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DC5n Deutschland mix in german 321 articles, created at 2021-07-01 18:02
(4.40/5)  1  Rockergang "Bandidos": Großrazzia in fünf Bundesländern mit fast 1.800 Polizisten

Drogen, Waffen und Motorräder: Das haben Polizisten und Spezialeinsatzkräfte bei einer Razzia bei den 'Bandidos' sichergestellt. Insgesamt wurden mehr als hundert Objekte durchsucht. 2021-07-01 14:12 3KB www.t-online.de

(3.16/5)  2  William und Harry enthüllen Statue von Prinzessin Diana

Die Enkel der britischen Königin Elizabeth, William und Harry, haben in London eine Statue ihrer Mutter Diana enthüllt. Sie war vor 24 Jahren gestorben. 2021-07-01 15:42 2KB www.tagesspiegel.de

(3.07/5)  3  Ex-Schiri Gräfe musste aufhören: "Ich verklage den DFB wegen Altersdiskriminierung"

Manuel Gräfe will nach seinem unfreiwilligen Karriereende gegen den Deutschen Fußball-Bund vor Gericht ziehen und die umstrittene Altersregel für Schiedsrichter zum Kippen bringen. "Ich … 2021-07-01 14:45 3KB www.stern.de

(2.06/5)  4  STIKO empfiehlt mRNA-Vakzin nach AstraZeneca

Nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca empfiehlt die Impfkommission nun unabhängig vom Alter als zweite Dosis BioNTech oder Moderna. Mit Blick auf die Delta-Variante mahnte sie, die Zweitimpfung "zeitgerecht" wahrzunehmen. 2021-07-01 15:35 3KB www.tagesschau.de

(2.06/5)  5  Stiko ändert Empfehlung für Astrazeneca-Erstgeimpfte

Angesichts der schnellen Ausbreitung der Delta-Variante passt die Ständige Impfkommission ihre Empfehlungen an. Es geht um Menschen, die mit Astrazeneca erstgeimpft sind - und den … 2021-07-01 15:09 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.06/5)  6  Grünen-Fraktionsvize attackiert Laschets Klima-Politik als tödlich

Der Ton im Wahlkampf wird rauer: Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer meint, die Laschet-Politk koste Menschenleben. 2021-07-01 14:59 3KB www.tagesspiegel.de

(2.05/5)  7  WHO: Europa droht neue Pandemie-Welle

Das Virus bleibt hartnäckig: Nach mehr als zehn Wochen des Rückgangs steigt die Zahl der Neuinfektionen auf dem Kontinent erstmals wieder an. Und das trotz mittlerweile hoher Impfquoten. Für die WHO geht die Entwicklung insbesondere auf eine Ursache zurück. 2021-07-01 14:54 4KB www.n-tv.de

(2.04/5)  8  Polens Außenminister: Frage der Wiedergutmachung offen

75 Jahre nach Kriegsende ist das durch Deutschland verursachte Leid für die aktuelle polnische Regierung immer noch ein Thema. Die Wiedergutmachung der Schäden sei weiter … 2021-07-01 15:33 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(2.04/5)  9  Zahl der Infizierten mit Delta-Variante moderat gestiegen

In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante binnen einer Woche um 35 Fälle gestiegen. Insgesamt seien es jetzt 158 Fälle, 2021-07-01 15:25 1KB www.t-online.de

(2.04/5)  10  Waffenlieferungen nach Kolumbien: Millionen-Einziehung bei Sig Sauer war rechtens

Für nicht genehmigte Pistolenlieferung nach Kolumbien hat das Kieler Landgericht im April 2019 Einziehung von 11,1 Millionen Euro beim Waffenhersteller Sig Sauer angeordnet. Dagegen haben drei Gesellschaften des Unternehmens Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof verwarf sie am Donnerstag. 2021-07-01 14:34 2KB www.rnd.de

(2.04/5)  11  Curevacs Flop erhöht den Druck auf NRW

Düsseldorf Curevac schafft es nicht: Sein Impfstoff kommt in der finalen Studie nur auf eine Wirksamkeit von 48 Prozent. Das hat Folgen - für die Curevac-Aktionäre, … 2021-07-01 13:58 5KB rp-online.de

(2.04/5)  12  Britney Spears' Antrag auf Vormundschafts-Ende ihres Vaters abgelehnt

Vor Gericht sei ihr Antrag auf Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters laut einem Medienbericht abgelehnt worden. Das Gericht bezieht sich dabei jedoch auf einen Antrag vom September des Vorjahres. 2021-07-01 13:14 3KB www.diepresse.com

(2.04/5)  13  Florian Silbereisen verlängert Vertrag als „Traumschiff"-Kapitän

„Kapitän Max Parger" ist zumindest bis 2024 im Einsatz. Künftig soll es auch Oster-Specials und möglicherweise eine v... 2021-07-01 12:51 2KB www.tt.com

(2.02/5)  14  Verrückter Prozess um „Champagner Sorbet“ – Franzosen siegen gegen Aldi

Um die Aldi-Eissorte „Champagner Sorbet“ wurde bis hoch zum Europäischen Gerichtshof prozessiert. Im Kern geht es um die Frage: Wie schmeckt das Eis? Die Richter haben sich entschieden. Allerdings konnten sie das Sorbet nicht probieren - aus einem einfachen Grund. 2021-07-01 15:01 2KB www.welt.de

(1.57/5)  15  Wird die E-Mobilität zum Jobkiller oder Jobbringer?

Der Umbruch zum Elektroauto wird Teile des deutschen Arbeitsmarkts kräftig durchschütteln, so viel ist sicher. Je nach Betrachtung sind die Erwartungen aber unterschiedlich. Eine … 2021-07-01 15:26 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.05/5)  16  Sehen Sie jetzt live: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im Interview

Am 26. September ist Bundestagswahl. Um die Nachfolge von Angela Merkel, die nach vier Amtszeiten freiwillig das Amt der Bundeskanzlerin aufgibt, bewerben sich drei Menschen: Annalena Baerbock … 2021-07-01 14:34 2KB www.stern.de

(1.05/5)  17  Istanbul-Konvention: Erdogan verteidigt Austritt aus Frauenrechtsvertrag

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach internationaler Kritik den Austritt aus der Istanbul-Konvention verteidigt. „Unser Kampf gegen Gewalt an Frauen hat nicht mit der Istanbul-Konvention angefangen und endet auch nicht mit dem Rückzug aus dieser Konvention“, sagte er. Er wolle persönlich den Kampf gegen Gewalt an Frauen unterstützen. 2021-07-01 14:25 2KB www.rnd.de

(1.05/5)  18  BVB-Boss Watzke will volle Stadien mit Geimpften

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich trotz anhaltender Corona-Pandemie mit deutlichen Worten für vollere Fußball-Arenen stark gemacht. 'Warum soll ein Stadion 2021-07-01 14:13 1KB www.t-online.de

(1.05/5)  19  Anklage steht bevor: Finanzvorstand der Trump Organization stellt sich Behörden

Angesichts der bevorstehenden Anklage gegen die Trump Organization hat sich deren Finanzvorstand, Allen Weisselberg, den Behörden gestellt. Das hatten Medien in den USA berichtet. Die New Yorker Staatsanwaltschaft soll Berichten zufolge dem Unternehmen und Weisselberg Steuervergehen vorwerfen. 2021-07-01 13:05 2KB www.rnd.de

(1.05/5)  20  Vierter EM-Einsatz fix: Brych pfeift Viertelfinale zwischen Ukraine und England Vierter EM-Einsatz fix: Brych pfeift Viertelfinale zwischen Ukraine und England

Der deutsche Top-Schiedsrichter Felix Brych wird am Samstag in Rom das EM-Viertelfinale zwischen der Ukraine und England leiten. Das gab die UEFA am Donnerstag bekannt. Es ist bereits der vierte Einsatz für den Münchner bei diesem Turnier. 2021-07-01 11:41 1KB www.sportbuzzer.de

(1.03/5)  21  Corona, Arbeit: Sozialausgaben in Deutschland explodieren

Lesen Sie in diesem Artikel: Auf welche extremen Höhen die Sozialausgaben gestiegen sind Welche Faktoren für den Anstieg verantwortlich sind article:full_access … 2021-07-01 15:10 725Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

(1.03/5)  22  WHO macht Fußball-EM für steigende Infektionszahlen verantwortlich

Kopenhagen Erstmals seit zehn Wochen verzeichnet die Weltgesundheitsorganisation für Europa wieder steigende Corona-Fallzahlen. Diese Trendwende sei angetrieben von „Reisen, Lockerungen und Zusammenkünften“ - und von … 2021-07-01 12:38 3KB rp-online.de

(1.02/5)  23  „Völlig absurd": Köstinger kritisiert verschärfte Corona-Regeln in Wien

Die in Wien verschärften Corona-Maßnahmen mit der Testpflicht für Kinder ab sechs Jahren erzürnt die ÖVP. „Am Tag vo... 2021-07-01 13:25 6KB www.tt.com

(1.02/5)  24  BVB: Erling Haalands Vater reagiert auf Sancho-Transfer zu Manchester United

Der Vater von Borussia Dortmunds Stürmer Erling Haaland, Alf-Inge, hat in den sozialen Medien auf den bevorstehenden Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United … 2021-07-01 13:24 1KB www.stern.de

(1.02/5)  25  "Hätten ihn lieber behalten": Watzke und Rose reagieren auf bevorstehenden BVB-Abgang von Sancho "Hätten ihn lieber behalten": Watzke und Rose reagieren auf bevorstehenden BVB-Abgang von Sancho

Borussia Dortmund und Jadon Sancho gehen ab diesem Sommer wohl getrennte Wege. Der BVB bestätigte, dass die Einigung mit Top-Interessent Manchester United erzielt wurde und nur noch letzte Details zu klären sind. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Trainer Marco Rose bedauern den fast sicheren Abgang des Flügelspielers. 2021-07-01 11:38 3KB www.sportbuzzer.de

(1.01/5)  26  Mehr als 120 Kilometer: Malteser brach Schwimmrekord im Mittelmeer

Von Linosa nach Gozo: Neil Agius schwamm mehr als 52 Stunden und erreichte in der Nacht auf Donnerstag unter Freude seiner Familie und Schaulustiger Maltas Nebeninsel. 2021-07-01 15:31 1KB www.diepresse.com

(1.01/5)  27  Deutschland und Polen geloben trotz zahlreicher Streitthemen enge Zusammenarbeit

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und sein polnischer Kollege Zbigniew Rau haben sich zur engen Zusammenarbeit ihrer Länder etwa beim Umgang mit Belarus bekannt. Bei einem Besuch … 2021-07-01 15:25 3KB www.stern.de

(1.01/5)  28  Bericht: Rekord bei Sozialausgaben

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf den deutschen Sozialstaat? Zumindest bei der Quote der Sozialausgaben gibt es einem Bericht zufolge eine erste Jahresbilanz - mit … 2021-07-01 15:19 1003Bytes www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  29  Das deutsche Gesundheitswesen macht Schluss mit der Zettelwirtschaft

Die die elektronische Patientenakte (ePA), das große Digitalisierungsprojekt des deutschen Gesundheitswesens, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Seit dem 1. Juli müssen alle Arztpraxen an die … 2021-07-01 15:13 7KB www.stern.de

(1.01/5)  30  Rätselraten über den vereinslosen Messi

Bleibt er oder geht er? Lionel Messi wird es wohl wissen, aber vor allem die Fans sehnen eine Entscheidung herbei. Die … 2021-07-01 15:11 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  31  100. Parteijubiläum: Xi warnt Ausland vor "Kollisionskurs"

Das Verhältnis zwischen China und dem Rest der Welt ist so angespannt wie lange nicht. Zum Parteijubiläum verbittet sich Xi Jinping jegliche Belehrungen und "scheinheilige Predigten" … 2021-07-01 15:09 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  32  Niederlande müssen sich für Sklaverei entschuldigen

Die Niederlande müssen sich für die Sklaverei während der Kolonialzeit entschuldigen. Zu diesem Schluss ist eine von der Regierung beauftragte, unabhängige Kommission gekommen. Als erste Kommune des Landes bat am Donnerstag bereits Amsterdam um Entschuldigung für die aktive Rolle in der Sklaverei. 2021-07-01 14:53 2KB www.rnd.de

(1.01/5)  33  Razzia gegen Teststation in Shisha-Bar

Zwei Millionen Euro wollten die Betreiber zweier Teststationen in Köln kassieren. Doch trotz laxer Kontrollen waren ihre Angaben so unplausibel, dass die drei Beschuldigten statt des Geldregens Besuch von der Polizei bekamen. Die Einrichtungen, eine in einer Shisha-Bar, sind jetzt dicht. 2021-07-01 14:49 3KB www.n-tv.de

(1.01/5)  34  "Mit der Herdenimmunität wird's schwierig"

Die Delta-Variante bestimmt die Schlagzeilen, Virologen warnen vor einer vierten Corona-Welle im Herbst. Auch Professorin Ulrike Protzer von der Uni München. Bei ntv erklärt sie aber, warum Panik fehl am Platze ist und warum sie sich nicht besonders vor weiteren Varianten des Virus fürchtet. 2021-07-01 14:25 6KB www.n-tv.de

(1.01/5)  35  China: Xi Jinping droht Gegnern mit „Blutvergießen“

Zum 100-jährigen Bestehen der Kommunistischen Partei inszeniert sich Präsident Xi im Stil Maos und droht Taiwan. 2021-07-01 14:15 6KB www.bild.de

(1.01/5)  36  Transfermarkt: Ehemaliger Werder-Kapitän Moisander wechselt zum Malmö FF

Stockholm (dpa) – Nach seinem Abschied vom SV Werder Bremen hat der finnische Fußballer Niklas Moisander (35) nun einen Vertrag bei Malmö FF unterschrieben. 2021-07-01 14:11 1KB www.t-online.de

(1.01/5)  37  „Kein Stillstand“ bei der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Attila Hildmann laufen weiter

Bei den Ermittlungen gegen den Corona-Leugner Attila Hildmann wegen Volksverhetzung ist kein Ende abzusehen. Im Gegenteil, so die Staatsanwaltschaft. 2021-07-01 13:48 3KB www.bild.de

(1.01/5)  38  Immer weniger Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter

2019 stiegen die deutschen Rüstungsexporte auf einen Rekordwert. Seitdem geht es bergab. Bei den Empfängerländern liegen nun Verbündete an der Spitze. 2021-07-01 13:41 2KB www.rnd.de

(1.01/5)  39  Aleksandra Bechtel wird Society-Expertin bei „Punkt 12“ und „Guten Morgen Deutschland“

Ab nächster Woche hat RTL eine neue Society-Expertin. Aleksandra Bechtel ist ab Montag bei „Punkt 12“ und „Guten Morgen Deutschland“ zu sehen. Die 48-Jährige ist bereits seit vielen Jahren aus anderen TV-Formaten bekannt. 2021-07-01 13:18 1KB www.rnd.de

(1.01/5)  40  Bill Cosby: Wie aus dem Vorzeigevater ein Vergewaltiger wurde

Es war die erste grosse Verurteilung im Zuge der #MeToo-Bewegung. Jetzt ist der TV-Star Bill Cosby wieder auf freiem Fuss. 2021-07-01 13:17 7KB www.nzz.ch

(1.01/5)  41  Einzelhandel: Abschied vom Billigfleisch geht weiter

Der deutsche Lebensmittelhandel setzt immer stärker auf Fleisch aus etwas tiergerechterer Haltung. Die Handelskette Kaufland mit Sitz in Neckarsulm kündigte am 2021-07-01 13:10 3KB www.t-online.de

(1.01/5)  42  Steinmeier an Rivlin: "Unsere Freundschaft bleibt"

Im Mai 2020 verhinderte die Corona-Pandemie einen Staatsbesuch von Bundespräsident Steinmeier in Israel. Nun kommt er gerade noch rechtzeitig, bevor sein Kollege und Freund Rivlin … 2021-07-01 13:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

(1.01/5)  43  Fußball brach das Eis: Harry nahm Kontakt auf zu William

"Another England win!" Ein weitere Sieg für England, jubelt die "Daily Mail" an diesem Donnerstag. Auch an Tag 2 nach dem Achtelfinalerfolg … 2021-07-01 12:35 2KB www.stern.de

(0.07/5)  44  Dianas Butler attackiert BILD-Royal-Experten

Der ehemalige Butler von Lady Diana, Paul Burrell, übt heftige Kritik am Royal-Experten Alexander von Schönburg. 2021-07-01 15:11 847Bytes www.bild.de

(0.03/5)  45  Testpflicht für Kinder als Willkürakt

Der Wiener Sonderweg dient in erster Linie dem Selbstzweck. 2021-07-01 12:46 861Bytes www.diepresse.com

(0.02/5)  46  EM 2021: Der Liveblog der NZZ

In unserem Live-Blog halten wir Sie über das tägliche Geschehen an der Euro 2021 auf dem Laufenden – mit Aktuellem, Informativem und Witzigem. 2021-07-01 15:40 8KB www.nzz.ch

(0.02/5)  47  Der Coronavirus-Blog

Zum Thema Corona-Impfung finden von 20. bis 27. September zwei Volksbegehren statt. Ziel der Initiatoren, die für be... 2021-07-01 14:22 1KB www.tt.com

(0.02/5)  48  Hohe Angst vor Altersarmut unter Selbstständigen

Die Coronakrise hat Selbstständige hart getroffen. Sie verdienen weniger und sorgen schlechter vor. Ein Großteil befürwortet die Vorsorgepflicht. 2021-07-01 14:04 4KB www.tagesspiegel.de

(0.02/5)  49  Darum ist er freigekommen

Im Jahr 2018 wurde Bill Cosby (83) wegen schwerer sexueller Nötigung schuldig gesprochen und später zu einer Haftstrafe zwischen drei und zehn Jahren verurteilt. Nun … 2021-07-01 14:04 2KB www.stern.de

(0.02/5)  50  U-Ausschuss im Live-Blog: Kurz kritisiert Umgangston und will Reform

Am Donnerstag findet mit Kanzler Kurz (ÖVP) die letzte reguläre Befragung im U-Ausschuss statt. Ex-FPÖ-Chef Strache h... 2021-07-01 13:40 2KB www.tt.com

(0.02/5)  51  Wie kompliziert wird es für Urlauber?

Viele Deutsche fragen sich: „Was gilt jetzt eigentlich für meinen Urlaub?“. Antworten darauf gaben Jens Spahn und Horst Seehofer in der Bundespressekonferenz. 2021-07-01 13:04 5KB www.bild.de

(0.02/5)  52  Flucht: Dealer bei Sprung aus Fenster schwer verletzt

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein mutmaßlicher Drogendealer in Düsseldorf aus einem Fenster im zweiten Stock gesprungen und hat sich dabei schwer 2021-07-01 12:48 1KB www.t-online.de

(0.02/5)  53  „Er war nicht mal Moscheegänger und hat sich nicht um Religion geschert“

Vor 30 Jahren floh Asli Ahmed-Murmann von Somalia nach Deutschland. Das Attentat von Würzburg habe auch die somalische Community erschüttert: Als Islamist sei der Täter nie aufgefallen. Für die Krankenschwester steht fest: Die Bundesrepublik ist nicht fremdenfeindlich. 2021-07-01 12:37 8KB www.welt.de

(0.02/5)  54  Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben eine Corona-Impfung erhalten? Zahlen zur Impfquote. 2021-07-01 12:24 2KB www.ndr.de

(0.02/5)  55  TT-Kommmentar zu Teamchef Foda: Das Zauberwort heißt Respekt

Es ist durchaus eine Kunst, Stars, die bei ihren Clubs reich werden, unter der gemeinsamen Fahne zu einen. Die Zeit i... 2021-07-01 11:34 1KB www.tt.com

 56  Erdogan stellt Yücel vor Gericht: Er schrieb von Völkermord an den Armeniern

Erdogan lässt nicht locker! Rund ein Jahr nach seiner Verurteilung wegen Terrorpropaganda sollte heute eigentlich ein neuer Prozess gegen den WELT-Journalisten Deniz Yücel in der Türkei beginnen. Die 2021-07-01 15:47 3KB www.bild.de

 57  Union holt Zweitliga-Stürmer Behrens!

Nach BILD-Informationen wechselt Kevin Behrens (30) ablösefrei zu Bundesligist Union Berlin und verlässt Zweitligist Sandhausen. 2021-07-01 15:47 1KB www.bild.de

 58  So verdient der Staat jetzt mit

Schöner die Kassen nie klingelten: Weil Öl- und Strom-Preise steigen, kann der Staat auf höhere Mehrwertsteuer-Einnahmen hoffen! 2021-07-01 15:46 2KB www.bild.de

 59  Ermittlungen wegen Kinderpornografie – Gesuchter stellt sich bei der Polizei

Mit dem Foto eines Zeugen fahndete die Polizei nach einem Mann, der im Volkspark Friedrichshain ein Kind fotografiert haben soll. Nun hat er sich gestellt. 2021-07-01 15:43 1KB www.tagesspiegel.de

 60  Herzmuskel-Entzündung nach Corona-Infektion

Schock für Regionalligist Chemnitzer FC! Mittelfeld-Chef Christian Bickel (30) fällt mit einer Herzmuskel-Entzündung sechs Wochen aus! 2021-07-01 15:42 2KB www.bild.de

 61  Korruptionsskandal in Brasilien: Für eine Impfdosis einen Dollar Schmiergeld

Die Zeichen für die Regierung des amtierenden brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro stehen bereits länger schlecht für eine Wiederwahl 2022. Jetzt stolpert Bolsonaro auch noch in einen äußerst gefährlichen Korruptionsskandal. Die Rufe nach einem Impeachment werden lauter. 2021-07-01 15:39 6KB www.rnd.de

 62  Transfer fix: FC Bayern verleiht Lars Lukas Mai an Werder Bremen - Josip Stanisic erhält Profivertrag Transfer fix: FC Bayern verleiht Lars Lukas Mai an Werder Bremen - Josip Stanisic erhält Profivertrag

Wechsel an die Weser: Lars Lukas Mai verstärkt Werder Bremen für die kommende Zweitligasaison. Der 21-jährige Innenverteidiger kommt auf Leihbasis vom FC Bayern. Der Rekordmeister stattete zudem Defensivtalent Josip Stanisic mit einem Profivertrag aus. 2021-07-01 15:36 1KB www.sportbuzzer.de

 63  Leipheim: Polizei knackt Schloss, mit dem gestohlenes Rad gesichert ist

Das gibt's auch nicht alle Tage: Die Polizei knackt das Schloss eines gestohlenen Fahrrads, um es der rechtmäßigen Eigentümerin zurückzugeben. … 2021-07-01 15:35 891Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 64  Mann bezeichnet Hausfrauen im Netz als "faul" und als "Goldgräberinnen" – und bekommt dafür Gegenwind

Wie Frauen, die kleinere Kinder haben, mit ihrem Beruf umgehen, ist immer kontrovers. Arbeiten sie nach ein, zwei oder drei Jahren wieder Vollzeit, gelten sie … 2021-07-01 15:35 4KB www.stern.de

 65  Grüne - Wenn es um ein Buch geht statt ums Klima

Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verschärfen die Grünen ihren Ton und sprechen von Rufmord. Auch wenn die Vorwürfe überzogen sind - schon der Eindruck fehlender Glaubwürdigkeit ist für die Grünen ein Problem, kommentiert Daniela Vates. Weil das Rennen um die Kanzlerschaft bei dieser Wahl so offen ist, wird der Wahlkampf rau bleiben. 2021-07-01 15:33 3KB www.rnd.de

 66  BGH urteilt zur Vereinshaftung für Fußballfans

Wie umgehen mit Bengalos und Krawallmachern im Fanblock? Die Frage beschäftigt den Fußball seit vielen Jahren. Der … 2021-07-01 15:33 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 67  Lenovo Yoga Slim 7i Carbon: Top-Notebook für Home, Office und alles dazwischen

Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon ist deutlich handlicher als sein Name: Das Leichtgewicht ist robust und macht als 24/7-Begleiter in jeder Lebenslage eine gute Figur. 2021-07-01 15:32 5KB www.t-online.de

 68  Marketing oder Solidarität? Das Ende des Regenbogens

Plus Wie viel Farbe muss ein Unternehmen bekennen? Man scheint sich einig zu sein: Nur so viel, wie es nicht schadet. Oder anders … 2021-07-01 15:31 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 69  Tierschutzpreis für Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer

Für ihre Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer ist die Tierärztin Katja Feuerbacher mit dem Hessischen Tierschutzpreis 2021 ausgezeichnet worden. Der zweite 2021-07-01 15:30 1KB www.t-online.de

 70  Belästigungsaffäre bei RTS: Sexismus public

Bei der Aufarbeitung der Belästigungsaffäre beim Westschweizer und beim Tessiner Fernsehen geht es nicht um #MeToo. Es geht um Übergriffe und systematisches Wegschauen. 2021-07-01 15:30 4KB www.nzz.ch

 71  Grün-Ministerin stoppt Lobau-Tunnel

Kehrtwende. Das Verkehrsressort legt Lobau-Tunnel und Stadtstraße auf Eis, um sie zu evaluieren. Die Stadt Wien ist empört. 2021-07-01 15:30 814Bytes www.diepresse.com

 72  Stofftierratte vermisst: Leipziger Studentin bietet 100 Euro Finderlohn

Siggi begleitet Lynne überall hin: Das Kuscheltier hat die Leipziger Studentin schon seit 17 Jahren. Doch nun ist die Plüschratte verschwunden – mit der Handtasche der 24-Jährigen wurde sie geklaut. Um das Stofftier zurückzubekommen, bietet sie nun einen verhältnismäßig hohen Finderlohn. 2021-07-01 15:29 2KB www.rnd.de

 73  Viele neue Gesichter beim Trainingsauftakt

Im strömenden Regen hat der 1. FC Union die Vorbereitung begonnen. Nun steht das Kurztrainingslager in Bad Saarow auf dem Programm. 2021-07-01 15:28 3KB www.tagesspiegel.de

 74  Altersdiskriminierung? WDR sortiert "Lokalzeit"-Moderatorin Simone Standl aus

17 Jahre lang moderierte Simone Standl die WDR-Lokalzeit aus Köln. Nun ist Schluss. Sie hätte gerne noch länger gearbeitet. Doch das wollte der WDR nicht. 2021-07-01 15:27 6KB www.t-online.de

 75  Experten entnehmen Proben aus Schieferölmeiler der Nazis

Experten des Landesdenkmalamtes haben in Balingen im Zollernalbkreis Proben aus einem früheren Schieferölmeiler der Nazis entnommen. 'Wir haben etwa 20 Proben 2021-07-01 15:27 2KB www.t-online.de

 76  Leichter Homeoffice für Beschäftigte der Landesverwaltung

Die rund 230.000 bei der niedersächsischen Landesverwaltung beschäftigten Menschen sollen künftig leichter im Homeoffice arbeiten können, wenn ihre dienstliche 2021-07-01 15:27 1KB www.t-online.de

 77  Experten machen Fliegerbombe auf Helgoland unschädlich

Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Donnerstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf der Nordseeinsel Helgoland unschädlich gemacht. Die 2021-07-01 15:27 1KB www.t-online.de

 78  Razzia in Arbeiterunterkunft: Brandschutz missachtet

Bei einer Razzia in Mannheim haben Polizei und Stadt eine mutmaßlich illegal betriebene Arbeiterunterkunft unter die Lupe genommen. Das Ziel sei die Einhaltung 2021-07-01 15:27 1KB www.t-online.de

 79  Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

Visit zeit.de as usual with ads and tracking. Details about how we use tracking can be found in our Privacy Policy and in the Privacy Center . … 2021-07-01 15:26 863Bytes www.zeit.de

 80  Deutlich mehr tödliche Unfälle am Bau

Bei Arbeitsunfällen am Bau sind im vergangenen Jahr in Deutschland 97 Menschen ums Leben gekommen. Das waren 27 Fälle mehr als im Jahr zuvor, wie … 2021-07-01 15:25 2KB www.stern.de

 81  Stolz und Demütigung

Xi Xinping beschwört in seiner Festrede von Neuem die nationale Wiedergeburt. Ein Kommentar. 2021-07-01 15:25 3KB www.tagesspiegel.de

 82  Umgestürzte Bäume lösen Stromausfälle aus - und eine Kettenreaktion

Plus Der Klimawandel macht sich nach Ansicht von Experten schon bemerkbar. Somit auch im Kreis Günzburg. Sind da … 2021-07-01 15:25 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 83  Für Interkontinental-Waffen: Chinas Armee rüstet mit Raketen-Silos auf

China hat mit dem Bau von mehr als Hundert neuen Silos für Interkontinental-Raketen mitten in der Wüste begonnen. 2021-07-01 15:23 4KB www.bild.de

 84  Für mehr als 5,23 Euro bestellt? Dann kann es an der Haustür bald teuer werden

Wer Waren im Internet bestellt, muss dafür künftig oft mehr zahlen. Denn ab Juli sind sämtliche Sendungen aus China, den USA und anderen Nicht-EU-Ländern zoll- und umsatzsteuerpflichtig. Auch für bereits bestellte Pakete müssen Kunden nun draufzahlen. 2021-07-01 15:20 1KB www.welt.de

 85  Corona-News-Ticker: Debatte über Maßnahmen gegen Delta-Variante

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung findet die Warnungen "teils hysterisch". Minister Spahn ruft zum Impfen auf. Mehr Corona-News im Live-Ticker. 2021-07-01 15:18 13KB www.ndr.de

 86  Mann attackiert Paketboten mit Hammer – sieben Jahre Haft

Ein Paketzusteller gerät in Streit mit einem Passanten. Erst attackiert der Mann den Boten nur verbal, wenig später schlägt er mit einem Hammer zu. 2021-07-01 15:15 2KB www.tagesspiegel.de

 87  20-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall auf Baustelle in Schönefeld

Abbiegender Sattelzug fährt Radfahrer an – Schwerverletzter in Klinik + Tatverdächtiger unter aufgebocktem Auto festgenommen + Der Blaulicht-Blog. 2021-07-01 15:10 1KB www.tagesspiegel.de

 88  Trudeau gibt „historisches Versagen“ zu

Die Feiern zum Kanada-Tag wurden durch den Fund weiterer 182 unmarkierter Gräber indigener Kinder überschattet. 2021-07-01 15:10 1KB www.diepresse.com

 89  Enke-Stiftung kritisiert Boris Becker

Der deutsche Tennis-Star Boris Becker ist für seine Aussagen über die viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka von der Robert-Enke-Stiftung kritisiert worden. … 2021-07-01 15:06 1014Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 90  Was Urlauber jetzt zu den Corona-Reiseregeln wissen müssen

Jens Spahn und Horst Seehofer wollen keine Wiederholung des Corona-Sommers 2020. Daher werden Reiseregeln verschärft, vor allem aber die Kontrollen. 2021-07-01 15:05 8KB www.tagesspiegel.de

 91  Das Schondorfer Studio Rose wird zum Spiegelkabinett

Plus Im Schondorf Studio Rose begegnen sich Werke von Heinz Rose und Leila Morgenstern. Sie stehen für grundverschiedene Ausdrucksweisen, es gibt aber auch Verbindendes und … 2021-07-01 15:04 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 92  Gestürzter Ministerpräsident Löfven erneut mit Regierungsbildung beauftragt

Nachdem Oppositionsführer Ulf Kristersson beim Versuch der Bildung einer neuen Regierung in Schweden erfolglos geblieben ist, darf der gestürzte Ministerpräsident Stefan Löfven sein Glück versuchen. … 2021-07-01 15:03 3KB www.stern.de

 93  Vulkan Taal auf den Philippinen ausgebrochen - 14.000 Menschen evakuiert

Auf den Philippinen bricht der Vulkan Taal aus. Die umliegenden Dörfer müssen evakuiert werden. Rund 14.000 Menschen sind davon betroffen. 2021-07-01 15:03 1KB www.rnd.de

 94  Strammes Auftaktprogramm für Havelse - Duell mit Eintracht Braunschweig am 13. Spieltag Strammes Auftaktprogramm für Havelse - Duell mit Eintracht Braunschweig am 13. Spieltag

Jetzt steigt die Vorfreude auf die 3. Liga beim TSV Havelse endgültig ins Unermessliche: Der DFB veröffentlichte am Donnerstagmittag den Spielplan für die Saison 2021/22 und bescherte dem Aufsteiger ein schwieriges, aber extrem spannendes Auftaktprogramm. An den ersten drei Spieltagen bekommt es das Team von Rüdiger Ziehl mit dem 1. FC Saarbrücken (H), dem MSV Duisburg (A) und dem 1. FC Magdeburg (H) zu tun. 2021-07-01 15:03 3KB www.sportbuzzer.de

 95  So schneiden die Abiturienten im Kreis Landsberg im Corona-Jahr ab

Plus Die Schulleiter der Gymnasien im Landkreis Landsberg ziehen nach den Abiturprüfungen eine Bilanz. In St. Ottilien gibt es einen Rekord. Es war ein durchaus … 2021-07-01 15:03 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 96  Chinas Atomwaffen: Satellitenbilder deuten auf massive Aufrüstung

Amerikanische Forscher haben Hinweise auf den Bau von rund 120 neuen Raketensilos in China gefunden. Für ein Land, das bisher nur über ein relativ kleines Atomarsenal verfügte, wäre das ein enormer Ausbau. 2021-07-01 15:02 4KB www.nzz.ch

 97  Er sorgt in erstem TikTok-Video für Lacher

Ryan Reynolds (44) hat sein TikTok-Debüt gegeben. In dem kurzen Video blickt der Schauspieler verschmitzt in die Kamera und bewegt seine Lippen zum Hit "I … 2021-07-01 15:02 1KB www.stern.de

 98  Das Wetter in Deutschland beruhigt sich - aber nur kurz

Heftige Unwetter gab es in den vergangenen Tagen in Deutschland. In den nächsten Tagen soll sich die Witterung bessern, es wird wohl nur eine kurze Verschnaufpause. … 2021-07-01 15:01 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 99  Hertha will zu Topclubs aufschließen

Berlin (dpa) – Mit einem ganzen Maßnahmenpaket will Hertha BSC in den nächsten vier bis fünf Jahren sportlich und wirtschaftlich zum oberen Drittel der Bundesligaclubs aufschließen. … 2021-07-01 15:00 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 100  Gerichtsurteil im Kanton Zürich: IV-Rentner spielt den Hinkenden

Ein 59-jähriger Schweizer ist wegen IV-Betrugs zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt worden. Die finanziellen Forderungen hat er alle erfüllt. 2021-07-01 15:00 6KB www.nzz.ch

 101  Hohe Erwartungen, kaum Wertschätzung: Daran erkennt man ein toxisches Arbeitsumfeld

Die Motivation ist gering, die Kolleginnen und Kollegen sind oft krank – oder suchen sich schnell neue Jobs? Dann spricht vieles dafür, dass es sich um ein toxisches Arbeitsumfeld handelt. Egal, ob man bleiben möchte oder nicht – keinesfalls sollte man diese Dynamiken einfach über sich ergehen lassen, rät Paartherapeut Christian Hemschemeier in der Kolumne „Auf der Couch“. 2021-07-01 14:59 4KB www.rnd.de

 102  Plötzlich kriminell? Wieso Banken jetzt die Konten unschuldiger Kunden sperren

Bundesweit verschärfen Banken den Kampf gegen Geldwäsche – und gehen dabei teils so dilletantisch vor, dass unschuldige Kunden wochenlang nicht an ihr Geld kommen. Wie kurios die Folgen sind, zeigt der Fall von Jochen Fürniß. Alles begann mit einer simplen Paypal-Überweisung. 2021-07-01 14:58 1KB www.welt.de

 103  Stargarder Straße in Prenzlauer Berg wird zur Fahrradstraße

Die Stargarder Straße in Berlin-Pankow soll nun wirklich zur Fahrradstraße werden. Autos sollen mit Einbahnstraßen eingebremst werden. 2021-07-01 14:56 3KB www.tagesspiegel.de

 104  Zanardis Zustand "im Wesentlichen stabil"

Ein Jahr nach seinem Handbike-Unfall mit schwersten Kopfverletzungen ist der Zustand des früheren Formel-1-Piloten Alessandro Zanardi "im Wesentlichen stabil". … 2021-07-01 14:56 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 105  Zügig, umweltfreundlich und bequem ins Oberland

Mehr Bahnangebot für die Kundinnen und Kunden ist jetzt täglich auf Schiene. Ein dichter Taktverkehr an den Wochenend... 2021-07-01 14:55 3KB www.tt.com

 106  Assange-Unterstützer protestieren auf der Londoner Themse

Am Samstag feiert der inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange seinen 50. Geburtstag. Kurz vorher haben seine Verlobte und etliche Unterstützer auf der Londoner Themse seine Freilassung gefordert. Wie es mit dem Whistleblower weitergeht, ist ungewiss. 2021-07-01 14:54 2KB www.rnd.de

 107  Polizei entdeckt illegale Arbeiter während Verkehrskontrolle an A8

Als Touristen waren sie eingereist, als Bauarbeiter haben sie ihr Geld verdient: Warum sieben Kosovaren ausreisen müssen. Und gegen was sie verstoßen haben. … 2021-07-01 14:53 919Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 108  So funktioniert das digitale Impfzertifikat: Inhalt, Apps und Datenschutz

Das digitale Impfzertifikat ist da: App starten, QR-Code zeigen und ab in den Urlaub. Im QR-Code des Zertifikats stecken jedoch mehr Daten als notwendig sind. 2021-07-01 14:52 2KB www.heise.de

 109  Südtiroler Sanitätsbetrieb suspendiert 123 Mitarbeiter ohne Impfung

Weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, wurden in Südtirol 123 Mitarbeiter im Südtiroler Sani... 2021-07-01 14:50 4KB www.tt.com

 110  200 Impfdosen von Astrazeneca am Sonntag im Impfzentrum Krumbach

Kurzfristig können Termine für eine Astrazeneca-Impfung in Krumbach vergeben werden. Inzwischen hat es im Landkreis Günzburg fast 100.000 Impfungen gegeben. … 2021-07-01 14:50 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 111  Neue Steuer bei kleinen Online-Käufen

Wer im Internet in Nicht-EU-Staaten einkauft, muss künftig bei kleineren Bestellungen mehr zahlen: Ab heute entfällt die bisherige Freigrenze von 22 Euro bei der Einfuhrumsatzsteuer. Einige Kunden dürften von Paketboten zur Kasse gebeten werden. 2021-07-01 14:47 5KB www.tagesschau.de

 112  L'Osteria eröffnet eine Filiale in den Meran-Arkaden in Lechhausen

Plus In Lechhausen eröffnet eine weitere Filiale der Restaurant-Kette L'Osteria. Sie ist einer der Mieter in den neu entstehenden "Meran-Arkaden". Im Augsburger … 2021-07-01 14:45 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 113  Fahrradhersteller woom verdoppelt Belegschaft

Der österreichische Kinderfahrradhersteller setzt seinen Expansionskurs fort. Mitte 2022 sollen weltweit 300 Personen bei woom beschäftigt sein. 2021-07-01 14:43 2KB www.diepresse.com

 114  Viele wussten über Harvey Weinstein Bescheid

Starregisseur Quentin Tarantino (58) bedauert auch heute noch sein Schweigen im Fall des verurteilten Sexualstraftäters Harvey Weinstein (69). Im Podcast "The Joe Rogan Experience" von US-Comedian Joe Rogan (53) … 2021-07-01 14:42 2KB www.stern.de

 115  Wie Sie nie wieder eine Pointe vergessen

Gedächtnistrainer Markus Hofmann erklärt in einfachen Schritten, wie Sie sich Gag-Kracher merken können und erzählt den lustigsten Witz der Welt. 2021-07-01 14:39 5KB www.bild.de

 116  Billiger zum Ferienhaus

Auch Urlaubsimmobilien werden immer teurer. Jetzt kann man erstmals Teileigentümer eines Ferienhauses werden. Wie funktioniert das Prinzip? 2021-07-01 14:37 1KB www.faz.net

 117  Ab in den Sommerurlaub - Was geht und was geht nicht?

Während Deutschland zuletzt von Unwettern durchgeschüttelt wurde, steht für viele der Sommerurlaub vor der Tür - zumal die großen Ferien in einigen Bundesländern schon begonnen haben. … 2021-07-01 14:36 21KB www.stern.de

 118  Münze aus dem Jahr 1638 für 240.000 Euro versteigert

Eine Münze zur Feier der Anerkennung der Thronfolge von Herzog August zu Braunschweig-Lüneburg aus dem Jahr 1638 ist vom Osnabrücker Münzauktionshaus Künker 2021-07-01 14:29 1KB www.t-online.de

 119  Innensenator: Keine rechtsradikalen Netzwerke bei Feuerwehr

Nach der Vorlage eines Untersuchungsberichtes über rassistische und rechtsextremistische Online-Chats bei der Bremer Feuerwehr sieht Innensenator Ulrich Mäurer 2021-07-01 14:29 2KB www.t-online.de

 120  Nach Insolvenz: Steakhauskette Maredo kommt zurück

Im März 2020 musste die Steakhauskette Maredo Insolvenz anmelden, Anfang 2021 schlossen die letzten Lokale. Jetzt kehren die Restaurants zurück: Ein Investor hat die Markenrechte gekauft. 2021-07-01 14:28 2KB www.t-online.de

 121  Unwetter in MV: Vollgelaufene Keller, gesperrte Straßen

Teils heftiger Dauerregen hat Straßen und Keller geflutet - vor allem im Westen des Landes. Die ursprünglich bis 14 Uhr geltende Unwetterwarnung des DWD wurde am Vormittag wieder aufgehoben. Große Regenmengen gingen im Westen sowie Südosten Mecklen 2021-07-01 14:28 4KB www.ndr.de

 122  Berliner Landesfirma kauft 577 Wohnungen in Kreuzberg auf

Die Häuser in der Werner-Düttmann-Siedlung gehörten Immobilienfonds, jetzt kauft die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte die 577 Wohnungen. 2021-07-01 14:28 3KB www.tagesspiegel.de

 123  Einer von Hitlers italienischen Sklaven

Er war der letzte bekannte Insasse des Lagers in Berlin-Schöneweide. Ugo Brilli wurde geschunden, weil er Hitlers und Mussolinis Krieg nicht mehr mitmachte. 2021-07-01 14:27 4KB www.tagesspiegel.de

 124  Iss ganz einfach: Mit diesen Rezepten und Tipps wird das nächste Picknick zum Hit

Gutes Wetter, gutes Essen, gute Gesellschaft – klingt nach Kurzurlaub, kann aber auch ein einfaches Picknick sein. Da... 2021-07-01 14:27 1KB www.tt.com

 125  Hamburger Polizei: "Klare Kante gegen Krawallmacher"

Die Hamburger Polizei hat zum Wochenende Kontrollen der Corona-Regeln und des Alkoholverbots im Stadtpark angekündigt. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, 2021-07-01 14:27 1KB www.t-online.de

 126  HSV vereinbart Testspiel: Am 12. Juli gegen Silkeborg IF

Der Hamburger SV wird im Rahmen seiner Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Fußball-Bundesliga ein weiteres Testspiel absolvieren. Wie die Hanseaten am 2021-07-01 14:27 1KB www.t-online.de

 127  Rund 1000 Jahre altes Kindergrab aus Ottonen-Zeit entdeckt

Ein rund 1000 Jahre altes herrschaftliches Kindergrab ist auf der Königspfalz Helfta (Landkreis Mansfeld-Südharz) bei Eisleben entdeckt worden. 'Das Kind ist 2021-07-01 14:25 2KB www.t-online.de

 128  Risiko Fußballstadion?

Ist die UEFA für den Tod vieler Menschen verantwortlich? Das zumindest behauptet SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach. Zahlen deuten darauf hin, dass sich Fußballfans rund um die EM infiziert haben - aber auch im Stadion? Von Dominik Lauck. 2021-07-01 14:23 4KB www.tagesschau.de

 129  Abwanderung von Fachkräften bremst Neustart im Gastgewerbe

Der Neustart im Gastgewerbe nach monatelangem Corona-Lockdown wird nach Einschätzung der IHK Chemnitz von einem verschärften Fachkräftemangel gebremst. Es gebe 2021-07-01 14:22 2KB www.t-online.de

 130  Hunderte Hitzetote in Kanada

Kanadas Nordwesten leidet unter der Rekordhitze. Hunderte Menschen sind im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen gestorben. Hinzu kommen Brände, die sich angesichts der Dürre schnell ausbreiten - auch in den USA. 2021-07-01 14:22 3KB www.tagesschau.de

 131  Nach Trink-Tour in Luxemburg? Blutender Mann in Riegelsberg gefunden

Es klingt wie eine Geschichte aus einem Krimi! Gegen 23 Uhr ruft eine Frau die Polizei wegen eines verletzten Mannes 2021-07-01 14:22 1KB www.bild.de

 132  Tödlicher Unfall bei Geisenfeld: Autofahrer prallt gegen Baum

Ein 72-jähriger Autofahrer kommt bei Geisenfeld von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Der Mann verstirbt noch an der Unfallstelle. … 2021-07-01 14:21 945Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 133  Mutmaßlicher Bienendieb in Bergkamen geschnappt

Ein mutmaßlicher Bienendieb ist in Bergkamen (Kreis Unna) überführt worden. Anfang der Woche hatte eine Imkerin den Diebstahl von vier Bienenvölkern in 2021-07-01 14:20 1KB www.t-online.de

 134  „Sturm der Liebe“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

Liebe, Intrigen und eine gehörige Portion Drama – darum dreht sich alles in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“. Wie geht es in den nächsten Folgen weiter? Mit unserer „SdL“-Vorschau bleiben Sie immer auf dem Laufenden. 2021-07-01 14:19 8KB www.rnd.de

 135  Ferien und Corona 2021: In welche Länder Sie reisen können| NZZ

Es sind Herbstferien, doch wohin darf man überhaupt reisen? Welche Touristenattraktionen sind geöffnet? Die beliebtesten Länder der Schweizer im Check. 2021-07-01 14:19 55KB www.nzz.ch

 136  Ohne Kurzarbeit hätte es über eine Million Arbeitslose gegeben

Das ergibt eine aktuelle Schätzung des AMS. Demnach seien von März 2020 bis März 2021 durchschnittlich 245.000 Stellen durch die Umverteilung der Arbeitsstunden gerettet worden. 2021-07-01 14:16 2KB www.diepresse.com

 137  Ab sofort gibt es den EU-Impfpass – das bedeutet er für Reisende

Der EU-weit nutzbare digitale Impfpass geht am heutigen Donnerstag an den Start und soll das Reisen in Europa in der Corona-Pandemie erleichtern. Doch … 2021-07-01 14:14 4KB www.stern.de

 138  Stablecoins als mögliches Systemrisiko

Die Rating-Agentur Fitch sieht besicherte Krypto-Währungen kritisch. Sie könnten den Markt für kurzfristige Anleihen gefährden. 2021-07-01 14:13 3KB www.faz.net

 139  Landwirte sehen steigende Preise für Milchprodukte kommen

Die steigenden Weltmarktpreise bei Milchprodukten werden nach Einschätzung von Branchenvertretern über kurz oder lang in den deutschen Supermarktregalen 2021-07-01 14:13 3KB www.t-online.de

 140  Ausstellung: Umgang mit behinderten Minderjährigen in DDR

Die Ausstellung 'Am Leben vorbei' über den Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR wird erstmals auch öffentlich gezeigt. Drei Monate nach der 2021-07-01 14:13 2KB www.t-online.de

 141  Studie offenbart Nachholbedarf bei Bayerns Ausgleichsflächen

Viele Kommunen in Bayern gleichen Eingriffe in die Natur nach Ansicht des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) schlecht oder gar nicht aus - obwohl dies 2021-07-01 14:13 2KB www.t-online.de

 142  „Austrian World Summit“: Schwarzenegger für mehr Hoffnung

Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien sprach sich bei seinem „Austrian World Summit“ dafür aus, die Botschaften im... 2021-07-01 14:12 5KB www.tt.com

 143  Van Bommels Auftakt in Wolfsburg ohne den Kapitän

Neben den EM-Teilnehmern fehlte am Donnerstag beim Trainingsauftakt des VfL Wolfsburg noch ein anderes prominentes Gesicht: Kapitän Guilavogui ist in Frankreich in Quarantäne. Hauptfigur … 2021-07-01 14:12 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 144  Schwaben statt Niederlande: Brieftaube harrt bei Polizei aus

Eigentlich sollten die Niederlande ihr Ziel sein - doch eine Brieftaube scheint sich bei der Polizei in Schwaben wohlzufühlen. Seit drei Tagen harrt die Taube 2021-07-01 14:11 1KB www.t-online.de

 145  Zahl der Sterbefälle während Corona teils deutlich erhöht

Die Zahl der Sterbefälle in Bayern ist im Verlauf der Corona-Pandemie phasenweise deutlich gestiegen. In anderen Monaten gab es hingegen keine signifikanten 2021-07-01 14:11 1KB www.t-online.de

 146  Autofahrer bemerkt Nägel vor Reifen in der Weißenhorner Innenstadt

Ein Unbekannter hat in Weißenhorn Nägel so an einem Auto platziert, dass beim Losfahren ein Reifen beschädigt worden wäre. Die Polizei ermittelt. … 2021-07-01 14:10 959Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 147  Podcast: Unternehmerfamilie Tönnies privat wie nie

Unternehmer sprechen wenig über ihr Leben und Gefühle. Anders Fleischfabrikant Clemens Tönnies (65). 2021-07-01 14:10 3KB www.bild.de

 148  John Travolta über den berühmten Tanz mit Diana: "Es war ziemlich kompliziert"

Es war der Moment, der Lady Diana endgültig zur weltweiten Stilikone werden ließ: 1985 schwebte sie bei einem Galaempfang im Weißen Haus mit Hollywoodstar John Travolta … 2021-07-01 14:10 2KB www.stern.de

 149  Dritter Verdächtiger nach Tod einer 13-Jährigen in Wien gefasst

Nach der Tötung einer 13-Jährigen in Wien ist ein dritter Verdächtiger festgenommen worden. Wie Österreichs Polizeichef am Donnerstag mitteilte, werde zudem international nach einem vierten Mann … 2021-07-01 14:07 2KB www.stern.de

 150  In sich, für sich selbst genug

Als er aus seiner Wohnung rausmusste, nahm er sich das Leben. Der Nachruf auf einen , der nicht nur in der Musik keine Kompromisse einging 2021-07-01 14:06 7KB www.tagesspiegel.de

 151  Hunderte Gräber von indigenen Kindern in Kanada entdeckt

Bei der Stadt Cranbrook in Kanada wurden wieder Kindergräber entdeckt. Bei den Leichen handelt es sich um Kinder der Ureinwohner. Welche … 2021-07-01 14:06 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 152  Neuburger fällt auf "Cybertrading" rein: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Die Polizei warnt vor einer relativ neuen perfiden Betrugsmasche: dem sogenannten Cybertrading. Was dahinter steckt und wie man sich schützen kann. … 2021-07-01 14:04 1017Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 153  She Likes Tech - der Podcast über Technologie

Dieser Podcast ist jung, weiblich, digital. Hier sprechen Expertinnen. 2021-07-01 14:04 3KB www.ndr.de

 154  Zverev und Krejcikova erreichten ohne Probleme dritte Runde in Wimbledon

Der als Nummer vier gesetzte Alexander Zverev siegte gegen den US-Amerikaner Tennys Sandgren 7:5, 6:2, 6:3. French-Op... 2021-07-01 14:02 2KB www.tt.com

 155  Das Leid der frühen Tage

Auch als sie ein schönes Leben führte, hockten tief in ihr die Dämonen der Vergangenheit 2021-07-01 14:00 6KB www.tagesspiegel.de

 156  Zehn Tiroler Athleten fliegen zu den Olympischen Spielen nach Tokio

Nirgendwo liegt die Latte für eine Medaille so hoch wie bei Olympischen Sommerspielen. In Tokio (23.7.-8.8.) dürfen z... 2021-07-01 14:00 1KB www.tt.com

 157  Gesichtsblindheit (Prosopagnosie): häufig und belastend

Die Masken sind gefallen, und an sozialen Anlässen kann man wieder zufällig auf alte Bekannte treffen. Gesichtsblinde erkennen ihre Bekannten manchmal nicht. Was verbirgt sich hinter der Wahrnehmungsschwäche? 2021-07-01 14:00 8KB www.nzz.ch

 158  Martin Klett spielt Tango und Bach bei der Kammermusikgemeinde

Neue Geschmackserlebnisse: Der Pianist Martin Klett tritt mit seinem Ensemble bei der Kammermusikgemeinde in der Orangerie Herrenhausen auf. In der Kulinarik gibt es den Trend, Lebensmittel … 2021-07-01 14:00 3KB www.haz.de

 159  Berliner Parlament soll über Milliarden-Deal mit Vonovia entscheiden

Der Kauf von 20.000 Wohnungen wird von Linken und Grünen grundsätzlich unterstützt, es gibt aber Bedingungen: mehr Transparenz, niedriger Preis, Mitbestimmung. 2021-07-01 13:58 4KB www.tagesspiegel.de

 160  Wetter wird besser: Nach dem Regen kommen Sonne und Wärme zurück

Nach den trüben, verregneten Tagen wird es in der Region Hannover wieder sonniger und wärmer, versprechen die Meteorologen. Aber es sind erneut auch große Regenmengen … 2021-07-01 13:56 2KB www.haz.de

 161  AS Rom: Cengiz Ünder vor Transfer zu Olympique Marseille

Der türkische Nationalspieler Cengiz Ünder von der AS Roma steht nach Informationen von Goal und SPOX kurz vor einem Wechsel zum französischen Erstligisten Olympique Marseille. … 2021-07-01 13:55 1KB www.stern.de

 162  Platter übernahm Vorsitz der LH-Konferenz in traditionellem Rahmen

Nach dem landesüblichen Empfang wurde beim Festakt die Übernahme für die kommenden sechs Monate besiegelt. Die Pandem... 2021-07-01 13:54 2KB www.tt.com

 163  Fussball-EM: Warum das Schweizer Team im Viertelfinal ist

Warum ist das Schweizer Nationalteam plötzlich so gut? So plötzlich kommt das gar nicht. Die Geschichte einer langen Reise 2021-07-01 13:54 20KB www.nzz.ch

 164  Eswatini: Unruhen in Afrikas letzter absoluter Monarchie

Im Königreich Eswatini (früher: Swasiland) gehen die Sicherheitskräfte mit voller Härte gegen Demonstranten vor. Die Zustände werden als chaotisch beschrieben. 2021-07-01 13:53 2KB www.nzz.ch

 165  Warum ist die Datenlage zu Corona auch im zweiten Pandemie-Jahr immer noch so dürftig?

In welchen Gesellschaftsbereichen verbreitet sich das Coronavirus besonders stark? Welche Maßnahmen gegen das Virus wirken wie gut? Diese Fragen stellt sich Deutschland seit der Ausbreitung de … 2021-07-01 13:53 4KB www.stern.de

 166  WHO: Corona-Neuinfektionen in Europa nehmen nach zehnwöchigem Rückgang wieder zu

Lockerungen, Urlaubsfreuden und EM-Euphorie hellen derzeit vielerorts die Stimmung auf. Doch Sorglosigkeit ist angesichts der hochansteckenden Coronavirus-Variante Delta nicht angebracht, wie die WHO Europa … 2021-07-01 13:52 4KB www.stern.de

 167  E-Rezept-Pilotversuch in Deutschland gestartet

Unleserliche Arzt-Handschriften auf einem Rezept werden bald der Vergangenheit angehören. Die Einführung des E-Rezeptes startet mit einem kleinen Feldversuch, soll aber ab 2022 … 2021-07-01 13:51 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 168  „Allein um Abstände einzuhalten, sind Warteschlangen unvermeidbar“

Interview Düsseldorf Rund 120.000 Passagiere erwartet Düsseldorfs Flughafen-Chef Schnalke zum Ferienbeginn. Deren Impf- und Testzertifikate müssen überprüft werden. Was die eigene Belegschaft angeht: 300 Mitarbeiter … 2021-07-01 13:51 8KB rp-online.de

 169  USA: Mutter zu harter Haftstrafe verurteilt, weil sie die Freunde ihrer elfjährigen Tochter missbrauchte

Es klingt ungeheuerlich, aber es ist wahr: Eine 38-Jährige aus dem Bundesstaat Nebraska, USA , hat offenbar gezielt die Freunde ihrer 11-jährigen Tochter sexuell … 2021-07-01 13:51 3KB www.stern.de

 170  Hamiltons ungleicher Kampf mit Red Bull: "Kann nichts tun"

Lewis Hamilton findet sich in dieser Formel-1-Saison in einer ganz ungewohnten Rolle wieder. Der Weltmeister ist nur noch Jäger. Red … 2021-07-01 13:51 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 171  Wie hältst du es mit China?

Angela Merkel hat sich in der viel Welt Respekt erworben, aber bald tritt sie ab.  Wie gehen die Anwärter auf ihr Amt mit ihrem Erbe um? Ein Vergleich der Parteiprogramme. 2021-07-01 13:50 7KB www.tagesspiegel.de

 172  Der Nachfolger von Aichachs Polizei-Chef Weberstetter steht fest

Weberstetter geht nach 44 Jahren im Polizeidienst und fünf Jahren als Leiter der Inspektion Aichach, in den Ruhestand. Sein Nachfolger kommt aus Augsburg. … 2021-07-01 13:50 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 173  Was Flugreisende zum Ferienstart wissen müssen

Düsseldorf Die Schulferien starten und es wird voll an den Airports wie Düsseldorf, Köln und teilweise auch Weeze. Der Grund sind vorrangig die Kontrollen von Tests … 2021-07-01 13:50 7KB rp-online.de

 174  Angeklagter lacht sich nach Freispruch ins Fäustchen

Der dänische Pfadfinder Thomas Nielsen, der sich heute Herman Himle nennt, hörte am 27. Juli 1987 auf der Fähre Viking Sally Schreie. Er lief nach eigener Aussage aufs Deck und fand zwei blutüberströmte deutsche Touristen. Weil Nielsen die grausame Tat privat gestand, geriet er ins Fadenkreuz der Ermittler, galt seit 2016 als tatverdächtig. Nach langen Nachforschungen kam es im Mai in Finnland zum Prozess gegen den Dänen. Am Mittwoch fiel das Urteil: Freispruch. Die unglaubliche Reaktion des Angeklagten lesen Sie bei BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-01 13:49 1KB www.bild.de

 175  Frauen bei Düsseldorf niedergestochen - auch zweites Opfer stirbt an Verletzungen

In Haan bei Düsseldorf werden vor zwei Monaten zwei Frauen in einer Wohnung niedergestochen. Eine der Frauen stirbt bereits am Tatort. Das andere Opfer erliegt den Verletzungen nun im Krankenhaus. 2021-07-01 13:49 1KB www.rnd.de

 176  Hoffnung für Großbritannien und Portugal

Portugal und Großbritannien werden wohl bald nicht mehr als Variantengebiete eingestuft - denn Experten gehen davon aus, dass die Delta-Variante auch bald in Deutschland dominieren wird. 2021-07-01 13:45 5KB www.tagesschau.de

 177  Aerotec-Beschäftigte demonstrieren gegen Airbus-Umbau

Der Streit um den geplanten Konzernumbau bei Airbus geht weiter: Beschäftigte des Tochter-Unternehmens Premium Aerotec haben am Donnerstag in Varel (Landkreis Friesland) dagegen demonstriert. 2021-07-01 13:45 2KB www.ndr.de

 178  Donald Rumsfeld: Der Mann hinter dem Irak-Krieg ist tot

Donald Rumsfeld bezeichnete Deutschland als "altes Europa" und forcierte als US-Verteidigungsminister den Einmarsch im Irak. Legendär wurde ein Disput mit Joschka Fischer. … 2021-07-01 13:45 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 179  Florenz twittert Ribéry-Abschied

Das Kapitel AC Florenz ist für den früheren Bayern-Star Franck Ribery (38) offenbar Geschichte. Italiens Fußballclub AC Florenz und der frühere Angreifer des FC Bayern München Franck Ribéry (38) gehen 2021-07-01 13:45 2KB www.bild.de

 180  Kurz im U-Ausschuss: Nur "fester Trottel" würde für...

Der Kanzler wird am Donnerstag zum zweiten Mal befragt. Er zeigt sich besorgt über „die politische Kultur in diesem Land“. 2021-07-01 13:43 6KB www.diepresse.com

 181  Köln-Trainer Steffen Baumgart stellt Plan vor: Konkurrenz im Tor und keine Chance für Max Meyer Köln-Trainer Steffen Baumgart stellt Plan vor: Konkurrenz im Tor und keine Chance für Max Meyer

Steffen Baumgart wurde am Donnerstag offiziell als neuer Trainer des 1. FC Köln vorgestellt. Der 49-Jährige unterstrich seine Offensiv-Ambitionen und erklärte, was er mit dem großen 39-Spieler-Kader plant. 2021-07-01 13:43 2KB www.sportbuzzer.de

 182  Start, Handlung, Trailer: Das erwartet Sie bei "Godzilla: Singular Point"

Mit "Godzilla: Singular Point" läuft eine neue Anime-Serie auf Netflix. Alle Infos rund um Start, Folgen, Handlung sowie einen Trailer haben wir hier für Sie. … 2021-07-01 13:41 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 183  Olympia-Qualifikation: Deutsche Basketballer gegen Russland

Die deutschen Basketballer wollen in Split beim olympischen Qualifikationsturnier ins Halbfinale. Dafür dürften sie gegen Russland sogar knapp verlieren, doch solche Konstellationen sind gefährlich. … 2021-07-01 13:41 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 184  Sinkende Corona-Zahlen: Kinos dürfen wieder öffnen Aus dieser Sendung Mehr NDR Info Das könnte Sie auch interessieren

Mehr als ein halbes Jahr waren sie geschlossen. Reporter Sebastian Duden ist beim Neu-Start im Cinemaxx in Oldenburg dabei. 2021-07-01 13:39 781Bytes www.ndr.de

 185  Zverev überzeugt bei Drittrunden-Einzug - Petkovic raus

So kann es in Wimbledon weitergehen für Alexander Zverev. Der Hamburger zeigt auch in der zweiten Runde eine starke Leistung. Andrea … 2021-07-01 13:39 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 186  Entscheidung gefallen: Arminia Spartans nehmen nicht an Regionalliga-Saison teil Entscheidung gefallen: Arminia Spartans nehmen nicht an Regionalliga-Saison teil

Die Arminia Spartans haben sich dafür entschieden, nicht an der kommenden Regionalliga-Saison teilzunehmen. "Letztlich sind wir einfach sehr besorgt, was die Saison angeht", sagt Spartans-Chefin Inna Lempert. Die Furcht vor einem erneuten Corona-Lockdown ist groß, die Kosten wären dann nicht mehr tragbar. Immerhin: Die Spartans dürfen 2022 trotzdem wieder in der Regionalliga spielen, Absteiger wird es nämlich keine geben. 2021-07-01 13:39 2KB www.sportbuzzer.de

 187  Raus aus der Depression

Über Depressionen reden hilft, die Krankheit besser zu verstehen – mit Betroffenen, Angehörigen und Experten, wie in diesem Podcast. 2021-07-01 13:38 2KB www.ndr.de

 188  „...füreinander da sein“: Was Cora an Ex-Mann Ralf so schreibt

Nach der Scheidung entfachte ein bitterer Rosenkrieg zwischen Ralf und Cora Schumacher. Ein neuer Post deutet auf sanftere Zeiten. 2021-07-01 13:36 2KB www.bild.de

 189  Kubernetes: Lens 5 macht den Cloud-Stack übersichtlicher

Das Major Release bietet einen Katalog für den Cloud-nativen Technologie-Stack – es soll Kubernetes-Cluster, -Services und -Tools einfacher zugänglich machen. 2021-07-01 13:36 1KB www.heise.de

 190  So viel Filmstart war nie

Fast anderthalb Jahre blieben die Kinos in Deutschland geschlossen. Jetzt öffnen sie wieder. Mit einem Rekord: Nie zuvor liefen in einer Woche so viele Leinwandabenteuer an wie in dieser. Ein kritischer Streifzug durch die zehn interessantesten Filme von „Catweazle“ bis „Nomadland“. 2021-07-01 13:33 12KB www.welt.de

 191  Die Prinzessin, die nicht geduzt werden will

Stockholm Eigentlich duzen sich in Schweden alle – selbst der Ministerpräsident wird informell angesprochen. Doch die Thronerbin Victoria sorgt nun mit einer Ansage in einem TV-Interview … 2021-07-01 13:33 6KB rp-online.de

 192  Sievershütten: Feuerwehr schützt Wohngebiet nach Starkregen

Großeinsatz für Feuerwehr und THW in Sievershütten: Dort drohte ein Regenrückhaltebecken überzulaufen. Wasser musste abgepumpt werden, um ein benachbartes Wohngebiet zu schützen. 2021-07-01 13:32 2KB www.ndr.de

 193  Die besten monatlich kündbaren Tarife im Juli 2021

9 GByte für 9 Euro im Vodafone-Netz, 5G-Netz von O2 einen Monat gratis testen: TechStage wirft einen Blick auf die besten Mobilfunk-Deals im Juli 2021. | TechStage 2021-07-01 13:32 7KB www.techstage.de

 194  Wie gefährlich sind Tornados für Atomkraftwerke?

Kann ein Wirbelsturm wie der Tornoado in Süd-Mähren in der vorigen Woche, einem Atomkraftwerk gefährlich werden? 2021-07-01 13:29 5KB www.diepresse.com

 195  Gerichtsentscheidung - Frankreich kriegt Ultimatum bei Klimaschutz

Bis zum 31.3.2021 müsse die Regierung „zusätzliche Maßnahmen“ ergreifen, um das Klimaschutzziel zu erreichen. 2021-07-01 13:26 2KB www.bild.de

 196  Autor Frédéric Beigbeder: „Ich bin ein grüner Diktator“

Der Provokateur und Houellebecq-Intimus über die Fortsetzung seines Romans „39,90“, eine neue Sprache, um trotz #MeToo Frauen ins Bett zu bekommen, und warum die Gelbwesten ihn nicht haben wollten. 2021-07-01 13:26 1KB www.diepresse.com

 197  Fünfjährige am Weg zum Kindergarten missbraucht: Fünf Jahre Haft

Der 45-Jährige fertigte zudem pornografisches Material von zwei Volksschülerinnen aus der Nachbarschaft an. Er wurde ... 2021-07-01 13:24 4KB www.tt.com

 198  Patient Zero: Vor 5000 Jahre starb das älteste bekannte Pestopfer

Im 14. Jahrhundert wütete die Pest in Europa und löschte nahezu die Hälfte der Bevölkerung aus, und auch später kam es immer wieder zu Wellen … 2021-07-01 13:24 4KB www.stern.de

 199  BILD übernimmt die Fehler-Analyse der DFB-Elf!

Raus! Aber warum? Jogi Löw (61) wollte am Tag danach nicht auf die Gründe eingehen - BILD macht die schonungslose Fehleranalyse! 2021-07-01 13:21 5KB www.bild.de

 200  Das simple Glück des Augenblicks feiern

Modest Mouse waren das wilde Gewissen der USA. Zu laut, zu aufgeregt, zu sehr an Größe interessiert. Mit „The Golden Casket“ trägt die Indierockband es zu Grabe. 2021-07-01 13:19 7KB www.tagesspiegel.de

 201  Mannheim Nach Unfall mit Bus: Radler stirbt

Ein Radfahrer ist wenige Tage nach einem Zusammenstoß mit einem Bus in Mannheim seinen Verletzungen erlegen. 2021-07-01 13:17 1KB www.bild.de

 202  0,2 Prozent weniger: Arbeitslosigkeit im Euroraum geht zurück

Im Euroraum waren im Mai laut dem Statistikamt Eurostat weniger Menschen arbeitslos als noch einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote fiel auf 7,9 Prozent. Aber auch, wenn die Zahlen im Monatsvergleich zurückgehen, im Jahresvergleich stiegen sie deutlich an. 2021-07-01 13:15 1KB www.rnd.de

 203  Er traf schon gegen Manuel Neuer: TSV Havelse verstärkt sich mit Linus Meyer Er traf schon gegen Manuel Neuer: TSV Havelse verstärkt sich mit Linus Meyer

Na, da hat sich der TSV Havelse aber einen geangelt: Linus Meyer, zuletzt für die VSG Altglienicke in der Regionalliga Nordost am Ball, verstärkt den Kader des frisch gebackenen Drittligisten. Vielen Fußballfans in ganz Deutschland dürfte sein Name durchaus ein Begriff sein, denn er schaffte einst das, wovon alle träumen. Ein Pflichtspieltor gegen Manuel Neuer und den großen FC Bayern München. 2021-07-01 13:15 3KB www.sportbuzzer.de

 204  Bundesgerichtshof verstärkt Tatverdacht gegen Linksradikale Lina E.

Die seit November 2020 in Untersuchungshaft sitzende Leipziger Studentin Lina E. bleibt hinter Gittern. Der Bundesgerichtshof lehnt eine Entlassung ab. 2021-07-01 13:13 5KB www.tagesspiegel.de

 205  Das planen die Parteien für sicheres Radfahren im Bezirk

Der Radverein wollte vor der Wahl wissen, was die im Bezirksparlament vertretenen Parteien für sicheren Radverkehr planen. Manche Antworten fand er mangelhaft. 2021-07-01 13:13 4KB www.tagesspiegel.de

 206  Kunstfest lockt trotz Pandemie mit 165 Veranstaltungen

Trotz ungewisser Corona-Situation will das Kunstfest Weimar (25. August bis 11. September) in diesem Sommer das Wagnis eines Vollprogramms mit rund 165 2021-07-01 13:13 2KB www.t-online.de

 207  Jahrhundertregen in Itzehoe - 111,1 Liter Regen je Quadratmeter

Gewitter bringen heftige Regengüsse in den Norden. Mancherorts zu viel auf einmal – es kommt zu Schäden. In Itzehoe gibt es so viel Niederschlag, wie er im statistischen Mittel seltener als einmal alle 100 Jahre auftritt. 2021-07-01 13:12 3KB www.rnd.de

 208  EM-Viertelfinale: Italien verspricht Belgien eine EM-"Schlacht"

Gala mit Grandezza oder höllisches EM-Spektakel? 2021-07-01 13:12 5KB www.t-online.de

 209  Milliardenschaden durch Ladendiebstahl

Düsseldorf Mehr als drei Milliarden Euro gingen dem Einzelhandel im vergangenen Jahr durch stehlende Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten verloren. Dabei investiert er jedes Jahr hohe Summen … 2021-07-01 13:11 4KB rp-online.de

 210  Deutscher Hersteller der McNeill-Schulranzen ist insolvent

Sie gilt als einer der führenden Hersteller von Schulranzen in Deutschland: die Firma Thorka mit ihrer Marke McNeill. Nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. 2021-07-01 13:11 2KB www.t-online.de

 211  Dieses erfrischende Erdbeer-Tiramisu ist das perfekte Dessert für den Sommer

Rezept für 6 Portionen: Zutaten: 1 kg Erdbeeren, 160 g Puderzucker, 200 g Joghurt (Vollmilchjoghurt), 1 Zitrone, 500 g, Mascarpone, 200 g, … 2021-07-01 13:11 1KB www.stern.de

 212  Corona-Pandemie: Noch kein Normalbetrieb an Schulen nach dem Sommer

Das neue Schuljahr scheint noch weit weg, doch der erste Schultag kommt schneller, als manchem lieb ist. 2021-07-01 13:10 6KB www.t-online.de

 213  „Rote Rosen“-Vorschau: So geht es weiter

„Rote Rosen“ gehört zu den meistgeschauten Telenovelas im deutschen Fernsehen. Regulär strahlt das Erste von Montag bis Freitag eine neue Folge aus. Wie es in den nächsten Tagen weitergeht, lesen Sie hier. 2021-07-01 13:09 7KB www.rnd.de

 214  Hamburgs größter Vermieter Saga macht 1 Mrd. Euro Umsatz

Am Donnerstag zog die Saga, Hamburgs größter Vermieter (136 595 Wohnungen) Bilanz fürs Corona-Jahr 2020. 2021-07-01 13:09 1KB www.bild.de

 215  Tarifverhandlungen für private Banken haben begonnen

Die Gewerkschaften Verdi und Deutscher Bankangestellten-Verband wollen 5 Prozent mehr Gehalt und Regelungen zum Home Office für das private Bankgewerbe. Der Arbeitgeberverband hat die Forderungen bisher zurückgewiesen. Die Lage in der Branche sei derzeit zu angespannt und erfordere „strikte Kostendisziplin“. 2021-07-01 13:08 1KB www.rnd.de

 216  Berühren erwünscht: „Oxytocin“ im Theater an der Glocksee

In „Oxytocin“ zeigen die Tänzerinnen Irene Benedict und Ann-Leonie Niss Körpertheater rund um das Thema Berührung. Sich den Rücken zu kratzen ist nicht ganz … 2021-07-01 13:08 2KB www.haz.de

 217  Insolvenzverfahren für Nobiskrug-Werft eröffnet

Am Amtsgericht Neumünster wurde heute das Insolvenzverfahren für den Schiffbauer Nobiskrug in Rendsburg eröffnet. Unabhängig davon läuft die Suche nach einem neuen Investor offenbar vielversprechend. 2021-07-01 13:08 2KB www.ndr.de

 218  Endlich wieder Kino: Diese Highlights laufen im Juli auf der großen Leinwand

Nach monatelanger Zwangspause meldet sich das Kino endlich zurück - und wie. So vollgepackt wie dieses Jahr war das Sommerloch wohl noch nie. PS-Junkies, Superheldin, Oscargewinner, Riesenmonster, Regiedebüt, Cartoonfiguren - … 2021-07-01 13:06 10KB www.stern.de

 219  Bug Bounty: Bund will künftig mit Hackern zusammenarbeiten

Ethische Hacker sollen künftig die Bundesverwaltung bewilligt angreifen dürfen. Ein Pilotprojekt hat gezeigt, dass ein solches Bug-Bounty-Programm viele Vorteile hat. 2021-07-01 13:05 7KB www.nzz.ch

 220  Hamburg: Mann überfährt Zweijährigen auf Kita-Parkplatz mit SUV

Nachdem ein 27-Jähriger einen Vater und seinen Sohn zu einer Hamburger Kita gefahren hatte, geschah noch auf dem Parkplatz ein Unfall: Der Mann überfuhr das Kind mit seinem SUV. 2021-07-01 13:05 1KB www.t-online.de

 221  Umfrage: Fast zwei Drittel wollen fortgesetzte Homeoffice-Option

Seit der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen von Zuhause, um das Infektionsrisiko zu minimieren. In einer aktuelle Umfrage sprechen sich nun 65 Prozent der Befragten dafür aus, das Recht auf Home Office auch unabhängig von der Pandemie zu erhalten. Am 1. Juli ist die Home-Office-Pflicht für Unternehmen ausgelaufen. 2021-07-01 13:05 2KB www.rnd.de

 222  Eltern: Kita-Gebühren auch bei Bundesnotbremse zurück

Eltern sollen Gebühren für die Kinderbetreuung zurückbekommen, wenn die Einrichtungen wegen des Wirkens der Bundesnotbremse in der Corona-Pandemie schließen 2021-07-01 13:04 1KB www.t-online.de

 223  Focke-Wulf Fw 200 "Condor": Nach 20 Jahren Restaurierung "landet" der Rekordflieger in Berlin

Im Hangar 7 des stillgelegten Berliner Zentralflughafens werden neben zwei historischen Propellerflugzeugen, einer Douglas C54 und einer Iljuschin IL-14, die einzelnen Segmente, Tragflächen sowie … 2021-07-01 13:04 1KB www.stern.de

 224  Schumacher über Wechsel-Spekulationen: "Im Hier und Jetzt"

Mick Schumacher will auf Spekulationen über einen möglichen Wechsel in der kommenden Formel-1-Saison zu Alfa Romeo nicht näher eingehen. … 2021-07-01 13:03 1015Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 225  Oberers Abschied in Reutte: Des Altbürgermeisters Abgang auf Raten

Der ausgeschiedene Marktchef Oberer geht auf der Gemeinde Reutte weiterhin ein und aus. Er spricht von Funktionen, BM... 2021-07-01 13:02 1KB www.tt.com

 226  Dienstmütze als Nest: Entenfamilie in Sicherheit

Sechs verirrte Entenküken und ihre Mama hat die Polizei in Hagen zurück in einen Park gebracht. Für den Transport der Kleinen nutzte der Polizeioberkommissar 2021-07-01 13:02 1KB www.t-online.de

 227  Fachwerkhaus in Landeck fällt Abrissbirne zum Opfer

Mehr als 200 Jahre altes markantes Landecker Haus ist verkauft, Investor will Wohnungen bauen. Fußgängerzone für Stad... 2021-07-01 13:02 1KB www.tt.com

 228  Finanzminister: Corona-Sondervermögen hat sich bewährt

275 Hilfen mit einer Summe von mehr als 4,2 Milliarden Euro sind bislang aus dem Corona-Sondervermögen der hessischen Landesregierung auf den Weg gebracht 2021-07-01 13:01 1KB www.t-online.de

 229  Behörden lehnten Betreuung des Angreifers von Würzburg ab

Nach WELT-Informationen sollte der Angreifer bereits Monate vor der tödlichen Messerattacke in Würzburg einen Betreuer erhalten. Doch dies wurde abgelehnt. Bayerns Behörden haben das zunächst verschwiegen. Ein Experte ist fassungslos. 2021-07-01 13:01 4KB www.welt.de

 230  Prinzessin Diana, die Stilikone: Diese Bade-Looks wären auch heute noch hip

1 von 9 Zurück Weiter Zurück Weiter © Tim Graham/Getty Images 1 von 9 Prinzessin Diana stylisch am Strand Hallo, Leoparden-Lady: Die Prinzessin … 2021-07-01 13:01 8KB www.stern.de

 231  Fed zieht mit Reverse Repo Rekordmenge Geld aus dem System

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie sich die Reverse-Repo-Geschäfte der Fed in den letzten Jahren entwickelt haben Wie das aktuelle Rekordhoch zustande gekommen … 2021-07-01 13:00 849Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 232  Nach monatelangem Aufschub: Verurteilter Mörder in Texas hingerichtet

Im US-Bundesstaat Texas ist nach monatelangem Aufschub aufgrund der Corona-Pandemie ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Am Mittwochabend wurde der 45-jährige John Hummel … 2021-07-01 13:00 2KB www.stern.de

 233  Das Unterallgäuer Jugendamt braucht mehr Stellen

Weil das Jugendamt neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht werden muss, benötigt es weiteres Personal. Und die Behörde könnte in den nächsten Jahren noch weiter wachsen. … 2021-07-01 13:00 821Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 234  Rennkalender und Übertragung: Alle Infos zur Formel 3 2021

Die Formel 3 ist am 9. Mai 2021 in die neue Saison gestartet. Wie … 2021-07-01 12:59 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 235  Weniger genehmigt

Deutschland fährt seine Rüstungsexporte ins Ausland weiter herunter. Schon 2020 waren weniger Ausfuhren genehmigt worden, in diesem Jahr setzt sich der Rückgang fort - vor allem beim Verkauf an Drittstaaten. 2021-07-01 12:58 3KB www.tagesschau.de

 236  Vertrag läuft nächstes Jahr aus: Kylian Mbappé will Paris Saint-Germain verlassen

Kylian Mbappé hat sich offenbar gegen eine Zukunft bei Paris Saint-Germain entschieden. Das geht aus einem Bericht der "L'Equipe" hervor. Demnach habe der 22 … 2021-07-01 12:58 2KB www.stern.de

 237  Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in Aichach-Friedberg weiter bei 2,2

Die Corona-Lage im Landkreis Aichach-Friedberg ist nach wie vor entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut bei 2,2. … 2021-07-01 12:57 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 238  Start für die Luisenburg-Festspiele

Im vergangenen Sommer ist es ruhig geblieben auf der imposanten Felsenbühne in Wunsiedel. In diesem Jahr gibt es wieder großes Theater auf der Luisenburg. Die 2021-07-01 12:57 1KB www.t-online.de

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Ein nicht fahrbereites Motorrad ist aus einem Schuppen in Illertissen entwendet worden. Die Polizei vermutet, dass junge Menschen die Tat begangen haben. … 2021-07-01 12:55 969Bytes www.augsburger-allgemeine.de

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Nach dem Überfall auf einen jungen Syrer in einer Straßenbahn in Erfurt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 41-Jährigen erhoben. Dem Deutschen wird 2021-07-01 12:52 1KB www.t-online.de

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Vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht ist eine fünffache Mutter als IS-Terroristin zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Frau hatte Deutschland mit ihren Kindern im Jahr 2015 verlassen, um sich den IS in Syrien anzuschließen. Zudem habe sie Propaganda verbreitet und Familienmitglieder zur Ausreise aufgefordert, sagte das Gericht. 2021-07-01 12:50 2KB www.rnd.de

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Italienische Fußball-Fans bereiten sich auf das EM-Spiel zwischen Italien und Belgien am Freitagabend in der Münchner Arena vor. Auf Facebook-Gruppen wird 2021-07-01 12:50 2KB www.t-online.de

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Das Quorum des Volksbegehrens ist erreicht: In Berlin stimmen die Menschen am 26. September über eine mögliche Enteignung privater Wohnungsunternehmen ab. 2021-07-01 12:47 4KB www.tagesspiegel.de

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Die Tour de France gehört zu den größten Sportereignissen der Welt und begeistert nicht nur eingefleischte Radsport-Fans. Teste dein Tour-Wissen im Quiz. 2021-07-01 12:46 1KB www.bild.de

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Alexander Zverev ist drin im Turnier von Wimbledon. Gegen einen niederländischen Qualifikanten kommt die deutsche Nummer eins zum Auftakt nicht in Gefahr. Auch am zweiten Tag stört wieder der Regen von London - auch bei Begegnungen mit deutscher Beteiligung. 2021-07-01 12:45 4KB www.sportbuzzer.de

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Bei einer Razzia am Niederrhein hat die Polizei Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Millionen Euro beschlagnahmt - darunter 32 'Harley Davidson'-Motorräder und 23 2021-07-01 12:42 1KB www.t-online.de

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Basketballer Jeremy Jones verlässt den Bundesligisten Hakro Merlins Crailsheim und wechselt nach Japan. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, spielt der 2021-07-01 12:41 1KB www.t-online.de

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Roger Hermans organisiert Formel-1-Reisen niederländischer Fans, über 20.000 Holländer kommen für den GP wegen WM-Leader Max Verstappen in die Steiermark. 2021-07-01 12:41 4KB www.diepresse.com

 259  Sylvester Stallone wird 75: Muskeln und Mythos

Der Schauspieler mit dem asymmetrischen Gesicht hat mit „Rocky“ einen Mythos begründet, mit „Rambo“ ein geflügeltes Wort geschaffen. 2021-07-01 12:41 5KB www.diepresse.com

 260  Özdemir, Grünen: „Russland und Türkei stecken hinter Schmutzkampagne gegen Baerbock“

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir meint, dass die Türkei und Russland eine „Schmutzkampagne“ gegen Annalena Baerbock und die Grünen fahren würden. Die Grünen sind offenbar … 2021-07-01 12:38 1KB deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 261  So ist der Impfstatus der Minister der Bundesländer

Für seine Haltung kassierte Hubert Aiwanger Kritik. Der Tagesspiegel fragte in allen Bundesländern nach der Impfbereitschaft der Minister:innen. 2021-07-01 12:36 3KB www.tagesspiegel.de

 262  Coronavirus in der Schweiz: die aktuelle Situation

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 703 176 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 357 Infizierte sind gestorben. 2021-07-01 12:36 16KB www.nzz.ch

 263  Putin sichert Belarus „allseitige Hilfe“ gegen EU-Sanktionen zu

Nach der erzwungenen Landung einer europäischen Passagiermaschine in Minsk und der Verhaftung eines Regierungskritikers hatte die EU Belarus mit umfangreichen Wirtschaftssanktionen belegt. Russlands Präsident Putin sichert dem Land deshalb Unterstützung zu. Man wolle weiter „allseitige Hilfe leisten“. 2021-07-01 12:34 2KB www.rnd.de

 264  Flanieren, gustieren: Neue Gourmet-Box am Wörthersee

Im mobilen „Mini-Gourmet-Restaurant“ tauschen sich die Spitzenköche vom Wörthersee ab. Für Gäste gibt's unkomplizierten und leistbaren Genuss. 2021-07-01 12:34 1KB www.diepresse.com

 265  Fluglärm: Waigel wendet sich an Bundesverteidigungsministerin

Plus Nach den Grünen-Politikern Deligöz und Deisenhofer schreibt nun Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel wegen des Fluglärms an Annegret Kramp-Karrenbauer. Es ist kein neues Thema - … 2021-07-01 12:30 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 266  Norbert Himmler oder doch Tina Hassel?

Am Freitag entscheidet sich im ZDF-Fernsehrat, wer an die Spitze des Mainzer Senders rückt. Vielleicht sollte sich Favorit Norbert Himmler nicht zu sicher sein. 2021-07-01 12:29 2KB www.tagesspiegel.de

 267  Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen

Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den Landkreisen? Aktuelle Corona-Zahlen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 2021-07-01 12:28 3KB www.ndr.de

 268  Masken-Prozess: Arzt aus Kaufering bleibt erneut fern

Plus Eine Frau will keinen Mund-Nasen-Schutz tragen und landet vor Gericht. Ein Arzt aus Kaufering stellt ihr ein Attest aus. Warum er … 2021-07-01 12:23 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 269  EU und Banken bieten in Euro nur geringe Renditen

Für Anleger gibt es höhere Zinsen nur gegen die Inkaufnahme höherer Risiken. Unsere Tabelle mit Frendwährungsanleihen und Euro-Anleihen... 2021-07-01 12:22 3KB www.faz.net

 270  Alle Daten, alle Fakten zur Corona-Impfung

Das Impftempo verlangsamt sich: Hausärzte, Impfzentren und Betriebsärzte impfen nach Kräften, trotzdem geht die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen im Schnitt deutlich zurück. Wie viele Menschen haben die Corona-Schutzimpfung bereits erhalten? 2021-07-01 12:22 21KB www.n-tv.de

 271  Wenn schon Kunst zu Markte tragen, dann gleich als Haut

Eine neue T-Shirt-Edition zeigt Parmigianinos Selbstporträt im konvexen Spiegel. Mir wäre Sofonisba Anguissolas „Selfie“ lieber. 2021-07-01 12:21 3KB www.diepresse.com

 272  DFB-Akademieleiter Haupt: "Bislang nicht die EM der Torhüter" – Donnarumma ragt heraus DFB-Akademieleiter Haupt: "Bislang nicht die EM der Torhüter" – Donnarumma ragt heraus

Wie für das gesamte DFB-Team war die EM auch für Torhüter Manuel Neuer kein besonders glanzvolles Turnier. Überhaupt beobachtet man beim DFB bisher keine guten Torwartleistungen, wie der Leiter der Akademie, Tobias Haupt, erklärt. Der Italiener Gianluigi Donnarumma ragt allerdings heraus. 2021-07-01 12:21 4KB www.sportbuzzer.de

 273  Coronakrise sorgt 2020 für Telefonie- und Internetrekord

Im Durchschnitt telefonierte im Vorjahr jeder Österreicher 55 Stunden ohne Unterbrechung. Auch die Internetleitungen glühten aufgrund der Pandemie. 2021-07-01 12:16 2KB www.diepresse.com

 274  Auf der Suche nach dem viereckigen Stein

Für Entdecker und Abenteurer: Im Vorlesebuch "Humboldt und Beaufort" gehen ein Pinguin und ein Wal auf Weltreise. 2021-07-01 12:15 3KB www.tagesspiegel.de

 275  Vor dem 74. Filmfestival Locarno: der neue Direktor im Gespräch

Es wird wieder Licht auf der Piazza Grande im August. Der künstlerische Leiter erläutert im Gespräch, weshalb die Filmkunst ein Faszinosum ist, was möglich sein wird und wie er das Publikum fesseln will. 2021-07-01 12:15 12KB www.nzz.ch

 276  Als Tiger gesprungen...

... als Bettvorleger gelandet. An der Frankfurter Börse dominierten zum Start ins zweite Halbjahr zunächst klar die Kursgewinne. Zuletzt driftete der DAX allerdings ins Minus. 2021-07-01 12:14 7KB www.tagesschau.de

 277  Aufgeweichter Boden stoppt Fluchtversuch von Rollerfahrerin

Hupend durchs Wohngebiet: Als Polizistin eine Frau auf einem Roller stoppen wollen, rast sie davon. Mit unbefestigten Straßen hatte sie jedoch nicht gerechnet. 2021-07-01 12:13 2KB www.tagesspiegel.de

 278  Kurz im U-Ausschuss: Anonyme Anzeige sorgt für Aufregung

Der Kanzler wird am Donnerstag zum zweiten Mal befragt. Grünen-Fraktionsführerin Tomaselli hofft, dass es "keine Entschlagungsorgie" gibt. 2021-07-01 12:13 3KB www.diepresse.com

 279  Kampeter: "Mobiles Arbeiten nicht nur in Pandemie hilfreich"

Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände lobt das Ende der Homeoffice-Pflicht - mobiles Arbeiten werde es weiter geben. 2021-07-01 12:12 723Bytes www.ndr.de

 280  EU-Kommission: Schon 200 Millionen EU-Corona-Zertifikate ausgestellt

Der EU-Impfnachweis ist offiziell eingeführt. Und laut EU-Kommission sind bereits 200 Millionen Zertifikate ausgestellt worden. Der Sommerurlaub wird damit ebenso einfacher wie kleinere Ausflüge in Nachbarländer. 2021-07-01 12:09 1KB www.rnd.de

 281  Erneute Unwetter ab Samstagnachmittag erwartet

Unwetter, Starkregen, Gewitter -aber auch Sonne - das Wetter bleibt in Deutschland äußerst wechselhaft. In der neuen Woche können die Temperaturen im Osten aber bis an … 2021-07-01 12:09 971Bytes www.augsburger-allgemeine.de

 282  Kritik an EM-Zuschauerplänen - UEFA verweist auf Behörden

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist der nächste Politiker, der die Zuschauermassen im Londoner Wembley-Stadion kritisch sieht. Er appelliert an die UEFA. Die … 2021-07-01 12:07 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 283  Hoffen auf den Superstar: De Bruynes Kampf im Kraftraum

Wie geht es Kevin De Bruyne? Und wie geht es Eden Hazard? Belgien … 2021-07-01 12:07 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 284  Verrückte Zeiten: In den USA gibt es eine Inflation mit einer gleichzeitigen Deflation

Lesen Sie in diesem Artikel: Wie in den USA Inflation und Deflation gleichzeitig auftreten Welche Rolle die Geld- und Fiskalpolitik dabei spielen Was das für … 2021-07-01 12:07 889Bytes deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 285  Maren Martell und ihr neues "Stege"-Buch

Stege 2.0 – der Bildband über die Stege im Fünfseenland ist erschienen. Neben vielen Fotos sind darin auch Anekdoten und Erinnerungen von Menschen am Wasser … 2021-07-01 12:07 1KB www.augsburger-allgemeine.de

 286  Die Kriminalisierung der Jugendlichen ist beschämend

Harmlose Treffen auf Grillplätzen werden von der Polizei „gesprengt“, die Berliner Polizeigewerkschaft denkt über die Einzäunung von Parks nach: Der Umgang unserer Gesellschaft mit Jugendlichen, die ohne Abstand im Freien feiern, läuft völlig aus dem Ruder. 2021-07-01 12:02 1KB www.welt.de

 287  EuGH-Anwalt: Wien bei Einbürgerung zu streng

Die Landesregierung widerrief die Zusage der österreichischen Staatsbürgerschaft an eine EU-Bürgerin ohne ausreichenden Grund, meint EU-Generalanwalt Maciej Szpunar. 2021-07-01 12:02 3KB www.diepresse.com

 288  „Der Klimawandel macht das Unmögliche wahrscheinlich“

Eine extreme Wetterlage hat in Kanada und den USA zu Rekordtemperaturen geführt. Hunderte sind schon gestorben. Wie lässt sich dieses Wetter erklären? 2021-07-01 11:55 8KB www.tagesspiegel.de

 289  Getötete 13-Jährige in Wien: Dritte Festnahme, Fahndung nach viertem Mann

Am Mittwochabend hatte die Polizei in Wien einen dritten Verdächtigen festgenommen. Nach einem 22-jährigen Afghanen w... 2021-07-01 11:55 6KB www.tt.com

 290  So nutzen Sie wenig Zeit mit Ihren Kindern richtig

Zwischen Arbeit, Hausarbeit und den alltäglichen Verpflichtungen bleibt für den eigenen Nachwuchs oft nicht mehr viel Zeit übrig.Wenn Familienzeit zur Luxusware wird, ist es umso wichtiger, die wenigen Stunden, die man miteinander hat, zu nutzen.Im Gespräch mit BILD erklären Bernd C. (53) und Iris Trümper (48), wie Eltern das, bestmöglich gelingen kann. Die Ehepartner arbeiten seit bald 30 Jahren beide als Autoren, Paarberater, Pastoren und natürlich Eltern. Gemeinsam haben sie unter anderem das Buch „Quality Time in der Ehe“ geschrieben. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-01 11:52 1KB www.bild.de

 291  Als die Polizei ihn festnahm, aß der Killer in aller Ruhe Pizza

Sie war gerade mal 13 Jahre, als die Männer (16, 18) sie in eine Wohnung in Wien lockten, mit Ecstasy gefügig machten und schonungslos vergewaltigten. Als sie mit ihr fertig waren, erstickten sie das Kind, legten es wie Müll am Straßenrand ab.Unfassbar: Als einer der beiden am Montag festgenommen wurde, saß der Jüngere gerade in einem Restaurant unweit einer Skate-Anlage, aß seelenruhig eine Pizza!Mehr zu dem abscheulichen Verbrechen mit BILDplus. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-01 11:50 1KB www.bild.de

 292  Die Inflation ist zurück - und stellt die Wende in der Fiskalpolitik in Frage

Die Zeichen stehen auf Geldflutung. Doch die Nebenwirkungen werden sichtbarer. Dies könnte zur Besinnung auf konservative Glaubenssätze führen. Ein Gastbeitrag 2021-07-01 11:48 7KB www.tagesspiegel.de

 293  "Feel Hamburg"

Britta Kehrhahn und Daniel Kaiser sprechen mit Menschen aus der Stadt, die etwas zu erzählen haben. 2021-07-01 11:47 974Bytes www.ndr.de

 294  Die Gewinner unter den Verlierern

Für die Nationalmannschaft ist die EM mit einer großen Enttäuschung zu Ende gegangen. Aber auch unter den Verlierern gibt es Gewinner, wenn auch wenige. 2021-07-01 11:46 5KB www.tagesspiegel.de

 295  Intensiv-Station - Die Radio-Satire

Schonungslos und auf den Punkt - so nimmt das NDR Info Satiremagazin Politik und Gesellschaft unter die Lupe. 2021-07-01 11:45 1KB www.ndr.de

 296  Meine Urahnen und der rote Ballon

Zeitreise in eigener Sache: das zauberhafte Bilderbuch „Mama, Papa, wer war vor mir da?“. 2021-07-01 11:45 4KB www.tagesspiegel.de

 297  „Wir sahen Dinge, die bestimmt noch selten jemand gesehen hat“

Gut eine Woche nach dem Überfall auf die Sowjetunion 1941 erreichten deutsche Truppen die galizische Hauptstadt Lemberg. Hier erreichten die Exzesse eine neue Stufe der Gewalt. Dabei: Theodor Oberländer, später Minister im Kabinett Adenauer. 2021-07-01 11:44 8KB www.welt.de

 298  Nächstes Studienjahr soll mit digitaler Hilfe Vollbetrieb an Unis bringen

Bildungsminister Faßmann (ÖVP) sieht die Corona-Impfung als Schlüssel für den Vollbetrieb der Hochschulen im kommende... 2021-07-01 11:41 5KB www.tt.com

 299  Eine Legende kehrt zurück Erste Fahrt im Defender-Nachbau

Die Neuauflage des Land Rover Defender kommt aus Österreich und ist eine Kampfansage an alle etablierten Hersteller. BILD ist ihn schon gefahren! 2021-07-01 11:41 3KB www.bild.de

 300  „Warum soll ein Stadion mit Geimpften nicht ausverkauft sein?“

Dortmund Noch wird über die Corona-Hotspots bei der EM-Endrunde diskutiert, doch die Fragen rund um eine Zuschauer-Zulassung bewegen längst auch die Fußball-Bundesliga. … 2021-07-01 11:41 5KB rp-online.de

 301  Die Regeln gaben ihr Halt

Als sie dann Kopftuch trug, war sie die Fremde. Aber war sie denn nicht die dieselbe? Der Nachruf auf eine, die ihren Gott gefunden hat 2021-07-01 11:40 6KB www.tagesspiegel.de

 302  "Position der UEFA ist

Innenminister Seehofer hat an die UEFA appelliert, die Zuschauerzahlen bei den noch ausstehenden EM-Spielen zu reduzieren. Kommerz dürfe den Gesundheitsschutz nicht überstrahlen. Reiserückkehrer müssten mit Quarantänekontrollen rechnen. 2021-07-01 11:36 4KB www.tagesschau.de

 303  BILD will Ihre Meinung zur deutschen EM-Pleite

Der Traum vom Finale am 11. Juni im Wembley-Stadion platzte mit der 0:2 Pleite gegen England. Von wem sind SIE besonders enttäuscht? 2021-07-01 11:32 1KB www.bild.de

 304  Ab heute fließt der Zuschlag für Rentner

Monika Buchholz (74) aus Wuppertal hat eine sehr magere Rente (495 Euro) und musste bisher nebenbei arbeiten. 2021-07-01 11:30 4KB www.bild.de

 305  Kommt die freie Routerwahl?

Das neue Telekommunikationsgesetz (TKG) könnte die Zeiten, in denen Provider bestimmen, welchen Router man als Kunde zu verwenden hat, beenden. Befürworter der Routerfreiheit bekommen jetzt... 2021-07-01 11:28 3KB www.diepresse.com

 306  Stadt Solingen plädiert für Schüler-Impfungen

Solingen Der Fall von zwei Abiturientinnen der August-Dicke-Schule, bei denen in der vergangenen Woche die neuartige Delta-Variante des Coronavirus festgestellt worden ist, … 2021-07-01 11:27 873Bytes rp-online.de

 307  Ein Schnellschuss mit Folgen

Annalena Baerbock hat in kürzester Zeit ihre erste Autobiographie auf den Markt geworfen, ganze Absätze stehen unter Plagiatsverdacht. Schaut man sich das Buch genauer an, erkennt man, dass das nicht das einzige Problem ist. Auch ihre Familie wird sehr selektiv inszeniert. Eine Recherche. 2021-07-01 11:25 1KB www.welt.de

 308  Indonesien: 100 Peitschenhiebe für Sex vor der Ehe – Frau wird bewusstlos!

Brutale Scharia-Strafe im indonesischen Aceh! Der absurde Grund: Die Frau hatte einvernehmlichen Sex vor der Ehe. 2021-07-01 11:24 2KB www.bild.de

 309  Auslegungssache 42: Datenschutz-Basics für kleine Unternehmen

Kleine Unternehmen haben oft wenig Muße, sich mit Datenschutz zu beschäftigen, was fatale Folgen haben kann. Worauf sollten sie besonderes Augenmerk legen? 2021-07-01 11:19 1KB www.heise.de

 310  Könnt ihr das neue Rätsel lösen? Das Schlagzeilen-Raten auf TT.com

Rätseln, raten, knobeln: Welcher Artikel verbirgt sich hier wohl dahinter? Setzen Sie die Buchstaben gekonnt ein und ... 2021-07-01 11:18 1KB www.tt.com

 311  Diana – Bei BILD spricht ihre Brautkleid-Designerin: Sie magerte vor der Hochzeit ab

1981 sagte Diana (†36) JA zu Prinz Charles (72) – und somit auch zu ihrer neuen Rolle in der britischen Monarchie. Die ganze Welt blickten nach London, wo die damals 20-Jährige den Bund der Ehe mit dem Royal einging. Diana wurde zur Fürstin von Wales und zur Königin der Herzen.Für ihren großen Auftritt auf der Weltbühne wurde vor der Hochzeit ein Traumkleid für die angehende Frau des Thronfolgers entworfen und geschneidert. ►BILD sprach mit Dianas Designerin Elizabeth Emanuel (67). Sie entwarf 1981 gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann David (68) innerhalb von drei Monaten das legendäre Brautkleid von Diana. Sie wusste wie kein anderer, wie es Diana vor ihrer Hochzeit ging.Erfahren Sie mit BILDplus, wie das Designer-Paar die junge Diana vor ihrer Hochzeit erlebten, ob Diana aufgeregt war und mit welchen Tricks sie das Kleid geheim hielten. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-01 11:17 2KB www.bild.de

 312  Radfahren im Grenzbereich: „Aus unserer Sicht ist hier Gefahr in Verzug“

Eine Engstelle am Hopfgartener Wald sorgt seit Jahren bei Rad- und Autofahrern für Nervenkitzel. Die Grünen fordern e... 2021-07-01 11:17 1KB www.tt.com

 313  Neue Grünraumgestaltung: Mayrhofen pflanzt 11.000 Bäume

Grün, grüner, Mayrhofen – die Gemeinde geht bei der Grünraumgestaltung neue Wege. Asphaltflächen werden renaturiert, ... 2021-07-01 11:17 1KB www.tt.com

 314  Tiroler Landesjägermeister hat Bock geschossen und verteidigt sich

Tirols oberster Jäger Anton Larcher wehrt sich gegen eine Strafe für einen nicht genehmigten Abschuss: „Es war eine V... 2021-07-01 11:17 1KB www.tt.com

 315  Staatsholding ÖBAG schüttet 520 Millionen Euro an den Staat aus

Samt Verbund fließen 653 Mio. Euro an das Finanzministerium. Der Aufsichtsrat wurde im Zuge der Hauptversammlung wei... 2021-07-01 11:11 3KB www.tt.com

 316  NC-Quote sinkt weiter

Vielen jungen Menschen bleibt die Wahl des Wunschstudiums verwehrt. Denn ob es mit dem Studienplatz klappt, hängt oft von Abiturnoten ab. Doch vielerorts werden die Zulassungsbeschränkungen lockerer, wie eine Studie zeigt. 2021-07-01 11:09 3KB www.tagesschau.de

 317  Novelle bringt Anspruch auf Software-Updates

Kunden sollen künftig besser geschützt werden – auch wenn es um digitale Leistungen geht. 2021-07-01 11:09 1KB www.diepresse.com

 318  So schürfen Sie Krypto-Währung OHNE Super-PC

Kursschwankungen bei Bitcoin & Co. hin oder her – der Boom bei Kryptowährungen nimmt kein Ende. Aber: Wer selber Kryptogeld erzeugen und damit beim sogenannten Mining mitmachen will, der brauchte bislang vor allem schnelle Grafikkarten. Doch die sind teuer und schwer zu bekommen. Mit einem neuen Netzwerk gelangt nun Bewegung in die Sache. Der Clou: Wer diese Coins schürfen will, braucht dafür nicht mal einen PC. *** BILDplus Inhalt *** 2021-07-01 11:07 1KB www.bild.de

 319  In „Possessor“ lebt der Killer im eigenen Körper

Im Sci-Fi-Film übernimmt eine Auftragskillerin andere Menschen. Doch die Frage, wer Kontrolle über wen hat, ist irgendwann nicht mehr so einfach zu klären. 2021-07-01 11:06 4KB www.tagesspiegel.de

 320  Sitzenbleiben wegen Corona: So stärken Eltern ihr Kind für das Wiederholungsjahr

«Unser Kind wiederholt freiwillig die Klasse»: Pandemiebedingt nutzen viele Familien das Angebot des Wiederholungsjahrs. Das kann bei Kindern vorab für Bauchgrummeln sorgen. Wie kann man das nehmen? 2021-07-01 11:05 5KB www.rnd.de

 321  Anstieg der Corona-Infektionen: Zuschauer-Ausschluss bei Olympia möglich

In knapp vier Wochen sollen in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet werden. Das umstrittene Sport-Spektakel steht we... 2021-07-01 11:02 4KB www.tt.com

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DC5n Deutschland mix in german 321 articles, created at 2021-07-01 18:02

 

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Rockergang "Bandidos": Großrazzia in fünf Bundesländern mit fast 1.800 Polizisten (4.40/5)

Drogen, Waffen und Motorräder: Das haben Polizisten und Spezialeinsatzkräfte bei einer Razzia bei den "Bandidos" sichergestellt. Insgesamt wurden mehr als hundert Objekte durchsucht. Mit Razzien in fünf Bundesländern nimmt die Polizei die Rockergruppe " Bandidos MC Federation West Central" ins Visier. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, waren an den vereinsrechtlichen Ermittlungsmaßnahmen in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz am Donnerstag fast 1.800 Beamte des Bundeskriminalamtes, der Bundespolizei und der Polizeibehörden der Länder beteiligt. "Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen", begründete das Haus von Bundesinnenminister Horst Seehofer ( CSU) die Durchsuchungen. Allein in Nordrhein-Westfalen durchsuchten 1.300 Polizeikräfte seit den frühen Morgenstunden mehr als 86 Vereinshäuser und Wohnungen. In Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen waren 18 weitere Objekte Ziel der Maßnahmen, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Die Polizei stellte den Angaben zufolge unter anderem Waffen, Munition und größere Mengen Bargeld sicher. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul ( CDU) wurden auch Drogen und Motorräder sichergestellt. Reul sagte am Donnerstag in Düsseldorf: "Wir vermuten, dass die Rockermitglieder gegen Recht und Gesetz verstoßen und schwerwiegende Straftaten begehen". Das Gewaltmonopol habe der Rechtsstaat, nicht irgendwelche Rocker-Clubs, betonte er. Im vergangenen April hatte die Polizei im Ruhrgebiet das Verbot eines Ortsverbands der berüchtigten Rockergruppe durchgesetzt. "Auf das Konto dieser Mitglieder gehen versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz. Es gab Schießereien auf offener Straße", sagte Reul damals. Das Bandidos-Chapter "Witten/Hohenlimburg" und die dazu gehörende Teilorganisation "Los Compadres Hagen" seien verboten und aufgelöst worden, "weil es sich um eine kriminelle Vereinigung handelt". Gegen das Verbot ging später eine Klage beim Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen ein. Im März war in Baden-Württemberg die Rockervereinigung "Gremium MC Southgate" verboten worden. "Bund und Länder gehen mit allen Mitteln des Rechtsstaats gegen jede Form von Kriminalität vor", sagte Seehofer am Donnerstag. Er hatte 2018 den rockerähnlichen türkisch-nationalistischen Verein "Osmanen Germania" verboten. Laut Bundesinnenministerium wurde der "Bandidos MC" 1966 im US-amerikanischen Texas gegründet und ist in Deutschland seit 1999 vertreten. Statt allein das gemeinsame Motorradfahren zu fördern, wie es der Vereinszweck vorsieht, strebe der Verein tatsächlich "einen territorialen und finanziellen Machtzuwachs gegenüber konkurrierenden rockerähnlichen Gruppierungen an". Diesen Anspruch setzten die Bandidos auch mit Gewalt durch.
Groß-Razzia gegen „Bandidos“-Rocker in NRW
rp-online.de
Groß-Razzia gegen "Bandidos"-Rocker in fünf Bundesländern
augsburger-allgemeine.de
Razzia gegen Bandidos-Rocker: Durchsuchungen
t-online.de
Großrazzia gegen "Bandidos"-Rocker
tagesschau.de
Kriminalität: Groß-Razzia gegen "Bandidos"-Rocker in fünf Bundesländern
t-online.de
Groß-Razzien gegen "Bandidos"-Rocker
n-tv.de
Rockergang "Bandidos": Großrazzia in fünf Bundesländern
t-online.de

 

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William und Harry enthüllen Statue von Prinzessin Diana (3.16/5)

Prinz William und Prinz Harry haben in London eine Statue zum Andenken an ihre vor 24 Jahren gestorbene Mutter Diana enthüllt. Die beiden britischen Prinzen standen am Donnerstag, dem Geburtstag von „Lady Di“, Seite an Seite und zogen ein Tuch von der Statue herunter, wie auf Fernsehbildern zu sehen ist. Sie war in der vergangenen Woche in London eingetroffen. Das Denkmal steht in dem neu gestalteten Sunken Garden (Versunkener Garten) auf dem Gelände des Kensington-Palasts, der als einer der Lieblingsorte der Prinzessin von Wales galt. Diana wäre am Donnerstag 60 Jahre alt geworden. Sie kam 1997 bei einem tragischen Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi-Reportern in Paris ums Leben. „Jeden Tag wünschen wir uns, dass sie noch bei uns wäre, und unsere Hoffnung ist, dass diese Statue für immer als Symbol ihres Lebens und ihres Erbes angesehen wird“, erklärten Harry und William in einem gemeinsamen Statement. Man erinnere sich an ihre Liebe, ihre Stärke und ihren Charakter - „Qualitäten, die sie zu einer Kraft für das Gute in der Welt“ gemacht hätten. Die Söhne hatten das Denkmal - entworfen vom Bildhauer Ian Rank-Broadley - im Jahr 2017 selbst in Auftrag gegeben.
Lady Diana: Rücken William & Harry für ihre Mutter wieder zusammen?
bild.de
Palast entscheidet kurzfristig: Statue von Prinzessin Diana wird nicht live enthüllt
rnd.de
Im Livestream: Prinzessin Dianas Statue von Harry und William enthüllt
rnd.de
Die Brüder geben sich friedlich vereint – erste Fotos von der Enthüllung der Diana-Statue
stern.de
William und Harry enthüllen Statue von Prinzessin Diana an ihrem 60. Geburtstag
rnd.de

 

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Ex-Schiri Gräfe musste aufhören: "Ich verklage den DFB wegen Altersdiskriminierung" (3.07/5)

Manuel Gräfe will nach seinem unfreiwilligen Karriereende gegen den Deutschen Fußball-Bund vor Gericht ziehen und die umstrittene Altersregel für Schiedsrichter zum Kippen bringen. "Ich verklage den DFB wegen Altersdiskriminierung", kündigte der langjährige Bundesliga-Referee in einem Interview des "Zeit Magazin" an. "Der DFB behauptet, sich gegen Rassismus, Diskriminierung und für Diversität einzusetzen. Die Altersregel steht dem entgegen." Gräfe musste seine Karriere am Ende der vergangenen Saison trotz sehr guter Leistungen nach 289 Bundesliga-Einsätzen beenden, weil er die vom DFB festgesetzte Altersgrenze von 47 Jahren erreicht hat. "Ich hätte gerne weitergemacht. Meinen Füßen, Knien und der Hüfte geht es gut. Aber der DFB pocht auf eine uralte Richtlinie", beklagte der Berliner. "Der DFB nimmt mir das, was mir Freude macht. Natürlich gibt es auch finanzielle Verluste, ich werde versuchen, wenigstens diese geltend zu machen." Trotz guter Bewertungen und hoher Akzeptanz bei den Profis war Gräfe vom Verband nicht mehr auf die Schiedsrichterliste für die Saison 2021/22 gesetzt worden. "Jetzt hat der DFB mal einen guten – ich hoffe, ich darf das so sagen – und beliebten Schiri, und dann sortiert er ihn aus, offenbar nur, weil er nicht zu allem Ja und Amen sagt. Leider ändern in diesem Verband Argumente nichts, sondern nur die Steuerfahndung oder Richter", schimpfte Gräfe über den DFB. Dabei gebe es international durchaus Beispiele, die für eine Lockerung oder gar Abschaffung der Regel sprechen. "In Holland gibt es die Altersgrenze seit fast zwanzig Jahren nicht mehr. In der Premier League pfeifen zwei, die 50 bereits überschritten haben. Und die Uefa setzt den Niederländer Björn Kuipers mit 48 bei der EM ein", zählte Gräfe auf. In Deutschland würden die Unparteiischen dagegen seiner Ansicht nach zu wenig nach Leistung bewertet. Fitness sei zwar wichtig, werde aber überbewertet. "Man kann mit Routine und Spielverständnis besser positioniert sein, als wenn man blind umherrennt. Letztlich zählt allein die Qualität der Entscheidungen", sagte Gräfe. Seine Schlussfolgerung: "Was der DFB macht, sieht nach Altersdiskriminierung aus." Vor Gericht wolle er für die gesamte Schiedsrichtergilde kämpfen, da die Regel auch andere Kollegen wie Guido Winkmann und Markus Schmidt – die beide wegen der Altersgrenze ebenfalls nicht mehr pfeifen dürfen – betreffe. "Die Regel hat sogar in unteren Spielklassen Folgen. In der Regionalliga wird manchem 25-Jährigen mitgeteilt, dass er bald aufsteigen müsse, sonst sei er zu alt. So geben viele perspektivlos und frustriert auf", kritisierte Gräfe. Zugleich stellte er klar: "Ich selbst werde nicht mehr pfeifen, auch wenn ich mit meiner Klage Erfolg haben sollte."
Bundesliga - Wegen Altersgrenze: Gräfe zieht gegen DFB vor Gericht
t-online.de
Manuel Gräfe will den DFB verklagen
tagesspiegel.de
Sportmeldungen der NZZ in der Übersicht
nzz.ch

 

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STIKO empfiehlt mRNA-Vakzin nach AstraZeneca (2.06/5)

Nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca empfiehlt die Impfkommission nun unabhängig vom Alter als zweite Dosis BioNTech oder Moderna. Mit Blick auf die Delta-Variante mahnte sie, die Zweitimpfung "zeitgerecht" wahrzunehmen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Impfempfehlung für eine Zweitimpfung nach einer ersten AstraZeneca-Dosis angepasst. So soll künftig unabhängig vom Alter der Geimpften mit der zweiten Spritze ein mRNA-Impfstoff wie BioNTech oder Moderna verabreicht werden, teilte das Gremium mit. Der Abstand zwischen erster und zweiter Dosis solle dann mindestens vier Wochen betragen. Die Empfehlung gelte "vorbehaltlich der Rückmeldungen aus dem noch zu eröffnenden Stellungnahmeverfahren", hieß es. Die Expertinnen und Experten begründen diesen Rat damit, dass die Immunantwort nach dem Verabreichen von zwei verschiedenen Präparaten - erst Vektor-, dann mRNA-Impfstoff - der Immunantwort nach zwei Dosen AstraZeneca "deutlich überlegen" sei. Fachleute sprechen von einem heterologen Impfschema. Dieses hatte die STIKO bisher nur jüngeren Menschen angeraten, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen hatten, bevor das Vakzin nur noch für Menschen ab 60 Jahren empfohlen wurde. Die STIKO betonte, es sei angesichts der Ausbreitung der deutlich ansteckenderen Delta-Variante wichtig, die zweite Impfstoffdosis "zeitgerecht" wahrzunehmen. Nach nur einer Impfstoffdosis scheine der Schutz gegen Delta "deutlich herabgesetzt" zu sein. Nach vollständiger Impfung sei der Schutz vor schweren Krankheitsverläufen durch Delta im Vergleich zum Schutz vor anderen Corona-Varianten ähnlich gut, hieß es unter Berufung auf Daten aus dem Vereinten Königreich. Als Empfehlung für die Abstände zwischen den zwei erforderlichen Impfstoffdosen wie die Kommission nun aus: drei bis sechs Wochen bei Biontech/Pfizer, vier bis sechs Wochen bei Moderna, neun bis zwölf Wochen bei AstraZeneca (falls noch jemand zweifach damit geimpft werden sollte) und "ab vier Wochen" bei der Kombination aus AstraZeneca und mRNA-Impfstoff. Die STIKO geht mit ihrer Empfehlung weiter als die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA). Diese hatte erklärt, sie könne keine Empfehlung dafür abgeben, andere Vakzine für die zweite Impfung zu verwenden. Es sehe derzeit danach aus, dass alle vier erhältlichen Impfstoffe in der EU gegen die verschiedenen Varianten des Coronavirus einen Schutz böten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bereits am Mittwoch erklärt, insgesamt 204 Millionen Corona-Impfstoffdosen für das kommende Jahr beschaffen zu wollen. Dies werde für zwei Impfdosen pro Einwohner reichen sowie für einen zusätzlichen Sicherheitspuffer, sagte der CDU-Politiker. Er stellte zudem ein baldiges Ende der Impfstoff-Knappheit in Aussicht: Dann könne den Impfzentren und Praxen so viel Impfstoff geliefert werden, wie diese benötigten. Deutschland wolle bei der Impfstoffbeschaffung auf "mehrere Pferde setzen", um die langfristige Versorgung zu sichern. Im Zusammenhang mit der langfristigen Impfstoffbeschaffung sprach Spahn von einer "Zwei-plus-zwei-Strategie". Zu der Planung für das Jahr 2022 gehörten die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna sowie die noch nicht zugelassenen proteinbasierten Vakzine von Sanofi und Novavax. Hinzu komme ein kleineres Kontingent des Vektor-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Die Europäische Union hatte im Mai erklärt, ihren Vertrag mit AstraZeneca vorerst nicht verlängern zu wollen.
Stiko ändert Impfempfehlung wegen Delta-Variante: nach erster Dosis Astrazeneca immer mRNA als zweite
stern.de
Stiko passt Impfempfehlung für Astrazeneca wegen Delta-Variante an
tagesspiegel.de

 

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Stiko ändert Empfehlung für Astrazeneca-Erstgeimpfte (2.06/5)

Angesichts der schnellen Ausbreitung der Delta-Variante passt die Ständige Impfkommission ihre Empfehlungen an. Es geht um Menschen, die mit Astrazeneca erstgeimpft sind - und den zeitlichen Abstand.
Stiko ändert Impfempfehlung wegen Delta-Variante: nach erster Dosis Astrazeneca immer mRNA als zweite
stern.de
Stiko passt Impfempfehlung für Astrazeneca wegen Delta-Variante an
tagesspiegel.de

 

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Grünen-Fraktionsvize attackiert Laschets Klima-Politik als tödlich (2.06/5)

Der Grünen-Fraktionnsvize im Bundestag, Oliver Krischer, hat gegen die Klimapolitik der schwarz-gelben Landesregierung und vor allem gegen Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) ausgeteilt. "Diese Laschet-Politik kostet überall auf der Welt - gerade in Kanada - Menschen das Leben. In NRW und ganz Deutschland vernichtet sie zehntausende Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Basis unseres Landes", hatte er mit Blick auf eine Hitzewelle in Kanada mit fast 50 Grad getwittert. Krischer betonte zudem, CDU und FDP würden im NRW-Landtag per Gesetz den Ausbau der Windenergie stoppen, bekräftigten aber, Klimaschutzziele durch Windenergieausbau erreichen zu wollen. Willkommen in der komplett fakten- und realitätsfreien Welt des Armin Laschet, wie er auch den Bund regieren will“. Die Laschet-Regierung plant ein Gesetz in NRW, dass einen Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnhäusern einen Kilometer vorsehen soll. In der CDU wurde die Attacke teils als Ausdruck blank liegender Nerven bei den Grünen bewertet, nachdem es nun auch noch Plagiatsvorwürfe bei dem vor kurzem erschienenen Buch von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ("Jetzt. Wie wir unser Land erneuern") gibt. Die NRW-Staatssekretärin für Integration, Serap Güler (CDU) betonte, so eine Rhetorik sei "AfD-Niveau". " Wahlkampf hin, Wahlkampf her, dieser Vorwurf ist unterste Schublade." Der FDP-Klimapolitiker Lukas Köhler hielt Krischer via Twitter eine Doppelmoral vor. Wenn Krischer aus 1000 Meter Mindestabstand für Windräder direkt auf Verantwortlichkeit für den Tod von Menschen in Kanada schließe, treffe, trifft er damit die Grünen im Landesverband von Annalena Baerbock, d ie diesen Koalitionsvertrag geschlossen haben - und hängte den Vertrag von SPD, CDU und Grünen in Brandenburg an, wo eben solche Abstandsregeln von einem Kilometer beschlossen worden waren. Laschet und Krischer haben eine besondere Beziehung. Sie kennen sich aus Aachen, Krischer ist einer der lautesten Kritiker von Laschets Klimapolitik, er wirft ihm vor, viel zu lange die schützende Hand über die klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke im rheinischen Revier gehalten zu haben. Und besonders pikant ist, dass Laschet sich anders als von Krischer erwartet, dagegen entschieden hat, gegen ihn im Aachener Wahlkreis bei der Bundestagswahl anzutreten.. „Wir haben ja wenig Spitzenpolitiker, die so stark heimatverbunden sind wie Armin Laschet“, sagt der Grünen-Fraktionsvize im Bundestag jüngst dem Tagesspiegel. „Da muss man nur seine Biografie lesen, ich kenne ihn seit vielen Jahren aus Aachen. Da dreht sich ja alles um den Burtscheider Markt bei ihm.“ Aber der CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Laschet will sich dennoch nicht im Bundestagswahlkreis Aachen I um ein Bundestagsmandat bewerben, sondern ließ sich allein über die Landesliste NRW absichern, als erster CDU-Kanzlerkandidat überhaupt. Nach einer Wahlkreisprognose von election.de könnte der Wahlkreis ziemlich sicher an den Grünen Krischer gehen. Er vermutet, dass Laschet große Sorge habe, dass er sich bei einer Kandidatur in Aachen, wo die Grünen schon bei der Kommunalwahl klar gewonnen haben, eine Niederlage einhandeln könnte und sich daher nicht traue, anzutreten. „Nach dem Motto: Man kann schlecht Kanzler werden, wenn man zuhause dann erst mal eine Klatsche gekriegt hat.“
Grünen-Fraktionsvize attackiert Laschets Klima-Politik
tagesspiegel.de
„Diese Laschet-Politik kostet überall auf der Welt Menschen das Leben“
welt.de
Grünen-Vize Krischer löst heftige Kritik mit Laschet-Tweet aus
t-online.de

 

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WHO: Europa droht neue Pandemie-Welle (2.05/5)

Das Virus bleibt hartnäckig: Nach mehr als zehn Wochen des Rückgangs steigt die Zahl der Neuinfektionen auf dem Kontinent erstmals wieder an. Und das trotz mittlerweile hoher Impfquoten. Für die WHO geht die Entwicklung insbesondere auf eine Ursache zurück. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Europa nimmt nach einem zehnwöchigen Rückgang erstmals wieder zu. Angetrieben von "Reisen, Zusammenkünften und Lockerungen der sozialen Beschränkungen" sei die Fallzahl vergangene Woche um zehn Prozent gestiegen, sagte der Regionaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Europa, Hans Kluge, bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Europa drohe eine neue Pandemie-Welle, "es sei denn, wir bleiben diszipliniert". Länder wie Portugal und Großbritannien haben derzeit mit einer Zunahme der Corona-Neuinfektionen zu kämpfen. Die Entwicklung wird insbesondere auf die Ausbreitung der hochansteckenden Virus-Variante Delta zurückgeführt. In Deutschland sind die Fallzahlen weiterhin rückläufig. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 5,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Allerdings nimmt auch hierzulande der Anteil der Delta-Variante an den Neuinfektionen rapide zu. Delta verdränge die zunächst in Großbritannien festgestellte Coronavirus-Variante Alpha "sehr schnell", sagte Kluge. Die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC hatte vergangene Woche prognostiziert, die Delta-Variante könnte bis Ende August 90 Prozent der Corona-Neuinfektionen in Europa ausmachen. Auch für seinen Zuständigkeitsbereich, der 53 Länder und Gebiete in Europa, aber auch Zentralasien umfasst, rechnet Kluge damit, dass Delta vorherrschend wird. In keinem der Länder sei die Corona-Impfkampagne so weit gediehen, dass sie den notwendigen Schutz vor der Delta-Ausbreitung biete, sagte er. In der WHO-Region Europa liegt der Anteil der Geimpften an der Bevölkerung seinen Angaben zufolge bei 24 Prozent. Die Hälfte der älteren Menschen und 40 Prozent der Mitarbeiter im Gesundheitssektor seien noch nicht immunisiert worden. "Das ist inakzeptabel und es ist weit weg von der empfohlenen Abdeckung von 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung", kritisierte Kluge. Die WHO forderte außerdem bessere Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Coronavirus durch Zuschauer der Spiele der Fußball-Europameisterschaft zu verhindern. "Wir müssen viel weiter schauen als nur auf die Stadien", sagte die Notfall-Beauftragte der WHO Europa, Catherine Smallwood, in Kopenhagen. Auch die Anreise der Fans etwa in Bussen und die Einhaltung individueller Schutzmaßnahmen müsse in den Blick genommen werden. Dies gelte ebenso für Menschenansammlungen nach den Spielen, etwa das gemeinsame Feiern von Fans in vollen Lokalen. Es sei bekannt, dass "große Massenzusammenkünfte als Beschleuniger bei der Übertragung" wirken könnten, sagte Smallwood. Dies sei nicht nur bei der EM, sondern auch bei anderen Großveranstaltungen zu beachten. Auf die Frage, ob die EM ein "Superspreader"-Ereignis sei, antwortete Kluge: "Ich hoffe nicht (...), aber das ist nicht auszuschließen." In den vergangenen Wochen wurden bereits hunderte Corona-Infektionen unter EM-Stadionbesuchern registriert, unter anderem bei Schotten nach ihrer Rückkehr aus London und bei Finnen nach einem Besuch in St. Petersburg. Trotz der gegenwärtig starken Ausbreitung der Delta-Variante in den beiden Städten finden das EM-Viertelfinale Schweiz gegen Spanien am Freitag in St. Petersburg und die Halbfinalspiele und das Endspiel in London statt.
WHO warnt vor neuer Welle
tagesschau.de
Fußball-EM treibt Infektionszahlen in Europa wieder hoch
tagesspiegel.de

 

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Polens Außenminister: Frage der Wiedergutmachung offen (2.04/5)

75 Jahre nach Kriegsende ist das durch Deutschland verursachte Leid für die aktuelle polnische Regierung immer noch ein Thema. Die Wiedergutmachung der Schäden sei weiter ungelöst, sagt Zbigniew Rau.
Zweiter Weltkrieg - Polens Außenminister: Frage der Wiedergutmachung offen
t-online.de
Polens Außenminister: Frage der Wiedergutmachung offen
stern.de

 

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Zahl der Infizierten mit Delta-Variante moderat gestiegen (2.04/5)

In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante binnen einer Woche um 35 Fälle gestiegen. Insgesamt seien es jetzt 158 Fälle, teilte das Landesgesundheitsamt in Hannover am Donnerstag mit. Die Behörde erhebt die Zahlen stichprobenartig oder prüft auf Verdacht, ob eine Infektion mit der Variante vorliegt. Vor zwei Wochen waren es 125 Delta-Fälle, in der Woche davor 65. Bundesweit dürfte jede zweite Corona-Ansteckung in der laufenden Woche nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits auf die ansteckendere Delta-Variante zurückgehen. Es sei damit zu rechnen, dass die in Indien zuerst entdeckte Mutante derzeit "mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht", schreibt das RKI in einem Bericht vom Mittwochabend. In Niedersachsen ist das Infektionsgeschehen aktuell auf niedrigem Niveau, am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 2,9 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Im Vergleich zum Vortag wurden 53 neue Corona-Fälle registriert.
Zahl der Infizierten in Europa steigt wieder
augsburger-allgemeine.de
Zahl der Infizierten in Europa steigt wieder
stern.de

 

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Waffenlieferungen nach Kolumbien: Millionen-Einziehung bei Sig Sauer war rechtens (2.04/5)

Karlsruhe. Die gerichtlich angeordnete Einziehung von 11,1 Millionen Euro beim Waffenhersteller Sig Sauer ist rechtens. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf am Donnerstag in Karlsruhe weitgehend die Revision von drei Gesellschaften des Unternehmens gegen ein Urteil des Kieler Landgerichts (Az.3 StR 518/19). Über 38.000 Pistolen von Sig Sauer wurden über den Umweg USA an die Nationalpolizei nach Kolumbien geliefert. Waffenexporte dorthin waren nach deutschem Recht nicht erlaubt. Die Menschenrechtslage in dem Land wurde damals vom Auswärtigen Amt als ernst eingestuft. Das Landgericht hatte im April 2019 für die nicht genehmigte Pistolenlieferung Bewährungsstrafen und hohe Geldauflagen gegen drei Angeklagte verhängt, darunter Geschäftsführer des Standorts Eckernförde. Es sah es als erwiesen an, dass sie ausfuhrverantwortlich waren für die Lieferung von mehr als 47.000 Pistolen vom Typ SP 2022 an eine Schwesterfirma in den USA zwischen 2009 und 2011. Von diesen Waffen wurden über 38.000 nach Kolumbien weiterverkauft. Die Revision vor dem BGH richtete sich nur noch gegen die Einziehung der 11,1 Millionen Euro – das war nach Berechnung des Gerichts der Umsatzerlös aus dem illegalen Geschäft.7,4 Millionen Euro entfallen davon auf die deutschen Sig-Sauer-Gesellschaften. RND/dpa
Pistolenlieferungen: Millionen-Einziehung bei Sig Sauer war rechtens
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Millionen-Einziehung bei Sig Sauer war rechtens
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Curevacs Flop erhöht den Druck auf NRW (2.04/5)

Düsseldorf Curevac schafft es nicht: Sein Impfstoff kommt in der finalen Studie nur auf eine Wirksamkeit von 48 Prozent. Das hat Folgen - für die Curevac-Aktionäre, für Bayer und das Werk in Wuppertal, für NRW. Nicht aber für die deutsche Impfkampagne. Asu emd nftnefü sofItmfpf üfr suclheDtnda wird rortevs thnsi.c hAcu ide lfeian ditSeu nvo Cruceva bcrheta tnetnhucseäde Ebineres.sg Deacmnh gzeeti red atandiIptfdofmKfs- uas ügbnnieT eürb eall geerpurlsnpAt nru neie aesWkiirkmt nvo 84 tronzeP ngege neei .eoar-IktnoCfionn Das its egnwi dnu hat lFeo.ng aWs ubeettde ads üfr ide destuceh nKp?amaeg varceCu eght aovdn s,au dsas ide ecohiäpsuEr gereunrzaitAn E)(am dne tmopfsffI zmttoder seanzsul rid.w eiD„ lPtnipouao der 18- bsi g-ehräJ60ni sit oedebsrsn getgbüisnt onv mesunre .ftsfmofpI rüDrbae bhaen iwr imt edr maE osh,re“gcpne asetg ceCfarhe-Cvu WarerFzn-rne asHa am o.atgDnsner iBe ronbnaPed iwenzhcs 18 nud 06 duewr neie meieaglnel iieamtWkskr vno 35 onePtzr ttbeheoabc ndu ovn 77 etPzorn engge eorametd dun ehrwcse nrke.terlehausväfiK Dre ueSDess-xdiPrthetpeenG rKal cebhtLaaur iehts sda nadrse: e„iD SAU onllwe fmfsetofpI nhtic uaeln,zss eid niee erWktksmaii ernut 05 Pronetz nbe.ha hcI artwree ucah,tinhc ssad eid amE edn mfpfItfso äulss,zt“ etasg dre nreiezidM eunsrre .enaoikRdt t„Mi edr enrneigg iskmeWrtaki nvo 48 Przenot weär dre vfIro-caCfftspmeu cnthi erbetansiz in Dect.anhudls Wnne es fomeItffsp tib,g ied os lvei ktäsrer dn,is wie neMadro und Bot,cehin wie imt seAcnbthir hcua noosohhnn&oJsnJ und scAateeanZr, nnad tbig se inkene lPzat für nieen sfImff,opt der intch os ugt t“s.i asD ngtesudhrnnssideuemeBtiiusim atteh dne Esizant nvo urCaevc üfr sda ezwite uQlatra ertew.tar eInhiwzcsn pntal se ned fpotImffs ürf die edleunaf Kgpnaame tihnc hemr ien – uach cihtn frü 0.222 ieD EU thaet chis 540 eonlliiMn Dnose re.isctegh Wmrua sti aCcuvre herehccslt als iohcBnet ndu eaMdn?or lelA ried eentzs fua eid o-hncRegmie,lAoNT ebar evruCac reentrdäv den etnfofstoB AmNR ct,hin der end lpanauB rüf tisVrleuie htltnä,e ufa die ndan der nceMsh ntkriörepA tb.leid rPeet Kmrneesr nov rde knikliUin ebTnnügi, der die mit-rufcpudseCIeav eetti,l tha se so ärlter:k aMn smesü nolesdi nge,ueheszt sdas eid enrKntnoeurk edi nsbreese ptfomfeIfs ähtnet. reD lFop sed erIfmspafvctu-fsoC esi wolh uaf eid geegnri seniDruog zrüunzukh.frecü iEen röhehe urinoeDgs eis aebr eenwg edr ebahbnaesr lrnetUrnikveighceät nthic ölghimc nwegese. taLu srmrKeen nknnöe octiBhne udn eodarMn mti renie ssioD eihewsntlc hrem Wtirffsok n,egeb lwei eis uvozr ieen hmhiecsec koMaoinitdif isher tistMel vnmeoernogm ae.bhn asD hta Cecravu chitn htagcm,e mu nniee pftffIosm nutel,zleehrs rde acuh ibe rKtrnshurlcpmaüaekthe bregrala udn itmda fencaih mi gndHalin ist. coDh neafbfor tefhür sedie gdenenebbNiugn z,uad adss sda Zle,i eine hhoe tkea,kimisWr flerehvt .rdeuw Was eeeutbdt dsa frü yreBa? eByra sit orrieonostpKetaprna nov avurceC nud eznustüttrt ads emeetnUrhnn eib edr giktLosi udn ntkgwnuic.lE tiM neemoirpnrt sohieltrpci tgtUtnrzesnuü raw dei oooepKtianr etnvükrde den.orw zreDeit etiteerb eBayr in ineesm trrlpuWeape krWe sbitere iene aleAgn,rov ni rde im nkeodnemm arhJ 610 lnoeiilnM esnDo des vCftusosaecrfmfpeI- etelshrglet dewern esoll.n etErs nhrgCea ettah man hcsi sbtiere uzm clrehaheseswJ hfeotf.r uNn tsi r,achglif ob erd fposfftIm jaelsm zusleesnag wr.id Beayr lliw uzncsäth an red eatKopooinr lastetneh.f t„Mi der rnürFtuhgfo red dteiSu diwr hcua sunree gsttnrztUnueü t,rftezosegt nrwhäde rwi dei tiituoSan anrgeue retebw“en, tathe Byrae nhac dre shcon nhetduectesnän tuwissneZedich nvo eCvacur mi uJin tekrlä.r uNn gesta ine erBerychrSa:ep- „umZ getinzje inputtkeZ boeaebncht wir iwteer die Snt.oitui“a ceWelh itaAeennvtrl btgi es frü sad rpplrWeeaut rWke? Dei ngeurrdneeLagis NWR tszte ad,rfau ssda eryaB iesen Anglae nemei ernenda Hrerlstele uzr gVgueüfnr tet.lls i„Mt den fuebenaguat äzKaptineat ankn dnu oeltsl – gngäbahuni onv mde eknnktreo fmtffpsoI – ine cehgeßlbarmi tiBraeg ruz geabolln fmiufdtosfpotrnpIok gfernel“o, thtae ieen pSercnhire red kaatnselSaizt mi inuJ äerlkrt. ürF eripinntäirstsdMe riAnm Lcheast)D(UC istepl edi elnagA neie goreß Ro:lel oNrr-„neeenatslifdh W lwli zu enime ermuZtn der ruhsgntnfikcäzettu Rcegl-ioNThoenmA neder,“w eahtt er ebi ieemn hnrüefre echWkbesru tann.giüdgke Wei aeeirrnge eid?egnrAle ieD cae-vulCereAgnr egntarreei tfei .uctteähnst iDe ktneiA sed eomesrBncnhUteneh-it zrttnsüe ma agonsnteDr um über 51 nrteozP auf 54 Eour ab, cehnadm icsh dei censehänettndu usdnrgSbseniieeet ni edr snßlehieenadbc snlyeAa esbttätgi enatt.h Im reDzeebm thtae edi iekAt ncoh ieb 201 Erou dengt.neas eiD nlAgree nov aBery ngneighe nßelei eid crhaNtniehc klta. eiD retyAaeBi-k leteg icthel uz fua 52 rE.ou rFü asd Igeam ovn ryaBe ärwe iene ocrrhiegeefl uoCaerrtaniKcpeov-o,rceihfilh chrtiilfwascth elspit der Flop hnngeieg eniek eolR.l
Mit Pferdehintern verglichen: Geldstrafe für Polizisten wegen Beleidigung von Claudia Roth
stern.de
Curevac arbeitet weiter an Impfstoff-Zulassung
bild.de
Corona-Impfstoff von Curevac enttäuscht: Finale Analyse bestätigt niedrige Wirksamkeit
stern.de

 

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Britney Spears' Antrag auf Vormundschafts-Ende ihres Vaters abgelehnt (2.04/5)

Vor Gericht sei ihr Antrag auf Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters laut einem Medienbericht abgelehnt worden. Das Gericht bezieht sich dabei jedoch auf einen Antrag vom September des Vorjahres. Eine Woche nach der emotionalen Aussage von US-Popsängerin Britney Spears vor Gericht ist ihr Antrag auf Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters laut einem Medienbericht abgelehnt worden. Die am Mittwoch (Ortszeit) gefällte Entscheidung eines Gerichts in Los Angeles beziehe sich auf den Antrag von Spears' Anwalt vom September, berichtete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf die Gerichtsakten. Der Anwalt hatte gefordert, die Treuhandgesellschaft Bessemer Trust zum Vormund der Sängerin zu machen und ihrem Vater Jamie Spears die Vormundschaft zu entziehen. Dieser Antrag wurde nun zurückgewiesen. Spears' Aussage vor Gericht vor einer Woche berücksichtigte Richterin Brenda Penny dabei laut CNN allerdings nicht. Spears' Vater hatte beantragt, die Anschuldigung der Sängerin, ihr sei Lithium verabreicht worden und sie habe gegen ihren Willen Auftritte absolvieren müssen, zu überprüfen. Wegen psychischer Probleme war Spears 2008 vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen worden. Jamie Spears übernahm die Vormundschaft für seine Tochter und regelt seither ihre rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten. Unter seiner Vormundschaft kehrte Spears rasch auf die Bühne zurück. Sie veröffentlichte drei Alben, trat in verschiedenen Fernsehshows auf und übernahm sogar eine Dauershow in Las Vegas. Im Jänner 2019 sagte sie jedoch alle Auftritte ab. Vor Gericht sagte die Sängerin am Mittwoch vergangener Woche in einer 20-minütigen Stellungnahme, sie sei "traumatisiert" und "deprimiert", dass ihr Vater ihr keinerlei Entscheidungsfreiheit lasse. Seine Vormundschaft sei "missbräuchlich". So sei es ihr verweigert worden, ihre empfängnisverhütende Spirale entfernen zu lassen, obwohl sie sich weitere Kinder wünsche. Die Ärzte hätten sie zudem zwangsweise auf Medikamente gesetzt, die sie wie "betrunken" machten. "Ich will nur mein Leben zurück", appellierte Spears an die Richterin. Mit Hits wie "... Baby One More Time", "Oops!... I Did It Again" und "Toxic" war Britney Spears Anfang der 2000er-Jahre die bestbezahlte Sängerin der Welt. Danach häuften sich bei ihr berufliche und private Rückschläge. Nach ihrer Scheidung von Kevin Federline im Jahr 2006 und dem Verlust des Sorgerechts für ihre beiden Kinder wurde sie von Paparazzi barfuß und mit kahlgeschorenem Kopf an einer Tankstelle abgelichtet. Das öffentliche Interesse an dem Vormundschaftsstreit wurde durch den Dokumentarfilm "Framing Britney Spears" angeheizt, der die rechtliche Entmündigung des Popstars nachzeichnet. Unter dem Hashtag #FreeBritney fordern Spears' Fans ein Ende der Vormundschaft ihres Vaters. (APA/AFP)
„Will nur mein Leben zurück“ – Vater von Britney Spears bleibt Vormund
welt.de
Britney Spears' Antrag auf Vormundschafts-Ende ihres Vaters abgelehnt
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Florian Silbereisen verlängert Vertrag als „Traumschiff"-Kapitän (2.04/5)

„Kapitän Max Parger" ist zumindest bis 2024 im Einsatz. Künftig soll es auch Oster-Specials und möglicherweise eine vierte Folge im Jahr geben. Mainz – Florian Silbereisen wird auch die nächsten Jahre als "Traumschiff"-Kapitän im ORF und ZDF zu sehen sein. "Ja, wir haben den Vertrag verlängert und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Florian Silbereisen als Kapitän Max Parger", teilte eine ZDF-Sprecherin am Donnerstag in Mainz mit. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, der 39-Jährige habe seinen Vertrag vorzeitig bis 2024 verlängert. Die bisherige Vereinbarung wäre demnach Ende 2021 ausgelaufen. Silbereisen sagte der Bild-Zeitung: "Durch die vorzeitige Verlängerung möchte ich ganz deutlich machen: Ich bleibe dem 'Traumschiff' selbstverständlich treu. Ich bin dem ZDF-Team extrem dankbar, dass sie den Mut hatten, die traditionelle Serie ganz neu anzugehen." Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Silbereisen dauerhaft in die Jury der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" kommt. Branchenkollegen hatten daraufhin öffentlich angezweifelt, ob er noch genügend Zeit für das "Traumschiff" findet. Silbereisen versprach: "In den ersten Jahren als Kapitän ist schon so viel passiert – in den nächsten Jahren wird noch mehr passieren." Neben den Folgen zu Weihnachten und Neujahr sind dem Bericht zufolge auch die bisher kurzfristig beschlossenen Oster-Specials fest vereinbart. Zusätzlich solle es erstmals eine vierte "Traumschiff"-Folge mit Silbereisen geben - wenn es der Terminkalender zulasse. Silbereisen ist seit 2019 TV-Kapitän. (dpa) „Man ist damit groß geworden. Man schaut es sich mit den Kindern an", sagte Podolski üb... Maria Schrader stellt in ihrem Berlinale-Film „Ich bin dein Mensch“ große Fragen nach d... Das Lied „The Passenger" ist eine Cover-Version des gleichnamigen Lieds von Iggy Pop u... Das wird viele Menschen freuen: Florian Silbereisen ist neben seinem neuen Jury-Job bei... Die frischen Abenteuer der Kultserie über den rothaarigen Kobold mit dem Titel „Neue Ge...
Florian Silbereisen verlängert "Traumschiff"-Vertrag
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Florian Silbereisen verlängert Vertrag als „Traumschiff“-Kapitän
rp-online.de

 

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Verrückter Prozess um „Champagner Sorbet“ – Franzosen siegen gegen Aldi (2.02/5)

E in Champagnereis darf nicht „Champagner“ heißen, wenn es nicht nach Champagner schmeckt. Nach jahrelangem Rechtsstreit bis hin zum Europäischen Gerichtshof um die ehedem von Aldi verkaufte Eissorte „Champagner Sorbet“ haben sich Frankreichs Champagnerhersteller vor dem Oberlandesgericht München gegen die deutsche Supermarktkette durchgesetzt. Laut Urteil nutzte Aldi das Ansehen der geschützten Ursprungsbezeichnung „Champagner“ unberechtigt aus. Die Richter sehen das als Irreführung, wie es in der am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung heißt. Maßgeblich für das Urteil: Das Sorbet schmeckte nicht nach Champagner. Die französischen Kläger argumentierten, dass das dominante Aroma Birne sei, gefolgt von Zucker, Zitronensäure und einem Hauch Alkohol. Der 29. Senat kam nun ebenfalls zu dem Schluss, dass das Aldi-Produkt „keinen hauptsächlich durch die Zutat Champagner hervorgerufenen Geschmack aufwies“ – auch wenn eine Verkostung wegen 2014 abgelaufenen Haltbarkeitsdatums nicht mehr möglich war. Das OLG nannte die Namen von Klägern und Beklagten nicht, doch hatte der Champagnerverband Civic den Prozess publik gemacht. Das Eis gab es bei Aldi Süd im Dezember 2012 im Gourmet-Sortiment. Die französischen Weinbauern fürchteten offenbar um das Renommee ihres Luxus-Produktes. Der Name Champagner ist markenrechtlich als Herkunftsbezeichnung geschützt. Hersteller, die ein Getränk namens Champagner verkaufen wollen, müssen Trauben aus der französischen Region Champagne verwenden. Allerdings verwendete Aldi in dem Eis im zwölf Prozent der edlen Trauben. Der Europäische Gerichtshof hatte das zuvor für ausreichend gehalten, um den Namen tragen zu dürfen, doch der Champagnerverband hatte sich gewehrt und hatte dagegen Berufung eingelegt.
„Champagner Sorbet“: Franzosen siegen im Prozess gegen Aldi
rnd.de
Wegen Champagner-Eis Gericht-Klatsche für Aldi
bild.de

 

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Wird die E-Mobilität zum Jobkiller oder Jobbringer? (1.57/5)

Der Umbruch zum Elektroauto wird Teile des deutschen Arbeitsmarkts kräftig durchschütteln, so viel ist sicher. Je nach Betrachtung sind die Erwartungen aber unterschiedlich. Eine Studie geht nun sogar von einem Netto-Plus bei den Jobs aus - insbesondere in Ostdeutschland. Mit Zuckerguss ins Wochenende Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.
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Neobanken: Wie sieht die Zukunft des Bankings aus?
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Kreuzfahrt-Neuigkeiten und Condor-Fernflüge
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Studie: Wird die E-Mobilität zum Jobkiller oder Jobbringer?
t-online.de
Bei Studiengangwahl nicht von Vorurteilen leiten lassen
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So ist die Corona-Lage in den europäischen Urlaubsländern
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Sehen Sie jetzt live: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im Interview (1.05/5)

Am 26. September ist Bundestagswahl. Um die Nachfolge von Angela Merkel, die nach vier Amtszeiten freiwillig das Amt der Bundeskanzlerin aufgibt, bewerben sich drei Menschen: Annalena Baerbock von den Grünen, Armin Laschet von der CDU und Olaf Scholz von der SPD. Die "Brigitte", die im selben Verlag wie der stern erscheint, wird im Juli mit allen drei Kanzlerkandidaten sprechen. Mit jedem gibt es ein Einzelgespräch, das Chefredakteurin Brigitte Huber führt, gemeinsam mit Meike Dinklage, der Ressortleiterin Zeitgeschehen. Der stern wird die Gespräche live und kostenlos übertragen. Den Anfang macht die Grünen Co-Vorsitzende Annalena Baerbock am Donnerstag, den 1. Juli ab 18:30 Uhr. Neben ihren politischen Zielen werden die Kandidaten und die Kandidatin laut der " Brigitte " auch ihre persönlichen Werte und Einstellungen teilen. Es soll auch um solche Fragen gehen: Was bewegt Sie gerade? Wie haben Sie die zurückliegenden Jahre erlebt? Und wie haben Sie sich verändert? "Wir freuen uns auf drei spannende Abende und besondere Gespräche mit den Spitzenkandidat:innen, in denen es natürlich um Politik gehen wird, aber auch immer um den Menschen dahinter", sagt Chefredakteurin Brigitte Huber. "Neu ist in diesem Jahr unser Livestream, über den alle Interessierten bei unseren Gesprächen live dabei sein können." Die drei Veranstaltungen finden jeweils um 18:30 Uhr in der ASTOR Film Lounge in Berlin (Kurfürstendamm 225,10719 Berlin) statt.
Kanzlerin Merkel: Bundesfreiwilligendienst ist eine große Erfolgsgeschichte
rnd.de
Die "Brigitte" spricht mit den Kanzlerkandidaten – und Sie können live dabei sein
stern.de

 

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Istanbul-Konvention: Erdogan verteidigt Austritt aus Frauenrechtsvertrag (1.05/5)

Istanbul. Trotz internationaler Kritik hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Austritt aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen verteidigt. Er kündete am Donnerstag in Ankara zudem einen entschlossenen Kampf gegen Gewalt an Frauen an, den er persönlich unterstütze. Erdogan sagte, dass manche Kreise versuchten, den Rückzug aus der Konvention, der nun „offiziell“ sei, als „Rückschritt“ darzustellen. „Unser Kampf gegen Gewalt an Frauen hat nicht mit der Istanbul-Konvention angefangen und endet auch nicht mit dem Rückzug aus dieser Konvention. “ Mit einem sogenannten „Aktionsplan“ wolle man die Sensibilität der Gesellschaft für Gewalt gegen Frauen erhöhen. Erdogan erklärte, die Türkei habe ohnehin schon ein effektives Gesetz gegen Gewalt, ohne Unterschiede etwa in Religion, Geschlecht oder Rasse zu machen. Diskriminierung wegen sexueller Orientierung ließ der Präsident aber in dieser Aufzählung aus. Erdogan hatte im März per Dekret den Austritt aus der Konvention verkündet, der mit dem 1. Juli vollzogen wurde. Als Grund gab die türkische Führung an, das Abkommen sei von Menschen vereinnahmt worden, „die versuchten, Homosexualität zu normalisieren“. Eine Klage gegen das Dekret hatte das Oberste Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Die Istanbul-Konvention war 2011 vom Europarat ausgearbeitet worden. Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, Gewalt gegen Frauen zu verhindern und zu bekämpfen und dazu einen Rechtsrahmen zu schaffen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Erdogan selbst hatte die Konvention in Istanbul − dem Ort der finalen Einigung − unterschrieben, damals noch als Ministerpräsident. Später wurde sie in der Türkei ratifiziert. RND/dpa
Türkei aus Abkommen zum Schutz von Frauen ausgetreten
tt.com
„Gefährliche Botschaft an die Täter“: Türkei verlässt Abkommen zum Schutz von Frauen endgültig
rnd.de

 

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BVB-Boss Watzke will volle Stadien mit Geimpften (1.05/5)

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich trotz anhaltender Corona-Pandemie mit deutlichen Worten für vollere Fußball-Arenen stark gemacht. "Warum soll ein Stadion nicht ausverkauft sein nur mit Geimpften? Wo ist das Problem? Was ist eigentlich, wenn die ersten Geimpften klagen, warum sie nicht ins Stadion dürfen? Darüber macht sich keiner Gedanken", sagte der BVB-Geschäftsführer am Donnerstag in Dortmund. Am Rande der Vorstellung von Trainer Marco Rose warnte Watzke vor "permanenter Panik": "Wenn wir nicht bereit sind, das irgendwann wieder zuzulassen, müssen wir sagen: Okay, wir ergeben uns Covid-19. Dann werden wir nie mehr unser altes Leben zurückkriegen. Oder glaubt irgendeiner von euch, dass die nächsten Jahre kein Covid-Fall mehr auftritt? Dann können wir auch glauben, dass es keine Grippe mehr gibt. Vielleicht auch kein Weihnachten mehr." Watzke verwies auf die positive Entwicklung bei den Corona-Zahlen mit sinkenden Infizierten-Zahlen und steigender Impfquote. Der 62-Jährige beklagte, "dass wir jetzt bei einer Inzidenz von fünf schon wieder so tun als wenn die Welt untergeht". Zum Saisonstart Mitte August rechnet Watzke damit, dass die knapp über 80 000 Zuschauer fassende heimische Arena zu einem Drittel gefüllt sein wird. "Darauf richten wir uns im ersten Schritt ein", sagte er.
Bundesliga: BVB-Boss Watzke will volle Stadien mit Geimpften
t-online.de
BVB-Boss Watzke will volle Stadien mit Geimpften
augsburger-allgemeine.de

 

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Anklage steht bevor: Finanzvorstand der Trump Organization stellt sich Behörden (1.05/5)

New York. Der Finanzvorstand der Trump Organization, Allen Weisselberg, hat sich angesichts der bevorstehenden Anklage gegen das Unternehmen des Ex-Präsidenten den Behörden gestellt. Das meldeten am Donnerstag mehrere US-Medien. Es wurde gesehen, wie Weisselberg zusammen mit seinem Anwalt gegen 6.20 Uhr Ortszeit ein Gerichtsgebäude in Manhattan betrat. Zwei Gewährspersonen hatten der Nachrichtenagentur AP am Mittwochabend (Ortszeit) gesagt, vorgeworfen würden der Trump Organization und Weisselberg vermutlich Steuervergehen. Die Anklage wurde zunächst versiegelt hinterlegt, hieß es. Es wurde erwartet, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft sie am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) als Ergebnis zweijähriger Ermittlungen bekanntgibt. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Zunächst deutete nichts darauf hin, dass Donald Trump selbst im Zuge der Ermittlung angeklagt wird, die vom Manhattaner Staatsanwalt Cyrus Vance zusammen mit der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James geführt wurde. Beide sind Demokraten. Die Vorwürfe beziehen sich offenbar auf nichtmonetäre Vergünstigungen für Spitzenmitarbeiter. Dabei gehe es womöglich unter anderem um die Nutzung von Wohnungen und Autos. Ein Sprecher Trumps reagierte zunächst nicht, doch dessen früherer Berater Jason Miller sah offenbar die Demokraten am Werk. Miller sprach bei Twitter von einer Hexenjagd auf einen „unschuldigen 80 Jahre alten Mann wegen möglicherweise kostenfreier Parkplätze“. Damit meinte Miller offenbar Weisselberg, der allerdings 73 ist. Trump hatte sich schon am Montag über die Ermittlungen beschwert und Vances Büro vorgeworfen, „grob, garstig und völlig voreingenommen“ zu sein. RND/AP
Allen Weisselberg: Manager von Trumps Firma stellt sich den Behörden
t-online.de
Allen Weisselberg: Manager von Donald Trumps Firma stellt sich Behörden
t-online.de

 

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Vierter EM-Einsatz fix: Brych pfeift Viertelfinale zwischen Ukraine und England Vierter EM-Einsatz fix: Brych pfeift Viertelfinale zwischen Ukraine und England (1.05/5)

Der deutsche Schiedsrichter Felix Brych pfeift das EM-Viertelfinale am Samstag (21 Uhr/ Das Erste und Magenta TV) zwischen der Ukraine und England in Rom. Die Ansetzung veröffentlichte die Europäische Fußball-Union am Donnerstag, für den 45-Jährigen ist es die vierte Partie bei dieser Europameisterschaft. Der Münchner war zuvor beim 1:0 der Belgier im Achtelfinale gegen Portugal und in den Gruppenspielen Niederlande gegen die Ukraine (3:2) sowie Finnland gegen Belgien (0:2) zum Einsatz gekommen. Neben Brych ist auch Daniel Siebert (37) bei dieser EM als Hauptschiedsrichter im Einsatz. Der Berliner leitete zuletzt das Achtelfinale zwischen Wales und Dänemark – Sieberts dritter Einsatz bei diesem Turnier. Auch die Schiedsrichter der drei weiteren Viertelfinal-Partien gab die UEFA bereits bekannt: Der Engländer Michael Oliver wird das Match zwischen der Schweiz und Spanien am Freitag (18 Uhr/ ZDF und Magenta TV) leiten. Das späte Spiel am Freitag zwischen Belgien und Italien (21 Uhr/ ZDF und Magenta TV) pfeift der Slowene Slavko Vincic. Björn Kuipers aus den Niederlanden kommt am Samstag beim Viertelfinale zwischen Tschechien und Dänemark (18 Uhr/ Das Erste und Magenta TV) zum Einsatz.
Seehofer kritisiert Uefa scharf: „Absolut verantwortungslos“
bild.de
Trotz Kritik und Delta-Variante: UEFA hält an EM-Zuschauerplänen fest Trotz Kritik und Delta-Variante: UEFA hält an EM-Zuschauerplänen fest
sportbuzzer.de

 

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Corona, Arbeit: Sozialausgaben in Deutschland explodieren (1.03/5)

Lesen Sie in diesem Artikel: Auf welche extremen Höhen die Sozialausgaben gestiegen sind Welche Faktoren für den Anstieg verantwortlich sind article:full_access
Neuwagen, Kauf: Rabattschlacht hat begonnen: Autokauf lohnt!
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
Deutsch-dänische Verkehrszentrale hat Arbeit aufgenommen
t-online.de

 

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WHO macht Fußball-EM für steigende Infektionszahlen verantwortlich (1.03/5)

Kopenhagen Erstmals seit zehn Wochen verzeichnet die Weltgesundheitsorganisation für Europa wieder steigende Corona-Fallzahlen. Diese Trendwende sei angetrieben von „Reisen, Lockerungen und Zusammenkünften“ - und von der Fußball-EM. Um eine neue Welle zu verhindern, brauche es Disziplin. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht die Menschenmassen bei der Fußball-EM für den Wiederanstieg bei den Corona-Zahlen in Europa verantwortlich. Das Zusammentreffen vieler Fans aus verschiedenen Ländern und Regionen in den Stadien, aber auch beim Public Viewing in Kneipen und Bars treibe derzeit das Infektionsgeschehen wieder in die Höhe, erklärte die WHO am Donnerstag. Nach einem zehnwöchigen Rückgang seien die Ansteckungszahlen in Europa in der vergangenen Woche um zehn Prozent gestiegen. Auslöser seien die Menschenmengen in den Gastgeberstädten der Euro 2020, Reisen und die Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Eine neue Corona-Welle sei unvermeidlich, wenn Vorsicht und Wachsamkeit aufgegeben würden. "Wir müssen viel mehr als nur die Stadien betrachten", sagte die leitende Krisenexpertin der WHO, Catherine Smallwood." Es gehe auch darum, wie die Menschen dorthin kommen, ob sie etwa in überfüllten Bussen unterwegs seien oder in vollen Bars und Kneipen die Spiele verfolgen. "Es sind diese kleinen, kontinuierlichen Ereignisse, die Ausbreitung des Virus vorantreiben", sagte Smallwood. Die Furcht vor einer neuen Corona-Welle im Herbst bestehe weiter. "Aber was wir jetzt sehen, ist, dass sie sogar noch früher kommen könnte." Bundesinnenminister Horst Seehofer kritisierte in diesem Zusammenhang den europäischen Fußballverband Uefa wegen der weiteren anstehenden EM-Spiele in London, wo die Halbfinals und das Endspiel stattfinden sollen. "Ich halte diese Position der Uefa für absolut verantwortungslos", sagte der CSU-Politiker in Berlin. Es sei vorgezeichnet, dass ein Fußballspiel mit 60.000 Zuschauern das Infektionsgeschehen befördere, vor allem in einem Land, das bereits stark von der hochansteckenden Delta-Variante betroffen sei. Dabei verwies er auch auf einen Vorfall mit infizierten Fans aus Schottland, die zum Spiel gegen England in London waren. Die schottischen Behörden hatten am Mittwoch mitgeteilt, dass von den Tausenden Fans, die zu dem Spiel gegen England am 18. Juni nach London gereist waren, fast 2000 mit dem Coronavirus infiziert waren. Knapp 400 von ihnen seien unter den rund 20.000 Zuschauern im Wembley-Stadion gewesen, andere hätten das Spiel im Stadtzentrum verfolgt. Die Uefa erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Schutzmaßnahmen an den Austragungsorten "vollständig mit den Vorschriften der zuständigen lokalen Gesundheitsbehörden übereinstimmen".
Fußball-EM treibt Infektionszahlen in Europa wieder hoch
tagesspiegel.de

 

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„Völlig absurd": Köstinger kritisiert verschärfte Corona-Regeln in Wien (1.02/5)

Die in Wien verschärften Corona-Maßnahmen mit der Testpflicht für Kinder ab sechs Jahren erzürnt die ÖVP. „Am Tag vor gut geplanten bundesweiten Öffnungsschritten einseitig die Regeln zu ändern, ist völlig absurd“, meinte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Wiens Bürgermeister Ludwig weist die Kritik zurück. Wien ‒ Die in Wien regional verschärften Corona-Maßnahmen stoßen auf erbosten Widerstand bei Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). "Am Tag vor gut geplanten bundesweiten Öffnungsschritten einseitig die Regeln zu ändern, ist völlig absurd", ärgerte sie sich. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein vom grünen Koalitionspartner hatte den Wiener Vorstoß begrüßt. Auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wies die Kritik zurück. Das Testen von Kindern soll zudem erleichtert werden. Während bundesweit mit dem heutigen 1. Juli viel gelockert wurde, hat sich die Bundeshauptstadt unter SP-Bürgermeister Michael Ludwig für teilweise strengere Regelungen entschieden. Hier gilt nun eine Corona-Testpflicht für Kinder bereits ab sechs Jahren, etwa in der Gastronomie oder im Schwimmbad. Noch dazu sind die sogenannten Wohnzimmertests in Wien generell nicht mehr als Zutrittsberechtigung erlaubt. Bekannt gegeben wurde dies erst gestern, Mittwoch. Köstinger quittierte dies "mit Unverständnis und harscher Kritik", wie es in ihrer Aussendung hieß. Planungssicherheit sehe anders aus. "Wie stellt man sich vor, dass sich Gastronomie und Tourismus in weniger als 24 Stunden auf diese neuen Regeln einstellen soll?", fragte sie: "Das ist vollkommen unprofessionell und ein Schlag ins Gesicht Tausender Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich gewissenhaft vorbereitet haben und nun überfallsartig geänderte Regeln umsetzen sollen. Auch bei den Gästen stiftet diese chaotische Vorgangsweise völlig unnötige Verwirrung." Die Vorgangsweise Wiens gehe auch völlig an der epidemiologischen Realität vorbei, so die Ministerin. Es gebe keinen plausiblen Grund für diese Verschärfungen. "Dass Wien nun die 3G-Regel auf Kinder ab 6 Jahren ausweitet, macht die Planungen für viele Familien extrem schwierig und greift in eine bislang sehr gut funktionierende bundesweite Teststrategie ein", ärgerte sich Köstinger. Bürgermeister Ludwig ließ die Kritik nicht gelten. "Wir machen das ja nicht aus Jux und Tollerei", sagte er am Rande einer Pressekonferenz. Er sei überzeugt, so betonte er, dass die Delta-Mutation eine große Herausforderung darstelle. An die Maßnahmen, die in Wien verordnet worden seien, hätten sich die Menschen zudem schon gewöhnt. Kinder etwa würden in der Schule bereits getestet. "Und es ist einsichtig, wenn wir bis jetzt der Meinung waren, dass wir Kinder in diesem Alter testen, dass wir das auch tun, wenn Schulferien sind." Denn das Virus habe keine Ferien. Kinder könnten das Virus an junge Eltern weitergeben, die noch nicht geimpft seien, gab Ludwig zu bedenken. 📽️ Video| 3G-Regel in Wien auch für Kinder ab sechs Jahren Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Auch Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) verwies am Rande einer Pressekonferenz darauf, dass die Schule als Testinstitution nun für zwei Monate ausfällt. Das sei zu berücksichtigen. "Ich verstehe, wenn man sagt, wer bestimmte Einrichtungen in Anspruch nimmt, soll sich testen." Auch andere Institutionen wie etwa Ferienangebote würden das Testloch füllen. Man müsse alles daran setzen, verschärfte Maßnahmen wie im vergangenen Herbst zu verhindern. "Ich sehe mich auch eins mit den Sozialpartnern in Wien", sagte Ludwig. Diese hätten große Sorge, dass es zu einem neuerlichen Lockdown kommen könnte. Vergangenen Sommer habe man argumentieren können, dass die Situation damals neu war. Dies sei nun nicht mehr der Fall. Er wolle nicht im Herbst gefragt werden, ob die Politik den Sommer verschlafen habe, hielt Ludwig fest. Um das Testen von Kindern zu erleichtern, wie es hieß, hat Wien ab sofort bei der PCR-Aktion "Alles Gurgelt" zusätzliche Maßnahmen ergriffen. So werden in den Bipa-Filialen, die für die Ausgabe der Testkits zuständig sind, acht Sets pro Person und Woche ausgegeben, teilte das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) mit. Bisher waren vier Stück die Höchstgrenze. Auch die städtischen Jugendzentren sowie Organisationen, die Sommerlager veranstalten - also etwa die Pfadfinder oder die Jungschar - werden mit Kits ausgestattet. Zudem seien die "Alles Gurgelt"-Befunde nun vollständig auf den Grünen Pass umgestellt, wurde betont. Die EU-konformen Testzertifikate würden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern automatisch zugestellt, was das Reisen ins EU-Ausland erleichtere. Der Stadtrat selbst hat wie zuvor der Bürgermeister die Kritik von Köstinger heute zurückgewiesen. "Die Frau Köstinger verwechselt offensichtlich die Pandemie mit einem Jungscharlager der Jungen ÖVP", sagte Hacker im Ö1-Mittagsjournal. Die Ministerin habe sich schon als "ausgezeichnete Virologin" bekannt gemacht, als sie im Vorjahr den Burggarten gesperrt habe. Er schicke ihr gerne einen Experten, der ihr erkläre, was eine Pandemie sei, sagte Hacker. (APA, TT.com) Zum Thema Corona-Impfung finden von 20. bis 27. September zwei Volksbegehren statt. Zi... Komplett liberalisiert („grün") wurde die Einreise aus den EU- und EFTA-Staaten, der Sc... Bildungsminister Faßmann (ÖVP) sieht die Corona-Impfung als Schlüssel für den Vollbetri... Die Masken fallen großteils, aber die 3G-Regel bleibt: Am Donnerstag treten in Österrei... Seit heute ist das grüne Zertifikat der EU in Kraft. Es wird in allen 27 EU-Ländern sow...
"Absurd": Köstinger kritisiert Wiener Corona-Verschärfungen
diepresse.com

 

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BVB: Erling Haalands Vater reagiert auf Sancho-Transfer zu Manchester United (1.02/5)

Der Vater von Borussia Dortmunds Stürmer Erling Haaland, Alf-Inge, hat in den sozialen Medien auf den bevorstehenden Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United reagiert. "F*ck. Aber alles Gute, Sancho. Du wirst uns fehlen", antwortete der 48-Jährige auf einen Tweet des Transferexperten Fabrizio Romano, in dem die grundsätzliche Einigung zwischen dem BVB und den Red Devils bestätigt wird. Am Donnerstagvormittag vermeldete der BVB, dass man sich mit United auf eine Ablöse in Höhe von 85 Millionen Euro geeignet hat. Weitere Details des Transfers wurden noch nicht bekanntgegeben, nach Informationen von Goal und SPOX wird Sancho bei United aber einen Fünfjahresvertrag bis 2026 unterschreiben. "Es war der exemplarische Wunsch von Jadon (zu United zu wechseln, d. Red.). Wir hätten ihn gerne behalten", sagte BVB-Geschäftsfüher Hans-Joachim Watzke im Hinblick auf den bevorstehenden Abgang des englischen Nationalspielers. Der 21-Jährige war einst im Sommer 2017 von Manchester City nach Dortmund gewechselt und absolvierte seither 137 Pflichtspielen für die Schwarzgelben (50 Tore,64 Assists).
Jadon Sancho: Für 85 Millionen von Dortmund zu United
diepresse.com

 

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"Hätten ihn lieber behalten": Watzke und Rose reagieren auf bevorstehenden BVB-Abgang von Sancho "Hätten ihn lieber behalten": Watzke und Rose reagieren auf bevorstehenden BVB-Abgang von Sancho (1.02/5)

Borussia Dortmund verliert erneut einen eigentlich unverzichtbaren Schlüsselspieler, macht damit aber zum wiederholten Male kräftig Kasse. Über die "grundsätzliche Einigung" des Wechsels von Jadon Sancho zum englischen Rekordmeister Manchester United informierten beide Klubs am Donnerstag. Der englische Rekordmeister zahlt demnach "eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85 Millionen Euro", hieß es in der Ad-Hoc-Meldung der Borussia an die Börse. "Es gibt eine grundsätzliche Einigung mit Manchester United, aber noch keinen Vollzug", bestätigte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auf der Pressekonferenz zur Vorstellung von Neu-Trainer Marco Rose, der den als Technischer Direktor im Verein bleibenden Edin Terzic auf der Cheftrainer-Position ablöst. Dass Sancho den Verein verlassen würde, war den Verantwortlichen nach den Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit bereits klar. " Wir hatten uns darauf eingestellt. Es war am Ende des Tages der exemplarische Wunsch von Jadon. Er hat das sehr deutlich gesagt. Wir hätten ihn lieber hier behalten ", erklärte Watzke weiter und bewertete den Umgang Sanchos mit der Situation durchaus positiv. "Es ist immer ein Unterschied, ob jemand hier vier Jahre alles gegeben hat und dann diesen Wunsch äußert oder ob jemand versucht, mit Krawall vom Hof zugehen. Und Jadon hat sich fantastisch verhalten und uns in der Rückrunde ordentlich nach vorne befördert." Eine ordentliche Portion Wehmut schwingt bei dem BVB-Macher dennoch mit, zumal die Borussia zum wiederholten Male einen ihrer Stars wie zuvor Robert Lewandowski (2014/Bayern München), Ilkay Gündogan (2016/Manchester City), Ousmane Dembélé (2017, FC Barcelona) oder Pierre-Emerick Aubameyang (2018/FC Arsenal) verliert. Der Nachweis in Zahlen: In der Bundesliga gelangen Sancho in 104 Spielen 38 Treffer, dazu gab er 51 Torvorlagen. " Wir freuen uns nicht auf das Geld, sondern sind traurig, dass er weg ist ", so Watzke, dem zwar bewusst ist, dass der Erlös für Sancho dem BVB hilft, einen Verlust von 75 Millionen Euro auszugleichen, mit dem der Verein aufgrund der Corona-Pandemie rechnet, der aber auch den sportlichen Wert des Offensivmanns betont Auch Trainer Rose stellte die Fähigkeiten des wohl scheidenden Youngsters heraus: " Die Qualitäten von Jadon waren unberechenbar genug. Jeder Trainer hat einen Spieler wie Sancho im Team. " Um den sportlichen Verlust auszugleichen, wird der Champions-League -Teilnehmer einen Teil des Transferserlöses in einen Nachfolger investieren. " Wir haben uns damit beschäftigt, wie wir die Qualität ersetzen können. Wir werden keinen Jadon Sancho kriegen, aber werden versuchen, kreative Lösungen zu finden ", zeigte sich Rose optimistisch, einen geeigneten Ersatz auf der Außenposition zu finden. Auch ohne Sancho sei der Kader jedoch "grundsätzlich sehr gut".
Jadon Sancho: Für 85 Millionen von Dortmund zu United
diepresse.com

 

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Mehr als 120 Kilometer: Malteser brach Schwimmrekord im Mittelmeer (1.01/5)

Von Linosa nach Gozo: Neil Agius schwamm mehr als 52 Stunden und erreichte in der Nacht auf Donnerstag unter Freude seiner Familie und Schaulustiger Maltas Nebeninsel. Ein maltesischer Athlet und Umweltaktivist hat eine Strecke von 125,6 Kilometern im Mittelmeer zurückgelegt und damit einen Rekord gebrochen. Neil Agius schwamm mehr als 52 Stunden von der italienischen Insel Linosa, nordöstlich von Lampedusa, und erreichte in der Nacht auf Donnerstag unter Freude seiner Familie und Schaulustiger Maltas Nebeninsel Gozo. Nach Angaben seines Teams ist er nun der Schwimmer, der in der Geschichte die längste ununterbrochene, nicht vom Meeresstrom beeinflusste Strecke im Salzwasser ohne Hilfsmittel zurückgelegt hat. Wenn der Rekord anerkannt wird, überbietet er die bisherige Bestmarke von Chloe McCardel aus dem Jahr 2014 mit 124,4 Kilometern. Eigentlich wollte der 35-Jährige mehr als 130 Kilometer schwimmen, aber die raue See zwang ihn dazu, seine Route zu ändern. Alle 29 Minuten machte er im Meer eine Minute Pause, um Nahrung und Wasser zu sich zu nehmen. Ein 24-köpfiges Team folgte ihm in einem Boot. Agius legte in der Vergangenheit bereits Schwimm-Marathonstrecken zurück.2004 trat er für Malta außerdem bei den Olympischen Spielen in Athen an.
Rekord im Mittelmeer: Mann schwimmt ununterbrochen mehr als 125 Kilometer in 52 Stunden
rnd.de

 

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Deutschland und Polen geloben trotz zahlreicher Streitthemen enge Zusammenarbeit (1.01/5)

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und sein polnischer Kollege Zbigniew Rau haben sich zur engen Zusammenarbeit ihrer Länder etwa beim Umgang mit Belarus bekannt. Bei einem Besuch von Maas in Warschau am Donnerstag traten allerdings auch Meinungsverschiedenheiten offen zutage. Dissens gab es etwa bei der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, polnischen Forderungen nach Weltkriegsreparationszahlungen und einem umstrittenen ungarischen Homosexuellen-Gesetz. Rau und Maas verurteilten einstimmig das Verhalten der belarussischen Regierung und deren Abkehr vom EU-Programm der Östlichen Partnerschaft. Polen habe im Kreise der EU-Staaten eine "führende Rolle" bei der Sanktionierung der belarussischen Führung eingenommen, lobte Maas. Dafür sei er dankbar. "Wir dürfen Belarus nicht aus den Augen verlieren", warnte Rau. Polen sei entschlossen, seine Bemühungen zum Wohle der belarussischen Zivilgesellschaft fortzusetzen "und die politischen Häflinge zu befreien". Maas sollte später in Warschau belarussische Oppositionspolitiker zum Gespräch treffen. Dass mehrere von ihnen sich derzeit in Polen im Exil befänden, zeige auch "dass Polen ein wichtiger Bezugspunkt ist für die belarussische Zivilgesellschaft", sagte er. Angesprochen auf bekannte Streitthemen zeigte sich aber auch, dass Berlin und Warschau in vielen Belangen nach wie vor weit auseinander liegen. So verteidigte Rau etwa ein hoch umstrittenes Gesetz Ungarns gegen "Werbung" für Homosexualität: Diese "Problematik" sei Zuständigkeit der Nationalstaaten. Maas hingegen schloss sich der scharfen Kritik von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an dem Gesetz uneingeschränkt an. "Wir sind dagegen", sagte Rau zur deutsch-russischen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Das Projekt sei ein Sicherheitsrisiko für Europa und dürfe nicht fertiggestellt werden. "Es würde uns in eine schwierige Situation bringen, wenn wirtschaftliche Beziehungen mit Russland nicht mehr möglich wären", sagte hingegen Maas. Auch die von Polen geforderten Reparationszahlungen für deutsche Verbrechen an der polnischen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg sorgten für Spannungen. Das Problem sei "weiterhin ungelöst", sagte der polnische Regierungsvertreter. Maas widersprach: Die Reparationsfrage sei "rechtlich und politisch abgeschlossen". Er freue sich aber darauf, in Zusammenarbeit mit dem Nachbarland ein Gedenk- und Mahnmal für die deutschen Verbrechen in Polen einzurichten. Die Arbeit an diesem Geschichtsprojekt werde auch "nach der Bundestagswahl, unabhängig vom Ergebnis" weitergehen, versicherte Maas. Er ging damit auf die von Rau geäußerte Sorge ein, dass die deutsch-polnischen Beziehungen für die zukünftige Regierung in Berlin an Bedeutung verlieren könnten.
Maas warnt vor wirtschaftlicher Isolation Russlands
rnd.de

 

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Bericht: Rekord bei Sozialausgaben (1.01/5)

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf den deutschen Sozialstaat? Zumindest bei der Quote der Sozialausgaben gibt es einem Bericht zufolge eine erste Jahresbilanz - mit einem Rekord.
Bericht: Rekord bei Sozialausgaben
stern.de

 

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Das deutsche Gesundheitswesen macht Schluss mit der Zettelwirtschaft (1.01/5)

Die die elektronische Patientenakte (ePA), das große Digitalisierungsprojekt des deutschen Gesundheitswesens, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Seit dem 1. Juli müssen alle Arztpraxen an die digitale Telematik-Infrastruktur des Gesundheitswesens (TI) angeschlossen sein. Nach Auskunft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sind "nahezu alle Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten" an die TI angeschlossen, die einen sicheren und schnellen Datenaustausch im Gesundheitswesen ermöglicht. Der Teufel bei der ePA-Einführung steckt allerdings im Detail. Um die elektronische Gesundheitsakte nutzen zu können, brauchen die Praxen ein Update für ihren Konnektor. Das ist ein Stück Hardware, das sie mit der geschützten TI verbindet. "Am Markt gibt es drei Hersteller, einer davon bietet derzeit das notwendige, zertifizierte Update an", sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der Nachrichtenagentur dpa. Bei den anderen beiden sei die Aktualisierung angekündigt. Hier sei es aber fraglich, ob es für die Praxen fristgerecht verfügbar sein werde. So kann es noch einige Wochen dauern, bis tatsächlich alle Arztpraxen die elektronische Patientenakte befüllen können. Das können digitale Röntgenbilder oder andere Dokumente sein, Arztbriefe, Befunde oder Medikationspläne. Auch das geplante E-Rezept landet dann in der ePA-Cloud. Die rosafarbenen Rezepte, mit denen bislang Arzneimittel verschrieben werden, gehören dann bald der Vergangenheit an. Dazu startete ebenfalls zum 1. Juli ein Pilotversuch in Berlin und Brandenburg: Rund 50 Arztpraxen und 120 Apotheken werden das neue digitale E-Rezept testen und bewerten. Zudem wurde am Donnerstag die offizielle App für das elektronische Rezept in den App-Stores von Apple und Google zum kostenlosen Download bereit gestellt. Das App stammt von der Gematik GmbH, die mehrheitlich dem Bund gehört und für den Aufbau eines sicheren Gesundheitsdatennetzes verantwortlich ist. Das Bundesgesundheitsministerium und die Gematik versprechen sich vom E-Rezept eine höhere Arzneimittelsicherheit für die Patienten, wenn alle eingenommenen Arzneimittel mit Blick auf Neben- und Wechselwirkungen kontinuierlich geprüft werden. Außerdem soll der gesamte Ablauf von der Verschreibung in den Arztpraxen über die Abholung durch den Patienten bis hin zur Abrechnung bei den Krankenkassen viel effizienter gestaltet werden. Das E-Rezept erleichtere in der Arztpraxis den Ablauf, sagt Gematik- Geschäftsführer Markus Leyck Dieken. "Wir wissen aus der Pilotphase, dass auch für die Arzthelferin das Management als E-Rezept eine Zeitersparnis bedeutet. Für den Patienten bedeutet es häufig, bestimmte Wege gar nicht gehen zu müssen." "Das digitale Rezept eröffnet zukünftig schon bald weit mehr Service rund ums Rezept wie eine Prüfung meines Medikamentenplans auf Verträglichkeit", so Dieken. Dazu gehöre auch die Funktion, dass alle erhaltenen Präparate dokumentiert werden, damit man beispielsweise dem Arzt auf Anhieb sagen kann, welche Medikamente man verschrieben bekommen hat. Möglich sei auch die Erinnerung an ein Folgerezept. Das E-Rezept soll zum Januar 2022 verpflichtend für alle Praxen kommen. Bereits ein Quartal zuvor, zum Oktober 2021, ist die ist digitale Variante des "gelben Zettels", also die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), vorgeschrieben. Die KBV bezweifelt, dass der Pilotversuch ausreicht, um das ambitionierte Digitalprojekt zum Erfolg zu führen. "Um den Start des E-Rezepts in ganz Deutschland zum Januar 2022 sicherzustellen, muss die Technik für alle verlässlich rechtzeitig verfügbar sein", sagt KBV-Sprecher Stahl. Die Praxen müssten sich darauf verlassen können, dass die Technik ausgereift sei. Dabei hätte sich die KBV einen größeren Pilotversuch gewünscht. Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité, dagegen hält die Einführung des digitalen Workflows für überfällig: "Das E-Rezept in Deutschland bedeutet sicherlich einen wesentlichen Fortschritt. Aber der Fortschritt wäre natürlich noch besser gewesen, wenn er 2011 gekommen wäre und nicht erst 2021", sagte er der dpa. "Wir müssen unbedingt das Bewusstsein dafür schaffen, dass eine umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens dringend notwendig ist." Der Charité-Chef betonte, die Situation bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens sei "kein Ruhmesblatt für unser Land". "Dabei helfen keine einseitigen Schuldzuweisungen", es habe am Datenschutz gelegen oder Blockaden unterschiedlicher Parteien gegeben. "Viele Faktoren haben in der Summe dazu geführt, dass wir da sind, wo wir heute sind." Es müsse ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass eine umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens dringend notwendig sei. "Zum einen zwingt uns die demografische Entwicklung dazu: In den kommenden acht Jahren werden so viele Fachkräfte in der Medizin in den Ruhestand gehen, dass wir ohne eine konsequente Digitalisierung die Leistungen, die in Deutschland selbstverständlich sind, auf gar keinen Fall aufrechterhalten können. Wir können uns nicht mehr leisten, dauernd Doppeluntersuchungen zu machen." Kroemer verwies außerdem auf die "neue Konkurrenz, die über das Internet und Gesundheits-Gadgets virtuell mit am Tisch sitzt". "Eine Apple Watch zum Beispiel kann mit einer Art EKG feststellen, ob ein Patient Vorhofflimmern, eine häufige Herzrhythmusstörung, hat oder nicht. An so einer Diagnose hängen bislang drei Arbeitsplätze in einem Krankenhaus wie der Charité: ein Arzt, eine Pflegekraft und eine Verwaltungskraft." Man werde Apple nicht unmittelbar Konkurrenz machen können. "Aber schon wenn wir mit solchen Anbietern im Sinne einer Systempartnerschaft zusammenarbeiten wollen würden, dann funktioniert das natürlich nur, wenn wir uns auf Augenhöhe begegnen können." Das setze voraus, dass die Krankenhäuser weitestgehend digitalisiert sind, was oft noch nicht der Fall sei. Der Ausgangspunkt an der Charité sei allerdings nicht schlecht, sagte Kroemer. "Wir sollten unsere digitalen Anstrengungen stark verbessern. Player wie Amazon und Apple verfügen ausschließlich über den digitalen Teil und haben die Hardware – im Sinne personell und apparativ ausgestatteter Krankenhäuser – nicht, über die wir wiederum verfügen." Der Schlüssel für künftigen Erfolg werde darin liegen, beide Aspekte zu verknüpfen. "Das heißt, wir haben durchaus die Möglichkeit, langfristig wettbewerbsfähig zu sein." Sehen Sie im Video: Man kennt sie, gutgemeinte Ratschläge gegen Schluckauf – wenige helfen wirklich. Doch ein Anästhesist aus Texas hat jetzt eine Methode entwickelt, die angeblich neun von zehn Schluckauf-Beschwerden lindern soll.
Was bringt die elektronische Patientenakte?
tagesschau.de

 

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Rätselraten über den vereinslosen Messi (1.01/5)

Bleibt er oder geht er? Lionel Messi wird es wohl wissen, aber vor allem die Fans sehnen eine Entscheidung herbei. Die Verhandlungen sollen noch laufen. Nach allem, was man weiß, ist Messi nach 17 Profijahren vertragslos und offiziell kein Barça-Profi mehr.
Superstar vertragslos: Messi-Kontrakt verzögert sich laut Barca-Boss Laporta
tt.com

 

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100. Parteijubiläum: Xi warnt Ausland vor "Kollisionskurs" (1.01/5)

Das Verhältnis zwischen China und dem Rest der Welt ist so angespannt wie lange nicht. Zum Parteijubiläum verbittet sich Xi Jinping jegliche Belehrungen und "scheinheilige Predigten" aus dem Ausland.
100. Parteigeburtstag: Xi warnt Ausland vor „großer Mauer aus Stahl“
tt.com

 

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Niederlande müssen sich für Sklaverei entschuldigen (1.01/5)

Amsterdam. Nach Ansicht einer unabhängigen Kommission müssen sich die Niederlande für die Sklaverei während der Kolonialzeit entschuldigen und sich aktiv für Bekämpfung der Folgen wie Rassismus einsetzen. Sklaverei sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und der Staat müsse das „historische Unrecht“ anerkennen, erklärte die im Auftrag der Regierung eingesetzte Kommission in ihrem Abschlussbericht, der am Donnerstag in Amsterdam vorgelegt wurde. Als erste Kommune des Landes entschuldigte sich am Donnerstag Amsterdam für die aktive Rolle in der Sklaverei. Bürgermeisterin Femke Halsema bekannte eine Mitschuld der Hauptstadt am System und weltweiten Handel in Sklaven. Bei der live vom TV ausgestrahlten Gedenkfeier sagte die Bürgermeisterin: „Es ist Zeit, das große Unrecht der kolonialen Sklaverei in die Identität unserer Stadt zu mauern.“ Die Entschuldigung wird landesweit als bedeutender Schritt bewertet. Die Niederlande hatten am 1. Juli 1863 nach fast 300 Jahren als eines der letzten Länder die Sklaverei abgeschafft. Jedes Jahr am 1. Juli gedenken die Niederlande sowie die früheren Kolonien wie in Suriname und Antillen der Abschaffung der Sklaverei. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Nach Ansicht der Untersuchungskommission soll der 1. Juli ein landesweiter Feiertag werden. Die Debatte um die Aufarbeitung der Sklaverei-Geschichte war durch die Black Lives Matter-Bewegung neu entfacht worden. Die Kommission empfiehlt auch, den Rassismus im Land anzugehen, der eine Folge der Sklaverei sei. „Die Bekämpfung des institutionellen Rassismus auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt, Bildung und bei der Polizei verdient besondere und dringende Aufmerksamkeit.“ „Es ist deutlich, dass die Geschichte nicht zurückgedreht werden kann“, heißt es in dem Bericht. „Man kann aber die Bereitschaft zum Ausdruck bringen, dieses historische Unrecht, das bis zum heutigen Tag als Unrecht erfahren wird und dessen negative Folgen noch immer zu spüren sind, soweit wie möglich wiedergutzumachen.“ RND/dpa
Niederlande soll sich für Sklaverei entschuldigen
stern.de

 

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Razzia gegen Teststation in Shisha-Bar (1.01/5)

Zwei Millionen Euro wollten die Betreiber zweier Teststationen in Köln kassieren. Doch trotz laxer Kontrollen waren ihre Angaben so unplausibel, dass die drei Beschuldigten statt des Geldregens Besuch von der Polizei bekamen. Die Einrichtungen, eine in einer Shisha-Bar, sind jetzt dicht. Betreiber zweier Corona-Teststationen in Köln stehen unter massivem Betrugsverdacht. Nach den von ihnen eingereichten Unterlagen wären in ihren beiden Teststationen zeitweise bis zu 36 Prozent aller Tests von rund 800 Teststationen in Köln ausgeführt worden, teilte die Polizei mit. Am Vormittag durchsuchte die Polizei in Köln und in Bergheim Wohnungen und Geschäftsräume. Die 25,26 und 31 Jahre alten Betreiber der Teststationen sollen den Angaben zufolge im Mai und im Juni Unterlagen gefälscht und nicht ausgeführte Tests bei der Kassenärztlichen Vereinigung zur Bezahlung eingereicht haben. Das Verfahren war nach anonymen Anzeigen ins Rollen gekommen. Die Teststationen befanden sich in einer Sisha-Bar in der Innenstadt und im Stadtteil Ehrenfeld. Aufgefallen waren sowohl die Gesamtzahl der zur Bezahlung eingereichten Tests als auch der im Verhältnis zur Gesamtzahl zu hohe Anteil negativer Ergebnisse - bei denen für das Gesundheitsamt gar kein Handlungsbedarf entsteht. Die Auszahlung von annähernd zwei Millionen Euro habe aufgrund der frühzeitigen Ermittlungen verhindert werden können, so die Polizei. Die Ermittler wollen nun anhand der sichergestellten Unterlagen prüfen, wie viele Tests tatsächlich ausgeführt wurden. Nach Verdachtsfällen auf Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren gelten seit dem 1. Juli strengere Kontrollvorgaben. Eine Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht vor, dass private Testzentren nur noch nach Einzelprüfung zugelassen werden können. Die Möglichkeit von Sammelabrechnungen für mehrere Teststellen etwa für überregionale Betreiber fällt ebenfalls weg. Die für die Abrechnungen zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen in den Ländern sollen zusätzliche Prüfungen vornehmen, bei Bedarf auch vertiefte oder Prüfungen vor Ort. Teststellenbetreiber müssen ihnen dafür Auskünfte und Dokumentationen bereitstellen. Zudem wurden die Vergütungen gesenkt. Bisher lagen sie inklusive Sachkosten für das Testmaterial bei bis zu 18 Euro pro Test. Für Sachkosten dürfen statt bis zu 6 Euro nur noch pauschal 3,50 Euro gezahlt werden - der bisherige Höchstbetrag soll "aufgrund der Manipulationsanfälligkeit der tatsächlichen Kosten" wegfallen. Für die Abnahme der Tests sollen künftig 8 Euro vergütet werden. Bisher waren es 12 Euro bei nichtärztlichen Anbietern. Bundesweit gibt es 15.000 Teststellen verschiedener Betreiber. Der Bund übernimmt seit Anfang März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche. In den Verdachtsfällen geht es darum, dass Anbieter viel mehr Tests abgerechnet haben sollen, als tatsächlich gemacht wurden. Es gab dazu in mehreren Bundesländern staatsanwaltliche Ermittlungen.
Corona-Teststationen-Betreiber in Köln sollen massiv betrogen haben
rnd.de

 

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"Mit der Herdenimmunität wird's schwierig" (1.01/5)

Die Delta-Variante bestimmt die Schlagzeilen, Virologen warnen vor einer vierten Corona-Welle im Herbst. Auch Professorin Ulrike Protzer von der Uni München. Bei ntv erklärt sie aber, warum Panik fehl am Platze ist und warum sie sich nicht besonders vor weiteren Varianten des Virus fürchtet. ntv: Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, warnt angesichts der Debatte um die Delta-Variante vor Hysterie. Finden Sie auch, dass das Panikmache ist, oder sind wir da einfach nur vorsichtig? Ulrike Protzer: Ich glaube nicht, dass es Panikmache ist. Ich glaube aber auch nicht, dass wir Panik brauchen. Es gibt diese Variante und sie ist ansteckender. Es gibt Berichte, dass sie auch zu mehr Krankenhausaufnahmen führt. Da muss man noch sehen, ob sich das bestätigt. Aber sie ist definitiv ansteckender und sie wird sich durchsetzen. Und wenn sie ansteckender ist, muss man natürlich auch eine höhere Wachsamkeit haben vor einer neuen Welle, dann eventuell im Herbst. Die gute Nachricht ist: Wir wissen, dass unsere Impfstoffe uns davor schützen, krank zu werden, schwerer krank zu werden und ins Krankenhaus zu kommen, und einige auch sehr, sehr gut davor, dass man sich überhaupt ansteckt. Müssen wir denn nach der Delta-Variante noch mit weiteren Mutationen rechnen? Das muss man schon. Dieses Virus wird sich evolutionär immer weiter anpassen. Aber Evolution hat ja ein Maximum. Die geht ja nicht ständig steil nach oben, sondern das geht erstmal steil und dann flach, und ich glaube, dieses Virus ist schon eine sehr optimierte Variante. Also wahnsinnig viel mehr würde ich da jetzt persönlich nicht mehr erwarten oder befürchten. Daten des RKI zeigen, dass die Delta-Variante vor zwei Wochen etwa 32 Prozent der Infektionen in Deutschland ausmachte. Schaffen wir es denn jetzt, eine Herdenimmunität zu erreichen? Das wird immer schwieriger, je ansteckender die Varianten werden. Denn je höher diese R-Zahl ist, also je mehr Menschen von einem angesteckt werden, umso schwerer ist es, eine Herdenimmunität zu erreichen. Es war am Anfang so, dass ein Mensch drei angesteckt hat, dann bei der Alpha-Variante ein Mensch vier bis fünf, und jetzt kann wohl ein Mensch sechs andere anstecken. Das heißt, wir bräuchten für eine Herdenimmunität 84 Prozent komplett Immune in der Bevölkerung und das ist schwierig zu erreichen. Denn wir haben ja schon Menschen, die man nicht gut impfen kann, wir haben Kinder, kleine Kinder, für die es noch keinen Impfstoff gibt. Also mit der Herdenimmunität wird's schwierig. Aber die Herdenimmunität würde ja bedeuten, das sich das Virus gar nicht mehr ausbreiten kann. Das brauchen wir vielleicht aber gar nicht. Wenn wir so weit kommen, dass wir das Virus gut beherrschen und zumindest die Überlastung des Gesundheitssystems verhindern können, dann ist ja eigentlich das erreicht was wir wollten. Trotzdem kauft Jens Spahn für 2022 noch einmal 200 Millionen Impfdosen ein. Denken Sie, dass wir diese Auffrischungsimpfung dann überhaupt brauchen, wenn man davon ausgeht, dass die mRNA-Impfstoffe möglicherweise sogar jahrelang schützen werden? Wir wissen noch nicht, wie lange der Schutz hält. Solange haben wir einfach noch keine Beobachtungszeit. Wir wissen, dass sie sehr gut für neun Monate schützen. Wir gehen davon aus, dass es 12 bis 18 Monate sind. Aber es macht natürlich schon Sinn, gerade diejenigen, die zuerst geimpft worden sind, im nächsten Jahr nochmal boosten zu können, eventuell bei einigen schon dieses Jahr im Herbst. Und wenn man dann adaptierte Impfstoffe verwenden kann, die angepasst sind an die ansteckenderen Varianten, dann kann man den Schutz nochmal verbessern. Lassen Sie uns einen Blick auf die Kinder und Jugendlichen und auch auf die Schulen werfen. Die Niederlande impfen jetzt alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren. Grundsätzlich ist das zwar auch bei uns möglich, es gibt aber keine generelle Empfehlung. Denken Sie, dass die STIKO da ihre Entscheidung nochmal überdenken sollte? Ich denke, wenn die Datenlage und Studienlage sich ändert, überdenkt die STIKO ja ständig ihre Entscheidungen. Und die STIKO-Entscheidung ist ja so, dass sie großzügig auch eine Impfung von 12- bis 15-Jährigen zulässt. Es gibt nur keine generelle Impfempfehlung, jedes Kind zu impfen. Ich glaube, dass das eine ganz gute Entscheidung ist. So können die Eltern das entscheiden und gemeinsam mit dem Kinderarzt besprechen. Von allen Seiten kommen auch Forderungen, dass man die Ferien sinnvoll nutzen sollte, um die Schulen auszurüsten, um sie vorzubereiten auf sinnvolle Hygienekonzepte nach den Ferien. Haben Sie den Eindruck, dass die Kultusminister da gerade genug tun, um die Jüngeren zu schützen? Das hoffe ich. Wir haben das ja letztes Jahr schon gesagt vor den Sommerferien, haben im Juni angefangen zu mahnen: "Bitte bereitet euch vor auf den Herbst, es wird eine neue Welle geben". Dann hieß es immer: "Ja, aber jetzt sind Sommerferien". Schön, dann kam die Welle. Ich glaube dieses Jahr sind wir ein bisschen schlauer geworden. Jetzt haben die Kultusminister und auch die Vertreter der Lehrer von sich aus gesagt, wir müssen hier was tun, wir müssen uns auf den Herbst vorbereiten. Und ich hoffe sehr, dass das auch wirklich passiert. Welche Konzepte braucht es denn da? Ich glaube, es braucht für jede Schule ein gutes Hygienekonzept. Es braucht meines Erachtens einen Hygienebeauftragten, der dafür verantwortlich ist, dieses Konzept an die individuelle Lage der Schule anzupassen, sich aber auch auszutauschen mit den benachbarten Schulen und einfach voneinander zu lernen. Ich glaube, damit wäre schon ein Riesenschritt getan. Dann ist immer wieder die Frage: Brauche ich Lüftungseinrichtungen? Das ist das, was man individuell schauen muss. Wie gut lassen sich denn Klassenräume lüften, was brauche ich an zusätzlicher Einrichtung? Auch dafür braucht es jemanden vor Ort, der da entsprechend ausgebildet und geschult ist und der das entscheiden und die entsprechenden Anschaffungen auch initiieren kann. Mit Professorin Ulrike Protzer sprach Nele Balgo
Experte: Delta ansteckender, aber Sterblichkeit geringer
augsburger-allgemeine.de

 

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China: Xi Jinping droht Gegnern mit „Blutvergießen“ (1.01/5)

Die Kommunistische Partei Chinas ist 100 Jahre alt geworden und Präsident Xi Jinping (68) nutzt die Gelegenheit mit einer großen Protz-Parade das Regime als neue Weltmacht zu inszenieren und seinen Gegnern zu drohen. Wer auch immer plane, sich in Chinas innere Angelegenheiten einzumischen, dem drohe „Blutvergießen vor einer großen Mauer aus Stahl, die von mehr als 1,4 Milliarden Chinesen aufgestellt wird“, tönte Xi bei seiner Rede auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing vor Tausenden Anhängern der kommunistischen Diktatur. Xi will China als Weltmacht etablieren und veranstalte eine Propaganda-Show, die diesen Anspruch unterstreichen soll: Kampfjets donnerten über die Köpfe Tausender Sänger hinweg, die patriotische Lieder sangen. Helikopter bildeten die Zahl 100 am Himmel, während junge Chinesen dem Regime die Treue schworen. Dass Xi sich auf Augenhöhe mit den massenmörderischen Ikonen des Regimes sieht, machte sein Auftritt bei der Propaganda-Parade deutlich. Er hielt seine Rede über einem riesigen Porträt von Mao Tse-tung (1893-1976), trug selber den berühmten Mao-Anzug des Partei- und Staatsgründers. Dass Mao durch seine katastrophale Wirtschafts- und brutale Sozialpolitik mindestens 80 Millionen Chinesen auf dem Gewissen hatte, scheint Xi egal zu sein. Der chinesische Staatspräsident kündigte an, eine Armee von „Weltklasse“ aufbauen zu wollen, um die nationalen Interessen zu verfolgen. Ganz oben auf Xis Liste: die Einverleibung des demokratischen Inselstaats Taiwan. „Die Lösung der Taiwan-Frage und die Verwirklichung der vollständigen Wiedervereinigung des Mutterlandes sind die unbeirrbaren historischen Aufgaben der Kommunistischen Partei Chinas und das gemeinsame Bestreben des gesamten chinesischen Volkes“, sagte Xi vor seinen uniformierten Anhänger. „Jegliche Unabhängigkeitspläne“ müssen „entschlossen zerschlagen werden“. Gleichzeitig log der chinesische Staatschef dreist: „Wir haben nie eine andere Nation gemobbt, unterdrückt oder versklavt, weder früher noch jetzt, und auch nicht in der Zukunft.“ Die taiwanesische Regierung bezeichnete Xis Säbelrasseln hingegen als „Mobbing“ und betonte: „Demokratie, Freiheit und Menschenrechte sind die Taiwans fundamentale Werte. Es gibt große systemische Unterschiede zu der Diktatur auf der anderen Seite der Meerenge.“ Trotzdem will sich das kommunistische Regime auf kurz oder lang den demokratischen Nachbarn einverleiben. Denn: Taiwan ein eigenständiger, aber offiziell kein unabhängiger Inselstaat. Das Land bezeichnet sich selbst als Republik China, wurde 1949 von Maos Erzfeinden, der nationalistischen Kuomintang gegründet. Auch die Uiguren, eine muslimische Minderheit im Nordwesten Chinas, hätte Xis Behauptungen wahrscheinlich widersprochen – wenn nicht eine Million von ihnen in Umerziehungslagern zum Schweigen gebracht worden wäre. Apropos, Mobbing: Erst am Dienstag drohte China der Ukraine damit, Impfstoff-Lieferungen einzustellen, wenn das Land China weiter für den Völkermord an den Uiguren kritisiert. Die Menschen in Hongkong spüren, was es bedeutet, wenn China sich die eigene Heimat einverleibt: Zahlreiche Demonstranten wurden am Donnerstag verhaftet, als sie für mehr Freiheit in der einst so liberalen Stadt demonstrierten. Darunter auch die 65-jährige Aktivistin Alexandra Wong, die sich seit Jahren gegen Chinas Einfluss auf Hongkong wehrt. Erst vor wenigen Tagen machte das kommunistische Regime „Apple Daily“ die letzte kritische Zeitung der Stadt dicht und warf kritische Journalisten ins Gefängnis. Dort können sie jetzt mehreren demokratischen Bezirksabgeordneten Gesellschaft leisten, die das Regime erzürnten, weil sie 2020 an ungenehmigten Wahlen teilgenommen hatten. Dabei versprach Beijing der ehemaligen britischen Kolonie eigentlich 50 Jahre eigenständig bleiben zu dürfen, als sie das Gebiet 1997 vom Vereinigten Königreich übernahmen.
100 Jahre Kommunismus in China – eine Inszenierung wie aus dem Bilderbuch
stern.de

 

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Transfermarkt: Ehemaliger Werder-Kapitän Moisander wechselt zum Malmö FF (1.01/5)

Stockholm (dpa) – Nach seinem Abschied vom SV Werder Bremen hat der finnische Fußballer Niklas Moisander (35) nun einen Vertrag bei Malmö FF unterschrieben. Das bestätigte der schwedische Verein auf seiner Webseite. Moisanders Vertrag bei Werder war zum 30. Juni ausgelaufen. Der Kontrakt des Verteidigers und ehemaligen Werder-Kapitäns in Malmö läuft bis 2022.
Ehemaliger Werder-Kapitän Moisander wechselt zum Malmö FF
augsburger-allgemeine.de

 

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„Kein Stillstand“ bei der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Attila Hildmann laufen weiter (1.01/5)

Berlin – Bei den Ermittlungen gegen den Corona-Leugner Attila Hildmann wegen Volksverhetzung ist kein Ende abzusehen. Es kämen auch neue Verdachtsfälle durch aktuelle Äußerungen im Internet hinzu, sagte eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage. „Das bleibt nicht ungesehen.“ Es gebe keinen Stillstand in dem Ermittlungsverfahren. Die Anklagebehörde ermittelt seit Monaten. Dabei geht es zudem um den Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Hildmann hält sich in der Türkei auf Ende Februar lagen mindestens 1000 Anzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung vor, eine „Mammutaufgabe“, sagte ein Ermittler damals zu BILD. Viele Äußerungen fänden sich dabei im Netz. Ein Haftbefehl gegen Hildmann kann nicht vollstreckt werden, denn er ist in der Türkei. Kurz nachdem er sich abgesetzt hatte, verhöhnte er die deutsche Justiz via Twitter und schickte „sonnige Grüße“. Der 40-Jährige hat laut Staatsanwaltschaft neben der deutschen auch die türkische Staatsbürgerschaft. Hildmann hat sich laut Anklagebehörde „geraume Zeit“ vor Erlass des Haftbefehls ins Ausland abgesetzt. Es gebe keinen Zusammenhang zwischen der Weitergabe von Informationen aus den eigenen Reihen und der Flucht. Attila Hildmann ist in der Türkei untergetaucht, verhöhnt die Staatsanwaltschaft über Twitter: „sonnige Grüße“. Corona-Leugner Attila Hildmann verliert zwei große Einnahmequellen: Amazon und Lieferando beenden die Zusammenarbeit mit dem Vegan-Koch Früher als veganer Kochbuchautor und Fitness-Guru bekannt, nennt Hildmann sich inzwischen selbst „ultrarechts“ und einen Verschwörungsprediger. Er trat bei Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen auf. Seine Äußerungen lösten Kritik und Entsetzen aus – etwa bei seinem Kochbuch-Verlag, der die verlegerische Zusammenarbeit schon vor Jahren einstellte. Seit dem Sommer 2020 fiel Hildmann auf dem Internetkanal Telegram mit immer unverhohlenerem Judenhass auf. Er postete wiederholt Hakenkreuze, leugnete den Holocaust und überzog Personen des öffentlichen Lebens mit antisemitischen Schmähungen. „Ich bin Nationalsozialist“, schrieb er im Mai dieses Jahres. Eine mögliche Anklage dürfte indes ungewiss sein. Selbst wenn die Ermittlungen darauf hinausliefen, müsste der Verdächtige nach Justizangaben zuvor „rechtliches Gehör“ bekommen. Es sei ein Grundrecht, zu den Vorwürfen Stellung nehmen zu können. Attila Hildmann spricht nach einem Autokorso im Sommer 2020 bei einer Kundgebung gegen Corona-Einschränkungen auf dem Berliner Washingtonplatz Im Fall von Hildmann wird nicht mit einer baldigen Rückkehr nach Deutschland gerechnet. Die Ermittlungen gegen ihn wurden wegen einer effektiven Strafverfolgung in Berlin gebündelt. Mehrere Ermittlungsverfahren aus Brandenburg waren an die Behörde in der Hauptstadt übergeben worden.
„Kein Stillstand“ bei Berliner Ermittlungen gegen Attila Hildmann
tagesspiegel.de

 

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Immer weniger Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter (1.01/5)

Berlin. Der Abwärtstrend bei den Exportgenehmigungen der Bundesregierung für Rüstungsgüter hält auch in diesem Jahr an. Von Januar bis Juni wurde die Ausfuhr von Waffen und sonstiger militärische Ausrüstung für 2,296 Milliarden Euro genehmigt - 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Besonders stark ging der Anteil der umstrittenen Exporte an Länder außerhalb von EU und Nato zurück: Für diese sogenannten Drittstaaten wurden Ausfuhrgenehmigungen für 499 Millionen Euro erteilt - weniger als ein Drittel der 1,74 Milliarden im ersten Halbjahr 2020. Die Exporte in diese sogenannten Drittstaaten sind wegen der Menschenrechtslage in einigen dieser Länder und der Verwicklung in Konflikte brisant. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Da einzelne Geschäfte im hohen dreistelligen Millionenbereich oder im Extremfall sogar im Milliardenbereich liegen können, unterliegt die Statistik starken Schwankungen. Zwischen 2016 und 2018 waren die Exportgenehmigungen kontinuierlich gesunken,2019 dann aber sprunghaft auf den Rekordwert von 8,015 Milliarden Euro gestiegen.2020 gingen sie dann wieder um mehr als ein Viertel auf 5,82 Milliarden Euro zurück. Die Nummer eins unter den Hauptempfängern deutscher Rüstungsgüter war im ersten Halbjahr das EU-Partnerland Niederlande mit einem Exportvolumen von 706,9 Millionen Euro. Dahinter folgen die USA (430,7 Millionen), Großbritannien (149,1 Millionen) und Österreich (104,1 Milllionen). Im vergangenen Jahr hatte für viel Kritik gesorgt, dass Ägypten mit Ausfuhren im Wert von 763,8 Millionen Euro auf Nummer 2 der Exportrangliste lag. Das mit harter Hand regierte Land steht wegen Menschenrechtsverletzungen und der Verwicklung in die Konflikte im Jemen und in Libyen in der Kritik. Der Gesamtwert der Genehmigungen für Kleinwaffen lag im ersten Halbjahr bei 22,45 Millionen Euro und damit wieder sehr niedrig. Mit Kleinwaffen werden in Kriegen und Konflikten die meisten Menschen getötet. Außerdem lässt sich ihr Verbleib nach dem Export nur schwer kontrollieren. Deswegen werden sie kaum noch exportiert. RND/dpa
Bundesregierung: Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter gesunken
t-online.de

 

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Aleksandra Bechtel wird Society-Expertin bei „Punkt 12“ und „Guten Morgen Deutschland“ (1.01/5)

Köln. Aleksandra Bechtel wird Society-Expertin bei den RTL-Sendungen „Guten Morgen Deutschland“ und „Punkt 12“. Am kommenden Montag werde die 48-Jährige erstmals bei beiden Formaten in der neuen Rolle auf Sendung gehen, teilte der Kölner Privatsender am Donnerstag mit. „Mich reizt es sehr, die Welt der Stars einmal von der anderen Seite zu beleuchten und den Zuschauer:innen einen spannenden Blick durchs Schlüsselloch der VIPs zu vermitteln“, wird Bechtel in der Mitteilung zitiert. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die Kölnerin war in den 1990er Jahren eines der Gesichter von Viva und seither Moderatorin in vielen verschiedenen Sendungen, unter anderem bei „Big Brother“ auf RTLzwei und „Star Search“ auf Sat.1. RND/dpa
Neuer Job als Society-Expertin bei RTL
stern.de

 

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Bill Cosby: Wie aus dem Vorzeigevater ein Vergewaltiger wurde (1.01/5)

Es war die erste grosse Verurteilung im Zuge der #MeToo-Bewegung. Jetzt ist der TV-Star Bill Cosby wieder auf freiem Fuss. Bill Cosby ist ein freier Mann. Bill Cosby marschiert in die Freiheit. Flankiert von Anwälten, Sicherheitsmännern und Vertrauten, spaziert der 83-Jährige am Mittwoch, ganz in Weiss gekleidet, zu seinem Haus in einem Vorort von Philadelphia. Journalisten und Schaulustige haben sich beim Grundstück eingefunden. Cosby nickt ihnen zu und formt die rechte Hand zum Victory-Zeichen – fast wie früher auf dem roten Teppich. Doch zwischen damals und heute liegen Welten. Im Jahr 2014 erhielt der Sitcom-Star noch eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Danach ging es steil bergab. Immer mehr Frauen beschuldigten ihn, sie sexuell missbraucht oder vergewaltigt zu haben. Manche Fälle lagen Jahre zurück, die meisten sind mittlerweile verjährt. Über sechzig Frauen traten mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit. Die Anschuldigungen standen im krassen Kontrast zum Bild, das die Welt von Cosby hatte. Jahrelang flimmerte er als liebevoller Familienvater in «The Cosby Show» über die Bildschirme. Mit seinen treuen Augen und dem Schalk im Gesicht war er nicht nur Sympathieträger und Publikumsmagnet, sondern auch der lebende Beweis dafür, dass dunkelhäutige Schauspieler Erfolg beim weissen TV-Publikum haben können. In acht Staffeln und 197 Folgen prägte er den Humor einer ganzen Generation. Dann wurde er zu einem der ersten und prominentesten Fälle im Zuge der #MeToo-Bewegung. Die Rolle des Dr. Cliff Huxtable in der «Cosby Show» prägte das Bild des Schauspielers in der Öffentlichkeit. Ins Gefängnis gebracht hat Cosby ein Fall aus dem Jahr 2004. Eine Uni-Mitarbeiterin warf ihm vor, sie betäubt und sexuell missbraucht zu haben. Im Jahr 2018 wurde der Schauspieler schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von drei bis zehn Jahren verurteilt. Seither sass Cosby in Philadelphia im Gefängnis. Jetzt hat das höchste Gericht des Staats Pennsylvania das Urteil aber gekippt. Die Begründung ist für die Opfer von Cosby wohl nur schwer zu ertragen. Es gibt keine neue Wendung, keine neuen Beweise, keine Entlastung für den Komiker. Grund für die Freilassung ist eine Vereinbarung mit einem früheren Staatsanwalt, der sich vor Jahren mit dem Fall befasst hatte. Das Gericht stellte in einer rund achtzig Seiten langen Stellungnahme fest: Cosby hätte formell gar nie angeklagt werden dürfen. Deshalb ist er heute wieder ein freier Mann. Ein Deal mit Folgen Die Vorgeschichte, die zu diesem umstrittenen Urteil führte, ist lange und verschlungen. Schon im Jahr 2005 hatte die Staatsanwaltschaft von Pennsylvania gegen Cosby ermittelt, das Verfahren aber schliesslich aufgrund mangelnder Beweise eingestellt. Der damalige Staatsanwalt versprach dem Schauspieler, keine Anklage zu erheben, wenn er dafür eine Aussage im Zivilprozess mache. Cosby ging auf dieses Angebot ein – ein Vorgang, wie er in den USA häufig vorkommt. Im Zivilprozess legte Cosby dann ein umfangreiches Geständnis ab. Unter Eid gestand er, seinem Opfer Schlafmittel gegeben und es angefasst zu haben. Damit wiederholte der Schauspieler exakt die Vorwürfe, welche unzählige Frauen gegen ihn erhoben hatten. Mit der Uni-Mitarbeiterin einigte sich Cosby schliesslich in einem aussergerichtlichen Vergleich. Er zahlte ihr drei Millionen Dollar. Als ein neuer Staatsanwalt in Pennsylvania eingesetzt wurde, rollte dieser den Fall im Jahr 2015 entgegen der Absprache seines Vorgängers wieder auf. Das höchste Gericht entschied nun, dass dies nicht rechtmässig gewesen sei. Cosbys Aussagen aus dem Zivilprozess hätten demnach gar nicht verwendet werden dürfen. Damit brach der Fall trotz Schuldspruch und Geständnis wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Empörung und Sorge Wenn sich Cosby nach seiner Entlassung am Mittwoch in Siegerpose vor die Kameras stellt und seine Unschuld beteuert, mag ihm das kaum mehr jemand glauben. Die meisten Leute sehen in ihm nicht mehr den Vorzeigevater, sondern den Vergewaltiger. Bill Cosby am Tag seiner Entlassung. Die Reaktionen auf den Gerichtsentscheid liessen denn auch nicht lange auf sich warten. Sie sei am Boden zerstört, schrieb die Schauspielerin und #MeToo-Aktivistin Rosa Arquette auf Twitter. Das Urteil sende ein denkbar schlechtes Zeichen: «Ich kenne viele junge Frauen und Männer, die solche Angst davor haben, ihren Vergewaltiger anzuzeigen. Das ist widerlich.» I know many young women and men who are so Afraid to press charges against their rapist and Re traumatize themselves I am heartbroken today to hear of the news of Cosby’s release .this is sickening. My heart is with my sister survivors. We have work to do. Ihre Berufskollegin Kathy Griffin pflichtete ihr bei: «Wann werden sich die Dinge für Frauen und Mädchen endlich zum Besseren wenden, wenn es um sexuelle Übergriffe, Sexismus, Frauenfeindlichkeit und Altersdiskriminierung geht? Was wird es dazu brauchen?», fragte sie. Auch das Opfer aus dem Fall, den Cosby für drei Jahre ins Gefängnis brachte, meldete sich zu Wort. «Die heutige Mehrheitsentscheidung bezüglich Bill Cosby ist nicht nur enttäuschend, sondern auch Anlass zur Sorge», schrieb die ehemalige Uni-Mitarbeiterin in einer Erklärung. «Ungewollter Urlaub» Freunde, Bekannte und Anwälte des Komikers sahen das natürlich anders. Cosby hätte für diese Vergehen niemals strafrechtlich verfolgt werden dürfen, wiederholte die Berufungsanwältin ihre Argumentation. Ein anderer Anwalt bezeichnete Cosbys Haftstrafe als «ungewollten dreijährigen Urlaub.» Auch Phylicia Rashad, die in der «Cosby Show» die Ehefrau des Komikers spielte, unterstützt ihren Kollegen nach wie vor. «ENDLICH!!!!», schrieb sie in Grossbuchstaben und mit vier Ausrufezeichen auf Instagram. «Ein furchtbares Unrecht wird wiedergutgemacht – ein Justizirrtum wird korrigiert.» Cosby selbst sprach zunächst nicht. Noch am Tag seiner Entlassung meldete er sich aber auf Twitter zu Wort. «Ich habe weder meine Haltung noch meine Geschichte je geändert», schrieb er. «Ich habe immer meine Unschuld beteuert.» Es sind Sätze, die in den Ohren seiner Opfer wie blanker Hohn klingen müssen. I have never changed my stance nor my story. I have always maintained my innocence. Thank you to all my fans, supporters and friends who stood by me through this ordeal. Special thanks to the Pennsylvania Supreme Court for upholding the rule of law. #BillCosby pic.twitter.com/bxELvJWDe5
Bill Cosby: Frei, aber auch unschuldig?
rnd.de

 

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Einzelhandel: Abschied vom Billigfleisch geht weiter (1.01/5)

Der deutsche Lebensmittelhandel setzt immer stärker auf Fleisch aus etwas tiergerechterer Haltung. Die Handelskette Kaufland mit Sitz in Neckarsulm kündigte am Donnerstag an, "ab sofort" kein frisches Schweinefleisch mehr anzubieten, bei dem die Tierhaltung nur die gesetzlichen Mindestanforderungen erfülle. Das verkaufte Fleisch soll künftig mindestens aus der Stufe 2 "Stallhaltung Plus" stammen, die den Tieren etwas mehr Platz garantiert. Ausgenommen seien allerdings Schweinefilets, die zum Teil importiert werden. Der Discounter Lidl kündigte zeitgleich an, er wolle ebenfalls bis Ende des Jahres nahezu sein gesamtes Schweinefrischfleischsortiment auf die Haltungsformstufe 2 umstellen. Kaufland und Lidl gehören zur Schwarz-Gruppe, einem der größten europäischen Lebensmittelhändler. Auch die Handelskette Rewe hatte zuvor angekündigt, ihr Eigenmarkenangebot an frischem Schweinefleisch ab Juli auf die Haltungsformstufe 2 und höher umzustellen. Aktuell liege der Anteil bereits bei über 95 Prozent, sagte eine Rewe-Sprecherin. Die Haltungsbedingungen der Schlachttiere sind ein großes Thema im Lebensmittelhandel. Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd hatten zuletzt für Aufsehen in der Branche gesorgt, als sie ankündigten, bis 2030 den Verkauf von Fleisch einzustellen, das in reiner Stallhaltung produziert wird, ohne dass die Tiere jemals an der Luft sind und Sonne sehen.2025 wollen die beiden Ketten kein Fleisch mehr anbieten, bei dem die Tierhaltung nur die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. Aldi und andere große Lebensmittelhändler hatten bereits 2019 ein vierstufiges System der Haltungskennzeichnung eingeführt. Stufe 1 "Stallhaltung" entspricht lediglich den gesetzlichen Anforderungen, in Stufe 2 "Stallhaltung Plus" gibt es etwas mehr Platz. Mehr Raum sowie Frischluft-Kontakt haben die Tiere bei Stufe 3 "Außenklima". Bei Stufe 4 "Premium" haben sie außerdem Auslaufmöglichkeiten im Freien. Auch Biofleisch wird in diese Stufe eingeordnet. Die aktuelle Offensive des Handels beim Thema Schweinefleisch hin zur Haltungsform 2 ist auch darauf zurückzuführen, dass ab dem zweiten Halbjahr 2021 die Haltungskennzeichnung bei Schweinefleischprodukten flächendeckend im Lebensmittelhandel zu finden sein wird. Bislang blieb die Herkunft des Fleisches für die Verbraucher oft unklar. "Dadurch wird relativ zeitnah eine sehr große Verschiebung stattfinden", prognostizierte Patrick Klein von der Initiative Tierwohl. "Während Anfang des Jahres rund 80 Prozent des Schweinefleisches der Stufe 1 entstammten, werde "in absehbarer Zeit" 60 bis 70 Prozent des Angebots aus der Stufe 2 stammen und weitere 10 bis 15 Prozent aus den Stufen 3 und 4, meint der Branchenkenner.
Lidl und Kaufland verabschieden sich von Billig-Fleisch
rp-online.de

 

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Steinmeier an Rivlin: "Unsere Freundschaft bleibt" (1.01/5)

Im Mai 2020 verhinderte die Corona-Pandemie einen Staatsbesuch von Bundespräsident Steinmeier in Israel. Nun kommt er gerade noch rechtzeitig, bevor sein Kollege und Freund Rivlin aus dem Amt scheidet.
Israel - Steinmeier an Rivlin: "Unsere Freundschaft bleibt"
t-online.de

 

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Fußball brach das Eis: Harry nahm Kontakt auf zu William (1.01/5)

"Another England win!" Ein weitere Sieg für England, jubelt die "Daily Mail" an diesem Donnerstag. Auch an Tag 2 nach dem Achtelfinalerfolg der Three Lions gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft befindet sich das Land im Freudentaumel. Die euphorische Titelzeile bezog sich allerdings nicht auf den Viertelfinal-Einzug Englands - sondern auf die beiden Prinzen William und Harry. Am heutigen Donnerstag wird in London eine Statue zu Ehren ihrer gemeinsamen Mutter Diana eingeweiht - zu diesem Anlass hat sich Harry von Kalifornien aus in seine alte Heimat aufgemacht, um der Zeremonie beizuwohnen. Im Vorfeld war in den Medien viel über das zerrüttete Verhältnis der Brüder spekuliert worden, das sich offenbar auch bei der letzten Zusammenkunft anlässlich der Trauerfeier für Prinz Philip im April nicht gebessert hat. Zu tief sitzt bei William die Verbitterung über die ständigen Indiskretionen, die Harry und seine Frau Meghan in öffentlichen Interviews haben durchsickern lassen. Die Ehrung ihrer geliebten Mutter Diana, so die Hoffnung vieler Beobachter, soll nun die entfremdeten Brüder wieder miteinander versöhnen. Und wie britische Medien übereinstimmend berichten, soll es sogar schon eine erste Kontaktaufnahme gegeben haben. Das Eis gebrochen hat demnach der Fußball. "Es gab einen Austausch von Nachrichten, besonders über Fußball. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nur darum geht, ihre Mutter zu ehren", sagte ein Insider der " Daily Mail ". William war am Dienstag mit seiner Frau Kate und Sohn George persönlich im Wembley-Stadion und verfolgte den Triumph der Engländer über den Angstgegner Deutschland live. Harry befand sich zu dem Zeitpunkt noch im Frogmore Cottage in fünftägiger Quarantäne. Dass die Brüder miteinander reden, ist ein gutes Zeichen. Doch bis zur endgültigen Versöhnung ist noch ein weiter Weg. Immerhin: Der erste Schritt ist gemacht. Verwendete Quelle: "Daily Mail"
William und Harry: Deutsche EM-Pleite bricht Eis zwischen den Brüdern
bild.de

 

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Dianas Butler attackiert BILD-Royal-Experten (0.07/5)

Warum sehe ich BILD.de nicht? Sie haben Javascript für ihren Browser deaktiviert. Aktivieren Sie Javascript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können.
Nach Plagiats-Vorwürfen: Umfrage-Schock für Baerbock
bild.de
Mythos noch immer ungebrochen: „Lady Diana wäre heute Instagram-Star“
bild.de

 

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Testpflicht für Kinder als Willkürakt (0.03/5)

Der Wiener Sonderweg dient in erster Linie dem Selbstzweck. Die mangelnde Sinnhaftigkeit der Verschärfungen wird nicht einmal verhehlt. Von „symbolhaften Schritten“, die er setzen wolle, sprach Bürgermeister Michael Ludwig im Vorfeld der Beratungen mit Fachleuten. Herausgekommen ist unter anderem eine Testpflicht für Kinder ab sechs Jahren. Mit der Begründung, dass die Tests in der Schule wegen der Ferien ausfallen.
"Absurd": Köstinger kritisiert Wiener Corona-Verschärfungen
diepresse.com

 

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EM 2021: Der Liveblog der NZZ (0.02/5)

In unserem Live-Blog halten wir Sie über das tägliche Geschehen an der Euro 2021 auf dem Laufenden – mit Aktuellem, Informativem und Witzigem. Xherdan Shaqiri (r.) trägt am Freitag die Captainbinde. Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic weiss nach eigenen Angaben noch nicht sicher, wer seinen gesperrten Captain Granit Xhaka im EM-Viertelfinal gegen Spanien im Mittelfeld ersetzen wird. Er habe «eine Idee», die sich aber noch bestätigen müsse, sagte der 57-Jährige am Donnerstag. Ein Kandidat auf der zentralen Position ist der Mönchengladbacher Denis Zakaria, der bisher an der Europameisterschaft aber nur eine Nebenrolle gespielt hat. «Wir haben auch viele andere Leaderfiguren, die das auf dem Platz zeigen werden», sagte Petkovic zum Fehlen Xhakas. Als Ersatzcaptain wird Xherdan Shaqiri die Schweizer am Freitag in St. Petersburg (18 Uhr) auf den Rasen führen. «Das ist purer Stolz, der in mir ist, dass ich die Mannschaft morgen führen kann in einem so wichtigen Spiel», sagte der 29-Jährige vom FC Liverpool. (dpa) Tschechische Reiseprobleme. Die Pläne, tschechische Fans mit einem Charterflug zum EM-Viertelfinalspiel gegen Dänemark am Samstag in Baku zu bringen, sind gescheitert. Es hätten sich nicht genug ernsthafte Interessenten gefunden, teilte der Fanklub der Nationalmannschaft am Donnerstag mit. Neben den hohen Kosten dürfte das auch an den Corona-Beschränkungen liegen. Vor der Einreise nach Aserbaidschan und vor dem Rückflug brauchen Ungeimpfte einen negativen PCR-Test. Nach der Rückkehr nach Tschechien gilt verpflichtende Quarantäne. Baku ist von Prag knapp 3000 Kilometer Luftlinie entfernt. Internationale Fluggesellschaften bieten keine Direktflüge zwischen den beiden Hauptstädten an. Der tschechische Nationalspieler Michal Sadilek übte Kritik am Austragungsort: «Ich denke, ich spreche für alle Spieler, wenn ich sage, dass es unglücklich ist, den EM-Viertelfinal zwischen Tschechien und Dänemark in einem asiatischen Land auszutragen.» Das erscheine ihm nicht sinnvoll, sagte der Mittelfeldspieler, der bei Slovan Liberec unter Vertrag steht. Die Uefa hält an ihren Plänen zur Zulassung von Zuschauern fest. Man halte sich an die Bestimmungen der lokalen Behörden, heisst es von Seiten des EM-Organisators. Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie seien an jedem Spielort vollständig mit den Regularien der zuständigen lokalen Gesundheitsbehörden abgestimmt, teilte die Uefa am Donnerstag mit. Der finale Entscheid über die Anzahl der zugelassenen Zuschauer bei den Spielen und die Einreisebestimmungen liege im Verantwortungsbereich der lokalen Behörden – die Uefa folge diesen. Am Freitag beim Viertelfinal zwischen der Schweiz und Spanien dürfen in St. Petersburg, einem derzeitigen Corona-Hotspot in Europa, über 30 000 Zuschauer ins Stadion, das damit zu 50 Prozent ausgelastet wäre. Die lokalen Organisatoren befanden eine Verschärfung der Massnahmen für «nicht nötig». (sda/dpa) Der Vertragspoker zwischen Kylian Mbappé und seinem Klub Paris Saint-Germain spitzt sich offenbar zu. Nach Informationen der «L'Equipe» hat der 22 Jahre alte Stürmer seinem Klub nach dem Ausscheiden mit Frankreich bei der EM signalisiert, seinen Vertrag derzeit nicht verlängern zu wollen. Da der Kontrakt 2022 ausläuft, müsste PSG den einst für 180 Millionen Euro verpflichteten Stürmer im Falle einer ausbleibenden Einigung noch in diesem Sommer verkaufen oder im nächsten Jahr ablösefrei ziehen lassen. Der PSG-Präsident Nasser al-Khelaifi hatte kurz vor der EM versichert, dass Paris Mbappé «nie verkaufen und niemals ablösefrei gehen lassen wird». (dpa) Spaniens Nationalspieler haben vor dem Viertelfinalgegner Schweiz spürbaren Respekt. In einem Interview der Sportzeitung «As» erinnert der Angreifer Ferran Torres an die beiden Begegnungen zuletzt in der Nations League: «Das waren wirklich sehr schwere Spiele», betont der 21-jährige Stürmer von Manchester City. «Sie pressen, sie machen es einem schwer.» Der Verteidiger César Azpilicueta prophezeit in e inem Interview der «Marca» (Donnerstag) gar bereits ein «kompliziertes Spiel». Im Oktober 2020 hatten die Spanier in Madrid mit 1:0 gewonnen. Einen Monat später rettete ein Tor in der 89. Minute durch Gerard Moreno die Spanier beim 1:1 in Basel vor einer Niederlage. Insgesamt gelang den Schweizern allerdings erst ein Sieg in 22 Spielen gegen Spanien – bei der WM 2010 in der Gruppenphase mit 1:0. (dpa) Gut einem Drittel der Deutschen ist das EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft egal. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 1731 Personen ab 18 Jahren hervor. Auf die Frage nach dem Gefühl zum deutschen Abschneiden antworteten 35 Prozent der Befragten: «gleichgültig».27 Prozent gaben an, «nicht überrascht» zu sein,15 Prozent der Befragten sind «enttäuscht», weitere acht «traurig» und fünf Prozent «verärgert». Die DFB-Auswahl war am Dienstag durch ein 0:2 im EM-Achtelfinal gegen England ausgeschieden, es war das letzte Spiel mit Joachim Löw als Bundestrainer. (dpa) Pedri und Ferran Torres (rechts) sind zwei neue Namen, die das spanische Team an dieser EM prägen. Vier neue Namen haben Spanien an dieser EM bisher geprägt. Ermunternde Statistik für die Schweizer Nationalmannschaft. Jedes Team, welches Frankreich seit 1998 an einer WM oder EM in einem K.o.-Spiel bezwungen hat, gewann am Ende den Titel.2004 waren das die Griechen,2006 die Italiener,2012 die Spanier,2014 die Deutschen,2016 die Portugiesen – und 2021 die Schweizer? (tay.) Ein Beitrag geteilt von SRF Sport (@srfsport) Public Viewing des EM-Viertelfinals Schweiz - Spanien. Wo kann ich das Spiel am Freitag um 18 Uhr in und um Zürich im Public Viewing schauen? Gibt es eine Freinacht bei einem Schweizer Sieg? Und welche Regeln gelten? Lesen Sie die Antworten in der Übersicht hier. Gerüchte in türkischen Medien um Petkovic. Laut türkischen Medien soll Vladimir Petkovic mit Fenerbahce Istanbul verhandelt haben. Man sei sich in Grundzügen einig, berichten die Medien. Der Fenerbahce-Präsident Yildrim Ali Koc selber habe mit Petkovic verhandelt. Petkovic war ab Juli 2011 als Samsunspor-Coach schon einmal in der Süper Lig engagiert. Schon seit Wochen zirkuliert auch ein Gerücht, dass Zenit St. Petersburg am Schweiter Nationaltrainer interessiert sei. Petkovic hat einen bis nach der WM 2022 laufenden Vertrag beim Schweizer Verband. Dieser hat bisher offenbar kein Angebot für Petkovic erhalten. (tay.) Das lesen Sie heute in der NZZ Remo Freuler gibt ausserhalb des Stadions Auskunft – in der Abendsonne. Schweizer aus Stadion gejagt. Die Mixed Zone mit den Schweizern Christian Fassnacht und Remo Freuler musste am Mittwoch nach dem Training im Petrowski-Stadion von St. Petersburg unvermittelt unterbrochen werden. Der russische Steward nahm den Zeitplan sehr genau und schimpfte die SFV-Delegation und die Schweizer Medien nach dem ersten Teil aus dem Stadion. Offenbar waren die Spanier für ihre Trainingseinheit im Anmarsch. Das burschikose Eingreifen des wackeren Russen hatte aber nicht nur Nachteile – vor allem nicht für die TV-Kameras: Die Interviews mit Freuler fanden danach nämlich auf dem Platz vor dem Stadion statt – in der Abendsonne mit wunderbarem Ausblick über den Fluss Kleine Newa auf das Stadtzentrum von St. Petersburg. (sda) Guten Morgen zum 21. Tag der Europameisterschaft. Heute finden keine Spiele statt – die Viertelfinals beginnen morgen Freitag. Als Alternative bietet sich Tennis an. In Wimbledon spielt Roger Federer heute um etwa 18 Uhr in der zweiten Runde gegen Richard Gasquet. Gegen den vier Jahre jüngeren Franzosen hat Federer 18 von 20 Spielen gewonnen, darunter alle bei Grand-Slam-Turnieren und die letzten zehn seit 2011. Nach der sehr durchzogenen Leistung in der Startrunde gegen Adrian Mannarino, als er am Ende von dessen Verletzung profitierte, muss sich der achtfache Wimbledon-Champion auf jeden Fall steigern. (sda/tay.) Die kommenden Viertelfinals der Fussball-EM in der Übersicht:
EM 2021: Der Liveblog der NZZ
nzz.ch

 

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Der Coronavirus-Blog (0.02/5)

Neben den ab heute geltenden weitreichenden Lockerungen in Österreich, hat das Außenministerium auch die weltweite Corona-Reisewarnung aufgehoben. Ab sofort sind nur noch Virusvariantengebiete "rot" eingefärbt. Passend dazu tritt heute der EU-weite "Grüne Pass" in Kraft. Alle Details im Live-Blog. 🔴 >> ZUM LIVE-BLOG Seit heute ist das grüne Zertifikat der EU in Kraft. Es wird in allen 27 EU-Ländern sow... Die in Wien verschärften Corona-Maßnahmen mit der Testpflicht für Kinder ab sechs Jahre... Komplett liberalisiert („grün") wurde die Einreise aus den EU- und EFTA-Staaten, der Sc... Bildungsminister Faßmann (ÖVP) sieht die Corona-Impfung als Schlüssel für den Vollbetri... Die Masken fallen großteils, aber die 3G-Regel bleibt: Am Donnerstag treten in Österrei...
Österreich hebt weltweite Reisewarnung auf, EU und einige Drittstaaten „grün"
tt.com

 

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Hohe Angst vor Altersarmut unter Selbstständigen (0.02/5)

Selbstständige in Deutschland fürchten um ihre Altersvorsorge. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Versicherungsgesellschaft ERGO. Von der Corona-Pandemie ist diese Erwerbsgruppe besonders betroffen und die Hälfte der Befragten gab an, weniger zu verdienen als vor der Krise. Knapp die Hälfte der Befragten hat deshalb Angst vor Altersarmut. Eine verpflichtende Altersvorsorge für Selbstständige befürwortet die Hälfte der Befragten, um zusätzliche Sicherheit für das Alter zu haben. „Die Befragung zeigt nun einmal mehr, wie wichtig eine private Vorsorge zum Schutz vor drohender Altersarmut für Selbstständige ist“, erklärt Michael Fauser, Vorsitzender des Vorstands der ERGO Vorsorge Lebensversicherung AG zu der Umfrage, für die 511 Selbstständigen in Deutschland im Juni 2021 befragt wurden. „Die Ergebnisse der Befragung sind ein klarer Auftrag an die kommende Bundesregierung, dieses Problem zeitnah zu lösen.“ [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] 61 Prozent der Befragten gaben an, wirtschaftlich von den Auswirkungen der Krise betroffen zu sein, davon ist demnach sogar ein Fünftel von der Insolvenz bedroht. Als Konsequenz der Pandemie können der Umfrage zufolge 46 Prozent der Befragten weniger oder gar kein Geld für die Altersvorsorge zurücklegen. Rund jeder Zehnte muss demnach sogar die eigenen Rücklagen anzapfen, die eigentlich für den Ruhestand gedacht waren. Der Wunsch nach einer verpflichtenden Altersvorsorge kommt also nicht überraschend. Wichtig ist einem Großteil der Befragten in diesem Fall aber ein Schutz vor Pfändung des angesparten Kapitals im Falle von Arbeitslosigkeit. Verpflichtende Altersvorsorge für Selbstständige? Der Ruf nach einer verpflichtenden Altersvorsorge für Selbstständige hallt schon länger durch Politik und Wirtschaft. Nachdem die Große Koalition eine entsprechende Regelung wegen der Coronakrise nicht umgesetzt hat, findet sich das Vorhaben nun in den Wahlprogrammen der Parteien wieder. [Behalten Sie den Überblick: Jeden Morgen ab 6 Uhr berichten Chefredakteur Lorenz Maroldt und sein Team im Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint über die aktuellsten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Jetzt kostenlos anmelden: checkpoint.tagesspiegel.de] Die SPD möchte Selbstständige schrittweise in die gesetzliche Rentenversicherung integrieren. Auch die Union hat sich eine verpflichtende Altersvorsorge für diese Erwerbsgruppe vorgenommen. Ein Drittel der ERGO-Befragten wünscht sich zudem ein Modell, das höhere Renditen bietet, beispielsweise eine Anlage am Kapitalmarkt. Damit stoßen sie auf Gehör bei Verbraucherschützern. Diese fordern die Vorsorge künftig über einen Fonds laufen zu lassen, der von einem öffentlichen Träger gemanagt wird. Damit entfallen hohe Vertriebskosten, die Rendite soll steigen. Auch einige Parteien haben diese Form der Altersvorsorge in ihr Wahlprogramm aufgenommen. Die Grünen wollen einen öffentlich verwalteten Bürgerfonds gründen, der an das schwedische Modell angelehnt sein soll – ähnlich die FDP. Die Union will dagegen die Anlage in einem Pensionsfonds erstmal prüfen. Die FDP fordert zudem die freie Wahl der Vorsorgeform. Eine Dunkelziffer lebt von der Hand in den Mund „Zur Flexibilität gehört hier auch die freie Auswahl der Produkte“, ergänzt ERGO-Vorstand Fauser. „Ein staatliches Standard-Produkt passt nicht zu den unterschiedlichen Anforderungen der Befragten an Ihre Altersvorsorge.“ Finanzprofis befürworten die geplante Vorsorgepflicht. Der Frankfurter Honorarberater Stefan Schießer sagte dem „Handelsblatt“ vor Kurzem, dass dies „dringend notwendig“ sei. Es gebe eine große Dunkelziffer an Freiberufler:innen und Selbstständigen, die von der Hand in den Mund leben und sich, wenn überhaupt, erst sehr spät Gedanken über Altersvorsorge machen. Andere Selbstständige sind schon heute in der gesetzlichen Rentenversicherung verpflichtet, darunter auch Freiberufler:innen wie Apotheker:innen, Journalist:innen und Steuerberater:innen.2020 waren in Deutschland genau vier Millionen Menschen selbstständig.
Hohe Angst vor Altersarmut unter Selbstständigen
tagesspiegel.de

 

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Darum ist er freigekommen (0.02/5)

Im Jahr 2018 wurde Bill Cosby (83) wegen schwerer sexueller Nötigung schuldig gesprochen und später zu einer Haftstrafe zwischen drei und zehn Jahren verurteilt. Nun ist der Schauspieler und Komiker, der in den 1980er und 1990er Jahren durch "Die Bill Cosby Show" zum Superstar wurde, wieder auf freiem Fuß. Seine Verurteilung wurde vom Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaats Pennsylvania aufgehoben. Cosby war schuldig gesprochen worden, im Jahr 2004 eine Frau unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben. Der Schauspieler hatte die Anschuldigungen bestritten. Mehr als 60 Frauen hatten zudem ähnliche Vorwürfe gegen den heute 83-Jährigen erhoben. Das Gericht entschied nun, dass die Verurteilung Cosbys ungültig sei. Ein 2005 in dem Fall ermittelnder Staatsanwalt hatte damals zugesagt, den Schauspieler nicht strafrechtlich zu verfolgen, sollte er in der Angelegenheit in einem Zivilprozess aussagen. In diesem Prozess einigte Cosby sich außergerichtlich und zahlte mehr als 3,3 Millionen US-Dollar. 2015 leitete ein Nachfolger des damaligen Staatsanwaltes aber doch ein Strafverfahren ein. Vor Gericht ging es auch um Aussagen Cosbys aus dem Zivilverfahren, die nach Ansicht des Obersten Gerichtshofes laut der Vereinbarung nicht hätten zugelassen werden dürfen - genauso wie die Schilderungen von fünf Frauen, welche während des Prozesses ausgesagt hatten. Cosby wurde kurz nach Verkündung der Aufhebung des Urteils freigelassen. Dieser Fall darf nun nicht mehr vor Gericht neu aufgerollt werden. Viele der Anschuldigungen der anderen Frauen waren schon zuvor verjährt, weswegen sich der Prozess auch auf diesen einen Fall beschränkt hatte. Cosby meldete sich nach der Freilassung bei Twitter zu Wort, beteuerte erneut seine Unschuld und schrieb dort unter anderem: "Ich habe nie meine Haltung oder meine Geschichte geändert." Er dankte seinen Fans, Freunden und Unterstützern sowie dem Obersten Gerichtshof "für die Aufrechterhaltung der Rechtsstaatlichkeit".
So reagiert Hollywood
stern.de

 

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U-Ausschuss im Live-Blog: Kurz kritisiert Umgangston und will Reform (0.02/5)

Am Donnerstag findet mit Kanzler Kurz (ÖVP) die letzte reguläre Befragung im U-Ausschuss statt. Ex-FPÖ-Chef Strache hat sich entschuldigt. Wir berichten im Live-Blog. Wien – Der Ibiza-Untersuchungsausschuss muss auch am Donnerstag mit nur einer Auskunftsperson auskommen. Mit Sebastian Kurz ist der Saal aber prominent besetzt. Der Bundeskanzler und ÖVP-Chef ist zum bereits zweiten Mal geladen, er hatte bereits vor fast genau einem Jahr ausgesagt. Alle anderen geladenen Personen haben für diesen Tag abgesagt. Am Donnerstag findet mit Kurz die letzte reguläre Befragung im U-Ausschuss statt. Allerdings gibt es am 15. Juli noch einen sogenannten Ersatztag, bei dem etwa Ex-FPÖ-Chef und -Vizekanzler Heinz-Christian Strache kommen könnte. Er hat sich am Donnerstag wegen seines Bootsunglücks in Kroatien entschuldigt. (APA) Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und einem Drittanbieter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Inhalt laden" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Nach dem landesüblichen Empfang wurde beim Festakt die Übernahme für die kommenden sech... Die in Wien verschärften Corona-Maßnahmen mit der Testpflicht für Kinder ab sechs Jahre... Komplett liberalisiert („grün") wurde die Einreise aus den EU- und EFTA-Staaten, der Sc... Mit Juli kommt das weitreichende Aus der Maskenpflicht für Bereiche mit „3 G“, auch bei... Die Justizministerin wies pauschale Angriffe auf die Justiz zurück. Veröffentlichte Jus...
U-Ausschuss im Live-Blog: Kurz kritisiert Umgangston und will Reform
tt.com

 

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Wie kompliziert wird es für Urlauber? (0.02/5)

Die Ferienzeit beginnt, die Inzidenzen sinken weiter und viele Deutsche fragen sich: „Was gilt jetzt eigentlich für meinen Sommerurlaub?“ Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) und Innenminister Horst Seehofer (71, CSU) informierten daher am Donnerstag in Berlin im Rahmen der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland - insbesondere mit Blick auf die sich rasch ausbreitende Delta-Variante und die Corona-Einreiseverordnung. Prof. Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), war diesmal zur wöchentlichen Corona-Pressekonferenz verhindert. Klar wurde: Auf einen unbeschwerten Urlaub 2021 ohne komplizierte Einreise können sich Reiserückkehrer dieses Jahr nicht freuen. Vor allem nicht, wenn diese aus derzeitigen Virusvariantengebieten wie Portugal oder Großbritannien zurückkommen, wo sich die Mutation schon stark verbreitet hat. So stellte der Gesundheitsminister gleich zu Beginn der Konferenz klar: „Um einen starken Eintrag aus anderen Ländern zu minimieren, haben wir seitens der Bundesregierung eine Einreiseverordnung erarbeitet, die vergleichsweise strikt ist.“ ▶ Für Urlauber bedeutet das: Jeder der sich in einen Flieger nach Deutschland setzt, muss - anders als im letzten Jahr - ein negatives Testergebnis oder einen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis VOR Betreten des Flugzeuges vorlegen, sagte Spahn. ▶ Wer aus einfachen Risikogebieten, aus Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten kommt, muss VORHER eine digitale Einreisemeldung anmelden. Diese wurde vergangenes Jahr noch schriftlich auf Papier ausgefüllt und an die Gesundheitsämter weitergeleitet. ▶ Wer aus Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten einreist, muss BEI der Einreise einen Test-. Impf- oder Genesenennachweis mit sich führen - das gilt nicht nur für die Einreise per Flugzeug, sondern auch auf anderen Einreisewegen! Wer aus einfachen Risikogebieten einreist, muss sich NACH Ankunft in Deutschland innerhalb von 48 Stunden testen lassen. ▶ Quarantänepflichten gibt es für Rückreisende aus ALLEN drei allen Arten von Gebieten. Wer aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten zurückkehrt, muss grundsätzlich mindestens 10 Tage in Quarantäne. Diese kann NUR durch das Vorlegen eines negativen Tests beim Gesundheitsamt verkürzt werden. Bei der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten ist das frühestens nach 5 Tagen möglich. Wer in einem Virusvariantengebiet Urlaub gemacht hat, muss 14 Tage in Quarantäne und kann sich nicht freitesten lassen! Wann genau von Delta bereits dominierte Länder wie Portugal und Großbritannien für Reisende wieder von Virusvarianten- zu Hochinzidenzgebieten heruntergestuft wurde, darauf wollte sich Spahn jedoch nicht festlegen lassen. Dies werde dann der Fall sein, wenn die Anteile der ansteckenderen Delta-Variante vergleichbar seien, also voraussichtlich 70 bis 80 Prozent. Das werde laut Spahn bereits nächsten Monat der Fall sein: „Ich gehe davon aus, dass wir noch im Juli sehen, dass Delta 80 Prozent der Neuinfektionen ausmacht.“ Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) geht mindestens jede zweite Corona-Ansteckung in der laufenden Woche darauf zurück. Entscheidend für die in den kommenden Tagen zu erwartende Entscheidung werde sein, dass der relative Anteil der Variante in Deutschland steigt und diese dominierend werde, sagte Spahn. Der Schritt werde „nicht in ferner Ferne liegen“. Gleichzeitig sei zentral, dass die doppelten Impfungen gegen Delta schützten und diese in Deutschland zunähmen. Der Gesundheitsminister appellierte deshalb an alle Bürger und Reiserückkehrer, sich impfen oder regelmäßig testen zu lassen. Denn: „Wir haben es selbst in der Hand, ob aus einem Urlaub auch eine schöne Folgezeit in den Herbst folgt oder nicht. Es liegt am Ende an uns, ob Delta in Deutschland „eine Chance“ hat, ein Risiko für uns zu werden, oder nicht.“ Doch die Bürger haben es nicht nur selbst in der Hand. Gemäß dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sollen Reiserückkehrer anders als im vergangenen Jahr verstärkt kontrolliert werden. „Entscheidend ist, dass die Maßnahmen aus der Einreiseverordnung auch durchgesetzt werden, vor allem auch die Quarantänepflichten“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer. Er bekräftigte jedoch, dass stationäre Grenzkontrollen in Deutschland wegen der Pandemie nicht geplant seien. Stattdessen gebe es nach wie vor die Schleierfahndung, auch wegen der Migration und zur Abwehr von Terrorgefahren. Anders sei die Lage an den Flughäfen, wo es bereits eine „lückenlose Kontrolle“ gebe. Hier achte die Bundespolizei darauf, dass Passagiere eine Einreise-Anmeldung hätten sowie einen Nachweis zur Impfung, Testung oder Genesung. Grundsätzlich gelte daher: „Wer einreist, muss damit rechnen, kontrolliert zu werden“, so Seehofer.
Wie kompliziert wird es für Urlauber?
bild.de

 

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Flucht: Dealer bei Sprung aus Fenster schwer verletzt (0.02/5)

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein mutmaßlicher Drogendealer in Düsseldorf aus einem Fenster im zweiten Stock gesprungen und hat sich dabei schwer verletzt. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Wuppertal am Donnerstag mitteilten, war der 26-Jährige etwa sieben Meter in die Tiefe gesprungen, als ein Spezialeinsatzkommando ihn festnehmen wollte. Lebensgefahr bestehe nicht. Die Polizei hatte seit einem Jahr per Haftbefehl nach dem Verdächtigen gesucht. Er soll kiloweise Drogen weiterverkauft haben. Dabei soll er mit einer Bande von Wuppertaler Großdealern zusammengearbeitet haben. Bei einer Verurteilung drohe ihm eine langjährige Freiheitsstrafe.
Polizei nimmt zwei mutmaßliche Drogendealer fest
t-online.de

 

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„Er war nicht mal Moscheegänger und hat sich nicht um Religion geschert“ (0.02/5)

A sli Ahmed-Murmann ist 1991 als 13-Jährige aus Somalia geflohen, lebt jetzt in Wiesbaden und hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Die 43-jährige Krankenschwester ist Vorsitzende des Vereins für Entwicklung und humanitäre Hilfe Somalias und Gründerin der deutsch-somalischen Hilfsorganisation GSP German Somali Professionals. WELT: Frau Ahmed-Murmann, wie hat die somalische Community in Deutschland reagiert, als klar wurde, dass ein eingereister Somalier mutmaßlich das Messerattentat in Würzburg begangen hat? Asli Ahmed-Murmann: Es gibt bei den Somalis eine große Empörung, Trauer um die Opfer und Angst. Sie sind wütend auf diesen jungen Mann. Viele können nicht verstehen, dass ausgerechnet ein Somali eine solche Katastrophe angerichtet hat. Es kommen alte Traumata hoch. Sie sind vor der Gewalt geflüchtet, um in Deutschland Schutz zu finden, und dann passiert so etwas hier. Der Mann ist offenbar krank. Das hat nichts mit dem Islam und mit Tradition zu tun. WELT: Ist der mutmaßliche Attentäter in der somalischen Community bekannt? Ahmed-Murmann: Wir sind in Deutschland ganz gut vernetzt. Die somalische Community ist recht überschaubar. Hier leben an die 35.000 Somalis. Ich habe aus der somalischen Gemeinde in Würzburg gehört, dass der Mann früher ganz normal und freundlich gewesen sein soll. Dann hat er sich wohl psychisch sehr verändert. WELT: Haben Sie nach diesen Schilderungen den Eindruck, dass der Mann ein Islamist ist? Ahmed-Murmann: Niemand von uns kann sich richtig erklären, warum er bei der Tat „Allahu akbar“ gerufen hat. Er hat bisher keine islamistischen Inhalte verbreitet. Er war noch nicht mal Moscheegänger. Er hat sich nicht um Religion geschert und auch nicht für den Ramadan interessiert. Es muss in den letzten Tagen vor dem Attentat irgendwas Klick gemacht haben. Wir sind wegen der Erfahrungen mit den islamistischen Al-Shabaab-Milizen in Somalia sehr vorsichtig und aufmerksam, wenn es um extreme religiöse Ansichten geht. Wir wollen nicht, dass Anhänger dieser Milizen sich in Europa aufhalten. Es bringt alle Somalis in Gefahr, die vor diesen Islamisten geflohen sind. WELT: Die Gewaltbereitschaft ist schockierend. Da greift jemand einfach zum Messer und sticht Menschen nieder. Wie stark wird man von Gewalt im somalischen Alltag geprägt? Ahmed-Murmann: Gewalt ist eigentlich nicht an der Tagesordnung, aber viele Familien haben schlimme Erfahrungen mit den Al-Shabaab-Milizen gemacht. Sie entführen immer wieder junge Leute und verpassen ihnen eine Gehirnwäsche. Wenn die Kinder es schaffen zu fliehen, haben sie oft große psychische Probleme. Auf dem Weg von Somalia nach Europa passiert auch viel Gewalt. Es gibt Vergewaltigungen, Misshandlungen, auch Folter. Moderne Sklaverei ist an der Tagesordnung. Depressionen und Verfolgungsangst sind stark verbreitet, insbesondere bei Frauen. WELT: Experten und Politiker fordern eine bessere psychologische Betreuung. Ahmed-Murmann: Die Menschen müssen gleich bei der Ankunft Hilfe bekommen. Manche können ihre Erfahrungen kompensieren, weil sie Rückhalt und eine starke Familie haben. Aber viele junge Menschen haben große Traumata erlitten und können das nicht allein aufarbeiten. Das größte Problem in vielen muslimischen Familien ist, dass über Vergewaltigungen und Misshandlungen nicht offen gesprochen wird, weil man Angst hat, geächtet zu werden. Man braucht neutrale Ansprechpartner. In den Unterkünften wird viel gute Arbeit geleistet, aber es gibt eine Überforderung. Es sollte dort viel mehr Psychologen geben. Das würde der Integration sehr nutzen. Viele haben auch Flashbacks bei Gesprächen in den Asylverfahren mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den Ausländerbehörden. Es wird gefragt, was jemand erlebt hat, und wenn die Leute sich öffnen und die schlimmsten Dinge berichten, gibt es kaum Empathie. Viele fühlen sich nicht ernst genommen. Ich habe Menschen zu solchen Gesprächen begleitet. Sie erzählen die schrecklichsten, persönlichsten Dinge, und von den Behördenmitarbeitern wird das nüchtern in die Akte notiert. Die Menschen haben dann das Gefühl, nur als Nummer gesehen zu werden. Sie fühlen sich ein Stück würdelos. WELT: Sie sind 1991 geflohen. Wie war Ihre Ankunft in Deutschland? Ahmed-Murmann: Für mich war das damals eine ganz andere Situation. Wir hatten auch keinen so gefährlichen Weg, den heute viele auf sich nehmen. Wir sind damals geflohen, kurz bevor der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Ich habe Glück gehabt, dass ich es im letzten Moment geschafft habe. Mein Onkel lebte schon damals hier. Er war als Student gekommen und hatte eine deutsche Frau geheiratet. Ich hatte von Anfang an Unterstützung und eine stabile Familie, in der Deutsch und Somali gesprochen wird. Ich fühlte mich gleich voll integriert. Ich weiß nicht, ob ich das alles schaffen würde und ob ich das psychisch verkraften würde, wenn ich heute fliehen müsste. WELT: Wie hat sich die Stimmung in Deutschland gegenüber Migranten und Ausländern verändert? Ahmed-Murmann: Die Situation hat sich allgemein verbessert. Die Gesellschaft ist viel offener geworden. Als wir damals ankamen, war man Flüchtlinge und dunkelhäutige Menschen nicht gewohnt. Ich selbst habe zum Glück keine Beschimpfungen oder Beleidigungen erlebt. Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, sich zu integrieren. In den Behörden hat sich auch einiges verbessert, aber es fehlen dort immer noch Empathie und Mitgefühl im Umgang mit Migranten. Da gibt es noch viel Nachholbedarf. Vor allem fehlt es an Klarheit für Asylbewerber. WELT: Was meinen Sie mit Klarheit? Ahmed-Murmann: In Schweden oder in England wird schneller entschieden, ob jemand bleiben kann oder wieder gehen muss. In Deutschland muss man mehrere Jahre warten, bis ein Asylverfahren abgeschlossen ist. Das führt zu einer starken psychischen Belastung. Der Zustand wird von Somalis als „offenes Gefängnis“ bezeichnet. Man fühlt sich eingesperrt, weil es nicht vorangeht, man bekommt keine Antworten von den Behörden und wird von einer Behörde zur anderen Behörde geschickt. Sie bekommen zwar eine Arbeitsgenehmigung, aber es ist schwer eine Arbeit zu bekommen, weil die Unternehmen eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung sehen wollen. Mich rufen viele verzweifelte junge Menschen an. Sie leben in ständiger Unsicherheit und wissen nicht, woran sie sind. Die Menschen wollen Klarheit haben. WELT: Ab 2015 sind mehrere hunderttausend Migranten nach Deutschland gekommen. Was hat sich dadurch verändert? Ahmed-Murmann: Es gab damals eine große Unterstützung und Hilfsbereitschaft in der deutschen Bevölkerung. Die Menschen haben eine große Willkommenskultur gezeigt. Ich bin wirklich stolz auf Deutschland. Es hat mich aber auch etwas erschreckt, weil in so kurzer Zeit so viele Menschen kamen und ich mich gefragt habe, wie man das alles unter einen Hut bringen will. Viele Unterkünfte waren überfordert. WELT: Politisch hat die chaotische Situation stark polarisiert. Die AfD hat davon profitiert und sitzt nun in den Parlamenten. Ist es für Migranten in Deutschland schwerer geworden? Ahmed-Murmann: Eine bestimmte Partei hat das für sich genutzt. Aber Deutschland ist nicht fremdenfeindlich. Das sage ich auch immer, wenn ich mit Menschen in Somalia spreche. Dann verteidige ich Deutschland. Es gibt in Deutschland Kritik an Angela Merkel (CDU). Auf der anderen Seite genießt sie international ein sehr großes Ansehen. Angela Merkel hat das Frauenbild in der arabischen Welt stark beeinflusst. Das höre ich immer wieder. Dort haben Frauen traditionell keine Rechte und werden unterdrückt. Frau Merkel gibt dort vielen Hoffnung. Junge Frauen in Afrika sehen sie als Vorbild. In der Schule in Somalia, die wir mit unserem Verein unterstützen, sagen viele Mädchen: Ich möchte so wie Angela Merkel werden.
„Deutschland ist nicht fremdenfeindlich. Ich verteidige Deutschland“
welt.de

 

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Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden (0.02/5)

Bislang haben 8.526.549 Menschen in den Nord-Bundesländern mindestens eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen. Das entspricht einer Impfquote von 56,7 Prozent. In den norddeutschen Bundesländern ist der Anteil der mindestens einmal Geimpften in Bremen derzeit am höchsten mit 63,1 Prozent. (Stand: 01. Juli 2021) Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut (RKI), der zentralen Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheitsüberwachung und -prävention. Das RKI sammelt die Daten zu allen verabreichten Corona-Impfungen in Deutschland und veröffentlicht sie werktäglich. In der vergangenen Kalenderwoche wurden in Deutschland 5.566.254 Impfdosen verabreicht. Das sind 3,9 Prozent weniger als in der Kalenderwoche davor. (Datenstand: 01.07.21,08:00 Uhr) In der Regel wird derzeit täglich eine sechsstellige Anzahl Impfdosen verabreicht. An manchen Tagen sind es auch mehr als eine Million. NDR.de erklärt, wie Sie in den norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg einen Impftermin vereinbaren können. Sinken die Infektionszahlen weiterhin? Wie hoch ist die Impfquote bei Ihnen zu Hause? Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um aktuelle Corona-Zahlen für Ihren Landkreis zu sehen. Hinweis: Da in manchen Fällen Postleitzahlgrenzen der Deutschen Post die administrativen Landkreisgrenzen überschneiden, kann es in seltenen Fällen zu falschen Landkreiszuordnungen kommen. Nutzen Sie dann am besten die Postleitzahl des Stadtzentrums Ihrer Kreisstadt. Sie können diese Zahlen auch in allen NDR-Apps abfragen.
Coronavirus: Aktuelle Zahlen für den Norden
ndr.de

 

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TT-Kommmentar zu Teamchef Foda: Das Zauberwort heißt Respekt (0.02/5)

Kommentar Aufpassen sollten all jene, die mit gefährlichem (Halb-)Wissen zu teils vernichtenden Urteilen über Trainer greifen, ohne zu bedenken, wie viele Themen sich in einer Mannschaftssportart auf leistungstechnischen wie zwischenmenschlichen Ebenen auftun. Von 11. Juni bis 11. Juli geht die EURO 2020 mit einem Jahr Verspätung nun doch über di... Leo Windtner (70), Präsident des Österreichischen Fußball-Bunds, blickt im TT-Interview... Fans versetzt die Fußball-EM in Ausnahme-, die Virologen in Alarmzustand. Dass mit frei... Kylian Mbappe, Cristiano Ronaldo oder Robert Lewandowski sind raus, über Eigentore wird... Was, wann, wo? TT.com steht ganz im Zeichen der Fußball-EURO 2020. Hier gibt es alle Er...
EURO Blog 2021
tt.com

 

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Erdogan stellt Yücel vor Gericht: Er schrieb von Völkermord an den Armeniern

Erdogan lässt nicht locker! Rund ein Jahr nach seiner Verurteilung wegen Terrorpropaganda sollte heute eigentlich ein neuer Prozess gegen den WELT-Journalisten Deniz Yücel in der Türkei beginnen. Die Staatsanwaltschaft wirft Yücel, der ein Jahr lang in der Türkei inhaftiert war und inzwischen wieder in Deutschland lebt, öffentliche Herabwürdigung der türkischen Nation und des türkischen Staates vor. Aktuellste Entwicklung: Der Prozess wurde vertagt, Beginn ungewiss. Grund: Der zuständige Richter ist im Urlaub. Scharfe Kritik an dem Verfahren kam von deutschen Politikern, die dadurch auch andere Staatsbürger in Gefahr sehen. Grünen-Politiker Cem Özdemir sagte, Ziel eines solchen Verfahrens sei, vor allem Regierungskritiker und Türkeistämmige in Deutschland abzuschrecken. „Das ist der Versuch, den langen Arm Erdogans bis quasi in jeden Facebook-Post, in jeden Tweet in jeden Instagram-Eintrag vordringen zu lassen, auch in Deutschland bis ins kleinste Dorf.“ Özdemir sagte, was der neue Prozess gegen Yücel de facto bedeutet: „Dass sich die Türkei anmaßt, Entscheidungen eines frei gewählten Parlaments und auf Deutsch in Deutschland getätigte Äußerungen justiziabel, also strafbar, zu machen.“ Das habe eine „neue Qualität“ und verlange eine „harte Reaktion“. Der Vorwurf gegen Yücel bezieht sich der Anklageschrift zufolge auf Artikel Yücels aus dem Jahr 2016 in der WELT, in denen der Journalist unter anderem die Bezeichnung „Völkermord an den Armeniern“ benutzt. Er wird zudem der Präsidentenbeleidigung beschuldigt, weil Erdogan in einer Überschrift als „Putschist“ bezeichnet wird. Die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte, Gyde Jensen (FDP), wertete den Prozess als „unverhohlenen“ Angriff Erdogans auf die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland. Sie forderte die Bundesregierung dazu auf, sich auch öffentlich mit dem Fall auseinanderzusetzen. „Die Botschaft ist: Wer in Deutschland die Wahrheit über den Völkermord an den Armeniern ausspricht und Erdogan einen „Putschisten“ nennt, muss mit einer Verfolgung durch die türkischen Strafverfolgungsbehörden rechnen“, sagte die FDP-Politikerin. Im Jahr 2016 hatte der Deutsche Bundestag die Massaker an den Armeniern als Völkermord eingestuft. Rückblick: Yücel war von Februar 2017 bis Februar 2018 ohne Anklageschrift im Hochsicherheitsgefängnis Silivri westlich von Istanbul inhaftiert. Erst nach langem politischen Tauziehen kam er frei und konnte ausreisen, gleichzeitig wurde Anklage erhoben. Im Juli vergangenen Jahres war Yücel in Abwesenheit wegen Terrorpropaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zu rund zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Unter anderem vom Vorwurf der Volksverhetzung wurde Yücel freigesprochen. Sowohl Yücels Anwalt Veysel Ok als auch die Staatsanwaltschaft, die eine härtere Bestrafung forderte, legten Berufung ein. In dem Revisionsverfahren geht es um dieselben WELT-Artikel, für die Yücel nun wieder belangt wird.

 

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Union holt Zweitliga-Stürmer Behrens!

Er geht zukünftig in der Hauptstadt auf Tore-Jagd! Nach BILD-Informationen wechselt Kevin Behrens (30) ablösefrei zu Bundesligist und Conference-League-Teilnehmer Union Berlin! Sein Vertrag bei Zweitligist Sandhausen lief aus. Bereits seit Mittwochabend befindet sich der Stürmer bei den Köpenickern. Nach erfolgreichem Medizincheck erfolgte Donnerstag die Unterschrift. Die offizielle Verkündung steht noch aus. In den vergangenen Wochen gab es bei Behrens immer wieder Gerüchte um einen Wechsel in die 2. Liga (Werder, Darmstadt). Zuletzt hatte mit Sivasspor auch ein türkischer Klub Interesse gezeigt. Jetzt zieht's ihn in die Bundesliga. Der gebürtige Bremer war 2018 aus Saarbrücken nach Sandhausen gewechselt. In 98 Partien für den SVS schoss er 31 Tore und bereitete 15 Treffer vor. In der letzten Spielzeit rettete er die Sandhäuser mit 13 Treffern vor dem Abstieg in die 3. Liga! Und ballerte sich selbst in die Bundesliga...

 

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So verdient der Staat jetzt mit

Schöner die Kassen nie klingelten: Weil Öl- und Strom-Preise seit Monaten steigen, kann Bundesfinanzminister Olaf Scholz (63, SPD) auf höhere Mehrwertsteuer-Einnahmen hoffen! BILD zeigt, woher die zusätzlichen Milliarden für den Staatshaushalt herkommen: ► Benzin und Diesel Die Preisexplosion an der Zapfsäule fiel stark aus: Benzin und Diesel verteuerten sich laut Statistischem Bundesamt seit Juni 2020 um mehr als 20 Prozent. Hier kann der Finanzminister mit üppigen Steuermehreinnahmen rechnen! In den vergangenen Jahren lagen die Mehrwertsteuer-Einnahmen für Benzin und Diesel bei etwa 8 Milliarden Euro. Heißt: Bei einer Preis-Steigerung von 20 Prozent hätte der Finanzminister 1,6 Milliarden Euro mehr in der Kasse! ► Strom Besonders dreist: Die zusätzlichen Steuereinnahmen, auf die Scholz wegen des höheren Strompreises hoffen kann. Der stieg nämlich nicht nur, weil die Strom-Produktion teurer geworden ist. Auch die staatlichen Abgaben auf den Strom wuchsen zuletzt immer weiter – die Mehrwertsteuer kommt da noch oben drauf, ist so was wie eine „Steuer auf die Steuer“. Höhe der Mehreinnahmen für Scholz? Steht noch nicht fest. Gerechnet wird aber mit Milliarden.

 

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Ermittlungen wegen Kinderpornografie – Gesuchter stellt sich bei der Polizei

Der von der Berliner Polizei wegen des Verdachts der Anfertigung von Kinderpornografie gesuchte Mann hat sich gestellt. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 73-Jährige sei gegen 15 Uhr in Begleitung eines Rechtsanwaltes beim Landeskriminalamt in der Keithstraße erschienen, hieß es in einer Mitteilung. Am Mittwoch hatte die Polizei ein Bild des Gesuchten veröffentlicht und die Bevölkerung um Hinweise gebeten. Der Mann soll den Angaben zufolge ein fünfjähriges Mädchen fotografiert und damit Kinderpornografie angefertigt haben. Er habe sich dem Mädchen am frühen Nachmittag des 13. Juni 2020 „mit einer absoluten Selbstverständlichkeit“ genähert und das Kind mit seinem Handy „in einer höchstpersönlichen Lebenssituation“ fotografiert, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

 

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Herzmuskel-Entzündung nach Corona-Infektion

Schock für den Chemnitzer FC! Mittelfeld-Chef Christian Bickel (30) fällt mit einer Herzmuskel-Entzündung aus! Die soll eine Spätfolge der Covid-19-Infektion sein, die den Profi vor einigen Wochen erwischt hatte. CFC-Sportchef Marc Arnold (50): „Dank regelmäßiger kardiologischer Untersuchungen wurde die Herzbeutelentzündung frühzeitig erkannt und so einer schwereren Erkrankung vorgebeugt. Nach der Trainings- und Spielpause wird Christian wieder gesund und vollständig fit zurückkehren.“ Bickel wird in den nächsten sechs Wochen komplett auf körperliche Belastung höheren Niveaus verzichten. Der Herzstillstand von Dänemark-Star Christian Eriksen (29) im EM-Spiel gegen Finnland hatte den Profifußball wieder einmal für das Thema „Herzgesundheit“ sensibilisiert. Beim CFC ist der akribische Umgang damit seit Herbst 2011 Alltag. Kapitän Andreas Richter erlitt am 8. September 2011 im Alter von 33 Jahren bei der Erwärmung einen schweren Herzinfarkt, musste seine Karriere beenden. Seit dieses Akut-Ereignis´ werden zu jedem CFC-Training zwei mobile Defibrillatoren mitgeführt. Außerdem fehlen dem CFC: Benjika Caciel (20 /Schambeinentzündung nach Ermüdungsbruch im Becken), Nils Köhler (27 /Entzündung einer Achillessehne) und Dominik Pelivan (25 /Wadenmuskulatur).

 

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Korruptionsskandal in Brasilien: Für eine Impfdosis einen Dollar Schmiergeld

Bogota/Rio de Janeiro. Die Wut ist auf den Straßen greifbar: „Das größte Problem ist, dass wir eine Regierung haben, die das alles verharmlost und negiert hat“, sagt Laura Beatriz Ayres (68) im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Augenärztin ist wütend auf den rechtsgerichteten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, dem sie eine Mitverantwortung für die inzwischen fast 520.000 Covid-Toten in dem riesigen südamerikanischen Land anlastet. Auf einer Anti-Bolsonaro-Demo redet sie sich den Ärger von der Seele: „Die Regierung hat auf Medikamente gesetzt, die keine Wirksamkeit haben, auf eine Herdenimmunität, die es immer noch nicht gibt und hat gegen Impfstoffe gewettert. Sie hat sich sogar gegen die WHO und Hygienemaßnahmen gestellt. Das ist absurd“, sagt Ayres und ist damit bei weitem nicht alleine. Gut ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen in Brasilien steht Bolsonaro mit dem Rücken zur Wand. Jener Präsident, der eher mehr ein evangelikaler Sektenführer denn ein Politiker ist, ist allerdings mit rationalen Maßnahmen ohnehin nicht einzuordnen. Seine Anhängerschaft steht treu zu ihm, sie glaubt ihrem Anführer ohnehin mehr als den regierungskritischen Medien. Es kommt zu martialischen Motoraddemos, die an Aufmärsche faschistischer oder kommunistischer Diktaturen erinnern. Mit denen will Bolsonaro suggerieren, was er nicht hat: Stärke und Führungskraft. Weil bei vielen dieser Aufmärsche Bolsonaro und seine Anhänger die Hygienemaßnahmen missachten, kommt es zu scharfer Kritik. Und zu paradoxen Situationen, denn auch seine Gegner mobilisieren die Straßen. Hier wird zwar deutlich disziplinierter auf Abstand und Maske geachtet, als im Bolsonaro-Lager, aber die Massendemos liefern Bolsonaro Argumente: Dass die anderen es ja auch nicht besser machen. „Es ist wichtig, dass wir die Straße besetzen“, sagt Anderson Alves (26), Pädagoge und Bolsonaro-Kritiker. Die Chancen auf ein Impeachment, also ein Amtsenthebungsverfahren, schätzt er realistisch ein. „Ich denke, es ist kompliziert. Ich erwarte davon nicht viel“, sagt er mit Blick auf die Machtverhältnisse im Parlament. „Aber dieses Szenario zeigt die Unordnung und die Demontage dieser Regierung.“ Seit ein paar Tagen erschüttert nun ein weiterer Skandal die brasilianische Politik. Ein Mitarbeiter der Bolsonaro-Regierung soll um Schmiergeld gebeten haben, einen Dollar pro eingekaufter Impfdosis AstraZeneca, berichteten brasilianische Medien. Insgesamt ging es um 400 Millionen Impfdosen. Inzwischen hat Bolsonaro den der Korruption verdächtigten Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums entlassen. Der Fall wird den parlamentarischen Untersuchungsausschuss noch intensiver beschäftigen. Dort gibt es ohnehin schon massive Kritik am Präsidenten für seinen chaotischen, bisweilen fast schon kriminellen Corona-Kurs. Einen Teil der Mitglieder des Ausschusses beschimpfte Bolsonaro deshalb als Banditen. Der Fall ist für das Bolsonaro-Lager deswegen so gefährlich, weil die Anti-Korruptions-Bekämpfung einer ihrer selbst erklärten Markenkerne war. Inzwischen hat sich das Szenario allerdings umgedreht. Bolsonaros möglicher Herausforderer bei den Wahlen 2022, der ehemalige Präsident Lula da Silva, fährt inzwischen einen juristischen Erfolg nach dem anderen ein und wird von der brasilianischen Justiz von gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfen entlastet. Das hat Auswirkungen auf die Umfragen, die Lula, der das Land von 2003 bis 2011 schon einmal regierte, nun anführt. Hinzu kommt die schwere Wirtschaftskrise, die das Land als Folge der Pandemie erfasst hat. Rund 14,6 Millionen Menschen sind offiziell als arbeitssuchend gemeldet, die Lebensmittelpreise sind deutlich gestiegen, in den Armenvierteln leiden die Menschen Hunger. Und das ist noch nicht alles. International belastet der Skandal um den inzwischen zurückgetretenen Umweltminister Ricardo Salles die Reputation Brasiliens. „Lieber Ricardo Salles, Sie sind Teil der Geschichte. Die Verbindung von Landwirtschaft und Umwelt ist eine nahezu perfekte Ehe“, sagte der Staatschef nach dessen Demission vor einigen Tagen. „Es ist aber nicht einfach, dieses Ministerium zu führen. Was übrig bleibt, sind manchmal nur ein Haufen Prozesse.“ Salles stand für das hässliche, das skrupellose Gesicht eines Politikers, dem alles wichtiger war als seine eigentliche Aufgabe: Der Umweltschutz. Weltweit berühmt-berüchtigt wurde Salles, als eine Videoaufzeichnung einer Kabinettssitzung publik wurde. Damals forderte Salles, die mediale Aufmerksamkeit für die Corona-Pandemie zu nutzen, um in deren Schatten Umweltvorschriften zu lockern oder ganz auszuhebeln. Zu Gunsten des Bergbaus und der Landwirtschaft. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist Salles ganz offenbar auch noch tief in illegale Geschäfte der Holzmafia verwickelt. Es ist also kein Zufall, dass die Abholzung des Amazonas unter dem Duo Bolsonaro/Salles wieder Ausmaße annimmt, wie zu schlimmsten Zeiten im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts unter Lula da Silva. Die Quittung für all das gibt es derzeit in den Umfragen und die sagen ein Ende der Bolsonaro-Regierung 2022 voraus.

 

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Transfer fix: FC Bayern verleiht Lars Lukas Mai an Werder Bremen - Josip Stanisic erhält Profivertrag Transfer fix: FC Bayern verleiht Lars Lukas Mai an Werder Bremen - Josip Stanisic erhält Profivertrag

Der FC Bayern verleiht Innenverteidiger Lars Lukas Mai an Werder Bremen. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte, wird Mai bereits an diesem Donnerstag mit seiner neuen Mannschaft ins Trainingslager reisen. Der 21-jährige Mai spielte zuletzt ein Jahr auf Leihbasis für den Zweitligisten SV Darmstadt 98. „Lukas hat bei Darmstadt seine Qualitäten gezeigt und überzeugt. Bei Werder Bremen geht er den nächsten logischen Schritt seiner Entwicklung“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Sein Vertrag in München ist bis zum 30. Juni 2022 datiert. Defensivspieler Josip Stanisic wurde vom Klub mit einem Profivertrag bis 2023 ausgestattet. „Wir trauen ihm zu, diesen ganz wichtigen Schritt ins Profiteam so gut zu setzen, wie ihm das bisher auf dem Campus gelungen ist“, sagte Salihamidzic. Der 21-jährige Münchner kam 2017 ins Nachwuchsleistungszentrum der Münchner. Für die Amateure des FC Bayern lief er bisher 42 Mal auf, für die Profis absolvierte er ein Pflichtspiel. „ Ich bin überglücklich, meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben und bedanke mich für das Vertrauen der Verantwortlichen“, sagte Stanisic.

 

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Leipheim: Polizei knackt Schloss, mit dem gestohlenes Rad gesichert ist

Das gibt's auch nicht alle Tage: Die Polizei knackt das Schloss eines gestohlenen Fahrrads, um es der rechtmäßigen Eigentümerin zurückzugeben.

 

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Mann bezeichnet Hausfrauen im Netz als "faul" und als "Goldgräberinnen" – und bekommt dafür Gegenwind

Wie Frauen, die kleinere Kinder haben, mit ihrem Beruf umgehen, ist immer kontrovers. Arbeiten sie nach ein, zwei oder drei Jahren wieder Vollzeit, gelten sie als Rabenmütter. Arbeiten sie Teilzeit, wird ihnen gesagt, sie bräuchten sich über ausbleibende Beförderungen nicht wundern. Wollen sie ganz zuhause bleiben und sich um Haushalt und Familie kümmern, gilt das als konservativ und rückständig. Und ein Mann aus Australien hatte für Mütter, die sich ein Hausfrauendasein wünschen, noch ganz andere Bezeichnungen übrig. Die Facebookseite "Stay At Home Mom" richtet sich an australische Hausfrauen, und Mütter, die aktuell mit ihren Kindern zuhause sind. Eigentlich soll es hier einen netten, hilfreichen Austausch unter den Frauen geben. Nun aber postete die Seitenbetreiberin eine Nachricht, die ein Mann ihr geschickt hatte. Der Absender ist nur als "Jonathan" bekannt. Er schreibt, dass er eine schlechte Meinung von Hausfrauen habe, da diese " Männer ausnutzen" würden. "Eure Seite ermutigt Frauen bloß, nicht arbeiten zu gehen und sich ganz auf den Mann zu verlassen", kritisiert der unbekannte Mann. "Aber ein Feminist bin ich nicht. Ich finde nur, dass Frauen nicht so faul sein sollten. Männer kümmern sich um die Kinder und machen trotzdem einen Vollzeitjob. Warum sollten Frauen nicht ihren Teil der Arbeit übernehmen?" Und das ist noch nicht alles. "Jonathan" findet außerdem: "Mit einem Mann zusammenzusein, der hart arbeiten geht und dir all sein Geld gibt, damit du mit den Kindern zuhause bleiben kannst, ist kein Beruf, und es ist nicht okay. Jemanden auszunutzen und wie eine Bank zu behandeln ist nicht okay." Die Betreiberin der Hausfrauen-Seite teilte einen Screenshot der Nachricht mit den mehr als 500.000 Followern. "Wir bekommen nicht viele so unterhaltsame Nachrichten, aber diese fanden wir so amüsant, dass wir sie teilen müsssen", schrieb sie dazu. Sicher nicht die Reaktion, auf die "Jonathan" eigentlich gehofft hatte. Auch die schnell in Massen folgenden Kommentare unter dem Post sollte der kritische Mann besser nicht lesen, denn sie bringen seine Argumente ordentlich ins Wanken. "Jonathan hat offensichtlich keine Ahnung, was Kinderbetreuung kostet", schreibt etwa eine Mutter auf Facebook. "Ich habe fünf Kinder, inzwischen sind drei davon in der Schule. Wir hatten damals durchgerechnet, was die Betreuung kosten würde, wenn ich zurück in den Job gehe. Mein Gehalt wäre fast komplett für die Gebühren draufgegangen – das war die Mühe nicht wert. Werd' erwachsen, Jonathan!" Eine andere Frau schreibt: "Hausfrau ist sehr wohl ein Job, einer ohne Bezahlung, ohne Urlaub, und du kannst nicht einfach nach acht Stunden Feierabend machen. Sperrt ihn mal einen Tag lang mit meinen Kindern ein, dann wird er seine Ansichten ändern!" Und eine weitere Nutzerin findet: "Mein Mann hat gearbeitet, ich blieb zuhause und habe mich um seine Familie gekümmert, damit er sich ganz auf die Karriere konzentrieren kann. Eine Ehe ist Zusammenarbeit, keine Geschäftsbeziehung." Und auch, wenn viele Frauen die 50/50-Arbeitsteilung, die "Jonathan" vorschlägt, für eine tolle Idee halten, glauben sie nicht, dass das realistisch ist – und auch nicht, dass der Schreiber der Nachricht wirklich weiß, wieviel Arbeit in Sachen Haushalt und Erziehung Frauen wirklich tagtäglich erledigen. "Was fast immer passiert ist, dass eine Frau einen Vollzeitjob hat und nach Feierabend trotzdem noch einen Großteil der Hausarbeit erledigen muss", schreibt jemand. In einem weiteren Kommentar heißt es: "Leider übernehmen die meisten Männer eben nicht die Hälfte der Hausarbeit. Frauen arbeiten 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, und haben nie wirklich Pause. Falls er (Jonathan) verheiratet ist, tut es mir leid für die Frau, dass sie so einen herzlosen Ehemann hat." Glücklicherweise kann heutzutage jedes Paar, jede Frau, selbst entscheiden, wie sie Kinder, Haushalt und Beruf jonglieren wollen. Leicht ist das jedoch nie. Und offenbar kann man es kaum richtig machen... Quellen: Facebook, "News.com.au"

 

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Grüne - Wenn es um ein Buch geht statt ums Klima

Berlin. Eigentlich wären die Wahlkampfbedingungen für die Grünen – so zynisch es klingt - gerade optimal: Unwetter und überflutete Straßen in Deutschland, Hitzerekorde im sonst unterkühlten Kanada. Wetterextreme schaffen sichtbare und fühlbare Belege für den Klimawandel. Das Kernthema der Grünen hat sich eindrucksvoll selbst auf die Tagesordnung gesetzt. Es lässt sich nicht wegwischen, als Phantasterei und Panikmache kleinreden oder als allzu düstere Zukunftsvision. Aber die Grünen haben alles andere als einen Lauf: Sie sprechen nicht - oder nicht nur - vom Klima, sondern von Rufmord. Ein Medienwissenschaftler hat Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vorgeworfen, in ihrem neuen Buch Plagiate verwendet zu haben, die CSU hat das dankbar aufgegriffen und damit die Debatte angeheizt. Das Stichwort „Plagiat“ triggert Aufregung, von da ist es nicht weit zur Frage nach Glaubwürdigkeit und zum Betrugsvorwurf. Zuvor hatte Baerbock ihren veröffentlichten Lebenslauf an einigen Stellen korrigiert. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter. In Kürze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Die Grünen haben ihre bisherige Coolness im Umgang mit Vorwürfen abgelegt. Man wolle sich auf Inhalte konzentrieren, hieß es bislang. Nun haben sie sich für den Gegenangriff entschieden, einen Anwalt eingeschaltet und ihre Mitglieder zu Solidaritätserklärungen aufgerufen. Einzelne Grünen-Abgeordnete verschärfen auf Twitter ihren Ton gegen die politische Konkurrenz bis an die Grenze der Fairness. Es zeigt, wie ernst die Grünen die Sache nehmen. Zunächst einmal: Die Vorwürfe gegen Baerbock sind weit überzogen. Sie war an einigen Stellen nachlässig und hat damit die Angriffspunkte selbst geliefert. Aber ein Buch ist keine Doktorarbeit, die in Rede stehenden Stellen sind vor allem Auflistungen von Fakten. Für einen Skandal, für ein Absprechen von Integrität, Denk- oder Regierungsfähigkeit taugt das alles nicht. Dennoch: Das alles steht nun im Raum und vor allem in den Perpetuum-Mobiles der sozialen Netzwerke, in denen für Differenzierungen und einen zweiten Blick wenig Platz und Bereitschaft ist. Baerbocks Glaubwürdigkeit, ihr bisheriger großer Pluspunkt, steht in Frage. Der Wahlkampf dauert allerdings noch eine Weile, Baerbock kann sich wieder aufrappeln. Anders als ihre Mitbewerber Armin Laschet von der Union und Olaf Scholz von der SPD schleppt sie keine fragwürdigen Entscheidungen aus langjähriger Regierungszeit mit sich herum. Auf weniger raue Zeiten kann Baerbock allerdings kaum hoffen. Weil sich kein amtierender Bundeskanzler, keine amtierende Kanzlerin zur Wahl stellt, ist das Rennen so offen wie nie. Es geht es um viel für die Grünen. Aber eben auch für ihre Gegner.

 

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BGH urteilt zur Vereinshaftung für Fußballfans

Wie umgehen mit Bengalos und Krawallmachern im Fanblock? Die Frage beschäftigt den Fußball seit vielen Jahren. Der DFB bittet stellvertretend die Vereine zur Kasse. Dabei besagt ein eherner Rechtsgrundsatz: Keine Strafe ohne Verschulden.

 

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Lenovo Yoga Slim 7i Carbon: Top-Notebook für Home, Office und alles dazwischen

Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon ist deutlich handlicher als sein Name: Das Leichtgewicht ist robust und macht als 24/7-Begleiter in jeder Lebenslage eine gute Figur. Wer ein Notebook sucht, das allen Lebenslagen gewachsen sein soll – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld – muss sich meist für und gegen bestimmte Eigenschaften entscheiden. Das matte, kaum spiegelnde Display und die gute Tastatur gibt es meist nur in typischen Office-Notebooks, die dafür selten schickt und federleicht sind. Soll es aber beides vereinen und darüber hinaus auch noch Leistung und einen ausdauernden Akku bieten und für den mobilen Einsatz am besten auch mal den Sturz vom Stuhl überleben, dürfte die Auswahl passender Geräte auf wenige schrumpfen, die dafür um so teurer sind. Mit dem Yoga Slim 7i Carbon hat Lenovo allerdings genau solch ein Gerät im Angebot – und macht damit fast alles richtig. Unser Kurztest. Wie der Namenszusatz "Carbon" schon verrät, setzt Lenovo beim Gehäusematerial auf Kohlefaser. Allerdings beim Gehäusedeckel. Handballenauflage und Unterseite sind aus einer Magnesiumlegierung gefertigt. Das sorgt dafür, dass das gesamte Notebook einerseits erstaunlich leicht – es wiegt gerade einmal 986 Gramm – und trotzdem sehr stabil und verwindungssteif ist. Lenovo hat es sogar auf seine Robustheit prüfen lassen: Stürze aus einer Höhe von 76 cm – also etwa vom Tisch herunter – soll das Gerät überstehen, im Test haben wir es allerdings nicht übers Herz gebracht, das auszuprobieren. Staubgeschützt ist das Gerät übrigens auch, sodass auch ein wenig Arbeit im Strand möglich sein sollte. Mit diesen Infos im Hinterkopf macht es tatsächlich Spaß, das leichte Notebook einfach überall hin mitzunehmen, ohne sich ständig Sorgen machen zu müssen, dass das 1000-Euro-Notebook Schäden davon tragen könnte. Ein umkomplizierter Begleiter also. Technisch ist das Gerät sehr gut ausgestattet: In unserem Testgerät (Preis: 1200 Euro) steckt ein leistungsfähiger aber sparsamer i7-Prozessor der aktuellen 11. Generation,16 GB Arbeitsspeicher und eine schneller M.2-SSD mit 512 GB Speichervermögen – damit ist man auch für anspruchsvolle Aufgaben gerüstet. Nur spielen klappt mit dem Notebook nicht wirklich, dazu ist die integrierte Iris-Grafik nicht leistungsfähig genug. Erfreulich ist auch, dass gleich zwei USB-C-Buchsen mit Thunderbolt-4-Unterstützung (Transferrate von bis zu 40 GBit/s) zu verfügung stehen, der dritte Anschluss ist USB-3.2-kompatibel und unterstützt immerhin noch 20 GBit/s Datenrate. Wifi 6 und Bluetooth 5.1 sind mittlerweile dagegen selbstverständlich. Das Display ist matt, was vor allem das Arbeiten in hellen Umgebungen erleichtert – gleichzeitig unterstützt das Display Dolby Vision. Nennenswerte HDR-Effekte sollte man bei einer Helligkeit von 300 Nits zwar nicht erwarten – aber das 13-Zoll-Display ist scharf (2560 x 1600 Pixel) und taugt sowohl zum Arbeiten als auch zum Filme schauen. Letzteres macht sogar mit den intern verbauten Audioboxen halbwegs Spaß, da diese Dolby Atmos unterstützen und so bei kompatiblen Inhalten ein deutlich räumlicheres Klangbild liefern, als man es von so einem kleinen Notebook erwarten würde. Ein schönes – und künftig unter Windows 11 vermutlich sogar noch wichtigeres Extra ist die Windows Hello Kamera. Sie erlaubt sichere Identifikation via Gesichtserkennung, sodass Anmeldungen und Logins unter Windows schnell und bequem erfolgen können. Stichwort Windows 11: In unserm Test haben wir auch die erste Entwicklerversion von Windows 11 auf dem Gerät installiert. Das klappte bereits sehr gut – hier dürften Kunden keine Probleme beim Umstieg haben. Im Test störte uns tatsächlich nur eine Kleinigkeit: Die weiße Tastatur ist dank Hintergrundbeleuchtung nicht nur in heller, sondern auch in dunkler Umgebung gut ablesbar. Doch gerade in mäßig beleuchteten Kunstlichtsituationen wird die automatische Tastaturbeleuchtung zum Problem: Sie springt nämlich dennoch an, was die einzelnen Zeichen auf den Tasten plötzlich viel schlechter erkennbar macht, als wenn die Beleuchtung hier ausgeschaltet bliebe. Die Automatik lässt sich zwar abstellen – eine gute und bequeme Lösung für das Problem haben wir allerdings nicht gefunden. Ein schwerwiegendes Problem stellte es im Test allerdings auch nicht da, eher ein kleines Ärgernis. Mit dem Yoga Slim 7i Carbon liefert Lenovo ein rundum gelungenes Notebook ohne große Schwächen ab. Das Gerät ist ab 1000 Euro erhältlich (dann mit i5-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher) und bietet einen hohen Gegenwert für den Preis. Insgesamt macht das Arbeiten mit dem Gerät im Alltag viel Spaß, bei normalen, ja selbst bei anspruchsvollen Aufgaben schlägt sich das Yoga Slim 7i Carbon souverän, der weiße Look ist schickt und hebt sich von der Masse ab. Anspruchsvollere Nutzer, die im Bereich um 1000 Euro nach einem guten Notebook für den Allround-Einsatz suchen, sollten sich dieses Gerät unbedingt näher anschauen. In diesem Preissegment wird man derzeit kaum ein besseres Windows-Notebook finden.

 

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Marketing oder Solidarität? Das Ende des Regenbogens

Plus Wie viel Farbe muss ein Unternehmen bekennen? Man scheint sich einig zu sein: Nur so viel, wie es nicht schadet. Oder anders formuliert: Nur in Ländern, in denen solidarische Statements nicht weh tun. Nach einer irischen Sage findet man am Ende des Regenbogens einen großen Topf voll Gold. Klar, inwieweit man Sagen und Mythologie glauben kann, ist eine andere Frage. Die Debatte um den Regenbogen – und vielleicht auch um das Gold – erreicht aktuell einen Höhepunkt. Weltweit schmücken sich Unternehmen, Großkonzerne, aber auch Parteivorstände und Privatpersonen in den Sozialen Medien mit einer Regenbogenflagge als Zeichen für Akzeptanz aller Lebensentwürfe und gegen Ausgrenzung. Die Logos von Firmen wie Telekom, Mercedes oder Bayer wurden auf Twitter, Facebook oder Instagram in bunte Farben getaucht.

 

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Tierschutzpreis für Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer

Für ihre Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer ist die Tierärztin Katja Feuerbacher mit dem Hessischen Tierschutzpreis 2021 ausgezeichnet worden. Der zweite Preis ging an den Tierschutzverein Katzenzuhause aus Biebergemünd (Main-Kinzig-Kreis), der vor allem gefundene Katzen an neue Besitzer vermittelt. Die mit jeweils 3500 Euro dotieren Auszeichnungen werden jährlich vom Land Hessen für ehrenamtliches Engagement im Tierschutz vergeben, wie das Umweltministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Feuerbacher hatte mit ihren Online-Seminaren Geld für das Tierheim Kelkheim (Main-Taunus-Kreis) gesammelt, um es in der Corona-Pandemie zu unterstützen. In den Seminaren zeigte die Veterinärmedizinerin Hundebesitzern, wie sie ihre Tieren untersuchen können, um dem Notarzt erste Informationen zu geben. Laut Ministerium plant die Ärztin weitere Kurse in der Katzen-Notversorgung und in der Versorgung alter Hunde.

 

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Belästigungsaffäre bei RTS: Sexismus public

Bei der Aufarbeitung der Belästigungsaffäre beim Westschweizer und beim Tessiner Fernsehen geht es nicht um #MeToo. Es geht um Übergriffe und systematisches Wegschauen. Im Studio des welschen Senders RTS ist alles auf Hochglanz poliert. Hinter den Kulissen geht es anders zu. Eine Tessiner Journalistin gratuliert ihrem Kollegen zur Geburt seines Kindes, seine Antwort: «Sai, mia moglie sta cicatrizzando, quindi non piegarti in avanti – sarebbe troppo difficile resistere.» Sinngemäss übersetzt etwa: «Bei meiner Frau sind die Wunden noch nicht verheilt, also beuge dich nicht so weit nach vorne – ich könnte nur schwer widerstehen.» Eine Westschweizer Kollegin betritt das Sitzungszimmer und hört, wie ihr Chef sagt: «Ah, ben – en parlant de chattes . .» – «Apropos Pussies». Auf der Instagram-Seite «Swiss Media Too» haben Schweizer Journalistinnen zusammengetragen, was sie in ihrem Alltag so zu hören bekommen. Nicht alle Fälle haben sich beim Westschweizer und beim Tessiner Fernsehen zugetragen, aber viele. Angestellte des welschen Senders RTS haben 230 Sexismus-Vorfälle gemeldet. Bei RSI im Tessin waren es 40. Im April hatte die SRG zum ersten Mal dazu Stellung genommen. Am Donnerstag ist nun der Schlussbericht der internen Revision publiziert worden. Aus den Rückmeldungen seien «zahlreiche Situationen von Persönlichkeitsverletzungen hervorgegangen», schreibt RTS. Welche genau, soll die Öffentlichkeit nicht erfahren. Aus «offensichtlichen Gründen des Persönlichkeitsschutzes» könne der Bericht nicht publiziert werden, teilte die Medienstelle der SRG mit – auch in geschwärzter Form nicht. Der Titel des offiziellen Mediencommuniqués lautet: «Die SRG ergreift weitreichende Massnahmen zum Schutz der Integrität ihrer Mitarbeitenden.» Sie hätte auch titeln können: «Die SRG hat beim Schutz der Integrität ihrer Mitarbeitenden jahrelang versagt.» Denn der Schlussbericht stellt der SRG kein gutes Zeugnis aus. Auf praktisch jeder Seite finden sich Sätze wie «Es besteht bei den verantwortlichen Stellen in der SRG ein eingeschränktes und uneinheitliches Verständnis in Bezug auf das Thema Persönlichkeitsschutz» oder «Einige (HR-Fachpersonen) nannten ihre Überforderung (. . .) und verwiesen auch auf die Führungsverantwortung der Linienvorgesetzten». Der Mitte-Präsident Gerhard Pfister nannte die SRG kürzlich wegen der Kostenüberschreitungen im SRF-Newsroom einen «Saftladen». Man mag sich gar nicht ausdenken, welches Wort ihm in den Sinn kommt, wenn er den Schlussbericht gelesen hat. Denn auch wenn es sich bei der grossen Mehrheit der untersuchten Vorfälle nicht um strafrechtlich relevante Übergriffe gehandelt haben mag, so zeigt die Aufarbeitung des Geschehenen doch eines klar: Bei den beiden Sendern ging es nicht nur um Anzüglichkeiten im Rahmen von geselligen Anlässen, sondern auch um Machtmissbrauch und Sexismus. Wie man sich die Atmosphäre in den Anstalten vorstellen muss, zeigt der Abgang des ehemaligen RSI-Direktors. Ihm wurde das Dossier zur Aufarbeitung der Sexismus-Vorfälle entzogen, nachdem er selbst sexistische Witze getwittert hatte. Immerhin: Mittlerweile hat die SRG die Missstände aufgearbeitet und Veränderungen eingeleitet. Bei RTS werden zwei weitere Mitarbeiter suspendiert und neue Untersuchungen eröffnet. Im Tessin ging der Direktor, in der Westschweiz der Chefredaktor. Keine Konsequenzen haben die Vorfälle für den SRG-Generaldirektor Gilles Marchand, der vor seiner Beförderung 2017 16 Jahre lang an der Spitze von RTS stand. Bereits der erste Untersuchungsbericht hatte festgehalten, dass man ihm höchstens vorwerfen könne, «seine sekundäre Aufsichtsverantwortung zu wenig wahrgenommen zu haben».2014 wurde er persönlich über einen Fall von sexueller Belästigung in Kenntnis gesetzt. Danach und vorher ist ihm offensichtlich nichts aufgefallen. Der SRG-Verwaltungsrat ist dennoch der Ansicht, dass er «die richtige Person» sei, um die Unternehmenskultur zu verändern – samt Kultur-Charta, Diversity-Board und Ethikkodex.

 

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Grün-Ministerin stoppt Lobau-Tunnel

Kehrtwende. Das Verkehrsressort legt Lobau-Tunnel und Stadtstraße auf Eis, um sie zu evaluieren. Die Stadt Wien ist empört. Es ist eine brisante Antwort des Klimaschutzministeriums auf „Presse“-Anfrage am Donnerstag: Wurden Lobau-Tunnel und Stadtstraße von Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf Eis gelegt?

 

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Stofftierratte vermisst: Leipziger Studentin bietet 100 Euro Finderlohn

Leipzig. Manche Dinge haben für ihren Besitzer oder ihre Besitzerin einen wesentlich höheren Wert als für andere: So ist es wohl auch mit Kuscheltierratte Siggi, mit der die Leipziger Studentin Lynne schon um die Welt gereist ist. Doch nun ist ihr Stoffbegleiter verschwunden – und die 24-Jährige ist verzweifelt auf der Suche, wie die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) berichtet. Schon seit der dritten Klasse begleitet Siggi die Studentin demnach durchs Leben, überall hin habe sie ihn mitgenommen. „Er war mit zu meinem Freiwilligen Sozialen Jahr in Argentinien und zum Erasmus-Semester in Dublin – mittlerweile habe ich ihn seit 17 Jahren“, sagt Lynne der Zeitung. Nun ist das Stofftier verschwunden: Die Handtasche der Leipzigerin wurde geklaut, und darin befand sich auch Siggi. Die Tasche bekam Lynne laut LVZ einige Tage später von einer Finderin zurück, aber das Kuscheltier fehlte. Die Finderin hatte demnach die Tasche in einer Verschenkekiste auf der Straße gesehen und mitgenommen, darin soll auch das Kuscheltier gelegen haben, das sie aber – wusste sie doch nichts von dem Diebstahl und dem emotionalen Wert des Tieres – nicht mitnahm. Als Lynne später nachschaute, war Siggi nicht mehr in der Kiste. Nun scheut Lynne keine Müh‘ und Kosten, um Siggi wiederzufinden. Sie hat in Leipzig Vermisstenzettel aufgehängt und verspricht einen Finderlohn von 100 Euro – wofür sich vermutlich gleich mehrere neue Siggis kaufen ließen. „Persönlicher Wert – unbezahlbar“, steht laut „LVZ“ auf den Zetteln. Sie hofft, dass das Kind oder die Familie, die das Stofftier aus der Geschenkekiste mitgenommen hat und nichts vom Diebstahl weiß, die Zettel sieht – und sie bald wieder mit Siggi auf Reisen gehen kann. RND/hsc

 

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Viele neue Gesichter beim Trainingsauftakt

Stürmer Max Kruse haben die Olympia-Pläne von DFB-Trainer Stefan Kuntz vor dem Trainingsauftakt des 1. FC Union im strömenden Regen bewahrt. „Trainer Stefan Kuntz hat im Fernsehen gesagt, dass er ihn zu Olympia mitnimmt. Daraufhin mussten wir und er kurzfristig dafür sorgen, dass er geimpft wird. Das war am Mittwoch. Deswegen durfte er am Donnerstag nicht belastet werden“, sagte Manager Oliver Ruhnert am Donnerstag nach der ersten Trainingseinheit. Sollte Kruse nominiert werden, würde er ab dem 12. Juli mit der Olympia-Mannschaft nach Tokio fliegen und je nach Erfolg erst am 8. August wieder zurückkehren, wenn eine Woche vor dem Start in die 59. Bundesligasaison die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ansteht. Dagegen konnte Union-Trainer Urs Fischer 25 Akteure auf dem Übungsgelände am Stadion An der Alten Försterei begrüßen. Unter ihnen befanden sich mit Rani Khedira (FC Augsburg), Paul Jaeckel (Greuther Fürth), Levin Öztunali (Mainz 05), Pawel Wszolek (Legia Warschau), Julius Kade (Dynamo Dresden), Andreas Voglsammer (Arminia Bielefeld), Rick van Drongelen (Hamburger SV) und Timo Baumgartl (PSV Eindhoven) acht der zehn externen Neuverpflichtungen. Kurz vor dem Trainingsauftakt hatte Union bekanntgegeben, dass Innenverteidiger Baumgartl ausgeliehen wird. Von den neuen Spielern fehlten noch Verteidiger Tymoteusz Puchacz (Lech Poznan) und Mittelfeldmann Genki Haraguchi (Hannover 96), die in den letzten Wochen für Polen beziehungsweise Japan im Einsatz waren. Das Duo wird in der kommenden Woche in Berlin erwartet. Das trifft auch auf Offensivmann Keita Endo zu, der ebenfalls für Japan aktiv war. Kapitän Christopher Trimmel, der mit Österreich im EM-Achtelfinale stand, soll im zweiten Trainingslager ab dem 19. Juli in Oberlängenfeld (Österreich) zur Mannschaft stoßen. Angreifer Sheraldo Becker nimmt mit Suriname am Gold Cup teil, der am 10. Juli beginnt. [Mehr guten Sport aus lokaler Sicht finden Sie – wie auch Politik und Kultur – in unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken. Hier kostenlos zu bestellen: leute.tagesspiegel.de] Grischa Prömel, der bereits die letzten Spiele der abgelaufenen Saison verpasst hatte, musste im Verlauf der Sommerpause operiert werden, und fehlt auch die kommenden Wochen. Dagegen konnte der ein Jahr lang mit einer Knieverletzung ausgefallene Angreifer Anthony Ujah zumindest Teile des Trainings ohne Zweikämpfe absolvieren.

 

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Altersdiskriminierung? WDR sortiert "Lokalzeit"-Moderatorin Simone Standl aus

17 Jahre lang moderierte Simone Standl die "WDR-Lokalzeit" aus Köln. Nun ist Schluss. Sie hätte gerne noch länger gearbeitet. Doch das wollte der Sender nicht. Mitten in der Pandemie teilte der Sender WDR der Moderatorin Simone Standl mit, dass Ende Juni Schluss sei. "Es gab ein einziges Gespräch, in dem man mir mitteilte, dass in sieben Monaten Schluss ist. Niemand hat nach meiner persönlichen Situation gefragt. Ich habe zwei Töchter, die beide im Studium sind. Heute steht man doch mit 59 Jahren noch voll in Lohn und Brot und denkt nicht an Rente. Ich hätte gerne noch ein paar Jahre moderiert, vielleicht bis 65", sagt sie im Gespräch mit t-online. In der Presse habe damals gestanden, Standl möchte mit 59 Jahren andere Wege gehen, erinnert sie sich – und nennt das "Bullshit". Beim WDR bestätigt man das Aus. "Unter den 'Lokalzeit'-Moderatoren und Moderatorinnen gibt es immer wieder Wechsel. Das ist normal – und das wissen auch die Moderatoren und Moderatorinnen. Die Sendung lebt davon, dass sie in regelmäßigen Zeiträumen Neues ausprobiert", teilt Sprecher David Hebing auf Anfrage mit. Wie die meisten Moderatorinnen und Moderatoren arbeitet Simone Standl nicht als Angestellte, sondern als freie Journalistin. Ein hauseigener Vertrag sichert sie nur wenig ab. Ihr selbst habe der Sender gesagt, er müsse "diverser" werden. Dies ginge nur mit neuen Gesichtern. "Mich hat niemand nach meinen Wünschen gefragt. Man wird behandelt wie ein Lehrling, der die Probezeit nicht bestanden hat", beschrieb Standl im "Kölner Stadt-Anzeiger" ihre Gefühle. Das Wort Alter nimmt der WDR ungern in den Mund. "Trotzdem kann man an vielen Stellen Altersdiskriminierung heraussehen", sagt Simone Standl. Als ihr ungewollter Abschied im Sender die Runde machte, setzten Kolleginnen und Kollegen eine Protestnote auf.50 unterschrieben, viele aber auch nicht. "Ich kann diese Kolleginnen und Kollegen verstehen. Sie haben Angst um ihre Existenz", sagt Standl. Mittwochabend stand Standl, sonst gerne in farbenfrohe Kleider gehüllt, in schwarzer Hose und schwarz-weißem Pullover im Lokalzeit-Studio, moderierte die Beiträge an. Es war ihr letzter Auftritt in der Sendung. Am Ende stieß Kollege Henning Quanz (53) dazu, teilte den Zuschauern mit, dass dies die letzte Sendung der Kollegin sei. Ein kleines Filmchen folgte, das Standl bei ihrer ersten Moderation vor 17 Jahren zeigte. Auch ihre Einsätze bei der Fußball-WM 2006 oder im Karneval kamen darin vor. Weggefährten ballten im Hintergrund die Fäuste, tuschelten. "Die Stimmung ist auf einem absoluten Tiefpunkt. Viele ältere Kollegen fragen sich, wer der nächste ist, der aus Altersgründen gehen muss. Hier herrscht Jugendwahn", berichtet ein langjähriger Mitarbeiter, der nicht genannt werden möchte. Simone Standl ist nicht die erste Moderatorin, die beim WDR unfreiwillig ausscheidet. Im vergangen Jahr musste WDR-Urgestein Stephan Pinnow mit 51 Jahren gehen.13 Jahre hatte er die Nachrichtensendung "Hier und Heute" und das Reisemagazin "Wunderschön!" moderiert. Mit "konzeptionellen Änderungen" begründete der WDR damals das Aus für den langjährigen Mitarbeiter. Die unsichtbare Altersschranke bekam auch die Tierärztin und langjährige Moderatorin des Magazins "Tiere suchen ein Zuhause", Claudia Ludwig, zu spüren.2012 musste sie ihren Platz für Simone Sombecki räumen. Zehn Jahre lang hatte die Diplom-Pädagogin zuvor zum Moderatoren-Team des Shopping-Senders "QVC" gehört. Unterdessen schlägt das Aus der beliebten Moderatorin in den sozialen Medien hohe Wellen. Hunderte von Mail und Posts sind bei Simone Standl eingegangen. "Sie sind alle sehr wertschätzend. Das tut unglaublich gut". Auch der Kölner Musiker Peter Brings hat ihr geschrieben und sein Bedauern ausgedrückt. "Darüber habe ich mich riesig gefreut", sagt Standl. Auch Facebook-User bekunden öffentlich ihr Bedauern über die Entscheidung des Senders. "Buhrow war ein guter Amerika Korrespondent. Hätte er gerne bleiben können", schreibt zum Beispiel ein User. Ein weiterer Nutzer postet: "Unglaublich, der WDR hat sich sehr gewandelt in den letzten Jahren, leider nicht zum Vorteil. Simone Standl, danke für die stets kompetente und erfrischende Moderation der 'Lokalzeit'". Eine andere Userin schreibt: "Dann ignoriere ich in Zukunft WDR". Viele kritisieren die mangelnde Wertschätzung des Alters. Eine Facebook-Userin denkt, dass man es beim WDR ab einem bestimmten Alter schwer hat: "Der Fall erinnert mich an die erste Moderatorin von 'Tiere suchen ein Zuhause' (Claudia Ludwig). Das war auch so unmoralisch, brutal und eiskalt". Ab Mitte Juli übernimmt die deutlich jüngere Kollegin Sümeyra Kaya den Job von Simone Standl. Standl hat der WDR angeboten, künftig Lokalnachrichten im WDR2-Hörfunk zu sprechen. "Ich werde jetzt erst einmal durchatmen und mich sortieren. Im August geht es dann mit Hörfunk weiter", sagt die Fernsehmoderatorin. Einen kleinen Grund zur Freude hatte sie immerhin am Mittwochabend, den die Zuschauerinnen und Zuschauer jedoch nicht sehen konnten: "Die Kollegen haben mir einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt. Mein Kollege hat nur vergessen, ihn mir vor der Kamera zu übergeben."

 

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Experten entnehmen Proben aus Schieferölmeiler der Nazis

Experten des Landesdenkmalamtes haben in Balingen im Zollernalbkreis Proben aus einem früheren Schieferölmeiler der Nazis entnommen. "Wir haben etwa 20 Proben entnommen mit einem Gewicht von rund 15 Kilogramm", sagte Christian Bollacher, Leiter des Forschungsprojekts KZ-Komplex Natzweiler am Donnerstag. Die Proben werden nun analysiert. "Es geht darum, festzustellen, welchen Temperaturen diese Gesteinsproben bei dem Verschwelungsprozess ausgesetzt waren", erklärte Bollacher. Der Meiler war im Zuge des "Unternehmens Wüste" aufgebaut und im Frühjahr 1945 beim Einzug der Franzosen hinterlassen worden. Hintergrund ist, dass Albert Speer, Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, im Juli 1944 die systematische Nutzung des Ölschiefers zur Öl- und Treibstoffproduktion angeordnet hatte. Zwischen Tübingen und Rottweil sollten zehn riesige Schieferölfabriken entstehen. Um die immense Bauleistung in dem utopisch knapp bemessenen Zeitraum von nur wenigen Monaten umsetzen zu können, griff man auf die Arbeitskraft von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen zurück. Sieben Außenlager des Konzentrationslagers Natzweiler wurden für das Projekt eingerichtet und Tausende KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in die Region verschleppt und für das Ölschieferprojekt ausgebeutet. Viele von ihnen starben. "Das Unternehmen Wüste war ein grandioser Fehlschlag", sagte Bollacher. Vier der Schieferölwerke hätten vor Kriegsende einen Notbetrieb aufgenommen. Der Ertrag des technisch simplen Meilerschwelverfahrens habe nicht ansatzweise die illusorischen Erwartungen, größere Mengen Rohöl zu gewinnen, erfüllt. Bei der Erforschung arbeitet das Landesdenkmalamt mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters und dem Competence Center Archaeometry Baden-Wuerttemberg an der Universität Tübingen zusammen.

 

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Leichter Homeoffice für Beschäftigte der Landesverwaltung

Die rund 230.000 bei der niedersächsischen Landesverwaltung beschäftigten Menschen sollen künftig leichter im Homeoffice arbeiten können, wenn ihre dienstliche Tätigkeit es zulässt. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften trat am Donnerstag in Kraft. Sie legt einheitliche und verbindliche Rahmenbedingungen fest, zu denen in den unterschiedlichen Dienststellen mehr Homeoffice ermöglicht werden soll. So sollen die beim Land Niedersachsen Beschäftigten künftig zum Beispiel unabhängig von sogenannten Sozialkriterien wie Kinder- oder Angehörigenbetreuung Homeoffice beantragen können. "Entscheidend ist jetzt die konkrete dienstliche Tätigkeit", sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag. Für viele Beschäftigte bei der Polizei, in der Justiz, in Schulen oder im Straßenbau seien mobile Arbeitsformen beispielsweise nicht geeignet. Wer einen hohen Teil seiner Arbeitszeit Zuhause ableistet, soll bei der Einrichtung seines Arbeitsplatzes zu Hause unterstützt werden.

 

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Experten machen Fliegerbombe auf Helgoland unschädlich

Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Donnerstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf der Nordseeinsel Helgoland unschädlich gemacht. Die britische 250-Kilo-Bombe war bei der Überprüfung einer Verdachtsstelle in der Nähe des Hafens gefunden worden, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts am Donnerstag sagte. Für die Arbeiten an dem Blindgänger mussten auch einige Menschen ihre Häuser und Wohnungen zwischenzeitig verlassen. Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes mussten den Zünder der Fliegerbombe sprengen. Nach rund anderthalb Stunden konnten sie gegen Mittag Entwarnung geben. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.

 

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Razzia in Arbeiterunterkunft: Brandschutz missachtet

Bei einer Razzia in Mannheim haben Polizei und Stadt eine mutmaßlich illegal betriebene Arbeiterunterkunft unter die Lupe genommen. Das Ziel sei die Einhaltung des Bau- und Brandschutzes und damit die Gefahrenabwehr für die dort lebenden Menschen gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. In dem Gebäude in einem Industriegebiet fanden die Beamten 105 Betten in 36 Zimmern vor. Insgesamt waren fast 100 Beamte an der Aktion beteiligt. Die Zimmer werden zu jeweils mehreren Hundert Euro an Arbeiter aus Osteuropa vermietet, wie die Polizei weiter mitteilte. Auch Kellerräume seien als Wohnungen genutzt worden. Das Baurechtsamt prüfe nun, ob die Nutzung dieser Räumlichkeiten untersagt werden kann. Die Missachtung bau- und brandschutzrechtlicher Vorschriften gilt als Ordnungswidrigkeit. Die Eigentumsverhältnisse seien noch nicht geklärt, sagte der Sprecher. Weitere Fragen beträfen das Steuerrecht, Versicherungspflichten und Arbeitnehmerrechte. Bei dem Einsatz wurden 49 Mieter zu ihren Mietverhältnisse befragt. Überdies wurden vier Menschen in dem Gebäude angetroffen, die behördlich gesucht werden. Einer davon wurde aufgrund eines bestehenden EU-Haftbefehls festgenommen.

 

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Deutlich mehr tödliche Unfälle am Bau

Bei Arbeitsunfällen am Bau sind im vergangenen Jahr in Deutschland 97 Menschen ums Leben gekommen. Das waren 27 Fälle mehr als im Jahr zuvor, wie die Berufsgenossenschaft Bau in Berlin mitteilte. Neben 19 tödlichen Unfällen bei An- und Abfahrt zu den Baustellen waren vor allem Abstürze aus großer Höhe die häufigste Ursache. Mit 44 Opfern machten sie im Jahr 2020 fast die Hälfte aus. Die Berufsgenossenschaft wie auch die Gewerkschaft IG Bauen Agrar Umwelt kündigten weitere Anstrengungen zur Prävention an. Das Bewusstsein für die Risiken müsse in die Köpfe der Menschen, erklärte der Präsident des Verbandes des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg, Gerd Renz: «Wir müssen Sicherheit vorleben und weg vom falschen Heldentum. Cool ist, wer sich sichert – und nicht wer sich traut, ohne Absicherung nach ganz oben zu klettern.» IG-BAU-Chef Robert Feiger beklagte zudem ein «klares Überwachungsdefizit» bei den staatlichen Arbeitsschutzkontrollen in den Bundesländern. Es dürfe nicht nur auf die Eigenverantwortung der Unternehmen gesetzt werden, sondern man benötige einen höheren Kontrolldruck auf diejenigen Betriebe, die es mit der Sicherheit nicht wirklich ernst und genau nähmen. Bundesweit seien 1439 Aufsichtsbeamte viel zu wenig, meinte Feiger. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft ist hingegen leicht um 2,6 Prozent auf knapp 104.000 zurückgegangen, wie die Berufsgenossenschaft weiter berichtete. Auch die meldepflichtigen Wegeunfälle verringerten sich um rund 10 Prozent auf 7723 Ereignisse. Den Verdacht auf eine Berufskrankheit gab es in rund 15.800 Fällen, ein knappes Prozent mehr als 2019. Am Bau sind weißer Hautkrebs, Lärmschwerhörigkeit und Lungenkrebs in Verbindung mit Asbest besonders häufig.

 

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Stolz und Demütigung

Der Himmel über dem Tiananmen-Platz wollte an diesem ersten Juli kein Einsehen haben. Aber die Begeisterungsstürme, die rund 70000 geladene Gäste zum 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei Chinas durch Peking hallen ließen, hatten Sonne gar nicht nötig. Strahlender, als die Geschicke der Nation hier gezeichnet wurden, konnte es nicht werden. Xi Jinping, Generalsekretär der Partei, Vorsitzender der Zentralen Militärkommission und Präsident der Volksrepublik in einem, formulierte in seiner gut einstündigen Rede zwar keinen einzigen originellen Gedanken. Er knüpfte mit gebetsmühlenartigen Beschwörungen der „nationalen Wiedergeburt“ jedoch nahtlos an die Rhetorik zum 70. Jahrestag der Gründung der Republik im Jahr 2019 an – und an die Großmachtansprüche, die er 2012 mit dem Begriff des „Chinesischen Traums“ begründet hatte. Es ist vorschnell, das angesichts aktueller Spannungen auf stille Drohungen gegenüber Hongkong und Macau zu reduzieren – und auf lautstarke Heimholungsdrohungen gegenüber Taiwan. Man kann den umfassenden Machtanspruch der Partei nur verstehen, wenn man mit Xi die demütigende Vorgeschichte dieser Wiedergeburt rekapituliert. Die Opiumkriege des Kaiserreichs gegen die Engländer. Den als Taiping-Aufstand bekannten internen Bürgerkrieg zwischen der Qing-Dynastie und ethnischen Minderheiten, der bis zu 30 Millionen Menschen das Leben kostete. Oder den Boxer-Aufstand an der Wende zum 20. Jahrhundert, in dem eine koloniale Allianz, an der auch das Deutsche Reich und der Erzfeind Japan beteiligt waren, China unterjochte. Zugleich muss man sich klar darüber sein, was Xi unterschlägt. Die Hungersnot des „Großen Sprungs nach vorn“. Das Blutvergießen der Kulturrevolution. Ereignisse, deren Verschweigen gerade in ausdrücklicher Würdigung von Mao Zedong mit offenem Blick auf das ikonische Gemälde des Großen Vorsitzenden unterhalb der Balustrade am Eingang zur Verbotenen Stadt, gewagt wirkt. In China scheint diese Art von Geschichtsklitterung zu funktionieren - wie ja auch das Tiananmen-Massaker tabuisiert wird Schließlich fragt auch niemand, was es mit dem Marxismus-Leninismus auf sich hat, den Chinas KP nach der Oktoberrevolution aus Russland importierte. Vom heute herrschenden autoritären Staats- und Parteibuch-Kapitalismus ist er denkbar weit entfernt. Der von Xi gepriesene „Sozialismus mit chinesischen Eigenheiten“ zeigt in der Armutsbekämpfung allerdings tatsächlich Erfolge. Sie werden propagandistisch leider nur allzu gerne mit menschenrechtlichen Einschränkungen verknüpft – auch wenn zu Beginn der Zeremonie 100 mal 56 Kanonenschüsse allen ethnischen Minderheiten Tribut zollten.

 

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Umgestürzte Bäume lösen Stromausfälle aus - und eine Kettenreaktion

Plus Der Klimawandel macht sich nach Ansicht von Experten schon bemerkbar. Somit auch im Kreis Günzburg. Sind da oberirdische Leitungen noch zeitgemäß? Eine ganze Reihe von Stromausfällen im Landkreis Günzburg am Dienstag und Mittwoch haben die Mitarbeiter der Lechwerke (LEW) beschäftigt. Auslöser war ein Unwetter, woraufhin Bäume auf Stromkabel stürzten und gewissermaßen eine Kettenreaktion auslösten. Doch gerade angesichts dessen, dass heftige Gewitter in den kommenden Jahren zunehmen sollen, stellt sich eine Frage: Sind oberirdische Stromleitungen überhaupt noch vertretbar, wenn man nicht alle paar Wochen im Dunkeln sitzen will?

 

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Für Interkontinental-Waffen: Chinas Armee rüstet mit Raketen-Silos auf

China hat mit dem Bau von mehr als Hundert neuen Silos für Interkontinental-Raketen mitten in der Wüste begonnen. Satellitenbilder zeigen ungewöhnliche Veränderungen, die aussehen wie Löcher im Wüstensand. Sie erstrecken sich über Hunderte Quadratkilometer in der Wüste der chinesischen Provinz Gansu. Tatsächlich handelt es sich um Raketen-Silos, die Forscher des Center for Nonproliferation Studies (CNS) entdeckten.119 an der Zahl, nahe der Stadt Yumen im Nordwesten von China. Das berichtet die „ Washington Post “. Die riesige Baustellenanlage könnte laut Einschätzung der Forscher des James Martin Center for Nonproliferation Studies (CNS) eine große Erweiterung der nuklearen Fähigkeiten Pekings signalisieren. Heißt: China rüstet auf! Die 119 nahezu identischen Anlagen weisen laut „Washington Post“ Merkmale auf, die denen der bestehenden Startanlagen für Chinas Arsenal an ballistischen Raketen mit Nuklearsprengköpfen entsprechen. Taktik aus vergangenen Zeiten? Die USA entwickelten während des Kalten Krieges bereits einen Plan, um ihre Interkontinentalraketen über eine „Matrix“ von Raketensilos in einer Art nuklearem Hütchenspiel zu bewegen, damit die damaligen sowjetischen Kriegsplaner nie genau wussten, wo die amerikanischen Raketen zu einem bestimmten Zeitpunkt waren. Ob sich das chinesische Regime nun an dieser Taktik orientiert, ist unklar. China könnte aber beispielsweise auf der 2019 vorgestellten Dongfeng-41-Rakete, nukleare Sprengköpfe installieren. Die Raketensilos in der Wüste nahe Yumen wären in diesem Fall ein möglicher Abschussort. ► Die Fertigstellung der Silo-Anlage wäre für China ein historischer Schritt, denn aktuell wird angenommen, dass die Volksrepublik offiziell ein verhältnismäßig kleines Arsenal von 250 bis 350 Nuklearwaffen besitzt, so die Forscher des CNS. Zum Vergleich: Laut dem Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitut (SIPRI) verfügen die USA über 5550 Nuklearsprengköpfe, Russland über 6255, Großbritannien über 225 und Frankreich über 290. Die tatsächliche Anzahl der neuen Raketen, die für die Raketen-Silos vorgesehen sind, ist nicht bekannt und könnte viel kleiner sein. Denn: China hatte in der Vergangenheit bereits Täuschungssilos aufgestellt. Das Ausmaß der Baustellen deute aber auf eine große Anstrengung hin, um die Glaubwürdigkeit von Chinas nuklearer Abschreckung zu stärken, sagte der Forscher Jeffrey Lewis. Er ist Experte für Chinas nukleares Arsenal und Teil des Teams, das die verdächtigen Standorte zuerst analysierte, die von seinem Kollegen Decker Eveleth entdeckt wurden. Lewis beschrieb das Ausmaß der Bautätigkeit als „unglaublich“. „Wir glauben, dass China seine Nuklearstreitkräfte zum Teil ausbaut, um eine Abschreckung aufrechtzuerhalten, die einen US-Erstschlag in ausreichender Zahl überstehen kann, um die US-Raketenabwehr zu besiegen.“ „Wenn man die im Bau befindlichen Silos an anderen Standorten in ganz China hinzuzählt, kommt man auf insgesamt etwa 145 Silos im Bau“, sagte Lewis, Direktor des East Asia Nonproliferation Program am (CNS), in einer Zusammenfassung seiner Ergebnisse.

 

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Für mehr als 5,23 Euro bestellt? Dann kann es an der Haustür bald teuer werden

D ie Zeit der Billig-Einkäufe in asiatischen Onlineshops ist für deutsche Verbraucher vorbei. Denn ab Juli gelten im Zuge des sogenannten Mehrwertsteuer-Digitalpakets der Europäischen Union (EU) neue Regeln für den grenzüberschreitenden Internethandel. Dadurch sind künftig sämtliche Sendungen aus Ländern außerhalb der EU zoll- und umsatzsteuerpflichtig. Betroffen sind also Päckchen beispielsweise aus China, den USA oder aus Großbritannien. Auch für bereits bestellte Pakete müssen Kunden nun draufzahlen.

 

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Corona-News-Ticker: Debatte über Maßnahmen gegen Delta-Variante

Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute - am Donnerstag,1. Juli 2021 - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in Kürze: Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen In Mecklenburg-Vorpommern sind heute zwei weitere Corona-Neuinfektionen (Vortag: 7 / Vorwoche: 2) registriert worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, blieb die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner konstant bei 1,7. Die Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten liegt zwischen 0 im Landkreis Rostock und 5,2 im Kreis Ludwigslust-Parchim. Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt unverändert 1.156. Derzeit werden noch zwölf Corona-Patienten in Kliniken behandelt, fünf davon auf Intensivstationen. Die Hamburger Polizei hat Kontrollen der Corona-Regeln und des Alkoholverbots im Stadtpark an diesem Wochenende angekündigt. "Zum Leidwesen vieler, die sich verantwortungsvoll verhalten, ist der Stadtpark zuletzt durch das aggressive und strafrechtlich relevante Verhalten junger Menschen in den Fokus geraten", erklärte heute Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. "Gerade gegen diese Krawallmacher werden meine Kolleginnen und Kollegen eine klare Kante zeigen." In den Nächten zu morgen und zu Sonntag gilt in der 150 Hektar großen Grünanlage jeweils zwischen 21 und 6 Uhr ein Alkoholverbot. Besucherinnen und Besucher dürfen dann weder Bier und Wein trinken noch dabei haben. An den vergangenen Wochenenden hatte die Polizei den Stadtpark mehrfach geräumt. Mehrere Hundert überwiegend junge Männer hatten nach Angaben von Innensenator Andy Grote (SPD) nicht nur gegen Corona-Regeln verstoßen, sondern auch Straftaten wie Körperverletzungen, Landfriedensbruch und Sexualdelikte begangen. Das Ende der Homeoffice-Pflicht bedeutet nicht, dass alle Arbeitnehmer sofort unter normalen Bedingungen an den Arbeitsplatz zurückkehren müssen. Unternehmen müssen weiterhin Corona-Maßnahmen aufrechterhalten. Dazu gehört die Begrenzung der Zahl der Beschäftigten in geschlossenen Räumen, die Erstellung von Hygieneplänen und zwei Tests pro Woche. Das ist in der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung geregelt, die heute in Kraft getreten ist und bis zum 10. September gelten soll. Viele Unternehmen auch in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg wollen Homeoffice-Lösungen weiterhin möglich machen. Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie rät die Bundesregierung seit heute nicht mehr grundsätzlich von touristischen Reisen ins Ausland ab. Auch die Reisewarnung für die mehr als 80 ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete eingestuften Staaten wird aufgehoben. Darunter ist die gesamte Türkei sowie Urlaubsgebiete in Spanien und Kroatien. Die Reisewarnung gilt erst ab einer Inzidenz von 200 und für Gebiete, in denen sich gefährliche Virusvarianten stark verbreiten - aktuell trifft das zum Beispiel auf Portugal zu. Der Deutsche Reiseverband kritisiert, dass die Regelung für das ganze Land und nicht nur für einzelne Regionen gilt. Viele Reisende befürchten zudem, dass ihre Urlaubsländer auch noch zu Virusvariantengebieten erklärt werden könnten. Verbraucherschützer in Niedersachsen raten Kundinnen und Kunden von Fitnessstudios zu einer genauen Prüfung einseitiger Vertragsänderungen während der Corona-Pandemie. Nachdem die Studios wegen des Lockdowns mehrere Monate schließen mussten, hätten einige Anbieter nun Verträge verlängert, indem sie die Schließzeiten angehängt hätten, teilte die Verbraucherzentrale Niedersachsen mit. Dies sei ohne Zustimmung der Kunden aber nicht zulässig. Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich zu wehren und wenn nötig vor Gericht zu ziehen. Die teilweise große Zuschauerzahl bei Spielen der Fußball-Europameisterschaft sorgt angesichts wieder steigender Corona-Zahlen in Europa für deutliche Kritik. "Wir sind eindeutig besorgt“, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte, Kommerz dürfe den Gesundheitsschutz für die Bevölkerung nicht überstrahlen. Er halte die Position der UEFA für "absolut verantwortungslos". Wenn Menschen sehr dicht beieinander seien und Erfolge feierten, "ist vorgezeichnet, dass dies auch das Infektionsgeschehen befördert", sagte Seehofer. Bei den Halbfinalspielen sowie beim EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion sollen jeweils mehr als 60.000 Zuschauer zugelassen werden. Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in Deutschland rasch aus. Mittlerweile dürfte sie bei den Neuinfektionen bereits dominieren. Das geht aus einer Analyse der jüngsten Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Kita-Kinder in Mecklenburg-Vorpommern, die leicht erkältet sind, müssen keinen PCR-Test mehr absolvieren, um ihre Kita besuchen zu dürfen. Fortan reicht ein Selbsttest, der zu Hause durchgeführt werden kann, wie das Sozialministerium mitteilte. Kinder mit höherem Fieber und Atemnot müssten jedoch weiterhin einem Kinderarzt vorgestellt werden. Hamburgs Sozialbehörde hat 27 neue Corona-Fälle in der Stadt registriert. Das sind drei mehr als vor einer Woche, aber eine weniger als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gibt die Behörde mit 8,5 an. Vor einer Woche hatte der Wert noch 10,4 betragen. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Deutschland werden Portugal und Großbritannien womöglich bald nicht mehr als Virusvariantengebiete eingestuft. Wenn die Delta-Variante auch hierzulande vorherrschend werde und mit dem Wissen, dass die zweifache Impfung auch bei dieser Variante schütze, "werden wir uns in den nächsten Tagen die Situation anschauen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) - und rief dazu auf, sich impfen oder testen zu lassen. Zuvor hatte der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, die Debatte in Deutschland über die Delta-Variante als "in Teilen fast schon hysterisch“ bezeichnet und gefordert, die Quarantäne für vollständig geimpfte Reiserückkehrer aus sogenannten Virusvariantengebieten zu streichen. Portugal war kürzlich ebenso wie Russland und zuvor Großbritannien wegen der Ausbreitung der Delta-Variante als Virusvariantengebiet eingestuft worden. Damit gelten für Reise-Heimkehrer strenge Beschränkungen. Inzwischen wird allerdings auch in Deutschland die Delta-Variante bei mehr als einem Drittel der Neuinfektionen nachgewiesen - Tendenz rasch steigend. Nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen ist die Organisation von Besuchen in Senioren- und Pflegeheimen nach wie vor eine Herausforderung. "Wir brauchen weiterhin eine gute Balance zwischen dem notwendigen Schutz der Bewohner und des Personals und dem berechtigten Interesse, dass auch in den Pflegeheimen Besuche und ein möglichst normales Leben wieder möglich sind", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Hans-Joachim Lenke. Die Hygienekonzepte müssten dementsprechend gestaltet werden. Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hält viele Warnungen vor der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus für überzogen. Die Debatte sei "in Teilen fast schon hysterisch“, sagte Gassen dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Es sei unverantwortlich, "immer wieder mit Endzeitszenarien zu operieren". Die Delta-Variante werde wohl bereits Ende Juli in Deutschland dominieren, sagte Gassen. "Aber deshalb müssen wir nicht in Panik verfallen.“ Delta sei ansteckender, aber nach heutigen Erkenntnissen wohl nicht wesentlich gefährlicher als die bisherigen Varianten. Es könne durchaus sein, dass die Infektionszahlen wieder steigen. "Aber es gibt bisher keine fundierten Hinweise darauf, dass dadurch auch der Anteil der schweren Erkrankungen wieder steigt, zumal Geimpfte zuverlässig geschützt sind", betonte Gassen. Er forderte, die Quarantäne für vollständig geimpfte Reiserückkehrer aus sogenannten Virusvariantengebieten zu streichen. In Niedersachsen entspannt sich offenbar die Nachfrage nach Corona-Impfungen. Das Land startet nun seine "Impfkampagne", damit sich mehr Menschen impfen lassen. In mehreren Städten und Kreisen gibt es Sonderaktionen. Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, hat im Interview auf NDR Info den Wegfall der Homeoffice-Pflicht begrüßt. Viele Unternehmen würden gerne weiterhin ihre Mitarbeiter auch mobil arbeiten lassen, das funktioniere aber besser, wenn dabei die staatliche Regulierung wegfalle, sagte Kampeter. In Hamburg hat es zuletzt mehrfach Polizeieinsätze gegeben, bei denen Beamte unter anderem die Einhaltung von Corona-Regeln bei feiernden jungen Leuten im Stadtpark durchsetzen sollten. Dabei sollen Jugendliche Polizisten bepöbelt und mit Flaschen beworfen haben. Die Polizei ging offenbar ebenfalls teilweise rabiat vor: Ein Video zeigt, wie ein Beamter einem am Boden liegenden Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlägt. Weitere Polizisten stehen daneben. Ab heute gibt es keine Homeoffice-Pflicht mehr für Unternehmen. Der Bund hatte wegen der Pandemie angeordnet, dass die Menschen sofern möglich von zu Hause arbeiten. Viele Hamburger Großunternehmen bieten ihren Beschäftigten nun flexible Lösungen an, manche sind wegen der Ausbreitung der Delta-Virusvariante vorsichtig. Das digitale Covid-Zertifikat ist ab heute EU-weit einsetzbar. Es dient als Nachweis dafür, von Corona genesen, vollständig dagegen geimpft oder negativ darauf getestet worden zu sein. Die EU-Kommission hatte die nationalen Behörden der Mitgliedsstaaten verpflichtet, zuvor die Umsetzung auf Landesebene zu gewährleisten. Für Inhaber dieses Nachweises dürfen keine zusätzlichen Reisebeschränkungen wie Quarantäne oder Tests vorgeschrieben werden. Es sei denn, diese sind zum Schutz der öffentlichen Gesundheit notwendig und verhältnismäßig, so die Europäische Kommission. Die digitale Version des Covid-Zertifikats kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. In Deutschland ist dies zum Beispiel in der Corona-Warn-App oder der CovPass-App möglich. Das Zertifikat kann aber auch in Papierform genutzt werden. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie eine digitale Unterschrift auf, um die Echtheit des Zertifikats zu bestätigen. Die Gesundheitsämter in Niedersachsen haben binnen 24 Stunden 53 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Heute vor einer Woche waren es 48, gestern 63. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums von 3,0 gestern auf 2,9 neue Fälle pro 100.000 Einwohner. Eine weitere infizierte Person starb, seit Pandemiebeginn sind es landesweit damit 5.764 Todesfälle. Die Kommunen mit der höchsten Inzidenz sind der Landkreis Celle (14,0) und die Stadt Wolfsburg (11,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI-Dashboards von heute früh hervor. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.008 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,1 an (Vortag: 5,2; Vorwoche: 6,6). Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben seit gestern 63 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 93 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 90.938 Todesfälle und 3.729.033 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland zuletzt stetig gesunken. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: In Schleswig-Holstein sind binnen eines Tages 18 neue Corona-Fälle registriert worden. Das gaben die Behörden in Kiel bekannt. Am Vortag waren zwölf, am Donnerstag der Vorwoche 21 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag von 3,2 auf 3,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gestiegen (Vorwoche: 4,0). Seit Anfang März haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich regelmäßig kostenlos testen zu lassen. Mehr als 15.000 Teststellen sind bundesweit seitdem entstanden. Einzelne Betreiber haben nach Recherchen von NDR, WDR und "SZ" bei der Abrechnung betrogen. Nach Bekanntwerden der Missstände wurde die Testverordnung vom Bund geändert, damit künftig besser kontrolliert werden kann, ob die Testungen ordnungsgemäß durchgeführt und abgerechnet werden. Diese neue Verordnung tritt heute in Kraft. Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch am heutigen Donnerstag,1. Juli, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

 

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Mann attackiert Paketboten mit Hammer – sieben Jahre Haft

Gleich zweimal hat ein Mann mit einem Hammer auf den Kopf eines Paketboten eingeschlagen - dafür soll der 36-Jährige sieben Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Potsdam verurteilte ihn am Donnerstag wegen versuchten Mordes, wie ein Gerichtssprecher sagte (Az.21 Ks 2/21,486 Js 44087/20). Die Kammer sei davon überzeugt, dass der Mann den Boten in der Nähe eines Spielplatzes nicht nur verletzen, sondern auch töten wollte, weil er nach einem ersten Schlag nicht aufgehört habe. Nach Ansicht der Kammer gehe es um Mord, weil es sich um Heimtücke handle. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zunächst war es in dem Prozess um versuchten Totschlag gegangen. Der Mann soll im Oktober 2020 in Brandenburg/Havel mit Baby im Kinderwagen unterwegs gewesen sein, als der Paketzusteller mit seinem Fahrzeug den Weg versperrte. Der 36-Jährige attackierte den Boten nach Angaben des Landgerichts verbal und der Zusteller kündigte an, wegzufahren. Kurz darauf - nahe einem Spielplatz - trafen beide wieder aufeinander, als der Bote dort erneut mit dem Fahrzeug hielt. Der Mann besorgte sich daraufhin laut Gericht einen Hammer. Er schlug dem Zusteller zunächst von hinten einmal auf den Kopf. Nachdem der Mann zu Boden gegangen war, soll der 36-Jährige ihm laut Anklage noch einmal mit voller Wucht mit dem Hammer auf den Kopf geschlagen haben, ehe er nach dem lauten Rufen einer Frau den Tatort verließ. Es gab gleich mehrere Zeugen: Einige Mütter und Kinder auf dem nahen Spielplatz sahen die Tat laut Gericht. Der Angeklagte schwieg in dem Prozess bis zuletzt - deshalb blieb auch das Motiv unklar. Das Gericht blieb unter der Forderung der Anklage. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

 

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20-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall auf Baustelle in Schönefeld

Immer auf dem Laufenden in Berlin: Lesen Sie die aktuellen Meldungen aus Polizei, Justiz und Verkehr in unserem Blog. [Sicherheit vor der eigenen Haustür: In unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken geht es auch oft um die Polizei. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]

 

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Trudeau gibt „historisches Versagen“ zu

Die Feiern zum Kanada-Tag wurden durch den Fund weiterer 182 unmarkierter Gräber indigener Kinder überschattet. Kanadas Nationalfeiertag, Canada Day, am 1. Juli ist traditionell ein Tag fröhlicher Ausgelassenheit. In diesem Jahr sah es nicht nur wegen der anhaltenden covidbedingten Einschränkungen anders aus: Das Land steht unter dem Eindruck Hunderter unmarkierter Gräber indigener Kinder. Am Vortag hatte eine weitere First Nation das Auffinden von Gräbern in der Nähe einer früheren Internatsschule, einer Residential School, bekannt gegeben. Untersuchungen mit bodendurchdringendem Radar hätten Hinweise auf 182 unmarkierte Gräber erbracht, erklärte die Lower Kootenay Band nahe Cranbrook in British Columbia. Zuletzt hatten 215 unmarkierte Gräber nahe einer früheren Schule in Kamloops in British Columbia und 751 bei der Marieval Residential School Entsetzen ausgelöst.

 

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Enke-Stiftung kritisiert Boris Becker

Der deutsche Tennis-Star Boris Becker ist für seine Aussagen über die viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka von der Robert-Enke-Stiftung kritisiert worden.

 

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Was Urlauber jetzt zu den Corona-Reiseregeln wissen müssen

Jens Spahn ist selbst etwas verwundert, wie rückständig die Lage im Rückblick wirkt. „Wir haben im letzten Jahr Kartons mit Papier-Aussteigekarten durch die Republik gekarrt“, sagt der Bundesgesundheitsminister. Rückreisende aus Risikogebieten mussten Zettel mit Kontaktdaten hinterlassen, die aber kaum kontrolliert wurden. Und Tests gab es auch kaum. Das Virus reiste nach Deutschland zurück, zeitweise hatten 50 Prozent der Neuinfektionen ihren Ursprung im Ausland. „Da wollen wir nicht wieder hin“, sagt Spahn und kündigt mit Innenminister Horst Seehofer strenge Regeln an. Was ist bei Urlaubsreisen zu beachten? Der zweite Corona-Sommer ist für Bürger, die Reisen planen, nicht ganz einfach, aber mit etwas Information vorab, gut planbar. Und die Auflagen sind überschaubar. Es gibt wegen der niedrigen Inzidenten viel weniger Risikogebiete und mithin ein geringeres Risiko, dass Urlaube wieder kurzfristig gecancelt werden müssen. Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, wird ständig auf der Seite des Robert-Koch-Instituts aktualisiert, die Bundesregierung bietet zudem detaillierte Informationen zu den geltenden Regeln an. In Europa verlangen die meisten Zielländer einen negativen Test vor dem Einstieg in das Flugzeug, ein kostenloser Schnelltest reicht in fast allen Fällen, allerdings sollte er höchstens 24 Stunden alt sein bei Vorlage am Flughafen. Wer vollständig geimpft ist und die zweite Impfung zwei Wochen her ist, kann in der Regel auch mit diesem Nachweis reisen, entweder per digitalem Nachweis oder mit dem Impfpass. Das gilt auch für von einer Infektion Genesene, die nur eine Impfung brauchen, aber ob das überall akzeptiert ist, sollte vorher geprüft werden auf den Regierungs- und Tourismusseiten des Gastlandes – die sichere Variante ist die Vorlage eines zusätzlichen Tests. Länder wie die USA verlangen zur Einreise weiter generell negative Testnachweise – und in dem Land brauchen zum Beispiel auch Genesene zwei Impfungen, eine Ausnahme bildet der Johnson & Johnson-Impfstoff mit nur einer Dosis. Airlines oder Teststationen sind dagegen in der Regel keine gute Informationsquelle. Leider gibt es bisher keinen ganz einheitlichen Rahmen in der EU, laut Seehofer wird aber weiter daran gearbeitet. Welche Abstufungen gibt es? Das Innen- und das Gesundheitsministerium aktualisieren in Absprache mit dem Auswärtigen Amt regelmäßig die Länderlisten. Es gibt drei Abstufungen: Risikogebiete mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern in sieben Tagen (derzeit 82 Länder und Regionen, nur wenige Gebiete in Europa, etwa in Irland und Kroatien), dann die Hochinzidenzwerte mit über 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern in sieben Tagen, das sind derzeit 24 Länder, vor allem in Südamerika, Asien und Afrika, keines in Europa, aber zum Beispiel auch ein beliebtes Urlaubsland wie die Seychellen. Zudem sind 16 Staaten als sogenannte Virusvariantengebiete eingestuft worden, aus Europa betrifft das Portugal, Russland und das Vereinigte Königreich. Hier treten besonders stark besonders aggressive und/oder ansteckende Corona-Virusvarianten auf, wie das Delta-Virus mit Ursprung in Indien. Was bedeutet das für Rückkehrer? Generell gilt gemäß der Einreiseverordnung: Aus jedem Land der Welt ist bei einer Flugreise zurück nach Deutschland (ob direkt oder mit Transit-Zwischenstopp) vor Besteigen des Flugzeugs ein negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis vorzulegen (wenn die Corona-Infektion nicht länger als sechs Monate her ist – dann braucht es den zusätzlichen Nachweis einer Impfung). Am Flughafen in Deutschland werden die Nachweise durch die Bundespolizei in der Regel noch einmal kontrolliert. Bei Einreisen aus Risikogebieten ist zusätzlich eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, um Kontakte bei Infektionsfällen etwa im Flugzeug anschließend schnell nachverfolgen zu können – auch diese wird von der Bundespolizei kontrolliert, hierüber können auch bei Nicht-Geimpften notwendige weitere Test-Nachweise hochgeladen werden, um nach Urlauben in Risiko- oder Hochinzidenzgebieten eine Quarantäne vorzeitig zu beenden, bei Hochinzidenzgebieten ist eine Freitestung erst ab dem 5. Quarantänetag möglich. Anders ist es bei Virusvariantengebieten: Danach sind 14 Tage Quarantäne in Deutschland Pflicht, auch für Geimpfte und Genesene. Spahn begründet dies damit, dass bisher die Infektiosität auch von Geimpften in Bezug auf diese Varianten nicht klar zu bewerten ist. Übrigens stehen auch in diesen Gebieten selbst in der Regel erstmal strenge Quarantänen an, weshalb auch keine deutschen Fans zum EM-Achtelfinale von Deutschland nach England fliegen konnten. Und: Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt ein Beförderungsverbot – das bedeutet nur Deutsche oder Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland dürfen zum Beispiel derzeit ein Flugzeug von Großbritannien oder Portugal nach Deutschland besteigen. Alle Regelungen gelten vorerst bis zum 28. Juli. „Das Virusvariantengebiet ist ein echt scharfes Schwert, bis hin zum Beförderungsverbot für Nicht-Deutsche“, so Spahn. Was macht in der „Delta-Debatte“ Hoffnung? Der Gesundheitsminister formuliert es so: „Doppelt geimpft schützt gegen Delta.“ Seit dieser Woche gebe es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Menschen mit zwei Impfungen deutlich besser gegen die Variante geschützt sind. Spahn rechnet zwar damit, dass im Juli 70 bis 80 Prozent der Neuinfektionen auch in Deutschland auf die Delta-Variante zurückgehen und es auch in Deutschland zur dominanten Variante wird. Aber die Neuinfektionen bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, daher sagt dieser hohe Prozentsatz auch viel weniger aus, als etwa bei der B117-Variante mit tausenden Neuinfektionen täglich, die dritte Welle ausgelöst hatte. Impfen, dazu regelmäßige Tests sollen Delta in Schach halten. Spahn rät auch zu regelmäßigen freiwilligen Tests von nicht-geimpften Reiserückkehrern, es gebe Tests „en masse“. Wegen der neuen Erkenntnisse zu Zweifach-Geimpften, deutet er an, dass Großbritannien und Portugal schon sehr bald zu Hochinzidenzgebieten zurückgestuft werden könnten. Es sieht also eher nach Erleichterungen denn Rückschlägen aus. Wenngleich Seehofer betont, das Verhalten der UEFA,60 000 Zuschauer im Londoner Wembley-Stadion bei den EM-Finalspielen zuzulassen, sei „absolut verantwortungslos“. „Kommerz darf nicht den Gesundheitsschutz der Bevölkerung überstrahlen.“ Zugleich fehlt bisher ein klarer Beweis, dass die Spiele an sich wirklich „Superspreading-Events“ waren – oft ist es eher die Anreise oder das gemeinsame Feiern davor und danach, die Infektionsrisiken bergen. Wie werden die Regeln kontrolliert? Spahn betont nicht ohne Hintergedanken das Thema der Verwandtenbesuche. Besuche auf dem Balkan oder in der Türkei werden von der Regierung für Infektionsanstiege nach dem Sommer 2020 in Deutschland mitverantwortlich gemacht - aber damals verschlief die Politik auch klare Testregeln. "Uns interessiert der Reiseverkehr aus der Türkei", betont Seehofer - das Land ist noch als Risikogebiet eingestuft. Neben den Test- und Impfnachweisen soll vor allem auf mehr Kontrolle gesetzt werden. Laut Spahn gibt es derzeit nur noch 12 000 aktive Corona-Fälle. „Wir hatten schon mal fast 400.000.“ Die freieren Kapazitäten der Gesundheitsämter sollen nun für viel mehr Stichproben genutzt werden, ob Reiserückkehrer - etwa aus dem Risikogebiet Türkei - die Quarantänepflichten einhalten. Ein Verstoß kann mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Stationäre Grenzkontrollen wie einige Ministerpräsidenten für die Einreisen mit dem Auto gefordert hatten, soll es aber dagegen nicht geben. Seehofer betont, es gebe ohnehin derzeit keine Virusvariantengebiete an den direkten Grenzen. Er will vor allem auf Maßnahmen der Schleierfahdung setzen. Es wird etwa in Bayern eine „Verdichtung hinter der Grenze“ geben. Polizisten können Autofahrer, die vom Balkan zurückkehren rauswinken auf Parkplätze, um mögliche Verstöße gegen die Corona-Einreiseregeln zu ahnden. „Es liegt an uns, ob Delta eine Chance hat“, meint Spahn. Ob es auch nach einem schönen Sommer gut bleibe – zumindest versuchen beide den Eindruck zu vermitteln, dass sie aus Fehlern gelernt haben. Sie werden sich im Herbst an den Ergebnissen messen lassen müssen.

 

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Das Schondorfer Studio Rose wird zum Spiegelkabinett

Plus Im Schondorf Studio Rose begegnen sich Werke von Heinz Rose und Leila Morgenstern. Sie stehen für grundverschiedene Ausdrucksweisen, es gibt aber auch Verbindendes und das hat nicht nur mit dem Jahr 1971 zu tun. Zwei Künstlerpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Zeiten reichen sich symbolisch die Hand: Noch bis Sonntag,4. Juli, hängen Bildwerke von Heinz Rose (1902-1971) aus Schondorf und Leila Morgenstern (geboren 1971 in Teheran) im Studio Rose nicht nur nebeneinander – sondern schaffen auch Bildbezüge aus Richtungswechseln, wie sie nur mit Spiegeln bewerkstelligt werden können.

 

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Gestürzter Ministerpräsident Löfven erneut mit Regierungsbildung beauftragt

Nachdem Oppositionsführer Ulf Kristersson beim Versuch der Bildung einer neuen Regierung in Schweden erfolglos geblieben ist, darf der gestürzte Ministerpräsident Stefan Löfven sein Glück versuchen. Er habe mit Löfven telefoniert "und ihm den Auftrag erteilt, die Bedingungen für die Bildung einer vom Parlament tolerierbaren Regierung zu sondieren", sagte Parlamentspräsident Andreas Norlen am Donnerstag. Zuvor hatte der Chef der konservativen Moderaten, Kristersson, sein Scheitern bei der Regierungssondierung erklärt. Die Bedingungen für eine neue Mitte-Rechts-Regierung seien nicht gegeben, sagte Kristersson am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Norlen hatte dem Chef der konservativen Moderaten am Dienstag drei Tage Zeit gewährt um auszuloten, ob er im Parlament genug Stimmen für eine Wahl zum Ministerpräsidenten zusammenbekommt. Der sozialdemokratische Ministerpräsident Löfven hatte am Montag seinen Rücktritt angekündigt, nachdem er eine Woche zuvor eine Vertrauensabstimmung im Parlament verloren hatte. Löfven verhinderte durch seine Entscheidung eine Neuwahl, Norlen musste sich auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. Nun könnte Löfven schneller an die Macht zurückkehren als erwartet. "Meine Botschaft bleibt, dass die Sozialdemokraten und ich bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen, das Land zusammen mit anderen konstruktiven Kräften vorwärts zu führen", erklärte der 63-Jährige in den Online-Netzwerken. Das schwedische System verlangt, dass ein Ministerpräsident vom Parlament geduldet wird - er kann sich das Amt sichern, solange eine Mehrheit nicht gegen ihn stimmt. Sollte der jetzt anlaufende Prozess einer Nachfolgersuche scheitern, könnte das Land immer noch vorzeitig Neuwahlen abhalten. Löfven war seit 2014 Ministerpräsident, seine Minderheitsregierung aus Sozialdemokraten und Grünen galt jedoch als eine der schwächsten in Schweden seit 70 Jahren. Sie stürzte letztlich über Pläne zur Liberalisierung des regulierten Mietmarktes, welche die Regierung stützende Linkspartei nicht billigen wollte. Beantragt wurde die Vertrauensabstimmung letztlich von den rechtsextremen Schwedendemokraten. Unterstützt wurde das Misstrauensvotum aber auch von Moderaten und Christdemokraten.181 der 349 Abgeordneten im Parlament sprachen Löfven letztlich das Misstrauen aus. Löfven ist der erste Regierungschef Schwedens, der durch ein Misstrauensvotum gestürzt wurde. Für die einen ist der Sozialdemokrat ein Meister des Konsens', für die anderen ein langweiliger Parteimann. Der gelernte Schweißer und ehemalige Gewerkschaftsführer hatte die schwedischen Sozialdemokraten 2014 zurück an die Macht geführt.

 

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Vulkan Taal auf den Philippinen ausgebrochen - 14.000 Menschen evakuiert

Manila. Einer der aktivsten Vulkane der Philippinen ist wieder aktiv und hat eine Wolke mit vulkanischen Gasen einen Kilometer in die Luft geschleudert. Wissenschaftler erhöhten die Warnstufe für den Vulkan Taal, der nur 66 Kilometer von der Hauptstadt Manila entfernt liegt, von Stufe 2 auf Stufe 3. „Dies bedeutet, dass es am Hauptkrater magmatische Intrusionen gibt, die weitere Eruptionen vorantreiben können“, teilte das staatliche seismologische Institut Phivolcs am Donnerstag mit. Rund 14.000 Menschen aus fünf umliegenden Dörfern seien in Sicherheit gebracht worden, so die Behörden. Dies sei wegen der Gefahr pyroklastischer Ströme und eines möglichen durch vulkanische Aktivität ausgelösten Tsunami nötig, betonte Phivolcs. Jedoch sei die Eruption kurz gewesen. Ob die Lage eskalieren wird oder der Taal sich wieder beruhigt, sei derzeit unklar. Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Er liegt auf der Hauptinsel Luzon. Die Gegend ist dicht besiedelt und auch bei Touristen beliebt. Zuletzt war der Vulkan im Januar 2020 ausgebrochen. Damals mussten mehr als 370.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring – der geologisch aktivsten Zone der Erde. RND/dpa

 

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Strammes Auftaktprogramm für Havelse - Duell mit Eintracht Braunschweig am 13. Spieltag Strammes Auftaktprogramm für Havelse - Duell mit Eintracht Braunschweig am 13. Spieltag

Den Spielplan für die erste und zweite Liga gab die DFL bereits vor einer knappen Woche bekannt, nun folgte auch der DFB und die 3. Liga. In der Saison 2021/22 wird dann auch der TSV Havelse in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands vertreten sein und geht als krasser Außenseiter an den Start. Auf das Team des neuen Trainers Rüdiger Ziehl, der den zu Hannover 96 abgewanderten Jan Zimmermann ersetzt, warten einige spannende Duelle. Los geht's für den TSV, der seine Heimspiele in der HDI Arena austragen wird, mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken, es folgen Duelle mit dem MSV Duisburg und dem 1. FC Magdeburg. Eintracht Braunschweig, Zweitliga-Absteiger und ungeliebter Nachbar von 96, ist am 13. Spieltag zu Gast bei den Havelsern. 1. Spieltag (24. bis 26. Juli): 1. FC Saarbrücken (H) 2. Spieltag (30. Juli bis 2. August): MSV Duisburg (A) 3. Spieltag (13. bis 16. August): 1. FC Magdeburg (H) 4. Spieltag (20. bis 23. August): SV Wehen Wiesbaden (A) 5. Spieltag (24. bis 25. August): Türkgücü München (H) 6. Spieltag (27. bis 30. August): SV Meppen (A) 7. Spieltag (3. bis 6. September): Borussia Dortmund II (H) 8. Spieltag (10. bis 13. September): Würzburger Kickers (A) 9. Spieltag (17. bis 20. September): FC Viktoria Köln (H) 10. Spieltag (24. bis 27. September): FC Viktoria 1889 Berlin (A) 11. Spieltag (1. bis 4. Oktober): 1. FC Kaiserslautern (H) 12. Spieltag (15. bis 18. Oktober): SC Verl (A) 13. Spieltag (22. bis 25. Oktober): Eintracht Braunschweig (H) 14. Spieltag (29. Oktober bis 1. November): FSV Zwickau (A) 15. Spieltag (5. bis 8. November): Hallerscher FC (H) 16. Spieltag (19. bis 22. November): SC Freiburg II (A) 17. Spieltag (26. bis 29. November): 1860 München (H) 18. Spieltag (3. bis 6. Dezember): VfL Osnabrück (A) 19. Spieltag (10. bis 13. Dezember): Waldhof Mannheim (H) 20. Spieltag (17. bis 20. Dezember: 1. FC Saarbrücken (A) 21. Spieltag (14. bis 17. Januar): MSV Duisburg (H) 22. Spieltag (21. bis 24. Januar): 1. FC Magdeburg (A) 23. Spieltag (25. bis 26. Januar): SV Wehen Wiesbaden (H) 24. Spieltag (28. bis 31. Januar): Türkgücu München (A) 25. Spieltag (4. bis 7. Februar): SV Meppen (H) 26. Spieltag (11. bis 14. Februar): Borussia Dortmund II (A) 27. Spieltag (18. bis 21. Februar): Würzburger Kickers (H) 28. Spieltag (25. bis 28. Februar): FC Viktoria Köln (A) 29. Spieltag (4. bis 7. März): FC Viktoria 1889 Berlin (H) 30. Spieltag (11. bis 14. März): 1. FC Kaiserslautern (A) 31. Spieltag (18. bis 21. März): SC Verl (H) 32. Spieltag (1. bis 4. April): Eintracht Braunschweig (A) 33. Spieltag (8. bis 11. April): FSV Zwickau (H) 34. Spieltag (15. bis 18. April): Hallescher FC (A) 35. Spieltag (22. bis 25. April): SC Freiburg II (H) 36. Spieltag (29. April bis 2. Mai): 1860 München (A) 37. Spieltag (7. Mai): VfL Osnabrück (H) 38. Spieltag (14. Mai): Waldhof Mannheim (A)

 

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So schneiden die Abiturienten im Kreis Landsberg im Corona-Jahr ab

Plus Die Schulleiter der Gymnasien im Landkreis Landsberg ziehen nach den Abiturprüfungen eine Bilanz. In St. Ottilien gibt es einen Rekord. Es war ein durchaus überraschendes Statement des bayerischen Kultusministers Michael Piazolo ( Freie Wähler): „Unsere Abiturienten haben exzellent abgeschnitten“, verkündete er am Dienstag. Die vorläufigen Ergebnisse deuten laut Ministerium darauf hin, dass der Abiturschnitt im Freistaat heuer sogar besser ausfallen wird als in den Jahren zuvor – trotz der Corona-Umstände. Gilt das auch für den Kreis Landsberg? Das LT hat bei den Schulleitern der Gymnasien nachgefragt.

 

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Chinas Atomwaffen: Satellitenbilder deuten auf massive Aufrüstung

Amerikanische Forscher haben Hinweise auf den Bau von rund 120 neuen Raketensilos in China gefunden. Für ein Land, das bisher nur über ein relativ kleines Atomarsenal verfügte, wäre das ein enormer Ausbau. Bei einer Militärparade in Peking werden Interkontinentalraketen des neuen Typs DF-41 vorgeführt. Solche Raketen könnten für die im Bau befindlichen Silos im Norden des Landes vorgesehen sein. Amerikanische Rüstungsexperten sind aufgrund der Auswertung von Satellitenbildern zum Schluss gekommen, dass China dieses Jahr den Bau von mehr als hundert neuen Raketensilos für Atomwaffen in Angriff genommen hat. Wie die «Washington Post» am Donnerstag unter Berufung auf Experten des James Martin Center for Nonproliferation Studies in Monterey im Gliedstaat Kalifornien berichtete, sind die Bauarbeiten in einem Wüstengebiet im Norden des Landes auf den Satellitenbildern deutlich erkennbar. Die Vorrichtungen ähnelten bestehenden Raketenstartanlagen in China. I suggested to @dex_eve that he look to see if China was building any ICBM silos we didn't know about. He found 119 of them under construction near Yumen. https://t.co/DoQbWIPKxV Insgesamt wurden 119 Silos identifiziert. Rechne man weitere Standorte in ganz China hinzu, komme man auf etwa 145 Raketensilos im Bau, sagte Jeffrey Lewis, der Leiter des beteiligten Forschungszentrums in Monterey, gegenüber der «Washington Post». In der Fachzeitschrift «Foreign Policy» sprach Lewis von einer alarmierenden Entwicklung. Es wird geschätzt, dass China derzeit nur über rund 250 bis 350 Atombomben verfügt – die USA und Russland besitzen beide mehrere tausend. Unter der Annahme, dass die neuen Silos für moderne chinesische Interkontinentalraketen des Typs DF-41 vorgesehen sind, die mehrere Atomsprengkörper gleichzeitig befördern können, käme dies einer massiven Erweiterung des chinesischen Arsenals gleich. Laut Lewis dürfte Pekings Absicht darin bestehen, eine genügend grosse nukleare Abschreckung gegenüber den USA zu erreichen. Dies wäre dann erreicht, wenn China selbst nach einem amerikanischen Erstschlag noch ausreichend Atomwaffen hätte, um mit einem Gegenangriff die Raketenabwehr der USA überwinden zu können. Allerdings, so betonte der Rüstungsexperte auch gegenüber der «Post», bedeutet der Bau von 119 Silos nicht, dass darin dieselbe Zahl von Atomraketen untergebracht werden soll. Die echte Zahl könnte viel geringer sein. Bereits in der Vergangenheit hat China zur Täuschung «falsche» Silos gebaut. Diese Taktik wurde früher auch in den USA angewandt. Es geht darum, gegnerische Länder über das richtige Angriffsziel zu täuschen. Laut Lewis erstrecken sich die neuen Raketenareale in der Provinz Gansu über eine riesige Fläche von mehr als 1800 Quadratkilometern. Völlig überraschend kommt der Bericht über das Bauprojekt nicht. Das amerikanische Verteidigungsministerium hatte schon vor längerer Zeit deutlich gemacht, dass es von einem enormen Rüstungsprogramm Chinas im Atombereich ausgehe. Admiral Charles Richard, der Chef der amerikanischen Nuklearstreitkräfte, sprach im April bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus von einer atemberaubenden Expansion der chinesischen Arsenale. Er wies dabei nicht nur auf neue Raketensilos hin, sondern auch auf mobile Startrampen und auf eine Modernisierung der U-Boot-Flotte. Diese ermöglicht es China im Kriegsfall, auch vom Meer aus Angriffe mit Atomwaffen auszuführen.

 

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Er sorgt in erstem TikTok-Video für Lacher

Ryan Reynolds (44) hat sein TikTok-Debüt gegeben. In dem kurzen Video blickt der Schauspieler verschmitzt in die Kamera und bewegt seine Lippen zum Hit "I swear" der Band All-4-One. Damit erinnert Reynolds an seine Rolle des Chris Brander aus dem Film "Wild X-Mas" aus dem Jahr 2005. Auf TikTok stellt er eine Szene nach, in der Brander das Lied vor einem Spiegel mitträllert und dabei an seinen Highschool-Schwarm denkt. Der 44-Jährige sorgte damit bei den Fans für ordentlich Lacher. Der kurze Clip hat bereits nach 22 Stunden mehr als 21 Millionen Klicks. Zu seinem ersten Video schreibt der "Deadpool"-Darsteller: "Ich schwöre, du wirst von diesem Account enttäuscht sein." Nach Cher (75), Avril Lavigne (36) und den Backstreet Boys ist Reynolds der nächste große Promi auf der Kurzvideo-Plattform. Im August erscheint Reynolds' Actionkomödie "Free Guy", in der er den Bankangestellten Guy spielt, dessen Bank täglich überfallen wird. Wenig später findet er heraus, dass er ein NPC-Charakter in einem Videospiel ist, eine Figur, die nicht von einem Spieler gesteuert wird. Guy versucht schließlich die Spielwelt vor ihrer Abschaltung zu retten.

 

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Das Wetter in Deutschland beruhigt sich - aber nur kurz

Heftige Unwetter gab es in den vergangenen Tagen in Deutschland. In den nächsten Tagen soll sich die Witterung bessern, es wird wohl nur eine kurze Verschnaufpause.

 

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Hertha will zu Topclubs aufschließen

Berlin (dpa) – Mit einem ganzen Maßnahmenpaket will Hertha BSC in den nächsten vier bis fünf Jahren sportlich und wirtschaftlich zum oberen Drittel der Bundesligaclubs aufschließen.

 

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Gerichtsurteil im Kanton Zürich: IV-Rentner spielt den Hinkenden

Ein 59-jähriger Schweizer ist wegen IV-Betrugs zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt worden. Die finanziellen Forderungen hat er alle erfüllt. Der über 50-Jährige machte Versicherungsgesellschaften, Ärzten und Gutachtern etwas vor. Die IV-Rente war dem 59-jährigen Beschuldigten ursprünglich durchaus zu Recht zugesprochen worden: Er hatte im Jahr 2002 als 40-Jähriger einen Skiunfall mit schweren Knieverletzungen sowie 2004 einen Beinbruch erlitten. Eine Operation im Dezember 2004 verlief erwiesenermassen fehlerhaft. Der Mann konnte kaum gehen und litt unter grossen Schmerzen. Ihm wurde deshalb eine Arbeitsunfähigkeit von 100 Prozent zugebilligt, und es wurden ihm drei Renten ausbezahlt: eine IV-Rente der SVA, eine Invalidenrente aus der Pensionskasse und eine Rente aus einer Unfallversicherung, zusammen 4381 Franken. Davon bestritt er seinen Lebensunterhalt. Der Vorwurf an den Beschuldigten: Im Laufe der Jahre trat eine merkliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes und der Schmerzsituation ein. Trotzdem spielte der mittlerweile über 50-Jährige, der vor seinen Unfällen selber erfolgreich in der Versicherungsbranche tätig gewesen war, gegenüber Versicherungsgesellschaften, Ärzten und Gutachtern Theater, um zu verhindern, dass seine Renten reduziert oder aufgehoben wurden. Gemäss Anklage habe er jährlich 36 000 Franken zu viel an Renten erhalten. Vor Gericht begründet der Beschuldigte sein Motiv: Er habe das nur aus Existenzangst gemacht. Laut Anklage, die sich auf die Zeit nach 2014 bezieht, tauchte der Mann immer nur mit Krücken zu Terminen auf und «täuschte mit extremem Hinken und Nachziehen des rechten Beines vor, er könne kaum gehen». Er gab an, er leide unter Dauerschmerzen, auch in der Nacht. Er könne maximal 10 Minuten oder 500 Meter gehen. Länger als 10 Minuten Auto zu fahren, sei nicht möglich. Er könne keine schweren Gegenstände tragen. Er lebe sozial zurückgezogen und habe fast keinen Kontakt zu Mitmenschen. Freunde und Verwandte hätten sich von ihm abgewandt. Problemlos den Bachtelturm bestiegen Eine Versicherungsgesellschaft, die Verdacht schöpfte, veranlasste daraufhin die Observierung des Beschuldigten. Dabei stellte sich heraus, dass er mehrstündige Autofahrten und Zugreisen unternahm, dabei auch Koffer herumtrug und mit seiner Freundin regelmässig immer wieder auf Ausflügen anzutreffen war. Im Oktober 2014 bestieg er sogar den Bachtelturm in Hinwil. Um auf die Aussichtsplattform in 30 Meter Höhe zu gelangen, musste er 166 Treppenstufen überwinden. Die IV-Rente wurde ab 2017 sistiert. Der Beschuldigte ist vollumfänglich geständig. Sein Verteidiger hat sich mit dem Staatsanwalt auf ein abgekürztes Verfahren und einen Urteilsvorschlag von einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten geeinigt. Wesentlich ist, dass er sämtliche finanziellen Forderungen akzeptiert und erfüllt hat. Sein Bankkonto wurde gesperrt, und 133 000 Franken werden an die IV-Stelle der SVA, die Pensionskasse und die Versicherungsgesellschaft zurückbezahlt. Die Anklage geht zugunsten des Beschuldigten von einer deliktischen Tätigkeit erst ab Mitte 2014 aus und rechnet mit einem Deliktsbetrag von 185 000 Franken für vollendeten gewerbsmässigen Betrug an seither zu viel ausbezahlten Rentengeldern. Wäre der Betrug nicht aufgedeckt worden, wären ihm bis zu seiner Pensionierung weitere 429 000 Franken ausbezahlt worden. Dies wertet die Anklage als versuchten gewerbsmässigen Betrug. Zudem hatte der Beschuldigte nach der fehlerhaften Operation von der Haftpflichtversicherung des Chirurgen einen Betrag von 937 386 Franken gefordert. Ausbezahlt wurden ihm schliesslich 100 000 Franken. Die Forderung der Differenz wird ihm auch als versuchter Betrug ausgelegt. Existenzängste bestehen weiterhin Der geschiedene Beschuldigte gibt vor Gericht an, nach dem Skiunfall habe er seine Stelle verloren und seither nie mehr gearbeitet. Nach seiner normalen Tagesstruktur befragt, sagt er, er sei immer allein daheim gewesen. Sein heutiges Einkommen bestehe nur noch aus einer Rente aus der Unfallversicherung von 1200 Franken monatlich und seinem Ersparten. Von den beschlagnahmten Geldern wurden ihm nur noch 26 600 Franken zurückbezahlt. Die Existenzängste seien deshalb immer noch da. Die Frage, ob er jemals Hilfe bei einem Psychiater gesucht habe, verneint der Mann, der sich für das Verfahren mehrfach entschuldigt. Sein Verteidiger kommt auch noch kurz zu Wort. Er macht darauf aufmerksam, dass ein Wiedereinstieg des Beschuldigten in den Arbeitsmarkt wohl in jedem Fall chancenlos gewesen wäre. Die Einsicht und die tätige Reue müssten gewichtet werden. Sein Geständnis habe der Staatsanwaltschaft wohl jahrelange Untersuchungen und der Justiz komplexe, langwierige Prozesse erspart. Das Bezirksgericht Meilen akzeptiert den Urteilsvorschlag und erhebt ihn zum Urteil. Im Rahmen der mündlichen Begründung gibt die Gerichtsvorsitzende dem Verurteilten den Rat auf den Weg, vielleicht sei es doch hilfreich für ihn, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, Das Gericht hätte die objektive Einsatzstrafe auf höher als 3,5 Jahre angesetzt, erklärt die Richterin. Aufgrund des vollumfänglichen Geständnisses, des Umstands, dass der Mann alle Forderungen der Gläubiger akzeptiert habe, und seiner Existenzängste könne man die 24 Monate bedingt aber bewilligen. Urteil DH210004 vom 1.7.2021, abgekürztes Verfahren.

 

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Hohe Erwartungen, kaum Wertschätzung: Daran erkennt man ein toxisches Arbeitsumfeld

Wenn man davon ausgeht, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz und somit auch mit unseren Kolleginnen und Kollegen verbringen, wird klar, was es bedeutet, wenn wir dort ständig mit toxischen Verhaltensweisen konfrontiert werden. Toxisches Verhalten kann gerade auch am Arbeitsplatz einen Dominoeffekt auslösen. Verhaltensweisen, die ursprünglich von einzelnen Personen ausgingen, werden oft von anderen Kolleginnen und Kollegen übernommen und eine unangenehme Gruppenbildung kann entstehen. Konflikte werden zudem nicht offen angesprochen und zeigen sich dann auch in passiv-aggressivem Verhalten. Thematisch geht es zwar um die Arbeit, aber eigentlich sind die Konflikte persönlicher Natur. Dies anzusprechen ist meist nicht möglich, da nicht offensichtlich genug – oder das Gegenüber zeigt sich nach Ansprache nicht authentisch und eine offene und ehrliche Kommunikation kommt nicht zustande. Außerdem üben diese Kolleginnen und Kollegen viel Kritik, können diese selbst aber nicht vertragen, sind vereinnahmend, streitsüchtig, lästern und verhalten sich grenzüberschreitend. Was bleibt ist ein unangenehmes Gefühl, das häufig lange nicht richtig greifbar ist. Das toxische Verhalten Einzelner oder auch kleinerer Gruppen kann die ganze Arbeitsatmosphäre vergiften. Dies zeigt sich dann unter anderem in einer hohen Mitarbeiterfluktuation, hohen Krankenständen und geringer Motivation und Zufriedenheit. Die Struktur in Betrieben kann toxische Verhaltensweisen noch verstärken. Kollegen und Kolleginnen haben zum Beispiel bei der Chefin oder dem Chef unterschiedliche Rechte oder bestimmte Regeln sind nicht für alle transparent. Auch wenig Wertschätzung in Kombination mit viel Kritik und hohen Erwartungen kann sich schnell unangenehm anfühlen. Auch wenn ich davon abrate, kommt es natürlich auch nicht selten zu Beziehungen und eben auch zu toxischen Beziehungen am Arbeitsplatz. Viele Narzissten tummeln sich zudem in Führungspositionen. Nach einer Trennung ist es kaum möglich keinen Kontakt zu haben und wenn die Beziehung wirklich sehr toxisch war, würde ich immer für einen Wechsel des Arbeitsplatzes plädieren. Oder falls es geht, die Versetzung in eine andere Abteilung oder an einen anderen Standort anstreben. Es ist wichtig, das toxische Verhalten am Arbeitsplatz zu erkennen, sich nicht mit in den Strudel ziehen zu lassen und sich zu überlegen, ob man das Problem an diesem Arbeitsplatz lösen kann und will. Wenn man bleiben will, sollte man das Gespräch suchen. Gegebenenfalls kann man auch den Betriebsrat oder die Personalabteilung als neutrale dritte Instanz dazu holen. Wenn alles nicht hilft, kann und sollte man sich im Zweifelsfall aber auch gegen ein toxisches Umfeld entscheiden, was möglicherweise auch das Privatleben massiv beeinflussen und im schlimmsten Fall zu längeren krankheitsbedingten Ausfällen (unter anderem auch zu Burn-out) führen kann. Keinesfalls sollte man diese Dynamiken einfach über sich ergehen lassen. Der Autor und seine Kurse sind zu erreichen über www.liebeschip.de. Sein neues Buch „Vom Opfer zum Gestalter-Raus aus toxischen Beziehungen, rein ins Leben“ ist in allen Buchhandlungen erhältlich. In der Kolumne „Auf der Couch“ schreiben wechselnde Experten zu den Themen Partnerschaft, Achtsamkeit, Karriere und Gesundheit.

 

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Plötzlich kriminell? Wieso Banken jetzt die Konten unschuldiger Kunden sperren

D ass er, der Diplom-Betriebswirt,41 Jahre alt, einmal unter Geldwäscheverdacht stehen würde, hätte sich Jochen Fürniß nie vorstellen können, wie er sagt. Er habe regelmäßig Geld auf sein eigenes Girokonto überwiesen. Ein Guthaben, mehrere Tausend Euro beim Zahlungsdienst Paypal, das sich im Laufe der Zeit durch Rückzahlungen von Onlinekäufen oder Überweisungen von Familienangehörigen angesammelt habe. Seine Hausbank, die Comdirect, bei der er seit 17 Jahren Kunde ist, hielt das für verdächtig und sperrte daraufhin sein Konto.

 

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Stargarder Straße in Prenzlauer Berg wird zur Fahrradstraße

Mit mehr als einem Jahr Verzögerung soll die Umwandlung der Stargarder Straße in Prenzlauer Berg zur Fahrradstraße nun tatsächlich beginnen. Die Bauarbeiten würden noch im Juli starten, teilt das Bezirksamt mit: „Abgeschlossen werden die Arbeiten voraussichtlich im November dieses Jahres.“ Der Plan sieht vor, die Stargarder Straße zu „aufeinanderstoßenden“ Einbahnstraßen umzugestalten, um den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Der macht nach Berechnungen des Bezirksamts dort 75 Prozent aus. So darf man bald per Auto manche Bereiche der Stargarder nur noch in Richtung Osten, andere dafür nur in Richtung Westen befahren. [Dieser Text stammt aus dem Pankow-Newsletter vom Tagesspiegel. Den kompletten Pankow-Newsletter gibt es kostenlos unter leute.tagesspiegel.de] Nur Radfahrende dürfen künftig in beide Richtungen durchrollen. Sie haben dabei dann stets Vorfahrt (bisher gilt dort meist rechts vor links). Auf einigen bisherigen Auto- sollen außerdem Fahrradparkplätze entstehen. Für das Gewerbe sollen auf Antrag spezielle Lieferzonen eingerichtet werden können. Nun soll es damit tatsächlich losgehen. „Vorgesehen sind zum einen umfangreiche Beschilderungs- und Markierungsarbeiten“, erklärt Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) dazu. Außerdem soll die Straße abschnittsweise neu asphaltiert werden. Darüber hinaus soll der Fußgängerüberweg an der Kreuzung Stargarder / Dunckerstraße sicherer gestaltet werden. Künftig wird die Stargarder Straße dann ein Teil der Fahrradroute TR2 sein, die von Jungfernheide bis nach Alt-Hohenschönhausen führt. Sie besitzt somit „eine übergeordnete, stadtweite Bedeutung für die Weiterentwicklung des Radverkehrs“, so das Bezirksamt. Und hier mehr der aktuellen Themen im Newsletter aus Berlin-Pankow - Der Mauerpark wird verpollert - aus Angst vor Terroranschlägen - "Kontinuierlicher Verfall": Ist der Park am Weißen See noch zu retten? - Ankauf durch das Land oder Privatinvestor? Die Debatte um das Kino Colosseum kommt wieder in Gang – das sagt die Bezirkspolitik - „Ein Kontakt ist gar nicht so unwahrscheinlich“: Das große Experteninterview über die Gefahr durch Wölfe in Berlin – und was man bei einem Aufeinandertreffen tun soll - Petition gegen Müll und Lärm: Anwohner wollen BSR-Hof in Prenzlauer Berg schließen lassen - Pankows Bauplan geht baden: Das Kombibad kommt zwei Jahre später – und womöglich auch nur in abgespeckter Form - Ärger in Buch I: Pläne für neue Wohnungen am Waldhaus erzürnen Bezirksverordnete - Ärger in Buch II: Bürgerinitiative übt scharfe Kritik an Entwurf für Neubaugebiet Am Sandhaus - "Klimaschutz-Baustopp": Senat sucht Kompromiss mit Bezirk am Schlosspark Schönhausen Die Tagesspiegel-Newsletter gibt es für alle 12 Berliner Bezirke und haben mittlerweile schon mehr als 245.000 Abos. Darin informieren wir Sie einmal in der Woche gebündelt und kompakt darüber, was so los ist in Ihrem Kiez. Auch lassen wir in den Newsletter oft Leserinnen und Leser zu Wort kommen, schließlich kennt keiner die Kieze so gut wie die Leute, die dort leben.

 

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Zanardis Zustand "im Wesentlichen stabil"

Ein Jahr nach seinem Handbike-Unfall mit schwersten Kopfverletzungen ist der Zustand des früheren Formel-1-Piloten Alessandro Zanardi "im Wesentlichen stabil".

 

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Zügig, umweltfreundlich und bequem ins Oberland

Mehr Bahnangebot für die Kundinnen und Kunden ist jetzt täglich auf Schiene. Ein dichter Taktverkehr an den Wochenenden macht den Umstieg auf die Öffis im Freizeitverkehr noch attraktiver. Die Sperre der Arlbergbahnstrecke wurde pünktlich laut Baustellenfahrplan beendet. Damit kann jetzt das neue Angebot täglich auf Schiene gebracht werden, denn zum Sommerstart wurden die Zugverbindungen im Tiroler Oberland massiv ausgebaut. Für die Kundinnen und Kunden bedeutet das zusätzliche 200.000 Bahnkilometer pro Jahr. Konkret werden jede Woche insgesamt 19 REX-Züge und 30 S-Bahnen mehr unterwegs sein, um so das Mobilitätsangebot auf der Schiene für die Fahrgäste im Oberland enorm zu verbessern. Mehr Züge und eine dichtere Taktung an den Wochenenden erleichtern den Umstieg auf die Öffis im Freizeitverkehr und entlasten gleichzeitig auch unser Klima. Diese Mehrleistungen werden vom Verkehrsverbund Tirol (VVT) und dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), gemeinsam mit den ÖBB umgesetzt. Bessere Bahnangebote im Takt machen Lust aufs Reisen. Ab sofort verkehren an Samstagen und Sonntagen wesentlich mehr Züge in ganz Tirol. Auf der Strecke Jenbach bis Telfs-Pfaffenhofen fahren die S-Bahnlinien S4 und S5 nun täglich im Halbstundentakt. Im Stundentakt fährt täglich die S-Bahnlinie S5 über Telfs hinaus, weiter nach Ötztal Bahnhof. Die Linie REX1 verkehrt täglich im Stundentakt von Innsbruck über Telfs-Pfaffenhofen und Ötztal Bahnhof nach Landeck. Das bedeutet am Wochenende beinahe doppelt so viele tägliche Verbindungen und bringt vor allem für die Fahrgäste mit den Zielen Telfs, Stams, Silz, Ötztal, Roppen, Imst, Imsterberg, Schönwies und Landeck eine wesentliche Verbesserung, da die schnellere Verbindung nicht nur unter der Woche im Stundentakt verkehrt, sondern auch am Wochenende in derselben Intensität. Von dieser Optimierung im Tiroler Oberland profitieren alle, die am Wochenende das Angebot des VVT für Freizeitaktivitäten und Ausflüge nützen möchten. Natürlich wirkt sich die Verbesserung auf der Schiene auch für Pendlerinnen und Pendler aus. ÖBB-Regionalmanager Rene Zumtobel, freut sich, diese Leistungen nun umsetzen zu können: „Unser gemeinsames Ziel ist es, immer mehr Menschen zum Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn zu bewegen, auch und gerade für die Nutzung in der Freizeit. Mit mehr Zügen am Wochenende legen wir dafür ein attraktives Angebot. Dass die Leistungserweiterung diesmal im Oberland passiert, freut mich als Pitztaler umso mehr.“ Alle Verbindungen sind Online im ÖBB-Scotty sowie unter www.oebb.at abrufbar – Informationen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft unter www.vvt.at oder auch über die VVT SmartRide App. Die Silent Cinema Österreich-Tour zeigt auch diesen Sommer wieder einen bunten Film-Mix... Hochwertige Audio-Installationen für den Gastronomiebetrieb Viele Tiroler Unternehmer stellen sich die Frage, wie es nach ihrer Pensionierung mit i... Phantom Shares sind ein modernes Anreizsystem, um Mitarbeiter zu motivieren und im Unte... Als kompetente Ansprechpartner in allen Baufragen sorgen Baumeister*innen für eine opti...

 

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Assange-Unterstützer protestieren auf der Londoner Themse

London. Unterstützer des inhaftierten Julian Assange haben von einem Boot auf der Londoner Themse aus die Freilassung des Wikileaks-Gründers gefordert. „Es dauert schon viel zu lange an - es muss aufhören. Er ist kein Verbrecher“, sagte Assanges Verlobte Stella Moris der Nachrichtenagentur PA über die Inhaftierung. Moris und etliche weitere Unterstützerinnen und Unterstützer schipperten am Donnerstag - zwei Tage vor Assanges 50. Geburtstag - am Londoner Parlament und der US-Botschaft vorbei, um auf ihre Forderung aufmerksam zu machen. Es wird bereits der dritte Geburtstag sein, den der gebürtige Australier im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh verbringt. Moris und Assange planen derzeit sogar eine Hochzeit im Gefängnis. Obwohl der Antrag der USA auf die Auslieferung Assanges im Januar von einem Gericht in London unter Verweis auf seine psychische Gesundheit abgelehnt wurde, ist er weiterhin in Haft. Washington hatte Berufung eingelegt. Ob dem Antrag stattgegeben wird, ist noch unklar. Die US-Justiz wirft Assange vor, gemeinsam mit der Whistleblowerin Chelsea Manning geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen und veröffentlicht zu haben. Er habe damit das Leben von US-Informanten in Gefahr gebracht, lautet der Vorwurf. Seine Unterstützer sehen in ihm hingegen einen investigativen Journalisten, der Kriegsverbrechen ans Licht gebracht hat. Jahrelang hatte sich Assange einer Festnahme durch die Flucht in die ecuadorianische Botschaft in London entzogen - zunächst wegen Vergewaltigungsvorwürfen aus Schweden, die später fallengelassen wurden. In den USA drohen ihm im Fall einer Verurteilung bis zu 175 Jahre Haft. Moris setzt inzwischen darauf, dass die neue US-Regierung unter Joe Biden die Anklage gegen ihren Partner fallen lässt. RND/dpa

 

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Polizei entdeckt illegale Arbeiter während Verkehrskontrolle an A8

Als Touristen waren sie eingereist, als Bauarbeiter haben sie ihr Geld verdient: Warum sieben Kosovaren ausreisen müssen. Und gegen was sie verstoßen haben.

 

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So funktioniert das digitale Impfzertifikat: Inhalt, Apps und Datenschutz

Quantentechnik: Röntgen mit verschränkten Photonenpaaren Programmieren: Inzidenzen vom RKI abrufen und automatisch auswerten Neun UV-Leuchten und -Behälter zur Entkeimung im Test Social Viewing: Gemeinsames Videostreaming auf Distanz Coronavirus-Ausbreitung durch Aerosole: Hilfreiche Gegenmittel Berührungslosen Seifenspender mit Musik und Handwasch-Timer selber bauen Tipps zum Zeitvertreib in Corona-Zeiten: Online treffen, spielen, gesellig sein Daheim Sport treiben von Peloton bis Oculus: Motivierende Gadgets, Apps und Co. Corona-Impfstoff selbst gemixt Homeoffice in Corona-Zeiten: So können Sie das Arbeitszimmer steuerlich absetzen Biotech: Covid-19-Antikörper als Medikament Quantentechnik: Röntgen mit verschränkten Photonenpaaren Programmieren: Inzidenzen vom RKI abrufen und automatisch auswerten Neun UV-Leuchten und -Behälter zur Entkeimung im Test Social Viewing: Gemeinsames Videostreaming auf Distanz Coronavirus-Ausbreitung durch Aerosole: Hilfreiche Gegenmittel Berührungslosen Seifenspender mit Musik und Handwasch-Timer selber bauen Tipps zum Zeitvertreib in Corona-Zeiten: Online treffen, spielen, gesellig sein Daheim Sport treiben von Peloton bis Oculus: Motivierende Gadgets, Apps und Co. Corona-Impfstoff selbst gemixt Homeoffice in Corona-Zeiten: So können Sie das Arbeitszimmer steuerlich absetzen Biotech: Covid-19-Antikörper als Medikament

 

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Südtiroler Sanitätsbetrieb suspendiert 123 Mitarbeiter ohne Impfung

Weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, wurden in Südtirol 123 Mitarbeiter im Südtiroler Sanitätsbetrieb und in Heimen suspendiert – ohne Lohn. Sanitätsbetriebe in anderen Regionen könnten bald dem Beispiel folgen. Bozen – Im Einklang mit dem von der italienischen Regierung eingeführten Impfzwang für das Gesundheitspersonal sind 123 ungeimpfte Mitarbeiter im Südtiroler Sanitätsbetrieb und in Heimen vom Dienst suspendiert worden - und zwar ohne Lohn. Das nicht geimpfte Personal darf künftig seine Abteilungen nicht betreten. Weitere 38 Suspendierungen stehen an, berichtete die Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“. Ein internes Verfahren läuft, um zu prüfen, ob den nicht geimpften Mitarbeitern ein anderer Job ohne Kontakt zu Patienten und Kollegen zugewiesen werden kann. In wenigen Fällen kann Verwaltungsarbeit im Homeoffice möglich sein. Gibt es keinen anderen Job, so wird die Suspendierung definitiv - ohne Lohn. „Jeder kann sich aber jederzeit impfen lassen, womit auch Suspendierungen unwirksam werden“, erklärte der zuständige Landesrat Thomas Widmann (SVP) und fügte hinzu: „Das Gesetz ist anzuwenden, da gibt es keinen Spielraum. Wir tun unser Bestes, nur ist es schwer zu händeln und schwer in den Abteilungen zu planen, weil wir aufgrund der Privacy im Voraus nicht wissen, wer betroffen ist“. Rund 1500 Mitarbeiter haben gesundheitliche Gründe angegeben, aus denen sie sich nicht impfen lassen können. Diese werden derzeit geprüft. Die Suspendierung der Mitarbeiter könnte dem regionalen Sanitätsbetrieb erhebliche Personalprobleme verursachen. Sanitätsbetriebe in anderen italienischen Regionen könnten bald dem Südtiroler Beispiel folgen. Regionen und autonome Provinzen müssen laut dem vom italienischen Parlament Ende Mai verabschiedetes Gesetz den lokalen Gesundheitsbehörden nicht geimpftes Personal melden. Innerhalb von fünf Tagen muss dann genau dargelegt werden, warum eine Ausnahme von der Impfpflicht beantragt wird. Die gibt es nur unter ganz speziellen Bedingungen, etwa wenn die Impfung nachweislich eine gesundheitliche Gefahr für die betreffende Person darstellen könnte. Personal, dass sich nicht impfen lassen will, muss Aufgaben ohne direkten Kontakt mit Patienten oder Kunden übernehmen. Gibt es diese Ausweichmöglichkeit nicht, können die Verweigerer solange vom Dienst suspendiert werden, bis die nationale Impfkampagne abgeschlossen ist. Das bedeutet Zwangsurlaub ohne Gehalt bis Jahresende. In Südtirol kommt in den letzten Tagen die Impfkampagne nur schleppend voran, wie Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) beklagt hatte. „Wir wussten, dass wir ein Gebiet sind, in dem die Ansichten von Impfgegnern verwurzelter sind. Man spürt den Einfluss des deutschsprachigen Raumes“, sagte Kompatscher der Zeitung „Corriere della Sera“. Nun müsse man einen „kulturellen Kampf“ gewinnen. Der Zeitung zufolge hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung noch nicht die erste Impfung gegen die Viruskrankheit erhalten. Auch im Trentino kommt die Impfkampagne nicht so zügig voran, wie es sich Landeshauptmann Maurizio Fugatti wünscht. Dieser kündigte am Donnerstag eine Kommunikationskampagne an, um Menschen im Alter von über 50 Jahren zur Impfung zu bewegen. Die Provinz Trient besetzt die letzten Plätze im Ranking der italienischen Regionen, was geimpfte Bevölkerung betrifft. Italien hat sich zum Ziel gesetzt, bis September die Herdenimmunität mit 70 Prozent der geimpften Bevölkerung zu erreichen. (APA) 🔴 Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit 🔗 Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com Seit heute ist das grüne Zertifikat der EU in Kraft. Es wird in allen 27 EU-Ländern sow... Zum Thema Corona-Impfung finden von 20. bis 27. September zwei Volksbegehren statt. Zi... Die in Wien verschärften Corona-Maßnahmen mit der Testpflicht für Kinder ab sechs Jahre... Komplett liberalisiert („grün") wurde die Einreise aus den EU- und EFTA-Staaten, der Sc... Bildungsminister Faßmann (ÖVP) sieht die Corona-Impfung als Schlüssel für den Vollbetri...

 

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200 Impfdosen von Astrazeneca am Sonntag im Impfzentrum Krumbach

Kurzfristig können Termine für eine Astrazeneca-Impfung in Krumbach vergeben werden. Inzwischen hat es im Landkreis Günzburg fast 100.000 Impfungen gegeben.

 

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Neue Steuer bei kleinen Online-Käufen

Wer im Internet in Nicht-EU-Staaten einkauft, muss künftig bei kleineren Bestellungen mehr zahlen: Ab heute entfällt die bisherige Freigrenze von 22 Euro bei der Einfuhrumsatzsteuer. Einige Kunden dürften von Paketboten zur Kasse gebeten werden. Ab dem 1. Juli werden bei Waren mit einem Wert von unter 22 Euro, die per Online-Handel in Nicht-EU-Staaten wie den USA, Großbritannien oder China bestellt werden,19 Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen. Für Bücher etwa oder Lebensmittel fallen sieben Prozent an. Kostete beispielsweise eine CD von einem US-Versandhändler bislang 20 Euro, werden mit Steuern künftig 23,80 Euro fällig. Der eigentliche Zoll, der gesondert erhoben wird, gilt weiter für Waren mit einem Wert ab 150 Euro. Mit dieser Neuregelung beendet die Europäische Kommission die steuerrechtliche Bevorzugung von ausländischen Versandhändlern. Bislang hatten Händler mit Sitz in der EU auf all ihre Waren Umsatzsteuer abführen müssen. Bestellungen bei Händlern aus Nicht-EU-Staaten waren dagegen bis zum Wert von 22 Euro von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. Diese Freigrenze ist nun weggefallen. Die EU will mit den Neuregelungen verhindern, dass Händler aus Nicht-EU-Staaten ihre hiesigen Wettbewerber weiter unterbieten können. Kunden sollen auf diese Weise aber auch vor versteckten Zusatzkosten für Zoll- oder Kurierdienste geschützt werden. Künftig soll der angegebene Preis auch der Endpreis sein. Händler sollen sich dafür auf einer Plattform registrieren, die ihnen die Abrechnung der Mehrwertsteuer erleichtert. "Wir denken, dass die Verbraucher die zum Teil etwas höheren Preise akzeptieren sollten. Denn sie garantieren einen fairen Wettbewerb", kommentiert der Steuerexperte des Handelsverbands Deutschland (HDE), Ralph Brügelmann. Der Branchenverband für Online- und Versandhandel bevh nennt die Regelungen "einen Schritt nach vorn". Für Verbraucherinnen und Verbraucher werde "konkrete Vergleichbarkeit" bei den Preisen geschaffen. Außerdem würden nationale Händler damit im internationalen Preiskampf ein Stück weit entlastet. Die Neuregelung soll auch dabei helfen, Steuerbetrug zu verhindern. Denn die Freigrenze wurde in der Vergangenheit dafür missbraucht. Einige Händler kennzeichneten Pakete mit einem Preis von unter 22 Euro, obwohl ein viel teureres Produkt enthalten war. Damit wurde die Mehrwertsteuer nicht automatisch abgeführt. Der Zoll kam den Machenschaften nur durch Kontrollen auf die Schliche. Den Schaden für die EU-Staatskassen durch solche Schlupflöcher schätzt die EU-Kommission auf sieben Milliarden Euro jährlich. Künftig dürfe es nicht mehr sein, "dass jemand etwas als Babyfon für fünfzehn Euro deklariert und letztlich ist ein iPhone drin", unterstreicht Brügelmann. Dafür brauche man aber auch mehr Kontrollen. Die Deutsche Post DHL weist in einer Pressemeldung zum Thema auf Ausnahmen der Regel hin: "Wenn der Warenwert so gering ist, dass die darauf anfallende Einfuhrumsatzsteuer weniger als 1 Euro beträgt, also bis 5,23 Euro, verzichtet der Zoll auf die Erhebung der Abgaben." Keine Einfuhrabgaben entstünden außerdem, wenn die Ware auf einem Online-Marktplatz bestellt wurde, der bereits in der EU registriert sei und welcher die anfallende Mehrwertsteuer in einem EU-Land abführe. "Diese Abgaben werden direkt beim Verkauf beziehungsweise der Online-Bestellung bezahlt", heißt es dazu. Eventuell müssen sich einige Verbraucher auf eine Überraschung an der Haustür einstellen: In den Fällen, in denen der Versender nicht bereits über entsprechende Verfahren die Einfuhrabgaben im Voraus gezahlt hat, wird die Deutsche Post DHL nach eigenen Angaben - wie bisher schon bei Sendungen über 22 Euro Warenwert - "die fälligen Einfuhrabgaben gegenüber dem Zoll verauslagen und bei Zustellung an der Haustür oder der Übergabe in einer Filiale von den Empfängerkunden kassieren". Dafür falle dann zusätzlich zu den Einfuhrabgaben auch eine bereits heute bekannte Auslagepauschale in Höhe von 6,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer an, teilt der Logistikkonzern weiter mit. Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) äußert sich hingegen kritisch zum Mehraufwand, der nach ihrer Ansicht mit der Neuregelung verbunden ist. Insgesamt werde es durch die neuen Regelungen zu einer Vielzahl an zusätzlichen elektronischen Zollanmeldungen beim deutschen Zoll kommen, so der BDZ. "Ursprünglich ging der Zoll von rund 100 Millionen zusätzlichen Sendungen aus, die zollrechtlich abzufertigen sind. Inzwischen rechnen Experten jedoch mit deutlich mehr Zollanmeldungen, schreibt der BDZ in einer aktuellen Stellungnahme. Die Masse der zusätzlichen Zollanmeldungen werde ohne personelle und digitale Unterstützung zu Lasten der Arbeitsqualität, der Kontrollen und nicht zuletzt der Funktionsfähigkeit der Zollämter gehen, heißt es weiter: "Das Abfertigungsvolumen steigt durch Brexit und E-Commerce exorbitant an, das Personal bleibt aus!"

 

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L'Osteria eröffnet eine Filiale in den Meran-Arkaden in Lechhausen

Plus In Lechhausen eröffnet eine weitere Filiale der Restaurant-Kette L'Osteria. Sie ist einer der Mieter in den neu entstehenden "Meran-Arkaden". Im Augsburger Stadtteil Lechhausen entsteht derzeit nahe dem EGM-Center an der Meraner Straße ein neues Fachmarktzentrum, das den Namen "Meran Arkaden" trägt und schon jetzt mit einem vielseitigen Mieterbesatz wirbt. Während der Sportartikel-Händler Decathlon seinen Einzug noch vorbereitet, begrüßt das Restaurant L'Osteria ab 1. Juli seine Gäste.

 

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Fahrradhersteller woom verdoppelt Belegschaft

Der österreichische Kinderfahrradhersteller setzt seinen Expansionskurs fort. Mitte 2022 sollen weltweit 300 Personen bei woom beschäftigt sein. Der österreichische Kinderfahrradhersteller woom verdoppelt seine Inlands-Belegschaft im Lauf des nächsten Jahres auf 200 Personen. Bis Mitte 2022 werden 300 Personen weltweit bei woom beschäftigt sein. Damit setzt woom seine Expansion unter erschwerten Bedingungen fort: Die Covid-Zeit führte zu Lieferschwierigkeiten bei Fahrradkomponenten, Ausfällen im internationalen Warenverkehr und langen Wartezeiten für Kundinnen und Kunden. Um diesen Engpässen entgegenzusteuern, eröffnete woom mit seinem deutschen Partner SPRICK Cycles eine neue Produktionsstätte im polnischen Swiebodzin. Am 1. Juli 2021 führt woom zudem sein Mutterunternehmen woom Europe mit Sitz in Klosterneuburg bei Wien und den Generalimporteur woom USA in einem Unternehmen zusammen. Durch die Fusion erwarten sich die Geschäftsführer eine Optimierung von Kundenservice und User Experience nach US-amerikanischem Vorbild und einen intensiven internationalen Austausch. "Mit diesem Brückenschlag bündeln wir unsere Stärken", so Marcus Ihlenfeld. Er war bisher für das US-Geschäft zuständig und tritt jetzt in das erweiterte österreichische Führungsgremium ein. Kindern die Liebe zum Radfahren zu vermitteln, so lautet die Mission von woom. Das Unternehmen setzt in den USA etwa 50.000 Kinderräder jährlich ab, knapp ein Sechstel der Gesamtproduktion. woom-Fahrräder sind besonders leicht und exakt an die Bedürfnisse von Kindern angepasst. Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka gründeten das Unternehmen im Jahr 2013 in einer Garage in Wien, und Ihlenfelds Bruder Mathias ein Jahr später woom USA in Austin, Texas. Heute ist jedes dritte neu gekaufte Kinderfahrrad in Österreich ein woom-bike. Der Fahrradhersteller ist in 30 Ländern präsent, vor allem in der DACH-Region und in den USA. Die jährliche Wachstumsrate liegt deutlich über 50 Prozent.2020 holte woom eine Investorengruppe rund um Bregal Unternehmerkapital, Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner und den österreichischen Investor Stefan Kalteis ins Boot. Im selben Jahr wurde mit mehr als 200.000 verkauften Kinderfahrrädern, eine Steigerung von 63 Prozent gegenüber 2019 verzeichnet.

 

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Viele wussten über Harvey Weinstein Bescheid

Starregisseur Quentin Tarantino (58) bedauert auch heute noch sein Schweigen im Fall des verurteilten Sexualstraftäters Harvey Weinstein (69). Im Podcast "The Joe Rogan Experience" von US-Comedian Joe Rogan (53) erklärte Tarantino nun, dass das Verhalten Weinsteins in Hollywood-Kreisen bekannt war und er sich wünschte, damals mehr getan zu haben. Weinstein hatte Filme von Tarantino finanziert und lange mit ihm zusammengearbeitet. Der Filmproduzent wurde vergangenes Jahr zu einer 23-jährigen Haftstrafe verurteilt. Eine Jury hatte ihn der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung schuldig befunden. In Los Angeles sieht er sich mit weiteren elf Anklagepunkten konfrontiert. Weinstein sei wie "eine abgefuckte Vaterfigur" gewesen, erzählt "Kill Bill"-Macher Tarantino in dem Podcast und spricht darüber, wie er 2017 in einem "New York Times"-Interview sagte, dass er sich wünschte, mehr getan zu haben. Er wünsche sich, einfach "mit ihm geredet zu haben", erklärt er jetzt. Der Regisseur habe nichts von Vergewaltigungsvorwürfen oder dergleichen gewusst, sagt er weiter, wünschte sich aber, mit Weinstein das "ungemütliche Gespräch" geführt zu haben. "Ich wünschte, ich hätte mich mit ihm hingesetzt und gesagt: 'Harvey, das kannst du nicht machen. Du wirst alles zerstören'." Der Regisseur vermutet, dass niemand jemals mit Weinstein darüber gesprochen habe. Jedoch habe jeder, der sich in Weinsteins Kreisen aufhielt, von "ungewollten Annäherungsversuchen" des Produzenten gewusst.

 

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Wie Sie nie wieder eine Pointe vergessen

Wie oft sitzt man in geselliger Runde und erzählt sich Witze. Dann kommt die unheilvolle Frage: „Los erzähl Du doch mal einen!“ Da hat doch ein Kollege neulich – aber wie ging der noch mal? Wie oft lachen wir uns über Witze schlapp und können uns vergessen sie schon nach einigen Minuten. Einfach raus aus dem Gehirn. Doch das muss nicht sein! Gedächtnistrainer Markus Hofmann* (46) erklärt in einfachen Schritten, wie Sie sich Gag-Kracher merken können und erzählt den lustigsten Witz der Welt. Markus Hofmann: „Ich habe dazu ein Drei-Schritte-Plan entwickelt. So können Sie sich ganz einfach jeden Witz merken.“ ✔︎ Schritt 1: Wer sich einen Witz merken will, braucht zuerst einen mentalen Briefkasten im Kopf, in den er seinen Witz ablegen kann. Es ist ein Platz, den man sich leicht merken kann. Mit der sogenannten Körperliste definiert man 10 Punkte am Körper. Beginnend mit den Zehen, dann die Knie, Oberschenkel bis hinauf zu den Haaren. ✔︎ Schritt 2: Für den Witz, den man sich merken möchte, braucht man ein (oder zwei) Schlüsselwörter, die helfen, sich wieder an den Witz zu erinnern. ✔︎ Schritt 3: Dieses Schlüsselwort verknüpft man mit dem mentalen Briefkasten aus Schritt 1 auf übertriebene, schmerzhafte, kreative, verrückte, witzige Art und Weise. Umso lustiger die Bilder sind, desto merkWÜRDIGer bleiben die Schlüsselwörter im Kopf verankert. Markus Hofmann: „Ich erläutere das mal an drei Beispielen mit Chuck-Norris-Witzen. Das wichtigste ist wirklich das Schlüsselwort. Das kann tatsächlich in einen Teil des Gehirnes abgelegt und dann wieder abgerufen werden.“ Witz Nr.1: „Chuck Norris isst keinen Honig, er kaut Bienen.“ Hier wäre das Schlüsselwort Bienen, dass Sie mit dem ersten mentalen Briefkasten, den Zehen, verknüpfen. Stellen Sie sich vor, dass Ihnen ein ganzer Schwarm Bienen in die Zehen sticht. Markus Hofmann: „Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum das nicht in den Zähnen abgelegt wird. Die Zehen sind mein erster mentaler Briefkasten. Wichtig ist, dass Sie sich eine Briefkasten-Struktur anlegen, die Sie immer gleich befolgen. Das Gehirn liebt Struktur.“ Witz Nr.2: „Wie trinkt Chuck Norris aus dem Wasserhahn? Natürlich auf ex.“ Das Wort Wasserhahn ist hier das entscheidende. Dies verbinden Sie es kreativ mit den Knien. Zum Beispiel stellt man sich ein Knie vor, in dem ein Wasserhahn installiert ist. Witz Nr.3: „Wie klingt es, wenn Chuck Norris angeln geht? Du, du und du… rauskommen!“ Eine Angel als Schlüsselwort reicht hier aus, um sich wieder an den Witz zu erinnern. Dieses Wort könnte man mit den Oberschenkeln verknüpfen. Vielleicht sehen manche hier irgendwo eine kleine Angel hängen? Markus Hofmann: „Ich denke an meine festgelegte Briefkasten-Struktur. Da bei mir die Zehen der erste mentale Briefkasten ist, schaue ich an mir runter und erinnere mich an das Bild, welches ich im Vorfeld emotional verknüpft habe, hier die stechenden Bienen. Und dann fällt mir auch der Witz wieder ein.“ 2004 startete der bekannte Psychologe Richard Wiseman mit dem sogenannten „Laugh Lab“ – einem virtuellen Lachlabor – einen der größten sozialwissenschaftlichen Feldversuche überhaupt. Er begab sich auf die Suche nach besagtem „Besten Witz der Welt“. Gut eine halbe Million Menschen aus fast 70 Ländern machten mit und stellten rund 40.000 Witze zur Bewertung ins Netz. Die meisten Menschen lachten über diesen: Zwei Jäger laufen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich kollabiert. Er greift sich zum Hals, scheint nicht mehr zu atmen und seine Augen werden glasig. Der andere Mann kramt sein Handy aus der Tasche und wählt panisch den Notruf. „Hilfe! Ich glaube, mein Freund ist tot! Was soll ich tun?“ Der Mann am anderen Ende der Leitung antwortet: „Beruhigen Sie sich. Als Erstes müssen Sie sichergehen, dass er wirklich tot ist.“ In der Leitung wird es still – dann ertönt plötzlich ein Schuss. Der Jäger nimmt das Telefon wieder zur Hand und fragt: „Okay, und was kommt jetzt?“ ▶︎ Übrigens: Ein Ergebnis dieser Studie hat unter anderem gezeigt, welches das witzigste, das humorvollste Volk auf diesem Planeten ist: WIR! Die Deutschen! Kein Witz. *Markus Hofmann gilt als einer der inspirierendsten und effektivsten Gedächtnisexperten Europas. Er ist Bestseller-Autor und viel gefragter Vortragsredner für Unternehmen aller Branchen, aber auch Coach für Schüler, Eltern und Lehrer.

 

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Billiger zum Ferienhaus

Z wei, drei, vier Millionen Euro für ein Ferienhaus – das sind keine ungewöhnlichen Preise in beliebten Urlaubsregionen in Deutschland oder am Mittelmeer. Also nichts für den Normalbürger. Und selbst wer die Summen aufbringen kann, fragt sich, ob das alles noch sinnvoll ist, wenn er nur ein paar Wochen im Jahr dort verbringt und das Haus sonst leer steht. Alternativen sind gefragt. Klar, für ein paar Urlaubswochen kann man auch einfach ein Ferienhaus mieten. In der Hauptreisezeit gibt es dann allerdings nicht immer die Wunschunterkunft. Und sie ist dann eben nicht die eigene, sondern nur gemietet. Die Unterschiede zeigten sich im Corona-Lockdown. Ferienimmobilien durften nicht vermietet werden, während die eigenen zugänglich waren – jedenfalls die meiste Zeit. Das Hauptargument aber: Wer sie selbst besitzt und nicht nur mietet, profitiert von ihrer Wertsteigerung. Die ist an gefragten Reisezielen kräftig. In Sylt, auf Usedom oder Mallorca schwärmen die Eigentümer gerne davon. Ferienhäuser sind eben auch eine Geldanlage.

 

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Ab in den Sommerurlaub - Was geht und was geht nicht?

Während Deutschland zuletzt von Unwettern durchgeschüttelt wurde, steht für viele der Sommerurlaub vor der Tür - zumal die großen Ferien in einigen Bundesländern schon begonnen haben. Die Corona-Lage in Europa ist derzeit recht entspannt. Doch in einigen Ländern greift vor allem die Delta-Variante des Virus um sich. Ein Überblick: BALTISCHE STAATEN: Estland, Lettland und Litauen haben ihre lange strengen Corona-Regeln stark gelockert. Das öffentliche Leben hat sich weitgehend normalisiert. Weiter gibt es aber Corona-Auflagen in vielen Bereichen - teils mit Vorrechten für nachweislich Geimpfte und Genese. Zugleich ist eine zunehmende Verbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante und eine Verlangsamung der Impfungen zu beobachten. Wer von Deutschland oder aus anderen EU-Ländern einreist, muss sich registrieren. Nicht-Geimpfte müssen in Lettland und Litauen einen negativen Corona-Test vorweisen. Umgekehrt werden die baltischen Staaten von Deutschland als Risikogebiete eingestuft. Wer einen negativen Test vorweisen kann, muss sich nicht isolieren. BELGIEN: In dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern wird die Corona-Lage immer besser. Zuletzt infizierten sich binnen zwei Wochen etwa 45 Menschen je 100.000 Einwohner. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung sind zumindest einmal geimpft. Die Gastronomie darf mit begrenzter Kapazität sowohl innen als auch außen öffnen. Auch Hotels oder Vergnügungsparks empfangen unter Auflagen Gäste. Einreisende aus Deutschland unterliegen keiner Test- oder Quarantänepflicht, gleiches gilt für die Rückreise über den Landweg. Auch Erleichterungen für Geimpfte und Genesene aus Regionen mit mehr Infektionen gibt es. BULGARIEN: Das Urlaubsland am Schwarzen Meer gilt aus deutscher Sicht nicht mehr als Risikogebiet. Bulgariens Badeorte sind auch für ausländische Feriengäste wieder geöffnet, doch viele große Hotels sind noch weitgehend leer. Geimpfte, getestete und von Covid-19 genesene Reisende aus EU-Staaten dürfen ohne Quarantäne einreisen. Deutsche Touristen müssen bei der Rückkehr aus Bulgarien nicht in Isolation. Die Impfquote ist bei knapp 14 Prozent der Bevölkerung mit Erstimpfung und gut 11 Prozent vollständig Geimpften im EU-Vergleich sehr niedrig. Geimpfte Touristen haben keine Vorrechte. Cafés und Restaurants, Einkaufs- und Fitnesszentren, Diskotheken und Casinos sind unter Auflagen geöffnet. Auch Theater, Kinos und Museen können besucht werden. In Supermärkten, Apotheken und Banken sowie in Kirchen und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht. DÄNEMARK: Dänemark stuft Deutschland als grünes Land ein, somit können Deutsche wieder in Dänemark Urlaub machen - auch, wenn sie noch nicht geimpft sind. An der Grenze müssen Reisende jedoch einen negativen Corona-Test vorzeigen. Innerhalb Dänemarks gibt es recht wenige Beschränkungen: Geschäfte, Restaurants und Kneipen sind offen, Fitnessstudios, Museen und Kinos ebenso. Man muss auch keine Maske mehr tragen, abgesehen von Bus, Bahn oder Metro. Vielerorts muss man aber seinen Corona-Pass vorlegen, mit dem man negative Tests, Impfungen und überstandene Infektionen nachweisen kann. Rund 56 Prozent der Bevölkerung haben ihre erste Impfdosis bekommen,32 Prozent sind vollständig geimpft. FRANKREICH: Geschäfte, Kinos, Schwimmbäder - in Frankreich sind viele Einrichtungen mit Hygienebestimmungen offen. Eine nächtliche Ausgangssperre gibt es nicht mehr, im Freien gilt keine allgemeine Maskenpflicht. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Menschen innerhalb einer Woche betrug zuletzt etwa 18. Die Hälfte der französischen Bevölkerung ist mindestens einmal geimpft. Für Reisende aus Deutschland und anderen Ländern reicht zur Einreise ein aktueller Schnelltest. Auch mit einem Impfnachweis können Menschen einreisen. Wer aus Frankreich auf dem Landweg zurück nach Deutschland reist, muss keine Einreisebeschränkungen beachten. Bei Flugreisen muss ein negativer Test, ein Impf- oder Genesungsnachweis vorgezeigt werden. GRIECHENLAND: Angesichts rückläufiger Fallzahlen hat Griechenland mittlerweile die meisten Corona-Auflagen abgeschafft. Seit dieser Woche gibt es keine Maskenpflicht mehr im Freien, auch das nächtliche Ausgangsverbot wurde aufgehoben. Zudem soll es ab Mitte Juli Vorteile für Geimpfte geben. Griechenland-Besucher müssen vor der Einreise auf der Website https://travel.gov.gr/#/ ihre Daten angeben und erhalten einen QR-Code zur Nachverfolgung. Außerdem müssen sie bei der Einreise einen negativen Schnelltest vorlegen oder voll geimpft sein. Das gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren. Griechenland ist kein Risikogebiet mehr. Für die Rückreise nach Deutschland per Flugzeug reichen deshalb ein negativer Test oder ein Impfnachweis. GROßBRITANNIEN: Die hochansteckende Delta-Variante treibt die Fallzahlen im Vereinigten Königreich in die Höhe, die Inzidenz für sieben Tage lag zuletzt bei rund 157. Allerdings steigt die Zahl der Einlieferungen ins Krankenhaus und der Todesfälle deutlich weniger stark als in vorherigen Wellen - ein Erfolg der fortgeschrittenen Impfkampagne. Mehr als 62 Prozent der britischen Erwachsenen sind vollständig geimpft, knapp 85 Prozent haben eine Dosis bekommen. Die britische Regierung verlässt sich auf diese Schutzwirkung und plant für England weitreichende Lockerungen Mitte Juli. Dann könnten trotz hoher Fallzahlen auch Nachtclubs öffnen und Kontaktbeschränkungen fallen. Im Juni waren die Lockerungen zunächst verschoben worden - ähnlich wie in Schottland, Wales und Nordirland. Für Einreisende aus Europa gibt es weiter hohe Hürden: In den meisten Fällen ist eine fünf- bis zehntägige Quarantäne notwendig - bei Hochrisikoländern sogar auf eigene Kosten im Hotel. Vor der Einreise braucht man in jedem Fall einen negativen Test, außerdem müssen am zweiten und achten Tag nach der Einreise teure PCR-Tests gemacht werden. Ausnahmen für Geimpfte gibt es bislang nicht. Die Bundesregierung hat Großbritannien wegen der Delta-Variante erneut als Virusvariantengebiet eingestuft, so dass nach der Einreise von der Insel nach Deutschland 14 Tage Quarantänepflicht gelten. IRLAND: Irland hat wegen der zunehmenden Ausbreitung der Delta-Variante ebenfalls geplante Lockerungen aufgeschoben. Die Innengastronomie, die ursprünglich Anfang Juli komplett öffnen sollte, wird nun zunächst nur Geimpften und Genesenen zugänglich sein. Auch in anderen Bereichen gibt es auf der Insel bereits mehr Freiheiten für vollständig Geimpfte: So gelten für sie etwa lockerere Bestimmungen bei Verabredungen oder Quarantäne-Regeln. Von nicht notwendigen Reisen nach Irland wird weiterhin abgeraten. Einreisende müssen einen negativen PCR-Test vorweisen und sich in Quarantäne begeben. Für Einreisende aus Ländern mit besonders hohen Corona-Fallzahlen oder gefährlichen Varianten gilt ebenfalls verpflichtende Isolation im Hotel. ITALIEN: Für ganz Italien gelten besonders lockere Corona-Regeln. Die Regierung hat der Maskenpflicht im Freien ein Ende gesetzt. Die Menschen müssen den Schutz lediglich dann tragen, wenn sie den Mindestabstand nicht einhalten können, mit Bus und Bahn fahren oder in Innenräumen sind. Mehr als ein Drittel der Menschen ist vollständig gegen Covid-19 geimpft. Wer in das Land reist, soll ein digitales Einreiseformular ausfüllen (https://app.euplf.eu). Italien nutzt den sogenannten Grünen Pass für die Einreise. Dieses digitale Zertifikat bekommen Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, einen negativen Test oder eine Genesung nachweisen können. Wer auf dem Landweg nach Deutschland reist, muss keine Beschränkungen beachten. KROATIEN: Das beliebte Urlaubsland steht bereit. Menschen, die aus einem Gebiet anreisen, das auf der wöchentlich aktualisierten Grünen Liste der EU-Behörde ECDC steht, können frei und ohne Auflagen ins Land kommen. Dies gilt inzwischen für ganz Deutschland. Die Hotels empfangen Gäste ohne Einschränkungen. Gaststätten dürfen Gäste in ihren Innenbereichen empfangen, ausgenommen sind Cafés ohne Speisenangebot, die nur draußen bedienen dürfen. LUXEMBURG: Bei der Einreise nach Luxemburg gibt es derzeit keine Einschränkungen. Nur Flugreisende müssen einen negativen Corona-Test (PCR- oder Schnelltest) vorlegen. Impf- oder Genesenen-Nachweis gelten ebenfalls. Hotels und Gastronomie sind geöffnet. In der Außengastronomie können Gäste ohne Test Platz nehmen, im Inneren müssen Gruppen ab fünf Personen nachweisen, dass alle negativ getestet, geimpft oder genesen sind. Der Kultur- und Sportbereich ist geöffnet. Bei der Rückreise nach Deutschland sind keine Auflagen zu erfüllen, da Luxemburg seit Sonntag kein Risikogebiet mehr ist. MALTA: Im kleinsten EU-Land dürfen sich Corona-Geimpfte im Freien ohne Mund-Nasen-Schutz bewegen, wenn sie alleine oder zu zweit unterwegs sind. Die Maskenpflicht gilt überall, außer an Stränden. Malta fährt im EU-Vergleich einen der striktesten Schutzmasken-Kurse. Die Fallzahlen sind konstant niedrig, mit nicht mehr als sechs gemeldeten Neuinfektionen am Tag. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung sind voll gegen Covid-19 geimpft. Bars, Restaurants und Kinos sind offen. Wer aus Deutschland nach Malta reist, braucht entweder den sogenannten Grünen Pass oder einen negativen PCR-Test. NIEDERLANDE: Das öffentliche Leben läuft fast normal. Museen, Theater Zoos und Kinos sind geöffnet. Das gilt auch für Restaurants und Geschäfte. Im Prinzip müssen auch keine Masken mehr getragen werden - Ausnahmen gelten für Busse und Bahnen und Flughäfen. Die Grundregel ist der Abstand von 1,5 Metern. In Discos und Nachtclubs oder bei Festivals und Konzerten, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, wird von Besuchern ein negatives Testergebnis verlangt oder ein Impfnachweis. Während der Fußball-EM dürfen Kneipen Spiele auf Videoschirmen zeigen. Deutsche können das Land ohne Einschränkung besuchen, auch bei der Heimkehr nach Deutschland gibt es keine Auflagen mehr - mit Ausnahme von Flugreisenden. NORWEGEN: Norwegen verlangt von nicht Geimpften aus den meisten europäischen Ländern immer noch Tests und Quarantäne, also auch von Deutschen. Das wird sich wahrscheinlich in Kürze ändern. Spätestens am Freitag will die Regierung mitteilen, ob Deutschland als grünes Land eingestuft wird. Das würde bedeuten, dass vom 5. Juli an der Urlaub in Norwegen für Deutsche wieder möglich ist. Allerdings muss man sich bei der Einreise testen und registrieren lassen. Die Geschäfte und Restaurants sind fast überall uneingeschränkt geöffnet. In Bussen und Bahnen muss man einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Neuinfektionen sind niedrig und rund die Hälfte der Bevölkerung hat mindestens eine Impfdosis bekommen. ÖSTERREICH: Beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Museen muss noch ein einfacher Mund-Nasen-Schutz getragen werden, aber ansonsten ist die Maskenpflicht fast überall entfallen. So kann das Personal in Gaststätten und Hotels im wahrsten Sinne aufatmen - und die Gäste auch. Außerdem gibt es keine Sperrstunde mehr, so dass selbst Diskotheken und Nachtgastronomie nach rund eineinhalb Jahren Zwangspause wieder öffnen dürfen. Es sind obendrein volle Stadien, Konzertsäle und Kinos erlaubt. Aber Achtung: Alle Freiheiten gelten nur für jene, die getestet, genesen oder geimpft sind. Das gilt auch für die Einreise. Testpflicht herrscht ab einem Alter von zwölf Jahren. Wer von Österreich nach Deutschland zurückfährt, braucht keine besonderen Auflagen mehr beachten. Flugreisende müssen jedoch einen negativen Test vorlegen. POLEN: Im Nachbarland sind Einkaufszentren, Hotels, Museen und Kunstgalerien unter Auflagen geöffnet. Restaurants dürfen in Außenbereichen Gäste bedienen, in Innenräumen gilt dies mit 75 Prozent Kapazität. Geimpfte werden bei den Kapazitätsbeschränkungen nicht mitgezählt - sie können also gegebenenfalls auf ein freies Hotelzimmer oder einen freien Tisch im Restaurant zählen. Bei Feiern sind maximal 150 Gäste erlaubt. In Innenräumen sowie in Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht. Rund 28,6 Millionen Menschen des 38-Millionen-Einwohnerlands haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Bei der Einreise aus Deutschland und anderen EU-Ländern gilt eine Quarantänezeit von zehn Tagen. Dies gilt nicht für Reisende, die bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Auch vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Quarantäne befreit. Bei der Einreise per Flugzeug nach Deutschland besteht weiter die Pflicht zur Vorlage eines negativen Tests, die auf dem Landweg entfällt. PORTUGAL: In Portugal hat sich die Lage stark verschlechtert. Die landesweite 14-Tage-Inzidenz, die vor einem knappen Monat noch bei 55 lag, stieg auf gut 158. Das liegt vor allem an der Delta-Variante. In einigen Landesteilen soll sie schon 80 Prozent der Neuinfektionen ausmachen. Deutschland erklärte das beliebte Urlaubsland deshalb zum Virusvariantengebiet. Damit dürfen nur noch Deutsche oder in Deutschland wohnende Ausländer von Portugal nach Deutschland reisen. Für alle Rückkehrer gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht verkürzt werden kann. Besucher aus Deutschland dürfen einreisen, müssen aber ab einem Alter von zwei Jahren einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen. In dem Land mit 10,3 Millionen Einwohnern haben bisher 52 Prozent mindestens eine Impfung erhalten, rund ein Drittel ist vollständig geimpft. RUMÄNIEN: In dem südosteuropäischen Land ist die Außengastronomie uneingeschränkt geöffnet. Im Freien und damit an Stränden gelten Abstandspflichten, ein Mund-Nasen-Schutz muss nur in geschlossenen öffentlichen Räumen getragen werden. Für die Innengastronomie gilt: Wenn ein Gastwirt nur geimpfte Gäste zulässt, darf sein Lokal komplett besetzt sein. Andernfalls gelten Begrenzungen. Clubs, Diskotheken, Spielhallen und Bars sind nur für vollständig Geimpfte geöffnet. Deutsche Touristen brauchen weder Impf- noch Testnachweis und müssen auch nicht in Quarantäne. Dies gilt auch bei der Rückkehr aus Rumänien nach Deutschland. SCHWEDEN: Schweden hat keine Einschränkungen für Reisende aus Deutschland und anderen EU-Ländern, aber man muss einen negativen, Corona-Test vorweisen. Menschen aus dem restlichen Skandinavien sind davon ausgenommen. Von Reisen in die Provinzen Kronoberg, Norrbotten und Värmland rät das Auswärtige Amt ab. In Schweden gibt es keine Maskenpflicht, und die geltenden Beschränkungen werden nun weiter gelockert. Restaurants und Bars können wieder länger geöffnet bleiben, es dürfen aber maximal acht Gäste an einem Tisch sitzen. Zu Veranstaltungen unter freiem Himmel wie Fußballspielen im Stadion sind bis zu 3000 sitzende Zuschauer zugelassen. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen ist mindestens einmal geimpft. SCHWEIZ: Abgesehen vom Maske-Tragen in Innenbereichen und Abstand-Halten ist in der Schweiz für Touristen inzwischen vieles wieder wie vor Corona. Nur Flugreisende, die weder geimpft noch genesen sind, brauchen vor der Einreise einen negativen Corona-Test und müssen Kontaktdaten hinterlegen. Das EU-Impfzertifikat wird anerkannt und erlaubt es Publikum unter anderem, an Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen teilzunehmen. Darüber hinaus können Clubs oder Diskotheken auch Impfzertifikate verlangen, um ihren Gästen dadurch größere Hygieneauflagen zu ersparen. In manchen Kantonen können Restaurants und Veranstalter noch die Zahl der Gäste pro Tisch oder Sitzreihe begrenzen. SLOWAKEI: Vom 9. Juli an gilt eine verpflichtende Quarantäne für alle Ungeimpften, aus der man sich nach fünf Tagen frei testen kann. Derzeit reicht ein negativer Corona-Test bei der Einreise. Vollständig Geimpfte sind weiter von Quarantäne- und Testpflichten befreit. Touristen müssen sich in jedem Fall vor der Einreise online registrieren. Geschäfte sind unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Gastronomiebetriebe dürfen in Außenbereichen servieren, in fast allen Landkreisen dank geringer Inzidenz auch wieder im Inneren. Zu Kultur- und Sportveranstaltungen ist mit Abstandsregeln wieder Publikum zugelassen. Mehr als 2 der 5,5 Millionen Einwohner sind mindestens einmal geimpft. SLOWENIEN: Menschen, die sich zuletzt nur in Deutschland (ausgenommen Baden-Württemberg und Saarland) aufgehalten haben, können ohne Auflagen und Einschränkungen nach Slowenien reisen. Wer aus Baden-Württemberg oder dem Saarland kommt, braucht einen Nachweis, dass er entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Für Hotelübernachtungen gilt grundsätzlich die Vorschrift, dass der Gast entweder geimpft, genesen oder getestet sein muss. Auch dürfen die Hotels nur teilweise ausgelastet sein. Die Außengastronomie ist für alle offen, bei der Aufstellung der Tische gelten Vorgaben. Die Innenbereiche von Gaststätten, Casinos, Discos und Nachtclubs können nur von Geimpften, Genesenen oder Getesteten genutzt werden. SPANIEN: Die Pandemie-Lage bleibt relativ entspannt, allerdings steigen die Corona-Zahlen inzwischen wieder. Vor allem die mögliche Ausbreitung der als ansteckender geltenden Delta-Variante sowie steigende Infektionszahlen bei jüngeren Menschen bereiten Sorgen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg zuletzt auf fast 58. In den bei Deutschen beliebten Urlaubsregionen wie den Balearen mit Mallorca oder den Kanaren liegt der Wert ebenfalls wieder über 50, also über dem Grenzwert, ab dem Deutschland von einem Risikogebiet ausgeht. Trotz dieser Entwicklung hat sich das Leben fast normalisiert. Auch die seit gut einem Jahr bestehende Maskenpflicht im Freien wurde weitgehend aufgehoben worden. Nächtliche Ausgangssperren gibt es nicht mehr, teilweise noch Beschränkungen bei der Zahl von Gästen in der Gastronomie, sowie Kinos und Theatern. Auch Clubs und Discos dürfen in vielen Städten des Landes wieder öffnen. Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln soll dies aber erst Mitte Juli geschehen. Touristen aus Deutschland können ohne Test oder einen Nachweis einer Impfung oder einer Genesung von einer Corona-Erkrankung einreisen. Gut 52 Prozent der 47 Millionen Bewohner des Landes sind mindestens einmal geimpft. Vorteile für Geimpfte gibt es außer bei Reisen etwa auf die Kanaren kaum. TSCHECHIEN: Die Einreise aus Deutschland, Österreich, Italien und einigen weiteren Ländern ist ohne Auflagen möglich. Bei der Übernachtung im Hotel muss ein Corona-Impfnachweis oder ein Negativtest vorgelegt werden - oft wird an der Rezeption ein Selbsttest angeboten. Für Touristen aus Risikogebieten wie der Schweiz gelten besondere Anmelde- und Testpflichten. Die Corona-Lage in Tschechien hat sich stark verbessert. Zuletzt gab es binnen sieben Tagen noch sieben Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. In Prag werden Hotelgäste mit kostenlosen Kulturgutscheinen belohnt. TÜRKEI: Wer aus Deutschland in die Türkei reisen will, braucht einen negativen Corona-Schnell- oder PCR-Test. Geimpfte und Genesene können mit entsprechendem Nachweis einreisen. Restaurants, Cafés und andere Gast-Einrichtungen sind geöffnet. Auch die seit Monaten geltenden Ausgangsbeschränkungen wurden nun vollständig aufgehoben, von denen Touristen aber ohnehin ausgenommen waren. Es gilt weiterhin eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Nach offiziellen Angaben geht die Zahl der Neuinfektionen im Land weiter zurück. Mitte April lag sie noch bei teils mehr als 60 000 am Tag, nun zwischen 5000 und 6000. Bisher wurden rund 40 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. UNGARN: Inzwischen können Menschen auf dem Land- oder Wasserweg aus allen Nachbarländern außer der Ukraine uneingeschränkt einreisen. Mit dem Flugzeug können deutsche Touristen jedoch nur kommen, wenn sie das neue, EU-weit gültige Corona-Zertifikat («Grüner Pass») haben. Dasselbe gilt für Übernachtungen in gewerblichen Unterkünften - deutsche Impfzertifikate erkennt Ungarn nicht an. Das kann sich allerdings in Kürze ändern, wenn nämlich in Ungarn die Marke von 5,5 Millionen Erstimpfungen erreicht ist. Dann fällt der Großteil der Corona-Beschränkungen. Für Hotelübernachtungen braucht es dann ebenso kein Impfzertifikat mehr wie für den Besuch der Innenräume von Gaststätten. Auch die Maskenpflicht ist dann - abgesehen von Krankenhäusern und Altenheimen - aufgehoben. ZYPERN: Zypern hat die meisten Corona-Maßnahmen aufgehoben. Im Freien muss keine Maske mehr getragen werden, auch das nächtliche Ausgangsverbot wurde abgeschafft. Das Land gilt beim Auswärtigen Amt auch nicht mehr als Risikogebiet. Bei der Rückreise per Flugzeug ist nur noch ein negativer Test oder eine abgeschlossene Impfung nötig. Um sich frei bewegen zu können, benötigen Touristen den «Cyprus Flight Pass». Er wird vor der Einreise auf der Website www.visitcyprus.com beantragt und sollte während des Urlaubs stets mitgeführt werden. Zur Einreise benötigen die Gäste einen negativen Corona-Test. Alternativ müssen sie eine erste Impfung nachweisen, die mindestens drei Wochen zurückliegt.

 

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Münze aus dem Jahr 1638 für 240.000 Euro versteigert

Eine Münze zur Feier der Anerkennung der Thronfolge von Herzog August zu Braunschweig-Lüneburg aus dem Jahr 1638 ist vom Osnabrücker Münzauktionshaus Künker für 240.000 Euro verkauft worden. Wie das Auktionshaus am Donnerstag mitteilte, stammte der so genannte Lösertaler aus dem 17. Jahrhundert und war Teil einer versteigerten Sammlung. Diese Münzen seien im 17. Jahrhundert eine Art Propagandamittel gewesen, auf denen der Herrscher seinen Machtanspruch dargestellt habe. Bei besonderen Anlässen spielten sie eine wichtige Rolle im Hofzeremoniell. Nach Schilderung des Auktionshauses hatte sich Herzog August der Jüngere, Begründer der weltberühmten Bibliothek in Wolfenbüttel, in der Thronfolge Herzog Friedrich Ulrichs gegen sechs andere Familienmitglieder durchgesetzt.1635 trat er seine Regierung an. Die Thronfolge sei 1638 von Kaiser Ferdinand III. bestätigt worden. Um dies zu feiern, gab der Herzog die Münze heraus.

 

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Innensenator: Keine rechtsradikalen Netzwerke bei Feuerwehr

Nach der Vorlage eines Untersuchungsberichtes über rassistische und rechtsextremistische Online-Chats bei der Bremer Feuerwehr sieht Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) dort weder rechtsextremistische Strukturen noch rechtsradikale Netzwerke. Der Bericht der Sonderermittlerin zeichne ein sehr differenziertes Bild und bestätige in dieser Hinsicht seine erste Einschätzung, so Mäurer am Donnerstag in einer Sondersitzung der Innendeputation der Bürgerschaft. Aber der Bericht zeige eine Reihe von Problemen auf, die dringend verändert und angegangen werden müssten. Die ehemalige Präsidentin des Oberlandesgerichtes, Karen Buse, hatte der Bremer Feuerwehr als Sonderermittlerin rückblickend eklatante Führungsmängel attestiert. Die männliche, hierarchische, traditionsverbundene und veränderungsresistente Organisationskultur erschwere die Integration von Personen mit abweichenden Merkmalen wie Frauen, Migranten und Homosexuelle, bilanzierte sie in ihrem Anfang Juni vorgelegten 42-seitigen Abschlussbericht. Ende November 2020 waren Vorwürfe bekannt geworden, dass Mitglieder einer Wachabteilung jahrelang in Chats rechtsextremistische und rassistische Inhalte geteilt hatten. Es ging aber nach Behördenangaben auch um frauenfeindliche und sexistische Vorfälle sowie Mobbing. Mäurer sprach von einer Zäsur für die Feuerwehr, verwies aber darauf, dass es auf der Führungsebene und in der Organisationsstruktur massive Veränderungen gegeben habe. "Die alte Mannschaft gibt es so nicht mehr", betonte er. Durch die umgehend vollzogene Trennung von Einsatz- und Personalführung sei die Konzentration von Zuständigkeiten in einer Hand beseitigt worden.

 

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Nach Insolvenz: Steakhauskette Maredo kommt zurück

Im März 2020 musste die Steakhauskette Maredo Insolvenz anmelden, Anfang 2021 schlossen die letzten Lokale. Jetzt kehren die Restaurants zurück: Ein Investor hat die Markenrechte gekauft. Ein knappes halbes Jahr nach der Schließung aller Restaurants der insolventen Steakhauskette Maredo sollen wieder Lokale mit dem Traditionsnamen öffnen. Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis hat die Markenrechte von Maredo an einen Investor verkauft. Den Anfang sollen in den ersten beiden Juli-Wochen Maredo-Restaurants in Dortmund, Berlin und Mülheim an der Ruhr machen, wie Antoniadis am Donnerstag mitteilte. Bis Jahresende sollen dann in bis zu 12 Maredo-Lokalen wieder Steaks gegrillt werden, unter anderem in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Etwa 300 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Das 1973 gegründete Unternehmen, das schon vor der Corona-Pandemie unter Druck stand, hatte im März 2020 einen Insolvenzantrag gestellt. Zunächst wurde ein Teil der 35 Restaurants geschlossen und die dort beschäftigten Mitarbeiter wurden entlassen. Im Januar 2021 kam dann das Aus für die verbliebenen 22 Lokale. Weil Maredo keinen Zugang zu den Staatshilfen erhalten habe, sei ihm keine andere Wahl geblieben, als allen Mitarbeitern sowie auch alle Mietverträge zu kündigen, hatte Antoniadis den Schritt begründet.

 

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Unwetter in MV: Vollgelaufene Keller, gesperrte Straßen

Auch die zweite Nacht mit Unwetterwarnung lief in Mecklenburg-Vorpommern nach Einschätzung von Polizei und Feuerwehr eher glimpflich ab. Die meisten Einsätze gab es in der Nacht zu Donnerstag in Westmecklenburg. Hier musste die Feuerwehr 88 Mal ausrücken. In Hagenow liefen mehrere Keller voll. Einige Straßen waren kurzzeitig wegen umgestürzter Bäume gesperrt. In Neubrandenburg stand in der Südstraße das Wasser zeitweise 20 Zentimeter hoch. Die Feuerwehr rückte an, um das Regenwasser abzupumpen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte seine ursprünglich bis Mittwochabend befristete Unwetterwarnung bis Donnerstagnachmittag verlängert, diese am Donnerstagvormittag aber wieder aufgehoben. Der DWD hatte insbesondere im südlichen Mecklenburg-Vorpommern vor ergiebigem Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 50 und 80 Litern pro Quadratmeter (l/qm) gewarnt. Diese Menge entspricht in etwa der durchschnittlichen Niederschlagsmenge eines gesamten Monats. Tatsächlich gingen die größten Regenmengen im nordöstlichlichen Brandenburg nieder. Im Kreis Uckermark gilt die Lage laut Regionalleitstelle als "angespannt". Dort wurden binnen 24 Stunden lokal bis knapp 200 l/qm gemessen. Eine Wetterstation in Grambow-Schwennenz bei Löcknitz verzeichnete laut dem Portal www.kachelmannwetter.de mit 141 l/qm den höchsten 24-Stunden-Wert in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Einschätzung des Meteorologen Kreibohm dürfte im nicht weit entfernten Penkun mit rund 175 l/qm sogar noch mehr Regen gefallen sein. Über größere Schäden wurde bisher aber nichts bekannt. Am Morgen wurde der Grenzübergang der A11 Pomellen auf polnischer Seite gesperrt. Dort ist nach Angaben der Bundespolizei eine Unterführung durch Starkregen überschwemmt worden. Mehrere Feuerwehren waren dort im Einsatz. In Feldberg wurden 53 l/qm registriert. Weiter westlich im Kreis Ludwigslust-Parchim wurden hohe Niederschlagsmengen in Picher (82 l/qm) und Grambow (74 l/qm) verzeichnet. In Carlow (Kreis Nordwestmecklenburg) fielen 67 l/qm binnen eines Tages. Nach Angaben des Meteorologen Stefan Kreibohm vom NDR Wetterstudio auf Hiddensee war das Tief "Xero" für die anhaltenden Schauer und Gewitter verantwortlich. Es verlagere sich bis Donnerstag nur wenig und bringe somit enorme Regenmengen. Kreibohm warnte in diesem Zusammenhang vor Aquaplaning-Gefahrt auf den Straßen. Am Freitag werde sich die Lage aber wieder beruhigen. Bereits am Mittwoch ereignete sich auf der A14 zwischen dem Autobahnkreuz Schwerin und der Anschlussstelle Ludwigslust ein Verkehrsunfall bei Starkregen. Ein Auto geriet laut Polizei plötzlich ins Schleudern und überschlug sich. Zwei Insassen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim wurden im Lauf des Mittwochnachmittags Überschwemmungen gemeldet. In Ludwigslust musste die Feuerwehr ausrücken, um Keller leerzupumpen. Außerdem liefen die Ladezone und der Parkplatz eines Discounters voll. Insgesamt rückten die Feuerwehren in Westmecklenburg zwischen Mittwochmittag und Mittwochabend zu rund 70 Einsätzen aus - meist wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen. Etwa 50 Mal waren die Rettungskräfte in Ludwigslust-Parchim unterwegs, besonders getroffen hatte es Keller rund um den Bahnhof in Ludwigslust. In Nordwestmecklenburg waren die Feuerwehrmänner 20 Mal im Einsatz, hauptsächlich westlich von Gadebusch. In Schwerin gab es keine Einsätze.

 

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Berliner Landesfirma kauft 577 Wohnungen in Kreuzberg auf

Die Werner-Düttmann-Siedlung in Berlin-Kreuzberg kommt wieder in kommunale Hand. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WMB) wird das Ensemble mit 577 Wohnungen, das als sozialer Brennpunkt gilt, erwerben. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zum Jahresende soll die Siedlung ins Eigentum der WMB vollständig übergehen. Über den Kaufpreis wurde nach Angaben eines Unternehmenssprechers Stillschweigen vereinbart. Für den Erwerb seien aber keine Zuschüsse aus Steuergeld geflossen, sagte ein Sprecher der Finanzverwaltung. Die WBM-Geschäftsführer Christina Geib und Steffen Helbig sprachen von einer anspruchsvollen Transaktion, die vom Senat unterstützt worden sei. Damit sichere das Unternehmen „bezahlbare, innerstädtische Wohnungen im Kerngebiet der WBM als kommunales Eigentum“ und setze seinen Wachstumskurs fort. Die Siedlung liegt zwischen Urban- und Graefestraße und war von 1982 bis 1984 als sozialer Wohnungsbau errichtet worden. Es handelt sich um sechs vier- bis siebengeschossige Gebäude mit 40 Hausaufgängen. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] Die landeseigene WBM hat nun von mehreren deutschen Immobilienfonds die Erbbaurechte für die Gebäude erworben, die Grundstücke waren ohnehin in Landeseigentum. Nach dem Bau der Siedlung hatte das Berlin die Gebäude per Erbbaupacht an Private vermacht, für mehrere von der Immoba Liegenschaften GmbH verwaltete Immobilienfonds war es ein Anlageobjekt. Mit dem Aufkauf werde „für viele Mieterinnen und Mieter sicheres Wohnen zu bezahlbaren Mieten“ ermöglicht, sagte Berlins Bausenator Sebastian Scheel (Linke). „Den Besitz an Wohnraum privater Investoren in öffentlichen Besitz zu überführen ist neben dem Neubau ein wesentlicher Teil unserer Bestandserweiterungsstrategie.“ [Mehr aus der Hauptstadt. Mehr aus der Region. Mehr zu Politik und Gesellschaft. Und mehr Nützliches für Sie. Das gibt's nun mit Tagesspiegel Plus: Jetzt 30 Tage kostenlos testen.] Auch Finanzstaatssekretärin Vera Junker (SPD), die das Land Berlin als alleinigen Gesellschafter in der WBM vertritt, äußerte sich zur Strategie des Senats – aber mit anderer Stoßrichtung als Scheels Aufkaufpolitik. Es gehe darum, „lebenswerte und sozial gemischte Kieze zu erhalten oder zu schaffen“. SPD-geführte Finanzverwaltung bevorzugt Neubau vor Aufkauf Da bezahlbare Wohnungen gerade in der Innenstadt knapp seien, bleibe Neubau – auch durch nachträgliche Verdichtungen – am wichtigsten. Nur so könnten mehr Wohnungen geschaffen werden. Erst die „zweite Priorität ist: Ankäufe zu tätigen – unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit“, sagte Junker. Der Namensgeber der Siedlung, Werner Düttmann, war einer der einflussreichsten Architekten und Stadtplaner West-Berlins, in den 1960er-Jahren war er Senatsbaudirektor und prägte das Stadtbild maßgeblich. So hatte er etwa das Märkische Viertel in Wittenau mitentworfen; die Liste der Gebäude, die er entworfen hat oder an deren Bau er beteiligt war, ist lang. In diesem Jahr wäre Werner Düttmann 100 Jahre alt geworden. Entworfen worden war die Siedlung von den Architekten Rainer Oefelein und Bernhard Freund.

 

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Einer von Hitlers italienischen Sklaven

Der letzte Zeuge ist tot. Im Alter von 99 Jahren ist Ugo Brilli gestorben, der einzige noch lebende einstige italienische Kriegsgefangene, der im früheren Lager in Berlin-Schöneweide Zwangsarbeit leisten musste. Wie das "Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit" bekannt gab, das sich auf dem Gelände der Forschung und dem Gedenken an die NS-Zwangsarbeitenden widmet, starb Brilli am 19. Juni in Campi Bisenzio bei Florenz. Der gebürtige Toskaner Brilli war Bauer und Holzfäller. Als 22-Jähriger wurde er zum Kriegsdienst in der italienischen Armee eingezogen und diente als Funker an der slowenischen Grenze. Wenige Monate später, am 8. September 1943, erklärte sein Land den Austritt aus dem Krieg, nachdem die Granden der Faschistischen Partei Mussolini abgesetzt hatten. Wie 650.000 seiner Kameraden geriet Brilli in deutsche Gefangenschaft. Er wurde nach Berlin gebracht und musste dort zuerst Trümmer bei Siemens räumen. Später arbeitete er in einer Tischlerei, schließlich gelang es ihm, einen Platz als Küchenhelfer zu bekommen - womöglich der Grund, warum er überlebte: Er kam dort an etwas mehr Essen und die Arbeit war weniger hart. Für sie gab es keine Entschädigung Todkrank war er dennoch, als die Rote Armee im Mai, zwei Jahre nach seiner Einberufung, Berlin befreite, ihn freilich zunächst noch in der Demontage in einem anderen Lager einsetzte. Brilli, der zuvor 71 Kilo wog, war auf 48 Kilo abgemagert und litt an Typhus. Er konnte im September 1945 in seine toskanische Heimat zurückkehren, nahm seine Tätigkeit als Holzfäller wieder auf, heiratete und hatte mit seiner Frau zwei Kinder. Ugo Brilli war einer der so genannten "Italienischen Militärinternierten" (Imi) und damit Teil einer dramatischen und für Deutschland beschämenden Geschichte, die keineswegs mit 1945 endete. Hitler hatte den gefangenen italienischen Soldaten den regulären Status als Kriegsgefangene verweigert und ihnen diesen Namen verpasst, um sie besser ausbeuten zu können. Man hatte sie bei ihrer Gefangennahme vor die Wahl gestellt, für Mussolinis in Salò residierendes Marionettenregime unter deutscher Aufsicht weiterzukämpfen oder zur Zwangsarbeit ins Reich abtransportiert zu werden. Trotz dessen, was sie absehbar erwartete, entschied sich die überwiegende Mehrheit gegen die NS-Besatzer. Nur etwa 190.000 der 650.000 Gefangenen war bereit, weiterzukämpfen. Die "Imi", im Lager Schöneweide mit etwa 30.000 Personen die größte einzelne Gefangenengruppe, hatten den besonderen Hass ihrer NS-Bewacher gegen die frühere Verbündete Italien zu ertragen. Das wirkte sich unmittelbar auf ihre Lebensbedingungen in den Lagern aus: Nach den rassistisch verachteten Sowjetsoldaten war ihre Todesrate die höchste. Eine Entschädigung für sie lehnten alle Bundesregierungen dennoch ab. Schließlich wurden sie sogar aus dem Kreis der Berechtigten herausdefiniert, die in den späten Genuss der Zwangsarbeiterentschädigung unter der Regierung Schröder Anfang der 2000er Jahre kamen. Sie seien schließlich tatsächlich Kriegsgefangene gewesen, hieß es in einem Gutachten für den damaligen Finanzminister Hans Eichel (SPD), könnten also nicht als Zwangsarbeiter entschädigt werden. Auch in Italien waren die Imi lange vergessen, erst in den letzten Jahren wurde ihr "Widerstand ohne Waffen" anerkannt.53 Kameraden sah er beim Bombenangriff sterben Seit 2016 erinnert im Dokumentationszentrum in Berlin-Schöneweide eine Dauerausstellung an die "Imi", auch Ugo Brillis Bild ist dort zu sehen und seine Geschichte nachzulesen. Brilli war mehrfach zu Vorträgen dort und berichtete in Berliner Schulen aus seinem Leben, zuletzt 2017. Einen weiteren geplanten Besuch im letzten Jahr verhinderte die Pandemie. Vor zwei Jahren erhielt Brilli das Bundesverdienstkreuz. Nach Angaben der Gedenkstätte war Brilli das Andenken an 53 italienische Leidensgefährten ein besonderes Anliegen. Sie starben vor seinen Augen am 7. Mai 1944 während eines Bombenangriffs auf das Zwangsarbeiterlager in Weißensee, in dem er sich damals befand, ausgerechnet im Splitterschutzgraben des Lagers. Er selbst war zu spät dort eingetroffen und hatte sich, als er erkannte, dass dort keine Rettung war, anderswo Ort in Sicherheit gebracht. „Bevor ich sterbe, will ich ein Andenken an diese armen Kameraden, die dort gestorben sind“, zitiert das Zentrum ihn in seinem Nachruf. Das ist gelungen. Seit Mai erinnert eine Gedenktafel für Brillis tote Kameraden an den Tag, der ihm selbst sein Leben lang präsent war.

 

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Iss ganz einfach: Mit diesen Rezepten und Tipps wird das nächste Picknick zum Hit

Gutes Wetter, gutes Essen, gute Gesellschaft – klingt nach Kurzurlaub, kann aber auch ein einfaches Picknick sein. Das Schlemmen unter freiem Himmel tut der gestressten Seele gut – unabdingbar ist dabei aber die richtige Vorbereitung. In diesem Sinne: Auf die Plätze, Picknick, los! Innsbruck – Die Temperaturen schreien geradezu danach: Nix wie raus ins Freie! Ob allein, zu zweit oder mit mehreren Freunden: Das gute alte Picknick hat noch längst nicht ausgedient. Neben den kulinarischen Hauptakteuren spielen aber auch Equipment und Transport eine wichtige Rolle – schließlich sollen die Leckereien später frisch und heil auf der Picknickdecke landen. Die Österreicher essen zu viel Fleisch und greifen dabei oft zu der billigsten Ware. Wi... Für Speiseeiserzeuger Peter Wimmer ist Eis mehr als Erfrischung. Er komponiert aus Früc... Sie wollen Ihr Grillbuffet aufpeppen? Dann überraschen Sie alle Fleisch-Tiger mit veget... Olivenöl schmeckt nicht nur, es ist auch außerordentlich gesund. Für den kompletten Nut... Unkraut? Von wegen. Die 200 Wildkräuterarten, die hierzulande wachsen, strotzend vor Nä...

 

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Hamburger Polizei: "Klare Kante gegen Krawallmacher"

Die Hamburger Polizei hat zum Wochenende Kontrollen der Corona-Regeln und des Alkoholverbots im Stadtpark angekündigt. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, darum müssten die Regeln weiter eingehalten werden. "Zum Leidwesen vieler, die sich verantwortungsvoll verhalten, ist der Stadtpark zuletzt durch das aggressive und strafrechtlich relevante Verhalten junger Menschen in den Fokus geraten", erklärte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer am Donnerstag und fügte hinzu: "Gerade gegen diese Krawallmacher werden meine Kolleginnen und Kollegen eine klare Kante zeigen." In den Nächten zum Samstag und Sonntag gilt in der 150 Hektar großen Grünanlage von 21.00 bis 6.00 Uhr ein Alkoholverbot. Das heißt, Besucher dürfen Bier und Wein weder trinken noch dabei haben. An den vergangenen Wochenenden hatte die Polizei den Stadtpark mehrfach geräumt. Mehrere hundert überwiegend junge Männer hatten nach Angaben von Innensenator Andy Grote (SPD) nicht nur gegen Corona-Regeln verstoßen, sondern auch Straftaten wie Körperverletzungen, Landfriedensbruch und Sexualdelikte begangen.

 

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HSV vereinbart Testspiel: Am 12. Juli gegen Silkeborg IF

Der Hamburger SV wird im Rahmen seiner Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Fußball-Bundesliga ein weiteres Testspiel absolvieren. Wie die Hanseaten am Donnerstag aus ihrem Trainingslager im oberbayerischen Grassau mitteilten, empfangen sie am 12. Juli in der Hansestadt den dänischen Erstliga-Aufsteiger Silkeborg IF. Nach den Vorbereitungsspielen gegen Wacker Innsbruck (1:0) und den FC Augsburg (7. Juli) wartet auf das Team von Trainer Tim Walter damit ein weiterer Härtetest, der erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Das erste Punktspiel steht für die Norddeutschen am 23. Juli (20.30 Uhr) beim FC Schalke 04 an.

 

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Rund 1000 Jahre altes Kindergrab aus Ottonen-Zeit entdeckt

Ein rund 1000 Jahre altes herrschaftliches Kindergrab ist auf der Königspfalz Helfta (Landkreis Mansfeld-Südharz) bei Eisleben entdeckt worden. "Das Kind ist etwa vier bis fünf Jahre alt, ob Junge oder Mädchen konnte noch nicht analysiert werden", sagte Projektleiter und Archäologe Felix Biermann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Der Sarkophag besteht aus sorgfältig bearbeitetem, weißen Muschelkalk." Der Umriss des Körpers des Kindes sei genau ausgearbeitet. Das ist ein länglich trapezförmiger Hohlraum und eine extra Rundung für den Kopf. Der Fachbegriff ist Kopfnischengrab. Das Grab misst 1,25 Meter Länge und 30 bis 45 Zentimeter Breite. "Das muss ein sehr elitäres Kind aus einem Geschlecht aus der Ottonen-Zeit gewesen sein, die sich hier die Macht geteilt haben", sagte Biermann. "Bei dem Skelett lagen Fragmente eines Bleitäfelchens. Ob der Name darauf steht, muss im Labor untersucht werden." Der Oberkörper ist von Kleintieren beschädigt, ansonsten ist das Skelett komplett. Analysen zum genauen Alter werden spezielle Messungen ergeben. Ob es für eine DNA-Analyse zur genauen Person des Kindes reicht, müsse abgewartet werden. Der Sarkophag besteht aus zwei Teilen, die mit Mörtel verbunden wurden. Das Ganze war mit einer rötlich-grauen Platte aus Zechstein abgedeckt. "Der weiße Muschelkalk sieht sehr edel aus und erinnert an Marmor, was die herrschaftliche Herkunft des Kindes unterstreicht", sagte Biermann. Seit Mai haben Archäologen bislang die Grundmauern der Kirche Kaiser Ottos des Großen (912-973) freigelegt. Die Kirche wurde vor 968 gegründet und existierte etwa 500 Jahre. Bei der Kirche wurden bislang 70 Gräber aus dem 10. bis 15. Jahrhundert freigelegt. Die lange verschollenen Überreste der Königspfalz auf dem Hügel "Kleine Klaus" wurden im Jahr 2009 wiederentdeckt. Der Kernbereich der Pfalz umfasst 12 Hektar. Die Pfalz soll in den nächsten Jahren schrittweise freigelegt werden.

 

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Risiko Fußballstadion?

Ist die UEFA für den Tod vieler Menschen verantwortlich? Das zumindest behauptet SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach. Zahlen deuten darauf hin, dass sich Fußballfans rund um die EM infiziert haben - aber auch im Stadion? Als die schottische Gesundheitsbehörde am Mittwoch die höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages seit Ausbruch der Pandemie vermeldete, hatte sie gleich einen Verdacht: Das muss in Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft stehen. Denn die schottischen Fans unterstützten ihre Mannschaft lautstark und in großen Massen - auf der Fan-Zone in Glasgow, im heimischen Hamden-Park-Stadion oder beim Spiel in London.1991 Neuinfektionen in Schottland seit Beginn der EM gingen wohl auf das Turnier zurück, erklärte Jason Leitch, Gesundheitsberater der schottischen Regierung. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach macht die Ansammlung von Fußballfans verantwortlich für eine Ausbreitung des Coronavirus. Auf Twitter teilte er einen Text von tagesschau.de über das Spiel England gegen Deutschland, bei dem rund 42.000 Zuschauer im Londoner Wembleystadion waren und kommentierte: "Das Spiel hat gestern nochmal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende." Lauterbachs Folgerung: "Die UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich." Wenige Stunden später ergänzte er: "Die UEFA lässt es zu, dass die Delta Variante über volle Stadien weiter zunimmt. Damit übernimmt sie die Verantwortung für zahlreiche Todesfälle. Eine Schande für den Sport." Ist die UEFA also verantwortlich für den Tod vieler Menschen? Die Zahlen aus Schottland scheinen zumindest den Verdacht zu bestätigen, dass sich viele Fußballfans angesteckt haben, während sie ihr Team unterstützten: Zwei Drittel von 1991 positiv Getesteten seien Fans, die zum Spiel am 18. Juni zwischen England und Schottland nach London gereist seien, so die Gesundheitsbehörde Public Health Scotland. 397 Infizierte aus Schottland seien im Wembleystadion gewesen, während in der Londoner Innenstadt Tausende weitere Fans Straßen und Plätze bevölkerten.55 Neuinfizierte seien auf der Fanzone in Glasgow gewesen,38 hätten das Heimspiel gegen Kroatien und 37 die Begegnung gegen Tschechien im Stadion verfolgt. Drei Viertel der Infizierten waren demnach zwischen 20 und 39 Jahre alt, neun von zehn waren Männer. Das Problem bei diesen Zahlen: Es bleibt unklar, wo sich die Menschen tatsächlich angesteckt haben. Klar ist nur, dass sie während ihrer ansteckenden Phase EM-Spiele oder Fan-Events besucht oder bei einer Privatparty zuhause Fußball geschaut haben. In Relation gesetzt: Das sind sechs Prozent der insgesamt rund 32.000 Neuinfektionen in Schottland während des untersuchten Zeitraums zwischen dem 11. und dem 28. Juni. Auch Finnland stellte einen Anstieg der Corona-Infektionen fest, nachdem mindestens 2000 finnische Fans von ihrem EM-Trip nach St. Petersburg zurückgekehrt waren, wo die finnische Mannschaft zwei Gruppenspiele ausgetragen hatte. Mehr als 120 Neuinfektionen seien bei den Rückkehrern aus der russischen Metropole festgestellt worden, so die Behörden. Es mag wahrscheinlich sein, dass sich Fans beim Fußball angesteckt haben. Allerdings gelten Begegnungen in Innenräumen - etwa im Pub oder in der U-Bahn auf dem Weg zum Spiel - noch immer als die größere Infektionsgefahr, als unter freiem Himmel ein Spiel zu verfolgen. Nichtsdestotrotz könnte es eine Erklärung sein, warum die Zahlen in Schottland so stark angestiegen sind. Am Mittwoch wurden 3887 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie nie zuvor. Im bisherigen Pandemieverlauf vor Juni waren nie mehr als 2700 Fälle am Tag gemeldet worden. Gesundheitsberater Leitch vermutet zwar, dass der Anstieg mit reisenden Fußballfans zusammenhängt. Er warnt jedoch, nun die Menschenansammlungen rund um die Europameisterschaft zu sehr in den Fokus zu nehmen: "Das ist kein EM-Virus. Man kann den Virus auch bekommen, wenn man nicht zur EM reist und nicht Fußball schaut." Allerdings: Da die Delta-Mutante wesentlich ansteckender ist als frühere Coronavirus-Varianten - Leitch geht von einer Reproduktionszahl zwischen drei und vier aus - hätte ein Superspreader-Event in Menschenmassen schwerwiegende Folgen, insbesondere, weil viele junge Fußballfans noch nicht geimpft sind.

 

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Abwanderung von Fachkräften bremst Neustart im Gastgewerbe

Der Neustart im Gastgewerbe nach monatelangem Corona-Lockdown wird nach Einschätzung der IHK Chemnitz von einem verschärften Fachkräftemangel gebremst. Es gebe viele Meldungen von Unternehmen, dass Küchenpersonal und Servicekräfte in andere Branchen abgewandert seien, sagte am Donnerstag IHK-Geschäftsführer Christoph Neuberg. Hinzu komme, dass in der Grenzregion tschechische Arbeitskräfte weggebrochen seien. Auch die Suche nach Lehrlingen sei erschwert: Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Branche würden von Schülern und Eltern zunehmend als unsicher wahrgenommen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) kritisierte, dass es insgesamt in den vergangenen eineinhalb Jahren an einem "stringenten und nachvollziehbaren Plan" zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gefehlt habe. Zwar hätten die Hilfsprogramme Unternehmenspleiten verhindert. Es habe aber an Planungssicherheit und Koordinierung auf europäischer Ebene gefehlt. Nun müsse die Zeit des niedrigen Infektionsgeschehens dringend genutzt werden, um Notstandsstrategien mit Blick auf eine mögliche vierte Infektionswelle zu entwickeln. Erneute großflächige Schließungen müssten unbedingt verhindert werden, betonte Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich. Nach Ansicht der Kammer hat die Pandemie erhebliche Defizite bei der Digitalisierung von Verwaltung und Bildung gezeigt. Dazu wurde etwa auf mangelnde digitale Ausstattung von Schulen sowie fehlende Standards und Erfahrungen im Digitalunterricht verwiesen. Die entstandenen Bildungsdefizite müssten durch Zusatzangebote etwa in Form von Nachhilfeprogrammen - auch für die Lehrer - rasch behoben werden. Die Digitalisierung an den Schulen müsse diesen Sommer zu einer zentralen Aufgabe gemacht werden, hieß es.

 

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Hunderte Hitzetote in Kanada

Kanadas Nordwesten leidet unter der Rekordhitze. Hunderte Menschen sind im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen gestorben. Hinzu kommen Brände, die sich angesichts der Dürre schnell ausbreiten - auch in den USA. Lebensfeindliche Temperaturen von nahezu 50 Grad Celsius in einer Region, die dafür kaum gerüstet ist: Im Westen Kanadas und in Teilen der USA leiden die Menschen seit Tagen unter einer enormen Hitzewelle. Allein in der Provinz British Columbia starben seit Freitag vergangener Woche 486 Menschen eines "plötzlichen Todes", wahrscheinlich im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen, wie die kanadischen Behörden mitteilten. Normalerweise werden in solchen Zeiträumen 165 Tote registriert. Weitere Todesopfer werden befürchtet. Besonders hart hat es den kanadischen Ort Lytton östlich von Vancouver getroffen. Dort zeigten die Thermometer 49,5 Grad Celsius - laut Wetterbehörde ein "Allzeit-Temperaturrekord". Schulen und Corona-Impfzentren mussten schließen, die Behörden richteten Abkühl-Zentren ein. Nur wenige Menschen haben eine Klimaanlage, Ventilatoren sind längst ausverkauft, die Holzhäuser heizen sich auf. Selbst nachts sinken die Temperaturen kaum unter 30 Grad. Und mit der Hitze kamen die Brände, die sich angesichts der Dürre schnell ausbreiten: Bürgermeister Jan Polderman ordnete aufgrund des Feuers die Evakuierung Lyttons an. "Es ist schrecklich. Die ganze Stadt steht in Flammen", sagte er dem Sender CBC. Viele Landwirte sorgen sich zudem um ihre Ernte. Auf Vancouver Island klagte ein Obstbauer, die Brombeeren an den Sträuchern würden regelrecht "verbrennen". Zudem seien 80 Prozent seiner Himbeerernte vernichtet. Die Hitzewelle hat auch die US-Staaten Washington und Oregon fest im Griff. In Portland kletterte das Thermometer auf 47 Grad. Allein im Bezirk Multnomah County, der mit Portland die größte Stadt Oregons einschließt, seien seit Beginn der großen Hitze am Freitag 45 Menschen im Zusammenhang mit der exzessiven Hitze gestorben, teilte die Behörde für Gerichtsmedizin am Mittwoch mit. In Oregons nördlichem Nachbarstaat Washington wurden 16 Tote im Zusammenhang mit der Hitzewelle gezählt. Bei zwei von ihnen sei eine Hyperthermie, also eine Überhitzung, nachgewiesen worden, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden mit. Und auch in den USA wächst die Sorge vor weiteren Waldbränden. In Kalifornien stehen bereits aufgrund der Dürre und der hohen Temperaturen 70 Quadratkilometer in Flammen. Dieses Jahr könne "schwieriger" werden als das vergangene Jahr, als Waldbrände in den USA mehr als vier Millionen Hektar zerstörten, warnte US-Präsident Joe Biden. Experten warnen vor häufiger auftretenden Hitzewellen durch den Klimawandel. Auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau sagte: "Wir haben in den vergangenen Jahren immer mehr extreme Wetterphänomene dieses Typs erlebt. Realistischerweise wissen wir also, dass diese Hitzewelle nicht die letzte sein wird."

 

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Nach Trink-Tour in Luxemburg? Blutender Mann in Riegelsberg gefunden

Riegelsberg – Es klingt wie eine Geschichte aus einem Krimi! Gegen 23 Uhr wurde der Polizei über Notruf von einer Frau mitgeteilt, dass sich an der Tennisanlage in Riegelsberg ein verletzter Mann befinden würde. Als die Beamten eintreffen, finden sie den Portugiesen (38), blutüberströmt und mit zerrissenem T-Shirt in der Waldstraße! Der Schwenker gehört im Saarland schon lange zum Kulturgut. Martin Bidot (59) aus Aßweiler verleiht ihm völlig neue Formen. Sirene laut! Blaulicht an! Beim Saarbrücker Thorsten Kremers kann man Original-US-Police-Cars kaufen. Der Mann mit Wohnsitz im französischen Thionville hat ordentlich getrunken und 1,9 Promille. Er hatte eine nicht unerhebliche Kopfverletzung. Er gab zunächst an, mit Bekannten in Luxemburg unterwegs gewesen zu sein. Dort sei er zu Fall gekommen und nun zu Fuß bis nach Riegelsberg gelangt. Allerdings stellten Rettungssanitäter fest, dass seine Platzwunde am Kopf nicht durch einen Sturz verursacht worden sein konnte. Vielmehr ein Schlag mit einem scharfkantigen Gegenstand soll ursächlich für die Platzwunde gewesen sein. Der Mann blieb jedoch bei seiner Version und wurde ins Knappschaftsklinikum nach Püttlingen gebracht. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt wurde eingeleitet. Die Polizei Völklingen bittet um Hinweise zu dem verletzten Mann: Tel.06898-020.

 

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Tödlicher Unfall bei Geisenfeld: Autofahrer prallt gegen Baum

Ein 72-jähriger Autofahrer kommt bei Geisenfeld von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Der Mann verstirbt noch an der Unfallstelle.

 

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Mutmaßlicher Bienendieb in Bergkamen geschnappt

Ein mutmaßlicher Bienendieb ist in Bergkamen (Kreis Unna) überführt worden. Anfang der Woche hatte eine Imkerin den Diebstahl von vier Bienenvölkern in entsprechenden Kästen - rund 80.000 Tiere - angezeigt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Am Mittwoch entdeckte die 57-Jährige ihr Eigentum dann in einem Kleinanzeigenportal zum Verkauf und täuschte ihr Kaufinteresse vor. Der Anbieter sei jedoch abgetaucht, so dass Polizei und Imkerin zu dem Haus in Bergkamen fuhren, das vorab als Treffpunkt für das Bienengeschäft genannt worden war. Im Garten seien die Kästen zunächst zu sehen gewesen, doch als die Beamten schließlich dort ankamen, waren sie verschwunden. Stattdessen habe man sie im angrenzenden Waldstück wiederentdeckt - ohne Inhalt. Auf dem Grundstück fanden die Beamten jedoch weitere Bienen: Zwei Zuchtköniginnen mitsamt Gefolgschaft konnte die bestohlene Imkerin anhand ihrer Rückenkennzeichnung als ihre bestimmen. Tatverdächtig ist ein 37-Jähriger, den die Polizei vor Ort angetroffen hatte.

 

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„Sturm der Liebe“-Vorschau: So geht es in den nächsten Folgen weiter

München. Pünktlich um 15.10 Uhr öffnet Deutschlands beliebtestes Fünfsternehotel Fürstenhof seine Tore und lädt Zuschauer ein, dem Familiendrama rund um den Saalfeld-Clan beizuwohnen. Seit ihrer Erstausstrahlung im September 2005 erzählt die erfolgreiche ARD-Telenovela jeden Montag bis Freitag über Liebe, Konflikte und Schicksalsschläge im malerischen Bichlheim, dem fiktiven Handlungsort der Serie. Maja und Hannes freuen sich auf den Kostümball und überlegen gemeinsam, was sie anziehen wollen. Da sie sich nicht einigen können, beschließen sie, sich gegenseitig zu überraschen. Als Hannes später Maja sein Kostüm vorführt, wird ihr etwas bewusst… Rosalie wird in einem Presseinterview auf die Vorwürfe gegen Christoph angesprochen und weicht der Frage aus. Doch der Journalist stellt ihre Aussage so dar, als halte sie Christoph für schuldig. Daraufhin fordert dieser eine öffentliche Klarstellung, aber Rosalie lehnt ab. Hildegard vertraut sich in ihrer Enttäuschung bezüglich des bevorstehenden Abends Cornelia an. Diese bietet ihr an, noch einmal mit Werner zu sprechen, aber Hildegard möchte das nicht. Als Lia Werner in Vorfreude auf den Filmeabend antrifft, kann sie nicht anders und spricht ihn doch darauf an. Erik ist glücklich, dass Ariane seinen Antrag annimmt und vergisst darüber schnell ihr anfängliches Zögern. Als sich herausstellt, dass das Standesamt erst in ein paar Monaten wieder Termine vergibt, ist Erik enttäuscht. Auch Ariane gibt vor, traurig zu sein. Selina und Cornelius kommen aus England zurück. Entgegen Christophs Befürchtungen sind sich die beiden während der Reise nicht nähergekommen. Cornelius bemerkt verunsichert, dass Selinas Herz noch immer für Christoph schlägt. Als er daraufhin Christoph auffordert, Selina in Ruhe zu lassen, kommt es zum Eklat. Obwohl es Florian gelingt, sich ein wenig von seinem Liebeskummer abzulenken, zieht es ihn in Majas Nähe. Als er seinen Försterhut bei ihr im Atelier abholt, stößt überraschend Shirin dazu, und Maja bemerkt sofort, dass das Herz ihrer Freundin noch immer für Florian schlägt. Rosalie fühlt sich durch die Hetzkampagne ungerecht behandelt, zumal sie Christoph vor der Presse bewusst nicht verurteilt hat. Sie ist sich sicher, dass Christoph dahintersteckt. Gestresst durch das negative Feedback aus dem Landkreis und dem Gemeinderat, schläft Rosalie kaum noch. Da macht Ariane ihr ein verlockendes Angebot. Alfons und Hildegard genießen die von Werner spendierte Oldtimerfahrt. Daraufhin lädt Alfons Werner seinerseits zum Filmeabend ein. Als die beiden später die Marita-Filme anschauen, müssen sie feststellen, dass sie die Filme rückblickend überschätzt hatten, und beschließen, in Zukunft lieber andere Filme zusammen anzusehen. Max gesteht Vanessa, dass er sie doch nicht zum Kostümball begleiten kann, weshalb sie stattdessen Florian überredet mitzukommen. Dieser flüchtet sich auf dem Ball vor dem Anblick der glücklichen Maja in die Pianobar. Dort wird er von einer maskierten Dame angetanzt… Bevor Christoph und Cornelius eine Schlägerei beginnen können, stellt sich Selina zwischen die beiden. Danach bittet sie Christoph, Cornelius nicht aus Rache bei der Polizei anzuschwärzen. Um sich selbst zu beweisen, dass sie über Christoph hinweg ist, sucht Selina Cornelius‘ Nähe. Cornelia wird der einzige Schlüssel zum Blauen Salon anvertraut, der bis zum Kostümball abgeschlossen bleiben soll. Später bemerkt sie entsetzt, dass sie den Schlüssel verloren hat. Benni eilt seiner Mutter zu Hilfe und Lia staunt nicht schlecht, als er ihr eine Haarnadel aus der Frisur zieht. Rosalie lehnt Arianes Angebot entschieden ab, gemeinsam eine Kampagne gegen Christoph zu starten, um ihn damit weiter unter Druck zu setzen. Daraufhin beschließt Ariane, ihren Plan allein durchzuziehen. Um als fleißige Landrätin aus den negativen Schlagzeilen herauszukommen, arbeitet Rosalie noch härter und Michael macht sich zunehmend Sorgen. Die ARD-Serie „Sturm der Liebe“ fällt am 07.07.2021 aufgrund einer Sportschausendung aus. Die Folge 3637 wird dafür am 08.07.2021 ausgestrahlt. Da Maja Shirin auf dem Kostümball aus den Augen verloren hat, fragt sie am nächsten Morgen scherzhaft, ob Shirin etwa ihren Traumprinzen getroffen hat. Doch Shirin winkt ab und gibt vor, dass die Party langweilig war und sie nach Hause gegangen ist. Später erfährt Maja, dass Shirin beim Knutschen gesehen wurde, und versteht nicht, warum ihre Freundin ihr nichts davon erzählt hat. Werner und Christoph sind ratlos, wie sie die Hetzkampagne gegen Christoph stoppen können, zumal auch Rosalie den Vorwurf von sich weist, hinter der Kampagne zu stecken. Diese wird unterdessen immer gestresster und hofft, bei der anstehenden Gemeinderatssitzung die Wogen glätten zu können. Doch kurz vor der Sitzung nickt sie vor ihrem Laptop ein. Nachdem Selina und Cornelius die Nacht miteinander verbracht haben, bittet sie ihn, es langsam angehen zu lassen. Als Selina später eigentlich zu einem Treffen mit Christoph gehen will, besucht sie stattdessen Cornelius auf dem Gestüt. Nach einer Weile hält Christoph das Warten nicht mehr aus und macht sich auf den Weg zum Gestüt. Marie ruft aus London an, da sie Hildegards Hilfe benötigt. Zum Abschied will Alfons Hildegard mit einem Mittagessen überraschen, doch durch Hildegards ahnungsloses Eingreifen geht es schief. Das Erste bietet das komplette Fernsehprogramm auch als Livestream in der ARD-Mediathek an. Kein Problem, das Erste zeigt Wiederholungen immer am Tag nach der Ausstrahlung einer neuen Folge morgens um 9.55 Uhr. Die Freitagsfolge wird jeweils am darauffolgenden Montag, ebenfalls um 9.55 Uhr, nochmals gesendet. Außerdem kann man sich Folgen noch bis zu einem Monat nach ihrer Erstausstrahlung auf der Internetseite zu „Sturm der Liebe“ von DasErste.de anschauen. Dort findet man neben Informationen zu den Darstellern und einzelnen Folgen auch ein breites Angebot an Extramaterial sowie einen Blog, der Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Zentraler Handlungsort der Geschichten ist das Hotel Fürstenhof im fiktiven Ort Bichlheim. Als Kulisse dient ein privates Schloss im oberbayerischen Dorf Vagen, etwa eine halbe Autostunde von Rosenheim entfernt. Weitere Drehorte befinden sich auf dem Gelände der Bavaria Film GmbH, wo eine weitere Villa steht, die auch schon als Kulisse für den Historienfilm „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ diente. In der Serie dient die Villa als Kulisse für den Westflügel des Fürstenhofs. Die Landschaftsaufnahmen zwischen einzelnen Szenen entstammen dem Voralpenland, unter anderem dient das Tiroler Bergmassiv Zahmer Kaiser als Kulisse. Auch wenn die Serie inzwischen an Zuschauern eingebüßt hat, liegt sie mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 14 Prozent immer noch im zweistelligen Bereich. „Sturm der Liebe“ kann daher als echte Erfolgsgeschichte für Das Erste bezeichnet werden. 2010 gewann die Telenovela den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste tägliche Serie“.2013 folgte der European Soap Award als „Beste ausländische Serie“. Das Jubiläumsspecial zur 3000. Folge (Erstausstrahlung am 20. September 2018) sahen 1,66 Millionen Zuschauer, es bescherte dem Sender einen Gesamtmarktanteil von 17,4 Prozent. Produziert wird „Sturm der Liebe“ hierzulande von dem Münchner Fernsehproduktionsunternehmen Bavaria Film. Doch auch in anderen Ländern erschließt sich die deutsche Telenovela ein immer größeres Publikum. Durch den Verkauf der Rechte an 20 Sender, ist der Erfolg inzwischen weit über den deutschsprachigen Raum hinaus gewachsen. Unter anderem wird die Serie für das italienische, bulgarische, französische, polnische und isländische Fernsehen synchronisiert. Selbst in Kanada wurde „Sturm der Liebe“ bereits ausgestrahlt. Inzwischen ist die deutsche Telenovela zu einem echten Exportschlager geworden. Bei inzwischen 17 Staffeln kann man schon mal den Überblick über die ganzen Paare verlieren, die im Fürstenhof zueinandergefunden haben. Kriegen Sie noch alle zusammen? Das sind die „SdL“-Traumpaare pro Staffel: RND/pf/mit Material von ARD

 

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Ferien und Corona 2021: In welche Länder Sie reisen können| NZZ

Wohin darf man überhaupt noch reisen? Welche Länder heissen Touristen willkommen? Und muss man in Quarantäne? Die beliebtesten Länder im Reise-Check.1. Italien awy. Rom · Ende Juni hat Italien die dritte Welle der Covid-19-Epidemie im Griff. Die Impfkampagne kommt voran, die Regierung hat das Land fast völlig geöffnet. «Gelbe», «orange» und «rote» Zonen mit Ausgangssperren und Reisebeschränkungen gibt es keine mehr. Die Maskentragpflicht im Freien ist aufgehoben, sie gilt aber weiter, wenn man sich in einer Menschenmenge oder einem Gedränge befindet. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Die Einreise aus der Schweiz nach Italien ist möglich, sofern man nicht Covid-19-typische Krankheitssymptome hat. Vor der Einreise muss man ein elektronisches Formular ausfüllen, die Passenger locator form. Zudem wird ein negativer Covid-19-Testbefund verlangt, infrage kommen ein Antigen- oder ein Molekular-Test, der Abstrich muss innert 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein. Für geimpfte Personen reicht seit dem 25. Juni der Nachweises eines vollständigen Impfschutzes seit mindestens 14 Tagen vor der Abreise. Bei Transitfahrten, die nicht länger als 36 Stunden dauern, ist kein Covid-Test erforderlich. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Nein, ausser beim Auftreten von Covid-19-typischen Krankheitssymptomen. In diesem Fall muss man in selbstkontrollierte Quarantäne, für 14 Tage oder bis zum Vorliegen eines negativen Tests. Sind Hotels und Ferienwohnungen sowie Restaurants offen? Die Restaurants sind offen. In den gelben Zonen kann man nur draussen essen, in den weissen auch drinnen, maximal sechs Personen am selben Tisch. Drinnen wie draussen gilt ein Mindestabstand von einem Meter zwischen den einzelnen Personen. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Die Kirchen sind in ganz Italien geöffnet. Die meisten Museen sind geöffnet, die Besucherzahl ist limitiert, eine Online-Voranmeldung ist empfehlenswert, zum Teil zwingend. Theater und Kinos sind geöffnet, mit Einschränkungen. Strände und Freibäder sind geöffnet, ebenso Freizeitparks und Kulturzentren, in den weissen Zonen auch Hallenbäder und Fitnesszentren, es gelten Abstandsvorschriften. In den weissen Zonen sind auch Diskotheken geöffnet, man darf alles ausser tanzen. Gibt es eine Maskenpflicht? Die generelle Maskenpflicht im Freien ist abgeschafft. Der Mund-Nasen-Schutz draussen muss jedoch bei Versammlungen oder an überfüllten Orten getragen werden. In geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr sowie im öffentlichen Verkehr bleibt es bei der Maskenpflicht: in Läden und Hotels, im Aufzug und im Treppenhaus, in Unterführungen. Ebenfalls gilt die Maskenpflicht in Büros und Fabriken. Im Restaurant nimmt man die Maske erst ab, wenn man am Tisch sitzt. Desinfektionsgel für die Hände steht am Eingang sämtlicher Geschäfte und Restaurants zur Verfügung und wird benützt. Welche Regeln gelten im öffentlichen Verkehr? Man trägt die Gesichtsmaske. In der Metro, in Bahnhöfen und Flughäfen zeigen Markierungen am Boden und Absperrbänder, wo man steht und wo man geht, zum Teil verwirrlich. Manchmal wird die Temperatur gemessen. Man muss auf Umwege gefasst sein und sollte deshalb frühzeitig am Bahnhof eintreffen. In Fernzügen steht nur die Hälfte der Plätze zur Verfügung, am Wochenende sind einige Züge ausgebucht – frühzeitiges Reservieren empfiehlt sich. Die Speisewagen sind geschlossen. Die Fährverbindungen mit den Inseln funktionieren, Verpflegung an Bord ist möglich. Im Auto dürfen nur zwei Personen sitzen, mit Maske; mehr sind zulässig, wenn alle im gleichen Haushalt leben. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.2. Deutschland tsf. · Reisen nach Deutschland sind wieder möglich. Seit dem 20. Juni gelten fast keine Einschränkungen mehr. Die Aufenthaltsdauer ist nicht mehr durch Covid-Vorschriften limitiert und es gibt keine Spezialregelungen je nach Reisegrund mehr. Lediglich bei der Einreise per Flugzeug muss ein Negativtest oder ein Impfzertifikat vorgelegt werden. Wer sich allerdings in den vergangenen 10 Tagen in einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss weiterhin eine digitale Einreisemeldung ausfüllen. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Reisen nach Deutschland ist möglich; jedoch müssen Flugreisende einen aktuellen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Kosten zahlt der Passagier. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt aber nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet. Eine Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie unter diesem Link. Was gilt für Familienbesuche? Es gibt keine Unterschiede nach Reisegrund mehr. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss nach der Einreise umgehend in Quarantäne und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen isolieren. Die Quarantäne kann jedoch sofort beendet werden, wenn ein negatives Testergebnis über das Einreiseportal gemeldet wird. Rückkehrer aus einem Risikogebiet müssen sich frühestens 48 Stunden (bei PCR-Test frühestens 72 Stunden) vor der Einreise bis spätestens 48 Stunden nach der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Kinder unter 6 Jahren sind von der Test- und Quarantäne-Pflicht befreit. Für Einreisende aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten sind die Vorschriften noch schärfer. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Je nach Inzidenz dürfen in den meisten Regionen Restaurants wieder Gäste bewirten. Auch Bars, Klubs und Diskotheken sind je nach Inzidenz teilweise offen. Entsprechend dürfen auch Ferienwohnungen oder Campingplätze genutzt werden. Über die sehr unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Ländern bietet das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes einen guten Überblick. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks und Spielhallen sind mit Einschränkungen offen. Das Gleiche gilt für Fitnessstudios und Schwimmbäder. Gibt es eine Maskenpflicht? Eine solche gilt deutschlandweit in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Dort müssen medizinische Masken getragen werden, also FFP2, KN95 oder OP-Masken. In einigen Regionen mit besonders hohen Infektionsraten besteht auch im Freien die Pflicht, eine Maske zu tragen, wenn der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.3. Frankreich uvs./dho. · Auch Frankreich hat die Corona-Massnahmen stark gelockert. Seit 20. Juni ist die Ausgangssperre aufgehoben. Restaurants, Cafés und Bars dürfen neben ihren Aussenbereichen auch ihre Innenräume mit einer Auslastunggrenze wieder öffnen. Museen, Kinos und Theater ist der Betrieb ebenfalls wieder erlaubt. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Die Einreise aus Ländern welche Frankreich als «grün» einstuft, ist ohne besonderen Reisegrund möglich. Der gesamte Schengenraum, zu dem die Schweiz gehört, gilt als grün, man kann also frei einreisen. Für andere Länder gelten unterschiedliche Test- und Quarantäneregeln, wenn sie je nach der Corona-Situation als grün, orange oder rot eingestuft werden. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Wer aus dem Schengenraum einreist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Allerdings müssen alle Einreisenden – mit Ausnahme von Grenzgängern, Geimpften und Genesenen – einen negativen Antigentest vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Gleichwertig ist der Nachweis eines vollständigen Impfstatus oder der höchstens sechs Monate alte Nachweis der Genesung von einer Covic-19-Infektion. Wer aus orangen Ländern wie Grossbritannien und den USA einreist, braucht einen zwingenden Grund, einen negativen Test und muss sieben Tage in Quarantäne. Bei der Einreise aus Ländern, die als rot eingestuft werden, müssen sogar Geimpfte einen negativen Test vorlegen. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze sind geöffnet, ebenso die Restaurants (auch Innenräume) - wenn auch mit Auslastungsvorschriften. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Museen, Kinos, Theater, Konzert- und Opernhäuser sind mit Einschränkungen geöffnet. Parks und Strände sind schon länger uneingeschränkt zugänglich. Ab dem 30. Juni sind auch Pop- und Rockkonzerte wieder zugelassen. Diskotheken und Tanzsäle sind vorerst geschlossen. Gibt es eine Maskenpflicht? Am 17. Jun wurde die grundsätzliche Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien aufgehoben, sofern nicht besondere Umstände wie Warteschlangen oder andere Menschenansammlungen oder auf Märkten im Freien diese Vorsichtsmassnahme weiterhin erfordern. Im ganzen Land vorgeschrieben ist der Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Verkehr, in Taxis und in geschlossenen öffentlichen Räumen, also etwa in Läden, Banken, Hotels oder Markthallen. Ein Verstoss im öffentlichen Raum wird mit 135 Euro bestraft. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Mehrere Regionen stehen auf der Risikoliste des Bundes. Dazu zählen Centre-Val de Loire, Hauts-de-France, Île de France, Normandie und Pays de la Loire. Wer mit dem Flugzeug in die Schweiz reist, muss einen negativen Test vorweisen. Alle Regeln finden Sie hier. Wer ist von der Quarantäne und der Testpflicht ausgenommen? Quarantäne und Testpflicht gibt es nur noch für Personen, die aus Ländern mit besorgniserregenden Virusvarianten einreisen. Wer aus einem Risikoland ohne solche Virusvarianten einreist, muss nicht in Quarantäne, wenn er oder sie geimpft oder genesen ist (Informationen gibt die Risikoliste des Bundes).4. Österreich mij./imr. Wien · Seit Anfang Juli ist Österreich fast zur Normalität zurückgekehrt. So entfällt die Maskenpflicht in den meisten Innenräumen, auch in der Gastronomie und den Hotels. Generell gilt allerdings, dass man als Voraussetzung für deren Betretung entweder geimpft, genesen oder getestet sein muss. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Ja, die Grenzen zur Schweiz und zu Deutschland sind offen. Für die Einreise braucht es den Nachweis, dass man geimpft ist, die Krankheit schon durchgemacht hat, oder einen Test mit sich führt. Letzterer darf nicht älter als 72 (PCR) beziehungsweise 48 Stunden (Antigen) sein. Wer keinen Test hat, muss dies in Österreich innert 24 Stunden nachholen. Eine Registrierung bei der Einreise ist nur dann notwendig, wenn weder eine Impfung, eine Genesung oder ein Test nachgewiesen werden kann. Der Covid-Test ist in diesem Fall nach Einreise in Österreich innerhalb von 24 Stunden nachzuholen. Details finden sich auf der Website des Aussenministeriums. Muss man bei der Einreise in Quarantäne? Nein. Geimpfte, Getestete und Genesene («3G») sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Ja. In der Hotellerie müssen Gäste geimpft, getestet oder genesen sein, um zugelassen zu werden. Seit dem 1. Juli treten weitgehende Lockerungen in Kraft. Dann entfallen alle Sperrstunden, die Maskenpflicht in der Gastronomie und die Kapazitätsbeschränkugen bei Veranstaltungen. Eine Übersicht aller Regeln finden Sie hier. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Seit dem 19. Mai ist wieder alles geöffnet. Allerdings gilt auch hier das «3-G-Prinzip». Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr sind von der Testpflicht ausgenommen. Diese gilt auch nicht im Handel, in Museen und in Bibliotheken. Eine Übersicht finden Sie hier. Zudem schafft Österreich ab 1. Juli alle Obergrenzen für die Besucherzahl bei Veranstaltungen im Freien und in Gebäuden ab. Einzige Voraussetzung sei dann, dass die Besucher getestet, genesen oder geimpft sind. Gibt es eine Maskenpflicht? Eine Pflicht zum Tragen von Masken herrscht nur noch an jenen Orten, wo die «3 G» nicht gelten: in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Museen und Bibliotheken. Dort reicht nun eine reguläre Chirurgen-Maske, FFP2 ist nur noch in Spitälern und Pflegeheimen vorgeschrieben. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.5. Schweden ruh. · Schweden hat mit seinem vergleichsweise wenig restriktiven Ansatz in der Corona-Krise von Anfang an international viel Aufmerksamkeit erhalten. Das Land setzt generell auf Verhaltensempfehlungen, die von der staatlichen Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten abgegeben wurden, und erlässt nur sporadisch verbindliche Einschränkungen. Läden, Hotels und Restaurants blieben die ganze Zeit über grundsätzlich offen. Nur bei Missachtung wichtiger Hygienemassnahmen kann es vereinzelt zu vorübergehenden Schliessungen kommen, bis Anpassungen vorgenommen worden sind. Während das öffentliche Leben damit aus amtlicher Sicht wenig Einschränkungen erfuhr, funktioniert es in der Praxis dennoch mit Auflagen. Die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde werden generell respektiert, allerdings manchmal ziemlich uneinheitlich angesichts des gewissen individuellen Interpretationsspielraums. Seit Januar gilt im öffentlichen Verkehr zu Stosszeiten eine Maskenpflicht, die allerdings uneinheitlich befolgt und nicht mit Sanktionen durchgesetzt wird. Die Situation kann jedoch kurzfristigen Änderungen unterworfen sein, da in Schweden ein provisorisches Pandemie-Gesetz Gültigkeit erlangt hat, das mehr Einschränkungen ermöglicht. Die Zahl der innereuropäischen Flugverbindungen ist noch eingeschränkt. Die Fährverbindungen nach Deutschland funktionieren. Aus der Sicht der Schweiz gilt Schweden als Risikoland. Das bedeutet, dass sich Reisende bei einer Einreise in die Schweiz nach vorgängigem Aufenthalt in Schweden unter den einschlägigen Auflagen des BAG in Quarantäne begeben müssen. Für ausländische Reisende in Schweden gelten die gleichen Empfehlungen wie für Inländer, also Abstandhalten, Handhygiene und so weiter. Neuste Informationen für ausländische Besucher im Zusammenhang mit Covid-19 bietet Visit Sweden auf seiner Website in diversen Sprachen an. Die allgemeinen Empfehlungen der Gesundheitsbehörde, einschliesslich der Empfehlungen für den innerschwedischen Reiseverkehr, sind auf Englisch auf deren Website abrufbar. Die schwedische Regierung unterhält eine FAQ-Seite zu Grenzfragen. Sind die Grenzen offen? Für Bürger aus EU- und Efta-Ländern blieben die schwedischen Grenzen die gesamte Zeit offen, und das ist weiterhin so. Für die Einreise ist mit einem EU-Covid-Impfpass eine vollständige Impfung oder überstandene Erkrankung zu belegen, andernfalls wird ein negatives Testergebnis verlangt. Zugelassen sind sowohl PCR- als auch Antigentests, sie dürfen aber nicht älter als 48 Stunden sein ( Details hier). Das Resultat muss in Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Französisch oder Englisch dokumentiert sein. Kinder und Jugendliche sind von der Anforderung ausgenommen. Ferner gilt die Empfehlung, sich nach Ankunft nochmals testen zu lassen, darauf für die ersten 7 Tage des Aufenthalts in Selbstisolation zu verbleiben und nach 5 Tagen einen weiteren Test zu absolvieren. Für andere Reisende gilt vorläufig bis Ende August ein Einreiseverbot. Welche Einschränkungen gibt es? Offiziell nur wenige. Schweden setzt generell auf Verhaltensempfehlungen, nicht auf Verbote. Jedoch gilt seit Anfang Januar eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu Stosszeiten. Lokalbehörden können je nach Situation strengere Auflagen erlassen. Welche Attraktionen für Touristen sind offen? Per 1. Juli wurde das öffentliche Leben weiter geöffnet. In Aussenbereichen gelten für Veranstaltungen neu Obergrenzen von 600 bzw.3000 Personen (ohne bzw. mit fester Sitzordnung), in Innenbereichen von 50 bzw.300 Personen. Bei Läden, Fitnesszentren und Hallenbädern gelten Obergrenzen abhängig von der Fläche. Die Nationalpärke sind zugänglich; detaillierte Informationen auf der entsprechenden Website. Besuche in Restaurants sind nur in Kleingruppen möglich. Der Alkoholausschank endet generell um 22 Uhr, und nach 22.30 Uhr gibt es nur noch Essen zum Mitnehmen. Gibt es eine Maskenpflicht? Die Gesundheitsbehörde empfiehlt das Tragen einer Maske im öffentlichen Verkehr zu Stosszeiten sowie in Innenräumen. Lokal können strengere Empfehlungen gelten. Ferner gilt auf europäischer Ebene eine Maskenpflicht für Flugreisen, auch für schwedische Destinationen. Muss man in der Schweiz in Quarantäne? Ja, seit dem 28. Dezember steht Schweden wieder auf der Risikoliste des Bundes. Wer ist von der Quarantäne und der Testpflicht ausgenommen? Derzeit ist das Land noch auf der Risikoländer-Liste des Schweizer Bundesamts für Gesundheit; bei Rückkehr in die Schweiz ist demnach eine Quarantäne nötig, während der man sich während 10 Tagen nach der Einreise in die Schweiz ständig zuhause oder in einer anderen geeigneten Unterkunft aufhalten und Kontakt zu anderen Personen vermeiden muss. Ebenso ist bei Einreise in die Schweiz ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test nötig. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Kontaktquarantäne, der Reisequarantäne und der Testpflicht ausgenommen.6. Spanien jum. · Die spanische Tourismusbranche hat im letzten Jahr den schlimmsten Einbruch in ihrer Geschichte erlitten, die Zahl der Besucher aus dem Ausland ging um 72 Prozent zurück. Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung in diesem Jahr sind verflogen, da nach dem Ausbruch der zweiten Corona-Welle nach wie vor landesweit erhebliche Mobilitätsbeschränkungen und Restriktionen für das soziale Leben gelten. Der im vergangenen Oktober ausgerufene Alarmzustand ist aber im Mai ausgelaufen. Die Massnahmen werden nun weitgehend regional geregelt. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Spanien hat die Grenzen für touristische Reisen von fast allen EU-Bürgern geöffnet. Seit dem 7. Juni können Reisende auch ohne den bisher obligatorischen PCR-Test einreisen. Ein Antigentest, ein Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer Genesung von einer Corona-Erkrankung reicht aus. Einzige Ausnahme: Ab dem 1. Juli müssen Einreisende aus Grossbritannien wieder einen negativen PCR-Test vorweisen, wenn sie nach Spanien kommen. Alle Flugreisenden müssen zudem ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe wieder geöffnet. Im innerspanischen Verkehr ist das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln (Flug-, Schienen-, Strassen- und Schiffsverkehr) allerdings noch reduziert. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Einige Hotels haben zwar die Pforten noch geschlossen, doch inzwischen lassen sich gut Unterkünfte finden. Die landesweite Maskenpflicht gilt, bis man sein Hotelzimmer aufsperrt. In vielen Restaurants muss mit Maske bestellt werden. Erst zum Essen und Trinken darf sie abgenommen werden. Die Massnahmen unterscheiden sich regional. Auf den Baleareninseln ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt. In Andalusien wurde das Ein- und Ausreiseverbot sowie die nächtliche Ausgangssperre beispielsweise aufgehoben. Die Öffnungszeiten für Restaurationsbetriebe und Diskotheken wurden erweitert. Es gibt jedoch weiterhin Beschränkungen bei den Personenzahlen in geschlossenen Räumen und im Freien, Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten können auch weiterhin Mobilitätsbeschränkungen und andere Einschränkungen verhängt werden. In Katalonien gilt derzeit: Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Zusammenkünfte sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Gewisse Beschränkungen im öffentlichen Leben wie z. B. in der Gastronomie bestehen weiter. In Madrid wurde die nächtliche Ausgangssperre ebenfalls aufgehoben. Zusammenkünfte in geschlossenen öffentlichen Räumen wie im Freien sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Es wird empfohlen, Treffen in privaten Haushalten auf sechs Personen zu beschränken. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Die grossen Museen in den meisten Grossstädten sind wieder geöffnet, die Pärke sind zugänglich. Auch Strände am Atlantik und am Mittelmeer sowie auf den Kanaren und den Balearen sind wieder offen. Gibt es eine Maskenpflicht? Es besteht eine Maskenpflicht In geschlossenen öffentlichen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Im öffentlichen Raum gilt, dass eine Maske immer mitgeführt und in den Fällen getragen werden muss, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten werden kann. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Ausgenommen hiervon ist bisher einzig Grossbritannien. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen – zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.7. Griechenland pab. Istanbul · Griechenland hat die Tourismussaison am 15. Mai offiziell eröffnet. Seither ist das Reisen innerhalb des Landes auch zu Vergnügungszwecken erlaubt. Bereits seit einigen Wochen dürfen Restaurants wieder im Freien bewirten. Griechenland hat zu Beginn der Pandemie sehr entschieden reagiert und konnte die Fallzahlen gering halten. Die zweite Welle im November und die dritte in diesem Frühling haben das Land aber hart getroffen, was zu dem äusserst langen Lockdown führte. Bei den Impfzahlen befindet sich Griechenland im europäischen Durchschnitt (rund 25% der Bevölkerung vollständig geimpft, Stand Mitte Juni). Primär mit Blick auf den Tourismus werden die Bewohner der zahlreichen Inseln des Landes prioritär behandelt. Bis Ende Juni sollen sich alle Inselbewohner impfen lassen können. Athen macht sich seit längerem auf europäischer Ebene für die Einführung eines Impfpass-Systems stark, das in der kommenden Tourismus-Saison grenzüberschreitendes Reisen erleichtern soll. Bereits jetzt gelten weitgehende Einreiseerleichterungen für vollständig geimpfte Personen. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Einen guten Überblick über die Einreisebestimmungen findet man auf den Seiten der nationalen Fremdenverkehrsbehörde und der Regierung. Bei der Einreise muss entweder ein PCR-Test, der zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf, ein Nachweis über eine vollständige Impfung (2. Dosis muss mindestens als 14 Tage zurückliegen) oder über eine durchgemachte Covid-Erkrankung (mindestens 2 Monate und maximal 9 Monate nach Genesung) vorgelegt werden. Auf dem Landweg kann man für Vergnügungsreisen («non-essential travel») nur über ausgewählte Grenzübergänge mit Bulgarien (Promachonas-Kulata, Nymphea-Makaza, Ormenio-Kapitan Petko Voyvoda) und Nordmazedonien (Evzoni-Bogoroditsa) nach Griechenland gelangen. Auch hier ist das Vorweisen eines PCR-Tests oder eines Impfzertifikats obligatorisch. Die Quarantänepflicht bei Einreisen auf dem Seeweg wurde für die Häfen Patras, Igoumenitsa und Korfu aufgehoben. Fährverbindungen nach Albanien und in die Türkei sind weiterhin eingeschränkt. Grundsätzlich müssen sich alle Personen nach der Einreise für sieben Tage in Heimquarantäne begeben. Für Reisende aus EU-/Schengen-Staaten sowie einigen weiteren Länder mit guter epidemiologischer Lage bzw. hoher Impfrate (u. a. USA, Grossbritannien, Serbien, Israel) wurde diese Regelung aufgehoben, sofern ein Nachweis über eine vollständige Impfung, eine durchgemachte Covid-Erkrankung oder ein negativer PCR-Test vorgelegt wird. Am Tag vor der Ankunft in Griechenland sind auf dem elektronischen «Passenger Locator Form» Angaben zum geplanten Reiseverlauf sowie zu Auslandsbesuchen während der letzten zwei Wochen zu machen. Nach dem Einreichen des Formulars erhält der Passagier einen QR-Code, der bei der Einreise vorzuweisen ist. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Die Behörden verordnen bei der Einreise stichprobenartig Schnelltests. Fällt der Test positiv aus, muss sich die Person für zwei Wochen an einem zugewiesenen Ort in Quarantäne begeben. Zudem gilt für die Einreise aus allen Staaten, die nicht explizit von dieser Regel ausgenommen wurden (s. o.), vorerst weiterhin eine einwöchige Pflicht zur Selbstisolation. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Hotels sind offen. Seit dem 3. Mai dürfen Restaurants erstmals seit fast sechs Monaten wieder Kunden bewirten, vorerst allerdings nur im Freien. Von Mitternacht bis 5 Uhr früh gilt eine Ausgangssperre. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Mit dem offiziellen Beginn der Tourismussaison am 15. Mai wurden auch viele Bestimmungen des seit Monaten geltenden Lockdowns gelockert. Der Besuch von Sehenswürdigkeiten im Freien, etwa archäologischen Stätten, ist wieder gestattet. An Stränden gilt eine Obergrenze von 80 Personen pro 1000 Quadratmetern. Auch Museen dürfen wieder Besucher empfangen. Gibt es eine Maskenpflicht? Ja Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.8. Island ruh. · Der nordatlantische Inselstaat Island ist relativ gut durch die Coronavirus-Krise gekommen. Die Behörden waren von Anfang an sehr aufmerksam und hatten bereits im Februar 2020 ein waches Auge auf isländische Reisende, die aus Ferien zurückkehrten. So war es schon vor über einem Jahr Island gewesen, das nach entsprechenden Tests Österreich darauf hinwies, dass es in Ischgl wahrscheinlich ein ernsthaftes Infektionsproblem gebe. In Reykjavik setzte man von allem Anfang an auf extensives Testen nicht nur bei konkreten Covid-19-Verdachtsfällen, sondern auch in der breiteren Bevölkerung und auf die Nachverfolgung von Infektionsketten. Die Gesundheitsbehörden waren deshalb schon relativ bald im Bild darüber, wie sich das Virus in der Gesellschaft bewegte. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Island ist zwar nicht Mitglied der EU, aber Teil des Schengenraums. Die Grenzen waren für Bürger aus EU-Staaten bzw. von Schengenmitgliedern die gesamte Zeit grundsätzlich offen. Seit Anfang Juli gelten die folgenden Regeln: Die Einreise ist ohne Restriktionen möglich, wenn eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung oder eine überstandene Covid-Infektion vorgelegt werden kann. Jedoch ist eine vorgängige Registrierung nötig. Ohne Zeugnis ist ein negatives Resultat eines PCR-Tests nötig, der nicht mehr als 72 Stunden vor Abreise vorgenommen wurde. Ferner wird bei der Einreise auf das Virus getestet, gefolgt von 5-6 Tage in Quarantäne und einem neuerlichen Test am 5. Tag. Bei Einreisenden aus Risikoländern (mit einer 14-Tages-Inzidenz von 700 und mehr) gelten spezielle Bedingungen. Details und Formulare sind in mehreren Sprachen auf der Webseite Covid.is verfügbar. Was die Verkehrsverbindungen angeht, so unterliegt das Flugangebot starken nachfragebedingten Schwankungen. Von Dänemark gibt es auch eine wöchentliche Fährverbindung über die Färöer nach Seydisfjördur im Osten Islands. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Die Anbieter von Unterkunft, Gastronomie und Verkehrsdienstleistungen sind verpflichtet, ihren Gästen Abstandhalten (2 Meter) zu ermöglichen, soweit dies praktikabel ist, und Handdesinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen. Ausländische Besucher werden ferner ermuntert, die isländische Contact-Tracing-App Rakning C-19 herunterzuladen und zu benutzen. Detailliert sind die Richtlinien auf der Website der Tourismusbehörde aufgelistet. Welche Attraktionen sind offen für die Touristen? Die früheren Restriktionen des öffentlichen Lebens durch Covid-19 sind in Island mittlerweile bis auf weiteres aufgehoben. Gibt es eine Maskenpflicht? In Island gilt die generelle Vorschrift, dass überall dort eine Maske getragen werden muss, wo ein Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Läden herrscht Maskenpflicht. Ferner ist für die Flugreise laut europäischen Vorschriften eine Maske nötig. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.9. Portugal jum · Im Ausland hat sich Portugal immer gern als sicheres Reiseziel «verkauft». In den vergangenen Wochen sind allerdings die Neuinfektionen vor allem in Lissabon stark gestiegen. Die Regierung hat deshalb am 17. Juni drastische Massnahmen über Lissabon verhängt: rund 2,8 Millionen Einwohner dürfen die Region nur mit einem triftigen Grund verlassen. Auswärtige durften nur in Ausnahmefällen einreisen. In anderen Regionen sind die Vorschriften weniger einschneidend. Seit dem 14. Juni sind die Öffnungszeiten von Restaurants und Geschäften nicht mehr zeitlich beschränkt und die Kapazitätsgrenzen wurde erhöht. In einigen Landkreisen gelten aufgrund der dortigen Infektionszahlen hingegen strengere Massnahmen. Der Strandbetrieb wurde in dieser Badesaison mit einem Ampelsystem aufgenommen, es gilt Maskenpflicht beim Zu- und Abgang. Menschenansammlungen sind weiterhin untersagt. Private Feiern sowie der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum bleiben untersagt, Bars und Diskotheken geschlossen. Weitere Information für Touristen hier. Sind die Grenzen offen? Ja. Für Einreisende auf dem Luft- und Seeweg aus europäischen Ländern gelten keine Beschränkungen bezüglich des Reisezwecks und keine Quarantänevorschriften. Für Reisen aufs Festland ist allerdings eine negativer Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden ist. Sollte es aber direkt auf portugiesische Inseln wie Madeira oder die Azoren gehen, entfällt die Testpflicht für Geimpfte oder Genesene. Einreisende, die in den letzten 90 Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, aber wieder gesund sind, müssen ein ärztliches Attest darüber vorweisen. Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Derzeit gibt es von der Testpflicht keine Ausnahmen für Genesene oder Geimpfte. Portugiesische Häfen auf dem Festland sind wieder geöffnet, es gelten die Einreisebestimmungen wie auf dem Luftweg. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Für gewisse Länder aus Risikogebieten gibt es Quarantäneregelungen. Es wird zudem bei allen Einreisenden auf dem Luftweg die Körpertemperatur gemessen; übersteigt diese 38 Grad Celsius, ist mit weiteren Untersuchungen und Massnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Hotels und Ferienunterkünfte sind teilweise geöffnet. Die Öffnungszeiten von Restaurants und Geschäften sind grundsätzlich nicht mehr beschränkt und die Kapazitätsgrenzen im Öffentlichen Verkehr deutlich erhöht. Cafés und Restaurants sind allgemein geöffnet. Bars und Discos dürften nur tagsüber öffnen. Drinnen dürfen sechs Personen, im Freien 10 Personen zusammenkommen. In einer zunehmenden Zahl von Landkreisen gelten erheblich strengere Massnahmen. Das gilt insbesondere für die Landkreise Albufeira, Lissabon und Sesimbra. Dort gelten erhebliche Einschränkungen der Öffnungszeiten von Lokalen und Geschäften am Wochenende und Feiertagen. Mit Wirkung vom 25. Juni 2021,15 Uhr, bis zunächst 28. Juni 2021,6 Uhr, sind für die Region Lissabon Bewegungsbeschränkungen erlassen. Dies bedeutet, dass die Region in diesem Zeitraum weder betreten noch verlassen werden darf. Ausnahmen gelten für Arbeitswege oder zur Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, zur Unterstützung von hilfebedürftigen Personen oder Minderjährigen oder aus Gründen höherer Gewalt. Die Fahrt international einreisender oder ausreisender Touristen zum Hotel bzw. zum Flughafen in Lissabon bleibt erlaubt. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Geschäfte sind teilweise geöffnet. Die von staatlichen Institutionen betriebenen Museen, Paläste und andere Monumente sind je nach Inzidenz offen oder geschlossen. Auch bei Sehenswürdigkeiten mit kommunalen oder anderen Trägern sind Einschränkungen möglich. Strände sind unter Auflagen offen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen. Schwimmbäder, Vergnügungsparks und Golfplätze sind ebenfalls je nach Inzidenz geöffnet. Gibt es eine Maskenpflicht? Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Metern zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Das Tragen von Masken im Freien im gesamten öffentlichen Raum ist überall dort verpflichtend, wo der empfohlene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 10 Jahren und Personen mit einem ärztlichen Attest. Bei Verstoss kann eine Geldstrafe gegen Einzelpersonen von bis zu 500 Euro, gegen Gruppen von bis zu 5 000 Euro verhängt werden. Es ist mit verstärkten Kontrollen aller entsprechenden Massnahmen zu rechnen. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Selbst Personen, die via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.10. Türkei pab. Istanbul · In der Türkei sinken die Fallzahlen wieder und liegen zurzeit (Stand 20. Juni) stabil bei etwa 5000 Neuerkrankungen pro Tag. Das ist ein markanter Unterschied zu den mehr als 60 000 Neuansteckungen, die an manchen Tagen im April registriert wurden. Damals verbreitete sich das Virus in der Türkei schneller als in jedem anderen grösseren Staat der Welt. Der landesweite Lockdown, den die Regierung angesichts der dramatischen Lage ausgerufen hatte, wurde am 17. Mai aufgehoben. Zurzeit gilt noch nachts von 21h bis 5h früh und an Sonntagen eine Ausgangssperre. Die Bewohner des Landes dürfen sich dann nur zum Einkaufen, für Arztbesuche und einige weitere Ausnahmen ausser Hauses begeben. Touristen sind von der Massnahme jedoch nicht betroffen und dürfen sich frei bewegen. Bei der Bekämpfung der Pandemie setzt die Regierung auf eine Strategie, die für die wirtschaftlich nicht aktive Bevölkerung die grössten Einschränkungen vorsieht. Minderjährige und Senioren durften in den vergangenen zwölf Monaten nur während einiger Stunden pro Tag ihr Haus verlassen. Weiterhin gibt es maximal an zwei Tagen pro Woche Präsenzunterricht. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Die Türkei war, auch mit Blick auf den wichtigen Tourismussektor, stets bemüht, Einreisebeschränkungen zu vermeiden. Nur während der ersten Welle wurden die Grenzen ganz geschlossen. Zurzeit ist die Einreise aus den meisten Ländern der Welt, auch aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, problemlos möglich, wenn eines der folgenden Dokumente vorgelegt werden kann: Impfzertifikat (mindestens 14 Tage nach letzter Dosis), Nachweis über eine durchgemachte Erkrankung (max.6 Monate), negativer PCR-Test (max.72 Stunden) oder Schnelltest (max.48 Stunden). Bei der Einreise aus Grossbritannien und einigen anderen Staaten muss in jedem Fall ein PCR-Test vorgelegt werden. Wer sich in den letzten 14-Tagen in einem Variantengebeit aufgehalten hat (u.a. Indien, Brasilien, Südafrika) muss sich zudem in Quarantäne begeben. Eine aktuelle Liste der betroffenen Länder findet man hier. Vor dem Abflug müssen Reisende aus dem Ausland zudem ein elektronisches Registrierungsformular des Gesundheitsministerium ausfüllen. Diese Regelung gilt nicht für Transitpassagiere und Kinder unter 6 Jahren. Mit diesem Formular wird den Reisenden auch der sogenannte HES-Code des hiesigen Tracing-Systems zugewiesen. Der Code wird vor Reisen innerhalb der Türkei, aber auch für den Zugang zu Museen, Shopping-Malls oder die Verwendung des Nahverkehrs abgefragt. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Wer sich in den letzten vierzehn Tagen vor dem Flug in Brasilien, Südafrika oder Südasien aufgehalten hat, muss sich bei Ankunft in der Türkei 14 Tage an einem zugewiesenen Ort in Quarantäne begeben. Bei der Rückreise verlangen einige Zielländer (u. a. Deutschland, Österreich und jüngst auch die Schweiz) einen gültigen PCR-Test. Am Flughafen Istanbul (IST) gibt es ein Testzentrum, das die Resultate innert 90 Minuten (PCR) bzw.20 Minuten (Antigen) bereitstellt. Es gibt aber auch viele Labors und Spitäler, die Tests anbieten. Teilweise besteht sogar die Möglichkeit, sich die Probe am Wohnort entnehmen zu lassen. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Restaurants dürfen bis 21 Uhr Gäste bewirten. Danach sind bis Mitternacht nur noch Take-Away-Dienstleistungen erlaubt. Für Hotels wurde ein Safe-Travel-Zertifikat eingeführt, das u.a. an folgende Kriterien gebunden ist: Vorrichtung zur Messung der Körpertemperatur am Eingang der Hotelanlage und Desinfektion des Reisegepäcks, Tischservice statt Buffet, Desinfektion von Fernbedienungen und Schlüsselkarten. Die Vorgaben gelten allerdings vornehmlich für Touristengebiete. Im Landesinneren ist die Umsetzung weniger strikt. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Mittlerweile sind die meisten Sehenswürdigkeiten wieder geöffnet. Einrichtungen, die vor allem von Touristen frequentiert werden, sind trotz Ausgangssperre auch am Sonntag zugänglich, da der Lockdown für ausländische Gäste nicht gilt. Gibt es eine Maskenpflicht? Im ganzen Land gilt mit Ausnahme der eigenen Wohnung eine allgemeine Maskenpflicht. Diese wird generell diszipliniert eingehalten. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Nein. Einreisende per Flugzeug müssen aber einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Geimpfte und Reisende unter 16 Jahren sind vom Test dispensiert. Quarantäne und Testpflicht gibt es nur noch für Personen, die über einen Umweg aus Ländern mit besorgniserregenden Virusvarianten einreisen. Alle Regeln finden Sie hier.11. USA mla. Washington · Die Freiheitsstatue in New York, Monumente in Washington DC, Disneyworld und die Strände in Florida, die Nationalpärke in den Rocky Mountains oder auch die Golden Gate Bridge in San Francisco: All diese amerikanischen Sehenswürdigkeiten müssen weiterhin ohne europäische Touristen auskommen. Die Präsidialdirektive vom 11. März 2020, welche Personen aus dem Schengenraum die Einreise in die USA verbietet, bleibt weiter in Kraft. Und wer tatsächlich eine Einreisegenehmigung erhält, muss sich nach der Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben. Es gibt derzeit keine Hinweise, wann die Einreisebeschränkung aufgehoben werden könnte. Im Gegensatz zu anderen pandemiebedingten Behördenmassnahmen sind auch kaum Forderungen nach baldigen Lockerungen der Reisebestimmungen zu hören. Innenpolitisch hat die internationale Tourismuslobby einen relativ schweren Stand, weil der riesige US-Markt in erster Linie auf einheimische Besucher abzielt. Deutschland war 2019 das achtwichtigste Herkunftsland, die Schweiz die Nummer 20 und Österreich die Nummer 40. Aus Deutschland kamen 2,1 Millionen Besucher, aus der Schweiz 475 000 und aus Österreich 202 000. Die Zahl der Besucher aus der Schweiz lag 2019 rund 12 Prozent unter dem Niveau von 2015, als mit über 538 000 ein Höchststand für das vergangene Jahrzehnt erreicht wurde. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Die Einreise ist derzeit nicht möglich. Nichtamerikaner, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem der 26 Schengen-Mitgliedstaaten aufgehalten haben, dürfen nicht in die USA einreisen – also auch keine Schweizer, Deutschen und Österreicher. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Amerikaner, welche aus dem Schengenraum in die USA zurückkehren, müssen zwei Wochen in die Quarantäne. Mangels verbindlicher Vorschriften der Bundesbehörden sind die USA ein riesiger Flickenteppich, was die Regeln für Social Distancing und erlaubte Aktivitäten betrifft. Die Gliedstaaten New York, New Jersey und Connecticut haben sich beispielsweise zusammengetan, um gemeinsam Reisende aus amerikanischen Risiko-Gliedstaaten fernzuhalten. Derzeit müssen Besucher aus 30 Gliedstaaten 14 Tage in die Quarantäne, wenn sie in diese Ostküstenregion kommen wollen. Umgekehrt kennen aber etwa Gliedstaaten wie Florida oder Texas keine Restriktionen für Besucher von auswärts. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Fast überall ist das Corona-Regime gelockert worden, an vereinzelten Hotspots wurden die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie aber wieder verschärft. Lokal kann es daher weiterhin grosse Unterschiede geben. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Das variiert landesweit. Gibt es eine Maskenpflicht? Das Center for Disease Control and Prevention empfiehlt das Tragen einer Maske, die Empfehlungen/Vorschriften variieren aber landesweit. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Gelockert sind auch die Einreisebeschränkungen für Geimpfte aus Drittstaaten. Ab dem 26. Juni ist die Einreise aus Ländern wie den USA, Albanien oder Serbien wieder möglich. Selbst Personen, die aus oder via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.12. Ägypten ws. Beirut · Die ägyptische Regierung hat das Land schneller geöffnet als erwartet. Bereits vor einem Jahr nahm Kairo erste Lockerungen für den inländischen Tourismus vor. Unter Auflagen dürfen Hotels wieder Gäste empfangen, allerdings nur mit einer beschränkten Auslastung. Jedes Hotel muss über einen Arzt verfügen. Zudem sollte bei den Angestellten und den Gästen regelmässig die Temperatur gemessen werden. Hochzeiten, Partys, Buffets oder das Rauchen von Wasserpfeifen sind verboten. In den Speisesälen gilt es, einen Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen einzuhalten. Der kulturelle Tourismus zu den Pyramiden und in Luxor ist mit gewissen Einschränkungen möglich. Im ganzen Land ist Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen vorgeschrieben, auch in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis. Religiöse Feiern in grossen Gruppen sind untersagt. Ausländische Gäste dürfen mit einem negativen Corona-Test (nicht älter als 72 Stunden) nach Ägypten reisen. Alle Flughäfen sind für internationale Linienflüge geöffnet. Auch Charterflüge zu den wichtigsten Badeorten sind erlaubt: Sharm al-Sheikh und Dahab auf dem Sinai, Hurghada und Marsa Alam am Roten Meer oder Marsa Matrouh am Mittelmeer. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Seit rund einem Jahr dürfen ausländische Gäste wieder nach Ägypten reisen. Beim Einchecken und bei der Ankunft in Kairo braucht es einen schriftlichen Nachweis eines negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und der Nachweis einer Krankenversicherung erbracht werden. In den Badeorten am Roten Meer besteht die Möglichkeit, den Corona-Test bei der Ankunft für 30 Dollar zu machen. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt dann aber eine verpflichtende Quarantäne (z. B. im Hotelzimmer). Fällt der Test positiv aus, ist die 14-tägige Quarantäne-Pflicht unausweichlich. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Die Einschränkungen der Öffnungszeiten von Geschäften, Gaststätten und Apotheken und die Beschränkung der Besucherzahlen in Cafés, Bars, Hotels und anderen touristischen Einrichtungen sind regional unterschiedlich. Unter Auflagen dürfen Hotels wieder Gäste empfangen, allerdings nur mit einer beschränkten Auslastung. Restaurants müssen ab 1 Uhr nachts schliessen. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Seit Mitte 2020 sind die Pyramiden von Gizeh und weitere historische Sehenswürdigkeiten wieder zugänglich. Dazu gehören das Ägyptische Museum und die Saladin-Zitadelle in Kairo, die Tempel von Luxor und Karnak, das Hurghada-Museum sowie die Tempel von Abu Simbel und Philae in Assuan. Reisegruppen dürfen nicht mehr als 25 Personen umfassen. In den Museen sind die Besucherzahlen limitiert. Gibt es eine Maskenpflicht? Bereits seit dem 19. Mai 2020 gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, in Banken, Supermärkten sowie in privaten und staatlichen Institutionen. Muss man in der Schweiz in Quarantäne? Ja, seit dem 3. Mai diesen Jahres steht Ägypten auf der Risikoliste des Bundes. Wer mit dem Flugzeug in die Schweiz reist, muss zudem seit dem 8. Februar einen negativen Test vorweisen. Alle Regeln finden Sie hier. Wer ist von der Quarantäne und der Testpflicht ausgenommen? Personen, die in den letzten sechs Monaten an Corona erkrankt und genesen sind, müssen nach Reisen in die meisten Risikogebiete nicht in Quarantäne in der Schweiz. Zudem müssen sie an der Grenze keinen negativen Covid-19-Test vorweisen und keine Kontaktdaten angeben. Dasselbe gilt ab dem 31. Mai für alle, die vollständig geimpft sind. Es gibt aber eine wichtige Ausnahme. Sie betrifft Gebiete, in denen eine Virusvariante entdeckt wurde, die das BAG als «besorgniserregend» einstuft. Wer aus diesen Ländern in die Schweiz einreist, muss in jedem Fall in Quarantäne (siehe Risikoliste unten).13. Thailand rt. Singapu r · In Thailand war der Tourismus wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen sehr eingeschränkt. Um das Geschäft mit den Feriengästen wieder in Schwung zu bringen, hat die Regierung eine Massenimpfaktion lanciert. Sie gibt der Regierung die Zuversicht, den Tourismus wieder in Gang bringen zu können. Premierminister Prayut hat am (16. Juni) angekündigt, dass das Land «innert der kommenden 120 Tage» komplett geöffnet werden soll. Das machte er aber schon am 19.6. wieder rückgängig: Die Öffnung gilt nur für Provinzen, wo mindestens 70 Prozent der Menschen geimpft sind. Phuket soll am 1. Juli wieder geöffnet werden, allerdings noch mit einigen Bedingungen und nur für geimpfte Touristen. Die geplante Öffnung hängt aber von den Fallzahlen ab. Die politische Lage bleibt labil. Das EDA rät nicht grundsätzlich von Reisen ab; dazu gibt es auch keinen Grund. Es mahnt aber Besucher und Schweizer, die in Thailand wohnen, zu Achtsamkeit. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Die Einreise nach Thailand ist grundsätzlich für Europäer möglich. Zur Einreise wird teilweise ein Visum verlangt, auf jeden Fall aber eine Sondergenehmigung, ein sogenanntes Certificate of Entry (COE) benötigt. Dieses kann online über die Webseite der zuständigen thailändischen Auslandvertretung beantragt werden. Bei der Einreise ist zudem der Nachweis eines negativen PCR-Tests notwendig, der beim Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Verlangt wird auch eine Krankenversicherung mit Deckungssumme von mindestens 100 000 Dollar, die auch Behandlungen von Covid-19 abdeckt. Zudem müssen alle Feriengäste bereits vor der Einreise die App ThailandPlus* auf ihrem Smartphone installieren und dadurch bereit sein, ihre Bewegungen im Land lückenlos kontrollieren zu lassen. Die Behörden prüfen zudem einzeln, ob Personen mit Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen einreisen dürfen; das bezieht sich in erster Line auf Familienangehörige. Aber das Prozedere dafür ist sehr hürdenreich. Die Regierung in Bangkok will das Königreich eher für bestimmte Herkunftsländer öffnen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Low-Risk-Gebieten oder von sicheren Reisekorridoren. Auch hier gibt es viel Bewegung, aber wenig Verlässliches. Man muss damit rechnen, dass die thailändischen Behörden Auskunft über Krankenversicherung, Reisegrund, Routen sowie Kontaktpersonen verlangen. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Grundsätzlich ja. In Bangkok sind die meisten Restaurants und grössere Hotels inzwischen wieder offen. Selbst Bars, Kneipen, Karaoke und sonstige Einrichtungen des Nachtlebens haben vielerorts geöffnet. Anders sieht es in den klassischen Feriendestinationen aus, die vor allem von ausländischen Gäste aufgesucht werden. Sie gleichen oft immer noch Geisterstädten, da viele Restaurants und Geschäfte mangels Kunden dichtgemacht haben. Zu den Vorteilen gehört, dass Strände und Natur derzeit unberührt sind. Ab Juli 2021 soll es ein Pilotprojekt auf Phuket geben. Wer geimpft ist, muss nicht mehr in Quarantäne. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Thailand passt die Bestimmungen fast wöchentlich an; Geschäfte und Restaurants können grundsätzlich wieder bedienen. In Ferienzentren wie Hua Hin, Phuket oder Pattaya sind die Strände leer und die meisten Vergnügungsparks zu. Gibt es eine Maskenpflicht? Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausserhalb der eigenen Wohnung ist überall Pflicht, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden. Diese Pflicht besteht auch bei Fahrten im eigenen Auto, wenn sich mindestens zwei Personen im Fahrzeug befinden. Beim Betreten von Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln wird zusätzlich die Temperatur gemessen. Muss man bei der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne? Wer aus einem Schengenland einreist, muss nicht in Quarantäne. Sich testen lassen muss nur noch, wer mit dem Flugzeug einreist und nicht geimpft oder schon getestet ist. Gelockert sind auch die Einreisebeschränkungen für Geimpfte aus Drittstaaten. Ab dem 26. Juni ist die Einreise aus Ländern wie den USA, Albanien oder Serbien wieder möglich. Selbst Personen, die aus oder via ein Land mit problematischen Virusvarianten einreisen, können dies ohne Test- und Quarantänepflicht, sofern sie geimpft oder genesen sind. Alle andern müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen - zudem müssen sie sich in Quarantäne begeben. Alle Regeln finden Sie hier.14. Schweiz ase. · Im Vergleich mit den Nachbarstaaten betreibt die Schweiz eine vergleichsweise lockere Corona-Politik. So gab es zu keiner Zeit Ausgangssperren und Geschäfte konnten nach einer relativ kurzen Zeit wieder öffnen. Die Hotels und Restaurants sind offen. Im ganzen Land gilt für alle öffentlich zugänglichen Innenräume, sowie im gesamten öffentlichen Verkehr und für alle Zugangsbereiche des öffentlichen Verkehrs eine Maskenpflicht. Praktisch alle touristischen Sehenswürdigkeiten sowie Museen in den Städten und auf dem Land sind offen und Führungen sind in begrenztem Rahmen wieder möglich. Die Restaurants sind - mit Einschränkungen - offen. Auch Fitnesscenter sind wieder geöffnet. Kinos und Theater können Vorstellungen mit Einschränkungen durchführen. Auch in diesen Räumen gilt eine Maskenpflicht. Im Freien ist die Maskenpflicht stark gelockert. Sind die Grenzen offen, und – wenn ja – wie kann man einreisen? Seit dem 15. Juni 2020 sind die Grenzen zu den EU- und Efta-Staaten sowie Grossbritannien wieder geöffnet. Die Einreise mit allen Verkehrsmitteln ist wieder möglich. Für die Einreise mit dem Flugzeug ist ein negativer PCR-Test notwendig. Wer auf dem Landweg in die Schweiz kommt, muss ein Einreiseformular ausfüllen. Sind Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants offen? Hotels sind offen und dürfen ihre Gäste bewirten, auch die Restaurants sind offen. Ferienwohnungen können gemietet werden. Muss man nach der Einreise in Quarantäne? Für Einreisen aus dem Schengenraum wird die Quarantänepflicht grundsätzlich aufgehoben. Eine Testpflicht besteht nur noch für Personen, die mit dem Flugzeug einreisen, sofern sie nicht geimpft und oder genesen sind. Auch nachweislich geimpfte Personen aus Drittstaaten können wieder einreisen. Die Risikoliste des Bundesamtes für Gesundheit wird enthält nur noch Staaten oder Gebiete, in denen für die Schweiz besorgniserregende Virusvarianten zirkulieren. Geimpfte und genesene Personen aus einem solchen Staat oder Gebiet können ohne Test- und Quarantänepflicht einreisen, solange sicher ist, dass die Impfung einen guten Schutz bietet. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen negativen PCR-Test oder Antigenschnelltest vorweisen und sich nach der Einreise in Quarantäne begeben. Welche Attraktionen sind offen für Touristen? Läden, Museen, Zoos, botanische Gärten und Erlebnis- und Wasserparks dürfen öffnen. Theater, Konzerthäuser und Kinos sind ebenfalls in Betrieb, dabei gilt eine Maskenpflicht in Innenbereichen. Der öffentliche Verkehr funktioniert uneingeschränkt. Die touristischen Bergbahnen und Schifffahrtsunternehmen verkehren normal. Bei Grossveranstaltungen mit Covid-Zertifikat (geimpft, genesen oder getestet) gibt es ab 26. Juni keine Personen-Beschränkungen mehr. Diskotheken und Tanzlokale dürfen ab 26. Juni wieder öffnen, wenn der Zugang auf Personen mit Covid-Zertifikat (geimpft, genesen oder getestet) beschränkt wird. Campingplätze haben geöffnet. Gibt es eine Maskenpflicht? In der Schweiz gibt es keine Maskenpflicht mehr im Freien sowie in Aussenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Freizeitbetrieben und Restaurantterrassen. In Innenbereichen gilt grundsätzlich weiterhin eine generelle Maskenpflicht, weil nicht kontrolliert werden kann, wer schon geimpft oder genesen ist.15. Liste aller Risikoländer Der Artikel wird als Service für unsere Leserinnen und Leser regelmässig aktualisiert.

 

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Ohne Kurzarbeit hätte es über eine Million Arbeitslose gegeben

Das ergibt eine aktuelle Schätzung des AMS. Demnach seien von März 2020 bis März 2021 durchschnittlich 245.000 Stellen durch die Umverteilung der Arbeitsstunden gerettet worden. Ohne das Corona-Kurzarbeitsmodell wäre im April 2020 coronabedingt die Zahl der Arbeitslosen laut AMS-Schätzung auf über eine Million angestiegen.39 Prozent der am österreichischen Arbeitsmarkt aktiven Personen waren damals am Höhepunkt der Coronakrise in Kurzarbeit oder arbeitslos vorgemerkt, geht aus einem aktuellen Bericht des Arbeitsmarktservice (AMS) hervor. Seit März 2020 erhielten rund 1,28 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (44 Prozent Frauen und 56 Prozent Männer) Corona-Kurzarbeitsbeihilfe. Vor allem Unternehmen im Bereich Warenproduktion, Handel, Hotellerie, Gastronomie und Verkehrswesen nutzten aufgrund von Umsatzeinbrüchen und Lockdowns das Kurzarbeitsmodell. Laut AMS wurden im Zeitraum März 2020 bis März 2021 im Schnitt rund 245.000 Stellen durch den Erhalt von Arbeitsplätzen durch Umverteilung der Arbeitsstunden im Unternehmen "gerettet". Der Anteil der Arbeitnehmer in Kurzarbeit an den Aktiv-Beschäftigten war in diesem Zeitraum im Bereich Beherbergung und Gastronomie mit 45,5 Prozent am höchsten, gefolgt von Kunst, Unterhaltung und Erholung mit 34,7 Prozent. Der Durchschnitt über alle Branchen lag bei 11,9 Prozent. Die Daten können sich aus abrechnungstechnischen Gründen noch rückwirkend ändern. Ab 1. Juli gibt es zwei verschiedene Corona-Kurzarbeitsmodelle. Einerseits gibt es eine unveränderte Variante für besonders betroffene Unternehmen und andererseits ein Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe. Unternehmen können die Corona-Kurzarbeitsphase 5 ab Mitte Juli beim AMS beantragt. "Das AMS erwartet durch das Auslaufen der Corona-Kurzarbeitsphase 4 Ende Juni keinen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen", so AMS-Vorstand Johannes Kopf. "Wir begrüßen den schrittweisen Ausstieg, denn Kurzarbeit ist ein Medikament und hat daher Nebenwirkungen." (APA)

 

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Ab sofort gibt es den EU-Impfpass – das bedeutet er für Reisende

Der EU-weit nutzbare digitale Impfpass geht am heutigen Donnerstag an den Start und soll das Reisen in Europa in der Corona-Pandemie erleichtern. Doch nicht alle Staaten in der Europäischen Union werden von Anfang an dabei sein. Fluggesellschaften warnen zudem wegen zusätzlicher Kontrollen vor Warteschlangen beim Check-in. Darüber hinaus haben die Mitgliedstaaten weiter die Möglichkeit, etwa wegen der ansteckenden Delta-Variante, Reisebeschränkungen zu verhängen. Ein Freifahrtschein für einen sorglosen Sommer ist das Zertifikat damit nicht. Hier ein Überblick über Funktionsweise und die Vor- und Nachteile: Das digitale EU-Zertifikat soll Reisen mit möglichst wenig Beschränkungen über Europas Grenzen hinweg ermöglichen. Die EU-Mitgliedstaaten haben zugesichert, bei Inhabern grundsätzlich auf Quarantäne- und Testpflichten zu verzichten. Der Nachweis soll Auskunft darüber geben, ob ein Mensch das Coronavirus weiterverbreiten kann oder zumindest wie wahrscheinlich dies ist. Neben Informationen über eine Corona-Impfung kann das Dokument deshalb auch aktuelle Testergebnisse und Angaben über eine überstandene Corona-Erkrankung enthalten. Das Zertifikat besteht aus einem QR-Code, der gescannt werden kann. Eine digitale Signatur soll dafür sorgen, dass es fälschungssicher ist. Der Nachweis kann auf Mobilgeräten gespeichert oder auch in ausgedruckter Form mitgeführt werden. Eine elektronische EU-Plattform stellt sicher, dass die Echtheit europaweit überprüft werden kann. In Deutschland gibt es eine spezielle CovPass-App, die dafür heruntergeladen werden kann. Alternativ kann die Corona -Warn-App genutzt werden. Nein. Es dient lediglich dazu, die Kontrollen, wie etwa an Flughäfen, zu vereinfachen. Impfungen können auch durch einen herkömmlichen Impfpass nachgewiesen werden. Das Zertifikat wird seit Mitte Juni bei Impfungen routinemäßig ausgestellt. Wer davor geimpft wurde, kann sich den digitalen Nachweis nachträglich kostenlos etwa in Apotheken ausstellen lassen. Bisher wurden in Deutschland laut Bundesgesundheitsministerium 40 Millionen Zertifikate ausgestellt. Alle Mitgliedstaaten müssen die von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zugelassenen Impfstoffe akzeptieren. Das sind derzeit die Mittel von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Regierungen können aber auch andere Impfstoffe akzeptieren. Ihnen obliegt es auch zu entscheiden, ob sie den Impfnachweis bereits akzeptieren, wenn nur eine von zwei nötigen Dosen verabreicht wurde. Voraussichtlich nicht. Bis Mittwoch waren 21 der 27 Mitgliedstaaten an das EU-System angeschlossen. Es fehlten noch Irland, Malta, die Niederlande, Rumänien, Schweden und Ungarn. Grund sind technische oder Anlaufprobleme. Mit dabei sind aber bereits die Nicht-EU-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen. Europäische Verbände von Fluggesellschaften und Airports warnen vor Schlangen bei der Passagierabfertigung. Sie kritisieren, dass ihnen die Last der Kontrollen aufgebürdet wird und sehen eine zusätzliche Erschwernis durch uneinheitliche nationale Systeme. Demnach zeigen bisherige Erfahrungen, dass die durchschnittlichen Check-in-Zeiten um das Fünffache auf zwölf Minuten pro Passagier steigen. Reisende sollten deshalb beim Abflug mehr Zeit einplanen. Nein. Die Mitgliedstaaten sollen zwar möglichst darauf verzichten, sie können aber etwa beim Auftreten von neuen Virus-Varianten eine "Notbremse" ziehen und wieder Beschränkungen und Auflagen verhängen. So hat Deutschland gerade Portugal zum Virusvariantengebiet erklärt. Wer von dort zurückkommt, muss mit oder ohne Zertifikat für 14 Tage in Quarantäne. Grundsätzlich ja. Es eignet sich auch, um etwa Restaurant- oder Veranstaltungsbesuche zu ermöglichen. Diese Frage wird jedoch nicht auf EU-Ebene entschieden. In vielen EU-Ländern gibt es aber derartige Pläne. Sehen Sie im Video: Wer mit dem Flugzeug verreisen will, muss einen negativen Coronatest oder ein Impfzertifikat vorzeigen. Die Lufthansa ist dabei, ihre Prozesse zu optimieren, um den Check-In so schnell und bequem wie möglich abwickeln zu können.

 

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Stablecoins als mögliches Systemrisiko

D as schnelle Wachstum der Emissionen sogenannter Stablecoins könnte mit der Zeit die Funktionsfähigkeit des Marktes für kurzfristige Kredite beeinträchtigen, befürchtet die Rating-Agentur Fitch. Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an konventionelle Währungen gebunden ist und die diese Stabilität durch die Haltung von Reserven zu erreichen suchen. Fitch machen dabei vor allem Stablecoins Sorgen, die entweder nur teilweise oder durch Anlagen abgesichert sind, die selbst von den Kreditmärkten abhängig sind. Nach Daten der Blockchain-Datenplattform Chainalysis, lag im ersten Quartal das Transaktionsvolumen von Stablecoins mit 869 Milliarden Dollar um 40 Prozent über dem von Bitcoin. Vergleichsweise wenig problematisch sei etwa der USD Coin, der zweitgrößte an den Dollar gebundene Stablecoin, der 1:1 durch Dollareinlagen bei der Zentralbank gedeckt wird. Dagegen wird der größte Stablecoin, Tether, zur Hälfte durch kurzfristige Unternehmensanleihen (Commercial Paper) gedeckt. Diese Bestände könnten höher sein als die der meisten erstklassigen Geldmarktfonds. Eine plötzliche Massenrückgabe von Tether könnte die Stabilität der kurzfristigen Kreditmärkte beeinträchtigen, wenn diese während einer Abwärtsbewegung des Marktes eintrete, besonders wenn gleichzeitig auch andere Stablecoins verkauft mit einer ähnlichen Reservestruktur verkauft würden. Das Risiko eines Runs habe sich schon beim Zusammenbruch des Stablecoin, Iron im Juni gezeigt. Diese Ansteckungsrisiken könnten den Druck in Richtung einer strengeren Regulierung des Bereichs erhöhen. Auch der von Facebook geplante Dollar-Stablecoin Diem soll mindestens 80 Prozent der Reserven in risikoarmen kurzfristigen Staatspapieren halten und nur 20 Prozent in bar oder täglich verfügbaren Geldmarktfonds, die auch in solche kurzfristigen Staatspapiere investieren. Fitch macht darauf aufmerksam, dass die amerikanischen Aufsichtsbehörden festgestellt haben, dass Stablecoins wie Tether sich als instabil erweisen könnten, wenn sich die Renditeaufschläge kurzfristiger Kredite erheblich ausweiten sollten, wie es etwa 2020 oder 2007/08 der Fall war. Dies stehe im Gegensatz zu der Art und Weise, wie Stablecoins in der Öffentlichkeit vermarktet würden. Eine strengere Regulierung wird sowohl in den USA als auch in Europa derzeit diskutiert, Zeitplan und Details seien aber unklar oder Änderungen vorbehalten. Eine verstärkte Regulierung könne die Transparenz verbessern und eine schrittweise Migration von Stablecoin-Besicherungsreserven zu weniger riskanten Vermögenswerten erzwingen. Fitch hält es für unwahrscheinlich, dass Behörden eingreifen würden, um Stablecoins zu retten, auch um zu vermeiden, dass diese entsprechend riskant konstruiert werden. Die Behörden könnten allerdings eingreifen, um Händler und Geldmarktfonds zu stützen, sollten Rückgaben von Stablecoins zu einem breiteren Abverkauf von Commercial Paper führen oder diesen verstärken, um die Funktionsfähigkeit des Marktes aufrecht zu erhalten.

 

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Landwirte sehen steigende Preise für Milchprodukte kommen

Die steigenden Weltmarktpreise bei Milchprodukten werden nach Einschätzung von Branchenvertretern über kurz oder lang in den deutschen Supermarktregalen ankommen. "Im Moment sehen wir einfach weltweit extrem steigende Notierungen, aber eben, dass hier in Deutschland der Lebensmittelhandel versucht aus der starken Position heraus, diese Erhöhungen nach vorne weiter wegzuschieben", sagte der Co-Vorsitzende der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW, Hans Stöcker, am Donnerstag im niederrheinischen Kempen. "Aber es wird eben auch da zu Erhöhungen kommen müssen", zeigte er sich mit Blick auf eine starke Nachfrage aus dem Ausland von einem Nachziehen der großen Lebensmittelhändler in Deutschland überzeugt. "Und von daher steht alles Richtung auf steigende Preise, denn nur steigende Preise im Markt können auch nachher weitergegeben werden in steigende Milchauszahlungspreise von den Molkereien." Aber es sei nicht mehr so, das alle Kontrakte zur gleichen Zeit abgeschlossen würden. Von daher sei es noch ungewiss, wann Preiserhöhungen kämen. Seit Jahrzehnten hatten die Stichtage 1. Mai und 1. November eine große Bedeutung für die Milchwirtschaft. Zu diesen Zeitpunkten traten traditionell neue Lieferverträge der einzelnen Molkereien mit den Lebensmittelhändlern in Kraft. Rund um diese Stichtage konnte es dementsprechend zu Preisveränderungen für die Verbraucher bei Milch und zahlreichen Milchprodukten in der untersten Preislage kommen. Aldi galt dabei als Messlatte für andere große Händler und Ketten. Diese Stichtage waren bei Preissenkungen auch schon mehrfach Anlass für Milchbauern, für ein besseres Einkommen zu demonstrieren. Die Tendenz gehe nun dahin, dass man doch "insgesamt etwas davon weggeht, dass alle Kontrakte zur gleichen Zeit im Halbjahresrhythmus gemacht werden", erklärte Stöcker. Die Unternehmen versuchten, Kontrakte stärker auf ihre individuellen Produkte auszurichten. Nach einem Bericht der "Lebensmittel Zeitung" will Aldi bis Ende September die Halbjahresverträge für Milch auf Mehrjahresverträge umstellen. Aldi Nord und Aldi Süd verwiesen vor wenigen Tagen in einer gemeinsamen Stellungnahme darauf, dass die Preisfindung bei Milch "grundsätzlich dem Prinzip von Angebot und Nachfrage auf dem gesamten (Welt-)Markt" folge und von weiteren Faktoren wie etwa Qualitäts- oder Nachhaltigkeitskriterien beeinflusst werde. Nur etwa ein Viertel der in Deutschland produzierten Menge an Milch werde durch den Handel vertrieben, mehr als die Hälfte gehe in den Export. Der Erzeugerpreis sei deshalb nur zum sehr kleinen Teil vom deutschen Handel abhängig und werde insbesondere vom Weltmarkt beeinflusst. Aldi wolle dennoch dazu beitragen, dass weltmarktbedingte Rohstoffschwankungen bei Milch nicht zu Lasten der deutschen Landwirte gingen. Ein Modell dafür seien mittel- und längerfristige Lieferverträge, mit denen Molkereien langfristige Mengenabnahmen zugesichert und somit bessere Planungssicherheit gegeben werden könne. "So wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die angespannte Situation weiter zu lösen", erklärten Aldi Nord und Aldi Süd. Aus kartellrechtlichen Gründen könnten keine Details genannt werden.

 

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Ausstellung: Umgang mit behinderten Minderjährigen in DDR

Die Ausstellung "Am Leben vorbei" über den Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR wird erstmals auch öffentlich gezeigt. Drei Monate nach der digitalen Präsentation im Internet ist die aus 13 Rollbannern bestehende Wanderausstellung seit Donnerstag im Foyer der Helios Kliniken Schwerin zu sehen. Die Dokumentation war auf Initiative der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur entstanden, die im März auch ein Form zu dem Thema veranstaltet hatte. Bei der Landesbeauftragten ist die Anlauf- und Beratungsstelle der bundesweit tätigen Stiftung "Anerkennung und Hilfe" eingerichtet. Die Stiftung bietet Menschen, die als Kinder und Jugendliche in Ost und West in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben, Unterstützung. Bis Ende Juni hätten sich fast 2000 Betroffene aus Mecklenburg-Vorpommern gemeldet und teilweise über Schläge, Demütigungen, Essensentzug und Fixierung am Bett berichtet. "Gerade im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen als schwächsten Gliedern der Gesellschaft zeigt sich in der DDR eine tiefe Diskrepanz zwischen den ideologischen Phrasen und den erschütternden Zuständen in den Einrichtungen", sagte die Landesbeauftragte Anne Drescher am Donnerstag in Schwerin. Schätzungen zufolge lebten in der DDR zwischen 1949 bis 1990 insgesamt etwa 140 000 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Wochenstätten, Heimen, Krankenhäusern und psychiatrischen Kliniken. Kinder, die als "bildungsfähig" eingestuft wurden, seien meist auf Sonderschulen, manchmal sogar schon in Sonderkindergärten mit Internaten untergebracht gewesen, geht aus der Dokumentation hervor. Die Ausstellung vermittle ein Bild von der damaligen Unterbringung behinderter Jugendlicher, deren Integration sowie von Bildungs- und Therapieangeboten in staatlichen und konfessionellen Einrichtungen, thematisiere aber auch die gegen sie gerichteten Zwangsmaßnahmen. Sechs Einzelschicksale dokumentierten die Lebenswelten Betroffener, hieß es. Die bis zum 24. August in den Helios Kliniken Schwerin zu sehende Ausstellung soll danach an weiteren Orten im Land gezeigt werden.

 

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Studie offenbart Nachholbedarf bei Bayerns Ausgleichsflächen

Viele Kommunen in Bayern gleichen Eingriffe in die Natur nach Ansicht des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) schlecht oder gar nicht aus - obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Studien zeigten, dass nur etwa ein Viertel der sogenannten Ausgleichsflächen den Vorgaben entspreche, teilte der LBV am Donnerstag in München mit. Ausgleichsflächen sind nötig, wenn etwa Wald wegen eines Bauprojekts abgeholzt wird. Dann muss an anderer Stelle Fläche ökologisch aufgewertet werden, zum Beispiel durch die Renaturierung eines Flusses oder durch Streuobstwiesen. Wie es funktionieren kann, zeigt eine Maßnahme in Röttingen (Landkreis Würzburg). Hier hat die Stadt als Ausgleich für den Bau einer Ortsumgehung ein artenreiches Biotop mit Streuobstwiesen und Magerrasen geschaffen. Doch der LBV nannte auch negative Beispiele. So würden Ausgleichsflächen mitunter intensiv landwirtschaftlich genutzt, so etwa in Gebenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach). Hier sei auf einer Ausgleichsfläche ein Getreideacker angelegt worden. Bereits zu Beginn des Jahres hatte der Naturschutzverband mehrere Forderungen gestellt. So verlangte der LBV unter anderem zusätzliches Personal in den Genehmigungsbehörden, um die Umsetzung der Regelungen besser kontrollieren zu können. Ansonsten werde Bayern seiner selbst ausgerufenen Vorreiterrolle in diesem Bereich nicht gerecht, sagte ein Pressesprecher.

 

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„Austrian World Summit“: Schwarzenegger für mehr Hoffnung

Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien sprach sich bei seinem „Austrian World Summit“ dafür aus, die Botschaften im Kampf gegen den Klimawandel einfach zu halten und auch über Erfolge zu berichten. Wien – Inmitten der Klimakrise hat Arnold Schwarzenegger bei seinem „Austrian World Summit“ am Donnerstag in der Wiener Spanischen Hofreitschule zu mehr Hoffnung – vor allem in der Kommunikation – aufgerufen. „Die breite Bevölkerung wird förmlich überflutet mit negativen Schlagzeilen über schmelzende Eisberge, überflutete Städte, ausgetrocknete Landstriche, Krieg und Migration. Ist es ein Wunder, dass die Leute verwirrt oder abgestumpft sind?“, sagte Schwarzenegger. Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien sprach sich dringend dafür aus, die Botschaften im Kampf gegen den Klimawandel einfach zu halten und vor allem auch über Erfolge in diesem Bereich zu berichten. Für einen Vergleich zog der Schauspieler einmal mehr seine Filme heran: Selbst in der düsteren Dystopie der Terminator-Reihe ist das Handeln der Protagonisten von Hoffnung getragen. „Wir sind alle unser eigenes Schicksal Schmied (there‘s no fate but what we make for ourselves)“, zitierte Schwarzenegger dann auch aus dem zweiten Teil. Diese Hoffnung vermisst Schwarzenegger in der Klimadebatte. Diese gleiche mehr einem „Daueralarm, den niemand durchhalten kann“. Dabei bräuchten die Menschen angesichts der großen Herausforderungen vor allem Ermutigung. Inzwischen gäbe es auch in der Wirtschaft und in der Politik erste Erfolge zu verzeichnen. Schwarzenegger verwies unter anderem darauf, dass das Unternehmen Apple bis 2030 klimaneutral produzieren will oder auch auf die Klimaziele der EU. „Wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir die Umweltverschmutzung beenden“, sagte der ehemalige Gouverneur. 📽️ Video| Schwarzenegger lädt zum Umweltgipfel Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Abspielen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Aktivisten sollten sich zudem mehr auf das leicht verständliche Thema Luftverschmutzung konzentrieren. Durch diese würden jährlich mehr als sieben Millionen Menschen sterben. „Das sind mehr als durch die Corona-Pandemie“, so Schwarzenegger. Durch die Reduktion von fossilen Brennstoffen würden auch gleichzeitig andere Umweltprobleme gelöst werden. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der wieder den Ehrenschutz für die Veranstaltung übernommen hatte, zeigte sich zuversichtlich, dass die Menschheit die Klimakrise lösen werde. Dem Menschen sei das Lösen von Problemen nicht nur in die Wiege gelegt worden, er könne auch aus seinen Fehlern lernen. Mit dem Klimaabkommen von Paris und dem European-Green Deal seien auch die ersten Schritte bereits getan worden. „Wir müssen weiter fest an einem Strang ziehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir Klimakrise meistern werden“, so das Staatsoberhaupt. Gegen eine „Politik des erhobenen Zeigefingers“ sprach sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) aus. „Wir haben uns in Österreich sehr ambitionierte Klimaziele gesetzt, unter anderem bis 2040 klimaneutral zu werden. Wir unterstützen auch die ambitionierten Klimaziele der Europäischen Union“, sagte Kurz. Eine endgültige Lösung könne es aber nur auf globaler Ebene geben. Sonst würden sowohl die Arbeitsplätze als auch die Emissionen in Länder abwandern, die weniger strengere Klima-Auflagen hätten. Dass weltweite Lösungen möglich sind, habe aber die Corona-Pandemie gezeigt: Hier wurden in nur einem Jahr durch das gemeinsame Vorgehen Impfungen gegen das Virus entwickelt. Dass aber nicht alles eitel Wonne ist, zeigte sich spätestens als die Klimaaktivistin Greta Thunberg per Video zugeschaltet wurde. Die Politiker würden nur handeln, weil nun alle Augen auf ihnen liegen. Ihr Handeln sei auch nicht echt, sondern „ein Rollenspiel“ und „Kommunikations-Taktiken“. Auch vor der Tür der Veranstaltung gab es Protest: Klimaaktivistin Martha Krumpeck, die seit fünf Wochen im Hungerstreik gegen den „Ökozid“ ist, demonstrierte mit ihrem Hungerstreik-Schild vor der Spanischen Hofreitschule. Am „Summit“, der unter dem Motto „Healthy Planet – Heatlhy People“ stand, ging dann es darum, Umweltprobleme zu diskutieren und vor allem Lösungen zu präsentieren. Der Rahmen reichte dabei von „Grüner Wirtschaft“ über „Die Macht der Konsumenten“ bis hin zu „Luftverschmutzung“. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde die Konferenz von dem Hygiene-Facharzt Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien begleitet. Mit ihm gemeinsam wurde ein umfangreiches Corona-Sicherheitskonzept erarbeitet. Der Climate-Kirtag, ein Outdoor-Event, das vor der Corona-Pandemie mit dem „Summit“ einherging, entfiel erneut. (APA) „Zurück in die Zukunft – Unser Klima gestern, heute, morgen“: Der Österreichische Wisse... Laut einem 4000 Seiten starken Bericht des Weltklimarates IPCC hat ein Verfehlen des 1,... Bei der Konferenz hätten erstmals alle sieben Teilnehmerländer ein Bekenntnis zur Klima... Immer mehr Wirte & Co. reagieren auf den Regionalitäts-Trend. Im Bezirk Kitzbühel ist m... Fast 90 Prozent der Bergsportler fahren mit dem Auto. Mit einer Aktion wollen „Climbers...

 

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Van Bommels Auftakt in Wolfsburg ohne den Kapitän

Neben den EM-Teilnehmern fehlte am Donnerstag beim Trainingsauftakt des VfL Wolfsburg noch ein anderes prominentes Gesicht: Kapitän Guilavogui ist in Frankreich in Quarantäne. Hauptfigur in Wolfsburg ist im Moment aber eh ein Anderer.

 

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Schwaben statt Niederlande: Brieftaube harrt bei Polizei aus

Eigentlich sollten die Niederlande ihr Ziel sein - doch eine Brieftaube scheint sich bei der Polizei in Schwaben wohlzufühlen. Seit drei Tagen harrt die Taube nun in Donauwörth aus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Das Tier habe zunächst versucht, in die örtliche Polizeiinspektion zu gelangen. Da sich die Taube nicht habe verscheuchen lassen, hätten Beamte anhand der Beringung am Bein den Besitzer ausfindig gemacht und kontaktiert. Der Niederländer habe die Polizei gebeten, die Taube zu füttern, bis diese sich selbstständig auf den Heimweg mache. "Körner und Wasser all inclusive" in der Wohnung einer Beamtin hätten zunächst den gewünschten Effekt gehabt: Die Taube sei weggeflogen. Am Donnerstag sei sie allerdings wieder an der Polizeiinspektion gelandet. Dort versuche sie, in das Gebäude zu gelangen. Die Donauwörther Polizei hofft, dass ihre "Zielkoordinaten in absehbarer Zeit richtig eingestellt werden und das Tier zu seinem Besitzer zurückkehrt".

 

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Zahl der Sterbefälle während Corona teils deutlich erhöht

Die Zahl der Sterbefälle in Bayern ist im Verlauf der Corona-Pandemie phasenweise deutlich gestiegen. In anderen Monaten gab es hingegen keine signifikanten Unterschiede zu den Vorjahren. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Fürth mit. So war die Zahl der Sterbefälle zum Jahreswechsel 2020/2021 in den Monaten November und Dezember 2020 sowie Januar 2021 deutlich nach oben gegangen. Im November war die Sterberate um über 13 Prozent, im Dezember um gut 35 Prozent und im Januar um rund 22 Prozent erhöht im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, wie aus der Statistik hervorgeht. Im Februar und März 2021 lag dann die Zahl sogar niedriger als im Durchschnitt der letzten Jahre, im April etwa gleichauf. Im Mai ging es dann wieder über den mittelfristigen Schnitt und etwa auf das gleiche Niveau wie im Mai 2020. In diesem Monat starben besonders viele Menschen im Alter von über 80 Jahren. Besonders deutliche Ausschläge gab es regional. Die Städte Schweinfurt (plus 44 Prozent) und Amberg (plus 37 Prozent) sowie die Landkreise Neumarkt (Oberpfalz, plus 41 Prozent), Kronach und Neuburg-Schrobenhausen (jeweils plus 38 Prozent) lagen klar über dem Mittel der Jahre 2016 bis 2019.

 

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Autofahrer bemerkt Nägel vor Reifen in der Weißenhorner Innenstadt

Ein Unbekannter hat in Weißenhorn Nägel so an einem Auto platziert, dass beim Losfahren ein Reifen beschädigt worden wäre. Die Polizei ermittelt.

 

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Podcast: Unternehmerfamilie Tönnies privat wie nie

Unternehmer sprechen wenig über ihr Leben und Gefühle – anders Fleischfabrikant Clemens Tönnies (65)! Mit seinem Sohn Max (30) plaudert er im neuen Podcast „Tönnies & Tönnies“ (auf allen Streaming-Portalen erhältlich) unter anderem über den frühen Tod seines Bruders Bernd, seine Ehefrau Margit und den Corona Ausbruch in der Fabrik. Als Clemens Tönnies seinen Bruder Bernd das letzte Mal sah, nahm der ihm das Versprechen ab, sich um die Familie zu kümmern und um den Verein seines Herzens: Schalke. „Er war ja damals Präsident. Das war für mich eine unglaublich schwere Zeit. Ich bin zurück gefahren und zwar total verzweifelt. (..) Mein Bruder war der beste Typ, den ich je in meinem Leben kennengelernt habe, wir haben uns geliebt ohne Ende. Wir waren voneinander abhängig und das Besondere war, dass er mich hat gewähren lassen und ich ihn in seiner Art akzeptiert habe.“ Max Tönnies empfindet seine Mutter als wichtigen Teil der Firma: „Mama ist mit vollem Elan dabei. Das ist das was uns als Familie charakterisiert. Da sind wir schon eine Unternehmerfamilie. Da hat auch meine Mutter einen extrem hohen Anteil bei vor allem auch Papa und mich in der richtigen Minute wieder runter zu holen und zu sagen: Pass auf, jetzt machen wir es aber mal nicht so.“ Auch Fleischfabrikant Clemens Tönnies findet herzliche Worte: „Es war ein ganz großes Glück, sie an meine Seite zu bekommen. Fleißig wie verrückt, engagiert, clever. Bei uns ist es so: Wenn sie sagt,Da ist was' – hat sie immer Recht.“ Im Unternehmen sieht sich das Ehepaar kaum, jeder hat seinen Bereich. „Das ist gut, wenn man das sauber trennt und ich habe eine Eigenart: Wenn ich nach Hause komme, will ich nicht mehr über das Unternehmen reden. Ich nehme mir auch nie Arbeit mit nach Hause. Ich habe einen intensiven Arbeitstag – der geht um halb sechs los, meistens bis 18, oder 19 Uhr – und dann ist für mich aber auch Schluss.“ Der frühere Schalke-Aufsichtsratsvorsitzende erklärt: „Ich stand im Auge des Hurrikans und fühle heute noch, dass sich viele an Tönnies vergriffen und politisches Kapital herausgezogen haben. Von Herr Hofreiter wurde gefordert: 'Kauft nicht bei…' – etwas, was ich für einen deutschen Abgeordneten gleich welcher Partei für unanständig halte.“ Auch sein Sohn Max erinnert sich: „Was da über uns hereingebrochen ist, das war als Firma, als Familie, als Mensch unfassbar. Ich habe das Papa auch schon mal gesagt, er war derjenige der mit Foto zwei Wochen lang in fast jeder Tagesschau war. Ich glaube nicht, dass das viele nervlich überstanden hätten.“ „Das hat uns als Familie auch so zusammen geschweißt. Wir haben uns als Familie so unfassbar Sorgen um Papa gemacht, auch um die Firma. Was wir erlebt haben, das wünscht man dem ärgsten Feind nicht“, sagt Max Tönnies.

 

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John Travolta über den berühmten Tanz mit Diana: "Es war ziemlich kompliziert"

Es war der Moment, der Lady Diana endgültig zur weltweiten Stilikone werden ließ: 1985 schwebte sie bei einem Galaempfang im Weißen Haus mit Hollywoodstar John Travolta übers Parkett. Sie und Prinz Charles waren damals erst wenige Jahre verheiratet und auf Staatsbesuch in den USA. Die Bilder vom Tanz mit Travolta gingen um die Welt, sorgten für ein riesiges Medienecho. Der Schauspieler erinnert sich noch gut an die Details des Abends, wie er im April der mexikanischen Ausgabe von "Esquire" erzählte. Schon die Rahmenbedingungen seien toll gewesen. "Denken Sie nur an die Kulisse. Wir waren im Weißen Haus. Es ist Mitternacht. Die Bühne ist traumhaft. Ich gehe also zu ihr, berühre sie am Ellbogen und fordere sie zum Tanz auf. Sie dreht sich um, schenkt mir ihr einnehmendes Lächeln, ein wenig Traurigkeit schwingt mit, und sie sagt Ja. Und da waren wir also und haben zusammen getanzt wie im Märchen", so Travolta. Er habe nicht damit gerechnet, dass sie ihn bitten würden, mit der damals 24-Jährigen zu tanzen und habe sich sehr geehrt gefühlt. "Ich wollte den Tanz gut führen und sicherstellen, dass wir Spaß haben. Das war ja der leichte Teil. Aber allein die Aufgabe, Diana angemessen zu begrüßen und so selbstbewusst zu sein und sie zum Tanz aufzufordern war eine ziemlich komplizierte Sache", erzählt der ehemalige "Saturday Night Fever"-Star. Schon früher hatte er berichtet, dass es wohl Dianas ausdrücklicher Wunsch gewesen sein soll, mit ihm zu tanzen. Die damalige First Lady Nancy Reagan habe ihm gesagt, dass er Diana um Punkt Mitternacht auffordern solle. Später hatte Travolta den Abend als eines der Highlights seines Lebens beschrieben. Denn auch für ihn brachte der Auftritt wieder neuen Glanz und ein Karrierehoch. Dianas Kleid vom britischen Designer Victor Edelstein, das sie an jenem Abend in Washington D. C. trug, wurde übrigens 1997 kurz vor ihrem Tod für den guten Zweck versteigert.100.000 Pfund brachte die Samtrobe damals ein, eine weitere Auktion im Jahr 2013 sogar 240.000 Pfund. Quellen: Esquire, People

 

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Dritter Verdächtiger nach Tod einer 13-Jährigen in Wien gefasst

Nach der Tötung einer 13-Jährigen in Wien ist ein dritter Verdächtiger festgenommen worden. Wie Österreichs Polizeichef am Donnerstag mitteilte, werde zudem international nach einem vierten Mann gefahndet. Die vier stehen im Verdacht, das Mädchen sexuell missbraucht und den Tod verursacht zu haben. Nach Ermittlungen der Polizei war die Jugendliche in die Wohnung eines Verdächtigen mitgegangen. Dort sei sie unter Drogen gesetzt und missbraucht worden. Die Obduktion ergab, dass sie erstickt wurde. Ihre Leiche war am Samstag in einer Wohngegend in Wien entdeckt worden. Die vier Verdächtigen stammen aus Afghanistan. Die Festgenommenen sind 16,18 und 25 Jahre alt. Der älteste wurde Mittwochabend an einer U-Bahnstation gefasst. Nach Angaben der Polizei hat der 18-Jährige die Tat bislang geleugnet. Er war wegen Drogendelikten und Diebstahls vorbestraft. Ihm drohte eine Abschiebung, gegen die er Berufung eingelegt hatte. Der jüngste Tatverdächtige, ein Asylbewerber, habe in den Verhören geschwiegen, hieß es. Nachdem die Nationalität der mutmaßlichen Täter bekannt wurde, hat die in Österreich mit den Grünen regierende konservative ÖVP schnellere Abschiebungen von kriminellen Asylbewerbern versprochen. Außerdem stellte sie Migranten mit anderen kulturellen Werten als Gefahr dar. EU-Ministerin Karoline Edtstadler berief aus Anlass der Tötung am Donnerstag ein Gespräch mit Expertinnen und Experten ein. Das erste Ergebnis des Treffens sei, "dass Migration Probleme verursacht", sagte die ÖVP-Politikerin danach. Sehen Sie im Video: Der Mord an der 33-jährigen Britin Sarah Everard wühlt tausende Menschen auf. Mit eindrücklichen Botschaften erzählen Frauen von ihren Erfahrungen – und fordern tiefgreifende Veränderungen. Im Video sehen Sie die stärksten Protest-Plakate zum Fall Sarah Everard.

 

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In sich, für sich selbst genug

Es kam vor, dass er während eines Konzerts von der Bühne ging und sich ins Publikum setzte. Das war nicht einstudiert. Das war Peter pur. Der nahm sich Freiheit, wo andere sie nicht vermuteten, beulte sie aus und strapazierte und dehnte sie bis an die Schmerzgrenze. Besser noch, als ihn zu hören, sah man Peter Hollinger zu. Schlaksig hinter seinem Schlagzeug, bisschen düster, wuscheliges Haar: Peters Punk brauchte keinen Dresscode, er war in sich, für sich selbst genug. Peter wuchs in Zweibrücken auf, Rheinland Pfalz, die Mutter unterhielt als Schneidermeisterin ein Geschäft, der Vater führte eine Firma für Klimatechnik. Sie hatten eine Vorstellung davon, wie das Leben ihres Sohnes verlaufen sollte: Ingenieurstudium, anschließend Übernahme des Betriebes. Die Mutter, so erzählte Peter, legte ihm bis in die Pubertät hinein die Garderobe für den Tag bereit. Freundschaften, die den Eltern nicht passten, wurden beendet, bis fast niemand übrig und Peter oft alleine blieb. Er trieb sich draußen rum, lernte zu schätzen, dass keiner ihm vorschrieb, was zu tun und was zu lassen war. Der erste Bruch mit den Eltern passierte, da war er langhaarige 15. Ein Gammler in ihren Augen. Und der Nachbar sprach: Wäre das mein Sohn, ich hätte ihn an die Wand gestellt. Peter sagte, sie hätten ihn rausgeworfen, sie sagten, er sei fortgelaufen. Jedenfalls brachte die Polizei ihn zurück. Mit 18, kurz vor dem Abitur, zog er aus. Er fand die Freiheit, die er nie wieder hergeben wollte, er fand die Musik – und irgendwann den Weg nach Berlin, Kreuzberg natürlich. Falsche Folklore Anfang der 80er wurde er Teil eines Trios, das sich „Uludag“ nannte, nach dem Berg in der Türkei: experimentelle, anarchische Rockmusik. Peter und sein Bandkollege Werner Cee waren begeistert von außereuropäischen Klängen und Rhythmen, sammelten Platten und Aufnahmen in Stadtbibliotheken und werweißwo. Sie versuchten, sich in türkische Hochzeiten reinzumogeln, was ihnen gelegentlich gelang, trotz der langen Haare. Cee besorgte sich eine Langhalslaute, Peter eine türkische Handtrommel. Was sie spielten, nannten sie „falsche Folklore“, denn ihnen war klar, dass sie von dieser Musik noch viel zu wenig wussten. Auf Schrottplätzen sammelte Peter Dinge, die ihm als Schlagwerk dienen konnten. Noch immer existieren kistenweise Audiokassetten von ihren Improvisationen, weil sie die grundsätzlich aufnahmen, um die interessantesten Stellen herauszusuchen, eben das, was sie vielleicht nochmal spielen sollten. Nie orientierten sie sich am Mainstream, der interessierte sie nicht. Bei Konzerten anderer konnte Peter es nicht ausstehen, wenn auf der Bühne einer eitel war, wenn er zeigte, wie gut er etwas einstudiert hatte. Musik und Leben waren verwoben. Was sich woraus speiste? Unklar. Da war zum Beispiel seine „Koffersuite“, bei der für die Zuschauenden nicht ganz eindeutig war, wann die Performance begann und die Musik endete – oder anders herum. Peter schleppte dafür alles Mögliche heran: Spielzeug, Radkappen, Töpfe, Gewehrpatronen. Bedingung war, dass es in einen altmodischen Koffer mit metallenen Ecken und Nieten passte. Auf einem abgerockten Teppich arrangierte er die Gegenstände mit größter Ruhe und Lässigkeit, immer wieder unterbrochen vom Zigarettendrehen und Biertrinken. Ach, da saß ja schon Publikum. Na denn. Im Internet ist eine Tonaufnahme der „Koffersuite“ zu finden.31 Minuten und 34 Sekunden Trommeln, Klopfen, Schaben, ausgesprochen rhythmisch, doch nichts klingt nach gewöhnlichem Schlagzeug. „Räudig“ ist ein Wort, das Kritiker für Peters Spiel fanden, „unnachahmbar“ ein anderes. Der Kulturmanager Matthias Osterwold erinnert sich, wie er die „Koffersuite“ Mitte der 80er Jahre im besetzten KuKuCK, dem Kunst- und Kulturcentrum Kreuzberg in der Anhalter Straße, sah und hörte; wie er sofort begeistert war von diesem charismatischen Typen und seiner Musik. „Wenn er das spielte, war er ganz bei sich.“ Osterwold hatte gerade mit anderen zusammen den Verein „Freunde Guter Musik Berlin“ gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, neue Musik hör- und sichtbarer zu machen. Peter verdiente seiner Ansicht nach beides: gehört und gesehen zu werden. Manchmal half Osterwold, den „verdammt schweren“ Koffer zu Auftritten zu schleppen, die er arrangiert hatte, und bei denen niemand vorher wusste, was geschehen würde.50 Minuten Performance oder zehn? Gute Laune oder schlechte? Zu viel, zu doll Das Zusammenleben, die Zusammenarbeit mit Peter war immer intensiv und immer begrenzt. Irgendwann kam es zu Meinungsverschiedenheiten, oder Peters Kompromisslosigkeit stand allem Weiteren im Weg. Unter den Formationen, in denen er spielte, hatte eine länger Bestand: die Ost-West Combo „Slawterhaus“. Die meisten anderen fanden und verloren sich. Wie „Platzlinger“, das Duo, das Peter 1986 mit dem damals 17-jährigen Hans Platzgumer aus Innsbruck gründete. Die beiden tourten wenige Jahre, bis es ihnen zu eng, zu viel, zu doll miteinander wurde. Hans Platzgumer spricht von „Holli“. Einer, von dem man bei seiner Ruppigkeit glaubte, er würde reichlich hassen, und der doch erstaunlich viel liebte: Van Halen, Neneh Cherry, Borussia Dortmund, Licher Bier, Wannenbäder, Hackepeter, Milchkaffee im „Café Jenseits“. „Er rauchte eine Selbstgedrehte nach der anderen und schlief meist in seinen Straßenkleidern, nur die Schuhe zog er aus.“ Anfang der 80er besetzte Peter mit anderen ein Haus in der Adalbertstraße. Er hätte sich gern beteiligt, als sie das Haus der Wohnungsbaugesellschaft abkauften. Doch auf Geld seiner Eltern brauchte er dafür nicht zu hoffen, sie verwehrten ihm auch später sein Erbe. So wurde er zum Mieter und Bewohner einer Künstler-WG. Auf Berühmtheit pfiff Peter, doch die Anerkennung von Musikern, die er schätzte, bedeutete ihm viel. Als er 1993 im österreichischen Wels ein renommiertes Festival organisierte, folgten viele Improvisationsmusiker der Einladung. Konsequenterweise trug das Festival den Titel „hollingern“. Er erkrankte an Arthritis, die ihm erst das Schleppen seiner Instrumente erschwerte und schließlich das Musizieren allgemein. Er litt an Hüftdysplasie, Schlagzeugeralptraum. Manche sagen, er sei schon vor der Krankheit sonderbar geworden. Oder fiel ihnen jetzt nur auf, dass er es schon immer gewesen war? Peter zog sich zurück. Seine Wohnung, zwei Eingänge, teilte er sich in den letzten 15 Jahren mit einer Musiker-Familie. Sie bewohnten den größeren Teil, er zwei Zimmer mit Bad, wo auch sein Kühlschrank stand und er auf zwei Platten kochte. Er sammelte, sorgfältig geordnet, alles, was ihm wichtig war: selbst gebaute Instrumente, Naturmaterialien, aus denen er kleine Landschaften bastelte. „Die Wohnung bin ich, ich bin die Wohnung“, pflegte er zu sagen. So wie er mit seiner Musik verwoben gewesen war, war er es nun mit diesen 60 Quadratmetern. Er verließ sie selten. Der ersten Räumungsklage der Wohnungseigentümerin gab das Gericht nicht statt. Wegen eines psychiatrischen Gutachtens wurde der Termin um drei Monate verschoben, dann noch einmal. Aber kein drittes Mal. „Bevor ich hier raus muss, hänge ich mich auf.“ Das war Peters Standpunkt, das erzählte er den Nachbarn, das wusste jeder im Haus. Man war besorgt, doch was sollte man tun? Peter Hollinger war kein Mann für Kompromisse. [Wir schreiben regelmäßig über nicht-prominente Berliner, die in jüngster Zeit verstorben sind. Wenn Sie vom Ableben eines Menschen erfahren, über den wir einen Nachruf schreiben sollten, melden Sie sich bitte bei uns: nachrufe@tagesspiegel.de. Wie die Nachrufe entstehen, erfahren Sie hier.]

 

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Hunderte Gräber von indigenen Kindern in Kanada entdeckt

Bei der Stadt Cranbrook in Kanada wurden wieder Kindergräber entdeckt. Bei den Leichen handelt es sich um Kinder der Ureinwohner. Welche Rolle die Kirche spielte.

 

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Neuburger fällt auf "Cybertrading" rein: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Die Polizei warnt vor einer relativ neuen perfiden Betrugsmasche: dem sogenannten Cybertrading. Was dahinter steckt und wie man sich schützen kann.

 

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She Likes Tech - der Podcast über Technologie

Jung, weiblich, genial: Im Tech-Podcast von NDR Info finden die beiden Tech-Journalistinnen Eva Köhler und Svea Eckert jede Woche die Top-Expertinnen für IT-Themen. Sie spüren Sicherheitslücken in der Corona-Warn-App auf, wollen Gesichtserkennungssoftware weniger rassistisch machen und Nutzer*innen vor betrügerischen Apps schützen - und sie erzählen, wie sie als Frau in der IT Karriere gemacht haben. Jede zweite Woche dienstags gibt es eine neue Episode von She Likes Tech zu hören. Bionik - so heißt die Wissenschaft, die uns Ultra-Haftfolien, Haifischhaut-Folien und wasserabweisende Farbe beschert hat. Es ist die Wissenschaft, die von der Natur lernt und daraus neue Technologien entwickelt. Ein Beispiel für Bionik sind Geckos. Deren Fähigkeit, an Wänden kleben zu können, hat Wissenschaftler dazu inspiriert, Ultra-Haftfolien zu entwickeln, die ganz ohne Klebstoff an Wänden haften. Es sind Erfindungen wie diese, die auch die Bionik-Professorin Kristina Wanieck begeistern. Im Podcast erklärt sie, wie aus einer Beobachtung "Der Gecko klebt an der Wand" ein neues Produkt wie die Ultra-Haftfolie entstehen kann, wie sie es vermeidet, dass verrückte Ideen im Keim erstickt werden und warum Bionik ein Weg ist, Technologie nachhaltiger zu gestalten. Wenn ihr Fragen habt oder Anregungen schreibt uns jederzeit eine Mail an: shelikestech[at]ndr[punkt]de Berufung Dr. Kristina Wanieck https://th-deg.de/de/Presseartikel?id=167169 "Haifischhautfolie" soll Treibstoffverbrauch bei Lufthansa-Flugzeugen verringern https://www.heise.de/news/Haifischhautfolie-soll-Treibstoffverbrauch-bei-Lufthansa-Flugzeugen-verringern-6034804.html "Haifischhaut" und neue Flieger Die Lufthansa wird zum Spritsparer https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Lufthansa-wird-zum-Spritsparer-article22530835.html Haifischhaut für Lufthansa-Jets https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/nachrichten/klicker/haifischfolie-fuer-frachtflugzeuge-100.html Lufthansa und BASF verpassen Flugzeugen eine Haifischhaut https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/weniger-kerosinverbrauch-lufthansa-und-basf-verpassen-flugzeugen-eine-haifischhaut/25280450.html Lufthansa packt Flugzeuge in Haifischhaut https://futurezone.at/science/lufthansa-packt-flugzeuge-in-haifischhaut/401370482 Pressemitteilung BASF: Die Natur als Vorbild: Lufthansa Group und BASF bringen Sharkskin-Technologie in Serie https://www.basf.com/global/de/media/news-releases/2021/05/p-21-204.html BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz https://www.biokon.de/ Bionik und Biomimikry – wenn die Natur als Vorbild dient https://www.openscience.or.at/de/wissen/umwelt-technik-landwirtschaft/2019-12-23-bionik-und-biomimikry-wenn-die-natur-als-vorbild-dient/ Die Natur als Erfinder https://www.wiwo.de/technologie/bionik-die-natur-als-erfinder/5228946.html Was sich Ingenieure von der Natur abgucken https://www.wiwo.de/technologie/forschung/bionik-was-sich-ingenieure-von-der-natur-abgucken/12896542.html Vorbild für Handydisplays: Nanostrukturen machen Glasflügelschmetterling fast unsichtbar https://www.ingenieur.de/technik/produkte/nanostrukturen-glasfluegelschmetterling-unsichtbar/ Bionik - Ingenieure und Architekten von der Natur inspiriert https://www.baulinks.de/webplugin/2008/1798.php4 Bionisch inspirierte Gebäudehüllen https://elib.uni-stuttgart.de/bitstream/11682/76/1/080728_Disse2_A5.pdf eMotionButterflies: Schmetterlinge mit Indoor-GPS https://www.festo.com/group/en/cms/10216.htm

 

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Zverev und Krejcikova erreichten ohne Probleme dritte Runde in Wimbledon

Der als Nummer vier gesetzte Alexander Zverev siegte gegen den US-Amerikaner Tennys Sandgren 7:5,6:2,6:3. French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova feierte ihren bereits 14. Sieg in Folge. London - Alexander Zverev hat sich bei den All England Tennis-Championships in Wimbledon in die dritte Runde gespielt. Der als Nummer vier gesetzte Deutsche siegte am Donnerstag gegen den US-Amerikaner Tennys Sandgren 7:5,6:2,6:3. Bei den Damen steht French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien in Runde drei. Die Nummer 14 des Turniers bei den Damen eliminierte Andrea Petkovic (GER) 7:5,6:4. Für Krejcikova war es bereits der 14. Sieg in Folge. Sobald Sie den Beitrag laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und Twitter (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf "Zustimmen und Anzeigen" werden alle Drittanbieter-Inhalte künftig automatisch geladen. Sie können diese Funktion später jederzeit wieder deaktivieren. Der Österreicher Oliver Marach schaffte im Doppelbewerb an der Seite des Pakistaners Aisam-Ul-Haq Qureshi den Sprung in die zweite Runde. Das Duo besiegte die belgische Paarung Sander Gille/Joran Vliegen 6:4,6:4. (APA/dpa) Ohne Probleme hat der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic sein potenziell schwie... Titelverteidiger Tadej Pogacar hat am Mittwoch bei der Tour de France seine Stärke demo... In den Stadien verfolgen mittlerweile trotz Pandemie Zehntausende Menschen die Spiele d... Neue Reifen, neues Glück? Vor über 100.000 Zuschauern geht am Wochenende in Spielberg d... Es sei immer schwieriger, geeignete Zielorte zu finden, sagte Thierry Gouvenou. Vor zeh...

 

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Das Leid der frühen Tage

Nachträglich schien es, als sei der Schrecken vorgezeichnet gewesen, als hätte er im Wesen der Dinge ihres Lebens gelegen. Zwei Ereignisse hinterließen tiefe Einschnitte, in ihrer Kindheit, in ihren jungen Erwachsenjahren. Angela war fünf. Lebte mit den Eltern und der älteren Schwester nah der Ostsee, in den giebeligen Gassen Wismars. Der Vater war während des Krieges Major gewesen und betrieb nach der Befreiung durch britische und kanadische Truppen und nach der Ankunft der Roten Armee mit ehemaligen Gefährten aus der Wehrmacht eine Spionagegruppe, die den Amerikanern zuarbeitete. Man weiß kaum etwas über seine Tätigkeit, nur so viel, dass er Informationen über den Zug- und Autoverkehr der Sowjets beschaffte und weiterleitete. Er flog auf, mutmaßlich hatten ihn Nachbarn verraten, er konnte fliehen und kam nach sechs Wochen des Herumirrens in West-Berlin an. In dieser Zeit verhörten die Sicherheitsbehörden Angelas Mutter wegen möglicher Mitwisserschaft, in der Wohnung brüllten sie an und tauchten immer wieder ihren Kopf in kaltes Wasser, während sich die Kinder im Nebenraum duckten. In ihrer Angst, ihrer Qual nahm sie sich anschließend das Leben. Den Töchtern wurde später erzählt, sie sei auf einen Hochspannungsmast geklettert. Nach dem Tod der Mutter holte der Großvater die beiden Mädchen ab, sagte, sie führen auf einen kurzen Besuch zu Verwandten nach Schwerin. Dann kann ich meine Lieblingspuppe da lassen, dachte Angela. Aber die Reise ging zum Vater in den Westen. Die Puppe hat sie nicht wieder gesehen. In Berlin machte der Vater Karriere beim Verfassungsschutz. Er kaufte ein Haus in Kladow, heiratete erneut. Ins Außen gerichtet, ein Leben in Ordnung. Im Inneren eine Posse. Denn der Vater hatte die Frau zuvor ausspioniert und wollte sein schlechtes Gewissen nun durch den Akt der Hochzeit abschwächen. Zwischen der Stiefmutter und Angela gab es deutliche Spannungen. Dessen ungeachtet war sie ihre mütterliche Bezugsperson. Eine ambivalente Situation, ein strapaziöses Hin und Her. Frühes Leid. Sie konnte das Lenkrad nicht mehr halten Der zweite lebensprägende Einschnitt begann mit einer fröhlichen Fahrt zu viert. Angela, inzwischen 24, hatte gerade ihr Lehramtsstudium für Geschichte und Geografie abgeschlossen. Sie hatte sich an der Hochschule in Hans-Hermann verliebt und er sich in sie. Bevor aber das gemeinsame Leben so richtig beginnen sollte, wollte Hans-Hermann eine lange erträumte Weltreise unternehmen. Angela sollte ihn bis Paris begleiten, zusammen mit einer Freundin und der 16-jährigen Tochter von Bekannten. Sie setzten sich ins Auto, Angela am Steuer. Kurz vor Paris kamen sie auf eine regennasse Chaussee, der Wangen schlingerte, Angela konnte das Lenkrad nicht mehr halten, sie prallten gegen einen Baum, wurden aufs Feld geschleudert. Das Mädchen starb. Vier Kinder kamen in den nächsten Jahren zur Welt. Angela pausierte mit der Arbeit an der Schule. Es war ein schönes Leben. Und doch hockten, tief in ihr, immer die Dämonen der Vergangenheit, der Tod der Mutter, der Tod des Mädchens. Angela ängstigte sich oft. Sie schlenderten am Strand von Helgoland entlang, ihr Ältester lief ein wenig voran, sie hielt das nicht aus. Die Angst war immer da, aber sie konnte sie noch kontrollieren. Als die Kinder groß genug waren,1992, kehrte sie wieder in den Schuldienst zurück. Sie verreiste mit Hans-Hermann, tanzte mit ihm, ging mit ihm in die Philharmonie, ins Theater, in Ausstellungen. Sie dachte nach. Sie las, besonders gern die Manns. Malte Landschaften, Kirchen, Sonnenblumen, in sattem Gelb, die Farbe, die sie vor allen anderen mochte. [Die anderen Texte unserer Nachrufe-Rubrik lesen Sie hier, weitere Texte der Autorin, Tatjana Wulfert, lesen Sie hier] Im Moment ihrer Pensionierung, mit 67, kam die Diagnose Brustkrebs. Und es erschienen die Dämonen wieder, mit aller Wucht. Das Leid der frühen Tage kroch hervor und nahm die Gestalt einer Psychose an. Dazu Parkinson, falsche Medikation. Monate im Krankenhaus, die keine Besserung brachten. Sie magerte ab, und die Angst grub sich tiefer in ihren Kopf, ermattete sie, zermürbte sie. Sie dachte daran, ihrem Leben ein Ende zu setzen, sie bekämpfte die Gedanken. Sie ließ sich in die Psychiatrie einweisen. Doch der Spuk wich nicht. Sie fürchtete sich vor Hochwasser und vor Feuer, überall mussten Zettel mit den Zahlen 110 und 112 kleben. Sie sah ihre Kinder, klein noch, im Baum gegenüber sitzen. Oder neben sich auf der Bettdecke, wo sie murrten und gefüttert werden wollten. Oder sie, die sich ein Leben lang um alle gesorgt hatte, glaubte, ihre Familie umgebracht zu haben, wartete auf die Polizei, die sie gleich in Handschellen abführen würde. Zwischendrin gab es immer wieder lichte Augenblicke. Sie unterhielt sich, als gäbe es dieses andere, verzerrte Ich nicht. Sie notierte Sätze: „Mein Kopf ist ganz durcheinander. Es wäre schön, wenn es wieder normal wäre.“ Oder: „Ganz schlapp. Ohne Kraft.“ Oder: „Habe manchmal das Gefühl, die Retardkapseln sind zu stark.“ Die Parkinson-Erkrankung, die falschen Tabletten machten sie fast bewegungsunfähig. Sie konnte kaum mehr schlucken. Lag nur noch. Presste die linke Hand an die Brust und führte sich mit der rechten langsam eine Traube in den Mund. Corona verschärfte die Situation. Niemand durfte sie im Pflegeheim besuchen. Sie konnte das Telefon nicht halten, keinen Knopf drücken. Es kamen Lockerungen, die Familie fuhr zu ihr. Dann wurde die Einrichtung erneut geschlossen, sie wurde schwächer und schwächer. Und sie ließ los. [Wir schreiben regelmäßig über nicht-prominente Berliner, die in jüngster Zeit verstorben sind. Wenn Sie vom Ableben eines Menschen erfahren, über den wir einen Nachruf schreiben sollten, melden Sie sich bitte bei uns: nachrufe@tagesspiegel.de. Wie die Nachrufe entstehen, erfahren Sie hier.]

 

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Zehn Tiroler Athleten fliegen zu den Olympischen Spielen nach Tokio

Nirgendwo liegt die Latte für eine Medaille so hoch wie bei Olympischen Sommerspielen. In Tokio (23.7.-8.8.) dürfen zehn Tiroler Athleten demnächst versuchen, das sechste Edelmetall für ihr Bundesland zu holen. Von Florian Madl Innsbruck - Am 5. Juli steht Österreichs Olympia-Team, viele Fragezeichen ergeben sich nicht mehr. Unter den wenigen Wackelkandidaten im letztlich wohl gut 70-köpfigen Kader ist kein Tiroler. Die heimische Abordnung wird am 8. Juli von Bundespräsident, Bundes-und Vizekanzler verabschiedet. In knapp vier Wochen sollen in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet werden. Das umstri... Gelungener Einstand für Jakob Schubert beim Austria Open in Innsbruck. Der Lokalmatador... Österreichs Beachvolleyball-Paare spielen ab heute in Den Haag gemeinsam gegen 15 Lände... Nach 500 m Schwimmen,12 km Radfahren und 3,1 km Laufen schien Knabl in der EM-Wertung... Die Hoffnungen auf einen Startplatz in Tokio sind so gering, dass Turner Vinzenz Höck m...

 

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Gesichtsblindheit (Prosopagnosie): häufig und belastend

Die Masken sind gefallen, und an sozialen Anlässen kann man wieder zufällig auf alte Bekannte treffen. Gesichtsblinde erkennen ihre Bekannten manchmal nicht. Was verbirgt sich hinter der Wahrnehmungsschwäche? Gesichtsblinde erkennen ihre Mitmenschen beispielsweise an der Körperhaltung. Ein entspanntes Treffen bei sommerlichen Temperaturen. Man geniesst die neu gewonnenen Freiheiten nach der Pandemie. Die Bekannte neben mir weist ihren Mann mit Nachdruck darauf hin, dass jetzt gleich Frau Meier an unseren Tisch treten wird. Etwas Unterstützung auf dem sozialen Parkett schadet nie, aber in diesem Fall steckt etwas anderes dahinter: Der Mann kann keine Gesichter erkennen. Er ist gesichtsblind. Jeder fünfzigste Erwachsene zeigt die angeborene Wahrnehmungsschwäche, die im Fachjargon Prosopagnosie heisst. Die betroffenen Personen sehen sehr wohl Gesichter, sie nehmen diese jedoch anders wahr. Vielen ist nicht bewusst, dass sie von Prosopagnosie betroffen sind. Auch wenn sie merken, dass sie Menschen schlecht erkennen können. Einen kleinen Einblick in das Leben von Gesichtsblinden haben wir alle während dieser Pandemie gewonnen. Denn verschwinden Nase und Mund unter einer Maske, so erkennen die meisten von uns ein Gesicht nachweislich weniger schnell. Dieser Umstand war für einige Gesichtsblinde gar eine Erleichterung. Denn jemanden nicht zu erkennen, war normaler geworden. Wenn Menschen nicht nur im Alltag Gesichter schlecht erkennen, sondern auch in Labortests, wie dem Cambridge Face Memory Test, sehr schlecht abschneiden, liegt die Wahrnehmungsschwäche vor. Sie kann jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Während einige Betroffene ihr eigenes Gesicht in einer Fotografie nicht erkennen und im sozialen Alltag stark herausgefordert sind, können andere die Schwäche gut kompensieren. Es ist, als sähe man Gesichter umgedreht Gesichtsblindheit ist für normal Wahrnehmende schwer vorstellbar. Am ehesten nachempfinden lässt sich die Wahrnehmungsschwäche beim Betrachten von zwei ähnlichen Gesichtern, die aber auf dem Kopf stehend dargestellt sind. Denn so können die meisten von uns nur sehr langsam erkennen, ob es sich um zwei verschiedene Personen handelt oder nicht. Dies liegt daran, dass das menschliche Gehirn umgedrehte Gesichter nicht als Einheit verarbeiten kann. Fällt diese sogenannte holistische Wahrnehmung weg, so wird die Gesichtswahrnehmung nicht nur langsam, sondern auch unzuverlässig. Wie wichtig das holistische Wahrnehmen von Gesichtern ist, das illustrieren Forscher anhand von zusammengesetzten Gesichtern. Wir mögen die charakteristischen Augen eines Barack Obama über einer Maske sofort erkennen. Werden seine Augen aber mit dem Mund und der Nase eines anderen Menschen verbunden, so ist uns das Gesicht vollständig unbekannt. Gesichter holistisch zu erkennen, bedeutet, dass die einzelnen Elemente die Wahrnehmung der jeweils anderen Elemente beeinflussen. Aufgrund der holistischen Gesichtswahrnehmung ist im linken Bild weder der Schauspieler Will Smith noch Barack Obama erkennbar. Gesichtsblinde nehmen Gesichter nicht als Ganzes wahr Aus einem Gesicht lesen wir die Identität des Gegenübers, sein Alter, seinen emotionalen Zustand und vieles mehr. Laut Joe DeGutis, Professor an der Harvard Medical School und Experte für Gesichtswahrnehmung, nehmen Gesichtsblinde die Struktur eines Gesichts weniger holistisch wahr als normal Wahrnehmende. Deswegen erkennen sie vor allem die Identität des Gegenübers weniger gut. Hingegen erkennt die Mehrheit der Gesichtsblinden Veränderungen der Mimik problemlos und ist auch in der Lage, den Gesichtsausdruck des Gegenübers zu lesen. Einige Forscher berichten, dass vor allem die Wahrnehmung der Augen bei Prosopagnosie verändert sein könnte. DeGutis etwa beobachtete dies bei Experimenten mit zusammengesetzten Gesichtern (siehe Bild, links). Den Versuchspersonen wurden jeweils nacheinander zwei Gesichter präsentiert, und sie mussten entscheiden, ob ein Gesicht dem vorhergehenden Gesicht entsprach. Gesichtsblinde erkannten Veränderungen der Mundpartie gut. Eine veränderte Augenpartie erkannten Gesichtsblinde hingegen oft nicht. Diese fehlende holistische Wahrnehmung der Augenpartie mag laut dem Forscher aus Harvard auch dazu geführt haben, dass Gesichtsblinde durch die Masken noch stärker in der Gesichtserkennung beeinträchtigt waren. Als weitere Ursache von Prosopagnosie untersuchen Forscher neuerdings mögliche Gedächtnisstörungen. Um festzustellen, ob im Gehirn beim Betrachten eines Gesichts ein Gedächtnisprozess in Gang gesetzt wird, kann beispielsweise die neuronale Aktivität auf der Kopfoberfläche gemessen werden. Auf diese Weise fanden Forscher heraus, dass einige Gesichtsblinde beim Betrachten eines fremden Gesichts Vorstufen des Erkennens zeigen. Brad Duchain, ein Mitautor dieser Studie und Professor am Dartmouth College, erklärt dies so: «Die Gesichtserkennung könnte dadurch erschwert werden, dass einigen Gesichtsblinden Gesichter zu schnell vertraut erscheinen.» Eine Wahrnehmungsschwäche nur für Gesichter Es ist nicht restlos geklärt, ob Gesichtsblinde auch andere Objekte – beispielsweise Häuser oder Tiere – weniger holistisch verarbeiten oder ob sich die Schwäche ausschliesslich auf Gesichter bezieht. Doch DeGutis meint dazu, im Alltag müssten wir kaum Hunderte von verschiedenen Dackeln oder Fichten auseinanderhalten. Eine generelle Schwäche – so diese denn existiere – sei daher ausserhalb des Labors vermutlich nicht störend. Dass es sich bei der Prosopagnosie eher um eine spezifische Schwäche handelt, dafür sprechen auch die neurowissenschaftlichen Befunde. Unterschiede zwischen Gesichtsblinden und normal Wahrnehmenden fand man bisher vor allem in Hirnregionen, die auf die Gesichtswahrnehmung spezialisiert sind. Diese Unterschiede entstehen wohl bereits während der kindlichen Hirnentwicklung. Prosopagnosie ist eine Lernstörung Während der kindlichen Entwicklung wird das Wahrnehmungssystem darauf trainiert, die häufigsten Signale aus der Umwelt – also beispielsweise Gesichter der eigenen Ethnie oder Laute der Muttersprache – effizient zu verarbeiten. In diesem Reifeprozess werden neuronale Netzwerke gebildet und optimiert. Bei Menschen mit Prosopagnosie sind die auf Gesichtserkennung spezialisierten Hirnregionen weniger gut miteinander vernetzt. Daher betrachten Forscher wie Duchain die angeborene Prosopagnosie als Lernstörung, ähnlich wie beispielsweise die Leseschwäche. Anstelle von Schwierigkeiten beim Lesenlernen haben Gesichtsblinde Probleme, Gesichter erkennen zu lernen. Während eine Leseschwäche heute in der Schule bemerkt und diagnostiziert wird, geschieht dies bei einer Prosopagnosie bis anhin nicht. Einen Grund dafür sehen Forscher darin, dass Gesichtsblinde von klein auf gewohnt seien, ihre Mitmenschen anhand von Merkmalen wie der Körperhaltung oder der Sprache zu erkennen. Mit anderen Worten, die Beeinträchtigung sei schlicht nicht gross genug. Trotzdem berichten die beiden Forscher übereinstimmend, die Betroffenen seien oft erleichtert darüber, von ihrer Gesichtserkennungsschwäche zu erfahren. Sie könnten dadurch ihre bisherigen Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen erklären. Im Alltag gebe es grob zwei Möglichkeiten, wie mit Prosopagnosie umgegangen werde. Es gebe Gesichtsblinde, die sich sozial zurückzögen und gleichzeitig unter der Isolation litten. Sozial veranlagte Menschen würden jedoch oft viel Mühe darauf verwenden, die Menschen in ihrem Umfeld anhand anderer charakteristischer Eigenheiten erkennen zu können. Wie wäre der Bekannte vom Anfang dieses Artikels wohl ohne die Hilfe seiner Frau vorgegangen? Vielleicht hätte er versucht, sich keine Blösse zu geben, und darauf gehofft, dass das Gegenüber sich durch eine Bemerkung unwillkürlich zu erkennen gibt. Oder aber er könnte so proaktiv mit der Schwäche umgehen, wie das jüngst ein amerikanischer Politiker tat. Dieser begann einen Fernsehauftritt mit dem Hinweis, dass er seiner zukünftigen Frau viermal vorgestellt wurde, bis er sie beim fünften Mal wiedererkannte.

 

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Martin Klett spielt Tango und Bach bei der Kammermusikgemeinde

Neue Geschmackserlebnisse: Der Pianist Martin Klett tritt mit seinem Ensemble bei der Kammermusikgemeinde in der Orangerie Herrenhausen auf. In der Kulinarik gibt es den Trend, Lebensmittel miteinander zu kombinieren, die auf den ersten Blick gar nicht zusammenpassen. Erdbeeren mit Basilikum oder Himbeeren mit Gurke zum Beispiel sind Ergebnisse des sogenannten „Food Pairing“, aber auch abenteuerlichere Gespanne wie weiße Schokolade und Kaviar. Dass diese Art von Innovationsgeist auch musikalisch zu neuen Wahrnehmungen führen kann, hat Pianist Martin Klett mit seinem Ensemble bei der Kammermusikgemeinde in der Herrenhäuser Orangerie unter Beweis gestellt. Unter dem Titel „Lamento“ präsentierten die Musiker und Musikerinnen das d-Moll-Klavierkonzert von Johann Sebastian Bach in Kombination mit Werken aus der Goldenen Ära des Argentinischen Tango. Und wie in der Kulinarik galt auch hier: Weil die Komponenten nicht beliebig, sondern mit großer Sorgfalt und auf inneren Zusammenhängen beruhend ausgewählt wurden, wirkte das Ergebnis überraschend stimmig. Schon während der synkopierten ersten Takte des Klavierkonzerts wurde deutlich, mit wie viel Dramatik und Leidenschaft sich dieses Barockwerk interpretieren lässt. Klett und das solistisch besetzte Streicherensemble spielten sie mit einer packenden Körperlichkeit, die innere Verwandtschaft zum Tango, dem vielleicht sinnlichsten aller Paartänze, schnell spürbar werden ließ. Mit dunklen, erdigen Farben zeichneten sie die für das Programm titelgebende „Klage“ beim Eingangsthema des langsamen zweiten Satzes – das klangliche Pendant zu jener Melancholie, die Entstehung des Tango Argentino maßgeblich prägte. Dabei gelang es den Musikern, auch das Leichte, Tänzerische herauszuarbeiten, das diesem Konzert ebenso innewohnt. Es wirkte deshalb nicht wie ein Bruch, als das Ensemble – ergänzt um gleich drei Bandoneon-Spieler und einen weiteren Violinisten – schließlich die Tangoarrangements von Klett anstimmte. Bei den zehn Stücken, basierend auf Werken von Osvaldo Pugliese und Horacio Salgán, schien sich die Spielfreude der Musiker noch zu steigern, obwohl ihnen technisch viel abverlangt wurde. Mit viel Witz, hinreißenden Soli und fantastischem Zusammenspiel gerieten die Aufführungen zu einem sprühend-bunten Spektakel, bei dem es so manchem Zuhörer verräterisch in den Füßen zuckte. Martin Klett ist auch auf seiner neuen CD auf „Misión Tango“ (Avi-Music) – mit dem „Cuarteto SolTango“ Von Juliane Moghimi

 

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Berliner Parlament soll über Milliarden-Deal mit Vonovia entscheiden

Die Berliner Linksfraktion stellt Bedingungen für die Rekommunalisierung von 20.000 Vonovia-Wohnungen – und auch die Berliner Grünen haben noch Redebedarf vor Abschluss des Immobiliendeals. Laut eines am Donnerstag veröffentlichten Beschlusses will die Linksfraktion erzwingen, dass das Abgeordnetenhaus dem Erwerb zustimmen muss. Außerdem soll das Land Berlin Finanzzuschüsse zur Eigenkapitalverstärkung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaften auszahlen. Diese sollen den milliardenschweren Kauf stemmen. Bislang sind Summen zwischen 2,1 und drei Milliarden Euro im Gespräch. Finanzsenator Matthias Kollatz, der den Deal zusammen mit Regierungschef Michael Müller (beide SPD) eingefädelt hatte, sagte kürzlich im Tagesspiegel-Interview, dass noch kein genauer Kaufpreis bekannt sei. Erst im August werde ein Ergebnis der Preisbestimmung erwartet. Ein Sprecher der Finanzverwaltung bestätigte am Donnerstag aber, dass alle Beteiligten den Deal „noch im Sommer“ zum Abschluss bringen wollen. Über weitere Details habe man während der Verhandlungen Stillschweigen vereinbart. Der parlamentarische Geschäftsführer der Berliner Linke-Fraktion, Steffen Zillich, machte am Donnerstag klar, dass es keinen Kauf um jeden Preis geben könne: „Uns ist überragend wichtig, dass dieser Deal nicht die Neubaufähigkeit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in Frage stellt“, sagte er. „Die Erfüllung der Aufgaben der Wohnungsbaugesellschaften beim Neubau, bei der Ausübung des Vorkaufsrechtes in den Milieuschutzgebieten sowie bei der energetischen und ökologischen Bestandssanierung darf nicht gefährdet werden“, forderte Zillich. Linken-Fraktionschefin Anne Helm sagte: „Für das Land und die Berliner Mieter sind möglichst optimale Vertragskonditionen auszuhandeln.“ „Die Chance müssen wir ergreifen“ Grundsätzlich stellte sich die Partei aber hinter den Kauf des Portfolios, zu dem unter anderem die Großsiedlungen Falkenhagener Feld in Spandau, Thermometer in Lichterfelde und High Deck in Neukölln gehören. Auch wenn die Motive der Konzerne für dieses Angebot nicht uneigennützig seien, sondern der erfolgreichen Abwicklung der Fusion von Deutsche Wohnen und Vonovia dienen, gelte es, möglichst viele Wohnungen zu rekommunalisieren, erklärten die Linken-Politiker. [Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.] „Die Chance müssen wir ergreifen“, sagte Zillich zu dem Deal, den die SPD Ende Mai verkündet hatte. In der Vergangenheit hatte es mehrere erfolglose Ankauf-Versuche gegeben. Der Kauf der Deutsche Wohnen durch Vonovia war Anfang der Woche vom Bundeskartellamt genehmigt worden. Damit ist der Weg für den Wohnungsdeal juristisch frei. Grüne und Linke erwarten von der Finanzverwaltung jedoch deutlich mehr Transparenz. Zillich sagte, die Verwaltung habe viele Fragen seiner Fraktion nicht beantwortet. So seien noch immer weder das genaue Portfolio noch die Kaufpreise bekannt. Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek sagte dem Tagesspiegel: „Nach wie vor überwiegen die Fragen. Wir wissen weder, um welche Wohnungen es geht, noch zu welchem Preis sie erworben werden sollen, weshalb wir nicht zu einer Entscheidung kommen können.“ Hinter den Kulissen hört man bei den Grünen noch immer Ärger über den Alleingang der SPD. Beide Koalitionspartner waren von Finanzsenator Matthias Kollatz erst zehn Minuten vor der Verkündigung des Deals informiert worden.

 

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Wetter wird besser: Nach dem Regen kommen Sonne und Wärme zurück

Nach den trüben, verregneten Tagen wird es in der Region Hannover wieder sonniger und wärmer, versprechen die Meteorologen. Aber es sind erneut auch große Regenmengen in Sicht. Graue Wolken, Dauerregen und dann nur noch Temperaturen, bei denen man nicht mehr ohne Jacke aus dem Haus kann: Seit Mittwoch regnet es in der Region Hannover. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Zum einen ist in der Region längst nicht so viel Niederschlag heruntergekommen wie in anderen Bereichen Deutschlands. Beispielsweise haben die Meteorologen am Mittwoch für einige Orte in Brandenburg eine Regenmenge von 150 Litern pro Quadratmeter gemessen, im Harzvorland waren es immerhin noch rund 50 Liter. Dagegen wurden an der Wetterstation der Uni Hannover in Herrenhausen gerade einmal knapp sechs Liter Regen gemessen. Und die zweite gute Nachricht: zum bevorstehenden Wochenende wird das Wetter besser und wärmer. Am Freitagvormittag kann es noch einige Schauer geben, dann lässt sich aber die Sonne wieder blicken, und die Temperatur klettert auch wieder über die 20-Grad-Marke. Für den Sonnabend erwarten die Experten dann Freibadwetter: Elf Stunden Sonnenschein und eine Tageshöchsttemperatur von rund 25 Grad. Wer zum Schwimmen gehen möchte, muss sich wegen der Corona-Pandemie in den städtischen Bädern in Hannover unter hannover.baeder-suite.de oder telefonisch beim jeweiligen Freibad anmelden. Noch nicht so richtig einig sind sich die Meteorologen über die Aussichten am Sonntag: Die optimistischste Vorhersage erwartet einen sonnigen Tag mit Höchsttemperaturen von 26 Grad. Möglicherweise können ab dem Nachmittag von Westen her Gewitter aufziehen. Das pessimistischste Wettermodell rechnet dagegen für Sonntag mit bedecktem Himmel, aber dennoch einem warmem Tag. Und in der kommenden Woche geht es dann erst einmal relativ warm und oft sonnig weiter, immer wieder können aber Schauer und Gewitter unterwegs sein. Meteorologe Dominik Jung erwartet sogar in der kommenden Woche große Regenmengen für die Region Hannover: Bis zum nächsten Freitag könnten rund 50 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kommen. Von Mathias Klein

 

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AS Rom: Cengiz Ünder vor Transfer zu Olympique Marseille

Der türkische Nationalspieler Cengiz Ünder von der AS Roma steht nach Informationen von Goal und SPOX kurz vor einem Wechsel zum französischen Erstligisten Olympique Marseille. Die Ablösesumme für den 23-Jährigen beläuft sich dabei auf zehn Millionen Euro. Ünder erhält bei OM einen Vierjahresvertrag, der ihm ein jährliches Gehalt von drei Millionen Euro einbringen wird. Ünder verbrachte die vergangene Saison auf Leihbasis bei Leicester City, kam in der Premier League jedoch nur auf neun Einsätze und insgesamt 274 Spielminuten (zwei Assists). In der türkischen Nationalmannschaft spielte der Angreifer dagegen stets eine tragende Rolle. Bei der EM stand Ünder in jedem der drei Gruppenspiele auf dem Platz, ehe sich das Team von Trainer Senol Günes vorzeitig aus dem Turnier verabschieden musste.

 

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Platter übernahm Vorsitz der LH-Konferenz in traditionellem Rahmen

Nach dem landesüblichen Empfang wurde beim Festakt die Übernahme für die kommenden sechs Monate besiegelt. Die Pandemie steht weiter im Fokus. Innsbruck – Nachdem der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz im Jänner noch via Videokonferenz übernommen hatte, konnte Tirols Landeshauptmann Günther Platter (beide ÖVP) die Übergabe am Donnerstag weit festlicher gestalten. Begleitet von einem landesüblichen Empfang auf Schloss Ambras – mit Schützenkompanie, Blasmusikkapelle, Abordnungen der Traditionsverbände und dem obligatorischen Schnapserl – erhielt Platter die Agenden. Im Spanischen Saal übergab Schützenhöfer Platter im kleinen Rahmen die Stafette mit den Worten: „Mach es gut, du wirst es gut machen. Glück auf!“. Platter sei „einer der anpackt, und das brauchen wir jetzt“, so der Steirer. Die Länder hätten die Pandemie „mit vereinten Kräften relativ gut im Griff gehabt“. Dennoch – die Pandemie sei keineswegs vorbei, mahnte er zur Vorsicht. Platter wiederum betonte erneut, dass eine Durchimpfungsrate von 70 Prozent wichtig sei. „Der Appell zum Impfen ist aus meiner Sicht essen