziellen Angaben in Verbindung mit Spielen der Fußball-Europameisterschaft bringen. Zwei Drittel von 1991 positiv Getesteten seien Fans, die entgegen der Ratschläge aus dem Norden zu Spielen nach London gereist seien, wie die Gesundheitsbehörde Public Health Scotland mitteilt. Am 18. Juni spielten die Schotten in London gegen England. Knapp 400 Infizierte aus Schottland sollen im Stadion gewesen sein, während in der Innenstadt Tausende weitere Fans Straßen und Plätze bevölkerten. Die Infektionszahlen beziehen sich auf positiv Getestete, die während ihrer ansteckenden Phase EM-Spiele oder Fan-Events besucht haben - und zwar zwischen dem 11. und dem 28. Juni. Drei Viertel der Infizierten waren der Behörde zufolge zwischen 20 und 39 Jahre alt, neun von zehn waren Männer. +++ 15:23 Vorzeitige Impfung: Ermittlungen gegen ehemaligen Landrat +++ Die Staatsanwaltschaft Itzehoe nimmt ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Steinburger Landrat Torsten Wendt wegen einer vorzeitigen Corona-Impfung auf. Es gehe um den Vorwurf der Unterschlagung, teilt Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow mit. Ermittelt werde auch gegen eine zweite Person im Zusammenhang mit der Impfung. Wendt hatte sich im Januar außer der Reihe mit einer überzähligen Dosis impfen lassen. Er entschuldigte sich in der Folge dafür. "Angesichts einer Anzahl von Menschen, die einen Termin zur Impfung buchen wollten und damit bisher erfolglos geblieben sind, ist meine Impfung nicht verständlich. Ich habe dies seinerzeit so entschieden, hätte dies aber unterlassen müssen." Ende April berief der Kreistag Wendt ab. Er war seit 2013 Landrat im Kreis Steinburg. +++ 15:10 Warnungen vor vierter Welle in Frankreich +++ Wegen der hoch ansteckenden Delta-Variante könnte es in Frankreich nach der Sommerpause zu einer vierten Pandemie-Welle kommen: Davor warnt der Vorsitzende des wissenschaftlichen Corona-Beirats der Regierung, Jean-François Delfraissy. Wegen des Impfschutzes werde sie aber schwächer ausfallen als die bisherigen, so der Immunologe gegenüber dem Radiosender France Inter. Mehr als 50 Prozent der Franzosen haben inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten. Die Regierung schätzt den Anteil der Delta-Variante an den Neuinfektionen auf rund 20 Prozent - doppelt so viel wie noch vor einer Woche. +++ 14:56 Studie: Schutz ist bei längerem Abstand von Astrazeneca-Impfdosen hoch +++ Der Schutz des Astrazeneca-Impfstoffs vor Covid-19 wird bei einem längeren Abstand zwischen erster und zweiter Dosis einer aktuellen Studie zufolge nicht beeinträchtigt. Forscher der Universität Oxford konnten bei einem Abstand von bis zu 45 Wochen zwischen beiden Impfdosen eine ebenso starke oder teilweise sogar bessere Immunantwort nachweisen wie bei dem standardmäßigen kürzeren Intervall, wie aus den veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht. Die Studie ist noch nicht von Fachleuten begutachtet. "Das ist eine beruhigende Nachricht für Länder mit niedrigen Impfstoffmengen, die sich um Verzögerungen der zweiten Dosis in ihren Bevölkerungen sorgen", sagt der Immunologe Andrew Pollard, der auch an der Entwicklung des Vakzins beteiligt war, laut einer Mitteilung. "Sogar nach zehn Monaten Abstand nach der ersten Dosis gibt es eine exzellente Immunantwort." +++ 14:34 Lauterbach: "UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich" +++ Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert die UEFA in der Diskussion um die Zuschauerzulassung bei der Fußball-Europameisterschaft scharf. "Das Spiel hat gestern nochmal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende", so Lauterbach bei Twitter. Bei der 0:2-Achtelfinal-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen England waren am Dienstagabend 41.973 Zuschauer im Londoner Wembley-Stadion gewesen. "Die UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich", so Lauterbach weiter. Auch andere Politiker hatten die UEFA bereits wegen der hohen Zuschauerzahlen kritisiert. +++ 14:13 Mobiles Impfteam startet Einsatz in Lüneburg +++ Niedersachsen setzt auf mobile Impfteams, um möglichst viele Menschen für eine Impfung zu erreichen. In bestimmten Stadtteilen sei ihr Einsatz sinnvoll, auch um Skepsis und Zweifel auszuräumen, so Ministerpräsident Stephan Weil. Seit dem Vormittag ist erstmals ein solches Team in einer Hochhaus-Siedlung in Lüneburg im Einsatz. Mit mehrsprachigen Plakaten und in sozialen Medien ruft die Stadt die Anwohner dazu auf, das Angebot im Ökumenischen Gemeindezentrum St. Stephanus in Kaltenmoor wahrzunehmen. "Wir wollen auf diesem Weg den Zugang zu Impfangeboten erleichtern", begründet die städtische Sozialdezernentin Pia Steinrücke den Einsatz des mobilen Teams. Gerade Menschen aus zum Teil prekären Wohnverhältnissen, aus ärmeren Milieus und mit Migrationshintergrund seien in besonderem Maße gefährdet, bei einer möglichen Infektion schwer an Corona zu erkranken. +++ 13:53 Manchester: Sterblichkeit 25 Prozent höher als im Rest Englands +++ Der Großraum Manchester hat deutlich schwerer unter Corona-Pandemie gelitten als andere englische Regionen. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Sterblichkeitsrate nach einer Covid-19-Erkrankungen in der nordwestenglischen Stadt 25 Prozent höher war als im Rest des Landes. Die Lebenserwartung in der Region sei deshalb 2020 bei Männern um 1,6 Jahre (England: 1,3) und bei Frauen um 1,2 (0,9) Jahre gefallen. Der Autor der Studie, der britische Epidemiologe Michael Marmot, macht für das "schockierende" Ergebnis vor allem das niedrige Einkommensniveau der Region verantwortlich. Menschen in schlechtbezahlten und unsicheren Arbeitsverhältnissen hätten nur wenige Möglichkeiten gehabt, eine Infektion zu vermeiden und sie dann in ihr Zuhause zu bringen. +++ 13:28 Steigende Todeszahlen: Putin lüftet Impfstoff-Geheimnis +++ Der russische Präsident Wladimir Putin hat drei Monate nach seiner Impfung doch noch verraten, welcher Impfstoff ihm im März verabreicht wurde. Er habe das russische Präparat Sputnik V erhalten, sagte Putin im Staatsfernsehen. Die Impfung sei ungefährlich, es gebe keine ernsthaften Nebenwirkungen. Putins Bekanntmachung fällt mit der dramatisch schlechter werdenden Corona-Lage in Russland zusammen, eine landesweite Impfpflicht lehnt er trotzdem ab. Zugleich verteidigt der Kremlchef, dass Städte wie Moskau verpflichtende Impfungen von Unternehmen verlangen. Russland besitzt mit Sputnik V bereits seit vergangenen August einen eigenen Impfstoff gegen das Coronavirus. Allerdings ist Impfskepsis innerhalb der Bevölkerung besonders stark ausgeprägt. Zuletzt registrierte das Land deshalb den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand der täglichen Corona-Toten: Nach 652 Todesopfern am Dienstag wurden nun 669 Tote binnen 24 Stunden gemeldet. Hier lesen Sie mehr. +++ 13:05 NRW-Minister kündigt Quarantäne-Kontrollen an +++ Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will die 14-tägige Quarantänepflicht von Reiserückkehrern aus sogenannten Virusvariantengebieten überprüfen. "Unsere Gesundheitsämter werden auch stichprobenartig kontrollieren, ob die Leute in Quarantäne sind. Also, wer aus diesen Ländern nach Deutschland zurückkehrt, muss damit rechnen, dass es kontrolliert wird und dann gibt es ja auch ganz hohe Strafen, wenn man sich nicht dran hält", hat Laumann in einem Radiointerview mit dem WDR erklärt. Wer derzeit aus Ländern wie Großbritannien, Portugal, Indien oder Russland, in denen die Delta-Variante des Coronavirus stark verbreitet ist, zurück in die Bundesrepublik kommt, muss 14 Tage in Quarantäne und kann sich nicht "freitesten". +++ 12:35 "Auch doppelt Geimpfte können sich mit Delta anstecken" +++ 12:07 Umfrage: Fast jeder Vierte befürwortet Impfpflicht +++ Fast jeder Vierte in Deutschland spricht sich nach dem Auftreten der Delta-Variante des Coronavirus für eine Impfpflicht aus. Dies hat eine Forsa-Umfrage für das RTL/ntv-"Trendbarometer" ergeben. Demnach sprechen sich 22 Prozent der Befragten für eine verpflichtende Impfung für alle Bürger aus, bei denen keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen. Drei Viertel der Umfrageteilnehmer (77 Prozent) finden hingegen, die Corona-Impfung sollte freiwillig bleiben. +++ 11:48 Schwächelndes Impftempo könnte Delta in Hände spielen +++ 11:17 45,5 Prozent der deutschen Bevölkerung noch ungeimpft +++ Das abnehmende Impftempo bedeutet im Umkehrschluss: Ende Juni sind noch immer 45,5 Prozent der deutschen Bevölkerung vollkommen ungeimpft. Landesweit werden aktuell nur bis zu 5,9 Millionen Dosen pro Woche verabreicht, vergangene Woche waren es 5,5 Millionen. Die Zehn-Millionen-Prognose von Vizekanzler Olaf Scholz aus dem März wurde bisher nicht ein einziges Mal erreicht. Dennoch rechnet die Bundesregierung damit, dass sie ihr Impfversprechen früher einlösen kann als geplant. Die Zusage, jedem bis zum Ende des Sommers im September ein Impfangebot machen zu können, werde bereits in der ersten Hälfte des Sommers, wahrscheinlich schon im Juli erfüllt, hieß es am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin. Noch im Juli werde man 17 bis 18 Millionen Erstimpfungen mit einem mRNA-Impfstoff anbieten können. Immerhin: Bei der Quote der mindestens einmal Geimpften liegt Deutschland ein halbes Jahr nach dem Beginn der Impfkampagne fast gleichauf mit den USA. +++ 10:46 Streeck erwartet "deutlichen Anstieg" der Infektionszahlen im Herbst +++ 10:35 Laschet plant neues Schuljahr ohne Maskenpflicht +++ NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist für ein Ende der Maskenpflicht in Schulen im neuen Schuljahr, falls die Corona-Inzidenzwerte niedrig bleiben. "Nach den Ferien beobachten wir die Situation der Reiserückkehrer, und wenn wir das in den Griff bekommen, dass die Inzidenzen nicht besonders hoch sind, dann kann man auch die Masken im Unterricht wieder ablegen", sagt der Unions-Kanzlerkandidat im WDR. "Das Hauptziel muss sein: Man darf nicht als Erstes wieder die Schulen schließen." Mit stabilen Inzidenzen auf dem jetzigen Niveau kann sich Laschet auch einen Start der nächsten Fußball-Bundesliga-Saison mit Zuschauern ähnlich wie bei der Europameisterschaft vorstellen. +++ 10:14 Impftempo nimmt im Wochenvergleich spürbar ab +++ Die Zahl der eingesetzten Impfdosen steigt zur Wochenmitte wieder an, Deutschland bleibt beim Impfen aber bisher hinter dem Niveau der Vorwoche zurück. Im Lauf des Dienstags wurden bundesweit insgesamt 886.986 Impfdosen verabreicht, wie aus den aktuellen Angaben des RKI-Impfquoten-Monitorings hervorgeht. Am Dienstag vor einer Woche waren es noch 1.048.367 Dosen. Die einfache Impfquote der mindestens einmal Geimpften steigt auf 54,5 Prozent, die Quote der Komplettgeimpften auf 36,5 Prozent. Damit sind mittlerweile mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft (Vortag: 29.803.258). Als komplett geschützt gelten Geimpfte allerdings erst 14 Tage nach der Komplett- oder Einmalimpfung. +++ 09:46 Sputnik-Lieferung ausgeblieben: Guatemala verlangt Geld von Russland zurück +++ Guatemala verlangt von Russland sein Geld zurück, das es für den Sputnik-V-Impfstoff gezahlt hat. Bisher sei die Lieferung ausgeblieben, sagte die Gesundheitsministerin des zentralamerikanischen Landes, Amelia Flores, laut der Nachrichtenagentur Reuters. Man gebe Russland 20 Tage Zeit, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Den Angaben zufolge hat Guatemala Anfang April 80 Millionen US-Dollar für 8 Millionen Dosen Sputnik gezahlt. Erhalten hat das Land bisher aber nur 150.000 Dosen des Impfstoffs. Ein Vertreter der zuständigen russischen Behörde gab an, dass Guatemala noch diese Woche eine zusätzliche Lieferungen erhalten werde. +++ 09:18 Drei Bundesländer melden 0 neue Todesfälle +++ Gute Nachrichten aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein: Die drei Länder melden binnen 24 Stunden keinen weiteren Todesfall aufgrund einer Covid-19-Erkrankung. Das geht aus den neusten Daten des Robert-Koch-Instituts hervor. Insgesamt haben die Bundesländer jedoch 56 weitere Todesfälle gemeldet, das sind fünf mehr als vor einer Woche. Die meisten Meldungen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland: Nordrhein-Westfalen hat 15 weitere Todesfälle verzeichnet. Auch Baden-Württemberg (8), Bayern (7) und Sachsen (6) melden vergleichsweise hohe Werte. +++ 08:45 Zwei Regionen weisen Inzidenz von mehr als 30 auf +++ Am schwersten sind derzeit noch zwei südliche Regionen vom Coronavirus betroffen. Der bayerische Landkreis Lichtenfels weist mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 34,4 die deutschlandweit höchste auf. Der Stadtkreis Heilbronn in Baden-Württemberg meldet mit 30,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen den zweithöchsten Wert. +++ 08:17 Zahl der Regionen ohne Neuinfektionen steigt auf 50 +++ Die Zahl der Regionen, in denen das aktuelle Fallaufkommen bei null liegt, steigt auf 50. Das sind zehn Regionen mehr als gestern. Da das Robert-Koch-Institut insgesamt 412 Regionen ausweist, gelten derzeit somit 12,1 Prozent oder knapp ein Achtel der deutschen Regionen als coronafrei. Insgesamt stellt sich die Lage damit noch lange nicht so entspannt dar wie im vergangenen Sommer. Im Juni 2020 wiesen in der Spitze 158 Regionen eine Sieben-Tage-Inzidenz von null auf. +++ 07:54 Modellversuch in BaWü: Drei Clubs dürfen ohne Maske und Abstand öffnen +++ In Baden-Württemberg dürfen drei Clubs am Wochenende nach gut 15 Monaten Zwangspause wieder ohne Abstand und Maske öffnen. Die beiden Ravensburger Diskotheken Kantine und Douala sowie der Hafen49 in Mannheim sind nach Angaben des Sozialministeriums für Modellprojekte ausgewählt worden. Die Veranstaltungen werden wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse zur Coronavirus-Übertragung zu gewinnen. Insgesamt können bei den drei Partys bis zu 1200 Gäste dabei sein. Sie müssen sich sowohl vor als auch nach dem Besuch am Wochenende testen lassen. Die Nachfrage nach Tickets für die Open-Air-Party am Sonntag in Mannheim war nach Angaben des dortigen Veranstalters enorm: Alle 500 Online-Karten waren innerhalb von eineinhalb Stunden ausverkauft. +++ 07:33 Gut 2900 Versicherte der Barmer von Long-Covid betroffen +++ In Deutschland leiden Tausende Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung an Langzeitfolgen. Allein bei der Barmer, mit 8,8 Millionen Versicherten die zweitgrößte deutsche Krankenkasse, waren zwischen November 2020 und März 2021 mehr als 2900 Versicherte von Long- oder Post-Covid betroffen, wie eine Auswertung der Krankenkasse zeigt. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer, geht davon aus, dass vielen Betroffenen wegen der uneinheitlichen Symptome nicht bewusst sei, dass sie Long-Covid hätten. Es sei nicht immer leicht erkennbar, wann die akute Virusinfektion aufhöre und die Langzeitfolgen anfingen. Long- oder Post-Covid kann erst seit Januar 2021 offiziell als Erkrankung im Abrechnungssystem der Ärzte codiert werden. Hier lesen Sie mehr. +++ 07:01 Brasilien setzt Impfstoff-Vertrag wegen möglicher Unregelmäßigkeiten aus +++ Brasilien setzt einen Vertrag über 324 Millionen US-Dollar für den indischen Corona-Impfstoff Covaxin aus. Hintergrund sind "ernsthafte Vorwürfe" über Unregelmäßigkeiten, die geklärt werden müssten, sagt Gesundheitsminister Marcelo Queiroga. Die Rede ist von überhöhten Preisen und einer unklaren Impfstoffzulassung. Ein früherer Mitarbeiter des Ministeriums hatte der Staatsanwaltschaft zuvor mitgeteilt, ein Berater des früheren Gesundheitsministers Eduardo Pazuello habe ihn gezwungen, den Vertrag über 20 Millionen Dosen zu unterschreiben, obwohl dieser einen 1000-prozentigen Preisaufschlag pro Dose enthalten habe. Präsident Jair Bolsonaro bestreitet die Vorwürfe. +++ 06:34 "Ignoriert den Premierminister": Australien streitet über Astrazeneca +++ Anfang dieser Woche verspricht der australische Premierminister Scott Morrison: Auch jüngere Australier unter 40 Jahren können den Impfstoff von Astrazeneca bekommen, wenn sie das mit ihrem Hausarzt abklären. Diese Meinung scheint er exklusiv zu haben: Unter anderem der stellvertretende Regierungschef des Bundesstaats Queensland, Steven Miles, ruft seine Bürger laut australischen Medien dazu auf, den Empfehlungen der lokalen Gesundheitsbehörden zu folgen und "den Premierminister zu ignorieren". Die Gesundheitschefin des Bundesstaats, Jeanette Young, ergänzt, sie wisse nicht, wie die Aussage von Morrison zustande gekommen sei. Sie empfiehlt Astrazeneca nur für Menschen, die älter als 60 Jahre alt sind. Jüngere sollten den Impfstoff von Biontech/Pfizer nehmen. +++ 06:01 Studie des US-Militärs: Herzentzündung nach Impfen häufiger +++ Angehörige des US-Militärs haben einer Studie zufolge nach einer Corona-Impfung etwas häufiger als erwartet an Herzentzündungen gelitten. Demnach klagten 23 zuvor gesunde Männer, die im Durchschnitt 25 Jahre alt waren, binnen vier Tagen nach der Impfung über Schmerzen in der Brust. Sie hatten den Impfstoff von Pfizer/Biontech oder Moderna erhalten. Die Rate sei höher gewesen als einige frühere Schätzungen hätten erwarten lassen. Allerdings tritt die Erkrankung Myokarditis nach wie vor äußerst selten auf. +++ 04:42 RKI meldet 808 Neuinfektionen +++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 808 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Morgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.12 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1016 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,2 an (Vortag: 5,4). Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 56 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 51 Tote. Der Sieben-Tage-R-Wert lag nach RKI-Angaben am Dienstagabend bei 0,79 (Vortag: 0,79). Hier lesen Sie mehr. +++ 04:09 Saarland geht von weitgehend regulärem Präsenzunterricht aus +++ Das Saarland geht nach derzeitiger Corona-Lage davon aus, dass es im neuen Schuljahr "weitgehend regulären Präsenzunterricht" geben wird. "Bei aller gebotenen Vorsicht halte ich es nicht für angebracht, Ängste zu schüren - zumal gerade Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zum neuen Schuljahr weitestgehend geimpft sein werden", sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Sofern das Virus seine Eigenschaften "nicht grundlegend verändere" und der Impfschutz insbesondere für diese Gruppen erhalten bleibe, vermittele der reine Blick auf die Infektionszahlen dann kein vernünftiges Lagebild" mehr. "Da müssen wir uns auch andere Kriterien anschauen, die Aufschluss über die Belastung unseres Gesundheitssystems geben", sagte die Ministerin. +++ 02:50 Grüne und FDP fordern Impfanreize +++ Angesichts zunehmender Absagen von Impfterminen fordern Grüne und FDP die Bundesregierung auf, mit Anreizen und Aufklärungsarbeit gegenzusteuern. "Man kann zum Beispiel Anreize im Freizeitpark oder Naturkundemuseum setzen", sagte FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wer sich dort impfen lasse, könnte dann den Rest des Tages die Attraktionen oder das Museum nutzen. Ein weiterer Schlüssel sei eine transparente Kommunikation der Bundesregierung. Die Grünen forderten, die Impfungen auch durch ein breites Angebot an Impfmöglichkeiten voranzutreiben. "Es bedarf jetzt endlich einer klaren Strategie für die zweite Jahreshälfte zum weiteren Vorgehen, insbesondere im Hinblick auf die Ausbreitung der Delta-Variante", sagte die pflegepolitische Sprecherin der Grünen Kordula Schulz-Asche. +++ 01:16: Lauterbach will längere Homeoffice-Pflicht +++ SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach plädiert dafür, dass Arbeitgeber das Homeoffice so lange weiterführen, bis in Deutschland die Herdenimmunität erreicht ist. "Jetzt ist ein erheblicher Teil der Menschen noch nicht oder nur einmal geimpft. Damit ist die Situation noch nicht ungefährlich", sagte er der Funke Mediengruppe. "Dringend rate ich dazu, die Beschäftigten am Arbeitsplatz zwei Mal pro Woche zu testen, um Ausbrüche zu verhindern." Zudem sollten in schlecht belüfteten und eng besetzten Räumen weiterhin Schutzmasken getragen werden. +++ 00:19 RKI: Bislang wenig Infektionen durch Einreisende +++ Bislang machen in diesem Sommer Einreisende aus dem Ausland nur einen recht kleinen Anteil an allen erfassten neuen Corona-Ansteckungen aus. So wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) zuletzt innerhalb von vier Wochen 1036 Fälle gemeldet, bei denen eine wahrscheinliche Ansteckung im Ausland angenommen wird, wie aus dem RKI-Lagebericht hervorgeht. Das seien etwa zwei Prozent aller übermittelten Fälle. Allerdings lagen bei 42 Prozent aller Fälle keine Angaben zum wahrscheinlichen Infektionsland vor. Das RKI macht in seinem Bericht weder Angaben zu den Ländern, aus denen Infizierte einreisten, noch unterscheidet der Bericht nach Varianten. Im Virusvariantenbericht von vergangenem Mittwoch hatte das RKI mit Blick auf die sich verbreitende Delta-Variante geschrieben, dass die meistgenannten Länder im Zusammenhang mit Einschleppungen Afghanistan, Russland und Italien seien. +++ 23:51 Maue Impfmoral in Rumänien - Vakzin an Dänemark verkauft +++ Rumänien verkauft überschüssigen Impfstoff an Dänemark, weil es ihn mangels Interesses nicht an die eigene Bevölkerung verabreichen kann.1,17 Millionen Dosen des Vakzins von Biontech und Pfizer würden abgegeben, teilt das dänische Gesundheitsministerium mit. Rumänien hat sein Ziel verfehlt, bis Ende Mai fünf Millionen Menschen zu impfen. Bislang sind 4,47 Millionen Menschen geimpft - etwas mehr als ein Fünftel der Bevölkerung. Viele Rumäninnen und Rumänen hegen ein tiefes Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen, hinzu kommen eine mangelhafte Aufklärung und Falschinformationskampagnen. +++ 23:04 Solingen schickt kompletten Abi-Jahrgang zum Test +++ Wegen des Verdachts auf Corona-Infektionen mit der Delta-Variante muss ein kompletter Abiturjahrgang aus Solingen zum PCR-Test. Das hat das Gesundheitsamt der Stadt laut Mitteilung angeordnet, nachdem zwei Schülerinnen nach einer Abi-Feier positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Weil keine andere Mutation nachweisbar sei, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um die Delta-Variante handele. Eine Sequenzierung und damit der Beleg, dass die Schülerinnen sich mit der besonders ansteckenden Corona-Virusvariante angesteckt haben, steht allerdings noch aus. Die beiden Schülerinnen hatten neben der Ab-Feier auch an einem Gottesdienst teilgenommen. Beide Veranstaltungen fanden im Freien statt und sahen ausreichende Abstände, aber keine Maskenpflicht vor. Wer engeren Kontakt zu den Infizierten hatte, sei in Quarantäne geschickt worden, hieß es. +++ 22:11 Frankreich erwägt Impfpflicht für Pflegekräfte +++ Frankreich erwägt die Einführung einer Impfpflicht für Pflegekräfte im Herbst. Ziel der Regierung sei es, dass bis September 80 Prozent des Pflegepersonals in Seniorenheimen und in Krankenhäusern mindestens eine Impfdosis erhalten haben, schreibt Gesundheitsminister Olivier Véran in einem Brief an die Krankenhäuser und Altenheime im Land. Sollte diese Vorgabe nicht erfüllt werden, werde eine Impfpflicht für die Mitarbeiter im Gesundheitswesen auf den Weg gebracht. In den Pflegeheimen und den Einrichtungen für Langzeitpflege seien bislang 55 Prozent der Beschäftigten mindestens einmal geimpft worden. Dies sei insbesondere mit Blick auf die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus "unzureichend", betont Véran. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung haben 50 Prozent der Franzosen nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens eine Impfdosis erhalten. Ein Drittel der Bevölkerung, rund 22 Millionen Menschen, ist demnach vollständig geimpft. +++ 21:32 Quarantäne-Ausnahmen für Geschäftsleute bringen britischer Regierung Ärger ein +++ Mit Quarantäne-Ausnahmen für hochrangige ausländische Geschäftsleute in England zieht die britische Regierung Kritik auf sich. Opposition und Verbände kleinerer Unternehmen monieren, durch die Regeln werde eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geschaffen; kleinere und mittlere Unternehmen würden benachteiligt, berichtet die BBC. Nach einer neuen Änderung dürfen hochrangige Unternehmer aus dem Ausland, von denen sich Großbritannien große wirtschaftliche Investitionen verspricht, ihre Quarantäne in England für entsprechende geschäftliche Termine verlassen. In diese Kategorie sollen Investitionen fallen, bei denen es wahrscheinlicher als 50 Prozent ist, dass sie mindestens 500 Jobs in Großbritannien schaffen. Vorher ist eine explizite Erlaubnis der britischen Regierung erforderlich. Die Ausnahme soll für Einreisende aus Ländern von der "orangenen" Liste gelten, bei denen nach Einreise normalerweise mindestens fünf Tage Quarantäne fällig sind. Auch Deutschland steht auf dieser Liste. +++ 21:00 Bundesländer melden 566 neue Fälle +++ Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.727.864 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 566 neue Fälle hinzu. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Rückgang um 5,8 Prozent. Am 22. Juni waren 601 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg nun um 55 auf 90.831. Als aktuell infiziert gelten rund 14.800 Personen. +++ 20:38 In 14 Bundesländern nimmt der Inzidenz-Wert ab +++ In 14 von 16 Bundesländern sinkt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag leicht. Nach wie vor liegen alle Länder im einstelligen Bereich. Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 666 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt,455 davon werden beatmet. Im Vergleich zum Vortag ein Rückgang bei beiden Zahlen. +++ 20:08 R-Wert in Deutschland sinkt wieder +++ Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,86 angegeben (Vortag: 0,95). Das bedeutet, dass rein rechnerisch 100 Infizierte 86 weitere Personen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der für Schwankungen weniger anfällige Sieben-Tage-R-Wert liegt wie am Vortag bei 0,79. Bleibt die Ansteckungsrate über einen längeren Zeitraum unter 1,0, flaut das Infektionsgeschehen ab. Die Entwicklungen des Vortags lesen Sie hier
+++ 00:34 Auch abschließende Curevac-Daten enttäuschen +++
n-tv.de

 

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Mittelstand, Deutschland: Unternehmen rechnen bis 2024 mit Schwierigkeiten bei Kreditaufnahme (0.04/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie brenzlig die Lage auf dem Kreditmarkt ist Wieso der Mittelstand dringend Kredite benötigt Mit welchen Schwierigkeiten der Mittelstand zu kämpfen hat article:full_access
Gold, Asien: Indonesien baut eigene Gold-Industrie auf
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 

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„Berlin – Tag & Nacht“: So geht es weiter (0.03/8)

Berlin. Freundschaft und Liebe, Schule und Job, Ärger und Intrigen – wie lebt es sich in der Metropole? Die Reality Soap „Berlin – Tag & Nacht“ („BTN“) rückt den Alltag zahlreicher junger Hauptstädter in den Fokus. Seit Anfang an dabei: „Papa“ Joe Möller, der den „BTN“-Fans als „WG-Vater“ ans Herz gewachsen ist. Vor allem Joes Hin- und Herbeziehung mit Peggy lässt die Zuschauer mitfiebern. Eine neue Folge „Berlin – Tag & Nacht“ läuft werktags um 19.05 Uhr auf RTL 2. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter und wo gibt es Wiederholungen? Vorsicht, Spoiler! Wer nicht wissen möchte, was in den nächsten Folgen von „Berlin – Tag & Nacht“ passiert, sollte hier aufhören zu lesen. Vorschautexte und Bilder stammen von RTL 2. Toni ist stolz, als es ihr erstmals gelingt, professionelle Distanz zu Patrice zu wahren. Doch ihre neue Entschlossenheit gerät ins Wanken, als sie auf eine Bewerbung von vergangener Woche eine Jobzusage für George erhält. Trotz einiger Bedenken sucht sie ihn im Flüchtlingsheim auf, um ihm vom Jobangebot zu erzählen. Als sie in seinem Zimmer jedoch Drogen findet, kann sie nicht anders und entwendet den Stoff, um Patrice vor sich selbst zu schützen. Als dieser sich sein Dope wütend zurückholt, entfacht ein Streit. Toni wirft Patrice an den Kopf, ein schlechter Mensch zu sein. Aber dann ist es ausgerechnet er, der sie spätabends im LA14 vor zwei betrunkenen Gästen rettet. Werden Toni und Patrice sich wieder vertragen? Milla genießt ihre heimliche Affäre mit Mike. Als der ihr jedoch unerwartet gesteht, dass er sich in sie verliebt hat, flüchtet sie überfordert. Verletzt und um sich selbst zu schützen, beendet Mike daraufhin ihre Affäre. Milla versucht trotzig sich einzureden, dass es so am besten ist, muss vor Olivia aber eingestehen, dass sie Mike vermisst. Und zwar nicht nur den Sex. Als Milla am Abend innerlich zerrissen einen nahen Moment mit Eric hat und dabei aber nur an Mike denken kann, fällt sie eine Entscheidung: Sie und Eric haben keine Zukunft miteinander. Während Milla allein auf der Dachterrasse mit ihren Gefühlen hadert, sieht sie sich erneut mit Mike konfrontiert. Die beiden haben wieder leidenschaftlichen Sex, nach dem Milla in einem bittersüßen Moment Mike gesteht, dass auch sie Gefühle für ihn hat. Sie hat keinen blassen Schimmer, dass Eric parallel einen Ring besorgt hat – er will Milla im Urlaub einen Heiratsantrag machen! Toni sucht voller Sorge nach Patrice. Sie findet ihn im Flüchtlingsheim und ist verblüfft, als ihm offenbar nichts fehlt. Er gibt ihr nur eine platte Ausrede, weswegen er nicht zum WG-Essen erschienen ist. Doch kurz darauf taucht Patrice im LA auf und entschuldigt sich bei Toni. Zur Wiedergutmachung kocht er für die WG. Als Toni all ihren Mut zusammennimmt und versucht, ihn zu küssen, weicht Patrice überfordert zurück. Er lässt Toni bedröppelt stehen. Völlig fertig beschließt sie, sich Patrice endgültig aus dem Kopf zu schlagen. Doch nachdem Dean ein ernstes Wort mit ihm gewechselt hat, kommt Patrice zurück und springt über seinen Schatten – er küsst Toni endlich. Milla kehrt in der Nacht mit Mike von ihrem heimlichen, romantischen Ausflug zurück. Als sie erfährt, dass Eric im Einsatz erschossen wurde, ist sie jedoch völlig fassungslos. Auch Amelie zieht die Nachricht vom Tod ihres Vaters den Boden unter den Füßen weg. Während Mutter und Tochter gemeinsam trauern und Milla sich wegen ihrer Affäre mit Mike die Schuld für Erics Tod gibt, leidet auch Mike unter schlimmen Gewissensbissen. Als Milla erfährt, dass Eric geplant hatte, ihr gestern einen Heiratsantrag zu machen, hält sie ihren Kummer nicht mehr aus. Völlig überfordert stößt sie in ihrer Verzweiflung am Abend Mike vor den Kopf und lässt ihren geballten Frust an ihm ab… Connor versetzt es einen Stich, als er Liz und Eazy beim Liebesspiel erwischt. Er reagiert daraufhin völlig über und fängt sich eine Abfuhr von Liz, die Angst hat, wegen Connors Verhalten aufzufliegen. Verbissen stürzt sich Connor in die Arbeit und stößt damit Liz weiter vor den Kopf. Am Ende ist sie es aber, die wieder auf Connor zugeht. Angeturnt hat Connor heißen Sex mit ihr im Tonstudio. Doch dann ist er alarmiert, als Eazy ein Kondom im Studio findet und vor Connor vermutet, dass Liz eine Affäre hat. Connor gibt sich ahnungslos, hat aber eine Riesenpanik, dass seine Affäre mit Liz auffliegen könnte… Aktuelle Folge verpasst? Auf TV Now ist die neueste Folge von „Berlin – Tag & Nacht” direkt nach der Ausstrahlung bis zu vier Wochen kostenlos abrufbar. Zukünftige und ältere Episoden sind nur für Premium-Abonnenten zugänglich. Ein Premium-Account für TV Now kostet aktuell 4,99 Euro im Monat. „Berlin – Tag & Nacht“ („BTN“) folgt den Geschehnissen mehrerer Wohngemeinschaften in verschiedenen Orten Berlins. Die Handlung konzentriert sich auf zahlreiche Figuren, die in der Regel von Laienschauspielern besetzt sind. Zentrale Handlungsorte der im Reportagestil gedrehten Daily Soap sind die Haupt-WG um Hauptmieter Joe Möller, in der sieben Personen wohnen, sowie weitere WGs und Arbeitsplätze der Charaktere. Sowohl Handlung als auch Figuren sind frei erfunden. Eine unruhige Kameraführung, ein teilweise improvisiertes Drehbuch sowie der Einsatz von Voiceovers, in denen die Figuren ihre Gefühlslage schildern, sollen den Eindruck von Realität erhöhen. Den „Mitten im Leben“-Effekt sollen auch die Schauplätze der Scripted-Reality-Serie erzielen. Statt um ein Set im Produktionsstudio, handelt es sich bei den Drehorten um reale Schauplätze, die größtenteils im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegen. Für zahlreiche Handlungsorte, wie die Wohngemeinschaften, Clubs oder den Friseursalon Schnitte, gibt es echte Adressen in Berlin. Zudem dienen Orte wie die Mercedes-Benz-Arena Berlin oder der S- und U-Bahnhof Warschauer Straße als wiederkehrende Drehorte für Zwischensequenzen. Im Laufe des annähernd zehnjährigen Bestehens von “Berlin – Tag & Nacht” haben mehr als 70 Darsteller Hauptfiguren in der Daily Soap verkörpert. Dazu kommen weit mehr als 200 Nebendarsteller, die teilweise in nur wenigen Folgen zu sehen sind, mitunter aber in späteren Folgen wiederkehren. Bei einem Großteil der Besetzung handelt es sich um Laiendarsteller, die auch in anderen Formaten des für die Serie verantwortlichen Produktionsunternehmens, der “filmpool Film- und Fernsehproduktion”, mitwirken. Hier eine Übersicht der aktuellen Hauptfiguren und ihrer Darsteller: RND/pf
„Alles was zählt“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter
rnd.de

 

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Dax-Schwergewichte müssen Markt wieder neue Impulse geben. (0.03/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Faktoren im Juli an den Börsen wichtig sind Wie die derzeitige Zinspolitik der US-Notenbank aussieht Welche Quartalsergebnisse wohl Weltkonzerne wie Apple und IBM erreicht haben article:full_access
Dax kommt kaum in Gänge - nachmittags US-Konjunkturdaten
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 

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EU könnte durch Klagen zerstört werden, warnt Brüssel (0.03/8)

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie immer mehr Mitgliedsstaaten nationales Recht über EU-Recht stellen Warum EU-Justizkommissar Reynders die Gefahr eine "Zerstörung der EU" sieht Wie Brüssel nun gegen die Abweichler vorgeht article:full_access
Klima, Co2: EU legt Grundlagen für Zeitalter der INflation
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 

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Tief "Xero" tobt sich über Brandenburg aus (0.02/8)

Das Wetter macht mal wieder Schlagzeilen. Auf die Hitze folgen sintflutartige Regenfälle, die Bilder aus dem Südwesten Deutschlands erinnern an Katastrophenfilme. Und so wechselhaft dürfte es bleiben. In Frankfurt am Main drückte der sturzbachartige Regen Kanaldeckel aus dem Boden, in Bayern schwemmte er Autos davon: Nach hitzereichen Tagen haben heftige Unwetter und extreme Niederschläge in Teilen Deutschlands erneut Chaos verursacht. Vor allem im Süden und Westen hatten die Menschen mit vollgelaufenen Kellern und überspülten Straßen zu tun. Aber auch in Tschechien gab es schwere Unwetter. Am Mittwoch beruhigte sich die Wetterlage zwar vielerorts in Deutschland, doch entwurzelten Gewitter mit Starkregen etwa in Teilen Brandenburgs Bäume und ließen Keller voll laufen. Am Donnerstag dürfte sich das Gewittertief "Xero" dann aber über die Ostsee aus Deutschland verabschiedet haben. ntv Meteorologe Björn Alexander geht davon aus, dass es auch künftig so weitergehen wird. Er rechnet in Juli und August mit "einigen intensiven Wetterlagen". Es werde wechselhaft bleiben, so der Experte. Der Sommer werde "wenig konstant". Im bayerischen Landshut mit seiner mittelalterlichen Altstadt waren am Dienstagabend heftige Regenfälle niedergegangen. Straßen und Häuser standen teils bis zu einem Meter unter Wasser. Am Morgen waren viele Straßen verschlammt. Im benachbarten Tschechien beschädigten die Unwetter Leitungen,145.000 Haushalte hatten keinen Strom. In Baden-Württemberg ist die Schifffahrt auf dem Neckar eingeschränkt. Bereits seit Montagnacht geht auf dem Fluss nichts mehr, weil der Wasserstand durch die starken Niederschläge innerhalb kurzer Zeit gestiegen sei und weiterhin hoch bleibe. Im Stuttgarter Raum sei für Mittwoch nicht mehr mit einem Neustart für die Schifffahrt zu rechnen, am unteren Neckar bei Heilbronn sei das dagegen möglich, sagte Johanna Reek, die Sprecherin des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Baden-Württemberg. In anderen Ländern kletterten die Temperaturen derweil teilweise in rekordverdächtige Höhen. So zeigten in Griechenland die Thermometer Werte um die 40 Grad an - am Donnerstag könnten sogar bis zu 44 Grad erreicht werden. Im kanadischen Lytton (Provinz British Columbia) wurden 49,6 Grad erreicht - nach Angaben der örtlichen Wetterbehörde ein "Allzeit-Temperaturrekord". Laut kanadischen Medien hat die Hitze in dem nordamerikanischen Land zu Dutzenden Todesfällen beigetragen.
Schwere Schäden nach Unwettern im Süden
n-tv.de

 

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Corona-Schulden: Bundesrat liebäugelt mit einer bequemen Lösung (0.02/8)

Der Fehlbetrag wird nach heutigem Wissensstand 30 Milliarden Franken betragen. Der Bundesrat denkt daran, die Hälfte davon mit Überschüssen aus der Vergangenheit zu verrechnen. Finanzminister Ueli Maurer will einen Teil der Ausschüttungen der Nationalbank für den Schuldenabbau reservieren. 30 Milliarden Franken: In dieser Grössenordnung dürfte sich aus heutiger Sicht die Neuverschuldung bewegen, die der Bund im Zuge der Corona-Krise bis Ende 2021 auf sich nimmt. Am Mittwoch hat der Bundesrat die ersten Eckwerte des Plans festgelegt, nach dem er diese Schulden wieder abbauen will. Ein zentrales Element hat er bereits beschlossen: Der Anteil des Bundes an den zusätzlichen Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die in den nächsten Jahren zu erwarten sind, soll verbindlich für den Schuldenabbau reserviert werden. Dabei handelt es sich um maximal 1,3 Milliarden Franken im Jahr. Diese Gelder will der Bundesrat künftig als ausserordentlichen Ertrag verbuchen. Damit können sie nicht für andere Zwecke im regulären Bundeshaushalt eingesetzt werden. Schuldenabbau bis 2029 oder 2035 Die SNB-Milliarden allein werden jedoch nicht ausreichen, um die Corona-Schulden innert nützlicher Frist zu tilgen. Deshalb präsentiert der Bundesrat darüber hinaus zwei Varianten für einen zusätzlichen Schuldenabbau, die unterschiedlich ambitioniert sind. Die bequemere Variante umfasst einen kleinen buchhalterischen Kniff mit grosser Wirkung: Der Bund könnte einen Teil der neuen Schulden auf dem Papier mit den Überschüssen der Vergangenheit querfinanzieren. In den letzten Jahren hat der Bund im ordentlichen Haushalt einen grossen Schuldenabbau erzielt, der über die Ziele der Schuldenbremse hinausgeht. Nun liebäugelt der Bundesrat damit, die Hälfte der Corona-Schulden mit diesen früheren Überschüssen zu verrechnen. Dazu müsste das Gesetz geändert werden, der Bundesrat will die Vernehmlassung im August eröffnen. Mit dieser Variante liesse sich der gesamte Schuldenabbau voraussichtlich von 2023 bis etwa 2029 vornehmen. Die etwas ehrgeizigere Variante verzichtet auf den Trick mit den vergangenen Gewinnen und sieht dafür einen längeren Zeithorizont von 2023 bis 2035 vor. Hier will der Bundesrat den zusätzlichen Schuldenabbau einzig über die alljährlich anfallenden Kreditreste von rund 1 Milliarde Franken abwickeln. Diese entstehen, weil die Bundesämter im Durchschnitt vorsichtig budgetieren und Ende Jahr jeweils Geld übrig bleibt. Gemäss dem Bundesrat sind beide Varianten nach heutigem Wissensstand ohne Sparprogramme umsetzbar. Das Parlament dürfte nächstes Jahr entscheiden.
Ueli Maurer: Der Finanzminister zieht milde Corona-Bilanz
nzz.ch

 

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Wal-Attacke auf Mittelmeer: 30 Orcas greifen Luxus-Jacht an (0.02/8)

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Das gab es noch nie: Fliegendes Auto setzt neuen Meilenstein
bild.de

 

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Business-Airport Zürich: Bund bezahlt 7 Millionen Entschädigung (0.02/8)

Pläne, den Militärflugplatz für die zivile Fliegerei zu nutzen, haben sich schon im Herbst 2019 zerschlagen. Nun entschädigt der Bund die private Gesellschaft für die Auflösung des Vertrags mit gut sieben Millionen Franken. Die Piste auf dem Flugplatz dient in Zukunft nicht der Geschäftsfliegerei, vielleicht aber der Forschung. Im August 2014 beschloss der Bundesrat, das Gelände des einstigen Luftwaffenstützpunktes in Dübendorf künftig dreifach zu nutzen: Auf einem Teil der Fläche ist der Innovationspark Zürich geplant. Die aviatische Infrastruktur sollte neu der Geschäfts- und Privatfliegerei zur Verfügung stehen. Die Armee nutzt den Flugplatz zusammen mit Blaulichtorganisationen (Kantonspolizei, Rega) weiter mit Flächenflugzeugen und als Helikopterbasis. Den Zuschlag für den Aufbau und den Betrieb des Business-Airports erhielt die private Flugplatz Dübendorf AG (FDAG).2015 schloss der Bund mit ihr eine Rahmenvereinbarung ab. Auf dieser Grundlage leitete die FDAG das langwierige Planungs- und Bewilligungsverfahren ein. Ende 2019 zog der Bundesrat dem Vorhaben jedoch den Stecker. Er stellte das Verfahren zur Anpassung des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt ein, das zur Umnutzung des Militärgeländes zwingend notwendig gewesen war. Die Landesregierung gab zwei Gründe an, die nicht vorhersehbar gewesen seien: Probleme für die Flugsicherheit bei der Koordination mit dem nahen Flughafen Zürich und offene Fragen bezüglich der Überflugrechte. Kritiker haben jedoch immer auch die Wirtschaftlichkeit eines Business-Airports angezweifelt. Ausserdem haben 2017 die drei Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen mit der Annahme eines Alternativ-Konzepts für einen Werkflugplatz durch die Stimmberechtigten zum Ausdruck gebracht, dass sie keine zivile Fliegerei wünschten. Klar war, dass die Promotoren des Business-Airports mit zahlreichen Organisationen aus der Aviatik noch eine Rechnung mit dem Bund offen haben. Am Mittwoch, just am Tag, als er seinen Kampfjet-Entscheid fällte, hat der Bundesrat bekanntgegeben, er habe sich mit der FDAG einvernehmlich geeinigt. Demnach entschädigt der Bund die Gesellschaft für die ihr entstandenen Aufwendungen und die bereits ausgeführten Planungsarbeiten mit 7,3 Millionen Franken. Damit wird, wie es in der Mitteilung heisst, ein langjähriges Gerichtsverfahren vermieden. In der Zwischenzeit ist auch das Vorhaben eines Innovationsparks auf dem Flugplatzareal in Schieflage geraten. Im letzten Sommer hob das Verwaltungsgericht den kantonalen Gestaltungsplan auf. Aus dem Stiftungsrat Innovationspark und von einem Think-Tank namhafter Aviatik-Spezialisten wird die Idee forciert, die Flugpiste vor allem für Forschungszwecke zu nutzen. Nach den Sommerferien will der Zürcher Regierungsrat seine Vorstellungen im Rahmen eines Syntheseberichts bekanntmachen.
Alibaba und Amazon: Bund setzt auf ausländische Cloud-Dienste
nzz.ch

 

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Blick ins neue Herz von Pfunds: Alles neu im Gemeindehaus (0.02/8)

Pfunds hat sein Gemeindehaus auf den neuesten Stand gebracht. Gestern konnten sich die Bürger erstmals ein Bild davon machen. Von Matthias Reichle Pfunds – Weitsicht ist eine Gabe, die einem Gemeinderat nie schlecht ansteht. In Pfunds hat man den Sitzungssaal kurzerhand direkt unters Dach verlegt – mit Ausblick über die Gemeinde. EU-Repräsentant Selmayr erklärte in Fließ, Schutzstatus für Wolf „ist nicht absolut“. A... Wie geht es mit dem Projekt Eichenhalle weiter? Diese Frage bespricht der Gemeinderat i... Der grüne Mandatar Thomas Schultze verlässt den Aufsichtsrat der IVB im Sinne einer Ent... Corona-Impfstoff ist genug vorhanden, die Zahl derjenigen, die sich immunisieren lassen... Das Gezerre um den Veranstaltungssaal in Lienz dürfte Weichen für ein neues Kulturzentr...
811 Schafe und bisher kein Riss bei Herdenschutz-Versuch im Obergricht
tt.com

 

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DAS ist die heißeste Viertelfinal-Wette

Folge fünf vom erfolgreichen Sportwetten-Podcasts ist online! Der „Wett-Insider“, der Podcast rund um Sportwetten von BILD, blickt jetzt auf das EM-Viertelfinale! Diesmal mit Tipps und Quoten für die Begegnungen. Jeden Donnerstag sprechen in dem rund dreißigminütigen Podcast die BILD-Reporter Filip Thiel, Daniel Schneider und Dennis Schlüter mit Wett-Profi Jan Maack – besser bekannt als Quotenwilly. Hier anklicken und reinhören! - Warum die Experten bei einem Tipp alle einer Meinung sind! - Wie man beim Wetten einen kühlen Kopf behält - Wett-Profi Joachim Marnitz nimmt die Martingale-Theorie auseinander! - Was ein Wett-Profi zu Wimbledon sagt!

 

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Ein Jahr Corona-Sondervermögen: Zwischenbilanz

Ein Jahr nach dem Beschluss für ein Corona-Sondervermögen des Landes will Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) an diesem Donnerstag (12.30 Uhr) in Wiesbaden eine Zwischenbilanz ziehen. Der Landtag hatte das Sondervermögen in Höhe von zwölf Milliarden Euro mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen und gegen die massive Kritik der Opposition verabschiedet. Es soll die Folgen der Corona-Krise abmildern. Bis Ende 2023 dürfen Kredite aufgenommen werden, beispielsweise um Steuerverluste des Landes und der Kommunen auszugleichen. Die Opposition im Wiesbadener Landtag hatte sich in etlichen emotionalen Debatten im Parlament für Nachtragshaushalte zur Bewältigung der Corona-Kosten ausgesprochen. Der hessische Staatsgerichtshof wird Mitte Juli über Klagen gegen das Corona-Sondervermögen des Landes verhandeln.

 

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Landtag arbeitet Polizeieinsatz bei Demonstration auf

Der umstrittene Polizeieinsatz bei einer Demonstration gegen das geplante Versammlungsgesetz für Nordrhein-Westfalen wird am heutigen Tag (08.30 Uhr) im Landtag aufgearbeitet. In einer Sondersitzung des Innenausschusses werden von Innenminister Herbert Reul (CDU) Details zu dem Einsatz erwartet. Beantragt hatten die Sitzung CDU und FDP. Anschließend ist im Plenum auch eine Aktuelle Stunde (10.00 Uhr) auf Antrag der Opposition aus SPD und Grünen zu dem Polizeieinsatz angesetzt. Die Polizei hatte bei der Demonstration am Samstag einen Teil der Demonstranten, den sogenannten Antifa-Block, stundenlang eingekesselt und ihnen den Weiterzug untersagt. Dies war in Durchsagen damit begründet worden, dass etwa durch das Hochhalten von Transparenten und Schwenken von Fahnen gegen das Vermummungsverbot verstoßen worden sei, sowie mit dem Einsatz von Pyrotechnik aus den Reihen der Demonstranten. Nach dem Polizei-Übergriff auf einen Fotografen der Deutschen Presse-Agentur bei der Demonstration hatte auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Aufklärung versprochen. Nach Angaben Reuls waren 900 Polizistinnen und Polizisten aus zwölf unterschiedlichen Behörden im Einsatz gewesen. An der mehr als zehnstündigen Demonstration hätten rund 3000 Menschen teilgenommen. Der Entwurf für das neue Versammlungsgesetz sieht unter anderem ein Verbot von militantem Auftreten etwa durch uniformes oder einschüchterndes Aufmarschieren rechtsextremer Gruppierungen oder auch linksradikaler Extremisten vor. Als Erscheinungsbild wird dabei neben dem Tragen von Uniformen, Uniformteilen und uniformähnlicher Kleidung auch ein paramilitärisches Auftreten der Teilnehmer genannt. Kritiker halten den Entwurf für zu restriktiv und befürchten Einschränkungen der Versammlungsfreiheit insgesamt.

 

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Programm für Weimarer Kunstfest wird vorgestellt

In etwa zwei Monaten startet das Kunstfest Weimar. Am Donnerstag stellen die Organisatoren ihre Programmpläne für das diesjährige Sommerfestival vor. Elemente daraus waren bereits kürzlich präsentiert worden, darunter als ein Höhepunkt die Aufarbeitung des Münchner NSU-Prozesses für das Theater. In der 17-tägigen Serie soll das Verfahren gegen die aus Jena stammende Rechtsterroristin Beate Zschäpe und drei Mitangeklagte vor dem Oberlandesgericht München nachgestellt werden. Das Kunstfest beginnt am 25. August und läuft bis zum 11. September. Es ist Thüringens wichtigstes Festival für zeitgenössische Kunst.

 

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Internet-Sicherheit: Seehofer besucht Bundesbehörde

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich am Donnerstag in Freital über den Aufbau des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informieren. Freital bei Dresden ist der erste Standort der Behörde außerhalb von Bonn.2019 hatten hier zunächst drei Beschäftigte die Arbeit aufgenommen. Perspektivisch sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Seehofer wird bei seinem Besuch unter anderem von BSI-Präsident Arne Schönbohm und dem sächsischen Innenminister Roland Wöller (CDU) begleitet. Die Aufgaben des BSI reichen von der Abwehr von Cyber-Angriffen über Beratungen bis hin zur Zertifizierung.

 

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Paketzusteller mit Hammer auf den Kopf geschlagen

Weil er einem Paketzusteller mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen hat, muss sich ein 36-Jähriger wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Potsdam verantworten. Am Donnerstag wollen die Richter ein Urteil sprechen (Az.21 Ks 2/21,486 Js 44087/20). Der Mann soll dem Boten im Oktober 2020 in Brandenburg/Havel den Hammer zunächst von hinten einmal auf den Kopf geschlagen haben, weil ihm dieser mit seinem Fahrzeug den Weg versperrte, so die Anklage. Nachdem der Mann zu Boden gegangen war, soll der 36-Jährige noch einmal mit voller Wucht mit dem Hammer auf seinen Kopf eingeschlagen haben, ehe er nach lautem Rufen einer Frau den Tatort verließ. Der Mann habe das Opfer töten wollen, so die Anklage. Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten in ihren Plädoyers nach Angaben des Gerichts elf Jahre Freiheitsstrafe gefordert, die Verteidigung des Mannes beantragte zwei Jahre auf Bewährung.

 

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Polizist wegen Beleidigung und Volksverhetzung vor Gericht

Wegen Volksverhetzung und Beleidigung muss sich am Donnerstag (9.30 Uhr) ein Polizist vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten. Der Beamte soll auf seinem öffentlichen Facebook-Profil mit Texten und Bildern seine Missachtung über Politikerinnen und Politiker geäußert haben. Zu den Opfern zählt nach den Ermittlungen auch Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth. Die Grünen-Politikerin ist allerdings nicht als Zeugin in dem Verfahren geladen. Sie sei im Mai 2020 von der Polizei informiert worden und habe daraufhin Strafantrag gestellt, sagte Roth. "Ein Polizist, der im Netz Hass verbreitet und die Würde und Persönlichkeitsrechte von anderen verletzt, muss sich vor dem Gesetz verantworten", sagte die aus Augsburg stammende Abgeordnete. Außerdem soll der Polizist zum Hass gegen Asylsuchende, Muslime und Schwarze aufgestachelt haben. Er ist wegen Beleidigung in 6 Fällen, Volksverhetzung in 26 Fällen und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angeklagt. Der 53-Jährige ist nach Angaben des Augsburger Polizeipräsidiums bereits seit Ende 2019 vorläufig suspendiert. Das dienstrechtliche Verfahren gegen ihn wird wie üblich erst nach Abschluss des Strafverfahrens fortgeführt.

 

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Bundeswirtschaftsminister besucht Mikroelektronik-Standort Dresden

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besucht am Donnerstag die beiden Halbleiter-Hersteller Infineon und Globalfoundries in Dresden. Der CDU-Politiker will sich in der sächsischen Landeshauptstadt zum Thema Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie informieren. Treffen sind unter anderem mit dem Globalfoundries-Geschäftsführer Tom Caulfield und Infineon-Vorstand Jochen Hanebeck geplant. Dresden und Region zählen zu den bedeutendsten Standorten für Mikroelektronik in Europa. Anfang Juni hatte Bosch seine hochvernetzte und vollständig digitalisierte Halbleiterfabrik in Dresden eröffnet, zudem hatten Technologiekonzerne wie Vodafone oder Jenoptik jüngst Investitionen angekündigt. Auch die Chiphersteller Globalfoundries und Infineon wollen ihre Produktion am Standort ausbauen und Millionen investieren.

 

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Müll vermeiden, Reste lecker verwerten

Im letzten Teil der Serie gibt die AOK-Ernährungsberaterin Cornelia Zink Tipps, wie beim Einkaufen bereits auf mehr Nachhaltigkeit geachtet werden kann

 

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So wütete das Unwetter in der Region

Umgestürzte Bäume, beschädigte Leitungen, ein kurioser Unfall und Glück im Unglück: Womit die Einsatzkräfte im Kreis Neuburg-Schrobenhausen und im Raum Ingolstadt zu tun hatten

 

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Keine offizielle Bekanntgabe über neuen Messi-Vertrag

Bleibt er oder geht er? Lionel Messis Fans sehnen eine Entscheidung herbei. Die Verhandlungen sollen noch laufen. Nach allem, was man weiß, ist Messi nach 17 Jahren offiziell kein Barça-Profi mehr.

 

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Ministerpräsident Weil: Rückkehr von Fans möglich

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechnet für den Beginn der kommenden Saison in der Fußball-Bundesliga mit der Rückkehr von Zuschauern in die Stadien.

 

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Offizier unter Terrorverdacht: Polizist als Zeuge

Der Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. wird an diesem Donnerstag mit der Vernehmung eines Polizeibeamten fortgesetzt. Außerdem will der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt den Planungen zufolge noch einen zweiten Zeugen anhören. Der 32-jährige A. muss sich unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verantworten. Er hatte bestritten, Anschläge geplant zu haben und lediglich eingeräumt, unter falschem Namen einen Asylantrag gestellt zu haben. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, sich eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zugelegt zu haben, um die geplanten Anschläge als Terrorakte eines anerkannten Asylbewerbers darzustellen - und so das Vertrauen in die Asylpolitik zu erschüttern. Der Offizier soll sich Schusswaffen, Munition und Sprengkörper unter anderem aus Bundeswehrbeständen beschafft haben. Auch dazu wollte er vor Gericht bisher keine Angaben machen. Festgenommen worden war er im Februar 2017 in Wien, als er eine Pistole aus einem Versteck in einer Flughafentoilette holen wollte. Im November 2017 hatte der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufgehoben, seitdem befindet sich A. auf freiem Fuß.

 

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TV-Tipp: Politisch brisant - der "Amsterdam-Krimi"

Berlin (dpa) - Disziplin ist weiß Gott nicht die Stärke des Düsseldorfer Undercover-Cops Alex Pollack (Hannes Jaenicke). Da kam ihm die Gelegenheit sehr recht, sich von den Bürohengsten daheim abzusetzen und einen Auftrag in den Niederlanden anzunehmen. Das war die Geburtsstunde des "Amsterdam-Krimis", der seit seinem Start 2018 sehr gut beim Publikum ankommt. Der Fall "Tod im Hafenbecken", eine Wiederholung vom Vorjahr, läuft am Donnerstag um 20.15 Uhr im Ersten. Im Hafen von Amsterdam wurde die Leiche des Enthüllungsjournalisten Scheer gefunden, der sich noch vor kurzem wegen Morddrohungen an die Polizei gewandt hatte. Pollack soll seinem Kollegen helfen herauszufinden, welche Story dem Reporter zum Verhängnis wurde. Scheer (Anatole Taubman) recherchierte über Steuerhinterziehung internationaler Großkonzerne, er hatte bereits ein Buch über das Thema geschrieben - und wurde offen bedroht. Seine Freundin Femke Pieters (Hannah Hoekstra), die in die meisten Recherchen eingeweiht war, ist natürlich am Boden zerstört, als sie vom Tod ihres Freundes erfährt. Aber diese Frau hat auch ihre eigenen Geheimnisse, wie Pollack und seine Kollegen bald feststellen müssen. Dass höchste holländische Regierungskreise kein Interesse an einer Aufklärung haben, interessiert Pollack ebenso wenig wie disziplinarische Maßnahmen nach seiner Rückkehr nach Deutschland, denn die Undercover-Mission ist nicht mit seinen Vorgesetzten abgestimmt. Pollack will mit seinem mutigen niederländischen Polizeikollegen Bram de Groot ans Licht bringen, was das Mordopfer herausgefunden hat und wer für seinen Tod verantwortlich ist. Wie schon in den Vorgänger-Filmen der Reihe kommt der "Amsterdam-Krimi" auch hier politisch brisant und gesellschaftskritisch daher. Regisseur Peter Stauch hat keine brave Mördersuche mit vielen Verdächtigen in Szene gesetzt, sondern bemüht sich darum, gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufzuzeigen. Dabei gelingt der Spagat zwischen Anspruch und Unterhaltung ganz gut, was natürlich auch an dem routinierten Protagonisten Hannes Jaenicke liegt. Den ausgebrannten Undercover-Cop nimmt man ihm jederzeit ab. Bei der Erstausstrahlung des Falls im Juni 2020 haben fast sechs Millionen Zuschauer eingeschaltet. Bei der Anschlussfolge "Das verschwundene Kind" sind es sogar 6,27 Millionen gewesen.

 

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Stiastny wirft sich auf Platz eins

Mit 54,20 Meter im Diskuswurf übernimmt der 15-Jährige von der SpVgg Auerbach/Streitheim die Spitze in der deutschen Jahresbestenliste

 

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War die Bundesnotbremse überhaupt nötig?

Nun ist also Schluss mit Notbremse. An Mittwoch sind die seit dem 23. April geltenden Regelungen im Infektionsschutzgesetz ausgelaufen, die gemeinhin als „Bundesnotbremse“ bekannt geworden sind. Also all jene Maßnahmen, die bundesweit einheitlich gelten, wenn in einem Stadt- oder Landkreis der Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen über die Marke von 100 geklettert ist. Die Notbremse wurde bis zum 30. Juni befristet – auch weil sie so umstritten war. Und das nicht nur wegen der Ausgangssperre. Dass sie endet, ohne dass viel Aufhebens gemacht würde, liegt natürlich schlicht daran, dass die 100er-Marke weit entfernt ist. Und dass in den Sommerferien keine Partei als Spaßbremse auftreten will. Aber der Sommer hat gerade erst begonnen, ebenso der Wahlkampf, und die Delta-Saison möglicherweise auch. Was die neue Virus-Mutante über die nächsten Wochen bei uns anrichten wird, ist noch ungewiss, ahnen lässt sich einiges. Deutet sich, wie im März, eine neue Welle an, wird die Debatte schnell zurück sein, ob die Bundesnotbremse wieder nötig ist. Überschätzen sollte man ihre Wirkung nicht Aber was hat sie denn gebracht? Überschätzen sollte man ihre Wirkung nicht. Der Anlass für die Entscheidung war der Beginn der dritten Welle, die nun schon wieder überwunden ist – ohne dass sie die Dramatik bekommen hätte, die manche Befürworter einer harten Corona-Politik im Frühjahr befürchtet oder an die Wand gemalt haben. Zum Stoppen der Welle hat sie vielleicht beigetragen, aber wenn, dann eher durch die Debatte über die Gesetzesergänzungen als durch das Gesetz selbst. Es trat in Kraft, als die ohnehin möglichen Maßnahmen durch die Länder zum Teil schon umgesetzt waren. Denn die Notbremse basierte auf Beschlüssen in der Ministerpräsidentenkonferenz von Anfang März. Schon von daher war ja gefragt worden, ob sie überhaupt nötig sei. Sie war es nicht. Und eine Reaktivierung ist ebenfalls nicht nötig. Die Notbremse ist Ausdruck einer Politikauffassung, zu deren Kerngedanken gehört, man müsse die Leute per Gesetz zu Verhaltensänderungen zwingen. Dieser Weg kann schon mal der richtige sein. In der Corona-Pandemie war das aber in allen drei Wellen nicht so. Freie Gesellschaften reagieren meist einigermaßen vernünftig auf Not- und Krisensituationen. Nicht immer so zügig, wie es sein könnte, aber doch so zügig, dass es reicht, um Schlimmstes zu verhindern. Es zählt vor allem eines: Selbstschutz Das war im Frühjahr und auch im Herbst 2020 so – mit der Einschränkung, dass die zweite Welle unterschätzt wurde, weshalb dann der Schreckeffekt noch in der dritten Welle jene Maßnahme beschleunigte, die in keinem Notbremsengesetz steht: der durch Vorsicht und auch Rücksicht gebotene und von gar nicht so wenigen instinktiv praktizierte Selbstschutz. Nicht alle können sich zwar so zurückziehen, wie sie möchten. Aber kollektiv wirkt es schon, wenn Millionen Bürger sich entscheiden, keine Ansteckung zu riskieren. Wenn nun demnächst die Zahlen wieder steigen, wird das auch so sein. Dann wird allerdings auch der Impffortschritt helfen, dass die nächste Welle mutmaßlich weniger hoch ausfällt. Eine neuerliche Notbremsenregelung wird daher nicht nötig sein. Man kann regional und lokal handeln, wie es geboten ist. Das Instrumentarium dazu ist vorhanden. Hinzu kommt, dass der aktuelle Bundestag zwar nicht aufgelöst, aber eben ein Parlament in Ablösung ist, und die Bundesregierung nach der Wahl nur noch eine amtierende sein wird. Die Legitimation einer neuen Bundesnotbremse wäre dadurch eingeschränkt. Und es gälte ja, was auf dieser Webseite schon vor Wochen kritisiert worden ist: Das Gesetz hat einen bedenklichen Automatismus des Handelns eingeführt, der umso bedenklicher wird, je länger wir mit Corona leben. Wir lernen in der Krise weiter hinzu und brauchen dafür erst recht jene Flexibilität im Umgang mit dem Virus, die von zu starren (und eventuell zu strengen) Einheitsregeln verhindert wird.

 

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Medienmacher: Stefan Aust hat auch mit 75 noch einiges vor

Hamburg (dpa) - Wenn Stefan Aust von der "tollsten Zeit" in seinem Berufsleben als Journalist erzählt, muss man sich die so vorstellen: Lange und zähe Nächte in einem Schneideraum, freie Tage sind ein Fremdwort. Es gibt aber diese fixe Idee, die einen antreibt. Aust spricht über "Spiegel TV" und dessen Anfänge in den 1980er Jahren. Der Journalist, Herausgeber und Publizist sagt der Deutschen Presse-Agentur anlässlich seines 75. Geburtstags am Donnerstag (1. Juli): "Die Zeit war journalistisch die interessanteste, aufregendste und erfolgreichste Zeit." Aust schildert: "Wir haben wahnsinnig viel gearbeitet. Ich glaube, ich habe die sieben Jahre fast durchgearbeitet." Freie Tage habe er nicht genommen, weil er keine Zeit dafür gehabt habe. "Das war sehr anstrengend – aber einen solchen Freiraum für die Arbeit habe ich vorher und hinterher nie gehabt." Aust, der in Stade bei Hamburg geboren wurde, ist einer der bekanntesten Journalisten in Deutschland. Für seine Karriere wird er geachtet und geschätzt, Kritiker gab es trotzdem. Der Aufbau des Fernsehmagazins "Spiegel TV" fiel in eine Zeit, als das Privatfernsehen selbst in den Anfängen war. Die Zeit war geprägt von Aufbruch und Experimentieren auf einer neuen Spielwiese. Der Fernsehmarkt veränderte sich. Der viel gereiste Journalist arbeitet bis heute, produziert Filme und schreibt Bücher. Aktuell läuft etwa auf der RTL-Streamingplattform TVnow eine fünfteilige Doku über die Kanzlerschaft von Angela Merkel. Mit dem Journalismus begann Aust früh. Der Pferdeliebhaber war nach dem Abitur zunächst für die linksorientierte Zeitschrift "Konkret" tätig und hatte so auch näheren Kontakt zur späteren RAF-Terroristin Ulrike Meinhof: Ihr damaliger Mann war Herausgeber des Magazins, die Journalistin schrieb Kolumnen. Die Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF) sollte ein wiederkehrendes Thema in seinem Berufsleben werden. Er schrieb etwa den Bestseller "Der Baader Meinhof Komplex", der zu einer Art Standardwerk wurde. Jahrzehnte später verfilmte Uli Edel das Sachbuch fürs Kino. Der Film wurde für einen Oscar nominiert. Aust produzierte über viele Jahre auch jede Menge Fernsehbeiträge für das Polit-Magazin "Panorama" des Norddeutschen Rundfunks. Dann, nach einigen Jahren bei "Spiegel TV", rückte Aust in den 1990er Jahren parallel an die Spitze des Nachrichtenmagazins in Hamburg und blieb mehr als zehn Jahre "Spiegel"-Chefredakteur. Er nahm den Konkurrenzkampf mit "Stern" und "Focus" auf. Sein Ende an der mächtigen "Spiegel"-Spitze war begleitet von einem langen internen Hin und Her und Medienberichten über die Machtverhältnisse im Verlag. Seit Jahren ist Aust "Welt"-Herausgeber im Axel-Springer-Konzern in Berlin. Davor war er beim Nachrichtensender N24 eingestiegen, der heute auch Teil des Hauses ist. Austs Wechsel zu Springer verwunderte so manchen in der Branche, weil viele Aust bei den eher linksorientierten Medien verortet hatten. Im dpa-Gespräch sagt er zum aktuellen Stand seiner Tätigkeit als "Welt"-Herausgeber: "Mein jetziger Vertrag läuft Ende des Jahres aus." Pickt man sich einen Moment aus Austs Berufsleben heraus, der einem Millionenpublikum bekannt ist: Dann sind das wohl die Aufnahmen von dem Abend, als SED-Politbüromitglied Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz die DDR-Grenzöffnung verkündete. Aust hatte nach eigenen Angaben schon Tage davor ein "Spiegel-TV"-Team nach Ost-Berlin geschickt. Es nahm historische Szenen von der Öffnung des Schlagbaums am Grenzübergang Bornholmer Straße auf. Immer wieder kamen Umstände zusammen, die den Journalisten zu bedeutenden Geschichten brachten. In seinen jüngst erschienenen Memoiren "Zeitreise" schreibt Aust, der verheiratet ist und zwei Töchter hat: "Es wurde mir von Tag zu Tag deutlicher bewusst, welches Privileg es war, als "so eine Art Journalist", wie ich immer gern gesagt hatte, am Straßenrand der Geschichte zu stehen. Ein wenig wie Forrest Gump in dem gleichnamigen Film, ein bisschen doof - aber immer dabei." Zum Beispiel, wie er nach den Schüssen auf die Studentenbewegung-Ikone Rudi Dutschke 1968 in Berlin mit Ulrike Meinhof dabei gewesen sei, wie eine Protestgruppe vor dem Springer-Hochhaus verhindern wollte, dass die Zeitungen ausgeliefert werden. Über den Journalismus von heute sagt Aust, der in Hamburg lebt: Es gebe "Aktivisten" unter den Journalisten, "die ihre politische oder sonstige Agenda haben, die sie glauben, am besten im Journalismus durchsetzen zu können, was ja auch funktioniert". Kritische Töne schlug er etwa schon zur Klimaberichterstattung von anderen Medien an. Aust produziert auch mit 75 weiter und weiter. Er könnte sich zum Beispiel eine Doku-Serie zu seiner Autobiografie vorstellen. Weitere Pläne: "Ich habe mal das Buch "Hitlers erster Feind" über den Journalisten Konrad Heiden geschrieben, der die ersten Jahre von Hitler begleitet und der die erste kritische Hitler-Biografie geschrieben hat. Über seine Beobachtungen zu dem Aufstieg Hitlers – darüber würde ich gerne noch einen Film machen. Das hat bisher nicht geklappt." Aust schiebt nach: "Aber ich sage Ihnen: Das ziehe ich noch durch." Ob er sich vorstellen kann, noch ein neues Medium zu gründen? "Ich bin immer angestachelt, wenn ich auf eine neue Idee komme. Im Augenblick finde ich es schön, das zu machen, was ich immer gemacht habe: Nämlich Filme zu drehen und Bücher zu schreiben."

 

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„Es besteht nun einmal das Risiko, sich noch während der Rückreise zu infizieren“

WELT: Herr Weil, wie enttäuscht sind Sie über das Ausscheiden der deutschen Mannschaft? Stephan Weil: Am Dienstagabend jedenfalls sehr. Ich weiß, dass das zu meinen Schwächen gehört, dass ich solche Turniere noch immer ziemlich ernst nehme. Aber am Ende ist es im Fußball eben wie in der Politik: Ohne den wirklichen Willen zum Erfolg wird es nichts. Das war einfach ein grottenschlechtes Spiel. WELT: Finden Sie es richtig, dass ausgerechnet an einem aktuellen Corona-Hotspot wie London 45.000 Zuschauer dabei sein dürfen? Die meisten von ihnen ohne Maske und ohne Abstand. In Budapest ist das Stadion sogar jedes Mal ausverkauft. Weil: Nein. Ich finde es unverantwortlich, wie sich die Uefa verhält, dass sie so etwas zulässt. Es ist ihr Turnier, und sie kann sich meines Erachtens nicht damit herausreden, dass sie lediglich die Regeln des jeweiligen Gastlandes anwendet. Man muss die Augen schon sehr fest zudrücken, um nicht zu erkennen, dass es sich bei der Delta-Variante um ein höchst ansteckendes Virus handelt. Wenn dann Fans aus unterschiedlichen Ländern in vollbesetzten Stadien zusammenkommen, dann schafft man ideale Voraussetzungen für weitere Ausbruchssituationen. WELT: Und die Politik lässt die Fußballfunktionäre einfach gewähren? Weil: Sowohl die ungarische als auch die britische Regierung haben sicher die Erlaubnis für die Stadionauslastung und die weiteren Umstände der Austragung der Spiele erteilt. Das ist für mich komplett unverständlich, entbindet aber die Uefa nicht von ihrer Verantwortung als Veranstalterin dieser EM. WELT: Sie weisen mit dem Finger auf andere. Kann die deutsche Politik da gar nichts machen? Weil: Das glaube ich nicht. Ich erwarte allerdings vom Deutschen Fußballbund, dass er diese Probleme sehr klar in den Gremien der Uefa zur Sprache bringt. Der DFB hat dort eine starke Stellung. Was wir in manchen EM-Stadien sehen, steht in deutlichem Widerspruch zu all dem, was wir selbst in unseren Stadien ermöglichen. Die Regelungen für die EM-Spiele in München etwa halte ich für gut vertretbar. Aber es ist eben auch ein riesiger Unterschied zu den Szenen, die wir in London oder Budapest sehen. WELT: Wie wird es in Deutschland weitergehen? Werden Bundesliga und Zweite Bundesliga in der kommenden Saison wieder vor Publikum spielen können, oder bleibt es erst einmal bei „Geisterspielen“? Weil: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat sich im Verlauf der Pandemie ausgesprochen konstruktiv verhalten. Wir werden den Zutritt zu den Stadien absehbar auch in der kommenden Saison immer so regeln müssen, dass die Auslastung der jeweiligen Infektionslage gerecht wird. Derzeit sind die Inzidenzwerte sehr niedrig, und wir können auch davon ausgehen, dass die Impfquote in den kommenden Wochen weiter steigt – die Ausrichtung von Fußballspielen, aber auch von kulturellen Großveranstaltungen vor Publikum sollte also wieder möglich sein. Die Chefs der Staatskanzleien arbeiten derzeit an bundesweit geltenden Leitlinien, mit denen wir die Stadienauslastung im Wesentlichen einheitlich regeln wollen. WELT: Im Wesentlichen heißt, dass es dennoch sein kann, dass in dem einen Stadion eine höhere Auslastung möglich ist als in dem anderen? Weil: Man muss stets auch die jeweilige Situation vor Ort berücksichtigen. Es macht zum Beispiel einen großen Unterschied, ob man es mit einem Stadion zu tun hat, das vor allem mit dem eigenen Pkw angefahren wird. Oder ob es um ein Stadion geht, das die Zuschauer vornehmlich mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen. WELT: Mit welchen Zuschauerzahlen rechnen Sie zu Saisonbeginn? Weil: Das hängt von der Kapazität des jeweiligen Stadions ab. Es geht da eher um Prozentzahlen; ob wir mit 20,25 oder 30 Prozent starten werden, steht noch nicht fest. Mehr werden es voraussichtlich nicht sein. Es wird wieder Hygienekonzepte geben müssen, die unter anderem die An- und Abreise regeln. Auch Masken werden ein Thema sein. WELT: Wird es gesonderte Regeln für Geimpfte geben? Weil: Auch darüber beraten die Chefs der Staatskanzleien derzeit noch. Ich wäre jedenfalls dagegen, nur Geimpften und Genesenen den Zutritt zu den Stadien zu erlauben. Aktuell negativ Getestete sollten gleichgestellt werden. WELT: Die Chefs der Staatskanzleien haben am Montag auch über eine mögliche Verschärfung der Corona-Regeln für Reiserückkehrer beraten. Ein Ergebnis hat es nicht gegeben. Weil: An dieses Thema müssen wir noch mal ran. Ansonsten werden wir auch in diesem Sommer erleben, dass Hunderttausende Menschen aus dem Urlaub nach Deutschland zurückkehren, von denen wir nicht wissen, wo sie waren und mit wem sie Kontakt hatten. Dabei wissen wir aus dem vergangenen Jahr, dass das Virus auf diesem Weg ins Land gebracht worden ist. Das ging mit den Skiferien insbesondere in Ischgl los und hat sich dann im Sommer wiederholt. Jetzt haben wir mit den Testungen ein wirksames Instrument, um solche Einträge deutlich zu reduzieren. Und ich verstehe nicht, warum wir die Tests nicht so nutzen wollen, dass es auch tatsächlich Sinn macht. Das ist ein offenkundiger Fehler. WELT: Warum sind die von Ihnen, auch von anderen SPD-Ministerpräsidenten, geforderten doppelten verpflichtenden Testungen vor und nach der Rückkehr gescheitert? Weil: Da müssten Sie den Bundesinnenminister fragen, der sich gegen eine zweite Testverpflichtung wehrt und immer noch kein Konzept für Sicherungsmaßnahmen an den Grenzen hat. Ich halte das für falsch. Es verlangt ja niemand durchgängige Grenzkontrollen. Aber das Vorhandensein von negativen Testergebnissen zumindest stichprobenartig zu kontrollieren, ist nun wirklich nicht zu viel verlangt. Wir haben inzwischen überall in Europa die Möglichkeit, diese Tests unaufwändig durchzuführen und von Dritten bestätigen zu lassen. Das gibt auch keinen 100-prozentigen Schutz, aber zumindest eine gewisse Sicherheit. WELT: Ihr Hamburger Kollege Peter Tschentscher hat sich auch für eine fünftägige Quarantäne-Pflicht für Menschen, die aus Risikogebieten nach Deutschland kommen, ausgesprochen. Weil: Wichtig ist, dass vor und einige Tage nach Rückkehr aus solchen Gebieten getestet wird. Es besteht nun einmal das Risiko, sich noch während der Rückreise zu infizieren. Auf dieser Basis sollten wir jetzt erst einmal Erfahrungen sammeln, bevor wir den nächsten Schritt gehen. Es ist ja offensichtlich schwierig genug, allein die Tests durchzusetzen. WELT: Haben Sie den Eindruck, dass die Menschen der Politik, auch den Entscheidungsträgern in anderen Bereichen, skeptischer gegenüberstehen als vor der Pandemie? Weil: Es gab eine Phase am Ende des zweiten Lockdowns, so um Ostern, da waren viele Leute am Ende ihrer Kräfte und haben die Politik dafür in die Verantwortung genommen. In dieser Phase gab es eine sehr kritische Resonanz, teils zu Recht, teils aus meiner Sicht zu Unrecht. Inzwischen ist die Stimmung wieder deutlich besser. Viele Menschen registrieren, dass alles in allem gesehen Deutschland bisher relativ glimpflich durch die Pandemie gekommen ist. Die Corona-bedingten Todesfälle sind natürlich trotzdem tragisch, auch die vielen Spätfolgen der Erkrankung. Aber es ist beispielsweise die befürchtete große Pleitewelle bisher ausgeblieben, und es gibt erste vorsichtige Signale aus der Wirtschaft, dass das womöglich auch so bleibt. WELT: Welche Auswirkungen wird die Pandemie, werden die Folgen der Pandemie auf den Ausgang der Bundestagswahl im Herbst haben? Weil: Die Pandemie steckt uns allen noch derart in den Knochen, dass sie bewusst oder unbewusst das Hauptthema bei der Bundestagswahl sein wird. Gerade auch bei der Frage, wer das Land künftig führen soll. Es ist gerade in Krisenzeiten, aber auch im Hinblick auf die großen Veränderungen in den Bereichen Umweltschutz und Digitalisierung wichtig, dass an der Spitze eines Staates Menschen stehen, die in der Lage sind, ihrer großen Verantwortung gerecht zu werden. Und da ist meine Partei mit Olaf Scholz sehr gut aufgestellt. WELT: Freuen Sie sich eigentlich darüber, dass die Grünen mit Ihrer Spitzenkandidatin Annalena Baerbock immer wieder so sehr ins Schwimmen kommen? Weil: Nein, zur Schadenfreude neige ich sowieso nicht. Aber Kandidatinnen und Kandidaten für das Kanzleramt werden nun einmal ununterbrochen vermessen. WELT: Aber es zeigt sich schon, dass es schwierig sein kann, eine Kanzlerkandidatin oder einen Kanzlerkandidaten aufzustellen, der oder die ohne jede Führungserfahrung ins Rennen geht, richtig? Weil: Sagen wir es mal so: Die SPD hat sehr bewusst einen sehr erfahrenen und sehr verlässlichen Kanzlerkandidaten ins Rennen geschickt. In Zeiten wie diesen halte ich das bei diesem Amt auch für besonders wichtig. WELT: Wer wird Europameister? Weil: Schwer zu sagen. Die Italiener sind bisher sehr überzeugend aufgetreten. Aber man hat ja gesehen, wie schnell auch vermeintliche Turnierfavoriten ausscheiden. „Machtwechsel“ ist der WELT-Podcast zur Bundestagswahl – mit Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander. Jeden Mittwoch. Abonnieren unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music, Deezer oder per RSS-Feed.

 

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Menschen stecken ihre Hunde und Katzen an

Kann ich Corona auf Hund oder Katze übertragen? Diese Frage beschäftigte während der Pandemie viele Haustierbesitzer. Fälle, in denen Besitzer die Krankheit auf ihren Vierbeiner übertragen haben, gab es bereits, sie wurden aber als vernachlässigbares Risiko für die öffentliche Gesundheit angesehen. Da vor allem durch Impfungen die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch immer seltener wird, halten es die Forscher nun für wichtig, mehr über das potenzielle Risiko zu wissen, das von Tierinfektionen ausgeht. Zwei neue Studien haben sich mit diesem Übertragungsweg beschäftigt. Sie wurden auf dem jährlichen European Congress of Clinical Microbiology & Infectious Diseases (ECCMID) online vorgestellt. Dr. Els Broens und ihr Team von der Universität Utrecht (Niederlande) untersuchten 156 Hunde und 154 Katzen aus 196 Haushalten mit Menschen, die positiv auf COVID-19 getestet worden waren. Anhand von PCR- und Antikörper-Tests stellten die Wissenschaftler bei sechs Katzen und sieben Hunden eine Corona-Infektion fest,31 Katzen und Hunde hatten Antikörper gegen das Virus gebildet, waren also bereits infiziert. ► Elf der positiv getesteten Tiere wurden zwei Wochen danach noch mal auf Antikörper getestet. Alle waren positiv, was belegte, dass sie Covid-19 hatten. ► Acht Katzen und Hunde, die im selben Haushalt wie die PCR-positiven Tiere lebten, wurden ebenfalls erneut getestet, um eine Übertragung des Virus unter den Haustieren auszuschließen. Keiner der Tests war positiv, das Virus wird also nicht von Tier zu Tier übertragen, schlussfolgern die Forscher. ► Und: „Glücklicherweise wurde bis heute keine Übertragung von Haustieren auf Menschen gemeldet. Daher scheint es trotz der recht hohen Rate unter Haustieren aus COVID-19-positiven Haushalten in dieser Studie unwahrscheinlich, dass sie eine Rolle bei der Pandemie spielen“, so Dr. Broens. ► Die Studie zeigt aber, dass in 40 von 196 Haushalten die Vierbeiner Corona hatten – mit 20,4 Prozent ist das eine ziemlich hohe Quote. Dr. Broens empfiehlt deshalb: „Wenn Sie COVID-19 haben, sollten Sie den Kontakt mit Ihrer Katze oder Ihrem Hund vermeiden, genauso wie Sie es mit anderen Menschen tun würden.“ Hauptsorge sei nicht die Gesundheit der Tiere, denn die hatten keine oder nur leichte Symptome. Gefährlicher sei das Risiko, dass Haustiere als Speicher für das Virus fungieren und es wieder in die menschliche Bevölkerung einschleppen könnten. Weitere neue Forschungsergebnisse der Universität von Guelph, Ontario (Kanada) deuten darauf hin, dass Katzen, die auf dem Bett ihres Besitzers schlafen, besonders gefährdet sind. Dorothee Bienzle, Professorin für Veterinär-Pathologie, und ihre Kollegen untersuchten 48 Katzen und 54 Hunde von Corona-Genesenen auf Antikörper. Zusätzlich wurden die Besitzer nach ihren Kuschelgewohnheiten mit den Tieren befragt. Ob sie streicheln und küssen, ihnen erlauben, auf ihrem Schoß zu sitzen, das Gesicht abzulecken oder in ihrem Bett zu schlafen. Und ob sie Symptome bei ihren Tieren entdeckt hatten, nachdem sie selbst infiziert waren. Als Gegenprobe wurden 75 Hunde und Katzen, die in einem Tierheim lebten, und 75 streunende Katzen auf Antikörper getestet. Die Ergebnisse: ► 67 Prozent (32/48) Katzen und 43 Prozent (23/54) der Hunde mit Besitzern wurden positiv auf Corona-Antikörper getestet. Im Vergleich dazu waren nur 9 Prozent (7/75) der Hunde und Katzen aus dem Tierheim und 3 Prozent (2/75) der streunenden Katzen positiv. Die Zeit, die ein Besitzer mit seinem Tier verbrachte und die Art des Kontakts, hatten laut Studie keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass es infiziert wurde. Aber: Bei Katzen, die auf dem Bett ihres Besitzers schliefen, war die Wahrscheinlichkeit einer Infektion höher. Auf Hunde traf das nicht zu. Die Biologie von Katzen macht sie anfälliger für Corona als Hunde. Heißt: Das Virus hat es leichter, ihre viralen Rezeptoren zu knacken, um in die Zellen einzudringen. Hinzu kommt, dass Katzen eher in der Nähe des Gesichts ihres Besitzers schlafen als Hunde – dadurch erhöht sich das Infektionsrisiko. Die höhere Infektionsrate bei Tieren mit Besitzern im Vergleich zu den Tierheimbewohnern und den Streunern bedeute, dass der wahrscheinlichste Übertragungsweg vom Menschen zum Haustier führt, und nicht umgekehrt. Wenn ein Tierbesitzer Corona hat, ist die Wahrscheinlichkeit also überraschend hoch, dass er es an sein Haustier weitergibt, schlussfolgern auch die kanadischen Wissenschaftler. „Katzen, insbesondere solche, die auf dem Bett ihres Besitzers schlafen, scheinen besonders anfällig zu sein. Wenn Sie also COVID-19 haben, würde ich Ihnen raten, Abstand von Ihrem Haustier zu halten – und es nicht in Ihr Schlafzimmer zu lassen“, so Prof. Dorothee Bienzle. Die Veterinärmedizinerin empfiehlt auch, Haustiere von anderen Menschen und Vierbeiner fernzuhalten. „Obwohl die Beweise, dass Haustiere das Virus an andere Haustiere weitergeben können, begrenzt sind, kann dies nicht ausgeschlossen werden. Auch wenn nicht nachgewiesen wurde, dass Haustiere das Virus an Menschen weitergeben, kann die Möglichkeit nicht völlig ausgeschlossen werden“, sagt sie.

 

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Kalenderblatt 2021: 1. Juli – was ist heute passiert?

Berlin. Das aktuelle Kalenderblatt für Donnerstag,1. Juli 2021: Was geschah heute, wer wurde geboren, wer ist gestorben? Die Ereignisse in der Übersicht. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Ein Blick in die Geschichte kann den Blick auf die Gegenwart schärfen. Welche Ereignisse fanden am 1. Juli statt? 2019 − Der Fernsehhersteller Loewe im bayerischen Kronach ist insolvent. Die mehr als 400 Arbeitnehmer sind arbeitslos. Das deutsche Traditionsunternehmen war dem Preiskampf in der Branche nicht mehr gewachsen. 2016 − Der österreichische Verfassungsgerichtshof ordnet an, dass die Stichwahl vom 22. Mai für das Amt des Bundespräsidenten wegen Unregelmäßigkeiten wiederholt werden muss. Der Grünen-nahe Kandidat Alexander Van der Bellen hatte im Mai knapp gewonnen. 2011 − Fürst Albert II. und die südafrikanische Ex-Schwimmerin Charlene Wittstock geben sich in Monaco bei einer standesamtlichen Zeremonie im prächtigen Thronsaal das Jawort. Der Höhepunkt der Hochzeit ist die kirchliche Trauung am 2. Juli. 1996 − Nach mehr als zehnjähriger Beratung in einer Expertenkommission unterzeichnen Deutschland, Österreich, die Schweiz, Liechtenstein und die Länder mit deutschsprachiger Minderheit die Erklärung zur Rechtschreibreform. 1991 − Die Staats- und Regierungschefs der Warschauer-Pakt-Staaten beschließen in Prag die Auflösung des östlichen Verteidigungsbündnisses. 1976 − In der Bundesrepublik tritt ein neues Namensrecht in Kraft. Ehepaare können wahlweise den Namen der Frau oder des Mannes oder einen Doppelnamen annehmen. 1966 − Frankreich verlässt die militärische Struktur der Nato, bleibt aber Mitglied der Allianz. 1911 − „Panthersprung nach Agadir“: Das deutsche Kanonenboot „SMS Panther“ geht vor der marokkanischen Hafenstadt Agadir vor Anker. Mit dieser Drohgebärde reagiert Kaiser Wilhelm II. auf die französische Expansionspolitik in Marokko. Ein Krieg zwischen Deutschland, England und Frankreich kann in der Folge nur knapp abgewendet werden. 1861 − Das Wallraff-Richartz-Museum wird in Köln eröffnet. Wer wurde am 1. Juli geboren? 1961 − Carl Lewis (60), amerikanischer Leichtathlet, neunmaliger Olympiasieger im Sprint und Weitsprung 1961 − Prinzessin Diana, britische Prinzessin, erste Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, gest.1997 1946 − Stefan Aust (75), deutscher Journalist („Panorama“, „Spiegel TV“, „Spiegel“, „WeltN24“) und Autor 1926 − Carl H. Hahn (95), deutscher Industriemanager, VW-Vorstandsvorsitzender 1982-1992 1646 − Gottfried Wilhelm Leibniz, deutscher Philosoph und Mathematiker, gest.1716 Wer ist am 1. Juli gestorben? 1991 − Michael Landon, amerikanischer Schauspieler („Bonanza“, „Unsere kleine Farm“), geb.1936 1896 − Harriet Beecher Stowe, amerikanische Schriftstellerin („Onkel Toms Hütte“), geb.1811 RND/dpa

 

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Wie SPD, Grüne und Linkspartei mit Provokateuren umgehen

Jetzt soll es also Sahra Wagenknecht treffen: NRW-Parteifreunde wollen sie aus der Linkspartei ausschließen lassen. Keine andere Politikerin und kein anderer Politiker aus deren Reihen ist zugkräftiger als die Ex-Fraktionschefin, zu deren Wahlkampfveranstaltungen jüngst in Leipzig 1000 Neugierige kamen. Aber Wagenknecht hat sich auch einen Namen gemacht als Dauerkritikerin ihres eigenen Milieus. Das ist unbequem für die Mehrheit in ihrer Partei, die sich gegen die eigensinnige Politikerin auf Parteitagen immer wieder durchsetzt und doch erleben muss, dass diese mit ihrer rhetorischen und intellektuellen Verve den Diskurs bestimmt. Bei sieben Prozent in Umfragen ähnelt der Streit einem Harakiri-Versuch Der Vorwurf lautet: Wagenknecht schadet ihrer Partei. Dabei will sie diese retten, wenn sie warnt, eine übersteigerte Identitätspolitik, in der Antirassismus, Gendersternchen und Queerthemen wichtiger genommen werden als soziale Fragen, entfremde diese von ihren früheren Stammwählern, vor allem von weniger gut ausgebildeten Menschen. So unerträglich finden einige NRW-Parteifreunde solche Thesen, dass ihnen im Bundestagswahlkampf offenbar völlig egal ist, dass Wähler keine zerstrittenen Parteien schätzen. Wenn man auf die gegenwärtig mageren sieben Prozent in Umfragen für die Partei schaut, grenzt solches Verhalten an Harakiri. Fans von Parteiordnungsverfahren vergessen auch gern, welche hohen Hürden das Parteiengesetz vor den Ausschluss eines Mitglieds stellt: Es muss der Partei durch dessen Handeln ein konkreter Schaden entstanden sein, und dieser muss belegt werden. Auch deshalb kämpfte die SPD jahrelang ohne Erfolg mit Thilo Sarrazin, bevor der Ex-Finanzsenator im dritten Parteiordnungsverfahren 2020 ausgeschlossen wurde. Die Grünen könnten im Umgang mit einem ebenso prominenten wie provokativen Mitglied auch erstaunliche Erfahrungen machen. Zumindest erscheint der Ausgang des Verfahrens des Landesverbandes Baden-Württemberg gegen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer wegen rassistischer (so die Landespartei) oder ironischer (so Palmer) Posts über einen afrodeutschen Ex-Fußballer offen. Bisher haben die Beschwerdeführer bei den Südwest-Grünen im Gegensatz zu Wagenknechts NRW- Parteifreunden auch vermieden, die öffentliche Schlacht mitten im Wahlkampf zu führen. Das SPD-Schiedsurteil zu Sarrazin lautete, er habe gegen die Grundsätze der Partei verstoßen und ihr geschadet. Der Fall scheint abgeschlossen. Wo immer aber der Eindruck entsteht, die Ausschlussdrohung sei nur ein Weg, eine unliebsame Meinung zu bekämpfen, wird es kritisch. Immerhin: In Wagenknechts Fall stellten sich Partei- und Fraktionsführung gegen das Verfahren.

 

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Verkehrsrichtplan: Die Stadt Zürich legt sich mit dem Kanton an

Das rot-grün dominierte Parlament will Zürich zur Velostadt umbauen. Die Mehrheit setzte sich bisher bei allen Anträgen durch, am Ende könnte aber die Kantonsregierung den Gemeinderat zurückpfeifen. Der öffentliche Verkehr steht beim Zürcher Gemeinderat nicht mehr ganz vorn auf der Prioritätenliste. Das Velo hat ihn als Lieblingskind abgelöst. Das Wichtigste in Kürze Die Grundsatzdebatte: Die Linke will Strassenraum «zurückerobern», die Bürgerlichen befürchten eine «Fehlplanung» Am Mittwoch hat die Monsterdebatte zum Stadtzürcher Verkehrsrichtplan begonnen. Die Fronten waren von Anfang an klar abgesteckt: Linke und grüne Parteien sahen in der Umverteilung des städtischen Raums die Chance auf mehr ökologischen Verkehr und auf mehr Grün- und Freiräume. Die SP sprach von der «Rückeroberung des Strassenraums». Auf bürgerlicher Seite wurde von einer «kompromisslosen Fehlplanung» gesprochen, mit der die Mobilität eingeschränkt und das Gewerbe behindert werde. FDP und SVP versprachen bereits, den Verkehrsrichtplan bei der Abstimmung an der Urne Ende November mit allen Mitteln zu bekämpfen. «Eine ideologiefreie Verkehrspolitik kennt der Zürcher Gemeinderat nicht», hielt die GLP in ihrer Fraktionserklärung fest. Wohl wahr. Sehr viele Forderungen und Entscheide sind vor allem von den jeweiligen Lieblingsthemen geprägt: Umbau Zürichs zur Velostadt, Elektromobilität, möglichst rasch zur Klimaneutralität, Parkplatzabbau, Kündigung des historischen Kompromisses, Tempo 30 möglichst flächendeckend – auch wenn dadurch der öffentliche Verkehr eingeschränkt und ausgebremst wird. Obwohl klar war, dass der Gemeinderat da und dort die Anträge des Stadtrats abändern würde, zeigte sich der zuständige Tiefbauvorsteher Richard Wolff (al.) zu Beginn der Debatte begeistert vom überarbeiteten kommunalen Richtplan. Es handle sich um «ein gutes Produkt, einen zeitgenössischen Richtplan», sagte Wolff. Vor allem die Neuaufteilung des Strassenraums begrüsste er ausdrücklich. Strassenraum müsse eben auch Lebensraum sein. Der Parkplatzkompromiss ist Geschichte Wie erwartet hat die rot-grüne Ratsmehrheit den historischen Parkplatzkompromiss in der Innenstadt aus dem Richtplan entfernt. Künftig können auch in der Innenstadt Parkplätze abgebaut werden, und zwar ohne Untergrenze. «In der City und den citynahen Gebieten werden oberirdische Parkplätze gesamthaft reduziert», lautet neu der Passus. Der Stadtrat hatte die Zahl der Innenstadtparkplätze von heute 7662 um 10 Prozent reduzieren wollen. Die City-Vereinigung schlug als Kompromiss vor, dass nur 5 Prozent der Parkplätze abgebaut und weitere 5 Prozent in Parkplätze für Elektrofahrzeuge umgewandelt werden sollen. Diese Kompromissvorschläge waren aber chancenlos, wie auch die Minderheitsanträge der Bürgerlichen. Man wolle «eine neue Strategie, keine Parkplatzzählerei», sagte Pascal Lamprecht (sp.) Ziel müsse eine hohe Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sein. Die SVP wies auf die Wertschöpfung hin, die ein Parkplatz bringe, die FDP monierte, es sei verantwortungslos, auf eine Untergrenze bei der Zahl der Parkplätze zu verzichten – sie taten dies ohne Erfolg. «Züri autofrei» durch die Hintertür? Die Stadtquartiere seien in kleinere «Quartierblöcke» aufzuteilen: Diese Forderung der rot-grün dominierten Kommission hat eine Mehrheit gefunden. Nach dem Vorbild von Barcelona sollen Quartiere weitgehend vom Autoverkehr befreit werden. «Innerhalb dieser Quartierblöcke ist der quartierfremde motorisierte Individualverkehr grundsätzlich verboten», steht im Antrag. Das Velo soll in diesen Blöcken Vortritt haben. Die Juso jubiliert: Sie schreibt in einer am Mittwochabend verschickten Mitteilung, die Idee sei ursprünglich als Gegenvorschlag zu ihrer Initiative «Züri autofrei» angedacht gewesen, welche das Bundesgericht für ungültig erklärt hat. Nun figuriert sie im Richtplan. Sven Sobernheim (glp.) wies darauf hin, dass es in Zürich kaum Quartiere gebe, die für die Anwendung des Konzepts geeignet seien. Zudem habe man im Antrag zwar Ausnahmen für Zubringerdienste und Menschen mit eingeschränkter Mobilität genannt, aber vergessen, die Anwohnerinnen und Anwohner zu erwähnen – diese könnten demnach nicht mehr in ihr Quartier fahren. Dies dürfte übergeordnetem Recht widersprechen. Tempo 30 ohne Einschränkungen Die rot-grüne Mehrheit fordert auf allen kommunalen Strassen, auch in Quartierzentren, grundsätzlich Tempo 30. Anträge von bürgerlicher Seite, dabei die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs beizubehalten und Schleichverkehr in die Quartiere zu verhindern, wurden abgelehnt. In mehreren Anträgen versuchten die Bürgerlichen, auf die Problematik aufmerksam zu machen, dass Tempo 30 auch auf Hauptstrassen die Kapazität des ÖV einzuschränken droht. Explizit forderte die FDP, es sei auf eine Temporeduktion auf Achsen, die der öffentliche Verkehr nutzt, zu verzichten. Markus Knauss (gp.) sagte, es werde versucht, ein Gegensatz zwischen Lärmschutz und ÖV zu konstruieren. Dabei liege die Lösung auf der Hand: Weniger Autos in der Stadt, denn die Staus behinderten den ÖV in erster Linie. Die Anträge der Bürgerlichen blieben chancenlos. SVP und FDP schlugen weiter vor, dass man auf jenen Strassenabschnitten, bei denen sogenannte lärmarme Beläge eingebaut werden, grundsätzlich Tempo 50 beibehalten solle. Markus Knauss stellte sich gegen den Vorschlag. Es brauche eben beides, Tempo 30 und Flüsterbeläge. Nur so seien die Vorgaben zur Reduktion des Strassenlärms zu erfüllen. Stephan Iten (svp.) machte auf neuere Produkte aufmerksam, die besser funktionieren. Man brauche auch ein leistungsfähiges Strassennetz und könne nicht den Fünfer und das Weggli haben, sagte Iten. Der bürgerliche Antrag wurde klar abgelehnt. Mehr E-Ladestationen in Parkhäusern Soll das Fahren mit Elektroautos gefördert werden, indem man auf Parkplätzen Ladestationen installiert? Eine grosse Mehrheit, zu der ausnahmsweise auch die SP gehörte, sprach sich dafür aus, dass man dies in Parkhäusern machen soll. Einzig AL und Grüne waren dagegen. Markus Knauss (gp.) sagte, Elektroautos seien nur «das grüne Mäntelchen der Autoindustrie». Sie würden immer grösser und verbrauchten den wertvollen Strassenraum. Auch sei ihre Herstellung problematisch. Keine Mehrheit gab es schliesslich für das Aufstellen von Ladestationen bei Parkflächen in der blauen Zone; die SP wechselte bei diesem Antrag wieder ins rot-grüne Lager. Parkhaus-Idee findet kein Gehör Die Bürgerlichen wollten in den Verkehrsrichtplan schreiben, dass die Stadt zusätzliche Quartierparkhäuser erstellen soll. Es gehe dabei eindeutig nicht um Pendelverkehr, sondern um ein Angebot für die Quartierbevölkerung – damit liessen sich Parkplätze aus der blauen Zone in den Untergrund verlagern, sagte Roger Bartholdi (svp.). Die rot-grüne Mehrheit wollte davon nichts wissen: Standorte seien an den zentralen Lagen kaum zu finden, und wenn, dürften die Mietkosten für einen Parkplatz sehr hoch sein. Ebenfalls verworfen wurde die Idee, mögliche Standorte für Parkhäuser festzulegen. Angenommen wurde hingegen der Antrag der Kommissionsmehrheit, wonach ein digitales Bezahlsystem für Parkhäuser entwickelt werden soll. In diesem Fall bildeten für einmal Grüne und AL die Minderheit. Rot-Grün beharrt auf netto null bis 2030 Vor zwei Monaten hat der Zürcher Stadtrat vorgerechnet, dass die Forderung des Gemeinderats nach einer Reduktion der Treibhausgase bis 2030 unrealistisch sei. Er präsentierte stattdessen ein eigenes, auf Gutachten verschiedener externer Experten beruhendes Massnahmenpaket, das zeigt, wie die Klimaneutralität bis 2040 erreicht werden soll. Die rot-grüne Seite des Gemeinderats hält davon nichts und beharrt bei der Ausarbeitung des kommunalen Verkehrsrichtplans auf dem Zeitpunkt 2030. Folgendes hat sie neu ins Planwerk hineingeschrieben: «Die städtische Mobilität richtet sich auf das Klimaschutzziel von Netto-Null-Treibhausgase bis ins Jahr 2030 aus.» Die GLP hatte 2040 festlegen wollen, und SVP und FDP hätten ganz auf den Passus verzichtet. Die rot-grüne Variante setzte sich klar durch. Es wird wohl Konflikte mit dem Kanton geben Zu einem grösseren Konflikt könnte es mit dem Kanton kommen. Die rot-grüne Ratsseite möchte in der Stadt ja möglichst flächendeckend Tempo 30 einführen. Davon hält der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) überhaupt nichts, wie er beispielsweise der regionalen Verkehrskonferenz im letzten November mitgeteilt hat: «Der ZVV ist der Überzeugung, dass die Einführung von Tempo 30 die Attraktivität des öV mindert», steht im entsprechenden Protokoll. Nicht nur würden die Reisezeiten länger, es seien auch beträchtliche finanzielle Mittel nötig, weil wegen der Verlangsamung neue Fahrzeuge gekauft und betrieben werden müssten. Es ist also sehr gut möglich, dass der Regierungsrat, der den kommunalen Verkehrsrichtplan schliesslich genehmigen muss, wieder ein paar Abstriche und «Anpassungen» am städtischen Richtplan machen wird – wie er das auch beim regionalen Richtplan, der sich ebenfalls auf die Stadt Zürich bezieht, vor vier Jahren gemacht hat. Zum Teil ging es damals um Formulierungen: So wollte der Regierungsrat etwa nicht stehenlassen, dass der Mehrverkehr aufgrund des Bevölkerungswachstums «vollumfänglich» mit öffentlichem Verkehr und Velos aufgefangen werden müsse. Er ersetzte es durch «möglichst». Zudem strich er dem Gemeinderat gleich mehrere von ihm gewünschte Verkehrsprojekte – nicht nur diverse Seilbahnen, sondern auch neue Tram- und Buslinien. Er verwies dabei immer auf übergeordnete Planungen und auf Kompetenzen des Zürcher Verkehrsverbunds. Der Gemeinderat liess das nicht auf sich sitzen und prozessierte dagegen bis vor Bundesgericht – wo er schliesslich auf der ganzen Linie unterlag.

 

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Reich an Bombast, arm an Handlung

Wenn schon der Titel eines Films den Kampf zweier Giganten verheißt, dann will der Zuschauer in aller Regel auch genau das zu sehen bekommen. In dieser Hinsicht liefert "Godzilla vs. Kong", der ab dem 1. Juli endlich den Bombast zurück in die deutschen Kinos bringt, definitiv ab. Zumindest immer dann, wenn nicht gerade ein notdürftig hinzugefügter Nebenkriegsschauplatz, um auch ein paar bekannte menschliche Figuren in der Handlung unterzubringen, davon ablenkt. Wer ist der "König der Monster"? Diese Frage ist nun zwangsläufig auf das titelgebende Duell "Godzilla vs. Kong" hinausgelaufen. Zwar hat die Menschheit alles darangesetzt, die überdimensionalen Streithähne voneinander fernzuhalten. Eine riskante Mission unter der Leitung der Wissenschaftler Dr. Nathan Lind (Alexander Skarsgard,44) und Dr. Ilene Andrews (Rebecca Hall,39), um eine mächtige Energiequelle zu erschließen, führt die beiden Titanen aber bedenklich nah zusammen. Denn besagte Energiequelle befindet sich in der Hohlerde, einem gefährlichen Bereich weit unterhalb der Erdkruste und der ursprünglichen Heimat von Kong. Um aber überhaupt erst dorthin zu finden, sind die Instinkte des Riesenprimaten als animalisches Navigationssystem von Nöten. Zeitgleich bereitet der umtriebige Godzilla auch der Menschheit große Sorgen. Scheinbar wahllos greift er ohne Rücksicht auf Verluste Städte an. Ist er womöglich doch nicht der Beschützer der Menschheit? Oder gibt es einen anderen Grund für seine Zerstörungsorgien? Madison Russell (Millie Bobby Brown,17), der seit den Geschehnissen aus "Godzilla II: King of the Monsters" das Wohl der Riesenechse mehr denn je am Herzen liegt, will der Wahrheit auf den Grund gehen. Wie zwei Hälften eines Turnierbaums werden die Filme "Kong: Skull Island" auf der einen und die beiden "Godzilla"-Streifen auf der anderen Seite im Intro inszeniert. Ein kurzer Schnelldurchlauf aller anderen Giganten, denen Kong und Godzilla jeweils den Garaus gemacht haben, ehe sie nun im Finale aufeinandertreffen. Tumb, aber stimmungsvoll. Bei dieser Prämisse hatten Regisseur Adam Wingard (38, "Blair Witch") und die Drehbuchautoren Eric Pearson und Max Borenstein ein ebenfalls riesiges Problem zu umschiffen. Wie schafft man es, dass die Zuschauer nicht volle zwei Stunden auf die erste Runde des versprochenen Titelkampfs der Titelmonster warten müssen? Ganz einfach: Indem sich die menschlichen Protagonisten gegenseitig hanebüchene Pläne vorschlagen, die daraufhin, ohne zu murren, in die Tat umgesetzt werden. Das mag nicht immer elegant sein, verhilft dem Film aber zu seinem ersten optischen Höhepunkt: einem Faustkampf von Godzilla und Kong. Auf einem Flugzeugträger. Mitten im Ozean. Runde eins geht an... In der Haupthandlung des Films gehen zwei klare Sieger der Herzen hervor, wortwörtlich. Bei den Monstern ist es der erstaunlich fürsorgliche Riesenaffe, bei den Menschen die kleine Jia, eine Ureinwohnerin von Skull Island, dargestellt von der taubstummen Schauspielerin Kaylee Hottle (9). Das ungleiche Duo verständigt sich via Zeichensprache miteinander und schafft es doch glatt, inmitten all des Krawalls für Emotionen zu sorgen. Die vermeintlich großen Namen auf dem Filmplakat, Skarsgard und Hall, bleiben hingegen arg blass. Die größte Schwäche des Streifens ist aber der Subplot rund um Millie Bobby Browns Suche nach der Wahrheit im Fall Godzilla. Der wirkt nicht nur unnötig albern und drangeklatscht, sondern bringt auch eine Erkenntnis mit sich, die eigentlich keine ist. Denn siehe da: Dem zwielichtigen Gesellen, der die Suche nach der mysteriösen Energiequelle in Auftrag gegeben hat und zur Untermalung seiner Zwielichtigkeit gerne ein Glas Whiskey schwenkt, liegt das Wohl des Riesenaffen gar nicht so sehr am Herzen. Es wirkt so, als habe man händeringend nach einer Möglichkeit gesucht, um zumindest einer Figur aus den vorangegangenen Filmen eine tragende Rolle zu geben. Doch statt mit Echsenflüsterin Madison mitzufiebern, ertappt man sich immer wieder bei dem Wunsch, die Handlung möge so schnell wie möglich wieder zum Affentheater schalten. Für den "Stranger Things"-Star ist das eine undankbare Situation. "Godzilla vs. Kong" ist dann am besten, wenn er sich aufs versprochene Gekloppe im Titel konzentriert. Dass bei einem Film dieser Art kein neuer "Citizen Kane" - oder eher "Citizen Kong" - erwartet werden darf, sollte allen klar sein. Ein bisschen mehr Mühe bei der Handlung wäre dennoch wünschenswert gewesen. All dieser Kritik zum Trotz ist "Godzilla vs. Kong" genau der richtige Film, um das Comeback des Kinos einzuläuten. Diesen Bombast muss man auf der großen Leinwand erleben.

 

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E-Auto-Ladestationen im Vergleich Es muss nicht die teuerste Wallbox sein

Wer sein Elektroauto zu Hause günstig und schnell aufladen möchte, sollte eine Wallbox installieren. Das ist eine spezielle Steckdose an der Wand für das schnelle und komfortable Laden von E-Autos. Sie lädt den Akku bis zu zehnmal schneller wieder auf als eine Haushaltssteckdose. Doch die richtige zu finden, ist gar nicht so einfach: 540 E-Auto-Heimladestationen von 190 Herstellern erfüllen mittlerweile die Bedingungen für einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 900 Euro. Und die Liste auf der Webseite der KfW wird täglich länger. Kein Zweifel: Das Förderprogramm 440 des Verkehrsministeriums „für den Kauf und die Installation von Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden“ ist ein voller Erfolg. Der Nachteil: Das große Angebot schafft die Qual der Wahl. Anhand von fünf Ladestationen klären wir Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösung! AUTO BILD und Kooperationspartner Edison haben fünf Exemplare namhafter Hersteller bestellt, um sie im Zertifizierungszentrum der DEKRA im niederländischen Arnheim einem ausgiebigen Test unterziehen zu lassen Mit dabei: Wallboxen von der VW-Tochter Elli, vom Zulieferer Webasto und vom Druckmaschinenhersteller Heidelberg sowie von wallbe. Außerdem war eine mobile Ladestation, der sogenannte Juice Booster 2, mit von der Partie. Dieses Gerät ist zwar nicht förderfähig, bietet dafür aber andere Vorteile (siehe unten). Drei Tage lang wurden die Boxen im Zertifizierungszentrum der DEKRA in Arnheim unter die Lupe genommen. Nach dem theoretischen Teil (EU-Vorschriften, Verständlichkeit der Bedienungsanlagen) ging es an die Inspektion des Innenlebens. Dann folgte die praktische Erprobung. Simuliert wurden Ladevorgänge über jeweils sechs Stunden. Geprüft wurden Ladeströme und die entstehende Hitze an verschiedenen Stellen. Am Ende wurde noch gemessen, wie schnell die integrierten Sicherungen auf Fehlerströme reagieren. Schnellster war hier übrigens der ID. Charger Pro mit 153 Millisekunden. Die vier Wallboxen im Test hingegen sind an einen festen Montageort gebunden, liefern maximal 11 kW Strom – und ermöglichen es den Energieversorgern, bei künftigen Versorgungsengpässen die Ladeleistung zu drosseln. AUTO BILD wollte von den Spezialisten der DEKRA – die in ihren Labors im Auftrag der Industrie permanent sogenannte Niederspannungsgeräte prüfen – wissen, wie sicher Wallboxen aus europäischer Produktion sind, worauf beim Kauf zu achten ist und wie sich die zum Teil eklatanten Preisunterschiede erklären lassen: Den günstigsten und den teuersten Kandidaten in unserem Testfeld trennen immerhin fast 2000 Euro! Im Test blieben bei allen Geräten die Messwerte im grünen Bereich. Hitzestaus gab es bei keiner Wallbox, alle Ladevorgänge verliefen reibungslos. Strippen, Klemmen und Schaltungen: Das Innenleben einer Wallbox ist nur was für Elektriker Unterschiede zwischen den Geräten offenbarte der Test trotzdem – die auch die Preisdifferenz erklären. Das teuerste Gerät, die Wallbe Pro, hat ein stabiles, wetterfestes Gehäuse und eine Verkabelung im Inneren, die deutlich stärker und damit belastbarer ausfällt als die der Konkurrenz. Vor allem aber glänzt die Box mit Funktionalitäten, die den Ladekomfort erhöhen und die Abrechnung der Stromlieferungen etwa mit dem Arbeitgeber erleichtern. Die Teuerste: Wallbe-Ladestation an der Testwand Der ID. Charger Pro kommt von Volkswagen Heidelberg Energy Control: die Heidelberger Druckmaschinen AG erschließt neue Geschäftsfelder Die Webasto Pure ist die günstigste Wallbox im Testfeld Im Vergleich zum wallbe-Produkt sind die übrigen Wallboxen deutlich spartanischer ausgestattet. Grundsätzlich erfüllen sie ihren Zweck zuverlässig: nämlich sicher Strom in den Akku des Elektroautos zu leiten. Allerdings sind sie nur teilweise internetfähig. Wofür braucht man das? Um die Wallbox etwa über das Smartphone und eine App zu steuern. Wer darauf verzichten kann, ist mit der Webasto Pure sehr gut bedient – der Wallbox mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit den 300 Euro, die das Gerät günstiger ist als der ID. Charger Pro von Volkswagen, lässt sich möglicherweise der Elektriker bezahlen. Dann würde der staatliche Förderzuschuss sogar voll und ganz für Kauf und Montage der Anlage reichen – solange noch Fördermittel zur Verfügung stehen. Der einst mit einer halben Milliarde Euro gefüllte Fördertopf leert sich rapide – und die Lieferzeiten für die förderfähigen Wallboxen werden länger und länger. Auf einige Modelle muss man inzwischen bis zu 200 Tage warten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert seit Ende 2020 mit 900 Euro pro Ladepunkt. Insgesamt sind 500 Millionen Euro Zuschuss im Topf. Bis Mitte Juni sind bereits 470 000 Anträge gestellt worden. Bei einer Förderhöhe von 900 Euro sind damit schon 423 Millionen Euro bewilligt. Heißt: Aktuell sind nur noch unter 77 Millionen Euro im Topf. Und täglich werden es weniger. Wer also eine Wallbox-Förderung möchte, sollte sich beeilen. ▶︎ Tipp: Vattenfall-Box zum Sonderpreis Das Ladepaket von AUTO BILD und Vattenfall beinhaltet die Wallbox Charge Amps Halo mit 11 kW Leistung. Ein Web-Interface macht das Auslesen der Ladevorgänge möglich. Zur Box gehört ein Ökostromtarif. Die Wallbox kostet ab 499 Euro, damit ist eine Ersparnis von bis zu 690 Euro auf den Normalpreis möglich. Hier geht's zum Angebot! Das E-Auto zuhause laden – geht am Besten mit Wallbox. Kauf und Einbau werden staatlich üppig gefördert. BILD verrät die Bedingungen! Großes E-Auto-Problem: die begrenzte Strommenge in den Akkus. BILD verrät, welches Auto am weitesten für sein Geld fährt. Eine interessante Alternative zur fest installierten Wallbox ist der Juice Booster der Schweizer Firma Juice Technology AG. Zum Preis von 999 Euro ist er zwar nicht förderfähig (es sei denn, er wird per Wandhalterung montiert und verplombt), dafür bekommt man aber einen mobilen Universallader mit bis zu 22 kW Leistung, der gegen Aufpreis an einem Dutzend Adaptern für Haushalts- und Industriesteckdosen aller Art Anschluss findet. Universal nutzbar: Der Juice Booster kommt mit Adaptern für alle gängigen Anschlüsse Ob rote Drehstromdose in der Werkstatt oder blaue CEE-Campingplatzbuchse, ob 16 oder 32 Ampere Stromstärke - mit dem Juice Booster lassen sich Elektroautos vielfältig aufladen. Der Ladevorgang wird mittels farbiger LED signalisiert. Und falls er mal von einem Reifen überrollt wird, soll er bis zu drei Tonnen Gewicht überstehen können. Die DEKRA-Tester Laurens Mooi und Sahin waren jedenfalls sehr angetan von der mobilen Ladelösung aus der Schweiz, die es ermöglicht, mithilfe von Adaptern überall in Europa Strom für das Elektroauto zu zapfen – an Haushalts- und Industriesteckdosen sowie öffentlichen Ladestationen mit bis zu 22 Kilowatt Leistung. Alle fünf Ladesysteme arbeiten sicher und einwandfrei. Trotzdem vorm Kauf bitte überlegen, welche Aufgaben die Box erfüllen soll, welche Features verzichtbar sind. So lassen sich leicht Hunderte Euro sparen. Mehr spannende Auto-Themen lesen Sie in der aktuellen AUTO BILD

 

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Der Coronavirus-Blog

Der Corona-Impfstoff der Firma Curevac hat in Studien nicht bestanden. Wie es mit der Zulassung weitergehen soll, ist unklar. Die Regierung plant indes aktuell keine Gutscheine oder sonstige Goodies, um mehr Österreicher zu einer Impfung mit zugelassenen Impfstoffen zu bewegen. Alle Details im Live-Blog. 🔴 >> ZUM LIVE-BLOG In den Stadien verfolgen mittlerweile trotz Pandemie Zehntausende Menschen die Spiele d... Die Masken fallen großteils, aber die 3G-Regel bleibt: Am Donnerstag treten in Österrei... Am morgigen 1. Juli werden die Corona-Regeln wieder einmal gelockert – zur Freude der A... Wie die Schule im Herbst starten kann, hängt auch von der Lehrer-Impfquote ab. Aktuelle... Thailand will mit einem Modellprojekt testen, ob Tourismus auch in Pandemie-Zeiten mögl...

 

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"Es wirkt alles trostlos": Lukas Podolski übt harte Kritik an DFB-Team nach EM-Aus und fordert "Ruck" "Es wirkt alles trostlos": Lukas Podolski übt harte Kritik an DFB-Team nach EM-Aus und fordert "Ruck"

Für die deutsche Nationalmannschaft ist die EM nach der 0:2-Niederlage im Achtelfinale gegen England vorzeitig gelaufen - und ein Weltmeister von 2014 hat vor dem Fernseher mitgelitten: Lukas Podolski hat sich am Tag nach dem EM-Aus mit der DFB-Leistung nicht einverstanden gezeigt. Im Bild -Podcast "EM Insider" kritisierte der ehemalige Köln- und Bayern-Spieler vor allem die Einstellung der DFB-Stars: "Es wirkt alles so trostlos. Wenn du in die Gesichter der Spieler siehst – da bewegt sich nichts, da rührt sich nichts", schimpfte Podolski. Vor allem Ehrgeiz, Wille, Kampfgeist und Entschlossenheit hätten gefehlt, kritisierte der 130-malige Nationalspieler. Das DFB-Team wirke behäbig: "Da könne ein Feuer im Stadion passieren – sie würden weiter auf dem Platz bleiben", sagte Podolski, der vor allem im Offensivspiel gegen die Engländer "die Durchschlagskraft" vermisst habe: "Man hat immer versucht, den (Timo; d. Red.) Werner in der Tiefe zu suchen", monierte der nach seinem Türkei-Engagement bei Antalyaspor inzwischen vereinslose Ex-Angreifer. Insgesamt habe die Mannschaft von Joachim Löw "wenig Pläne nach vorne" gehabt. "In der Offensive war das zu wenig. Mir haben auch die Ideen gefehlt. Dieser unbedingte Wille, das Tor zu erzielen." Am Spielermaterial habe es nicht gelegen, merkte Podolski weiter an: "Die Mannschaft ist so wie sie ist. Wir haben nicht zehn andere Spieler, die jetzt nicht nominiert waren, die unbedingt dabei gewesen sein sollten." Bessere Spieler als die 26 nominierten DFB-Profis habe es nicht gegeben. Dementsprechend komme nun auf Löw-Nachfolger Hansi Flick als Bundestrainer einiges an Arbeit zu. Unter ihm müsse nun ein "Ruck durch die Mannschaft" gehen. Wie es für Podolski nun selbst aktiv weitergeht, steht dagegen noch in den Sternen. Seine Fußball-Karriere will der 36-Jährige, der im Herbst Juror bei der RTL-Sendung "Das Supertalent" wird, nach der Türkei-Station noch nicht beenden. "Vereine melden sich immer. Für mich ist am Ende wichtig, dass das Gesamtbild passt. Die Stadt, der Verein, das Konzept", sagte Podolski erst kürzlich gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Vereine aus der amerikanischen Profi-Liga Major League Soccer sollen Interesse zeigen.

 

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Proteste in afrikanischem Kleinstaat Eswatini: Berichte über Tote

Im Königreich Eswatini eskalieren die Proteste. Nächtliche Ausgangssperren wurden verhängt, offiziell wegen der Corona-Pandemie. Am Mittwoch sollen mehrere Menschen getötet wurden sein. Pretoria – Afrikas letzte absolute Monarchie wird von Protesten erschüttert. Die Regierung des weitgehend von Südafrika umschlossenen Königreichs Eswatini (früher: Swaziland) erließ daher weitreichende Beschränkungen wie Schulschließungen und nächtliche Ausgangssperren. Als Begründung wurde auch die Corona-Pandemie genannt. Nach offiziell unbestätigten Berichten gab es am Mittwoch mehrere Tote. Im Nachbarland Südafrika äußerte sich am Abend die Regierungspartei Afrikanischer Nationalkongress (ANC) extrem besorgt über die zunehmende Instabilität und rief die regionale Staatengemeinschaft SADC zur Vermittlung auf. "Der Einsatz von Sicherheitskräften für die Unterdrückung von politischem Dissens und das Scheitern, auf legitime Bürgersorgen einzugehen, komplizieren den Konflikt", hieß es in einer Erklärung. Der ANC forderte die Zulassung politischer Parteien und die Vermeidung einer "autokratischen Krisenlösung mit harter Hand". In dem Kleinstaat mit knapp 1,2 Millionen Einwohnern gibt es seit Tagen Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten, die demokratische Reformen verlangen. Am Mittwoch gab es nach diversen Berichten wieder Schüsse und brennende Autos. Die Jugendorganisation der sozialistischen prodemokratischen Pudemo-Partei, Swaziland Youth Congress, berichtete auf Facebook: "Wir können bestätigen, dass Armee und Polizei aktuell 21 Bürger getötet haben." Da das Internet landesweit abgeschaltet sei, seien weitere Informationen kaum möglich. Eine offizielle Bestätigung war nicht zu erhalten. Die unabhängige Online-Plattform "Swazi News" veröffentlichte auf Twitter ein Video, in dem zu sehen ist, wie Einsatzkräfte auf fliehende Zivilisten schießen. Auch in anderen sozialen Medien gab es Berichte über gewaltsame Zwischenfälle. Eine zuverlässige Überprüfung war nicht möglich. Auch verlässliche Zahlen, wie viele Menschen sich an den Protesten beteiligen, gab es nicht. Premierminister Temba N. Masuku sprach von einer "renitenten Menge", die Gewalt ausübe. Leider würden die Proteste "von kriminellen Elementen missbraucht". Das bitterarme Land befindet sich gerade im Griff einer dritten Corona-Welle. Nach offiziellen Zahlen wurden seit Beginn der Pandemie knapp 20.000 Infektionen registriert,678 Menschen starben. Der mit absoluter Macht herrschende König Mswati III. steht wegen Verschwendungssucht in der Kritik. Politische Parteien sind verboten. (APA, dpa) Die Feuerpause solle ab sofort gelten, hieß es in einer Mitteilung vom Montagabend. Nac... Am Freitagmorgen um 6.28 Uhr Ortszeit hatte ein Attentäter mit einer Autobombe eine Pat... Im Juni 1991 kehrte zum ersten Mal seit 1945 der Krieg nach Europa zurück. Jugoslawisch... Die Maschine vom Typ Blackhawk wurde im Landeanflug auf Cúcuta von mindestes sechs Kuge... Angreifer haben im westafrikanischen Mali eine Patrouille deutscher Soldaten der UNO-Tr...

 

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Guido Cantz ist raus - TV-Ikone soll „Verstehen Sie Spaß“ retten

ARD-Kultshow in großer Not, da soll eine TV-Ikone ins Boot... „Verstehen Sie Spaß?“ laufen die Zuschauer weg. Lag die Einschaltquote 2009 noch bei 5,2 Mio., waren es zuletzt nur 4,2 Mio. – und die Kritik an der Sendung wurde größer. Vorwurf: Das von Kurt Felix († 71) 1980 erfundene Format sei nicht mehr lustig und spontan. Welche TV-Ikone das sinkende Schiff jetzt retten soll, lesen Sie mit BILDplus.

 

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Schalke testet IHN als Kreativ-Chef

Weil sich die Verpflichtung eines Spielmachers zieht, lässt sich Schalke nach BILD-Informationen jetzt etwas einfallen. Wer im Trainingslager auf der Zehner-Position jetzt getestet werden soll – nur mit BILD Plus!

 

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BVB versüßt Terzic die Zukunft

Neu-Start beim BVB! Heute beginnt für Dortmund mit den obligatorischen Fitness-Tests der Auftakt in die nächste Saison. Zudem ist es der erste offizielle Arbeitstag vom künftigen Cheftrainer Marco Rose (44). Gleichzeitig verlässt Pokalsieger-Coach Edin Terzic (38) den Rose-Stab und tritt seine frisch geschaffene Stelle als Technischer Direkor an. Einen Posten, den er sich gut bezahlen lässt... Lesen Sie hier mit BILDplus, was der Fan-Liebling pro Saison in Dortmund in seiner neuen Anstellung kassiert!

 

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Hummels wartet mit Schlafkissen aufs Taxi

Die Spieler hatten ihr Bleiben eigentlich bis zum Finale am 11. Juli geplant. Deshalb fiel der Auszug aus dem EM-Camp auch ein wenig chaotisch aus. Nach dem Frühstück am Morgen verabschiedete sich die Mannschaft am Vormittag aus Herzogenaurach. Mit Mini-Vans und zwei Mannschaftbussen wurden die Spieler weggefahren. Ein der zwei großen Teambusse steuerte mit einem Großteil der Mannschaft München an. Um 13.10 Uhr kam der Tross an der Säbener Straße an. Über den Hintereingang! Denn der Bus rollte über den Kunstrasenplatz am anderen Ende aufs Gelände. Dort wurden die Spieler von ihren Familien empfangen.34 Tage hatte die Mannschaft wegen der Corona-Pandemie in einer Blase verbracht, konnten sich mit Frauen und Kindern nur per Skype oder Facetime sehen. Ein Ex-Bayer machte dabei den unglücklichsten Eindruck: Mats Hummels (32) saß sichtlich geknickt auf einer kleinen Mauer vor der Geschäftsstelle. Mit Koffern, einer Adidas-Tüte und seinem gut verpackten Schlafkissen. Das EM-Aus hatte den Abwehrchef deutlich mitgenommen. Joshua Kimmich (26) wurde von seiner Frau Lina abgeholt. Beide nahmen auch noch Serge Gnabry (26) mit. Auf Jamal Musiala (18) wartete Mama Carolin, die ihn auch sonst gern mal im VW Polo zum Training fährt. Leroy Sané (25) ging voll gepackt mit mehren Koffern in die Bayern-Kabine. Torwart und Kapitän Manuel Neuer (35) winkte kurz und ging wortlos in die Bayern Kabine. Übrigens: Als Letzter verließ Jogi Löw am Mittwochmittag um 14.08 Uhr das Camp in Herzogenaurach. Eine Mercedes-Limousine von Adidas brachte ihn nach Hause. Seine letzte Dienstfahrt als Bundestrainer...

 

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Was sich jetzt unbedingt ändern muss

Das Vorrunden-Aus bei der WM 2018, das 0:6 gegen Spanien, jetzt das frühe EM-Aus – keine dieser desaströsen Vorstellungen war ein Ausrutscher. Sondern ein fataler Trend! Wir sind einfach nicht mehr besser! Wir haben keinen Mittelstürmer mehr. Weit und breit keinen „echten Neuner“, dem man den Ball mal in den Strafraum hauen kann und der weiß, wo das Tor steht. In der Torschützenliste der vergangenen Bundesliga-Saison gibt es auf den sechs vorderen Plätzen niemanden mit einem deutschen Pass. Bei dieser EM waren wir beim Ausnutzen von Eins-gegen-eins-Situationen das schlechteste Team von allen. Heißt: Wir haben auch keine Dribbler mehr. Rechts antäuschen, links vorbei – das Handwerkszeug eines jeden Straßenfußballers fehlt. Der Grund für dieses Dilemma kann nur sein: Bei uns läuft in der Ausbildung und der Nachwuchsförderung einiges falsch. So falsch, dass es uns brutal aus der Weltspitze katapultiert hat. 15 Jahre Jogi Löw sind mehr als eine Spielergeneration. Der Bundestrainer machte aber nicht den Eindruck, dass er sich sonderlich für die U-Mannschaften des DFB interessiert. Der Austausch mit den Bundesliga-Trainern war – vorsichtig ausgedrückt – stets ausbaufähig. Dabei sind die Probleme beim DFB schon lange bekannt. Manager Oliver Bierhoff und U21-Trainer Stefan Kuntz warnten immer wieder vor einem Verkümmern deutscher Talente. „Es wird eine Delle geben“, sagte Bierhoff 2020, „wir müssen die Spieler wieder besser entwickeln.“ Er und DFL-Chef Christian Seifert hatten 2018 das „Modell Zukunft“ initiiert, das beim DFB-Bundestag 2019 abgesegnet wurde. Es geht um Spielformen, Wettbewerbe und individuelle Förderung. Seitdem ist Bierhoff auf Werbetour, scheitert aber immer wieder an 21 Landesfürsten und deren Landestrainern, die teils komplett andere Vorstellungen haben. Der „Saustall“ DFB braucht nicht nur beim stets zerstrittenen Präsidium dringend eine Reform. DFB-Sportdirektoren wie Matthias Sammer (eigentlich eine Idealbesetzung) und Hansi Flick haben entnervt aufgegeben. Der Sportliche Leiter Nationalmannschaften ist heute ein gewisser Panagiotis Chatzialexiou, dessen Spuren aber noch unsichtbar sind. Ob mit dem neuen Bundestrainer Hansi Flick mit einem Schlag alles besser wird, muss abgewartet werden. Die Frage wird sein, ob er kraft seines Amtes das „Modell Zukunft“ endlich zum Fliegen bringt. Oder ob er sich, der acht Jahre lang Löw-Assistent war, als Teil des jetzigen Systems versteht. Mit einem unbequemen Trainer von außen, einem wie Ralf Rangnick, der von der F-Jugend aufwärts jeden Stein umgedreht hätte, hat man jedenfalls gar nicht erst gesprochen. Die Spieler, die Deutschland 2030 zum Weltmeister machen sollen, sind heute ungefähr 12 oder 14 Jahre alt. Und im wichtigsten Teil ihrer Ausbildung. Es ist ab sofort kein Tag mehr zu verschenken!

 

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Feuerwehr versorgt verletzte Frau: Eichhörnchen gerettet

Eine verletzte Frau versorgt und obendrein noch ein Eichhörnchen-Baby gerettet - dies ist die Bilanz eines Einsatzes der Feuerwehr in Schenefeld im Kreis Pinneberg, die ehrenamtlichen Helfer am Mittwochabend veröffentlichten.14 Kräfte waren ausgerückt, weil ein größerer Ast auf ein parkendes Auto gestürzt war. Dabei wurde eine Passantin verletzt; sie kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Bei den Sägearbeiten entdeckten die Feuerwehrleute dann das kleine Eichhörnchen, das sie zum Wildtier- und Artenschutzzentrum nach Klein Offenseth-Sparrieshoop brachten.

 

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ER wird zweiter Co-Trainer

Die EM ist für die DFB-Elf Geschichte – Jogi Löw ist als Bundestrainer weg! Nun übernimmt Ex-Bayern-Coach Hansi Flick als Bundestrainer und soll Deutschland zur WM nach Katar im Winter nächsten Jahres führen. Lesen Sie mit BILDplus, welcher alte Bekannte Flick als Co-Trainer beim DFB unterstützt.

 

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Ist DAS die neue Flick-Elf?

Die neue Zeitrechnung beim DFB beginnt am 2. September! Dann startet der neue Bundestrainer Hansi Flick (56) mit dem WM-Qualifikations-Spiel gegen Liechtenstein. Viel Zeit hat er nicht. Schon im November 2022 beginnt die WM in Katar. BILD zeigt Flicks mögliche Elf. Klar ist: Flick wird auf sein Bayern-Titel-System 4-2-3-1 setzen. Joshua Kimmich (26) und Leon Goretzka (26) bilden das Herzstück in der Zentrale. Das heißt: Robin Gosens (26) hat es als Linksverteidiger in einer Viererkette schwerer, weil er defensiv zu schwach ist. Rechtsverteidiger Ridle Baku (23) dagegen hat eine starke Saison in Wolfsburg hinter sich, wurde U21-Europameister. Für viele war verwunderlich, dass er für Löw kein Thema war. Diese drei Stars denken an einen Rücktritt: ► Toni Kroos (31/Real): Er hatte bereits nach dem WM-Aus 2018 Rücktrittsgedanken. Auch weil Löw ihn bestärkte, ging er noch einmal in die EM. BILD weiß: Kroos tendiert zum Rücktritt, hat aber am Tag nach dem Aus noch keine endgültige Entscheidung getroffen. ► Ilkay Gündogan (30): Der Profi von Manchester City hat schon vor der EM im kleinen Kreis geäußert, dass er sich über einen Rücktritt Gedanken macht. Die Frage ist, ob er sich dem Konkurrenzkampf unter Flick gegen dessen Ex-Bayern-Spieler Kimmich und Goretzka stellt. Gündogan will nach dem Urlaub über seine DFB-Zukunft entscheiden. ► Mats Hummels (32): Der Dortmunder könnte sich eine Zukunft in der Nationalmannschaft vorstellen. Dafür müsste er aber in einem Gespräch mit Flick hören, dass der neue Bundestrainer auf ihn baut. Beide hatten nach BILD-Informationen noch keinen Kontakt. Zukunft offen. Er will weitermachen: ► Thomas Müller (31): Er stellte sich in den Dienst der Mannschaft, obwohl er gegen England nach seiner Knieverletzung nicht bei 100 Prozent war. Müller würde sich bei der WM 2022 gerne noch mal in Bestform präsentieren. Flick sendet bereits positive Signale. Tendenz: Müller bleibt. Er macht weiter: ► Manuel Neuer (35): Der älteste Spieler im Kader ist auch bei der WM 2022 Deutschlands Kapitän. Die Zukunft: Flick will junge Spieler fördern. Schon als Bayern-Trainer wollte er Kai Havertz (22) und Timo Werner (25) holen. Außer Baku dürfen sich Jamal Musiala (18) und Florian Wirtz (18) auf mehr Einsatzzeit in der Nationalelf freuen. Frischer Wind vor der Wüsten-WM!

 

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Post von Wagner: Liebes Fußball-Deutschland

die Engländer sind im Jubel-Himmel. Und wir? Sind wir Deutschen in der Trauer-Hölle? Das Höchste unserer Gefühle ist ein Achselzucken, was Gleichgültigkeit bedeutet. Ich hätte gerne um Helden geweint, die erschöpft am Boden liegen. Aber es war keiner erschöpft. Die Deutschen spielten uninspiriert und so gleichgültig, wie man einen Joghurtbecher auslöffelt. Nichts an ihrem Spiel erinnerte uns an unsere Ahnen. An Uwe Seeler, Gerd Müller, Franz Beckenbauer. Das waren Spieler, die Spiele herumrissen, uns jubeln ließen. Es waren Spieler aus dem Nachkriegsland, es waren keine Spieler aus der Komfort-Gesellschaft. Sie waren nicht behütet und nicht gepampert. Sie bereiteten sich auf ihre großen Spiele in Jugendherbergen vor. Ich liebe den alten deutschen Fußball. Kämpfen. Leidenschaft. Herzlichst, Franz Josef Wagner Die aktuelle Berichtererstatung zum Thema finden Sie hier.

 

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„Barbarisch“ +++ „Abschieben“: Kurz spricht aus, was wir uns nicht trauen!

Klartext gegen Kriminelle! Nach dem grausamen Mord an einem 13-jährigen Mädchen in Wien hat sich Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (34, ÖVP) mit einem beeindruckenden Bekenntnis an die Bürger gewandt: „Ich verspreche, dass wir alles tun werden, damit die Täter mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Mit mir wird es einen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan und eine Aufweichung der Asylgesetze gegenüber straffälligen Asylwerbern niemals geben!“ Kurz spricht aus, was deutsche Regierungspolitiker sich nur ganz selten trauen! Nach dem grausamen Anschlag von Würzburg hatte sich Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) nur durch ihren Sprecher Steffen Seibert (60, CDU) zu Wort gemeldet. Trotz der eindeutigen Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund sprach er verallgemeinernd von einem „Amokläufer“, dessen „entsetzliche Tat“ sich gegen „jede Menschlichkeit und jede Religion“ gerichtet habe. ▶︎ Österreichs Kanzler Kurz erteilte gestern hingegen auch Beschwichtigungen gegenüber „gewaltbereiten Flüchtlingen“ eine Absage: „Es ist kein Platz für falsch verstandene Toleranz, ich halte diese Opfer-Täter-Umkehr nicht aus“, sagte Kurz bei BILD Live. So habe es nach der „dieser unglaublichen, barbarischen Tat“ Stimmen gegeben, die fragten, wieso das Mädchen denn allein gewesen sei, ob die Eltern nicht eine Mitverantwortung hätten – und dass „die Flüchtlinge sicherlich so traumatisiert“ seien. Kurz: „Da kann ich einfach nur sagen: Solche Aussagen widern mich zutiefst an.“ Zwei Gründe sieht der Dresdner Politologe Prof. Werner Patzelt (68, CDU) für das Wegduck-Phänomen deutscher Politiker: ▶︎ Kritik an Muslimen werde oft als „islamophob und rassistisch“ diffamiert. In diesen Verdacht wolle niemand geraten, der in der Öffentlichkeit steht. ▶︎ Obwohl eindeutig zwischen Muslimen und islamistischem Terror unterschieden wird, komme immer wieder der Vorwurf, man bediene so „Vorurteile“. Doch nicht alle deutschen Politiker sind derartige Bedenkenträger. CDU-Innenexperte Marc Henrichmann (45) zu BILD: „Ich teile das Entsetzen von Sebastian Kurz über die abscheuliche Tat. Der Rechtsstaat ist unverhandelbar. Er gilt auch und erst recht im Asylrecht. Für kriminelle Ausländer, die unsere große Humanität mit Füßen treten, muss überall in Europa gelten: Abschiebehaft und möglichst schnelle Rückführung in die Herkunftsländer.“ ▶︎ Auch CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries (46) sagt: „Sebastian Kurz macht es genau richtig: Die Dinge beim Namen benennen und keine Verharmlosungen und Relativierungen dieses schrecklichen Verbrechens zulassen.“ Das sei in der Asyl- und Innenpolitik „unerlässlich, um bestehende Probleme lösen zu können“. ▶︎ FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae (53) macht es kurz: „Dem Rechtsstaat kommt es nicht auf die Herkunft, sondern auf die Schuldfrage an.“

 

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Silbereisen verlängert „Traumschiff“-Vertrag: Mehr Folgen als bisher

Der Kapitän bleibt an Bord! Florian Silbereisen (39) hat seinen Vertrag beim ZDF-„Traumschiff“ vorzeitig verlängert. Die bisherige Vereinbarung lief bis Ende 2021 und umfasste zwei noch zu drehende Folgen. Wie lange Silbereisen jetzt bleibt, was sich ändert und was Florian zu BILD sagt, lesen Sie mit BILDplus.

 

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Wall Street in gespannter Erwartung

An der Wall Street ging das Wechselspiel zwischen Standard- und Technologieaktien heute weiter. Der Dow legte zu, die Nasdaq eine Pause ein. Die Anleger warten derweil auf Neues vom Arbeitsmarkt. Standardwerte waren heute an der Wall Street gefragt, die zuletzt so erfolgsverwöhnten Technologieaktien konsolidierten hingegen auf hohem Niveau. Die Nasdaq schloss zwar insgesamt leicht im Minus, bleibt aber auf Rekordniveau. Der Auswahlindex Nasdaq 100, der bei 14.454 Punkten um 0,12 Prozent leichter schloss, markierte bei 14.582 Punkten im frühen Geschäft noch ein weiteres Rekordhoch. Der Composite-Index ging bei 14.504 Punkten aus dem Handel, ein leichter Abschlag von 0,17 Prozent. Der Leitindex Dow Jones behauptete sich fast den ganzen Tag im Plus und schloss bei 34.502 Punkten um 0,61 Prozent höher. Nachdem der Dow zuletzt mit der Hausse der Technologieaktien nicht mithalten konnte, holte er heute etwas auf. Der marktbreite S&P-500-Index schaffte es ganz kurz vor Handelsschluss noch, das fünfte Rekordhoch hintereinander zu erzielen bei 4302,90 Punkten. Der Index schloss bei 4297 Punkten nur knapp darunter und 0,12 Prozent höher. Auch wenn der letzte Tag des ersten Halbjahres an der Street heute durchwachsen ausfiel, fällt der Rückblick auf das erste Halbjahr beeindruckend aus. Aktien waren die eindeutigen Favoriten der Anleger. Der Aufschwung wurde hauptsächlich von der Aussicht auf einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung nach der Krise, gepaart mit hoher Liquidität der Notenbank erreicht. Der Dow Jones legte im ersten Halbjahr immerhin 12,7 Prozent zu, die Technologiebörse Nasdaq stieg um 12,5 Prozent. Der breiter aufgestellte S&P-500-Index, der maßgeblich für die Erfolgsmessung institutioneller Anleger ist, rückte sogar um 14,4 Prozent vor. Es ist die beste Halbjahresbilanz seit über 20 Jahren. Investoren wollten sich aber wegen der am Freitag anstehenden Arbeitsmarktdaten mit neuen Engagements am Aktienmarkt nicht zu sehr vorwagen. Dort hat sich der Stellenaufbau in der Privatwirtschaft deutlich abgeschwächt. Konkret seien im Juni im Monatsvergleich 692.000 Beschäftigte hinzugekommen, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP in Washington mit. Analysten waren im Schnitt von einem noch stärkeren Dämpfer ausgegangen auf einen Zuwachs von 600.000 neue Stellen. Im Monat zuvor waren revidiert 886.000 Stellen (bisher 978.000) geschaffen worden. Die ADP-Zahlen gelten als Indikator für die offiziellen Arbeitsmarktdaten am Freitag. Die offiziellen Daten am Freitag waren in den vergangenen beiden Monaten hinter den Erwartungen zurückgeblieben. "Eine dritte Enttäuschung würde die Tatsache untermauern, dass die wirtschaftliche Erholung an Dynamik verliert", sagte John Brady, Manager beim Brokerhaus R. J. O'Brien & Associates. Im Juni trübte sich das Geschäftsklima in der Region Chicago derweil überraschend stark ein. Der US-Häusermarkt entwickelte sich dagegen im Mai weiter robust: Die noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe stiegen kräftig. "Zum einen negativ, zum anderen positiv überraschend, aber sie scheinen nicht repräsentativ zu sein für die breitere Wirtschaft", schrieb Volkswirt Ian Shepherdson von Pantheon Macroeconomics über die beiden letztgenannten Wirtschaftsindikatoren. Unter den Einzelwerten fielen Nvidia mit einem weiteren Rekordhoch bei knapp über 800 Dollar auf. Auch die Rüstungsaktien Lockheed und Ratheon legten nach einem Großauftrag aus der Schweiz zu. Die Schweiz will 36 Kampfjets vom Typ Lockheed Martin F35-A sowie zur bodengestützten Luftabwehr das Raketensystem Patriot des Herstellers Raytheon anschaffen. Der Kaufpreis für beide Systeme beträgt gut sieben Milliarden Franken (6,4 Milliarden Euro). Der DAX hat die Gewinne des Vortages heute wieder abgegeben und tut sich damit weiter schwer, den steigenden US-Märkten zu folgen. Am Ende des Tages gab der deutsche Leitindex 1,02 Prozent ab und schloss bei 15.531 Punkten. Der Index bleibt damit zwar in seiner Bandbreite zwischen 15.500 und 15.800 Punkten. Für neue Rekorde wie in den USA fehlt aber weiter der Schwung, so dass sich die derzeitige Hängepartie fortsetzen dürfte. Im Tagestief war der Index bei 15.461 Zählern schon unter die auch charttechnisch wichtige Unterstützungsmarke von 15.500 Punkten gefallen, konnte diese aber auf Schlusskursbasis behaupten. Trotzdem kann sich die Bilanz des deutschen Leitindex in diesem Jahr bisher sehen lassen. Für den Monat Juni ergibt sich ein Plus von 0,7 Prozent. Im nun beendeten zweiten Quartal verbuchte der Leitindex einen Zuwachs von 3,5 Prozent. Erst recht sehen lassen kann sich die Bilanz für die ersten sechs Monate 2021 mit einem Gewinn von 13,2 Prozent. Zum Ende des ersten Halbjahres gingen einige Anleger aber auf Nummer sicher und machten heute Kasse. "Die kurzfristigen Effekte der Inflation scheinen unter Kontrolle und in den Kursen enthalten", sagte Volkswirt Bert Colijn von der ING Bank. "Aber es bleibt Unsicherheit wegen der neuen Coronavirus-Variante und ihres Einflusses auf die wirtschaftliche Erholung." Fast alle DAX-Mitglieder schlossen im minus, lediglich die beiden Fresenius-Aktien (die gestern gegen den Trend verloren hatten), Merck und MTU lagen leicht im Plus. Die Abschläge fielen deutlich höher aus mit Siemens Energy am Index-Ende mit minus 3,2 Prozent. Gestern hatte die Siemens-Abspaltung die Kursliste noch angeführt. Auch Continental, Delivery Hero und VW gehörten zu den größten Verlierern. Bei Kursen von derzeit 1,1851 Dollar fällt der Euro im US-Handel weiter zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1884 (Dienstag: 1,1888) Dollar fest. Die Verunsicherung der Anleger wegen der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus ist weiterhin spürbar. Nur für kurze Beruhigung sorgte die Nachricht vom Dienstag, wonach der Moderna-Impfstoff nach Unternehmensangaben auch eine Immunantwort gegen die zuerst in Indien aufgetretene Delta-Variante anregt. Ansonsten beschäftigte sich der Markt mit den jüngsten Inflationsdaten aus Europa. So trieb in Frankreich ein kräftiger Anstieg der Energiepreise die Inflation weiter an. In Italien erreichte die Steigerungsrate der Lebenshaltungskosten im Juni den höchsten Stand seit 2018. In der Eurozone aber sank die Inflationsrate im Juni leicht. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, sprach von einer "Ruhe vor dem Sturm". Der Teuerungsanstieg sei noch nicht beendet. Die vorübergehende Mehrwertsteuerreduktion in Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 schlägt sich Gitzel zufolge ab der Jahresmitte deutlich in der Teuerungsrate des gemeinsamen Währungsraums nieder. Dieser Effekt allerdings laufe zum 1. Januar 2022 aus. Im kommenden Jahr sei der Inflationsspuk dann wohl vorbei. Die deutsche Wirtschaft wächst derzeit kräftig, hat das DIW-Institut festgestellt. Von April bis Juni dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 2,5 Prozent zum Vorquartal steigen, sagten die Forscher heute voraus. Mit zunehmender Eindämmung des Infektionsgeschehens kehrten immer mehr vom Lockdown lange betroffene Dienstleister zur Normalität zurück. "Virusmutationen und eine möglicherweise noch nicht ausreichende Impfquote drohen stellenweise aber immer wieder Sand ins Getriebe zu streuen", warnte DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. Die Lebenshaltungskosten in der Eurozone nahmen binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent zu, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten mit dieser Rate gerechnet. Noch im Mai waren die Verbraucherpreise um 2,0 Prozent gestiegen, was die höchste Teuerungsrate seit Herbst 2018 war. Wie schon im Vormonat wurde die Inflation im Juni vor allem durch die Energiepreise angetrieben. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft eine Teuerung knapp unter zwei Prozent an. Weiter nach oben ging es mit den Ölpreisen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent koste am Abend 0,7 Prozent mehr als gestern, die US-Leichtölsorte WTI legte 1,1 Prozent zu. Kurz vor einer geplanten Videokonferenz von Vertretern der Opec+ zur Förderpolitik des Ölverbunds zeichnen sich schwierige Gespräche ab. Zuletzt war am Markt eine Anhebung der Fördermenge im August erwartet worden. Verluste von bis zu vier Prozent müssen die Vorzugsaktien hinnehmen, die am Ende über zwei Prozent schwächer schlossen. Volkswagen hat in einem US-Rechtsstreit um mögliche weitere hohe Bußgelder im "Dieselgate"-Skandal eine empfindliche Niederlage erlitten. Das Oberste Gericht von Ohio entschied am Dienstag, dass der Bundesstaat Sanktionen wegen systematischer Abgasmanipulation gegen den Autobauer verfolgen kann, die über die bereits auf US-Bundesebene vereinbarten Strafen hinausgehen. "Der gesamte Autosektor ist wegen Gewinnmitnahmen unter Druck und allen voran VW", sagt ein Händler. Hohe Preise für die Elektro-Brummis des Lkw-Herstellers dürften die Nachfrage nach den Fahrzeugen noch nicht ausufern lassen. Der Elektro-Lastwagen eActros kostet etwa drei Mal so viel wie ein vergleichbares Modell mit konventionellem Antrieb, so der Marketing- und Vertriebschef von Mercedes-Benz Lkw, Andreas von Wallfeld, heute zur Vorstellung des Serienmodells. Der Agrochemiekonzern wird Insidern zufolge im Verlauf des Tages den Prospekt für den geplanten Börsengang in China veröffentlichen. Damit wäre eine Notierung an der Technologiebörse STAR Market in Shanghai noch vor Jahresende möglich. Damit könnte der Besitzer von Syngenta, der Staatskonzern ChemChina, mit dem Börsengang rund 65 Milliarden Yuan oder umgerechnet zehn Milliarden Dollar erlösen. Die Syngenta Group, bestehend aus der Schweizer Syngenta AG, Adama aus Israel sowie den landwirtschaftlichen Aktivitäten der chinesischen Sinochem, sieht sich als Weltmarktführer im Bereich Pflanzenschutz und als Nummer drei im Bereich Saatgut. Papiere des Rüstungskonzerns Hensoldt steigen auf den höchsten Stand seit Ende April. In der Spitze legte der Kurs um gut drei Prozent auf 15,08 Euro zu. Hensoldt hat nach eigenen Angaben einen Auftrag der Bundeswehr erhalten. Hierbei handelt es sich um Zulieferungen für das Projekt Pegasus zur signalerfassenden Aufklärung aus der Luft. Laut Bundesverteidigungsministerium hat das Projekt ein Gesamtvolumen von gut 1,5 Milliarden Euro, das sich auf viele Unternehmen verteilt. Nordex hat erneut in Brasilien einen Großauftrag an Land gezogen und wird 70 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von über 399 Megawatt (MW) für einen Windpark im Nordosten des Landes liefern. Baubeginn ist Anfang 2023. Vor einer Woche hatte Nordex einen Auftrag aus Brasilien über 55 Turbinen mit einer Kapazität von 313,5 MW bekanntgegeben. Am späten Abend gab das Unternehmen aus dem MDAX noch eine Kapitalerhöhung beklannt. Nordex will insgesamt über eine Bezugsrechtsemission knapp 42,7 Millionen neue Aktien für je 13,70 Euro aus genehmigtem Kapital ausgeben. Mit dem Eröso von 584,6 Millionen Euro Geld will Nordex die Kasse und die Bilanz aufbessern und künftiges Wachstum finanzieren. Das Unternehmen war zuletzt wegen der Corona-Krise in die roten Zahlen gerutscht. Nachbörslich sackte es auf der Handelsplattform Tradegate nach dem Bekanntwerden der Kapitalerhöhung um 7,5 Prozent ab. Großaktionär Acciona mit seinem Anteil von rund einem Drittel und die Beteiligungsgesellschaft Skion (4,3 Prozent) wollen ihre Bezugsrechte dem Unternehmen zufolge ausüben. Die Kapitalerhöhung soll aus einer Barkomponente von brutto 388 Millionen Euro bestehen sowie einer Sacheinlage des Großaktionärs Acciona über rund 196,6 Millionen Euro, mit der Darlehensforderungen gegen die Gesellschaft eingebracht werden. Aktionäre können für je elf Bestandsaktien vier neue Aktien erwerben. Der Leasingspezialist Grenke aus dem SDAX will den Abschlussbericht der Finanzaufsicht BaFin zur Sonderprüfung durch die Behörde nicht veröffentlichen. "In dem sehr umfänglichen Bericht der von der BaFin beauftragten Wirtschaftsprüfungskanzlei Mazars werden Kundenklarnamen genannt und detailliert aufgezeigt, mit welchen Scoring-Prozessen wir Kunden prüfen", so Aufsichtsratschef Ernst-Moritz Lipp gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zur Begründung. Grenke hatte ein Zwischenergebnis der Sonderprüfung bereits im Februar veröffentlicht und sah sich darin großteils entlastet. Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi wird bei seinem Debüt an der New Yorker Börse mit 80 Milliarden Dollar bewertet. Der erste Kurs der zu 14 Dollar ausgegebenen Hinterlegungsscheine (ADS) wurde am Mittwoch mit 16,65 Dollar festgestellt. Das sind 19 Prozent mehr als der Ausgabepreis von 14 Dollar, der bereits am oberen Ende der Preisspanne gelegen hatte. Zum Vergleich: Der US-Rivale Uber ist an der Börse 95 Milliarden Dollar wert. Didi hatte die Emission wegen der hohen Nachfrage um zehn Prozent auf 316,8 Millionen Papiere aufgestockt und insgesamt 4,4 Milliarden Dollar erlöst. Didi ist der größte Börsengang eines chinesischen Konzerns in den USA seit sieben Jahren. Damals erlöste der Online-Riese Alibaba 25 Milliarden Dollar.

 

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Ein ungewöhnlicher Held des Kalten Kriegs

In der heißen Phase des Kalten Kriegs rekrutieren westliche Geheimdienste einen gewöhnlichen britischen Geschäftsmann, um Informationen eines ehemaligen hochrangigen Offiziers der Sowjetunion nach Großbritannien zu schmuggeln. Die Geschichte von "Der Spion" klingt wie der reißerisch erfundene Stoff eines Hollywood-Drehbuchautors, dabei basiert die Handlung des Thrillers von Regisseur Dominic Cooke (55) auf wahren Begebenheiten. Der packende Film lebt vom grandiosen Zusammenspiel des Duos Benedict Cumberbatch (44, "Sherlock") und Merab Ninidze (55, "Doktor Ballouz") - und der Geschichte selbst. Anfang der Sechziger steht die Welt kurz vor einem Atomkrieg. Oleg Penkowski (Ninidze), ein sowjetischer Ex-Offizier mit Freunden im Kreml, füttert die westlichen Geheimdienste mit brisanten Informationen. Um ihn aus der direkten Gefahrenzone zu nehmen, beschließen CIA und MI6, ihm einen unauffälligen Kontaktmann zur Seite zu stellen. Die Wahl fällt auf den Briten Greville Wynne (Cumberbatch), einen Geschäftsmann, der mit Spionage nichts am Hut hat und erst überzeugt werden muss. Nachdem sich die beiden anfreunden und Penkowski aufzufliegen droht, versucht Wynne, ihn gegen den Rat der Geheimdienste aus Moskau herauszuholen. Neben Ninidze und Cumberbatch sind in Cookes Werk auch "The Marvelous Mrs. Maisel"-Star Rachel Brosnahan (30) als CIA-Agentin Emily Donovan und Jessie Buckley (31, "Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution") als Wynnes Ehefrau Sheila mit von der Partie. Beide geben durchaus eine gute Figur ab, auch wenn Brosnahans Darbietung neben der ihrer Kollegen ein wenig blass wirkt. Das könnte an ihrer wenig zur eigentlichen Handlung beitragenden Rolle liegen, die absolut austauschbar wirkt und wohl auch ohne Top-Besetzung ausgekommen wäre. Als "Geschäftsmann im mittleren Alter, der ein wenig zu viel trinkt", präsentiert sich "Sherlock" Benedict Cumberbatch abermals in Höchstform. Nach dem Drama "Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt" (2013), in dem er den australischen Whistleblower Julian Assange (49) porträtiert, und "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben" (2014) taucht er erneut absolut authentisch in die Geheimdienstwelt ein. Seine Rolle im Kriegsdrama "Imitation Game" ähnelt seiner aktuellen im Besonderen, darin verkörpert er ebenfalls einen Zivilisten - in diesem Fall einen Mathematiker -, der vom britischen Geheimdienst angeheuert wird. Eine besondere Dynamik, die den Zuschauer bis zum Ende fesselt, entsteht jedoch durch Cumberbatchs Zusammenspiel mit Merab Ninidze. Als sowjetischer Landesverräter, der den Westen über Nikita Chruschtschows (1894-1971) wahre Motive und die von ihm ausgehende Gefahr aufklären will, agiert der 55-jährige Schauspieler über die gesamte Länge des Films auf Augenhöhe mit seinem Kollegen. Das Schicksal seiner tragischen Figur, die sich allein den Frieden wünscht und dafür das eigene Leben und das seiner Familie in höchste Gefahr bringt, berührt fast mehr als das seines britischen Freundes Greville Wynne. Aber nur fast. Denn dessen Geschichte fehlt es ebenfalls nicht an Tragik, wird Wynne doch eiskalt von einem Geheimdienst zum Spielball der verhärteten Fronten gemacht - ohne Rücksicht auf persönliche Verluste, wie seiner ohnehin kriselnden Ehe. Am Ende steht besonders eine Szene symbolisch für die Verbundenheit der beiden Männer, deren Leben zu ihrer Zeit kaum unterschiedlicher hätte sein können: Am Vorabend ihrer geplanten Flucht aus Moskau sitzen beide nebeneinander in einer Ballettvorstellung von Tschaikowskis "Schwanensee" - sichtlich angespannt und angsterfüllt, mit Tränen in den Augen. Dass der Thriller das Publikum fast von Anfang bis Ende in seinen Bann zieht, liegt allerdings nicht nur an dem herausragenden Darsteller-Duo Cumberbatch/Ninidze. Die Tatsache, dass sich die dramatische Handlung vor gut 60 Jahren ähnlich zugetragen hat, macht sie greifbar und dürfte starke Emotionen wecken - insbesondere bei den Generationen, die den Kalten Krieg inklusive der Kubakrise 1962 selbst bewusst wahrgenommen haben. Das perfekt inszenierte Zusammenspiel von fiktiven Aufnahmen und Originalmaterial, wie einer Live-Ansprache von US-Präsident John F. Kennedy (1917-1963), verstärkt diesen Effekt gekonnt. Am meisten berührt am Ende also die im Film gezeigte Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Ost und West - in einer Zeit, in der eine solche schier unvorstellbar schien. Fürs große Hollywood-Kino wurden die zugrunde liegenden realen Begebenheiten zwar teils abgewandelt. Die besondere Beziehung der beiden Familienväter Wynne und Penkowski, die jeweils nur das Beste für ihr Land tun wollten, ist jedoch durch Wynnes Autobiografien "The Man From Moscow" (1967) und "The Man From Odessa" (1981) belegt. Es sind genau diese Geschichten, die in einem oftmals von oberflächlichem Blockbuster-Gewitter geprägten Hollywood mehr Raum verdienen. Geschichten, die zeigen, dass Menschen auch in schwierigen Zeiten zumeist mehr verbindet als unterscheidet. Sie können das Publikum zum Nachdenken animieren, "Der Spion" ist der Beweis.

 

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Goethe-Institut muss Arbeit in Belarus einstellen

Auf Druck der Behörden in Belarus müssen das Goethe-Institut und der Deutsche Akademische Auslandsdienst ihre Arbeit in dem Land einstellen. Hintergrund sind die Sanktionen, die EU vergangene Woche erlassen hat. Die belarusische Regierung fordert die Einstellung aller Aktivitäten des Goethe-Instituts und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in dem Land. Das teilte das Auswärtige Amt mit. Hintergrund sind demnach die Sanktionen der Europäischen Union gegen die Ex-Sowjetrepublik. "Wir bedauern die Entscheidung der belarusischen Seite", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. "Dieser Schritt wird dazu beitragen, Belarus international weiter zu isolieren." Leidtragende seien die Menschen in Belarus, denen weitere Möglichkeiten gesellschaftlicher und kultureller Betätigung verwehrt würden. Die Arbeit der beiden Institutionen habe Deutschland und Belarus "einander auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene nähergebracht". Die Bundesregierung werde weiterhin daran arbeiten, die kulturelle und gesellschaftliche Zusammenarbeit beider Länder aufrechtzuerhalten. Die EU hatte in der vergangenen Woche als Reaktion auf die erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine und die Unterdrückung der Opposition umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Belarus in Kraft gesetzt. Bei der Flugzeuglandung in Minsk war Ende Mai der regierungskritische Blogger Roman Protassewitsch festgenommen worden. Belarus setzte am Montag aus Protest gegen die EU-Sanktionen die Teilnahme am EU-Programm der Östlichen Partnerschaft aus. Außerdem zog das Land seinen Vertreter bei der EU zu Konsultationen ab und forderte die Union auf, ihren Repräsentanten Dirk Schuebel ebenfalls vorläufig abzuziehen.

 

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Nachts krachte ein Mercedes ins Wohnzimmer von Gabriele „Ich dachte, das ist ein Gewitter“

Wuppertal – Rentnerin Gabriele W. (77) schlief tief und fest, als ein Knall sie weckte. Sie stand auf, schaute nach und sah: In ihrem Wohnzimmerfenster steckte ein Auto! 0.26 Uhr in Wuppertal (NRW): Auf abschüssiger Straße kommt ein Mercedes Kombi in einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Fahrer verliert die Kontrolle, lenkt den Wagen in das Haus der Rentnerin. Die Motorhaube des Mercedes steckt in der Hauswand. Das Technische Hilfswerk untersuchte die Statik des Hauses, stützte die Einschlagstelle ab „Ich habe einen großen Schlag wahrgenommen“, sagt Gabriele W. „Ich dachte erst, es wäre ein Gewitter. Dann hörte ich das Bersten von Glas und dass meine Blumen heruntergeflogen sind. Da habe ich gedacht: Das kann es nicht gewesen sein!“ Seit Anfang Juni suchte die Polizei nach Elisabeth B. (58). Jetzt wurde ihre Leiche im Keller des Hauses in Düsseldorf gefunden. Nach Gewittern mit Starkregen wurden in Nordrhein-Westfalen Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch tausende Notrufe abgesetzt. Im Mercedes, der nun zur Hälfte im Wohnzimmer der alten Dame steht, sitzen der Fahrzeughalter (25), ein Mann (29) und eine Frau (32). Als die Polizei eintrifft, tun sie ahnungslos: Sie wüssten nicht mehr, wer gefahren ist. Die Männer riechen nach Alkohol. Mercedes und Führerscheine werden sichergestellt. Der Blick in das Wohnzimmer der Rentnerin zeigt das Ausmaß der Verwüstung „Im Wohnzimmer sah es aus, als wäre dort eine Bombe explodiert“, sagt Gabriele W. „Steine lagen auf dem Sofa. Das Mobiliar wurde nach hinten geschoben.“ Der Schaden geht in die Zehntausende. Glück für die Rentnerin, dass sie schon im Bett war – und nicht etwa im Wohnzimmer auf dem Sofa saß. „Wäre das tagsüber passiert“, sagt sie nachdenklich, „dann hätte ich sehr schlechte Karten gehabt.“

 

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Mehr zum Coronavirus

Die "Notbremse" galt für Kommunen, in denen die Corona-Infektionszahlen besonders hoch waren - wie in Emden in Ostfriesland.1 Min

 

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Antisemitismus-Beauftragter: Jüdisches Leben sichtbar machen

In seinem neuen Amt möchte er Menschen ermutigen und Projekte vorantreiben, die das jüdische Leben in Hamburg sichtbar machen: "Wir haben die große Jüdische Gemeinde, wir haben die Liberale Jüdische Gemeinde. Wir haben andere jüdische Organisationen hier, die zum Leben beitragen, die auch in der Vergangenheit und auch jetzt die Stadt mitgestalten. Und ich möchte gerne, dass das sichtbar ist." Als wichtige Projekte, die er auch persönlich im neuen Amt vorantreiben möchte, nennt Hensel den Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge im Grindelviertel und das jüdische Bildungshaus in unmittelbarer Nachbarschaft. Grundsätzlich sei es heute so, dass viele Jüdinnen und Juden sehr genau überlegten, in welchen Situationen sie sich mit ihrem Glauben zu erkennen geben: "Da ist ein Filter eingebaut, weil man nicht ausgegrenzt werden möchte", sagte Hensel. Hensel bekräftigte im Interview mit dem NDR 90,3 Kulturjournal seine Forderung, das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) in der blauen Moschee an der Außenalster zu schließen. Es gehöre zum Iran, der jeden zweiten Tag sage, dass Israel von der Landkarte verschwinden müsse. Der Iran übe Terroranschläge in der ganzen Welt aus, dies sei für Hamburg und auch für viele in der Stadt lebende Muslime und Musliminnen eine Bedrohung. Dass seine Forderung nach Schließung des Zentrums bundesweit Widerhall gefunden habe, habe ihn erstaunt. Es sei aber ein guter Anlass, darüber nachzudenken, wie man mit dem Problem weiter umgehe.

 

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Medikamentenversuche in Psychiatrien: Eine Zeitzeugin erzählt Aus dieser Sendung Mehr Schleswig-Holstein Magazin Das könnte Sie auch interessieren

Die 87-jährige Irmgard Pade-Schmidt war 40 Jahre Krankenschwester in Rickling. Der Umgang mit Patienten damals sorgt für Kritik.

 

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Mit Sekundenschlaf auf Gegenfahrbahn: Autos stießen in Söll zusammen

Ein 66-Jähriger nickte während der Fahrt ein und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem Auto einer 18-Jährigen zusammen. Söll – Am Mittwochnachmittag sind in Söll zwei Autos bei einem Zusammenstoß zerstört worden. Gegen 14.40 Uhr war eine 18-Jährige mit ihrem Pkw auf der Loferer Straße von Wörgl in Richtung Ellmau unterwegs. Mit im Wagen saß ihr 87-jähriger Großvater. Zeitgleich fuhr ein 66-Jähriger mit seinem Pkw in Richtung Wörgl. Er geriet wegen Sekundenschlafs auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit dem Pkw der 18-Jährigen. Die Autos kamen ins Schleudern und blieben 20 Meter weiter stehen. Beide Lenker und der Beifahrer wurden verletzt ins Krankenhaus Kufstein eingeliefert. Beide Autos erlitten Totalschaden. (TT.com) Das Mädchen stieg auf ein Fensterbrett und verlor das Gleichgewicht. Die 15-Jährige lan... Ein 50-Jähriger war damit beschäftigt, ein Liftstützenelement mit einem Lkw-Kran zu ver... Die Fähre ist bei einer Überfahrt zwischen Ketapang und Gilimanuk wegen der starken Str... Anders als geplant verlief eine Klettertour auf den Großglockner für ein Pärchen aus Ts... Nach dem tödlichen Bootsunfall am Gardasee haben italienische Medien ein Video verbreit...

 

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Trump kritisiert Bidens Politik an der Südgrenze

Ex-Präsident Donald Trump hat der Regierung seines Nachfolgers Joe Biden vorgeworfen, Migranten ungestört über die Südgrenze der Vereinigten Staaten zu Mexiko strömen zu lassen. Deswegen kämen mehr „Mörder, Vergewaltiger und Dealer“ ins Land, genauso wie vielmehr Drogen, sagte Trump am Mittwoch bei einem Besuch der Grenzregion im Bundesstaat Texas. Bidens Politik der „offenen Grenze“ sei desaströs. Dafür gebe es nur zwei mögliche Erklärungen: „Man ist entweder inkompetent oder man hat aus irgendeinem Grund eine Schraube locker und will offene Grenzen“, sagte Trump. Trump sparte bei dem Besuch nicht mit Selbstlob. Während seiner Amtszeit seien Hunderte Kilometer neuer Grenzmauer gebaut worden, die Grenze sei sicher gewesen, sagte er. „Wir haben einen tollen Job gemacht“, sagte er bei einem Treffen mit dem texanischen Gouverneur Greg Abbott. Trump und seine Republikaner hatten im Vorfeld des Besuchs mit zahlreichen Emails an Unterstützer um Spenden geworben. Bidens Regierung steht wegen der starken Zunahme ankommender Migranten an der Südgrenze unter Druck. Der Demokrat verfolgt eine deutlich liberalere Migrationspolitik als Trump. Im Januar hatte er als eine seiner ersten Amtshandlungen die Finanzierung für den Bau der massiven Grenzzäune ausgesetzt - die zuvor ein Schlüsselprojekt Trumps gewesen waren. Dieser wollte an der rund 3200 Kilometer langen Südgrenze eine „wunderschöne Mauer“ errichten lassen, um Einwanderer ohne Papiere und Kriminelle fernzuhalten. Die Demokraten warfen Trump vor, ein unmenschliche Politik der Abschottung zu betreiben. Der Republikaner Abbott klagte am Mittwoch, die Politik der neuen Regierung habe zu „dramatischen Problemen“ an der Grenze geführt. Der Zufluss gefährlicher Drogen wie Fentanyl und andere Kriminalität hätten deutlich zugenommen. „Es ist eine wesentlich gefährlichere Lage als je zuvor“, sagte er. Abbott hatte zuvor angekündigt, in seinem Bundesstaat nun unabhängig von der US-Regierung den Mauerbau vorantreiben zu wollen. Wie er dies realisieren will, ist noch offen.

 

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Hier spukt eine Seherin aus dem 17. Jahrhundert: Dorfruine mit Privatstrand für 145.000 Euro zu kaufen

Diese Immobilie ist eher etwas für Furchtlose: In Schottland sollen die Überreste des Dorfes Old Lawers am Ufer des Sees Loch Tay verkauft werden. Wer die zerstörte Siedlung aus dem 17. Jahrhundert einschließlich umliegendem Gelände sein Eigen nennen möchte, muss 125.000 Pfund, das sind umgerechnet rund 145.000 Euro, dafür berappen – und damit rechnen, dass er von Zeit zu Zeit von einer längst verstorbenen Frau heimgesucht wird. Der Legende nach haust in dem Gebiet am Fuße der schottischen Highlands nämlich der Geist einer erfolgreichen Seherin. Die Dame mit dem Titel Lady of Lawers war gegen Ende des 17. Jahrhunderts die letzte Bewohnerin des House of Lawers, dessen Ruinen noch heute zu sehen sind, ebenso wie die der 1669 erbauten Old Lawers Church, einer Mühle, und eines Brennofens. Die Lady of Lawers ist für verschiedene Prophezeiungen in Erinnerung geblieben, von denen sich einige bewahrheitet zu haben scheinen, schreibt die Goldcrest Land & Forestry Group, die Lawers feilbietet, in ihrer Verkaufsbroschüre. So soll die Seherin von "Feuerkutschen" gesprochen haben, die den Drumochter-Pass im zentralen schottischen Hochland überqueren würden, und damit das Kommen der Eisenbahn vorhergesagt haben, die dort tatsächlich heutzutage verkehrt. Auch den Bau von Dampfschiffen ahnte die Lady womöglich voraus: "Ein Schiff, das vom Rauch getrieben wird, wird im Loch Tay mit großem Verlust an Leben sinken", prognostizierte sie der Legende zufolge schon vor mehr als 350 Jahren. Am nördlichen Ende der Old Lawers Church soll die Lady zudem eine Esche gepflanzt und gesagt haben, dass die Kirche fallen werde, wenn der Baum bis zur Höhe des kleinen Kirchturms wachse. Tatsächlich wurde die Kirche, als es so weit war, bei einem Gewitter so stark beschädigt, dass sie nie wieder benutzt wurde. Und auch mit dem Rest des Dorfes ging es bergab. Als im 17. Jahrhundert wegen der aufkommenden Schafzucht in den Highlands Landpächter vertrieben wurden, mussten auch viele Bewohner von Old Lawers ihre Heimat verlassen – eine Entwicklung, die Seherin ebenfalls angekündigt haben soll: "Der Schädel des Schafes wird den Pflug nutzlos machen", soll sie vorhergesagt haben. Und so lebten laut einer Volkszählung von 1841 zu der Zeit nur noch 17 Menschen in dem Dorf, wie Goldcrest berichtet. Im Jahr 1891 waren es nur noch sieben und 1926 wurde Lawers schließlich ganz aufgegeben. Eine Siedlung gleichen Namens liegt nun an der Hauptstraße. Das Gebiet von Old Lawers umfasst eine mehr als drei Hektar große Fläche Land und ist "ein gut erhaltenes Beispiel einer verlassenen Siedlung", wie die Denkmalschutzbehörde Historic Environment Scotland es nennt. Und wer sich von der spukenden Lady nicht abschrecken lässt, bekommt noch ein paar schöne Extras obendrauf: Laut dem Angebot von Goldcrest gehören zu dem Gelände "in malerischer Lage" auch ein Privatstrand, Fischereirechte sowie eine Grasfläche "mit potenzieller Planungsmöglichkeit". Quellen: Goldcrest Land & Forestry Group, DPA

 

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Antrag auf Auflösung des Thüringer Landtags gestellt

Der Thüringens Landtag soll den Weg für seine Neuwahl im September frei machen. Linke, SPD, Grüne und CDU reichten am Mittwochabend nach wochenlanger Debatte einen Antrag auf Auflösung des Parlaments ein, teilten die Geschäftsführer der Fraktionen sowie die Landtagsverwaltung mit. Der Antrag trägt wie von der Verfassung gefordert die Namen von 30 Abgeordneten. Sie beantragen die Selbstauflösung des Parlaments. Der Thüringer Landtag soll demnach am 26. September zeitgleich zur Bundestagswahl neu gewählt werden. Voraussetzung dafür ist eine vorzeitige Auflösung des Parlaments. Für die Abstimmung darüber ist der 19. Juli im Gespräch. Die Selbstauflösung des Landtags wäre ein Novum in der Thüringer Geschichte seit der Wiedervereinigung. Die Regierungsfraktionen Linke, SPD und Grüne pochen darauf, dass gemeinsam mit der CDU genug Stimmen zusammenkommen. Vier CDU-Abgeordnete kündigten allerdings an, eine vorzeitige Auflösung des Landtags nicht mitzutragen. Damit würden nötige Stimmen fehlen. Eine FDP-Abgeordnete unterstützt hingegen ausdrücklich die Neuwahl, womit es für die Auflösung des Parlaments wiederum rein rechnerisch knapp reichen würde.

 

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Unwetterwarnung für MV bis Donnerstagnachmittag verlängert

Der DWD hat seine ursprünglich bis Mittwochabend befristete Unwetterwarnung bis Donnerstagnachmittag verlängert. Insbesondere im südlichen Mecklenburg-Vorpommern könne es zu ergiebigem Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 50 und 80 Litern pro Quadratmeter kommen. Diese Menge entspricht in etwa der durchschnittlichen Niederschlagsmenge eines gesamten Monats. Nach Angaben des Meteorologen Stefan Kreibohm vom NDR Wetterstudio auf Hiddensee sind örtlich Überschwemmungen möglich. "Wir sind mitten im Geschehen", so Kreibohm. "Das Problem wird sein, das es sehr viel lange Zeit regnen wird." Besonders groß sei die Gefahr in der Haff-Müritz-Region. Im Bereich Uckermark, Penkun, Neustrelitz, Feldberger Seen könnten laut Kreibohm bis zu 100, stellenweise sogar bis zu 200 Liter Regen pro Quardatmeter fallen. Auf Straßen bestehe eine hohe Aquaplaning-Gefahr, warnte Kreibohm. Grund für die vorhergesagten Schauer und Gewitter sei das Tief "Xero", das sich bis Donnerstag nur wenig verlagere und somit für ergiebige Niederschläge sorge. Am Freitag könne sich die Lage wieder etwas beruhigen, hieß es. Bereits am Mittwoch ereignete sich auf der A14 zwischen dem Autobahnkreuz Schwerin und der Anschlussstelle Ludwigslust ein Verkehrsunfall bei Starkregen. Ein Auto geriet laut Polizei plötzlich ins Schleudern und überschlug sich. Zwei Insassen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim wurden im Lauf des Mittwochnachmittags Überschwemmungen gemeldet. In Ludwigslust musste die Feuerwehr ausrücken, um Keller leerzupumpen. Außerdem liefen die Ladezone und der Parkplatz eines Discounters voll. Insgesamt rückten die Feuerwehren in Westmecklenburg zwischen Mittwochmittag und Mittwochabend zu rund 70 Einsätzen aus - meist wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen. Etwa 50 Mal waren die Rettungskräfte in Ludwigslust-Parchim unterwegs, besonders getroffen hatte es Keller rund um den Bahnhof in Ludwigslust. In Nordwestmecklenburg waren die Feuerwehrmänner 20 Mal im Einsatz, hauptsächlich westlich von Gadebusch. In Schwerin gab es keine Einsätze.

 

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Unwetter: Viele Einsätze in SH, Haus in Bad Schwartau abgesichert

Am Mittwochabend gab der Einsatzleiter in Bad Schwartau Entwarnung. Das Haus konnte durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW abgesichert werden. Die Bewohner konnten wieder in ihr Haus. Eine Baugrube an dem Gebäude war durch den Starkregen vollgelaufen. Das Wasser hat die Seitenwände weggespült, so dass eine Hausecke freigelegt wurde.60 Einsatzkräfte waren vor Ort. In einer anderen Straße in Bad Schwartau gab es einen Erdrutsch. Die Straße musste gesperrt werden. Im weiten Teilen des Landes hatten die Einsatzkräfte viel zu tun. In Lübeck, Neumünster, dem Kreis Plön oder auf Eiderstedt liefen viele Keller voll. Straßen wurden überspült, Gullydeckel wurden hochgedrückt. In Kisdorf im Kreis Segeberg stand ein Pferdestall nach dem Starkregen unter Wasser.

 

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TV-Kritik: „Ende gut, alles gut“ – ernsthaft?

ARD-Moderatorin Jessy Wellmer vergriff sich in der Wortwahl. Auch sonst waren ihre Auftritte mit Experte Bastian Schweinsteiger bei der Fußball-EM 2021 farblos.

 

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„Es geht darum, die Kinder zu nehmen wie sie sind“

Mittlerweile besuchen 72 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Regelschule, es gibt den Rechtsanspruch auf den Besuch einer Regelschule. Mit den Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungszentren sind gute Unterstützungsstrukturen geschaffen worden. Schulen bekommen für die Förderbedarfe Lernen, emotional-soziale Entwicklung und Sprache, also LES, eine verlässliche Grundausstattung und es stehen heute erheblich mehr Mittel zur Verfügung. Zum Beispiel sind die Gelder für Schulhelfer:innen mehr als verdoppelt worden, ebenso die Zahl der Lehrkräftestellen für Inklusion in der Regelschule. „Fördermittel dürfen nicht in den Vertretungsunterricht fließen“ Deshalb müssen Lehrinnen, Lehrer und die Schulen dabei unterstützt werden, dass ihnen gute Bedingungen gelingen. Für diesen Förderbereich gibt es mittlerweile gute Konzepte, auch mit der Bildung temporärer Lerngruppen. Kinder mit großen Konzentrationsschwierigkeiten können dann für eine begrenzte Zeit in einer Kleingruppe lernen. „Es geht darum, die Kinder zu nehmen, wie sie sind“ „Meine These ist, dass Kinder an Förderschulen oft unterfordert sind“

 

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Sicherheitsfirmen sollen bei der Betreuung von Flüchtlingsunterkünften betrogen haben

Der Komplex besitzt einen Innenhof mit großer Rasenfläche, auf der sich mehrere Bäume befinden, eine Tischtennisplatte steht auch da. In der Gemeinschaftsunterkunft im Süden Berlins gibt es schließlich Hunderte Plätze, die Menschen benötigen Freiräume und Erholungszonen. Zuletzt hat die Flüchtlingsunterkunft allerdings auch einen neuen Sicherheitsdienst benötigt. Dem Unternehmen, das bis dahin für Schutz und Ordnung gesorgt hatte, ist gekündigt worden. Nach Tagesspiegel-Informationen ist die Kündigung wegen fehlender Qualifikation der Mitarbeiter erfolgt. Sachkunde-Nachweise hätten zum Beispiel gefehlt. Auch für eine weitere Unterkunft, welche die Firma bewacht hat, erfolgte demnach die Kündigung. Die Firma antwortete nicht auf eine Tagesspiegel-Anfrage. Die Kündigungen passen offenbar ins Bild. Sicherheitsfirmen, die Flüchtlingsheime betreuen, sind in den öffentlichen Blickpunkt gerückt. Nach Informationen des rbb seien bei der Bewachung von Flüchtlingsunterkünften zwei regelrechte Netzwerke aus privaten Sicherheitsunternehmen aktiv, die umfangreichen Betrug betrieben. Subunternehmen würden sich gegenseitig Scheinrechnungen ausstellen, Wachleute ohne fachliche Qualifikation würden eingesetzt, durch Schwarzarbeit würden Steuern und Sozialversicherungen gespart, und es würde mehr Personal abgerechnet als tatsächlich gearbeitet habe. Dem rbb liegen Unterlagen vor, in denen es Hinweise auf Betrug geben soll. Insgesamt rund 30 Firmen gehörten zu dem Netzwerk. Einige Unternehmen sollen Mitgliedern des Clan-Milieus gehören. Die Netzwerke arbeiteten mit ständig wechselnden Geschäftsführern und liquidierten schnell wieder Firmen, um damit Kontrollen massiv zu erschweren. Ein Unternehmen hat nach Tagesspiegel-Informationen seinen Auftrag für eine Flüchtlingsunterkunft im Norden von Berlin verloren. In diesem Fall hätte allerdings das unangemessene Verhalten von Mitarbeitern zur Kündigung geführt. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Berlin erklärte dem Tagesspiegel, „dass gegen einzelne Sicherheitsfirmen ermittelt wird, die im Zusammenhang mit Flüchtlingsheimen stehen“. Es bestehe in diesen Fällen der Verdacht auf Schwarzarbeit. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Ein Polizei-Sprecher teilte dem Tagesspiegel mit: „Phänomene wie,Wohnzimmerfirmen‘, das Einsetzen von sogenannten Strohmännern beziehungsweise der Verdacht von Scheingeschäftsführern und das Nutzen von Scheingeschäftsadressen werden immer wieder bei der Gewerbeüberwachung festgestellt.“ Auch der kurzfristige Wechsel bei Subunternehmen, das Gründen und zeitnahe Liquidieren von Unternehmen sei ein immer wieder festgestelltes Phänomen. „Diese Erkenntnisse lassen aber nicht den gerichtsfesten Schluss zu, dass es sich um kriminelle Netzwerke handelt.“ Das LAF betreut 81 Unterkünfte für Flüchtlinge Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) betreut aktuell 81 Unterkünfte für Flüchtlinge. Es hat auch die meisten Verträge mit den Sicherheitsfirmen abgeschlossen. Die Fachaufsicht für das LAF hat die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. LAF-Sprecher Sascha Langenbach erklärte dem Tagesspiegel: „Hinweise zu Scheinabrechnungen der von uns beauftragten Unternehmen liegen uns nicht vor. Trotz aller vertraglichen Abmachungen und gesetzlicher Vorgaben können wir nicht völlig ausschließen, dass es Menschen mit krimineller Energie geben könnte, die versuchen, die Kontrollmechanismen des LAF zu unterlaufen. Sollten uns derartige strafrechtlich relevanten Umstände bekannt werden, würden wir diese an ermittelnde Behörden wie das LKA Berlin oder den Zoll abgeben.“ [In unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken befassen wir uns regelmäßig unter anderem mit Polizei- und Sicherheitsthemen. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de] Eine Kontrolle der Ergebnisse finde über den Bereich Vergaben im LAF statt. Zusätzlich würden die Mitarbeitenden der Dienstleister fortlaufend durch die Qualitätssicherung des LAF überprüft. Außerdem müssten sich die für das LAF tätigen Firmen im Bewacherregister registrieren lassen. Auch dort erfolge eine fortlaufende Prüfung des Geschäftsbetriebs. Eine Abrechnung der Stundenanzahl auf Basis der Dienstpläne finde monatlich durch die Sachbearbeitung der Objekte im LAF statt. Der Senatsverwaltung ist kein systematischer Betrug bekannt Ein Sprecher der Senatsverwaltung erklärte, es seien zwar Missstände bekannt, aber die Senatsverwaltung habe keine Kenntnis von systematischem Betrug. Allerdings habe es „in den vergangenen Jahren unterschiedliche Beschwerden bezüglich der Sicherheitsdienste in den LAF-Unterkünften“ gegeben. Daraufhin seien Schutzkonzepte entwickelt und neue vertragliche Regelungen getroffen worden, um die Zusammenarbeit zwischen Betreibern und Sicherheitsdienstleistern zu optimieren. Schon im Frühjahr hatte es Hinweise gegeben, dass Menschen aus dem Clan-Milieu in Sicherheitsfirmen involviert sind, die Flüchtlingsunterkünfte bewachen. Damals hatte ein LAF-Sprecher erklärt: „Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass Sicherheitsdienste gewissen Familien zugeordnet werden.“

 

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Psychiatrie in der Nachkriegszeit: "Wir konnten nicht anders"

von Julia Schumacher und Christian Schepsmeier Es ist ein einziger kurzer Satz, der nach einem langen Gespräch stehen bleibt. Er fasst Irmgard Pade-Schmidts andere Sicht, ihr Erleben zusammen: "Wir konnten gar nicht anders." Pade-Schmidt ist inzwischen 87 Jahre alt, war Oberschwester in den Ricklinger Anstalten. Sie meint damit die schlechten Bedingungen Anfang der 1950er-Jahre in der Psychiatrie - Mangel, Platznot und die Art und Weise, wie sie die Patienten damals versorgt haben: "Wir haben sie als Kranke betrachtet und wollten ihnen helfen." Ein Widerspruch? Damals wie heute sind die Ricklinger Anstalten eine Einrichtung für psychisch Kranke in kirchlicher Trägerschaft. Heute sogar die größte Klinik dieser Art in Schleswig-Holstein. In Rickling wurden in den 1960er-Jahren an Patienten neuartige Psychopharmaka erprobt. Auch dort wurden die Patienten mit Zwang und auf eine menschenunwürdige Weise behandelt, belegen Wissenschaftler der Uni Lübeck in einer Studie. Professor Cornelius Borck und seine Kollegen sprechen deshalb von Unrecht, das damals in Rickling geschehen ist. Nach der Berichterstattung über Gewalt, die Medikamentenversuche und das Unrecht in den Ricklinger Anstalten hatte Irmgard Pade-Schmidt das Bedürfnis, sich beim NDR zu melden. Sie hatte sich über das Fazit der Wissenschaftler geärgert: "Dass diesen Ärzten in den Ricklinger Anstalten, die damals wirklich viel gearbeitet haben und sich nicht mehr verteidigen können, dass denen gesagt wird: Sie haben nicht therapiert, sondern wollten nur Ruhe auf Stationen haben - das fand ich schlimm." Irmgard Pade-Schmidt Um ihre Sicht auf die Zeit zu erzählen, hat sie entschieden, ein Interview zu geben. Schon als Mädchen hatte sie über die Kirche eine Verbindung zur Einrichtung im Dorf, damals wie heute in kirchlicher Trägerschaft. Deshalb hat sie mit 19 entschieden, dort anzufangen. "Viele waren schizophren, hatten ihre Schübe und wenn sie so ihre Stimmen hörten und sich darüber aufregten, weil das alles was Böses war, was im Kopf herumschwirrte, dann kam es zu Erregungszuständen," erzählt Pade-Schmidt aus ihrer Erinnerung an die 50er-Jahre - einer Zeit, in der angelernten Hilfspflegern übervolle Schlafsäle mit Schwerkranken gegenüberstanden. "Wir hatten den Auftrag, sie zu bewachen, dass sie nicht sich selbst und andere verletzten. Das war im Grunde genommen ein bisschen unerträglich. Aber es war gegeben, wir haben es so hingenommen." Die Bedingungen in Rickling werden in Dokumenten aus der Zeit als besonders schwierig beschrieben: In dem Teil der Ricklinger Anstalten, der auch heute noch Lindenhof heißt, betrieb während des Krieges die Hansestadt Hamburg ein Ausweichkrankenhaus.1950 vereinbarten Hamburg und die Innere Mission in Schleswig-Holstein, dass das Ausweichkrankenhaus zurück an den kirchlichen Träger geht, als Anstalt für psychisch Kranke. Die Gegenleistung: Der Großteil der Patienten muss aus Hamburg aufgenommen werden, für sehr wenig Geld. Die damals 19 Jahre alte Irmgard Pade-Schmidt bewarb sich kurze Zeit später für den kirchlichen Dienst. Sie zeigt Fotos aus der Zeit: Eine dunkelhaarige Frau mit festem Blick und fein gezeichneten Zügen. Sie sieht aus, als ob sie sich durchsetzen kann. Als sie hier anfängt, kommen sechs Ärzte auf etwa 1.000 Patienten, die überwiegend in Baracken untergebracht sind. Das Forscherteam aus Lübeck um Medizinhistoriker Cornelius Borck, das Anfang des Jahres einen Forschungsbericht zu dem Thema veröffentlicht hat, hat aus verschiedenen Archiven Material zu den Ricklinger Anstalten zusammengetragen. Es zeugt von einer Zeit des Mangels. Eine schriftliche Amtsarztprüfung nennt den Pflegesatz in den 50ern "fast unglaubhaft niedrig". Und: 1953 schreibt die Landesregierung, dass die Einrichtung "in untragbarer Weise 20 bis 30 Prozent überbelegt" war. Doch bei den niedrigen Pflegesätzen sei die Einrichtung erst bei "starker Überbelegung wirtschaftlich". Studie zur Praxis der Medikamentenversuche in SH Irmgard Pade-Schmidt erinnert sich: "Es war wirklich eng. Aber man hat uns gesagt, es ist nicht mehr Raum vorhanden. Wir haben ja auch keine andere Möglichkeit gesehen. Es kamen immer nur neue Anfragen, dass neue Leute untergebracht werden mussten, aber nie, dass jemand mal woanders hinkam. Sowie irgendwo ein Bett frei wurde, gab es wieder neue Patienten aus Hamburg." Der Chefarzt schreibt 1963, dass "dauernd medikamentös behandelt werden" muss, um den Anstaltsbetrieb überhaupt aufrecht erhalten zu können. Dafür - das belegt der Bericht der Lübecker Forscher - gab es von den Pharmafirmen kostenlose Packungen mit einer Weltneuheit: Psychopharmaka. Die wurden auch in Rickling an Patienten erprobt, teilweise mit schweren Nebenwirkungen - ohne nachweisbares Einverständnis. Ein Wendepunkt, denn bis dahin waren die Mittel von Irmgard Pade-Schmidt Fesseln und Schlafmittel: "Wenn die Patienten erregt waren, dann mussten wir sie fixieren, weil das nicht ging, dass das sofort wieder vorbei war, sondern sie schlugen um sich." Das Fixieren passierte in der ersten Zeit mit großen, breiten Binden, mit denen sie ans Bett gewickelt wurden, erinnert sie sich. Wenn die Patienten sich nicht beruhigten, bekamen sie eine Spritze mit Schlafmittel. "Und stellen Sie sich vor: Es kommt ein neues Medikament auf den Markt, das die Symptome wegnehmen soll. Würden Sie das nicht auch ausprobieren?", fragt sie. Ob die Medikamente erlaubt waren oder nicht, darüber wisse sie nichts, auch nicht darüber, ob das Versuche waren. "Aber die Medikamente kamen. Von da an begann ein Wandel in der Psychiatrie." Dieser Wandel ist in ihren Erzählungen Dreh- und Angelpunkt. Sie spricht von einer Zeit vor und einer mit den Medikamenten: "Es tauchte eine Begeisterung unter dem Pflegepersonal auf, weil sie nicht mehr nur Wärter waren, sondern auch etwas mit den Patienten machen konnten." Mit den neuen Medikamenten waren irgendwann sogar Ausflüge mit Patienten möglich, erzählt sie - wie eine Hafenrundfahrt in Hamburg. Statt Blechnäpfen gab es Porzellangeschirr, statt gestreifter Anstaltskleidung durften die Patienten selbst etwas aussuchen. Doch gerade in dem, was Pade-Schmidt als Verbesserung beschreibt, sieht Medizinhistoriker Borck eine Schwierigkeit: "Wir müssen eine Diskussion darüber führen, ob dieses spezielle Wirkungsprofil der Psychopharmaka auch dazu beigetragen hat, notwendige Reformen in der Psychiatrie zu verzögern. Denn genau der beschriebene Nutzen habe auch den Effekt, dass der Druck, mehr Personal einzustellen, der Druck endlich bauliche Veränderung durchzuführen, nicht mehr so stark war." In Psychiatrien in Schleswig-Holstein kam es besonders spät zu Reformen, so Borck. Dass die Bedingungen schwierig waren, darin widersprechen sich Zeitzeugin und Forscher nicht. Aber in der Bewertung, ob es Unrecht war. "Dass das vielleicht ein Außenstehender als schlimm empfindet und als Unrecht, das ist möglich, ja", sagt Pade-Schmidt. Und dann fällt der Satz, der von dem Gespräch am längsten nachwirken wird. "Wir konnten gar nicht anders. Wir haben sie als Kranke betrachtet und wollten ihnen helfen." Irmgard Pade-Schmidt Forscher Borck will genau dieser Stimme Gehör verschaffen. Er will ihre Perspektive in seine Forschung einbeziehen, um die damaligen Missstände besser zu verstehen. Und Irmgard Pade-Schmidt hat sich entschlossen, den Forschern zu erzählen, woran sie sich erinnert.

 

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Spahn plant mit mehr als 200 Millionen Impfdosen für 2022

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant für das Jahr 2022 die Beschaffung von so viel Corona-Impfstoff ein, dass jede Person in Deutschland zweimal geimpft werden könnte. Das kündigte der CDU-Politiker nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen am Mittwoch im Bundeskabinett an. In einem dem Kabinett vorgelegten Bericht des Gesundheitsministeriums heißt es dazu, dass man neben dem Bezug von 84,4 Millionen Impfdosen von BioNTech/Pfizer auf einen Mix von verschiedenen Impfstoff-Technologien und -Herstellern setze. Die Impfstoffe des zweiten deutschen Impfstoff-Herstellers Curevac und von AstraZeneca sind dabei nicht eingeplant. Stattdessen sei die Beschaffung von 31,8 Millionen Dosen des mRNA-Impfstoffs von Moderna vorgesehen, daneben 18,3 Millionen Dosen des Vektor-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Zudem sollen die bisher allerdings nicht zugelassenen Protein- beziehungsweise inaktiven Impfstoffe von Sanofi (42,7 Millionen Dosen), Novavax (16,3 Millionen Dosen) und Valneva (elf Millionen Dosen) beschafft werden.

 

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ARD plant neue Comedy- und Late-Night-Sendungen

München. Die ARD arbeitet an der Schärfung des eigenen Programmprofils. Dazu sind auch Veränderungen bei Sendeplätzen und neue Sendungen geplant. ARD-Programmchefin Christine Strobl sagte am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zu den Plänen: „In diesem Zusammenhang spielt nicht nur das lineare Programmschema eine Rolle. Wir wollen vielmehr ein eigenes, nutzerorientiertes Programmangebot für die ARD-Mediathek umsetzen – die Mediathek und „Das Erste“ sind uns dabei gleich wichtig.“ Die Planungen drehen sich zum Beispiel um den Comedy-Bereich. ARD-Chefredakteur Oliver Köhr sagte: „In der Tat suchen wir ein neues Comedy-Format, das auch die regionale Verankerung der ARD im Blick hat, und Freitag ist ein denkbarer Tag.“ Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Zuvor hatte „Spiegel Online“ über ein entsprechendes internes ARD-Papier berichtet und dabei zudem Pläne für ein neues Late-Night-Format mit der Kabarettistin Carolin Kebekus genannt. Der stellvertretende ARD-Programmdirektor und Channel-Manager der ARD-Mediathek, Florian Hager, sagte dazu auf Nachfrage: „Wir sind in Gesprächen mit Carolin Kebekus. Sie ist für die ARD ein wichtiger Kopf und es geht uns um politische Comedy.“ „Spiegel Online“ schrieb zudem über Pläne, nach den „Tagesthemen“ am Dienstag einen neuen Talk zu etablieren, der „Markus Lanz“ ähneln solle. Strobl: „Wir denken an ein Format, das Menschen und nicht ein Thema in den Vordergrund stellt. Wir sind dazu in Gesprächen mit Sandra Maischberger, denn sie hat unbestritten diese Gabe. Und nein, einen zusätzlichen Talk wird es nicht geben.“ Die Programmdirektorin betonte zudem, dass der Montag der relevante Informationstag im Programm sein solle. „Im Ersten brauchen wir am Montagabend mehr Dokumentationen mit relevanten Stoffen, die für die beste Sendezeit geeignet sind.“ Über den Stand der Pläne in dem Papier sagte ARD-Chefredakteur Köhr: „Wir haben unseren Vorschlag den Intendantinnen und Intendanten vorige Woche vorgestellt, starken Rückhalt erfahren und das Gesamtkonzept gemeinsam beschlossen.“ Man spreche jetzt im Rahmen dieser Leitplanken mit den Direktorinnen und Direktoren und setze „das Konzept dann gemeinsam mit den Redaktionen um“. RND/dpa

 

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In eigener Sache

Bei der Berichterstattung über die furchtbare Bluttat in Würzburg, bei der drei Unschuldige starben, ist der Bild am Sonntag in der Ausgabe vom 27. Juni ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Das Foto auf der Titelseite zeigt NICHT den dringend Tatverdächtigen, der inzwischen in U-Haft genommen wurde, sondern einen Landsmann des Beschuldigten, der in keinem Zusammenhang mit dem Verbrechen steht. Wir entschuldigen uns daher in aller Form und mit dem größten Bedauern bei der abgebildeten Person. Wir hatten nach gründlichster Recherche keine vernünftigen Zweifel daran, dass die abgebildete Person auf der Titelseite der BamS den Beschuldigten zeigt. Mehrere Quellen hatten uns dies unabhängig voneinander bestätigt, eine in die Ermittlungen in Würzburg involvierte Person auf Nachfrage sogar schriftlich. Trotzdem erweist sich die Veröffentlichung des betreffenden Fotos als schwerer Fehler. Online hatten wir das Foto nach ersten Hinweisen sofort ausgetauscht. Diese Foto-Verwechslung ist umso bedauerlicher, als der Betroffene es aufgrund seiner Herkunft und seines Flüchtlingsstatus ohnehin in der aktuellen Situation schwer hat. Wir wissen, dass Fehler wie dieser nicht passieren sollten. Wir bitten um Verzeihung.

 

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US-Schauspielerin Allison Mack wegen Sex-Kult Nxivm zu Haft verurteilt

Die 38-jährige US-Schauspielerin Allison Mack bekam wegen ihrer Mitwirkung an "Nxivm" drei Jahre Haft. Gründer Keith Raniere hatte 120 Jahre Haft erhalten. New York – Die US-Schauspielerin Allison Mack (38), die unter anderem mit der TV-Serie "Smallville" bekannt wurde, ist für ihre aktive Mitgliedschaft in einem bizarren New Yorker "Sex-Kult" zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Mack könne nach ihrer Haft zudem nur unter strengen Auflagen freigelassen werden und müsse 30.000 Dollar Strafe zahlen, ordnete ein Gericht in New York am Mittwoch an. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor schon angedeutet, unter der Höchststrafe von bis zu 17,5 Jahren Haft bleiben zu wollen, unter anderem weil Mack mit den Behörden kooperiert und sich vielfach bei ihren Opfern entschuldigt hatte. Macks Anwälte hatten darum gebeten, von einer Gefängnisstrafe ganz abzusehen. Im Oktober war Keith Raniere, der 60 Jahre alte Gründer des "Sex-Kults", zu 120 Jahren Haft verurteilt worden – unter anderem wegen Sex-Handels, sexueller Ausbeutung und Betrugs. Seine Mithelferin, die Millionenerbin Clare Bronfman, bekam 81 Monate Haft. Raniere hatte Ende der 1990er-Jahre die Organisation Nxivm mit Hauptsitz nahe Albany im US-Bundesstaat New York gegründet, die offiziell als Selbsthilfegruppe vermarktet wurde. Frauen sollen dort sexuell missbraucht worden und mit Ranieres Initialen gebrandmarkt worden sein. Rund 18.000 Menschen haben Medienberichten zufolge die teuren "Selbstoptimierungs-Kurse" der Organisation besucht. (APA, dpa) Medienberichten zufolge wird im Falle der getöteten 13-Jährigen in Wien-Donaustadt nach... TV-Star Bill Cosby war 2018 verurteilt worden,2004 eine Frau missbraucht zu haben. Nun... Ein Tiroler fiel auf eine gängige Betrugmasche herein. Ihm wurde vorgegaukelt, er habe... Ein 29-jähriger Niederösterreicher ist in Eisenstadt zu lebenslanger Haft verurteilt wo... Nach einer Revolte im vergangenen Jahr sollen die Gefängnisbeamten Hunderte Häftlinge s...

 

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Delta macht sich breit – Impfangebot für alle Kinder ab 12 Jahren bis August

Service Düsseldorf Der Gesundheitsminister fordert Schulen und Kitas auf, sich besser auf die nächste Welle vorzubereiten. Eine Garantie für offene Schulen mag er aber nicht geben. Karl Lauterbach wirbt mit Blick auf die Delta-Variante für das Impfen von Kindern: Keine Variante bedeute einen so großen Sprung. eDi Zhal dre nneftieokunNie tsi rwiete dgr,ieni ni NRW eglit dei eIndnziz ibe,55 rPetn.zo chDo edi vreeti leWel lotrl auf seDltuchadn uz, edi lair-etnDVaeta könetn shnoc 50 zPetrno rde ofekInentni suenahm.ca Bei einre nrtexpneurEed red KAO be/dlaiunrgmHRhan drwuen ide stceiwhgitn gFarne tidki.rsuet Wie hrlgcfäehi sit edi?aDrle-aaeiVtnt Si„e widr chon elrcihet rübganteer lsa eid ir-h,leantApaaV edi uAntsknecg sit mu 04 ibs 06 tPnrezo re,hö“h estga rde nBoern oeloirVg eikHdnr rScee.tk iDabe raw eid bctieshir ireaatVn phAal scohn hieudctl ennekresctad sla ads ugiprrsrUssnv.u aDetl sti incht ngineeired trnVa,iae rälkrete erd ieoElipemdoig rlaK crahutbLa.e onzgeeB ufa eid cAgknsnute esi iesd rde rtößge,Srgunp end enie enina-oroCtaVar ihresb i.tgeze Es wäre dcbnrsh,eaüre wenn Dleat incth uz erhm winenignkilKesinue her.üf chleiZug noteebt auaeLhtrcb: etalD„ wdri hintc die tlteez trinaaeV ine,s Crnaoo gteh cniht g.w“e iWe hcligferäh sti aDlte üfr Knried? nsrneebeosdI rfü rniedK ies edi VtaeiD-tneraal ieen feahrG, tsag erd de.ieGx-ntDSertPsspeueh In„ Genrbrtnnßiiao sdin ide deKinr ma tsnkseträ ne,“broeftf äekrtrle utheLra.acb iwZe bis esnebi ePrntoz red,enKidr ide rodt na Crooan e,arrknken ümssent in dei inK.ikl Mncaeh esnie anhc erdi netMnao ochn a.knkr fOnfe esi wt,ea eiw hdfareuta die Gefäeß bie nKiernd ecgtäsdghi rüd.enw eWi utg hscüetnz fIegnp?unm Für eid fpmfeotfsI ovn Boeihtcn dun Atenecsazra hta enei shetibirc Stuied tseierb itgeg,ez sdsa esi uz 96 gsiheeisneubzwe 92 tPzrnoe rvo nhwresce Vlufreenä sctzneüh. Nun aht huca der eslSlte-erUrH danreMo ieen itSdeu eteolgvr.g seiDe erebg,e assd rökAtrenpi geeng tMunante leetigbd d,ewnür cuha gnege edi rtsasmel ni enidnI seelelstgftet nele-taVDtiara dun ied turzse in Sfkaiüadr ceshnegieaenw tVntaeri,a-Bae tteiel der oUeKr-nznS imt aDs ies iergunmtde. eztJt hege se amdru, rptesImkepkif imt nugreenAtm uz bn,euezerüg asegt -hKfOAeC üntreG. Wranmnäelt Wre earb itnch ftemgpi rewedn,lwloe sesümn itm ievlne sTtse mi gAtlla uazd e,raeigbnt edraen zu ze.chtsün sWa beueetdt asd rfü das nmIrf-nepeKi?d erD ofBhtefmfpi-ncstoI sti rfü eKrnid ab 12 ersbeti,lsnseuazge rüf aMdrneo driw ied gssunualUE-Z im Jilu t.weetarr nmgunesntdehdsritBsuiisee nesJ hapSn (U)DC rarcvseph bei dme flG-OepKAi in:ehonrccKbihsro si„B dEen suutgA diwr jdere ebür 21 heraJ, erd,will enei srete ngupImf ebahn nken“.nö iDe fLeguirneen ln.ueaf eiSttr gbti se um dei lnfhemepgnuE dre entnSädgi nsksimiofImpmo toSk)i,( ied sad mfeIpn nru rfü rKiden tim uenrraVrokgknne .hitfepeml Dsa eis enie eiswe nnstdciguh,eE meitne re. Sketc rebauctaLh rhwracidesp itm ciBlk afu e:tDla gpun„eImfn sind eehrähufgincrl sla enie kgnEr.“akrnu Wenn Juglecennidh es,onwtlle esollt amn ihnne die nmuIfpg ea.ueblrn ikrtKi na dre ioktS meüss öhlimgc n.ise itM rirhe nlegnäanfich n,leghfupmE ctzenreAasa urn frü uentr äheri-J6g0 laz,uesnszu eahb dei koSti ibe xpEteenrUS- frü veil eVugnrerdwun t.srogeg eDnrho ßuchn?lnhlsueSgiec h„aNc end ernFie idrw se ewneg erd beaUrul eein lhneehrcieb ntiErga na nIotnekneif ne“,geb enamht aaiMr eK,Sne-mciklhni Geiduttpnhisrnseeikiol edr nGüenr. Dei Rtnieaok üfedr fau nneeki laFl ni huuchseßnglliSecn.sebeneth paShn eroewanttt iiceenszwi:gdh iW„r smünse llesa rfüda tnu, eid nuhlßeicSg von lnhueSc und tKasi cnha dne eefrrnommiSe uz “evnmrd,eie getsa er, tesänrckh aebr ei:n iGrnnaae„t aknn es afdür cthni .egenb“ eKrdin eeins hudrc dei meainPde sihchscpy reomn steeltba,nwroed Seeghshriäjc htentä nsoch eenin ogreßn leTi sierh Lenebs in rde Pnaeemid tebcrv.har sE eis g,iwhtic im eunen rhSalhcuj ruz itaorämNtl kuzeenrkruz.ühc ulceihZg mahten nhapS ädenrL dnu nomn,Kuem eid fmoemrnSriee uz uS znh„eecunn:lt udn aKist snsüme sseber tvtrbeeiero inse las im anrvegnngee roSemm“. Es eegb egnug,sTtes mu uaf Duaer mligßäeegr zu sen.ett hpSan teeonb,t sasd die endPieam dei zioeasl chnUteiilghe retrvätks aheb, dnu eergt,an eib red duenmPe-Bäpgmkainef ästrerk in die mbriolevtelePr uz eneh:g „eDi Kdiren snid mi ssreEne Ner,dno ide täneKzrider mi Eeesrsn,S“ednü nntnea re sal eni eep.sBiil

 

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Schweizer Zuschlag für US-Tarnkappenjet F-35

Die Regierung gab wie vermutet der ultramodernen Lightning II von Lockheed Martin den Zuschlag.36 Stück sollen gekauft werden. Dieses Kampfflugzeug scheidet die Geister wie kaum ein anderes. Eine Volksabstimmung über die Typenwahl ist noch gut möglich. Der Bundesrat, die Schweizer Regierung, hat am Mittwochabend eine vermutlich folgenschwere Entscheidung getroffen: Die Schweizer Luftwaffe soll demnach durch den Kauf von 36 hochmodernen Flugzeugen des Typs F-35 „Lightning II" des US-Herstellers Lockheed Martin modernisiert werden. Der Typ habe in den Hauptkriterien im Vergleich zu den drei Rivalen am besten abgeschnitten. Damit hat sich Verteidigungsministerin Viola Amherd durchgesetzt.

 

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Den besten OLED-TV finden: 4K-Auflösung unter 900 Euro – darauf muss man beim Kauf achten

Update 30.06.2021: OLED-TVs beeindrucken Zuschauer durch ihren perfekten Schwarzwert, den dadurch bedingten guten Kontrast und spitzen Blickwinkeln. Manche wollen nicht mehr zu ihrem früheren Fernseher zurück, wenn sie einmal einen OLED in Aktion gesehen haben. Die Preise fallen zudem endlich in bezahlbare Regionen: Die ersten Geräte bekommt man für unter 900 Euro bei immerhin 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Wir werfen einen Blick auf verfügbare Produkte, erklären die Technik und sehen uns an, warum man OLED 8K vorziehen sollte. Vorteile von OLED: Darum ist das Bild so gut OLED steht für Organic Light Emitting Diode. Das organisch im Namen ist dabei etwas irreführend: Das Panel lebt nicht, es ist keine Schicht mit Algen oder Ähnliches eingebaut. Je nach Hersteller und Technik kommt eine schmale Schicht von Oligomeren, Polymeren oder anderen kleinen Molekülen zum Einsatz. Ihnen allen gemein ist, dass sie die Bildpixel selbstständig leuchten lassen können, wenn elektrische Spannung anliegt. Im Unterschied zu LED/LCD-TVs muss also keine Hintergrundbeleuchtung eingebaut werden. Dadurch lassen sich die Fernseher nicht nur sehr schmal bauen, zudem gibt es keine Lichthöfe, wie sie oft bei seitlich beleuchteten (Edge-Lit) TVs auftreten. Weitere Vorteile kennt jeder, der ein Smartphone mit OLED-Display besitzt: Die Geräte schaffen einen exzellenten Schwarzwert und einen tollen Blickwinkel. Es gibt aber auch Nachteile. OLED-TVs kommen in der Gesamthelligkeit nicht an klassische LCDs heran. Sie produzieren zudem einiges an Abwärme, sollten also idealerweise freistehen. Und es besteht das Risiko, dass sich ein Bildelement einbrennt. Die Hersteller versuchen, mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern. Pixelshift etwa verschiebt ein TV-Bild um wenige Pixel, damit etwa Logos nicht ständig an der gleichen Stelle stehen. Weitere Informationen zum Einbrennen von Bilden und Gegenmaßnahmen gibt es im heise-Artikel Ungeliebte Schattenbilder. Wie die Unterschiede bei LCD- und OLED-TVs konkret aussehen, zeigt der heise+-Artikel 4K-Smart-TVs mit OLED- und LCD-Panel im Vergleich. Auflösung und Inhalte Full-HD-Geräte gibt es mit OLED nicht mehr, da stellt sich nur die Frage: UHD oder gleich 8K? Wer jetzt neu kauft, der kann getrost zu einem 4K-Fernseher greifen. Wo man vor ein paar Jahren die Inhalte noch mit der Lupe suchen musste, kann man jetzt aus dem Vollen schöpfen. Trotz Corona und damit einhergehenden Einschränkungen bei der Übertragungsrate liefern immer mehr Streaming-Dienste ihre Inhalte in höheren Auflösungen als 1920 × 1080 Pixel. Dazu kommen immer bessere Upscaler in den TV-Geräten oder den Geräten, die Inhalte zuspielen. Mehr Informationen dazu finden sich in unserem Vergleichstest: Vier 4K/UHD-Blu-ray-Player ab 150 Euro. Diese Systeme sorgen dafür, dass Inhalte in niedrigerer Auflösung auch auf den neuen TVs gut aussehen. Es gibt verschiedene Techniken für die Upscaler, meist werden aber die Videos Pixel für Pixel untersucht, um dann zusätzliche Bildpunkte zu berechnen. Da immer mehr Rechenpower zur Verfügung steht, haben sich die Ergebnisse über die Jahre spürbar verbessert. In unserem Test des Nvidia Shield TV (Testbericht) konnten wir gut sehen, wie die Technik arbeitet. Dabei kann man das Bild halbieren und links das Original, rechts die verbesserte Version ansehen. Das zeigt aber auch, dass man keine riesigen Sprünge erwarten darf. Je besser das Ausgangsmaterial, desto besser kann der Upscaler arbeiten und notwendige Informationen anreichern. Ein Video, das bereits in 1080p vorliegt, lässt sich besser auf UHD hochrechnen als eine alte TV-Aufnahme mit 480p. Upscaling in Aktion. Rechts ist das Orignal, links ist, was die Upscaling-Funktion des Nvidia Shield TV daraus macht. Gerade, wenn die Anbieter selbst an das Material herangehen, können sehr gute Ergebnisse herauskommen. Besonders beeindruckt hat uns im Test der Film Falsches Spiel mit Roger Rabbit. Die Mischung aus Cartoon- und Echtfilm aus 1988 bietet Disney auf seinem Streaming-Dienst Disney+ (So klappt Streaming an jedem TV) in HD an. Die Version, die der digitale Remaster zum 25ten Jubiläum sein dürfte, sieht auf einem UHD-TV überraschend gut und knackig aus. Neben den Streaming-Diensten sind auch HD-Blu-Rays, Blu-Rays und DVDs gute Quellen für Inhalte, in genau dieser Reihenfolge. Wer jetzt Filme neu kauft und die beste Qualität will, der sollte den Aufpreis für UHD-Blu-Rays zahlen. Passende Wiedergabegeräte sind günstig, wie unsere Kaufberatung: 4K/UHD-Blu-ray-Player ab 100 Euro zeigt. Im Apple-Umfeld kommt man kaum am Apple TV 4K (Testbericht) vorbei. Das kleine Kästchen kann nicht nur streamen, sondern hat zudem Zugriff auf die iTunes-Bibliothek. Dazu kann es Filme offline speichern – gerade bei langsamen Internetverbindungen ist das ein großer Pluspunkt. Dieser Speicher fehlt dem Fire TV 4K Stick (Testbericht) von Amazon und dem Chromecast Ultra von Google. Der nächste große Trend sind 8K-Displays. Diese haben eine sensationelle Auflösung von 7680 × 4320 Pixeln. Die Kombination aus OLED und hoher Pixeldichte ist vielversprechend, nach einem kurzen Blick auf die Preise aber enttäuschend. Zum Zeitpunkt des Artikels bietet nur LG OLED-Fernseher mit 8K an, knapp 20 000 Euro muss man hinlegen. Im Artikel 8K-TV: Lohnt ein Upgrade von 4K? kommen wir zudem zu einem klaren Nein. Denn es fehlen einfach die Inhalte, die auf 8K so viel besser aussehen würden und die hohen Ausgaben aufwiegen würden. Innenleben: Anschlüsse, Betriebssystem und Co Die verschiedenen TVs sind sich ziemlich ähnlich, sie alle sind voll mit sinnvollen Funktionen. Es gibt ein paar Punkte, auf die man beim Kauf achten sollte, damit die Geräte zukunftssicher sind. Das beginnt bei den HDMI-Anschlüssen, diese sollten mindestens HDMI 2.0a und den Kopierschutz HDCP 2.2 unterstützen. HDMI 2.0a sorgt für die notwendige Grundlage, um Bilder in HDR und UHD zu sehen, ist also ein absolutes Muss. Das kleinere Update HDMI 2.0b erweitert den Standard um die Funktion Hybrid Log Gamma (HLG). Neuere Fernseher sollten zudem unserer Meinung nach über mindestens einen Anschluss mit HDMI 2.1 sowie eARC verfügen. Beide Techniken sind wichtig, um Sound möglichst unkomprimiert an eine Soundbar oder ein Surround-Sound-System zu übergeben. Selbst wenn das derzeit noch keine Priorität hat, sollte man beim Kauf darauf achten, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Mit HDMI 2.1 kommt zudem eine Unterstützung für höhere Bildraten. Das ist vor allem für Besitzer einer Playstation 5 (Testbericht), einer Xbox Series X (Testbericht) oder eines Gaming-PCs interessant. Diese können mehr als 30 oder 60 Bilder pro Sekunde liefern, was deutlich flüssiger wirkt. Damit das OLED-Display diese Inhalte aber flüssig anzeigen kann, muss die Wiederholrate passen. Sonst kann es zu hässlichem Screen Tearing kommen. Mehr dazu zeigen wir in der Kaufberatung Gaming-Monitore: Displays zum Zocken. Für lineares Fernsehen sind Anschlüsse mit DVB-S, DVB-C und/oder DVB-T wichtig. Damit können die Fernsehgeräte die digitalen Signale direkt aufnehmen und entschlüsseln. Die meisten Fernseher besitzen mehr als einen Tuner, so dass man beispielsweise von Satellit oder terrestrische Signale ohne zusätzlichen Receiver einspeisen kann. Beim Betriebssystem ist unser Favorit klar Android TV. Das Derivat des Smartphone-Betriebssystems bietet einen großen App-Store, eine solide Update-Strategie und alle wichtigen Funktionen. Danach folgen Samsungs Tizen OS (die allerdings keine OLEDs herstellen), sowie Web OS, das LG nutzt. Auch das Fire OS Betriebssystem von Amazon ist spannend. Mehr Informationen zu den TV-Betriebssystemen lesen Sie im Artikel Zukunftsfähige Smart TVs: Android TV vs. WebOS & Co. Fast alle Hersteller bieten eine Sprachsteuerung an. Dabei gibt es zwei Typen: Eingebaut oder kompatibel. Ist sie eingebaut, bringt der TV eine eigene Spracherkennung, etwa über ein Mikrofon in der Fernbedienung, mit. Kompatible Geräte arbeiten mit Amazon Alexa oder dem Google Assistenten zusammen. In der Praxis ist das aber wenig mehr als eine nette Spielerei. Hersteller wie Philips legen inzwischen eine zweite Fernbedienung zur Sprachsteuerung bei. Ein großer Vorteil von UHD-TVs ist High Dynamic Range, kurz HDR. Diese Techniken sorgen für einen großen Kontrastumfang und Farbraum – kompatible Filme sehen damit meist sehr, sehr gut aus. Bei den HDR-Formaten sollten es idealerweise HDR10+ und Dolby Vision sein. Der Unterschied: HDR10+ wird von Samsung vorangetrieben, Dolby Vision ist ein konkurrierendes Verfahren. Einzelne Filmanbieter, etwa Warner, pressen beide Formate auf die UHD-Blu-Rays ( heise-Meldung). Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten die Fernseher beide Formate unterstützen. OLED-TVs mit 140-cm-Diagonale / 55 Zoll Wie bei den LCD/LED-TVs ist die Display-Diagonale der Geräte der wichtigste Preisfaktor. Das untere Preissegment beginnt bei 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Die günstigsten Geräte gibt es dabei von Grundig oder Metz. Grundig nutzt zwei Betriebssysteme, das Vision OS und für wenige Geräte wie dem Grundig 55 GOB 9099 (Testbericht) das Amazon FireTV OS. Metz und andere verwenden Android TV. Letzteres hat den großen Vorteil, dass man einen breiten Zugriff auf Apps und Streaming-Dienste hat. Wichtig ist das zum Beispiel für Nutzer von Disney+, der Dienst ist möglicherweise nicht verfügbar, wenn man kein Android TV nutzt. Er lässt sich notfalls einfach nachrüsten, mehr dazu im Ratgeber zu Disney+. Die Preise für die TVs beginnen bei unter 900 Euro. Geräte mit HDMI 2.1 beginnen ab 1200 Euro, auch Sony OLEDs liegen in diesem Preisbereich. OLED-TVs mit 165-cm-Diagonale / 65 Zoll Seit der ersten Version dieses Artikels haben sich die Preise für OLED-TVs mit einer Bildschirmdiagonale von 165 cm auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisiert. Es geht ab knapp 1650 Euro los, springt dann aber schnell über 1700 und 1800 Euro. Zwei Betriebssysteme teilen sich quasi den Markt: WebOS, das auf den Geräten von LG zum Einsatz kommt, und Android TV in unterschiedlichen Versionen. Auch hier gilt: Wer keine zusätzlichen externen Streaming-Stick anstecken möchte, der sollte zu Android greifen. Wer einen Apple TV, einem Fire TV Stick oder etwas Ähnliches nutzt, der hat die freie Wahl. OLED-TVs mit 196-cm-Diagonale / 77 Zoll Bei den großen OLEDs gibt es wenig Bewegung nach unten. Wer einen TV mit knapp zwei Metern Bildschirmdiagonale haben möchte, der muss mindestens 4900 Euro hinlegen. Die obere Grenze liegt derzeit bei knapp 20.000 Euro, dafür bekommt man den 8K-OLED-TV von LG. Überhaupt ist LG hier das Schwergewicht, was sich auch in den Betriebssystemen niederschlägt. WebOS liegt vor Android TV oder Firefox OS. OLED-TVs mit 224-cm-Diagonale / 88 Zoll 2,24 Meter – das ist die größte Bildschirmdiagonale, die es derzeit bei den OLEDs zu kaufen gibt. Hier wird es nicht nur teuer, sondern auch einsam: Lediglich zwei Geräte von LG tummeln sich hier, beide haben eine 8K-Auflösung, stellen also Inhalte mit 7680 × 4320 Pixeln dar. Dafür sind auch die Preise an der Obergrenze, zwischen 18.000 und 28.000 Euro muss man hier investieren. Aber hey, immerhin sind die Preise hier um ein paar 1000 Euro gesunken – was aber im Vergleich nicht so viel ausmacht. Fazit OLEDs sind lange nicht so günstig wie Fernseher mit LC-Display. Dafür bekommt man ein fantastisches Bild und eine Bildschirmdiagonale von mindestens 55 Zoll. Riesen-TVs mit 77 Zoll und mehr kosten meist ein Arm und ein Bein. Gerade bei den älteren Geräten ist es aber inzwischen nur noch ein Bein. Leider sind Preisaktionen bei dieser Geräteklasse selten. Noch gedulden sollte man sich bei den 88 Zoll Geräten. Es fehlen sowohl die Inhalte für 8K, außerdem sind die Preise für das erste Produkt noch viel zu hoch. Wer seinen alten Fernseher ausmustern möchte, der kann sich auf interessante Angebote gefasst machen – und bekommt mit etwas Geduld auch echte Schnäppchen. Der Ratgeber ist Teil unserer Themenwelt rund um UHD und 4K. Folgende Artikel sind bereits erschienen: Kaufberatung: 4K/UHD-Blu-ray-Player ab 100 Euro Marktübersicht: 4K-Beamer werden bezahlbar Kaufberatung UHD-TVs: 4K-Fernseher für jeden Geldbeutel Apple TV 4K: Streaming-Gerät für alle Plattformen Test Amazon Fire TV Stick 4K – UHD-Streaming für 60 Euro Philips 55OLED803: UHD-OLED-Fernseher im Test Grundig55 GOB 9099: Guter OLED-TV mit Amazon-OS

 

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Allein unter Frauen um die Welt

Es war Liebe. Als Eva Veith 1980 nach West-Berlin zog, war sie schon längst dieser aufregenden Stadt verfallen. Ein Praktikum war der Grund. In Kassel hatte sie Sozialpädagogik studiert: Weil sie politisch interessiert war und überhaupt, weil das damals en vogue war. „Für mein Praktikum am Ende des Studiums wäre ich eigentlich am liebsten ins Ausland gegangen, das war aber damals noch nicht so einfach wie heute“, erzählt Eva Veith,64 Jahre, und Mit-Gründerin von „Frauen unterwegs“, der ersten Agentur, die Reisen ausschließlich für Frauen anbietet. Welcher Ort zu jener Zeit der Exotischste in Deutschland war? Klar, West-Berlin. Die sechs Monate Praktikum im Stadtteilzentrum Schöneberg haben sie nicht mehr losgelassen. Eva Veith kam damals ohne Job und ohne Plan. West-Berlin 1980, da war der Ku’damm noch das Zentrum, eine Sperrstunde gab es in dieser Stadt nicht, die Männer mussten nicht zur Bundeswehr. Wenige Zeit zuvor hatte David Bowie in Schöneberg gelebt und seinen berühmten Song „Heroes“ aufgenommen, da tanzte man im Dschungel, und Annette Humpe schloss sich mit ihren Mitstreitern zu der Band Ideal („Blaue Augen“) zusammen, Vorreiter der Neuen Deutschen Welle. Die Hausbesetzerszene wehrte sich gegen den Abriss von Altbauten, in Kreuzberg gab es Räumungen und rund ums Kottbusser Tor Straßenschlachten mit der Polizei. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Eva Veith zog natürlich dahin, wo das Leben war – nach Kreuzberg: Kleine Altbauwohnung, Außentoilette, Ofenheizung. Mit Nebenjobs hielt sie sich über Wasser: Im Winter im Neuköllner Eislaufstadion Schlittschuhe verleihen, im Sommer Pommes im Schwimmbad am Olympiastadion verkaufen. Dass sie einmal Frauenreisen veranstalten und später sogar das erste Frauenhotel in der Stadt gründen wird, ist einem bierseligen Abend mit einer Freundin zu verdanken. Dort erzählte Eva Veith von einer Griechenland-Reise: „Überall nur Zeus, Apollo, männliche Gottheiten. Frauen kamen da gar nicht vor“, sagte sie. Die Freundin konterte: „Warum machen wir nicht ein Frauen-Reisebüro auf?“ Auf den Spuren von Malerinnen, Schriftstellerinnen im Ausland, nur für Frauen sollte es sein. „Zunächst betrieben wir auf der Tourismusbörse ITB 1984 Marktforschung“, erzählt Eva Veith. Ob es auch reine Frauen-Reisen im Angebot gibt, fragten die beiden an den Messeständen. „Die haben uns angeschaut, als kämen wir vom Mond. Einmal hieß es sogar: Wieso? Dafür gibt es doch das Müttergenesungswerk.“ Eva Veith und ihre Freundin legten dennoch einfach los. Sie gründeten den Verein „Frauen unterwegs“. An Veiths Esstisch stellten sie zwei Toskana-Reisen für Frauen zusammen. Auf den Spuren der Malerinnen Artemisia Gentileschi und Angelika Kaufmann ging es nach Florenz und Umgebung. Reisen nur für Frauen? - "Dafür gibt es doch das Müttergenesungswerk", hieß es damals. Die Frauengruppen wohnten in einem großen Haus, das sie gemietet hatten, eine befreundete Kunsthistorikerin machte die Führung. Doch die Werke der beiden Künstlerinnen waren im Museum in verstaubten Gängen achtlos abgestellt. Anschauen konnten die Frauen die Bilder am Ende trotzdem, sagt Eva Veith, aber es habe gezeigt, wie wenig Beachtung Künstlerinnen im Gegensatz zu männlichen Malern fanden. Das Reisekonzept sprach sich herum. Immer mehr meldeten sich an, wollten Skireisen, Wanderreisen, Kunst-und Kulturreisen mitmachen. „Frauen unterwegs“ expandierte, zog in Büroräume in der Potsdamer Straße in Schöneberg. Das erste Frauenhotel in Berlin war damals eine Besonderheit Als Eva Veith hörte, dass eine Pension in Wilmersdorf leersteht, reifte mit ihren Mitstreiterinnen die Idee, das erste Frauen-Hotel in Berlin zu eröffnen: Acht Zimmer und eine kleine Dachterrasse. Sie nahmen einen Kredit auf und eröffneten 1988 das Hotel nur für Frauen. Die Medien berichteten ausgiebig. Oft tauchte die Frage auf, was denn sei, wenn nun doch ein Mann nach einem Zimmer fragte. „Dann sind wir gern bereit, sie an eines der vielen anderen Hotels in der Nähe zu vermitteln, war unsere Antwort“, erinnert sich Veith. "Einen so großen Reisebus? Den kann eine Frau doch gar nicht fahren" Die Zimmer waren nach Frauen benannt und gestaltet: Im Lise-Meitner-Zimmer standen Reagenzgläser als Deko, bei Funny Mendelssohn hingen Notenblätter an der Wand. Die Reisen, das Hotel, und dann hat Eva Veith auch noch in der Projektleitung der vom Senat gegründeten „Frauen-Infothek“ gearbeitet: Hier berieten arbeitslose Frauen Touristinnen, was es Sehenswertes gab. Drei Jobs, das sei ihr zu viel gewesen. Eva Veith stieg aus dem Frauenhotel aus, gab bald auch den Infothek-Job ab und konzentrierte sich ganz auf ihre Agentur. Ihren Traum nach Island zu reisen, erfüllte sie sich zusammen mit ihrer Mutter. Die Frauenreisen seien weder "last minute" noch "Massentourismus" Ob denn auch eine Frau den Bus für die Rundreise fahren könne, fragte sie ihre Kooperationspartner. „Das ist wildes Hochland, so einen großen Bus können Frauen doch nicht fahren“, hieß es zunächst. Eva Veith ließ nicht locker. Wenn sie schon Reisen für Frauen anbot, dann sollten auch Frauen den Reisebus steuern. Am Ende klappte es: Eine isländische Fahrerin, die sonst normale Nahverkehrsbusse lenkte, sprang ein und kutschierte die Reisegruppe durch das Land. [In unseren Leute-Newslettern berichten wir wöchentlich aus den zwölf Berliner Bezirken. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de] 200 Reisen pro Jahr bot ihr Unternehmen – vor der Corona-Pandemie – an. Das Konzept ist seit 30 Jahren dasselbe: Weder „last minute“ noch Massentourismus, sondern „Reisen, die etwas ganz Besonders und ihren Preis wert sind“, so formuliert es Eva Veith. Denn jede Reise sei „eine neue Kreation“. Das treibe sie an. Auch, als die Pandemie-Zwangspause kam. Deshalb tüftele sie nun weiter an Reisen – für die nächsten Monate.

 

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Ricken, zweimal Ginter, Hofmann: Die deutschen Turniertouristen von 2000 bis 2021 Ricken, zweimal Ginter, Hofmann: Die deutschen Turniertouristen von 2000 bis 2021

Bei fast jeder Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft gibt es in der deutschen Nationalmannschaft Spieler, die nicht zum Einsatz kommen. Bekannte Beispiele sind Paul Steiner oder Günter Hermann, die 1990 zum Kader von Teamchef Franz Beckenbauer gehörten und sich folglich "Weltmeister" nennen dürfen – obwohl sie im Turnier keine Minute gespielt haben. Doch auch in den vergangenen Jahren bis hin zu laufenden EM gab es prominente "Turniertouristen" - der SPORT BUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), hat sich die DFB-Aufgebote seit der EM 2000 angeschaut. In Belgien und den Niederlanden schied das deutsche Team unter Erich Ribbeck bereits nach der Vorrunde aus – einer der Tiefpunkte in der Geschichte des deutschen Fußballs. Neben den nicht eingesetzten Ersatztorhütern Jens Lehmann und Hans-Jörg Butt dürfen auch zwei Feldspieler von sich behaupten, dass sie am Schlamassel nicht aktiv beteiligt waren: Die Mittelfeldspieler Carsten Ramelow und Dariusz Wosz erlebten die drei Begegnungen gegen Rumänien (1:1), England (0:1) und Portugal (0:3) nur von der Bank aus. Ribbeck räumte seinen Posten nach der EM, Ex-Nationalspieler Rudi Völler übernahm. Die erste Weltmeisterschaft des neuen Jahrtausends war auch die erste, die in Asien ausgetragen wurde: in Japan und Südkorea. Sensationell wurde Deutschland – eigentlich als Außenseiter gestartet – Vizeweltmeister, unterlag im Finale mit 0:2 gegen Brasilien. Vier Profis durften in allen sieben Partien der DFB-Auswahl aber nur zuschauen: wie zwei Jahre zuvor bei der EM die Ersatzkeeper Lehmann und Butt, dazu der für seinen harten Linksschuss berühmte Jörg Böhme (damals Schalke 04) und BVB-Urgestein Lars Ricken. Zwei Jahre nach dem Beinahetriumph in Asien folgte bei der Europameisterschaft in Portugal der harte Rückschlag. Während Griechenland unter Trainerlegende Otto Rehhagel sensationell zum EM-Titel stürmte, war für Deutschland wie schon vier Jahre zuvor nach der Vorrunde Schluss. Gleich fünf Spielern seines Aufgebotes gewährte Teamchef Völler, der nach der EM zurücktrat und von Reformer Jürgen Klinsmann abgelöst wurde, keinerlei Einsatzzeit: Lehmann und Timo Hildebrandt als Nummer zwei bzw. drei im Tor, zudem den Abwehrspielern Andreas Hinkel und Christian Ziege sowie dem heutigen Dortmunder Lizenzspielerchef Sebastian Kehl. Die Resultate: 1:1 gegen die Niederlande,0:0 gegen Lettland und 1:2 gegen Tschechien. Die WM eigenen Land – wohl der Traum eines jeden Fußballers. Deutschland wurde unter Klinsmann, der im Anschluss von seinem Assistenten Joachim Löw beerbt wurde, zwar "nur" Dritter, entfachte beim "Sommermärchen" aber trotzdem große Begeisterung. Alle Feldspieler kamen bei dem Turnier mindestens einmal zum Einsatz, sogar der im Zweikampf mit Lehmann vor der WM zur Nummer zwei im Tor degradierte Oliver Kahn erhielt in der Partie um den dritten Platz gegen Portugal (3:1) sein Abschiedsländerspiel. Einziger WM-Tourist im eigenen Land also: der dritte Torhüter Hildebrandt. Das erste Turnier unter Löw als Bundestrainer – und gleich ging es ins Finale, wo Deutschland beim 0:1 gegen Spanien aber chancenlos war. Ohne Einsatz blieben in Österreich und der Schweiz der 2009 verstorbene Robert Enke und René Adler, die hinter Lehmann das Torhütertrio komplettieren, sowie Abwehrallrounder Heiko Westermann und Piotr Trochowski (damals Hamburger SV). In Südafrika fand erstmals eine WM auf dem afrikanischen Kontinent statt – und die junge DFB-Elf wiederholte ihren dritten Platz von der Heim-WM vier Jahre zuvor. Wie schon bei der WM in Deutschland musste auch in Südafrika nur ein einziger deutscher Spieler komplett zuschauen: Tim Wiese. Der damalige Keeper von Werder Bremen war als Nummer zwei ins Turnier gegangen. Die etatmäßige Nummer drei Hans-Jörg Butt war etwas überraschend als Back-up nominiert worden und durfte anstelle von Manuel Neuer das Spiel um Platz drei bestreiten, das Deutschland gegen Uruguay mit 3:2 gewann. Nach den starken Auftritten in Südafrika machten sich die Deutschen Hoffnungen auf den EM-Titel. Doch im Halbfinale machte Mario Balotelli alle Träume zunichte. Der italienische "Bad Boy" schoss das DFB-Team beim 2:0 im Halbfinale fast im Alleingang aus dem Turnier. In allen fünf Begegnungen zuschauen mussten nicht nur die Ersatztorhüter Wiese und Ron-Robert Zieler, sondern auch Mittelfeld-Stratege Ilkay Gündogan und die Abwehrspieler Benedikt Höwedes und Marcel Schmelzer. Überraschend: Auch der bei den vorherigen Turnieren in der Innenverteidigung gesetzte Per Mertesacker war diesmal nur "Tourist" – Löw setzte im Abwehrzentrum auf Holger Badstuber, Jerôme Boateng und Mats Hummels. Letzteren hatte Löw vor der aktuellen EM längst ausgemustert, bis er ihn gemeinsam mit Thomas Müller zurückholte. Nach 24 Jahren der vierte Stern auf der Brust – durch einen 1:0-Erfolg im Finale von Rio de Janeiro gegen Argentinien schoss sich Deutschland zum vierten WM-Finale. Insgesamt fünf Spieler folgten unfreiwillig der Tradition von Paul Steiner und Günter Hermann: Sie erlebten das Turnier ausschließlich von der Bank. Kurios: Drei von ihnen standen damals bei Borussia Dortmund unter Vertrag: Roman Weidenfeller als dritter Torwart, Defensivallrounder Erik Durm und Dauerläufer Kevin Großkreutz. Darüber hinaus durften auch der damals erst 20-jährige Matthias Ginter und Ersatzkeeper Ron-Robert Zieler auf dem Platz nicht mithelfen. Wie schon vier Jahre zuvor war auch bei der Endrunde in Frankreich nach dem Halbfinale Endstation für die deutsche Elf. Beim 0:2 gegen den Gastgeber, der im Finale jedoch Portugal und Superstar Cristiano Ronaldo unterlag, zerplatzte der DFB-Traum vom ersten EM-Titel seit 1996. In allen sechs Begegnungen zuschauen mussten neben den Torhütern Bernd Leno und Marc-Andre Ter Stegen auch Innenverteidiger Jonathan Tah und Mittelfeldspieler Julian Weigl, der seit Anfang 2020 bei Benfica Lissabon spielt. Vier Jahre nach dem Triumph von Rio scheiterte Deutschland in Russland als Titelverteidiger schon in der Vorrunde. Nach einem 0:1 gegen Mexiko, einem 2:1-Last-Minute-Sieg über Schweden und einem 0:2 gegen Südkorea mussten Joachim Löw und Co. die Heimreise antreten. Obwohl das DFB-Team damit nur drei Partien absolvierte, setzte der Bundestrainer mit Ausnahme von Ginter alle Feldspieler seines Aufgebotes ein. Der mittlerweile vom BVB zu Borussia Mönchengladbach gewechselte Abwehrspieler war schon 2014 nur als "Tourist" dabei gewesen. Weniger überraschend: Auch die Keeper Kevin Trapp und Ter Stegen kamen nicht zum Zuge. Wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie durfte Löw bei seinem letzten Turnier als Bundestrainer erstmals 26 statt der sonst üblichen 23 Akteure nominieren. Vielleicht auch deswegen kamen mit insgesamt sieben ungewöhnlich viele Spieler zu keinem Einsatz bei der paneuropäischen EM, die für die DFB-Auswahl nach einem 0:2 gegen England im Londoner Wembley-Stadion bereits im Achtelfinale beendet war. Neben den Torleuten Bernd Leno und Kevin Trapp, die als Backups für Kapitän Manuel Neuer im Aufgebot standen, blieben auch Christian Günter, Lukas Klostermann (zog sich kurz nach Turnierbeginn eine Muskelverletzung zu), Robin Koch, Jonas Hofmann und Florian Neuhaus außen vor.

 

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„Vor mir der Süden“: Pepe Danquart präsentiert seine Doku im Kino am Raschplatz

Mit einem Roadmovie durch Italien schafft Pepe Danquart eine Hommage an den Gesellschaftskritiker und Künstler Pier Paolo Pasolini – und zeichnet ein sozialkritisches Porträt Italiens. Der Sehnsuchtsort ist keiner mehr. Dicht an dicht reihen sich die Sonnenschirme, Liegen und Menschen in bunter Badekleidung am italienischen Strand La...

 

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F-35 startet mit Gegenwind - und fordert Viola Amherd heraus

Die Schweiz soll 36 Flugzeuge des Typs F-35 sowie 5 Einheiten des Boden-Luft-Abwehrsystems «Patriot» beschaffen. Mit diesem Entscheid löst der Bundesrat eine Kontroverse aus. Verteidigungsministerin Viola Amherd wird noch viel Überzeugungsarbeit für die F-35 leisten müssen. Bundesrätin Viola Amherd erhielt gestern einen Vorgeschmack auf die Turbulenzen, die sie in den kommenden Monaten durchfliegen wird. Grund für die Unruhe ist der mit Spannung erwartete Entscheid des Bundesrates, welches Kampfflugzeug die veralteten F/A-18 ablösen soll. Nach einer umfassenden Evaluation fiel die Wahl auf die F-35 des US-Herstellers Lockheed Martin. Gemäss Amherd handelt es sich um einen sauberen und korrekten Entscheid. «Der Flugzeugtyp hat bei den drei Hauptkriterien Wirksamkeit, Produkte-Support und Kooperation am besten abgeschnitten», betonte die Verteidigungsministerin an einer Pressekonferenz. Unter den Medienschaffenden war das Misstrauen deutlich zu spüren und die Unsicherheit darüber, ob es bei diesem Entscheid mit rechten Dingen zugegangen sein konnte. Kann es tatsächlich sein, dass ein als «Ferrari der Lüfte» geltender Jet, auch was die Kosten betrifft, seine Konkurrenten – den Eurofighter von Airbus, die Rafale des französischen Herstellers Dassault sowie die ebenfalls amerikanische F/A-18E/F (Super Hornet) von Boeing – hinter sich lassen kann?, lautete die in unterschiedlichen Variationen gestellte Frage. Amherd und das Verteidigungsdepartement VBS sind sich in dieser Hinsicht sicher. Sowohl Beschaffung als auch Betrieb seien für den F-35 am günstigsten, so lautete ihre Botschaft. Die Beschaffungskosten belaufen sich zum Zeitpunkt der Angebote im Februar 2021 auf 5,068 Milliarden Franken und liegen damit klar innerhalb des vom Volk vorgegebenen Finanzrahmens von 6 Milliarden Franken. Die Gesamtkosten aus Beschaffungs- und Betriebskosten betragen laut VBS beim F-35 über 30 Jahre gerechnet rund 15,5 Milliarden Franken. «Der Unterschied zum zweitgünstigsten Kandidaten liegt im Bereich von 2 Milliarden Franken», erklärte die Verteidigungsministerin. Politik blieb draussen Amherd machte auch klar, dass der Bundesrat aufgrund des klaren Ergebnisses der Evaluation keinen Handlungsspielraum hatte, um das Rüstungsgeschäft mit politischen Geschäften zu verknüpfen. Vor allem in den letzten Wochen kursierten in den Medien immer wieder Gerüchte, dass Frankreich und Deutschland der Schweiz politische Zugeständnisse machen würden, wenn man sich für ein Kampfflugzeug aus ihrem Land entscheide. Wenn der Bundesrat von gewissen Ländern keinen Kampfjet hätte kaufen wollen, hätte er diese von Anfang an explizit ausschliessen müssen. Bei der Ausschreibung sei den Herstellern, dem Parlament und dem Volk klar gewesen, dass dies die Spielregeln seien. Diese Bedingungen würden nach wie vor gelten und verunmöglichten es, bei der Beschaffung politische Argumente zu berücksichtigen. Unter keinen Umständen einen Kampfjet aus US-amerikanischer Produktion wollen die Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), die SP und die Grünen. Nach dem Entscheid des Bundesrates hat die Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative begonnen, die sich explizit gegen den F-35 richtet. Auf der Website stopp-kampfjets.ch haben bereits über 6000 Menschen ihre Unterstützung versprochen. Wasser auf ihre Mühlen dürfte sein, dass der Bundesrat sich für das neue System zur bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite (Bodluv GR) ebenfalls für ein US-Produkt entschieden hat. Hier hat sich das System «Patriot» des Herstellers Rayethon gegen das System SAMP/T von Eurosam aus Frankreich durchgesetzt. Diese Kombination von Flugzeug und Flugabwehr wird den Vorwurf nähren, dass sich die Schweiz in eine gefährliche Datenabhängigkeit von den USA begebe. Laut der Verteidigungsministerin gibt es keine stärkere Abhängigkeit als bei anderen Herstellern, da alle Anbieter amerikanische Komponenten verwenden würden. Die grüne Nationalrätin Marionna Schlatter erklärt denn auch: «Der F-35/A ist unser Wunschgegner.» Die Grünen seien grundsätzlich gegen jegliche Jets, die über einen luftpolizeilichen Dienst hinausgingen. Die F-35 sei auf Angriff ausgerichtet. Der FDP-Ständerat Thierry Burkart begrüsst die Wahl. Sie stehe am Schluss eines «technisch aufwendigen, transparenten, international anerkannten und rechtlich abgesicherten Evaluationsverfahrens». Typenwahl steht fest Am Zug ist nun das Parlament, das die Beschaffung im Rahmen der Armeebotschaft 2022 behandeln wird. Es kann zwar noch über einzelne Punkte des Geschäftes wie etwa die Kostenfrage diskutieren, am Typenentscheid kann es jedoch nichts mehr ändern. Doch die Diskussionen im Vorfeld des Bundesratsentscheides haben gezeigt, dass die VBS-Vorlage sehr genau unter die Lupe genommen und auf Schwachstellen abgeklopft werden wird. Die Turbulenzen für Viola Amherd werden noch zunehmen. Immerhin hat die Bundesrätin am Mittwoch schon einmal bewiesen, dass man auch als Juristin ohne Erfahrung am Steuerknüppel eines Kampfjets sicher landen kann.

 

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Geplante Aufspaltung von Airbus: IG Metall und Betriebsräte rebellieren gegen das Management

München. Beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus braut sich an deutschen Standorten einiges zusammen. Hintergrund sind Pläne des vom Franzosen Guillaume Faury geführten Managements, in Deutschland einen Einzelteilefertigung genannten Bereich abzuspalten und möglichst zu verkaufen, in dem insgesamt 3.500 Beschäftigte arbeiten. Betroffen ist der gesamte Standort der Airbus-Tochter Premium Aerotec in Varel in Niedersachsen mit knapp 1.300 Stellen und der größte Teil des Standorts Augsburg, wo es 2.200 von 2.800 Beschäftigten treffen würde. Auf alternative Vorschläge des Airbus-Gesamtbetriebsrats und der IG Metall dazu habe das Management nicht reagiert, erklärten IG Metall-Vorstand Jürgen Kerner und mehrere Betriebsräte. „Wer eine ausgestreckte Hand nicht ergreift und rote Linien überschreitet, provoziert die Belegschaft“, drohte Kerner nun recht offen. Er ist im Vorstand der IG Metall unter anderem für die Luft- und Raumfahrtbranche zuständig. Das Personal sei grundsätzlich für den von Faury geplanten Umbau der Werksstrukturen, erklärten er und Airbus-Gesamtbetriebsratschef Holger Junge. Das gelte aber nur, falls für alle deutschen Standorte belastbare Zukunftsperspektiven inklusive künftiger Arbeitsanteile auf den Tisch kämen. Das verweigere das Management aber bislang. Besonders übel stößt Gewerkschaftern und Betriebsräten auf, dass der Umbau in Frankreich für dortige Belegschaften schmerzlos und ohne Zerschlagungspläne laufen soll. In Deutschland sei da anders. Durch den Premium Aerotec-Standort in Augsburg werde per Zerschlagung ein Zaun durch die Fabrik gezogen, der dessen Zukunftsfähigkeit gefährde. Gewerkschafter und Betriebsräte drohen nun damit, Sand ins Getriebe der demnächst wieder hochlaufenden Airbus-Produktion zu bringen. Der Luftverkehr nimmt langsam wieder Fahrt auf. Airbus, wo die Produktion pandemiebedingt um 40 Prozent gedrosselt wurde, will nun wieder mehr Flugzeuge bauen. Kreative Aktionen oder Informationsveranstaltungen an einzelnen Standorten, wie streikähnliche Situationen gewerkschaftsseitig umschrieben werden, könnten das verhindern. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Kerner will auch die Bundespolitik bis hinauf zu Bundeskanzlerin Angela Merkel einspannen, um sich beim französischen Amtskollegen Emmanuel Macron für deutsche Standorte und Stellen starkzumachen. Die Landesregierungen von Niedersachsen und Bayern protestieren bereits. Kerner kritisiert Ungleichbehandlung zwischen deutschen und französischen Werken. Alte Gräben öffnen sich. Eigentlich will Airbus die Pandemie und die damit verbundene Flaute in der Fertigung nutzen, um den Konzern auf eine neue Generation von Flugzeugen mit Wasserstoffantrieb vorzubereiten, die ab 2035 gebaut werden soll. Dazu wird der europäische Werksverbund neu geordnet und konzernintern auch eine neue Tochter gegründet. Teile davon sollen, allerdings nur in Deutschland, abgespalten und verkauft werden, weil diese nicht wirtschaftlich seien. Als unwirtschaftlich habe der Konzern gegenüber Betriebsräten hierzulande aber nur Bereiche mit 600 bis 700 Beschäftigten bezeichnet, sagt Premium Aerotec-Betriebsratschef Thomas Busch. Abgespalten werden solle aber ein Vielfaches davon. Bis Anfang 2022 werde die neue Werksstruktur nicht wie geplant stehen, wenn das Management nicht einlenkt, droht auch er.

 

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Dennis Novak unterlag Johnson in 1. Wimbledon-Runde in 3 Sätzen

Für Dennis Novak ist in Wimbledon gleich in der Auftaktrunde Endstation gewesen. ÖTV-Star Dominic Thiem musste seine Wimbledon-Teilnahme verletzungsbedingt absagen. Für Dennis Novak ist in Wimbledon gleich in der Auftaktrunde Endstation gewesen. Der 27-jährige Niederösterreicher unterlag dem US-Amerikaner Steve Johnson am Mittwoch nach ausgeglichenem ersten Satz insgesamt doch recht deutlich nach fast zwei Stunden Spielzeit mit 6:7(7),2:6,5:7. Damit ist Österreich beim Rasen-Tennis-Grand-Slam-Turnier nicht mehr vertreten, nachdem ÖTV-Star Dominic Thiem seine Teilnahme verletzungsbedingt hatte absagen müssen. Novak war der einzige Akteur, der in einem hart umkämpften ersten Durchgang Breakchancen vorfand, konnte diese allerdings nicht verwerten. Im Tiebreak machte er zwar noch aus einem 1:3-Rückstand eine 4:3-Führung, zog am Ende aber mit 7:9 den Kürzeren. Zu Beginn des zweiten Satzes gab die kürzlich wieder zu Günter Bresnik als Coach zurückgekehrte österreichische Nummer zwei gleich einmal den Aufschlag ab, nach einem weiteren Break hieß es 2:6. "Ich glaube, dass ich im ersten Satz eigentlich der bessere Spieler war, habe mehr Chancen bei seinem Aufschlag gehabt, die aber leider nicht genutzt. Das Tiebreak war sehr eng, am Schluss hat er da ein bisschen besser gespielt. Im zweiten Satz war er klar besser, da war meine Aufschlagleistung nicht gut genug", resümierte Novak. Im dritten Durchgang startete der ÖTV-Akteur wieder mit einem Break gegen sich, konnte allerdings zum 3:3 das Rebreak machen. Bei 5:4 fand er gar einen Satzball vor, ließ diesen jedoch ungenützt. Das rächte sich. Johnson schaffte zum 6:5 noch ein Break und servierte dann aus. Der 31-jährige Weltranglisten-74. entschied damit das Premierenduell mit dem im Ranking auf Position 122 liegenden Novak für sich. "Im dritten Satz habe ich mich wieder zurückgekämpft, es waren echt enge Games dabei. Ich habe Satzball gehabt, zweiten Aufschlag von ihm und ich mache einen Returnfehler, was nicht sein darf. Und wo ich das Break kriege, habe ich bei Einstand einen leichten Fehler gemacht", ärgerte sich Novak. Insgesamt sei der Aufschlag ausschlaggebend gewesen für die Niederlage. Novak scheiterte beim dritten Auftritt im Hauptbewerb am "Heiligen Rasen" wie auch schon 2019 in der ersten Runde. Sein bestes Abschneiden bleibt die dritte Runde 2018. "Natürlich ist die Enttäuschung groß, wenn man in der ersten Runde verliert. Wenn ich einen Tick besser serviere und meine Chancen besser nutze, dann hätte das Match ganz anders ausgehen können", meinte der Wahl-Klosterneuburger. Novak war erst Ende April zu Bresnik zurückgekehrt. "Ich habe in den letzten Wochen mit Günter sehr hart und sehr viel trainiert. Mir war auch klar, dass die ersten Wochen die Resultate nicht kommen werden, weil ich Trainingsrückstand hatte", gab Novak Einblick. Mittlerweile spiele er im Training auch schon besser. "Ich hoffe, dass ich es bald wieder ins Turnier umsetzen kann." Seine nächsten Auftritte sind beim Challenger in Salzburg kommende Woche sowie dann auf der ATP-Tour in Bastad, Gstaad und Kitzbühel. Da schon dabei sein könnte ein neuer Touring-Coach. Den sucht Novak gerade eifrig, da Bresnik, mit dem er täglich telefoniert, selbst nicht mehr so viel reisen möchte. (APA)

 

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Alleinerziehender wird am Impfzentrum Berlin-Tegel abgewiesen

Wer momentan in Berlin nach einem Impftermin sucht, hat es nicht schwer. Voraussetzung: man muss zeitlich flexibel sein – und möglichst kinderlos. Diese Erfahrung machte der alleinerziehende Vater, Thorsten Claus, als er sich beim Impfzentrum Tegel am Dienstag,29. Juni, gegen Mittag in die Schlange reihte, und schließlich bei der Einlasskontrolle trotz Termin abgewiesen wurde – mit den Worten: „Sie dürfen das Kind nicht mit reinnehmen.“ Es folgte eine Diskussion mit dem Security-Personal sowie dem Teamleiter. Doch das Mitbringen von Kindern ist in keinem der Berliner Impfzentren erlaubt, so ist es im Hygienekonzept der Gesundheitsverwaltung vorgeschrieben. Eine Ausnahme wurde auch für Thorsten Claus nicht gemacht. Er musste wieder abziehen und konnte sich an dem Tag nicht impfen lassen. Seinen Ärger machte er bei Twitter und auf seinem Blog hauptstadtpapa.com öffentlich. Claus schreibt dort regelmäßig über Belange von Eltern oder Alleinerziehenden. Seine dreijährige Tochter wächst bei ihm auf. „Die Mutter lebt gar nicht in Europa“, erklärt der Vater. Sie wäre als Betreuungsperson nicht infrage gekommen. „Für mich wie für alle Alleinerziehenden ist es extrem schwer jemanden zu organisieren, der auf das Kind aufpasst, weil alle anderen ja auch arbeiten oder Familie haben“, erklärt Claus. Zudem habe er bei der Hotline zur Terminbuchung Bescheid gesagt, dass er seine Tochter mitbringen werde. Dort habe man ganz normal darauf reagiert, so sei die Information, dass Kinder nicht in Impfzentren dürfen, an ihm vorbeigegangen. Im Prinzip bekommt dies aber jeder mit den Anmeldebögen mitgeteilt. Das Thema sei schon häufiger kritisiert und diskutiert worden, sagt Pressesprecherin Regina Kneiding vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), das im Auftrag des Senats das Impfzentrum in Tegel betreibt. „Es wurde überlegt, ob man Kinderecken einrichten kann oder Ähnliches, aber das ist eben mit den vorgegebenen Hygieneregeln nicht möglich“. Deshalb bleibe für Eltern nur die Möglichkeit, sich einen Babysitter zu organisieren. Ältere dürfen eine Begleitperson mitnehmen, Eltern aber nicht ihre Kinder Claus ärgert es, dass ältere Menschen eine Begleitperson mitnehmen dürfen, er aber seine Tochter nicht, selbst wenn sie eine FFP2-Maske trägt. „Wenn wir Ausnahmeregeln einführen, öffnen wir der Sache Tür und Tor. Dann bekämen wir das nicht mehr in den Griff“, argumentiert die Pressesprecherin. Für Claus schlägt sie vor, sich um einen Termin beim Haus- oder Facharzt umzusehen, doch dort hatte der Vater bisher keinen Erfolg. Da er wegen eines Umzugs seine Tochter von der Kita abmelden musste, ist er rund um die Uhr mit der Kinderbetreuung beschäftigt, erzählt er. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Eine Schwerpunkt-Impfung, wie sie derzeit in vielen Bezirken am Wochenende stattfindet, käme ebenso wenig infrage, da auch dort Kinder nicht mitkönnen. Selbst wenn diese in Schulen stattfinden, dürfen sie nicht auf das Gelände, um auf dem Klettergerüst zu turnen, sondern müssen hinter dem Zaun auf ihre Eltern warten. So streng würden laut Elternberichten die Hygieneregeln ausgelegt. Auf die Frage, welche Alternativen es gibt, damit auch Alleinerziehende während der Ferien ein Impfangebot wahrnehmen können, gab es bisher von der Gesundheitsverwaltung keine Antwort. Claus hat wegen des Vorfalls bei der Antidiskriminierungsstelle des Landes Berlin Beschwerde eingereicht.

 

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Rathausaffäre: BGH entscheidet im Juli über Revision

Der Strafsenat verhandelt am 14. Juli in Leipzig öffentlich über eine mögliche Revision. Das Landgericht Hannover hatte den früheren Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) im April vergangenen Jahres vom Vorwurf der schweren Untreue freigesprochen. Sein ehemaliger Büroleiter Frank Herbert erhielt eine Geldstrafe wegen Betrugs durch Unterlassen. Die Staatsanwaltschaft Hannover ging in beiden Fällen in Revision. Sie hatte unter anderem eine Bewährungsstrafe für Schostok gefordert. Die Leipziger Richter könnten das Urteil nun bestätigen - oder es aufheben und zur erneuten Verhandlung an eine andere Kammer des Landgerichts zurückverweisen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen Schostok erhoben hatte, war er schließlich zurückgetreten und hatte sich in den Ruhestand versetzen lassen. In der Rathausaffäre ging es um unzulässige Zulagen für Schostoks Bürochef Herbert. Der Stadt Hannover war dadurch ein Schaden von fast 50.000 Euro entstanden. Der damalige Oberbürgermeister Schostok soll von den Zahlungen gewusst haben, ohne sie zu stoppen, so der Vorwurf damals. Mitangeklagt war auch der ehemalige Personaldezernent Harald Härke. Er wurde wegen schwerer Untreue in drei Fällen zu einer elfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.

 

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«Der F-35 ist unser Wunschgegner»: Kampfjet-Entscheid des Bundesrats ruft viele Kritiker auf den Plan| NZZ

Überdotiert, zu teuer, pannenanfällig und amerikanisch: Die Gegner des F-35 haben viele Argumente gegen den Wunsch-Jet der Regierung. Sie sammeln Unterschriften gegen die Maschine. Eine weitere Volksinitiative wäre «Zwängerei», heisst es bei den Bürgerlichen. Ferrari am Himmel: Der Kampfjet F-35 des amerikanischen Herstellers Lockheed Martin soll ab 2030 über den Schweizer Luftraum wachen. Für viele Politikerinnen und Politiker ist die Maschine dazu ungeeignet. Bevor der Kampfjet F-35 in der Schweiz startet, hebt auch schon eine Unterschriftensammlung gegen ihn ab. Auf der Website stopp-kampfjets.ch haben bereits über 6000 Menschen ihre Unterstützung gegen den Entscheid des Bundesrats zugunsten der amerikanischen Maschine versprochen. «Wir sind gefordert, die Unterschriften schnell beisammen zu haben», sagt die Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter. Denn 2030 sollen die 36 Jets im Einsatz stehen, bereits im kommenden Jahr wird das Parlament ihnen den Segen erteilen müssen. Hinter dem Versuch, eine Volksinitiative gegen den F-35 zustande zu bringen, stehen neben Schlatters Partei auch die SP und die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA). Der Jet sei überdimensioniert, zu teuer, fehleranfällig und biete den amerikanischen Geheimdiensten über Datenlinks die Möglichkeit, mit im Cockpit der Schweizer Armee zu sitzen, lauten die Haupteinwände der Initianten. Marionna Schlatter, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates. fasst es so zusammen: «Der F-35 ist unser Wunschgegner.» Die Grünen seien grundsätzlich gegen jegliche Jets, die über einen luftpolizeilichen Dienst hinausgingen. Und das nun auserkorene Modell von Lockheed Martin sei geradezu ein Luxusjet, «ein Ferrari der Lüfte, den wir nicht brauchen», so Schlatter. Die Maschine sei auf Angriff ausgerichtet. Ein Luft-Boden-Kampf in der Schweiz? Auch die SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf hält diesen für sehr unrealistisch und folglich den F-35 ungeeignet fürs Land. Der Entscheid des Bundesrates sei «unverständlich und unvernünftig». Für den Konferenzenschutz und für luftpolizeiliche Aufgaben brauche es Maschinen mit besseren Steigleistungen. Alle drei Konkurrenten schnitten in diesem Punkt besser ab, sagt Seiler Graf. Die Nationalrätin hebt zudem hervor, dass beim auserwählten Modell Pannen ein Dauerthema seien und Kosten für Flugstunden höher als erwartet ausfielen. Dass der F-35 tatsächlich die günstigste Variante sei, wie die Verteidigungsministerin Viola Amherd am Mittwoch erläutert hat, stellt sie stark infrage. «Ich bin sehr skeptisch gegenüber den Zahlen, die heute präsentiert wurden», sagt Seiler Graf. Im Evaluationsverfahren des Bundesrats lag der F-35 mit Abstand an der Spitze, überragend in drei von vier Bereichen. Aber bei den Kritikern kommt eine Komponente hinzu, die über das Flugzeugmodell hinausgeht. Für Seiler Graf stellt sich die «aussenpolitische Frage, mit wem wir in der Sicherheitspolitik kooperieren wollen». Es sei naheliegend, dass dies die Nachbarländer in der EU sein sollten und nicht die Vereinigten Staaten, sagt Seiler Graf. Mit wem stehe man in einem Ernstfall zusammen? Das ist auch für Marionna Schlatter die Kernfrage in dieser Angelegenheit. Und das soll eben das Volk mitentscheiden, indem es sich für oder gegen einen amerikanischen Jet ausspricht. Auch auf der Seite der Hersteller scheint dieser Punkt ein grosses Gewicht zu haben und lässt die Anbieter aus der EU enttäuscht zurück. Die Deutsche Botschaft in Bern schrieb am Mittwoch in einem Communiqué: Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Bern sowie die weiteren Eurofighter-Anbieter-Nationen Grossbritannien, Italien und Spanien hätten den Typenentscheid des Bundesrats zur Kenntnis genommen. Die Offerte sei massgeschneidert gewesen, das Airbus-Flugzeug wäre ideal für den luftpolizeilichen Dienst gewesen. Gegengeschäfte für die Schweizer Industrie seien eingefädelt worden, und auch ein sicherheitspolitisches Angebot aller vier Nationen hätte bestanden. Man nehme zur Kenntnis, «dass offenbar nur die militärtechnische Bewertung der Angebote berücksichtigt wurde». Das bedaure man sehr. Einer Volksinitiative gegen diesen Jet sieht der FDP-Ständerat und Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission Thierry Burkart gelassen entgegen. Das Volk habe bereits im vergangenen Jahr an der Urne den Rahmen für diesen Entscheid gesteckt. «Nun liegt das Resultat vor», sagt Burkart: Man habe den Jet, der den Anforderungen entspreche, und zum günstigsten Preis. «Damit wurde die Volksinitiative vollzogen und eine weitere wäre Zwängerei», so Burkart. «Die Alternative wäre ein schlechteres und teureres Kampfflugzeug.» Die Wahl des Bundesrates begrüsst er, denn sie stehe am Schluss eines «technisch aufwendigen, transparenten, international anerkannten und rechtlich abgesicherten Evaluationsverfahrens», sagt Burkart. Bedenken zu ausufernden Kosten hegt er keine. Die Vereinigten Staaten hätten sich vertraglich verpflichtet. «Das Angebot kann preislich nicht ausgeweitet werden», sagt Burkart. In den Verträgen sei zudem auch festgehalten, wie viel die Schweiz an Informationen an die Hersteller in den Vereinigten Staaten preisgebe. Burkart sagt: «Die Evaluation hat gezeigt, dass der Umfang des Datenaustausches für die Schweiz frei bestimmbar ist und damit keine Landesinteressen gefährdet sind.» In diesem Punkt hat Thomas Hurter das wohl stichhaltigste Argument. Der SVP-Nationalrat, Pilot und Aerosuisse-Präsident ist überzeugt, dass bei jedem Flugzeug die Datenautonomie geklärt werden muss. «Das gehört dazu.» Dank der Evaluation konnte die Datenhoheit garantiert werden. Die absolute Sicherheit habe man nur in einem Fall: «Wenn man die Maschinen selber baut.» Und das sei für die Schweiz gar kein Thema.

 

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Bundesrat daran, EU-Recht autonom zu übernehmen

Der Bundesrat will «Reibungsflächen» gegenüber der EU abbauen. Am Mittwoch hat er dazu erste Entscheide gefällt. Im Zentrum dürfte der Lohnschutz stehen. Bundesrätin Karin Keller-Sutter will weitere «Verwerfungen in der europapolitischen Allianz» verhindern. «Stabilex» – so sollte das Projekt heissen, das in Bern am gleichen Tag geboren wurde, an dem der Rahmenvertrag mit der EU gestorben ist. Doch dann stellte man in der Bundesverwaltung fest, dass der Name bereits vergeben ist: Ein Spezialreiniger für Trinkwasseranlagen heisst so. Der Bundesrat hat nun zwar die hübsche Bezeichnung fallenlassen, am Projekt selber hält er aber fest, wie er am Mittwoch beschlossen hat. Es soll zeigen, welche Differenzen in den gesetzlichen Regelungen der Schweiz und der EU heute bestehen und welche davon eliminiert werden können, um die Beziehungen wieder zu verbessern. In den Worten des Bundesrats besteht das Ziel darin, herauszufinden, «wo eine autonome Rechtsentwicklung möglich und sinnvoll ist, um Reibungsflächen abzubauen und damit auch zur Stabilisierung des Verhältnisses zur EU beizutragen». Damit signalisiert er zweierlei: Erstens sind die ungelösten Fragen im Verhältnis zum wichtigsten Partner mit dem Aus des Rahmenvertrags nicht einfach vom Tisch. Zweitens möchte er den bilateralen Weg fortsetzen und ist bereit, dafür neue An